—— ve 8 Univ.-ibl. Siessen [ — —õ— ———.,— ——— 5 — — - 4222088 RFI ERGEE 1 SIELRE= .- EE RR EI (1 4 A 0. öffentliche Credi“ dargestellt in der Geschichte und in den Folgen der Finanzoperationen der großen europäischen Staaten seit Herstellung des allge- meinen Land- und Seefriedens, ihrer Maßregeln zur Begründung oder Befestigung öffentlicher Creditansialten, und der Begebenheiten in der Handelswelt, deren Wirkung damit zusammen getroffen z von Friedri< Nebenius Großherzoglich-Badischem geheimen Referendär, I FOR PASTERDNN! EN [3 KONTGHICHEN DN DU re“47.| vu a4f SIE 4 PCT AXNDRAUES SIE VWORGLIN „Ark Mit Großherzoglich- Badischer Ober- Censur 7Erkäaubniß. Carlsruhßhe und Baden, im Verlag der D., NR. Marx*'s in den innern Zusammenhang und die Natur der Dinge zu werfen, und läßt uns die Geseke jener Bewegungen eher entde>en, Man wird nun niht leicht eine Periode in der Geschichte des Handels und der Finanzen der Staaten finden, weninkengän Srereubeittähn dm bg ERR: 22.5.08 mmmh nenne vwenmagtenäftpeen vem benden+5:= egen net erer NG unn gtm eee |] 1 1" wo so viele verschiedenartige, und nacb Größe und Scntellig- keit der Wirkung so bedeutende und in die Augen fallende Ursa liches Mittel die wich- tige Materie des öffentlichen Credits und die davon unzer- trennlihen Materien des Kapitals und des Geldes practisch zu erläutern. Als im Jahre 1816 und 1817 drey große europäische Reiche jene Maßregeln, welche ihre Geldsysteme zum Gegen- stande hatten, theils ankündigten, theils in Vollzug zu seben begannen, einem andern Reiche große Anstrengungen zur Erfüllung seiner eingegangenen Verbindlichkeiten bevorstanden, und die Entwielung der Folgen, welche sich an den Ueber- ke är enn Anerken mme== venir Är Gote bär ni erin Vx gang vom Kriege zum Frieden zu knüpfen pflegen, no< dazu in der nächsten Zeit zu erwarten war/ so ließ sich ohne gro“ ßen Scharfsinn voraussehen, daß eine, die gewohnten Ber» hältnisse heftig erschütternde, Crisis nict, auf die wir bey jedem Schritte zurüfkommen mußten, um so viel es ohne große Abschweifung geschehen konnte, den Causalzusammen: hang der erzählten Begebenheiten anshaulielung dieser Sätze, Der geschihtlihen Darstellung des ersten Buches, welche mit einer kurzen Scizze des Zustandes verschiedener Länder am Schlusse des Krieges beginnt, soll die z weyte Abtheilung des zweyten Buches entsprechen, mit dem Unterschiede, daß dort die Thatsachen, wie sie si< in den verschiedenen Ländern ergaben, nach Zeitperioden erzählt, und hier die Operationen der verschiedenen Regierungen und die Erscheinungen, welche diese begleitet haben, nac) der Abthei- lung der Staaten, wo sie fich zutrugen, beurtheilt werden. Die zweyte Abtheilung enthält eigentlich die Anwendung der, in der vorhergehenden Abtheilung erörterten, allgemeinen Sätße, auf die im ersten Buche erzählten Thatsachen, und auf den gegenwärtigen Zustand der einzelnen Länder. So wie das historische Buch mit einer kurzen Darstel: Jung der Hauptresultate der großen Bewegungen auf dem Geld- und Kapitalmarkte schließt, so enthält auch das lekßte NETT Kapitel des zweyten Buches Betrachtungen über den gegen- wärtigen Zustand und dessen Ursachen, Die Notizen verschiedenen Inhalt8, worauf manche Behauptungen iim Texte der Schrift beruhen, sind größten Theils in die vier Beylagen verwiesen. Wiederholungen waren unvermeidlih, wenn wir nicht häufig der Kürze die Klarheit opfern, oder den Leser durch stete RüFweisungen ermüden wollten, Die Thatsachen haben wir mit aller Sorgfalt zu erfor- schen gesucht. Es kam uns dabey zu Statten, daß 1oir shon im Jahre 1816 auf den Gang der Dinge aufmerksam gemacht, feine Gelegenheit versäumten, Materialien, die auf den Gegensiand dieser Schrift Bezug haben, zu sammeln, und im AugenbliF, da die Begebenheiten nor neu waren, wo es nöthig schien, nähere Erkundigungen einzuziehen. Einzelne Jrrthümer mögen sich bey der Menge der Materialien, deren wir bedurften, eingeschlichen haben, doch schwerlich solch?, welße einen wesentlichen Cinfluß auf die gezogenen Resultate gehabt. In Ansehung der häufig vorkommenden Vergleichungen und Behauptungen, die auf statisischen Notizen über Natio- "Meinard D hr'Z ph (we| fur en| W 13 IX naleinkommen, über den Betrag des Hande!3, die Summen des umlaufenden Geldes u, dergl. beruhen, haben wir im Aligemeinen zu bemerken, daß wir die Unzuverlässigkeit solcher Berechnungen, die nach der Natur des Gegenstandes auch bey der größten Sorgfalt keine große Genauigkeit zulassen, nimt mißfennen, aber es wohl für möglich halten, daß man fi) der Wahrheit auf eine solche Entfernung zu näh2en ver- mag, welche die Resuifate jenes Calculs nicht unbrauchbar macht, um gewissen, in größern Untrissern oft in die Augen fallenden Verhältuissen einen bejimmtern Ausdruk zu geben. Wenn einige Leser unsere Schrift ni bt ganz undvefrie- digt aus der Hand legen, so glauben wir dies vorzüglich unsern Freunden verdanken zu müssen, die un? theils mit ihrem Rathe, theils mit schäzbaren Materialien gütigst unter- siüßt haben, Wir halten es in dieser Hinsicht vor Allen für Pflicht, Herrn Finanzrath und Bankier Schäßler in Augösburg unsern Dank für die wirksame und gefällige Theil“ nahme an unserm Unternehmen öffentlich darzubringen, Wir können uns selbst des seltenen GBlüFXes rühmen, daß die Censur, statt zu nehmen, uns gegeben hat, indem uns die in dem ersten Anhange zu dieser Schrift aufgenom: , menen schriftlicgen Bemerkungen des Herrn HDamilton's durch die Güte unseres Censors zugekommen find. K Für die Leser unserer Shrift über England haben wir anzuführen, daß wir manche unserer Ansichten hier näher begründet und entwiFelt, zum Theile auch berichtigt haben. , Carlsruhe, im August 1820, af nbi internen kek wn Sn a ER 3:3 Silit 8 bein Sb mer ne Wen run is een neren- wem beams P SEE WE Te TS FU 000. 0.44, Erstes Bu, Einleitung S. 1-7, Erstes Kapitel, Darstellung der, nach Herstellung des Friedens, auf dem Geld- und Kapitalmarkte wirkenden Verhältnisse. Ereignisse bis zum Frühjahr 1818. S, 10-= 56. T. England S. 10-- 18. IT. Franfreich. GS- 18=- 22. 11. Erstes großes französisches Anlehen von 30 Miltionen Franken Renken?im Jahr 1817. S. 23-- 28. IV. Folgen des ersten großen französischen Anlehens. S. 29=- 32. NZ. Vebersicht des Zustandes der mittlern und nordöstlichen europäi« scene andere Staaten. S. 123== 130. Zweytes Bu. Vorbemerkung. S. 133= 136. Er site, Abt hie 4-lu.1.g: Erstes Kapitel. Von den Bewegungen auf dem Kapitalmarkte, S. 137== 155, Zweytes Kapitel. Von den Bewegungen auf dem Geldmarkte. S,. 156-- 176. Drittes Kapitel. Von der Wechselwirkung zwischen den auf dem Geld- und Kapitalmarkte vorgehenden Veränderungen, S. 177= 197, Viertes Kapitel, Vom Staatscredit und dem Zusammenwirken des Credits und anderer Ursachen, von denen die Leichtigkeit, Anlehen zu finden, abhängt. S. 198-- 229, Fünftes Kapitel. Von dem Einfluß der öffentlihen Anlehen und beträchtlichen Staatsschulden auf den ökonomischen Zustand der Völker. S. 230-= 250, SLES E NE TS VOS WIEN DEREN FE gert 182( 1, 190 0Sn 11, 1341 WI, 11; dis! 1, 8 11,10% Im IIInsy M „> XITT Zweypte Abtheilung. Betrachtungen über die Ereignisse in den Jahren 1817 bis 1820, und über den gegenwärtigen Zustand des Credits in verschiedenen Staaten, Erstes Kapitel, T„1,0. nas v.05.05 h.; IT. Ueber die französischen Änlehen, die in den Jahren 4817 bis 14819 gemacht wurden. 0518 221067 1. Benehmen der fränzösischen Bank. S. 268=- 273. I11. Never die Größe der französischen Staatsschuld in Vergleichung mit den Hülfsquellen des Landes. S,. 274-- 281. Zweytes Kapitel, GG rb Ebe IEE an. elit T. Englische Bank. S. 282-- 309. II. Ueber die Creignisse auf dem brittishen Kapitalmarkte in den Jahs ren 1817 bis 1820. SG 310 223177 III, Ueber den Zustand Großbritanniens in Beziehung auf die Verhält, nisse/ zvovon der Staatscredit abvängt. GS. 317= 355; Drittes Kapitel, Ruß land; S. 356== 370, Viertes Kapitel, Destreih, S. 371-= 403, Fünftes Kapitel, Preußen und verschiedene andere Staaten, X. Preußen. S. 40%= 406. IT. Niederlande. S, 407-- 410. 311. Mittlere und kleinere deuts den Finanzhaushalt von Großbritannien und Irland, Erster Abs< nitt, Nationaleinkommen von Großbritannien und Zrland. S. 1->“9. Zweyter Abschnitt, Ausfuhr- und Einfuhrhandel, S, 10== 12, Dritter Abschnitt. Banken. Lirculationsmittel. S. 13== 25, Vankfonds. S. 13, 14. Geld- und Notenumlauf von dem Jahr 1797. S. 14=- 17. Geld» und Notenumlauf nach dem Jahr 1797. S, 17== 22. Einkommen der englischen Bank. S. 23= 25. Vierter Abschnitt, Staatseinkünfte und Ausgaben von Großbritannien und Irland. S. 206== 33. Staatseinkünfte. S. 26== 2% . Ausgaben- SS, 29=-+ 33. Fünfter Absehnitt, Brittisen. Eine Regierung, welche, zur Verwendung auf ihre or- dentlihen oder außerordentlichen Ausgaben, Anlehen erhebt, verzehrt Kapitalien, die sich in den Händen der Bürger durch hervorbringende Arbeiten gesammelt haben, und schmälert durch die Zinsen, die sie den Darleihern anweist, und deren Be- trag fie von dem steuerbaren Einkommen erheben läßt, die Quelle, woraus sie ihre Bedürfnisse in lekter Instanz s>ö- pfen muß. Die Kapitalien, die man ihr darleiht, werden entweder der bereits eingeleiteten Verwendung auf den Han- del, die Industrie oder den AFerbau entzogen, oder von dem Kapitalzuwacerbaues, des Handels und der innern ökonomischen Lage der Nation ab. Wo schon große Reichthümer angehäuft sind, da erzeugt sich, bis zu einem gewissen Grade, leichter ein jährlicher Kapitalüberschuß, indem die Production durch große Kapitalien mächtig unterstüßt wird. Die Erfahrung lehrt, daß die Fortschritte der Industrie und des Handels gewöhnlich von einer wachsenden Ungleichheit, in der Vertheilung des Kapitalvermögens unter die Gliedey der Gesellschaft, begleitet sind. Dieser Zustand der Dinge, dex bey einer gewissen Stufe dex Entwickelung von dem höhern, moratischen und politischen Standpunkt aus betrachtet, bedenk- lim exscheint, ist dem Geschäfte der Produktion vortheilhaft, und erleichtert den Wenigen, die über die Arbeit von Vielen gebieten, die jährliche Anhäufung großer Kapitalersparnisse. Die Ueberschüsse, die der AFerbau gewährt, werden gerne in stehende Kapitalien verwandelt. Die Reichthümer, die der Handel und die industrielle Production hervorbringen, bleiben mehr umlaufend. Die Leichtigkeit, bedeutende Kapitalien zu: sammenzuziehen, ist daher um so größer, je mehr der Reichthum eines Volks das Nesultat seines Handels und /ei- ner Indussrie ist, Die Neigung, Kapitalien zu sammen, hängt von den Vortheilen ab, welche die Ausdehnung der producti- ven Urbeiten zu gewähren verspricht, und die der Besißer ent- weder ganz oder zum Theil genießt, indem er seine Fonds entweder selbst verwendet, oder sie Andern gegen Zinß zur Verwendung überläßt. Indem die Negierungen durc< ihre Anlehen mit dem Bedürfniß der Produktion in Mitbewerbung treten, erhöhen sie nme niebnemenerbau und den Gewerben die ihnen bereits gwidmeten Kapitalien entzogen werden; je größer diess Gefahr ist, mit desto gröz ZEE Ee ßern Schwierigkeiten hat eine Regierung zu kämpfen, welche Anlehen zu machen sucht. Durch hohe Zinsen vermag man allerdings, auf Unfo- sten der Produktion zum Darleihen an die Staatskasse zu reizen; da aber bey der Fortseßung dieses Verfahrens die Bedingungen immer mehr gesteigert werden müssen, so findet ein Staat, der auf diese Weise seine Kräfte überspannt, bald eine Grenze für seinen Kredit. Eine Vergleichung des Zinsfußes, zu dem die Regierun- gen Gelder im eigenen Lande zu leihen finden, giebt bey sonst gleich großem Vertrauen in die Rechtlichkeit derselben, und bey einer gleich günstigen Meinung von ihren Hilfsquel- len, einen ohngefähren Maasstab für den Grad des nachthei- ligen Einfluss:s, den öffentlihen Anlehen auf den Zusiand der Gewerbe und des AFerbaues augsüben, und also für den Widerstand, welchen die Regierung dabey zu überwinden hat. 29. Die Theilnahme des Auslandes an einem öffentlichen „ Anlehen kann erweät werden, wenn die Größe der angebotenen Kapitalrente die Gewinnste, welc- wirkung selbst, welche die Anlehen der Regierung, die einen GEE N ME IT ESCH 1 Si|: Fe dF ps 5 eee A<<< Z2<=| HEEL 0 a niit SEEN vonne 1 emen merit ern 97 EE IEIEÜ DEI x,== Beger Gr LERE"?|)[EIR langen Zeitraum hindurch jährlich einen bedeutenden JTheil der ersparten Kapitalien verzehrten, auf die fortgeseßte Ex- zeugung von neuen Ersparnissen ohne Zweifel geäußert haben, indem sie den Reichen des Landes eine neue Gelegenheit zur bequemen Anlage ihres vermehrten Reichthums eröffneten. Diese Gelegenheit zu ergreifen, machte sie die Pünktlichkeit, womit jederzeit und in sehr kritischen Augenbli>en, die Zinsen ver öffentlichen Schuld bezahlt wurden, in hohem Grate ge- neigt. Seit dem Anfange der französischen Nevolution haben jene Anlehen ununterbroben fortgedauert, und sind in dem lebten Jahre auf eine ungeheure Höhe gestiegen. Die wirklich erhobenen Summen*) betrugen, in den Jahren 1793 bis 1802 im Durchschnitt jährlich über== 23 Mill. Pf. St. in den Jahren 1803 bis 1809 jährlich, über 17 Mill. Pf. St. in dem Zeitraum von 18 10 bis 1312 jährl. über 25 Mill, Pf. St. in den Jahren 1812 bis 1815 jährlich, über 47 Mill. Pf. St. Der Zinsfuß war nie über 655 Procent gestiegen, und in den leßten Jahren, als die bedeutendsten Anlehen gemacht wur- den, und die brittishe Staatsschuld**) auf die unermeßliche *) Diese Summen vermindern sich, wenn man die, in den gleichen Zeiträumen, zur Schuldentilgung verwendeten Summen abzieht. M. s. den ersten Anhang Abschnitt: Brittishe Schuld. +X) Nemlich das gesammte Kapital der brittischen und iri- schen fundirten Schuld und der Schatßkammerscheine, zu 3 proc. gerechnet, ohne die übrige unfundirte Schuld. Man s. Anhang 1. Absch. Brittische Schuld. Summe von nahe 1000 Millionen Pf. Sterl. gestiegen war, stand er nicht viel über 5 Procenf. Die englische Regierung scheint daher wenigstens keine, der Produktion und dem Handel gewidmete Kapitalien an sich gezogen, sondern nur jährlich entstandene Ueberschüsse, die sich in den Händen der Reichen des Landes sammelten, verzehrt zu haben. Zum großen Theil mögen ihr solche Kapitalien zugeflossen seyn, dexen Sammitung bey verminderter Anlagsge- legenheit, vielleicht ganz unterblieben wäre. Der von der Regierung zur jährlichen Anhäufung bedeus kender Kapitalien gegebene Reiz hatte 25 Jahre lang gedau- ert, ohne zur Erschöpfung der Kapitalisten zu führen; er hatte vielmehr noch in der lekßten Zeit die größten Summen ar den Markt gebracht, als die Berhältnisse, welche die Erzeugung eines so bedeutenden jährlichen RKapitalzuwachscs möglich mach» ten, plößlich no< günstiger wurden. 2. Vor hergestelltem Frieden schon waren, durch Aufhebung der Continentalsperre, neue Ouellen des Reichthums eröffnet worden. Die Thätigkeit der brittischen Manufacturen nahm vorzüglich im Jahr 1815 einen höhern Schwung. Ein Hinderniß, welches die Sammlung neuer Kapita- lien erschwerte, ward im folgenden Jahre in seiner Wirkung vermindert. Eine der bedeutendsien Steuern, die Einkommen3:- tkaxe, wel<ße die Reichen, in deren Hände sich die Kapitalüber- *) Wer hieraus schließen wollte, daß die Anhäufung der Schuld Großbritanniens keinen Nachtheil bringe, würde sehr irren, Doch hievon wird an einem andern Orte die Rede seyn. ( ys 17112 md hug 7 din 19; | 4E it Cabin rgt fu, I? m)! 0 01 jw 6 3% Ain (3 (fe 16 Fips Im 3,08 mms die 1049; öhlung; schüsse am leichtesten fammeln, in erhöhtem Maaße traf, und die ihnen jährlich den zehenten Theil ihres Einkom. mens und einen noch größern Theil ihrer Ersparnisse raubte, wurde aufgehoben. Hierdurch ist, wenn man von dem Exr- trag in den leßten Jahren von 1815 und 1816 ausgeht, den wohlhabendern Classen der Nation eine Last von mehr „als 15 Millionen Pfund Sterling abgenommen worden. Alle diese Umstände mußten auf die Vermehrung des Capitalzuwachses niht minder günstig als der Umstand wir- ken, daß England von I816 an keine auswärtige Zahlun- gen für Subsidien*) und nur sehr unbedeutende Zuschüsse zur Truppenunterhaltung in Frankrei) zu machen hatte, Z. In dem brittischen Geldwesen waren seit Herstellung des Friedens gleichfalls vortheilhafte Veränderungen vorge- gangen. Seit dem Jahr 1 797? hatte die Bank ihre Zahlungen eingestellt. Die Restriction sollte 6 Monate, nach Abschluß des Friedens, aufhören; sie ward aber im Jahr 1814 bis dum 5. Juny 1816, und als auch dieser Termin herange- kommen war, auf zwey weitere Jahre verlängert, um für die nöthigen Vorbereitungen zur Wiederaufnahme der Baaxr- 3ahlungen, der Bank Zeit zu lassen,**) ename *) Die Subsidien und Anlehen, die seit 1793 bis 1814 für Rechnung der Regierung auf den Continent flossen, befrugen 45,800,000 Pf. Sterl, "9 Man[. den ersten Anhang Absfallen müß- te, wenn sie nicht ihre Noten zurüähalten, dem Handel ihre gewohnte Hülfe entziehen und den ganzen ungeheuern Ver- kehr des Landes der Verwirrung und grenzenloser Werlegen- heit Preis geben wolle. Es ist bekannt, daß bis zum Jahre 1816 der Londo- ner Wechselcurs gegen den Continent stets nachtheilig war, und 20 bis 25 proCent unter Pari fiel, Als Ursache dieser Erscheinung gaben aber Andere eine wirklich eingetretene Depreciation des circulirenden Mediums an, deren Folgen auch in den hohen Preisen aller Dinge, ins- besondere der ersten Lebensbedürfnisse, wahrzunehmen seyen. Sie beschuldigten die Bank, ihre Befugniß, baare Zahlung zu verweigern, zu einer ausscen getreten, deren Gehalt um 25 Pro- cent unfer dem geseßlicgyen Münzfuß stand. Es lag, so lange die Restriction dauerte, eine große Gewalt in den Händen der Bankdirectoren, gegen deren Mißbrauch keine volkommene Sicherheit gegeben war. Daher ward die Aufhebung der Restriction dringend verlangt, und als im Jahr 1816 die Ursachen, wodurch diese Maasregel gerechtfertigt worden war, zu wirken auf- hörten, konnte die Bank nur noch um Frist zu den nöthigen Vorbereitungen nachsuchen, y Wenn ein ausgebreiteter Hundel und ein großer Reich- khum an Indvustrieerzeugnissen der mannigfaltigsten Art, dem Lande, das sie erzeugt, die Herbeyschaffung der edlen Metalle, die der baare Geldumlauf erfordert, sehr leiht machen muß, so fand Großbritannien in den Ereignissen der Zeit noch eine große Unterstübung bey diesem Unternehmen, Es genießt unter allen Ländern die größten Vortheile in dem Verkehr mit je: nen Völkern, welche die meisten edlen Metalle hervorbringen. Quaas 1 H ear Brasilien, wo die Produktion des Goldes im Zunehmen ist, hat den brittis„a„5 308; ) EWT 1€ 1][ ve) 7a? d Y F- belau?f 233 HAIE, nag) und naut 1€ b4= ES am. n CE SE ZEEE 2 SIS; R dow 16 or PTE EST: ons DB 9 amfm pm By NET 067 dern. Der Wechsfelcurs gegen ven WQoninent er0ye ICD ''Ino2 na zNuFs EF; Ay den Bum trots e+ Gel des EU CEE YO) em SSCHBNWLESSNG. ZN[4 mehren, Hät N auf 3 Pf. AS 4 aur* würde er wahrsc Herlag zaen eINZYU- EQ GL CRERLIS 3 55% Y 2 „». die Lage der Dinge in Großbritannien zu AA 52 R Em bG war W+ ««s (4T09V<&%.2 Gal FT AN( Dos TAHLG or 85 fr 2 njang Vbo eus„SS D 1 d I 7+ » 07. 12. 22872 57 E00 WISO ve?-“ Zun Trankreich war die Geldeirculation in ihrem Aatänlicen Utan Der gewöhnliche Verkehr bediente fich wr der Gold.- und Silbermünzen, deren Belauf man auf 2200 bis 2400 Millionen sc die Lasten des Krieges stets auf den andern Theil übergewälzt hatte. Im Jahr 1814 noch ward die damalige Schuld nicht höher als ohngefähr auf 1250 Mill. Franken nach dem Nominalbetkrage angenommen. Ts fehlte daher an einem durch Anlehen regelmäßig gegebenen Reiz zur Kapitalanhäufung, und die ganze Oekonomie des Landes war, wenn man sich so ausdrücen darf, auf den Abfluß von Kapi- talien in die Finanzkafse nicht eingerichtet. Die Steuern zwar waren schon unter der vorigen Herr- s&aft bedeutend, dom wenn man auch auf die Werschiedenheit der Zahlungsfähigkeit und den Werth des Geldes Rücsicht nimmt, nach Verhältniß bey weitem nicht so hoch gesteigert, als sie seit einer langen Reihe von Jahren in Großbritannien stan- den. Die mittlere Besteuerung konnte zu 22 bis 24 Fran? ken auf jeden Einwohner angenommen werden, während sie in Großbritanien 97 Franken betrug. Daher war auch in Frank- reich früher weniger, wie dort, die Sammlung von Kapitalien durch die Besteuerung erschwert. Dazu kam, daß aus den mit Krieg Überzogenen Län- dern der übrigen europäischen Continenkfalstaaten bedeutende Summen, in einer Reihe von Jayren fast regelmäßig nach Frankreich abslossen, >» &* P!ößlic< änderten sic< alle diese Verhältnisse, Die lekten kriegerischen Anstrengungen hatten bedeutende Opfer erheischt, die sonst zum großen Theil das überwältigte Ausland darbrachte, Die Provinzen, wel- ständen von den drey letten Kriegsjahren her zu kämpfen. Die Steuern wurden bedeutend erhöht, und stiegen von 22 Franken vom Kopf beynahe auf 30. Die Schuld, welche am 31. December 1814 nicht mehr als 63,600,000 Renten betrug, hatte sich am 1. Jan- 1317, als die größten Leistungen erst noM bevor standen, und noch kein bedeutendes Anlchen gemacht worden war, bereits auf 87,500,000 Fr. Renten vermehrt,*) *) Die als Sicherheit für die richtige Zahlung der Con- tribution hinterlegten 7 Millionen Neuten nicht einge- rechnet, Man sehe Anhang 2, | | | | | | “44 -- 22== Ehe die für die Sammlung von Kapitalien höchst un- günstigen Veränderungen noch eingetreten waren, und zu einer Zeit, da no< kein menschliches Voraussehen den Glauben an die Dauer der damaligen politischen und innern Lage des Landes wankend gemacht hatte, standen die 5 prot. tragen- den französischen Papiere zu Zo und die darin angelegten pitalien- warfen daher 6 2. proCt. ab. Die Wirkung jener ungünstigen Verhältnisse war, daß sie vom Spätjahr an, als die Leistungen, die dem Lande bevorstanden, bekannt wurden bis zum Frühjahr zwischen 57 und 59 schwankten. Ein Anlehen von 6 Millionen Franken Nenten, das am 28sten April 1816 beschlossen ward, brachte nach Ab- zug der Negociationskosten nur 64 Millionen ein,*) Der Voilzug dieses im Lande ervffneten Anlehens hatte zuleßt ein entschiedenes weiteres Sinken der öffentlichen Fonbs zur Folge. ZU Ende des Jahres 1816 standen sie zu 55, und der Zinsfuß war also über 9 proCt, gesteigert.**) *) Ohne die Negociakionskosten zu recung vor- Übergehender Bedürfnisse erhoben werden mußten, nach dem Abmarsche der Occupationsarmee, nur zum Sheile fortbauren lassen durfte, um die Zinsen der vermehrten Schuld zu fun- diren und für eine rasche Silgung zu sorgen. a NID- Mohl möchte daher der Staatös,'da die englische Negierung auf- hörte, die Masse der vorhandenen Schulden zu vermehren, und dadur< dem jährlih in den Händen der großen Kapis- falisten anwachsenden, Kapitalüberschuß den gewohnten Abzugs- canal versiopfte, mußte es denselben äußerst willkommen seyn, Gelder, die sie in England nur zu 4 Procent und selbst in den össentlihen Fonds nicht einmal zu 43 Procent benußen konnten, zu 9 Procent, mit der vurch die Lage Frankreichs vollfommen begründeten Hoffnung anlegen zu können, daß „wenigstens nach einigen Jahren, wenn Frankreich von der Unterhaltung der fremden Heere befreyt seyn würde, seine Fonds sic< nag und nach auf den vorigen Stand bis zu 80 und wohl noch höher heben dürften. Besondere Umstände trugen noH dazu bey, die Neigung der englisc, um konnte BEN HERTICIU DET! EG"3En n ven sfrembven Zz| UU] VLeDdey | elang ihr unterm 18ten Februar mit den ise sich Häusern Baring und€ Contract abzuschließen, wor- werde, nach dieselben 0,29 99,999 fen Renten um den Preis von 1 Vers 55 für eine Rente von 5 Franken übernahmen und das Gi Kapital in 12 monatlichen Terminen vom 1. März an gxe- rechnet, zu liefern versprachen... Den Uebernehmern, ward der Zinsengenuß vom 22. März an und eine Commissionsgebühr von 23x vom Hundert des Nominalkapitals zugestanden.*) Es Am 11. März ward eine zweyte Uebereinkunft geschlof- NI sen, nach welcher dieselben Wechselhäuser um den Preis von „pe 58 EE im Übrigen aber unter den nemlichen Bedin- Opus gungen 8,630,689 Franken Renten erhielten. Mus Durch einen dritten Vertrag übernahmen am 10. Ju- 1,400 ly die nemli 3 1818) Andere Verabredungen wegen Uebernahme weiterer Sum üben men wurden wieder abgeändert. auften 5%) Auf diese Weise wurden dur< die drey Verträge on den 711,598 Franfen Renten um die Summe von 315,199,991 Fr. 40 Cent. abgesekt, Die daare Bezahlung der Rückstände, welche die lekßten Kriege zurückgelassen hatten, und die man auf 300 Mill. schäßte, hätte ein weiteres großes Anlehen erfordert. Um die Nachfrage nach Kapitalien nicht zu vermehren,„wurde der Plan, dieselben durc) Zinskragende Scheine zu tilgen, reali- sirt. Daher entstand eine neue Gattung von Papieren, wel- de unter dem Namen von Liquidationsscheinen bekannt sind, 5 vom Hundert tragen, und nach dem Gese vom 25, Marz das sie schuf, in einem Zeitraume von 5 Jahren, vom Jahre I821 anfangend, im Nominalbetrage zurü&bezahlt werden sols Nach Abrechnung der Commissionsgebühr von 13,355,791 Fr. flossen in die Staatskasse 301,844,200 Fr. 40 Cent. Außer dieser Commissi ionsgebühr hatten die Darleihex aber nom den Vortheil, daß sie die Zinsen vom 22sten März an genossen, während die Zahlungen viel später geleistet wurden. Wenn man von dem mittlern Zah» lungstermin auggeht, und den Gewinn an Zinsen so wie die Commissionsgebühr abzieht, soe war der eigentliche Kaufpreis nach dem 437 Bertrag 20 Franken für die Rente von 5 Franken, nach dem zweyten Wertrag 53 Fr. 30 Cent, und nach dem dritten 59 Franken, Die WR SEL IG: und der CM an Zinsen betrugen 26,712,000 Franken, d. s. ohngefähr 9 proCt, des DRIN von 301,844,000 Franken, die in den Staatsschaßß flossen. Der Rest der Renten, die mit 3,288,402 Fr, von dem Kredit von 36 Mill. noch übrig blieben, wurde erst später veräußert. Im Ganzen haben diese 30 Mill. Renten 345 ,065,000 Franken na Abzug der Commissionsgebühren einge« bracht. [4 NN ß! 1911 0 1 bil m [1,000 5 "WE 00) v96 Vlfen ;(0 0 y V& 1598 Fmetp 29 wurarzet e lehten len. Diese Maasregel ward noch durch die Betrachtung geboten, 0 Mill, daß auch die Stadt Paris eines Anlehens von 100 Mill. Um die Franken bedurfte, das sie im Monat May zu Stande Irde der brachte, |, regli: Nn, wel: it sind, IV. , Matz Ee Folgen des ersten französischen großen Anlehens, 15 Die Folgen des mit Hülfe der fremden Wechselhäuser vollzogenen Anlehens, waren in Großbritannien nicht weniger ) Cent, als in Frankreich fühlbar. Im Anfange des Jahres 1817 leiber hatten sich, wie bereits bemerkt ward, in Gefolge der eingestell- 29sten ten Zahlungen nach dem Eontinent, die Verhältnisse auf dem später brittishen Geld- und Metallmarkte so sehr verbessert, daß nach | Zah mehreren Jahren endlich wieder dex Marktpreis der edlen Me- so wie talle denz Münzpreise gleich, der des Silbers, einige Zeit hin- tlie durch selbst etwas niedriger, als der leßtere stand. Daher wur- : H de von dem damals gemachten Anerbieten der englischen Bank eine gewisse Classe ihrer Noten von geringern? Betrage(unter inen 5 Pfund) gegen baares Geld umzuseßen, gar kein Gebrauch M gemacht. Jufgemuntert durch diese Erfahrung wollte sie ihrem 1 den Versuche, die baaren Bankzahlungen wieder herzustellen, eine größere Ausdehnung geben. "H Allein schon fiengen die Folgen an sic< zu entwideln, welche der im Frühjahr begonnene, im Sommer und Spätjahr 5,000 größtentheils mit Hülfe brittiscs fort- dauenrd gestiegen, und wohl unterrichtete Personen hatten er- wartet, daß die drey Procent tragenden Schuldscheine in eini- gen Jahren nach Beendigung des Krieges sich auf 90 bis 96 siellen würden. *) Im Ganzen hat die Bank in den Jahren 1817 und 1818 1,596,256 Pfund Sterlinge in ganzen und hals. ben Guineen, und 4,459,725 Pfund Sterlinge in gans zen und halben Souverainsd*ors ausgegeben. APA 1%. Z SE weEN,. IV,5 | ung ves franzoimm dei L 32: 07:2 252.1: hi9 Satte Noe TP a 2 JIJoeo b 3 za Fanyt Iehen3 bis in die Mitte des Wionats December noh sort, zu steigen, da die Dienste, welche die nach Frankreich gesen= deten edlen Metalle zu leisien bestimmt waren, von dem ver- v„/ mehr 1Epapier übernommen wurden, Nachdem den englischen und holländischen Häusern ihre Bemühungen, den französis, feindliche Einfälle, Occu- pationen, Lieferungen und Contributionen hatten allerwärts mehr oder weniger das Kapitalvermögen der Bölker angegrif- fen, und die Regierungen sahen sich häufig, bey dem besten Willen, zu Maasregeln genöthigt, die ihren Kredit schwächten, und ihnen dadurch den Gebrauc< ihrer natürlicen Hülfsquel- len noc<4 erschwerten. Zwar hörten nach hergestelltem Frieden die außerordent- lichen Verwendungen zu Kriegszweken auf; die Arbeiten, wel- söpfen, mußte der Kredit der Regierungen sieigen. Die Zuflüsse, welche die französische Contribution gewähr- te, konaten, so unbedeutend der Betrag auch für die einzel: nen theilnehmenden Staaten war, als ein wirklicher Zuwacung nicht hatte, welche dieses in dem gesellschaftlihen Vermögen der reichen Bank fandz daß dort der gezwungene Umlauf eine siehende Maasregel, hier eine vorübergehende war, indem die Berpflichtung der englischen Bank ihre Noten gegen baares Geld von geseßlt: liger Nothbehelfe weniger, empfänglich ma- den Staatskredit in seinen Grundfesten erschütterte, das Geld- wesen der Monarchie in die größte Verwirrung brachte, und auch dem Privatkredit seine nothwendige Stüße raudte, Die beiden unglücklichen Kriege von den Jahren 1305. und 1809. rissen von der Monarchie mehrere große Provin- zen ab, und der zurücgebliebenen Schuldenlast war der ge- schwächte Körper nimt mehr gewachsen. Die Banknoten, in denen mit unbedeutenden Ausnah- men auch die Zinsen der Staatsschuld bezahlt wurden, fielen in fortschreitendem Werhältnisse, und im Jahre 1811. konnte men furze Zeit hindurch für 100 fl. Conventionsmünze 1200 fl. in Papier erhalten**). Die Negierung beschloß s&on damals, die baare Geld- cirkulation wieder herzustellen. *) Im Jahre 1771 waren 12 Millionen Gulden Bankzet- tel im freyen Umlauf. Die Baarzahlung der Wiener Bank wurde erst zu Ende der 1790r Jahre sistirt. xx) Der erste Grund der Ueberspannung seiner Kräfte lag für Oesterxeich in den krampfhafren Anstrengungen des gegenüberstehenden Feindes. Dieser hatte 7595 Milli- onen Livres Assigyaten und 2407 Millionen Mandaten geschaffen, für 3325 Millionen Franken Nationalgüter (zum Theil gegen Papiergeld) verkauft, ungeheure gezwuns gene Anlehen erhoben, und als das Papiergeld unter den Produktionswerth des Stoffs d. i. des Papiers und der Fabrtkationskosten der Zettel gefallen war, indem matt zuleßt für 7 bis 8000 Franken Assignaten nur noch 24 Livres in Silber erhielt, warf die Regierung die leicht gewordene Last vollends ab, Die umlaufende Masse von Banknoten, deren Einlösung in gegen baares Geld nach ihrem Nominalwerthe von Wea 1,060,798,753*) die Kräfte des Staats weit überschritt, ward gegen ein n«ues Pepiergeld umgetauscht, welches durch einen besondern ZSilgungsfond gesichert, allmählig gegen baares 9 Geld eingeidst werden sollte."E Man erhielt für den fünffachen Betrag in den altern, Banknoten den einfachen in dem neuen Papier, und die„=S Staatsgläubiger mußten sich mit der Hälfte der bisherigen WU Zinsen, die nunmehr auch in dem bessern Papiergelde bezahlt„s wurden, begnügen. ji Aber neue Anstrengungen machten der Regierung die al Verfolgung ihres Planes zur allmähligen Tilgung des Papiers 4 14 (ns *) So hoc< ist der Betrag des Papiergeldes in den Pq- u tenten vom 20. Februar 18i1 angegeben worden, Die- fri gn ses Patent enthalt eine Scale über den Curs der Bank»| nil zettel, nach welchem alle aus Privatverbindlichfeiten ent»|(nien springenden Geldschuldigkeiten auf das neue Papiergeld; xeduzirt wurden. Man sicht daraus, daß die Depreciation 01,70 des Papiergeldes vorzüglich in die Periode der zwey lets ten unglücklichen Kriege fiel, Das festgeseßte Verhältniß ZZ 2=<“ des Werths der Bankzettel zu den Einlösungsscheinen, In die der Conventionsmünze gleich geachtet werden sollten,| m war nemlich 5"A für den Monat März im I. 1799 wie 105: 100"nv |--="=>=>= 1801-- 114: 100+ | 2(amm want aan 1. mcc 1805=- 127: 100 n || GE R LL 021807.<> 209-2400) 7.30--=== Januar= 41809-=-- 222: 100 h jj Bd-== 14811= 500: 100 un 4 1 Fr & j' nlösung “ von tschritt, 6 durch baares ältern nd die jerigen vezahlt ig die dapiers 1 Pq- Die- Bank» n ents ergeld ation ) leßs (nß inen, Iten, -. 41==>» unmöglich, sie sah sih im Jahre 1813. vielmehr genöthigt, die Masse desselben noFH zu vermehren.*) 2. Nach Beendigung des lebte 1 Krieges soll sich die Sum: me des umlaufenden Papicrs über 650 Millionen,**) und die Staatsschuld, deren Zinsen größtentheils auf die Hälfte herabgesebt und in Papier zahlbar waren, auf 630 Millionen belaufen haben, Allein die Umstände hatten sim glücklich) gewend.t. Oestreich hatte seine politische Bedeutenheit und seine alten Huülfsquellen wieder gewonnenz niemand zweifelte daran, daß es ihm an Kräften nicht gebrete 3; man 3og vor, Papiergeld gegen Banknoten und 1 Proc, tragende Schei- ne auszuwechseln 3 die ausgegebenen Noten strömten zur Ein- lösung gegen kiingende Mänze zur Bank zurüs. Nachdem für 52 Millionen Papier eingelbst, der Be. trag von 13 Millionen baares Geld von der Bank für zurücge- kommene Noten ausgegeben und der Andrang immer stärker geworden war, sah sich die Regierung genöthigt, die Einld. sung des Papiergeldes einzustellen, und ihren ZweX auf einem andern Wege zu erreichen. Nun fiel die Wiener Währung auf ihren frühern Preis allmählig zurü& 3; die Zinsen von den, in den neuen Fonds angelegten Kapitalien erreichten wieder ihre frühere Höhe, 4. So wie die Sachen nur na< und nach st werden konnte, und die beschlossenen Fesiungsbauten am Rheine crforverten einen. außerordentlichen Aufwand. Auch von dieser Seite war daher zu Ende des Jahres 1817 Nachfrage nach-Kapitalien entstanden. Z: Verschiedene andere Staaten fählten das Bedürfniß, für die Verbesserung ihres Papicerwesens zu sorgen, In SHweden waren 17 bis 18 Millionen Thaler Bank- zettel mit schwankendem Werthe, und für 5 Millionen Shaler (Bankgeid) Staatsscheine im Umlauf. Dänemark hatte gegen 40 Millionen Thaler Papiergeld, das schon früher im Preise sehr herabgewürdigt, noh mehr sank, als Norwegen abgetreten wurde, und von daher eine Menge Papier zurüäströmte, zb. Sachsen hatte inr April 1817"bereits ein Anlehen von einer balven Million Thaler eröffnet, um die Verminderung sei- ner Kassensheine zu beschleunigen. Neavel nahm im Jahr 1818 zu Kreditoperationen seine Zuflucht, Veberall war wirkliche Nachfrage nach Kapital oder nahe Aussicht auf entsichendes Begehren, PESENEEN SENEN? 7 15 SEEN ergeld Dies war die Lage der Dinge zu Anfang des Jahrs 1818. die: Bey der lebhaften Verbindung, die zwischen den Län- dern des mittleren europäischen Continents Statt fand, mußte die Verbesserung, die auf dem Geld- und Kapitalienmarkte Frankreichs Statt fand, auf die übrigen Staaten eine gün- stige Rü>wirkung äußern, und die Erfahrungen, die dort ge: macht wurden, waren auch für andere Regierungen gegeben. sich bende nicht am hres --23,-527 m: ie 0 drr I. IE c - „IM Banf: haler 1? geld, mehr ein | von ) sei: seine - nahe Zweytes Kapitel, Ereignisse vom Frühjahr 1818 bis zum December desselben Jahrs. 1, Zusammentreffen verschiedener Anlehen, T. S7, dem furzen Zeitraum vom Anfang des Frühjahrs bis zum Sommer drängen sich die Maasregeln der Regierungen zusammen, welche in ihrer Entwikelung und Wechselwirkung und in Verbindung mit mehreren andern Ereignissen die un- erwartete Crisis herbeyführten, die das Jahr 1818 auszeich- nen. Im Februar eröffnete die königlih Niederländische Reaierung ein Anlehen von 20 Miltionen holländischen Gul: den. Die Zahlungstermine waren bis zum November hinaus- gerü&t, und die Summe überhaupt zu unbedeutend, um die Kapitalisten des Landes von der Theilnahme an auswärtigen Geschäften abzuhalten. Es kam bald zu Stande, und war, da es, einschließlich der Prämien, kaum auf 6 Procent zu ste: ernie emmekwnpem wend vum mm0miin meer nwihnne 2 ee= 'ey hen fam, das wohlfeilste, das auf dem Continent in diesem Jahre gemacht ward. 2. Die Königlih Preußische Regierung folgte dem Bey: spiele Frankreichs. Um die Kapitalkräfte des Landes zu schonen und zu vermehren, ward zu Lonvon dur< die Bermittelung des Hauses Rothschild ein Anlehen von 5 Miliionen Pfund Sterling negocirt*). Die 5 Procent Zinsen tragenden Scheine wurden im Durchschnitt nicht ganz zu 72 berechnet**). Wohl kann aber das Anlehen höher als 7 Procent zu siehen kommen, wenn man erwägt, daß die Regierung die Rüc- zahlung in London zu leisten übernommen und daher die Gefahr des Wechselkurses trägt, und daß das Ganze bis zum Jahre 1848 nacy dem Börsenkurs der Shuldscheine zurücgekauft werden muß***), *) Es sollen niht alle Schuldscheine dieses Anlehens aus- gegeben worden seyn. *&) Memlich 2,500 000 Pf. Sterl zu 70 Procent, 41,250,000 zu 725 1,250,000 zu 75 - FÜr jede dieser Abtheilungen waren 10 monatliche Zah» lungöstermine bedungen, die für die erste Summe am lten May zu laufen anfiengen. Der Zinsengenuß begann am 31. März. Ein Diskont von 5 Procent ward auf den Fall festgeseßt, daß die Uebernehmer vor der Verfallzeit der Anlehensraten, Zahlung leisten sollten. Kick) Es ward nemlich bedungen, daß im Jahr 1818 bis 1819 drey Procent, im Jahre 1819 bis 1820 zwey und ein halb Procent, im Jahr 2820 bis 1821, zwey Procent | ji 'S j“ t| Triebe EN := | bi ie| 7| 1 3| .| - I HE)[] 5 WI| 441) MU! : 10 j E 4| « N j “| „M- 4| | ||) |Ä| || z 4 1 H 8,| j || = -<< GPL= SSE In Destireich hatten sih die Sachen merklich ge: bessert. Zu Gunsten der alten Gläubiger erfolgte im Marz die Bestimmung, daß jährlich ein solcher Betrag von ältern Obligationen, wovon die herabgesepten Zinsen 125,000 fl. auSmachen, also, ohngefähr 5 Millionen, durch das Loos, in den ursprünglichen Zinsengenuß in Metallgeld, eingeseßt, und ein gleicher Betrag von ältern Obligationen nach dem Bör- sencurs aufgekauft wcrden solle, Die Arrosirung war nach dem Edikt vom 29. Oktober I816. mit Erfolg fortgeseßt worden. Am 1. April 1818 ward zwar der freye Umtausch von ältern Schuldscheinen mit Papierzuschuß auf die durch jene Verordnung festgeseßten Be- dingungen eingestellt. Die Finanzvehörde behielt sich aber vor, Über' den Umtausch von größern Summen besondere Con- frafte abzuschließen. im Jahre 1821 bis 1322 ein und ein halb Procent, und in den folgenden Jahren, jährlich ein Procent der Anlehnssumme zur Tilgung der Schuld, mittelst Aufkauf nach dem Börsencurse verwendet, und die hiezu erforder. lihen Summen von 6 zu 6 Monaten nach London über- macht werden sollten, Die Zinsen der rückgekauften Ka» pitalien wachsen dem Tilgungsfond zu. Wenn nach 28 Jahren die ganze Schuld nicht getilgt ist, so wird die Preußische Regierung auf den 30. Sept. 1847 oder von diesem Tage, die zur Einlösung der no< vorhandenen Schuldscheine, nach dem Nominalwerthe, erforderliche Summe nach London übersenden. emtewe meme und mmer nemen ER Bis zum 1ken May 1818 waren für 128,778,300 fl. neue in Convention8münze verzinsliche Odoligationen ausgegeben wordenz3 und die ganze seit dem Anfange der neuen Geld- operationen getilgte Summe von Papiergeld belief sich auf 180 Millionen Gulden. Die Wiener Währung, welche im Anfang des Jahrs 1817 gegen baares Geld wie 400: 100 stand, hatte sich in der Mitte des Monats May bis zu dem Verhältniß von 250: 100 gevess.tt. Die 5 Proc. tragenden Papiere nahmen Theil an dem Steigen der Staakspopicre der meisten Eontinentaiaaten, und standen zu 72 bis 743.*) Der Zeitpunkt war güänstig, um zur Regulirung des Geldwesens eine entscheidende Maoßregel zu ergreifen 3 die Regierung that dieß, indem sie vorzüglich zu diesem Zwe- (8, de, am 16 May ein Anlehen**) von 59 Mill. Gulden in x) Anfänglich etwas langsamer, als die Französischen steigend, standen sie zeitweise etwas höher. Vom Anfang des Jahrs 1817. bis Anfang 18:8 hoben sie sich von 47. auf 5b und von leaterm Zeitpankt bis zum Frühjahr und Sem- 7 13 mer auf 70 und 7453. x*) Das Anlehen kam aber gleih dem Französischen vom Jahr 1818 auf obhngefähr 73 Proc./ da die Ueber. nehmer eine Provision von 4 Proc. erhielten, Auch war noch 1m Befolge des Anlehensvertraas eine andere wih- tige Verfugung getroffen. Eines der übernehmenden Häubr hatte in früihern Johren auf Rechnung der O:Teichischen Regierung ein Anlehen von 54 Millionen gemeinigaftlich mit andern Handelshaujern negocirt, das seirher wie die ubrigen uin Papier und nach dem herabge- 4.7 SB = j j | ie Det | pra EEE Ema IAET H Sn m: RSS EGLE PESÜn Snip > EEE I<= ZZ 5 FOL. baarem Gelde negocirte. Die fünfprocentigen Sculdscheine wurden zu 70 größtentheils von Frankfarter Häusern über- nommen. 4. In Rußland wurden die mit Glöü> begonnenen Maaß- regeln na<ß dem ursprünglihen Plane fortgefeßt, Durch eine kaiserlihe Ucase vom 16. Juny ward ein Anlehen von Z0 Millionen eröffnet. Für 85 Nubel Metall- münze oder Vapier erhielt man eine Inscription von 100 Rubel, die in der nemlichen Währung, in welcher die Ein- lage geshah, mit 6 vom Hundert verzinst wird. Diesen Preis konnte man seßen, weil die Renten vom December 1817 an, im Steigen begriffen waren. 