Abbildungen Der neueſten und bheſteu Aekerwerkzeuge wie auch landwirthschaftlichen Maschinen neb ſoet Beſchreibungen. Von O. J. Winſtrup, Mechanikus, Dannebrogsmann und Mitglied der Koͤniglich daͤniſchen Land⸗ haushaltungs⸗Geſellſchaft. Drittes Heft, mit 7 Kupfern. Kopenhagen. Bei dem Hoſbuchhaͤndler Johan Heinrich Schubothe, Gedruckt in Hartv. Frid. Popps Buchdͤrnckerei. 1826. Tab. I. Die Kartoffel Schneide⸗Maſchine mit 10 Meſſern. Fiis. 1 zeigt den Durchſchnitt der Maſchine. A. B. C. D. das Geruͤſt, auf welchem die Achſe F. in den beiden Pfannen bei A. und B. ruhet, ſiehe Fig. 4. An dieſer Achſe ſind zwei hoͤlzerne Scheiben befeſtigt, in welche die Meſſer ge— ſchroben werden. Dieſe Scheiben verſieht man mit Einſchnitten fuͤr jedes Meſſer, deren Ruͤcken alsdann ſo weit einfallen muß, wie man die Kartoffelſcheiben dick geſchnitten haben will; ſiehe Fig. 1, die Scheibe H., an welcher dieſe Ein— ſchnitte gezeigt ſind. An der einen Seite des von den Meſſern gebildeten Cy— linders bleibt eine 4 Zoll große Oeffnung, welche mittelſt einer eiſernen Thuͤre I. verſchloſſen wird, die ſich aber jedesmal oͤffnet, wenn ſie herab koͤmmt, damit die abgeſchnittenen Scheiben heraus fallen koͤnnen. Beim Umdrehen faͤllt dieſe Thuͤr gegen ein Querſtuͤck K., welches ſie wieder zudruͤckt, und in demſelben Augenblick voͤllig ſchließt, wenn derſelbe abermals in den Rumpf G. eintritt; dieſer iſt mittelſt vier Haken auf dem Geruͤſte befeſtigt, ſo wie man ſolches an der Fig. 3 mit 1 und 2 ſieht. An dem einen Ende der Achſe F. iſt das Schwung⸗ rad L., und an dem andern Ende die Kurbel F. angebracht. Fig. 2 zeigt die Maſchine von dem einen Ende, Fig. 3 ſelbige von der einen Seite, Fig. 4 den Durſchnitt der Maſchine nach der Breite, und Fig. 5 ein Meſſer im Plan. Der Maaßſtab A. gilt fuͤr alle Figuren. — — Tab. I. Der Kartoffelſchneider mit einem Meſſer. Fig. 6 zeigt den Durchſchnitt der Maſchine. Der Rumpf G. iſt eben wie der vorhergehende. Das Geruͤſt A. B. C. D. hat bloß die Veraͤnderung, daß anſtatt des einen Endſtuͤcks bei B. ein Querſtuͤck F. daſelbſt angebracht worden. V. H. H. ſind zwei Stuͤcke Holz, die an beiden Enden des Stuͤcks I. befeſtigt wer⸗ den, welches ſich auf einem Bolzen bewegt, der durch ſelbiges und durch die Seiten des Geruͤſtes geht, und in letztere befeſtigt iſt. E. iſt der Handgriff, womit der Arbeiter das Meſſer in Bewegung ſetzt; dieſer Griff wird auch mit einem Bolzen befeſtigt, welcher durch denſelben und durch die Seitenſtuͤcke H. II. geht. Gerade uͤber dem Querſtuͤck I. wird das Meſſer K. feſtgeſchroben. An beiden Seiten deſſelben wird der uͤbrige Theil des Cirkels mit zwei eiſernen Platten verſchloſſen, ſiehe L. M. Fig. 7 und 8; und beide hinter dem Meſſer V um ſo viel tiefer gelegt, wie man die Scheiben dick haben will. Das Meſſer iſt ſcharf an beiden Seiten, und ſchneidet, wenn der Handgriff E. aufgehoben b V und niedergedruͤckt wird, abwechſelnd mit beiden Seiten, Scheiben von den in b dem Rumpfe befindlichen Kartoffeln oder Kohlrabis ab. Fig. 7 zeigt dies Geruͤſt mit dem Meſſer K. von oben geſehen. 1 Fig. 8 daſſelbe von unten. 3 Der Maaßſtab A. gilt auch fuͤr dieſe Figuren. .