—— —— — Un. Si. Giessen — ☛— ——,——— —— ₰ „—4, 7 / ——— - 14 ( 1 5| BV Zie =< t en<< ie=< WIEN 32084415 X NNGBIVTIZE ne I BVM; je .„ANDB:“ NS pr JOEL 4N, WE„af von dem Commiſſair Johann Friedrih Meyer, Mitglied der Königl. Churſürſtl. Landwirthſchaftsgeſellſ Zim EIE Rbf wWnirr. == 8 9 42:9 oe mnrzzenez=z=zen CH 5 Gemeinheit, gemeinſchaftlichem Eigenthum, Geſammteigenthum verſie hen wir 1) jede Sache, deren volles Eigenthum mehreren Perſonen zugleich und un» getheilterweiſe zuſteht, 2) das dingliche Recht, ſo mehrere Perſonen auf eine und ebendieſelbe Sa- mz. cu/ geſeſſenen, oder das eine Dorf giebt Zehnten das andere niGt, Ohnmöglich kann die Theilung nac) der Qualität der Höfe gleichen Effect auf zwei ſo verſchiedene Dörfer haben, Endlich iſt auc das Theilnehmungsverhältniß„' welhes man für die Abſtuf- fungen der Qualitäten annimmt, als für den Vollhöfener etwa 8 Gtuü> Vieh -“== Halbhöfener-- 4=-- --== 3 Höfener oder Großköthne 2==- -“-== X Köthnerx I!-.. --“= Brinfſißer Lo--= auf jeden Fall und insbeſondere wegen der innern Haushaltsbedürfniſſe, gar nicht treffend. Denn die Familie des Brinkſißers iſt oft eben ſo ſtark, als die des Vollhöfeners, wenigſtens hält ſie mit den Verhältniſſen, die zwiſchen obigen Qualitäten angenommen ſind, gar nicht gleihen Shrit, Es iſt alſo unter andern nicht in Erwegung gekommen, daß der Viehſtand nicht blos um des Ackerbaueswillen da iſt, ſondern auch zum unmittelbaren Ge- brauF der Menſen dienen ſolle, In einem Berichte der Iurmärkiſqen Cammer an das königl. preußiſche General Oberfinanzdireckorium vom 5ten April 1791 wird geſagt “In einzelnen Fällen hat man zwar die Beſtimmung des Viehſtandes nach Hufen mit gutem Erfolg angenommen. Dieß geſchah aber wo die Jntes reſſenten damit einſtimmig waren, oder wo die Verhältniſſe zweier contris buablen Gemeinen gleich waren, und in ſolchen Lagen werden die Commiſs ſarien darna wmnunn *» SII Y Ge NR kerbau und Viehzucht aufrezahl, welxer und Wieſen, und zur Nachweiſung, welcher Viehſtand=- da der eigene Sewinnit an Winterfutterung beſtimmen ſoll=- auf die andern einem Intereſſenten zuſtehen den ſeparaten privativen oder gemeinſchaftlichen Hütungen gerechnet werden wuß, anzulegen, daß alle privativen und gemeinen Hütungen, die oft von großem Um fange ſind, vermeſſen und bonitirt werden. Die Vermeſſung und Bonitirung aller weitl&uftigen Aecker und Wieſen, aller privativen Hütungen, die eine Ge meine ſonſt noZz) mit andern Intereſſenten betreibt und mehrentheils in Heiden beſtehen, erfordert einen Koſtenauſwand, der den Vortheil der Separation größ: tentheils überwiegt, und die Intereſſenten ohne Landesherrliche Unterſiüßung zu Grunde richtet. Gleichwohl dienet dieſes alles lediglich) zur Ausmittelung des künftigen Viehſtandes auf der zu ſeparirenden Hütung. Hat eine Gemeine ſo» gar gemeinſchaftliche Weide mit angrenzenden Dörfernz ſo entfiehen viele Neben- ſeparationen, deren Ende nicht abzuſehen iſt. << Sind nun auch alle dieſe Schwierigkeiten gehoben3 ſo giebt die ſchwankende nnd unſichere Berechnung des Gewinſtes von Winterfutter für jedes Stück Vieh nene Gelegenheit zu Schwierigkeit und Koſten, ohne daß die Beendigung der Se- paration erfolgt, wovon das Ländchen Ninow einen auffallenden Beweis giebt. < Cs ſind noh keine allzemeine fihere Beſtimmungen vorhanden, wieviel Stroh ein Wispel Ausſaat, und wieviel Centner Heu ein Morgen Wießwachs liefert 3 ferner wieviel Morgen Hut auf ein Pferd oder auf eine Kuh, und was an Heu- und Strohfutter für jedes Haupt untrügliz zu rechnen iſt. “« Die den ritterſchaftlihen Taxprincipfen angehängten Tabellen, geben, als ohngefehre Berechnungen, eine bloße Anleitung. Witterung, Güte der Lände- reyen, deren Cultur ſelbſt die Beſchaffenheit des Viehes und ſeine Arbeiten be- ſtimmen, machen an jedem Orte, faſt bei jedem Individuum den Gewinnſt und 14=== Bedarf an Wintex- und Sommerſutter ſo verſchieden, daß eine allgemeine Res gel unmöglich wird, “« Dex Commiſſarius muß daher die Angaben der Intereſſenten, die ſie nach ihrem Vortheil ſpannen, annehmen, oder der ſchwankenden SCinſict des Boni- teurs folgen, oder ſelbſt willführlihe Sä8ße beſtimmen, «Wird alsdann die Balance der Sommer- und. Winterfutterung mit dem geweſenen Viehſtande gezogen 3 ſo zeigt ſich da gewöhnlich eine ſo ſehr in die Sinne fallende Disharmonie, daß dem Commiſſarius, damit die Berechnung zu- ſammen paſſe, nichts als ein arbitraires Reduciren übrig bleibt, “<« Dieſes Geſchäfft wird alsdann eine Quelle von unendlihen Monitis und Klagen der Intereſſenten, die mit ihrem völligen Ruin ſicz erſt endigen. << Sine Gemeine, die ihre ſchlechten Ae>er, Wieſen und Gärten dur< In duſtrie und Cultur zu einem Ertrage zwingt, den ſie nah einer gewöhnlichen wirthſchaftlihen Bonitirung nicht gewähren, ſeit undenklichen Zeiten einen ſtarken Viehſtand hält, das überflüſſige Heu ihrer Nachbaren aufkauft oder ihre Wieſen miethet, dabei aber jure lervitutis anſehnliche Weidereviere genießt, würde wis derrec Bieh auf das Weiderevier gebraern und Wieſen gewinnt, angerechnet be? Fommts ſo wird derſelben dadurd ein Viehſtand beigelegt, den ſie nie halten wird, die andere Gemeine aber, die an Früchten Mangel leidet und die Vieh! zucht ſtark betreibt, unendlich in ihrer Nahrung gekränkt. «« Hiezu kommt no< der Fall, daß eine Gemeine anſehnliche Brücher beſißt, die ſie aus Nachläſſigkeit zu entwäſſern und als Wieſen zu benußen unterläßt, wovon ihr das Winterfutter nicht angerechnet wird, dagegen der andere Theil ſeine Feldmar> dur 7 1 SEES EEN WÄRHSUGERGFD WEREUNG"=" 0 SEer als Hütung zu gebrauchen, er kann aber auch einen weit gröſſern gehalten ha* Erſter Theil. C 2 1; 8 Geenen ben, weil er das benöthigte Winterfutter, das vielleiht in der Nachbarſchaft leiht zu erhalten war zugekauft hat." Wie das königl, preuſſiſche Cammergericht über die vorhergehenden Gutach- ten und über andere Beſtimmungen des bei der Gemeinheitsauseinanderſeßung unterzulegenden Viehſtandes urtheilt, darüber wollen wir unten deſſen Bericht an das Juſtißminiſterium hören. Vorher will ih meine Meinung über die annoch übrigen oben benannten Theilungsmaaßſtäbe mittheilen, 57-455 Der Fuß der Contribution, wenn nehmlich der ſummariſche Betrag für die Acker- und Wieſenländerey und vom Vieh darunter verſtanden wird, würde ebenfalls die hergebrachten Weidenußungsverhältniſſe ſehr verändern, Die Beträge vom Hofe, Acker- und Wieſenlande für ſich genommen, kön- nen gar kein brauchbares Datum behuf der Gemeinheitstheilung abgeben, weil die Läudereyangaben im Cataſier ſo ſehr fehlſam ſind. Es giebt z. B. Fälle, da einige Contribuenten 2 aue) 3 und mehrmal ſo viel Land beſißen, als im Cataſter aufgeführt ſteht, Da nun nach den über das Contributionsweſen er- laſſenen Verordnungen der pflichtige Unterthan nur diejenige Länderey juſto titulo beſißt, wofür er Contribution entrichtet, oder von wel Quand El wre auf LV Oo a DH avs DIO3 wf baus elm Ni- 3 Pf. Hätte nun von 6 Perſonen, eine jede aus einer dieſer 6 Claſſen 5 Morgen Saatland und wären auf dieſe 30 Morgen, nach den Verhältniſſen des Contri- butionsanſaßes, 43 Morgen Weide gleiher Güte zu vertheilen; ſo fielen auf die 5 Morgen aus der Claſſe a= 18 Morgen -“=“ 5-..=“== b= 10= --== 5 ename ename mmm<== CC==1*08 Sp “m= 5 em. enn amm E 220512,== =“-=- 5..=“/“=-== f= 2- Eine fehlſamere Theilung, als dieſe ſeyn würde, wird man ſich kaum den- Und um dieſes Mißverhältniſſes willen hat man ſehr wahrſcheinlich ken können. die Viehcontribution von der Ländereycontribution unabhängig gemacht Dürfte und wollte man dennoern 3 Moräſte, Brücher und Hätungen zu Wieſen, und ſchlechte Weiden zu guten Hütungen umgeſchaffen worden; auch war der Klee- und Kar? toffelbau vor 40 Jahren noch völlig unbekannt," & Sollte nun der alte Contributionsfuß derjenige Maaßſtab ſeyn, wornach man die jeßige Futterung und Viehſtände beſtimmen will 3 ſo muß die Bered)- nung nothwendig unverhältnißmäßig mit dem jeßigen Gewinnſt und Bedarf aus» fallen, und es eben ſo gut ſeyn, als ob eine willführliche auf keinem Grundſaße feſtſtehende Berechnung geſchehen wäre," 1: cc Die Mindenſche Verfaſſung iſt von derXers, etwa das Plus was er, gegen die kleinen Dorfeingeſeſſenen verglichen, an uncataſtrirter Länderey ohne rechtmäßigen Titel und frey von Ab- gaben beſißt, ruh.n ließe und dann zur Weide gebrauchte, Das kann der kleine Wirth niht. Muß er von der geringen Morgenzahl ſeines Saatlandes einen Theil zur Weide liegen laſſenz ſo entſteht, bei ſeinen unverhältnißmäſſigen Haushaltsbedurfnißen an Korn, Milc Meneneune raren Ae amn we BAIIRDRREN erf Wennemer gn& meme ) intereſſirte Ortſchaft, und dieſe Beſtimmung iſt der Wichtigkeit der Sache, der Heiligkeit des Eigenthums auf die genaueſtmögliche Weiſe angemeſſen. Sie ſie- het daher da, wo dieſes unter dem Schuke der Geſeße ſtehet, untev den Thels lungsmitteln auch immer oben an. GC; 38+ Die Rechtsregel tantum praeſcriptum, quantum pollelſ!um, ſo wie die Vorſchrift in den die Ausweiſungen betreſſenden Verordnungen auch Landtagsab- ſchieden, daß nemlich den Aufhütungsintereſſenten die bedürfende Weide nicht ge? ſchmälert werden ſolle, weiſet auf die Theilung nach dem Viehſtande hin, CG. TI9+ In dem neuen allgemeinen Geſeßbuch für die preußiſchen Staaten heißt es im Iſten Theil «Die theilbahren Nußungen einer gemeinſchaftlichen Sache müſſen im Mangel näherer Beſtimmung, allemal nah dem Anredte eines jeden Intereſſenten getheilt werden," Ti. 17:%.44. 