Dedes Verfahren bei Fertigung der Ertrags-Anſhläg über Landgüter, nebſt dazu gehörigen teA è|( der Gúce der- Arbeit bleibt liegt am Tage. D| 5) Gegen‘das; was Recenſent über die nah Seite 96. 4 und 212, ſeiner Meinung‘nach, zu hohe Berechnung der Rindvieh- und: Brauereinußung anführt, habe ich‘nur zu bemerken, daß meine Erfahrungen, und die vieler An- LA dern hier- den ſeinigen‘völlig widerſprechen, daß aber [ allerdings ſowohl eine gute und zweckmäßige Behandlung | ver Kühe, und eine milchergiebige Race, als auch ein gu- = tér und ſtarker Betrieb der Brauerei vorausgeſeßt iſt. Jch habe daher vor der Hand feine hinlängliche Veran- laſſung gehabt, dieſe Sábe zu ändern. H| Geſchrieben zu Dresden den 1ſten Mai 1821, Der: Verfaſſer. E it Nachricht an die Leſer. Durch die Entfernung des Drucforts von dem Wohn- orte des Verfaſſers ſind, außer den unten angezeigten Druck- fehlern, um deren Berichtigung vor dem Leſen gebeten wird, noch einige Verſehen und Abänderungen gegen das Manuſcript in Hinſicht der Stellung vorgefallen, deren hier, um Mißver- ſtändniſſe zu vermeiden, gedacht werden muß. 1) Die Anmerkungen Seite 2 und folg. hätten nämlich (mit geringen Ausnahmen) als Randbemerkungen in den Acten ebenfalls an den Rand gedruckt werden ſollen, wi dieß mit’ den Folüs der Acten und den angezogenen Folüs ge- ſchehen iſt. 2) Die‘Seſte 9 und folgende bis Seite 48 vorkommen- den Auslaſſungszeichen 2c. 2c. hätten, da. ſie nicht eine abge- brochene Ausführung des angefangenen Sages, ſondern das gänzliche Weglaſſen der Angabe und Beſchreibung mehrerer áhnlicher Grundſtü>e 2c. bezeichnen ſollen, nicht dem Sate angehängt, ſondern in eine beſondere Zeile geſeßt werden ſollen. 3) Die etwas größer gedru>ten Ueberſchriften der Pro- tocolle gehören eigentlich an den Rand. 4) Seite 95 hätte in der Futtereintheilung jede Vich- ſorte etwas herau8gerü>t, das Uebrige aber eingerü>t wer- den, und ſodann nach„täglich“ allemal eine neue Zeile be- ginnen ſollen. 6) Die Zinsgetreideberehnung Seite 130 gehört eigent- lich unter das Verzeichniß sub A. und es ſollten in derſelben die Worte: Weizen, Korn, Hafer, wo ſie zum erſtenmahle vortommen, ausgezeichnet gedru>t werden. LL E a A M TTA “FED E E= «D 7) Seite 135 iſ in den Zeilen 7. 8. 10. 12. und 14. das abgefürzte Wort Mb. unpaſſend ausgelaſſen. 8) Jm Verzeichniß der Gebäude zu pag. 168. ſollten die Worte: 11. Schäfereihof. II. Ziegelei. IV. Zur Teichwirth- ſchaft gehörige Gebäude ausgezeichnet gedru>t ſeyn.— Die erſte Note ſollte am Schluſſe der Beſchreibung der Gebäude des Wirthſchaftshofes ſich befinden, und dieſe von der Bes ſchreibung des Schäfereihofes trennen.— Eben ſo ſollte die zweite Note zwiſchen der Beſchreibung des Schafſtalles und des Bergkellers ſtehen. 9) Seite 181 ſollte die Zeile 2 v. u. nah der Reſt- ſumme ſtehen und die letzte Zeile ſeyn. 10) Seite 183 Zeile 5 v. u. ſollte das Wort Brenne- reigebäude 2c. nicht unter den Zahlen ſtehen, ſondern wie das Vebrige cingerü>t ſeyn. 11) Seite 185 gehört die 7te Zeile v.- o. an den Rand ¿vie die übrigen Folia. 12) Seite 199 gehört die Randnote: Wie Fol. 12, eine Zeile tiefer. 13) Seite 205- Zeile 10 v. u, ſollte= 3 Rthlr. ge- rade úber den nachfolgenden Thalern ſtehen.: „ I LE, 1) Veranſchlagung eines bisher verpachtet geweſenen Kammer- guts zum Behuf fernerer Verpachtung. Seite Vorbemerkung i L Regiſtratur, die Wirthſchaftsverhältniſſe des Kammerguts im Allgemeinen betreffend 5 N 3 -= die Befichtigung und Bonitirung der Grund- ſtüd>e betreffend ¿ x“ 7 - die Beſichtigung der Teiche betreffend: A7 -“die Beſichtigung der Heal di und 0E des Viches betreffend Z: z 23 Vernehmung des Teichwárters: a: 3 28 des Schafmeiſters x E 2 3L -‘des Ziegelmeiſters d N 35 - des Braumeiſters s* 38 = des A>kervoigts A4 4 ÁL - des Pachters s E z 5 Extract aus den Trankſteuerregiſtern 53 Bemerkungen bei Vergleichung der Zins- und Hoberegiſter mit dem früheren Extracte; 54 Verzeichniß des dermaligen Viehbeſtandes# 45 AR der Geſindelöhne 2“ 2 96 - der Deputate; D L 51. XIL Extracte aus den Saatregiſtérn zu Beurtheîlnng der bis- her gewöhnlichen Einſaat pro Acker Extract aus den Wirthſchaftêmanualien über das verbraute Getreide Uber das zum Branntweinbrennen"verwendete Ge- treide über die für dás Wirth{chaftsgeſinde erforderliche Butter - Uber das in der Wirthſchaft verbrauchte Getreide - aus den Schafregiſtern E Tabelle úber Ausfaat, Erndte und Ausdruſc Extract über die Heu- und Grummet- Erndte 22 QUE Der Pachtsverſchreibung - qus der Inventarienurkundeo Negiſtratur, die bei“Durchgehting der Wirthſchäftêmanua- lien 2c. gemachten, zur Veranſchlagung gehô- rigen Bemerkungen betreſſend Berechnung des vorhandenen Futter- und Streuvorraths Ausmittelung des vorhandenen Düngers ¿ Ohngefähre SEAS des Körnerertrags - /nôthigen Zugviehs und der Handarbeiter Béxechnung der Emolumente der Fröhner Angabe des nôthigen Viehes ä Futtereintheilung Ñ Schâäfereiberechnung 4 Berechnung des nôthigen Superinventarii = des Holzbedürfniſſes vu - der Zahl, des Lohns und der Koſt dés(Se ſinde des in die Wirthſchaft nöthigen Biers der Getrèidepreiſe der fleinen Wirthſ\ haftsausgaben Nuzungéanſchlag über das Kammergut S.. Verzeichniß der Zinſen sub A. Berechnung der Aerbaunußung sub B. der Rindviehnuzung sub C. der Schweinenußzung sub D. der Schäfereinußzung sub E. der Teich- und Gráſereinußzung sub..F, der Brauereinuzung sub G. dér Brannteinbrennereinußzung ai Hs Yl E,) 9-0 A7 AO Seite 100 10t 109 110 112 112 129 131 142 145 146 151 159 162 Seite Berechnung der Ziegeleinusung sub I. Z 5 164 Verzeichniß der Gebäude sub 1, S 163 - der Schafhuthungen auf ſremdem Grund und Boden sub VII, 2 N» 468 Speiſeordnung: 2 2 i 169 I) Anwendung des vorſtehenden Ertragsanſchlags zu Ausmittelung des Werths dieſes Guts zum Be- huf des Verkaufs. Berechnung des Gutswerths aus dem Ertragsanſchlage 17L Ohngefähre Berechnung des Werths des nöthigen. Wirth» ſchaftsinventarii sub Y. 181 Ohngefähre Berechnung der Unterhaltungéfoſten‘der Guts- gebaude sub? ſi Ó ¿ 182 II) Veranſchlagnng einer verpachtet geweſenen Mahl- Oel- und Schneidemühle zu fernerex Verpach- tung. Regiſtratur, die Beſichtigung der E ii Zubehör betreffend k Ï 4185 Extract aus dem Pachtcontracte 4:: 189 Vernehmung des Metners i‘‘ 190 -- Schneidemüllers..; 195 -- Oelſchlägers 4 ¿/ 196 -- Pachtmüllers é 2 199 Extract aus dem Generale vom 1ſen Mai 1805. 5 207 Verzeichniß der Conſumenten in den Zwangsdorfſchaften. 209 Extract aus den CE Mea Î; 209 Getreidemarftpreiſe; 210 Zuſammenſtellung der Conſumenten‘in ſámmtl lichen zur Mühle gehörigen Zwangéorten, und Berechnung ihres Eonſumtionsgetreides 211 Berechnung, was auf der Mühle jährlich gemahlen, E \chroten, geſchlagen und uao roerden kann. 214 Nubungsanſchlag Über die Mahl- Oel- und_Schneide- mühle-‘ 217 Berechnung der Mahlmühlennusung Sfb iA Su e 222 XIV Berechnung der Oelmühlennueung sub B- I 2- Schneidemúhlennußung sub C. A nhans. Extraëte aus den Schäfereiregiſtern des Kammergukts Re Extracte aus den Scháfereiregiſtern des Kammerguts D Berichtigungen und Zuſäße zu dem Verſuch einer Anlei- tung zu Fertigung der Ertragsanſchläge Über Landgüter, Leipzig 1820. 4|. I. Veranſchlagung eines bisher verpachtet gewe- ſenen Kammerguts zum Behuf fernerer Verpachtung. Vorbemerkung. Die vorhergehende Vermeſſung des Guts und die Aufnahme cines Riſſes iſt eingeführt, auch iſt dem Pachter, bei Verluſt der Anſprüche auf Erlaß in vorkommenden Fällen, die Füh- rung und Angabe richtiger Wirthſchafis-Manualien und Regi- ſer im Pachtcontacte zur Pflicht gemacht Wo eine Vermeſſung der Grundſtücke nicht Statt gefun- den hat, da muß die Größe derſelben entweder durch Abſchäze zung nach dem Augenmaße, oder durh Ausſchreiten ausgemit- telt werden.- Bei den Feldern wird, wo glaubwürdige Saakt- regiſter vorhanden ſind, oder durch Abhöôrung der Sâeleute die bisherige Einſaat auf den einzelnen Feldern zu eruiren iſt; die Ausmittelung des ohngefähren Flächeninhalts ſicherer auf folgende Art geſchehen. Es werden nämlich auf den verſchiedenen Bodenclaſſen Normaläker abgeſte>t, oder einige Feldſtücke wirklich vermeſ- ſen, alsdann durch Befragung und Schäßung der Säeleute ausgemitételt, wieviel nach des Orts Gewohnheit bigher an Zweiter Theil A Korn auf einen dergleichen Acker oder auf die vermeſſenen Feldſtücke geſäet worden, und nach den hieraus ſich ergeben- den Verhältniſſen und der aus den Saatregiſtern zu entneh- menden oder von den Sseleuten zu beſtimmenden Ausſaat auf den ſammtlichen übrigen Feldſtücken der ohngefähre. Flächen- inhalt der Felder berechnet. Kann man bei der- Veranſchlagung eines Guts. auf brauchbare Wirthſchafts- Manualien und Regiſter nicht rech- nen, oder entſtehen Zweifel über die Aechtheit und Glaubwür- digkeit derſelben, ſo muß. man, wie bereits im erſten Theile augegeben worden, deſio mehr Fleiß auf die Einziehung der nôöthigen Jnformationen verwenden und. feine Gelegenheit ver- \äumen, Notizen zu ſammeln. Regiſtratur, die Wirthſchaftsverhält- niſſe des Kammerguts im Allgemeinen betreffend. Kammergut S... den 20ſien September 1816. Jn Gemäßheit des vorſtehenden höchſten Auf trags, hat ſich Endesgunterzeichneter geſtrigen" Tages hierher begében, uni die zu Veranſchlagung des hie- ſigen Kammergutes nöthigen Jnformationen einzuzie- hen und alle zum Gute gehörige Nealitäten in Îu- genſchein zu nehmen. Zuvökderſ hat man ſich von den Wirthſchafts- verhältniſſen des Guts im Allgemeinen durch Befra- gung des dermaligen Herrn Pachters, Amtsverwaltcrx E..., und des Wirthſchäftsverwalters, Herrn P..., mit beſtändiger Rückſicht auf den im Jahre 1807 gefer- tigten Nußungsanſchlag unterrichtet, und es iſ hier- Uber Folgendes hierher zu bemerken: 1.) Der hieſige Kammergutshof[iegt mitten in dem dazu gehörigen Dorfe S..., im Amte N.., deſſen Si6 27 Stunde von hier entfernt iſt, 2 Meilen von- G..., welches der Getrèidemarft für hieſige Gegend iſt, 5T Meile von P..., wohin gewöhnlich die Wolle verkauft zu werden pflegf, und 7X7 Meile von E... Die dazu gehörigen Grundſtücke liegen um das Dorf herum, theils in dem Thale an dem Pißſch- bach, thells an und auf den beiden ziemlich ſanft A 2 Folz 3 ——— Fol. 4. 4 anſteigenden Bergabhängen, welche das Thal auf beiden Seiten gegen Süd und Nord einſchließen. Das Klima iſ gemäßigt zu nennen und wird mit dem der Gegend um G... ziemlich überein fommen. 2.) Die Grânzen ſind, bis auf eine Stelle ant fogenannten Schenkhübel, überall dure(ehemalige Bauergrundſtücke) ſind dem Pfarrer in S... zehentbar, nämlich in der Maße, daß der- ſelbe das 20ſte Schock von allem darauf erbaueten Getreide erhält. Auf dieſen Grundſtä>ken hat auch nach abgebrachter Frucht das Nindvich der Dorfge- meinde die Mithuthung.— Dieſe Grundſtücke ſind bei der vorgeweſenen Vermeſſung von dem alten Dre- ſcher G..…., welcher davon genaue Kenntuiß hat, im Beiſeyn des Pfarrer und des Herrn Amésverwalter *) Nach der im Amte N. eingezogenen Erkundigung, beruht die Beendigung dieſer Differenz auf der Ausſage einiger Zeugen, von welchen jedoh der eine(eines Bein- bruchs halber) niht hat vernommen werden fönnen. v, F. 1 E... angegeben uud auf dem Riſſe und im Vermeſ- ſungsregiſter beſonders bemerkt worden. Auf den übrigen Grundſtücken úbt das Kam- mergut die HuthunMallein aus. 4.) Was das Juvenktarium betrifft, ſo wird Herr yg, Pachter E. die darüber in Händen habende Jnven- Fol. 56, tarienurfunde beibringen. 5.) Die Unterthanen haben ſehr wenige, und zway Fol. 4," gemeſſene Frohndienſte mit dem Geſpann und mit der Hand zu leiften. Der größte Theil der Frohndienſte iſt im Jahre 1798 in ein Dienſtgeld verwandelt wor- den, Der alte Anſchlag ſoll hierin nicht ganz rich- Vgl. tig ſeyn, und wird Herr Pachter deshalb das Fröhn- Fol. 40. regiſter produciren. 6.) Der größte Theil des hieſigen Geſinde dient um freien Lohn. 7.) Die Grundſtücke des Guts liegen leider nicht gauz geſchloſſen beiſammen, ſondern zum Theil (meiſtens nur diè zum Hauptgute gekommenen ehemdá- ligen Bauergrundſtücke) mit den übrigen Bauergrund- ſtü>ken untermengt, in größere und klcinere Stücks getheiltr.— Die Felder ſind 3artig. 8.) Seit der lebten Veranſchlagung ſcheint ſi< Fol. 5. die Wirthſchaft hier ſehr zu ihrem Vortheil verän- dert, beſonders aber der Klee- und Kartoffelbau 2c, ſchr zugenommen zu, haben. IÏn den leßten 6 Jahren hat ſich auch der Flä- cheninhalt des Guts dur< Ausrodung und Urbar- machung einiger fleinen Forſtparzellen etwas vergrö- ßeré, wie bei den einzelnen Grundſücken näher be- merkt werden wird. wb MOLO 2 Beſonderè Unglücksfälle haben in der lebten 6jährigen Pachtzeit, außer den das Land überhaupt betroffenen Kriegsereigniſſen und deren Folgen, nicht Statt gefunden. Hierauf wurde Herr Pachter veranlaßt, außer der oben ſchon erwähnten Juventarienurkunde und dem Frohnregiſter, die während der dermaligen Pacht- zeit gehaltenen Zins- und Heberegiſter, Vid. Fol.‘45e Saat- Erndte- und Druſchregiſter,—— 52.° Heu- und Grummet-Erndteregiſter,—— 55." Trankſteuerregiſter,—— 442 das Branntweinſchrot- Acciſebuch- die Schäfereiregiſter und—— ÖL. die Wirthſchaſtsmanualien, Vid. Fol. 49 sq. u. 575g. zur Durchſicht vorzulegen. Herr Pachter verſprach auch, dieſem Verlangen nachzukommen, entſchuldigte aber im voraus die Un- vollſtändigkeit ſeiner Regiſter und WirthſchaftSnach- richten damit, daß bei dem am 6ten Januar vorigen Jahres in der ganz nahe ſtehenden Mühle ausgebro- chenen Feuer auch das hieſige Wohngebäude, wegen der drohenden Gefahr, habe geräumt werden müſſen, wobei denn auch ſeine Papiere in aller Eile und Ver- wirrung geflüchtet worden, dabei aber ſehr in Un- ordnung gerathen und zum Theil ganz. verloren ge- gangen wären. Dieß lestere ſey bei dem Brannkt- weinſchrotacciſebuch der Fall. Endkich wurde auch von dem Herrn Pachter die Speiſeordnung für das Geſinde; 7 cin Verzeichniß des dermaligen Geſinde, des Lohns und der Deputate deſſelben, und(Vid. Fol. 47.) ein Verzeichniß* des dermaligen Viehſtandes(Vid. Fol. 46.) erfordert. So geſchehen wie oben. G. v. F. Protocoll, die Beſichtigung und Boniti- rung der Grundſtücke betreffend. Kammergut S... den 20ſten September 18416. Dato wurde, im Beiſeyn des Feldmeſſer T... und des Herrn Amtsverrwalter E..., die. Beſichtigung und Bonitirung der zu hieſigem Kammergute gehörigen Grundſtücke vorgenommen, wobei Folgendes hierher zu bemerken geweſen iſt. Die Felder- ſind, wie ſchon früher erwähnt, dreiartig, haben im Allgemeinen theils einen in ſehe guter Düngung ſtehenden, mehr oder weniger ſandigen Lehmboden, mit tro>ener Lage, und gleichen, jedoch friſchen Untergrund, theils einen gewöhnlichen, quel- ligen Thon- oder eiſenhaltigen Lehmboden, mit un- durchlaſſendem Untergrund, der daher zuweilen ſelb etwas ſauer iſt(C]1. IIL V. und CI. VI. 1 und 2, wie ſich dieß aus der Beſchreibung der einzelnen Fel- der’ naher ergeben wird). Der Boden jeoes Feld- ſtücks iſt an mehreren Stellen mit dem Spaten unter- ſucht worden. Die am häufigſten vorkommenden Unkräuter ſind guf dem Thonboden der ſogenannte Nixflachs,(Tun Fol, Fol. 69 u) cus bufonius) und Knöterich(Polygonon aviculare und persicaria), und auf dem ſandigen Lehmboden Queen(Tritic. repens), auch, jedoch nicht ſehr}häu- fig, der hier ſogenannte blaue Heinrich, Œchium vulgare). Die größte Entfernung der Grundſtücke vom Wirth- ſchaft8hofe(mit Auscner Lehmboden, ohne Steine, mit ziemlich gleichem, doch etwas an- haltenderm Untergrund, Die Ackerkrume iſt 5— 6“ tief und befindet ſich in guter Cultur und Düngung. Der Boden bearbeitet ſich leicht, und die Wit- ferung hat wenig Einfluß auf die Bearbeitung. Die R) Früchte, welche dieſer Boden trägt, ſind Korn, Gerſte, Hafer 2c. auch Klee. Hier wird dieſer Boden ge- wöhnlich Mittelboden genannt. Der Boden gehört alſo vollflommen in Cl. YV. der ockonomiſchen Claſſification des Bodens(Phyf. Claſſification C], II. a.(.). Durch Ausrodung von Dornen und anderm Gebüſche iſt im vorigen Jahre ein ziemliches Stück Land an der Seite, gegen No. XII. zy, zu dieſem Feldſtü> gekommen und urbar gemacht worden. Auch auf der andern Seite, gegen den Schmelzberg zu, wird ebenfalls noh ein Stück cen Lehde zu dieſem Felde hinzu kommen. Das Obergewende No. I]. oberhalb des vorigen, an dem Wege von W... nah M..., liegt ziemlih hoxizontal und iſ ganz von gleicher Be- ſchaffenheit wie das vorige(C]. V.). Ein Weg theilt daſſelbe in 2 Theile. 2c. 2e.: Das Gimmlißſtüc No. Ul. oberhalb des vorigen, jedoh von demſelben getrennt, liegt eben, trug einjährigen guten Klee und iſt von gleicher Be- ſchaffenheit wie das vorige, höchſtens etwas lehmiger EN ARL E26 Der Schmelzberg No. XL, hat eine gegen Ek Nord und Oſt abhängige Lage, gehört gleichfalls ¿u CI. V, und hat in dieſem Jahre Gerſte getragen. Die Lerchentelle No. X.,‘an vorigem, hat eine etwas muldige, von 2 Seiten(Weſt und O) abhängige Lage. Dieſes Stück hat in dieſem Jahre theils Gerſte mit jungem Klee, theils etwas Hafev getragen und ſtimmt in Nückſicht des Bodens mit den vorigen Feldſtücken ganz überein(C1. V.). 1, 2c Fol. 7.° Fol 9. Die Lichtendorfer Wieſe*) No. 2., gleich am Dorfe S..., liegt unterhalb der vorgenannten Feld- ſtücke an beiden Seiten des Pißbſchbach. Sie hat lehmi- gen Boden, eine gegen den Bach etwas niedrige Lage, iſt ark bewachſen, zweiſchürig, zum Theil tro>en, zum Theil etwas ſumyfig und naß, und hat daher auch nur zum Theil gutes, übrigens aber ziemlich ſchlech- tes und ſaures Futter. Sie wird im Frühjahr überſchwemmt. Die Gräben müſſen wieder gehoben werden, auch iſt der Bach ſoviel wie möglich zu räumen. Am Bache ſind wenig Weiden angepflanzt. Der Ertrag iſ pro Aer auf 30 Ctr. tro>enes Futter zu rechnen. 2c. _ Hiermit mußte für dieſen Vormittag die Expedi- tion beſchloſſen werden. Actum ut supra. Unterſchrift des Feldmeſſer. Gv: F. Eodem Nachmittags wurde in Beiſeyn der im vorſtehenden Protocolle bemerkten Perſonen mit Beſichtigung der zu hieſigem Kammergute gehörigen Grundſtücke fort- gefahren. Der Windberg No. XV. oberhalb No. XVI. und No. XUL gegenüber,“iſt gegen Nord und Oſt ſtart abhângig, hat ſandigen Lehmboden,(C1. V.) wie die Vormittags beſehenen Felder, und war umgeat- *) Die Lichtendorfer Wieſe hält 19 A. 12 JR. Der Heu- und Grummet- Ertrag nah der Schägung beträgt alſo 570 Ctr. Vgl. Fol. 39.b und. 53.b 11 fert. Unten an. dieſem Berge befinden ſich 3 überz wölbte Quellen, aus welchen das Röhrwaſſer auf den Wirthſchaftshof geleitet wird. 2c. 2c. Das Stück hinter der Wündmühle Pol. g.° No. XX., ohnweit des vorigen, gegen Norden- wenig abhängig, hat einen dergleichen ſandigen, aber ſeichtèrn (4 bis 5“ tiefen) Lehmboden, mit ſteinigem Untergrund, und gehört zwar noh zu C1. V,, nähert ſich jedoch {hon ſehr der CI]. VI. 3. Der Acker trug jezt Wik- fen.- Gerſte wird hier in der Regel nicht gebaut.— ScehbentbaL.= 26.26, Der große Lerchenberg No. XXII. unter- Fol. 10. halb No, XX. und XXI.- hat eine ſehr unebne, zum Theil ſtark gegen Norden, zum Theil gegen Oſten, zum Theil nach allen Seiten abhängige Lage und iſt durch dazu gekommene Lehde und Holzſtückchen, welche größtentheils" ſchon urbar gemacht ſind, vergrößert worden. Oben hat dieſes Feldſtü einen ſeichten, ſandigen Lehmboden, mit kieſiger und ſteiniger Unter- lage, wie No. XX., daſſelbe iſ auch der Fall auf den beidèn dazu gekomménen Hügeln, wo ſich ebenfalls Steinhorſte befinden.(C1. V. ad VI. 3). An den übrigen Stellen iſ aber der Boden tiefer, und ganz vie bei den vorigen Feldſtüken(C1. V.). FJest trug dieſes Feld theils Kartoffeln, theils Hafer. Oben be- findet ſich an dieſem Stücke ein Stejnbvuch. Die Ellernteichwie ſe*) No. 1, unterhalb des Fol. 10." vorigen, zwiſchen dem Friedebach und dem Pißſchbach *) Die Ellernteichwieſe hält 8 A. 120[]R. Der ge- ſhâste Ertrag beſteht alſo ohngefähr in 200 Etr. Heu und Grummet. Vergl. Fol. 39.b und 53.b 12 iſt ¿weiſchürig, ¿war ſehr ſtark bewachſen, aber ſehr ſüumpfig und giebt nur* hartes, ſaures Futter. Die Gräben, welche erſt vor 2 Jahren gehoben worden ſind, müſſen beſtändig ofen erhalten werden; doch wird díeſe Wieſe, da ſie ſehr eben und der Pißſchbach höher liegt, auh daduren gemacht werden können.“ Pro Acker ſind etwa 24 Eétr. tro>nes Futter zu rechnen. 2c. 2c. Fol. 11. Das Langeſtü> hinter der Schäferei und der Kirche No. XXII. iſ, theils gegen Mittag, theils gegen Morgen und Mitternacht, mitunter ziemlich ſiarf abhängig, hat einen ſandig- lehmigen, ſcichten Boden, mit ſteinigem und kieſigem Untergrund (Cl. ad VI. 3) und mehreren Gallen. Es gehört zu 2 Arten. An der Trift ſteht eine Reihe Pflaumen- bäume. Ein Theil des Langenſtücks iſ zehentbar. Das Feldſtüuk am Hainsberger Holze, No. KXXV. liègt in einem langen Streifen, von der Trift am“vorigen an, bis an die Straße von H... nah M..., gegen Weſten‘wénig abhängig, und wird durener(C1; VI. 2 und 4). Jun dieſer Lehde befindet ſich eine ſehr ſtarke Galle. An der einen Seite dieſer Lehde iſt ein breiter- Graben gezogen, und an demſelben ſind Pflaumenbäume an- gepflanzt.; Die Waldlehde No. XXXVII. oberhalb des Po]. 12; vorigen,, an der andern Seite der H.. ſtraße, gegen den föniglichen Wald zu. Der größere Theil dieſer Lehde kommt mit den beiden vorigen Feldſtücken in Rückſicht der naſſen, falten Beſchaffenheit überein(C1. VI. 1 und 2). Der kleinere Theil, welcher ſogleich auf dem Fel- de abgeſte>t worden iſt, iſt beſſer, hat einen mehr tro>enen, ſandigen Lehmboden und iſt zu C1. Y. zu rechnen, fönnte aber durch mehrere Düngung und Cultur wohl zu C]. II erhoben werden. Dieſes Stück war ſo eben mit Winterkorn beſtellt. Beide Feldſtücke ſind dem Wildſchaden von Roth- und Schwarzwild ausgeſeßt. 2c. 2c. Fol..12.° Der Erlengrund No. XXV, an No. XXVI. und XXVIIL, durch einen Grasrand‘in 2 Theile getheilt, gegen Weſt wenig abhängig, hat einen ſchr naſſen, ſauren, eiſenhaltigen, thonigen und falten Boden,„mit undurchlaſſendem, thonigem Untergrund 5 Fol. 13. mr b 14 und gehört vollkommen zu C1. VI. 2. Dieſes Stük hat ſehr viele Gallen und iſt- wohl unter allen das nâ}eſte. Durch Anlegung von Ünterzügen(Fontanells, Unterdrains) würde wohl dieſes, wie die vorigen Felder, jedo von den übrigen Kammergutsgrundſtüäcken iſolirt liegt, dürfte eine Veräußerung oder Vertau- chunga deſſelben an den Berthold rathſam ſeyn. Der Wieſenacker No. XXR U17 unterhalb No. XXXI, wenig gegen Süden abhängig, am Oberndorfer Wege hat einen in ſehr guter Cultur Fol. 14. und Düngung befindlichen, etwas ſandigen, leicht zu bearbeitenden‘Lehmboden, von 6— 8" Zoll Tiefe, mit durchlaſſendem Untergrund(C1. TN. Er trägt meiſtens in erſter Frucht Weizen. 2c. 2c. Die Gaſtwieſe No. 10*)- hat eine feuchte, niht ſumpfige Lage an dem Pißſchbach, erhält auch ctwas Feldwaſſer von den anſtoßenden Feldern, iſt zwêeiſchürig und mit guten Gräſern bewachſen. Jm Frühjahr wird ſie zuweilen von dem Bache über- ſchwemmt und giebt mittelmäßiges feines Futter pr. Acker etwa 30 Ctr. 1c. 2c. Die Kirchen-‘oder Gotteswieſe*) unter- Fol. 15. halb der Wieſe No. 2., an beiden Seiten des Bachs, iſ ſeit undenklichen Zeiten gegen einen jährlichen, an die Kirche zu S... zu bezahlenden Pachtzins, welcher aber von Zeit zu Zeit nach Uebereinkunft beſtimmt amg s ) a4,7 UG amt. DOO $ 7 *) Dieſe Wieſe halt 6 Acer 289 QR. Der Ertrag nah der Schägung iſt alſo ohngefähr 210 Etr, Heu und Grummet. Vergl. Eo]. 39.b und 53.b ++) Die Kirchenwieſe hält 2 Aer 123 CJR. und wird alſo nah der Schätzung geben 72 Cntr, Heu und Grum- met. Vergl, Fol. 39.b und 53.b KH Fol. 15. Fol.- 16. und erhöhet worden iſ und jet 9 NRthlr." 12 gr. beträgt, bei dem Kammergut S..". benußt worden. Sie iſ zweiſchürig, ziemlich feucht und. giebt nur ſchr mittelmäßiges, etwas mooſiges Futter. Die Dorfwieſe No. 12") am Dorfe Sc hak guten Lehmboden, eine ebène, wenig geneigte, feuchte Lage am Bache, unterhalb des Kammerguts. Sie kann mit dem Abfall vom Nöhrwaſſer und aus der Jauchengrube gewäſſert werden, und iſt mit den beſten Grasarten, Klee 2c. ſehr gut beſtanden. Sie iſ zweiſchürig und dürfte im Durchſchnitt pro Acker 40 Ctr. gutes tro>enes Futter geben. 2c. 2c. Der große Krautacer No. XIX. ohnweit des Dorfs S..., zwiſchen dem Oberndorfer Weg und an der Wicſe No. 2, ganz eben, hat ziemlich denſelben, vielleicht noh etwas fräftigern Lehmboden wie die beiden vorhergehenden, C1. Il. Hatte Gerſte getragen. 2c. 2c. Weiter unten in dieſem Grunde zwiſchen No. X XÍIT. und XXIV, liegen die beiden Feldteiche. Sie haben lehmigen Boden, guten Zugang, ſonnige Lage, wintern, ſind aber etwas mit Schilf bewachſen. Die Teichgebäude ſind in gutem Stande. An dieſen Teichen liegen ein Paar Wieſenfle>chen No. 18 und 19, welche gutcs Futter geben und vom Schäfer benußt werden. Der Grasgarten hintex der Schäferei, +) Die Dorfwieſe hâlt 3 Aer 12 OR. Der ge- \châgte Ertrag an Heu und Grummet iſ alſo ohngefähr 4120 Etr. Vergl, Fol. 139,þ und 53,þ 17 lit, c. iſt mit lebendiger He>e umgeben und mit Obſts bäumen beſest. Die Grasnugung hat der Schäfer. Der Baumgarten hinter den Kammerguts- gebäuden lit. a. hat gutes Grasland, mit Obſtbäu- men beſeßt.(C1. V.). Er wird durch den Pibſchbach in 2 Theile getheilt und hat theils tro>œenen Zaun, theils am Wege Mauer zur Vermachung. Die Grâſerei wird grun gefüttert. Von den Obſtbäumen gehen viele vor Alter ein). Fol. 16° Das Gemüſegärtchen lit. b. zwiſchen dem Brauhauſe und dem Wallteich iſ theils mit einer Mauer, theils mit lebendiger Hee, und gegen den Wallteich ¿zu mit Stacketenzaun umgeben. Es iſk mit einigen Obſtbäumen beſet und wird als Küchen- gartchen benubt. Hiermit mußte für heute die Expedition geſchloſſen und die Beſichtigung der entlegnen Teiche auf Morgen verſchoben werden. Actum ut supra. Unterſchrift des Feldmeſſers. G. v. F. Regiſtratur, die Beſichtigung der Teiche Fol. 1-7. betreffend. Kammergut S…. den 24ſten September 1816. Dato#{ourden von mir, im Beiſeyn des Feld- meſſer T..., des Hexrn Amtsverwalter E. und *) Die Zahl dec Obſtbäume wird entweder von dem Feldmeſſer bei‘der Aufnahme des Grundſtú>s, oder durch eine andere. ſichere Perſon ausgemittelt, Zweiter Theil. B M des Teichknechts H..., folgende zu dem Kammergutc MN gehörende Teiche‘beſehen. Sie liégen ſämmtlich | 1 bis 12 Stunde vom Kammergute entfernt. HID 1.) Der untere Goldteich ohnweit Wg. an der Straße hat guten, lehmigen Grund, einc gute, ſonnige und nahrhafte Lage in Feldern, iſ ziemlich verwachſen und wird als Streichteich benußt. Von großen Waſſern hat dieſer Teich nichts zu fürchten. Fol. 17.° Er wintert nicht. 2c. 2. 3.) Der Niederwaldte i<, unterhalb des vorigen, hat eine verſte>te Lage im Walde, ſandig lehmigen Boden, iſſt ſehr verwachſen und hat wenig nahrhaften, ziemlich kalten Zugang. Wird ebenfalls als Hauptteich benußt. Nur ſehr ſelten leidet der | Po1.18.° Teich durch großes Waſſer. 2c. 2c. M Die Teiche‘von No. 2 bis 6 inc]. heißen die | Waldteiche, werden ſämmtlich als Haupt- oder Saß- teiche benußt und alle 3 Jahre gefiſcht. Die Fiſche haben wenig Nahrung in denſelben, da ein Teich bloß aus dem andern ſeinen Zugang erhält. Sie dürften. alle geſchlämmt werden,. doch würde das Schlämmen viele Koſten verurſachen, und der Schlamm, theils“ weil. die Felder zu weit entlegen ſind, theils weil er zu{let. Sämmtliche vorſtehende Gebäude ſind in. gutem Stande. Die Dächer“ ſind erſt vor Kurzem reparirt worden. 2c. 2c. Hinter der Teichwärterwohnung befindet- ſich Fol. 253. der ſogenannte Teichgarten. Er enthält, außer 3 fleinen Hältern oder Teichen, Gräſerei mit etwas Obſtbäumen und Küchengartenland. Erſtere(die Grâſerei) benußt Hie Kammerguts-Pachtung, lettere beide der Teichknecht. Der Boden dieſes Gartens iſt ſchlecht, kieſig und ſchuttig. Jn den 3 Hâältern werden immer einige Centner Fiſche zum einzelnen Verkauf vorräthig gehalten. Endlich wurde auh noh die ohnweit W..; an der H... ſtraße liegende, zu dem Kammergute S... gehörige Ziegelſcheune beſehen. Das Wohngebäude beſteht aus cinem maſſiven Fo]. 23." Stockwerk, mit einem gebrochenen(Manſord-) Ziegel- dach bedé>t, und enthält eine Stube, Küche, einige Kammern, Kuh- und Schweineſtall, Keller, und im Dache eine Stube, welche als Tanzboden benukt wird. Der Ziegler treibt Bierſchank. Das Gebäude iſt in gutem Stande. Die beiden Ziegelöfen ſtehen an einander. Der eine faßt 40000 Stü Ziegel, der andere aber 30000 Stü, nebſt 3 Viertel Kalkſtein. Sie ſind— zg. oben offen, von gewöhnlicher Conſtruftion, und es hat Fol. 55. der große 3 Schürgaſſen, der kleinere aber iſ ein Roſtofen.—* Das mit Ziegeln gede>te Dach ſteht auf einer mit Mauerſteinen ausgeſeßten Riegelwand. Beide-Oefen befinden ſich in gutem Stande. M Im großen Ofen ſind die ausgebrannt geweſe- IN nen Mauern erſt vor Kurzem wieder hergeſtellt worden. Fol. 24. Die Trockenſcheune iſ ganz von Holzwerk | erbaut, hat ein mit Ziegeln gede>tes Manſarddach | Vid. und iſ in gutem Zuſtand. Jm untern Stockwerke Fol, 56. fónnen 10000 Mauerſteine, oben ohngefähr 15000 Dachſteine zum Trocknen aufgeſtellt werden. Sie hat drei Sümpfe. Für die beiden vorhandenen Oefen iſt dieſe Scheune zu klein. Die vorräthigen Mauer- und Dachziegel waren von guter Beſchaſſenheit. Der Ziegler benußt ein kleines Gärtchen- bei diefen Gebäuden, welches theils niit lebendigem Zaun | umgeben, theils mit Stangen vermacht iſ. Nl Fol, 24° Der Lehm wird ganz in der Nähe der Ziegelei auf einem Stücke zum. Kammergut gehöriger H u- thung am Giehren geſtochen. Der Pachter hat die Verbindlichkeit, den Plaß, wo die Ziegelerde geſtochen worden, jedesmal wieder zu ebnen, doch iſt dieß, wie der Augenſchein wins wedex ſonſt, noch jet geſchehen. Welches alles anher zu bemerken geweſen. Actum ut supra. Unterſchrift des Feldmeſſers. G. wv. F. pe Die- Beſichtigung der zum Kammergute Fol. 25. S... gehörigen Gebäude und des Viehes betreffend. Kammergut S... den 22ſten September 1816. Dieſen Nachmittag wurden von mir, in Beglei- tung des Herrn Pachter, Amtsverwalter E..., die zu hieſigem Kammergute gehörigen Gebäude beſehen, und iſt dabei Folgendes zu bemerken gefunden worden. 1.) Das Wohnhaus hat zwei maſſive Etagen und ein Ziegelmanſarddach, und iſt in ziemlich gutem Stande. Es enthält 5 Stuben, 1 Küche mit zwei Backöfen, 1 Speiſegewölbe, 1 Keller, mehrere Kam- mern und 2 Dachböden. 2.) Die Schwe ineſtälle gleih neben dem Wohngebäude ſind maſſiv und haben ein Strohpult- dach. Der Dachgiebel und die obere Frontwand iſ Lehmſtaakwerk. Vor ihnen befindet ſich ein kleiner mit Mauer umgebener Schweinehof. Das Gebäude iſt, beſonders im Dache, ziemlich ſchlecht, und da es Fo]. 25.° niché gewölbt iſt und frei ſtehet, kale. Es enthält 9 Schweinekoben und einen angebauten Hühnerſtall. 3. Die große Scheune, ohnweit des vorigen an der linken Seite des Hofs, iſt maſſiv und nit Ziegeln gede>t. Sie enthält 3 Tennen und 4 Pan- ſen und iſt in gutem Stande. Da ſie an dem Ab- hange hinunter ſteht und auf der einen Seite alſo höher als auf der andern iſ, ſo befindet ſich unter der einen Panſe der Kalbenſtall auf 12 Stück, mit vier eingebauten Schweinekoben. Die Decke dieſes 24 Fal, 24, wöhnliche Rauchmalzdarre mit Drahthorden, das eis Stalls iſt bloß geſtaakt, der Stall überhaupt eng und finſter. Die Dachgiebel ſind mit Bretern verſchlagen. 