BUaiv.-Bib.. Siessen Praktiſcher Unterricht in Wielen Wällerungs-Anlagen, und zwar: im Kunſtwieſenbau, im natürlichen Wieſenbau(ohne Flächenumbau), im Ueberſtauungsbauz mit Vorausſchickung der Lehre im Nivelliren, in Abſicht auf Wieſen⸗Wäſſerung. Nebſt 86 erläuternden Zeichnungen. - Von Robert Wehner, Königl. Regierungs⸗ und Landſchafts⸗Conducteur, practiſchem Wieſen⸗Baumeiſter. Glogau, 1844. Druck und Verlag von Carl Flemming. — Tandevält Sr. b Hochwohlgeboren dem Landesältelten Herrn v. Thielau auf Lampersdorf hochachtungsvoll gewidmet. e= kGee » 1 Wiſenba vorden, das vom mus aufgenomme niß von dem wur wichtigen Gegen ſenbaulehte durc tachten. Einerſe rur aus genom Mättheilunge her mangelhaft die Kennniß dem ſt. Ardraſäis ennäge Zeige in Faſ allee Nrrlra, daſel in Enailt in ſo wie en lich Weſeniſang Vaihen aglg ſti zu machen. * 1 Vorrede. Il ber Wieſenbau iſt in jüngſter Zeit Mehreres geſchrieben worden, das vom landwirthſchaftlichen Publikum mit Enthuſias⸗ mus aufgenommen und geleſen wurde. Es iſt dies ein Zeug⸗ niß von dem nunmehr allgemeiner werdenden Intereſſe an dieſem wichtigen Gegenſtande der Agrikultur. Als erſchöpft iſt die Wie⸗ ſenbaulehre durch jene Schriften aber noch keineswegs zu be⸗ trachten. Einerſeits leiten ſich die darin aufgeſtellten Grundſätze nur aus genommenen Anſichten von Bauten und erhaltenen Mittheilungen her, berühren deshalb nur leicht oder erklären nut mangelhaft die praktiſchen Manipulationen, deren vollſtändige Kenntniß dem Bauunternehmer doch unumgänglich nothwendig iſt. Andrerſeits beſchränken ſich dieſe Abhandlungen nur auf einzelne Zweige dieſer Wiſſenſchaft, namentlich auf den Kunſt⸗ bau. Faſt alle Wieſenbauſchriften übergehen den Unterricht im Nivelliren, daſſelbe als bekannt vorausſetzend. Eine gründliche, ins Specielle eingreifende Darſtellung der praktiſchen Handgriffe, ſo wie eine leicht faßliche Lehre im Nivelliren, die lediglich auf Wieſenwäſſerung berechnet iſt, habe ich mir bei dem vorliegenden Werkchen angelegen ſein laſſen, um es zum Selbſtunterricht ge⸗ ſchickt zu machen. 3 VI Der Stoff dieſer Schrift ſind Erfahrungen und Verſuche, die ich ſeit ſieben Jahren durch eigene Ausführungen auf den verſchiedenſten Oertlichkeiten gemacht habe, nachdem ich zuvor, auf Veranlaſſung Sr. Hochwohlgeboren des Landes⸗Aelteſten Herrn von Thielau auf Lampersdorf bei Frankenſtein, im ehe⸗ maligen Fürſtenthum jetzt preußiſchen Kreiſe Siegen im Jahre 1836 den Wieſenbau erlernt. Außer Stande, allen an mich ergehenden gütigen Anträgen zu Wäſſerungs⸗Ausführungen zu genügen, hoffe ich durch Mit⸗ theilung meiner Wieſenbaukenntniſſe mich nützlicher zu machen, der ich die Bitte vorausſchicke, meine geringen litterariſchen Kräfte nachſichtsvoll beurtheilen zu wollen. Der Verfaſſer. 4 4 Einkitung. §. 1. Tas iſ 1 2 Buth! § 3. Gtgenw I NAſſcnitt. § 4. Zu bew §. d. Perch) §. 6. Was i II. Abſchnitt Das Nivellire §. 7. Pas he §. 8. Nibellir § 9. Gebrauch § 10. Geöraus §. II. und 12 § 13 Mazſe K U bis 25. I Puigaben lll Abſchit. d Verſuche, en auf den mich zuvor, es⸗Aelteſten tein, in ehe⸗ n in Jahre en Anträͤgen durch Mi⸗ zu machen, iſchen Kräfte rfaſſer. — Inhalt. Einleitung. 1 §. 1. Was iſt eine Wieſe? §. 2. Werth der Wieſen. §. 3. Gegenwärtige Stufe der Wieſenkultur I. Abſchnitt. §. 4. Zu bewäſſernde— nicht zu bewäͤſſernde Wieſen §. 5. Werth des Waſſers für die Wieſen §. 6. Was iſt Wieſenwäſſerungsbau? II. Abſchnitt. Das Nivelliren. §. 7. Was heißt Nivelliren? §. 8. Nivellirinſtrumente §. 9. Gebrauch der Kanalwage §. 10. Gebrauch der Setzwage §. 11. und 12. Die Viſirkreuze §. 13. Maaßſtäbe. §§. 14. bis 25. Lehre des Rivellirens für den Wieſenbau in 12 Aufgaben und deren Auflöſungen dargeſtellt. III. Abſchnitt. Das Techniſche des Wieſenbaues.. §. 26. A. Die bei den Erdarbeiten nühigen eiiſcbrfen. §. 27. Das Wieſenbeil.. §. 28. Die Stechſchüppe.. §. 29. Grabſcheit und Rodehacke §. 30. Eiſerne Rechen. §. 31. Raſenſchläger §. 32 Stampfer §. 33. Raſenhammer §. 34. Schnüre Seite 5SSilS — &ω §. 35. Abſteckeſtäͤbe §. 36. Karren.. B. Ueber Anfertigung der Gräͤben §. 37. Allgemeine Bemerkungen. §. 38. Von der Böſchung der Seitenwände der größeren Grä⸗ ben mit Berückſichtigung der Bodenart. §. 39. Wie verhält ſich die obere Breite eines Grabens zu den anderen Dimenſionen?.— §. 40. Gräben in der Erde— aufgedämmte Gräben §. 41. Abſteckung der oberen Breite eines durch unebenes Ter⸗ rain zu führenden Grabens. §. 42. Ausſchachtung eines Grabens in der Erde. §. 43. Abſteckung eines aufzudämmenden Grabens §. 44. Aufbau eines erhöheten Grabens §. 45. Specielle Aufzählung der beim Wieſenbau vorkommen⸗ den Gräben. §. 46. a. Der Hauptzuleitungsgraben. 3 §. 47. b. Der Hauptentwäſſerungsgraben. §. 48. c. Der Vertheilungsgraben... §. 49. d. Der Zuführungsgraben. §. 50. e. Das Vertikal⸗, Transport⸗ oder Längengräbchen. §. 51. f. Das Bewäſſerungsgräbchen“ §. 52. g. Das Entwäſſerungsgräbchen.. §. 53. h. Einläſſe..... §. 54. i. Unterirdiſche Abzüge.... C. Lehre von der Entwäſſerung §. 55. Allgemeine Bemerkungen.... §. 56. Vier Urſachen der Verſumpfung. §. 57. bis 60. Wie bei jeder derſelben die Erensſenmn zu bewerkſtelligen... D. Die Bewäͤſſerung §. 61. Berieſelung oder Beſtauung— welchem gebührt der Vorzug?. §. 62. Welche Oertlichkeiten beſtimmen die Wahl einer von beiden Bauarte?n?. §. 63. Wie viel erfordert die Berieſelungseinrichtung Waſeer? §. 64 Beſonderes Beiſpiel für den Rückenhau in Velref ſine⸗ Waſſerbedarfs.. §. 65. Desgleichen für den Hangbau.. §. 66. Waſſerbedarf der Rieſelfläche von verſchiedenem Gefälle §. 67. Wie viel bedarf der Rückenbau mehr Waſſer als der Hangbau, und wie verhält ſich bei ihnen die Zeit, belch ſe zu gleich ſtarker Berieſelung erfordern * 1s Bäſent Ire Ruihe 1 Unte Viſſerunge § 10. Prije Fläche §. R Sriiſſt Atber die A 4 72 Blt liche hHaug eahaltm. Br 1 leber: §. 14. Das d § 7 Bffrtiu Bäumen, E 8 7. Das N § F7. Das R 1 7. Das U türlihen Z ſcicht eormi § 79. Dat? § 80. Das! § I. Du § Das? und namen Einläſſe und 8 83 luber d § K4 Da kün 4§ De ſch S d6 Der bre § R. Der zue 1. K. Der nat Dus heißt n 1 8o Ucer da 190, Plceg 1u. Paches 1 lüer d 1 ber d 1 Älorr d § K lher die 4 R lin ie kenbaut 1. r la men⸗ zu der von er? nes fälle der eſie §. 68. Waſſerbedarf bei Rücken von einer größeren Breite als zwei Ruthen §. 69. Unterſuchung, ob und in welcher Hoͤhe das Waſer der Waͤſſerungsfläche zugeführt werden kann §. 70. Projection des Zuleitungsgrabens auf der zu wäͤſſernden Fläche §. 71. Berieſelung durch Kunſtbau oder künſtlicher Wiſenbau Ueber die Arten des Kunſtbaues §. 72. Welche Richtung muß das Diagonalgefaͤlle des ränge lichen Haugbaues, und welche Richtung die Lage der Rücken erhalten. Behufs der möglichen Koſtenerſparniß? §. 73 Ueber Ausgleichung der Ab⸗ und Auftragserde 4 §. 74. Das Bedürfniß an Raſen beim Kunſtbau. §. C A 82 §. 97. Der Ueberſtauungsban 75. Befreiung der zum Kunſtbau beſtimmten Fläche von Baumen, Sträuchern und Steinen. §. 76. Das Raſenzertheilen oder Raſenhauen §. 8 77. Das Raſenſtechen. 78. Das Umgraben und Verfahren beim Bau, die im na⸗ türlichen Zuſtande der Wieſe oben liegende fruchtbare Erd⸗ ſchicht ebenfalls wieder obenauf zu bringen. . 79. Das Planiren.. .80. Das Wiederauflegen der Raſen .81. Das Feſtſchlagen der wiederaufgelegten Raſen .82 Das Anfertigen der Wäſſerungs⸗ und Entwäſſerungs⸗, und namentlich beim Hangbau der Transportgräbchen, der Einläſſe und der Vertheilungsgräben. 83. Ueber die Wahl der Bauart 84. Der künſtliche Hangbau 85. Der ſchmale Rücken⸗ oder Beetbau 86. Der breite Rückenbau 87. Der zuſammengeſetzte Bau. 4 1 88. Der natürliche Wieſenbau, oder die wilde Berieſelung. Was heißt natürlicher Wieſenbau? 89. Ueber das Waſſerbedürfniß bei der natürlichen Berieſelung 90. Welche Vortheile gewährt der natürliche Berieſelungsbau? 91. Welches Terrain ſpricht für den natürlichen Bau? 92. Ueber die Arten des natürlichen Baues 93. Ueber die Wahl der Bauart 94. Ueber die Ausführung des natürlichen Hangbaues 95. Ueber die Ausführung des natürlichen Beetbaues 96. Ueber die Vereinigung des natlelicen Bang und Rük⸗ kenbaues. E. Ueber Schleuſen und Wehre §. 98. Allgemeine Bemerkungen. §. 100. Ueber die Schleuſen in kleineren Flüſſen und Bicer §. 101. Ueber Schleuſen im Zuleitungsgraben §. 102. Einfache Stauapparate §. 103. Siehle, Kännel, Rinnen IV. Abſchnitt. Wäaͤſſerungswieſenpflege. §. 104. A. Allgemeine Bemerkungen Bewaͤſſerungsregeln .105. Die düngende Wäſſerung. . 106. Die befeuchtende Wäſſerung . 107. Die ſchützende Waͤſſerung. . 108. B. Die Unterhaltung des Baues. Allgem. Bemerknuen . 109. Schutz gegen Verletzung. . 110. Räumung der Gräben . 111. C. Obliegenheiten des Wieſenpflegers V. Abſchnitt. Allgemeiner Koſtenanſchlag von Wieſenbauten §. 112. Vorbemerkungen §. 113. Koſtenanſchlag für den Kunſtbau. §. 114. Koſtenanſchlag für den natürlichen Berieſelungsbau §. 115. Koſtenanſchlag für den Ueberſtanungsban S c⸗ Unter dem Re V ſehed Abhandlur zur Gras⸗Product — tempotait zu diſen nach etfolgter Uma Es iſt alerſe Viiſfatters das We wahr iſt es, daß d diſeeben ausmachen. * Futeerkräutern hat ke — X di Erzeugniſe diſer etracnetem zuſtnde werücfichtigen, daß d dWiſſenfutter beit Vernachliſſgung der w atung de ts Futt tter matzogen, und der F Weſe ſten thne al rulkoomnaan Pahil ann eine nigiche N * thtet werden dere Vauf, lnsbeſrdene Juſe für die Ven Aer, pratt A ngen all. Einleitung. §. 1. Was iſt eine Wieſe? Unter dem Namen»Wieſen verſtehe man in Abſicht auf die nach⸗ ſtehende Abhandlung nur ſolche Grundſtücke, welche fortwährend nur zur Gras⸗Production benutzt werden, nicht aber diejenigen, die blos temporair zu dieſem Zwecke dienen, d. h. abwechſelnd Wieſengräſer, und nach erfolgter Umarbeitung Futterkräuter und Feldfrüchte tragen. §. 2. Werth der Wieſen. Es iſt allerſeits anerkannt, daß ſich auf den Gewinn hinreichenden Viehfutters das Wohl der ganzen Landwirthſchaft ſtützt, und eben ſo wahr iſt es, daß die Wieſenerzeugniſſe den vorzüglichſten Beſtandtheil deſſelben ausmachen. Der nunmehr allgemein gewordene Anbau von Futterkräutern hat keineswegs den Werth der Wieſen nach ſich geſtellt; die Erzeugniſſe dieſer verdienen im Vergleich mit jenen, in gleich gut getrocknetem Zuſtande, ſtets den Vorzug, und bleibt es immer wohl zu berückſichtigen, daß der Anbau des Feldfutters nur als eine Ergänzung des Wieſenfutters bei Mangel an Wieſenflächen zu betrachten iſt. Durch Vernachläſſigung der Wieſen und die dadurch nothwendig werdende Er⸗ weiterung des Futterbaues wird der Ackerfläche ein deutender Theil entzogen, und der Fruchtgewinn beeinträchtigt. Selbſt da, wo die Wieſen ſchon ohne alles Zuthun ſo viel Ertrag liefern, daß ſelbiger im vollkommenen Verhältniß zum gegenwärtigen Wirthſchaftsbedarf ſteht, kann eine mögliche Meliorirung derſelben nicht als etwas Uebriges er⸗ achtet werden; der erhöhete Gewinn ſichert bei guten Heupreiſen durch Verkauf, insbeſondere aber durch Vermehrung des Viehſtandes reichliche Zinſen für die Verwendung von Mühe und Koſten. Da 4 überhaupt Wehner, prakt. Wieſenbau. 2 die fuͤr ſein eigenes und das allgemeine Wohl zu löſende Aufgabe des Oekonomen iſt, aus der von ihm zu bewirthſchaftenden Fläche Landes den möglichſt größten Fruchtertrag zu erziehen, und der Zuſtand der Wieſen von ſo großem Einfluſſe auf die Landwirthſchaft iſt; ſo muß der Oekonom die Verbeſſerung dieſes Zweiges vor Allem ins Auge faſſen, und darnach ſtreben, die Kultur ſeiner Wieſen auf einen möglichſt hohen Grad von Vollkommenheit zu bringen. §. 3. Gegenwärtige Stufe der Wieſenkultur— Hemmniſſe des allgemeinen Aufſchwunges. Noch ſind nicht viele Beiſpiele dieſes Strebens, am wenigſten bei den kleinern Landwirthen und dem Bauernſtande, ſichtbar; vielmehr un⸗ zählige Spuren gänzlicher Vernachläßigung der Wieſenfluren. Urſache iſt auf der einen Seite, Unkenntniß des ſicherſten und kürzeſten Weges zu einer ausdauernden Melioration, auf der andern Seite unbegränzte Anhänglichkeit an dem Alten und Herkömmlichen, verbunden mit unbe⸗ ſiegbaren Vorurtheilen gegen alles Neue, wenn auch Beſſere. Sehen wir vorzugsweiſe auf die Verbeſſerung der Wieſen durch Bewäſſerung; ſo begegnen unſerem Auge andere, äußere, von dem Einzelnen zur Zeit ſchwer oder gar nicht zu beſiegende Hinderniſſe, die den allgemeinen Aufſchwung dieſer Kultur unmöglich machen. Es ſind vornehmlich die Einſprüche derer, welchen das für die Wieſenfluren zu benützende Waſſer zeither durch Privilegien für ihre Gewerke zugeſichert war und noch iſt— und dann der Mangel an Vereinigung zur gemeinſchaftlichen Sache. Mancher Grundbeſitzer, der neben guter Gelegenheit zur Wieſenbewäſſe⸗ rung, den Willen und die finanziellen Kräfte dazu hat, ſieht an dem Einſpruch eines Müllers, der ſich, oft ohne Grund und nur aus Eigen⸗ ſinn, weil ihn alte Obſervanz als alleinigen Eigenthümer des Waſſers angiebt, dadurch als in ſeinem Gewerbe beeinträchtigt beklagt,— die folgewichtige Ausführung ſeiner Pläne ſcheitern. Einem Anderen, in gleichem Falle, tritt ein unfreundlicher Nachbar entgegen, der weder in die für ihn ſelbſt vortheilhaften Unternehmungen gemeinſchaftlich einge⸗ hen, noch gegen hinreichende Entſchädigung jenem das Recht laſſen will, auf dem angrenzenden Grunde, indem es auf dem eigenen unmöglich oder unzweckmäßig iſt, die nöthigen Wäſſerungsanſtalten, als: Wehre, Schleu⸗ ſen, Zu⸗ und Ableitungsgräben ꝛc. anzulegen. Klagen gegen dieſe Wider⸗ facher find fruchtlos, denn der Buchſtabe des Geſetzes ſpricht ihnen das △ —— gahtzu. An tzungen u.ſ DasInter jchätden jeßt g ns ällzmene iche Zwage Schobe und zu Leben treten, u feun ind ritt Beiſvile ben fut aufmeriſen Wirthſchft, 3 und Ghſkanen. cheintt zu ſche 44 31 Sämmtlüch du der inen geh ſm, Jüchen, O mgalecte Griüen nn; zu der ande Piſſeung nit Nürung en Anſ dihrevon der Ent⸗ uf denſte guſſe wecimihgen Ule 5. Das vihtgſ ni iſtn Ran dni derbundene de Aufgabe des Fläche Landes r Zuſtand der ſtz ſo muß der s Auge faſſen, möglichſt hohen Hemmniſſe des n wenigſten bei r; vielmeht un⸗ luren. Urſache klürzeſten Weges eite unbegränzte unden mit unbe⸗ Zeſſere. Sehen h Bewäſſerung; inzelnen zur Zeit den allgemeinen vornehmlich di mnütende Waſſer und noch iſt— ftlichen Sacht⸗ Wieſenbewäͤſſe⸗ „ ſieht an dem nur aus Eigen⸗ er des Waſſers beklagt,— die m Anderen, in , der weder in ſchaftlich einge⸗ echt laſſen wil, unmöglich oder Wehr', Schleu⸗ en dieſe Wider⸗ richt ihnen das 3 RNecht zu. Andere Hemmniſſe ſind noch: Fiſcherei⸗ und Viehhutberech⸗ tigungen u. ſ. w., doch jene beiden ſind die öfter vorkommenden. Das Intereſſe, welches auf die Wieſenkultur von den hohen Staats⸗ behörden jetzt gerichtet wird, und der rege Eifer, mit welchem dieſelben das allgemeine Streben zur Veredlung dieſes wichtigen landwirthſchaft⸗ lichen Zweiges anregen und unterſtützen, laſſen erwarten, daß die zum Schutze und zur Hebung deſſelben nöthigen Kulturgeſetze recht bald ins Leben treten, und ſodann nach und nach alle Landwirthe, von den grö⸗ ßeren und reicheren bis auf die kleineren und ärmeren, durch einzelne Beiſpiele von der Wohlthat einer beſſeren Wieſenpflege aufgemuntert, zur aufmerkſameren und ſorgfältigeren Behandlung dieſes Theiles ihrer Wirthſchaft, Veranlaſſung nehmen werden, ohne ſich durch Einſprüche und Chikanen Anderer in ihren Entwürfen und Unternehmungen be⸗ ſchränkt zu ſehen. 4 V V I. Abſchnitt. §. 4. Zu bewäſſernde— nicht zu bewäſſernde Wieſen. Sämmtliche Wieſenfluren laſſen ſich in zwei Hauptklaſſen theilen: zu der einen gehören diejenigen, denen aus in der Nähe laufenden Flüſ⸗ ſen, Bächen, Quellen oder oberhalb gelegenen Sammelteichen durch regelrechte Gräben eine Anfeuchtung und Ueberwäſſerung gegeben werden kann; zu der anderen ſolche, für welche die Möglichkeit einer künſtlichen Wäſſerung nicht vorhanden iſt, die alſo nur aus der Atmoſphäre ihre Nahrung an Waſſer erhalten. Da der Zweck vorliegender Schrift die Lehre von der Ent⸗ und Bewäſſerung iſt, ſo wird ſelbige hauptſächlich auf die erſte Klaſſe der Wieſen, und auf die zweite nur hinſichtlich der zweckmäßigen Ableitung ſchädlicher Näſſe Bezug haben. §. 5. Werth des Waſſers für die Wieſen. Das wichtigſte Beförderungsmittel der Wieſenvegetation iſt eine nach beſten Regeln eingerichtete und geleitete Bewäſſerung und zugleich damit verbundene Entwäſſerung der Wieſen. Bei naſſen, ſumpfigen 1 1- 4 Gründen muß letztere ſtets der erſteren vorangehen. Auch die zu einer künſtlichen Bewäſſerung nicht geſchickten Gebiete müſſen vorerſt von dem im Boden haftenden ſchäblichen Waſſer— welches nur das Emporkom⸗ men ſchlechter Grasarten befördert— durch zweckmäßig angelegte Ab⸗ zugsgräben befreit werden, ehe eine qualitative und quantitative Ver⸗ beſſerung auf anderem Wege— durch Dungmittel ꝛc.— möglich iſt. Wie verſchieden der Urſprung dieſer verderblichen Feuchtigkeit iſt, und welche Mittel zu ihrer Ableitung dienlich ſind, davon werden weiter un⸗ ten folgende§.§. handeln. Das Gedeihen guter Wieſenpflanzen erheiſcht eine gewiſſe Abwech⸗ ſelung in der Feuchtigkeit und Trockenheit des ſie erzeugenden Bodens. Dieſen wohlthätigen Wechſel bietet uns die Natur nicht immer dar, wie wir es wünſchen; aber durch künſtliche Anſtalten— Be⸗ und Entwäſ⸗ ſerung— können wir ihn in unſere Macht und Willkür bringen. Das Waſſer an und für ſich, ohne alle Beimiſchung, bedingt ſchon das Leben der Wieſenpflanzen. Der Gärtner erfriſcht ſeine dürſtenden Kräuter und Blumen mit Waſſer; durch Wäſſerung können wir der Wieſenflur eine gleiche Wohlthat zuwenden. Es kommt nun noch hinzu, daß das Waſſer meiſt animaliſche vegetabiliſche oder mineraliſche Dungſtoffe mit ſich führt, die ſich auf der Wieſenoberfläche anſetzen, und den Humusgehalt und ſomit die Er⸗ zeugungsfähigkeit des Bodens vermehren. Eine Wäſſerungswieſe kann in den meiſten Fällen alles aus dem Betriebe der Wirthſchaft hervor⸗ gehenden Düngers entbehren, und ſelbigen ganz dem Acker überlaſſen. Die Productionskräfte jener finden durch den Niederſchlag des aufge⸗ wendeten Waſſers hinreichende Nahrung. Das Waſſer wirkt ferner unter dem ungehinderten Zutritt der Luft d. h. bei dem zeitgemäßen Zu⸗ und Abwenden deſſelben, als Auflöſun 3. mittel der verſchiedenen Humusgehalte. Die regelrechte Benutzung 48 ſelben ſchützt die Gräſer vor den ſchädlichen Einflüſſen der Temperatu und entfernt endlich Moos und andere Unkräuter, ſo wie die 1 Geus⸗ ani zerſtörenden Thiere. Alle Gewäſſer aber ſind, vermöge der— eſennhe ce Subſtanzen, nicht von gleicher Wirkung auf den Das vorzüglichſte Waſſer enthält unſtreitig der mehre Felder und De te durchſtrömende Fluß oder Bach; er hat in ſeinem Laufe eine Menge Dungſtoffe aufgenommen, und iſt meiſt von milder Temperatur. V V g glchn W ſch ſammelnde 3 fariſül. Miſt di taſſe; dele uſſibn. de won der Braut Fa und En den Humus,! richlcherm I Padbbäche ſe durch Anhaltn ainen löhem. Das geh rgalrcht wene zut zweämßig laſſn zu kidne Vorthell errü nur die fäter ſich deshalb; werden. Etürand hrüchen; nur⸗ lientheil nie ſt vermiſchth genden des Ber und Etzaufhere ſaub mit ſch tädtlch; eſt i ricenden zit! heüb 4 8 Snd Nie deiches de ine jiſen von innn dalln glin diruchs und luch die zu einer vorerſt von de das Emporkom⸗ hig angelegte A⸗ qumtitative Ver⸗ .— mäglich ii ſchtigkeit iſt, und , un igenden Bodens. immer dar, wie e⸗ und Entwäf r bringen. ag, bedingt ſchon ſeine dürſtenden können wir der neiſt animaliſche, jrt, die ſich auf d ſomit die Er⸗ ungswieſe kann ethſchaft hervor⸗ cker überlaſſen. hlag des aufge⸗ Zutritt der Luft, als Auflöſungs⸗ Benutzung deſ⸗ der Temperatur, ie die die Gras⸗ ermäge der de⸗ Lirkung euf den nehre Jäder und ſeinem Laufe eine der Temperatur. 5 Von gleicher Wirkſamkeit iſt das nach ſtarkem Regen von den Hoͤhen ſich ſammelnde Feldwaſſer; indem es von den Aeckern kräftige Dünger⸗ theiile fortſpült. Nächſt dieſem folgt in Hinſicht der Nützlichkeit das warme Quell⸗ waſſer; die Ueppigkeit des Graswuchſes an den ufern zeugt von der Güte deſſelben. Ueberhaupt iſt dieſe Wahrnehmung der ſicherſte Maaßſtab von der Brauchbarkeit des Waſſers. Sehr vortheithaft ſind noch die Kalk⸗ und Salztheile enthaltenden Gewäſſer; ſie zerſetzen vornehmlich den Humus, und ſind ſomit da um ſo fruchtbarer, wo ſich derſelbe in reichlicherem Maaße vorfindet. Weniger gut ſind kalte Quellen und Waldbäche; ſie können aber durch längeren Lauf auf freiem Gebiete, oder durch Anhalten in Teichen ſehr verbeſſert werden, indem ſie dadurch einen höheren Wärmegrad und nebenbei manche Dungſtoffe empfangen. Das Feld⸗ und Quellwaſſer, ſoll die Wäſſerung mit demſelben regelrecht werden, iſt in Reſervoiren oder Teichen zu ſammeln, um es zur zweckmäßigen Zeit, und in der nöthigen Menge der Wieſe zufließen laſſen zu können. Bei Feldwaſſer wird durch dieſe Behälter noch der Vortheil erreicht, daß ſich die gröbern Erd⸗ und Sandtheile ſetzen, und nur die fetteren Dungſtoffe, die meiſt leichter ſind als das Waſſer und ſich deshalb oben erhalten, während der Wäſſerung der Wieſe zugeführt werden. Störend für die Vegetation iſt das Waſſer aus Moor⸗ und Torf⸗ brüchen; nur nach weitem Laufe, wenn ſeine Säure verdunſtet iſt, die Eiſentheile niedergeſchlagen ſind, es ſelbſt ſich mit anderem guten Waſ⸗ ſer vermiſcht hat, darf es auf Wieſen gewendet werden. In den Ge⸗ genden des Bergwerkbetriebes iſt das Waſſer, welches aus den Poch⸗ und Erzaufbereitungsanſtalten den feinen Metallſchlamm und Sand⸗ ſtaub mit ſich fortnimmt, in der nächſten Umgebung dem Graswuchſe tödtlich; erſt in einer für das Setzen dieſer ſchädlichen Beſtandtheile hin⸗ reichenden Zeit und Strecke des⸗Weges wird es wieder brauchbar. §. 6. Was iſt Wieſenwäſſerungsbau? Sind Wieſen an einem Bache oder Fluſſe, oder unterhalb eines Teiches, der einen gewiſſen Zufluß hat, ſo gelegen, daß das Waſſer aus dieſen von einem gewiſſen Punkte ab, auf die höheren oder höchſten Stellen geleitet werden kann; ſteht dem Beſitzer das Recht des freien Gedrauchs und der Heranführung zu: ſo ſtellt ſich für ihn dadurch die 6 Gelegenheit heraus, den Nutzwerth des beſagten Wieſenlandes im Ver⸗ hältniß des Gütegrades des Waſſers und der Beſchaffenheit des Bodens zu vervielfältigen, Es gieht Beiſpiele, wo durch gut ausgeführte Wäſ⸗ ſerung der Ertrag ſich nicht nur bis zum Doppelten, ſondern bis zum Sechsfachen erhoben hat. Die Einrichtung zur zweckmäßigen Benutzung des Waſſers, d. i. die Schaffung einer guten Wäſſerungsanlage erfordert mehr oder weni⸗ ger Arbeit, je nachdem das betreffende Terrain ungünſtig oder günſtig iſt. Die Anfertigung und Herſtellung einer ſolchen Anlage heißt— Wieſenwäſſerungsbau. Es giebt davon zwei Hauptarten: 1. Ueberrieſelungsbau. Dieſer iſt entweder: a. Hangbau, wo die Oberfläche eine durchgehends ſanft ſich ab⸗ dachende Ebene darſtellt. b. Rücken⸗ oder Beetbau, wo die Oberflaͤche in Beete, Rücken ge⸗ nannt, formirt worden iſt, auf deren Kämmen das Waſſer hin⸗ geführt wird. 2. Ueberſtauungsbau, Das Waſſer überrieſelt, wenn es ſich in einer dünnen Schicht ſichtbar auf der Oberfläche fortbewegt;— es überſtauet die Wieſe, wenn es in einer dicken oder hohen Schicht die ganze Wieſe oder einen gewiſ⸗ ſen Theil derſelben mit ruhigem Spiegel bedeckt. Beide Baumethoden haben folgende Zwecke möglichſt vollkommen zu erreichen: 1. die disponible Waſſermenge, oder eine gewiſſe Quantität davon auf die höchſten Punkte der Wieſe zu führen; 2. von letzteren aus nach allen Seiten hin das Waſſer gleichmäßig zu verbreiten, und 3. nach vollzogener Wäſſerung die Wieſe wieder vollkommen trocken zu legen. Der Ueberrieſelungsbau, ſowohl der Hang als der Rückenbau, iſt zweierlei: künſtlicher, oder natürlicher. Er iſt künſtlich, wenn die Fläche nicht in ihrer natürlichen Geſtalt belaſſen, ſondern durchgehends umgebauet, und in einzelne vollkommen munth Ebenen hgt ſeiden. 66 ſtnnütlih- fhe bläb, dür we tn ausgeglchen, und nenden Gefäll dinſthe tagehäht weddn Da de Bethung ſondern ewiſt Geſe eun di Arttien zin werden. Atlätng und ſetwigen dde Nveellt unbeöint gviſe enn ſchnite ſel in mögli disſe füt den berliegend 6.7 Mireliren oder A linit, ain geybener P. ii ein andee dergleich Woen gdache horizon d uns des Nibelliten iinämnts Maaß hä Dunt ſäwd e horizo 88 die Behug, dr hſh folgag. lde Kanudnge nlandes im Ver⸗ heit des Bodens sgeführte Wiſ⸗ ondern bis zum Wiſſerz,d.: nehr oder wen tig oder günſti nlage heiſt— en: s ſanſt ſich ab⸗ te, Rücken ge: as Waſſer hin⸗ ünnen Schicht eWieſe, wenn einen gewiſ⸗ tvollkommen antität davon leichmäßig zu mmen trocken Kückenbau, iſt elichen Geſtalt ge vollkmmen planirte Ebenen gelegt wird, die dann mited den nöthigen Gräben durch⸗ zogen werden. Er iſt natürlich— wenn die Geſtalt der Oberſläche im Ganzen dieſelbe bleibt, nur die der Berieſelung beſonders hinderlichen Unebenhei⸗ ten ausgeglichen, und dann die nöthigen Gräben mit dem ihnen zukom⸗ menden Gefälle hinſichtlich ihrer Richtung, den Formationen der Fläche angepaßt werden. Da die Bewegungen des Waſſers nicht in unſerer Willkür ſtchen, ſondern gewiſſen Geſetzen untergeordnet ſind, ſo müſſen auch nach letz⸗ teren die Anſtalten zur Erreichung jener drei Hauptzwecke modificirt werden. Anleitung und Vorſchrift dazu giebt uns die Lehre vom Waſt ſerwägen oder Nivelliren. Der Wieſenwäſſerungsbau erfordert alſo unbedingt gewiſſe Kenntniſſe in dieſer Kunſt. In dem nächſtfolgenden Abſchnitte ſoll in möglichſter Kürze das rein Praktiſche und Nothwen⸗ digſte für den vorliegenden Fall auf die faßlichſte Weiſe gelehrt werden —— II. Abſchnitt. Das Nivelliren. §. 7. Was heißt Nivelliren? Nivelliren oder Abwägen lehrt uns finden, um wie viel Fuße, Zolle, Linien, ein gegebener Punkt auf der Erdoberfläche höher oder tiefer liegt, als ein anderer dergleichen Punkt, oder vielmehr als die durch denſelben gelegen gedachte horizontale Waſſerſpiegelfläche. Anderer Seits aber zeigt uns das Nivelliren auch, einen gewiſſen Punkt finden, we lcher um ein beſtimmtes Maaß höher oder tiefer liegt, als ein bereits gegebener Punkt; ſowie eine horizontale oder wagerechte Linie anzulegen. §. 8. Nivellir⸗Inſtrumente. Die Werkzeuge, deren wir zum Abwägen beim Wieſenbau bedür⸗ fen, ſind folgende: 1 1. Die Kanalwage. 8 Sie iſt eine etwa 3 ½ bis 4 Fuß lange blechene Röhre von 1 ½ bis 1 ½ Zoll Durchmeſſer; auf jedem Ende ſteht, als Verlängerung der Röhre, eine kleinere von 2 bis 3 Zoll Höhe im rechten Winkel; in jeder derſelben iſt, ein oben und unten offener gläſerner Cylinder eingepaßt und waſſerdicht verkittet, etwa%¾ Fuß hoch; in der Mitte der langen Röhre, auf der entgegengeſetzten Seite der rechtwinkelig aufgeſetzten Cy⸗ linder, iſt eine koniſch gearbeitete blechene Hülſe, 3 bis 4 Zoll lang, an der Oeffnung von 1 ½ Zoll Durchmeſſer, ſenkrecht angebracht. Zu dieſer Röhre gehört ein 4 bis 4 ½ Fuß hoher ſtarker, unten mit einem eiſernen ſpitzen Schuh beſchlagener Stock, welcher oben ſo ausgeſchnitten iſt, daß er genau in beſagte Hülſe paßt, aber auch die Röhre ſelbſt mittelſt letzterer am Stocke mit Leichtigkeit im Kreiſe herum bewegt werden kann. Der Stock wird beim Gebrauch perpendiculäͤr feſt in die Erde ein⸗ geſtampft, welches auf dem Wieſenboden ſehr wohl angeht, die blechene Röhre mittelſt der Hülſe oben aufgeſteckt, und bis zu ¾ der Gläſer mit Waſſer gefüllt. Die auf Tafel I. befindliche Fig. 1.(a die Röhre mit den Glä⸗ ſern, b der Stock) wird dieſes Inſtrument mehr verdeutlichen. Die Linie xy, welche durch die Waſſeroberflächen in den Gläſern geht, iſt nebſt ihrer Verlängerung ſowohl bei fenkrechtem als ſchiefem Stande des Pfahls und der Wage horizontal. Nekben dieſem Werkzeuge bedürfen wir noch der Latte Fig. 2. Sie iſt von gut getrocknetem Tannen⸗ oder Kieferholz geſchnitten„ 1 Zoll ſtark, 2 Zoll breit, und 1 Ruthe, d. i. 12 Werkſchuhe lang; letztere ſind nebſt den Zollen und deren halben Theilen auf der Kehrſeite genau ver⸗ zeichnet. Dieſe Bezeichnung geſchieht durch Anſtrich mit Oelfarbe ſo, wie auf der Fig. 2. erſichtlich. Oben und unten iſt die Latte mit dün⸗ uem Eiſenblech beſchlagen. Bei a ſind leicht bewegliche Rädchen, um welche die Schnur b angeſpannt wird, deren Enden an der Tafel o mittelſt eiſerner Schlingen feſtgeknüpft ſind. Dieſe Tafel o iſt ein dün⸗ nes Brettchen, 1 Fuß ins Gevierte, auf der vordern Seite, wie die Fi⸗ gur zeigt, ſchwarz und weiß mit Oelfarbe angeſtrichen. Dieſes Brett⸗ chen iſt durch die eiſerne oder meſſingene Hülſe d ſo an die Latte befe⸗ ſtigt, daß es gut anſchließt, aber auch mit der Schnur b leicht an letz⸗ terer auf und abgezogen werden kann. Die untere Kante der Hülſe muß genau mit der Linie Xy auf der Fronte der Tafel übereinſtimmen. Das ffüteln der vfil vir pſrrmmut vid Table⸗ §.9. der Gebrauc d Ein Gehüff e den Hunkte fendict a Sialung dict finerde Säit ohe de Page, undnn iie Ezur. 5 lleau, tritt iineSchri in Seite de Glſſet hi liſt uf ſin Vitm ſinuf oder hinabſchie den Titlenu Fig.2. Wiſberlich und ſiegen. Di Diſena i worauf das Tädleau then hinaus an, we nunz niht genau ge Jrnerk di2 diten ſchr geringen K0 A die Setwage. dieſſes gnſtrumer nalwage eigenlich übtie naktiſhe Riſelvirthe dmarfen, Cz vird di d Szwagegllein be reihad it. Der Vet bein mütihn Wiſer tan maht Drten Be nenden Hoizentlen m mund liß ninſt der ſannt lichta an ne Röhre von 14 Verlingerung dr Winkelz in fder hünder eingepaßt Witt der langen ig uſßſetten C 5 4 3ol lang, an ngebracht. er ſtarker, unten welcher oben ſo ſt, aber auch die im Kreiſe herum in die Erde ein⸗ heht, die blechene der Gläſer mit wit den Glä⸗ deutlichen. Die gläſern geht, iſt fem Stande des tte Fig. 2. Sie hnitten, 1 Zoll ngz letztere ſind ſeite genau ver⸗ nit Oelfarhe ſo, Latte mit dün⸗ e Rädchen, um an der Tafel o lo iſt ein dün⸗ ite, wie die Fi Dieſes Vrit die Latt befe⸗ b leicht an leb⸗ e det Hülſe muß ſtinmn. Das 9 Feſtſtellen der Tafel wird durch die Schraube e bewerkſtelligt. Dies Inſtrument wird Tableau oder Signal genannt. §. 9. Gebrauch der Kanalwage, Der Gebrauch der Kanalwage iſt folgender: Fig. 3 Ein Gehülfe pder Arbeiter ſtellt das Tableau auf dem abzuwäͤgen⸗ den Punkte ſenkrecht auf, welches er durch ſeine aufgerichtete gerade Stellung dicht hinter demſelben leicht bewirken kann, kehrt die vordere Seite gegen die Wage, und faßt mit der einen Hand die Latte, mit der andern die Schnur. Der Operirende richtet die Wage gegen das Ta⸗ bleau, tritt einige Schritte zurück, faßt, indem er an der rechten oder lin⸗ ken Seite der Gläſer hinſieht, die Waſſeroberflächen ſicher ins Auge, und läßt auf ſein Winken mit der Hand den Arbeiter die Tafel an der Latte hinauf oder hinabſchieben, bis die Linie Xy Fig. 1. die Linie Xy an dem Tableau Fig. 2. vollkommen trifft, d. h. das Auge, die beiden Waſſeroberflächen und die Mittellinie der Tafel in einer graden Linie liegen. Die Diſtanz zwiſchen der Wage und dem abzuwägenden Punkte, worauf das Tableau zu ſtehen kommt, nehme man nicht über 10 Ru⸗ then hinaus an, weil auch das ſchärfſte Auge in einer größeren Luſſer nung nicht genau genug viſiren kann. Anmerk. Die Anſchaffung der eben beſchriebenen Kanalwage erheiſcht einen ſehr geringen Koſtenaufwand; zuſammen etwa 1 rtl. 20 ſgr. g. 10. 2. die Setzwage. Diefes Inſtrument iſt neben einem umſichtigen Gebrauche der Ka⸗ nalwage eigentlich übrig. In dem jüngſt erſchienenen Werkchen»der praktiſche Rieſelwirthe von G. C. Patzig iſt es für den Wieſenbau ganz verworfen. Es wird dieſer Behauptung hier inſoweit beigepflichtet, daß die Setzwage allein bei Anlagen von einiger Ausdehnung ganz unzu⸗ reichend iſt. Der Verfaſſer vorliegender Schrift hat ſich derſelben nur beim natürlichen Wieſenbau(ohne Umbau) in den Fällen bedient, wenn er an mehren Orten Bauausführungen zu leiten hatte. Die vorkom⸗ menden Horizontalen markirte er ſelbſt durch Pfähle an den Endpunk⸗ ten und ließ mittelſt der Setzwage die Arbeiter, die ſich an dieſes In⸗ ſtrument leichter als an die Kanalwage gewöhnen, die zwiſchen liegenden 10 Punkte, die mit den beiden Endpunkten meiſt nicht in grader Linie lie⸗ gen, aufſuchen. ee Da ähnliche Fälle oft vorkommen können, ſo geſchieht dieſes In⸗ ſtrumentes auch hier Erwähnung. Einer detaillirten Beſchreibung wird es aber kaum bedürfen, da es den Meiſten gewiß hinlänglich bekannt und anderntheils die Art und Weiſe ſeiner Conſtruction aus der begefügten Zeichnung Fig. 4. leicht erſichtlich iſt. Soll der Pfahl f nach dem ſchon feſtſtehenden Pfahle e abgewogen werden; ſo wird die Wage mit dem Ende c auf e geſtellt, und f nach und nach ſo tief eingeſchlagen, bis, wenn das Ende d darauf ruhet, der Perpendikel a in die auf dem Leiſtchen b eingeſchnittene Linie einſpielt, Iſt die Wage richtig, ſo muß, wenn das Bleiloth a in freier Bewegung die auf dem Querleiſtchen b verzeichnete Linie trifft, die untere Seite ed der Latte, und ſomit der Pfahl f mit dem Pfahle e vollkommen wagerecht ſein. Die Richtigkeit und ſomit die Brauchbarkeit der Setzwage prüfen wir ſo: Wir waͤgen zwei Pfähle, e und f, genau ab, kehren dann das Inſtrument um, ſo daß das Ende e auf den Pfahl f und das Ende d auf den Pfahl e zu liegen kommen; ſteht auch ſo das Loth richtig, ſo iſt die Wage ohne Fehler; weicht das Loth aber von dem Zeichen auf b ab, ſo iſt ſie fehlerhaft. Halbirt man den gefundenen Unterſchied recht genau, und macht die Halbirungslinie zum Merkmal für das Loth, ſo wird die Wage richtig. Soll eine Reihe mehrer Pfähle abgewogen werden, ſo kehrt man bei jeder folgenden Station die Wage um. Unter⸗ läßt man dieſes, und das Inſtrument hat auch nur den kleinſten, bei einer Station ganz unmerklichen Fehler, ſo wird dieſer bei der zweiten zweimal, bei der dritten dreimal ſo groß u. ſ. w.; mithin in einer gro⸗ ßen Entfernung doch bedeutend. Durch das Umwenden der Wage aber wird dieſer Fehler immer wieder aufgehoben. §. 11. 3. Die Viſirkreuze. Es ſind deren drei; die obere Querlatte(Fig. 5.), 1 ¼ Fuß lang, ſteht mit der vertikalen, 2 ¾ Fuß hohen, genau im rechten Winkel; beide ſhen zolj btit und M gun viß, aff det an auxtche dejihter Anf anih dh um ſich aneinander gefäl lne vollkommen dbene d 4 11 Die Vftteun d à und P, o h ſem Kn dritten eöinfnden, lugt. Deri ſuctende halb in der berlingerten de Aufhrung ind tuf ſͤr nimmt äin ſlhes denſtten ine gut lht diſe II. un III. Es wicd.B. N Pfihſe dder anden Ge I geht zum Pun ſeinige uf b t. II in dieEhe, und hält a di ſhwnrze Seit ſeines, IIl dieweiße und I die „ cerſen Kante ſenes Kte lißt IlI, indem er ſich i Viften verſtändich macht is de cherſte gante des tiſt Iſt di tzuwigend we tgan ſu tſſten, w di da dyeitnden zuge lguenintitn liſe. Ligt w achende ’ oder e llcbt d ae aſſete ſch tincale beih i wii km. befnzichn in grader Linie lie bſchieht diſes ae kaum dedürfen, N atheils di Art un nung Fig. 4. licht fahle e abgevogn ſtellt, und f nach darauf ruhet, we ne Linie einſpilt fteier Bewegung die untere Seite lee vollkommen Setzwage prüfen kehren dann das Rund das Ende das Loth richtig, dem Zeichen auf enen Unterſchied al für das Loth, ähle abgewogen ge um. Unter⸗ n kleinſten, bei bei der zweiten in in einer gro⸗ der Wage abet 1 7 guß hng, en Wutl bed 11 ſind 2 ½ Zoll breit und ½ Zoll ſtark. Auf der einen Seite ſind dieſe Kreuze weiß, auf der andern ſchwarz mit Oelfarbe angeſtrichen. Die Hauptſache bei ihrer Anfertigung iſt, daß ihnen genau gleiche Höhe ge⸗ geben wird, ſo daß, wenn ſie auf einer ebenen harten Unterlage ſenkrecht dicht aneinander geſtellt werden, die oberen Kanten der Querbrettchen eine vollkommen ebene Fläche bilden. §. 12. Gebrauch der Viſirkreuze. Dieſe Viſirkreuze dienen dazu: zu zwei gegebenen feſten Punkten a und b, Fig. 6, ſie mögen unter ſich horizontal ſtehen oder nicht, ei⸗ nen dritten e zu finden, der mit jenen in ein und derſelben Höhenlinie liegt. Der zu ſuchende Punkt e kann zwiſchen a und b, oder außer⸗ halb in der verlängerten durch dieſe beſtimmten Richtung liegen. Bei der Ausführung ſind außer den Operirenden noch zwei Gehülfen nöthig; jeder nimmt ein ſolches Kreuz, und bemüht ſich während des Abwägens demſelben eine gut lothrechte Stellung zu geben. Es heiße jener I., dieſe II. und III. Es wird z. B. zwiſchen den feſten Punkten a und b, es ſeien Pfähle oder andere Gegenſtände, der Punkt e¹ geſucht. Fig. 6. I. geht zum Punkte a, ſtellt dort ſein Kreuz auf, ſowie II. das ſeinige auf b hält. III. ſchlägt bei e’ ein oben eben geſägtes Pfählchen in die Erde, und hält, auf die Seite tretend, ſein Kreuz darauf. Hat I. die ſchwarze Seite ſeines Inſtrumentes auf ſich zugewendet, ſo muß ihm III. die weiße und II. die ſchwarze Seite zukehren. I. vifirt dann von der oberſten Kante ſeines Kreuzes nach der oberſten Kante des von II., und läßt III., indem er ſich ihm durch Winken oder Rufen bei wiederholtem Viſiren verſtändlich macht, den Pfahl e“ nach und nach ſo tief einſchlagen, bis die oberſte Kante des aufgeſtellten Kreuzes genau in die Viſirlinie trifft. Iſt die abzuwägende Linie von bedeutendem Gefälle, ſo ziehe man vor, bergan zu viſiren, wie es auch in obigem Beiſpiele geſchehen, weil die dem Operirenden zugekehrten Kanten der Brettchen ſich ſchärfer und bequemer einrichten laſſen. Liegt der zu ſuchende Punkt in der Verlängerung von ab, Fig. 6., in c“ oder e“, ſo bleibt das Verfahren des Abwägens mit dem Unter⸗ ſchiede daſſelbe, daß ſich III. an die Stelle c“ reſp. c““ begiebt, I. im erſten Falle bei b, im zweiten bei a viſirt, II. aber immer den zwiſchen I. und III. befindlichen Punkt a oder b mit ſeinem Kreuze beſetzt. 12 Weil, wie in Fig. 7. zu erſehen, auch der kleinſte bei III. vorkommende Fehler für die Entfernung bis nach II. zu einer bedeutenden Größe zu⸗ nimmt; ſo muß man zuvörderſt von der richtigen Stellung der gegebe⸗ nen Punkte a und b vollkommen überzeugt ſein, und ſodann mit der möglichſten Sorgfalt viſiren. Zur Probe kann man von dem gefunde⸗ nen Punkte zurückviſiren, §. 13. Maaßſtäbe. Den ganzen Apparat macht dann noch 4. ein Maaßſtab vollſtän⸗ dig; er iſt 1 Ruthe lang, in 10 Fuße, die beiden an den Enden des Stabes in Zolle(zehntheilig), und die acht in der Mitte in halbe und Viertel⸗Theile, abgetheilt. Der Dauerhaftigkeit wegen wird er, wie das Tableau, mit Oelfarbe angeſtrichen, auch wohl oben und unten mit Ei⸗ ſenblech beſchlagen. Er dient zur Meſſung der Längen. Neben dieſem bedürfen wir noch eines zweiten zur Abnahme kleiner Höhen; 2 Duo⸗ decimalfuß lang, d. i. 12 der Ruthe, jeder Fuß in 12 Zolle getheilt. §. 14. Lehre des Nivellirens. Anmerk. Der Verfaſſer hält es für die Kürze und Deutlichkeit zweck⸗ mäßig, die für den praktiſchen Wieſenbau wiſſensnöthigen Lehrſätze des Ni⸗ vellirens in einer Reihe von Aufgaben und deren Auflöſungen aufzuſtellen. Bei der ſpaͤter folgenden Abhandlung des Techniſchen des Baues ſelbſt, wird jedesmal auf die betreffenden Aufgabe im Anwendungsfalle zurückge⸗ wieſen werden. Aufgabe 1. Eine gerade horizontale Linie von nicht über 20 Ru⸗ then Länge, in einer gegebenen Richtung abzuwägen. Auflöſung. a. Mit der Kanalwage und den Viſirkreuzen. Fig. 8. Die Höhe der abzuſteckenden horizontalen Linie ſei durch den Pfahl a markirt. Man ſtelle die Wage in der ohngefähren Mitte der zu be⸗ ſtimmenden Linie auf; die Mittellinie des Tableaus, welches ein Ge⸗ hülfe auf den Pfahl a hält, ſtimme man mit der viſirten Linie der Waſſeroberflächen überein(§. 9.), und laſſe die Tafel feſtſchrauben. Der Gehülfe geht ſodann mit der Latte nach dem Endpunkte der zu ſu⸗ chenden Horizontalen, und ſtellt ſie auf den daſelbſt befindlichen Pfahl b. Der Operirende, auf die andere Seite der Wage tretend, und dieſe nach b richtend, viſirt dahin, und läßt durch einen zweiten Arbeiter, damit der erſte das Tableau nicht immer bei Seite legen darf, den genannten Pfahl b, indem letzteres unverrückt bleibt, nach und nach ſo tief ein⸗ ſienn, n 5 ntift. u fw füln irünnen. Dy günda hat, ſoffe ter yaralll nnd rel Waͤatoltwid u, fitgiſchraut tt veden m und nach hinzufft igt, dewegung der Kähre w noch Waſſer ie der; und biin grdder eini jeen wagerch u pgt von b nach, diſe gfihle mita id Vfitre c gnach. Anntn. D? ntR, den Wan Re h, ddtt an deim uc beiter nach und nach ddir luks vintt in d Han lach der Erdeg ſect, und füſgeſchlagen iher die Etdobnfläche! dij er tomfalt in derr h. Mit der Setw thenten ſei zuch hier Man ſtete zwiſch Odeder zu ſahenden vſ v. die grde einie uun dtur lguthe wen den gfihlea dögewoge fſtgeßat h) We nit a wagaatt ſein. daus den Figld 3, 1 ein deiſehen häheniin ſtus aüer nittde Fa lititmeVeriten m III. vorkomnene eutenden Griße z Stellung der gegee⸗ und ſodann mit de von dem gefunde⸗ Maaßſtab bolltin an den Enden des Mitte in halbe und n wird er, wie das und unten mit E⸗ en. Reben dieſem Höhen; 2 Duo⸗ Zolle getheilt. Deutüchkeit zwet⸗ nLehrſätze des N⸗ ſungen aufzuſtelen. des Baues ſelbſ ungsfalle zurückgt⸗ icht über 20 Ru⸗ rekreuzen. Fig. 8 durch den Pfahl Mitte der zu be⸗ welches ein Ge⸗ diſiten Linie der fel feſtſchrauben. punkte der zu ſi⸗ ndlichen Pfufl. d, und diſß nach Arbeite, damit f, dan genannten nach ſo tif ein 13 ſchlagen, daß die Mittellinie der Tafel in die Viſirlinie der Waſſerflä⸗ chen trifft. War die Erdoberfläche bei b höher, als der Horizontal⸗ punkt, ſo mußte ein Loch ausgeſtochen werden, um den Pfahl tief genug ſtellen zu können. Da, Fig. 8., das Tableau auf a und b gleich hoch geſtanden hat, ſo iſt die Linie ab mit der Viſirlinie od gleichlaufend oder parallel, und weil dieſe wagerecht iſt; ſo muß es auch jene ſein. Wiederholt wird noch, daß die Tafel, wenn ſie bei a einviſirt iſt, gut feſtgeſchraubt werden muß, damit ſie genau dieſelbe Stellung behält; und noch hinzugefügt, wie auch der Stand der Wage außer der Kreis⸗ bewegung der Röhre während der Operation durchaus nicht verändert, noch Waſſer ab⸗ oder zugegoſſen werden darf. Sollen nun zwiſchen a und b in grader Linie noch mehre Pfähle, z. B. alle Ruthen einer, mit jenen wagerecht geſtellt werden, ſo miſſet man von a nach b, oder um⸗ gekehrt von b nach a, ſteckt bei jeder Ruthe einen Pfahl ein, richtet dieſe Pfähle mit a und b in grade Linie ein, und wäget ſie mittelſt der Viſirkreuze ab(nach§. 12). 1 Anmerk. Die Zwiſchenpfähle werden in die grade Linie ab einge⸗ richtet, indem man von a einige Schritte zurücktritt, über die Pfähle a und b, oder an deren rechten oder linken Seite hinſieht, und durch einen Ar⸗ beiter nach und nach jeden Pfahl, indem man ihm mit der Hand rechts oder links winkt, in die Viſirlinie ſetzen läßt; durch eine Bewegung mit der Hand nach der Erde giebt man ihm zu erkennen, wenn der Pfahl richtig ſteht, und feſtgeſchlagen werden muß. Ragen die Pfähle a und d nicht über die Erdoberfläche hervor, ſo ſetzt man neben jeden einen anderen ſo, daß er ebenfalls in der Richtung ab ſteht und geſehen werden kann. b. Mit der Setzwage und den Viſirkreuzen. Die Höhe der Ho⸗ rizontalen ſei auch hier durch den Pfahl a beſtimmt. Man ſtecke zwiſchen a und b(Fig. 9.), welcher Pfahl an dem Ende der zu ſuchenden wagerechten Linie ſteht, mit den Pfählen c, d, u. ſ. w. die grade Linie ab. Der Pfahl e, welcher von 2, ſowie der d von b nur 1 Ruthe weniger 2 oder 3 Zoll entfernt ſein darf, wird nach dem Pfahle a abgewogen; und b nach a und d mit den Viſirkreuzen feſtgeſtellt(§. 12.). Wäre nun kein Fehler vorgekommen, ſo müßte b mit a wagerecht ſein. Um ſich davon zu überzeugen, wägt man von b aus den Pfahl d ab, und unterſucht mit den Kreuzen, ob b, d und a in derſelben Höhenlinie liegen; iſt dies der Fall, ſo ſteht b richtig; iſt dies aber nicht der Fall, ſo ſteht b nicht mit a horizontal, und das beſchriebene Verfahren muß ſo oft wiederholt werden, bis die Viſirkreuze 14 zeigen, daß ſowohl a, e und b, als b, d und a in einer Hoͤhenlinie ſtehen. Alsdann ſind alle vier Pfähle a, o, d und b horizontal, und die noch übrigen zwiſchen c und d können mit den Kreuzen eingerichtet werden. Wollte man, ohne die letzteren, mit der Setzwage allein die Horizontallinie abpfählen; ſo müßte man von a aus, nach der Reihe alle Pfähle, nach§. 10. bis zu dem Pfahle b abwägen, welche Arbeit aber ſehr zeitraubend und unſicher iſt. §. 15. Aufgabe 2. Eine grade horizontale Linie, deren Richtung gegeben, die aber länger als 20 Ruthen iſt, abzuwägen. Auflöſung. a. Mit der Kanalwage. Die Höhe der Horizontalen ſei durch den Pfahl a beſtimmt, der feſtzuſtellende Pfahl b das Ende derſelben, die Länge z. B. 60 Ruthen. Man theile die ganze Länge in 3 Theile, jeden ohngefähr zu 20 Ruthen, und richte die Pfähle c, d mit a und b in grade Linie ein. Nun ſtelle man bei Xx die Waſſerwage auf, richte in a das Tableau ein, laſſe es feſtſchrauben, und den Pfahl e darnach mit a wagerecht einſchlagen.(§. 14.) Der Arbeiter bleibt mit der Latte bei o ſtehen, während das Inſtrument von x nach y gebracht wird, ſchraubt aber die Tafel wieder los. Von y aus wird nun wieder die Tafel aufs Neue einviſirt, feſtgeſtellt und darnach der Pfahl d. eingeſchlagen, welcher auf dieſe Weiſe ſowohl mit e als mit a wagerecht wird. Die Wage wird endlich in 2 aufgeſtellt, das Tableau losgeſchraubt, auf d nach den Waſ⸗ ſeroberflächen abgerichtet und befeſtigt, nach b gebracht, und daſelbſt der Pfahl nach Angabe der neuen Viſirlinie eingeſetzt. b, d und c ſind nun mit a horizontal. Wären bei einer größeren Länge der Linie noch mehre Stationen zu machen, ſo darf das beſchriebene Verfahren nur fortgeſetzt, d. h. jeder folgende Pfahl nach§. 14. bis auf den letzten b nach dem Vorhergehenden abgewogen werden. Die übrigen Pfähle zwiſchen a und c, c und d u. ſ. w. werden mit den Viſirkreuzen beſtimmt. b. Mit der Setzwage. Es muß wieder wie oben in§. 14. b verfahren werden. Die Ar⸗ beit iſt hier noch langwieriger, und bleibt noch zu bemerken, daß bei ſo großen Strecken das Nivellement mit der Setzwage zu unzuverläßig iſt, und deshalb wohl die Kanalwage in Gebrauch kommen muß. 1 dufoes. Eine ͤnunkt id Eäe ttzuwägen. Auflöſung, 2 Mit det Kunalbe Nan marktedn B-CDEF durh hfüle NuAwl grogzn wed il. ”h Nuthen, ſ felt m iihtt in A uufdm Herzonniet angict, dm ſo gfundee St unbetindert ſtehen blei und G abgewogen und It di Grcfern Ruthen, ſo wacht m Bei l wägt man,: Pfaßle, vie ohen leſch Paxy nach K tichte Dabkenu ein, läft es wi diſer Viſtlinie inſcha I die Enffernun ſe müſſen noch mehre E de Srand der Vage ver gewogenen Pfahle von Silen zwichen jed linümhre Pfähe aingen hraunn nach 12. 5. Nade Stzvage In Lbfide ſch! üezontälii nzigt Di Ecn B u. Aninmt m ime iin ni fir ſch n un in einet Hihhenlin b hetzontal, in Kreuzen eingericht e Sezwage allin de aus, nach der Riie aigen, wache Atht Richtung gegeben, la beſtimmt, der . B. 60 Ruthen. ohngefähr zu 20 grade Linie ein. in a das Tableau h mit a wagerect Latte bei e ſtehen, rd, ſchraubt aber Tafel aufs Neue⸗ agen, welcher auf Die Wage wird d nach den Waſ⸗ , und daſelbſt der d und e ſind nun Linie noch mehre ten nur fortgeſett, etzten b nach dem hle zwiſchen aund immt. werden. Ar⸗ nerken, daß bi ſo runzuvalißig iſ en muf. 15⁵ §. 16. Aufgabe 3. Eine grad gebrochene Linie(Fig. 11.), deren Anfangs⸗, Endpunkt und Ecken gegeben ſind, in einer gewiſſen Höhe horizontal abzuwägen. Auflöſung. a. Mit der Kanalwage. Man markire Anfangs⸗ und Endpunkt A und G, ſowie die Ecken BCDEF durch Pfähle, wo ſolche noch nicht vorhanden ſind. Es ſei z. B. in A der Pfahl feſtgeſtellt, nach welchem die Horizontallinie ab⸗ gewogen werden ſoll. Beträgt die Entfernung von A bis G nur etwa 20 Ruthen, ſo ſtellt man die Wage in die ohngefähre Mitte bei H auf, richtet in A auf dem feſtſtehenden Pfahle, der die Höhe der zu ſuchenden Horizontalen angiebt, ein, und läßt die Tafel feſt anſchrauben. Nach dem ſo gefundenen Stande des Tableaus wird, indem die Wage bei H unverändert ſtehen bleibt, nach und nach jeder Pfahl(§. 14.) BCDEFE und G abgewogen und eingeſchlagen. Iſt die Entfernung zwiſchen A und G größer als 20, z. B. 40 Ruthen, ſo macht man mit der Wage zwei Stationen, in I und K. Bei I wägt man, nach dem bei A in beſtimmter Höhe befindlichen Pfahle, wie oben beſchrieben die Pfähle BCD ab; dann trägt man die Wage nach K, richtet von da aus auf dem Pfahle D von Neuem das Tableau ein, läßt es wieder feſtſtellen, und die Pfähle E, F und G nach dieſer Viſirlinie einſchlagen. Iſt die Entfernung von A nach G noch größer als 40 Ruthen, ſo müſſen noch mehre Stationen gemacht werden; aber jedesmal, wenn der Stand der Wage verändert wird, muß das Tableau auf dem zuletzt abgewogenen Pfahle von Neuem einviſirt und feſtgeſchraubt werden. Sollen zwiſchen jeden zwei Ecken der nun gefundenen Horizontal⸗ linie mehre Pfähle eingerichtet werden, ſo geſchieht dieſes mit den Viſir⸗ kreuzen nach§. 12. b. Mit der Setzwage. In A. befinde ſich der Pfahl, welcher die Höhe der zu ſuchenden Horizontallinie anzeigt. Die Ecken BCD u. ſ. w. werden ebenfalls durch Pfähle markirt. Man nimmt nun jeden einzelnen Theil der ganzen Gradgebrochenen als eine Linie für ſich an, und wägt nach§. 14. b. von A nach B ab, wo⸗ 16 durch ſich der Pfahl B ergiebt; von B nach C, wodurch der Pfahl C die horizontale Stellung bekommt; von C nach D u. ſ. w. bis G. Wie oben ſchon geſagt, für große Längen iſt das Abwägen mit der Setzwage nicht ſicher genug, und man muß in dieſem Falle auch hier ſich der Ka⸗ nalwage bedienen. Befände ſich nicht, wie angenommen wurde, in A der Richtpfahl zur Horizontalen, ſondern in einer Ecke oder im Endpunkte G, ſo bliebe daſſelbe Verfahren mit dem Unterſchiede, daß das Abwägen, ſowohl mit der Kanal- als mit der Setzwage von dieſem Pfahl aus nach beiden Seiten hin, oder vom Endpunkte zurück geſchehen müſſe. Für das Ab⸗ wägen mit der Setzwage iſt es beſſer, wenn der gegebene Punkt in der Mitte bei D ſich befindet. §. 17. Aufgabe 4. Eine Ebene in einer gegebenen Höhe horizontal abzuwägen.. Auflöſung. Sowohl mit der Kanal⸗ als mit der Setzwage wird nach§. 16. die gradgebrochene Linie des Umfangs abgewogen. Ob dieß mit der erſteren aus einer Station in der Mitte, oder nur durch mehre Statio⸗ nen möglich iſt, ergiebt ſich aus der Größe der abzuwaͤgenden Fläche. Alle zwiſchen den Ecken und innerhalb des Umfanges gelegenen Punkte können mit den Viſirkreuzen(§. 12.) gefunden werden. Bei dem Ab⸗ wägen mit der Kanalwage aus mehren Stationen, ſowie mit der Setz⸗ wage, hat man in dieſem Falle die Probe, daß der zuletzt abgewogene Pfahl mit dem erſten oder Richtpfahle horizontal ſtehen muß; findet ſich dieſes alſo beim Schluſſe des Nivellements, ſo iſt daſſelbe genau rich⸗ tig; iſt dieß aber nicht der Fall, ſo iſt irgendwo ein Fehler geſchehen, der durch wiederholtes Nivelliren zu beſeitigen iſt. Läige in der Mitte(Fig. 12.) ein abzuwägender Punkt D ſo, daß er nicht in die Linie zwiſchen C und B, oder C und A u. ſ. w. träfe, demnach mit den Viſirkreuzen ſo nicht eingerichtet werden könnte, ſo müßte man zwiſchen A und B in der Richtung OD, den Pfahl E vor⸗ her mit den Kreuzen einſetzen, und dann mit denſelben zwiſchen E und C den Punkt D beſtimmen. Auf andere Weiſe könnte auch der Punkt D mit der Kanal⸗ oder Setzwage von einem bereits gefundenen Punkte des Umfangs aus ab⸗ gewogen werden. jufzibeh. Von tie hortontie üinie, d ſaben entlang, ſt arzu lufläſung. a. Mit der Bmalde Es ſal eftm de werden. dint der gutt, Tyfang dder bhe der nehit ſch de ncgeech ſäben de Vſſewage ſokine man daagſt das Tableau auf dem g. liich ingſclagenen h ſchrauen. Uederal in wo deOdefäte d aufgeſtalt, und nach oder hetabherückt wen fel ihninſimmt Ec pfihchen bezeichnet Es ſall nach der enen Fliche ine wage bijZ. Nachdem das? vid e in die Gegend v dider und zunſt hei b’ d duerric de Tafel ſovir auch de Punkt! ruf mt d' gfllt werd ſtich ni den duleau u leau ui witn in der düie Anlnitn Hih de punthud mit nin in die Rie ten( li Witd jns uerſ ſin uß de Duſi Bin natt Pgata odurch det Pfahi a ſ. w. dis G. We n mit der Sezuage uh hiet ſich der Ka⸗ in Ade Kichtpfahl adpunkte G, ſo blehe bwäͤgen, ſowohl mi hl aus nach beide nüſſe. Für das A— gebene Punkt in Ne tizontalabzuwäͤgen. witd nach§. 16. Ob dieß wit der urch mehre Statie⸗ zuwaͤgenden Flite gelegenen Puntt en. Bei dem A⸗ wwie mit der Set⸗ zuletzt abgewogene kehen muß; finde daſſelbe genauiih ſehler geſchchen, de Punkt D ſ, di nd Au. ſb. tiſ werden könnt e, ſ den Pfahl Bur⸗ ben zwiſchen Iund mit der Fenal⸗ dder ⸗s Umfungs aus di⸗ 17 §. 18. Aufgabe 5. Von einem gewiſſen Punkte aus auf dem Terrain eine horizontale Linie, den verſchiedenen Hebungen und Senkungen deſ⸗ ſelben entlang, ſo anzulegen, daß ſie daſſelbe überall berührt. Auflöſung. a. Mit der Kanalwage. Es ſoll erſtens die abzuwäͤgende Linie nicht über 20 Ruthen lang werden. Liegt der Punkt, von welchem die Horizontale ausgehen ſoll, am Anfang oder Ende derſelben, ſo beurtheile man nach dem Augenmaße, wohin ſich die wagerechte Linie ziehen wird, und ſtelle in der Mitte der⸗ ſelben die Waſſerwage auf. Liegt der Richtpunkt mehr in der Mitte, ſo bringe man das Inſtrument in die Nähe deſſelben. Nun viſire man das Tableau auf dem genannten Punkte ein, er ſei durch einen der Erde gleich eingeſchlagenen Pfahl markirt oder nicht, und laſſe die Tafel feſt⸗ ſchrauben. Ueberall in der muthmaßlichen Richtung der Horizontalen, wo die Oberfläche des Bodens eine Krümmung macht, muß das Tableau aufgeſtellt, und nach Lage der Gefälllinie des Perrains ſoweit hinauf oder herabgerückt werden, bis die Viſirlinie mit dem Querſtrich der Ta⸗ fel übereinſtimmt. So oft dieſer Punkt gefunden iſt, wird er durch ein Pfählchen bezeichnet. Ein Beiſpiel wird dieß deutlicher machen. Es ſoll nach der Höhe des Richtpunktes A(Fig. 13.) auf der un⸗ ebenen Fläche eine wagerechte Linie angelegt werden. Die Wage ſteht bei Z. Nachdem das Tableau in A einviſirt und feſtgeſtellt worden, wird es in die Gegend von B gebracht, wo die Oberfläche eine Wölbung bildet, und zuerſt bei’ aufgeſtellt. Fände man hier beim Viſiren, daß der Querſtrich der Tafel tiefer liege, als die Waſſerflächen der Wage, ſo wäre auch der Punkt b' tiefer als A, und die Latte müßte weiter hin⸗ auf nach b“ geſtellt werden. Zeigte ſich auch hier noch, daß der Quer⸗ ſtrich auf dem Tableau unter der Viſirlinie liegt, ſo würde mit dem Ta⸗ bleau noch weiter in der Gefälllinie hinauf zu rücken ſein, bis endlich in B die Tafel mit den Höhen des Waſſers in den Gläſern übereinſtimmt. Der Punkt B wird mit einem Pfählchen verſehen, und das Tableau weiter in die Nähe von C gebracht, wo das Terrain ſich wieder zurück⸗ biegt. Wird jenes zuerſt auf den Punkt e'’ geſtellt, ſo ergiebt ſich beim Viſiren, daß der Querſtrich der Tafel und demnach dieſe Punkt ſelbſt Wehner, prakt. Wieſenbau. 