Abbildungen d er neueſten und beſten ANekerwerkzeuge wie auch landwirthschaäftlichen Maschinen nebſt Beſchreibungen. Von H. J. Winſtrnukp, Mechanikus, Dannebrogsmann und Mitglied der Koͤniglich daͤniſchen Land⸗ haushaltungs⸗Geſellſchaft. Viertes Heft, mit 3 Kupfern. —⸗—⸗—⸗—⸗—;———ÿÿÿᷣ————)— KRopenhagen. Bei dem Hofbuchhaͤndler Johan Heinrich Schubothe, Gedruckt in Hartv. Frid. Popps Buchdrnckerei. 1826. Tab. I. Die Haͤckerling⸗Maſchine. F'ig. 1 zeigt den Durchſchnitt der Maſchine. B. C. ſind zwei Staͤnder, ver— bunden durch die beiden Seitenſtuͤcke G. H. In das Seitenſtuͤck H. iſt ein Stuͤck L. eingezapft,(ſiehe Fig. 3 und 4) worin die beiden Stelzen M.(zwi— ſchen welchen der Stahl N. angebracht iſt,) mit ihren unteren Enden vermoͤge 2 Zapfen befeſtigt ſind, welche durch ſelbiges geſteckt werden. Unter dem Stahl iſt ein Stuͤck IJ. angebracht, welches mittelſt eines, an jedem Ende befindlichen Zapfens durch die erwaͤhnten Stelzen M. geht, und anf dieſem Stuͤcke ruhet der Stahl, welcher mit 2 Bolzen feſtgeſchroben wird, die durch ſelbiges und das Unterſtuͤck J. gehen. Ebenfalls wird dieſer Stahl mit 2 Bolzen an die Stelzen M. feſt geſchroben. Das eine der oberen Enden des Stahls iſt mit einem Loche und das andere mit einer Gabel verſehen, in welcher eine Achſe ruht, die in der Mitte einen eiſernen Stift hat, welcher in eine Krampe an der Preſſe greift, um dieſe herabzudruͤcken. Am Ende derſelben befindet ſich ein Buͤgel, auf welchen der Preßbalken E. mit zwei Bolzen feſtgeſchroben wird; an dieſen Balken haͤngt man das Gewicht O. T. iſt ein mit dem Stuͤck L. parallel liegendes Querholz, welches aber auf den Seitenſtuͤcken H. ruhet, und das vorderſte Ende des Kaſtens C. C., ſo wie das hinterſte Ende der Achſe O. P. traͤgt. Durch dies Querholz geht der Bolzen S., mit welchem ein Stuͤck Eiſen feſtgeſchroben worden, durch deſſen oberes Ende eine Schraube(. ſeeckt, die mit einer Contramutter verſehen iſt; und dieſe Schraube ſtellt man gegen das Ende der Achſe, damit ſelbige ſich nicht zuruͤck druͤcken laͤßt. An dieſer A2 Achſe befindet ſich eine Schraube ohne Ende, welche in ein Rad greift, das an derſelben Achſe ſitzt, worauf die Walze U. ſich befindet; ſiehe Fig. 5. Die Achſe zur Walze U. ruht auf den beiden Stuͤcken V., welche ſowohl in das Stuͤck T. als in die Stelzen M. eingezapft ſind. An der Achſe O. P. iſt das Schwungrad A. A. befeſtigt, an welchem die Meſſer angebracht ſind; ſiehe Fig. 3. Wird nun dieſes umgedreht, ſo zieht die Schraube ohne Ende die Walze U. mit ſich herum; und an dem anderen Ende der Achſe der letzteren befindet ſich ein Kammrad, welches in das Getriebe X. greift; ſiehe Fig. 2 und 4. Dies Getriebe greift nun wieder in ein aͤhnliches Kammrad, das an der Achſe der Walze U. 2 ſitzt, und treibt dieſes nebſt der Walze mit ſich her⸗ um; ſiehe Fig. 6 und 8. Zwiſchen und von