4.) Das Geſindehaus und der daran ſto0o- ßende Kuh ſtall- ſind ſteinern und- mit Stroh ge- det. Die Geſindeſtube iſt gepflaſtert und hat in dem Ofen eine kupferne Waſſerpfanne. Jm Vor- hauſe befindet ſih ein Waſſertrog mit Röhrwaſſer. Der angebaute Kuhſtall hat 39 ſteinerne Tröge, 2 Siedetrôge und 2 angebaute Schweinefoben. Er iſ ſehr eng, furz und überhaupt ſ{let. Es enthält die Branntweinbrennerei mit 2 Blaſen, einer Schef- felblaſe und einer fleinen Läuterblaſe von etwa À Scheffel, eine Malztenne mit Ziegeln gepflaſtert und mit einem ſteinernen Quellbottig, eine überwölbte ge- 259 gentliche Brauhaus und das Gährgewölbe.“ Nur die Brannkttweinbrennerei, die Darre, der Plak; wo der Kühlſto ſtcht, und das Gähvgewölbe ſind gewölbt. Das Brauhaus und die Brennerei nd mit(Röhr- waſſer verſehen. Das Bier wird n dem Bergkeller aufbewahrt. Im Dache befinden ſi< Malzböden. Die Die- lung der Böden wurde ſo eben teparirt. Uebrigens befindet ſich das Gebaude in mittelmäßig gutem Stande. Der Plas, wo der Kühlſtok ſteht, hat zu wenig Zug, welcher Fehler durh Anlegung eines zweiten Fenſters leicht verbeſſert werden fann. 8.) Ein offener Schuppen mit eingebautemFo]. 27.° Spribenhauſe. Er hat ein halbes mit Ziegeln bede>- tes Walmdach, welches auf der einen Seite auf der den Hof ſchließenden Mauer, auf der andern quf hölzernen Säulen ruht. No. 7 und 8s ſchließen die untere Seite des Hofs ein. 9.) Das Pferdeſtallgebäude hat ein maſſives Stockwerk, worauf ſich eine Etage von Riegelwand mit Lehmſtaakierk befindet. Das Dach iſt mit Ziegeln gedec>t, hat auf der einen Seite einen ganzen Walm, mit der andern ſtößt es‘an das folgende Gebäude. Es enthalt; dieſes Gebäude einen Böttcherſchuppen, und darüber in der halben Etage die Schlafſtellen der Pferdeknechte, cinen Pferdeſtall mit 12 Ständen Fo], 28. und einen Gaſtpferdeſtall. Jm obern Stocke befinden ſich Kammern und Heuböden und im Dache Schutt- böden. Das Gebäude i alt und baufällig. Die Deke des Pferdeſtalles iſt bloß Staakwerk. Fol. 28.° Fol. 29. 10:) Der Ochſénſtall iſt an das vorige ange- baut, maſſiv und hat 2 Stockwerke mit Ziegeldach. Unten befindet ſich ein Ochſenſtall- mit 15 eingemau- erten ſteinernen Trögen und geſtaakter, ſehr“ ſchlechter Decke, ein Branntweingewölbe, und ein Vorhaus mit dem Eingange in den Milchkeller, darüber Heukam- mern, und im Dache Schuttböden. Das Gebäude iſt gleichfalls ziemlich{let, und in demſelben befinden ſich 2 Getreideſchuttböden. Das Gebäude iſt gut im Stande. Die Gebäude No. 9, 10 und 11 bilden den rechten Flügel der Wirthſchaftsgebäude. 42.) Der Keller ohnweit der Haupteinfahrt iſt erſt im vorigen Jahre erbaut worden. Auf dem Hofe, welcher theils durch die Gebäude, theils durch Mauer geſchloſſen iſt, 2 Thore und 4 Thöüren in die Gâärten hat, ſteht das ſehr baufällige Taubenhaus auf einer ſteinernen Säule, ein Waſſertrog mit Röhr- waſſer und ein Fiſchhälter. Der Hof iſ übrigens ſehr ungleich, gegen das Brauhaus zu ſehr abhängig. Gepflaſterte Dúngerſtätten fehlen. Gleich hinter dem Brauhauſe liegt der Wallteich. Von den Gebäuden iſt nichts entbehrlich, viel- mehr ſind die Scheunen zu klein, o daß alle Jahre, auch im heurigen, Feimen geſeßt werden müſſen.. Schon vor einiger Zeit iſ die Wegreißung und T——— 27 neue Erbauung des Kuhſtalls, und die beſſere Ein- richtung des Hofs überhaupt, projectirt worden. Die Schäfereigebäaude ſtehen ohnweit der Wirthſchaftsgebäude im Dorfe. Sie beſtehen aus einem Wohnhankſe mit ſteinernem ÆŒrdgeſchoß und einem Stockwerk von geſtqgakter NRingelwand, mit Fok 29." Strohdach bede>t, welches die Wohnung des Schäfers, Küche, Backofen, Kuh- und Schweineſtall und Keller enthält, ferner aus einer maſſiven Scheune, mit Ziegeln gede>t, mit einer Tenne und 2 Panſen, und aus einem dergleichen Scha fſtall mit Ziegeldach und Hâängerwerk. Die beiden letztern Gebäude ſind in gutem Stande. Das erſtere aber- iſt alt und baufallig und bedarf, beſonders der Backofen, einer Reparatur. Bei Beſichtigung der Gebäude, wurde auh zugleich das Wirth ſchafts vieh beſehen. Die Pferde, deren jezt 15 Stück vorhanden, Fol, Zo. ſind gut im Stande, desgleichen die 8 Zugochſen. Die Kühe und das junge Vieh ſind Baſtarde von Schweizerbullen und Landvich, und meiſt von guter Beſchaffenheit, Die Schafe ſind ziemlich veredelt, doh etwas ungleich. Dieſes Jahr iſ der Stein yg, Wolle mit 30 Thaler verkauft worden. Nach der dagegen Größe der Schafe und-der Dichtheit des Wollwuchſes, Fol. 54, dürften im Durchſchnitt etwa 11 bis 12 Stück 1, 58 Schafe pro Stein Wolle zu rechnen ſeyn.— Die dermalen vorhandenen Stähre ſind aus der Thier- gartenſchäferei in Stolpen, doch ſollen früher auch welche in Lohmen geholt worden ſcyn. Datum wut supra. G. v. F. | Fol, 51. Protocoll, die Vernehmung des Teich- MY waärters betreffend. H Kammergut S... den 24ſten September 1816. MY Der Beſtellung ¿u Folge, erſcheint M Johann Jakob Hiehle, | ſeines Alters 45 Jahr, welcher ſeit 20 Jahren als IN Teichwärter bei der hieſigen Teichwirthſchaft angeſtellt iſ. Früher hat ſein Vater dieſen Dienſt gehabt. Derſelbe wurde zuförderſt ermahnt, die ihm vorgelegt werdenden Fragen über die hieſige Teich- wirthſchaft nah ſeinem beſten Wiſſen und Geroiſſen zu beantworten, und giebt hierauf Folgendes an. Außer ihm werde noch ein Teichwärter gehalten, welcher in M. wohne, und ſo wie er, in W.…, daſelbſt zugleich den Fiſchverkäufer mache.- Dieſer 2 te Teichwärter F....' befinde ſich aber erſt ſeit dem vorigen Jahre im- Dienſte. j| Fol 217 Er, Hiehle, erhalte, nach ſeinem hier vorgezeigten M Dienſtcontracte, jährlich, außer freier Wohnung, MD/ | 30 Thaler—— Lohn, — Scheffel 8 Meßen Weizen, 6“= Ron, 4 S ua- Gerſte, _— ML 4e“2 Grbſcity 20 Kannen Butter und | 6 Thlr.—— Entſchädigung, wegen eines ſonft 4 M ¿zu benutzen gehabten Gärtchens, | auch! von den Fiſchkäufern ein Wagegeld, welches | er aber mit dem 2 ten Teichwärter, ſo wie dieſer mit ihm, theilen müſſe. Dieſer 2te Teichwärter erhalte. 2c. 2c. Fol. 32. Zu den Teichen ſiud“ bedeutende Frohndienſte vorhanden, welche‘in_den leßten Anſchlagsacten fol. 80 verzeichnet ſind. Dieſes Verzeichniß, ſo wie die Angaben über dié- von gewiſſen Perſonen und Gemeinden in den Teichen auszuübenden Gerechtig- feiten 2c, wurden dem Teichwärter‘vorgeleſen, von ihm als völlig richtig anerkannt. und nur bemerft, daß bloß zu den beiden großen Teichen, dem Land=- gräfenteih und dem Kranichteich, Baufrohndienſie gethan würden, auch über einige Grâſerei und Hu- thungsbefugniſſe in den Teichen neuerlich Streitigfeis ten entſtanden wären*). Was die. der Teiche betreſfe, ſo geſchehe ſolche in der Regel ſo, wie ſie in dem Jnven- tarid angegeben iſ, wobei er nur’ zu bemerken habe, daß in die Hauptteiche jährlich, je nachdem man glaube, daß der Abgang größer oder kleiner geweſen Fol. 2 cy, und je na Brut ohngefähr— 12 gr.— Das Scho> einſômmeriger Sas iſt gewöhnlich fü 2 thlr.——, das Scho> zweiſôómmeriger für 3-thlx,—— zu“ie v, F Die Gräſerey an den Teichen würde zum Theil Vgl. verpachtet, zum Theil von dem Kammergute ſelbſt Fol. 59. benußzt.— Eben dieß ſey mit der Teichſirzu der Fall. Etwas Genaues ließe ſich darüber nicht angeben, indem man ſich bei dem Verpachten der Graſerei und Streu nach dem wahrſcheinlichen Ausfall der Heu- Fol. 334? und Sctroherndte richte. Ueber: die Schlämmuns- und Reparaturkoſten fónne er feine Auskunft geben. Frohndienſte wären zum Schlämmen gar nicht, und zu Bauen und Repa- raturen nur,‘wie ſchon oben gedacht, zu" den beiden großen Teichen vorhanden. Auf Vorleſen genehmigt und mit unterſchrieben. Geſchehen wie- oben. G: vl Johann Jakob Hiehle. Protocoll, die Vernehmung des Schaf- meiſters betreffend, Kammergut S... den 24ſten September 1816. Dato erſchien auf mein Erfordern der ſeit Michaelis vorigen Jahres bei der hieſigen Schäferei angeſtellte Schafmeiſter, Johann Gottfried Eichler, ſeines Alters 50 Jahre, welcher vorher in L..."und dann in G.…. Schäfer geweſen, und gab mir auf mein Befragen,“ na< erhaltener Ermahnung zur Wahrheit, über die hieſige Schäferei Folgendes an. Der Schafmeiſter erhält, laut des producirten IN Dienſtcontracts, an Deputaten: Y 25 Scheffel Korn y INI dra Gerſte, | A indis | 4 Scho harte Reisbunde und Ww Klaftern weiches Stockholz- Fol. 34. hat 2 Kühe, welche dem Pachter gehören, in freièm Futter, und bekommt 3 Beete, 110 Schritte lang und. 3 Schritte breit, zu Kartoffeln und eben ſo viel zu Kraut. Er hat auch den Garten bei der Schô-| ferei mit den Obſtbäumen, die Raine an den Feldern N und die Grasfle>chen an den Feldteichen zur Benußung und darf ſich ein Paar Schweine halten. Y Der Schafmeiſter hat den 10ten Theil von al-| len Nutzungen der Schäferei, trägt aber auh zu al-|} len Ausgaben den 10ten Theil bei und hat den 7ten Theil eingemengt. Bei der Schäferei ſind 3 Knechte angeſtellt, und hat der Meiſterkneht 35 Stück) der Hammelknecht 30| Haltung. Der Lämmerknecht hat bisher 11 Thlr. 12 Gr. Lohn bekommen, wird aber künftig wohl auch einige[ Stúcke Vorvieh erhalten. Es ſind jet ¡638 Stück Schafe vorhanden,| N und fônnen,- nach der Meinung des Schafmeiſters, M wegen Unzulänglichkeit der Huthung und wegen des | wenigen guten Futters. nicht méhr gehalten werden Y).| A O *) Vergl, Fol, 51. Da das Anführen des Schäfers 32 DI Hafer wird jährlich mit den Schafen gefüttert. Kartoffelfütterung iſ- nicht eingeführt, auch iſt ês bisher nicht üblich geweſen, QOelkuchen zur Tränke zu nehmen. Salz iſt bisher nicht viel gefüttert worden, etwa des Jahres 1 Scheffel——*). Das Heu von der Lichtendorfer Kirchen- und Fol. 34. Gaſtwieſe iſt für die Schafe beſtimmt und beträgt etwa 30 bis 35 Fuder*). Die Lämmer werden gewöhnlich bis nach der Erndte im Stall gefüttert. Die Trânke haben die Schafe in dem Pißſchbach hinter dem hieſigen Wirthſchaftshofe. ÏIm Winter kann bloß in den Wald getrieben werden, doch hindert der Schnee auch bald daran. Die Huthung hat mitunter ſehr gefährliche Stellen,“ Vergl. daher auch die Sterblichkeit immer bedeutend iſt und ol. 55. oft über 10 pr. Cent, ſteigt. Die Wolle iſ in dieſem Jahre, nah Ausweis Vergl, b in Betreff der Huthungen und des Futters, allerdings gez gründet iſt, indem die Schäferei, außer 8, Aer eigenchUm=- licher Huthung und der Kammergutsbrache, im Sommer nur noh ohngefähr 350 A>er Laubholzwaldung, excl. der Schonungen, zu behüthen hat, dieſe Huthungen auch viele gefährliche Stellen haben, und nur ein kleiner Theil der Wieſen ein für die Schafe paſſendes Futter giebt, Vig. die Verzeichniſſe sub. 111. VI. und VIII, ſo iſ der Schä- fereiſtamm, excl. des Vorviehes, auf 650 Stück angenom- men worden. V26F: *) Dieß wäre ſehr wenig. Es iſt daher der Bedarf an Salz wie gewöhnlich berek Ziegeln, halb Mauer-, halb Dachſteine. Fol. 36.3n den fleinen Ofen gehen 40— 42000 Ziegeln Vid. Ui y Ui. 208 und wird in dieſen kein Kalkſtein miteingeſeßt- Jn der Trockenſcheune fônnen 15000 Dachſteine und 10000 Mauerſteine auf einmal aufgeſtellt werden. Gewöhnlich iſ jährlich 5— 6 mal gebrannt wordcn, und zwar abwechſelnd im großen und kleinen Ofen“). Die Ziegeln ſind gut, und es fehlt gewöhnlich niht an Abgang. Die Tro>enſcheune fördert aber nicht genug. Auf Abſaß an Kalk fann aber, wegen der vie- len Kalköfen in ber Nähe, und weil der Steinfohlen- falf weit wohlfeiler iſt, nicht ſo gerechnet werden. Auf den Bruch ſind immer bei jedem Brande 1000 bis 1200 Stück zu rechnen. Zu einem Brande im großen Ofen find 14 bis 15 Schragen-£ elliges weiches Holz, und zu einem Brand im kleinen Ofen ohngefähr 9 dergleichen Schragen Holz nôthig. Fúr’s Holzſpalten werden pro Brand resp. 5 Thaler— und 3 Thaler— bezahlt. Das Tauſend Mauer- oder Dachſteine foſtet in hieſiger Gegend dermalen 8 Thaler—, und das Stúck Forſtziegel oder Platten 1 Gr. 3 Pf. "5 Im Anſchlage ſind dur<ſchnittsmäßig 5 Brände, und zwar 3 im großen und 2 im Roſtofen veranſchlagt. v. T. Non einer Viertélruthe Kalkſtein werden ohnge- fähr 90 Schfl. Kalk gebrannt, und koſtet der Scheſſel 9], z 6." dermalen gewöhnlih 1 Thaler bis 1 Thlr. 2 Gr. In Fäſſern wird der Kalk ſelten verkauft. Das Vier- tel Kalkſtein foſtet mit dem Transporte bis an Ort und Stelle, ſo viel dem Ziegler bekannt iſt, einige 40 Thaler—, doch kann er hierüber feine genaue Ausfunft geben. Die Kalkſteine werden von Rent- Vid, weinsdorf und Pansdorf um’s Lohn angefahren. Fol 4%, Die kleinen Geräthſchaften ſind im Juventario nicht vollſtändig vorhanden, und hat der Pachter das Fehlende angeſchafft. Spaten, Schaufeln und der- gleichen muß der Ziegelmeiſter erhalten. Die Aſche aus den Ziegelöfen wird beim Kam= mergute benust. Hierauf iſ vorſtehendes Protocoll wieder vorge- leſen, und dabei von dem Ziegelmeiſter noc bemerkt wordèn, daß er eine Caution von 150 Thlr.—— gemacht, darüber aber nichts Schriftliches aufzuwei- ſen habe. Uebrigens hat derſelbe vorſtehendes Protocoll ſeiner Ausſage gemäß abgefaßt gefunden und ſolches, da er des Schreibens nicht kundig, durch ſein Hand- zeichen anerkannt. Datum ut supra. G. v. F. Handzeichen des Ziegelmeiſter LE E Johann Gottfried Wolf. Fol 37. Vergl, 9 Q 00 Die Vernehmung des Braumeiſters betreffend, Eodem érſcheint weiter der hieſige Braumeiſter Anton Sonntag, welcher ſeit 6 Jahren hier angeſtellt iſt. Derſelbe iſ 31 Jahre alt und nicht verpflichtet. Auf mein Befçxagen úber die hieſige Brauerei, giebt mir derſelbe Folgendes an: Der Braumeiſter beéommt die Koſt, und vom Scheffel zu brauen und zu malzen— 4 Groſchen— ſonſt nichts.; Es wird hier bloß ein einfaches, braunes Ger- ſéenbier gebraut. Jedes Gebräude iſt 12 Scheffel ſtark, und da- von werden 6L bis 7 Faß Bier gebraut*). Kofent wird nur wenig gemacht, meiſt für das Geſinde, die Fröhner und Tagelöhner. Zu einem ſolchen Gebräudé werden 20 Pfund Landhopfen*), oder etwas weniger böhmiſcher Ho- pfen genommen, auh kommt> Mete Wachholder- beeren und X Mee Salz in jedes Gebräude, Das Faß Vier koſtet jezt 9 Thlr.— und ein Viertel Kofent 12 Gr.— Der Centnex Landhopfen foſtet jekt 45— 50 Thlyr.— Die Hefe wird gewöhnlich zur Branntweinbren- *) Vergl, Fol. 59, wo ſich ergiebt, daß von 12 Schfl, Gerſte 77 Faß Bier gebraut worden. +*) Im Anſchlag ſind 12 Pfund böhmiſcher Hopfen angeſeßt. nerei verbraucht, und wenig verkauft. Aſche“ undFol. 59. Trábern werden in der Wirthſchaft benußt. Auf ein Gebräude iſ 12 Klafter Z elliges wei-Fol. 37° ches Holz, und zu 12 Scheffel Gerſte F- Klafter har- tes Holz zum Darren nôthig*). Das Schroten geſchieht in der Lichtendorfer dúhle, und wird für 12 Scheffel 16 Gr. Schro- terlohn gegeben. Beim Brauen helfen 2 Tagelöhner, und ¿war bei jedem Gebräude einer zwei Tage,"und eiuer einen Tag, und bekommt jeder— 5 Gr.— täglich und die Koſt. Ein Ausſchrotelohn wird nicht gegeben. Das Boöttcherlohn kann der Braumeiſter niht Vid. angeben. Zu jedem Gebräude wird ein Stein gelbes Fol. 45. Pech zum Auspichen gegeben und etwas ſchwarzes zum Vergießen. Der Contner gelbes Pech koſtet jeßt 9 Thlr., und. der Stein ſchroarzes 1 Thlr. Das Reinigen der Gefäße wird durch die Mäg- de beſorgt. Jährlih iſt bis8her 19— 20. mal gebraut worden*). *) Dieſe Angabe des Brauers kann unmöglich gegrün- det ſeyn, wenigſtens wärd dann ſowohl die Einrichtung des Brauofens, áls die der Darre ſehr fehlerhaft, welches aber nicht der Fall zu ſeyn ſcheint. Auch ſtimmt dieſe Angabe mit dem in den früheren Anſchlagsacten Enthal- tenen nicht überein. Es iſt daher, wie gewöhnlich, auf 12 Scheffel Gerſte X Klftr: hartes und), jj; 2 02 Wide A elliges Holz zum Darren und Brauen berechnet worden, v. F **) Vergl. dagegen Fg]. 49 und 59, nah welchen im- mer einige 30 Gebräude jährlich gemacht worden ſind, 40 Die Brauerei hat bloß die hieſige Schenke, das Dorf und die Ziegelei“bei W... zu Zwanggäſten. In der Gegend ſind viele Brauereien vorhanden. Der Abſaß des Biers geſchieht größtentheils in Vierteln und Tonnen. Der Herr Amtsverwalter E... wollte immer fowohl bei der Brauerei, als Brennerei die Torffeue- rung einführen, es iſ ſolches aber noh nicht geſchehen. Fo] ¡5 Den Preis der Biergefäße will Brauer nicht wiſſen. « 1 de 5 6 e é L Der Brauer beſorgt zugleich die Brannéwein- Fol, 98. brennerei. Für 1 Scheffel Korn und 1 Viertel Gerſtenmalz zu brennen, erhält derſelbe— 6 gl. Für 1 Scheffel dergl. Gerſte zu malzen, erhalt der Brauer— 2.gl— Bisher ſind auch viel Kartoffeln mit; gebrannt worden. Bei einem Brande von 6 Viertel Kartoffeln, 1|Viertel Korn und 1 Viertel Malz hat der Brauer ebenfalls — 6 gl.— Lohn bekommen. Von’ 1 Scheffel Korn und 1 Viertel Gerſtenmalz ſind 36— 38 Kannen“) Branntwein gebrannt worden, und koſtet jezt die Kanne hier— 4 gl,— Jährlich ſind ohngefähr 50:— 60 Scheffel Kartoffeln und 10— 12 Scheffel Korn*D Herbrannt worden. Zu 12 Bränden Korn iſ ohngefähx 1 Klafter VAE RICORRE *) Jſt zu wenig angegeben. Von 1 Scheffel Korn wer- den 36 Kannen Branntwein ſehr gut gebrannt, alſo von 1 Scheffel Korn und 4 Viertel Gerſte leiht 441 Kannen. v_'F. **) Vergl. dagegen Fol. 49.b, woraus ſich die Unrich- tigkeit der obenſtehenden Angabe ergiebt, 41 Holz nôthig) oder zu 8 Bränden Kartoffeln eben ſo viel. Das Getreide iſ zum Brennen geſchrotet worden, und wird vom Scheffel— 3 gl.— Schroterlohn gegeben. Auf Vorleſen iſt der Brauer mit der Verſicherung, ſeine Ausſage, der erhaltenen Ermahnuûg eingedenk, der Wahrheit gemäß erſtattet zu haben, hierbei ver- blieben und hat vorſtehendes Protocoll mitunter- ſchrieben. Actum ut supra. Ov. Anton Sonntag. Die Vernehmung des A>ervoigts Fol.zg.® betreffend. Kammergut S... den 25ſen September 1816. Der Beſtellung gemäß, erſcheint Johann Chriſtian Winter y Acktkvoigé auf hieſigem Kammergute, ſeines Alters 47 Jahr, welcher ſeit“6 Jahren bei hieſiger Wirth- ſchaft Voigtsdienſte verrichtet, und giebt, nach erhal- tener Efnahnung zur Wahrheit, über die ¡hieſige Feldwirthſchaft Folgendes an. 1.) ES werde in hieſiger Wirthſchaft zu Weizen, Yid. Korn und Gerſte 3 mal geackert, zu Erbſen, Wicken Fol. 4r- und Hafer aber nur 2 mal, zuweilen auch nur ein- AA Dieß iſ offenbar zu wenig, und daher, wie gewöhn: lich, pr. Scheffel 1 Kläfter$ elliges weiches Holz ge- rechnet worden. oF Vergl. Fol. 41. und 52.° 42 mal.— Geeggt werde eben ſo oft. Auf den thonigen Feldſtüken werde zuweilen noh öfter geeggt, auch gewalzt, und es müßten doch öfters noch die Schollen zerflopft werden. 2.) Die Kartoffeln würden 3 mal mit dem Kartoffelhaten angefahren, das Kraut aber werde mit der Hand bearbeitet. 3.) Wieviel an Korn pro Acker geſäet werde, fónne er nicht angeben, da ihm die Größe eines Akers unbekannt ſey. Doch wiſſe er ſo viel, daß auf das Krähenhüttenſtü>k 20 Scheffel bis 22 Schef- fel, auf das Stúck am Hainsberger Holze 28 bis 30 Scheffel Korn geſäet würden“). Auf einen Scheffel Kornland werde nach hieſiger Gewohnheit gewöhnlich 2 Scheffel Weizen, 1- Gerſte, 1Z auch 15 Scheffel Hafer, 3 Scheffel Erbſen oder Wicken geſâet, oder 6 bis 7 Scheffel Kartoffeln ausgelegt. 4.) Die Brache werde ganz gedüngt und pro Scheffel Land 12 auch 15 zweiſpännige Fuder Dünger *) Das Kráhenhüttenſtü> CI. V. hált 12 Aer 287 R. Es wird alſo pro Aker 15 bis 177 Scheffel Korn geſäet. Das Stú> am Hainsberger Holze hält 16 Aer, 168 OIR., und es würde daher pro A>er 17 bis 17 Schfl. Korn fallen. Vergl. Fo]. 48. Hiernach iſt ohngefähr pro Aer 15— 1x5 Scheffel Weizen, 15— 155- Gerſte, 295, 2F bis 242 Scheffel Hafer, 417— 4x5; Scheffel Erbſen und Wien und 9— 12- Kartoffeln zu rechnen. Vergl, Fol. 48. 43 aufgefahren.— Beinahe dié Hälfte der Brache bleibe jährlich zur Huthung liegen, und etwa 12 Scheffel davon würden gepfercht. Es würde jährlich auf ohngefähr 20 Scheffel Land Klee unter die Gerſte, außerdem auch noch etwas Abſchneidefutter geſäet. Der Betrag des lebtern ſey aber ſehr verſchieden. Je nachdem der Klee gu- ten Wuchs verſpreche oder nicht, würden 8, 10 und 412 Scheffel Land damit beſtellt. Etwa 70—-80 Scheffel Kartoffeln wären jährlich ausgelegt worden. — Winterrübſen oder Aws ſey zuweilen 13 Schef- fel, zuweilen auh nur E Scheffel ausgeſäet worden. 5.)-Jn--guten Jahren würden ohngefähr vom Scheffel Korn 3T Schock gebaut, und vom Scho 2 Scheffel bis 27 Scheffel gedroſchen, Vom Scheffel Weizen 5 Schock Erndte, und vom Scho-2 Schef- fel Ausdruſh. Vom Scheffel Gerſte 24 Scho> und vom Scho> 22 Scheffel. Vom Scheffel Hafer 17 Fol. 39.° Scho und 4 Scheffel Ausdruſh pro Scho. Vom Rübſen könne er nichts angeben*). 6.) Mit Pferden und Ochſen wird in der Regel eh 2 zweiſpännig gearbeitet. Leßtere arbeiten nicht im Wech- Fol. ſel. Die Preiſe eines Wirthſchaftswagens 2c. fönne° auh. 11, er nicht angeben. Nur ſo viel könne er ſagen, daß ein völlig“ neuer Pflug, wie er in hieſiger Gegend *) Dieß würde alſo in guten Jahren ohngefähr vom Korn das 7te bis 9te Korn, vom Weizen das 10te Korn, von der Gerſte das 7te Korn, vom Hafer das 6te Korn geben.“Vergl. dämit Fol. 52.b, wonach dergleichen gute Jahre jedoch ſelten geweſen ſind. 44 üblich, ſey vollſtändig wohl immer etwas über 9 Rthlr — zu ſtehen kommen werde.— Für die Unterhal- tung eines Pferds im Beſchläge erhalte der hieſige Dorfſchmied 5 Rthlx.—— 7.) Ein Pferde- oder Ochſengeſpann bearbeite mit dem Pflug täglich etwa 12 bis 2 Scheffel Land.— Die Fröhner, welche ebenfalls ¿weiſpännig pflügen müßten, machten aber höchſtens 1 Scheffel bis 17 Scheffel fertig. 8.) Da er auch die Heuerndte zu beſorgen habe, ſo fônne er den Ertrag der Wieſen ziemlich genau angebèn. Man fönne nämlich auf der Lichtendorfer Wieſe 20— 24 Fuder Heu, 10— 12'- Grummeft, Sichen ES 2-H, 13— 1E- Grummet, Ellernteichwieſe ¿. 9— 10- Heu, 5_— 6- Grummet, Gaſtwieſe 8— 10- Heu, ¿ 5=_— 6- Grummet, Dorfwiéſe..... 5— 6- Heu, 3— 4- Grummet*), 2c. 2c. rechnen.— Das Fuder würde etwa 15— 16 Centner betragen. *) Rechnet man das Fuder zu 15 Centner, ſo iſt alſo der Ertrag bei der L. W. 300— 360 Etr. Heu, | 150— 180- Grummet, K W, 45— 50- Heu, 20— 25- Grummet, 45 9,) Endlich giebt der Voigt den Lohn für ſich und ſeine Frau, welche die Stelle einer Käſemutter Vergl. oder Vichvoigtin verſieht, auf 65 Rthlr.—— in Fol. 47. Gelde, wöchentlich LT Kanne Butter, und jährlich LT Scheffel Leinausſaat an, verſichert auch die Nichtig- feit der ihm vorgeleſenen Löhne des übrigen Wirth= ſchaftEgeſinde. Vorgeleſen, genehmigt und mitunterſchrieben. Geſchehen wie oben. GQ N: Johann Chriſtian Winter. Die Vernehmung des Pachters, Amtsver- walters E..., betreffend. Fol. 4o. Kammergut S... den 26ſten September 1816. Auf mein Erſuchen fand ſih der dermalige Pachter des hieſigen Kammerguts, Herr Amtsverwalter E.…., bei mir ein, um mir über Einiges, die hieſige Kangamergutswirthſchaft betreffend, Auskunft zu geben. Es hat ſich' ſodann, mit Zugrundelegung des alten Anſchlags‘und unter Berückſichtigung der von dem Herrn Amtsverwalter abgegebenen Verzeichniſſe, auf mein Befragen, Folgendes hierher zu bemerken gefunden. E. W. 135— 150 Ctr. Heu, 75—.90- Grummet, G. W. 120— 150= Heu, 75— 90- Grummet. DEW.(7512990.+-, Heu, 45— 60- Grummeé, 2c, 6 Vergl, Fol. 53.h 46 1.) Nach dem producirten Frohnbuche auf das Jahr 1816 befinden ſih dermalen bei dem hieſigen IN Gute 1| 14 Halbhüfner, deren jeder jährlich noh 6 Af- | fertage, halb im Frühjahr, halb im Herbſte zu | leiſten hat; H 6 Viertelhúüfner, von welchen jeder jährlich 8 einſpännige Eggetage leiſten muß; 25 Althäusler, von welchen jeder 3 Handkage, nämlich 1E Manns- und 17 Weibertage zu thun hat; Fol. 40.° 19 Neuhäusler, von welchen jeder 6 Handtage, nâmlih 3 Manns- und 3 Weibertage thut; 14 Hausgenoſſenpaare, welche eben ſo viel Dienſte haben; I 13 Weiber, welche nur 3 Tage thun, und H!: 4 Wittwe, welche nur 15 Tag leiſtet. Die Spanndienſte der Ganzhüfner, welche ſonſt einen großen Theil der Aerarbeit auf den zum Haupt- ; gute gehörigen Grundſtücken in ungemeſſener Frohne | zu verrichten hatten, ſind aufgehoben. Nur einige NY Wieſen werden noch, wie bei dieſen bemerkt iſt, ge- | gen einige Gebühren befrohnt. Vergl. Dieſe ſämmtlichen Frohndienſte werden, mit Fol. 66. Ausnahme der Wieſenfrohndienſte und der Dienſte der Althäusler, unentgeldlich geleiſtet. Die Handfröhner leiſten ihre Dienſte, da ſie EN größtentheils gar nichts dafür bekommen, ziemlich \||{let worden.— Stoppelrüben werden in der Regel nicht gebaut.— Auf ohngefähr 18— 20 Scheffel Land iſt Klee: zur grünen Fütterung erbaut, auch: ſind außerdem noch etwa 9 bis 10 Scheffel Abſchneidefutter beſtellt worden. An Lein wird nur das Wirthſchaftsbedürfniß, und was für das Geſinde| nöthig iſt, etwa auf 8 Scheffel Land ausSgeſäet. Das Zwanggeſinde, ſo wie das freie Lohngeſinde, erhält jedes 1 Mete Lein aus- geſäet, der Voigt, der Schirrmeiſter und der Brauer jeder 6 Metzen, der Schäfer 8 Meßen. Auf das Kartoffelland wird gewöhnlich Korn geſäect, und auf den Rübſen kommt“Weizen. Die Kartoffeln werden mit dem Haken bearbeitet. Kraut und Rüben aber mit der Handhacke. Das Sáâen beſorgen die Dreſcher im Tag&lohn. Die Erndte geſchieht‘bei allen Getreideſorten mit der Senſe. Die Garben werden mit Strohbän- dern von doppelter Strohlänge gebuitden. Gedroſchen wird um den 13ten Scheffel. Das Kammergut iſt keinem Mühlzwange unter- worfen. 8.) Eín- zweiſpänniges Heufuder, wie ſolche in den Heuregiſtern eingetragen ſind, ann, bei der Entfernung und feuchten Beſchaffenheit der Wieſen, auf 13 bis 14 Centner® gerechnet werden. Nur die zunächſt am Kammergutshofe gelegenen Wieſen und Gârten werden von Zeit zu Zeit mit Jauche 2c. ge- dúngkt.: 49 9.) Das Scho> Baumpfähle koſtet jet 6 Réhly, —— Die Pflaumen ſind gewöhnlich verpachtet worden. Jn dieſem Jahre wird dafür 25 Rthlx. —— entrichtet. 40.) Die Frohndienſie zu den Teichen ſind- im Vergl. alten Anſchlage richtig angegeben. Eben ſo die Beſez- Fol. 32 zung der Teiche und die von den Teichen abzugebenden Deputate.— An Teichſireu werden jährlich gewiß 60 bis 70 z¿weiſpännige Fuder, auf das Kammergut angefahren. Der Teichſchlamm wird, wo es nur immer die Nähe der Felder erlaubt, zur Verbeſſerung derſelben angewendet. Doch muß er immer erſt ein Jahr liegen. 11.) Sowohl Pferde, als Ochſen arbeiten zwei- Vergl. ſpännig. Beim Einfahren des Getreides, Anfahren 01 E des Holzes, Verfahren des Getreides, der Wolle, Fiſche 2c. wird auch vierſpännig gefahren. Auch ge- hen vie Ochſen nicht im Wechſel, ſondern den ganzen Tag, erhalten aber. auch bei ſtarker Arbeit Körnerfuf- ler.— Die Pferde ſind auf allen‘4 Füßen beſchlagen, die Ochſen gar nicht.— Die Ochſen ziehen an Hals- jochen. Der Herr Amtsverwalter- iſt aber Willens, Stirnjoche einzuführen. Jn: der Regel wird das junge Vieh nachgezogen. Ein vollſtändiger Wirthſchaftswagen, wie cr hier üblich iſt, Éoſtet ohngefähr. 65— 70 Rthlr.— —, ein A>erhaken etwa 6 Rthlyx.——, ein Pflug 9 Nthlr.——, ein Paak Eggen mit eiſernen[9], 42.° Zinken 5 Rthly.——, ein Pferdekummtgeſchirr etwa 9 Rthlx.——, ein Ochſenhalsjochgeſchirr etwa— 20 gl,—, Die Tonne Wagenſchmiere Zweiter Theil. D 19) foſtet 10 Rthlr.——, Das Veſchläge für die| Pferde| dem Schmied für 5 Rthlr.==— pro| | Stüu> ins Gedinge gegeben.| M 12.) Gewöhnlich ſind 32 bis 34 Stück Kühe| | hier gehalten worden. Milch kann, wegen mangeln- INN den Abſatzes, nicht verkauft werden, ſondern nur Butter, | fannen- und fäßchentveiſe, und Käſe.— Das Fäß- |)! chen Butter- hält hier 10 Kannen, und es koſtet NY jeßt die Kanne— 12 gl.— Die Kühe werden im Stall gefüttert und gehen nur im Herbſte auf den Stoppeln auf die Weide.—| Sie erhalten warmes Getränke.=— Im Sommer| beſticht die Fütterung aus Klee, Abſchneidefütter mit| etwas Stroh, Trâäberu 2c. Jm Winter erhalten die j Kühe das Grummt von den Wieſen, Stroh, Kraut, | Kartoffeln, Siede, Ueberkehr 2c. warm aufgebrüht. IN Außer dem Prakvieh iſt bisher kein Vieh ge- M máſtet worden. Bj| 13.) Die Schweinenmißung beſteht in dem Ver- faufe von Ferkeln und Läufern.“Je nachdem die Mt Branntweinbrennerei beſſer oder ſchlechter geht, werden / weniger oder mehr Ferkel verkauft.- POL 43. 14.). Der Böttcher erhält für das Pichen und Binden bei jedem Gebräude, inc]. der‘nöthigen Nei- fen, 1 Rthlr. 8 gl.— MAN*) Die jebigen theuern Preiſe, welche mit den Über- 14| haupt ſtattfindenden hohen Preiſen des Getreides und al- AI ler Futterarten im Verhältniß ſtehen, können nicht als Durchſchnittspreiſe angenommen werden. Jm Anſchlag iſ, im Verhältniß mit den übrigèn Preiſen, pro Kannte— 8 gr.— angeſeßt. v: F. TA Die Preiſe der Biergefäße ſind hier folgende; ein neues Viertel koſtet 2 Réthlr.«4 gl.— eine neue Tonne- iS Bie 5e cile nuerhalbe Sonne 4 20 Das Faß Bier koſtet jezt 9 Nthlr.——, der Vergk Scheffel Gerſte auf dem letztern Markt in G... 3 bol. 37. Nthlr. 10 gl.— bis 3 Rthlr. 14 gl.— 15.) Das Tauſend Mauer- oder Dachſteine Vergl. wird mit 8 Rthlr. 5 gl.—, inel. des Zählgeldes, Fol. 36. bezahlt.— Der Scheffel Kalk aber mit 4 Rthlr.—Und 36. — Die: Viertelruthe Kalfſtein koſtet mit dem Trans- porte 2c., nach der Verſichérung des Herrn Pachters, 45 Nthlr.—— 16.) An die hieſige Pfarre wird, nah dem Ouittungsbuche, 9 Rthlx. 12 gl.— jährlicher Wieſen- zins für die Kirchenwieſe entrichtet. 17.) Jedes Zwanggeſinde erhält— 1 gl.— Miethgeld, und das freie Geſinde ſo viel Groſchen Miethgeld; als es' Thaler Lohn bekommt. 18.) Die Speiſeordnung für das Geſinde iſ ik alten Anſchlage richtig enthalten und nur ¿u benierken, daß‘die daſelbſt angegebenen Quantitäten auf 40 Zwanggeſindeperſonen berechnet ſind*). Das freié Vergl. Geſinde erhält dieſelbe Koſt.| Jn Betreff der Butter lol. 50: findet einige Abänderung gegen den Anſchlag ſtatt,!nd 72-° wie ſolche ſchon aus den Wirthſchaftsmanualien ex- Fol. OA trahirt worden iſt. 19.) Der Wildhüther bekommt wöchentlich 1 Rthlr.—— Lohn und hat dieſes Jahr 14 Wochen *)- Dieſe Speiſeordnung iſt deni neuen Anſchlage suh O beigéfügt, GA 20 -— DZ gehüthet.— Wenn aber die Kartoffeln auf ſolche Felder kommen, welche dem Wildſchäden ausgeſeßt, oder wenn die wilden Schweine häufig ſind, ſo muß dex Wildhüther oft eine weit längere Zeit gehalten werden*). 20.) Der hieſige Nachtwächter erhält wöchent- lich— 146 gl.— Lohn für die Nachtwache und úberdieß noch— 20 gl.— wöchentlich**), wofür er aber auch am Tage einige Handarbeit auf dem- Hofe mit verrichten“ muß. 21.) An Tagelohn erhält ein Dreſcher, welcher aber dann das ganze Jahr beſtändige Arbeit auf dem Gute hat, 5 gl., und eine Frau— 3 gl. 6 Pf. Andere Tagelöhner bekommen—- 6 gl.— bis— 7 gl.—, und eine Frau— 4 gl.— bis— sgl.—*) Es ſind 12 Dreſcher bei dem Gute. 22.) Der Scheffel Salz foſtet hier 3 Rthlr. 12 gl.— 23.) Anßer der Vrauerei und Brennerei ſind hier 5 Feuerungen, nämlich“ die Wohnſtübe des Pachters, die Verwalterſtube, die beiden Geſindeſtuben und die Küche zu heizen. *) Im Anſchlag ſind daher 20 Wochen im Eurſgis angenommen. **) Da die von dem Nachtwächter zu ieri Hand: arbeit ſhon im Allgemeinen bei den Tagelöhnern mit be- rechnet iſ,\o ſind dieſe— 20 gl.