18 zu hoch iſt. Der Gehuülfe geht nun mit der Latte etwas herab nach c“. Macht man auch hier noch die vorige Entdeckung, ſo muß der Gehülfe mit dem Tableau immer weiter herabkommen, bis endlich bei C der Querſtrich deſſelben in der Viſirhöhe ſteht. Nachdem auf dieſem Punkte ein Pfählchen eingeſchlagen worden iſt, werden auf die beſchriebene Weiſe ſowohl auf derſelben Seite von A, als auf der andern, alle Punkte für die Horizontallinie aufgeſucht. Bemerkt wird noch, daß die Diſtanzen zwiſchen den Punkten, wo das Tableau aufgeſtellt wird, nicht zu groß, und ſelbſt da nicht über 1 Ruthe anzunehmen ſind, wo die Oberfläche dem Auge eben erſcheint; daß ferner beim Aufſtellen des Tableaus die Vorſicht beobachtet werden muß, daß die Latte nicht auf einen Stein, hohen Grasbüſchel oder einen Erdkloß, eben ſo wenig in ein Loch, Fuß⸗ ſtapfen des Viehes u. dergl. zu ſtehen komme, wodurch das Nivellement falſch würde. 4 Soll die Horizontallinie zweitens länger werden als 20 Ruthen; ſo müſſen wieder mehrer Stationen gemacht werden. Unter Berückſich⸗ tigung deſſen, was in den§§. 15. und 16. bei dergl. Entfernungen ge⸗ ſagt worden, bleibt hier weiter nichts zu erwähnen übrig, als: daß es gut iſt, auf jeder Station bei dem letztgefundenen Punkte einen Pfahl einzuſchlagen und genau abzuwägen, der dann immer der Erde gleich zu ſtehen kommt; denn da nach verändertem Standorte der Wage auf deſem letzten Punkte zur Fortſetzung der Horizontalen das Tableau von Neuem eingerichtet werden muß, ſo iſt die Stellung deſſelben auf dem bloßen Erdboden zu unſicher. b. Mit der Setzwage(Fig. 13). A ſei der gegebene Punkt, von welchem aus die Horizontale auf⸗ geſucht werden ſoll. Man ſchlage bei A ein Pfählchen ſo tief ein, daß es noch eine Hand breit oder 3 Zoll über der Erdoberfläche hervorragt. Der Abwä⸗ gende(Perſon I.) ſtellt nun die Setzwage mit dem einen Ende auf den Pfahl A und hält das andere nach der muthmaßlichen Richtung der zu findenden Horizontalen. Ein Gehülfe(Perſon II.) faßt dieſes letztere mit der rechten Hand und hält ſeine Linke nach der Breite rechtwink⸗ licht darunter. Während I. das Loth beobachtet, und das bei ihm be⸗ findliche Ende der Wage feſt auf den Pfahl A drückt, bewegt II das Geheiß Jenes das andere dergeſtalt hinauf und he 1 dm euf enes herunter, daß immer die untere Seite ſeiner Linken auf dem Boden feſtruht, bis endlich I. ihm eih en hile ud Aunkte me indieſem in gſihtchm B aing un pfil A aügenr lot de Dhetſite unte ie Lattede d zulich midlte ſiht, und anfiſ P Anken unte dr Wac trübrral denboden! A dutch da hfehl und B eite Wöbung durch ten Bnich 4 grſchen Aund B bei ſeolgen werdm. Me rufdeöden fſt eu nch ſo wät hercd, Mate he imma i loth gut aͤnſpiclt in dieſen Fall von Pahe aufhätt, ben; Hr man bei O noch R aus nach B hin au auezuritenn. Biddet (. 14 b) ſo vitd! ſoveit kückwärts geſche iis diſelbe de Mitte nn rictigen Stand k Fftſchen. pier witd Anh P fſtuf den d Dinnz 48 dum Aitan Man ſälben, nates uf dem jdere abe, nahes a uch(. Das Atnign die wmht beſchitnin vas herad nach e“ b muß de Gehif endlich hei C de anf dieſem Punt ie dſchiebme Wiſt —n, all Punkte fü daß die Diſtenzn id, nißtu inj wo die Oberflache des Tableaus die auf einen Skein, in ein Loch, Fuß hdas Rivellement als 20 Ruthen; Unter Berückſich⸗ Entfernungen ge⸗ rig, als: daß es unkte einen Pfahl t der Erde glah ke der Wage auf das Tableau von eſſelben auf dem Hotizontale auf⸗ daß es noch eine gt. Der Adwä⸗ en Ende auf den Richtung der zu aßt dieſes lebter Brͦite rechwink⸗ das bei in be⸗ „beneg II. auf mter, daß immer is andich I ihm 19 durch ein»Halte zu verſtehen giebt, daß das Loth einſpielt. Auf dem Punkte, wo in dieſem Augenblicke die linke Hand des II. ſtand, wird ein Pfählchen B eingeſchlagen, und dieſes genau mittelſt der Wage nach dem Pfahl A abgewogen. Hat man den Pfahl A grade 3 Zoll hoch über der Oberfläche eingeſchlagen, ſo kann II., anſtatt ſeine linke Hand unter die Latte der Wage, einen kleinen Zollſtab ſenkrecht ſo an dieſelbe zugleich mit der Rechten feſthalten, daß derſelbe 3 Zoll unterhalb hervor⸗ ſteht, und auf dieſe Weiſe den Punkt B ſuchen. Fährt II. mit ſeiner Linken unter der Wage in oben erwähnter Stellung hin und findet, daß er überall den Boden berührt, ſo iſt die Horizontale für die ganze Diſtanz AB durch den Pfahl B bezeichnet. Hat das Terrain aber zwiſchen A und B eine Wölbung, d. h. kann II. mit der Hand unter derLatte nicht durch von B nach A zurück; ſo müſſen, um dieſe Erhebung zu umgehen, zwiſchen A und B bei C(Fig. 14. a.) noch ein oder mehre Punkte ab⸗ gewogen werden. Man legt die Wage bei A herunter neben den Pfahl auf den Boden feſt auf, und wendet das andere Ende derſelben nach und nach ſo weit herab, bis, während die Wage vom Ende A an nach der Mitte hin immer feſt auf die Erdoberfläche aufgedrückt wird, das Blei⸗ loth gut einſpielt. Das nach Vorwärts gerichtete Ende der Wage wird in dieſem Falle von dem Boden abſtehen. An der Stelle O, wo die Wage aufhört, den Raſen zu berühren, witd ein Pfählchen eingeſteckt. Hat man bei O noch nicht die Mitte der Wölbung erreicht; ſo iſt von da aus nach B hin auf eben beſchriebene Weiſe noch ein zweiter Punkt auszumitteln. Bildet das Terrain zwiſchen A und B eine Vertiefung, (Fig. 14 b.) ſo wird die Wage dicht neben den Pfahl A geſtellt, und ſoweit rückwärts geſchoben und mit dem vordern Ende hinauf bewegt, bis daſſelbe die Mitte P der Senkung erreicht hat, und das Loth in ſei⸗ nen richtigen Stand kommt. Den Punkt P markirt man durch ein Pfählchen. Hier wird das hintere Ende der Wage indem ſelbige von A nach P feſt auf den Raſen gedrückt wird, von dem Boden abſtehen. Die Diſtanz AB iſt nun im Abwägen beendet, und man ſchreitet zum Weiteren. Man kehrt die Wage um, d. h. dasjenige Ende der⸗ ſelben, welches auf dem Pfahl B ruhete, hält I. auf demſelben feſt; das andere aber, welches auf A ſtand, wendet II. herum in die Richtung nach C. Das Abwägen dieſer Diſtanz, ſo wie jeder folgenden, geſchieht nach dem oben beſchriebenen Verfahren. Die Pfähle ABC ꝛc. wurden des⸗ 2* 20 dalb eingeſchlagen und abgewogen, um immer fuͤr die näͤchſte Diſtanz wieder einen ſichern Anhaltspunkt zu haben; und ſie ſtehen 3 Zoll oder eine Hand breit über der Oberfläche, damit Erdklöße oder Raſenbüſchel und dergl. das genaue Abwägen nicht ſtören. Iſt die abzuwägende Linie von geringer Länge, etwa nur 4 bis 5 Ruthen, und die Oberfläche recht eben, ſo kann man auch, wie folgt, verfahren, ohne durch Fehler dem Zwecke zu ſchaden. In Fig. 15. zeige die punktirte Linie die Durchſchnittslinie des unebenen Terrains in der Richtung der Horizontalen. Die Linie AB ſtelle die Setzwage vor. I. legt die Wage neben den Pfahl A feſt auf den Raſen auf; II. rückt das andere Ende ſo lange hin und her, bis ſie in die Lage kömmt, wo das Loth einſpielt. II. fährt nun mit einem Finger an der unteren Kante der Latte hin, und unterſuche, wie weit dieſelbe den Raſen berührt. Bei a iſt der letzte Punkt, und er wird durch ein Pfählchen markirt. Man geht nun mit der Wage weiter, I. legt das eine Ende bei a feſt an und II. ſucht mit dem anderen diejenige Richtung, welche das Senkblei als die horizontale bezeichnet. Durch Unterſuchung mit dem Finger findet II. den Punkt b als den zuletzt von der Wage berühr⸗ ten und bemerkt denſelben durch ein Pfählchen. Die Wage wird nun von b nach c angelegt, wo die Latte in ihrer ganzen Länge den Boden berührt, und ſomit c als den horizontalen Punkt angiebt, der mit einem Pfählchen verſehen iſt. Ebenſo werden die Punkte d, e u. ſ. w. gefunden. Bei einem Vergleiche, wie vorſtehende Aufgabe mit der Kanal⸗ wage, und wie ſie mit der Setzwage gelöſt werden kann, iſt leicht einzu⸗ ſehen, daß man mit jener weit ſchneller und ſicherer zum Ziele gelangt. d. 19. Aufgabe 6. Die Größe des Gefälles von einem gewiſſen Punkte auf der Erdoberfläche zu einem anderen, wenn ſie nicht über 20 oder 30 Ruthen von einander entfernt ſind, zu ermitteln; d. h. die Menge Fuße und Zolle zu finden, um welche der eine von dieſen Punkten höher oder tiefer tiegt, als der andere, oder als die durch denſelben gezogen gedachte Horizontallinie. Auflöſung. a. Mit der Kanalwage. Man ſtelle die Wage in der ohngefähren Mitte zwiſchen den abzu⸗ rihenden punken ru nnkee Kante er in de 4 in Maaß i § 8), we ſches d fur athe und arzuſ ddir beſſet, te ſchuit den Durkt engnih welches die die Hiſeanze Dieſe ban R ſe glich, ſ ght dar d. h diß ſeſch ger Maafe ier mlich gleiere Matß gefund rrithe beden beti Hitte z. B. au ſigt uf dem enden 2 Fuß J ol emzäg is d uſt Wenn die d äinander ſind, ſo gende Weiſe fnden Man ſiellt die gleau auf den andere des Inſtrumentes,d. den gegebenen Dunkt Maaß mit dm zu ve Mnn zihet nieder da Naaß der Tiefe für d acee lagt um den Ein Nrellemmen tinices. tmn uter ſ. nachfagnn lufhabe nigens ij aa Sta minder nehn,d. Ringert, ui deg t nahr hautzze de nitſſe Ditnn ſehen 3 311 r tder Raſenbüſch etwa nur 4 bis⸗ n auch, wie folgt, chſchnittslinie des Die einie 48 Raſen auf II. die Lage kömmt, an der unteren MNaſen berührt. hen markirt. ine Ende bei a g, welche das chung mit dem Wage berühr⸗ Cage wird nun ge den Boden der mit einem ſiw. gefunden. dit der Kanal⸗ ſt leicht einzu⸗ Ziele gelangt. wwiſſen Punkte der 20 dder 30 le Menge Fuße kten höher dder tzogen gedahle ſche d tbzu⸗ 21 waͤgenden Punkten auf, und viſire das Tableau auf dem einen ein. Die untere Kante der an der Tafel befindlichen Hülſe zeigt auf der Kehrſeite der Latte ein Maaß in Fußen, Zollen, ſowie auch Theile von Letzteren an(§. S.), welches der Gehülfe, der das Tableau hält, von unten herauf zu zählen und anzuſagen hat. Dieſes Maaß merkt ſich der Abwägende, oder beſſer, er ſchreibt es ſich auf. Das Signal wird nun auf dem an⸗ dern Punkte eingerichtet, und der Gehülfe giebt wieder das Maaß an, welches die Hülſe anzeigt. Dieſe beiden Maaße werden nun mit einander verglichen. Sind ſie gleich, ſo geht daraus hervor, daß die Punkte einerlei Höhe haben, d. h. daß ſie ſich gegenſeitig horizontal ſtehen. Sind die Zahlen der Maaße aber ungleich, ſo iſt derjenige Punkt der höhere, für welchen das kleinere Maaß gefunden wurde, und zwar um ſo viel, als der er underſchte zwiſchen beiden beträgt. Hätte z. B. auf dem einen Punkte die Hülſe 4 Fuß 6 Zoll ange⸗ zeigt, auf dem andern 2 Fuß und 3 Zoll; ſo würde der Unterſchied von 2 Fuß 3 Zoll anzeigen, daß um ſo viel der zweite Punkt höher liegt, als der erſte. Wenn die beiden Pnnkte nicht über 10 bis 15 Ruthen weit von einander ſind, ſo kann man das Gefälle zwiſchen ihnen auch auf fol⸗ gende Weiſe finden: Man ſtellt die Wage ſelbſt auf den einen dieſer Punkte, das Ta⸗ bleau auf den anderen, und richte es daſelbſt ein. Es iſt nun die Höhe des Inſtrumentes, d. h. von den Waſſerflächen in den Gläſern bis auf den gegebenen Punkt herab, genau zu meſſen, und das ſich ergebende Maaß mit dem zu vergleichen, welches die Hülſe am Tableau anzeigt. Man ziehet wieder das kleinere vom größeren ab, und erhält ſomit das Maaß der Tiefe für den Punkt, wo ſich das größere vorfand, d. h. dieſer Letztere liegt um den gefundenen Unterſchied unter dem anderen. Ein Nivellement aus einer einzigen Station nennt man ein einfaches.— Schon unter§. 14. wurde bemerkt, und wird für dieſe und dis nachfolgenden Aufgaben wiederholt, daß während der Operation des Ab⸗ wägens auf einer Station, die Höhe der Waſſerwage durchaus nicht verändert werden, d. h. weder das Waſſer in den Gläſern vermehrt oder verringert, noch der Pfahl der Wage tiefer in die Erde hieingeſohen, oder mehr herausgezogen, oder ſonſt verrückt werden darf. 1 R 22 b. Mit der Setzwage und den Viſirkreuzen. Es ſei(Fig. 16.) das Gefälle zwiſchen den Punkten A und B zu unterſuchen. Man ſchlage bei A einen Pfahl der Erde gleich, oder wenn man ſo mit der Wage nicht ungeſtört arbeiten könnte, bis einige Zoll, z. B. 3 über der Oberfläche, und wäge von A nach B(§, 14. b.) eine Horizontallinie ab. War der Pfahl A der Erde gleich, ſo giebt die Höhe des Pfahles B genau das Gefälle von A nach B an. Stand jener ei⸗ nige Zoll über der Erdoberfläche, ſo müſſen dieſe Zolle von dem Höhen⸗ maße des Pfahles B abgezogen werden, und der Unterſchied zeigt das Gefälle an. War wie in beſagter Figur, A 3 Zoll, B 2 Fuß hoch, ſo beträgt das Gefälle von A nach B 1 Fuß 9 Zoll. Wenn das Gefälle von A nach B zu ſtark ſein, und deshalb nach oben beſchriebener Art der Pfahl für B zu hoch werden ſollte; ſo kann man zwiſchen A und B (wie Fig. 17. zeigt) ein oder mehremale mit der Horizontalen abbrechen. Es wird von A nach C abgewogen, neben dieſen Pfahl ein zweiter, etwa 2 Fuß tiefer eingeſchlagen, von dieſem aus bis nach D hin die Horizon⸗ tale abgepflöckt, dicht neben den letzten abermals ein zweiter Pfahl, etwa wieder 2 Fuß tiefer eingeſetzt, und von dieſen vollends bis B wagerecht, abgewogen. Es ergiebt ſſch, daß der Pfahl B noch 3 Fuß hoch iſt; zu dieſen 3 Fuß die 2 bei D und die 2 bei C addirt, giebt 7 Fuß, als ſo hoch der Pfahl bei B geworden wäre, wenn man die bei A angefangene wagerechte Linie bis dahin unabhgeſetzt geführt hätte. Von dieſen 7 Fuß werden die 3 Zoll der Höhe des Pfahles bei A abgezogen, und das Ge⸗ fälle von 4 nach B beträgt, demnach 6 Fuß und 9 Zoll. Man hätte ebenſogut, als von A aus, auch von B anfangend, die Horizontale abſtecken können; man dürfte nur bald bei Beinen hohen Pfahl einſchlagen, von dieſem an die Horizontale ſo lange fortſetzen, bis dieſelbe den Erdboden berührt, dann aber neben den letzten Pfahl einen andern, um ein beliebiges Maaß höher einſchlagen, von welchem an eine neue wage⸗ rechte Linie wieder bis dahin abgepflöckt wird, wo dieſelbe der Erdoberfläche ſehr nahe kömmt oder ſie ſchneidet; hier wird ebenfalls ein höherer Pfahl eingeſetzt, und das Abwägen, ſo wie das Erhöhen der Horizontalen ſo lange fortgeſetzt, bis man über oder an den Punkt A gelangt. Die Maaße der Abſätze Cund D, und das der Höhe des erſten Pfahles B werden addirt, und das Maaß des lesten Pfahles Aabgezogen; der Unterſchied giebt das Gefälle. Es iſt bequemer, auf dem hoheren Punkte anzufangen, und er iſt immer zu wählen, wenn das Auge ihn als ſolchen erkennen kann. De tha osdent niſt eine urtoehend aut der Fl verkomm Senkung der angefan widd.. Es ſäi das Gfül yfil Awid 33Rli unn wigt bis(ü n aber dieſlbe 24 suf ſtlagmen Rfiit die 1 forſezen kin, ſon gſthict dis mt Pfedle vid weiter mi di Herientale ds T dähe geſelt Van un zuar ſo, dj de E wui un ſ wimmaazagmn u Um wie u de S. un ſoril if der die Sunme des Fal 4ls 4. 31 den du Siihe un: bi 4 =5 Fuß 9 zel; a 13el, gict? Fun richt den Unteſchiedr liat ab A. duc fit giſere m Paftßren deſſele d Nanße he Erheben und ggam un diſſer thige Aänn das tic Arati Senie n nage ditn iſgab ahtinr gadinn tten Aund B gleich, oder wenn t, bis einige zl, 8 6, 14, b.) zin „ſo giedt die Höh Stand jener ei von dem Hähen⸗ terſchied zeigt das 3 2 Fuß hoch, ſ enn das Gefäle beſchriebener Art iſchen A und B kalen abbrechen, in zweiter, etwa in die Horizon⸗ ter Pfahl, etwa 1s B wagerecht, zuß hoch iſt; zu 7 Fuß, als ſ 4 angefangene n dieſen 7Fuß „und das Ge⸗ anfangend, die en hohen Pfahl een, bis dieſelhe einen andern, eine neue wage⸗ e Erdoberfläche höherer Pfahl ontalen ſolange Die Maaſe un werden aͤhit, ſchied gitt das fangen und er kennen kann. 23 Die eben gegebene Auflöſung gilt für den Fall, wo das Terralin meiſt eine durchgehends abhängige Fläche bildet. Es kann nun aber auch der Fall vorkommen, wo nicht nur eine Hebung, ſondern auch eine Senkung der angefangenen Horizontalen wiederholentlich nothwendig wird. Es ſei das Gefälle zwiſchen A und B(Fig. 18.), abzuwägen. Der Pfahl A wird 3 Zoll über der Oberfläche vorſtehend eingeſchlagen, und man wägt bis C die durch A angegebene Horizontale ab; hier ſetzt man aber dieſelbe 2 ½ Fuß nieder, und ſteckt von dem um ſo viel tiefer einge⸗ ſchlagenen Pfahle die Wagerechte fort bis D, wo man dieſelbe nicht wei⸗ ter fortſetzen kann, ſondern ſich genöthigt ſieht, ſie wieder zu heben; es geſchieht dies um 3 Fuß. Von dem nach dieſem Maaße eingeſetzten Pfahle wird weiter mit dem Abwägen fortgefahren bis E; hier berührt die Horizontale das Terrain, und ſie wird deshalb wieder um 2 ½ Fuß höher geſtellt. Von hier aus kommt man endlich über den Punkt B, und zwar ſo, daß der Pfahl daſelbſt 4 Zoll über der Oberfläche ſteht. Es muß nun ſowohl das Steigen als das Fallen der Horizontalen zuſammengezogen und die Summen mit einander verglichen werden. Um wie viel die Summe des Steigens größer iſt als die des Fallens, um ſoviel iſt der Punkt B höher als A, und umgekehrt; um wie viel die Summe des Fallens größer iſt, um ſo viel müßte B niedriger liegen als A. In dem durch Fig. 18. gegebenen Beiſpiele finden wir ein Steigen von: bei A 3 Zoll, bei D 3 Fuß, bei E 2 ½⅓ Fuß, zuſammen = 5 Fuß 9 Zoll; dagegen ein Fallen von: bei G 2 ½ Fuß und bei B 4 Zoll, giebt 2 Fuß und 10 Zoll. Dieſe Summe von jener abgezogen, giebt den Unterſchied von 2 Fuß 11 Zoll, um wie viel alſo B höher tegf als A. Auch für größere Längen als 30 Ruthen bleibt das eben beſchrie⸗ bene Verfahren deſſelbe, und iſt dabei nur zu bemerken, daß man ſich die Maaße des Erhebens der Horizontalen untereinander aufſchreiben, und getrennt von dieſen ebenſo die Maaße des Abſetzens, um dann durch obige Rechnung das richtige Reſultat zu erlangen. Anmek. Sowie man mit der Setzwage bei Ermittelung des Gefäl⸗ les zwiſchen 2 Punkten verfährt; ebenſo könnte man auch mittelſt der Ka⸗ nalwage dieſelbe Aufgabe bei kürzeren und längeren Strecken durch Abwä⸗ gußg einer oder mehrer gebrochenen Horizontallinien löͤſen. Dieſe Ausfüh⸗ rung iſt aber zu zeitraubend, und es iſt bei kurzen Linien lieber die in vor⸗ 24 §. 20. ehe Trntsues, deh. aeedrdene Mſcei zu beachten, und für große Laͤngen geſuchte Refultat nfunder dirc re enthalten, wie man am ſchnellſten das Aufgabe 7. Ein Man Ar. mual ·, mit der Kanalwage. anzufertigen zu groͤßeren Nivellements Dieſes erſcheint am bequemſten in folgender Geſtalt. ☚ ⁵ 8 1nne.ee S 5 144.1h l ne a ſe a4 e s ſeE — 1— 8 3 —. ₰ 8 0& 5e+ S 85 1 E — S 2 1*☛ 5 d 8— 9 3 d—— — 4 90 — S 8— 88 ₰— 65 8== .—=F 5 2 8 ☛ —— A△—+— 58 — en 3 —— G D 9 3 3—— S S=2 — 4—FHL9 —— S— 58,=2 1 1 1 258 ——— S8 5„. 89 E g 1 I. 1 S See he ainl Il 8 8 S coſes 8 S 3 △̈—:—— e 8 3Seals 8S 5 8 L 7 10 9 S 4 8* 8 A 20 S 9 5˙ 4ℳ. r* —. Z 8 3 1ehe* Q 3 äri winis; E*n 49 i aku Aofgched Ei deh in zuimmengiſ diſtſung. E eänge zu nivelliten, u Anmert. bin zwüſhenpuntte uſe ſ ditte um u mi Staiunn mat di der Puft At 2 3u u. Man ſtlt die duf in, und ſchreh 5 züll in Manual u die Tafl in 1 ein un Rudtk Vorvätse. nach dgurocht wodd und de Naahe,de zeichnet ſodann wi Fuße, Zolle vieher! jeder faenben Eta mett. Es lißt ſich Terains füt ſae ein kinae Maaß tom gr Rückwirts dieViſt gene; war ahn unt Falene. Iden mtert fahn vir iner Stnt Nerwints 1 Fuß 8. ih altztee Naaß b teſhiun duß b fem un ütir di Zal, uih hir ſe 1 dul zafils 1 In de flanden Mhaal, jnn Nauf und für grßtange nan am ſchnelſten a rößeum Rivellenang Geſtalt. Dpu⸗ 10257— 2k E* 2 or1— o euo 42 aIjng S1apaup Lns 12 G9& ⸗ a111 AIjng K 3 1 C 119 3 6 ee ne Ing u261218 Sunvaae T. 824 IloS S1a1 p a0.☚ n e uI 2bup J u Sungae uiss 25 §. 21. Aufgabe 8. Ein Nivellement von mehr als 30 Ruthen Länge, d. h. ein zuſammengeſetztes, mittelſt der Kanalwage auszuführen. Auflöſung. Es ſei die Linie AB(Fig. 19.) von 89 Ruthen Länge zu nivelliren, und man habe ſie in 6 Stationen eingetheilt. Anmerk. Es wird hier angenommen, daß die Höhe der bezeichneten Zwiſchenpunkte zu wiſſen verlangt wird; fände die Forderung nicht Statt, ſo hätte man in Gemäßheit der angegebenen Länge von 89 Ruthen nur 4 Stationen machen dürfen. Der Punkt A wird 0 genannt, die folgenden nach der Reihe 1, 2, 3 u. ſ. w. bis 6. Man ſtellt die Wage zwiſchen 0 und 1 in a auf, viſirt die Tafel auf O ein, und ſchreibt die von dem Gehülfen angeſagten Maaße 10 Fuß 5 Zoll im Manual unter die Rubrik»Rückwärts«; dann viſirt man die Tafel in 1 ein, und die ſich ergebenden Maaße ſtellt man unter die Rubrik» Vorwärts«. Nachdem das Inſtrument zwiſchen 1 und 2 nach b gebracht worden, wird das Tableau wieder auf 1 eingerichtet, und die Maaße, die es hier anzeigt, unter Rückwärts« im Manual ver⸗ zeichnet; ſodann wird das Tableau auf 2 einviſirt, und die betreffenden Fuße, Zolle wieder unter Vorwärts⸗ eingeſchrieben. So werden auf jeder folgenden Station die Maaße gehörigen Orts im Manual ver⸗ merkt, Es läßt ſich nun aus demſelben das Steigen oder Fallen des Terrains für jede einzelne Station finden. Man zieht dieſerhalb das kleinere Maaß vom größeren ab, und ſetzt die Differenz, wenn unter »Rückwärts“ die Viſirhöhe die größere war—— unter die Rubrik»Stei⸗ gene; war aber unter„Vorwärtse die größere— unter die Rubrik Fallen. In dem unter vorigem§. vorgezeichnetem Manual für Fig. 19. finden wir in der Station 0— 1 bei Rückwärts« 4 Fuß 3 Zoll; bei „Vorwärts« 1 Fuß 8 ½ Zoll; mithin ſteigt hier das Terrain. Habe ich das letztere Maaß von dem erſteren abgezogen; ſo ſtelle ich den Un⸗ terſchied von 2 Fuß 6 ½ Zoll unter»Steigen¹. In der Station 1—2 ſtehen unter Rückwärts“ 5 Fuß 4 ¼ Zoll, unter Vorwärts« 4 Fuß 6 ½ Zoll; auch hier ſteigt die Oberfläche, und ich ſchreibd die Differenz von 10 Zoll ebenfalls unter Steigent. In der folgenden Station habe ich unter»Rückwärts« 2 Fuß 47 Zoll; jenes Maaß iſt kleiner als dieſes, daraus erhellt, daß das 26 Terrain ſich hier ſenkt; und der Unterſchied von 5 unter die Rubrik»Fallen«, u. ſ. w. Iſt dieſes»Steigen« und»Fallen« für alle Stationen berechnet, ſo iſt für jede Station die Höhenlage der beiden Punkte gefunden. Durch eine zweite Rechnung kann man nicht nur den Höheſtand des letzten Punktes B oder 6, zum erſten A oder 0, ſondern auch den Höheſtand jedes Zwiſchenpunktes zum erſten 0 oder letzten 6 ermitteln. Will man zuerſt wiſſen, wie ſich die Höhe von 6 zur Höhe von O verhält; ſo addirt man ſowohl die in der Rubrik» Steigen«, als die in der Rubrik»Fallen« befindlichen Maaße. Die Summe des Stei⸗ gens iſt= 4 Fuß 8 Zoll; die Summe des Fallens= 10 Fuß 1 ¼ Zoll. Da das Letztere größer als das Erſtere, ſo liegt der Punkt 6 tie⸗ fer als 0, und zwar um den Unterſchied 5 Fuß 5 ½l Zoll. Addirt man auch die Maaße unter Vorwärts« und»Rückwärtse, zieht die kleinere Summe unter letzterer Rubrik von der größeren Summe unter erſterer ab, ſo halten wir daſſelbe Gefällemaaß von 5 Fuß 5 ¼ Zoll. Dieſe Rechnung giebt eine Probe der erſteren und beſtätigt die Richtigkeit des Ganzen. Will man zweitens wiſſen, um wie viel z. B. der Punkt 3 höher oder tiefer liegt als 0; ſo verrichtet man die Addition nur bis dahin, und durch Subtraktion des Kleineren vom Größeren ſtellt ſich das betreffende Steigen oder Fallen heraus. Nach dem gegebenen Beiſpiele würde der Punkt 3 um 1 Fuß 9 ½ Zoll tiefer als 0 liegen. Wollte man ferner erfahren, was für ein Unterſchied zwiſchen der Höhe der Punkte 6 und 3 iſt; ſo darf man nur die Maaße der letzten Stationen addiren und mit einander vergleichen. Ebenſo würde z. B. der Höhenunterſchied zwiſchen Punkt 5 und 2 gefunden werden, wenn man die Maaße der drei Stationen von 2 bis 5 zuſammenzählte und die kleinere Summe von der größeren abzöge. Fuß 2 Zoll gehört §. 22. Aufgahe 9. Eine Linie von gewiſſem süu, huf dem Turrain abzuſtecken. Auflöſung. a. Mit der Kaholwagh. 1) Wenn die Linie in aad Vichanns uat ſiben 20 bis 3outhen lang iſt. d h 9 8 1 11. 1 — 6s ſi der hihe 1 bben, und der ande J uß liefe ſtehen d B, dre hohe in on? Fuß ehalten in uf und richtt tifit als A geſe an der Latt hinauf ſchubt. Der h ſtlagen,is de du lber der untete hmn geſchlagen werden, das Tubken auf B. hernb, ſhmubt ſe 1 Stelung des Tablenn Zviſchen A und in dieſele linie gebra ) Wenn die Linie ung iſt Mnn miſſe diel ſton bekannt iſt und m uactes de Yfhl da Ouotient giöt der Linie A kowmt. don Stationen, berchr Quotienten durch M ſott daſſelbe vach d Räihe für alle d. 8 ſa B die von den gegeenen A dioidin darh hmmt ein Verti Sugtionenz de t Annd die leze Suß 2 gal ghin ötationen berechne, e gefunden. Durt öheſtand des leztn zuch den Höheſtmd nitteln. n zur Hähe van Steigen, als di Summe des Sti⸗ = 10 8u 1% t der Punkt 6 ii⸗ Zoll. nd Rückwärts!, großeten Summe aaß von 5 Fuß und beſtätigt die er Punkt 3 höher er bis dahin, und hdas betreffende ſpiele wütde der hied zwiſchen der Naaße der lehten nſo würde z. B. a werden, wenn enzählte und di nuf dem Tunin 9 bis 3ochuthm 27 Es ſei der höhere Punkt A(Fig. 20.) durch den Pfahl daſelbſt gegeben, und der andere Pfahl bei B ſoll um ein gewiſſes Maaß, z. B. 2 Fuß tiefer ſtehen als die Horizontale aus A; d. h. es ſoll die Linie AB, deren Höhe in A gegeben iſt, bis zu dem Endpunkte B ein Gefälle von 2 Fuß erhalten. Man ſtellt die Wage zwiſchen den beiden Punk⸗ ten auf und richtet das Tableau auf A ein. Um wie viel nun der Pfahl B tiefer als A geſtellt werden ſoll, um ſo viel wird die einviſirte Tafel an der Latte hinaufgeſchoben(hier um 2 Fuß oder 24 Zoll) und feſtge⸗ ſchraubt. Der Pfahl B wird alsdann nach und nach ſo tief einge⸗ ſchlagen, bis der Querſtrich des Tableaus in die Viſirhöhe tritt. Wäre aber der untere Punkt B gegeben, und es ſollte der Pfahl A ſo tief ein⸗ geſchlagen werden, daß die Linie BA um 2 Fuß ſteigt; ſo richtet man das Tableau auf B ein, ſtellt die Tafel um jene 2 Fuß an der Latte herab, ſchraubt ſie feſt, und klopft den Pfahl A nach Maaßgabe dieſer Stellung des Tableau's in die Erde ein. Zwiſchen A und B können mehre Pfähle mittelſt der Viſirkreuze in dieſelbe Linie gebracht werden. 8 2) Wenn die Linie in grader Richtung und über 20 bis 30 Ruthen lang iſt. Man meſſe die Länge der abzuwägenden Linie, wenn dieſelbe nicht ſchon bekannt iſt, und dividire mit der Anzahl der Ruthen in das Maaß, um welches der Pfahl B niedriger als der Pfahl A geſtellt werden ſoll. Der Quotient giebt die Größe des Gefälles an, welches auf jede Ruthe der Linie AB kommt. Man theilt nun letztere in die nöthige Menge von Stationen, berechnet auf jede derſelben aus ihrer Länge und obigem Quotienten durch Multiplikation das ihr zuzutheilende Gefälle, und ſteckt daſſelbe nach dem unter No. 1. dsedenen Berfahren nach der Reihe für alle ab. Es ſei z. B. die Linie AB(Fig. 20) 80 Ruthen lang, und ſolle von dem gegebenen Punkte A aus ein Gefälle von 20 Zoll erhalten. 20 dividirt durch 80, giebt ½ 3 d. h. auf jede Ruthe der Linie AB kommt ein Viertelzoll Gefälle. Die 80 Ruthen theile man nun in 4¼ Stationen; die erſte erhalte 15 Ruthen, die zweite 20 Nuthen⸗ die dritte 24 und die letzte 21 Ruthen. re d o 28 Die 1ſte Station erhäͤlt alſo ein Gefuͤlle von 1 ¼= 3 Zoll. 2 2te 8 2 2 4 2 3 2 ¾— 5 4 Zte„⸗ s„„ ⸗.⸗* 24/= 6 1 ⸗ 4te 5 3 5 e ⸗ 21)— 5 15 2 Zuſammen 20 Zoll. Nach dem unter No. 1. genannten Verfahren würde man nun den 2ten Pfahl 3 ⅜ Zoll tiefer ſtellen als den Pfahl A; den Zten Pfahl 5 Zoll tiefer als den 2ten; den 4ten Pfahl 6 Zoll tiefer als den Zten; den 5ten Pfahl oder den Pfahl B 5 ⅛l Zoll tiefer als den Aten; und dieſer würde ſomit 20 Zoll tiefer ſtehen als A; d. h. von A nach B fände ein gradliniges Gefälle von 20 Zoll Statt. Bei dem umgekehrten Falle, wenn von B aus die anſteigende Linie BA abgeſteckt werden ſoll, wird dieſelbe Rechnung geführt, und es darf zuletzt nur(ſiehe obiges Beiſpiel) der 4te Pfahl(nach der Vorſchrift sub. No. 1.) 5 ¼ Zoll höher als B; der 3te Pfahl 6 Zoll höher als der 4te; der 2te Pfahl 5 Zoll höher als 3te, und der 1ſte Pfahl oder A 3 ¾ Zoll höher als der 2te Pfahl abgewogen werden; und die grad⸗ linige Anſteigung BA beträgt 20 Zoll. 3) Wenn die von gewiſſem Gefälle abzuwaͤgende Linie nicht in gra⸗ der Richtung geht, ſondern einen oder mehre Winkel bildet. Man berechnet wieder das auf jede Ruthe kommende Gefällmaaß. Auf jeden Eckpunkt o und d(Fig. 21.) ſteckt man einen Pfahl; wird dann einer oder etliche von dieſen Linientheilen Ac, od, dB noch länger als 20 bis 30 Ruthen, ſo müſſen daſelbſt noch Stationen abgetheilt werden. Aus dem Gefälle pro Ruthe ſucht man das Gefälle für jede Station, und wägt die Pfähle derſelben nach dem sub. 1. und 2. Ge⸗ ſagten ab, und zwar entweder aus einem Standpunkte der Wage, wenn die ganze Länge AB nicht über 20 Ruthen hinausgeht, oder aus meh⸗ ren, wenn die Entfernung zwiſchen A und B größer iſt. 4) Dieſelbe Aufgabe zu löſen, wenn das natürliche Gefälle zwiſchen den gegebenen Punkten bas karrains durch ein früher aunzgeflihrtas Ni⸗ vellemient bekannt iſt. Verſchiedene Vaiſiae werden die Auftoſunga⸗ am daſen dar⸗ felen. Erſtes Beiſpiel.(Fig. 22.) Es ſei von dem Punke A bis zu dem Punkte B, welche beide durch der Erde gleich eingeſchlagene Pfähle bgachnet ſind, iin( punk tte A aus bisn fruiren; ſo darf i ſtlagen, daß er um lZoll, d. i. um 1 bon A bis B entha zweites Beſſ man von dem Pun 1 Zoll bewerkſtallie in daſſelbe neben d um den Unterſchid 1 Fuß 4 Zol über dann 1 Fufß 1 Zoll Deittes Beiſp von 1 Zoll. Wenn nu niden B ein) hüher iſt assB. Ji de Lags auf dem Tertain! man mit den Viſi nuch zwiſcen Au Iſ aber die zen zu groß, oder bi die näthigen Zwiſch Man miſſtt zu daraus(7. 2. 3.2 uf eine Ruthe komn fanangen der einzer tien ſdes dieſer lezt jeden Thell der Nivel ſem die zwiſchenpun b. Nt derEe Der aaebenen bauht auf de Uſe ns zu conſttrire von dim gegebenn nit aningen und f 6= 3 4 Jal. =J5. 45=6 ere 5 ———ÿ—9; 2 Zol. würde man nun 1; den 3ten Pfuhlö er als den ztin; mn en 4ten; und diſſ A nach B findein die anſteigendellni eführt, und es daf ach der Vorſchrif hl 6 Zoll höher al lſte Pfahl oder 4 en; und die grad⸗ ́Linie nicht in ge bildet. mende Gefäͤllmai einen Pfahl; wid d, dB noch lin Stationen abgethit das Gefälle für i ub. 1. und 2. G kte der Wage, vem eht, oder ius me⸗ Jiſt. che Gefäll zwiſhe er ausgefühtt am deutlihſen dar m Punk 1 r A bis 1 iingechthene yff 3 29 bezeichnet ſind, ein Gefaͤlle von 2 Fuß 5 Zoll. Man wolle von dem Punkte A aus bis nach B hin ein Gefälle von blos 1 Fuß 1 Zoll con⸗ ſtruiren; ſo darf man nur neben B einen andern Pfahl b ſo tief ein⸗ ſchlagen, daß er um den Unterſchied zwiſchen 2 Fuß 5 Zoll und 1 Fuß 1 Zoll, d. i. um 1 Fuß 4 Zoll höher als jener ſteht, und das Gefälle von A bis B enthält die verlangten 1 Fuß 1 Zoll. Zweites Beiſpiel. Bei demſelben Gefälle von A nach B wolle man von dem Punkte B aus bis A hin ein Steigen von obigen 1 Fuß 1 Zoll bewerkſtelligen; ſo hat man bei A ein Loch in die Erde zu graben, in daſſelbe neben den Pfahl A einen andern a ſo tief einzuſetzen, daß er um den Unterſchied zwiſchen 2 Fuß 5 Zoll und 1 Fuß 1 Zoll, d. h. um 1 Fuß 4 Zoll über jenem ſteht; das Anſteigen von B nach a beträgt dann 1 Fuß 1 Zoll. Drittes Beiſpiel.(Fig. 23.) Es ſei von A nach B ein Gefälle von 1 Zoll. Wenn nun verlangt wird eine Anſteigung von 7 Zoll; ſo muß neben B ein Pfahl b eingeſchlagen werden, der um 8Zoll(7+ 1) höher iſt als B. Iſt die Lage der Gefälllinie in grader Richtung, d. h. macht ſie auf dem Terrain keine Winkel, und iſt die Diſtanz nur ſo groß, daß man mit den Viſirkreuzen ſicher arbeiten kann, ſo iſt mittelſt letzterer auch zwiſchen A und B jeder beliebige Punkt abzuwägen. Iſt aber die Entfernung von A nach B zum Viſiren mit den Kreu⸗ zen zu groß, oder bildet die Richtung der Gefälllinie Winkel, ſo müſſen die nöthigen Zwiſchenpunkte mit der Kanalwage abgewogen werden. Man miſſet zu dieſem Zweck die Länge der ganzen Linie, berechnet daraus(§. 22. a. 2.) und aus der Größe des conſtruirten Gefälles das auf eine Ruthe kommende Maaß deſſelben, miſſet dann auch die Ent⸗ fernungen der einzelnen Theilpunkte der Linie, ſucht, durch Multiplika⸗ tion jedes dieſer letzteren Maaße mit dem Fall pro 1 Ruthe, das auf jeden Theil der Nivellementslinie treffende Gefälle, und wägt nach die⸗ ſem die Zwiſchenpunkte nach der Reihe ab.(§. 22. a.. 1.) b. Mit der Setzwage. Der gegebenen Aufgabe Auflöſung mittelſt dieſes Inſtrumentes beruht auf der Abſteckung von Horizontalen.(§§. 14. und 15. b.) Iſt das zu conſtruirende Gefälle nicht groß, und kann man(Fig. 20.) von dem gegebenen feſten Punkte A aus unbehindert die wagerechte Li⸗ nie anfangen und fortſetzen; ſo darf man dieſelbe nur bis über B ab⸗ 30 ſtecken, und an dem Pfahle daſelbſt das verlangte Gefaͤllmaaß abneh⸗ men, und in der ſo angezeigten Tiefe einen Pfahl neben jenem einſetzen. In allen den Fällen aber, wo die angefangenen Horizontalen abgebro⸗ chen, d. h. mit höheren oder tieferen verwechſelt werden müſſen, ſind die ſo entſtandenen Höhen⸗Unterſchiede in Rechnung zu bringen. Es ſei z. B.(Fig. 24.) von dem Pfahl A aus bis nach B hin ein Gefälle von 4 Fuß feſtzuſtellen. hindernden Unebenheiten des Terrains mit dem Abwägen hinweg zu kommen, den Pfahl a 3 Zoll höher einſchlagen; bei c wurde die Horizon⸗ tale ſchon ſo hoch, daß man dieſelbe durch den Pfahl C 2 Fuß abzuſez⸗ zen genöthigt war; von hier aus wurde eine Wagerechte bis über B ab⸗ gewogen. Wenn wir die bei A aufgetragenen 3 Zoll von den bei c abgeſetzten 2 Fuß abziehen; ſo erhalten wir 1 Fuß 9 Zoll, welches das Gefälle von A nach b iſt. b iſt alſo noch um 2 Fuß 3 Zoll zu hoch, Bei A mußte man, um über die als das verlangte Gefälle von A nach B betragen ſoll. Man ſchlägt deshalb neben denſelben einen andern Pfahl um ſo viel tiefer ein. Eine ähnliche Berechnung hätte Statt gefunden, wenn B der ge⸗ gebene und A der zu ſuchende Punkt geweſen wäͤre. Wenn gewiſſe Zwiſchenpunkte gewählt und abgewogen werden ſol⸗ len, ſo darf man wieder nur für jede daraus entſtehende Diſtanz das auf ſie treffende Gefälle berechnen(§. 22. a. 2.) und vom gegebenen feſten Punkte anfangend, nach der Reihe abwägen. §. 23. Aufgabe 10. Wenn das Gefälle, welches zwiſchen 2 durch Pfähle markirten Punkten Statt findet, bekannt iſt, die grade Linie von dem einen zum andern aber wegen Hebungen und Senkungen des Terrains nicht beibehalten werden kann, diejenigen Zwiſchenpunkte auf der Ober⸗ fläche zu finden, in welchen die Linie bei gleichmäßigem Gefälle letztere berührt, oder um ein gewiſſes Maaß über oder unterhalb dieſelbe trifft. Auflöſung. Es ſei von A nach B(Fig. 25.) ein gewiſſes Gefälle. Das Terrain bildet bei C einen Hügel, bei D eine Vertiefung; die Linie Aß ſoll jenen und dieſe nicht durchſchneiden, ſondern ſo umgehen, daß ſie die Oberfläche bei gleichmäßigem Gefälle fortwährend berührt. Da der Weg, welchen die Linie nehmen wird, mithin auch die Länge derſelben unbekannt iſt; ſo müſſen wir letztere annäherungsweiſe ſuchen, indem wir von A oder B aus in der muthmaßlichen Richtung — ftuin md nmm tn witd in Fühlch Pwie de ginze bhn uh ſteidde di a. Mi der Kan rihten; ſodand ü ſmütede Gffleft bracht; fidet e ſ punkt e de der richige; nnd nach ſorit ſi ponkt C gelmg be Kann man bon demſ D vch aövähen, ſo Dſun ed noch höhe uch den Punkt. Nuß mn aber nanage beinden, dann de Taf un konnte mit dieſet aus die kinie feihen hetgehenen Punkte endm un das bete Tenn die Gefit un iin gewiſſes Maa legen ſallez ſ mißte Nachdem bei 4, enngeticket iſt, vitd d Veſöher geſelt. S ſäde ice, ſ muß ſol line ahet um ſ Magßtifer ſ uo die dfli iei tizuſchlan ſt. Es äl herat, mtna det ommt daſz düſit m ſeha, Mäften Ohnn eGefillmaaß dön nben jenem einſehn. Horzzontalen togtt aden müſſen, ſnd i u bringen. aus dis nach Bſ ke man, um ühe Abwägen hinvig ewurde die Horzer hl C2 Juß eözuſt echte bis über B ⸗ Zoll von den li 9 Zoll, welches d uß 3 Zall zu het ſoll. Man ſchlit iel tiefer ein. a, wenn B der ge gewogen werden ſi⸗ tehende Diſtanz ds nd vom gegebenn zen 2 durch Pfihl rade Linie von dm ngen des Terriin nkte auf der Oier gem Gefälle lebte chalb dieſele tift in gewiſſes Gefll. ettiefung; de bi n ſo umgihir, daj tend berühtt , mithit nuch 5 anniterungswaſ maßlichen Richtang 31 fortgehen, und an den Orten c und d, wo die Linie einen Winkel ma⸗ chen wird, ein Pfählchen einſeten. Man miſſet nun Ac, cd und dB; ſo wie die ganze Linie AcdB; berechnet das Gefälle für 1 Ruthe, und auch für jede der Diſtanzen Ac, ed und dB. a. Mit der Kanalwage würde man nun das Tableau auf A ein⸗ richten; ſodann die Tafel um ſo viel höher ſchrauben, als das zu con⸗ ſtruirende Gefälle für Ac beträgt. Das Tableau wird nun nach o ge⸗ bracht; findet es ſich, daß die Tafel in der Viſirlinie ſteht, ſo ſſt der Punkt e der richtige; iſt dieß nicht der Fall, ſo muß mit der Latte nach und nach ſoweit hinauf oder herab gerückt werden, bis man auf den Punkt G gelangt, wo der Querſtrich des Signals in die Viſirhöhe tritt. Kann man von demſelben Stande der Waſſerwage aus auch den Punkt D noch abwägen, ſo hat man die Tafel und das Gefällmaaß für die Diſtanz ed noch höher zu ſchrauben, und man findet, wie den Punkt C, auch den Punkt D. Muß man aber wegen zu großer Entfernung den Stand der Ka⸗ nalwage verändern, ſo iſt das Tableau wieder auf C einzurichten, und dann die Tafel um das Gefälle der Diſtanz ed höher zu ſtellen. Man konnte mit dieſer Arbeit auch bei dem Punkte B anfangen; da von hier aus die Linie ſteigen ſoll, ſo würde die Tafel, nachdem ſie auf dem vor⸗ hergehenden Punkte eingerichtet worden, für die Beſtimmung jedes fol⸗ genden um das betreffende Maaß tiefer geſchraubt werden müſſen. Wenn die Gefälllinie A40D B das Terrain nicht berühren, ſondern um ein gewiſſes Maaß, z. B. 3 Zoll höher oder tiefer als die Oberfläche liegen ſollte; ſo müßte man folgender Weiſe verfahren: Nachdem bei A, wenn man hier anfangen wollte, das Tableau eingerichtet iſt, wird die Tafel um das Gefällmaaß für den Linientheil Ao höher geſtellt. Soll nun die Linie A00 B 3 Zoll über der Ober⸗ fläche liegen, ſo muß man dann noch die Tafel um dieſe 3 Zoll höher, ſoll die Linie aber um ſo viel tiefer gehen, ſo muß man die Tafel um daſſelbe Maaß tiefer ſchrauben. Hierauf wird der Punkt bei C geſucht, wo die Tafel in die Viſirlinie tritt, dieſer zeigt den Ort an, wo der Pfahl einzuſchlagen iſt. Es wird nun die Tafel im erſteren Falle wieder 3 Zoll herab, im letzteren 3 Zoll hinauf geſtellt, und der Pfahl abgewogen; dort kommt derſelbe 3 Zoll über die Erdoberfläche, hier um ſo viel unter dieſelbe zu ſtehen. Das öftere Hinauf⸗ und Herabſchrauben der Tafel kann man ſich 32 auch erſparen. Wenn man bei A anfangend, dieſelbe um das Gefaͤlle, welches Ac zu bekommen hat, hinauf geſtellt hat; ſo läßt ſich der Punkt, wo der Pfahl C hinkommen ſoll, auch ſo finden, daß das Tableau ſo lange hin und her gerückt wird, bis, falls die Linie 3 Zoll über der Ober⸗ fläche gehen ſoll, nach dem bloßen Auge beurtheilt ¼ derſelben, da ſie 12 Zoll im ◻ iſt) unter der Viſirlinie, oder bis, falls die Linie 3 Zoll unter der Oberfläche gehen ſoll, ¾ der Tafel über der Viſirhöhe zu ſtehen kommt. Der Pfahl C ſelbſt wird dann an demſelben Punkte abgewogen. 3 b. Mit der Setzwage. Nachdem die muthmaßliche Richtung AcdB der verlangten Gefälllinie abgeſteckt, und dieſelbe, ſo wie die einzelnen Theile Ac, od, dB gemeſſen, auf das auf jeden derſelben treffende Ge⸗ fälle berechnet worden; wird von A aus, wenn man hier anfangen will, nach o hin eine wagerechte Linie abgepflöckt. Je näher man c kommt, deſto beſſer kann beurtheilt werden, ob dieſer Punkt richtig gewählt wor⸗ den iſt. War die Wahl falſch, ſo muß bei den letzten Ruthenlängen diejenige Richtung mit dem Abwiegen genommen werden, daß man auf den Pnnkt gelangt, der den Bedingungen der Aufgabe entſpricht. Soll dieſen zufolge die Gefälllinie die Oberfläche in den Punkten c und d be⸗ rühren, ſo muß der letzte Horizontalpfahl bei c um ſo viel über der Oberfläche ſtehen, als das Gefälle für die Diſtanz Ac beträgt; man ſchlägt einen andern neben jenen Pfahl um ſo viel tiefer, und ſetzt das Nivellement auf dieſelbe Weiſe nach d fort. Soll die Gefälllinie ein gewiſſes Maaß, z. B. 3 Zoll bei o und d, über der Oberfläche angelegt werden; ſo muß der letzte Horizontalpfahl um das Gefällmaaß für Ac und dieſe 3 Zoll über der Oberfläche hervorragen. Iſt der Punkt C gefunden, wo dieſes der Fall iſt, ſo ſchlägt man neben den Pfahl daſelbſt einen zweiten um ſo viel tiefer ein, als jenes Gefällmaaß Ac beträgt, und von dem neuen Pfahle, der 3 Zoll über der Oberfläche ſteht, wird ebenſo weiter nach d hin nivellirt. Wenn endlich die Gefälllinie ein gewiſſes Maaß, z. B. 3 Zou un⸗ ter der Oberfläche liegen ſoll, ſo muß die Horizontallinie, damit ohne Hinderniſſe abgewogen werden könne, wenigſtens um 3 Zoll höher an⸗ gelegt werden, und dann beim letzten wagerechten Pfahle ein zweiter um dieſes letztee Maaß und um das Gefällmaaß von Ac zuſammen, tiefer eingeſchlagen werden. Der letzte Horizontalpfahl bei C würde alſo nur um das auf Ac kommende Gefäͤlle über der Oberfläche vorſtehen, und — Anlite neden dnſalb Gfllmanß von 40 ℳ lorſäche Wie von A nach Ale Pfüble cuße tun, wedden nach hand uüthigen uaae 1 zen dögepfokt ned Anmerk R 4 gabe nicht der Enbunk Gffäll, wehts dlſlbe A egthm vire lufhabe 11. N (Pg 26) nivelit in ſind us lätetem zu puntten 1,2,3,5,5 Boden aoftragen wi Aufliſung. 2 zen Linie ton O bih 1, 2,3,4 5) welches war dos leztetr zuf fo Man dentt ſch de iber 6 der b. Da bor ſo muß der Puntt 1 u De punkt 2 ligt noch dal uditt, guht 3 Fuf dageccten inieſeht. dol. D daſſebe bei ſtand, ſ wiß es bei Z u ſcid ſoſten 3 5u 4 gezu Wnzbis, 3l, und a lg alſo aanmen 4 8a 17, 3 de dͤns von 1i ſih iaͤr un än i 4 giß n Zol n tnider Iaun, gat din lhe um das Gffäl dläßt ſichder Pund, daß das Tüui Jzol über der Di I drſäben, daſ falls die Bnie 3 3l der der Viſthöhe n demſelben Punte che Richtung Aelb ſo wie die einzuhn ſelben treffende be hier anfangen wil er man o kommt htig gewählt wor⸗ ten Ruthenlängen den, daß man auf entſpricht. Sal inkten eund äb⸗ t ſo viel über de Ac beträgt; mm fer, und ſett das die Gefälllinie in derfläche angeleg fällmaaß für Ac Iſt der Punkt 0 den Pfahl daſellt maaß Ac beträg ffläche ſteht, wic „z. B. 3 Zoll m⸗ linie, damit oh 13 Zoll höhe m hle ein zwittr um zuſammu, tiefer C wütye alſo nut he veſſim, uh 83 es müßte neben denſelben ein Pfahl eingeſchlagen werden, der um das Gefällmaaß von Ac+ 3 Zoll tiefer ſtände; alſo 3 Zoll unter der Erd⸗ oberfläche. Wie von A nach o, ſo wird auch von e nach d verfahren. Alle Pfähle außer denen, welche die Punkte A. C. D. B. bezeich⸗ nen, werden nach beendetem Nivellement wieder herausgezogen, und die nöthigen Zwiſchenpunkte für die Gefälllinie können mit den Viſirkreu⸗ zen abgepflöckt werden. Anmerk Die Auflöſung würde dieſelbe bleiben, wenn in der Auf⸗ gabe nicht der Endpunkt B und das Gefälle der Linie AB, wohl aber das Gefälle, welches dieſelbe pro Ruthe erhalten ſoll, und der Anfangspunkt A gegeben wäre. §. 24. Aufgabe 11. Nachdem das Terrain in der Linie 0,1, 2, 3, 4, 5, 6 (Fig. 26.) nivellirt und die Höhenmaaße in das Manual eingetragen ſind, aus letzterem zu finden, wie tief man bei den einzelnen Zwiſchen⸗ punkten 1, 2, 3, 4, 5 lothrecht in die Erde graben, oder wie hoch man Boden auftragen müſſe, um auf die grade Linie ab zu gelangen. Auflöſung. Man berechnet zuvörderſt das Nivellement der gan⸗ zen Linie von 0 bis 6, dann nach der Reihe für jeden Zwiſchenpunkt 1, 2, 3, 4, 5, welches beides in dem Manual§. 20. geſchehen iſt, und zwar das letztere auf folgende Weiſe: Man denkt ſich durch O oder a eine horizontale Linie bis ſenkrecht über 6 oder b. Da von bis 1 ein Steigen iſt von 2 Fuß 6 ½ Zoll, ſo muß der Punkt 1 um dieſes Maaß über der Hortzontalen ſtehen. Der Punkt 2 liegt noch 10 Zoll höher als 1; 10 Zoll und 2 Fuß 6 ½ Zoll addirt, giebt 3 Fuß 4 ½ Zoll, um wie viel der Punkt 2 über der wagerechten Linie ſteht. Von 2 bis 3 fällt das Terrain um 5 Fuß 2 Zoll. Da daſſelbe bei 2 nur 3 Fuß 4 ½ Zoll über der Horizontalen ſtand, ſo muß es bei 3 unter dieſelbe kommen, und zwar um den Unter⸗ ſchied zwiſchen 3 Fuß 4 ½ Zoll und 5 Fuß 2 Zoll, d. i. um 1 Fuß 9 ½ Zoll. Von 3 bis 4 fällt das Terrain noch ferner um 2 Fuß 9 ¾ Zoll, und es liegt alſo 4 um 2 Fuß 9 ¾ Zoll und 1 Fuß 9 ½ Zoll, zuſammen 4 Fuß 7 ⅓ Zoll unter der Wagerechten. Da die Oberfläche des Bodens von 4 bis 5 ſich um 1 Fuß 3 ½ Zoll erhebt, ſo nähert ſie ſich wieder um eben ſo viel der Horizontallinie, und 5 liegt ſomit um 4 Fuß 7 ⅓ Zoll weniger 1 Fuß 3 ½ Zoll, d. i⸗ um 3 Fuß 3 ⅜¾ Zoll Wehner, prakt. Wieſenbau. 34 unter dem angenommenen Horizont. Von 5 bis 6 ſenkt ſich die Ober⸗ fläche wieder um 2 Fuß 1 ½ Zoll, mithin liegt dieſer letzte Punkt noch um ſo viel mehr unter der Horizontalen als ſchon 5 darunter war, d. h. um 5 Fuß 5 ⅜ Zoll. Dies giebt das Hauptgefälle von 0 bis 6, was immer herauskommen muß, wenn man richtig gerechnet hat. In §. 20 iſt im Manual unter der Rubrik Bemerkungen“ die vorſtehende Berechnung zuſammengeſtellt. Hierauf berechnet man aus der Länge der ganzen Linie 0 bis 6 und dem Geſammtgefälle, das Gefälle auf 1 Ruthe(§. 22. a. 2.), aus dieſem nun wieder und der Länge der einzelnen Diſtanzen 0— 1, 0— 2, 0— 3, 0— 4, 0— 5 das Gefälle für dieſe. In vorliegendem Beiſpiele würden folgende Reſultate heraus⸗ kommen: Die ganze Länge beträgt 89 Ruthen, und das Gefälle für dieſe Länge 5 Fuß 5 ¾ Zoll, oder 65 ¾ Zoll= 26% Zoll. 263 mit 89 itin giebt beinahe 3; alſo kommt auf 1 Ruthe beinahe 3¾ Zoll efälle Das Gefälle für die Diſtanz 0— 1 würde alſo ſein ¾ 10 ½= 4 X 2 ½= 6=— Fuß 7%⅛ Zoll Für 1— 2= ¼ ₰ 17= ¹¼ 3%⁄ — 25 0— 12 3ℳ0 Zoll— 2 12 ⁄10 2 mithin für 0— 2=. 1*⸗ 891⁄10⸗ Ftir 2— 3= 1¼* 23==— 17 73 Zoll = 1 Fuß 5 ⅜ Zoll, dies dazu 1 5 ½ ⸗ mithin für0 3.... 3 ⸗ 2: Für 3— 4= 41 2 7 6— ¾* 3 ⁄ 117½ 0= 5 1 ⁄½0 Zoll, dies daau— ⸗ 51%0⸗ giebt für 0— 4—... 3 ⸗ 7 ͤ ⸗ Für 4— 5 ☛☛ηWAà 12= ¾¼ eß= 18 ½ 0= 9 0⁄1 Zoll, dies daaa— ⸗ 93316 ⸗ giebt für 0— 5=. 4 ⸗ ha ⸗ Für 5— 6= 4*= 18 0= 4 10% =24 30 13 2 5 ol, dies dagzu 1 ⸗ 12 10⸗ giebt von 0— 6E..5 ⸗ 6 ⸗ * — zut Prebe: Füt S6d“ 3=5 Es kmmmen hi 15uß 57 doll iſ ulhe um 16se:4⸗ merklichen Fehle auf dn Punkt b ſüſtd um 1 Jolltift g nehmen. Wit haben nu⸗ fälmmanße in Berac und dns ber Liniea ten Punite von der nac fagenden Grun 1) Ba iidem Pu di durch deſeden, maaß zu dem hinze aus bis zu demſel der Tiee von dieſe 2 Vejjidem Pur Päthen gedache Her Maaße abgezogen ver dü diſſem punktehat Tif des Abtrages bo 3 Es kann hirbe de gißere, d daß de fägenden Punkte, mhahagh tdi man dlete Maaß E, ſo zi dr lnteſ böde 8 niſſe, Vit volln tii ngn das Gefälnuß Dunt un aus. ſenkt ſih diedhn ſſerleßte Punkt nohh nd darunter war d torfüle von 0 bis, g grechnet hat. ah igen die vorſtehen anzen Linie bis (§. 22. a. 2), u nzen 0—- 1,0-2 Reſultate heraus⸗ 3 Gefälle für dieſ oll. 263 mit 89 beinahe 4 Zul 1 7* 10%— — Fuß 7% Jal. -— 410 ¹ 1 84 a⸗ 5 ¼ 4 — 2: 5ua⸗ ——— 3 7 6 1 . 2 930 3 —— ⸗ 5 1 7 1 2 1uno 3 — 5 3 6%¾. 2 35 Zur Probe: Für 0 bis 6 iſt das Gefälle= — 66 ¾ Zoll——;—5 Fuß 6 ¾ Zoll. Es kommen hier für das ganze Gefälle 5 Fuß 6 Zoll und nicht 5 Fuß 5 ⅜ Zoll, alſo 1 Zoll mehr heraus, weil ¾ Zoll Gefälle für 1 Ruthe um 60: 4= ⅝₰0 zu groß warz dieſer 1 Zoll kann aber ohne merklichen Fehler auf die Diſtanzen repartirt werden, wenn nicht etwa der Punkt b ſelbſt durch den daſelbſt befindlichen Pfahl ohne Schaden um 1 Zoll tiefer geſtellt werden dürfte. Wir wollen das Letztere an⸗ nehmen. Wir haben nun für jeden Punkt 1, 2, 3, 4 u. ſ. w. zweierlei Ge⸗ fällmaaße in Betracht zu ziehen; nämlich das natürliche von 0 aus, und das der Linie ab. Aus ihnen finden wir den Abſtand der genann⸗ ten Punkte von der Gefälllinie ab durch Addition oder Subtraktion nach folgenden Grundſätzen: 1) Bei jedem Punkte, welcher höher liegt als der 0 Punkt, oder als die durch denſelben gezogen gedachte Horizontallinie, muß dieſes Höhen⸗ maaß zu dem hinzu addirt werden, welches das Gefälle von ab von a aus bis zu demſelben Punkte enthält. Die Summe zeigt das Maaß der Tiefe von dieſem Punkte lothrecht auf ab an. 2) Bei jedem Punkte, welcher tiefer als O oder als die durch denſelben gezogen gedachte Horizontallinie liegt, muß diefes Tiefemaaß von dem Maaße abgezogen werden, welches das Gefälle von ab von a aus bis zu dieſem Punkte hat. Der Unterſchied giebt das Maaß der lothrechten Tiefe des Abtrages von dieſem Punkte nach ab. 3) Es kann hierbei der Fall vorkommen, daß die abzuziehende Zahl die größere, d. h. daß das natürliche Gefälle von 0 aus bis auf einen der folgenden Punkte größer iſt, als das Gefälle von ab bis dahin be⸗ trägt; alsdann geht die Gefälllinie ab über jenem Punkte hinweg. Zieht man das letztere Maaß vom erſteren, d. h. das kleinere vom größeren ab, ſo zeigt der Unterſchied an, wie hoch man an genanntem Punkte Erde auftragen müſſe, um ab zu erreichen. Wir wollen obiges Zahlen⸗Beiſpiel durchführen, und der Kürze wegen das Gefällmaaß für ab= m, das natürliche Gefälle für jeden Punkt von 0 aus= nennen. 1 ¾ 22 89= 26 ¼ 3* 30 Für den Punkt 0 iſt der Auf⸗ oder Abtrag= 9. „* 2 1iſtmn— 7%⅛ Zoll, n= 2 Fuß 6 ½ ⸗ oberhalb, zuſammen....... 3 Fuß 2% Zoll. Für den Punkt 2 iſt m= 1 Fuß 83¼0 Zoll, n= 3 ⸗ 4 ½ ⸗ oberhalb, zuſammen... 5 Fuß 11 ¼0 Zoll. Für den Punkt 3 iſt m= 3 Fuß 2 ¼0 Zoll, n= 1 ⸗ 9 ½ ⸗ unterhalb, abgezogen=..... 1 Fuß 4 21¼10 Zoll. Für den Punkt 4 iſt m= 3 Fuß 7%⅞ Zoll, „= 4 ⸗ 7 1 ⸗ unterhalb, (vide oben No. 3.) das Obere vom Unteren abgezogen 11% Zoll. Für den Punkt 5 iſt m= 4 Fuß 5 ¼ Zoll, n= 3 ⸗ 3 ¾ ⸗ unterhalb, bleibt........ 1 Fuß 1 3%”0 Zoll. Für den Punkt 6 iſt m= 5 Fuß 6%⅜ Zoll, n= 5 ⸗ 5 ⸗ bleibt 1 Zoll, welches Maaß in der obern Rechnung zu viel herauskam. Dieſes Beiſpiel gilt für den Fall, wo die Punkte 0 und 6, die der Oberfläche des Terrains gleich ſtehen, für die Linie ab beibehalten wer⸗ den. Es könnte nun aber auch nothwendig werden, daß man mit a oder b höher oder tiefer gehen müßte, als 0O und 6 waren. Würde a um ein gewiſſes Maaß erhöht, ſo nähme das Gefälle von a nach b um ſo viel zu;z würde a um etwas tiefer geſtellt, ſo verminderte ſich um eben ſo viel das Gefälle von a nach b; und umgekehrt: um wie viel man b erhöhete oder erniedrigte, um ſo viel würde das Gefälle von a nach b ab⸗ oder zunehmen. Unter dieſer Berückſichtigung würde der Gang der Rechnung ganz derſelbe bleiben, nur müßte man bei der ſchließlichen Zuſammenſtellung für den Punkt 0 gleich dasjenige Maaß in Rechnung ſetzen, um welches a höher oder tiefer als 0 geſtellt wurde, d. i. im erſten Falle als Auf⸗ trag, im letzten als Abtrag. Für den letzten Punkt muß ſich dann daſſelbe Maaß ergeben, um welches der Punkt b erhöhet oder erniedrigt wurde. äffacbe 12. „W dnen Rivellen Äufläſang. I vrfanzepunkt à gel Stntionsüngen t dem ingm Muſſe befindüchen Betec 4, 5,6 1u dem dun zontalen. Der Pun u 1 ein Petymtite nach demn Hihen habb; man zit üe tufs Suß 474 30 d vidd hier nach un Zoll augmommen. pendike hergaoge Mahe derauf der Die auf den 2b. zigt, mit in uns das Bihh von! hen virdie lini al kar ußſabebi wie hoch derluftrg nüde ſo ematiſt langt haben, und zwe 3dl Attrag; fir?⸗ 1 Zal Atg; 1ag goll Aüng. nach imat di der Ruthe u 10 Suß im ltheiin di hein. drofizeitumn ſt i— baidn hal, 3 8ij 2 30 habb 5 Suß 1ſ 3äl. thalb, 1 Fuß 4²½ al alb zogen 11%⅜ Zol. alb, duß 12c Zl herauskam. 0 und 6, die de b beibehalten wa⸗ 1 daß man mit varen. Würde von à nach b in rminderte ſich in jrt: um wie bil das Gefälle von; der Rechnung und zuſammenſalng ſetzen, um niches ſtten Filha luf uß ſich amn daſſebe er ernideigt wurde 37 §. 25. Aufgabe 12. Nach den Notizen und Berechnungen im Manual §. 20. einen Nivellementsriß zu zeichnen. Auflöſung. Man zieht(Fig. 26.) die Linie 06 als die durch den Anfangspunkt a gelegte Horizontale. Auf ihr theile man von 0 aus die Stationslängen ab, als 10 Ruthen 5 Fuß, 17 Ruthen 2 Fuß ꝛc. nach dem Längen⸗Maaßſtabe. In der unter der Rubrik»Bemerkungen? befindlichen Berechnung erſehen wir die Höhenlage der Punkte 1, 2, 3, 4, 5, 6 zu dem Punkte O oder zu der durch denſelben gezogenen Hori⸗ zontalen. Der Punkt 1 liegt 2 Fuß 6 ½ Zoll oberhalb; man errichtet in 1 ein Perpendikel, und trägt darauf das Maaß von 2 Fuß 6 ½ Zoll nach dem Höhen⸗Maaßſtabe. Der Punkt 2 liegt 3 Fuß 4 ½ Zoll ober⸗ halb; man zieht ebenfalls nach oben eine ſenkrechte Linie und trägt da⸗ rauf 3 Fuß 4 ½ Zoll. Der Punkt 3 liegt 1 Fuß 9 ½ Zoll unterhalbz es wird hier nach unten ein Perpendikel gefällt, und darauf 1 Fuß 9 ½ Zoll abgenommen. Von den Punkten 4, 5, 6 werden ebenfalls Per⸗ pendikel herabgezogen, und die nach dem Manugl für dieſelben berechneten Maaße darauf verzeichnet.. Die auf den Perpendikeln verzeichneten Punkte werden, wie Fig. 26. zeigt, mit einander verbunden, und die ſo entſtehende Figur giebt uns das Bild von dem Profil des Terrains der nivellirten Linie. Zie⸗ hen wir die Linie ab, ſo können wir mittelſt des Zirkels und dem Hö⸗ hen⸗Maaßſtabe bei jedem Punkte abnehmen, wie tief der Abtrag, oder wie hoch der Auftrag von ihm bis zur Linie ab werden müßte, und wir würden ſo geometriſch finden, was wir in§. 24. durch Rechnung er⸗ langt haben, und zwar für den Punkt 0= 0, für 1—= 3 Fuß 2 Zoll Abtrag; für 2= 5 Fuß 111¼0 Zoll Abtragz für 3= 1 Fuß 42⅓0 Zoll Abtragz für 4= 11 ⅜ Zoll Auftrag; für 5= 1 Fuß 1³ ⁄0 Zoll Abtrag. Betreffs der beiden Maaßſtäbe zu Fig. 26. wird noch bemerkt, daß der zu den Längen der 10theilige iſt, d. h. die rheinl. Ruthe zu 10 Fuß und dieſer zu 10 Zoll; der zu den Höhen aber der 12theilige, die rheinl. Ruthe zu 12 Fuß und dieſer zu 123oll. In den Profilzeichnungen iſt die Ruthe mit— o, der Fuß mit—“, der Zoll mit—“ bezeichnet. 2—— 38 III. Abrchnitt. Das Techniſche des Wieſenbaues. A. Die bei den Erdarbeiten nöthigen Geräthlchalten. §. 26. Der Lehre von der praktiſchen Ausführung des Wieſenbaues wol⸗ len wir die Beſchreibung und Gebrauchsanweiſung der dabei nöthigen Werkzeuge vorausſchicken, indem in jener die letzteren oft Erwähnung finden, und die Kenntniß derſelben ſomit die Deutlichkeit fördert. Im II. Abſchnitte wurde bereits bei Gelegenheit des Nivellir⸗ Unterrichts der dazu erforderlichen Inſtrumente gedacht, und wir dür⸗ fen hier nur noch diejenigen aufzählen, welche bei den Erdarbeiten ge⸗ braucht werden, §. 