5- Großbritannien machte im Frühjahr ebenfals ein An- lehen, das zwar der Summe na< dedeutend war, dessen Wir- kung auf dem Kapitalmarkte aber nict groß feyn konnte, weil es mehr in einer blosen Umwechslung von Schulden besiand. Nenn sezten Maaßstabe verzinst wurde. Die Besißer dieser altern Schuldscheine wurden für die Zukunft vom 1. July an, in den ursprünglichen Zinsgenuß wieder einge- seßt, jedom in der Art, daß sie den Betrag derselben in 5 Proc, tragenden neuen Obligationen erhielten, Jene ältern Schuldscheine blieben aber mit der Übrigen ältern Squld in der Art verbunden, daß sie in die jährliche Ver- losung nach der oben erwähnten Verordnung vom 21. März aufgenommen werden, eine LEN ds Nach dem Vol!zug des großen französischen Anlehens war der Eurs der brittisc;en Papiere wieder auf 80 gestiegen, Damals ward ein AUnlehen von 3 Millionen beschlossen, indem man für 100 Pf. in 3 Proct. tragenven Sto>s und 11 Pfund baarem Zuschuß 100 Pf. in 32 Proct. tragenden neuen Papieren anbot 3 und auf diese Weise 27,272,000 Pf. Sterl. 3 proc. Sto>s einzulösen gedacen 78 und 80. Der Bank sollten in diesem Jahre an ihren bedeuten- den Vorschüssen 8 bis 9 Millionen Pfund zurückerstattet werden.*) *) Dieß geschah aber nicht. 6, Für Frankreich brachte das Jahr 1818 eine Vermeh- rung seiner Schuld ungefähr um die Hälfte ihres früheren Vetrag. Am 1. Januar 1819 waren*) 121,200,000 Fr. Ren: ten eingeschrieben. Durch verschiedene Geseke vom Monat May ward die Ginanzverwaltung zur Einschreibung von mehr als 58 Mil- lionen neuer Renten oder eines Eduldkapitals von 1160 Millionen Franken, Theils unbedingt, Theils unter gewissen Borausseßungen ermächtigt; nemlich 1) von 2 Millionen zur De&ung neuerer Rüdstände, 2) von 16,040,000 Franken zur Befriedigung der, von den Fremden liquidirten Privatfor- derungen und von 600,000 Franken zur Ded>ung der halb- jährigen Zinsen der Entschädigungssumme, 3) von 16 Mil- lionen zur De>ung des Deficits in dem Budget des laufen: den Jahrs, und 4) von 24„Miliionen zur Berichtigung. der Contribution, auf den Fall des Abmarsches der alliirten Heere. Jene 16,040,000 Franken wurden an Zahlungösstatt gegeben. Die beyden lekten Posten mußten negocirt werden. Da von den mannigfaltigen Ursachen, welche die merk- würdigen Erscheinungen auf dem europäischen Geld- und Ka- pitalienmarkte hervorgebracht haben, diejenigen, welche in Frank- reich ihren Siß hatten, in ihrer Wirkung die auffalientsien und stärfsien waren, von diesem Lande auch der eiste Stoß der Bewegung ausgieng, so werden wir in unserer Darstellung vorzüglich den Ereignissen in Frankreich, als dem Hauptfa- den jo:gen, an dem sich die Entwickelung fortspinnt, *) Nach Abzug vor 7 Millionen Renten, welche wegen richti- tiger Zahlung der Contribution nur deponirt waren, Fern, Beth: frühen Fr. Ren: vard die 8 Mil: 1 1160 gewissen men zu Franfen rivatsot: er halb: [6 Nit: laufen: ung. dt n Dem, ndöftett verden, je mit: md Kt: 1 Frank: Ventfien of vet sehung uptfg: 1 nid UU. Negociation des zweyten großen französischen Anlehens. 1ER Die französische Regierung beschloß für das, zur De&ung des Deficits bestimmte Anlehen von 14,600,000 Franken Renten,*) eine Subscription zu eröffnen, indem sie sich die Be- stimmung des Preises vorbehielt, Cs sollten Fremde und Einhei- mische zugelassen werden. Die Subscription wurde am 9. May eröffnet, und am 27. desselben Monats geschlossen. In diesem kurzen Zeit- raum wurde, den Preis einer Rente von 5 Fr. zu 66x berech- net, im Ganzen ein Kapital von 2234 Millionen Franken der Regierung angeboten, da sie do< nur 14,600,000 Renten verlangt hatte, die auf gleichen Fuß berechnet, nur ein Kapi- tal von 294 Millionen geben. Der Zudrang der Darleiher war so groß, daß man an den Zugängen der Zimmer, wo die Unterzeihnungen angenom- men wurden, doppelte Wachen ausstellen mußte. Die laute Stimme des Publicums forderte, daß mit Ausschluß der Fremden, nur die Unterschriften französischer Häuser angenommen würden, was auch geschah. Die Zahl der Dar- leiher, unter welche jene 14,600,000 Fr. ausgetheilt wurden, belief sich auf 1897.=- Dreyhundert, die noc< unterzeichnen wollten, wies man ab. Bey der Vertheilung ward von *) Man wollte sih 100,000 Fr. Renten zur Ausgleichung von möglichen Irrthümer vorbehalten, aus Versehen wur- den aber 325,000 Fr. zu viel vertheilt, u EN0 Nl dem Ministerium ein Maximum von 150,000 Franken, und| J ein Minimum von 2500 fesigeseßt, die Zahiungsfähigkeit uE und geleistete Dienste berücksichtigt, und für manche Indivi-"R duen die Bürgschaft von Bankiers angenommen*). Der"| Uebernahmspreis wurde auf 665 geseßt. Während der Unter-| m] zeimnung war der Börsencurs auf 70 gestiegen. bid Diese Thatsacgen, aus denen man auf die Größe von H Frankreicts Kapital- und Geld- Kraft zu schließen fich be- ve rechtigt hielt, haben Erstaunen erregt. win Mit der steigenden Anstrengung schien die Kraft, zu lei- nC sten, mit dem Wachsthum der Schuld der Kredit in gleichem|| ms Verhältniß zu sieigen. EN 3.:'(ys Bey einer nähern Beleuchtung der Sache möchte-aber 4 die Ueberaschung verschwinden z sie ist nothwendig, um die„| Urtheile, die über die Hülfsquellen des Landes aus der Be-; ing trawtung jener Thatsachen hervorgiengen, zu berichtigen. 4 Folgende Umstände verdienen vorzüglich beachtet zu m zu werden.(m 49! Englist seyn würde, den er in diesem Zeitraum an Zinsen mehr bezog, als wenn er *) Die englischen 3 Proc. consolidirten standen im Anfange der Subscription auf 79 bis 80, und trugen daher 375 bis Ee"Proc, drt 9 * EN Sad et de aan vera Zuuzaitet- 4 aeh up gen üer ba 0-00 T EEN| VER en nN v N"Dix:- & r. Z% Hr -%/ ew A" :> '* =: 5 se 513 EEE HIER seine Gelder in 3 procentigen englis scheinen mochte, oder konnte mit höchsier Wahrscheinlichkeit, als das Nesultat der Veränderungen angenommen werden, welche größtentheils der Vollzug des ersten Anlehens auf dem französischen Kapital- markte selbst hervorgebracht hatte. Die ungeheuren Kapitalien, die der Regierung in Frank- reich angeboten wurden, waren daselbst nicht wirklic< vorhan- den. Der Andrang der französischen Häuser, die früher stille saßen, war theils die Wirkung der Zuflüsse fremder Fonds, wodurch da3 erste Anlehen realisirt worden ist, theils die Wir- kung der nunmehr eröffneten Aussicht neuer Zuflüsse, nachdem einmal das Interesse fremder großer Wechselhäuser an den Kre- dit der französischen Papiere gefesselt war. HI. Ereignisse, welche den Vollzug des französischen Anlehens von 14,600,000 Franken, in dem Zeitraum vom Monat May bis zum August, begleitet haben. 1. Bis in den Sommer 1818 fanden starke Verkäufe von französischen Fonds in England Statt. Es ist Thatsame, daß auch von dem Anlehen von 14,600,000 Franken Renten, viele Londoner Häuser durch 5„ ) DENEN wn Wann aeg 103 & ve x X. 4 neee neigten ui uh R ke Ie Dab; GIESE IERT Ha RIEDE 00.2056 ">. "2 1, : «f> -=-; 03 u | Vermittelung ihrer Bankiers in Yaris niht unbedeutende An-„tn theile erhieiten. NILE Die brittischen Finanzoperationen, die im April 1818 il 30 vorgiengen, blieben ohne bedeutenden Einfluß, weil sie, wie LZ scs verkauften, um ihr Geld in den, höhere Zinsen abwer- WD| fenden, französischen Fonds zu benußen,| IBN | Es waren nict allein brittische Kapitalien, welche den ww | inländischen Fonds entzogen und in die französischen übertragen 3G| | wurden. Während der 23 Jahre, die der Continent, unter""B | vem Alles erschütternden Wechsel der Begebenheiten verlebt, J| | hat, war Großbritannien manches Kapital anvertraut worden, 10): das Personen von großem Vermögen aus mannigfaltigen| die Beweggründen sich auf Nothfälle aufzusparen gedachten. Nach»| big dem Europa beruhigt war, fiel die einzige Rücksicht hinweg,|"33 NET| | EE *) Doc< war der Verkehr mit französischen Papieren zu| jvtege Amsterdam nicht so lebhaft, als im vordern Jahre, und| Bedg- nahm im Spätsommer aus Gründen, wovon weiter un-"py ten die Rede seyn wird, plößlich ab,| wlg nde As [ 1818 sie, wie “ Schuld Hälf- jen war italisien andische n, fuh- jen ihre abwer: [che den ertragen , Unter verlebt worden, faltigen Nach» inweg, ven zu € und er uns = 09== die einen Conkinentalen bewegen konnte, seine Fond3 vom festen Land, wo der Zinsfuß hod siand, auf die brittische Insel üÜberzutragen, wo die Kapitalien sehr wohlfeil waren. Daher wurden bald noch bergesieltem Frieden bedeutende Fonds aus England zurückgezogen, und man hat die Summen, die vom Frühjahr 1816 bis zum Sommer 1818 auf den Continent zurücflossen, höher als auf 5 Millionen Pf. Sterl. geschäßt. Man darf annehmen, daß das, was davon nach Franfreih und Holland kam, zum großen Theil den franz: sishen Fonds zugewendet wurde, 2. N Ein Umsiand war der Vermehrung des Geldes und des Neihthums in Frankreich in den Jahren 1816 und 1817 günstig gewesen, und die Folgen dieser günstigen Verhaltnisse mußten no< im Sommer 1818 sehr fühlbar seyn. Zu Qua- deloupe, dessen Besiß es nach dem Frieden wieder erlangt, hatten sier und Kaffee nach den. französischen Seehafen ge- macht, die auc) dem Zwischenhandel des Landes eine größere, fruchtbare Ansdehnung gaben. Diese Verhältnisse hatten sich zwar schon früher geändert, aber die Folgen des eingetretenen Wechsels entwielten sic nur allmählig, und hatten im Som: mer die Wirkung der früheren günstigen Ereignisse noc) nicht aufgehoben. 4. Diese vermehrken Gewinste des Handels, verbunden mit dem Zuflusse aus:wärtiger Fonvs, braten einen Ueberfluß an baaren Mitteln hervor. Wiele der Unterzeicner des Anlehen3 anticipirten die Zoh/ung der unterschriebenen Summen, Das baare Geld häufte sich in den öffentlichen Cassen, und die periodischen Uebersäüsse, die für spater fällig werdende Zahlun- gen disponibel bleiben mußten, stiegen allmählig bis auf 40 Mill. Franken. Die Finanzverwaltung beschloß, so wie sich ihre müßig liegenden Fonds zu häufen begannen, dieselben der Circulation wieder zu geben Es wurden für ohngefähr 10 Millionen An- lehen auf Depots zurückgezahlt, und bedeutende Summen zu Vorschüssen an Renteninhaber verwendet. Schon im Anfang des Juny ergriff man dies Mittel, um die öffentlichen Gelder fruchtbar zu machen, und um wobhlthätig auf den Zustand des öffentlichen Credits in einem Augenblie zu wirken, da man im Begriffe stand, denselben für bevorstehende weitere außer: ordentliche Bedürfnisse zu benußen. Vom 1ten bis zum leßten Juny stiegen die Fonds von 69 auf 74 Franten. Der schnelle Vollzug des Anlehens ward aber vorzüglich noch durch einen weitern höchst wichtigen Umstand begünstigt. Das Vermögen der Bank war, wie schon oben bemerkt worden, durch die seit lange unvertheilt gebliebene Reserve be- deutend angewachsen. Sie hatte einen ungeheuren Vorrath baaren Geldes, der bey weitem den Betrag ihrer umlaufen: den Noten überstieg, in ihren Cassen angehäuft. Da ein ftarker Zufluß an Metallen Statt gefunden, so bunden mit eberfluß an ) Unlehens en, Das , und die de Zahlun: uf 40 Mill ihre müßig Eireulation [lionen An: Summen zu im Infang en Gelder stand des da man re außer: nds von vorzüglich egünftigt, n bemerft esexve be: Vorrat) umlaufen: unden,[0 war der Geldmarkt ohnehin gut versehen, und der Handel nahm die baarcn Fonds der Bank nicht in Anspruch, Die Rogierung fand es für rathsum, wegen Verthei- lung de?, über alles Verhältnis angewachsenen, Reservefonds vor dem Sclusse der Sitzungen von 1817 bis 1818 einen Geseßesvorschlag an die Kammer gelangen zu lassen; der Vorschlag gieng in der Pairskammer dur<, wurde aber in der Deputirtenkammer niht mehr zur Discussion gebracht. Die Sachen blieben daher, wie sie waren, und das Kapital der Bank ward no<9 durch die Reserve eines weitern halben Jahres vermehrt. Diese unnatürliche Anhäufung bedeutender Geldkapitalien auf dem Plaße von Paris machte die Bank geneigt, den Unterzeichnern des Anlehens auf ihre Subscriptionen Wor- schüsse zu leisten. Diese hatten 15 Proc. des Betrags bey dem Empfang der Anlehenscexkisicate erlegen müssen, und so schien die Bank hinlänglic< gede>t, wenn fie gegen Hinterle- gung dieser Certificate einen weitern Termin, der in einem kleinern Theile des Ganzen bestand, vorschoß, und bey den folgenden Terminszahlungen gleiches Verfahren beobachtete,*) *) In der leßten Sitzung der Kammer wurde die Direction der Bank wegen dieses Verfahrens getadelt und behaup- tet, daß sie den Statuten der Bank zuwider gehandelt. Wahr ist es, daß jene Certificate von gewöhnlichen Han* delspapieren sich dadurc unterscheiden, daß sie gegen den Aussteller(die Regierung) ntic das Betragen der Regierung, die, obwohl sie diese Bereitwilligkeit der inn- ländischen Bankiers kannte, dennoMm mit fremden Wechsel- häusern eventuell abshloß. Sonderbar genug behaupteten viele, daß die Regierung sich gegen die fremden Uebernehmer des ersten Unlehens von 20 Millionen Nenten durch eine Art von Dankbarkeit verpflichtet gefühlt, und da diese von dem zweyten Anlehen ganz ausgeschloffen worden, um so mehr ge: glaubt habe, bey dem letßten von 24 Millionen auf dieselven Rücksicht nehmen zu müssen. Hätten die fremden Häuser, welche das erste Anlehen übernahmen, einen bedeutenden Verlust gelitten, so ließe sich eine solche Unterstellung wohl hören, da sie aber ihr Geld nicht . Nur höher als zu 9 Proct. jährlicher Zinsen anlegten, sondern *) In dem ersten Schreiben der französischen Gesellschaft war fein Uebernahmspreis ausgedrückt, %*) Dies ward bey den Verhandlungen über diesen Gegen- stand in der Deputirtenkammer vom Jahr 1819 behauptet, RERE KEEN ed teak ein ie Rye mm x IE N ENE WEINTE BERS eENr En >. Ze X 4 y ===>=< me m- im Laufe eines Jahrs durch den freylih in Gefolge ihrer Bemühungen und ihrer Kapitalien von 55 bis 73 gehobenen Kurs der Papiere beträchtlich gewannen, so mag sie die fran- zösiscve Regierung, und wahrscheinlic) sie sich selbsi, für ihr dargelegtes Bertrauen hinlänglich für belohnt gehalten haben. Ohne Zweifel wurde das französische Gouvernement durch ganz andre Gründe' bestimmt, den fremden Wechsel: häusern vor französischen bey dem leiten Anlehen den Vorzug zu geben. Man darf annehmen, daß dasselbe die Geld und Kapi- talfräfte des Landes so ziemlich kanate, und daß ihm darüber die Anerbietungen französischer Bankiers keine JIliu“ionen zu machen vermochten, wenn gleich alier Wahrscheimlichkeit nach dem französisen hinzugeben. Sollte die französische Regierung gegen einen precären und ungewissen Gewinn einiger französischer Wechsler das Gelingen ihrer ganzen Operation und den Handelskredit des Landes auf das Spiel seßen 2 Aus solchen und ähnlichen Gründen billigte der unbe- fangene Theil des französischen Publikums das Benehmen der Regierung, indem sie mit den Häusern Baring und Hope die erwähnte Uebereinkunft abschloß*). .*) Nachdem die vorläufige Convention mit den Fremden ver» abredet war, meldete sich die französische Compagnie noch- mals, und bot 72 Franken für die Rente von 5 Franken, welche den fremden unter Veschränkungen zu 67 zugesagt war. ezedet unt ür EE ERN % ER Ei V. Entwickelung der Ereignisse, welche die Crisis im Spätjahr 1818 herbeyführten.] I. Im nemlichen Verhältnisse, als die französischen Nenten stiegen, und die brittischen fielen, hatte die Neigung der Eng- länder, ihre Kapitalien in den französischen Fonds anzulegen, nachgelassen. Die nahe Aufsis, die er früher zu So und 78 hingegeben, nunmehr um 76= 74 wieder erwerben. Wer die wahre Ursacge des Steigens der französischen Renten dur-hschaute, ließ den Augenbli> ihres höchsten Stan- des nicht vorüber gehen. Wor allen waren die Unternehmer der ersien und der lebten großen Anlehen im Stande, hierüber ein richtiges Urtheil zu fällen. In Großbritannien überhaupt sind richtige Ansichten und die gründlichsien Kenntnisse von solt wurde, so ward ein Theil dieser Wirkung wieder durch die übermäßige Anhäufung des haaren Geldvorraths auf den französischen Märkten und durch den Kredit, den die Bank no< am 17. September gab, für den Augenbli> wieder aufgehoben. Wirklich besserte sim der Curs zu Ende Septembers und Anfang Octobers wiederum um einige Procent,*) und hielt sim bis zu den leßten 10 Tagen des Octobers so ziemlich auf gleicher Etufe. Aber der merkwürdige- Augenbli& nahte, da auf dem Geld- und Papiermarkt des ganzen Continents eine er- schütternde Crisis eintrat. Was in Frankreich vorgieng, steht im innigsien Zu- sammenhange mit den Operationen, die in andern Continental: staaten Statt fanden. ) 9 *) Es ist nicht schwer einzusehen, wie die englischen Ban 9 fiers dainals bis zu einem gewissen Puncte Herrn des Curses waren. Man haite auc) zu Ende des Septem bers behauptet, daß die fremden Bantiers den Curs fallen ließen, weil sie 4160 Millionen Franken gegen französische Nenten nach dem mittlern Curs vom Sep- tember und October anzuschaffen übernommen hatten, Uebrigens war die Uebernahme der letzten AÜnleihe über haupt, auch ohne eine solche Zeitbestimmung, für die Curöberechnung schon hinreichend, die britischen Unter» nehmer zu veranlassen, die Renten die sienoc< in Händen hatten, im günstigen Augenblick zu veraußern, 68 von r einen ard ein aufung nn und tember 5 und ) hielt jemlich a auf ine et: en Zu- nental: Ban en des eptem? (urs gegen jaiten, über? ür die Unter? Handen DE ZEI. Von der französishen Regierung wurden keine neue Ren- ten auf den Markt gebracht, da das neue Anlehen von 24 Milz lienen Franken Renten erst später zum Vollzug kommen follte, und der Betrag desseiben schon längst bekannt war, daher auch auf die Meynung oder auf den Kredit s&on die Wirkung gemacht yatte, den es hervorzubringen geeignet war. Nur durch den Verkauf der, zur Befriedigung der Recla- mationen ausgegebenen Renten ward der Vorrath auf dem Papiermarkt vermehrt. Manches blicb davon in festen Hän- den, aber bedeutende Summen wurden noch im October auf den Pariser Markt geworfen. Die russische Regierung suchte tur ihr Anlehen die Herstellung des baaren Geldumlaufs vorzubereiten. Das Sil- ber, das durch den gezwungenen Umlauf des Papiers ver- schwunden war, mußte aus dem Ausland hereingezogen wer- den. Dies geschah durh Maasregeln, welche den Preis des, Silbers erhöhten und die Theilnahme der Fremden an dem eröffneten Anlehen erzeugte. Die Bedingungen des Anlehens waren für den ein- heimischen und ausländiscgen Kapitalisten des hohen Zinsfußes wegen einladend. Mit dem Wollzug desselben hielt die Vertilgung des Papiers gleichen Schritt. Durc< die Ver: minderung der Assignaien entsijand eine Lücke in der Circula- tion, welche durch den erhöhten Preis der zurücgebliehenen zwar zum Theil ausgefüllt werden konnte 3 da diefe Preiterhö- hung aber von den Bestimmungen der Megierung abhieng, und ihre nächste Absicht seyn mußte, die in der Girculation entstehende Lü>e durch neu ausgeprägte Metallmünzen ein nehmen zu lassen, so trat keine bedeutende sc>nelle Berbes? rung im Curse des Papiergeldes ein. Bey den Zoligefcuen war das Verhältniß des Metallgeldes zum Papier wie 1006: 560 (7 m Ie Deen emma m -- MG 4 [] EINI GEE 2 EAD es fesigeseßt, und im gewöhnlice der erlaubten Einfuhr, no<; ehe die directen Zuführen aus dem Norden, aus Amerika oder andern entfernten Gegenden in Concurrenz treten können.*) Dieser gewinnreiche Zwischen- verkehr bewirkt häufig, daß die holländische Handelsbilanz gegen Rußland ungünstig wird 3 daher kann es für den Ka- pitalisten leicht vortheilhafter werden, über eine gleiche Zins- rente jährlich in Petersburg als in Paris zu disponiren. In den holländischen Seesitädten fand unter diesen Um- ständen das russische Anleihen eine sehr lebhafte Theilnahme, Unterrichtete Handelshäuser schäßen das Kapital, das allein von Amsterdammer Kapitalisten darin angelegt wurde, auf 10=- 15 Mill. holländischer Gulden,**) Ein weiterer Umstand war vorzüglich dazu geeignet, den Reiz zur Theilnahme bey allen Kapitalisten zu erhöhen. Wenn man auch wohl einsah, daß der Hauptzwe>X der 6* *) Der Umstand, daß Holland die Einfuhr des Mehles zum Vortheil seiner Müßlen mit starken Zölien belegt hat, begünstigt den Absaß der nordischen Früchte, da Umerifa nicht Körner, sondern Mehl ausführt, wovon daher in Holland selten Lagerungen Statt sinden, 5*) Es sollen in Holland auc von den Inscriptionen verkauft worden seyn, welhe nach Preußen zur Bezah: lung russischer Verpflegungskosten gekommen waren. ut. | EE R dN NESSE „ XT dm md m u := 4; x Regierungemaasregeln nicht seyn konnte, den Papierrübel auf Pari zu seßen, so war eine mäßige und allmählige Verbesserung des Curses do< zu erwarten, als natürliche Folge und auc<ß als Nebenzwe> der Regierung. Daher zogen viele vor, Renteninscriptionen in Papier zu erwerben, in der Hoffnung, Kapital und Zinsen in einem bessern Gelde zu erhalten als dasjenige war, worin sie ihre Ein- lagen gemacht hatten. Die meisten auswärtigen Theilneh. mer schi>ten edle Metalle, vorzüglih Silber in die Münze nach Petersburg, um mit dem neugeprägten Gelde Assigna- ten fkaufen zu lassen und den Betrag zur Anlehenskasse zu liefern. Diese Nachfrage der fremden Kapitalisten hatte auf den Wechselkurs der russisczen Hauptstadt, auf verschiedene west- lihen Handelspläße einen soliben Finfluß, daß es vortheil- haft wurde, ohne an dem Aniehen Theil zu nehmen, Gold und Silber nach Petersburg kommen zu lassen. Die Petersburger Commissionäre der fremden Kapitalisten zogen daher vor, den Auftrag zum Ankauf von Banknoten zu erhalten und durch Tratten nah Hamburg gede>t zu werden, Sehr fühlbar war auch aus diesen Gründen die Ein- wirkung des russischen Anlehens auf dem Geldmarkte zu Hamburg*). Das Silber, das von diescCem Plaße nach ce *) Während fich der Preis des Silberrubels zu Petersburg auf 380 Copeken erhielt, war der Wechselkurs auf Ham: burg 93 bis 10. Da nun der innere Werth des Sil- berrubels glei 34 Bko. Hamburg ist, io blieb bey jenem Verhältniß ein Nuten von 10 Procent, d. i, weit mehr, als die Kosten der Metallsendung betragen, we 2 EE. NL ELE eS 0. ibm vie) NE | Aer M 1010 10 nbi [ises d 87:08 m zierrubel Imählige atürlice Daher twverben, bessern re Ein: heilneh, Münze (ssigna- sse zu wf den 18 west: vortheil: , Gold talisten ofen zu verden. : Ein: dte zu ze nach röburg (Ham es Sil ) jenem t mehr, ZSE Yeteröburg gesendet wurde, war aber größtentheils aus Eng» land gefommen*). Der Zufluß kam so reichlich, daß die kaiserliche Münze, welche täglih etwa 100,000 Rubel liefern kann, geraume Zeit hindurch das ihr zugekommene Silber nicht schnell genug auszuprägen im Stande war. Die rückwärts liegenden Länder, und insbesondere Frank- reim, empfanden nicht nur mittelbar den Einfluß dieser Ope- rationen, sondern wurden noch in den Kreis der unmittelbaren Theilnahme hineingezogen. Von Paris giengen bedeutende Summen im Laufe des Oktobers und Novembers direkt nach Petersburg**). Die Wirkung der augenbliklichen Unhäufung in Frank- rei) war in Beziehung auf den Preis der edlen Metalte ge: rade derjenigen entgegengesebt, welche die Maasregeln der kaiserlich russischen Regierung hervorbrachten. Daher konnte auf eine so große Distanz auf direktem Wege eine Ausglei- dung vor sich gehen. 3- Wie bey Nußland, so fielen auch bey Oestreich die größten Anstrengungen zur Herstellung des baaren Geldumlaufs in die Periode vom Sommer bis zum Winter 1818.= Die Operationen dieses RKaiserstaats äußerten ihre Wirkun- *) Vieles Silber gieng zu gleiher über Hamburg nach Berlin. F*) Von einem einzigen Hause wurden in den letzten Tagen des Oktobers 150,000 Goldstücke zu 20 Franken direkt nac< Petersburg gesendet, 4 |„wir 3 En (7 NIO 4 4 ms “. | k j == 80= gen vorzüglich in dem mittäglichen und westlichen Deutsch- land. Franffuzt war der Mittelpunkt derselben, von welchem Plaße aus, einen langen Zeitraum hindurch regelmäßig bedeu- tende Summen Silbergeldes nach den Oestreichischen Staaten abgiengen, um die Verbindlichkeiten zu ersüllen, welche die Uebernehmer der sogenannten Metalliques eingegangen hatten- Zwar hatten diese Baarsendungen schon geraume Zeit vor der Periode, in welche die allgemeine Crisis fällt, ange- fangen, allein sie dauerten während derselben bis zum Decem? ber 1818 fort, Die Nachtheile dieser Operationen zeigten sich in einem mit dem Fortschritte des Vollzugs wachsenden Verhältnisse. Man suchte die Lü>en, die dur das Ber» schwinden der 24 fr. Stüe in der Eirkulation des südwest* lien Deutschlands entstanden waren, auszufüllen, und es war natürlich, daß man sich dahin wandte, wo das Me- tallgeld durch momentane Anhäufung am wohlfeilsten gewor? den war. Schon in der Mitte des Jahres hatte das Papiergeld zu Wien einen fesien Stand angenommen. Die Lüde, wel? a3 MC | gewot? wpiergeld 'e, wel! jen ent: he aus? Pfund on, estreichi? angenen jergeldes o feine: größten? verwen? Das Anlehen war nun von englischen Wechselhäusern übernommen z die Zinsen in London zahlbar, dadurc< für den Uebertrag brittischer Kapitalien gesorgt. Der Vollzug geschah wohl zur Hälfte durch Rimessen, aber zur andern Hälfte durchg Baarsendungen, welche die ks- nigliche Münze in den Stand seßten, geraume Zeit hindurch im Frühjahr und Sommer täglich ohngefahr für 50,000 Thaler»Münze«ausprägen zu lassen,*) Es mußte also beydes, eine plößlihe Anhäufung von Kapital und eine Ueberfüllung des Geidmwarktes erfolgen. Dieser Umstand war vorzüglich den russischen Operationen günstig. Es ist zwar nicht bekannt worden, daß große Ber- liner Häuser besondere Contracte abgeschlossen, wohl aber ha- ben Privatieute und Kapitalisten in großer Anzahl an dem russischen Anlehen Theil genommenz und daß Metallsendunz2 gen von dem überfüllten Berliner Geldmarkte nac4 Peters» burg geschahen, hat ebenfalls seine Nichtigkeit. Außer den größeren Staaten machten auch einige andere, namentlic) Neapel**) zur Herstellung ihrer Finanzen An- strengungen, die, wenn sie auch im Einzelnen weniger bemerk- bar waren, dom im Ganzen die Wirkung der großen Ge- schäfte vermehren halfen, *) Wahrscheinlich geschah der Vollzug rasch, da den Darlei- bern bey früherer Zahlung der 10 monatlichen Termine ein Discont von 5 Proc. zugesichert war. 8%) Es kamen in Neapel die neuen Certificate in Umlauf, welche wie die alten Inscriptionen in das große Buch eingetragen sind. Hiervon giengen bedeutende Summen nac< Holland. ( .[| 1] | 6 n KT] | IK- 4 4 | zu > 48 4 . 9 ue 8 j« 4 [16+„ if e | ie 5 RE 4,7 UA ba 4 3 5 N z 1 u 4 y = j: Y TSE NIN Ee j RK ; CT EE EI NN BIKE GNUEEHN ==, O3= B-. Wichtige Ereignisse, die in der Handelswelt sich zuge- tragen, verdienen hier eine Erwähnung, wegen ihres mächti- gen Einflusses auf den europäischen Geldmarkt, der sich in seiner größten Stärke ebenfalls im Spätjahr und Winter des Jahres 1818 offenbarte, Dem ostindis. 4'»“.* nN S7->. IG KB. x faze Ol) mm kreten, aber ihre Wirkung versiärkte sich im October und No- vember, wo starke Silbersendungen aus den französischen See- häfen nach Westindien und Portugall gemac s Tex wan irn demn dame imm 2 Mud Ist auch nur die Hälfte von den Producenten verkauft und von der Verkaufssumme auch wiederum die Halfte durch Abrech- nung von Vorschüssen getilgt worden, so war immer noh eine baa- xe Summe von 250 Mill. Franken erforderlich, um den Absaß zu bewerkstelligen, also im Laufe von zwey Monaten ohngefähr ein Drittel der Summe, welche die Regierung das ganze Jahr hindurch zur Bestreitung aller Staatsausgaben erhebt, und ohngefähr ein Zehenttheil des in ganz Frankreich, nam den höchsten Annahmen, umlaufenden Geldes, Aehnliche Verhältnisse traten in einem großen Theile Deutscen, den die ersten Zeichen der Lage der Dinge hervorbrachte, vergrößerte die Gefahr und die Wirkung der ungünstigen Einflüsse der Thatsachen. Auf allen übrigen holländischen Pläßen, in den nord- deutschen Seestädten und zu Frankfurt und Augsburg zeigten si) üverall dieselben Symptome. Der Zufluß, den Berlin durch das englische Anlehen und die französiscc>en Gelder erhalten hatte, konnte den dor- 0.01 [7008 (PD hgt sj hi somit H deb (90 jn | Au 4 ay oin nam, 6 mberte 4 aud,[] f4 lind sch: tit, oh, gym| | Net 4 iht ba lassung, ot man heit ge: h, wäre if dem mental: ß über: wie in atsaus: Papier: Cirkulg: vichtige 1d den haften sind, Tapier: emyers en die roßerte sse der nord- zeigten snlehen p dor: = Q98<= tigen Geldmarkt von der Theilnahme an der allgemeinen Ver- legenheit micht ganz befreyen*). Wien nahm daran Theil, das sie durch zwermäßige Anstrengungen zur Verbesserung seiner eigenen Geldverhältnisse selbst hervorbringen half, und man war erstaunt, daß dort» so wie zu Petersöburg der Veld und Kapitalmarkt nicht in demselben Verhältniß sich verbesserte, als anderwärts, durch Entziehung von Kapitalien und Numerär, die Verlegenheit zunahm. Nur London stand unerschüttert und verweigerte bey dem allgemeinen Mißtrauen, das auf dem Continent herrschte, anfänglich die verlangte Hülfe, indem es viele Tratten ZU- rüdwies. Gleich den französischen, fielen nun, nur in einem ge: minderten Verhaltnisse, die VPapiere aller Staaten. Die Destreichischen giengen in wenigen Wochen von 74 auf 62 zurük, mit allen fremden, die auf dem holländischen Markte sich befanden, sielen die holländischen Fonds, so wie die preußi- schen und alle Papiere der mittlern und kleinern deutschen Staa- ten; doH, was merkwürdig it, die leßtern in einem weit geringern Verhältnisse, als die der größern Länder. Nicht wenig ha! zur Vermehrung der Crisis an mehre- ren Orten jener unsaubere Geist der Speculation beygetragen, den die gewöhnlichen Resultäte g1oßer Schwankungen, das 7* *) Die Crisis war in Berlin blos eine Nachwirkung von dem, was auf andern Plätzen vorgieng, und konnte daher nicht mit sol- lic) frey geworden, wenigsiens vorübergehend zu benuken, son- dern man set das ganze Vermögen und fremdes noch dazu an die Schwankung des Preises, um Alles zu gewinnen, oder Alles zu verlieren, und ein nur etwas andaurender glüclicher Fortgang der Dinge steigert die Leidenschaft so ho>, daß dies jenigen, die sie ergriffen hat, taub gegen alle Gebote der Mo- ral so wie der Kingheit, nur nach dem Instinct der Erwar- tung des Aehnlichen gehorchen, bis sie eine früh oder spät eintretende unerwartete Wendung, nur um die Größe ihres Unglü>s zu betrachten, wieder zu Besinnung bringt, oder in Verzweiflung stürzt. Durch das Steigen der Fonds, war die Spielwuth angefacht worden. Man kaufte und verkaufte auf Lieferung, nur um sich auf den festgesebten Termin die Differenz des Curses zu bezahlen. Unerhört sind die Summen, die sich in einzelnen Händen angehäuft fanden, Selbst sonst solide und sehr reiche Häuser hatten im fesien Glauben an die stete Besserung der Wer- hältnisse auf dem Geldmarkte, über ihre Kräfte sic) in Spe- culationen eingelassen. Ein solen, und mancher Furchtsame eilte, sic) so scelung des Urbels,/ es Defitt sich gleim anfänglich schnell und heftig geäußert hatte, einen"4 y ziemlich bedeutenden Zeitraum ein. Im Handel zeigten fich de Dulhy die Folgen der Schwankungen auf dem Ge- TZ=<=======-- -- 104== einen, oder eines früheren Bezugs auf der andern Seite, war als eine sehr untergeordnete Sache, in Vergleichung mit den Forderungen der Sicherheit der Operationen, und mit der Wichtigkeit ihres Einflusses auf den europäischen Geldmarkt und den Handelsverkehr zu betrachten. Vor der Hand war schon durch das erste Fallen der Renten, das im Laufe des Septembers eingetreten war, klar geworden, daß die Regierung wohl daran gethan, das In- teresse fremder Wechselhäuser unmittelbar an ihre eigene Sa- Ie zu knüpfen. Als aber am 9. Oktober der erste Vertrag abgeslossen ward, waren kaum die ersten Symptomen des herannahenden Sturmes bemerkbar, und die Größe der bevor- stehenden Crisis schien man nicht zu ahnden; vielmehr begann gerade damals der Curs drr Papiere sich wieder etwas zu bessern. Der Contributionsrest betrug für die leßten zwey Jahre no< 280 Millionen Franken. Da die Zahlung erst im Laufe der Jahre 1819 bis 1821 zu leisien gewesen wäre, wenn die Occupation noch fortgedauert hätte, so mußten die Zwischenzinje vergütet werden. Auch fanden noc< andere Abrecvnungen Statt, so daß 265 Millionen Franken zu be- zählen übrig blieven.' Man kam überein, daß 165 Millionen*) in 9 Mo- natsRaten, vom 6, Jänner 1819 anfangend, baar bezahlt, die übrigen 106 Millonen Franken effektiven Werths aber, vermöge früherer Bestimmungen in Rentenscung in allen Zweigen das ganze Jahr hindurch, Die Ereignisse, die si) auf dem Geldmarkte des Continents zugetragen, ver- minderten die Nachfrage nach brittischen Erzeugnissen und nach den Gegenständen seines Zwischenhandels, Die Ausfuhr war um 7 Millionen Pfund Sterling geringer als in gewöhnlichen Jahren, Die meisten Waaren, vorzüglich Kolonialproducte und alle Lebensbedürfnisse fielen im Preise,*) Doch blieb in An» sehung der lektern zwischen England und dem Continent das Mißverhältniß immer noch so groß, daß, wer von mäßigen Renten lebte, und durch Besc äftigung niht an seinem Wohnz ort festgehalten wurde, im Ausland auf Reisen eben so wohl» feil, als bey größerer Cinschränfung zu Hause leben konnte. Viele tausend Britten verzehrten ihr Einkommen in Deutschland und Franfreich, Die Steuern waren nur um ohngefähr 3 Mill, Vf, Sterl. erhöht worden, Aber sie trafen nicht das hohe Einz: kommen, sondern in starkem Verhältnisse die Genüsse und Bedürfnisse der ärmern und mittlern Klasse. Die Depreciation des brittisce, die durch seine frühere star- ken Baarsendungen in das Ausland entstanden war, durc<ß Anschaffungen aus England auszufüllen. In den beyden Mo» naten December 1818 und Januar 1819 erhielt es für 40 Millionen Franken Gold von London, dem es einige Wochen früher Silber gegeben hatte- Es herrschte eine große Tha- tigkeit in der königlihen Münze. In einem kurzen Zeitrau- me waren daselbst für 125 Mill. Franken Gold- und Sils bermünzen geprägt worden. Durch einen Herbst, der das ge- wöhnliche Bedürfniß eines Jahrs bey weitem überstieg, ver- mehrte sich das umlaufende Kapital des Landes. Auf 150 Millionen berechnete man in Frankreich, was von dem im Jahr 1818 erzeugten Weine und Brandweine an das Aus2 land verkauft werden würde. Die Fonds hoben sich bis zum Februar von 63 auf 713, oder nach Abzug der Dividende auf ohngefähr 69. Als in Großbritannien zu Anfang des Februars die an» geordnete Untersuchung der Bank und das wahrscheinliche Re sultat dieser Untersuchung auf dem Geldmarkte seinen Einfluß x) Man sehe Anhang>. mne en At Au 0 js ANA : M Rah 1 "NL 9) vw, Ul MEN why yz wi 170) ufs 0 (1097 bin(eof (jim 1 bi Inf todt ih N |) fit J Me hn] it 1793 here ftat- x, durch den M: es sür 40 ey Wochen 'oße Tha: | Zeifrauts und Sil: das at fieg, ver* (yf 150 dem im das Aub? bis zum dende auf die ai liche Re v Einfus -- 117== äußerte, fo schien zwar eine Rückwirkung von London auf Paris einzutreten. Auch waren im Handel, wie allerwärts die Folgen des übermäßigen Ankaufs ostindischer Waaren fühlbar. Do< erhielten sich die Fonds in der ersten Hälfte des Jahres zwischen 65 bis 68 und stiegen bis zum Herbste bis auf 72 Franken. Brittisc)e Speculanten, die, wie manc ohnehin nicht bedürfe, und nur dem Aus- A prfig um muh Wi vim Wi u vm! ve Hy Du emu (uss und Bi Hohen wu) bin Dis fun feht jan Gur? uf D ba Juda unfug,| bi Gifs| MEN a mist wh tt| (1707 NnSdind lich neh, e, Wildt indem se Kapital barten terung di | fesiatht Abtraqund 1,(as ) Belichty theile die ten, das y, werde Denn 6, ant erheit zu zu(and: sirene brachten, zum tücti: at"werden, dann sey zu jotagt, vy ganz Kant: de daher di verlehen, M! vfsnen, dit nur dem Wi: == MM= lande zum Vortheil gereichen, No< befinde sic) ein großer Theil der neugeschafsenen Renten in den Händen der Frem- den; wenn man seine Absicmt, die Fonds sieigen zu machen, wirklich erreiche, so würden die Ausländer ihre zu 52 und 67 wohlfeil gekauften Renten, den Augenbli> benulbend, mit Ge- winn abseßen, ungeheure Kapitalien aus dem Lande ziehen, und nach vollbrachtem Verkaufe würde der Curs dennoch wie- der herabgehen. Dagegen ward bemerkt: Das Zusammendrängen der Nenten auf einen Markt mache die Ausländer zum Herrn des Curfses und gewissermaaßen zum Herrn des Staatsvermögens. Bey hohem Curse verkauften sie große Summen und drücten den Curs 3; der besorgte Inländer verkaufe ebenfalls und seße den Preis noch tiefer herab, und wenn er dann am niedrig- sten stehe, verwende dcr Ausländer den Erlös, den er bey ho- hem Curse gemacht, wieder zum Einkauf um diese wohlfeileren Preise. Durch dieses periodisc) wiederkehrende Spiel ziehe der Ausländer nach Belieben beträhtlihe Summen aus Frankreich, und sey auf diese Weise im Stande, den Kredik des Staats, der Bank und der großen Handelshäuser so oft zu erschüktern, als es ihm einfiele. Um diesen Gefahren vorzu- beugen, müsse man die Nationalschuld wirklich nationasisiren, d, i. aus den Händen des stets speculirenden Ausländers in die des Inländers bringen, der sich eher zur festen Anlage seiner Kapis- talien entscmößige Einwirkung der Regierung erhielt sic) das Papiergeld unter ganz unbedeutenden Schwankungen auf 250. Die 5 Procent tragenden in Metallgeld verzins- lichen Papiere galten- zu Anfange des Jahres 1820 im Durchschnitt 74 z Die Bankactien waren, von ihrem ur- --“ 124-- spränglichen Werthe von 400 fl., im Februar schon über 600 gestiegen. [M Kein anderer Staat ward in der lekten Zeit bey seinen Finanzoperationen so schr begünstigt, als Rußland, Die Jahre 1817 und 1818 haben ganz Europa zu seinem Sculd- ner gemocht, und die Negierung hat die Zeitumstände weise benußt. Man berechnet, daß im Ganzen die Masse des Pa- piergeldes sich in dem Zeitraum seit dem Anfange der Opera- tionen bis in das Jahr 1820 um ohngefähr 174 Mill. Ru- bel vermindert hat. Das baare Geld, das an seine Stelle trat, war größtentheils von den westlichen Ländern gekommen, Es war natürlich, daß, nachdem der Westen erschöpft war, eine zwar vorübergehende aber der Wirkung, nach Größe und Dauer, angemessene Rü>wirkung eintrat, die sich auch im Jahre 1819 in einem nachtheiligen Wechselcurse offenbarte,*) 2 Von den übrigen Staaten des mittlern und nördlichen Europa's ergriff Dänemark nach überstandener Crisis zur Re- gulirung seines Geld- und Finanzwesens eben?alls kräftigere Maazregeln. Es wurde unter Vermittelung Hamburger Häus- ser ein Anlehen von 6 Millionen Mark zu Stande gebracht, das wohl einen günstigen Einfluß auf den Credit des Landes haben konnte, aber gleich einem schwedischen Anlehen nicht so bedeutend war, um im großen Verkehr sehr fühlbare Bewe gungen hervorzubringen, *) Auf der letzten Leipziger Messe sah man neugeprägte Silberrubel, t 609 seinen Die quld: weise s agie --» 125== Zu Anfang des Jahres 1820 waren ohngefähr 30 Millionen Reichsthaler Papier im Umlaufe. Obhngefähr 2 Millionen waren während des Jahres 1819 zur Vertil- gung eingezogen worden. Der Preis des Silbers schwankte zwischen 300 bis 270. 4- Da3 war aber im Allgemeinen in den westlichen und mittleren europäischen Staaten die Lage und der Gang der Dinge in dem Jahre von 1819 bis 1820. Der Einfluß der großen Ereignisse des Jahres 1818 blieb auf dem Geldmarkte und im Handel das ganze Jahr hindurch fühlbar. Die Maaßregeln, die zur Wiederherstellung des baaren Geldumlaufs mehrere Staaten ergriffen, verschlangen große Summen, welche die Stelle des vertilgten Papiers einahmen und daher, für die Dauer, die Masse des in Europa cirkuli. renden Mediums verminderten. Die Fortseßung dieser Maaß- regeln, besonders aber die Einleitungen zur Wiederherstellung der baaren Zahlungen der englishen Bank, drohten die schon merkbaren Folgen noc< fühlbarer zu machen. Durch den Ostindischen und Westindischen Handel war eine ungeheure, das ausschweifendste Bedürfniß überschreitende Meng? von Waaren auc< auf den Continent herbeygeschafft, und auch auf diesem Wege eine beträchtlihe Ausleerung an Silber erfolgt; der Hande! verlor bedeutende Werthe, weil der Vorrath den Bedarf überschritt. Das Jahr 1819 begann mit einer großen Stille im Verkehr, EIN Sata uchi put 4. € |. 6; 4 | '* :i> Es a.... 908 wr Während sich in allen kleinen Kandien der Cir- kulation eine bedeutende Berminderung des baaren Geldes zeigte, häuften sich bey der andauernden Geschäftslosigkeit große Geldkapitalien in den Händen der Neichen. Dieser Umstand wirkte den nachtheiligen Einflüssen, welche die An- lehen auf den Zinsfuß hervorgebracht hatten, mächtig entgegen, Die Veränderung, die in dem Vorrath der edlen Metalle vorgegangen, zeigte sich in dem Sinken der Preise aller Din- ge, oder, wenn man will, in dem hohen Preise der edlen Metalle, besonders des Silbers. Alle Gläubiger waren reicher geworden, alle Schuldner fühlten sich ärmer. Die Woblfeil- heit der meisten europäischen Produkte ward durc< die unge- meine Fruchtbarkeit des Jahres und durch die natürlichen Folgen der leßten Theurung, welche der landwirthschaftlichen Produktion eine große Aufmunterung gewährte, noh vermehrt. Die Preise beynahe aller ostindischen und westindischen Pro- dukte wurden auf gleiche"Weise, theils durch die Ueberführung des Marktes, theils durch die fühlbare Verminderung des baa- ren Geldes gedrü&t*). Dagegen verminderte der Mangel an Nachfrage nach Kapital den Zinsfuß, *) Im Anfange des Jahres 1320 standen die Preise des rohen Zu>ers zu London niedriger, als in irgend einem der lebten 25 Jahre, das Jahr 1811 ausgenommen, wo unnatürliche plößliche Störungen eintraten. Der Vorrath war im Dec. 1819 größer, als zur glei» Proc. zu Amsterdam 443, die Franzosischen 5 Proc. cons. zu Paris 73 bis 74, die Baierischen 5 Proc. Centralkasseobl. zu Frank. furt 99. 