— im Anſchlag nicht ſpeciell Peel bt. VF: ++) Da nach Fol. 59. sub 20. nur ſelten ein höheres Tagelohn, als obeñ ſtehet, bezahlt worden iſt, ſo iſt zu- gleich, unter Berüſichtigung der dermalen den Anſchlags- preis ſehr Überſtoigenden Preiſe des Getreides, das Tage- lohn Fol. 65.b beſtimmt worden, 93 24.) In den Geſindeſtuben wird zur Beleuchtung; ſo wie in den' Ställen, Oel gebrannt. 25.) Die vor 2 Jahren zum hieſigen Kammer-Fo]l. 44- gué gekommenen und an arme Leute zur Urbarma- chung und Benußung auf einige Jahre ausgethanen Holzſtükchen kommen ſämmtlich zu Johannis 1817 zur Benußung ans Kammergut zurü. 26.) Die hieſige Schente fällt aus dem Anſchlag weg, da ſolche während jetziger Pachtzeit vererbpach- tet worden iſt. Vorgeleſen, genehmigt und mit unterſchriebei. Geſchehen wie oben. G. v: F. SELE Ex tract Fol. 44 aus den Trankſteuer-Regiſtern des KammergutsS... vom 1ſten September 1809 bis 1ſen September 1816, C IC N, Sa. 746 Faß— Viertel—> Tonne Bier alſo im Durchſchnitt von 7 Jahren: 106 Faß 1 Viertel— TL Tonne Bier. NB. Jm Jahre 1809 hat der Amtsverwalter E... den Pacht von S... übernommen. Extrahirt Kammergut S... den 21ſten September 41816. O..v. F- Jn den 8 Jahren von 1799 bis 1806 inc]. 54 | iſ nah Fol, 69 Actor. Commiss. sub Cap. VI, MN S.. 60-_de ao. 1807 gebraut worden M 2179 Faß, alſo M gemeinjährig 272X Faß(39 Gebräude à 7 Faß).| || i G. v. F.| | Vergl. Fol. 49.| l’o1, 45,BVemerfkungen bei Vergleichung der Zins: und Heberegiſter des Kammerguts S... mit den im Anſchlag de ao. 1807 sub+| befindlichen Extracte.| No, 6. Gottfried Ochmigen giebt— 5 Gr. 10 Pf. | Erbzins, Walpurgis, niht— 6 ÉE 8 Pf. No. 15. Johann Gottfried Schuſter giebt— 9 Gr. M— Erbzins, Michael, und— 20 Gr.— Feldzins. y, M 2 6| No. 75. Dietrich in W... giebt— 9 Gr.— || Erbzins zu Michaelis, nicht zu Walpurgis. N) 6. | No. 90. Stein in M... giebt, Jakobi, nicht 2 Mdl. Eier, ſondern nur 1 Mdl, 9 Stück. I LOA“ HN Das Nittergut M.…., Zins- Termin Markini, BY 4 Vrétl. 2 Ms. Korn, und 1 Vrél. 2 M6. Hgfer, I welche im Anſchlag vergeſſen ſind. IN 30 RC M) Dey Müúllevr Dietrich zu M. bezahlt, nah höch- | ſtem Befehl vom 10ten Juli 1809, die von ihm zu zinſenden 20 Schéffél Malz Alt-G.… ſches Maß, nah dem jedesmaligen Faſinachts- preiſe der Gerſte. Uebrigens ſtimmt das Heberegiſter mit dem An- ſchlag völlig überein, einige«Normalveränderungen ausgenommen. Kammergut S... den 2Men September 1816, G. v. F. Verzeichniß des dermaligen ViehſtiandésFo?. 46. auf hieſigem Kammergute. 2 Kuktſchpferde. 12 e 5 Vergl. die folgende Seite. Kammergut S... den 21ſten September 1816, SLE Amts- Verwalter. Viehbeſtand Foal. 46° zu“ Johannis 1816 auf dem Kammergute S.…. Veränderungen den 21ſten Sptbr. 1816. 2 Kutſchpferde 5 13. A>erpferdey(11, incl; 1 Reitpferd.) 8 Zugochſen, 1 alter Bulle, 1 junger Bulle, 31 Stück Kühe,(33) 18 Kalben,(15) 7 Abſeßkälber» 2 Ziegenböe- \ 2 alte Eber,(1) IN 8 Zuchtſchweine 5 12 halbjährige 1 10 vierteljährige Í MN 6 Ferkel,(—) | 30 Enten, 47 Stuck Hühnervieh, TECO Laufer,(4) | 4 alte Stähre, J CES 2 Zeitſtähre,(42) 201 alte und Zeithammel,(182) 63 JáährlingShamínel, Summa(61) 76 Hammellämmer, Mroé Stück.( 71) 219 alte und Zeitſchafe,(215) 73 Jährlingsſchafe, 70) | 88 Schaflämmer, 3(80) | Sa. 680 Stück.| hl Extrahirt, | Kammergut S... den 22ſten Sptbr. 1816. S0 6, | Pol, 47. Berzeihniß der Geſindelöhne bei dem | Kammergute S... Der Voigt nebſt Frau 65 Rthlr.— Gr.— Pf. Der Schirrmeiſter... 30|—-—> Der Hausfnecht: 28 5/ s— 4 Der Mittelknecht„...27-—-—+ 1 Der Kleinfneer. Grdße. Einſaat proA. Softretde- Se Felder. Bemerkungen. ſorte. Mer EIN. Weizen.||;: A: 1811/12|\Hainsberger Holz 16| 168 Hieraus ergiebt ſich, daß bis- Fichtenacker 3 88 her die Einſaat pro Aer grôß- Cs C. tentheils ſehr ſtark geweſen iſt. Korn. Da das Sâen nicht durch Frdh- 1809/40|[Birnbaumſtück 5 60= ner, ſondern durh Tagelöhner ge- 1810/11|Gimlißſtück 1| 225 9 ſchieht, das Klima der Gegend 1813/14 id. E 13 gar nit’ rauh iſt, und nur die 4810/11|Gelbacker. 15 127 17 Beſchaffenheit eines Theils der Fel- 1813/14 1d,— EZ 13 der eine ſtake Einſaat nôthig 1814/15||Hainsberger Holz 16| 168— macht(worauf bisher wenig Rü>- 1811/12|Straßenlehde. 11 202— ſicht genommen worde iſt)#0 C C dürfte die bisherige Einſaat mit Gerſte. Vortheil etwas verringert werden 1809/10||Schmelzberg 6 68 Ï fónnen, Es iſt daher im Agn- 918T*ag1doD uaFz uaQ‘**D inSaowwvy 4414v4AD ‘N SIT*N eT ZOU SE QqunaßuajaD|| CT/FTST T aapvp1aY‘ai| FI/TST ‘UI P1gS 2 pyzjuaqint@| F1/CTST I2Pyvu2j1g ST/f18T ‘u349ID ' u9P156 zt OND; 43pv(pIoY‘as ; 90G a1aßaagguivG|£1/718T “0h“PT$ 1/181 ‘pao pnzuinvquai@|| 11/0181 ‘4210S - ‘110 N : i aquamiaßSaazun|| ST/YTSI ‘TIE 1 u) e E: : 1292001 uamwouoaßuv agnav1znÞPS F1/E1ST 39P}N 01d vv]u1J 2quoß 01 Sv1(p]| arid D TI 2 6 TA TJ‘A‘19: UpD| 29P* Gal : EE: E Mee 42012V 20124 nR‘ad vvluinDli‘zvvlann, 6/4 E pitix ac tf aus den Wirthſchaftsmanualien des Kam: po]. 49. merguts S..., über das verbraute Getreide. 1809/40 wurden verbraut 393 Schfl. Gerſte, 1810/41-- 33- Weizen), 2- 374- Gerſte, 181142- 2 M Been, - ¿40 2 OCC, 181243- 6E-= Weizen, |- 3962- Gerſte, 1813/44*- e S282.= Géfrſte 181445-- 42s alas WEER E 2 e 396F- Gerſte, Sa. 22647 Schfl. Getreide. alſo im Durchſchnitt von 6 Jahren gemeinjährig: LTG oder 317 Gebräude à 12 Schfl.— ErtrahirS den 15ten Septbr. 1816. G9. F. Da nach Fol. 44. von 1799 bis 1806 L 39 Gebräude, und wie vorſteht, von 1809/45 31- gemeinjährig gemacht worden ſind, Sa. 702 Gebráäude, #0 i| von’ mir im Anſchlage der Durchſchnitt mit 35 Gebräuden angenommen, und die Extracte aus den Trankſteuer- *) NB. Es if{on früher, ehe noh Weißbier hier ge- braut wurde, jedesmal etwas Weizen mit vexbrgut worden, 62 regiſtern Fol. 44? nicht weiter berückſichtigt worden. M___— Eben ſo iſt auf das Weißbier, da nur ſehr we- HBO nig dergleichen gebraut worden, Fol. 59.7 weiter M feine Rückſicht genommen. v. F. i Fol. 49.° ECtr arte M aus den Wirthſchafts- Manualien des | Kammerguts S..., über das zum Brannt- weinbrennen verwendete Getreide. 1810/41 ſind verbrannt worden 99 Schfl. Korn*) 181142- 2- SE H 1812/43=-- 55=- 1813/14--- 115 2 è | 181445--- 46S- M) Sa: 864 Schfl- Korns alſo im Durchſchnitt von 5 Jahren gemeinjährig: 727 Scheffel Korn. || Extrahirt, MY Kammergut S... den 25ſen Septbr. 1816. || v. F. Fol. 50. Ertractt; uber die für das Wirthſchaftsgeſinde in S... erforderliche Butter. N Der Voigt und deſſen Frau erhalten das ganze Jahr | I hindurch wöchentlich T Kanne Butter. *) NB. Es iſ außerdem viel Kartoffelbranntwein ge- brannt wordens: 63 ZJ Lohngeſinde von Walpurgis bis Michael, wöchent lih jedes X Kanne Butter. Zwanggeſinde in derſelben Zeit, jedes wöchentlich L Kanne Butter. úberdieß Sonntags zuſammen>F Kanne Butter. 7 Lohngeſinde von Michaelis bis Walpurgis, jedes wöchentlich E Kanne Butter. 7 Zwanggeſinde Sonntags, zuſammen in derſelben Zeit 7; Kanne Butter. Ron Walpurgis bis Michael erhält jedes Geſinde wöthentlih 4 Stü Käſe. Und von Michaelis bis Walpurgis ſo viel Quarg. E EGO act úber das in die Wirthſchaft zur Spei ſung verbrauchte Getreide. 1810/41 57 Schfl. Weizen, 5 e Korn, 2--- Gerſte, 2 MSIE 4 2 1811/12 a Weizen; e Rorn- 2-"Gerſte, 1E Erbſen. 1812/43 I Wenien y 127 Rot, 31-. Gerſte, A Dae 2- Erbſen, 1813/44 1703» E 1 18145 62 SSE 89- 3 5 TZ ues rs= 32 Schfl. Weizen, Korn, Gerſte 5 Hafer,' Erbſen. Weizen- Korn, Gerſte, Hafer, Erbſen. NB. Gerſte iſt öfters mit verbacken worden. Aus den Wirthſchaftsmanualien extrahirt, S... den 25ſten Septbr. 1816. G. v. F. \ | A le RNS Cl Extract aus den Schafregifſtern Zu Pag. 64. des Kammer gut MS... Beſtand)|- N Sorten. 2s der[Crepirt. E E Bemerkungen. Sie, auft.|gefau 1812/13 Stú>.| Stück.| Stü.| Stu. i EY Alte Stähre,-= 1=== Es ſind alſo crepirt: Alte Hammel, 198 28 43 13 1812/43 12 pro Cent. Zeithammel, 55 4= 7 1813/44 32+-- Jährlingshammel, 61 2—— 181445 F== Lammer,| 104 25— 11 Doch iſ zu bemerken, daß 181344 ſehr viele Alte Schafe, 254 42 53 24 von den zugekauften alten Schafen crepirt ſind. Zeitſchafe, 52—— 4 Zieht man die Lämmer von dem Beſtande ab, Jährlingsſchafe, 62 4—— o iſt der Beſtand an alten Schafen bei der Lämmer, 4.00 11— 5\Schur geweſen:- i Summa....| 891 116 S7 64 181243 687 QUE J Durchſchnitt 1813/14 738- o StE 1813/14 16/ E- ſas Fol. 46.b Alte Stähre, 4 4 A 5 181546 564- Fol. 58.b NAAA Alte Hammel, 103 85 48 38 An Mârzvieh iſt verkauft worden: Zeithammel, 62 34 5 5 181243 97 Stú>k Fährlingshammel, 90 6 1— 1813/0 443- Durchſchnitt Lämmer, 78 22 2— 1814/67- 95 Stück. Alte Schafe, 232{26 85 65 1816 72: FEol.34.b Zeitſchafe, 62 26 1 2 Nach dieſen. zwar ſehr unvollſtändigen, aber doch Jaährlingsſchafe, 95 4 LE—\glaubwürdigen Schafregiſtern und nah Fol. 34.b, Lammer, 76 3 1—|ſt46.b und 58.b, ferner nah den Ergebniſſen der Summa....| 892 330 143 115[eigenen Beſichtigung der vorhandenen Huthungen, ſind im Anſchlag angenomen worden: 1814/45 650 Stu Schafe als Stamm bei der Schur. Alte Stähre, 2 LE 1 1 8 pro Cent als gewöhnlicher jährlicher Abgang. Zeitſtähre, 2 E Es_— 100 Stúck Märzvieh. Lämmer, 1 ELS PE ¡LA Vid. Fol. 68.b DS F. Alte Hammel, 153 13 44 Zeithammel, 54 2> LA Not. Da nebenſtehende Schafregiſter niht nur Jährlingshammel, 53— 2— ehr unvollſtändig ſind, ſondern auh die Schäfe- Lämmer, 73 1=— rei ſelbſt in keiner Rü>ſicht vorzüglich genannt wer- Alte Schafe, 146 15 22— lden kann, ſo iſt vielleicht die Mittheilung genaue- Zeitſchafe, 67———|\rer Schäfereirehnungen Über 2 der vorzüglichſten Jôhrlingsſchafe, 52 1— ſäch. Schäfereien nicht unwillklommen, Im An- Lämmer, 18———\hange ſind 2 dergleichen beigefügt, SUA SL 32 67 1| E e Fol, 55: _A. Zu Pag. 65. FolSe oel le über Ausſaat, Erndte und Ausdruſch bei dem Kammergute S... è- j Winter- und Sommer-: Winter- und Sommet- W e:: i f rúbſen und Raps. eien forn. QUe[Ere Da fen Erbſen. Widen, :: Bemerkungen. Aus ſaat.|Erndte.| Druſch.| Ausſaat. Ecrndte.| Druſch.|Ausſaa t. Ecndte. Druſch.| Ausſaat.|Erndte.| Druſch.| Ausſaat.\Erndte.| Druſch.| Ausſaat.[Frndte.| Druſch.| Ausſaat. Erndte.| Dru ſch. Sf Ms.| SE.[Schil[ Ms.|Schfl.[ Ms.| Sh>.|Schfl.[ Ms.|Schfl.| Ms.| Sch>.|Schfl.| Mb.[Schfl.| Ms.| Sch>.|Schfl.| Ms.|Schfl.| Ms.| S.[Schfl.| Ms.|Schfl.| Ms.| Fuder.| Shfl.{ Ms.|Sehfl.| Ms.| Fuder. STM] Ms. 1810/11—[ 6|——1—| 14[ 4| 1103! 198| 4| 126| 11| 5115[1009|—|} 90| 6] 2285| 431| 13 SLES TE 15 34| 15 E où 7s E= 1811/12—|—| 118Î| 151| 15 10S PTA 106 13, 149 9 SE SOS A 95| ¿8 1234 67 SI A064(15|S 12] 12-449 20|— A 53|“ e u LR ve 1812/13 M S453| 46|— PE SS H L008 E 3502(547| AHOO 4(264 6ST EZ 83 S4 L277(272/156 13| 4 16 1716 S6=d2 S2 Dreſd er 1e RE 1813/14 1 x| 102 445| eS SA Pea ES 107(2 3805(T2 0 SOI| 2 IO G36 9 94|—| 1067| 423| 7—|—|——|— 2|1|— 12| 4\Sceffel, jedoch excl. des 1814/15 Sh 7] 43 GS O ros(160 SO E SOT E Sol 7260 554 6 79| 14| 1465| 569| 9 7 POC 4E TEO 220 60| 14|Zehenten. An Klee iſt 1815/16== 7 E I 14/8— SE EET 114 1 SS— 25 60| 15 Se| 99 3—=|— 11| 13 SS SES EE 11 5——|—|gewöhnlih 2—3 Schfl.— Summa... SSE[188(215| 1| 107| 8| 4552|750| 41| 737| 8[19075 3331| 9 560| 7[2007 2871| 2|| 548[13 631 2242| 10 LO FCA 39 2 eo 6 Van Gem 12 s EEE Schfl. ausgeſâet worden. Durchſchnitt mit RÜ>k-}—| 11|—=S 1A ot 50— E23= 1381 EGEO E 93| 240 TO— O 126 SCE 1——|— SE—— 2 eL ſicht auf die unvoll: ſtändigen Angaben. 33te[Korn. 83 Korn. 57|Korn. 6te\Korn. 5te Korn áte[Korn. 6te|Korn. tra O den—|———|— 4| 5 21 36| 8 1145|—| 340|| 676|— 98|— 212 5| 56 81— 75| 324|— 11| 80 17 50|— 14|—|! 15 45|— ſexcl. bes Dreſcherlohns -,„ 1 x ea Lx S und des Zehenten. Aus 17991800 bis 1805/6 87[Korn. 47 Korn. 57|Korn. 4te Korn. 4x|Korn. 3te Korn. den Commiſſions- Acten y i i R lsub Gap. VLG a0 Extrahirt, Kammergut S.... den 23ſten September 18416. G. v. F. de ao. 1807. Auf die obenſtehenden Saat- und Druſchregiſter, gegen findende Dúngung und die angenommene ſchwächere Einſaat Winterrübſen, das 60ote Korn. Weizen, das 9te Korn. Korn, das E e 3 Hierbei iſt jedo< noch {nittsmäßige Zahlen anzu úberhaupt zu bemerken, daß obige E deren Acchtheit, wie ſi ſhon größtentheils aus den Reſultate CI. V. und s5£te Korn, CI. VE. 1. 2. Erbſen, das 43te Korn. Wicken, das z5te Korn. xtracte aus den Druſchregiſtern einen zu kurzen Zeitraum umfaſſen, und die Angaben derſelben zu unvollſtändig ſind, als daß die Dur ſchen ſeyn düëften, wie ſih dieß beſonders bei der Rübſenecrndte 181142 und bei der Kornerndte 181041 ſehr auffallend zeigt. Gerſte, das 7te Korn. CI. V. n derſelben ergiebt, nichts einzuwenden geweſen iſt, iſt, ſo wie auf die Beſchaffenheit der Felder, die ſtatt- 2c.(Fol. 62.) bei Beſtimmung des im Anſchlag angenommenen Ertrags, Rückſicht genommen worden. Dieſer angenommene Ertrag iſt A rA Felder, die ſta Hafer, das 6zte Korn. C1. 11. und VI. und 6te Korn. Cl. V. ad. <ſcnitte a G, v. ls wahre durch- AY 1 __ Fol 53." Extracte úber die Heu- und Grummet-Erndte B. Zu Pag. 69. Bemerkungen. Ded e WER am mer gu te O LS 13. 1 5. to ON Ohngefährer A, ME ELA Durchſchnitt des Benennung.|} Zweiſpännige Zweiſpännige Zweiſpännige nO Fuder. Fuder. Fuder. cagas Centner. Heu.| Grummet.| Heu.|Grummet.| Heu.| Grummet.| Heu.| Grummet. 1/) Von den Wieſen beim Kammergut FS) St Si Ellernteichwieſê...«. 10 7 105 6 107 S 150 85 SZ = Lichtendorferwieſe) NEE incl. der E e 90 18 347 16 28_ MODE| 255 Kirchenwieſe) Si i// Lk Bertholdiſche Wieſe..|—————=—— EEA Die Wieſenflehen an 2 den Feldteichen.=_————>—-— Die Gaſtwieſe. 8 5 ST 4 9 S 127 67 Die Dorfwieſe. ….…. 5 3 6 3 5 S 80 45 SUM—————[S220| 452 | Ne / 4274 2) Aus den Teichen.| Kranictelh,«M+8— 2_— 1— 55— Landgkaäfenteih.-. e.“32— 4— 22— 145— KeummeteW#48————— 15— Oberwaldteih.…...| 15— 15 4 7= E E Summa......|——————— ZION|— LI RR A | 1744 Extrahirt, S.…. den 25ſten September 1816. Die úbrigen Heutabel- len waren niht mehr vor=- handen.— Das Fuder iſt zu 15 Etr. gerechnet. Vid. Fol. 39.b und 41.b Iſt vermiethet. Werden vom Schäfer be- nust. Die übrige Gräſereë, ſowoht in dieſen, als in den übrigen Teichen ,- iſt vermiethet geweſen. Vid. Fol. 58. G, v. F. 65 Für die Schafe iſt nah den Wirtſcha fts- Fol. 51° manualien gefüttert worden: 180940 27 Scheffel 2 Viertel Korn. 19- 3- Gerſte. 7 s 1 2 Hafer. 28- 2- Erbſen. 4-(1 e._Wi>en, 181041 44- 12- Korn. 114-=- Hafer. 2i- 2- Erbſen. 20- 2-_ Wiken. LO 2 AT> 27S ENA JM e—+ Gerſte. 1-_— Erbſen. 47 3—- Wiken, 8- Sts Hafer. LS 2—-, Gerſte. RES—_— Hafer. aS_—- Wien. Let 8«- M RONIN AIE_—_— Erbſen. 181445 26-—- Gerſte. —— US 2- Erbſen. DORS—_— Wicken. aude_—- Erbſen. Extrahirt Kammergut S... den 25ſten September 1816. G. v. F- Aweiter Theil,€ Fol. 54 66 Extract aus der Pachtverſchreibung úber das Kammergut S... von Johannis 1811 bis vahin 1817. N 2s Cu ¿E Demnächſt ſoll derſelbe das derinalen in W... ſtehende Rindvieh nah S... veklegen. tC. 4G Pachter ſoll, während der Pachtzeit, A.) in Betreff der Teiche, a.) den Egelteich völlig reinigen, þ.) die Ablaufgräben zwiſchén dem Schilf- und Silber- wieſenteihh renoviren, c.) Die Zu- und Ablaufegräben an ſämmtlichen Teichen jederzeit offen halten, und, bei Endigung des Pachts, gehörig gehoben übergeben, d.) den Richtersteih völlig ſchlämmen, auch deſſen Freirechen erhöhen. Fol 54° B.) Jn Betreff der Wieſen und Obſtpflanzung, a.) den Graben auf der gleih hinter dem Vorwerke gelegnen Lichtendorfer Wieſe“ heben, den Nand des Bachs noch mehr mit Saßweiden anpflanzen, und die alten Grabenagufwürfe auf derſelben wegſchaffen, þ.) an der Seite der Fuchslehde, welche die Gränze zwiſchen den Kammerguts- und den Unkterthanen- grundſtü>ken macht, einen Graben führen, auch längs an dieſem Graben hin Obſtbäume pflanzen. 67 c.) die lebendige He>e um den Garten bei der Ziegelei völlig in Stand ſeßen und einbinden, wozu ihm jedoch die erforderlichen Buchenflanzen, ingleichen die Vermachſtangen und Dörner unentgeldlich aus dèr Amtswaldung verabreicht werden ſollen, d,) den hinter der Teichwärterwohnung zu W..7 gelegnen Garten von Sträuchern reinigen, umgra- ben, regelmäßig mit Obſtbäumen beſeßen, auch die darinnen befindlichen Hälter räumen laſſen, e.) bei ſeinem dereinſtigen Abgange vom Pachte, 2 ſehs- und 2 vietzähnige Stähre von ſpaniſcher Race, ingleichen 2 Zeitſtähre und 2 Lammſtähre, ſämmtlih von guter Beſchaffenheit, alſo nach der Înventarientaxe, zurückzulaſſen, daß ein ſolcher Stáähr ſtatt eines Hammels gezählt werden könne. SCG: G16 Fol 99 EC nicht minder an thunlichen Orten alljährlich wenigſtens Ein halbes Scho nußbare Obſibäume zu pflanzen, 2c. & 47. Hat Pachter, während der Pachtzeit, alle Bau- Fuhren zu den geiſtlichen Gebäuden zu S... zu leiſten und das zu deren Bedachung‘erforderliche Stroh nnd Schöben, nach Verhältniß der zum Kammergukt gehörigen Bauer- und Gartnergüter, unentgeldlich herzugeben, Wi 20. $. 20, Fol! 595 Beim dereinſtigen Abgangs vom Pachte, hak S2 68 Pachter, wegen der nur‘gedachter Maßen urbar ge- machten Lehde, ſtatt der pro Inventario überkommenen Ausſaaten, künftig 6 Scheffel Dresdner, Maß. Weizen, 146--- Korn und 48 e E- Haferſaat, unentgeldlih zurüczulaſſen und diejenigen Orte auf dêr giehrigen Lehde, wo die Ziegelerde gegraben wird, hinwiederum gehörig zu planiren und 2c. 10 Extrahirt Kammergut S.. den 23ſten September 1816. G. v. F. Extract aus ver Inventarienurfunde des Kam- merguts S... und den dazu gehörigen Nachträgen. Zu Johannis 1817. ſind zu übergeben: 6 Zugpferde, 35 Kühe, 4 alter Bulle, 1 junger dergleichen- 6‘ Kalben, 5 Abſetzkälber, 2 Zuchtſauen- 1 Eber, 6 Stü alte Schafe, 1- Zeitſchafe, 69 126- Schaf- und Hammellämmer, 158-“alte Hammel, 11- Zeithammel. Sa. 482 Stúc Schafe, exc]. des Schäfers Gemenge zum 7ten- Theil. 3 brauchbare Wagen, 6 Pflüge, 6 Haken, 6 Feldwagen, brauchbare Eggen, Walzen, Paar Erndteleitern, Paar Holzleitern, Vorder- und Hinterwagen, Hemméketten y Spannfketten, Bindekette, Kumte mit Zubehör- kupferne Branntweinblaſe nebſt Huth, Etwas fleines Brannktweinbrennereigeräthe, an Maiſchtonnen 2c., 12 Säcke, 1 Braupfanne, Fol. 56.° 36 Bierviertel, 2 Braubottige- 4 Trinkenbottig- 1 Kühlſtok, Einige Fiſchgarne y Waagen und Gewichte 9 Fiſchfäſſer, = GN ZL E TN DD—— Es TS EE e „/ mma LLL LW Oh 1 | 70 | 7 Fiſchviertel,:| N 9400 Dachziegelbreter,; I 14 Formen. | Etwas fleines Ziegeleigeräthe. | Uebrigens etwas Weniges von kleinem Haus- | Stall- und Wirthſchaftsgeräthe. | Geſindebetten fehlen gänzlich. Inventariengetreide fehlt. Sämmtliche Wieſen ſollen ungehauen überge- ben werden. Die Teiche ſind anſchlagsmäßig beſeßt. Exétrahirt, Kammergut S... den 26ſten Septbr. 1816. G. v. F. - Regiſtratur, die bei Durchgehung der Wirthſchafts- Manualien x. gemachten, zur Veranſchlagung gehörigen Be- 0 merfungen betreffend. Fol. Gi Kammergut S.. den‘24ſten September 1316, Bei Durchgehung der von dem Herrn Ants- | verwalter E... mir vorgelegten Wirthſchaft8manualien | und JahresSrechnungen, ſoweit ſolche vorhanden waren, und deren Unvollſtändigkeit eine Vergleichung mit | dem Anſchlage de‘ao. 1807 geſtattete, hat ſich 1 M Folgendes hierher zu bemerken gefunden. 4 1.) În Betreff der zu hieſfigem Gute gehörigen Erbzinſen, ſind die darüber geführten Heberegiſter genau mit der Specification im Anſchlage verglichen 71 und die wenigen aufgefundenen Veränderungen be- ſonders bemerft worden. Vid Lol 45; 2.) Ein Gleiches iſ wegen der zingbaren Stücke geſchehen und dabei nur noch zu bemerken, daß: im Fahre 1815. SR E O E E NE VIT a MUNG QU ni aS 1 altés mit— 6 gl.— und— 7-— Mapaunimit 0 e 424- i CALEC ME AES) bezahlt worden iſt; doch iſ dabei auch zu erwähnen; daß dieſe Stücke ófters in natura abgeführt worden ſind. 3.) Das Zinsgetreide iſ ziemlich zu denſelben Preiſen, wie das ſelbſt erbaute, verkauft worden. Fol. 57. Am apre£814 find 2 Ml.= Leinweberzins bezahlt worden. 5.) Desgleichen 40 Rthly. 12 gl.— Bla- ſenzins. 6.) Die Schenke zu Mahlis iſ vererbpachtet. 7.) Das Schutzgeld iſt den Hausgenoſſen häufig von dem Amtsverwalter erlaſſen worden. 8.) Veber die Aerbaunußung iſ aus den Manu- *) Obenſtehende Preiſe können jedoh, wegen der jeht herrſchenden Theuerung aller Lebensmittel, und da bei der Ablieferung dieſer Stücke in natura doh auch etwas auf Fütterungskoſten und auf Abgang zu rechnen iſt, niht als anſchlagsmäßig gelten, vielmehr ſind die in dem Anſchlage aufgenommenen Preiſe, mit Rüſiht auf die obenerwähn- ten Umſtände und nah Erkundigungen über die früher Statt gefundenen Preiſe dieſer‘Dinge, angeſeßt. v. = 4 alien eine Saat- Erndte- und- Druſchtabelle gefertigt worden, ſoweit ſolches ihre Unvollſtändigkeit erlaubte. Vid. Fol 52° Kalk und Dúngeſalz iſt in geringer Quantität einigemal angeſchafft, aber bloß auf die Felder, nicht auf die Wieſen verwendet worden, Der Getreidemarkt für hieſige Gegend iſ G... Ueber den Betrag der Einſaat pro Aker iſ ein Ex- fract aus den Manualien gemacht worden. Vid, Fol. 48. Das‘ Dreſchen geſchieht um den 13 ten Scheffél. Veral. 9.) Obgleich die producirten Heuregiſter nur D PD 0 i:\ i unvollſtändig find vid. Fol, 53°, o trifft doch der Nil Pol. E E ſich hieraus ergebende Ertrag derWieſen mit der AD o Angabe des Voigts und der ohngefähren Schäßung 15. ziemlich überein, und iſt daher hiernah im Anſchlage angeſeßt worden. 40.) Die vorhandenen Obſtbäume ſind ſchon bei der Aufnahme der Grunſtü>ke von dem Feldmeſ- ſer gezählt worden, Fok 58. 11,) Jm Jahre 1814/15 iſt für vermiethete Grä- fcrei und Streu aus den Teichen eingenommen worden fúr den Kranichteih. 366 Rthlr. 23. gl.— für den Landgrafenteih 160- PULCE für den frummen Tech. 5-—-— für den tiefen Teich„5>= für den Egellech.„{1«+—-= für Streu uud Gräſerei gus dem Obexrwaldteih 18-—-=— Sa, 566 Rthlr.——*) *) Wena guch gleih das Jahr 1814/15, wegen gerin- 73 außer der beim Gute ſelbſt benutzten Gräſerei und Sçtreu. Eïin Durchſchnitt aus mehreren Jahren konnte nicht gemacht werden, weil die Rechnungen darüber niché mehr vorhanden waren. Außerdem iſt bei S... vermiethet geweſen: die Bertholdiſche Wieſe 1 Rthlr. 8 gl.— 12.) Die Pferde erhalten gewöhnlich im Som- mer 1 Scheffel Hafer wöchentlich pro Stück, und im Winter 3 Viertel.— Die Ochſen haben auch Schrot- getreide erhalten. 13.) Die Rindviehnußung beſteht größtentheils im Verkauf der Butter. Ein Kalb iſ 1815 im Durch- chnict zu 4 Rthlr. 12 gl.— verkauft worden.*) Das Rindvieh wird im Stall gefüttert. 14.) Die Schweinenußung beſtand im Verkauf von Fol. 58g. gen Heuerbaues in der Gegend nicht als‘ein Mitteljahr anzuſehen iſt, ſo dürften doch gemeinjährig wenigſtens 450 Rthlr,—— für Grâſerei- und Streunußung gerechnet werden fönnen. Die Grâſereien an den Teichen halten ohngefähr 68 Aer, wovon ohngefähr i 102 Aer von fremden Perſonen unentgeldlich benußt werden. Von 30=> wird das Heu in der Kammergutswirthſchaft verbraucht, 271- Fônnen‘gânzlih verpachtet“werden. “ll 2 Vergl. Fol. 63. der frühern Anſchlagsakten, woſelbſt die Grâſereyzinſen in den Jahren 1800— 1807. im Durch- ſchnitt, excl. der Stréu, auf 280 Rthlr,—— angt- {eßt ſind. v. F. *) Im Anſchlage find die Kälber), im Verhältniß der dermaligen und früheren! Fleiſhpreiſe und der angenomme- nen und dermaligen Getreidepreiſe im Durchſchnitt mit 3 Rthlr, angeſett. v, F 74 Läufern, welche im Durchſchnitt mit 3 Rthlr.=— bezahlt wurden. 15.) Jm Jahre 1814 ſind 562 Stein Schaf- wolle von 738 Stüc alten Vieh(pro Stein 13 Stück) geſchoren und mit 20 Rthlr. 12 gl...— pro Stein verkauft worden.) Desgleichen 3 Stein Lammwolle für die Halfte des Schafwollpreiſes. Jm Jahre 1815 wurden 42 Stein 19 Pfund Schafwolle von 530 Stuck altem Vieh(pro Stein 12 Stü) geſchoren und mit 22 Rthlr.—— bezahlt, des- gleichen 3 Stein 54 Pfund Lammwolle mit 14 Réthlr. —— Im Jahre 1816 find geſchoren worden: 53 Stein Wolle von 564 Stück altem Vieh und 22 Stück Märzvich(pro Stein 11 Stüc) und 21 Stein Lammtwolle von- 164 Lämmern. Jm Jahre 1815 wurden 67 Stúk Maärzvich verkauft und im Durchſchnitt mit 2 Rthlv. 4 bis 6 gl. bezahlt. Die Sterblingsfelle wurden mit 6 bis 418 gl. -— bezahlt. 16.) Jn Rückſicht der Fiſchereinußung iſ zu bemerken, daß im Jahre 1814/15 der Centner Karpfen *) Der Stein Wolle wurde verkauft: 1814. mit 20\«Rthlt. 12 gl.= VOLD. 20422 5 R 1016. 4 250- 8s A AOL SAD Die frúheren Wollpreiſe haben niht mehr zuverläſſig aus- gemittelt werden können, ſind abex jedenfalls weit niedri- ger geweſen. Im Anſchlag iſt, mit Einrechnung der Lämmerwolle, 20 Rthlr,—— als ein Mittelpreis an- genommen worden. v, F. 7 mit 11 bis‘12 Rthlr:—= der Centner Hechte mit 15 Nthle.=— und der Centner Bâärſche, Ka=- rauſchen oder Schleihen mit 12 Rthlr. 2 gl.— be zahlt worden iſt.*) Jn dieſem Jahre wurden die Waldteiche und dazu gehörigen andern Teiche gefiſcht und betrug die rohe Nutzung der Fiſcherei in dieſem Jahre: 2285 Rthlr.—— Es wurden verkauft 159 Centner 4 Stein Karpfen, 8- 4 7 Dechte, 1- 2- Karauſchen, Bärſche und Schleihen, und ohngefähr für 200 Rthlr.— — Speiſefiſche.©) 17.) Jm Jahre von Johannis 1814 bis dahin Fol. 1815 ſind 466 Viertel 1X Tonne Braunbier, R *) Die Quantität der in den beiden großen Teichen zu fiſchenden Hechte, Bärſche und Speiſefiſhe hat, alles Nachfragens ohnerachtet, nicht genauer, als Fol. 33. in Bezug auf nebenſtehende Reſultate der Fiſcherei der Wald=z teiche bereits geſchehen, ausgemittelt werden Fönnen. Hier- nah und mit Berü>ſichtigung des früheren Anſchlags, welcher ſi< auf ähnliche Nachforſchungen zu gründen ſcheint, ſind die Anſäze des Anſchlags angenommen. #4) Die Fiſcherei betrug alſo ohngefähr: 1837 Rthlr.& gl.— à 11 Rthkr, 12 gl.— US—— à 15. 5 A DE EE—— àl2 5° 2 R 200-—— Speiſefiſche. Sa. 2186 Rthtr. 6 gl.— woraus hervorgeht, daß mehr als die Hälfte der Karpfen mit 12 Rthlr,—— bezahlt rwoorden ſeyn muß, v, F: 4 Tonnen 4173 Eimer Weißbier, 31 Viertel Erndtegetränke à 1 Rthlr. 48 gl. verkauft worden.*) Das Viertel Braunbier hat im Durchſchnitt 4 bis 5 Rthlr.—— gekoſtet. Es ſind 33 Gebräude Braunbier uud ein Ge- bräude Weißbier gemacht worden. Im Jahr 1815/16 ſind 4 Gebräude Weißbier gebraut worden. Im Durchſchnitt iſt bei jedem Gebräude für 2 Rthlr. 12 gl.— Kofent und für 4 Rthlr.—— Hefen verkauft worden. Außerdem noch in der Erndte etwas Erndtegetränke, im Durchſchnitt pro Gebräude ohngefähr 1 Viertel à 1 Rthlr. 18 gl...— Uebrigens ſind Extracte aus den Trankſteuer- rechnungen und Manualien Fol. 44.* und 49 befindlich. 183,) Jm Jahre 1814/15 ſind 52 Eimer ordi- nairer Branntwein à 12 bis 15 Rthle.—— und ohngefähr 9 Eimer abgezogener a 8s bis— 9 gl.— die Kanne verkauft worden.*) Es iſt aber auch Branntwein erkauft worden. 19.) Ueber die Geſindelöhne iſt Fol. 47. eine Specification befindlih und nur zu bemerken, daß das Zwanggeſinde gewöhnlich noch jährlich eine Zu- lage von 2— 3 Rthlr.——- à Perſon erhalten hat. 20,) Der Eſſenkehrer erhält 4 Rthlr.—— jährlich Lohn.— In Rückſicht der Tagelöhne iſt *) Es ſind verbraut worden 896 Schfl. Gerſte(Fol. 58.)z alſo vom Schfl., mit Hinzurechnung des nicht ver- kauften Bieres, wenigſtens 15 Viertel Bier, oder von 12 Scheffeln Gerſte 7 Faß 1 Tonne Bier. >) Die Kaune ordinairer Branntwein iſt alſo mit— 4— 5 gr, verkauft worden. v. FS. aus den Manualien nur ſo viel zu erſehen geweſen, daß für'Wirthſchaftsarbeiten nur ſelten ein höheres Tagélohn als Fol. 45.’ für die beſtändigen Tagelöhner angegeben iſt, bezahlt wurde. 21.) Der Fiſcher in M... erhält 18 Rthlr.— Fo]. 59." — Lohn, und der Teichknecht in W... 30 Rthlr.— An Unkoſten bei der Fiſcherei der Waldteiche 2c. ſind im Jahre 1814/4, verxausgabt: 48 Nthilr. 47 gl 8 PY und ¿war *) Die Unkoſten bei der Fiſcherei der Waldteiche und dazu gehörigen Hauptteiche- betragen alſo nah dem Nez benſtehenden: Triangelteich 6 Rthlr.— gr.— Lindenroder y Lg Kloſter- h tei) ME, Finkenteich 4 vB ME Niederwaldteih a A Oberwaldteich DE TG Éleiner Lindenroder Teich. 4=(—== Sa 2D verde e inck Wache. Das übrige ſind Streich- und Stre>kteiche. Das Fiſchetz lohn bei ſämmtlichen Streich- und Streckteichen beträgt, nah Nebenſtehendem, excl. der Frohadienſte: bei den Goldteichen 2 Rthlr.— gr.—- =- Walldorfer Dorfteichén 4 2=— - dem Straßenteiche EE 2 E En - den Feldteichen—_—= 4— - dem Wallteiche= 3:— 2 e gr. Schäilfteiche/ AO 4:— = den Hainsberger Holzteihen—- 414-:— - dem Dorfteiche in S.…. 1 UBE Skrans 2=meſen- Seiche m. S412 Ea Hierzu ohngefähr noch: bei dem Erlenteich EG dE E(i ge fm =_= Egelteich=O 7 = frummen Teich SOS Ss Lie— ANN } 4 4 7 78 N für den Triangelteich. 7 777 6 Nthlt.— Gr.— HD- großen Lindenroder w IO und Kloſterteich„11- 20— M- die Goldteihe 0== H x denFinkenteih.. 4=== ||- die Walldorfer Dorfteichhe 4 12:— |- den Straßenteich.…«. 5 N dT |‘die Feldeeichè LE aie ge a ;- den Wallteih 44 Es SL EL | ce- CGO O 48 4c—- “e Mledetivaldteih A. e 4-—— a 2 Dherwaldteih. L020 16-— - die Hainsberger Holzteiche— “ janis > Ww |- den Dorfteih in S... i fe ae A M+ tiefen Seh ALE di oZ | ë- die Hâlter in M R E TEE- 16- fe 1 Uebrigens iſt für Unterhaltung der Geräthe, Y fleine Reparaturen an den Teichgebäuden, Transport der Kähne, Koſten beim Verfahren der Fiſche 2c. auch noch etwas zu verausgaben. Für Brut und Saß- -= Silberwieſenteich: i R = kl. Schilfteich— 12 LOE LR e= Hubertusteich 4- EE -= Richtersteich—- 18-— | Sa, 16 Rthlr, 21 gr.— fl 2- 10: 6 Hiervon aber ab: MAY als die Hâlfte von dem Lohn EM beim Ausfiſchen des Straßen- Wh gr. Schilf- Silberwieſen- und Hubertusteih, welche nur alle 2 Jahre gefiſcht werden. bleibt 44 Rthlr, 10 gr, 6 79 farpfen ſind in dieſem Jahre über‘200 Rthlr,— — ausgegeben worden: Auch iſ der Gräſezins von 1' Rthlx. 16 gl.—, welcher an den Paſtor in W. gégeben werden muß, ſo wie 1 Rthlr. 6 gl. Lohn dem Amtsfrohn für die Aufſiché beim Heumachen im Landgrafenteiche, richtig im Anſchlage aufgeführt. 22.) Die Onera reéalia beſtehen in 12 Nthle —— Gânſe- und Lämmerzehent an die Pfarre in SP Die Kivehe, un Sl 1 ¿erhalt-9 Tthly.“12 gl. — Wieſenzins. Bei Anfuhre des Zinsgetreide von MWaltersdorf erhalten die Anſpänner— 12 gl.= 23.) Im Jahre 1814 koſtete der Centner bômiſcher Fol. 60. Hopfen 36 Rthlr.—— der Centner gelbes Pech 7 Rthlr.—— Die Böttcherarbeit, welche im Ganzen bezahlt wird, foſtete 36 Rthlr, 22 gl.— Ein Gebräude Weißbier beſteht in 4 Scheffel Weizen, 3 Scheſſel Gerſte und 1 Scheffel Hafer, und wurden davon, 47 Tonne 237 Eimer gebraut, und die Tonne ohngefähr mit 3 Rthlr. 2 gl.— bezahlt. 24.) Die Getreidedeputäte und Abgaben bei der Wirthſchaft ſind Fol. 47." ſpecificirt. 25.) Eine Viehbeſtändgtabelle befindet ſi Fol. 46.° 26.) Ein Extract aus den Schäfereirechnungen, ſoweit ſolche vorhanden geweſen, iſ Fa]. 5. befindlich. Welches hierher zu bemerken geweſen. Datum ut supra. 80 Vergl, Regiſiratur, die bisherigen Pachtbedin- gungen betreffend. Kammergut S... den 25ſten September 1816. Aus vorſtehenden Regiſtraturen ergiebt ſich, in Bezug auf den bisherigen Pachtcontract über das Kammergut S..., Folgendes: ad$. 2. Die Verlegung des Rindviehes von W. nach S... iſ ſchon längſt geſchehen, die Beibehaltung dès Kuhſtalls bei dem Pachte aber zur Unterbrin- gung der nach S... zu ſchaffenden Teichſtreu- noth- wendig. Fol 60. ad$. 3. A. a. die Reinigung des Egelteichs iſ nur zum Theil geſchehen. b.) Die Ablaufsgräben zwiſchen dem Schilf- und Silberwieſenteich ſind renovirt. c.) Der Gichtersteich ſoll. zwar géſchlämmt worden ſeyn, bedarf es aber wieder. B. a.) Die Lichtendorfer Wieſe bedarf noh mehrerer Verbeſſerung, beſonders dure um den Ziegelſcheungarten iſ noch niht im Stande. d.) Der Garten an der Teichwärterwohnung in W..