27. Das Wieſenbeil. Fig. 27, zeigt uns ein Bild von demſelben, die beigeſchriebenen Maaße geben zur Verfertigung deſſelben die nöthigen Dimenſionen. Sie erfordert viel Aufmerkſamkeit. Das Beil und die oben angebrachte Hacke müſſen gut geſtählt und ſcharf geſchliffen ſein. Letztere bildet mit dem Stiele einen Winkel von 55 Grad, und die Spitze des erſteren liegt in der verlängerten Richtung der Hacke; auf keinen Fall darf jene über dieſelbe hinaustreten, weil ſie ſonſt dem Gebrauche der Hacke hinderlich werden würde. Der Schweif des Beiles muß in den Stiel eingreifen, damit beim Behauen der tiefen Gräben ſich keine Grasbüſchel zwiſchen dem Beile und dem Stiele feſtſetzen können. Beil und Hacke müſſen, wenn man das Inſtrument am Oehre faßt, im Gleichgewicht, keines⸗ wegs darf die Hacke ſchwerer ſein. Der Stiel iſt 3 ½ bis 3 ⅜ Fuß lang, und von Birken⸗ oder Buchenholz, Es iſt eines der wichtigſten Inſtrumente heim Bau, und vielfach anwendbar. Es dient zum Zertheilen oder Zerhauen des Raſens, zum Abſchärfen der Borden neuer und alter Gräben, zum Aufhauen der klai⸗ nen Wäſſerungsgräbchen; die an der Rückſeite befindliche Hacke wird namentlich nützlich bei Ausführung der Wäſſerung, um die einzelnen Stau⸗ oder Stellraſen einzulegen, auszuheben, zu transportiren, oder neue dergl. üghöünz anitl ii giſſtes Gewicht g Das Welln de ſſtit nih gepant düfolgende: Gräft man m man, wie man inG ſih rchts der ehm an der entgegergſſe linkmn Hand veh ſt führt den Hic dict Hübe tiit mm an dn vothergehenden; dn Stil des Veile und den Elenbogen liet der Echnut zu Eie ſt Fa. Heftes odar der 9 ſchiffm, die bher und glat gefeit ſei pſcͤben werden kan ſeſch vihtend der⸗ ſolche Stitke und ein Der Stiel iſ ten B und 4 ½⁴ bis duß Winiel, den di hü des Atbeiters üz das an den oberen dheil d tung mch de Shärf Winki ud hi gtün grade Lini von dem Schiope hin de dar Dieſes Ifirum naüüar, zum dage haede eine Ge ubaues. Geräthlhalte es Wiſenbauts ve⸗ der dabei nätin eren oft Erwihnun chkeit fördert. enheit des Mibell ſcht, und wir dür en Erdarbeiten ge⸗ die beigeſchriebenn gen Dimenſionn. eoben angebratht Letztere bildet mi edes erſteren ligt Fall darf jene ühn er Hacke hinderic Stiel eingreife, rasbüſchel zwiſchn und Hacke müſſn, ichgewicht, keinti 3 ½ bis 3 ¼ Sij Zau, und vieſih des Raſens, umn Aufhauen de ki nbliche Hace vwit die einzelten Stau⸗ en, oderneue derg. 39 abzuſchäͤlen; auch iſt ſie noch deshalb vortheilhaft, weil ſte dem Beile ein größeres Gewicht giebt und die richtige Führung deſſelben erleichtert. Das Theilen der Raſen und behauen derſelben mittelſt des Beiles geſchieht nach geſpannter Schnur, und zwar iſt die Manipulation hier⸗ bei folgende: Greift man mit der rechten Hand am Stiele vor, d. h. arbeitet man, wie man im Gewöhnlichen ſagt, auf die rechte Hand, ſo ſtellt man ſich rechts der Schnur dicht an dieſelbe und haut mit dem Beile genau an der entgegengeſetzten Seite der Schnur her. Greift man mit der linken Hand vor, ſo ſtellt man ſich auf die linke Seite der Schnur, und führt den Hieb dicht an der andern Seite der Schnur her. Bei jedem Hiebe tritt man einen kurzen Schritt zurück. Jeder folgende Hieb ſoll den vorhergehenden treffen; dies erreicht man nur dadurch, daß man den Stiel des Beiles immer gleichlaufend oder parallel mit der Schnur, und den Ellenbogen der oben am Stiele angreifenden Hand lothrecht über der Schnur zu halten ſucht. §. 28. Die Stechſchippe. Sie iſt(Fig. 28.) 5 Zoll breit und 10 bis 12 Zoll lang exel. des Heftes oder der Hülſe. Sie muß ebenfalls gut verſtählt und ſcharf ge⸗z ſchliffen, die obere und namentlich die untere Seite rein ausgeſchmiedet und glatt gefeilt ſein, damit ſie mit Leichtigkeit unter dem Raſen hin⸗ geſchoben werden kann. War ſie von guter Materie angefertigt, ſo hält ſie ſich während der Arbeit von ſelbſt ſcharf und glatt. Sie muß eine ſolche Stärke und einen ſolchen Härtegrad haben, daß ſie ſich nicht biegt. Der Stiel iſt von Birken⸗ oder Buchenholz, etwas nach oben gekrümmt:. und 4 ½ bis 5 Fuß lang. Die Krümmung des Stieles, ſo wie der Winkel, den die Hülſe mit der Schippe macht, hängt von der Größe des Arbeiters ab; das obere Ende muß, wenn die Schippe flach aufliegt, an den oberen Theil des Beinſchenkels reichens Da der Stoß die Rich⸗ tung nach der Schärfe der Schippe haben ſoll, ſo muß der genannte Winkel und die Krümmung des Stieles auch ſo conſtruirt ſein, daß die grade Linie von dem oberen Ende des Stieles nach der Schneide der Schippe hin, die Durchſchnittslinie des ganzen Werkzeuges iſt. Dieſes Inſtrument iſt ebenfalls allenthalben beim Wieſenbau an⸗ wendbar, zum Ausgraben, Wegſchaufeln, Aufladen der Erde, zum Aus⸗ heben der kleinen Wäſſerungsgräbchen und zur Anfertigung der Sohle 40 der größeren Graͤben. Vorzüglich aber dient ſie zum Abſtechen des Raſens, nachdem derſelbe mit dem Beile in Quadrate von 1 Fuß, oder in Rektangel von 10 bis 12 Fuß Länge und 1 Fuß Breite gehauen worden iſt. Indem man den Stiel mit beiden Händen feſthält und ſich mit dem Schenkel des rechten oder linken Beines an das obere Ende deſſelben anlehnt, ſticht man 2 bis 3 Zoll unter der Oberfläche gleich⸗ laufend mit dieſer, bis hinter den folgenden Theilhieb. Die Quadrate ſticht man mit drei Stichen ab, die erſten beiden nach den Seiten, den dritten nach der Mitte hin, durch welchen der Raſen gleich ſo auf die Schippe zu liegen kommt, daß er ohne Aufenthalt bei Seite gelegt wer⸗ den kann. Die Rektangel, die man auch Rollen nennt, werden ſo abgeſto⸗ chen, daß man an der einen Seite anfängt, und Stich an Stich in glei⸗ cher Tiefe unter dem Raſen hinführt, bis an die andere Seite. g. 29. Das Grabeiſen oder Grabſcheit und die Rodehacke, Beides ſind ſo allgemein bekannte und gebräuchliche Werkzeuge, daß ſie keiner näheren Erklärung bedürfen. Sie werden gebraucht bei der Bearbeitung des Bodens. §. 30. Der eiſerne Rechen. Es iſt derſelbe, den die Ziergärtner zu gebrauchen pflegen, entweder mit eiſernen Zinken und hölzernem Balken; oder, was beſſer iſt, mit eiſernen Zinken und dergl. Balken, Er dient zum Planiren des umge⸗ grabenen und klein gehackten Bodens. §. 31. Der Raſenſchläger. Es iſt dies(Fig. 29.) ein viereckiges Stück eichene Pfoſte etwa 1 ½ Fuß lang, 1 Fuß breit und 2 Zoll ſtark, unten glatt gehobelt, mit einem gekrümmten Stiele, der in der Mitte der Pfoſte befeſtigt iſt. Er wird gebraucht zum Feſtſchlagen der aufgelegten Rafen. §. 32. Der Stampfer. Fig. 30. a. iſt ein Stück eichenes oder buchenes Holz in Cylinder⸗ oder Kegelform von 10 bis 12 Zoll Durchmeſſer und derſelben Höhe, woran aber ein Stiel von 3 ½ bis 4 Fuß Länge lothrecht befeſtigt iſt. Er dient zum Feſtſtampfen der Dämme und der Sohle der erhöheten Gräben. Fig. 30. c.ĩñ gumntz t ſtton rich berbeitt, obe Man gürauch ihn Enuvate wit Lt Vei der Auf zetnen Hanmas u man ihn zun Giſ henholz, 4 30it don 10 bi 139 - bis 100 Gmmsfeder; mit de verſchene Stäbchen Acheiter, wehre, w als da der Arlag Pi lehütfa diſeenn Spizen t langer grader linie von 1 bis 3 Juß L Es ſind dege Hand⸗ oder Ehnz dnd Raſens. 3 N 9. Die Antgr d ſinnten Wiſhni Erni Duhe ſe zum ſtchen drate von Fuß, n duß Breit dhun dänden feſthält undſih es un das obtre bi der Oherſiche gliß⸗ hieh. Die Dun nach den Sän,u aſen gleic ſo auf bei Seite gelegt an. werden ſo ahgſt ich an Stich in ſi eere Seite. die Rodehacke. ihliche Werkzeug erden gebraucht li pflegen, entwoͤn as beſſer iſt, mit laniren des umge chene Pfoſte etme glatt gehobelt, mit e befeſtigt iſt. E 1. Holz in hlinde d derſabe Hühe t befftit it. E erhöhem Griben 41 Fig. 30. C. iſt ein zweiter Stampfer, im Gewöhnlichen Strempel genannt; er iſt von Eichen⸗ oder Buchenholz, 4 bis 4 ½ Fuß hoch, ko⸗ niſch bearbeitet, oben von 2, unten von 4 bis 4 ½ Zoll Durchmeſſer. Man gebraucht ihn zum Verſtampfen und Verkeilen der Schleuſen und Stauwerke mit Lette und Raſen, um ſie waſſerdicht zu machen. §. 33. Der Hammer. Bei der Anfertigung der Dämmchen bedient man ſich dieſes höl⸗ zernen Hammers, um die Raſenſtücke dicht zu verbinden; auch gebraucht man ihn zum Einſchlagen der Pfählchen. Er iſt von Eichen⸗ oder Bu⸗ chenholz, 4 Zoll im Durchmeſſer und eben ſo hoch, mit einem Stiele von 10 bis 12 Zoll Länge verſehen.(Fig. 31.) g. 34. Schnüre. 90 bis 100 Ellen gute hanfene Schnur von der Stärke einer Gansfeder; mit den Enden an ein⸗ oder ½füßige mit eiſernen Spitzen verſehene Stäbchen befeſtigt. Wir bedürfen deren, nach der Menge der Arbeiter, mehre, und ſie werden gebraucht ſowohl bei der Planirarbeit, als bei der Anlage der großen und kleinen Gräben. §. 35. Abſteckeſtäbe. Wir bedürfen deren zweierlei; einiger 8 bis 10 Fuß langer mit eiſernen Spitzen verſehener und weiß angeſtrichener, zum Einrichten langer grader Linien; einer Menge kleiner oben grade geſägter Pflöckchen von 1 bis 3 Fuß Länge. §. 36. Karren. Es ſind die gewöhnlichen Schubkarren, oder auch die zweiräͤdrigen Hand⸗ oder Sturzkarren. Sie dienen zum Transport des Bodens und Raſens. B. lleber Ankertigung der Gräben. §. 37. Allgemeine Bemerkungen, Die Anlage der Gräben macht einen Hauptgegenſtand beim ge⸗ ſammten Wieſenwäſſerungsbaue aus, und erfordert deshalb eine große Sorgfalt. Durch ſie erreichen wir die drei Hauptzwecke: das Waſſer 42 der Wieſe zuzuführen, daſſelbe allenthalben hin zu vertheilen, und von der Wieſe wieder abzuführen(§. 6.). Die Ziehung eines jeden Grabens beruht auf einem vorangegangenen Nivellement. Die Gräben laſſen ſich eintheilen in zwei Hauptklaſſen: 1) in größere, bei denen die Normalbreite über 1 Fuß, die Normal⸗ tiefe über 5 Zoll beträgt; 2) in kleinere, deren Dimenſionen über dieſe Größe nicht hinausgehen. Bei den letzteren dürfen die Seitenwände vertikal oder ſenkrecht ſein(Fig. 32.); bei den erſteren aber müſſen ſie eine gewiſſe Schräge haben, d. h. mit dem Boden oder der Sohle des Grabens einen ſtum⸗ pfen Winkel bilden(Fig. 33.). Dieſe Abſchrägung nennt man Bö⸗ ſchung oder Doſſirung. §. 38. Von der Böſchung der Seitenwände der größeren Gräben, mit Berückſichtigung auf Bodenart. Die Größe der Böſchung iſt abhängig von dem feſteren oder loſe⸗ ren Zuſammenhange der Erdart und von dem Gefälle, welches der Gra⸗ ben in der Sohle erhält. Je ſtärker die Cohäſion der Bodenart iſt, deſto geringer darf die Böſchung ſein, und umgekehrt. Je weniger ein Graben Gefälle hat, deſto geringer iſt die Schnelligkeit des darin fließen⸗ den Waſſers, und ſomit die Einwirkung deſſelben auf die Seitenwände; deſto kleiner alſo darf die Doſſirung ſein, und umgekehrt. Unter den gut zuſammenhängenden oder bindigen Boden zählen wir: den Thon⸗ und Torfboden; unter den Boden von geringerer Co⸗ häſion: den Lehm⸗, Sand⸗ und Moorboden. Auch bei den feſten Erdarten iſt anzurathen, die Doſſirung ſo zu beſtimmen, daß die Tiefe des Grabens die Breite deſſelben ausmacht; d. h.(Fig. 33.) daß die Tiefe ad= ac iſt; die Linie eb iſt dann die Böſchung, und man nennt ſie in dieſem Falle eine einfüßige. Steckt man die Linie ac(Fig. 34.) nur= ½ ab ab, was bei einem Graben von wenig oder gar keinem Gefälle in feſter Erdart erlaubt iſt, ſo erhält man eine halbfüßige Böſchung. Macht man ao= 1 ½ oder 2 ab, ſo giebt dies im erſten Falle eine ein und einhalbfüßige, im zweiten Falle eine zweifüßige Böſchung(Fig. 35. und 36.) An die einfüßige, am meiſten vorkommende Doſſirung gewöhnen ſich die Arbeiter ſehr leicht, wenn man ihnen vorher zeigt, wie ſie ihr Grabſcheit in einem Winkel von 45 Grad in die Erde führen müſſen. — 99. Wie ruthit Zü da Arlag griße der Bſchund düf, wäͤche übers ihn beſüramte W giedt ſch eit di t ſelbe bliten; thenſ beſonders verongt dder ewweiten ſol tegelmäßig, d. gadlnig verden. Grabens nur dann dder zunehmen kann velche der Gtabmn zuhededn Sohle ſo widd die üdee b dn ſch ds T Punkt, durh! wenn vit zur Ir mit d Geiſe der ſowie di Griße der vit aus dem ls de= 110 Suß d ſhung ſol änfühig X1X2 11 Dnn ed iſt= ſo =2 Suß, ud4h: Taß= b16 Slß Sollein Grab Säitewindeuitin Unen einn iſan Pſat ohrr ſägnan üirten. Dupſf inant ſ s füßg; ſo vüde i vertheilen, und dan eines jeden Gralen, upcklaſſen: 1 8uß, die Norma he nicht hinausgehe ertikal oder enkeact ine geviſſe Sthin rabens eine ſun⸗ g nennt man Be größeren Grͤben ft. feſteten oder lſe⸗ e, welches der Gea⸗ det Bodenatt iſ t. Je weniget ei t des darin fließe⸗ die Seitenwände, rt. gen Boden zähla n geringerer G⸗ Doſſirung ſo zu elben ausmacht; eeb iſt dann die füßige. Stit ei einem Graben ubt iſt, ſo erhil 1 1 oder? 3!, ßige, im zweitn ſirung giihnen eigt, vieſi ihr fühtn müſfn. 43 §. 39. Wie verhält ſich die obere Breite eines Grabens zu den anderen Dimenſionen? Bei der Anlage jedes Grabens muß die Breite der Sohle, die Gröͤße der Böſchung und die Normaltiefe gegeben ſein, d. h. diejenige Tiefe, welche überall mindeſtens der Graben haben muß, um die für ihn beſtimmte Waſſermenge zu faſſen. Aus dieſen Dimenſionen er⸗ giebt ſich erſt die obere Breite. Die Böſchung muß durchgehends die⸗ ſelbe bleiben; ebenſo das Gefälle und die Breite der Sohle, wenn nicht beſonders verlangt wird, daß ſich der Graben in ſeinem Laufe verengen oder erweitern ſoll, wo dann dieſe Ab⸗ oder Zunahme der Sohlenbreite regelmäßig, d. h. ſo erfolgen muß, daß die beiden Kanten der Sohle gradlinig werden. Aus dieſem geht hervor, daß die obere Breite des Grabens nur dann dieſelbe bleiben, oder regelmäßig mit der Sohle ab⸗ oder zunehmen kann, wenn die Bodenoberfläche in der Richtung, in welcher der Graben geführt wird, durchgehends eben, und mit der aus⸗ zuhebenden Sohle einerlei Gefälle hat. Iſt dies aber nicht der Fall, ſo wird die obere Breite bald kleiner bald größer werden, je nach⸗ dem ſich das Terrain ſenkt oder hebt. Wir erhalten für jeden Punkt, durch welchen der Graben gehen ſoll, die obere Breite, wenn wir zur Breite der Sohle das zweifache Produkt aus der Tiefe mit der Größe der Böſchung, hinzuaddiren. Die Breite der Sohle, ſowie die Größe der Böſchung iſt uns bekannt, und die Tiefe erfahren wir aus dem vollzogenen Nivellement. Es ſei in Fig. 37. die Sohle de= 1 ½ Fuß, die Tiefe an dieſem Punkte= 2 Fuß, und die Bö⸗ ſchung ſoll einfüßig werden; ſo iſt die obere Breite ab= ed+(ed 2 1)* 2= 1 ½6+(22 1) 2 2=— 1 ½ 9,45 5 ½ Fuß. Denn ed iſt— fo= 1 ½ Fuß; be= ecd= 2 Fuß; al= ſe —= 2 Fuß, und ab= al+ fo+ bo= 2 Fuß+† 1 ½ Fuß+. 2 Fuß= 5 ½ Fuß. Soll ein Graben über 10 Fuß tief wechen, ſo fertigt man die Seitenwände nicht in einer Linie an, ſondern es erhalten dieſelben, um ihnen einen feſteren Stand zu geben, etwa in der halben Tiefe einen Abſatz oder ſogenanntes Banquette. Die Fig. 38. giebt ein Beiſpiel hiervon. Die Tiefe od ſei= 10 Fuß, die Sohle de= 3 Fuß, die Banquette ſg jedes 2 Fuß breit; die Größe der Böſchung= 1(ein⸗ füßig); ſo würde die Breite hi(ohne die Banquette) ſein= 3+ 44 (10* 1) 2= 23 Fuß. Die Breite der Banquette kommt nun zur oberen Breite noch hinzu; ſie beträgt zuſammen= 2+ 2= 4 Fußz es würde alſo ab= 3+† 4+(10* 1) ₰ 2= 3+ 4+ 20= 27 Fuß ſein. §. 40. Gräben in der Erde— aufgedämmte Gräben. Beim Wieſenbau giebt es Gräben, welche in der Erde fortgezogen werden, und ſolche, bei denen die Borden, und bisweilen ſogar die Sohle über die Oberfläche zu liegen kommen; die erſteren nennen wir Gräben in der Erde, die letzteren aufgedämmte Gräben. Diejenigen, bei welchen blos die untere Borde etwas erhöhet wird, zählen wir noch unter die erſte Klaſſe. Beide müſſen vor der Ausführung auf dem Terrain ſorg⸗ fältig abgewogen und abgeſteckt werden. §. 41. Abſteckung der oberen Breite eines durch unebenes Terrain zu führenden Grabens. Die Mittellinie des Grabens muß zuerſt abgeſteckt werden, und zwar ſo, daß überall, wo ſich das Terrain hebt oder ſenkt, ein Pfählchen zu ſtehen kommt. Die abgeſteckte Linie wird nun nach§. 21. genau abgewogen, die Höhenmaaße in das Manual eingetragen, und die Lage jedes Punktes zum erſten berechnet, wie es in§. 20. gezeigt iſt. Wir wollen das daſelbſt angeführte Beiſpiel hier wiederholen, und die Figur 26. zur Hand nehmen. In§. 24. hatten wir durch Rechnung, und in§. 25. durch Zeich⸗ nung gefunden, wie tief man bei den Punkten 1, 2, 3 und 5 lothrecht in die Erde gehen, und wie viel man bei 4 auftragen müſſe, um auf die Linie ab zu gelangen. Wollen wir nun von a nach b einen Gra⸗ ben mit gleichmäßigem Gefälle ziehen von 1 Fuß Tiefe, 2 Fuß Breite in der Sohle, und von einfüßiger Böſchung, ſo giebt uns die untere punktirte Linie ed die Sohle des Grabens an. Wir wiſſen ſomit auch, wie tief wir bei den einzelnen Punkten gehen müſſen, um die Sohle od zu erreichen, wenn wir bei den Punkten 0, 1, 2, 3, 4, 5 und 6 zum Abtrage 1 Fuß hinzu addiren. Bei 4 ſollte für die Linie ab ein Auf⸗ trag von 11 ½ Zoll ſtattfinden, mithin würde die Sohle od noch% Zoll unter der Oberfläche liegen. Der Graben würde demnach tief wer⸗ den(§. 24.): Es wird un! de Sohle vn 2d und links der bhü⸗ Bä h wid de und link,von den feruun von 1 diß Bii 1 auf die . 2chenſo ; 3 4 3 4 4 5b 4 6⸗ wie Fig.30 jit Fig. Db auſhetrage Da der Grabe Seinn des zu jichene gllegt weden. zu beiden Sütm lli ſi Zul ihn de ditd der Damm nit ſebte hat) von Raſen fläche di 3 Rutfen? von dig. 26.üjune In dan lfin den Zviſchnpuen düdet, wid i 8i n genannte hut 6.4. 1) N. ſi udam 1 gijſ Vifl uida mie uette kommt nun 1 n=2+ 2=4 2‿23*4 umte Gräben. der Erde fortzezogn eilen ſogar dieeiſ nennen wir Griben jenigen, bei walhn wir noch unterdi fdem Terrain ſon urch unebenes teckt werden, un ſenkt, ein Pfählche nach§. 21. genan gen, und die Lag gezeigt iſt. wiederholen, und . 25. durch geil⸗ 3 und 5 lothrecht müſſe, um auf ach b einen Gri⸗ 2, 2 Fuß Beeit öt uns die unter iſſen ſomit aulh um die Sohle ci 4, 5 und b zun inie ab ein Auf ohle od uuch ſ emnac tif ver 43 Bei 0= 1 Fuß. - 1— 4⸗ 2%⅝ Zoll. „ 2 6 3 1 1¼h0 5 „ 3= T 427,0⸗ 4—- vW 1 5= 2 ⸗ 13510 ⸗ 6=— 1 1 2 Es wird nun längs der Linie 0,1,2,3,4,5,6(Fig. 39.) die Breite der Sohle von 2 Fuß ſo abgeſteckt, daß man bei jedem Punkte rechts und links der Linie 1 Fuß rechtwinklig ab ein Pfählchen ſteckt. Bei 0 wird der Graben 1 Fuß tief, deshalb ſteckt man nach rechts und links, von den Pfählchen, welche die Sohle markiren, in der Ent⸗ fernung von 1 Fuß, wieder ein Pfählchen. Bei 1 auf dieſelbe Weiſe in der Entfernung von 4 Fuß 2% Zoll. ⸗ 2 ebenſo nach 6 Fuß 11 ¼0 Zoll. 3 ⸗ 2 ⸗ 4²½0 2 4 ⸗ 2 2 BV 2 5 ⸗„ 2* 130 ⸗ 2 6 ⸗ 1 1 2 wie Fig. 39. zeigt.(Die Breiten ſind nach dem Höhenmaaßſtabe von Fig. 26. aufgetragen.) Da der Graben 1 Fuß tief werden ſoll, ſo muß bei 4 zu beiden Seiten des zu ziehenden Grabens ein Damm von 11 ⅜ Zoll Höhe an⸗ gelegt werden. Zu dieſem Zweck miſſet man von der Sohlenlinie auf beiden Seiten 11 ⅞ Zoll ab, und ſchlägt daſelbſt Pfählchen ein, die 11% Zoll über der Oberfläche ſtehen. In der Höhe dieſer Pfählchen wird der Damm mit einfüßiger Doſſirung(weil der ganze Graben die⸗ ſelbe hat) von Raſen aufgeſetzt; nach 3 hin gleicht er ſich mit der Ober⸗ fläche bei 3 Ruthen 3 Fuß aus; nach 5 hin, bei 5 Ruthen 9 Fuß, wie von Fig. 26. abzunehmen. An dem Anfangspunkte 0 und an dem Endpunkte 6, ſowie bei den Zwiſchenpunkten 1, 2, 3, 4, 5, wo die Grabenlinie einen Winkel bildet, wird die Sohle durch eingeſchlagene Pfähle, nachdem man an den genannten Punkten hinreichend tiefe Löcher ausgegraben, abgewogen (§. 22. a. 1.). Man richtet die Tafel auf dem Pfahle 0 ein, ſchraubt ſie alsdann 1 Fuß höher, und ſchlägt jenen ſo tief in die Erde, bis die Tafel wieder mit der Viſirlinie übereinſtimmt. 0 ſteht dann 1 Fuß 46 tiefer als vorher. Ebenſo wird der Pfahl 1 abgewogen, und um 4 Fuß 2 ⅜ Zoll tiefer geſetzt; der Pfahl 2 um 6 Fuß 11¼0 Zoll hinab⸗ geſtellt u. ſ. w. jeder folgende Punkt, wie es die oben angegebenen Maaße anzeigen. Hierbei muß man Sorgfalt darauf verwenden, daß bei allen Punkten die Mittellinie des Grabens beibehalten wird. Zwiſchen 0 und 1, 1 und 2, 2 und 3 ꝛc. werden, um die richtige Tiefe des Grabens überall zu ſichern, alle 2 Ruthen Pfählchen mittelſt der Viſirkreuze(§. 11. und 12.) in die Sohlenlinie eingeſchlagen. Bei Gräben, die durchgehends nicht über 2 Fuß tief ſind, thut man dies bald, in dem gegebenen Beiſpiele kann es nur im Laufe der Arbeit ge⸗ ſchehen, weil die Viſirkreuze zu niedrig ſind. Geht der Graben auf der Wieſe ſelbſt hin, ſo wird zuvor der Raſen abgeſtochen, weil er anderswo benutzt werden kann. §. 42. Ausſchachtung eines Grabens in der Erde. Iſt die obere Breite des Grabens abgeſteckt und die Sohle abge⸗ wogen, ſo wird die Schnur an den Pfählen, welche die erſtere bezeich⸗ nen, hingezogen, und es können zu gleicher Zeit an mehren Stellen Ar⸗ beiter mit ihren Grabeiſen angeſtellt werden. Die geſchickteſten gehen an der Schnur hin und ſtechen, wenn die Böſchung einfüßig ſein ſoll, in einem Winkel von 45 Grad in den Boden die obere Breite ab. Es wird nun bis auf die Sohle gegraben, ohne daß man bis an die obere Breite hinausgeht, jene mit der Schippe in der richtigen Tiefe, Breite und Richtung ausgeputzt. Iſt dies geſchehen, ſo werden die Seiten⸗ wände nach und nach von der oberen Breite an bis an die Kanten der fertigen Sohle abgeſchrägt. Bei jedem größeren Graben iſt es zweck⸗ mäßig, zur Erhaltung der richtigen. Sohle bei in der Folge vorkommen⸗ den Ausräumungen, dieſelbe durch ſtarke Schwellen von Eichen⸗ oder Kieferholz, von 5 zu 5 Ruthen zu markiren. §. 43. Abſteckung eines aufzudämmenden Grabens. Da bei einem aufzudämmenden Graben die obere Breite ſich nicht nach dem Terrain richtet, ſo iſt nach Maaßgabe der Waſſermenge, welche der Graben faſſen ſoll, nicht nur die Breite der Sohle, die Tiefe und die Böſchung, ſondern damit auch die obere Breite ſelbſt ſchon gegeben. Die Borden des Grabens werden zuerſt abgewogen. Die Höhe derſel⸗ ben iſt durch die Bedingungen des Wäſſerungsplanes feſtgeſtellt. Der 16hla L 10), ſil die Richtung 3 yfihlchen, in der 4 beanet Winkel di uan be. Wid de dheles wagerechtt Strüionen, ſ mñ betrigt(nch.5 Sel der Gun ruf die Entfernunge Dund eun daiſ eund lmi b d. Es ſi; B. Errhm ſoll auf 5. Joll tifr als 2, u nit a,emd lwit In de Boien Ruthen Hfihlät be, bf, und egt kirt, duß mn il nach dem Muſſe oö man wigt die Yiirkranen d. § 44 ℳ Zur Arferigur bdeſtnn in Quadtuſſt vnfg der Aüitir Vird der Gm Nafen de worſu. Seelen, wee Ee ganzen Britt ds G Stellen tor, wodi üheuen de Rnt Sirur ſowiit ſei gaſenvindn hetii at die Nü ügeroge, un m 8iß 11 40 dültn ben Kngegebenen Nuſ erwenden, daß biinn wird. verden, um die ritch hen Pfählche mit ni ie eingeſchlagen. 3 ſind, thut mn s n Laufe der Aihig it der Graden ufße hen, weil er andea in der Erde. ind die Sohle ahg he die erſtere bezait mehren Stellen l egeſchickteſten geln g einfüßig ſein ſl ere Breite ab. G m bis an die oban figen Tiefe, Brin verden die Seitar an die Kanten de raben iſt es zwel⸗ Folge vorkomma von Eichen⸗thi Grabens. e Breite ſich nitt iſ ermenge, velhe le, die Difeund ꝛbſt ſchen gegeben. Die Hihe derſt⸗ fiſyſtate Dr 47 Pfahl a(Fig. 40.), wo der Graben anfängt, bezeichne die Höhe. Er ſoll die Richtung abe nehmen. Dieſen Punkten gegenüber werden Pfählchen, in der beſtimmten Breite, eingeſteckt. Bei b, wo der Gra⸗ ben einen Winkel bildet, ſteht e rechtwinklig von ab, und f rechtwinklich von be. Wird der Graben horizontal verlangt, ſo werden die Pfähle dbefeg wagerecht nach a abgewogen, entweder aus einer oder mehren Stationen, je nachdem die Länge weniger oder mehr als 30 Nuthen beträgt(nach§. 15. und 16.) Soll der Graben aber ein gewiſſes Gefälle erhalten, ſo wird das auf die Entfernungen ab und bo kommende Gefälle berechnet, die Pfähle b und e um das ſich ergebende Maaß tiefer als a geſtellt(nach§. 22.), e und f mit b, d mit a, und g mit o horizontal abgewogen. Es ſei z. B. ab= 20 Ruthen, und bo= 15 Ruthen; der Graben ſoll auf 5 Ruthen 1 Zoll Gefälle erhaltenz demnach wird b 4 Zoll tiefer als a, und c3 Zoll tiefer als b abgewogen, die Pfähle, d mit a, e und k mit b, und g mit o gleich hochgeſtellt. In die Linien ab und de, be und ſg werden dann noch alle 2 Ruthen Pfählchen mittelſt der Viſirkreuze eingerichtet. Zwiſchen ad, be, bf, und eg wird in der Mittellinie des Grabens die Sohle ſo mar⸗ kirt, daß man über jedes Paar Pfähle einen geraden Stab hält und nach dem Maaßſtabe einen Pfahl bis zur gegebenen Tiefe einſchlägt; oder man wägt die Sohle daſelbſt ebenfalls mit der Kanalwage und den Viſirkreuzen ab. §. 44. Aufbau eines zu dämmenden Grabens. Zur Anfertigung der Grabendämme ſind gute, zähe Raſen, am beſten in Quadratſtücken von 1 Fuß erforderlich, und ſie müſſen vor Anfang der Arbeit in gehöriger Menge herbeigeſchafft werden. Wird der Graben über die Wieſe ſelbſt hingezogen, ſo werden die Raſen da, wo er zu liegen kommt, vorher abgeplaggt, und zwar an den Stellen, wo die Sohlenpfähle über die Oberfläche hervorragen, in der ganzen Breite des Grabens incl. der anzulegenden Dämme; an den Stellen aber, wo die Sohlenpfähle noch in der Erde ſtehen, wird beim Abhauen der Raſen die Böſchung des Grabens berückſichtigt, und die Schnur ſoweit in den Graben zurückgezogen, als jene betragen ſoll; da ſie bei Raſenwänden nur einhalbfüßig zu ſein braucht, alſo halb ſoweit herein, als die Pfähle für die Borde hoch ſind. 48 Auch hier koͤnnen zu gleicher Zeit an mehren Stellen Atbeiter be⸗ ſchäftigt werden. Zunächſt wird die Sohle angelegt. Wo die ſie be⸗ zeichnenden Pfähle in der Erde ſtehen, wird ſie ausgeſtochen und aus⸗ geputzt; wo jene aber über die Oberfläche hervorragen, muß Boden, am beſten Lette, herzugefahren werden. Ueber die Pfähle wird die Schnur geſpannt, und nach dieſer die Sohle in einer ſolchen Breite wagerecht aufgebauet und mit dem Stampfer feſtgeſchlagen, daß die beiden Däm⸗ me noch darauf baſirt werden können. Nach Herſtellung der Sohle wird zum Aufbau der Dämme ge⸗ ſchritten. Zu dem Zweck ſpannt man über die Bordenpfähle, immer über zwei und zwei, die Schnur ſtraff an, und, wenn die Sohle 3 Fuß und darüber breit, und der Damm eben ſo hoch wird, eine andere an der Sohle entlang, die Breite derſelben bezeichnend. An dieſer Schnur hin, oder, wenn ſolche nicht gezogen, nach dem Augenmaaße, wird von Pfahl zu Pfahl eine Reihe Raſen, die Grasnarbe nach unten gekehtt, während man jeden folgenden an den vorhergehenden mit dem Hammer feſt anklopft, angelegt; die Fugen werden mit Boden ausgefüllt, ſowie auch nach außen an den Raſen, um die Grundlage zu erweitern, Erde anzulegen iſt; das Ganze wird dann mit dem Stampfer feſt geſchlagen. Hierauf kommt eine zweite Reihe zu liegen, aber zur Bildung der Bö⸗ ſchung etwas zurückgezogen, und ſo, daß die einzelnen Raſen in Ver⸗ band kommen(Fig. 42.). Die Fugen, ſo wie die Kehrſeite werden mit Erde belegt, und dieſe Schicht wieder feſtgerammt. Auf dieſelbe Weiſe wird erforderlichen Falls noch eine dritte und vierte Schicht aufgetragen, bis wir die Schnur ſoweit erreichen, daß eben noch ein Raſen darunter Platz hat. Die Ausgleichung dieſer letzten Schicht muß aber durch⸗ gehends genau ſo geſchehen, daß der oberſte Raſen, mit ſeiner Gras⸗ narbe nach außen, ohne Weiteres aufgelegt werden kann. Die Hinter⸗ ſeite des Dammes wird in ein und einhalbfüßiger oder zweifüßiger Bö⸗ ſchung mit Boden ausgeſchlagen, und dieſe ſowohl als der Damm ſelbſt noch einmal, feſtgerammt. Nach der noch ſpannenden Schnur wird mit dem Beile gradlinigt die Borde nach der Doſſirung ſchräg beſchlitzt, und mit einer Schippe oder einem ſcharfen Grabeiſen beputzt. Die Ra⸗ ſenabgänge werden aus der Sohle auf die Kehrſeite des Dammes geho⸗ ben, und daſelbſt feſtgeſtampft, um das Bewachſen zu befördern, wenn er nicht hier, aus Mangel an Raſen, mit ſolchen belegt werden kann. So wird nun bei jeder folgenden Diſtanz verfahren(Fig. 41.). Wadm die di auh ſeikrech ühneT zann beim Beſchlibe grſenſchite vadde ſeren noch kln giſe Warden ded de Hihe hinrchen V ſch mit de Oberjü § 45, Sheille 4. Hauptzue b Hauptent e. Vettheilun d Zuführun e. Prriklle, Bawüſeru g Entniſſe h Erläſſe i vurriid In da nt lich ſins Zveckes 9 4 Der Hauptzu verwendbare Waſee nehmen, und dä de das Nibeau elnit, herrſcht, d. h. nat Hihe, ſowie ſin R geit ſch ans diſem Jläche, ode ſoc keitungogabens dr ſage des lann i vachſen, daß de M keinger Qunitt, waüſeligt weda tt ſälſt bald vid Bahnn pratt g Stellen Atheite k gt. Wo die ſiea sgeſtochen und as⸗ en, muß Boden, m hle wird die Schmu en Breite wagerigt iß die beiden Din u der Dämme ze rdenpfähle, inme die Sohle 3 glß d, eine anderen An dieſer Schnu mmaaße, wird von ih unten gekehtt, mit dem Hammer ausgefüllt, ſowie u erweitern, Etde fer feſt geſchlage. Bildung der Bü⸗ in Raſen in Ver⸗ rſeite werden mit uf dieſelbe Weiſt jicht aufgetragen, Raſen darunter nuß aber durch⸗ mit ſeiner Gras⸗ n. Die Hinta⸗ zweifüßiger Bi⸗ der Damm ſehſt en Schnur wid ſchräg beſchlit putzt. Dieh⸗ Damms ghhe⸗ befördern, wenn egt werdn kann. en(i 41.) 49 Werden die Daͤmme nur etwa 8 bis 10 Zoll hoch, ſo kann man auch ſenkrecht, ohne Doſſirung, die Raſen auf einander legen, und ihnen dann beim Beſchlitzen und Beputzen eine kleine Abſchrägung geben. Die Raſenſchnitzel werden auf die Kehrſeite des Dammes gebracht, die grö⸗ ßeren noch klein geſchnitten und daſelbſt feſtgeſchlagen(Fig. 43.). Werden die Dämmchen ſo niedrig, daß ein oder zwei Raſen für die Höhe hinreichend ſind, ſo ſchärft man ſie nach hinten ab, ſo daß ſie ſich mit der Oberfläche ganz ausgleichen(Fig. 44.) §. 45. Specielle Aufzählung der beim Wieſenbau vorkommen⸗ den Gräben. a. Hauptzuleitungsgräben. b. Hauptentwäſſerungsgräben. c. Vertheilungsgräben. d. Zuführungsgräben. e. Vertikal⸗, Transport⸗ oder Längengräbchen. f. Bewäſſerungsgräbchen. g. Entwäſſerungsgräͤben. h. Einläſſe. i. Unterirdiſche Abzüge(Unterdrains— Fontanellen). In den nächſtfolgenden§§. ſoll jeder dieſer Gräben ſowohl bezüg⸗ lich ſeines Zweckes als ſeiner Anlage nähere Betrachtung finden. §. 46. a. Der Hauptzuleitungsgraben. Der Hauptzuleitungsgraben hat den Zweck, das zur Wäſſerung verwendbare Waſſer, wo es ſich vorfindet(Fluß, Bach, Teich ꝛc.) aufzu⸗ nehmen, und es der Wieſenfläche, reſp. den höchſten Stellen, ſoweit es das Niveau erlaubt, ſo zuzuführen, daß der Waſſerſpiegel dieſelben be⸗ herrſcht, d. h. wenigſtens 4 Zoll höher iſt, als dieſe. Seine mögliche Höhe, ſowie ſeine Richtung wird durch das Nivellement beſtimmt. Er⸗ giebt ſich aus dieſem, daß das Waſſer noch höher als 4 Zoll über die Fläche, oder ſo hoch herangeführt werden kann, daß die Sohle des Zu⸗ leitungsgrabens der Oberfläche gleich kommt; ſo muß man bei der An⸗ lage des letzteren dieſe Höhe inne halten, indem daraus die Vortheile er⸗ wachſen, daß das Waſſer um ſo mehr die Wieſenfläche beherrſcht, mit geringer Quantität, ohne daß ſich der Graben füllt, die Wäſſerung be⸗ werkſtelligt werden kann, in ihm kein Waſſer unnütz ſtehen bleibt, und er ſelbſt bald wieder trocken wird. Wehner, prakt. Wieſenbau. 4 50 Zeigt das Nivellement, daß nicht den hoͤchſten Stellen einer Wieſe, welche von oben nach unten ein fortlaufendes Gefälle hat, das Waſſer zugeleitet werden kann, oder daß weiter unten der Spiegel des Waſſers (mit Berückſichtigung des dem Graben bis dahin zu gebenden Gefälles) über die Oberfläche tritt, ſo iſt der Zuleitungsgraben an die Stelle hin zu ziehen, wo ſein Waſſerſpiegel wenigſtens 4 Zoll über die Fläche tritt, und von hier aus gradlinig oder in gradgebrochenen Li⸗ nien in der Richtung fortzuführen, welche jene Höhe des Waſſer⸗ ſpiegels über der Wieſenfläche mit Einſchluß des nöthigen Gefälles erreichen läßt. Der Zuleitungsgraben muß ſo viel als möglich waſſerdicht gebaut werden; wird er durch durchlaſſenden Boden geführt, ſo iſt ſeine Sohle auf 6 bis 12 Zoll Tiefe, und desgl. die Seitenwände, wenn ſie nicht von Raſen aufgedämmt ſind, mit Lette auszuſchlagen. Ferner muß er mehr breit und flach, als ſchmal und tief angelegt werden; im erſteren Falle bewegt ſich das Waſſer ſchneller fort als im letzteren, und es bleibt nach der Wäſſerung nicht ſo viel in dem Graben ſtehen; auch erhält man dadurch das Waſſer höher, es fließen mehr Dungtheile der Wieſe zu; nur wenn das Waſſer Sand und grobe Erd⸗ theile mit ſich führt, giebt man dem Graben mehr Tiefe. Auf der Wieſe ſelbſt nimmt ſeine Breite im Laufe in dem Ver⸗ hälniß ab, als er Waſſer abgiebt. . Das Gefälle des Zuleitungsgrabens muß ganz ſchwach ſein, und zwar um ſo ſchwächer, je größer ſeine Dimenſionen ſind. Gäbe man demſelben ein ſtarkes Gefälle, ſo würde die Rapidität des Waſſers den Ufern ſchaden, das Waſſer ſich nach unten hin drängen, und demnach würden, um es weiter oben aufzuwenden, mehre Stauſchleuſen, die die Koſten vermehren, erforderlich werden. In einem feſten thonigten Boden, wo die Seitenwände und die Sohle glatt ſind, braucht der Graben weniger Gefälle, als im loſen Bo⸗ den, weil die Friktion dort ſchwächer als hier iſt; das Waſſer bewegt ſich dort durch ſeinen eigenen Druck fort. Im Alggemeinen iſt bei einer Spiegelweite von 7 Fuß, und Tiefe von 2 ½ Fuß ein Gefälle von 1 Zoll auf 20 Ruthen hinreichend; bei einer Spiegelbreite von 6 Fuß und Tiefe von 2 Fuß giebt man auf 15 Ruthen 1 Zoll Fallz bei einem Spiegel von 4 Fuß Breite und einer ,— dſt von 1 Fuß ſt b ſretm Fadwiſſer g Die Griße det Waſfermaſſe beſti titd widdet beſtimmmt Sfſtimmung diſtr Rechrungen und br führung vmig tii ſcaffnhät, vi. d ſt ſo lit ſch fů beſimmen. Auh k wenn ſie vot einiget ſchen, ſondern nur al tehmet, venn es, in koumt bai der Conſur dls brat, ſo beͤatf vetweilt,ſndern dald lang, ſo vicht men iin und daſſebe W Anmerk Dar leitungsgrahen hin di In Algemeinen bm, velher eineglich ſoll Gorausgeſezt, manſiena hiden niſ füger Biſtung 6) Berigt die auf enme Dinenſinen, wiflg Fuß dift mit iiig Dduß. Dhen wutegſe d Gefäll beöma tn linge hin, hiche gijus Gefil! isf gefüht,d. h. ds bſ vadn. Die eininr din gun kotizonta. ſen Stelln ines W Befile hat, de Vf der Spiegel des Piſe n zu gebenden Gefät sgraben an die Eig tens 4 Zoll übn 1 n gradgebrochenen te Höhe des Piſe es nöthigen Gifl ich waſſerdicht giu tt, ſo iſt ſeine Ell inde, wenn ſie ri en. al und tief angeleg chneller fort als im viel in dem Graba e, es fließen weir and und grobe En⸗ Tiefe. Laufe in dem Ve ſchwach ſein, und ſind. Gäbe mn ät des Waſſers d gen, und demnid auſchleuſen, die d eitenwände und d c als im loſen 802 Waſſer bewegt ſt 7 Fuß, ud liſ en hinrikendj bi jgieht nn auf ß Breir und tin 51 Tiefe von 1 Fuß iſt 1 Zoll Gefälle auf 10 Ruthen zu geben. Bei ſchwerem Feldwaſſer giebt man etwas mehr Gefälle. Die Größe der Dimenſionen des Zuleitungsgrabens wird durch die Waſſermaſſe beſtimmt, welche er faſſen ſoll. Die Waſſermenge aber wird wieder beſtimmt durch die Größe der zu wäſſernden Fläche. Zur Beſtimmung dieſer gegenſeitigen Verhältniſſe ſind in mehren Schriften Rechnungen und Formeln aufgeſtellt, die aber bei der praktiſchen Aus⸗ führung wenig oder gar nicht in Anwendung kommen. ſchaffenheit, reſp. Durchlaſſungsfähigkeit des Bodens ſehr verſchieden iſt, ſo läßt ſich für eine Fläche das Waſſerbedürfniß im Voraus ſchwer beſtimmen. Auch können wir in den meiſten Fällen die ganze Fläche, wenn ſie von einiger Ausdehnung iſt, nicht auf einmal mit Waſſer ver⸗ ſehen, ſondern nur abwechſelnd theilweiſez oft müſſen wir das Waſſer nehmen, wenn es, und wie viel vorhanden iſt. Auch die Lage der Wieſe kommt bei der Conſumtion des Waſſers in Betracht; iſt ſie mehr lang als breit, ſo bedarf ſie mehr Waſſer, weil es auf derſelben nicht lange verweilt, ſondern bald in den Abzugsgraben fließt; iſt ſie mehr breit als lang, ſo reicht man bei derſelben Größe mit weniger Waſſer aus, weil ein und daſſelbe Waſſer länger benutzt wird. Anmerk. Die Läͤnge der Wieſe nennen wir die Richtung nach dem Zu⸗ leitungsgraben hin, die Breite— die Richtung nach dem Diagonalgefälle hin. Im Allgemeinen können wir annehmen, daß der Zuleitungsgra⸗ ben, welcher eine Fläche von 10 Morgen auf einmal mit Waſſer verſehen ſoll(vorausgeſetzt, es ſei in gehöriger Menge vorhanden), folgende Di⸗ menſionen haben müſſe: 1 ½ Fuß Sohlen⸗Breite, 1 Fuß Tiefe mit ein⸗ füßiger Böſchung(3 ½ Fuß Spiegelbreite, Querprofil 2 ½—Fuß). Beträgt die auf einmal zu wäſſernde Fläche 20 Morgen, ſo werden die Dimenſionen, wie folgt, zu nehmen ſein: 2 ½ Fuß Sohlen⸗Breite, 1 ¼ Fuß Tiefe mit einfüßiger Böſchung(Spiegel 5 Fuß, Querprofil 41 ⁄5 Suß. Oben wurde geſagt, daß der Zuleitungsgraben nur ein ſehr gerin⸗ ges Gefälle bekommen ſoll. Hätte nun aber eine Wieſenfläche nach ih⸗ rer Länge hin, welche Richtung der genannte Graben zu nehmen, ein größeres Gefälle, als für denſelben zuläßig wäre, ſo muß er in Abſätzen geführt, d. h. das Gefälle auf eine gewiſſe Anzahl kleiner Wehre vertheilt werden. Die einzelnen Theile des Grabens, von Wehr zu Wehr, wer⸗ den ganz horizontal. 44 Da die Be⸗ 52 Es ſel z. B. die punktirte Linie(Fig. 45.) das Profil des natür⸗ lichen Terrains. Sein Gefälle von a bis b= 18 Zoll, iſt zu ſtark, als daß der Graben in einem Zuge über der Fläche hin geführt werden könnte. Das Paar Pfähle für die Bordenlinien des Grabens bei a ſtehen bereits abgewogen. Wir richten nun bei c in der ohngefähren Mitte des Grabens ein zweites Paar ein, und wägen ſie mit denen bei a ab. Etwa 1 oder 1 ½ Fuß weiter nach b hin, bei d, werden eben⸗ falls zwei Pfähle in der Grabenrichtung eingeſteckt, und um 9 Zoll te⸗ fer geſtellt, als die bei c(§. 22.). Die bei b befindlichen Pfähle werden wieder horizontal mit denen bei d eingeſchlagen. Die Sohle wird ſo⸗ wohl für den Theil ac, als für den Theil db horizontal abgewogen, wäh⸗ rend ſie zwiſchen od einen Fall von 9 Zoll erhält(§§. 14. und 15., 41. und 43.) Die ganze Grabenlänge wird nun angefertigt(§§. 42. und 44.); bei o wird eine kleine Stauſchleuſe, wie ſie Fig. 45. im Profil, und Fig. 46. in der Anſicht zeigt, bei d eine Schwelle, die in die beiden Ufer ein⸗ greift, eingeſetzt, und der Zwiſchenraum mit Steinen gut ausgepflaſtert. Das Brettchen in der Schleuſe iſt in einem Falz beweglich und ſo hoch, daß die Stauung zur Bewäſſerung des oberen Wieſentheiles zureicht, das übrige Waſſer aber ſich über das Wehr nach b hin ergießt. Die Schwellen müſſen von Eichen⸗ oder Kieferholz ſein, und dicht mit Lette verkeilt werden. b Außer dem eben angeführten Falle müſſen Stauungen im Graben ſo viel als möglich vermieden werden. Sie dürfen nur noch da vor⸗ 3 kommen, wo der Zuleitungsgraben eine bedeutende Länge, das dispo⸗ nible Waſſer zur Wäſſerung des ganzen unterhalb gelegenen Wieſen⸗ complexes nicht zureicht, ſondern derſelbe nur theilweiſe gewäſſert werden kann; es werden an den Stellen, wo jede einzelne Wäſſerungsparcelle aufhört, Stauſchleuſen, wie Fig. 46. zeigt, eingeſetzt, bei welchen aber die Brettchen die Höhe des Grabens erreichen müſſen. Es kommt bisweilen der Fall vor, daß der Zuleitungsgraben über einen Abhang hinabgeführt werden muß, ohne daß er auf dieſem Wege Waſſer abzugeben hat. Zwecklos wäre es hier, Wehre anzulegen, und den Graben in Horizontalſtrecken hinabzuführen. Man ieht ihn gradlinig, und ſetzt ſeine Sohle und doſſirten Wände mit Raſen ſo aus, daß die in der Sohle die Grasnarbe nach unten kehren, die an den Seiten, die Grasnarbe nach außen. Die Raſen werden feſt an⸗ Ftuan, ud ſtn ſtütmn. Entrinmt der ar Bath, ſ ſt- de Gridm datf n ſ hum 10 G 157 Schl de Fluſſs häle de it d⸗ gen, und nicſ ini den. Die Lukütt unbns wird duch ſerrr zutüc wind d rit unzetil Fuute 9ℳ dar hauptent dss iberwiſſet hat d Wäſerläche dern auch das eit ſammelt und den nach aufrimmt un Eegenden der Viſſ fatteegen werden! Kunſtbau dide eri durch Umgeaung nicht ſo genau veſſ Piſenbau mäſt nu Tifelinin des Tm Vei Andag ei lichkit liawalln me als natürlichen 3 trſeren aislätnn, ſch in jene wünda, ſanden Tifin ufn In vieln zil Wiſeungavaſſt Vahrs uglech 53 i) das Puſ dam geſchlagen, und ſo weit ſie über die Grabenborde hinausgehen, abge⸗ = 1d zal, ſtaſn ſchnitten. lite hin gefühtt de inien des Graben R bei o in de ohngeiür wägen ſie wit denn in, bei d, wetden ke kt, und um h 3uli indlichen Pfihle ue Die Sohle wid pontal abgewogen, i 1 ilt(. 14. und li t(§. 42. und 41 . im Profil, und o n die beiden Ufer i en gut ausgepflaſtn beweglich und ſo het Wieſentheiles zuratt b hin ergießt. d :, und dicht mit li tauungen im Get en nur noch date de Länge, das di b gelegenen Wiſt veiſe gewiſſert vai ne Wäſſerungspant ettt, bei welhe t ſeen. zuleitungsgtabnü Fer auf dieſm W Vehre anzulegn, 1 n. Mm iiht i Wände mi Raſen! unten ihen, dit Naſen uaden fſ Entnimmt der Zuleitungsgraben das Waſſer aus einem Fluſſe oder Bache, ſo iſt dieſer durch ein Wehr oder eine Schleuſe abgeſperrt. Der Graben darf nun weder dicht an derſelben ſeinen Anfang nehmen, ſondern 10 bis 15 Fuß weiter oben, noch darf ſeine Sohle bis auf die Sohle des Fluſſes ꝛc. herabgehen, damit ſich Sand und gröbere Erd⸗ theile, die etwa das Waſſer mit ſich führt, bei der Schleuſe niederſchla⸗ gen, und nicht in den Graben und auf die Wieſe mit fortgetrieben wer⸗ den. Die Lokalität gebietet aber oft Ausnahmen. Die Mündung des Grabens wird durch eine Raſenwand befeſtigt. Etwa 5 Fuß von er⸗ ſterer zurück wird derſelbe durch eine Schleuſe verſchließbar gemacht, da⸗ mit unzeitige Fluthen abgehalten werden können. §. 47. b. Der Hauptentwäſſerungsgraben. Der Hauptentwäſſerungsgraben hat den Zweck, daß er nicht nur das überwäſſert habende Waſſer nach Einſtellung der Wäſſerung von der Wieſenfläche ſelbſt oder aus den kleineren Entwäſſerungsgräben, ſon⸗ dern auch das etwaige unterirdiſche Waſſer, welches durch Abzüge ge⸗ und dem in Rede ſtehenden Graben zugeleitet wird, nach und nach aufnimmt und hinwegführt. Aus dieſem folgt, daß er die tiefſten Gegenden der Wieſe in ſeinem Laufe durchſchneiden, immer in der Erde fortgezogen werden muß, und keine gedämmte Ufer erhalten darf. Beim Kunſtbau bildet er in der Regel lange grade Linien, weil die Oberfläche durch Umgrabung umgeformt wird, und deshalb die einzelnen Tiefen nicht ſo genau verfolgt werden dürfen; dagegen wird er beim natürlichen Wieſenbau meiſt nur in kurzen Schnurſchlägen nach den Biegungen der Tiefelinien des Terrains fortgezogen. Bei Anlage eines großen Complexes können nach Lage der Oert⸗ lichkeit bisweilen mehre Hauptentwäſſerungsgräben, ſ owohl beim Kunſt⸗ als natürlichen Wieſenbau, vorkommen. Oft müſſen, weniger beim erſteren als letzteren, Abzweigungen, d. h. kleinere Ableitungsgräben, die ſich in jene münden, angelegt werden, um das Waſſer aus den anſto⸗ ßenden Tiefen aufzunehmen. In vielen Fällen bildet der Fluß oder Bach, aus welchem das Wäſſerungswaſſer entnommen wird, unterhalb der Schleuſe oder des Wehres zugleich den Hauptentwäſſerungsgraben, und es darf nur ſeine ſammelt, 54 Sohle gereinigt und die Ufer befeſtigt werden. Die Sicherung der Ufer nil geſchieht dadurch, daß man ſie ſoviel als möglich gradlinig macht, durch Faſchinen und Pfähle befeſtigt, oder auch die Ufer ganz ſanft bis auf die Sohle abdacht und mit Raſen belegt; man nennt dies»die Ufer bei⸗ ſchieben c. Dem Hauptentwäͤſſerungsgraben iſt in ſeiner Sohle ein gewiſſes, wo möglich gleichförmiges, Gefälle zu geben; ½ bis 1 Zoll pro Ruth⸗ iſt für die raſche Ableitung des Waſſers hinreichend, und der Erhaltung der Seitenwände bei ſtarker Böſchung(2 bis 3füßig) nicht nachtheilig. Dieſe Vorſchrift kann aber nicht immer befolgt werden, indem die Oert⸗ lichkeit bald ein geringeres, bald ein ſtärkeres Gefälle gebietet. Wird das Gefälle ſtärker als das genannte, ſo ſind die Seitenwände minde⸗ ſtens dreifüßig abzuböſchen, und mit Raſen bis auf die Sohle zu bele⸗ gen. Man gewinnt dadurch an Terrain, indem der Graswuchs bis an die Sohle geht. Es kann auch hier, wie beim Hauptzuleitungsgraben (§. 46.) das Gefälle durch Wehre(Fig. 45.) gebrochen werden. Die Stauung iſt aber übrig, und es wird nur bei c und d eine Schwelle eingelegt, und der Zwiſchenraum mit Steinen abgepflaſtert. Da keine Aufdãämmung der Ufer ſtattfinden darf, ſo muß die Sohle nirgends über die Oberfläche heraustreten, ſondern auch bei o in der Normaltiefe un⸗ ter derſelben liegen. ao und ab erhalten hier einiges Gefälle. Die Dimenſionen des Hauptentwäſſerungsgrabens correſpondiren mit denen des Hauptzuleitungsgrabens, — So wie dieſer oben am brei⸗ teſten und nach unten zu ſchmäler wird, ſo ſind die Dimenſionen von V jenem bei ſeinem Anfange am kleinſten, und werden in ſeinem Laufe im⸗ mer größer nach Maaßgabe des nach und nach aufzunehmenden Waſ⸗ ſers. Eine Ausnahme tritt da ein„ wo das Fluß⸗ oder Bachbett ſelbſt die Funktion der Ableitung erfüllt. Während der Hauptzuleitungsgraben mehr breit und ſeicht, als ſchmal und tief conſtruirt wird, ſo fertigt man den Hauptentwäſſerungs⸗ graben mehr ſchmal und tief; er entſpricht ſo beſſer ſeinem Zwecke. Die Ausführung der Anlage geſchieht ganz nach§. 41. und 42, §. 48. c. Vertheilungsgraben. Der Vertheilungsgraben entnimmt das Waſſer durch Einläſſe (§. 45. g.) aus dem Hauptzuleitungsgraben, und theilt es den einzelnen Bewäͤſſerungsgräbchen(§. 45. e.) welche in ihn ſich münden, gleich⸗ ig zu. Sine Uf , und wenigſtens nngsgrabnd, vo m iißt iderh zol be Nanßgabe det aus t nuß mit den Sähle vagerecht oder hüher die Sohle ſotß 1 richtet ſich darnach, menge jdeäma bã niſſe aus. Wenn dem Verthellungegr ſnd Stauungen mit Piſſe in die Liſe tzen haben wil. J. king de Verthäln Danſebe kommt übe tenet bemn Hanche . Denjjeigen lungägaben enffern as Wiſer zu. S nahe am zuliungs e, ſo erhalte ſi tungswaſſerz der n nus einem Vathe vid ein zweitt, de duch enen ziüührr bunden, um dn a ftiſchs(wns woh kinnen, Da zufü dmmt gatge jen wieten. Jäafil tdas Waſſe tin Hautzuleitunzägi e nn einzelna d die Sccheung dew lich Nadlinig macht, 8 Ufer nanz ſanft li u nennt dis hie Ufet einer Sohle in peiſ 4 bis 1 oll pro 1 end, und der üen füßig) nicht mijte verden, indem didn iefälle gebiet g e Seitenwinde ni auf die Sohle zut der Graswuchs lin dauptzuleitungsgri rochen werden, d und d eine Schwe epflaſtert. Da kin Sohle nirgends in der Normaltiefe m ges Gefälle bens correſpondin dieſer oben am bii ie Dimenſionen im in ſeinem Laufe i unehmenden Vi oder Bachbett ſilf reit und ſeicht, a auptentwſſerungt ſeinem Zweckz )§. 41. und 4. ſſer durg Cinliſt eilt es den einzelne ich mimen, gleih 55 maͤßig zu. Seine Ufer ſind um 1 oder 2 Zoll hoͤher, als die der letzte⸗ ren, und wenigſtens um 4 Zoll tiefer als der Spiegel des Hauptzulei⸗ tungsgrabens, wo möglich der Sohle deſſelben gleich. Seine Tiefe darf nicht über 6 Zoll betragen, und eine Breite von 12 bis 24 Zoll(nach Maaßgabe der aus ihm zu wäſſernden Fläche) reicht zu. Seine Sohle muß mit den Sohlen der Bewäſſerungsgräben, die von ihm ausgehen, wagerecht oder höher ſtehen, damit alles Waſſer in dieſe fließen könne. Die Sohle ſowohl als die Ufer ſind wagerecht zu ſtellen. Die Länge richtet ſich darnach, wie viel Fläche man mit der disponiblen Waſſer⸗ menge jedesmal wäſſern könne, und dehnt ſie nach dieſem Verhält⸗ niſſe aus. Wenn das Waſſer ſpäter dennoch nicht zureicht, aus dem Vertheilungsgraben ſämmtliche Wäſſerungsgräbchen zu ſpeiſen; ſo ſind Stauungen mittelſt Raſen in jenem anzubringen, durch welche das Waſſer in die Wäſſerungsgräbchen geleitet werden kann, wohin man es eben haben will. In den meiſten Fällen beſtimmt die Oertlichkeit die Länge des Vertheilungsgrabens, wie in der Folge gezeigt werden wird. Derſelbe kommt überhaupt meiſt nur beim Beet⸗ oder Rückenbau, ſel⸗ tener beim Hangbau vor, wo der Zuleitungsgraben ſeine Stelle vertritt. §. 49. d. Der Zuführungsgraben. Demjenigen Vertheilungsgraben, welcher von dem Hauptzulei⸗ tungsgraben entfernt liegt, bringt der Zuführungsgraben aus letzterem das Waſſer zu. Finden ſich auf einer Wieſe einzelne Höhen, die nicht nahe am Zuleitungsgraben, aber noch unter dem Niveau deſſelben lie⸗ gen, ſo erhalten ſelbige durch beſondere Zuführungsgräben das Wäſſe⸗ rungswaſſer; oder wenn die Wieſenfläche eine ſolche Breite hat, daß ſie aus einem Vertheilungsgraben nicht zweckmäßig zu wäſſern iſt, ſo wird ein zweiter, dritter ꝛc. weiter unten gelegener Vertheilungsgraben durch einen Zuführungsgraben mit dem Hauptzuleitungsgraben ver⸗ bunden, um den an jenem liegenden Wieſentheilen zureichendes und friſches(was noch nicht zum Wäſſern gebraucht iſt) Waſſer geben zu können. Der Zuführungsgraben wird bald in der Erde, bald aufge⸗ dämmt gezogen, je nachdem es die Oertlichkeit und der Wäſſerungsplan gebieten. Jedenfalls muß er die Höhe des Vertheilungsgrabens, dem er das Waſſer bringt, haben. Seine Conſtruktion entſpricht der des Hauptzuleitungsgrabens(§. 46.) aber er hat kleinere Dimenſionen, weil er nur einzelnen Theilen der Wieſenfläche Waſſer zuzubringen hat. 56 Sein Gefaͤlle wird ganz nach der Oertlichkeit bemeſſen, wenigſtens muß es aber auf 5 Ruthen 1 Zoll betragen, um dem Waſſer eine raſche Be⸗ wegung zu geben. Je größer ſein Gefälle iſt, deſto ſorgſamer iſt ſeine Haltbarkeit zu ſichern, und zwar: durch ſtarke Böſchung, durch Anlage von Fallwehren(§. 46.) oder, was in den meiſten Fällen am anwend⸗ barſten iſt, durch Belegung der Sohle und der Wände mit Raſen(wenn die Wände nicht mit Raſen aufgedämmt ſind). Bei vielem Gefälle iſt ſeiner Mündung gegenüber die Wand des Vertheilungsgrabens durch eine Bruſt von Steinen, Bohlen oder Raſen zu ſichern, 5. 50. e. Das Vertikal⸗, Transport⸗ oder Längengräbchen. Dieſe Art Graͤben kommt nur beim Hangbau vor, wo ſie den ein⸗ zelnen Wäſſerungsgräbchen(§. 45, f.) das Waſſer zuführen, und nach vollendeter Wäſſerung daſſelbe wieder aus denſelben und von der Wieſe ableiten. Sie erfüllen demnach den doppelten Zweck, den der Zuführung und den der Ableitung des Waſſers. Von dem erſten Wäſſerungs⸗ gräbchen oder vom Vertheilungsgraben an, durchlaufen ſie das Diago⸗ nalgefälle der Fläche und münden ſich in einen Abzugsgraben. Beim Kunſtwieſenbau ſind ſie meiſt parallel und gradlinig; beim natürlichen Wieſenbau dagegen, wo ſie der Lokalität mehr angepaßt werden müſſen, ſind ſie ſeltener parallel und bilden bisweilen Winkel. In näſſefreiem Boden beträgt die Breite dieſer Gräben 8 bis 9 Zoll, die Tiefe 3 bis 4 Zoll; in von Natur feuchtem und ſchwammigem Boden aber jene 9 bis 10 Zoll, dieſe 4 bis 5 Zoll. An der Stelle, wo das Vertikalgräb⸗ chen ab(Fig, 47.) das Wäſſerungsgräbchen ed durchſchneidet, wird un⸗ terhalb des letzteren bei x, während der Wäſſerung des Theiles A, ein Raſenſtück, Stellraſen genannt, eingelegt, um das Waſſer nach e und d hin zu ſtauen; nach ausgeführter Wäſſerung wird dieſer Stellraſen aus dem Gräbchen gehoben, daneben gelegt oder in demſelben auf die Kante geſtellt, ſo daß das Waſſer aus od nach b hinabfließen kann (ſiehe oben den doppelten Zweck). Sie werden mit dem Beile nach der Schnur gehauen, und mit der Schippe ausgeſtochen und ausgeputt, §. 51. f. Das Bewaͤſſerungsgräbchen. Es erfüllt den Zweck der Berieſelung, nämlich das Waſſer, indem es gleichmäßig über ſeine Ufer fließt, in einer dünnen Schicht, überall hin zu verbreiten. Die Anlage dieſer Gräbchen erfordert große Ge⸗ — — nuigkät. Dai lli Km rräunni Ein Es gicbt der Paſſer üher didel fne kommen beim läih ſegfüig ſich das unta li zu ſelln. Wi d dondert ihti„ ſach inzulegn, in 3 bis 4 gül eum hau ethaltn ſi in lis al Ggmihi bau borchgehends 6 Räthen, da Mmin dns Ghlte d He weräihn ids d Die Fanten deiger legen, as Regel, daß die Ufe 6.48) in Nben und die Dungtheile henen kokaltätn er ſibau) meſt nut, Hangbau laufm di dungegrabens(uy zattgräbchen hn, w Rübchen genannt ve Bii Anag iie daß diſllben ihehe und 40.(Ganzien Zwetkmiſztite in zeigen ieKih ſne anzunzmn ſ 4 und 51,5 th di ſtmäͤleen a n zuſännaſtäm aha wenigſtens nij Wiſſr ein nnſchee 4 ſorgſameriſ ſin Böſchung durch Ähh en Fäͤlln am anwai ände mit Rſen(nen Dii vialm Gefile eilungsgrabens in ſchern, rLängengräbcha vor, wo ſie den ine zuführen, und mh und von der Wiſß den der Zuführun erſen Wäſſerung⸗ ffen ſie das Diage⸗ ugsgraben. Bein 3z beim natürlichn aßt werden müſtn, ‧. In näſſefreimn l,, die Tiefe 3 bis Boden aber jene das Vertikalgri⸗ ſchneidet, witd un⸗ des Theiles A, in Waſſer nach o und d dieſer Stellaſn demſelben auf d hinabfließen kim dem Beile nach de und ausgepube chen. das Waſſe idem en Sthich lde rfotden gue Ge 57 nauigkeit. Das gleichmaͤßige Ueberrieſeln derſelben erlangen wir durch eine horizontale Ebnung ihrer Ufer. Es giebt der Wäſſerungsgräbchen zweierlei: ſolche, bei welchen das Waſſer über beide Ufer rieſelt, und ſolche, wo es blos ein Ufer überſtrömt; jene kommen beim Beet⸗ oder Rüchenbau vor, und beide Ufer müſſen gleich ſorgfältig planirt ſein; dieſe beim Hangbau, und es iſt nament⸗ lich das untere Ufer, über welches das Waſſer rieſelt, genau horizontal zu ſtellen. Weil die Wäſſerungsgräbchen das Waſſer nicht fortführen, ſondern über die Grasnarbe überfließen machen ſollen, ſo ſind ſie ganz flach anzulegen, im trockenen Boden 2 bis 3 Zoll, im feuchten Boden 3 bis 4 Zoll(namentlich beim natürlichen Hangbau). Beim Rücken⸗ bau erhalten ſie eine Breite, beim Anfange 8 bis 10 Zoll, am Ende 5 bis 7 Zoll(gemäß ihrer Länge und der Breite der Rücken); beim Hang⸗ bau durchgehends 6 bis 8 Zoll. Die zweckmäßigſte Länge iſt 5 bis 6 Ruthen, das Maximum aber 10 Ruthen;z das Ebenen der Ufer, und das Erhalten des Horizontalen derſelben iſt bei kleineren Längen leichter zu erreichen als bei größeren. Die Kanten der Wäſſerungsgräbchen müſſen immer etwas nie⸗ driger liegen, als die des Vertheilungsgrabens. Beim Hangbau iſt es Regel, daß die Ufer mit der Sohle des letzteren(Hauptzuleitungsgraben (§. 48.) im Niveau ſtehen, damit alles Waſſer aus dieſem überrieſeln, und die Dungtheile mit ſich auf die Wieſe nehmen könne; die verſchie⸗ denen Lokalitäten erlauben uns aber(namentlich beim natürlichen Wie⸗ ſenbau) meiſt nur, dieſe Regel annäherungsweiſe anzuwenden. Beim Hangbau laufen die Wäſſerungsgräbchen in der Richtung des Verthei⸗ lungsgrabens(Hauptzuleitungsgrabens) rechtwinklig durch die Trans⸗ portgräbchen hin, während ſie beim Rückenbau, wo ſie auch Rücken⸗ gräbchen genannt werden, mehr ſenkrecht auf denſelben ſtehen. Bei Anlage dieſer Gräbchen haben wir auch darnach zu ſtreben, daß dieſelben eine parallele Lage unter ſich erhalten. Aus den Fig. 48. und 49.(Hangbau) und 50. und 51.(Rückenbau) erſehen wir die Zweckmäßigkeit davon; Xx ſind die Wäſſerungsgräbchen, die Schraffirun⸗ gen zeigen die Richtung des überrieſelnden Waſſers an, die vertikal auf jene anzunehmen iſt. Sind die Gräbchen nicht parallel, wie in Fig. 49. und 51., ſo erhalten die breiteren Stellen b nicht mehr Waſſer als die ſchmäleren az nach c kommt gar kein Waſſer, während bei d zuviel zuſammenſtrömt. Da die Gräbchen x wagerecht ſind, ſo bekommen 58 auch die groͤßeren Raͤume b ein kleineres Gefaͤlle pro Ruthe als die kleineren Räume a. In den Fig. 48. und 50. dagegen kommt überall hin gleich viel Waſſer, und überrieſelt mit gleich ſchneller Bewegung. Dieſe Vortheile ſind nun aber in vielen Fällen ohne Verwendung größe⸗ rer Koſten nicht zu erreichen, und wird deshalb von dieſer Regel oft ab⸗ gewichen, was namentlich beim natürlichen Wieſenbau um ſo öfter vor⸗ kommt, als bei demſelben dieſe Gräbchen mehr dem Terrain angepaßt werden müſſen. Beim Kunſtwieſenbau ſind die Wäſſerungsgräbchen in ihrer gan⸗ zen Länge meiſt(beim Rückenbau immer) gradlinig; beimi natürlichen Wieſenbau aber bilden ſie, aus eben angeführtem Grunde, namentlich beim Hangbau, gradgebrochene Linien(Fig. 11.). Die Breite der aus einem ſolchen Gräbchen zu wäſſernden Fläche darf nicht über ein gewiſſes Maaß hinaus gehen; 3 Ruthen iſt das Maximum, und 1 Ruthe darf als Minimum angeſehen werden. Je breiter daher eine Wäſſerungsfläche iſt, deſto mehr Wäſſerungsgräbchen ſind anzulegen. Sie werden mit dem Beile nach der Schnur gehauen, und mit den Stechſchippen ausgehoben und ausgeputzt, und es muß barauf geſehen werden, daß die Sohle horizontal wird, damit(beim Hangbau) nach Aushebung des Stellraſens Xx(Fig. 47.) alles Waſſer in das Transportgräbchen ab ſich ergießen könne. §. 