Aa Ann 1 dr Deltr aci odd Gaffawal Gefundhei der Wiſen in Ver „Phyfisce EIN | ( über Y- pr31307 1 ANAND d q ß F€|€ 6 ACD. IG 9 Oe NX NG? . 6% vy ||- Herrn Marat, |- der Arzneigelahrheit Doctor und Arzt der Leibwache des Grafen von Artois, N Aus dem Französischen überseßt mit Anmerkungen von Christ.: Ehrenfr. Weigel, der Weltweißheit und Arzneigelahrheit Doctor, der Chemie und Phar? „macie ordentl. öffentl, Lehrer auf der Königl. Schwed. Akademie zu . Greifswald„, der Med. Facultät diesjährigem Dechant, des Königl, Gesundheitskollegiums Beisikerg. der Churfürstl. Maynzischen Akad. | der Wissenschaften zu Erfurt, de., Gesellschaft Naturforsch. Freunde in Berlin, der Physiographischen in Lund, und der Naturfors schenden Gesellschaft in Halle, Mitgliede. än 4% Z| m Veölent 7"m -(Wttigh | Wil als *) Deed lumity qui yie 1Acad, „(Sie tv, (ine Abt Vp 2 EO REEp 13"- WWII WOZ ELDER WEDER" EN ewigen Ns EIGEN Se 2EIEERS SE<<= -%4 lle mr. TETEN 714 DIRT Weil alles wörtlich in dieser größsern Abhandlung FEE „>. AE duenne ARTE= ED 7 ZERI din garn ARTS EG Gir EIER sür le feu, FeleStricite& Is lumiere, constattes par une suite d'expfriences nouvelles, - qui viennent d'etre verifides par M. M. les Commisiaires de YAcad. des Sciences. Seconde Bdit, 3 Paris, 1779, 91 ,8. .(Sie waren erst der Königl, Akademie der Wissenschaften als eine Abhandlung überreicht worden.) GEREDE ne 4 Vorrede. &nthalten ist, welche nachher herauskam**", wien und von welcher jener nur vorläufig melden soll:; Ammer? te. Der Neuheitston, mit welchem Herr VIa-(im rat seine Lehre ankündigt, und die Flüchtigkeit, GW! mit welcher Er ältere und neuere Lehren anführt- rink und widerlegt, seine Sätze beweiset, und aus sei- Gaye st nen Versuchen schließt, haben, besonders für sm wer minder geübte und belesene Leser, viele Berichti- Win gungen nöthig gemacht, welche ich in den An:- unwrel merkfungen beizubringen gesucht habe. Dexr- hn Raum erlaubte keine weitere Ausführung, daher wid die mehresten nur Winke sind, welche jedoeh, Vi bei einiger Erinnerung dessen, sv ich schon in mer vie IO nem Grundrisse und andern Orten über diese(mefd Gegenstände geäussert habe, leicht zu verstehen: zu fost, seyn werden. Die Vielheit des Anzumerkenden:/ nisim ermüdet endlich, und so habe ich denn auch man-| zu Pari ches übergehen zu dürfen gehoft, was von selbst| W3e in hauf „**) Recherches physiques sur le feu. Par M. MARAT aParis. 1780, gt. 8.; 206 n> c „Ane:> Bn zua-»SEIPES S3 REIEN WESRENIET 799-998 a EE Ie aun ir ee ung ILSE ide | | Vorrede.'S " in die Augen fiel, oder schon in vorhergehenden W Anmerkungen berichtiget war. Noch muß ich ij: erinnern, daß verschiedene Anmerkungen, wel- eit,|t? 9) Mögen doch die WEED ihr dieser Meinung diese Vo 2) Man darf fr schn, wohin die gegenseitige Meinung führt, um sich zu überzeugen, daß sie ohne allen (GEUNDNE 20 0 Man sagt uns, daß das Feuer die Luft ver- schlucke, daß es sich solce wirklich wärmender Stoff abgesondert wird, beweis- I| wf m? set das Steigen des Thermometers beim Auschiessjen des uns Blut, X ter dem Gefrierpunkt erkalteten Wassers, durch eine Erschüts» Os en - terung,(S. Hrn. Wilke Neue Vers, vom Gefrieren des| 6. Bl Wassers zu schneegleichen Eisgestalten, in Abhandl, der; 1 j Chuliet Königl. Akad, der Wissensch. zu StoXholm vom Jahr, Hehn 1769. Th. 15. S. 93. 99.) und beim Anschiessen der| I 166 ,-Mittelsalze. w. u 55 € 16) Sie ist vom Hrn. Her>&enroth wieder aufgewärmet. fand"|: - Siehe dessen Discours sur 1a nature du froid, äParis 1772.|| ih, gr. 12. Alle, für das Daseyn eines besondern kaltmachens Uw Seba den Stoffes, angeführte Versuche, lassen sich doch eben se Wir Di, 4 j gut durch die Entziehung des Feuerwesens erflären. W- "AM über die Beschaffenheit des Feuers: 19 übler Schluß, in welchen diejensigeit verfallen sindz welche das Feuer für einen Stoss halten; Wir wols len endlich zu dem auffällendsten unter allen koinmeitz Indem die Naturkündiger einen Uranfang aus den Feuer mächen, sind sie verlegen, wie siv ein ges wisses Zeichen seiner Gegenwärt finden söllen, oder sis wissen vielmehr feines zu finden;* 7) eine Währbheitz welche einer der berühmtesten Anhänger dieses Lehts gebäudes in ihr völliges Licht sekt*), Sie c)„I< muß indessen gesteheit, sagt Börhaäve, daß „es mit der Enrdecfung eines Zeichens schr schwer „balt, welches eine sichere und beständige Anzeige des „ Gegenwart des Feuers an einem Orte sey, woselbst „ es sich offenbäret, es mag nüi in einer großen vder „Seringen Menge vorhanden seyn: Folgendes macht „ dtese Entdeckung so schwer. Na einer reifen Un- „ tersuchung habe ich oft bemerkt, das eine unglaubli- „De Menge wirklichen Feuers an Oertern vorhandeiß „ ist; 17) Unter den netertt Bemühungeit zur Äusfindung der Zeichen seiner Gegenwart, verdient besondets die Ron, ont Eldens specitica mykenhet uti fasta Kroppas, och des af mötandez; af 10. c; WILCKE in Kövigl. Verensk. Acad, Nya Handl. T. Il. vom Jahr i781. S. 49;=- 78. ange? mertt zu werden. Auch habet die Herket Crswfordz Zlus, ZKurvößn, Hiagellan ü. ä: sich um bie Bestiminung des in Körpern enthaltenen Feuerwesens verdient gemacht. S. Eslai für 1a nouvelle Theorie di fen elementaire de 14 | y 13 Prüfung des Lehrgebäudes, Sie gehn noch weiter: nicht mit der Behaups- tung zufrieden, daß das Feuer ein Stoff sey, geben sie auch vor, es in den zerlegten Mischungen darthun zu „ist, an welschen niemand eine Spur desselben ent- „det, und wo man vielmehr eine Sache, von einer D entgegengeseßten Beschaffenheit, zu fühlen glaubt. „So kann man z.B. mitten im strengsten Winter und „zur Zeit der stärksten Fröste, beweisen, daß in dem „Eise wirklich Feuer befindlich ist, und es auf „einmal mit vieler Gewalt hervorbrechen lassen,“ Elem. Chym.(in der Franzss. Ueberseßung des Herrn Allamand Th. 1. S. 147.) Nachher schließt unser Verfasser einige Zeilen weiterhin,„daß nach „einer aufmerksamen Untersuchung die Ausdehnung „der Körper, in einen größern Raum, das einzige „FSewisse Zeichen der Gegenwart des Feuers, und ein „beständiger Erfolg sey, welcher nach ihm, durch „feine andere bisher bekannte Ursache bewirkt wird.“ Aber auch dieses Zeichen ist mangelhaft, denn im lee- ren Raume nehinen die mehrsten Körper, durch die bloße Ausdehnung der in ihnen enthaltenen Luft einen größern Raum ein.**); N Die, welche ein uranfängliches Wesen mit dem Feuer machen, wissen nicht, mit welchem Zeichen man seine Gegenwart erkennen soll; laßt uns Wcht mit ihnen in einem Irrgarten von Ungewißheiten uns verirren, sondern ihre erhabenen Grübeleien zu dem einfachen Zeugnisse der Sinnen zurückbringen, und mit dem ge- metz 13) Man ziehe aber, unter der Glo>e einer Luftpumpe- die Luft aus einer Flüßigfeit aus, so wird sie darnach durch die Wärme dennod) ausgedehnt werden, der Einwurf vers mag also nichts mehr, als die Ausdehnung des Wasiers, beim Gefrieren zu Eise, Ww. ,* WIESE EIGENEN AMORE.“pe er NE 4 fannen, . man sehn der Kör dere teh! noh me vas tel und Aron purfel vor Meinen ficht in dq) Ein| Rahmen mann welche| drie; fü se sichm den Ory Welt lift die Ws welche| vielmeht Wt, be - te Ny 19) Ve 20) R hen es doch Co nennt, theor, und ty Mot fies Seer, Tilgungen h0Ups geben thun uU ben ent: on eine glaubt, fer und in dem es auf assen,“ ng des schließt ß nach ehnung „einzige und ein , duch t wird.“ LENZ durch die uft einen mit deit hen man nit ihnen vertre, einfachen jt dent gt“ imes Quftpumpf- nwurf ver* 3 Wassers, über die Beschaffenheit des Feuers, 19 zu können, Man schlage ihre Bücher auf, so wird man sehn, daß dieser Stoff der brennbare Theil der Körper ist I). Nun erhalten die, gegen die ans dere Lehrmeinung gemachten, Einwürfe, gegen diese no< mehrere Kraft, denn, wenn das Brennbare das reine Feuerwesen ist, warum ist es nicht leuchtend und brennend? Wie kann man sich dasselbe kalt und dunfel vorstellen? 2*) 3 2 Man meinen Haufen erkennen, daß das Feuer nie ohne Licht und Wärme vorhanden ist. 2) :d) Ein berühmter Schriftsteller eifert schr gegen die Nahmengebung in der Chemie. Unstreitig gebraucht man in dieser Wissenschaft nur gar zu oft Ausdrücke, welche keinen Sinn haben; aber man kann die Aus» drücke: Säure, Laugensalz, Brennbares, nicht für solche halten. Wix wollen hier bei dem leßtern stehen bleiben. Unter dem Brennbaren versteht man den entzün« ichen GrundstoF der Körper z dieser Grundstoff ist sicherlich in der Natur vorhanden, und weit gefehlt, daß er ein bloßes Hirngespinns? sey, so liefert er. vielmehr einen viel richtigern Begrif, als die Wörter: Del, Schwefel, Erdharz, u. a. m, welche man an seine Stelle würde seen wollen, oder vielmehr, er entspricht dein Gtoffe, welchen er bezeich- net, besser, weil in diesen Stoffen nur ein Theil ih2 rer Mischung entzündlich ist. 19). Vergl. Aum2/5. 62.4, W; 20) Die, welche das Brennbare für Feuerwesett halten, so» „hen es doch allezeit als auf eine oder andere Art gebunden an: So nennt es z. B. Herr de Vlorcxeau(Anfangsaründe der theor. und praktischen Chemie== von dem Heyriy 8s DJörs reauy, WMiorat und Durand. aus dem Franz. 17579,.1+80,.) fixes Feuer. Ueber die Art der Bindung sind freilich die Meinungen getheilt, XW,. 3 valwe7 nE ee R HT * EINE ISET <-> SENER 20 Prufung des Lehrgebäudes, Man sieht leicht, was zu dieser Meinung Anlaß gegeben hat. Man hat wahrgenommen, daß die mit Brennbarem sehr stark geschwängerten Stosse lebhaft entzündet worden, und man hat geschlossen, daß sie fast ganz aus Feuer bestünden. Um zu zei«- gen, mit welchem Grunde sie so geschlossen haben, wollen wir die Beschaffenheit derselben sorgfältig uns tersuchen. Diese Stoffe sind bald in einem erdharzigen, har- zigen, fettigen, butterartigen, oder öligen, bald in einem schwefelichten, bald in einem fohlichten Zustan- de, aber sie haben nichts entzündliches, ais das aus- serst verfeinerte*) Oel, welches in ihre Zusammense? 3 kung €) Die Butter, die Fettigkeiten, Harze, Balsame, Erdharze, bestehen aus Oel, welches mit Erde, Was- ser, und einer mehr, oder weniger, haufigen Saure verbunden ist. as die Kohle betrift, so ist solche das Produkt der, in verschlossenen Gefässen gebrannten, bis zur Trocken- Heit destillirken, oder in verstärkten Sauren gebeißten verbrennlichen Stoffe. Alles Brennbare dieser Stoffe ist gewiß nicht in der Kohle befindlich, wie ein neuerer Chemist behauptet. Es ist in ihr von demselben viel weniger vorhanden, als in dem dicksten Oele, weil sie zurückbleibt, wenn ' Folches aufgehört hat, abzubrennen; sie hat sogar nur dem Oele ihre Entzündlichkeit zu danken, welches sie bei ihrer Bereitung zurückbehalten hat; auc) laßt sie sich, wenn die übrigen Umstände gleich sind, desio seichter entzünden, und ist zur Unterhaltung des Feu ers geschickter, je mehr sie von selbigem behalten hat. Bedarf man eines andern Beweises? In verschlosse2 nen Gefäßen zündet die Vitriolsaure das Holz nicht an; = ien 5m ie STEEN hung(ing de vones dern Ol „mn harn Gem 9 nati Vitio) [) Zyl ten um Theile Sheik aus ei gm - wit yy k apt find! - Zusol no abend 81) Ay vm für de hem sy den Biiy zumertn 22) 2 baren H, Sohlensta man die€ Shiete ech, j 23) 9" |f im gut Wisen, Anleß oß die Ctefse (lessen, ZU 3 haben, [1] 0 Ul: 1, hate ald in ustane 18(uss mense: hung alsame, , Wass Szure uft der, Troden- ebeißten fin der auptet. anden, wenn | sogar welches yh lost d, desio 8 Jeu ten hat, schlosse! j nicht 0, über die Beschaffenheit des Feuers. 21 „ßung eingeht. 21), Selbst die Phosphore /), wel- che reines Feuer zu seyn scheinen, besißen keinen an« dern Grundstoff der Entzündlichfeit, B 3 Das - an, aber sie verkohlt es, indem sie sich seines Brenn- baren bemachtiget; die Kohle enthalt also weniger Brennbares, als das Holz. Bas den Schwefel betrift, so besteht sowohl der natürliche, als der künstliche, aus sehr verstärkter Vitriolsaure und reinem Byrennbaren. + Boyles Phosphor wird aus zwölf Theilen gebrann- ten und ausgelaugten Bodensakes von Harn, sechs Theilen Sand, zween Theilen Wasser und einem Theile gepulverter Kohlen bereitet, welches zusammen aus einer Retorie, im Sireichfeuer, wiederholt abgezo- gen wird. 2*) Bei der Destillixrung erscheinet er unter der Gestalt eines schwarzgelben Dampfes, und in dex mit Wasser angefüllten Vorlage, unter der Ge- stalt eines butterartigen StoFes. In diesem butter- artigen Stoffe ist nicht leicht etwas entzündliches be- findlich, als das Oel 2?) der Kohlen, welche zur Zusammenseßung desselben genommen werden, denn, nach dem Abbrennen laßt er ein dunkelrothes und abend sauer shmectendes Zuruäbleibsel nach. 21) Auch das feinste Oel ist 199 nicht einfach genung, um fur den brennbaren Urstoff gelten zu können, von wel- EE- sof g) In den thierischen Delen, z. B. dem Fette, Marke, indessen Wallrathe, u. a. m. ist der entzündliche Grundstoff 0:7 NR assor: EIE AE| mieten! mit Wasser, Erde, und einer so viel haufigern wede! Saure(25) verbunden, ze festern Zusammenhang| 4 diese Stoffe haben. nn In dem Oele, welches man aus den fleischigen, Dist, sehnichten, nervichten, Knochenartigen Theilen ez[== yehty hält, ist dieser Grundstoff mit Wasser und füchtigem 6“ UH Laugensalze verbunden. u In den ausgepreßten Gewachsslen, die Cacaobut-' EU ter(25) und das grüne Wachs aus Louisiane ausge- h) Ri 115 nommen, ist er mit Wasser, vieler Erde und nicht so 5 Gal Y Häufiger Säure, als in den dicken thierischen Oelen Ni x 1 q„ h verbunden.| jj In den wesentlichen Oelen iff er mit weniger Erde,| Grun) 04 wenigem Wasser und nicht sehr häufiger, aber sehr j fenheit | entwicelter Saure verbunden. R 4. 7 | 34) Sie geben einen Luftzünder,(Pirophor,) welcher' 1 j vom Horophosphor sehr verschieden ist. Ww.; Gtyß / 25) S. Hrn. Crell Versuche mit der aus dem Rindet-: den( talge entwickelten Säure in dessen„ dn<< nd SEAL br„än ve über die Beschaffenheit des Feuers. 23 lichtes Nachbleibsel zurück, aber durch die Gewalt der Destillirung gelangt man dahin, daß alle eigenthüm- liche Verschiedenheit verschwindet, daß es helle, dünn, flüchtig, mit dem Wasser mischbar und sehr verbrenns lich wird*7). Uebrigens erhält man es nie in einer sehr hohen Stusse der Reinigkeit. Was- die Kunst nicht allein vermag, das richtet sie mit der Beihülfe der Natur aus; denn die Gährung entbindet den öligen Grund- stoff von den übrigen Grundstoffen der Mischung; indessen geht er doch bei der Destillirung noch immer mit ein wenig Wasser und flüchtigem Salze über, welches man ihm durchs Rectisiciren beinahe ganz und gar benimmt*); dann brennt er ganz und gar weg, ohne zu dampfen und ohne etwas zurüczulassen. Dieser, aufs höchste rectificirte, ölige Grundstos, macht unter der Gestalt eines brennenden Geisies und der Benennung des Brennbaren, den wahren enk- B 4; zunds h) Die Weise, den Weingeist vermittelst der verstärkten Sauren zu entwässern, dient nur, ihn zu verändern, Diese Sauren entziehen ihm zwar das überflüßige Wasser, verbinden sich aber mit dem entzündlichen Grundstoffe und nähern ihn dex ölichten Beschaf= fenheit. Je mehr die Oele gereiniget sind, desto mehr wer- den sie im Wasser auflöslich. Sind sie bis zur höchsten Stuffe verfeinert und zur Beschaffenheit der brennen- den Geister gebracht, fo werden sie ganz und gar von demselben aufgelöfet, welches der Aether nicht thut. Einige fremdartige Stoffe haben seine Auflöslichkeit also zum Theile zerstört. 