8: die Badischen 43 Proc, tragenden AmortisationsPasse» Obl. auf demselben Markte 98-- 99, die D armstädtischen 4x Proc. tragenden ebenda- selbst 34x, die Stadt frankfurtishen 5 Proc. Obl. 101 bis 102, die Stadt hamburgischen 4 Proc, Obl, 102, u. s. w. er --= 129== schiedenen eurovyäischen Staatspapiere früher si= F- 7"eZ<<-. |]=.. 9" Wi--- ieh=<< 54 um=< I GÄ= 5= Wii= y m<< Ube Zeihen==>== Z=<2== zz I KUSEL NGN GZ S 255== GE IE=S Sed Si<= ÜR SIERT (7 Z-T== ZZ 2zZ2e<=z2-==- u“ RE «“ V 0-4 Hb 00-2 E10.48.0, I. 5 der moralischen, wie in der physischen Welt herrscht eine stete Bewegung, deren Geseße wir dur< aufmerksame Beovachtung zuweilen entdecken, oder wenigstens ahnden. Um von der Gegenwart auf die Zukunft zu schließen, müs- sen wir durch den Rübli> auf die Vergangenheit und durch Vergleichungen mit früheren Ersc wummmmueme 7m “ vy"a Kie' PT vie;,"*" == 133-- man, wir bey vielen andern Erscheinungen im Gebiete der Nationalökonomie, vor Allem die VWerschiedenheit nicht unbe- achtet lassen, wel, der zum Einkauf der rohen Stosse günstig ist; die Summe, die durch Beschränkung seiner Produktion, bey sio&Xender Nacdfrage nach seinen Waaren, in seiner Kasse sich sammeln. Dagegen stelien sich bey den Bankiers andere Personen ein, die sich im umgekehrten Falle befinden, und mittelst des Dis8conkts ihrer Wechsel auf kürzere oder etwas längere Frist, die Fonds erhalten, welche auf jenem Wege in die Kasse der Wechsler geflossen sind. Je größer die Summen sind, und je geringer die Nach- frage nach Kapitalien ist, desto wohlfeiler wird der Discont. Bey steigender Handelsthätigkeit muß der Bonkier, um den Nückforderungen der ihm anvertrauten Fonds zu genügen, seine Disconts beschränken, und die wachsende Nachfrage stei- gert den Preis der Kapitalien, deren Benubung auf kürzere Zeit verlangt wird. Es bilden sich also zwey verschiedene Kapitalmärkte; indem zur festen Anlage auf längere Zeit und nach dem Wechsel der Ereignisse, die auf den Handel und«auf den Absaß der Industrieerzeugnisse einen Einfluß ausüben, auf mehr oder weniger kurze Zeit Kapitalien gesuerbaues werden leichter wieder. um der Agrifultur zugewendet, so wie die umlaufenden Ka: pitalien, welcßäßt den Preis nach einem Durcs zu Rathe, So sct werden, Wenn die Kosten derseiben auch 10 Procent betragen, so wird der Einfluß auf den mittlern Wech- ELEND wade gu WE ESER DE SCEE RLS INA FIIR GARE I ELIS TCE „? felfurs nur ohngefähr 1.2. Procent seyn, da sih Schuld und Forderung der beyden Länder in den Händen der Wechsler vereinigen, und nur der Uebers auf das krediti- rende. Länder, die in keiner sehr nahen commerciellen Be- rührung mit einander sichen, fählen den Einfluß der in dem <<<<-" x) Reglement de la«commission d'amortissement«, Approuve par Vempereur le 16 Avril 1817 S8. 22. KH „(0m 90 m u es Bux: es rühi: ung sel. rd nichts reschende 3äubige u lassen, Großbi gefreut :d,... IC)(wle: öffent: en auf Ieberall, Schuld: großen ie vor: 0 mehr wie die ver auf e den fremden zurüc 1n Zins freditt- n Be: in dem emenb 7 6, 22 einen oder dem andern vorgehenden Veränderungen durch die Vermittelung dritter Staaten. Ereignisse, die sim zu Paris zutragen, können bewirken, daß österreichisc 8 E.+. 3 E x == 160== Wenn sic< endli< bey einer Waarengattung in dem Angebot und in der Nack frage eine Veränderung ergiebt, die edlen Metalle und alle Übrigen Waaren aber in ihrem gegen: seitigen Preisverhältnisse beharren, so würden gegen jene Waare, die allein einen Ausschlag oder Abschlag erlitten hat, so lange edle Metalle und andere Waaren ausgetauscht, bis sim das Gleichgewicht wieder hergestellt hätte. Im nemlichen Verhältniß, ais edle Metalle, was in einem solHen Falle zu- erst zu geschehen pflegt, zum Austausch versendet werden, müssen andre Waaren in ihrem relativen Preise sinken, und für das andre Land wohlfeiler werden. Auf diese Weise bewirkt jede Veränderung in den Vrei- sen der Dinge unter den angegebenen Beschränkungen eine andere Vertheilung des Goldes und Silbers unter den Völ: fern, und wenn der Ausgleichung auch, wie es immer geschieht, Hindernisse in den Weg gelegt werden, so wird das Streben darnach immer größer und wirksamer, je mehr die Mißvere- hältnisse wachsen. 0 Die Vermehrung der Metallvorräthe durch die Ergiebig- keit der Minen*) bewirkt dauernde und gleichförmig überall eintretende Veränderungen im- Metallpreise bey der Annahme gleicher Nachfrage. So geht die Bewegung, wel: und die Ausgleichung also durch solche Waarensendungenvorx sich gehen. In der Wirklichkeit kann der Fall, daß alle Waaren eines Landes für das andere theuerer werden, bey der Verschiedenheit der Transportkosten niht vorkom. men. +) D. i. ein Zuwachs, der stärker ist, als die Consumtion dur< Abnußung und durch ganzlichen Verlust, 6==- AE: MAIER! ws Yu 18 un 0; Y EL 2> (ather Jud 38 | uri) führ 10! (aF| Ww 8, 8 ON] 0 bund ß 1 wdiaß| 0008 ZR in) 19 Wen 19.94 Um[pt in wind (in 99 fit x Cie bw Ay 9x mig Unity. AE hr Öle ne(", in dem ebt, die gegen: n jene en hat, Dt, bis mlichen le zu: verden, , und Prei: | eine 1 Völ: schieht, Streben Nißvet- glebig: förmig y der wel: jenvor alle rden, rfom« umfien -- 161== dem unter außerordentlichen Umständen ein ungewöhnlicher Abfluß eingetreten, gegen andere Waaren eine Preiserhöhung erleiden, welche die Ursache ihrer Rü» Fehr wird. Die zeitlihen Schwankungen in dem Ausgebot und in der Nachfrage nach edlen Metallen entsiehen vorzüglich durch wachsende Thätigkeit des Handels, oder durch eine vlößliche Abnahme der Geschäfte, durch das Steigen oder Sinken des Kredits, durc) Zufälle, die das Numerär von einer Klasse der Gesellschaft, in deren Händen es schneller cirkulirt, auf eine andere Klasse, die es leichter fesihält, und als Erspar- 11 uin REIN , 8. : u E ie Fe erbau- ende überträgt. Alle solche Ereigmsse führen den wechselnden Zustand auf dem Metaligeldmarkte herbey, den man gewöhn- lich mit dem Ausdru>: das Geld ist theuer, oder ist wohlfeil bezeichnet.: Die Wirkung, welche die auf einem Plaße oder in ei: nem Lande eintretende Vermehrung oder Verminderung des Cirfulationsbedürfnisses und der cirfulirenden Vorräthe auf den relativen Preis der edlen Metalle gegen andere Waaren hervorzubringen streben, wird auf verschiedene Weise modis- sizirt. Eine Anhäufung des cirkulirenden Quanfums oder eine Abnahme des Bedarfs, wird, wenn man die Rückehr einer größern Lebhaftigkeit der Umsäße erwartet, eine langsamere Cirkulation zur Folge haben, da viele Personen diesen Zeit- punkt einer größeren Handelsthätigkeit abwarten wollen; so weit si aber eine Neigung zur Preisverminderung zeigt, wird ein Abfluß auf andere Orte und Lande statt finden. Das vermehrte Bedürfniß wird eine schnelle Cirkulation be- wirken, und so weit eine Neigung zur Preiserhöhung erspoint, den Bedarf von andern Pläßen und Landen herbey führen; wenn nicht allexwärts gleiche Veränderungen eintreten*). e=. *) Die edlen Metalle suchen sich gleich andern Waaren auf ihrem Produktrionswerthe zu erhalten. Aber wenn eine „allgemeine steigende oder fallende Nachfrage ihren Preis erhöhet oder fallen macht, so vermag einer solchen Ver- änderung die Concurrenz der Bergwe rfsbesitzer nicht so schleunig und wirtjam entgegen zu arbeiten, als dieß bey dem Wechsel der Preise anderex Wa aren,; von den Perso- „uE gf wi'D Jahlg X Barhilhn S | hit 9 [7EE, (ir lG nid"DD ing wern!- ' nh! (0) LT: nene den jam aku bj Ul u(94 wi) (9 Ml bad bi Js dir Wil Tat We h we bia;| En Qqewer: terbau: selnden ewöhn: vohlfeil in ei: 19 des he auf Laaren modi: ex eine x einer hsamere n Zeit: en; so zeigt, finden, on be: scheint, uhren); +", en auf n eine Preis n Ver- nicht so dieß bey 1 Perso? .. 163===» So strömen im gewöhnlihen Verkehr der Völker die Metalle nach dem Wechsel dex Umstände hin und her, und sucwen stets den niedrigsten Punkt, den ihr Preis im Verhaält- niß zu den Preisen anderer Dinge anzeigt; und auf jene Weise wird bewirkt, daß eine Zunahme oder Abnahme der Nachfrage oder des Ausgebots in einem Lande, nicht in gleicem Verhältniß die Preise des Goldes und Silbers daselb;i er- höhet over vermindert. Der an. einem Orte fühlbare Ueberfluß wird kürzere oder längere Zeit zurüägehalten, oder fließt auf solhe Märkie zurüt, wo Schmwantungen entgegengeseßter Art zu gleicher Zeit eintreten."Durch außerordentliche Zufälle kann eine solcen, da bey allen an- dern Waaien. das Verhältniß des Ausgebots und der Nach- frage einwirkt, und eine Durchschnitt von allen Waarengak- fungen zu treffen ist unwöglih. Daß sie aber in kurzen Zeiträumen bedeutend feyn können, geht aus dem Wechsel des relativen Vreises der beyden edlen Metalle hervor*), Z. Der Papierkredit beschränkt den Gebrauch der edlen Metalle als Cirkulationswerkzeug. Aus dem Bestreben, Ge- fahr und Kosten des Transport8 des Goldes und Silbers, dur& gegenseitige Ausgleichungen, zu ersparen, und den Dienst der Metallmünzen während der Zeityder Hin- und Herfendun- gen ni erlitten, das in Umlauf geseßte Papier würde daher nur 100 Millionen effective ab* lösen, wenn es auch gegen Silber auf Pari stünde. Dabey ist noch die größere Schnelligkeit zu berü>sichtigen, womit das Papiergeld umläuft und welche auf der einen Seite zwar bewirkt, daß eine verhältnißmäßig größere Quantität Metall geldes abgeldöt wird, auf der andern Seite aber auch zur wan AGE wr Folge hat, daß die Geldpreise der Dinge eine stärkere Erhöhung erleiden. Eine ausse dur Metaligeld auszufüllen, so wird das Publikum sich freanrde Münzsorten durc< den Handel verschaffen*). Die Verminderung des in einem Lande zwang sweise umlaufenden Papiergeldes bis unter den Betrag des abgelödsten Metalls, wird daher auf dem all- gemeinen Metail- und Geldmarkte eine Wirkung hervorbrin- gen, welche der durc< dessen Einführung hervorgebrachten ge- rade entgegengesekt ist, Die momentanen Schwankungen, denen der Preis des Papiergeldes an dem nemlichen Ort nach dem Wechsel der auf die Nachfrage und das Au?gebot ein- wirkenden Verhältnisse unterworfen ist, hängen von der Verwaltung des Papiergeldes ab. Wenn diese Verwaltung weise, fest und durch geseßlihe Bollwerke in Schranken ge- halten ist, so können die Schwankungen kaum fühlbar gemacht werden. Die Aufgabe ist, die Summe des Papiergeldes stets in einem gleichen Verhältnisse zu der Nachfrage zu erhalten, *) Nur kleine Münzsorten, welhe dem täglichen Verkehr dienen und schnell von Hand zu Hand gehen, können sih nach eingetretener Verschlehterung durc< Abnußung uU. s. f. noch auf ihrem Nominalpreise erhalten, wenn das Bedürfniß des kleinen Verkehrs nicht dur< vollwich» tige Münzen gestillt wird. -- 4168== nemlicung von Amerika" sagt Niccardo,, und die Cildes, der reichen Minen, die es besikt, übte einen bemerkenswer- 15 eBung then Einfluß auf den natürlichen Preis der edien Metalle Völker aus. Es giebt Personen, welche glauben, daß die Folgen dieses Ereignisses sich noch nicht vollständig entwielt haben, n ihrem do< ist es wahrscheinli<, daß jene Entde>ung den ganzen Perioden Einfluß, den sie auf den Preis der Metalle zu äußern geeig: :, net ist, längst fcuna Amerika'3 die min.der ergiebigen europäischen Minen aufgehört haben, beorbeitet zu werden, so konnte das Sinken des Preises der Metalle im Verhältniß zu andeyn Waaren auch in jenem Welttheile bewirken, daß die minder ergiebigen Gänge aufge- geben wurven. Wenn man; zugiebt, daßyder Preis der edlen Metalle siets durch das Quantum der Arbeit regulirt wird, das.-das Ausbringen derselben än, den sch!- S. 80, ;*) mit tonsmitte| edeutendez gleichdens ven Man: Oper, bey ' stehe, Wahrher | leichter gemeinen gen der an auf: ten Aus: n, wenn Seltenheit auf den sten ex reis der von dem the von Kapitals in dem f8quellen Abschmt 2, 60, --“ 179-- Gebrauche als Cirkulationswerkzeug schon gefunden hat. Die Seltenheit oder Menge einer dargelichenen Waare hat blos auf den Preis derselben im Berhäitnisse zu andern Paaren, aber auf den Zinsfuß so wenig einen Einfluß, daß vielmehr die Nationen, deren Kapitalreichthum bey der größten Ausdeh- nung ihrer Handels- und Productionsgese> äfte den Zinsfuß niedriger hält, als bey andern, dennoch in Vergleichung mit der Größe des jährlich geschaffenen und umseßbaren Eigen- thums ärmer an Gelde sind*). Die Bermehrung der in der Welt vorhandenen edlen Metalle um das Doppelte und Dreyfache vermochte den Zinsfuß nicht im geringsten zu verändern 3 in dem nemli- ung neuer reichhaltiger Minen wirkt so wenig auf die Vorstellung, wie andere Möglichkeiten, denen noc< keine Thatsachen, welche eine Wahrscheinlichkeit begründen; zur Seite stehen, Wirkung auf den Zinsfuß, die von dem Wechsel des Geld- preises abhängt, in der Regel nicht hervorbringen.*) Ein Land, das aber eine plößliche Vermehrung der Me- tallvorräthe durch Entde>ung reicher Bergwerke erhielte, wür- de in den Stand gesekt, dagegen Waaren jeder Art von an- dern Nationen einzutauschen und sie zur reproductiven Con? sumtion zu verwenden. Der Zuwac aus- bleiben, und nur die Nachtheile, welche, durc; die Verände- rung des Geldpreises, das Privateigenthum treffen, werden fühlbar bleiben, wenn dem Lande ein Theil seiner Metalle Unlau 1094 tene!9 je Au für(133 Zusage mj ar Wa NOD; finan Benn) de! vyßmw Ney Hu by 187 feiner Ert NENE Wang -- 185== „die dez (Sin durch Anlehen fremder Staaten zu dem angegebenen Zwecke m Diez entzogen wird. ? Eumme+ .. Die Vermehrung oder Verminderung eines zwangsweise . umlaufenden Papiers, das vor und nach der eingetre- ine ai: tenen Vermehrung oder Verminderung die gan- wicht in ze Circulation eines Landes GUS FRLLE hat an und Befesti: für sich keinen Einfluß auf den Zinsfuß, wenn man den andenen Zustand, welcher der Veränderung folgt, für stetig annimmt. tig ein: Ein sole eine --“ 186=- Summe in einem deprecirten Geld aufnimmt, um es später, und zwar zu einem Zeitpuncte zurüzuzahlen,.wo mit Ge- wißheit oder größerer oder geringerer Wahrscheinlikeit eine Verbesserung des Geldwerths angenommen werden darf, der wird es wohl in Anschlag bringen, daß er die Summe, die er in einem schlechten Gelde erhält, in einem bessern zurüc- zahlen muß. Dieser Umstand wird den Darleiher besiimmen, sich mit einem geringern Zinfe zu begnügen, da ec in der Differenz des Geldpreises eine Entschädigung erhält, die er auf die Dauer dex Borgzeit, in Raten zerlegt, dem Zinse beysc der Depreciation dem„Zeitpuncte der wahrscheinlichen Wiederher- stellung der Baarzahlung gerü>t war, und je sicherer man auf dieselbe rechnen durfte. 4 Wo die Circulation mit einem Papiergelde der Regierung überladen ist, mit vollem Ver- trauen aber erwartet werden darf, daß keine Vermehrung, sondern eine Verminderung ein- trete, übt die Art der Einlösung einen zweyfachen Ein- fluß auf den Zinsfuß aus. Der Werth, um den die Regierung ihr Papier einlöst, kann natürlich ni, da die Regie: mus yj am Nos 1 MINEN y Gay ME! mn 96) 11 huh 170 D 87 "iW| Ve 0 Wisc) 0[ vip 8| Gunn 1 es spite 0 mit Or: lidfeit en n darf, de umme, dit ern zurüd: bestimmen, er in de lt, die e vem Zinse hängt von heit oder 8 Geldes gen würde eshränkend hlung der e excessive „und die nblid det Riederhet: man auf jergeldt m Vet: ; feine 19 ein: hen Ein: ex einlüöh 8 zwangs: die Regit- rung ihre Kreditoperationen beginnt, behauptet hat, und den es in einem gleichen Werhältniß zum Bedürfniß der Circu- lation gehalien, so lange behaupten würde, als es zwangs- weise umläuft. Die Vermehrung seines Werths hängt von der Bestim- munz der Regierung über die Einlösung ab. Erwartet man eine Berbesserung, so wird ein jeder, der in dem zwangsweise umlaufenden Papier Kapitalien aufnimmt, in dem nemlichen Grade wohlfeilere Bedingungen erhalten, als die Wahrschein- lichkeit der Verbesserung des Papiercurses wächst. Daher zog man bey dem russischen Anlehen die Inscriptionen in Papier häufig vor, obwohl der Zinsfuß für die in Metall oder Pa- pier dargeliehenen Summen gleich war. Daher stand auc) zu Wien, so lange, als man einer Berbesserung des Papiergeldes entgegen sah, der Discont bey Geschäften, die in diesem Gelde gemacht wurden, weit nie- driger, als bey Discontirungen. in Metallmünze zahlbarer Summen,*) *) So war der Discont z. B. am bten März 1316 bey Silbergeld 10 bis 12, bey Papier" 8 bis 9 VProc., am 15. April bey Silbergeld 8 Proc., bey Papier 4 bis 5 Proc. Wer im Augenblicke, da das Papier zu 350 and, ein Kapital! von 3500 fl. in Papier aufnahm, erhielt einen Silberwerth von 1600 fl. und wenn er für b Monate 2 Proc. also 70 fl. in Papier versprach, so ka men diese 70 fl. im Augenblick des Versprechens 20 fl. in Silbergeld gleicm. Warum mußte er für die Benu«, Kung eines gleich großen Kapitals, das mit 1600 fl. in Conventionsmunze dargeliehen wurde, und in derselben Munze zurückbezahlt werden sollte, und womit zur Zeit der Aufnahme nur gerade das nemliche Luantum von -- 188== Giebt eine Regierung, wie in Oesterreich gesche- hen, durch feste und bestimmte MaasSregeln dem Papiere plößlich einen höhern Werth, als ihm das Verhältniß der Menge desselben zum Cir- Culationsbedvarf angewiesen hatte, und tritt nicht sogleich eine verhältnißmäßige Verminderung der umlaufenden Papiermasse ein, so entsteht jene Ueberfüllung auf dem Geld- markte, wovon im Abf. 4 des vorhergehenden Kapitels die Rede war, Alle Besißer des Papiergelds sind reicher gewor- den. Diejenigen, welche die Werthe bey der allmähligen Ein- lösung liefern müssen, aher um eben so viel ärmer. In der “ Masse der disponiblen reellen Rapitalien ist keine Werände- rung vorgegangen, aber wohl in deren Vertheilung. Da sich nun das meiste Geld in den Händen der industriellen und commerciellen Klasse befindet, ss wird die eingetretene Verän: derung den Handel8zinß, wovon auch der Curs der Staats- papiere abhängt, auf die oben angegebene Weise afficiren. Anlehen der Regierung, welche durch Einziehung eines solhen in seinem Werthe plößlich erhöhten Papiers eröffnet werden, können an und für sic) den Zinsfuß nicht fallen ma- , da die Ursachen dieser Anhäufung oder Verminderung hinwegfallen, und welche Wirkung der Abfluß oder Zufluß im Augenblick, da die Aus- gleidung vollständig erfolgt ist, auf den Geldpreis in diesen verschiedenen Zeitabschnitten au8übt. Aber die Concurrenz, in der sich die Summe der, durch ähnliche Erfahrungen geleiteten, Urtheile über die wahrscheinliche Gestaltung der Dinge aus- drückt, seßt die Entsä&ädigung fest, welche derjenige ausser dem gewöhnlichen Zinse entrichten muß, der zur Zeit der Gelotheu- rung leimt und später, da man einen Zufluß oder eine ver? minderte Nachfrage erwarret, die Rückzahlung leistetz eben so richtet sich darnach die Vergütung, welche man an dem Zinfe erhält, wenn man zur Zeit der Ueberfüllung des Geidmarkts entlehnt, um seine Schuld zu einem- Zeipunkte zu ieisten, wo man vorausseßt, daß durch den allmähligen Abfluß des Geldes oder durc) die Zunahme der Nachfrage das Gleichgewicht wieder hergesiellt seyn werde, 91| fund/83 Ain! 310)| Bis| 4004 NUE GE| TELE EN: fg Im) 048 ber mm fw H sipdam| (p) m| jm Gr) Gir jy dem hen! bes mhs! fusig nü nh R dintegn UNT eM epi, Cirfulatim (den als die ot von fa: öhligen Ih: de: Uifnissez, (Geldmorkts Dauer nn übergehend! heil sein nach den genau zu le oder die ie Ursachen und welt a die Aus: in dieset neuen), in n geleitet), Dinge aus! ausser dem x Gelothet: x eine vet et; eben s) dem Zinst Geldmartts jeisten, mw des Veld icht winn -- 19!-- Auf diese Weise üben die Schwankungen auf dem Geldmarkte einen bedeutenden Einfluß auf den Discont aus. Ohne Zweifel hängt derselbe auch von der Größe der Handelsgewinnste ab, die bey Benukßung der Kapitalien auf kurze Dauer sehr wechseln 3 aber dieser Einfluß s>ließt die Wirkung anderer Ursaung des Handes, jede bedeutende Schwankung in dem Geldvorrathe, und in der Nachfrage, in der Regel von einem Fallen oder CEteigen des Diskonts begleitet ist; und in der Natur der Sache liegt die Nothwendigkeit dieser Wechselwir- kung. Wenn man die Geseke dieser Bewegungen nicht kennt, so pflegt man doch von der Erfahrung geleitet, darnach zu handeln. Freylich trügt dann, wenn ausserordentliche Ereignisse einwirken, das Urtheil, das unbekümmert um die Ursachen der häufig wiederkehrenden Erscheinungen, immer dieselben Re- sultate erwartet. So schien. es Vielen ergangen zu seyn, wel;e im Aus- genbli sig in Borggeschäfte einließen, da die Anlehen für jene Staaten eröffnet wurden, wel<ße die erhaltenen baaren Geldvorräthe zur Tilgung ihres Papiers verwendeten. Wer damals nur die gewöhnlichen Fluctuationen auf dem Geldmarkte, einen Abfluß und die Wiederkehr des Gel- des, nach eingetretener Verschlimmerung des auswärtigen Wech- selcurses eine, mit der Größe der Geldsendungen im Verhält- niß stehende, schnelle Werbesserung des Curses erwartete, und darnach seine Spekulationen bemaß, war in Irrthum, und mußte seinen Irrthum mit seinem Schaden bezahlen. << WI2 u Da der Wechsel der auf dem Geldmarkte eintretenden Verhältnisse auf mannigfaltige Weise den Zinsfuß afficitt, so können die Kreditoperationen der Regierungen und die Preise ihrer Schuldscheine nicht unabhängig davon bleiben. Es ist bereit bemerkt worden, daß der Cur3 der Staatspapiere an allen Schwankungen des Diskonts Antheil nehme*). Durch neue Anlehen werden immer auf geraume Zeit mehr oder minder bedeutende Summen der gewöhnlichen Cir- kulation entzogen. Die Uebernehmer ziehen das zum Voll- zug des Anlehens nöthige Numerär auf einzelnen Punkten zusammen. Sie haben ihren Untertheilhaber, und benußen ihren Kredit auch bey andern Personen, die keinen Antheil nehmen. So lange das Numerär auf dem Wege von die- sen leßtern zu den Uebernehmern, von den Unternehmern zur Regierung, und auf dem Wege von der Regierung zu den Verso- nen, denen sie Zahlung leistet, begriffen ist, werden die Werthum- sche des gewöhnlichen Verkehrs erschwert. Die Kreditoperation auf kurze Fristen, welche die Bankiers zum Vollzug eines Staat3- (EINL<< EH IHREINNBOH IEIIWGER AIMEE *) Es wird kaum nöthig seyn zu wiederholen, daß eine bleibende Verminderung oder Vermehrung des Geldes, welche lediglich eine Erhöhung oder Verminderung des Nominalpreises der Dinge zur Folge hat, auf den mitt«- lern Zinsfuß der in den öffentlichen Fonds angelegten Kapitalien keinen Einfluß ausüben; da die in Geld ge? zahlten Renten oder Zinsen im Verhältniß zu andern Waaren eine gleiche relative Erhöhung oder Depreciation erleiden, fai m ve 14 vn N (090) wb 8 fi muß hi Wa I, in 1m) 6 (E19) mn R H leih) 0 N 10 NN NV| Tine( Rn NN)| nic pi Wuflign üg eintretende 1B ffitet, lerungen 19ig dave; Curs de ts Antheil aume Zeit ichen Cir: um Voll: Punkten ) benußen n Untheil von die: ymern zut den Yersy: Werthum- toperation 5 Staat: daß eint g(Geldes, rung des den mitt ngelegien (Geld ge? u andern preciaion = 403=> anlehens machen müssen, werden dadurch vertheuert, und diefer Umstand wirkt unabhängig von dem Einfluß der vermehrten Nachfrage nach Kapitatien naütheilig auf die Anlehensbedin- gungen 3 daher tritf in der Regel ein momentanes Steigen des Zinsfußes auch bey sol neuer Anschaffungen in Eirfulation sekt, enteht eine mehr oder minder bedeutende Ueberfüllung des Geldmarkts, während auf dem darleihenden *) Man sehe Anhang 1 Abs. 3. 17 Er Wi q2U: uf gn (adm 2) jindäe| MILD| 6:1 11 (ns Mit | | Da zm| NN iö ada huh use 0 niht aFsy! (EE) WG Rise qu vnde [EN '? Inlt; dem Hy NT " Vilz3 des Lande; wodurch der BD. üh ehrt, Regel, wenn italien glei im Augen: nicht imm entsprechen, plößlich in irh entste des Gel: itchy wird, 1) aiblel: en Metall wurden un) te dieses in hen Ueber: en machten, nzen eings t wurde*), fremden ) weit dit nicht durh dungen ge Tilgung äh fungen i! bedeutend! arleihende Plaße durc) den Abfluß der Darleihens summen eine Iheurung des Metalls eingetreten war. Unter diesen Umständen wird auf gewöhnlichen Handelswegen das Gleichgewicht auf dem Geidmarkte jederzeit mehr oder weniger, und zwar um so schneller wieder hergestellt, je lebhafter die gewöhnlichen VWer- kehrs verbindungen zwischen beyden Ländern sind. Das baare Geld diente hier anfänglich nur als Mittel zur Uebertragung eine3 Kapitalfonds von einem Lande auf das andere, Da aber die Vermehrung nur in einer Gattung von Gegenstän: den, wel&e den Kopitalfonds eines Landes bilden, nemlich in dem Vorrath von edlen Metallen besiand, so entsteht in dem entlehnenden Lande von selbst ein Streben nach Herstellung des Gleichgewichts zwischen diesem Vorrath und andern Dingen von Werth, welchem Streben sodann das Bedürfniß des Plaßes, der die Kapitalien giebt, von selbst entgegen kommt. Allein diese Ausgleihung kann nicht vor sich) gehen, wenn der leihende Staat die erhaltenen Summen durch Vertilgung eincs gewohnten Circulationsmittels im Um- laufe festhält. Wenn auch dies in dem borgenden Lande nicht geschieht, das leihende aber das abgeflossene Metall dur Papier erseßt, so kann jene Ausgleichung wenigsiens zwischen diesen beyden Ländern nicht erfolgen, sondern es tritt eine Rüwirkung auf andere Staaten ein, indem die im entleh- nenden Lande angehäuften Summen den ganzen Metalimarkt gleichförmig zu übersirömen suchen. G- Die Wirkung eines im Au?lande gemachten Anlehens hängt übrigens in hohem Grade von dem Zwede des Anlehens ad. Ist dasselbe zur Verwendung auf unproduckti- ve Arbeiten bestimmt, so findet das Kapital seine An- 13* -.. 1909= lage, und die in Metalien gelieferten Summen können Theils 17; zur Anschaffung der Bedürfnisse der entlehnenden Regierung T200 mittelst des Bezugs aus dem Auzslande, so weit sie das In- fn A land nicht zu liefern vermag, verwendet, oder, wenn die Re- dio di 33 gierung ihre Bedürfnisse im Inlande zu befriedigen im Stande 10 je ist, zur Anschaffung solHher Bedürfnisse tes Publikyms vor- hüfte wendet werden, welße die Arbeit des Volks, die für Regie: sud ni rxungszwe>e in Anspruch genommen wird, hervorzubringen ver- snd| hindert ist. Da indessen die Anschaffungen der Regierung, und wi NIE die Gewinnste einer raschen Production zur erhöhten Thätig- ffm eit reizen, und da der plößliche Zufluß großer Vorräthe wt 4hl| an edlen Metallen, wie man geschen hat, auf den Zinsfuß LEN einen günstigen Einfluß ausüben, so wird eine Regierung, NUE welche den productiven Arbeiien des Landes durch ihre Anlehen en HE Abbruch zu thun fürchtet, und deshalb im Auslande Hülfe sucht, WS 1) wohl thun, wenigstens einen Theil ihres Kapitalbedarfs im aer HU| Lande zu erheben. Die Kiugheit räth ihr, zuerst fremde Kapi- 10E)(8 'talien herein zu ziehen, und dann, wenn sie auf solche Weise|(sse| die Kapitalien des Lande3 vermehrt, und den Geldmarkt an- Yu gefüllt hat, so wird es ihr leicht fallen, die Kapitalisten des WENDEN Landes zur Z3heilnahme bereit zu finden. tis ud Dies Verfahren isi noch weit mehr zu empfehlen, wenn(1097) man eines Anlehens nicht zur neuen unproduc- OE tiven Berwendung, sondern zur Tilgung von jet pb Rücständen, oder älterer Schulden bedarf. Ers Im) 3100 hebt man in einem solen. Allerdings wird das Fallen der ZinSrenten zu neuen Unternehmungen reizen, die nnn Theil | Nepieung sie das%; nn die Re im Stande SEymms ver: für Repies ingen vet: erung, und en Zhätig: Yorräthe n Zinsfuß Regierung, xe Anlehen ülfe sud, bedarfs im emde Kapi: Ihe Weist dmarkt an: alisten ds n, wenn nproduc ung von arf. Ev fallen vom rts erfol: ver Regis hen. Dt ihend, eint wird des reizen, die 2 HE= Production wohlfeiler machen. Aber die Nachfrage nach den Erzeugnissen, zu deren Hervorbringung die Kapitalien mitwir- ken, kann nur nacy und nach entstehen, nur nach und nach ist also die Production einer Erweiterung und einer Aufnahme größerer Kapitalien fähig. Daher werden die plößlic in die Zukunft aus- übt, kommt vorzüglich die Dauerhaftigkeit der Huülfsquellen in Betra>tung. In vieser Hinsicht erscheint der Reichthum, den der Acuerbau erzeugt, dauernder und weniger dem Wechsel der Sreignisse unterworfen, als die s&v9nen Gewinnste der aufblühenden Indusirie. Die Hülfsquellen, die in dem S&09- se eines Volkes liegen, und die der nahe scrüßende Arm des- selven de>t, sind sicherer und minder vergänglich, als die Reicthums8quellen, die auswärtige Besikungen dem entfern: ten herrschenden Lande darbieten, Z. WerÖrn gleich in dem Nationaleinkommen, die Finanzkräfte der Staaten liegen, so siehen beyde dennoch nicht ganz in gleichem Verhältnisse. Die Fähigkeit, jenes Einkommen zu den Bedürfnissen der Regierungen z u be- nußen, ist verschieden nach der vfonomischen Lage des Volks und nach Verschiedenheit der politischen Institutionen, 6| fi), x MEL (er! ig NULL NEL haltn) N Y:: puodue Ei| i bO [RDR) 90:3 60 von USE 1-4 WUs Hen feu jw u (zu Delhy nN Timpe hn, 1 Fü Bund 4 Unzahl 19 vse fÜ * lanfomy heilung das der Gegen: arts srt 1Ewidelung d, so wit n Kredits en untern imer sind sie eine erwartey ! unft aus- [fequellen eichthum, 7 Wechsel nnsie der 1 Scho): Arm des: als die entsern: en, di! » dennoch t, jenes 1 zu be Lage des iEution: In der ersten Beziehung übt der Zustand der Produc- tion, die Art, wie das jährlich geschaffene Eigentyum unter die Mitglieder der Gesellschaft vertheilt ist, und die Verschie: denheit der Quellen, woraus es entspringt, einen Einfluß aus. Je weiter die Kunst, zu produciren, bey einem Volke gediehen ist, dejto leichter kann es nothwendige Bedürfnisse befriedigen und noh überdies einen Vorrath von Producten aller Art erschaffen, von seinem Gosammterzeugniß also ver- hältnißmäßig einen größern Theil an die Regierung' zur unz: productiven Consumtion abgeben.| Die Erhebung der Regierungsbedürfnisse wird durch die Art der Vertheilung des Eigenthums erschwert odev erleichtert, in so ferne sic) da, wo ein großes Einkommen auf einzelnen Puncten sich sammelte, leichter und sicherer nehmen läßt, als wo si< die jährlich entstehende Werthe unter die gaze Masse der Bevölkerung gleichförmiger vertheilen, und von dringenden Bedürfnissen angezogen werden. Die VersHhiedenheit der Quelle, woraus das jährlich entstehende Eigenthum abfließt, übt auf die Fahigkeit, dasselbe zu Staatszwecken zu centralisien einen Einfluß aus, in so ferne mit dem Vorherrschen der Industrie gewöhnlich jene Ungleich- heit in der Vertheilung des Eigenthums verbunden ist, und vielleicht auch, weil es bey der Natur der Werthe, welche Handel und Industrie erzeugen, leichter fällt, schilihe und zweckmäßige Erhebungsformen zu finden. Es läßt si< nun ein Zustand der Production und der Verrheilung des Eigenthums denken, der die Fähigkeit, das Nationaleinkommen zu allgemeinen Staatszwe>en zu benu- ken, äußerst beschränkt. Ein Volk ohne Industrie, dessen Grund und Boden in kleinen Parcellen unter einer großen Anzahl Eigenthümer vertheilt ist, die mit Mühe die nothwen- digsten Bedürfnisse für sic) und ihre Familien durch angestreng:- - 202-= ke Arbeit dem Boden abdringenz; stelle man dagegen eine Nation, die weit vorangeschritten in der Kunst zu produciren, durch große Kapitalien, das fruchtbare Hülfsmitiel der Pro- duction, mächtig untersiüßt, die jährlich geschaffenen Werthe in sehr ungleichem VWerhältnisse unter die Mitglieder der Gesell- swaft vertheilt sieht, Von einem gleichen Betrage des Na- tionaleinfommens wird die7e leßiere, ohne sich große Entbeh- rungen auflegen zu müssen, verhältntißmäßig weit mehr an die Regierung zur Bestreitung ihrer Bedürfnisse abgeben können, als jene.; So scheint es. Aber in der Wirklichkeit wird die Wirkung dieser in den Zahlen liegenden Berschiedenheit durch mächtige moralische Gegengewichte mehr oder minder wieder aufgehoben, und unter Nationen, die einander an Cultur gleich oder nahe stehen, und durch lebhaften geistigen und merkantilisälich be: deutende Steuern aufbringen, aber für die Dauer muß es =(:208..5 einer weisen Verwaltung gelingen, beyde Zweige in gleichem Maaße zu benußen. Wo es sich um die nacyhaltige Benußung der Hülfs- quellen eines Landes und um Veraleichungen zwischen Völ- fern handelt, die auf ohngefähr gleicher Stufe der geistigen Entwickelung stehen und durch einen regelmäßigen lebhaften, Verkehr verbunden sind, da wird also die Fähigkeit, das Na- tionaleinfoimmen zu Staatszwe>en zu benußen, nie sehr be- deutend verschieden seyn, und dies Einkommen selbst zu- gleich als ohngefährer Maasstab für die Hülfsquellen der Re- Sierungen angenommen werden dürfen. Die Modifikationen, welche diese Fähigkeit durch po- litische Einrichtungen erleiden kann, sind so mannigfal- tig, daß eine nähere Entwielung zu weit führen würde. Im Aligemeinen darf man aber auf die Geschichte gestüßt anneh- men, daß fie in gieihem Grade wächst, als die Formen der politisden Inßsitutionen geeignet find, dem Publifum eine genatte Henntniß der Staatsbedürfnisse und die Ueberzeugung von der N919wendizkeit der Entbehrungen zu geben, die man ihm auflegt. Untier ganz gleichen Verhältnissen wird dieselbe Last, wenn man ihre Größe und Ursachen kennt, leichter getragen, als wenn die Schätzung jener Größe und die Erwägung jener Ursachen nur der Ahndung der Steuerpflichtigen oder der Übelwollenden Uevertreibung der Unzufriedenen, deren es über: all giebt, überlassen wird. 4. Ein Staat, der seinen Kredik benußt, verfügt über die Huülfsmittel, die er in dem künftigen Einkommen des Vol- kes zu finden hofft. Es leidet keinen Zweifel, daß die Benukung dieser Hülfsquelle begrenzt ist. 219 vam 00180! Guns ih wenn 100) nur vetig4 EN hn bim Unte) | hing 1EN öle M] Win 1308 gewöhn 7 shuld 30 Ciwenag (en fj Ve in Tnbeg anton Wigfeit, 3 UN Aub in leiden der Häls. schen Dit: er geistigen lebhaften, , das Nq: sehr be: selbst zu: 1 der Re: ur po: nannigfal: rde, Jm Bt anneh ormen der ium eine berzeugung e man ihm selbe Left, gefragen, ung jene oder det es übet: über die des Vol- fel das onzt if --“» 205== Wenn sic) auc< nicht bestimmt angeben läßt, wie stark und schnell das GEinfommen einer Nation noch wachsen, und der wievielte Theil dieses Einkommens für aligenieine Zwecie gesammelt werden kann, so weiß man doch, daß es eine Grenze giebt, die man nicht übersieigen darf, ohne das Kapital des Landes anzugreifen, die Quelle selbst, aus der man s&öpfen will, zu zerstören und das Volk in Armuth und Verzweiflung zu stürzen. Je mehr man sich dem höch- sten Puncte der Besteurung nähert, desio drü&ender und un- productiver wird jede neue Steuer, desio mehr ist dex Kredit gefährdet. Das gegenwärtige Geschleht will leben, das Volk sei- nen Unterhalt, die Negierung die Mittel zur Erhaltung des Gemeinwesens. Diese Bedürfnisse des Augenbliäs verschlingen, wenn sie damit in Conftict gerathen, alle andere Interessen z nur von dem Ueberschuß vermag man die Anweijungen der Vergangenheit zu bonoriren, Wenn es fehlt, muß, um die lebende Generation von dem Untergange zu reiten, um die Regierung durch Entzie- hung der Mittel, deren sie bedarf, nict aufzulösen, derjenige nachstehen, der jene Anweisungen besibt. Diese Gefahr ist bey einer gerechten und weisen Regie- rung nicht vorhanden, so lange in gewöhnlichen Zeiten die gewöhnlichen Regierungsbedürfnisse und die Zinsen der Staats- schuld zusammengenommen, noch weit unter dem Betrage der Steuern stehen, die das Volk bey äußerster Anstrengung zu tragen fähig ist. Wo die gewöhnliche Staatserxigenz schon diesen Betrag in Anspruch nimmt, da kann jeder Zufall, der das Nominal- einkommen verkürzt, jedes innere Ereigniß, das auf die Fg- higkeit, dieses Einkommen zu cenfratisiren, nachtheilig wirkt, jede außerordentliche, durc) äußere Umjiände hebcygeführte An: --- 206== strengung, die zur Erhaltung der Unabhängigkeit und Sicher- heit der Nation nothwendig wird, die Mittel zur Zins- und Kapitalzahlung verkürzen, und bey dem besten Willen der Re gierung den Kredit zernichten. IZ. Die Ueberzeugung, daß eine Regierung Jederzeit den festen und ernsten Willen haben werde, ihre eingegangenen Verbindlics seßen kann, und der Kredit muß sich dann um so schneller wieder heben, wenn günstige Ereignisse die Kraft zu leisten erhöht haben. 6. Die größere oder geringere Fähigkeit eines Volkes, bedeutende Kapitalübersc |.“ | 7 1,1 EIFIM j; | N SU.- y„„| ) | Ww 4, 0... eS eG Iemäßiges Mittel geworden. Hätte England so vieles baares Geld in seiner Schaßfammer ange: häuft gehabt, als in ganz Europa vorhanden ist, die Summe würde bey weitem nicht hingereiht haben, um die Kosten des lekten Krieges zu bestreiten, so weit sie durch Anlehen. gede>t wurden. Der Kredit seßt eine Nation in den Stand, ihre Kräf- te zum Angriff oder zum Widerstand gegen fremde Angrisfe wirksam zu gebrauchen, und im entscheidenden Momente auf einen Punkt zu leiten. Man sucht dur die Bürde allein auf den unterliegenden Theil wälzt, und die gegenwärtigen Hülfsmwittel niht reihen, da muß man die Zukunft belasten. E3 hängt von dem einen heile nicht ab, das Maas, bis zu welchem er in diesem Falle seinen Kredit benußen will, zu bestimmen; der An- strengung des einen folgt überbietend die Anstrengung des ändern. Mit dem Kredit steigt daher die politische Macht des Staats 3 er gewinnt dadur) an Unabhängigkeit und Selbst- ständigkeit. Ohne die Gescße dex Dankbarkeit gegen die Befreyer Europa's zu verließen, ohne dem Geisie, dem die Führung der Dinge und der Hingebung und Aufopferung, denen der Vollzug überlassen war, zu nahe zu treten, darf man fragen: ob ohne den Kredit, der die brittische Regierung in den kritisung vollendet gewesen, die Kraft, die sie bewirkt, behm Mangel des Widerstandes allmählig erschlafft worden, und das Gefühl der löFer gewordenen Bande die schweigende Verzweiflung zum neuen Kampfe geweckt hätte. Da außerordentliche Ereignisse, welche erhöhte, die Rez fdurgen des Augenbli>s übersteigende Anstrengungen gebieten; im Läufe der Zeiten nie ausbleiben, ss sicherk sich eine Na? tion für solche Fälle bey treuer Bewahrung ihres Kredits- die möglichst wohlfeile Hülfe. Je fester der Glaube än die redliche; treiis Erfüllung der öffentlihen VWerbitidlichkeiten wurzelt, desto weniger hat die Regierung als Prämie für die Gefahr zu entri>ten, die der Gläubiger zu Überitehmen in der Meyntng stehen kant. Sie därf auch auf dei Behstand des Kapital- feichern Auslandes zählen, und wird dädtur< in den Stand gesekt, in Nothfällen, welche Aniehein erheischen, die Kapitalkräfte des eigenen Landes zu schotten. In ruhigen Zeiten vorzüglich wird eiti Land, desset AdFerbau, Manüfackiüren und Handel noch fähig sind, bedeu- tende Kapitalien aufzunehmen, und das eine in hohen ZSinseiä stehende innere Schuld besist, durch die Starke seines Kredits deni Vortheil haben, daß ihm vermittelst seiner übertragbaten Sculdscheine fremde Kapitalien zusließen, die seine Industrie befrühten und auf diese Weise sein Nationaleinkommen ver- mehren, 8; Allet dieser Vortheile entdehrt eine Negierung, die durc< Unglü oder durch eigenes Verschulden ihren Kredit ersöpfung der Nesvurcen alle Kreditvpera- tionen aufgeben 3 vermehren sich dicse, so erwacht das Vertrauen schnell wieder, Wenn es aber nur an zwe>mäsiger Benußung der vor- handenen Hülfsquellen und an Regelmäßigkeit und Pünktlich: keit in Erfüllung der gegen die Staatsgläubiger bestehender Ver- bindlichkeiten gebricht, so findet man wohl noh Gelegenheit zum Leihen, aber man muß die geringsie Hülfe theuer erkau- fen und auf die Dauer weit mchr aufwenden, als nothig ge- wesen, um den gleichen Zweck, bey größerer Sorgfalt für die Erhaitung des Kredits, zu erreichen. Eine längere andauernde Unterbrechung der regelmäßigen Erfüllung der öffentlichen Verbindlichkeiten gegen die Staatsgläubiger erzeugt Nacvtheile, die auf keine Weise wieder vollständig gut gemacht werden können. Die Staatsschuldscheine gehen von Hand zu Hand, Ein großer Theil der Gläubiger besteht aus Personen, die nur auf furze Zeit ihre disponivein Kapitalien in den öffent: lichen Fonds“ niedergelegt haben. Jeder, der sic) im Augen- bli> des Mißfkredits genöthigt siehet, sein Eigenthum zu ver- äußern, erleidet einen Veriust, den ihm die spätern kräftigsien Maaßregein der Regierung, den Kredit wieder herzustellen, nicht zu erseßen vermögen. Der Vortheil fließt Personen zu, die feinen Schaven erlitten haben. Die Hoffnung auf Ver: besserung der Sachen wird zwar jenen Berlust vermindern, aber bey lange andauerndem Mißkredit, wird sie immer scen verbreitet, und eine für den Cre- dit der Regierung ungünstigere Meinung erregt, als aus ei- ner ruhigen Betrachtung der wirkenden Ursachen hervorgehen würde. Der größte Theil des Publikums pflegt sich in feinen Urtyeilen von äußern Erscheinungen leiten zu lassen, von denen er auf solche Ursachen zurücschließt, die gewöhnlich ähnlicße Erscheinungen hervorbringen, und der regelmäßige gewohnte Gang der Dinge verbirgt oft die nahe drohende Gefahr.