52. g. Entwäͤſſerungsgräbchen. Die Entwäſſerungsgräbchen ſind nöthig, um das Waͤſſerungs⸗ waſſer aufzunehmen, und dem Hauptentwäſſerungsgraben, oder einem unterhalb gelegenen Zuführungs⸗ oder Vertheilungsgraben zuzuführen. Am meiſten kommen ſie vor beim Rückenbau, und zwar wird ein ſol⸗ cher zwiſchen je zwei Rücken angefertigt, der das Waſſer von zwei Sei⸗ ten der Beete aufnimmt und ableitet. Ihre Dimenſionen ſind hier denen der Rückengräbchen entſprechend, aber am Anfange ſchmal und ſeicht, in ihrem Laufe nehmen ſie an Breite und Tiefe ſo zu, daß ſie das Wäſſerungswaſſer gehörig faſſen und hinwegführen könnenz oben 4 bis 6 Zoll breit und 2 bis 3 Zoll tiefz unten 8 bis 10 Zoll breit, und 4 bis 5 Zoll tief. Beim Hangbau kommen ſie nur in dem Falle vor, wenn die Breite der Wäſſerungsfläche zwei oder mehre Vertheilungsgräben nothwendig macht, und dieſe aufgedämmt werden müſſen; dicht oberhalb eines ſol⸗ m iſ ſedesma ein znde Fläche niules atwiſſerungagride Pertheilungs Ora der Entwiſſerungz eaufes zunehmend Paſſet) Dmaſt tif, an Ende 1 Idem Eith zu gehen, ttna hr Schnur gehrum, das Gradſchet ni Durch die Ei gaadan in den Ve tder aus dn Han bau) in d dma tief als brit and der Sohſe des H ſi das Vaſſer ſot Eine Breit bon h muß der Vertheilu Einlaß chalte, un längerung des Ent veung des Langye ſäben Verthäungs wüſſen ihre Sihen ſe das Vuſſr am nen. An deiäim wohſfeier it, uch Enttdr En dder Gann, eiſ nacht wenda. Der Munun ungägaben gnei n n ſante len ile pro Nathe as doegen kommt 11 ſich ſchnelle Beregun hneervendung di von dieſe Regel ſt enbaupum ſo ifter em Terrain anyxwi räͤbchen in ihte ge ig; beim natüriihn Grunde, namentit u waſſernden Fläͤh 3 Ruthen iſt das ſehen werden. J Wäſſerungsgräbchen er Schnur gehaum, gutzt, und es muſ wird, damit(bein . 47.) alles Waſſe en. das Wäſſerunge graben, oder einen graben zuzuführa. zwar widd ein ſte nſſer von zwi Li⸗ nenſionen ſind hit nfange ſchmal und e ſo zu, daß ſi d können; oben 403 0 Zoll breit, un4 vor, wenn jiebriite gräben nothwendig t oberhal eints ſi⸗ 59 chen iſt jedesmal ein Entwaͤſſerungsgraben fuͤr die nach oben hin anſto⸗ ßende Fläche anzulegen, der das daſelbſt gebrauchte Waſſer dem Haupt⸗ entwäſſerungsgraben zuführt, oder weiter unten zum Zuführungs⸗ und Vertheilungs⸗Graben für eine andere Parcelle wird. Auch hier wird der Entwäſſerungsgraben oben ſchmal und ſeicht, mit während ſeines Laufes zunehmenden(nach Maaßgabe des nach und nach zu faſſenden Waſſers) Dimenſionen angelegt; dort 6 bis 8Zoll breit und 4 bis 6 Zoll tief, am Ende 12 bis 24 Zoll breit und 6 bis 10 Zoll tief. Jedem Entwäſſerungsgraben iſt in ſeiner Sohle einiges Gefälle zu geben, etwa pro Ruthe ¼ Zoll, Er wird mit dem Beile nach der Schnur gehauen, und iſt er klein, mit der Schippe, iſt er größer, durch das Grabſcheit mit Böſchung ausgehoben. 3§. 53. h. Einläſſe. Durch die Einläſſe wird das Waſſer aus dem Hauptzuleitungs⸗ graben in den Vertheilungsgraben(§. 48.) geführt(beim Rückenbau) oder aus dem Hauptzuleitungs⸗ und Vertheilungsgraben(beim Hang⸗ bau) in das zunächſt liegende Wäſſerungsgräbchen. Sie werden mehr tief als breit angelegt, und ihre Sohlen müſſen ſich ſo viel als möglich der Sohle des Hauptzuleitungs⸗ und Vertheilungsgrabens, aus welchem ſie das Waſſer fortführen ſollen, nähern, oder ganz dieſelbe Tiefe haben. Eine Breite von 6 bis 8 Zoll iſt hinreichend. Auf jede 5 Ruthen Länge muß der Vertheilungsgraben oder das erſte Wäſſerungsgräbchen einen Einlaß erhalten, und er wird in der Regel beim Rückenbau in der Ver⸗ längerung des Entwäſſerungsgräbchens, beim Hangbau in der Verlän⸗ gerung des Transportgräbchens angebracht. Gehören zu ein und dem⸗ ſelben Vertheilungsgraben oder Wäſſerungsgräbchen mehre Einläſſe, ſo müſſen ihre Sohlen gleich tief ſich in den Graben münden, aus welchem ſie das Waſſer entnehmen, um eine gleiche Menge aufnehmen zu kön⸗ nen. An derſelben Stelle werden ſie durch kleine Schleuſen, oder, was wohlfeiler iſt, durch Raſen geöffnet oder geſchloſſen. Statt der Einlaßgräbchen werden auch bisweilen hölzerne Röhren, oder Gerinne, Siele, eingelegt, die durch Schleuschen verſchließbar ge⸗ macht werden. Der Mündung des Einlaſſes in den Vertheilungs⸗ oder Wäͤſſe⸗ rungsgraben gegenüber muß das Ufer um einige Zoll erhoͤhet werden, um das ſtarke Ueberſchlagen des Waſſers zu verhindern. §. 54. i. Unterirdiſche Abzüge(Unterdrains— Fontanellen). Die verdeckten Abzugsgräben, welche auch Unterdrains oder Fon⸗ tanellen genannt werden, dienen dazu, das aus dem Untergrunde herauf⸗ ſtauende Waſſer ohne Verluſt von Oberfläche abzuführen und den Bo⸗ den trocken zu machen. Auf einer zur Wäſſerung beſtimmten Wieſenfläche werden ſie an⸗ gelegt, wenn die mit der Bewäſſerung nothwendig verbundenen Ent⸗ wäſſerungsgräben zur vollſtändigen Entſumpfung des von Natur naſſen Bodens nicht ausreichen. Durchziehen wir eine quellgrundige Wieſe mit einer dem Bedürf⸗ niß entſprechenden Menge offener Abzugsgräben, ſo verſetzen wir uns in die Nachtheile, daß wir erſtens einen bedeutenden Theil nutzbaren Rau⸗ mes verlieren, zweitens, den Wäſſerungsanſtalten bedeutende Hinder⸗ niſſe in den Weg ſtellen, und endlich auch die Abfahrt des Heues er⸗ ſchweren; wogegen wir durch Anlage der verdeckten Abzugsgräben, in welcher Anzahl und in welchen Richtungen ſie auch angelegt werden, alle dieſe Nachtheile umgehen. Die Urſachen der Verſumpfung, ſo wie die Größe derſelben be⸗ ſtimmt ihre Anwendung, die Art ihrer Anlage, ihre Anzahl und die Richtungen, die ſie zu nehmen haben; die Lehre von der Entwäſſerung wird davon handeln. Die Fontanellen ſind hinſichtlich ihres Zweckes von doppelter Artz die einen werden in ihrer Sohle horizontal, oder mit ſehr geringem Ge⸗ fälle, auf 5 Ruthen etwa 1 oder 2 Zoll, die Fläche entlang gezogen(ſie mögen Querfontanellen heißen), und dienen dazu, das unterirdiſche Waſſer abzufangen; die andern werden mit mehrem Gefälle, wozu die jedesmalige Lokalität das Maaß angiebt, aus jenen und durch ſie hin⸗ durch nach dem Hauptentwäſſerungsgraben hingeführt(wir wollen ſie Vertikalfontanellen nennen), und haben den Zweck, das durch jene ge⸗ ſammelte Waſſer raſch abzuleiten. Beide kommen deshalb oft mit ein⸗ ander verbunden vor. Erhalten die erſteren Gefälle, ſo muß es, wie bei den letzteren, immer ein gleichmäßiges ſein. Bei der Mündung in den Hauptentwäſſerungsgraben iſt zu berückſichtigen, daß ihre Sohle nicht der Sohle von dieſem gleich, ſondern höher liegen müſſe, ſobald ein Rückſtau des Waſſers in den Abzug zu befürchten ſteht. Es iſt einleuchtend, daß die Anfertigung dieſer Graͤben, wo ſie nchomdigſtd ſa netden muſ⸗ die Riſſe lideden St ſcch am lachteſten da dieſe At guunde ſch hini müſſen ſi mi it Beden hindurh! Trfe liſt ſch d iber it ſe ucn? der zu fiſendn? de Seitmwinde Iſt die Font tm liche ermittet ſ wid zwotdeſf und auf die Säte dhere gate Cuſſh d Gradens de nen. Di Set Difſer Er Aekan zuſamm ſs ſt dns ieſe. in ünen zuſt dicht angffül Die Seine Durchmeſſr nur dünne gut anue hindern. An di werden, de halt aͤner derl.hutt das Rüſg eingalg d deſt liegen konnm. Aufuen getreten, vidie de in Emuge rubinht niſ 6 Frntaula Untadeains dher Fon em Untergrunde hernuf zuführe und den Re fflaͤche waden ſi m ig verbundenen Er es von Natur naſſ einer dem Balm verſetzen wir uns i eil nutzbaren Rau⸗ bedeutende Hinder⸗ ahrt des Heues er⸗ Abzugsgräben, in ˖angelegt werden, Hröße derſelben be⸗ hre Anzahl und d der Entwäſſerung don doppelter Art ſehr geringem Ge ntlang gezogen(i das unteriddiſch Gefälle, wozu di und durch ſie hin hit(wir wolln ſ das durch jene g⸗ eshalb oft mit a o muß es, wie bi Mündung in w jihre Soht it müſſ, ſtih an eht. er Grihn, voſ 61 nothwendig ſind, jeder Anlage von Waͤſſerungsanſtalten vorausgeſchickt werden muß. Die beſte Jahreszeit dazu iſt der Frühling, wo die an Näſſe leidenden Stellen am ſichtbarſten ſind, und die Urſachen derſelben ſich am leichteſten auffinden laſſen. Da dieſe Abzugsgräben bewirken ſollen, daß alles auf dem Unter⸗ grunde ſich hinziehende Waſſer aufgefangen und abgeſchnitten werde, ſo müſſen ſie mit ihrer Sohle durch den naſſen, weichen und ſchwammigen Boden hindurch bis einige Zoll in den feſten Untergrund gehen; ihre Tiefe läßt ſich demnach für alle Fälle nicht feſtſtellen; in den meiſten aber iſt ſie von 2 bis 3 Fuß hinreichend. Die Breite richtet ſich nach der zu faſſenden Waſſermengez ſie beträgt in der Sohle 6 bis 12 Zoll; die Seitenwände bedürfen nur einer ſehr geringen Böſchung. Iſt die Fontanelle in der zur beſten Entwäſſerung einer verſumpf⸗ ten Fläche ermittelten Lage, Richtung und Ausdehnung abgeſteckt(§. 41.); ſo wird zuvörderſt der Raſen in der ganzen oberen Breite abgeſtochen und auf die Seite gelegt; bei der dann folgenden Ausgrabung wird die obere gute Erdſchicht von dem Untergrunde geſondert, um bei Zudeckung des Grabens dieſe wieder unten, jene wieder oben auf bringen zu kön⸗ nen. Die Sohle wird ſorgfältig rein und eben angefertigt. Dieſer Graben wird nun mit zerſchlagenen Bruch⸗, oder mit von Aeckern zuſammengeleſenen Steinen(Brachſteinen), oder mit Erlen⸗ (es iſt das beſte Holz zu dieſem Zweck), Weiden⸗, Pappel⸗, Kieferreiſig in grünem Zuſtande, von der Sohle bis zu 1 oder 1½ Fuß Höhe dicht angefüllt. Die Steine dürfen nicht größer ſein, als etwa von 2 bis 3 Zoll Durchmeſſer; nur an die Sohle und die Wände ſind größere, breite und dünne gut anzuwenden, weil ſie das Eindringen des Bodens beſſer ver⸗ hindern. An der Ausmündung in den offenen Entwäſſerungsgraben werden, der Haltbarkeit wegen, einige ſtärkere Steine eingelegt, und mit einer dergl. Platte bedeckt, wie Fig. 52. im Profile zeigt. Das Reiſig wird in 2 bis 3 Fuß lange Stücke zerhackt und ſo eingelegt, daß die ſtärkeren Enden unten, und die ſchwächeren oben zu liegen kommen. Auf die Steine, oder das Reiſig, nachdem daſſelbe dicht zuſammen⸗ getreten, wird eine Lage von Raſen, die Grasnarbe nach unten gekehrt, oder in Ermangelung derſelben, von Stroh, Haidekraut, Binſen ꝛc. aufgebracht und feſtgetreten oder geſtampft. Der noch übrig bleibende 62 Theil des Grabens wird nun vollends mit Boden ausgefüllt, und zwar, wie ſchon erwähnt, ſo, daß der ſchlechtere nach unten, der fruchtbare wieder obenauf geworfen wird; das Ganze wird dann noch feſtgerammt, und die übrige Erde weggeſchafft, oder zerkleinert und ausgebreitet. Soll die Fläche ſpäter zur Bewäſſerung eingerichtet werden, ſo muß die zuletzt aufgetragene Erdſchicht wenigſtens 9 Zoll tief ſein und recht feſt geſchlagen werden, damit das Wäſſerungswaſſer nicht in den Abzug eindringt, denſelben verſchlämmt, und für die Oberfläche verloren geht. Können aus Mangel an Gefälle die Vertikalfontanellen nach un⸗ ten hin nicht die erforderliche Tiefe erhalten; ſo decken wir ſie nur ſo weit zu, als bis wohin die Tiefe zureicht, und laſſen den noch übrigen Theil offen. Schlüßlich wird noch bemerkt, daß die mit Steinen gefüllten Un⸗ terdrains dauerhafter ſind, als die mit Reiſig ausgelegten. C. Lehre von der Entwällerung. §. 55. Eine Wieſe, die an zu großer Näſſe leidet, erzeugt meiſt nur ſaure, unnahrhafte, der Geſundheit des Viehes nachtheilige Gräſer und Sumpf⸗ gewächſe. Bevor man irgend eine andere Melioration mit einer ſol⸗ chen Wieſe vornimmt, muß man die der Entwäſſerung auf ihr anwen⸗ den, die auch in den meiſten Fällen zu bewirken ſein wird. Nach ein⸗ gerichteter Entwäſſerung machen wir zwar oft die Erfahrung, daß der Ertrag in den nächſten Paar Jahren dem früheren an Quantität zu⸗ rückſteht; dies muß uns aber keineswegs abſchrecken, indem wir doch bald bemerken werden, daß, während die alten, ſchädlichen Grasarten ſchwinden, neue aber gute, geſunde und kräftige immer mehr Platz grei⸗ fen. Kommen wir dann noch mit Dünger, Reizmitteln oder mit einer wohl eingerichteten Bewäſſerung zu Hülfe: um ſo ſchneller haben wir uns eines an Quantität und Qualität erhöheten und verbeſſerten Er⸗ trages zu erfreuen. §. 56. Urſachen der Verſumpfung. Die Verſumpfung hat ihren Urſprung in verſchiedenen Urſachen, und wie verſchieden dieſe ſind, ſo ſind es auch die Mittel, jene zu heben. Di Verſumffu tn n Grund. 1 Wenn de ie am gelegene Wiſſe aus Qwellen, der Boden äue ) Wann di us Schſner de, de eirziehen inn daſalbſt veddn 3 Wennſchind Quellen vorftt 4) Wenn die P Etromes, Flu veilen überſhl waſſer in iht § N. Weſ Die von de gen Mangel mn. derſelben, che ſie gefmoen, und, w ſell, mittſt ſalcher fabſt dder am Nand der Vachbett innb ſch immer Gffile, Ableitung zu nämen Diſſe Auffng ſane Sohle in nan ſiges Gefle üater Seine Dineſinnn temeſſen vade, ud Sal is kn Baßſe fung ungs⸗oher Vehl d Liſ ſtt un brwiſenngznfü zusgefüllt, und ſnar unten, der fruchthn ann voch feſtgetann, ert und ausgebriit wetden, ſo ruß ef ſein und recht ſſ nicht in den Ahu läche verloren geht. ontanellen nach me acen wir ſie nur d en den noch übrign einen gefüllten Un⸗ ggten. ng. zt meiſt nur ſaure räͤſer und Sumyf on mit einer ſol⸗ gauf ihr anwen⸗ vird. Nach ein⸗ fahrung, daß der in Quantität zu⸗ indem wir doch lichen Grasarten mehr Plat gtei⸗ in oder mit eine gneller haben nit verbeſſerten E jedenen Urſachen, el, jene u heben 63 Die Verſumpfungen haben meiſt in folgenden vier Haupturſachen ihren Grund. 1) Wenn die am Fuße einer Anhöhe, oder in der Tiefe eines Thales gelegene Wieſenfläche das von dort herabfließende Waſſer, es ſei aus Quellen, oder von erfolgtem Regen, aufzunehmen hat, und der Boden aus Mangel an Abzug überſättigt wird. 2) Wenn die aus der Atmoſphäre niederfallende Feuchtigkeit, Regen, Schnee ꝛc., wegen Undurchläſſigkeit des Bodens nicht genugſam einziehen kann, noch durch Gräben einen Ausweg ſindet, ſondern daſelbſt verdunſten muß.— 3) Wenn ſich in der Wieſe quellgrundiger Boden, oder zu Tage fließende Quellen vorfinden, denen kein vollſtändiger Abfluß gegeben wird. 4) Wenn die Wieſenfläche unter dem Niveau eines benachbarten Stromes, Fluſſes, Baches, Teiches ꝛc. liegt, welche dieſelbe bis⸗ weilen überſchwemmen, oder auch von welchen Durchſinterungs⸗ waſſer in ihr ſich anſtauet, ohne einen Ausweg zu finden. §. 57. Wie iſt die Entwäſſerung ad 1. zu bewerkſtelligen? Die von der Anhöhe herab, der Wieſe zufließenden und ſie we⸗ gen Mangel an Abzug verſumpfenden Waſſer, müſſen am Saume derſelben, ehe ſie auf die Wieſe gelangen, durch offene Gräben auf⸗ gefangen, und, wie es grade die Lokalität als zweckmäßig heraus⸗ ſtellt, mittelſt ſolcher in der Richtung der tiefſten Stellen durch die Wieſe ſelbſt oder am Rande derſelben in einen Hauptzuleitungsgraben(Fluß⸗ oder Bachbett) hinabgeleitet werden. In dem vorliegenden Falle wird ſich immer Gefälle genug vorfinden, um Gelegenheit zu einer ſolchen Ableitung zu nehmen. Dieſer Auffange⸗, reſp. Ableitungsgraben muß abgewogen, und ſeine Sohle ein wo möglich ſehr geringes, jedenfalls aber ein gleichmä⸗ ßiges Gefälle erhalten, damit kein Waſſer in demſelben ſtehen bleibt. Seine Dimenſionen müſſen nach der aufzunehmenden Waſſerquantität bemeſſen werden, und ſeine Anlage geſchieht nach§. 41. und 42. Soll das vorher der Wieſe nachtheilige Waſſer nunmehr zur nütz⸗ lichen Bewäſſerung angewendet werden, ſo iſt dieſer Graben als Zulei⸗ tungs⸗ oder Vertheilungsgraben anzulegen(§. 46.); und dann ſind in der Wieſe ſelbſt die zu dieſem Zweck nöthigen anderen Wäſſerungs⸗ und Entwäſſerungsanſtalten zu treffen.(§§. 47. bis 53.) 64 §. 58. Wie kann man der Verſumpfung ad 2. begegnen? Rührt die zu große Feuchtigkeit daher, daß wegen Undurchläſſig⸗ keit des Bodens und wegen Mangels an Abzug der atmoſphäriſche Näſſeniederſchlag, Regen, Schnee auf der Wieſe zurückgehalten wird, ſo müſſen wir zuvörderſt unterſuchen, ob der waſſeranhaltende Untergrund ſeicht liegt, die obere lockere Erdſchicht alſo dünn iſt, oder ob dieſer Un⸗ tergrund tief liegt, die obere lockere Erde alſo eine ſtarke Schicht bildet. Geht die von Feuchtigkeit geſchwängerte obere Erde durchſchnittlich nur bis zu einer Tiefe von 6 bis 9 Zoll, ſo ſind, um dieſe Feuchtigkeit zu entfernen, die niedrigſten Stellen der Wieſe durch kleine offene Ab⸗ zugsgräben zu durchſchneiden, deren Sohle 1 bis 2 Zoll in den feſten Untergrund eingreift, und 4 bis 6 Zoll Breite hat. Außerdem ſind noch quer durch die Wieſe hin in Entfernungen von 6 bis 8 Ruthen ähnliche Gräben zu ziehen. Die letzteren bedürfen nur ein ſehr geringes Gefälle, etwa auf 5 Ruthen 1 bis 2 Zoll; jenen kann, nach Lage der Fläche, ein ſtärkeres gegeben werden. Die Rich⸗ tung dieſer iſt durch die Situation des Terrains ſelbſt gegeben; die Richtung jener muß beſonders abgewogen werden, wozu uns der§. 23. (ſiehe die Anmerkung) Anleitung giebt. Dieſelben werden, den He⸗ bungen und Senkungen des Terrains ſich anſchließend, nicht durchge⸗ hends grade, ſondern gradgebrochene Linien bilden. Fig. 53. giebt uns ein Bild, einer auf dieſe Weiſe entwäſſerten Wieſe; aa ſind die Haupt⸗ entwäſſerungsgräben durch die bedeutendſten Tiefen, be die entwäſſern⸗ den Quergräbchen, welche entweder horizontal ſind, oder das erwähnte geringe Gefälle, von b und c aus nach d hin, wo ſie ſich in a mün⸗ den, haben. Durchziehen die Wieſe keine auffallende Tiefen, ſondern bildet ſie mehr eine ebene, ſich gleichmäßig abdachende Fläche, ſo ſind die Gräb⸗ chen a im Diagonalgefälle der Fläche möglichſt parallel mit einander in 8 bis 10 Ruthen Entfernung anzulegen, welche dann durch die wage⸗ rechten Gräbchen be durchſchnitten werden(Fig. 54.). Bietet eine Wieſenfläche gar keine Gefälle dar, was wohl ſelten vorkommt, aber ſie liegt noch über dem Niveau des Grabens, Baches, Fluſſes ꝛc. in welchen die Abzugsgräben zu führen ſind: ſo iſt das Ge⸗ fälle für die Gräbchen a in der Sohle zu conſtruiren; ſie werden dem⸗ nach an ihrem Anfange ſeicht(jedoch in der obengenannten Tiefe bis in den Untergrund), nach ihrer Mündung zu nach und nach tiefer werden. di Pücht d 0 der Woge ler b Sind de Gtid nih hindelichen 9 nit awsgefüll. V chalten wir wätet! Bättt ſih G ſe vitd baust ſ dbrig, idem den Anlage der Entwäſt in. Sprehn de witd ſeine Anvende Hangbau Statt fin grächen tons tiffet Wir gehen nun lgſſend dntrgrund. ten wit, die vothſn, herauffauende Wiſ zu efülln, nit i alſo tif und breitt wirin dieNachtheile ſendem auc de Alf ſerung eiſhweten, w Fontanelen, dr de Nuzen hier ihtin h ſchen iſt§. b4 hſh lif ihee Sohle in en ſe ghen und in nch die Qurffenen ben, daß di bede ſos iii zalun wit das uf deſeben in, und vn ni In grofle di b tend Untergeund in Eifimungen Vim nat Ri ad 2. begegnen, vegen Undurchiſ, ug der atmoſphätſt e zurückgehalten gih anhaltendeUntergnun ſt, oder o diſſerl ſtarke Schicht i eErde durchſchnitlt um dieſe Feuchtiſn urch kleine offem l 2 Joll in den fiin . hin in Entfernunn Die leßteren bedürf lbis 2 Zoll; jene werden. Die Nitz ſelbſt gegeben; d wozu uns der. 3 en werden, den he fand, niht durty Fig. 53. giebt u aa ſind die Hau he die entwäſſen, oder das erwählt ſie ſich in a mun —·, ſondern bildet , ſo ſind die Gii allel mit einaderi ann durch die vwiß 4.). , was wohl ſin Grabens, Bach ind: ſo iſt ui ge n; ſie wedn dem⸗ nannten Vi bi i dnach lifer werda 65 Die Abfahrt des Heues wird durch dieſe Graͤben, da ſie klein ſind und der Wagen quer darüber fahren kann, nicht ſehr erſchwert. Sind die Gräbchen angelegt, ſo werden die der Abwäſſerung etwa noch hinderlichen Höhen abgetragen, und die vorkommenden Sinken da⸗ mit ausgefüllt. Wie dieſer Ab⸗ und Auftrag bewerkſtelligt wird, dazu erhalten wir weiter unten beſondere Vorſchrift. Bietet ſich Gelegenheit dar, eine ſolche Wieſe zu wäſſern, und ſie wird benutzt; ſo ſind die eben erwähnten Entwäſſerungsanſtalten übrig, indem die mit der Anlage der Bewäſſerungsgräben verbundene Anlage der Entwäſſerungsgräben die Austrocknung der Wieſe bewir⸗ ken. Sprechen die übrigen Lokalverhältniſſe für den Rückenbau, ſo wird ſeine Anwendung hier von beſonderem Nutzen ſein. Kann nur Hangbau Statt finden, ſo ſind die Transport⸗ und Wäſſerungs⸗ gräbchen etwas tiefer als gewöhnlich, und enge an einander zu ziehen. Wir gehen nun zum zweiten Falle über, wo der feſte und undurch⸗ laſſende Untergrund 9 Zoll und tiefer unter der Oberfläche liegt. Woll⸗ ten wir, wie vorhin, das von dem Untergrunde in die obere lockere Erde heraufſtauende Waſſer durch offene Gräben, die wie jene, um ihren Zweck zu erfüllen, mit ihrer Sohle einige Zoll in die feſte Unterlage eingreifen, alſo tief und breit werden müßten, abfangen und ableiten, ſo würden wir in die Nachtheile gerathen, daß wir nicht nur viel Oberfläche verlieren, ſondern auch die Abfahrt des Heues, ſowie eine mögliche ſpätere Bewäſ⸗ ſerung erſchweren, wenn nicht letztere gar unausführbar machen. Die Fontanellen, oder die verdeckten Abzugsgräben finden daher mit vielem Nutzen hier ihren Platz. Die Manipulation bei der Ausführung der⸗ ſelben iſt§. 54. beſchrieben, und es bleibt nur noch zu ſagen übrig, wie tief ihre Sohle in den Untergrund eindringen, in welchen Richtungen ſie gehen und in welcher Anzahl ſie vorkommen ſollen. Die Querfontanellen§. 54.) müſſen ein ſolches Tiefenmaaß ha⸗ ben, daß die Lage der eingeſchütteten Steine, oder des eingelegten Rei⸗ ſigs einige Zoll über die Sohle des feſten Untergrundes hinausgeht, da⸗ mit das auf derſelben ſich herabziehende Waſſer vollkommen aufgefan⸗ gen, und von der zunächſt liegenden unteren Fläche abgeſchnitten wird. Im Peofile Fig. 55. ſehen wir dies verdeutlicht; a iſt der waſſerhal⸗ tende Untergrund, b die lockere obere Schicht. Querfontanellen werden in Entfernungen von 6 bis 8 Ruthen angelegt; je weniger eine Fläche Wehner, prakt. Wieſenbau. 5 1 66 Gefaͤlle hat, deſto enger müſſen ſis an einander kommen; die langſame Bewegung des auf dem Grund hin ſinternden Waſſers würde bei gro⸗ ßen Entfernungen der Gräben bewirken, daß der oben und nach der Mitte gelegene Theil der Felder naß bliebe. Ihre Richtung iſt gradlinig; nur wenn das Terrain ausgedehnte b Hebungen und Senkungen hat, werden ſie, da ihre Sohle ein gewiſſes Maaß tief unter der Oberfläche liegen ſoll, dieſelben in gradgebrochenen oder krummen Linien zu umgehen haben. Ein vorheriges Abwägen der Richtung muß demnach der Abſteckung derſelben zum Grunde liegen (§. 18.). Iſt die Wieſenfläche mit einer oder mehren Niederungen durchzo⸗ gen, ſo werden nach den tiefſten Stellen hin offene, 2 bis 3 Fuß tiefe Entwäſſerungsgräben angelegt. In dieſe münden ſich die horizontalen, oder mit wenigem Gefälle(§. 23.) nach jenen hin(pro 5 Ruthen 1 bis 2 Zoll) conſtruirten Querfontanellen. Fig. 56. a der Entwäſſerungs⸗ graben, b die Fontanellen. Soll ſpäter die Wieſenfläche bewäſſert werden, ſo iſt der Entwäſſerungsgraben a gleich bei der Anlage dem Wäſſerungsplane anzupaſſen, damit er dann nicht abgeändert oder ver⸗ legt werden dürfe.— Finden ſich in der Wieſe keine, nach der Länge ſich hinziehende Niederungen, ſondern bietet ſie eine mehr gleichmäßig abhangende Ober⸗ fläche dar; ſo werden in Entfernungen von 8 bis 10 Ruthen Vertikal⸗ Fontanellen nach der Richtung des Diagonalgefälles gegraben, die in den Hauptentwäſſerungsgraben(am Fuße der Wieſe als ſolcher ange⸗ legt, oder ein daſelbſt befindlicher Bach, Fluß ꝛc.) ſich münden und von den Querfontanellen durchſchnitten werden. Jene bilden meiſt grade Linien, und haben in der Sohle wenigſtens auf 5 Ruthen 2 Zoll Fall. §. 59. Wie iſt die Entwäſſerung ad 3. anzulegen? Bei der Verſumpfung, welche in auf der Wieſe ſelbſt befindlichen Quellen ihre Urſache hat, finden zu deren Trockenlegung die Fontanellen wieder Anwendung. Die Quellen können nun an gewiſſen Stellen zu Tage kommen—, oder ihr Heraustritt aus dem Untergrunde iſt durch die poröſe, ſchlam⸗ mige, oben ſich aufgehäuft habende Erdlage bedeckt, unter welcher und in welcher das Waſſer ſich hinzieht. Die Niederungen der Wieſen⸗ fläche werden mit Hauptentwäſſerungsgräben, wenn dergl. nicht ſchon rian ſn in lörwiſteun,ſi iiſr etrcha. Die Quellen ten, und in de E halb glegene Nlch zulitungs⸗ di wäitr, vem dil tn Abug itd In aftn duſes Afange Findtt ſih mat bon do aus, de Quull hin ain Erite, und äine in da waſſethalten gvun fäte thwn Dan hunkt do ticfer annehmen auch in der Nih hühe eingfiſt i der Gmhen durch ſchvommigen Erd decen können, b herborſtrömt, K in dieſelbe, waches duft gemacht; e duelle tis cußeth dohin, wo muſe kann nun zur im Es fige ſch halb daſiben ine beſchricneWiſe diſelbe dfingn, ſuß giina r miſt unter ine daß nur bei niſan kmmen; die langſin Weſſers vdd big dhen und nach dergi as Terwain ausgat ihre Sohle ein geuiſß ben in gradgebtoh vorheriges Abwignde n zum Grunde l Niederungen durze de, 2 bis. 3 Fuß ii ſich die horizontaln (pro5 Nuthen 1 6 der Entwäſſerung⸗ diſenflache bewäſſt bei der Anlage d tabgendert oder ie Ainge ſich hinziehen ißig abhangende ie 10 Ruthen Verti ls gegraben, dien eſe als ſolchet ang ſich münden und e bilden meiſt g Ruthen 2 Zoll 3. anzulegen? ieſe ſelbſt befindli gung die Fontanin zu Tage kommn- h die poriſe ſtum t, unter nicher un erungen de Weeſer enn derzl icht ſcen 67 vorhanden ſind, durchzogen; bei der Abſicht einet ſpaͤter einzuführenden Ueberwäſſerung, ſind dieſelben in der Art anzulegen, daß ſie dem Planꝛ dieſer entſprechen. Die Quellen müſſen in ihrem Urſprunge durch Gräben abgefan⸗ gen, und in den Entwäſſerungsgraben, oder, wenn ſie für eine unter⸗ halb gelegene Fläche zur Wäſſerung dienen ſollen, in den betreffenden Zuleitungs⸗ oder Vertheilungsgraben geleitet werden, von wo aus ſie weiter, wenn die Ueberwäſſerung eingeſtellt wird, in offenen Gräben ih⸗ ren Abzug finden. 3 Im erſten Falle, wo die Quellen ſichtbar hervorfließen, geſchieht dieſes Abfangen auf folgende Weiſe: Findet ſich nur eine Quelle auf einem Wieſentheile vor, ſo fertigt man von da aus, wo ihr Waſſer hingeführt werden kann oder ſoll, nach der Quelle hin einen Graben an, mit einer Sohle von 4 bis 6 Zoll Breite, und einer Tiefe, daß er die poröſe Erdſchicht durchſchneidet, und in den waſſerhaltenden Untergrund, der ſich bei den Quellen in der Re⸗ gel von feſter thonigter Beſchaffenheit vorfindet, einige Zoll eindringt. Den Punkt, wo der Graben anhebt, müſſen wir wo möglich einige Fuß tiefer annehmen, als der Waſſerſpiegel der Quelle iſt, damit die Sohle auch in der Nähe der Quelle, welche oft von einem Moor⸗ oder Torf⸗ hügel eingefaßt iſt, in den feſten Grund geſenkt werden kann. Sobald der Graben durch die Quelle, woſelbſt er bisweilen wegen der Höhe der ſchwammigen Erde mehre Fuß tief wird, vollendet iſt, werden wir ent⸗ decken können, ob das Waſſer aus der Sohle oder den Seitenwänden hervorſtrömt. Kommt es aus der Sohle, ſo wird ihm durch ein Loch in dieſelbe, welches dann mit kleinen Steinen ausgefüllt wird, noch mehr Luft gemacht; entſpringt es an den Seitenwänden, ſo verfolgt man die Quelle bis außerhalb des Quellhügels und der Verſumpfung, oder bis dahin, wo man ſie aus der Tiefe heraufſteigend findet. Der Graben kann nun zur Fontanelle gemacht werden. Es zeige ſich ferner bei einer Quelle in einiger Entfernung ober⸗ halb derſelben eine zweite. Wir würden in dem Falle zunächſt auf eben beſchriebene Weiſe einen Graben nach der erſten und unteren ziehen, und dieſelbe abfangen, hierauf abwarten, ob vielleicht dadurch auch die obere Abfluß gefunden habe. Denn nahe bei einander liegende Quellen ſtehen meiſt unter einander in Kommunikation, und hätten wir früher bemerkt, daß nur bei naſſem Wetter beide fließen, bei tenekenem aber zuerſt die 68 obere verſchwindet, ſo dürften wir jene Verbindung mit Gewißheit an⸗ nehmen. Fänden wir uns in unſerer Vermuthung nicht getäuſcht, ſo dürfen wir auf die obere Quelle keine weitere Rückſicht nehmen. Bei dem ſelteneren Falle, wo ſich jene Kommunikation nicht vorfindet, iſt die obere Quelle ebenfalls durch einen Graben in derſelben Weiſe, wie oben beſchrieben, abzufangen und abzuleiten. Dies geſchieht entweder durch die Fortſetzung des Grabens für die erſte Quelle, wenn beide nahe an einander liegen, oder durch einen beſonders angelegten Graben, wenn die zweite Quelle von der erſten weit entfernt liegt, und eine andere Ab⸗ leitung auf kürzerem Wege zu bewerkſtelligen iſt. Es liegen endlich mehre Quellen neben und über einander. Von dem Punkte aus, wohin die Ableitung gerichtet werden ſoll, und der wo möglich einige Fuß unter dem Niveau der unteren Quellen liegen muß, wird nach der Mitte der Gegend hin, wo ſich die Quellen befinden, ein Graben wieder in der Art angelegt, daß die Sohle 6 bis 8 Zoll breit in den feſten Untergrund eingreift. Dicht unterhalb der unteren Quel⸗ len hin wird ein gleicher Graben, mit geringem oder ohne Gefälle in der Sohle, gezogen. Wenn wir ſo wie oben alle untern Quellen auf⸗ gefunden haben, ſo werden wir oft die freudige Entdeckung machen, daß in dieſen einzigen Graben mehre oder alle oberhalb gelegenen Quellen einen Ausweg finden, und durch ihn(den Graben) in Verbindung mit dem erſteren ein großer Theil der Fläche, oder der ganze verſumpfte Ort trocken gelegt wird. Diejenigen Quellen, die etwa noch fließen, müſſen einige Fanggraben erhalten, die mit jenen zuſammengezogen, oder mit einem beſonderen Ableitungsgraben verſehen werden. Alle dieſe Gräben läßt man einige Zeit offen, daß ſie etwas ab⸗ trocknen, und fertigt dann Unterdrains an(§. 54.). Der zweite Fall iſt, wenn die Quellen nicht zu Tage fließen, ſon⸗ dern ihr Waſſer, von feinem Urſprunge an, auf dem waſſeranhaltenden Grunde ſich weit hinzieht, die poröſe obere Erdſchicht durchdringt und in einen ſchwammigten und ſumpfigten Zuſtand verſetzt. Auch hier zeigen ſich oft bedeutende Hügel von mooriger Erde. Dieſe Quellen müſſen aufgeſucht, von der Oberfläche abgeſchnitten und abgeleitet werden. Zuerſt wird wieder von dem Punkte aus, nach welchem hin der Abzug ſtattfinden ſoll, und der ebenfalls, wenn es das Niveau zuläßt, mehre Fuß tiefer als die verſumpfte Stelle zu wählen iſt, nach dieſer hin und mitten durch ſie hindurch ein Graben von 6 bis 8Zoll Sohlen⸗ faite und von tinet derthonigten Unterle Quallhügels, auch geade dn, we die g gaaben von daſthe dit bemerken, dßi uus Aenn benettt ſoßenden Quelené hervordingudan d ſäindige abſtihe lis ihreinderſch das Waſſer lar die Niſe in einige ghoben iſ, ſo ſnd toafils heräuntul ſſte Wenlage dndt Ma dm En in de Sohſs de mit ihm die dich Waſer yſtmin len iſ Dos W. gen hervſbtingen weſepfenſch uch Diengifti G.b4) usgfü §. 60. Weſt Die diſche de ds Wiſera mer der u zäm ſhwemmunge iſ durchlaſeeneäſch Untsfachen nes, Fluſſs dic und mit Eumf näin unen ni Wiſaterains 1 a mit Gwihätn in nicht getunſt ückſiht nehmen. g n nicht vorfinde ſ derſeden Weiſe, i ies geſchüht entvir telle wenn bede ni elegten Graben, um „und eine anden über einander. In den ſoll, und der n Quellen liegen mi Duellen befinden, a 6 bis 8 Zoll bit der unteren Qut der ohne Gefällei untern Quellen auf tdeckung machen, di gelegenen Qulh in Verbindung mi nze verſumpfte O⸗ noch fließen, müſſt ngezogen, oder mi daß ſie etwas ⸗ Tage fließen, ſ waſſeranhaltnde durchdringt undi Auch hier zign ſe Quellen miſt eleitet werdn. h welchem hin de das Nivenu uliß, en iſt, nch dieſer bis 83 Sohler 69 breite und von einer ſolchen Tiefe angelegt, daß er noch einige Zoll von der thonigten Unterlage faßt. Nicht unterhalb des Sumpfes oder des Quellhügels, auch nicht durch die Mitte, ſondern oberhalb deſſelben, grade da, wo die größte Näſſe anfängt, wird ein horizontaler Quer⸗ graben von derſelben Tiefe gezogen. Nach Vollendung deſſelben werden wir bemerken, daß in der Sohle oder an den Seitenwänden Waſſer wie aus Adern hervorſtrömt. Wir graben nun den aus der Sohle herauf⸗ ſtoßenden Quellen etwas nach, und verfolgen die aus den Seiten ſich hervordrängenden durch kurze Gräben, damit ſie ungehinderter und voll⸗ ſtändiger abfließen können. Dieſe Gräben bleiben ſo lange offen liegen, bis ihre Ränder ſich etwas geſetzt, trockener geworden ſind, und in ihnen das Waſſer klar hervorrieſelt. Sollten wir die Erfahrung machen, daß die Näſſe in einiger Entfernung unterhalb des Quergrabens noch nicht gehoben iſt, ſo ſind wir genöthigt, daſelbſt einen zweiten Quergraben, ebenfalls horizontal und wieder ſo tief zu ziehen, daß die Sohle in die feſte Thonlage eindringt. Mit dem Erdbohrer können wir oft der Ausſtrömung des Waſſers in der Sohle der Quergräben zu Hülfe kommen. Wir durchdringen mit ihm die dichte undurchlaſſende Thonſchicht und gelangen in das mit Waſſer geſchwängerte Erdlager, das gleichſam der Behälter für die Quel⸗ len iſt. Das Waſſer wird alsdann ſprudelnd aus den neuen Oeffnun⸗ gen hervorſpringen; es darf dieſen nicht viel nachgeholfen werden; ſie verſtopfen ſich auch nicht, indem das Waſſer ſelbſt ſie offen erhält. Die angefertigten Gräben werden wieder mit Steinen oder er Raiſig (§. 54.) ausgefüllt und zugedeckt. §. 60. Wie iſt die Entwäſſerung ad 4. möglich zu nachen Die Urſache der Näſſe einer Wieſe kann endlich auch darin liegen, daß das Waſſer aus einem benachbarten Gewäſſer, deſſen Spiegel im⸗ mer oder zu Zeiten höher liegt, als das Niveau der Fläche, und Ueber⸗ ſchwemmungen dieſelbe bisweilen mit Waſſer anfüllen, oder dieſes durch durchlaſſende Erdſchichten oder Adern in dem Grunde, ſich aufſtauet. Unterſuchen wir bei mittlerem Waſſerſtande das Gefälle des Stro⸗ mes, Fluſſes, Baches ꝛc., welcher wegen ſeiner hohen Lage das Wieſen⸗ land mit Sumpf überziehet, und finden durch das Nivellement, daß er weiter unten mit ſeinem Spiegel unter der Oberfläche des genannten Wieſenterrains ſtehet; ſo verſehen wir daſſelbe in den Richtungen 70 der tiefſten Stellen mit offenen Abzugsgraͤben, die ſich in einem Haupt⸗ entwaͤſſerungsgraben vereinigen, und führen den letzteren an dem beſag⸗ ten tieferen Punkte in das Waſſerbett. Bei hohem Wafferſtande wird die Wieſe zwar wie früher angeſtauet werden; aber wie bald das Waſ⸗ ſer im Fluſſe ꝛc. fällt, zieht es auch von der Wieſe wieder ab, und ver⸗ ſchwindet ganz, wenn es in jenem bis auf den mittleren Stand wieder herabgeſunken iſt. Tritt das Waſſer blos durch Durchſinterung in die Wieſe, ſo bringt man bei der Mündung des Entwäſſerungsgrabens eine Schleuſe an, die bei hoher Fluth geſchloſſen wird, um den Rückſtau in denſelben zu verhindern, bei niederer aber wieder geöffnet wird. Dieſe Schleuſe kann guch als Ventil, das ſich nach außen öffnet, gefertigt ſein; die hohe Fluth ſchließt es ſelbſt, und es wird, nachdem ſie geſun⸗ ken iſt, von dem abziehenden Wieſenwaſſer geöffnet. Steht uns das Recht zu, die Ueberſchwemmung von der Wieſe abzuwehren, ſo bauen wir längs dem Ufer einen Damm auf, und reſer⸗ viren, wenn jene zu gewiſſen Zeiten der Wieſe nützlich werden ſoll, durch Schleuſen die Gelegenheit, der Wieſe Waſſer zukommen zu laſſen. Lauft der Fluß oder Bach in vielen und großen Krümmungen, ſo können wir die Ufer des Bettes ſträcken und die großen Biegungen durchſchneiden. Dadurch wird ein ſtärkeres Gefälle, und ſomit die Sen⸗ kung des Waſſerſpiegels bewirkt. Bevor wir aber zu einer ſolchen Ar⸗ beit ſchreiten, müſſen wir die Koſten derſelben, und ihr Verhältniß zu dem möglicher Weiſe zu gewinnenden Nubtzen unterſuchen. Spricht das Reſultat des Nivellements nicht die Möglichkeit der Entwäſſerung auf die beſchriebene Art aus, ſo verſuchen wir durch ein anderes, ob wir auf derſelben Seite des Fluſſes ꝛc., oder auf der gegen⸗ über liegenden einen tieferen Waſſerlauf haben, in welchen die Abwäſſe⸗ rung geſchehen könne. Im erſten günſtigen Falle richten wir unſeren Entwäſſerungsgraben nach der gefundenen tieferen Gegend; im zweiten günſtigen Falle müſſen wir unter dem Bette des Fluſſes ein hölzernes Siel durchlegen, oder einen ſteinernen Kanal hindurch bauen, und jen⸗ ſeit des Waſſerlaufes den Abzugsgraben bis an den ermittelten niedri⸗ gern Ort fortſetzen. Das Durchſinterungswaſſer aus oberhalb gelegenen Teichen kann auch, wenn bis zum Ableitungspunkte ein Gefälle von wenigſtens 2 Fuß vorhanden iſt, durch Fontanellen abgefangen und abgeleitet werden. Auch iſt dies bei Strömen und Flüſſen unter berſelben Bedingung er⸗ pabt, wenn di 1 Aulage det duteini fattale vitd ſo bi ſindig außtimmt. Durch Ethöh fauenden Waſſers ſt, de Veiſunyi dbet nurb keine it, bediene. Guoß Ethöhungsmiti Fülen mit dim i Huben vit Säite hin eimn à fahung dn zue Riſe bei anderes des Fuſes n. u und daraus dusJ dlaß n lte. §öt. Veieſelun In.dſt Hauptwiſſerungin ſchafluche Styit derin überein, d ic ſtele wich de ortlichen Vah ten die der Riſ den Varihileſid Dr. Lmngn, Ve ſi hier u wiͤn 4 62 Wäü die Vai ſcch in inm Ha eoteren an dem den em Wäfferſtmnde ne er wie dald das Vr⸗ e witder dd, und i üttleren Stund din Durchſinterung in ſſerungsgradens in um den Rückſmi töffnet wiꝛd. Da hßen öffnet, giferi „ nochdem ſie geim ung von der Wiß mm auf, und reſer h werden ſoll, durz men zu laſſen. en Krümmungen, e großen Biegunga und ſomit die Se zu einer ſolchen ihr Verhältniß i uchen. die Möglichkeit de ichen wir durch en der auf der geger elchen die Abwäſt richten wir unſern gegend; im zweitn iſſes ein hoherns h bauen, und j⸗ ermittelten nir genen Teiche kmn von wenifkes? de d abgeleltt wetden ben Bedingung e 71 laubt, wenn die Ableitung nicht in ſie ſelbſt zurückgeführt wird. Die Anlage der Unterdrains in dieſem Falle geſchieht nach§. 58. Die Quer⸗ fontaͤnelle wird ſo tief gelegt, daß ſie das Durchſinterungswaſſer voll⸗ ſtändig aufnimmt. Durch Erhöhung der niedrigeren Fläche über den Spiegel des ſtauenden Waſſers kann, wenn ein paſſender Abzug nicht aufzufinden iſt, die Verſumpfung gehoben werden. Dieſes Mittels würden wir uns aber nur bei kleinen Flächen und wenn hinreichendes Material in der Nähe iſt, bedienen. Große Flächen, hoher Auftrag und weite Entfernung des Erhöhungsmittels erfordern einen großen Koſtenaufwand, der in vielen Fällen mit dem zu erwartenden Gewinne nicht im Verhältniß ſtände. Haben wir für das in der Wieſe befindliche Waſſer nach keiner Seite hin einen Abfluß finden können, überſteigen die Koſten der Er⸗ höhung den zu hoffenden Nutzen, ſo bleibt uns zur Entfernung der Näſſe kein anderes Mittel übrig, als dieſelbe durch Gräben in die Nähe des Fluſſes ꝛc. zu führen, daſelbſt ein kleines Reſervoir auszugraben, und daraus das Waſſer durch Schöpfmaſchinen zu heben, und in den Fluß zu leiten. D. Die Bewäſſerung. §. 61. Berieſelung oder Beſtauung— welchem gebührt der Vorzug? In§. 6. finden wir die Berieſelung und die Ueberſtauung als Hauptwäſſerungsarten aufgezeichnet. Wohl ſämmtliche landwirth⸗ ſchaftliche Schriften, die der Wieſenwäſſerung erwähnen, ſtimmen darin überein, daß die Berieſelung der Beſtauung vorzuziehen iſt, und ich ſtelle mich bejahend auf ihre Seite, indem ich ſage, daß, wo die örtlichen Verhältniſſe eine Wahl zwiſchen beiden Bauarten geſtat⸗ ten, die der Rieſelung jederzeit den Vorrang verdient. Ihre überwiegen⸗ den Vortheile ſind von mehren Schriftſtellern, als: Thaer, Schwerz, Dr. Lengerke, Voiländer ꝛc. aufgezählt, und iſt es demnach unnöthig, ſie hier zu wiederholen. g§. 62. Welche Oertlichkeiten beſtimmen die Wahl einer von beiden Bauarten?— Die Berieſelung beſteht darin(§. 6.), daß ſich das Waſſer in 72 einer dinnen Schicht über die zu wäͤſſernde Flaͤche mit ſichtharer Bewegung hinzieht. Dieſe Bewegung iſt nur möglich, wenn die Fläche eine gewiſſe Neigung hat. Die letztere iſt nun entweder auf der Fläche natürlich da, oder ſie muß durch Kunſt, d. h. durch einen Umbau beſchafft werden. Dieſes Beſchaffen der Neigung auf der Fläche ſetzt uchwandig! zurd aber, ſo wie Möglichkeit der Berieſelung im erſteren Falle voraus, daß das Bewäſſerungswaſſer ſo hoch herangeführt werden kann, daß von ſeinem Spiegel(die Borden des Zuleitungsgrabens) bis in den Spiegel des Abzugsgrabens ein gewiſſes Gefälle vorhanden iſt. Iſt dieſes in der Direktion auf den tiefſten Punkt des Entwäſſerungsgrabens von einer ſolchen Größe, daß auf jede Ruthe 1“ kommt, ſo iſt eine Berie⸗ V ſelungsanlage ſtatthaft. Liegt es außer der Möglichkeit, oder iſt die Erreichung derſelben mit unverhältnißmäßigen Koſten verknüpft, dieſes Maaß von Gefälle zu bewirken, ſo kann nur eine Beſtauung vorgerich⸗ tet werden, wenn anders überhaupt der Waſſerſpiegel über die zu wäſ⸗ ſernde Fläche wenigſtens einige Zoll gehoben werden kann. Eine Berieſelungseinrichtung gewährt nur dann alle Vortheile, wenn das ganze Jahr hindurch ein ausreichender Waſſervorrath dispo⸗ nibel iſt. In je geringerem Maaße, oder je ſeltener uns dieſer zuſteht, deſto weniger ſpricht dies für die Rieſelung. Auf keinen Fall dürfen wir bei Mangel an Waſſer zu einem künſtlichen Baue ſchreiten, oder ihn weiter ausdehnen, als die dargebotene Waſſerquantität zulänglich bleibt, indem ſonſt leicht die aufgewandten Koſten mit dem zu erreichen⸗ den Nutzen in Mißverhältniß treten könnten. Doch auch das geringſte und ſeltenſte Waſſer dürfen wir nicht bei der Möglichkeit der Anwen⸗ dung ungenützt dahin fließen laſſen; wir gebrauchen es, wie und wenn wir es haben, durch theilweiſe wilde Berieſelung oder Ueberſtauung. Das»Wenn natürlich iſt dadurch bedingt, daß es in eine Zeit trifft, wo es der Wieſe überhaupt zuträglich iſt. Die Ueberſtauung iſt anwendbar, wenn die Fläche gar kein, bis zu einem Gefälle von 3“ pro Ruthe hat. Im letteren Falle würde bei einer Länge von oben nach unten von 10 Ruthen, wenn dort das Waſſer 3 hoch ſtände, daſſelbe hier 33“ ſtark die Fläche bedecken. In der weiter unten folgenden Lehre von der Ueberſtauung wird geſagt wer⸗ den, wie bei Gefälle der Fläche die Einrichtungen zu treffen ſind, daß der große Unterſchied der Waſſerbedeckungen auf den höheren und tiefe⸗ ren Stellen, der nachtheilig wirkend iſt, vermieden werden kann. 1 G 63. W diel Es iſ die Ju ten aufgeſtelt word at beinem Nubzen zunichſ dr hat,oder das man ſt ar, diß, je ge ung nothwendi rung des Vaſſers i ine geviſen S Ful, de vervendbn de Geiſe der Wiſſ ch ſenerz nguli Dielfübun de as ihrer An Ferner habe gungsfihigkeit e eemeſſen Durch wiede da Entwiſſerunge unteren widder zur ſervorrath füt änen Diſſes Verfahem 1 Fal durchſchnit benuttes Waſſe i ſondern viümcht i vid, um ufs Re di Eritha Wiſſe wan Gefäls it diti tielem Gefile un ſchwindet der Uacſ daſlbe vegen ſene henuht vaden kin — ice mi ſichdan un möglich, wanii nun entweder zuft ho durch einenluin g auf de Fläheſg en Falle voraui, 1 erden kann, daßn 3) bis in den S en iſt. Iſtdiſßi iſſerungsgraben m mt, ſo iſt eine Aa glichkeit, oder jt ſten verknüpft, i Beſtauung vorgaih gel über die zu w kann. dann alle Vorthel Waſſervorrath dit er uns dieſer zuſt keinen Fall dürn aue ſchreiten, or zuantität zulängli t dem zu erreichen auch das geringſt lichkeit der Anwin es, wie und wen der Ueberſtauun, in eine Zeit tiiſ iche gar kein, li gteren Falle v n, wenn dortu äche bedeckn. I wird geſägt dir treffn ſud, d höheren und liſ⸗ eden kann, 73 1) Der Berieſelungsban. §. 63. Wis viel erfordert die Berieſelungseinrichtung Waſſer? Es iſt die Frage außuſtellen: wie viel iſt Waſſer zur Berieſelung nothwendig? Zur Beantwortung derſelben ſind ſchon eine Menge Theo⸗ rien aufgeſtellt worden, die aber für die Anwendung von geringem oder gar keinem Nutzen ſind. Zunächſt der Größe der Fläche, beſtimmt das Gefäͤlle, welches ſie hat, oder das man ihr zu geben gedenkt, den Bedarf des Waſſers. Es iſt klar, daß, je größer die Fläche, deſto mehr Waſſer zu ihrer Berieſe⸗ lung nothwendig iſt, und je größer ihr Gefälle, deſto raſcher die Erneu⸗ erung des Waſſers erfolgen, d. h. deſto ſtärker der Zufluß ſein muß, um in einer gewiſſen Stärke zu wäſſern. Iſt uns, was in der Regel der Fall, die verwendbare Waſſerquantität ſparſam gegeben; ſo haben wir die Größe der Wäſſerungsfläche, oder ihr Gefälle, oder beides zugleich, nach jener zu reguliren. Die Anfüllung der Wäſſerungsgräben verzehrt eine Menge Waſſers, die aus ihrer Anzahl und aus ihren Profilen und Längen hervorgeht. Ferner haben auf den Waſſerbedarf noch Einfluß: die Einſau⸗ gungsfähigkeit des Bodens und die Verdunſtung; beide ſind ſchwer zu ermeſſen. Durch wiederholte Benutzung, d. h. indem man das Waſſer aus den Entwäſſerungsgräben eines oberen Theils der Fläche nach einem unteren wieder zur Bewäſſerung hinführt, läßt ſich ein geringerer Waſ⸗ ſervorrath für einen größeren Flächenumfang als ausreichend verwenden. Dieſes Verfahren kann bei einer Fläche, welche pro Ruthe wenigſtens 1“ Fall durchſchnittlich darbietet, ſo weit ausgedehnt werden, daß ſchon benutztes Waſſer nicht über 10 Ruthen im Entwäſſerungsgraben geführt, ſondern vielmehr in dieſer Entfernung ſchon wieder ſo hoch erhoben wird, um auf's Neue zu berieſeln. Die Erreichung dieſes Vortheils ſetzt aber eine gewiſſe Lage der Wieſe voraus. Je größer ihre Ausdehnung in der Richtung ihres Gefälles iſt, deſto öfter kann die erneuerte Aufwendung geſchehen. Bei vielem Gefälle und einer in eben genannter Art günſtigen Lage ver⸗ ſchwindet der Uebelſtand, daß jenes mehr Waſſer erfordert, dadurch, daß daſſelbe wegen ſeiner raſcheren Bewegung in einer gewiſſen Zeit oͤfter benutzt werden kann, als es bei geringerem Gefälle ſtatt fände. 74 Das Waſſer verliert durch ſeinen Gebrauch düngende Kraft, aber nicht in dem Maaße, daß es bei wiederholter Anwendung nutzlos wer⸗ den könnte. Die Erfahrung lehrt, daß zunächſt unterhalb der Wäſſe⸗ rungsgräbchen der Graswuchs am üppigſten iſt. Dies iſt eine Wir⸗ kung davon, daß an dieſen Stellen das Waſſer ſich ſtärker anhäuft, als in weiterer Entfernung von jenen Gräbchen. Bevor das Waſſer zu rieſeln anfängt, bildet es in den Grasſtoppeln eine gewiſſe Anſtauung, welche oben am höchſten und nach unten zu immer ſchwächer wird. Je mehr Gefälle die Fläche hat, deſto geringer wird dieſer Unterſchied, und deſto gleichmäßiger iſt as Wachsthum. Auch wirkt das in den Wäſ⸗ ſerungsgräbchen ſtehende Waſſer befruchtend auf die Ufer, welches wir bei den Dämmen bewährt finden, in welchen Waſſer forgeleitet wird, ohne ſie zu berieſeln. Unbeſtritten bleibt, daß die gröberen Dungtheile auf den zuerſt gewäſſert werdenden Wieſentheilen meiſt abgeſetzt werden; die feineren und aufgelöſteren aber anhaltender eine Ingredienz des Rieſelwaſſers bleiben. Reſervirt man ſich bei einem derartigen vielſeitigen Gebrauch die Gelegenheit, den Theilen der Wieſe, welche benütztes Waſſer erhalten, abwechſelnd friſches, d. h. ungebrauchtes, zulaſſen zu können, ſo iſt auch dem Einwande, daß, bei oft wiederholtem Gebrauche deſſelben Waſſers die unteren Wieſentheile im Vergleich zu den oberen ſtiefmütterlich be⸗ handelt würden, ſeine Kraft benommen. Der Vortheil, das Waſſer auf tiefer gelegenen Wieſenſtücken wie⸗ derholentlich aufzuwenden, wird in demſelben Grade unerreichbarer, wie 9. Bſfendete Die Fi 77. ſt ait in die zwa gli Rütn 7 1 A und hat ein ducchſch tinig Zolltüfer ll 4, ſo daß dos bon nüht witd. Die Juführung gtüben aſcheina, ſ briit,= 15 durch liche Beite der Sohl 1ſp= A4:2= 1 mitthte Profl= 1. Ruthen= 17' De Kuͤmgi 13 5:226 multiplizit giebt; (richt h, welles äth= 1021 9 de ltſcheJnhult Kubitzal Der Vertheilangähr das Gefälle der Fläche geringer als das oben erwähnte(pro Ruthe 1“¹) iſt. 1 Aber auch im ungünſtigſten Falle, wenn eine zweite, dritte ꝛc. Auf⸗ wendung deſſelben Waſſers nicht möglich iſt, dürfen wir nicht meinen, un⸗ ſer Waſſervorrath müſſe über unſere ganze Fläche auf Einmal ausreichen. Wir theilen vielmehr dieſelbe in eine ſolche Anzahl Abſchnitte, daß für jeden das vorhandene Waſſer zulänglich wird, treffen dabei die Einrich⸗ tung, daß jeder für ſich zu wäſſern iſt, und laſſen dann ihnen in einer gewiſſen Ordnung abwechſelnd das Waſſer zu. Im Frühjahr und Herbſt, wo die ſogenannten Hauptwäſſerungen geſchehen, ſind in der Regel alle Gewäſſer eine Zeit lang angeſchwollen, und laſſen uns unſerer Wieſenwäſſerung eine größere Ausdehnung geben. Diss it da ſa Nehmen vin Käütf, di n? Fülung de Wiſen kunden= 5 Mnut Aucham, oe nch nicht uſ hr n de Grnaſtgi un Häheten biftß, vache ne wetden. düngende Kraft vendung nutlos d unterhalb der Viß Diss iſt eine I h ſtätker anhäuſ, 9 Sevor das Vuſſe⸗ te gewiſſe Anſteum ſchwächer witd, z ieſer Unterſchid,m irkt das in den Ae die Ufer, welchts aſſer forgaleitt ni theile auf den zui verden; die feinn z des Rieſelwaſſe ſeitigen Gerauh ztes Waſſer erhiln u künnen, ſo iſt ui he deſſelben Waſſe en ſtiefmütterlicht Wieſenſtücken vi unerreichbarer, ui ähnte(pro Nuth zweite, drittene Ai wir nicht miinen,m Einmal ausrihn Abſchnitte, dff n dabei die Eirij ann ihnen in in Im Früljcht ud ſchehen, ſid in e dlaſſen ind unſent 75 g. 64. Beſonderes Beiſpiel für den Rückenban in Betreff ſeines Waſſerbedarfs. Die Fig. 57. ſtellt einen Rückenbau dar von 1 Morgen Groͤße; er iſt in die zwei gleichen Felder A und B abgetheilt, ſo daß in beiden die Rücken 7 ½ Ruthen lang ſind; jede Seite d iſt 1 Ruthe breit, und hat ein durchſchnittliches Gefälle von 6. Die Rücken B liegen einige Zoll tiefer als das Ende der Entwäſſerungsgräben der Rücken A, ſo daß das von daher abfließende Waſſer auf B von Neuem be⸗ nützt wird. Die Zuführungsgräben a, welche hier zugleich als Vertheilungs⸗ gräben erſcheinen, ſind im Spiegel am Anfange 18“, am Ende 12“ breit,— 15“ durchſchnittliche Spiegelbreite; dagegen die durchſchnitt⸗ liche Breite der Sohle—= 9 3 15“+ 9= 24“3 die aequirte Breite alſo= 24: 2= 12“9. Die Spiegelhöhe beträgt 6“3 mithin iſt das mittlere Profil= 12 α 6= 72“. Dies mit der Länge— 12 Ruthen= 1728“ multiplizirt, giebt= 72 Kubikfuß. Die Rückengräbchen b ſind oben 8“, unten 5“ breit, zuſammen 13 5 13: 2= 6 ½“ mittlere Breite; dieſe mit der Tiefe= 3 ½“ multiplizirt, giebt zum mittleren Profil 22 ¾“3 die Länge beträgt 87“ (nicht 90, weil es unten vom zweiten Zuführungsgraben a 3/ zurück⸗ ſteht)= 1044“3 die ſummariſche Länge aben 1044 6= 6264“3 der kubiſche Inhalt aller Rückengräbchen= 6264 22 ⅜= 142506 Kubikzoll= nahe an 82 ½ Kubikfuß. Der Vertheilungsgraben a enthielt. 72. Summa 154 ½ ⸗ Dies iſt der ſummariſche Waſſerbedarf zur Füllung der Gräben. Nehmen wir an, daß der Zuführungsgraben in jeder Sekunde 2 Kubikfuß, d. i. in 2 Sekunden 1 Kubikfuß Waſſer bringt, ſo ſind zur Füllung der Wäſſerungsgräben erforderlich 154 ½*☛ 2= 309 Se⸗ kunden= 5 Minuten 9 Sekunden. Auch dann, wenn dieſe Gräben angefüllt ſind, fließt das Waſſer noch nicht raſch über die Beete in die Abzugsgräbchen; ſondern es ſindet in den Grasſtoppeln Widerſtand, der eine durchſchnittliche Anſtauung von ¼/ Höhe veranlaßt; dieſe beträgt auf ½ Morgen= 270 Ku⸗ bikfuß, welche wiederum in 540 Sekunden= 9 Minuten gewährt werden. 76 Zus Anfüllung der Graͤben, wie oben= 5 Minuten 9 Sekunden. Zur Anſtauung von ½ Höhe= 9 ⸗ Zuſammen= 14 ⸗ — 5 9, Beſonders angeſtellte Verſuche haben gelehrt, daß für einen Bau, wie der in Fig. 57. dargeſtellte, ½ Kubikfuß pro Sekunde Waſſer⸗ zufluß zur Rieſelung eben hinreichend iſt. Wir können nun fragen, wie ſtark iſt dann die eigentlich übertie⸗ ſelnde Schicht? Sämmtliche 6 Beete bekommen in 1 Sekunde ½ Kubikfuß; jedes derſelben daher a, und die einzelne Seite=— ½, Kubikfuß. Die Länge einer Seite iſt—= 90 Duodec. Fuß, die Breite= 12 Duodec. Fuß. Bei einem Gefälle von 6“ pro Ruthe iſt die Schnelligkeit des Waſſers wegen der ſeinen Lauf hindernden Grasſtoppeln in 1 Sekunde nur 3“ anzunehmen= ¼“. In jeder Sekunde wird demnach mit jenem ½, Kubikfuß ein Streifen von 90“ Länge und ½¼ Breite berieſelt, 5%— 22 — — OFuß; mithin kommt auf jeden einzelnen JFuß Fuß 24.22 ⅓ fuß Waſſer. Drücken wir dies in Zollhöhe aus, ſo erhalten wir, da Kubik⸗ hu= Vn“ iſ, für jeben uß ein Waſſerſchicht von⸗ 5 1⸗ —· 2 = 45“ Stärke, welches nicht ganz der 4te Theil einer Dezimallinie iſt. Hätte die Rückenſeite ein Gefälle von doppelter Größe, die Bewe⸗ gung des Waſſers wäre doppelt raſcher, ſo würde ſich die Rieſelſchicht bis zu 0“ Höhe verdünnen. Um nun 43“ zu erhalten, müßte 1 Kubikfuß pro Sekunde Zufluß ſein; dabei würde aber die Zeit bis zum Eintritt der Rieſelung nur die Hälfte der angegebenen ſein. Es folgt daraus: Je ſtärker das Seitengefälle der Rücken, oder je ſchneller das Waſſer ſich über ſie hinbewegt, deſto ſtärker muß der Zufluß ſein, um eine gewiſſe Höhe der Rieſelſchicht inne zu halten, und in demſelben Verhältniß, als der Zufluß ſtärker wird, vermindert ſich die Dauer der Zeit bis zu erfolgender Rieſelung; denn die Anfüllung der Gräben, und die erforderliche Beſtauung wird dann in kürzerer Zeit bewirkt. Dieſe Beſtauung ſelbſt ſtellt ſich bei vermehrtem Gefälle ſogar noch etwas ge⸗ ringer als ½“ Höhe heraus. Diſſe Buetrun mn bi intt Jüte d tffen, wem de be lit mehr dder wenig rt wegn der veſt aunn Zuſtndes der Wahrnehmungen hat noch iher die tim vihret, he di Niſt us Waſſerin d⸗ oiſſertm Wiſſ daf erien Sittigeng de dmm aufhefkelten Das aſeer ſit ds Thells A in den damſoben Zätberlauf vor ſch, wenn wit Lettere, ahne änen⸗ nenſcheins, wo des wäſſerungen, venig gering anzunehwen. Jhe Angabed men, dnn nur unzun Fiich berchne, nie erhalten, als der Vert dern Flache iſt diſes ie vil ven jnm danſtung zauſcräte ten in Manßſid m Hien nirm! dem erſten hahen Me u ſ f. b henn i n den eiſ Aatil tit van n zuni n= 3 Shnda gai deitſltem a luſt ath. — — Minuten Sekunde tt, daß für einn ae pro Sckunde Wß die eigentlic im de/ Kubikfußzſ 24 Kubikfuß. Fuß, die Breihr die Schnelligkeit ppeln in 1 Seku i as Kubikfuß .— M— A uu 24.22 ½ ſo erhalten wir, icht von j 2. 