27) Herr M. zielt hier auf den Weingeist, welcher ich aber durch bloßes Destillixen so nicht absondern läßt, wo nicht aus gegohrnen Flüßigkeiten, 1», AM m== 3 4 ; 405 2 ii«5 4 be 4 24 Prüfung des Lehrgebäudes, iv? zündlichen Grundstoff, der Körper us 29), Erist ff immer der nemliche, aus weichem Ctoffe er auch ge-| ww) zogen werde, und nur durch die beigemi'chten fremd» 4 6 AW artigen Stosse verschieden z aber, wie rein er auch. sey, so ist er doch nie leuchtend, und folgr imme" der. stim, Warme des umgebenden Mittels; zuweilen ist seine+ si m Kalte sogar stärker als die des Gefrierpunkts. Hier||(eu, ware also, nach jenem Lehrgebäude, ein sinstres und wf? Faltes Feuer, welches einen Widerspruch enthait 22).| ewig! „;? 0 Das reine Brennbare ist vom Feuer völlig vero| vv »» nN» NT.'? schieden, weil die reinen Kalcherden nit ei tzündlich de, DS sind? x), weil man die vollkommen verfalc»,]( c talle nicht durch bloßes Echmelzen metallisch wieder Die€ 0.. Bewand| KAE-. 27| Birksamt Im Aether ist der brennende Geist nicht rein befind- UN wirve lich, weil er, nach der zur Entässerung desselben ange-| Mb wandten Szöure, verschieden schmeckt und riecht.(**); vit/ Vebrigens führt die Flamme des Eßig Salz- und vitrio-| fin lischen Aethers rußige Dämpfe mit sich, und die Flam-"7 gew“ me des Salpeter- Aethers läßt sogar eine Spur ei-| se nich nes kohlichten Zurückbleibsels nach.| 28) Er enthält einen Theil der zu seiner Bereitung an-| 31) 2 gewandten Saure, durch deren Veränderung man dann ver?/ Korper Di schiedene Naphthen erhält. S. Hexrn Crell Beobachtungen| seh ni bei der Vermischung einiger Naythen, mit den entgegen?) N 8; gesebten Säuren, in dessen der Sättigung kann also nur bedingt gebraucht mung werden, W. fwes 38) Man muß auch hier die Wirkung der Säure und LEN des anhängenden Feuerwesens unterscheiden, und auf die Menge des leßtern und die Art seiner Verbindung sehen. Feuet So scheint es bei der Salpetersäure nicht in fo großer Men2 NE ge, als bet der Vitriolsäure, aber zugleich mit Brennba- rem, in einem der Entzündung nahen Zustande, befindlich von die zu seytt. YD. E Piru' 39) Rauchender Salpetergeist zündet doch 3. B. das Nel- sat se Fenbl und einige andere wesentliche Dele allein anz oder svlk ; man aud) hier auf anhängende Vitviolfäure von zu starfemz Nit Zusaße rechnen? Zu andern und den Baifamen wird bekannt2 - nit lich der Zufaß. der Virriolsaure erfordert. ww. An 40) Scheidewaßer auf Holz gestrichen, verkohlt es in dud sehr mäßiger Warme. xv, 28 Prüfung des Lehrgebäudes, Endlich scheint sie, anstatt das Brennbare aus den mineralischen Stossen zu entbinden, solches viels mehr zu verändern, denn die Dämpfe der mehrsten mit der Salpetersäure bereiteten, metallischen Auflö» sungen sind nicht entzündlich**). Bon so manchen andern Beweisen, welche zur Bekräftigung der angeführten dienen, wollen wir uns mit folgendem begnügen, weicher unter allen zum mehrsien entscheidet. Das Brennvare isi der einzige bekannte entzündliche Stoff, aber jeder Be standtheil der Körper scheint, wenn man fis der Wir- Fung des Feuers unterzieht, ganz in diesen vorgeoli- 3% AE 8 Zis 83 Ih DE-II8 HE- ZE5 Physische Untersuchungen über das - Feuer. Von der Beschaffenheit des Feuers. (E- ist heutiges Tages mit der Lehre vom Feuer so beschaffen, wie vor L' Teroton, mit der 2ehre von den Farben. Man hält es für einen Stoff, und es ist nichts anders als eine Abandorung einer beson« dern Flüßigkeit 7), so wie die Farbe der Oberflächen nur a) Um sie von den übrigen zu unterscheiden, will ich sie durch die Benennung der feurigen Flüßigkeit**) bezeichnen. 44) Fluide igne. Um, wie Herr DTorat, eine Sache, mit der ein neuer Begriff verbunden seyn soll, mit einem neuen Namen zu belegen, überseße ich solches durch feurige FSlüßigfeit, Hr. HT, verwechselt hier und in der Folge durchgängig das reine Feuerwesen, und den Zuständ desiel- ben, da es mit dem Drennbaren in gewissen Verhältnissen und Wirkungen Licht und Wärme bewirkt. Er schreibt ihr fast alles zu, was man sonst dem Feuerwesen zuschrieb. Man kann seine. Benennung beibehalten, die Anhäufung des Feuerwesens, mit theils in der Zerlegung begariffenem, theils unzerlegtem Brennbavem zu bezeichnen, welche nebst andern verflüchtigten Skosfen im zlimmenden und leuchten? den Feuer durch Hitze und Licht sich äussert, Ws beide Er- .| folge 30 Physische Untersuchungen| „nur eine Abänderung des Lichtes ist, welches die Kör- per zurückwerfen.„Jh gestehe, daß es hier der Wahrheit, auf den ersten Anbiick, an Wahrschein- lichkeit fehlt, aber ih bitte den Leser, sein Urtheil zu- rückzuhalten, und mir Zeit zur Ausführung meiner Beweise zu lassen. Kann man zur Erkenntniß des Grundstofsses der Wärme gelangen, so muß män es durch die Prüs- fung seiner Wirkungen können. Dieser Grundstoff findet sich in allen Körpern, weil man ihn durch Reiben aus denselben entwickelt. Um die verbrennlichen Körper zu verzehren, wirkt er auf ihre ganze Masse, ob er gleich nur auf ihre Oberfläche zu wirken scheint, denn sie sind inwen- dig allemal heiß, und dies seßt die Wirkung einer Flüßigfeit voraus, welche ihr Gefüge durchdringt. Er wirkt jedoch mehr insbesondere auf die Oberfläche, und die Zeit, welche er gebraucht, sie zu verzehren, steht, wenn alles übrige gleich ist, immer in dem zu- sammengeseßten Verhältnisse ihrer Masse und der An- hängung ihrer Grundstoffe 3**) Dies seßt ebenfals die Folge zusammen wahrgenommen werden, sagt man, ist Feuer. Sonst unterscheidet man die Wirkungen, und findet sie oft in sehr ungleichem Verhältnisse zusammen, oder getrennt. Seine feurige Flüßigkeit ist also nicht reines Feuerwesen, sondern schon gemischt. Dann wird die sichtbare Darstel- lunz, welche das Eigenthümlichste der Versuche des Ver- fassers ist, begreiflich. Auf diesen Unterschied, muß ich, Wiederholung zu vermeiden, immer zu achten bitten, wo der Verfasser von seiner Flüßigfeit reder; dann stvoßen seine Versuche die bisherige wahrscheinlichste Lehre nicht um, son? dern bekräftigen sie vielmehr, und man sieht denn auch, daß manche scheinbare Abstimmung am Ende nur auf einem Wortstreite beruhet. w. 45) Prineipes; Herr M. gebraucht dies Wort bald in der Bedeutung eines Urstoffs, baid in/ der Bedeutung eines Des vw Bi hren (ess einn ; Oren! wird) NE! unf ns Ü (ises Gh aber 1 Füsi srect € ihnb esta mot, is zu (8 jen 0% und Bebau durch| ständiy hang x 46) den ent; det wird der Fall, Wifernte Weft, Ole der "le (Ae m 5 der Vrlls ern, lt, ren, auf vente iner 198 he, ven, 1 zue v Aho nfals die "net, e oft nut, esen, tels Ver? ß ich, |, wo seine sons auch, (nem in 18 es N S; Si py 4 WEDE.- SPEE" 90 uin Än wu anemia äl nene du Senn 3 Tana iÄ - Über das Feuer, ZI die Wirkung einer Flüssigkeit voraus7 welche die ver- brennlichen Körper von allen Seiten umgiebt, in ihr Gesüge eindringt, und sie nach allen Richtungen auf einmal angreift. Halt man ein eben ausgelöschtes Licht an ein brennendes, so fieht man, daß es wieder angezündet wird, ehe es noch die Flamme berührt hat.. Ein, in eine Auflösung des Kupfers, in Salpetersäuren ge- funkter Streifen Papier wird, durch die Wände ei- nes Trinkglases, bei der Annaherung eines glühenden Eisens, angezündet, Das Wachs schmilzt zehn Schritte von der Eße, Noaun können diese Erfolge aber nicht anders statt finden, als mit Hülfe einer Flüssigkeit, welche ihren Wirkungskreis weit er- streckt:2 5). Ein kalter Körper beraubt einen heißen, wenn er ihn berührt, nach und nach seiner Wärme*) bis er eine b) Die Warme und das Feuer sind. zwei Erfolge einer nemlichen Ursache, welche nur in Ansehung der gröf- sern oder geringern Starke verschieden sind; ist die Wirksamkeit des Grundstoffs gemäßigt, so erhalt : der Bestandtheils überhaupt, bald auch, wo es nicht viel mehr, als Grund, oder Ursache, bedeuten kann. Da es zuweilen zweifelhaft wird, in welcher Bedeutung Er es genommen wissen will, Er für die Bestandtheile mich ab und an eine andere Benennung(partie conlütutive) gebraucht, so habe ich es, um seine Aeusserungen nicht durch bestimmtere Ausdrücke vielleicht zu verändern, be- ständig durch Grundscoff überseßt, und. der Zusammen- hang muß dann die Bedeutung lehren. w. 46) Bei einigen der angeführten Fälle muß man auch den entzündlichen Dunstkreis des Körpers, welcher angezün- det wird, mit in Rechnung bringen. Dies ist z. B. auch der Fall, bei der Entzündung der Napthen dutch eine etwas enifernte Lichtflamme, besonders wenn man sie ein wenig erwärmt. Ww. 42. Physische Untersuchungen eine gleiche Stuffe derselben erhalten hat; dies seßt eine Flüßigfeit voraus, welche von dem einen zum an- dern übergeht, Die Abkühlung der Körper, durch die Berührung, läßt sich messen; man schäßt die Stusse der Wärme, welche die zu verschiedenen Siusfen erwärmten, gleichartigen Flüssigkeiten durch ihre Vermischung erhalten müssen* 7), und diese Stuffe entspricht allemal dem Verhältnisse, welches man bei den an einander stossenden, beweglichen Körpern, zwischen ihrer Masse und ihrer Geschwindigkeit wahr» nimmt. Die Abkühlung wird also durch die Ab«- nahme der Bewegung einer Flüssigkeit bewirkt. Endlich haben die Kohle, das fire Zaugensalz, der Kampher, die Naphthe, die wesentlichen Dele, der Weingeist, der Phosphor u. a. m, ob sie gleich sehr mit seuriger Flüssigkeit geschwängert sind*), im- mer eine gleiche Wärme, mit dem Mittel, welches sie umgiebt; sie sind an einem warmen Orte warm und an einem kalten kalt. Die Bewegung dieser Flüßigkeit bewirkt also die Wärme und das Feuer, und nicht ihre Gegenwart. Diese, aus der Nothwendigkeit der Thatsachen abgeleitete Wahrheit, kann man augenscheinlich) ers weisen*). Bf efe- der Erfolg die erstere Benennung; ist sie äusserst stark, so giebt man ihm die letztere.| c) S. den Abschnitt von der, durch die ganze Welt verbreiteten„„Menge der feurigen Flüßigkeit. d) Ueberhaupt, daß die feurige Fluüßigkeit lange nicht so fein, als die Flüßigkeit des Lichts, und ihre Be- wegung lange nicht so schnell sey, habe ic) geglaubt; daß 47) S. die in meinem Grundriße det Chemie, 348 angeführten Kichmannschen Abhandlungen:; B jectiv! seht nan durch IK ve Zif ) ihn Ciuffe an bei pern, va hrs ) Ab: salz; ele, leich ime (ches van dieset Feuer) sachen' Id) et» NE 4 set Welt (ib e nicht ve Der glaubt; daß 348 "08 * Über das Feuer. 33 Befestiget man das, blos mit einem Gb- 1. Verf. jectivglaje verjehene Sonnenimilrostkop, ait dem daß man sie sichtbar darstellen köntite, und dies mit Hulfe des Sonnenvergrößerungsglases, zu bewerke stelligen gesucht, Anfänglich waren meine Bemü- hungen fruchtlos, aber in der Folge übergieng der Erfolg meine Erwartung, Wie ich einst die Flamme einer Kerze in dem very» finsterten Zimmer zu untersuchen versuchte, stellte ich sie umsonst in den Brennpunkt der Linse. Kein Bild zeichnete sich auf der Wand. Als ich hierüber nach- Dachte, nahm ich bald wahr, daß ich mich nicht „recht dabei genommen hatte, Da die Sonnenstrah- len in ihrem Brennpunkt ausser? dicht zusammen sind und Kraft genung haben, jeden fremden Stof aus dem Wege zu treiben, welcher, wie die Flamme, ih2 nen nur einen schwachen Widerstand leistet, so kann ihr Bild nicht darauf geworfen werden. Aber ihre Kraft nimmt in dem Maaße ab, wie sie auseinander? gehend werden; dann sind sie auch vertheilt(rares) genung, um fremde Körperchen in ihre Zwischenräus me züzulässen; jeder Stoff, welcher nicht so fein, als das Lichtwesen ist, fann selbige also auffangen ,. und einen Schatten auf die Leinwand werfen. Ich siellte hinfolglich die Flamme des Lichtes in den Kegel, welz chen die auseinandergehend gewordenen Strahlen bil den, und sogleich erschien ein Bild. Jh suchte nach- Her die Stelle, welche es zum scharfsten gab und fand sie ohne vieie Mühe, Da ich es noch schwach befand, gebrauchte ich nur das Vorderglas des Mikroskops, und es gelang mik sehr wohl, Yber iwie groß war mein Erstaunen, 418 ic) dies Bild unter der Gestalt ' einer € 34 Physische Untersuchungen dem Flügel eines verfinsterten Zimmers, und stellt eine brennende Rerze an die passende Stelle einer weißlichten mit einem weißerleuchtenden Kreise umgebenen und mit einem Busche minder weißer, in Wirbel bewegter, Ströhme gekrönter, Walze sah. Wie ich mich von meiner Verwunderung erholt hatte, urtheilte ich, daß dies das Bild der feurigen Flüßigkeit, und nicht der Flamme wäre. Mich hie- von zu überzeugen, nahm ich ein glühendes Eisen, an- statt des Lichtes, und fand seinen Schatten mit einem breiten glänzenden Kreise umgeben, auf welchem ein Busch von Ströhmen stand, welche nicht so weis was ren und sich ebenfalls in Wirbel bewegten. Um end- lich hierüber auch den geringsten Zweifel aus dem We- ge zu räumen, stellte ich nur Körper, welche im Feuer unveränderlich sind, z. B. feines Gold und Silber, Japanisches Porcellain, Bergcrystall, Rheinkiesel, u. dgl. m. in die Sonnenstrahlen, glühete sie aber, aus Furcht, daß sie mit den Ausflüssen der Kohlen möch- ten geschwängert werden, unter der Muffel eines Pro- bierofens*8), und die nemlichen Erscheinungen fun- den statt. Als 48) Solche Musfel müßte denn feine Seitenbfnung ha? ßen, wie.die gewöhnlichen Musseln der Probirer, und den- noch ist man nicht ganz sicher, da in der Glühhite selbst ets was unzerlegtes Brennbares mit durch die erweiterte! Zwi- schenraume der Gefasse dringt," wie 3. B. die Phlogistisi- rung einiger Säuren in/ verschlossenen Gefässen erweiset. Durchsichtige Körper lassen es vielleicht in gelinderer Wär- me mit durch, da denn z. B. die Schwärzung der salpetri- gen Silberaufldsung durchs Glas, vermöge des Sonnen- lichtes und andere Erscheinungen, hieraus mit erflärt wer- den fönnen, wenn gleich noch andere Quellen in den Aufly- sungen selbst, dex mit eingeschlossenen Luft u. a. m. zu su? chen “« 45 rt„5 Ä Sl heint <> sieig das ise! "zt „0 le Vz No pf Ust gle! 49) 5 31) wer! und sonde Zelle 1 Su her, 0 fah. erholt riger h) hies 1, an: einen hein 5 iwas ends Ve Fe ZW, WU, 1 her, au en möch: nes Iro: jen fun %- ung ha yd dew fb es eten Zw Olof erwei u Dit ' salpety Gonne (art Wer? nv Duft 1, u sus ungen bald dem Publicum mittheilen. 42) netem Gypse ausgefüttert ist3 dieser Stoff ist sehr feuerbe» ständig und unter allen am wenigsten geschit, schnell heiß zu werden;-in der Mitte läßt man eine Höhle von gleichem Durchmesser, mit der Kugel, welche dahineingelegt werden soll, aber die Dicke der Wan- de muß so stark seyn, daß die feurige Flüßigkeit sie nicht ehe durchdringt, als nachdem die, zu dem Ver- suche erforderliche Zeit verflossen ist, Die Büchse selbst wird in eine andere, halbmal so große Büchse eingeschlossen, welche, vermöge einer Schraube, aufs genaueste schließt, um zu verhindern, daß die enthal- tene Luft nicht in dem Maaße, wie sie ausgedehnk wird, fortgehen könne, und sie wird in derselben auf einen kleinen Dreifuß gestellet, um sie nicht unmittele bar zu berühren, wodur< die Fortpflanzung der Hie ße auch noch zurückgehalten werden wird"), Der - m) Man wird sie in der Beschreibung meines Zubehörs beschrieben finden. n) Nur erst nach sieben Minuten fängt die Hiße, der in meiner Zurichtung eingeschlossenen, glühenden Kugel an merklich zu werden, so, daß man die glü- Henden Körper, innerhalb dieses Zeitraums, so gut wägen kann, als wenn sie kalt waren, dies macht den Versuch entscheidend. - sid, sha] M Stel! Zimm hung/ 7 ; verl fün 0] de gel not fend auch Une Nik, ß man Nn veb metals wägt, etem jerbes hnell jöhle elche Bane it sie Vete 6 vst use wiss nthal edehnt n auf nittels t Hie Der meines ; Db jenen e glu v gut nacht über das Feuer.