— 5 5 2 2 2 — —— A —*—„f Ueber Teich fischerei. Von Friedrich Teichmann, praktischem Landwirthe. IB. ruf D. E. ai leEN 15 ke Leipzig, 1812. Bei Wilhelm Engelmann. Die Erfahrung ist die Wahcheit selbst; die daraus gefolgerten Konsequenzen dessen, der uns die Erfah— rung mittheilt, sind bloße Muthmaßungen, die wir annehmen oder verwerfen können nach unserm Belieben. A. Moung. S And sied derl suche raus fah⸗ e wle eben, Vorrede. Sehr oft haben junge Leute, die sich der Landwirthschaft widmen, in den Jahren, wo sie die zu diesem ausgebreiteten Fache erfor⸗ derlichen praktischen Kenntnisse zu erlangen suchen, gerade keine Gelegenheit, über Teich⸗ fischerei Kenntnisse einzusammeln. Denn diese Branche fehlt in manchen Gegenden und bei manchen Gütern ganz, oder ist ee nur sehr unvollkommen und mangelhaft vor— handen. Da es aber auch nicht an Gütern fehlt, wo die Teichfischerei ein wichtiges Object ausmacht„ und angehende Landwirthe nicht wissen können, ob sie in der Folge Wirthschaften zu dirigiren bekommen, mit denen Teichfischereien verbunden sind, so ist ihnen sehr anzurathen, daß sie sich frü— her, als dieser Fall eintritt, die nöthigen Kenntnisse davon verschaffen, weil sonst ohne Vorkenntnisse viele Fehler vorfallen können. Ohne praktische Ausübung kann auch das Fach der Fischerei nur unvollkommen fal — ů ͤ ˙ u— A vor⸗ studirt werden; indessen ist es unläugbar, 1 ültern daß durch das aufmerksame Lesen dahin ö tiges einschlagender Schriften sehr zweckmäßig birthe vorgearbeitet wird, und die Anfänger da⸗ Folge durch eine Uebersicht des Ganzen erhalten. mit Was an dem einen oder dem andern Orte „ so von dem Gefundenen anwendbar ist, kann fr dann bald unterschieden werden. igen senst Diese Beiträge werden vielleicht eher fallen als die größern und umfassendern Schriften über Teichfischerei gelesen, und es sollte aach mich freuen, wenn Anfänger dadurch Lust men bekämen, auf dem betretenem Wege weiter mee zu gehen, und in der Folge für dieses Fach gebildet würden. Sollten Männer von Erfahrung diese Schrift des Lesens würdigen, so kann es nicht anders kommen, als daß sie auf vie⸗ les stoßen werden, was sie schon wußten. Mancher geringfügige Umstand mußte ange⸗ führt werden, um nur einigermaßen voll⸗ ständig zu seyn, weil ich zunächst für An⸗ fänger schrieb. Wenn nur immer die auf⸗ gestellten Sätze mit den Erfahrungen, welche andere machten, übereinstimmen, so bin ich zufrieden. enden iber g feng in Dr. ieses Ueber die Anlegung neuer Teiche habe ich zur Zeit selbst noch keine Erfahrungen ein⸗ sammeln können, und ich konnte daher auch über diesen Gegenstand nichts sagen. Ueber⸗ dies fehlt es in Schriften dazu nicht an Anweisungen, und dann kommt dies auch selten vor; wenigstens würden junge Leute dabei nicht zu Rathe gezogen werden. Was die Naturgeschichte der vorkom⸗ menden Fischarten betrifft, so habe ich dar⸗ über absichtlich nur wenig erwähnt, da die⸗ jenigen, welche darüber mehr wissen wollen, in Dr. Blochs ökonomischer Naturgeschichte der Fische Deutschlands und andern natur— historischen Schriften ihre Wißbegierde be— friedigen können. Nun glaube ich es meinen Lesern schul— dig zu seyn, noch kürzlich etwas über die Entstehung dieser kleinen Schrift zu sagen. Im Jahre 1796 pachtete mein Vater, Johann Friedrich Teichmann, die mit einan⸗ der verbundenen Rittergüter Frohburg und Klein⸗Eschefeld in Sachsen, zu welchen unter andern auch eine nicht unbeträchtliche Teichsischerei gehort. Nach dessen Ableben, ein für mich und die Meinigen so unerwar⸗ tetes, als höchst trauriges Ereigniß, welches Wuths ts kan de 0 aun ge J Ig es wendur mir de fahrung eln. satur⸗ be⸗ im Jahre 1803 erfolgte, lag ein Theil der Sorgen, welche mit der Führung einer Wirthschaft verbunden sind, auf mir, und es kam mir wohl zu statten, daß ich unter der väterlichen Leitung schon einigermaßen zum Landwirthe gebildet worden war. Ei⸗ nige Jahre, bis zum Ablauf der Pachtzeit, lag es mir ob, unter andern auch die Fischerei zu besorgen, wobei ich die Grund— sätze meines Vaters nach Kräften in An— wendung zu bringen suchte, und es sehlte mir daher nicht an Gelegenheit, neue Er— fahrungen über diesen Gegenstand einzusam⸗ meln. Nach dem Ende der Pachtzeit habe ich bis jetzt, theils weil die Zeitumstände ein größeres Unternehmen so wenig begün⸗ stigten, theils auch, weil es mir an Kanä⸗ len fehlte, nur einer kleinen Eigenthums⸗ wirthschaft, in Gemeinschaft mit meinem Bruder, vorgestanden. Es blieb mir daher manche Stunde zur freien Anwendung übrig, welche ich zum Theil mit dem Niederschreiben gemachter Erfahrungen ausfüllte. Auf diese Weise entstanden mehrere Aufsätze, von de⸗ nen einige in ökonomischen Zeitschriften auf⸗ genommen worden sind. Diejenigen über Teichfischerei erscheinen hier beisammen in einer kleinen Schrift. Aus folgenden Grün⸗ eu fete vulle sandwikt einem g Keen wen iber wälen. küngn, ic zun schfen Hern ge Haben. heniger stände egün⸗ Nanä⸗ ums: einem daher brig, eiben diese n de⸗ auf⸗ über in rün⸗ me den habe ich sie keiner Zeitschrift einverleiben wollen. 1) Die Teichfischerei interessirt viele Landwirthe entweder gar nicht, oder nur in einem geringen Grade, und diese Klasse von Lesern würde es ungern gesehen haben, wenn mehrere Hefte mit einer Abhandlung über diesen Gegenstand angefüllt worden wären. 2) Die Erfahrungen und Bemer⸗ kungen, welche ich mittheilen kann, habe ich zunächst für Angehende bestimmt, Zeit⸗ schriften Wenden aber größtentheils von Män⸗ nern gelesen, die selbst Erfahrungen gemacht haben. 3) Diese Aufsätze stehen mehr oder weniger mit einander in Verbindung, und —„— es schien mir daher unzweckmäßig, sie ge⸗ trennt erscheinen zu lassen. Ich schließe mit dem Wunsche, daß ich die Absicht, welche ich bei dem Ausarbeiten dieser kleinen Schrift hatte, erreichen und angehende Landwirthe hier einige Belehrnn⸗ gen finden möchten. Inm Anfange des Jahres 1812. Der Verfasser. e ge⸗ f ich beiten und henn⸗ . Inhaltsanzeige. Erste Abtheilung. Kenntniß und Bestimmung der Teiche. Erster Abschnitt. Lage und Beschass enheit der Teiche überhaufßt S. 1 S.— fade, Su. le., ee. 1 Ae ed 5 2 5„„ bee.. 4, e 1 Vergl.. ede fe 29 Mit! welchem 1 Auel ber müffen 55 ud. die Teiche angefüllt werden? ele. E 5, fe ed eee, ger 22 3) Bestandtheile des Bodens und Beschaffen— ö heit der Oberflähe„ 7 he 7 e be. 5.. N 5 0 2 0 G 3 0 Tiefe der Tesche 0 ee 22 2.— ee, e. 50 A 7 0 der Teiche e, mee 7 4 1.—————— 1 8 10 bee, 4 5% AAeu ee, g 2 e . XIV— 7177 ai 177 0 fe 9 f%, f 3 Ab schnitt. ue 22 6 7 u,. 2 722 2.7 7% e eiu e e 46. fade, Ein w und Dh een. e 80 inshe 2 5 66 b N——* 7. Fg 5 15 dbondere. 25 N. 22 fe. hee , 4 S„5 170 f . 5 2 2 ä 8 60 1 5, e eg. e, e. 5525 2 ,. e 15 1 e L 55. e. aar, 7 5 2 25 2 4 27 1 lll 2 dauptteiche 77. 2. A. 5 7 1, 2., 22 7 75 60 „ 1114——= c— 5 4(4 ae r. 22 Wh 92. e. 64% de . 7,4. 2 Ce, fa.,. ZA. e e 7 Vf. 2. 5 0 e ee 5 5 7 Zweite Abtheilung. 4 Ke Das Wesentliche der Teichfischerei.* 1 51 * 4 4 77 e gde e eee, Anfullung der Teiche 5 t Baseet⸗ S. e- 5. 5 5 d. 725 72 5. 4. e. A, e 242 el, Hes 4.... ge 4 451.. 20 f. 1 5 5 e*. ul.. 8 2 5 74 ö 7 75 52% 2. e e. 1 5 25.. ee. 2. helle ue e 8 155 5 9 Bese 1 g der, dee 42 1 e e 778. 7. 2 e.. e e. 1 4 eugun der a 4. ee 85 gung, g ee. 1. e. 14 0 2755 8 e 2 75 1 955. Site ab. Weg dr 5 5 5.*— 1K.. 5 trecktei 7. 5 47 8.4&. 0 0 55 22 7 5 5 5 2, iche, 5 e 72575 2 U * 2 „e, Ln 7 27 7 0 55 e 24 5 75 2 4 422 745 eee 0 2 5 255 Besezung⸗ det Hauptteiche ee 5 125 2—— 1. 90 Znziehung einiger anderer Fischarten. 68, 2 2. 5 * , 8. . a 4. ue, 7 2 6. ze,* 0 α⏑ ν 44 74 l. 5 N 2 a. 7 9. + 5 4. 0 i 15 Ae b A le ett, e, del, Cee 3 ße, e Ee u., 7 7 4 7, 2 4 1 2. 9 4 N. 2 3 ee 4„ 2. e, e zel ee. 6. e e ee„ J ch, 4 0 9. 72 7 4. 7 a 7 5 4 7 al, be eg, ee 1 2 ee. Belege ee, Au, kcceuee 7 7 5 2 1 q,, b. 9 22, 5 1.* 2 bau 2 LM, he e e 22 ge, f e x., ee. e e. 5 7. 2 5 75 4 2 . 2 7 e,, 22 2 e 2 42 5 75 2. 22 5. ebe, a., e. ee, le, e, e, „S. 2% e,, ee e 25 He., ge, A . K e. auge, 4 ele, au, lei A, e, l.. uc, N el Abet. ee,. e 10 5 11 ue ec, e. A, 22. el.. 1 ee ee, e,, chose lac e„„ 4 r, 4„ 4„. 2 2 E ee Ae.,, 7 ,,,, 4e ge,.. 7 7 72 4 5 ee. ec e., e, e, 76 J. 2, 7 eee. He We.* 775, 4 2 AA 2 40 2. e,. — Ae,, ee 4, 2 e., ee , 6 4, 5 4. 2. ee l. be,. 7. de 2.. ef. eue, 8. . 2 4. Fee,. g el 7 fe ee, ee. cage Chah, 2 Ke. 2 2 5 fh, e. e. 4 L. , e e, e, e,. 8 722 2. le, bee.,, eee, 22 5.„„ ee, ,, e, e,. ee ge, Se. N 5. e 2 2 5 19545 35. ge,. e mee u, le ee lee, ger, e, ,, 4 2 2% K. Sei, ee. e, e,., N e 0 4. l lle Ce dee, . L, 7 7 „ A. 41.. 2 eee C. 4 K. 4 3 1 470 fa e, det 4.. ö 9 9 0 71 2 — „ 62% „ f mufs N 7 4 0 4 cle — uli, 1 e ) Van de 10 6 0 Ait 5 0 1 lb Lag ö 190 65 eee e, 9 45 ce eee 77 0 97» ee 4 e 7. ö b U Mc U 9 — XV— 2.,. 78 , ae Abschnitt. El..= e.. ö 8 Ae 5 1 5 7575 Teichen 25 2 2 e,, , 5„ l. 8 Se e. ee 22 Je, A. Sechster. Ae schniet⸗ 7 . Zale be, e, er,, 5 2 „.. 7 ee 2. 555 N Ausffischung 1 Feiche. e e r, 2 D. 81 4 5 77„ 7 VVV Siebenter Ab schnitt. 7 Sortiren, Abwiegen und Transportiren der Fische 90 l due well. a Gelege. ad, e 1) Von den Sortiren= al- bes e 4 5 8 8——— Ae N Cui 2) Von dem Abwiegen 45 7 be,„ 4 222 92. G e. 90 Von dem ernte. 7 5, 95. 0 e 1 25 A. Ter- fb, 4 Nala C ate g. 1., 5 „Achter Ab schnitk., 2 LK. 22 222 ee s 15 5 2 ae eee. 22 6% l. . e 772 2 10 I. 2 0 Auswinterung der Fiche 7255 750. leb. Kn sv , 1 7 2 4* 75 4 Cu 5 7 5. 400 4. A. 95* 5 2— . A. E s. 5. 2 L r, 40*... ee, e.. e e. 3 72 itte Abtheilung. bebe. . 7. 7555 4. „5 a. ee. 25% Einige die Teichfschere betreffende Gegenstände. Neunter Abschnitt. Aufsicht, Reparaturen und einige Verrichtungen 118 5 Zehnter Abschnitt. Ueber die Buchführung bei der Teichfischerei S. 127 Besetzung und Ausfischung der Winterhaltungen ie 135 *„** 5 2 Eilfter Abschnitt. Verbesserung der Teiche At 29155 4 Meise bhiegel ebendas.! Abzugsgt Abzugs! Hadern! Jufeisen fag de Jufsicht Aufstehe Ausfischl 5 nic Ausgabe Auspint Bätsche! Bastardl Belustig Vesäulg Getteide dungen Poden, Stleich Brut, il 50 öl 0, ie Buchfül Zügel! Butten, Mall! lt Pa Vorfige 90 mm, klingt Ora thgi dern), Cinnahn sässer; glädent Alsche, 2 dets. in , iht 155 Register. Abfrisch en der Fische 100. Abwiegen 90, an einer Säule 96, an einem Bocke ebendas. an drei Stangen 98. 5 Abzugsgraben, Reinigung desselben 76. Abzugs rinne, laßt Wasser durch 121, dies zu ver⸗ hindern 122. 8 a Aufeisen 110, Absicht desselben 111, scheint über⸗ flüssig dae. Aufsicht über die Teiche 118. Aufstehen der Fische 108. Ausfischun g, Anfang ders. 84, Mannschaften dazu 87, wichtige Regel dabei 88, Zeit ders. 89. Ausgabe, Kapitel ders. 148. Auswinterung der Fische 101. Bärsche 70. Bastardbrut, Auslesung ders. 93. Belustigungen, auf dem Eise 108. Befaung der Teiche 162, Vorbereitung dazu 164, Getreidearten, welche dazu passen 164 ꝛc. Einwen⸗ dungen dagegen 166, Nutzen ders. 167. Boden, Bestandtheile dess. 9, seine Unterlage 10, in Streichteichen 28, in Streckteichen 29. Brut, kleine, 48, ihr Nahrungsbedarf 50, Besatzzahl 54, Zählen ders, 56, Bastarde 56, in Hauptteichen 66, sie der Große nach zu theilen 93... Buchführung, in Beziehung auf Teichfischerei 127. Bügelhamen 87, Gebrauch desselb. 92. Bükten, runde, zum Sortiren und Abspühlen 81, Anzahl ders. 32, Aufstellung ders. 84, ihre Füllung mit Wasser 81, 89, Verwechselung zu verhindern 92, Vorzüge ders. 95. 5 Damm, dessen Nothwendigkeit und Beschaffenheit 16, dringt Wasser durch dens. 120. Verbesserung dess. 155. Drathgitter, das Durchgehn der Fische zu verhin⸗ dern 79. Einnahme, Kapitel ders. 151. Fässer zum Transportiren der Fische 90. Flächeninhalt, Bestimmung dess. 13. Fische, Durchgehen derselben zu hindern 76, Tragen ders. in Korken 87, Transportirung ders. vom Teiche 98, ihr Einschütten in Fässer 100, ihre Auswinte⸗ *& — XVIII— rung 191, ihr Zusammensetzen im Winter betr. 105, wenn sie krank sind 108, Aufstehen ders. 109, Ret⸗ tung ders. 109, Reinigung ders. 162. Fischereien, Erweiterungen ders. 21, ihre Voll⸗ ständigkeit 22. Fischhäuser 114, Nutzen ders. 115. Fischlager 12, Verbesserung dess. 159. Fluthbette 20. f Frosche, ihre Verminderung 39, bei Winterhaltun⸗ gen 106. Geldrechnung 1289. Graben, Wasser in Teiche zu leiten, 161. Hälter 116. 5 5 Hauptteiche, Bestimmung und Größe ders. 31, ihre Besetzung 62, Zeit der Besetzung 64, Uebersetzung ders. 65, Tabellen, ihre Besetzung und Aus fischung betreffend 146, 147. Hechte, Nutzen derselben 69. Karauschen, Auslesung derselben 93. Karpfen 32, Fortpflanzung ders. 43, Streichkarpfen 44, Verhältniß der Geschlechter 45, Streichkarpfen, ihr gleiches Alter 46, Zeit der Aussetzung 47, Aus⸗ winterung 114. 5 Laichkarpfen, s. Streichkarpfen. Laich teich, s. Streichteich. Locher, statt der Bütten 81. Oberflache 11, 158. Pomologen, Gkundsatz ders., anwendbar bei der Fischerei 51. 3 Prakttische, s. Spühlbanke. Rechen 23, Lücken in dens. 125, Reinigung ders. 126. Ruben, in Teiche zu säen 166. Satz, Unterschied desselb. 52, Besetzzahl des eins. 5a, Nutzen nur eins. auszusetzen 58, Verkaufung dess. 60. Betrug damir 60, Besetzzahl der Hauptteiche 65, in Hanprteichen zu ziehen 65, Abtheilung in zwei Sor⸗ ten 93, Zählen desselben 94. Säule zum Wiegen 96. Schlamm, Aus fahren desselben 159. Schleyen, Nutzen ders. 71, Schleyenbrut das. Schmerle, 72. Sortiren der Fische 90 und ol. a Beschreibung ders. 94, Nachtheile ers. 95. Stith Sl 0 12 Sia fen Stang! ese Stein. Stetb link Sftec Zelt! Tabe 142 Sttei 30% sepun Teiche ihtet seßun dels. stung Teich baue Thier Sttet N er betr. joz, 10), Rel; ö ihte Voll: Dinterhaltun⸗ . dets. 31, ihte Uebersezung Aus fischung treichkarpfen treichkarpfen, ig 47, Aus dbar bei det nz ders. lab. des eins. 5, ufung dess. oo. tteiche G. i in zwei Sir: it das. f Rachtheile Ständer 18, von Stein 19, Ziehung dess. 73, Drathgitter einzupassen 80, wenn Wasser durchlas⸗ sen 124. Staken, Beschaffenheit ders. 20. Stangenhamen, Gebrauch dess. 85, Beschreibung desselben 86. Steine, in Streichteichen 27. Sterben der Fische 108. Stink, eine kleine Fischart 72. Streckteiche, Bestimmung ders. 29, ihr Umfang Zo, Zeit der Besetzung 54, Eintheilung in 2 Klassen 57, Tabellen über die Besetzung und Ausfischung ders. 142— 145. Streichteiche, Vestimmung derselb. 25, ihre Größe 30, absichtliche Uebersetzung ders. 49, Tabellen die Be⸗ sezung und Ausfischung ders, betr. 140 und 141. Teiche, Lage ders. 2, Umgebungen 3, Ortschaften in ihrer Nähe 5, Verhältniß ders. zu einander 24, Zu⸗ setzung ders. 36 ꝛc. Aussfischung ders. 81, Besetzung ders. im Herbste 105, Verbesserung ders. 155, Be⸗ säung ders. 160. Teichfischerei, ihre Verbindung mit dem Feld⸗ baue 167. Thiere, nachtheilige, für Streichteiche 25, und fur Streckteiche 29. 5 Trausportirung der Fische 90, in Körben 98, in Fässern 99. 5 Verlust an Fischen in Teichen 66. Vorstecknetze 78. 7 Wasser, aus Hölzern 6, aus Quellen, aus Teichen ze. 2, aus Flässen 8, Quantitat desselben 15, Ablassung dess. 74, Laufen dess durch Winkerhaltungen und be⸗ setzte Teiche 108, uber dem Eise 107, verdorbenes 108, Verminderung dess. 120, Zufluß, Nutzen da⸗ von 162. Wasserpflanzen, Nachtheil ders. 12, Nutzen ders. in Streichteichen 27, Verminderung ders. bei Winter⸗ paltungen 106, im Allgemeinen 160. Wasserstand in Streschreichen 27, in Hauptt. 40. Wathe, Gebrauch derselben 84. Wehr, vertritt die Stelle des Rechens 156. Weißbauch, ein schlauer Fischdieb 67. 0 Winterhaltungen, Bestimmung ders. 32, Größe ders. 33, Quelle in dens. das. Teiche dazu einzu⸗ —— — 0 *. 8 8 3———i richten 102, dürfen nicht übersetzt werden rog, liegen im Sommer leer 106, kaugen nicht zu Zuchtteichen 107, Begehung ders: 110, Tabellen, ihre Besetzung und Ausfischung betreffend 136— 139. Zapfen, kurzer, 17. 5 5 Zapfenhäuser 16, 18. Ziehung ders. 73, Loseisen ders 126. f Zugang nahrhafter, in Streichteiche 27, in Win⸗ terhaltungen 33. 155 Zugangs graben, Reinigung derselhen 1235. die —— Druckfehler. Selte X Zelle 8 statt: weil lies welche. XIV 3. 5 st. S. 25 J. S. 29 ö 13 3. 13 st. Eigenthümer l. Nichtelgenthümer. Dr 00 20 3. 2 b. u. st. zu den lin den. 145 b. No. 7 st. d. 11. l. den 21. October. 146 b. No s st. 20 Stück Hechtsatz 1 40 Stück. lung fi 147 in der Ueberschrft st. Besetzung l. Ausfischung. — gs fehlt am Endet der 8. Zeile das Wörtchen: geht. gesender — 30 3 3 v. u. muß es heißen: daß ein Teich ꝛc. — 442 letzte Z. statt selten,. settner. 1 — 48 3. 11 statt haben, l. werden. 7 0 0 ui — 30 3. 10 wird das Wörtchen: auch, und 3. 21 das W. der gestrichen. Gunda — 30 3. 19 u. 20 muß es helhen: so darf man sie in der Folge nicht dicker zusammen bringen. in Vellg — 67 8. 16 statt auch l. auf. — 60 Z. s v. u. fehlt nach angenommen, das W. werden. die Pri —„27 3. 9. u statt hatte l. hatten. — 76 8. 1 muß es heißen: in einem Teiche. 5 — 9s 8. 4 wird und einmal gestrichen. manns J — 115 3. 6 v. u. statt genutzen l. benutzen. 13 — 132 3. 6 muß es heißen: nach folgendem Maßstabe ꝛc. Das — 1409 8. 17 statt dörfen 1 dürfen. dlz ez 5. Z. 2 v. u. st. Tische l. Fische. — 1683 3. 2 muß es heißen: ertragen haben würde ꝛc. den edler — 164 3.2——— benutzt zu werden ꝛc. * —.ęj—ü—— og, liegen ichtteichen Besetzung Loseisen in Win⸗ 3. —— ner. n: geht. h lc. 3. 21 das man sie in gingen. W. werden. Naßslabe ze, Stück. chung. würde de 1. übet Friedrich Teichmanns Teichfischerei. Der Herr Verleger dieses Werkchens hat als an⸗ gehender Buchhändler den für die Literatur eben so günstigen als für seine Person preiswürdigen Grundsatz angenommen, nur geprüfte Arbeiten in Verlag zu nehmen. Er ersuchte mich daher um die Prüfung des Manuskripts von Herrn Teich manns Werkchen über Teichfischerei. Das größere Publikum würde die Beurthei— lung für diesmal in so fern nicht verlangt haben, als es von Herrn Teichmanns Fähigkeit und dem edlen Sinn auch als Schriftsteller zu nützen längst unterrichtet ist, indem es beide schon aus gehaltreichen Abhandlungen und Aufsätzen, welche d den theils mit theils ohne seinem Namen in Zeitschrif⸗ he ten, namentlich im Archive d. t. Landwirthschaft, nacht abgedruckt sind, gewahrte und mit Beifall aufge- Mann nommen hat. Ich verehre den Herrn Versasser n e einstimmig mit vielen Gewerbsgenossen als einen fil. J gründlichen Sachkenner, der meine Empfehlung Sacle geineswegs bedarf. 770 olduck Mein Urtheil über diese Teichmannsche Schrift dan in spricht sich im Folgenden aus. Sie ist ganz im singn Geiste eines rationellen Sachkenners abgefaßt; wisen es gereicht ihr zum Vortheile, daß sie sich blos welche auf die Teichsischerei beschränkt, in welcher der llc Verfasser allein sich gnügende Erfahrung verschaffte. p ga Nur diese wollte er dem Publikum preisgeben und she E deshalb wählte er auch den obigen bescheidenen n Titel. Wo er genöthiget ward, seine Vorgänger läthiz anziehen zu müssen, da hat er mit gewissenhafter wache Strenge scharfe Grenzlinien zwischen dem Seinigen gen g „d welche eitschris⸗ irthschast, all ausge⸗ Verfasser als lun mpfehlung he Schrift t ganz im abgefaßt; e sich blos welcher der j veischaft. iageben und bescheibete e Vorgänger ewistnhasdh m Seinigch 3 und dem, was einem Andern angehört, gezogen. So unterscheidet er auch ferner das, was ihm wirklich gemachte Erfahrung lehrte, von seinen abstrahirten Meinungen, mit einer, unter den landwirthschaftli⸗ chen Schriftstellern, fast beispiellosen Gewissenhaftig⸗ keit. Jede Periode spricht den sorschenden und geübten Sachkenner aus, und das Ganze ist ein wohl ge⸗ ordnetes Magazin sicherer. Erfahrung, das sowohl den in der Fischerei geübten gnügen, als dem An⸗ fänger in diesem Zweige der Landwirth richtig ein⸗ weisen wird. Ich kenne kein einziges Werkchen, welches die Teichsischerei so gründlich behandelt, keines, welches ich dem Anfänger für seinen Zweck so passend empfehlen könnte, als diese Teichmann sche Schrift. Es ist alles darinnen gesagt und genau erklärt, was ein Angehender zu wissen nöthig finden kann, selbst das Rechnungswesen, welches in andern Schriften gänzlich fehlte, ist hier genau aus einander gesetzt. Ueberall sind Vorsichtsmaßregeln aufgestellt, überall die Klippen, an den der Anfänger scheitern könnte, kenntlich gemacht. Nach meiner gewissenhasten Ueberzeugung er— kläre ich diese Schrift für classich in der Li— teratur der Fischerei, und füllt vortrefflich die Lücke, welche der Herr Staatsrath Thaer schaft dadurch ließe, daß er die Fischerei aus * seinem Plane gänzlich ausschloß. Fr. Pohl. in seinen Grundsätzen der rationellen Landwirth— f 2 8 8 2 7 2 Oekonomieinspektor in Leipzig. Kennt age 0 0 daß m. und S darauf mögch it. beurthe tine sol Fiche jedes ma G0 gengue lenbig in 9 8 Klippen, kenntlich gung er⸗ er Li trefflich Thaer dwirth⸗ ei aus Leipzig. Erste Abtheilung. Kenntniß und Bestimmung der Teiche. Erster Abschnitt. Lage und Beschaffenheit der Teiche uberhaupt. Bei der Teichfischerei kommt sehr viel darauf an, daß man sich die nöthige Kenntniß von der Lage und Beschaffenheit der Teiche erwirbt, weil, wenn darauf nicht Rücksicht genommen wird, an eine möglichst zweckmäßige Benutzung nicht zu denken ist. Weiß man aber diese ihrer Güte nach zu beurtheilen und zu classificiren, so ist man durch eine solche Kenntniß in den Stand gesetzt, jede Fischerei insbesondere so einzurichten, wie dies jedesmal das Locale der einzelnen Teiche erfordert. So nothwendig bei dem Getreidebaue eine genaue Beurtheilung der Aecker ist, eben so noth— wendig ist bei der Fischerei die Kenntniß von der Lage und Beschaffenheit der Teiche und alles dessen, A — 2—— was auf ihre Güte einen größern oder geringern Einfluß hat oder haben kann. Wer ohne diese Kenntniß eine Wirthschaft dirigiren soll, mit wel— cher Fischerei verbunden ist, der wird die größten Fehler machen, und nicht den Gewinn aus dieser Branche ziehen, welchen sie bei einer zweckmäßi— gern Betreibung geben würde. Die höchste Be— nutzung ergiebt sich in der Regel nur dann, wenn bei der möglichsten Sachkenntniß auf alle Umstände, welche Einfluß darauf haben können, Rücksicht genommen wird. Wurden geringfügig scheinende Nebenumstände außer Acht gelassen, so ging dar— aus oft verhältnißmäßig großer Schaden hervor. Zur Beurtheilung der Teiche ist erforderlich, daß man 1) ihre Umgebungen kennt; 2) weiß, mit welchem Wasser sie angefüllt werden können oder müssen; 3) die Bestandtheile des Bodens und die Beschaffenheit der Oberfläche berücksichtiget; 4) von ihrer Größe und Tiefe und 5) von ihren einzelnen Theilen unterrichtet ist. Diese Gegenstände ver— dienen unstreitig eine nähere Erörterung. 1) Umgebungen der Teiche. Als eine gute Eigenschaft eines Teiches ist mit Recht anzusehen, wenn er frei liegt und nicht in seiner Nähe mit Holz umschlossen ist. Bei grös⸗ sern Teichen und auf der Winterseite ist die Nähe des Holzes und anderer hoher Gegenstände minder chi Summe 1 Ein Austes, wärme ef fr Hf sagegebef dern Um B. gu fu chte Die iche, ficht hoc en dure besche d seksten Tiiche, Vichy, machen von 0 am erste Güte bel De berth, x ther dal! Gabe, w der Felde hing geringern hne diese mit wel⸗ e größten us dieser weckmäßis öchste Be⸗ in, wenn Umstände, Rücksicht scheinende ging dar ervor. orderlich, Veiß, mit men oder und die 3 4) von einzelnen ande ve 2 es ist nit d nicht in Bei gröse die Nähe e mindel —— 3— nachtheilig, als bei kleinen Teichen und auf der Sommerseite. Die Sonne äußert ihre wohlthä— tigen Einwirkungen auch auf die Bewohner des Wassers, und jemehr einem Teiche die Sonnen— wärme entzogen ist, desto schlechter ist auch in die— ser Hinsicht bie Lage desselben, wobei aber auch zugegeben wird, daß diese wieder durch einen an— dern Umstand etwas verbessert werden kann, wenn 3. B. auf den Zufluß von sehr nahrhaftem Wasser zu rechnen ist. Die Teiche sind gewohnlich nach dem Ufer zu seichte, und das Wasser wird daselbst, weil es nicht hoch über einander steht, am ersten und mei— sten durchwärmt. Daher findet man die Fische, welche die Wärme lieben, in Menge an den äus— sersten Enden und an sehr seichten Stellen der Teiche, wenigstens habe ich diese Erfahrung bei Teichen, die mit Karpfen besetzt waren, öfters zu machen Gelegenheit gehabt. Ist aber ein Teich von Holz eingeschlossen, so wird davon der Rand am ersten beschättet, wodurch der Teich gewiß an Güte verliert, weil er kälter wird. Die freie Lage der Teiche ist schon an sich viel werth, wie bereits erwähnt worden ist, gewinnt aber dadurch noch in einem geringern oder höhern Grade, wenn die Umgebungen aus Wiesen, Lehden oder Feldern bestehen, und diese nach den Teichen zu abhängig sind, so daß Regen/ oder Thauwasser A 2 — 4— entweder von selbst in die Teiche fließt, oder mit— telst Gräben in selbige geleitet werden kann. Die Wiesen geben die wenigsten Nahrungstheile für die Fische ab, weil der Dünger von den Grä— sern aufgenommen wird und das Wasser von der Grasnarbe nichts wegnehmen kann. Jedoch kann den Fischen auch etwas davon zu Gute kommen, wenn sie nämlich im Herbste oder im Frühjahre be— hütet werden, oder gleich nach einer Bedüngung starker Regen fällt. Lehden oder Viehtriften in der Nähe der Tei— che können bei nicht trockner Witterung viel zum Wachsen der Fische beitragen. Denn diese werden gewöhnlich so lange und so oft behütet, als dies die Witterung und der Eintritt des Winters er— laubt, und da sie meistens ohne Gras und fest sind, so können die Excremente des Viehes von dem Wasser leicht zusammen gespühlt und in die Teiche geführt werden. Den größten Vorzug haben Felder und zwar in desto größerm Grade, je reichlicher sie gedüngt werden, oder je besser ihre Beschaffenheit uberhaupt ist. Es ist ausgemacht und durch die Erfahrung bestätiget, daß das Regen- und Thauwasser von der Güte des Bodens oder des Düngers mehrere Theile aufnimmt und in die Teiche führt, die ent— weder an sich zum Wachsthum der Fische ungemein beitragen, oder doch Insekten und Würmer erzeu— un ga st le 5 die ume, ellen Auf hon St 0 it, fäust ul Die N. enn, cbinneh, fe Egge Celle z Ualdient der Mt sepwass fate, ey h in ein inchelc Fiche man ah heher; schrun, surben habe, que 6 8 — pt, oder niz kann. zahrungethel von den Grat asser von der Jedoch kun zute komma, Frühjahte le er Bedüngußz Nähe der di ung viel zun n diese web tet, als die 5 Winters c s und fest sih, ches von N h in die Tach der und zal her sie gedüngt heit uberhauß die Etfahtun gauwassr dul ingers messel hrt, die eil ische ungemef Värmer edel gen helfen, von denen sich die Fische nähren. Oft ist daher schon die Bemerkung gemacht worden, daß die Teiche in solchen Jahren, wo es nicht an Wärme, aber an Zufluß des Wassers fehlte, bei weitem nicht den Ertrag lieferten, als außerdem. Auf die Güte der Teiche hat auch die Nähe von Städten und Dörfern Einfluß, wenn die Lage so ist, daß das Wasser aus selbigen in die Teiche läuft und Nahrung für die Fische absetzen kann. Die Lage eines Teichs kann übrigens ungüunstig seyn, durch die Nähe eines Orts aber so sehr ge— winnen, daß er einem andern, wo mehrere gute te Eigenschaften vereiniget sind, niche nur an die Seite zu setzen ist, sondern sogar noch den Vorzug verdient. Hierbei ist aber zu erwähnen, daß nach der Meinung mehrerer die Gerberlohe, das Sei— fenwasser und, wie mir ein Bauer aus Obersachsen sagte, auch die Jauche für die Fische nochtheilig seyn kann. Es starben nämlich in einem Dorfe in einigen in demselben liegenden kleinen Teichen, in welche viel Jauche aus den Bauerhöfen lief, die Fische öfters bald nach dem Einsetzen. Seitdem man aber die Jauche besser benutzt und auf die Felder zur Düngung führt, sind nach seiner Ver— sicherung keine Fische wieder in diesen Teichen ge— storben. Liegen Teiche in Oertern oder sehr nahe dabei, so ist es wohl nicht zu bezweifeln, daß Lohe, Jauche oder andere Dinge, welche in die Teiche — 6— kommen, der Natur der Fische nicht behagen und das Absterben derselben verursachen können. Ue— brigens hat man aber die Bemerkung gemacht, daß das Wasser das Angenommene wieder absetzt und daher in einiger Entfernung wieder unschäd— lich ist. 2) Mit welchem Wasser können oder müfsen die Teiche angefüllt werden? Dies hängt meistens von der Lage ab, hat aber nicht geringen Einfluß auf die Güte der Tei— che.— In dem vorigen Abschnitte ist zwar schon etwas hierüber vorgekommen, doch dürfte es zu zu entschuldigen seyn, hier das Wichtigste zusam— men zu stellen. Das Wasser, welches in Hölzern zusammen und in die Teiche läuft, hat keinen großen Werth, wenigstens als Beförderungsmittel zum Wachsen der Fische nicht. Manche behaupten sogar, daß es von verfaultem Laube oder Streunadeln leicht verderben und für die Fische nachtheilig werden könnte. Scheint hierinnen auch eine Uebertreibung zu liegen, so ist doch so viel gewiß, daß man das in Hölzern zusammen gelaufene Wasser nicht ab— sichtiich in Teiche zu führen sucht, sondern dies ge⸗ schieht nur dann, wenn es zur Füllung nothwendig ist. In einem Falle, wo es nicht neben einem Fiche! 1 ah hurt. Au fur sir fils zul Passern dine An Of dern de ten dab dieb h td in ewf den kan wülden zum aus an kenn f oder die sehen! Da. Vahnif urde, sche am siehsten! fenen g ani, hagen un nen. ließ ng gemacht, dieder abscht der unschäb/ nen obet werden!) ige ab, hit üte der Tei t zwar schon ürfte es zu igste zusan/ u zusamnen oßen Wen, um Wachsen sogar, baß nadeln leicht eilig werden ebertreibung aß man has er nicht ab ern dies ge⸗ gotßwendh eben einen — 2— Teiche mittler Größe weggewiesen werden konnte, hat man davon weder Schaden noch Nutzen be— merkt. Quellwasser, welches ohne Nahrungstheile und nur für einige Fischarten dienlich ist, wird eben— falls zur Füllung der Teiche benutzt, wo dies der Wassermangel heischt. Winterhaltungen machen eine Ausnahme. Oft können Teiche mit dem Wasser aus an— dern Teichen angefüllt werden. Die Fische erhal— ten dadurch selten Nahrungstheile, indessen hat dieses vor dem harten Quellwasser Vorzüge. Auch wird man durch selbiges dahin sicher gestellt, daß gewiß auf die Anfüllung mit Wasser gerechnet wer— den kann und nicht zu befürchten ist, die Teiche würden wegen Wassermangel gar nicht oder nur zum Theil besetzt werden können. Das Wasser aus andern Teichen benutzt man daher nur dann, wenn sie nicht mit besserm Wasser zu füllen sind, oder die Besetzung bald nach der Aussischung ge— schehen muß. Das Regen- und Thauwasser von Wiesen, Viehtriften und Feldern ist, wie schon erwähnt wurde, zur Besörderung des Wachsthums der Fi— sche am gehaltreichsten, und man sieht es daher am liebsten in die Teiche fließen. Wo aber die Teiche keinen andern Zufluß haben, bleibt die Füllung damit, besonders bei Teichen von einem großen 2 8 De Umfange, unsicher, und es kann in trockenen Jah— ren so sehr am Wasser fehlen, daß sie nur zum Theil besetzt werden können. So erwünscht daher auch der Zufluß des Thau und Regenwassers ist, und so sehr dadurch die Teiche an Gute gewinnen; so ist doch bei großen Teichen sehr darauf zu sehen, ob außerdem noch anderes Wasser in selbige gebracht werden kann. Ist dies schlechterdings unmöglich, und befinden sich bei einer Fischerei mehrere Teiche, die in Hinsicht auf ihre Anfüllung eine solche un— sicheie Lage haben, so kann dadurch in Jahren, wo Mangel am Wasser ist, die Zuzucht der Fische oder die Benutzung der Teiche leicht gestört und unterbrochen werben, woraus ein größerer oder ge⸗ ringerer Schaden hervor geht. Daher ist es sehr vortheilhaft, wenn mehrere Teiche, welche zu einer Fischerei gehören, außer dem unsichern Regen- oder Thauwasser, aus einem Flusse oder Bache ganz oder zum Theil mit Wasser angefüllt werden können. Ganz besonders erwünscht ist es, wenn mehrere Hauptteiche an einander ge— reihet sind und so liegen, daß durch sie ein Bach immerwährend, oder aus einem Flusse von Zeit zu Zeit Wasser geleitet werden kann. Brächte auch solches Wasser für die Fische nur geringe Nahrung mit, so wäre doch dem Wassermangel vorgebeugt, und folglich dadurch schon viel gewonnen. Oft strömen aber die Flüsse und Bäche durch Ortschaften u fac fie! ch et che, babies ke pintekung on Vich schlt. 