6. 338.““ Bei einer jeden Ausgeinanderſeßzung muß darauf geſehen werden, daß kein Theil gegen den andern verkürzt, in ſeinen Nukungen gez ſchmälert oder in dem freien Gebrauch ſeiner Grundſtücke gehindert werde,* Tit. 21. 4. 2.“So weit der Verechtigte ſich im wirklihen Beſiß der zu gebrau- henden oder zu nußenden Sache befindet, hat ſeine Befugniß die Eigenſchaft eines dinglichen Rechts." «Die Aufhebung einer Hütungsgerechtigkeit findet nur in ſo ferne ſtatt, als der Berechtigte ſeinen Viehſtand, den er auf die Hütung zu bringen befugt war, mit Inbegriff der ihm anzuweiſenden Wir? gütung ferner zu erhalten im Stande bleibt." 5141; „ Genhenpnezaungenzmitenä === 25=== Der Herx Präſident von Rebeur, ein vormaliger Mitarbeiter an dem Ausezinanderſeßyngsgeſchäfte im Brandenburgiſchen, ſagt in ſeinen Gedanken eines geübten Auseinanderſeßungs- Commiſſarii über die ſchifliche Verfah- rungsart,/ die bei Augeinanderſeßung der Gemeinheit zu beobachten, Berlin, 17774: StV. Seite 15.“** Die Arten des Viehſtandes, die Größe der Heerden, die verſchiedenen Ausübungszeiten nah Unterſchied dex Jahrszeiten, Wocen und Tage, der Bezirk der Abtriften und Hütungsreviere 2c, alles dieſes iſt mit Deutlichkeit und mit nöthiger Abſonderung zu Protocoll zu nehmen," -- 29.“ Wenn zwiſchen verſchiedenen Feldmarken einſeitige oder wechſelſeitige Hütungsreficht darauf nehmen 3 und alsdann kann" es ihnen nicht fehlen, ein richtiges Verhältniß feſtzuſeßen, worüber ſich aber unmögli< allgemeine Borſchriſten ertheilen laſſen," << Will ein Gutsherr mit ſeinen Unterthanen oder mit einer fremden Gemeine ſich ſepartren 3 ſo iſt die Sache mehrern Schwierigkeiten unterwor» fen. Oft hat die Shwäche der Vorfahren ſie verhindert, das Gut voll- ſtändig in Cultur zu bringen und mit dem gehörigen Viehſtande zu beſeßen. Dft haben unwirthſern, Wieſen und Weiden; das Raden und Urbarmachen wüſter oder vorher wenig cultivirter Aecker, Brüder und Heidenz der Anbau von Futterkräutern 3 kurz, alle wirthſchaftliche Opera- tionev, weldhe dur< den Erfolg einen bleibenden Nußen bereits gewährt haben, ſind dagegen als ſolche Verbeſſerungen zu betrac aus Fährläſſigkeit niee unterſtüßt werden," “Auch in dem Fall würde der ebenmäßig Berechtigte mit Zuſtimmung der Geſeße fordern können, daß der dur) erhöhete Cultur verbeſſerte Viehſtand des Nachbars bei Theilung der gemeinſchaftlichen Häütung nicht in Anſchlag käme, wenn hiedurker und Wieſen bereits verbeſſert hat, gewinnt gleichfalls außerordentlic) gegen denjentgen, welcher dergleichen Verbeſſerungen noch nicht vorgenommen hat. 8) Auerbau und Viehs zucht Rückſicht genommen; daß vorzüglich der in den Marken auf die Scr där er gn Großen- und kleinen vorgenommenen Abzapſungen von Brüchern, Ausradungen ganzer Heiden und durch Ausführung mehrerer beträchtlichen Meliorationen keine Vergleichung zwiſchen dem damaligen uad ißigen Grund und Boden mehr anzu: ſtellen iſt," IV.“Den Grundſaß des Flächeninhalts der Ländereyen, ohne Rückſicht auf die Güte der Grundſiücke betreffend; ſo iſt es zwar richtig, daß viele Rechtslehrer, vorzüglich Leyſer in Jure georgico lib. II. Cap. X, Nro 5 und 6. denſelben zum Grunde gelegt wiſſen wollen, obgleich leßterer am angeführten Orte ausdru>klic) ſic dahin äußert: qui majores habet poſſeſliones, magis et pluribus pecoribus paſcua fre quentet, An autem hic attendi debeat major numerus jugerum an vero eorum valor, in arbitrio judicis erit, qui penſatis, tam pascui quam poſſeſſionum qualitate et vicinorum conditione, certam utendi paſcui formam praeſcribet." «Allein eines Theils würde der Flächeninhalt nur dann ein principium re« gulativum abgeben können, wenn beide Theile nur Ae>er, Wieſen und Anger» hütungen haben 3 dagegen aber, wo zugleic) Kienheide, Torfmooren, Nebenhü tungen, Brücher u. dgl. genußt werden, würde dieſer Maaßſtab ganz unpaſſend ſeyn, nicht zu gedenken, daß bei Bauergemeinen mandher Eigenthümer und Dorfs- einſaſſe zum Viehhalten berechtigt iſt, welcher gar kein Land in den gewöhnlichen AFerſchlägen beſißt. Anderntheils aber würde man ſich durc; Annahme dieſes Grundſaßes von dem Hauptbegriffe einer wohleingerichteten Landwirthſchaft zu weit entfernen, indem nicht der Flächeninhalt, ſondern die Bonität der Acker s und Wieſenländerey, und deren zweckmäßige Lage und Verhältniß zur gehörigen Benutzung ländlicher Grundſtücke die richtigſie und ſicherſte Anleitung giebt," F 2 2 DefieEEEN<20 === dM<= V.“Der Grundſaß des Vorhandenen durers zurü>k, nach Ab- zug deſſen das übrige anno FER ee EE ee Iz SISSI GTE ALINE SENEREEIEESTEEN RR FR R HES (80 2 RA LIEDSEES, 4 5 R III EEE was unter einem wahren und bleibenden, bei Separation gemeinſchaftlicher Hütungsreviere auszumittelnden Viehſtande zu verſtehen ſey? ausgeführt haben und ſind des allerunterthänigſten Dafürhaltens: daß keiner der erörterten Grundſäße, abgeſondert, zum Zwee des auszu- mittelnden Viehſtandes mit Sicherheit führe, ſondern daß vielmehr bloß durc-- FEES , ), dy 32 4) d) Welches iſt der actuelle Viehſtand von Vieh aller Art in Rüſicht eines jeden Intereſſenten? und welches ſind die Gründe, warum dex Viehſtand dieſes oder jenes Verechtigten höher oder geringer iſt, als der ſeiner Nachbaren, welcher gleich große Grundſtücke und gleiche Gerechtſame hat? ingleichen wie ho; war der Viehſiand der verwis henen Jahre(ſo weit als man Erkundigung einziehen kann) und welches ſind die wahrſcheinlichen Urſachen der Verminderung over Er höhung? und endlich €) iſt das Vieh ohne Futterankauf gehalten worden? wobei au Sedna biene EEE mme u gemZeene ng ö EbÄn AI DREZ DE üs ammer eä NE 2 t Jan 1795 an das Königl, Juſtiädepartement über die bei Gemeinheitstheilun: gen anzunehmenden Grundſäße erſtattet bat, «ker möglih zu machen. Site erſeßen daher den eigenen Mangel dur< An- kauf, haben vermittelſt des leßtern ſeit undenklichen Zeiten einen ſtärkern Bieho ſtand gehalten, als ſie durchwintern können 3 haben damit ein gemeinſchaftliches Hüätungsrevier betrieben 3 und würden, wenn bei der Separation der Durders, als von dex Art des Gebrauchs ===ntitder ün en EDR EDER» winn 47 dien WEER %.2.de ün> Kii EE EEEES>. a 4422. zz 223 22 pax ', te em innä ät np EE 5 SEESEN ENGINE TE: zus wennn O 3 GREG EIDG deſſelben ab. Er iſt OI fFEHEN, je nachdem der Aker im Winterfelde mit Bei: zen odex Rocken, und im Sommerfelde mit Gerſte oder Hafer beſget, oder gar nicht beſtellet vaten 12 “eat der Beſißer ſih auf den Anbau der Gartenfeü Jungvieh= I Kuh I0-=-- Shaafe== I== 6. 3% Kommen in einem oder dem andern Dorfe wüſte Höfe vox 3 ſo iſt noth- wendig auf dieſelben Rückſicht zu nehmen. Inzwiſchen ſcheint es, daß ſolzahl, welche ſie- im M Wohtſtaude ſelbſt gehalten, oder auf andern ähnlichen Höfen ihres Orts gehalten nN wird, angerechnet werde. Denn es hat weder die Fahrläſſigkeit eines biSheri- y gen Beſilßers, noch deſſen ungewöhnlicher Fleiß in der Benußung des Weide- h. rechts auf die Beſtimmung des ihm gebührenden Antheils Einfluß, el Allgem. Geſeßbuch der preuß. Staaten 1. Th. 22 Tit. 5.142 und 143.1 CG... 38, as it Auch die Stückzahl des Viehes, ſo von den Dorfshirten und Hauslingen | im Durchſchnitt der Jahre ſeither gehalten worden, muß bei der Generaltheilung zu den Dorfsſummen hinzugezählt werden. Und wenn bei dex Specialtheilung über dieſe Stückzahl zum Beſten der Gemeine vfelleihßt anders disponirt werden 5 ſollte; ſo iſt dahin zu ſehen, daß die ſeither davon entrichtete Contribution nicht verlohren gehe. GS. 39- Die Viehſtände auf den Landesherrlichen Vorwerken, adligen und andern freyen Höfen, werden ebenfals naß dem Durchſchnitt einer ſolchen Anzahl von Jahren, als bei den übrigen Intereſſenten angenommen worden, beſtimmt; vor- ausgeſeßt, daß ſolche Höfe nicht etwa ganz oder zum Theil vereinzelt ſind. Im leßten Fall muß man in die vergangene Zeit weiter zurückgehen, und den Viehſtand ſolher Jahre aufſuhen, wo das Vorwerk oder Gut vollſtändig bes wirthſchaftet wurde. Bei gänzlicher Entſtehung einer zuverläſſigen Nachricht von den bei eigener Bewirthſchaffung vorhin gehaltenen Viehſtänden iſt, nachdem vor- gängig erwieſen worden, daß in<ern Zeiten ſchon eine Wirthſchaft- auf dem Gute, Hofe 2c+ geführt worden und die Länderey nicht etwa, wie die der Kir» hen, Kapellen 2c. von jeher verpachtet geweſen, dur<; Anfertigung eines wirth2 ſchaftlihen Anſchlages auszumitteln? wie viel Vieh von jeder Art zur Wirth- ſchaftsfährung nöthig ſey,; CS. 49, Wärde jedo< die dadur< heraus8gebrachte Stückzahl, zuſammengenommen mit der cataſtrirten Viehſtandsſumme aller Intereſſenten, mehr ausmachen, als naH der Bonitirung auf den geſammten Gemeinheitsräumen, mit Einſchluß der jedem Orte etwa no< überdem zuſtehenden Privat: und Nebenweiden zu weiden ſtehet3 ſo entſteht die Frage: wem das Deficit zur Laſt falle? Daß die con- tribuablen Mithütungsintereſſenten nie unter die Cataſter Stückzahl herabgeſeßt werden können, wie auc) die Ausmittelung nach der Winterfütterung ausfallen möge, dürfte keinem Zweifel unterworfen ſeyn; indem das Cataſter für die Be- rechtigung dieſer Stückzahl den bündigſten Beweis darleget, Und ſelbſt die über- zählige=- ſeit einer zur Verjährung hinreichenden Reihe von Jahren aufgetrie- bene Stückzahl von Vieh) mögte vor derjenigen vermehrten Stückzahl den Vor- gang verdienen, welche, nac) dem Winterfutterungsfus, durch Redhnung gefun den, aber noh zur Zeit nie aufgetrieben worden iſt, Wenigſteus redet die Bil- ---- «a% en 6 5=== ligkeit dafür, daß die Verminderung der beiderſeitigen Viehſtände, welche das etwanige Deficit nothwendig macht, ſich nur über die beiden zuleßt gedachten Stückzahlen verhältnißmäßig erſtre>en dürfe. E44: 4T- Nachdem mittelſt obgeda 66===> Th-il vom Ganzen dey: andern Viehart behütet habe- Iſt das geſchehen; ſo hat man blos für dieſen Theil der Zeit einen gleichmäßigen Theil des Viehſtandes bei dem in Rede be fangenen Thetlnehmer abzuziehen. Müßte man aber alle die Außenweiden und Privatweiden abſcers, zum Kornertrage und zur Wide, eingeführt iſt, und wo alſo jährlich gewiſſe Felder, Scläge oder Kop- peln ruhen und dann zur Weide dienen, da kann ſolche Dreiſhländerey, wenn ſie von mehrern Ortſchaften gemeinſchaftlich beweidet wird, behuf der Separa- tionsberehung, mit den zu theilenden Weiderevieren in eine Reihe gebracht werd n. Auch dann, wenn die Nußung der Weide einſeitig geſchiehet, iſt ſolche Drei“.