[= 47 Der Unterschied des Gewichtes dieser Zurichtung, ehe die Hike nach aussen zu hat durchdringen können, und wenn sie mit dem Dunstfreise gleiche Wärme er- Halten hat, wird nothwendig die Menge der feurigen Flüßigfeit ausdrüen, welche von der eingeschlosse- nen Kugel weggegangen ist*), Damit die Aus- schläge aber richtig ausfallen, so muß die Waage sehr scharf ziehn 2), auf einer waagerecht abgemessenen unerschütterlichen Fläche stehen, die Zurichtung ihre Stelle nicht verändern, und die Wärme der Luft des Zimmers, vom Anfange bis zum Ende der Verrich«- tung gleich seyn. MEEN Man sieht wohl ein, wie fein Versuche dieser Art sind. Hier folgen die Ausschläge einiger, welche ich mit der möglichsten Sorgfalt angestellt habe. Eine, sechzehn Unzen wiegende kirschroth geglühete Rugel, von feinem Silber, hatte fünf und ein halb Gran am Gewichte zuge nommen,| Eine, funfzehn Unzen und sechs Quent- Hen wiegende weis geglühere Fupferne Rus gel, hatte zwei Grane am Gewichte zuge- nommen, ob sie gleich von ihrem eigenen We« sen drei Grane im Feuer verlohren harte 5 2). Bei 0) Um hievon richtig zu urtheilen, ist es, wie man sieht, nothwendig, daß die Zurichtung in den Lichtkegel gestellt werde. p) Unter der Zahl der Werkzeuge, welche mein Zubehör zum Feuer ausmachen, findet sich eine so DIE scharfe 58) Es wäre zu wünschen, daß Hr. Marat die kupferne Kugel auch firschroth glühend gewogen hätte, damit die 1] Vergleichung so viel genauer angestellt werden könnte. W. 27.Vers. 28.Vers. 48 Physische Untersuchungen Bei viermaliger Wiederholung auf einander, ha» ben diese Versuche immer einerlei Ausschlag gegebenz hieraus folgt, daß der nemliche Klumpen eines nemo lichen Metalles, immer nur eine gleiche Menge feue riger Flüßigkeit erfordere, um zu der nemlichen Stusse glühend zu werden, Inzwischen ist die Flüßigkeit, welche gewisse Körper, um zu einer gewissen Stusfe glühend zu werden, von aussen empfangen, nur der Ueberschuß über die, welche sie bei dieser oder jener Stuffe der Wärme enthalten**). Da sich die Wärme der Kör- per aber unaufhörlich verändert, und die erste Gränze der Wärme uns unbekannt ist, s9 sieht man wohl, daß es keine Weise giebt, die unbedingte Menge dies ser scharfe gleicharmige Waage, daß solche ein halbes Gran zieht, wenn sie gleich mit einem Gewichte von sechs Pfunden beschwert ist. 59) Hr. Wilkens Versuche, das Verhältniß der Menge des in erhilßten Körpern befindlichen Feuers zu finden, CS. Anm. 17.) gründen sich darauf, daß zusammengebackter Schnee zum Schmelzen einer bestimmten Stufe der Wärme erfordert, und also eine gewisse Menge desselben auch.den wärmern Körpern, welche er berührt, eine bestimmte Men- ge Feuer entzieht, wenn. er sie eigfalt machte, und der verschiedene Ausschlag, bei den Versuchen mit unterschiede? nen Körpern, das Verhältniß angiebt. Zum Zwischenmit2 tel bedient er sich des Wassers, weiches im Schnee eistalt erhalten wird. In einer abgewogenen Menge desselben, wird ein gewogener, in einer ebenfals abgewogenen Menge siedendheissen Wassers erhißter Korper abgekühlt, die Gras de der Wärme durch Thermometer bestimmt, und so die relative Hike solcher Körper berechnet. Die gemeinschaftli- Fort er vor cy] ht, vf € hin 170.5 vi a „besen vse um die „Über das Fetter. 5 - Dadie Luft unter einer Klocke durch kein Gewicht don aussen zusammengedruckt wird, so seßt sie sich so- gleich mit sich selbst in ein Gleichgewicht 3 sie erhält also durchgängig eine gleiche Dichtigkeit**), da sie aber bald durch den Umfang unserer Fiüßigkeit nach den Rändern zugetrieben wird, so erfolgt die frühere Wera treibung an dem obern Theile, als an dem untern, nur - vermöge der Geseße der Schwerstrebung;z die feurige wiegt also nicht so schwer,alsdie Lust. Die«- ser Uebershuß des Gewichts kann indessen nur von dem unbedingten Vewichte der Luyftfügelchen, gegen die Feuerkügelchen, verstanden werden. Jn der Klocke ist die, aufs höchste verdünnte Luft, nur funfzigmal düne - ner als im Anfange, dahingegen die Dichtigkeit der feurigen Flüßigkeit, mit welcher die Höhle der Kloke angefüllt ist, über zweitausendmal') vermindert ist, 2 als r) Eine, sechs Linien dicke weis geglühete, uud mitten in einer zehn Zoll weiten kugelrunden Klvceke gostellte eiserne Kugel, ertheilt den Wän? den eine schr merkliche Stuffe der Hike, wenn man die Pumpe sogleich gehen läßt, nachdem man sie hineingeftellt hat, Dies sekt voraus, daß die ganze Höhle der Klocke mit feuriger Flißig- keit angefällt sey. Nun verhalten sich aber die Ku- geln zu einander, wie die Würfel ihrer Durchmesser z die feurige Flüßigkeit ist also zweikausendmal dünnet geworden, als sie es in dex Kugel war, ohne die be* trachtliche Menge derselben, welche auf allen Stielleiz der 61) Da die Luft vermögeihrer Schwere hinunterdruckt, umd vermoge ihrer Zusammenpreßlichkeit die iintern Lagen dichs ter zusammenzedrüFt werden, so würde auch unter der Klo? >e die untere Luft immer etwas dichter, als die obere, blei? ben, wiewohl itt einer so kleinen Höhe der Unterschied un? merklich) werden muß, x, 32,Vers, T= enen SI Nw 20 WÜfNE n REEEti 5m AIRE] EE Eee dR brennen 52 Physische Untersuchungen als sie es in den glühenden Körpern war, Da sie also wenigstens vierzigmal dünner als die Lust, in welcher sie sc)webt, geworden ist, so muß sie nätürli- >" Feiten verschieden ist, mit welchen man sie ver» wechselt hat. Ohne die Beihülfe der Kunst wirkt sie auf kei- nen von unsern Sinnen, als das Gefühl; die Em- pfindung, welche sie demselben ertheilt, kann uns die- selbe wohl wahrnehmen lassen, aber, um sie zu unter- scheiden, muß man die Erscheinungen untersuchen, Das Licht und die Wärme sind im Feuer allemal mit einander vereiniget. Nun frägt es sich, giebt es eine besondere zum Brennen bestimmte Flüßigkeit, oder if? sie mit der, welche leuchtet, die nemliche? 2aßt uns die Wesen nicht ohne Noth vervielfältigen, aber auch nicht verschiedene Gegenstände unter dem Vor- wande mit einander verwechseln, daß die Natur sie nur mit einer Sparsamkeit hervorbringe") 7 2), Das oder brennenden Körper, so sicht man darum keine Spuren einer Farbe, in den Strohenen des feurigen Dunstkreises, weil die Schattirungen, welche die zer- legten Strahlen an den Rändern dieser Ströhme ma- chen, zu schwach sind, als daß sie gegen einen solchen - Grund wahrgenommen werden könnten. b) Weil die feurige und die leuchtende Flüßig- keit mit gemeinschaftlichen Eigenschaften eines Stof- fes 72) Das Licht und die Hike zeigen sich freilich unter ver- schiedenen Eigenschaften, und finden sich nicht EE ' Siet lO f glechen welslih Stoffes dient, 73) 6.1.6 969 (4) Ls Nimische Imtaroy Np 4 5, | über das Feuer.- 63 DEN Das Licht wirkt auf das Gesicht, die Hiße auf' ; das Gefühl; will man von diesen Flüßigfeiten also iht nach ihrem Verhalten gegen unsere Sinne urtheilen,. R, so ist die eine lange nicht so fein, als die andere. - Das Licht ist allemal bei einer starken Hiße zuges« gen, aber die Hike nicht immer bei einem hellen| 18 Üchte. Der leuchtende Wurm 7?), der Käfer, wel-| fig, cer lucciola genannt wird 7*), die große Surina-| (e vera mische f fes fes versehen sind, so will man sie nicht für wesentlich Em- verschiedene Wesen gelten lassen, und schließt,„daß 6 dies-„ein jeder Stoff Licht, Wärme, Feuer, werden könne, nfer-„sobald ex zu der Stuffe zertheilt sey, daß seine nicht N,--„zusammenhängenden Theilchen der Kraft, welche sie emal- Segen einander anzieht, gehorchen können.“(S. giebt Supplent. a b Hist. Nat. Vol. 1. S. 14.) Gewiß iofeit, Hat jeder Stoff eine Ausdehnung und ist zertheilbar,; 7(aft schwer, undurchdringlich, u. f. w. wird aber daraus, 1, der daß die Körper alle diese Eigenschaften mit einander n Vot- gemein haben, auch folgen, daß sie nicht eben so wes! tur je sentliche eigenthümliche besißen. Sind die Luft, das | Wasser, die Erde und die übrigen einfachen Stoffe Das nicht wesentlich von einander unterschieden? und ist es nicht erwiesen, daß die Uranfäange unveränder- feine IEE 0 zeigen lich sind M ft gleichen Verhältnissen zusammen, indessen sind sie doch ero weislich nur Abänderungen der Erfolge eines nemlichent mem: Stoffes, welches das Feuerwesen genannt zu werden vers-- solchen dient. w. 73) Lampyris Nodiluca 11x xy. Sy? Edit. XIL T.1. zl 6.11. S. 643. 1.1. St. Johannis- Kafer nürr. 1.10, '64 Syst. Th. V. B. 1. S. 297. Tab. 6. Fig. 7.--9. W. fes„74) Lampyris italica LINS. a. a, 9, S. 645, 1. I1. Römische Lampe nürr. a. a. O. S. 303. Fougerous de te vet? Bondaroy in Mem. de 1 Acad. des Se, 4 Paris Ao. 1766. mer ju Fig. 4. 5. 6. wv. glw 64 Physische Untersuchungen mische Fliege 7*), die Meerdatteln 7*), das faule Holz, die verfaulten Fische und verschiedene andere phosphorische Körper sind, ob sie gleich eben so helle, als weißglühendes Eisen 77) leuchten, doch mit dem umgebenden Mittel gleich warm. Man darf die Hiße und das Licht also nicht als Eigenschaften eines, nemlichen Wesens, sondern als Erfolge besonderer Ursachen ansehen.) Die Hiße durchdringet alle Körper, aber nicht alle Körper erlauben dem Lichte einen Durchgang, dies kann nur von der Verschiedenheit der Flüßigkei- ten herkommen, welche sie durchdringen 78). Diese Flüßigkeiten- gewinnen zwar in gewissen Körpern einen Siß, und diese Körper geben das Licht und die Wärme, von welchen sie durchdrungen sind, alle wieder zurück, aber nicht auf einmal; sondern die Hike bald genug, das Licht hingegen viel lang» samer. Die Flüßigkeit des Feuers weicht dem Stoße der kuft, nicht aber die Flüßigkeit des Fichtes 3 denn der .« - 75) Vielleicht auch eine Art Lampyris, deren von Linne a. a. O. mehrere amerikanische nennt? Oder solte Hr. 07. die Laternenträger(Fulgora Laternaria LINN. 1. c. S 703. m. I. Leuchte Hull. a. a. HO. S. 447. U- a, m.) meinen? W. 76) Pholar Da&ylus L1NN. a. a. OH. S. 1I1IO. n- 20. z3 107200 D. Th-NMIL- DD: 217: Mehrere solche leuchtende Thiere und Schriften von dergleichen Phosphoren habe ich im Grunde 307. angeführt. w 77). Hiemit kann ihr Licht doch bei weiten nicht gleich- stark gehalten werden. Sie leuchten nicht bei Tage, da je- nes leuchtet. u. s. w. Lo.! 78) Aber auch die verschiedene Art der Bewegung kann solches verursachen. In verschiedenen Fällen scheint bald die Hike, bald das Licht durchdringender zu seyn. Undurch- sichtige Körper erhalten durch die Erweiterung ihrer Zwi- schenräume, beim Glühen, einen Anfang der Durchsich- tigfeit. w. (aste inn nieht eines 3 veß dot [1700 - hens chnede wend wahr pemlid en selgda NY Ü 79 meht so fal sauf Sütpor Die Fl pus ay wg setzen feyers Yung( hender punkt Au59ebl boselbst 80) VW geri 4 faule bee sol, mitvay darf en eine onderet niht gang, gele vissen (icht sind, ndern (amp ße det en de vi "Linne Hr, m. 1, G. 6,1.) )," 20. ve[ole hosphoren iht gf "7 1] je ung fan int bald jindurch? ee Zwi usch! ER über das Feuer,- 65 hesägste Sturmwind bringt den Büschel der, durch einen Brennspiegel gesammleten Sonnenstrahlen nicht in Unordnung 7*), da er hingegen die Flammen eines Scheiterhaufens mit sich fortreißt, Die Hikße ist von dem Lichte darin verschieden, daß ihre Stärke nicht in dem Verhältnisse des Qua« drats der Abstände abnimmt, oft erwärm? man sich nur wenige Linien von der Stelle, wo man sich ver-' brennen würde“). Ihr Wirkungsfreis erstreckt sich 'ohnedem lange nicht so weit 3 man fühlt die Wärme nur nahe bei, dahingegen man das Licht von ferne wahrnimmt. Vorauszuseßen, daß sie durch einen nemlichen Grundstoff bewirkt wären, würde also eben so viel seyn, als wenn man wolte, daß der Ex- folg der Ursache nicht verhältnißmäßig entspräche 2%). Die c) Die Ursache dieser Erscheinung findet man in dem Abschnitte, von dem Wirkungskreise der feu? rigen Flüßigkeit. 79) Weil sich das Licht ungleich schneller, folglich mit mehrerer Kraft bewegt, als die Luft beim heftigsten Blasen, so kann seine Bewegung durch keinen Wind verrückt werden 3 sv auch nicht Licht einer Flamme eines andern hellglühenden Körpers, welches man durch ein Brennglas gesammlet hat. Die Flamme des Scheiterhaufens aber besteht zum Theil aus lauter einzelnen glühenden Theilchen, welche mit gerin? gerer Kraft fortbewegt, mithin durch einen stärkern Luftzug fortgerissen werden können. Die feinere Hike des Küchen» feuers wird ebenfals durch den Luftzug nicht in ihrer Bewe „gung gestört. So kann man das Licht und die Hike glü- hender Kohlen durch einen Brennspiegel in einen Brenns punkt sammlen, und die Hike, welche die Spike einer lang ausgeblasenen Flamme in einiger Entfernung macht, wird daselbst auch nicht weggeblasen. 10. 82) Nach den angeführten beiden Gründen noch nicht. Die geringere Erstre>ung des Wirkaungskreises der Hike, beweis E 66 Physische Untersuchungen Die Fortpflanzung der Hiße geht lange nicht so schnell vor sich, als die Fortpflanzung des Lichtes z dieses durc. e. W. 99) Der Schmelzpunkt ist gewiß heiß. Cisen, das durch den Bli getroffen ist, brennt Holzwerk, so es berührt, schwarz; u. s. w. beim elektrischen Funken wird die Entzün- dung mehr in einem Punkte und schnell bewirkt, daher kann die Schmelzung erfolgen und doh eine sv schnelle Erfaltung darauf folgen,.daß umgebende entzündliche Körper nicht entzündet werden.. Man kann durc. die, vermoge eines BDrennglases gesammleten Sonnenstrahlen, auch Holz mit- - ten im Wasser verkoblen, ein ähnlicher, wiewohl nicht ganz W. gleicher Erfolg. über das Feuer. vir] Wn Zwar zündet die elektrische Flüßigkeit den Wein- AU“geist, das Pech, Harz, den Schwefel, das Schieß« pulver an, aber mit Hülfe des feurigen Stoffes, ihn welchen sie in Bewegung seßt*?); denn man würde je LC in dieser Flüßigkeit, auch bei dem hellesten Lichte der- selben, feine Hiße entdecken können***). ng auf Hält man einen Finger nahe an die Oberfläche [eurige eines Gefäßes mit elektrisirtem Wasser, so sieht man „04 das Wasser im Dunkeln unter der Gestalt eines Flam« er die menbüschels aufsteigen, und tunft man ihn in das enden Wasser hinein, so fühlt man es eben so kühl, als die " umgebende Luft, ir. Der Körper empfindet keine Hike, wenn auch der u Ww elektrische Stoff in demselben so sehr verdichtet ist, daß er bei der Annäherung eines Leiters in großen u Flammenströhmen herausbricht?). ON- Hält man die Rugel eines Thermometers 51.Versf.| ' an einen elektrischen Seuerpinsel, so sieigt die - Jar nicht i in dieszoöhe, und h< man 52.Vers. ehtendes die 1 daß er die Grundfläche derselben streift, sv sicht man, daß sie die feurige Flußigkeit hin und her du) bewegen und verjagen. de- 0) Dieser Erfolg fällt in dem verfinsterten 50.Vers. vs Zimmer sehr in die Augen, wenn man eine schr heiße Kugel über den Knopf des ersten Leiters sv 4 aufhängt, daß sie einen Funken aus deinsel- werfe ben zieht. Entzun p) Im Finstern erscheint der Körper eines be- "6 haarten Menschen selbst mit einer leuchtenden Wolke 5 iht umgeben. ze eines 100) Man muß bei der elektrischen Flüßigkeit den Rand el mit der stillen Anhäufung und die verschiedene Zerlegung un? ht zu terscheiden. wv. ZE ez=.