| Die Negelmäßigkeit und, Pünctlichkeit, die eine Regierung bey Erfüllung ihrer„Verbindlichkeiten beob- awtet, sekt sie in den Stand, ihre Hülfsquellen auf die vortheilhafteste Weise zu benuzen. Sie ist die erste und nothwendigsie Bedingung des öffentlichen Vertrauens, ist aber auch geeignet, sowohl die Gläubiger als die Regierung selvft über die Gefahren einer ausschweifenden Benugkung des Staatsfkredits zu täuschen. Man kann bey jener Pünctlich: keit und Regelmäßigkeit ohne erschütternde Störung bis zu dem Puncte gelangen, wo man alle Hälfsquellen erschöpft Nus 4 hie Mall) m) die IAM 000) 71 Vitt "lh er gebot ina 10 Billig fam 18 1 0 Dohse 4) onlin vb wig Aeg inge, noh treten sei; nh weihe, der Glau: ann ihn huldscheint er werden, en spaten nden Ver: ußen will, , wo die n bedarf, den re: 8 aus el: ervorgehen in seinen jen, von y hnlich gelmäßige drohende eit, die ten beob: 1 auf die fte und ns, isi zierung zung des Yünctlic 19 bis zu ersat -“ 217== ficht, das ganze disponible Einkommen der Nation durch die gewöhnlichen und regelmäßigen Ausgaben der Regierung und durch die Zinsen.der Staatsschuld verzehrt wird, und wo jede neue unabwendbare Vermehrung der Ausgaben oder jede durc) außerorventlihe Zufälle hecbeygeführte Verminde- rung der Hülfsquellen plößlicm eine Crisis herbeyführt, die über die wahre Lage der Dinge die Augen ösfner. No< mehr vermag die Leichtigkeit, Kapita. lien zum Leihen in einem Lande zu finden, über die wohre Grundlage des Kredits zu täuschen, indem man die Wirkung der Verhältnisse, welcye der Anhäufung großer Kapitalien in den Händen Einzelner günstig sind, als einen Maaßsiab der Hülfsquellen ansieht, woraus die Negierungen ihre Bedürfnisse nac< haltig schöpfen müssen. So mannigfaltig die Ereignisse seyn mögen, von denen die Filuctuationen des Zin8fußes der, in den öffentlichen Fonds angelegten Kapitalien abhängen, so läßt sich ihre Wirkung doch unter die drey Gesichtspuncte bringen, daß sie nemlich das Berhältniß der Nachfrage und des Aus- gebots auf dem Geld- und Kapitalmarkte oder die Mei- nung über die Hülfesquellen oder über den guten Willen der Regierung afficiren. Das nemliche Ereigniß kann aber auf verschiedene Weise zugleich wirken. Man hat sc geben. Die trüben Verhältnisse der auswärtigen Politik, oder die mehr oder weniger nahe Aussicht auf einen Krieg, oder während des Krieges auf größere und dauernde Anskrengun: gen, wirken auf zweyfache Weise. Sie lassen eine S< m ä- lerung der Hülfsquellen des Landes durch den kriege- rxis&en Aufwand uad eine vermehrte Nachfrage nach Kapitalien, sey es durc< Anlehen oder die vermehrte Produc- fion der zum Kriege erforderlicien Bedürfnisse erwarten. In der leßten Beziehung zeigt sich der Einfluß sogleich in dem Sinsfuße überhaupt, da derselbe nicht nur von der wirkli- en diese Meynung der vermöglichern Klasse aus, oft sind sie aber auc) das Re- sultat eines politischen Spieles, wel<&es in solchen Staaten häufig getrieben wird, wo reiche Kapitalisten an politischen Geschäften einen lebhaften Antheil nehmen. Dann können jene Fluctuationen nict als der aufrichtige Ausdru> der Gesinnungen des Publifums gelten. Man wirkt in Ge- sellschaft durch das Mittel großer Kapitalien auf das Fallen oder Steigen der Fonds, um seinen Ansichten Nachdru> zu geben. Oft bringt man in solchen Fällen seinen politischen Meynungen ein kleines Geldopfer, bisweilen weiß man aber durch die Künste der Agiotage, aus dem geschikt erzeugten Steigen oder Fallen der Papiere, noc< nebenbey Nußen zu ziehen. Wo eim reges öffentliches 2eben herrscht, darf man diese Verhältnisse nicht unbeachtet lassen. Eine weise Negierung und eine besonnene Volksvertretung lassen sich durch solche Spiele nicht ixre leiten.“ Die Wirkungen künstlicher Operationen, wodurch man aus irgend einem Grunde ein Fallen oder Steigen der Fonds hervorzubringen sucht, sind in der Regel nur vorüber- gehend. Das gewöhnliche Mittel, dessen sim die Unternehmer neuer Anlehen bedienen, bestehet darin, daß sie auf einem Plaße durch augenbliliche Verwendung bedeutender Fonds die Preise, welche die Erwartung eines Anlehens gewöhnlich << WEI fallen machte, plößlih wieder steigern, und sich denn gleich: zeitig auf mehreren Pläßen Untertheilhaber suchen, Wenn auf jene Weise ein Papier, das 3. B. auf 60 stand, in dem Cursblatte eines wichtigen Handels8ortes zu 64 notirt wird, so giebt es viele Personen, welche hierin das Zeichen einer Übertät an Kapitalien erblikend, große Summen gerne, zu- mal auf Kredit, zu 60 übernehmen. Ist der Zwe erreicht, so fällt dann der Preis gewöhnlich auf den Stand zurüc, der dem natürlichen Verhältnisse der Nachfrage und des An: gebots entspricht. Um über Verhältnisse und Shatsachen, von denen der Kredit der Staaten abhängt, zu täuschen, bedient sich vor- züglich in Kriegszeiten oder im Augenblie von Crifen, die Gewinnsulichen Einfluß auf die Meynung, Nußen zu ziehen. Wo ein lebhafter Verkehr mit Staat3papieren Statt findet, giebt es eine eigene Klasse von Individuen, deren ein- ziges Geschäft in der geschi>ten Benußung der Schwanfun- gen besteht, denen die Preise der öffentlichen Fonds unterlie- gen, und die sie nam Kräften selbst oft hervorzubringen su- yen. Häufig werden von solchen Personen Käufe und Ver- käufe auf Lieferung geschlossen, nur, um si) auf den be- stimmten Termin die Differenz des Curfes zu vergüten. Wo, wie z. B. in England, die positiven Geseke fol- mäßige Verwendung der Staatskräfte und gegen willkührliche Verleßung der Rech- te der Staatsgläubiger eine verstärkte Gewährleistung geben, dieß sind die wahren Bedingungen des dauernden und blü- henden Staatskredits. Da Kriege die Quelle eines außerordentlichen, die Kräf- te des Augenbli>s übersteigenden Auswands sind, so muß man nach Endigung eines jeden Krieges, der eine bedeutende Schuldenlast zurü&gelassen hat, zur Tilgung schreiten. Die Geschichte aller Zeiten lehrt, daß selten eine Generation von jener Krankheit der menschlihen Gesellschaft ganz befreyt bleibt 3 darum muß man die Zeit der Ruhe benuten, um *) Hamilton» An Inquiry concerniag the national debt of Great Britain and Ireland,(YAusgabe vom Jahr 1818) p,. 216. EITER z-. mu. |] ] '' =. 222== nicht durH die Anhäufung aller Schulden, welche in einer Reihe von wiederkehrenden Kriegen erwachsen, zulebt auf den Punct zu gerathen, wo die Zinsen von den verzehrten Wer- then alle disponiblen Mittel einer Regierung hinwegnehmen, und der kreditlose Zustand die Nation die Beute eines mäch- kigern und weisern Nachbars werden läßt, oder der geringste außerordentliche Zufall einen Bankerott herbeyführt, der Jam- mer und Elend über Tausende bringt, und das ganze Ge- bäude der Gesellschaft in seinen Grundfesten erschüttert 3 oder, wo man das äußerste versuc der wachsenden Schuld, deren Tilgung man sorglos den kommenden Geschlechtern überläßt. Der Glaube an die Gerechtigkeit der Regierung gegen die Staategläubiger kann nur durch die regelmäßige und. pünct- liche Erfüllung aller eingegangenen Verbindlichkeiten, selbst im Zustande augenbli>klicher Bedrängniß, genährt und gestärkt werden. Die Opfer, welche vorübergehende Crisen oft erhei: s der Ge- genwart beherrscht werden; so muß die Sorge der Negie- rung desio fesier die Zukunft im Auge behalten.| Jede Maaßregel, die den" Glauben an die Heiligkeit der Staatsschuld nicht befestigt, oder die Hülfsquellen der Regie- rung niht vermehrt, oder die durch frühere Kreditoperationen gebundenen Hülfsquellen mittelst allmähliger Tilgung der Schuld nicht mäeder frey macht,=- jede Maaßregel, welche die Erhöhung des Kredits bezwe>t, und nicht anf die eine oder andere Weise wirkt, ist eitel Blendwerk. Sie kann wohl über die wahre Lage der Sachen täuschen, und einen vorüber- gehenden Schein von Prosperität hervorbringen, aber weit ent- fernt, einen reellen Vortheil zu gewähren, fügt sie vielmehr, über kurz oder lang, dem wirklichen Uebel, das man zu ver- bergen trachtet, noch diejenigen bey, welche das aus einer irre , -- 224== geleitenden Meinung entspringende Benehmen des Publikums 03er der Regierung zu erzeugen pflegt. Dies geschieht, wenn man durch künstliche Mittel auf den Gurs der Papiere zu wirken sucht. Für den Augenbli er- zeugt man die Meinung von dem Daseyn großer Kapitalien, und die Hoffnung auf die fortschreitende Werbesserung des Curses veizt Manche zum Ankauf in den öffentlic. en Fonds. Da aber die Wirkung nur durch eine künstliche Ableitung der Kapi- lien aus ihren natürlichen Canälen hervorgebracht wurde, so fühlt man bald auf der andern Seite eine Lü>e, die man wie- der auszufüllen strebt; und auf die erhöhte Kauflust folgt der Wetteifer im Verkaufen 3; dem Yugeonblik eines j>einbaren Reichthums eine Crisis, die den Wohlsiand einzelner Indivi- duen erschüttert und auf das Wohiseyn der ganzen Staatsgesell- schaft nachtheilig zurüwirkt, Unter den Stüßen des Staatskredits behauptet in vielen Ländern das Gepäude der Amortisations-Kas- sen die wichtigste Stelle. Sie sind eine nübliche, bey einer gewissen Größe der Schuld nothwendige Anstalt, um die Re- gelmäßigkeit und Pünctlimkeit in Exfüllung der gegen die Staatsgläubiger eingegangenen Verbindlichkeiten zu sichern. Diese Sicherheit gewährt«die Aufitellung einer besondern VWer- waltung und die Zuweisung bestimmter zuverlässiger Gefälle zum unmittelbaren Bezug, damit die Sckuldenkasse nie in momentane Berlegenheiten der allgemeinen Staatskasse hinein- gezogen werde, Wie ihre Einrichtung und der Tilgungsplan ader beswaffen seyn mag, so kommt es im Wesentlichen ledig- lich darauf an, in welchem Berhältnisse die Zinsen dex Staats8- shuld und die übrigen Bedürfnisse zu den Hülfsquellen des Landes, und die Gesammteinkünfte zu dem Betrage sämmtli- er Ausgaven siehen, welche Mittel daher die Sinnahme zur r:ellen Schuldentilgung übrig lassen, oder welcher Zuschüsse qu: g/s ya Uhu vation GE MEET (nt(EEN 1000 NW 0.00) 04 Dublfum) Mittel auf genblif et: Kapitalien, ) des Curse onds, I ) der Kap: wurde, s! ? man wit: x folgt de jbeinbaren er Jadivt: taatögesell jauptet in ns: Kass , bey eine um die Ne: gegen die zu sichert), ndern Yet: er(Gefälle sse nie in asse hinein: gungöplan hen ledig: x Staats? ellen des e sammtl! nahme zu x Zuspisf -- 225== durc; neue Anlehen man bedarf, und wie weit durch die Zin- sen der bestehenden Shuld die Quelle des Kredits schon ausge- schöpft ist. Darauf muß man bey Beurtheilung des financiellen Zustandes eines Landes sehen, was das lekte Resultat seiner Verwaltung ist ,/- und nicht auf die Größe des abgesonderten STilgungsfonds, nicht auf jene Plane, die auf mehrere Gene- rationen hinaus entworfen, und nie gehalten werden. Durch jene Berechnungen, die klar und unwidersprechlich nächweisen, daß man mit einer kleinen jährlichen Zahlung in einer bestimmten Zeitperiode ein großes Kapital zu tilgen vermag, indem man der Tilgungssumme jedes Mal die Zinsen der jähr? lich getilgten Kapitalien beyschlägt, täuscht man sich selbst,*) *) Mit einem Fonds, der 5% des zu kilgenden Kapitals beträgt, kann ein zu 5 pCt. verzinsliches Kapital in 143 Jahren vollständig getilgt werden, wenn man den Tilgungsfonds. durch die jährlich ersparten Zinsen ans wachsen läßt.. 1. Mit einem Tilgungsfonds der in 2 pCt. des Schuldkapitals besteht, und dem die Zinsen der jährlich getilgten Kapitalien zufallen, wird eine Schuld, die zu 3 pCt. verzinst wird, in 31 Jahren ZI ZUBEH SE4 8 20.55 IM 12: ====() pCt, 489 REIS RE 6 VERSE ST abgetragen. 2. Wenn der Tilgungsfonds in 25 des heimzü- zahlenden Kapitals besteht, ss wird eine 3 pCt, tragende Schuld in 35 Jahren 4 pCt===“= 31-= 5 pC.==== 29<= getilgt; 415 -“ 226== Man glaubt sich der Schuld entledigt zu haben, so wie man für die Zinsen und den Silgungsfonds geiorgt hat. Aber man vergißt, daß die Werthe, weiche die R«vnung als wachsenden Tilgungsfonds darsiellt, niät aus der imor- tisationskasse entspringen, sondern jährlich von dem Einkom- men des Volkes erhoben werden müssen. Yar vergift, daß die Summen, die sim erheben lassen, und die ohne Nach- theil für den Zustand der Gesel:schaft als Kapital zurü- erstattet werden können, beschränkt sind 3 und daß in dem Zeitraum, für welchen die Tilgung berechnet wird, wenige 3. Beträgt der Tilgunabfonds 535 des Suld- Kapitals, so werden zur Tilgung bey einem Zinsfuße von 3 pCt.== 47 Jahre --=---- 3E pCt,== 44„=> --=.----“- 4 pCt,= 41== --=-.--- 5 pCt,== 37== erfordert. 4. Diese Tilgungsperioden verändern sich, wenn der ursprüngliche Fonds» nach dem Nominalkapital der Schuld festgesetzt, die Tilgung aber nach einem niedri? gern Zinsfuß geschieht, d. bh. wenn die Schuldscheine unter ihrem Nominalwerthe abgelöst werden, So wür» den z. B., wenn der Tilgungösfonds in 1 pCt. eines zu 3 pCr. stehenden Kapitals bestünde, bey dem Rückkauf der Papiere al pari 47 Jahre, bey der Ablösung nach dem Verhaltniß von 3x. für 100-- 40 Jahre, bey der Ablösung nach dem Verhältniß von 4 für 160=-- 353 Jahre, bey einer Ablösung zu 5 für 100, wornach das pCt. tragende Kapital zu b0 gekauft würde, 29 Jahre, zur vollständigen Tilgung erfordert werden, R 1; hufig NZN " NL wahhDi Bed stirn, M jon br, 40 de zu 1 0": 8 1 unge) Au nom un) Damp) felgung 48) "hem Weft 7) du fw;( aben, fi) Sorgt hat die Rettung 15 der my: dem Einfun: |. vergift, dab je ohne Tah: Kapital uf | deß indi wird, win! - des Sul) 47 Jahrt 4- 4- 37-- n sich, wi nolkapital N! einem min Schuldshem! en, Se wan 100, ein) 47 Jahre, ß von 35 fi ß von 40" nad das 1 1, -- 227== „Jahre vorübergehen, die nicht neue Plagen und Lasten her- beyführen, und die Vorausseßungen umstoßen, worauf jene Calculs beruhen, Wer taub gegen die Lehren der Geschichte und unter VBorausseßungen, wovon oft ein ewiger Friede nicht die un- wahrscheinlichste ist, nur die Resultate seiner algebraischen Berechnung vor Augen hat, wird zuversichtlih demon- striren, wie man mit einem Kapital, das nicht größer zu seyn braucht, als nöthig ist, um zinsbringend angelegt wer- den zu können, die ganze brittishe Schuld zu tilgen ver» mag.*) Die Geschihte unserer Zeit hat klar dargethan, daß man einen reihen und schnell sic) vermehrenden Til» gungsfonds haben kann, während die Nationalschuld in ei- nem raschen, Erstaunen erregendem Verhältnisse anwächst, und daß eine Regierung, die sich durch die beharrlihe Ver- folgung ihrer Systeme und durch große Festigkeit in der Ver» waltung auszeichnet, nicht M Jahre denselben Plan verfolgt.! Großbritannien stellt dies Beyspiel auf. Der ursprünglihe Plan, den Pitt im Jahr 1 2786 vorz- schlug, und der im Jahr 1792 einen Zusatz erhielt, ward 2% (DIE alida 32a) *) Es hat sich jemand das sonderbare Vergnügen gemacht, zu berechnen, daß ein Penny, der seit dem Anfang der des Fallens, und durch Verminderung der Einkäufe im Au- genbli> einer größern Nachfrage von Seiten des Publikums, hervorgebracht werden kann, mag allerdings einigen Vortheil gewähren, auf den der-Darleiher RÜ sicht nimmt. Man darf dieses zugeben. Allein dieser geringe Vortheil wird durch andere Nachtheile weit überwogen. Wenn man im Ganzen nicht mehr tilgt, als man auf- nimmt, so entzicht man durch die Anleihen dem Publikum ein even so großes Kapital, als man durch die Einkäufe zu- rüägiebt. Weit enkfernt, eine Verminderung des Zinsfußes, der lediglich von der wirkliccen Nachfrage nach Kapitalien abhängt, zu bewirken, müssen solche Operationen vielmehr für die Regierung die Zinsrente erhöhen. Man leiht nem lich neben vem wirklichen Bedürfniß, das zur Decung des pi) pam Ie uma span 103) Gunm/I7 Unleh0s nam[000 qlay 100) fame| GE 1793 87 4 0090) ju 5909 wel! in Nos fa her inen ve man hunt 06 Du 1 hib el dy kteps Lord Hin) teoidirt im e wide hit: Vollzug sy; der rig ehen vein, den die Dy fen und by; nfzehen Nh: Eduldenl| so fünsilihy m Curse dt Tilgungösun im Augenbli käufe im WU es Publifum?, igen Voith immt. It eil wird dur) als mon a em Publifur Ginköufe u es Zinösug & Kopitalt! amn vielmih! an lil! vm ix Did Ww -. 229-=-- Deficits erforderlich ist, noc< eben so viel, als die Tilgung hin- wegnimmt, Das Hin- und Herwenden der Kapitalien, die Störungen, die davurch auf dem Geldmarkte entsichen, wirken schon nachtheilig; da nun aber die zur Tilgung bestimmten Summen regelmäßiger und gleichförmiger zurücfließen, die Anlehen dagegen in großen Summen eröffnet, und in ei- nem fürzern Zeitraum wenigstens negocirt, wenn auch nicht so- gleich vollzogen werden, so ist es leicht begreiflich, daß man Kapitalien theurer kauft, als verkauft. So haben die brittischen Commissarien in dem Zeitraum von 1793 bis 1817 die 3 pCt. consolidirten Sto>s im Durchschnitt zu 625 eingekauft, während die Regierung in gleichem Zeitraum zu 57 bis 58 im Durchschnitt entlehnte, ohne die Vortheile, welche die Gläubiger durch den anticipirten Zinsengenuß bezogen, in Rechnung zu bringen. Dieses känstliche Verfahren hat da- her einen Aufwand von mehr als 7 pCt. der Summe verursacht, die man siH durch neue Anlehen verschafft, um alte Schuld- scheine nam dem Börsencurse zurückzukaufen. Man kann den Verlust, den der Staatsschaß vont Jahr 1793 bis 1317 da- durch erlitt, gegen 14 Millionen Pf. Sterlinge anschlagen. Dazu kommen noch die vermehrten Kosten der Verwaltung, . 230== TÜRNFTt.e GS Ka pitet Von dem Einfluß der offentlichen“Anlehen und beträchtlicher Staatssc einer unvermeidlichen Last auf einen längern Zeitraun zu ver- theilen. Eine bedeutende und plößliche Erhöhung der Steuern übt auf das Nationalvermögen den nemlichen Einfluß, wie öffentliche Anlehen aus. Da es den Steuerpflichtigen scmäßigsie und -- 234=- leichteste Weise ausgleicht. Wo Handel und Industrie bedeutende Fortichritte gemac geschükt, da öffentlihe Kalamität und Verderben, sie mögen von Innen oder von Außen kommen, zum Troste der Menschheit nie zu gleicher Zeit allexrwärts einkehren. Man braucht dieser Sicherheit in critischen Zeiten nicht ein: mal große Opfer zu bringen, da das Vermögen, welches in öffentlichen Fonds angelegt ist, gewöhnlich einen höhern Er- trag als bey einer andern Verwendung abwirft, und man da- her für die Gefahren, die man läuft, allerwärts verhältniß- mäßig entschädigt wird.. Die Theitnahme an auswärtigen Anlehen, und der Ueber: trag von Kapitalien durch Aufkauf fremder Schuldscheine, die durch die Verschiedenheit des Zinsfußes, oder durch andere Ur- sachen veranlaßt, mit der Entwielung der Anlehens- Systeme lebhafter geworden, erzeugen engere und nähere Berbindungen - 236== zwischen den verschiedenen Völkern, als jeder andere Verkehr. Sie knüpfen das Interesse der Bewohner fremder Länder an die Wohlfahrt des schuldenden Staats, und wirken unver: merkt den Nationalfeindschaften entgegen. 4. Wenn nicht zu verkennen ist, daß es Fälle giebt, wo Staats- anlehen als ein wohlthätiges Mittel erscheinen, den Drcu> vorüber- gehender außerordentlicher Lasten zu mildern, daß eine bestehende Staatsschuld wirkli der Indusirie wichtige Dienste leiste, daß vielleicht, wie manche glauben, selbst die vesiehende Ord- nung der Dinge neue Bürgschaften erhalte, und daß an die Verbindungen, die der Eigennuß der Individuen zwischen den Nationen der civilisirken Welt erzeugt, sit manches Gute anknüpfe, und die Humanität dadurc< gewinne, so betrachte man auch auf der andern Seite die großen Nachtheile, wels zwar ge- gen entfernt liegende, aber oft desto größere Nach:heile ab- gewogen werden müssen, ist jeder Irrthum gefährlich. Es hat wohl noc< Niemand geradezu behauptet, daß Staatsschulden für ein? Nation eine Wohlthat seyen, und daß der Staat Schulven kontrahiven und die aufgenommenen 6, fuit M wy Weit (ihn Wint Une bh; fim fung bing e Becht, Linder ay Fen Unhee: vo Statt: d vorüber: bestehende eiste, daß nde Ord- ß an die ischen den hes Oule ) betracht Htheile, |" den dfv: Yselseitigen gewon, fen bli) so mich: und w0: war(es heile ab? ) tet, da yen, un) vo -- 237== Gelder ausgeben soll, nur um dem Volke die Wohlthat einex Staats“huld zu gewähren. In solcher Form würde die Abgeschma>theit der Mei- nung zu schr in die Augen fallen, als daß sie einen Ver- theidiger fände. Es ist schon genug, wenn man nicht jede neue Syuld für ein Uebel und für das lette Mittel hält, zu dem ver Staatsschaß nur in wahren Nothfällen seine Zuflucht nehmen darf, um das Wohlseyn der Staatsgesell- schaft nicht den größten Gefahren auszuseßen, EE Kaum ist es nöthig, des Irrthumes derjenigen zu er- wähnen, wel&e in der Staatsöschuld, die von Seiten des Gläubigers als ein Activkapital erscheint, einen, der geschehe- nen Verwendung gleichen, und der Gesellschaft verbleibenden Werth erblicken. So nothwendig diese. Verwendung auch oft seyn mag, so ist sie dom in der Negel unproductiv. Selten ges>icht es, daß Regierungen zu solchen Unternehmungen, die das Kapital mit Zinsen wieder erstatten, Gelder aufnehmen z in der Regel werden mit Recht alle hervorbringenden Arbeiten der Privat: Induslris überlassen, und was der Staat zu ge- meinnüßigen Zweden, welche Werthe hervorbringen oder er- höhen, ordentlicher Weise aufwendet, wird immer durch seine öffentlichen Einnahmen gede>t, und außerordentliche Verwen- dungen dieser Art werden, wenn sie zwedmäßig sind, auch bald wieder den Aufwand zurückgeben. Von solchen Anlehen kann also die Rede nicht seyn. Unproductive Verwendunget? zu Kriegszwecen, zur Dek- kung einer kostspieligen Werwaltun3 zu Luxus- Ausgaben und dergleichen, vermindern den Kapitah/onds des Landes, IE= 3“- 2 ee a R<<< 1 I" E ; | | nN ih. K j | | << a TERER> miha ge Erg gHinin ien hn zg rn = I. =.- 2338.== Jener Irrthum nahm ohne Zweifel in der Verwechslung des dargeliehenen Geldes mit dem Kapitale, das da- durc) auf die Regierung übergetragen wurde, seinen Ursprung. Das Geld ward freylich nicht vernichtet, sondern kehrte in die Circulation zurü&, und blieb ein Bestandtheil des Reichthums des Landes. Aber die Werthe, welche die Regierung gegen das aufgenommene Geld eingetauscht hat, wurden verzehrt, und sind unwiderbringlich verloren. Die Activ- Kapitale der Gläu- biger sind keine neuen Werthe, sondern nur traurige und schmerze- hafte Erinnerungen an die vernichteten; sie sollen den Darlei- hern mit Zinsen wieder erstattet werden, aus den künftigen Früchten der Arbeit und der Kapitalien des Volkes, und die Schuldscheine sind nichts anderes als Anweisungen auf diese Früchte. Sie nehmen von dem künftigen Erwerb des Volkes selbst mehr hinweg, als Kapital und Zinsen betragen, weil die Erhebung der Abgaben, die zur Tilgung verwendet werden, und die Administration der Staatsschuld neue, wiederum un- fruchtbare, Ausgaben veranlassen. 6. Indem die Staats8anlehen Kapitalien ver- nichten, welche Fleiß und Sparsamkeit gesam:- melt haben, wirken sie einer der wichtigsten Ursachen, der Verbesserung des gesellschaftli e wesentlich) von den Verän- derungen ab, die in ihrem Kapitalvermögen vorgehen. Die Industrie bedarf der Kapitalien, um im Zusammen- =. 29 u enen wirken mit den dienstbaren Kräfien der Natur dem Menschen €, das dy: die Mittel eines bequemern und s> önern Daseyns zu bereiten. 7 n Urpru Je größer die Vorräthe aller Art sind, die uns überliefert 4 fehrte in dy werden, desio leichkfer und wohlfeiler können wir neue Provucte[; Neichthurz shassen.*) j 5 erung dn Je wohlfeiler aber die Production ihre Erzeugnisse anbie:? erzehrt, 1) tet, desio mehr erweitert sih der Kreis des abnehmenden [e der Oli Publikums,**) und shmige den Doki: 1 fünstign *) In einem Lande, dessen Bewohner dauerhafte bequeme fes, und di! Gebäude, zweckmäßige Gewerbseinrichtungen, Woerk« en auf die zeuge, Maschinen, welche die Arbeit erleichtern und ab» des Bolt- kürzen, Vorräthe von rohen und verarbeiteten Stoffen, agen, wil durch frühere Arbeiten verbesserten Boden, und alle det wern Bedürfnisse eines zweckmäßigen Betriebs des Ackerbaues FINN besißken, in einem solchen Lande wird eine gleiche An- zahl Menschen weit mehr Genußmittel hervorbringen, als da, wo der Bewohner in elenden Hütten seine Gesundheit gefährdet sieht, wo Ausbesserungen und Weedererbauung seiner Wohnungen und Wirthschafts»- gebäude ihn andern hervorbringenden Arbeiten entziehen, wo er den Mangel zweckmäßiger Werkzeuge durch an- 220000 gestrengte Arbeit ersetzen, den Dienst mechanisches Kräfte verrichten, aus Mangel an VWorräthen roher Stoffe am: IUR I215.2: 50 gef seine Arbeit häufig einstellen muß, wo der Landmann, htigsten um sich seine Bedürfnisse zu verschaffen, zum schnellen shaftli: Verkaufe seiner Erzeugnisse genöthigt, seinen Viehstand [ fang aller zu vermehren verhindert ist, u. dergleichen. lien any? der Nati:"**) Riccardo nimmt in seinem Werke:“ Principles of m Verk political economy and taxation 1817** nicht an, daß die Kopitalgöwinnste einen Einfluß auf den Preiß . der Producte haben. Say scheint uns aber die Mei- Zusam = 200;= Ist es die höchste Aufgabe des gesehschaftlichen Vereins, einer größtmöglimen Zahl seiner Glieder den größtmöglichen Umfang von Genußmitteln zu verschaffen, so wird die Gesell: schaft durch jede Vernichtung von Kapitalien, die ihr das Ein- kommen entreißt, das sie durch deren fruchtbare Anlage hatte ziehen können, von ihrem Ziele entfernt. Die Anwendung der Kapitalien findet allerdings zuleßt in der Menge der Industrie- erzeugnisse, welche die Gesellschaft aufzunehmen im Stande ist, ijre Grenze z so wie die Zahl der Gesellschaftsglieder durch die Masse der Lebensmittel, welche möglicher Weise hervorgebracht werden kann, beschränkt wird. Allein welches Volk hat diese Grenze erreicht? Und wo sich noc< Krafte finden, die zur Herbeyschaffung der Bedürfnisse einer unfruchtbaren Consumtion in Thätigkeit geseßt werden können, da kann man bis zu jenem Nuncte noch nicht gekommen seyn. 7. Indem die Anlehen dur< Vernichtung angehäufter Werthe den Zinsfuß erhöhen, verhindern sie vorzügli< die Werbesserung der Lage der industriellen und ackerbauenden Classe.; Aus der Vermehrung der Kapitalien in einem Lande ent- stehet eine Concurrenz in der Anwendung, wel, das 4 fl. erträgt, viel: leit um 100 fl. kaufen, während da, wo der gewöhnliche Zinsfuß vier ist, ein Grundstü> von gleicgem Ertrag vielleicht um ein Drittheil theurer verkauft wird. Diese Erhöhung des Werths der Ländereyen ist den Grund» eigenthüämern äußerst vortheilhaft. Sie gewinnen durc) die Herabsebung des Zinsfußes den doppelten Vortheil, daß sie zu landwirthschaftlichen Verbessarungen oder in Unglüssfällen, auf ihr Eigenthum nicht nur größere Kapitalien geliehen erhals deren er zur Erweiterung seiner Werkstätte bedarf, selbst zu sammeln, und wenn sich auf diese Weise die Zahl der eigentlichen Kapitalisten vermindert, die ihre Hände in den Schvoos legend 7 von dem Außieihen von Kapi- talien leben, so ist dies kein Unglück für die Geselle schaft. So lange die Menschen von der Neigung, ihre Genüsse zu erweitern, beherrs& wiener; mri 45; 56 Bey dem natürlichen Gange der Dinge wird das Ueber- gewicht, das bey wachsender Industrie große Kapitalien bes haupten, durch, die mit der Anhäufung der Reichthümer und der zunehmenden Schwierigkeit, Anlagsplätße zu finden, glei: über ungeheure Summen zu dispont: xen. Diese Leichtigkeit, gebundene Kapitalien wieder flüßig zu machen, gewährt dem großen Reichthum ein neues Mittel, ungeheure Gewinnste zu häufen, indem man die Kapitalien schnell dahin überträgt, wo sie einen höhern Ertrag abzuwerfen versprechen, Man benußt dieses Mittel, um sich plößlich einzelner Zweige des Handels zu bemächtigen. Der Nachfrage set man Zurüchaltung entgegen, bis das wachsende Bedürfniß die Preise steigert, und die Abnehmer dem Kapitalisten zin5bar madt. Wenn dies oft gelingt, so mißglü>t auch bisweilen die Unternehmung, und dann theilt den Schaden der redliche, sei: nen rühigen Gang gehende Kaufmann mit dem wagenden Spe.- ulanfen. Die natürliche Wirkung solcyer Operationen sind BMaßtrauen und Unsicherheit in Geschäften, wovon wiederum der große BMeichthum Nußen zieht. Wenn mehrere Personen in Gesellschaft treten, die über ein großes bewegliches und leicht umseßbares eigenes, und von andern, an Geschäften nicht theilnehmenden," Kapitalisten ihnen anvertrautes Vermögen verfügen können 3; so ist es ihnen ein Leichtes, auf dem ganzen Markte, den sie mit dem künstlichen Netze mannigfaltiger Operationen überziehen, jede beliebige Be- wegung auf dem Geld- und Kapitalmarkte hervorzubringen, dur&) Anhäufen und Zurücdziehen von Fonds dur Creditge- shafte, die im nämlichen Moment, an verschiedenen Pläßen zu dem gleichen Zwecke gemacht werden, und deren gleichzeitiges Zusammenwirken an dem einzeinen Plaße daher unbekannt bleiben muß, oder durch andere Mittel, So beherrscht vu vnd in Did, PN71000 and ve Dualit 0) Oandels NENNUN m inh su NN butch 6 fi Dubiy Geen, feb verden-(ls Fonds beit, 1 zu diberk ieder sühiz jeues Mittal Kapitale abzuwerse H einzelne e seht may ürfniß die 1 zinöbar töweilen diy edliche, sü: enden Eht: ationen sind jederum die 1, die übt 3, und u alisten ihn 8 ihnen(it n fünfilicn eliebige Di Orzuering, ;Z Gredig! versehieden und de Maße dab o been - 247,== man den Discont und mehr no<& den Wechselcurxs von einem Platze zum andern, und die Schnelligkeit der Operationen wird mächtig unterstüßt durch den Besiß von Staatspayieren, die man veräußert oder verpfändet, und die auf solche Weise als ein Mittel, bedeutende Fonds in Ertrag zu sehen, und dem- nach jeden AugenbliF disponibel zu machen, sehr willkom- men sind. Wie der Handel mit Staatspapieren häufig niht als bloßes Mittel gebrauend entgegen, und da ein nur mäßiger, allmählicher Zuwachs an Steuern, welche die Verzinsung erfordert, keinen plößlichen, unge- wohnten Dru verursacht, so schl3ichen sich gerade unter außer- ordentlichen Umständen, welche durch nothwendige, unabwend- bare Ausgaben, die sie herbeyführen, im Allgemeinen das System der Anleihen rechtfertigen, auch) am leichtesten mannig- faltige Mißbräunche in der Werwaltung ein. Auf die Verhältnisse der Völker zu einander, droht die Leichtigkeit, womit der„DruF großer Ausgaben, im Augen- bli, da sie geschehen, so sehr gemildert werden kann, einen verderblichen Einfluß auszuüben, indem sie den Leidenschaften, welche die Völker entzweyen, ein gewaltiges Gegengewicht rau- ben. Nationaleifersucht und Feindschaft, welche Kriege entzün- den, würden sich oft schnell abkühlen, wenn der Aufwand, den sie erfordern, plößlich aus dem Einkommen der Staats- glieder aufgebracen, und die Kämpfe der Natio- nen häufiger und hartnädiger zu machen, während die, seit Jahrhunderten inniger und lebhafter gewordenen Werkehrsver- bindungen zwischen allen Ländern der civilisirten Welt, die Kriegslust zu mäßigen geeignet wären. Die3 ist unsere Ansicht über den Einfluß der Anlehens- Systeme auf den bkonomischen und politischen Zustand der Völker. Es verhält sich damit, wie mit so manchen andern Hülfsmitteln, welche der Zusiand der Gesellschaft in die Hände der Regierungen gelegt hat. Es gibt einen guten und zwe: mäßigen, und einen das gerechte Maaß überschreitenden Ges brauch. Leider sind aber die Verhältnisse hiex von der Ait, daß die eine Regierung bey dem besten Willen und dex richtig- sten Ansicht dur die Maßregeln der andern dahin gerif sen wird.- | 3 171000 hz 1930, 1 fj." Ven ih! EN on Right fe ve Tatiy tend Die, fei Verfehräpug 1 Vil, he der Anl; Zustand de nchen andi in die Hipy en und zu reitenden Os von der I, nd der rh dahin gik ZwWeHte Abtheilung. Betrachtungen über die Ereignisse in den Jahren 1817 bis 1820, und über den gegenwärtigen Zustand des Credits in verschiedenen Staaten. Erstes Kapitel, 1. Ueber die französischen Anlehen, die in den Jahren 1817 bis 1819 gemacht wurden, 1. H. das erste große Anlehen, welches fremde Wechselhäuser Übernahmen, den französischen Staatscredit wieder aufge- richtet? Frankreichs Credit war durch die Ereignisse der Revolu- lion zernichtet, aber in einer Reihe von Jahren, hatte eine =. 252== geordnote Verwaltung das Vertrauen wieder hergestellt, Nach dem Curse der fünf procentigen consolidirten Fond8 war der Zinsfuß der, in denselben angelegten Kapitalien dem mittleren Bekrage des Disconts in großen Handelsstädten ungefähr gleich,*) Die Begebenheiten der Jahre 1813 und 1814 mußten auf zweyfacen, und durch die Ungewißheit, die über dem Edi> sal Frankreichs schwebte, nachtheilig wirken. Nach der ersten Restauration faßte das Vertrauen sogleich wieder Wurzel, und die Fonds standen im Februar und Marz, unmittelbar vor den 100 Tagen, auf 8o und 8x. Zn dieser critishen Periode waren sie schnell gefallen z hatten si) aber sogleich nach der zweyten Restauration wieder gehoben, und standen in der Mitte des Augusts auf 62 bis 63. Der Ueberbli der Leistungen, welche damals bevorstan- den, brachte manherley Schwankungen hervor 3 und als im July die mißrathene Aernte die Nothwendigkeit des Aufkaufs frem- der Früchte darlegte, und dem Lande einen neuen Kapitalver- lust drohte, trat ein entschiedenes Fallen der Renten bis zum December von 59 bis auf 55 ein. Mißtrauen in die Kräfte Frankreichs, oder gar in den guten Willen der Regierung, diese Kräfte zu benußen, hatte nicht den mindesten Antheil an dieser Erscheinung. 6) Die öffentlichen Papiere standen im December 1809 zu 80 1810-- 797 1811-- 822 1812== 787 41813== 54x 1814== 73 ht ae Aufent (] m, wo! yi zt NEN Ni Apol, zu in Dun Biel fe. wol Ken him. I vi Sahil Wöhe as Ni Fare Kidh fuge in fen wesen, Bir dr Orn fit, und, 1 Utan) hitten, Nn a vk de Aebi] hedge Tit, in) mv Fe R bee da Oh Di dl m Dy h Woti) nN Gestalt, Was onde war My dem mitlan dien unf : und 1814 rten khn) 0“ Über boy en, ttrauen sole zar und Th B bnell gefallt; uration wih auf 62 bl 6), nals bevor) ind als im Auffaufs füt en Kapital enten bs zu x gar in enuben, nber -. 253== Die vorübergehenden Leistungen mit den ordentlichen Aus- gaben, und die Einnahmen an Steuern aller Art mit den Hülfsmitteln, weluß, welchen die Bank am 4. Juny eröffnete, seßte die Unterzeichner des Anlehens von 14,000,000 Franken Renten in den Stand, die Zahlung der unterschriebenen Sum:- men zu anticipiren, Für diesen Fall war ein Di8cont von 5 Proc. zugesichert z während die Staatscasse diesen Betrag in den Händen der Dar- leiher zurüclassen mußte, häuften sic) die Fonds, die sie srüher erhielt, als sie derselben zu ihren Zahlungen bedurfte. In dieser Lage hatte das Ministerium die Alternative, entweder den Discontöbetrag zu verlieren, oder die angehäufe- ten Geldvorräthe auf andere Weise zeitlich zu benußen. Zum Theil geshah dies durch Zurüczahlung von Vor- schüssen und Einziehung von königlichen Bons, Die Nachfrage nach Kapitalien von Seiten der Darleiher bot eine weitere Gelegenheit dar, Indem man an Nenten- Inhaber Darlehen machte, hoffte man der Gefahr zu begeg- nen, daß die vielen Besiker kleiner Antheile an den neuen An- lehen sich beeilen möchten, einen kleinen Gewinn, den die Dif- ferenz des Curses gegen den Uebernahmspreiß gewährte, zu realisiren, umd den Curs dadurch zu drücen, 3...) Gde x 2 uu GE Hk iE EEE -- 256== Es war zu bedenken, daß der Nachtheil, der hieraus zu entspringen drohte, eben so sehr die Besiber der Staatspa- piere als den Staatsschaß treffen mußte, da man 100 Millio- nen Franken von der Eontribution mit Rentenscheinen nach dem Curse zu bede>en hatte. Die Summen, welche der Finanzminisier auf die Börse warf, mußten aber neuerdings die Leichtigkeit des Discont ver= mehren, und die Anticipationen beföidern. Im Juny waren 11,200,625 Franken zu sol- 983,634. 20. SCM NE 2ER II R DERS ERNE WETEN GEE RUFEN KOPEN Dafür hat der Staatsschaß aber an den erwähnten Renteninscriptionen, die seither im Preise weit höher gestiegen sind, wieder einen Gewinn gemacht, zh „luf kun I isi dr! "CL Wbyfih Oe fet Ommen | Kwan ben Anh (11210) 01004 seine Vufhif Ng an, Kinky en Gelting: batte, fünty ung herbei. an dadureh hy ql) zu unbihy) theilig wih) ),000 Frakt anten 25 Cin, efauft, Uu lichen, die it pevationen m terzeicne M nschluß der zu ) Franfen hatt 550,00, „643,950, in mee 193,990. 083,634. 0" 10,316 den erwähn! ise weit 1, aM -- 261== Der Rüfall von dem höchsten Stande, den die Renten im August erreicht hatten, mußte nun um so heftiger seyn, da zum Theil nur mittelst künstliher Operationen die Sache auf jene schwindelnde Höhe gebracht worden war. Daher konnte sich auch die frühere Prosperität niht mehr zeigen, als die vorübergehenden Ereignisse, welche die Crisis herbeyführten, zu wirken aufhörten,*) 4 Die französischen Anlehen haben Gelegenheit zu großen Gewinnsten gegeben, Wenn es den Uebernehmern des ersten Anlehens nur gelang, die übernommenen Renten um die in den Anlehenscontracten festgesehten Preise abzuseßen, so gewan- nen sie 26,7 12,000 Franken, oder g Procent der ganzen An- lehensSsumme, Warum sollte ihnen dies nicht gelungen seyn, *) Stand der Papiere im August 1818;. 80. Ende September 0 1 75, GLD INN 4 4. 2 BEE 44 IEE 2010) === November 2 50 69; LOS DeceInbeu 4 62...0.2.1632 Sebruae HBT 0 2 210 2 465-40840185705 März, April, May..« 6b im Durschnitt. EIN:(GIOHNNEEN A 2. 70: bi8 72; STAUD CON 0 ue 24.207.018 00, === ADECEMDEN iu ei 5 70: <==pSSaluar 1020.... 71'618 72: =-- Frühjahr 1820 5... 73. Ueber die Ursachen dieser Schwankungen sehe man Kap, IC, des ersten Buches, =.» 262=== da der Preis der ersten Anlehnsrate 55, der zweyten 58, und der dritten 64 war, der Börsencurs aber schon am ersten Zah» lungstermin auf 60 stand, im April shon auf 66 siieg, und unter mannigfaltigen Sc Di 6p (nist(iht 3 fen DÜ FIA, 9 Omi Gyn" vst Wye zh warn ves Ki auf den fronyd bn burg Des vr Früchte ged! Why, die Zend! (m Onbälhnig Nneo nden ve vas Weihe DINER dbi Dhan 1 NM, Mie be Wein 6 Ih 0301 WENN Wg 3x fun) Viet ht |e mise daß Tahdin' iW 38, uhh am ersin Zu f 66 fi, u) er 64 fil, iy is 80 he? 301 Milly floß, niht of en in zwisf Webernehm von fünf Ter; Ymine mond) Franken, Timy pitals, alß 1 (nlehens dant hfeiten pin wenn& Ih n sie von ihm - 465 Droit) den ungen iß der Oeszit nommen,(m 3 Kapital(1 e die für ji en Mony erictigen, go Pront! sie die um z) ) dem b8 1" derselbin, 17 = 203 ve Minder günstig war für die fremden Uebernehmer, und für die theilhabenden französiscung der Contribution gemacht wurde. H. Wie es gewöhnlich zu geschehen pflegt, wo pecuniäre In- teressen berührt werden, so hat das Benehmen des französischen Ministeriums beym Vollzuge der Anlehen vielfachen Tadel ex- fahren. Die Gewinnste der fremden Uebernehmer bildeten einen Gegenstand desselben, Wie groß aber diese Gewinnste gewesen seyn mögen, sie waren das Resultat des ersten Uebertrags brittischer Kapitalien auf den französischen Boden, und die einheimischen Bankiers haben durliche Erfolg der ergriffenen Maßregeln selbst als Stüßpunct ungerechter Vorwürfe dienen.*) Wenn bey dem großen Anlehen von 24 Millionen Fran- ken, welches auf 12,313,433 reducirt ward, den fremden Ban» kiers unter der Bedingung, daß sie französische Häuser Antheil nehmen lassen sollten, der Vorzug gegeben wurde, so waren et %*) Wir wollen einige andere Vorwürfe nur kurz berühren. Dazu gab insbesondere der Verkauf der letzten zwey Millionen Renten Veranlassung, die vom großen An- lehen von 30 Millionen Franken noch übrig geblieben waren, Von den 3,288,402 Franken, die am 10. July 1817, als der dritte Contract abgeschlossen wurde (S. 28), no< vorhanden waren, wurden nemlich 1,288,402 Franken auf der Börse verkauft." Zwey Mellionen waren bey der Bank als Unter- pfand niedergelegt worden. Diese letßten zwey Millios nen wurden am 14. März 1818 an Baring ohne Com«- missionsgebühr um 64 Franken 50 Centimes unter der Bedingung verkauft, daß der Betrag vom b. April bis zum 6, May bezahlt werde, obgleich die Renten erst außsgeliefert werden sollten, wenn das neue Anlehen von 16,600,000 Franken genehmigt seyn werde. Der Kauf sollte aufgehoben seyn, wenn die Genehmigung nicht erfolgte, Die Gegner des Ministeriums glaubten, es sey Gefahr vorhanden gewesen, daß der Preis der Renten durch diesen Verkauf gedrückt werde, und man bey den Anlehen, die bevorstanden, schlechtere Bedingungen er- halte. Allein der Erfolg selbst widerlegt diesen Zweifel, der in einer gehässigen Form, die wir gern vermeiden, getbin „pig 3 Wehe nie be bm vo Buhl (ns jo H (0 Mena 45 On 6; (them vefau am in 6 die fed hen Ay mmi naber 0 im der sym 1) Ihn =“ 265== . Teng hier noch dringendere Motive anderer Art vorhanden, den Credit 4: 4/ auswärtiger Kapitalisten zu benußen. y Nillionen Py Abgesehen jedoch von allen politischen Rüdsihten, so"| fremden Zu würde bey dem Zusammentreffen so vieler nachtheilig einwirken- 4 Häuser Int den Verhältnisse Frankreich die Folgen des übereilten Anerbie- j: tde, fo win tens jener Gesells am 10, Juh verkaufen, welche als die stärksten Besitzer von Renten j; schlossen wur) am meisten bey vem Curse interessirt waren.