— — ₰½ ₰ 4 Uaiv-Bib. Giessen ¾ — pPpgp =————— —4——— —— <<< li I tmn NG EI ++ 074 Deonomiſc<-juvſtiſeer Grundſäße von der Verwaltung des Domainenweſens jj: 4 in den Preußiſchen Staa B| ) NZ. h" 155 -== aemmnn=un j) XD 2!| NUIT Mit| Bezug auf die Churmärk, und;; Provinzial-Verfaſſungen darge von ID JE€.0 0004 Komin.i./ Krieges. und'Domainen Ran rn= crmÜormnm rm Re HNE RN Geſker. THeil Em ATR IN TRES SSR ERZE IRO EIENR GEE SIE R BÜREN GERN Nm EE EU UIT ELS ONO 28 & | Dien TS va mn Sed end nger:|| /X- 7 | 1! 1 / i ] ) ; | R"„dd Sr. Hohfreiherrlimäßig befun- ms Den werden. Die Generalverpachtung der Do- pe mainen iſt zwar in den Königl. Staaten die bien gebräucßlihſte Berwalfungsart; indeſſen giebt lig es no) manche andere,, das Domainenweſen vu befrefjende Gegenſtände, deren Überſicht und verb Darſtellung im Zuſammenhange vor ſich zu has jedan ben, dem angehenden Cameraliſten äußerſt no a] fbhig und nüßlich ſeyn muß.> gent Cine ſolche Kenntniß von den Grundſäten iſtoz, der innern Gtfaafsverwalfung überhaupt kann eben] am. gründlichjten allerdings nur erſt durch eini- begr): ge Routine im Dienſt, und das fleißige Stu? man dium der allgemeinen und beſöndern geſeßlichen Borſchriffen in den gedruckten Gammlungen fungy 4%-- FE? SIESS TIR Ns EIER NR ESSENS I mann>00 000 203 IEE emm rg mee erg nn Egner wr mmm SAFER ge Än VIE und din Generalaefen erlangt werden. Dieſes Gfudium aber zu erleichtern; und ſelbſt dem Gedächtniß des ältern Geſchäftsmannes zu Hüls fe zu kommen, dazu ſind Hanöbücher über dies ſen oder jenen Gegenſtand der Finanzpraxis gewiß von weſenflihem Nuten. Wenn ſie eis nigen Nachtheil haben könnten, jo möchte es der ſeyn, daß man mif ihrer Durchleſung alles -gefhan zu haben glaubt, mit dem Wiſſen, daß dies und jenes ſo ſey, ſich begnügt, und Be- lehbrung über den Hergang und Grund aus den Acfen, alsdann nur überflüßig und zeifver- derbend hält. Für dieſen Fehler muß freilich jeder angehende Geſchäffgemann, dem es um reelle gründlihe Bildung zu thun iſt, angele- genflihſt gewarnf werden; denn nichf allein die hiſtoriſ des Cameralbedien- ten in der Regel erfordert. QDder man ſtögf auf einzelne Gyſteme und Theorien, findet an andern Orten ihnen nicht entſprechende' Reſul: fafe, ohne die bei leßferen zum Grunde liegende enfgegengeſeßte Syſteme, angeführt,== und Ne wird nicht befriedigt. Daraus pflegt denn bald T; Ermüdung und Abnahme des Intereſſe bei der wi Leſung zu erfolgen. fen Mit der gedrängfen Überſi„= 6 Or Zweite Abtheilunz. Von nllgemeinen!, die Landwirthſchaft betreffenden Gäßen, . I+ Einleitung«+ 1 8 2, Würdigung der Grundſtüce; Fläßenmaaß 8 3. Andere Maaße und Gewichte 9 4. Claſſification und Beſtandtheile des Bodens 12 5. Vegetation.= Pflanzenbau im Allgemeinen Ig 6. Düngung-- natürliche, Fuünſtliche=- Bedarf, Verhältniß derſelben.;] 3 1820 7. Bearbeitung des Bodens,=- Pflug, Haden, Egge, Walze=- Beetepflügen 3 Entwäſſerung des Bodens 4; 2%..29 8. Öconomiſche Einheilung EN 2NERENNNG der Pflanzen;| E;: Ze 7 <<=--=e=--<==.= Z Z; 2 Fruchtwedhſel=- Dreifelderwirthſchaft-- Bortheile und Nachtheile der Braache== VBierfeldereintheilung=- Wechſel-, Koppels und Schlagwirthſ&;aft. 2: Ä . Hütung und Weide= Nothwendigkeit== Zeit derſelben 3 Wieſen-- Heuerndte=- Reinigung, S::.' 139 Fiſcherei=- wilde, Gommer- und Winter- fiſGerei= Zahme oder Teichfiſcherei=- Nöhrung 142 Bierbrauerei= Branntweinbrennerei= Eſſigbrauerei= Ciderfabrication=-- Meth- brauerei.- Z?. Ziegelbreniterei= Luſtſteine=- Lehmpaßen Kalkbrennerei=- Gypsbrennerei Mühlennußung=- Berſchiedene Artfen der ſelben=- Beſchreibung=- Rechte und Pflic- ten der Mühlen Berſc Zu viel Domainen in einem großen militairiſchen und|«dD; Sabrifen Staat, wie der unſrige, können ſchädlich| Tewei, werden, und wenn es ſic) denken ließe, daß alle Gutgsbeſiger vom GStaate ausgekauft werden könn: 6 *) Weffpreußen mit dem Nezdiſtrift; Guüd- und Neuoſtpreuſ: Un ſen; Ideu- Schleſien.! p- ne IRE GENRE NTER SEHE SSE NOI SSCRE GRE NSRER LEIN DON AN 5 SERER SHG HST UE GEEIG STN RUSH GS ARTE T€ alina n aus ivohn: Heer: rEgra: 1 ſtan: anden nfauf, jerren, cirten, Menen Hüter, , hat n den [eſien, vom einen je in imten achen er zu ältniß 1 ſey, 1 und adlich alle könn: ipreuſ- | | 8 ten*), ſo würde vielleiMt Verlegenheit für die Nah? rung der Gtädte, für die Conſumtion überhaupt, und ſelbſt für die Armee entſtehen; der Staat würde zwar mehr directe, baare Nevenuen ziehen; aber an der Lebhaftigkeit: des Gewerbes und den indirecten Eins Fünften verlieren, alle Territoriallaſten allein tragen, und ein großer Theil des Adels. würde müßiger Ca- pikaliſt ſeyn. Zu wenig oder gar Feine Domainen ziehen hö- " here Landegabgaben nah, ſi,'und benehmen"dem Staat die Gelegenheit, auf verbeſſerte Cultur dur<, ſolGe Beiſpiele zu würfen, welche große Auslagen, oder mehrjährigen Ausfall eifordern, und daher nur vom Gtaafe oder wenigen ſehr reichen und thätigen Privatperſonen aufgeſtellt werden können. 8.52: Der Beſitz der Domainen wird, nach gemeinen Rechten, für vollſtändig und wohlbegründet angeſez ben, bedarf in ſtreitigen Fällen Feiner Nachweiſung von Seiten des Fiscus; muß vielmehr vom Gegner mit Beweis angefochten werden, und wird in die Land- und Hypotheken- Bücher weiter nicht eingetra- gen*). Berjährung findet gegen das. Cigenthunm der Opmainen, nebſt dem vollſtändigen rechtlichen Beweiſe des Gegners, nur durc; den Beſig vom *) Im Anhalt- Deſſauiſchen iſt dies z. B. der Fal. Alles iſt dorf, mit Ausnahme'.des neuern Zuwachſes vom erloſche- nen Zerbſtſchen Hauſes vielleiht, Domaine. *.). Direct: Reſcr« /v. 24. July F798 an die. /Südpreuß:"Kam- mern: 4 6 ky Jahre 1740 Statt.“ Der 44jährige ruhige Beſig be- gründet nur die Bermuthung eines rechtsgültigen Beſigtitels, und vorläufigen Schutz im Beſitz*). Bei Streitigkeiten über einzelne Pertinenz- Gtüfe und Gerechtſamen der Domainen, ſo wie auch bei Gränz- ſtreitigfeiten, finden die allgemeinen Grundſäße von der Berjährung gegen den Fiscus Statt**). Si 44 Die Unveräußerlichkeit der Domainen iſt als ein Rechtsſa8 angenommen, und aud) in vie- len Ländern, ſelbſt im Preußiſchen, dur< Hanusver» träge und Landesverordnungen***) feſtgeſest. Dies giebt nun freylich einen legalen Grund für die Un- veräußerlichfeit ab, ſonſt iſt an und für ſich nicht abs zuſehen, warum derjenige, welcher erwerben Fann, nict auch ſollte veräißern Fönnen? Der Erwerber und Beſißer iſt dex Graat, und daher kann auch, mit Zuziehung und Einwilligung der Landſtände, wo die- ſe unwittelbaren oder ſonſt nahen Antheil an der.Nes gierung nehmen, unbedenklich ſelbſt über die Gub- ſtanz der Do ujainen diſponirt werden****). Der Grundſatz der Jnalienabilität der Domainen ward dure einigermaaßen zu erjeßen, und zum aufmerfſamen Studium größe- rer dconomiſcher Werke, betrachtet, von Nugßgen ſeyn, hier einen allgemeinen Abriß der Landwirthſchaft Zu hefern, und einige allgemeine, zur Berſtändlichfeit der im Berfolg vorkommenden Grundſäge nöthige Nachrichten vorauszuſchi>en, 8. 2, Zur richtigen Würdigung und Beſtimmung des Ertrags der Äd>er und Grundſtüde gehört vor allen Dingen die Kenntniß der Größe und innern Güte derſelben. Jene wird im Nothfall, und ohngefähr, nach der wirthſce. ---e--><>-- FAL *) Edict vom 31 Januar 1755 wegen allgem, NRegulirung des Nraaßes und Gewichts in Südpreußen. Df. , und Berl, GCdef- fer 35 jieden, Juart; 'e. Gewicht 1 Berl. Centner(Cr)= 5 ſct, nac< neuern Bejtimmungen*) in den Rüdersdorfſcjen Kalkbergen 300 Cue bicfuß. 1 Cubicfuß wiegt etwan go Pfund, Eine Tonne gebrannter Kalf beträgt etwa 4 Berl. Scheffel; ein ſogenannter Wſp/. Kalk aber 33 S/ 5. 4 Wai Die Güte und öconomiſc bconomiſ:en und wird zuleßt zu ati Staub... Gie wird angezeigt dur< wild' wachſenden| Hei Erdrau<(maria offleoinalis).||(lde B. Die;Torf-, Moor» oder Gumpferde fin:| Web det ſich an tieſgelegenen naßen Orten, iſt faſt immer| ſöliy grobſtü>lich und mit einer, Menge Pflanzenwurzeln.+ dure faſt unergründlich; bei| füg. anhaltend tro>&ner Witterung aber feſt, rißig und| Fuctt verfüegt zuleßt zu Gtaub. Dieſe Erdart nennt der| hüng Landmann auniß ſteinartig und rißig; iſt alsdoun ſehr ſt; bei gehöriger Mie ſchung von Sand und. günſtiger Witterung: aber iſt ſie ſehr fruerſte Erdact, nimmt ſcdter geainaerwinde, Quede, wil» der Hafer,, Nheinfarren, Königskerze, Bocksbart, 9 Be “SE Der KaTlk- oder Breideboden von weißer oder graugelber Jarbe, iſt wegen ſeiner ſteinartigen Härte, welche dem Eindringen der Feuchtigleit wie derſtehet, und wegen der bei ſich führenden laugen- haften Schärfe für ſiM allein wenig oder gar nicht zum Fruchttragen geſhift. Er Fann durc<4 Beimi- ſung von Torf, Teihſchlamm, Abfälle von Gers bern u, dergl. einigermaaßen verbeſſert; immer aber nur ſehr ſct ijt. Die zuerſt angeführte Dammerde gehet nicht leicht ſehr tief, und hat ſiM im Grunde gewißermaaßen erſt durc< lange Cultur zu ihrer vors züglichen Qualität ausgebildetf, und durd) vie wiea derholte Düngung, das Berrotten der Pflanzen/WWur- zeln, u. ſ. w. verbeſſert. Die genannte Erdarfen finden ſim nicdern, um ihn den Einwüriungen der Luft empfänglicher- zu magen, und, des erſtern- wegen, das Bedürfniß der Düngung. Illlgemeine Erfahrungs- Grundſäge in Betreff des Pflanzenbaues- ſind» Daß Saamen von andern Boden beſſeres Fortkome men der(Gewächſe hervorb.ingt, DB 2 wg 20| daß dies beſonders von dem Gebrau<4 des auf| gen? ſ ſäen ſoll, ſeltene und dergl. mehr. gen€ 8. 6.