- SEE TG NSE af. Gi Dd. M SZ HE, SE din» ps N S wn ene[„“- Wan zn. 8 dein 7 289 Physische Untersuchungen die and gegen denselben, so empfinder man eine Kühlung, als vom Lehen eines schwas chen Abendwindes"**). Die feurige Flüßigkeit ist von der elektrischen nicht allein durch die Art und Weise zu wirken, sone dern auch durch das bloße Ansehen verschieden, wenn man sie mit derselben im verfinsierten Zimmer vergleicht,.: Alle beide sind durchsichtig, aber die lektere ist es lange nicht so sehr, als die erstere; die Durchsichtig- keit dieser, scheint allezeit mit der Menge derseiben zu- zunehmen, dahingegen sie bei jener dadurch verrin» 53.Vers. gert wird. Man sieht dies, wenn man den 54.Vers. Strohm, welchen die durch eine siumpfe Spiz ze angezogene elektrische Slußigfeit bildet, mir dem, welchen sie bey ihrer Entbindung aus der geladenen Flasche macht, wie auch die Ausfiüsse eines heißen Rörpers mit dem Strohme, welcher den Jittelpunkr der Slams me einer Rerze einnimmt, vergleicht, Das Feuer fügt der elektrischen Anziehung etwas hinzu*), denn die glühenden Rörper ziehen alle an, wie die zugespizten metalliz schen P Aus dieser Ursache schlägt der Bliß, wenn er sich zu einem Hause hinunterlaßt,(ohne Rücksicht - aufandere Ursachen, welche seine Wirkung dahin be- stimmen können,) fast immer in den Schornstein, un- ter welchem Feuer brennt. Man sicht hieraus, wie gefährlich es sey, sich zur Zeit eines Ungewitters, na- ; he 101) Aber es kann doch durch stille Anhäufung der Elek- tricität etwas zum Steigen gebracht, und die Augdün- Fung lebender organischer Körper durch selbige verstärkt werden. W. maxt was En nN, Wenn Zimmer eise sichtig: ziehuny Rörper „eralli; schen , wenn ugft hin be 0 us, 0 NUA " pr Wet Nußdin verfärft y über das Feuer.. 79 schen Rörper"), was sie auch für eine Gestalt haben mögen, bis ihr Wirkungeskreis eine Fleinere Erstreckung bekömmt,(S. Tab. IV. duo...) Inzwischen zieht die elektrische Flüßigkeit die feu- rige nicht an. Zat man den ersien Leiter mit einem auf dem Dreisuße*) stehenden und mit einem Thermometer versehenen, mit Wasser angefüllten Glase in Verbindung gebracht, ud bringt nun eine glühende Kugel in Se- rührung mit dem Leiter, während, daß das Rad umgeht, so wird man nicht die geringste Veränderung der Wärme des Wassers am „Thermometer wahrnehmen, Anstatt sie anzuziehn, stößt sie selbige vielmehr von sich. Sänggt man diese Kutzel in dem Ab/ stande eines Zolles von einer, an der ersten Leiter angebrachten Spitze auf, während, daß die UJaschine im Gange ist, so siebt man, daß der elettrische Strohm die fenrigen Ausfi üsje wetjagt, so, wie es die gelinde durd) eine Röhre teblasene Luft thun würde, und wenn die Üaschine stark gehr, so ist dieser Strohm hinreichend, den feurigen ZUE der Slamme he beim Feuer, oder einem sehr erhißten Körper auf- zuhalten* 92), r) Nur erst beim Erkalten fangen sie wieder an, einen Funken auszuziehn. s) Ich verstehe hierunter den fleinen Tisch mit gläsernen Füßen. 102) Hier darf die Leitungsfraft der aufsteigenden wässe? rigen Dünste, aus den brennenden Körpern nicht ae werden. W.; 55.Vers, 56.Vers, 5 7-Vers. 58.Vers. 59.Vers. p 90„Physische Untersuchungen FSlamme einer Rerze, ganz und gar zu verjaz gen*).(S. Tab. IV. Fig. 2.) Diese Ausflüsse leiten die Elektricität nicht eins mal: denn die Leidensche Flasche bleibt in einem Dunstkreise von feuriger Siüßigkeit eben so lange geladen, als in einem Dunstkreise von reiner Lufr. Ueberdem wird man nicht die ges ringste Erschütterung empfinden, voenn man den Hacken der geladenen&lasche diesem Dunstkreise mit der einen Hand darbietet und mit der andern den glühenden Rörper, wels chen solcher umtiebr, vermittelst eines eiserz nen Drathes berührt**?),. Die elektrische Flüßigkeit wird durch jeden festen Körper, die feurige durch keinen angezogen***). Der Stoß der Luft wirkt auf diese beiden Flüßig- keiten sehr verschieden; auf die eine vermag er nur etwas, wenn er sehr stark ist, auf die andere aber, wenn er auch noch so schwach ist; so ermangelt er nur, die feurigen Ausflüsse in Bewegung zu seßen, dahine, gegen er die elektrischen Ströhme nur aus ihrer Rich- tung t) Ein negativ elektrisirter Körper siSßt die feu- rigen Ausflüsse nicht von sich, sondern scheint sie an- zuziehn. 103) Wie in den Göttingischen gelehrten Anzeigen v. Jahr 1781. Zug. 12. S. 155. erinnert wird,„ist hier „nicht die Frage, ob Hr. UT. einen Stoß befommen, son? „dern, ob sich die Flasche entladen habe? Rec. hat bei dem „glühenden Stahle eines Plätteisens, zumal von oben, sich „die Flasche auf eine Weite von anderthalb Zollen entladen „gesehn und über Kohlen gehalten, entlade fie sich. allemal pstill, auf eine ziemliche Weite.“ Ww.! 104). Warum wird denn ein kalter Körper warm, wenn er einen warmen Köper berührt, ja wärmer, als der wäve mende Körper, wenn er schwerer ist? Ww. Duns; unf 107) beta, NÖ dis nm eben h eise von die je; 1 man diesem und / wel; eiser/ 1 festen 04 N Jüßige gem ere abe, (6 er mutt» y dahin per Nich: tung die fals iegt (yz „if hie! ven, se x Dei dem oven sh u entladen 4 almo NA wenn der wa über das Feuer. SI tung bringt*2*). Diese Erfolge fallen in den1 69.Vers, verfinsterten Zimmer deutlich in die Fugen, wenn man Luft durch einen, mit einer giäsers nen Röhre versehenen Blasebalg, auf den eleks' trischen Strohm, welchen eine, einige Zolle oberhalb des ersien Leiters aufgehangene, glühende kupferne Kugel anzieht, und auf die feurigen Ausfiüsse, welche diese Kugel umge? ben 7 blöjer,(E2p Die elektrische Flüictkeit schlägt Jetzen die 61,Vers, Körper, welche ihrer Wirkung unterzogen werden*), und bleibt nachher in ihrem Scooße verborgen; die feurige Stüßigkfeit beweget sich stark in ihrem Gefüge, und bils det einen Dunstkreis um sie herum**8), - Die elektrische Flüßigkeit ist nur zu sehen, wenn sie von einem Körper an einen andern überspringtz die feurige Flüßigkeit sieht man, so lange sie ers hißt* 27), oder verzehrt. T Die v) Bei diesem Versuche nimmt man die feurige. Flüßigkeit, den elektrischen Stoff und die Luft in dent Bilde wahr, welches sie auf die Wand: werfen. - x) Man sieht sie sogar von der Stelle zurückpress len, welche den Schlag empfangen hat. 105 Weil der elektrische Strohm durch die Bewegung» welche ihm seine Richtung giebt, schon mehr widerfieht. Eine spiß ausgeblasene Flamme wird durch ein schwächeres Blasen, in die Queere, wenig verrückt, der Lichtkegel dep Brenngläaser gar nicht:(Vergl. Anme 79) WW. 106) Unzerlegte elektrische Flüßigkeit mächt äuch eine Dunstkreis um die Leiter; bei färkerer Anhäufung wird dev Funke in größerer Entfernung gusgezogetnt: wW; 127). Doch nicht unter der Stuffe des Glühens. WW, 3 Ä zu* Beel mB ZZG...e= Ee emen; RS DE We WRCIN 9 II Ez<-R ii- men ieee= Sinne eztill 82 Physische Untersuchungen Die in einem Rörper verdichtete elektrische Slüßigfeit, verschwindet nach der geringsten 63.Vers. Berührung eines Stoffes, welcher wenig von derselben enthölt, aber keine Berührung macht, daß die Ausflüsse der feurigen Slüßig- keit verschwinden** 3). Weil der feurige Stoff von dem elektrischen und dem leuchtenden Stoffe, dem einzigen, mit welchem man ihn verwechseln kann, so wesentlich verschieden ist, so macht er also eine besondere Flüßigkeit Dus."*>X Aus dem vorhergehenden laßt uns schliessen, daß die Wärme, das Feuer, und die Flamme durch eine in Bewegung stehende Flüßigkeit bewirkt werden, deren Kügelchen viele Durchsichtigkeit, Feinheit, Schwere, Beweglichfeit, eine ausserordentliche Härte und eigen- thümliche Verwandschaften besißen, +R 26-16-2526 R He Hire Hertie Heng Rforfien Bon der Bewegung des Glühens. I ber worin besteht diese Bewegung? Um diese Frage entscheidend zu beantworten, wollen wir die Thatsachen reden lassen. Die harten Körper werden alle durch Reiben heiß, einige fassen sogar Feuer; der Stahl wird unter dem 103) Allerdings findet sich.ein Uebergang auch hier,(S. Anm. 1094.) nur nicht so schnell, und das Feuer wird in den Zwischenräumen des erhißten Körpers länger zurückgehal- ten, vom brennenden genährt. Auch werden ein Leiter, eine geladene Flasche, nicht immer durch einen Funken gänzlich entladen. w. 109) Vergl, Anm. 89. 99. W 'Utnsche Wonen wn Zalhug gen Jin wischen ur) nit weldhenm verschieben Jüßigfeit siv, daß eine in y, deren Swe, d eigene y | nd, Im diese len wir Rehen vid unt dem h hie)(Ö. wird wd" „rügt Cait ee u ji über das Feuer. S3 dem Hammer glühend; der Phosphor entzündet sich plößlich, wenn er mit einer Federfiele gerieben wird, und ein Schiff, welches abgelassen wird, läßt zween große Flammenstrahlen hinter sich auf der Unterlage zurück, Die plößliche Vermischung gewisser Flüßigkeiten bewirkt immer eine stärkere, oder schwächere Hike; diese nimmt bald nachher ab, und die gemischten Flüßigkeiten erhalten endlich ihre vorige Stuffe der Wärme wieder, Das Wasser der Flüsse erhält beim Fliessen keine -merkliche Wärme; so auch nicht das Wasser zweier Gefäße, welches man beim Zusammengiessen schüks telt***); aber Weingeist, mit Wasser gemischt, ers hält eine deutliche und desto deutlichere Wärme, je . reiner er ist, Eine Mischung von Wasser und Salz- Vitriole oder Salpetersäure, bewirkt eine viel beträchtlichere iße. 25 wesentlichen Oele werden alle entzündek, wenn sie mit einer verstärkten Säure gemischt werden, Ein, schwach mit Wässer angefeuchtetes, Gemen- ge von Eisenfeilspänen und Schwefelblumen, scheint anfänglich keine andere Weränderung zu untergehen, als, daß sich ein wenig sauerliches Wasser absondertz aber bald nachher fängt es an schwarz zu werden, schwillt gemälig auf, saugt alsdann das auf ihm schwimmende Wasser und die umgebende Lust ein, wird darauf heiß, und stößt einige Dämpfe aus, schwillt darnach noch mehr auf und siößt einen gifti-. gen Geruch aus, und endlich steigt aus demselben eit | F 2 dier 110) Auch nicht der stärkste Weingeist, daß hier also mehr als bloße Bewegung erfordert witd. 84 Physische Untersuchungen dicker Rauch auf, welchem bald helle Flammen folgen***). Eine Mischung von acht Theilen ungelöschten Kalch, drei Theilen Leinöl und einem Theile Ziegel- steine, entzündet sich, sobald man sie mit kaltem Was- ser anfeuchtet**?),': -Aufgehäufte feuchte Gewächse fangen an zu bren- nen; verbreitete werden trocken. Die Luftzünder entzünden sich an der Luft von selbst. Denkt 111) Durchgehends ist hier die sichtbare Bewegung Er- folg, nicht erste Ursache, wie bei den geistigen Gährungen, wo die Bewegung und Wärme gemälig zunimmt, VW. 112) Wenn dieser Versuch immer gelänge, würde er die, mir ehedem vom Herrn Langmeyer(Supplem. in 10. Tac. de Well, Defens. Do&rinae Blockianae Sc. Vindob. 1778. 8. S. 332. f.) entgegengeselzte Zweifel über wirkliche Entzündung durch ungelöschten Kalch gewiß vollig heben. Ich will bei dieser Gelegenheit doch als einen Zusaßs zu dem in meiner Chem. Vin. 25eobb. Th. Il. S. 67. darüber ge- sagtem, anführen, daß mir nachher zween Fälle bekannt ge- worden sind, wo in einem eine Seifensiederei durch eine Le- &>e des Dachs, und daher erfolgtes Naßwerden des unge? löschten Kalchs der Gefahr des Abbrennens ausgeseßt gewe- sen, in einem andern ein Schiff, welches auch ungelbschten Kalch führte, durc< es mm uri SIS x%- 65 7 ZZ = i Zea ER H | | 92 Physische Untersuchungen diesen Reibungen entsiehende Hiße, bringt es zum Sieden; es wird dabei in Dünsie aufgelöset und seine Bestrebung sortzugehn, bewirkt neue Reibungen, und verstärkt die Wirkung„der feurigen Flüßige feit*22), Denn erhalten die Dünste eine Feder- Fraff, sie treiben die Kalchtheilc<ßen mit Gewalt aus einander, äussern ihre Wirkung auf unsere Tuußigkeit und eine Hiße, die starf genung itt, um ein Glühen zu bewirfen 7). So f) Wenn die Metallkalche sich Mcht ebenfalls erhißen, so geschicht dies nicht, wie ein geschickter Chemist gesagt hat, darum,„daß sie, weil sie meh- „reren entzündlichen Grundstoff bei sich zurückbehal- „ten haben das Feuer, welches sie sich aneignen, „besser, als die steinigten Kalche, verbinden,“ weil unsere Flüßigkeit in den Körpern nie verbunden ist 723), sondern darum, weil dieser Reberschuß des ent- 122) Daß es hier nicht blos auf die begierige Einsau- gung des Wassers und daher entsiehende Reibung anksmmt, zeigt der gegenseitige Erfolg bei andern M ischungen, 3. 297 dem Brausen des rohen Kalc: Wh, Boden befestiget ist, so hören ihre Bestandtheile auf M Nh umzulaufen, um zu ihrem Wachsthume etwas beizus- Ine JA tragen. Da sie nun frei sind, andern Geseßen zu ge- ewt u horchen, so verlassen die flüchtigen Theile die Masse, jiugigfet- wenn ihrer Verdünstung nichts im Wege steht; da- 1 Glühen Hingegen die fixeren unter einer geringeren Ausdeh- nung vereinigt bleiben, Wenn die, mit diesen Aus» Eo dünstungen geschwängerte Zuft aber nicht verfliegen wu Fann, wie dies in einem Haufen von Pflanzen der shidter Fall ist, so bewegt sie sich hin und her, und äussert fe meh- ihre Wirkung auf die feurigen Kügelchen; alsdenn dbehal- wird die innere Bewegung bestiger, die Hiße nimmt gn, zu, und die Entzündung erfolgt bald, wil Eben so entzündet sich auch ein schwach mit Was«- ehpnden ser henekter De von Eisenseilspänen und Schwe- u ds felblu- mv: entzündlichen Grundstoffs sie stärker wider die Wir- je Einsah! kung des Wassers schükßt* 2%). So verhindert das m Brennbare des Schwefels die Vitriolsaure an der An» ME ziehung der Feuchtigkeit aus der Luft, zu welcher sie jodneten eine so starke Verwandschaft besit. or so zu 5 E. e 54 Stufse der Wärme abhängen, welche die gemischten Körper keetenen besiken, und z. B. Kalch und Wasser, wenn sie gleich warm zusam wären, keine stärkere Hitze bewirken können, wenn aber , Dif, dieses, oder jener, kälter wären, eine verhältnißmäßige Mit- gewalt Mm telstuffe entstehen. fes Sut 124) Freilich sind sie nicht so auflvslich im Wasser, wie ur, va der Kalcd 100 Physische Untersuchungen. 67.Verf.** Wan sieht sie sogar deutlich genutz in dem Bilde eines brennenden Schwefelfadens, Da diese Ströhme inzwischen Wellen feuriger Flüs« sigfeit sind, welche im Wirbel bewegt werden, so 68.Vers. sieht man die innere Dewegung dieser Slüßig- keit noch deutlicher, wenn man auf den Rör/ per, von welchem sie ausfliessen, bläset, um' sie zu zertheilen, 69.Verf. wBWEndlich unterscheidet man sie zum besten in dem Zilde eines Stückes von brennendem 70.Vers. Phosphor"), der mit einem Blaserohre getriez benen Slamme einer Rerze") und des Bus 71.Vers. schels feuriger Ströhme, welche von reinem in einen'zlühenden Tiegel gegossenem Weins geiste aufjteigen.(S. Tab. V. Fig. 1. und 2.) GTA ELASS ERSIN ZE CI TRGS EIA DA CI ERG LLSTREH Bon der, durch die Sonne bewirkten,- Hike. IBV! haben gewiesen,„daß die Reibung eine innere Bewegung der, in den Körpern eingeschlosse- nen, feurigen Flüßigfeit erregen muß, und haben die Wirklichkeit dieser Bewegung sogar augenscheinlich erwiesen; wir wollen nun zeigen, daß die, durch die Sonne erregte, Hiße feine andere Grundursache har. Man 1) Dieser Versuch wird mit dem vollständigen - Sonnenmikroskope angestellt, aber die Unterlage muß von äusserst dünnem Glase seyn, m) Man muß das Blaserohr einen Zol weit von der Flamme entfernt halten. über das Feuer. tol ben-„Man hat viel über die Ursachen der verschiedenen ", Warme des Dunstkreises geschrieben, auch über das, eM was man geschrieben hat, viel gestritten, und die verden, h Weltweisen sind noch heutiges Tages darüber nicht r Flifiy einig. Cinige wollen, da sie bemerken, daß man "1:08 eine starfe Wärme empfindet, wenn man der Sonne er, u ausgeseßt ist, daß dieses Gestirne die einzige Quelle ' derselben sey. Andere, da sie wahrnehmen, daß man auf dem Gipfel der hohen Berge, selbst mitten im | besten; heissen Erdgürtel eine viel strengere Kälte, als un- endem ter den Polarkfreisen empfinden, behaupten, daß die Gewe in der Lust zerstreute Wärme aus der Erdkugel aus- 8 DU dünste, deren Mittelpunkt für den Brennpunkt, oder reinem Heerd, anzusehen sey*?