[)'- vurden ne) Ein weiterer Beschwerdepunct bestand darin, daß 0" uft, die französischen Häuser, welchen an dem letten Anle- j' ant als Unit hen Antheil gegeben wurde, die, ihnen um einen be» n zwey Did stimmten Preis cedirten Renten erst erhalten hätten, ring ohnt(un nachdem der Curs gefallen gewesen. „imes unter ht Allein das Ministerium zeigte, daß vier Tage, nach- m 6. Up dem der Contract mit den Fremden geschlossen war, zwi- ie Renten el schen diesen und den französischen Wechselhausern eine neue Ankh Uebereinkunft getroffen worden, wornach letztern, ohne n werde, 2 solidarische Verbindlichkeit für das Ganze, Über die Genehmigu Hälfte der ganzen Anlehenssumme von 12,313,443 ce: dirt wurde; so daß die, etwa verspätete, Ablieferung übten, 4 der Renten eine der Regierung ganz fremde Sache blieb. viß der Reitt Endlich war auch die dem Contracte mit den Frem- man by M! den angefügte resolutorische Clausel( M. s. Note* "4 mi Seite 257) ein Gegenstand des Tadelsz weil die gleiche edingun Befugniß den einheimischen Uebernehmern des Anlehens fan Zul von 14,600,000 Fräntken auf den Fall, daß die Räu“ bee mung nicht Statt finde, nicht zugestanden worden war. jem vermei -- 266== haben, wenn die Regierung naß dem guten Willen die Kraft, zu leisten, bemessen hätte. Man weiß, welche Anstrengungen es die fremden Ueber- nehmer in Verbindung mit den vorzüglichsten französischen Häu: sern gefosiet hat, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen, und den- no? hatten Jene große Vortkheile vor den Pariser Concurren- fen voraus, Die durc; das anhaltende Steigen der Papiere erzeugte Neigung, zu speculiren, kam ihnen so gut, wie den französi- sen Uebernehmern, zu Statten; aber wo es galt, den rechten Zeitpunct zur Anschaffung der baaren Mittel zu benußen, oder große Kapitalien auf Credit zu erhalten, um beym sto>enden vsaße der Nenten einen günstigern Augenbli> abwarten, oder selbst dure) Aufkäufe auf den Curs einwirken zu können, da ge- währte ihnen die Uebersicht der Geschäfte in ihrem Gentraipunct, die lange Uebung in solmen Operationen, ihre ausgedehnten Verbindungen und ihr Credit, der auf einem allgemein bekann- ten großen Vermögen beruht, und der niedrige Discont in England ungeheure Vortheile. Na< unserer Ansicht war es überhaupt ein großes Glü> für Frankreich, daß Großbritannien im Jahre 1817 die Maß- regel nom nicht ergriff, die im Jahre 1819 in den Angelegen- heiten der Bank angenommen wurde. Zum größten Theile der Hülfe beraubt, die das Ausland darbrachte, und auf die eigenen Kapitalkräfte beschränkt, war leicht abzusehen, welchen furcht: baren Stoß die Nationalindustrie durch die Entziehung bedeus tender Kapitalien, und die Finanzen durch die drüendsten An- lehensbedingungen erlitten hätten. 6. Durch die furchtbaren. Schwankungen, denen die öffentli- ens zu erwarten, und sollte dann die Bank nicht im Stande gewesen seyn, auf der Stelle vollständige Zahs lung zu leisten, so war der öffentliche, wie der Privat- Credit den furchtbarsten Erschütterungen preis gegeben. Die Verle- genheit, die auf dem Geldmarkte entstehen mußte, ließ den Fall manches Hauses befürchten, und so vorsichtig die französische Bank bey Ertheilung ihres Credits an Privatpersonen zu Werke << iR<= geht, so würde eine solche allgemeine Crisis gewiß auch für sie nic, Bey den Summen und Terminen der Creditbewil- ligungen folgten wir hier dem Berichte, welcher im Namen der Generalversammlung dex Bankactionare am 29. Januar 1819 erstattet wurde. Wenn der Bericht, welcher in der Deputirtenkam- mer im März 1820 über die Anlehen erstattet worden ist ( Moniteur p. 427), die Summe, welche die Bank im Juny auf die Anlehenscertificate darlieh, nur zu 25 Millionen Franken angibt, so scheint der eröffnete Credit von 30 Millionen nur bis zu dieser Summe be- nußt worden zu seyn u nt vieh fem! ful fung von Dt [ehr misentlig Geht? kim Gildn wohl den 1 josisden Bit Zweit, 10 (aben, Dy fel Wannen eid in Inverdung Dinund, und von, Je Gyn 3 Nesse di Bal nheit au habn flat, Dy Dan hp für den Gj): Mtheilig mun Zettel der Zu (iden Fodins fannt Cite: ) gewesen, Fonds von 18 nm des Jim mn um 1 ebruars sat üd, Es ium Fallens hi) » des Min auf 652 uli ver Credisnt te, weg! nfactionan Deputittun attet werdet? elde die Zu arlich, 1) 1 der öf" " Sum ZB€ nach überstandener Crisis, die baare Zahlung sogleich wieder hergestelt worden. Warum hätte man nicht, vor wie nach, mit vollem Zutrauen die Zettel der Bank annehmen sollen 2 Warum sollte in einem Augenbli>e, da sich die Vorräthe des baaren Geldes verminderten, niht ein solches, durch ein hin: längliches Vermögen gesichertes, Geldzeihen willkommen gez blieben seyn? Konnte man sich dessen auch nicht mehr zur Anscwirkung auf die Production, nicht übersieigen dürfen. Ein erfahrener Finanzmann, durc mehrjährige Verwal- waltung der obersten Finanzstelle mit den Kräften des Landes wohl vertraut, und kein Freund der Anlehen, sprach in der Sißung der Deputi: tenkammmer vom Jahre 1817 mit Nach- bru> für das große Anlehen, das damals beschlossen wurde, weil die Bedürfnisse jener Periode, wie er sim ausdrüte, Als les übersteigen, was nur immer möglicher Weise durch Steuern aufgebrausse zur Verminde- rung der schwebenden Schuld( dette Hlottante, oder, wie man sie jeßt nennt, dette adminittrative,) verwenden läßt. Durch die Zinsen der zurükgekauften Papiere ist der Til- gungsfonds bereits auf 54 bis 55 Millionen angewachsen, und beträgt daher 75 des Nominalkapitals der Renten, zu deren Tilgung er eingeseßt ist, und 5 des gesammten Kapitals der Renten und Liquidationsscheine.**) *) Man s. Anh. 2, Abs. Nationaleinkommen, **) Nämlich nach Abzug der zurückgekauften Renten. Durch die Verwandlung der Liquidationscheine in Renteninscrip- tionen würde sich das Kapital der Schuld und der Be- trag der Zinsen vermehren, weil erstere al pari eingelöst werden müssen, und die Rentenscheine daher nur nach dem Curse berechnet werden können, poi dis Zi Guatts niht Gin) Eheim] Gee m ant dauh Deh bie Dandel x Aunfrel hen Entwird schdirfen 4 fonashuld wa Gin gb, len Dunn niht aueh wrden fon Auften zul QI den 4; Ure ve Zi Wey," Ne im Tamy H, gm |, noh Ans: ZUNE ertheilung be nigt, Wh wohl bie Zh: naleinfomngg en im üpinn d finden, 4 en nachaln fünfte wind esonnene Lit für die Zufu erabsehung zur Vermitt oder, wie m den lißt. ere iscder dt ewachsen, 1 aten, zu di m Kapitakn N, Kentet Zu Renten und dt! M parl anl ) her ms en 277 aan Außerordentliche Zuflüsse, welche der Verkauf von Wal- dungen gewährt, verstärken seine Wirkung, und machten es im Jahr 1819 möglich, über 68 Millionen Franken auf die Sculdentilgung zu verwenden. Die Größe der französischen Schuld ist bei der Raschheit, womit die Tilgung vorwärts schreitet, für die Gläubiger des Staates nit beunruhigend. Seine Hülfsquellen sind im Wachsen, die Bedürfnisse des Schabes im Abnehmen begriffen. Der wichtigsie Theil des Nationaleinkommens fließt aus einer dauerhaften Quelle. Der Ackerbau ist weniger abhängig von den Zufallen, die Handel und Industrie treffen können. Frankreichs Industrie und sein Handel sind noch einer hö- hern Entwickelung fähig, und das wichtigste Werkzeug, dessen sie bedürfen, wird ihnen durch die allmählige Tilgung der Na: tionalschuld werden, Es ist zwar wahr, die Staatscasse kann nur Werthe zu- rüfgeben, die sie empfangen hat. Aber sie erhebt auf vie- len Puncten kleinere Summen, die größtentheils verzehrt, nicht angehäuft worden wären, wenigikens leichter verzehrt werden konnten, und gibt bedeutende Werthe auf einzelnen Punkten zurüsr. Auf diese Weise wirkt die Schuldentilgung gleich einem erhöhten Reiz zur Kapitalanhäufung. Die gesammelten Kapitalien aber werden, weit enkfernt, den Zinsfuß allzusehr zu drü>en, noch lange eifrig von dem Ad&erbau, der Industrie und dem Handel angezogen werden, die im Innern einer freyen Bewegung und fkrästiger Unterstüt: zung, gegen Außen aber eines mächtigen Schußes genießen. AZE IDS Ein MIES Ze GRE ZE: Indem durch raschen Kapitalzuwac 00 4 nen, wenn außerordentliche Umstände die Integrität de3 Rei- ken, wo die Hülfe der Kapitalisten am nöthig- sten ist, kann eine große Masse Papier zurükfommen, und, durch den plößlichen bey den Staatsgläubigern hervorbringen müssen. Won diesem höhern politischen Standpunkte aus be- trachtet, war die geselßlihe Maßregel, die man im Jahr 1819, zur Nationalisirung der Schuld, wie man sich ausdrücte, er- griffen hat, sehr weise; obwohl in nationalökonomisc- sichtigen sind, Wir wollen die Frage nicht untersuchen, ob die Gefahren, womit das Eintreten außeiordentlicher Zeitumstände die Circula- tion eines Landes bedroht, das einen Theil scines Kapitals durc< eine öffentliche Zettelbank fruchtbar zu machen sucht, nicht gänz- lich von vem Gebrauche dieses Hülfsmittels abschre>en solte. Wir sekßen voraus, daß diese Anstalten schon besiehen, daß sie die Ausdehnung erhalten haben, die ihnen eine freye Entwickelung der Dinge gewähren konnte, und daß sie von ihrem eigentliven Zwede, dem großen Geldverkehr zu die- nen, niht durch die Au8gabe von Noten von geringem B& trage entfernt worden. Die ersie und nothwendige Bedingung des Credits der Zettel, welche eine öffentlihe Bank ausgibt, ist überall das Daseyn eines genügenden Unterpfandes 3 und die Ueberzeugung des Publikums, daß man jeden Augenbli> den Werth, worauf die Noten lauten, zu realisiren vermag, kann nicht besser, als durch die nie gestörte Umseßbarkeit derselben gegen klingende Münze gegeben werden. *) I. CG. IL. Simonde de Sismondi, Nouveaux prin- cipes d'economie politique; tom, II, pag. 131 --- 132, -- 284== Eine auc< nur temporäre Einstellung der Baarzahlung, verbunden mit der Erklärung, daß solche Zettel als geseßliches Zahlungsmittel gelten sollen, bleibt immer ein Uebel, und ist von großen Gefahren begleitet, wenn es auch sonst dem Ausge- ber an einem hinlänglichen Fonds nicht gebricey ihre Baarzahlung einstellen, also zwisc e Großbritannien, das in der Regel dem Auslaüde beträCtliche Summen creditirt, in einem solchen Augenbli>e seinen Credit-best werden; so kann ein solcnung der Getriebe des größen Verkehis die ganze Maschine nicht der Gefahr zerstörender Wiks fungen preis gegeben wird. 19* > "<== meran rer En 5.5901 zz Umsäße willkommen, und was die zahlreiche Classe jener Ver- sonen, deren ungeheure reelle Reichthümer Jedem vor Augen liegen, zutrauensvoll annimmt, geht, wie frühere Erfahrungen gelehrt haben, auch leicht in die Hände des Minderbemittel- ten über. Der Suspension, welche im Februar 1797 vorläufig durch einen Geheimenrathsbescluß verfügt wurde, waren auswärtige Anlehen und bedeutende Getreideeinfuhren vorangegangen, welche die Handelsbilanz für das Land sehr ungünstig machten, und der Bank ihre baaren Fonds entzogen hatten, und im Augen- blid, wo sie eintrat, wirkten diese und andere ungünstige Ver- hältnisse noch fort,| Die Bank glaubte auch damals, dur< Beschränkung der Notenausgabe zu helfen, und sie vermehrte dadurch das Uebel, indem sie den Fall vieler Privatbanken und Handelshäuser, wel- auf die gegenwärtige ökonomische Lage Großbritannien3 werfen, so möchte es kaum zweifelhaft bleiben, daß, nach Herstellung der Baarzahlung, und so lange die eng» liscen, welche große Uebel her- vorgebracht haben. I. Die Restriction hat Großbritannien in den Stand gesetzt, vom Anfange dieses Jahrhunderts an, bis zum Jahr 1817, ein Kapital von viellvicht 24 Millionen Pfund Sterling, in den ersten Zeiten weniger, später aber wohl noch eine grö- ßere Summe im auswärtigen Handel zu benußen. Von den 30 Millionen Guineen, welche vor der Aufhebung der Baar- zahlung im Umlaufe waren, fand man in der Circulation kaum mehr eine Spur. Durch die Noten der großen Banken, und die der Provinzialbanken, deren Zahl von 230 auf 920 stieg, ward die LüFe ausgefüllt. In einem Lande, wo Industrie und Handel im raschen Wachsthume begriffen sind, und jedes Eigenthum, jeder Er- werb der vollkommensten Sicherheit genießt, und das mehr, als irgend ein anderes, vor feindlichen Ueberfällen geschüßt ist, wäre es Thorheit, anzunehmen, daß die ungeheure Summe << ZiReteieeZeeÜÜI GREG IRG DGGG eee IRRE GI-= edler Metalle, die das Papier aus der Circulation gekrieben, als Shäße gesammelt, und in Koffern verschlossen werde.*) Ein unbedeutender Theil mag auf solche Weise unbenußt von einigen Reichen Lurüägehalten worden, im Ganzen genommen aber nur das mittlere Bedürfniß des auswärtigen Handels, eine Summe, die nah den Schwankunzen des Verkehrs bald abnehmen, bald anwachsen mußte, in Gestalt von Barren auf dem Markte geblieben seyn. Die angehäuften zusammengeseßten Zinsen jenes Kapitals, das der innern Circulation entzogen, dem auswärtigen Handel diente, betragen weit mehr, als die Hülfsgelder und Anlehen, welche Großbritannien"eit 1800 an fremde Mächte bezahlt hat. Da, nad der Restriction, die Zahlungen, welung erzeugt, Unruhe und Besorgnisse erregt, und alle Creditoperationen lähmt. W9o man das circulirende Medium nach Maßgabe des wachsenden und fallenden Bedürfnisses vermehren und vermindern kann, tritt eine sol aller Geschäfte- und im Beosiße ungeheurer Reichthümer, den schönen, und in ihrer Lage nicht sehr schwierigen Beruf hatte, das circulirende Me- dium stets in einem richtigen Verhältniß zum Bedarf an Circulationsmitteln zu erhalten/ so hatte sie auch Gelegenheit; ihren großen Einfluß auf dem Geldmarkte, das allgemeine Interesse ihrem eigenen vnterordnend, zu ihrem Vortheil zu mißbrauchen. Dies geschah, indem sie ,' um die Zinsen von den ausgegebenen Summen“zu beziehen, eine größere Anzahl von Noten in Umlauf brachte, als nöthig war, um das ab- geflossene Metallgeld zu ersehen. Die Folgen mußten in ei- nem nachtheiligen Wechselcurse, und in dem Steigen des Papierpreises der edlen Metalle sichtbar werden. MandYe versuchten den tiefen Stand des Curse3 ledig- lic) der Größe der auswärtigen Zahlungen zuzuschreiben allein die Ungunst des auswärtigen. Wechselcurses überstieg bey wei- tem die Kosten, welche Metallsendungen von London nach dem Innern des Continents, einschließlich der Assecuranzy wusch! (u A jo! (um Dith! vr qevon| (hugo: hes Ilan vfhaum D M abit hi sy - 301-- * Griin verursachen, und welche man unter den ungünstigsten Um- rü Aufchy ständen nicht über 10 Procent anschlagen darf.*) elde di 1 Andere behaupteten, daß nigt das Londoner Geld an inem un) 4 seinem Werthe verloren habe, sondern die edlen Metalle theue- Utend gem rer geworden seyn. Diese Meinung,- welche bey den Unter- (pen ent an suchungen der Bankangelegenheiten im Jahr 1810 den Beyfall betrug Un des Parlaments erhielt, verirrke sich in das Reich der ge- aber anm denkbaren Möglichkeiten, um die Beweiskraft von Thatsachen (des hinne da der ime e Bescriny*) Der Londoner Curs auf Frankfurt war z. B. im Jahr oft herberfihn 1815, als ev in diesem Jahre am tiefsten stand, d. i. im Juny= 109, also scheinbar 23 pCt. unter. Pari z im Nittelpund dy Marz 1820= 150 bis 151, also 7 bis 8 über Pari. Häfte Nun Der niedrigste Goldpreis im Jahre 1815 war 4 Pfd. WW-AI 3 Schl., also 156 pCt,. unter dem Standard, worauf WU das Pari von 141 berechnet ist. cireuliende 1 Im Jahr 1820 war der Marktpreis des Goldes im Bed u dem Münzpreise gleich), nämlich 3 Pfd. 17 Selung der Verhält- nisse, bey dem Zusammenwirken der verschiedenartigsten Ursa- , da allerwärts die Preise der Dinge noh hoch standen, in das Ausland flossen, zu einer Zeit wieder herbeyzuziehen, wo bekannte Ereignisse det Preis der edlen Metalle im Verhältniß zu allen andern Waax ren bedeutend gesteigert hatten. Wäre im Jahr 1817 durch eine ausschweifende Vermehrung der Noten nicht eine ungere- --“ 3094-- gelte Speculation genährt worden, so würde im Jahre 1813 der ostindische und westindische Handel nicht die abentheuerliche Ausvehnung erhalten haben, welche nicht wenig zur Herbeyfüh- rung der Crise. im Jahre 1818 beytrug, und Curopa bedeu- tende Summen gerade zu einer Zeit entzog, da auf vem Geld- martie vurch die Maßregeln der Gontinentalsiaaten eine große Bewegung eingetreten war. Mik Recht hat man daher in den Pariamentsverhandlungen vom Jahre.1819 die, im Jahre 1817 eingetretene, Vermehrung der Noten getadelt. 4. Die Bank steht nicht unter dem unmittelbaren Ein- fluß der Negierung, sondern ist nur von der Gesegebung ab: hängig 3*) den aus der Zahl der Actionairs gewählten Directo- ren steht die Verwaltung zu. Die Regierung, so wie das Parla- ment haben vey der G:sehgebung nur das allgemeine Wohl als Suchtsmnur ihrer Verfügungen zu beobachken. In der Sorge für das allgemeine Wohl ist die Sorge für die Erhaltung des Instituts mitbegriffen. In der ursprünglichen Einrichtung der Ban“ liegt daher kein Reiz für die Regierung, den einseitigen Sortheil der Actionairs auf Unkosten der ganzen Nation zu be- günstigen. Aber in den Huülfsleistungen, welche die Regierung jederzeit bey der Bank gefunden hat, liegt ein solcher Reiz! Daß sie demselven nicht immer ganz widerstanden habe, auch dies hat die Opposition vielfältig behauptet, *) Diese Unabhängigkeit ist nothwendig, sie schließt aber eine Inspection der Regierung nicht aus. Diese stete Aussicht fehlt, so viel wir wissen, in England. Der österreichischen Bank wurde sehr weise ein Regierungs» Commissär beygegeben/ der auf die genaue Beobachtung dex Bankgesetze und Reglements zu wachen hat. plh pu) vd vow Dir zu lugt! Zul gm 148 Simm usgid f eh, di fujh Zu Jun tn fam am A Wan ahn Kopen Ia De John Wt, um Unferhuhu fung if hid Wing Daher Hh Busd, 1 imme(ih im Jahn 131 N Winte 3 zur Detboji; ) Europa biw a auf dem Gi) gafen ein iu nan daher 1 die m 3 tadelt, mittelbaren f Gesehgebun ewählten Ji so wie das Il emeine Veh In der Gy € Erhaltyn) 1 1 Einrichtun) „ den einf oy Nation zt) he die Rep) ein sold 74 nden hab, 1 fie slit!" us, Diel England 4 in Keie ue Beef" en hom =. 305== Solche, oft wiederholte Beschuldigungen, die nicht wenig durch die hohen Dividenden der Actionäre, und die be- deutende Vermehrung des Bankfonds unterstüßt wurden, hatten schon längst die öffentliche Meinung nicht ganz zum Vortheil der Bank gestimmt. Nichts konnte mehr dazu geeignet seyn, diese üble Stimmung bey allen nicht blos recel, den Werth eines Silberthalers und einer Kanone von Kupfer und Bronze nicht haben, und daß einer kleinen Ersparniß die öffentliche Sicherheit aufgeopfert wurde,'' Gynt| u" N win Dish mit dv süd, al 001 Wt Wing wind mil 0 uf vd Ouhil Wid sin h 4 auf Den Crunk Staatöwith zj obo ffen weiden,|: erthe des y)) tt Jagt bj 6 sehr Eosin, me den gif d, was fe, gegen unh ittel 16, aucli] der Nati ver fel det, die Ii anton auffit! dt Achtung 0 das wohlfit"! d ein Landit! a das Dim tigung vv![7] a, roh 2] ve den Reli So isis," ji erste Gefahr! jerne Thal" Silberthalts" haben) un y heit aufg --“ 309= Uns scheint, durc< diese Vergleichung, zu viel gesagt zu seyn 3 wenigstens hat Großbritannien mehr als zwanzig Jahre lang aus seinen papiernen Kanonen geschossen, und durch den, im Ganzen genommen, geschikten Gebrauch dieser Wasse, zum Sturze einer colosalen Macht wesentlich beygetragen. Hat es sich aber durch einzelne Mißgriffe zuleßt selbst verwundet, so lag der Fehler nit in dem Systeme, sondern in der Anwendung, die das recs, zu den ver- schiedenen Zeitpunkten dieser Periode, betrug gegen 4000 Mil- lionen Franken, um welche die Sto>sinhaber bald reicher, bald ärmer waren, oder schienen. Es ist ein Irrthum, der sehr häufig it, wenn man glaubt, daß das Nationalvermögen, dur< das Steigen der Fonds, einen Zuwachs erhalte, durch das Fallen einen Werlust erleide. Die Folge ist nur, daß die Stoäsinhaber über einen größern, oder geringern Theil des Nationalvermögens disponiren können. Jenes Fallen, oder Steigen ist auch kein Zeichen des zunehmenden, oder abneh- menden Nationalvermögens, da, wie wir gesehen haben, bey- des, die Erhöhung und die Verminderung des Zinsfuße8, von guten und schlimmen Ursachen herrühren können. Auf diese kommt es an, und folgende Ursasinhaber, wenn man den Curs vom December 1817 und 1819 vergleicht, erlitten haben, zum Theile nur scheinbar ist, indem sie die Zinsen, und, beym Verkauf ihrer Sto>s, auch das Kapital jeßt in einem bessern Gelde, als im Jahre 1817, erhalten. Es hat zwar 7. die Unthätigkeit, die im Jahr 1819 im Handel herrs einer Depreciation des Geldes, bey der man eine baldige Ver- besserung erwartet, der Zinsfuß fallen, und wenn die Verbesserung eintritt, steigen muß. pd vw M nde! a 10 ASpAN abe Sefa) wi 0 affen) pub mi (ine Dian 0 „N ;(AM 0, Dope a m Zif 2 u Bin zu MfM: hee dan 3) uw 3 Inf) vi dem Siftpuln| "311 jandel fine füh der Einsß, by 8 britischen an) Verlust, dah (ember 18174) hur shine) hrer Steßs, 1 im Jahre 130 819 im Ay) 6 british rey gemaß, und, no in) , in Geselyv 19 des(CT onen geäufrt roduction, 0? nachtheilig 11 " die[AM nds den(1 sten Mbthalun Augenblit[1 eine hald" „und wm -=- 317- teten Betrag nicht erreichte, so mußte dies um so fühlbarer werden, da der nominale Tilgungsfonds, durch die Benußung zu den Ausgaben des Jahres, reducirt worden war, und die Personen, die zum Verkaufe genöthigt waren, daher die Vor- theile entbehrten, welche selbst ein nur scheinbarer Tilgungsfonds, so weit er nämlich nur aus entlehnten Geldern bestehet, durch seine Wirkung auf den Curs der Renten, zu gewähren pflegt.*) 9. Die unruhigen Auftritte, die in der lebten Hälfte des Jahres Statt fanden, mögen die Geneigtheit manc der steigenden Gewinnste, den Dru der Besteuerung, die wachsend immer einen größern Theil des Einkommens hinweg nimmt, weniger lebhaft, so scheint zudem das brittische Volk weniger, als irgend ein ande» %*) Ihr Ertrag stieg von b Millionen auf 15 Millionen in dem Zeitraum von 1798 bis zum Jahre 1816. Die Zunahme rührt größtentheils von einer Erhö- hung des Tarifs her. Die Zunahme des Reichthums und die Depreciation des Geldes haben aber mitgewirkt, und jene eine wirkliche, diese eine nominelle Vermeh- rung hervorgebracht, pu joe M Wahl 408 Afa M Andehöt awd wt aw vt, ju pr m Dif mh 1 Nehunaliien | hafik, Winden, ih It vr Duud Ar Ahlehen, | fe Duft! Weigh 11 vin, iw In MENT nme re 4 N ey smryy (1170 Win 4 fn ver ve Zel mi in mh Währen 1917) .5 de furhih ZU 30 berkhy 1au schlagen fey 1 durh(inh ) hat bewit 4 Kriegöjahnn cr Weise auf)! ersten Ansttiny 8 durch Eta darf man diz! Abgaben 5 mmenötant, je Erhöhin! trie und 08 1! jgenden Gin!" imer einen eniger[bh| [5 irgend(in auf 15 71 Jahre ; von aid e des Auth" n aber nis" 1omin pu es, einer hohen Bestzuerung zu widerstreben, geneigt zu seynz mag die Ursache in jener hohen Achtung gegen die Geseke liegen, die das Resultat des verjährten Genusses einer, gegen wiliküre liche Auflagen schüßenden, Verfassung ist, oder in einer Eigen- thämlichkeit dieser Inselbewohner bestehen, die schon Tacitus an den alten Britannen wahrnahm, indem er ihrer Bereit- willigkeit gedenkt, mit der sie sich allen öffentlichen Lasicen unterwürfen, wenn es nur nicht gewaltthätig davey zugehe. Ferner erleichtert Großbritannien seine Lage, und die Na- fur seiner Hülfsquellen, eine geschidtere Benukung derselben.*) Endlich bewirkt die Art und Weise, wie das jährliche Nationaleinkommen vertheilt ist, daß Steuern auf Luxus: Gegenstände, und auf das hohe Einkommen sehr einträglich werden. Ist übrigens etwas geeignet, zu beweisen, wie stark zu: leßt der Dru der Steuern gefühlt ward, so siad es die ho- ßen Anlehen, zu denen man in den lebten Krigsjahren seine Zuflucht nahm, und die Eile, womit dec Cinfluß der vermöglichern und höhern Classen, nach hbergesielltem Fries den, eine Verminderung bewirkte, obwohl in jener VPe- riode die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit der gemach 8) Die Erhebung der Zölle, und die Anstalten aegen Ein sc einer raschern Tilgung enthielten. Daher darf man wohl annehmen, daß Großbritannien, in so ferne keine fortschreitende Vermehrung seiner Huülfsquel- len vorausgeseßbt wird, den höchsten Punct der Besteuerung erreimt hatte, oder demselben wenigsiens sehr nahe stand; dem Puncte nämlich, wo eine weitere Belastung das Volk erdrü&t, die Production vermindert, und bey einer Verviel- fältigung der Abgaben, und Erhöhung der Tarife, dennoch keine höhern Einnahmen erlangt werden. 3. I. Wenn es Großbritannien möglich ward, im Ver«- haältniß zu seinem Nationaleinkommen, seine Schuld zu einer solchen Höhe anwachsen zu lassen, und wenn es dabey zuleßt dennoM weit größere Summen als Frankreich, und zu viel wohlfeilern Preisen, im eigenen Lande zu leihen fand,*) so liegt eine der vorzüglichsien Ursachen dieser Erscheinungen in *) Die brittishe Schuld, zu einem 3 pCt. tragenden Ka- pital gerechnet, verhält sic) zum jährlichen National: Einfommen, wie 100 zu 34. Die französische, mit Rücksicht auf die Verschiedenheit des Zinsfußes, zu einem 5 pCt, tragenden Kapital gerechnet, verhält sich zum Nationaleinfommen wie 100 zu 56. Großbritannien fand in den drey Jahren 1813, 14 und 15 über 47 Millionen, und wenn man die Sculdentilgung, und was in diesem Zeitranm an der uns „on Ou „a 80, „5 WF Geh NOE 334 wil, uuf: ve Bubi 100: 103, Behn NEE Ahoi jut, Dar 100(meh Der fi Wt Zu Dern bin Infhuf Veen Daft NATEN Wh weht ane funbirl) Miion bi ju Taten lv 32 9 Nn Wh Guy der Fish(sy der Ehn 4 sie Vegan, 4y er fronten aß Groftrinm 3 seiner Hily et der Bisiuum sehr naht jay) elasiung tw 1 bey einer Ih) er Jaiise, di! ih ward, in! ne Schuld ju! nn es dab)| nfreich, und 1 leihen fand, x Erscheint pCt, fragen? ährihen Zu & französi des Zun rechnet, va 1 50. rey Jahr 4 und wenn 1" Zeitranm a" --- 323== dem gewaltigen Vorherrschen der Industrie und des Handels, in der ungleichen Vertheilung des Vermögens unter die ver: schiedenen Classen der Gesellschaft, und in der Wirkung, wel- s ihm einfiugen, so konnte er Kapital auf Kapital häufen. Daß eine solche Gele- genheit in England nicht unbenußt blieb, dazu trug der Charak- ter des Vol:s vey, dessen Hauptzug, Fleiß, und was immer damit verbunden ist, Sparsamkeit ist, welche, bey Vielen mit dem Wachsthum der Ersparnisse nicht in gleichem Berhältnisse abnimmt, häufig noch wächst, Der Zinsfuß konnte, bey der steten Nachfrage, nicht so tief fallen, daß nicht, in den Ge- schäften der Industrie, immer noc) die Kapitalien ein gr0: W pw Nn M jp Atm j Gj jm Dy 1 it mh nen Uh fn, vs du Ay der I Gefu| NEN Wien (enthune, Giodbisipar jdm Dab 10007; Ein, dy Nhe Vin " 4 bibi benne jweifalt bi s ihn Is y Nine fh Wiehe daz Oie ih um Dalebe N Audtausce Win Einfluß u v gesehen, (s Einfommaz) schenden ry) ; die auf die Ih; ichen 25,000), fünf Mili; ang gehn) en Kapital fenden Unglid 10, Die Zimt bezahlt, G1) apitalien eid ohne groß! I) jedem vernäji! fhums gan 1% 0ß legen, um hm einfa ß eine fuhr u frug der Ch „und ws 111 , bey Vit 4 ichem Berhil! ; fonntt, 09" nicht, in M s: italien 7 ßes Uebergewicht behauptet hätten, zum Nachtheil der arbeiten- den Classe, der nom besonders, durch die Kornbill, das wich2 tigste Bedürfniß vertheuert wurde.*) Es ist in frühern Kapiteln gezeigt worden, wie auf die- sem Wege eine Nation, reich an Kapitalien, weit vorange: schritten in der Kunst zu produciren, durch den künstlich eröff- neten Abzugskanal der Staatsanleihen, zulekt dahin kommen kann, daß das ganze Product der höchsten Besteuerung, nach Abzug der laufenden Staatsbedürfnisse, durc< die Zinsen der Staatsschuld absorbirt wird, und dann für außerordentliche Bedürfnisse gar nichts mehr übrig bleibt. Außer einer verhältnißmäßig geringen Anzahl großer Grund- eigenthümer, den Inhabern großer Industrieanstalten, und den Stobesißern, besteht dann das übrige Volk beynahe ganz aus solchen Personen, welche, gegen die Uebermacht großer Kapita- lien, an jeder eigenen Unternehmung, und durch die Größe der Steuern, an Kapitalersparnissen gehindert, nur durch die Ka» *) Obwohl nämlich der Zinsfuß in Großbritannien immer niedriger stand, als in andern Ländern, so ist er seit Anfang des Krieges dennoch gestiegen. Daß die Lage der industriellen Arbeiter, ohnerach: tet der Erhöhung des Arbeitslohnes, sic) seit dem Kriege dennoch sehr verschlimmert hatte, ist gar nicht zu be- zweifeln, denn nur der Nominalwerth der Arbeit stieg, der Nomiminalwerth der Waaren aber in einem weit ras auf das eigene Interesse der Reichen, in dem, überall bey repräsentativen Einrichtungen Statt sinden- den, mächtigen Einfluß derselben, finden mußte, verscheuchten jeden Gedanken an die Möglichkeit willkürlicher Maßregeln ge* gen die Staatsgläubiger. Diese Verhältnisse bewirkten, nebst einigen anderen Ur- sahen, daß Broßbritannien, ohnerachtet der Größe seiner An- lehen, und obgleich in dem Zeitraum, da es sie machte, die -.- 328== Industrie und ber Handel im Wachsen begriffen wären, dennoh im Du der höchsten Besteue- rung noch wachsen, bewirken, daß man in England mit einer gleichen Summe nicht so weit reiht, wie auf dem Continent. Ueber 53 Millionen Pfund Sterling betrug im Jahre 1812 der Aufwand für die Land- und Seemacht, und mit Einschluß der auswärtigen Zahlungen über 58 Millionen, Damals bedurfte man, nach Abzug der Schuldentilgung, aber einschließlich der Vermehrung der Schaßkammerscheine, eines Anlehens von 21% Millionen Pfund Sterling. Der gleiche Aufwand könnte jet, nachdem die Zinsen der Staatsschuld um fünf Millionen Pfund gestiegen sind, auch wenn man die Einkommenssteuer wieder aufleben ließe, ohne“ ein Anlehen von 26 bis 27 Millionen Pfund nicht bestritten werden.+) Weit höher beliefen sich die Ausgaben der Kriegsjahre 1813, 1814 und 1815, wo man zu Anlehen von 32 Millionen Pfund Sterling**) seine Zuflucht nehmen mußte. R GESIAAEETEAAG *) M.|. Anh. 1. Abs. Augsgaben«. %*%*) Nach Abzug nicht nur der auf die Schuldentilgung ver» wendeten Summen, sondern auch des Betrags der ein“ gezogenen Schaßkammerscheine. -=- 1332= Wie lange vermöchte man noch nach diesem Systeme zu verfahren?*) In zehn Jahren wird durch den gegenwärtigen Tilgung- fonds kaum so viel getilgt werden, als ein Kriegsjahr er- fordert, wenn man auch die, für außerordentliche Fälle vor- behaltene, Einfommenstaxe wieder aufleben ließe, 5- Aber das Nationaleinkommen kann sich vermehren, und der Regierung neue Hülfsquellen eröffnen! Unläugbar hat der Reichthum, und das jährliße Ein- kommen der Nation seit den lebten zehen Jahren des ver: flossenen Jahrhundert8 neben dem, aus widrigen Verhältnis- *) Seit der Nevolution von 16883 bis zum Jahre 1816 hat Großbritannien 66 Kriegsjahre und 62 Friedens- jahre gehabt; in jenen wurden, ohne die besondern iri- schen Anlehen, 302 bis 803 Millionen Sulden ge- mächt; in diesen nur 44 bis 49 Millionen zurücge- zahlt. Die Schuld vermehrte sich dabey in einem pro- Hressiven» Verhältnisse, weil die Zinsen den Steuerfonds immer mehr schmälerten. Wenn die Fommenden vier bis fünf Generationen eben so viele Kriegsjahre zählen, als die verflossenen, und man bey dem bisherigen Syste- me bleiben wollte, d. i. wenn die Anlehen in gleichem wachsenden Verhältnisse fortdauern, und die jährliche Schuldentilgung in Friedenszeiten zur Vermehrung der Schuld in Kriegszeiten, in dem Verhältniß von 1: 16,55, beharren würde, fo mu ß man einmal zu Ende kommen, die Quellen des Reichthums mögen sich auch noc: so schnell vermehren. TUM zum jl eu) ydicbau 8 zin.€ (4 wehhen gn apt, Kipfer Ohl Kaden Sap Wr de Zul in, hin; uft zm) yt € bir amd! j up"0 Qimnin dem an fh Teflon Ww n fip, v hn nils jan y fink Wh m H 0 "ww H en AUE ) Vink Vu Jim fim ch ihn Eln wärtigen Uy in Sriegiuh| entlide Fil w ließ, h vermehntt 1 das jährlim') Tahren ds) idrigen Baht zum Jahr 11! und 62 Fut) die besondim! nen Schult Rillienen zum bey in einn n den Stay! riegbjahrt ji! 1 bigherigen [ehen in 90 und die 1" zur Hermi) q Verhal! ß man im hum m" f -- 333==» sen hervorgegangenen, großen«nominalen*), auch einen reellen Zuwachs erhalten. Die reissenvsien Fortschritte der Indus- trie und des Handels fallen in diese Periode, und der Ackerbau erhielt dur; die hohen Fiuchtpreise große Auf- münterung. So wurden die Besorgnisse, die schon früher die wachsenden Lasten erregten, siets durch das überraschende Steigen der Hülfsquellen wieder zerstreut. Man. kann nicht behaupten, daß Großbritanniens Handel und Industrie ihren höchsten Gipfel erreicht 3 der Fleiß des Volkes, seine unge- heuern Kapitalien, die Mat, die dem. ausgebreitcten Ver- kehr der Nation in allen Theilen der Welt als Stüsppunct dient, haben Wunder bewirkt und können auch noc< in der Zukunft ganz unerwartete Resultate hervorbringen. Doch sind folgende Verhältnisse zu betrachten. An Sicherheit und Dauer siehen alle Hülfsquellen, die der auswärtige Handel, der auswärtige Absat der Industrie erzeugnisse nam; allen Sheilen der Welt, und der Besiß der Colonien gewährt, den innern Quellen weit nach. Im Frieden verkürzt die Concurrenz der wetteifernden Nationen die Gewinnste des Handels, die Großbritannien im Kriege, und in der ersten Zeit nach hergestelltem Frieden beynahe ausschließlich bezog. Wohl ein geringer Verlust ge- gen den ungeheuern Aufwand des Kriegszustandes. Auch könnte derselbe, bey einer minder feindseligen Handelspolitik, durG die größere Lebhaftigkeit des Verkehrs reichlich. ersekt werden, Aber an eine weitere, eben sv rasche Ausdehnung *) Nämlich durch die Papiercreationen, und durch die Vermehrung der, auf nothwendigen Bedürfnissen lies genden, Steuern, welche den Geldpreis der Dinge ex- höhen. 5 ABDt erhielt Großbritannien dur die wunder- baren Fortschritte seiner Industrie.*) Um die Ausdehnung, welche die productiven Arbeiten der Nation seit 1792 erhalten, in großen Umrissen zu zeich- nen, gibt es vielleicht kein schi>licmeres Mittel, als eine Vergleichung der körpertihen, menschlichen und der mechani- schen Kräfte, welße vor dem Kriege der Production dienten, mit der Summe der gleichen Kräfte, welcze nach Herstellung des Friedens zu gleichem Zwe>e in Bewegung gesebt sind. Wenn hier, wie bey allen ähnlichen Caiculs, eine große Ge: nauigkeit niht erwartet werden darf, so sind schon oberfläch- lihe Berechnungen hinreichend, um wenigstens im Großen *) Obwohl die Menge der Erfindungspatente, bey der Art, womit sie in England für die unbedeutendsten Dinge gesucht, und ertheilt werden, keinen sichern Maßstab für die Fortschritte der Gewerbsamkeit gewähren, so ist es doch nicht uninteressant zu sehen, wie sich seit einem Jahrhundert deren Zahl, jährlich wachsend, vermehrt hat. Es wurden im Durchschnitt jährlich ertbeilt Von 1715 bis 1727, unter Georg I.,.. 7. Von 1728 bis 1760, unter Georg IL,. 7. Von 1761 bis 1770, unter Georg IIL,, 21. Von 4770761801780. 8 0. E84 29.618730: Ven 1764018: 1790-4 24:4..5:..00%.242.00 BER LZ 01Nbig 18005 2)5..04 25.5.2262, Von 1801. bis 1810... 540 4.44 15.594, WLN+481L bis. 4815-55-59 6.5515 440: -. 336== eine anschauliche Darsiellung von der Richtung der Dinge zu geben. Die Bevölkerung von Großbritannien. und Irland war im Jahr 1792, wie schon erwähnt wurde, 15,000,000 und die Zahl der, in den Werkstätten der Industrie und beym Aderbau beschäftigten, Ardeiter ward damals nahe GG 1.4 WID IWIE DUE ENE 41 HUE 20555 SHHISEIRUMPE AN CLE WL0XON 94(01010) angenommen.' Die Kraft der Mat ten. Der vermehrte Gebrauch mechanischer Hülfsmittel be: wirkte jene Wohlfeilheit mancher brittischen Manufacturartikel, welche durc) den Absaß, den sie in- allen Theilen der Welt fanden, die Production im Ganzen erweiterten, und die Na- tion in den Stand seßten, immer eine"größere Menge fremz der Güter, gigen die Erzeugnisse“ ihreß Kunstfleißes, einzu tauschen.; Der große Reichthum an Kopi rollen„seßte Großbritan: nien in den Stand, die Fortschritte der mechanischen Künste und Naturwissenschaften, durch kostbare"Versuche, in der Ans- wendung auf die Geschäfte der Production, auf die mannich- faltigste Weise, fruchibar zu machen. Die größtmögliche Benußung der gemachten Erfahrun- gen, ward durc) seine Lage und durch seine Seemacht be- günstigt, die ihm den Weltmarkt stets offen erhielt. Des unendlichen Vortheils, den Großbritannien für seine Industrie in dem kräftigen Schuße finder, den es auf allen Meeren der Welt seinem Handel zu gewähren vermag, wird es wohl so leiht und so bald nicht beraubt werden. Aber das Ueber: gewicht, das ihm gegen andere Völker sein weit vorange- schrittener Kunstfleiß, die Vortheile, die ihm sein Kapi- talreichthum gewährten, drohen, sich allmählig zu ver» mindern, Wenn sich in irgend einem Zweige menschlicher Thätige- keit eine größere Negsamkeit gezeigt, so pflegen die ersten Fortschritte schneller, die Vollendung und Ausbildung langsa- mer vdr sich zu gehen, und allmählig wiederum eine Periode des Stillstands einzutreten, Man wird in der Geschigte des Kunsifleißes keine Periode aufweisen können, die so reich an mannichfaltigen Erfindungen und Verbesserungen wäre, als die leßten dreyßig Jahre. Unstreitig war Britannien der pa ve wil FLN PLUG M jp ud fi | vpe us Im ju(uy! uh va We hg 3 NULL be Oudiunt Aal pon bd 08 WENN Wm JO, WTE (m nihn Dt Upthin) Ih ENEN) 0 Dl den Ii Hipfor(emon3, 1 Wap dy"W Kn Hie NT "V W. Ih Imyh fon"0"(8 q wn"tig, sin,| Wi "W wi hann | Nh ih| | M "" in 0". u. M"" emit vfachmarih len du Zy und die Ju Meiige füm Weißes, Up e Orofhehn ischen Fir „indich die man: ten Erfah) Sceematt| erhielt, Y eine Sut! allen Ni wid es m er das Ii weit vont sein Eu ahlig 1 iht At m die(fl! [dung lan)? eine Pei sige ;(nid 1 wan, N itannin Boden, der die witigsten hervorbrachte, und der, indem es sie zuerst benußte, auch die ersten Vortheile ärntete. Man würde aber etwas ganz Ungewöhnliches vorausseken, wenn man eine stets fortschreitende Wirkung von demselben Punkte aus erwartete. Daher darf man, nach dem natür» lihen Gange der Dinge, annehmen, daß das Uebergewicht, das die brittisg mi... ie | m nine. ERES X- (3 I. 2=> 2<< GE-wa: at drr hie eii Fi a. 5- Enaag;-= ==." 330-=- auf einem Minimum erhalten, und in diesem Bestreben durch die große Zahl der Arbeitsuchenden unterstüßt werden.*) Diese drangvolie Lage der arbeitenden Classe kann auf die Dauer nicht bestehen, und wenn sie nicht schnell durc) Aus- wanderungen sich vermindert, so wird, nach dem natürlichen Laufe der Dinge, sic) allmählig ein günstigeres Verhältniß zwischen der Zahl der Arbeiter und der Nachfrage nach Arbeit herstellen, das zwar die jährlichen Ueberschüsse, über welche die Reichen des Landes verfügen, vermindert, aber die Consumtion der untern Classen über die Grenze einer absoluten Nothdurft erweitert. *) M. s. unsere Bemerkungen über England p. 62 bis 72, wo wir versucht haben, zu zeigen, wie, ohner- achtet der wachsenden Verschlimmerung: der Lage der arbeitenden Classe, dennoch eine schnelle Vermehrung derselben bewirkt werden konnte. Darf man den Angaben trauen, welche die Par» lamentsverhandlungen vom Jahre 1819 enthalten, so war zu Glasgow der Wochengehalt der Arbeiter im Jahr 1813 ungefähr 25 Schilling, im Jahr 1812 zwanzig Schilling, im Jahr 181b zehn Schilling; und im Jahr 1810 ist er 55. Der Lohn der Arbeiter um Paisley ist von 23 bis 30 Scilling auf. 5x bis b Schilling gefallen. In der Grafschaft Lankaster, wo besonders der District von Salford viele Arbeiter zählt, zahlt man für tägliche Arbeit von neun Stunden wöchentlich 10 Sil- ling, für zehn Stunden Arbeit 11 Schilling, Einige bringen es bey zwölfstündiger Arbeit auf 13 Schilling. Manche arbeiten vierzehn Stunden, und hatten bey geringerer Geschilic Die Vortheile, welche der englische Gewerbfleiß aus dem großen Capitalreichthum zog, kann demselben auf zweyfa teresse der Regierung, und der Nation gleich sehr, wie in dem Interesse der Sto>sinhaber. Die Regierung hat dies lebhaft gefühlt, und indem sie die Einkommenstaxe fortdauern lassen wollte, auc< das rechte Mittel erkannt. Wohl mögen auch die reichen Stosbesiker den Zwe, die Tilgung, und die Folge, das Steigen der Fonds, sehr wünschen, nur ist ihnen das Mittel, die Besteue- rung des hohen Einkommens, nicht angenehm, Wer es gut mit England meint, kann nicht genug be- dauern, daß die Uebermaht des Reichthums gegen das wahre wohlverstandene Interesse des Landes, und gegen die gute Ab- sicht der Negierung den Sieg davon getragen hat. Da bey weitem der größte Theil der Sto>s sich in den Händen der Reichen befindet, so würden diese, die 10 Procent ihres Ein- kommens versteuern mußten, ungefähr drei Millionen, allein von ihren, in den öffentlihen Fonds angelegten, Kapitalien zur Schuldentilgung jährlich beytragen. Die Gerechtigkeit forderte von den Sto>sinhabern diesen Beytrag nicht nur aus allgemeinen Bründen, wodurch die hö- here Besieuerung des großen Eigenthums gerechtfertigt werden mag, sondern nocFH aus zwey speciellen Gründen, einmal, weil zur Zeit, da der größte Theil ver Schuld gemacht wurde, die Einfommenstaxe bestand, und in die Berechnung des Kapix- talisten die Auflage aufgenommen wurde, der er sich, bey der Anlage seiner Gelder in die öffentlichen Fonds, auf keine Weise entziehen konnte;*) dann aber, aus dem weit stärkern Grun- de, weil Alle, welche seit 16 bis 18 Jahren in den öffentli? clt haben, ist es höchst“wahrscheinlich/ das der„xelative Preis der edlen Me- kalle feit Herstellung-des Friedens bedeutend, und nicht b19s vor- Übergehen>, gesunken ist. Nimmt man. an, daß der Preiöabschlag, wenn die Opt- vationen, die ihn verursachen, sich ihrem Ende nahen, nur x 5 Procent beträgt, d. h. daß man im Durchschnitt mit 85 Pfund in Gold über eben so viel andere Werthe disponirt, al3 früher mit 100 Pfund, so würde der. effective Weith, den der Darleiher gegeben, in dem jebigen Gelde ausgedrüct, nur 35735 Pfund betragen. *) Man|. indessen den Abf, Ix, dieses Kap. pP. 206. u. 207. MT: ji pub, 1 (4 u Nn; wig wh NAU gl fi find! 8] Ou er D be dud ve Duseibunddl Oufe Haben Wfa ta vo, dvs ant Shut Want?), geiht der Di ben dine: gerate und.[eber Dru 00 von Neichihut u 0 Onauhrh Szen 0) du Huy hn Oh 1917N Dymih Deis, di Npung dh Wfunben Ousch wih| TN) hd Wi u 100 14200 richie a nN) in den Jahn | Antheil Nb derungen gaben sie hz vorangeht Duthsti) efsten(el eil feines Ih or entrict on 43 Yu) [t haben, 1 r edlen Mp icht blos vw in die Ib nahen) m itt mit 85 sponitt, 43 H, den M rüdt, p- 20)[] ==. 