4 in dem! wild odet tieben. ) Bes f Dee Hut dan Wisser gesch die Li Wusser ist hen moglich, Giadete Bil herheit den life Inner ler ot ckenen Jah, sie nur zun nscht dahtt Fwassers is, e gewinnen; uf zu sehen, bige gebracht s unmöͤglih, hrere Leich, ne solche ul, in Jahrel, ht der Jie gestört unh erer oder g benn mehren ren, außtt „ aus eitel l mit Wisst ers erkwüͤnsch einander ge sie ein Bac von Zeit z Blächte duch ge Nahrung vorgebeug, nnen. Of 1 Oulschnseh — 9— und fruchtbare Thäler, nehmen das von Feldern ꝛe. fließende Thau- und Regenwasser auf, und sind folglich eben so nützlich für das Wachsthum der Fische, als wichtig zur Füllang der Teiche. Ue— berdies können manche Teiche dadurch zur Aus— winterung geeignet werden, welches besonders dann von Wichtigkeit ist, wenn es an Winterhaltungen fehlt. Hierbei ist aber darauf zu sehen, ob Flachs in dem Wasser in der Nähe des Teichs geröstet wird oder nicht, wovon die Fische, wenn es über— trieben wird, leicht sterben. 3) Bestandtheile des Bodens und Be— schaffenheit der Oberfläche. Die Bestandtheile des Bodens können naturlich nur dann untersucht werden, wenn ein Teich kein Wasser hat, und zwar kann es um desto genauer geschehen, je mehr er ausgetrocknet ist. Müssen die Teiche sogleich nach der Aussischung wieder mit Wasser gefüllt werden, so muß dies unterbleiben, ist wenigstens nicht mit der erforderlichen Sorgfalt möglich. Indessen ist diese dazu auch nicht in dem Grade erforderlich, wie heim Ackerbaue. Bei kleinen Teichen ist schon mit einiger Si— cherheit von der nahen Umgebung und von den an den Ufern oder in dem Teiche selbst befindlichen Pflanzen, auf den Boden selbst zu schließen, dar— über oft auch einige Auskunft von den Bewohnern —— des Orts zu erhalten; beides steht aber der eigenen Untersuchung sehr nach. In größern Teichen ist der Boden selten durchgängig von gleicher Beschaf— fenheit, sondern mehr oder weniger abweichend. Hier ist eine genaue Untersuchung am nothwen— digsten. 0 Sind fetter Lehm oder Thon in der Oberfläche eines Teichs vorherrschende Erdarten, so zählt man dies mit Recht unter die guten Eigenschaften, je— doch ist Tyonboden oft zu kalt, wenn er nicht be— deckt ist. Hingegen verliert ein Teich verhältniß—⸗ mäßig an Güte, je mehr Kieselerde, Torf ꝛc. die hauptfächlichsten Bestandtheile des Bodens aus— machen. Eins der hauptsächlichsten Erfordernisse jedes Teichs ist eine bindende wasserbaltende Unterlage, den fehlt diese, oder hat die Oberfläche nicht an sich wasserhaltende Eigenschaften, so ist ein solcher Teich nur dann als Teich zu benutzen, wenn im— merwährend ein Bach durchgeführt oder von Zeit zu Zeit Wasser in selbigen geleitet werden kann. Wo es an zufließendem Wasser fehlt und folglich diese Eigenschaft von besonderer Wichtigkeit ist, da wird man in den meisten Fällen, wenn keine Un— tersuchung anzustellen ist, von den Bewohnern der Gegend einige Auskunft darüber erhalten können, ob Teiche vorhanden sind, die bei trockener Witte rung das Wasser nicht halten. Ene 0 Teichen er, be nuten, aun, ind fichte l Seite nah fir eine lichtet ma davon, 5 ind in di lic ge dunn um len het duch g april hen sil. Ni tinter ni Aufmerl Aafsic lar, ge De ind ohne Zpfenha s Das iu kleiner fact df der eigenen Teichen it her Beschif abweichend. m nothwen, r Oberffäche o zahlt man chaten, fe er nicht be verhältniß⸗ Torf dc. die dens aus misse jedes Unterlage, he nicht an ein solchet wenn im er von Zelt erden kann. und folglich keit ist, da n keine Un vohnern der ten können, ener Wille, — 11— Eine nähere Untersuchung der Oberfläche in den Teichen ist unstreitig von Wichtigkeit, und sollte daher, wenn es nicht Localverhältnisse unmöglich machen, nie unterlassen werden. Erstlich lernt man, indem das Augenmerk auf die Bestandtheile gerichtet wird, die Güte des Teichs von dieser Seite näher kennen und gewinnt unstreitig dadurch für eine zweckmäßige Benutzung. Zweitens unter— richtet man sich durch eine solche genaue Kenntniß davon, ob ein Teich besäet werden kann oder nicht, und in diesem Falle, für welche Gewächse er vor— züglich geeignet ist. Endlich drittens kann man dann um so leichter beurtheilen, auf welchen Aek— kern der Schlamm seiner Beschaffenheit nach vor— züglich gute Dienste leisten würde, welches sehr ersprießlich ist, wenn ein Teich ausgefahren wer— den soll. Während man die Bestandtheile des Bodens einer nähern Untersuchung unterwirft, kann die Aufmerksamkeit zugleich auf die Beschaffenheit der Oberfläche, auf ihre Form, wenn man so sagen darf, gerichtet werden. Die Oberfläche eines Teichs muß ohne Hügel und ohne Vertiefungen seyn und allmählig nach dem Zapfenhause oder Ständer zu abhängen, damit das Wasser rein abgezogen werden kann. In nicht zu kleinen Vertiefungen können mit dem Wasser leicht Fische zurück bleiben und verloren gehen. 8 0 610 Es giebt Teiche, die in der Mitte queerüber hoch sind, einen Rücken haben, wie man zu sagen i 10 pflegt; diese bedürfen, wenn der Rücken nicht f 0 durchstochen werden kann, zur reinen Ablassung e des Wassers zwei Zapfenhauser oder Ständer. In 110 Die tiefste Stelle des Teichs, welche ia ge 170 0 wohnlich das Fischlager nennt, muß ganz in der in due Nähe des Dammes bei dem Japfenhause oder ahnt but Ständer seyn. Bei der allmähligen Entfernung nicht besum des Wassers ziehen sich die Fische in die tiefste gen dent Stelle zusammen, und ist diese nahe am Damme, gelthümer! so wird dadurch die Aus sischung sehr erleichtert. fan, Je weiter diese davon entfernt ist, desto febierhaf⸗ sch Riß ter ist es. Was die Größe des Fischlagers betrift, Abe E. so muß diese mit der Größe des Teichs in e u Lache Verhältnisse stehen; ist dies aber nicht der Fall, eg und ist es zu klein, so muß es erweitert werds if, anne Uebrigens darf das Fischlager nicht ganz so tief n seyn, als die Abzugsrinne liegt, weil sonst das eu gem Wasser nicht völlig abgelassen werden kann. f sing a Endlich ist auch darauf zu sehen, ob Schilf, iudesen ei Rohr und andere Wasserpflanzen vorhanden sind, Fläche weil dadurch die Güte eines Teichs beträchtlich 8 5 niger f mindert werden kann, denn jemehr die Wasserflä— lab che damit bedeckt ist, desto weniger kann die Sonne 600 ihren wohlthätigen Einfluß äußern. Nur in einem 17 Falle sieht man einige Wasserpflanzen nicht ungern, 0 welcher an seinem Orte angegeben werden wird. ab ig tte queetülg nan zu sagen Rücken night en Ablasung Ständer. elche man g ganz in dy enhause an d Entfernug in die tieste am Dane, r erleichle, sto fehlerhiß agers beitif, in kichtigen icht der fl, tert werden, ganz so if eil sonst N kann. „ ob Ech, handen sih, trüchllich wu die Wiseifs nn die Sone Nur in einen nicht unge, den bild. 4) Größe und Tiefe der Teiche. Die Bestimmung des Flächeninhalts von einem Gegenstande nach dem Augenmaße ist überhaupt sehr unsicher, besonders aber bei den Wasserflächen. Um aber bei der Besetzung das möglichst richtige Verhältniß zu treffen, muß man mit der Größe der Teiche bekannt seyn. Wo daher ihr Flächen— inhalt durch richtige geometrische Ausmessung noch nicht bestimmt ist, und man die hierzu erforderli— chen Kenntnisse nicht besitzt, da sollte man als Ei⸗ genthümer die Kosten einer solchen Ausmessung nicht scheuen, denn das darauf gewendete Kapital würde sich gewiß in den meisten Fällen verzinsen. Als Eigenthümer muß man, um die Größe der Teiche so genau zu erfahren, als dies bei dem Mangel der wissenschaftlichen Kenntnisse möglich ist, entweder zum Abschreiten oder zur Messung mittelst der Kette oder Rathe seine Zuflucht nehmen. So genau und mathematisch richtig kann die Aus— messung auf diese Weise freilich nicht geschehen; indessen erfährt man doch dadurch den ohngefähren Flächeninhalt, weil diese Messungsweise hier we— niger trüglich ist, als bei Anhöhen und Bergen. Ueber dies Geschäft erlaube man hier einige Andeutungen. Das Ausgmessen geschieht so nahe am Wasser als möglich, doch in gerader Richtung.— Bei — 14— dem Abschreiten nimmt man jeden nicht großen f Schritt zu einer Elle an.— Die Meßkette oder Sa Meßstange hat gewöhnlich ein richtiges Ruthen— r and maß.— Die hölzerne Meßstange muß jedesmal sn zl genau auf die Erde gelegt werden.— Aach, lie! Um den ungefähren Rutheninhalt eines Teichs In muß. zu erfahren, wird auf die eine oder andere Weise Die un die Länge und Breite gemessen. Bildet ein Teich Aich find mehr oder weniger ein Quadrat, so kann die Mes— üer als bie sung am leichtesten und richtigsten geschehen. Wenn unn gur bei ein Teich 50 Ruthen(à 7 Ellen 14 Zoll) lang und suf die Gi 20 Ruthen breit ist, so beträgt seine Größe oder if die Aug die Fläche, welche er einnimmt, 1000 Quadrat— ur Oc wele ruthen oder 31 Acker. Ein Teich dieser Art kann Aus und: so ziemlich richtig bei vollem Wasser gemessen wer— hel. Wolle den. Läuft aber ein Teich mehr oder weniger sapiegels hi spitzig zu, so kann die Ausmessung des Empirikers, ae, kes wenn er mit Wasser angefüllt ist, am wenigsten Naehe sg richtig geschehen. Denn dann muß die Breite, je sche halte nachdem er schmäler wird, auf mehreren Stellen als der Flle gemessen werden. Wäre die Länge eines Teichs 60 Ruthen, die Breite aber verschieden, so daß Ein sie wenigstens dreimal, aller 20 Ruthen, gemessen Haher werden müßte, und betrüge sie einmal 20, einmal dhe det Sil 14 und einmal 11 Ruthen, dann enthielte der Flät Aagleich diet cheninhalt ohngefähr 900 Quadratruthen.— Je a0 ber pic ungleicher die Breite eines Teichs ist, desto schwie⸗ aug niht riger wird die Ausmessung. h f nicht gußg Neßkette ahn ges Ruhen, nuß jedesmal eines Teich andere Wit det ein ig inn die Mf ehen. Ven Ih) lang un Große ohn 50 Quadt ser Art kun emessen wel⸗ der weniget Empixikea, n wenigen ie Breite, f eren Stelen eines Teich den, so d en, gemesin 20, einn elte der di n.— 9 desto sch ui Mehr hierüber zu sagen, dürfte am unrechten Orte und unzweckmäßig seyn. Berührt mußte die— ser Gegenstand aber werden, um Unkundige darauf aufmerksam zu machen, da, bei der Besetzung der Teiche, die Größe vorzüglich berücksichtiget wer—⸗ den muß. Die Quantität Wasser zu schätzen, welche ein Teich seiner Tiefe nach sassen kann, ist noch weit schwie— riger als die Ausmessung des Flächeninhalts. Dies kann nur bei leerem Teiche geschehen. Dabei muß auf die Größe des Teichs, auf die Unebenheiten, auf die Aussetzung mit Schlamm, auf die Lage der Schwelle vor dem Flutbette, auf die Höhe des Damms und auf die Ufer Rücksicht genommen wer— den. Wollte man blos nach der Größe des Was— serpiegels hierüber urtheilen, so würde sich das Urtheil, besonders bei flachen Teichen, von der Wahrheit sehr entfernen. Indessen ist der kubi⸗ sche Inhalt auch nicht so genau zu wissen nöthig, als der Flücheninhalt. 5) Einzelne Theile der Teiche. Hierher gehört: der Damm, das Zapfenhaus oder der Ständer, das Fluthbette und der Rechen. Obgleich diese Gegenstände fast jedem, welcher sich mit der Fischerei beschäftiget, bekannt sind, so wird es doch nicht überflüssig seyn, für Anfänger etwas darüber zu sagen. 15 Der Damm ist ein wesentlicher Bestandtheil eines Teichs, denn es giebt nur wenig kleine Tei che und Hälter, die nur in die Erde gegraben worden sind, und gewissermaßen gar keinen Damm haben. Der Damm muß nicht selten die ganze Was— sermasse halten, und es ist daher nothwendig, daß er mit Sorgfalt angelegt und unterhalten wird. Die Breite und Höhe desselben muß mit der Größe des Teichs, mit dem Zuflusse und dem Drucke des Wassers im Verhältnisse stehen. Dämme, die ei nem großen Drucke widerstehen sollen, müssen be sonders am Fuße breit seyn und nach oben zu ver— hältnißmäßig abfallen. Eine ihrer vorzüglichsten Eigenschaften ist, daß sie kein Wasser durchdringen lassen. Uebrigens durfen sie keine falschen oder schadhaften Stellen haben und nicht von Mäusen und andern Thieren durchlöchert seyn. Die willkührliche Ablassung der Teiche geschieht entweder durch Zapffenhäuser oder Ständer, und nur wenn sie sehr klein sind und fast nicht den Namen eines Teichs verdienen, können sie abge— graben werden. Große Teiche haben in der Regel Zapfenhäu— ser; für kleine sind sie nur dann zu empfehlen, wenn sie entfernt von einem Orte liegen. Denn da die Zapsenhäuser ihren Stand, mehr oder weniger, je nachdem man die Rinne lang machen will und kann, ihn El fr ahüfk fa ct I Jehunt Huhtile n Slug feht, f Um! fue Zug geht, ein gemein be Diet fo gefürnt un daf hg in dal tif beksäben bother n Jehupg Dur muß in d. Schlee hescsize. fuzen 3 Ju sehen, nit sse g küren. agen, VBestimothe sig kleine da erde geglalg keinen Dan ie ganze Nuß chwendig, daß erhalten hit mit der Gh em Drucke du ämme, die l N müssen i h oben zu un vorzügichin r durchdeisge e salschen ag t von Mili f. Teiche gesch er Staube fest nig i nnen sie dhe, 96l mf npfehlen weh Denn do de er weniger,! will und kal, ihren Stand von dem Damme entfernt, im Was— ser erhalten können, überdies die Zapfen mittelst einer Schraube anzuschließen sind, so wird dadurch die Ziehung eines Teichs, welche nicht selten aus Muthwillen, oder bei kleinen Teichen, die in eini— gen Stunden ablaufen, um Fische zu stehlen, ge— schieht, sehr erschwert. Um das Stehlen zu verhindern, verdient der kurze Zapfen, welcher nicht aus dem Wasser hervor geht, eine Erwähnung, und da er noch nicht all— gemein bekannt ist, auch eine Beschreibung. Dieser ist ohngefähr eine Elle lang und genau so geformt, wie der untere Theil eines gewöhnlk— chen Zapfens. Oben wird daraus, wenn er ge— hörig in die Rinne eingepaßt worden ist, einige Zoll tief und weit, Holz genommen, und dann derselbe mit breitem Eisen belegt. Das Eisen wird vorher mit einem länglichten Loche versehen. Zur Ziehung ist ein sogenannter Schlüssel nothwendig. Dieser besteht aus Eisen, bildet ein Kreuz und muß in das Loch passen. An die andere Seite des Schlüssels wird mittelst einer Dille eine Stange besestiget. Wenn mehrere kleine Teiche mit einem kurzen Zapfen zugesetzt werden sollen, so ist darauf zu sehen, daß die Oeffnungen gleich groß sind, da— mit sie alle mit einem Schlüssel gezogen werden können. Wird ein auf diese Weise zugesetzter Teich gezogen, so wird mit dem Schlüssel das Loch ge— 2 sucht, ist es gefunden, derselbe halb gewendet, und so der Zapfen aus dem Wasser herausgehoben. Es versteht sich, daß dies nur bei kleinen Teichen anwendbar ist, wo die Zapfen nicht groß und folg— lich nicht zu schwer sind. Man soll sie bei ganz kleinen Teichen auch von bloßem Holze mit einer Kerbe haben, in welche beim Ziehen der sogenann— ten Teichhaken eingesetzt wird. Die Zapfenhäuser in kleinen Teichen müssen hinten und an den Seiten von unten ohngefähr so hoch als das Wasser steht, mit Pfosten beschlagen seyn. Vorne sind jedesmal Staken„vierkantige Stäbe von hartem Holze) nothwendig. Diese müssen enge beisammen stehen, weil dadurch das Fortgehen der Fische mit dem Wasser, so viel als moglich, gehindert werden kann. Die Zapfen— häuser in großen Teichen werden nur auf der Rück— seite mit Pfosten beschlagen und erhalten auch an den Seiten Staken, wenigstens zum Theil, weil sonst nicht so viel Wasser durchströmen kann, als die verhältnißmäßig große Rinne aufnimmt. Die Oeffnung der Rinne ist gewöhnlich in der Mitte der Zapfenhäuser oder wo man die Absicht hat, den langen Zapfen an einen Riegel anzu⸗ schließen, etwas nach der Rückseite zu. Die Ständer werden auf den Kopf der Rinne aufgesetzt, und stehen gewöhnlich mit den Rücken nahe an den Dämmen. Sie müssen mit Falzen, in wache nen, 0 M00 ü ft fit fil es le fal bi! 00 se en Vgl hon keinet fault lech. Dales e Schwanen sclagel. nd laßt n nn auch schagen m Slunderk heiten lass düech den, mit dem! gs bei de i Sache worden. Mei] geleitet fen zu st. lachtheili gi Pase gewendet, un ögehoben. C einen Teiche groß und ssh ie bei gn olze mit einn der sogenans Leichen missg n ohngesihr sten heschsgh n(bierkan dig. Dll il dadurch l r, so viel ah Die Zapf auf der Ric halten aut n m Theil, raf nen kal, nimmt. vöhnlich in nan die Aisch Riegel ag zu. Fopf der Nu it den Nil ien mit dal in welche beim Zusetzen Bretchen gelegt werden konnen, versehen seyn. Gewöhnlich stehen sie blos und isolirt, welches aber falsch ist, denn sind sie mit einem Rechen verbunden, so wird dadurch theils das Durchgehen der Fische mehr verhindert, theils die Zusetzung erleichtert. Ob sie gleich verhältnißmaßig aus einem star— ken Baume ausgehauen werden, so sind sie doch von keiner langen Dauer, denn die Rückseite ver—⸗ fault leicht. Es scheint mir in Hinsicht auf ihre Dauer zweckmäßig zu seyn, sie gleich Anfangs mit Schwarten oder noch besser, mit Pfosten zu be— schlagen. Wird dazu ein starker Klotz genommen und läßt man sie nicht zu schwach arbeiten, so wird man auch dadurch diese Absicht erreichen, das Be— schlagen mit Pfosteu scheint aber wohlfeiler zu seyn. Ständer können auch aus Steinen, die sich bear— beiten lassen, gehauen werden, denn sie leiden durch den Frost um so weniger Schaden, da sie mit dem Wasser nicht eher in Berührung kommen, als bei der Ablassüng. Der Rochlitzer Stein ist in Sachsen hierzu mit gutem Erfolge angewendet worden. Bei jedem Teiche muß das überflüssige Wasser abgeleitet werden, damit es nicht zu hoch in selbi— gen zu stehen kommt, und für die Umgebungen nachtheilig wird. Kleine Teiche, die keinen gros— sen Wasserzufluß haben, bedürfen zu diesem Behuse B 2 20— oft nur eine mit einem Gitter versehene Rinne, ja man benutzt wohl gar den Ständer selbst dazu, und läßt das Wasser über das oberste Bret, wel— ches nicht höher als der Wasserstand seyn darf, hinein und durch die Abzugsrinne laufen. Teiche von der mittlern Größe werden ober mit einem Rechen versehen, welcher gewöhnlich an dem einen Ende des Dammes seinen Platz erhält. Größere Teiche oder solche, durch welche im— merwährend, oder nur zu manchen Zeiten, viel Wasser strömt, erfordern oft sogenannte Fluthbet— ten(große gepflasterte Kanäle) durch die Dämme. Damit sich das Wasser keinen Weg unter der Schwelle wegbahnen kann, so muß diese verpfählt werden. Um bei großen Teichen den starken Zu— fluß des Wassers gehörig und möglichst geschwind abzuleiten, welches bei schwachen und hohen Däm— men um so nothwendiger ist, verdienen doppelte Rechen vor demselben, welche nach dem Teiche zu eine Spitze formiren, eine Empfehlung. Denn durch diese kann das Wasser von zwei Seiten ein— dringen. i Die Staken in dem Rechen müssen vollkantig seyn und enge beisammen stehen, damit keine Fi— sche von einiger Größe dazwischen durch können. Endlich gehören zu den einzelnen Theilen der Teiche die Rechen zu den Zuflußgräben. Diese sind nur da nothwendig, wo die Fische dem kom— eden f gußerben qu be r, let nden d it em Cube Mut Hun, helden, J Saif die nach! ilhole u cheniget! Get Guang de ge unde uch Lei scherei, sub. D Nice an ge ju er. ihren ger ehe Rinne, r selbst da, te Bret„ eh nd seyn dun, ufen. Nu er mit kum an dem ein t. ch welche/ Zeiten, unte Fluch 9 die Dünn eg unter d. diese verpfih hen starken dy ichst gechn d hohen dir dienen dorch dem Tishe hung. Dun vei Seilen assen vollen damit keit urch könnel. en Theilen d. däben. Dl iche dem i menden frischen Wasser entgegen schwimmen und außerdem gefangen werden oder auf eine andere Art verloren gehen können. Entbehrlich sind sie daher, wenn das Wasser aus einem in der Nähe liegenden Teiche kommt, welcher beim Fluthbette mit einem guten Rechen versehen ist. Zweiter Abschnitt. Eintheilung und Bestimmung der Teiche insbesondere. Mehrere Teiche, die einem Eigenthümer ge— hören, oder im Zusammenhange bewirthschaftet werden, werden mit dem Namen Fischerei belegt. In Sachsen sind bei vielen Gütern Teichfischereien, die nach der Zahl der Teiche, nach ihrem Flächen— inhalte und nach ihrer Beschaffechheit mehr oder weniger von Bedeutung sind. Gewöhnlich liegen die Teiche innerhalb der Grenze der zu einem Gute gehörigen Felder, Wie— sen und anderer Grundstücke. Oft gehören aber auch Teiche aus benachbarten Fluren zu einer Fi— scherei, welche wahrscheinlich dazu gekauft worden sind. Die Besitzer von Fischereien suchten solche Teiche an sich zu bringen, um dadurch diese Bran— che zu erweitern und zu vervollkommen, welches ihnen gewiß um so leichter gelang, da einzelne — * Teiche außer dem Zusammenhange, nur einen ge— ringen Nutzen gewähren. Häufig findet man, daß die Hutung an den Rändern vorbehalten worden ist, ung die Grenze gewöhnlich nach dem Stande des Wassers, welcher die Schwelle des Fluthbettes oder des Rechens anzeigt, bestimmt wird. Oft kann sogar nach den alten Verträgen von dem jetzi— gen Besitzer nicht über das Gras in dem Wasser und nicht über den Boden unter demselben frei dis⸗ ponirt werden. 5 Die Zwecke, welche bei jeder vollkommenen Fischerei erlangt werden können und sollen, be— stehen 5 1) in Erzeugung der Brut; 2) in Zuzucht des Satzes; 3) in Gewinnung zum Verkauf tauglicher Fin sche; und 4). in Aus winterung derselben, vorzüglich der ersten beiden Sorten. Je mehr das Locale der Erreichung dieser Zwecke hinderlich ist, desto geringern Werth hat die Fischerei. Wären die Teiche, welche zusammen eine Fi— scherei ausmachen, fast von gleicher Güte und Größe, und könnte unter ihnen zur bessern und zweck näßigern Erreichung des einen oder andern Zwecks keine große Wahl getroffen werden, so könnte man auch bei wenig Sachkenntniß, in Hin— schl f! eh f. f ng ges l. f felt D. lle, f mannigfe it nur dig tin einzelen leiß, f et is. Oel! fen Bee eh werd 18 die h dasche n se siud, nuhlinge e Mei Wenig ah lin, di u jeden enen ingen; Rößten! lll n N nut eiten g/ N ah, f halten wut ch dem Si des Fluchen nt wird. d von ben f in dem Piz nselben fen volllomnan ind fel, F taugliche f vorzüglch! reichung A gern Nin! ammen eilt 0 scher Gil zur bessen d jen ode e fen abel, Anis in e sicht auf die Bestimmung der Teiche, keine großen Fehler machen. Man brauchte sie dann nur in ein richtiges Verhältniß zu einander zu bringen, welches unter solchen Umständen keine Schwierig— keiten hätte. Da aber so eine Gleichheit selten vorkommen dürfte, sondern die Teiche in jeder Hinsicht sehr mannigfaltig von einander unterschieden sind, so ist zur möglichst zweckmäßigen Benutzung schlechter— dings eine Kenntniß von der Beschaffenheit jedes einzelnen Teichs in so weit unentbehrlich, daß man weiß, zu welchem Zwecke jeder vorzüglich geeig— net ist. Bei der Auswahl der Teiche zu den verschiede— nen Bestimmungen werden sie selten so vorgefun— den werden, wie dies zu wünschen wäre und wie es die höchste Benutzung der Fischerei heischt. Die Teiche müssen freilich dazu genommen werden, wie ste sind, vorausgesetzt, daß keine Verbesserung an— zubringen ist, und viele könnten daher in der trri. gen Meinung stehen, es käme hierauf überhaupt wenig an. Allein es leuchtet jedem Unbefangenen ein, daß bei Aufmerksamkeit und Sachkenntniß zu jedem Behufe auch die besten unter den vorhan— denen Teichen jedesmal leicht ausgewählt werden können; hingegen bei bloßer Willkühr hierbei die größten Verstoße statt finden müssen. Uebrigens müssen die Teiche so in die verschie— 9 denen Klassen abgetheilt werden, daß sie zu einan— der in einem so viel als möglich richtigen Verhält— nisse stehen. Wird dies nicht berücksichtiget, so ist davon die Folge, daß eine Sorte Fische im Ueber— slusse vorhanden ist, während es an einer andern fehlt. Das richtige Verhältniß findet dann statt, wenn mit ziemlicher Gewißheit in der einen Klasse so viel Fische gezeugt werden können, als in dem darauf folgenden Jahre zur Besetzung der zweiten gebraucht werden, und die zweite Klasse die nothi⸗ geu Fische in die dritte liefert. Unglücksfälle kön— nen zwar, trotz der richtigsten Abtheilung, ein Mißverhältniß verursachen und Mangel an einer oder der andern Sorte Fische herbei führen. Man hat aber seine Schuldigkeit gethan, wenn man die einzelnen Teiche in ein richtiges Verhaltniß zu ein⸗ ander bringt und dabei jedesmal nach Grundsätzen, mit Rücksicht auf die localen Umstände, verfährt. Damit man nicht so leicht gestört werde, und mit mehr Zuverlässigkeit auf den ununterbrochenen Gang einer möglichst zweckmäßig eingerichteten Fischerei rechnen kann, so ist es rathsam, die Ein richtung so zu machen, daß verhältnißmäßig eine etwas größere Quantität Brut gezeugt und Satz gezogen wird, als man eigentlich nöthig hat. Nach dem, was hier gesagt worden ist, scheint die Eintheilung in Streich,, Streck-, Haupt— teiche und Winterhaltungen die nalür— lichte i fun lch, fun Kat bagealbak Die die Eigen schelllch, vieleicht wenn die strgen, Huch fd. efe Ben D.! den aueh mtl ulsgli Lage hal Die Vasserk seht,. lichen e ler zu M ken, Ta Oui N — sie zu ein gen Verhil htiget, sy i che im Uebe einer anden et dann fil, r einen Kae „ als in den der zeil ase die nac lückefälle lin heilung, if ngel an eil fuhren. Nn wenn man de altniß zu eil Grundstzz ide, versist rde, und ni unterbrochehe eingerichtet sam, die Ei, nißmäßtg ein ugt und 016 hig hat. den ist, schein ick, Haug en die fall lichste und zweckmäßigste zu seyn, und es bleibt nur übrig, das Nöthige über diese vier verschiede— nen Klassen zu sagen und ihre Eigenthümlichkeiten bemerkbar zu machen. 1) Streichteiche. Die Bestimmung der Streichteiche ist die Erzeugung der Brut. Es ist nicht unwahr— scheinlich, daß es zur Entlassung des Samens oder vielleicht auch zur Befruchtung desselben beiträgt, wenn die zur Begattung fähigen Fische an einander streichen, und daher ist dieser Name entstanden. Auch findet man die von dem Fischsamen hergenom— mene Benennung: Laich teich. Da die Sonnenwärme den Laich gewissermas— sen ausbrüten und beleben muß, so ist davon die natürlichste Folge, daß Teiche zu diesem Behufe vorzüglich geeignet sind, die eine warme und freie Lage haben. Die Sonne kann mit mehr Kraft auf das Wasser einwirken, wo es nicht hoch über einander steht, daher passen seichte Teiche besser zu Streich teichen als tiefe, wenigstens müssen sie nach dem Ufer zu flach seyn. Mehrere Thiere aus den Geschlechtern der En— ten, Taucher, Reiher, Wasserhühner ꝛc. können den Streichteichen sehr nachtheilig werden, weil sie entweder den Laich fressen, oder ihn auch durchs Herumschwimmen, Untertauchen und Auffliegen leicht beschädigen konnen. Man nimmt daher all— gemein an, daß durch Enten und andere Zugvögel der Laich von einem Teiche in andere getragen werde. Wenigstens sucht man es dadurch zu er— klären, wenn man Fische in einem Teiche findet, die nicht eingesetzt worden sind und wo die Lage so ist, daß sie das Wasser aus andern Teichen nicht gebracht haben kann. Die Teiche in der Nähe von Hölzern werden von wilden Zugvögeln, beson— ders von dem Fischreiher, am häufigsten besucht, und sind daher am wenigsten zur Erzeugung der Fische tauglich. Manche von den Zugvögeln kön— nen einigermaßen verscheucht werden, wenn öfters Jagd auf sie gemacht wird, wenigstens ist es nicht zu dulden, daß sie sich in nahen Wäldern Nester bauen und ihre Jungen ausbrüteu. Bei Teichen, wo der Wasserspiegel rein, nicht mit Wasserpflanzen bedeckt ist und die überhaupt keinen großen Umfang haben, wird man die Anstedelung und den Besuch der Thiere, die sür den Laich und die junge Brut nachtheilig werden können, weniger zu befürchten haben, als außerdem. Es ist sehr wiehtig, hierauf bei der Auswahl der Streichteiche mit zu sehen, und man kann versichern, daß die kleinsten Teiche ohne Bedenken, wenn sie übrigens dazu geeignet sind, zur Erzeugung der Brut benutzt werden kön— fel, cl, der kehre dagen in, an Penig Tönen! lich ge fangen U den St ein Ges Jupkun M ed inf bei Kn kiliger daß es ein St Witte naht D chekden bigen! Du di Rechen fra n auch duch und uffn mmt daher 0 dere Jugug ndere gelung dadurch b i Teiche fil wo die Lage n Teichen uh e in der Mh; vögeln, kin ufigsten euch Erzeugung k. Zugvoögeln lh n, wenn ian dens ist ei n Wäldern M, Bei Nach Wasserpfargn großen mah und den Vet die junge Sin r zu heft vichtig, Nea mit zu fen kleinsten dite b dazu gel bt wehen f 2 9 E nen, ja sie sind wohl recht eigentlich dazu zu em—⸗ pfehlen. Die weiblichen Fische sollen ihren Samen, wie mehrere behaupten, gern an große Steine, die an eichten Stellen liegen, oder auch an Wasserpflan— zen, anlegen. Dies ist nicht unwahrscheinlich, wenigstens wird dadurch nichts verdorben, und es können daher leicht einige Steine in einen Streich— teich gebracht und an dem Rande einige Wasser— pflanzen geduldet werden. Nahrhaften und fetten Zugang muß man von den Streichteichen abzuhalten suchen, denn es scheint ein Gesetz der Natur zu seyn, daß zu reichliche Nahrung die Fortpflanzungsfähigkeit hindert. Man will die Bemerkung gemacht haben, daß es in mehrerer Hinsicht für das Zeugungsgeschäft bei Karpsen nachtheilig ist, wenn das Wasser bei einiger trockener Witterung zu sehr abnimmt, und daß es im Gegentheil sehr zweckmäßig ist, wenn ein Streichteich so viel als möglich einen gleichen Wasserstand behält. Es muß daher bei der Aus— wahl der Streichteiche auch hierauf gesehen werden. Die Nähe von andern Teichen kann gefährlich werden, wenn man befürchten muß, daß aus sel— bigen mit dem Wasser Raubfische kommen können. Da dies schwer zu verhüten ist, selbst wenn die Rechen in gutem Zustande sind, so sind oft aus die— ser einzigen Ursache Teiche nicht zur Hervorbringung der Brut zu benutzen, waren sie auch übrigens ganz dazu geschickt. Auch solche Teiche, welche ganz in der Nähe von Ortschoften oder an Viehtriften liegen, sind nicht mit Nutzen zu diesem Behufe zu bestimmen, denn es ist gewiß, daß in diesem Falle zahme Gänse oder Enten, besonders aber auch Kühe und ande— res Vieh, welches beim Austreiben in die Teiche und wohl gar darinne herumschwimmt, für die Er— zeugung der Brut nachtheilig werden. Was endlich den Boden betrifft, so hat dieser Aa. 2* e auf die Erzeugung der Fische wohl nicht den Ein— gn,-, fluß, wie viele zu glauben scheinen, und so viel ist 2 wohl gewiß, daß fetter Boden eher nachtheilig als befo derlich ist, denn die Fische sollen ja in den Streichteichen nicht sowohl genährt, sondern viel— mehr erst gezeugt werden. Auch ist man über die passendste Bodenart nicht einmal einig; während einige für Lehm- und Thonerde sind, empfehlen andere im Gegentheil Kieselerde. Wenn man die Fischart nicht angiebt, sondern nur im Allgemeinen spricht, wird man auch nicht aufs Reine kom— men, denn fast jede liebt einen andern Boden. Hierüber hat man überhaupt zu wenig Erfah— rungen gemacht, oder sie doch selten zu einer gemeinnützigen Publicität gebracht. 