*). Weins Um unsere Begriffe über diesen Gegenstand fest- 2)| zuseßen, wollen wir die Natur befragen. Zn den Sonnenstrahlen empfindet man Wärme. Sammlet 48m); man sie mit einem starken Sehglase, so fängt alles Verbrennliche Feuer, welches ihrem Brennpunkte aus- ftw, geseßt wird. Sekt man an die Stelle dieses Sehgla- 4 ses einen Brennspiegel, so werden die'dichtesten Kör- per bald verzehrt; aber fängt man diese Strahlen auf, indem man den Spiegel mit einer Dee bedeckt, 417G so hören die Erfolge auf, und weder Hiße, noh Feuer, loste werden mehr bewirkt. Auf dem beeiseten Gipfel der- ven die Berge und in der brennenden Ebene, unter verschie- veirlih denen Himmelsstrichen und bei verschiedenen Witte« 15 rungen, werden diese Versuche allezeit von den nem? ur 44 lichen Erfolgen begleitet, nur daß die Hiße stärker, ue der oder schwächer, ausfällt. Hier wird ohne Zweifel der Mu G 3 Grund sfandigm 132) Andere seßen die Ursache in den, im Dunstkreise lage 138 schwebenden brennbaren Theilen, auf welche das Sonnene- ; licht wirkt, und der stärfern Dichtigkeit der untern Luft des ' Dunstkreises, wodurc< die Sonnenstrahlen stärker gebrochen weit von werden. AUT 102 Physische Untersuchungen Grundstoff des Feuers in den Sonnenstrahlen befind-(nen lich zu seyn scheinen, mon Die Wärme und das Licht scheinen in diesen(ny Strahlen immer vereinigt zu seyn; auch scheinen sie lich äminer in den nemlichen Verhältnißen zuzunehmen, me - oder abzunehmen; solten sie also einen und eben den- nid seiben Goundstoff haben? I< habe die Verneinung aus in einem vorhergehenden Abschnitte erwiesen*33)z| wenn Wiese Frage indessen noch unentschieden wäre, vi) so würden folgende Erfahrungen zur Entscheidung- jun derselben hinreichen, hej! Das Licht wirkt plößlich in einem großen Abstande sehr von dem Körper, welcher es erschüttert; die Wärme Gied verbreitet sich langsam, in einem geringen Abstande eine von dem Körper, von welchem sie ausfließtz beachtet gun), man die äusserste Lebhaftigkeit der Bewegung der feu- se rigen Küzelchen, beim Abbrennen der Körper*), so„W wird man finden, daß die geradelinichte Bewegung„n kein Grundstoff der Wärme ist, und beachtet man die lic ausserordentliche Geschwindigkeit der Fortpflanzung dur des Lichts, so wird man merken, daß die innere Bez in| wegung nicht in den Sonnenstrahlen entwickelt were Ye den fann. bew Die Strahlen erhißen die weissen Körper nur wee nig, von welchen sie zurückgeworfen werden, und die„ schwarzen, von welchen sie eingesogen werden, sehr, web aber das Feuer äussert seine Wirkung auf jene nicht Nan minder, als auf diese*3*). gerd Selbst von den Körpern, welche sie einsaugen, H 72,.Vers. wird keiner plößlich erhißt. Stellt man sich mit weih einem| n) Ich ersuche die Leser, sich des Versuchs, mit Cont dem«bbrennenden Phosphorstücke, hier zu erinnern."E 133) S. 62. Vergl. aber Anm. 72 ff. und 44. W. fürfer 134) Indessen wird doch auch die Hike durch glatte Fiäs vem di Hen stärker zurüFgeprellt. Ww. Diels | We tin Ny | sOenn"" WyUnehm, ) eben Dit Verneinung jen 3»% den wrd, sveidung Vhstands Wärme Abstande beachtet der fell x",| Dedegung «man die pflanzung innere Des (delt we! M 412 und die 1, seht, ne niht nfaugt) sich mit einen cs, mt 1110 „Ww. a ZU über das Feuer. T03- einem male in den Sonnenschein,'so fühlt man anfänglich wenige Wärme, darnach ein wenit mehrere, so eine stärkere, und ends lich nod eine stärkere; dahingegen die Wärz- me, welche man neben dem Feuer empfindet» nichr mit der Zeit zunimmt, welche man ihr ausgeserzt ist*?*). Jm Brennpunkte eines Brennspiegels, woselbst die härtesten Körper so schnell verzehrt werden, enks zünden diese Strahlen weder das Pech, noch die Erd- harze, noch) das Wachs, noc< den Weingeist u, a. m. sie“bringen diese Stoffe wohl in Nührung und zum Sieden, aber entzünden sie nicht ehe, als wenn man einen verbrennlichen Körper, von einer dichtern Füs gung, daneben stellt. Dies kommt nicht, wie man sagt, daher,„daß das Sonnenfeuer zu fein sey, um „diesen groben Schwefelarten etwas anhaben zu kön«- „nen,“ weil der Weingeist aus dem reinsten entzünde lichen Grundstoffe erzeugt ist, sondern diese Strahlen durchdringen diese Stoffe gar zu leicht, als daß sie än der feurigen Flüßigkeit, welche sie enthalten, eine Bewegung erregen könnten, welche die Flamme[zu bewirken im Stande wäre*?*), Denn, je weni- G 4 gere 135) Allerdings wird doch auch eine auf eine kurze Zeit" zu ertragende Hiße des Feuers in tängerer Zeit unerträglich. Man kann, ohne sich zu verbrennen, schnell mit einem Fin? ger durch ein Licht fahren, eine glühende Kohle, oder andere heiße Körper, auf einen Augenblick anfassen, eine kurze Zeit bei einer Gluth aushalten, welche bei einer längern Ver? weitung brennen würde u. s. w. Ww. 136) Eine Folge der äusserst sänellen Bewegung des Sonnenlichts, daher es bei ungehindertem Durc DEI TEICH 106 Physische Untersuchungen den Lufr wiederum eine gleiche Wärme ers Halten baben*?*?), Der Grundstoff der Wärme ist in den Sonnen- strahlen also gar nicht besindlich, ob er gleich in den Körpern, auf welche sie fallen ,- immer entbunden wird. Eine Wahrheit, von welcher ich so überzeugt bin, daß, wenn es einen Körper in der Natur gäbe, der von feuriger Flüßigkeit frei ware, ich mir ge- trauen würde, dafür einzustehn, daß er im Brenn- punkte des besten Brennspiegels, nicht die geringste Hiße erhalten würde 2?)***), Ein p) Da die feurige Flüßigkeit von den, in den Brennpunkt der Sonnenstrahlen gestellten Körpern weggeht, so denke ich, man würde dadurch, daß man eine sehr dünne metallische Platte von gleicher Größe, in den Brennpunkt zwoer Linsen brachte, die in ihr enthaltene feurige Flüßigkeit ganz erschöpfen können, und solchergestalt den auffallendsten Beweis der Wahrheit erhalten, von welcher die Rede ist. Zu ' 139) Im erstern Falle durch die festgeseßte Entbindung ihres Brennbaren und Feuerwesens, im leßtern durch Vers fliegung des angehäuften Sonnenfeuers, beides beweiset nicht, was hier bewiesen werden soll. Cine Kerze brennt fort, nachdem sie durch eine andere angezündet ist, ohne daß sie jene mehr berührt, und der zwischen Kohlen, oder vor dem Bläserohre, geglühete unverbrennliche Körper, wird in der Luft auch bis zur gleichen Wärme mit derselben ab» gefühlt. Ww. 140) Freilich wird man feinen Körper aufweisen können, der nicht etwas mehr, oder weniger gebunden Feuerwesen enthielte. Allein, geselßt, es gäbe einen solchen, so würde er im Brennpunkte do< wohl heiß werden, wenn ev dem HQurcgange der Sonnenstrahlen nur genugsamen Widers- stand leistete, um sie zur Aeusserung der verlangten Wire kung anzuhäufen. Der Erfolg des, in der Anmerkung p) vorgeschlagenen Versuchs, wird, aller Wahrscheinlichfeit nach,' der Absicht des Herrn 87. nicht entsprechen, w. ' Vany Ww nE Ee eid mer entbun 0 fo überzeu Natur gabs I) Init 96v im Brent /e geringste Ein m, in den 1 Körpern - daß man her Größe, die in ihr fen FONnen, Beweis ber s, u Fotbindung durch De g beweiset ue brennt if, ahne (en, ober ver wind selben abs an font) jeuerws „s würde pm ee dem ven Bidets (aten Dis gefun p) (atur über das Feuer.- 107 Ein berühmter Schrifftsteller meint,„die, beim „»Weggehn von der Sonne sehr heissen, Lichtstäubchens „würden, während des Durchganges bis zu unserer „Erdfugel, abgefühlt, erhielten aber beim Durch» "gange durch den Dunsifreis, durch'das Reiben, eine „neue Wärme,“ J< halte die Sache für unmögs- lich, wenn es anders wahr ist, als woran man nicht zweifeln darf, daß die Wärme nur durch die innere Bewegung der Kügelchen einer besondern Fiüßigkeit bewirkt wird, denn, wie könnten diese Kügelchen je» mals einen Plaß i in ven Stäubchens einer viel Feen Flüßigkeit finden*4*) 2), Saßt Zu dem Ende müste man ein kleines verfinstertes Zimmer auf einem Pfosten und in einer Ebene anle- gen, an einer Seite desselben drei waagerechte und dreißig Zolle von einander entfernte Oefnungen ma» chen lassen, an der mittleren das, blos mit einem Vorderglase, von einem kurzem Brennpunkte verse» Gene, und an jeder der beiden äusseren ein, mit einem Vorderglase von langem Brennpunkte und großem Durchmesser versehenes, Sonnenmikroskop anbringen. Diese würden denn so gestellt, daß ihre Strahlen sich im Brennpunkte durchschnitten, und.da, wo sie sich schneiden, müste man die metallische Platte hinstellen, * und so lange daselbst lassen, als die Sonne über dem Horizonte stünde. DP Hieraus folgt, daß die Uranfange, d. i. die volk 74x) Vors erste ist die Luft nicht feiner, sondern viel? mehr lange nicht ss fein, als das Lit wird**7), Daher scheint endlich das vorgebliche Feuer der Sonne seine ganze Kraft in einem Augenblicke zn verliehren und wieder zu erhalten*),=- Erscheinungen, von wele« <ung ein berühmter heutiger Naturkündiger wünschte 158) Durch beide, S. Anm. 63. w. 159) Lektere werden nie ganz erschöpft werden, weil sie im Brennpunkte immer frische erhalten. W. " Cyste ) ien '[nö Me, ?/ einer u 3, oder bib welche men -fäbt, fol "ge maden, feben ebs Die und u fal: ige Flüßig: Wenge Ihrer 110] rn Du ven niht je da. ihre 18: ar find, tt jgfeit beit: 7 geschwätt We Die Det: htfogdl ab: demselben 8 möse hr einfacht keit, welt veran Entde er wurst , m warst Ww. <= 0II FE WEG ene 4.> Über das Feuer.* 121 Die unverbrennlichen Stoffe enthalten auch eine beträchtliche Menge derselben, Siükgen Gold, Silber, Glas, Porcellain uy. dal. in. ganze&Scunden in den Brennpunkt eines.“Spiegels, so wird man über die tenz ge erstaunen, welche von denselben weg gebt x 60% Wie nicht Feit entyalten, alle Körper gleich viele feurige Flüßige so enthält au der nemliche Körper nicht immer gleich viel von derselben; diese Flüßig» feit geht fort u: nd fömmt wieder, geht von einem zum anderw und fehrt'wieder: zurück, nach den Verände- EIE welche dieselben untergehen. Rtebülkens ist sie nur in den Zwischenräumen ders DIN befindlich*), denn, solte sie gebunden, oder viel» mehr ihrem Wesen angeeignet werden, so müste sie H 5 olle ; z) Dies ift die Meinung der berühmten Schei» dekünstler, daß nemlich das Feuer, besonders in der :„Salpetersaure, im Stande der Verbindung befindlich - fey; aber aus der großen Leichtigkeit, mit welcher diese Flüßig keit sich erhißt, und der heftigen Stuffe "der Hite, welche sie erhält, wenn man das Gefäß, in welchem man wohl, sie enthalten ist, gelinde schüttelt, sicht daß unsere Flüßigkeit nur in den Zwi- schenräumen derselben befindlich Ciaterpole) ist. 160) Diese herzugebracht. ist aber offenbar, wenigstens gröstentheils Wie viel Sonnenlicht saugt nicht der unvere« brennliche Körper ein, ehe er glühend wird? Der Belang des in ihren Zwischenräumen befindlichen freieren Feuers, wird besser durc) die Erwärmung berührende kühlere Köro per bestimmt. Der Gehalt an gebundenem weiset sich freis „fich“ durch die Verbrennung, wird aber auf die Art schwer zu "bestimmen seyn. Zält man ein 81.Verß. EE 122 Physische Untersuchungen alle ihre Wirksamkeit verliehren 751); die Erfah. rung beweiset„aber, daß sie in ihnen in einer unauf- Hörlichen Bewegung steht, weit ihre Wärme sich un- aufhörlich verändert, Anstatt, wie man meint, in den Söipern gebune den zu werden, wirkt die feurige Flüßigkeit, nur den unbedingten Zusammenhang der Theile des Stoffes zu verhindern, welcher sonst bald aus. der ganzen Welt einen unbeweglichen Klumpen machen, und alle Bewegung vernichten würde, t X SE AEG DEREN A AGR RENN X Nothwendigfeit des Beitritts der Luft „beim Abbrennen. Eire jede Bewegung wird durch den Widerstand | verringert, wenn aber das durchzuwandernde Mittel eine Schnellkrast besißt, so wirkt es auf den beweglichen Körper und verlängert die Wirkung des- Felben* s*).. Nun giebt es eine zur Begünstigung „der 161) Doch nut, so lange sie gebunden waren, welchen Zustand Herr Hllgrat hier offenbar mit dem freierem vers wechselt. Lektere findet bei det veränderlichen und durch bloße Berührung mittheilbaren Wärme der Körper statt, von welcher Herr 297. hier redet. Beide Entbindung durch Reiben 2c. bei der Entzündung muß jener mit vorausgeseßt werden, wie in dem, in der Anm. z gedachten Falle, beide zusammen anzunehmen sind. W. 162) Unbegreiflich. Giebt es zwar. dem Stoße des durchbewegten Körpers nach, so wird es dagegen, vermöge seiner Schnellfraft, indem es dadurch EEE wird, stärker widerstehen und die Bewegung schwächen. XV (em Vt henne: es we Fen“ wenn eine mac! ihrem anta! OD nichte! dü NY au em (6 im| her in ws inf renn (revert | 163 - dinfen triebe de ich aus ut gen DJ hen dyt shnellet ineiney Ubachtor ; über das Feuer. 123 ep der Bewegung der feurigen Kügelchen, in den ab- Wt was- brennenden Körpern, bestimmte Fiüßigfeit, em jh 2 Das Fener bedarf der Lustz ohne? dieselbe kann es weder angezündet, noch unterhalten werden, denn pern ab„Fein verbrennlicher Körper fängt je an zu brennen, at, mur din wenn sie ihn nicht berührt, und wenn einige Körper des Etofiz eine Ausnahme von diesem allgemeinen Gesche zu der ganzen„machen(EIGER„ so geschicht es nur, weil sie die zu ', und all ihrem Abbrennen nothwendig erforderliche Luft in sich entha!ten. Die verbrennlichen Körper brennen nicht allein WINE nicht ohne den Beitritt der Luft, sondern sie verlöschen 3 die glühende Kohle verlöscht schnell im leeren Raum z „Kup hendes Eisen wird sogleich abgelöscht, wenn man y Luft es. im Aether tunft: brennendes Wachs, Pech, Harz, verlöschen im Augenblicke, wenn sie in ein wesentlt- ches De! getunkt werden; endlich verlöscht brennendes Holz p piöklich in geschmolzenen Metallen, Dieser Beitritt ist in vielen Nücsichten not Viderstand wendig. wandernde Die, in Bewegung geseßte feurige Flüßigfeit, b&s Fas auf det strebt sich, die umgebende Lust aus dem Wege zu trei- irfung de ben; sie wird also dur< dieselbe zusammengedruckt, Unfgun und fann nicht so leicht verfliegen, da sie in ihrem der Brennpunkt, als in einer Art eines Zurückprellers (reverbere) zurücfgehalten wird***). 0, win Daß HE+ 363) Diese Erklärung würde noch anderer Beweise bes py e sit dürfen, da die Luft dur< die Hike ausgedehut und fortges 0 dh trieben, wird. Die Wahrnehmung des 84sten Versuchs wür? m de ich. fo. erflären, daß der äusserste schwächste Rand des, vorau al aus unendlich viefen glühenden Theilchen bestehenden feurt» Falt, gen Dunstkreises in einer dichtern Luft, weiche das Bren? nen durch Aufnahme and Mittheilung besser befördern kann, gj ves schneller ausbrennt, und in der Lufr vertheilt wird, welches yermoe in einer dünnern langsamer vor sich geht, daher in solchem a zedachter Dunstkreis eine fiärfere sichtbare Erstreckung ee van. 724 Physische Untersuchungen Daß die Luft der Ausdehnung dieser Flüßigkeit 82.Vers. widerstehe, ist ausser allem Zweifel geseßt. Hlöset many, mic Zülfe einer langen Röhre, gelinde auf einen heissen Rörper ,. so wird die von demselben aussliessende 5lüßiggkeit durch den "Antrieb der Luft zurückgeprelic werden, zieht man aber, anstatt zu blasen, den Othem stark any so wird diese Zlüßigkeit sich in die Röhre 83.Vers. senken*), woselbst sie wenigeren Widerjiand findet. Lroch heftiger wird sie in das Sau- -gerohr der Luftpumpe stürzen, voenn man jolche gehen läßt.(S. Tab. VI. Fig. 1.) 84.Vers. Hier folgt ein unmittelbarer Beweis. Bangt man eine Fleine glühende Kugel unter einer Rlocke von Spiegelglase auf, und stellt sie in die Sonnenstrahlen, so sieht man den feurigen Dunstkreis sich in dem Maaße, in welchem man die Luft herauszieht*), wetter ausdeh- nen, und in dem Verhsltniße in welchem man wiederum Luft hineinläßt, auch wieder schms- ler zusammenziehen,(S. Tab. VI. Fig. 2.) - Daß er sich um die Kugel herum ausgedehnt ha- „be, fällt offenbar in die Augen, weil seine Ränder 'den hellen Schein verlohren haben, welchen sie in freier Lust hatten= einen Schein, welcher, wie zu- : vor 2) Man muß die Röhre ohngefahr sechs Liniew ' von dem glühenden Körper entfernt halten. b) Man muß sich in Acht nehmen, die Pumpen nicht zu siark gehen zu lassen,|; nehmen läßt. Eine Vergleichung der leichtern Bewirfung und längern.Dauer ds elektrischen Lichts im luftleeren Rau- me, wird.meinen Begrif näher erklären. Die übrigen Ver- suche(82. 