- iſt von Sträuchern gereinigt, jedoch nux an einigen SL Orten mit Obſtbäumen bepflanzt. Die Hälter ſind vom Schlamme gereiniget. NC. ad$. 16. Wird der Pachter verbindlich zu machen ſeyn, die dazu gekommenen Feldabhänge mit Obſtbäumen zu bepflanzen.— Bisher hat ſich die Obſipflanzung nur auf die Gärten erſtre>t. ad$. 20. Die fünftig pro Inventario zu úübergebende Ausſaat an Weizen dürfte auf 12— 15 Scheffel zu erhöhen ſeyn, indem ſich der Boden hier in ſo weit dazu eignet, auch ſo viel big8her ſchon ausge- ſâet worden iſ.— Das Planiren der Löcher auf der Lehde am Giehren, wo Ziegelerde geſtochen worden, iſ, wie der Augenſchein lehrt, weder während der vorigen, noh während der jeßigen Pachtzeit geſchehen. Datum ut supra-. G. v. F. Zwelter Theil. CA Fol Gr. Berechnung des bei dem Kammergute S... vorhandenen Futter- und Streuvorraths. / 2E S| H= 2-4 T4 aA | e ¿4 EA e TIs=4 d=: uE /= mB 2 A P-Bag | Es werden erbaut: E ES | JOS|5E0 I VU|SZ0 auf den Wieſen bei dem Kammergute; IM SE 1274—|—|— in den Teichen Vid. Fol. 53. und Verzeichniß der Wieſen suh. UI. 470—|—|— auf ohngefähr 4 Acker Grasland bei S... pro Aer 16 Fuder à 12 Ctr. Vid. Verzeichniß sub IV.—| 768|—|— von 10 Aker Kleeland, pro Acker in! 2 Schnitten 23 Fuder à 10 Cntr. |(C1. 1IL. und V. und ſtarke Dün- NI gung)—[2300|—|— | von 6 Aker Abſchneidefutter, pro Acker 18 Fuder à 40 Ctr. in 2 Schnitten= 1080|—|— von 9 Acker Kartoffelland oder von || zs; ME 90 Schfl. Kartoffeln— EN 900 | von 5 Aker Kraut und Rüben_— ROO Wintergetreideſiroh, incl. Nübſenſtroh i(500 Schock' Garben),== SO Sommergetreideſtroh(360 Schock Gar- ben)|— TO Erbſen- und Wickenſtroh(40 Schock Garben) h 22 O Ï | Auch ſind vorhanden:| |f M Die Träbern von 35 Gebräuden à 12 / Schfl., pro Gebräude 10 Schfl.| Trabern.—|—|— 1350 Sa. 1744 4148 597 2000. C n- 0 83 Uebrigens" noch geringes Getreide, Siede, Abfall von Kraut und Rüben, Branntweinſpülicht 2c. auch werden aus den Teichen“ jährlich ohngefähr 60 zweiſpännige Füder Teichſtren à 12 Centner* angefahren Vid Fol 42. Ausmittélung des bei dem KammergutePFo]. 61. S... vorhandenen Dúngers. 4744 Cntr. Heu und Grummet„=. 1744 Cntr. AUSS GUUS ER D S3 ia 597 Scho Strohbunde à 8s: Cntr. GAL DUT tO): i 6 776,= 000 Gdf Rartoffelth a ana gni G00 e SOO aue UND Rüben a 5.250 x5 SEO a Ca A eG 146- Sa. 8323 Entr. Hierzu 60 Fuder Teichſtreu à 12 Entr.— 720 Cntr.(ohngefähr 3-2). 480- Sa. 8803 Cntr. 2 giebt 17606 Ctnr. oder 1467 zweiſpännige Fuder Dünger à 42 Centner, excl. Cloafmiſt, Jauche, Teichſchlamm, Aſche 2c. zum Ueberdüngen dér Wieſen, des Klees, der Gärten 2c. Da nun jährlich 88 Aer Feld zu düngen ſind, davon aber 6 Aer gepfercht werden,(Fol. 39. und 41.) ſo fônnen hiernach alſo pro Acker im Durchſchnitt LC Sd 2 Y » dh AERR, n CRE é j Zl Faf 4 á 84 173. dergleichen zweiſpänuige Fuder Dünger gefahren werden. Die Angaben Fol. 59. und. 41. geben noch etwas mehr an, und es iſ daher, da leicht mehr Teichſtreu angefahren werden kann, der Teichſchlamm aber den für die Küchengärten erforderlichen Dünger überwiegt, die Düngung pro Aker auf 48 zweiſpännige Fuder Dünger angènómmen worden. Fol, 62, Dhngefähre Berechnung des Körner- Ertrags. Ein Acker‘ von C1. UI. giebt, bei dreijähriger Díngung mit 14 bis 15 zweiſpännigen Fudern, im Durchſchnitt ohngefähr 9 Scheffel Weizen, oder 107 Scheffel* Korn. Ein A>er von Ck. V. desgleichèn mit 8—9 z¿weiſpännigen Fudern Dünger giebé im Durchſchnitte ohngefähr 7 Scheffel Korn. Ein Acker von C]. VI. 1. 2, desgleichen mit 6 — 7 4weiſpännigen“Fudern Dúnger giebt im Durch- ſchnitt ohngefähr 6 Scheffel Korn. Nun werden aber bei dem Kammergute S... im Durchſchnitt 18 zweiſpänyige Fuder Dünger pro Acter| gefahren:— Ein Fuder Dünger, über die oben angegebene Zahl, kann man“ in der Wirkung ohngefähr — 2 Schfl. Weizen, - 2 ARON y ſchäten.— Dieß giebt ohngefähr bei der ſtattfinden- den Düngung bei -—— hM cous TD D TATO ‘A jr VH D= AP Pla] vl BA oM jm “a Wi u““u DY u /u30H T 129 4390‘uoſ1og‘UPD Î0T LE E I SU SS Di“ Þ|o Þ|4 alm bla L|- Dl «WTE uE a a m ts = QQ BG ba a a Rs u s= E > rt “REA os SE AR R ON|= Uu =J LODO E«Jay 0D 40 VIL Alb“lp Bln wb wu DT a O)“ u u D = = VT Bei Vergleichung mit den Ausſaat- und Druſchregi- ſtern, ſo wie mit der im Anſchlag angenommenen Be- ſtimmung iſ jedoch darauf Nükfſicht zu nehmen, daß zu Rúübſen, Kraut, Kartoffeln, Weizen 2c. ſtärker ge- düngt wird, alſo weniger Dúnger für die andern Früchte übrig bleibe. — S6 Dhngefähre Berechnung Rúckſicht auf die Localität. Fol. 38.° und 41. s9g. Actor. Commiss. 93 Acker Winterung, dreimal zu haken und zu pflügen, pro o mit 2 Och- ſen, welche niht im Wechſel gehen,# Aker Dieſelben dreimal zu eggen, täglich nie 2 Pferden 3 Acker 55 Aker zu Gerſte dreimal zu a>ern, pro Tag mit 2 Ochſen Dieſelben dreimal zu eggen, täglich mit 2 Pferden 3 Aker 33 A>er zu Hafer, zweimal zu a>ern, pro Tag mit 2 Ochſen.> Aer Dieſelben zweimal zu eggen, täglich‘3 Aker 8s Acker zu Erbſen, zweimal zu a>ern, pro Tag F Aker Dieſelben zweimal zu eggen, pro Tag, 3 Aer 8s Aker zu Wicken, zweimal zu a>ern Dieſelben zweimal zu eggen 6 Acker zu Abſchneidefutter, einmal zu a>ern Dieſelben einmal zu eggen- 9 Aker zu Erdâpfeln, dreimal zu a>ern Dieſelben dreimal zu eggen 5 Acker zu Kraut und Rüben, dreimal zu ackern Dieſelben dreimal zu eggen 6 Aer zu Lein dreimal zu a>>ern Dieſelben dreimal zu eggén Zum Walzen Zu 12 Pferden ſind, incl. des Schirrmeiſters, nur 5 Knechte vorhanden, und es muß alſo, ſo oft zweiſpännig gearbeitet wird, noch ein Tagelöhner gehalten werden. Auf ein Geſpann können ohngefähr 200 zweiſpännige Tage gerechnet werden, alſo: Zu 10 Ochſen ſind nur 3 Knechte vorhanden,“alſo müſen ebenfalls no< 2 Tagelöhner mit arbeiten, pro Geſpann 140 zweiſpännige Tage gerechnet 82 Aker Feld zu dúngen, oder 1476 zweiſpännige. Fuder Dünger auszufah- ren, pro Aer im Durchſchnitt 18 zweiſpäûnige Fuder, täglich 7 Fuder mit 2 Och- ſen oder Pferden, mit Wechſelwagen Die übrigen 6 Acker werden gepfercht. 1476 Fuder Dünger zu laden und abzuladen, täglich 8 Fuder à Perſon, mit Bejhülfe des Geſinde. Dieſe zu breiten auf 82 Aer, täglih 1 Aker à Perſon, desgleichen Zum Beſäen von ohngefähr 225 Aer, pro 8s Acker 1 Tag 9 Aer Erdäpfel zu legen, pro Aer 4 Perſonen Acker wl 5 Aker Kraut und Rüben zu pflanzen und nachzupflanzen, pro Aer 5 Perſonen; 93 Aer Winterung zu hauen, pro A>er 1F Tag 88 Aer“ Gerſte und Hafer zu hauen, pro Aer 1 Tag 16 Aer Erbſen und- Wicken zu hauen, pro Aker 12 Tag Fol. 62° Fol. 653. des bei dem Kammergute-S... nôthigen Zugviehes und der Handarbeiter, mit Arbeits tage. Einzelne. e A oD I | S Pferdeta [=p] [| 2 Ochſenta jus DS SD E E O O [S1| ni[63][0 o)[0 2)[e's] Ga > Pil ad Ea ES«| Pans SS SQS 200|— 280|— 84| 100 82 28|— = 36 EB: 29 TO 8S|—— Latus, Fol 69 Fol 64. 197 Aer Winter- und Sominerfrucht, Erbſen und Wicken binden und zuſammen zu ſeßen, pro Aer 1 Perſon, mit Beihülfe 93 Aer Winterung oder ohngefähr 500 Schock einzufahren, pro Geſpann von 4 Ochſen oder 4 Pferden täglih 8s Schock 88 Acker Sommergetreide, oder ohngefähr 360 Schock einzufahren, pro vier- ſpâännig Geſpann, täglich. 10 Schock 16 Acker Erbſen und-Wicken oder ohngefähr 40 Schock, lich 8 Schock 197 Acker Winter- und Sommerfrucht, Erbſen und Wien, auf- und abzu- laden, pro Aker 1 Perſon, mit Beihülfe des Geſinde Ohngefähr 900 Scho> Winter- und Sommergetreide, Erbſen und Wicken zu panſen, pro 8 Scho> 1 Perſon Das Abhauen des Abſchneidefutters und des Klees geſchieht durch das Geſinde. 6 Acker Abſchneidefutter zweimal einzufahren oder 108 Fuder, pro Acker 18 ¿weiſpännige Fuder à 10 Cntr. und 6 Fuder täglich 10 Aker Klee zweimal einzufahren in 2 Schnitten 230 zweiſpännige Fuder, pro Aer 24 Fuder à 10 Cntr., 6 Fuder täglich 9“Aker Erdäpfel zweimal anzufahren, pro Aker jedesmal 1 Tag(einſpannig) Nachhülfe beim Ana>ern der Erdäpfel, pro Aer jedesmal 2 Perſonen 9 Aker Erdäpfel anszua>ern, pro 2 Acker 1 Tag Die Erdäpfel aufzunehmen, pro Aker 8 Perſonen, mit Beihúülfe des Geſinde Ohngefähr 900 Scheſſel Erdäpfel einzufahren, pro Geſpann täglich 60 Scheffel (z¿weiſpännig) Das Abladen und Ausleeren beſorgt das Geſinde. 5 A>er Kraut und Rüben zieimal mit der Hand zu beha>>en, E Acker je-| desmal 12 Perſonen Dieſelben aufzunehmen, pro Aer 3 Perſonen einzufahren, pro Geſpann# Acker täglich Das Auf- und Abladen beſorgt das Geſinde. 3 Aer Lein zu beſtellen und bis‘von der Röſte zu beſorgen, inc]. der Ge- ſpannarbeiten bei dem Geſindelein 2c. 202 Acker Wieſe, exc]. der Lichtendorfer, zu Heu zu mähen, prolA>er 15 Tag.! 32 Acker Wieſe, excl. der Lichtendorfer und Gaſtwieſe, in Heu'tro>en zu! machen, BEA Acker 3 Tage Nota. Die Gemeinde Lichtendorf muß“ das Heu auf der Lichtendorfer Wieſe mähen und tro>œen machen, und 10 Gärtner aus Lindenau müſſen auf der/ Gaſiwieſe das Heu und Grummet dürre machen und auf- und abladen. 39F Aer Wieſe in Grummet zu mähen, pro: Aer 12 Tag 322 Aker Wieſe, excl. der Gaſtwieſe, in Grummet dire zu machen, pro Acker 4 Tage 71F Aer Wieſe, excl. der Gaſtwieſe, in Heu und Grummet auf- und ab- zuladen E 3 Aer 1 Tag, mit Beihülfe des Geſinde 84 zweiſpännige Fuder Heu und Grummet einzufahren, täglich pro Geſpann des Geſinde. pro Geſpann tâg- 5 Fuder(ziemlich nahe) 5' 87 Arbeitstage. Einzelne.| Handtage. S E12 Te 4= p== zu‘harten, u S A S e R 90|- 107 124 AA 7A— i 8 EES 0) AE BS —|—| 90| 107 — mEs 56 56 12) EO N E R 3G) BB: 4. —_— LS im EE TET E E 36 dias[7% MIS Fit _|— Bal 42 45 OEA acl 60| 60 = 1 75 2020 10 10 2E AR 24 0.60 +> 1 P- 261 A— 2 E i! if le 50]— tl— SOF 80 Ze,(DARSE 10) 24 ra Lat&S2 STL y TE N 8 | Fol. 64. Fol. 65, | Arb iitstage. Einzelne. 4 Handtage. lE R EEE eS Die Grâſerei wird mit dem Geſinde beſtritten.- LO R Der Schäfer beſorgt ſeine Wieſenfle>chen ſelbſt. Ohngefähr 30 Acker Grasränder an den Teichen zu Heu zu mähen, pro Aer 15‘Tag.—- STES 30 Aer dergleichen tro>en zu machen, pro Ater 3 Perſonen ZEN 30| 60 30- aufzuladen und abzuladen, þro 3 Acer 1 Tag EES 4 6 30- einzufahren oder ohngefähr 23 vierſpännige Fuder, pro Geſpann‘täglich 2 Fuder(ſehr weit) LS am a nas Aufräumen der Wieſen und Gärten, ohngefähr 46 Aer, pro Aer 1 Perſon 23 Wieſen- und Gartendüngung mit kurzem Miſt, Aſche, Jauche 2c.|— 40 10|/£2 Hauen, Trockenmachen, Auf- und Abladen und Anfahren der 36 vierſpännigen Fu- der Teichſtreu à 20 Cntr. aus den Teichen nah W... und S... 100!+ 60/ 60) 70 47 Klaftern Felliges weiches Holz zum Wirthſchaftsbedürfniß anzufahren, pro vier- ſpänniges Geſpann täglich 2 Klaftern(oft ſehr weit) Vid. Fol. TOM 47|_ 47—|— Beihülfe beim Sägen und Spalten des Holzes—|— 30|— übrigens durch das Gefinde. Müúhlfuhren(gewöhnlich in Lichtendorf 1 Stunde toeit) 40—|—|— Die zur Kirche pro rata zu leiſtenden Bau- Acker- Eggej- und Düngerfuhren; jZhr- lih nur 20 Tage gerechnet, LE ES== Nebenfuhren, als Salz- Baumaterialien- Schirrholzfuhren, Verfahren der Wolle, Marktfuhren, Getreidefuhren, Fuhren beim Fiſchen und Schlämmen der Teiche, Verfahren der Fiſche:c., Fahren des Schlamms auf die Felder, Baufuhren an den Teichen 150 Tage theils zweiſpännig theils vierſpännig 300] 150|—|— Gartenarbeit beſorgt das Geſinde. Baumarbeit an ohngefähr 1000 Stück Bäumen, pro 200 Stück 3 Tage—_—|— 15|— Alle Hausarbeit, Arbeit beim Vieh, in den Ställen, Miſtaustragen, alle Arbeit bei) Fuhren 2c. wird durchs Gefinde verrichtet. Das Dreſchen geſchieht um den 13ten Scheffel. Dreſchen des Leins, Klees 2c. ohngefähr TA Tol= Arbeit an den Gräben in den Wieſen und Waſſerfurchen RS 20| 60|— Nebenarbeiten, als Unterſtüßung bei krankem Geſinde, Häckſelſchneiden, Reinigen der Scheune, Arbeit auf den Getreideböden, Arbeit am Flachs, Krautblatten, Beihülfe beim Waſchen, Backen, Botengehen, Scheuern, Erdflöße zu klopfen 2c.—|— 60| 80 Unterhaltung der Wege, Auswerfen des Schnees 2c. 20) 4350| 40] 20 Y Latus. 611 347 356 271 6372025816 243 3117 344F 533/602 | Sa. Sarum. 1559 2716 1705 1116 j———— An Spannfrohndienſken ſind vorhanden, Fol. 40. 4275 84 zweiſpännige Akertage von 14 Halbhüfnern à 6 Tage. 24-- oder 48 cinſpännige von 6 Viertelßúfnern à 8 Tage. iSa. 108 ¿weiſpännige Spannfrohntage= 72 zweiſpännigen eigenen Spanntagen(3:2 Fol. 39,*) k oder 144 einzelnen eigenen Pferde- oder Ochſentagen. 92 Dieſe von den berechneten 4265 Spannktagen ab- gezogen, bleiben noch 4121 Spanntage, welche mit eigenem Geſpann verrichtet werden müſſen.| Es werden hierzu gehalten:| 2 Perde, welche ausſchließlich mit den Fuhren bei der Brauerei, Ziegelei und Kalkbrennerei be- ſchäftigt ſind und noch zuweilen von den Wirthſchafts- geſchirren unterſtüßt werden müſſen. 10 Pferde à 250 Tage— 2500 Tage, 10 Oéhſen a 200-"= 2000- Sa. 4500 Spanntage, womit alſo, incl. des nöthigen Ueberſchuſſes und der Unterſtüßung der Braupferde 2c., auszureichen iſ. Vergl. Fol. 46." An Handfrohntagen ſind vorhanden, Fol.(o. 37> Mannstage von 25 Kuh- und Althäuslern E TE E > à 17 Tag. 57+/+ e 19 Neuhäuslern 3 Tage. DAE E BEE e 14 verehelichten Hausge- noſſen a 3 Tage. 8 Sa. 136F Mannstage== 91 Lohntagen(3:2) vid. Fol or 37> Weibertage von 25 Althäuslern à 12 Tag. 57‘e 419: Neuhausglern a 3 Tage. s/ 42«>- 14 verehel Hausgenoſſen. SO 5 o 13 VDO a 3 Sage: a LAUE Sa. 177 Weibertage= 118 Lohntagen(3: 2.) Deeſe von den obenberechneten Handtagen abge- zogen, bleiben: 93 1614 Mtage à— 5 gr.— pf.— 336 thlr. 6 gr.— pf: 998 Wtagea—3- 6 pf.—145- 13.-—- Sa. 4841 thlr. 19 gr.— pf. wofür,‘da doch bisweilen“ Tagelöhner genommen wex- den müſſen, welche nicht beſtändig Arbeit. auf dem Gute haben, alſo etwas mehr Tagelohn erhalten, 505 thlr.—— in Rechnung gebracht werden.— Vergl. Fol. 43.° und 59. Verechnung dex Emolumente, welche dieFol, 66. Fröhner bei Leiſtung ihrer Dienſte erhalten, Fol. 40.° und 6o. Die Gemeinde Lichtendorf muß das Heu auf der Lichtendorfer Wieſe hauen und dürre machen.- Die Mäh err, welche mit Sonnenaufgang antreten, erhalten: frúh um 8 Uhr eine Suppe und jeder eineni Ouarkkäſe. Mittags éingebro>te Buttermilch oder blaue Milch, ein Zugemüſe und Fleiſch, auch Brod nach Nothdurft, übrigens den Tag über Kofent zu trinken nach Nothdurft. Gewöhnlich hauen ſie nur den hal- ben Tag. Will man ſie aber den ganzen Tag hauen laſſen, ſo bekommen ſie Nachmittags von 4=—5 Uhr noch einmal eingebro>te Milch und jeder einen Ouarkfäſe, auh Abendeſſen wie zu Mittage. Die Recher treten erſt früh um 8 Uhr an, und erhalten: Mittags eine Suppe oder Buttermilch, ein Zu- gemüſe und Brod, ſo viel ſie eſſen wollen; 94 um 4 Uhr ein Stüc Brod' und einèn Ouarfkfäſe jeder, und Abends das Eſſen wie Mittags, übrigens Ko- fent nach Nothdurft. Die 10 Gärtner aus Lindenau müſſen das Heu und Grummet auf der Gaſtwieſe dürre machen und auf- und abladen, ſie erhalten dafür a Perſon täglik=:— E M— Milch à Perſon 1 Kanne=: 64|—|———|— * zum Einbrocen à Perſon X 16: 3—|— O Zugemüſe(Erbſen, Graupen, A GLS Perſon# Kanne== A_ | Fleiſch à Perſon# ib= y:._—|—|——| 32— | Brod à Perſon 12 tb= e—|— 96——|— Kofent à Perſon 3 Kannen=;= M—|— EIC T92 76 Recher(ganze Tage) y À s Milch à Perſon 1 Kanne= j i& TG— A:= Zugemüſe à Perſon F Kanne=. 2;—|———|— Brod a Perſon 15 ib=:‘—|—| 114]—|— 58 ein Stuck Brod à 7 lb=;—|— C N E ' Käſe à Perſon 1 StücÉ 2—|— Ie DOE——— hz Milch à Perſon 1 Kanne 7 ZEN—— Es: | Zugemüſe à Perſon F Kanne L e 1 A E Brod a Perſon 1 ib;; n| Kofent à Perſon 4 Kannen: O 204 65 Recher auf der Gaſtwieſe in Heu und Grumné ein Hainchen Brod à Perſon 15 tb:——| 812 as 02 Käſe à Perſon 1 Stück n E Kofent a Perſon 4 Kannen= A= 260 übrigens à Perſon— 2 gr.— = 5 Rthlr. 10 gr.—. 7 Auf- und Abläder in Heu und Grummek, ein Hainchen Brod à Perſon 1L tb L| IERS e ES | Käſe a Perſon 1 Stü>k=: ES LR | Kofent à. Perſon 4 Kannen= Stroh zu Hâäckſel und Streu übrigens Siede, Abfall von Kraut, geringes Getreide 2c. 2 Schäferskühe zur grünen Fütterung und zu Kar- tofeln hat der Schäfer etwas Land. 1 alter Bulle, im Sommer, täglich 60 fb Klee— 76 Cntr. Heu und EZ Ms. Kartoffeln— 45 Schfl. im Winter täglich 15 M6. Kar- toffeln 2c.— 21_Schfl. 6 6 Heu— 12 Cntr. überhaupt an Stroh 27 Stúck junges Vieh im Som- mer, pro Stück im Durchſchnitt täg- lih 30 1b, grúnes Futter== 45 Cntr. Grünes| Ceutner. Grummet. Futter. Centner. A o YD (=) Go O | | 2432 FE—— 1026 bx; ¡<1 C, SS 92 + Erdäpfel ze. Scheffel. Stroh 2 Schoek. —J [0 2) O Co © | e fl bla - 2 AS E n Latus 918 3573 327: L071 © 1 Es:: ZEE S| SS E= 2= a ZS| S2 DOO OS| O0 Transport 918 57:3/:32711074 X M6. Träbern 1c.— 27 Schl.)—|—|— 61 im Winter täglich pro-Stück 2 Ms. Kartoffeln— 102 Schfl. SS—| 283 pro Stück. überhaupt 6 Cntr. Heu! 162—|—|— überhaupt täglich£ Bund Stroh — 3 Scho—|— 81|— 650 Stück Schafe und 65 Stück Vorvieh, jahrlich 630|—|—|— Erbſen- und Wikenſtroh, ſtatt Heu)—|— 27|— Winter- und Sommerſtroh—|—| 140|— übrigens etwas Getreide und Teich- ſireu;| Sa. 1750/4164] 563[1415 bleibt für die übrigen Wirthſchafts- bedürfniſſe, für Speiſung des Geſinde, für Gaſtpferde, für die Schweine, das] Federvieh, zu Unterhaltung einiger! Strohdacher auf dem Kammergute, bei der Pfarre und Schule 2c,—|— 34| 635 fehlt 6) 16]—|— Das fehlende Heu und grüne Futter 2c. kann dur Kar- toffeln 2c. erſeßt werden. Nach Vorſtehendem erhält eine Kuh täglich im Durchſchnitt: 147 1b auf Heu reducirtes Futter. 6- dazu für Stroh, Siede, Spreu, Ueberkehr, gerin- ges Getreide, Stoppelweide, Branntweinſpülich 2c, Sa. 207k th. 8_- vavon zum Lebensunterhalte abgezogett, bleibt 127 tb Futter(3:1)— 4Z Kanne Milch, wofär im Anſchlage 4 Kannen gerechnet werden. Zweiter Theil, G6 Uo Pol. 68. Berechnung der bei dew Kammergute S... zu haltenden Schweine. Auf die Molken 2c. von ohngefähr 24 Kühen| fónnten 2 Zuchtſchweine gehalten werden(eigentlich auf 10 Kühe 1 Zuchtſchwein). Auf ohngefähr 200 Acfer Artfeld, oder eigentlich auf die Abgänge da- von, an Kleien, Kartoffeln, Kraut, Spuúülicht, ſhle; 7 420|—|— — 1 1 Reitpferd, à 80 Rthlr.—=—:‘ 2 SO) F-— — 10| 10\Zugochſen- à 40 Rthlr.—— 400—= 34 341—|Kühe, incl. 2 Schäferskühe E: e— 1E 13 27| 14 junges Vich(incl. einer im Inventario äberflúſſig vorhandenen Kuh, welche hier ſtatt eines Stücks Jungvieh abgerechnet worden) à 10 Rthlr.—— im Durchſchnitt é: 140 ft— 1 1j— Bulle‘ c f‘ 5 a Sa. fúr Rindvieh| 540 Rthlr.—— 2 6 4\Zuchtſchweine à 8 NRthlr.—— p 4 H SO= E 1 1!— Eber: 2B z Î; E ES 3 8 Früßlingsferfel zur Nachzucht à 2 Nthlr.—— E Ss — 3 3|dergl.- zum Schlachten fürs Geſinde à 2 Rthlr.—— EES Sa. für Schweine 44 Rthlr.——; ms i: 225. 22 270% a 3 Rthlr. 12 gr.—; pa EL L 4:71 0) EVE alte Hammel 2 4 11) 150— Zeithammel| a 3 Rthlr.—=— y ZA— H Nota, Die 19 Stú>k im Inventario mehr vorhandenen Hammel ſind gegen 14 Schafe lh ud worden. — 515 Stähre à E Rthlr.——;: AS —| 4129| 129|Jährlinge à 2 Rthlr. 8 gr.— y j LS 126 140| 14\Kälber- und“Hammellämmer àa 1 Rthlr. 6 gr.— excl. DIOS CEI 2 482 647 Schäfersgemenge zum 7ten Theil, vid. Fol. 79. und 56. Sa. für Schafe 465 Réthlr. 12 gr.—- S 10 7|brauchbare vollſtändige zweiſpännige Wagen incl. Bierwagen à 70 Rthlr.—— x: dt 490|—|— 6 10 4|vollſtändige Pflüge à 9 Réhlr.—— Ej Zaagh E 6 8 2|vollſtändige Haken à 6 Rthlr:—— 11 RE 4 EEA 6 12 6 dergl Eggen à 2 Rthlr. 12 gr.— 15)—|— 2 21—||Walzen; i 2 E EO 6 12 6|\vollſtändige Pferdekummétge ſchirre à 9 Nthlr.—— Zee EEO —— 10| 10||vollſiändige Ochſenhalsjochgeſchirre à—-16 gr.— ë SEL E EES — 8 8[vollſtändige Laſtſchlitten mit Leitern à 7 Rthlr.—— PR CEE Für kleines fehlendes Schiff und aid E Borrath und dergleichen s 65 Be RES Für fehlendes Stallgeräthe N ngefibs. E Für fehlendes Scheunen- und Bodengeräthe DO== Für fehlendes Haus- und Wirthſchaftsgeräthe, Koch- und Backge- râthe, Múhlengeräthe 2c. ohngefähr ES EE Für BVett- und Leinenzeug(welches gar nicht vorhanden i) auf 16 Perſonen Geſinde und 1 Verwalter, Säcke 2c. ohngefähr Sa ME Latus.|2649| Fol. 70: Jnventarium, vor- hande- nes.|nôthiges. Stück.| Stùck. 36 35 — 15 _— 10 añzu- ſchaf- Mehr- betrag des fenden. Stück. Gegenſtände, € , Transport. Braupfanne, Bottige, Kühlſto> und Darre ſind vorhanden. Bierviertel: s 7; Tonnen à 1 Rthlr. 12 gr.— halbe Tonnen à 1 Rthlr.——: ¿ fúr fleines Braugeräthe an Wännchen, Kannen, Schöpfen, Schau- feln, Körben, Säen 2c., welche im Juventario nicht vorhanden, ohngefähr: È. i; 7 Sa. fúr Brauereigeräthe 60 Rthlr.—— Für eine kleine Läuterblaſe, incl. Helm und Kúühlrohr,(die große Blaſe iſt vorhanden) 4:: ¿ Fúr fehlende Brennereigeräthſchaften an Branntweinfäſſern, Maiſch- tonnen, Waſſerkannen 2c., ohngefähr:; Sa. fúr Branntweinbrennereigeräthe 130 Rthlr.—— Für fehlendes Fiſchereigeräthe an Fäſſern, Kähnen, Hamen 2c.) Für fehlendes Ziegelei- und Kalkbrennereigeräthe Sa, des ohngefähren Betrags des anzuſchaſfenden Superinventarii nämlich:: 540 Rthlr.— gr. für Rindvieh. AE-—-—»- Schweine: 465- 12-—- Schafe. A—.—/ BiergefäßE Und: Braltereigérathe: 130-—-=_=- Branntweinbrennereigeräthe. 250-—-—> Fiſchereigeräthe. SE LE,—= Sicgelei MIND Kalkbrennereigeräthe. 1399» S146+ Wferde, SUI: und Geſchirre und Wirth- ſchaftsgeräthe. Ohngefährer Geld- betrag des Super- inventarii. Rhle|*9r.7 1° Pf. 2649| 4|— 22! 12|— ol—|— 27| 12|— 100|—|— 30|—|— m0== MEE SO HEE SWG 4 E von 170 Stü noe, und bunde. d ß zr b Der Ziegler Fol. 35. dem Kammergute S... Klaftern weiche St 4 Schock harte Nei 6 Klaftern weiches Holz, und 2 Schock weiche Reißbunde, Der Schäfer erhält an Deputat Fol. y Sa. 44 Klftr, Zelliges weiches .-_ WW 2 el WW Dd Le— __—_ = ir F dt=4 Wel LN) D D — © & 2 W&W LA der2) = _ = = “ D= _ n E) Le — © Cre Hb pit aiſe Nach der dermalen beſtehenden Forſttaxe in der W... Amts-Waldung koſtet: die Klftr. Fell, buchenes Scheitholz 6 Rthlr.— gr.— - fiefernes- A ET= - Stöcke 4% 12-—| Eis- fieferne- I Battal/ ein Schock buchenes Reißholz 1 2 T6 2— f 2+ 54 weiches 1 SE 4 10. 26 B ì 1 Berechnung der Zahl, des Lohns und derPo]. Koſt des Geſinde auf dem Kammergute Zahl und Lohn, Der Voigt nebſt Frau-als Käſemutter 6 5 Rthly.—gr.— J e) der Schirrmeiſter SOE=> der Großfnecht) SI s Mitteltnecht zu 12 Pferden 27-—-— - Kleinfnecht f SA ME -_Pferdejunge) 20-—-— Sämmtlich freies Lohn. der erſte Dehſenjunge| coden Bs GD= die beiden andern j T7—-— Zwanglohn. Der Großmagd freies Lohn 20-=—-— 4 Zivangmagde, a 3 Rthlr:42g. 14-—“= zu 32 Kühen und 27 Stück Jung- vieh, Schweine und Federvich, und der Brauerei 107 4 Hausmagd zur Beihúülfe beim Ko- chen 2c. 16. O—«— Vergl. Fol. 47. Actor. Commiss. Sa. 257 Rthlr. 6 gr.— Miethg eld: Dem Voigt und ſeiner Frau 2-Réhlr. 17 gr.—- dem Schirrmeiſter 4. 6-— - GroßFfnecht TIO 4:— - Mittelknecht Ms 3-— - TL= E, - Pferdejungen—- 20-— der Großmagd— e 20 E - Hausmagd— 16-— “_ den 7 Zwanggeſindeperſonen, a—1 gr.——- 7:— Nid Bol 451 Sa. 9-Nthlr, 22 gr.— Zulage dem Zwanggeſinde. Den 7 Perſonen Zwanggeſinde à 2 Rthlr. 12 gr.—e jährlih 17 Rthlr. 12‘gr.— Fol. 47- Spen 4g. Fol, 71° Zur Speiſung der 16 Geſindeperſonen iſt nach der Speiſeordnung erforderlich: No Von Michaelis bis Walpurgis erhält jede Per- fon in 14 Tagen 4 Brode à 7 1b, alſo im Ganzen 52 Brode— 390|h Brod, und zuſammen 16 Per- fonen: 6240 1b Brod. Von Walpurgis bis Michaelis erhält jede Per- ſon aber in 14 Tagen 5 Brode à 77 1b, alſo im Ganzed 65 Vtode— 4877 1b Brod, und: 16 Per- ſonen zuſammen 7800 6 Brod. Uebrigens wird auf 10 Perſonen täglich noh#4 Brod von 71 fh zur Suppe oder Mehrte des Mor- gens und Mittags hergegeben, alſo“ auf 10 Perſonen jährlih 365 Brode— 2737+ 1b, auf 16 Perſo- nen alſo 4380 16 Brod. Ferner, alle Sonn- und Feſttage È Brod à 77 jb zu Suppe oder Mehrte für den Abend auf 10 Per- ſonen, alſo an ohngefähr 72 Sonn- und Feſttagen, incl, Kirmes und Erndtefeſt, 36 Brode— 270 tbe und alſo auf 16 Perſonen 430-16 Brod. Sa. 18850 1b Brod, wozu alſo 110 Scheffel 15 Meten Korn, pro Schfl. 170 1b Brod gerechnet, erforderlich ſind. Hierzu noh auf 16 Perſonen zu Brei, Klößen, Abmachen dêr Speiſen, 16 Schfl.— Mb. Korn, Sa. 126 Schfl. 15 M6. Korn. Vergl. Fol. 50. Anderes Getreide. Uebrigens wird nach dem bisherigen Wirthſchafts- bedürfniß auf das Geſinde noch zu rehnen ſeyn: 4 Schfl. Weizen à Perſon— 4 M6. zu Kuchen u. Brei. 16 Oſe: a: 1 Scheffel— ¿zu Graupen, Gries 2c. 104 Fol. 72. 2 Schfl. Hafer à Perſon—2 Ms. zu Grüße, 2 ve Erbſen as 2 e und 4X Ms. Hirſe ohngefähr oder 12 Kannen, an den beiden erſten Feiertagen der hohen Feſte und an der Kirmes. Vergl. Fol. 50. MEA O: Nach der Speiſeordnung erhält das Geſinde auf 40 Perſonen jeden Sonntag 5 Kannen abgelaſſene ilch zum Milchbrei, auf 16 Perſonen alſo 8s Kan- nen, jährlich: 416 Kannen abgelaſſene Milch. Eben ſo an den 3ten Feiertagen und an dem 3ten Kirmestag 8s Kannen zu dergleichen— 32 Kannen Sa. 448 Kannen abgelaſſene Milch. Uebrigens erhält das Geſinde auch bisweilen ein- gebro>te Milch, Milchbyei als Zugemüſe, Butter- milch ¿c. Hierzu. 216 Kannen abgelaſſene Milch für die Fröh- ner. Fol. 66.° Sa. 664 Kannen abgelaſſene Milch? An den 1fen Feiertagen und am 1ſten Kirmes- fage wird auf jede Perſon 1 Kanne gute Milch zu Brei und Hirſe gegeben, desgleichen an den 2ten Feiertagen und am 2ten Kirmestage> Kanne zu Hirſt, alſo jährlich à Perſon 6 Kannen, und auf 16 Per- ſonen 96 Kannen gute Milch, —— 0s EIA 4105 Am Erndtefeſt iſt auf jede Perſon doch auch daſz ſelbe wie an den hohen Feſttagen zu rehnen— 16 Kannen, und zu den Kuchen an Oſtern und der Kirmes, jedesmal à Perſon 1 Kanne gute Milch— 32 Kannen. Sa. 144 Kannen gute Milch. Bul eL: Der Voigt und ſeine Frau erhalten das ganze Fol.! 7 2.° Jahr hindur< wöchentich E Kanne Butter, jährlich alſo; 26 Kannen Butter. 7 Lohngeſinde von Walpurgis bis Michaelis w0- chentlich jedes È Kanne, zuſammen alſo: 91 Kannen Butter. 7 Zwanggeſinde in derſelben Zeit wöchentlich jedes X Kanne Butter oder 33 Kannen halbjährig, zuſam- men alſo: 222. Kannen Butter. Ron Michaelis bis Walpurgis erhält das Lohn- geſinde wöchentlich F Kanne à Perſon, 7 Perſonen zuſammen alſo: 227 Kannen Butter, und 7 Zwanggeſinde zuſammen das ganze Jahr hin- durch Sonntags 7x Kannen Butter(wofür E Kanne ohngefähr gerechnet wird) alſo: 17> Kanne Butter. Sa. 180 Kannen Butter, excl. derjenigen, welche bisweilen zum Abmachen der Gemüſe bei dem Geſinde und auch bei den Fröhnern erforderlich iſt. Fol, 75. 106 Käſe: i Von Walpurgis bis Michaelis erhält jedes Ge- finde wöchentlich 4 Stück Käſe, und von Michaelis bis Walzurgis ſo viel Quark als 4 Käſe betragensz| 46 Perſonen alſo zuſammen jährlich 3328 Stück Käſe. Hierzu S2./E- fúr die Fróhner, Fol, 66.” Sa. 3840 Stück Käſe. Rechnet man nun von einer alten kälbenden Kuh, bei der auf dem Kammergute S. 1. nach Fol. 68. Statt findenden Fütterung 273 Tage lang, täglich im Durch- cnitt 4 Kannen Milch— 1092 Kannen gute Milch (— 920 Kannen abgenommene Milch) und von 24 Kannen guter Milch 1 Kanne Bukt- FS 452 Kanne jährlich,| auch von 24 Kannen Milch, 2 Kannen friſchen Käſe, (Quark) oder vhngefähr 15 Stúck trockene Käſe, alſo 697 Stück Käſe jährlich; ſo find zu obigen Bedürfniſſen für Geſinde und Fröh- ner die Butter und gute Milch von ohngefähr 47 alten talbenden Kühen(reichlich ge- rechnet), und die abgenommene Milch und Käſe von etwa 6 dergleichen Kühen(desgleichen) zu rechnen. FeR An Rindfleiſch erhält jedes Geſinde Sonntags FZ 1b, jährlich alſo 26 1b, und 16 Perſonen 416 16. Ferner an den œrſten Feiertagen. der hohen Feſte 107 und am erſten Tage der Kirmes à Perſon ebenfalls T fb, zuſammen alſo auf 16 Perſonen 32° fh. an den zweiten Feiertagen und zur Kirmes, Mittags und Abends à Perſon jedesmal täglich 1 tb, zuſam- men alſo 64 Ib, an den dritten Feiertagen und zur Kirmes Mittags à Perſon E ib, zuſammen alſo 32 1b, Und endlich iſt am Erndtefeſte auh à Perſon 1 tb zu rechnen, alſo 16 1b. Sa. 560 1b Rindfleiſch. Hierzu. 32- für die Fröhner, Fol, 66.* 592 ib, wozu inc]. des zum Abmachen der Speiſen und ſonſt in der Wirthſchaft erforderlichen Fetts, und da beim Erndtefeſt auch die Dreſcher, als beſtändige Tagelöh- Fol, 73.° ner, etwas erhalten, 2 Kühe bei der Rindviehnußung abgerechnet ſind. An Schweinefleiſch, bekommt die Perſon an den erſten Feiertagen und der Kirmes, Mittags und Abends 1 16, zuſammen alſo 64 Ib, an den zweiten Feiertagen und der Kirmes. Mittags und Abends 1 jb à Perſon, zuſammen alſo 64 1b, und am Erndtefeſte iſ auh auf die Perſon 1 tb zu rechnen, alſo 16 ib: Sa. 144 ib Schweinefleiſch, wozu, incl. des in der Wirthſchaft nöthigen Specs und zur Speiſung der Dreſcher beim Erndtefeſt 2c. 3 Früßhlings{hweine bei der Schweinenußung abge- rechnet ſind. Bier. An allen hohen Feſttagen und zur Kirmes erhalt das Geſinde à Perſon 2 Kannen Vier täglich, alſo an 12 dergleichen Feſitagen, inc). der Kirmes, 24 Kannen, und‘auf 16 Perſonen 384 Kännen Bier. Außerdem ſind zur Beköſtigung des Geſinde er- forderlih alle Sonntage Mittags und Abends zur Suppe oder Mehrte 1 Kanne Bier à Perſon, jâähr- lich alſo auf 16 Perſonen 832 Kannen Bier. Ferner an den hohen Feſttagen und zur Kirmes alle 3 Tage ebenfalls à Perſon 1 Kanne Vier zur Mehrte, macht auf 16 Perſonen an 10 dergleichen Feſttagen, nach Abzug der 2 darein fallenden Sonn- tage- 460 Kannen Bier. S2. 1376 Kannen Bier— 3 Faß: 1 Tonnne 11 Kannen. Uebrigens erhalten Geſinde, Fröhner und LTage- lóhner doch auch in der Erndte und am Erndtefeſte etwas Bier, und es dürften alſo wohl im Ganzen 4 Faß Bier zu rechnen ſeyn. Uebrigens bekommt das Geſinde auch m Sommer Kofent, doch in unbeſtimmter Quan- SS Ws a 40 ticât, worauf bei der Veranſchlagung der Br.„uerei Rúckſicht genommen iſt. Vergl. Fol. 57. In DAT GU WLW ET Fol. 74 iſt nichts vorgeſchrieben, doch rechne ih für das Ge- ſinde im Winter bei Fuhren, Kkauthereinſchaffen 2c., für ſämmtliche 18 Perſonen ohngefähr 8s Kannen. Am Gewürz à Perſon— 12 gr.—, alſo 8 Rthlr.—— An Salz à Perſon 2 Metzen, für 16 Perſonen alſo 2 Schfl. —,„und zum Einſalzen des Fleiſches für das Geſinde ohngefäahr— 4 Mesen. Dbifb iſt bei der Obſtnusung ſchon abgerechnet. Berechnung des in die Wirthſchaft noôthigen Bieres. Für den Pachter, ſeine Familie und ins Haus 10 Faß Vier; -- Wirthſchaftsverwalter LE cs - das Geſinde, Tagelöhner und Fröhner (wie oben) 4 Sa - den Braumeiſter 2c. etwa ZE 6 -- Ziegler pro Brand 1 Tonne, alſo für 5 Brände, Fol. 35,° 4E 1 of Sa. 174 Faß Bier, wofür bei Berechnung der Trankſteuer 18 Faß ge rechnet werden. ‘1994100 uouwutouoßuv uolqna10zu! E— E ‘UIP15H-= ST S AC ‘ulg1D 1Þp>D REEE— 68/g‘411€ 1 uojtoadaqia2zo uojang 1 d1u43yhagg, WG *‘120]v@= LPP- ‘21129 o EE ‘u10- e- ‘ua Y e) iS—‘46 9T‘3141 : oj1v qui) aſ1oacsßv1(pJun, 21 Ts LE TR R E LN NDNNNODLRLRSNNE Le i i NNN NANODERNAD ICICI E E e===) ‘u3ßvunza ou? d“21)39‘uo “9T8T gun =“SIST‘9087‘COST 244vg uo(ptz1uo01012gnv 139 Sun]|v1629 Nu‘Jour Gro 519‘C6LE 10g. u24GvS 81 uda 8nv*'2*@ n? 8144vWG6 824 aj134d8111u(p|(pangaa12432 D OT T PL‘TOT Jahre. D S SU > da] Bemerfungen. 4309 1810 1811 1312 1813 1814 1815 1816 dx] — Ni e Dd Jj — LÌ LL E M ZN ALTE N S umma Durchſchnitt Hiervon ab IO MOIIRRAN mowanmpRLbLbLw e [0] GO [=] > © dD O [Ee] PSS bali mit Weglaſſung der obengenannten Jahre. ſtädtiſche und fiskaliſhe Abgaben, Transportkoſten auf 2 Meilen, —||weil die Durchſchnittspreiſe nah den Preiſen des be- ſten zu Markte gekommenen Getreides gemacht ſind, 1] Aie Weglaſſung der Pfennige. 