345 um Dafür genießt er jet, mit 85% Procent seines urfprüng- lichen Kapitals, eine Rente von drey Pfund, deren Kapital- werth zu 70 Pfund Sterling angeschlagen werden kann. Das reelle Vermögen der StoFsinhaber wird sich daher, durc die Gunst der Umstände, gerade verdoppeln. Wo die stärksten und einträglichsten Abgaben auf Gegen- ständen lasten, die, wie Salz, Bier, andere geistige Getränke, Glas, Leder, Lichter, Seife, Leinen, Kattun, Tabak, von der ärmern ,. mittlern und höhern Classe nic, den die mittlere Classe unter der Höhe der Taxe empfand, durch eine Modification des Ta- *) Nicht genug, daß die Kornbill hohe Preise für das Hauptproduct des Ackerbaues gewährt, ward den gro ßen Eigenthümern dur; die Erhöhung des Zolls von fremder Wolle(von 7 Schilling 11 d auf 50 Scilling), im Jahr 1819, eine Begünstigung zuge: standen, die entweder eine unmäßige Ausdehnung der Schäfereien auf Unkosten des AFerbaues und zum Nach: theil der arbeitenden Classe, oder eine nachtheilige Rück» wirkung auf die Wollenmanufacturen äußern wird, Diese ist ohnehin seit 1812. wo sie am höchsten stand, im Abnehmen begriffen. In diesem Jahre wurden na- mentlich im Westriding von Yorkshire, dessen Haupt: stadt Leebs die heträchtlichten Tüchmanufacturen hat, 369,390 Stücke breites Tuch verfertigt. Die Produc? tion nahm in den sechs folgenden Jahren um 106,5k2 Stücke ab; und im Jahre 1819 wurden b1,061 Stücke hreites und 20,614 Stücke schmales Tuch weniger als im Jahr 1818 auf die Walkmühlen gebracht. qy! IE „upd hy puh aufe vnde je Wm(ZM | knit WW, O4 Mah 11.00 vn fü 1 mil hams vr Dt jm. Di When, mim Ww Zun Ihn fe yum Il Dehnen Webelhen andird im vpn Nadel sehen, ind di ufo, 1 M EEN Nn a hll Wint pi Ha fn Uhrn nte m Hud nit| (of Im Hund: Ww Cub 6; fn Iny Nr A) die 0 ef Landliebe d den Berz] nfosten ber 1 eichen Gita, legenden Une beitölohne yy ne directe dy ur Herfelu wenn die(yt: und untt n Form,| beschwer* re(lasse my cation dv& reise für M vard den j!? 19 des Zu 11 dafs tigung: ju usdehnun" nd zum Nut htheilige 1? äußern 1 höchsten fun) je wurden 1" dessen Hau facturen 1% Die Prei unt 100,38 1,061 95 h wenige nN ht, v=- 347 mn rifs verminderk, und auf solche Weise das große Eigenthum und vorzüglich das Einkommen aus den öffentlichen Fonds nach Gebühr getroffen werden. In national: ökonomischer und politischer Hinsicht versprach eine raschere Schuldentilgung, dem Grundübel, woran Groß- britannien leidet, entgegen zu wirken. Die Nationalschuld ist, wie wir gesehen haben, eine Hauptursache der ungleichen Vertheilung des Eigenthums, in- dem sie es möglich machte, daß ein Zehntheil des jährlichen Ein- kommens der Nation sim in den Händen der Staatsgläubiger sammelte. Die Zurüszahlung der Schuld wird die Zahl der Personen, welche ihre Hände ruhig in den Shooß legen, um die Zinsen ihrer Sto>s zu verzehren, vermindern. Sie wird sie zum Theil veranlassen, ihre Kapitalien durch eigene Unter- nehmungen fruchtbar zu machen, oder ihre Geneigtheit, die Arbeiten anderer damit zu unterstüßen, zur Folge haben. Es ist wahr, eine rascs schnell steigern, und die Regierung nöthigen, um hohe Preise einzu- kaufen, was sie um geringere Preise verkauft hat. Dann könnte das Fallen des Zinsfußes noc< größere Kapitalien aus dem Lande treiben. Allein das Steigen der Fonds, oder das Fallen des Zins- fußes hat seine Grenze 3 und dieser werden sie auch nach einigen Jahren einer minder rafchen Tilgung sich nähern. Der Verlust ist auc) nicht so groß, wenn man anfängt, die auf vier und fünf Procent stehenden Kapitalien zurüEzuzahlen. Dann darf man nicht vergessen, daß die Zurü*zahlung der Schuld keine neue Kapitalien schafft, sondern unter gewis- sen Umständen, wie wir bereits zu bemerken Gelegenheit gehabt, nur gleich einem erhöhten Reize zur Kapitalanhäufung wirkt. Diese Uinstände sind aber da weniger vorhanden, wo das große -- 348== Einkommen in höherm Maaße zur Shuldentilgung beygezogen. wired, und wo also diejenigen, welche die Werthe zurücerstattet erhalten, einen bedeutenden Theil der Zahlung selbst übernehmen müssen.*) Aus gleichen Gründen ist auch niht zu fürchten, daß dem Lande mehr Kapitalien, durch den Abfluß in das Aus- land, entzogen werden. Nur in der ersten Zeit mag derselbe bey plößlihem Steigen der Fonds beschleunigt werden: nun frägt es sich aber, ob der Nachtheil für Großbritannien größer ist, wenn allmählig, so wie die fremde Industrie brittische Ka- pitalien mit Nußen aufzunehmen fähig wird, der Abfluß Statt findet, oder wenn ein plößlihes Zustrümen in dem fremden Lande einen augenbliklihen Reichthum erzeugt, dem die Erwei- terung der productiven Arbeiten des fremden Volkes nicht schnell genug folgen kann? 7. In dem Mangel an Hülfsquellen liegt es nicht, wenn etwa der brittische Staatsgläubiger nicht mit Ruhe in die Zu- kunft bli>t 3 sondern in der Vereitlung der wohlberechneten Plane der Negierung.**) *) Die Einkommenssteuer hat 15 Millionen getragen. Wenn die Reichen 10 pCt, des Einkommens von ihren Sto>s entrichten, so tragen sie einen Fünftheil des Ganzen. In der Regel haben aber Sto>sbesier noch großes Vermögen anderer Art,. **) Wäre die Einkommenttare beybehalten worden, so hätte man 15 Millionen jährlich effectio der Schuldentilgung widmen, und von den übrigen jet bestehenden, die [711] papi' mim ni puß wig u Ww 6") uch | zw ji) A md Ehn Gurfuls Zu an Dunfit! hlt, im€ su,(a) zun v Tilt hir Eintelty Vupfu mit ( Zidan wum dm imm€ 1ER fon 1 ji my ih Nn an ji (twon , ahd ue 3 uh hun Chit Wb 19 bengeiagen zurücecfhhe st übernehng fürdten, bi in das Ih: mag dersel werden; hin annien ght brittischt fp Abflyß Ei dem friny m die En) 8 nict sam nicht, win he in die ZU ohlberegn "7 Gefragel 18 von ihm mfthell 0] gbesiktt v) en, s! it aldentilg henden, m -. 349== Wenn man die wahre Lage der Dinge in Großbritannien vorurtheiisfrey prüft, so wird man fich die Frage leicht beant- worten, ob nicht gerade auf der Seite, von welcher der Wider» spruch ausging, das höchste Interesse vorhanden war, die Til- gung der Schuld beschleunigt zu sehen. Man hat sct, eine Steuer, die, weil sie ihre Natur verleugnen soll, leiht nom drüender und härter seyn wird, als andere Steuern, Mane haben die Vertheilung eines bedeutendes Theiles der Staatsschuld auf das Privateigenthum für ein schiFliches Auskunftsmittel gehalten.*) ärmere Classe zum Theil hart drücenden Taxen drez bis vier Millionen aufheben, oder das geringere Ein- fommen mehr schonen können. Von 1817 bis 1825 hätte man 180 bis 190 Millionen Pfund Sterling nach dem Curse von 80 bis 90 zurückbezahlt, Würde man dann die Schuldentilgung auf zehen Millionen jährlich beschränft haben, so würde man im Stande geweien seyn, für weitere 10 Mill, Pfd, St. Taxen aufzuheben, *) Auch Riccardo vertheidigt dieselbe in dem angeführten Werke Thl, Il, Kap. KVI14. Ein Vorschlag zur Alus» führung, von Hrn. R. Heathfield herrührend, will die Schuld um 15 pCt. reducirt, und durch eine Taxe, von gleichem Betrage, vom ganzen Nationalvermögen; RR REGE 1] t. Die8 fr“" Axel 50 N y „«-.. N O; 4- 2| Y 7" en». SHER ZIE ZGZ -- 350== Eine solt wird, noc< weniger lcicht zum Ziele fähren. Was wird gewonnen, wenn man die Schuld auf Com» munen, oder Cigenthumebesißer überträgt 2 An den Kosten der Verwaltung gewiß nichts, denn diese ist bey der Zersplitte- rung viel schwieriger. Wie sollen die Eigenthümer den ihnen auferlegten Betrag aufbringen? Was ist für sie die zugewiesene Tilgungssumme anders, als eine Steuer? Die Cigenthümer müßten entweder aus dem Ertrag ihres Kapitalvermögens, oder von diesem Vermögen selbst die Auflage bestreiten. Aber wie soll jenes möglich seyn, wenn die Steuern von dem Einkommen, das die Kapitalien und die Arbeit der Na- tion erzeugen, schon so viel hinwegnehmen, daß man keine Erhöhung der Steuern eintreten lassen will. Der Ertrag der Kapitalien und die Grundrente stehet überhaupt in keinem schr starken Verhältnisse zu dem Gesammt- einkommen eines Volkes. Colquhoun hat das productive Ei- genthum auf 2250 Millionen Pfund geschäßt, Zu vier Pros cent würde dies nur go Millionen Pfund abwerfen, von den 430 Millionen, welche nah seinen, in einem deprecirten Gelde ausgedrüten, Berechnungen das Nationaleinkommen bilden, 375 Milt, Pfd, in der Art getilgt wissen, daß die Ei- genthümer jene Taxe sogleich, oder in zehen verzingsli- kelung der Geschäfte, und eine bes- s halten, das über dies Land kommen könnte. Durch seinen Credit war es stark 3 durch seinen Credit nahm es in der Reihe der europäischen Staaten eine große und würdige Stellung ein, und vermochte, der Selbsiständigkeit und Unabhängigkeit der GontinentalVölker nie gefährlich, das Gleichgewicht» worauf diese unschäßbaren Gäter der Nationen und seine eigene Wohl- fahrt beruhen, zu erhalten, und das gestörte wieder herzu- siellen. Mit der Vernichtung seines Gredits würde sein Einfluß in allen europäischen Geschäften ren heftigsten Stoß erleiden. Und weiche Zerrättung im Innern würde eine Ver- nichtung d& Staatsschuld begleiten? Wenn man die Staategläubiger als eine abgesonderte Classe umd die öffentliche Schuld als eine Anweisung auf das vorhan- dene Eigenthum aller Staateglieder betrachtet, so würde, wie man gesehen- beynahe die Hälfte des Nationalvermögens als das Eigentyum der Staasgläubiger erscheinen. AlUein diese sind selbst Besiker von großen Neichthümern alley Art, und wenn sie auf der einen Seite sich selbst schul: ven, so giebt ihnen dieser Reichthum ein größeres politisches Gewicht. Man denke sich die Stärke der Interessen, die bey der leisesten gewaltthätigen Berührung der Rechte der Staats- gläubiger einander gegenüber stehen. Hier das Uebergewicht der Zahl, dort die Macht des Reichthums und der festen Ver- bindung. Cin Ereigniß, das die Hälfte alles Privatvermögens win zm 1 patt, „w) u 0) Aufn vj Ww ip 2 Eg 076 Dem Wipind vr ve Zu bit Jane vod Dl, 5)(unten fe Bren! ny, mu per gene 0 valve 1 8! (be verge WD min geo jeh mut hm vn b Hone NENN fe img Clh2605, -- 355== 4 Cu von einer Hand in die andere wälzt, darf nur im Gefo"'ge ) robe Eier der furchtbarsten, Alles erschütfterndern Nevotution erwartet x andert In werden.*) » daß so vil Wer vermag die Folgen eines öffentlichen Bankerutts in Großbrittannien, und den Einfluß einer solhen Begebenheit man by by auf die übrige Welt zu berechnen?**) OBbrittanin tbarfie Init Dureh fim*) Die Wirkung eines Bankerutts würde sich vorzüglich auf ; Altenzland concentrixen. Der Theil der Schulden, wo- 3 in der Ah PDS?:; dies Eid von die Zinsen in England zahlbar sind, erreicht beynahe 4. ab den ganzen Werth des Grundeigenthums von England hängig M und Wales. vicht; mn xx) Hamilton sagt im angeführten Buche pag. 34. € eigen Every friend to Britain, every friend to huma-« wide Np nity, must deprecate Such an event. And a pro- de sein Emy) per sense of the calamities in which it would 1n- Stoß(1m. volve us, Should keep us ata cautious distance from the verge of 80 dreadtful a precipice. Die Worte, womit er seine Bemerkungen über die minder großen Nachtheile eines Bankerutts, unter dem vor: "de ein sondere 70 00; | züglich ausländischen Gläubiger leiden; p. 36 schließt, uf das uw ehren den Britten z Er sagt daselbst; so würde 1 However as we hold a breach of national faith verindgits in detestation, we recollect with pleasure, that the far greater part of our creditors are our fellow WAT LÜZens n Meichthum Ca. fies fel sus eres poli? ressen, di 4 BE fe der Gu 3 Wehe? ver sm veivatoanh In - 356= Drittes Kapitel, 7 40is 45:50 1: T. D., seit Herstellung des Friedens von Rußland und Oestreich ergriffenen Finanzmaßregeln, waren, der Form nach verschie- den, aus demselben Bedürfniß entsprungen und auf denselben Zwe gerichtet. So mannigfaltig die Finanzoperationen seyn mochten, wodurc<, unter Verminderung aller gewaltsamen Maßregeln, das Papiergeld allmählig abgeschaft und die Circulation des Goldes und Silbers wieder hergestellt werden sollte, so gab es doch nur zwey Hauptwege, auf denen die Lösung dieser Aufgabe erlangt, und nur ein Mittel, wodurch ein unndthiger und verderblicher Aufwand vermieden werden konnte. Man mußte entweder die Mittel, die jenem Zwete ge- widmet wurden, zur Anschaffung von Metallvorräthen verwen- den und das Papier unter irgend einer Form gegen Metallmünze einlösen, oder die, dur< Anlehen oder Steuern in die Staats- Cassen gesiossenen Summen von Papiergeld, nach Maaßgabe der Größe der dijponibeln Hülfsmittel, allmählig vernichten, NI jm 5 pw uloset, | gfu pid | punt |(weden(il | pefinmuth N nh) die pien 1 u gym Mmm Muse von Dani vm Min TUL ahm, db 4 zugig dir di Im mu ud vie ide 4 Geniheung) nit wife KN, in 0 Chr pi ba finlidn Jur ffn end», W bin gilde inh fe Im Yan, iz Gyn En pme] 7, jb Nhhn, m d und Df nah wie auf deit) feyn mo 1 Marg Sirculation 8 solte, Dy vi ein unn ante, m Zweit y äthen von" , Metalinis) in die[0 ah Tujpt (ig verf .. 357== und in diesem Falle dem Handel die Herbeyschaffung der Me- kalle überlassen, die zur Ausfüllung der, in der Circulation entstandenen Lüke, erforderli) waren. Da in beyden Staaten das Papiergeld eine bedeutende Depreciation erlitken hatte, so war aber zugleih eine feste Bestimmung über das Verhältniß des Papiers zum Metall» gelde nothwendig, um zu verhindern, daß die Summen, welche die Regierung vertilgte, nicht durch den steigenden Werth des Papiers gegen Metallgeld ersekt würden. Da, von dem Anfang der Operationen ausgegangen, die Masse von Papier, welke ausfüllen, welche in der Circulation durch die Verminderung des Papiers entstand, konnten verschiedene Maß- regeln ergriffen werden. Man konnte geseßlih den Werth bestimmen, um welchen allmählig die Einlösung gegen Gold und Silber geschehen sollte. Man konnte bey den Einnahmen der öffentlihen Cassen das Verhältniß von Metallgeld zum Papier festseken, und nac< Maaßgabe, als die Metallvorräthe zunahmen, die Bezahlung in Silber oder Goldmünzen nach dem geseßlicgen Verhältnisse, auf mehrere Steuern ausdehnen. Endlic< konnte man durc< Operationen auf der Börse, nach festem Plane, den gleichen Zwe erreichen. Wenn die Masse des Papiers so sehr vermindert ist, daß es zu den Einnahmen und Ausgaben der Regierung in einem angemessenen Verhältniß steht, so wird es dann ein Leichtes seyn, sich dessen in der Eigenschaft eines Papiergeldes zu entle- digen, In einem großen Finanzhaushalt dient ein Negierungs» =. 3598== papier, wie die brittishen Shakßkammerscbeine, die preußischen Sreforscheine, die französjs&en bons EEE zur Erleichterung der CassenOperationen. Auf größere Summen lautend, etwa mäßige Zinsen tragend, ohne Zwangsumlauf, ist ein solcycs Papier der Circulation nie gefährlich. Es leidet keine Zweifel, daß es beyde Staaten große Ansirengungen kostet, sich allmänlig von dem Uebel des Ya? piergeldes zu vefreyen. Aber der Aufwand wird goldene Früchte trogzen. Beyde genossen dabey des Vortheils, daß das Fus- lanb ihnen zu Hülfe kam. Beyde Regierungen benußten auch zum Anfang ihrer Operationen den günstigen Zeitpunct, da fich gerade in einzelnen Ländern große Massen edler Metalle ange- häuft hatten, da in England noch keine Maßregeln zur Her: stellung des Goldumlaufs ergriffen waren, fremde ausserordent- live Zuflässe aus dem metallreihen Frankreich erwartet wur- den, und Nußland insbesondere durch eine starke Getraideaus? fuhr eine vortheilhafte Handelsbilanz erlangt hatte. 2. Welcher Vortheil war von Maßregeln zu erwarten, die eine rasche Erhöhung des Gold- und Sitberpreises der russischen Assignoten bewirkt hätten? Wenn man die Summe der Noten, die nac< dem Kriege in Rußland umliefen, zu 577 Millionen Rubel annimmt, so that vas Pupiergeld nah dem Curse von 380 Papierrubel für 100 Rubel in Silber gerechnet, den Dienst von 151 bis 152 Millionen Nubel Metallmünze. Diese Summe vereinigt mit dem vorhandenen Metallgeld war hinreichend, um die Werth-Umsätze des Verkehrs zu voll- bringen. Hätte man durch zwe&dienliche Maßregeln den Preis des Papier3 plößlich) auf 260 zu steigern vermocht, so wäre der Gon uy el word Glahn 1663 MTL jh mun int ai mm adm 00000 I W Ey hin | m Hyun! Auth NULL ahmt (unf Ihe Vppaufat Glation 1 wh Wit 40 LEN Wfepfeungen Wm Eid m (u Kehre Welti 0 Ni, Wor hib Iipt Ginfin Wihlihe€ Wi af 4 fh Dy t worden seyn. Das lekte Nesultat großer Aufopferungen und einer drüFenden Vermehrung der verzinsli- die erste Abth, Kap. 2. Abs. 4, S. 171. u, Kap, 3. Abs 4, S. 188, Ee ARI nm= 100 DIEM| |) ts --= 360== welche jenes Sinken bereits verursacht hatte, denjenigen zu ver: güten, die sie erlitten.| Maßregeln, die eine mäßige allmählige Verbesserung des Gurses bezweäten, waren schon wegen der Schwankungen denen der Preis eines eigentlichen Vapiergeldes ausgeseßt ist, nothwendig. Sie erleichtern durch Befestigung des Credits alle Operationen, welche zur svuccessiven Vernichtung des Pa: piergeldes ergriffen werden mögen. Da die Negierung durch die Ausgabe eines Papiers die Zinsen eines bedeutenden Ka- pitals erspart, so findet sie in diesem Gewinn auch das Mittel zu jenem Zwe&e. So hat sie effectiv keinen Verlust, wenn sie für 366 Nubel in Papier 100 Rubel in Silber zu Ende eines Jahres berechnet, bey dessen Anfang 100 Rubel in Sil: ber 335 Rubel in Papier galten. Während der Curs des Papiergeldes gegen Silber zur Zeit des Krieges nahe zu 400 stand, und später zwischen 3 70 bis 385 schwankte, hatte die Regierung den Preis bey der Berechnung der Zollabgaben zu 350 fesigeseßt. Diese höhere Berechnung war zweädmäßig; da sie aber nur einen Gewinn von etwa 5 pCt. verspra<, wenn das Papier um diesen Preis eingelö5t würde, und eine gänzliche Einlösung sobald nicht er- wartet werden durfte, so konnte jene Maaßregel das Papier: geld kaum über den Werth steigern, der dent Verhältniß der umlaufenden Notenmenge zum Circulationsbedürfniß entsprach. Indem man nun auf sole Weise den Silberpreis des Vapiers dem Verhältniß nahe erhielt, den das Bedürsniß der Circu» tation festgesebt hatte, so waren die Personen, welche an den eröffneten Anlehen Antheil nahmen, genöthigt, wirkliche Werthe*) darzubringen, und die Theilnahme des Auslandes war gesichert. *) Nemlich im Gegensatze von solhen Werthen, welche an» dere, das Steigen des YVapierpreises bezwe>ende Maaßre» 19.0 Nn(ui Ww) |„nil 10) va Du sym dul 7 ald abt hu NAH | jeht fuß / Inige Au wn gm | | | | | Paa und Gilberfen)! | Vini, Ho uäbung ge wut niht ani op dar lanpe uppen wurd Wenfecde hit Wh Knecht fin SENE pin 3,9, [ung Süper habn wl ") m 3, vn Dey Außen| Tihn fü Io ig [ihn Ah. Verbistun Schwann AuSgeiHt des(idg fung des Ih gierun vid eutenden H); uch das ih erlust, win iber zu Gb Rubil in n Gilb u zwischt 370 Jreis bu M Diese hh nen Gin diesen In ald mäht das Papis erhältnig dt 6 entsph, dez Hpi ; der Eint [che an 11 e Werthe") ar geshen welge »s Maj» -- 361== 3. Wir haben gesehen, wie die gegründete Erwartung, daß der Curs des Papiergeldes auf keinen Fall schlechter, sondern allmählig, wenigstens eine mäßige, Verbesserung erfolgen werde, dem Vollzuge der eröffneten Anlehen in Papier vorzüglich gün: stig war. Da der Wechselcurs der kapitalreichern Westländer, vor- züglich aber Hollands in der Regel für Rußland vortheilhast ist,*) und es besonders in den Jahren 1817 und 1818 we- gen der starken Getraideausfuhr seyn mußte, so hatte der aus- ländische Kapitalist zur Anschaffung der Banknoten Metallsen- dungen zu machen. Man war erstaunt, daß ohnerachtet der bedeutenden Gold- und Silbersendungen, die theils im Gefolge der Handelsver: hältnisse, theils zur Erwerbung von russischen Inscriptionen nach Peteröburg gemacht wurden, dennoch so lange der Sättigungs- punct nicht erreicht ward, und der Preis des Silbers in Peters: burg gar lange Zeit gleich hoh blieb. Die sonderbarsten Be: hauptungen wurden aufgestellt, um diese Erscheinung zu erklären. Insbesondere hat man gesucht, dieselven mit offenen und heim- lichen bedeutenden Einfuhren fremder Waaren in Verbindung zu seen.; 357 geln z. B. das Versprechen oder der Anfang einer Einld- sung gegen Silber in einem höheren Preise hervorgebracht haben würden, *) Vom I. 1769 bis zum IJ. 1814 war der Wechselcurs von Petersburg nac< Amsterdam nur 10 Jahre gegen Rußland und nie über 124 unter Pari, während er 34 Jahre für Peterburg war und manchmal bis auf 223 über Pari stieg, = 302= Hätte man damals sct hätten, so würde auc) der Reiß zur Me- talleinsuhr hinweggefallen seyn. Der Curs des Papiergeldes konnte sich aber ohnerachtet der Verminderung desselben nicht bedeutend verbessern, weil die eingezogen Zettel, auf dem Geldmarkte, durc< Metallgeld erseßt worden waren. Der Werth des Papiers, in so weit er nicht durch das Bedürfniß der Circulation bestimmt wurde, hieng lediglich von der Meynung ab, die man über die Absichten der Negierung hegte. Er konnte nur in dem Grade sich ver- bessern, als man mit Zuversicht vorausseßen durfte, daß die Regierung geneigt seyn werde, dasselbe um diesen oder jenen höhern Betrag in bestimmten Terminen, unter irgend einer Form, einzulösen. 4. Den Betrag der durch die verschiedenen Operationen aus dem Umlauf gezogenen Assignaten kann man auf 174 Millionen Rubel annehmen.*) Die baare Geldcirculation hat in einem raschen Verhält- nisse zugenommen. Ia dem Jahre 1817 wurden über 17 Millionen, im Jahre 1818 über 26 Millionen Rubel Gold- und Silbermünzen geprägt, wozu das Ausland beynahe aus- schließlich den Stoff geliefert hatte. Eine so große Summe ward von der Münze in einem Zeitraum von 10 Jahren, von 1762 an, da ein neues Münzsystem eingeführt wurde, bis *) Man sehe Anh, 3. Rußl, Abs, 2, 12. II. --“ 364== zum Jahre 1810 gerechnet, niemals geliefert. Aber das Be- dürfniß des innern Verkehrs an Circularionsmittel hat sich auch in einem überraschenden Verhältniss e vermehrt. Vom Jahr 1762 bis 1796 waren im Ganzen ohnge- fähr 88 Mill, Rubel in Gold und Silber ausgeprägt worden. Da man bey der vorgegangenen Münzveränderung vorausseßen muß, daß die ältern Münzsorten während dieses Zeitraums aus dem Umlaufe gezogen, daß manche neue Münzen wieder in den Siegel geworfen wurden, um zu andern Zwecken verwendet zu werden, und daß zu jeder Zeit, auch bey dem baaren Geld- umlaufe, manche Summe als Nothpfennig zurügelegt wird, so darf man den Werth der russischen Circulation vor dem Jahre 1787, da 40 Millionen Rubel Banknoten im Umlaufe waren,") einschließlich dieser Papiermasse, wohl nicht höher als zu 100 Mill, Rubel rechnen, Man vergleiche hiemit den wahrscheinlichen Betrag der. gegenwärtigen Circulation des russischen Reiches. Die Banknoten, die im Jahre 1817 umliefen, hatten einen Silberwerth von 152 Mill, Rubel. Die Summe der eirculirenden Gold: und Silbermünzen schäßte man auf 20 Mill. Rubel ohne zu rechnen,**) was sonst noF aus vem Umlaufe *) Die Ausgabe der ersten 40 Mill. Banknoten, die im I, 1769 erfolgte, hat ohne Zweifel schon bedeutende Metall- summen abgelöst, aber man darf annehmen, daß die Summen, welche in das Ausland giengen, vorzüglich in ältern Münzsorten bestanden. **) Es waren noh 25 Mill, Rubel Kupfergeld im Umlaufe, die einen Silberwerth von bz Millionen vorstellten, Allein der Gebrauch der Kupfermünzen war früher schon sehr stark, da allein von 1757 bis 4761 gegen 7 Mill, Rubel ausgeprägt wurden, | | | NN m) vum Zu! mir! ji FN vm un vid| | E kunft, 1 tun hngt ider Gluten a! gibt habn.) war mi Befig mN va Oenlaion Dewi Duns mißt! fragen, wenn fl Veufferung u Jus von Dol Die[don 0ap bie raff ba (ofen Operation M mint Glad! Mo Da, 1787, Windy dls Suifitenh NEN 9 va Uher dys 3% el hat hoy Oanzen hy prägt vun 9 VON Zeitraum x; | Wieder Iny 1 verwen baaren bj) 1ÄEgelegt ni), ulation Banfnonn asse, wohl 1 n Bit n [efen, balt Summe) 1 auf 20.200 dem Umwy „ Die it y tende Met en, bi 1) vorzüglig 1 m" Umlauf! Iten, 0 shon(9! Mil, 0 =... 305:== gezogen und von manchen Personen zurücfgelegt seyn mochte. Darnach würde sich also das circulirende Medium um 72 pCt. Silberwerth vermehrt haben. Man wird dies nicht für unwahrscheinlich halten, wenn man bedenkt, welche rasche Fortschritte die Bevölkerung, der Reichthum und Handel des russischen Reiches gemacht, und welchen großen Einfluß die Papiercreationen sämmtlicher europäi- ser Staaten auf den Silberwerth aller Circulationömittel aus- geübt haben.*) Zwar nimmt das Circulationsbedürfniß nicht in gleichem Verhältniß mit der Bevölkerung und dem Reichthum eines Lan- des zu, indem die größere Lebhaftigkeit des Verkehrs eine schnellere Circulation bewirkt; allein die Vermehrung des circulirenden Mediums müßte in Rußland auch weit mehr als 72 pCt. be- tragen, wenn sie in gleichem Verhätnisse mit dem Wacesthum der Bevölkerung und der Production und mit der Abnahme des Preises von Gold und Silber erfolgt wäre. Wie svon bemerkt ward, ist es nicht unwahrscheinlich, daß die Preise der edlen Metalle bis zum Augenblik, da die großen Operationen zur Herstellung des baaren Geldumlaufs in mehrere Staaten begannen, wohl um 40 pCt. im Preise gesunken waren. Die Bevölkerung Rußlands hat aber seit 1787, die neuen Erwerbungen, wie es sich versteht, nicht als Volksvermehrung gerechnet, gewiß in einem no< stärkern Verhältnisse zugenommen.**) Man sicht also, daß ein bedeu- *) M, s. die erste Abtheilung dieses Buchs Kap. 2. Abs. 3. S. 165. **) Es ist äußerst schwierig den Zuwachs, den die Bevölkes- rung Rußlands erhalten hat, annahernd zu besilimmen, da die zu verschtedenen Zeiten vorgenommenen Volkszählunsz gen wegen dier, in der Zwischenzeit hinzugefommenen neuen = 366== tender Theil ves, mit der Bevölkerung und dem Reichthum an Erzeugnissen des Bodens und der Arbeit des Volkes ge: stiegenen Eirculations8bedürfnisses, durch eine raschere Ciiculation, dessen das Papier ohnehin empfänglicher ist, gestillt wurde, Wenn man nun den Betrag der noc< umlaufenden No- ten zu 403 Mill. Nubel berechnet, so wären zum Ersaße der- seiben no& 106 Mill. Gold: und Silbermünzen erforderlich. Allein diese Summe wird Rußland, um den baaren Geld- umlauf herzustellen, der Circulation der übrigen Handelswelt nicht mehr entziehen. Wenn auch die Summen, welche aus dem Umlaufe ge: zogen und von den Reichen des Landes zurückgelegt wurden, ewmobpnn voiooen 0m mm Eroberungen, nicht immer den gleichen Ländterumfang be: greifen, Eine im Jahre 1783 also vor der zweyten Thei- lung Polens vorgenommene Zählung gab 25,677,000 Seelen. Nach der Revision von 1793 bis 1796 zählte man 35,166,369 Einwohner. Für das Jahr 1800 findet man die Volkösmenge Rußlands mit Ausnahme der Städte Petersburg und Moskau, des Militairs und einer Million Nomaden: Völker zu 33,159,860, und mit gleicher Aus- nahme, für das Jahr 1804 zu 36,043,483 angegeben, Darnach betrüge der jährlihe Zuwachs 680,905 Seelen, Die ganze Bevölkerung mit Einschluß der Hauptstädte, des Militairs und der dazu gehörigen Familien, so wie der Nomadenstämme wurde im Jahr 180b auf 41,253,483 Seelen berechnet. Im Jahre 1816 nahm man einschließkich des Königreichs Polen die ganze Bevölkerung zu 45,515,797 Seelen an. nw 0 Auras 10 Genn MIBDi Wn] uf zufmh Hip Auugig 1 tus wede! iSt we (M ng dw 1 bird ie HAt' Wo, und Dr (nger) Gum wah bs verd lin pw7 (a) Cmdr) 1 Guse x Vrlcheiehn jähen Et ene 0) Qatthg ono) Kun! 10) Ihe W; hu),| em Richy 65 Belt n er Clay Gefl irh Laufendy Jh Im Erf be en ef, on baatin Di) 1 Dantiind m Umlafy; gelegt muh nb enufan de eve Ah 6 25.000 16 zähle m 300 findet m ne der ZU deiner Nun t gleider 31) 183 angel! 0,905 Gui . Hauptsit lien,| s uf 41,200 ließt id 4 =. 367== fich nicht leiht schäßen lassen,*) und man aus Gründen, die scdmäßige Bankanstalten**) sicher gegründeten, Papiercre» dits tauglich machen, und die großen Geldgeschäfte des Staats- schaßes werden dadurch, oder durch andere ähnlihe Maaßregeln, erleichtet werden. Endlich ist zu berü>sichtigen, daß die fortschreitende Ver» tilgung des Papiergeldes in mehrern europäischen Staaten, durc; die vermehrte Nachfrage na< edlen Metallen, deren Preise erhöht, und daß man daher zur Ablösung des Papiers eine ge- ringere Summe bedarf, als diejenige ist, welche dem Silber: werth des vertilgten Papiergeldes, vor dem Jahre 18 17, gleich: kam. In der Natur seines auswärtigen Handels, der Holland und England mit mehrern diesen Ländern unentbehrlichen rohen Erzeugnissen versorgt, und in dem Credit, den es bey seinen AnlehensOperationen, in den kapitalreichern westlichen euro- päischen Staaten findet, besißkt Rußland ein sicheres Mittel +) Staatbrath Stor< nimmt in seinem Werke über National» dfonomie 25 Mill, Rubel an. M, s. die deutsche Uebgr»- sezung von C, H. Rau, Thl. 3, S. 50 und 150. 28) Ueber die bestehenden Bankanstalten(, m. Anh. 6. Ruß- land. Abs, 3. -- 368== sim die zur Herstellung des baaren Geldumlaufs no< erfor- derlichen Metallvorräthe zu verschaffen. 5. Da die Verminderung des Papiergeldes auf zweyfache Weise vorwärts schreitet, durch Anlehen, deren Zinsen und Tilgungsfonds aus der Dotation für die unverzinslihe Schuld genommen wird, und durch Verwendung der Summen, die nach Abzug dieser Zinsen und Tilgungsbeyträge von der Do» tation nom? übrig bleiben, so läßt sim nicht bestimmen, wie viele Jahre erfordert werden, um mit den angewiesenen Mit- teln die vorhandene Masse der Assignaten zu tilgen. Aber wenn man nur von den gewöhnlichen Hülfsmitteln und von den Thatsachen ausgehet, 1) daß im Jahre 1817 die Ver- zinsung der alten Schuld nur 16 Millionen Rubel erforderte, und gegen 14 Millionen zur Schuldentilgung verwendet werden konnten, 2) daß darnach in kurzer Frist, die alte einheimische Schuld getilgt seyn wird, daß 3) von den 30 Millionen, welche ursprüngli) der Verminderung des Papiers gewidmet wurden, bey der allmählig erst statt findenden Verwandlung des Papiergeldes in zinstragende Inscriptionen, ein bedeutender Theil fortwährend zur Ablösung der unverzinslichen Schuld ver- wendet werden kann, daß 4) die Ueberschüsse der Summen, die zur Verzinsung und Tilgung der alten Schuld ausgeseßt sind, dem zur Tilgung des Papiergeldes bestimmten Fonds zu- fallen, und dieser lekte Amortisationsfonds daher in einem raschen Verhältnisse wachsen muß 3 so siehet man, daß in wenigen Jahren die fixirten, ordentlichen Mittel schon hinreichen wer- den, als Fonds zur Verzinsung und Tilgung jener neuen Schuld „pt „06 | geht | NE vpn ud,| "" wie vw hi je gige WU Qub b my ds Dy wi dos Dahl ve Cunia Gu fet fonds IM CON Guabshuld 1 Gr being Vie Herinölihet m Amit 4 UNE Dip) (nglih un) auf din Shred sordentid Umin€ Vtnäcfe Omid Fart nn EE 19.4 vnd a auf zwfche 1 Zinsen 1) Slice Elif Dummen, von ber Zh jimmen, vt viesenen 1); en, Fami u 17 Ie bel erst, endet wird » einheimi ) Million, x3 gewin Berwandun 1 bedeutendt 1 Schuld vr x Summit) ld auen 1 Fonds je inem voss in weng) weihen wr en 64) -.. 369== welche dur< Verwandlung des noc< übrig gebliebenen Papier- geldes entstehen könnte.*) Die Combination der beyden Wege, auf welchen die Til- gung der Assignaten bewirkt wird, ist zwe&mäßig, indem sie erlaubt, die Zeitumstände schi>lih zu benußen und gerade so rasch) vorzuschreiten, als es ohne Sto>ung und Stührung und ohne große Verluste möglich wird, der Ciüculation das Papier zu entziehen und die erforderlichen Metallmünzen zu geben. Durch die letzten Maasregeln, welche die feste Bestime mung des Papiers zum Metallgelde zum Zwee haben müssen, wenn das Papiergeld ganz abgeschafft werden sollte, würden die Staatsgläubiger nur gewinnen, nicht verlieren fönnen. 6. In keinem der andern großen Reiche steht der Tilgung52 fonds in einem gleich günstigen Verhältnisse zum Kapital der Staatsschuld wie in Nugßland. Er betrug nach einem Durchschnitt im Jahre 1818 der verzinslichen Schuld die damals bestand, und jeder Zu- wachs ist mit einer Vermehrung des Amortisationsfonds von mindestens 55 des Nominolkapitals dieses Zuwachses verbunden. Mögen die ausserordentlichen Zuslüsse zum Tilgungsfonds anfänglich unbedeutend seyn, so läßt der Zustand des Reichs auf ein schnelles Wachöthum derselben schliessen. Unter diese ausserordentlichen Zuflüsse gehören alle Reventüenüberschüsse der allgemeinen Staatscasse. Wenn bey der Gründung der Aniors tisation8casse Ausgaben und Einnahmen auch kaum im Gleicy- gewichte standen, so ist zu erwägen, daß in einem Lande, *) M. s. Anh, 3. Rußland. .. 370== dessen Bevölkerung, Production und Handel in einem erstau- nenswürdigen raschen Werhältnisse wachsen, sich die Staatsein- künfte auch ohne Erhöhung der Steuern schnell vermehren, in- dem die bestehenden Abgaben von Jahr zu Jahr einträglicher werden. In dieser Hinsicht läßt sich kein anderes europäisches Land mit dem russischen Reiche vergleichen, 3 Y,(shon Daran der Amate herb (vasen,| Ohahlung du Kn WE Umufenden Hal; Dying) vd EN Ih EE Uh 19! val - M 4.50 4 jj Y " 17:31 EIE! ; Nn s j Mb 1| 1 4 1 | [3 h 1 an 44 | 1] M4|J j[4[| "m 14 1" / j |! j| 488 M y j| |]'* y W4 H | iw RU| [) jy , Ww 6| | 9)| 1. SAN ER 11:41[| 177 „ 01 925 1. han(13104 . EV 1459 „3 4 1) EE N, 8 8 „MER ") 08 1,3 1[4] Y 150 | 4 85 1368 1 4 HIN [4'' ij j 5,8 j h|| VUR 11 FIU "1]|V 11,4 IM ||(0,64 M fj! py 4 4 1 4 vA] 5 4 DEGEN! 4 10 1137 ||]| N | 1] 4 j| pi! |; y 8! 14'8U| | |[] 0] | 4 FOENBE VW 198 IEBNY t m y'f n" j |; IE 4 1)| y N 13 M] 4] 1:11] ||[„q 4 m||„LAU! M"N 1" 4 | b- k| j| || DINE 101.4 J09T HEIM) p' m" 800 n YU; 119 k 1 ' 8 qi,* R| [] 4|! )(EN 08 ' DEI)(04 FE(17 0,4 (]| ' " 100 m 1||| 4| | M PEICHDGK| y |; 4"" N 9* 292) FO MIND|| y 1! 1 „M 2 N„Af | TNM / M) J] /B WE 16 +12 hy! . H BID y z; |.. j' | 3 1 N M 441 3 j | 111 yy m(AM)" ej| VIAENNN M) 4 IN, GdI N 49000 |[/ 0420] BIN / y ü] 144/48 141 4" M I || j| jj ;| N t1: |'" wm m 7| JABFN) E01 ji in(nem edu ) die Etattäty bermehn, ahr einte eres uni - 31= Viertes Kapitel Oe| we 0-5: 1. D: Erscheinungen, welche die im Jahre r81r6 begonnenen Madzregeln der östreichischen Regierung auf dem Geld: und Ka- pitalmarkte hervorbrachten, sind so merkwürdig, und wurden so verschieden, bisweilen so sonderbar beurtheilt, daß eine nähere Betrachtung derselben nicht uninteressant seyn möchte. Wir müssen auf einige Thatsachen zurükkommen. Im Anfanz des Jahrs 18 16 nahm man die Masse des umlaufenden Papiers zu 650 Millionen Gulden an. Damals wurde gerade das Anlehen von 50 Millionen in Papiergeld vollzogen. Die Wienerwährung stand gegen Metallgeld zu 360 bis 370, und da man fär 100 fl. in diesem deprecirten Papier eine Rente von 23 fl. in Conventionsmünze erhielt, so galt ein zu 5 pCt. berechnetes Nominalkapital von 100 fl., ohngefähr 55 fl. 24." - 37/2= Der Zinsfuß war einladend, und es gingen aus Holland und andern Pläßen bedeutende Summen nach Wien zum Aufs- kauf von Papiergeld, das man in den neuen Fonds anlegte. Am 9. März wurde das Anlehen geschlossen. Man ex» wartete Masregeln der Negierung, welche die Verbesserung der Geldcirculation zum Zwede hatten, Die Ungewißheit, in der man über die Beschassenheit die: sex Operationen sowohl, als über den Termin, da sie beginnen sollten, schwebte, brachte unter Einwirkung des Wechselcurses mancherley Schwankungen hervor.*) Im Ganzen verbesserte sich die Wienerwährung aber vom 21. Februar bis zum 20. May von 367 auf 341 und die zu 22. Proc. in Metallgeld verzinslic überraschen- den Erscheinungen: Woher rührte der schnelle Wechsel im Zinsfuß? Warum gab man nur augenbliklich den Kapitaleinlagen in die Bank den Vorzug vor der Erwerbung der 1 Procent tra» genden Scheine?| Warum vermehrte sich bey dem Fortgang des Geschäfts der Andrang der Personen, welche Papiergeld gegen Noten ze w- *) Wienerwährung. Rente von 5|, - am 2. July 1816 247 85 -- 3,-=»== 255 75 << De ME 1a 12.076 702 -- 31,=»== 284 79 -. 4, Dezember 335 532 Niedrigster Stand im Anf. des Jahrs 1817 40 50, 48 selbst 47. | NN] jon NG ELG ai! gie ff NL.| Queid ung ve He) 00 per ahutings Air gamen, Än hnf De(lub fuse Di omm Rondi! Oy mi! (fendligen Zur! quny 06 Imleh Gnüpug zu IN! Au Hing Wm, mh Wb bund NANYNENNN W ung W Tui jehlhorn Ser bie moti 1 eindeungn, Wulfen, vi What 1 vn), wilhe Syn; Im 0 Ciainp egen Bantifg taschen Om, 13 und elk NNN ' Summ dw gegen 1 Juf arthie, wid apiergeld*) 4] lieg auf 14 id übern» fuß? Rapitaleinh 1 Protint 1) bes Ost) gegen Ini nf abt -. 375=» und zinstragende Scheine auswechseln wollten, warum nahm daher mit der Vermehrung der Schuld die Neigung zum Dar: leihen zu? Wie konnte das Papier auf seinen frühern Werth zurüE- sinken, nachdem eine bedeutende Summe eingelöst war? Gewöhnlich scbt man alle sol, als die Madregel zum Voll- zug kam, mußte, da die Summe der disponibeln, künstlich er- zeugten, Kapitalien am größten war, den Zinsfuß am niedrig: sten, und die Wienerwährung also am vortheilhaftesten stehen,*) *I M,[s. die erste Abtheilung Kap, 2. Abs. 4. S, 171. und gt „ni"w fun, MIE NN Pan!' ih füht nö] ji I, ehm fund, Wl fing Doggy? ju Oise ju ham Olde[M0 ve Glan) H (; ve wum JI MEN N - gofchm Rando, dip unkt fonte, ahne di Dubilng anz 9% Derm Wals Gitt We Gia bes Dan BN ?) Tah vn 1 1m Papher neh| Wing Dar 3 ") Unlih fh Inh," Die" Dith, pier din Hind I un Die Dy ) Und 7 Im notieren der Preis ja on 50 Nilhe ellen Binh en in Mil: en Handen by Darlehn des Zinehugd nten bind bis Vetalpu I ) fl. in Gilht jene 2800, venden, 11) pier hit) reis des Dy j, nad) di [ zum Zul fünftlid am nied: ten sohin") 5, 171, 10 -. 377== Bey der Fortseßung der Operationen und so wie allmählig die Renten in größern Summen auf den Markt kamen, mußte deren Preis fallen; die Neigung, das Papier gegen 1 Procent tragende Scheine auszuwechseln, konnte aber nicht früher nachlassen, ais bis dasselbe so weit vermindert war, daß der Preis, den ihm das Bedürfniß der Circulation beylegte, höher stand, als der Werth, den die Regierung bey der Einlö- sung dagegen gab. Dieser Fall konnte nie eintreten, weil die Negierung an baarem Gelde schon so viel bezahlte, daß der Curs*) nicht un- ter den Stand herunter gehen konnte, den er behauptet hatte, als die neuen Mazszregeln und die davon verbreiteten Gerüchte noc“ nicht zu wirken angefangen hatten.. Ausser der baaren 40 fl. erhielt man aber nom, je für 140 fl. in Papier eine Rente, die unter ein Minimum von 10 bis 11 fl. nicht fallen Fonnte, ohne die Kapitalien des Auslandes schnell und in starkem Verhältniß anzuziehen, Die Verminderung des Papiers vermochte den Werth des: selben als Circulation3mittel nicht zu erhöhen, weil an die Stelle des vernichteten ein der Wirkung nach ganz gleicher Betrag von Metallgeld odex Banknoten trat.*) Kap, 3. Abs. 4, S. 1883; überhaupt über diesen Gegen- stand das ganze 2. u. 3. Kapitel, *) Nach dem Verhältniß von: 40 fl. baares Geld zu 140 1. in Papier war der Curs zu 350 zu berehnen. So schlecht oder noch schlechter stand er vor der Zeit, als die Erwar«: tung der neuen Finanzmagregeln ihn zu bessern ansieng. 7%) Nemlich für 140 fl. Papier 40 fl, in Geld, d. i. derselbe Werth, von dem wir angenommen haben, daß ihn der Bedarf an Circulationsmitteln dem: Papier beygelegt. hatte, -- 378- ;| in Wenn auch der Ersaß nit vol!ständig gewesen, ja wenn I ie gar keine effective Vermehrung des baaren Geldes durch fremde| En Duflüsse und durc< das Zuströmen müßig gelegener baarer Geld- Witt r= raenene> | y vorräthe auf dem östreichischen Geldmarkte statt gefunden hätte ,-' Wy"S | 40,4 y) so konnte selbst in diesem Falle der Werth, den das Bedürfniß hir pe! 62000 1 der Circulation dem Papier nach dessen Verminderung beylegte, fu a y| j' y 60 nur sehr spät über den Preis steigen, den die Regierung, selbst fe Nom 1 0,0:"M, bcy dem niedrigsten Werthe der Renten, durch ihre Bedingungen felt, y M 8 0.0|| geseht hae:„Venn die Rente von xfl. nur 11fl, galt, mußte wum, mm s 1 1) sic) nemlich dieser von der Regierung festgesezte Preis des Pa- murder kn 8 | 04| piergeldes, wie wir gesehen haben, auf 274 stellen. Dadurch ERON),| befand sich der Geldmarkt, der bey dem Curs von 350 dem | 0| y Bedürfniß der Circulation gewachsen war, um ohngefähr 140 Ofehtt| | 0 1) Millionen Papiergeld überladen, die vordersamst hinweggeschafft Yan und mif werden mußten, ehe jene Preise sich ins Gleichgewicht stellen konn- gend ten. Nun ist man aber keineswegs berechtigt, anzunehmen, Bin bi daß die Regierung das Metallgeld, das sie gegen Papier aus- yn auß di! wechselte, der innern Eirculation entzogen gehabt. Vielmehr Gitung de| ist es Thatsame, daß auswärtige Zuflüsse statt gefunden, und Bat de Zy ohne Vermehrung der Vorräthe an Metallmünzen durfte man Abs fin Ers das Gelingen weder der einen noch der andern der beyden Ope: Win eh rationen erwarten. wa Boluin! Aus diesen Gründen konnte also die Neigung zur Aus- ning 164 wedhslung nicht abnehmen, sie mußte selbst noZ wachsen, nach» Ehin wl dem die Masse der, auf den Markt gebrachten, Renten der x Procent tragenden Scheine den Zinsfuß zwar herabgeseßt, die TE Besorgniß, die Einlbsung möchte eingestellt werden, den Preis be Kid) des Papiers aber in einem stärkern Verhältnisse vermindert hatte.*).