22„ ner Dezimallinie ſ r Grüße, di Ban ſih die Riſelſcit erhalten, müfn! der die Zeit bis zm nen ſein. Es olh oder je ſchnlle di er Zufluß ſein, m und in demſin ſich die Dun i der Grih, and zeit bewick. Duſ gar noch twas ge 77 Dieſe Berechnung der Länge der Zeit bis zur Rieſelung würde nun bei einer Fläche der genannten Art in der Wirklichkeit genau zu⸗ treffen, wenn der Boden kein Waſſer in ſich aufnähme. Dies iſt nun aber mehr oder weniger der Fall, ohne daß ſich ein beſtimmtes Maaß dafür wegen der verſchiedenen Dichtigkeit und des größeren oder gerin⸗ geren Zuſtandes der Trockenheit des Bodens aufſtellen läßt. Mehrfache Wahrnehmungen haben gezeigt, daß es 5 bis 15 Minuten und mehr noch über die oben angegebene Zeit von 14 Minuten und 9 Sekunden währet, ehe die Rieſelung eines halben Morgens ſo bewirkt wird, daß das Waſſer in den Abzugsgräben abfließt. Bei einer regelmäßig ge⸗ wäſſerten Wieſe darf man annehmen, daß ohngefähr 5 Minnten zur erſten Sättigung des Bodens hinreichen, und es würde demnach bei dem aufgeſtellten Falle in etwa 20 Minuten die Berieſelung eintreten. Das Waſſer fließt nun ununterbrochen aus den Abzugsgräben o des Theiles A in den zweiten Vertheilungsgraben a, und es geht nach demſelben Zeitverlaufe von 20 Minuten die Berieſelung des Theiles B vor ſich, wenn wir die Verdunſtung= 0 ſetzen. Wir können dies Letztere, ohne einen großen Fehler zu begehen, thun. Während des Son⸗ nenſcheins, wo die Verdunſtung am ſtärkſten iſt, wird, außer den Haupt⸗ wäſſerungen, wenig gewäſſert, und es iſt der Verluſt ſchon deshalb nur gering anzunehmen. Jede Angabe durch Zahlen, die verdünſtende Quantität zu beſtim⸗ men, kann nur unzuverläßig ſein. Wir können wohl für eine gewiſſe Fläche berechnen, wie viel weniger Waſſer wir aus den Abzugsgräben erhalten, als der Vertheilungsgraben aufgenommen; aber bei einer an⸗ deren Fläche iſt dieſes Reſultat wieder ein anderes. Wir wiſſen nicht, wie viel von jenem Verluſte der Einſinterung, und wie viel der Ver⸗ dunſtung zuzuſchreiben iſt, da ſich für erſtere eben ſo wenig als für letz⸗ tere ein Maaßſtab angeben läßt. Haben wir den Bau ſo einrichten können, daß das Waſſer von dem erſten halben Morgen auf den zweiten, von dieſem auf den dritten u. ſ. f. bis zehnten zur wiederholten Rieſelung fließt, und wir wenden in den erſten Vertheilungsgraben das Waſſer in oben erwähnter Quan⸗ tität von ½ Kubikfuß pro Sekunde, ſo werden wir in 10 20 Mi⸗ nuten= 3 Stunden und 20 Minuten die ganze Fläche von 5 Mor⸗ gen in berieſeltem Zuſtande ſehen. Lauft nach der Berieſelung dieſer 5 Morgen das Waſſer in den 78 Hauptabzugsgraben, ohne ferner wieder benutzt werden zu koͤnnen, ſo ſind die etwa noch übrigen Wieſentheile, nachdem auf jenen die Wäſſe⸗ rung ausgeführt, mit Waſſer zu verſehen, und es iſt bei dieſer Abwech⸗ ſelung oder Umſtellung des Waſſers das Bedürfniß der einzelnen Wia ſentheile zu berückſichtigen. Während der Hauptwäſſerungen im Herbſt und Frühjahr muß jede Fläche wenigſtens 14 Tage oder zu verſchiedenen Zeiten zweimal In der Regel haben wir 8 Wochen zu die: 7 Tage gewäſſert werden. ſen Verrichtungen Zeit, und wir können demnach, haben wir 4mal 5 Morgen auf obige Weiſe angelegt, auf 20 Morgen bei dem Zufluß von ½ Kubikfuß pro Sekunde die Bewäſſerung ausführen. In den genannten Jahreszeiten iſt der Waſſerzufluß in der Regel ſtärker als der gewöhnliche im Sommer. Bei 1 Kubikfuß pro Sekunde können wir bei der genannten Einrichtung gleich Anfangs 2 5 Mor⸗ gen zur Berieſelung ziehen, indem wir jeden 5 Morgen ½ Kubikfuß zufließen laſſen. Dies giebt in 8 Wochen 40 Morgen. Bei 2 Kubik⸗ fuß 80, bei 3 Kubikfuß 120, bei 4 Kubikfuß 160 Morgen ꝛc. Es iſt hier angenommen, daß man die wiederholte Benützung des Waſſers nur auf je 5 Morgen ausdehnen könne. Wäre nun aber das Terrain bezüglich ſeines Gefälles und ſeiner Breite⸗Lage ſo günſtig, daß ſchon gebrauchtes Waſſer ſich noch öfter aufwenden ließe; ſo würde in dem Maaße, als dieſe Wiederholung in der Benützung weiter Statt fände, mit derſelben Quantität die Bewäſſerung bei dem beſtändigen Zufluß von oben, umfangsreicher werden. Angenommen, es könnte das Waſſer von den erſten 5 Morgen V unterhalb gelegenen anderen 5 Morgen aufs Neue zugeführt werden, und dies ebenſo von den zweiten, dritten ꝛc. 5 Morgen, ſo wären bei ½ Kubikfuß Zufluß pro Sekunde, 40 Morgen, und bei 4 Kubikfuß Zufluß 320 Morgen zu wäſſern. Den Sommer über, wo die Wieſen nur der Anfeuchtung bedürfen, reichen wir mit derſelben Waſſermenge noch weiter aus. Bei einem Zufluß von ê Kubikfuß pro Sekunde können wir, wenn das gebrauchte Waſſer immer wieder benützt wird, in 10 Stunden 5 Morgen wäſſern. Nach der oben angeſtellten Berechnung gehen auf Anfüllung der Grä⸗ ben, Einſinterung ꝛc., bei jedem halben Morgen 20 Minuten verloren, welches bei 5 Morgen= 3 Stunden 20 Minuten iſt. Wendete man das Waſſer auf den erſten halben Morgen allein, und ließe daſſelbe bis — nufben ehnten nch! tbeintcſit 3, di nach Verlauf vo an zugeführt uit. tthen lſen,ſo g ſt. Man wäſſetti In triben Tagn. darkehen, ſo kemn ſer Zäit heum, zührt man des I 11 Uhr auf, ſolü in 14 Tahen 110 dder 14 Thhen, in Wiſfnpateln nne ſen infnngen zu kü Zum Zweck der Hähe zu, ud wi Waſſers,fü d einmal ſo di Za Haben wir dikfuß pro Sekun wit dürfin in denſ Bej einem ge nen wir de Veriſe 12 Nuthen(Fi”. alſo auf 5 Rücm, den zu regulitn ſt ſccht vur“ho in Sommar uuh gchen aber 10 Mi für dn ltn hal alle 5 Matgn nr Theil9 Euda. in geviſſet vad ſ nüthiger f die i ſi s metmißg, twerden zukännn, n auf jenen die Vi s iſt bei diſe Aent fniß der einzelne ſt und Frühjthe n ledenen Zeiten zuin wir& Wochan ei ch, haben wit anl Corgen bei dem i ausführen. ſerzufluß in de 4 gubikfuß pro Sin Infangs 2 X 5. Morgen ½ Kubſt orgen. Bei 2 Ku Morgen. erholte Benütung Wäre nun ahe teLage ſo günſtii en ließe; ſo wüni nütung weiter E bei dem beſtäͤndt den erſten 5 Ar eue zugeführt wa korgen, ſo win und bei 4 Kuüſh Anfeuchtung baüt ſter aus. Bäi „wenn das prutt en 5 Morgm niſa fAnfülung zn 86 20 Minutn alen m iſt. Wendet m und liße diſſäbet 79 auf den zehnten nach und nach fortrieſeln, ſo würde derſelbe um 3 Stun⸗ den beeinträchtigt. Zur Vermeidung dieſes ſtelle man das Waſſer ſo um, daß nach Verlauf von 8 Stunden das Waſſer dem 6ten halben Mor⸗ gen zugeführt wird. Will man die Bewäſſerung noch ſorgfältiger ge⸗ ſchehen laſſen, ſo giebt man jedem Morgen beſonders 2 Stunden Waſ⸗ ſer. Man wäſſert im Sommer nur vom Abend bis zum Morgen, oder an trüben Tagen. Läßt man dieſe Wäſſerung in 8 bis 10 Tagen wie⸗ derkehren, ſo kommt man mit 40 bis 50 Morgen ſpäteſtens in die⸗ ſer Zeit herum, wenn man blos 10 Stunden des Nachts wäſſert. Führt man das Waſſer von Nachmittags um 3 Uhr bis Morgens um 11 Uhr auf, ſo können in 8 bis 10 Tagen 80 bis 100 Morgen und in 14 Tagen 140 Morgen befeuchtet werden. Jene Zeit von 8, 10 oder 14 Tagen, in welcher durch Umſtellung des Waſſers die einzelnen Wieſenparcellen nach und nach berieſelt werden, um wieder bei den er⸗ ſten anfangen zu können, nennt man Turnus oder Umgang. Zum Zweck der Anfeuchtung reicht auch eine Rieſelſchicht von o“ Höhe zu, und wir würden demnach nur der Hälfte, d. i. ¾ Kubikfuß Waſſers, für dieſelbe Fläche, aber bis zum Eintritt der Rieſelung noch einmal ſo viel Zeit bedürfen; bei jedem halben Morgen 40 Minuten. Haben wir den angenommenen Waſſerzufluß doppelt, d. h. 1 Ku⸗ bikfuß pro Sekunde, ſo wird jeder Turnus um die Hälfte kürzer, oder wir dürfen in denſelben Turnus noch einmal ſo viel Fläche ziehen. Bei einem geringeren Zufluß als pro Sekunde ½ Kubikfuß kön⸗ nen wir die Berieſelung bis zu ½ ˙ Höhe auf die ganze Breite von 12 Ruthen(Fig. 57.) nicht ausdehnen, ſondern nur bis auf die Hälfte, alſo auf 5 Rücken, welches durch die Stellung von Raſen in die Grã⸗ ben zu reguliren iſt. Nehmen wir die ganze Breite, ſo wird die Rieſel⸗ ſchicht nur ½0“ hoch, was, wie oben geſagt, bei bezweckter Anfeuchtung im Sommer auch zureichend iſt. Für jeden folgenden halben Morgen gehen aber 40 Minuten in der Wäſſerungszeit verloren; bei 5 Morgen für den letzten halben= 6 Stunden. Wäre die Wäſſerungszeit für alle 5 Morgen nur auf 10 Stunden beſchränkt, ſo würde der obere Theil 9 Stunden 20 Minuten, der untere nur 3 Stunden 20 Minu⸗ ten gewäſſert werden. Eine Umſtellung iſt demnach in dieſem Falle um ſo nöthiger. Iſt die disponible Waſſermenge viel kleiner als die erwähnte, ſo iſt es zweckmäßig, Sammelteich anzulegen. Zur Regenzeit iſt die Wäſ⸗ 80 ſerung im Sommer einzuſtellen, und das Waſſer fließt ungenützt vor⸗ über. Durch Anlage von Teichen werden aber Reſervoire für die trok⸗ kene Zeit gebildet. §. 65. Beſonderes Beiſpiel über den Waſſerbedarf beim Hangbau. Die Flaͤche A Fig. 58. ſei ebenfalls V2 Morgen groß, 12 Ruthen 66495 Sekunden= lang und 7 ½ Ruthen breit. Wir wollen annehmen, das Gefälle der Wieſe vom erſten Wäſſe⸗ V rungsgräbchen bis in den zweiten Vertheilungsgraben ſei pro Ruthe 6“ das Rieſelwaſſer bewegt ſich dann ebenfalls in 1 Sekunde 3. Beim Rückenbau mußte das Waſſer auf jedem Beet 15 Ruthen Länge(zu beiden Seiten 7 ½ Ruthe) berieſeln; bei 6 Beeten alſo 90 Ruthen Länge. In. dem gegenwärtigen Beiſpiele des Hangbaues hat es blos eine Länge von 12 Ruthen auf einmal zu berieſeln. Hieraus folgt, daß wir bei letzterem 7 ½ mal weniger Waſſer bedürfen als bei erſterem, wenn wir bei beiden die Rieſelſchicht= ¼ 6 Höhe rechnen; oder wir können bei dieſem Hangbau die Wäſſerung mit dem Zufluß von ½ Kubikfuß auf eine 7 ½ mal größere Länge nach Xx hin ausdehnen. Ließen wir den eben genannten Vorrath ganz auf die Fläche A, ſo würde die Rieſelſchicht=%“ betragen; alſo 7 ½ mal mehr als beim Rückenbau. Wir bedürfen alſo nur für A ½: 7 ½ ½ Kubikfuß pro Sekunde. Denn das Waſſer berieſelt in jeder Sekunde einen Streifen von 12 Ruthen= 144 Länge, und ¼ Breite= 36 ◻Fuß; auf dieſe 1⁄18 Kubikfuß vertheilt, kommt auf 1Fuß= 5 36 Höhe⸗= hus“ Die Dimenſionen des Zuführungs⸗ und Vertheilungsgrabens a ſeien: am Anfange 1½ Spiegelbreite, 1“ Sohlenbreite; am Ende 1 Spiegelbreite und 6“ Sohlenbreite; die Spiegelhöhe= 6“. Das erſte Profil würde demnach ſein= 90 ◻“z das zweite= 64 ◻ 7 — 72. das mittlere aber Auf 12 Ruthen= 1728“ Laͤnge beträgt der kubiſche Inhalt= 72 Kubikfuß. Die Wäſſerungsgräbchen b ſind 6 ½ breit und 3 ½“ tief; das Profil= 9 ¼ z es ſind 4 ſolcher Gräbchen b, alſo iſt die ſummariſche Länge= 12 mal 4 Ruthen= 4. 1728“. Der kubiſche Inhalt uaſamih nützol= 91 dü Zor Anſtauun ( 64). Sunma 1 0= B3 gguen, iit! Au Nach dem Win don derſebm Giſß bis zur Riſſäung Aus dem Van Rückenbau7 2 m bei gliche Riſiſſ mehr Zeit, al jener Auch hier muf fäne Enſrugungif nige Jit, ud zun ferten Jeilänge m gen Verieſeung Sehen wit⸗ des Riſſavaſſets i kunde die Riſelglic ſe oen nut 35 0 1eo wadden; tde noch enmal ſo ſttt dei bedüfte es ther tforderlchen Ethu Es qilt aſſ be Je gtißer de tatt indende ii Höhe d Milſcit wird alsdamn in e Das ſu der Beiieſeung w welmn enniitz ſ ſtinn ſer ahilte,haan her driſteng Pehnt, nan e ſließt ungenütt n deſervoit fü det edarf bei Hanz tgen groß, 12Juß eſe vom etſten Uif graben ſei pro Ath n 1 Sekunde 3 dem Beet 15 Nln bei 6 Beeten alſ e des Hangbaus berieſeln. Hinn aſſer bedürfen als 65”, Höhe rechne gwit dem Zuflußn ach X hin ausdehmn nz auf die Flichel JTh mal marl Kubikfuß g e einen Streifeni 6 OFuß; auf ii — Höhe= 1 .36, rtheilungsgtaben! reitez am Endel dhe= 6¼ d) zweite= b40 Ruthen= 10 nd 3 6½7tißu iſt di funnnſte der kuüſihe Jihi noch einmal ſo ſtark, alſo= ⁄ 6 Knbikfuß pro Sekunde ſein. 81 aller Waͤſſerungsgräbchen alſo= 9 ¼ 2 4* 1728= 91 1728 Kubikzoll=— 91 Kubikfuß. Zur Anſtauung bis zu ½“ Höhe bedürfen wir 270 Kubikfuß (§. 64.). Summa des Waſſerbedarfs vor der Rieſelung= 72+ 91+ 270= 433 Kubikfuß. Auf jede Sekunde wird ⁄1 Kubikfuß gegeben, oder 1 Kubikfuß in 15 Sekunden; mithin 433 Kubikfuß in 6495 Sekunden= 108 ¾ Minuten= 1 Stunde 48 ¼ Minuten. Nach dem im vorigen§. angeführten Beiſpiele für den Rückenbau von derſelben Größe und demſelben Gefälle der Rieſelflächen, war die bis zur Rieſelung erforderliche Ziit= 14 Minuten 9 Sekunden. Aus dem Vergleich beider Reſultate folgt: daß der oben angegebene Rückenbau 7 ½ mal mehr Waſſer bedarf, als der erwähnte Hangbau, bei gleicher Rieſelſchicht⸗Höhe von ½6“3 dieſer aber beinahe 7 ½ mal mehr Zeit, als jener, ehe die Berieſelung der Fläche erfolgt. Auch hier muß auf Einſinterung in den Boden nach Verhäͤltniß feiner Einſaugungsfähigkeit obigen 1 Stunde und 48 1³ Minuten, ei⸗ nige Zeit, und zwar um ſo mehr zugerechnet werden, weil in der vergrö⸗ ßerten Zeitlänge mehr einzieht, ſo daß bis zum Moment der vollſtändi⸗ gen Berieſelung wenigſtens 2 Stunden Verlauf anzunehmen ſind. Setzen wir ein doppelt ſtarkes Gefälle an, ſo wird die Bewegung des Rieſelwaſſers in 1 Sekunde= 6“3 demnach beträgt in jeder Se⸗ kunde die Rieſelfläche= 144 ½= 14 ½= 72 ◻˙, während ſie oben nur 36 ◻ war; mithin wird die Verdünnung ſtatt 16= %0“ werden; oder der Zufluß muß, um—¼15 Rieſelhöhe zu erreichen, Da⸗ bei bedürfte es aber zur Anfüllung der Gräben und zur Bewirkung der erforderlichen Stauung nur der Häl fte der Zeit. Es gilt alſo beim Hangbau derſelbe Satz als beim Rückenbau: Je größer das Gefälle pro Ruthe iſt, deſto größer muß bei der Statt findenden raſcheren Bewegung der Zufluß ſein, um eine gewiſſe Höhe der Rieſelſchicht zu erhalten; die Zeit bis zu erfolgender Rieſelung wird alsdann in demſelben Verhältniß kürzer. Da es bei dem geringen Zufluß von Waſſer, den der Hangbau zur Berieſelung verlangt, einer ſo bedeutend längeren Zeit bedarf, ehe letztere eintritt; ſo iſt in dem Falle, wo folgende Flächen ſchon gebrauchtes Waſ⸗ ſer erhalten, beſonders darauf Rückſicht zu nehmen, daß die letzteren in ihrer Bewäſſerung nicht zu ſehr verkürzt werden. Bei Hauptwäſſerungen, Wehner, prakt. Wieſenbau. 6 8³ welche füͤr ein und denſelden Plan 8 bis 14 Tage ununterdrochen fott⸗ dauern, kann dieſer Umſtand mehr außer Acht gelaſſen werden. Wäh⸗ rend des Sommers aber, wo die einzelnen Parcellen nur einige Stum den gewäſſert werden, muß durch öftere Umſtellung des Waſſers bezweckt werden, daß jeder Plan gleich lange Zeit unter Berieſelung ſteht. Aus demſelben Grunde, und anderen, die bei der Anleitung zur Anlage eines Hangbaues vorgetragen werden ſollen, wird auch kein Hang breiter als 10 bis 12 Ruthen gemacht; nach dieſer jedesmaligen Breite wird ein neuer Vertheilungsgraben angelegt, der zwar, wenn Gefälle genug vorhanden iſt, das im vorhergehenden Plane benützte Waſſer zum ferneren Gebrauch aufnehmen darf, aber zugleich auch aus dem Zufüh⸗ rungsgraben mit friſchem Waſſer muß verſehen werden können. Der Hangbau hält die Feuchtigkeit länger an als der Rückenbau, und man kann alſo ihn der Bewäſſerung länger entbehren laſſen, d. h. den Turnus verlängern. Benützen wir das Waſſer, nämlich 1 s Kubikfuß von einem Tage b zum anderen immer 20 Stunden, und rechnen auf jeden halben Mor⸗ gen 5 Stunden, ſo werden wir mit 2 Morgen fertig, in 14 Tagen mit 28 Morgen, wenn wir das Waſſer nie wiederholt aufwenden kön⸗ nen. Sind wir dies Letztere aber ſo im Stande, daß auf jeden folgen⸗ den halben Morgen das Waſſer vom vorhergehenden geleitet werden kann, ſo läßt ſich dieſes in folgender Art vertheilen. Der erſte halbe Morgen erhält das Waſſer 5 Stunden; nach Ver⸗ lauf von etwa 2 Stunden fließt es auf den zweiten halben Morgen, welcher es alſo 3 Stunden während der Wäſſerung des erſten genießt, und es ſind ihm, ſo wie jedem folgenden, dann noch 2 Wäſſerungsſtun⸗ den beſonders zuzufügen. Der erſte 5 Stunden—= 5 Stunden. Der zweite 3+˖ 2 5 ⸗ Der dritte 1+‿ 2+ 2 5⸗ Der vierte 1+ 2+ 2 5 Der fünfte 1+m2+ 2 3 Der ſechſte 1+2+ 2— 1 Der ſiebente 1+ 2+ 2—. Der achte 1+2+ 2= 5 ⸗ Es werden alſo in dieſer Zeit ½ oder 4 Morgen gewäſſert. da tün Stunden, und duf ſin der Biſe Der trſt 10 Dar wweite Dar diitte b Der viett 4 Derfuft Derſchſe zuſmmen A 8 Im eſten gen, in lebten S Beſteht der vir in oben ang 2 Morgen=2 Tagm wihrendd In den dod ſers, wunden d 42 X✕ 45 Metgen 5 dder Wihrend holung it der T haben Morgen; Mergen wiſſern get nach undm wiermalige Umſt dis zu 1 Kul Mergen. uſe haben wifür d riſſeung ſite und zonr li zu rathſin. des K 6. Af In den nit das Gffl age mmuntaduhe 1 gllaſſen werden, T artelln nur einigr en lung deWaſſes be Beriſſaung ſet die bei derAnlitmnn len, wird auh kinzn ieſer jädesmuluadi eer zwar, wenn Gſt lane benüßte Wiſem ch auch aus den zii werden können. an als der Nücknit enthehren laſſen, biefuß von einem d dauf jeden halben M in fettig, in 14 9 jederholt aufſvendan e de, daß auf jeden fign thenden geleitet wun h. 5 Stunden; nacht geiten halben Mihn uung des erſtn giiſ och 2 Wiſſerungiſd =— 5 Enn 25 — 5 — 83 Odet läßt man auf den erſten halben Morgen das Waſſer 10 Stunden, und auf jeden folgenden 2 Stunden; ſo geſtaltet ſich der Au⸗ ſatz in der Weiſe: Der erſte 10 Stunden= 10 Stunden. Der zweite 8+. 2— 10„ Der dritte 6+ 2+ 2= 10 Der vierte 4+ 2+ 2+ 2 10 Der fünfte 2+ 2+ 2+ 2+ 2= 10 Der ſechſte 0+ 2+ 2+† 2+ 2+ 2= 10. zuſammen 20 Stunden Wäſſerungszeit auf ½ oder 3 Morgen. Im erſten Falle können wir in 14 Tagen wenigſtens 56 Mor⸗ gen, im letzten Falle 42 Morgen berieſeln. Beſteht der Waſſerzufluß pro Sekunde in 1 Kubikfuß, ſo können wir im oben angegebenen Falle bei niemals wiederholter Benützung ſtatt 28 Morgen= 28* 15= 420 Morgen in einem Turnus von 14 Tagen während des Sommers berieſeln. In den beiden letzten Fällen, bei erneuertem Gebrauche des Waſ⸗ ſers, würden wir ſogar in dieſer Zeit 56* 15= 840 Morgen; oder 42* 15= 630 Morgen befeuchten können, und zwar jeden halben Morgen 5 oder 10 Stunden. Während der Hauptwäſſerung können wir, wenn keine Wieder⸗ holung in der Waſſerbenützung Statt findet, in 8 Wochen, für jeden halben Morgen 14 Tage, bei dem Zufluſſe von ¼1 6 Kubikfuß nur 2 Morgen wäſſern. Ließe ſich aber das Waſſer vom erſten halben Mor⸗ gen nach und nach bis auf 5 Morgen ausdehnen, ſo kommen durch viermalige Umſtellung ſchon 20 Morgen zur Berieſelung; bei einem bis zu 1 Kubikfuß pro Sekunde verſtärkten Waſſerzufluß= 300 Morgen. Iſt unſer Wieſencomplexus nicht von ſo großer Ausdehnung, oder haben wir für denſelben einen größeren Waſſerzufluß, ſo kann die Be⸗ rieſelung ſtärker als die angenommene von—¼ 6˙%Höhe gegeben werden, und zwar bis zu 6 und ¼ 3 ein noch ſtärkeres Rieſeln iſt aber un⸗ rathſam. Dies gilt ſowohl für den Hang⸗ als Rückenbau. §. 66. Waſſerbedarf der Rieſelfläche von verſchiedenem Gefälle. In den beiden,§. 64. und§. 65., gegebenen Beiſpielen nahmen wir das Gefälle der Wieſe zu 6“ pro Ruthe an. 4 den meiſten 84 Fällen ſteht die Schaffung des Gefälles nicht in unſerer Willkühr, ſondern es iſt eine Beſchränkung durch das Gefälle des Terrains ſelbſt gegeben. Bei Conſtruirung deſſelben im Umbau müſſen wir uns den Vor⸗ theil nicht entgehen laſſen, daſſelbe Waſſer ſo oft als möglich zu benützen, welches dadurch erreichbarer wird, daß wir immer die Abzugsgräben möglichſt hoch halten. Nach den beiden unter den vorhergehenden§§. gegebenen Beiſpie⸗ len läßt ſich für jedes Gefälle der Waſſerbedarf berechnen. Doch müſ⸗ ſen wir eine ſolche Berechnung nicht für unbedingt und vollkommen richtig, ſondern nur als approximativ annehmen. Wir nehmen die Höhe der Berieſelungs⸗Waſſerſchicht zu ¼ 3“ an. Verſuche haben gezeigt, daß die Schnelligkeit des rieſelnden Waſ⸗ ſers ohngefähr halb ſo viel Zolle in 1 Sekunde berägt, als Zolle Gefälle die Fläche pro Ruthe hat. In dem Beiſpiele für den Rückenbau(§. 64.) haben wir für jedes Beet 15 Ruthen Rieſellänge*); für 6 Beete 90 Ruthen. Für dieſe 90 Ruthen Rieſellänge bedurften wir bei 6“ Gefälle und einer Schnelligkeit des Rieſelwaſſers pro Sekunde 30= ½ Kubik⸗ fuß Zufluß. Von dieſem kommt alſo auf 1 Ruthe= 10 Kubikfuß. Im Beiſpiele für den Hangbau(§. 65.) ſahen wir, daß für die Rieſellänge von 12 Ruthen bei demſelben Flächengefälle und derſelben Bewegung des rieſelnden Waſſers 1 5 Kubikfuß nöthig war; dies giebt wieder auf 1 Ruthe Rieſellänge= 1 30 Kubikfuß Waſſer. Das Verhältniß der Schnelligkeit des rieſelnden Waſſers zum Waſſerbedarf auf 1 Ruthe Rieſellänge iſt 3: 130. Es kann demnach folgende Tabelle bezüglich des Waſſerbedarfs bei verſchiedenem Gefälle zum Anhaltspunkte dienen: *) Anmerk. Unter Rieſellänge verſtehe man die Länge derjenigen Borde des Wäſſerungsgräbchens, über welche das Rieſelwaſſer ſich ergießt. Daher iſt beim Rückenbau die Rieſellänge die doppelte Länge des Rücken⸗ gräbchens; beim Hangbau die einfache Länge des Wäſſerungsgräbchens. Kubikfuß- dt 1 158 1 225 — — Bel 10 Gefalre pr.Seuthe iſt die Bewegung 5 Pr. Sekde.; der Waſſerbebarf auf 1 Ruthe Rieſellänge Pr. Sekde. in unſerer Vii n „—. 2. 0..ᷣ Gfüle de Tn 23ͤ 8 2 2 ₰ & ſen wir 9.— ſi ui ms in e-,e=SSS=SS-e S=S=S2 s möglic u benizn 2—— 8—* ⁸ ner die Ahzugzgru I ſ. gegebmen di rechnen. Dohn not und volleunn zeſſeſchicht zu des rieſelnden Vi t, als Zolle Gefi haben wir für jae duthen. r bei 6 Gefäll m e 37 5 Auht = Nso Kubiffi wit, daß für i fälle und derſelln zig warz dies ga Waſſer. den Waſers zun des Waſſeteön eLänge derſenn waſſer ſh e Länge des in rungégräbcne Bei 10“ Gefälle pr. Ruthe iſt die Bewegung 5“ pr. Sekde; der Waſſerbedarf auf 1 Ruthe Rieſellaͤnge pr. Sekde. 86 Beiſpiels zur Anwendung⸗ 1) Wie viel Waſſer bedarf ein Rückenbau folgender Art: 1 Morgen groß, und zwar 18 Ruthen lang, 10 Ruthen breit, d. i. 9 Rücken, à 2 Ruthen breit und 10 Ruthen lang; das Seitengefälle iſt 6 3 und die Rieſelſchicht wird ½6“ hoch verlangt. Bei 6“ Gefälle pro Ruthe iſt der Waſſerbedarf auf 1 RutheRie⸗ ſellänge pro Sekunde= 1so. Im vorliegenden Falle beträgt die ſummariſche Rieſellänge= 10 9 2= 180 Ruthen. Mithin i*ſt der Waſſerbedarf für genannten 1 Morgen pro Sekunde= 180 ₰ 180= 1 Kubikfuß. Wäre das Seitengefälle 8“, ſo würde der Waſſerbedarf ſein 1* 180= 1 ½1 Kubikfuß pro Sekunde. 2) Wie viel Waſſer bedarf ein Hangbau von 1 Morgen Größe, und zwar 18 Ruthen Länge und 10 Ruthen Breite, mit 6“ pro Ruthe Fall? Die Rieſelſchicht ſoll ebenfalls ¼3“ hoch ſein. Bei 6“ Gefälle pro Ruthe iſt auf 1 Ruthe Rieſellänge 1 80 Ku⸗ bikfuß pro Sekunde nöthig; bei erwähntem Hangbau iſt die ſämmt⸗ liche Rieſellänge—= 18 Ruthen; demnach ſein Waſſerbedarf= 180 * 18= 0o Kubikfuß pro Sekunde. Bei einem Gefälle von 4“ pro Ruthe würde dies Erforderniß ſein = 10* 18= Kubikfuß pro Sekunde. Wie viel Waſſer nöthig iſt zur Anfüllung der Gräben und zur Anſtauung in den Grasſtoppeln, nach welchen die eigentliche Rieſelung erſt erfolgt, dies läßt ſich, wie in den Beiſpielen§. 64. und§. 65. ge⸗ zeigt, berechnen, und zwar die erſtere aus den Querprofilen und Längen der Gräben, die letztere aus der Höhe der Anſtauung und dem Flächen⸗ inhalte des Wäſſerungsplanes. In Bezug auf die Anſtauung können wir annehmen, daß ſie bei 10“ Gefälle pro Ruthe=— ⅛, bei 80= 6, bei 6 ¼, bei 4 = 1½⅛, bei 2=%¼ Zoll beträgt. . 67. Wie viel bedarf der Rückenbau mehr Waſſer, als der Hangbau? und wie verhäͤlt ſich bei ihnen die Zeit, welche ſte zu gleich ſtarker Berieſelung erfordern? Schon aus dem Vorhergehenden laſſen ſich dieſe Fragen beantworten. In dem unter§. 65. angeführten Beiſpiele fanden wir bei einer Länge der Wäſſerungsfläche von 12 Ruthen und Breite von 7 ½ Ruthen, ue Rltadtn n 1 2 Kuüifih de 1 utlu i nan witd. In don Paſſetds d Rü Bä dem unte — dn von 10 Ruten 1 tm, während der Breite nut o Ku cer Riſſehhöhe den onniger Viſt Da nun äbe iahalte und Gefäll fotderich iſ ſcc; dünfin vir bein 4 did mal wihr Ziit Baltbaue ſlen d Hieraus ſth und Breite von Ruthe bom Nüc fäll pro Guthe, däßter in Vegle in Rätm von di zät vom Augen Reſelung en ſ Haben vit bine Wiederhole zuſtuß don de dur gliczityme mweckmäßig ingen ſo wät ansgodh mal mi Wiſe heidieim giie demſelben Aiſe ſinmtiche C Mißte dse bau ſt ſo ni Uunda Att.1 Nem briit, d. i,9 Rüi ſeitmgfüll it 65u darf auf 1Ruhch nden Falle beit 180 Ruthen. M ro Sekunde= da Waſſebedaf ſ Moegen Graße,n tG pro Rutheg 1 ſüſſelänge 1 gbau iſt die ſänne Toſſetbedatf= dies Erfordernißſt er Gräben und y äigentliche Rieſtn 64. und. b5 profiſen und line gund dem Fühn⸗ nehmen, daß ſel tei 60%, bil Paſſer, ab eZät, wlhi ern? egen bemntkn nden wirbi dine te von /ah 87 daß der Rückenbau 4 Kublkfuß, der Hangbau dagegen nur Je: 7 ½ = /s Kubikfuß pro Sekunde nöthig hatte, wenn bei beiden das Ge⸗ faͤlle ſowohl, als die Höhe der Rieſelſchicht(43“) gleich ſtark angenom⸗ men wird. In dieſem Falle bedarf alſo der Hangbau 7 ½ mal weniger Waſſer als der Rückenbau. Bei dem unter§. 66. erwähnten Beiſpiele ſahen wir, daß 9 Rük⸗ ben von 10 Ruthen Länge 1 Kubikfuß Waſſer pro Sekunde conſumi⸗ ren, während der Hangbau von 18 Ruthen Länge und 10 Ruthen Breite nur 1 Kubikfuß pro Sekunde bei gleichem Gefälle und glei⸗ cher Rieſelhöhe verzehrt. In dieſem Falle bedarf der Hangbau 10 mal, weniger Waſſer als der Rückenbau. Da nun aber die Waſſermaſſe, welche bei gleich großem Flächen⸗ inhalte und Gefälle zur Anfüllung der Gräben und zur Beſtauung er⸗ forderlich iſt, ſich ziemlich gleich herausſtellt(§§. 64. und 65.), ſo be⸗ dürfen wir beim Hangbau bis zum Moment der Berieſelung eben ſo viel mal mehr Zeit, als wir den Wa erzufluß geringer wie bei einem Beetbaue ſtellen durften. Hieraus folgt: wenn ein Rückenbau und Hangbau nach Länge und Breite von einerlei Ausdehnung ſind, jede Seite der Rüchen= 1 Ruthe vom Rückengräbchen bis in das Abzugsgräbchen mißt, das Ge⸗ fälle pro Ruthe, ſowie die Rieſelſchicht in beiden gleich iſt; ſo bedarf der Letztere im Vergleich zum erſteren nur den ſo vielten Theil Waſſer, als ein Rücken von dieſem lang iſt; dagegen iſt bei jenem die Dauer der Zeit vom Augenblik der Aufwendung des Waſſers bis zum Beginn der Rieſelung eben ſo viel mal größer. Haben wir daher eine Anzahl Flächen zu wäſſern, deren Lage keine Wiederholung in der Waſſerbenütung zuläßt, und iſt dabei der Zufluß von der Art, daß er bei Hangbau für eine gewiſſe Abtheilung zur gleichzeitigen Berieſelung, und für ſämmtliche Abtheilungen in einem zweckmäßig angenommenen Turnus zureicht; ſo iſt klar, daß ein eben ſo weit ausgedehnter Rückenbau unter denſelben Verhältniſſen ſo viel mal mehr Waſſer nothwendig hätte, als die ſummariſche Rieſellänge bei dieſem größer ſein würde, als ſie bei jenem iſt; oder es könnten bei demſelben Waſſerzufluß nur ſo viel Beete berieſelt werden, daß ihre ſämmtliche Rieſellänge der Rieſellänge des Hangbaues gleich käme. Müßte das Gefälle beim Rückenbau noch ſtärker ſein, als es beim Hang bau iſt, ſo würde dieſer Unterſchied noch um ſo größer. * 88 Der Hangbau iſt alſo in dieſem Falle wegen ſeines geringeren Waſſerbedarfs ganz an ſeinem Orte. Natürlich muß vorausgeſetzt wer⸗ den, daß das Gefälle des natürlichen Texrains für die Anlage eines Hangbaues ſpricht. Bietet dagegen die Lage der Fläche die Gelegenheit wiederholten Waſſergebrauchs dar, und macht dieſen das Verhältniß der Größe der zu wäſſernden Fläche zu der Menge des disponiblen Waſſers nöthig; ſo hebt ſich beim Hangbau der Vortheil, den er wegen ſeines geringeren Waſſerbedürfniſſes im Vergleich mit dem Rückenbau darbietet, durch den entſtehenden größeren Zeitaufwand in dem Maaße auf ‚als wie oft jene Wiederbenützung Statt findet, während ihm nur der Vorzug bleibt, daß er wegen der länger in ihm ausdauernden Feuchtigkeit ſeltener des Waſſers bedarf, d. h. der Wäſſerungsturnus bei einer Reihe von Hang⸗ flächen etwas länger ſein kann, als bei einer Reihe von Rückenflächen. Zum Schluſſe dieſes§. wird noch bemerkt, daß bei einer Breite des Hanges von mehr als 6 Ruthen es gut iſt, ſobald es die disponible Waſſermenge erlaubt, den Zufluß ſtärker zu nehmen, damit die Berie⸗ ſelung zu Gunſten der unteren Streifen oder Rabatten ſchneller erfol⸗ gen kann. §. 68. Waſſerbedarf bei Rücken von einer größeren Breite als zwei Ruthen. In den vorhergehenden Berechnungen des Waſſerbedarfs beim Rückenbau, wurde jeder Rücken zu einer Breite von 2 Ruthen ange⸗ nommen. Bisweilen conſtruirt man aber die letztere größer. Das Er⸗ forderniß an Waſſer bei einem derartigen Baue läßt ſich nach Berech⸗ nung ſeiner ſummariſchen Rieſellänge aus der unter§. 66. gegebenen Tabelle entnehmen. Im Allgemeinen: je breiter die Seiten der Rücken ſind, deſto mehr nähern ſie ſich dem Hangbau, deſto geringer wird ihre Anzahl auf derſelben Fläche, und deſto kleiner die geſammte Rieſellänge; mithin um ſo geringer wird das Bedürfniß an Waſſerzufluß; in dem⸗ ſelben Maaße wächſt aber die Dauer der zur Berieſelung erforderli⸗ chen Zeit. Trotz dieſes geringeren Waſſerbedürfniſſes des breiteren Rücken⸗ baues legt man doch dieſen ſeltener an, weil er ein größeres Gefälle des natürlichen Terrains verlangt, nud mehr Baukoſten verurſacht. 66 nrerucun Piſeru Um ales Waſſe wühm zu knnan, giſſeemgsgha tagen als diſt d Fälen nur mit gu vii ſchen in ſ 4 griben mufade ſiegel in jnem. Wit haben d naues Nivelement ſes in de ewünſc diſſebe unbeſchadete Das Waſſer u Bache, us Quler ider kännen wiri oft ſchon wegen d müſſen bei ihnen um zu jeder zeit. Bii leineren viſe Stauung ela iinſtweiln di mitt vorfindet), Bd luſprungs; bii di vofern das ganhe Ide Zuli meriſche Gffilede tit in de Viſſe her er in litaem vit wolln ii eu Wir ſacen düge erhabeneet ſäden wit jme ölinntuman eih in Aehn gen ſeines geing nuß vorausgeſeztt für die Aulig a lggenheit widaft hältniß der Griße len Waſſer nitn gen ſeines geinnn au darbietzt, zi aße auf, als tih ur der Vorzug li ichtigkeit ſeltene ner Reihe von hi von Rückenflita daß bei einer Bii ld es die disponi , damit die Wi tten ſchneller git⸗ größeren Brait zaſſerbedarfs hin 12 Ruthen ang⸗ größer. Das c ſich nach Beui⸗ §. 66. gegema Seiten der Rütn geringer witd i umte Rieſellin rzuflußz in de eſelung erfordal⸗ breiteren Rütte ößeres Geflll d erurſacht 89 §. 69. Unterſuchung, ob und in welcher Höhe das Waſſer der Wäſſerungsfläche zugeführt werden kann. Um alles Waſſer, welches im Zuleitungsgraben herbeigeführt wird, benützen zu können, muß das denſelben zunächſt liegende und höchſte Wäſſerungsgräbchen mit ſeiner Sohle waſſerwägig ſein, oder noch tiefer liegen als dieſe. Dies können wir aber ſelten, oder in den meiſten Fällen nur mit großen Koſten erreichen. Als Minimum muß aber, wie ſchon im§. 46. bemerkt iſt, feſtſtehen, daß die an den Zuleitungs⸗ graben anſtoßende Wäſſerungsfläche um 4“ tiefer liege, als der Waſſer⸗ ſpiegel in jenem. Wir haben demnach vor Anfang des Baues ſelbſt durch ein ge⸗ naues Nivellement zu unterſuchen, ob wir die Heranleitung des Waſ⸗ ſers in der erwünſchten Höhe bewirken können, oder in welchem Maaße dieſelbe unbeſchadet anderer Intereſſen nur möglich iſt. Das Waſſer wird uns gegeben entweder von einem Strome, Fluſſe, Bache, aus Quellen, oder Teichen. Ströme und größere Flüſſe dürfen oder können wir in den meiſten Fällen für unſern Zweck nicht anſtauen, oft ſchon wegen der daraus entſpringenden bedeutenden Koſten, und wir müſſen bei ihnen den tiefſten Waſſerſtand zur Normhöhe annehmen, um zu jeder Zeit Waſſer entnehmen zu können. Bei kleineren Flüſſen und Bächen iſt uns in der Regel eine ge⸗ wiſſe Stauung erlaubt, und wir nehmen zu der beſagten Unterſuchung einſtweilen die mittlere Waſſerhöhe(die ſich bei gewöhnlicher Witterung vorfindet). Bei Quellen dient uns zum Anhaltspunkte die Höhe ihres Urſprungs; bei Teichen die unter dem Damme liegende Ausflußrinne, wofern das ganze Sammelwaſſer zur Benutzung kommen ſoll. Jeder Zuleitungsgraben bedarf etwas Gefälle(§. 46.) Das ſum⸗ mariſche Gefälle deſſelben von ſeinem Anfangspunkte bis zu ſeinem Ein⸗ tritt in die Wäſſerungsfläche kommt nun noch neben der Höhe, in wel⸗ cher er an letzterem Orte die Wieſe beherrſchen ſoll, in Berückſichtigung; wix wollen die Summe dieſer beiden Maaße a“ nennen. Wir ſuchen auf der Wieſe die höchſte Gegend auf, ohne auf ein⸗ zelne erhabene Stellen von geringer Ausdehnung zu achten. Oft unter⸗ ſcheiden wir jene leicht mit bloßem Auge; wo nicht, ſo nehmen wir Ni⸗ vellirinſtrumente zu Hülfe. Daſelbſt ſchlagen wir einen Pfahl der Erde gleich ein. Alsdann markiren wir in dem Waſſer, was uns zur Wäſſe⸗ 90 rung disponibel ſteht, durch ein zweiten Pfahl, unter Nachachtung des vorhin Geſagten die Waſſerhöhe. Von dieſem auf den erſteren hin füh⸗ ren wir nun ein Nivellement.(§§. 19. 20. 21.). Das Reſultat der Berechnung im Manual lehrt uns, wie ſich der Höheſtand dieſer beiden Pfähle, d. h. die Waſſerhöhe und die Höhe der Wieſenfläche, an den markirten Orten verhält. Iſt die erſtere um a“ oder mehr höher, ſo ſteht der Anlage des Zuleitungsgrabens nach den höchſten Stellen der Wieſe nichts entgegen(§§. 46. 41. bis 44.). Finden wir aber die markirte Waſſerhöhe tiefer liegend, als die bezeichnete Stelle der Wieſe; ſo können wir eine Bewäſſerung nur er⸗ reichen, wenn einer von folgenden Fällen anzuwenden iſt. 1) Im fließenden Waſſer hinauf einen nach Erforderniß höheren Punkt aufzuſuchen. 2) Den Waſſerſpiegel durch Stauung zu heben. 3) In der Wieſenfläche nach dem Gefälle hin weiter hinab zu gehen, und von einem der Waſſerhöhe entſprechenden tieferen Punkte die Bewäſſerung beginnen zu laſſen, während der höhere Theil davon ausgeſchloſſen wird. 4) Die Wieſenfläche tiefer zu legen. 5) Durch Schöpfmaſchinen das Waſſer zu heben. Das sub No. 4 und 5 Geſagte iſt die letzte Zuflucht, die Waͤſſe⸗ rung herzuſtellen und nur bei ganz kleinen Flächen anwendbar. Das Tieferlegen der Fläche erfordert einen großen Koſtenaufwand, kann nur beim Kunſtbaue, und ſelbſt da nur in dem Falle vorkommen, wo die erforderliche Tiefe des Abtrages dem Waſſerſpiegel des Abzugsgrabens nicht zu nahe tritt.— Abträge kommen beim Kunſtbau in der Regel vor, doch müſſen ſie wo möglich nur in ſo weit geſchehen, daß der daraus gewonnene Bo⸗ den zu den Aufträgen verwendet wird, die das der Wieſe zu gebende Niveau erheiſcht; d. h. die Ab⸗ und Auftragserde muß ſich ausgleichen. Beim natürlichen Wieſenbau iſt jeder Abtrag von einiger Aus⸗ dehnung zu vermeiden, weil durch einen ſolchen nicht nur der Vortheil geringer Koſten, ſondern auch ein Theil des laufenden Gefälles der Flä⸗ che verloren gehtlt. Die Schöpfmaſchinen ſind ebenfalls koſtſpielig, und liefern nur wenig Waſſer. d bin hüft guim außer Titliſe Ad1. Ähs der rſeſvigl u mſe urh ena ſchld uuch änen zwälm i ſichede Baſſt Hunke dr üffe der Weg des zuletn d ril huhe ſihn, mehrte. Je nih eerangte Punkt Von dem Jfah tge ſo wetalgenoge trictz on, wemn! widd in äͤner angene in Gfahlomda von b nach e nidel eon b haben, ſor matkiren, und liß fertſeten, liß viri bo de keffe Vaſe nunwehr das h die nuf die kunge, de r ſo nüſeen vir och lifſe Waſſerſand ne etbens höher iſ, Ven dem gefundene gforderlchen hihen tines zaleitnggnt ſerhald unſeer Tri pur Gradenniag tcenſtalerdn Hid uung ab. Kiin mn ine Still aufäfd erfechnice Moß inker Rachactn f den erſtern ). lehrt uns, winſt höhe und die hi Iſ die erſete m. ingsgrabens nh 16. 41. bis 4) iefer liegend, u Bewüſſerung m⸗ aden iſt. Erforderniß ſihn veiter hinab zu ſ n tieferen Punte et höhere Theil 2 uflucht, die h anwendbat. N aufwand, kamn vorkommen, nai des Abzugzgrie lvor, doch niſt raus gewonnen Wieſe zu gh nuß ſich auzlite g von einige 4* it nur der Arti en Gefäles de 1 3, und liim w 91 Dieſe beiden Hülfsmittel wurden zunaͤchſt erwaͤhnt, um ſie im Fol⸗ iſ genden außer Acht laſſen zu dürfen. Ad 1. Aus dem erſten Nivellement wiſſen wir, um wie viel der Waſſerſpiegel zu unſerem Zwecke höher ſein muß, als er an dem bereits durch einen Pfahl bemerkten Punkte iſt. Wir bezeichnen dieſe Höhe durch einen zweiten Pfahl b neben jenem. Sofern uns kein Anſtau im fließenden Waſſer geſtattet iſt, ſo muß an dem zu ſuchenden höhern Punkte der tiefſte Waſſerſtand mit dem Pfahle b horizontal, und, wenn der Weg des Zuleitungsgrabens dadurch verlängert würde, noch um ſo viel höher ſtehen, als ſich das ſummariſche Gefälle deſſelben ver⸗ mehrte. Je mehr Gefälle das Waſſer hat, deſto näher liegt uns der verlangte Punkt. Von dem Pfahle b aus wird nun im Waſſer hinauf eine Horizon⸗ tale ſo weit abgewogen, bis ſie den Spiegel des tiefſten Waſſerſtandes erreicht; oder, wenn dies durch Hinderniſſe unbequem werden ſollte, es wird in einer angenommenen Entfernung weiter oberhalb im Waſſer ein Pfahl o in der Höhe des tiefſten Waſſerſtandes eingeſetzt, und nun von b nach o nivellirt. Findet ſich, daß wir bei o noch nicht die Höhe von b haben, ſo müſſen wir noch einen weiter oben gelegenen Punkt markiren, und bis dahin von o aus weiter abwägen, und dies ſo lange fortſetzen, bis wir im Laufe des Waſſers einen Punkt gefunden haben, wo der tiefſte Waſſerſtand der Höhe des Pfahles b gleich iſt. Reicht nunmehr das bei dieſem für den Zuleitungsgraben berechnete Gefälle auf die Länge, die er in ſeiner neuen Richtung haben wird, nicht aus, ſo müſſen wir noch weiter oben im Waſſer einen Ort ſuchen, wo der tiefſte Waſſerſtand noch um das erforderliche Wehrgefälle des Zuleitungs⸗ grabens höher iſt, als der letztgefundene mit b horizontal ſtehende Pfahl. Von dem gefundenen Orte aus, iſt die Zuführung des Waſſers in der erforderlichen Höhe möglich. Es kommt nun darauf an, ob die Anlage eines Zuleitungsgrabens von da aus geſtattet iſt. Liegt jener Ort au⸗ ßerhalb unſerer Territorialgrenze, ſo iſt die Erlangung der Conceſſion zur Grabenanlage oft ſehr ſchwierig. Von der Beſeitung der ſich ent⸗ gegenſtellenden Hinderniſſe hängt die Realiſirung unſerer Wieſenwäſſe⸗ rung ab. Iſt in mäßiger Entfernung von unſerer Wieſe im Waſſer nirgends eine Stelle aufzufinden, wo der niedrigſte Waſſerſtand um das mindeſt erforderliche Maaß höher iſt, als die Höhen der Wieſe, ſo wird die Be⸗ 92 waͤſſerung der letzteren unmöͤglich. Ob dieſe für eine tiefer gelegene Ge⸗ gend, und in wie weit zu bewerkſtelligen, dies würden wir nach No. 3. zu ermitteln haben. Ad 2. Wenn uns eine Anſtauung des Waſſers zuſteht, was oft bei Bächen und kleinen Flüſſen der Fall iſt. Wie hoch der Stau für unſeren Zweck ſein muß, wiſſen wir aus dem erſten Nivellement. Zunächſt unterſuchen wir, wie hoch wir das Waſſer anſpannen dürfen, ohne unſerem eigenen Beſitzthum zu ſchaden, oder mit Angrenzern in Conflict zu gerathen. Oberhalb gelegene Müh⸗ len, oder andere durch Waſſer in Bewegung geſetzte Gewerke, ſind hier⸗ bei beſonders zu berückſichtigen, um denſelben nicht unter die Räder zu ſtauen. kiren wir die Höhe der zuläſſigen Anſpannung durch Pfähle, und füh⸗ ren von ihnen aus dahin, wo der Zuleitungsgraben ſeinen Anfang neh⸗ men, und die Schleuſe angebracht werden ſoll, eine Horizontallinie. Iſt die Entfernung groß, ſo muß auf 10 bis 20 Ruthen ein Gefälle von 1“ von der Horizontallinie abgenommen werden. Finden wir auf dieſe Weiſe die uns bekannte erforderliche Höhe der Stauung erreicht oder noch übertroffen, ſo iſt ſofort der Zuleitungs⸗ graben abzuſtecken, und im letzteren Falle der Anſtau nach unſerem Be⸗ dürfniß zu reguliren. Iſt aber die erlaubte Anſpannung des Waſſers tiefer, als die zur Bewäſſerung der höchſten Gegenden der Wieſe verlangte Höhe, ſo bleibt uns nur nach No. 3. zu ermitteln übrig, in welcher Ausdehnung die Wäſſerung für niedriger liegende Wieſentheile bewirkt werden kann. Ad 3. Hier iſt uns die Höhe des disponiblen Waſſers unbe⸗ dingt gegeben, und wir reichen mit ihr nicht aus, die höchſte Gegend der Wieſe in erforderlichem Maaße zu beherrſchen. Von jener durch einen Pfahl markirten Höhe aus les ſei der tiefſte Waſſerſtand, der erlaubte Anſtau, der Urſprung einer Quelle, oder die Abflußrinne eines Teiches) iſt nach der Wieſe hin ein horizontales Ni⸗ vellement zu führen, oder überhaupt daſelbſt ein Pfahl einzuſchlagen, der mit der genannten Waſſerhöhe wagerecht ſteht. An dieſem werden ſo viel Zolle abgenommen, als der Zuleitungsgraben nothwendig Gefälle erhalten muß. Den dieſe Höhe anzeigenden Pfahl wollen wir a nen⸗ nen. Ein gewiſſes Gefälle der Wieſenfläche muß hier vorausgeſetzt werden. Da, wo der Nachtheil der Stauung Statt finden kann, mar⸗ b V Pirſucen nun, ncher verigſten 4˙t 1 der nach dem Aoip „Waſſethähe behert. e grßet das ull, an valher d glich bit. nn din gfind I ingeſchlagen, vichet hihe ſene Burde iiſes Pfchls ligt. §. 70. Pryfekion Ven da aus, 1 bebitt, wuß deſeter henünie de Wiced ſän Waſſeipige Wiſſetungplan d Hähe deminit Bringen vir d das Waſer zuf die üiin Gefäll haben; u de Wiſt. de e KLunſtbau, den Auft inmer gleichen Schre ſits unſerem Bauyl ſiten wir bei ſtekem Können vit in, ſondern müſſn emn, oder woll w ſeägenden dehneſer bae Waſſazihe Nmijktion ds g Nach den ue der Zulitungegrte gläche tit. Nand Dinfea di 81 n . dien 8e) 9³ Wir ſuchen nun, nach der Neigung der Wieſe hin, einen Punkt, welcher wenigſtens 4“ tiefer iſt, als der Pfahl a(§. 23.), und von wo aus der nach dem Abzugsgraben zu gelegene Wieſentheil ganz mit die⸗ kern e D ſ un ſer Waſſerhöhe beherrſcht werden kann. M dal i M. Je größer das Gefälle der Wieſe iſt, deſto näher liegt uns die raat ſin miz dſnn Stelle, an welcher der Waſſerſpiegel um das genannte Maaß über die aterächen dit, din tün läche tritt. n iheneſgchmn) arden. Ohxrhuld 86 aen gſete Gene,; weſcha niht untr u euannz Enr fida in — derc p Pfhl, 9 ersrdien ſenn Anfr rſel, ee hrräertulim 6s Auha in Gff à nad. us darnn riudutt ſ ⸗ — ſ it ſofert der Iu a ſ it ſofett de ab E Arfu nac urim Biſcss tifr, al Tre wüangte hähe, in velche: Ausdähne zei beritkt weim in dinnnüe Aſſ: ict as, d diehätſt h erſch. ahije uu(s ſini ms inr d dse bazu 2 na zk An diſen ie Ban nethwe, de Ffh tl volln till ate mnß hit ra An dem gefundenen Punkte wird ein Pfahl mit a waſſerwägig eingeſchlagen, welcher ſowohl die Lage des Zuleitungsgrabens, als die Höhe ſeiner Borde angiebt. Der Theil der Wieſe, welcher oberhalb dieſes Pfahles liegt, bleibt von der Bewäſſerung ausgeſchloſſen. §. 70. Projektion des Zuleitungsgrabens auf der zu wäſſern⸗ den Fläche. Von da aus, wo der Zuleitungsgraben die zu wäſſernde Fläche betritt, muß derſelbe mit dem für ihn oben beſtimmten Gefälle die Hö⸗ henlinie der Wieſe verfolgen, und zwar durchgehends in der Art, daß ein Waſſerſpiegel(die Borden) überall hin die Wieſe, ſoweit ſie in den Wäſſerungsplan eingeſchloſſen iſt, in der im vorigen§. beſtimmten Höhe dominirt. Bringen wir durch eines der in demſelben§. genannten Mittel das Waſſer auf die höchſte Gegend der Wieſe, von wo aus vwir überall hin Gefälle haben; ſo richtet ſich ſeine fernere Anlage ganz nach dem Bau der Wieſe. Deshalb iſt es in dieſem Falle gut, namentlich beim Kunſtbau, den Aufbau des Zuleitungsgrabens mit den übrigen Arbeiten immer gleichen Schritt halten zu laſſen, um ſeine Höhe und Richtung ſtets unſerem Bauplane genau anpaſſen zu können. Die erſtere regu⸗ liren wir bei ſtarkem Gefälle durch Fallwehre.(§. 46.) Können wir aber nicht den Höhen der Wieſe das Waſſer zufüh⸗ ren, ſondern müſſen wir die Wäſſerung auf eine tiefere Gegend beſchrän⸗ ken, oder wollen wir von einer aus dem Abzugsgraben allmählig an⸗ Fagenden Lehne ſo viel zur Wäſſerungswieſe umſchaffen, als die gege⸗ bene Waſſerhöhe es irgend zuläſſig macht, ſo verfahren wir bei der Projektion des Zuleitungsgrabens auf folgende Weiſe. Nach dem vorigen§. haben wir bereits den Punkt gefunden, wo der Zuleitungsgraben in der erforderlichen Höhe über die zu wäſſernde Fläche tritt. Von dieſem Punkte aus ziehen wir eine Nivellementslinie 94 mit dem für den Zuleitungsgraben nothwendigen Gefälle an der Lehne entlang, ſo daß jeder Stationspfahl wenigſtens 4“ bis 5% über der Oberfläche ſteht(§. 23.). Dieſe Linie giebt uns die Richtung des Zu⸗ den Fläche ab. Zur Erläuterung mag hier ein Beiſpiel folgen: Zwiſchen AB0D(Fig. 59.) liege eine Fläche, welche von der Tiefe BC aus, wo ſich bereits ein Abzugsgraben befindet, nach AD hin ſanft anſteigt. des disponiblen Waſſers zuläßt, zur Wäſſerungswieſe anlegen. Unter Beachtung deſſen, was sub§. 69. geſagt iſt, haben wir er⸗ mittelt, daß das Waſſer bis nach a hin, und zwar daſelbſt 5“% über der Oberfläche, gebracht werden kann, welche Höhe durch den Pfahl a mar⸗ kirt iſt. Der Zuleitungsgraben ſoll nun von dieſem Pfahle aus ſo projek⸗ tirt werden, daß er ſich immer in derſelben Höhe über der Oberfläche an der Lehne CD hinzieht. Er fordere ſeinem Querprofile gemäß ein Gefälle von pro 20 Ruthen= 14. Wäre das Terrain von a nach D hin eben, ſo würde die Projek⸗ Von dieſer wollen wir ſo viel, als es die erreichbare Höhe tionslinie eine grade werden. Je öfter aber Hebungen und Senkungen des Terrains abwechſeln, deſto winklicher wird ſie; denn bei jeder der⸗ ſelben ändert ſich ihre Richtung. Dieſe Eckpunkte ſind zu ermitteln. Ich gehe von a aus in der muthmaßlichen Richtung der geſuchten Linie hin bis zur nächſten Biegung, welche die Oberfläche bildet, ſtecke daſelbſt einen Pfahl ein, und meſſe die Entfernung zwiſchen ihm und a; daraus wird das Gefälle, welches der Auleitungsguaben für eine ſolche Länge erhalten muß, berechnet. Das Tableau wird nun auf a eingerichtet, um das ſo eben gefun⸗ dene Gefällmaaß für dieſe Diſtanz höher geſchraubt, und dann der einſt⸗ weilen mit einem Pfählchen bezeichnete Punkt unterſucht, ob er 5 un⸗ ter der Viſirlinie liegt. Da die Hälfte der Tafel, wo ſich der Quer⸗ ſtrich befindet, 6“ breit iſt, ſo kann man dies leicht ſo unterſcheiden, daß derjenige Punkt der richtige iſt, wo die ganze Tafel nur noch 1“ über der Viſirhöhe vorſteht. Dies fände ich bei b, und laſſe daſelbſt einen Pfahl nach der Höhe des Tableaus einſchlagen. Ebenſo ſuche ich die Punkte odef u. ſ. w. Es wird bemerkt, daß man bei Aufſuchung dieſer Linie nicht zu ſt vinlch ſin ec jetitzſten ſin füinnt ſt, inden 7 m teitungsgrabens, und ſcheidet die zu wäſſernde von der nicht zu wäſſern: Gſtat duch dn d biäweilen, nachdem, grddgärochene bin Linie rien zeigen, um ril tirlihen Baiſſlu bleiben, vel bi it führung des uleit 46, nach dem unte Beritſelung? §, 71. derkünſlüche iſ, ud. 4.5 b. War die 6 daß an einigen demſelben Wiſer nige Vereinigung d. de Veim Rüch ſchn bei jenem ſind di braiter als 2Rut §. 22. Pälche lichen Gylen dchalen Idmmeund Glegenheithit af de windet bau inn Na in Gefäle dn he ens 4 bis 5 e as die Richtung, von der nicht nunc len: he, welche on n det, nach D in es die erreichhenc zwieſe anlegen. geſagt iſt, habm i var daſelbſt ö“ n urch den Pfahl an Pfahle aus ſo n je über der Ouei Querprofile gmi 1, ſo würde di he ungen und Sntn⸗ je; denn bei jüt te ſind zu ermit Richtung der giit berfläche bidd, g zwiſchen ihm ul sgraben für inn um das ſo aüm ſi ͤt, und dann de i nterſucht, o t hür 1, wo ſich di d- üt ſ untaſhiia 6 ffel nur noh1 e Pfahl nic di Punkte ddek u.! ng diſſer eini nih 95 ſehr peinlich ſein darf; Diſtanzen von 5 Ruthen müſſen in der Regel die kürzeſten ſein. Am wenigſten dann, wenn Kunſtbau für die Wieſe beſtimmt iſt, indem bei demſelben das Niveau der Fläche eine andere Geſtalt durch den Umbau erhält. Aus demſelben Grunde können wir bisweilen, nachdem alle Punkte aufgefunden ſind, die durch ſie gebildete gradgebrochene Linie durchſchneiden, wie in Fig. 59. die punktirten Li⸗ nien zeigen, um viele Winkel zu vermeiden; nur müſſen wir bei der na⸗ türlichen Berieſelung mehr von Anhöhen als von den Tiefen zurück⸗ bleiben, weil bei ihr Abtrag meiſt ſtörender iſt als Auftrag. Die Aus⸗ führung des Zuleitungsgrabens geſchieht unter Berückſichtigung des§. 46. nach dem unter§§. 41. bis 44. Geſagten. Berieſelung durch Kunſtbau, oder künſtlicher Wieſenbau. §. 71. Ueber die Arten des Kunſtbaues. Der künſtliche Wieſenbau beſteht, wie ſchon im§. 6. erwähnt iſt, aus: a. Hangbau(Fig. 48.). b. Rücken⸗ oder Beetbau(Fig. 50.). War die Größe des Gefälles der natürlichen Fläche ſo abwechſelnd, daß an einigen Stellen Hangbau, an anderen Rückenbau, in ein und demſelben Wäſſerungsplane angewendet wurde, ſo nennt man dieſe in⸗ nige Vereinigung beider Bauarten insbeſondere: c. den zuſammengeſetzten Bau. Beim Rückenbau unterſcheidet man ferner noch: ſchmalen und breiten Rückenbau; bei jenem ſind die Rücken nur 2 Ruthen, oder weniger breit, bei dieſem breiter als 2 Ruthen. Allgemeine Vorſchriften §. 72. Welche Richtung muß das Diagonalgefälle des künſt⸗ lichen Hangbaues, und welche Richtung die Lage der Rücken erhalten, behufs der möglichſten Koſtenerſparniß? Jedem Landwirth, der ſeine Wieſen durch Wäſſerung zu melioriren Gelegenheit hat und dieſe benutzen will, iſt daran gelegen, ſeinen Zweck auf die mindeſt koſtſpielige Weiſe zu erreichen. Namentlich beim Kunſt⸗ bau kann Mangel an Sachkenntniß, ſo wie Mangel an Umſicht in 96 Schaffung des Bauplanes die Koſten oft über das Doppelte hinaus vermehren. Es iſt nicht abzuläugnen, daß eine gewiſſe Uebung und Erfahrung dazu gehört, immer denjenigen Plan zu treffen, zu deſſen Ausführung das wenigſte Geld erforderlich iſt. Jemehr man das Ni⸗ veau des Neubaues dem Niveau des natürlichen Zuſtandes anzupaſſen weiß, deſto geringer wird die Arbeit. Zunächſt alſo hat man ſich genaue Kenntniß und ein treues Bild von der nivellitiſchen Lage der umzubauenden Wieſe zu verſchaffen. Zu dieſem Behufe durchziehen wir die Fläche, in der Nähe des projektirten oder ſchon ausgeführten Zuleitungsgrabens anfangend, mit mehren Horizontallinien, welche überall die Oberfläche berühren(§. 18.), indem wir zugleich uns notiren, um wie viel jede folgende tiefer liegt als die vorhergehende. Die Entfernung von einander mag 5 bis 10 Ruthen ſein; je ebener das Terrain iſt, deſto weniger dürfen wir deren durchlegen. Die Richtung des Gefälles, welche auf dieſen Horizontalen ſenk⸗ recht ſteht, oder an deren beiden Seiten die Winkel am Durchſchnitts⸗ punkte gleich ſind, iſt das Diagonalgefälle. Demſelben muß ſich möglichſt nähern: 1) beim Hangbau die Lage der Transportirgräbchen(§. 50.), welche die Wäſſerungsgräbchen(§. 51.) rechtwinklich durchſchneiden, und deshalb das Diagonalgefälle des künſtlichen Hangbaues durchlaufen. 2) beim Rückenbau die Richtung der Rücken ſelbſt, oder, was daſ⸗ ſelbe iſt, der Rücken⸗ und Abzugsgräbchen. Jemehr wir mit den Transportgräbchen und der Lage der Rücken von dem Diagonalgefälle, welches die Wieſe im natürlichen Zuſtande hat, abweichen, deſto mehr wird Ab⸗ und Auftrag, d. h. deſto mehr wird Erdtransport erforderlich, wodurch die Arbeit bedeutend anwächſt. §. 73. Ueber Ausgleichung der Ab⸗ und Auftragserde. Bei Abſteckung des Baues muß man ſtets darauf ſein Augenmerk richten, daß ſämmtliche Erdarbeiten innerhalb der Grenzen unſeres Bau⸗ platzes für ſich ausführbar werden. Die Auf⸗ und Abträge ſind möglichſt ſo zu reguliren, daß ſie ſich unter einander ausgleichen, d. h. daß weder Boden nach Außen hin ge⸗ ſchafft, noch von dort ſolcher hereingebracht werden darf. Auch inner⸗ halb des Baues ſelbſt müſſen Ab⸗ und Aufträge ſich möglichſt nahe liegen. u Jr Algemenen i Aaen und Bage mß, deſd theure Mlage dihenige, Vurf mit dem S Pehl zu be güben und un? hit, als in ira ſcem Inhat ht Natur locm B rie 3:4 anzunet Ii neuen Wiſſe it langweill und ſgeinem tictigem Beäm Hung ſäne äinänen dir entfernt leger guten; ihte Jäßf ditſelben ſtekt u nr Vei jedem dm Zolſtahe den 4 diedifin de Gol nun Ab⸗und 1 diſer vethalten 34. Viet Fäle gückſthtigen, Enſuß haben. 1) Wen nir Wilkür lg Waſſe zn Riſeung 2) Wenn und 3) Wann we 4) Wenn d Syiegel de ſem Van Pahne, rrat das Doypät ſin jgewiſſe Uaüung du treffen, zu dſt Jemehr man din Zuſtandes onzu und ein tteush iſe zu verſchafm. he, in der Rih abens anfangei ſche berühren efolgende tiefel ander mag ö5 bil ger dürfen wit h Horizontalen tt A am Durchſchit öchen(ſ. 50.), h durchſchneiden,u gbaues durchlun 'ſt, oder, wai der Lage der Ait natürlichen Zuſte à.h. deſtb mahe ni tend anwächſt HAuftragserd. rauf ſein Auymt renzen unſeiär guliten, dip ſiſt nach Aufn fi datf. Auch ine möglihſtnajelie 97 Im Allgemeinen iſt alſo darauf zu achten, daß Erdtransport mittelſt Karren und Wagen wenig vorkommt. Je mehr Boden gekarrt werden muß, deſto theurer wird die Arbeit, und anderer Seits iſt die billigſte Anlage diejenige, wo durch alleiniges Umgraben und durch den bloßen Wurf mit dem Spaten das geſteckte Niveau hergeſtellt wird. Wohl zu berückſichtigen iſt hierbei, daß die Erde, wenn ſie aufge⸗ graben und zum Auftrag verwendet werden ſoll, ein größeres Volumen hat, als in ihrer natürlichen Lage, d. h. ein Abtrag von gewiſſem kubi⸗ ſchem Inhalt giebt Material zu einem größeren Auftrage. Im von Natur lockeren Boden iſt dies Verhältniß wie 4: 5, im feſten Boden wie 3: 4 anzunehmen. Durch Stereometrie zu berechnen, wie die Lage der neuen Wieſen ſein müſſe, damit Ab⸗ und Auftrag ſich ausgleichen, iſt langweilig und unpraktiſch. Bequemer und ſchneller gelangt man zu einem richtigen Schluſſe auf nachſtehende Weiſe. Beim Hangbau ſowohl, als beim Rückenbau bilden die denſelben in ſeinen einzelnen Punkten, die nur 1 Ruthe in der Regel von einan⸗ der entfernt liegen, markirenden Abſteckepfählchen unter ſich gleiche Fi⸗ guren; ihre Köpfe beſtimmen das Niveau der neuen Fläche. Ein Theil derſelben ſteckt unter der Erdoberfläche, die andere ragt über dieſelbe her⸗ vor. Bei jedem Pfahle von jenen, ſo wie von dieſen miſſet man mit dem Zollſtabe den Abſtand der Oberfläche von dem Pfahlkopfe, und ad⸗ dirt die Tiefen der Pfähle und die Höhen derſelben beſonders zuſammen. Soll nun Ab⸗ und Auftrag ſich ausgleichen, ſo muß jene Summe ſich zu dieſer verhalten bei lockerem Boden wie 4: 5, bei feſtem Boden wie 3:4. Vier Fälle ſind bei Anlegung des Niveau's für die neue Wieſe zu berückſichtigen, welche auf die zu bewirkende Ausgleichung des Bodens Einfluß haben: 1) Wenn wir die Höhe und Tiefe des Planes ganz nach unſerer Willkür legen können, d. h. weder von daher von wo uns das Waſſer zur Rieſelung zufließt, noch von daher, wohin es nach der Rieſelung ſich ergießt eine enge Beſchränkung finden.- 2) Wenn uns die Höhe der Rieſelfläche gegeben iſt. 3) Wenn uns die Tiefe derſelben gegeben iſt. 4) Wenn das Gefälle vom Spiegel des Zuleitungsgrabens bis auf den Spiegel des Ableitungsgrabens ſo gering iſt, daß es nur durch ſpar⸗ ſame Verwendung für die Rieſelung als zureichend erſcheint. Wehner, prakt. Wieſenbau. 