83. 85= 33.)beweisen'nichts mehr, als die Ver-. „änderung der Richtung der Flamme, durch Blasen. 4 vn swrige wirt, zem vert) die: gf well shütter inen nm sie den hinunt yd be wen ish W scheit auf Rug die fi treibt Lyfrd nieder, ymoch dew schen volle gel eini lich di die R: Die | Wi Feet Ni We Wigfel it Döfet hte, vnde Wurd Diwan it durch bin verden zich Othem su 11 die John Widersan) Nn das Gals wenn nat R) is, Pant Unter einer fiellt sien en seurizen m welchen zer ausdeh veichem mat gieder scm! Fig. 2) gedehnt hy feine Nandtt jelden fie in het, wie zu vor Y sehs Hnin ten, 1, die Pump ew Helwirkung (uftleeren Rau je oNe Vers 9 die Ne! t, als die, lasen über das Feuer.| 129 vor gesagt worden ist, blos von der Dichtigkeit der feurigen Ausflüsse und ihrer kugelichten Gestalt her» rührt. 0:64 IDE noch verbliebene Schein nimmt immer in dem Maaße ab, wie unsere Flüßigkeit sich in die Luft vertheilt, und verschwindet endlich, wenn der inwen- dige Raum der Klö>e mit dieser Flüßigkeit völlig angefüllt ist. Diese Flüßigkeit selbst nimmt man daselbst nicht mehr wahr, woferne man sie nicht er- schüttert. ern man nun der äussern Luft einen Weg durch einen mit Röhren versebhes nen Hahn offen läßt, so wird man sehn, daß sie dem Maaße, wie sie sich in die Rlocke hinuntersenkt, die feurige Flüßigfeit bewegt) und beim Zerausgehn, aus jeder Vbundung, einen kleinen Strohm bildet, der dem shnlichy ist; welchen man mitten in der Flamme unter/ scheidet, wenn man Luft durc) eine Röhre auf dieselbe bläser.- Wenn eine von diesen Röhren gegen die Rugel gerichtet ist, so sieht man, daß die Luft die feurigen Ausflüsse von dem Platze weg/ creibt, welchen sie einnimmt. Stürzt die Lufr durch eine weitere Röhre auf diese Kutzel nieder, so jagt sie die Ausflüsse, welche solche umteben, weit weg, und die Fiüßigkeit, wels dhe augenblictlich von derselben ausfließt, er? scheint alsdann auf der Oberfläche mit ihrem vollen Scheine, eben so, als wenn man diese Ku- gel einem heftigen Winde ausseßt. Sobald end lich die Lufr die Rlocke anfüllr, so erscheint die Rutel unferer Flüßigkeit wieder in ihrer gewöhnlichen Gestalt. Die Luft ist nicht blos, in so weit zur Wirkung des Feuers nothwendig erforderlich, als sie der aus- deh- 85.Verss 86.Vers. 87.Vers. 88.Vers, 126 Physische Untersuchungen| dehnenden Kraft der feurigen Flüßigkeit einen Wider»| fach stand leistet, denn sie wirkt auc kräftig durch ihre Fes| fos M 89.Vers, derkrast, DWIan sieht dies an der einfachen Hin schwankenden Dewezung der Flamme einer halben Rerze, eines Feuerbrandes, eines Schwefel? ise tochtes, wenn man solche in einem kleinen sollen schwarzen Jimmer einschließt, und das Ziuld' 2 durch eine Linse auf einer Pappe auffsngt. stim 39.Vers. t]7an sieht.es auch an der schwankenden De?| 4m wegung des Strohms der feurigen Stüßigkeit,(unf weicher vom Wittelpunkte dieser Zlamme DB. Zu gusgeht, wenn man solche vor dem eblspies 4.0.9 gel, ein wenig vor der Vereinigung. der| debm Strahlen, im Drennpunkte untersucht, Und 4 gig if man macht sic) einen richtigen Begriss, von der Weise, wie die Luft in dieser Rücksicht wirft, wenn; man den kleinen Dunstkreis, welcher diese wackelnde vi“ Flamme umgiebt, in dem verfinsierten Zimmer uns mi 91.Vars. tersucht; noch besser, wvenn man ihr Zeuer gelinz In de durch einen Blasebalg anfede- ich Wenn die Kügelchen dieser Flüßigkeit also durch+ das Reiben stark in einem Körper beweg: werden, so a soßen fie mit Gewalt gegen einander, und durch ihre pr vervielfältigten Stöße entsteht die innere Bewegung, nehm welche die Grundursache der Wärme ist. Ist dieser Körper von der Beschaffenheit, daß er die Wirkung' 15 dieser Kügelchen auf sein Gefüge heftet, so vilven sie Ke daselbst einen Mittelpunkt der Wirksamkeit3 indem„mil sie aber eines nach dem andern, ausserhalb diesem Mika Unt felpunkte, hinausgetrieben werden, so werden sie durm Dm die Federkraft der Luft wieder nach denselben zurück ges Zehn frieben 3 diese Kügelchen erhalten also neue Antriebe, 164) welche sie andern mittheilen, und die Bewegung wird Ofen ann - ver» winnt, ! Auen deft: 5 x f= Üben Much Äh: wait m WAIE. I R EISEL IGI GGG LTE über das Feuer. 127 bere verstärkt I, So geht die an der Eke eines Holzhau« juste fens angebrachte Flamme bald zu den benachbarten schn Theilen über, verbreitet sich reissend, leuchtet allenta- (aw. Halben, der Brand verdoppelt sich, der Holzhaufen hwis ist ein feuerspeiender Berg, und diese festen Klumpen Deinen fallen in einen iFeuerflumpen zusammen. 8 Bild" Da die Luft nach allen Richtungen gegenwirk?t, font, so kömmt ihr Druck unten im Dunstfreise dem Drus en Bes Fe einer Quecksilbersäule nahe, welche eiye gleiche felt Grundfläche mit der Luftsäule*) und eine Höhe von kamne 27 Zollen hat 3 die feurigen Kügelchen werden also hip.. mMit.einer Kraft gegen einander getrieben, wels ng die. dhe dem augenblicklichen Drucke dieses Gewichtes ;, Un) gleich ist***), we LC 4; Aber (6, en-) Man wird weiterhin sehen, daß die Heftung veGde des Feuers, an das Brennmaterial, vermöge einer Ne Us- anziehenden Kraft, erfolge. Nun findet sich bei der er geln Anziehung das standhafte Gese, daß sie im umge- kehrten Verhaltnisse des Abstandes zunimmt. Wenn | die feurigen Kügelchen also sich beinahe berühren, so sse dur] müssen sie'mit stärkerer Kraft an einander stoßen, und rden, I mit einer verhältnißmaßigen zurückgestoßen werden. eh ihre- Ihre Bewegung muß also, auch in dieser Rücksicht egg; nothwendig zunehmen.; 28 | dieste! d) Das Gewicht einer solchen Saule ist nicht in diefung jeder Gegend(Region) des Dunstkreises, ja nicht ein- lden je mal in der nemlichen zu jeder Zeit gleich, aber der ; Inden! Unterschied zwischen dem schwachsten und starksten sem I Drucke, unten im Dunstkreise, beträgt nicht leicht ein sed).“ Zehntel.|( richte 164) Diese Erklärung ist auf die Wirkung des Feuers im 1110) Ofen anwendbar, wo die enthaltene Luft durch die Hiße wied verdünnt, und also das Gleichgewicht der gedenkbaren Luft» vo säulen desto stärker gehoben wird, je höher die Röhre ist, j in ninak ng Nennen eg ue Rn 932.Vers. 828 Physische Untersuchungen Aber diese Küchelchen wir>en immer durch un- gleic verstärkt werden soll, womit die Verlbschung der Flamme durch einen zu starken Dru(nemlich von allen Seiten) im Widerspruche steht, w. ENOCOSERAT GERT | | | | | umf Y stellten die wf (ustola| ss, 7 aum sd ? nac / fen ) hany zund 3 hinzuf wat man go O181 ; wirft den€ Basse We f , Unter de, "en, öh NENN Flofo, 6 198,00 hdem die denn diest 5 an dersel: 1 zu unf wf, went 4 Rist fe m se rise E00 an auS Dif nue bie 3 öhe gie) günfig au: y wehr für EVE gegegangtn Gigfeit vy „Verlescun wemlid V, über das Feuer, 139 ER OS IRT CR NR ER TC CI RIT Ce CEI FI Von der ausdehnenden Kraft der feuri« gen Flüßigkeit. Gmie ist erwiesen genung, weil das Feuer der Mit- telpunkt eines Wirkungsfreises wird, aus wels e anzuschaffen, so kann mwän an die Stelle dieses Versuchs einen andern, eben, so wohl entscheidenden Versuch seen, welcher unter einer Klocke von gemeinem Glase angestellt', und vielleicht die Leser no) mehr behagen wird, indem hier das. Gefühl die Stelle des Gesichts, welches man als einen minder vollfommenen Sinn ansicht, vertre ten muß. Hängt man alsv eine kleine glühende Kugel in der Mitte auf, und läßt die Saugeröhre of- fen, sv witd der Mittelpunkt des obern Theils' zum stärksten erhißt werden, weil der Wirkungs- kreis unserer Flüßigkeit die Gestalt behält, welche er in freier Luft hat. GSpobald aber die Klocke, wenn diese Kugel eben so heiß daselbst aufgehangen ist, an die Unterlage festgesogen wird, sv wird der zur Seite liegende Theil zum stärksten erhißt. Stellt man diese Kugel in einem gleichen Abstande, von den Seiten und dem obern Theile, sv werden diese Th-ile beinahe die nemliche Stuffe der Hiße erhalten, jedoch unter der Voraussebung, daßihre Dieke gleich sey. Ich sage beinahe, denn da die feu-' rigen Kügelchen nicht voll so schwer als die lustigen sind, so neiget sich dieHiße doch immer ein wenig stär- ker nach oben, als zur Seite, und besonders, als nach unten. Nimmt man anstatt der gewöhnlichen Klocke eine kugelförmige, sv wird die Hitze sich noch viel gleichförmiger zu verbreiten scheinen. Jm luftleeren Räume verbreitet sich dieser Wirkungs- Freis älso ätif eine einförmige Art, um die heißen Körper, von welchen die feurige Flüßigkeit weggeht. Bleibt | über das Feuer,* 145 (nw end keit sich auf eine einförmigge Art um die Kugel 0 Rf herum verbreiten*). Diesen Erfolg nimmt man e“ E*:- bit früher wahr, wenn man die glühende Kugel in 118 Vrs, „ 4 N-*€- DZ. 2.5.0 EN eine kälte metallene Buchse einschließr, denn ] alsdenn fängt die feurige Flüßigkeit die Ausdehnung em ov 52]/ 2 MESS ISEED ABIS p witt in der Luft oben nicht stärker, als in jeder andern Stelle V ihres Wirkungskreises, an. Da nun die Luft in die | 0 sem Behältniße nicht mehr durch die äussere zusams 4 3) men gedrückt wird, so seßt sie sich mit sich selbst in ein Gleichgewicht, und erhält durchgängig gleiche Diche tigkeit und Federkraft. In einem gleichförmig heiss sen Körper ist die ausdehnende Kraft der feurigen aht, vertne ende Rut Flüßigfeit daher nach allen Richtungen gleich, und öhe die Gestalt, welche der Feuerfreis in freier Lust ans m Theis. nimmt, 5].. Wleibt die Kugel noch immer aufgehangen, 115 Visß Ew sv sie t man im verfinsieren Zimmer, daß die? Anat N ser IDE fich 0 jenseits der Wans- widda e der Klocke hinaus ersirecket, iet. Gilt x) Wenn diefe Erfolg bei deim brennenden Köts Oftande, per nicht so deutlich, als bei dem glühenven ist, so so werd- rührt dies von verschiedenen Ursachen her, welcher feder Dit unter dem Abschnitt, von der Nokhwendigkeit des v, daß“Beitritts der Luft, zum Abbrennen, gausgeführ6 da die fes sind. die Wig Sstergleich nicht ausgezeichnet, so bleibt ex doS:=< weig stars noch merflich. Stellt man eine brenneinde Kerze uns: vs, als 10)' ter die Klocke, so brennt sie, nach einsgeit Zügen init wohnliche dent Stempel, anfänglich, wie gewöhnlich; abßep e Aike sh) bald nimmt die Flamme gemälig ab, indem sie künden d Keine und gegen Den Mittelpunkt zurü&gebogen wird; wenit 6 Witlung?: sie endlich nur einein schr kleinen Rautn um diese v dis Welfen Stelle herum einnimmt, so verlöscht sie auf einmal; 17.18; K Bill M 146 Physische Untersuchungen nimmt, hängt also von dem ungleichen Drucke des umgebenden Mittels ab, Man weiß, daß dieser Druck allezeit mit der Höhe der Säule des Dunsikreises zunimmt; die feu- rige Flüßigkeit findet also beim Weggehen nirgends einen schwächern Widerstand, als nach oben. Hier- aus begreist man wohl, daß sie, wenn sie unten von einem glühenden Körper weggeht, einen kleinen Sprung macht und längst den Seiten wegfließt, um hernach senkrecht in die Höhe zu steigen, welche Rich» tung sie so lange behält, als ihre ercentrische Kraft dem Seitendrucke der umgebenden Luft gleich wirkt, sonst wird dieser Theil ihres Wirkungskreises scFlüßigfeit in freier Luft annimmk, von dem uns gleichen Drucke des umgebenden Mittels herrührt, sd kann sie in verschiedenen Gegenden, auch in der nem» lichen, nicht gleich seyn, sondern, je siärfer die Feder Fraft der Luft, je schmäler wird erz; und je scywächer selbige ist, je weiter muß er sich ausdehnen, Uebris gens sieht seine Erstre>ung nur zur Hiße des Feuers in einem gewissen Verhältniße, weil sie nicht mit der Größe der glühenden Körper zunimmt), und dieses NZ muß ' yp) Rund um eine kirschroth glühende, zwo Unzen wiegende kupferne Kugel, verbreitet sich dieser Wirkungskreis auf anderthalb Linien, die Spike ausgenommen, woselbst er sich auf einige Zolle erstreckt. Rund um und über der Spike einer eben sv stark erhißten, acht Unzen wiegen- den kupfernen Kugel, erstreckt er sich nur eben sv weit. Rund um eine weißglühende, sechs Unzen wiegende eiserne Kugel ersireckt er sich auf zwo Linien,"die Spike ausgenommen, woselbst er auf verschiedene Zolle reicht. Rund um und über eine eben so stark glühende, zwei Pfunde ier 118 Bts, 119 Vrsz 120 Vrs, 121 Vrss x 22 Vts. 7.23 Vts., 224 Vrs. 148 Physische Untersuchungen muß auch so seyn, denn, wenn das Feuer in elner heftigen inneren Bewegung der feurigen Kügelchen besteht, und ihre ausdehnende Kraft eine nothwen- dige Folge dieser Bewegung ist, wie solches erwiesen ist, so müssen sie die Luft, welche sich ihrer Ausdeh«- nung widerseßt, desto weiter zurückstoßen, je mehr Geschwindigkeit sie besißen, Da die Luft aber nie dicht genung ist, um alle diese Kügelchen gegen den Körper zurückzustoßen, von welchem sie ausfliessen, so gehen sie in großer Zahl durch ihre Zwischenräume weg, und dies sind die, welche wiegende eiserne Kugel, erüreckt er sich nicht weiter. Um die Flamme eines Lichtes herum, er- streckt er sich auf drei Linien, über der Spike aber auf zehn Zolle. Um die Flamme eines Feuerbrandes, eines Strohwisches, einer Fas ekel, behält er die nemliche Ersirecfung. Aber um die Flamme eines Schwefeltochts, eines Stückes Phosphor, eines mit Weingeist angefüllten Gefäßes, erstreckt er sich ein wenig weiter.; Man versichert sich dieser Abstände, indem man eine Pfrieme nahe an die brennenden, oder glühenden, Körper bringt, bis ihr Schatten das Bild der weg» gehenden Wellen feuriger Flüßigkeit berührt; man muß aber nur die Walze, welche unsere Flüßigkeit bildet, ehe sie sich in mehrere Ströhme theilt, als den obern Theil des Feuerkreises ansehen. Uebrigens stünd, wie ich diese Versuche anstellte, das Wärme- maaß auf 24, und das Barometer auf 26; ich zeige hier den Zustand der Luft in meinem verfinsterten Zimmer an, die Ursache hievon sieht man wohl ein. he jedem Feuer » ders, die| erstt? felt| , Nähe hren fügt * FIZ WT<= 4 yn | m Weider mige Sal i(int Wt feldes unn ihrer adh, losen, se nig 9 if, um dl Eusioßen, 1a 1 großer Zu dies sind dis welt " sch niht A, et gun Tamm(in 6,(a JU Chmfiuht mit Doin fi eln 1000 380.1 der(ühenden, BNE ferihet; 10 viere Bp e ailt I 1, yehrig „, 1? Dau | 6; nN verfnferten u rd fin. über das Feuer. 149 welche den Kreis der Hiße machen, dessen Gestalt bei jedem abbrennenden Körper allezeit der Gestalt des Feuerkreises folgt. Bei den glühenden Körpern verhält es sich an- vers. Die Hiße glühender Kohlen ist geringer, als die Hiße ihrer Flamme*); aber ihr Wirkungefkreis erstreckt sich viel weiter*3*), denn da unsere Flüßig- Feit in der verzehrten Kohle nicht so stark bei ihrem Nahrungsmittel zurückgehalten wird, als in dem brennenden Holze, so verbreitet sie sich freier und ver- fliegt mehr.: Indessen steht ihre Verbreitung doc< in keinem Verhältniße mit der Stärke der Hiße, Auch darf K's sie Zz) Unter hundert Versuchen, welche diese Wahr- . beit bestätigen, wollen wir uns mit folgenden begnügen. Ein Halm Stroh wird zween Zolle von der Spitze der Flamme einer Kerze angezündet, da- Hingegen vom verzehrten Kohlenhaufen nur durch die unmittelbare Berührung.- Der fein faserichte Amianth, leidet auf einem weißglühenden Eisen keine Beränderung, wird aber von der Flamme eines Lichtes verzehrt. 