| Dinu Die Düngung geſct iman die Dütngerbaufen, welche vor| Winters. ausgefahren werden, und daher den Winter auf| Der nid dem Felde liegen bleiben, mit Lehm; eine Methode, die,| Vilung beſonders im ieichten Lande, NadHahmung verdiene,/ ſunbeit SEE HENE SE SSURSSSG WES SEE RE SERRE REHERER EN SEIEN En ane nr 2 003 Fei SIN IR AIRIS LIER Kin“> des auf 18 gilt; Gewä dre hin: uß; beſone n, die 1; oder iſt; 0 reiche eber zu ſpäten flügen, ) zwi, s weil theils wenig: - Düne es in jenden ünftie je vor er auf , die, „us AX gen deſto innigern Bermiſ;ung mit dem Erdboden. In dieſer leßfern Rükſicht hält man es in der Regel au< nicht für gut, erſt beim legten Pflügen vor der Gaatf zu düngen. Nüßlich iſt es, wegen der ſicheren Vertilgung des vom Dünger emporgetriebenen Uns» EFrautfs, ſt oder grün gemähet werden, und der Winterſaat vorher gehen, zu düngen. Kümmernden Saaten hilff man üvſters durch mäßiges Ueberdüngen der grünen Gaat auf, Die Ae>er werden, je nad) dem der Biehjtand beſers von den' 0. weidenden Thieren iſt, weil der Vortheil des Ein-| 70 ſtreuens verloren gehet, und die Düngung zu ſchwach grojt und ungleich geſhiehet, nicht in Betracht zu ziehen. vieh Gebräuchlich iſt es aber an.mehreren Orten, daß fine man die Ger ohne und Mühe gedüngt zu befommen, in den Gommernächz-| IN fen, ſtatt ſie in den'Gtall zu treiben, unter freiem| Himmel,. in eingeſchloſſenen hölzernen Geheegen, die' af jede Nacht, oder eine Nacht um die andere- weiter| 22.21 gebracht, und in derſelben Figur wieder aufgettellt| mit 2 werden müſſen, ſim auf dem Acer ſelbſt lagern läßt. ſh be Dies heißt Horten, Hürden, PferGen, Die ud Würfung dieſer Düngunggart äußert ſih< aber im Ö dritten Jahre faſt gar nicht mehr, weil die Fäulung| dem d zu ſcE, ſim brennen, d, bh, einen höhern Grad der Fäulung annehmen, als er im Waſſer vermochte. Der Kalk dient nicht ſowohl ſelbſt als Dünger, als vielmehr zum Bereitungsmittel und zur Berbeſſe- rung des Düngers. Ungebrannt thut er wenig oder gar Feine Würkung. Gebrannt aber hat er bekannt lic) eine außerordentlich äßende Kraff, wodur< er, in hinlängliger Menge beigebraer ni als Thon den leichten) Boden; daher Kalkfmer- gel für ſchweren Thon und IMoorboden, der Thone- und Torfmergel aber für leichten Gandboden dienz- lich iſt. Der an Kalf reiße Mergel Fann, wie vorher beim Kalk bemerkt iſt, ſic den unverdienten Ruf der Ausſaugung des Abers zuziehen; der Thonmergel *) Weil die Kalktheile im Mergel ſhon mehr aufgelöſt, und folglich) nicht mehr ſo cauſtiſch ſind. 23 wird leichten Boden ſHwerliH jemals unfruchtbar maden. So laſſen ſim die ſo widerſprehende Mei» nungen über die 2Sürfung des Mergelns vereinigen, welche jeder mit ſeinen Erfahrungen belegt, ohne aber anzuführen, was er für Mergel nahm, wie ſein Bo» den war, wie er dieſen nach der Mergelung behan- delte, und was er alles von ihm verlangte. Cs iſt übrigens Regel, den Mergel, da man ihn gewöhnlich ziemlich tief herausgraben muß, und er alſo wie, die wilde Erde zu betrachten iſt, vor dem Gebrau< einen, auh zwei Winter an der Luft ver- wittern zu laſſen, damit er fähiger zur Vermiſchung mit dem Ader, und zur Einwürkung auf denſelben werde*).; Der Gyps hat den Oeconomen nod) viel mehr zu ſcHaffen gemacht; er zeig:e zuweilen die duffallend- ſte, dann wiederum gar keine Würkung; er wird ge- wöhnlim ungebrannt, fein ze:malmt, im Srübjahr bei der lebhafteſten Begetation und ſeuerbau ges ſhiehet dur< Pflug, Haken, Egge und Walze, nicht „eer gee 309 4: Die vornehmſten Theile des Pflugs*) ſind: das' muß Pflugmeſſer(Kolter, Se<ß); um die Furung des.ausgeſtreuten Saamens mit Er-| es ſeine de; zum Heraugreißen des Unkrauts. Das Eggen)| Unfrauf ) ve es bi *) Die Borzüge dieſes oder jenen Pflugs gehören ſo wenig || |)] bieher, als die Beſchreibung der vielen verſchiedenen Arten) erſpenſ Pflüge und AFerwerkzeuge, vder deren abweichende Pro,| 1 1 vincial Namen. An einer zuſammengeſtellten nnd") eh deutlichen Beſchreibung aller verſt die Erde an den Saamen und die Pflanzenwurzeln beſſer an, und geſchiehec daher aum zuweilen, über die ſcerſtu>s irgend erlaubt, gern in die Quere und im leichten Boden mit dem Haken geſcerte Boden Zeit behalte, ſowohl die befruchtende Theile aus der Luft gehörig einzuſaugen, als au< das Un- Frauf zu treiben, das ſodann vom Biehe abgeweidetr, oder beim nächſten Pflügen grün, ehe es Saamen gefrieben hat, zerſtört wird. Bei anhaltender regnigter Witterung, und ſos lange Schnee auf dem Ader liegt, thut man nicht wohl, zu pflügen. Da der gewöhnliets an, pfluügt'linfs hecum und endigt in der Mitte mit einer offenen Furche; dies heißt Ausgseinandere pflügen, und man wedſelt, um das Geſpann nicht lange es de dem 9) p| viele(l; und Ro | min vwäcſen, Zoll tief Die qenomme Vitterux in, welc Inde 9) ") Gpis ") Co 1 Pflug dem greife en heißt ergetrei: 8, wenn gern in Hafen zißt die üß, ja ict ge: icht zu Smit. eis | bis 4 Uoderfe 8 Theile Tas Uns [veidet, iamen „id ſs Ü niht f der damit 1(. ſon“ 93 hers gen, 30 ders C(:e mit gidere no nid lange wir | | | -3- 39 lange StreXen an den Querenden dyes Akers unnüß gehen zu laſſen, mit beiden Pflugarten, auf Abthei- lungen von 15--20 Eritt Breite/ ab. Keile im A&ex*) werden abgewendet. Das Leste iſt das Vorgewende**), und nac dem Eggen das Ziehen der Waſſerfurh- oder Stürzfahre. Zur Gommerung wird an manchen Orten im Herbſt aufgetrieben, d. h, ſehr tief ge- pflügt, und im Scühjahr, um Zeit zu gewinnen, auf den ziemlich loder gebliebenen A>er der Saamen blos eingeegget. Bor dem Winter ſollte man nicht pflügen, wenn man es nicht im Frühjahr vor der Beſäung nod) zweimal wiederholen Fann Es iſt in der Regel, nur in ſehr ſtrengem Boden, der aber übrigens rein vom Unkraut iſt, und in dem Fal, daß man'tiefer gehen will, anzurathen, In vielen Gegenden der Neumarkt und Schleſien, in ganz GSüdpreußen u. a. O, wird der A>er nicht in einer graden Fläche, ſondern in Beete, und zum Theil ſehc ſchmale und hohe, gepfläügf. Go nothwen- dig dies die dortigen! Landwirthe zur Entwäſſerung des Bodens halten, ſo ſehr wird der Iiußen davon an andern Orten bezweifelt, und im tro>nen Boden auf der Höhe gewiß mit vollem Rechte. Jm feuchten tiefen Boden können dagegen dergleichen Beete von Nußen ſeyn z doc) ſollte man ſie ſo gar ſers nicht trägt, und die Geſtalt der Beete dem bequemen Eggen und Abmähen der Früchte hinderlich iſt. Die Erfahrung zeigt an vielen Orten, vaß ſelbſt ſehr tiefer feuchter Boden durc WaſſerfurGen und Abzugsgräben, am | | Kü x«HE m Tn eenma mg neee ne Eun er mmer ATEN A Eng rem» dent 3 tig! jj Bl die!3 17,1) ar ſind grab beſd1s gefügt 5,0 wern! Vir [os& uns Vat E Fiu al Äeraua g GX Terge 4 | füt.(hs | | | | | | | | | Taßg g lten, I vor' : poder anden tief 98! en, auf| >| Iaamen |, wenn| 9 noh| zel, nur in von rc gehen "dcleſien,| ter nicht | nd zum othwen:- iſſerung 1 davon 1 Boden feuchten jeefe von al, z. 5, 'gen, ins cht trägt gen und fahrung | feuchter Den, am » „r 43 Oo reenheit Fann inzwiſchen nur die locale Erfahrung lehren. Miertel zur Entwäſſerung ſind das Beetepflügen, Waſſerfurchen, offene Abzugs» gräben, und die in dem Thaerſchen Werke faßlich beſchriebene unterirdiſche mit Reißig oder Steinen ane gefüllte und wiederum zugededie unterirdiſche Abzüsr ge, welche entweder als würkliche Ableitungen, oder wenigſtens als todte Gräben zum Herunkferziehen des Waſſers in die Liefe dienen; bei denen indeß nach Lage des Bodens, und nad der Beſchaſfenheit der unteren Crdſchien Zugvieh er? fordert. Zee ie eee TT ER GIREREGEU NSE WERT 3727 675 Gag bau der Po: nent Tg: 2,'MM, ei gutem Gaß für Ix einen Verſuche »öhnlice 1, wenn were Bu de(da [weil es | Fleinen 11 obiger 0; Mit Gehören, nn man n einen nem 2ſp» der Zeit (Zugvich aft erfor 1 zu a: f einmal vieh er 8.1016? Die Pflanzen, welche den Gegenſtand des Land- baues ausmadchen, laſſen ſi am bequemſten einthei: ſen in: Perennirende, welcen, Waid. Gommerfrüdte, die im Frühjahr oder Ans- fangs. des Sommers ausgeſäet, und noh in demſelben Gommer und Herbſt geerndtet werden. Dahin gehören“ Gommerweißen, Gommerſpelz, Gommerroggen, große und Eleine Gerſte, Erbſen, Hafer, Linſen, Gommer- wien, Bohnen, Sommerrübeſaat, Hirſe, Buchweie- ßen, die Rüben und Kohlarten, aucen gewordenen ſnem und leichtem Boden und bei trodner Jahreszeit pſlegt man den Saamen tiefer in die Er- de zu bringen als im umgekehrten Falle, und ſtceuet ihn daher in jenem Salle unmittelbar vor dem legien Pflügen, in dieſem auf die gezogenen Furchen aus, und bede>e ihn dann nur vermittelſt der Egge mit Erde... Jſt die rechte Saatzeit verſäumt worden, ſo pflegt man au< wohl, beſonders bei Winterfrüchten nur oben auf zu ſäen, damit die erſten zarten Pflane- zenfeime niht von der rauhen Wittecung überraſcht verden, Das Säen geſct. Die Methode, ihn ſtceuetf| in Reihen zu ſäen, und das aufgegangene Getreide 1 legten| dur; Menſe, eines dazu eingerichteten Fleinen ge mif/ Pfluges, mit Erde anzuhäufen, oder die ſogenannte fen, ſo Orillwirthſ=---- gemal Genſe werder Abmäl lin= des( eiſt a ſekt Cm ſhad liO;| ſhädlid förner, Hauſ aug) Früfe unv de die Te Te| und 3 ber m Juf 3| loſen( f mit glei € im: ihrer erben ierig hlen, des zum trohr ßen) j0oßen, , wels n der | vers Vieh: pfen, neinen nnen; 1 Auss Win mad, nn 9 nd die a Das mit der'Sicßel kann auf uneb- nem Boden, und bei zu- reif gewordenem Getreide von. Nuten ſeynz erfordert aber bei weitem"'mehr, in der Erndte ſo koſtbare Zeit, als das Niähen mit der Senſe. Aninäßen, Anhauen nennt man, wenn der Edhnitter'das ſtehende Getreide links behält, die ab- gemäheten. Halme ader daran fallen, und hinter jeder Genſe gleich fortgenommen und-in Garben gebunden werden.| Gewöhnlicher iſt in hieſiger Gegend. das Abmähen: und Hinwerfen auf die Erde, in lange Zei- len= OÖ< watte genannt, welche zur Abtro>nung des Graſes einige Lage liegen bleiben, und dann erſt aufgeharkft, gebunden und in Mandeln ge- ſeßt werden. Cinmaliges gelindes Beregnen auf dem Scwatt iſt, insbeſondere dem Sommergetreide, nicht ſ<ädlich, vielmehr des leichtern Dreſ Winterung, und 3 Gdot» 109) Gommerung, au rechnen. Bon zu vor Bauerdienſten€ weniger, Im 1 Jſt der Scheunenraum für die Erndte zu klein, Zundel ſo bringt man die Garben unter freiem Himmel in einem 3 große Haufen, ScEf, Y längef oder an beſonders dazu eingerichtete Geſtelle mit be- oder) weglicem Dae aufgeſeßt werden.