> -<<<-<-<---- G ten === 69 Die mehrſton großen Höfe ſiud mit Zehnten verſehen und haben alſo zum Einſireuen Stroh genuz- Daran fehlt es aber in den meiſien Bauerwirthſchaf- ten und beſonders in denen,' die den Zehnten geben müſſen. Eine nähere Erörterung der ſchon in ſo vielen DruF und Handſchriften unterſuchten Frage: weldze Plaggenvarten für den einen odex den andern Boden paßten und nicht paßten, ob es rathſam ſey jedesmal aus der Miete= oder das eine mal mit Plaggen= und das andere mal mit reinem Stallmiſt zu dungen, kann hier zu nichts dienen, indem die Hausleute, wie au“=-- Halbmeyer..-.-.- 24 28 26 --“=-- Vollföthner<=-..-- I5 IT 2 -“= Halbköthnerx..-- mam 13 7 I0 -“= Brinkfſißer=.---.- 12 3 7% SEEEHR EREN X be! .J wirs m- 75 Samm Mo das Plaggenhauen von allen Intereſſenten auf allen dazu dienenden Weiderevieren gleichſörmig ausgeübt wird, und der Zehnte im Bedarf keinen Unterſchied macht; da pflegt man bei der generellen Theilung das erſte gleichſam ganz mit Stillſchweigen zu übergehen, und die Weide nach dem beim ikßigen Plaggeuhiebe ſtattfindenden Ertrage auf Kuhweiden anzuſchlagen. Dann aber wird dahin geſehen, daß jede Commüne von ſolher zum Plaggen- hiebe dienenden Heide ihren Antheit in natura exhalte« 8. 49 ad 2.“ vom"Heidhiebe, Es kommt hiebei, ſo wie bei dem Plaggenhiebe, Torfſtich und Bülten- oder Scollenhiebe nicht ſo wohl auf das eigentliche Bedürfniß der Intereſſenten als auf das Quantum an, was jeder derſelben bisher erweislic) und rechtsbe- ſtändig davon partkcipirt hat. Und wenn vielleicht die ſeitherige unwirthſchaft: liche Benußung dieſes R-hts Schuld daran wäre, daß ſolhes Quantum künftig nicht mehr erfolgen könnte 3 ſo wärden die Intereſſenten ſich) nicht zu beſchweren haben, wenn man bei der Theilung und dem Befinden der Sache gemäße Ein: ſchränkung müßte eintreten laſſen. Die Ausfindung der Nußungsverhältniſſe, iſt übrigens von eben den Um- ſtänden abhängig, welche ſo eben beim Plaggenhiebe erörtert worden ſind. Die Heide iſt auch für den Zehntgeber ein nöthigeres Surrogat, als für den Zehnt- nchmer und Zehntfreyen, und ich bin daher der Meinung, daß man aus Bil» ligkeitsgründen zu ſolcher Ausfinduug die vorhin nachgewieſen Wege einſchlagen müſßſ» Won jedoch) ein oder der andere Ort mit ungewöhlichen Streymiiteln z. B mit Schilf, Laub 2c. verſchen wärez ſo müßte darauf die gehörige Rü» ſicht genommen werden, R EE ZI ZI PPR PTE-= mme Je nachdem die Heide lang oder kurz und di oder dünne beſtanden iſt, geben 6 bis 10 Ruthen ein zweiſpänniges Fuder- Wenn aber Biößen oder ausgehauene Stellen mitunter vorkommen z ſo läßt ſich der Raum nach Fudern nicht beſtimmen, S. 5T- ad 4. vom Torfſtich. Sind alle bei der Theilung intereſſirten Ortſchaften zum Torfſtich und zu? gleich zur Weide berechtigt; ſo kommen, wenn das Moor als ſolches niGt etwa ſchon getheilt oder über deſſ:n Nußung ſchon ein Regulativ vorhanden iſt, fol- gende Fragen in ESrwegunz? 2a) ob die dur< die ſeitherige Ausübung erworbene Berechtigung blos auf das hausliche Bedürfniß gehe und worin ſolches beſteze? oder b) ob ſol) Ruthe. Owyngefehr 16 Soden machen I Cubicfuß, wenn er recht tro>en iſt, und dieſer wiegt dann etwa 18 Pfund, Dahingegen wiegt getrocknet 1 Cubicfuß von dem beſten ſzahl des intereſſentifſchen Viehes 3 ſo ergiebet ſich daraus ſchon von ſelbſt, daß bei den vorzunehmenden Culturar* beiten in der Forſt die durch die Bonitirung ausgefundene Kuhweidenanzahl im: mer in ſalvo bleiben müße- Im entgegengeſeßten Fall und wenn Weide- und Forſtgrundherrichaft eine Perſon ausmachte, li'ße fich wohl die Aenderung tref: fen, daß das etwanige Uebermaaß von der unbeſtandenen gemeinen Weide oder andere==“ dem Forſiherrn zuſtehende== zur Weide dienſame Grundſtücke, für die mehrere Befreyung der Forſt abgegeben würden, Und ſo wie dann an einer Selte aller Vorwand wegfällt, die für dieſe Holzweide feſtzeſ ßte StäFzahl in Zukunft zu vermehren 5 ſo ſind auch an der andern Seite den zur Holz" ußung Berechtigten ſolche Schranken zu ſeßen, daß ſie die Weideintereſſenten küuftig nicht beeinträchtigen können, Denn ſo wie der Jar amen/ 8 GERE Regel nac< die Servitute die Nußungen des Eigenthümers nicht aufheben dür- fen; alſo kann auc< der Forſtherr die Berechtigungen in den Forſten, welche dur< Verträge, Zulaſſungen oder durch den Ablauf einer hinlänglichen Verjähs rungszeit erworben ſind, weder auſheben noh ſchmälern. Und es iſt dann am meiſten dahin zu ſehen, daß dies verhütet werde, wenn die Bonitirung ergiebet, daß die geſammte Weide, mit Einſc ö G 74 4 Weidegang gezogenen Nußung, von der zur Entſchädigung abzugebenden Fiäche? Es können nac Ort und Umſländen au 18 angemeſſenen Größe zurück zu führen, CG. 64. 751: Won? Der 2>Mäſt Die Berechtigungen zur Maſtnußung müſſen nach dem Regulat!v oder naH der Obſervanz, die bei der bisherigen Betreibung derſelben ſtatt geſunden Hat, angenommen werden, arm R<< an << Zire- ma= m ad B. Die Werthe der auf den zu theilenden Gemeinheitspläßen ſtatt- findenden Nußungen ſind von jeder Nußungsart beſonders genommen, ebenfalls Zähler eines Bruchs, der die Summe aller Zähler zum Nenner hat und mas- hen in den Theilungsberechnungen, nach vorhergegangener Multiplication dur den für jede Commüne ausgeſundenen Zähler des oben 5. 25. unter A. erwehn: ten= für die Berechtigungsverhältniſſe der gleihnahmigen Nußungsarten for- mirten Bruchs, das Dividendum aus, welches, dur< den daſelbſt nachgewieſe- nen Diviſor getheilt, diejenige Verhältnißzahl zum Quotienten giebt, welche ſich zu der Summe aller=- für die verſchiedenen berechtigten Commünen nach ein» ander ausgemittelten Quotienten verhält, wie der Nußungswerth der in Frage geſtelleten Commüne zu dem ſummariſchen Nußungswerthe aller theilnehmenden Commünen, Die Nußung'n, wovon man durc< die Bonitirung, Taxation oder Zeugen? abhörung die Werthe auszufinden hat, ſind eben dieſelben, ſo oben 8, 27« bez reits nahmhaft gemazahl herunterſeßen muß. So unbeträchtlich jener Werth iſt, ſo ho< pflegt dieſe Nußung angeſchla gen zu werden, wenn bei dem praedio dominanti darüber angefragt wird. Und in dieſer Hinſicht würde es gut ſeyn, wenn desfalls Principia feſtgeſtellt würden, Für die Sommeraufhätung der Shöferey iſt die Ausmittelung des Aequi- valents ſo ſchwer nicht 3 und auch für die Winterweide iſt ſie es nie, die, nach Be: ſchaffenheit ihres Alters, der Ortslage und bisherigen Behandlung, bald dicker, bald dünner iſt, Erßer Theil. M Wenn ſie unwirthſhaftlich abgeplagget, das iſt, wenn beim oft wiederhols- ten Plaggenhauen die aus den vererdeten jährlihen Abgängen des Heidekrauts an ſich, ferner aus der Verweſung allerley leichter, wolliger, haariger, fediiger und dunnhülſiger Pflanzen und Gragarten, wozu Regen und Sturmwind, als die gewöhnlichen Hülfsmittel der natürlihen Ausſaaten, den Saamen herbeifüh» ren, auch aus den Rückſtänden der in der Heide lebenden und ſterbenden In- ſecten erzeugte Exddecke ganz verhauen und erſchöpft wird; ſo muß der Plaggens hieb nothwendig unterbleiben, oder man bewirkt einen Sandflug, deſſen zerſtöho rende Wirkung wir leider nur ſchon an zu vielen Orten im Lüneburgiſchen zu hen Gelegenheit haben. Die Räume dieſer Art ſind alſo vorgängig abzuſeßen, In Anſehung der ſodann übrig bleibenden Heide muß die Taxation ſic über folgende 3 Puncte erſtrecken: a) wieviel zwey oder vierſpännige Fuder Plaggen kann ein und das andere Revier von 1 Morgen liefern? b) Wieviel Jahre ſind zum Wiederwachſen, bis zum abermaligen Hiebe er- forderlich? c) auf wieviel Weide iſt während dieſes Wiederwacſens zu re, und 20 bis 24 Cubic- Fuß, nachdem die Plag- gen feuen ſind, maden ein zweiſpänniges Bauerfuder aus. Auf 4 bis 5 Fuder Plaggen in der Miete kommt 1 Fuder reſp. von altem oder friſchen Miſt, Cin Mann hauet 1äglic) 12=18 Fudey. mnmmmmmmnemmmmeeneeeezeeneeeennzenmemungg Her a ere er: ng an ge? nits ze icht (ag? 18. von vy OI=== ad b) in 10 bis 12 Jahren werden die abgeplagten Heidräume wieder zeitig, Hanet man ſie aber zu di>, ſo iſt das nicht der Fall. Und ſo wie alsdann die weogehauene Dammerde in der Zwiſchenzeit von einem Hiebe bis zum andern nicht völlig wieder nachwachſen kann; ſo wird ſolche