dieſen Walzen wird das Stroh hervor gezogen, was geſchnitten werden ſoll. Fig. 6 zeigt die Presſe nebſt der oberſten Walze von vorn. Fig. 7 ſtellt die Presſe, von oben geſehen, dar, Fig. 8 aber dieſelbe von der Seite, zugleich mit dem Preßklotz W. und der Walze U. 2. Die Fig. 2 zeigt die Maſchine von der Seite geſehen. V. iſt ein Stuͤck, auf welchem das Geſtell zum Getriebe X. angebracht iſt. Z. iſt eine eiſerne Platte mit einem kleinen runden Zapfen in der Mitte, auf welchem die Presſe K. ſich bewegt, feſtgeſchroben an den Seiten des Kaſtens C. C. Fig. 3 zeigt die Maſchine von vorn, und wie die Meſſer 1, 2, 3 an das Rad A. A. feſtgeſchroben werden. Fig. 4 zeigt die Maſchine von oben. Der Maaßſtab gilt fuͤr alle Figuren. 17 4 9 Tab. II. und III. Die Thaer⸗Engelkeſche Drill⸗ oder Saͤe⸗Maſchine. Dieſe Maſchine iſt von dem Herrn Staatsrath Thaer auf Moͤgelin und dem Mechanikus Engelke in Hannover conſtruirt, weshalb ich derſelben obigen Na— men gebe. Da Thaer ſelbige vor der Cookſchen empfiehlt, und da Herr Pro⸗ iſt, dan §. 5. A vohl in de . P. ifde ſind; ſe ne Endeſe der leztan ſiehe Fig! dd, das i nit ſch ſe das Er Presſenii eſehen, d V. und m en. Li ſt. ,i auf welce .C. E Nad 4⁴ dder n und 4 Herl To 5 ſesſor Begtrup außerdem bereits eine Zeichnung nebſt Beſchreibung von letzterer in ſeiner Darſtellung der engliſchen Landwirthſchaft gegeben hat, ſo fand ich es uͤberfluͤſſig, dieſelbe hier zu wiederholen. Ich werde mich deshalb an die Erſte halten, und dabey Thaers eigene Beſchreibung benutzen, in ſo fern mein Plan ſolches erlaubt. Tab. 2 Fig. 1 zeigt das Geſtell nebſt der Scheerdeichſel E. E. im Plan. Die Raͤder ſind 2 bis 3 Ellen hoch. Auf dieſem Geſtelle liegt auf den eiſernen Stangen B. B. und C. die Saͤewalze A. A. Dieſe Walze beſteht aus einer viereckigen eiſernen Stange, auf welche 6 metallene Gaͤnge angebracht werden. Die Dimenſionen dieſer Gaͤnge ſind dieſelben, wie im 3ten Heft, Tab. 7 Fig. 8, 9 und 10 gezeigt, und in der Beſchreibung daruͤber erklaͤrt worden;(wes— halb ich denn zugleich bitte, daß man ſelbige bei Leſung dieſes gefaͤllig in Erin— nerung haben wolle.) Da, wo die Achſe in den drei Pfannen ruht, iſt ſie ſorgfaͤltig abgerundet, damit ſie genau darin paßt. Jeder Saatgang beſteht eigentlich aus drei Stuͤcken, naͤmlich einem Mittelſtuͤck mit den Einſchnitten zur Saat, und zwei Endſtuͤcken, deren Diameter ſo groß iſt, wie die aͤußer— ſten Spitzen des Mittelſtuͤcks, damit ſie die Einſchnitte an beiden Seiten ver— ſchließen. Durch alle drei Stuͤcke gehen viereckige Loͤcher, welche genau auf die Achſe paſſen, und auf ſelbige befeſtigt werden koͤnnen. Die Walze erhaͤlt ihre Bewegung vermoͤge eines Sternrades D., welches an eins der Geſtellraͤder an— gebracht iſt, und in ein kleineres mit der Walze verbundenes Getriebe E. greift. Die Dimenſionen dieſer Raͤder zeigt Fig. 2 