( — d 1—. 3 4 Tab. I. Der Kartoffelhacker mit einem Kreuz. — 2 Fig. 9 zeigt dies Werkzeug an einer Wippſtange aufgehangen, um die Arbeit zu erleichtern. A. Fig. 9 iſt eine Art Spaten, unten an der Schaͤrfe mit V 1 Stahl und oben mit einer Holfter verſehen, in welche der Schaft B. geſteckt V wird, welcher an der Stange B. C. aufgehangen iſt, die auf der Unterlage D. ruht, und auf ſelbiger hin und her bewegt werden kann, um uͤberall in den e der daß rden. wer ſc die grif mit e H. ſernen Neſſer Neſſer jhoben den in Arbet efe wit geſtech lage D lin da 5 Trog hinreichen zu koͤnnen, in welchem die Kartoffeln befindlich ſind. Dieſer Spaten iſt unten mit einem Einſchnitt verſehen, in welchen ein aͤhnlicher Spa— ten, ſiehe Fig. 10 paßt; dieſer letztere hat eine Gabel, welche an beiden Sei— ten des Stiels des erſteren aufwaͤrts anſchließt, und mit einem Bolzen feſt— geſchroben wird. Dieſe Einrichtung gewaͤhrt den Vortheil, daß die Spaten auseinander genommen werden koͤnnen, um geſchliffen zu werden. f Tab. I. Der Kartoffelwaſcher. Fig. 11 zeigt dieſe Maſchine, von dem einen Ende geſehen. A. B. iſt eine 1 ½ Zoll dicke Scheibe. An der einen Seite derſelben wird in der Mitte ein Zapfen feſtgemacht. Solcher Scheiben ſind zwei, und auf dieſe werden unge— faͤhr einen Zoll im Viereck haltende Leiſten genagelt, ſo daß ſie einen Cylinder um die erwaͤhnten Endſtuͤcke bilden. Fig. 12 zeigt dieſen von der Seite zu— gleich mit der Kurbel, wodurch ſelbiger in Bewegung geſetzt wird. Um die Kartoffeln in den Cylinder zu bringen, iſt ein Stuͤck D. von jedem Endſtuͤcke ausgeſchnitten; dieſe beiden Stuͤcke nebſt den daran genagelten Leiſten bilden eine Art Thuͤre, welche mittelſt der Gehaͤnge bei E. auf und zu gemacht, und mittelſt der beiden Haken F. geſchloſſen werden kann. Solll die Maſchine gebraucht werden, ſo legt man ſie uͤber ein Gefaͤß mit Waſſer, und dreht ſie auf ihren Zapfen herum bis die Kartoffeln rein ſind, worauf man dieſe wieder aus der Thuͤre heraus ſchuͤttet. Die Unreinlichkeit faͤllt durch den zwiſchen den Leiſten gelaſſenen Raum in das Gefaͤß hinab. OiZy——-— Tab. II. Knowles's Pflug zu Waſſergraͤben. Fig. 3 zeigt die Schar im Plan. Sie haͤlt von der Spitze A. bis zum Anfang des Schaftes bei B. 11 Zoll, und die Laͤnge des 2 Zoll breiten Schafts von B. bis S. betraͤgt 3 Fuß. Die Breite der Schar von C. bis C. traͤgt 12 ½ Zoll aus, ſo wie der Abſtand von der Spitze A. bis C. 16 ½ Zoll. Fig. 2 zeigt den Pflug im Perſpectiv. Der ſchraͤge Plan D., laͤngs welchem die Erde hinauf gleiten ſoll, macht im Punkte B. einen ſpitzen Winkel mit der Grundfaͤche, waͤhrend der hintere Theil derſelben 13 Zoll uͤber die hori— zontale Linie S. erhoͤhet iſt. E. E. E. ſind drei Langeiſen, jedes 3 Fuß lang, 3 Zoll breit im Schnitt, und 3 Zoll dick im Ruͤcken, die mit dem Horizont einen Winkel von 340 bilden. Das vorderſte von dieſen Langeiſen iſt unten in der Oeffnung 1 in der Schar feſtgenietet und oben im Pflugbaum 2 Ellen 14 Zoll vom vorderen Ende befeſtigt. Die anderen beiden Langeiſen ſind ebenfalls in den Loͤchern 2 und 3 in der Schar feſtgenietet, nach oben aber in den beiden