112° Fol. 75.Berechnung‘der fleinen Wirthſchafts- ausgaben. 13 Rthlr. 8 gr.— für ohngefähr 40 1b Lichter für k den Verwalter à— 8 gr.— wofür 80 | 4-—-— Oelſchlägerlohn für ohngefähr 8 Scheffel Rübſen und Lein à— | 12 gr.— 10 o—— fúr- Seife. | 4-—-— für Salpeter und Salzpaß. 5> 12-— Grú6e und Graupenmacherlohn für 11 Schfl.— à 12 gr.— 1-12-— Schlächterlohn für 2 Kühe und 3 Schweine. Zins—-— Cavillerlohn. 10-—-— für Gerben der Häute. 15-—-— Botenldhne, Chauſſeegelder«. 6.-—-= Maulwurffängerlohn. 71 Rthlr. 20 gr.— Sa. Rthlr.—= gerechnet ſind. 113 Nußbungs-Anſchlag úber das Kammergut Vorerinnerungen. Lag 6 Das Kammergut S... liegt im Amte N... an dem Pißſchbach, F> Stunde von W..., 4 Stunden von G..., 5% Meile von P... und 7F7 Meile von SES.- Sra gen. Die Grânzen ſind bis auf einige Stellen mit Gränzſteinen“ verſehen. SPM eniuh al C Nach der vorgenommenen Vermeſſung beſteht der Flächeninhalt des Guts in 264 Aer*30, 36 ORth. Feld. E 20 2 WtCſelt. 8-«- 203,74- Gaârten u. Graſepläge. 833-* 1138,52*+ Seiche, Graſereien, Dämme 2c. gs PTE s NUCNUNGel. $ 40,20- Hofräume, Wege 2c. Sa, 859 Aker 72,38 ORth. Vid, die Verzeichniſſe sub I1. bis VIII. inc]. Nut ungen. Die Nußungen des Kammerguts beſtehen in be- trächtlichen Geldzinſen, zinsbaren Stücken, Zinsge- treide und einigen wenigen ſteigenden und fallenden Gefällen, in Aerbau, in Obſinußung, Rindvich-- Schweine- und Schafzucht, ſehr beträchtlicher Teich- nußung, einer Brauerei, Branntweinbrennerei und einer Ziegelei. Zweiter Theil. H / j L= D vara S pd Md Wo Y Dam: / FP e | n 114 Erbliche und gewiſſe Gefälle. Die erblichen und gewiſſen Gefälle werden auf das Kammergut S... abgeliefert, und iſ sub A. ein individuelles Verzeichniß der Cenſiten beigefügt. Die zinsbaren Stücke werden theils bezahlt, theils in na- tura abgeliefert, Fol. 41. und 57. Das Zinsge- treide iſt von ziemlih guter Beſchaffenheit, Fol, 41. A> 2 ba Gn 14/9 4: Das Nâähere hierüber iſt gus der Berechnung sub B. zu erſehen. : Garten- und Obſtnußung. Die Gärten beſtehen größtentheils aus Gras- land, mit Obſtbäumen beſetzt, auch ſind mehrere Wege und Feldraine mit Obſtbäumen bepflanzt. Küchenge- wächſe werden bloß zum Wirthſchaftsbedürfniß erbaut. Die Zahl der vorhandenen Obſtbäume iſt in dem Ver- zeichniß sub IV. angegeben. Sich: af hu thu magen. Außer den eigenthümlichen Huthungen, hat die Schäferei noch bedeutende Huthungsgerechtigkeiten auf fremden Grundſtücken, welche in dem Verzeichniß sub VIL angegeben ſind. ST 10/6. Die Betwirthſchaftung der Teiche iſt aus der Bexechnung sub- F. zu erſehen. Rindvieh- Schweine- und Schäfereinußung. Das Nâhere hierüber ergiebt ſich aus den Bes rechnungen sub C. D. und E. Brauerei, Branntweinbrennerei, und Ziegelei. Eben ſo iſt über den Betrieb der Brauerei, LL EON 115 Brannkweinbrennerei und Ziegelei, das Nähere in den beigefügten Berechnungen sub G. IL. und[. enthalten. Sn PCE LU M: Das nöthige Wirthſchafts- Jnventarium i nicht ganz vollſtändig beim Gute vorhanden, und es ſind dahér die Zinſén für das, auf die Ergänzung des vor- handenen Jnvenktarii zu verwendende Capital gehöriz gen Oris in Ausgabe geſtellt worden. Vid, Fol. 69° GEF tn de. Das Geſinde dient theils um Zwanglohn, theils um freien Lohn, und-iſt Fol. 71. sq. der Anſchlagsakten, die nôthige Anzahl, der Loh‘und die Anſäße zur Speiſung deſſelben, nah der beigefügten Speiſeord- nung suúb Q, berechnet worden. Es darf ¿zwar mehr Zwvänggeſinde, als im Anſchlage angenommen worden, ausgehoben werden, doch hat es bisher int Dorfe S... ſowohl an Zwangknechten, als Zwangmägden ge- fehlt, und fonnten niht mehr aus8gewählt werden. Fol: 47. Ir sh def€. An Spañn- und Handdienſten ſind nur noch fol- gende vorhanden: 84 A>ertage, welche-14- Halbhüfner, à 6 Tage, halb im Frühjahr, halb im Herbſte unentgeld- lih zu leiſten haben. 48‘ einſpännige Eggetage, von 6 Viertelhüf= nern, à 8 Tage desgleichen. 75 Handtage, halb Manns- halb Weibertage, welche 25 Althäusler, à 3 Tage, leiſten müſſen, und wofür jeder überhaupt 1 Brod von 10 5 und 12 Stück Käſe erhält. +16 114 Handtage,- halb Maauns- halb Weibex- tage, von 19 Neuhäuslern, à 6. Tage, unentgeldlich.; 84 Handtage, ebenfalls halb Manns- halb Weibertage, von 14 Hausgenoſſenpaaren, a 6 Tage, unentgeldlich. 39 Handtage, von 13 weiblichen Hausgenoſ- ſen, à 3 Tage, desgleichen. 12 Handtag von 1 Wittwe.— Uebrigens hat die Lichtendorfer Gemeinde das Heu auf der Lichtendorfer Wieſe zu hauen und dúrre zu machen, gegen die herkömmliche Koſt. Die 10 Gärtner zu Lindenau müſſen Heu und Grummet auf der Gaſtwieſe dürre machen und auf- und abladen, und erhalten dafür à Perſon täglich— 2 gr.—, Kofent nach Nothdurft, und Mittags jede Perſon 1 Hainchen Brod und 1 Ouarkfäſe. Vergl. Fol. 40. sq. und 66. Auf dieſe Dienſte iſt bei Berechnung der nöthigen Tagelöhner Rückſicht genommen, Fol. 65., auch ſind Fol. 66! sq dio Emolumente der Fröhner berechnet und gehörigen Orts in: Ausgabe geſtellt. Ge da dis. Die Kammergutsgebäude ſind zum Theil baufäl- lig, doch ſollen einige derſelben völlig neu hergeſtellt werden. Die Scheunenräume ſind zu klein, und es müſſen in jedem: Jahre Feimen geſest werden. Uebri- gens gewähren die Gebáude hinlänglichen Raum. für die Wirthſchaft. Vid. Verzeichniß der Gebaude sub I. Wia\#56. ti: Der WirthſchaftShof liegt ohnweit des Pißſch- bachs und am Wallteich. Auf dem Hofe befindet ſich 47 ein Nöhrwaſſer, welches‘auch‘in die Brauerei und Brennerei geleitet iſ. R R RCR PAA Es iſ eine fleine vierrädrige. Feuerſpriße von al- ter Bauart, und das übrige erforderliche Feuergeräthe vorhanden. W eg e. Die Feldwege ſind ziemlich—gut.. Der Weg nach G... aber iſt ſ{lecht und- beſchwerlich., Nach P... und E... führt ciùè gute, ohnweit des Dorfs vor- beigehende Chauſſee. O-nera“r egaiki:a. Die Onera realiá ſind im Anſchlage ſpeciell an- gegeben, auch im Verzeichniß der Felder diejeuigen Stúcke, welche dem Pfarrer zu S... mit dem 20ſten Schock von allein darauf erbaut werdenden Getreide zehentbar ſind. Getreide- und andere Preiſe. Das Getreide iſ, nach 18jährigen Durchſchnitten, aus den Getreidemarfktpreiſen der Stadt G..., welche der Getreidemarkt für hieſige Gegend iſt, von dem Jahre 1795. bis 1816. încl., mit Hinweglaſſung der außerordentlichen Jahre 1805. 1806. 1813. und 1816.- und nah Abzug der fisfaliſchen und ſtädti- ſchen Abgaben und der Transportfoſten, nämlich der Dresdner Scheffel Weizen mit 4 Rthlr. 16 gr.— Korn 3 E A> D Os A> 11-— NY [2 Y Erbſen mit 3 Rthlr. 5 gr.— MAN Rübſun- 7=— berechnet worden. Vid. Fol. 74." M Die übrigen Preiſe ſind im Verhältniß mit den Getreide- || preiſen ,, nach den Neſfultgten der Jnformationsprotocolle 2c., an- M| geſeßt. M Kleine Brüche unter dem Werthe eines Pfennigs find über- | all weggelaſſen. | | | Einnahme. I. Beſtändige Geldgefälle. NRthlr.[gr.[pf. 67/13] 6|\Erbzinſen, nämlich: | 31 Réhlr. 8 gr. 4 pf. zu Walpurgis. M 36 ol Seule 0211 2 gu Michaelis, Hj A P- Sì UtSs. N Vergl. das Verzeichniß sub A. Y IT. Beſtändige Naturalgefälle, NI a) Zinsgetreide. Y Termin Martini fällig.| M 48| 3|— für 10 Schfl. 5 Mb. Weizen a 4 Rthlr. 16 gr.— | 240] 11.6) es 765 41485: Rona 3PM Sls== _——[—|l- 4110,4-- 83- Hafer, Nota. Wird zur Pferdefütterung gebraucht, vid. unten Acferbaunußungsberechnung sub B. | 42/3| 9für 20 Schfl. 33 Mb, Malz à/2 Nthle. 2 gr.—| 10 330| 8] 38a. für Zin8getreide. i| VEN Vergl. Verzeichniß sub A. und Fol. 41, und 57. UN b) zins8bare Stücke. | á| 6|—/fúr 11 Stuck Gänſe, Martini fällig a— 10 gr.— und 6 g= 4[ 6[—{| Latus 36] 1 pi 9 5/21 1\—|—[für 3 Stück Kaz —|\Profit von 25 Stück Garn 149 | —||Transport. Nota. Bei 2 Gänſen von S... iſt der Preis von — 6 gr.— beſtimmt. vaunen, Martini fällig a— 8 gr.— alte Hühner a—5 gr.—/, nämlich: für 173 Stück 54-. Walpurgis [0 0 BA Pfing ¡ſten WE 69- Martini uls. fúr 25 Stuck junge Húhner à— 2 gr.—, Ja- fobi fällig. —||- 44 Schock 6 Stück Eier à— 10 gr.— nâmlich: HOE 1:4 5h Palmarum) 14 2654 ¿2- ¿Pfingſten) fáll nuts. fur 8 Stück Zinsſchultern à— 9 gr.— Pal- marum fallig. _—\Unſchlitézinſen für-3 Stein 12 ib Unſchlitt, Mar tini fallig. Vergl. Verzeichniß suh A. und Fol. 41. IUR D 97: Sa. für zingbare Stüfe. 5||Sa. Sarum für beſtändige Naturalgefälle. III. Unbeſtändige Gefälle. \—|[Schußgeld von 14 Hausgenoſſenpaaren zu S. à— 21 gr.— Fol. 40. à— 4 gr.—, wel- hes 25 Althäusley zu S... ſpinnen müſſen, und nur vom Stüc— 2 gr.— bekommen, ib. — LE von 3 Stück Garn a— 4 gr.—- ſo 3 Neuhäusler zu Sk... ſpinnen müſſen. ibid. — dergleichen von 16 Stück Garn à— 6 gr.—s welches die 16 übrigen Neuhäusler zu S. unentgeldlich ſpinnen müſſen. ibid. 20|22|—||Latus 120 Rthlr.! 20 9 “ 89 34 dt. 2 dV 12 Transport. Profit vom Leinweberdienſte von 4 Leinwebern, von welchen jeder jährlich 1 Scho> Leinwand für eine Vergütung von— 12 gr.— wirken muß. MOI o UO jährlicher Afterpacht von der Schenke zu S... fällt weg, da dieſelbe vererbpachtet iſt. Nutung von der wilden Fiſcherei in dem Pißſchbach. Nota. Es befinden ſich in dem genannten Pißſch- bache feine andern Fiſche, als die etwa durch die oberhalb gelegenen Teiche gehen. iviederrufliches Dienſtgeld von den Unterthanen zu S... für die ſonſt zur Wirthſchaft geleiſteten Naturaldienſte, nah dem Verzeichniſſe sub A, nämlich: 30 Réhlr. 17 gr. 4 pf. zu Walpurgis 30- 17- 4- zu Michaelis und F fällig. 28 Je 2-3- zu Weihnachten uts. Branntweinblaſenzins, nämlich: 22 Nthlr.— gr.— für 11 Blaſen in W.., à 2 Rthlr. — gr.— pf. 6 dergl. in M... à 1 Réthlr. 12 gr.— pf. s 4 dergl. der Müller zu M. 1-12-—- 1 dergleichen Buchheim in Wolkewibß. 9 E R WL Y LS) Y NY uïis. Sa. an unbeſtändigen Gefällen, IV. Wirthſchaftseinfünfte. Ackerbaunußung, nämlich: 205 Réhlr, 17 gr. 4 pf. für 29 Schfl. 6E M6. Win- 260 o[1 3] 9ſ[Latus térrübſen à 7 Rthlr.— gr.— Rthlr.lgr,|pf. 2609/13] 9|Transport. 552 Rthlr. 3 gr.—pf. für 118 Schfl. 5 Mb. Weizen à 4 Rthlr. 16 gr.— 936- 19- 7- für 299 Schfl. 12 Ms. Korn a 3 Rthlr. 3 gr.— 829- 16- 6- für 398 Schfl. 4 Ms. Gerſte à 2 Rthlr. 2 gr.— —-—-—- Hafer. EE LO 20 2 9- Erbſen à 3 Rthlr. 5 gr.— —:—:—- Wicken. L.| p-| s. uts. | lf. Ackerbaunuß8uugsberechnung suh B. 75| 8|—[|Obſtnußung, nach Abzug des Wirthchaftsbedürf- niſſes, nämlich: 7 Rthlx-12 gr.— für 45 ſtarke Apfelbäume à— 4 gr.— 5—-—- 40 mitlere à— 3 gr.— 6-—-—- 36 ſtarke Birnbäume à— 4 gr.— 3.S- 3-—- 25 mitdlere à—3 gr.— BS) 3-—- 305 arte Pflaumenbäume a— 3 gr.— 14-- 16-—- 176 mittlere à—2 gr.— —,‘e 6:—- 2 ſtarke Kirſchbäume à— 3 gr.— —- 16—- S8 mittlere a— 2 gr.— uts. Vid. Verzeichniß sub IV. 1| 8—|Wieſenpacht von der Bertholdiſchen Wieſe Fol, 53, 6411| 4| 1|\Rindviehnußung lt. Berechnung sub C. 135} 9—|Schweinenußung lt. Berechnung sub D. 918} 6] 2|Schäfereinußung lt. Berechnung sub E, 4348| 1|—|[Latus BE fia Piani nti 122 NRthlr.[gr.|ſpf. Á348 14 o | ES | EDS D a) D or aA|— oN N [2 (=>) y i=) n d2— | Go) _— >A IJ= ws CO = [ES 5|Federviehnußung, pro 7 Acker Sommerſaat(112| Transport. Acker) 22 gr.—, nach Abzug des Wirth-| ſchaftsbedürfniſſes. Teichnußung, lt. Berechnung sub F. Brauercinußung, lt. Berechnung sub G- Branntweinbrennereinußung, lt. Berechnung sub IT. Ziegeleinutzung, lt. Berechnung suh 1k. Sa, der Wirthſchaft8einkünfte. Wiederholung. Beſtändige Geldgefälle sub T. Beſtändige Naturalgefälle sub Il. Unbeſtändige Gefälle sub II. Wirthſchaftseinkünfte sub IV. Sa. aller Einnahme. Alles, was in vorhergehenden Capiteln nicht ausdrülich zur Verpachtung angeſeßt iſ, bleibt [reſervirt. Ausgabe.| Onera realia dem Pfarrer zu S.…., Getreide und Lämmerzehent. Fol. D| | Hierüber hat Pachter, ohne dem fóniglichen Fisco etwas| zurechnen zu dürfen, von den zum Kammergute geſchlagenen Bauergütern zu prâſtiren: 1) das 20ſſtte Scho> von allem auf den im Verzeichniß sub JI. benannten Feldſtücken zu er- bauenden Getreide an den Pfarrer des Orts. Rthlr.]gr.[pf. 2) das nóthige Stroh zur Bedachung der Pfarr- und Schulgebäude nebſt den nöthigen Bauergütern nach 14 Hufe. 3) Desgleichen alle und jede bei der Kirche, den Pfarr- und Schulgebäuden vorfallenden Bau- fuhren pro wrxata. 4) 8 Tage a>ern und eggen, 2 Tage mit Pferden Dünger fahren auf die Pfarrfelder und cine Holzfuhre zur Pfarre. 5) übrigens Gemeinde- Spann- und Hand- dienſie pro rata, II. Pachtgelder. 9/12|—||dermaliger Wieſenzins für die ſeit undenklichen Zeiten beim Kammergute S.... benusßte- Kir- DN Achenwvieſé an die Kirche. u. S.. 2%: Volt“ 43. Spi sajund59- IIT. Wirthſchaftsausgaben., 80|—|—|Beſoldung cinem Verwalter. 110 deſſen Beköſtigung. 257| 6|—||\Geſindelohn, nämlich: 65 Rthlr.— gr.— dem Voigt nebſt] Frau als Käſe- mutter. 30-—-— demSchirrmeiſter.{ freies AS!(Ho—-—- GroßFfnecht. è Lohn. 27-—-—- Mittelknecht. 25 2—-—- Kleinknecht. 20-—-—- Pferdejungen.) Siae 6-— den 1ſen Ochſen-) jungen, Zwwanglohn. 7—-—- beiden andern. J O4—-— der Großmagd.)-, RP—-—- Pd Lohn; 447] 6|—||Latus 124 Nthlr. 447 L>] 8 0 2 34 [s) D dD o . Transport. 14 Rthlr.— gr.— den 4 Zwangmägden à 3 Rthlr. 12 gr.— vid. Fol. 71. uls. Miethgeld, nämlich: 2 Réthlr. 17 gr.— dem Voigt und ſeiner Frau. TE 6-—- Schirrmeiſter i- 4-—- Großfnecht. : 3.-—- Mittelfnecht. rte 1-—- Kleinknecht. —- 20--—-- Pferdejungen. — 1720)>‘— der Großmagd. \—- 16-—- Hausmagd. —«7_-— den 7 Zwanggeſindeperſonen. à— 1 gr.—. ibid. uts. Zulage zum Zwanglohn deu 7 Zwanggeſindeper- ſonen à 2 Rihlr. 12 gr.— jährlich. ibid. zur Speiſung des Geſinde, als: — Rthlr. 18 gr.— für 17 Ms. Hirſe a 8 Rthlr. 30-—-— füt L Faß Bier a 7 Rthlr. 12 gr.— OE 8-— für 8s Kannen Branntwein à — 4 gr.— 8—-— fuúr Gewürz. 7- 21-— für 2 Shfl. 4 M6. Salz à 5 Nthlr. 12 gr.— Fol. 47- 16 —- | uts. Arznei- und Kutkoſten für krankes Geſinde. Lohn dem Wildhüther auf 20 Wochen a 1 Rthlr.| —— Vid. Fol. 453,| Lohn dem Nachtwächter, wöchentlich— 16 gr.— Vid. ibid. 585| 7|—||Latus 125 Rthlr.[gr. jpf.|| 585| 7|—|Transport. 4{—|—ſfobn dem Efſſenkehrer.. Fol. 59. 6|12/—}den Fröhnern, nämlich: 5 Rthlr. 10 gr.— den Rechern auf der Gaſtwieſe. 44-—- Auf-und-Ablädern daſelbſ. —‘= 4215/—- Anſpännern inWaltetsdorf bei Anfuhre des Zinsgetreide. uts. Fol. 66.° 05|—|—|Tagelöhne, nach Abzug der Frohndienſte, Fol. 65.° 2 3\\Handiwerkerlöhne und zu Unterhaltung des Wirth- ſchaftsgeräths, mit Rückſicht auf die Localum- ſtände, als; 6 5 Rthlr.— gr.— pf. Hufſchlag für 13 Pferde auf allen 4 Füßen à'5Rthlr.—— 58- 8-—- jährliche Unterhaltung von 10 vollſtändigen zwei- und vierſpännigen Wirthſchafts- wagen, inc1, 1 Bierwagen à 70 Rthlx.—— a> des Werths. 87- 12-—- jährl. Abnus derſelben à E. O— jährliche Unterhaltung und Abnuß von 10 vollſtändigen Pflügen à 9 Rthlr.—— à E. 16-_—-—- jaghrliche Unterhaltung und Abnuß von 8 vollſtändigen Haken a 6 Rthlr.—— à F. 3—-—- jährliche Unterhaltung von 6 Paar vollſtändigen Eggen mit eiſernen Zinken à 5 Rthlx.— — 5 - 418-=- jährl. Abnus derſelben à F. —- 49-= 3- jährliche Unterhaltung und Abnuß von 2 Walzen à 4 Rthlr.—— à 75: ped [y Go o Y 1513| 8] 3|[Latus M i aa ie R a dad ai i dD [0 2) fd 1513| 8] 3|[Latus 3|\Transport: 3 Ríhlr.— gr.= pf. Unterhaltung und Abnuß éi- 1L<# 16 16- 4- Y nes Reitzeugs. - jährliche Unterhaltung von 42 vollſtändigen Pferdekumét- geſchirren à 9 Réthlr.=— mit Zubuße der Häute von ge- ſchlachtetem u. crepirtem Vieh à Z.- des Werths. - jährlicher Abnuß derſelben a E, - jährliche Unterhaltung und Abnuß von 10 vollſtändigen Ochſenhalsjochgeſchirren à— 16 gr.— à Z. - jährliche Unterhaltung und Abnus des übrigen Skallge- râths pro 4 Pferde 2 Rthlr. 6 gr.— und pro 4 Ochſen — 21 gr. 6 pf. - Schmiedearbeit zu Ünterhal- tung der Veile, Haken, Ket- ten, Senſen 2c. und für Nä- gel 2e. pro Geſindeperſon 1 Rthlr. 19 gr.— - für Seilerwaaren in die Wirth- ſchaft(es wird Flachs ge- baut), à Perſon— 10 gr. 9 pf. _—=_=- für Wagnerarbeit an Schlit- 15 ten, Leitern 2c., pro Geſpann von 4 Stücken etwa 2 Rthlr. - Schloſſerarbeit an Schlöſ- Nthlr. gr. pf. y 4127 41513] 8] 3\Transport. 10 14 ſern, Bändern 2c.; pro Ge- ſindeperſon, inc]. Verwalter» — 410 gr. 9 pf. 7 Rthlr. 19 gr.— pf. Böttcherarbeit an Milch- und Kuhſtallgeräthe 2c., pro Kuh (32 Stück) incl. Holz— 5 gr. 4 pf., und, pro Zucht- ſ{hweiné(6 Stück)— 2 dr. 8 Pf. —-—_—- Tiſchlerarbeit zu Unterhal- tung des Hâusgeräths, pto Geſindeperſon, inck. Vertwal- ter,— 14 gr.— 21-—- Tôöpferwaaren in die Wirth- ſchaft und Unterhaltung der Oefen, à Perſon, inc]. des Verwalters;— 21 gr.— 18-=- Unterhaltung und Abnus des Scheunen- und Bodengetäths, pro Acer Ausſaat(203 Aker) —— 11 pf. 15-=- Unterhalturig und Abnuß des úbrigen Haus- und Wikth- ſchaftsgeräths an Kupfer- Blech- Meſſing- Glas- und Holzwaaren, à Perſon— 10 gr. 9 pf. —-—- Unterhaltung des Bett- und Leinenzeugs, à Perſon— 7 gr. —(es wird Flachs gebaùt). Vergl. Fol. 59.* 42. und 69." ——fár [S) A. 3 XT F 1538| 8] 3||[Latus uts. 27 Tonne Wagenſchmiere à 10 Nthlt.—— a 147 80 60 9 ‘Transport. auf ohngefähr 10 gangbare Wagen à L Toune, und mit Einſchluß der Pflüge 2c., und Zubuße des ſchlechten Oels von Lein und Nübſen. Fol. 42. für 1 Scho> Baumpfähle zu neuen Anpflanzun- gen in den Gärten und Unterhaltung der alten. Fol. 42. zu Remontirung der 12 Zugpferde à 8 Rthlr. 18 gr.— jährlich, das Stück zu 70 Rthlr.—— im Ankauf„ und s8jähriger Dienſtzeit im Durch- ſchnitt gerechnet. für Pferdearzneien. für 44 Klaftern KZelliges fiefernes Holz zum Wirtha ſchaftsbedürfniß à 3 Nthlr. 15 gr.— Fol. O4 Insgemein an kÉleinenWirthſchaftsausgaben,fürLicht, Oelſchlägerlohn, Seife, Salpeter,Salzpaß, Grüße- und Graupenmacherlohn, Schlächterlohn, Ca- villerlohn, Gerben der Häute von geſchlachte- tem und crepirtem Vieh 2c., Botenlohn, Chauſ- ſeegeld bei Erholung der Wirthſchaftsbedürf- niſſe, Maulwurffängerlohn. Vid. Fol. 75. Ohngefährer Betrag der kleinen Reparaturkoſten an den Wirthſchaftsgebäuden und Nöhrfahr- ten in S.…., exc]. der Schäferei, Brauerci, Brennerei und Ziegelei, nach den Pachtsbedin- gungen. Schreibmaterialien zu Führung der Wirthſchafts- regiſter. _\Zinſen von ohngefähr 1600 Rthlr.—— Capi- tal à 6 pro Cent., für anzuſchaffendes Wirth- ſchafts- Super- Jnventarium, excl. deſſen, was ſchon. bei der Rindvieh- Schweine- Schä- Br grr TT- 20 17] s||Latus i m i: z RE E E 5 j Sls——: Zu Pag. 129. e E O ES der erblihen Geldzinſen, der Dienſtgelder, des Zinsgetreides und der zinsbarenu Stúefe bei dem Kammergute S..., aus den \ Vergl. Fol. 45. [ Zinsbare Stücke. =|> E E E i Í ä FS Á D|S=< No. der[amen der Ortſchaften und Cenſiten. Erbzinſen. Dienſtgelder. Zins-Getreide. EZ|S[2© 2 Bemerkungen. Häuſer. Martini fällig. SS SE -— R EES= A“ D. Zz== R Walpurgis|| Michaelis| Walpurgis|| Michaelis|| Weihnacht.| Weizen.| Korn.|| Hafer. oS Rthlr.[gr.]pf-][Nthtr. gr.[pf. Rthlr.[gr.[pf|[Rthle.‘gr.[pf|[Rthlr. igr.[pf.Schfl.| Ms.]Schfl.| Ms.|| Schfl.| M6.|St>.|St>.[|St>.|St>|St>.| St> 5 Die zinsbaren Stücke von S... GERER: ſind ſâmmtlich Martini fällig, 4 Chriſtian Müller.-- 3- LO SSS E20 Sl 2) 3[14/9 3 14/9 1 2 EEA Dl Ti#4 MEET a RS U. 2c. Y E ¡1 LE IC. SNLEA| dC; LEZ LET des( nämlich: E F 9 Yohann Gottfried Frieſe=-- Al 1| 5|—|— 6—||—|16—|}—|Œ—|—|——|— A—“9 gr.= Erbzins. 19 Doh 2c 2c, 10 e 1 E E 2c.| 2c. 2c,__c.— 20=— Feldzins, Michaelis. Sr 20 SIS| SO SOT SOE LO|S 4| 14 LE ES 2—} 26—1-—]—|} Die Gânſe werden mit— 6 gr.— pro Stück bezahlt. | R 2 Das Zinsgetreide wird nach Dresdner Maaß abgeliefert, Wettersdorf. 5 S 4[Johann Adam Kupfer> SS—|HA-|=|— Sl— A— PP= T q Gánſe und’Eapaunen“ ſind Martini, A, 2c. E e UC: TO| C 2c. 2c. 2c. die alten Hühner Pfingſten, die jungen [Jacobi, die Eier Palmarum fällig. PRESE, ME A(20002|(R Eh E IE| Ts Rd mara Bu Ee|(HRR OE, ESTELLA bn 7A|[EIBONL” CLAES|(777= 1|———————- À 5 L Sall= HS—— ES AE EE E ZEE ſe EIER 10 2 LS N 0) 1 20 6| 2 Das Zinsgetreide wird nach c 2C e 2c. 2c. e 2c. 2c. 2c. 2c.|G... Maaß abgeliefert. : SE eE S| all 86| 5s] 2) 30[Li 4 30 17 4} 28 42/3 10[6 41284592"| 125 82 11| 3| 173/25 142] 8|} Das ſämmtliche Zinsgetreide iſt auf Dresdner Maas reducirt, Außerdem bezahlt der Müller Dietrich zu M+ 20 Sh:= Zinsmalz, alt G.…. Maaß, nach dem jedesmaligen Faſtnachtspreis der Gcrſke,| N |Fol. 45., und von 9 Fleiſhern in M... wer) den 6 Rthlr—— Unſchlittzinſen à— 16 gr.) — für 4 Stein Unſchlitt entrichtet,| Transport. ferei- Teich- Brauerei- Brannkweinbrennerei o Go und Ziegelei-Nußung berechnet worden, Fo].=o, |Sa. der Wirthſchaftsausgaben. Wiederholung. Onera realia sub I. ¡Pachtgelder sub IL. Wirthſchaftsausgaben sub IIL Sa. aller Ausgaben, abgezogen von Sa. der Einnahme, bleibt; Ueberſchuß von der S...èer Kammerguts®wirtß- ſchaft. Hiervon iſ aber abzuziehen: Zinſen à 8 pro Cent., von einem Wirthſchafts- betriebs- Capital von 2000 Rthlr.——, ohngefähr 2 des Rèinettrags der Wirthſchafts- nußbungen, excl der techniſchen Gewerbe. für den Unterhalt des Pachters oder Wirthſchaf- ters wenigſtens(vergl.$. 92. und 146. dex __ Anleitung zu Fertigung der Ertragsanſchläge), -|Sa. bleibt |) [] Ueberſchuß. i mE Em LÄ Zinsgetreide- Berechnung. I Einnahme. M 10 Schfl. 5 Mt. Weizen. | j Ausgabe. || Vacat: | Einnahme. ||| 128= 97-. Korn. | Ausgabe. | 4- Korn behalten die Pferdner zu | F... nach alter“ Obſervanz von ihrem Zinskorn zurück. 30-—- dem Hoſpital St. Jacob zu M... Michaelis“ fällig. 18 32- Dresdner,- oder 18 Schfl.— G... Maß, dem Diaconus zu HN Sc. Jacob, Michaelis fällig. M 2 1s 8- dem Amtsfrohn in N... MN 51 Schfl. 127 M6. Korn, Sa. der Ausgabe, M bleiben M 76= 137- Korn zum Verkauf. Y Einnahme. IN 125 Schfl. 82 M6, Hafer. Ausgabe. —+ Hafer“dem Hoſpital‘zu St: Ja- cob in M... bleibt 110 Schfl. 82 M6. Hafer zum Verkauf. Vergl. Fol. 47.° 131 128 Berechnung der Ackerbaunußung des Kammergucs S... Vorerinnerungen. Größe der Felder. Die zu dem Kammergute S... gehörigen Fel- der betragen nach der neuen Vermeſſung; 264 Acer 30,36 Rth. Vid. Verzeichniß der Felder suh IL L'a Ge. Die Felder liegen nicht ganz beiſammen, fondern zum Theil mit den Bauerfeldern untermengt, um das Dorf S... herum, bis auf eine kleine halbe Stunde vom Wirthſchaftshofe entfernt, und haben größten- theils eine, bald auf dieſe, bald auf jene Seite ab- hängige, oft muldige Lage. Beſchaffenheit und Claſſification, Der Boden beſteht theils aus einem mehr oder weniger ſandigen, in guter Cultur und Düngung fſe- henden Lehmboden mit tro>ener Lage und gleichem, jedoch friſchem Untergrunde, theils aus einem gewöhn- lichen, zuweilen ſauern, thon- und eiſenhaltigen Lehm- boden, mit undurchlaſſendem Untergrunde und naſſer, quelliger Lage. Die Tiefe der Ackerkrume iſ 5 bis 6 und 8‘ die Bearbeitung theils leiht und ſelten von der Witterung geſtört, theils{wer und ſehr von der Witterung abhängig.. Es wird etwas Rübſen und Weizen, größtentheils aber Korn, Gerſte, Hafer und Brachfrüchte gebaut. Der Boden gehört alſo, nach der dconomiſchen Claſſification des Bodens, theils 2 5 Fo in CI. III; theils in CI. V., mit ſtarker Annäherung auf der einen Seite zu C1. UL, auf der andern zu C]. VL, theils in CI. VL 1. und 2. ſelbſt. Es gehören nah der Fol. 6. sg. Actor. Com- miss. vorgenommenen Bonitirung der Felder: 20 Aker 292, 01 ORth. zu C1. UL 186‘e 8343.7 2d QL: Ve unO PTE De ZO: 22 i 40 OLA VLL. uts. Die Beſchaffenheit der einzelnen Felder iſt aus dem Verzeichniß derſelben sub 11. zu erſehen. AL 4 Sämmtliche Kammergutsfelder ſind in 3 Arten getheilt. Koppelhuth Zehenten. Nur ein Theil der Felder, die ehemaligen Baucr- grundſtü>e, werden nah der Erndte von dem Ge- meinde- Rindviehe mit behüthet, auh geben dieſe Grundſtücke Zehenten, nämlich das 20e Scho von allem darauf erbauten Getreide an den Pfarrer zu S..., und iſ dieſes bei jedem der einzelnen Grund- ſitúe im Verzeichniß sub 11. bemerkt worden. Dui ng n'g. Ein Drittheil der Felder iſ bisher jährlich ge- dúngt oder gepfercht worden, und fommen nach Fol. 61° auf den Aer im Durchſchnitt 18 ſtarke zwei- ſpännige Fuder, wovon ein großer Theil Schafmiſt. Sómmer ungen. Erbſen und Wicken werden in den Brachſchlag geſâet, Krauk, Kartoffeln und Rüben werden bloß zum Wirthſchaftsbedürfniß erbaut. Lein wird nur ſehr 153 wenig! für das Geſinde und die Wirkhſchaft beſtellt. Hanf wird gar niht, Rübſen nur“ ſehr wenig ge- baut.— Ohngefähr. 10 Acker werden mit Klee be- ſäet, und außerdem auh noch einige A>er mit Ah- ſchneidefutter beſtelle. Ohngefahr ein Drittel der Brache bleibt als reine Brache liegen. Beſtellung und Bearbeitung. Die Beſtellung und Bearbeitung der Felder ge- ſchieht, mit Beihülfe einiger Spannfrohndienſte, durch eigenes Geſpann, und es ſind dazu nach. der Berech- nung Fol. 62.° sq 10 Pferde und 10 Ochſen nôthig.“Der größte| Theil der Spanndienſte. iſ‘i ein wiederrufliches Dienſtgeld verwandelt.— Es twoird zweiſpännig gehakt und gepflügt, und theils ¿weiſpan- nig, theils‘vierſpännig gefahren, leßteres beſonders bei der Getreideerndte,.den Holz- und Marktfußren, Die Ochſen arbeitenden ganzen Tag. Zu Weizen- Korn, Gerſte, Kartoffeln, Kraut und Lein: wird drei- mal, zu Hafer, Erbſen, Wien zweimal, ſelten nuvo einmal gea>ert ¡und eben ſo oft geeggt. Die Kar- toffeln werden mit dem Haken bearbeitet, das Kraut aber mit der“ Handhae. Das Saen beſorgen die Dreſcher im Tagelohn. Fol. 38. und 41. sg. Wildſchaden. Ein Theil der Felder iſt dem Wildſchaden von Noth- und Schwarzwild ausgeſeßt. Fol. 12. u. 45.° Erndte. Die Erndte geſchieht größtentheils dur Tage- löhner und das Geſinde. Es ſind nur wenig Hand- 134 frohndienſte vorhanden.— Das ſammétliche Getreide wired mit der Senſe gehauen. Fo]. 41. Dir‘eh: tn; Das Dreſchen wird um den 13ten Scheffel ver- richtet. ibid Verhältniß der Einſaat pro A>er. Auf einen ſächſiſchen Acker iſt, mit Berückſichti- gung der Localität und Bodenarten, folgende Einſaat gerechnet: Weizen 1 Schfl. 4 M6. CL Ul, 1 Schfl. 8 M6. CEV> s- Cle V. 1: Schfl.: 12 M8. CL NT4402, Gerſte qr 8% LOLZTBAUimbd QUE Y: Korn 41 Y Hafer 2056 CEV. 2-Schfl,+4 M6; QUIL 2s Erbſen E{GL iund Ve Nübſen—-- CL IE und VE. 1. Kartoffeln 10- Klee 16 tb. Bisher iſ ¿war wenig Unterſchied unter den Bo- denarten gemacht und zum Theil ſtärker geſäet wor- den, doch iſt die angenommene ſchon ſtarke Einſaat hinlänglich. Vergl, Fol. 48. Eintheilung der Felder. Die Kammergutsfelder, 264 Aer 30, 36 Rth; find, wie ſchon oben erwähnt, dreiartig, und es bez ſicht alſo jede Art ohngefähr aus 88 Acker, nämlich: 7 Aer C]. Ul, 4 Wicken 4& CL Vd:undi:VI:4. 2 62 A>er C]. V. BoE E VR 44 uts. Dieſe Felder werden folgendermaßen beſtellt: Erſte Art. 5; Aer C1. III. und VI. 1. mit— 10 Mt. Rübſen, ar e u2V= 3 DI. mit 3 Schfl. 12- Weizen, à 12 Schfl. E a OEVT, 1. mit-7 Sh,(8-- Weizety à. 4E Schfl. TEE O 3: Schl:+ Kern. à 17 Schfl. 13+-¿œamN Laz80mit22 SGN 2= è Kort à 12 Schfl. uts. Zweite Art. 5 Aer C]. III. und VI. 1. mit 6 Schfl. 8 M6. Weizen, nämlich: 4 Aer C1. INM. à 12 Schfl.— 5 Schfl.— M6. E Il 6 D= uts. utlSs, 55 Aker C1. UI. und V. mit 82%_Schfl. Gerſte, à 12 Schfl. I NV. Gad JT. 3).mifz-20 ¿Schfl. Hafere à 2 Schfl. 18» 1- VI,£524mif 407 Schfl. Hafer, a 25 Schfl. Dritte Arft. 4 Aer Cl]. IIL mit 8 Schfl.— M6- Hafer, à 2| ON eL Schfl. ERE 20 Sit: 4:72 Mafer; M22 Schff.| - UI. uV, 10-—,- Erbſen, à 12 Schfl. « Vu. VE1.10-—- Wien, à 12 Schfl. eN EA 2:55 40/1 indie Wirthſchaft. zu Lein fürs Geſinde, Schäfer 2c. zu 90 Schfl. Kartoffeln. zu Kraut und Rüben. 107 Schfl. Abſchneidefütter, nämlich 3 Nos 12. M6. Wicken, und G4 vi 2 A Maſer; uts. mit 160 1b Klee, à 16!b. reine Brache und zu etwas Erdapfeln 2c., für den Schafer 2c. Vergl. Fol. 41. und 52.° Quantität der Aus ſaat, Es fommen alſo zur Berechnung: — Schfl. 10 M6. Nübſen. 47 2, 42, E Weizen, 4145 Oie 40 R Ov SD. e Sl eWUOCrſe. 70: s. 412. MOAafet. 10-—- Erbſen. 10-— 2 Vien. LOT: Kartoffeln, Kraut, Rüben, Lein 2e. werden bloß zum Wirthſchaftsbedürfniß erbaut. NAU Sr tv è gs Der Körnerertrag iſt mit Rückſicht auf die Lage und Beſchaffenheit des Bodens, auf die ſtattfindende Düngung, und beſonders auf den bisherigen Ertrag beſtimmt worden,‘und zwar: bei Winterrübſen das 60e Korn. -* Weizen das 9te Korn. - Korn 6£ Korn C]. V., und 5E Korn CI. VE. 1.2; - Gerſte das 7te Korn, C]. V. - Hafer 6L Korn C]. TIT. und VL, und das 6te Ko CL Y: ad VT. 3, - Erbſen 4x Korn. - Wicken das 5te Korn. Vergl. Fol. 52.° und Fol. 62. Einnahme Winterrübſen. 37 Schfl. 8 M6. Ausdruſh von— Schfl. 10 M6: Ausſaat zum 60ſten Korn. Da Pe. Sé Ausgabe. 2 Sehfl. 10X M6. Dreſcherlohn zum 1 3ten Schfl. — SS- 102 ZO 0e Saat: Sts 8-“zu ohngefähr 60 Kannen Oel zu Geleuchte, excl. des aus dem er- bauten Lein zu erhaltenden Oels. VE 5Z- geringem zur Zubuße zum Ge- leuchte und in die Wagen- ſchmiere 2c. 8s Schfl. 12 Ms.$a. der Ausgabe, bleiben zum“ Verkauf: 29 Schfl. 6E M6. Einnahme Weizen. 162 Schfl. 12 M6. Ausdruſch von 17 Schfl. 12 Mb. Ausſaat zum 9ten Korn, nach Ab- zug des Pfarrdecems zur 20ſten Garbe von den im Verzeichniſſe angezeigten Stücken. D. Pes Ausgabe. 12 Schfl. 8E. Ms. Dreſcherlohn zum 13ten Schfl. 17 A2, A AICA IIE 4-—“- für das Geſinde zu Kuchen u. Brei. Fol. 71. 10- 23.-, geringem fürs Vieh, vom Scheffel Ausdruſch 1 M6. 44 Schfl. 7 Ms. Sa. der Ausgabe, bleiben: 148(02 06D—zum: Verkauft Einnahme Korn. 604 Schfl. 8 M6. Ausdruſch von 93 Schfl.— Ms. Ausſaat C1. V. zu 6E Korn. 125 55 2---.. Ausdruſch.von 22:= 4271 5 Ausſaat C]. VI. zu 57 Korn. 729 Schfl..10-M6.$a. des Ausdruſches, nach Abzug der Decemſcho>ke an den Pfarrer zu S.... von den zehentbaren Stücken. Ausgabe. 56 Schfl. 2 M6. Dreſcherlohn zum-13ten Schfl. 115+ 412. 40/400 Saat. 139 126 Schfl. 15 Ms. zur Brödung, Brei und Klößen für 16 Perſonen Geſinde. Fol. 71,° 4- 1X 2 für’ die Fröhner. Fol. 67. 6- 6- Decem dem Schulmeiſter zu S7 Fal. 47. 4-—- demſelben ſtatt dêr 12 Brode, ibid, 742—- ſatt 148 Schfl. Hafer zu Ausfüt- terung der Pferde 2c. vid. unten. 4 e 9- geringes fürs Vieh, vom Schſl. ANusdruſch 1 M6. 429 Schfl. 132 Ms.$a. der Ausgabe, bleiben zum Verfauf; A IU Ta LAL Le Einnahme Gerſte. 577 Schfl. 8 M6. Ausdruſch von 82 Schfl. 8 Ms. Ausſaat, zum 7ten Korn, nach Ab- zug des Decems an den Pfarrer in S... von den zehentbaren Stücken. Ausgabe. 44 Schfl. 7 Ms. Dreſcherlohn zum 13ten Schfl. Ss 172% Fu Slat. 16-—‘-fúr 16 Perſônen Geſinde zu Grau- pen, Gries 2c. Fol. 71.° —_- 4- für die Fröhner. Fol- 67- 36- 1- geringe fürs Vieh, vom Scheffel Ausdruſch 1 Ms. 179 Schfl, 4 Mb. Sa, der Ausgabe,- bleiben zum Verfauf: Einahme Hafer. 52-Schfl.— M6. Ausdruſch von 8 Schl. Ausſaat GI. IIF, zu’ 6E Korn. - von 20 Schfl. Ausſaat GIAV: zu 6 Korn. von 42 Schl. Ausſaat CL VI. zu-6{ Korn. DY 449 Schfl. 14 M6.$a. des Ausdruſches, nach Abzug der 20ſten Garbe für den Pfar- rer zu S.., von den zehentba- ren Stúcken, Ausgabe. 34 Schfl. 10 Ms. Dreſcherlohn zum 1 3ten Schfl. Z zur Saat. zu Gemengfutter. fürs Geſinde zu Grüße. Fol. 72. zur Fütterung der 12 Wirthſchafts- pferde, wöchentlich im Durchſchnitt 14 Ms. pro Stuck gerechnet. vid. Fol S& zur Fütterung eines Reitpferdes, wöchentlich 8 Megten. desgleichen für 9 Stúck Abſebkäl- ber und das junge Vieh.| zum Schroten für 10 Zugochſen in der Ackerzeit, übrigens von gerin- gem Getreide. M N 140 IN M M MN M 120-—- | | M TL AALE Le Y | i N! SSR PASSO | 4 o M GA 12 | AE H AP AE 1M Mb || 6D ERTE Gg<—- UI 20- LEEN e M- 715 Schfl.: 2 M 6. Sa. der Ausgabe. Es fehlen alſo; Hafer. Dazu werden 1414 110 Schfl. 83 M6. von dem Zinshafer genommen, 6-14- durch 3 Schfl. 