9 fi fi kl: d. belt,; 1 5 Bech Ci wachse eli 1 1 1 1 ö filter! ulstrei Elieck gußerde in fe 9 in der gen auch hc gen m Vaser ber du sschet ober n nimmt cher g — N nuch ibi in der ie liegen, sih zu bestünne, zahme Gise ühe und auß in die Lace t, für die ey . „ so hat det nicht den k und so vel nachtheilg dh len ja in d , sondern l man uber d. nig; wäbeahb dd, enpfthe Wenn mm de n Allaemesh b Reike kun, ndern Boba, wenig Eich ellen zu eie 2) Streckteiche. In den Streckteichen werden die erzeug— ten Fische gleichsam ausgestreckt, mit andern Wor— ten: die Brut wird darinne im Wachsthume beför— dert, zu Satz erzogen. Bei dieser Klasse der Teiche kommt auf die Beschaffenheit des Bodens mehr an, als bei den Streichteichen. Die Fische sollen nämlich darinne wachsen, und da es erwünscht ist, wenn sie ver— hältnißmäßig viele Nahrung finden, so hat ein fetter Lehm- oder Thonboden vor einem Kiesboden unstreitig Vorzüge. Auch wird die Güte eines Streckteichs durch nahrhaften Zugang, und was außerdem zu den Eigenschaften eines guten Teichs zu rechnen ist, sehr erhöhet. Raubthiere, besonders Raubfische, können auch in den zur Erziehung des Satzes bestimmten Tei— chen großen Schaden anrichten, daher gelten auch hier die bei den Streichteichen in dieser Hinsicht angegebenen Vorsichtsmaßregeln. Lie— gen mehrere Teiche so an einander, daß das Wasser beim Ablassen, bei Regen- und Thauwet— ter durch mehrere läuft, so kann man die Raub— fische oft dadurch davon abhalten, wenn man einen oder mehrere Teiche von unten zu Haupttheichen nimmt. Ist diese Einrichtung aber nicht möglich, oder gehören die Teiche, von welchen zu Zeiten Wasser kommt, andern Besitzern, und ist zu be— 1 el befürchten, weil sie etwa als Hauptteiche benutzt de 8. werden, oder weil bei der fremden Fischerei keine hh. große Ordnung herrscht, daß das Wasser Raubfi⸗ blꝛlubt sche mitbringen kann, so verlangt dies die größte Olic Vorsicht und Aufsicht. gasen Enten und andere zahme Thiere, die die Brut, shigtt, wenn sie noch nicht lange eingesetzt ist und wenig Otlei oder gar nicht gewachsen hat, verzehren, können für die Streckteiche nachtheilig werden und sind daher davon abzuhalten, oder ist dies nicht möglich, e so muß ein solcher Teich eine andere Bestimmung ue, erhalten. Thiere aber, welche keine Fische fressen, ch ei können ohne Bedenken in selbige getrieben werden, Dl ba dies kann vielmehr für das Wachsthum der Fische wude beförderlich seyn. dak Was den Umfang der Streckteiche und ihre ech Wassermenge betrifft, so werden dazu in der Regel Erin die von mittlerer Größe und Tiese gewählt. Vor— Beet ausgesetzt, daß sich dies thun läßt und übrigens Nu nicht unzweckmäßig ist, denn weder nach der Größe But noch allein nach der Tiefe kann man nie einen Teich lis! zum Streichen oder zum Strecken der Fische be— 0 stimmen, sondern man muß dabei auf alle Einfluß 1 habende Umstände zugleich Rücksicht nehmen. Oft gang kann sogar der Fall eintreten, daß ein für die Er— in reichung eines andern Zwecks mehr geeignet ist, als ben wozu man ihn bestimmen kann. Gehören z. B. l d ist zu he iche benutz ischerei kent sser Raubf. 5 die größse ie die Bu, und weng en, konnen und sich icht moglich Bestimmung sche fressen, en werden, der Fische e und ihte n der Regel ählt. Vun nd ubrigens ch der Große einen Teich u Fische be alle Einfaß chmen. N für die Es janct is, as en L. zu einer Fischerei mehr Teiche, die zur Erzeugung der Brut vorzüglich passend sind, als man dazu nöthig hat, so werden davon welche als Streckteiche benutzt werden müssen. Fehlt es hingegen an Streichteichen und sind solche, die zu Streckteichen passen, im Ueberflusse vorhanden, so ist man genö⸗ thiget, einen oder mehrere von den letztern zu Streichteichen einzurichten. 3) Haupftteiche. Hauptteiche, die man auch Besetzteiche nennt, sind selche, in welche der Satz in der Ab— sicht eingesetzt wird, um Fische daraus zu ziehen, die dann nicht weiter versetzt, sondern verkauft werden. Bei Fischereien, wo man keine Zuchtfische verkauft, besteht die Aernte, welche die Fischerei überhaupt gewährt, einzig und allein in ihrem Ertrage. Jedoch müssen davon die Kosten bei der Besetzung und Ausfischung der Zuchtteiche, der Winterhaltungen, der Hauptteiche selbst, und wenn Brut oder Satz zugekauft werden müssen, auch diese gekürzt werden, wenn man den wahren Er— trag ausmitteln will. Von den Teichen, welche man im Zusammen— hange benutzt und die, wie bereits erinnert wor— den ist, zusammen eine Fischerei ausmachen, wer— den, was die Größe und Tiefe betrifft, in der Regel die, welche den größten Umfang haben und am tiefsten sind, dazu genommen. Sehr oft ma— chen aber Localverhältnisse von dieser Regel Aus— nahmen nothwendig. Oft müssen Teiche deshalb zu Hauptteichen be— stimmt werden, weil sie zur Erzeugung der Brut, oder zur Zuziehung des Satzes, aus sehr verschie— denen örtlichen Ursachen am wenigsten passend sind Die Teiche, welche in jeder Hinsicht zu den vorzüglichsten gehören, sind eigentlich dazu die be— sten und vortheilhaftesten. Wo es daher die Um— stände nicht anders nothwendig machen, ist ihre Auswahl nach ihrer Güte zu bestimmen, doch nimmt man sehr kleine und seichte Teiche nicht gern dazu, weil diese leicht bestohlen werden können. 4) Winterhaltungen. Da die Teiche, welche eine Fischerei ausma— chen, selten eine solche Lage und Beschaffenheit ha— ben, daß in selbigen in den kalten Wintermonaten die Fische am Leben behalten werden können, wel— ches auch eben nicht vortheilhaft wäre; so sind bei den meisten Fischereien eine vierte Art Teiche, näm⸗ lich die Winterhaltungen, unentbehrlich. Gewöhnlich findet man auch fast bei jeder Fischerei Teiche, die zu diesem Behufe geeignet sind, oder dazu vorgerichtet werden können. Wo es aber nicht möglich ist, die nöthige Quantität Fische den Win— ter über lebendig und gesund zu erhalten, da fehlt Iman u ihn dazu e gen g hit di E gen it dalan, den W Den kan fen hes durch shis men den se nigen seh. heltag fehr ost mi Regel Ju abtteichen he, ig der Bu, sehr vershe⸗ passend seh nsicht zu di dazu die be. her die Um u, ist iht men, doc e nicht gen können. erei ausm ssenheit ha ntermonatel nnen, we so sind hei eiche, nä, nentbehtlic. der Fischrti sind, odet es aber nicht he den Pi n, da fit ein sehr wesentlicher Theil einer vollständigen Fische— rei, und nicht selten muß in diesem Falle eine feh— lerhafte Einrichtung statt finden. Winterhaltungen brauchen von keinem großen Umfange zu seyn, denn es können im Verhältnisse zu ihrer Größe, vorausgesetzt, daß sie sich ganz dazu eigenen, eine große Quantität Fische in selbi— gen gesund und lebendig erhalten werden. Doch hat dies auch seine Grenzen. Eine vorzügliche Eigenschaft der Winterhaltun— gen ist, wenn in selbigen Quellen sind. Fehlt es daran, so können diese durch Wasser, wo soiches den Winter über ununterbrochen durchgeführt wer— den kann, ersetzt werden. Zugegeben, daß Quel— len besser sind, so sind bei dem Mangel derselben durch das letzte Mittel sehr oft Teiche zum Aus- wintern einzurichten und dadurch einem großen Bedürfnisse abzuhelfen. Flaches Ufer ist bekanntlich eine gute Eigen— schaft der Streich- und anderer Teiche; hingegen müssen solche, in welchen Fische ausgewintert wer— den sollen, ein hohes Ufer haben, oder doch we— nigstens nach der Mitte zu verhältnißmäßig tief seyn. Die Tiefe muß wenigstens 22 bis 3 Ellen betragen. Nimmt man Regen- und Thauwasser gern in andere Teiche auf, so sieht man es im Gegentheil ungern in die zur Auswinterung der Zuchtfische bestimmten Teiche laufen, weil dies den Fischen schädlich seyn könnte, und sucht dies daher absicht⸗ lich zu verhindern. Bei Fischereien, wo es möglich ist, manche von den Zucht und besonders von den Hauptteichen im Herbste zu besetzen, da unterlasse man dies nicht. Die Fische werden dann in den Winterhal— tungen nicht zu sehr uberhäuft, und man ist weni— ger einem Verluste durchs Absterben ausgesetzt. Dat wert I un den 5e 19 agli achtet Vese dies g den Fische aher absch, ist, anch Hauptteiche e man die Winteisal⸗ an ist wens üögesetzt 7 Zweite Abtheilung.. Das Wesentliche der Teichfischerei. Dritter Abschnitt. Anfüllung der Teiche mit Wasser. Die Wasseranfüllung wird bekanntlich durch das Zusetzen mittelst der Zapfenhäuser oder Ständer bewirkt, wenigstens muß dies vorherge— hen. So einsach das Verfahren dabei auch ist, so fal⸗ len doch nicht selten Fehler vor, die nachtheilig werden können. Daher ist dieser Gegenstand nicht zu unwichtig, daß er nicht näher berührt zu wer⸗ den verdiente. Es kommt bei dem Anfüllen der Teiche vor— zäglich auf zwei Umstände an, welche daben beob— achtet werden müssen, nämlich auf die Art und Weise der Zusetzung selbst und auf die Zeit, wenn dies geschehen muß. C 2 1) Von der Art und Weise der zusetzung. Große Zapfen werden in das Loch, welches in jeder Rinne ist, mit einer Walze eingelassen, kleine aber setzt inan oft blos mit den Händen ein. Nach— dem einigemal auf dem Zapfen geschlagen worden ist, geschieht die Befestigung entweder an einem Riegel des Zapfenhauses, oder wenn er in der Mitte desselben steht, durch ein mit einem Loche versehenes pfostenähnliches Holz, welches oben querüber gelegt, in Falze eingepaßt und etwas be— festiget wird, welches mit hölzernen Keilen oder alten Radenageln geschehen kann. Die Zapfen in kleinen Teichen, die in einer Nacht abgelassen wer— den können, sind, um dies zu verhindern, mit einer Schraube anzuschließen. Da selten ein Zapfen so genau paßt, daß neben demselben kein Wasser in die Rinne eindringen könnte, so wird derselbe unten mit Moos oder mit Werg verstopft. Nach der Verstopfung wird Lehm oder Thonerde um denselben geschüttet und fest gerammelt. Zu viel Erde darf man aber nicht anschütten, um das Ausziehen des Zapfens dadurch nicht zu sehr zu erschweren. Bei kurzen Zapfen, wo eben so verfahren wird, ist übrigens noch dar— auf zu sehen, daß sie nicht mit Erde überschüttet werden, weil sich dann das Loch aussetzen und bei dem Ziehen nicht leicht zu finden seyn würde. Die Brettchen, welche man bei Ständern in dit base huthbe eat 9 b wil Stand wenn chen Amme 33 Ie 6 herscte Nich eh. him wird, gen dels n var N sulen, einge inder silt ge 2 fugeset chung dust ches in jther sen, kene ein. Nah gen wotben k an einem n er jn der einem Lage elches ohen d etwas he Keilen ober e Hapfen in lassen wet⸗ dern, mit daß neben eindringen Mobs ober pfung wü schüttet und n aber nigt sens dadulc gen Zupft, ns noch dal überschüttet gen und be würde. ei Sander in die Falze einlegt, werden etwas mit Nägeln besestiget, wenigstens ist dies bei den obersten nothwendig, um zu verhindern, daß sie nicht leicht heraus genommen werden können. Ist mit dem Rechen ein Ständer verbunden, so wird der Raum zwischen demselben und dem Ständer, nachdem die Bretchen eingelegt, und wenn sie nicht genau passen, mit Moss verstopft worden sind, mit Erde ausgefüllt, welche fest ge— rammelt werden muß. Dringt Wasser neben dem Zapfen oder durch den Ständer in die Rinne, so ist es schwer zu versetzen, und es kann leicht der Fall eintreten, daß Teiche deshalb vor der Zeit ausgefischt werden müs— sen. Läuft ein Teich auch nur schwach aus, so nimmt das Wasser, wo es nicht durch Zufluß ersetzt wird, den Sommer über sehr ab, zumal bei fla— chen Teichen von nicht großem Umfange. Beson⸗ ders nachtheilig kann dies bei Teichen seyn, die man vor Winters besetzt hat, oder die zwei Jahre stehen sollen. Daher muß das Zusetzen, um das Ein⸗ dringen des Wassers in die Rinne gänzlich zu ver— hindern, mit der größten Genauigkeit und Sorg— falt geschehen. Was 2) die Zeit betrifft, zu welcher die Teiche zugesetzt werden, ob dies sogleich nach der Ausfi— schung geschehen muß, oder ob es bis zum Früh⸗ — 38— jahre aufzuschieben ist, so wird dies durch beson— dere Umstände bestimmt. In folgenden Fällen geschieht die Zusetzung bald nach dem Ausfischen. a) Wenn Teiche vor Winters aufs neue besetzt werden sollen und sie von dem Wasser aus andern Teichen ganz oder zum Theil wieder angefüllt wer— den können. b) Bei großen Teichen, die viel Wasser erfor— dern. Man ist oft genöthiget, das Thau und Regenwasser zur Füllung zu benutzen, weil man nicht mit Sicherheit darauf rechnen kann, daß die Teiche außerdem das nöthige Wasser erhalten werden. f c) Wenn ein Teich bei einem Orte liegt und außer demselben kein stehendes oder fließendes Was— ser in der Nähe ist. In diesem Falle gebietet es die Pflicht der Menschenliebe, daß man einen Teich sogleich nach der Ausfischung wieder mit Wasser anzufüllen sucht, damit es, wenn eine Feuersbrunst entstehen sollte, nicht an Wasser fehlt. Bleibt ein Teich nicht lange unzugesetzt liegen, so sammelt sich das aus dem Schlamme zusammen gezogene Wasser, welches bei großen schlammrei— chen Teichen oft nicht unbeträchtlich ist. Im Nothfalle sucht man durch eine baldige Zusetzung auch dieses aufzusparen. Trocknet der Schlamm aus, welches vortheilhaft ist, nur daß man nicht — imer gauche bella fer d N len u den lh ls erden u a muß. N ehen n ö Helbste Ftahe leiste sit sif 0 Aber naht grote legen urch beson⸗ e Zusetzuug neue beseht aus andern gefüllt wen dasser erat, Thau und weil man „„ baß die erhalten liegt und andes Was⸗ gebietet es einen Teich mit Wisset euersbrunf etzt liegel, zusammen schlammieh i. J : Zuschlg F Schlamm man nich immer darauf achten kann, so nimmt er im Ge⸗ gentheil mehr Wasser auf, und ein solcher Teich verlangt folglich zu seiner Füllung eine etwas grös⸗ sere Quantitat Wasser. Im Winter können Teiche wegen des Frostes selten haltbar zugesetzt werden und geschieht dies vor dem Eintritte desselben, so muß dann gewöhn— lich bis zum Frühjahre damit Anstand genommen werden. Daher sind die Gründe bei Zeiten genau zu erwägen, ob die Zusetzung im Herbste gescheheu muß.— Ist es wegen Auswinterung der Besatzung, wegen Wassermangel oder anderer Localumstände, nicht schlechterdings nothwendig, die Teiche im Herbste zuzusetzen, so kann dies füglich bis zum Frühjahre aufgeschoben werden, ja es wird in den meisten Fällen um desto zweckmäßiger seyn. Da— für stimmen folgende Gründe: a) Mehrere Pflanzen, die den Wasserspiegel überziehen, und den Einfluß der Sommerwärme mehr oder weniger verhindern, leiden durch den Frost Schaden, können wenigstens bei dem Trocken⸗ liegen zum Theil bequem abgeschnitten werden. p) Die Vermehrung der Frösche wird dadurch nicht begünstigt. Zwar werden Frösche von Raub⸗ fischen, besonders von Hechten verzehrt, aber in Teichen, wo keine Raubfische sind, entziehen sie den Karpfen Nahrung, besonders nachtheilig si 07 sie aber in den Streichteichen. c) Für den Wachsthum der Fische ist es nach mehrjähriger Erfahrung sehr zuträglich, wenn Tei— che den Winter hindurch ohne Wasser liegen. Wahr— scheinlich hat auch die Atmosphäre darauf einigen Einfluß; und wird der Boden aufgelockert, so ist dies Nutzen bringend. Die Wahrheit hiervon ist ausgemacht, die Ursache mag liegen, wo sie will. Bei Teichen, die zwei Jahre standen, ehe sie einmal ausgefischt worden, wurde die Bemerkung gemacht, daß es vortheilhaft war, wenn sie im ersten Jahre nicht den völligen Wasserstand er—⸗ reichten. Eine Seite dieser Teiche wurde im Som— mer bis an das Wasser behütet. Auf den vom Wasser leer gebliebenen Nändern ließ das Vieh nicht nur Excremente fallen, sondern es war un— streitig auch für den Wachsthum der Fische zuträg— lich, daß dieselben wenigstens einen Sommer hin— durch der freien Luft ausgesetzt blieben. Wenn dann im zweiten Jahre die Teiche mehr Wasser erhielten und die Fische auf den vorher leer geblie— benen Rändern unstreitig viel Nahrungstheile fan— den, so läßt sich ihr ausgezeichnetes Wachsen un— streitig erklären. Nach dieser Erfabrung scheint es unter man— chen Umständen zweckmäßig, manchen Teichen, besonbt fut fi bien! dern dal ( licht Auffune lic so alan der det blen dabur Teichen fett un bern ka ben hllche ablleite mehr pikd' wünsd sch de Niiche leine elhäl 0 Okte cher 9 er ptheilg sih ist es nac „wenn Tel egen. Mahl rauf einigen elockert, 0 heit hieran en, wo se den, ehe si Bemerkung enn sie in serstand er e im Som uf den vom das Vith es war un, ische zuträg ommer hi, n. Went nehr Wasst leer geblie gethelt fn, Wachen il, unter man, en Teiche, besonders großen, die länger als ein Jahr stehen, flach sind und kein hohes Ufer haben, nicht mit einem Male den vollen Wasserstand zu geben, son— dern daran absichtlich etwas fehlen zu lassen. Steht es nicht in der Willkühr, Wasser nach Gutdünken aufzunehmen oder abzuweisen, und will man Teiche nicht sogleich bis zu ihrem eigentlichen Wasserstande anspannen, so verdienen in dieser Hinsicht die Stän— der den Vorzug vor den Zapfenhäusern. Zapfen können nicht eher gezogen werden, als bis man dadurch die völlige Ablassung bezweckt, weil sie bei Teichen von einigem Umfange nicht leicht wieder sest und wasserhaltend einzusetzen sind. Bei Stän— dern kann man aber willkührlich einen Teich unter dem Wasserstande anspannen und das Wasser, welches man nicht haben will, durch denselben ableiten. Strömt in einen Teich viel Wasser, mehr als durch den Ständer ablausen kann, so wird er dadurch freilich höher angespannt, als man wünscht, aber nur auf einige Zeit, denn bald wird sich das Wasser wieder entfernen. Bei seichten Teichen braucht man bei dem Zusetzen oft noch keine halbe Elle fehlen zu lassen, und es werden verhältnißmäßig große Flächen leer bleiben. Es versteht sich von selbst und wird an seinem Orte auch erwähnt werden, daß ein Teich, wel— cher auf zwei Jahre besetzt wird, im ersten Jahre aber nicht voll Wasser ist, auch nicht den ganzen — 42— Einsatz erhalten kann, sondern es muß in diesem Falle, wenn der Teich das noch fehlende Wasser erhalten hat, eine verhältnißmäßige Anzahl Satz nachgesetzt werden. Vierter Abschnitt. Zuziehung der Fische und Besetzung der Teiche. Unter die Fischarten, welche in den Teichen zugezogen werden, gehören ganz vorzüglich die Karpfen, theils weil sie am besten dazu geeignet sind, theils weil sie in den meisten Gegenden am häufigsten gesucht werden und folglich am besten abzusetzen sind. Man wird sich daher hier fast einzig auf diese Fischart einschränken und nur am Schlusse dieses Abschnitts etwas über einige andere Fischarten hinzufügen können, zumal da man den Kreis der eigenen Erfahrung nicht überschreiten und andern nicht nachschreiben will, wenigstens unge— prüft nicht. Von dem gewohnlichen Karpfen(Cyprinus Carpio, L.), welcher ganz mit Schuppen bedeckt ist, giebt es zwei Abarten, nämlich Spiegelkarp— fen, die nur an manchen Stellen, und Sattel— karpfen, die oft nur eine Reihe großer Schuppen haben und selten vorkommen, als die sogenannten —— Spie Vermisc dich un g h e bel die beben! el sie sach det, als ber dung gens ge 0 Er Zub oudern, und die sucht, mäßige et die Kat Gleche mir ein bern 7 Begatt sen linen . J nuß in bien hlende Vit Anzahl E det Teiche, den Teiche orzüglich 5azu geeigns hegenden an h am beste her hier ff und nur an einige anben da man del schreiten unh igstens unge (Cyprins Ippen hebel iegelkats D Sattel or Schuppe sogenannin Spiegelkarpfen. Diese Abarten sollen durch die Vermischung mit Schleien entstehen, welches auch nicht unwahrscheinlich ist. Ob dies wahr ist, oder ob es eigene Arten sind, läßt man ununtersucht, weil dies außer unserm Kreise liegt. Da diese beiden Arten nicht so gut zu transportiren sind, weil sie leichter beschädiget werden können, auch nach der Meinung vieler nicht so ins Gewicht fallen, als der eigentliche Karpfen, so suchte man ihre Vermehrung eben nicht zu befördern, ob sie übri— gens gleich Liebhaber finden und gesucht haben. 1) Erzeugung der Karpfen und Besez— zung der Streichteiche. Zur Erzeugung der Karpsen werden, wie bei andern Thierarten, wo sich der Mensch einmischt und dies entweder zu befördern oder zu verhindern sucht, solche ausgewählt, die sich durch ihre regel— mäßige Gestalt vorzüglich auszeichnen. Es scheint die Erfahrung zu bestätigen, daß die Karpfen nur von einem gewissen Alter an ihres Gleichen hervor bringen können, wenigstens ist mir eine Ausnahme hiervon, wie man sie bei an— dern Thierarten findet, wo die Entwickelung der Begattungsfähigkeit nicht so genau mit einem ge— wissen Alter eintritt, nicht vorgekommen. Nach meinen Erfahrungen sind die Karpfen vor dem vier— ten Jahre ihres Alters nicht zur Fortpflanzung — 44— fähig. Nie trat der Fall ein, daß Karpfen, die als Brut ausgefischt und dann zwei Jahre nach einander weiter gesetzt worden waren, um ein, und zwei— sömmerigen Satz daraus zu ziehen, und das dritte Jahr, folglich im vierten ihres Alters, in die Hauptteiche kamen, in selbigen gestrichen hätten. Bei der Fischerei, wo diese Bemerkung gemacht wurde, herrschte Ordnung, um so sicherer kann man sich darauf verlassen. Die zur Fortpflanzung bestimmt sind, welche man bald Laich- bald Streichkarpfen nennt, können sechs und mehrere Jahre, also wenigstens bis zu einem Alter von zehen Jahren dazu benutzt wer— den. Der Karpfen erreicht bekanntlich ein hohes Alter, und es ist daher wahrscheinlich, daß er auch im höhern Alter zur Fortpflanzung noch Fähigkeit hat; indessen benutzt man ihn selten länger dazu, da man in diesem Punkte der Jugend einmal mehr zutrauet. Die Streichkarpfen werden bereits im Herb ste bei der Aussischung eines Hauptteichs ausgesucht. Dabei wird auf das Geschlecht selten Rücksicht ge— nommen, weil dies zu dieser Zeit bei den jungen Karpfen oft nicht sicher unterschieden werden kann. Diese Untersuchung wird erst im Frühjahre bei der Besetzung genau angestellt; damit es aber nicht so leicht an einem Geschlechte fehlt, so werden etwas mehr ausgehoben als man braucht. 0 Ghent f eit ib. fle ve Jes die jun iche eie f 000 bin mi ald die can a5 di Bestlt Lache Slick maß Tic Nagen leit er J fn da fi de face aupfen, dee g e nach ein ein und zy und das hut llters, in strichen hin kung gent sicheter fun nd, welche nn nennt, könne igstens bis benutzt iy lich ein haf „ daß er ah noch Fahl länger daß, einmal ng reits im Haß s ausgesucl Rückscht g/ ei den fungen werden kal, jahre hei k. aber nich f perben eth Es ist eine richtige Bemerkung, daß man Streichkarpfen nie aus dem besten, sondern im Gegentheil aus dem schlechtesten Hauptteiche, oder aus einem solchen, welcher übersetzt war, nehmen muß. Sind die Teiche zu Gunsten der Fischerei alle von einer solchen Beschaffenheit, daß man diesfalls Bedenken trägt, so verschreibe man sich die jungen Streichkarpfen lieber aus einer andern Fischerei, wo die Teiche einen geringern Grad der Güte haben. Zu zwei rogenen(weiblichen) wird gewöhnlich ein milchener(männlicher) Streichkarpfen gesetzt und diese drei Stuck werden zusammen ein Strich genannt. Es ist aber gar nicht unwahrscheinlich, daß diese Ungleichheit in manchen Fällen für die Befruchtung nachtheilig seyn kann. In ganz kleine Teiche pflegt man nur von jedem Geschlechte ein Stück zu setzen. Auf too Quadratruthen rechnet man einen Strich und solglich kommen in einen Teich von 200 Quadratruthen Flächeninhalt vier Rogener und zwei Milchener. Das Geschlecht erkennt man durch gelindes Streichen an dem Bauche, wo entweder Rogen oder Milch zum Vorschein kommt, wenn der Karp— fen das gehörige Alter erreicht hat und die Jahrs zeit dazu günstig ist. Zu derb darf man aber nicht streichen, weil dies schädlich seyn kann. — 1 6— ö Man setze die Streichkarpfen so viel als mög— lich von gleichem Alter zusammen. So viel hierauf aller Wahrscheinlichkeit nach ankommt, so wenig wird dies gewöhnlich beachtet. Da es oft an Brut ten fehlt, und man mit den Regeln, welche hier— bei anzuwenden sind, noch gar nicht aufs Reine ist, weil sich darüber zu wenig genaue Beobach— tungen anstellen lassen, so sollte man desto mehr auf eine Gleichheit des Alters Rücksicht nehmen. Wie die Einrichtung gewöhnlich bei den meisten Fischereien ist, da kann dies freilich selten beobach— tet werden. Jedes Jahr werden nämlich einige Karpfen zu diesem Behufe ausgewählt, zurück ge— halten, und für die abgegangenen einrangirt. Die Karpfen sind folglich von verschiedenem Alter vor— handen, und wenn sie noch überdies in eine Win— terhaltung zusammen kommen; so ist es um so schwieriger, sie im Frühjahre nach ihrem Alter zusammen zu setzen. Höchstens kann auf diese Weise vermieden werden, daß nicht ganz junge und ganz alte zusammen kommen. Wenn man sie aber von einem Alter haben wollte, so müßte man sie mit einem Male weg thun und mit jungen ver— tauschen. Die alten könnten ein Jahr oder so lange bei den jungen beibehalten werden, bis man von ihrer Brauchbarkeit hinlänglich über zeugt wäre. Werden jedes Jahr Streichkarpfen ausgeworsen, so kann überdies der Fall eintreten, daß das Loos ärgere. si ud! schabel, Mahobe immer n. niet l Di i geit en nog erwärmt! Meinung inen. 1 enn Gel ebnet it it wärme in den k simmen Vita wenigsen suengste unn,. flsorschel nuch, af getroffen weshalh ene noch hier goch Hal an; o bel age ff So vicl hen imt, so un es oft an B „, welche i cht aufs Nah naue Becht nan desto nig sicht nehnn ei den mei selten beolgh nämlich ein lt, zurück rangirt. A em Alter y in eine N ist es un ihrem A mn auf d ht gang jun Wenn maß f so müßte f it jungen dn Jaht ober den, bis fh erzeugt abe, ausge voll daß bus dal jüngere trifft, während man ältere beibehält, denn sie sind dem Alter nach oft nicht genau zu unter— scheiden. Wird aber nach der hier mitgetheilten Methode verfahren, so müssen die Streichkarpfen immer von gleichem Alter zusammen kommen, welches naturgemäß daher auch zweckmäßig ist. Das Aussetzen der Streichkarpfen darf nicht zu zeitig geschehen, wenn das Wasser in den Tei— chen noch zu kalt und nicht zu einem gewissen Grade erwärmt ist. Viele sind zwar der entgegengesetzten Meinung; allein sie dürften sich hierinne wohl irren. Doch man will nicht blos entscheiden, son— dern Gründe angeben, auf welche diese Meinung gebauet ist. Das Wasser in den Winterhaltungen ist wärmer als in den unbesetzten Teichen: J) weil in den kältesten Monaten viel Fische darinne bei— sammen gestanden haben; 2) weil in den meisten Winterhaltungen sogenannte warme Quelle sind, wenigstens ist es sonderbar, daß man auch in der strengsten Kälte sich nicht auf ihre Eisdecke wagen kann, wovon man die nähere Erklärung den Na— turforschern überläßt; und 3) weil sie, ihrer Lage nach, oft nicht so sehr von den kalten Winden getroffen werden können, als die Streichteiche, weshalb man oft diese zugefroren fand, während jene noch vom Eise frei waren. Ueberdies kommt hier noch in Betracht, daß die Fische im Winter ganz an einander stehen, und höchst wahrscheinlich einander Wärme mittheilen. Wenn eine oder die andere von den hier angegebenen Ursachen auf die Begattung der Streichkarpfen Einfluß haben kann, welches wohl nicht abzuläugnen ist, so muß es folg— lich sehr fehlerhaft seyn, die Streichkarpfen zu zei⸗ tig aus der Winterhaltung in die für die Erzeu— gung der Brut bestimmten Teiche zu bringen. Zu— gegeben, daß dadurch die Begattung nicht völlig gehindert wird, so kann sie doch verspätiget werden. Wenn die Brut, wie man zu sagen pflegt, oft so klein wie Pflaumenkörner war, welches gewiß jeder, welcher Fischerei besitzt, erfahren hat, so hätte man hierinne vielleicht nicht selten die Ursache finden können. N 5 Solche ganz kleine Brut, deren Erscheinung niemals Freude macht, können auch dadurch ent— stehen, wenn die Streichkarpfen bei der Aussez— zung, wie man es nennt, noch nicht offen sind, d. h. wenn die weiblichen keinen Rogen und die männlichen keine Milch durch sanftes Streichen gehen lassen, und das Geschlecht nicht genau zu erkennen ist. Diese Karpfen dürfen nicht mit aus⸗ gesetzt werden, oder soll dies ja geschehen, so müs⸗ sen sie allein zusammen kommen. Manche nehmen an, daß sich die Karpfen jahrlich mehreremal begatteten, und geben die kleine Brut für den zweiten oder wohl gar für den dritten Strich aus; allein die Wahrheit hiervon ist nicht bel nämlich! On. sast sud, Streiche gen dealge sir de E. in solchen ligen fe ganz zu v N. Sl denn hel sst, so v eher chen G. den Um daß nach Luchs fi rung il daß es ke n hene erden so N Auff Aterschei baönung suthwend Bar hab engen eine oder g sachen auf aß haben km o muß e fh karpfen zu für die Ein bringen. 3 ig nicht val ötiget wann pflegt, dye welches ger ihten hat, en die Ursat i Erscheinm dadurch e ei der Nuß icht offen sh zogen und stes Steh zicht genau nicht mit au ehen, syni h die Kah nd geben l gar far de t herroy — 49— nicht bewiesen, und es kann eher das Gegentheil, nämlich einmaliges Streichen, behauptet werden. Da man nicht gern Teiche, welche sehr nahr— haft sind, wie bereits erinnert worden ist, zu Streichteichen nimmt, so sucht man die nachtheili— gen Folgen, welche aus der zu reichlichen Nahrung für die Erzeugung der Brut hervor gehen können, in solchen Fällen, wo es an zweckmäßigen Streich— teichen fehlt, dadurch unschädlicher zu machen, oder ganz zu vermeiden, daß man solche Teiche übersetzt. dit Streichkarpfen kann dies nicht gut geschehen, denn wenn der Teich für einen Strich zu nahrhaft ist, so wird er es auch immer noch für zwei und mehrere Striche seyn, wenn auch nicht in einem so hohen Grade. Besser ist es, man setzt unter sol— chen Umständen Satz mit ein, und zwar so viel, daß nach Beschaffenheit der Größe und Güte des Teichs für die Streichkarpfen nicht zu viel Nah— rung übrig bleibt. Aus Erfahrung wird versichert, daß es keinen Nachtheil gebracht hat. Nur ist dabet zu bemerken, daß der Satz, welcher mit eingesetzt werden soll, nicht zu klein seyn darf, damit er bei der Ausfischung leicht und sicher von der Brut zu unterscheiden ist, und keine Verwechselung und Un— ordnung daraus entsteht. Diese Warnung ist nothwendig, weil man kleinen Satz und große Brut haben kann. Man kann zwar diese bei einer genauen Untersuchung von jenem unterscheiden, D allein es ist bei der Ausfischung, wo es dazu oft an Zeit fehlt, nicht möglich, diese Untersuchung genau anzustellen; oder es gehen auch deshalb Feh— ler vor, weil die Leute, welche damit zu thun haben, nicht gehörig geübt find. Nach einiger Meinung darf der zu Streichkarpfen gesetzte Satz auch nicht zu groß seyn, indem sich dann, beson— ders Milchkarpfen, in das Fortpflanzungsgeschäfte mischen sollen, wodurch sogenannte Hurenbrut ent— stände. Dies ist aber auch wohl nicht zu befürch⸗ ten, denn der junge dazu gesetzte Satz ist ja nur zwei, höchstens drei Jahre alt. Die junge Brut scheint nicht viel Nahrung nöthig zu haben, wenigstens gab es viel Beispiele, daß sie von ziemlicher Größe und Menge und hin⸗ gegen in geringerer Anzahl und klein gefunden wurde. Entstehen sie nicht zu spat im Jahre, so erhalten sie wohl am ersten ihre natürliche Größe und Beschaffenheit. Dicke und fette Brut gibt oft den schlechtesten Satz und wird der von kleinern nicht selten über—⸗ wachsen. In der Winterhaltung kommt sie ge— wöhnlich wieder ab, und um dies zu verhindern, füttert man sie an vielen Orten. Könnte man sie auf diese Weise bei ihrem wohlbeleibten Zustande erhalten, so hätte man im Fruhjahre darauf zu sehen, doß sie in einen Streckteich von vorzüglicher Güte nicht zu dicke kämen, denn sonst würden sie doch ft Oueckt lage hach er och bat Bult sog fen du rellch her schle neh al beschult tin nicht norm. Zuf malogen, in kurze u bel gen er nnz ve daß sie men, u ihter Gi ehr N. 19 3 In einm o es dazu gj Untersuga deshalb pc amit zu thun Nach einge gesetzte Saß dann, be Jungsgesclis urenbrut en, t zu beslch atz ist jn u iel Nahrug iel Beispis, age und gi ein gefunba m Jahte, ürliche Gi n schlechtein ht selten ibn mt see g u verhinben, unte man ft ten Zutat re darauf m vorzüglich st wichen s⸗ doch nur wenig wachsen. Sind bei einer Fischerei Streckteiche vorhanden, in welchen, vermöge ihrer Lage und Beschaffenheit, Fische den Winter hin⸗ durch erhalten werden können, so wäre es wohl noch das rathsamste, wenn solche wohlgenährte Brut sogleich im Herbste in selbige, als den näch— sten Ort ihrer Bestimmung, gesetzt werden könnte. Freilich dürfte ein solcher Streckteich auch von ket— ner schlechten Beschaffenheit seyn, und man müßte mehr auf Abgang rechnen, als bei der Frühjahrs— besetzung, denn bekanntlich geht im Winter hindurch ein nicht unbeträchtlicher Theil der Brut gewohnlich verloren. Auf die Fischerei kann ein Grundsatz der Po— mologen, die Bäume aus fettem Erdreiche, welche in kurzer Zeit zur Versetzung empor gewachsen sind, aus bekannten Gründen ungern versetzen, übertra— gen werden. Die Fische gedeihen nämlich dann ganz vorzüglich, wenn es beobachtet werden kann, daß sie bei jeder Fortsetzung in bessere Teiche kom— men, oder dünner gesetzt werden und so, wie sie ihrer Größe nach mehr Nahrung verlangen, auch mehr Nahrung finden. 