in wentg Um? läufen völlig erſchöpft. Man findet Oerter, wo die Plaggen 2 Zoll di und wohl noh ſtärker gehauen, folglich die flach liegenden Wurzeln dex Heide faſt gänzlich zerſtört werden. Da wird dann elne lange Reihe von Jahren erfordert, bevor aufs neue Plaggen zu hauen ſtehen, Die An- gerplaggen können ſchon nach 3 bis 4 Jahren wieder gehauen werden. Indeſſen iſt es Berordnungswidrig im Anger Plaggen zu hauen. ad c) nach 3 Jahren, wenn gehörig gehauen worden, fängt der Boden wieder an zu benarben. Jm z5ten Jahre zieht ſich die Heide ſchon mehr zuſams men und vom bten Jahre an, kann die Weide ſc = 9 5=== den verſchiedenen Angaben aufgetragen werden. Bei Vermeſſung der Forſten und Hölzungen, welche der Aufhütung unterworfen ſind, iſt es nicht genug, daß die Grenzen und der Umfang aufs Papier gebracht werde, ſondern die verſchie- denen Holzſorten, Zuſchläge, Heiſtercämpe, Laub- und Nadelhölzer, Brüche, Blößen 2c- müſten ſeparirt vermeſſen, Zartirt und ausgeremägig vor» bereiten zu laſſen, und dann nicht ohne Roth) zu verändern, Nachdem die Bonitirung den Umſtänden gemäß geſchehen it, wird das Vermeſſungsregiſter dergeſtalt umgearbeitet, daß bei jedem Revier nicht nur der bonitirte Gehalt, ſondern auch eine beſtimmt? Nachricht von den Vieharten, wo- mit daſſelbe von jeder Ortſchaft behütet wird, hinzukommt. Aus dieſem ums gearbeiteten Vermeſſungsregiſter ſind dann Augszüge, in welchen diejenigen Wel- deſtüke, welche von einer geſchloſſenen Anzahl der Intereſſenten, ſeither beweidet werden, zuſammengerückt ſind, zu formiren, indem es zu weitläuftig ſeyn würde, wenn man über jedes einzelne Revier eine Separationsrechnung anfertigen wollte, Bei der Gemeinheit8aufhebung, wovon der unten 8, 131, vorkommende Entwurf handelt, wurden 119 Reviere des Vermeſſungsregiſters unter 22 Ab- ſchnitte zuſammengeſtellt, wie das die in ſolchem Entwurf eingerückte Wieder- holung der Shlußſummen jenes Extracts ergtebet. O- 70: Hiernähſt ſind bei den Viehſtänden, die Zuſäße oder Abzüge zu bewerkſtel- ligen, wovon oben unter A, an verſchiedenen Stellen geredet worden, In S. 131, unter Nr. 4. und 5, 134, iſt davon die Anwendung zu ſehen, GEE Ze Sobald die bishex erwehnten Vorarbeiten geſchehen ſind, kann zur Aus» einanderſeßungsrehnung g'/hritten werden, und zwar auf die Weiſe, wie unten Cc S. 131, Nr, 4+ gezeigt wird, C. oE: Durd) dieſe Rechnung erhält man inzwiſchen nur erſt die Verhältniſſe, wor: naFH die Weide zu theilen, und in dex Tabelle 8. r31. Nr. 6. werden nach ſol- t ſich daher zu den Eintheilungsarbeiten nicht. Auch iſt es überall nicht rathſam dieſelbe zu verdin- gen. Geſchiehet das; ſo hat man mit Grunde zu beſorgen, daß der Geometra auf dem kürzeſten Wege ſeine Arbeit zu vollenden trachten und alſo der Verſa, hung zu widerſtehen ſuchen werde, durch Zeitverluſt auf eine zwe>mäßigere Ab- theilung und Einrichtung zu ſinnen. Und doch iſt leßteres, nach meiner auf Ers fahrung gegründeten Ueberzeugung, von der äußerſten Wichtigkeit, C. 82» Es verdfenet nun dex Fall noch beſonders angeführt zu werden, da zwei Dörfer auf einem und eben demſ-lben Revier mehr als eine Nußung nach ver- ſchiedenen Verhältniſſen auszuüben berehtizt find. Es fällt von ſeibſt in die Augen, daß das eine Verhältniß eine andere Morgenzahl geben müſſe, als das andere. Es ſey 3. B. in einem Bruhe von 1363 Morgen A. und B. zur Holz? nußung und zugleich) zur Weide berechtigt, und zwar SEESEN IN- Oeaneniindnemnenn eenma 9 59 emnremmeenmenememmemmmemenn; a) zur Holzuußung A zu B= 1: 17 It: b)-- Weidenunhung A zu B= 15: 109, E Wird nun der Bruc getheilt der nach az ſo erhält A= 75,64 Morgens B= 1287,36 Morgen uh= bi;.--- A= 164,88== D= DROSS 129== rte und A bekommt alſo, wenn nach den Verhältniſſen unter a getheilt wird, 89,24 te Morgen weniger, als er, wenn nach den Verhältnigen unter b getheilt worden es wäre, erhalten hätte, Auf B wirkt beides in der nähmlihen Größe, aber um: je gefehrt. eg Nimmt man die beiden Verhältniſſe unter einem Nenner zuſammen; ſo fin: det man 817 1 9133 und darnach das Mittel aus beiden für: A"= 111,31 Morgen den=“ B= 1257,69=-=- din: Hiernach bekäme A in Beziehung auf die Holzuußung 35,72 Morgen zuviel und tra ia Hinſicht auf die Weidenußung 53,59 Morgen zu wenig. Da nun die erſte ſu; Nußung zu ver- leßten, dem Werth na<, wie 6: 4 ſich verhält, und 35,72 Abs mal 6 gleich) 53539 mal 4 iſt; ſo trift zwar, wenn man auf die ErreiFung des Ey mittlern Werths ſich einſchränken darf, die Theilung nach den leßten Verhält- niſſen zum Ziel. Wenn aber an dem einem oder dem andern Orte die Holz. nußung etwa ſo vorzüglich wichtig wäre, daß zufolge der Mehrheit der Stim» men nach ſol =.== Weide bh,= 42,30== 8,46== in allem 225,32 Morg.= 58,75 Kuhweide Es kann aber derſelbe, um der Holz- nußungswillen,[vom Bruce nur er- halten 5;; 2- 75,64== 18,91=== und muß alſo von der Weide haben in 149,68 Morg.= 39,84 Kuhweiden Den Normalwerth hievon beſtimmt die Diviſion der 39,34 in 149,68 zu 3,757 Morgen auf die Kuh. GSeßt man nun dieſen Werth mit den Werthen der beiz den Weider&ume, wovon die Abfindung zu nehmen iſt, ins Verhältnisz ſo fin- det man den Antheil von 2..2..33,01. Morgen=. 16551 Kyhweiden -- ba. 106,67.=-=(23,432-“-- dazu den Bruhtheil von 75,64“=== 12,91=== -= giebt wie oben 225,32 Morgen= 58,75 Kuhweiden, dD TY GRERIIIIEEE Ze=== LOT<=-=--=-=- venn 2,000 1,243. 39,84 222= 16,51 Kuhw.= 33,01 Morgen NL FEIRSS SUPRE EE 53-000 3/00. 39,84 Ee= 23,33--= 116,67== Würde dieſer Vergleichsvorſ 47,22 / ct 5,9000 0,945. SOE= 19, 12--==95,60=- 2,5% = 50,59Kuhw.=174,30 M. dazu für den Bruchtheil, auc Plaggenhiebs- und Mooraum:- P Etz 27,16===137,64= Und man erhält, wie in der Tabelle= 77,75Kuhw.=311,94Mg. Der Fall kann noch mehr verwickelt vorkommen. Es hätte z. B. ausbe- dungen ſeyn können, daß der Weideraum uuter Nr. 2 oder unter Nr. 3 gevau nad) den Weideverhältniſſen vertheilt werden ſolle, oder es könnten mehrere Bovitäts- laſſen geſunden ſeyn. Es kommen Fälle vor, da es deren 12 und darüber giebt. Aber dieſes alles macht den geübten Geometra nicht verlegen, Es kommt bei ihm darauf an, daß er eine richtige Charte und ſo viel möglich eine genaue Bonitirung vor ſic) habe, auch hinlänglihe Kenn.uiß im Rechnen beſiße und === 104==== vor allen Dingen ein fleißiger und redliher Mann ſey, dem die Beförderung der Wohlfarth ſeines Nächſten warm am Hrzen liegt, Aber nicht blos der Geo: metra, ſondern auh die Commiſſarien und alle diejenigen, welche in dieſer Theis lungsangelegenheit arbeiten, müſſen die Wichti„ak-it des Geſchäfts in aller Hin- ſicht völlig einſehen und beherzigen. Sie müſſen das aroße Vertrauen, das man in ihnen ſcht, indem man einen auſehnlihen Theil des BV-pinögens ihrer Mit- menſchen gleihſam in ihre Hände niederlegt, und ſie zu deren Bertheilung, nach einem gewiſſen Verein, beauftragt, in jedem Betracht, ganz verdienen, und dies dadur RESI amen <==] Gf)-- tel, zu dem vergrößerten Ackerbau in ein=- wenigſtens nicht minderpagliſhes Verhältniß, als das bisherige war, geſeßt werden würde, nur die 15te ver- langt werden, Ein regulärer Wirthſchaftsbetrieb müßte aber auf jeden Fall für beſtändig feſtzeſeßt werden. Daher dürfte nach der ſpeciellen Gemeinheitsaufhes bung, vor der von Guts- und Zehntherrſckerwirth- ſchaft, wie das im Dannenbergiſchen, Lauenburgiſchen, Mecklenburgiſchen 2c, w9 es feine Zehnten giebt, die allgemeine Erfahrung lehrt, Könnte man die Zehntgeber und Zehntnehmer überzeugen, die erſten da- von, daß mit der Angabe des 1oten Theils ihrer Früchte(der läſtigen Fuhren in der hilleſten Arbeitszeit und der Abhängtagkeit von dem Zehntzieher nicht zu gedenken) zualeich ein beträchtlicher Ertragsverlvſt für die übrigen 3 ihres Ak- Fers verknüpft ſey, die leßten aber davon, daß dieſer Verlufi auch das ihnen von der Feldmark zuſtehende 55 treffe, und daß die Differenz, wenn in ihrer eigenen Akerwirthſchaft das Zehntſtroh mit verbraucht wird, die meiſte Zeit nicht ſo groß zu ſeyn pflege, als der Betrag des baaren Geldes, das für die: ſes Stroh einzunehmen geweſen wäre; ſo mögte wohl ein Surrogat für die Auf; hebung des Naturalzehntens auszufinden ſeyn, Und zu einer ſolhen Ueberzeu- gung fann folgendes einen Beitrag machen, Von mehrern lande8herrlichen Pachthöfen ſind in neuern Zeiten die Zehn? ten getrennet und den Zehntpflichtigen nach einem auf den wahren Werth des reinen Korns und Strohes berechneten Ertragsanſchlag eingethan worden, Zu einem dieſey Pachthöfe von 350 Morgen eigenem Aer gehörten meh- rere Zehnten von 6742 Morgen, 3 bis 4 fältigen Ertrages, wovon jedo< ohn? gefehr Ztel jährlich ruhete. Der größeſte Theil des Zehntſirohes, deſſen Ger === 11.2====== ſammtwerth, nach den geführten Haushaltsregiſtern, zu 570 Rthlr, angeſchlas gen worden, wurde behuf des Vorwerkshaushalts verbraucht, Jene Haughalts- regiſter ergaben, daß dex Vorwerksacker, von welchem jährlich ohngefehr 4 zur Weide liegen blieb, im Rocken 4%, in der Sommerfrucht aber das 4te Korn gegeben habe, Hiernach wäre nun der reine Ertrag des Ackers im Durchſchnitt der Jahre höchſtens auf 350 Rthlr. zu rechnen. Es muß um ſo inehr auffallen, wie unvortheilhaſt hier biöher das Zehnt: ſtroh verwandt worden, als bet dex nunmehr geſchehenen Koppelwirthſchaftseins- richtung der zeitige Pachtinhaber wenigſtens eben ſo viel Korn, als bisher ge bauet worden, zu ernten hoft, ſo daß alſo jene 570 Rthlr. als reiner Gewinn zu betrachten ſind. Bauen aber die zehntpflichtigen Unterthanen auf ihrem Ak- ker, nachdem demſelben das ſeither abgegebene Zehntſtroh nunmehr zu Gute kommt, künftig auc nur 75 Korn mehr als bisher 3 ſo gewinnen ſie ſchon mehr, als ſie für ſol 50 2 METE 1005.20) WIRE RUHE T EN SR R der Zehnte abzukaufen ſiände, daß jedo Abgaben 2c. jeder: 90 Rthlr. anſtatt ohne Egaliſirung erhalten würde A an Saat und Weidelande g 5 233 Morgen 2 2 DGE GEESTE: 2 187== und Vieh und Abgaben blieben dann auch wie vorhin, Angenommen es würden, wie es bei dev 7 ſchlägigen Wirthſchaft die Regul mit ſich bringt, 3 ſo in dem einen als in dem andern Fall geſäet 3; ſo litie die Ausſaat des A bei der Egaliſirung einen Abgang von ro Morgen. Wird der Ertrag zum aten Korn, halb Roc>en halb Hafer, angeſchlagen z ſo iſt die Cin- nahme von 1 Morgen bea>erten Landes, da die Bearbeitungskoſten bei einem Hofe, der um 10 Morgen willen weder mehr Menſchen noch Zugvleh zu halten gebraucht, nicht in Betrachtung kommen können, im Durchſchnitt der Jahre auf 3 Rethlr. zu rechnen. Eine Kuhweide iſt wenigſtens auf 2 Rthlr, anzuſchlagen-. Und dar» nach verliert alſo A bei der Egaliſirung in x10 Morgen Ausſaat=---- mmm 30. Nhl. - 4 Kuhweiden----.