| bunt Der Garbenzehent wird ſchon auf dem Felde aus-| dem 4 gezeichnet, und dem Zehentberechtigtfen überlaſſen- Cro) Dieſe Abgabe iſt ſowohl wegen des Aufenthalts in, mn der Erndte, als wegen des Berluſts. am Stroh in die dab; alle Weiſe ſehr läſtig, und daher die Verwandlung Tah 0 in einen Körnerzehent( Sazehent, Meſſalien) oder gefl; in eine Geldpräſtation ſehr anzurathen. Der Gar-|) fmmen: benzehent überſteigt außerdem aud) eigentlic) 75 der Dei Erndte bei weitem, weil er ohne Abzug der. Beſtel-! engebra fungsfoſten und Abgaben genommen wird.(Allgem. Förnery Landrecht Th- 11, Tit. XE Ss. 894.) derbnig Das Oreſc Garben.etwa 4 Scheffel Korn, alſo die: Garbe etwa 1 Mz. giebt. Doh iſt dies verſchieden. Wenn viel Halme gewächſen, und daher viel Garben gewonnen ſind, ſo hat das Ge- freide na< dem ländlichen FAusdruE gut. geſcho>t;z ſind die Aehren wegen der Fruchtbarfeit des Jahres oder weil wenig:ausgeſallen iſt, reiz an Körnern, ſo haf es gut geſgeyfelt. Die Ladung beim Verfahren des Getreides iſt für ein gutes 4ſp. Geſpann wohl 2 Wſpl. Winter- vorn und"Crbſen; Gommerforn einige S 5|= S> 5 ;(=. Q|->] AQ(>)[%-) )res R IE<| |: Shfl.| Korn 5 Sc= Y==|===- | Kartoffeln::| 3 1.2.|20=- 2481 80 1|193=<20 8 l10=12 zelne' Nüwben, Mohn, und dergl. PFleine Oel: Sämereien.---|-- J-4|30-60]----|---- nzen 8 IWinterſaat, Raps 5 ZL.|50-69-|=- J-|---- n er*| Rübeſaat Sommerſaat:.; RE EA 1|30-40ß=--|---- Ia| Voy einem Sc Gerſte, Haber.(wie oben). Weiten, Noggen |] is & traut|; 8 j | G ds IF: 5 Braache; 5.74 E(TITS DBE): Weißen, Roggen.| Gerſte, Haber. gen&( fehlen| ic; Z| B.| C. Nahr--- na Bierſeldereintheilung. |. Klee| | Gerſte mit Klee Zehad | J uE? va te I3i fer:+ D| WWinterfrucht Ni-= reine oder be- Braac frucht. | 2 Braachfrüchte ſömmerte früchte.[5„il DS tzüge NABE Braache.| Min D- 1018 1 J5 Gerſte mit Klee| |. Winter:| Braach Da| Rie i- eEſten| Aen: ||= Braachfrüchte oder reine Winterfrucht Gerſte fcuen, oder ihn doe, und ; D 50 ſelbſt die Ark, ſie zu erndten, ſer ſich findet, daß der einzelne Wirth an dem unbeſchränkten Anbau, ſeiner Braacße-durer- Separationen freilich ſehr bi beſe, und auf jee den Jall der Hütungsgerehtſame voraus, und erfor- dert nicht ganz ſhleerumſaß oder Wieſen- wanderung genannt*), beſtehet in ihrem eigentli? *) Mir ſcheint obenſtehende Definition den Begriff von Wech« ſelwirchſchaft ziemlic) zu erſchöpfen,-in ſo ſern hier nur von einem allgemeinen Bezriff die Rede ſeyn kann, Uns- terſcheiden läßt ſich die Hoiſteinſc;e Koppel» von der Me- FXlenburgiſchen Gchlagwirthſchaft dadurch, daß jene, außer 36 Hen Weſen darin, daß man die ganze Feldmark, ohne beſondere Nebenhütungen zu behalten, und die Wieſen entweder mit eingeſce, auch beſonderer Kleekoppeln und der Holzungen, in 7-15 gleiche Theile, Koppeln 'oder Gdläge theilt, einen Schlag jährlich ganz durc- düngt, ihn einige Jahre nach einander zum Kornbau vem Tebenumſtande der ihr eigenen Einſchließung( Ber» Foppelung) der Felder mit lebendigen Hecken oder todten Gebcegen, die Kornerndten hinter einander nimmt, und blos, einmal Braache zwiſchen Weide und Kornſchlä- gen hält; dieſe hingegen riach 2, böcſtens 3 Erndien Braache ſtatuirt, alſo nicht ganz ſo viel Weideſchläge bat. Bei D. und E. auf der Beilage Il. iſt der Unferſchied ge» zeigt. Mehr über die feineren Nuancen einer 7, 11 oder 13, 15 ſc< 53| Dieſe Möglicertf worden, und Jahr aus Jahr ns 1 ein Gras tragen ſoll, iſt zwar richtig, ſo wie auch,|: ; daß hinwiederum im Ader, wenn er mehrere Jahre| 28 hinter einander zur Weide liegen bleibt, das aus Saa-="34 men fortfpflanzende Unfrauf niht zum Blühen und|) M, Gaamentragen Fommen Fann.| 7 Wie ſteht es aber mit dem. dur< die Wurzel ſich 0 vermehrenden Unfraute hierbei? und können beide| 8 SR EEE 222222222 2.000. 2 2521088145058=<<. "ge Dar: Iriren ju M unſeug: IVorthel Tirer Be: DE Züge I)ie Wei: 11 fraft: « bedarf 9|vorden Qoählter Tin den» ei, er: S| einem 1ich bei Ihrigen 3ebracht J/ wegen 4de, als 75 Jahr e au, ( Johre E35 Gag“ 17 und el ſich mn beide 59 nur erwähnte Vortheile ni<ßt au< bei einer andern Selder: Eintheilung, die Feine ſogenannte Nuhe ver- rangt, durc) ſlihen FruchtwedHſel an und für ſich eben ſo quf erreicht werden? Beſonvers alsdann iſt dies gewiß anzunehmen, wenn die Stallfütterung des Rindviehes eingeführt iſt, und für die Schäferei,. Abtriften außer dem Hufenrſchlage vorhanden ſind, ein Borzug, deſſen ſich dor: die meiſten Güther zu. erfreuen haben. Überjehen darf hierbei nicht werden, daß die älteſten Weideſchläge zuleßt au< ſct, und in Hinſicht der(is des Ganzen die Conſumtion geſinem Boden tn 1 durc Entziehung der Feuchtigkeit, lesßtere, deren ge-[an(ns ringer Holzertrag unbedeutend iſt, dur< ihren Schat» zuht I ten, und weil ſim der Gd ginem Guthe bedeutender Getränkverlag oder Müh- [en ſich finden, wird die Öconomie zwedmäßiger auf ſtarken Getreidebau zu richten ſeyn, und der. Dünger erfolgt dann vorzügli< aus dem Moaſtſtal. Im Alle gemeinen befrachtet iſt die Viehzucht eine weniger ſilizehent, oder. in eine baare|| eſſen Geldabgabe- vorher aus dem Wege räumen. muß.|| gebrad, Die Lage und ungleiche Beſchaffenheit, vieler|) ger, un FeldmarFen ſtehet ihr oft grade entgegen. Denn aufe|-P eum] ſerdem daß bei der Wechſelwirthſchaſt die Zuſammen:| de L legung, der Oceln| nit ap will, ſehr off höBoden erſeßen,|| und gi9 Die Wecſelwirthſcmäßiger Acquie ſition dur< Tauſc< oder Kauf zur beſſeren Arrondis rung, Anſegung neuer Familien u. dergl. das Eine oder das Andere ſehr nüßlich ſeyn kann. Eine Ver- beſſerung Fer Cintheilung iſt bei der einmal in Gang gebrachten Wechſelwirthſchaft auf jede Weiſe ſclicen Anweiſung auf die localen Verhälniſſe, 64 welche aber nur ein erfahrener Oconom in jedem ge: e gebenen Falle abzuwägen vermag, ein' richtiges Ur- wirth] theil über dieſen Gegenſtand dahin fällen:| Gta) :;| und "=daß die Wechſelwirthſchaft dem Beſißer ſolcher| mer'ß Guter nicht anzurathen iſt, welche wegen ihnen|| ohne zuſcchender Hütungsgerehtſame, oder wegen eig:||“ des ZUM ner hinfänglidger, zum A&erbau niht tauglicher|| dieſs 18 (zu näſſer oder bergigter, waldigter) Hütungz.|| geſheag ' ferner wegen reichlichen Wieſewachſes, oder an-||. derer günſtiger Nebenumſtände(zu denen vor- wend züglich ſtarfe Brau= und Brennerey gehört), in| am dem glüdlicen. Berhältniß ſim befinden, ohne| jeu die mindeſte Cinſlichen.FrucWtfwe",ſels zu einer- bewundernswürdigen Hoöbe des Ertrages brachte. Bei ſeparirten Landzütern von mittlerem Boden und Umfange verdient dies in der That als Muſter auſgeſtellt zu werden». E iſt; aber von allem'etwas,"mit der Dreifelderwirth-|. ni ſhaft gewiſſermaaßen die meiſte Ähnlichkeit haf, und fernt einen ſchr wohlgeordneten Fruchtwechſel zeigt, deſſen| beſſe Anwendbarkeit und Nugßen, der üppige Pflanzen-| rath wuchs und die Zahl und vorzügliche Beſchaffenheit| fils des Zug-, Mil<- und Maſtviehes auf dieſem Gute|| am ſicherſten bewähren. 8] jefe ZI auf& «| ifun' Hütung, Weide, Trift, Anger, nennt votze man dasjenige Terrain, was entweder ſeiner zu naſz|(nde ſen oder tronen, bergigten, waldigten Beſce| 89 in Aderland zu verwandeln, läßt ſich auf den, frei- gal lim; niht leiht vorFommenden. Fall, daß das Hu- fü tungsterrain in re( das His ail, unbe Slein, von Siede, ſo eils gar 1907 67 nicht möglich, oder erfordert Zcit und Foſtſpielige Un- ternehmungen; iſt jedoM in einzelnen Fällen wegen beſſern Arrodiſſements der Felder u. ſ, w. ſehr anzu- rathen. Zn jedem Falle wird aber freie Dispoſition, folgu< Hutungs- Separation dabei vorausgeſetßt. Daß ein Guth, und ſelbſt ein beträchtliches, äuſz Jenſen Salls, ohne Iebenhütungen beſtehen, und ſich auf A&er- uad Wieſenbehütung einſchränken kann, iſt un“reifig; daß aber gute Nebenhütungen äußerſt vortheilhaft ſeyn müſſen, leuchtet eben ſo ein, Bes ſonders kann ihrer eine GE DUS Gdäferei, die ein ausgebreitetes Weideterrain erfordert, auch bei reißlicerweide niht leißt dur; den Gommer gebracht werden EFönnen*). Die Huütung der Arbeitspferde iſt ein Zuſtand der Unvollkommenheit.in der Öconomie; anders verhält es ſic) mit der Fohlenzucht, die aber ganz eigne Hü- - tungspläge von beſonderer Art verlangt, Das NRind« vich kann ſich, wenn aud), die GEtallfütterung der Kühe It eingeführt, die Weide aber von mitk- lerer Beſchaffenheit iſt, mit der eignen Weide des Gutes ohne Idebentriften ſchon eher durchbringen, weil dieſes Vieh doch, wie bei den Schaafen nicht der Fall und zu koſtbar iſt, auch den Sommer hin- durc) mehr oder weniger Heu und Gtroh befömmt, *) Bon der Gommer« Gtallfütferung der Gaofe, einer ſc ves. IE Minen 2 Zi 63 Die Schweinee und Federviehzurht endlic) iſt in der| einfo" Regel unbedeutend, und auf den Abjall berechnot.