2) Zuziehung des Satzes und Besez— zung der Streckteiche. In den Streckteichen wird aus der Brut einsommeriger und aus diesem zweisömmeriger Satz D 2 gezogen. Wenn man die kleinen noch nicht uber ein Jahr alten Karpfen Brut nennt, so bekom— men sie im zweiten Jahre ihres Alters den Namen einsömmeriger, und im dritten Jahre zwei— sömmeriger Satz. Diese Benennung scheint die passendste zu seyn, und verdient daher im Allgemei— nen angenommen und beibehalten zu werden. Die Quantität Karpfenbrut oder Satz, welche in die Streckteiche in der Absicht kommen, um daraus einsömmerigen oder zweisömmerigen Satz zu ziehen, ist im Allgemeinen noch weniger genau zu bestimmen, als die Aussaat an Getreide auf eine gewisse Fläche. Gewisse Dinge lassen sich auf dem Papiere nur unvollkommen darstellen, und hierher gehören vorzüglich solche, welche von den so abweichenden Localttäten abhängen. Dies ist besonders auch bei den Teichen der Fall, wo in Hinsicht auf ihre Größe und Güte eine sehr große Verschiedenheit statt findet. Wäre es möglich, die Teiche nach den verschiedenen Graden ihrer Güte zu classificiren, so könnte auch die Zahl der einzu— setzenden Fische, mit Rücksicht auf ihre Größe, be⸗ stimmt werden, ohne einen Teich gesehen zu haben. Allein es war, wo von der Lage und Beschaffen⸗ heit der Teiche die Rede ist, nur anzugeben, wo— durch ihre Güte bestimmt wird und was dazu mehr oder weniger beiträgt. Wird auf die guten und schlechten Eigenschaften, in welchem Grade sie vor⸗ 4 bude die fehl J u shber hube se e Bee sch burt wisen ll je nchti sch gen Wo ein, che loch schenhen Waser g lach mit leicht fil bei einer Inbeacht ele Fi die Bee geschieht, Folge da dauern i sihtunge ung dee das Gan Kan hee un och nicht lle it, so bela s den Nun Jahre zei, ung scheint h im Algen werden. Sat, uit ommen, in merigen Si seniger gern Getreide uf assen sich au stellen, un iche von de Dies Fall, wo i ne sehr gift moglich, le ihrer Gil I der ei Große, le en zu hebeß d Beschuffm geben, ö s dazu net e guten und labe sie vo handen sind, oder von andern überwogen werden, die gebührende Rücksicht genommen und überhaupt jedesmal das Locale genau beobachtet, so ist es nicht zu schwer, einen Teich an Ort und Stelle nach dem Grade seiner Güte ziemlich genau zu schätzen, und die Besetzzahl darnach zu bestimmen. Man erwirbt sich durch die praktische Ausübung bald einen ge— wissen Ueberblick, der um so weniger trüglich ist, je richtiger die Vorkenntnisse sind, auf welche er sich gründet. Am schwersten ist es, den richtigen Weg einzuschlagen, wenn man das Locale der Tei- che noch gar nicht kennt, und die Zahl der einzu— setzenden Fische bestimmen soll, ehe man sie ohne Wasser gesehen hat und weder mit dem Boden, noch mit der Größe ꝛc. genau bekannt ist. Wie leicht sind mehr oder weniger einflußreiche Umstände bei einer solchen Unbekanntschaft zu übersehen und unbeachtet zu lassen. Je länger aber eine und die⸗ selbe Fischerei von einem Manne dirigirt wird, und die Besetzung und Ausfischung mit Aufmerksamkeit geschieht, desto zweckmäßiger wird freilich in der Folge dabei verfahren werden können. Zu be⸗ dauern ist es daher sehr, daß solche geprüfte Er⸗ fahrungen mit dem Ableben oder mit der Verände⸗ rung des Wohnorts, so oft für das Einzelne und das Ganze verloren gingen. Kann man die Teiche ihrer Güte nach beur— theilen und geht man mit Aufmerksamkeit zu Werke, so wird man das richtige Verhältniß der Besetzung Es wit bei einer Fischerei bald ausmitteln. Kennt man ehr f einen Teich noch nicht genau, oder ist der nahrhafte il di Zugang sehr unsicher, weil er von günstigen Zufällen erben! abhängt, da hat man sich besonders wegen der Uever— ben 10 setzung vorzufehen. Ueberhaupt ists in jedem Falle, nit sn wo man bei der Teichbesetzung seiner Sache nicht 1 gewiß ist, eine goldne Regel: eher zu wenig als warmen zu viel verhältnißmäßig einzusetzen. 5 fschung Nach bem, was hier gesagt worden, ist es Dl de gewiß einleuchtend, daß in Hinsicht auf die Zahl Enschu der Fische, welche in einen Teich gesetzt werden tung! können, keine bestimmte und allgemein gültige tin vel Regel aufgestellt werden kann. Indessen dürfte wenn de doch manchen Angehende hier eine Angabe dieser Haucht! Art wünschen, und man will solchen daher nicht oldert vorenthalten, daß bei Teichen von mittler Güte wenn ft gewöhnlich fünf bis sechs Stück Brut auf eine Qua— so muß dratruthe Sächs. gerechnet werden. Will man aber Mer einsömmerigen Kaepfensatz noch einmal fortsetzen, mel vo um daraus zweisömmerigen zu ziehen, so wird noch leiht ge nicht halb so viel angenommen, weil diese größer Di sind und mehr Nahrung verlangen. Die hier ann mm. gegebene Anzahl der einzusetzenden Fische in die seelbigen Streckteiche ist nach den verschiedenen Abstufungen man f bald zu vergrößern, bald zu vermindern. kann u Die Besetzung der Streckteiche geschieht in Clueck der Regel im Frühjahre aus den Winterhaltungen. bleht der Besezun Kennt mag der nahthost ligen Zufilln zen der Ueher⸗ n jedem dal, r Sache night zu wenig ag den, ist auf die a esetzt welle nein gulli dessen düͤis lngabe diest daher nich mittler Ell uf eine u ill man all jal fortsett, so wird fuß diese größt Die hier an Fische in l Abstufung rn. geh est il ierhaltunge —— 55 Sn Es wird dazu die Zeit gewählt, wenn es nicht mehr stark gefriert, aber auch nicht zu warm ist, weil dies besonders der zarten Brut nachtheilig werden und der größte Theil dadurch leicht verloren gehen kann. Hierbei kommt der Werth der Brut nicht sowohl in Betracht, als vielmehr der daraus hervorgehende Schaden. Stirbt, als Folge der warmen Witterung, der Langsamkeit bei der Aust fischung, oder der weiten Transportirung, ein Theil der Brut in den Streckteichen bald nach der Einsetzung derselben, so fehlt dann bei der Ausfi— schung im Herbste Satz, welches bei jede Fischerei ein verhältnißmäßiger großer Verlust ist, zumal wenn derselbe zum eigenen Bedarf nothwendig ge— braucht wird. Sind die Brut oder überhaupt auch andere Fische etwas matt geworden, so daß sie sich, wenn sie in einen andern Teich kommen, anlegen, so muß man sie etwas von dem Rande entfernt ins Wasser werfen, weil sie außerdem in ihrem Tau— mel von Raubvögeln erhascht oder von Fischdieben leicht gefangen werden können. Die Streckteiche können in wenig Fällen, wo man versichert ist, daß im Winter die Fische in selbigen lebendig und gesund bleiben, und wenn man sie im Herbste wieder mit Wasser anfüllen kann und will, mit einsömmerigem ebenfalls in Streckteichen gezogenem Satze, bereits im Herbste besetzt werden. Dies geschieht aber selten, noch — 36— weniger ist es rathsam, sie im Herbste mit Bruten zu besetzen. Das Zählen ist der zarten Brut leicht nach— theilig, weil sie dabei fäst alle einzeln angegriffen werden müssen, und überhaupt bei großen Trans- poxten dadurch viel Zeit verloren gehen kann. Es ist daher besonders bei großen Fischereien zweckmäs⸗ sig, ein hölzernes mit kleinen Löchern versehenes Mäßchen, etwa eine viertel Metze haltend, abzu⸗ zählen und dann die sämmtliche Brut darüber zu messen. Wird das Mäßchen von kleiner und gros⸗ ser Brut voll gezählt, und ist die übrige Brut, welche auf diese Weise gemessen werden soll, rein von Unrath, so ist die Differenz bei dieser Aus messung nicht groß. Sind unter der Karpfenbrut Karauschen oder sogenannte Bastarödbrut, die von der Vermischung der Karausche mit dem Karpfen entstehen sollen, so müssen diese sorgfältig ausgelesen werden. Die Bastard und Karauschenbrut ist gewohnlich etwas kleiner und von Farbe gelblichter, als die ächte, und man kann sie bald von einander unterscheiden lernen. Es wurde gesagt, daß in den Streckteichen nicht nur Satz gezogen wird, welchen man ein— sömmerigen, wahrscheinlich deshalb so nennt, weil er als Satz nur einen Sommer alt ist, sondern man auch aus diesem in denselben Teichen zweisöm⸗ he ih dh g ft de ich bela ße kee Auf 50 dcn um I Da bc ga, um Hupfen i bei Kusse w. Ott get mur in den, kuch der ein muß ne sommeri apdern acht ge tc muß mmeti Bei Ahr un che sie lh in bste mie dia rut leicht 10 zeln angegyff i großen Tui hen kann. g keien Jwekn gern veschmm haltend„a rut darller einer und ga übrige In rden soll, h ei diese J arauschen ahn r Vermischm tstehen full verden. Di hnlich eto als die acht, unterschtibe Strecktrichn en man eil, nennt, el ist, sondert hen zwei merigen Satz zieht, d. h. den einsömmerigen noch ein Jahr fortsetzt. Dies dürfte aber solchen, wel— che mit der praktischen Ausübung der Fischerei noch nicht bekannt sind, sondern sich erst davon Kennt nisse erwerben wollen, nicht deutlich seyn, und es bedarf daher keiner Entschuldigung, sich darüber etwas umständlicher zu erklären. Bei dem Grundsatze, in die ein Jahr stehen— den Hauptteiche nur zweisömmerigen Satz zu brin— gen, um besonders große und ins Gewicht fallende Karpfen daraus zu ziehen, müssen die Streckteiche in zwei Klassen abgetheilt werden. In die eine Klasse wird Brut und in die andere einsömmeriger Satz gesetzt. Die beiden Abtheilungen müssen nicht nur in einem richtigen Verhältnisse zum Ganzen stehen, und überhaupt so viel Satz liefern, als ge— braucht wird, sondern sie müssen auch gegen einan⸗ der ein richtiges Verhältniß haben. Die eine Klasse muß nämlich so viel Brut aufnehmen, und zu ein— sömmerigem Satze ziehen, als zur Besetzung der andern nothwendig erfordert wird. Wird hierauf nicht geachtet, so tritt ein Mißverhältniß ein, und es muß als Folge davon bald an ein- bald an zwei— sömmerigem Satze fehlen. Bei dieser Methode werden die Fische zwei Jahr nach einander in den Streckteichen fortgesetzt, ehe sie in die Hauptteiche kommen, und es ist folg⸗ lich eine größere Teichfläche zur Zuziehung des — 58— Satzes nothwendig, als wenn dies ein Jahr frü— her geschehen kann. Der größten Wahrscheinlich— keit nach dürfte es in vielen Fällen von Nutzen seyn, nur einsömmerigen Satz zu ziehen, wenn auch die Hauptteiche nur ein Jahr stehen. Dage— gen wird man einwenden, daß die Fische, welche dann bei dem Verkaufe nicht viel über drei Jahr alt sind, nicht so schwer wiegen und überhaupt nicht so groß würden, als wenn der zu Karpfen ausge— setzte Satz zweisommerig und folglich ein Jahr äl— ter wäre. Wenn aber in Ueberlegung gezogen wird, daß man auf diese Weise zur Zuziehung des Satzes weniger Raum braucht, nach der Größe der Fischerei und der Teiche einen oder mehrere von den Streckteichen zu Hauptteichen benutzen kann, so sollte man meinen, jener Verlust würde durch den daraus hervorgehenden Nutzen weit über— wogen. i Wer Willens ist, einsömmerigen Satz in die Hauptteiche, welche in jedem Jahre ausgefischt werden, zu setzen, muß schon bei der Aussetzung der Brut darauf Rüͤcksicht nehmen, und dahin se— hen, daß diese nicht zu reichlich in die Streckteiche kommen, damit der Satz nicht zu klein ausfällt. Es ist wahr, die Karpfen würden dann nicht vier und fünf Pfund wiegen, aber doch nicht selten drei Pfund schwer ausfallen. Ueberhaupt kommt bei der zu reichlichen Besetzung der Teiche nichts her— 1 gus; di in eitel bei eile endige esrdett d kal Ueberdie apfen Es eher fle ben! ud dag Lachabe nicht von J dalf me Haltnipt ch iht 6 ein llc ei jede er Lei fehr Ouando der Bri tin Jist ft Bahrschent bon ut ehen, vum hen. Dun jische, rech ber drei gi herhaupt nh arpfen auth) ein hr e gung gehn ziehung h er Große h mehrere in nutzen kau, würde dun weit i Saz in! e autgefst er Aussch und dahin Streck lein aubfil. un nicht nn cht seien d pt konnt be e nicht f aus; die Fische können unter solchen Umständen in einem Jahre nicht viel wachsen und es kann bei einem solchen Verfahren freilich nothwendig seyn, sie ein Jahr älter werden zu lassen, damit man sie nicht zu klein verkaufen muß. Setzt man sie im Gegentheil so in die Teiche, daß sie die noth⸗ wendige Nahrung finden, und ihr Wachsthum sehr befördert wird, so wird weniger Satz gebraucht und kann vielleicht davon etwas verkauft werden. Ueberdies ist auch darauf zu rechnen, daß die Karpfen ein Jahr früher ins Geld zu setzen sind. Es ist unstreitig sehr vortheilhaft, wenn mit einer kleinen Zahl dasselbe Gewicht heraus gebracht werden kann, als mit einer größern. Die Fische sind dann besser vom Geschmack und finden mehr Liebhaber, als die, welche ein Jahr älter und oft nicht viel größer sind. Hat man aber den Fischen von Jugend auf einmal viel Raum gegeben, so darf man in der Folge bei ihrer Weitersetzung ver— hältnißmäßig nicht dicker zusammen, weil nichts so sehr ihrem Wachsthume hinderlich werden kann, als ein solches zweckwidriges Verfahren. Ist es möglich, so treffe man die Einrichtung so, daß sie bei jeder Weitersetzung mit Rückficht auf die Güte der Teiche und auf die Größe der Fische etwas mehr Nahrung finden, als sie an ihrem letzten Standorte gehabt haben. Wurde das Wachsthum der Brut oder des Satzes durch besondere Zufälle 8 seht begünstiget, so müssen dann solche Fische be— sonders viel Raum und Nahrung erhalten, wenn daraus Nutzen hervor gehen soll. Dann wird man sich aber auch sprechend überzeugen, daß eine klei nere Quantität so viel Nutzen und wohl noch mehr bringen kann, als eine wenigstens ums Drittel stärkere. 8 Bei der Zuzucht des Satzes und überhaupt bei der Bestimmung der Teiche zu den verschiedenen Zwecken ist es eine Hauptsache darauf zu sehen und die Einrichtung so zu machen, daß eher noch etwas Satz verkauft werden kann, als daß die Rothwen⸗ digkeit eintritt, welchen zu kaufen. Es wird da— durch im Verhältniß zur Fischerei eine beträchtliche Ausgabe erspart, man riskirt nicht, durch zuge— kauften Satz betrogen zu werden und die Fischerei bleibt in Ordnung. Der zum Verkauf aus gebotene Satz ist, wenn dies nicht von reellen Leuten geschieht, gewöhnlich älter, als er nach der Aussage des Verkäufers und nach seiner Große seyn sollte, wenigstens ist er selten von cinem Altev. Dies kann zwar aus der Unordnung herrühren, die bei vielen Fischereien statt findet; weit öfterer liegt aber dabei absichtli— cher Betrug zum Grunde, zumal wenn man mit unredlichen Händlern zu thun hat, die eine eigene kleine Fischerei haben. In Jahren, wo nach dem Karpfensatze nicht el dach davon del ile lab fettigen, in wieder Jahre auf f Haaf al in m dern ul ab kan hachsen, kr Preis ies licht en und Ates, ch ein Heng be Dutt chr in chuben tin ber? fi zu zel Neige 5 f sehr zu bes geschi Jul geht Aal, f f — he dicht h alten, wen un wird man daß eine ff hl noch if ums Drill iberhaunt h verschiedeng zu sehen ul r noch etw e Rothwen Es wird dy beträchtlit durch zuy⸗ die Fische t ist, wen gewöhnt käfers tens ie war aus de. c Fischeri bei abschlt in man nt eint eagle usct ni viel Nachfrage ist, und folglich als natärliche Folge davon derselbe nicht theuer bezahlt wird, oder gar keine Liebhaber findet, in solchen Jahren setzen diejenigen, welche mit dem Satze Wucher treiben, ihn wieder aus und heben ihn gleichsam für theuere Jahre auf. Oft wird er wegen Mangel an Raum sehr häusig zusammen gesetzt, auch geschieht dies wohl in manchen Teichen absichtlichtlich, damit die andern ungestört benutzt werden können. Dieser Satz kann in einen Jahre wenig oder gar nicht wachsen, und wird in dem künftigen Jahre, wenn der Preis wegen der starken Nachfrage hoch ist, wie dies nicht selten trifft, um ein Jahr jünger ausge— geben und theuer verkauft. Da das Alter des Satzes, außer der Größe, öfters nicht genau und auch ein Jahr zu unterscheiden ist, so kann dieser Betrug desto leichter gemacht werden. Durch solchen alten Satz kann eine Fischerei sehr in Unordnung kommen, und daraus großer Schaden hervor gehen. Denn in dem Jahre, wo er in der Absicht ausgesetzt wird, um daraus Karp— fen zu ziehen, ärntet man nicht selten eine große Menge Brut, wobei die Karpfen im Wachsthum oft sehr zurück bleiben. In dem Hauptteiche, wo dies geschieht, sind gewöhnlich Raubfische, und die Brut geht verloren. Ist dies aber auch nicht der Fall, so sind sie doch nicht nach ihrem Werthe zu benutzen, weil in den Streichteichen in der Regel der nöthige Bedarf gefunden wird. 3) Besetzung der Hauptteiche. Diese Teiche werden, sollen die Fische in sel— bigen zwei Jahre nach einander stehen, in der Re— gel mit einsömmerigem, will man ste aber alle Herbste aussischen, mit zweisömmerigem Karpfen— satze besetzt. Es wäre ein sehr starker Verstoß, wenn in dem ersten Falle Satz der letztern Sorte in selbige kommen und dieser noch zwei Jahre stehen bleiben sollte. Dazu gehörten nicht nur viel Streck— teiche, sondern man riskirte auch, daß die in dem zweiten Jahre fünf Jahr alt werdenden Karpfen sich begatten und eine große Menge Brut hervor bringen könnten, wodurch die Nutzung eines solchen Teichs sehr herab gesetzt werden mußte. Aber Hauptteiche, die nicht über ein Jahr und nicht über Winters stehen, mit einsömmerigem Satze zu besetzen, geht recht gut an, nur darf dieser nicht zu klein seyn, und muß etwas mehr Spielraum erhalten. Einen oder mehrere Hauptteiche zwei Jahr nach einander stehen zu lassen, dazu nöthigen oft die Umstände. Diese Einrichtung ist dann zu tref— fen, wenn die Teiche eine solche Lage haben, daß sie nicht den nächsten Winter nach der Ausfischung so weit mit Wasser gefüllt werden können, daß sie — mit det ge Muß in d. waer sor stoh, ell Hach untl weht 10 bieten die iche end sem ale socce u denn sse k benutzt un ei, in wohl auch N. baute einmal ar a fo chalf in hhbeicht seleicht in Jahr e! eiche jede sig berdi il der N09 teiche. Fiche in f , in der g sie aber dl gem Kappe irker Vert letztern Sun i Jahre sehn r viel Stra ib die in dan den Kalt Brut hen eines solch üßte. Ag yr und nich em Sibe f f dieser nh r Spielung wei J. nötigen a ann zu le haben, 1 Außfschun en, de mit der gehörigen Quantität Satz zu besetzen sind. Muß in dem folgenden Sommer noch alles Regen⸗ wasser sorgfältig gesammelt werden, so ist man froh, wenn ein solcher Teich voll ist, und es wäre höchst unzweckmäßig, das Wasser so bald daraus wieder zu entfernen, und sie nur auf ein Jahr zu besetzen. Es wird hierbei vorausgesetzt, daß sich die Fische in solchen Teichen den Winter über halten. Auf zwei Jahr zu besetzen ist auch dann noth⸗ wendig, wenn es an Streckteichen fehlt. In die⸗ sem Falle sind die Hauptteiche nur zur Hälfte als solche zu betrachten und in Anschlag zu bringen, denn sie werden im zweiten Jahre nur als solche benutzt und erhalten gewöhnlich kleinen und jungen Satz, in der gänzlichen Ermangelung desselben wohl auch nur große Brut. Ist man bei einer Fischerei genöthiget, die Hauptteiche oder nur manche davon in zwei Jahren einmal auszufischen, so theile man sie ihrer Größe nach, so weit dies möglich ist, so ab, daß der Satz; bedarf in jedem Jahre nicht weit von einander abweicht. Eine solche Gleichheit herzustellen, ist vielleicht möglich, wenn ein kleiner Hauptteich ein Jahr ums andere als Streckteich benutzt wird. Es leuchtet ein, daß Fischereien, wo die Haupt— teiche jedes Jahr gefischt werden können, den Vor— zug verdienen. Wenn die Streckteiche in einem richtigen Verhältnisse mit denselben stehen, oder in selbiges zu bringen sind, und folglich der nöthige Satz zugezogen werden kann; wenn es nicht an Wasser fehlt, mit welchem die Teiche sicher ange— füllt werden können, oder sie zu klein sind, als daß man deshalb Sorge zu tragen hat; unter sol— chen Umständen dürfte es sehr fehlerhaft' seyn, je— den Hauptteich in zwei Jahren nur einmal zu fischen. Die Besetzung geschieht, wo es nicht an Was— ser fehlt, und die Teiche für ihren Einsatz als Winterhaltung zu benutzen sind, im Herbste; aus— serdem aber im Frühjahre zu der Zeit, wenn man die Streckteiche zu besetzen pflegt. Sind sie nur zum Theil anzufüllen, oder nicht zur Auswinterung geeignet, ist ihnen überhaupt der Einsatz nicht sicher anzuvertrauen, so ist sie bis zum Frühjahre aufzuschieben. Oft kann die Besetzung, weil die Füllung unzuverlässig ist, im ersten Jahre nur zum Theil geschehen. In diesem Falle ist die Einrich— tung so zu treffen, daß im zweiten Frühjahre, oder unter manchen Umständen auch schon im Herbste vorher, wenn es nicht an Wasser fehlt, zweisöm— meriger oder großer einsömmeriger Satz nachgesetzt werden kann. 5 Was die Anzahl des einzusetzenden Satzes in die Hauptteiche berrifft, so kann man, wenn sie ihrer Güte und Beschaffenheit nach unter die besten gehe, mekigemn Kubfense cn bes wat gil chen, der h der nh es rich a e sscher au ein sind, l at; unter ga haft seyn, ir einmal licht an D/ Einsatz ag Herbste; auß „wenn nu Bind sie u luswinterin Einsatz nic m Ftühnhr ng, weil d ihre nur zun die Einuth hahe, ode im Hat lt, zweien 5 nachgelh n Sies ih 1, enn ft e die heft * gehoren, sie mögen nun auf ein Jahr mit zweisöm— merigem oder auf zwei Jahr mit einsömmerigem Karpfensatze besetzt werden, auf zwei Quadratru— then des Flächeninhalts ein Stück annehmen. In wenig Fällen, wo die Lage der Teiche ganz vor— züglich begünstiget ist, kann man mehr rechnen. In dem Verhältnisse, in welchem aber die Teiche an Güte verlieren, wird weniger eingesetzt. Zieht man nach dem obigen Vorschlage nur einsömmerigen Satz und wird dieser auch dann in die Hauptteiche gesetzt, wenn sie nur ein Jahr stehen, so dürfte in den meisten Fällen ein Stück auf zwei Quadratru— then zu viel seyn, wenigstens würden sie dann nicht groß ausfallen Uebersetzt man die Hauptteiche, so geht dar— aus ein doppelter Verlust hervor. Die Karpfen fallen klein und mager aus, finden weniger Lieb— haber und sind folglich nicht so hoch ins Geld zu setzen als außerdem. Wäre aber im Gegentheil eine geringere Anzahl ausgesetzt worden, so hätte ein Theil Satz verkauft oder besser benutzt werden können, die Karpfen wären größer und fetter ge— wachsen und auch besser ins Gewicht gefallen. Neben den zum Verkauf bestimmten Karpfen in einem Hauptteiche zugleich Satz zu ziehen, ist zwar möglich, aber ziemlich unsicher. Soll es ja geschehen, so darf der Satz nicht groß seyn, so daß er bei dem Aussischen, selbst von Unkundigen, E „ mit den kleinsten Karpfen nicht leicht verwechselt werden kann. Wenn keine Raubsische in einem Hauptteiche sind, noch hinein kommen können, so könnte eher etwas Brut mit eingesetzt und neben den Karpfen zu Satz gezogen werden. Aber auch dies darf nur im Nothfalle und nie in der Regel geschehen. Auf Abgang muß bei den Hauptteichen mehr als bei andern gerechnet werden. Besuchen Raub— vögel aus dem Geier- und Falkengeschlechte die Teiche öfters, weil sie in der Nähe von großen Eichen und andern Wäldern liegen, so ist der Ver— lust oft groß, denn manche dieser Raubvögel tra— gen drei Pfund und noch schwerer wiegende Karp— fen weg. Der Abgang der Fische ist in dem Grade größer, je kleiner die Fische und je größer die Teiche sind. Kleine Fische, als Brut, haben weniger Lebensdauer und auch ihre Feinde; große Teiche werden am häufigsten von Raubvögeln und andern Fischdieben bestohlen. Oft vermißte man bei der. Ausfischung solcher Hauptteiche, die von Fischdieben häufig besucht worden, den zehnten Theil des ein— gesetzten Satzes. Im Durchschnitte kann dieser Verlust wohl nicht angenommen; der zwanzigste Theil dürfte aber bei vielen Hauptteichen und wohl auch bei manchen Streckteichen nicht zu viel seyn. Vielleicht ist es manchem Leser nicht unange— nehm, wenn hier kürzlich erzählt wird, wie es der segk ö Alhieil Lache zl Teiche il Hopfen! sulegels cher bett sih seine scel n Bunt in den Pn in den. gen einge len nien Nabe 9 nämlich ben eb gefunden eipgewac gedassn derbar ij j iben eit 50 die! Jiscetei, kinander ausgefs nen Teit ö andern, ö 1 0 it vertechs che in eng i können, zt und nah Ater aug in der Negl tteichen neh suchen Ruß eschlechte zy von großn ist der dan ubvögel ur gende Kan dem Gral er die Tei ben wenige große Tete und ander man bei N. 1 Fischtieben heil des ein kann biest . zwanfigse en und wo viel fehl. cht unange⸗ rd, wie eh der sogenannte Weißbauch(wahischeinlich Falco Alhieilla) anfängt, um große Karpfen aus einem Teiche zu holen. Dieser Raubvogel besucht die Teiche in der wärmsten Jahreszeit, wo sich die Karpfen in der Nahe der Oberfläche des Wasser— spiegels aufhalten, am häufigsten. Er schwebt in einer beträchtlichen Höhe über dem Teiche, bis er sich seinen Raub ausgesehen hat, dann stürzt er schnell nieder, haut mit den Krallen des einen Beins in den Karpfen ein, erhebt sich wieder aus dem Wasser, schüttelt sich ab und trägt so die Beute in den nächsten Wald. Oft hat er so in den Karp— fen eingegriffen, daß er ihn nicht willkührlich fal⸗ len lassen kann, daher findet er auch bei diesem Raube oft seinen Tod in dem Teiche, wenn er nämlich über einen zu schweren Karpfen kommt, den er nicht ertragen kann. Man hat Karpfen gefunden, in welchen das Bein dieses Raubvogels eingewachsen war, und die sich doch von diesem gewaltsamen Angriffe wieder erholt hatte. Son⸗ derbar ist es, daß dieser Raubvogel von mehreren neben einander liegenden Teichen nur die besucht, wo die Karpfen nicht zu groß sind. Bei einer Fischerei, wo zwei der größten Hauptteiche neben einander liegen, und von diesen jedes Jahr einer ausgefischt wurde, folalich die Karpfen in dem ei— nen Teiche wechselsweise größer waren, als in dem andern, fand fich dieser Raubvogel jedesmal auf — dem Teiche am häufigsten ein, wo gerade die Karpfen am kleinsten waren, weil sie nur ein Jahr gestanden hatten. Durch öfteres Schießen auf diesen Fischdieb ist er zwar etwas schüchtern zu machen, aber selten ist ihm beizukommen, weil er in der Regel nur große Teiche besucht und außer der Schußweite in der Höhe schwebt. Zu belau— schen ist er manchmal, wenn man sich in der Näbe der Teiche auf der Seite, wo er gewöhnlich den Teich wieder verläßt, so anstellt, das man von seinem scharfen Auge nicht gesehen werden kann. Mit der schweren Bürde fliegt er oft nicht zu hoch und kann getöͤdtet werden. 4) Zuziehung einiger anderer Fisch— arten. Es kann oft nothwendig und nützlich seyn, neben dem Karpfengeschlechte auch einige andere Arten Fische unter gewissen Umständen zu dulden oder absichtlich zuzuziehen. Ob es aber rathsam ist einer andern Fischart den Vorzug zu geben, darüber müssen Localumstände entscheiden. So legte man an manchen Orten für die Forelle beson⸗ dere Teiche an, worüber aber hier wegen Mangel der eigenen Erfahrung nichts gesagt werden kann. In Sachsen räumt man überall dem beliebten Karp— fen den Vorzug ein. Neben demselben vergönnt man vorzüglich dem Hechte(Esox Lucius), dem Bärsch 05 5 f sheht! helm St nicht eiche ko Anuhl! Geh Mn seht liche, schlochte lug gle die Teich gußkeden die eine nie in deihelh Da den, sch scht flein sctzn, II der! len gar sieht, er B Scho lline E ) gekade gi nr ein Jah Schießen af schüchten. nen, well a pt und außz Zu balu⸗ in der Nile vͤhnlich dn as man ung erden kunt, nicht zu hit et Fisch üͤtzlich sig, nige ander n zu due her kathsin g zu gebe, iden. G. relle been gen Mun erden kal, jehten Kal en vergölt ciub), d Bär sche(Perca fluuiatilis), und der Schleye, (Cyprinus Pinca), einen Platz. Doch ge— schieht dies eigentlich nur in den Hauptteichen; denn Streckteiche müssen von jeder andern Fischart möglichst rein gehalten werden, und in die Streich⸗ teiche kommen verhältnißmäßig nur eine geringe Anzahl zur Fortpflanzung fäbiger Schleyen. Hechte und Bärsche sind bekanntlich Raubsische. Man setzt von jeder Sorte gern etwas in die Haupt— teiche, weil besonders erstere das träge Karpfenge— schlecht aufmuntern und zur Aufsuchung der Nah rung gleichsam antreiben. Ueberdies reinigen sie die Teiche von Fröschen und kleinen Fischen, die außerdem zu sehr überhand nehmen und den Karp⸗ fen die Nahrung entziehen würden. Ob sie gleich andern Fischen nach dem Leben streben, so setzt man die eine oder die andere Art der Raubfische doch nie in besondere Teiche allein, sondern braucht deshalb andere Vorsichtsregeln. Da die Hechte, wo sie reichliche Nahrung sin⸗ den, sehr geschwind groß wachsen, so muß man sie sehr klein, etwa vier Zoll lang, in die Hauptteiche setzen, denn sonst packen sie den Satz selbst an. Ist der Satz klein, so kann man es mit den Hech— ten gar nicht, oder wenn der Teich zwei Jahr steht, erst im zweiten Jahre wagen. Auf 20 bis 25 Schock Karpfensatz rechnet man etwa ein Schock kleine Satzhechte. Selten braucht man Hechte absichtlich zuzuziehen, weil man gewöhnlich in den Hauptteichen, wenn sie zwei Jahr stehen, und im ersten Jahre welche mit hinein kamen, genug Satz davon vorfindet. Daher ist es sehr wahrscheinlich, daß sie sich schon im dritten Jahre fortpflanzen. Daß Hechte die Hauptteiche von kleinen Fischen rein halten und dadurch das Wachsthum der Karp— fen befördern können, dazu giebt solgender Vorfall einen Beweis ab. Bei einer großen Fischerei mußte einmal vie! Satz zugekauft werden, weil der selbst zugezogene großentheils erfroren war. Der Satz wurde auf zwei Jahr in einen sehr nahrhaf— ten Teich gesetzt. Im ersten Jahre waren wahr— scheinlich die Karpfen stark gewachsen, hatten aber im zweiten Jahre gestrichen, weil der Satz wenig— stens um ein Jahr zu alt gewesen war. Aus Vor— sicht waren viele kleine Hechte eingesetzt worden, welche den Laich und die Brut bis auf einen klei— nen Theil verzehrt hatten, und waren daher zu einer beträchtlichen Große angewachsen. Der Er— trag des Teichs fiel besser aus, als unter solchen Umstanden erwartet werden konnte. Die Bärsche werden von den Hechten nicht verzehrt, weil sie sich durch die Stacheln auf den Rücken dawider schützen konnen. Ueberhaupt steht ihrer Vermehrung selten etwas im Wege und es wäre daher fehlerhaft, sie in großer Menge einzu⸗ setzen. Schon im zweiten Jahre sollen sie sich fort ——— pflagze unkeh, ulbere wenn in dat it Sl un she, l galke! Mubfs auf, zu it, in ild af can isen, liebige sie abe Schlaf Karp wohnt keiner fe z 8 selken, aus, den. den, lich in den hen, und in genug Sah ahrscheinläh, pflanzen, einen Fischen im der Kale nder Vorsil en Fischen en, weil dir war. Du r nahthaf garen wahn hatten abt Saß wen Aus Vo zt worde, f einen lle n daher „ Der El nter och echten nig heln auf del haupt fe. zege und ah denge ei se sch fuß pflanzen, und folglich kann nur Brut ausgesetzt werden. Wo Wasser aus einem Hauptteiche in andere fließt, da find die Bärsche selten auszurotten, wenn man auch absichtlich auf ihre Vertilgung be— dacht ist. Schleyen, die gewöhnlich sehr gesucht werden, werden in größerer Anzahl, als Hechte und Bär— sche, in die Hauptteiche gesetzt. Da sie aber eine glatte Haut haben, und eine Lieblingsspeise der Raubfische sind, so kommen sie selten vor diesen auf, zumal wenn in den Teichen nicht viel Schlamm ist, in welchen sie sich am liebsten aufhalten. Es wird oft zweckmäßig seyn, einen der kleinsten und schlammreichsten Hauptteiche ohne Raubfische zu lassen, um in selbige neben den Karpfen eine be— liebige Quantitat einzusetzen. Ueberhaupt sollten sie aber in keinem Hauptteiche fehlen, da sie im Schlamme wühlen und dies die Nahrung für die Karpfen vermehren kann. Ein Theil entgeht ge— wohnlich auch den Raubfischen, wahrscheinlich aus keiner andern Ursache, als weil sie sich im Schlam— me zu verbergen wissen. Schleyenbrut findet man wegen den Raubfischen selten, und man hält daher einige Streichschleyen aus, die zugleich in die Streichteiche gesetzt wer den. Will man aber die Spiegelkarpfen vermei— den, die aus der Vermischung des Karpfens und der Schleye herrühren sollen, so könnte man dazu einen ganz kleinen Streichteich besonders wählen, oder in dessen Ermangelung und als Ausnahme von der Regel auch einen kleinen Streckteich, nebst der Zuziehung des Satzes zugleich dazu benutzen. Von der Schmerle(Cobitis Barbatula) wird