-=- 8=- macht 38 Rihl. An ? hq; Wenn alten .(ind rden egul e die d der Cin Dofe, ucht, hlt, ) dars === 119====== Transport 38 Rthl. Wenn nun dagegen an den Abgaben auch abgeſeßt werden- 10= x ſo verliert A denn doZ immer noh 2; 2 2 7" 58 Rh. welche B gewinnt, Der Fall kann oft für A no auf 200 Morgen. Denn bei dem Nebeneinanderhäten müſſen immer beträchtlihe Zwiſchenräume gelaſſen werden, damit die Heerden nicht durch einanderlaufen, Au fällt bei der getheilten Weide der durch die Lage des Orts oft ſehr begünſtigte Misbrauce? 5!» Erſier Theil. 2%: eu Js 3) ob die Hütung an allen Tagen der Wohe und zu allen Jahrzeiten, oder an gewiſſen Tagen und zu gewiſſen Zeiten ſtattfinde? 4) wieviel nach dieſem Verhältniß der Zeit von jenem Scafftande auf dasje- nige Revier, weldes von deſſen. Aufhütung befreyet werden ſoll, anzurech» nen ſey? 5) ob man Grundſtücke, z. B. AFer- oder privative Hütungsreviere zur Ent- ſchädigung abzugeben habe, und wieviel von ſolhen nach dex Bonitirung abzugeben ſeyn werde? oder 6) ob ein Befreyung8zins an Gelde oder Früchten'ausgemittelt und angenom» men werden ſolle? CC. 108: Bei dieſem letzten Puncte iſt beiläufig anzuführen, daß in der Inſtruction für die preußiſchen Auseinanderſeßungscommiſſarten, wie ſie wegen der Scäferey- Gerehtigkeiten und deren Ausgleihung ſich zu ver- halten haben, feſtgeſeßt worden, daß für jedes ro0 Schafe, ſo vollſtändig von dem praedio ſerviente ausgeweidet worden, von dieſem dem praedio dominanti jährlich 8 Rthl, oder ein Winſpel Weide Hafer(=42 Neubräunſchw, Himten) entrich- tet werden ſolle, 9 400-« Daß dieſes Suvrogat bei uns nicht entſchädizend ſeyn würde, wird jedem Wirthſchaftsverſtändigen von ſelbſt einleuchten. Nah meinem Dafürhalten würde es auf folgende Weiſe auszumitteln ſey1. WMan rechnet 8 bis 10 Schafe zur Weide für 1 Kuh), folglich gleihen 100 Schafe ro bis 12% Kuhweiden, Auf eine Kuhweide können 2 bis 10 und mehrere Morgen fallen, und wenn die Scäferey mit der an jedem Orte darauf fallenden Morgenzahl abgefunden wird» ſo behält ſie, die Winterweide ausgenommen, was ſie hatt« CESoll aber die 0 MENZ SiſEenewermennmggegeee Abfindung in Gelde'geſchehenz ſo iſt, um deren Werth zu beſtimmen, jene Morgen oder Kuhweiden Anzahl zu Gelde abzuſc<äßen. Auf das allerwenigſte wird man für eine ſolende Stückzahl der Vollhöfener, der Halbhöfener, der Köthner, der Brinkſißer 2c, jede für ſich zuſammen und vertheilt dann dieſe Stückzahl auf die einzelnen Individua einer jeden Claſſe. 6. IL. Wenn andere dagegen der Meinung ſind, daß man bei der ſpeciellen Ge- meinheitstheilung von dem bei der generellen Theilung gebrauchten Maaßſtabe abſpringen und nun nach dex Menge der Beſißungen oder wohl gar nah den Verhältniſſen, weiche in den im Regiſter gebrauchten Qualitätsbenennungen lies gen, theilen könne; ſo kann ich derſelben aus folgelden Gründen nicht beitreten. O2 === 124 Wenn die von den kleinern Dorfseingeſeſſenen ſeither geſchehene Benußung der gemeinen Weide und die Entrichtung der Viehcontribution den Anſäßen, die bei dex Contribautionsbeſchreibung in den Urverzeichniſſen notiert worden, gemäß iſtz fo kann bei der Generaltheilung die Forderung des ganzen Dorfs an die übrigen mitberehtigten Dörfer nicht beſſer gegründet ſeyn, als die Forderung der gedachten kleinern Eingeſeſſenen an die Großen ihres Dorfs, wenn ſie nemlich bei der Specialtheilung nach den aus ſolchen Urverzeichniſſen hervorgehenden Vey»- hältniſſen auseinandergeſeßt zu werden verlangen. Die einen gründen ihre For- derung auf die Summe des conſcribirten Viehſtandes, die andern die ihrige auf die in ſolcher Summe aufgenommenen Beträge von den zu jevbex Claſſe von Sins wohnern gehörigen Jndividuen. Schon in bex Vermuthung, daß bei dem Anſaß dex VWiehcontribution man die Abſicht gehabt habe, von einigen Dorfsindividuen, für eine größere Stückzahl Viech, Geld zu nehmen, als man in der Folge ihnen auf die gemeine Weide zu treiben geſtatten wolle, würde eine Beleidigung liegen. Und die bisherige unge- fiörte Zulaſſung mit dem gehaltenen Bieh und die oben Seite 18 angeführte Ins ftruction vom roten Jun, 1657 widerlegen jene Vermuthung zur Gnüge. Bes bt lte die Gemeinheit ihren Fortgang; ſo würden, wenn man die kleinern Dorfs- einwohner aus ihrem bisher ungeſtörten Beſiß zum Theil verdrängen wollte, die Geſeße ſie zuverläſſig in Schuß nehmen. Wenn aber das wäre; ſo würde man es hart finden müſſen, ſie bei der Specialtheilung dieſes Schußes beraubt zu ſchen. 82...172. Der Grund, aus welchem man eine ſolGe harte Maaßregel zuläſſig findet Fann, wird vermuthlicH der ſeyn, daß man bei der Specialtheilung die Weide zum Acker in das befimöglihſtte Verhältniß ſeßen will. Und dieſer Zweck ifi fo wichtig und näßliHh, daß das etwanige Üebermaag an Weide bei allen Theiluns gen, zur Erreichung deſſelben, vorzugsweiſe verwandt werden ſollte, Ge === 125 Dagegen ſcheint es mir vach Seite 43 wider Reczahl tin Kechnung bringen wie zu dürfen, daß die kleinen einer Claſſe den größern derſelben können gleich ges nun macht werden. elnen 6 u Jn Städten und FleXen, wo alle oder ein Theil der Bürger Vieh hält und etliche derſelben A>erbau treiben, der AFXer aber zum Theil oder aanz eini- 7 gen Begüterten, die in der Stadt oder in deren Nachbarſchaft wohnen, gehört, DN koſtet es Mühe ſich über den Theilungsfuß zu vergleichen, |'„H Claſſe S. 12275 altmi| j; Son bei der generellen Theilung wollen ſolhe Städte' und Flecken nicht, T | is daß von der höchſten Stückzahl Viehes, das zu irgend einer Zeit ohne Widex»- 3500 ſpruch gehalten worden, ſondern von einer na den Häuſern angegebenen Stück- „x ei % zahl ausaegangen werde» Die übrigen Intereſſenten pflegen dann ihrerſeits dar- yn Erſter Theil, R IEA IELNZD IGES 1 20 amen wurd auf zu beſtehen, daß na heiz rung Fal t iſi das nmen 8 bei: F2 2.4248 Bei der ſpeciellen Vertheilung der aus der Generaltheilung erworbenen Stückzahl kommt es nun bei den Städten und Flecken, nach meinem Oajürhyals- ten, auf die Srörterung folgender Fragen an I) participiren alle Häuſer, mithin auch diejenigen, welche, ſo lange man denfen kann, fein Viegh gehalten und deren Einrihrung auch gar k-ine Biehhaltung zuläßt, von der bei der generellen Gemeinheitsauseinander«s ſeßung erworbenen Weide?; 2) iſt die Theilnehmung für alle Häuſer gleich, oder iſt ſie für einige größer, für andere geringer? 3) ſind die Begüterten, welche ihr Land unter die Bürger vereinzelt haben, auc bei der zu theilenden Weide intereſſirt und finden ſich Nachrichten, daß ſie zu irgend einer Zeit ihren Acker ſelbſt bewirthſchaftet und wieviel Vieh ſie derozeit auf die"Weide getrieben haben, oder gehören die Lände- reyen zu Klöſtern, Kirchen, Cämereyen oder ſolhen Stiftungen, wovon nie eigne Wirthſchaft geführt worden? 4) wie verhalten ih nac< den Reſultaten dieſer Fragen die Participationss rechte der eigentlihen Städter zu denen der Begüterten oder der Eigen- thümer des vereinzelten Ackers? ad 1) Die Beantwortung dieſer Frage ergiebt ſich zu Zeiten aus Scen ganz unentbehrlich ſey und ſolches nicht be: auf ſtehen könne, wenu man bieſelbe um der Theilung willen, wegräumen größt werde. von Das commiſſariſerleute ad a. wegen gleicher Theilnahme an den nachgewieſenen 4 Nußungen, für ſolche theilt na mmm nnn en nrg 135=== wo Spanndienſt mitunter vorkäme, dieſen die leßten gegen den Handdienſt der erſien leiſten müßten, ad d. Daß die AFerleute eine ihrer bisherigen unbeſtrittenen Aufhütung gemäße Abfindung von dex Weide um ſo mehr verlangen können, als ſie im wi- drigen Fall an ihren wohlerworbenen Rechten würden geſchmälert werden. ſ. Allgem. Geſeßbuch für die preuß. Stgaten 1. Th. Tit. 17. 8.338 339. Tit. 17. b. 2. IEE 2202022008 Dahingegen können jene Feine Veranlaſſung haben den Nichta>erleuten ein gröſ: ſeres Weideret zu laſſen, die damals ſtattfanden, als beide Contribution bezahlten, Klöſter, Kirhen, Cöämereyen 2c+ die auf ihren etwanigen Ländereyen nies mals eigene Wirthſchaft getrieben und alſo kein Weidereerleuten auszumitteln, 23d 4. Die Beantwortung dieſer Frage iſt von den Reſultaten der vorhergehens- den 3 Fragen abhängig. Um dasjenige, was über Städte und Flecken von 8. 