7 M6. Wien, und 147 137- durch ohngefähr 74 Schfl. Korn éerſeßt(vid. oben.) uts. Einnahme Erbſen. 45 Schfl.— M6. Ausdruſch von 10 Schfl.— M6, Ausfaat zu 4E Korn, nach Abzug des Pfarrdecems. NuSgabe 3 Schfl.- 8 M$. Dreſcherlohn zum 13ten Schfl: 10.4,= sè- ur Saals 2.—- für 16 Perſonen Gefinde à— 2 MH. Mol. 72. _—- 2- fur die Frohner. Fol. 67. 9- 413- geringe fürs Vieh, vom Scheffel Ausdruſch 1 Mete. 18 Schfl. 7 M6. Sa. der Ausgabe, bleiben zum Vertauf: Einnahme Wien. 50 Schfl.— Ms. Ausdruſch von 10 Schfl. Ausſaat zum 5ten Korn, nach Abzug des Pfarrdecems. Nusgahb e 3 Schfl. 13 Ms. Dreſcherlohn zum 13ten Schfl. Lie=: 2e: zun: Saat. 3-412- zu Abſchneidefutter- 142 9 Schfl.— Ms. für 9 Abſetkälber und das junge- Vieh. 20 2—- zum Schroten für die 10 Zugoch- M ſen in der Ackerzeit, übrigens von || geringem Getreide. | 46 Schfl. 9 Ms.$a. der Ausgabe, bleibe / MS Ss 7= welche ſtatt Hafer für die Pferde verbraucht werden. Die übrigen Brachfrüchte werden bloß zum Wirth- ſchaft8bedürfniß erbaut. i C. Berechnung der Rindviehnußung. | Stamm. j Der Rindviehſtamm beſteht aus 34 Stück Kühen, incl, der 2 Schäferskühe, 10 Zugochſen, 1 alten | Bullen und 27 Stück Jungvieh, incl. 2 jungen H| Bullen von guter veredelter Landrace. Nach der Be- MY rehnung Fol. 77.° fann derſélbe mit dem vorhandenen Futter ausgefüttert werden. N ent cum. Dieſer Stamm iſ nicht ganz vollſiändig vorhan- den, ſondern es fehlen 10 Zugochſen und 14 Stück| | Jungvieh.| MH Vergl. Fol: 79° MY: Zuwachs und Abgang. H h Von 34 Stück‘Kühen werden jährlih 4 Stück, H: von 44 Ochſen, incl. Bullen, jährlich 2 Stúck aus- gepra>t. Von 46 Stück altem Vieh iſ jährlich 17 Stück und von 27 Stück Jungvieh ebenfalls 4 Stück 143 auf Abgang durch Krankheit zu rek gelte. Es ſind alſo 29 Stück Kälber zu erwarten, von welchen 3 Stück als Ab- gang, 9 Stück zur Nachzucht(nämlich 5 Kuhkälber und 4 Ochſenfälber, inc]. Bullenkalb) und 17 Stück zum Verkauf zu rechnen ſind. Bei dieſer Berechnung iſ darauf Rückſicht. genom- men, daß die Bullen und Kalben nicht unter 3 Jahr alt zugelaſſen, und die Ochſen nicht unter 3 Jahren eingeſpannt werden ſollen. Fila titille: v8: m9: Die Fútterung des Viehs iſt Fol. 7-7.* angege- ben. Sämmtliches Rindvieh wird im Sommer im Stall gefüttert und geht nur auf den Stoppeln auf die Weide. Milch- und Schlachtvieh für das Geſinde, Nach der Berechnung Fol. 75. iſ für“ das Ge- ſinde das Fleiſch von 2 Kühen nöthig, ferner Milch und Butter von 47 alten kalbenden Kühen, und“die abgenommene Milch und Käſe von 6 dergl. Kühen. Nutung der Kühe. Die Nubung: der Kühe beſteht im Butter- und Käſeverkauf. Fol. 5c.® und 68. Eine‘alte kfalbende Kuh kann béi der Stallfütte- rung, wie ſie Fol. 77.° angegeben iſ,“im Durch- ſchnitt Z Jahr(273 Tage) lang, täglih 4 Kannen gute Milch, alſo jährlih 1092 Kannen gute Milch geben, woraus 452 Kame Butter erfolgen. Von einer Erſtlingsfuh iſ im Durchſchnitt E weniger, jähr- lich alſo 874 Kannen Milch oder 36 Kannen Butter, 144 }| Y CY | D von einer Geltekuh> weniger, jährlich alſo 656 Kaitnen Milch II oder 27 Kannen Butter zu erwarten. Für Käſe 2c., kann efiva I| auf eine alte falbende Kuh 5 Rthle.——, auf eine Etſt- IN lingsfuh 4 Rthlr.——, und auf eine Geltefußh 3 Rthr. |||—— gerechnet werden. ||| Es ergiebt ſich hiernach folgende Rindviehnußung: IN 288 Rthlr. 4 gr.— pf. für 864E Kannen Butter von 192 | alten falbenden Kühen, à 452 Kan- | nen, à— 8 gri— Y S7 s AE.- für Käſe, Buttermilch 2c., von 172 N dergleichen Kühen à 5 Rthlë.—— Von 4>-alten kalbenden Kühen wird gute Milch(D) und Butter fürs Ge- ſinde gebraucht, und von 6 dergl.‘dié abgenommene Milch und Käſe. |(0 A.=- fur 180 Kannen Butter von 5 Eëſf- Y lingsfühen, à 36 Kannen, à— 8 gr.— 20, CE- für Käſe 2c. von dieſen 5 Kühen à M 4 Rthlr.—— MAN 7» BS- fur 81 Kannen Butter von 3 Gelte- N fühen, à 27 Kannen Butter, à— | 8 gr.— 9.2 C=- fúr Käſe 2c. vón dieſen 3 Kühen, à 3 Nthlxe.—— || S4 a 4- für 17: Kälber; à 3 Rthlr.—— M 44 a i-- für 2 St. Prackkühe, à 22 Rthlx.—— | 2 Kühe ſind für das Geſinde nöthig.| P 1 80*—-- für 2 Prackochſen, inc], Bullen, à M 40: Rihlri 666 Rthlr. 16 gr.— pf. Sa, der Rindviehnußung. Hiervon iſ jedoch tleder: abzuziehen; 16 thlr. 7 gr. 2 pf. für 4 Schfl. 10E Ms. Salz 4 3 thlr. 12 gr.— nämlich: 2 Schfl. 14 Ms. für 46 St. altes Vieh àa 1 Ms. —- 13>+ für 27 St. junges Vieh à TZ M6. —- 15- zum Einſalzen der 1125 K. Butter zum Verkauf. uts. -—-—- fürs Schneiden der Ochſen. Arzneien fürs Rindvieh. a, 404 19-+ Hſen à 6 pCtavon 450 thlr,—=> Capital für fehlendes Rindvieh. Fol, 6y.° 56 thle. 14 gr. 14-pf. Sa, bleibt 611 thlr.-4 gr. 1 pf. Rindviehnubung. IN=>} a Y a GI D. Berechnung der Shweinenußung. SH 0: Anim. Nach der Größe der Wirthſchaft können in S... ohnge- fähr 6 Zuchtſchweine und 1 Eber gehalten werden. Die Zu- zucht wird größtentheils als Läufer verkauft. Fol, 46.* und 68.° Sn Sd ri uw: m: Im Inventario ſind nur 2 Zuchtſauen und 1 Eber vor- handen. Fol. 69." 46.9.0 9d 43 uw. a<8, 2 Zuchtſchweine oder Eber können jährlih verkauft wer- den. Von 6 Zuchtſchweinen ſind in 2 Würfen, da doch bis- Zweiter Thei, K a E. EE TELA 146 weilen eine gelte bleibt, 60 Stück Junge, nämlich 30 Früh- lings- und 30 Herbſtfertel, zu erwarten. Von 30 Frühlings- ferteln werden 10 Stú als Ferkel verkauft, 4 Stück ſind als Abgang zu rechnen, ehe ſie jährig werden, 3 Stück zur Nach- zucht, und 3 Stück fúr das Geſinde zu Fleiſch und Spe>, Fol. Or erforderlich. Es bleiben alſo no< 10 Stüc zum Ver- fauf als Läufer. Von 30 Herbſtferkeln werden 10 Stück als Ferkel verkauft, 3 Stück ſind als Abgang zu rechnen, und 18 Stúk bleiben zum Verkauf als Läufer. Vid. Fol, 42." und 58.° Die Schieinenußzung beſteht alſo in Folgendem: 10 St. Frúühlingsferkel à 1 thlr,— gr.— 10 thlr.—gr.— Lo aSmiblingeſchwäiiea 5s A 0 EE 10- Herbſtferkel=S== Tie e= (8 erbſen. AREE 54 N= >= alte: Ghweinetu AOE TE TL EE S2. der Schwéeinenußung 141 thlr. 12 gr.— Hiervon ab: fúr Arzneien— thlr. 12 gr.— für Schneiden der Schweine RE Ls Zinſen à 6 p. Ck. von 44 thlr.—— Capital für fehlendes Schweinevieh. Fol. 69." 2-15:— Sa 6 thlr. 3 gr.— bleibt Schweinenußung 135 thlr. 9 gr.— Berechnung der Schäfereinußunsg, / S\# ta mM Der Schäfereiſtamm beſteht, incl. des Schäfers 7ten Theil, jedoch(excl. der“ Knechtehaltung, aus 650 Stück zur 147 Schur kommenden alten, reinen, einſchürigen, veredelten Schaf- vich, für welche, nah Fol. 54. und‘68, hinreichende Weide und Fütterung vorhanden iſ. Sf De n CT tr Wn Das Jnventarium iſ nicht ganz vollſtändig, ſondern es ſind ohngefähr 22 Stü> alte und Zeitſchafe, 129- Ikhrlinge, und 14- Lammer, Sa. 165 Stü Schafvieh, als Super- Jnventarium, excl. des Schäfers 7ten Theil, nöthig. Vid. Fol. 69." D. Ut PU d: An eigenthümlichen Huthungen ſind nur s Aer 32, 76 Rth. vorhanden. Vid. das Verzeichniß sub VI, Uebrigens beſteht die Huthung theils aus Feld- und Wieſenhuthung auf den Kammerguts- und Bauergrundſtücken, theils aus Wald- und Buſchhuthung in der Kammergutswaldung, den Amts- und Bauerhölzern, wie ſolches aus dem Verzeichniſſe sub VII. zu erſchen iſt. Die Huthung hat viele naſſe und gefährliche Stellen und muß vorſichtig betrieben werden. FS ESLUE cr. Die Eintheilung des Futters iſt Fol. 68. zu erſehen. Kartoffelfütterung iſ nicht eingeführt. Oelkuchen ſind nicht ge- füttert worden Fol. 34. Die Tränke haben die Schafe hinter dem Wirthſchaft8hofe in dem Piß{bach. SEUL ung nd Abw art wn Sâämmtliche Schafe ſtehen in S.…., und werden von€j- nem Schafmeiſter und 3 Knechten beſorgt. Fol. 34. Schäferantheile und Deputate. Der Schafmeiſter hat den 7ten Theil in Geld eingemengt, M2 n TATA 0e R n BE 1 H y EER EA 148 erhált den 10ten Theil‘der Schäfereinußung- trâgf, aber auh zu allen Ausgaben den 10ten Theil bei.- Er hat- den Schä- fereigarten mit den Obfibäumen, die Raine an den Feldern, und die Grasfle>chen an den Feldteichen, und 2 zur Pachtung gehörige Kühe, incl. der Kälber, zur BVenußung, erhält einige Beete zu Kartoffeln und Kraut, und darf ein Paar Schiveine halten. Uebrigens bekommt derſelbe die unten angeſeßten De- putate für ſich und die Knechte, und zur Feuerung 4 Scho Reißbunde und 2 Klaftern Stoholz. Fol. 55. Knechte- Antheile. Der Meiſterknecht hat 35 E Slikiais obée Vorbiep. der Hammelfnecht- 30- Der Lämmerjunge hat bisher 11 thlr. 12 gr.— Lohn er- halten. Fol. 34. Schwemmen, und Scheeren. Zum Schafſchwemmen werden Tagelöhner genommen. Das Scheeren geſchieht ums Lohn. Fol. 34.” MES 109. Das Ausmerzen geſchieht größtentheils gleich nach der Schur. Stähre ſind noch nicht verkauft worden. Sh af te herb e n Die Sterblichkeit. der Schafe kann im Durchſchnitt ohn- gefähr zu 8 pro Cent angenommen werden. Fol: 51. Rthle.lgr.|pf. Einnahme. 1180/21| 9\für 59 Stein 2 5 Wolle à 20 NRthlr.—— von 650 St. alten zur Schur kommenden Schafvich, 11 St>. auf 1 Stein gerechnet, uùd mit Einrechnung der Lämmerwolle. Vergl. Fol. 58.° 21] 9|Latus. 149 Rthlr.]gr.[pf. 1180|21| 9|Transport. | e a_;: 200l:-—|— für” 100 St.[zu verkaufendes Merzvieh, im /| Düirchchnite zu 2 Rthlr.—+ gerechnet. b. Véro Volg. 5x. und, 34.° 22 2|—|fúr 531St>. Sterblingsfelle à— 10 gr.— im | Durchſchnitt und mit Einrechnung der Lammer- felle. Vergl. Fol. 58.° 19/17] 7/Beitrag des Schäfers zum 10ten Theil aller Aus- gaben an 197 Nthlr. 8s gr. 6 pf. für Lohn dem Lämmerjungen, Salz, Hafer, Schwemmen, Scheeren, Verfahren der Wolle und Arzneien. 1422|17| 48a. der Einnahme. lu 8,60:b æ. dem Schafmeiſter zum 10ten Theil von 1419 Réhlr. 15 gr 9 pf. für Wolle, Merzvieh und Sterblingsfelle. Fol. 54. 1 2[—ſſdem Lämmerjungen Lohn. ibid. 15/18|—|fúr 4 Schfl. 8 Ms. Salz, à 3 Rthlr. 12 gr.— für 715 St>. Schafvieh, incl. 65 St>. Knechtvich, pro Stk. 1 Meßte. 131]-6\— für 90 Schfl. Hafer, à 1 Rthlr. 11 gr.— nämlich: 14 Schfl. 6 M6. für ohngefähr 230 St. für trächtig gehaltene Mutterſchafe, inc]. der Knechtſchafe, bis zum Lammen, pro St>. 1 Mete. (24- 6- für 195 Stk. wirklich lammen- de Mutterſchafe, incl. Vorvieh, nah dem Lammen, pro St>. 2 Mesen. 48- 12- fúr 195 St. Lämmer, incl, Vorvieh, bis zur Erndte pro Stk. 4 Megten. 141/23 Se] 300|11| 2|Latus. o) 10/2 [ug o 9 © zo| 2|\Transport. 2 Schfl. 8 Ms. für 5 St>. Stähre, während der Springzeit. uts. Vergl. Fol. 51° Aufwand beim Schwemmen der Schafe. für 650 St. altes Schafvieh zu ſcheeren à—| — 6 pf. Fol. 34.° für ohngefähr 130 St>. Lämmer zu ſcheereh à —.— 3 pf.“ ibid. Aufwand beim Verfahren und Abliefern der Wolle, Binden der Wolle, Wollpaß. für 12 ib Wollband à— 6 gr.— Arzneien ſür die Schafe, Wachholderbeeren 2c. für 2 jährlich zuzufaufende, ächte Stähre à 14 Rthlr.—— Unterhaltnng des Schäfereigeräths, der Horden,| Raufen, Hütten, Salztrôge 2c. Fol. 35.| ¡Deputatgetreide des Schafmeiſters, als: [78 Réhlr. 3 gr.—pf. 25 Schfl. Korn à 3 Rthlr. | i 3 gr.— E 8-—- E- Weizena4- 16 gr.— 8(8,—- 4 Gerſie a2« 2 gr.— din iialdus 6 Es Cron a3 o 5 gr.— uts. Vid. Voll 53." und 47. Deputatholz des Schafmeiſters, nämlich: 4 Rthle. 4 gr.— pf. für 2 Klaftern kieferne Stöcke à 2 Rthlx. 2 gr.— 6 16-—- für 4 Scho harte Reiß- bunde à 1 Réthlr. 16 gr.— Y ' | | uts. Vergl. Fol. 335, und 70 Latus. 151' Nthlr.|gr.[pf.| 470/13 2|Transport. \Zinſen von 465 Rthlr. 12'gr.— à 6 pro Cent | für anzuſchaffendes Super- Jnventarium an | Schafvich. Fol. 69." 6|—|—ſfleine- Reparaturkoſten an den Schäfereigebäuden. Vj 2|\Sa. der Ausgabe, EA 7122|— bleibt 918| 6] 2|/Ertrag der Schäferei. — Ph Berechnung der Teich- und Gráſereinußunsg. E09 04 AL, ND GALL e Die Teiche liegen theils bei S.…, theils 1 bis 157 Stun- de von S... in verſchiedenen Dorffluren und im föniglichen Walde. Sie betragen nach der Vermeſſung 533 Aker 118,52 Rth. y ¡inel. der Dâmme und anlie- genden Gräſercien. Beſchaffenheit. Dieſe Teiche haben größtentheils, beſonders die bedeu- tendſtien derſelben, der Landgrafenteichh und der Kranichteiche guten, lehmigen Grund, eine freie, ſonnige Lage, guten nahrhaf= ten Zugang und ſind großem Waſſer nicht auSgeſebt. Auch die Teich- gebäude ſind größtentheils in gutem Stande. Das Nähere über die Beſchaffenheit der einzelnen Teiche iſt aus dem Verzeich- niß derſelben sub V. zu erſehen. Art der Benußung. Die Teiche werden theils als Streich- und Strekteiche, theils als Hauptteiche benußt. Die Hauptteiche werden: mit Karpfenſaß beſeßt und alle 3 Jahre gefiſcht. Der Landgrafen- und der Krauichteich ſind 152 bis8weilen einmal beſäet worden. Die Hauptteiche ſind ſo einge- theilt, daß im erſten Jahre der Kranichteich, im zweiten der Landgrafenteih, und im dritten die ſogenannten Waldteiche ge- fiſcht werden, Außer Karpfen, werden auh noch Hechte, Bâärſche, Schleihen, Karauſchen und andere geringere Fiſche in den Teichen. gefangen. Vid. Fol. 353. Die Grâſerei und Teichſtreu an und in den Teichen wird theils verpachtet, theils von dem Kammergute ſelbſt genubt, theils gehört ſie einigen Gemeinden. Wegen Benutung der Grâſerei und Huthung 2c. in einigen Teichen ſind Streitigkei- ten anhängig, Fol, 32.? Beſetzung der Teiche. Die Teiche ſind nach dem Jnventario beſeßt, und zwar mit 27 Stück Streichkarpfen, 385 Scho Sétregutkt, 523- 45 Stü ¿weiſömmrigen Sab. Vid. Verzeichniß sub V. und Fol. 32." 0 Uw 9s Un dA bga Zu Beſe6ung der Hauptteiche ſind im Durchſchnitt jähr= lich 174 Scho> 30 St>. zweiſömmriger Saß, excl. des nô- thigen Beiwurfs, oder, inc]. deſſelben, ohngefähr 203 Scho dergleichen nöthig. Die Streckteiche ſind mit 385 Scho Stre>gut beſekt und ſind alſo nah 2 Jahren, nah Abzug von 5% als Abgang, 269 Schock, 30 St>., oder jährlich 134 Scho, 45 St>. zweiſömmriger Sas zu erwarten. Es fehlen alſo jährlich zur Beſezung der Hauptteiche 685 Schock dergleichen Saß, welche zugekauft werden müſſen. Von 27 Streichkarpfen ſind ohngefähr 157 Scho>k gute Brut oder Streckgut zu erwarten, und es fehlen alſo zur jährlichen Be- ſe6ung der Hälfte der Streckteiche ohngefähr 35 Schock Brut, oelche zugekauft werden müſſen, auch, ſo wie der zieiſömm- 153 rige Sas, in der Gegend ohne Schwierigkeit zu bekommen ſind. Fol. 32. Aufſicht úber die Teiche. Zur Aufſicht über die Teiche 2c. werden 2 Teichwärter gehalten, welche zugleich die Fiſchverkäufer machen. Der eine wohnt in M..., der andere in W..., in den dazu vorhande- nen Wohnungen. Dieſe Teichwärter erhalten die unten ange- ſeßten Deputate und Löhne. Frohndienſte bei den Teichen. Bei Ausfiſchung der Teiche müſſen die Teichfröhner die Fiſche vom tro>nen Rande auf den Spültiſch zum Reinma- . Nach der Beſchaffenheit der Teiche fönnñen füglich 40 Stúck pro Cntr. gerechnet werden. Fol Band 582 Einnahme. M 6264 Rthlr.— gr.— für 522 Cntr. Karpfen à 12 NRthlr.——| M 6 EA A 18+ NOE OUI Mi e 121 Bae, Glehn 12 Vj Réthlx.——. Vergl. Fol. 35. und 58. 320-_—-—- allerhand gemeine Speiſefiſche, nach Abzug der für die Fiſcher, Teich- fnechte, auch Fröhner erforderlichen Nacuralabgaben. ibid.( pP| 6980 Rthlr.— gr.— Summa.| H; M Ausgabe.| 57 Rthlr.— gr.— für ohngefähr 152 Tage Lohnarbeit bei der Fiſcherei à— 9 gr.—, excl. cines Koſtekarpfens und einer Gelte Speiſefiſche, da die Fröhner nicht alle Arbeit bei den Teichen verrich- ten, auch der Kranichteih, wegen des vielen Schlammes, immer be- ſhwerlicher zu fiſchen wird. Vergl. Volo: Und? 21. 9 Nthlr.— gr.— für einen Wächter, welcher nebſt den Teichknechten an den- Teichen wa- chen muß, ſobald ſolche abgelaſſen werden. 21- 18-—- 6 Klfétrn. Selliges weiches Holz à 3 Rthlr. 15 gr. zu den Wach- und Wärmefeuern beim Fiſchen. Fol. 70. 87 Réhlr. 18 gr.— Sa. der Ausgabe, bleiben: 6892- 6- Ueberſchuß von beiden Teichen in 3 Jahren. Þ; Berechnung der Nußung von den Waldteichen. Dieſe werden mit 180 Scho> zweiſommrigen Karpfen beſeßt, von welchen beim Ausfiſchen 50 St>. pro Cntr. zu rechnen ſind, weil die Fiſche in dieſen Teichen nicht ſo gut wachſen, als in den beiden großen Teichen. Auch ſind die Fiſche in dieſen Teichen nicht von ſo gutem Geſchmacke wie in den erſtern. Nthlr.|gr. pf. Einnahme. 2376|—|— für 216 Cntr. Karpfen à 11 Rthlr.—— ps bil—_—||- D: 2/0 Dete C8 Rthlr..—— i 22 x 2_- Karauſchen, Barſche, Schleihen, 24 àa 41 Rthle. 2489|——\|Latus 156 Rthlr.[gr.[pf. 2489 TEE 150| —— 4216/6 2596| 7| 6 9488/13| 6 Transport. für allerhand gemeine Speiſefiſche, nah Abzug der für die Fiſcher, Teichknechte und Fröhnce oO b erforderlichen. Vergl. Fol; 35: nd S0 Sa. der Einnahme. Ausgabe. fúr ohngefähr 64 Tage Lohnarbeit bei der Fi- ſcherei à— 9 gr.— excl. 1 Koſtekarpfen und 41 Gelté Speiſefiſche, vid. Fol. 59." - die Wache an den Teichen, wenn ſolche abge- laſſen ſind. ibid. - 3L-Fellige. Klften. weiches Holz, à 3 Réhlr. 15 gr.— zu den Wachfeuern. Sa. der Ausgabe, bleiben: 2596 Rthlr. 7 gr. 6 pf. Ue berſhuß in 3 Jah- ren von den Waldteichen. Wiederholung. Ueberſhuß vom Landgrafen- und Kranichteiche- Ueberſhuß von den Waldteichen. S2. des Ueberſchuſſes in 3 Jahren. Mithin kommt 3162/20} 6\auf cin Jahr. Hierzu 450|——|fúr die vermiethete Grâäſereinußung, Rohr und Ve © SZ Le) dD =, L=) venas enr| m|([— 411 Oln Latús. Schilf aus den Streich- Stre>- und Haupt- teichen. Fol. 55. Sn. des jährlichen Ertrags der Teiche. Hiervon ſind aber noh abzuziehen an jährlichen Ausgaben: 1/1 6|—||Graſezins, Martini fällig, von einem zum Land- grafenteiche geſchlagenen Graſefle>e, der Kirche zu M., auf Vefehl vom 1oten October 1681. | 1/16 | Rthlr.[gr.|pf. 30 LS) [7 2) 18 [SS] Le) 19 16 18 9 | wr | — 2 I |Transport. Lohn dem Teichknecht zu W... neb| freier Woh- | nung: Fol. 51. füè s Ms. Weizen demſelben à 4 Nthlr. 16 gr. — ibid. 6 Schfl.— Korn demſelben à 3 Rthlr. 37gru bid: D 1 2— Gerſte“ demſelben à 2 Réthlr. 2° gta bidt: -_—- 4 Ms. Erbſen demſelben à 3 Réthlr. 5 gr—.‘ibid. - 20 Kannen Butter à s gr.— demſelben. ibid. —|—|\Entſchädigung demſelben, wegen eines[von ge- habten Gärtchens. ibid. Lohn dem Teichknecht in M... nung. Fol. 51°. und 59. 8s Ms. Weizen demſelbe) 6 Schfl. Korn 1 Gerſte 4 Ms. Erbſen nebſt freier Woh- für 5 è Voll 472 EA EJ) -- \Fiſcherlohn bei Ausfiſhung der Hälter in M... und W..:. Fol. 59.° Fiſcherlohn bei Ausfiſchung der Streich- und Streckteiche. Fol. 59.° für 1 Klftr. Zelliges weiches Holz, zu Wach- und Wärmefeuern, beim Ausfiſchen der Streich- und Streckteiche. für 6 6 Hechte à— 3 gr.—, nach alter Ob- ſervanz, dem Pfarrer: zu M... - für 1T Cntr. Karpfen à 11 Réthlr. 12 gr.— hergebrachte Emolumente, als: Cntr. dem Hoſpitale St. Jacob in M... Paſtor zu W... B[4[M Ee Latus. r- I> Transport. T Cntr. den ſogenannten Stiefelfiſchern oder Tagelöhnern, und zu Beſtreitung des Aufwands bei der Fiſcherei. Fol. 42. uts. dem Amtsfrohn in W... für die Aufſicht beim Heumachen im Landgrafenteiche. Fol. 59.° für Branntwein und Brod beim Fiſchen. Unterhaltung und Abnuß‘des Fiſchzeugs an Fäſ- ſern, Butten, Zobern,-Kannen, Körben, Waa- gen, Gewichten, Hamen, Kähnen 26., ohnge- fahr# des Werths. Transport- und Zehrungsfoſten bei Abfuhre der Fiſche, welche immer, wenigſtens zum Theil, mit eigenem Geſchirr verfahren werden müſſen. für 687 Schock zweiſömmrigen Karpfenſaß à 3 Nthlr.—— - 35 Scho Brut, à— 12- gr.—, welche jährlich“ zugetauft werden müſſen. Vid. oben und Fol. 35. und 59. Kleine Reparaturkoſten an den Teichgebäauden, Däm- men, Fiſchhältern und Wohngebäuden der Teich- warter. Zinſen à 6 pro Cent von dem zu Anſchaffung des im Inventario nicht vorhandenen Fiſcherei- geräths an Fäſſern, Kähnen, Hamen 2c., nô- thigen Capitals von wenigſtens 250 Rthlr. ——. Fol. 70. 1 2|—|jährlicher Ertrag der Teich- und Gräſerei-Nutung. Sa. bleibt: G Berechnung der Brauereinußung, IT as uop Dez wang. Die Brauerei hat bloß über das Dorf und die Schenke zu S... und über den Bierſchank bei der Ziegelſcheune bei W... den Bierztwang. Fol. 57.° LT 1a LD eS Oi Mer Ls Es wird braunes, einfaches Bier von guter Oualität, und im Sommer auch etwas Weißbier gebraut. Fol. 3-7.* und 397 Stärke der Brauerei und Gebräude. Nach 6jährigem Durchſchnitt aus den Jahren 1809. big 1814. incl. und mit Berückſichtigung des früheren Betriebs der Brauerei, Fol. 49. find jährlich ohngefähr 35 Gebräude à 12 Schfl. Gerſte oder 77; Faß Vier gebraut und ausge- chrotet worden. Fol. 59. Kofent/, Hefen, Srabern, Aſhe 2c. Kofent wird nur wenig gemacht, meiſt für das Geſinde und die Tagelöhner in der Erndte. Fol. 3-. und 59. Die Hefe wird theils zum Branntweinbrennen gebraucht, theils verkauft. Die Träbern werden verfüttert, und die Aſche in der Wirthſchaft verbraucht. ibid. Dt EEP otr 9. Der Vierpreis iſ dem angenommenen Gerſtenpreiſe 2c. pro- portionirt angeſett. Da er UM dG GNU l fen: Der Brauer erhält feine Deputate, ſondern die Kof. Fol. 57. Beim Brauen helfen bloß 2 Tagelöhner. Fol. z7.° Sch roten. Das Schroten geſchieht in der LichtendorferMühle, und wird für 1 Gebräude— 16 gr.— bezahlt. ibid. Nau r ge OE A Das Brauereigeräthe iſt ziemlich vollſtändig vorhanden, und nur wenig Superinventarium nöthig. Fol. 70. I 4 IM Dar e 1411 VARE, | Das Dreinbier iſt willkührlich. Y Fur h:& 1; || Álle Bierfuhren müſſen durenden Capital von ohngefähr 60 Rthlr.—— à 6 pro Cent. Fol. 70. 48|—|— Zinſen à 8 pro Cent von dem in der Braufrucht, dem Brennholz 2c. ſte>enden Betriebs- Capital von ohngefähr 600 Rthlr.—— 139/14] 5|\Summa, bleibt _4141| 8/U\reiner Ueberſchuß der Brauerei, 141| 8/1 1|Lartus. Zweiter Theil, Rthlr.]gr.[pf| 4141| 8/11||Transport. Hierzu 24|—|—|zurü> zu rechnende Trankſieuer für 18 Faß Bier, welches bei der Wirthſchaft und zum Liſch- trunk verbraucht wird, nach dem Pachtcon- tracte. Lol 274 165] 8/1 1|Ertrag der Brauerei. H. Berechnung der Branntweinbrennereinußung. BVB: e 0.r g:U n.0: Die Brennerei wird dur den Brauer mit beſorgt. Fol. 38. Vla eer Es find 2 Blaſen vorhanden, eine Scheffelblaſe und eine fleine Läuterblaſe. Fol. 26.° Stärke der Brennerei. Nach s5jährigen Durchſchuitten, Fol.“ 49, Und’ untér Berúckſichtigung des größeren Verbrauchs während der ſiatt- gefundenen Kriegsjahre y läßt ſich annehmen, daß ohngefähr 60 Scheffel Korn jährlich verbrannt werden. Die Schenke in S... muß den Branntwein vom Gute nehmen. Sp'ù lire Das Spúlicht wird mit den Schweinen und Kühen ver- braucht. S M4 0 ECNE Das Schroten geſchieht in der Lichtendorfer Mühle. y JI NIE n: ta, im. Das Brennereigeräthe iſt im Juventario nicht ganz voll- ſtändig vorhanden. vid. Fol. 70. Et> StR! o ae EREDE Nthlr.'gr.[pf. Einnahme [von einem verbrannten Scheffel 9 coggen- und el- | nem Viertel Ge rſten! nálz. 6/20/—für 41 Kannen Branntwein à— 4 gr.— Fol. S| Pp- s.| 0A Aus8gabe 3| 3[—jfür 1 Schfl. Korn./ —13|[—|-#- Gerſtenmalz, inc], Mälzerlohn. Fo]. zg. [17] 5)-# Klftr. Felliges weiches Holz à 3 Réhlr. 15 gr.— Fol. 38. und 70.° —| 6¡—|Brennerlohn. Fol. 38 —| 3|[—|Schroterlohn. ibid. —| 5 Unterhaltung der Vlaſen und des Brennereigeräths: —| 2/ 8/|Landacciſe. sf 2/ 1/Sa, der. Ausgabe, bleibt: 1/17/11/Ueberſhuß von jedem Schfl. Kern, incl. 1 Vier- tel Gerſtenmalz, alſo: 104/19—jvon 60 dergl. BIEN oder von 60 HON ver- branntem Korne und 15 Schfl. Gerſtenmalz Hiervon iſt jedoch 40 abzuziehen: 1/12|— für LT Klftr. eliges hartés Holz à‘6 Réhli — zum Darren dek 12 Schfl. Gerſte. lol. 28 2—|— kleine Reparaturkoſten an den Branntweinbrenne- reigebäuden. 7/18] 8/Zinſen von dem, in dem anzuſchaffenden Super- inventario ſte>enden Betriebs- Capital von ohnu- gefahr. 130 NM a 6 pr. Ce Bol 76 9114| 5|Ziiſen von dem in der Frucht, dem Holze 2c. ſte>enden Betriebs- Capital von ohngefähr 120 Nthlr.——“à 8 pra Cent. 20/21] 48a. bleibt 8321/11 Ueberſhuß von der Branntweinbrennerei. o [%) o 2.4.7 ZUG Git 4 DUE X E Berechnung der Ziegelei- und Kalkbrennerei- D nußung. Ca gee SEE E Die Ziegeleigebäude ſtehen ohnweit Ww. all sder zum Kammergute gehörigen Huthung am Giehren. Fol. 24. Gæ ab: etde Cr dre Die zum Ziegelgut erforderliche Erde wird ohnweit der Ziegeleigebäude gegraben. Die Pachtung hat die Verbind- lichkeit, die Löcher, wo Ziegelerde gegraben worden, wieder einzuebnen. ibid, Oefen, Stärke und Zahl der Brände. Es find 2 Oefen vorhanden, von welchen der eine 533000 Ziegel und FZ Ruthen Kalkſtein, der andere. 40000 Ziegel faßt. Gewöhnlich ſind jährlich 5„ höchſtens 6 Brände in beiden Oefen abwechſelnd gemacht worden. An mehrerem Abſatz würde es zwar nicht fehlen, doch iſ die Trockenſcheune, in welcher ohngefähr 15000 Dachſteine und 10000 Mauer- ſteine aufgeſtellt werden fônnen, zum Vetrieb der beiden Oefen etwas zu flein, FoL+4 36: Beide Oefen ſind von ge- wöhnlicher Conſtruction, oben offen und werden mit Holz ge- feuert. Der große hat 3 Schürgaſſen, der fleine aber iſ ein Roſtofen- Fol 23. Qe nds Brände, 3 im großen und 9 im Roſtofen, berechnet.— ZU den 5 veranſchlagten Brän- den wird der Ziegelſcheune aus der fonigl. Waldung das an- geſetzte Scheit- und Stockholz, gegen die jedesmal beſtehende Forſitaxe y angewieſen. OR CL a IOD LSE C PATE Die Ziegel ſind von‘guter Beſchaffenheit, und werden für die beſten der Gegend gehalten. Beſorgung, Lohn und Deputate des Zieglers. Der Ziegelmeiſter verrichtet nebſt einigen Gehülfen, welche er ſelb halt, alle Arbeit bei der Ziegelei, erhält die unten angeſeßten Löhne und von jedem Brande 1 Tonne Bier, haf, außer der freien Wohnung, der Benubung des bei der Ziegel- ſcheune befindlichen Bierſchanks und des kleinen Gärtchens bei der Ziegelei, nur 6- Klaftern KFelliges weiches Holz und 2 Schock weiche Reißbunde zum Deputate. Uebrigens bekommt er auh von jedem Käufer das gewöhnliche Meß- und Zähl- geld, Fol. z35.* Die Fuhren geſchehen mit dem Kammer- gutsgeſchirre, und iſ in der Berechnung des Geſpanns darauf Rückſicht genommen. Fol. 65.° SN. OLLA Al NL Das Jnventarium an Ziegeleigeräthe iſ nicht ganz voll- ſtändig vorhanden, und etwas Superinventarium nöthig. Fol 26: Utd 56. Rthlr.]gr.[pf.! Einnahme von einem Brande Ziegel und Kalk im großen Ofen. 125/10] 7/füur 15680 St>. Mauerziegel, pro mille 8 Réthlr. ——, nach Abzug von 320 St. auf den Bruch (2 proGent). Fol. 36. 121/14/ 5ffür 15200 St>. Dachſteine, pro mille 8 Réhlr. ——, nach Abzug von 800 St>>. auf den Bruch:(5 pro Cent), ibid. 52| 2—für 1000 St>. Platten, Walm- und Forſtziegel 2c. à— 1gr. 3 pf. ibid. 270\—|—|für 270 Schfl. Kalf à 1 Rthlè.—— Fo]. 36. | und 43. 569! 3'—lSa. der Einnahme. 41 6|— aA Aus8gabe. dem Ziegler für alle Axbeit an den Ziegeln, Graben der Erde, Einſümpfen, Lreten, Streichen, Trocknen, Einſeßen, Brennen, Ausfahren 2c. pro 1000 St>. 2 Rthlv. 8s gr.— Fol. 35.° für 1000 St>.- Platten, Walm- und Forſtziegel zu ſtreichen 2c. à—— 4 pf. ibid. für 3 Viertel Kalkſteine à 45 Rthlr.—— incl, Transport, Acciſe 2c. Fol. 36." und 43. für 3 Viertel Kalkſtein einzuſeßen, zu brennen 2c. à 6 Rthlr.—— Fol. 35.° fúr 14 Schragen Zelliges weiches Holz à 10 Rthle. 4 dt, Fol'36 für Holzſpalten, pro Schragen— 8 gr,—, ibid. für 1 Tonne Bier. Fol. 35. Unterhaltung des Ziegeleigeräthes und Jnventa- riums. Acciſe vom Brande. fleine Reparaturen an dem Ofen. Sa. der Ausgabe. bleibt »[Ueberſchuß von einem Brandè, alſo von 3 Bränden, Einnahme von einem Brande im Roſto fen. fúr 18620 St. Mauerſteine, pro mille 8 Rthle. ——, na< Abzug von 380 Stk.‘auf den Bruch“(2 pro Ct.) für 19950 St. Dachſteine, pro mille 8 Réthlr. ——, nach Abzug von 105a Stk. auf. den Bruth(5 pro Ct.) Latus. [u SEN © vw I EEE 3||Transport. für 1000 St. Platten, Walm- und Forſtziegel 2c. A SMCS g= Sa. der Einnahme. Aus ga bb C dem Ziegler für, alle Arbeit an den Ziegeln, pro 1000 Stk. 2 Rthlr. 8 gr.— für 1000 St. Platten, Walm- und Forſtziegel zu ſtreichen à—— 4 pf. für 10 Schragen Zelliges weiches Holz à 10 Rthlr. 21 gr.— für Holzſpalten, pro Schragen— 8 gr.— - 4 Tonne Bier. [Unterhaltung des Ziegeleigeräths und Juventa riums. Acciſe pro Brand. fleine Reparaturen an dem Ofen. Sa. der Ausgabe, bleibt Ueberſchuß von einem Brande, alſo von 2 Bränden. Wiederholung. Ueberſchuß von 3 Bränden im großen Ofen: Ueberſchuß von 2 Bränden im Roſtofen. Sa. des Ueberſchuſſes von der Ziegelei. Hiervon iſ noh abzuziehen fúr das Deputatholz des Zieglers, nämlich 21 Néthlr. 18 gr.— für 6 Klftr. Sell. weiches Holz A543 Réhlul 4998 2.—=- 2 Schock weiche Reißbunde à 1 Rthlr.—— 77 b uts. Bol.:308% 16S Rthlr.]gr.[pf.} 23|118|—|Transport. 5|[—[—|fleine Reparaturkoſten an den Ziegeleigebäuden. 4/19|— Zinſen von ohngefähr 80 Rthlr.—— Capital à 6 p. Ct. für‘anzuſchaffendes Superinventarium an Ziegelei- und Kalkbrennereigeräthe. Fol. 70. 64——ſßinſen® 8 p- Cet. von den im Holze, den Zie- | geln, Kalk 2c. ſte>enden Betriebs- Capital von ohngefähr 800 Rthlr.—— Sa. bleibt 4\reiner Peberſhuß von der Ziegelei. (de - EN Anmerkung, Es ſollten nun die Verzeichniſſe ſammtlicher zum Gute ge- hörigen Gebäude und Grundſtücke folgen. Da ſich jedoch die Schémas zu dieſen Verzeichniſſen ſhon in dem erſten Theile dieſer Schrift Seite 207 u. f. befinden, übrigens aber das Nöthige ſchon aus den in den Beſichtigungsprotocollen gegebe- nen Beſchreibungen erhellt, ſo habe i<, zu Erſparung des Raums, dieſe Verzeichniſſe hier weggelaſſen und füge nur, zu Beurtheilung der Berechnung der Reparaturktoſten der Gebäude sub”, und zu beſſerer Ueberſicht der Verhältniſſe der Schä- ferei, das Verzeichniß der Gebäude und das Verzeichniß der Schafhukhungen auf fremdem Grund und Boden sub I. und VIL. bei. LE ne CSE SEA EP| = LO NB A) Zu Pag. 168, der Ge bia Ud æ 8 Ka mmergs Vid. Fol. 25, Actor. Commiss./ eE E Ï 5| Benennung und Be- Größe. S= eichnung auf dem| Länge.|Breite.| Höhe. z;:/ eichnung auf dem||Länage.[Breite] Höhe. E E- “ Riſſe.: Bages, Gelaß und Gebrauch. Beſchaffenheit. Bemerkungen. jelO) RO A Höhe Bauait. Gelaß und Gebrauch. Beſchaffenheit. Bemerkungen. : A Ellen.| Ellen.| Ellen.| Ellen.| Ellen.| Ellen. 1. Wirthſchaftshof.|: Z 4% fi e e oA!,,> 2 S à b, pee E 7! 2 A) das Wohnhaus. 48) 22 15 RE E ¿ E 1 ai Iſt in ziemlich gutem Stan-]| L) der Wagenſchuppen.|“ 28] 16 i Ein maſſives Sto>-| Wagenſchuppen u. Schirr-| Gut.| Jf erſt ini vorigen Jahre werfe mit Ziegelman-|2 Backöfen, Speiſegewölbe/\de. werf mit Ziegeln ge-|kammer. Jm Dache 2 Schutt- erbaut wörden. ſarddach. Keller, Kammern und Dach-.- deckt. bében | fas Wohnung des Pach- M) der neue Keller.—|——| Gewölbt und mit| Zur Aufbewahrung derl|| Gut. : ers. EEE ESO Erde überſchüttet, ohn-||Kartoffeln. e/:; C Vor il rde1) n-\\Kartoffeln B) die Schiweineſtälle. 40 7 z| Unten maſſiv mit) 9 Schweinekoben und ein} Ziemlich ſchlecht, beſonders| er OD ie bos Thors.° ff———— « i( Î D?“IT/ wiii}. 4 4, á Cy! g «at E eingebaueter Hühnerſtall. das Dach, und falt. rbener Sihiveinéhsf. X) VES Zaubenhaus.——— Holzwerk mit einer Sehr bâufällig und dröhet| Nota. Auf dem Hofe, wel Ge dE 2: N SOMO ſteinernen Säule. den Einſturz. che? gegen das Brauhaus zu und EE> CS/ A) das Wohnhaus. 23 11 9 Ein ſteinernes Stock- Wohnung des Schäfers,| Alt und baufällig._Detkſſſehr abhängig iſt, befindet ſich AA A PRES werf und ein Stock-\Küche und Backofen, Kuh-\Bäckofen bedarf beſoüders|ein Röhrwaſſer mit ſteinernem ecs A; werf von Niegelwand,[und Schweineſtall und Kel-\einer Reparatur. Waſſertrog und Fiſchhälter. wölbt.— E E theils mit Lehmſtaaken,|[er.: Der Hof i durch die Gebäu- C) die große Scheune. 80} 22 8| Maſſiv und mit Zie-} 3 Tennen und 4 Panſen,| Jf in gutem Stande. Der] Die Sthèune iſt am Abhang theils mit Ziegeln aus- de und durch Mauer(909) geln gede>t, die Dach-\und, unter einer der legtern\Stall aber eng und finſier.