“ «0 Unter bey &) Die Masse der dispenibeln Kapitalien, welche durch die kin Dy Finanzmaßregeln in die Hände der Papiergeldbesißer ge- Ih iim legt worden, war zum Theil absorbirt, zum Theil durch du Don wesen, je Wir eS dure m) ner bam, Gefunden bp das Bein derung biylyy Regierung, jh re Bedinanm fl, galt mufy e Pre H ellen, Dir) von 350 ohngefh: 1 | hinweg iht stellen für Anju. en Dahin abt, Bin) gefunden, 1 zen durfte mi er beybn Zyt gung zu Uh wachsen, mh Renten dt! rabgesht, m, dit 1 indert falt“) he durd(y geldbesige -. 379-- Wenn auch eine solhe Furcht nicht eingetreten wäre, so war denno<“ zu erwarten, daß alles Papiergeld zur Auswechslung gebracht werde 3 denn warum sollte man dasselbe zurüchalten? Als Circulationmittel ward es durc< das von der Regierung dafür gegebene baare Geld vollständig ersebt, und die Rente von 1 Procent war als eine für die Einlösung be- wiliizte Prämie anzusehen. Nur dann, wenn man voraus- sebte, daß die Negierung den Einlö'ung*preis noh erhöhen werde, würde man gezaudert haben. Für eine solc* lich zu erwartende Gewinn ein allgemeines Herbeyströmen des Papiers zur Folge haben, = 54= Die Actie betrug 2009 fl. in Papier und 200 fl. in Silber. Die Bank erhielt je fär 100 fl. Papiergeld eine Rente von 2x Procent. Wenn man die übrigen Vortheile, welche die Bankstatuten und andere von der Regierung übernommene Berpflihtungen zu bringen versprachen, bey Seite seßt, so sichet man, daß die Fragen, ob es vorheilhafter wax, 140 fl. Papiergeld gegen 40 fl. in Metallmünze und eine Rente von einem Gulden einzuwechseln, oder die gleiche Summe Papier- geldes gegen eine Rente von 33 fl. bey der Bank anzulegen, von dem Zinsfuße der, in den öffentlihen Fonds angelegten, Kapitalien avbhing. War eine Rente von 5 fl. nur 55 fl. werth, so erhielt man bey jener Auswechslung effectiv 51 fl. und für eine gleiche Summe bey der Bank nur 38 fl. Man erhielt dort 52 fl. und hier 42 fl. wenn die 5 Procent tragenden Fonds auf 60 standen. So wie der Zinsfuß zwischen 62. und 6% stand oder die, 5 Procent tragenden Fonds auf 79 bis 8o siiegen, fo war es gleichgültig, ob man diesen oder jenen Weg einschlug, und erst dann, wenn der Zinsfuß ohngefähr 6.2. oder noc< niedriger war, mußte man entschieden der Verwendung des Papiers zur Erwerbung von Bankactien den Vorzug geben. Als, wie durch einen Zauberschlag, das Papiergeld einen höhern Werth erhielt, und die Besiter des Papiergelds künst- lich gebildete Geldkapitalien in ihren Händen angehäuft sahen, welche das Bedürfniß der Circulation überschritten, war es sehr natürlih, daß der Zinsfuß augenbli>!ich durch die, auf dem Markte schwebenden, disponibeln Kayitalien gedrückt wurde, Aver da leicht begreiflih kein Zuwach2 von reellen Werthen statt gefunden, so konnte der Zinsfuß auch nicht auf die Dauer von diesem Ereigniß afficirt werden. In jenem Moment, d. i,, als die 1 Procent tragenden Scheine 16 und 17 fl. galten, trat wirklich eine rasche Nachfrage nach Actien nw vm Zul 8 Zu NN wa m 1i0ß um q 300 wid Wi 6 jm koch 100 an at hel bi) Day WAN! 1] wilge von II| je Pepi any! 100 1. Zap han zu höhen 3 ANNE EN Paps uuüdgt Wan das Bine der& 31 vm Dotlchen PZ<<e entstanden, daß vielmehr ein verhältnißmäßig bedeutender Betrag von Me- tallgeld in Umlauf gesekt war, da der Curs des Papiers noch schlechter wurde, als er im Anfang des Jahres 1816 ge- wesen. *) Da man für 200 fl. eine Rente von 5 fl. erhielt, so hätte sich der Mittelcurs auf 4tb statt auf 390 gestellt, wenn die oben berührten Nebenvortheile nicht einigermassen ein- gewirkt hätten. 05? -- 388== Die Vestimmung, daß mehrere Abgaben in Metall be« zahlt werden mußten, und Contracte in Silbergeld abgeschlossen werden durften, hielt das von der Regierung ausgegebene Me- tallgeld in der Circulation fest, und zog noc< mehreres aus dem Auslande herein. Als im Jahr 1817 in dem Augenblik, da die Nach« frage nam Kapitalien am stärksten war, ein Abfluß von britti« schen Fonds auf den Continent statt gefunden, so mußte dieß in den, zunächst mit Frankreich durch den Handel verbundenen Ländern, fühlbar werden. Mit allen übrigen Fonds stiegen auch die östreihishen. Zugleich mußte sich auc<4 die Wiener- Währung verbessern.*) Durch die Veränderungen, welche im Jahre 1817 der ursprüngliche Plan des Bankinstitut3 erlitt, besonders durch die beträchtliche Erhöhung der Summen, welche die Regierung jähr» lim an ihrer Schuld abzutragen versprach), war die Theinahme des Publikums, welche mit dem Sinken des Zinsfußes ohnehin wachsen mußte, noc<4 mehr rege gemacht. Nachdem man für die Circulation von der Bank täglich wichtigere Dienste erwarten durfte, durch die Arrosirung, die *) Im Januar 1817 standen die Französischen zu 55 --“ December=---=---==» 65 == April bis May==----..=- 66 bis 69 Im Jahr 1817 standen die ö(reichischen Metalliques die Wienerwährung Vom Januar bis zum Frühjahr 47-= 48 370== 400 -- Ende Juny 53-»“ 54 333 -- 1817 56== 57 302 Ende März 1818 64= 605 271 --“ Zuny== 74 244 Gum[7] Y ww lig Jyih ifo' „Juhi ashi| Qud m qu 1g18 0 fuß, a I vo m AW] hint Fm tende Darbisse dien Uuyerbl ufer Dermelbur vun) Üer NOJeln nfo), 0077) Verfehlung| wr 6 nn jeoyfunmd, NUNN Im fine: Vearfahen by | Vege Tehp nah Wh vob hur) Wini EN Gj in Mete] hk ) abgeshfn Sgegeben Th mehren 41 da die ihc Iuß bon bitt so mußt dj el verbundinn Fonds sien ) die Dim hre 1817 ders bin M Regierung ün die Zeichne fuß ND - Barf til) rosen, 8 zu 5) „500 „- 66 06)! jenerwähn) 0-0 33 )? 1 4 = 589"= Summe des Papiergeldes bedeutend vermindert worden war, durch das Ausgebot der Bankactien ein Abzugskanal für das Papier eröffnet blieb, und das allgemeine Sinken des Zinsfußes die Anlehen erleichterte, so war der schi>liche Zeitpunkt zu einer entscheidenden Maaßregel gekommen. Durc< das Anlehen von 50 Millionen Gulden, das im May 1818 eröffnet wurde, erlangte die Finanzverwaltung die Kraft, dem Papiere gegen Metallgeld den Curs zu geben, den man glei Anfangs festzuseben beabsichtigt zu haben scheint, Da man wohl keinen Gründ haben konnte eine fortschrei- tende Verbesserung des Curses zu bewirken, so konnte man von diesem Augenbli an, schr einfache Mittel ergreifen; um sich unter Vermeidung unnöthiger Opfer, und ohne nachtheilige Stöh- rung der regelmäßigen Circulation, dem Ziele immer mehr zu nähern. Wenn man im Besiße großer disponibler Kapitalien jede Verschlechterung des Papiergeldes zu verhindern vermochte, sd war es nemlich noch leichter einem nicht beabsichtigten Steigen zuvorzukommen, das die Vollendung der angefangenen Ope: rationen nur verzögert und vertheuert hätte, Um feine gewaltsamen Stöhrungen auf dem Geldmarkte zu verursachen, durfte man aber nur, entweder mit der BVertilgung de3 Papiergeldes so langsam vorwärts schreiten, als die wachsende Nachfrage nach edlen Metallen durch den regelmäßigen Verkehr befriedigt werden konntez oder bey einem raschern Verfahren, durch auswärtige Anlehen für die scen, jene übereilten Ver- käufe eintreten, welche momentane Schwankungen herbeyfüh- ren, den ängstlichen, auf die Ursachen der Erscheinungen nicht zurüblikenden, Theil des Publikums mit Mißtrauen erfüllen und besonnene rechtliche Häuser oft in den Sturz leichtsinniger Speculanten hineinziehen. Zwar sind dies nur vorübergehende Crisen, die, nachdem die Augen über die wahren Ursachen der- selben geöffnet sind, dem öffentlichen Credit keinen bleibenden Schaden zufügenz aber im Einzelnen und auf vielen Punkten thun sie wehe, und laufen nie ganz ohne Naen, und ve 4 ' weil, wäre solches auch nicht der Fall, der Speculant, WW fn Du der no< überdies durch Wechsel sich zur Rücknahme des DLL; Depot, in bestimmter Zeit verbindet, alle seine Resourcen De Kin,| jh aufbieten wird, um sich aufrecht zu erhalten, und dies 319 f,[hv 14 einträgliche Spiel fortseßen zu können, Der Speculant 600,(pan Ah! bedarf demna< zum Ankauf von 106,000 fl. Metalliques mit den Zu 09/4 4,000 fl, eigenes Vermögen. Von diesen 100,000 fl. bezieht er vit 1900 jährlich an Zinsen 5000 f1. | 14 Der Bank zahlt er von 48,000|l. ER, | ZUNE E+ BIEN SSG M92291708 0.400“M 4! und dem Kapitalisten von 20,000|. pj, 4 MST SPECS FER H Nd R 24001 ty die I |] Sniitanus: 3800 Whit, | ERZIE ARG BLT ZIG 4 es bleiben ihm als Zinsen seines vt bal dj eigenthümlichen Kapitals von 4000fl,.+.« 14200 fi, bo ahn gder 30 Proc. dieses Kapitals, hd Wenn er nun, was ganz von seinem Belieben ab- I depa hängt, diese Operation verzehenfacht, so sekt er sich mit meh 40,000 fl. in 20c, die öfters nicht einmal eigenthümliches geringes Vermögen sondern durch Wechselreiterey und dur< frem? diem für den Credit zusammengebracht sind, in den Besiß von eic aber buch ner Million Metalliques und 12,000 fl. jährlicher Reve| wirk nüen, Bedenkt man nun not, das n preuß in Großbritanien zwischen den Hülfsquelleu des Landes und der Staatsschuld bestehet,*) NV 15 dem Nuala | Rüdständn*) Wenn die Zinsen der holländiserbautreibenden Classe sehr wenig wech- sein, so können von dieser Seite häufige Schwankungen nicht veranlaßt werden; und da die Summe der Schuldscheine der mittlern und kleinern ackerbauenden Staaten verhältnißmäßig unbedeutender, als in den größern Staaten, und dazu no< ein verhältnißmäßig größerer Theil in festen Händen ist, so wird von der zahlreicen Mittelclasse der kleinen Kapitalisten um so leichter aufgenommen, was bey steigender Handelsthä- tigkeit von dem Handel angeboten wird, Daher üben die mannigfaltigen Schwankungen des Dis- cont8 keinen bedeutenden Einfluß auf die Papiere der kleinen Staaten**) aus Daß aber die Schuldscheine verschiedener Fleinen Staa?» fen auch im Durchschnitte weit höher stehen, verdanken diesel: ben der Treue und Pänkttichkeit, womit sie selbst in den Zei- ten der drücendsten Finanzverhältnisse ihre Verbindlichkeit ge- gen die Staatsgläubiger erfüllten. +) Z. B. die Badischen 43 Proc, und die Nassauischen 5 Proc. tragenden zwischen 903 bis 92; die Bayerischen 5 Proc. tragenden zwischen 79 und 80. **) M, s, die erste Abtheilung des zweyten Buches Kap. 1, 2 MBs Welchen mächtigen Einfluß diese Regelmäßigkeit der Zah. lungen auf den Zinsfuß ausübt, zeigt unter andern der Preis der badischen Staatspapiere, Die öfsentlihe Meynung gibt den Schuldbriefen der Amor- tisationscasse, die ihren Credit durch zwölfjährige, nie einen Tag unterbrochene, regelmäßige Erfällung ihrer Verbindlichkei- ten gegründet hat, selbst vor Schuldbriefen der Privaten, welche hypothekarische Sicherheit gewähren, einen Vorzug.*) Die Festigkeit, welche die Regierung in den Zeiten der Noth und allgemeiner Finanzverlegenheiten, durch unerschütterlicmes Fest: halten der einmal zu Gunsien der Staatsgläubiger getroffenen Verfügungen bewies, hat kürzlih noh reichliche Früchte ge- tragen, als man zur Tilgung ciner bedeutenden, auf kurze Termine laufenden Sculdenlast eines Anlehens von 5 Millio- nen Gulden bedurfte. Dieses Anlehen war von allen, die seit Herstellung des Friedens auf dem Continent gemacht worden, bey weitem das wohlfeälste, indem man das ganze Kapital ohne irgend einen Abzug auf eine lange Reihe von Jahren gegen jährliche 5 Procent Zinsen erhielt und die Uebernehmer Überdies nog eine Summe bezahlten, wodurF alle Nebenko: sten gedeFt werden konnten. Im Hinbli> auf die Bedingungen, die andere Staaten bey ihren Anlehen eingehen mußten, mag man mit Recht sagen, daß Baden seinem Benehmen gegen seine Gläubiger, während des Krieges, nunmehr eine für das *) Nicht wenig trug zu dem Credit dieser Anstalt die Publi- cität zu, welche in allen Geschäften derselben seit ihrer Gründung herrscht. Das Staatsschüldenwesen steht ganz eigentlich unter der Controlle des Publicums, da nach den EStatiuten des Inscitii15, ieder Gläubiger, der sich im Be- sitze einer gewissen Summe von Schuldbriefen. befindet, die Einsicht der Bücher jederzeit verlangen kann, „ Ferm pls a 0 Ni] (iy 01 endung WIN, Gn jindss 7 die ausg Fuße di! jehlungt seine& nef dem dann, Sibem 41 Faptielhe ZniQml Cumin Präman) lin fd 3 Pahl, mt din en und juwagen) wilde by bn Zahl Wicht, ladtun) Sos Fm, = hi3= Gigfeit ba 39 Land sehr bedeutende Ersparniß von ohngefähr 100,000 fl. ndem des Jey jährlich verdankt,*) fen der Typ rige, Nl Wh*) Die Form dieses Anlehens hat indessen ohne Zweifel eben- tc Verbindieh falls dazu beyzetragen, daß man wohlfeiiere Bedingungen Drivafin wit erhielt, Wie bey den letzten östreichischen Anlehen von Jory,*) 20 Mill. Gulden wurde eine Lotterie damit verbunden, | der Jah) Eine Gattung solcher Lotterieanlehen beruht auf der Ver- 917.004 wendung des Interusuriums zu Prämien oder Lotteriege- tete winsten iger gehufn ide Friht x Es wird z. B. festgeseßt, daß die zeitlichen Zahluns gen des Staatsschalzes gerade so geschehen sollen, als wenn den, auf Ie;|;;| !" die aufgenommenen Kapitalien, nach einem bestimmten von Jo Fuße verzinst, und in gewissen Terminen die Kapitalrück» n allen, Ah zahlungen geleistet würden. Die Inhaber der Schuld- macht m, scheine empfangen aber die Zinsen nicht jährlich, sondern ganze Att nebst dem Kapitale die einfa der Noth, einen bedeutenden ber der Gölz MEER SCHREI IN EEE ML DINIS edes 3 Theil ihrer Hülfsquellen für' die Zukunft disponibel erhalten es Awe]; AE! u haben.*) des Lundi: angehuft kt*) Folgende Darstellung zeigt, wie hoch sich die Zinsen zc, en blichn, 1 der öffentlichen Schuld verschiedener Länder, auf ein venußt mohn, Individuum der Bevölferuug berechnet, ungefähr bes valtung Wt) laufen. Franken Centimes " 1. Zinsen der brittischen und irischen 1a Derschy| ZU “| fundirien Schuld und der Schaß- My 4 Fammerscheine, und Unnuitäten 43 Tent 2. Zinsen der niederländischen Schuld vom Crihiht VNA SS DIE BEGER BIER SEGEN RN LIE 30 18 80[u 3. Zinsen der französis des Nationaleinkommens 9. in Frankreich<>=-..-.- SUN DERS I MÜ EGELGET uur-. Aout 1 ui m „mi uf ao WiN io, in dug fuhr(8 NNEN zy(iy Gim im Iobil amd! renden Vi (qund Aenih Ww Etihad, ' mit dieht Di ENEN | Waben; el vm Zh verf nh ven Dit pi iat, m NE Ying Gy fühnn|) ma, ltißt zu Weges werben dh ellen rh 1 Oroßhtittunp duum der Biz) » 407 Anh von ne inte Übergeben wal hoc seyn hs ite einge Ui nach Noth! schaffenhu 9 erheben Dit ecnung ind! dh anneh ng den(zum ie Redet uu men von Millionen Ds ) Franken a! on und wan wenn ml! / äbung zu(mm die Zinsen" onaleinfam - =] „- ea schmerzlicher no< empfunden 3 dagegen wird man sich abet auch fiüher wieder erholen, da die Schuld, welche die Ver: gangenheit auf die Gegenwart und die Zukunft gewälzt hat, minder bedeutend ist, Hier ist auch weniger Grund vorhan- den, im Augenbli>, da man noh die Erschöpfung der lekten Kriegsjahre lebhaft fühlt, die Kräfte des Landes auf das äußerste zu spannen, um die vorhandenen Schulden schnell zu tilgen. - Sämmiiliche mittlere und kleinere Staaten leiden durch ein Uebel anderer Art, das ihnen bey seiner von selbst fort- schreitenden Werminderung ein großes Mittel zur Schulden tilgung gewährt. Aus verschiedenen Urfachen, vorzüglich äber durch die Einrichtungen, welche die Vereinigung zahlreicher Territorien mit diesen Bundesländern nothwendig machte, wurden diesel- ben mit einer Last von zeistlihen und weltlichen Pensionen beladen, welche die Hülfsquellen der erworbenen Landestheile zum Theil verschlangen, während der ganze Staatshaushalt, nach dem Verhältniß des eingekretenen Länderzuwachses, so- gleich geregelt, und alle Anforderungen, die im Laufe der 4. in Würtemberg. z4 des Naätidnaleinkömmens 5. in Baden.; 3„zz=. SES= Hinwegnehmen; Es versteht sich, daß es hier nur um einen unge“ fähren Ueberblick der Verhältnisse zu thun ist, und ge- naue, zuverlässige Resultate in sölhen Dingen nicht leiht zu erhalten sind; 2.7 -- 418-- Kriege an sie gemac<ßt worden sind, darva< bemessen wurden.*) Wenn die mittlern und kleinern Staaten, im Verhält: niß zu den größern, weniger Zinsen, aber eben so siarke, und, im Verhältnisse zu ihren Hülfsquellen, noch stärkere Pensionen zu bezahlen haben, so fählen sie im Augenbli den gleichen' Dru; diese Last nimmt aber schneller ab, als gewöhnliche Tilgungsplane zu wirken pflegen, und eine fortschreitende Verminderung kann, da sie auf Naturgeseßen beruht, mit größerer Sicherheit, als die Verminderung von Staatöschulden, durch allmählige Ablösung, erwartet werden. *) Die großen Staaten haben zwar in Gefolge der lekten Kriege, und Frankreich noch aus andern Ursachen, eben- falls eine bedeutende Pensionslast; aber man muß bey Vergleichungen, die man in dieser Hensicht, zwischen verschiedenen Staaten anstellt, die Verschiedenheit ihrer Hülfsquellen berlicksichtigen. Folgende Darsteilung zeigt, daß von der Basis der Bevölkerung ausgegangen, die Pensionslast der kleinern Staaten von der gleichen Last der großen Reiche bey weitem nicht, in dem starken Vexr- hältniß abweicht, das zwischen den Zinsen der öffentlichen Schulden derselben Länder besteht, und das so eben an: gezeigt worden ist, Die Pensionen berragen auf das Individuum dex Bevölkerung becechnet Franken Centimes in Großbritannien==.= 5« 5 50 In Srantrei-....'.1. 2 31 NT DAUELN- 72 0 0 es 20 10 2 57 in Würtemberg einschließlich der uneingetheilten Beamten., 1 16 inBaden? 4 72 RIDES 07€ 1 98, Wendt' qm ws M Zustand un derber Fopitalmat! (ono) Viet N mit der Onzenfan Nohl zun Lim y wtf) Diltihil nh noh) 8 19 Wide be Ih mah beisy , im Yesiy so side, 1 rfere Vefim id den Alan als gewöhn] 2 forth) n buht, nl Etautishihn, Folge der Ih Ursachen, ibi: man mw di ficht, nde hiedh arstelun M) Sgegangn 1! er gli(8 m starken 3 der öffentign aß so einm dividuum 1 fen Gent 4] in 5" wan 40 wum Seen, dessen Verwüstungen nur wenige Länder unseres Welttheils entgingen, dessen Anstrengungen aber alle, ohne Aus- nahme, bis zur Erschöpfung fühlten, und den bisweilen Augen- blicke der Ruhe nur unterbrächen, um ihn sogleich wieder in VIT WEN =» 42)-y einer desiv slihern Gestalt aufzuregen, wenn wir die Zahl der blutigen Opfer, die er dahin rasste, die Summe des Glückes, das er zerstörte, die Leiden, Noth» und Jammer, die er über Europa verbreitete, überschauen, und dagegen die Lage betrachten, in der wir uns nach einer glüälichen Wendung der Dinge befinden; so frägt man sich erstaunt, wie es komme, daß wir noc< jeßbt, nac öpfung folgen läßt, wird man die Ursache dieser Erscheinung nicht allein suchen. Einen wesentlißen Antheil an derselben darf man wohl den hoe, da sie vorgehen, mit unvermeidlichen Nacätheilen verknüpft sind, ob- wohl man sie als den Anfang eines bessern, aber almählig erst si9 entwikelnden, Zustandes betrachten muß. 2. Der Krieg bringt in alle Zweige der Production, die ihm seine Bedürfnisse liefern, eine größere Thätigkeit, Er bewirkt durc< das Zusammenziehen zahlreicher Armeen auf einem Punkte, und durch seins Bewegungen von einer Ge- nA] ve und „lm 9 NEE MAN R uh die Zi? van Ki qm 8 E bie ÖFuntlihen Oopialin, WI hin Oringenden ( Wnt, und die Dirt bepfahem 1a Eo ich | wife, und! ar Hien,! Go zum (a, Ai finan Biürfe (nd Eo hmr 10) Vermindert Ut ihn 77) vide wien NT Ue Unten 100 Zunft; Guß 4 Widen, nh ir die Zeh Summe hz d Jammy Dagegen Ny n Wendin (6 fomm, Jahren y nd Erqult nem fur 5 Friedey) nd mot) das mid: folgen lib | suchen, wan nhl durch jim eden oth) leitet heb (lassen dit de, dei jt sind, 0 Umählig a duct, jgfeit, der Jim u(in H gend in die andere, jene Ungleichheit in den Preisen der Dinge, welche den Handel nährt und belebt; und die Störungen des Verkehrs auf der Linie, wohin sich der Streit bewegt, ver- vielfältigen oft die Handelsgeschäfte im Ganzen, weil man durc< die Vermittlung dritter und vierter Staaten eine mittel- bare Verbindung unterhält, so lange die directe unterbro»- , bm, Aihthpebh | Vun Und die may Jes in den Ay Weide in I Und Viterhy riege, zd + Wenn dich; äfte da Ihe 1 Erzeugen 1) tebten ow) eine wohl Dauerhaft günstig Er ng der Diddy Statt fand, 1! Div dert, ml: vn Eitreht md die Hi den 17901 rd die Dt: Staaten 1 mische 2a m des Aue umlauf MIE den Geldes eines Landes, womit das Wachsthum des Circulä- tionsbedürfnisses nicht gleihen Schritt hält, gleich einer Münze verschlehterung, alle Schuldner reicher, und alle Gläubiger ärmer macht. Die Regierungen sahen sich dadurch in ihren ältern Ver- bindlichkeiten erleichrert3 die Steuern, obwohl in ihrem Nomi- nalbetrage erhöht, fielen nicht so schwer aufz die zahlreiche Classe der Schuldner fühlte sich von einem Theile der, auf ihr ruhenden Last befreyt. Die Gläubiger erlitten Verlust, aber es geschah zu einer Zeit, da die Kapitalgewinnste stiegen 3 und der Schaden, der ihnen zuging, indem die Waare, worin sie die dargeliehenen Summen zu fordern hatten, in ihrem relati: ven Preise gegen alle übrigen Waaren sank, konnte leicht wie: der erseßt werden, durch den Bezug höherer Zinsen, oder durch die Gewinnste bey großen Unternehmungen, wozu die Zeitum- stände Gelegenheit darboten. So wurde eine der wichtigsten Folgen des Kriegszustandes in ihrer fortsc des Kriegszustandes im Allgemeinen minder fühlbar zu machen, indem er die Classe, welche durc) den Krieg vorzüglich zu leiden pflegt, ge- gen diejenige, der er Vortheile verschafft, in ein minder un- günstiges Verhältniß verseste.*) *) Wir sprechen blos von der Wirkung, nicht von dem Rechtsverhältniß, Es leidet keinen Zweifel, daß die Vermehrung der Circulationsmittel, welche ein bedeuten: -.-. 426= Da, im Ganzen genommen, die Vermehrung der Circu: lationö8mittel nur nach und nach Statt fand, so war der nach: theilige Einfluß, den sie auf die Verhältnisse der Gläubiger ausübte, in furzen Zeitperioden nicht sehr bemerkbar, und aus aus diesem Grunde weniger drü&end. Nur bey feststehen: den Verbindlichkeiten wurde, nach einer Reihe von Jahren, der Verlust von dem Gläubiger tiefer empfunden 3; denn wer im Jahr 1805 eine Geldverbindlichkeit zu erfüllen hatte, die senimpfung, deren Wirkung den nachtheiligen Einfluß der Kriege weit Überwog, das Be- dürfniß an Circulationsmittel erhöht hätte, M. s. über, haupt den Vierten Anhang, ve vieahe purvadione j ven Dugenbld Die uh in GC ein Handel Unt bie dur die 00 m Glane, Daan abt wehr, als Ihr dl 14 unter ben Zü Nauf, und bi vamungen, Ni bn Aa m Iund, niht by Ee,(Uh die uu) ve Oud 1509 6 181 ver mi Dy habs 2 5,"5 ly ehrung de int so warde" sse der Olinhy bemetthgr, y Nur bey fee von Jahrt, y 3 denn 0 t hatte, die hy seines Gde er Gul eldes, so duty vendigen Ch dhe grüßen Ci) [le herbepfih) hat, Zub ndlüchfeitn 11 [8 die Sut! einen gy gen wüde geworden(p glunftigt u | Wirkung 1] voy, da? 19 90, 10 - 427= welche den Uebergang vom Kriege zum Frieden zu begleiten pflegt, niht plötzlich einfrat, und andere Umstände be- wirkten später, daß die Nacstheile dieses Uebergangs ver- stärkt, und die Entwickelung des Glückes, das er den Völ- fern zu bereiten versprach, aufgehalten wurden. Der Handel fühlte sich frey von den Fesseln, die ihm eine vieljährige Seesperre, und die Unterbrechung mancher Come- municationen zu Lande angelegt hatten. Man eilte, die ers- ten Augenblike der Freyheit zu benußen. Die furchtbare Getreidetheurung, die den Westen Turopas in Gefolge eines allgemeinen Mißwachses heimsuchte, gab dem Handel eine ungemeine Thätigkeit. Die Länder und Provinzen, die durch die hohen Getreidepreise gewannen, waren geneigt, und im Stande, den übrigen Ländern größere Vorräthe an andern Waaren abzunehmen. Die Classe der Gütervesißer, welche mehr, als ihr eigenes Bedürfniß hervorbringt, und die vorzüg: lich unter den Lasten des Krieges gebeugt war, richtete sich wie: der auf, und benußte ihre großen Gewinnsie zu manchen Unter: nehmunaen, die unbeschäftigten Händen Beschäftigung, und dem Handel neue Nahrung gaben. Noc< war das durH die Papierereationen abgeldste Gold und Silber auf dem europäischen Gelömarkte verbreitet, no; hatten die Maßregeln zu Herstellung des baaren Geldumlaufs, in den verschiedenea Ländern, deren Eircnlation aus Papier be- stand, nicht begonnen. Wenn gleich der asiatische Handel zur See, durch die Vermitteluyg Englands, zugenommen, und auch der Handel nach der Levante, vorzüglich in den Jahren 1809 bis 1811 geblüht hatte, so mußte die Aussäließung der meisien Continentalstaaten vom Seehandel boch verhindert haben, daß Europa die abgei(vsten Metallvorräthe in solchem -- 4% 8-- Maße mit Asien theilen konnte, als es bey gänzlicher Freyheit der Communicationen ohne Zweifel schon früher geschehen wäre. Daher richtete sig alle Speculation des großen Handels nach jenem Welttheile, der von Europa als Tauschgegenstand am liebsten Silber empfängt. Als aber gerade die größte Thätigkeit in diesem Verkehre herrschte, und große Summen der abgelösten Metalle den asia: tischen Boden zu überströmen anfingen, da wurden auch plöß- lim die Stellen, welche die, während des Krieges, geschaffenen Papiere in der europäischen Circulation einnahmen, wiederum entblößt, und die in andern Ländern angehäuften Vorräthe such- ten sie wieder auszufüllen. Europa sah die Masse seiner Circulation3mittel um unge: heure Summen vermindert, und was nur allmählig in einem längern Zeitraume, und kaum merkbar geworden war, fiel plötzlich größten Theils wieder zusammen. Der Verlust traf die zahlreihe Classe der Schuldner, die ohnehin in minder günstigen, häufig in drückenden Verhältnissen lebend, die Last, die auf ihnen lag, ohne ihr Zuthun, noch wachsen sah. Die Ausgaben der Staaten, die größten Theils in fesigesebten Summen bestehen, nehmen nicht im Verhältniß mit den Preisen der Dinge ab, und die Steuern wurden stärker und drüFender, ohne daß die Abgabesäße erhöht wurden.: Die Geldreichen, alle Kapitalisten, wer große Reichthü- mer in Staatspapieren angelegt, oder in andern Geld- und Creditgeschäften verwendet hatte, erhielt einen Zuwachs an Bermögen. | " jm 4 m pip Ent | pad DU 0 MVGN, Yet (44(mit 1.1 vr Fam! dd pier Infalttn (r mt und Anton earn 3)€ fey 1 hesn O! [and aefg Ed luden Uh fler And, Bifrihen) When, M Abund ber Nin Zun Wrshwn Nep der| ir der Rall feine Anstellen| Jewiß ir WENN Und ir by lin Cry än Fe) ex Geschehm We Großen unh Zaushggnfy diesem Ri Metalle den cy urden aud 6 ges st hmen, wid 1 Vorith mite um u nählig 1(in ar geh sammit, Classe di zen, häufy 1 auf ihm 14 öfen Zhi 1 jm Geri) feuern mind besagen ße 001 4 ild: uy -. 429== Die übrigen Classen sahen sich zu Einsung in den Handelsge* schäften und Arbeitslosigkeit in den Werkstätten zur Folge ha- ben mußten. Die Production hatte, so lange durc< außerordenk- lihe Einwirkungen in ihrem regelmäßigen Gange unterbro- &ung aug in andern Zweigen z und eine große Menge von Kaufherren, deren Zahl sich in der langen Kriegsperiode so schr vermehrt hatte, sah sich gleich den Officieren der Armeen, deren Bedürfnisse unmittelbar und mittelbar dem Handel Gelegenheit zu vielen Geschäften und großen Gewinnsien gegeben, plößlich auf halben Sold geseßt. Das Streben nach Ausgleichung des Vorraths an edlen Metallen, das durch die Verminderung der Papiercirculation erzeugt ward, konnte dem Handel neue Nahrung geben. Allein diese Ausgzleichung blieb auf dem Continent dem Han: del nicht überlassen, indem sie durc) auswärtige Anlehen und Contributionszahlungen, bewerkstelligt wurde. Großbritannien, das einzige Land, das sich die erfor- derlihen Metallvorräthe ganz dures, das um so lebhafter erwachte, da die Veränderung plößklich erfolgt war. Die mittelbare Wirkung einer sol ligen Wirkungen, die sie hervorgebracht, größten Theils sich schon entwiFelt, und daß das Gute, welches daraus hervorgehen muß, täglich sich wehr entfaltet. Der ersie gewaltige Stoß ist überstanden, und die Folgen einer allmäßligen Vollendung des kräftig begonnenen Works werden durh entgegen wirkende Ursachen weniger fühlbar gemacht werden. Während in Europ die angefangene Ausgleichung in den Vorräthen der edlen Metalle zwischen den verschiedenen Völkern fortschreitet', und die hier entweichzenden Summen dort die Stelle des vertilgten Papiers einnehmen, vermindert fich der regelmäßige Abfluß von Curopa nach“ andern Welttheilen, und verstärtt sic) die Ursame, welche die edlen Metalle aus America anzieht. Schon zeigt sic; eine bedeutende Abnahme in der Einfuhr asiatischer Waaren, Der Zuwachs, den dieser Welttheil in den lekten Jahren erhalten, die vermehrte Nachfrage nach Silber und Goid, die bey uns entstanden, hat das gewöhnliche Preisverhältniß auf eine Weise alterirt, die nicht ohne be- deutenden Einfluß auf den Werkehr, in einer Reihe von Jahren, bleiben kann. Der erhöhte Preis der edlen Metalle macht europäa- iss minder zahlreich werden, welche ven Bli> von dem weiten Felde der Werarmung ablen: kend, uns über die Lage des Nationalwohlstandes leicht täu sehen, so wird die Gunst des Friedens eine größere Maise von Glü> ünter alle Classen der Gesellschaft, Feräus> 105 ver- theilen.; Handel und Production werden ihren rühigen und geregel: ten Gang nehmenz die Production wird das recte Maß unter steten Verhältnissen der Nachfrage allmählich wieder finden, und die Gewinnsie des Händels werden sicherer, je seltener räscen Con- tinent nam England, und von brittiserbau eine größere Ausdehnung, in» dem man zur Cultur des schlechtern Bodens, irgend wo anfan- gend, anreißt, und manche landwirthschaftlihe Verbesserung für den Unternehmer nüßlich macht, und vergrößert das Gesammts- product der Agricultur, das vielleicht, die Oberfläche und die Gäte des Bodens berüsichtigt, nirgends in Europa verhältniß- mäßig größer ist, als in Großbritannien. Jenes Geselz bewirkt aber auch eine Beschränkung in der Consumtion, die mit jeder künstlihen Erhöhung des natürlichen Preises verbunden ist, und übt auf den Preis der Arbeit einen bedeutenden Einfluß aus, Indem es eine Vermehrung der Producte des einheimischen Ackerbaues, und eine Verminderung der Comsumtion hervor- bringt, shmälert es. die fremden Zufuhren. Da aller Handel auf die Dauer nur gegenseitig seyn kann, fo vermindert es auch in gleichem Verhältnisse den Absaß britti- scher Waaren im Auzland, und diese Verminderung entspringt schon aus der Erhöhung des Preises der Industrieproducte, wel- de eine natürliche Folge des erhöhten Preises der ersten Lebens bedürfnisse und der Händearbeit ist, und zuleßt nicen, da andere Nationen bald aufhö: ren müßten, zu kaufen, wo sie nichts mehr zu verkaufen im Stande sind. Ein allgemein fruchtbares Jahr seßt allerwärts die Preise herunter, und wenn Englond in einem solchen Iahre auch den gewöhnlichen Bedarf einer Jahreconsumtion ärntet, so würde fich die Verzehrung bey niedrigen Preisen, die aus einer freyen Concurrenz hervorgehen müßten, bedeutend vermehren, und für künftige Jahre würden Vorräthe angehäuft werden. England verzichtet auf die größere Wohlfeilheit, die fremde Mitbewcrbung auch in fruchtbaren Jahren bewirken könnte, bis es seine Aernte größten Theils aufgezehrt. Dann tritt, an die Stelle der gänzlichen Stille, plößlich eine starke und lange dauernde Einsuhr. Ein Zeitraum von einem Jahre, vielleicte, die ihm die brittisung des Ausfuhrhandels des Continents allmählig auch eine Abnahme der Einfuhr hinzukörumt, werden Handelskapis talien frey und große Summen können sich alsdann in den Hän- den der Großhändler anhäufen, - In einem längern Zeitraum werden sich freylich die Schwankungen entgegen geseßter Art ausgleichen, aber sol- mäßig dar- gelegt. E38 handelt sich aber dabey um das Interesse des gros» ßen Eigenthums, dessen Vorherrschen eine Aenderung des be- stehenden Systems nicht so leicht erwarten läßt. Daher ist zu wünschen, daß eine Ausgleichung jener Mißverhältnisse auf andern Wegen beschleunigt werden möge. Sie kann bewirkt werden durch die Fortschritte der Industrie auf dem Continent. Die große Frage von geseslichen Maßregeln, über Frey- heit und Beschränkung des Verkehrs, wollen wir nicht bez rübren 3 aber shon die natürliHen Grundlagen einer ra- schern Entwickelung der Continentalindustrie müssen sich unter --- 444== den Veränderungen befestigen, welche ein dauernder Zustand der Nuhe und des Friedens allmählig bewirken wird. So groß die Anstrengungen waren, welche ein drey und zwanzigjähriger Krieg Großbritannien auferlegte, so 92: noß es doch der innern Ruhe, während der Continent den unmittelbaren Verwüstungen des Krieges unterlag. Die Folgen seiner Zerstörungen waren im Augenblike hier schre>licher, aber dort sind die Nachwehen in einer furchtbaren Schuldenlast drüender, und auf längere Zeit fühlbar. Während dort mit dem steigenden Aufwande für kriege- rische Unternehmungen die Beherrschung der Meere neue Hülfs- quellen eröffnete, versiegten hier die reichsten Quellen des aus: wärtigen Handels, Die Industrie des Continents konnte sich gegen die brittische nie in einer ungünstigern und mißlichern Lage be- finden, als in der ersten Zeit nach Herstellung des Friedens. Den Vortheil der größern Wohlfeilheit aller Be- dürfnisse des Lebens und des Arbeitslohnes wird die Con- tinentalindustrie, wie früher, behaupten 3 dieser Vortheil wird no< wachsen, weil die ursprüngliche Wirkung des brittischen Korn» gesetze? durch die allgemeine Erhöhung des Preises der Circu- lationsmittel noch verstärkt, und die Ursache, welche der Erhs- huug des Arbeitslohnes in England entgegen wirkt, nämlich die bedauernswürdige Lage der, im Verhältniß zur Nachfrage nach Arbeit, zu zahlreichen arbeitenden Classe, allmählig durch die natürlichen Folgen ihres Zustandes, geschwächt werden wird. Die wiederhergesiellte Freyheit der Meere nimmt nun von den Preisen aller Seegüter, deren die Industrie bedarf, den Theil hinweg, den der brittische Handel als Monopol- gewinnst von den Continentalen fräher bezog. | | vy Al! für! jepp ve Infperpdi Oj, wih) jn. in mn zuge di 30 (hu Arife zem ajsluglides€ Our(migt vie be mietyft näht, wilde Ie huf: Er) je und Deu ENE hie Dawendung uad af Ders ky M„ | bingen verwott Doden zu ver) Iban Erfah (48 die Fortsh wo dieslben fe drängen, und 4 Personen belchy des Continent Witthen Such den beithcen| Winigen Dechäl Visa Zet 1) uh Das If Nur) fen& 4 Wir wie| | davernber Zh tFeh wir) ' - welde ei" aufettoh 5 y; der Conti» unterlag, en im Typ) Thwehen inh auf längen fwande fyr H Meere nwh | Duellen M 4; "- vW 1" fe sid wn iflichem by% ung des Fut eit allth nes wird bt fer Dorthe 3 britfishim dun ises dir Oi welche der(6: irft, nnt? » Madhfrage 19 nählig duch! ht werde m) Meere im Yndusieie peu (3 Money“ ), -- 445== Auch fällt die Prämie hinweg, welche dem Britten für die Uebernahme der Gefahr bezahlt werden mußte, womitk die Unsicherheit der Meere den Transport bedrohte. Die wichtigen Verbesserungen, welc noch nicht fühl: bar seyn, da so viele zusammen wirkende Ursachen, die Auf: hebung der Continentalsperre, welk brachte, kann man nict mehr versuchen, ohne einen s& weren ungleichen Kampf mit den geläuterten Einsichten des Zeitalters zu bestehen, Die wichtigsten Fortschritte der mensce in die Zukunft durch die Gegen- wart, die uns noc< eine schwere Wergangenheit büßen läßt, nicht trüben, und, ohne unseln, und zu genußreichen Früchten allmählig heranreifen wird, vos Da fo I oft mit Jhmey 8 ettnbch er Biedalih 4 y WDM Hh ver in stinen ju achte Fann' Ungleiden dy AU besch hlichen Geile ngen. Gobi Shätigft 114 erschüttinog te, die fi it Ereignist, uh teten, | dur fit enheit ifm ewartung ie harten Mut waren,(hw igen Debi M 1 Mächte[ut ußreiden fuß! Erster Anbhbanqa N- 5 D-08528"€ über das Nationaleinkommen, den Handel, das Geld- wesen, und den Finanzhaushalt von Großbritannien und Jrland, Anhang 14. 4 Erjter Abshnitt, Nationagleinfommen von Großbritannien und Irland. | IEIEIIEUR UE wen wren. Cotauhonn hat das in Großbritannien und Irland jährlich entstehende Eigenthum auf 430 Millionen geschäßt, Nach seinen Annahmen geben hievon: der Aderbau*), .„ 21 6,8 I 2,624. die Bergwerke, d>»»* d> 9,000,000; *) Nämlich: SONNer UME 0 0 0 1 22083.024.2057 andere Felderzeugnisse. 5 5. 119,323,626. Gartengewächse, Sämereyen, Baumi- schulen und Obstgärten,,.++ 2,950,000. BE ES ZuG EEE Kr 55159207 MDopfen leg zue 1 En 5 45500,000, Hanf und FlacSu:418 54047 155.202 4,500,000, SEEN AE EN 4-35 4.0.03 DEER 50,000. MU RES 202.7 8740 4. BWE 2.000.000, Butter„Kölbenmbnn; 8 du 1 Ko15.5,000,000, Arbeit bey der Viehzucht i.+. 5 14,6006,000. JAU De EE Se 4. 26 2 2,0007000; 216,817,624, i* Uebertrag 225,8 17,624. die Manufackuren, naß Abzug der einheimi- schen und fremden rohen Stoffe*)-- 114,230,060. ver infaunbdisce Sanvel u 1.+ 397 500,/000: Der freinde Wunde 24.4 R 6 u SIED 46,373,748. Her SUNOHDEND NN 4 uin 2.010.2..10.2/i000/060; Dre Fiswerey? 4.47 1%: 5 2,100/000, Diesen Summen gel Eelaussouhn a vie Gewinnste der Banken mit.«++++ 3-5090,000. und das auswärtige Einkommen wit.. 5,000,000- beygeschlagen, das brittische Unterthanen vor- züglich von ihren Besibungen in den Colonien beziehen, und dessen Ueberschüsse im Mutter- lande zusammenfließen. Summe 430,521,372- In der Zeit, wo dieser Schriftsteller seine Berechnun- gen aufstellte, hatte das brittische Geld bekanntlich eine De- preciation erlitten. Es ist schwer, die Größe derselben zu bestimwen. *) Darunter: 1. Baumwollene Waaren naH Abzug von b Mill, für das rohe Material=.»- 23,000,000, 2. Wollenwaaren nach Abzug von 68 Mill. für rohes Material.««+ 18,000,000, 3 Leder ebew so=. je but. 58 12,060,000. ft. Leinen. 4 4 4 4 2 2 2007000,000, 5, Metall-' und Messerschmiedwaaten.. 69,500,000. Diese fünf Hauptzweige machen daher beynahe zwey Drittheile des Ganzen aus, | | | 1 je 101 | Grit u“ Nl | ium) | tn Ih 975 Ind (ou) ae bir Im pute jf gungen 9) Di hentoh, ber Weber Win H! 1,0 Nin: 1,4% Imi bu Ei Du (100778 fh um fü Nhl; vnn Gly ift N (7 Ieh Vhelig" MER Nn: » 11423000 + ZU5000, «403737 2,0000), 2,1000) die 3,3000) 5,0000) e 430,1) ' seine Dith Fanntlid im) | bestim) Waren 5 EI Bis zum Jahre 1811 hatte sie, na< den Papierprei- sen der edlen Metalle gerechnet, 14 bis 1 5 Procent nicht überschritten. Später betrug sie mehr, und zeitweise selbst 2715 Pro- eent. Der Wechselcurs auf dem Continent fiel um 30 Pro- cent unter Pari, und der Papierpreis des Goldes zeigte in den Jahren 1812 und 1813 eine Depreciation von 23 bis 272 Procent an, Colquhoun hat nun zwas nach Durcschnitten gerechnet, aber der Umstand, daß er gerade zur Zeit der stärkston De- preciation schrieb, mag nicht ohne Einfluß auf seine Schät: zungen geblieben seyn. Wenn wir die Angaben dieses Autor8 um 20 Procent herabsezen, so wird der Wirkung der Bonkrestriction, und der Ueberfülung des Geldmarktes mit englischen Banknoten gebührende Rechnung getragen seyn. Darnah bleiben: I. als Ertrag des AFerbaues und der innern und Küsten- Fischerey 175,134,099 Pfd. Sterling; 2. als Werth der Erzeugnisse der Bergwerke und der Manufacturen, nach Abzug der rohen einheimischen und frem- den Stoffe, 98,584,000 Psd. Sterling. Man sieht, daß sich das Einkommen, welches das Re- sultat der Arbeit und der Kapitalien der industriellen Classe ist, sim zum Einkommen vom Aderbau, wie 100: 177 verhält. Nichts ist schwieriger, als den Werth der commer- ciellen Production eines Landes zu berehnen. Auch fehlt es den Angaben Colquhoun's an einer sichern Grundlage. Man läuft bey sol betrug 1,200,000 Pfund, die sie damals der Regie- rung zu 8 Procent darlieh. Diese Anlehen vermehrten sich bis zum Jahr 1816 allmälig bis zur Summe von 11,642,800 Pf. St. und in ohngefähr gleichem VWerhäitnisse, nemlich bis auf 11,642,490 Pf. St, wurde auc? das Bankkapital er- höhet. Die Zinsen, welche die Regierung zahlte, wurden nach und nach bis auf drey Procent reducirt. Im Jahr 1816 traf die Regierung mit der Bank eine neue Uebereinfunft, wornach sie ein weiteres Anlehen von Z Millionen und andere Vortheile durch Vorschüsse auf Sct und sind von der festen Schuld der Regierung an die Bank zu unterscheiden. Der Betrag der Summen, die sie discontirte, ward vor der Restriction nicht höher als zu 3 Millionen Pfund ange- nommen, da die Discontgeschäfte von den Privat- Bankiers besorgt zu werden pflegen. Die Neserve der Bank an Barren und gemünztem Golde betrug gewöhnlich 5 bis 6 Millionen Pfund. Im Jahr 1796 war sie aber auf 2,948,500 und im Jahr 1797 auf 1,272,000 Pfund zusammengescen 2c. wohl jene 80 OUT Millionen erreicht haben. Ny Vor dem Jahre 1817 und zwar seit den ersten Jahren ww vn) dieses Jahrhunderts war beynahe alles gemünzte Geld ow mdf verson wieder größtentheils verschwunden. Al Einkommen der engliss, in deren Be- si sich die Bankgesellschaft befindet 3 4. von Wechseldiscon- tirungen und einigen andern unbedeutendern Gegenständen. Die meisten Discontgeschäfte werden, wie schon bemerkt wurde, von den Wechslern der Hauptstadt besorgt, deren täg- licher, meistens durch gegenseitige Abrechnungen der Bankiers bewerkstelligte Geldverkehr auf 5 Millionen Pfund angenom- men wird. Während des Krieges hat die Bank ungeheure Gewinn- ste gemacht, aber man berechnet, daß auh nac< Herstellung der baaren Zahlung wenigstens 15 Millionen Zettel im Um- lauf bleiben, und eine Dividende von xo Procent ausgetheilt werden kann, Hamilton gibt folgende, aus einer Schrift eines alten Bank- vlt mitgliedes entlehnte, Uebersicht über das Einkommen der Wank im aui SIE AEES:, iv 7 Einkommen.