hier erinnert, daß man davon auch in kleine Teiche etwas setzen kann. Dies muß aber zur Laichzeit(Ende April oder im Mat) geschehen und man will behaupten, wenn man um diese Zeit eine Kanne dicke Schmerlen aus einem Flusse, 3. B. der Saale, erhalten und in einen von Raubfischen freien Teich bringen könnte, man davon oft 40, 50 bis 60 Kannen erhielte. Sie müßten aber in dem Flußwasser, in welchem sie gelebt haben, zu dem Teiche gebracht werden, und dürften vorher in kein anderes Wasser kommen, weil sie sonst so— gleich den Laich fahren ließen. Ich habe hierüber wenig Erfahrung, wahrscheinlich ist mir es aber, daß die Schmerle weniger für die Teiche als für Bäche geeignet ist, wenigstens ist für sie Quellwas— ser sehr zuträglich. Nach Jokisch, in seinem Hand⸗ buche der Fischerei, schicken sich dazu am besten die Bassins von Fontainen oder die Abflüsse von Röhr⸗ wassern. Die sehr kleine silbergraue Fischart Stink (Salmo eperlanus) auch Stinz genannt, wurde bei der Ausfischung großer Hauptteiche oft in sehr großer Menge gefunden, so daß sie nach Körben 1 in Geh Jahlel 1b unte gar kei sce vo Eichen. sochen/ Am nig, Blsctlt mit ein den D ist her chenfil D unde wenn f einer Jahrg Hünben festen . ide niht, im Ganzen verkauft werden mußte. In manchen b Autnahn, Jahren fand man hingegen in denselben Teichen eckteich, u und unter denselben Umständen nur wenig oder fast zu benutzen, gar keinen Stink. In beiden Fällen waren Raub— arbaalh sische vorhanden und man konnte sich weder ihre auch in kei Erscheinung und starke Vermehrung, noch die Ur— Fuß aber g sachen, welche dies verhinderten, erklären. geschehen un Am Schlusse dieses Abschnitts ist es wohl kaum iese dit cin nöthig, die Erinnerung beizufügen, daß bei der se, z. B. dn Besetzung der Teiche auf die andern Fischarten, die 1 Raubfschn mit eingesetzt werden, Rück sicheäspnommen wer⸗ won oft 2 den muß. ten aber t haben, 0 0 0 0 Fünfter Abschnitt. vabe hier Ablassung des Wassers von den Teichen. mir es abe, eiche als fl Die Entfernung des Wassers aus den Teichen sie Quellen, ist der Anfüllung entgegen gesetzt und geschieht feinem Huh, ebenfalls durch Ständer oder durch Zapfenhäuser. im besten d Die Wegnehmung der Vorsetzbretchen von den se von Ni Ständern ist leicht, und kann mit der Hand, oder wenn sie mit Nägeln etwas befestiget sind, mit art Stig einer Radehaue geschehen. Schwerer aber ist die int, wude Ziehung großer Zapfen, welche nicht mit bloßen oft in sch Händen empor gehoben werden können. Am leich— gc Hh testen wird dies durch eine an den Seiten mit Lö⸗ chern versehene Walze bewirkt, die so lang ist, daß sie auf das Zapfenhaus gelegt werden kann. Diese wird nämlich an den Zapfen angelegt, um dieselbe eine nach unten zu an den Zapfen befestigte Kette geschlagen, und so ist es leicht den Zapfen durch in die Löcher gesteckte feste Schwingen empor und aus dem Loche zu winden. Da der Zapfen zur Aus— füllung des Lochs unten gewöhnlich dicke ist und mit Erde verschüttet wird, so muß derselbe wäh— rend des Auswindens bewegt werden, um die Erde abzudrücken. Der Zapfen kann auf diese Weise nach Willkühr ganz oder nur zum Theil aus dem Loche gezogen, und durch die Walze, welche, wenn man die Schwingen einsteckt, fest liegt, in die Schwebe gehangen werden. Zum Ziehen großer Zapfen mit der Walze sind zwei oder drei Mann nothwendig, die sich auf den Kranz des Zapfen— hauses setzen, dabei aber vorsichtig seyn müssen, damit, wenn die Kette reißen oder eine Schwinge brechen sollte, keiner hinab ins Wasser fällt. Beim Ablassen des Wassers ist zu berücksichti—⸗ gen, ob kleine Teiche in der Nähe liegen, durch welche das Wasser laufen muß. Ist dies der Fall, so kann ein Teich nur so stark gezogen werden, daß diese das Wasser fördern können, und es in selbigen nicht zu hoch empor wächst, aus den Gren— zen tritt und entweder nahe liegende Gärten, Fel— der v. f Dummen Hide cn Me habon mit en Stänt des pielte hen, we desselben mrück dl aber das / fe usammen her nicht: erden. Die daß die sie von f gen we sser a. ie diche chung u er Leic erden und kan kinn die hingen. o lang if, y kann. N „ um bitch hefestigte gun apfen dutch h por und gaz pfen zur d dicke ist un derselbe ni „ um die Ei f diese Wi Theil aus n welche, wen liegt, in Ziehen gro, r drei Nun J des Zapf seyn müss, ine Schi ser füll. zu berücksch ligen, duc dies der fi agen wer, n, und eh ius den Greil Gitlen, 50 der ꝛc. überschwemmt, oder an Gebäuden oder Dämmen Schaden verursacht. Hindern kleine Teiche nicht an der willkührli— chen Ablassung des Wassers, so können drei Theile davon mit dem ganzen Zapfen, oder mit dem vol— len Stander, abgelassen werden. Die Ablassung des vierten Theils darf aber nur allmählig gesche— hen, weil bei einer zu geschwinden Entfernung desselben Fische, besonders Schleyen, in Löchern zurück bleiben und verloren gehen können. Wird aber das letzte Wasser den Fischen allmählig entzo— gen, so ziehen sie sich nach und nach ins Fischlager zusammen und dürfen bei der Aussischung oder vor— her nicht zum Theil mühsam im Schlamme gesucht werden. Die Teiche müssen so viel Wasser behalten, daß die Fische keinen Schaden leiden, zumal wenn sie von solcher Bedeutung sind, daß die Wathe ge— zogen werden muß und man nicht Gelegenheit hat, Wasser aus einem Teiche oder Flusse zuzulassen, um die Fische zu erfrischen. Den Tag vor der Ausfi— schung wird das Wasser so weit abgelassen, daß der Teich nach 4 bis 6 Stunden fischbar gemacht werden kann. Wird diese Vorsicht nicht gebraucht und kann die Ausfischung nicht früh beginnen, so kann dies an Tagen, wo es warm ist, Schaden bringen. Je mehr die Fische bei der Ausfischung * 1 selbst in einem abnehmen, desto mehr wird das Wasser, bis zur Beendigung derselben, vermindert. Vor der Ziehung der Teiche sind die Abzugs⸗ gräben, wenn sie mit Schlamm ausgesetzt seyn soll⸗ ten, gehörig zu reinigen, so daß das Ablaufen des Wassers dadurch nicht gehindert wird. Bei dem Ablassen der Teiche ist ganz vorzüglich das Augenmerk darauf zu richten, daß mit dem Wosser keine Fische durchgehen. Schon der Werth der Fische kommt dabei in Anschlag, und der Verlust daran wird bei einer großen Unachtsamkeit und Unwissenheit oft beträchtlich seyn. Hieraus können aber in solchen Fällen, wo das Wasser aus einem Teiche in andere gesammelt und zur Anfüllung be— nutzt wird, nachtheilige Folgen hervor gehen, die den Werth der Fische bei weitem übersteigen. Es ist daher höchst nothwendig, daß das Durch⸗ gehen der Fische durch Vorstecknetze, enge Rechen und andere Vorrichtungen möglichst zu verhindern gesücht wird. Dieser Gegenstand verdient es noch näher ins Licht gesetzt zu werden, und hoffentlich wird man es nicht unzweckmäßig finden, wenn man hier aus einem Aussatze, welcher von mir in der landwirthschaftlichen Zeitung vom Jahre 1808, Seite 220— 222 abgedruckt ist, folgendes fast wörtlich wiederholt: a Groß ist der Schaden, welcher dadurch verur— sacht wird, wenn bei dem Ablassen der Teiche Fische dulch un wild ber ud maß dies bei t bil Sat it. Auch feiner S rühhohte ti her Eat bon und her Karpfen man bei! fen En. kin. A leine 9 größer w karpfen Teiche w liftiere en hie er Scha ger und in Sche ossint, insatzt iche( gen he gehr wied l u, verminbe, ad die Mzuß gesetzt seyn s s Ablaufen d d. ganz vort daß mit den hon der Paß ind der Val chtsamkeit iy ieraus könn sser aus einn Anfüllung h or gehen, steigen. aß dos Dur enge Rech zu velhisben erdient es ft und hoff en, wenn fa on mir il re 1805 Eil fast wölch hadurch bell, Lache dic durch und in andere Teiche gehen. Denn östers wird der Satz dadurch sehr im Wachsen gehindert und muß aus Mangel an Nahrung verbutten, wie dies bei jedem übersetzten Teiche, je nachdem er zu viel Satz erhalten hat, mehr oder weniger der Fall ist. Auch ist es leicht moglich, daß auf diese Wesse kleiner Satz in Teiche kommen kann, welche im Frühjahre mit Bruten besetzt werden. Im Herbste bei der Ausfischung ahnet man nicht, daß man Satz von verschiedenem Alter in dem Teiche hat, und hierinne liegt oft eine Ursache, wenn der zu Karpfen ausgesetzte Satz zum Theil streicht und man bei der Ausfischung eine Menge Brut findet, deren Entstehung man sich oft nicht zu erklären weiß. Am größten ist aber der Schaden, wenn kleine Hechte, die bei guter Nahrung sehr bald größer wachsen, in solche kommen, die mit Streich— karpfen oder Brut besetzt werden.— Flache Teiche werden manchmal durch den Winter, wo sie ausfrieren, von den Fischen, die aus andern Tei— chen hinein gekommen sind, gereiniget, sonst würde der Schaden, welcher hierdurch entsteht, noch häu— figer und beträchtlicher seyn. Allein auch dies ist ein Schade, indem man ohne Noth um die Fische kommt, und wenn man sie besetzt, leicht auch den Einsatz verliert, weil durch die faulenden todten Fische(wenigstens in kleinen Teichen) die einge— setzten vergiftet und getödtet werden können.— Bei kleinen Teichen ist das Durchgehen der Fische minder schädlich und auch leichter zu verhin— dern, als bei größern, wo man starken Satz und dazu mit Nutzen etwas Hechte und Bärsche einge— setzt hat. Gewöhnlich wird das Durchgehen der Fische mittelst Hamen(Vorstecknetze), welche man vor die Zapfenhäuser oder Ständer und in die Abzugsgrä⸗ ben einsteckt und durch die Staken in den Zapfen— häuser zu verhindern gesucht. Mit den Hamen, wo die Fische bald daneben bald darunter weggehen können, und welche öfters heraus genommen und vom Schilfe und Schlamme gereinigt werden müs— sen, wird aber eben so selten dieser Zweck erreicht, als durch die Staken, die das Wasser bald abzehrt und erweitert, und die überhaupt nicht ganz enge eingesetzt werben können. Dieser Gegenstand ist aber bei der Teichfischerei gewiß wichtig genug, um darauf Rücksicht zu nehmen, und der nachtheiligen Folgen, welche öfters daraus hervor gehen können, möglichst vorzubeugen. Dies wird, wie ich glaube und aus Erfahrung weiß, in den meisten Fällen durch Einsetzung eines Drathgitters geschehen. Man verfährt dabei folgendermaßen. Es wird in dem Abzugsgraben in gehöriger Entfernung von der Rinnenöffnung eine Schwelle wenigstens so tief eingelegt, als die Rinne des Teichs liegt. In diese Schwelle, welche breiter ils det G Elen in! in so e als der 0 werde so eus for den Grab Quabalke die in die werden n. daß das! Sqhvele! 10 den Scwele o pie v ist geran Ven aufen sst it durch ts sichl au pa usgefioc ssch kn — urchgehen dn ter zu bethin ken Saß un Bäͤrsce ei en der Fich e man vor le die Abzugzgt n den Jayse den Hanh nter weggehe enommen uh t werden mi Jweck ent r bald ae icht ganz eh Gege istand ig genug, r nachthellgn gehen kü, wie ich galt neisten gal chehen. Mt in geholt ine Schwelk e Niane de welche Heal als der Graben seyn und auf jeder Seite noch zwei Ellen in das Land gehen muß, werden zwei Säu— len so weit von einander aufgesetzt und eingezapft, als der Graben ist und man glauben kann, es werde so viel Wasser durchgehen, als zur Rinne heraus kommt. Diese Säulen, welche nicht über den Graben hervorgehen, werden oben mit einem Querbalken verbunden und auf beiden mit Streben, die in die Schwelle und in die Säulen eingezapft werden müssen, befestiget. Um zu verhindern, daß das Wasser nicht an den Seiten und unter der Schwelle hindurch reißen kann, so wird dieses stehende an den Streben mit Pfosten benagelt und die Schwelle verpfählt. Dann wird auf den Seiten so wie vor der Schwelle Lehm oder Thon gehörig fest gerammelt. Wenn drei Theile Wasser von dem Teiche abge— laufen sind, oder sobald man glaubt, daß Fische mit durchgehen können, wird in das Viereck, wel— ches sichtbar und mit einem Falze versehen ist, ein genau passender mit starkem Drathe gehörig enge ausgeflochtener Rahmen, wodurch nicht leicht ein Fisch kann, eingesetzt. Dieses Gitter kann mit einem stumpfen Besen, ohne daß es heraus genommen wird, ausgeputzt werden, und ist, wenn es gut gemacht wird, von langer Dauer; hingegen bedürfen die Vorsteckhame immer Ausbesserung und müssen ge— wöhnlich bald durch neue ersetzt werden. Besonders kann die Einsetzung desselben auf diese Weise dann nützlich seyn, wenn die Lage der Teiche so ist, daß man sie mit Wasser aus fremden Teichen anfüllen muß. In diesem Falle wird es über dem Teiche angebracht und so lange eingesetzt, als Wasser zuläuft. Leicht ist die Einrichtung zu tressen, daß ein und dasselbe Gitter bei der Ablassung mehrerer Tei— che gebraucht werden kann, wenn nämlich darauf gesehen wird, daß die Vierecke in den Graben von gleicher Größe gemacht werden. Bei kleinen Tei chen ist eine zu diesem Behufe nöthige Vorrichtung bei weitem nicht so nothwendig, weil da das Durch— gehen der Fische eher zu verhindern ist, als bei großen. Haben sie aber keine Zapfenhäuser, so konnten in den Falz, welche fast alle Ständer ha— ben, um bei dem Zusetzen die Bretchen einzulegen, Gitter von Drath eingepaßt und beim Ablassen des „Wassers vorgesetzt werden. Für jeden Ständer müßte man dann aber auch, wenn sie nicht von gleicher Weite wären, ein Gitter haben. 1. Bela lie Liich Gefäße e zu lei fuseikn! den könne wahren. dien Be licht über bie sische! J. hben, kleine e mung ve zern von enn mg leinen N ait hei hug de ens auf Cine erden d fr uch em stumpsg ommen ui, gut gent bedüfen g nd müssen g en. desselben aß die Lage dn aus flendg alle wird g nge eingesch sen, daß th mehrerer d imlich daa Graben in kleinen e Vorrichlun da das Dult ist, als h enhäuste, Stader h n eingulchn, Ablassen he den Elälhe sie nicht dan l. Sechster Abschnitt. Ausfischung der Teiche. Bekanntlich sind bei jeder Ausfischung ei— nes Teichs, wenn er nicht ganz unbedeutend ist, Gefäße nothwendig, um die Fische vom Schlam— me zu reinigen, nach den verschiedenen Sorten ab⸗ zutheilen und einige Zeit, bis sie transportirt wer—⸗ den können oder verkauft worden sind, aufzubes wahren. Die runden Bütten verdienen zu diesen Behufen den Vorzug. Ihre Höhe darf aber nicht über 14 Elle betragen, weil sich außerdem die Fische nicht gut aus denselben nehmen lassen. In manchen Gegenden soll man wenig Bütten haben, und statt derselben hinter dem Damme kleine Locher machen. Ob und wo dies Nachah— mung verdient, dies überläßt man den Besiz⸗ zern von Fischereien. Zweckmäßig ist es aber, wenn man bei großen Teichen in der Nähe einen kleinen Nebenteich von nicht zu flachem Ufer hat, damit bei warmer Witterung oder bei Mangel an Abzug der Fische ein Theil der Karpfen, wenig⸗ stens auf einige Tage, aufbewahret werden kann. Einen oder mehrere Tage vor der Ausfischung werden die Bütten an den Teich geschafft, damit ste noch mit reinem Wasser aus dem Teiche anges 5 — 82— süllt werden können, denn je weniger Wasser in einem Teiche ist, desto trüber machen es die Fische. Die Anzahl der Bütten ist nach ihrer Größe selbst, nach der Menge Fische und nach den ver— schiedenen Arten, auf die man Rechnung zu machen glaubt, zu bestimmen. Bei kleinen Teichen, die nicht über zehn Schock einsömmerigen Satz oder nur die Brut von zwei oder drei Stück Streich— karpfen Ausbeute geben, ist oft nur eine große Bütte nothwendig, zumal wenn schon ein mit Fischfässern belegter Wagen zum Abfahren der Fische bereit steht und während der Ausfischung mit dem Aufladen der Fische der Anfang gemacht werden kann. Kann man die Fische nicht sogleich von dem Teiche wegtragen oder fahren lassen, und ist über— dies die Witterung warm, so muß man eher eine Bütte zum Ueberfluß an den Teich schaffen, denn der Mangel daran kann leicht Schaden verursachen. Sollen bei Zuchtteichen die Brut oder der Satz schon bei der Ausfischung nach ihrer Größe in zwei Sorten gebracht werden, so sind bei kleinern Tei— chen für jede Sorte zwei Bütten und bei großen Teichen viere nothwendig. Ist neben den Streich— karpfen auch Satz in einem Teiche, so wird da— durch die Zahl der Bütten verhältnißmäßig ver— mehrt, und es ist außer dem Satze wenigstens eine große für die Brut und eine kleinere für die Streich⸗ karpfen zu bestimmen. Für die Streichkarpfen beaucht! pachban gar al unepofti sud gew fn, S jide Oor grhfern a wei Sti Sathecht große S. nach dem gaaße 50 Vutten w knen me die größt sst bei kl roßern tei Sil ei jeben chere iel But hig he itten g Mei Abeba ff eh ficht n ger Pier es die dich h ihrer Ga nach den ven ung zu machn Weichen, g. en Saß enn dtück Sur ur eine gu chon ein ni hren der ict hung mit hn macht weren leich von dun und ist lin man eher ele chaffen, dan n verursache, der der Et Größe in zu. kleinem d d bei geoßg den Strech so wird dea sißmäßig de. enigstens eit r die Strach dtizkupfe braucht man dann keine Bütte, wenn man diese, nachdem sie abgespühlt worden sind, sogleich in die Fässer auf den Wagen bringen kann, in welchen sie transportirt werden sollen. In den Hauptteichen sind gewöhnlich mehrere Sorten Fische, als Karp— fen, Schleyen, Bärsche, Hechte ꝛc. und es ist für jede Sorte wenigstens eine, und wenn man die größern von den kleinern absondern will, so sind zwei Stück aufzustellen. Denn es ist zweckmäßig, Satzhechte und große Hechte, Schleyenbrut und große Schleyen, kleine Bärsche, die nicht einmal nach dem Gewichte verkauft werden können, und große von einander abzusondern. Die kleinsten Bütten werden zu solchen Fischen genommen, von denen man die wenigsten zu erwarten hat oder die die größte Lebensdauer haben. Zu den Karpfen ist bei kleinen Teichen eine Bütte hinreichend, bei größern Teichen braucht man dazu aber zwei bis drei Stück. Außer den hier erwähnten Bütten ist bei jedem Teiche eine, bei großen Teichen aber sind mehrere zum Abspühlen der Fische nothwendig. So viel Bütten man zu den Karpfen bei Hauptteichen nöthig hat, so viel werden gewöhnlich auch Spühlt bütten gebraucht. Bei größern Teichen und bei Winterhaltungen überhaupt, wo viel Fische ausgefangen werden, darf es nicht an Bütten fehlen, damit die Fische nicht zu dicke zusammen kommen und ermatten. F 2 Zur Ausstellung derselben sucht man so viel als möglich einen reinen, etwas abhängigen auf oder hinter dem Damme, in der Nähe des Fischlagers befindlichen Platz aus. Man setzt sie bei einem großen Teiche in zwei Reihen so, daß die Fische, welche gewogen werden, und am häufigsten vorhan⸗ den sind, der Waage am nächsten stehen, die Spühibütten sich aber in der Mitte befinden. Die Ausfischung eines Streich-, Streck- oder kleinen Hauptteichs kann dann ihren Anfang neh—⸗ men, wenn man die Fische etwas sehen kann und der Teich für die Fischer zugänglich ist. Jeder Fi— scher erhält einen Stangenhamen und einen Korb, welcher aber vorher eingeweicht werden muß. Streckteiche kann man ganz mit Stangenhamen ausfischen lassen; hingegen bei Streichteichen ist nicht selten der Bügelhamen zur Hülfe zu neh⸗ men, oft muß sogar die Brut zum Theil einzeln mit den Händen eingelesen werden. Bei großen Hauptteichen, zumal wenn die Ausfischung nicht in einem Tage beendiget wird, verdient die Wathe den Vorzug. Wo eine große Menge Fische beisammen sind, oder die Ausfischung Localve hältnisse halber nicht zu beschleunigen ist, da ist es vortheilhaft, die Fische nicht zu sehr vom Wasser zu entblößen, welches aber bei dem Einfan— gen derselben mit Stangenhamen geschehen muß. Geschieht aber die Ausfischung mit der Wathe, so a6 fich V Gee in daft . Sten nan so bil g gen auf ay des Fischa, sse bei einn daß die dich siosten vn n stehen, befinden, „Snueck' an n Affing 1 chen kann it. Jed en und eh t werden niz Stangenhung treichteichen Hülfe zu g Theil eilt mal wenn seendiget li Wo eine gf die Auefschun schleunigen i t zu sehr dan i dem Ei. eschehen mf er Wuthe, kann man den Fischen mehr Wasser lassen, weil die zum Ziehen derselben angestellten Manner das Fischlager umgehen. Hat die Wathe ein gu— tes Gesenke und ist sie nicht zu klein, so kann man damit Fische genug an den Rand ziehen und mit Stangenhamen einfangen. Zum Ziehen einer großen Wathe werden acht bis zehn Mann er— fordert. Ist in einen Teich nach Belieben Wasser zu lassen, so wird dies bei der Ausfischung oft nützlich seyn. Auch eine große Menge Fische ist in diesem Falle, wenn die Anschaffung und Unterhaltung ei— ner Wathe gescheuet wird, mit dem Stangenha— men einzufangen. Muß das Wasser auch weit von dem Teiche abgelassen werden, so leiden die Fische dadurch doch nicht leicht Schaden, weil man, wenn die Wagen beladen sind, die Ausfischung willkührlich unterbrechen und den Fischen wieder frisches Wasser geben kann. Wo die Walhe nicht den Vorzug verdient, da ist der Stangenhamen am bequemsten und besten zur Ausfischung, denn die Fische sind damit, selbst bei etwas Wasser, leichter als mit dem Bügelha— men zu fangen, und dann ermüden die Fischer auch nicht so leicht, weil sie sich nicht so sehr bei dem Einfangen bücken müssen. Dessenungeachtet fieht man diesen Hamen noch häufig außer dem Gebrauche, und es wird daher für diejenigen, welche damit unbekannt sind, eine kurze Beschreibung da— von hier nicht am unrechten Orte stehen. Zu dem Stangenhamen wird solches Holz aus— gesucht, welches in eine Gabel gewachsen ist. Der Stiel wird, wie bei einer Streugabel, zwei Ellen einige Zoll lang gemacht und muß fo stark seyn, daß er sich nicht biegt und von der kleinen Last Fi— sche nicht bricht. Um aus den beiden Zweigen, woraus die Gabel besteht, ein Oval, ohngefähr eine Elle lang und eine Elle breit, zu bilden, muß gewöhnlich oben ein Stückchen Bügel eingepaßt und angebunden werden. In dieses Oval wird das Netz eingebunden, welches zu dem verschiede— nen Gebrauche von größern oder kleinern Maschen seyn muß. Das Netz darf neu nicht zu viel Busen haben, indem es sich durch den Gebrauch ausdehnt, wodurch das Ausleeren der Fische erschwert wird. Das Ausleeren geschieht, wenn der Hamen umge— wendet auf den Korb gelegt wird. Es kann ver— sichert werden, daß dieses Einschlagen der Fische in die Körbe, wenn es nicht über die Gebühr auf eine gewaltsame Weise geschieht, für die Fische nicht nachtheilig ist. Von diesem Hamen hat derjenige Aehnlichkeit, welcher zum Einfangen der Fische aus dem Fischka—⸗ sten gebraucht wird und allgemeiner bekannt ist. Dieser ist da, wo das Netz eingebunden wird, von Eich, und it De hen S gaoßtke H ö Eintlae Vhgels 1 . Diet lic sch Man! D Mann A dü den fol auf zu Und hat, f kleine Wend. gegen gen Mun daß d Körbe de eilen ebe eschteibung h ehen. ches Hagen ͤchsen it. d. bel, zwei El fo furl gin kleinen daft eiden Joi val, ohngesih ju bilden, n ügel einge ses Opal dem versche inern Mich t zu viel Ba rauch uche erschwelt ail Hamen un Es kann i en der Fiche ebüht auf in die Fishe ft ge Aehnlchtl 18 dem iche er bekannt l en litd,. — 87— Eisen, statt des Ovals bildet er mehr ein Viereck, und ist uberhaupt großer. Der Bügelhamen unterscheidet sich dadurch von dem Stangenhamen, daß er ohne Stiel ist, ein größeres Netz hat, und nur aus einem Bügel von Holz, welches sich biegen läßt, besteht. Bei dem Einstricken des Netzes werden die beiden Enden des Bügels bekanntlich zum Angreisen frei gelassen. Dieser Hamen ist fast allgemein, wird aber fälsch⸗ lich sehr häusig zur Ausfischung angewendet.— Man wird diese Abweichung verzeihen.— Die Zahl der zur Ausfischung erforderlichen Mannschaften wird durch die Größe der Teiche und durch die Zeit, in wescher sie beendiget wer den soll, bestimmt. Einige Rücksicht ist dabei dar⸗ auf zu nehmen, ob die Witterung sehr warm ist, und ob das Fischlager viel Gras und Schlamm hat, wodurch die Ausfischung erschwert wird. Bei kleinen Teichen sind dazu oft nur zwei Mann noth⸗ wendig und diese können zugleich auch die eingefan⸗ genen Fische in die Spühlbütten tragen. Hinge⸗ gen müssen bei größern Teichen dazu besondere Mannschaften angestellt werden, und zwar so viel, daß die in dem Teiche eingefangenen Fische in den Körben nicht lange stehen dürfen. Zwei Mann, die ziemlich eine Länge haben, tragen zusammen einen Korb, und zwar in solchen Fällen, wo meh⸗ rere tragen, nicht aus dem Teiche bis in die — 88— Pütten, sondern nur bis an einen gewissen Platz, wo sie ihren Gehülfen den Korb übergeben und einen leeren wieder mit zurück nehmen. Jedes Paar von den Trägern erhält einen Theil des Wegs angewiesen. Wird dieser nicht verlassen, und werden die leeren Kobe von Paar zu Paar wieder mit zurück genommen, so geht das Aus— tragen der Fische, auch bei einiger Entfernung, trefflich von statten. Das Tragen der Fische in die Bütten geschieht nie in Gefäßen, die mit Was— ser angefüllt sind. Eine der wichtigsten Regeln bei diesem Ges schäfte, nämlich bei der Ausfischung der Teiche, ist, daß jeder Teich ganz rein ausgefischt werden muß, und auch nicht die kleinste Zahl Fische in selt bigem zurück bleiben darf. Oft will man die Fische nicht gern umkommen lassen, oder will die mit dem mühsamen Auflesen verbundenen Kosten nicht auf— wenden, und versieht daher den Teich, so bald als möglich, wieder mit Wasser. Durch diese unzei— tige Sparsamkeit kann man sich aber den größten Schaden thun. Denn man weiß dann nicht mit Sicherheit, wie viel Fische in einem nicht rein ausgefischten Teiche zurück geblieben sind, kann folglich den Teich entweder leicht übersetzen, oder durch zu geringen Einsatz nicht gehörig benutzen. In Hauptteichen kann Brut von Raubfischen zurück bleiben, welche leicht eine für den Einsatz gefähr⸗ liche Gl nung, sihen, ö viel Ran it, en dau, 1 del. die Aus um Gele ten nach Mufsch felt 3 lein Peng f gelrisen Pig übergehen un men. Jet gen Theil dn nicht vella Paar zu Ju geht das d r Enfer i der Fiche die mit B ei diesem. ig der Ach gefischt wel Fiche in fe man die Fach ill die mit hn sten nig af 9, so halb l ich diese unge r den gef ann nicht n em nicht tel sind, l ersetzen, dis hrig helubel, fschen furt ruh hc, 0 — 879— liche Größe erreichen, oder durch starke Vermeh⸗ rung, besonders in solchen, die länger als ein Jah; stehen, großen Schaden verursachen. Teiche, wo viel Raubfische waren, läßt man, wenns möglich ist, einige Tage ohne Wasser liegen, damit ihrz, Brut, wenn das Auflesen derselben zu mühsam ist und nicht die Kosten ersetzt, gänzlich vertilgt wird. Bei großen Teichen müssen die Bütten, welche am häufigsten im Gebrauche sind, in welchen folg—⸗ lich das Wasser am leichtesten unrein wird, so oft dies nöthig ist, mit frischem Wasser versehen wer— den. Ist ein kleiner Teich in der Nähe, so wird die Ausfischung desselben absichtlich aufgeschoben, um Gelegenheit zu haben, das Wasser in den Büt— ten nach Bedürfniß zu erneuern. Dauert die Aus fischung mehrere Tage, so ist es, wie sich von selbst versteht, nothwendig, die Bütten jeden Tag zu reinigen und wieder mit frischem Wasser anzu— füllen. Was die Zeit betrifft, zu welcher die Ausfi— schung der Teiche geschieht oder geschehen sollte, so läßt sich darüber nur so viel im Allgemeinen sagen, daß die Ausfischung der Zucht; und Hauptteiche ge— wöhnlich in die Monate September und October, die der Winterhaltungen aber zu Ende des Monats Marz oder zu Anfange des Monats April fallt. Im Herbste wird übrigens dazu die Zeit gewählt, wenn starke Fröste noch nicht zu befürchten sind, uind im Frühjahre, wenn man keine starken Fröste rnehr erwartet, aber auch noch nicht zu warm ist. Treten dazu ungewöhnlich warme Tage ein, so tvird damit so früh als möglich der Anfang gemacht. Vo mehrere Teiche so nach einander liegen, daß das Wasser beim Ablassen aus einem in den andern lauft und dasselbe zur Füllung benutzt werden muß, üst man genöthiget, die ersten nicht zu spät auszu⸗ sischen, um mit den letzten nicht zu weit hinaus zu kommen. Zeitig werden auch kleine Hauptteiche manchmal deshalb ausgefischt, um die Fische vor— theilhaft abzusetzen, welches, wo es an Nachfrage fehit, späterhin nicht der Fall ist. Siebenter Abschnitt. Sortiren, Abwiegen und Transportiren der Fische. Diese Geschäste kommen sogleich nach der Aus— fischung und bei Teichen von einiger Bedeutung schon während derselben vor. Die dazu, zum Aufladen der Fische und zu andern etwa vorkom— menden Arbeiten, nöthigen Mannschaften sind nur nach der Größe der Teiche und nach der Zeit, in welcher die Ausfischungen mit den damit verbunde— nen Geschäften beendiget werden sollen, zu bestim⸗ men. Bei kleinen Teichen können die Leute bald ju ben ume Auch! Posten en geh. sist sehr goßen vochult ann. Olle g bun peil ke sich geh kfahte worden nicht Fisch wendig Nacht bon j suueche e surken gi t zu wann ij Tage ein, lnfang gent der liegen, in den arben zt werden muß zu spät qu weit hing ine Haupthat die Fiche un an Nacsith litt. ten der Fist nach der/ jer Bebellah e dazu, n f etwa wilt haften sinh fl 9 der det amit verbunse en, u hesim die dale hal 01 zu dem einen bald wieder zu einem andern Geschäfte angestellt werden; bei den Ausfischungen großer Teiche müssen hingegen die Mannschaften auf ihren Posten bleiben, wenn alles nach Wunsch von stat— ten gehen und nicht Unordnung entstehen soll. Es ist sehr zweckmäßig, vor der Ausfischung eines großen Teichs einen Entwurf zu machen, wie das vochandene Personale angestellt werden soll und kann. Wenn man nur ein halbes Jahr an einem Orte gewesen ist und die Leute bei kleinen Ausfi⸗ schungen gebraucht hat, so wird man sie schon so weit kennen, daß man weiß, zu welchem Geschäfte sich jeder vorzüglich anschickt. Oft ist wohl auch zu erfahren, wie die dienstbaren Leute sonst angestellt worden sind. Manche können wegen Kränklichkeit nicht ins Wasser gehen, andere haben von den Fischarten keine Kenntniß, und es ist daher noth— wendig, vor der zu treffenden Anstalt von jedem Nachricht einzuziehen. Die Wichtigkeit dieser Geschäfte fordert es, von jedem insbesondere in Folgendem näher zu sprechen. 1) Von den Sortiren. Das Sortiren muß mit großer Sorgfalt und Genauigkeit geschehen, und die Leute, welche man dazu gebrauchen will, dürfen nicht ohne Kennt— nisse und nicht ohne Uebung seyn. Durch Auf⸗ sicht, öfteres Nachsehen und Untersuchen der Vüt— ten kann mancher Fehler entdeckt, verbessert und für die Folge vermieden werden. Der Bügelhamen ist so zweckmäßig zum Sor tiren der Fische, als der Stangenhamen zum Ein— fangen derselben. Die Sorttrer fangen damit die Fische in den Spühlbütten ein, nehmen aber nicht zu viel auf einmal, um die Sorten in die für jede bestimmte Bütte möglichst genau zu vertheilen. Bei diesem Geschäfte gehen sie von einer Bütte zur andern, legen den Hamen vorne auf den Rand der Bütte und mit den Angriffen an sich an, so daß beide Hände frei sind, und damit die Fische in dem Hamen gehörig durchsucht werden können. Die größten Fische müssen zuerst an den Ort ihrer Be— stimmung gebracht werden. Um bei Hauptteichen, wo mehrere Sorten Fische sind und wo selbst die Karpfen in zwei Sor— ten gebracht werden müssen, zu verhüten, daß sich die Sortirer nicht so leicht verwerfen, befestiget man an jede Bütte eine Tofel, auf welche der Name der Fischsorte mit Firnißfarbe deutlich ge— schrieben steht. Die Tafeln werden an den aus— wendigen Seiten der Bütten so angebracht, daß sie die Sortirer, wenn sie von den Spühlbütten kommen, in den Augen haben. Sind Brut oder andere kleine Fische zu sorti⸗ i en, f. sonst vel A0 ler der a Wütttun Eulle d. gen, und die man! Aung, se gi 1 f ftltene nihalun om, Conga werden n. mal erse blekern viel Lieb so vetlel Subes, ind kunt Geo klißete, urzägi es auch kingugeh srdern. Sat de ichen det B berbesert ß big zun E men zum Ei ngen bamit men aber nich in die für sie zu vertheilet, iner Butte zn auf den Ruß n sich an, t die Fiche können, di Ort ihr d rere Sul in zwei E, ten, daß t sen, bestsigt uf welche N. e deutlich an den ale gebracht, 10 Spählbilen iche soll N ren, so müssen die Hamen sehr enge seyn, weil sonst viele durchfallen und verloren gehen. Karauschen⸗- und Bastardbrut, wenn solche un ter der ächten sind, werden, so viel die Zeit und Witterung erlauben, schon im Herbste ausgelesen. Sollte dies aber nicht nach Wunsche geschehen kön— nen, und kommen Karauschen oder andere Fische, die man nicht dulden will, mit in die Winterhal⸗ tung, so ist dieses Geschäft bei der Besetzung im Frühjahre fortzusetzen und zu beendigen. Tritt der seltene Fall ein, daß Brut nicht erst in eine Win⸗ terhaltung, sondern sogleich in einen Streichteich kommt, so versteht es sich von selbst, daß die größte Sorgfalt auf das Auslesen im Herbste gewendet werden muß. Die Karauschen und Bastarde, zu— mal erstere, wachsen so wenig, daß sie wegen ihres bittern Geschmacks nicht einmal als Speisesische viel Liebhaber finden. Bleiben welche darunter, so verliert man dadurch an der Quantität des guten Satzes, denn man muß sie dann zurück werfen und kann ste nicht weiter versetzen. Größere Fische verlangen mehr Nahrung als kleinere, wenn sie nicht zurück bleiben, sondern vorzüglich wachsen uud gedeihen sollen. Oft wird es auch nützlich seyn, kleinen Fischen viel Raum einzugeben, um ihr Wachsthum wöglichst zu be— fördern. Daher ist es sehr nützlich, Brut oder Satz der Größe nach in zwei Sorten zu theilen. 