krummen Armen K. K. feſtgemacht, welche mit den hinterſten dickeren Enden mittelſt eines hoͤlzernen Nagels und eines Sengeuchſeſch den Pflugbaum befeſtigt ſind. Hier am Baume ſind die Arme naͤmlich 3 Zoll dick, waͤhrend das vordere Ende derſelben nur 3 Zoll ins Gevierte haͤlt. Die Entfernung der beiden aͤußerſten Langeiſen von einander betraͤgt oben, von den inneren Seiten gemeſſen, 1 Elle und 9 Zoll. M. iſt ein ſtarker Holznagel, welcher durch den Pflugbaum und die beiden krummen Arme geht, und in letztere mit den Enden gut eingekeilt iſt. I. iſt ein Eiſenbolzen, der ebenfalls mit der Mitte in dem Pflugbaum befeſtigt, mit beiden Enden durch die oftberegten krummen Arme geht, und mit Schrauben und Mutterſchrauben verſehen iſt⸗ um in ſelbige feſt⸗ geſchroben zu werden. Um einer jeden moͤglichen Spaltung vorzubengen, ſind die vorderen Enden der Arme mit eiſernen Ringen verſehen. Der Pflugbaum F. iſt 4 Ellen und 6 Zoll lang, 5 Zoll breit, 4 ½ Zoll dick in der Mitte und hat am vorderſten runden Ende, woſelbſt er rund iſt, einen Diameter von 3 Zoll. L. iſt eine ſtarke eiſerne Kette, die in der Achſe und hinten am Pflug⸗ nfaug on B. Zol laͤnge Vinkel hori lang, rizont ten in len 14 enfalls beiden Enden bbaum ahrend ng der Seiten ch den Enden n dem Arme ge feſt ſind gbaum te und bon? Pflu⸗ 2 baume mittelſt eines Buͤgels befeſtigt iſt, welcher an beiden Seiten des Baums hinaufreicht, und an ſelbigen mit einem Bolzen bei R.(ſiehe Fig. 2) feſtge— macht iſt. Z. iſt eine eiſerne Stange, die mittelſt einer Krampe oben auf den Pflugbaum und im Oberſtuͤck des Vorgeſchirrs befeſtigt, dazu dient, ſelbiges zu regieren. P. iſt ein bewegliches Querſtuͤck, das den vorderen Theil des Pflug— baums traͤgt, und indem es auf und nieder geruͤckt wird, die Tiefe der Fur⸗ chen beſtimmt. E. E. ſind zwei Staͤnder, dexen oberes Ende in das Ober— ſtuͤck O., das untere Ende dagegen in das Stuͤck 0. eingezapft werden, wel— ches letztere an der Achſe befeſtigt iſt. Sie ſind 1 Elle 6 Zoll lang, 4 Zoll breit und 1 Zoll dick, und von Loͤchern durchbohrt, mittelſt welcher das Quer⸗ ſtuͤck P. durch Huͤlfe zweier eiſerner Pfloͤcke V.,(ſiehe Fig. 2), die darin geſteckt werden, auf und nieder geſtellt wird. OQ. iſt, wie bereits geſagt, das unterſte Stuͤck des Vordergeſtells, welches auf der Achſe befeſtigt iſt. Dieſe iſt 1 Elle 6 Zoll lang, waͤhrend die Raͤder 1 Elle 3 Zoll im Diameter halten. S. iſt das Grundbrett, 1 Elle 12 Zoll lang, nach vorn 10 ½ Zoll breit; hinten iſt es nur 9 Zoll breit, und 4 Zoll dick. In die Unterflaͤche deſſelben wird der Schaft der Schar eingelaſſen, und mit Holzſchrauben feſtgeſchroben. N. iſt die Stuͤtze der Schar; das untere Ende derſelben wird in den Schaft der Schar im Loche No. 4 feſtgenietet(ſiehe Fig. 3), das obere Ende geht aber durch den Pflug— baum, und wird mittelſt eines durch ſelbigen gehenden Keils befeſtigt. W. iſt die vorderſte Saͤule, 4 Zoll breit, 2 Zoll dick; U. die hinterſte Saͤule, 3 Zoll dick im Viereck. Die Stellung derſelben ſieht man am beſten an Fig 2. V. V. ſind ſtarke Holznageln, welche durch den Pflugbaum und die Sterzen T. T. gehen, und dazu dienen, dieſe