| te eil Das Behüten der beſäeten Äcer darf'in der Ne-| ſum? gel nicht Statt finden. Nur bei ſtarkem Froſtwetter||. des 4 und ſehr üppigen Saaten kann es ohne Schaden, ,ja| tereſä ſogar mit Bortheil mit den Ger Furz ganz verhindern oder doc<> länger aufgeſchoben wiſſen ehr n wollen, als es dem Ländbeſiger nüßlic) wäre; bei wiſe8 den Wieſen muß man, vorzüglich im Srühbjahr und ſeslic 3 bei tiefen naſſen Wieſen„oder anhaltend regnigter| Witterung mit der Hutung vorſie, welche ausſcerbau nicht dien- lihe, Lage Beranlaſſung oegeben hatk, Man unterſcheidet ſie nackne; und nah ihrer Güte und Graspro» duction in ein- zwei« dreiſchürige- Was bei der erſten Math(Sur) gewonnen wird, heißt *) Geſeßlicye Immddiatbeſtimmung, mitfelſt welcher die 2c. Hütungs- und Hebungstermine auf die Jahrestage 2c- ver» legt werden ſollen v. 31. Auguſt 1300 „neee IN 70 Heu; von den folgenden: Grummet, Naene Eine ſ4 166 bringen des Heues(wiewohl bei veränderlicher Witz ſm= ferung oſt ſehr ſnen| Zuerlig | Geze ezeee DE fb ne rt aun IFR bn“= NEDIE "wd: Der qe: D'nma- Mſier: Villen: [ jroße jj! oder N echin „» da? vy dnen AR| auf ſonnigen: Pläßen, Einſalzen, 1 dgl. ſind oft fruchtlos, immer wenigſtens umſtändlich und Eoſtbar. Je feiner das Gras auf den Wieſen wächſt, de- ſio gedeihliher wird das Heu, wiewohl mande et- was ſchilfige Graearten au< ein ganz gutes Pferde- heu geben. Sonſt nennt man das grobe, g2wöhnlich an tiefliegenden Orten wachſende, Gras auch ſauer, ſauerbeißig. Der Ertrag von den Wieſen iſt nach ihrer Lage Beſchaffenheit und den Zufällen der Witterung äuſz- ſerſt verſchieden, und nur vermittelſt eines Dur Zz = > 5 BS = << =. Deſſert ds q Unt( ( zin ſich, tips, Un) zur dieſe Wy Aul af pe "ve iſt, (rde bor Wr abg; D dauert M onimer ' reiches e neuern Ner Dur D immer [M wohl Du und AÜ durch (ih ein Berge: 25'tnach Cg zu Ätwegen „Soden, 1 Ziefe 31: und A rünes ' fung H: ange! Egon den [e ver! p pführen, erwirth nur als Neben- Yehan) ſace und zu ſeinem Bedarf anzurathen., Die ge- e viel 3 wöhnlicnet, und als Kaufmannsgut ver- Deny pa>t. Die Gtengel dienen als Brennmaterial und Via zum Pofaſchſieden, nidſe j; Der Hopfen verlangt lo>ern feuchten Boden, auc gute Düngung, und viele Bearbeitung, beſons ders im Anfange Jndeſſen iſt der Hopfenbau doh den Beſigern beträchtlicher Brauereien ſehr anzura- 4 tlyen, 1193 *) Direct. Reſe, von 8. May, und Publicandum von 27ten*)G. die May 1890»(1) - Teilen g 1] En omann ALPE nea R erge AIEEERE REHN N““ Ticht, ver: S on, und € Zohal H feinen «"bgebros SC abafg: EL ihrer 3 Nätter nd Yer: A verbo» W| Die au ätter ii en ſie JÜn oder nut ver: 5.0 und 2 Doden, 4 beſon! M doch Janu then, Evn z7ten ör then, au< öffentli empfohlen. Wo derſelbe, ins G:oße gehet, hat man eigne Hopfengärten, die in gewiſſe Schläge getheilt ſind, 6-7 Jahre mit Ho- pfen, und dann wieder einige Jahre mit Klee oder andern Früchten benußt werden. Gtatt des holzko- ſtenden Gebrauen ſind inzwiſchen no< die von Dornen. Zu todten Befriedigungen ſind Mauern freilich ſehr fojt» bar und nur für Eigenthümer anzulegen.rathſam; die Flechtzäune hingegen, welche von ſahverſtändi: 'gen Leuten mit dazwiſchen gepflanztem lebendigem Holze, äußerſt feſt und von gutem Anſehen verfertiget EEE eagkwn eid vom üg der ENSE NEUERE“ . M "nicht ſo| Der An: . in ſeltos auf den d dient 7 i : und Ne ſind 1] en bei DS) earbei: Dndiage ETht muß Indwirth GC 1achher Sſraa: „MRüben: Cr loſt! rhſamz; Qiſtändie gJ 1digem 4 jſectiget 83 werden, beſonders anzuempfehlen. Unter den zahls reimen Arten Ungeziefer, das man zum Theil, wie 3. B. die Maulwürfe, in Fallen fängt, zum Theil, wie z. 3. Scen, Erdflöhe, Blattläuſe, durch Bes gießen mit Laugen zu vertilgen ſucht, haben beſon» ders die Raupen wegen ihrer vorzüglichen Schädliche Eeit und Ausbreitung viele polizeiliche Verordnungen, ihre Bertilgung betreffend, nöthig gemacht*), d Die Obſtbaumzucen zu befördern, durch Beiſpiel. in ihren Dienſtgärten Anweiſung zum Objt« und Gartenbau zu geben, und Baumſc. IE| 60 Betracht, als für le6tere der Bedarf an Bau-, Nute|| van und Brennholz daraus unentgeldlich erfolgt, und| jag dur< die Maſtnugung und Hürtung in den Heiden| 1 den. Landw'rthſchaften ülfsquellen erbſfnet werden.| Hol :|| Die Cultur und Behandlung der FSoriten muß| ober daher her um ſo mehr übergangen werden, als dar»| zur 8 über ſ;:| wen rednet zu werden, und gehören daher nicht hierher.| . 5<< EE nung3 Die Jagd, im Walde ſowohl als auf den Fel-|! mg 7 S.. hetra] dern, wird ebenfalls ſür den FSorſtetat benust. Die; EE ZET Ä;: Orun; Seldjagd iſt indeſſen dem Landwirth ſelbſt zweEmäßig. es 5 23.; dehn zu überlaſſen, welchem, wo nicht der Ertrag davon,"S :;; DpE| ven welchen er jedod) mehrentheils mit den wenigſien€ vorfaty 4 3 tue S Z4 *) v. Burgsdorf Forſthandsuch Tor Zi beil, SE v- Burgsdorf Anleitung zur ſiHern: Erziehung der tende| Solzarten./ E.. Info Henneyrf Anrweiſung zur Tarakion der Forſken. Mate Deſſelben Anweiſung zu geometriſchen Hülfsmittelun hit, 1, für 2c. Forſtbedienten. 1: Nuß als Comyrend um und Leitfaden befracbtef: B 0;-(hafen rv wsti Cameral«- und SIMON APL Se Ir Dheil 25 Cap. Berlin, 1709.| .)4 3; / M y Nin den 3: beſon 2 wilde Dl otaſche fo weit 0 ſſe be: 87 Koſten herausbringen kann, do<. das Re<ßt dazu angenehm und nüßlid) iſt, weil ex dadur< aller et wanigen Beſchädigungen ſeiner Saaten von andern Jagdinhabern und.vom Wilde mehr überhoben wird. Hötung in den Wäldern, beſonders im hohen Holze, und den Laubholz-Revieren Fann, wie ſe, So- den genannt, abgeſto- nen . Der beſte Torf iſt dunkelbraun, feſt, von Gand und Exteinen frei, und ſchwer an ſic<, nur nicht von Näße, giebt feſte Kohlen, weiße Aſche und nicht ſtacfen Gerum; Die Berkohlung des Torfs ge? ſchiehet am beſten nam Act der Holzverfohlung in „Meilern, und verbeſſert das Feuermaterial ungetmnein; aber auch im unverFohlten Zuſtande ijt, nach den ge- madcten Erfahrungen bei zwebmäßiger Einrichtung, der Lorf zu aller Feuerung mit geringer Beränderung der Feuerſtätte, gegen Holzfeuecung, ol;ne Nachtheil und Beſchwerde zu gebraudcen. *) Bollſtändige Nachricht von der Torfcultur giebt: Giſe» [len Handbuch zur Kenntmß des Torſ|wejens. Berlin, 1795. SRZ ext mem weinen AE FEHR gn ASIEN“ gewin : teil Getru 7 Dung? ſieden 11 ſerorded (ine a' Inleitiz zur 3,9 Verh| herigy] des S4 bauch: 1) 4“ iſt bere); Holzvert egangeg Neuerun: n aber < den ! durch rd der 1 Co: 1, der U ſume Vag: ) 3rof: »Ie zu berechnen iſt. Welches das richtigſte Verhältniß der Viehzucht zum A&erbau iſt, läßt ſich im Allgemeinen nicht füge lim genau beſtimmen,„und wird im Folgenden, ſo viel möglich, näher erläutert werden. Die Crfah- rung lehrt, daß weniger Bieh bei reißlihem Futter und ſorgfältiger Wartung mehr Dienſte thut, und größern Nußen bringt, als eine größere Heerde, die nur Enepp ernährt werden Fann. Die Zuzu N Ganz Den, if Veit qu 'vünſche Ulrathen, 4 on des „Ut ein 4"niht 3 er: piand: 10l:oßes IM erſels Zonener Xn Un A 16gabe „niht ; terbe« G erjore 1GBeilar gru: 3(men jerſten zr Bi der ien dn 1! Ca! xn 1702, 1 x3/10ß1g» 5; Art pa) 1720: 3 Die zur Beförderung der dem Lande ſo höchſt wichrigen Viehzucht gemachten öffentlichen Einrichtun- gen und gegebenen Borſchriſften werden bei jeder Biehart insbeſondere erwähnt werden. Hier nur no: nen Wieſen. 4 Mz. Hafer, eben ſo viel Häerling und 7-8 Pfund Heu tägliG?, d. i. etwa 24 Crr., jährlich, ſ. vie Beil. 111, ſind für ein Arbeitspferd bei gewöhnlicher Arbeit zu Hauſe hinlängli;m. Auf Rei- ſen und bei ſcend ſind, und gegen“welche es viele be währte Hausmittel giebt, Manche Sehler ſind auch nur eingebildet, und ſcern Lande Pflug und Egge, und,iſt,“beſonders zu den kleinen Wirthſchaftsfuhren, - nüßlic<; er iſt nach dem zweiten Jahre zur Zeugung %» geſchicht.; zy G (“ 5+ DL ü“ GMs 98 Die Mauleſel ſind nic [| „- Da? Rindvieh kömmt in der Landwirthſchafe theils als Arbeits-, theils als Nußvieh in Betracht. *) S. auH die gedrucdte Vorſchrift des Dverſiallmeiſiers für IE Z d "*) Iſt eingeſchärft durc< die Tab. D. von 3. Juni und das 6. 301: 1793. Dir Reſcx. 100 nebſt dem Stammochſen, und das Maſtvieh. Ob die: ſes leßtere oder Milchvieh zu halten vortheilhafter ſey, richtet ſiH naH den, Uinſtänden. Jn der Nachbar- ſhaft großer Städte iſt der Abſaß der Milc< das vortheilhafteſte; denn Butter und Käſe bringen ge? wöhnlic< nicGt ſo viel ein, wegen des oft theuern Transports« Maſtvieh iſt, beſonders in einiger Entz fernung von großen Etädtfen, zu halten rathſam. Unter welchen Umſtänden Zrgochſen den Pſjerden vorzuziehen ſind, beſagt der 5. 20.? Die Nindviehzucht iſt, ſtärker over geringer gee frieben, jeder Landwirthſchaft unentbehrlich. Nach den Umſtänden wird ſie duir< die Schaafzucden, oder bei ſehr weiten Trangsporten zvc Sc€[au felFnect und ein Junge zu einigen und 30 bis 40 6) OdHſen zur Wartung und Fütterung hinreichend; auf --I- > zur cveichlich en 2lusf. 194--20 Kühe iſt eine Magd zum Futtern, Melken| T und dem Moltfenweſen; auf 25 Stü Maſtvieh im| [|] Durchſchnitt ein Menſc< zu rechnen. -> | Zur ohngefähren BereI&nung des nach der Jüt- 0| ferung und IBeide zu haltenden Rindviehſtandes ge»'| ben die Beil. 111. und IV, Anleitung. Fo! Die Fütterung der Zugocſen beſtehehet im Gom-| jh:! mer und Herbſt gewöhnlich in der bloßen Weide auf|| i[maa Ae>ern, Wieſen, in den Heiden."'Na< der Ernd-|| fe räumt man ihnen die beſten Gtoppelfelder ein, nN die zur Schonung mit dein andern Bieh, mit einer. Furche(Heegeſahre) wnzogen werden. Jſt. der Ar- x beitzort nimMt zu weit entlegen, ſo treibt man gern| j des Nachts einz das Gtallfutter beſtehet dann im 4 Gommer in grünem Kleg, Wiefutter 2c.; im Wine] fer, in. Heu“ md Stro5=(ſ... Beil 81:=IV,)... Rüben,»; ! Kohl, Kartoffeln, Abgängen'aus der Brauerei und| t ES ST EEG GENE RIDEE 7 HEIER HER fk erle un ee mur AEC Foa Ren A EEG Q21al 1133]v ga HP--€ 2309176 819 "998 Siuoa 93 0qMi 6 311v12Z un 31vu0776 9--5'6v77( 919 'g0o1f Woog ga om q31Q, g3113)3 an9 Q11ax ua3]vgaßb Gar 1333111 07,[329046 2uvßB 067 b er| gi; uuv4 u3Q133m 131137 SIazUINT 83Q J139F vauta oa(4 GEHNACO qu!| uaguvha04 36137 au3l *pvatag'znvagagirac ping? *u3341233492U1GT oanb au1a4g am(pv abuawaG) un 9jvvpS pn1Z juaQun& 9 gli--| g SE vz:. s 2319) u33]v aß 21103) uw 5333| 5vg'212]d139p)2 ud) 4 20.100.1.0 9 1129 8 A ERG* 299]vY uaU13)4 23 9n1pjsm2 zua 431% Bunl pmZ uz) u Sh UEK 6:€ 126| EN 0 1 062000401076) 9115) 3103D 3P131 4Pt Dam M DI[GO BT GTE 165| ST:... 