123. bis hier geſagt worden, noch etwas mehr zu verdeutlichen, laſſe ich hier den vorläufigen Plan über die verſchiedentlich) angeführte Theilung zu C mit abdrucken, eſagt Plan Vorläufiger Plat über die Theilung der C== IW SEGEN BU Die eigentliche Größ? der zu theilenden rinasumher be friedigten Fle>enSsweide, läßt ſich nicht ehender genau ang? ben, als nachdem eine neue Vermeſſung geſchehen ſeyn wird. JIndeſfen ſcheint es, daß die in ante aciis vorläufig geſchehene Angabe von 6839 Morgen, nach dem ſeither darauf gewet| deten Vieh erwogen, wenigſtens nicht zu groß ſey und daß, man alſo dabei vorerſt ſiehen bleiben könne. Cs ſind nem lim im Durchſchnitt von 10 Jahren, und zwar von Mi: Ha lis 1776 bis dahin 1786, an Pferden, Hornvieh, Schweinen und Schafen, wenn alles auf Horyvieh reducirt wird, und die Brüche in Decimaltheilen ausgedrückt werden, Flächen|[Kuhwets Gehalt Mrg. Rt.| | den 2 | 3 4 |'5 Nrg« darauf geweidet worden-.-- 334,4 Stück! Dazu kommen no<* für die Predigerwittwe, den Schullehrer und 9 Anbauer---- wi. 14,0 --- die Hirten und verpachtete Gräſung pptr- T1,6== in allem alſo--==. 360,0 Stack! Davon gehen wieder ab?( 1) wegen der bisher zu Hülfe gekommenen Stop- pelweide von 17 Hufen Land, nemlich von 5 Lehnhuf:n, 11 Hufen Fle>kens- und 1 Hufe Pfarr- Land,» Wenn man, wie ſonſt gebräuch| | -<<<<== === 140=== Fortſeäßung, Transport 360,0 Stü>| lich iſt, die Dauer der Stoppelbehütung, eins dem andern zu gute gerechnet, auf 5 der ganzen Weidezeit=- und auf eine Kuhweide 3 bis 4 Morgen, mithin im Durſchnitt 35 Mox- gen 6 mal, alſo 2x Morgen, dann aber die Hufe zu ohngefehr 42 Morgen anſchlägt: ſs Fommen auf die Stoppyelhütung für jede Hufe 2, folglich) auf 17 Hufen= 34 2) für die Behütung der zu 64* Fuder Heu cataſirirten Wieſen etwa===. 8 --“-42,0= alſo bleiben für die Weide an ſih 318,0 Stück Theilt man nun 680 Morden durRt.]| 1 Morg. 680 Schaf: und Shweine- Weide, allo= 27== | Lat; 59 Kuhweid,! we = 141 FortfeBung Transport 59 Kuhweid. c) für die Prediger Wittwe, den Scullehrer und die 9 Anbauer in allen-- 14== abzuziehen mit== 73 Kuhweid, Für diefe ſind zu rehnen, wenn man, wie es bei der| bisherigen Nußung war, die Kuhweide zu 25 Morgen ans nimmt=.=. 155 Morg, 15=Rth. und für die hinzufommenden neuen Wege oder Redders--- 4= 75= Mt BgRgpRgRpBpRRRBRBl ÜR eee abgezogen bleiben zur Vertheilung-= So viel ſiHh nah dem Augenmaaß beurtheilen läßt, iſi die Hälfte von dieſem Reſte der 520x Morgen mit Ellern holz bewachſen, Wird dieſes ausgerodet 3 ſo kann man, zufolge anderweitiger Srfahrungen, von der abgeräuimten Fläche die Hälfte an Gräſerey mehr erwarten als vorhin. Und darnach dürfte man auf 306 Kuhweiden vehnen. D'r mehrern Sicherheit wegen will man jedomäßig zugerichteten Bodeys eine Kah ernähren werde, welches dann die in Rechnung gebrachten 297,28 Kuhwei-: ven giebt, und 52,46 Kuhweiden mehr beträgt, als auf j 159] 90 520] 30 ſolhen 520% Morgen ſeither haben geweidet werden können. Kuh- weiden ä |T*Morg j 297,28 6 ie NNEN y 11 p| M| 19|| % k>.( ""ASHH| <== 112=== Fortſeßbung Nac einem Auszuge aus dom Viehſchaßregiſter haben diejenigen 6 Fleckeuseingeſeſſenen, welche ißt angeblich gar| Fein Land beſißen ſollen, als Nro 2. 5-8 und 11 in allem! 28,5 Kuhweiden genußt und verſchaßt, alſo jeder 4,75 Siück Laut des von allen Contribuenten unter- ſchriebenen Contributionscataſters des Fleckens C de 1736, bezahlen die unter Nro, 1. 3. 7-9+ 14+ 15 und 25. aufgeführten 8 Leute, wovon die am meiſten habenden, nicht über 3 Hbt, Saat? land beſißen ſollen, für Vieh in allem 16 gr. ox pf. wofür nac< dem dabei zum Grunde lie- genden Anſaß von 375 Pf für die Kuh, zu rxehnen== ur= 4,59= beides giebt 9,34 Stück WERD und daraus der Durchſchnitt 4,67 Stück Nimmt man dieſen Durerleute, wegen der auf dieſem Raum ihnen zufie- henden gleihen Holz- Maſt- Laub- und Gräſerey: Nußung, nach der Proportion, worin dieſe zu dem Werth der Wei:( denußung ſteht, no< erſt abgefunden werden, In nachftehender Auseinanderſ-Bung dieſer Nußungevy wird unter A für die Nichtackerleute und unter B für di« Ackerleute das Theilnehmungsverhältniß, ſo genau es vor| der Vermeſſung und Taxation ſic) thun läßt, berechnet werden, ZG 1) Behuf Ausmittelung der Ellernholznußung wird nach ohn- gefehrlicem Ueberſchlage angenommen, daß die Hälſte des LEM Mrg. 267 Latus-= 267 ve Tläcen Gehalt “Rt. 90 90 Kuh- weiden a j1ZMorg. 153,0 153,0 Fortſeßung, | Transport| annoG zur Vertheilung übrigen Raums von 252 Mor:! gen 60 DZ Ruthen mit ſolhem Holze beſtanden ſey, daß dieſe Hälfte ad 126 Morgen in 24 Gehaue von 55 Mor| gen abgetheilt jährlich 42 Klafter Holz liefere, das Klaf.| ter, nac< Abzug des Hauerlohns, auf der Stelle 4 Rtht| gelten könne, und alſo die ganze Einnahme vom Ellern-| | | holze dieſer 252X Morgen fich belaufe zu 168 Rthlr,-- | Die Nußung des Eicenholzes auf dem in Rede befangenen Theil der Weide kann| nur von geringer Bedeutung ſeyn, weil man dahin ſehen wird, die eigentliche mit| dieſer Holzart beſtandenen Räume in den zur gemeinſcRr. 1ZMorg, Transport 172rthl7gr.5pf.|| 267| 99 153,0 3. Von dex Maſtnußung beträgt der 13 jäh rige Durchſchnitt 3x Rthl. 8 mg- Nah dem Verhältniß von 252,5 zu 980,0 ge- ben dieſe 3x Rthl. 8 mg zwar 11 Rthl, 21 mg. 3pf. Gleichwie aber auf den zur gemeinſchaftlichhen Nußung zu reſervirenden 1593 Morgen nach Möglichkeit das vor- Hhandeve Eichholz zuſammengelegt werden wird und folglich dur< die Theilung das von nicht gar zu viel verlohren aehen dürfte; alſo läßt ſich, um den Ackerleus ten an ihrem“ntereſſe nicht zu ſchaden, von leßtgedachten 11 Rthl. 21 mg. 3 pf auch hier die Hälfte höchſtens in Rechnung bringen mit--==-= 5==28== 5 Fortſeßung 4. Für die in den 10 Jahren de 1755 vom Ganzen verkaufte Gräſung und Laub ſind 62 Rthl. und für verpachtete Weide 28 Rthl. 30 mg., mithin für beides go Rthl. 30 mg. und folalih im Durchſchnitt für jedes Jahr: 9 Rthl. 3 mg.| eingenommen worden, wobei glaubwürdig verſichert iſt, daß dieſe Einnahme zum dermaligen wah- mw en| mme emm===> vw amzzas Latus?: 178====2-|| 2071 90 ii 153,0 Erſtor Theil, Z Tor tſe bun | Flächen| | «Gehalt.| Transport 178Srth.--g.2pf.i[Mrg+|ZRt. ren Werth; der verksuften und verpachteten Tußungstheile ſich verhalte wie 1 43 3, worach alſo 252,5*< 975 2< 3 2671.90 = me RO= d== 680 Die Summa A für gleiche Holz- Maſt- Gräſercy- und Laub- Nußung von- leßtges dachten 252 Morgen beträgt alſo für die 27 Intereſſenten emm-- 188Rtl, 4g- 3pf. b; Zur Weide im Naturſtande, den man ſic) denken muß, wenn man die dabei ſtatt- gefundenen verſchiedenen Nußungsverhältniſſe gegen einander ſtellen wil, ſind die 2525 nac< dem 8. 1. ausgemittelten Princip, daß nemlih 24 Morgen ſeither eine Kuhweide gaben= 118,8 Kuhweiden, Um nun den wahren Werth einer Kuh» weide mit den unter A angenommenen Preiſen, ſo viel möglich in einexley Verhältniß zu ſeßen, Latus x 88Ril 493. 3pf.| 2671 90 Kußweis den Ä 13 Mrg. 153,9 153,0 153,9 <= 77 Fortfeßungg darf man denſelben nic 5) S0-x- 010 5 1-11: Transport M. von der für die eſchten Weide, ſo NoG ans Nr. 1. 4 Lehnhufen ausg lange ſolens nac< den verſchiedenen Tagen der Mithütung, ſeßte die gefundene Stückzahl zu der Stückzahl des praecii Erſter Theil. U RENN- nemen Zn-- zem 8 LIES ÄH 253 3, enennntammmme s dafür, daß ſie dereinſt das Vor- wert abfinden ſollten, und dieſe verſtanden ſich gerne dazu, weil ſie durch die Borwerksmithude wenig beläſtigt wurden. So weit war man gefommen, als die Charte fertig wurde. Es geſchahe alſo nunmehr die Eintheilung ſo auf der Charte als auf dex Weide. Ra dieſem war noFZ ein wichtiger Punct, die Zuſammenlegung des im Gemenge liegenden Gutsackers übrig, Es gab 4 Haupt und ein paar Neben- felder, Won den erſten lagen 2 an den Winkel hinaus, welchen das Gut im Dorfe einnahm, Eins von dieſen beiden Feldern, das von mittlerm Werthe war und worin das Gut vorzüglich viel Land hatte, accordirte man demſelben, Wie aber dieſes nicht zureihte und man no<) in das 2te Feld hineingehen mußte, da gab es anfänglich Widerſpruch, Indeſſen verglich man ſich am Ende auch darüber und die ganze Auseinanderſeßung, die über 4000 Morgen umfaßt, kam in kurzer Zeit auf folgende Weiſe zu Stande. tniſſen': ithe An Angerweide, RKuhweiden "I Numexn|ſfür Pferde, Hornvieh und| Fläc> 21 0||3 eſchahe XXI. 703|(daſelbſt und die Riehen aüf NE€ der Heide; EN| SES SIE 19| 5311 4,0| 4/9 ,+ 2, KE pBE GETRETEN RIE TIK DIE(7 WITZE: -s Folglich ſind zu theilen- 3 40] 828! 44)-< 12345 es im| Nehett Davon ſollte erhalten uy 1. IL. 1IL.|v. 6997:? Zut itt XX. 7001 Das Gut 7€ 72] 252| 92|| 3,5| 71,1 Werthe XX. es 235 407 MI 2| 90| 531| gt|ſ 3,51 j ? a Een 39|| 4/Si|16 ſelben von 703| nom 2 228 ME. 20 ES. 49 7 ingehen KX| 9 23-318 109-9 M6€ Be 0.-- 11 IM ND HEGTE 1- Samma wie oben| 5 828 SE [|] O0 zd An umfaßt PURER: 44 234,5 U 2 u. 156 An Heidweide, Fliächenraum 1!; "Kuhweideqg für die Schafe, welche beſage des aus-|| hn.|„auf eine] im gemittelten Theilungsprincips von 141! brauch:| branch- ſind ge-| Gan- zu 29 zwiſchen dem Gute und Dorfe|| barer| barer SAGE ZE vertheilt worden: M. 1[]R]| Mrg|[]R|[zMora.|Stük '| Es waren vorhanden:| An Holztheilen, in Anſehung des Holzes iE) »-...,€»| a21" d ,/3 a) dem Gute gehörig in 22 Stü>en| 2| 70| x56 23 hi814,3) 12,5 b) dem Dorfe gehörig in 34---- 2| 41| 2231| 70jj deegl.