0 8— 0 Können keine Teiche im Herbste besetzt werden, gent 440 oder müssen die Fische zusammen in eine Winter— mi die f 9 haltung kommen, so kann dies erst bei der Teichbe ein Rand 0 setzung im Frühjahre geschehen, wäre wenigstens hingen se 6 außerdem fruchtlos. An eine möglichst zweckmäs⸗ dun dn 4 sige Aussetzung der Fische ist auf keinen Fall zu wadben di 1 1 denten, wenn große und kleine unter einander sind. Aut ge 1 Sind Fische zum Verkauf übrig, so geht hieraus Gewöhnle noch der Vortheil hervor, daß die kleinere Sorte den, 1 verkauft, die großere aber zum eigenen Bedarf mal in de 1 verwendet werden kann. sen Teich Der Satz muß, wie sich von selbst versteht, lich. Als wenn er weiter gesetzt wird, gezählt wer den. Halten fl 10 Selbst wenn die Fische in die Winterhaltung kom⸗ nicht so le 0 men, sollte das Zählen nicht unterbleiben, freilich ein abet; 0 kann es auch in diesem Falle, manchmal aus Man— und nan N gel an Zeit oder wegen zu warmer Witterung, me, 0 nicht so genau geschehen, als dies außerdem nütz— Man kun lich ist. und hun ö Durch das Zählen erhält der Satz, wie doch 10 geh 8 manche glauben, keine Schwämme. Es muß aber ten gn von geübten Leuten geschehen, zumal bei warmer unh, Witterung, damit er nicht zu sehr ermattet. Die tien aus 1 Brut wird, wie schon erinnert worden ist, nur lb es 10 überschlagen. lh 0 Zum Abspühlen und Sortiren der Fische fed s 0 sind an vielen Orten sogenannte Spühlbänke i. Eh oder Praktische gewöhnlich, welche von Bretern e 2 ssctt vel eine Wing i der Teich re wenigsen chst zweck einen gil n einander fh, geht hirn leinere Sa genen Behn selbst vensch ih lt wann rhaltung in elben, steilt nal aus M r Wilker ußerdem nh 6, ie dot Es muß ab bei warm matlet. dg den ist, n n der ich vühlbat U von Blellc) gemacht sind und den Tischen ähnlich sehen, Da— mit die Fische nicht herunter fallen, so ist daran ein Rand, und damit das Wasser abläuft, so hängen sie nach einer Seite zu etwas und haben in dem Boden kleine Löcher. Auf diese Spühlbänke werden die Fische aus den Körben geschüttet, mit Wasser gereiniget, und ist dies geschehen, sortiret, Gewöhnlich werden die Fische in einen Hamen ein- gelesen, welchen ein Mann hält und dann jedes— mal in der bestimmten Bütte ausleert. Bei gros— sen Teichen ist dazu mehr als ein Mann ersorder— lich. Als Vorzug der Spühlbanke vor den Spühl⸗ bütten führt man gewöhnlich an, daß die Fische nicht so leicht in falsche Bütten kommen, weil nur ein oder zwei Mann das Tragen in selbige besorgen und man daher Leute zu diesem Geschäfte nehmen könnte, die sich ganz besonders dazu schickten. Man kann aber leicht mehrere von den Domestiken und Handwerksleuten, welche gewohnlich zum Sor— tiren gebraucht werden, so an ein richtiges Sorti— ren gewöhnen, daß dabei eben so wenig Fehler vorgehen, als bei den Spühlbänken. Das Sor— tiren aus Bütten verdient unstreitig den Vorzug, und es ist daher nicht zu begreifen, warum die Spühlbänke noch an so vielen Orten beibehalten worden sind. Es gereicht den Spühlbänken nicht zur Empfehlung, daß 1) die Fische bei dem Aus- schütten der Körbe leicht zu beschädigen sind, oder — 96— sich, besonders größere, wund schlagen können, weil kein Fisch auf dem Holze still liegt. Zu dem Abspühlen ist) mehr Wasser ersorderlich, und schwerlich werden davon die Fische so rein, als in den mit Wasser angefüllten Bütten. Dann ist 3) das Sortiren aus Spühlbänken auch unbegnemer und geht folglich langsamer, als wenn es aus Büt⸗ ten geschieht. 1 2) Von dem Ab wiegen. Das Ab wiegen findet nur bei den Haupt teichen statt, denn der Satz, er mag nun zum Verkauf oder zur Weitersetzung seiner Bestimmung erhalten, wird nicht gewogen, sondern blos gezählt. Bei großen Teichen steht eine Säule, an welche eine Waage, auf welcher centnerweise ge— wogen werden kann, angehängt werden kann, nicht am unrechten Orte. Eine solche Säüle sieht wie ein Schwunggalgen aus, und wird darum auch an manchen Orten, diesem Bilde getreu, der Fisch— galgen genannt. Um eine solche Säule gegen das Abschneiden und Stehlen zu sichern, muß sie entweder mit schwachem Eisen belegt, oder von allen vier Seiten alte Nägel in selbige eingeschla— gen werden. Bei Teichen, die etwa nur 15— 20 Centner Fische liefern, vertritt die Stelle der Säule ein dreibeinigter Bock. Es werden nämlich in ein 8 festes Et. Di se s gate e r Mitt furt 0 lung f mum hib, Best Eugen muß an damit sie bunden eich de tile Stun mehr oder Epielcau ede ind Gunze e auf che Dat Kupfen, 110 Pfut Es ich bon g eb Pan ki; doe uchma en Geh agen könne gt. zu bin derlich, iy kein, ade Dann is h unbegnng nes aus Sl eh. i den Hau ag nun zn Bestimmug blos gesih Säule, tnerwesse n kenn, lit üle secht rum auch a der gisch Saule gehn ern, muß t t, oder d ge einge 20 Cent. Sie ei lch in 1 — 97 f— festes Stück Holz drei Stangen, die so stark sind, daß sie sich nicht biegen, in schräger Richtung und gleicher Entfernung von einander eingezapft. In der Mitte wird zum Einhängen der Waage ein starker Haken eingeschlagen. Die Stangen müssen so lang seyn, daß die Waageschalen freien Spiel⸗ raum haben. Besser als ein solcher Bock sind drei bewegliche Stangen von gleicher Länge und Stärke. Jede muß an dem starken obern Ende ein Loch haben, damit sie mittelst eines Stricks fest zusammen ge— bunden werden können. An den Strick wird so— gleich die Waage befestiget. Drei Mann, jeder eine Stange nehmend, können diese drei Stangen mehr oder weniger empor richten, bis die für den Spielraum nöthige Höhe erreicht ist. Dann wird jede in den Boden etwas eingelassen, wodurch das Ganze eine solche feste Stellung erhält, daß dar⸗ auf sicher viele Centner gewogen werden können. Das Abwiegen der Fische, namentlich der Karpfen, geschieht am besten nach dem Centner a 110 Pfund. Es werden zwei Körbe, welche so viel als mög⸗ lich von gleicher Schwere sind, ausgesucht und auf der Waage ausgeglichen. Diese behält man dann bei; doch ist es nothwendig, die Ausgleichung manchmal zu wiederholen, weil die Ko be durch den Gebrauch an Gewicht zunehmen. Während G ein mit Fischen angefüllter Korb zu dem Wagen getragen und aufgeladen wird, müssen Fische in einen zweiten auf die Waage gesetzten Korb gezählt und und abgewogen werden. Das Gewicht wird nicht eher anfgesetzt, bis man glaubt, daß der Centner beinahe voll ist. f Nicht nur das Gewicht ist genau aufzuschreit ben, sondern es wird auch, damit kein Irrthum entsteht, die Stückzahl beigefügt. Man gewinnt an Gewicht und erspart an Ko— sten, wenn es möglich ist, die Fische sogleich an dem Teiche zu wiegen und von da aus an die Händ— ler zu verfahren, und verliert im Gegeniheil, wenn sie erst in ein Fischhaus oder in Hälter geschafft werden müssen. Werden bei einem großen Hauptteiche viel Fin sche unter dem Centner nach Steinen und Pfunden verkauft, so muß außer der großen auch eine kleine Waage vorhanden seyn. Diese wird an einer klei— nen Säule, oder an drei kleinen Stangen aufge— hängt. Auch hierbei werden die verkauften Fische in vorher gefertigte Tabellen eingetragen. 3) Von dem Transportiren. Das Transportiren der Fische geschieht nur in ganz kleinen Entfernungen in Körben, aus— serdem aber in mit Wasser angefüllten Fässern, selten in Geffen. J ei a, wobe Jessi hben Wige fut, 6 weisommer fin, enn en, trale Di die er Haupt eiche if ten, nie ie Schwer berden m mit hn Heerde zu l heiten then, abe Wild! einigt, s je nächsten dschüre w Die de hem Gebra il dem Tg. Ahufaden, — dem Nun isen Fiche n Korb gh Gewicht an ubt, daß au auffustea kein Juhu erspatt an che sogeitn 1s an die hül gentheil aun alter gc ̃tleiche dil 1 und Mane juch eine lan h an eitet ll stangen auß kauften fich gen. titel. iche ti 6 Kötbeh, 1 unn gisia U selten in sehr kleinen Quantitäten, in offenen Gefäßen. In einem Fasse, welches ohngefähr sünf Eimer hält, wovon man gewöhnlich zwei Stück auf einen zweispännigen und drei Stück auf einen vierspänni— gen Wagen legt, können ohngefähr zo Schock Brut, 6 Schock einsömmeriger Satz, 4 Schock zweisömmeriger dergleichen, oder 34 Centner Karp— fen, wenn nicht über 45 Stück einen Centner wie— gen, transportiret werden. Da die Wege im October bei der Aus fischung der Hauptteiche gewöhnlich schon sehr schlecht sind, die Fische in den Fässern, zumal bei weiten Trans— porten, nicht zu dicke stehen dürfen, und auch auf die Schwere des Wassers in den Fässern gerechnet werden muß, so ist es oft nöthig, vor einem nur mit zehn Centnern Fischen beladenen Wagen vier Pferde zu spannen. Mehr Fische kann man auch bei weiten Transporten, auf guten Wegen, nicht laden, aber dann braucht man weniger Pferde. Wird die Ausfischung in einem Tage nicht beendigt, so werden die Fische den ersten Tag an die nächsten Händler verfahren, von welchen die Geschirre wieder zurück kommen. Die Fässer sind bei großen Teichen den Tag vor dem Gebrauche auf die Wagen zu legen und früh an dem Tage der Ausfischung sogleich mit Wasser anzufüllen. G 3 Das Einschülten der Fische in die Fässer wird durch einen dicken Strohkranz erleichtert; dieser darf inwendig im Durchschnitte nicht weiter als die großen viereckigten Löcher in den Fässern seyn. Ohne einen solchen Kranz ist es nicht zu verhindern, daß Fische mit dem Wasser an den Fässern herunter fallen. Daß die Fässer fest liegen und die Löcher mit Strohwischen verschlossen werden müssen, damit durch das Schwanken des Wassers während dem Fahren keine Fische verloren gehen, ist wohl kaum zu erinnern nöthig. 0 Da man nicht selten für die Fische bis an Ort und Stelle stehen muß, außerdem es einem gewiß unangenehm ist, wenn Fischhändler Schaden lei— den, so ist um desto mehr darauf zu sehen, daß die Transportirung mit möglichster Vorsicht ge— schieht, besonders bei warmer Witterung. Um Schaden zu vermeiden, so breche man, unter miß— günstigen Umständen, von der angegebenen Quan⸗ tität lieber etwas ab. Das Wichtigste, worauf es bei dem Verfah— ren der Fische ankommt, ist das sogenannte Abfti— schen. Dieses besteht darinne, daß von Zeit zu Zeit, etwa alle 2 Stunden, ohngefähr der vierte Theil frisches Wasser in jedes Faß gegossen wird. In der Regel wird so lange Wasser zugegossen, bis dab überlaufende Wasser keinen Schleim mehr ab⸗ ihn. sch auf de uche fell e gosen sche Herbse le Dudu brochen ge mäßen Ahseischun A Sil Slecklei Bestimm Nubfschu kinmal zu kutpeder Auefschul senhtit is sund wer kungen Det ker, aß die dier y lichtet; g nicht weite en Fassan i t zu veahin Fässern run die Löcher müssen, dun s wähtend l sist woßl ka sche bis n es einem gu er Schaben zu sehen, er Vorscht! itterung. l. jan, unte egebenen ul ei den daft genannte A ab von Jef esahr Ne nl, gegosen ui zugeglsen, ein niht! — 101—— führt. Das Abfrischen kann so oft geschehen, als sich auf dem Wege dazu Gelegenheit darbietet. Bei Zuchtfischen kommt es seltener vor, als bei Karpfen, weil jene nicht so oft so weit gefahren werden. In— dessen scheint es im Frühjahre noch öfterer als im Herbste nothwendig zu seyn. Das Fahren muß so viel als möglich ununter— brochen geschehen, damit die Fische in einer gleich— mäßigen Bewegung bleiben. Nur während der Abfrischung ist aufzuhalten. — Achter Abschnitt. Auswinteruug der Fische. Selten ist es möglich, alle die in Streich- und Streckteichen zugezogenen Fische, ihrer weitern Vestimmung gemäß, sogleich im Herbste bei der Ausfischung zu versetzen. Oft würde dies nicht einmal zweckmäßig seyn. Die meisten Teiche haben entweder das dazu hinlängliche Wasser zur Zeit der Ausfischung noch nicht, oder ihre Lage und Beschaf—⸗ fenheit ist so, daß die Fische darinne leicht unge sund werden und sterben. Daher sind Winterhal— tungen(Auswinterungsteiche, Hälter) unentbehrlich. Der Zweck der Winterhaltungen ist kein ande— rer, als diejenigen Fische, die nicht im Herbste schon an den Ort ihrer Bestimmung kommen kön⸗ nen, den Winter hindurch bis zur Frühjahrsbe— setzung lebendig und gesund zu erhalten. Der Mangel an Winterhaltungen ist oft dadurch abzustellen, daß ein Zuchtteich dazu eingerichtet wird. Dies ist freilich nicht an jedem Orte mög⸗ lich, kann aber, wo es das Locale begünstiget, nicht selten mit geringen Kosten geschehen. Hat ein Teich, welcher übrigens dazu passend ist, nicht die erforderliche Tiefe, so kann vielleicht das Fischlager erweitert und ausgegraben werden. Uebrigens muß es die Lage des Teichs erlauben, daß die Rinne, wenn sie zu hoch liegt, und das Wasser nach der Ausgrabung des Fischlagers nicht ablaufen würde, tiefer gelegt werden kann. Durchlaufendes Wasser ist schlechterdings nothwendig, wenn ein kleiner Teich als Winterhaltung benutzt werden soll. Ist in dem Teiche, welchen man dazu einrichten will, nicht eine Quelle, so muß den Winter ununterbrochen wenigstens so viel Wasser durchgeführt werden kön— nen, als durch eine zollweite Röhre läuft. Uebri— gens ist es gleich viel, ob das Wasser aus einer Quelle, aus einem Flusse oder aus einem Teiche durch eine solche künstliche Winterhaltung geleitet wird. Es kann hler als eine durch die Erfahrung bestätigte Thatsache aufgestellt werden, daß in einem Zuchtteiche bei der Frohburgischen Fischerei, welcher geuchnle sungerhe Johle 0 tunen ter gebrec sagende fe un einige und im p u Ind diese Eide verse Wasser u. der abgel leuten Ede des toten! und mac Anfang. in den d des einen wegs beab Poe fun in j ult, V durch dar sezte Sti Selbst fl Renommet g kommen l r Jühshrch ten. u ist ost haba zu eingehen dem Oite nig günsiiget, ih eh. Hat 10 d ist, niche bas Hic Uebrigens aß die Nan asser nach h/ laufen mich, ifendes in kleiner d l. Nik n will, ih ununteablath tt werben fl, läuft. aht asser aus el e einen dil allung gal, die Elsthül daß in 1 ei wi — 103— gewohnlich mit 17 Schock Brut oder? Schock ein⸗ sömmerigem Karpfensatze besetzt wurde, mehrere Jahre nach einander jedesmal gegen 89 Schock einsömmeriger Karpsensatz gesund durch harte Win⸗ ter gebrecht worden sind. Mein Vater traf dazu folgende sehr einfache Vorrichtung. Ein Hauptteich von einigem Umfange wurde über seinen Wasser— stand im Herbste angespannt, indem man eine Pfoste in das Fluthbette auf die Schwelle setzte und diese auf der inwendigen Seite gehörig mit Erde verschüttete. Das auf diese Weise gesammelte Wasser wurde den Winter hindurch allmählig wie— der abgelassen, und durch den zur Winterhaltung benutzten Streckteich geführt, so daß es bis zum Ende des Winters ausreichte. Sobald der Teich gefroren war, hob man die Pfoste etwas empor und machte mit dem Ablaufen des Wassers den Anfang. Ueberdies wurden noch zwei kleine Quellen in den Teich geleitet, und durch die Abführung des einen zugleich die Trockenlegung eines Hohl⸗ wegs beabsichtigt. Wo mehrere große Teiche über einander sind, kann in jedem, wenn es übrigens das Locale er— laubt, Wasser gesammelt und im Winter ab und durch darunter liegende Winterhaltungen oder be— setzte Streck- und Hauptteiche gelassen werden. Selbst für die Teiche, aus welchen das Wasser genommen wird, kann dies Nutzen haben. Mit 0— C1— 10000 dem ablaufenden Wasser wird nämlich manche den nuß mn 3 0 Fischen schädliche Unreinigkeit entfernt. Wenig— sen, l 0 0 stens hat dies nie einen Nachtheil gebracht. zu file 9% bemerken ist aber hierbei, daß Teiche, die man Waal 1 hoher anspannen will, gute Dämme haben müssen; nig U 1 auch darf das Wasser bei dem Austreten keinen De 4 9 Schaden verursachen. fung 0 Um die Quantität Fische zu bestimmen, die um in 5 in einer Winterhaltung ohne Gefahr lebendig und und fel 5 gesund zu erhalten sind, muß man nicht nur die Lilsc 1 1 Größe berücksichtigen, sondern ganz vorzüglich dar⸗ durfen N ö auf sehen, in wiefern die Lage und Beschaffenheit hie 0 dazu geeignet ist. Hat eine Winterhaltung hohes zuflsher 11 Ufer, starke Quellen immerwährend durchfließendes heli, 0 Wasser, so rechnet man ohngefähr auf 10 Qua- Menge ö dratruthen an Satz 60 Schock, an Brut 120 Schock Angahl 1 und an großen Streichkarpfen auf eine Quadrat- 90 0 ö ruthe 10— 15 Stück. Bei zweisömmerigem oder bei ff 1 anderm großen Satze ist weniger anzunehmen. ligt 1 In dem Grade, in welchem sich die Güte einen ni W Winterhaltung vermindert, ist auch die Quantität in neht 10 der einzusetzenden Fische zu verringern. net Bei der Auswinterung der Fische muß man die uf ö N sehr behutsam und vorsichtig zu Werke gehen, und sber; 1 ja die Winterhaltungen nicht übersetzen, denn dies sömner 0 kann sehr großen Nachtheil bringen, wovon die Strict 100 Folgen oft in mehreren Jahren nicht zu überwinden nicht n. 1 sind. Kennt man eine Winterhaltung nicht, so Felhn ch warte int. Mun gebracht. z; iche, die pn haben mäsa, letreten ken estimmen, r lebendig un nicht fur he vorzüglich u, Beschoffise rhaltung ga durchfließa auf 100 flu, rut 120 Et eine Qual nmerigen a anzunthna ie Gute an die un n. she muß w be gehen, m zen, deln 0 , wobon ee qu demi ung nicht, muß man sie einer genauen Untersuchung unterwer— fen, über ihre Güte Erkundigungen einziehen und findet man darüber in den Wirthschaftsbüchern Nachrichten, diese damit vergleichen, um zu einem möglichst sichern Resultate zu gelangen. Wenn es nothwendig ist, daß eine Winterhal— tung besondere Eigenschaften haben muß, so kann man im Gegentheil großen Teichen, die mit 20 und mehreren Schocken Satz besetzt werden, ihren Einsatz oft schon im Herbste anvertrauen. Freilich dürfen sie nicht zu seichte seyn und müssen das nö— thige Wasser haben. Daß größere Teiche ohne zufließendes und quellendes Wasser ihren Einsatz halten, ist dadurch zu erklären, weil die große Menge Wasser von der verhältnißmäßig geringen Anzahl Fische nicht leicht verdorben werden kann. Ist nur eine Winterhaltung vorhanden, die bei Fischereien von kleinem Umfange, auch hin— länglich seyn kann, so muß man Satz, Brut und Streichkarpfen zusammen setzen. Besser ist es aber in mehrerer Hinsicht, wenn eine Fischerei mehrere Winterhaltungen hat. Dann ist es auch leicht, die verschiedenen Sorten schon im Herbste von ein— ander zu theilen. Kann man Brut und zweisöm— sömmerigen Satz und einsömmerigen Satz und Streichkarpfen zusammen bringen, so wird dadurch nicht nur das Sortiren bei der Teichbesetzung im Frühjahre erleichtert, sondern es können auch nicht — 106— leicht Unordnung veranlassende Verwechselungen vorfallen. Ein- und zweisömmeriger Satz sollte, wenn er nicht der Große nach sehr von einander verschie— den ist, nie in eine und dieselbe Winterhaltung zusammen kommen, denn in diesem Falle können bei der Teichbesetzung im Frühjahre, wie bereits erwähnt worden ist, nachtheilige Verwechselungen vorgehen. Ist aber nur eine Winterhaltung vor— handen und kann der zweisömmerige Satz nicht schon jedesmal im Herbste mit Sicherheit ausgesetzt werden, so ist unter solchen Umständen der beste Rath, eine andere Einrichtung zu machen, und nur einsömmerigen Satz zu ziehen. Ist es moglich, die Winterhaltungen willkühr⸗ lich oder doch wenigstens ehe Fische hinein kommen, mit Wasser anzufüllen, so thut man wohl, sie den Sommer über leer liegen zu lassen Dadurch wird die Ueberziehung derselben mit Wasserpflanzen ver— mieden und folglich die Ausfischung der Brut und des kleinen Satzes sehr erleichtert. Sind Winter— haltungen im Fruhjahre und Sommer ohne Wasser, so geht daraus auch der Nutzen hervor, daß dadurch die Vermehrung der Frösche nicht begünstiget wird, welche außerdem in großer Menge vorhanden sind. Fressen sie im Frühjahre auch keine Brut, ist dies, wie manche Naturforscher annehmen, sogar unmögt lich, so ist es doch unstreitig, daß durch ihre Ge— gent, die Ausd in so fel fen, Die in den k sud gew Eihensche der daka gufnopf sie, ehe Wosser durch ei bekeit noch hot ehechan Gesupol mehr le zu verli hier wie manche, ent wit kelhaltun ser auf d intzegen, Jie dare be daun; erthechscunm solte, um zander veischg Winterhilz Jale kühn „, wie bert ertwechselunge erhaltung un ge Satz nit chtit auegist inden der ha machen, un ngen willi inein komm, wohl, see l Dadurch til erpflanzen de, der Brut un Sind Vinten ohne Vass, b, daß dahüt günstggt wi, renden sib ut, it be, sogar umd uach he l genwart, wenn sie sehr zahlreich vorhanden sind, die Ausdünstung sehr vermehrt wird und sie schon in so fern für die Fische nachtheilig werden kön— nen. Die Winterhaltungen gewähren als Zuchtteiche in den warmen Monaten wenig Nutzen, denn sie sind gewöhnlich klein und haben nicht die guten Eigenschaften eines Zuchtteichs. Es dürfte daher der daraus hervorgehende geringe Vortheil gern aufzuopfern seyn. Nur ist darauf zu sehen, daß sie, ehe Fische in selbige kommen, wieder ganz voll Wasser sind. Wollte man erst dann noch Wasser durch eine schwache Quelle sammeln, wenn man bereits Fische eingesetzt hat, so könnte das Wasser noch vor dem Eintritte des Winters, ehe es zum Ueberlaufen kommt, leicht verdorben und für die Gesundheit der Fische nachtheilig werden. Um desto mehr liefe man dann Gefahr, die Fische im Winter zu verlieren. Denn es ist ausgemacht und wird hier wiederholt, daß mit dem ablaufenden Wasser manche, den Fischen schädliche, Unreinigkeit ent— fernt wird. Daher ist es auch rathsam, in Win— terhaltungen, denen es an Quellen fehlt, das Was— ser auf der dem Abzugsständer oder der Abzugsrinne entgegengesetzten Seite einzulassen. ließt Wasser in Winterhaltungen oder in an— dere besetzte Teiche, so ist im Winter vorzüglich darauf zu sehen, daß das Wasser nicht auf das Eis tritt. Dies ist dann möglich, wenn der Wind den Zuführungsgraben mit Schnee aussetzt, wodurch das Wasser wenigstens einige Zeit verhindert wer— den kann, unter das Eis zu laufen. Diesem Uebel muß sogleich abgeholfen und dem Wasser der Weg wieder gebahnt werden. Die Stellen, wo Wasser zu- oder abläuft, frieren im Winter nicht zu. Lassen sich bei diesen offenen Stellen, zumal bei dem Zuflusse, Fische sehen, so ist dies ein Beweis, daß sie sehr krank sind, denn im gesunden Zustande soll ein Fisch nicht aus seinem Lager gehen. Es ist selbst zwei— felhaft, ob es einen Aufstand veranlassen kann, wenn auch einmal viel Wasser zufließt, es müßte dies nach dem Frühjahre zu geschehen. Stehen die Fische davon aber auch auf, so werden sie doch nicht in großer Menge an die offenen Stellen kommen, und sich auch wieder in ihr Lager begeben, denn ein gesunder Fisch friert nie an das Eis. So ist es auch nicht erwiesen, ob die Belusti— gungen auf dem Eise den Fischen wirklich nachthei— lig sind, wenn man gleich aus Vorsicht dies ost nicht gestatten will, und deshalb Sand auf dassel— be streut. Das Aufstehen und Sterben der Fische in Winterhaltungen und auch in besetzten Teichen wird hauptsächlich durch verdorbenes Wasser verursacht. Verdorben kann das Wasser werden, wenn entwe— 1 0 sud, penn d Wiser! Die zu geber Die an ben nach st ben lf verbot leben u gewöhne lasec, daz Eis in dem Ain dien date Miel glich a licher J daß be. Mule habe ie beselbe. Munich Austen f der Nad y begeht, uh bethirdent y „Diem la Baer de 8 ober abläg, sich bei din zufüse, it se seht kunt sol ein dit ist selbst zue ilasen kant, gt, es müßte . Sleden die n se doch nich teln kme, begeben, den Eis. 10 die Bea lich ch orscht dis dn af da ber fte! n Lach l ut ktüseh f, baff U — 109— der zu viel Fische verhältnißmäßig eingesetzt worden sind, zumal bei sehr anhaltenden Wintern, oder wenn der Ab⸗ und Zufluß der nöthigen Quantität Wasser unterbrochen worden ist. Die Fische scheinen nicht eher aus ihrem Lager zu gehen, bis sie es nicht mehr aushalten können. Die Krankheit, welche dadurch entsteht, wird leicht epidemisch, und wenn sie ein großes Verlangen nach frischem Wasser zu haben scheinen und sich se⸗ hen lassen, ist' gewöhnlich schon ein großer Theil verloren und auf dem Boden gestorben. Die noch leben und sich zum frischen Wasser drängen, sind gewohnlich so matt, daß sie sich leicht einfangen lassen, und wenn Frost eintritt, nicht selten an das Eis anfrieren. Haben die Fische nicht lange in dem verdorbenen Wasser gestanden und ist ihr Aufstand sogleich bemerkt worden, so sind vielleicht diejenigen, welche man heraus nehmen und in an⸗ deres Wasser bringen kann, noch zu retten. Als Mittel in diesem Falle hat man vorgeschlagen, so— gleich aus einem Teiche oder Flusse Wasser in ziem⸗ licher Menge in die Winterhaltung zu lassen, um das verdorbene Wasser zu verbessern. Dieses Mittel kann aber selten angewendet werden, auch habe ich keine Gelegenheit gehabt, die Aechtheit desselben zu prüfen. Hierzu scheint auch eine solche Vorrichtung, von welcher weiter unten, bei der Aufbewahrung in Hältern, die Rede seyn wird, — 110— zweckmäßig zu seyn. Wären nämlich Balken in einer Winterhaltung, wie in manchen Hältern und würden diese mit Stangen versehen, so könnte sich das Eis, wenn ein Theil des Wassers entfernt und frisches zugelassen würde, darauf setzen, und es wäre dann nicht so leicht zu befürchten, daß die kranken und matten Fische, sollte bei großer Kälte das zugelassene Wasser auch unter der alten Eisdecke gefrieren, dadurch so leicht Schaden leiden und hängen bleiben, als dies an der starken Eisdecke geschieht. Nur fragt es sich, ob die Fische noch gerettet werden können, wenn sie einmal so weit sind, daß sie an das Eis gefrieren, welches freilich zu bezweifeln seyn dürfte. Ohne Balken und Stan⸗ gen würde das Einbrechen der Eisdecke das Zulas— sen des Wassers, wenn nicht ganz verhindern, doch sehr erschweren.. Um die Fische lebendig und gesund durch den Winter zu bringen, empfehlen viele, die Winter— haltungen und die vor Winters besetzten Teiche aufzueisen. Das Aufeisen besteht darinne, daß Löcher von 12 bis 2 Ellen im Durchschnitte durch die Eisrinde gehauen werden, welche man stets offen zu erhalten sucht. Absichtlich werden die Locher dahin gemacht, wo man glaubt, daß die Fische im Winter liegen. Die Zahl derselben ist sehr willkührlich, wird aber einigermaßen durch die Größe der Teiche und durch die Menge der fische be keine and en, Int Pein au gaht, si it einem bei große Eizlünde, ser an di in Berül daß das wild, samses un. mal wenn Um das; verbindet einem cost; al unh stier keine ftis Nur achlch ich gent assers e gur ses les ist, u gif schn Pik. lich Balg; eh Halen g „o könntest ig estsernt che, d cen, ß ki großer Kile alten Eideh en leiben uh Aken Eihech die Jische nut gl so wel esches ftellic n und Stun⸗ ke dat Julise inden, dog ib dücch det die Binte, schten iche feht hun, Dulaschnüke welce mit llc wee gau, ß ahl Nrsabe knaßen duch Mae. Fische bestimmt. Die Absicht des Aufeisens ist keine andere, als den Fischen frische Luft zuzufüh— ren, und daher muß es oft wiederholt werden. Wenn auch der Teichwärter die Oeffnungen oft be— geht, sie von neuem aufschlägt und das klare Eis mit einem Stangenhamen heraus wirft, so entsteht bei großer Kälte doch zu geschwind wieder eine Eisrinde, als daß es möglich seyn sollte, das Was— ser an diesen Stellen ununterbrochen mit der Luft in Berührung zu erhalten. Man sieht hieraus, daß das Aufeisen, wenn es mit Sorgfalt verrichtet wird, bei kalter und rauher Witterung ein müh⸗ sames und oft sehr unangenehmes Geschäft ist, zu— mal wenn die Teiche nicht nahe beisammen liegen. Um das Zufrieren der eingehauenen Oeffnungen zu verhindern, befestiget man in jeder Oeffnung mit einem Pfahle ein Bund Langstroh oder Schilf— rohr; allein auch diese durchziehen sich mit Wasser und frieren gewöhnlich so zusammen, daß durch sie keine frische Luft eindringen kann. Mir scheint das ganze Verfahren sehr wider— natürlich und folglich auch zwecklos zu seyn. Kann nicht gerade die Eisrinde für die Bewohner des Wassers eine eben so wohlthätige Veranstaltung der Natur seyn, als es die Schneedecke für die Saa— ten ist, und kann hier vielleicht der geringste Ein— griff schon Nachtheil bringen? Wäre es zur Erhaltung der Fische schlechterdings nothwendig, ihnen durch die Eisrinde frische Luft zuzuführen, so würde die Auswinterung, und wenn man auch noch so künstliche Mittel in Anwendung brächte, doch sehr selten oder gar nicht gelingen. Hätte die Natur nicht für die Erhaltung ihrer Ge— schöpfe gesorgt, dann wurde es bei aller menschli⸗ chen Klugheit sehr mißlich aussehen. Man führt gewöhnlich an, daß mit dem Was— ser zugleich auch frische Luft in die Winterhaltungen käme. Kann dies auch nicht abgeläugnet werden, so liegt hierinne doch keine Ursache für das Auf— eisen, wenigstens brauchte man dann nur in die Eisrinden derjenigen Teiche und Winterhaltungen einzuhauen, welche kein zufließendes Wasser hätten; wo man aber einmal für das Aufeisen ic, geschieht es gewöhnlich ohne Ausnahme. Es werden ja große Hauptteiche ohne Gefahr vor Winters, we⸗ nigstens zum Theil, besetzt, in welchen keine Quel— len sind und die weder zu- noch abfließendes Wasser haben. Bei solchen ununterbrochen, mittelst offe— ner Löcher, Luft zuzuführen, wäre gewiß eine sehr schwierige Aufgabe. Es ist ausgemacht, daß die Fische ohne freie Luft leben können, denn sind sie gesund, so lassen sie sich im Winter nicht sehen. Kommen sie an eine Oeffnung und besonders dahin, wo frisches Wasser zufließt, so ist dies kein gutes Zeichen. Sie müssen gewiß schon krank und das Wasser muß in nem h. thiget be ind dann viel döche hes und u erloren. Mit der Aufg umu schifte d schuach! ahn ff gelomme. 