feſt zu halten. Unten werden ſie zugleich an die vorderſte Saͤule feſtgenagelt, und oben bei T. T. mit einer eiſernen Strebe zuſammen geſchroben. Die Laͤnge der Sterzen betraͤgt 3 Ellen, ſie ſtehen oben 1 Elle und 2 Zoll von einander. II. II. ſind zwei Keile, welche dazu dienen, den Streichbrettern G. G. ihre gehoͤrige Richtung zu geben. Tab. III. Der Planirpflug. Fig. 2 zeigt dies Werkzeug im Plan. Es beſteht aus einem Kaſten, C. G. und E. E., deſſen Seitenſtuͤcke bei C. ſpitz zulaufen, ſitehe Fig. 1 und 3. Dieſe ſpitz zulaufende Kante iſt mit einem 5 bis 6 Zoll breiten Eiſen beſchlagen, welches ſo lang ſeyn muß, wie der Kaſten breit iſt. Dies Eiſen iſt vorn ſcharf, damit es eben wie ein Spaten die zuvor mit einem andern Pfluge locker ge— pfluͤgte Erde aufnehmen kann, welche beim Vorwaͤrtsziehen des Werkzeugs, indem die Sterzen zugleich in die Hoͤhe gehoben werden, in ſelbiges eben wie in eine Schaufel oder Hohlſchaufel, hinein getrieben wird. Nachdem der Arbei⸗ ter alsdann die Sterzen wieder hinabgedruͤckt hat, wird die Erde wie auf einem Karren weg und nach dem Orte hingefahren, wo ſie abgeladen werden ſoll, und wo der Arbeiter alsdann nichts weiter zu thun hat, als die Sterzen wieder aufzuheben, um die Erde auf dieſe Weiſe auszuſtuͤrzen. A. iſt der Haken, in welchen der Vorſchwaͤngel gehangen wird, an welchem die Pferde ziehen. L. L. iſt eine Art Vorgeſchirr, in deſſen Mitte der ebengenannte Haken A. angebracht iſt, und von deſſen beiden Enden eine Kette laͤuft, die in die beiden Haken B. B. gehangen wird, welche an den Seiten des Kaſtens feſtgeſchroben ſind. Die beiden Sterzen H. H. ſind mit ihren unterſten Enden unter die beiden ei⸗ ſernen Ueberfaͤlle K. K. und E. E. geſteckt, deren letzterer verlaͤngert uͤber das ganze Hinterſtuͤck des Kaſtens geht, und zugleich dazu beitraͤgt, dieſen zuſam— men zu halten. Die Sterzen ſind außerdem an die Seiten des Kaſtens mit den beiden Bolzen F. F. feſtgeſchroben, und zugleich mittelſt der Zwiſchen— ſtrebe G. G. zuſammengeſchroben. Da dieſelben Buchſtaben in allen drei Fi⸗ guren das naͤmliche bezeichnen, ſo wird eine weitere Erklaͤrung derſelben wohl nicht erfoderlich ſeyn. Wenn der Pflug ohne Raͤder gebraucht wird, verſieht man denſelben mit einem Paar Schleifen, auf welchen derſelbe wie ein Karren laͤuft; ſollen aber die Raͤder angeſetzt werden, ſo befeſtigt man zuvor die Achſe quer uͤber den Kaſten. Fig. 1 zeigt dieſe Schleife bei J., Fig. 3 dagegen die Raͤder M. von der Seite geſehen. Der Maaßſtab A. gilt fuͤr alle drei Figuren. —— —28 à1— 6.. und 3. hlagen, ſcharf ker g kzeuge⸗ den wie Arbei ſeinem en ſol, wieden ken, in L.I gebracht Hakan en ſind. eden ei ber das zuſame ens mit wiſchen⸗ drer di zen wohl verſteſt Karren die Ache gegen di Tab. III. Der Rauchpuͤſter. Die Figuren 4 und 5 zeigen dies Geraͤthe, welches man dazu gebraucht, Feldmaͤuſe, Ratzen nnd anderes Ungeziefer in ihren Loͤchern und Schlupf⸗ winkeln, und Inſekten und Larven in den Treibhaͤuſern oder Gaͤrten zu toͤdten. Es beſteht in einem kleinen Blaſebalg mit zwey Ventilen, um un— unterbrochen Luft geben zu koͤnnen. Die Groͤße deſſelben duͤrfte