185) Beides ist nur in gewifser Rücksicht richtig. Die Spike der Flamme heißt siärker, als eine gleich große Fläs he des brennenden Körpers, weil in ihr das von einer gröss sern Fläche entsprungene Feuer, in die Enge gebracht ist, aber sonst kann ein Körper im Ofen, durch unmittelbave Berührung glühender Kohlen, stärkerer Hile ausgesekt werden, als durch Flammenfener. Glübende Kohlen? ver? breiten die Hilze weiter herum, als die Flamme, weil iw dieser die mehrste den unzerlegten Theilen folgt, und hin? auf bewegt wird, und über deren Spike fählt man die Hike allerdings in einem größern Abstande, als von der glühenden 125 Vts, 126 Vrs 150 Physische Untersuchungen sie es nicht thunz denn je wenigere ausdehnende Kraft die feurige Flüßigkeit besit, desto s- net eine feuchte Leinwand, in gleichem Abstande, nicht so bald bei der Flamme eines Holzhaufens, als bei 127 Vrs. einem Haufen glühender Kohlen, daher fängt auch die nemliche Leinwand, wenn man sie über dieser Slamme ausspannt, in einem weitern Abstande Feuer, als in welchem sie vorher nur trocken ward, | Von a) Dieser Erfolg zeigt sich im verfinsterten Zim- j mev schr deutlich. Zu ZUEB|. S 118- bz) S.den Abschnitt, von der Gestalt de y: Flamme, ; SETE A EZEEE DF Veri ZA falt, und| Ewff ste ' über das Feuer. 15 „a RER Rear Roe en Zhu Ro Ronden Rem feu feu itu Hure Au Rm 1 icher;-B 5. H:508 em." er wih eg Von der Art, wie die feurige Flüßig: die Dep, feit wirkt. Sfreis zu;; den Biden Ee(Ein berühmter Schriftsteller*) meint, das Feuer NG die Zb wirke auf die Körper, durch seine Geschwindig- A keit, seinen Umfang( volume) und seine Maaße, 0er dur) und jede dieser Arten bewirke, an den nemlichen | Stoffen, verschiedene Erfolge:„man verkalcht,* ve My seßt er hinzu,„durch das eine von diesen Mitteln; es Vite„was man durch das andere schmilzt3 man verflüche- ders nach„tiget durch das leßtere, was gegen das erstere feuer« 5 bei„fest zu seyn scheint, so, daß der nemliche Stoff sehr pe GÜ„unähnliche Ausschläge liefert.“ Da das Feuer in-| iwd, vim dessen nur durch die innere Bewegung einer beson- ehe wä dern Flüßigkeit bewirkt wird, so kann die Verschie- fande, niht denheit seiner Wirkungen nur von der Verschiedenheit ms, ihrer Geschwindigkeit hergeleitet werden, fangt a) Es ist wahr, daß die feurige Flüßigkeit allemal 0 fie Won in hinlänglicher Menge da seyn muß, um auf den 11 welten ganzen, ihrer Wirkung unterstellten Körper wirken je vorher zu können, aber nach diesem Maaße wird jeder Ue | berschuß überslüßig*); auch fließen Zinn, Bletz Yu Silber u. a, m. nicht schneller mitten in den Flam 4; R: men, an c) GS. Supplem. a PHifst. Nat. Volt. 0:28 der Au8g. in 12./ Gisa d) Ein unwidersprechlicher Beweis, daß die Menge dieser Flüßigkeit ihre Wirkung nicht verstärke, ist der, daß man sie noch in großen Wellen von Kör- pern weggehn sicht, welche nur zu einer schwachen Stuffe heiß sind; aber alsdenn.ist ihre Bewegung ausserordentlich langsam. 152 Physische Untersuchungen men, welche von einer großen Oberfläche von Wein- geist aufsteigen, als wenn diese Oberfläche nur den zehnten Theil so groß ist. Das Feuer wirkt also Sicht durch seinen Umfang(volume)* 35), Es wirkt eben so wenig durch seine Maße. Das einzige Beispiel, welches man vom Gegentkheile ane führt, ist trüglich; nicht das Feuer, sondern das Licht ist im Brennpunkte des Brennspiegels vereinigt D,82X% Wolte man indessen annehmen, daß das Feuer auf diese Weise wirken könnte, so würde seine Wirkung auf die Körper darauf eingeschränkt seyn, daß es sie anstieße und aus dem Wege triebe, wie ein jeder an- Derer beweglicher Körper thut, welc zu werden, wann ihre Wäuyme über 68 Grad steht. Nun berührt die Luft, --- ein dünneres Mittel, äls das Waser=- die Körper an wenigeren Punkten, und in diesem Falle muß die Geschwindigkeit der feurigen Kügelchen ihre Zahl erseßen*), Wir wollen uns mit diesen Folgerungen nicht bes 'gnügen; es giebt Beweise gerade zu Nur durch eine Verstärkung der Bewegung unserer Flüßigkeit, K 5 durch e) Die Flamme des, mit Hülfe einer gehörigen Stuffe der Hiße, in freiex Luft angezündeten Schwe» Fels, ist so dünne, daß sie bei hellem Lichte unter der Gestalt eines schwachen weißen Dampfes, und im Finstern, unter der Gestalt eines schwachen Indig» blauen Lichtes erscheint. f) Die, zur Verdickung des Eiweißes, in vey« schiedenen gleich heißen Flüßigkeiten, erforderliche Zeit, würde ein ziemlich gutes Mittel seyn, die Mets ge der feurigen Flüßigkeit kenuen zu lernen, welche diese Flüßigkeiten enthalten, denn nur diese Flüßigs keit dringt durch die Schaale des hineingedruckten Eies* 22).; 133) Wie ist aber durch die Schaake der Augenblick der Gerinnung wahrzunehmen? und wie manche Umstände fons nen nicht ohnedem hier trügen! WW. 154 Physische Untersuchungen durch die Schwingungen der Luft, verstärken die Bla« sebälge, Wirbelwinde, Zugmaschinen,(Ventilators) Zugröhren, die Hiße der Flammen, Je stärker diese Schwingungen sind, desto verzehrender wird das Feuer, woraus man schließen kann, daß seine Wirk- samfeit, Heftigkeit und brennende Hiße, in der Ge- schwindigkeit der feurigen Kügelchen bestehen. - Erhält das Feuer, unter sonst gleichen Umstän- den, in eitiem großen Brennpunkte mehrere Wirk« samfeit, als in einem kleinen, so geschicht dies darum, weil die Bewegung dieser Kügelchen daselbst, durch die mehr vervielfältigten Stöße stärker entwickelt wird 782); da also ihre ausdehnende Kraft be« trächtlicher und die Gegenwirkung der Luft kräftiger ist, so muß die innere Bewegung auch stärker seyn. Vergleicht man die Kraft, welche das Feuer 'durch die Wirkung der Luft erhält, mit der, welche es durch die Wirkung des Lichts erhält, so überführt man sich, daß solche nur mit der Geschwindigkeit der Bewegung der feurigen Flüßigkeit in einem gewissen Verhältniße stehe. is Man hat das Verhältniß der Strahlen, welche auf die hohle Oberfläche eines Brennspiegels fallen, zu: denen, welche im Brennpunkte vereiniget sind, zu bestimmen gesucht, Ob man es aber gleich nicht ge- nau bestimmen kann, so scheint vas Sonnenfeuer doch nicht,'(wie man sagt) nach Werhältniß seiner Maße zuzunehmen, nur auf der Spiße des Lichtke- 'gels ist es verzehrend, und an jeder andern Stelle desselben schwach***), Die Stärke der durch die : Sonnene- 189) Weil nemlich alle, durch eine größere Fläche ge- brochene Lichtstrahlen hier zusammengestoßen. Vergl. „Anm, 146. w. 199) Doch immer stärker, je näher man dem Drenn- punkte fomuit, W. Sent herz mau ne ses find 20 went fein (m| größe daher wird, Wiel hy 40] wu au pid, werd an | UW Bltu Iniitus) etw er Wi bas | fein( Vit: , In der Oh Oi, 1 Umstate ew Wirf« ( Darum), st, durch ntwidelt 10 fröftiger sy), 4 Feuer ', Wix üerfühd vfält der m geist! m, wild! els Jolle), fwd, HU niht ge eufeue ß sunt ß(htte u Ett durch die Sonn EG Vegu n Dy über das Feuer. 155 Sonnenstrahlen bewirkten Hike, hängt also nicht von der Zahl derselben ab***), sondern von ihrer Verei- nigung, welche innig genung seyn muß, um die feu rice Flüßigkeit nicht durc Dunstkreises bald, durch ihre ausdehnende Krast, und kreibt also die Luft, welche ihren Brenns punkt umgiebt, zum Theil aus dem Wege€), was also in dem Bezirk, welchen sie durchläuft, zurück- bleibt, hat daher nicht mehr die vorige Dichtigkeit. % a FE IEE I ISIN ZS IMS II FI FIT FIFI FT FIS Bon der Augsdehnung der fesien Körper und Flüßigkeiten, (S lange diese Flüßigkeit nur in einer schwachen inneren Bewegung sieht, durchdringt sie die Körper auf eine gelinde Art, bewegt sich in ihrem Gefüge nach allen Richtungen, und verursacht eine geringe Entfernung ihrer Bestandtheile, von einan- der; die Berührungspunfkte werden also minder zahls reich, die Fügungen minder genau, der Zusammen- hang schwächer, und dieses alles nimmt desto mehr ab, je lo>erer das Gefüge von Natur ist, welches diese Theile bilden, und je beweglicher und leichter sie sind. Daher wird durch die nemliche Stuffe der Hiße, das Zinn stärker, als das Silber, das Silber - stärker, als der Stahl, und eben daher das Quecksil- - ber weniger, als das Wasser, und das Wasser nicht so stark, als der Aether ausgedehnt, Von g) S. den Abschnitt, von dem Wirkungs- Freise der feurigen Flüßigkeit, 153 Physische Untersuchungen 36-22 Reen Ref N Ren Ne Ren re ffe Ifen Bon der Schmetzung, Then die Bewegung der feurigen Flüßigkeit aber stärker wird, so treibt sie die ganzen Theile der festen Körper nicht mehr ein wenig augeinander, sondern sie trennt dieselben völlig 3 dies ist das, was bei der Shmelzung vorgeht. „Um einen Stoff zum Fliessen zu bringen, muß die Kraft des Feuers die Kraft der Anhängung über- gehen); ein Körper ist daher desto schwerflüßiger; je stärker seine ganzen Theile an einander hängenz j H| MG h) Man muß die Anhängung(adherence) nicht der Anziehung allein zuschreiben. Unsireitig wider- „sekt sich der. Grundstoff, welcher die Körper dazu - bringt, daß sie sich vereinigen, auch hernach ihrer „Trennung, aber ey ist es nicht allein,- welcher sich derselben widerseßt, sondern die Luft trägt zur Be- wirkung dieses Erfolges auch das ihrige bei, so lan- ge sie einen Körper. nicht von allen Seiten um- „Hlbt 22): Man bringt Wasser im luftleeren Raume durch den Dampf eines nicht siedenden Wassers, zum Sie- den; eine Stusse der Hitze, welche zu scPwach ist, es zum Sieden zu bringen, wenn es den ganzen Druc des Duustkreises erleidet, ist also hinlänglich es zum Sie- ' dein 194") Was der Druck der Luft vermag, sieht man bet dem befannten Versuche der Querickschen Halbkugeln. Al? lein hier wird solcher doch nicht anwendbar seyn, wie auch bei der Anzeige dieses Werks erinnert worden ist, daß diese Anmerkung gegen die ersten Grundsäke der Naturlehre vero versioße.(Gött. Anz. a, a. O. S. 186,) 40 I 195 (in fü funnt (Unte sien€ Baro! nicht, auch| Ersol hange vfind!/ 1 96) bah 1 OE | über das Feuer.- 159 142.1 208 auch wird ein stärkeres Feuer erfordert, das Cisen, ' als das Kupfer, das Kupfer, als das Gold, das ' Gold, als das Zinn/ u, f- w,. zum Fluße zubringen. - Bon Ufigfeit 4- den zu bringen, wenn diesexr Druck vermindert jen Gelb wird 2725 F&E Weinand> Dieser leßtern Ursache hat man auch folgende das, wa Erscheinung zuzuschreiben, welche schr unangebracht von der Anziebung hergeleitet worden. ist. Ein glat- gen, m tes Blech, welches auf einer ebenen Flache ruhet, ung Übers wird bald, vermittelst eines gleichen Gegengewichtes,' rfüpigen, abgelöset; hat man es aber verschiedene mal nach ein- hängen; ander abgleiten lassen, so wird ein schwereyes Gegenge- auch wicht dazu erfordert, und ein immer größeres, je län- ned) niht ger es abgeglitten ist. Woher kömmt diese starkere 4 AN Anhängung? denn ein Körper schweret immer mit ABN: IEE DEINE. 408 Vi seinem ganzen Gewichte auf die Flache, welche ihn " trägt. Sie kömmt daher, daß die, durch das Rei- era iht:; ESSIGE: welcher(4) ben in Bewegung geseßte feurige Flüßigkeit, die da- fey zwischen befindliche Luft zum Theil wegtreibt, und An 4 hinfolglich den Druc ver äussern Luft verstärkt**). 4 4 Je mehr Luft weggejaget wird, desto mehr nimmt' Zelten MM! in; Dis 195) Daß das Wasser bei einem stärkern Drucke der Luft m duch eine stärkere Stusfe der Hie annimmt, ehe es zum Sieden zum Git kömmt, hat seine Richtigkeit, daher auch Hr. de Luc wit, 8(Untersuch. üb. d. Atmosph.) zur Bestimmung eines se wd sten Siedpunkts, an Wärmemassen, die Beobachtung des Ju| Barometers nothwendig erachtet, aber hier beweiset das j zumGis nicht, was es soll, da solche Luft wie auf das Wasser drückt,“ di auch in die Zwischenräume desselben dringt, und also der 3 Erfolg der Wirkung des äussern Drucks zum Zusammen- ge wan M hange durch die Gegenwirkung der in den Zwischenräumen ugeln, A befindlichen aufgehoben wird. Ww.|- Men 196) Das wiederholte Reiben macht die Flächen glätter, iw„' daher niehrere Berührungspunkte zusammengebracht, hin 7| folglich die Anhängung verstärkt wird. w. EG 160 Physische Untersuchungen SE REES EE HE b4EE SIE PI bd E92 44 20 9244.26 95.6.0060 Von der Berflüchtigung. D-s Spießglas, der Zink, Wißmuth, Nicel, Schwefel, das Wachs, der Kampfer, u. a. m. * verlieh« die Anhängung zu; sie ist äusserst stark, wenn alle Luft weggetrieben ist. So werden, wenn man eine Glaelinse in einer Schaale glättet und die Zinnasche anfängt trocken zu werden, diese Stücke äusserst heiß, und sobald die Hiße alle dazwischen befindliche Luft ausgetrieben hat, hängen sie so fest an einander, daß man sis nicht von einander bringen kann, ohne sie zu zerbrechen*? 7"). 197) So hängt auch beim Farbenreiben der Läufer fest 'aän eine Glasplatte, wenn die Farbe ziemlich fein gerieben ist, und man in einem engen Kreise bei ziemlichen Drucke herumreibt. Aber bei Boyle's anhängenden Flächen durch weniges zwischen gebrachtes Oel, erfolgt eine äusserst starfe Anhängung ohne Wärme. Die Flüßigfeit wirkt sie hier, indem sie beiden Flächen anhänget. Wenn solc -- 2 STAAT EFER aint ent LR VOLIERE DE SÄAPST ZEE GERIET D DE A ALA ADH NRI TE IIRAETW NO"= ME >“5 pw Ui, hit s Ehn If inst Ww ga bar feur futj M Met (unf! Diss Gilt | f= iN Gamen omm LI eee<<<<< a EEN "€.; PG Ee. “ über das Feuer. 165 en keit folgt genau der Ordnung ihrer eigenthümlichen 0 if? Schwere: MN„m ME- Durch den Beitritt der leßtern werden die erstern (Gefen fac in freier Lust, vermittelst einer gemäßigten Hiße vers flüchtiget. Der Zink steigt bei einem schwachen Feuer (Sieper fet ganz und gar aufz. nun hat er seine Flüchtigkeit öffen» a mh bar dem Brennbaren zu danken, weil sein Kalch so daha feuerbeständig ist, wie er ihm auch seine Schmelzbar- Debindurg feit zu danken hat, weil sein Kalh so schwerflüßig ist. Mit Hülfe des entzündlichen Grundstoffs, steigen die Metalikalche ebenfalls zu Blumen auf*). So ver- » wilde die dunsien auch die verstärkten Säuren mit Hülfe des lden über Wassers, durch dessen Beihülse auch verschiedene » und diefe Sälze sich auftreiben lassen**?),/ Aby Aber das Wasser und das Brennbare haben ihre ILI Flüchtigkeit selbst der Luft zu danken, denn ohne den wähet Do: Beitritt derselben sind sie äusserst feuerbeständig***), gem Sigi- die Luft ist, also unter allen Körpern der, auf welchen n vn Dash'die feurige Flüßigkeit zum mehrsten vermag, dessen ' Vveren ihm den schwächsten Widerstand leistet, fame, Wl mit einem Worte, der, welchen sie bei ihrer inneren yen, füm- Bewegung zum leichtesten mit sich fortreißt. 6; NEIGE- Die Körper erfordern, um verflüchtiget zu wers jfung 0% den, nicht alle eine gleiche Menge Luft; aber ein je- ober geritle 56 Ls 3 der ; v Ea 4; zi. Nn- 1) Durch die Verkalchung leiden die Metalle ei, vse„nicht leicht einen andern Verlust, als aus ihrem ente fn zib zündlichen Grundstoffe, weil man sie mit Hülfe eines iv, ei| blossen Zusatzes von diesem Grundstoffe wieder metal veRblh lisch herstellt. E28 X„es fit 03) z.B. Das sonst fixe Sedativsalz. Ww. k- 204) Man muß bei der Verflüchtigung die Wirkung des ope vt NG|E allein, und in Verbindung mit der Wirkung der al 6 Dost, Luft, unterscheiden 3 der Erfolg der lektern hört im luftlevo' €“ 4 4 xen Raume auf, nicht der Erfolg der erstern. W- == SCH: Gen DRG, rome>Zwenimae mmT 9 IPR ür nenen amet nin Tepe Ronen gent ZU Nl 166 Physische Untersuchungen R 1] der erfordert von derselben desto weniger, je mehr er. ul; 184177 schon selbst enthält: auch steigt der Zink in verschloss hennt senen Gefäßen auf, und die Salpetersäure wird im fit luftleeren Raume zu Dämpfen.- Mitt Die Verflüchtigung dex Körper erfolgt also desto; D schn Ner, je stärfer Die Hike und beträchtlicher die pa Federkraft ver Luft ist 22 5). u GIE LIATERCITTES LLT Gk b2LITDE ERG LIGTEN j ;. Se pi Bon der Verdünstung. :- hal je IVi- haben gesehn, wie die festen Körper verflie- 7 gen, nun wollen wir auch sehen, wie Die flüs«| sigen verdunsten*). y Immer ist es die in Beiveiig Ee Miike Ä j Ftüßigfeit welche diese 20404 durchdringt, sie Jer; ger zusammengeschmolzene nicht überge y, w. viest: g! N 17 | 0) Man meint ziemlich Eaenen 2.Daß die Luft.