39) pobnt u JaQuvpNC fj 23Z| 139Qu1v276 JaQuv) JaQuvpN7G >> BD> p| />S- 6 2|» 2|> = 75 Na(Duzz&. 14= 1»= S SEG RODE 1 1(1067 RE SEEG EE| Baap Di: E75 E|= Z| 5=|= SEE NETE WOEHEEE 2. GERERREEN Ua32VhI1S . 1; a(228 venn der in erreich: '611 qun zo1“*D-ng Diuf jeden | oimpletie ort hier| 192 zum| L7) VWlüc (519 Vieh "III 2bv110G G bis 40 des ge (1 Gome ide auf *82.quv1|qa1Q; 828 Bunaaznisnſg, uagnM9Ia anf(9033(n333'Jaut) 4199239233309 woa 9 2=%% Es-> SE. R: SIR EINE GDI RE SSS PERES EME -> Ds= 4===> R 4] Aab: ut. 7 AMDEG 206.0.200 0.00, NN Weitßen- und Roggenſiroh werden einander gleich gerechnet. Im Falle an einer oder andern Futterungs» art Mangel iſt, re in ſchle, Abr |(7 4[ST] x Se-. 1erſlio) zuziehen jind, ehe man die Anzah„der herrſchaft ligen Scaafe angeben Fann, die Schaafe der Öde Unterthanen, desgleichen der Gdjaafmeijter und nV Knechte, die ſie ins Gemenge fegen. Legteres 1 Aeg Eömmt inder ChurmarE, da das Borvieh abge: ſchafft iſt, niht mehr in Anwendung. uch kann man bei hinlänglichem Heugewinn auf 2 MM. us| bloße eigne ÜEerweide(ohne Itebenabtriſten) im | Durchſchnitt ein Schaaf rechnen, d. i. auf eine Jeldmarf von 1009 IMIÜ., die nicht von andern mitbehütet wird, etwa 500 S a O=,>„ 3 7 Auf xo Magdeb. der nebenbenannten Hütungsreviere find Im Auf der Im Auf der JIJm hohen SIE Im hohen; Im jun fIm tiefen| Mehr auf h PERS HIE: SIE 8 Sle>en Bruch Höhe Bruch Höhe Holze Holze j|gen Holzehl Bruch der Höhe 199ven 1den| jungen verwach folgende GuE Bieh zu rechnen:| Holze De 5 Holze ſenen Holze 5| Z- -..-.. 53 e--».-= (> G 2&(- 8 8 S aw 27 EE < E S= 2 S 2 2 UE 8> 1 SEE 201' Ier[8=) Des Q SOM Q OY Q Dev, a Ore[Ta] Ov[Ta) 22 Ww 5(-] Q S=<<<>- ZS: DO a= 2= Za= DQ= in as t=] Z-= DEE 2 ST (C=-=(5.=[Sw]=--= es. 3 s[=] 8 SU BERN ENE.(SED BERII DE R E1B DIP W23 UDE GHSNU 1-23 SD 5-3 MIS 100-3312 M=S SOSE 1654 MONS ERS 1 RUE RE AU 20 DE >| 8 15 es IEE|0ECS SE Sh 2575 S| s Bi es S:| SIE 4 SE IERS-== 2 EE Ee ds A, Wenn die Weidepläße nahe beim Vorwerk liegen Rindvieh. 5.- IO 8 22.0250 6 4 4 2 2 I|-- 201=1=- 1j1= 4 I 2 122 MS 258S(5 LAS1 I EEE S4 DIS MN(DIS: I 12 Sc Sthaafe ohngefähr einem Stu& Rindvieh gleich geſest werden.: Yranntwe Waſſer wird. N kuchen. als an? Die (rieben, | Gommer, | Gommer | Jer : Waldhüt auch. det bei Gu liegend; bei au Gdlag Gtande ſelbſt d he Fel menes hört e alle die Viehe; fümm 1S„zu el | Melfe .| ſchleife | niht ſc | ') Bot Nat 1.03 Branntweinbrennerei. Zun GetränE dient reines Waſſer, welches bei ſirengem Froſt etwas erwärmt wird. Nüßtlich iſt der Aufguß von Schroot oder ODel- Cuchen. Beſſer iſt es, die Arbeitsochſen an der Bruſt als an den Hörnern ziehen zu kaſſen. Die Kühe werden entweder auf die Weide ges" trieben, und bleiben ſogar zum Theil den ganzen Gommer, Tag und Nacht draußen, oder werden Sommer und Winter auf dem Gtalle gefüttert. Der Weidegang der Kühe kann bei vorzüglicher Waldhütung(wiewohl dieſe in den meiſten Fällen au< der Shaafzuerling, Spreu und ileberfehr***);' zur. Berbeſſerung des Getränks aber Serxſtenſen, u. ſ. w. *) Vorzüglich, zu dieſem Gebrauch, iſt das Berliner Sanitäts» Geſchirr, *) Die im dritten vder. vierken- Magen der ſaugenden Kälber befindliche Milch. Von 9=- 10 Quart Milch, d. i. ekwa'3 Quart Gahne, Fann man 1 Pfund Butter und 15 Pfund Käſe rechnen. Hlebrigens nimmt. man an, daß von 2 Kühen, 2 güſte bleiben, einige Kälber ſterben, und aljo etwa 14== 15 Kälber erhalten werden. Die Maſjtung des Nindviehes, wozu man theils das alte Bieh beiderlei Geſchlechts, ſtets guüſte blei bende Kühe, oder ſonſt fehlerhaftes, ſelbſt junges Bieh beſtimmt, oder mageres Bieh ankauft, wird auf verſchiedene Art betrieben, und ſelten ohne erheb» lichen Bortheil, zumal in Rückſicht des Dungers. Die Sommermaſtung geſchiehet durc; den Weidegang des Biehes auf grasreiche Hütungskop- ' peln, mit den gehörigen Tränfen, in welchen ſich das Bieh den Sommer hindurch ſelbſt überlaſſen, und entiveder im Herbſt ſ;on ganz fett herausgetrieben, oder noh, auf einige Wochen in Stallmaſt genommen wird. Daß dieſe, überdem nur in fetten Gragge- genden möglimen ſtehen Fann. Die Etälle werden mit Nuten dergeſtalt gedoppelt einge- richtet, daß zwei Reihen Bieh mit den Köpfen ge- geneinander ſtehen, und zwiſchen beiden Krippen der Sütterungsgang bleibt**). Zur-Beförderung und Verbeſſerung der Biehzucht ſind in der Churmart mehrere polizeiliche Berordnunz - gen ſchon in früßern Zeiten gegeben worden. Jns- * beſondere iſt verordnet, daß die GHonungsanlagen zum Nachtheil der VBiehweide nicht zu weit gehen ſollen***). Das ſc<ädlit ſich demnach vorzüglich. für ſolHe Wüter, die ein ſoldes und das Hütungs- recht auf fremden Feldmarfen oder in Wäldern, be- ſonders in Laubholzrevieren, dabei einen guten und reiglichen Heuſchlag beſigen, Die Weide in tro>nen, etwas bergigten Gegen- den iſt den Schaafen angenehm und nothwendig. Von niedriger ſumpfiger Hütung werden ſie“ bald Fcant, und häufig dahir ſterben, Die Schaafzue nicnem Wieſen- oder„Kleeheu, Gtroh, beſvnders von Hül- ſenfrüchten, welches dreimal täglich gegeben zu wer» den pflegt, Die Laubfütterung von abgeſtreiffen und getro&neten Blättern der Pappeln, Nüſtern, Copen, Linden, Ahornen, u. ſ. w. iſt zwar mehrmals durch Polizeivorſchriften*) empfohlen worden, inzwiſchen dom wohl nur als eine dürjtige Itahrung und ein 'Nothbehelf für die Schaafe zu-betrachfen, auch den Bäumen nicht eben nüßlich. Dagegen hat man in Sachſen und"Schleſien ſchon ſehr glückliche Verſucße mit der Winterfütterung von Wurzelgewächſen, na- mentlich Kartoffeln, gemaßt. Aunen Orten. ans gelegt, und zwar, für den Winter warm ſeyn. aber die Cinrichtung, gehörigen Luftzuges durch LQualimfänge und ho< angebrachte Fenſter und. Oeff- “ nungen-darf nicht vernachläßiget werden, und über- haupt gebe man den Gtällen. die gehörige Höhe, zus- mal da es gebräutGlic> iſt, den Dünger nur einmal im Jahre herauszuſchen(Ausmer- zen) der alten. oder:„ſonſt fehlerhaften G der Heerde ausgemerzt, und. etwas mehr zugezogen wird; mimdem der natürliche Abgang ohne ungewöhnliche Zu- fälle etwa 155"der: Heerde beträgt.“ Benn von der Gtärfe einer Schäferei, geſproend, und daher, wenn ſie überhand nimmt, gefährlich iſt.- Dieſe Krank- beit hat Beranlaſſung gegeben, in ältern Zeiten einen in der Natur gar niht gegründeten Unterſchied zwie ſchen reinem(der Näude nicht unterworfenen) und Gdhmiervieh in einigen Ländern geſeßli< zu mae IHen, und den Befehl zu geben, daß reines Bieh, welches mit der Räude befallen ward, von dem Eie- genthümer ab und in eine ſogenannte Gdmeergegend geſcen ſind eine gefährliche anſteWen- de, leiht überhandnehmende Krankheit. Ihre Gefahr wird durM die in neuern Zeiten bewährt erfundene Einimpfung ſehr vermindert*). Die dem Lande ſo wichtige Scen zu be- ſorgen iſt, gar nicht kommen ſollen***). E65. 723: Die Schweinezucht iſt bei der Landwirthſchaft ge- wöhnlich nur eine auf den Abfall vom Getreide, Mile weſen, von den Gartengewächſen, und auf das häusliche Bedürfniß berechnete. Nebennutung. Io ſich aber Brauerei und Branntweinbrennerei und Waldmaſt befin: *) Edicf vom 31. December 1713. .*)(sdicf vom 7. Jebr. 168535 vom 17. Juny xz6903 vom 13, Geptb. 1705.* 3 ».*) Allg, Landr. Th. 1. Tit. 22. 8. 130: befind von 1 gend anwen: ren, a! |“ auß, | nigt iz Lu vor dy gattiug zum 1 der kann 11 Dit folglich» Auguſt; | Zen, ur | 6-7 16 | ſe nicht: gar von | Gerfel | beſten 1 ſhnitten und' dan verzehre Futter[ en wird, 1 erleich: Deinlih Fabritam ſchr ver: beinahe nicht in Va ſie 1es aber tedelung Jenböde 1 Ziegen zen pſler Brüdern ban Or: ( zu ber haft ge: « Milh: häuslihe fich aber befin: - vom 1) 129 befindet, da Fann die Schweinezucht auc) im Großen zum Berkauf mit. vielem Vortheil betrieben werden. In ſo fern die Schweine durchaus alles, was nur genießbar iſt, zu ſic) nehmen, ſind ſie als.eine nußbare LShierarf zu betrachten; ihr Dünger iſt aber von feinem ſonderlihen Werth und nur auf ſumpfi- gen Falten Boden, oder mit anderm Oünger vermiſcht, anwendbar. Jhr Alter iſt nicht, wie bei anderen Thies ren, an den Zähnen zu erfennen, und man läßt ſie au<&4, die Zuchtſern zu fallen anfan- gen(gewöhnlic< Mitte Geptember), werden die Maſte ſern, Gärten und Dä- herrn zufügen, ſehr zweifelhaft, und dürfen daher nicht der H Haus Gdli licher flüdt 1 borzüg auß( VWartu Erpel Näry höch ten, nahe dal Qänſe einig worde in ſo Cinſchr hung, und ſir Federn pflegt, | et mi OR ) Wl us, two: Yie Jun: "geſchnifs - Zimmer (ter über« He nict Nrteljahr | Hünec ) ſeyn, an frie I| den ſie 1 Duten, In für eis 3m Jahre tren jede von ſie it, wel! 4'ng und | den Hi! F Cnet Iinen nut 920 Taſt, zi Vaart C'gen der '< den | nd Dar zu daher 3335 nicht von jedermann*), an manchen Orten.nur von der Herrſchaft gehalten werden"*). Beſſer iſt es, zur Haushaltung einige Paar Mondtauben, die auf dem Schlage und der Hofſtelle bleiben, und auch einträge» lien nüßli<, und önnen ſo gut, wie die Gänſe gerupft werden. Die jungen Cnten müſſen einige Wochen lang, wie bei den Hünern erwähnt worden, gefüttert werden. Die Haltung der- Enten, in ſo fern dieſe die Gewäſſer beſuchen, iſt gewiſſen CinſcRlich„ welche nicht gebirgig, ſumpfig, nicht öftern und anhaltenden Windſturmen ausgeſett iſt, und wo viele Bienenpflanzen angetroffen werden. Dahin gehören insbeſondere Buchweizen, Mohn, Rübe: Saamen, Heidekraut, die Kohlarten, Senf, *) Krüniz Encyclopädie Art. Henne. Deconom. Heſts 1800- September und Octob. Klee, von 7 Jepfel h und d made! und tg getriebt | nen be/ | einigen | die ger zu ho unterl Land: ben, Qärti niht| | Bachs ſteintg! H; genſtro| einigen hen, blos in | fön tro N dem 6, 1 E29 un)| 4; und n (nd zwar ) jungen L's, und Mn, vor: yl, ſind (Ct, als V viehes 5A feln, Nusbrüc 5. Trut Iiolg ge: Aſo eher E? iehet, Ee beſos ſehr ins am dieſes pn Gänſe gver ein ve ſolche dg, nid zueßt iſt, gfverden, mn Mohn, 3: Genf, unöſts 1600: E37 Klee, beſonders der weiße, Thymian, Meliſſe 2c. und von Bäumen die Linde, Rüſter, der Himbeerſtrauch, Aepfelbaum, Faulbaum, u. ſ. w. Für größere Landwirthſchaften, wo der AXerbau und die übrige Biehzucht die Hauptbeſchäftigung ausgs maden, iſt die Bienenzucht nur alsdaun für nüglich und rathſam zu halten, wenn ſie dergeſtalt ins Große getrieben werden Fann, daß es der Mühe lohnt, ei- nen beſondern Bienenwärter darauf zu halten. Von einigen wenigen Bienenſtöden iſt beſonders nur für die geringere Bauerclaſſen oder ſolche Leute Bortheil zu hoffen, welt dieſe Körbe auch wohl ordentlig den SGomwer hindurc) in blumenrei» ſchiehet am beſten im Frühjahr, ſonſt aum? wohl im Herbſt. Der von ſelbſt auslaufende, ſogenannte Jung fernhonig, als der beſte, wird beſonders aufgehoben, der übrige dur) das Auspreſſen der Waben gewon- nen, und das Wachs durtß öfteres EhHmelzen mit Waſſer, ohne es anbrennen zu laſſen, gereinigt. Aus dieſem Waſſer und. den grobern Honigtheilen wird guter Cſſig und der ſogenannte Meih bereitet. Auf die Winterfütterung der Bienen, ihre Krankheiten und die Raubbienen, ſo wie auch andere Feinde die- ſer Thierart, 3z- B. Spinnen, Fröſche, Bögel iſt bee ſonders Aufmerkſamkeit zu richten*). Die Waldbienenzucht bejtehet blos darin, daß man für die Bienen 4n den Forſten, Löcher(Beuten) oben unter der Krone der Bäume anlegt, ünd ſie darin hält. Das Zeideln geſchiehet im Frühjahr ebenfalls, und das Gdhwärmen gewöhnlich ohne wei- tere„Nachhülfe von ſelbjt in neu angelegte, oder alte, ledig gewordene Beuten. Bei dieſer älteſten, und aller- dings wohlfeilften Bienenzucht iſt man indeſſen auch *) Cin mehreres über die Bienenwirtfhſchaft bier zu ſagen, würde am unvecdften Orte und hier um ſo überflüßiger ſeyn, als es eine große Ieng? Bienenſchriffen giebt, unter denen'die von Jiem ſehr zu empfehlen ſind..-aucerbau beſchäftigten Leuten auf deim Lande, welche ſelbſt und mit ihren, oder andern beinen ſchr wohlfeil zu habenden Kindern den Gei denbau betreiben, iſt er am rechten Orte, und nach Berhältniß auc< am einträglichſten. Di« Blätter des Jllaulbeerbaums, insbeſondere des weißen, geben die *") Flee>en,: und Dotfordny. vom 16. December 1792 SO. 35, Wor nach jeder Bauer 4, jeder Halbbauer 2 Bienenſtocde und jeder Coſſätb einen Bienenſto> balten ſol, ween gezogen, muß ums dritte oder vierte Jahr nicht belaubt und jährlich von ſeinen innern tro&nen Zweigen befreit( ausgepußt) werden. teinlichfeit und reichliche, allezeit trodne Gütterung, nebſt gehöriger Wärme*), iſt beim Sei- denbau durdj;aus nöthig. Man läßt die'Cier in der Wärme auskrie alte ausg/wadſene Ilaulbeerbäume oder 2% bis 3 Et, Blätter, und zu 300000 Würmern, während der Seie denbauzeit im lest:n Orittel, 9-- 10 erwachſene Leu- fte, oder nam Berchältniß mehrere Kinder zur War- fung erforderlich. Beim Abhaſpeln der Cocong, während deſſen ſie im warmen Waſſer liegen, werden,, je nachdem die Beſtimmung der nachherigen Verarbeitung iſt, 3--50* Coconsfäden auf einen GSeidefaden zuſammengedre- bet; am gewöhnlichſten zu Strumpf: und Näheſeide 12-- 14. Verſucße haben die M5sglichkeit bewieſen, in ei» nem Gommer, in ſo fern es nur an Futter nicht fehlt, und die Witterung warm und beſtändig iſt, zweimal Seide zu bauen, Dagegen iſt es bis ißt nod< nict gelungen, die Würmer im Freien, auf den Bäumen ſelbſt zu erziehen, oder ſie mit anderem Jut» fer als Maulbeerblättern ernähren zu können, Den (1 Siga zuu GOISERN REINE MORIN GENORUEEIE 1/09 L= Ausfehrigt, bei Reinigung der Seidenſtuben, freſſen die Enkfen begierig. Der Geidenbau-hat in den Preuß. Staaten, be- ſonders in ſrüheren Zeiten, große Aufmunterung und Unterſtüßung gefunden*), und iſt daher zum Theil auch wegen der noteichen keinen Plas mehr haben würden, und i is die großen Ybwads*.oder Beſaßteiteihe ſeyn ſollen, und in welcer genußt wer- ir. den( S. 25). Jm Winter muß man die völlige Be-| 9 deXung des Teiches.mit Eiſe ſehr ſorgfältig zu ver»| n hüten ſu Abgang gerechnet wird, bevor er in die In dieſe ſezt man auf den Mor- Z) Gtredäteiche kömmt. gen etva 10 E pro Morgen, und auch hier wieder 5 als Abgang zu redynen. Hieraus ergiebt ſim das beſte Flächen: Berhälkte niß der dreierlei Arten Teiche ohngeſähr wie 1. 5. 45. Da dies Bechültniß indeſſen in der Ilatur nicht im- mer grade ſo beſteht, auc< in den Gtre>- und ſelbſt in den Abwachsteihen zuweilen mehr Abgang iſt, ob- wohl ſim auch in beiden nonet wird(Luftmalz, Darrmalz), bezweE&t die Erxrtrahirung einer im Korn enthaltenen ſüßlich(hein icyten Miſchung(des'Kerns) welche ohne dieſe Operation ſchwerer im Waſſer if [öslim. ſen würde. Das Korn nimmt hierdurh um etwa den'aächten"Sheil am Umfange zu Das Mal zen muß möglichſt längſam, und daher in den war- nen Gommermotaten nicht geſchehen; beſonders iſt das Auswachſen der Körner bis" ins Blatt zu vers huüfen. Das Se) vder dur<; ein von GStrohhals men gemachtes» FSiltrum, Die Abkühlung der Würze geſchiehet in flae hen hölzernen Gefäßen(Kühlbottis. Allgemeine Kennzeichen eines guten, wohlausgegohrnen„und erhaltenen Bieres aber ſind: Klarheit deſſelben, wie des Weins, etwas bitterer, geittiger, aber nicht ſaurer Geſ;ma&X, und daß es, ohne zu: blähen, ſelbſt in Menge genoſſen werden Fann. Gaures Bier iſt nur zum Cſſig zu gebrauchen. Lufemalz- giebt weißes, Darrmalz hingegen braunes Bier, die Miſchung von beiden welches von mittle- rer Farbe. j < 15] 5 Troden' liegende und. wohleingerichfete Brauhäuz ſer, Reinlichkeit bei der ganzen Handthierung, JIähe des Waſſers, angebrachte. Pumpen, tragbare Jinnen, Ibzüge im Fußboden, ein feuerſit ſeyn Fann. Was ſich auf dieſe Art beim er, ſten Deſtilliren in der Borlage ſammelt, heißt Lauer, Lutter, Brandwaſſer, hat no< viel wäſſrige, und wenig brennbare Theile bei ſich, nebſt einem widerli- hen Geruch: und Geſchma>. Itach der nochmaligen Deſtillation dieſes Lukters in der beſchriebenen Urt, entweder in der vorherge» brauchten, wohl gereinigten, oder einer beſondern Läuterungsblaſe erhält man erſt eigentlicßen Brannt- wein, den man durch mehrmaliges Abziehen bis'zu einem hohen Grade verſtärfen kann, Borſprung heißt, was bei der zweiten Dejtillation oder Läute- runy zuerſt übergehetf. Die Träbern( Spühlien, beim Gduütteln viele, ſ4 der LXcciſeverfaſjung in der Cburmart. Berlin, 1800, AUxrt. Bärme. Beamte. Bier» Branntwein. Brauer- Krieges Metze, Zieſe. -) Edict wegen Anlegung und Verlegung der Bier- und Meth» brauereien 2c. v. 283. März 1797. Reſcripf an die 3 Südpr, Kammern v. 2 October 1809, das Güdpr. ſtädtiſche Sranfſieuerſpſtem betreffend. | N | fabrico! | wegen | niht( | Brennt | günſtig: | vinzen. | tiſhen 9 dere die fingehen melle, 1 echt zu cations| Bedien! zen ſin eingefül | Die | Maſſiven egünſtig erthanen Quglicer PVoſſate er Geir Zur ſſh des igenſcha Mus nac Won u tome D daß des E ien Orte 3 Anwen: H: Fröttiy UU Tndei Aurmact +, N Fabri 11) Venen: +: beſon Nider big: Z vſgränt: DS eiahtet er einige Z zur Zeit| | Ye end 3 ten, Nation bot gnide von 1 E 0), D(4, D nerdDt Ms:«ppt Hg in dn OE 1fe, Dier G zend Meth ober 185%, j 163 Der mehrere Boctheil/ welcher bei der Geträn. fabrication.auf dem platten Lande gegen die(tädtiſche, wegen der nicht zu entrichtenden Gefälle, wegen Des niht erforderlichen CTransports des Getreides und Brennmaterials, wegen wohlieilecer Arbeit und anderer günſtiger Umſtände obwaltet, hat in den alten Proz: vinzen, verſi)iedene Maaßregeln zum Schuß der ſtäda. tiſE nac der Erhärtung beizubehalten, Jſt dieſer Thon zu zähe(fett), ſo vermiſcter werde.' Dieſe Reinigung und Auflöſung geſchiehet gewöhnlich in ausgebohlten Gruben(Gümsz pfe), auß hat man wohl: zum votherigen Zerklei- nern und Gieben des- Ziegelthons beſondere Poe und Mahlanſtalten. Der auf dieſe Art gebildete di>e Lehm- oder Thonbrei wird auf dem Steichtiſ< in beſondere offene Formen gedrü>t, glatt abgeſtrihen, und der ſolcher» geſtalt fertig gemachte Etein zum Troc>nen hingelegt, die Dachſteine auf fleine hölzerne Breter von'ihrer eignen Größe, weil ſie ſich ohnedem biegen würden. Der Anſaß am“ obern Ende der Dachſteine, vermits- , felſt deſſen ſie an den Dachlatten hängen, heißt die Naſe, für welenpläße, und gewölbte Oefen an- gelegt werden: Um ſchnell und ohne große Anlage- Koſten zu einem beſtimmten Bau eine Anzahl Steine da,'wo ſich in der Nähe Lehm findet, zu machen, 166| | haf man aber au< bloße Feldziegeleien, woſelbſt das| Et Gtreichen und Trocknen, wiewohl nicht ohne Gneten Gteinen"ſelbſt, zuſammengeſeßt, und wie 13( die Kohlenmeiler mit Crde beworfen ENIE| Maut Zur Winterszeit muß richt geſtrichen werden,| 200- weil der Sroſt die-naſſen Steine zerſprendt, auch| und 2 119.00 brennt man ſelbit nicht gern im Winter, weil mehr| rechnet | Brennmaterial nöthig iſt.| 1000| Luft-GSteine(unzgebrannte) ſind nur zu inne-| dorf, ren, der Witterung nicht ausgeſekten Scheidewänden s vorzügli 48= 50 3 Doſelbſ die hne Cy eie Aims E een ode Sn den 9 S| und mit 9 m werden, |, auc „Pil mehr GC) zu inne: S/wänden IC ehmpaßen I ermiſchten 15 beſſer bei einer chern, be 3)! und der Zis haupt+ Ader(er)! aud eint auer ve rig? Gilt joviel hie: 14 In eilten „00 Daß: nnen In 148-4 +67 Stunden zu dauern pflegt. Die übrigen Arbeiten hängen von obenerwähnten Umſtänden ab, und man pflegt die ſämmtliche Arbeit gewöhnli< dem Ziegel: meſter gegen freie Lieferung, des Holzes zu 24--3x Rthir. pro. mille in. Accord zu geben. Ein 4ſp. Wagen, kann. bei gutem Wege S5oo Mauer», 990-- 1000 Dachziegel, 500 Hohlſteine, 200-- 250 Flieſen aufladen, Bei ſc Mauerſteine geben. Das Ret, Ziegeleien anzulegen und zu betrei- ben, ſtehet jedem Eigenthümer des Grund und Bo» dens an und für ſic unbedenklich zu, nur ſind der- gfeihen Anfagen, der Holzconſumtion wegen, der landespolizeilichen Aufſicht unterworfen*). In der Nähe der Reſidenz Berlin(innerhalb drei Meilen) ſind nur die zum eignen Bedarf dienen- *) Allgem. 