ungefaͤhr 12 bis 14 Zoll Breite, und 20 Zoll Laͤnge betragen, die Roͤhre ungerechnet, welche 18 bis 24 Zoll lang, und ſo dick, wie ein kleiner Flintenlauf ſeyn kann. Mitten auf der Roͤhre iſt ein Kaſten von Eiſenblech angebracht, wel— cher von einander geſchieden werden kann, um das brennbare Material und den Schwefel hinein zu legen, womit man raͤuchern will. In dieſem Ka— ſten,(welcher eine Weite von 4 bis 5 Zoll haben, und 7 bis 8 Zoll lang ſeyn kann,) iſt im unteren Ende ein Roſt angebracht, um vorzubeugen, daß das brennbare Material nicht in die Roͤhre falle und ſelbige verſtopfe. A. zeigt den Blaſebalg im Perſpektiv, B. den erwaͤhnten Kaſten zum brenn— baren Material. E. iſt die mit kleinen Loͤchern verſehene Muͤndung der Roͤhre, von eben der Art wie man ſie bei den Gießkannen gebraucht, und die auf das Ende der Roͤhre geſchroben wird, wenn man es zu Larven in den Baͤumen oder anderem Zweck uͤber der Erde gebrauchen will. Fig. 5 zeigt den Durchſchnitt der Roͤhre. Tab. IV. Eine Handmüuͤhle. Fig. 1 zeigt die Muͤhle im Durchſchnitt. A. B. C. D. iſt das Geruͤſt, welches die Steine traͤgt. Es beſteht aus 4 Staͤndern oder Docken, die unten mittelſt der beiden Fußſtuͤcke(Schwellen) C. und der beiden Mittelſtuͤcke E. verbunden, oben aber durch die 4 Rahmſtuͤcke Z. vereinigt ſind. F. F. ſind Winſtrups Beſchreibungen. ztes Heft. B 10 zwei Stuͤcke, in welchen die Pfannen zu den Achſen E.. angebracht ſind. Dieſe Stuͤcke haben an jedem Ende einen flachen Zapfen, welcher durch die Staͤnder geht. Das Loch in den Staͤndern muß 3 bis 4 Zoll laͤnger ſeyn, als dieſe Zapfen breit ſind, damit ſie beim Verſchleißen der Steine nach und nach geſenkt werden koͤnnen. Auf die Stuͤcke F. F. werden zwei andere Stuͤcke U. U. in der Quere befeſtigt, und in der Mitte derſelben der Pfannbalken G. (oder die Tragebank) eingefalzt, und zwar dergeſtalt, daß derſelbe in allen Richtungen gekeilt werden kann, eben wie ein gewoͤhnlicher Steg in einer Muͤhle. II. iſt ein coniſches Eiſenrad, das auf der Achſe E.. befeſtigt iſt, und mittelſt der Kurbel P. in Bewegung geſetzt werden kann; will man zwei Leute dabei gebrauchen, ſo ſetzt man anſtatt des Schwungrades O. ſiehe Fig. 2, 3, an das andere Ende der Achſe noch eine Kurbel an. Das Kammrad IH. greift in das coniſche, an das Muͤhleiſen I. befeſtigte Getriebe; dies Muͤhlei— ſen geht oben durch den Borß O., welcher im Bodenſtein K. befeſtigt iſt. An dem oberen Ende des Muͤhleiſens I. oder der Haue iſt das Rien., feſtgeſetzt auf einen coniſchen laͤnglich viereckigen Zapfen. Fig. 5 zeigt dieſes Rien im Plan, und Fig. 1 und 5 zeigen, wie daſſelbe in den Laͤufer L. eingelegt iſt. N. iſt der Rumpf, in welchen das zu mahlende Mehl geſchuͤttet wird, und M. iſt der Schuh unter dem Rumpfe. Dieſer wird hinten an der Schuhleiter in zwei kurzen Ketten, und vorn in zwei Seile gehaͤngt, welche uͤber einen Kamm X. gehen, mit den Enden aber an die zwei Winden T. T. befeſtigt; da nun dieſe rund gedreht werden koͤnnen, ſo iſt man dadurch im Stande, den Schuh mit der Schnauze auf und nieder ſtellen zu koͤnnen, je nachdem mehr oder we— niger Korn in den Muͤhlſtein einlaufen