5 0 60 Eistinde Ufers wi aber au doch die vom A letbtoche dußere Tige ng Neuß au auch die wo das sen wir, Und das act ine fiste ll kung, und n in Mun ich ge tung ihr ch i alex mach . f mit ben Ain Sinterhakungg saugnet wethen, e für das uf un nur in di ter haltungen daseer halten; ic, geschieht Ei werden f Winters, 1 gen keine Qu spendes Bit , mia fe ire geuß ehe iche oe ff und, f/ Aunmen se , o fie 6 Je e Vie Hb — 113— einem hohen Grade verdorben seyn, ehe sie gevö⸗ thiget werden, aus ihrem Lager aufzustehen. Viele sind dann gewöhnlich, und hat man auch noch so viel Löcher eingehauen, selbst wenn man sie in rei—⸗ nes und unverdorbenes Wasser bringt, rettungslos verloren. Mit dem Auseisen wird gewöhnlich erst dann der Anfang gemacht, wenn die Eisrinde stark genug ist und man nicht mehr befürchtet, bei diesem Ge, schäfte durchzubrechen. So lange die Eiskinde schwach ist, läßt man gewöhnlich die armen Fische ohne Luft, wenigstens ist mir der Fall nicht vort gekommen, wo die Sorgfalt so weit gegangen wäre, vom ersten Froste an, die nicht tragbare Eisrinde an mehreren Stellen in der Nähe des Ufers wiederholt entzwei zu schlagen. Geht man aber auch sorgfältig bei Tage zu Werke, so wird doch die Nacht über nicht an die Fische gedacht und vom Abende an bis früh bleiben die Löcher unun— terbrochen verschlossen. Bedürfen die Fische die äußere Luft eine ganze Nacht und sogar mehrere Tage nach einander nicht, so können sie dieselbe gewiß auch eine längere Zeit entbehren. Dies hat auch die Erfahrung bestätiget. Bei einer Fischerei, wo das Aufeisen mehrere Jahre gewöhnlich gewe— sen war, unterließ man es, da die Unzulänglichkeit und das Widernatürliche dieser Vorsichtsrege! ein— leuchtete, und man hat in sehr harten Wintern deshalb keine übeln Folgen gespührt. Im Gegen— theil standen vor einigen Jahre die Fische in einer Winterhaltung auf, wo man es an Löchern nicht hatte fehlen lassen. Ist für die Reinerhaltung und Unverdorbenheit des Wassers möglichst gesorgt worden, steht die Anzahl der Fische mit der Menge des Wassers und überhaupt mit dem Raume in keinem Mißverhält— nisse, so kann man die Erhaltung derselben der mütterlichen Natur anvertrauen, denn für alle Wesen ist mit gleicher Weisheit gesorgt! Sollen ausgewachsene zum Verspeisen bestimm— te Karpfen oder andere Fische ausgewintert werden, so geschieht dieses im Großen entweder in Fischhäu— sern oder in besonders dazu eingerichteten Hältern. Die Auswinterung der Karpfen kommt nur in zwei Fällen vor: wenn man damit einen Handel treiben will, oder wenn sie im Herbste, aus Mangel an Nachfrage, nicht abgesetzt werden können. Zum eigenen Bedarf werden die Karpfen und andere Speisesische in verschlossenen Kästen aufbe— wahrt. Diese müssen aber, so wie die Fässer und Bütten, wenn sie neu sind, vor dem Gebrauche gehör g ausgewässert werden, weil sonst die Fische in denselben bald sterben. Fischhäuser müssen entweder an oder in einem Flusse oder Teiche stehen. Die besondern Abthei— lungen in denselben sind mit Pfosten von einander untelsc kleine! ben git wenn i wilden kuines N 50 heben, geftiett kaum be sause ve dusbewe ei ein behrer Fiche n chen woe sie dann denn ma irgend e 0 kuf ichn, en Han ferch In Gan iche in an Gch i buchen en, seht g 1e Maat ug 1 Maaß derselben y beun für ale gt! eisen heim tert werben, in Fichhu⸗ fun Haller. it r in zwei Handel eie 16 Mangel aß fen. Kupfen und Küsen aufe die Fistr u em Gehtluch out de dice Ober in kiten an Mh o ehe 0 unterschieden, welche zum Eindringen des Wassers kleine Löcher haben. Strömt auch das Wasser vor den Fächern vorbei, so ist es doch sehr vortheilhaft, wenn überdies Wasser von oben hinein gebracht werden kann, weil außerdem die Fische zu wenig reines Wasser erhalten. In den Fächern muß das Wasser so viel Tiefe haben, daß es auch in harten Wintern nicht aus— gefriert und die Fische noch den gehörigen Spiel— raum behalten. Im Winter sind die Fische mühsam heraus zu nehmen, weil gewöhnlich vorher erst das Eis zer—⸗ schlagen und auf die Seite geräumt werden muß. Können auch in einem ziemlich großen Fisch— hause verhältnißmäßig im Winter nicht viel Fische aufbewahret werden; so ist bei einer großen Fische— rei ein Fischhaus doch nicht wohl zu ent- behren. Es kann der Fall eintreten, daß die Fische nicht sogleich bei der Ausfischung von den Tei— chen weg an Händler verfahren werden können und sie dann in demselben aufbewahrt werden müssen, denn man hat oft keine Hälter oder kann diese, aus irgend einer Ursache, nicht dazu genutzen. Wo es an Absatz im Ganzen fehlt, aber zum Verkauf im Einzelnen Gelegenbeit ist, da ist ein Fischhaus auch erwünscht. Will oder kann man den Handel im Einzelnen nicht auf eigene Rechnung übernehmen, so wird sich dazu unter billigen Be⸗ H 2 dingungen gewiß jemand finden, und es könnte auf diese Weise ein Theil der zugezogenen Sante im Orte selbst abgesetzt werden. Hälter haben ziemlich die Beschasfenheit der Winterhaltungen und man kann sie oft auch zur Auswinternng der Zuchtfische benutzen. In der Regel sind sie kleiner, und ohne Quellen, denn sie sind gewöhnlich durch die Kunst entstanden und auf ebenen Plätzen ausgegraben worden. Da zu man— chen Zeiten die Fische sehr dicke in denselben stehen und sie bald von ihrem Wasser entblößt werden können, so sind sie den Beraubungen mehr als andere Teiche ausgesetzt. Es ist daher nothwendig, daß sie in der Nähe eines Aufsehers liegen und daß die Zapfen angeschlossen werden können. Das Ziehen der Netze in denselben sucht man durch ein— geschlagene Pfähle zu verhindern. Kann man durch einen Hälter aus einem na— hen Flusse oder Teiche immerwährend Wasser laufen lassen und ihn auch willkührlich und zu jeder Zeit ablassen und wieder anfüllen, so ist dies ganz vor⸗ züglich zweckmäßig. Tritt der Fall ein, daß im Winter Fische aus einem Hälter genommen werden sollen, welches besonders bei Händlern zu ee Zeiten ge⸗ schieht, so ist es nothwendig, daß 14 Elle unter der Höhe des Wasserstandes Balken aber den Häl⸗ ter zu liegen kommen, welche zu mehrerer Festig⸗ 100 n Einnit Bunge fer be Siüle! ung kal N ichen, 150 und fog 11 N. so huß wicder! det me en dice scaferhit. ast uc Ihen. J Kllen, denn unden und „dn zu nn aseben sech nthlößt werd hen mehr i er goth eng, legen und daf den. Dy an ducch eh aus einem, U Waser kaff 0 fu f l dies gaz w. inter Fiche polen, da enen dei en e f über den 00 miha 500 keit in Säulen eingezapft werden. Kurz vor dem Eintritt des Winters belegt man die Balken mit Stangen. Das Wasser muß wenigstens so hoch uber die Stangen weggehen, als ohngefähr die Stärke der Eisrinde beträgt. Nach dieser Vorrich— tung kann man mitten im Winter das Wasser ab— ziehen, denn das Eis kann nicht nachfallen und einbrechen, sondern bleibt auf den Stangen liegen, und folglich kann die Ausfischung unter dem Eise nach Willkühr geschehen. Läßt man Fische zurück, so muß der Hälter sogleich den vorigen Wasserstand wieder erhalten. ö 9 0. U. 5 e 10 10 1 Dritte Abtheilung. Einige die Teichfischerei betreffende Gegenstände. Neunter Abschnitt. Aufsicht, Reparaturen und einige Verrichtungen. Bei großen Fischereien wird gewöhnlich ein Auf— seher, ein sogenannter Teichvoigt, über die sämmt— lichen Teiche angestellt, welcher ein verhältnißmäßi— ges Deputat oder Lohn erhalt, und dafür in einer Instruction genannten Arbeiten verrichten muß. Ist eine Fischerei von geringem Umfange, so bezahlt man hipgegen mehrere dabei vorkommende Arbeiten, als das Zusetzen der Teiche, das Abei— sen der Zapfenhauser ꝛc. nach dem Tagelohne. Es ist aber von Nutzen, die Teicharbeiten immer durch einen und demselben Mann verrichten zu lassen, welcher dazu Lust und Geschicklichkeit hat. Dieser wird wenigstens dann mit den vorkommenden Ar— heilen bal gls ein and folge. Dee 9 en Umfel eller Ma 0 st und! fert sunkeit sch selen sche das Jusch daz cot gen i. Die N sic einmal gu zu seh sand hahe tungen sel nicht unte und liegen ein regel Higdernig en. Un ilch, ft enn die che das W und bann Beg 1 Gg 0 fttichtungen, hllic ein A fer de fim erhält dafür in eint nichten naß. n Unfug, J bömecl che, daß dil hn. ten immer f unn u it hal. Dehn kanmendel 4 beiten bald vertraut werden, und sie folglich besser als ein anderer, welcher damit unbekannt ist, be— sorgen. i Die Fischerei mag von großem oder von klei— nem Umfange seyn und ein besonders dazu ange— stellter Mann darüber Aussicht fuhren oder nicht, so ist und bleibt es nothwendig, daß der Wirth⸗ schaftsdirector dieser Nebenbranche seine Aufmerk⸗ samkeit schenkt, weil sich auf angestellte Aufseher selten sicher zu verlassen ist. So geschieht z. B. das Zusetzen selten mit der Accuratesse, welche dazu erfordert wird, wenn man dabei nicht zuge⸗ gen ist. Die Winterhaltungen sind im Winter fast täg⸗ lich einmal zu begehen. Dabei ist vorzüglich dar— auf zu sehen, daß sie immer ihren vollen Wasser— stand haben, und wo es an Quellen in den Hal— tungen selbst fehlt, der Zu und Abfluß des Wassers nicht unterbrochen wird. Läuft kein Wasser zu und liegen die Quellen in den Haltungen, so muß ein regelmaßiges Abfließen statt finden. Jedes Hinderniß daran ist sogleich aus dem Wege zu räu— men. Untersucht man die Winterhaltungen fast täglich, so wird man das Aufstehen der Fische, wenn dieses ja geschehen sollte, sogleich bemerken, ehe das Wasser im höchsten Grade verdorben wird, und dann sind sie vielleicht noch zu retten. Begehet man die Zucht- und Hauptteiche von Zeit zu Zeit, so muß man seine Aufmerksamkeit zu nächst auf die Dämme und auf die Abzugsrinne richten. Findet man dabei Reparaturen nöthig, so müssen diese der angelegentlichsten Besorgung em pfohlen seyn. e Schwindet das Wasser in einem Teiche, liegt die Ursache hiervon weder an det trockenen Witte— rung noch an der Beschaffenheit des Bodens, so ist zur Entdeckung des Fehlers eine genaue Untersu— chung anzustellen. Diese Untersuchung wird schwe— rer, wenn das Wasser eines andern Teichs an den Damm anstößt, und kann in diesem Falle nur dann genau geschehen, wenn der anliegende Teich ohne Wasser ist. Dringt an einer oder an mehreren Stellen Wosser durch einen Damm, so ist dies sogleich ab⸗ zustellen, denn fehlt es nicht am Drucke, so kann das Wasser die gefundenen Löcher bald erweitern und den Damm leicht durchbrechen. Man muß in diesem Falle an der Wasserseite, wo die schad— haften Stellen sind, Lehm- oder Thonerde ein— schütten, und so dem Uebel wenigstens vor der Hand begegnen. Auch thut Strobdünger nicht sel— ten gute Dienste. Ist durch die Anwendung des einen oder beider Mittel zugleich das Durchdringen des Wassers nicht ganz abzustellen, so muß nach der Ausfischung eine weitläufigere Reparatur unter- nommen werden. Der Damm wird dann, so weit 1 scalh si nicht permischt dulgebest der Dam diese wed gloß und geehte) seyl, 90 then, un selben ur l Nihe be icht unde It besonder weil die weniger und den ist. B. ann dal bringen. gen, da mit Erde ost mit! wh die? uus ein aher da nat die Augen turen näthg Bestigung a im Lich, fh slockegen Vn Bodens, f Repaue nta, ung wird sh f Teichs an lu Fale nur dan sbe Lesch oh, sreten Stel! dies sogleic! dlucke, so lan halb erweün u. Mun m g die sc Teilt ah iastens nut d än fig Zuwendung, a5 Durhbls 1, 0 ß Neparatük e 10 d, en er schadhaft ist, aufgegraben und die Erde, wenn sie nicht an sich bindend ist, mit Lehm oder Thon vermischt und fest wieder eingerammelt. Vor die ausgebesserte Stelle wird, in der Richtung, wie der Damm läuft, eine Rasenbrust gezogen, so daß diese weder vor noch zurück steht. Ist der Teich groß und schlagen die Wellen gewaltsam an die vor— gesetzte Rasenbrust, so wird es nicht undienlich seyn, davor einen Zaun von Weidenholze zu ma— chen, und vielleicht auch den Raum zwischen der— selben und dem Damme mit Erde auszufüllen. Hält der Damm eines großen Teichs in der Nähe des Fluthbettes das Wasser nicht, so ist eine nicht unbeträchtliche Reparatur selten zu ersparen. Oft kommt Wasser aus der Abzugs rin ne, besonders bei Teichen, die Zapfenhäuser haben, weil diese gewöhnlich von dem Damme mehr oder weniger abstehen, und die Rinne zwischen denselben und dem Zapfenhause nur wenig mit Erde bedeckt ist. Bei der geringsten Fehlerhaftigkeit derselben kann daher Wasser durch die Erde in selbige ein dringen. Die Ursache kann aber auch daran lie gen, daß der Zapfen nicht gehörig eingesetzt und mit Erde beworfen worden ist. Dieses Uebel ist oft mit Lehm- oder Thonerde, welche entweder da, wo die Rinne fehlerhaft ist, oder in das Zapfen— haus eingeschüttet wird, zu verhindern. Ehe man aber damit den Anfang machen kann, muß man erst mit einer Schaufel oder einer Stange untersu— chen, wo die schadhafte Stelle ist. Wenn das aus der Oeffnung der Rinne kommende Wasser trübe wird, so hat man sie getroffen. Das Zapfenhaus steht oft so weit von dem Damme entfernt, daß es nicht möglich ist, mit der Schaufel Erde in dasselbe oder dahin, wo das Wasser in die Rinne dringt, zu werfen. Dann wird eine Leiter mit starken Bäumen auf einen Riegel des Zapfenhauses gelegt und mit einem Brete versehen, so daß darauf in einer Radewelle Erde gefahren werden kann. Die Erde wird über der Rinne, wo sie die schadhafte Stelle hat, ausgeschüttet, oder ist der Teich nicht gut zugesetzt, mit der Schaufel um den Zapfen ge— hörig vertheilt. Ist durch dieses Mittel den Laufen des Was— sers aus der Rinne nicht Einhalt zu thun; muß man befürchten, daß ein Teich dadurch nach und nach so weit von dem Wasser entblößt werden kann, daß er vor der Zeit ausgefischt werden muß; oder soll er über Winters mit Fischen stehen bleiben: so ist vor der Hand, bis man nach der Ausfischung eine Reparatur an der Rinne unternehmen kann, folgende Vorkehrung zu treffen. Es wird nämlich durch den Damm bis auf die Rinne ein Loch von der Größe gemacht, daß man Raum genug bat, sie ohngesähr eine Elle aufzu— decken. Ist ein Stückchen Decke weggenommen, fo wekdef ber Rut ein Stüc ber ale nan die! afens fe gun durch das Erdt Dumme! went ig sbo ersoar dn der! guch muß alen kn fer in de muß wie hergusge und übe werden. Dur i Nuhf mal einet elles nich derselbe g dusgefisc die einge Dir dite Sthel Nun d E Mae das uhu slftrnt, lg Erde in dascke Nume kaug, er mit tut snhauscz geg aß datauf n kinn. Di die schabhast er Loch nich en dapfen ge⸗ usen de Bi u thun; muß urch nach unh werden kal, en muß; ade en blibt; f er Auefschung wehnen kü, an bi alt gt, dh lan fe Ele aud peghelonnt so werden an beiden Seiten, bis auf den Boden der Rinne, Falze gemeiselt. In diese Falze wird ein Stück Pfoste, welches genau paßt und nicht höher als die Rinne ist, eingeschoben. Dann deckt man die Rinne wieder zu, und füllt das Loch we— nigstens so weit wieder ein, daß das Wasser, welches nun durch das eingeschobene Holz aufgehalten wird, das Erdreich nicht hebt. Gewöhnlich fallen die Dämme nach der Rinnenöffnung zu etwas ab, und wenn man an dem Abhange des Damms eingräbt, so erspart man allerdings an Arbeit, nur zu nahe an der Rinnenöffnung darf dies nicht geschehen, auch muß der Damm an der Stelle, wo man ein— graben kann, noch etwas höher seyn, als das Was— ser in dem Teiche steht. Kurz vor der Ziehung muß wieder aufgegraben, das eingeschobene Holz herausgenommen, die Rinne wieder fest zugebeckt und überhaupt alles in vorigen Stand gesetzt werden. Durch dieses Mittel, welches man aber nur in Nothfällen anwendet, beugte mein Vater ein— mal einem großen Schaden vor, denn die Rinne eines nicht unbeträchtlichen Teichs lief so stark, daß derselbe außerdem wenigstens ein Jahr früher hätte ausgesischt werden müssen, als dies in Hinsicht auf die eingesetzten Fische von Nutzen gewesen wäre. Sind die Rinnen so schadhaft, daß dieses Mittel angewendet werden muß, so sind sie so bald als möglich nach der Ausfischung aus zu— bessern. 5 N Auch bei Ständern findet manchmal das Was— ser hinter denselben einen Weg in die Rinne, wenn sie verfault ist, oder Löcher hat. Kann man die— sem Uebel mit Erde oder Mist nicht Einhalt thun, und ist der Teich groß oder soll er noch zwei Jahr stehen, und wird der Abgang nicht durch Zufluß ersetzt, so muß man ebenfalls zu den obigen Mittel schreiten. Hat ein Teich Zufluß oder ist die Zeit der Aus⸗ fischung nahe, so kann die Anwendung eines jeden kostspieligen und mübhsamen Mittels oft bis nach der Ausfischung aufgeschoben werden, weil eine feh⸗ lerhafte Stelle an der Rinne, wenn sie nicht ganz verfault ist, nicht leicht großer wird. Läuft aber ein Teich durch den Damm aus, so darf man mit der Ausbesserung desselben nicht säumen. Ist ein Ständer nicht mit der erforderlichen Genauigkeit zugesetzt, so darf man nur ein Ohr an die Oeffnung desselben halten, um das Wasser in selbigen laufen zu hören. Dieses Uebel ist ges wöhnlich durch das Einschütten von Erde vor die Rasenbrust zu heben. Bei der Begehung der Teiche muß man auch aufmerksam auf die Vollständigkeit der Rechen in den Fluthbetten sowohl, als auch in den Zugangs graben seyn und dabei auf einige, weiter unten namhaft! uf alles, scht gehn An de lien Lan Fidel, b halb man Culken ff auc häuf entpeder! berfault f Da! sche berlo entgegen f ne olg lz eine Ausbeseer perden. sihreitet! beschleuni Aegeln Von discet. wogen sein Auge e Ilgiic f 5) 2 Jugan, sshung a al des f e Rinne, um Kann nan t Einhalt th, noch wei J ht durch ut n obigen Mu i geit der d ung eihes fen q ost bis nut eil eine feh u se nicht gal d. Vllt ehe darf man l en. a erfotheschh i ir ein d um dis Bie is bel it 5 eilt en! muß mal 10 t er Nahen iu n , hier i namhaft gemachte Verrichtungen, und überhaupt auf alles, was auf die Teiche Einfluß hat, Nück— sicht nehmen. An den Rechen, mögen sie nun blos oder vor einem Canale stehen, vergreift sich nicht selten der Frevel, besonders in holzarmen Gegenden, wes—⸗ halb man oft große Lücken in den Reihen der Staken findet, sondern der Zahn der Zeit macht auch häufig Reparaturen daran nothwendig, weil entweder die Staken abgezehrt, oder die Schwellen verfault sind. Da durch Lücken in den Rechen nicht nur Fit sche verloren gehen können, wenn sie dem Wasser entgegen schwimmen, sondern, was noch schlim⸗ mere Folgen haben kann, auf diese Weise oft Fische aus einem Teiche in andere kommen, so darf die Ausbesserung derselben um so weniger aufgeschoben werden. Sobald das Wasser daran nicht hindert, schreitet man dazu, und damit dann die Arbeit beschleuniget wird, so wird das Holz zu Staken, Riegeln ꝛc. voraus geschnitten und bearbeitet. Von den Verrichtungen, die bei der Fischerei vorkommen, die man nicht selten Teich⸗ voigten überträgt, worauf man aber auch selbst sein Augenmeek richten muß, verdienen hier vor— züglich folgende einer Erwähnung. 1) Reinigung der Wasserfurchen und Zug angsgräben, wesche zu den Teichen füh⸗ ren. Die Wassersurchen auf den Feldern müssen geöffnet und die Gräben von Schnee und Erde ge— reiniget werden, so weit man darüber zu gebieten hat. Dies ist vorzüglich bei Thauwetter, wenn der Winter Abschied nimmt, und in den wärmern Monaten bei Gewittern nothwendig, darf aber auch übrigens nicht unterbleiben. 2) Reinigung der Rechen bei dem Lau— fen des Wassers. Werden die Rechen in den Zu— gangsgräben von dem Grase, Laube ꝛc., welches sich vor die Staken legt, nicht gereiniget, können sie dann das Wasser nicht fördern, so muß es neben denselben in die Teiche laufen. Unterbleibt das Reinigen derjenigen Rechen, welche vor den Fluth— betten oder statt derselben stehen, legt sich davor ohr und andere Dinge, dann tritt als Folge da⸗ von das Wasser zu hoch und aus den Grenzen. In beiden Fällen kann leicht Schaden verursacht werden. 5 3) Los eisen der Zapfenhäuser. Ehe Wasser in die mit Eis bedeckten Teiche im Früh⸗ jahre läuft, müssen zuvor die Zapfenhäuser oder die Rechen vor den Ständern sorgfältig abgeeiset werden. Sobald als Thauwetter zu vermuthen ist, muß man zu dieser Arbeit schreiten, damit man von dem zuströmenden Wasser nicht überrascht wird. Geschieht dies nicht, und das Wasser hebt das Eis empor, so werden dann die Säulen des U Zafeche gehoben, Unabhe Repakatl. n gust die Rinn. ben, eher Pol Esschrun der Land kingkeise bei det weckmäß eig. sihung! kun ble ch, ich glech! kung hei ich ez ho. etthas dal liche hum ni ke und ix ber zu gehn supetter, n in den hm „ df Ae a n bei han du, chen in den J be u., wech ligt, künm 9 muß es neh Unetbleibt de dor den Flath. legt sich dab als Folge dy den Glenn Aden berusac häuser, d uche in dea pfenhilse o lg dat 1 dame hein, dent night der 5 Wifi fe die Sil Zapfenhauses oder des Rechens aus den Schwellen gehoben, wenn sie auch fest eingezapft sind. Die Unterbleibung des Abeisens kann daher leicht große Reparaturen veranlassen. Wird bei Zapfenhäusern der Zapfen mit gehoben und dringt dann Wasser in die Rinne ein, so ist dies oft nicht leicht zu ver— setzen. Zehnter Abschnitt. Ueber die Buchführung bei der Teichfischerei. Wollen wir sichere Resultate und gründliche Erfahrungsgrundsätze erhalten, so ist nicht nur bei der Landwirthschaft und den mehr oder weniger eingreifenden technischen Gewerben, sondern auch bei der Teichfischerei und andern Branchen eine zweckmäßige Buchführung unumgänglich noth—⸗ wendig. Es ist hier der Ort nicht, über die Buch führung im Allgemeinen zu sprechen, sondern dies kann blos in Beziehung auf den Gegenstand ge— schehen, welchem diese Schrift gewidmet ist. Ob ich gleich keine vollständige Anweisung zur Buchfüh— rung bei der Teichfischerei geben kann, so glaube ich es doch meinen jungen Lesern schuldig zu seyn, etwas darüber zu sagen und dies soll hier in mög— lichster Kürze, ohne alle weitere Einleitung geschehen. Soll die Buchführung zweckmäßig seyn, so muß dadurch eine genaue Ansicht von dem Ge⸗ genstande, welchen sie betrifft, vor Augen ge— legt werden. Dies wird aber auf keinen Fall geschehen, wenn alles durch einander geworfen wird und nichts seinen bestimmten Platz erhält. Die Uebersicht über eine Teichfischerei wird, wie mir es scheint, dadurch sehr erleichtert, wenn 1 die darüber geführten Bücher zwei Abtheilungen erhalten. Die erste Abtheilung umfaßt die Erzeu⸗ gung und Auferziehung der Fische bis zu ihrem Verkauf und die zweite wird für die sogenannte Geldrechnung bestimmt. ö Die Geldrechnung muß getrennt werden, a) weil sich oft auch in einem Teiche verkaufbare Fische finden, wo man keine vermuthen konnte. Ist dies nicht mit Speisefischen und ausgewachsenen Karpfen der Fall, so werden doch nicht selten Brut oder Satz sogleich im Herbste aus den Zuchtteichen oder im Frühjahre aus den Winterhaltungen ver kauft. Die Geldrechnung ist ferner nicht zur Aus⸗ fischung eines Teichs, wo man Fische ins Geld setzt, hinzu zu fügen; b) weil dann die baaren Einnahmen zu sehr in dem Manuale zerstreut wür⸗ den, und es solglich ohne eine weitjsäusige Wieder—⸗ holung nicht möglich wäre, zu finden, wie viel überhaupt und für jede Sorte insbesondere gelöst worden ist. Die Geldrechnung ist auch deshalb eg le abu Tiichgut Zushabe len belöefen, Ephhlbi sst es a ch weil uicht we b e verkauf Noth! chend Hast a5 di sostdef u eb unst kung d mungen Oldhun Juul Eric die H Ann deles h boecki cht von ben ch vor Augen g gf keinen zl saander geo en Plab ah hekti wid,. ichlekt, ven) dei Abthelurgn faßt die Ege he bie zu ihn F die sogenan etrennt werbe iche verkanfby, kulhen kun p ducgewachse ict seten du den Zuchtlich ferhaltungen d. er ligt yr d iche ils 60 dann die ball ll fru eihäufge S0 den, 5e gibesobbete 90 st uc K. 00 — 129 a- abzusondern, o) weil die Ausgaben nicht bei jeder Teichausfischung ihren Platz finden können. Viele Ausgaben sind von der Art, daß sie nicht einen ein⸗ zelnen Teich, sondern die ganze Fischerei überhaupt betreffen, als die Anschaffung und Unterhaltung der Spühlbütten, Fässer, Hamen u. dgl. m. Endlich ist es anzurathen, die Geldrechnung zu trennen, d) weil dabei die oft so bequeme tabellarische Form nicht wohl angewendet werden kann. Wollte man bei jedem Teiche Rubriken für die Fische, welche verkauft werden, hinzu fügen, so würde ohne Noth die Arbeit vermehrt und das Papier ver— schwendet. Denn sie würden in den meisten Fäl⸗ len leer bleiben. Wollte man hingegen nur die Hauptteiche mit solchen Rubriken verseheu, weil aus diesen in der Regel Fische verkauft werden, so würden wieder in manchen 3 Rubriken. Zur bessern Ueberscht über eine Fischerei trägt es unstreitig auch bei, wenn 2) bei der Buchfüh⸗ rung die Teiche nach ihren verschiedenen Bestim⸗ mungen, geordnet werden, und man sie nicht in der Ordnung einträgt, wie man sie ausfischen läßt. Zuerst können die Winterhaltungen, dann die Streichteiche, nachher die Streckteiche und zuletzt die Hauptteiche kommen, wenigstens dürfte diese Ordnung sehr naturlich seyn. Bei kleinen Fische⸗ reien braucht man für jede Klasse nur zwei Seiten, J eine für die Besetzung, die andere für die Aussi⸗ schung. Bei großen Fischereien aber, wo Teiche von bedeutendem Umfange vorkommen, hat man gewiß oft für einen Teich zwei Seiten, folglich für eine Klasse mehrere nach einander folgende Seiten nöthig. Es ist ein Fehler, wenn man den Raum zu sehr einzutheilen sucht, denn dann können die einzelnen Gegenstände weniger von einander abge⸗ sonderk werden, wodurch die Uebersicht allerdings erschwert wird. 5 Die Uebersicht wird auch dadurch erleichtert, wenn z) die Aussischung eines Teichs der Besetzung gegenüber einen Platz erhalt. Die linke Seite in dem Manuale wird jedesmal für die Besetzung, die rechte aber für die Ausfischung bestimmt. Auf diese Weise kann man mit einem Blicke übersehen, wie viel von einer Gattung ausgesetzt und dann wieder ausgesischt worden sind, wie viel man von der einen oder andern Sorte verloren hat, u. s. w. Die weitläuftigste Beschreibung von der Buch⸗ führung bei der Teich fischerei bringt wohl manchen Angehenden keinen so deutlichen Begriff devon bei, als ein einziges Beispiel. Daher werden hier ein⸗ fue eien! Guße! haischied fert! der Na Ulla kesal! ben ih r Te Eß Gute be haltung 37 fl Aer e lhrende feet sisende ben i Ihe b) f. der er fir ie du er, o dec nen, hat fun tn, soggich sh olgende geile nan den Run un Kannen lie einander abge⸗ scht Alethig c etleictet, dur Besezulg ile Satte in Besetzung, di mt. Auf icke Uberstheg, aht und dal viel man bag , 1. vof let uc woßl mich ff don be ben ger el fache Tabellen über die Zuziehung der Fische in einem Jahre bei einer Fischerei von namhafter Größe mitgetheilt. Muß auch manches nach den verschiedenen örtlichen Umständen hier und da abge⸗ ändert werden, so kann man doch die Einrichtung der Tabellen im Allgemeinen daraus abnehmen. Ueberdies kann dieses Beispiel vielleicht auch zum bessern Verstehn desjenigen beitragen, was weiter oben über die Klassifikation und über die Besetzung der Teiche gesagt worden ist. Es wird angenommen, die Fischerei bei einem Gute bestände aus neun Teichen und zwei Winter⸗ haltungen, welche zusammen G30 Quadratruthen à 7 Ellen 14 Zoll zu einem Acker gerechnet) 2557 Acker enthielten. Diese Teiche wären mit der ge— bührenden Rücksichtsnahme auf ihre Lage, Beschaf⸗ fenheit und Größe zu den verschiedenen Zwecken folgendermaßen bestimmt und gegen einander selbst in ein richtiges Verhältniß gebracht worden. a) Zu Streichteichen.. Ne. 4 30 Uruthen N b) Zu 1„ 4. 310 der ersten Klasse. 5 l Klasse. 4 N n 5 — — Mee 5 132— e) Zu Stteckteichen] 7 6. 1000 Oruthen haltend. der zweiten Klasse. 1„7. 6%—æꝓV— e 32 5„ 8. 1600—— d) Zu Hauptte en. f N 2 550 ptt cher e eee e) Zu Winterhaltun. 2. 365 And 1 Die Besetzung der Teiche ist 15 folgendem 5 5 Nn angenommen. 1 r 1 a) In die Sheichteiche ehngesähe 5185 100 Quas dratruthen 3 Streichkarpfen. 5 1 85 In die Streckteiche der ersten Klasee auf 5 Quadrat ruthe 6 Stück Brut. 3 c) In die Streckteiche der zweiten K Klasße, 1111 t Quadratruthe a 2 Stück einsömmerigen Satz. d), In die Hauptteiche auf 2 Quadratruthen 1 Stück zweisömmerigen Satz. Man geße. f sich nicht 2 505 die Teiche blos mit Nummern bezeichnet sind. Die Namen, welche unstleitig den Vorzug verdienen, weil sie bei der Besetzung. nicht so leicht als die Nummern verwechselt-werden, sind hier nur wegen der Er⸗ sparung des Raums weggelassen. Zu den Büchern ud geh und es Hel del; bluulken ge x umer vehmen, Ache in ber eine fung wie Fu. Di licht in, Fllen eit Di den Tal Haupttei den. 9 Kaassen t andere a mon abe findern! Oi be ter keine zu eier ruhen alan, ——— 4 auh fegen auf wo daun Kae f i n Käse uf! erigen Sch. abraten! daß de Lich Die Nunn, en, lf die Runen begen ftr 50 0 dag a 133— wird gewohnlich großes Format in Folio genommen, und es wird dann nicht an Raum fehlen, die Nat men der Teiche anzugeben und überhoupt die Ru⸗ briken gehörig zu erwestern. Will man die Teiche ja numeriren, so kann man dabei darauf Rücksicht: nehmen, wie entweder, des Wasser aus einem Teiche in einem andern aufgefangen werden muß, oder einer vor dem andern nicht ablaufen kann, kurz wie sie nach einander ausgefischt werden müs⸗ sen. Die Bestimmung der Teiche selbst kann dabei nicht in Betracht kommen, denn diese leidet nicht selten eine Abänderung. Hier noch eine Erinnerung. In den folgen- den Tabellen ist angenommen worden, daß die Hauptteiche mit zweisommerigem Satze besetzt wer- den. Man mußte daher die Sereckteiche in zwei Klassen tdeilen, wovon in die eine Brut, in die andere aber einsömmeriger Satz kommen. Will man aber keinen zweisömmerigen Satz zuziehen, sondern die Hauptteiche sogleich mit einsömmerigem Satz besetzen, so findet bei den Streckteichen wei⸗ ter keine Abtheilung statt, sondern sie gehören dann zu einer und derselben Klasse, in welchen aus — 134 e Bruten einsömmeriger Satz gezogen wird. Daß in diesem Falle, wenigstens einer von den Streck teichen in der Folge als Hauptteich benutzt werden könnte, und die Teiche auch nach einem andern 2 Verhältnisse besetzt werden müssen, ist bereits oben, wo von der Zuziehung des Satzes die Rede war, erwähnt worden. Pin! f id. g on ben Curt benutzt wal kiten an sst keit ga, die ede y, Besetzung und Aussischung 1 bi ige i 8 Winterhaltungen und Teiche bei dem Rittergute N. Vom herbste 1810 bis dahin 1817. In die Winterhaltung No. 10 sind im Herbste Schock. Stüc une 1810 gekommen. a) An Streichkarpfen. 11 aus dem Streichteiche No. 2. eod. die. 5 11 8 978 1 17 b) An eiussmmerizem Satze. aus dem Streckteiche No. 3. den 1. 2888 3 — 66 Summa. 2730 faut October. 22 30 aus dem Streckteiche No. 4 den 8. ejd. 3 4 e Summa. Aefs Ech. bl süb in kat Ausfischung der Winterhaltung No. 10 den 28. Marz 181k. f. Schock. Stuck. Es wurden in derselben befunden:. e M. L. bah, 8 E 5710 W! N e Stkeichkatrsen. M. veod ch„ Davon ausgesetzt 85 Stack. being Abgang en Eat,. a 8 l. z ben 5 bh) einsömmeriger Satz. 62— Davon No. 4 lng. el* aausgesetzt 3 Schock. 8 F uch bekannt:: Abgang 4 5 In die Winterhaltung No. 11 sind im Herbsie 1810 gekommen. 23) An Brut. aus dem Streichteiche No. 1 den 29. aus dem Streichteiche No. 2 eod. die. b) An zweissmmerigem Satze. aus dem Streckteiche No. 6 den 14. Schock. Stuck 8014— September. 70— 130— Summa. 2730 October. 7 8 aus dem Streckteiche No. 7 den 18. ej. Summa. Aubfscu gal. 1000 1 14 im b Hale mn i der Winterhaltung No. 11 den 3. April 5— b 1811. dul Soog⸗ Stüc. Es wurden in derselben gefunden! 4 he W. 1 ben aueh Went M. collie 100—[Davon 5 gest 81 Scheck. 80 18 3 N urs. Abgang 50 See. hem Etz, f ö g W. b den 14. f 1 b) been ent . den k. 44—. Davon 3 f ausgesetzt 55 1 verkauft 5 4 — 4 ,.—* Abgang 1 Schock. f 9 — 140— Na e ä N .„Zahl und Sor⸗ woher ie 6 Num⸗ Sigel ddr ene“ Fische ze⸗ 1 Mr. 8 setzten uche. kommen g . a sind. a 1 86859 3 Streich- aus der fekarpfen, als: Winter! g 2 Regene und haltung t Milchener. No. 10.. 1 „„e 599 a 1 2 98 UN. Streich von dem karpfen, als: Hr. Pach⸗ 5 5 2 Rogene undster N. zu J It Müchener N. gekauft 7 1* N 11 N 1 4 1 1 1 1 5 1 1 9 E 1 141 2 Aussischung der che Zahl und 15 Num⸗ Tag der Sorte der angabe, wohin f Aussi⸗ äausgefan⸗ die Fische ge⸗ mek. schung. gesche. Fi⸗. 1 d. 2. Octo⸗ 3 Stück De Streich ber. Streich⸗ karpfen, weil karpfen. ssie sehr alt 70 Schockswaren, ver⸗ Brut. kauft. Die Brut kam in die Winter. haltung No. II. 2 ö f 2 95 4. Oc. Stück Die Streich⸗ tober. Streich- karpfen ka— karpfen. men in die 63 Schock Winterhalt. Brut. No. 10, die Brut aber in No. 11. f Abgang. Besetzung der Streckteiche der ersten Klasse. Nuß 1 Num⸗ Flag Solte ber die Fisch de Auen Nun . ha 125. kommen sind. gen. a 3 350 OUR. 35 Schock saus der Win⸗Die Brut 6 b. Brut. kerhaltung wurde sor— Ji eee, Nos 1. tirt und in 4 N 1 diesen 1* a Teich ka⸗ er f men die größten. b 1 4 310 U◻ R.] 30 Schock eben daher. d 1 30 Stück Brut. 175 URN? Schock eben daher. 30 Stuck Brut. 10 erseg af, —— ober b ste ge Amade e sinh. l, r in die Jud g 15 er. her. wude sy kt un bin Lh ke en die grote — 143— Aus fischung der Streckteiche der ersten Klasse. Tag der Zahl und Angabe, wohin W Aust 9888 die Fische ge- Abgang. * schung. den Fiche. kommen sind. 3(d. 6. Oe⸗ 24 Schocksin die Win, 11 Schock tober. feins. Satz. sterhaltung No. 10. 4 seod. die. s2o Schock eben dahin.] 10 Schock eins. Satz. 30 Stück. 5 fd. 8. Oc. 1 Schock eben dahin. 