7 98 Der Rückenbau hat nur in ſeinen Abzugsgräbchen Gefälle, die Rucken ſelbſt ſind horizontal; dieſes Gefälle iſt ſo gering, daß es in fol⸗ gendem außer Acht gelaſſen werden darf. Jeder Beetbau iſt bezüglich der Ausgleichung des Bodens einem Hange gleich zu ſtellen, welcher durch die Anfangspunkte der Rücken nach den Abzugsgräbchen hin, d. h. in der Linie od(Fig. 60.) gelegt wird. Der erſte von den oben genannten Fällen kommt ſelten vor, und zwar nur dann, wenn wir ſowohl vom Spiegel des Zuleitungsgrabens bis auf die höchſten Stellen der Wieſenfläche, als auch von dieſen bis in den Spiegel des Abzugsgrabens Ueberfluß an Fall haben. Das Niveau für die neue Anlage können wir ohne Schwierigkeit ſo ſtellen, wie ſie uns am zweckmäßigſten erſcheint, und die Ausgleichung I des Bodens am leichteſten erzielt wird. wir zugleich aus dem Folgenden erſehen. Das Verfahren hierbei konnen Der zweite Fall tritt ein, wenn die dem Zuleitungsgraben zunächſt liegende Fläche höher iſt, als die zu ſchaffende Rieſelfläche daſelbſt ſein darf. Wir müſſen bis zu der erforderlichen Tiefe den Plan ab⸗ V ſtecken, wollen aber, um vielem Abtrage auszuweichen, dieſelbe durchaus nicht überſchreiten, obſchon die Tiefe des Abzugsgrabens eine noch tie⸗ fere Lage der neuen Wieſe geſtattete. Die Seite bei o(Fig. 60.) iſt demnach gegeben, und es entſteht die Frage: wie hoch haben wir die untere bei d zu legen, daß ſich der Boden ausgleicht? Man ſucht die Summa der Maaße, um welche die Pfählchen bei⸗ e unter der Oberfläche ſtehen; ſteht eines oder mehre noch über derſelben, ſo bringt man dies in Abzug, und wir erhalten ſo die Zollzahl a. Es wird nun angeſetzt: wie ſich 3: 4, oder reſp. 4: 5 verhält, ſo a: x. Die X Zolle ſind die Summe der Zollmaaße, um welche die Pfähle auf auf der unteren Seite der zu bauenden Rieſelfläche bei d die natürliche Oberfläche überragen müſſen. Dividiren wir in dieſe Summe mit der Anzahl der bei d zu ſteckenden Pfählchen, ſo erhalten wir die Höhe b im Durchſchnitt für einen Pfahl bei d. Die Größe des natürlichen Gefälles beſtimmt nun, wie weit wir in der Wieſe hinab gehen müſſen, um unter Berückſichtigung des Gefälles, welches wir für die Rieſelfläche ſelbſt, d. i. für die Ebene od(Fig. 60.) bedürfen, dahin zu gelangen, wo die abzuſteckenden Pfähle in Summa X“ über der Erde ſtehen, oder iltt damèe fndene höhe d lim Rickenbau: . tengefile der G0. a) muß abert um wit Äübet! tren teren hingt t. V Der diikt es Ab zugsg rnden ine geviſt 1 bleitung verſ Lene ets auf ein ieſeung der e trf be bei Wi ſtecken n Pfätle ide d Es giet! Pfähle bei e zu den wit in dieſe Höhe eines Pfat jzdes uͤnzelnen P tzieder in Beitae Es muß Aliche von Än ſſflächez wäre! rirgends in da Äbtrag erginzt näher ligt uns Daken b ffälle beninge dd dieſelbe ds Rückens, Aienus folge Jemeht ſen die Rückm grähchen Gfäle, geting, daß a iie g des Bodens iin gspunkte der Ri od(ig. 60), mmt ſelten vor, u es Zuleitungsgi auch von diſatz all haben. ar ohne Schwitiſ und die Ausgleiha ahren hierbei lin ungsgraben zuni eelfläche daſelbſtſ Tiefe den Plan hen, dieſelbe durte grabens eine noti en, und es ettt legen, daß ſih che die Pfihlche enoch über detſt die Zolzahl a 5 verhält, ſo a,¹ velche die Rihlen bei d die nntüit ieſe Summe ni lten wit die bih röße des mitüt hinab gehen wiſ ir für dieüſtſü dahin zu olmge der Etheſtthn,h 98 bei ſehr ebenem Terrain, wo jeder derſelben um 6“ hervorragt. Die ge⸗ fundene Höhe der Linie dd iſt beim Hangbau die untere Seite deſſelben, beim Rückenbau dagegen die Höhe der Abzugsgräbchen, und od das Seitengefälle der Rücken(Fig. 60. b.). Das Gefälle von ed(Fig. 60. a) muß aber kleiner ſein, als das Gefälle des natürlichen Terrains, um mit d über die Oberfläche herauszukommen. Von der Größe des letzteren hängt es ab, ob d nahe oder fern liegt. Der dritte Fall findet Statt, wenn die Wieſenfläche in der Nähe des Abzugsgrabens ſo niedrig liegt, daß wir für unſeren Neubau daſelbſt eine gewiſſe Höhe annehmen müſſen, um dem Rieſelwaſſer die gehörige Ableitung verſchaffen zu können, oder wenn die fernere Benutzung des Waſſers auf einer folgenden Fläche uns beſtimmt, wie hoch es nach der Rieſelung der erſteren zu dieſem Zweck erhalten werden müſſe. Hier iſt uns die Höhe bei d(Fig. 60.) gegeben. Wit ſtecken dieſelbe ab, ermitteln die Summe der Zolle, um welche die Pfähle über der Oberfläche ſtehen= e, und ſetzen: 4:3 reſp. 5:4 Es giebt uns g wieder die Summe der Zolle an, um welche die Pfähle bei c zuſammengenommen in der Erde ſtehen müſſen. Dividi⸗ ren wir in dieſelbe durch die Anzahl der Pfähle e, ſo erhalten wir die Höhe eines Pfahles im Durchſchnitt, oder bei ebenem Terrain die Höhe jedes einzelnen Pfahles. Das für ed nöthige Gefälle kommt auch hier wieder in Betracht. Es muß vorausgeſetzt werden, daß die natürliche Anſteigung der Fläche von d nach o größer iſt, als die Anſteigung der anzulegenden Rie⸗ ſelflächez wäre dies nicht der Fall, ſo würde die zu ſchaffende Ebene do nirgends in den Boden eingreifen, und der nöthige Auftrag nicht durch Abtrag ergänzt werden können. Je größer dieſer Unterſchied iſt, deſto näher liegt uns c. Denken wir uns den Rücken Fig. 60. a. bei demſelben Seiten⸗ gefälle verlängert, ſo bleibt die ſummariſche Verwendung des Gefälles ed dieſelbe; vergrößern wir aber das Seitengefälle bei derſelben Länge des Rückens, ſo brauchen wir mehr Gefälle auf die Entfernung ed. Hieraus folgern ſich für den Rückenbau die Sätze: Jemehr die natürliche Fläche Neigung darbietet, deſto kürzer müſ⸗ ſen die Rücken, oder deſto größer muß ihr Seitengefälle werden; 7* = e:g. 100 Je weniger Neigung die natürliche Flaͤche hat, deſto laͤnger ſind die Rücken anzulegen, oder deſto weniger Seitengefälle können ſie erhalten. Bei demſelben natürlichen Gefälle können wir durch Verlängerung der Rücken, dieſen mehr Seitengefälle zukommen laſſen; wogegen wir durch eine Verkürzung jenen nur ein geringeres Seitengefälle zu geben im Stand ſind. Die Länge der Rücken hat aber ihre Grenzen, wie wir ſpäter finden werden. Dieſe Sätze ſind behufs der Koſtenerſparniß und Ausgleichung des Bodens ſorgſam zu beachten. Wenn wir beim Rückenbau durch Verlängerung oder Verkürzung der Rücken denſelben einen größeren oder geringeren Seitenfall geben können; ſo ſind wir dagegen beim Hangbau bezüglich der Conſtruirung ſeiner Neigung mehr an das Gefälle des natürlichen Terrains gebun⸗ den. Jemehr wir mit jener von dieſem abweichen wollen, deſto koſt⸗ ſpieliger wird der Bau, weil auf der oberen und unteren Seite dadurch um ſo mehr Ab⸗ und Auftrag bewirkt wird. Sind wir endlich viertens durch die niedrige Lage des Zuleitungs⸗ grabens, und durch die Höhe des Abzugsgrabens im Gefälle ſo beſchränkt, daß nur ein ſehr ſorgfältiger Verbrauch deſſelben die Auf⸗ und Abwen⸗ dung des Waſſers realiſiren kann, ſo iſt unſere Ausgleichungsberechnung ſehy bedingt. Meiſt iſt uns dann das Niveau der Rieſelfläche durch das Niveau jener Gräben unabänderlich beſtimmt. Spricht das natürliche Gefälle dabei für den Hangbau, ſo iſt das Niveau für die Rieſelfläche von ſelbſt feſtgeſtellt, wenn jenes nur pro Ruthe 4 Zoll beträgt, welches das geringſte für den künſtlichen Hang iſt. Das Fehlende oder Uebrige des Bodens iſt von Außen, oder dahin zu beſorgen. Beträgt das natürliche Gefälle mehr, ſo haben wir mit Anlage des Hanges mehr Freiheit, und wir legen ihn ſo, daß am we⸗ nigſten Erde fehlt oder übrig bleibt. Beim Rückenbau haben wir namentlich das am Schluſſe des drit⸗ ten Falles Geſagte zu berückſichtigen. Wir geben dem Rücken das min⸗ deſte Seitengefälle und die größte Länge, wodurch wir der Möglichkeit, den Boden auszugleichen, näher kommen oder ſie erreichen. Wir müſ⸗ ſen hierbei beſonders wiſſen, wie viel Gefälle wir pro Ruthe verbrau⸗ chen dürfen, was wir durch Ziehung der Horizontalen(§. 71.), und durch ein Nivellement von der letzten derſelben bis in den Abzugsgraben erfahren.— 65 ſt gut, Than Hihem Finden vit af die Brilt der vpebraucht iſ, b g mäß des lehter ankützen, de! F dem peferegen zu ibrig, als Ede tbrig haben, ſ Väi einer⸗ nee wird thracht ſonden ieht. Auch die ecjeküm zu ge eedrauch dder d. h. wie di han ütrig, erden. Veit einen Etele e findenden Jötra ti mtomme nüte Abitt Ahher der nung über 20 5 ſo wird die Edde nurn Am Ech einen ſo itt und Baechnur he der Bahm dir die bed §. 14 Bei Au hſahen. t „deſto lingn fi e können ſie ehil tdurch Verlänem laſſen; woaga n Seiteng fälle a ga hre Grenzm, nin und Ausgleichun ung oder Vartürn ren Seitenfal zi lcch der Conſtrum hen Terrains pi wollen, deſto i teren Seite dadr lage des Zuleinm Gefälle ſo beſcheit die Auf⸗ und Uw gleichungsberachnm er Rieſelfläche w Hangbau, ſo i venn jenes nur en künſtlichn dr Außen, oder utt , ſo haben vitt ihn ſo, daß mr mSchluſſe dh m Rückm du ee vir der Mälltit reichen. Vriij pro Ruthe veo alen(. 119 1 n den IMusde 101 Es iſt gut, wenn wir in dieſem Falle die Rieſelfläche in der zu⸗ läſſigen Höhe und mit dem mindeſten Gefälle abſtecken. Finden wir dann, daß uns Boden fehlt, ſo können wir, falls das auf die Breite der eben zu bauenden Fläche repartirte Gefälle noch nicht verbraucht iſt, beim Hangbau die untere Seite, oder den ganzen Hang, gemäß des letzteren tiefer legen; beim Rückenbau aber entweder die Rücken verkürzen, oder denſelben einen ſtärkeren Seitenhang geben. Iſt das natürliche Gefälle aber bereits verwendet, oder reicht jenes Tieferlegen zur Ausgleichung des Bodens noch nicht hin; ſo bleibt nichts übrig, als Erde von Außen herbeizufahren. Wenn wir aber Boden übrig haben, ſo iſt er ohne Weiteres wegzuſchaffen. Bei einer Ausdehnung der zu bauenden Fläche auf mehre oder viele Morgen, wird ſie in der Regel nicht in einen einzigen Wäſſerungsplan gebracht, ſondern in mehre kleine abgetheilt, von denen jeder für ſich be⸗ ſteht. Auch dies hat Einfluß auf die Ausgleichung des Bodens. Wir projektiren zu gleicher Zeit zwei oder mehre ſolche Pläne, und ſuchen den Verbrauch oder die Zulänglichkeit der Erde unter ihnen zu reguliren, d. h. wie viel bei der einen Parcelle fehlt, kann vielleicht bei der anſto⸗ ßenden übrig gemacht, oder was jene übrig hat, bei dieſer verbraucht werden. Beide müſſen aber zugleich gebaut werden, damit der an der einen Stelle etwa nothwendige Auftrag durch den an der andern ſtatt⸗ findenden Abtrag gedeckt, und nicht erſterer zuvor von einem dritten Orte entnommen, und letzterer an einen ſolchen gebracht wird, was viel unnütze Arbeit verurſacht. Ueber den Erdtransport iſt Folgendes zu merken: Iſt die Entfer⸗ nung über 20 Ruthen, ſo wird Geſpann, iſt ſie zwiſchen 20 und 2 Ru⸗ then, ſo wird die Handkarre angewendet, iſt ſie unter 2 Ruthen, ſo wird die Erde nur mit dem Spaten geworfen. Am Schluſſe dieſes§. wird noch erwähnt, daß man durch Uebung einen ſo praktiſchen Ueberblick ſich aneignet, daß man ohne viele Verſuche und Berechnungen leicht entſcheiden kann, ob bei einer abgeſteckten Flä⸗ che der Boden ſich ausgleichen wird oder nicht, und in welcher Weiſe wir die Lage der Rieſelfläche zu dieſem Zweck zu verändern haben. §. 74. Das Bedürfniß an Raſen beim Kunſtbau. Bei Ausführung des Kunſtbaues müſſen wir unbedingt Raſen haben. Iſt derſelbe auf dem Bauplatze ſelbſt nicht vorhanden, was der 1⁰0² Fall iſt, wenn Acker zu Wieſe verwandelt werden ſoll; ſo muß er von Außen herbeigeſchafft werden. Alsdann belegt man aber nicht die ganze Fläche mit Raſen, ſondern nur die Dämmchen der Zuführungs⸗ und Vertheilungsgräben, und faßt die Bewäſſerungs⸗ und Entwäſſerungs⸗ gräbchen 1 Fuß breit damit ein, damit ſie vorſchriftsmäßig mit haltba⸗ rer Borde ausgeſtochen werden können. In der Höhe der angelegten Raſen werden die Zwiſchenräume mit Borden ausgefüllt, gut planirt, und mit Grasſaamen angeſäet. Nach ausgeführtem Baue darf aber vor Bildung einer Grasnarbe keine vollſtändige Bewäſſerung ſtatt⸗ finden, ſondern es werden nur behufs der Förderung des Saatanwuchſes in trockener Zeit zur Benetzung die Gräbchen angefüllt, §. 75. Befreiung der zum Kunſtbau beſtimmten Fläche von Bäumen, Sträuchern und Steinen. Iſt eine Fläche, die zu einer Kunſtwieſe angelegt werden ſoll, mit Bäumen und Sträuchern beſtanden, ſo müſſen dieſe ausgerodet werden. Erlen und Weiden, die ſich am häufigſten auf Wieſen vorfinden, ſind namentlich mit allen ihren Wurzeln auszugraben, da ſie ſehr leicht wie⸗ der ausſchlagen, und dann nicht nur der Wäſſerung und dem Gras⸗ wuchs hinderlich ſind, ſondern auch Störungen im Bau ſelbſt verur⸗ ſachen, Ebenſo muß alles grobe Geſtein bis zu 6 Zoll unter der neuen Wieſenoberfläche entfernt werden, es geſchehe nun durch bloßes Aus⸗ graben, oder durch Sprengen. Weil ſich jeder Neubau etwas ſetzt, ſo würde dieſes Sinken an denjenigen Stellen, wo die Steinlager der Oberfläche ſehr nahe ſind, in geringerem Maaße geſchehen, als an an⸗ deren, und Unebenheiten herbeiführen. Die bei jedem Kunſtbau vorkommenden Erdarbeiten. §. 76. Das Raſenzertheilen oder Raſenhauen. Behufs der Abdeckung oder Abplaggung des Raſens von der Ober⸗ fläche muß derſelbe in Stücke gehauen, die dann von der letzteren in ei⸗ ner gewiſſen Stärke abgelöſt werden. Jene Arbeit wird mit dem Wieſenbeile, welches unter§. 27. be⸗ ſchrieben wurde, verrichtet. Auch wurde daſelbſt geſagt, wie man daſ⸗ ſelbe zu handhaben hat. Das Abdecken des Raſens geſchieht auf zweierlei —— Eſ. entbeder a oder in Strii Dies lebtere vegu die Mmniyul la iſt ahr nut d t. abed Fig chufs des Atdef unſingeéach e ſeen nicht übe 1 In Rolen nit ab oder dei bs in die be, o bben genannt an von 1 Fuß g Gräln Im chrertet it Säten ghen vidde aufzicg haunneünin Auadrate neber bze nicht zu gre du beißt ved V Dan Nſ zwähnten Schi ſzon erklärt we Ddas Äffß darauf zu achte ſelden Wiſſan terden. Das ſo ſind Fahla, Die Stieett dß auf trocen Die Ni dinter genom Va dem ſal; ſo muß am dber nicht di gen er zuführungee und Entwiſſenng, ktsmäͤßig mit hiü Höhe der anguin gefüllt, gut plann em Baue diff i Bewäſſerung ſir des Saatanvute üllt mten Fläche da ell. gt werden ſoll, ausgerodet wainn iſen vorfinden, ſ a ſie ſehr leichtii mng und dem(ei m Bau ſelbſt vr U unter der nm durch bloßes A teubau etwas ſc die Steinlager chehen, als anu Erdarbtiten ſenhauen. aſens von der Ohf der lehteten in es unter ſl“ ſagt, wie man d ſchieht auf zwini 103 Weiſe: entweder theilt man ihn in lauter Quadrate von 12 bis 14 Zoll, oder in Streifen bis zu 12 Fuß Länge und 1 Fuß Breite. Dies Letztere thut man, wenn der Raſen abgerollt werden ſoll, wozu die Manipulation der folgende§. angeben wird. Dieſes Abrol⸗ len iſt aber nur dann zuläſſig, wenn der Raſen die gehörige Zähigkeit hat. abed(Fig. 62.) ſei ein Stück zu bauende Wieſe, wo die Raſen, behufs des Abdeckens, getheilt werden ſollen. Zunächſt haut man im Umfange nach der Schnur die Linien ab, be, ed und da; ab und ed ſeien nicht über 1 Ruthe lang. In Rollen wird nun der Raſen getheilt, indem man gleichlaufend mit ab oder de in Entfernungen von 1 Fuß Linien haut, aus der ad bis in die be, oder von dieſer in jene; in Quadrate, wenn man außer den eben genannten Richtungen noch den Raſen ebenfalls in Entfernun⸗ gen von 1 Fuß gleichlaufend mit ad und be theilt. Bisweilen iſt die zu bauende Stelle nicht eine rechtwinkelige Figur; dem ohnerachtet wird doch der Raſen ohne Nachtheil in den Richtungen der Seiten gehauen; denn die Rollen werden in denſelben Richtungen wieder aufgelegt, und die ſchiefen Vierecke, wenn die Entfernungen der Hauungslinien immer gleich genommen ſind, paſſen eben ſo gut als die Quadrate neben einander; die Abweichung vom rechten Winkel muß aber nicht zu groß ſein. Diejenigen Raſen aber, welche für den Damm⸗ bau benützt werden ſollen, werden beſſer rechtwinkelig gehauen. §. 77. Das Raſenſtechen. Dem Raſenzertheilen folgt das Abſtechen mit der unter§. 28. erwähnten Schippe. Die Art und Weiſe ihrer Handhabung iſt daſelbſt ſchon erklärt worden. 1 Das Abſtechen iſt eine der wichtigſten Arbeiten. Es iſt ſorgſam darauf zu achten, daß die Raſen, die zur Bedeckung von ein und der⸗ ſelben Wäſſerungsfläche gehören, genau von einerlei Stärke abgeſtochen werden. Das ſpäter folgende Planiren mag noch ſo genau geſchehen, ſo ſind Fehler, wenn die Raſen nicht gleiche Dicke haben, unvermeidlich. Die Stärke richtet ſich nach der Tiefe der Graswurzeln, und wir finden, daß auf trockenen Wieſen 2, auf naſſen 3 Zoll erforderlich ſind. Die Raſen für den Dammbau werden in beiden Fällen noch etwas ſtärker genommen, um deren weniger zu verbrauchen. Bei dem Rollenabſtechen ſind immer 2 Mann anzuſtellen, waͤh⸗ 104 rend ein dritter das eine Ende faßt, es Anfangs fehr feſt überlegt, und dann den Raſen in Form eines Tuchballens auf die andere Seite rollt⸗ wo er beim ferneren Bau nicht hinderlich ſteht, und zwar ſo weit, daß das letzte Ende auf der Rolle liegen bleibt. Werden Vierecke geſtochen, ſo legt man ſie zu beiden Seiten des umzubauenden Streifens übereinandergeſchichtet nieder, wo ſie bis zum Wiederauflegen verbleiben. Der Umbau geſchieht immer nur ſtreifenweife, und es dürfen da⸗ her nicht große Flächen auf einmal abgedeckt werden, was einen unnö⸗ thigen Raſentransport verurſachen würde. Die Raſen werden vielmehr nur auf den einzelnen eben in Bau kommenden Streifen, die in der Re⸗ gel nur 1 bis 2 Ruthen Breite haben, abgehoben, und außerhalb derfel⸗ ben an die Seite gelegt. Das Abdecken der Raſen mittelſt Rollen hat vor dem mittelſt Qua⸗ draten mancherlei Vorzüge. Man darf dabei nur die Hälfte Linien durchhauen, nicht Mehreres ſtechen; das Abrollen geht ſchneller, als das bei Seitelegen der einzelnen Quadratſtücke; das Wiederauflegen geht ebenfalls viel raſcher; der Raſen wird weniger zerſtückelt; durch das Rollen ziehen ſich die Raſen in die Länge, und man hat nach der Be⸗ deckung meiſt einen Ueberſchuß. Man braucht zwar einen Arbeiter, nämlich denjenigen, der auf⸗ rollt, mehr, indeß werden dieſe Mehrkoſten reichlich durch die ebenge⸗ nannten Vortheile gedeckt. Hat aber der Raſen nicht Zähigkeit genug, dieſes Zuſammen⸗ rollen auszuhalten, ſo müſſen Quadrate abgeſtochen werden. §. 78. Das Umgraben und Verfahren beim Bau, die im na⸗ türlichen Zuſtande der Wieſe oben liegende fruchtbare Erdſchicht ebenfalls wieder obenauf zu bringen. Nach Abſtechung des Raſens wird die Fläche mit dem Grabſcheit umgegraben. Bei dieſer Arbeit muß beſonders darauf geſehen werden, daß die Erdſchicht, die im natürlichen Zuſtande unmittelbar unter dem Raſen ſich befand, wieder oben auf gebracht werde. Iſt die natürliche Lage für das neue Niveau ſo günſtig, oder die⸗ ſes jener ſo angepaßt, daß der Boden ſchon mittelſt des Umgrabens in erforderlicher Art vertheilt werden kann, d. h. wenn kein Erdtransport —⏑:⏑—— 4.,-— . nühwindig ſtz b an ſelbſt wieder bbe Sebuld tder durch die dbete frue un Ort uo Auft Aden veiſchütt Ein ſehr h lgendes: i Eſidſ das Aidan ch hen muß, fingt 1 ſo hoch eu alsd Wäſſ iin koh! hen zu beginnen. nd ſe lif eusge gt. Da ddun ſegen, auf Farte nun deic von d pfahl e hin di der Ee Fant brachte und in derlichen Höhe d lic ſo joch vade Pa e büden ſich vih inna u zarichleitt. 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Ein ſehr praktiſches Verfahren bei dem Ab⸗ und Auftragen iſt Folgendes: Es ſei ab(Fig. 61.) die Linie des natürlichen Terrains, welches in das Niveau edefg gelegt werden ſoll. Da, wo der Auftrag geſche⸗ hen muß, fängt man an zu graben, hier bei g, und ſchichtet den Boden ſo hoch auf, als der Pfahl g anzeigt. Nach und nach entſteht auf dieſe Weiſe ein Loch; alsdann iſt bei der abzutragenden Stelle e das Umgra⸗ ben zu beginnen. Es wird daſelbſt ein Loch von 2 bis 4 Fuß Breite, und ſo tief ausgeſchachtet, daß der Pfahl e wenigſtens 6 Zoll hervor⸗ ragt. Der dadurch gewonnene Boden wird, ohne ihn erſt bei Seite zu legen, auf Karren geladen und in das Loch bei g geſchüttet. So wie nun bei c von der Ecke an, der gute Boden fortgegraben und an den Pfahl e hin bis zu ſeiner Höhe geworfen wird; ebenſo wird bei g von der Ecke„an weiter gegraben, dieſer Boden aber auf die von e herge⸗ brachte und in das Loch geſchüttete Erde aufgeworfen bis zu der erfor⸗ derlichen Höhe der Pfähle g, f u. ſ. w. Die Aufſchüttung muß natür⸗ lich ſo hoch werden, daß die obere gute Erde für die Höhe g, k, zureicht. Bei o bilden ſich ſo gleichſam zwei Stufen a und„; der Untergrund y wird immer wieder weggeſchafft, während die obere Schicht æ daſelbſt zurückbleibt. Je näher wir e kommen, deſto geringer wird Auf⸗ und Abtrag, bis endlich der Transport ganz aufhören kann. Dies Verfahren bleibt daſſelbe, wenn wir entweder nur Abtrag, oder nur Auftrag herzuſtellen haben; unter denſelben Manipulationen wird bei jenem der Boden bei Seite gefahren, bei dieſem herzugeſchafft. Iſt der Auftrag höher als 1 Fuß, ſo iſt der herangefahrene Unter⸗ grund immer erſt feſt zu ſtampfen, bevor der gute Boden aufgeworfen wird, damit ein ſtärkeres Sinken an diefen Stellen vermieden wird. Bei einem geringeren Auftrage iſt dieſe Arbeit zu unterlaſſen. Die Pfähle, welche das neue Niveau der Wieſe markiren, müſſen von den Arbeitern ſtets im Auge behalten werden, damit ſie nicht zu viel oder zu wenig Boden aufwerfen. Namentlich haben ſie ſich aber 106 vor dem erſteren zu hüten, indem durch eine übermäßige Anhäufung des Bodens ganz beſonders das ſpätere Planiren nach der Schnur erſchwert wird. Nachdem die vorkommenden gröberen Stücke mit der Hacke oder dem Spaten zerkleinert ſind, ſo muß der Boden gerade ſo hoch liegen, als die Köpfe der Nivellements⸗Pfähle anzeigen, wenn beim Planiren der Boden ſich ausgleichen ſoll. Es iſt gut gegraben und vertheilt zu nennen, wenn nur um eine oder zwei Karren Boden gefehlt iſt. Da, wo die Pfähle über die Ober⸗ fläche hervorragen, d. i. wo Auftrag nöthig iſt, bleibt um dieſelbe einige Zoll Boden feſt ſtehen, damit ſie nicht durch Umgraben locker oder the Höheſtand verletzt werde. §. 79. Das Planiren. Das Planiren geſchieht mit dem im§. 30. angegebenen eiſernen Rechen. Zu dieſer Arbeit müſſen die gewandteſten und geſchickteſten Arbeiter genommen werden, indem von der Genauigkeit darin, wie von der des Raſenſtechens die Vollkommenheit der Rieſelung abhängig iſt. Der Bau iſt immer, wie in der Folge gezeigt werden wird, ſo abzuſtek⸗ ken, daß jede einzelne Quadratruthe von vier Nivellementspfählen in den Ecken bezeichnet iſt. Ueber dieſe Pfählchen wird nun eine Schnur in folgender Weiſe geſpannt. Man ſchlingt dieſelbe an ein Stäbchen, ſteckt ſolches vor dem erſten Pfahle feſt, legt jene über die Mitte des letzteren als auch des zweiten hin, wickelt ſie um ein anderes Pfählchen, und ſetzt ſolches hin⸗ ter dem zweiten Nivellementspfahle ein, alsdann wird die Schnur um einen dritten Pfahl gehüllt, und in der Richtung, in welcher ſie ferner gezogen werden ſoll, wieder vor dem letzt genannten Nivellementspfahle eingeſteckt, über deſſen Mitte ſtraff angezogen, und wieder mittelſt eines Stäbchens hinter dem dritten Pfahle befeſtigt. So fährt man fort, bis man wieder zum erſten Nivellementspfahle gelangt. Zuletzt wird noch in der Diagonale des Vierecks vom erſten Pfahle über den dritten die Schnur geſpannt. Die Fig. 63. wird dies verdeut⸗ lichen. Die Schnüre müſſen ſo um die Pfähle geſchlungen ſein, daß man ſie durch Umdrehung der letzteren beliebig ſtärker anſpannen kann. Da, wo die Schnur auf dem Boden aufliegt, werden kleine Fur⸗ chen gemacht, daß ſie, wenn ſie berührt wird, frei ſpielt. Der Boden muß unter derſelben ſo hoch ſein, daß die Leine 1 Zoll von ihm abſteht. Diſ Hähe vid iie ite di bedin Dre dn muß weg⸗/ ſd tid von Quadrattt mentspfihle in d nih Fo. 64 gepe Das Paniten gäche wide ni ſücchem nich ricſt gſche ſerungs⸗ und Erit Nlanirin in d T dage der derin in üönet verden muſ nan nach der Sch gach dm Augenme Tenn in de H dorgeſchäüen gfitſegſteäe ine Menge Bod Rrund übrig ſein ſo muß bei Umyn werder, diß ſrit hal die Hihe der V nit Aufwerfungd 8⁸ V Die planirt Richtungen, in gen waden ſelen man wit da R Grädchen dunt deckende Kafain fiſt angedrict d füähere Lane i as mäglic di Bdden auszuſt harden amitſt 1 nißige Athäufung der Schnur tichan de wit der Hach gerade ſo hoch lige, wenn deim ri „wenn nur um Pffähle über di de ˖ibt um dieſelhe i raben locker ode angegebenen eiſen n und geſchicktenn keeit darin, wie m elung adhängig i en wird, ſo abzuſt lvellementspfihlei t in folgender Vi ſtect ſolches wemn ezteren als uchi und ſetzt ſolches he wird die Schnur m in welcher ſi frn Nivellementsxiit wieder mittaſt tin So fährt man fin ngt. s vom erſten vfi witd dies ved⸗ ſchlungen ſei, 1 er anſpannen bin werden klindr⸗ ſpilt. Da Bdd oll von ihm döſtit 107 Dieſe Höhe wird überall unter derſelben zuerſt hergeſtellt, ſodann die Mitte der beiden Dreiecke darnach ſorgfältig geebnet. Der übrige Bo⸗ den muß weg⸗, ſo wie der fehlende herbeigeſchafft werden. So fort wird von Quadratruthe zu Quadratruthe planirt. Stehen die Nivel⸗ lementspfähle im Dreieck, was ebenfalls vorkommt, ſo wird die Schnur nach Fig. 64. geſpannt.— Das Planiren findet in der genannten Art ſtatt, wenn die ganze Fläche wieder mit Raſen belegt wird. Kann dies aber aus Mangel an ſolchem nicht geſchehen, indem dieſelben vielmehr nur zureichen, die Wäſ⸗ ſerungs⸗ und Entwäſſerungsgräbchen einzufaſſen(§. 74.), ſo wäre das Planiren in der Mitte der Felder hin für jetzt überflüſſig, da nach An⸗ lage der oberen und unteren Raſen der Boden nach der Höhe dieſer ge⸗ ebnet werden muß. Nur da, wo die letztern angeſetzt werden, planirt man nach der Schnur, und führt nach Setzung der Raſen das Ebnen nach dem Augenmaaße vollends aus. ¹ Wenn in dieſem Falle aber das Umgraben in der unter vorigem §. vorgeſchriebenen Weiſe, d. h. unter genauer Beachtung der Höhe der Pfähle geſchehen iſt; ſo würde, nach der Raſenumſäumung, in der Mitte eine Menge Boden fehlen. Da an andern Orten nur ſchlechter Unter⸗ geund übrig ſein dürfte, dieſer aber nicht obenauf gebracht werden darf, ſo muß bei Umgrabung des Bodens ſchon darauf Rückſicht genommen werden, daß ſpäter jener Zwiſchenraum noch auszufüllen iſt, und des⸗ halb die Höhe der Nivellementspfähle beinahe um die Stärke der Raſen mit Aufwerfung des Bodens überſchritten werden. §. 80. Das Wiederauflegen der Raſen. Die planirte Fläche wird nun wieder mit Raſen bedeckt. In den Richtungen, in welchen Wäſſerungs⸗ und Entwäſſerungsgräbchen gezo⸗ gen werden ſollen, ſind Schnüre zu ſpannen, von deren beiden Seiten man mit den Raſen um etwa 2 Zoll zurückbleibt, ſo daß gleichſam die Gräbchen dadurch im Rohen angedeutet werden. Beſteht der aufzu⸗ deckende Raſen in Rollen, ſo wird bei jeder das obenauf liegende Ende feſt angedrückt, dieſelbe an das Planum und in grader Richtung in ihre frühere Lage hingerollt, indem die folgende an die vorhergehende ſo viel als möglich dicht angefügt wird. Etwaige Lücken ſind mit Raſen oder Boden auszufüllen. Iſt der Raſen in Quadratſtichen abgeſtochen, ſo werden zunächſt an den geſpannten Schnüren hin, welche die Wäſſe⸗ 108 rungsrinnen anzeigen, ſolche feſt angeſetzt, ſodann die Zwiſchenraͤume ausgefüllt, indem jedes einzelne Stück kräftig an die nächſten angeſto⸗ ßen wird. Bei Belegung der Dämmchen und Ufer der Vertheilungsgräben iſt zu merken, daß man die Raſen 1 bis 2 Zoll über die in der Richtung der Borde gezogene Schnur hinauslegt, um dann bei Ausſtechung des Grabens etwas von dem oberen Raſen faſſen zu können. Es iſt darauf zu achten, daß an den Stellen, wo die Raſen zuſam⸗ menſtoßen, dieſelben nicht übereinander, ſondern nur neben einander lie⸗ gen, da das Erſtere Unebenheiten verurſacht. Wenn die Rollen nicht über 1 Ruthe lang ſind, ſo iſt ein Arbeiter im Stando, ſie zu handhaben, und vorſchriftsmäßig aufzurollen; ſind ſie aber länger, was ſelten vorkommt, ſo müſſen 2 Arbeiter angeſtellt werden. §. 81. Das Feſtſchlagen der wiederaufgelegten Raſen. Um die aufgelegten Raſen mit dem Boden in feſtere Verbindung zu bringen, werden ſie mit dem unter§. 31. genannten Raſenſchläger (auch Bär genannt) geſchlagen. Die etwaigen, durch ungleiche Stärke der Raſen entſtandenen Feh⸗ ler in der Ebenung ſind(bei Erhöhungen) durch öfteres Schlagen ſo viel als möglich zu verbeſſern. Es iſt hierbei wohl zu beachten, daß immer in der Richtung des Gefälles das Werkzeug aufgeſetzt werde, niemals quer über daſſelbe, wodurch die Ebenung geſtört werden würde. Man ſtelle 2 oder 3 Mann bei dieſer Arbeit an, jeden mit einem Schläger⸗ und laſſe ſie die Ordnung wie beim Dreſchen befolgen. Bei ſchmalen Dämmchen mit ſtarker Böſchung werden zum Be⸗ feſtigen des oberen Raſens die Stampfer(§. 32.) angewendet. Wenn nicht die ganze Fläche, ſondern nur der Rand der Gräbchen mit Raſen beſetzt worden iſt, ſo werden dieſe ebenfalls geſchlagen, aber erſt nach der Ausfüllung der Zwiſchenräume mit Boden, damit ſie ſich nicht verſchieben können. §. 82, Das Anfertigen der Wäſſerungs⸗ und Entwäſſerungs⸗, und namentlich beim Hangbau der Transportgräbchen, der Ein⸗ läſſe und der Vertheilungsgräben. Schon unter den§§. 48. 50. 51. 52. und 53. iſt von den Di⸗ menſionen dieſer Gräbchen die Rede geweſen. Pon dieſe wit V dh biiden Bader, b iſen in neder V duwchhauen, und der V tusgehoben. daf V fn ſie kinet Büſch ungs⸗ und Dand Beim hngh Vettheilungegtde zuleitungsgrähm und zwar nur graben anſchleßen vicl Einliſſe m in eine Verthell de Nihtun ſt imme nu dar DeRöäm. ſo abgeſchnür, und lebte, di N Bi dn Schnur in een. anze Briitefilt Di angye Nains tdafils deähalb gut, wel de Ufer zu liegn dchen geohm machen, viche n glichſim is W ce, van da h die Scheddngs Aleiiſe ud wit daeh wn usgitt wätg um F Aushuen m inn die Zwiſhenin n die nächſten anwſt er Vertheilungäge ber die in derRün in bei Ausſthung können. wo die Raſen zie ur neben einanden ind, ſo iſt ein Ain ig aufurollen; ſihi eiter angeſtellt wenn elegten Raſen. n feſtere Verbin annten Raſenſchit aſen entſtandenndt feres Schlagen ii beachten, daß ime eſetzt werde, nin derden würde. N. mit einem Schli gen. ung werden zun d angewendet. er Nand der Gritte ffalls geſchlagen, 0 Boden, damitſiſ nd Entwiſſen tgräbchen, d ii ʒben. 53. iſt vn d 4 109 Von dieſen wird nur bei den Vertheilungsgraͤben die Breite, d. i. die beiden Borden, beim Abſtecken des Baues durch Pfählchen bezeichnet. An dieſen hin werden ſie nun abgeſchnürt, die Raſen mit dem Beile durchhauen, und der Boden mit der Schippe in der erforderlichen Tiefe ausgehoben. Da ſie nicht über 6 Zoll Tiefe haben(§. 48.), ſo bedür⸗ fen ſie keiner Böſchung(§. 37.); ebenſo die Bewäſſerungs⸗, Entwäſſe⸗ rungs⸗ und Transportgräbchen. Beim Hangbau kommen, wie ſchon in§. 48. erwähnt iſt, dieſe Vertheilungsgräben ſelten vor, indem die Einläſſe das Waſſer aus dem Zuleitungsgraben unmittelbar in das erſte Wäſſerungsgräbchen weiſen, und zwar nur bei einem ſich zunächſt an einen großen Hauptzuleitungs⸗ graben anſchließenden Hange. Bei einem ſolchen vermeidet man gern viele Einläſſe, macht vielmehr deren nur wenige, und führt dieſe zuvor in einen Vertheilungsgraben. Die Richtung der Wäſſerungs⸗, ſo wie der Entwäſſerungsgräbchen iſt immer nur durch eine Linie abgeſteckt. Die Rücken⸗ und zugehörigen Entwäſſerungsgräbchen werden nun ſo abgeſchnürt, daß die ſie bezeichnenden Pfählchen, namentlich das erſte und letzte, die Mitte des Gräbchens ausmachen. Bei den Wäſſerungsgräbchen des Hangbaues dagegen wird die Schnur an den Pfählchen, welche es markiren, hingezogen, und die ganze Breite fällt auf die obere Seite. „Die Transportgräbchen beim Hangbau werden beim Auflegen des Raſens ebenfalls durch eine kleine Rinne bezeichnet. Es iſt dies nur deshalb gut, weil auf dieſe Weiſe beim Ausſtechen haltbare Stücke an die Ufer zu liegen kommen. Sie werden vertikal auf die Wäſſerungs⸗ gräbchen gezogen(§. 50.), und es dürfen nur diejenigen eine Ausnahme machen, welche an die Seiten des Hanges gelegt werden, um durch ſie gleichſam das Wäſſerungsplanum einzuſchließen, oder diejenigen ,wel⸗ che, wenn der Hang nicht eine einzige, ſondern mehrere Ebenen bildet, die Scheidungs⸗ oder Durchſchnittslinien derſelben durchlaufen(Fig. 66). Alle dieſe Gräbchen werden ebenfalls mit dem Beile ausgehauen, und mit der Schippe in der Tiefe, welche die§§. 50., 51., 52. vorſchrei⸗ ben, ausgeſtochen. Die Raſenſchnitzel werden weggeſchafft, oder ander⸗ weitig zum Belegen gebraucht, und der Boden zerſtreut. Statt des Aushauens mit dem Beile, ſticht oder ſchneidet man vielmehr mit einem 110 ſcharfen Grabſcheit die Linien an der Schnur hin, welches die Arbeiter leichter erlernen, und faſt eben ſo raſch geht. Die genannten Vertheilungs⸗, ſo wie die Transport⸗ und Wäſſe⸗ rungsgräbchen beim Hangbau haben auf ihre ganze Länge einerlei Breite; die Rücken⸗ und zugehörigen Abzugsgräbchen aber nicht; jene verjüngen, dieſe erweitern ſich und nehmen auch an Tiefe zu, wie ſchon früher ge⸗ ſagt worden. Dieſe Ab⸗ und Zunahme iſt keineswegs willkürlich, ſondern ſie richtet ſich nach der Länge der Rücken. Bei den Rückengräbchen iſt die geringſte obere Breite 8 Zoll, die untere 5 Zoll; bei den Entwäſſe⸗ rungsgräbchen jene 5 Zoll, oder ſo breit, daß man ſo eben mit der Schippe ausſtechen kann, dieſe ebenfalls 8 Zoll. Bis zu einer Länge von etwa 8 Ruthen ſind dieſe Dimenſionen zureichend, für jede fernere Ruthe müſſen die Rückengräbchen oben, und die Entwäſſerungsgräbchen unten, 1 Zoll an Breite zunehmen. Bei ſchwammichten und mooſigen Raſen macht man ſie auch durchgehends etwas breiter. §. 83. Ueber die Wahl der Bauart. Aus den§§. 65. und 67. erſehen wir, daß der Hangbau weniger Waſſer zu ſeiner Berieſelung bedarf als der Rückenbau, woraus der Schluß zu ziehen, daß die Größe des Waſſervorraths über die Wahl des Baues entſcheide. Indeß kann dies nur bedingungsweiſe geſchehen, wenn nämlich die Oertlichkeit beide Bauarten, und ſomit uns die Will⸗ kür zuläßt, von jenem Geſichtspunkte aus die Wahl zu beſtimmen. Die natürliche Lage der Wieſe, namentlich das Gefälle derſelben ſagt uns zuvörderſt, ob ſie ſich zu Hang⸗ oder Rückenbau ſchickt. Sind wir im Stande, die Rieſelebenen, unbeſchadet der Zu⸗ und Ableitung, ſo zu conſtruiren, daß die laufende Ruthe wenigſtens 4 Zoll Gefälle erhält, ſo iſt Hangbau anzulegen. Bietet uns aber der natür⸗ liche Abhang dazu die Möglichkeit nicht dar, ſo iſt Rückenbau anzuwen⸗ den. Nur ausnahmsweiſe dürfen wir von jenem Minimum noch et⸗ was abziehen, und bis zu 3 und 2 Zoll pro Ruthe Neigung bauen; und zwar, wenn der Hang die geringe Breite von 4 bis 5 Ruthen be⸗ kommt, der Boden ein leicht wieder trocknender iſt, und uns ein ſtärke⸗ res Gefälle auf keine Weiſe zu Gebote ſteht. Man könnte einwenden, es ſeien in dieſem Falle Rücken anzulegen; indeß iſt nicht zu beſtreiten, daß die Anlage derſelben bei 3 Zoll Gefälle pro laufende Ruthe durch V tn vielen Edtan tid. Berütfihli Gffüll in ven N V Brite deſtäte, V usgeführen Wiſ V ande Fläche üne m Et äneSüt Rückenbau ſpich, pto Ruthe? al vaſſeranhaten, fattigen. DerRückent bau. DieKücm in vaccer auch der de Rüm!: nn Lüngeſt Minimum Rac deim braiten, der die Rückn dnſ Seitengefüllder ſchenligenden E vir in der gilge Nähmen hi an, ſo anit ſh 3 N uan ar l gleih am d V tiner Breite de al= lAa Verbrauch möf noch änmalſl vandes gvihnn ſchmaee Bahun Dele vann jeneüi Aülhrungage üa ubän, llit ufti n, welches di Aa Nansport⸗ un W de Linge einerlict rnicht; jene veti 7, wie ſchon ftü egs willkürlich ſe den Rückengriche oll; bei den Enti man ſo eben nin ſind dieſe Dimnſen ickengräbchen obn,n reite zunehmen. 1 ſie auch durchgehe Bauart. jder Hangbau vin⸗ rückenhau, worauz ths über die Walli gungsweiſe geſchte ſomit uns died hl zu beſtimma das Gefäle derſt kenbau ſchick. nbeſchadet der Zu⸗n tthe wenigſtns 13 tt uns aber der u Rückenbau atzue m Minimum noh ruthe Neigung brun 4 bis 5 Nubeie t, und uns ti li⸗ jan könnte einrada itt nicht u bſͤ laufende Ruthe dih 111 den vielen Erdtransport von oben nach unten bedeutend koſtſpieliger wird. Berückſichtigen wir aber beim Bau des Hanges von ſo geringem Gefälle in von Natur trockenem Boden das vorhin Geſagte über die Breite deſſelben, ſo dürfen wir nicht befürchten, die Wieſe werde nach ausgeführten Wäſſerungen an ſchädlicher Näſſe leiden. Hat die zu bau⸗ ende Fläche eine unregelmäßige Figur, ſo bleiben uns bisweilen in den Ecken kleine Stücke übrig, die in den Plan des Ganzen, das für den Rückenbau ſpricht, nicht gut paſſen; können wir alsdann wenigſtens pro Ruthe 2 Zoll Fall geben, und iſt der Untergrund nicht beſonders waſſeranhaltend, ſo dürfen wir ohne Bedenken einen kleinen Hang an⸗ fertigen. Der Rückenbau erfordert weniger natürliches Gefälle als der Hang⸗ bau. Die Rücken nehmen die Richtung des Diagonalgefälles der Wieſe, in welcher auch der Hang ſeine Abdachung nehmen muß(§. 72.). Die Rücken werden aber horizontal gelegt, und verzehren auf ihre ganze Länge alſo nur ſo viel an Gefälle, als ihre Seiten erhalten. Das Minimum dieſes Seitengefälles iſt beim ſchmalen Rückenbau 6 Zoll, beim breiten, der dem Hange ähnelt, 4 Zoll pro Ruthe. Je länger wir die Rücken conſtruiren, deſto weniger verbrauchen wir Fall; denn das Seitengefälle derſelben nimmt in ihrem Laufe nur ſo viel zu, als die zwi⸗ ſchenliegenden Entwäſſerungsgräbchen Fall bekommen müſſen, der, wie wir in der Folge ſehen werden, nur ſehr gering ſein darf. Nehmen wir beim ſchmalen und breiten Rückenbau einerlei Länge an, ſo ergiebt ſich, daß der breite mehr Gefälle verzehrt als der ſchmale. Z. B. wenn der letztere bei einer Seitenbreite von 1 Ruthe nur etwa 6 Zoll gleich am Anfange der Rücken verbraucht, ſo bedarf der erſtere, bei einer Breite der Seiten von 3 Ruthen und Gefälle pro Ruthe von 4 Zoll= 12 Zoll, mithin noch einmal ſo viel als jener. Soll daher der Verbrauch an Gefälle bei beiden ſich gleich ſtellen, ſo muß der breite Bau noch einmal ſo lang, und ſoll er den Vortheil geringeren Gefäll⸗Auf⸗ wandes gewähren, ſo muß er zwei⸗, dreimal u. ſ. f. länger ſein, als der ſchmale Beetbau. Die Länge des breiten Rückenbaues iſt willkürlich, nur muß er, wenn jene über 10 Ruthen beträgt, auf ſeinem Kamme einen kleinen Zuführungsgraben ſtatt des Rückengräbchens erhalten, an deſſen Dämm⸗ chen zu beiden Seiten Bewäſſerungsrinnen hinlaufen. Der ganze Bau gleicht auf die Weiſe einem doppelten Hange. 112 Von der Laͤnge der Rücken hängt es ab, wie viel an natürlichem Gefälle wir verbrauchen(§. 73.). Die Rücken des ſchmalen Baues macht man nicht über 10 Ruthen lang; die von 6 bis 8 Ruthen Länge ſind die beſten. Bei längeren Rücken wird ſowohl die Strömung des Waſſers in den Rückengräbchen bis an deren Ende, als auch der hori⸗ zontale Bau ſelbſt und deſſen Unterhaltung ſchwierig. Sie werden ge⸗ wöhnlich 2 Ruthen, d. h. jede Seite 1 Ruthe breit gemacht, und ein Seitengefälle von 6 bis 8 Zoll iſt das zweckmäßigſte, läßt die Heuab⸗ fuhre noch bequem zu, und gewährt nebenbei noch ein gefälliges Anſehen. Wir wollen eine Länge von 10 Ruthen und ein Seitengefälle von 6 Zoll annehmen; der Ableitungsgraben, in welchen ſich ſämmtliche Ab⸗ zugsgräbchen münden, muß in ſeiner Sohle wenigſtens 4 Zoll tiefer lie⸗ gen, als die Sohlen der letzteren, damit das Waſſer in dieſe nicht zurück⸗ ſtaue. Wir verwenden ſomit auf 10 Ruthen Länge 10 Zoll Gefälle, d. h. pro Ruthe 1 Zoll, exol. des Höhenmaaßes, um welches der Spie⸗ gel des Zuleitungsgrabens über der Rieſelfläche ſtehen muß. Durch Verzweigung des Hauptzuleitungsgrabens auf der zu bau⸗ enden Fläche können wir aber auch bei weit geringerem Gefälle noch ſchmale Rücken bauen. Dieſe Verzweigungs⸗ oder kleineren Zufüh⸗ rungsgräben bedürfen nur auf 5 Ruthen 1 Zoll Fall; bietet daher die natürliche Oberfläche außer jenen 10 Zoll noch ſo viel dar, und liegt ſie ſelbſt im Vergleich zu dem Hauptableitungsgraben ſo hoch, daß die mehr⸗ fach anzulegenden Abzugsgräben zwiſchen den einzelnen Rückenfeldern ohne Rückſtau in jenen ſich münden können, ſo ſteht dem ſchmalen Rük⸗ kenbau kein Hinderniß im Wege. Nur iſt hierbei zu bemerken, daß ein großer Waſſervorrath erforderlich iſt, wenn eine Wiederbenützung nicht ſtattfinden kann(§§. 63. und 64.). Da der breite Rückenbau hangähnlich iſt, ſo bedarf er weniger Waſſer, und wäre ſomit da, wo daſſelbe für den ſchmalen Rückenbau nicht zureicht, an ſeinem Platze(§. 65.). Außer der örtlichen Lage einer Wieſe und der disponiblen Waſſer⸗ menge, hat auf die Wahl der Bauart— die Bodenbeſchaffenheit ſelbſt — Einfluß. Wo ſich ein waſſeranhaltender Untergrund vorfindet, und die producirende obere Erdſchicht eine ſumpfige Eigenſchaft hat, lege man ſchmale Rücken an, wenn anders nicht ein Gefälle von mehr als 4 Zoll pro Ruthe offenbar für den Hangbau ſpricht. Man baue dann dem⸗ ohnerachtet Hang, und ſorge für die Entwäſſerung nach Anleitung der [äa E fühuig werde. Vor dentſche mchſt di nirelit richtungen, damn wiiſſernden glächen Erwägung, cud zmeinen ſattzät e Bodens. Aus inet ſuhhung und Verli ffen, wache Bunt leber dit ⁰b. 8 In dn Four zwar zigt uns de ſind nicht nur tikalgräüchen e und uns ein unregälniß abet perlie von nrrale, wei durhſe 3,(ü gdrachne Ebe V hen, vogegen deüt a iſ dar zulit V dugegtaben. V Wberall vo d ſchneidet,lgt in de Wiſenn Aus di zue d Zull hi lag, 45 u05l), nnts, mhſſ. hoezantn ſt udi ſch hetfals dis 1 iihezwich dar Wehnn, mat; el an natürichem ſchmalen Baues 18 Rutha in ſie Strömug d als auch der hi Sie werdan e gemacht, und än läßt die Haun gefälliges Anſch Seitengefäll ten h ſämmtlichell 4 Zoll tiefer le ieſe nicht zurüt⸗ 10 Zoll Geſäll, nuß. auf der zu bau⸗ rem Gffälle noch kleineren Zufi⸗ bietet daher di ar, und liigt ſe daß die mir⸗ Rückenfelden ſchmalen Ril emerken, daß in erbenütung nich edarf it wenige nalen Rückenbiu voniblen Vſer chaffenbet i d vorfindet ud xft hat, lgenm mehr als 4 310 baue dann dem. ic Anleiung i dlches der Spie 113 §§. 55. bis 60. Eine Rückenanlage bei ſo vielem Gefälle würde ſehr koſtſpielig werden. Vor der Entſcheidung über die Bauart, prüfe man jedesmal genau zunächſt die nivellitiſche Lage der Wieſe, d. i. ihr Gefälle nach allen Richtungen, dann die disponible Waſſermenge im Vergleich zu der zu wäſſernden Flächengröße und ziehe dabei auf Grund der Nivellements in Erwägung, ob und wie oft eine Wiederbenützung des Waſſers im All⸗ gemeinen ſtatthaft ſein dürfte, und endlich den Feuchtigkeitszuſtand des Bodens. Aus einer wiederholten, ſorgfältigen und umſichtigen Unter⸗ ſuchung und Vergleichung dieſer Verhältniſſe iſt das Reſultat zu ſchö⸗ pfen, welche Bauart für jeden vorliegenden Fall die zweckmäßigſte ſei. Ueber die sub.§. 71. genannten Arten des Kunſtbaues ins Beſondere. §. 84. Der künſtliche Hangbau. In den Figuren 65. und 66. ſehen wir Hangbau dargeſtellt, und zwar zeigt uns die erſtere denſelben in ganz regelmäßiger Geſtalt, d. h. es ſind nicht nur die Wäſſerungsgräbchen b, ſondern auch die Ver⸗ tikalgräbchen e unter einander parallel. Die letztere, d. i. Fig. 66, giebt uns ein unregelmäßiges Bild, die Wäſſerungsgräbchen b ſind gebrochen, aber parallel; von den Vertikalgräbchen liegen nur die mittleren beiden parallel, zwei durchſchneiden das Diagonalgefälle der in drei Theile A, B, O gebrochene Ebenen in ſchiefen Winkeln mit den Wäſſerungsgräb⸗ chen, wogegen die übrigen auf dieſen ſenkrecht ſtehen(§. 82.) a iſt der Zuleitungsgraben, d ſind die Einläſſe, und e iſt der Ab⸗ zugsgraben. Ueberall, wo ein Vertikalgräbchen das Wäſſerungsgräbchen durch⸗ ſchneidet, liegt ein Stellraſen unterhalb des letzteren; wie Xx in Fig. 47. Die Wäſſerung wird folgender Maaßen bewerkſtelligt: Aus dem Zuleitungsgraben a, deſſen Spiegel wenigſtens 4 bis 5 Zoll höher liegt, als die untere Borde des erſten Wäſſerungsgräbchens (§g. 46. und 51.), fließt das Waſſer durch die Einläſſe d(§. 53.) in dieſes, nach deſſen Anfüllung es über das untere Ufer, welches genau horizontal iſt, und über den Raum bis zum folgenden rieſelt; dieſes füllt ſich ebenfalls bis zum Ueberlaufen, und ſo werden nach und nach ſämmt⸗ liche zwiſchen den wagerechten Wäſſerungsgräbchen gelegenen Felder mit Wehner, prakt. Wieſenbau. 8 114 einer gleichmäßigen Rifſelſchicht überzogen. Der Graben e leitet das Waſſer wieder ab, und macht durch ſeine tiefe Lage das Abtrocknen der ganzen Fläche erreichbar. Das Gleichmäßige der Berieſelung iſt ein Hauptprincip. Zu ſei⸗ ner Realiſirung führt: die horizontale Stellung der Wäſſerungsgräbchen, das durchgehends gleich ſtarke Gefälle von einem zum andern, d. h. die Conſtruirung möglichſt vollkommener Ebenen, woraus von ſelbſt die Parallelität der Gräbchen erfolgt. In ſehr vielen Fällen nimmt der Hangbau die Form der Fig. 66. Die meiſte Gelegenheit für den Hangbau finden wir, da er ſchon ein bedeutendes Gefälle der Fläche erfordert(§. 83.), in engen Thälern, de⸗ ren tiefſte Gegend durch einen Bach mit raſchem Gefälle durchſchnitten iſt, und deren beide Seiten eine ſtarke Anſteigung haben. Da, wo der Bach die Wieſe betritt, wird das Waſſer aufgefangen, und ſteigt(wenn der Schein dieſen Ausdruck erlaubt) nach beiden Sei⸗ ten hin in dem mit wenigem Gefälle angelegten Zuleitungsgraben die Höhe mit unterbrochenen Richtungen hinan, ſich immer mehr von dem in der Tiefe liegenden Bette entfernend. Der ganze Hang Fig. 65., oder jeder einzelne Theil A, B, C, in Fig. 66. iſt entweder vom Zuleitungs⸗ bis in den Abzugsgraben eine einzige Ebene, oder er iſt in zwei oder mehrere gebrochen; doch müſ⸗ ſen im letztern Falle immer die Schneidungslinien der Ebenen auf Wäſ⸗ ſerungsgräbchen fallen, d. h. jede Aenderung des Gefälles hat bei einem ſolchen zu beginnen. Iſt z. B. das Profil des natürlichen Terrains zwiſchen dem Zu⸗ leitungsgraben a und dem Abzugsgraben e wie in Fig. 67. das Gefälle von a bis c ein noch für Hangbau ſprechendes, ſo wäre es gegen Koſten⸗ erſparung, die Rieſelfläche durch Abtragung in eine einzige Ebene von a nach e zu bringen; vielmehr würde man, ohne dem Zwecke zu ſchaden, zwei Ebenen aa und ae bilden können, welche durch ein Wäſſerungs⸗ gräbchen bei æ getrennt ſind. Ebenſo wenig wäre man gebunden, nach Fig. 68. durch hohen Auftrag die Ebene ae zu ſchaffen, wenn die vor⸗ handene Neigung von« nach e geſtattet, die Rieſelfläche in a zu brechen. Es kommt herbei darauf an, wie weit ein ſolches Profil der Ober⸗ fläche anhält. Erſtreckt es ſich nur auf einen kleinen Theil derſelben, ſo giebt es zur Brechung der Fläche keine Veranlaſſung. Bisweilen iſt eine ſolche Geſtaltung des Terrains der Ausgleichung des Bodens gün⸗ 3 um in der Nih üne vil Nühe Da Entväſſe nerden,in dn A ſt nindilus nat d iſt dis Muiſe den(. 47) viet Nehmen vit 2) Rutzen bi⸗ meht vatruht Breite des hig Wäſſerungegrit dem inden Abzug üen von m nach1 Hänge und kltze dann man de Ue thige Gfilemnd mit dem zuführ wie in Fig.66., mäßiger Athochu De Viſer Rege zur? Rut Nuthen muf in. hau di äm zer ſo folgt, dß ſede Boden an natiui Zur volſtin dn unteen Aiſ ſſtes wothnadi zugsgroden e nd die zu inm hig Gribchenn ien richen, ſ itde wſeben in uſt die Aum ton ggenagh miſt en halg Graden e liite das Abtrocknen rincip. zu ſi⸗ ſerungsgräche, mndern, d. h. us von ſällſti orm der Fig bd⸗ da er ſchon ein gen Thäletn, de le durchſchnitte 1 ſer aufgefangan ich beiden Sei⸗ ungsgtaben di mehr von dem heil A, B,(hin tzugsgraben ine hen; doch miſ benen auf Wif s hat bei ainen wiſchen dem zu :67. das Gffile es gegen oſten⸗ inzige Cdene den wecke zu ſchedn, ein Wiſſerunge gebunden, in n, wenn die bor⸗ ein azu bitn Profil dir Dier⸗ n Theil driba, Biöwaln i ds Bedm lir 115 ſtig, um in der Nähe erforderlichen Auftrag zu gewinnen, oder Abtrag ohne viele Mühe unterzubringen. Der Entwäſſerungsgraben muß immer mit etwas Gefälle angelegt werden, um den Abzug des Waſſers zu befördern; ¼ Zoll pro Ruthe iſt mindeſtens nothwendig. Iſt er zugleich Hauptentwäſſerungsgraben, ſo iſt das Maaß ſeines Falles durch die Oertlichkeit ſelbſt gegeben wor⸗ den(§. 47.), wie wir bei Fig. 66. angenommen haben. Nehmen wir bei dem Hange Fig. 65. an, der Abzugsgraben e von 20 Ruthen Länge bekomme 5 Zoll Fall, ſo müſſen dieſe auf der Seite n mehr verbraucht werden. Man vertheilt ſie aber nicht auf die ganze Breite des Hanges, wodurch die horizontale oder parallele Lage der Wäſſerungsgräbchen geſtört werden würde, ſondern bringt ſie allein auf dem an den Abzugsgraben anſtoßenden Felde an, ſo daß das Gefälle deſſel⸗ ben von m nach n hin nach und nach um 5 Zoll zunimmt. Bei kurzen Hängen und küͤrzen Entwäſſerungsgräden von etwa 5 bis 10 Ruthen, kann man die Ufer des letzteren ebenfalls horizontal ſtellen, und das nö⸗ thige Gefälle in der Sohle conſtruiren. Lauft der Entwäſſerungsgraben mit dem Zuführungsgraben und den Wäſſerungsgräbchen divergirend, wie in Fig. 66., ſo ſtellt ſich das Gefälle des erſtgenannten auch bei gleich⸗ mäßiger Abdachung der unterſten Felder des Hanges von ſelbſt heraus. Die Wäſſerungsgräbchen b legt man nicht über 3 Ruthen, in der Regel nur 2 Ruthen auseinander. Jede Länge derſelben von 5 bis 8 Ruthen muß ein Transportgräbchen durchſchneiden. Da beim Hang⸗ bau die eben genannten Gräbchen zugleich die Entwäſſerung bezwecken, ſo folgt, daß ſie da beſonders in größerer Anzahl anzulegen ſind, wo der Boden an natürlicher Näſſe leidet(§. 57.). Zur vollſtändigen Entwäſſerung des Hangbaues, ſo wie zu einer den unteren Wieſentheilen gleichviel Dungtheile bringenden Wäſſerung, iſt es nothwendig, daß immer unterhalb 6 Wäſſerungsgräbchen ein Ab⸗ zugsgraben e, und ein neuer Zuführungsgraben a gezogen werde. Iſt die zu einem Hange beſtimmte Fläche ſo breit, daß die genannte Anzahl Gräbchen in ihren gehörigen Entfernungen zur Berieſelung nicht aus⸗ reichen, ſo iſt der Bau in 2 oder mehrere Abſchnitte zu legen, und jedem derſelben ein Zuführungs⸗ und Abzugsgraben zu geben. Die Art und Weiſe, den unteren Abſchnitten das Waſſer aus dem oben gelegenen Hauptzuleitungsgraben zuzubringen, iſt mannigfach, und meiſt von der Lage des Terrains abhängig. Bietet das bekeee wenigſtens 116 Pro Ruthe 4 ½ Zoll Gefälle dar, ſo können wir jeden Abzugsgraben zugleich zum Zuführungs⸗, reſp. Vertheilungsgraben für den zunächſt folgenden Abſchnitt machen, indem wir das erſte Bewäſſerungsgräbchen des letzteren wenigſtens 5 bis 6 Zoll unter den Spiegel von jenem legen (Fig. 69.). Bei geringerem Gefälle kann der Abzugsgraben des erſten Abſchnit⸗ tes der Zuführungsgraben für den dritten Abzugsgraben des zweiten Ab⸗ ſchnittes zum Zuführungsgraben für den vierten werden, u. ſ.w.(Fig. 71). Soll im letzteren Falle jeder folgende Abſchnitt friſches Waſſer aus dem oberſten Hauptzuleitungsgraben erhalten, ſo müſſen bei y, als dem jedes⸗ maligen Anfange des Abzugs⸗ und Zuleitungsgrabens für einen untern Hang, Einläſſe mittelſt Schleuſen und Fallwehren eingerichtet werden. Dieſe Fallwehre werden überhaupt beim Zuführungsgraben, wo er in der Richtung des Gefälles den Hang hinablauft, oft in Anwendung kommen(§. 46. Fig. 45.). 2 Bei Fig. 69. könnte auch der Zuführungsgraben in der Mitte des Hanges, bei aaa, hinabgeführt werden, oder wie Fig. 70. angiebt. Ebenſo wäre auch die Waſſerzuführung für die unteren Abſchnitte, ſtatt wie Fig. 71. zeigt, nach Art der Fig. 72. einzurichten. Statt der Einläſſe y aus dem Zuführungs⸗ in den Abzugsgraben würden die Schleuſen X in erſteren einzufetzen, und im zweiten Abſchnitte des Ab⸗ zugsgraben bei z unterhalb des Zuführungsgrabens mittelſt Rinnen oder ſteinerner Kanäle durchzuführen ſein. Wirr wollen nun die Fig. 65. zur Hand nehmen, und den Bau eines Hanges näher beſchreiben. Wirr ſetzen dabei voraus, daß der Zuleitungsgraben a bereits, unter Berückſichtigung des in den§§. 46., 69. und 70. Geſagten, angefertigt oder doch abgeſteckt iſt; ebenſo, daß die Richtung und Höhenlage des Hanges auf Grund der nach§§. 72. und 73. anzuſtellenden Unterſu⸗ chungen beſtimmt iſt. Zunächſt wollen wir annehmen, der Hang bilde eine einzige Ebene, ſeine Länge betrage 20 Ruthen, ſeine Breite 12 Ruthen. Das Dämm⸗ chen, welches der Zuleitungsgraben gegen die Wieſe zu hat, muß nach dieſer hin mindeſtens eine dreifüßige Böſchung haben; liegt daher das erſte Wäſſerungsgräbchen 1 Fuß unter dem Spiegel des Zuleitungsgra⸗ bens, ſo iſt von der Borde deſſelben aus eine Breite von 3 Fuß abzu⸗ ſtecken. Dieſe Linie giebt das erſte Wäſſerungsgräbchen b an. Soll V mmn jides fägnde v ſrihtet man zat V rhrvinkig Unien höherloge d Han de oberſe Dfihl b nittlten Db. in eine Hirlni Säͤte n mach di pfahl bin lbe fäll des ümne gtben dietüft Bä derjeni zentaie), welche glich mit iem. 6 Rd h Erde mde änen geführt wende G.TI) imme Vrririgt ſch 2 einſtweikn aufd daß de Wedenin itten indes, niſſ de Glich zu geecher Zitn An 15 be dnz von ſelſ iine grißet lu Dielen jdesed nidi ethaltm. Dim andene iis u Grenzen es Abkarrens da Nah nn Juſtenmtt Juthe i gft (bzugsgrabm den zunähſt ungsgribchen jenem lxe eſten Abſchii 8 zweiten l⸗ ſw.(Fig.1) aſſer aus dem als dem jaͤes⸗ einen untern htet werden. craben, wo er Anwendung der Mitte des angiebt. en Adſchnitte n. Statt de n würden de znitte des A⸗ ttelſt Rinnn und den Va bereits, untt ten, angeferigt Hähenlage ds enden Unteiſ⸗ einzigeben Das Dinm⸗ at, muß ut liegt dahe d Zuleitungoge⸗ in 3 5ß ci nban. E 117 nun jedes folgende von dem vorhergehenden 2 Ruthen entfernt liegen; ſo richtet man zu beiden Seiten m und n auf dem erſten Gräbchen b rechtwinklige Linien ein, und zwar alle 2 Ruthen einen Pfahl. Die Höhenlage des Hanges iſt nach§. 73. gegeben. Nach ihr wird nun der oberſte Pfahl bei b, ſo wie der unterſte bei m abgewogen, und die mittleren bb ꝛc. nach dieſen mittelſt der Viſirkreuze(§§. 11. und 12.) in eine Höhenlinie gebracht. Hierauf wägt man die Pfähle b auf der Seite u nach den gegenüberſtehenden auf der Seite m horizontal abz den Pfahl bei n aber ſchlägt man um ſo viel tiefer als m ein, als das Ge⸗ fälle des Abzugsgrabens e betragen ſoll. Die Horizontalen bb u. ſ. w. geben die zukünftigen Wäſſerungsgräbchen an, undmn den Abzugsgraben. Bei denjenigen Feldern(d. h. den Flächen zwiſchen je zwei Hori⸗ zontalen), welche zunächſt umgebaut werden ſollen, wird der Raſen ſo⸗ gleich mit dem Beile gehauen, entweder in Rollen oder in Quadrate (§. 76.). Da die Erdarbeiten immer ſo geſchehen müſſen, daß die fehlende Erde an der einen Stelle unmittelbar von da, wo ſie übrig iſt, herbei⸗ geführt werde(§. 73.), ſo iſt das Raſenhauen, ſo wie das Abſtechen (§. 77.), immer zugleich an den Auf⸗ und Abtragsplätzen anzufangen. Vereinigt ſich Ab⸗ und Auftrag auf ein und demſelben Felde, ſo wird einſtweilen auf dieſem allein der Raſen abgeſchält. Erkennt man aber, daß der Boden in einem Felde nicht ausreicht, oder ſolcher übrig iſt, ſo iſt ein anderes, welches dem bearbeiteten im entgegengeſetzten Verhält⸗ niſſe das Gleichgewicht hält, möglich aber nicht das daran anſtoßende, zu gleicher Zeit mit in Bau zu nehmen. An 15 Leute können bei den verſchiedenen Arbeiten beſchäftigt wer⸗ den; von ſelbſt klar iſt es, daß bei mehren Arbeitskräften der Bauplatz eine größere Ausdehnung, als eben geſagt, nehmen muß. Die Rollen haut man in der Richtung von oben nach unten, und jedes Feld wird in der Mitte getheilt, ſo daß jene eine Länge von 1 Ruthe erhalten. Beim Abſtechen und Rollen muß die eine Hälfte rechts, die andere links zu liegen kommen, und zwar z2 bis 1 Fuß außerhalb der Grenzen des Feldes, um ſie beim Manipuliren des Umgrabens, An⸗ und Abkarrens des Bodens nicht hinderlich zu haben. Nach Abplaggung des Feldes ſchreitet man zur Abwägung der Zwiſchenpunkte der Horizontalen bb. Nachdem von b nach b hin jede Ruthe ein Pfahl geſteckt lein genaues Abmeſſen iſt hierbei nicht nöthig, 118 ſondern man nimmt 5 kleine Schritte zwiſchen jedem], dieſelben in eine grade Linie eingerichtet, werden ſie alle mit b und b durch die Viſir⸗ kreuze in gleiche, d. h. in wagerechte Höhe geſtellt. Nunmehr beginnt das Umgraben und Vertheilen des Bodens nach§. 78., hierauf das Planiren nach§. 79., dem das Wiederauflegen der Raſen(§. 80.) und das Feſtſchlagen derſelben(§. 81.) folgt. Auf dieſelbe Weiſe werden alle übrigen Felder angefertigt. Die Schlußarbeit iſt das Ausſtechen der Wäſſerungs⸗, Transport⸗ und Ein⸗ laßgräbchen nach§. 82. Der letzteren ſchneidet man in der Regel ſo viele in das Dämmchen des Zuführungsgrabens, als Transportgräbchen vorhanden ſind, und zwar entweder zwiſchen dieſen, wie in Fig. 65., oder in ihrer Verlängerung wie in Fig. 66. Soll der Hang vom erſteren Wäſſerungsgräbchen bis in den Ab⸗ zugsgraben nicht eine, ſondern zwei oder mehre Ebenen bilden, ſo bleibt die Art und Ordnung der Arbeiten ganz dieſelbe. Geſetzt, der Bau be⸗ komme vom mittleren Wäſſerungsgräbchen an eine andere Neigung, d. h. mehr(Fig. 67.) oder weniger(Fig. 68.) Gefälle, ſo iſt die Höhe bei des Hanges ebenfalls ſchon bei Berechnung der Ausgleichung des Bodens(§. 73.) beſtimmt, indem derſelbe als aus zwei Ebenen, die ſich in a ſchneiden, behandelt wurde. Horizontal mit dieſer Höhe iſt der betreffende Pfahl b abzuwägen, und die Zwiſchenpfähle von ihm aus nach dem oberſten b und dem unterſten m mit den Kreuzen einzurichten. Die auf der andern Seite des Hanges befindlichen Pfähle werden nun, wie oben, jeder nach ſeinem gegenüberſtehenden, ſo eben in ſeiner Höhe beſtimmten, horizontal abgewogen, und der letzte n um die Zolle, welche der Abzugsgraben Gefälle haben ſoll, tiefer geſtellt. Die Abſteckung und der Bau eines Hanges, wie ihn uns die Fig. 66. zeigt, iſt im Weſentlichen von dem der Fig. 65. nicht verſchieden. Nach denſelben Vorausſetzungen wie oben, nämlich: daß die Rich⸗ tung und Höhe des Zuleitungsgrabens a bereits abgeſteckt, und die Tiefe der Rieſelfläche unter dem Spiegel deſſelben beſtimmt iſt, während der Lauf des Abzugsgrabens e die tiefſte Gegend der Fläche burchſchneidet, haben wir zuvörderſt zu ermitteln. welches wohl die paſſendſte Lage der Brechungslinien für die zu conſtruirenden Ebenen A, B, C ſein würde. Das Erkennen dieſer Lage folgt aus dem nach§. 