ſoll. V. iſt der Hebearm, der bei V. auf einem feſten Punkte ruht, und mittelſt der Hebeſchiene mit den Tragebaͤn— ken F. verbunden iſt, ſo daß dieſe dadurch etwas gehoben oder geſenkt werden koͤnnen. R. iſt ein Gewicht, das an dem einen Ende einer Schnur haͤngt, deren anderes Ende an den Staͤnder befeſtigt und um das Ende des Hebearms gewunden iſt, wodurch das Gewicht R. im Stande wird, das ganze Steg— Geruͤſt nebſt dem darauf ruhenden Laͤufer contrabalanciren, und mittelſt der I1 t ſud Friction der Schnur, das Ganze auf einem beſtimmten Punkte halten zu koͤn⸗ ch di nen. S. iſt der Kaſten, welcher die Steine umgiebt, und auf welchem die n, als Schuhleiter ruhet; er iſt mit hoͤlzernen Deckeln verſehen, um das Staͤuben zu dnach verhuͤten. Da die Buchſtaben bei allen Figuren dieſelbe Bedeutung haben, Stuͤch wird eine weitere Erklaͤrung wohl nicht vonnoͤthen ſeyn. ken C. Der Maaßſtab gilt fuͤr alle fuͤnf Figuren. mallen einer iigt iſt n zwei Tab. V. Die Egge zur loſen Ackerkrume. Fig. 1 zeigt dieſe Egge im Plan, deren Beſtimmung iſt, Maulwurfshuͤgel zu ebnen. Sie iſt deshalb nach vorn mit einem Schaufeleiſen(Schaͤhlmeſſer, Ra⸗ ſenſchneider) A. verſehen, das unter dem vorderſten Eggebalken feſtgeſchroben iſt, ſiehe Fig. 1 und 2, mit den drei Bolzen 1, 2, 3. Sie beſteht aus den Muͤhlei⸗ 4. Ar ſgeſi drei Balken B. C. D., verbunden durch die drei Eggeſchienen E. F. G., und 1un einem vierten Balken, welcher mittelſt dreier Bolzen auf den mittelſten Egge⸗ eegt ſe balken feſtgeſchroben wird, ſiehe Fig. 2. Die Beſtimmung dieſes vierten Bal⸗ 5 3 kens iſt, einige Dornreiſer zu halten, deren dickere Enden zwiſchen dieſem und liler i dem Eggebalken feſtgeſchroben werden, waͤhrend die Spitzen unter dem hinterſten Kaum Balken liegen, und dazu dienen, die abgeſtochene und bereits locker gemachte da nun Krume zu ebnen. Der Haken H. wird in den vorderſten Balken mit zwei Scuſ Krampen befeſtigt, welche mit Mutterſchrauben I. K. verſehen ſind und dadurch det ihe feſtgeſchroben werden. rbei ſ Fig. 3 iſt dieſelbe, wie Fig. 2, nur mit dem Unterſchied, daß das gebin Schaufeleiſen hier mit drei Schaften verſehen iſt, welche ſelbiges etwas von dem werden Balken entfernt halten, damit die gelockerte Krume leichter zuruͤckkommen kann. — haͤngt ebearwe ze Sthh ttelſtde 32 12 Tab. V. Die RNundegge. Die Fig. 4 zeigt die in Mecklenburg und andern Gegenden gebraͤuchliche Rund⸗ egge im Plan. Sie beſteht aus 4 Balken A. B. C. D., verbunden durch die 3 Schienen E. F. G. In jedem Balken befinden ſich 6 bis 8 Zinken von Eiſen oder Holz, nach Beſchaffenheit des Bodens. Der Haken H. wird in der einen Ecke angebracht, und nur von einem Pferde gezogen. Tab. V. Eine verbeſſerte Egge. Da ich ſowohl gegen die Rundegge, als gegen unſere, Tab. 6, Fig. 6 abgebildete gewoͤhnliche Egge einzuwenden habe, daß die Vertheilung der Zinken ſo unordentlich wird, ſo habe ich hier eine andere Egge darſtellen wollen, welche vielleicht zweckmaͤßiger ſeyn duͤrfte. Fig. 5 zeigt dieſe Egge im Plan. Sie beſteht aus zwei Theilen, die mit den beiden Charnieren R. R. zuſammen gehaͤngt werden. I. K. L. M. und N. O. P. OQ. ſind Zwiſchenſtuͤcke