|heruntér gebaut, unten alſo geſeßt. Das Dach iſ geſchloſſen und hat 2- Thoté giebel mit Bretern ver-|ein Kalbenſtall auf 12 Stück} höher als oben.— Die Scheu- mit Ziegeln gede>t. und 4 Thüren. ſchlagen, die Dee des\mit 4 eingebauten Schweine- nen ſind zu klein und müſſen|B) die Scheune: 37): 20 8 Maſſiv und mit Zie-} 1 Tenné und 2 Panſen. Gut. Stalls geſtaakt. toben.\: jahrlich Feimen geſeßt werden.: geln gede>t. i D) das Gefindehaus 67 16 7) Seteinern und mit| Geſindeſtube mit Waſſer-_ Schlecht und ſehr baufäl-|!: Der Stall ſteht tiefer als\C) der Schafſtall._ SOE 21 8 Maſſiv, mit Hän-| Stallung für die Schafe. Gut. Nota. Dieſe Gebäude ſte- und der Kuhſtall. Stroh gede>t. Dieſ\pfanne, Waſſertrog mit Röhr- lig. Der Stall iſt ſehr engidie Miſtſtätte.— Er ſoll weg? gewerk und Ziegelkro- hei ohnweit des Wirthſchafts- Decke Staakwerk, die\waſſer, Kuhſtall mit 39 ſtei-\[und fur, auch falt und feucht geriſſen und an einer andern nendach.: hofs und bilden einen eigenen Giebel gemauert.-\nernen Trögen und 2 einge-[und wird bei Regengüſſen Stelle aufgebaut werden. ſein Bergkeller.——=ſ|in Felſen gehauen. Zur Aufbêwahrung des Ziemlich gut.[Hof mit 2 Thoren. Aufßer- / baueten Schweineſtällen. leicht überſchwemmt. i: l Diers i AE halb des Dorfs, unter dem E) die fleine Scheune. Aidan 8| Steinern und mit) 1 Tenne und 2-Panſen.| Jn gutem Stande. M Biegeltigehöfte::: Feldſtü>k, der Kellerberg ge- einem halben Ziegel-: A) das Wohnhaus. 276 48 5 Ein mäſſives Sto>-| Wohnung des Zieglers,| Gue, naunt, befindet ſich: walmdache. RO werk mit einem Man- nebſt Kuh- und Schweineſtall. °) der Holzſchuppen. 28 13 5) Ein auf hölzernen Zur Trockenerhaltung des) Sehr ſchlecht.: ſardziegeldache. Jm Dâche ein Tanzboden. Säulen_ ſtehendes|Brennholzes. Ses B) 2 Biegelöfen. 322M 15} Die Oefen ſtehen| Der große Ofen faßt 33000 Gut ¿ Strohdach. E A GS 9: an einander, ſind oben Ziegel und 2 Ruthen Kalk- y G) das Brauhaus. 68 18 9 Ein maſſives Stok-| Gewölbte Branntweinbren-| Das Gebäude iſt in mit-, Bratierei und Brennerei ofen und von gewöhn-'ſeiu, der kleinere 40000 Zie- ; werf mit einem halben|[nerei mit 2 Blaſen, Malz-\telmäßig gutem Stande. Der| ſind mit Rohriwaſſer verſehen. licher Bauart. Das8\gel. Walmdache, mit Zie-|\tenne mit Quellbottig, über-|Plaß, wo der Kühlſtok ſteht,|— Am Brauhauſfe liegt der mit Ziegeln gede>te geln gede>t. wölbte Malzdarre mit Draht-|hat zu wenig Zug, welchem|Waldteich. Dach ſteht auf Riegel- horden, Brauerei und Gähr-|Fehler aber durch ein anzule-, wand. Es if ein Ge- gewölbe. Jm Dache Malz-\gendes Fenſter abzuhelfen rätheſchuppen, nebſt und Getreideböden. wäre. Kalbkammer von Kleb- : SY f angebaut. H) der Schuppen. 40 18 8} Beſteht aus einem| Offener Wagenſchuppen,|} Ziemlich gut. A werk A N E) Ziegeldache, welches|\nebſt eingebautem Spritzen- C) die Tro>kenſcheune. 60 22 5] Ganz von Holzwerk Es fónnen 10000 Mauer- Gut. auf. der einen Seite|haus./ gébaut und mit einem\ ſteine und 15000 Dachſteine _\\auf der den Hof chlie-} Ziegelmanſarddache,|¿um Trocknen aufgeſtellt wer- ßenden Mauer, auf| den. der andern auf hölzer- ts * Ihe Satlen rue} cti: tti TEER ET RES m ag 3 EEE 7) das Pferbeſtallge| 36] 16 ¡o“Ein maſſives SvE| BottherGüppen, Schlaf-| Aë ünd baufällig. IV. Zur Teldjvirthſ{haft |: gehörige Gebaude. bäude. werf, auf welchem ſich|ſtelle der Mute Pferde- UM M- eine herausgebauete| ſtall mit 12 Ständen und A) ble Teichwärtetivoh- 20| 12 10|| Zwei maſſive Sto>-| Wohnung für den Teich-;+ e)? | Etage von Riegelwand|Gaſtpferdeſtall, im obern LS i: werke mit Ziegeldach.|wärter, aus 2 Stuben, Kam-|,-- UE mit Lehmſtaakwerk be- Stock E Le Lf: mern, Küche 2c. beſtehend. Stande s findet. Ein Zlegel- böden und im Dache Ge- B) det Pferdeſtall. 18 15 7 Ein maſſives Sto>-| Wird als Holz- und Vor-| y: AS:: dach auf der einen Sei-|treideſchuttböden.-) der Pferdeſt werf mit Ziegeldach.|rathschuppen und im Dache In gutem Zuſtande.: Ein Paar Schiveinekoben te mit einem ganzen:; als Heuboden benukt. ſind eingebaut. Walm, auf der an- C) das Kuhſtallgebäude. 24 15 7|\Desgleichen. Wird zu Aufbewahrung||, EE: dern Seite ſtßt es an 2 i des Heues und der Streu Desgleichen. Die ſonſt hier geſtandenen die folgendenGebäude.— aus den Teichen benußt. AS E= langer E: L s/ lich" ſcle-| Ochſenſtall mit 1s ſtei-} Ziem y Dm M.: d SN K) der Ochſenſtall. E; tt mit Ziegeldach|nernen Trôgen und geſtaakter|ders die Dee im Dchſen- D) die Teichwärterwoh} /24| 11 9 Ein maſſivés Sto>-| Wohnung des Teichwär-) Ziemlich baufällig, 28 bedec>t. Decke, Branntweingewölbe,||ſtalle. nung. werk mit ausgemauer-|ters mit eingebautem Kuh-|; Vorhaus mit Eingang in den tem Fachwerk überſest|und Schweineſtall. Milchkeller, darüber Heukam- und mit Schindeln ge-|-/ mern und Schuttböden. deckt,:| |;« ï- Y 4 es-- 7 Z H/ i| | 4. f>« « ps\ | 5/ à ï F“ Z F “:: 2 H. E ê | | | g | | | | A tf| pd/ L| |: j | 2 q LQ/ | | ‘ ed- a BB e 20r ze n dem Gute S... Vid. Fol. 35. Actor. Comniss. ete N zuſtehenden Schafhuthungen auf fremden Fluren und im Walde. < B) Zu Pag, 168, Benennung. Ohngefähre Größe nach Ackern. Laa e BEM af fenhe.f berechtigte. Dauer der Huthung und Huthungs- | Bemerkungen. 1) Das zum Kammergute SE gehörige Holz. 2) Waltersdorfer Flur. 3) Schmanktewiter Flur. 4) Das zum Amte N... Hainsberger Holz. 240 80 gehörige 120 Ohnweit S.. Größtentheils Huthung dung, zum Theil tro>en, zum Theil aber auch naß. Bloß Feldhuthung, größtentheils von tro>e- ner Beſchaffenheit. Liegt eine Stunde von S... entfernt. Grânzt mit der Flur des Dorfs S... Laubholz- und Wieſenhuthung, hat viele naſſe und gefährliche Stellen und muß mit großer Vorſicht betrieben werden. Liegt ohnweit M... Laubholzhuthung. Sa] 690| in Laubholzwal-| ¡jben. das Kammergukt allein. ‘dieſes Holz das ganze Jahr allein und wird Mahliſſer Schafheerde; betreibt dieſes Holz ganz allein das ganze Jahre. Von Werheiligen bis Petri Stuhlfeier darf das Kammergut S... mit allen Sorten Schafvieh hier hüthen, gut W... mit den Schafen, die Mithuthung. Von den Wieſen wird zu Alt- Walpurgis ab- und gleich nah abgebrachtem Heu aufge- trieben. Das Holz wird das ganze Jahr hindurch behüthet und mit dem 7ten Blatt eingetrie- In dieſen Holzungen und Wieſen hüthet Die Kammerguts- Schafheerde treibt in) mit dem 7ten Blatt eingehüthet. Eingehüthet wird in das 7te Blatt. Dieſſ. doch hat das Dorf| ſelbſt mit dem Rindviehe, ſo wie das Ritter- | Dieſe Huthung iſ weit abgelegen und daher von wenig Nuten, auch i die Auf- trift ſehr erſchwert, und, nah der Sprache der Schäfer, eine ſogenannte Hebtrift.' Außerdem hat auch das Kammergut ſeine ſämmtlichen Felder und Wieſen, excl. der ehemaligen Vauerngrundſtücke, allein zu behüthen. cy 169 O. Speiſe-Ordnung für das Geſinde auf zehn Perſonen. In den Wochentagen. Morgens. Eine Suppe und Waſſerbrei M: bte&-8: Eine Suppe oder Eingebrocktes und 2 Zugemüſe. Ah Sardis Ein Zugemüſe. An gewöhnlichen Sonntagen. Mo r:9> s Nichts. M4 Gt a 98: 5 Kannen Bier zur Suppe oder Mehrte. Fleiſch, auf die Perſon E 1b, grünes oder geba>enes Obſt. A: bends, 5 Kannen Bier zur Suppe oder Mehrte, und 5 Kanneg Milch zum Milchbrei. An den hohen Feſitagen und zur Kirmes. a) den erſten Tag, ME La g$: 5 Kannen Vier zur Suppe oder Mehrte, Rindfleiſch oder anderes Fleiſch auf die Perſon E 1b,* Schweinebraten auf die Perſon E tb. 5s Kannen Milch und 1 Kanne Hirſe. Abends. 5 Kannen Bier zur Suppe oder Mehrte, Wurſt auf die Perſon LT 1b, desgleichen E 1b Schweinefleiſch und einen Wei- zen- Milchbrei. E / i 7 ‘Ut ad b) den zweiten Tag: Mit ta Eine Suppe oder Mehrte, wie am erſten Tage, Rind- fleiſch und Schweinefleiſch, von jedem Fleiſch> ib auf die Perſon, Hirſe in Milch. A b ends. Eine Suppe oder Mehrte, wie Mittags, zweimal Fleiſch auf die Perſon# 1b und. ein Zugemüſe. c) den dritten Tag wie Sonntags. Ueberdieß erhält das Geſinde an den 3 hohen Feſten und zur Kirmes jedesmal vier weizene Kuchen auf den Mann, auch an allen hohen Feſttagen und zur Kirmes täglich à Perſon zwei Kannen Bier. Ferner erhält von Michaelis bis Walpurgis jede Peron in 14 Tagen á Brode'à 72 by von Walpurgis bis Michaelis jede Perſon in 14 Tagen 5 Brode à 72/1b. Ueberdieß wird täglih 1 Brod von 77 ib zur Suppe oder Mehrte des Morgens und Mittags gegeben, und alle Sonn- und Feſttage T Brod à 77 16 zu Suppe oder Mehrte für den Abend,| Ferner erhalten die ums freie Lohn dienenden Leute von Walpurgis bis Michaelis wöchentlich jedes 2 Kanne Butter, und die ums; 2wanglohn dienenden. Leute wöchentlich F Kanne jedes, und úberdieß zuſammen Sonntags> Kanne(oder auf 6 Perſonen| F Kanne). Von Michaelis bis Walpurgis erhält das freie Geſinde wöchentlich F Kanne. Butter jedes, die 7 Fwanggeſindeperl- 171 ſonen zuſammen aber in derſelben Zeit nur Sonntags>> Kannen. Endlich erhalten die ſämmtlichen Dienſileute von Walpurgis bis Mi- chaelis jedes wöchentlih 4 Stuck Käſe, und von Michaelis bis Walpurgis Quark, ſoviel als 4 Käſe betragen, II, Anwendung des vorſiehenden Ertragsanſchlags zu Ausmittelung des Werths dieſes Guts zum Behuf des Verfaufs. Schon in der Anleitung zu Fertigung der ErtragSanſchläge, oder in dem erſten Theile der gegenwärtigen Schrift$. 6. habe ih erwähnt, daß Ertragsanſchläge ſich nicht wohl zu Aus- mittelung. des Werths eines Landguts eignen, vielmehr ihre eigentliche Anwendung bei Verpachtungen, Veranſchlägen 2c. finden. Da ſie aber demohngeachtet ſehr häufig zu Beſtim- mung des Werths eines Guts angewendet werden, ſo habe ich bereits in der gedachten Schrift darauf Nückſiht genommen, und mich bemüht anzugeben, wie den Mängeln der Ertrags- anſchläge in dieſer Hinſicht, ſoviel als möglich, begegnet wer- den föônne. Durch Anwendung der gegebenen Regeln auf ei- nen beſtimmten Fall wird die Sache deutlicher werden, und ich wähle daher den vorſtehenden Ertragsanſchlag, um durch ein Beiſpiel zu zeigen, was bei Anwendung deſſelben auf Berechz uung des Werths dieſes Guts noch zu berückſichtigen ſey, Daß auf den Zwe> des Anſchlags ſchon bei den Informationen Rück: ſicht genommen werden müſſe, verſtcht ſih von ſelbſt. Im Allgemeinen habe ih nur zu bemerken, daß i< den 172 Werth des Guts“ ſelb von dem Werthe des zu Betvirthſchaf- tung des Guts nöôthigen Inventarii genau trenne, daher ich auch, bei Ausmittelung des Werths des Guts, dâs etwa vor- handene Jnventarium ganz und gar nicht berückſichtige, ſon- dern die Berechnung ſo anlege, als wenn gar kein Juventa- rium beim Gute vorhanden wäre, alſo daſſelbe ganz, und zwar úberhaupt von guter Beſchaffenheit und beſonders von ſolcher Güte, wie daſſelbe bei den Ertragsberechnungen vor- ausgeſeßt worden iſt y angeſchafft werden müßte. Dex Werth des bei dem Gute wirklich vorhandenen Inventarii muß in je- dem einzelnen Falle, wenn daſſelbe mit gekauft werden ſoll, durch ſpecielle Abſchäßung ausgemittelt werden. Vergl. auch $. 68, 445./ und 147. der oben angezogenen Abhandlung. Was zuvörderſt die im vorſtehenden ErtragsSanſchlage an- geſeßzten beſtändigen Geld- und- Naturalgefälle-be- triff, ſo bleiben ſolche unverändert, da beide bisher richtig abgeliefert worden ſind, auch bei Beſtimmung der Preiſe der zinsbaren Stücke auf Verluſt, Fütterung 2c: Rückſicht gé- nommen iſt. Die unbeſtändigen Gefälle dürften aber, da ſich deren Abſas im Ertragsanſchlage, wegen ermangelnder Regi- ſter, nicht auf Durchſchnitte, ſondern auf die gegenwärtig vor- handene Zahl der Hausgenoſſen, Branntweinblaſen 2c. gründek- der Sicherheit wegen) bis auf 140 Rthlr.—— herabzua ſeßen ſeyn. Dagegen bleibt die ausgemittelte Acerbau- und Obſſi- nußung und der Wieſenpacht ohne Veränderung. “ Sollte jedoch der Werth des Guts auf eine lange Zeit hinaus, 4. B. zum Behuf einer Conſensertheilung 2c. durch den Ertragsanſchlag ausgemittelt werden,#2 múßten, um recht ſicher zu, gehen, entweder die Getreide- Anſchlagspreiſe aus 173 ſehr langen Zeiträumen gemacht, oder noh um einige Groſchen niedriger angeſeßt werden, als die oben befindlichen Durch- ſ{nitte angeben. VBeſonders iſ in dieſem Punkte in ſolchen Zeiten, wie die feßigen, wo es den Anſchein hat, als wenú durch beſondere Verhältniſſe ſich die Preiſe ganz anders als früher ſtellen wollten, viele Vorſicht nöthig. Bei Beſtimmung des Kaufwerths-des Guts i allerdings noch darauf Rückſicht zu nehmen, ob daſſelbe mit vollſtändi- ger Ausſaat, Beſtellung 2c., oder vielleicht gar mit der voll- ſtändigen Erndte verkauft wird oder nicht. Vollſtändige Aus- ſaat auf dem Boden oder auf dem Felde, und Beſtellung,#0 weit es die Jahreszeit mit ſich bringt, wird vorausgeſeßt, und Mängel daran vermindern den dermaligen Werth des Guts, ſo wie dagegen die mit zu überlaſſende Erndte denſelben für den Augenblick ſehr erhöht, ob ſchon beides auf die Beſtim- mung des Werths des Guts auf lange Zeit, zum Behuf ei- ner Conſensertheilung 2c., keinen Einfluß hat. Die eigentlich ſogleich von der Obſtnußung abzurechnen- den Ausgaben für Wartung der Bäume und Baumpfähle ſind im Ertragsanſchlage unter den Tagelöhnen und Wirthſchafts- ausgaben berechnet. Da bei der Berechnung der Rindviehnuß ung im vorſtehenden Anſchlage, zum Behuf einer Verpachtung, nur die Zinſen für das im Inventario fehlende Rindvieh in Abzug ge- bracht worden ſind, ſo müſſen hier zu Ausmittelung des Guts- werths noch die Zinſen von dem Werthe des übrigen beim Gute nöthigen- Nindviehs, von der bei Berechnung des Er- trags vorausgeſeßten guten Art,(ohne Nückſicht auf die Be- \caffenheit und den Werth des gerade gegenwärtig vorhande- nen) abgerechnet werden.- Der Werth dieſes. Rindviehés wird, mit Zugrundelegung der Fol. 69." der Anſchlagsacten bemerf- 4 | | ) y Wi î gf=— ten Stückzahl, und eine Kuh im Durchſchnitt zu 25 Rthlr.——, ein Stück junges Vich zu 10 Rthlr.—=, ein Bulle zu 40 Rthlr.—— gerechnet, 1020 Rthlr.——, mithin die Zinſen davon à 6 pro Cent 61 Rthlr. 4 gr. 9 pf betragen. Es bleibt alſo 549 Rthlr. 23 gr. 4 pf; Rindviehnußung.; Da im gegenwärtigen Falle bei dem Gute das ſämmkt- liche Viehinventarium von guter Beſchaffenheit und bei den Er- tragsberechnungen auf die: Beſchaffenheit des vorhandenen Viehs, auf den dermaligen Grad der Veredlung der Schafe 2c. Rückſicht genommen iſt, ſo würde hier der Werth des vor- handenen Vicehinventarii mit dem Werthe des angenommenen nicht differiren.„Unter andern Umſtänden kann aber die Diffe- renz ſehr bedeutend ſeyn. Bei der im Ertragsanſchlage berechneten Schweinenu z- zung tritt derſelbe Fall wie bei der Rindviehnußung ein. Der Werth der außer dem Superinventario beim Gute nô- thigen Schweine(vid. Fol. 6g.) fiſt df 24, Rthlr-> a7 anzunehnen, mithin die Schweinenußung, nach Abrechnung der 1 Rthlr. 10 gr. 6 pf- Zinſen à 6 pro Cent, auf 133 Rthlr.-22 gr. 11 pf- zu beſtimmen. Der Werth des(außer dem im Ertragsanſchlage ſchon berechneten Superinventario) bei dem Gute nöthigen Schaf- viches, von der angenommenen Güte und Veredlung, iſ(vgl. Fol. 69.” ibid.) auf 1319 Rthl.—— zu ſhäßen. Davon betragen die Zinſen à 6 pro Cent 79 Rthly. 3 gr. 4 pf. Hierzu noch ohngefähr 3 Rthlx.—— Zinſen von 50 Nthly.—— Capitalwerth des Schäfereige- râthes an Hütten, Raufen, Krippen, Horden 2c., welches im Ertragganſchlage noh nicht berückſichtigt iſt(ohne Rückſicht auf den Werth des dermalen vorhandenen, der vielleicht nur auf 30 Nthlr.—= zu ſchägen ſeyn würde), und 11*Nthlr. 19 gr.— zu Unterhaltung der Schäfereigebäude, excl. der im Pacht- ErtragsSanſchlag bereits angeſeßten, dem Pachter obliegenden fleinen Neparaturen(Vergl. Berechnung sub 0.), bleibe alſo die Schäfereinußung S224, Néhlro:7 gr:10 pf: Von der Federviehnußung iſ nichts abzurechen, da dieſelbe ſchon mit Rückſicht darauf, daß fein Inventarium vor- handen, berechnet iſt. Dagegen ſind von der Teichnußung noh abzuziehen die Zinſen von dem Werthe des Teichbeſaßes und des Fiſche- reigeräths, ſo wie die jährlichen Reparaturkoſten an den Teich- gebäuden. Der Werth des Teichbeſazes iſ wenigſtens(da die Teiche zum Theil ſchon 1 und 2 Jahre lang beſeßt ſind) auf 2500 Rthlr.—— zu berehnen, und der Werth des im Pachtanſchlage als vor- handen angeſehenen Fiſchereigeräths ohngefähr auf 50 Nthlr.——, Sa. 2550 Rthlr.——. Davon betragen die Zinſen à 6 pro Cent 153 Rthlr.—=— Hierzu noch,. außer den bereits im Pachtanſchlage ange- ſeßten 50 Rthlr.—— für kleine Reparaturkoſten ay den Teichgebäuden und Wohnungen, noch 176 66 Nthlr. 4 gr.— (Vergl. die Berechnung, sub 7.) zur jahrlichen Unterhaltung derſelben, ſo vermindert ſich die Teichnußung bis auf 28 9/0: Nthlr. 84gr.—- Von der Brauereinußung ſind jeden Falls noch ab- zurechnen die Zinſen à 6 pr0 Cent für das in dem größe- ren und fleineren Brauereigeräthe(der Braupfanne, den Bot- tigen, dem Kühlſto>, den Darrhorden 2c.) und dem BVierge- fäße(in ſo weit ſolches nicht ſhon im Ertragsanſchlage be- rúdſichtigt iſ) ſie>Œende Capital von ohngefähr 1000 Nthlr. —— mit 60 MILA Ferner die UnterhaltungLtoſten des größeren Brauereige- râths(pro Schfl. verbrautes Getreide, wegen des geringen Betriebs— 2 gr. 6 pf.) mit 4 RNtblt¿ 48 ar.=77 nachdem nämlich im Ertragsanſchlage ſchon 9 Rthl für fleine Reparaturen an demſelben, welche Pachter zu tra- gen hat, verſchrieben find. Endlich noch 11 Rthlr.—— Reparaturkoſten der Brauereigebgude, wozu gleichfalls im Er- tragsanſchlage bereits 9 Rthlr.—— in_Anſab gebracht worden.(Vergl. die Berechnung sub 0”) Sa. 104 Réthlr. 482gr. Es bleibt alſo Ueberſchuß von der Brauerei 59 Rthlr. 14 gr:-7 pf. Eben ſo‘iſ auch von der Branntweinbrennere i- rr.——_— nußung noh abzuziehen 18 Rthlr..—— Zinſen à 6 pro Cent von dem auf 350 Rthlr. 177 rechnenden Capitale zu Anſchaffung der nöthigen, und im Pacht- anſchlage noh nicht angeſeßten Brennereigeräthe, und 1 Rthlr.—— Nerparaturkoſten der Brennereigebäude, excl. der ſchon be- rechneten, vom Pachter zu tragenden kleinen Reparaturen. Hier- nach reducirt ſich die Branntweinbreinereinußung auf EONI 2191,21 10f; Die Unterhaltungskoſten des Brennereigeräthes find ſchon in dem Extragsanſchlage angeſeßt. Bei der Fiegelei- und Kalkbrennereinuzung ſind für das in dem nôöthigen Ziegeleigeräthe ſte>ende Capital von 150 Rthlx.—— 9 Rthlr.—— Zinſen à 6 pro Cent, und für Reparaturkoſten an den Gebäuden, noch außer den ſchon abgerechneten fleinen Repg- raturen, 4 Rthlr. 13 gr.— (Vergl. Berechnung sub 7.) in Abzug zu bringen, wonach ſich die Ziegelei- und Kalkbrennereinußung auf 635-Nthlr: 12 gr: 4: pſi beſtimmt. Die Einnahme aus dem Gute beſteht alſo hiernah in Folgendem: 67 Réthlr. 13 gr. 6 pf. beſtändige Geldgefälle. 388- 414+ 3- beſtändige Naturalgefälle. 140-—-—- unbeſtändige Gefälle. 2609- 43- 9- A>erbagunußung. D 8-—- Obſtnußzung. SE 8-—- Wieſenpacht. 939 s 23- 4- Rindviehnutung- 133- 22- 11- Schweinenußung. Zweiter Theil, M H | X 17 3 824 Rthlr. 7 gr. 10 pf. Schäfereinußung. 14«A MUOIES> Federviehnußung. —- Tejichnußung. 2890- 8-- LoL E Brauereinußung. R a E R Ee Branntweinbrennereinußung. E Ziegelei- und Kalkbrennereinußung- = 8445 Rthlr. 19 gr. 10 pf. Summa. as nun die Aus gaben betrifft, o bleiben die onera realia und Wieſenpachtgelder ungeändert, und eben o ſämmtliche Wirth ſhaftsausgaben. Es ſind jedoch noch die Zinſen des auf Anſchaffung des nöthigen Wirthſchaftsin- ventarii zu verwendenden Capitals und die Unterhaltungskoſten der Wirthſchaftsgebäude in Abzug zu bringen, in ſoweit bei- des nicht chon im Ertragsganſchlage geſchehen, oder oben bei den einzelnen Nugungsberechnungen beachtet worden iſt. Der Werth des(außer den im Pachtanſchlage bereits be- rechneten) nôthigen Wirthſchaſtsinventarii beträgt nach der Be- rechnung sub D 1305 E 7 alſo die Zinſen davon à 6. pe Ct. 79 MIE 2 GU und zu Unterhaltung der Wirthſchaftsg in dem Pachtertragganſchlagè bereits verſchrieb paraturtoſten, noch nöthig 69 RI TE gr. 7 Vergl. Berechnung sub e: Es erhöhen fich alſo die Ausgaben bis auf 2789 Rthlr 11 gr. 3 pf- ebâude ſind, außer den enen leinen Ré- nämlich+ 2640 Nthlr. 5 gr 3 pf. bererechnete Ausgaben im Ertrag$- anſchlage, incl. der Zinſen vour 179 Betriebs- Capitale und des Unter- halts des Wirthſchafters. 79 Réthlr. 12 gr.— pf. Zinſen des Wirthſchaftsinventarii, wie vorſteht. 69> 18-—- Unterhaltungsfoſten der Gebäude, desgleichen. uts, Zieht man nun dieſe Summe von der Einnahme der 8445 Nthlr. 19 gr. 10 pf. ab, ſo bleibt 00G Mir. 8 gl. 7.Pfi reine Einnahme, welche mit 25 zu Capital erhöht, den Werth des Guts auf 141400 Rthly.—— beſtimmk. Da feine überflüſſige Wohnung bei dem Guete vorhande iſt, ſo iſt auh nichts zu dieſer Summe hinzu zu rechnen. Vielmehr ſind noch bei Beſtimmung des Kaufwerths des Guts, wegen des nöthigen Baues des Geſindehauſes, Kuhſtalls und Schuppens, die Baukoſten mit etwa 6500 Rthlr.—— abzurehnen, ſo daß alſo der wahre Kaufwerth des Guts auf 134900 Néthlr.—— zu ſchäßen iſt. Aus allen dieſen Berechnungen ergeben ſich folgeade Re- ſultate: Der Gutswerth beſteht in 134900 Rthlr.——,; welche ſich mit 4 pro Cent verzinſen. Der Werth des ſämmtlichen nöthigen Inventarii bez M 2 180 trägt ohngefähr 10957 Rthlr.——, welche ſich wenigſtens mit. 6 pro Cent verzinſen müſſen. Das nôöthige Wirthſchaftsbetriebs-Capital muß wenigſtens 3520 Rthlr.—— betragen, und ſih wenigſtens mit 8 pro Cent verzinſen. Außerdem ſind wenigſtens ne< 6500 Rthlr.—— Bat- koſten in das Gut zu verwenden, deren Verzinſung mit 4 pro Cent zu erwarten iſt. Hieraus erhellet auch zugleich, daß von dem Ertrage ei- nes Guts geradezu auf den Werth deſſelben durchaus nicht geſchloſſen werden fann, ſo häufig dieſes auch geſchieht, und daß, um aus dem‘Ertrage eines Guts deſſen Werth auszu- mitteln, erſt viele und ſchwierige Berechnungen und Vorausſebun- gen nöthig ſind, welche bei einem Grundanſchlage größtentheils gänzlich wegfallen, daher dieſer, da wo es auf Ausmittelung des Grundwerths ankommt, dem Ertragsanſchlage vorzuziehen iſt. Ich beziehe mich hierbei beſonders auf meinen Verſuch einer Anleitung zu Abſchäßurtg der Grundſtücke nah Claſſen. Leipzig 1820., und beſonders auf die Seite 39. u. f. befind- liche Nachſchrift. 181 Hhngefähre Berechnung des Werths des bei dem Gute nôthigen Wirthſchaftsinventarii, mit Aus- t. iſt, und in der Mitte auf hölzernen mit keinem gehörigen Grunde verſehenen Säulen ruht, iſ bloßes Flikwerk und ſehr mangelhaft. Jn der- Mitte hat ſich das ganze Gebäude, und ſomit auch die darin befindli- chen Múhlwerke, geſenkt, wodurch alles aus der Lehre getfommen iſt. Was zuvörderſt die Schneidemühle betrifft, ſo beſteht ſolche aus einer‘einfachen Sâge, und‘das ganze Werk iſt von gewöhnlicher Art. Soll langes Holz geſchnitten werden, ſo bedarf es, wegen der Sen- fung des Gebäudes und beſonders wenn die Oelmühle zugleich geht, einer ſehr fleißigen Nachſicht in Betreff der Lage des Klotzes, weil ſonſt die Säge nicht glei- 187 chen Schnitt hälk. Uebrigens fördert auch die Schnei- demühle ſhleen gehören noh zur Mühle: M ei iia Si anm tii a H N| 1) ein Stúck Gräſerei am Hofe, etwa F Aer, von ziemlich guter Beſchaffenheit und zum Theil mit lebendiger He>e umgeben. Ueber dieſes Stück geht dex Fahrweg zu Räumung des Mühlgrabens. ih Fol. 11. 2) Der Grasgarten am Mühlgraben, am vori- Hj| gen, mit lebendiger Hecke eingeſchloſſen, beſteht aus | M Grâäſerei mit Obſtbäumen und etwas Küchengarten-| j M land. Das Obſt ſoll ſelten gedeihen. Der Garten| beträgt etwa E Aer. 3) Der große Garten an der W..., dem voríi- gen gegenüber, beſteht gleichfalls aus Gráâſerei mit| 189 Obſtbäumen und etivas Küchengartenland, und iſt-mit Hecke eingeſchloſſen. Er kann etwas über einen hal- ben Aker halten.— Daran befindét ſi and. Regiſtratur, die Vernehmung des Schnei: Fol, 145 demüúller betreffend. Eodem erſcheint ferner der ſeit 1T Jahr bei der Mühle an- geſtellte aber nicht verpflichtere Schneidemüller, Johann Gottfried Kunsſch, ſeines Alters 59 Jahr, und giebt mir, nach erhalte ner Ermahnung zur Wahrheit, auf Befragen, Fol- gendes an: An Lohn- erhalte ér wöchentlih einen Zhaler, übrigens aber Koſt und Wohnung: Was für den Schnitt bezahlt werde, will det Schneidemüller, da ſolches niht ſeine Sache ſey, gänzlich nicht wiſſen. Das Schneidemühlenwerk iſ nicht in guter Stande und bedarf immerwährender Reparaturen und ſehr fleißiger Aufſicht, wenn der Schnitt nicht mißr>- then ſoll. An weichen Klößern fönnen gewöhnlich 3 Stück täglich zu Bretern geſchnitten werden, an har- ten Klögern aber höchſtens zwei.— Waſſer hat die Mühle immer, jedoch nicht das ganze Jahr Klöter, ſo wie ſie jekt aufhören muß zu ſchneiden, welches in ND N 2 196 vorigen Jahre ebenfalls der Fall war.— Gewöhn-|} lich wird-um Faſinachten angefangen und bis um Mi- chaelis geſchnitten. Die übrige Zeit des Jahres fehlt es aber an Klötern. Fol. 15, Die Sägeſpäne gehören mit zum Lohne des Schneidemüllers, doch hat ſich der Pachtmüller ſo viel ausbedungen, als er in ſeiner Wirthſchaft und zum Einſireuen im Stalle, wenn es an Stroh fehlt, nô- thig hat.— Der Korb oder etwa ein halber Schef- fel foſtet 6 bis 8 pf. Vorgeleſen, genehmigt und mitunterſchrieben. Datum ut supra. G. v. F. Johann Gottfried Kunßbſch. Regiſtratur, die Vernehmung des Del ſchläger betreffend. Eodem erſcheint ferner der jeßt ſeit einem halben Jahre, fruher aber auh ſchon bei der hieſigen Schneidemühle_ angeſtellte Oelſchläger, Johann David Hikmann, ſeines Alters 26 Jahr, welcher nicht verpflichtet iſ. Derſelbe giebt, nach erhaltener Ermahnung zur Wahr- heit, auf Befragen, Folgendes an: Der Oelſchläger erhält an Lohn pro Centner— 8s gr.— oder pro Tonne— 16 gr.—, Übrigens aber Wohnung und Koſt. Die Oelmühle iſ in dieſem Jahre erſt ſeit dem 9ten Auguſt im Gange und wird, bei dem Mißver- 197 haltniß im Preiſe des Samens und Oels, kaum 6 Vid. Wochen no< gehen, außer was etwa nachher noch Fol. 17. an Lein zu ſchlagen ſeyn möchte, welches jedoch niche Und 19. anhalt.— Die Woche ſind bisher etwa 4 bis 5 Ton- nen geſchlagen worden.— Das Oelſchlagen hat auch früher immer nur ein halbes Jahr ohngefähr, ge- wohnlich nur von Michaelis bis Faſtnachten, ge- dauert.— Während die Oelmúühle nicht geht, wird Schirr-Fol. 15." holz 2c. vorgerichtet und in den andern Mühlen aus- geholfen, und bekommt dann der Oelſchläger wöchent- lich 1 Rthlr.—— und die! Koſt. Das Werk iſt in ſchle 6ellige Breter nitht— 30 gr.—, ſondern — 60 gr.— foſten würde, woraus erhellt„ daß die An- gabe des Tiſchlers um die Hälfte zu hoch iſt, und ſich die Fol. 18. und- oben Fol. 16. befindli beſorgen und die einkehrenden Zeierburſche dabei frei halten, doch giebt der Herr Müller die Milch dazu. Für ohngefähr 18 Schfl. Malzgerſte wird 4 Rthlr. 9 gr.— bezahlt.*) Für Branntwein- und Viehſchrot wird die Mete gegeben, und die Burſche erhalten gewöhnlich auch —— 6 pf. pro Schfl.— 6) Del wird gewöhnlich niht um Lohn geſchla- gen, ſondern wenn jemand Rübſen oder Lein bringt, dieſer gleich gegen Oel umgeſezt.*) Fúr 1 Mege Lein, wenn ſie gut iſ, wird 1 Kanne Oel, für L Mese Winterraps oder Rúbſen 12 Kanne und für 1 Mete Sommerrübſen 12 Kanne Oel gegeben. Zu- *) Dieß betrüge bei 36 Schfl. 2 Rthlr. 18 gr.— Nach der Mühlenordnung$. 31. ſoll aber dafür bloß 2 Rthlr. 6 gr.— oder 1 Schfl. Malz in natura ge- nommen werden, welches jedok. Y) Bloß von de“. fönigl. Klößern bekommt ſie der Müller, muß aber jeden Kloß ohne Ausnahme für— 8 gr.— ſchneiden. Der Schneidemüller bckommt jetzt wöchentlich 1 Nthlr.—— und die Sägeſpäne, ſonſt aber 1 Rthlr. 8 gr.— 8) Der Mes6ner bekommt die Hälfte des Beu- Vergl. telgeldes, muß aber davon an die beiden BurſchenFol. 17. — 12 gr.— wöchentlich abgeben. Der Große und 8$4- Kleine erhalten außerdem not ſih bloß auf den Mühlgraben, ober- und unterhalb der Mühle, und iſt iſt unbeträchtlich. Der Mühlgraben fann nur gefiſcht werden, wenn das Waſſer abgeſchlagen wird. 14) Mehlhandel iſ getrieben worden. Auch darf das Oel im Kleinen verkauft werden. 15) An Feuerungen ſind bei der Múhle vor- handen; “4 Wohnſtube, 1 Küche, 1 Keſſel zum Waſchen, Scheuern-und im Winter zum Zurichten, 4 Kinderſtube, die Mahlmühlenfeiſte, die Oelmúhlenfeiſte, die Stube, wo der Knecht und Schne i- demüller wohnen,*) eine Stube zu Aufbewahrung des Oels im Winter, und der Wärmeofen. Der Wärmeofen wird mit Braunkohlen und Hol *) Wiegt alſo etwa 72 Pfund à— 3 gr.—, wobeë Haue und Pfanne nicht mit gerechnet iſt, **) Fällt weg, da der Knecht nicht zur Mühle gehört, und der Schneidemüllcr nur im Sommer beſchäftigt iſt. 205 geheizt. Der Schfl. Braunkohlen foſtet— 4 gr: 3 pf. Die übrigen Feuerungen werden ganz mit Holz un- terhalten. 16) An Abgaben ¡ſt von der Mühle nichts zu entrichten. Der Feuereſſenkehrer bekommt jährlich 2 Reichs- thaler.—— Uebrigens giebt der Herr Müller 100 Rthlr. —— Fixum wegen des Mehl- und Oelhandels. Vom Schfl. Korn oder Mehl wird— 4 gr.— 9 General- und Land- Acciſe, und— 1 gr.— Mahl- *) Dieſes Fixum iſ ohngefáhr in folgender Art anzu. ſeben: 32 Schfl. Weizen à— 7 gr.— pf. 9 Rth(r. 8 gr.— O MOE a>< AS JS Sas OA dA— 8 S182= GD Oſa dl i— O e D 4800. Mthle. Dela 9<-656 S 6:— Sa. 105 Rthlr. 14 gr.—, tvobei mán wohl noh die Hälfte Rübſen mehr rechnen könnte, beſonders da das gegen Samen vertauſchte Oel gewiß nicht darunter begriffen iſt. **) Das Viertel Roggenmehl koſtet hier jeßt— 48 gr, —. Der Schfl, Korn 2 Rthlr. 16 gr.— bis— 18 gr.—. Es iſt alſo folgender Profit beim Mehlverkauf: 4 Schfl, Korn giebt 1 gehauft. Schfl. Mehl= 3 Rthlx.—— 5 Schfl. Kleie=— Rth(r. 4gr. 6 pf. > Ms. Staubmehl Ui Steinohs————-- cee O I MIT. 7.gr. GP Davon ab, Pretdet Schfl, Roggen==>- 17+=> s bleibt— Rthlr. 14 gr. 6 pf. Hiervon ab, Hälfte des Beutelgeldes—-—- 4- Acciſe RS e EE bleibt Profit— Rthlr, 9 gr, 2 pf, 206 | feuer, vom Weizen— 2 gt.— mehr, und vom M Rübſen— 1 gr.— Acciſe gegeben. || 1.7) Bisher haben viele auSwärtige, freiwillige | Mahlgäſte hier gemahlen; wenigſtens eben ſo viel als ' Zwanggäſte. Malz wird aber weiter nicht, als das von den nahe gelegenen Städten, in der hieſigen Mühle | geſchrotet. | Außer den, ſchon im alten Anſchlage ängegebe- nen Häuslern und Gemeinden, haben ſich ſeitdeni feine weiter vom Mahlzwange frei gemacht, und auch dieſe mahlén wieder in der Mühle. Fol. 19." Die Kerbholzquanta*) verändern ſich nach den Neuangebauten. 18) An Bäckerlohn wird pro Brod—— 8 pf. gegeben. Von 12 Schfl. werden gewöhnlich 20— 24 dergleichen Brode gebacken, und dieſe dauern ge- Vergl. wöhnlich 10 Tage. Fol, 13. 19) Felerburſche ſind gewöhnlich täglich 2*) in der Mühle, und kann man jährlich über 700 rech- nen.— Nach den Polizeivorſchriften, ſollen nur 2 M in einer Mühle über Nacht bleiben. Dieſe Feierbur- || ſche thun weiter nichts, als die Mühle ſcharf machen, und erhalten die Koſt mit den übrigen. Vorgeleſen, genehmigt und mitunterſchrieben. Datum ut supra, G. v. F. Gottlob Ludwig Goldig. À SACE OTST TEA LO  VI*) Eine neuere Angabe des Kerbholzquanti, als die Fol. 20.b bemerkte, habe ih niht erhalten können. ++) Jm Anſchlage ſind täglich 1F dergleichen gerechnet, Vergl, Vol, 17.b 207 Ueberſicht dex derialen in den Z...er Fol. 253. Amts-Waldungen beſtehenden Holz- preiſe. Tußtlaftern. buchene, ahornene, rúſterne, 8 Nthlr. 12 gr.