4 Schock tober. eeins. Satz. 30 Stuck. — 144— Besetzung der Streckteiche der zweiten Klasse. ̃ Auf zung 8 — 8 Zahl und nag be.; 5 5 Nam⸗ Flächenin⸗ Sorte der 1 Anmerkun⸗ 15 mer. halt.“ ice kommen sind. gen. 7 100 35 Schock aus der Win W 9 R. 0 Stück terhaltung ö eins. Satz. No. 10. 1 .: g A beide n en eib p* 7 600 UR. 20 Schock eben daher. Diese 20 7 eins. Satz. Sch. wa⸗ 6 ö ren von g vorzüͤgli⸗ cher Güte. gwalen Hl, eee c hohen 111 lun l sch. Je. M tung ö 6 g un vun vekzüg il — 1435— Ausfischung der Streckteiche der zweiten Klasse. Num⸗ nier. ——— 6 Tag der Aus fi⸗ schung. . i tober. Zahl und e elende Abgang. gen Fische. kommen sind. 5 28 Schocksin die Win 5 Schock zweis. Satzsterhaltung 20 Stuck. No. 11. 16 Schock in den Haupt 4 Schock. zweis. Satzsteich No. 8. 146— Besetzung der Hauptteiche. Flächenin⸗ halt. Zahl und Sorte der eingesetzten Fische. 7 Angabe, woher die Fische ge⸗ kommen sind. merkun⸗ gen. 1600 R. 3000 R. 13 Sch. 20 St. zwei. Datz. 20 Stück Hechtsatz. 30 Stück Schleyen⸗ satz. 25 Schock zweis. Satz 1 Schock Hechtsatz. 40 Stück Schleyen⸗ satz. laus der Win— terhaltung No, 11. gekauft vom Pachter N. gekauft vom Gutsbesitzer N. aus der Win— terhaltung No. 11. gekauft von dem Pachter N. gekauft von dem Gutsbe— sitzer N. erlag geh, — — 147— Besetzung der Hauptteiche. Num⸗ mer. —— 8 Tag der Aussi⸗ schung. —— d. 14. Oc⸗ tober. d. 22. Oc tober. Zahl und Sor angabe ao: te der ausge-hin die Fi⸗ Abgan fangenen Fi- sche gekom- gang. 1 sche⸗ men sind. 12 Schock 1 Sch. 20 Karpfen. gte 0 St. Karp⸗ sen. an dem. 30 Stück Teiche o Stück Hechte. verkauft Hechte. 25 Stück 5 Stück Schleyen. Schleyen. 22 Schock 2 Sch. 30 30 Stück sogleich St. Karp⸗ Karpfen. 5 ssen. 2 am Tei⸗ 48 Stück che ver⸗ 12 Stück Hechte. kauft. Hechte. 30 Stück 10 Stück Schleyen. Schleyen. K 2 Nun folgen die Kapitel der Ausgabe und Ein nahme oder die Geldrechnung. Die linken Seiten kann man für die Ausgaben, die rechten aber für die Einnahmen bestimmen. Da es nicht an Schrif— ten uber das Rechnungswesen fehlt, so kann man sich hier um desto kürzer fassen. Man begnügt sich hier damit, die Ueberschriften der Kapitel namhaft zu machen, und hier und da einige Anmerkungen für den Unkundigen mitzutheilen. Die Kapitel der Ausgabe sind: 1) Für gekaufte Fische. Hier würden aus dem vorstehenden Beispiele nur drei Posten in Ansatz kommen, als: 1 Thlr. 3 gl. für 3 Streichkarpfen von dem Herrn Pachter N. d. 23. März. 3 16 1 Schock 40 Stück Hechtsatz von dem Herrn Pachter N., welche in die beiden Hauptteiche kamen, den 6 April. 1 4 1 Schock 10 Stück Schleyensatz von dem Herrn Gutsbesitzer N., welche ebenfalls in die Haupt- teiche kamen, den 8. April. 4 Thlr. 23 Gr. Summa. Zuchtfische, welche man zukaufen muß, finden in diesem Kapitel auch eine Stelle. Es gebe bei einer Fischerei, wo man sich nicht darauf einge— nit hellen gebb verkan seßel der J Tiiche on Fi gens Geng werök man Dome Nicht pirliig Jahlen sie selt eine a 5 die T. usgabe unh eh ie linken Sein fechten aber f icht an Sch st, sy kun mn Nen begnhest Kauitl pan ge Anmerkung U würden gus ben tel Posten i on dem Hekty g. Mil ick Hechsaz hn, ter N., weich guptteiche kane back Scheer Gutbester, g in die Ha pen g. Mil. en nuf, file I. Es dl 0 df e richtet hat, selten so glücklich, wie in diesen Ta⸗ bellen angegeben worden ist, daß man seine Teiche gehörig besetzen und noch überdies Satz und Brut verkaufen kann. 2) Für Lohn den Fischern. 3) Für Lohn dem Teichvoigte. 4) Für das Sortiren und Zählen der Fische. In diesen Kapiteln werden nicht nur gehö— rigen Orts die baaren Löhne für das Ausfischen der Teiche und andere dabei vorkommende Arbeiten aufgeführt, sondern man muß auch dasjenige in Ansatz bringen, was statt des baaren Geldes geges ben wird. So erhält der Teichvoigt für das Zu setzen und Aufimachen der Teiche, für das Abeisen der Zapfenhäuser, überhaupt für die Begehung der Teiche nicht selten etwas Bestimmtes, an Getreide, an Fischen, an Feld zu Kartaffeln de. Diese Ge⸗ genstände dürfen in der Ausgabe, wenn man mit Genauigkeit zu Werke gehen will, nicht übergangen werden, sondern sind in dem Maße anzusetzen, als man sie verkaufen könnte So ist es auch mit den Domestiken. Diesen macht man gewöhnlich zur Pflicht, bei den Ausfischungen der Teiche gegen— wärtig zu seyn und namentlich das Sortiren und Zählen der Fische zu übernehmen. Dafür erhalten sie selten baares Lohn, sondern man sucht sie auf eine andere Art zu entschädigen. 5) Für das Transportiren der Tische. Sind die Teiche, welche besetzt oder ausgefischt werden, nahe bei den Winterhaltungen, so kann man die Fische in Körben dahin tragen lassen, wo sie den Sommer oder den Winter zubringen sollen, und dieses Geschäft kann vielleicht durch die Fischer selbst geschehen. Muß man aber auch besondere Leute dazu anstellen, so wird der Lohn dafür doch jedes mal in baarem Gelde bezahlt und so in Ausgabe gebracht. Müssen aber die Fische bei den Ausfi— schungen und Besetzungen an den zunächst für sie bestimmten Ort gesahren werden, so sollte man billig dafür auch etwas in Ansatz bringen, denn während das Zugvieh zum Transportiren der Fische gebraucht wird, kann es keine andern Arbeiten verrichten. Man rechnet zwar gewohnlich so, daß dies nur eine Nebenarbeit wäre uud man außerdem eben so viel Zugvieh unterhalten müßte. Ist dies auch bei kleinen Fischereien der Fall, so dürfte doch dieser Gegenstand selten so unwichtig seyn, als er es auf den ersten Anblick zu seyn scheint. Man muß dabei in Ueberlegung ziehen: daß die Teiche nicht selten in ziemlicher Entfernung von einander liegen; daß auch zu den kleinsten Teichen ein zweispänniges Geschirr erforderlich ist; daß bei Teichen von größern Umfange desto mehr Geschirre gebraucht werden, je wärmer die Witterung ist; daß das Ablaufen des Wassers nicht immer genau berechnet werden kann, und manchmal wohl fast ein halber Tag vergeht, ehe die Wagen beladen werden line ge ungern 0 FJichere ten, 8 unpec ahheil den Sie 70 Zapfen alien s Dunn gabe ei er de. kin daher zahlte 8 kingesch die Kay sche, sheilen, Brut; Hechte (welche nach d. Enn o fung fag g gen, vo fe y gen solen, in die dichte a besondee dean dafür duc ioc so in Meg bei ben Nuß sunachst für s „ so solle min bringen, den ire der Fiche bern Arbeinn hnlich so, daß d wan außerdem ße. N dit , Jo düfte bog lig styn, Alt scheint. Nn : daß die Lit, i von kinke en Teichen k itz daß l o feht Gescil e Wikrung i gt inner Ne cad kal fn Vogel fe werden können; und daß die Ausfischungen oft in eine Zeit fallen, wo man bei dem Feldbaue sehr ungern nur ein Geschirr einen Tag entbehrt. 6) Für die Anschaffung und Ausbesserung des Fischereigeräthes. Hierher gehören die Spühlbüt— ten, Fässer, Hamen, Körbe e. Es wird nicht unzweckmäßig seyn, dieses Kapitel in drei Unter— abtheilungen zu bringen, als a) dem Böttger; b) dem Seiler; und c) dem Korbmacher. 7) Reparaturkosten. Die Erbauung neuer Zapfenhäuser und Rechen; die Ausbesserung der alten schadhaften; die Reparatirungen an den Däminen, finden in diesen letzten Kapitel der Aus gabe einen Platz. Zwar machen neue Zapfenhäu— ser ꝛc. für sich ein Ganzes aus, sie sind aber nur ein Theil von einem Teiche, ihre Erbauung kann daher in so fern füglich unter die Reparaturen ge— zahlt werden. Bei den Einnahmen sind zwei Wege, welche eingeschlagen werden können. Man kann entweder die Kapitel nach den verschiedenen Sorten der Fi— sche, welche ins Geld gesetzt werden können, ab— theilen, als: 1) für alte Streichkarpfen; 2) für Brut;) für Satz; J) für Karpfen; 5) für Hechte; 6) für Schleyen; und 7) für kleine Fiche (welche nicht gewogen und nicht gezählt, sondern nach dem Maße verkauft werden). Bei dieser Einrichtung sällt der Betrag für jede Sorte sogleich in die Augen.— Man kann aber auch die Ein— nahme nach den Winterhaltungen und Teichen auf— führen, in welchen verkaufbare Fische gefunden worden sind. Dieses thut man deshalb gern, weil man dann die Ertragssummen der Hauptteiche so— gleich finden und mit geringer Mühe mit denen von andern Jahren vergleichen kann. In diesem Falle erhalten die Kapitel nach den vorstehenden Tabellen folgende Ueberschriften: 1) Aus der Winterhaltung No. ro. Hier sind zwei Unterabtheilungen nothwendig, als a) für alte Laichkarpfen; und b) für einsömmerigen Satz. 2) Aus der Winterhaltung No. 11. Hier sind ebenfalls zwei Unterabtheilungen erforderlich, als: a) für Brut; und b) für zweisömmerigen Satz. 3) Aus dem Streichteiche No. r. Hier sind blos drei Streichkarpfen einzutragen, welche als zu alt verkauft worden sind. Die übrigen Zuchtteiche werden, weil aus selbigen keine Fische verkauft worden sind, übergangen. 4) Aus dem Hauptteiche No. 8. g 5) Aus dem Hauptteiche No. 9. Bei jedem bringt man drei Unterabtheilungen an, als: a) für Karpfen; b) für Hechte; und c) für Schleyen. Sind außerdem noch andere Fische in einem Teiche, ger gut ie d und digen ß Jiche gefuun halb gern, ui r Hupteithe Ruhe nit dun mn. In bien den vorstheal No. O, f wendig, ale 1 einsemgetig! M. u. Hit agen ensoddetst gweibnmgke ü. 1. her seh in, wache de igen Juchtece e dich wat „ 9. 20 f 42 Uf 0 fl 10 c e em dit so werden für diese ebenfalls Unterabtheilungen bestimmt. Theils um die Rubriken nicht ohne Noth zu vervielfältigen, und theils um manchen Posten, welche unter keine Rubrik passen, einen Platz an— zuweisen, überschreibe man sowohl bei der Aus— gabe, als bei der Einnahme, ein Kapitel, welches man zuletzt anbringt, mit: Insgemein. Dieses Kapitel, welches in allen Rechnungen unter diesen oder unter einem andern Numen das Bürgerrecht erhalten hat, darf aber nicht zu weit ausgedehnt werden, und sollte nur für unvorhergesehene Fälle berechnet seyn. Gegenstände, die fast in jedem Jahre vorkommen, müssen stehende Kapitel aus⸗ machen, und sind nicht unter das Schlußkapitel insgemein zu bringen. In den Einnahmen wird die Zahl, das Ge— wicht und der Empfänger so speciell als möglich angegeben, weil dies nicht nur zu wichtigen Be⸗ merkungen Veranlassung geben kann, sondern da— durch auch jedem Irrthume vorgebeugt wird. Daß am Ende sowohl die Ausgaben als auch die Einnahmen nach den Kapiteln wiederholt und die beiden Hauptsummen gegen einander verglichen werden, versteht sich von selbst und braucht hier nicht weiter erörtert zu werden. Bei den Ausfischungen der Wintechaltungen, wo man, so wie bei dem Einsetzen der Fische in — 154— dieselben, es für weitläusiger gehalten hätte, Ru— briken anzubringen, trägt es zur bessern Uebersicht vielleicht bei, wenn die einzelnen Posten nicht un— ter einander geschrieben werden, sondern man jede etwas werter einrückt, als: ausgesetzt verkauft Abgang. Wegen Mangel an Raum ist bei den obigen Tabellen nur bei der Besetzung der Teiche eine Rubrik zu willkührlichen, jedoch die Sache betref— fenden Anmerkungen angebracht worden. Wo es abel nicht an Raum fehlt, kann man auch bei den Aussischungen eine Rubrik für diesen Zweck bestim⸗ men. Wäre dies der Fall, so könnte z. B. bei dem Teiche No. 2. angemerkt werden, wie sich die gekauften Laichkarpfen gehalten haben. Ueberhaupt würde es überaus belehrend und nützlich seyn, am Schlusse eines solchen Manuals einige Blätter bei zufügen, auf welchen nicht nur die Resultate über die alljährige Fischerei überhaupt angegeben, son⸗ dern auch die Ursachen, so weit sie davon zu ent— decken sind, namhaft gemacht werden könnten. Dabei müßte man so viel als möglich ins Detail gehen und die einzelnen Teiche ins Auge fassen, denn eben dadurch würde man in den Stand ge⸗ setzt, die belehrendsten Vergleichungen mit andern Jahren anzustellen, und gewiß daraus oft Erfah— ngen st gli ligkeit! fo it d kungen Pe. Int misig f ans g. gehende N ähderur srunge Zpeckn ihr E D. Miles 7 diesselbe Jide B laßt, 3 wenn Fuße a ten hätt, hessern llebersch oer nich iy bnberg man f bei den die her Teiche eie ie Sache eke prben. Wo th in auch hei den u Jeck beslim⸗ te J. D. bi en, wie sic die n. Uleberhtust iglic seßn, an ige Blätter ge Resallate ler gegeben, fin bobo gl el erden könne, gig is ul b Auge fie, den Stay g gen mit a ut ift ent rungen abzuleiten, die für die Folge, wenn man sie gebührend in Erwägung zöge, von großer Wich—⸗ tigkeit seyn würden. Unterläßt man dies nicht, so ist die durch alle Tabellen laufende für Anmer—⸗ kungen bestimmte Rubrik überflüssig. Eilfter Abschnitt. Verbesserung der Teiche. Zum Schlusse wird es hoffentlich nicht unzweck— mäßig seyn, über die Verbesserung der Teiche etwas zu sagen, da es auch daruber manchem An— gehenden an Kenntniß fehlt. Im Allgemeinen gilt, daß man bei den Ver— änderungen an den Teichen, wenn es auch Verbes— serungen seyn sollen, entweder Dauerhaftigkeit und Zweckmäßigkeit einzelner Theile oder Erhöhung ihrer Güte überhaupt bezielen muß Der Damm macht in der Regel den wichtigsten Theil eines Teichs aus, und auf die Unterhaltung desselben muß man daher sorgfältig bedacht seyn. Jede Beschädigung daran ist, sobald sich dies thun läßt, auszubessern. Zu seiner Dauer trägt es ungemein viel bei, wenn die Wasserseite in erforderlicher Höhe, vom Fuße an bis ohngefähr eine Elle über den Wasser— — 136— stand, mit Bruchsteinen so dicke beschüttet werden kann, daß sie den Damm gehörig bedecken. An diesen brechen sich die Wellen, welche der Wind, besonders bei großen Teichen, gewaltsam gegen die Dämme änschlägt und folalich gewähren sie einen solchen Schutz, daß das Wasser nicht das geringste Erdreich abspülen kann. Es ist Schade, daß die— ses ächte Mittel, wegen Mangel des Materials, nicht aller Orten anwendbar ist. Die Rechen sind bekanntlich häufigen Ausbes⸗ serungen unterworfen, und es würde daher jedem Besitzer einer Fischerei erwünscht seyn, wenn ihre Dauerhaftigkeit auf irgend eine Weise erhöhet und sie gegen gewaltsame Beschädigung gesichert werden könnten. Kommt das Wasser nicht aus 15 irbenden mit guten Rechen versehenen Teichen, so findet man gewöhnlich auch in dem Zugangsgraben Re— chen, und wenn zu befürchten ist, daß das Wasser Fische mitbringt, so sind sie daselbst am allerwe— nigsten üͤberflüssig. Sind diese aber blos in der Absicht vorhanden, damit die Fische dem kommen⸗ dem Wasser nicht entgegen gehen können, so ver— tritt, hat übrigens der Graben wenigstens 1 Elle Fall, die Stelle desselben ein kleines Wehr. Das Wasser wird in dem Graben durch eine Wand von Pfosten 14 bis 2 k llen hoch aufge⸗ dämmt. Dies muß so nahe am Teiche als möglich iK Wasser Das fi dammut entbebe Graben: werden. Swell kingezab Ae fi Unter de Oienn ehs de ter der edielet Die TL dem L gezoger buen st denn f fisen, n eshltet nat bebeckn. z le der U, Aan gegen l hahn se eim t dus gern chabe, daß le des Muterulß duftgen Aube de daher feen n, penn iht e erhohet und tschert werben nahe legende hen, so fibe gegraben R daß das Lisse it am alte er blos in de e den kme nen, 0 ens l el 5 Leh. aben duch ei un hoc aut 0 dl n ist, geschehen, weil sonst die Fische bei laufendem Wasser leicht aus dem Graben zu fangen sind. Das sogenannte Wehr, welches durch die Auf— dämmung entsteht, bekommt mehr Halt, wenn entweder ein Paar Saulen, an jede Seite des Grabens eine, eingeschlagen oder Schwellen gelegt werden. In die Säulen wird eine hochliegende Schwelle, über welche das Wasser laufen muß, eingezapft. Damit das Wasser keinen falschen Weg finden und weder neben den Säulen, noch unter der Schwelle weglaufen kann, so sind kleine Seitenwände nicht zu ersparen, und diese müssen nebst der Schwelle gehörig verpfählt werden. Un— ter der Schwelle, wo das Wasser auffällt, wird gedielet, weil es sonst ein Loch auswühlen würde. Die Tiefe des Grabens über dem Wehre wird von dem Wasser, der Schwelle gleich, bald ausgesetzt. Hechte und Forellen hält man durch den kleinen Wasserfall, welcher dadurch entsteht, nicht ab, denn diese springen, zumal in der Streichzeit, selbst über Rechen, die ziemlich hoch sind. Bei Karpfen und den meisten andern Fischen aber, die in Teichen gezogen werden, erreicht man dadurch seine Absicht eben so gut als mit Rechen, ja oft noch besser, denn selten können die Staken so enge beisommen stehen, daß sich nicht Brut und kleiner Satz durch⸗ zwängen könnte. — 138— Kostspieliger ist in den meisten Fällen die An⸗ en legung eines solchen Wehrs, als ein Rechen, aber de wenn dabei keine Fehler gemacht worden sind, in vine der Folge gewiß wohlfeiler. Hier eine nähere fan Anweisung dazu zu geben ist unnödthig, da dies J! jedem nicht ganz ungeschickten Zimmermanne leicht ea seyn wird, übrigens auch die so sehr verschiedenen 0 0 örtlichen Verhältnisse zu viel Abweichungen veran— ni berg lassen. 6 Ie gal Zweckwidrig ist es, wenn der Grund eines schen, Teichs nicht eben ist, und nicht allmählich nach dib, dem Fischlager zu abhängt, denn dann wird bei 15 der Ablassung hier und da Wasser stehen bleiben, Dal und es können deshalb leicht Fische verloren gehen. hum det Hat ein Teich kleine Hügel und Tiefen, so müssen I nicht die erstern abgetragen und die tiefen Stellen ausge iu Ba füllt werden, und sollte es auch in dem Teiche Ih die? selbst dazu an Erde fehlen. mMlbekt! Eben so zweckwidrig ist es, wenn das Fisch— ine lager mehr oder weniger von dem Zapfenhause oder bent dem Ständer entfernt ist. Die Fische sind dann Vubeser nicht nur in tiesem Schlamme oft weit zu tragen watt sondern es ist auch jedesmal bei der Ausfischung lecken, ein Graben von ziemlicher Länge zu führen. 1 fer lege beides kann leicht die Ausfischung aufgehalten wer itt un s den, oder sie wird doch wenigstens kostspieliger. Peu Der Schlamm hat gewöhnlich so viel Wasser bei Dinge, sich, daß er nicht steht, sondern immer wieder gechiuet n Filer dee 0 gehen, 0 worden sub, ler ige fi dach, u ernatte l hr hechscenn ichungen dera) r Grund eit alnahsig un dann wird bi schen lliben erloten gehen. iu, u wife Stelen ausge in dem Legt enn das dich apfenhaufe dg iche sub han, beit zu bagel, er Ausfscu, sihen, Dut gehaten ke 16 kostete, el Buser de ier we 0 — 159— zusammen schwimmt, und es ist daher nicht selten nothwendig, mit der Unterhaltung des Grabens, während der Ausfischung, ununterbrochen fortzu⸗ fahren. Dieser Fehler ist oft leicht zu verbessern, Man läßt nämlich den Teich einige Zeit, bis der Schlamm etwas abgetrocknet ist ohne Wasser lie gen, gräbt dann ein neues Fischlager und füllt mit der gewonnenen Erde das alte aus. Dabei ist aber ganz besonders die Lage der Rinne zu berück— sichtigen, damit ja nicht zu viel Erde ausgegraben wird, weil dann das Wasser nicht rein ablaufen würde. Der Schlamm trägt bekanntlich zum Wachs⸗ thum der Fische bei; dessen ungeachtet darf man ihn nicht überhand nehmen lassen, weil dadurch das Wachsen der Wasserpflanzen zu sehr begünstiget und die Menge des Wassers verhältnißmäßig ver— mindert wird. Das Ausfahren desselben ist daher oft eine nothwendige Teicharbeit, welche man um so weniger unterlassen sollte, da der Schlamm als Verbesserungsmittel vieler Felder und Wiesen ange— wendet werden kann. Um das Ausfahren zu er— leichtern, muß vorber ein Teich so lange ohne Was— ser liegen, bis der Schlamm gehörig abgetrocknet ist und sich gesetzt hat. Wenn man diese Arbeit an Teichgräber ver— dingte, der Schlamm in der Nähe des Teichs auf geschüttet werden konnte, so bezahlte man jetzt, wo der Dresdner Scheffel Roggen 22 Thaler galt, wenn eine Elle tief gegraben wurde und sich der Schlamm gehörig gesetzt hatte, 12 bis 18 Groschen für eine Quadratruthe. Es kommt hierbei vor— züglich darauf an, ob der Teich klein oder groß ist und der Schlamm ganz nahe oder etwas weiter, etwa in einer Entfernung von einigen hundert Schritten„ aufgeschüttet werden kann. Uebrigens ist bei dem Ausfahren noch zu be— rücksichtigen, daß man den Schlamm nicht gern rein heraus nimmt, sondern wenns möglich ist, lieber etwas davon zurück läßt, weil sonst ein ge⸗ reinigter Teich in den nächsten Jahren zu sehr an Güte verliert, zumal wenn der Boden an sich nicht von der besten Beschaffenheit ist. Wasserpflanzen sollen solchen Teichen, die eine freie Lage haben, Schutz vor kalten Winden geben, und wenn man unter manchen Umständen dies nützlich, sogar nothwendig findet, so kann man manche Arten an den Rändern leicht hegen. Ist aber die ganze Wasserfläche damit überzogen, solist dies unstreitig nachtheilig, und daher möglichst zu verhindern. Schilfrohr kann im Winter über dem Eise abgeschnitten werden, will man aber diese und andere Wasserpflanzen gern ausrotten, so ist es besser, dies geschieht im Sommer unter dem Wasser, denn dann dringt Wasser in die Röhren ein, wodurch oft Fäulniß veranlaßt wird. Das Zush wach den f bei fa len, damit Stroh . pesen hafte daher die. möͤgli let i. Gräbe Wusse guckt die A. Hützie Unter sunde in die wie ol siche kern! 0 darüb Glhe 1 Dult gl, de und sich yy lic 5 Gios nt hierbei vu ein deer gaß it k elthas weite, nigen hunter il. ten noch zu he mm nicht gen ins möglich if, l sonst ein g un Ju seht an an scch nicht ichen, die tit Vuden gebt, Innständen bit so kann man g. hegen. rpg, f. er nig Dinter über den nan aber def juerotten, f imer unter den gin de Naht 151 ie, 5 — — 161— Aushauen wancher Grasarten, die auch im Wasser wachsen und nicht leicht zu vertilgen sind, hat für den Feldbau Nutzen. In manchen Gegenden soll bei solchen Wirthschaften, zu welchen Teiche gehö⸗ ren, fast den ganzen Winter in den Viehställen damit eingestreut und ohne Nachtheil noch etwas Stroh erspart und versilbert werden können. Die Güte der Teiche wird in dem Grade sehr wesentlich erhöhet, in welchem es möglich ist, nahr— haftes Wasser in selbige zu führen. So weit man daher über die Umgebungen zu gebieten hat, sind die Wassersurchen und Grähen nach Teichen zu möglichst zweckmäßig zu führen und besonders letz⸗ tere immer rein und offen zu erhalten. Die Gräben müssen so weit und tief seyn, daß sie das Wasser alle aufnehmen können und dasselbe nicht austritt, wodurch es die besten Theile absetzt. Da die Ableitung des Wassers zugleich für die Felder nützlich ist, so sollte man um so weniger an der Unterlassung zweifeln. Auch aus Ortschaften, be— sonders aus Dörfern, führt man die Gräben gern in die Teiche, nur ist dabei darauf zu sehen, daß, wie oben schon erwähnt worden ist, keine für die Fische schädlichen Abzänge von manchen Handwer— kern mit hinein kommen. Grenzen Wiesen an Teiche und man kann darüber disponiren, so durchschneide man diese mit Gräben, weil außerdem leicht ein Theil desjenigen, L was fur die Fische Nahrung gewesen wäre, darauf abgesetzt werden kann. Hierbei kommt es freilich darauf an, wo das Wasser den meisten Nutzen bringt, wenn es auf die Wiesen oder in die Teiche geleitet wird. Dies ist nur nach den Ortsumstän⸗ den zu entscheiden. Wo aber das Locale beides zu⸗ gleich gestattet, da muß man der Natur die Hand bieten. a Ein Fischfreund empfiehlt(im Allg. Anzeiger d. D. No. 273 1810), an der Stelle, wo das Wasser in den Teich fließt, kiesige und steinige Stellen zu machen, worauf sich die Fische abscheuern und reinigen könnten. Suchte man überdies noch dem Teiche einen stärkern Zufluß von frischem Was— ser zu verschaffen, so würde dadurch das Sterben der Fische gehoben werden. Es wird nämlich vor her behauptet, daß jeder Ansatz von Schmutz oder Unreinigkeit in den Kiemen der Fische tödtlich wer⸗ den kann, und daß es eine Krankheit giebt, die dem grünen Saume, mit welchem die Teiche über⸗ zogen gewesen sind, hauptsächlich zuzuschreiben ist. Eins der vorzüglichsten Verbesserungsmittel der Teiche ist unstreitig in vielen Fällen, wenn man sie ein Jahr trocken liegen läßt, und in diesem Jahre bearbeitet und besäet. Denn man hat häu⸗ fig die Bemerkung gemacht, daß jedesmal nach der Besäung die Fische ganz vorzüglich wuchsen, selbst wenn man in dem ersten Jahre nachher den vierten Thel duet Eten mußte und n lihe“ k 6 de Fialen 9 Wetjl wende Dall fal n. nom sen u hennt. 2 zu be dann fefer ben, Reche bite, dun Theil Satz mehr in einen Teich brachte, als er mt es fig außerdem ertragen würde. Wurde ein besäet ge⸗ eisen Muth wesener Teich wieder mit Wasser angefüllt, so r in bie Lach mußte die Quantität der einzusetzenden Fische nach en Hitzumsi und nach selbst nicht selten bis unter das Gewöhn⸗ blale beideg zn liche vermindert werden, um sie zu der gewünsch— futur die Ju ten Größe anzuziehen. Die wohlthätigen Folgen der Besäung sind nicht selten sechs und in manchen Agg. Ansesge Fällen noch einige Jahre länger wahrzunehmen. tele, uo da e un eng Das Besüen der Teiche ist gewissermaßen ein Werjüngungsmittel derselben. Wie oft es ange 0 wendet werden muß, ist nach den verschiedenen cen W Localitääten zu bestimmen. In manchen Gegenden un Ele soll man die Teiche selbst ganz große nicht ausge⸗ nh in nommen, gewöhnlich das sechste Jahr trocken las⸗ sen und mit Hafer besäen, welches man häfern Schmutz obe N he tädtich wer hit gebt, de Teiche mehrere Jahre nach einander als Feld de Lite lin zu benutzen, dürfte nicht anzurathen seyn, denn dann wurden nicht nur Mäuse und anderes Unge— ziefer die Dämme sehr durchwühlen und beschädi⸗ gen, sondern dies würde auch für Zapfenhäuser, Rechen ꝛc. nachtheilig seyn. Sind die Teiche so beschaffen, daß es vortheilhaft ist, sie mit mehret waschrelle it Trungemilel der en, wenn mat und in bien n 12 ren Getreidearten und wohl selbst mit Winterfrücht ein nn 0 ten zwei und mehrere Jahre nach einander zu be— ue säen, so sind sie wohl überhaupt für den Getreide⸗ Ihn ben ba L 2 Nee e— 5 3 7 . bau am passendsten, und verdienen in diesem Falle oft auch einzig und allein dazu benutzt zu werden, wenn dies nicht ganz besondere Umstäude verhindern. Um Teiche zur Besäung geschickt zu machen, ist sogleich nach ihrer Ausfischung das Wasser neben denselben wegzuweisen. Kann dies aber nicht ge—⸗ schehen, so ist es schon im Herbste nothwendig, durch jeden Teich einen Hauptgraben zu ziehen und diesen mit Nebengräben zu verbinden. Bei Teichen, die Quelle oder sumpfige Stellen haben, sind die Gräben nicht zu entbehren, wenn auch übrigens Wasser zufließt. Ist die Oberfläche im Frühjahre gehörig abge— trocknet, so wird mit dem Pflügen der Anfang gemacht und der Same zu gehöriger Zeit ausgesäet. Das Pflügen soll nicht selten bei ganz lockerem Bo⸗ den ein scharfes Aufeggen vertreten. 5 Müssen schon auf sreien Feldern die nothigen Wasserfurchen gezogen werden, so sind diese desto weniger bei den besäeten Teichen zu entbehreu. Unter den Getreidearten scheint der Hafer nach einmaligem Pflügen am besten zu gerathen. Ist der Schlamm fett und dabei mehr trocken als naß, so konn man es auch mit andern Getreidearten und Gewächsen wagen, wenigstens ist mir es bekannt, daß Kartoffeln, Wicken und selbst Gerste in Teichen 1 8 gebaut aus de Jr K. gethil Versa elbe. tockn. eicher sd, 905 9 Diese bielen Erde, feucht Regel Hanf sechen könne 1 fc gedei und rung zu w o se it, Hub land Mert in diesem Felt bt zu wude, Ade verhindern ict zu macht 8 Waser teben g aber nicht e te nothwerdih n zu ziehen und l. Bei Tegel, haben, sud be J auch übrigen e gehleih age en der Apfang 1 Zelt dusgesiet a ken He n die käge sid diet daß w enthchte, it del Hafer 100 1 gehen, J d trocken al 100 gerede u nir te Ku Gaar in A gebauet worden sind. Hier verdient eine Stelle aus dem zweiten Bande von Schwerz's Anleitung zur Kenntniß der Belgischen Landwirthschaft mit—⸗ getheilt zu werden. Seite 125 und 126 sagt der Verfasser:„ich kultivirte den Hanf theils auf dem Felde in einem guten Lehmboden, theils in ausge— trockneten, oder vielmehr in abgewässerten Fisch— teichen, die in der Vorzeit ein Torfmoor gewesen sind, worüber sich aber durch das Wasser seit eini⸗ gen Jahrhunderten ein reicher Moder erhoben hat. Dieser Moder besteht aus einer dunkelgkauen mit vielen weißen Punkten und Muscheln vermischten Erde, deren Oberfläche, ungeachtet der immer feucht bleibenden Unterlage, nach jedem kleinen Regen an der Luft wie Asche zerfällt. Daß der Hanf in einem solchen reichen Boden sich fünf bis sechsmal und bei guter Kultur noch mehrmal folgen könne, ist nicht schwer zu begreifen. Allein daß er schon im ersten Jahre in einem solchen Moraste gedeihen kann, das ist vielleicht weniger bekannt; und es wird demjenigen, der sich mit Entwässe⸗ rungen dieser Art abgeben will, angenehm seyn, zu wissen, was er schon im ersten Jahre auf einem so feuchten Moder, der zwar vom Wasser befreit ist, aber doch kaum den Zutritt der Menschen er— laubt, säen kann. Gewöhnlich ist ein solches Teich— land zu nichts als zu Senf oder allenfalls zu Som, merraps zu, gebrauchen.“ 2 e — 166— Um die Nahrung für die Fische durch die Be— säung zu vermehren, pflegt man auch unter das Getreide mehrere Rübenarten zu säen, welche man bei der Anfüllung mit Wasser in dem Teiche zurück⸗ laßt. Hierzu scheinen unter andern die Feld- oder Stoppelrüben und die weißen, gelben und rothen Mohnrüben passend zu seyn. 283 ö Die Gegner der Teichbesäung wenden gewöhn⸗ lich dawider ein: den Verlust der Fische während der Besäung; die Vermehrungen der Arbeiten und folglich auch des Tagelohns; und den geringen Kör⸗ nerertrag, da die Getreidearten leicht ins Stroh wüchsen. Diese Einwendungen sind allerbings gegründet; nur fragt es sich, ob die auf der andern Seite deraus hervorgehenden Vortheile, die damit ver! bundenen Nachtheile überwiegen oder nicht? Dies mit möglichster Genauigkeit zu untersuchen, muß jedem Direktor einer Wirthschaft, mit welcher Teichfischerei verbunden ist, überlassen bleiben, da hierbei zu viel Localitäten ins Spiel kommen, die berücksichtiget werden müssen, aber fast in jedem einzelnen Falle abweichend sind. Viele stoßen sic auch daran, daß 155 Ruten, welchen die Besäung der Teiche, so wie das Schläm⸗ men derselben gewährt, erst nach mehreren Jahren sahtbit filgt. bussezut fapiale es teil peng 9 90 Biscun Rehinde ken eint der ein, Mens, faßohete Teiche lich geb Slo, ungeach Khrzere Di Felobau Nuten werden Di stets ur einande haus — 167— e sichtbar wird und nicht gleich auf dem Fuße nach⸗ 1 dite on folgt. Für Eigenthümer sollte dies bei der Vor⸗ Vet aussetzung, daß es ihnen nicht an dem Betriebs Mauwg kapitale fehlt, kein Anstoß seyn; etwas anders ist . es freilich bei Zeitpächten auf 92 Fristen von cn in ug wenig Jahren. In der Voraussetzung, daß sich die Teiche zur 017 u Besäung eigenen und man übrigens daran nicht ice uh gehindert wird, kann von Zeit zu Zeit ohne Beden— Ae a ken einmal dazu gerathen werden. Der Ausfall eren d, der einjährigen Teichnutzung, der Werth des Sa— ct ins Suh mens, die Bestellungskosten ꝛc. werden durch den g erhöheten Ertrag, welchen die dadurch verbesserten acc Teiche geben, wenigstens in der Folge, hinläng⸗ lich gedeckt. Zwar wächst das Getreide oft ins 1 Stroh, und giebt keine große Ausbeute, dessen⸗ 1 ungeachtet kann man im Durchschnitte auf den ct! de Körnerertrag etwas rechnen. asuchen, nu „ it wache Die Verbindung der Teichfischerei mit dem sen bleibe, de Feldbaue hat überdies noch einen betrachtlichen a hmm, d. Nutzen, welcher hier endlich noch angeführt zu b fist in seh werden verdient. 1 105 Die einjährige Besäung der Teiche geschieht daß ber Muh stets ungedüngt. Wenn nun mehrere Jahre nach ie dus Slim einander jedesmal eine mit dem Umfange des Feld— gan lt baues einigermaßen im Verhältniß stehende Teich— fläche besäet werden kann, so wird als Folge davon und ohne den Feldern Dünger zu entziehen, mehr Stroh gewonnen. Es wird aber selbst in üppigen Auen nur wenig Feldwirthschasten geben, auf welche der vermehrte Strohgewinn nicht einen se— gensreichen Einfluß hat. a dalgeeh entziehen, ni ſelſt in uute ten guütn, a n nich enn — 8 4. Ur 1 1 Nlalabrbn„TSAALAd-- tbe 1AL-, Tenngnhe ſän Na d HnASannAghn 1lantehhngnnn Oem 1 3 4 5 6 7 8 9 Colour& Grey Control Chart Cyan Green Vellow Magenta Grey 2 Grey 3 d