9andr. Theil 1. Tit. 8. 8. 90. Reſolution des Ge- neral Direct. an die Kurmärk. Landſchaftsdeputirle vor! 29. July 1797. 168 de oder,auf Torfbrand eingeric => = <= =o werden Holz, a bedarf 2/1 | 30 W fiehne <-r > = => Kaltſeh De der feud leiht di mer der Der lange v; I Ie | mit der weil er würde, ; Uni: fe, an der Luft, zerfallene: Staub- Kalk, der 7 im. Baſſer aufgelößte: gelöſe, oder im Abſpren- gen deſſelben mit Pulver. Beu Hierauf folgt das Wrennen in gewölbten oder Caus:- oſjenen..( Gtich-) Oefen, Gruben: oder Meilern, in Dſt da. in„denen die Kalkſteine mit der Feuerung geſchichtet zu; werden pflegen. Zur Feuerung kann man alle Arten Holz, au<. Torf und Steinkohlen brauen, und man ;| 4 bedarf auf einen Prahm Kalkſtein(S. 11), der etwa :.| 30. Wſpl. gebrannten Kalk giebt, etwa 8-- 9 Klaſter vorfem: M Lichnen Holz. HEU Wohife MN zu er Et eit des Das-Brecßen und Brennen, Cin» und NAusfarren des Kalfs wird'gewöhnli überlaſſen. Die Adminiſtration der Mahßlmählen auf Herr» ſhaftlihe Rechnung iſt wegen der mandcerlei dabei möglichen und ſehr ſcwind- mühlen), oder wenigſtens die Haube, Kuppe, beweg- lic) ſeyn muß, zu bemerken.| Je nachdem viel oder wenig Wind vorhanden iſt, werden die Flügel ganz oder halb vollgeſte>f(aus- und zugefahnt). Die Fogenannten Segelwindmühlen mit horizontalen Flü geln ſcheinen, wegen ihrer Fünſtliheren Zuſammenſe- ßung, nicht Beifall zu finden. Am Jeußeren der Waſſermühle iſt. das Gerinne (Mahlar n Gteinbrüde, welc Präſtationen pflegt man insbeſons renne dere die Abgaben und Gefälle von den eignen Unter- In jo fern alle dergleiHhen Hebungen beſtimmt nd, und alljährlid) Fa enfrigytet werden, nennt man jie GEMA hangt ihre Erhebung aber von fremder gewiſſen Creigniſſen und Vo 1455 ab, und ſind ſie thſchaf:|! daher ſieigend und fallend, ſo heißen ſie unbeſtän- nahme dige Gefälle. 41 0des Die Natfuraldienſte oder das an ihrer Stelle 7 vor; enfrigtet werdende Dienſtgeld ziehet man, obwohl 1 ehe das[eßfere wenigſtens, in ſo fern es einmal fixirt Grundy worden, wohl eigentlic) zu den beſtändigen Gefällen id gehört, mehrentheils unfer eine beſondere Rubrik, t ode Baare Gefälle werden gewöhnlich vierteljährlich, DE HE'einige Arfen derſelben jedoM auung zu vermeiden, welche durchg plößliche und allgemeine Aufhebung der Dienſte in den. gutsherrlic Die Qualität und Benennung der Untere fhanen und der Beſisſtand ihrer Güter iſt über? *)/ N0837 Landy.'Th- Il; Dit NI1--8 .„. - 495- » S- über dieſen Gegenſtand die Churmärt. Geſindeordnung vom Ii11cen Februnr 1769, deren Reviſion und Berbeſſerung jedoch eben ißt im Werke iſt, ſo wie auch für Güdpreußen eine vorläufige Reaulirung dieſer Angelegenbeirf bevorſteht. Dogma Geſindeordnung iſt unfer andern in Lamokte Beiträgen ir Theil 145 Gtüct, vollſtändig und inſtructiv mit Unführung älterer diesfälliger Geſese abgedrudt. IL I94« haupt ſehr verſchieden, und oft. willführlim ange: nommen.; Bauern nennt man diejenigen AEerwirthe, dee ren IZirthſsfällen. In der ChurmarE aber erhalten ſie in den Aemtern das Bau- und RNeparatur- Holz aus den Königl Torſten gegen Entrichtung der drictheiligen oder hal- ben Bezahlung nad) der Forſttare, Die nicht erblihen Unterthanen ſind entweder Pacht- oder Contracts-Bauern, welche die(Süter auf gewiſſe Jahre ordentlim in Pacht genommen haben, „und deren Berhältniß ledigl ih nach den Contracten in jedem einzelnen Falle beurtheilt werden muß. Oder ſie gehören zur Claſſe dec ſogenannten Laßuntere tfhanen, welde die Güter auf unbeſtimmte Zeit be- ſigen, ohne ein Eigenthumsre<ßt daray zu haben; daher ſie die Höfe auch nicht vererben oder ſonſt alie- niren können, deren Kinder oder nahe Verwandten indeſſen gewöhnlich do4 nad der Erbfolge, aber ohne Erbtheilung in Rückſicht des Gutswerths, mit Rüc- IT.2 EEIOTRENRI SS HNHRSGEIN: Vaem- DE EEEENIEHER ſicht auf die TavglichFeit der männlichen Abkömmlinge zum Kriegsdienſt, pder dur<4 Heirath bei den Gütern conſervirf zu werden pflegen 9). Dieſe Laßunkerthas nen ſtehen, im Unterthänigfeits- Nexus, ſind in der Regel dienſcpflichtig, und wenn gleich ihre Unterſtüze- zung und Conſervation am Ende und im ſ = jede könn nent | vf 4 N bi! mt ter nennt t Garten, ide erblich, 12 beſißen, 'er einige 2-gedachte 6: Nade 5 Aer: %>n, nach tt, Abgas 4 in Höfen, hann neh * aus gu 1 horfams, Dung, u ie gänz! 3 einmal Ten Lan- Drid) ver: Gzur Der (onſtigen J: ſich der ytgen von eſiſehung Shrt und rn Kräf- 199 ten angemeſſene Dienſtleiſtungen für das Gut über. nehmen müſſen. Sc IRRTE ZuI GeſchäftsFreiſe niſey beſonders bei weſentlichen und ſolcerbau, die andere mehr auf Viel;zucht gerichtet, bei der drit- ten die Brauerei die Hauptſache iſt, man doch niht wohl thut, ſic) ausiſicht iſt, die, ſo viel als möglich die Wirthſchaftsbedürfniſſe ſelbſt anzubauen, welche ſonſt mit baarem Gelde angekauft werden müßten. Nicht allein, daß die Beſorczung des Einkaufs, und der doppelte Transport des BVerkauften und Einge- Fauften dadurc< erſpart wird; ſo' befindet ſich„auch der Landmann im Stande, die meiſten Haushaltungs- bedürfniſſe gleimſam nebenhier mit wenigem Zeitver- luſt und unmerklichem Koſten aufwande zu gewinnen, 204 z+ B. ſo viel Lein, als zur Haushalt ung nöthig iſt, und das Geſinde im Winter ſpinnen-kann.+ Ferner iſt,.wer ſeine Bedürfniſſe ſellſt anbavuer, von einem 10 Andern unabhängig, und jederzeit von der Güte der | Producte überzeugt; ein Umſtand, der bei manchen Urtikeln ſehr weſentlich iſt. Die Regel des eignen Anbäues. ſeiner Bedürſmiſſe wiag der Landmann daher ſelbjt mit anſcheinendem baa ren Verluſt(welcher bei genauer Derehnung nicht gegründet be- 09! funden werden wird) befolgen; nur ſeltene Fälle, wo 1] der Vortheil in die der beſſern Austro>nung wegen, wie bei ſtädtiſchen Bauten nöthig werden ſollte, das Gebäude halb vol« ſendet, den Winter hindurch ſtehen zu laſſea. Die Sorge für hinreichendes und gutes Waſſer iſt ſowohl des Viehtränfens als der Feuersgefahr wegen nicht zu verabſäumen. In erſterer Hinſicht ſiad Brun» nen, mit beigeſesfen Trögen, den Teichen vorzuziehen, und die Gaugbrunnen(Pumpen) beſſer und holzjpa- render als Ziehbrunnen, welche lestere wenigſtens verde>t werden müſſen.. Der Landwirth, ſo wie der Cameraliſt bedürfen ſo viel Kenntniß vom Bauweſen, um im Allgemeinen die zwewmäaäßige Conſtruction.der Gebäude und die Preiſe und Qualität der Baumaterialien, auc. 4| I|--|== nm. Der Pferdebeſchlag iſt etwa . alle zwei Monat nöthig, und bei j dieſem Sas darauj Rückſicht ge- nommen, daß einige Pferde unbe-/ ſchlagen zu geber pflegen. Ein aar Hufeiien ſind mehrentheils für 6 gar. auf dem Lande zu haben, An Stell- und Rademäherarbeit, „Sür jeden gehenden Dig| En ER ER RID AN en 1> An Riemer- und Sattlerarbeit pro Pferd Dem Seiler für Stränge pro Pferd Sür GtriFe, Haus-, Stall: und Gdeunen- geräthſche pro Wſpl. Ausſaat 3 Säcke a 4(Ellen. Davon wird jährlich einer als Abgang gerechnet z alſo ſind 4 Ellen pro Wſpi Ausſaat jährlich anzu“ nehmen. u Gaat- und Tragela>en pro Wſpl. Ausſaat jähre lim 1 Elle. u Wollſä>en pro Stein Wolle 1 Elle, alſo auf 100 Stur Schaafe im Gemenge 6 bis 9 Ellen- GS» S. 121. j Die Elle Eadleinwand zu einem Werth von 21 bis 3 ggr. gerechnet. Galz. Für ein Gtü> Rindvieh 2 Mz. Kochſalz oder '5 Ctr Steinſalz. G. 106. Sür 100 Gtü>f Ssfälle, und die Anſ 5+ 8-2 bei 24 2-8 er 0 u M GHT, Für weniger breite und Nebengraben wird== nichts gerechnet(vermuthlic weil dieſe gelegentlich und ohne ſonderlihe Berſäumniß in der Wirthſchaft offen er» halten werden können). Wo aber Kotten für Buh» nen-, Damm», Ufer Unferhaltung, Tei<ſ von 19 bis 12 S< Schaafe 1=-== ' Auf einen Wſpl. Malz zum Brauen. LL waren E30|M Iluf einen Wſpl. Branntweinsſchroot IAIN Zufall, 1000 Ziegelſteine zu brennen| TEULA IRRE atuift Einen Prahm Kalkſteine zu brennen. EE „ihrer Anm. Hart Holz(Cichen, Buchen) wird gee 2300 gen weich Holz wie 2 zu 3 gerechnet. hängt, Gegen eine Klafter Kiehnenholz rcec&net man NEAN| 1500 Soden Torf. Rthlr,- B. Güuüdpreuß. Kammer:Säße lant Dir, Reſcr.; ate: vom 24ten März 1798. anden. Auf eine Wohnſtube, deren 2 für gröſs 1.5 ſere Pächter und Jntendanten, eine für „Aus Fleinere Pächter und Amts- Controlleurs h den H gut gethan werden, außer der Gerichts? | und Commiſſionsſtube bei jedem Amte 5 Klafter Weichholz an Riehnen, El» < ſen, Birken. Zur Küchenfeuerung, Für einen Jntendanten oder größern Pächter*. ö;;; I2 Klafter Für einen Controlleur oder, Eleinern Pächter.. 5===- Zum Waſchen und Baen die Hälfte davon. Zum Molkenweſen wird nichts gegeben. Amtsausgreuter, Amtszimmermeiſter und der- gleigen Unterofficianten; überhaupt für alle ihre Bedürfniſſe,. 2; 6=“-- Zu einem Wſpl. Biermalz zum Brauen IL=-- *"weiches,+ hartes Holz.| Zu einem Wipl. Bränntweinsſhroof. 92=> 5 weiches,+ hartes Holz. Zu 1000 Ziegelſteinen:% 3 I (Becanſlichkeit und Ume- ſimMt abhängen müſſen, als durd) die ſpecielleſte An- weiſung bewürft werden fönnen, weil die Sälle ſo f eigne mannimäe andgüter| ßig ercheilt werden Fönnen, als es nöchig wäre und Werne ein Privafmann, der auf dem Fler entſcheidet, und eitgum ſiH ſelbſt nur Rechenſchaft zu geben hat, es vermag. 0 Dieſe Berhältniſſe maßen es daher rathſam, :s Glatt wenn man ſo glüdlich geweſen, einen treuen, geſchide MN ten, erfahrnen, und, ſo viel möglich„' aud bemittele- 3 duch ten Adminiſtrator zu finden, dieſem bis zu einem ge Weis wiſſen Punct Bollmracht zu geben, ihm die Dun „0108 nicht zu ſehc zu dinden, und ſich auf ſeine guten Eies MUN genſchaften zu verlaſſen» Gdwei aber iſt es, Ndminis ; ſtratoren von der oberwähnten Beſchaffenheit zu bes 1 weiſung Fommen, vder fie lange zu behalten, weil Leute von 300 der gedachten Qualität ſich in pine ſo ſubordinirten n eigt und gebundenen Be;hältniß ſelten glüElich fühlen, ſollen, und dein Neiz, ſelbſt etwas zu unternehmen, beſon- P 2 Spa ted IR EE SEE Ge 25 meinigen NDS 223 ders: wenn ſie bemittelt ſind, ſelten lange widerſtes hen Fönnen, au< weil ihnen oft im Privatdienſt beſſe» re Ausſichten eröffnet. werden, welche die öffentliche Behörde ni> ZT .. = & meh | Wi | oder brad ſt mal Vm ſen| Mia [