deutlicher. Das kleine Rad E. kann auf die Achſe der Walze leicht aufgeſchoben und abgezogen werden. Wenn letzteres geſchieht, ſo ſteht die Walze ſtill, obgleich die Maſchine fortgeht, und es faͤllt, ſelbſt bei der ſtaͤrkſten Bewegung, kein Korn aus. F. F. ſind zwei eiſerne Riegel, worin die Haken des Furchenziehers gehangen werden, wenn ſelbiger als Pferdehacke gebraucht werden ſoll; die Geſtalt derſelben ſieht man deutlicher in Fig. 3 bei F. G. iſt eine eiſerne Stange mit einem Haken, um dem Saatkaſten mehr Feſtigkeit zu geben, ſiehe Fig. 3 und 9. Bei H. IH. H. H. ſieht man die Loͤcher, in welche die an den Saatkaſten angebrachten Zapfen geſteckt, und mit Mutterſchrauben befeſtigt worden; ſiehe Fig. 3 H. H. Die Laͤnge des Baums IJ. I. iſt nicht gleichguͤltig; es kann naͤmlich auf demſelben die Scheerdeichſel ſeitwaͤrts geruͤckt werden, im Fall man auf naſſem Boden beetweiſe drillen will und das Pferd in der Fur— che gehen ſoll; deshalb ſind auch die Arme der Scheerdeichſel mit Schrau— ben befeſtigt. An dieſen Baum kann auch ein Marqueur angebracht wer⸗ den, welcher zeigt, wo das Pferd beim naͤchſten Zuge gehen muß. Fig. 3 zeigt die Verbindung des Saatkaſtens mit dem Geſtell und den Saattrichtern, ſo wie mit dem Furchenzieher Geſtell. A. iſt die Stelle der Achſz, von welcher das Rad abgenommen worden. Unter C. bemerkt man die runde Oeffnung, worin die Saatwalze liegt. Die blechernen Trichter L. werden mittelſt zweier an ſelbigen befindlicher Oehre und zweier kleiner, am Saatkaſten unter jedem Saatgange befindlicher Stifte oder Haken beweglich aufgehangen. In das Eiſen M., mit drei Loͤchern, wird, wie ſich hier zeigt, die Stange des Furchenge— ſtells eingehangen; und je nachdem man die Furchen tiefer oder flacher machen will, waͤhlt man dann ein niedrigeres oder hoͤheres Loch. Zwei andere Eiſen finden ſich an der Achſe bei F. angebracht, ſiehe Fig. 1. In den Loͤchern der— ſelben werden die Stangen der Pferdehacke eingehangen, wodurch dieſe denn groͤßere Beweglichkeit nach beiden Seiten erhaͤlt, als wenn ſie zwiſchen den Raͤ— dern geht. Auf Tab. 3, Fig. 5 und ôé iſt das Geſtell, worin ſowohl die Furchenzieher zum Saͤen, als die Hackeiſen zum Pferdehacken eingeſetzt werden. In erſterer Figur iſt die Anſicht von oben, in letzterer von der Seite nebſt einem darin befindlichen Hackeiſen. Der Bolzen C., welcher den Balken mit der Scheerdeichſel und den Sterzen verbindet, muß gut abgerundet ſeyn, damit der Balken ſich auf ſelbigem frei bewegen koͤnne. Tab. 2, Fig. 3. N. iſt eine Stange, nach unten mit einem ſeitwaͤrts gebogenen Haken verſehen, worin das Furchenzieher Geſtell mittelſt einer eiſernen Angel N.,(ſiehe Fig. 5, Tab. 3) aufgehangen wird, um die Maſchine uͤber ſchlechte Wege fahren zu koͤnnen. Tab. 3, Fig. 7 zeigt den Durchſchnitt des Saatkaſtens, in Verbindung mit der Walze und den Trichtern. Das Saatkorn faͤllt durch den Einſchnitt A. im he Fig es himn 1, im al der zur nit Schur bracht de 3. Fig; attrichtm, von wäͤce e Oeffum ittelſtzuer unter ſeda In das Ein z Fürchene ſcher win indere oi doͤchern a h dieſe di hen denäi n ſowoh d ſetzt wahn. te nebſtenen ken wit u ſeyn, demt 3. NA ehen, tunn 9. 