von derſelben Breite und Dicke, wie die Balken A. H. B. G. C. F. D. E., und gehen durch dieſe letzten mit Zapfen, wodurch jede Haͤlfte der Egge ein Ganzes fuͤr ſich bildet, welche beide Stuͤcke aber nachher durch die erwaͤhnten Char— nieren verbunden werden. Die Zinken werden, wie auf dem Plane ge— zeigt, vertheilt, ſo daß die Furchen gleich weit von einander kommen. Da ich des Dafuͤrhaltens bin, daß die Wirkung der Egge um ſo groͤßer iſt, wenn jedes Pferd an einem Schwaͤngel ſein Stuͤck der Egge zieht, ſo habe ich hier zwei Haken S. S. geſetzt, welche mit zwei Krampen an die beiden vorderſten Schienen befeſtigt werden. Die Urſache, weshalb ich glaube, daß die Wirkung ſtaͤrker werde, wenn die Egge auf dieſe Weiſe gezogen wird, iſt, weil die Egge alsdann eine ſchwingende Bewegung hin Rund rch di Eiſen einen Fig. ig der ſtellen heilen, J. K. ee und durch e fuͤr Char⸗ mne ge⸗ mmen. groͤßer eht, ſo an die ab ich Weiſt ng hin 13 und her erhalten duͤrfte, indem die Pferde ſelten Schritt halten. Die Furchen der Zinken bilden dadurch ſchlangenfoͤrmige Linien, ſo wie es auf der Zeichnung abgebildet worden, und lockern die Erde auf dieſe Weiſe beſſer. In Schleſien gab man mir dieſes als den Grund dafuͤr an, warum man daſelbſt mehrere Eggen zuſammen bindet, und alsdann eine jede von ihrem eignen Pferde ziehen laͤßt. Tab. VI. Die Brakegge. Fig. 1. zeigt dieſe Egge im Plan. A. iſt der Haken, in welchen der Vor⸗ ſchwaͤngel gehangen, und der ſelbſt in die beiden Krampen B. B. befeſtigt wird, welche in den vorderſten Balken C. feſtgeſchroben werden. Die Egge beſteht aus 3 Balken C. D. E. und 2 Schienen F. F. Dieſe koͤnnen aus Holz oder Eiſen verfertigt, und an die Unterſeite der Balken mit 6 Bolzen, 1 bis 6, feſtge— ſchroben werden. Ich habe die Egge ſolchergeſtalt eingetheilt, daß die Zinken in derſelben ſo zu ſitzen kommen, daß die Einſchnitte von ſelbigen uͤberall gleich weit von einander fallen, wie ſolches auf der Figur bei G. G. gezeigt worden. Fig. 2. zeigt einen Balken von der Seite geſehen,. Fig. 3. denſelben vom Ende, und Fig. 4. eine Zinke im Plan, nach einem verdoppelten Maaßſtabe. Alle Zinken gehen durch ſtarkes Eiſenblech, das an die untere Seite der Balken feſtgenagelt wird, und wovon Fig. 5. ebenfalls im verdoppelten Maaßſtabe eins im Plan darſtellt. Tab. VI. Die gemeine Egge. 2 Fig. 6 zeigt die gewoͤhnlich hier zu Lande gebrauchte Egge. Sie iſt einem jeden zu bekannt, als daß es einer Beſchreibung dazu beduͤrfte. Ich habe ſie 14 hier bloß zu dem Zweck abgebildet, um auf das Unrichtige im Zuge und in der Vertheilung der Zinken aufmerkſam zu machen; da ſie aber von je her mit die— ſen Fehlern beſtanden, und alſo Verjaͤhrung daruͤber erlangt hat, wuͤrde ich durch eine Kritik derſelben wohl nur wenig ausrichten. Auf Tafel 5., Fig. 5., und Tafel 6., Fig. 1. habe ich gezeigt, wie die Zinken vertheilt ſeyn muͤſſen, indem ich es jedem denkenden Landmann uͤberlaſſe, ſelbſt zu beurtheilen, was das beſte ſey. A. zeigt, wie der Zug angebracht wird. Er zieht folglich die Egge an der einen Ecke ſchraͤg vorwaͤrts, wodurch die mehrſten Zinken nach der Mitte, weniger aber nach