— eichene, birfene, erlene, TE DO aſpene, lindene, pappelne, D a 2d OR 2= kieferne und fichtene, T7460 a—= 20 LIC, Scheitklaftern: Zelliges tiefernes Holz, 4 Nthlr. 4 gi.— 2e AC IS Y A val 2g 5 aus dem Generale vom 1ſten Mai 1805.,FoL 24. die Erneuerung des wegen des Mahlens des Getreides ergangenen Generalis vom 31ſten December 1771. betreffend. o i 4 Der Willkühr Unſerer Unterthanen, welche Ge» freide vermahlen laſſen wollen, ſoll és fürdie Zu- kunft und bis zu anderer Anordnung überlaſſen blei ben, die den Müllern in Gemäßheit der Mühlenord- nungen, Mühlenpachtcontracte und hergebrachten Ge- wohnheiten nah Befinden, durch Ueberlaſſung der 16ken, 20ſten oder auf andere Art zu berechnenden Mese, zu reichende Mahlvergütung, entweder in Kör- nern abzugeben,-oder in baarem Gelde zu entrichten 208 und dabei die: Dresdner Mete des von dem Mahl- gute abzugebenden Müllerlohns, bei dem Noggen und Weizen mit Sehs Groſchen zu bezahlen. Den Müllern liegt es aber demohngeachtet ob, bei einer auf jeden Contraventionsfall zu entrichtenden Strafe von 10 Nthlr.——, dafür zu ſorgen ,' daß ihre Mahlgäſte 2c. 2c. 2c. Hiernächſt haben Unſere Vaſallen, Beamte, Nä- the in den Städten und älle andere Gerichts- und Unterobrigkeiten in den hieſigen Landen, die ihrer Ge- richtsbarfeit unterworfenen Müller nicht nur von állen Bedrückungen und Bevortheilungen, bei unaus- bleibend zu erwartender Gefängniß-, auch nach Befin- Fol. 24 den anderer empfindlicher Leibesſrafe, abzumahnen, ſondern dieſelben auch zugleich ernſtlih anzuweiſen, daß ſie denjenigen Mahlgäſten, welche aus dem zur Mühle gebrachten Getreide gewöhnlich Hausbaken- Mehl zu erlangen wünſchen ,- das daraus gewonnene Mehl nebſt Kleien an gehörigem Maaß oder Gêwicht abzuliefern und denſelben dabei für den Abgang an Staubmehl, Füllkleien und Steinohs ein Mehreres als höchſtens 4 1b, niht anzurech- nen haben. Es wird jedo zu behalten befugt ſind, die Erhebung deſſelben anch für die Zukunft nicht benommen iſ. 46.„té. Exétrahirt den 18ten November 1819. G. v: F. Verzeichüiß Fol af der Conſumenten in dén zur königlichen Kammer- 8549. gutsmühle zu P... des Mahlens halber gezwun- genen, unmittelbaren und mittelbaren Ortſchaften des Amts Z... T=: EUs Verzeichniß der Conſumenten in den„zu der Kammerguts- mühle in P... gehörigen Zwangs8dorfſchaften des Amts„H. 2c. 2c. Sr tract Fol.-3o. aus den General-Acciſere 4 1L+ gerechnet werden dürften. Das Kerbholzquantum betrug im Jahre 1795. Fol. 20.° 4060X Schfl. Korn, muß ſich aber ſeitdem, ſowohl nach den Perſonen bei den Pferdnern, Hinterſäſſern und Gärtnern, als aut nah den neu erbauten Häuſern geändert haben. Fal. 15. Ferner hat, nach Fol, 26., die Stadt Z... 1177 erwachſ. Conſum, u. 593 Kinder bis mit 15 Y, Amtsjurisdiction Z.…. 89. erwae. Die zur Mühle gehörigen Grundſtücke, welche sub E. aufgeführt ſind, beſtehen aus ohngefähr 1x Aer Gräſerei- und’ Küchengartenland.— Außerdem hat die Mühle noch die Fiſcherei im Mühlgraben, Fol. 18. der Anſchlagsacten. Dermaliger Zuſtand der Mühlwerke. Das Mahlmúhlenwerk iſt in gutem Stande, und es fón- nen bei Mittelwaſſer pro Gang täglich wenigſtens 10 Schfl. Korn oder Gerſte, oder 7 Schfl. Weizen gemahlen und 24 Schfl. Malz 2c. geſchroten werden. Fol. g.* 12. und 16. Das Schneidemühlenwerk befindet ſich dagegen in feinem guten Zuſtande, fördert nicht gut, bedärf immerwährender Ne- 218 paraturen und fleißiger Aufſicht, wenn der Schnitt nicht miß- rathen ſoll, woran das baufällige Gebäude Schuld iſt. Das gehende und treibende Zeug der Oelmühle iſ gut, doch iſt das Gebäude‘nicht mehr im Stande, das Vorgelege ſchr ſtark, und daher ſind immer Reparaturen nöthig. Die zur Múhle gehörigen Waſſergebäude, Fluthbette, Wehre, Grundwerk 2c. ſcheinen in gutem Stande zu ſeyn. Ster Eier eS La ELS, Waſſermangel hat die Mühle ſehr ſelten, und es fönnen gewöhnlich alle Werke zuſammen gehen. Fol. 12. No 1 Bei Räumung des Mühlgrabens muß die Mühle ohngefähr 8— 14 Tage ſtchen. Fol. 12.° und 17. Eintretender Froſt hindert die Mühle ſehr wenig. Fol. 15. und 17, Gerechtigkeiten der Mühle. Der Múhle ſtehen folgende Gerechtigkeiten zu: 4) Der Mahlzwang mit allem Mahl- Schrot- und Malz- getreide über die Stadt Z... und die 20 Dórfer, Erbendorf, Großſandau 2c. Die Dóörfer Donndorf 2c. haben ſich, wie im Anſchlag bemerkt iſt- theils ganz, theils zum Lheil gegen ein Aequivalent vom Zwange befreiet. Die Einwohner der úbri- gen Zwangsdörfer aber, mit Ausnahme. der auf Ritterguts Grund und Boden erbauten Häuſer, haben nicht bloß- ihre Kerbholzquanta(im Jahr 1795. 4060 Schfl.), ſondern auch ihren ſämmtlichen úbrigen Bedarf in der Mühle zu vermahlen, 6. 67. und 85. der Méhlenordnung. Jn dieſen Ortſchaften, inc]. der Stadt Z..., wohnen dermalen ohngefähr 2979 erwachſene Conſumenten und 1650 Kinder bis mit 45 Jahren, jE wobei chon die auf Nitterguts Grund und Boden wohnenden ohngefähr abgerechnet ſind. Vergl. Fol. 36." 219 Außerdem hat aber auch die Mühle bisher noch viele freiwillige Mahlgäſte gehabt. Fol. 19. 2) Der freie Mehlverkauf. Mühlenordnung$. 66. 3) Der Verkauf des Oels im Kleinen. Fol. 1g.* 4) Das Recht, Branntwein zu brennen; doch fehlt es an «inem ſchi>lichen Plat zur Brennerei‘und an dem Branntwein- brennereigeräthe: JFrohndienſte. Bei Räumung und Aufeiſung des Múühlgrabens, auch bei allen Bauen und Reparaturen werden Frohndienſte gethan und für eine 4ſpännige Fuhre—— 4 pf., für einen Hand- frohntag:—— 2'pf. gégeben, ibid.$: 8, 9, 10. und‘16. Die Múhlſteine werden innerhalb Landes von den Unterthanen gleichfalls angefahren. Fol. 18, der Anſchlagsacten. e Da Nea Lia, Die zu leiſtenden Onera realia find im Anſchlag añge- geben.— Uebrigens iſ die Generalacçiſe vom Mehl- und Oelhandel, Brannktweinſchrot 2c. zu entrichten und auch hierauf gehörigen Orts Rückſicht genommen. neh, ere gia-Latan: Bei der Mühle iſt nicht bloß das gehende und treibende Zeug, ſondern auch ein großer Theil des übrigen Mühlenge- râthes, etwas Schirrholzvorräthe 2c. vorhanden, Fol. 22.° Geſeße, nach denen ſih der Müller beſonders zu achten. Der Müller hat beſonders die Vorſchriften der Múhlen- ordnung vom 20ſten Januar 1750. und das unterm 1ſten Mai 1805. erlaſſene Generale, ſo wie alle übrige ergange- ne und künftig noh ergehende, die Mühlen betreffende Verordnungen, in allen Punkten genau zu beobachten und wird 220 auf dieſe im Anſchlag gehörig berúckſichtigte Vorſchriften aus- drücklich verwieſen. Getreide- und andere Preiſe, Die Getreidepreiſe ſind nah 18jährigen Durchſchnitten aus den Getreidemarktpreiſen der Stadt G... in den Jahren 1795. bis 1816. incl, mit Weglaſſung der außerordentlichen Jahre 1805. 1806. 1813. und 1816. und nach Abzug der Transportfoſten(ohgefähr ZF Meile weit)“ und der ſtädtiſchen und fisfaliſchen Abgaben Fol. 56., beſtimmt worden, und zwar: Der Dresdner Schfl. Weizen zu 4 Rthlr. 17 gr.— - 3 24 Korn 0 4-— ---_ Gerſte"2 a0! De Axt RE 3-«2 4Nafer ls ML 2H Sr Die úbrigen Preiſe ſind im Verhältniß mit den Getreide- preiſen, nach der Localität und den eingezogenen Erkundigun- gen, angeſeßt. Da jedoch, nah dem mehrerwähnten Generale vom 4ſten Mai 1805, dem Müller für die Metze Weizen und Korn, nie mehr als— 6 gr.— bezahlt- wird, alſo ein höher als 4 Rthle.—— ſteigender Preis dieſer Getreideſorten feinen Einfluß auf die Einnahme des Múllers an Meßtgeld hat,#0 iſ hierauf bei Beſtimmung des Durchſchnittspreiſes des Meß- getreide Rückſicht genommen) und hiernah der Schfl. Mehl- weizen mit 3 Réthlr. 14 gr.—», der Schfl. Mebkorn mit 3 Rthlr. 4 gr.=— berechnet worden. Vergl. Fol. 36. \[\Nußung der Mahlmühle lt. Berechnung suh A, —_¡Nusung der Oelmühle lt. Berechnung suþ B. ¡—[Nußung der Schneidemühle lt. Berechnung sub C. — Profit vom Mehlhandel, nach Abzug der Land- Profit vom Branntweinbrennen kann niché an- geſeßt werden, da feine Einrichtung dazu vor- Garten- und Gréſerei-, auh Obſtnußung von Mühlenzwangs- Aequivalentgelder, nämlich wiß, halb Michael, halb Oſtern fällig. — von der Gemeinde Doûn- dorf, halb Michael, halb Oſtern fällig. von 4 Múllern, welche Grundſtúcfe in Mahl- Rthlr. lgr.[pf. hlr.\gr.[pf My 2558|21| 6 169 5412 30|—| und Generalacciſe Getreide à— 9 und 59. handen iſt. 15|—|— ohngefähr 1E Acker Ausgaben. 25|——|Fiſchereinußung im Mühlgraben. 122/21] 6) 4 Rthlr. 4 gr.— 34-> 4; uts, 5|10|— ¿wahgSdörfern beſi 1 Néhlr. 16 gr. 2c. \ uts. 2978| 3]—]Sa. der Einnahme. Alles im Vorſtehe Verpachtung “2e, ibid. Fol. 20. Aufgeführte bleibt reſervirt. 221 nnahnie. von ohngefähr 80 Schfl. gr—7 vergl. Fol 19° Land, nach Abzug der +. . von den 5 Häuslern zu Zett- 2c. e. ßen, nämlich; — der Müller zu Groß- ſándau. 2c. nden niché ausdrü>li< ¿ur 222 Rthlr.[gr.|pf. À u Sgabe.: 2—|—|Lohn dem Eſſenkehrer, Fol. 19: 10|——|Fröhnergebühren, bei Bauholz- und Steinfuhren, Bauhanddienſten, Näumung und Aufeiſung des Müßhlgrabens 2c.: 20|——|Beihúlfe beim Aufeiſen der Räder, des Grund- werks 2c., wobei die Fröhner nach$. 16. der Mühlenordnung nicht gebraucht werden dürfen. 6|—|—|\Unterhaltung des Eisgeräthes und Handwerks- zeugs bei ſämmtlichen Mühlen. 9 5|—|— Kleine Reparaturkoſten an. ſämmtlichen Wohn- und Stallgebäuden, excl. der in den Anſchla- gen sub A. B: und C. angeſeßten Repara- turfoſten der Mühlengebgude. —||Jnsgemein, für Schreibematerialien 2c. — Sa. der Ausgabe, abgezogen von 9978| 3|—|Sa. der Einnahme. bleibt 2903| 3|—ſ|Ertrag- A. Berechnung der Mahlmühlennußung, A rte ta D e re nM g. Da die Múhle, nach dem oben Angefühkten, weder Waſ- fermangel, noch, bei gehöriger Behandlung, Mangel an Gâſten hat,\o fann ſehr füglich gerechnet werden,- daß, mit Aus- nahme der Sonn- und Feſttage und einiger Tage zu Repa- raturen und Räumung des Mühlgrabens 2c.„ alle Gânge ſiets im Umtricbe ſtehen. Es werden aber hier 223 70 Sonn- Feſt- und Bußtage und 28 Tage zu Räumung des Múhlgrabens, zu Réparatu- ren, bei Froſt 2c.(ſehr reichlich gerechitet) Sa. 98 Tagé für jeden Gang jährlich in Abzug" gebracht, Übrigens aber die Scheffelzahl des Mahlgetreides, nach! der- oben angegebenen (ebenfalls ſehr billig“gerechneten) Förderung der Mühle, in runden Summen, und die Sorten des Getreides, nah den darüber eingezogenen Erkündigungen,' in Anſaß gebracht. Vid. Fol. 37." sq. Weizen wird außer dem, was die Bäcker mahlen laſſen, wenig zur Mühle gebracht. Korn und Gerſte wird häufig un- ter einander gemahlen. Fol. 16.? Metbgetreide, Kleien, Beutelgelder. Der Müller erhält die 16te Mete, und es wird dieſelbe entweder in natura gegeben, oder nah Verhältniß bezahlt, jedoch, nach Jnhalt des Generalis vom 1ſten Mai 1805., bei Weizen und Korn nicht höher als mit— 6 gr.—. Uecber- dieß bekommt der Müller noch eine halbe-gehaufte Mege Füll- fleien von jedem Schfl. Mahlgut an Weizen oder Korn. Von der Gerſte darf feine Füllkleién! genommen werden. Von einem aus 36 Schfl. beſtehenden* Malze wird ein gehaufter Schfl. Malz und die Ausfülle des Laufts, oder 2 Rthlr. 6 gr.— gegeben. Vid. Mühlenordnung$. 27. 32. und 31. An Beutelgeld iſt, da jet 15ner Beutel gewöhnlich ge- braucht werden, pro Schfl.—— 8 pf. im Durchſchnitt zu rechnen, Fol. 17. und$. 30. und 52. der Mühlenordnung. An Staubmehl iſt L Mese, und an Steinohs T Mete(ohnge- fähr 3X 1b) zu rechnen. Vergl.$, 25. der Mühlenordnung und Generale vom 1ſten Mai 1805. Nthlr. 56 =J AÑ 916 66 80 | y 187 gr. 16 Mühlleute und deren Löhn. In der Múhle ſind ein Mener, ein Großer, ein Klei- ner und ein Gehülfe, und außerdem noh 2 Mägde angeſtellt. Der Mesner erhält die Hälfte des Beutelgeldes. Die übri- gen bekommen das unten angeſeßte Lohn, und ſämmtliché Pet- ſonen die Koſt. Fol, 18. Zufahren und Abholen des Mahlguts. pf. |) Das Mahlgut wird von den Mahlgäſten ſelbt zugefah- ren: und abgeholt, und braucht deshalb kein Geſchirr bei der Mühle gehalten ¿u werden. Foal. 151 Einnahnie. Schrotegeld von‘900 Schfl.— Malz oder 25 ganzen Gebräuden à 36 Schfl. à 2 Rthlr. 6 gr. pro Gebräude. für 37 Schfl. 8 Mb. Schrotausmeße von 600 Schfl. Branntweinſchrot und Viehſchrot, zur Leen Mege(a 22 für 500 Schl.—— Kornausmeße a 3 Rhhlx. 1 gr.— von 8000 Schfl.“Korn zur 16ten Met. für 343 Schfl. 12 Ms. Korn- und Gerſtenge- mang- Ausmeße von 5500 Schfl. Gemang zur 16ten Mete(à 2 Rthlr. 16 gr.—) für 31 Schfl. 4 Ms. Gerſtenausmeße von 500 Schfi. Gerſte zur 16ten Mete à 2 Nthle. 3 gr.— fúr 22 Schfl. 8 M6. Weizenaüsmeße à 3 Nthlr. 14 gr.— von 360 Schfl. Weizen zur 16ten Mege. für 250 Schfl.— Mb. Fúllfleien von 8000 Schfl. Korn à Schfl.> gehaufte Metze à— 18 gr.— Latus,. Rthlr.\gr.[pf.|| 2903| 6] 9|\Transport. 114/14|— für 171 Schfl. 14 Ms. Fúllfleien von 5500 Schfl. Korn- und Gerſtengemenge à— 16 gt.— 6113| 6jfür 11 Schfl. 4 Ms. Füllfleien von 360 Schfl. Weizen à— 14 gr.— Vergl. Fol. 14. und 18," Nota. Von der Gerſte darf nah$. 32. der Müúhlenordnung keine Füllkleien genommen wer- den. 398/21] 4fffür 299 Schfl. 25 M6. Staubmehl von 14360 Schfl. vermahlenem Getreide à E Mete à 1 Nthlr. 8 gr.— 130/21] 3für 149 Schfl. 97 M6. Steinohs von eben- demſelben à E Mete à— 21 gr.— 199/10] 8|\Beutelgeld von 14360 Schfl. vermahlenem Ge- | treide a—— 4 pf. im Durchſchnitt. Nota.‘Die andere Hâlfte des Beutelgeldes er- | Fh hâlt der Metner. Fol. 17.” und 18. | 3753/15] 6||Sa. der Einnahme. Ausgabe. —|—|[—||Der Lohn des Meßner beſteht in der Hälfte des Beutelgeldes und muß derſelbe davon noch et- was an den Großen und Kleinen abgeben. Fol. 18 26|—|—|Lohn des Großen,— 12 gr.— wöchentlich. 26|—|—|-- Kleinen, desgleichen. 26|—|—|-- Gehülfen, desgleichen. 31/ 6|—ſLohn der beiden Mägde in der Mühle, inc]. D Miethgeld. Fol. 18. 380|—|—\für die Koſt der vokſtehenden 6 Perſonen(à Per- ſon im Werth zu 20 Schfl. Roggen). Nota, Der Mestner und dic Burſchen müſſen ſich das Frühſtück zum Theil ſelbſt beſorgen, Fol. 17, 489] 6|—||Latus. Zweiter Theil. P 226 Rthlr. ASI o =I [2] gr, 6 18 — Transport. und es iſ bei der Mühle keine Wirthſchaft vorhanden. zu Unterhaltung der 6 Mahlgänge im gehenden und treibenden Zeug, auf einen Gang 62 Rthly. 19 gr.— gerechnet, nämlich.(Vergl. Anleit. z. Fertigung d. Ertragsanſchläge$. 131.) 4 Nthlx. 4 gr. 6 pf. Hälfte der Koſten eines Läufers 26“ hoch, Z Elle im Diameter, welcher 8 Réthlr. 3 gr.— foſtet und 2 Jahre dauert. Vergl. Fol. 18." Nota. Die abgemahlenen Läufer werden zu Bo- denſteinen verwendet. 3-6- Beuteltuh- Zu Beuteln. Das Stück 15ner Beutel- tuch, welches. 5 Beutel giebt, zu 5 NRthlr. 16 gr. — gerechnet. Fol. 18.° —- Unterhaltung und Abnuß des übrigen Beutelwerts (Beutelfaſten, Riemwerk, Vortücher 2c.) =- Unterhaltung und Abnuß >> Ny = e] “a c e 16A Si des ſämmtlichen Eiſenwerkts = 60 6 Eiſen à— 4-gr.—). Fol. 16. 30—-=- Unterhaltung und Abnußz des ſännitlichen gehenden u. treibenden Zeugs, incl. Gerinne 2c. Vergl. Fol, 18. und 25, Latus. 227 —||Transport. 9 Rthlr.— gr.— pf. für Zeugſchmiere und Beleuchtung. 1 20-—- Unterhaltung des klei- nen Mühlengeräths* fan Sieben, Mulden, Beſen, Schaufeln, Aufſchüttefäſ- ſern 2c. uts. Unterhaltung und Abnuß des Haus- und Wikrth- ſchaft8geräths, nämlich: 2 Rthlr. 18 gr.— pf. für Schloſſerarbeit an Schlöſſern, Bändern 2c. à Gefindeperſon 11 gr. 3 e 12-—- für Tiſchlerarbeit zu Un- terhaltung des Haus- und Wirthſchaftsgeräths, pro Geſindeperſon—14 gr.—. 12-—- für Töpferwaaren und Un- terhaltung der Oefen, à Geſindeperſon— 22 gr.— l> 20 2—- Unterhaltung und Abnus des Bodengeräths, an Sie- ben, Schaufeln, Fegen 2c. 2 2 18-=_=- Unterhaltung und Abnut des übrigen Haus- und Wirthſchaftsgeräths, an Kupfer- Blech- Meſſing- Glas- und Holzwaaren à Perſon— 11 gr.— 4 2— 2—- Unkterhaltung''und Abnus des Bett- und LeinenzeugE à Perſon— 16 gr.— [231 vw Transport. für 19 Klaftern Zelliges weiches Holz a 4 Rthlr. 4 gr.—(Fol. 25.) nämlich: 5 Klaftern zu Heizung“ der Wohnſtube des Pach- ters, oder, vielmehr des Wirthſchafts- geſinde. - zum Kochen und Backen für 6 Geſin- 3- deperſonen à> Klftr. 3- desgleichen zum Waſchen 2c. 8«+ zur'Heizung der Mahlmühlenfeiſte(Tag und Nacht). \ uts, fúr Licht und. Oel zu Geleuchte in der Wirth- ſchaftsgeſindeſtube, desgl. in der Küche, beim Backen und Waſchen 2c. Tagelohn- für häusliche Arbeiten in der Múßhle, Holzſpalten, Arbeiten auf den Böden, Beihulfe beim Waſchen, Scheuern,-Aushülfe in der Mühle 2c. für wandernde-Mühlburſche- täglich— 6 gr.— gerechnet. Vergl. Fol. 19.2? Insgemein, für kleine Wirthſchaftsausgaben, für Seife, Sand, Stroh, Dochte in die Lam- pen, Arzneien fürs Geſinde, Graupenmacher- lohn 2c., Chauſſeegeld 2c. _—_ Kleine Reparaturkoſten an den Land und Waſſer- gebäuden der Mahlmühle. Zinſen à 6 pro Cent von einem, in dem Müh- len- Super- Jnventario ſie>enden Capital von ohngefähr 300 Rthlr.——(Schiff und Geſchirr iſ bei der Múhle nicht nôthig). Zinſen à 8 pro Cent von einem Betriebs- Ca- pital von ohngefähr 250 Rthly.—(Stein- M ¡Latug 4 Nthlr.[gr.[pf.| 1194/18]—|Transport. und Schirrholzvorräthe. Jm YJuventario i nur etwas vorhanden). 1194/18|—||Sa. der Ausgaben abgezogen von 3753|15| 68a. der Einnahme, bleibt; ;|Neine Nußung. e) [D n [0 o) èo _= L=) B. Berechnung der Oelmúhlénnußung. Art der Berechnung. Die Mühle geht gewöhnlich ein halbes Jahr, vom Monat Auguſt bis Oſtern oder Pfingſten, Fol. 17° Es i aber hier bloß angenommen, daß dieſelbe 20 Wochen im Gange ſey, und in der Woche nur 5- Tage,(weil dann immer wie- der etwas zu repariren iſ), alſo 100 Tage. Täglich wird, nah Fol. 17° und 15., wenigſtens 1 Tonne Oel oder 4E Schfl. Rübſen geſchlagen. In 100 Tagen alſo 450 Schfl. oder 100 Tonnen. Fol. 38, Art der Benutzung, Gewöhnlich wird kein Oel für Geld geſchlagen, ſondern für den Saamen ſogleich Oel gegeben. Fol. r7.° Die Múhle hat auch den Verkauf des Oels in Kannen, Vid. Fol. 1g.° und alten Anſchlag. Beſorgung. Die Mühle wird von einem Oelſchlägex beſorgt, welcher, außer Wohnung und Koſt, das unten angegebene Lohn erhâlt. Î, — D 24,0 CAU Einnahme. für 100 Tonnen Oel(die Tonne= 110 Kan- nen a 34 Nthlr.——), wobei ſchon darauf Rúckſicht genommen worden, daß das Oel größ- tentheils im Einzelnen verkauft wird. für‘120 Scho> Oelkuchen, pro Schfl. 16 Stück, oder pro Tonne 1 Scho> 12 Stü à 2 Nthlr. 12 gr.— FOE 15718 Sa. der Einnahme. Ausgabe. ger a— 16 gr.—. Fol. 15. Koſt dem Oelſchläger auf 26 Wochen(= 10 Schfl. Roggen). für 5 Klaftern Holz zu Heizung der Oelmühlen- feiſte à 4 Rthlr. 4 gr.—. Fol. 25. für Holz und Braunkohlen zu Heizung des Wär- meofens. Fol, 15.° zu Unterhaltung des ſämmtlichen gehenden und treibenden Zeugs, der Preßformen, Haar- Tü- cher Zurichtekaſten 2c. Beitrag zu Unterhaltung des Haus- und Wirth- ſchaftsgeräths. Beleuchtung in der Oelmühle. Acciſe, vom Schfl. Rübſen— 1 gr.—; und vom Thaler Oel—— 9 pf. Kleine Reparaturkoſten an den Oelmühlengebäu- den. y Zinſen von dem in den Oelgeräthſchaften ſtec>en- den Capital von ohngefähr 100 Rthlr.==— à 6 pro Cent.; Latus. Transport. 80|—|—ſ|Zinſen von einem Betriebs-Capital von 1000 Nthlr.—— à 8 pro Cent. 3530|22|—||Sa. der Ausgabe. bleibt: 169] 2/—/Ertrag. C. Berechnung der Schneidemüúhlennußung. At oer Me re dn ng: Die Schneidemühle iſt jährlich ohngefähr ein halbes Jahr im Gange, gewöhnlich von Faſtnachten bis Michaelis, alfo, mit AusSnahme- der 35 Feiertage und 14 Tage zur Reparatur, 133 Tage. Jm Nachſtehenden iſ nun gerechnet, daß täglich nur 1 Nthlr.—— verdient oder‘3 weiche 6ellige Klöger à 16“ ſtarf, oder 1 harter dergleichen geſchaitten werden faun. Vi ol TATO: 10, UND: 28 Beſorgung. Die Mühle wird durch einen beſondern Schneidemúller beſorgt, und erhalt- derſelbe den unten 3, gegebenen Lohn, die Koſt und die Sägeſpäne. Rthlr.[gr.[pf. Einnahme. 133]—[—ſfür 133 Tage, Breter, Latten 2c. zu ſchneiden; S.| P-| Ss. Ausgabe. 26 Lohn dem Schneidemüller, wöchentlich 1 Rthlr. a E dr.— PE J——THatus. Transport. Koſt demſelben(= 10 Schfl. Roggen) Unterhaltung des gehenden, treibenden und zie- henden Zeugs, incl. Waſſerrad, Gerinne, |P Tage 2c i Beitrag zu Unterhaltung des Haus- und Wirth- ſchafts8geräthe. Kleine Reparaturkoſten an dem Sägemühlenge- bäude. Sa. der Ausgabe, bleibt: Ertrag. Zu Pag. 232, A. | o ra tt| aus den/: i tit- f}‘ e i|.- i Ie SGS. Tr c giMexrxv Y| a : des th- Y| |;: Kamm ts A. Jes|; de anno 11781. bigs 1803. incl. und de anno 1807. bis 1816. incl. N —S—————=-— e EEE E= zs ts= AREA bis Seierl Beſtand bei der Schur. Summa, Wolle. Stein|Wolipreiſe. Abgang.| Be œauf li C> e TI 0A Z P3= Jahr. Schafe. I| Hammel. Schafe.|Lämmer.|} Schaf- Lamm-|Schafe.|Lämmer.|pro Stein. Schafe. Hammel o L| Schafe.| Hammel. s - e. B| Á 2 e e-. i.==. s== wt 4..=..;= alte| eic. ljähr.| heur.| alte\zeit. life! heur} goſcoren.„1 Steinb[Stein 16| Stu.| CŒWE. 1thlr.| gr. 1 S[S4 2218|S(:S2 S| Z| e MS|< T= 2 z V1| E| i EEE Ee 11 ZS ;+——E——= 1781 451|—| 125] 124| 333|— 1102] 118| 1011| 242 941124 2 14} 105| 96 6 Ur PAIE 2 2 n l=] 4} 474 4782 350} 123| 1413| 128“|| 246| 91|404| 131| 1022| 259| 12]— 2= 10 1293 BUE a IR LAT 4M| 2 EN 2 STT SN PETE 169 1783. 382] 118} 125} 132|| 253] 114/128] 130| 1123| 261 97] UB 0o) 105| 10d S|—14| 4|—| 6/11/10} 2 2 37 4100 Tl M 102)—| 4 24 219 1784 371| 125| 122| 141‘| 247| 126|426|(20| 1117| 259|} 104117 4(15 105| 172 3 TST R2 11010|= 4 25|| 150 5|=| WN 1181 9) C116}(319 1785 336| 104| 123/ 119|} 246] 168|#06| 102| 1023| 221 STT TAL(6 113 1 8— 11010) 2112180[2 2 3| 1103| 6|— 124 1|—| 1} 248 1786 320] 118] 111] 110| 213| 104|"99| 131 965| 241 A| ELP: 107 60 S|—11/ 3] 214 6/5 S3 751 2|— 80) 2|—| 6} 168 4 1787 357] 101 101| 127| 233}-95]415| 134| 1602| 261 9|] 1 2 i1| 260 7 BEM CA 3102122 91 4 41-94 21] 2-498 41788 346| 98] 149] 128|| 231| 106/130] 120|| 1030| 248 98} 81[1 107| 164 1 180 41201 316—=} 2} 105 51] 141 1031 8—[8|/-233 1789 3321. 107| 111 129|} 236| 115/112| 127| 1013| 256|} 105| 16} 2(16) 95/ 102 8 6 121— 214 9 n| 2 1725) 84] 31 6AM— TT#19) 217 1790 343| 106] 122| 126|| 230| 109 115] 134|| 1027| 260} 119|—| 2| 12 83| 104 8 8 115 11472 9I—| 1 3 25| 196] 2|—|— 129—| 5/5 337|| 1791 238| 116| 120] 127|| 201} t11/126| t11| 914| 232 9710 LAS 2; 192 S| mo Æ 4 2&2 SR| 24 1 2 59D PTT 1.91226 4792 2941| 107] 102] 119|} 181| 118 97| 125| 896.| 244|} 101|— 3 7 8| 68 9|— 64 8413]: 1 52$[2 6—|—| 6} 34 4|—| 8|} 173 4 41793 339! 99! 109/ 127! 200!-, 951 112] 133| 954| 260} 115 20 3|— 82 86 10|— 9I— 1/4 5 UA| 2 Z 11415) 10| 90—| 2151 2664 1794 326] 108| 120] 146|| 200| 109 125| 15| 988| 267 11174 7 3>>L 89 9 6 41 41 1—| 414 5 3 151 88 E oN— 51 T2 | 1795 34t} 112] 108] 130|| 203| 114] 140] 143|} 1018| 273| 113| 11/4 3 9| 168 10 20 54 12 4158| 2 i 1 1481 L1— 10129 6|—| 6| 300 e+796 328| 104 120| 129|} 190| 133} 136] 128| 1611| 257| 144|— 4 5 84| 64 2=] 41 307 11 141M|_3 20374408}$| 6 1098 F= 13 1238 1797 336| 106] 120] 126||.203| 120} 120] 151| 1005 277| 110| 11 4 6 9(69 11|— T1410 7100| 6 ZM 2 115) 3I—| 5 98} 9.—| 4|} 234 4798 333! 116! 116] 133|| 218! 106} 138] 133|| 1027| 266} 109 5 S3 L 95 68 13— 20|—| 4| 26 4141 28) C 9==| 311000—| 71 5} 214 Î 1799 330| 112] 104] 147| 220] 127] 100| 125 993 272 1 1081 4 2| 19 9x| 108 12|—| 16: MAP, 6! M4 5 3510 121—| 13 931 0|—| 8 257 4800 345] 85} 134] 122| 248] 78/4108} 143 962 265 98 11 1 7 9Î 476 2-16 22 5 3 5 3 3 8 7 45 N 6 1 SOIE e 1 EA 210 ï 1804 294 120| 109! 116| 2311 94| 113| 137| 961/| 253 98'| 19] 2 1 951126 13|.— o 01S 61 SS 5 1. 221 660 4 1— BP 104 61 216 193 1802 346] 4103/ 106} 146| 2415| 99| 122} 124| 991| 270 f 111] 5) 3|f— 9 90 6—|—[10|5|41 3i=—| 9 4| 1 97 97 2 P2991 9|—| 8}.236 1803 342" 961 126 140* M2513 4103| 148© 992/288" 10687 3‘17 97 m4 12—— i— O MA——|—— ||: N T i|/; Duſhaite|||—| al 1002| 209 1 10ER. A418 Sf 4116 110 Þ M ugs Ca E== 1-0——[—|—|_226 4- 4 y“S5|- 228 i 1 1 Nota. Der Preis der Lammwolie iſ ſtets dîe Hälfte des Preiſes der Schafwolle geweſen. Uebrigen noch zu bemerken„ daß nicht immer alle beï der Schur vorhanden geweſene Lämmer geſchoren wurden. Stähre zur Zucht ſind in dieſen: Jahren noch. nicht verkauft worden.— Die Fütterung der Schafe beſtand gemeinjährig in 60 immer zugencmmen. s 09 trs rT i î / bis 1000 Etur. Heu und 100. Schfl. Hafer, excl, Futterſtroh;|- Sowohl die Heu- als Körnerfütterung hat gegen Ende diefes Zeitraums |:| LO/ i i 7' FS Beſtand bei der Schur. Summa. Wälle. pro Stein.\Wollpreiſe. H Abgang.|_ Jahr.| Schafe.| Hammel.|Schafe.| Lämmer.| Schaf-| Lamm-|Schafe.| Lämmer.|pro Stein.|| Schafe. Hammel. E Ï alte. zeit.| jähr. heur.| alte. zeit.| jähr. heur.| geſchoren. Stein| 1b Stein| b| Stúe>.| Stú>.|| thlr.| gr. E I| S LT ë| S| S# z 26# ë aD: sf RE=== M 1807 347| 89] 110] 134 181 76 s86l 124 889 258| 100| 10} 2 5 8E 1152 21 ue 18 4| 13| 13 8 1| 11 3 GF: 5 133 1808| 368] 105] 103] 127| 187| 85) 103| 125| 1051| 232| 116|— 2|—| Sl 116| 26|— te TR S2 5| 197hincL 10 Stähre/ 1809 362} 100j 114| 127 194} 93 120 124 i 983 251| 108 16; 2 10 92;| 1027 21 o 10 3 1 5 5 FF 1 6 27 SS. 22M#8* 1810|| 320] 108] 112] 231|| 214/ 108] 115| 115 977| 246| 106| 1 3| 2} 9; 792) 28|— m2 MAT 5a 4 ce 2s) 7 4— 7 aul—| glue 7 41811 337| 1098| 120 124 238} 100]/ 104} 140 1007 264| 116| 20| 3— 8 S8 j TO T. 1 2 3 3 2 á4 5 2 9101 4|—|9&4| 10 e 81224-= 8- 41812 329| 4145| 113| 148 253| 92! 126 126| 1028 274| 121 43 to 87 79F BO 14 2| 14 4 5 41 14 2 43 109} 4|— M5 1071 ES 10| 252-.45- 4813||-322] 107| 145] 112| 233! 115] 100]#419 992| 231| 101. 2 2|—} 94 15524—| 92 5s 4 as 6! 5) 5 uo 21— 2| 158] 23|—|} 22|| 355: 1814 301| 91/1 82] 130£77] 69] 84| 119 804. 249 98 6:2 15 87 922 AE 8 S1 TRE 4 3 2 9 1 3 10} 2—| 7 Te 4 2 30 E E 4815 399|.77| 147} 181 262! 80]#07 144 4042 325 125 173 4 87 102# 23 0E 6 WS P6 5 4 34-3 2 27 TEA—"4 ZHS 9 133 E 1816|| 382] 86] 165] 132| 316| 90 Kr 140| 1460 I A M> Tol oA 21 E M LE 11=| Dt l=|—| TM 5] o lte ts] 2| ll 82| 97| 23| 14||—|— E—|—|=l—|— 320=—[—|—=——{|— 11925 Nota, Der Preis der Lammroolle iſt auh in dieſen Jahren gewöhnlih noh die Hälfte des Schafwollpreiſes geweſen.-Neuerlich iſt jezoh die Lammwolle ſtets. weit niedriger bezahlt worden,— Jn dieſem Zeitraume find. immer einige Stähre zur Zucht° M verkauft worden,— Es ſind jährlich gegen 1000 Etnr, Heu und 100 bis 150 Schſl. Hafer vcrfüttert worden,|; Zu Pag. 232. BD. :: E i LL Ct; |;: aus den e.':= fi 5 e.. i SS 4— SS SS are egiſ ern 4 |:; des i |\ | KalMmerguts BB.(«+ | dé anno 1801. bis 1812. incl. |= D- rr———————————————————————————————————— | I HE 5: i | Beſtand bei| Quantität, Preis R A Im Laufe des| Es ſind Es ſind verfüttert worden Total-Betrag der |;“ber o: and| wachs Iahres Al, Í: Schäferei-|Ausgaben, S Jahr. LA find davn im Ganzen an: fs: nußzung,|[exc]. Getreide Bemerkungen || Schur,|| geſchorenen|Schafwolle.| Lammwolle.ſam er\ im| ver-| ge- cre- crepirt pro incl. der An-| Kartoffelu, ús |:: ſten Ja-| Früh-| kauft|chlach-| pirt.: Getreide Salz. theile des|Salz,Schäfer-—— |;| Schaf-|Lamm- pro Stein.|pro Stein.) nuar.| linge.| wor-| tet. Cent. Y e Schäfers.|| deputat, Heu Erläuterungen. 2: E wolle.| wolle.|} den.: Korn.| Gerſte.| Hafer.| Vien.‘ und Stroh: E| Se Läm-| Stein. Stein.“| thtr.| gr.| thtr.| gr.|\Shafe.| Lämmer.|Stüct.| Stück. Stück. Schſl.|Ms.(Sl.[Ms|Schfl.| Ms.|Sq.| Ms.|Scypi.| Ms.| thte. gr. jp. tht. jar. jf | 1801|| 1000| 187| 126| 4 165116 O C018) 187 1225| 7 23 155 3|— 8s|—[1471212|—|} 8[12|} 3025/11] 2 5471910} Die ſummariſh aufgeführ- |-: ten Ausgaben beſtehen in den | 1802 920| 290| 119| 6 20|—| 8| 20 940] 300| 238| 21| 35 2s 10|— 8| 81177| 8 8/8 9 112| 3562| 5/25 58716] 7|Schäferantheilen, Aufwand für |::; zugekauftes Stroh, Leinkuchen |/ 41803 920| 234| 115] 55 12712| 11|— 955| 263| 182| 20| 35 24x—|—| 12 8| 208|— 6/8 8s| 4 4043/18|—| 72714} 3c., Lohn fürs Hâä>ſelſchnei- È i: den, Aufwand für angeſcha|-\ 1804 940| 227 108| 6 26|— 13|— 972| 241 2361-17 52| 43—_—|—|— 115[148[15 8 112 10|—| 4081/10/37 878| 5|7Z|tes Schafvieh und Stähre, ;| Schwemmer- und Scheerer- 1805 900| 231| 111] 5 28|—| 12|— 935| 248 1164| 21| 71 6—|—|121— 1123| 4 71 8 M1 4h 4048| 8! 6 692118/ 1lohn, Wollband, Transport- i E koſten der Wolle, Arznei und 1806 900| 192 934 3 2642 4 13 6 935| 235 160| 41 62 5F—|— 20|—| 209 2 5 4 14 8 3952|—|83 79712] 2\Unterhaltung des Schäfereige- | i;: râths. Das Merzvieh iſt in | 41807 880| 192| 101| 4 27|J— 113| 12 907] 198|| 107| 39| 40 3;—|—| 19|— 1197 1 4| 101 4 9 4|} 3184/17) 5 586/17| 7\\dieſen Jahren mit— 16 gr,- | i: KS|;— bis 3 Rthlr. 12"gr.—, |: 1808 900| 279| 103| 8 341 1416 145 420 931) 294 1 1291-31|) 12 1 2|— 4|—1B|— 12|— 714} 3989/15—| 659 1[10}oder im Durchſchnitt mit‘2 :: y< Rthlr. 4 gr.— verkauft wor- 1809 900| 230 11045 27=} 134 12 1053] 238 317] 80 43 37 31 41 341 41 96[12 FI L= 12|— 5360| 4-8 1128} 5] 7 ben. Uebrigens find“ jährlich [4 Z: z y ¿ im Durchſchnitt j: 1810 800| 272} 9865 34|— 117|— 901| 260| 173| 398| 54 Arz 9—| 34— 175|— 17 8} 15 1—| 4434| 8] 5} 1093/10} 5/45 St. Zuchtſtähre à 10 Rthlr. SE x E: y z! s:: y und 1811 794| 252| NT OIT 225 TI CE 14 T0 001 STO TCS 268 94 C 27417] 246= Zuchtſchafe& 4 Rehte. fu 18| 20|— 8|— j;; i 75806 2\— 1 18 gr. « 1812 833| 266 i 9461-236 1147| S8 259 27 W141 1416|— 1226|— 6G TEN WFS) A 999/13] 9 verkauft, dagegen aber in den -:= 12 Jahren 19 pai aine HE: j|: y z Z aus denköniglichèn“ Stamüt: Durchſchnitt.} 890| 238| 10753] 5 1.24| 20| 12| 12 A 245 A 34} 8977 37 4 164-17| LEL 1 9[—} 10| 1} 3790/16|—|}| 74718|—|{äfereien Hs angekauft i S[ivorden./ 1195 In den lebten 4 Jahrèn find auch jährlih etwas Kartoffeln :: gefüttert worden. 4 ß::: Der Schafmeiſter hat den y; 14ten Theil der Nubung, trägt aber auch den 14ten Theil zu den Ausgaben bei. Der Mei- ſterkneht bekommt den'34ſen Theil, der Hammelknecht den Aoſten, und der Läâmmerknecht den 60ſten Theil der Nubung. 5 Zu den Ausgaben tragen die: Knechte aber uichts bei. Im Jahre 1813. hat dieſe Schäferei außerordentlih ge- litten, ſo daß ein“ faſt ganz neuer Stamm angeſchafft wer- den mußte, il/ / j Die Reſultate dieſer Extracte ſind kürzlich folgende: Es find im Durchſchnitt auf den Stein Schafwolle geſchoren ivorden 8X Schafe. auf den Stein Lammwolle geſchoren worden 41F Schafe, oder pro Stü altes Vieh im Durchſchnitt 2F 1b gewaſchene Wolle. Der Abgang betrug im Durchſchnitt, incl. dex crepirten Lämmer, 3F pro Cent excl. der crepi irten Lämmer 3-5 pro Cent. Der Rohértrag betrug pro Stük 332 Rthlr.——, und es if dabei für die in die-Wirth ſchaft geſchlachteten Stücke noch nichts gerechnet. Rechnet man zu der ſummariſch angegebenen Ausgabe noh unter Berückſichtigung der. in die Wirthſchaft geſchlachte- ten und nicht" in Einnahme ſtehenden„Schafe, für Getreide, Kartoffeln, Salz und Schäferdeputäte ohngefähr 650. Réehlx. —— hinzu, ſo bleibt 2392 Rthlr, 22 gr.— Reinertrag (Pachtgeld für die Schäferei), oder pro Stück 242 Réthlr.——y worunter jedoch no< dér Werth des Heues, die Unteëhagl- tungsfoſten der Gebäude, die Zinſen des Inventarü, des Be- triebs- Capitals, und dés Anlage- Capitals der Gebäude mit begriffen ſind. Dex Werth des verfütterten Heués iſt immer auf 675 Réhlyi——, Die jähtlichen Unterhaltungsfoſten der Gebäude auf 50 2——, Die Zinſen des JInventarii an- Vieh, Gerthe 2c. von 5000 Rthlx-—=— â 6 pro Cent auf 300 5 R— Die Zinſen von einem Betriebs-Ca- pitale von etwa 600 Rthlr.—— à 8 pro Cent auf 48 Rthlr.——, und} die Zinſen von dem in den Gebäu- den ſte>enden Anlage- Capital à 5000 Rthlr.——(Schôäfereién) a‘6 pro Cent auf 300-—=, Summa.-1373 Nthlk.—— zu bere