72. auszuführenden Nivellement. Als Anhaltspunkte dienen uns die Ecken des Zuleitungs⸗ grabens, und wir haben von dieſen aus nach dem Abzugsgraben hin die umügfilnin giinden. 3ndieſer . Jad wiüden hen Hang Bähußs de J aln0. den ſentuct tſ Wiſſerungög gridcer tis in die vohn tungen der Wiſen B undC in dad ds Winkib, vil diſſs niht de 1 zuat kine binn §. 8. dae de dr un it i d.. ttläutern, auf dem Terrrin eb nommen vid. Torzusgeſe lattungegeden ſch 46, 60. ud 70 Paſſerſiege de ihr Sätengffill, Die Fih.7 vot, von denn e Duerpofl à ſt z ſind di Vatfein chen, und lde Magſeſudn hen⸗ Majj eddoe * Arum onal drgiz licen Narzüt eſelden in ine urch de Pſñe nmehr dazimt hierauf de G. 8.) ud gefertigt. Ddi vort⸗ und Kin⸗ der Regllſt noportgrädchn ie in Fig. 6, bis in den A⸗ lden, ſo bleibt „der Bau be⸗ ere Neigung, diſt die Hohe sgleichung des Sbenen, die ſih r Höhe iſt der von ihm au einzurichtn. Pfähle werden eben in ſeiner um die Zoll, n uns die Fi t verſchieden. daß de Rih⸗ „und didift t, während a burchſchnede, endſte Lage C ſein wütde auszuführude des Zulitmg zgrahm hin 119 Diagonalgefälllinien mittelſt der nach§. 72. beſchriebenen Horizontalen zu finden. In dieſen Diagonallinien ſchneiden ſich die Ebenen A, B, C. Jede derſelben betrachtet man im ferneren Bau als einen beſon⸗ deren Hang. Behufs der Markirung der Wäſſerungsgräbchen, ſteckt man ſich auf A, B und C zwei auf dem zugehörenden Theile des Zuleitungs⸗ grabens ſenkrecht ſtehenden Linien ab, auf dieſen die Entfernungen der Wäſſerungsgräbchen, und verlängert die ſo gegebene Richtung eines jeden bis in die vorhin gefundenen Brechungslinien der Ebenen. Die Rich⸗ tungen der Wäſſerungsgräbchen werden ſich von A und B, ſo wie von B und C, in den Brechungslinien treffen, wenn dieſe jedesmal die Mitte des Winkels, welchen der Zuleitungsgraben bildet, durchſchneiden. Iſt dieſes nicht der Fall, ſo ſtoßen jene nicht zuſammen, was aber dem Zweck keinen Eintrag thut. §. 85. Der ſchmale Rücken⸗ oder Beetbau. Ueber die Breite und die zweckmäßigſte Länge der ſchmalen Rük⸗ ken iſt in§. 83. ſchon das Nöthige geſagt worden. Wir wollen nun erläutern, auf welche Art und Weiſe ein ſchmaler Rückenbau auf dem Terrain abgeſteckt, und in welcher Ordnung der Bau ſelbſt vorge⸗ nommen wird. Vorausgeſetzt wird, wie beim Hangbau im vorigen§., daß der Zu⸗ leitungsgraben ſchon angelegt oder abgepflöckt iſt nach Anleitung der§§. 46., 69. und 70.; die Richtung der Beete, ſo wie ihre Lage zu dem Waſſerſpiegel des Zuleitungsgrabens, dann aber auch ihre Länge und ihr Seitengefälle, nach den§8. 72. und 73. beſtimmt ſind. Die Fig. 73. A ſtellt einen ſchmalen Beetbau von zwei Terraſſen vor, von denen jede 6 Beete enthält. a iſt das Längen⸗ und„ο das Querprofil. a iſt der Zuleitungsgraben,= 3 Fuß breit und 1 Fuß tief; bb ſind die Vertheilungsgräben; cc ꝛc. die Rücken⸗, dd ac. die Abzugsgräb⸗ chen, und f der Entwäſſerungsgraben. Die Längen⸗ und Breiten⸗ Maaße ſind in dem Situationsplane und in den Querprofilen; die Hö⸗ hen⸗Maaße dagegen in den letzteren erſichtlich*). Die Rücken haben *) Anmerk. Die Höhen in den Profilen ſind der Deutlichkeit wegen 10mal vergrößert, wie auch aus den beiden unterhalb der Fig 75. befind⸗ lichen Maaßſtäben erhellt. 12⁰ eine Laͤnge von 7 ½ Ruthen, d. i. ſo groß iſt die Entfernung von b zu b, und von b zu f. Die Breite jeder Rückenſeite iſt= 1 Ruthe, daher die Breite eines ganzen Rückens= 2 Ruthen. Sämmtliche Rückengräbchen ſind auf ihre ganze Länge horizontal, ſo wie die zu einer Terraſſe gehörenden unter ſich wagerecht ſtehen. Das Gefälle von den Rücken nach den Abzugsgräbchen, oder das Seitenge⸗ fälle der Rücken, oder die Höhe derſelben iſt an ihrem Anfange= 6Zoll, an ihrem Ende= 7 Zoll, ſo daß die Abzugsgräbchen 1 Zoll Fall be⸗ kommen von ihrem Anfangspunkte bis zu ihrer Mündung in b reſp. in f. Die Rückengräbchen der erſten Terraſſe, ſo wie der zugehörige Ver⸗ theilungsgraben b(die Ufer), liegen mit der Sohle des Zuleitungsgrabens a in gleicher Höhe, ſo daß alles Waſſer aus letzterem durch die Einläſſe in den Vertheilungsgraben und in die Rückengräbchen fließen kann. Die Rücken der zweiten Terraſſe, ſo wie das untere Ufer des zwei⸗ ten Vertheilungsgrabens b, liegen 2 Zoll tiefer als die Borden der Ent⸗ wäſſerungsgräbchen der erſten Terraſſe an ihren Mündungen. Es über⸗ rieſelt auf dieſe Weiſe daſſelbe Waſſer zweimal, und zwar das zweitemal, ohne daß ſich das Waſſer auf die erſte Fläche zurückſtauet. Der Bau wird nun nach den angegebenen Verhältniſſen folgender Maaßen abgeſteckt(Fig. 73. B.) Das Dämmchen des Zuleitungsgrabens ſoll nach außen, d. i. nach der Rieſelfläche hin, wenigſtens eine dreifüßige Böſchung haben. Da die Höhe= 1 Fuß iſt, ſo iſt die Baſisbreite— 3 Fuß. Dieſe 3 Fuß markirt man durch den Pfahl g. In der den Rücken zu gebenden Rich⸗ tung gi miſſet man 15 Ruthen(7 ½* 2) ab, und ſetzt dort den Pfahl h. Nicht immer ſteht die Richtung der Rücken ſenkrecht auf dem Zu⸗ leitungsgraben. Um nun die Breite jener abzuſtecken, errichtet man auf gh zwei Perpendikel y und z. Dieſe findet man, indem z. B. von y aus nach g und h hin 5 Fuß abgenommen werden, und an den ſo gefundenen Punkten zwei Ruthenmaaße mit einem von ihren Enden angelegt, mit dem andern zuſammengeſtoßen werden; y und der Punkt, wo ſich die Maaßſtäbe berühren, geben die Lage der Senkrechten an. Auf y und 2 werden 12 Ruthen abgemeſſen, während bei jeder ein Pfählchen geſteckt wird und man gelangt ſo bis zu w und x. In der Linie dieſer beiden Pfähle bezeichnet man beim Zuleitungsgraben, 3 Fuß(wie g) von dieſem V Rfen, dn huki riinaus bi nach k. Wire uns den V bige des Entviſſer ungsgraten gexeben n von j und W haben. Entfernung iin in Vertheilungegnden wit eine Schnun, gräbchen bezeichnet In de Kiht zu linmnj in e ds eſe Kückengri weiſe ſaͤs Maat bald ein Nücengi des lebtenbhagi di Aefing de Richtung änes markitm, inn) Nun ninmt aus, 3h, Punkee m, mdſe yin ba d Jict geibchen,wieſe! de Schnur gſtl Da bnah ATerraſſe. Eiwit de der lettern n Södann ſpontn zeichnet dum de geben. dahfüch reinzuſonnen dahfun ln der wiin, atfernung don) iſt= 1 nge horint, ect ſtehen. de er das Säitnye fange= bzl 1 Zoll Ful k ginh reſyein zugehörigee leitungsgrudan —ch die Eiliſt ießen kann. Ufer des zwei Nden der Ent⸗ gen. Es üder⸗ das zweitemal t. ziſſen folgende aßen, d. i. nach haben. D Dieſe 3 F gebenden Rij⸗ ſetzt dort dn ſt auf dm zu n auf ga wi on y aus nach ſo gefundenn angelegt, ni kt, wo ſchi Auf y unht ahlchen gſtt ie diſſe buün g) vondiſſe 121 entfernt, den Punkt i, miſſet von dieſem aus 15 Ruthen über w und x hinaus bis nach k. Wäre uns die untere Grenze des Beetbaues durch eine beſtimmte Lage des Entwäſſerungsgrabens ebenſo wie die obere durch den Zulei⸗ tungsgraben gegeben, ſo würden wir nur mit h und k, in den Richtun⸗ gen von yz und wx beziehungsweiſe, bis an dieſe Grenze heranzurücken haben. Von g nach y hin, und von i nach w hin, ſetzen wir in 1 Fuß Entfernung ein zweites Pfählchen, welches den Raum für den erſten Vertheilungsgraben angiebt. Zwiſchen dieſen beiden Pfählchen ſpannen wir eine Schnur, welche uns den Anfang der Rücken, oder der Rücken⸗ gräbchen bezeichnet. In der Richtung von yz kommt das erſte Entwäſſerungsgräbchen zu liegen; in der Richtung der y und 2 zunächſt ſtehenden Pfähle wird das erſte Rückengräbchen laufen; und ſo geben uns weiter hin wechſels⸗ weiſe jedes Paar Pfähle auf den Perpendikeln bald ein Entwäſſerungs⸗ bald ein Rückengräbchen an, bis zu w und x, welche Punkte die Lage des letzten Abzugsgräbchens beſtimmen. Da die vorhin geſpannte Schnur den Anfang der Rücken vorzeichnet, ſo ſteckt man an dieſer hin in der Richtung eines jeden Pfahlpaares in x und y, welche einen Rücken markiren, einen Pfahl. Man nimmt ferner auf yz und wr, von der geſpannten Schnur aus, 3 Fuß ab, legt dieſe in gerader Linie an die ſo eben erhaltenen Punkte an, und ſie zeigt den Anfang jedes Abzugsgräbchens. Wie vor⸗ hin bei den Rücken, werden auch jetzt in den Richtungen der Abzugs⸗ gräbchen, wie ſie uns die Pfähle auf y und angeben, dergleichen an die Schnur geſtellt. Die Linie hk bezeichnet das Ende der Abzugsgräbchen der zweiten Terraſſe. Es wird in derſelben ebenfalls die Schnur geſpannt, und je⸗ des der letzteren nach Angabe ſeiner Richtung an derſelben abgeſteckt. Sodann ſpannt man die Schnur 3 Fuß weiter nach oben hin, und be⸗ zeichnet daran die Rücken mit Pfählen, welche das Ende derſelben an⸗ geben. Die Pfählchen in den Senkrechten yw und 2X ſind nunmehr wie⸗ der einzuſammeln. Der Anfang der Rücken der erſten Terraſſe, ſo wie das Ende der Rük⸗ ken der zweiten, ſind durch das beſchriebene Verfahren bezeichnet. Behufs 12²2 der endlichen Abſteckung der erſten Terraſſe werden von g aus nach h hin, und von i aus nach k hin 7 ½ Ruthen abgemeſſen, und dieſe Ent⸗ fernungen mit den Pfählen l und m angedeutet, an welchen das erſte und letzte Entwäſſerungsgräbchen aufhört. Zwiſchen dieſen zieht man die Schnur an, und ſteckt an derſelben die Enden der übrigen Abzugs⸗ gräbchen ab. 3 Fuß weiter oberhalb legt man abermals die Leine an, und markirt an ihr die Enden oder Köpfe der Rücken. Wir dürfen nun zur Abwägung dieſer erſten Terraſſe ſchreiten. Der Zuleitungsgraben iſt 1 Fuß tief; die Borden des Verthei⸗ lungsgrabens b und der Rückengräbchen e ſollen mit der Sohle des erſt⸗ genannten in gleicher Höhe ſtehen. Man wägt demnach g und 1 1 Fuß tiefer ab als die Borde des Zuleitungsgrabens, und mit dieſen horizon⸗ tal die 1 Fuß nach h und k hin ſtehenden, das andere Ufer des Verthei⸗ lungsgrabens und die Anfangslinie der Rücken bezeichnenden Pfähle, ſo wie die co am Kopfe des erſten und letzten Rückens(§§. 22., 14. und 17.) Die Abzugsgräbchen d ſollen oben 6 Zoll, unten 7 Zoll tiefer lie⸗ gen als die Rückengräbchen o; demgemäß werden d und d als die An⸗ fänge des erſten und letzten Entwäſſerungsgräbchens 6 Zoll, und l und m als die Enden derſelben 7 Zoll tiefer als g, i und o abgewogen. Die Zwiſchenpfähle, und zwar die ſechs der Rücken am Vertheilungsgraben, die übrigen vier Köpfe o, die oberen fünf d und die unteren fünf d, ſind mit den Viſirkreuzen in gleiche Höhe einzurichten. Für die zweite Terraſſe ſollen die Anfänge der Rücken noch abge⸗ ſteckt werden. Von l und m 1 Fuß abwärts, als die Breite des zwei⸗ ten Vertheilungsgrabens b ſetzt man zwei Pfähle und legt an ſie wieder die Schnur an, an welcher die Rückenpfähle eingerichtet werden; 3 Fuß noch weiter abwärts werden, ebenfalls an der Schnur, die Anfangspunkte der Abzugsgräbchen nach Weiſung der für ſie beſtimmten Richtungen markirt. Die zunächſt l und m ſtehenden Pfähle für den zweiten Verthei⸗ lungsgraben und die Rückenhöhen, ſo wie die Köpfe des erſten und letz⸗ ten Rückens werden 2 Zoll tiefer abgewogen als jene; der erſte und letzte Abzugsgraben oben 6 Zoll, unten bei h und k dagegen?7 Zoll tiefer ge⸗ ſtellt als die Rücken, und die Zwiſchenpfähle wiederum mittelſt der Vi⸗ ſirkreuze in gleiche Höhe gebracht. Ez ſt un geich udes kunn ſalich zuvddeſ hult raſſe ſ, d nan gäit, un tän Dmng dor dieſen richt iu Nien bai dn Rück jinnen, der ſch ma ſn eräts zricnite 1 in der des andet jmund gi und zwer tung des Rütngri ſattt, vada que und von c als nac 14 Suß auferhalb de lats in daſeden S Nah.. arhaiten immet du und des Abtenges Je nachhem übtig iſt muß ein berfluß cdt Nange genomman verde. zugkeich aözuſtchn, ſen in Varegenhit haut man lieder w dder iftets tranihe Nach Erfin V dn beiden ſigne leichen, und ing in einerli hihe di in den Aäthn nuch den in zif nogen. das Unne . bwerhil die ſg. 9, S, von g aus mh en, und diſeen welchen das ai dieſen zeßt nn ibrigen Ahu⸗ lals die Lein eaſſe ſchreitm. en des Vettzi rSohle des it hg und i tzuj t dieſen horzen⸗ fer des Verthi⸗ den Pfähle, ſ (§. 22., 14. Zol tiefer li⸗ dd als die A⸗ Zoll, und 1id bgewogen. N heilungsgraön, nteren fünf, cen noch alge Zreite des zwi⸗ gt an ſiewiehe werden 3 Slß Anfangzpunk ten Richtungn veiten Vathi⸗ erſten und i Lerſte und lät 7 Zol tienn g⸗ mitteſt dr e 123 Es iſt nun gleichſam das Gerippe des ganzen Baues abgewogen, und es kann ſogleich an die Erdarbeiten gegangen werden. Zuvörderſt haut man den Raſen um das ganze Viereck der erſten Terraſſe ſo, daß man etwa 3 Zoll außerhalb der Linien gi, im, ml, lg bleibt, um beim Umgraben durch den Raſen nicht verhindert zu werden, oder dieſen nicht zu verletzen. Hierauf ſchreitet man zum Zertheilen der Raſen bei den Rücken ſelbſt(§. 76.). Wir wollen bei demjenigen be⸗ ginnen, der ſich an die Linie gl anſchließt. Auf drei Seiten iſt der Ra⸗ ſen bereits zerſchnitten, und wir thun dies nun auch auf der vierten, das iſt, in der des anderen zugehörigen Abzugsgräbchen hdA bis in die Linie Im und gi, und zwar, wie dort, einige Zoll außerhalb; dann in der Rich⸗ tung des Rückengräbchens c. Die Rollen, wenn der Raſen ſolche ge⸗ ſtattet, werden quer über das Beet parallel mit gi und Im abgetheilt, und von c aus nach beiden Seiten hin während des Abſtechens bis ½ Fuß außerhalb des Beetes abgerollt; Quadratſtücke ſind rechts und links an derſelben Stelle regelmäßig aufzuſchichten. Nach§. 78. ſollen, wie auch im vorigen§. erwähnt iſ, die Erd⸗ arbeiten immer auf zwei Plätzen zugleich, nämlich am Orte des Auf⸗ und des Abtrages geſchehen. Je nachdem alſo auf dem abgeplaggten Beete Boden fehlt oder übrig iſt, muß ein anderes, in welchem die nivellirten Pfähle einen Ue⸗ berfluß oder Mangel anzeigen, unverzüglich auf dieſelbe Weiſe in Arbeit genommen werden. Man vermeide nebeneinander liegende Beetflächen zugleich abzuſtechen, weil man dadurch mit dem Beiſeiteſchaffen der Ra⸗ ſen in Verlegenheit kommt; wird dies aber unbedingt nothwendig, ſo baut man lieber wechſelsweiſe halbe Beete, als daß man den Raſen weit oder öfters transportirt. Nach Entfernung der Raſen ſetzt man auf der Rückenlinie zwiſchen den beiden abgewogenen Pfählen alle 5 Schritte(ungefähr) einen der⸗ gleichen, und bringt ſie insgeſammt mittelſt der Viſirkreuze mit letzteren in einerlei Höhe. Jedem derſelben gegenüber, auf beiden Seiten, wer⸗ den in den Richtungen der Abzugsgräbchen ebenfalls Pfähle geſtellt, und nach den am Anfangs⸗ und Endpunkte ſchon ſtehenden, ebenſo abge⸗ wogen. Das Umgraben und Transportiren des Bodens wird hierauf nach §. 78. bewerkſtelligt. Die übrigen Arbeiten folgen auf einander, wie ſie die§§. 79., 80., 81. und 82. uns lehren, und es iſt nur noch betreffs 124 des Schnurſpannens beim Planiren zu bemerken, daß am Anfange und 1 en Ende der Rücken dies in Dreiecken geſchieht, wie in der Fig. 73. B er⸗ ſichtlich, um die Ecken der Abdachung gehoͤrig zu formiren. So wie man beim Hangbau eine Breite von 12 Ruthen als die größte annimmt, d. h. das Waſſer nicht weiter ununterbrochen rieſeln läßt, ſondern in dieſer Entfernung einen Abzugsgraben anlegt, ſo iſt beim Rückenbau dieſelbe Regel zu beobachten. Man würde demnach nicht unterhalb der zweiten Terraſſe, eine dritte folgen laſſen, welche aus dieſer ebenſo das Waſſer bezöge, als ſie ſelbſt aus der erſten. Die dritte Terraſſe müßte vielmehr eine beſondere Zuleitung friſchen Waſſers aus a erhalten. Wie oft neben Letzterem zugleich die Benutzung deſſelben Waſſers wiederholt werden könne, wird durch das natürliche Gefälle beſtimmt. Die Fig. 69., 70., 71., 72. mögen auch hier gelten betreffs der Vertheilung und des Wiedergebrauchs des Waſſers, wenn wir uns zwi⸗ ſchen den Zuführungs⸗ und Entwäſſerungsgräben ſtatt der Hänge, Rük⸗ kenanlagen denken. Schon im Früheren iſt bemerkt, daß man die ſchmalen Rücken nicht über 10 Ruthen lang macht.— §. 86. Der breite Rückenbau. Wo der Rückenbau in Anwendung kommt, iſt im§. 83. erläutert, ſo wie daſelbſt geſagt worden, daß die Länge ſolcher Rücken willkürlich, und nicht wie bei den ſchmalen auf das Maximum von 10 Ruthen be⸗ ſchränkt iſt. Beträgt die Länge nur das eben genannte Maaß oder weniger, ſo reichen die einfachen Rückengräbchen, wie ſie beim ſchmalen Bau ſind, mit größeren Dimenſionen hin. Sobald aber die Beete länger werden, was aus den unter§. 83. angeführten Gründen meiſt geſchieht, ſo ſind auf dem Kamme derſelben hin kleine Zuführungsgräben, mit 1 Zoll Ge⸗ fälle auf 10 Ruthen, anzulegen, an deſſen Dämmchen zu beiden Seiten ſich horizontale Wäſſerungsgräbchen anſchließen. Die Fig. 74. nebſt Längen⸗ und Querprofil, zeigt uns einen brei⸗ ten Rückenbau von 10 Ruthen Länge; dagegen die Fig. 75. mit glei⸗ chen Profilen, einen ſolchen von 20 Ruthen. Jede einzelne Seite eines breiten Rückenbaues, namentlich wie ihn Fig. 75. zeigt, iſt einem Hange ähnlich. Sobald das Gerippe der Beete, d. h. der Vertheilungsgraben, Ings⸗ un Ende husgriben, tcgeſe norigen Gſlagten aiſt das f fenan A rim Hanghdal. Sa wieb dſ n dem unteſte Füd Auch Trnhe n äffnen und zuter Wiſſ erungegtitcen und vollkommen in In beden Be men; 6 kommm 06 zunn noch mehr V tau glech ſin dö w Röcken ide, von geht und fit de d wenig Gffäll hed füll. Der eini eeingeten Wäſſt unbegunt ſ, u derf, wiches di i e Kück iltn duit Das Sätengfült zallberngen. Wirwola! thenden Bausn Fig 1 7 de Rütamgeün, V iu rnte dm asSetng Bin⸗ 1 in de tgen fia er Ki l Ruh tec aätn ſo dß de lfen aß am Aufmgen der Fig. 3. B emiren. n 12 Nuthe nunterdrochen iſt daben anlegt bi Nan würde danna en laſſen, walche u er erſten. Di wi riſchen Waſſesn Benuzung dſiln z natürliche Gfill gelten betreffs w venn wir uns zu t der Hänge, R e ſchmalen Nühn m§. 83. erläuke, Rücken willkünit don 10 Rutha be aß oder vimiyr ſ ſchmaln Bauſſnd zeete länger vaden iſt geſchuht,ſoſin ben, mit 1341G⸗ en zu beiden Siim eigt uns ine i⸗ Fig. 75. ni i⸗ einzelne Sii dine gt, iſ inm hmh Vetthelungegit 125 die Anfangs⸗ und Endpunkte der Rücken⸗ reſp. Zuführungs⸗, ſo wie der Abzugsgräben, abgeſteckt und abgewogen iſt, was unter Beachtung des im vorigen§. Geſagten nach den erwähnten Figuren leicht zu bewirken, ſo iſt das fernere Abſtecken und Abwägen der Seiten ganz gleich dem beim Hangbau. So wie bei dieſem das Gefälle des Entwäſſerungsgrabens lediglich in dem unterſten Felde verbraucht wird, ſo geſchieht dies auch hier. Auch Transportgräbchen finden wir vor, die mittelſt der Stellraſen zu öffnen und zu verſchließen ſind, um den auf den Seiten gelegenen Wäſſerungsgräbchen friſches Waſſer zuführen, und die ganze Fläche raſch und vollkommen entwäſſern zu können. In beiden Beiſpielen ſind die Rücken 6 Ruthen breit angenom⸗ men; es kommen auch wohl nicht breitere vor, wenigſtens würden ſie alsdann noch mehr den Charakter von Rücken verlieren und dem Hang⸗ bau gleich ſein. Das Terrain ſelbſt müßte von Natur gleichſam lange Rücken bilden, von welchen aus die Abdachung nach beiden Seiten hin geht und für den Hangbau ſich eignet. Je breiter wir die Rücken auf wenig Gefälle habender Fläche bauen, deſto mehr verſchwenden wir Ge⸗ fälle. Der einzige Vortheil des breiten Rückenbaues iſt(neben dem des geringeren Waſſerbedürfniſſes, wie§. 68. bemerkt iſt), daß ſeine Länge unbegrenzt iſt, und alſo nur das Gefälle nothwendig dargeboten ſein darf, welches die Seiten verlangen, woraus das vorhin Geſagte, daß die Rücken ſelten breiter als 6 Ruthen angelegt werden, mehr einleuchtet. Das Seitengefälle muß wie beim Hangbau wenigſtens pro Ruthe 4 Zoll betragen. Wir wollen nun die Conſtruktion der beiden Bilder des in Rede ſtehenden Baues näher betrachten. Fig. 74. Der Vertheilungsgraben b, ſo wie die beiden Anfänge der Rückengräben o, welche bis an ihr Ende 1 Zoll Fall haben, liegen 1 Fuß unter dem Spiegel des Zuleitungsgrabens a. Das Seitengefälle iſt am Beginn der Rücken regelmäßig vom Rük⸗ ken⸗ bis in das Abzugsgräbchen d pro Ruthe 4 Zoll. Am Kopfe da⸗ gegen finden wir vom Rücken⸗ bis in das Wäſſerungsgräbchen e, d. i. auf 1 ½ Ruthe ein Gefälle von 5 Zoll(6— 1); von dieſem bis in das Abzugsgräbchen auf ebenfalls 1 ½ Ruthen beträgt das Gefälle 9 Zoll, ſo daß die Ufer des letztgenannten 3 Zoll Neigung haben. 126 Das Querprofil„0 iſt durch die Mitte der Rücken gelegt, und es 6 ſind deshalb nur in Summa 13 ½ Zoll Seitengefälle ſichtbar. Der Vertheilungsgraben iſt 2 Fuß breit und 6 Zoll tief. Die Rückengräben verjüngen ſich von 1 ½ Fuß Breite zu 1 Fuß, bei 6 Zoll reſp. 5 Zoll Tiefe. Die Entwäſſerungsgräben erweitern ſich von 7 Zoll Breite und 4 Zoll Tiefe zu reſp. 1 Fuß und 6 Zoll; ſo daß alſo die Sohle 3+ 2= 5 Zoll Fall bekömmt= pro Ruthe ½ Zoll. Die Wäſſerungsgräbchen e ſind 7 Zoll breit und 4 Zoll tief; die Transport⸗ gräbchen 8 Zoll breit und 4 Zoll tief. Das Einlaßgräbchen g hat 1 Fuß Breite; ſeine Sohle vergleicht ſich mit der des Vertheilungsgrabens und ſteigt bis in den Zuleitungsgraben um 6 Zoll, wie im Längenprofil„ erſichtlich. Der Entwäſſerungsgraben h wächſt in ſeiner Breite von 2 zu 3 Tiefe iſt 10 Zoll. Fig. 75. Der Zuleitungsgraben iſt 4 Fuß breit und 1½ Juß tief. Der Vertheilungsgraben b, ſo wie die Anfänge der zu Zuführungs⸗ gräben geſchaffenen Rückengräben liegen 6 Zoll unter dem Spiegel von jenem; der erſtere, nämlich der Vertheilungsgraben iſt durchgehends 2 ½ Fuß breit und 6 Zoll tief; die letzteren ebenſo bei ihrer Mündung in die⸗ ſen, an ihren Enden ſind ſie nur 1 Fuß breit und 4 Zoll tief bei hori⸗ zontaler Sohle, woraus erhellt, daß die Ufer auf ihre ganze Länge 2 Zoll Gefälle haben. Die durch die kleinen Dämmchen von 1 Fuß Breite von o getrenn⸗ ten Wäſſerungsgräbchen liegen mit der Sohle von e in gleicher Höhe, und haben, ſo wie die in Mitte der Seite gelegenen e, desgleichen wie die Transportgräbchen f, dieſelben Dimenſionen wie beim Hangbau. Die Entwäſſerungsgräben d haben eine Breite oben 7 Zoll, unten 2 Fuß, eine Tiefe dort 4 Zoll, hier 9 Zoll. Die Ufer ſind mit einem Gefälle von 5 Zoll= ¼ pro Ruthe, verſehen, mithin die Sohle= 20 Zoll, pro Ruthe= ½. Das Seitengefälle iſt auch hier pro Ruthe 4 Zoll, mit Ausnahme der an die Entwäſſerungsgräben ſtoßenden Felder, welche ebenfalls das Gefälle derſelben bekommen. Das erſtgenannte beträgt demnach im un⸗ terſten Felde in der Mitte der Rücken= 8% Zoll(ſiehe Querprofil p„ô) und am Ende 11 Zoll. Die Einläſſe g ſind 1 Fuß breit, und ihre etegutihi nit,oder nin. nit Der Ertviſſer a Fuh bri trit dor Da Terſe Rengetitin, vibi 6,d Der zuſenme und Rickabui cen, auf vihm dem anderm ſih! ten Bmüßung de „ SlNI anicſſchigen it Fuß, während die Sohle pro Ruthe ½ Zoll Fall hat; die anfängliche brüüſitim mmdagen(C9. d4,1 di Erwräſſerngse des Wiſſets d Zuführungzgtide ieren Abſchnit tizontal, inm lzte Hihe denigne den Mafſtch an Nacdem wi V gekommen ſid, n V nen, miſſen wir ſchiedenen Zuführ der erſteren fül in ihrer niveliſc ben ſo berſtide enſtelung. enanntn Gii ihn di Fg. NurRü ainer, wind pißete Manng iten zuufi hinadlegt od Rücken glin,m. file ſichtta. nd 6 Zoll tif zu 1 Fuß, biz) ſeitern ſich von) oll; ſo daß aſo Ruthe n Zol. tief; die Tranzwn⸗ räbchen g h f heilungsgrabens m im Längenprel e 94 1 3 4 Breite von 2i at; die anfänglt reit und 1 ½ gf der zu Zuführung er dem Spiegt i ziſt durchgehendel er Mündung in ie Zoll tief bei ſer ganze Länge 23 reite von e garen in gleicer hüh, we, desglicha vie beim Hmgdiu. oben 7 Jol, uta fer ſind mi ünm thiin die Seht= zol, mit Aunnim velche tbefulin ggt demnagh in⸗ 1(lche dunmi uß brit, ndir 127 Sohle geht in gleicher Höhe mit der des Vertheilungsgrabens b, wage⸗ recht, oder nur mit 2 bis 3 Zoll Neigung in den Zuleitungsgraben a. Der Entwäſſerungsgraben iſt am Anfange 2 ½ Fuß, am Ende 3 ½ Fuß breit, dort 10 hier 16 Zoll tief. Der Terraſſen oder Etagenbau wird bei den breiten Rücken ebenſo eingerichtet, wie bei den ſchmalen. §. 87. Der zuſammengeſetzte Bau. Der zuſammengeſetzte oder gemiſchte Bau iſt derjenige, wo Hang⸗ und Rückenbau in inniger Vereinigung mit einander abwechſeln. Flä⸗ chen, auf welchen die Größe des Gefälles bald zu dem erſteren, bald zu dem anderen ſich qualificirt, fordern ſeine Anlage. Zu einer wiederhol⸗ ten Benützung des Waſſees wird hier meiſt Gelegenheit geboten. Zu berückſichtigen iſt dann, was ſchon früher bei Erwähnung der Terraſſen⸗ anlagen(§§. 84. und 85., Fig. 69., 70., 71., 72.) bemerkt iſt, daß die Entwäſſerungsgräben bald Vertheilungs⸗(wenn der Wiedergebrauch des Waſſers auf dem unmittelbar folgenden Planum geſchieht], bald Zuführungsgräben werden[wenn das Waſſer erſt bei einem dritten oder vierten Abſchnitte zur Rieſelung kommt]. Im erſteren Falle ſind ſie ho⸗ rizontal, im letzteren mit dem möglichſt geringſten Gefälle[wozu uns die Höhe derjenigen Fläche, auf welcher der Wiedergebrauch ausführbar wird, den Maaßſtab angiebt] zu conſtruiren. Nachdem wir durch ausgeführte Nivellements zu der Ueberzeugung gekommen ſind, welche Theile zu Hang⸗ und welche zu Beetbau ſich eig⸗ nen, müſſen wir uns ein vorläufiges Bild von der Verzweigung der ver⸗ ſchiedenen Zuführungs⸗ und Entwäſſerungsgräben, die zugleich den Zweck der erſteren erfüllen, verſchaffen. Wie mannigfaltig uns die Oberfläche in ihrer nivellitiſchen Lage zu dem vorliegenden Zweck ſich darſtellen kann, eben ſo verſchieden iſt, von ſelbſt redend, die Art und Weiſe der Zuſam⸗ menſtellung der Hang⸗ und Beetbauten, und die Verzweigung der eben genannten Gräben. Ein gemiſchter Bau der einfachſten Art iſt, wie ihn die Fig. 76. zeigt; A Hangbau, B Rückenbau. Iſt die Rückenfläche nicht größer als die Hangfläche, im Gegentheil kleiner, wie in der angezogenen Fig., ſo iſt es zuläßig, die erforderliche größere Menge Waſſer für die erſtere(§. 67.), durch die Transport⸗ gräbchen zuzuführen, indem man die Stellraſen in denſelben 2 bis 3 Zoll hinablegt, ſo daß das Waſſer etwas darüber hin und den Rücken als 128 friſches zuſtroͤmen kann. Wenn aber die Rückenflaͤche eine größere Aus⸗ dehnung als die Hangfläche hat, ſo muß die erſtere neben dem Waſſer, welches ihr über die letztere zurieſelt, eine beſondere Zuführung erhalten. Liegt der Hang unterhalb der Rücken, ſo wiſſen wir aus§. 67., daß erſterer bedeutend größer ſein darf, und doch mit dem Waſſer, was ihm von den Rücken zufließt, ausreicht. Der Fall, daß Rücken unterhalb Hängen liegen, findet am häufigſten ſtatt. Die Anlagen der Zuführungs⸗ und Entwäſſerungsgräben ldie letz⸗ teren ihren Zweck mit dem der erſteren wechſelnd] in den Fig. 69., 70., 71. und 72., paſſen auch für den zuſammengeſetzten Bau, wenn wir uns zwiſchen denſelben bald Hang⸗, bald Rückenbau denken. Ein complicirtes Bild giebt uns die Fig. 77.,— Situationsplan eines ausgeführten Baues. Wir finden darin die Hänge A und die drei Rückenterraſſen B. a. Zuleitungsgraben. b. Vertheilungsgraben(bei B.) c. Einlaß. d. Wäſſerungsgräbchen bei A, oder Rückengräbchen bei B. e. Zuführungsgräbchen. f. Abzugsgräbchen(bei B.) g. Entwäſſerungsgräben. h. Schlamm und Sandfang für das Schnee⸗ und Regenwaſſer aus den Gräben der vorüberführenden Straße. i. Schleuſen. k. Lage der Rinne durch den Damm auf der Sohle des Teiches. 1. Graben zum beſtändigen Abfluß des Teichwaſſers. m. Wehre zur Brechung des Gefälles. n. Fahrt für die Heuwagen. o. Brücken über die Gräben. p. Lage der 2 Fuß unter der Oberfläche mit Brachſteinen ausgelegten Abzüge zur Ableitung des unterirdiſchen Waſſers. Der natürliche Wieſenbau, oder: die wilde Berieſelung. §. 88. Was heißt natürlicher Wieſenbau? Schon sub.§. 6., wo von den zweierlei Arten des Rieſelbaues die Rede iſt, wird geſagt, daß der natürliche, im Gegenſatze zum künſtlichen, V winige it n n nu di derBeiiſäur mwlichen, und unn gffle ſtlih gwaßt wm. rache für den Lun Anwendung um unebenheitn, uf Etriuchet un Gſt rungsgtäben bäſond Eine unſtht Wenn beim funſt Baurs ſehſt inme der Oherllihe des! hab etbite wir a dinien, nagehn de laufend. Da ile ddet mit beden i tner in Anwend gräßern Zeltuf Von di ge beim kinſlihe S ſchen, ud in Alh allen Hihepunken nrn ſoln, gand cgen wetden km tiin Vabeſten der Griben nehne agtende Mtni 4. 89. Ubede Dw wesu ohl auf d ki keingeten Enng nietft er zu an diemaht den Ge die Wiſe gemen Sten zu Reine grin Ju neben den Viſt Zuführung azein ir aus. 67, 1 n Waſſer, vo im SRücken untain ngsgräben diel den Fig. 60., 1 en Bau, wenn i denken. — Situationsyl Hänge 4 und i en bei B. Regenwaſſer ue le des Täiches es. ſteinen ausgtlttn 3. Berieſelln nbau? des Riſtbrus ä tze zum künſtihe 129 derjenige iſt, wo die Geſtalt der Oberflaͤche im Ganzen dieſelbe bleibt, nur die der Berieſelung beſonders hinderlichen kleinen Unebenheiten aus⸗ geglichen, und dann die nöthigen Gräben mit dem ihnen zukommenden Gefälle hinſichtlich ihrer Richtung den Formationen der Oberfläche an⸗ gepaßt werden. Hieraus folgt, daß von den verſchiedenen Erdarbeiten, welche für den Kunſtbau die§§. 73. bis 82. abhandeln, nur diejenigen in Anwendung kommen, welche auf das ebengenannte Planiren kleiner Unebenheiten, auf die Entfernung der die Wäſſerung ſtörenden Bäume, Sträucher und Geſteine, auf den Bau der Wäſſerungs⸗ und Entwaäͤſſe⸗ rungsgräben beſondere Beziehung nehmen. Eine umſichtige Anlage dieſer Gräben iſt ein Hauptgegenſtand. Wenn beim Kunſtbau die Richtung derſelben durch die Conſtruktion des Baues ſelbſt immer gegeben iſt, ſo iſt jene beim natürlichen Bau auf der Oberfläche des unveränderten Terrains ſorgfältig aufzuſuchen. Des⸗ halb erblicken wir auch die Gräben beim Kunſtbau in langen graden Linien, wogegen beim natürlichen Bau mehr oder weniger im Zickzack laufend. Da alle ſo entſtehende Ecken mit der Kanal⸗ oder Setzwage, oder mit beiden zugleich zu beſtimmen ſind, die Viſirkreuze dagegen ſel⸗ tener in Anwendung kommen; ſo erfordert das Nivelliren hier einen größern Zeitaufwand. Von der Regelmäßigkeit und Gleichheit der Berieſelung, wie ſie beim künſtlichen Bau zu bewirken iſt, müſſen wir beim natürlichen ab: ſehen, und im Allgemeinen blos darnach trachten, daß das Waſſer nach allen Höhepunkten hin, die in den Wäſſerungsplan eingeſchloſſen wer⸗ den ſollen, gebracht, und aus den Vertiefungen wieder vollſtändig abge⸗ zogen werden könne. Im Laufe des Wäſſerns ſelbſt ſehen wir die nö⸗ thigen Verbeſſerungen in der Ebenung, beim jedesmaligen Aufräumen der Gräben nehmen wir darauf Rückſicht, und verwenden dazu das ſich ergebende Material. g. 89. Ueber das Waſſerbedürfniß bei der actltüchet Berieſelung. Das, was unter den§§. 63. bis 68. geſagt iſt, nahm Bezug ſo⸗ wohl auf den künſtlichen als natürlichen Bau. Jedoch mit einer weit geringeren Strenge haben wir bei Letzterem darauf zu ſehen, wie viel und wie oft er zu einer regeltechten Wäſſerung Waſſer braucht; wir können vielmehr den Grundſatz feſthalten, daß wenig Waſſer und ſeltenes, auf die Wieſe gewendet, beſſer iſt, als gar keines. Wehner, prakt. Witſenbau. 9 13⁰ Beim Kunſtbau durften wir nicht ſo ſchließen, wie ſchon in§. 62. ſh u beiſttd bemerkt iſt. Das große Aufwands⸗Kapital erfordert bedeutende Zinſen durch Mehrertrag die aber bei Mangel an Waſſer in Gefahr treten; die gerin⸗ gen Anlagekoſten des natürlichen Baues rentiren aber ſicher, auch wenn die Größe der Fläche zu der disponiblen Waſſermenge nicht in dem ge⸗ hörigen Verhältniß ſteht. Selbſt da, wo wir nicht über einen perpetu⸗ ellen Waſſerzufluß zu gebieten haben, ſondern uns nur im Frühjahr und Herbſt das Schnee⸗ und Regenwaſſer zu Gebote ſteht, dürfen wir die einfachen Anſtalten dazu nicht ſcheuen, und den koſtbaren Dünger ungenützt vorübertreiben laſſen. 1— Bei einem ſtrikten Anhalten an das Bedürfniß des Waſſers im vorliegenden Falle, hätten wir zu behaupten, daß bei dem Mangel einer regelmäßigen Ebenung und daraus folgenden ungleichmäßigeren Rieſe⸗ lung, eine größere Menge deſſelben nothwendig ſei. §. 90. Welche Vortheile gewährt der natürliche Berieſelungsbau? Die Beantwortung dieſer Frage geht ſchon aus dem hervor, was in den beiden letzten§§. geſagt iſt. Das Anlage⸗Kapital beträgt meiſt nur den zehnten Theil von dem, welches der Kunſtbau fordert. Die Rückſichten auf das Verhältniß zwiſchen der Größe der Fläche und dem disponiblen Waſſer ſind meiſt zu übergehen, indem wir nur im Auge zu behalten haben, daß zur Früh⸗ jahrs⸗ und Herbſtzeit, oder nur zur erſten, wo der Zufluß in der Regel am ſtärkſten, alle Wäſſerungsplane berieſelt werden können. Die An⸗ ſprüche auf erhöheten Ertrag ſind zwar mit denen, welche der Kunſtbau geſtattet, nicht gleich hoch zu ſtellen; doch dürfen wir ſicher auf einen reichlichen Lohn unſerer Mühe rechnen, der im Laufe der Jahre zuwächſt, und in günſtigen Fällen wenig von den Reſultaten künſtlicher Anlagen zurückbleibt. §. 91. Welches Terrain ſpricht für den natürlichen Bau? Daß Behußs der Berieſelung die Fläche Gefälle darbieten muß, iſt im§. 62. erwähnt worden. Je größer daſſelbe iſt, deſto beſſer iſt es für den natürlichen Bau. 3— Da eine Umgeſtaltung der Oberfläche bei dieſem nicht vorkommen ſoll, die Rieſelung aber dieſelbe geebnet fordert; ſo erhellt, daß die natür⸗ lebenheiten zihen „Pabii Rie ſabau di Rſen upflichtn, namen rſinkt, bte d — anhaltenden Stün däht,«wiets ind ten Falt vel vikbat? Aufw der Griben hilte natürlihen Wiſ Iſ drfebe dihe dhrr unn vor ten,ſe it e in de di ehtte damit §.N. Dit natü Hängen dder d in den wehniß ſt dis bihn? chen bſſatung lichen Rüäm ſin gen die nritite ſchmal, bald ln wäſſerungégrite vie die Rücknge Oh wiebe tlaubt,hngtt ſitlih ugi ſheidung. dur Bſß bau unte. noch wanige wie ſchoniin eutende Zinſen dut faht treten;d iei ber ſicher, auch um enge nicht in dn t ie äina a an t dte ſteht, dias en koſtbaren dinge niß des Waſſitzin i dem Mangal im ichmäßigeren Rii Bexieſelungsbau as dem hervor, uen nten Theil von dn, auf das Vanhlti Waſſer ſind mitti aben, das zur gii⸗ rZufluß in der Ro n können. De Ao⸗ welche der Faunſtau wir ſichr auf äinn fe der Jahr zwätſt n künſtlich Jlun gtürlichen Ban lle darbieten miſ —, deſto biſſr ſſ e ſem nicht rckvama nhell, daß die n 131 lich zu berieſelnde Flaͤche gar keine oder nur wenige, leicht zu beſeitigend Unebenheiten zeigen darf. »Patzig's Rieſelwirthe ſpricht in§. 91., daß der natürliche Wie⸗ ſenbau der Raſen ganzentbehrt. Dieſer Behauptung iſt nicht bei⸗ zupflichten, namentlich bei Flächen, wo der menſchliche Fuß im Sande verſinkt, letzterer ſo beweglich iſt, daß angrenzende Felder und Wieſen bei anhaltenden Stürmen verſandet werden, und keine Pflanze darauf ge⸗ deiht,« wie es in dem angezogenen§. weiter heißt. Iſt in einem ſol⸗ chen Falle wohl eine Rieſelung ohne vorher geſchaffene Grasnarbe denkbar? Auf welche Weiſe ſollten im Flugſande ohne Raſen die Ufer der Gräben haltbar gemacht werden? Raſen bedürfen wir auch beim natürlichen Wieſenbaue, nur nicht in der Menge als beim Kunſtbau. Iſt derſelbe daher nicht ſchon auf der zu bauenden Fläche vorhanden, oder kann er vor Ziehung der Gräben nicht auf ihr ſelbſt erzogen wer⸗ den, ſo iſt er in der Menge von außen herbei zu ſchaffen, daß die Ufer der letzteren damit belegt werden können. §. 92. Ueber die Arten des natürlichen Baues. Der natürliche Wieſenbau beſteht, wie der künſtliche, entweder aus Hängen oder Beeten. Wir dürfen uns dieſelben aber bei erſterem nicht in den regelmäßigen Formen vorſtellen als bei letzterem. Namentlich i*ſt dies bei den Beeten der Fall, wie bei der Beibehaltung der natürli⸗ chen Geſtaltung der Oberfläche leicht einzuſehen iſt. Während die künſt⸗ lichen Rücken ſymmetriſch neben und unterhalb einander liegen, verfol⸗ gen die natürlichen die vorhandenen Erhöhungen, ſind bald breit, bald ſchmal, bald lang, bald kurz, bald gradlinig, bald winkelig; ſeine Ent⸗ wäſſerungsgräben ziehen ſich in den Sinken fort, und verändern deshalb, wie die Rückengräbchen, oft ihre Richtung. §. 93. Ueber die Wahl der Bauar. Ob wir bei einer Fläche, die nach§. 91. eine natürliche Berieſelung erlaubt, Hang oder Rückenbau zu wählen haben, dazu giebt uns haupt⸗ ſächlich die Größe des ſich auf der Oberfläche darbietenden Gefälles Ent⸗ ſcheidung. Zur Baſis dürfen wir das annehmen, was hierüber beim Kunſt⸗ bau unter§. 83. geſagt iſt, mit der Berückſichtigung, daß wir uns meiſt noch weniger daran binden dürfen und können, als dorr. Je weniger 132 Unebenhelten vorkommen, oder je mehr die Oberflaͤche einer vollkomme⸗ nen Ebene ſich nähert, bei deſto geringerem Gefälle dürfen wir Hangbau anlegen. Das Minimum aber iſt pro Ruthe 1 Zoll. Bisweilen iſt das Terrain von der Art, daß es von oben nach unten ſich nicht perpe⸗ tuell abdacht, ſondern bald fällt, bald ſteigt. Sind dieſe Anhöhen von einiger Ausdehnung, liegen ſie überhaupt unter dem Spiegel des Zulei⸗ tungsgrabens, und haben wir von ihnen aus nach den Seiten hin über 1 Zoll Gefälle pro Ruthe; ſo iſt ebenfalls noch Hangbau anzulegen, in⸗ dem wir alle jene Anhöhen mit Zuführungsgräben verſehen, unb ſehe einzelne zu einem beſondern Hange machen. Von der Hauptniederung aus verzweigen ſich alsdann noch nach allen Vertiefungen hin, die daher im Zuſammenhang liegen müſſen, Abzugsgräben. Der Rückenbau iſt da anzuwenden, wo die Oberfläche nicht über 1 Zoll Gefälle pro Ruthe hat. Er fordert überhaupt ein ſehr eigen⸗ thümliches Terrain. Entweder muß es ſehr eben ſein, oder von Natur mit kleinen Kämmen, nach Art der Kunſt⸗Rücken, durchzogen. Das ſeltene Vorkommen dieſer für den Rückenbau günſtigen Formation der Oberfläche läßt auch denſelben nur ſelten in Ausführung bringen. Oef⸗ ter, wenn der Hangbau nicht mehr zuläſſig iſt, müſſen wir zur Ueber⸗ ſtauung ſchreiten. §. 94. Ueber die Ausführung des natürlichen Hangbaues. Die Anlage des Zuleitungsgrabens geſchieht nach den§§. 46., 69 und 70. Da man bei dieſem Bau Abtraäͤge zu vermeiden hat; ſo 16 bei der Projektion des Zuleitungsgrabens auf der zu wäſſeenden Fläche (§. 70.) namentlich darauf zu ſehen, daß die Borde deſſelben, d. i ſein Waſſerſpiegel, durchgehends über der letzteren zu ſtehen kommen. Der Entwäſſerungsgraben wird nach Anleitung des§. 47. gezo⸗ gen. Jener ſowohl als dieſer werden zunächſt vollſtändig ausgeführt. Das Terrain zwiſchen dem Zu⸗ und Ableitungsgraben müſſen wir in ſeiner nivellitiſchen Lage ganz genau kennen lernen. Dies realiſiren wir durch das Nivellement, welches ſchon in§. 72. Erwähnung erhal⸗ ten hat, nämlich durch die Abſteckung einer Menge Horizontallinien (§. 18.). Vom Zuleitungsgraben a an(Fig. 78.) bis in den Ent⸗ wäſſerungsgraben b hin, werden in Entfernungen von 5 5 bis 10 Ru⸗ then, je nachdem das Terrain dem Augenſcheine nach mehr oder weniger uneben iſt, durch die ganze Länge des zu einem Wäſſerungsplane zu tſanndan iinzigen. Fechen praallien uni iina feran de rillit itm fi nihe an ſch mehr von inm Diſſ itn d taen geben uni n In Grifernune genden hin de Van zu beidn Sit tn- nach vom Anfng gen, ſo wie de den Atzugzgben! V Digzenalhfäle dr ſtnadn dſt tm gliche Wal lität der Vagznet Di Arfet Iedes diſſr des Rrumes bi; genen Fllr iſo leirnegü. gribchn à51.) Das dherſte miß doch ſein Spiegl di Entfernunge Abwägen deſtie Ihre wagenectm ien bild 18 Nach Anghe ur efertigt 50) nrüchen ddut de Enliſ ns an den Das darh it in ir in iche einer dalkumm dürfen wihm Zoll. Binil inten ſich nictt en d dieſe Anhöhe m Spiegel des ai den Seiten hi in gbau anzulezn, verſehen, undh der Hauptniden ungen hin, die uin ODberfläche nicht ün upt ein ſehr eigen n, oder von Natu durchzogen. Dat igen Formation de ung bringen.’f ſſen wit zur Uein⸗ en Hangbaute hden§g. 46, 1, weiden hat; ſeſt wäſſernden Flt edeſſelben, i jhen komm. ung des. N. ghr ſändig ausgefühtt sgraben miſſe ni n. Dits realſin „Erwähnung ett nge Horit ontalinia .) bis in den bl von 5 b6 10 R” h mehr ode winige Wäſſerungiylene 1 13³ ſchaffenden Terrains wagerechte Linien abgewogen, wie die punktirten Li⸗ nien zeigen. Je ebener das Terrain iſt, deſto mehr nähern ſie ſich dem Parallelen unter einander; je unebener aber jenes iſt, deſto mehr weichen ſie von der Parallelität ab, d. h. wo das Gefälle der Oberfläche wächſt, rücken ſie näher an einander, wo das Gefälle ſich vermindert, ziehen ſie ſich mehr von einander ab. Dieſe über die ganze zu wäſſernde Fläche hin gezogenen Horizone talen geben uns den Plan zu der ganzen Anlage. M In Entfernungen von 5 bis 8 Ruthen werden an dem Zuleitungs⸗ graben hin die Vertikal⸗ oder Transportgräbchen abgeſteckt, ſo daß jedes zu beiden Seiten 2 ½ bis 4 Ruthen zu wäſſern hat; das erſte muß dem⸗ nach vom Anfang der Wäſſerungsfläche 2 ½ bis 3 Ruthen entfernt lie⸗ gen, ſo wie das letzte vom Ende derſelben. Vom Zuleitungs⸗ bis in den Abzugsgraben werden ſie durch Pfählchen ſo bezeichnet, daß ſie das Diagonalgefälle durchlaufen, d. h. die gezogenen Wagerechten ſo durch⸗ ſchneiden, daß ſie rechtwinkelig auf denſelben ſtehen, oder zu beiden Sei⸗ ten gleiche Winkel bilden. Dies kann bei der unvollkommenen Paralle⸗ lität der Wagerechten natürlich nur annäherungsweiſe geſchehen. Die Anfertigung der Transportgräbchen geſchieht nach§. 50. Jedes dieſer Gräbchen o hat, wie oben ſchon bemerkt, die Hälfte des Raumes bis zum nächſten mit Waſſer zu verſehen, in der angezo⸗ genen Figur alſo bis zu den punktirten Linien vom Zuleitungs⸗ in den Ableitungsgraben. Das Waſſer iſt nun durch horizontale Wäſſerungs⸗ gräbchen d(§. 51.) auf dieſem Raume zu vertheilen, wie die Figur zeigt. Das oberſte muß dem Zuleitungsgraben ſo nahe als möglich liegen, je⸗ doch ſein Spiegel wenigſtens 4 Zoll unter dem Spiegel des letzteren. Die Entfernungen der übrigen von einander iſt 2 bis 3 Ruthen. Das Abwägen derſelben geſchieht bei jedem von caus nach beiden Seiten hin. Ihre wagerechten Lagen werden keine grade, ſondern gradgebrochene Li⸗ nien bilden(§. 18.), in deren Ecken die abgewogenen Pfählchen ſtehen. Nach Angabe der letzteren werden dieſe Gräbchen nach der Schnur an⸗ gefertigt(§. 51.). Ueberall, wo ein Vertikalgräbchen c ein Wäſſerungs⸗ gräbchen d durchſchneidet, wird ein Stellraſen x(Fig. 47.) eingelegt. Die Einläſſe(§. 53.) werden in der Verlängerung des Vertikalgräb⸗ chens an dem Ufer des Zuleitungsgrabens angebracht. Das durch die Fig. 78. gegebene Bild eines natürlichen Hangbaues iſt ein ſehr einfaches, bei welchem das Gefälle vom Zuleitungsgraben nach 134 dem Abzugsgraben ſehr wenig Abwechſelung hat. Die Fig. 79. giebt uns ein anderes, von mehr Verſchiedenheit. Die beiden Zuleitungsgraben aa durchziehen die hoͤchſten Gegen⸗ den der Wieſenfläche. Die zu Einſehung der nivellitiſchen Lage der Wieſe abgewogenen Horizontallinien geſtalteten ſich wie die punktirten Linien. Daraus ging hervor, daß in der Richtung bbb, ſo wie in der Richtung oce ſich die tiefſten Stellen hinzogen, und es wurden daſelbſt die Abzugsgräben angelegt. Der bbb mündet ſich in d, welcher letzteret ſofort wieder Zuleitungsgraben für die folgende Fläche wird, ſobald die Schleuſe ce geſchloſſen wird, Der an der Fläche hinablaufende Zulei⸗ tungsgraben erhielt mehre Fallwehre§, die mit Schutzbrettern verſehen ſind, um das Gefälle unterzubringen, während die Strecken des Gra⸗ bens zwiſchen denſelben faſt horizontal liegen. Die Vertikalgräbchen, V ſpon ttwähtt. 2 tmentich in iüße ſiteon 6 ſhr eden, dder don lachte tet dataus von de natüricht Beer ſo wie die Wäſſerungsgräbchen und Einläſſe ſind wie im vorigen Beit ſpiele(Fig. 78.) angelegt. So wie beim künſtlichen(§. 84.), ſo darf auch beim natürlichen Hangbau jede Rieſelfläche nicht mehr als 6 Wäſſerungsgräbchen enthal⸗ ten; unterhalb dieſen muß immer ein Abzugsgraben angelegt, und die weiter unten folgende Fläche mit einem neuen Zuführungsgraben ver⸗ ſehen werden. Hat die Fläche ein Diagonal⸗Gefälle von pro Ruthe 4 Zoll und mehr, Muſen der zweite, dritte ꝛc. Zuleitungsgraben, die wegen der großen Erde angeletzt, d. h. nicht aufgedämmt werden, und verrichten in dieſem Falle den doppelten Zweck der Zuleitung und des Abzuges. Nur dem unteren Ufer allein giebt man eine Aufdämmung von 2 bis 3 Zoll, um den Spiegel etwas mehr zu heben. Eine ſolche Anlage von Zuleitungs⸗ gräben würde die Fig. 70. geben, mit dem Unterſchiede vom Kunſtbaue, daß die Gräben a nicht gradlinig, ſondern gradgebrochen erſcheinen werden. Bietet die Fläche weniger als 4 Zoll pro Ruthe Gefälle dar, ſo müßte man die Anlage der Zu und Ableitungsgräben den Fig. 69., 71. und 72. nachmachen, mit demſelben Unterſchiede wie vorhin. §. 95. Ueber die Ausführung des natürlichen Beetbaues, Was unter dem natürlichen Beetbaue zu verſtehen, und welche Fläche dazu geeignet iſt, wurde sub.§§. 92. und 93. im Allgemeinen Gefille fürd 1 waſers ſhle wür in Vetbindung wi Die Arle berrieſäungeattn zuvürderte de Fn 80 Trite vom uli twa Zul Fal d. Hhuft da reite der Rieſelfläche unterhalb einander zu ziehen ſind, in der de Lage de pn Aozugsgridchn graben a undd Dir lazte horzzontn then ſionen mefrii Abzuyegridench den⸗ ſtzur ugägen abe könnan, wel m nimmt aach iſt in, wenn disn De Rücenai wogen; deoſf mit dem, wache das Auiga oder nit dn ausgeſtce,n 2 Zol bräte di horzonne di Daete de durch dendie Die dig a die höchſtm Gn vellitiſchen an n h wie die punähtn bbb, ſo wienig d es wurden datit n 3, welcher lezm che wird, ſobahü hinablaufende dui hutzbrettern veichn eStrecken des ho ie Vertikalgrübchn ie im vorigen I h beim natürüchn nosgräbchen eth” en angelegt, und n führungsgrabn te Ruthe 4 30 m ben, die wegn n zichen ſind, n verrichten in diſn Abzuges. Nur d on 2 bis 3 g0l, Un lage von albitungi iede vom Kunſtdaue gebrochen erſchane uthe Gefälle de, ſ en den Fig.b0, 1 ie vorhin. ichen Beetbauth erſtehen, und nit 93. in Alhemen 135 ſchon erwaͤhnt. Das dazu ſich qualificirende Terrain iſt ſelten, es muß namentlich ein äußerſt geringes, oder gar kein Gefälle auf ſeiner Ober⸗ fläche haben(§. 62.), und letztere dabei, wie in§. 93. geſagt, entweder ſehr eben, oder von kleinen natürlichen Kämmen durchzogen ſein. Es leuchtet daraus von ſelbſt ein, daß, wenn ſolches Terrain auch vorkommt, der natürliche Beetbau nicht weit ausgedehnt werden kann, weil es an Gefälle für die Zu⸗, namentlich aber für die Ableitung des Wäſſerungs⸗ waſſers fehlen würde. Er kommt deshalb meiſt nur im Kleinen, oder in Verbindung mit andern Bauarten vor. Die Anlage des Zuleitungsgrabens iſt dieſelbe wie bei andern Ue⸗ berrieſelungsarten. Zuvörderſt wollen wir eine faſt horizontale ebene Fläche annehmen. Die Fig. 80. ſtelle eine Fläche vor von durchſchnittlich 10 Ruthen Breite vom Zuleitungsgraben a bis zu dem Ableitungsgraben b, mit etwa ½ Zoll Fall pro Ruthe. Die zur Schaffung des Bauplanes, d. i. Behufs der Richtung der Rücken, abgewogenen Horizontalen haben die Lage der punktirten Linien. Auf dieſen müſſen die Rücken⸗ wie die Abzugsgräbchen ſenkrecht zu ſtehen kommen; wogegen der Zuleitungs⸗ graben a und der Vertheilungsgraben o parallel mit ihnen laufen. Der letztere wird dicht unterhalb des Dammes des Zuleitungsgrabens horizontal abgewogen, und in denen beim Kunſtbau üblichen Dimen⸗ ſionen angefertigt. Wie bei letzterem werden alsdann die Rücken⸗ und Abzugsgräben abgeſteckt, mit dem Unterſchiede, daß die Beete hier gegen den Abzugsgraben b hin nicht immer gleiche Seitenbreiten bekommen können, weil man ſtrenger an das Diagonalgefälle gebunden iſt. Man nimmt auch oft die Seite nicht 1 Ruthe, ſondern nur 7 bis 8 Fuß breit an, wenn das zu erreichende Seitengefälle für 1 Ruthe zu gering wird. Die Rückengräbchen werden, wie bei künſtlichen Beeten, horizontal abge⸗ wogen; das Gefälle der Abzugsgräbchen iſt das des natürlichen Terrains mit dem, welches durch Zunahme der Tiefe der Sohle entſteht. Sobald das Abwägen vollzogen iſt, werden die Gräbchen mit dem Beile gehauen oder mit dem Grabſcheit geſtochen(nach der Schnur) und die Raſen ausgeſtochen, und zwar, um fehlenden Bedarf an Raſen zu decken, 1 bis 2 Zoll breiter, als in§. 51. angegeben. Mit dieſen Raſenſtücken wird die horizontale Lage der Ufer der Rückengräbchen aufgedämmt, ſo daß die Beete das Profil der Fig. 80. erhalten. Die Vertiefung bei X wird durch den disponiblen Boden aus dem Zu⸗ und Ableitungsgraben, und 1³⁶ den Entwäͤſſerungsgraͤbchen einigermaßen ausgeglichen, doch der Raſen nur mit 2 Zoll hoch Boden überſchüttet, damit das Gras durchwachſen kann. Bei dem jährlichen Ausräumen der Gräben wird das dadurch gewonnene Material immer in dieſe Tiefen gebracht, bis ſich die Eben⸗ von der Borde des Rückengrabens nach der des Abzugsgräbchens herge⸗ ſtellt hat. Es bilde die Fig. 81. eine Fläche die einen ſehr ſeichten Keſſel for⸗ mirt, deſſen Tiefe nach y hin ausgeht, nach Innen aber in viele kleine Vertiefungen ſich verzweigt, deren zwiſchenliegende Höhenkämme vom Zuleitungsgraben a aus faſt kein Gefälle haben. Von dem Niveau der Fläche gaben uns die abgewogenen Horizontalen ein deutliches Bild, und wir fanden, daß ſich die niedrigen Stellen nach den punktirten Linien hinziehen. In Mitte jeder Erhöhung hin wird nun vom Zuleitungs⸗ graben a aus, nach oben gegebener Vorſchrift, ein nach unten zu immer mehr aufgedämmtes horizontales Rückengräbchen b gezogen. Die Ver⸗ tiefungen dazwiſchen werden mit Abzugsgräbchen verſehen, welche alle nach dem Hauptabzugsgraben d führen. A iſt eine iſolirt liegende Er⸗ höhung, welche nur Waſſer erhalten kann, wenn b durch die Vertiefung hindurch aufgedämmt wird. Um auf dieſer Anhöhe das Waſſer beſſer zu vertheilen, als es mittelſt des Gräbchens b allein geſchehen könnte, iſt noch das Wäſſerungsgräbchen e anzulegen. Damit zu Anfang der Rücken dicht unter dem Zuleitungsgraben das Waſſer ſogleich mehr aus⸗ gebreitet werde, zieht man die horizontalen Vertheilungsgräben f. §. 96. Ueber die Vereinigung des natürlichen Hang⸗ und Rückenbaues. Die Art der Zuſammenſtellung der beiden natürlichen Bauarten auf ein und derſelben Fläche, iſt ſehr einleuchtend. Sobald das Gefaͤlle ſich bis zu 1 Zoll und darüber pro Ruthe vermehrt, ſo hört die Mög⸗ lichkeit, natürliche Rücken anzulegen, von ſelbſt auf, und es ſchließt ſich unterhalb des Abzugsgrabens für die Rücken der Hangbau mit einem neuen Zuleitungsgraben an. Umgekehrt ſchließt ſich der Rückenbau an den Hangbau auf dieſelbe Weiſe an, wenn unmittelbar unter dem Zu⸗ leitungsgraben das Gefälle 1 Zoll und mehr pro Ruthe iſt, in einiger Entfernung aber kleiner und für die Beete geeignet wird. Sehr ſelten iſt es hier der Fall, daß der Abzugsgraben des einen Theils zugleich der Vertheilungsgraben für den folgenden ſein darf, wie in Fig. 70. und 76. eſch verinhen, mindet, rngälg V uſtehn kime, u V dumigiten dh. V pro Ruthe ſint BPatuti und zuführunge 7o. 71. udn Iſtde geignete Jlit grübchen von ſn nur vith di An tem bbten Wiſe lnganom ihnü ſe kma in um nehmandem G für da hang Der gan faſ lin Trni mage dihnyne lcht ziſe doe Der Uüer anten. Erid die natüräte R den Kunſteud auth ſt ie uiſe gon in Siü mi NMiſernen e hdut bote ſabt. d hen, doch de da Gras darhraz n wird das dan t, bis ſich di tha 3ugsgrädchens ſen e ſeichten Keſtl aber in viel lin Höhenkimmenn don dem Nideu e deutliches Bidd,w en punktirten Liii in vom Zuleitunge ch unten zu imme tzogen. Die Ver ſehen, walche al iſolirt liegende Er zducch die Vertiefung edas Waſſer liſe geſchehen künt⸗ mit zu Anfang ie ſogleich mehr tut⸗ ngsgtäben f. den Hang⸗ und türlichen Baunrtmn Sobald das Geflle „ſo hött di Nis und es ſchlißtſh angbau mit inm der Rückendaun bar unter dem ae uthe iſt, in üi wird. Sehr ſite Theils zuglic d in Fig 70. und 5 137 deim Kunſtbau; das Gefälle müßte denn auf einmal ſo wachſen, oder ſo ſich verringern, daß der in der Richtung, in welcher das Gefälle ſich verändert, angelegte Abzugsgraben des erſten Theils noch hoch genug zu ſtehen käme, um zugleich die nächſte Fläche mit ſeinem Spiegel zu dominiren; d. h. das Gefälle müßte dort oder hier wenigſtens 4 Zoll pro Ruthe ſtark ſein. Wie bei dieſem zuſammengeſetzten Bau die wiederholten Abzugs⸗ und Zuführungsgräben anzulegen ſind, dazu geben uns die Fig. 69., 70. 71. und 72, wieder Anleitung. Iſt der obere Abſchnitt ein Hang, und die folgende zum Beetbau geeignete Fläche nur noch ſchmal, ſo kann man auch die Transport⸗ gräbchen von jenem verlängern, und ſie in Rückengräbchen verwandeln; nur wird die Anzahl derſelben, damit die Beete nicht zu breit werden, vom letzten Wäſſerungsgräbchen aus, das etwas größer, einem Verthei⸗ lungsgraben ähnlich, anzufertigen iſt, vermehrt werden müſſen. Eben⸗ ſo können im umgekehrten Falle die Abzugsgräbchen der Beete bei zu⸗ nehmendem Gefälle auf eine kurze Entfernung zu Transportgräbchen für den Hang gemacht werden.— Der ganze natürliche Bau iſt überhaupt unendlich mannigfaltig, da faſt kein Terrain dem andern gleich iſt. Wenn wir nur bei jeder An⸗ lage die Hauptregeln des§. 6. wohl im Auge haben, ſo werden wir nicht leicht Fehler begehen können. 2) Der Ueberſtauungsban. §. 97. Der Ueberſtauungsbau iſt die einfachſte von allen Wäͤſſerungs⸗ arten. Er iſt da anzuwenden, wie ſchon in§. 62. geſagt, wo wir für die natürliche Berieſelung nicht mehr das nöthige Gefälle haben, und den Kunſtbau der hohen Koſten wegen nicht ausüben wollen, oder wenn auch für ihn das dargebotene Gefälle nicht zureicht, oder andere Verhält⸗ niſſe gegen ſeine Anlage ſprechen. Die geringen Ankage⸗, ſo wie Unterhaltungskoſten machen dieſe Wäſſerungseinrichtung auch da gut rentirend, wo uns nicht das ganze Jahr hindurch, ſondern nur im Frühjahr und Herbſt, Waſſer zu Ge⸗ bote ſteht. Die Ueberſtauung verlangt, daß das Waſſer ſo hoch heran⸗ 138 geführt werde, daß die hoͤchſten Stellen der Waͤſſerungsflaͤche einige Zoll damit bedeckt werden können, und daß die Fläche ſelbſt über dem Punkte, der das Waſſer von der Wieſe wieder aufnehmen ſoll, hoch genug liegt, dieſem nach dem Gebrauche den gehörigen Abzug laſſen zu können. Die Wäſſerungsfläche wird mit einem Damme eingefaßt, deſſen Krone horizontal iſt; wie ſich von ſelbſt verſteht, wird er deshalb in der niedrigſten Gegend am höchſten werden müſſen. Der Eingang des Zu⸗ leitungsgrabens iſt durch eine Schleuſe zu öffnen und zu verſchließen, ebenſo in der tiefſten Gegend der Ausgang des Abzugsgrabens. Im Inneren ſelbſt iſt nichts zu thun, als die tiefen Stellen mit Abzugsgräben zu verſehen, die ſich alle in einem Hauptabzugsgraben vereinigen, der nach der Ausgangsſchleuſe führt. Die niedrigen Stellen innerhalb ſind durch Nivelliren zu ermitteln. Sie zeigen ſich auch am deutlichſten bei aufgewendetem Waſſer, wenn die Ausgangsſchleuſe geöffnet wird. Die hohen Stellen, welche über den Horizont des Zuleitungswaſſers hinaus⸗ gehen, ſind abzutragen, und denjenigen Tiefen, welche unter dem Spie⸗ gel des Abzugsgrabens liegen, ſind auszufüllen. Reichen die Gräben durch die Hauptniederungen noch nicht hin, die gewäſſerte Wieſe wieder zu entwäſſern, ſo ſind noch mehre Gräbchen, nach Art der Transport⸗ gräbchen beim Hangbau, anzulegen, die ſich in die Abzugsgräben münden. Die Fig. 82. ſtellt eine ſolche Stauwieſe vor. a iſt der Zulei⸗ tungsgraben, der noch innerhalb des Dammes b ſich nach beiden Seiten auf der höchſten Gegend hinzieht, um das Waſſer raſcher zu verbreiten. In derſelben Höhe, in welcher das Waſſer durch a herbeigeführt werden ſoll, muß auch der Damm, und einige Zoll darüber für den Wellenſchlag und das Sichſetzen des Bodens, angelegt werden. Innerhalb des Dam⸗ mes hinter f iſt die Fortſetzung des Zuleitungsgrabens a nicht aufzu⸗ dämmen. kiſt die Eingangs⸗, g die Ausgangsſchleuſe, o der Abzugs⸗ graben, in welchen ſich die kleineren münden, und die wieder die Trans⸗ portgräbchen e aufnehmen. Der Damm wird nach innen und außen mit einer zweifüßigen Böſchung angefertigt, die Krone 1 bis 2 Fuß breit, je nachdem der Damm niedriger oder höher iſt. Die Abſteckung und Abwägung eines Dammes gleicht der eines Grabens, indem die Krone von jenem, den Spiegel von dieſem vorſtellt. Die Breite der Sohle des Dammes, d.h. ſeine Baſis auf der Fläche erhalten wir, wenn wir ſeine Höhe viermal nehmen und die Breite der Krone dazu addiren. In dieſer Sohle werden die Raſen ausgeſtochen und auf die Seite ge⸗ h. De Damm ſcſten, detigt om ohe der irohe ſen. N biſ die arzofeäded hendes, und dm werden. Fiden zut Ausglichnd und für dn Dm dögedeck, din 1 in 5. 