5 Th. n zu koͤnne bindm chnit bin 27 Boden desſelben auf den Walzengang. Die oben ſtehenden Einſchnitte dieſes Ganges nehmen alsdann ſo viel Koͤrner auf, wie ſie faſſen koͤnnen, fuͤhren ſolche unter die Buͤrſte C. durch, und werfen ſie dann, wenn ſie herumkommen, in den Trichter P. Die Bauͤrſten ſind mittelſt eines Schraubenſtocks in einer eiſer— nen Stange befeſtigt, welche der Laͤnge nach durch den Saatkaſten geht, und in ſelbigen feſtgeſchroben iſt. Sie werden ſo ſtark gegen die Saͤewalze geſchroben, daß die Enden derſelben gerade die Spitzen des Saatganges beruͤhren, um zu verhindern, daß nicht mehr Saatkoͤrner ausgeworfen werden, als gerade in den Einſchnitten liegen koͤnnen. Die Buͤrſten ſind gegen die Reibung der Koͤrner durch ein Blech verwahrt, welches ſich in der Oeffnung des Kaſtens zeigt, wo— ſelbſt es mit einem ſchwarzen Strich vor den Buͤrſten bezeichnet iſt. Der Grund der Oeffnungen im Kaſten iſt da, wo die Walze laͤuft, mit Eiſen ausgefuͤttert, wie bei O. zu ſehen iſt. Mit dem eiſernen Riegel D. ruht dann der Kaſten auf die eiſernen Stangen B. in Fig. 1, Tab. 2, und die Zapfen H. H. fommen in die gleichnamigen Loͤcher dieſer Figur. E. iſt ein eiſerner Schieber, womit jede Oeffnung des Kaſtens, wenn ſie nichts auswerfen ſoll, verſchloſſen werden kann; er iſt an einer Schnur befeſtigt, um beim Herausziehen nicht verloren zu gehen. Fig. 10 zeigt den Kaſten von unten, worin die Hoͤhlung, in welcher die Walze laͤuft, und die Ausſchnitte, in welche die Gaͤnge der Walze eingrei— fen, zu bemerken ſind. Die ſchwarzen Stifte bezeichnen die Haken, in welche die Trichter aufgehangen werden. Fig. S giebt die Anſicht vom Innern des Kaſtens, gerade von oben hinein; man bemerkt zugleich die eiſerne Stange nebſt den Loͤchern fuͤr die Schrauben, womit die Buͤrſten geſtellt werden. Fig. 11 zeigt dieſe Stange mit den Schrauben und Buͤrſten, von der Seite geſehen. Fig. 9 zeigt den Kaſten von hinten, naͤmlich von derjenigen Seite, die dem Geſtelle zugekehrt iſt. Fig. 1 zeigt einen Furchenzieher von der Seite, ſo wie er in dem Balken A. befeſtigt iſt. Das meſſerfoͤrmige Eiſen B. ſchneidet in den Erdboden ein, und bahnt den Weg fuͤr den eigentlichen Furchenzieher C. Des⸗ ſen Geſtalt von hinten iſt in der Fig. 2 zu ſehen. An den Balken wird der Trichter mittelſt einer Platte X. befeſtigt, deren oberer Theil bis unter die Schrauben⸗Mutter geht, womit der Furchenzieher feſtgeſchroben und zugleich feſtgehalten wird. Die Fig. 5 zeigt dieſes von oben. Fig. 3 zeigt einen Ring, welcher den unterſten Theil des Trichters umfaßt und denſelben haͤlt, zugleich aber als ein Bolzen dient, um das Voreiſen B. an den Furchenzieher zu ſchrauben; ſiehe Fig. 1. In dieſen Trichter haͤngt man die Spitze des obern im Samenkaſten angebrachten beweglichen Trichters, ſo daß ſelbiger eine freie Bewegung darin hat, wie auf Tab. 2, Fig. 3 bei O. zu ſehen.