  • Qugen jehalten 1 Krieg 233 vder ſonſt deferiorirf ſind, etſt etwas wieder aufzu: helfen„“um ſie nicht zu ſclicher Mangel an einem andern qualificirken Pächter: alles dies ſind ebenfalls Fälle, welche eine Adminiſträtion auf einige Zeit nüßlich niachen Eönnen, und zum Theil auch“ auf. Adminiſtration der Domainen paſſen. Nathſam kann ſelbige“ferner ſeyn, wenn man die Kräfte und» Hulfsquellen eines erſt acquirirfen, oder neu angelegten Gutes zur deſto gründlic R, moglih Gewin | 259 Stat db; Die Cancurrenz der Pachtluſtigen, zumal bei(Gür le fern, die ſich in gutem GEtande befinden, oder ſonſt der einn lucrative Pertinenzien haben, bringt, au< ohne Contro Meiſtgebot mehrentheils einen Ertrag zuwege, der, Salam genau befrachtet, oyneraMtetf des(Gewinns, ven ein os: un) Pächter natürlih machen muß, dem der Idminiſtra- von den tion wenigſtens gleic< fFömmt, in ſo fern bei der Ögezogen lfestern die Koſten und die Ausfälle in Betracht kom- ſition iſ men müſſen, welches alles der Pächter überträgt. 1 Päd-"Daß er dies Fann, ſcheint auffallend, und iſt es doch nderune nicht; denn der Pächter, welcher freiere Hand als ein Adminiſtrator, und eigenes Intereſſe zur Cache hat, ntlichſten wird alle kleine und vorübergehende Bortheile immer 7 Adminie b-ſſer als jener zu benußen wiſſen. Iſt er nicht über- Gie if ſpannt, oder auf einen. zu kurzen Pachttermin geſegt, aft, abt hat er Ausſicht zur Fünftigen Fortſeßundg ſeiner Pacht, ſo betrachtet er dieſe gleihſam als ſein Cigenthum, wird'dadurcß zu manchen nüßlichen Auslagen und Verbeſſerungen getrieben, und hierdurc< dem Berpäd- q iſt die ter unmittelbar durerturnus, und mit ihim daſſelbe Verhältniß der Aderwirthſchaff, als des vornehmjten Nußungszweigs, bei Landgütern vLintritt; ſo kann die Zurüdkgave nicht beſſer ols mit dem Ende dieſes Um- laufs Statt finden, Hieraus folgt aber zugleich, dag bei einer andern Feldeintheilung au< eine andere Pachtperiode, z. B. eine 7 bis 14 oder g bis 18 jähz rige bei einer 7 pder 9jMlägigen Wechſelwirthſchaft 2c. Platz greifen muß, ſo wie bei Nußungen außer dem Ad>erbau die Berpachtungszeit aum füglich auf jede beliebige Anzahl Jahre regulirt werden kann, Die Nebenverbindlichkfeiten, welche die Domais nenpächter gewöhnlich noerwirthſhde ohne Einwilli- achtung! gung des Erbverpächters weder bei Beräußerung unter elt werden Lebendigen, no< bei. einer Vererbung worzunehmen [tändigen befugt iſt**). amit im Die, theils in den Geſeßen, theils durc- den 19% Es adts Car Contract beſtimmte Verb! indlichfeit des Erbpächters, INE| alle Laſten und Untechabtungskoſten des Gutes aus » bels en| 5 öfhigtien An-| eigenen Mitteln zu beſtreiten, und alle Unglücsfälle zu General» VAE*) Von dieſem Erl ſtandsgelde ſ. beſonders Allg. Landr. am M7 augef. O. 8, 195-(woſelbſt in der legten Zeile ſtatt Erb-« NEAN pächters-- Erbverpächters geleſen werden muß) das„jnten ff. S. 216. ff. Etat] TD Ä rien.-*) Daſ. beſonders 8 199 ff. in Verbindung mik 8: 25 ff. Go ME bat olſo auc< der Crbpächter. kein Recht an einem gefun, denen Gds oder einer nußbaren Geredtigkeit, gegen eine, nit ſowohl zur Borgels fung der Nußung, als vielmehr zum Anerkenntniß des bei dieſem Bertrage dem Ginpfänger vorbehalte: nen Öbereigenthums zu- entrichtende gleichförmige und beſtändige Abgabe*). Dieſe Ueberlaſſung gehet in der Regel auf die Erben; ihre. Cinſ(s ſ 77 2 maßBiq aDer jie, Ul 1 LLE e Etabi n EZSCZHEN> Tot r„=* Much.„agannmnüäta>. T auf bISDeC JOLIE Ht DDer'MOt genü m Serirain zu erleiczfern, üm überhaupt Fleine zeiſtreute ITuz= 1 es doreen Iuſzmmwmenb 1 himaftfirn bei ms zungen, veren 5ulai enbewiſtthi*&oſtun 9€) C)IDETLLOJ „ yr- rr=. r ſaſſen würde, an nüßli-> nen, 4 zinred brati Uy Fingeren- und Fry hernäch, | Stgen 9 gleich fol gen Ent |"euen Ar | deUntarh tragung ") Die( 1läßig und der Dinge : Canons iy “hung deſſel 11, eten, des hies eigent: b, ſondern wilegium) v beurfuns [om nicht Shen ſo aut I)en Gegen: 1 heile 9 (Zeiten dt J:enzien un) I1bezeugung, 3 on Geitn Y'eren, naß 1) Modifica: Ohngefäh gStaroſteien 1 Afterverlt:| H mit den rſchledentn In, Vy 4, von dv -tniß eine | wie über: haupt 287 “ Haupt alle in geſeßlie, die 0; daran von den Annehmern verwandte Cinrich- j I R aliftiſchen tungsfoſten, und das gezahlte Erbſtandsgeld 14 Nr beſonders die Sicherheit der Einkünfte eher vermehrt als; 0 vermindert, die Bemühung der Berwaltung aber| m anzöſiſchen, ohnfehlbar erleichtert wird; wohingegen die E; BUNG; Pacht von den Aemtern eine Brutto- Einnahme|] öfen ſehr in- iſt, wovon ein Theil. für Bau- und Unterhal- j| 4 2 fungsfoſten abgehet. Ueberdem Fann, wie ſchon)| oben bemerEt worden, der Gtaat auh bei einer| nn Operation an directen Einkünften allenfalls etwas R 2 be verlieren, und denno<4 wegen der Vervielfälti- gung und Bermehrung des Gewerbes außer dem A&ecbau und der zunehmenden Bevölkerung*) ſehr gewinnen. Wenn beides, Jnduſtrial- Ge» werbe und Bevölkerung, im angemeſſenen Ber»- hältniß wachſen: dann iſt die leßtere wahrhaft nüßlic, und vermehrt die Kraft, die Unabhän- gigfeit und den Reicthum des Staats. Nun iſt aber nicerbauenden Claſſe gerichtet wä» re und bliebe, könnte eher ſ<ädlim als nügßlich genannt werden, Cie würde die möglichſt kleinſte Bertbheilung des Landeigenthumgs vorausſeßen, und die Conſumtion der Producentfen mit ihrer Pxoduction am Ende ganz aufhe- ben. Der Arealjieiß hat ſeine denkbar beſtimmte Gränzen: würden dieſe dadurch erreicht, ſo wäre nichts gewonnen, als/eine Anzahl Menſchen, die gleich bloßen Werkzeugen zu betrachten ſind. Glüdlicherweiſe aver iſt eine ſole auf abſoluten AXerbau gegründete Bevölkerung nicht leicht denk- bar. Der MenſH bleibt bei den erſten nofhwendigſten Bedürfniſſen niht lange ſtehen, er verlangt bald Berbeſſes rung ſeines Zuſtandes. Sier fängt die Beſchäftigung der nicht AXerbauenden Claſſe an. Ihrem Induſkrialfleiße ſind Feine Feſſeln angelegt. Erfindſamkeit des Geiſtes, vervoll- fommnete Fertigkeiten vermögen bei Dieſer Claſſe ein un glaublict, über das er bei aller Ar ſirengung nicht hinaus kann. Der, welcher die Berarbeitung und Bered» lung der Producte übernimmt, hat ein unermeßliches Feld vor ſich; er iſt es eigentlich erſt, der den Werth der Pro» ducte feſtſe5t und erhöhe.== Ein wenig Flachs, 4 ggr- bra 1, welortä brat we= grünen mige "De JM und d: 40 tadelhe 5 Vee fürs 1 EE ſe gan ſollte, groß ws Übrig bx Einey] d. i, der: der Dei au9 no, haltung, Garen) Verpleſtzu 261 3 120 vorbringen, als der vorherige einzelne Beſitzer, Yölferung) wenn., er gleih wohlhabender war, als jeder duſtrial»- Gy einzelne von den neuen Annehmern. Hieraus Dey ergiebt ſim, daß hin und wieder in Gegenden, Ire wahrhet wo das Gewerbe nog) ſto>t, und wo denn auch ve Unabhäu zugleim, als eine gewöhnliche und begreifli Daber die Wohlfhätigkeit der Digmembration der Grund: jrialfleiße ſind ftüde in einzelnen. Fällen; daher ihre Schädlichkeit, wenn ) es, verbols ſie ganz allgemein ſeyn, oder zu weit getrieben werden* .<<< imi FIESS gaſſe ein um ſollfe. Der Bedarf der. Producenten würde alsdann zu ) ivateur fann groß werden, und für den der andern Claſſe zu wenig 5) Grundſt übrig bleiben.- cltigen, ihn Einer driften Claſſe) die weder producirt noch fabricirt, Kengung niht d. i. der Lehrſtand, die Staaftsdienerſchaff, und zum Theil 3 und Vered der Wehbhrſtand, wozu ſich die Nentenirer geſellen, bier gefliches Feld auh noch zu gedenfen; ſo ſind erſtere als Mättel zur Er« rth der Pro' baltung des Ganzen unentbehrlih. Ulle aber nüßen dem 109, 4990 Ganzen duSh ihre Conſumtion. = epic | „M0 | I <== == 2602 202 aus größeren Aerwirthſchaften leichter vorzu» beugen und abzuhelfen ſey, als bei einer Lhei- lung der Grundſtüde, deren Anbauer ihren Er» trag an Getreide und Bieh größtentheils ſelbſt verzehren, und nur iÄ ſehr gufen Jahren einiz- gen Ueberfluß zum Abſatz haben können. Hier- auf iſt Folgendes zu antworten. Zuvörderſt pflegt dergleichen allgenſeiner Migswace der Werth und Ertrag mancher l[andwirthſce alſo Feinen erheb- lichen Cinfluß haben. Go unverkennbar übrise gens die großen Vortheile der Combination ver- ſchiedener ländlie überhaupt, und dadurc< insbeſondere leide, daß Berbeſſerungen im Großen, welcerbau muß für ſchädli<, und Fann, ohngeactet der zu“ genommenen Menſchenzahl, für Peine reelle nüß- liche Bevölkerung gelten, ſobald ſie ſo anwächſt, daß die Tagelöhner in ihrer Gegend nicht mehr volle Arbeit finden; glüdlicgerweiſe gehet ihre Anzahl in einem Diſtrikt nicht leicht ſehr weit über die Nothdurft hinaus, weil ſie ſonſt bald dar» ben und zum Theil weiter ziehen. Es iſt nun zwar ſehr ſchwer zu beſtimmen, welchen Umfang die Parceelen erhalten ſollen, weil dies von der Läge und Güte der Grundſtüc>e bäuptjächlich, und nes benher von mandjen andern örtlichen Verhältniſe ſen abhängt. Jnveſſen wird mon im guten Bo- den in den meiſten Fällen rathſam finden, nicht unter 30, nicht über 90-100 MM. für eine Bau» erfamilie zu beſtimmen. Die 30 Morgenſtelle ver- mag ſchon eine Familie zu ernähren; ſie wird au