8. rngge Iſt de Bon f und fiſgeſenyft lungtn Blſchun Ind der genze De Güfürd ſer baͤctiſ i erforderichn daß der Untnſe wetde, Jf aſe ſol,un zehate 5 und mä g einen Ebuhr von deen jder Stealen ni en ſchned, vutt dingt ud rid noch den Va icht zusräten werden künnn, Strugläha. Näſen anzuholen m V V nosflaͤche ingezn ſt übe denguit l, hoch gmngſi ſſen zu können ne eingefaßt, dſe erd er deshalb ine er Eingung da und zu derſchlizn zugsgrabens. In nmit Abzugsgeä ben vereinigen, ze ellen innerhalb ſid am deutlichſten di eöffnet wird. Di gswaſſers hinaus⸗ eunter dem Shie Rächen die Gribn iſſerte Wieſe wien Art der Tranyut⸗ ugsgräben münda. Na iſt der zlli⸗ nach beiden Sin ſcher zu verbriin erbeigtführt wedn ür den Welerſchn nnerhalb de Am⸗ bens a vict difü euſe, e der Aa wieder di uns⸗ h innen und at rone 1 bb 2 ſ. Die lſtten grabens, indmä t. Die Beit erhalten vit nan Krone dazt addien nd auf de Siteh 139 legt. Der Damm wird dann durch Boden, wozu ſandiger am untaug⸗ lichſten, lettiger am beſten iſt, aufgeſchichtet und feſtgeſtampft, bis zur Höhe der abgewogenen Krone, mit Abzug der Stärke der aufzulegenden Raſen. Die Beſchaffung dieſes Bodens macht oft einige Schwierigkeit. Die anzufertigenden Gräben geben Material dazu, aber ſelten ausrei⸗ chendes, und es muß von einer andern Seite her das Fehlende beſorgt werden. Finden ſich in der Wieſe ſelbſt einzelne Anhöhen, ſo iſt bis zur Ausgleichung mit der übrigen Fläche daſelbſt der Boden abzutragen, und für den Damm zu verwenden. Natürlich wird der Raſen vorher abgedeckt, dann nicht die fruchtbare Erde oben weggefahren, ſondern wie in§. 78. angegeben, der Abtrag nur durch den Untergrund bewirkt. Iſt der Boden für den Damm bis zur genannten Höhe aufgeſchichtet und feſtgeſtampft, ſo werden die Seiten von der Krone aus in der ver⸗ langten Böſchung, d. h. nach der bezeichneten Baſislinie hin, abgeſtoßen und der ganze Damm mit Raſen belegt. Es iſt für die Wieſe nicht wohlthätig, wenn ſie zu hoch mit Waſ⸗ ſer bedeckt iſt; auch iſt die raſche Entfernung und Aufwendung bei einer erforderlichen großen Menge nicht möglich. Man muß darauf achten, daß der Unterſchied der Waſſerſchichten oben und unten nicht zu groß werde⸗— Iſt daher die Fläche, welche durch Ueberſtauung gewäſſert werden ſoll, von bedeutender Ausdehnung, und hat ſie auf ihre ganze Länge an 5 und mehre Fuß Gefälle, ſo muß man nicht die ganze Fläche unter einen Stau bringen, ſondern dieſelbe in Wäſſerungsabſchnitte theilen, von denen jeder mit einem Damm umgeben iſt, und an ſeinen tiefſten Stellen nur etwa 2 Fuß hohes Waſſer hat. Alle Abtheilungeu durch⸗ ſchneidet, die tiefſten Stellen entlang, ein Graben, welcher das Waſſer bringt und wieder fortführt. Es gewährt eine ſolche Einrichtung dann noch den Vortheil, daß bei wenigem Waſſer, welches für die ganze Fläche nicht ausreichen würde, wechſelsweiſe die einzelnen Abſchnitte gewäſſert werden können. Die Fig. 83. giebt uns ein Bild ſolcher getrennter Stauflächen. Bei jedem Damm iſt eine Schleuſe angebracht, um das Waſſer anzuhalten und auszulaſſen. 140 E. Ueber Schleuſen und Wehre. §. 98. Allgemeine Bemerkungen. Die Schleuſen haben den Zweck, die Zugänge des Waſſers zu ver⸗ ſchließen und zu öffnen. Daher müſſen ſie von der Art angefertigt wer⸗ den, daß ſie, geſchloſſen, kein Waſſer weder durch ſich ſelbſt, noch an ih⸗ ren Seiten durch die Ufer durchrinnen laſſen, und, geöffnet, dem Waſ⸗ ſer hinreichenden Raum zum ungehinderten Durchgang geben. Das Litztere bezweckt ihre Höhe und Breite, das Erſtere die Solidität und Genauigkeit ihrer Anlage. Der Wieſenbau bedarf ihrer in verſchiedenen Größen und Geſtalten. Die größten Schleuſen ſind diejenigen, welche in den Fluß oder Bach geſtellt werden, woraus das Waſſer in den Zuleitungsgraben ge⸗ drängt werden ſoll. Große Flüſſe zu Wieſenwäſſerungen zu benützen, kommt wenig vor, und meiſt nur, wenn vorhandene Mühlgräben Gelegenheit dazu geben. Dergleichen Gewäſſer fließen gewöhnlich in tiefen Ufern, und die Anlag von Wehren und Schleuſen, um dem Spiegel die nöthige Höhe zu ge⸗ ben, verurſacht große Koſten. Es gehören bedeutende Flächen dazu, daß die Erfolge ihrer Melioration mit letzteren in ein günſtiges Verhältniß zu ſtehen kommen. Oft ſtehen auch der Anſtauung des Fluſſes ſelbſt nicht zu beſeitigende Hinderniſſe im Wege. Da überdies große Waſſerbauten nicht Sache des Wieſenbauers, ſondern des Architekten ſind, ſo kann hier von ſolchen Unternehmungen nicht die Rede ſein, ſondern wir beſchränken uns auf die bei kleineren Flüſſen, und bei Bächen üblichen, und die auf dem Wieſenplanum ſelbſt in den Zuleitungsgräben vorkommenden Schleuſen. §. 100. Ueber die Schleuſen in kleineren Flüſſen und Bächen. Um den Spiegel eines Fluſſes oder Baches zu heben, bedient man ſich auch der Wehre. Zum Zwecke der Wieſenwäſſerung finden ſie aber ſelten vortheilhafte Anwendung. Ein ſolches muß in der Höhe angelegt werden, daß auch beim nie⸗ drigſten Stande das Waſſer durch den Zuleitungsgraben der Wieſe zu⸗ geführt werden kann, und der Einlaß oder Zurückhalt lediglich durch die Schleuſe im Zuleitungsgraben nach Bedürfniß zu reguliren iſt. Der euu duch in 6 Kudes,.B di 5 nn wenige der. uf ertett lls de Eine enaue⸗ ſt vor Alem dn die er nit ſi fih ſumpfung dr en Paſſer zichen ſch wid ſt de Bij aine S dem wir dutch ſe und zur elttigen vot brlt ſein,d ginzlite Wegnahn Hds Bc auch vohl en ne um lehtete nicht Witd de näthig, ſo erich brettern, un diſ ine ſoche Deype in der lingenanſ niiſtens 2du nm Goiit ſij Gefälle haben, u ie im Längan vorderen Eän de dem Schubtrtt tiſtauetm Aiſ Holme myänh mit ein Pan li ſernen Etnne dr Raum mem Säte de eiſ ſclagen, um e V Stheſeu n ſehre. en. des Waſſers um⸗ Att angefetiigt i ſelbſt, noch mi heöffnet, dem Wi gang geben. De die Soliditit u rer in verſchiedan in den Fluß oe leitungsgraben ge kommt wenig der, enheit dazu geden an, und die Anlag öthige Höhe zu ge Flächen dazu, di nſtiges Verhälni des Fluſſes ſut des Wieſendaun, Unternehmungen f die bei keinem Lieſenplanum ſhſt ſen und Biln heben, bedient un ung finden ſie in daß auch bein 1 aben der Wißti t lediglich durch de reguliren ſt. di und zur beliebigen Zeit ganz aufheben können. 141 Stau durch ein Wehr iſt ein bleibender, der beim Wachſen des Waſſer⸗ ſtandes, z. B. bei Fluthen, wie ſie im Frühjahr und Herbſt oft vorkom⸗ men, weniger oder mehr zunimmt, und um ſo weiter im Bette ſich hin⸗ auf erſtreckt, als das Gefälle deſſelben geringer iſt. Eine genaue Ermittelung des gewöhnlichen höchſten Waſſerſtandes iſt vor Allem das Wichtigſte, um daraus die Gefahren kennen zu lernen, die er mit ſich führen könnte. Dieſe ſind: Ueberſchwemmung oder Ver⸗ ſumpfung der angrenzenden Grundſtücke, und Störung oberhalb am Waſſer gelegener Gewerke. Sobald das Vorkommen derſelben erſicht⸗ lich wird, iſt der Bau eines Wehres von ſelbſt unſtatthaft. Bei einer Schleufe haben wir weniger Rückſichten nothwendig, in⸗ dem wir durch ſie im Bache ſel bſt den Stau nach Erforderniß reguliren, Ihre Anlage muß aber von der Art ſein, daß auch ſolche Fluthen, wenn nicht anders, doch durch gänzliche Wegnahme der Schutzbretter ungehindert Raum finden. Hat das Bette ein ſtarkes Gefälle und hohe Ufer, ſo errichtet man auch wohl ein niedriges Wehr, auf welches man dann die Schleuſe ſetzt, um letztere nicht unförmlich hoch anfertigen zu dürfen. Wird die Oeffnung einer Schleuſe im Fluſſe breiter als 4 Fuß nöthig, ſo errichtet man einen doppelten Durchgang mit zwei Schub⸗ brettern, um dieſe bequemer handhaben zu können. Fig. 84. zeigt uns eine ſolche Doppelſchleuſe, a in der Vorderanſicht, b im Grundriß, e in in der Längenanſicht. Die Grundſchwelle(1) greift in beide Ufer we⸗ nigſtens 2 Fuß ein, iſt in eine Spundwand(2) eingezapft und mit ei⸗ nem Gediele flußauf(3) und flußab(4) verbunden, die beide einiges Gefälle haben, und mit ihren Enden auf beſonderen Schwellen ruhen, wie im Längenprofil o erſichtlich. Die Schutzbretter bewegen ſich in den vorderen Ecken der Ständer im halben Falz. Statt des Stieles an je⸗ dem Schutzbrett bringt man auch, um das Außziehen deſſelben bei an⸗ geſtauetem Waſſer zu erleichtern, eine Kette an, die um eine unter dem Holme angebrachte bewegliche Welle geſchlungen wird; dieſe Welle iſt mit ein Paar Löchern durch ihre Achſe zu verſehen, um mittelſt einer ei⸗ ſernen Stange als Hebel ihre Bewegung zu bewirken. Die Spundwand, der Raum unter den Gedielen, ſo wie hinter der Bruſt(5), die zu beiden Seiten der Schleuſe am Ufer angebracht iſt, wird dicht mit Lett ausge⸗ ſchlagen, um das Durchdringen des Waſſers, und das Unterwaſchen der Schleuſe zu verhüten. 14²³ Iſt die Breite des Flußbettes noch groͤßer als 8 bis 9 Fuß, ſo iſt eine Schleuſe mit 3 Schußbrettern anzulegen. Einfache Schleuſen von 4 Fuß und weniger Breite werden auf dieſelbe Weiſe conſtruirt, und es iſt nicht nöthig, eine beſondere Zeich⸗ nung und Beſchreibung hinzuzufügen. Schon unter§. 46. iſt geſagt worden, daß die Schleuſe im Bache oder Fluſſe nicht dicht an die Mündung des Zuleitungsgrabens, ſondern 10 bis 15 Fuß weiter hinab zu ſtehen kommen muß. §. 101. Ueber Schleuſen im Zuleitungsgraben. Schleuſen, wie ſie der Zuleitungsgraben erfordert, namentlich an ſeinem Anfange, wo er das Waſſer aus dem Bache oder Fluſſe empfängt, und da, wo er ſich verzweigt, werden nach Art der Fig. 85. angefertigt. Sie ſind im Weſentlichen mit Fig. 84. übereinſtimmend, nur daß man die Spundwand nicht ſo tief zu machen braucht. Der Standpunkt einer ſolchen Schleuſe darf nicht dicht an der Einmündung des Grabens ſein, ſondern 5 bis 6 Fuß in demſelben zurück, damit der Vorbau, d. i die vordere Bruſt an den Ufern, und die Verdielung feſt ausgeführt werden könne. Es iſt gut, wenn die beiden letzteren bis zum Beginn des Grabens reichen, und die Bruſt dann noch außerhalb deſſelben rechts und links einige Fuß ausflügelt, wie es im Grundriß b Fig. 85. zu erſehen. Bei Schleuſen von nur 2 bis 3 Fuß Breite, läßt man auch Spund⸗ wand und Gediele weg, und es wird der Raum zwiſchen den Schwellen mit Steinen ausgepflaſtert, die man auf ihre Kanten ſtellt und mit Moos verzwickt. §. 102. Einfache Stauapparate. Statt der kleineren Schleuſen im Zuleitungsgraben, ſo wie an den Stellen, wo der Spiegel in demſelben ohne Abſperrung des Waſſers geho⸗ ben werden ſoll, bringt man die Staubretter Fig. 86. an. Schon unter §. 46., wo über Anlage des Zuleitungsgrabens geſprochen wird, wurde ein ſolcher Stauapparat genannt, und unter Fig. 45. und 46. dargeſtellt. Es war dies der einfachſte, iſt aber nur in den kleineren Zuleitungsgräben ſtatthaft. Haben letztere bis zu 4 Fuß Spiegelbreite, ſo müſſen noch die Steifen 1.(Fig. 86.), und die Verbindungsſchwellen 2. angebracht wer⸗ den, um dem Drucke des Waſſers hinreichenden Widerſtand zu leiſten. 9. Die Eih, auch Dänm d durhh zu fühen. Daſe Verichkun nögen therda Sie bidn! deshalb ſo u⸗ dbliegt. Ihr bü demſeltn 6e Nofll vethilti Die Rinn gräben hinvegfü üffiner Kalem f ſhm. Dihenige n hin läten ſel Dache vaſchm, dbenfalls ihr Je durch das Wiſ Zur Dura tungsgtiben, be werden wi Ere meih umöglih, V brian bi 18 big 9 i I e Breite weuda a iine beſonder jit te Schleuſe im dt ungsgrabens, ſer ß. ngsgraben. dert, namentich u oderFluſſe emyfäng Fig. Sö. angeferdi mend, nur daß mn er Standpunkt eine gdes Gradenz ſein * Vordau, d. i d ſt ausgeführt wende is zum Begimn dei thalb deſſelben uch rundtiß b Fig d ft man auch Shud iſchen den Schwilan zanten ſtelt und m rate. geaben, ſo wie in d dung des Waſſesh 86. an. Schyot unn puoche wit, wuheit und 46.dargeſtl 8 neten zueinnghän ite, ſo müſin 1 3 len2. angelrach un Widerftond bila 143 §. 103. Siehle, Kännel, Rinnen. Die Siehle, Kännel oder Rinnen dienen dazu, um das Waſſer durch Dämme, über andere Gräben hinweg, oder unterhalb ſolcher hin⸗ durch zu führen. Fälle der Art kommen beim Wieſenbau oft vor. Dieſe Vorrichtungen gehören zwar nicht unter die Schleuſenbauten, ſie mögen aber der Kürze wegen hier Erwähnung finden. Sie bilden die Verbindung zweier Gräbenabſchnitte, und müſſen deshalb ſo viel Waſſer durchlaſſen können, als jenen zu transportiren obliegt. Ihr Profil muß demnach das des zugehörigen Grabens ſein bei demſelben Gefälle; kann man ihnen mehr Gefälle geben, ſo darf ihr Profil verhältnißmäßig kleiner conſtruirt werden. Die Rinnen, welche durch Dämme oder unterhalb von Zuleitungs⸗ gräben hinwegführen, werden von Bohlen, wie ein an beiden Enden offener Kaſten feſt zuſammengefügt, und mit hölzernen Bindern ver⸗ ſehen. Diejenigen hingegen, welche das Waſſer über einen andern Gra⸗ ben hin leiten ſollen, dürfen oben offen ſein, oder ſie werden mit einem Dache verſehen, um das Reißen des Holzes zu verhüten. Binder ſichern ebenfalls ihr Zuſammenhalten. Das Unter⸗ und Umwaſchen derſelben durch das Waſſer iſt durch feſt angeſchlagenen Letten zu verhindern. Zur Durchführung unterhalb Dämmen und hochgehaltener Zulei⸗ tungsgräben, bedient man ſich auch gemauerter Kanäle; die kleineren werden mit Steinplatten bedeckt, die größeren überwölbt. —.S— IV. Abtchnitt. Wäſſerungs⸗Wieſen⸗Pflege. A. Bewällerungsregeln. §. 104. Allgemeine Bemerkungen. Specielle Bewäſſerungsregeln zu geben, die für alle Fälle paſſen, iſt unmöglich, indem jeder Ort, wo eine Bewäſſerung anzulegen, ſeine beſonderen Eigenthümlichkeiten hat. Die hinzuſtellenden Regeln können 144 deshalb nur allgemeine Andeutungen enthalten, wie das vorhandene Waſſer zum Nutzen angewendet, und die Wäſſerungswieſe vor Nach⸗ theil bewahrt werden könne. Der Patzigſche„Rieſelwirthe ſtellt dieſe Regel für jeden Monat des Jahres recht gut dar; ſie ſind in ihren Principien auf die Erfah⸗ rungen baſirt, die man im Siegenſchen ſeit faſt einem Jahrhundert darin gemacht hat. In vielen Fällen wird aber wohl zu geringe Quan⸗ tität an disponiblem Waſſer der Befolgung hinderlich ſein. Man muß ſich jedoch dadurch von Wäſſerungsanſtalten nicht abſchrecken laſſen; wenig Waſſer und ſeltenes wirkt immer noch ſegensreich. Die Bewäſſerung giebt uns die Erreichung dreier Zwecke an die Hand: 1) die Wieſe zu bedüngen, 2) zu befeuchten, 3) zu ſchützen vor Einfluß ungünſtigen Wetters. §. 105. 1) Die düngende Wäſſerung. Eine Wieſe iſt durch aufgewendetes Waſſer hinreichend mit Düng⸗ theilen verſehen, wenn ſie ein ſchwärzliches Anſehen und eine glitſchrige Oberfläche erhalten hat. Hierzu iſt eine Wäſſerung von 3 bis 4 Wo⸗ chen für ein und dieſelbe Fläche erforderlich. Da im Herbſt durch anhaltenden Regen, im Frühjahr durch Schmelzung des Schnee's, und im Winter durch eintretendes Thau⸗ wetter, die auf den Feldern, in den Dörfern ꝛc. angelagerten Düngſtoffe abgeſchweift, und den Flüſſen, Bächen und Gräben zugeführt werden, ſo ſind in dieſen Zeiten die Wäſſerungen ſo lange fortzuſetzen, bis die befruchtenden Ablagerungen auf der Wieſe durch jene dunkle Farbe ſicht⸗ bar werden. Iſt dieſer Fall eingetreten, darf das trübe Waſſer abge⸗ wendet bleiben, und die Dungwäſſerung als beendet betrachtet werden. Wo Gelegenheit zu einer Herbſtwäſſerung vorhanden iſt, iſt ſie der Winter⸗ und Frühjahrswäſſerung vorzuziehen; letztere beide ſind nur als eine Ergänzung der erſteren anzuſehen. Die Berieſelung darf nicht durch Froſt überraſcht werden, der auf der Wieſe eine Eisdecke ſchafft. Eine ſolche wirkt zerſtörend auf die Grasnarbe. Sollte das Rieſelwaſſer, trotz aller Vorſicht, dennoch einmal auffrieren, und man hat fortdauernd verwendbares Waſſer, ſo laſſe man es ununterbrochen laufen, um die Eisdecke wieder abzulöſen, wenn gelin⸗ dere Temperatur dies möglich macht. Zä de leſ V gfürchten, räldie di Sorgfal banbach ſiſſen werde, indem heilig wickn könnt nüſſen warme Taj Die Winterw nit ſtrengeräle! vo die hettſe ud richender Auödaue ſchlechten Grnznart zugen zu laſen, ſ Die geüßfahr ſo lange petgſtht Dann vudet mm wirkung de warnen Renes Sühn Wiſee nict mö Farbe angenomme inen längerm Lan Di iſin F Wim Friſſehr bei ein tm Eidthelen geſch nühlith din nar und vil ſhlehhe V Anſatz der zugeviſ Nat ein. Führt b Snnd wi ſi, ſ fen, dis ts ſihme nannte Schannft Sau the feinem Sade or Fir i di nen der donſite Viſſes uiſt mahr Gefile ie andeerſitz it va Bühu, nut wie das vrhen mgswieſe ver Aih gel für jeden Mun ipien auf di ß einem Jahrhune l zu geringe Au ich ſein. Man u abſchrecken liſe reich. dreier Zwecke an i , 3) zu ſchüzen i ug. eichend mit Ding und eine glitſchie gvon 3 bis 4 N im Frühjahr du eintretendes Thul agerten Düngſtft zugeführt wenhn, ertzuſeten, biß di dunkle Fathe ſch⸗ trübe Wiſtrtlhe betrachtet waddn. handen iſt it ſu de ttere beide ſind uu raſcht werden, R kt zerſtörend ruf ict, dennoch iim Waſſer, ſollſſenn zulöſen, uan gii 145 Bei der Ueberſtauung hat man ein Gefrieren des Waſſers weniger zu fürchten, weil die Eisdecke nicht auf der Wieſe aufliegt; nur muß man die Sorgfalt beobachten, daß das Waſſer zur Zeit des Froſtes nicht abge⸗ laſſen werde, indem derſelbe alsdann erſt auf die feuchte Oberfläche nach⸗ theilig wirken könnte. Zur Entfernung des Waſſers in dieſem Falle müſſen warme Tage gewählt werden. Die Winterwäſſerung iſt gewagt. Gelindes Wetter kann raſch mit ſtrenger Kälte wechſeln. Nur an den Orten iſt ſie zu rechtfertigen, wo die Herbſt⸗ und Frühjahrswäſſerung zu Dung, in Ermangelung hin⸗ reichender Ausdauer des Waſſers, nicht genügt. Zur Vernichtung einer ſchlechten Grasnarbe, namentlich des Mooſes, und um eine beſſere er⸗ zeugen zu laſſen, iſt die Wäſſerung in dieſer Jahreszeit wohl anzurathen. Die Frühjahrswäſſerung beginnt mit dem Thauwetter, und kann ſo lange fortgeſetzt werden, bis die Vegetation ſtark hervorgetreten iſt. Dann wendet man das Waſſer ab, damit die jungen Gräſer unter Ein⸗ wirkung der warmen Sonnenſtrahlen erkräftigen. Reines Schneewaſſer iſt vor Entwickelung des Wachsthums der Wieſe nicht nachtheilig, vielmehr aber dann, wenn ſie bereits eine grüne Farbe angenommen hat, und dem Waſſer die Gelegenheit fehlt, durch einen längeren Lauf eine wärmere Temperatur ſich anzueignen. Die erſten Fluthen, ſowohl im Herbſt bei anhaltendem Regen, als im Frühjahr bei eingetretenem Thauwetter, ſind am meiſten mit grobe⸗ ren Erdtheilen geſchwängert. Dieſe ſind einer guten Wieſe keineswegs nützlich, deſto mehr einer ſolchen, die arm an fruchtbarem Boden iſt, und viel ſchlechte Kräuter trägt. Die letzteren werden durch den ſtarken Anſatz der zugewäſſerten Erde erſtickt, und geſunde nehmen bald ihren Platz ein. Führt das Waſſer aber im erſten Andrange viel Kies und Sand mit ſich, ſo läßt man es auch der ſchlechteren Wieſe vorüberflie⸗ ßen, bis es ſich mehr geklärt hat, wenn anders man nicht durch ſoge⸗ nannte Schlammfänge den Niederſchlag jener Maſſen bewirken kann. Sauren oder ſumpfigen Wieſen iſt eine mäßige Zuführung von feinem Sande vortheilhaft. Für die Rieſelwieſe iſt noch zu bemerken: jemehr Gefälle ihre For⸗ men der Oberfläche darbieten, deſto eher iſt eine Wäſſerung trüberen Waſſers aläſſig. Einerſeits verhindert der raſchere Zug deſſelben bei mehr Gefälle die ſtarke Abſetzung der darin enthaltenen Ingredienzen, andre⸗ ſeits iſt weniger der Nachtheil zu fürchten, daß durch viel Ablage⸗ Wehner, prakt. Wieſenbau. 10 146 rung das Niveau der Wieſenfläche aus dem richtigen Verhältniſſe zu Höhe des Spiegels im Zuleitungsgraben treten könne. §. 106. 2) Die befeuchtende Wäſſerung. Die Sommerwäſſerung hat den Zweck, zur Beförderung der Be⸗ ſtockung und des Wachsthums nach jedesmaligem Bedürfniß die Wieſe anzufeuchten. Schon in dem Worte ſelbſt liegt der Begriff, daß zu die⸗ ſem Behufe das Waſſer nicht ſtark und anhaltend aufgewendet werden darf, ſondern nur ſo viel und ſo oft, daß ein mäßiger Feuchtigkeitsgrad unterhalten wird. Deshalb kann auch bei naſſem Wetter die Wäſſerung meiſt ganz wegfallen. Die reichliche Beſtockung und daraus folgende Beſchattung läßt die Näſſe des Bodens nicht bald verdunſten, und eine Aufwendung des Waſſers iſt immer dann erſt nothwendig, wenn wir bemerken, daß der Boden trocken geworden. Bei der Berieſelung iſt oft nur ſo viel Waſſer einzulaſſen, daß ſo eben die Wäſſerungsgräbchen gefüllt ſind; aus denſelben zieht der Boden das Waſſer an ſich. Bei einem zu erwartenden Thau oder warmen Regen iſt die Wäſſerung zu unterlaſſen. Die Beſtauung darf bei hohem Graſe gar nicht mehr ſtattfinden, indem dadurch daſſelbe niedergedrückt, und an ſeinen Wurzeln faulig wird. Im Sommer wäſſert man die Wieſe nur zur Nachtzeit oder an trüben Tagen. Wenn ſchon dichter, hoher Grasbeſtand den Boden gut beſchattet, hat man ſich weniger mit der Berieſelung an dieſe Regel zu binden. Nach dem erſten, und wenn die Wieſe dreiſchürig iſt, auch nach dem zweiten Schnitte, läßt man die Stoppeln erſt ausdorren, ehe man wieder wäſſert, wozu bei trockenem Wetter ein Zeitraum von 6 bis 8 Tagen gehört. Dann führt man das Waſſer einige Tage wo möglich ſtark zu, um die Wurzeln zu neuem Keimen und raſchem Wachsthum anzureizen. Nach dem letzten Schnitte iſt, ſobald es der Waſſervorrath erlaubt, und die Gräben renovirt ſind, die oben beſprochene Herbſtwäſſe⸗ rung wieder zu beginnen. §. 107. 3) Die ſchützende Wäſſerung. Um die Wieſe im Frühjahr und Sommer vor dem Einfluß un⸗ günſtiger Witterung durch Wäſſerung zu ſchützen, iſt unbedingt ein bfändiger zuſuß hi üyponibel ſt 1 antur i mgſſürt Auc biüht ſe ung als uf d Be Ein ſpit fale Graswuhh ſtän, eite ſtrtkeJufend diin Schnee mit fi ſch witder ttwieme und die Wiſt to kalten Nagen, ſ Sühab in— Aend zzulſin, un de vm i enfe 4 De lneerhat awas Geingſhihe anz aüjn Rüſ eerſten Anlage ſite Vüͤer habe ih ſ üinen den Ricen ſacht wan, di Nü Grade ein Viſen mehr als e ande cen lufſch, g und geinge ſt um ſich ud mac Tnlagekaytu u N a üͤgen Verhätſſ önne. äſſerung. Beförderung dat⸗ Bedürfniß die Ai r Begriff, daß au aufgewendet wei lger Feuchtigkeiten) Wetter die Wiſſewn und daraus fähe verdunſten, und ii othwendig, wenn w i der Berieſelung Wäſſerungsgräbche Laſſer an ſich. B. iſt die Wäſſerung; nicht mehr ſtattin, einen Wurzeln ful zur Nachtzeit oa ſtand den Boda gh ung an dieſe Ra ſchütig iſt, ui nn ſt ausdorte, the war Zeitraum von bi inige Tage w mäͤgit draſchem Pachsther des der Wuſerten eſprochene Hrtiſtiſ däſſerung. et vor dem Enſuj 3 izen, iſ unbedingt 147 beſtändiger Zufluß hinreichenden Waſſers erforderlich. Iſt dieſer nicht disponibel, ſo geht auch der Vortheil, die Wieſe bei unfruchtbarer Tem⸗ peratur in ungeſtörter Vegetation zu erhalten, verloren. Auch bezieht ſich dieſe ſchüßende Wäſſerung mehr auf die Berieſe⸗ lung als auf die Beſtauung. Ein ſpät fallender Schnee erkaltet den Boden, und macht den Graswuchs ſtocken; bei dem höheren Wärmegrade des Waſſers iſt durch eine ſtarke Aufwendung deſſelben dieſer Nachtheil abzuhalten. Sobald kein Schnee mehr fällt, der liegende abgeſchweift iſt, und die Atmoſphäre ſich wieder erwärmt hat, ſind die Zugangsſchleuſen wieder zu ſchließen und die Wieſe trocken zu legen. Daſſelbe iſt zu beobachten bei einem kalten Regen, ſo wie überhaupt bei rauhem, ſtürmiſchem Wetter. Sobald ein Nachtfroſt zu befürchten, iſt das Waſſer der Wieſe am Abend zuzulaſſen, und am andern Morgen nach Sonnenaufgang, wie⸗ der von ihr zu entfernen. B. Die Unterhaltung des Baues. §. 108. Allgemeine Bemerkungen. Die Unterhaltung einer Wieſenwäſſerungsanlage wird ſehr oft als etwas Geringſchätziges angeſehen, ja ſie wird ſogar bisweilen vornherein ganz außer Rückſicht gelaſſen, in der irrigen Meinung, es ſei mit der erſten Anlage für eine weite Zukunft ohne alles fernere Zuthun geſorgt. Leider habe ich ſelbſt die Erfahrung gemacht, daß Anlagen, wie bald ich ihnen den Rücken kehrte, ſehr vernachläßigt worden ſind. Alsdann ver⸗ ſucht man, die Nützzlichkeit der ganzen Einrichtung verdächtig zu machen. Grade eine Wäſſerungs⸗, ins Beſondere eine Berieſelungswieſe, bedarf mehr als jede andere eines ſorgfältigen Schutzes und einer unermüdli⸗ chen Aufſicht. Kleine Schäden und Störungen ſind mit leichter Mühe und geringen Koſten beſeitigt; bei ihrer Nichtachtung greifen ſie ſchnell um ſich, und machen nicht nur in den Erwartungen, ſondern auch am Anlagekapital viel verloren gehen. g. 109. Schutz gegen Verletzung. Mehre Zuläſſigkeiten, die bei ungewäſſerten Wieſen wenig oder 148 keinen Nachtheil bringen, müſſen bei den in Rede ſtehenden gänzlich wegfallen. Man iſt an den meiſten Oeten gewohnt, nach der letzten Schur die Wieſen zur Viehweide zu benützen. Eine Wäſſerungsfläche geſtattet dies nur den Schaafheerden; Rindvieh, Pferde, ſo wie Schwarzvieh, müſſen ganz von ihr abgehalten bleiben. Die erſteren treten vermöge ihrer Schwere die Grabenborden zuſammen, ſo wie auch Vertiefungen in die Oberfläche, in welcher dann das Waſſer zurückgehalten wird, und ſchlechte Gräſer erzeugt. Sobald im Herbſt Gelegenheit zur Hauptwäſſerung geboten iſt, muß jede Viehhut aufhören. Eine mittelbare Störung verurſacht das Mähen nach derſelben Richtung. Auch die beſten Arbeiter laſſen Kämme von höheren Gras⸗ ſtoppeln hinter ſich. In dieſem lagert ſich immer mehr Dung ab, als da, wo der Schnitt tiefer geführt wurde. Daraus entſtehen Unebenhei⸗ ten, die mit der Zeit ſehr merklich werden. Es iſt deshalb den Mähern zur Regel zu geben, daß ſie ſtets mit der Richtung ihrer Gänge beim Schneiden wechſeln. Im Siegenſchen wird meiſt das Heu nicht von der Wieſe gefah⸗ ren, ſondern getragen. Die dort ſehr ins Kleine gehende Flächenpar⸗ cellirung macht dies ſtatthaft. Beim größern Beſitz iſt dies unmöglich. Wenn einige Hauptfahrten beim Bau berückſichtigt ſind, ſo iſt der Scha⸗ den, der durch die Abfuhre gemacht wird, bei Vorſicht nicht beträchtlich, und leicht auszubeſſern. Breite Felgen an den Rädern und Rindvieh⸗ geſpann ſind ſehr anzurathen. Schon wegen ſchnellerer Abtrocknung des Heues, ſodann wegen der Ahfahrt iſt es nothwendig, daß zur Erndte⸗ zeit die Wiefe ſo trocken als möglich erhalten wird. Niemals muß über Gräbchen nach ihrer Länge hin gefahren wer⸗ den, ſondern mehr rechtwinkelig. Die entſtandenen Gleiſe ſind bald mit Boden oder Raſenſtückchen wieder auszubeſſern. Unbefugtes Fahren, Reiten, Gehen, namentlich das Bilden von Fußſteigen ſind ſtreng zu verhüten. Eine ſorgfältige Aufmerkſamkeit verlangen die Schleuſenbauten. Sie ſind frevelhaften Verletzungen und dem Diebſtahl am meiſten blos⸗ geſtellt. Deshalb iſt es gut, wenn wenigſtens die kleineren Schleuſen und Stauapparate, die in der Nähe von Wegen ſind, ſo eingerichtet werden, daß man die Schutzbretter außer der Wäſſerungszeit ausheben aauftewihtn kann 1 mm ißiemn hl nn mſſi! uech un ihrs dutt Ein goßer Fein Näufe. Au inet Iihe ſch üin l wo ſievon Vſſer Aber uuh d niſſen ſe Sin tar abegutuſu vich im ſch m 9 En ſhr wich dm. I ihnn de n Duprit, ſondern zuh N (amentich di d virkm, dß die fingüihen ſn. i dar Fil. 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Vor jeder Wäſſe⸗ rung müſſen die Schleuſen genau unterſucht werden, ob ſie zur Erfül⸗ lung ihres Zweckes tauglich gehlieben ſind. Ein großer Feind der Wäſſerungswieſe ſind die Maulwürfe und Mäuſe. Auf einer fleißig gewäſſerten Wieſe kommen ſie ſeltener vor, ziehen ſich aber in die Dämme und Ufer der Zuleitungsgräben zurück, wo ſie vom Waſſer weniger erreicht werden. Aber auch da ſind ſie ſehr nachtheilig. Sobald ſie ſich zeigen, müſſen ſie ohne Säumniß gefangen oder vertilgt, ihre Gänge und Lö⸗ cher aber gut verſtopft werden. Dringt das Waſſer in ſie ein, ſo greift es raſch um ſich, und richtet große Verheerungen an. §. 110. Räumung der Gräben. Ein ſehr wichtiger Gegenſtand iſt die Inſtandhaltung der Grã⸗ ben. In ihnen legt ſich während der Wäſſerung ein großer Theil der Düngerſtoffe, namentlich der gröberen nieder. Nicht nur dieſes, ſondern auch das ſtarke Wachsthum des Graſes an den Borden (namentlich bei der Berieſelung), bisweilen in der Sohle ſelbſt, be⸗ wirken, daß die Dimenſionen der Gräben bald nicht mehr die an⸗ fänglichen ſind. Vorzüglich iſt dies bei den kleinen Wäſſerungsgrä⸗ ben der Fall. Jedesmal vor der Herbſtwäſſerung iſt eine Durchſicht aller Gräben zu veranlaſſen. Die kleinſten bis zu denen, die 1 Fuß breit und ½ Fuß tief ſind, müſſen jeden Herbſt gleich nach dem letzten Schnitte ausgeputzt, und meiſt um ihre graden Richtungen bleibend zu erhalten, mit Schnur und Beil an den Ufern geſchlitzt werden. Das Beil muß bei dieſer Arbeit ſehr ſcharf ſein, damit es die überhangenden Graspüſchel durchſchneidet, ohne die Ufer über die geſetzliche Breite des Grabens hinaus anzugreifen. Die Transportgräbchen bei einem Berieſelungshange von vielem Gefälle, werden in lockerem Boden nach und nach tief ausgewaſchen, weshalb es noch nothwendig iſt, ſie alle 2 oder 3 Jahre um ein Paar Fuß links oder rechts zu verlegen. Die alten werden ausgefüllt, und mit den aus den neuen gewonnenen Raſen bedeckt. Bei den größeren Gräben iſt das Ausräumen nur alle zwei oder drei Jahr erforderlich, wenn nicht etwa dieſelben durch öͤfteres Wäſſern mit ſchlammichtem Waſſer zu viel Niederſchlag empfangen haben. Die⸗ 150 jenigen von ihnen, deren Sohle mit Raſen ausgelegt iſt, ſind ſehr ſcho⸗ nend auszuputzen, damit der letztere nicht zu ſtark verletzt wird, und nachher die Kraft des Waſſers keine Zerſtörungen hervorbringt. Nicht ſelten finden wir im Frühjahr, daß eine Wiederholung dieſer Manipulationen bei den kleineren Rinnen, mit Ausnahme des Schu⸗ zens der Uferkanten erheiſcht wird. Beſtimmte Regeln in Bezug auf die rechte Zeit dieſer Arbeiten laſ⸗ ſen ſich nicht aufſtellen; es iſt der verwaltenden Aufmerkſamkeit anheim gegeben, dieſelben anzuordnen, wann und wie oft die Erhaltung der zweckmäßigen Grabenprofile ſie verlangen⸗ 1 Der aus den Gräben auf dieſe Weiſe gewonnene Boden wird in kleine Häufchen zuſammengeſetzt, und er giebt zur Ausbeſſerung der Ebenheit auf der Oberfläche ein ſehr zur Hand liegendes Material. Bis⸗ weilen finden ſich im Kunſtbau durch ungleiches Senken der aufge⸗ ſchütteten Erde, oder ungleiches Raſenſtechen kleine Vertiefungen; bei den natürlichen Berieſelungs⸗ und Stauungsanlagen ſind einzelne Sen⸗ kungen vorhanden, die während des Baues nicht beachtet werden konn⸗ ten; alle dieſe Fehler, welche während der Wäſſerung deutlich in die Au⸗ gen treten, und zu bezeichnen ſind, werden nach und nach aus jeltn Häufchen verbeſſert und beſeitigt. Die davon noch übrig bleibende Erde iſt unverzüglich mittelſt Karren, Körben oder Tragen wegzuſchaffen. Wo ſi e längere Zeit liegen bleibt, verurſacht ſie Fäulniß in der Grasnarbe, welche Stellen dann durch dürftigen Wuchs ein ganzes Jahr hindurch ſichtbar werden. C. Obliegenheiten des Wieſenpllegers oder Kieſelmeilters. §. 111. Die Erreichung der in den§§. 104. bis 110. angegebenen Zwecke bedingt die Anſtellung eines Mannes, der mit den Manipulationen des Wieſenbaues, und mit den Grundſätzen der Bewäſſerung wohl vertraut iſt, und deſſen erprobter Fleiß und aufmerkſame Umſicht das Vertrauen zu ſeiner Fähigkeit veranlaſſen. Oft iſt die Beſoldung des Wieſenwärters ein Anſtoß für den Be⸗ ſitzer, und doch iſt die Verwaltung der Wäſſerungsflächen durch einen ſolchen ein für die Erzielung erhoͤheter Erträge überaus wichtiger Gegen⸗ ind. Di luigade a wähle deu ein äftigt ua tebe it und als Ertthidign beitsſtunden biſchäft nungsmicthe Jſ Nann formihred zu Zeitn, i— Verrichtungn zu u Bäi da Dei ungsmſſtr biſtärdig häig n git vetſoteni 6 i vi Mrrge ei b Nalöerſtau wem wät rusgdch In Haüſt t rung daGriden Vollziehung diſes ginnen zu kömmen Yun dem T liche Beobachtung Sicherzei und der ſiche Wachſamtät Auſſcht und Tha iſt es nur das A ich zur Wäſſeun noch die bi Tge tage eine Ausnah Di alheme kannt ſin, und werden. Aufmer Theile ſena M einen volſtndge in derſehenan Ale ſcä ſo dil in ſinen dgt iſt, ſind ſeh ſch ei verlett win, u hervorbringt. z Wiederholun ii lusnahme des eiſt eit dieſer Atbeitnl ffmerkſamkeit iiin ft die Erhaltun nnene Boden viͤn zur Ausbeſſerum w endes Material. R Senken der aufß e Vertiefungen; l en ſind einzelneen eachtet werden kin ng deutlch in duln und nach aus jin übrig bleibende be wegzuſchaffen. M F in der Grasnit nnzes Jahr hindet er Rielelmaltes . angegebenen zoc Manipulationa e ſſerung wohl vetn nſicht das Vatn Anſtoß für 1 ggsflächen durc ihe taus wichtihe Geh⸗ 15⁵¹ ſtand. Die Ausgade iſt gar nicht ſo groß, als man anzunehmen pflegt. Man wähle dazu einen tüchtigen Arbeiter, der auf dem Baue ſelbſt be⸗ ſchäftigt war, gebe ihm das ganze Jahr hindurch das übliche Tagelohn, und als Entſchädigung für die Zeit, die er außer den gebräuchlichen Ar⸗ beitsſtunden beſchäftigt iſt, ein mäßiges Deputat und etwa noch Woh⸗ nungsmiethe. Iſt der zu verſorgende Wieſenraum zu klein, um einen Mann fortwährend in Anſpruch zu nehmen; ſo i*ſt derſelbe zu verpflich⸗ ten, zu Zeiten, wo die Wieſe ſeiner Gegenwart nicht bedarf, ſich anderer Verrichtungen zu unterziehen. Bei der Berieſelung ſind 200 Morgen hinreichenb, den Wäãſſe⸗ rungsmeiſter bis auf die Zeit, wo die Fluren mit Schnee bedeckt ſind, beſtändig thätig zu erhalten. Mehr kann aber auch ein Mann nicht gut verſorgen; es iſt bei noch größeren Flächen für jeden Diſtrikt von ſo viel Morgen ein beſonderer anzuſtellen. Bei Ueberſtauungswieſen kann die Beaufſichtigung für den einzel⸗ nen weiter ausgedehnt werden. Im Herbſt ſind dem Wieſenwärter zu Ausräumung und Renovi⸗ rung der Gräben ſo viel Arbeitsleute beizugeben, als die möglichſt ſchnelle Vollziehung dieſes Geſchäfts erfordert, um die erſte Wäſſerung früh be⸗ ginnen zu können. Von dem Wieſenwaͤrter wird verlangt: beſonderer Fleiß, vorzüg⸗ liche Beobachtung und Beſorgung Alles deſſen, was das Gedeihen, die Sicherheit und den Schutz der Wieſen bewirkt und befördert, unermüd⸗ liche Wachſamkeit auf die Erhaltung der baulichen Einrichtung. Seine Aufſicht und Thätigkeit auf der Wieſe dehnt ſich auf jede Zeit aus, ſo oft es nur das Wohl derſelben erfordert. Es machen hierin, nament⸗ lich zur Wäſſerungszeit, weder der frühe Morgen noch der ſpäte Abend, noch die bei Tagelöhnern üblichen Freiſtunden und die Sonn⸗ und Feier⸗ tage eine Ausnahme. Die allgemeinen Wäſſerungsregeln müſſen dem Wärter wohl be⸗ kannt ſein, und von ihm ſo weit als möglich in Anwendung gebracht werden. Aufmerkſam hat er die einzelnen Erfolge auf den verſchiedenen Theilen ſeiner Wieſe zu beobachten, um ſich aus eigenen Erfahrungen einen vollſtändigen und ſpeciellen Commentar für die Eigenthümlichkei⸗ ten derſelben zu verſchaffen. Alle Beſchädigungen muß der Wärter ſelbſt wieder unverzüglich, ſo viel in ſeinen Kräften ſteht, ausbeſſern; von den Verletzungen der 15² Wehre, Schleuſen ꝛc. aber die ſchleunigſte Anzeige bei der Gutsverwal⸗ tung machen. Derſelbe iſt gehalten, für jeden durch ſeiner Seits ver⸗ nachläſſigte Aufſicht und Pflege den Wieſen entſtandenen Schaden und Nachtheil mit ſeinem Lohne zu haften; bei öfter vorkommenden Fahr⸗ läſſigkeiten iſt er von ſeinem Dienſte zu entlaſſen. Niemals ſoll er ſich durch Drohungen, Ueberredung, Verſprechungen und Geſchenke von fremden Perſonen, die das Waſſer für ihren Nutzen begehren, verleiten laſſen, den Wieſen das letztere zu der für dieſelben günſtigen und be⸗ ſtimmten Wäſſerungszeit zu entziehen. —es— V. Abſchnitt. Allgemeiner Koſtenanſchlag von Wieſenbauten. §. 112. Vorbemerkungen. Jeder Gutsbeſitzer, der ſeine zu Wäſſerungen geſchickt gelegenen Wieſen behufs derſelben bauen zu laſſen beabſichtigt, wünſcht zunächſt eine Ueberſicht des erforderlichen Kapitals zu haben. Das Vorurtheil, daß die Anlagekoſten im Vergleich zu dem zu er⸗ wartenden Ertrage zu hoch ſeien, findet ſich bisweilen noch vor, wozu die hin und wieder geſchehenen Mißgriffe, und Ausführungen durch der Sache nicht kundige Bauunternehmer, Veranlaſſung geben. Es giebt Anlagen, die nicht nur das Doppelte, ſondern das Drei⸗ und Vierfache der Summe verzehrten, die bei Umſicht und richtig an⸗ gewendeter Technik für dieſelbe Fläche hätte ausreichen müſſen. Da in der Regel die beim Bau angeſtellten Arbeitsleute in den vorkommenden Manipulationen nicht geübt ſind, ſondern von dem aus⸗ führenden Meiſter, der deshalb nicht blos Theoretiker ſein darf, dieſelben zu erlernen haben; ſo betragen wegen des langſamern Fortſchreitens der Arbeiten die Koſten der erſten Morgen weit mehr als der letzten. Unter gleichen Terrain⸗Verhältniſſen kommt bei 100 Morgen der einzelne in der Regel% bis ⅛ billiger zu ſtehen als bei einer Fläche von nur 5 bis 10 Morgen.* Hauxteguſin V fid: der naltlihe hihe des ühnis de u5 Sibegrſchen? Du Wir un meinen oſtaſche 3. 113. Alg Die beddn Aut gagekoſten indn m ds Terrains aiſpr Schwieir di Nläche Giſtn, ds ſen Vutzeln holſtänd iine Mage wichen Aetrag icr vamchte Bodens delmahd Verſumpfunge z Atzüge effrderlch Teeten meht⸗ Kunſtwieſenicht u gahe wenigt ſch, ſatzbis u 45 und. inüigi zuſtände nich dat nnd die Ohatflähe nur ſehr weniod Gäſtattung desne ſcafft waden im Nutgen iß uf3 § 114. gfe Dꝛ urilit bolſpiaige Beiſ Nuß w ſäce un Gfiin o wieAütag bei der Gutzurnl⸗ ich ſeiner Sitzi denen Schada i orkommenden zi Nimals ſoll aſt und Geſchenke m n begehren, valin günſtigen und e dieſenbauten, geſchickt gelegen , wünſcht zunitſ leich zu dem zun en noch vor, nei ührungen durhie g geben. e, ſondern ns Dii⸗ icht und rihit ⸗ hen müſſen Arbeitsleute in ndern von dem li⸗ ſein darf disſth mn Fortſchreitne 1 s der lehten. di 100 Morhn e als bei eine Füch 1⁵³ Hauptgegenſtände, welche auf den Geldaufwand Einfluß haben, ſind: der natürliche Zuſtand und die nivellitiſche Lage der Wieſe; die Höhe des Lohnes der Tagearbeiter. Das letztere iſt für folgende Sätze zu 5 Silbergroſchen à Tag angenommen. Die Wehr⸗ und Schleuſenarbeiten laſſen ſich nicht in einen allge⸗ meinen Koſtenanſchlag bringen und ſind deshalb hier ausgeſchloſſen. g. 113. Allgemeiner Koſtenanſchlag für den Kunſtbau. Die beiden Arten: Rücken⸗ und Hangbau, ſind bezüglich der An⸗ lagekoſten in den meiſten Fällen gleich, vorausgeſetzt, daß eine dem Niveau des Terrains entſprechende Wahl von beiden getroffen iſt. Schwierige Fälle für den Bau ſind: wenn auf der anzulegenden Fläche Geſtein, das ausgegraben oder geſprengt, und Holzgeſtrüppe, deſ⸗ ſen Wurzeln vollſtändig ausgerodet werden müſſen, ſich vorfinden; wenn eine Menge zwiſchen einander liegender Unebenheiten, die den Auf⸗ und Abtrag ſehr vermehren, die Oberfläche durchziehen; wenn Feſtigkeit des Bodens das Umgraben erſchwert; wenn der natürliche Zuſtand der Wieſe Verſumpfungen zeigt, deren Entwäſſerung mehre Gräben und verdeckte Abzüge erforderlich macht. Treten mehre oder alle dieſe Hemmniſſe ein, ſo iſt ein Morgen Kunſtwieſe nicht unter 50 bis 60 Thaler zu beſchaffen. Nach Maaß⸗ gabe weniger ſich entgegenſtellender Schwierigkeiten tritt dieſer Koſten⸗ ſatz bis zu 45 und 35 Thaler herab. Im günſtigſten Falle, d. h. wenn die oben erwähnten mißlichen Zuſtände nicht vorhanden ſind, der Boden ein leicht zu bearbeitender, und die Oberfläche für die eine oder andere Bauart ſo gelegen iſt, daß nur ſehr wenig oder kein Erdtransport erforderlich wird, vielmehr die Geſtaltung des neuen Niveau's durch den Wurf beim Umgraben ver⸗ ſchafft werden kann; ſo vermindert ſich das Anlagekapital für einen Morgen bis auf 30 und 25 Thaler. §. 114. Koſtenanſchlag für den natürlichen Berieſelungsbau. Der natürliche Hangbau(§. 93. und 94.) iſt die am mindeſten koſtſpielige Berieſelungsart. Muß der Anlage der Wäſſerungsgräben eine Reinigung der Ober⸗ fläche von Geſtein und Geſträuch, oden Entwäſſerung durch Unterdrains, ſo wie Abtragung einzelner Erhöhungen und Ausfüllung einiger Ver⸗ 15⁵4 tiefungen vorangehen, ſo können die Koſten von einem Morgen bis zu 10 oder 12 Thaler anſteigen. Sind die genannten Vorkehrungen nur theilweiſe oder gar nicht nöthig, ſo geht dieſer Betrag bis zu 3 Tha⸗ ler herab. Die günſtigſte Lage iſt die, wo die Oberfläche einen meiſt ebenen Abhang von mindeſtens pro Ruthe 5 bis 6 Zoll Gefälle dar⸗ bietet. Der natürliche Rückenbau kommt etwas theurer zu ſtehen als der Hangbau, ſo daß nach Maaßgabe der geringeren oder größeren Schwie⸗ rigkeiten der Morgen von 5 bis 15 Thaler Koſten verurſachen kann. §. 115. Koſtenanſchlag für den Ueberſtauungsbau. Es iſt anzunehmen, daß ſich die Koſten des Ueberſtauungs⸗(§. 97.) mit denen des natürlichen Hangbaues äqualiſiren; im günſtigſten Falle ſind die des erſteren noch geringer. Sind mehr oder weniger Rodungen, Planirarbeiten und Entwäſ⸗ ſerungsanſtalten vorzunehmen, macht das Gefälle nothwendig, nur kleine Parcellen mit Dämmen einzuſchließen, wodurch die Zahl der letzteren vermehrt wird, ſo koſtet der Morgen 5 bis 10 Thaler. Im günſtigſten Falle iſt der Anſchlag pro Morgen nur auf 2 Thaler zu ſtellen. In denſöde ¹ gahaben: Der ſan der i welchem muurg gehren üder di beſ Familienlhn, 9, Baumzucht,Vad des Landmannd ürſtl. Sulkoweki Fen des ſch nehetrer andetr reis für das g Inn—Z= 54 Die in Bres gang 1885,Na. Hit, Vr Grunau lät in s dem Duuſhh will, mit einm Kopf voll natürli von ſiien ach muſtaſts Cum dent Rovak! zum Bnurnende nungalit deiß u eſen guter in ſin ſine Wittzſtaft lch.— Eſſtu neidiſch euf ſine2 den Rowgi e ag und cherſeict wollte. Gm vei ſch di Grunue Untajalen B über Aärin, Vie angefngn und Iahten lite na tn, kranesih durf Grna 1 Gunſen gide. einem Mann unten Vorkährngn „Betrag bis uahe berfläche tina niſ 6 Soll Gefält urer zu ſtehen ab der größeren Sii verurſachen km. ſtauungsbau. eberſtauungs⸗C0) Wim günſtigſten d beiten und Entwiſ hwendig, nur lln⸗ ie Zahl der lebten ler. Im günſtigie ner zu ſtellen. In demſelben Verlage iſt erſchienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Der Landwirth, wie er ſein ſollte, oder Franz Nowak, der wohlberathene Bauer. Ein Volksbuch in welchem naturgetreu und in freundlicher Darſtellung die wichtigſten Lehren über die beſte Benutzung des Grund und Bodens, ein glückliches Familienleben, geregelte Hauswirthſchaft, Viehzucht, Bienen⸗ und Baumzucht, Wald⸗, Garten⸗ und Weinbau, und Alles, was das Glück des Landmanns begründen hilft, kurz und bündig mitgetheilt werden; von A. Rothe, Fürſtl. Sulkowskiſchem Oeconomie⸗Director,„Beſitzer einer kleinen Muſter⸗ wirthſchaft, des ſchleſiſchen Vereins für vaterländiſche Kultur wirklichem und mehrerer anderer öconomiſchen Geſellſchaften correſpondirendem Mitgliede. Preis für das ganze 22 Bogen ſtarke Werk geheftet 15 Sgr. — 54 Xr. rhein.= 45 Fr. Conv. Mze⸗ Die in Breslau erſcheinende Zeitung für Landwirthſchaft, Jahr⸗ gang 1838, No. 32. ſagt Folgendes über dieſes Buch: Hört, Ihr Bauern und merket, was ich Euch ſage!— Im Dorfe Grunau lebt ein Bauer, ſchlicht, wie es ſein Fach erfordert, redlich, wie es dem Deutſchen gebührt, wacker und bieder, wie preuß ſches Blut es will, mit einem braven Herzen auf dem rechten Flecke und mit einem Kopf voll natürlichen Verſtandes, glücklich als Hausvater und geehrt von ſeinen Nachbarn. Dieſer Bauer heißt Franz Nowak, der als muſterhaftes Exempel Euch Allen vor die Augen geſtellt zu werden ver⸗ dient. Nowak kehrte arm vom Militair aus den letzten Feldzügen zum Bauernſtande zurück und gründete ſeinen Wohlſtand durch Ord⸗ nungsliebe, Fleiß und— was Ihr kaum glauben werdet— durch das Leſen guter in ſein Fach ſchlagender Bücher. Im ſchönſten Flor blühte ſeine Wirthſchaft, ſeine Saaten wucherten üppig, ſein Vieh war herr⸗ lich.— Es iſt nun ungefähr 20 Jahre her, als ſeine Nachbarn, die neidiſch auf ſeine Wirthſchaft ſahen, ſich eines Sonntags beſprachen, den Nowak zu fragen, wie es denn käme, daß er ſo glücklich wirthſchafte, und ob er ſie nicht mit den Vortheilen, die er handhabte, bekannt machen wollte. Gern verſprach dies unſer wackerer Nowak, und nun fanden ſich die Grunauer Bauern allſonntäglich bei ihm ein, um aus ſeiner Unterhaltung Belehrung zu ſchöpfen. Er gab ihnen da Rathſchläge über Ackerbau, Viehzucht, Haushaltung, zeigte ihnen bereitwillig, wie er es angefangen, und dankbar folgten ſie ſeinen Belehrungen. Nach 10 Jahren hörte man ſeine Nachbarn nicht mehr klagen über ſchlechte Ern⸗ ten, krankes Vieh u. ſ. w., und jetzt nach 20 Jahren kennt man das Dorf Grunau faſt kaum wieder, ſo haben ſich die Bauerhöfe zu ihren Gunſten geändert. Wenn gleich der wackere Franz Nowak noch leben ſoll, ſo wird es doch nicht gut möglich, daß Ihr Bauern, gleich den Grunauern, zu ihm in die Lehre geht, weil Ihr theils zu weit zu ihm habt, theils auch, weil Ihr von Eurer Wirthſchaft nicht ſo lange abkommen könnt. Damit Ihr aber demungeachtet Euch alle ſeine guten Lehren und Rathſchläge leicht zu Eigen machen könnet, ſeht, ſo hat es ein würdiger Landwirth, der Herr Oeconomie⸗Director A. Rothe, übernommen, die belehrenden Unterhaltungen, gerade ſo, wie ſie Nowak ſeinen Nachbarn vortrug, nie⸗ derzuſchreiben, um ſie Euch in dem oben bezeichneten Buche an die Hand zu geben. Dankt dies Herrn Rothe, dem Erzeuger dieſes moraliſchen Nowaks. Der Verf., ein Mann von umfaſſenden Kenntniſſen, hat ſeine Ideen ſo naturgemäß und praktiſch dem Nowak eingeflößt, daß auch Sie, meine jungen Herren Landwirthe, die Sie glauben, durch die angeſchraubten Neuſilberſporen ſchon zum vollkommenen Ritter der prac⸗ tiſchen Landwirthſchaft geſchlagen zu ſein, erſucht werden, gefälligſt Rück⸗ ſicht auf dies Buch zu nehmen; es iſt ganz geeignet, den wichtigen Be⸗ ruf, dem Sie ſich gewidmet, von einer ernſteren Seite kennen zu lenen Neue wohlfeile Auflage von Thomas Allgemeines Vieharzneibuch Erſter Theil: Der Pferdearzt, neu bearbeitet vom Major v. Tennecker, Lehrer der Roßarzneikunde. 20 Sgr.= 1 Fl. 12 Xr. rhein.= 1 Fl. Conv. Mze. 1 Zweiter Theil: Kuren am Rindvieh, Schafen und allen übrigen Hausthieren, neu dearbeitet vom Kreis⸗ Thierarzt Ziller zu Hildburghauſen. 20 Sgr.= 1 Fl. 12 Kr. rhein.— 1 Fl. Conv. Mze. Beide Theile zuſammen genommen nur 1 Rthlr. — 1 Fl. 45 Pr. rhein.= 1 Fl. 30 Pr. Cv. Mze. In den früheren Auflagen koſtete das Werk 1 Rthl. 15 Sgr. — 2 Fl. 42 Xr. rhein.—= 2 Fl. 15 Fr. Conv. Mze. Alle Beurtheilungen über dieſes Werk ſtimmen darin überein, daß es für Nicht⸗Thierärzte, beſonders aber für den Landmann das brauch⸗ barſte und nüßlichſte Vieharzneibuch ſei, und daß es wegen der darin vorgeſchriebenen höchſt einfachen, naturgemäßen Mittel und der popu⸗ lären Sprache mehr als jedes andere thierärztliche Werk ganz beſonders in die Hände des Landmanns gehöre, und ſeine Verbreitung von gro⸗ ßem Nutzen ſein werde. In einer Beurtheilung darüber heißt es: „Eines der größten Verdienſte dieſes gemeinnützigen Buches be⸗ ſteht in der gründlichen und leicht faßlichen Darſtellung der eigenthüm⸗ lichen Kennzeichen der verſchiedenen Krankheiten, nebſt deutlicher Angabe der täuſchenden Erſcheinungen, welche minder Erfahrene leicht zu Irr⸗ thümern in der Beurtheilung und Erkennung der Natur des Leidens verleiten können. Wenig populäre Schriften über Vieharzneikunde NArlätung i En Geräthſchftn fit Kenntniß derzebe aus Erfahrung be in vielen Filn d Thieratzt ebiht Landwitthen enn der La Ein Magazinde im Getitt der d Kirchhof, d Preis für jder G I DerRu Zucker: 1. Alger der Runkalrde, i den und diſſen Die Bearbeitung Abblatten derR wahrung der Re Rüben. 10,9 träbern als die Großen auf ther NübenpachreCin trag der Fedd. Düngerezangng Bedüngung dr 1. De Vaina nit grünn g Vortheil zu G Anvendung tem düngung in an menden wictgſt leden ſol, ſ din, en Grunauen gi habt, theils auth, wi nmen könnt. Dmi thren und Natſti a würdiger Landitth nwen, die belehrie Nachbarn vortrun ie ten Buche an diehm ger dieſes morlſte den Kenntniſſe, ſi owak eingefläßt, di ie glauben, du nenen Rittet dam⸗ verden, gefälligſtüt⸗ het, den wichtig be⸗ heite kennen zu ean. on neibuch. deareitet vom Mit⸗ ) Sgr.— 1 F.l. „ Schafen ud earbeitet vom di = 1 RA. L nur 1 Rthk. Pr. Cv. My. Rthl. 15 Enr Conv. Mze. in darin üdeinN andmann da truth⸗ zes wegen der drin hittel und der yhl Werk ganz beſerdat Verbreitung von ge⸗ darüber heißt e. nnütigen Bucät⸗ llung der inn ebſt deutlicher n fahrent leicht u ar Natur des lnn über Vötherzneken geben eine ſo ausführliche und verſtaͤndliche Anleitung über dieſen Gegen⸗ ſtand, als die treuherzigen Mittheilungen des alten Thomas. Obgleich das Ganze nicht in ſyſtematiſcher Ordnung vorgetragen, und die logiſche Eintheilung mancher Erinnerung zu unterwerfen iſt, ſo wird doch durch dieſen Mangel weder die Deutlichkeit, noch der Werth der Schrift über⸗ haupt beeinträchtigt. Dieſe erreicht vielmehr vollkommen ihren popu⸗ lären Zweck, indem nichts Weſentliches überſehen oder vergeſſen wurde; auch iſt die Art der Darſtellung und die dabei beobachtete Eintheilung für den ungelehrten Landmann faßlicher und zweckmäßiger, als ein ge⸗ bundener, mit wiſſenſchaftlicher Präciſion entfalteter Vortrag. Die Anleitung zur Errichtung einer kleinen Hausapotheke und der nöthigen Geräthſchaften für Pferde⸗Kuren iſt eine ſchätzbare Zugabe. Bei einiger Kenntniß der gewöhnlichen Krankheiten, welche die meiſten Landwirthe aus Erfahrung beſitzen, iſt mit Hülfe der Vorſchriften des alten Thomas in vielen Fällen der oft entfernte, theure und nicht ſelten unwiſſende Thierarzt entbehrlich, und das Werk verdient daher mit Recht allen Landwirthen empfohlen zu werden.“ Volks⸗ und Jahrbuͤchlein der Land⸗ und Hauswirthſchaft. Ein Magazin der neuen, wichtigen und bereits bewährten Erfahrungen im Gebiete der Land⸗ und Hauswirthſchaft, herausgegeben von F. Kirchhof, Oeconomie⸗Commiſſarius und Mitglied mehrerer land⸗ wirthſchaftlichen Vereine. Preis für jeden Jahrgang ½ Thlr.= 36 Pr. rhein.= 30 Fr. C. M. Inhalt des erſten Jahrgangs: I. Der Runkelrüben⸗Bau für die Bearbeitung der Rüben auf Zucker: 1. Allgemeine Eigenſchaften der Zuckerrübe und diejenige Art der Runkelrübe, in welcher ſich ſolche am meiſten finden. 2. Der Bo⸗ den und deſſen Zurichtung. 3. Die Beſtellung der Runkelrüben. 4. Die Bearbeitung des Rübenlandes während des Sommers. 5. Das Abblatten der Rüben. 6. Die Ernte der Runkelrüben. 7. Die Aufbe⸗ wahrung der Rüben. 8. Die Samengewinnung. 9. Ernteertrag der Rüben. 10. Platz der Rüben in den Fruchtfolgen. 11. Die Rüben⸗ träbern als Viehfutter.— II. Ein Beiſpiel des Zuckerrübenbaues im Großen auf einem Landgute von 125 Magdeburger Morgen Land. 1. Rübenpacht⸗Contract. 2. Schlageintheilung und Fruchtfolgen. 3. Er⸗ trag der Felder. 4. Benutzung der Rübenträbern zur Maſtung. 5. Düngererzeugung bei einer ſolchen Wirthſchaftseinrichtung.— III. Die Bedüngung der Aecker mit grünen Pflanzen oder die Gründüngung: 1. Die Bedüngung des tragbaren Ackerlandes kann ſogar ausſchließlich mit grünen Pflanzen ſtattfinden. 2. Die Kulturpflanzen, welche mit Vortheil zur Gründüngung auf den verſchiedenen Bodengattungen in Anwendung kommen können. 3. Die Art und Weiſe, wie die Grün⸗ düngung in Anwendung kommen muß. 4. Die am meiſten vorkom⸗ menden wichtigſten Verhältniſſe, worin eine ausgedehntere Gründün⸗ gung ihre volle Anwendung erleidet.— IV. Die Sommer⸗Stallfütte⸗ rung der landwirthſchaftlichen Hausthiere: 1. Pferde. 2. Kühe. 3. Die Ochſen. 4. Das Jungvieh. 5. Die Schafe. 6. Die Schweine. 7. Das Mäſten des Rindviehes und der Schafe mit Grünfutter im Stalle.— V. Das Brühen oder Garmachen des Futters durch Selbſterhitzung.— VI. Separation oder Zuſammenlegung der Feldgrundſtücke.— VII. Der Pachter und der Verpachter.— VIII. Das Setzen oder Pflanzen der Bäume.— IX. Aufblähen des Rindviehes(Trommelſucht).— X. Mittel, das Kalben der Kühe bei Tage zu bewirken.— XI. Mittel, die Gewächſe gegen Froſt im Frühjahr zu ſchüßen.— XII. Mittel, ge⸗ backenes Brot vor Schimmel zu bewahren.— XIII. Vertreibung der Wanzen.— XIV. Mittel, die Fliegen aus Stuben und Ställen zu vertreiben.— XV. Mittel wider die Erdflöhe.— XVI. Mittel, Pferde, die ſich nicht legen wollen, dazu zu bringen.— XVII. Die Wahl des Samens zu den Kulturgewächſen und die Stärke der Einſaat bei den⸗ ſelben.— XVIII. Die Befruchtung des Bodens durch die Ruhe vom Pfluge.— XIX. Die Butterbereitung(Buttern).— XX. Bereitung eines guten Roggenkaffe's.— XXI. Obſtbaum⸗Waldungen ſtatt Wild⸗ holz⸗Waldungen. 4 6 Allgemeines Handbuch des Gartenbaues. C. H. Kleemann, Fürſtlichem Hofgärtner zu Carolath. 2 Bände. Erſter Band: Gemüſe⸗ und Obſtbau. 25 Sgr.= 1 Fl. 30 Kr. rhein.= 1 Fl. 15 Kr. Conv. Mze. Zweiter Band: Blumenzucht. 2 Rthl. 2 ½⅛ Sgr.= 3 Fl. 45 Fr. rhe= 3 Fl. 7 ½⅓ Xr. Conv. Mze. Beiträge zur Woll-Veredlungs-Prarxis. b Aus eigner Erfahrung dargeboten von Fr. Menzel, 1 Königl. Preuß. Amtsrath, Ritter des eiſernen Kreuzes 2ter Klaſſe, Generalpächter der Domaine Leubus und Ritterguts⸗Beſitzer auf Parchwitz. gr. 8. geh. Preis 12 ½ Sgr.= 45 Kr. rhein.= 38 Nr. Cv. M. s C0 r Ammeun““ de. 2. Kühe 18“— ie Schwein. IAaA futter im Eth.— rh Selbſterſizun— 3 rundſtücke.— tn Seten oder pinn—,—y (Trommalſuchh- irken. XL. M — XII. Mittl g. III. Vertreibun R uben und Etilan 4 b XVI. Mittel, Jfid 4 VII. Die Wade der Einſaat hiwe durch die Ruhe un 1.— XX. Beraitun Valdungen ſtatt Wid he —— —₰ .. 1 p 1 1 . 12 8 8.— Nf abaues. — blath. Sgr.= 1 R. M Sgt.= 38, ungs-Pe geboten en Kreuzes te K Nitterguts⸗Biſte hein.= 38 4. — d 6.75314 laflt 1 3. 2 1. 14 MI vu—— 5„ I 2. 1 eee eeee V ſ ene N e Iig. 97 Tlq. 96. 4. Jecten hruihe, hedee haeun Dordere 2 Wn . nn e 6 8 , eeee s N Lo,u‿dᷣgJ 22121212(fgen Nlaas 52 la 26 39 Tec,e s e 8 ———— A——— 3 — 1 8 3 8 ₰ ‿₰ A 1 5 4— 3— — 1 Sn 4 m 4 e luſße r 1 2o Hielhen⸗ ANaarsleß eu Aeã* Li und, 29. — . A. A S. 5. J. 8. 5. 7 2. 7 ALlaaſtkas ea Mi, ie d, 7 2. ₰ 3 4 Diuoclec ſuſße P «eÄuhohhh waug — aan nranmmwn 1L Pig. 13. N — 7 P) * 2, N I . N d. Mime, „ Tah, M. K†. 34. 79.67 7 Li d2 Tig. 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