% M6 1 die Dämpfe nur vermöge der Gesese der. Hydrostatik u EE 7 auftreibe und sie schwebend erhalte, wenn sie im s d y' Gleichgewichte stehen. Diese Meinung ist unge- 6 15 M8 gründet, weil die Luft viel leichter, als das Wasser ist; in 0.10- Wenn nun die eigenthümliche Schwere des Wassers y M- Sich zu der Schwere der Luft(so dicht, wie selbige un- 158 ten im Dunstkreise ist) beinahe, wie 8509 zu x, ver- 7 hält, so werden mehrere Wassertheilchen, wie klein 4 NN j); fie auch seyn mögen, doch immer schwerer seyn, als M" gew 4 der Umfang(volume) von Luft, welchem sie entspre- doch UE chen/ Bot (48) 205). Ein zu,„starfer Dru einer eingeschlossenen Luft e 85„behindert die Verflüchtigung auch. So wollte dem Herr niht BE„Fonrona Wasser mit einer Phiole in eine andere mit selbiz wien, '" ;- Über das Feuer 167 NGE ai 0- frennt,' verfeinert und ihre Theilchen von einander Än trennt; aber bei der Verdunstung wirft diese Flüßige feit nicht allein, sondern bedarf noh eines wirkenden Mittels; dieses ist die Luft, denn, wenn die Flüßigkei- (7)(hh ten von der zust gereiniget sind, so verdunsten sie nicht wadtlider über dem Teuer in einem ebenfalls von aller Luft ge- - reinigten und hermetisch versiegelten Gefäße vY, Die, 3% 2 4 auf Cre UeRy chen 295). Ueberdem erklärt dieses Lehrgebäude nicht; wie die Dünste entstehen. - p) Nachdem man verstärkte Vitriolsaure in eine halb mit Kochsalz angefüllte Phiole gegossen hat, ss sicht man, so bald man mit der Hand nahe kömmt, ; 10.0071 11) EEE EGER: I; M 20 8 1. leichte Dämpfe auf der Oberflache der Fluüßigkeit auf- N steigen; hat man aber die Luft aus der Phiole ge- 3.0 pumpet, so hört die Verdunstung beinahe ganz 1nd weht fu gar auf. MUR Kehrt man einen mit Wasser, welches von Luft- - 0„gereinigt ist, angefüllten, fehr enghalsigen Kolben » M ve uf um, leert ihn halb aus und verschließt ihn sorgfältig, ver Ope x-1“-fo wird das Wasser überm Feuer nicht mehr ver?| went de iM dunsten. yy if ugs Stellt man ein, von Luft gereinigtes Barometer Dosi if; in eine starke Hiße; so siedet das Quecksilber, ohne e3 Bass zu verdünsten. (ebi ww(845-Loßt I 7080:.. 4 mm 206) In den Dünsten ist aber das Wasser durc< die n, fla Verbindung mit dem Feuerwesen ausgedehnt und leichter er sem, geworden. Auch kann bei einer nicht viel größern Schwere je ut doch einige Verbindung Statt finden, besonders wenn die am Bowegung zu Hülfe kümint. Auch schweben die sichtbaren ; 1] Hünste der Wolken über Luft von einer gewissen Dichtigfeit. Ausst ust Aber freilich wird zur Verwandlung des Wassers in Dünste sie dm Het rnehr erfordert, und solche theils durc anhängendes Feuer? |„mit(bis wesen, theils durc<- die Auflosungskrast der Lust be» NE wirt. Ww.; 093,72) s Wp! 168. Physische Untersuchungen auf ihre Oberfläche wirkende Luft nimmt also die Theilchen, welche die Maße verlassen haben, in ihre Zwischenräume auf, reißt sie bei ihrer Bewegung mit sich fort, und erhält sie schwebend 7). Hier ist der Ort, wo wir von einer Erscheinung reden müssen, welche lange für ein Wunderwerk aus- geschrien worden ist. Das Wasser verdunstet nem- lich über einem schwachen Feuer, uud bleibt mitten in einer Eße beständig 2**), Wie sonderbar u au 47 Läßt man in einem halb mit Aether, welcher mit . Vitriolsäure gesättigt ist, angefülltem Glase, Luft- 1444 blasen, durch das daran gränzende Quecksilber aufstei- |"4| gen, so sicht man beim Eintritte jeder Blase leichte 1,4 Dampfe aufsteigen; sie werden also von der Luft in NE die Höhe geführt.; | q) Senkt man eine brennende Kerze in den kleinen Dunstkreis von Dämpfen hinunter, welche von gäh- xenden Flüßigkeiten aufsteigen, so verlösc. <== RER DEE ne=>€ Za 1000 178 Physische Untersuchungen entzündende Theile da sind 2), um den Widerstand, welcher sich ihrer Plaßung widerseßt, zu überwinden, dahingegen alle Theile. des Knallpulvers, indem sie gemaälig zu einer gleichen Stuffe der Hiße gelangen, auf einmal Feuer fangen. 2aßt uns hier die Ursache der treibenden Kraft, der verpuffenden Stoffe, von der Ursache des Geräus- sches unterscheiden, welches sie machen.; Von den Naturkündigern haben nur einige die erschrecklichen Wirkungen des Schießpulvers der plößlichen Ausdehnung der Lust, andere der plößli« - filberniederschlage, welche ebenfalls die Eigenschaft besißen, zu knallen, wenn sie mit einer kleinen Menge Schwefelblumen vermischt werden; ob sie gleich viel schwächer knallen, so ist der Grundstoff dazu doch "der nemliche. - H) Dies ist ein neuer Beweis, daß der Grunde fioff der cb nichts anders, als die augenblick- ' liche feder€ ihne" der in! gold en muß D wird 1! Eis! dens 0 brennt! Eau dt weiche d bes gle sarfmF soma) fels(a nichta ver ni wirkt, auf eint (hel Rig 326) zweiten Shicß per zer 227 Ist er fung ni - - lihder| ye und | il B-; . über das Fete. 167 u)40 ASS EEG EN EGT GEIT 190 Physische Untersuchungen fet ist, sich einander nähern; auch erhißen alle diese scheinbaren Abbrennungen den Dunstkreis nicht 21307! 046 Was das Rollen des Donners betrift, so hängt solches nicht von der, in der Wolke verdichteten, elek- trischen Flüßigkeit ab, denn es folgt nicht immer auf den Bliß; überdem hat es nichts von dem Geräu- sche an sich, welches die Leydensche Flasche macht, wenn sie entladen wird; es muß also von der Pla-. Sung eines zum fnallenden Blißen geschickten Stoffes bHerrühren 228).| Bon den organisirten Körpern, welche auf der Oberfläche der Erdkugel zerstört werden, steigen im- merwährend Ausflüsse von Brennbarem, flüchtigen Zaugensalze, mineralischen Säuren, in die Luft auf. Diese Ausflüsse verbinden sich mit einander und ver- pufsfen, wenn sie durch die aus der Wolke fortgehen de elektrische Flüßigkeit entzündet werden. So steigt aus dem Grunde der Steinkohlen- Bergsalz- Erz« und andern Gruben zuweilen eine Art von Dampf, unter der Gestalt einer Spinnewebe auf, welcher, wenn 229) Sie kühlen ihn vielmehr ab, zum Beweise, daß ein Theil zerlegt ist. ww.: 230) Freilich könne durch den Blik auch angehäufte ents zündliche Luft oder Dünste entzündet, und hiedurch die Leuch? tung und Plaßung vermehrt werden. Sonst ist jedoch die Uebereinstimmung desselben mit dem elektrischen Funken hin? länglich erwiesen. Das Rollen des Donners entsteht zum Theil durch den Wiederhall, aber auyc< dadurch, daß ein Blitz beim Durchgange durc< unterbrochene Leiter, aus mehreren zusammengesekßt ist, deren Knall nach ihrer ver? schiedenen Entfernung, in ungleichen Zeiträumen gehört wird, und durch welchen die abwechselnde Verstärfung des Donners erklärbar wird. S, Wahre Beschaffenheit des Donners. Line ganz neue EnrdeXung durch einen Liebhaber der T7aturkunde. Wien 1779, 88 WW. gmer einen, d bewirtt, Röhre fen ent pufjung beste 1 wird, "hs Y F F Y hesten; fönnen ihm ni D folgen! wächs/ tiger iv auf, d durchsid eine he ein sia zurüc, Da anfang!| entzündel siem besß Kntlihen "yy wh hn je ve Duis Whit, 8 hin verdien nigt iner af von dem Ceti ! Jeshe matt (0 von der Ih Wöidten Eis welde auf ve 1,[felgen UM M, füchtigen 1 vie Aust auf, Ande Wd VMs Ube fortge den, Go ty Grrgseh- Cp set von Dam) » auf, wit, wen » Beweise, aß naehhuste(ns uh veut | sjdeh de en Funfen hit 8 entsteht zum dur, daß(1 we eiter, nac hur 0 träumen gis Berfürtun haft dis q ur a | s: W,. über das Feuer. I91 wenn er durch die Lampen der Arbeiter entzündetwird, einen, einem heftigen Donnerschlage, ähnlichen Knall bewirkt. Ueberdem bewirkt jeder, in einer eisernen Röhre eingeschlossene und durch den elektrischen Fune fen entzündete, entzündliche Dunst eine starke Wero puffung und diese ahmt das Nollen des Donners aufs beste nam, wenn fie durch Widerhälle widerholt wird.. Bon der Nahrung des Feuers. / IJ): Körper sind nicht alle gleich geschickt, die Wirkung der feurigen Flüßigkeiten auf sich zu heften; sind sie nicht mit Brennbarem versehen, so fönnen sie zwar vom Feuer durchdrungen werden, aber ihm nicht zur Nahrung dienen, Diese Wahrheit festzuseßen, wollen wir uns mit folgenden Thatsachen begnügen. Zündet man Ges- wächsstoffe an, so steigt zuerst ein leichter, durc über das Feuer. 201 Der, aufs beste entwässerte Weingeist 245) 7), giebt eine sehr reine Flamme, und hinterläßt kein Zurückbleibfel, ja nicht einmal einen Flecken auf ei- N 5 nem nabe auf seinen verglaslichen und erdigen Grundstoff zurückgebracht ist? Dies läßt sich nicht begrei» fen ZIER Die vollkommen verkalchten Metalle sollen, wie man sagt, nur darum leichter in Sauren auflss- lich seyn, weil ihre Kalche des Brennbaren beraubt sind 2*5). Indessen enthalten sie doch alle viele feu- rige Flüßigkeit, und sind beinahe zu dem verglaslichen erdigen Grundstoffe zurückgebracht. - A) Zum Beweise, daß dieser Geist die wahre Nahrung des Feuers ist, dient, daß er völlig ver? zehrt wird, jedes Gewachs ihn mit Hülfe der Gah- rung liefert 2*7), er gleichartig beschaffen ist, aus welchem Körper man ihn auch erhält, und die wesentli- 3 chen Oele seiner Beschaffenheit desto näher kommen, je besser sie gereinigt sind. 244) Wenn reines Feuerwesen in einer gewissen Verbin- dung Brennbares giebt, in solcher in der Kohle steckt und an die Metallkalche geht, so bleibt diese Wiederherstellung nicht unbegreiflich. W. 245) Dies gilt von einigen. Andere Metalle werden von einigen Säuren leichter in gediegener Gestalt aufgelb- set, die Aufissung der Kalche durch entzündlichen Zusatz z. B. Zucker, befördert. Man muß brennbares Feuerwesen, und wenn beide zusammen sind, ihr Verhältniß unter sich, wie inallen drei Fällen des Verhältnisses zu den übrigen Bestand» theilen, auch die Beschaffenheit der leßtern unterscheiden, sonst bleibt man in steter Verwirrung. AW; 246): Vergl. Anm. 231. 232.0. 6, W. 247) Bigher ist dieses bei vielen noch nicht zu erreichen, von weichen zwar manche andere Zeichen der ersten Stuffe der Gahrung zeigen, aber: die Darstellung des Weingeistes noch nicht verstattet haben, Ww. + ri nern NIEDRI 202 Physische Untersuchungen nem bestens geglätteten Körper; aber er stößt einen je au besondern Geruch aus und leichte unschmachafte hinau Dämpfe werden von demselben entbunden"), welche- verm die Wände der Klocke, unter welcher er abbrennt, gesch ein wenig feuchte machenz er ist also niht wieman| ger behauptet, im Elementarfeuer verändert, und an»| din statt zerstört zu seyn, nur in Dämpfe aufgelöset wor-| häu Dei 22,294 Ve Die Schlußfolge, welche ich hieraus ziehe, ist die,| daß der entzündliche Grundstoff während dem Abbren-|: M nen der verbrennlichen Körper von seinem Grundtheile| iese getrennt wird und ganz und gar verfliegt, Nachdem| 0 er also einige Zeit mitten in der Luft herumgeschwebt 500 hat, vereinigt er sich mit den Ausflüssen des Dunst-|. mm kreises und trägt darnach, indem er der Erde wieder| Dew gegeben wird, von neuem zur Erzeugung der Körper| Luf das Seinige bei.| sig Was die feurige Flüßigkeit-betrift, mit welchem|. die entzündlichen Stoffe in so großer Menge versehen| sch sind, so bewegt sich solche, nachdem sie während ihres| Eo Abbrennens vom Brennbaren geschieden, und durch hi ihre Dut r) Der aufs beste entwässerte Weingeist ist es| nie ganz; das Wasser welches ey bei sich zurückhält, ist mit dem entzündlichen Grundstoffe so innig verei- 250 niget, daß es unmöglich ist, es durch irgend ein be- sch fb kanntes und nimmt eine senk« rechte Richtung an, als wenn sie an der Luft eine feste Grundfläche vorfände. Da sie also nicht so leicht hin«- untertreiben kann, so treibt sie hinauf, und daher nimmt die Flamme allezeit die Gestalt eines ausge- längten Kegels an. Wiederholung, AP hat gesehn, wie die Hiße, das Feuer, die 4 Flamme, die Verdünnung der Luft, die Aus- dehnung der festen Körper, das Sieden und die Ver- dunstung der flüßigen Stoffe, das Brausen der Flüse- sigfeiten, die Gährung der gemischten Stoffe, die Schmelzung, Verflüchtigung und Verfalchung der Metalle, die Verbrennung der verbrennlichen Kör- per, die Verpuffung der knallenden Stoffe, das Glü- hen der Körper, ihre Erkaltung, die Gestalt und Farbe der Flammensiröhme, eben so viele Erfolge der inneren Bewegung einer besondern Flüßigfeit sind, welche nach ihren VWerhältnißen gegen einige andere Flüßiglkeiten des Weltgebäudes betrachtet worden ist, Nachdem dieser Grundskoff auf eine Art festge seßt ist, welche keinen Streit mehr leidet, so ist alles sorgfältig mit physischen Kenntnissen verglichen, und und die Erklärung der Erscheinungen nur aus den Gese- y) Diese Erscheinung nimmt man oft wahr, - wenn die verbrennlichen Körper vom Feuer nur von unten angegriffen werden. SEN BAS GE ZEUS Fein Ni ), bolß "fin (ve ef dt hin ) daher (She: die (08 Vit Jüf te, Ww ng da ( Rt 8 lll alt und Ersolzt üigfelt einige achtet Festo salle hen, un) aus det 0% ft 9[1] „Über das Feuer. 239 Geseßen der vernunftmäßigen Mechanik hergeleitet. Vergleicht man diese 2ehre also mit der Schre vom vorgeblichen uranfänglichen( Elementar») Feuer, - so wird man finden, daß sie alle Erscheinungen ere flärf, von welchen jene den Grund nicht angeben fann 275). SRGFC RIECK PAG IEE H SEG IEE HOE SEC SEU IEC - Wesentliche Bemerkungen über meine Weise, in dem verfinsterten Ziminer zu beobachten. IPenn ein verfinstertes Zimmer zu Versuchen ver- schiedener Gattungen brauchbar seyn soll, so muß es an einem Orte eingerichtet werden, woselbst die Aussicht durch. nichts eingeschränkt wird. Man läßt darin ein Fenster nach Morgen, eins nach Mits« tag und eins nach Abend machen, Seine Größe muß 30 Fuß in der Länge und 15 in der Breite bea fragen. 276) Und die Anmerkungen werden darthun, daß diese feurige Flüßigkeit zusammengesekt ist, und ihre Wirksam- keit von einem einfacheren Stoffe abhängt, welcher die erste Ursache der Wärme, des Lichtes und mehrerer Erfolge ist, und also mit Recht den Namen des Feuerwesens verdient, und daß die Versuche des Herrn(Morat und die Folgerun? gen, welche sich aus denselben mit Grunde ziehen lassen, mit der geprüften Lehre vom Feuerwesen gar wohl zusam- men passen, andere aber durch auszemächtre Erfahrungen vieler Berichtigung bedürfen, und die wichtigsten neuen Entde>ungen über diese Gegenstände dem Herrn Vforgat. entweder nicht bekannt gewesen, odor, weil sie in sein Lehrge? bäude nicht paßten, mit Fleit unberährt gelassen sind. W., 240 Physische Untersuchungen tragen. Bei einer solchen Einrichtung würde es mit * dem Vortheile, daß man in denselben zu allen Tages- zeiten beobachten könnte, auch den vereinigen, daß man zu gleicher Zeit vergleichende Beobachtungen ane stellen könnte. Ist es nur zu den Versuchen über das Feuer bes Nimmt, so ist eine Länge von 15 Fußen, gegen eine Breite von 1 2 Fuß, hinlänglich, aber es muß gegen Südosten liegen und ein Fenster gegen Mittag haben, Fast bei allen diesen Versuchen. muß das Licht nur durch die Röhre des Sonnen- Vergrößerungswerkzeu- ges in dasselbe hineinfallen, und das Sonnenvergröse serungswerkzeug muß mit einem Worderglase von einem siebenzolligen Brennpunkte versehen seyn. Die Fläche, auf welche das Bild geworfen wer- den soll, muß eine fünf Fuß im Viere> haltende Pappe oder Kartenpapier seyn, welche über einen Rahm gespannt und an zwo Stangen aufgehangen wird, welche auf einem auf Rollen laufenden Fußge- stelle befestiget sind. Nothwendig ist es, daß man vie Pappe, vermöge eines über eine Rolle laufenden Seils, nach Belieben in die Höhe ziehe und hinunter» lässen könne, und es ist von Wichtichkeit, daß solche mit Carmeliterweis(blanc des carmes) ohne Lein zugerichtet, aber so mit Bimsstein abgerieben sey, daß sie eine mattweiße ebene Oberfläche zeigt. Da die Lichtstrahlen sich beständig nach dem Um- fange jedes Körpers hinbiegen, durch dessen Anzie- hungsfreis sie gehen, so darf man sich nicht sc