— Die meh⸗ reren Loͤcher auf dem Balken, Fig. 5, ſind in der Abſicht angebracht, um auch die Furchenzieher und Hacken auf 12 Zoll einſetzen zu koͤnnen; alsdann muͤßen aber die oberen Trichter darnach geſtaltet ſeyn, und die eine Oeffnung des Saat⸗ kaſtens muß geſchloſſen werden. Will man dagegen beſtaͤndig nur auf 9 Zoll drillen, ſo ſind die mit O. bezeichneten Loͤcher hinreichend. G. zeigt das her⸗ vorſtehende Meſſer oder Sech. Die Sterzen D. D. beduͤrfen keiner Erklaͤrung, da ſich ihre Geſtalt und Befeſtigung deutlich aus der Zeichnung ergiebt. Der Maaßſtab auf beiden Tafeln gilt fuͤr alle Figuren. Tab. IV. Der Winſtrupſche Pflug mit Raͤdern. Da ſowohl Hr. Juſtizrath Nielſen als auch Hr. Kammerrath Drewſen u. m. a. meinen Pflug fuͤr den beſten Raͤderpflug, manche andere tuͤchtige Landwirthe denſelben zugleich fuͤr den vorzuͤglichſten bekannten Schwingpflug erklaͤrt haben, fodert die Pflicht von mir, naͤhere Nachricht uͤber denſelben, als Raͤderpflug betrachtet, zu geben. Da derſelbe nun im erſten Heft als Schwingpflug darge⸗ ſtellt und beſchrieben iſt, ſo werde ich ihn hier nur in aller Kuͤrze als Raͤderpflug beſchreiben, weil der Pflug in allen Theilen ganz derſelbe iſt, mit Ausnahme desjenigen, was zum Vordergeſtell und den Raͤdern gehoͤrt. Uebrigens ver— weiſe ich auf das erſte Heft, Tab. 4. nd zuii einen gin it, zugih enzihle n te des bn der ne ie — dun ht, un un dann viin ng d dis ar auf eiſt diſn er Erflärn, iebt. dern. wſen n e dandoie erklaͤt fün 3 Rädenih ngpfuug d 5 Ridrn nit Arerie gebrigenen 9 Am Vorderende des Pflugbaums wird ein Zapfen angebracht, welcher mit einer Gabel auf den Pflugbaum geht, und mit 2 Bolzen feſtgeſchroben wird; ſiehe Fig. 1 bei A. B. iſt eine Schraube, in deren Kopf ein Loch be— findlich iſt, das auf den Zapfen A. ſitzt, in welchen der Pflock C. geſteckt wird, damit die Schraube nicht vom Zapfen falle. Die Schraube B. geht durch die Achſe D., welche mit Schraubengaͤngen verſehen iſt, damit ſie in ſelbigen auf und nieder geſchroben werden kann. Unter der Achſe iſt das Stuͤck E., in deſſen einem Ende ebenfalls ein fuͤr die Schraube paſſender Gang angebracht iſt, waͤhrend in dem anderen Ende die Kette eingeſchweißt worden. Das an— dere Ende dieſer Kette wird in den Haken F. eingehangen. G. G. ſind zwei Krampen, welche in der Achſe feſtgeſchroben werden; in dieſer wird der Stell⸗ buͤgel H. geſteckt, in deſſen verſchiedene Loͤcher der Haken I. umgeſteckt werden kann, je nachdem man den Pflug von oder zur Furche ſtellen