| 19,4 Ee.- N 22 von An gemeinſchaftl, Heide in 2x Räumenii1141| 92/1381 1 4 1208 No Dur< die Bonitirung, wozu 3 Dorfseingeſeſſene und 6 benachbarte Land- wirthe, nach vorgängiger Beeidigung, gebraucht wurden, waren für die zur Vertauſchung gekommenen 286 Aerſtücke 43 verſchiedene Werthe entſtanden, von welchen der geringſte 3, der höhſte aber„Z Stiege für den Morgen aus- machte, Cs ſcheint, daß dev Umfang der Werthsverſchiedenheit hier nicht groß ſey. Und doc) iſt er in der That ſehr beträchtlih, wenn man die niedriaſte und die höchſte Claſſe beide nac) dem reinen Ertrage berechnet und dann gegen einander ſiellet. Da die Stiege von dem beſten und von dem ſchlechteſten Lande im Kör- nerertrage einander gleich gehalten wurden, ſo war die Beſtimmung des Werths derſelben in Gelde unnöthig, weil im voraus verabredet war, daß jeder dieſelbe Morgen» und Stiegezahl, welche er abgeben werde, durch eine gleiche Morgen und Stiegezahl wieder erhalten ſolle, Dieſe Theilungsart iſt zwar etwas mühſamer, als diejenige, wobel man auf die Morgenzahl nicht ſiehet, wenn nur der Werth des abgegebenen in der Stiegezahl am Ende herausgebracht wird. Wie ſehr man aber dabei des Zwecks verfehle, davon habe ich F. 138 und 139 im mehrern geredet. Um die hier angewandte Verfahrungsart zu entwickeln, will ich über die Abfindung des oben unter Nr. 3. bezeichneten Cenſiten reden. Derſelbe hätte ha ben ſollen 31 M. 83 D Rth. und 147,1 Stiege. Der Gutsbeſißer, welcher ſich überall bei der ganzen Theilung ſehr uneigennüßig und edel bewies, bewilligte ihm 31 Morgen 91= Ruthen und 153,8 Stiege. Hierauf wurde vorgängig nach der Convenienz des Empfängers demſelben in 19 neben den ſeinigen bele- genen Stücken angewieſen= 29 M. 51 DZ Ruthen= 142,3 Stiege es gebührten ihm alſo noeD== 2. 10.=< 1008 EZ Wie nun dur< die Morgenzahl dieſes Reſtes in die dazu gehörigen 11,5 Stiege arte Land; ir die zur ntſtanden, "hen aus; nict groß niedtioſe "hn Gegen m Köpp Werths dieſelbe Torgen: dividixrt wurde; ſo fand man für den Werth eines der noch rückſtändigen Mor- gen= 4,93 Stiege, Es gab fein Land, das genau dieſen Werth hatte, und man mußte alſo zu dem gewöhnlichen Hülfsmittel ſeine ZufluHt nehmen, das iſt, man mußte bereGnen, wie viel von 2 Sorten Land, wovon die eine höher die andere aber niedriger als die oben durch die Diviſion zu 4,93 Stiege geſundene Art im Werth ſtand, und zwar von jeder beſonders zu nehmen ſey, um die 11,5 Stiege gerade in 2 Morgen 40 SD Ruthen zu bekommen, Von ven beiden Stücken, die das fehlende hergeben ſollen, war der Mor- gen des einen zu 3,3 und der des andern zu 5,2 Stiege bonitirt worden, Man ſeste alſo 3,30 0212289 RD. 0= o Morg, 40 DRth.= 1,1 Stiege BE 2 1031„o.r=-- 456,40 9/ 1,90 7*? es 7 2 REGE = 2 Morg. 40 DRth.=11,5 Stiege Um derjenigen willen, die im Rechnen nicht geübt ſind, wird es nicht un- dienlich ſeyn, die vorſtehende Formel, weil fie faſt bei jeder Theilung ihre An» wendung findet, zu erläutern, A, Wenn dte Abfindung, die jemand erhalten ſol, von 2 Stüden zu nehmen iſt 3 ſo ſind die Werthe derſelben, ſie mögen in Gelde oder in Früch- ten angegeben ſeyn, gegen den gefundenen Werth des Reſtes, der hier 4,93 Kahweiden ausmac<280 ea DRth. 3 5,2=9,6 Stiege / 4/59 4,93 3,30 4 O= tl--„<-> EDO 44,58 TL== „7[0] 0,27>:280 IRh.= 75,60= 58 HA. Tr80. 3 3,9 4<< h. 5 3"EE s I,30 1,30( 260 IR<< 2 1 155 St. wie L-2038.280, alſo. 1,03.20222.4 52===="0,6 12944,5= 1 St, 29.4.3134, 08.0 fexner wie 1,30zu 2890, alſo 0,2738 58 23012 Rth.i-=== 11,5St, Wären 2 von den Werthen größer geweſen als der Norma!werth; ſo hätten ſolche oberhalb dem leßten, gerade ſo, wie ißt unten geſchehen iſt, müſſen zuſammen gezogen und halbirt werden« Und hieraus erhellet nun, daß es gleich» gültig ſey, ob von den 3 Werthen derjenigen 3 Stüke, von welchen man den Reſt hernehmen will, 2 größer oder kleiner ſind, als dex gegebene Worth, Es gebet aber auch zugleich daraus hervor, daß nicht alle 3 Werthe größer oder gerinzer ſeyn dürfen als der gegebene, das iſt derjenige Werth, weicher durch die Diviſion der Morgen oder QRuthen des Reſtes in deſſen Stiegezahl gefun- den worden iſt. C. Müßte der Reſt oder irgend eine ganze Portion von 4 dem Werthe nach verſchiedenen Stücken genommen werden 3 ſo könnte das, der Hauptſache ohnbeſchadet, auf verſchiedene Weiſe geſchehen. Es beſtehe z. B. dieſer Reſt oder dieſe Portion in 15733 Morgen zu 91,82 Stiege, mithin der Normalwerth in 6 Stiegen, Von den 4 Stücken, die zur Verabreichung ſolcher Portion beſtimmt ſind, iſt x Morgen Erſter Theil. X des 1ſten bonitirt zu emm..-- 9 Stiege -- 2ten--====.-- emma=== 7---- -- 3Ztun==“===. dmm-.- ZZ=== --“ 4atn===-.---- 4=“= Na | O-. 2 2<15/30= 15,30= 2,186= 10,930=> 7 4+ 3 2< 15,30= 45/99= GS STE 20022.00G 7 7 7 15,30M, 91,8 Stiege Werden die Morgen der beiden oberſten und ſo au< die der beiden unter; fien Poſten addirt und wird hiernähſt für jedes Stü> die Hälfte davon genoms- men und für jede dieſer Hälften dann die Stiegezahl geſucht 3 ſo findet man daſs felbe Reſultat. denn 3,2785 Morgen 3 9 Stiege geben= 29,5065 Stiege MISS AI ZD 2 DIOS 4,3715.== 15=== Z1,8575== 4,3715== 34==== 17,4860== 15,30 Morgen=====-== 91,8 Stiege Es laſſen ſic auh in dieſer Aufgabe die Werthe der 3 erſten Poſten ads diven und dann, durch 3 getheilt, gegen den 4ten zum Anſaß bringen, nemlich yn der nter; enom? 1 daſs en(dy mlich 9 7 S: Stieg. Morg. -=--- Stiege Morgen Morger(f 3,49= 30,6 ZIL 7 2,.9<- 45,30== 30/60.22:.10,204! 3440 2=1123,8 6 3( 3,49= 17,0 iT 15-30 4 Zu 1F,30= EE EEE S/10=== 20,4. HSE O1<=====1 018 Eben ſo füglich können auFz die Werthe der 3 leßten Poſten dieſer Auf- gabe addirxt und darauf, durch 3 getheilt, gegen den Iſten verglichen werden, nemlich 10,20 9 0% X 15,30= 33 2/78= 25,02 7 y| . 4 17420,21 16 I=5jX 3 3 15,30= 49/92= 19,5214,17420,87 3? 33[45-472=16,70 = 15,39= 91',3 Käme es etwa darauf an, daß von einem dex obbemeldeten 4 Stüe eine beſtimmte mithin eine andere Flächengröße, als durch obige Berechnungen gefun- den worden, z. B. von dem 1ſien dieſer Stücke 4 Morgen gegeben werden müßtenz ſo zöge man ab von dem Ganzen ad 15,30 Morgen 91,8 Stiege dieſe 4,00== 360= und es blieben 9 11,30 Morgen 55,8 Stiege Der Werth für 1 Morgen dieſes Reſtes beträgt 4,938 Stiege- Denn nach der Regul detri ſind 11,30 Morgen zu 55,8 Stiege, gleih x Morgen zu 4,938 Stiege. Uebrigens muß hier eben ſo verfahren werden, wie oben unter X 7 Geze 16 4=== B, da von 3 Stücken die Rede war, zu erſehen iſt, GSolZemnace zuſammen gerechnet, darauf durc; 2 getheilt und dann mit dem Werth des zten Stücks und dem Normalwerth in die Formel geſeßt werden, Im erſten Fall hieße es 7 5 105994 065.1 Stiege 12,5=6,009 0,938*SI1XL/30 225-565 27 3 a 183- 4,938 j| aaa>< LTI,30= 6 0 2 4, 00 1 ir 4,000 2,000 39= 2 1 0<== FL 11.3=== 65 81 Stiege dazu aus der 1ſien Claſſe- 4,0, 36,0--- alſo wie oben- 15,3 91,8 Stiege im 2ten Fall ſeßte man 9 7,000 OT 3S S1 11730. 25 1,98 13,36 Stiege 5 4,938 . 5(4,66 De BIR 23295“ 5514,66= 23,309= 9. 5=4,500 HEER/ 700 25 SAILE GZ DOE 55,8 Stiege RD== dazu no< aus der erſten Claſſe-= 4,00 91,8 Stiege giebt: wie oben“*:==1F5,30 Auf eben die Weiſe kann man auch, wenn es die Umſtände erheiſchen, don 2 Stüen, gleiczviel von welchen, eine beſtimmte Flächngröße vorweg ab- ſchneiden, wenn nur der Normalwerth von den beiden übrigen Stücken zwiſchen die ſpecifiſchen Werthe dieſer beiden Stü>e fällt, So darf man z, B. in dem -“=: SRT SE GET IIIEEIE h H ent brigen Werth === 169.=== vorliegenden Fall nicht von jedem der beiden beſten Stück 4 volle Morgen vor- wegnehmen. Denn von 15,30 Morgen und 91,8 Stiegen abgezogen- 8,C0=== 64,0= laſſen übrig- 7,39 Morgen und 27,8 Stiege, Mit 7,30 Morgen in 27,8 Stiege dividirt, giebt zum Normatwerth= 3,808 Stiege. Und da dieſer nun kleiner iſt als 5, und als 43 ſo erhellet daraus, daß man von den beiden Stücken dieſer leßten Werthe niht 27,8 Stiege in 6,30 Morgen geben könne, Dahingegen würde der Normalwerth zu groß auss- fallen, wenn man im obigen Fall von dem z3ten und aten Stücke 5Z Morgen auf Abſchlag abziehen wollte. D. Bei 5 Stücken oder Claſſen, woraus eine Abfindungsportion zuſam mengeſeßt werden ſoll, können entweder 3 oder 4 derſelben über oder unter dem Noxmalwerth bonitirt ſeyn» Iſt das erſte; ſo hat man, wenn von den 3 Wer- then 2 nach Gutfinden zuſammen gezogen und dann halbixt werden, dem Nor- malwerth 4 Größen gegen über zu ſtellen. Z5 B; 9 oder 9 2,5 u. ſw. H 8 Ä I AS 2 U:J.W. I7+ 7 8,5: ſ 5 5 5 I n: 4 2S 3 65 Tee 8 BUZ 1: 8,5 Es hätten auch 9 und 7 oder 8 und| Auch 5 und 4 oder 5 und 3 hätten 7 zuſammen gezogen und halbirt wer,| können zuſammengeſeßt werden, den können. Das vorſtehende Exempel läßt ſic auch nach zweyen Differenzen unter an- dern auf ſolgende Art berechncn, 9 8 WE 0EE(2, 1866=19,68 Stiege 25 5 ZZ 8 T,5F><15,30 Zz---= 675672 856=1i7,49 ZE 6 3-5(2/4 R00==15 30 emma 5 " WRRL 30,60(45 37 2185 089=-= iE R ene, 1F,30>==“-h= 4 EE ENER I GR REUE EEE BTA 1 3717,48 1= 3-5== VEB= E.017 52 Seas 22 Naet oder gepflügt, Bei der Beſtellung des unter Nr. 2. angenommenen Landes wird auch zum Stoppelrocken, worunter ic Rok: kenſiroh 4 Rt]. I Schot Da- ferſtroh 3 Rtl, Rth.[mgr.] pf. 1500] 5|--|-- | 4380| TEENIE St. 431. 4pf.