den Seiten hin fallen. B. B. zeigen die Fur— chen, welche von den Zinken gemacht werden, und zugleich, wie unordentlich dieſelben vertheilt ſind, welches ſchaͤdlich iſt und die Wirkung der Egge ver— ringert. Tab. VII. Duckets Hand⸗Saͤemaſchine. Fig. 2. zeigt dieſe Maſchine im Plan. A. A. ſind die Raͤder, deren eines um die Achſe herum geht, das andere aber an derſelben feſt ſitzt. Der Stiel oder die Deichſel O. geht durch den Saat-Kaſten bei E., und an dem andern Ende iſt ein Querholz oder Handgriff befeſtigt, womit der Arbeiter die Maſchine regiert. Im Boden des Kaſtens ſind fuͤnf Oeffnungen, durch welche die Saat auf die Einſchnitte 1, 2, 3, 4, 5 in der Walze Fig. 4. herabfaͤlt. P. P. iſt eine eiſerne Stange, durch welche die Schrauben zum Stellen der Buͤrſten gehen, deren Beſtimmung es iſt, die Saat zuruͤck zu halten, damit nicht mehr hindurch faͤllt, als in den Einſchnitten der Walze lie⸗ gen kann. F. F. F. P. F. zeigen die Handgriffe dieſer Schrauben, ſiehe Fig. 1., 2., 3., 5. Die Fig. 6, 7 zeigen die Buͤrſten und Schrauben in einem vergroͤßerten Maaßſtabe. G. iſt ein Stuͤck Holz, in desſen einem Ende die Buͤrſten befeſtigt werden; am andern Ende wird mit dem Bolzen I. ein in der nit de !de ih ig.5, nuͤſſen, „ was ich di n nach e Fur entlich ge ver⸗ eines Still andern aſchine ſhhe die abfäͤlt Stellen halten, lze lie „ ſeehe ben ii n Ende I. di 15 eiſerner Buͤgel angebracht, in deſſen Mitte ſich ein Loch befindet, worin die Schraube F. befeſtigt iſt, jedoch dergeſtalt, daß ſie in demſelben herum gedreht werden kann. Fig. 1 zeigt die Maſchine von vorne. 1, 2, 3, 4, 5 ſind fuͤnf Trichter aus Eiſenblech, in welche die Saat von der Achſe herabfaͤllt, und durch ſelbige furchenweiſe ausgeſtreuet wird. Fig. 3 zeigt den Durchſchnitt die— ſer Maſchine. A. iſt das eine Rad, O. die Stange, welche mit dem einen Ende im Kaſten bei E. feſtſitzt. L. ſind 5 Schieber, welche auf die im Boden des Kaſtens befindlichen Oeffnungen pasſen, und ſolche durch das Einſchieben derſelben ſchließen koͤnnen, ſo daß keine Saat durchgeht. P. iſt die fruͤher er— waͤhnte eiſerne Stange, durch welche die Schrauben F. gehen, mittelſt welcher die Buͤrſten H. gegen die Walze OQ. geſtellt werden. 5 zeigt die unter Fig. 1 erwaͤhnten Blechtrichter. Fig. 5 zeigt das eine Ende des Kaſtens, wobei die Buchſtaben dieſelbe Bedeutung haben, wie bei Fig. 3. Fig. 4 ſtellt die Achſe A. A. vor, welche aus Eiſen iſt, uͤber welche ſich aber eine abgedrechſelte hoͤl— zerne Walze befindet. In letzterer ſind die Einſchnitte 1, 2, 3, 4, 5 ange⸗ bracht, und uͤber die hervorragenden Kanten Krampen von Eiſendrath befeſtigt, um vorzubeugen, daß ſie nicht an den Buͤrſten abgeſchliſſen werden. Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen die Durchſchnitte dieſer Einſchnitte in einem groͤßeren Maaß— ſtabe und zu den verſchiedenen Kornarten. Der Maaßſtab A. dient zu den Figuren 1, 2, 3, 4 und 5, B. zu den Figuren 6 und 7, und der Maaßſtab C. zu den Figuren 8, 9 und 10. —u— .“ — —————————ͤ ———— H TAB I ——yöͤͤͤ 4 5 A E f 8 „ 4 FIG 5 — 8 M W— . W S = 2 —— —— A 1+ 122 — 5————— —höͤöͤöͤnͤͤnſ — inanmn 2 ſſ ————————— 4 V —