will. Wenn nun der Pflug tiefer oder leichter geſtellt werden ſoll, ſo nimmt man den Pflock C. heraus, ſchiebt den Kopf der Schraube von dem Zapfen herunter, ſchraubt ſie etwas in die Achſe ein oder aus, und ſchiebt den Schraubenkopf wieder auf den Zapfen. Damit kann man nun den Pflug ſehr ſchnell und genau ſtellen. Fig. 2 zeigt die Achſe nebſt der Schraube und den Raͤdern, von hinten geſehen; Fig. 3 die Achſe mit dem Stellbuͤgel und dem Stuͤck E.„ von unten auf ge— ſehen. Alle Buchſtaben bezeichneu daſſelbe in allen Figuren.— Fig. 4 iſt un⸗ gefaͤhr dieſelbe, wie Fig. 3, ausgenommen, daß hier keine Schraube, ſondern ſtatt derſelben eine Gabel A. ſich vorfindet, welche mit dem Bolzen B. an den Pflugbaum feſtgeſchroben wird, ſich aber um ſelbigen bewegen kann, um in dem Bogen D. D. auf und nieder geſtellt zu werden, und alsdann mit dem Bol⸗ zen C. befeſtigt wird; ſiehe Fig. 5. Auf dieſe Weiſe wird der Pflug hoͤher und tiefer geſtellt. Das Stellen von und zur Furche geſchieht dagegen mit dem Ha⸗ ken I. im Stellbuͤgel H., wie oben bei Fig. 3 gezeigt worden.— Die Fig. 6 iſt die naͤmliche wie Fig. 5, hat aber nur einen Stellbuͤgel, um als Schwing⸗ pflug gebraucht werden zu koͤnnen. Fig. 7 zeigt dieſen Stellbuͤgel im Plan. Er wird mit dem Bolzen B. an den Pflugbaum geſchroben, ſo daß er ſich um Winſtrups Beſchreibungen. 4tes Heft. B den Bolzen bewegen kann, dann in dem Bogen D. D. auf und nieder geſtellt und mit dem Bolzen C. befeſtigt. An Fig. 5 und 6 iſt der Pſlugbaum von Eiſen. Der Maaßſtab gilt fuͤr alle Figuren. Tab. V. Eine Pikenwalze und zwei Schiebkarren. Fig. 1 zeigt die Pikenwalze im Plan, wie ich ſelbige in der Gegend von Wien im Felde geſehen. A. B. C. D. iſt das Geſtell, welches mit zwei Pfannen E. auf den Achſen des Walzenbaums F. F. ruht, die eine ſolche Laͤnge haben, daß zwei Naͤder angeſetzt werden koͤnnen, um die Walze vom einen Felde auf das andere zu bringen. G. iſt die Deichſel, welche auf die Stangen H. H. des Geſtells feſtgeſchroben, und von den beiden Streben I. I. unterſtuͤtzt wird. Die eiſernen Spitzen ſind 3 bis 4 Zoll lang, Zoll dick, und dergeſtalt vertheilt, wie Fig. 1 zeigt. Fig. 2 zeigt einen in Deutſchland ganz allgemeinen Schiebkarren, von der Seite geſehen. Ich hoffe, daß derſelbe keiner weiteren Erklaͤrung bedarf, indem die Zeichnung deutlich genug zeigt, wie er conſtruirt iſt. Fig. 3 zeigt einen anderen Schiebkarren, von der Seite geſehen. Man ſieht daraus, daß die Laſt unter die feſten Punkte des Wagebalkens gebracht wird, waͤhrend im Gegentheil bei unſeren gewoͤhnlichen Schieb— karren die Laſt uͤber demſelben bleibt, welches ganz unrecht iſt; eben des— halb habe ich dieſe beiden Geraͤthe abgebildet, da ſie im taͤglichen Leben von ſo großem Nutzen ſind. Der Maaßſtab gilt fuͤr alle Figuren. 8 2 —— —x —— —ii — N S Nu—— — g 9 . 8 ³⁴‿̈ 8 I G 9 , 1 1 ſſh ſh 5