|>| 13| 4 =|== 1| 23] 2 Ke en 4| 3 4| 5 Summa NDEN LE daraus be: trägt+8|=| 17112 =“< Ha- [ Scho du j:- Bund ferſtroh 3 Rtl. erſiroh 33 Einyahme von 4 Jahren.|Nth.|mgr.| pf.i| Pfund|20Pfd.|Nth.[mgr.] pf. Nth. mare 2 mal Rocken, 12 Stiege, 18 Hbt, 324gr.=| 12|=|-=-|2100| 131 7|== EON I mal Manghafer, 5 St. 14= Ä O9=u 2 31 LEI=I8 6401 8 IN 211-8 1)": I mal Buchweizen, 35= aN Kat ANWIIEH 125 2 E21 EE: iSt. agr. apf.]=| 16| 4 EU EU Summa Einnahme-.| 17| 21|=|=|--| 9| 2l| x 6) 206 getheilt durc) 4 giebt 41 141 2=|--| 2! 9 4 615[T4l 14] 2 A: Summa:| 61 231 6 3.43 Ausgabe von Jahren,- 3 "07 g 4 3989 daraus be:| 1747 6 Morgen zu hacken oder pflügen;Rtl. ar. pf. trägt 75|=-| 23178 R ine und eggen a I9gr. 4pf-- 2 WO== 5 Fuder Plagg. anzufahren 3 49. 4pf.== 22 4 12== Miſt aufs Feld zu fahren, a 47. 4 Pfe- s I 18- 21 Stiege Korn einzufahren 3 6pf.= rts 6 5 Fuder Plaggen zu hauen ä1 gr. 7= 5= ü r2 Fuder Miſt zu laden a rgr.-==12=- r Morgen mit Miſt zu beſtreuen=- 4 4 4=“-=- zu mähen, binden 2c. WM I12 gl. 2 H I I2-- Fürs Dröſchen+ der Einnaßme 1 6 2 4% Hbt. Saatrocken a 24 88. 2 3== 3L= Manghafer äaggr- 9= Z1 4 I= Buchweizen 5 I5= Summa Ausgabe- 13 7 4| getheilt durc< 4 giebt-- 3| 101 7' Abgezogen bleibt reiner Ertrag-|| 1| 31 34 Fortſeßung, 3) beim 5 fältigen Ertrage Einnahme von 4 Jahren, 2tnal Rocken, 14 Stiege, 22% Hbt. ä3 24 gr.= 1 mal Weißhafer, 6 St, 20 Öbt. a 12 gr.= X mal Buchweizen, 2--=- 3= A 1548. <== 8 wems ee amm EE mem aT EEE Summa Einnahme- getheilt durch 4 giebt Ansgabe von 4 Jahrem, 7 Morgen zu Hacken oder pflügen Rtl. gr. pf. und zu eggen, a 21'gr. 2 2 2== 4 Fuder Plagg. anzufahren, 3 48 4pf-= 18= I1-- Miſt aufs Feld zu fahren, a 497. 4pf.;: 1.33 4 22 Stiege Koru einzufahren, ä3 6pf,== 16 4 4 Fuder Plaggen zu hauen, a1 gr.= 4 11 Fuder Miſt aufzuladen, a t gr.==-11== I Morgen mit Miſt zu überſtreuen und den Miſt beiin Pflügen ein- zurühren;: P-" 7 4 3x Morgen zu mähen, Du 2C. 3 13 81. 4Pf- 2 I Fürs Dröſchen 7+ der Stnahie I 4X Hbt. Saatro>en,.ä 24 gt.; 9 3=== 4-- Weißhafer, a 12gr.-- 1 ZT== Buchweizen- z-.-- Summa Autgabe- geheilt dur< 4 ebe ir" Geld| Rth.[mgr.| pf.1/P Strohertrag in in Gelde .. jJ1 Sco Rok- Schot kenſtroh 4 Rtl. JU AS Has GE DuVD|ferſiroß 3 Ril. Imat. af Einnahme von 4 Jahren.(Nth.|mgr.| pf.i|Pfund|20Pfd.' Nth.|mar.| pf. | GN| 2 mal Rocken, 16 Stiege, 28 Hbt. 3 243.=-| 18| 24|--|| 3300| 2232| 11|=“|-=- | DE 1 mal Weitßhafer, 7 St. 24 Hbt. a 12gr.|| 8|--|--|| 960 411 21 341 3 IEE Z mal Buchweizen, 2 Gt. 3 Hb. a(INE 1ER RESCH 2 Gt. agr. apf==) 1 91 9- Summa Einnahme; 27| 23 EN SIE|<< 0 131. 22 3 ir getheilt durc< 4 giebt ORE Zin 1= 3| 141 7 1.26] DEE(E61 351 2 1194 Ausgabe von 4 Jahren, Summa:| 10| 14| 1 daraus be 30, 6 8 Morgen zu pflügen und eggen, Rth. gr. pf. Wang re 11 11135 25 22 mg. 4. Pf-!: 5<== 3 Fuder Plaggen ARIEODEES ä | 49% 4pf. 7 13 4 10 Fuder Miſt aufs Feld zu fah- ven 4 4:07. 48 s 1 9- 25 Stiege Korn einzufahren, a 6pf,== 18 6 10Fuder Miſt zu laden, a Igr.=-10= 3 Fuder Plaggen zu hauen, a 1gr.-= 3= 1 Morgenmit Miſt zu beſtreuen und beim Pflügen einzurühren 9= 9-- 32 Morgen zu mähen, binden 2c, 215 MQ----- VV 16 4 Fürs Dröſchen;s der Sinnahme 1 1: Z1= 42 Hbt, Saatro>en, a 24986. 9 3. 4=> 4 Hbt. Weißhafer, a 12 g+ 9 1 12= 3 Buchweizen-; 7-- 7 4 l Summa Ausgabe- 15 26 2 getheilt durch 4 giebt--| 2| 32165 Abgezogen bleibt reiner Ertrag-| 3i 11 5| Morg. Fuder 6 11209. Fortſeßung. Da in den Grundſäßen zu den vorhergehen- den 4 Ertragsanſchlägen prämittirt worden iſt, daß von derjenigen Länderey, welche in dem leßten dieſer Anſchläge vorkommt, 96 Morgen mit zwei guten Stallpferden bewirthſchaftet wer» den könnten; ſo wird, um ſolhen Anſchlag zu begründen, jene Vorausſeßung zu beweiſen ſeyn, Zur bequemern Ueberſicht und Beurtheilung ſeße ic das Ganze der Zeit nach den 4 Haupt- arbeitsperioden auseinander. Erſter Zeitraum, von Bartholomäi bis Allerheiligen, welcher in 69 gemeinen Tagen 609 Arbeitstage enthält, Darin kommen vor* 1) zum magern Rocken zu ſtürzen und zu eggen 2) dieſelben zur Saat zu pflügen und zu eggen 3) zum fetten Rocken zur Saat zu pflügen und zu eagen 120 eins gegen das andere gereen oder zu ſtürzen, 241--|| 2) das, ſv magern Rocken getragen, desgleichen 24)=|| 3) im Frühjahr daſſelbe zum weiſſen Hafer zur Saat zu bereiten IE 5 ner 48 12|--|| 4) das Land Nr. 1, ſo weit es Buchweizen tra-| gen ſoll, zu wenden| 12]-- FS) daſſelbe hernach zur Saat zu pflügen u. zu eggen) 120|| 6) die zwote Hälfte vorgängig zu düngen 7-7 112 IO 32|| 7) Fuder Plaggen anzufahren:;=|---| 4 27.06 Summa für den zweiten Zeitraum 1!--|--| 62 wobei alſo noh 18 Tage zu andern Wirthſchafts- fahren übrig bleiben, Dritter Zeitraum, von Urbani bis TJacobi, welcher aus 62 gemeinen oder 52 Arbeitstagen beſteht, Darin kommen vor! 12|-- ji 1) in der reinen Braach den aufgefahrnen Dun: ger unterzupflügen und zu egagen, 21-- 6 12]==| 2) dieſelbe etwa 5 Wochen nachher nod ii wat zu pflügen und zu eggen; 2 2|- 6 30|| 3) Das Heu einzufahren: P.= 12.24 8 1.166 4) Plaggen anzufahren:: P MIE EEEIG 2 24. Summa für den dritien Zeitraum---|--| 22 hier bleiben alſo 30 Spanntage übrig. Vierter Zeitranm, von Jacobt bis Bartholomäi, worin 29 gemeine oder 25 Arbeitstage fallen, Darin kommen vor: 751 Koryfuhren; 2 E-|-- 9| Io ENDS S4 182! agaenſuhren:--- I=|= NEOS Summa von dem vierten Zeitraum;(ARE SPIE EEE wobei 14 Tage übrig bleiben,|| | || Wenn über einen Hof von 130 Morgen Land dreyfältigen Ertrages eine | der vorſtehenden ähnliche Berechnung anzuſtellen wäre; ſo würde vorgängig es iv | | | 4 darauf ankommen, ob der Dünger ſämmtlich) in das Gaarvoc>en Land kommt, je ||| oder ob der Buchweizen, wie das an vielen Orten im Lüneburgiſchen gebräuchlich un iy|| iſt, den halben Dünger bekommt. Im leßten wurden 3 Pferde in dem 1ſien det 4|| Zeitraum, wenn ih 25 Morgen von dieſem leichten Lande zu pflügen und zu u || eggen für ein Tagwerk annehme, 50 Tage und in dem 2ten Zeitraum 69 Tage ay | zu arbeiten, in den beiden übrigen Zeiträumen aber viele Muſſe haben. Im ex» in | ſten Fall würde in den Pflugzeiten ein Ha>kengſpann von 2 Ochſen mit zu Hälfe die ||| zu nehmen ſeym, Jedoch ſteht da, wo Pflug und Hacken von einem Pferde' vi 189 gezogen oder der erſte Zeitraum bis Martini und darüber hinaus verlängert€ jh||| wird, auch ohne dieſe Beihälfe, mit 2 ſtarken Pferden auszureichen, d 91,0. |Y Nach dieſen Prämiſſen komme ich nun weiter auf das Verſprechen zurü>, 1,9 das ich nemlich zeigen wollte, wie wenig thunlich und rathſam es ſey, für die. | Gute dur< die Menge entſchädigen zu wollen.. | Nur im Vorbeigehen ſey es geſagt, daß von einigen dafür gehalten wor- n || den, man könne durh 4 Morgen vom 3 fältigen Ertrage, für 3 Morgen vom j;|| 4 fältigen Ertrage, folglich fär 3 Morgen vom 6 fältigen=- dur<4 6 Morgen| M vom 3 fältigen Ertrage entſchädigt werden, Cin Bli> auf die vorhergehenden| v || Ertragsanſchläge geworfen, wird zeigen, wie irrig dies Dafürhalten ſey. We»" 44 nigſtens laſſen ſich dergleichen Entſchädigungen alſo niht auf den rohen Ertrag; d |"| berechnen, 18 Gehen wir aber von dem reinen Ertrage aus, ſo ergeben die Ertragsans (jj ſchläge, daß 1! Morgen Land vom 6 fältigen Ertrage ſo viel werth) ſey 14/8 als 1,4 Morgen vom 5 fältigen Ertrage Ain 2,8 ERT HEISE SI 4<= ERR 4) |) N| u" zT =. Sä Gn Er REHER GEO SIE AIR RERERSNEEEEENN Ftageß eine gängig 7; m Fommt, Wotaudhlig ) dem Iten gen und 31 1 69 Jay Im ew ' zu Hülfe m Pferde verlängert jen zur y, für die lten wor "gen von Morgen rzehenden ey, We mn Erttag Getragban . === 177= Wenn nun die Höfe, die in der oben zum Beiſpiel angenommenen Feldmark ihre Ländereyen Stück um Stück oder wenigſtens im Gemenge beſißen, bisher beinahe gleichviel Land und gleichviel an Abgaben und Laſten abzuführen hatten, und, wegen Beibehalts der leßten, die reine Cinnahme von ſolchen nun aus dem Gemenge zu ſeßenden Höfen dieſelbe bleiben muß 3 ſo würden, weun die Lage der Feldfuhren es ſo mit ſich brächte, daß dem einen etwa die Länderey aus der beſten Claſſe u. ſ w« gegeben werden müßte, die Größen dex Höfe, in Hinſicht auf die Menge des Aderlandes, äußerſt ungleich ausfallen. Und dieſer Ungleichheit gemäß würde dann der eine mehr der andere weniger Wieſe wachs, Weide, Gebäude 2c, bedürfen, Auch in Hinſicht auf das zu haltende Spannwerk würden dadurch Mißgverhältniſſe herbeigeführt werden, welche auf den oben berechneten reinen Ertrag einen entſcheidenden Einfluß haben. Ohne für das mal weiter in die Sache hinein zu gehen, glaube ich dur< obiges bereits gezeigt zu haben, daß die Ausführung der Idee, einem jeden ſei: nen geſammten Acker an einer Stelle zu geben, ſo vortheilhaſt und ſo leicht nicht ſey, als der Theoretiker es wehnt. Nach den vorhin gelieferten 4 Ertragsanſchlägen, wobei auf zehntfreyes Land gerechnet worden, läßt ſich auch der reine Werth des Zehnten leicht aus- mitteln. Man darf um denſelben zu bekommen, nur noh folgende Koſten von dem in jenen Anſchlägen angegebenen rohen Ertrag des Zehnten abziehen für den Zehntzug 3 Stiege 3 bis 4 pf, -- das Aufreichen der Garben und fürs Banſen a Stiege 4 pf, -- das Dröſchen„tel des Fruchtwerth8, welches jedo Für Sheuren- und Boden- Miethe, die nac Beſchaffenheit der Ortsumſtände 2% bis 5 pCt, von dem geſammten rohen Werth des Zehntens betra- gen kann. --- das Einfahren, wenn der Zehnte ſich nicht ſelbſt fährt, na