| Wu 1. Interessen von dem circulirenden Papter|) bein im Betrage von 27 Millionen 1,350,000 0 2. Interessen von den in den Händen der h fim Ban? befindlichen öffentlihen Geldern/ 5 Muse die sie benust*) 425,000 0“ 3. Vergütung für die Besorgung der öffent- Gf lichen Schuld, der Anlehens- und Lotte: vt riegeschäfte.;;. x ME 25,7.4.0 4. Interessen von dem der Regierung ge- weih liehenen Kapital 350,604 ahr Ab für die Einkom- danch menöstieuer 35.060 315/544 5. Von verschiedenen andern Wergü- 1043 M:;:+:- 9,378 afin) vi 6. Interessen von ihren angehäuften Ge-„ED winnsten, die man auf 20 Millionen Wefn ih Psund schäßpt.::;. T,000,000 un 01 3 Mie Total: Einkommen Pfd. St. 3,425,608 NE Nd bi forfe 3 919777 *) Die Niederlegung der zu Bezahlung der Zinsen von der offentlichen Schuld nöthigen Gelder in die Casse der Bank ist scon lange hergebramt, Aber diese Aufbewahrung der vorräthigen öffentlichen Gelder erhielt im Jahr 180b die größte Ausdehnung in Gefolge von bedeutenden Unter- schleifen, die sich die öffentlich en Cassiers hatten zu Schul- den kommen lassen. 6 A By nder Barfip 1,3300) 4? 5,00) 315 „20 00 6 190 1 ,000,000 ee , 3450 insen ven bit ose der bu“ owahrun 1“ hr 1806 Wt enden[im m zus =“ WB== Ausgaben. 1. Gehalt für 1000 Angestellre, im Durch- schnitt für jeden 160 Pfund 160,000 2. Andere Verwaltungs- und Geschäfts: Ausgaben 150,000 3. Aversum für den Stempel an die Staats- casse 87,500 4. Eigenthumstaxe von ihren Gewinnsten 250/000 5. Verlust durch falsche Banknoten, Bank- rotte, Verlust der Zinsen von dem Cassenvorrath und andere unpro- duktive Effecten 500,000 Pfd. St. 1,147,500 Ueberschuß der Einnahme über die Aus- gaben 2,278,168 Dividende des Kapitals zu 10 Procent 1,164,240 Zurügelegter Gewinn 1,113,928 Seit r8r5 sind aber manche Veränderungen eingetreken, sowohl durch verschiedene Anordnungen, welche die Bank selbst betressen, als durc< andere Maaßregeln, namentlich durc) Auf- hebung der Eigenthumstaxe, durch eine weitere ständige Anleihe von 3 Millionen an die Regierung, durc< die Verminderung der Gewinnsie von den, bey der Bank niedergelegten, Staatsgeldern, durch die starke Reduction der Noten und durch die Nothwendig- keit, eine bedeutende Reserve in edeln Metallen zu halten. -. 26== Vierter AbsuÖnirir Staatseinkünfte und Ausgaben von Großbritannien und Irland, omen: 1. Staatzseinkünfte. Seit der Einführung der Kriegssteuern im Zahre 1798 wurden die Staatseintrahmen während des Krieges in 3 große Zweige abgetheilt. 1. Der confolidirte Fonds besteht aus allen Abga- benzweigen, die im Jahr 1786, als der Sinkingfund gegründet wurde, vorhanden waren, und mancherley neuen Taxen, die seither eingeführt worden sind. Er ist mit den Zinsen und Annuitäten der öffentlichen Schuld, mit den Summen, die den Negierungs- Commissarien zum Aufkauf von Sto>s eingehändigt werden müs- sen, mit der Civillisie, den Pensionen und manchen andern Bewilligungen des Parlaments belastet. Alle Taxew, welche hierzu gehören, sind permanent. 2. Die Kriegstaren dauern nur zum Theil fort. Sie be- standen früher in der Eigenthumstaxe und in Zusäßen zu den Zöls len und zur Accise. Die Eigenthumstare ist ganz aufgehoben und kann, nach den bestehenden Grundsäken, als das lekte Hulfs- Nd u ML [0 m u 107,1! Wit ga gu ie) )(m vs vr pi gehe 040 farb El EE fn Un Nh Seippfahtt, van die m We Ely: py 0 Tic; Ih M0 Cohy) 0:58 m Jahn 17) ege in 3 aus a Dh) fund gad ape Wet 19) Inndtit m Regine t werd ny anden zara fat, 6? pen ju dem 3w 03 mfg „ 10 mittel der Regierung in außerordentlihen Fällen betrachtet wer- den. In den lezten Jahren betrug sie über 15 Millionen. Die Kriegstaxen waren mit den Zinsen der Anlehen von den Jah- cen 1807, 1809 und ISLI beladen, deren Betrag aber von dieser Revenüen- Branche auf die Einkünfte des consolidirten Fonds übertragen worden ist. 3. Einige Abgaben müssen nach der brittischen Verfassung, als der jährlichen Bewilligung unterworfen, vorbehalten bleiben. Früher waren dies die Land- und Malztaxe. Nachdem aber erstere der Schuldentilgung gewidmet und perpetuirlich gewor- den ist, ist es noh die lekßtere, so wie gewisse Abgaben vom Zucker, Tabak, von Aemtern, Pensionen, Gehalten 2c. Nach einem Durchschnitt von einer Reihe der lekten Kriegsjahre, nämlich von 1308 bis 1815 eins 17/170,4006 1806== 53/304,254 1794-- 17,;308,811 1807== 58/390-255 1795== 17,858,454 31808.= Ö1,538/207 1796== 138/737,760 1809=- 63,405/294 1797-=» 20,654,650 I8I10-- 66,681,366 1798-. 30,202,915 ISIL--“ 64,763,870 1799= 35,/229,968 3812== öÖb3-169,845 1809== 33/,896,464 3813==> 06,925/835 180x== 35,415,096 3814=> 069,684,192 1802--“ 37,/240,213 I8I5=. 70,421,788 1803= 37,677,063 3816== 59,437/259 1804== 45,/359/281 RS IIR BI5 ee Ea SERRE = a an ee hn+ EEE m - 23 zuu Die reinen Einkünfte von Großbritannien und Ir- land beliefen sic) im Jahre 1817 bis 1818 auf ungefähr 50 Millionen, im Jahre 1818 bis 18x9 auf ungefähr 53 Mil- lionen Pfund. Die Einnahme betrug nämlich 1 VONDER ZONEN+ 202. 4.44, 52-4 DT031.606 2. von Der Accise> u 0 00.0..24.72750208 37 VOM Steppe 5 0 2a bac 1.0 02.4 SUD ODZ008 A. VOR DH PO ls 120 203 LU 85 537 5. von den auferlegten Taxen, assesed (ARE 5 WO 4 28 4..4- 19.0/5.00/200: GVDNZDeL Lanbtare. u ii: 1,209-682. 7. 20ermischte Einkünfte“= 5 582,325. 52,997,298. Hiervon fielen auf Irland..... 4,580,977. und'auf Großbritannien 2 4 48,416,321. Von leßteren waren (if . zum consolidirten Fonds gehbrig. 42,445,595.*) . Kriegssteuern, naH Abzug der von aufgehobenen Taxen eingegange- [2] nen Rücsianden.....-*. 3. jährlich auf Bills zu bewilligende Abgaben 2 SENSE 2807725880, 7005 48,4 16,321. *) Wozu aber die Einkünfte von Irland no< kommen, se weit sie hierher gehören, jau vi 06 00 push!| nh dt, amg, yonmin 007 Dieu Kubus Au 85 Dion nN (un Find! kde bwl y Ola, Oni un) 6 uf Ungefähr) gefähr 53 Jh, 11,63 1,6 2472704 6,9009, 1,3853 6,360,20 1,200:084, 58033 EIE 52,998 d 4,580,977 , 48,416/2b 2,4434| 2,080,927- 3,880,79: EE ad 8,410,321 h Fomie!| Im Jahre 1819 wurden mehrere neue Taxen eingeführt, deren Ertrag auf drey Millionen Pfund geschäßt ward*) z so, daß die reinen Einkünfte von Greßbritannien und Irland im Durchschnitt auf ungefähr 543% Millionen, die Bruttoein- nahmen aber, nac< Abzug der Rüdzölle und anderer Ver- gütungen, im Durchschnitt auf ungefähr 58% Millionen ange- nommen werden können,**) Die zum Unterhalt der Armen erhobenen Taxen, welche besonders stark auf den Güterbesißern lasten, betragen" über 8Z Millionen Pfund Sterling. Schlägt man diese zu den übri- gen Steuern, so erhöht sich deren Betrag auf ungefähr 67 Mil«- lionen Pfund Sterling; dabey ist zu berüsichtigen, daß in Eng- land viele Ausgaben von den Localitäten bestritten werden, die anderwärts in den Staatsrecs dem Amortisationsfonds zufallen, und die, während dieser Schuldentilgung gemachten neuen Schul» den der Schaßkammer von dieses auf den consolidirten Fonds überwiesen, und mit Zinsen und Tilgungsfonds fundirt werden, wie dies im Jahre 1818 geschah. 2, Für das Friedensjahr 1818 bis 1819 enthielt das Budget folgende Posten: 1, Für die Armee.. 5 2 0.4...101020/000, 2. Für die Marine, welche Bei als noch so viele Kriegsschiffe zählt, als die Seemacht aller übrigen europäischen Staaten LI I Wi 0....0.4.50/000- 3. Für die Artillerie 5 0.4+ 1,245,000. 4. Vermischte Ausgaben..- 1,720,000. 5. Zinsen und Tilgungsfonds für die aiff dirte Schuld:ung waren nur sieben Millionen Einkünfte übrig. Der Tilgungsfonds war über 153% Millionen angewach- sen. Hiervon das Deficit von 13x Millionen abgezogen, blieb noch ein Ueberschuß von zwey Millionen Pfd. St., der durc< - 32=== die Erhöhung der Steuern noch um drey Millionen erhöht wurde, so daß zur«ssectiven Schuldentilgung fünf Mitionen als dispo» nibel bere&yet wurden. Die Rückzahiung an die Bank, und die beabsichtigte Ver- minderung der Schaßkammerscheine erforderten ein starkes An- lehen von 24 Millionen. Da es, wegen der Weigerung der Bank, ihre gewöhnliche Hülfe zu leisten, auf 12 Millionen beschränkt werden mußte, so ward beschlossen, den Fonds der Tilgungs8casse für den Dienst des Jahres bis auf 12 Miliionen zu benußen, und auf diese Weise die Schuldentilgung auf ihren reellen Fonds zu beschränken. Zugleich) ward angekündigt, daß außer fünf Millionen für das nächsie Jahr kein weiteres Anle- hen während des Friedens gemacht werden soll.*) Zuk Vergleichung der Ausgaben für die Land- und See: macht während der ersten Friedensjahre mit den Ausgaben in dem lebten Kriege wählen wir das Jahr 1812. FA.) Da3 Kriegsherr erforderte. 2; 4 27,949,000. Die Marine, einschließlich des Transportwesens 20,500,009. Das Ges== betrugen, 3. durch die Vermehrung der Annuitäten, Zinsen 20. der fundirten und unfundir- ten Schuld, die seither von 2 6% Mil- lionen, über 342 Millionen: segm.: 5.0.0.4 4. durch einen unbedeutenden Ueberschuß auf 12 Nil 1, den Fintsh auf 12 Nilhy ntilgung uh ) angefündiyt, fein weiters Ii ly) e Land: un)& den Wnöghn! 19; 7) zur Sculdenzahlung und durch Milde- . 27,049 rungen von verschiedenen Taxen, wo- ens 20,300) für aber neue hinzukamen, um die 472700 Sculdentilzung zu verstärken GE I< 57 : 36: 42x Mill Pfd. St. 5941 Man sicht, daß jeßt, um den gleichen Aufwand zu be NN) streiten, wegen Vermehrung der Zinsenlast, statt eines Anle:- 163900 hens von 217 Millionen, 26 erforderlich wären. emm In den Jahren 1813 bis 1815 einschließlich), war der 42,040 Aufwand für Kriegszwe>e, und daher auch der Betrag der Anlehen, wie aus der unten folgenden Darstellung der jährli- j hen Anlehen erhellen wird, weit stärker. nn: 111,0 zillionen[3] wurden p. Anhang 1, 3 Fünfter Abs jeden AugenbliR seine Kapitalien in den dsfentlicen Fonds an- legen, oder daraus zurüuziehen kann. Die Leibrenten und Annuitäten von bestimmter Dauer können ohne Willen der Inhaber nicht abgelöst werden. Alle andere Schulden sind von Seite der Regierung, mittelst Dar: legung des Nominalkapitals ablösbar. Die Tilgung der Schuldkapitalien erfolgt . durch Heimzahlung der Kapitalien, was aber selten M indem man sic) eher über eine Reduction der Zinsen mit den Gläubigern versteht, wenn der Zinsfuß so bedeutend herabfällt, daß die RüFzahlung nüßlich wird z 2. durch Aufkauf der Schuldscheine nach dem Börsencursez 3. durch Verwandlung der Kapitalien in Leibrenten, wozu die Tilgungscommissarien ermächtiget sind; 4. durch ven Verkauf der Grundsteuer, die im Decem:- ber 1798 für perpetuirlih, und für ablöslic) erklärt wurde. Die Grundsteuerpflichtigen wurden nämlich ermächtiget, sich von der, auf ihren Grundbesißungen ruhenden, Steuer durch die Abgabe von dreyprocentigen Sto>s zu befreyen, die eine, dem Steuerbetrage gleiche, Interessensumme? abwerfen. Seither wurden die Bedingungen des Abkaufs erleichteit. Die Verwaltung der öffentlichen Schuld ist größten- theils der englischen Bank, und nur einige unbedeutende Zweige der Südsee- Gesellss keinen Vortheil gewährte, so steht das Omnium in der Regel über Pariz doch ist es auch schon geschehen! daß es während. des Vollzugs des Anlehens auf Pari, oder darunter fiel. Wenn das Omnium über Pari stehet, d. h. wenn der Gesammt- werth der Papiere, die der Darleiher für 100 Pfund dar- gelieyenes Kapital erhält, nam dem Curswerth über 100, Pfund beträgt, so heißt dieser Gewinn bonus. In dem oben erwähnten Falle ward das Anlehen den: jenigen verwilligt, die 8 Sc<. 6 4. für 100 Pfund darge: liehenes Kapital verlangten 3 damals sianden 1. die 3 Procent reducirten, deren Zinsen am 5. April und 10. October fällig sind, zu 573- das Scrip. galt aI DIER Seel 1 4R 0 1030 DNd- LES Dus Ve 2. die 3 Procent consolidirten, deren Zinsen am 5. Jännec und am 5. July fällig sind, standen zu 5653- und das 8crip Hl FER 30046) 5 WE ESI 222 AUie long annnities, von 8 Sch. 6 4., die nom 4643 Jahr liefen, wurden mit dem vierzehn? fachen Betrage zu Kapital gereh-. net, das scrip galt also.| M 2 M0 3 rm v Das Omnium betrug;: 103 Pfd. 4 Sch. 6 P. Der Darleiher gab aber nx<= 100:-=*= un Der bonus war daher. I 3 Pfd. 4 Sh. 6 P. Ww! warn jm AE fast WW „ww m wien ZU NG Jof d M hi, I sh da (AN wöhrih 1 bir Aunje GanCHNiHe hn vt (a(oo '“ EN AN M) Y., WON Dyk py WI “H vn Faul 4 / by| Wit 24 wit dib bz Voraus 6 hep Fommen wh, en Etofs by n der Regl|) ; es wwühr)| nter fiel Zy nn der Wefiny 100 Yu)) werth übt! NUS, das Anlchn 1 00, Wund vy) n nsen am 5! das zenp| , 10.64, 1 39== Bey allen Anlehen pflegen mehrere Zahlungstermine gesebt zu werden,*) So wie der erste Termin bezahlt ist, erhält der Dar- leiher einen Schein, der, mit seiner Unterschrift versehen, ver- kauft werden kann, und. so geht das Omnium, gleich Bank- noten, von Hand zu Hand. Der Inhaber muß aber die weitern Zahlungstermine, bey Verlust seines Rechts, pünkt- lich einhalten. Auf diese Weise können an einem Anlehen Personen Antheil nehmen, die nur einen, oder einige Zah- lungstermine zu entrichten im Stande sind. Wie der zweyte, dritte, oder ein weiterer Termin herankommt, so suchen sie fi) einen Käufer für ihr Omnium. Da die Zinsen der Sto>s halbjährig fällig sind 3 so werden die Anlchen ge- wöhnlich in verschiedenen Stocks gemacht. Die Zinsen von der ganzen Anlehensöfsumme werden jedesmal an dem ersten gewöhnlichen Zinstermine der Stods fällig, worin die Anle- hen eröffnet werden, obwohl die Darleiher nur Terminszahlun- gen leisten. Bei Vorauszahlungen wierd ihnen ein angemes- sener Discont verwilligt. 2 Verfahren beym Uebertrag der Schuldkapitalien von einer Person auf die andere, Der Kauf und Verkauf der Sto>s geschieht in der Regel durc Vermittelung der Sto>shändler(jobbers), wel- shändler, die sich durchaus in keine eigene Speculation einlassen, sondern am Abend jeden Tages, nachdem sie ihre Ausgleichungsgeschäfte vollendet haben, gerade dieselbe Summe von Sto>s besißen, die sie am Morgen hatten, als sie ihre Geschäfte begannen. Wenn ein Kauf geschlossen worden, so wird die Ueber- schreibung, nach Verschiedenheit der Stous, bey der Bayk, oder im Südseehause, vollzogen. Zu diesem Ende stellt der Verkäufer eine schriftliche Ur- kunde aus, welche Namen und Bezeichnung des Kaufers und Verkäufers, sodann die Summe und die Gattung der Sto>s enthält, die übertragen werden solien. Er überliefert diese Ur- kunde einem Commis, und siellt einen Einpfangöschein aus, wozu ihm ein gedrucktes Formular übergeben wird. Mittler- weile untersucht der Commis, ob der Werkäufer wirklich als Besißer der verkauften Sto>s eingetragen ist. Der Uebertrag wird in den Büchern beym Namen des Werkäufers vorgemerkt z der von Lebterem ausgestellte Schein wird von dem Schreiber als Attestat unterzeichnet, und dem Käufer, der auc in den Büchern die Annahme beurkundet, nach geschehener Zahlung eingehändigt. Bey der großen Zahl der StoFXsinhaber, und der tägli: s, wieder Andere zum Empfang der Divi» denden. Manche dehnen die Vollmacht auf diese drey Gegen: stände aus; und die beyden leßten sind gewöhnlich miteinander verbunden. Die Vollmacht(power of attorney), die zum Verkauf ermächtiget, muß in dem geeigneten Bureau einen Tag vor dem Verkauf zur Prüfung niedergeiegt werden. Ein Sto>sinhaber, der, nachdem er eine Vollmacht ausgestellt hatte, persönlich handeln will, muß diese Vollmacht förmlich wiederrufen,*) Vor Auszahlung der Dividenden werden die Bücher gee schlossen. Wer beym Bücherabschluß als Eigenthümer einge? tragen. ist, empfängt die Dividende vom lebten halben Jahrez daher gewinnt der Käufer die Zinsen vom lektverflossenen Zahs lungskermine an, bis zum Tage des Uebertrags. *) Die Mäkllergebühr beträgt für den Kauf und Verkauf 2 Ss kostet 9 Scs aus diesem Grunde, sogleich nach dem halbjährigen. Schlusse der Bücher, viedriger, und dann allmählig wieder höher notirt 3 und daher fiehen die 3 procent- consolidirten vom 5. April bis zum 5- July, und vom 10. October bis zum 5. Januar gegen 3 Procent höher, und vom 5. Januar bis 5. März, und vom 5. July bis 10. October um den gleichen Betrag niedriger, aß die 3 Procent reducirten. 4. Tilgungssystem.( Sinkingfund.) Schon im Jahre 1716 wurde der erste Tilgungsfond3 na< einem festen Plane gegründet. Graf Stanhope war der Verfasser des Plans, Robert Walpole führte ihn ins Leben. 1. Der gegenwärtige Tilgungsfond8 ward unter Pitts Administration im Jahre 1786 gegründet. Die verschiedenen Einnahmszweige wurden in dem consolidirten Fond vereiniget, und daraus der Betrag von einer Million Pfund Sterling jährlich zur Schuldentilgung, mittelst Aufkauf nach dem Curse, ausgesept. Die Zinsen der rügekauften Schuld z die Annuitäten, die durc< das Ableben der Leibrentenbezieher, oder durch Ablauf der Zeit, wofür sie bewilligt waren, heimfielen 3 Leibrenten, die drey Jahre lang nicht reclamirt wurden, vermehrten den Fond. Es ward bestimmt, daß, wcnn derselbe auf vier Millionen gestiegen seyn würde, die Vermehrung durc< den Zuwachs der Interessen von den getilgten Sculdkapitalien, und durch beim: fallende Annuitäten aufhören sollte. I1. Im Jahre 1792 wurde ein weiterer Sinkingfond für neue Unlehen geschaffen, der in einem Procent des Nomi- de(ema jh auf I feld) dm y VWANONN N | Ww) Wu M(] A, mh Wwaild Ed NN "les O8 his Wust da Bik notirt; und" 5. Sit 0 v Min, my rag niche fund.) este Silquy 3 Plans,)) ward unte Die verseity n Fond vat! | Mund Er f nach de(1 3 die Joni oder dure I! + Qeibtantin nehrten den JU f vier Mili! den Zuwahs! und durd(? wer Girling" oct ds Ap nalkapitals jeder einzelnen neuen Schuld bestand*), gkichfalls durch die Zinsen der rüFgekauften Kapitalien anwachsen, und abgesondert verwaltet werden sollte. Damals bere seiner Entstehung an, ge- tilgt seyn würde.**) Im nämlichen Jahre wurde für den frühern Tilgungsfonds ein außerordentliher Zusguß von 400,000 Pfund Sterling, und 200,000 Pfund Sterling wur- den sodann jährlich bis zum Jahre 1802 bewilligt, wo die- ser Zuschuß von 200,000 Pfund Sterling als ständig erklärt wurde, Wenn Ersparnisse durch Zinsenreduction eintreten würden, so sollten sie dem Fond zuwachsen. Solche Ersparnisse sind aber nicht vorgekommen. IIT. Im Jahr 1798 wurde, in Ansehung eines Theils der gemachten Anlehen, der frühere Plan verlassen, indem der- selbe auf neue, besondere Taxe radicirk wurde, für welche im folgenden Jahre die Einkommenstaxe eintrat. Das Nämliche geschah noh bis zum Jahre 1802 bey mehreren anderen An- lehen, im Ganzen bey 86,796,375 Pfund Sterling, wofür damals kein Tilgungsfonds eingeseßt ward. IV, Im Jahre 1802 wurden beyde Sinkingfonds ver- einigt, um zur Tilgung der damals vorhandenen Schuld ver- *) In Ansehung der Annuitäten, die auf längere Zeit als 45 Jahre bewilligt werden sollten, wurde bestimmt, daß für den Anschlag der na< 45 Jahren no< zahlbaren Summe, ebenfalls ein Sinkingfond von 1 pCt, ausge: set werde, >x) Die 3 Procent standen im März 1792 auf 96. Seien it IEEE RE ME„3 <<== <> = ON " m z y 55 | |< !) 1) “EE H 'M8- "|« N 03) en j 4 W NEN KK: 4 44)'- SES 3 f ""! v A N94 M: 31 41 „“ » J;. [| | 4 4 de. |« |: NE“ / zs j') Bw „m M... " 1) | t 4( 0] 42 1 7 7 f. Wik 3 wn. DN ;1 V t 4! uw- A) kl)> (uin vm SIVBB y 4“ 1:] j n vn Ü 1,8 h' [j |' wn 4 y em AL mas wendet zu werden. Das System des Sinkingfund von einem Procent wurde in Ansehung der frühern Anlehen einer Revision unterworfen, und mit einer, im Jahre 1807 eingetretenen Ausnahme bis zum Jahr 1313 befolgt. Die Beschränkung des Sinkingfund auf vier Millionen Pfund, und eine ähnliche Beschränkung, die man bey der im Jahre 1792 eingetretenen Vermehrung eventuell ausgesprochen hatte, wurde zurükgenom- men; und einige andere frühere Bestimmungen, wegen heim- gefallener Annuitäten von bestimmter Dauer, und wegen Er: sparnissen durch Zinsenreduction ebenfalls aufgehoben. V. Im Jahr 1807 schlug Lord Henry Petty, jebiger Marquis von Lansdown, als Kanzler der Schaßkammer, einen neuen Plan vor, der auch angenommen, aber, da dessen Schöp- fer sein Amt nur kurze Zeit verwaltete- nur ein Jahr lang befolgt ward. VI. Im Jahre 1813 wurde ein, von dem Kanzler der Echabkfkammer vorgeschlagener, neuer Plan angenommen, der im Wesentlichen die Zurückführung des Siakingfund auf die ursprünglichen Grundlagen von 1786 und 1792 bezweckte. Die fräher eingetretenen Veränderungen hatten folgende Wirkungen: 1. Durch die Vereinigung der beyden Tilgungsfounds von 1786 und 1792, welche im Jahr 1802 erfolgte, wurde die Ausficht auf eine Herabseßung der Staatslasten, oder die Be- nußung eines, der Schuldentilgung gewidmeten, Fonds zu künftigen Bedürfnissen, weiter hinausgeschoben. Nach dem ersten Plane sollte eine Erleichterung dur Werminderung der Tayxen eintreten, sobald die englische Schuld von 238,23 1,248 Pfund Sterling, welche damals vorhanden war, vollkommen getiig? feyn würde, was man, nach den spätern Verfügungen, gegen das Jahr 1813 erwarten durfte. Nac< der im Jahr A Arety Hno, un) Wustn& UE son nia KENN ingfurd Wh Erp Chen dine Aufn 807 ONEN Die Bistritk» Und dit hrg 792(nihil Dude Aufn WW gen, Wegen bh t, und wpß jehoben, ny Vetty 4 babfamm y 1 da desh ur ein Jh) n dem Au! angenom, iFingfund uf) 792 bew n hatten[0 Ugungöfons 1 folgte, wu?! n, dn dis eten, Ju hen, Aud) vl ermindeun n 938030 ar, velfomm 1 Befun < vi im 1802 erfolaten Vereinigung beyder Fonds war nicht fenber eine Herabsißung der Lasten zu erwarten, als bis die ganze damalige Schuld von 499,753,063 Pfund Stexling abgetra- gen seyn würde, was bis zum Jahr 1830 geschehen sollte. 2. Durch die Zurü&nahme der Verfügung, welche den ersten Tilgungsfond auf vier Millionen beschränkte, wurde die- ser Fond über die, demselben ursprünglich geste>te, Gränze er» weitert, und dadurch 3. der Betrag der Auflagen zur Herbeyshaffung des Tile gungöbedürfnisses erhöhet, während zu gleicher Zeit eine Aufhe- bung der Taxen, welche für die zurütgekaufte Schuld ursprüng: lig eingeführt worden waren, erst nach vollständiger Tilgung der, im Jahr 1802 vorhandenen, Schuldkapitalien eintreten solite. Nach dem von Vansittart vorgescylagenen Plane sollte die, nach den ursprünglichen Verfügungen beabsichtigte, Erleichte- rung gewährt, das unmäßige Anwachsen des Tilgungsfonds ver- hindert, und zu gleißer Zeit den Gläubigern die nämliche Si- Bn 3« |) Mima | 4] 4 Wh-5 M, ih) M " I“ = 6= neue Anlehen benußt, und daß daher für die Verzinsung und Tilgung solcher neuen Anlehen, so weit die heimgefallenen Zin- sen reichen, keine neue Taxen auferlegt werden sollen. Dar- nach ward angenommen, daß die Anlehen, die man bey der Fortdauer des Krieges in den Jahren 1813, 1814, 1815 und 1816 zu bedürfen glaubte, und noc< ein Theil der im Jahr 1817, unter gleicher Voraussezung no< erforderlichen, keine neuen Auflagen verursachen würden. Da dey consolidirtke Fond im Jahr 1802 in der Be- trachtung, daß der vereinigte Tilgungsfonds durch die damals getroffenen günstigen Verfügungen eine Vermehrting feiner Lasten wohl ertragen könne, mit den oben erwähnten 86/796,375 Pfund Sterling, die ursprünglich keinen Tilgungsfonds erhalten hatten, belaste“ wörden war z jene günstigen Verfügungen nun aber zum Theil zurüfgenommen wurden, so wurde, um sämmt- liche öffentliche Gläubiger in eine gleiche, günstige Lage, nach den Anordnungen vom Jahr 1792, zu seßken, 2. beschlossen, daß für obige Anlehen ein Tilgungsfonds von einem Procent vom Hundert mit 867,963 Pfund Ster- ling eingeseßt werde. Damit durch die Ausgabe von Schaßkammerscheinen keine Sulden entstehen, für deren successive Abzahlung nicht ge- sorgt wäre, wurde 3. verordnet, daß für den Betrag der frühern Schaß- kammerscheine ebenfalls ein Tilgungsfonds von einem Procent in das Budget aufgenommen, und daß dann jedes Jahr für den, im Laufe desselben entstandenen, Zuwachs, zu dessen Ab- tragung keine Mittel angewiesen würden, ein gleicher Tilgungs- fonds ausgesest werden solle, Verner wurde 4. bestimmt, daß in. Zukunft, statt einen Sinkingfund von einem Procent fär die Tilgung eines jeden einzelnen Anle- MENU puh EN ih| ahi| Ansage And un) band fugerurdet 1) TEN] WEN EN Ne Stipes 10 Va 109 Onli nigt! Aber AS dur EN M dep Cim, 4) mw, Beh It bs 4 NNN( Uh 03 Zu EN Ii NE 7,7 die Vejinsun( Heimpel rden feln, Dy 13, 1314, 1 ein Zil ty noh ifo 1803 i4 My) 8 dutch diebe ehtüng fänd) nten 8670) Ungöfonds el 1 Verfügng! würde, Um fige Laßt, 1) ein Zil 963 Ier mern zahluny nw) er frühen 63% gn einen Du n jedes Zh qs, zutefn gleidet 2199 net Gift 000000 Wp „7 /=> hens zu bewilligen, der ganze Fönd zu vereinigen, und zur Tilgung der Anlehen na< der Reihe ihrer Entstehung zu ver- wenden, und so bald als eine, den ältesten Anlehen gleiche, Summe zurügekauft seyn sollte, der Betrag der Zinsen und des Silgungsfondes eines solchen abgelösten Kapitals als dis: ponibel für den öffentlichen Dienst zu betrachten, und daß auf gleiche Weise, durch den vereinigten, zur Ablösung aller seit 1792 contrahirten Anlehen bestimmten, Sinkingfund, auch jedes künftige Anlehen naH der Zeitfölge der Entstehung abzulösen, und alsdann der Belauf der davon herrührenden Lasten als freygewörden zu betrachten sey. Aber der ganze, durch die Bethlässe von 1786, oder spätere Verfügungen geschaffene, Tilgungsfonds sollte fortbestehen, und seinem Zwecke gewidmet bleiben, bis der ganze Betrag der vorhandenen, und während des Krieges noh enistehenden Schulden abgelöst seyn würde. Da nach diesen Verfügungen die Tilgung der folgenden Anlehen nicht vom Augenbli> ihrer Entstehung anfangen konnte, sondern bis zur Tilgung aller frühern Anlehen ausgeseßt bleiben mußte, so würde, um die Berichtigung einer jeden Schuld in- nerhalb eines Zeitraums von 45 Jahren, von der Zeit ihrer Entstehung desio mehr zu sichern, 5. verordnet, daß in jedem Jahre, ws das erforderliche Anlehen größer ist, als die zur Schuldentilgung verwendbare Summe, 2) für den, dieser verwendbaren Summ? gleichkom- menden, Betrag, der gewöhnliche Tilgungsfonds von einem Procent des Nominalkapitals, und b) fär den Betrag des Ueberschusses ein stärkerer Tilgungsfonds, nämlich eine, der Hälfte des Zinsbedürfnisses gleimfommende, Eumme, ausge:* sest werden soll. Darnaw% mußte nun 6. der Betrag der aufzuerlegenden Taxen jedes Jahr auf folgende Weise bestimmt werden. Die Zeit der vollständigen 222277 22272,-242- j 10 | 41 07 +] | j 0/5 4 M 1.) 4" (1 5 | k 4, iy 7 mm (| j 0 | j KA GETS RaR A IEIIES ZEZEZEZLÄÖZEMZILAGRER ES Gwen eien Zundel] Co Mii ZEI Ablösung eines Anlehens war nach Abs. 4, die Belastung der consvlidirken Fonds mit Zinsen und Tilgungsfonds nah Abs. 5 zu bestimmen. Fiel im Laufe des Jahres kein früheres Anle- hen, als getilgt anheim, so mußten für den Betrag der Zinsen und des Tilgungsfonds neue Taxen auferlegt werden. Wenn aber ein Anlchen, oder mehrere zu Ende gingen, so mußten die Zinsen dieses, oder dieser Anlehen zur Deäung der neuent: standenen Belastung ver:vendet, und nur für den Ueberschuß der neuen Belastung Taxen aufgelegt werden, Ueverstiegen die Zinsen der heimgefallenen Anlehen den Betrag der Belastung, welche die neuen Anlehen herdeyführten, so wurden keine neuen Taxen erhoben. Der Ueberschuß jener Zinsen verblieb dem con» solidirten Fonds zur De&ung künftiger Anlehen. Um diesen vielbesprochenen Plan in ein helleres Licht zu seen, fügen wir eine Darstellung der Anlehens8operationen vom Jahre 1813 bey, da er seine erste Anwendung fand. I. Die Anlehen vom Jahr 1813 betrugen für England: Geliehene Fundirte 3 Summen Kapitalien a) an fundirten Shs gemachte Anlehen,=,. 21,000,000 35,700,000. 23,741,786 36,5 11,083 Anhang 1, 4 FEET 1-3 0 JEM fad Die Lasten von den zu 4 Proc, fundirten Schaßkammerscheinen betrugen an Zinsen.- 152,44Z3-. Verwaltungskosten. 3; 3 SE TUSL442 Sinkingfund, bestehend in der Hälfte der Zinsen 76,221. Summe. 4; Y:„229,808. von den Anlehen: SIe EE EN A 1. 8 24 M0 7 0007 Sinkingfund, wie oben.. 2+ 1535,500: mit dem Anlehen verbundene 0078 NE 89,250. Sinkingfund der Annuitäten, Ä T 4 1,499. Verwaltungskosten..:.:: 11,370. Sm 400. 1 07 0.028: Hierzu obige 4; AL 4650 1220/8082 Ganze Last des zweyten Theil s.. 1,938,43Z0- 6. Hierzu die, von dem ersten Theile her- rührenden Lasten j|; 01-000,047 a FEE Ganze Last aller im Jahre 1813 gemach- ten Anlehen 3 8. 2,845,084-. worunter 765,913 Pfd. Sinkingfund.; Um diese Last zu de>en, wurden folgende rügekaufte Kapitalien als getilgt erklärt: ZUPLOCHONON 6146/9847000. 28 000: vedi ND 0 4 7/8.02/ 40027 Summe,. 04,/7772,100. Wovon die Zinsen betrugen SE NEI 2 I: nicht eingerechnete Differenz.%: 177701.) *) Soiche Finanzkunstwerke stehen in einem grellen Contra- ste mit dem einfachen Wesen der Dinge, Möglichste Sparo Nn jn und! 0 vy!" ve But un Info EM NN( nN"(M | win", 9 ndirtin , 1220,50 jem gbd DE wo 5 i Fz< VII. Dieser Plan würde noh in ben ersten Jahren nach hergestelltem Frieden getreulich befolgt. Da nach Aufhebung der Einkommenstaxe die Einnahmen zu den Ausgaben nicht reichten, so mußte man mit der einen Hand fortfahren zu leihen, während man mit der andern Ka: pitalien zurü&kaufte. Im Jahre 1819 kamen aber zu dem Bedürfniß der Schuldentilgung noch bedeutende Zahlungen an die Bank, und die Nothwendigkeit hinzu, die Summe dey um- laufenden Schatkammerscheine zu vermindern, Das große Anlehen, dessen man hierzu bedurfte, konnte man zu erhalten nicht hoffen, da die Bank den Discont ver» weigerte. Daher wurde man, wie schon erzählt worden ist, samkeit in den Ausgaben; De>ung der unvermeidlichen Bedürfnisse durch Auflagen und so weit die Kräfte dugens blicklich versagen, Benußung des Hülfsmittels der Anleben; Tilgung der Schulden, wenn die Ausgaben sich vermin- dern, so schnell, als es ohne Nachtheil geschehen kann, Dies sind die Puncte, die jedes Jahr in Ueberlegung zu nehmen und nach Zeit und Umständen zu bestimmen waren, Zeit und Umstände richten sich aber nicht nach Systemen, daher denn diese nach jenen stets wechseln. Die sehr einfame Wirkung der oben dargestellten ver- wickelten Operationen bestand darin, daß ein größerer Theil der Staatsausgaben durc< Anlehen gedeckt wurde, als es nach dem Sysieme vom Jahre 1802 geschehen durfte. Nach diesem Systeme mußten nemlich die Ziasen der ge» tilgten Kapitalien dem Sinkingfund verbleiben, und für die Deckung der Zinsen und des Tilgungefonds neuer Anle- hen auch neue Mittel herbeygeschafft werden. ; Obiger Plan entsprang aus der Beträchtung, daß die Umstände eine Vermehrung der Taren nicht mehr erlaub- 4»* = JZ wm= genöthiget, den Tilgungssonds anzugreifen, um eine bedeus tende Summe für den laufenden Dienst zu verwenden, 5. Brittiss T in 3 Procent tragende, nach dem Verhältniß von 133 Pf. Wu 6 Schil, 8 D. ven den leßten für 100 Pfund der ersten, 1 Eu zu verwandeln. 8: Diese Bedingungen wurden verschiedentlich abgeändert. Durc< die Verwandlung der Nominalkapitalien erhöhten iw; siH diejelben in den Jahren 1804 und 1805 um NON va 5,143,124 Pfand, welche in der Nubrik ,,Fundirte Ka- Neb, pitalien“' unter dem Jahr i805 eingetragen sinv; obwohl M die Vermehrung nur nominal ist."= Baar zurückgezahlt wurden von diesem Anlehen vom Jahr 1806 bis 1816 nur 2,326,885, welche hier unter den getilgten Summen nicht enthalten sind, Am 1. Februar 1817 waren noc< 1,058,530 rückstän- dig, der Rest ist in andere 3 und 5 Proc, tragende Stocks" verwandelt,""twch, MUNTEN v Uw. Fahre SRÜTE) ISdehnte Hhe, Jahren WH enen, u. sich im Zutz bis 1815(W . 240) 1802) . Yl ).« 17,31 für 100 Vj und die Pa! edens enten vient tragend alt vu 00 Pfund 110) edentlich aa alfapitaln 10) 4 und 1060 brif„Rund tragen(inh(a iese fulehen 1! , welde ji" n sind, 058,50 an coe, aginbe" === 5)= 4. in den Jahren T810 bis 13812. 25,077,441. 5. in den Jahren 1813 bis 1815. 47,632,8960, Zieht man die, zum Aufkauf der brittischen, und der von Großbritannien garantirten irischen Sto>s wirklich ver- wendeten, Summen von den aufgenommenen Kapitalien ab, so betragen die dem Kapitalmarkte essectiv entzogenen Kapi- talien jährlich im Durchscs fundirte Nominalkapital beider Anlehen 7,502,633 Pfund. Die für Portugal aufgenommene Summe belief sich auf 600,000 Pfund, wurde auf gleiche Weise in den drey Procent tragenden Sto>s mit 895,522 Pfund fundict, und (Nenner mmemmng zem, *) Nach einer auf die, von Hamilton angegebenen, rücge- kauften Nominal-Kapitalien und den Durchschnitt des Kaufpreises gegründeten approximativen Berechnung. Wenn man für den Zeitraum von 1813 bis 1815 die in diesen Jahren eingetretene Verminderung der Schatzfammerscheine abzieht, so ist der Durchschnitt nur 32 Millionen Pfund, us 56. 08 von Großbritannien garantirt, welches sowohl für Verzinsung, als succesitve Tilgung sorgte. Irland hat noh besondere Anlehen gemacht, die in Dublin erhoben, und verzinst wurden, und even so, wie die für sremde Mächte negocirten, unter den, in der fs6 eben ge- gebenen Uebersicht dargesiellten, Summen nicht enthalten sind. Im Ganzen vetragen die in dem Zeitraum von 1793 bis zum 5. Januar 1817 durc) An!ehen wirklich erhovenen Anlehenssummen(sums raiscd) ungesähr 609 Millionen Pfund ohne die Schaßkammertgeine*)z3 und die in gleiczem Zeitraume, zum Aufkauf von vbrittischen, irischen und der, von den fremden Unteihen herrührenden Sto>s, wirklich ver- wendeten Summen( 8ums expended), nit ganz 197 Millionen.**)| *) Namlich: 1. für England 511,777,788 Pf. St. 2. Für Irland in London erhoben, von Großbritannien garantirt 64,750,000 3. Für Irland, ursprunglich von Großbritannien nicht garantirt britt. Curs 26,271,531 4. Für Oestreich und Portugal 6,820,000 609,619,319 Pf. Sk, *%*) Es wurden verwendet zur Tilgung: 4. Der brittishen Schuld vom Jahre 1786 bis zum 1. Febr. 1817 183,369,223 2, Der irishen, von Großbritannien gas, rantirten 11,873,459 3. Der besondern irischen, von Großbri- tannien nicht garantirten, in britti- schem Current 5,439,865 M! vun von u! uf 44,03 NG sein belt ub dini 18 | Mw WEN 4-/ RIES Die unfundirte brittishe Schuld hat si< in dem Zeit- xaume von 1793 bis 1817 gleichfalls bedeutend vermehrt. Der Betrag der Schaßkammerscheine stieg von 11,361,000 N u auf 44,6509,000, also um 33,289,000 Pfund Sterling. mv dap Die Schaßkammer-, Marine- und Artillerieverwaltungs: niht enthaen 0 scheine betrugen am 5. Jänner eum du 1) Vermehrung oder Verminderung 1 witflid im. 1793 14,902,625. hr 609 Tim 1803 19,961,408+ 5,058,783. und die in die 1809 47,383,632+ 27,422,224. 1, Ieishn 10) 1813 54,055,632+ 6,672,0600. Stods, will LELZE:. 11. 7,277,060. niht 4 11 und einschließlich VEL(EUDL Her anderer Artifel: VOL, 57,838,696. 1814 60,968,966+ Z3,130,270. T S5 68,580,524 TIT 7,611,558. 1816 48,725,359> 19,865/,L165. X 1,777,10i I817 50,047,088„4,321,729. 4. Der österreichischen und psrtugiesi- [Me US M UE R I R L1 42 1202 „271,33 Summe 203,109,839 820 Außer dieser zum Aufkauf verwendeten ),619,319 N! Summe wurden an den sogenannten lo- ),619, 3*„ yalty loan zurücbezahlt 2,321,590 Summe 205,43 1.429 ' 19390) Hiervon sind aber ohngefähr 8 Millionen Pfund Starz ling abzurechnen, die vor dem Jahre 1793, nämlic) fett 4 1160 Gründung des Pitt'schen Tilgungsfonds im Jahre 173% 10: bis 1792 einschließlih, zur Tilgung der brittischen Schuld verwendet worden sind da dieselben unter dem „ ersten Posten enthalten sind, ebi === 50 emm 7<2> Im Ganzen wurden also durch Anlehen und durch Scatkammerscheine, nach Abzug der zur Sculdentilgung ver- 0 wendeten Summen, ungefähr 445 Millionen erhoben.| nN Folgende Uebersicht zeigt, in welchem Verhältniß die iB d angewiesenen Zinsen zu den, in die Staatskasse geflossenen,| Ihnen Kapitalien standen. A; I. Anlehen.. Interessen Interessen verwan Jahre Interessen(I 00700) Jahre Interessen en EI00| ji Unnuitäten: Annuitäten“ 17937 45 teine 1805 5:5 keine Regiert 3794. 14 42 1826; 432 keine der von 1795. 455 435 1807 4434 feine qteß, 796 4:5 453 1808 43:43 Feine(40.4 1797 535 Feine 1809 AU 472 1 und 655 6/25 1810 49455 feine| nE 1798 6 6:2 ISIT 575 Feine|- 4elel 1799- Feine und 4:5 2|. und 5:5 keine 1812 555 Feine Eils 43800 as Feine UNDUSZE keine| m 13801 WE Feine I8i3 555 35; 1802. 4 229: Feine und 555 keine| Ein j DSE ESE 52 1814 435 eine| 4 1804 keine 1815 55 feine.| 9 zm 2. Fundirte Shaßzkammers m=D-->< mw= win xal=-4 vsus ole lb olow ol «> do 9. -+- vie 16 womit Futeresstn Die Darleiher hatten, nebst dem anticipirten Zinsen- genuß, noch den weitern, in seinem Einfluß auf den Zinsfuß indessen unbedeutenden Vortheil anzuschlagen- den ihnen das/ nach dem Frieden zu erwartende, Steigen der Fonds versprach. Der Zinsfuß der durg Fundirung von Schatßfammer- scheinen entstandenen Sto>s war aus dem Grunde stärker, weil sie in der Regel in fünf Procent tragende Kapitalien verwandelt wurden, während die neuen Anlehen meistens in drey Procent tragenden bestanden. Dort war bey dem Fallen des Zinsfußes, welches die Regierung zur Heimzahlung des Kapitals veranlassen konnte, der vom Steigen der Fonds zu erwartende Gewinn nicht so groß, wie bey den leßten, die übrigens wohl schwerlich so bald auf 100 gehen werden. . Wenn man die Anlehen ausscheidet, die in verschiede: nen Sto>s vermischt eröffnet wurden, oder womit Annuitä- ten verbunden sind*), so erhalt man I. für die reinen, nur in den drey Procent tragenden Sto>s fundirte eilf Anlehen im Durchschnitt einen Zinsfuß von 5 Pfund 2 Scilling für 100 Pfund, oder 5x5 Procent; 2. für die in den fünf Procent tragenden Sto>s fun- dirten zwölf Anlehen im Durchschnitt einen Zinsfuß von 5 Pfund 10 Schilling 3 D., oder von 52 Procent. 3. In den vier Procent tragenden Sto>s wurden un- vermischt nur zwey Anlehen, zusammen von 11,755-700 Pfund Sterling nahe zu fünf Procent gemacht. Diese geben aber keinen sichern Maßsiab. Der Durchschnitt der drey Procent tragenden Sto>s erhöht sich auf 5345 Procent, und gibt für 100 Pfund dOo *) Hamilton in dem angeführten Werke pag. 25l. =====<= E << uRETEHE TR R RHas, und mit 2,700,000 in den vier Procent tragenden Sto>s eröffnet wur« de, und das lekte Kapital, in dem Verhältniß von 3: 4 erhöht, dem ersten beyschlägt. Auch dieser Durchschnitt ist noch etwas zu niedrig, da die theuern Anlehen von 1797 und 1798, womit Annuttäten verbunden waren, in dem Maßstabe nicht begriffen sind. 6. Betrag der brittiss Statt fand...„ 291,719,172 Pfd, St. b) durch Ausbleiben der Schuldner, deren Dividenden dem Si nfingfund heimfielen, und durch Benubung der Zinsen zur Schuldentilgung 530/258= c) durch Verwandlung in Leibrenten 3,449,955= d) durch Abtrag mittelst Ablösung der TESLA AUA DS SE HESSENS 25,290,994== “ WET EIE IE THIESEN I EINEN Summt 320,999,994 Pfd, St, 3 M6 ZL 320,999,994 Pfd. Skt. 2. von der irischen, von Großbritannien garantitäien: Schuld. 2-5 7.-10,087,.846: 2 3. von den kaiserlichen Anlehen.. 41,920,716=- 4. von dem portugiesishen Anlehen. 426,721,=- Summe-352,435,277")-- 5. von der besondern irishen Schuld 89011907 20/280 CHL 08 ou ib- 8,232,257= Summe 350,668 530 Pfd. St, Diese getilgten Summen sind bey der Darjteüung der Schutdfapitalien am 1. Februar 1817- wie scon bemerkt worden ist, in Abzug gebracht. 4,7. Vergleichung des Schuldenstandes vor und nach diev=-Periode von 1793 bis 1817. I. Im Jahr 1793 betrug Auf ein 3 Procento- Kapital berechnet a) das brittische Shuldkapital nach Abzug der durch den Sinkingfund getilgten Kapitalien.. 227,982,148 250,819,14Z3- b) das irische auf biitti- sche Current reducirt. 1x,193,083[1,4 18,f00,. Summe“ 229,075,221 252,237,243.**) *) Hamilton pag; 41675== In, der Tabelle p,- 331, wel- umme ujw gelost / 229,07 5,221 252,237,243- Hierzu die Shabkammext- scheine, welße damals im Um- laufe waren.;=.<.< 4 I1,361,000 L11,361,000, Summe 240,436,22i 263,598,243« 2. An Annuitäten würde damal5 bezahlt 3) cam Prittischen a en 24 db 9 222,202.8704 [7 JGWIE AEN 7. 1 EM 22 9 40 8 m 4 020. . 1,337,890- 3. Die Interessen beliefen sich a) für die brittiscs, welche lxs- tere im Durchschnitt zu 90 bis 91 verkauft worden sind, nicht unter Pari abgelöst werden können. Rechnet man bey den verschiedenen Sto>s, die seit 1793, na< Abzug der ducch Aufkauf getilgten, gess verwendet, und als die Revenüenüberschüsse, welche der Tilgungsfond auf solcs Sculd Schuld Bankshuld.. 134,686,800 14,686,800,*) 3 procent. Annui- täten von 1726 31,000,000 1000000, Südseesto>3 und Annuitäten, 13,465,084 13,465,084. 3 procent, Annui- täten von 1751' 880,609 880,600. 3 procent. consoli- dirte:,.., 345/437,482 32,819.955 378,257,437» 3 Proc. reducirte 104,791,906 42,948,574 147,740,480. 4 procent. consoli-“ dirte.++« 68,981,344 5,954,375 24: 9371719. 5 procent, Marine» schulden;.+ 132,674,557 2,222,000 134,896,557- 681,493/,259 83,944,904 765,438/,163- GAMGEDEH EN IEE REIHEN DUE) *) Der Mangel an Uebereinstimmung der Summen in den leßten Zahlen, mit den einzelnen Posten rührt von Hin- wegl“ssung dex Schillinge und Penc, her, ) Viale vy 2; Ramen Brittische Jrische Summe ; der Sto>s Sduld Schuld Vinten Gy Transport-.« 681,493,259 83,944,904 765,438,163. titan 5 procent. loyalty' ben, find.14 Anlehen.. 1,063/798 1,063,798. Kapital der seit 10 Jahren nicht re- clamirten Divi» Großbeiung videndn.,. 212,258 212,258. din Ehihu Bestand am 1. Fe: Einn bruar 1817.. 682,769,315 83-944,904 766,714,219, 14/6864) b) Vom rx. Februar 1817 bis zum 5. Jänner 1818 wur» den zurükgekauft, oder übergetragen: 7,000, SüdseestoXs und Annuitäten.=,. 557-500 Pfd, St. 3 procent. Annuitäten von 1751.. 45,000 13,405, 3 Proc. consolidirte StoXs...- 5,883,090 3. Proc:reducirie Stko>Es? 7= 11,942, 833 880,0% 4 Proc. consolidirte Stow,., 3,824 5 procent: Marie ioo 28,372 378,257,43) 5 procentige 1oyalty Anlehen ,.,. 41,829 0,00 47708 78,502,449 Pfd. St, 74937119 Hiervon waren Ae zurüFgekauft worden,..,„, I47,580,780 Era in Leibrenten verwandelt. 873,430 65.438108) durch die Landtaxe übertragen.. 98,238 Summe wie oben.. 138,502,449 umme in 1 ühn von Zs Zum Ankaufe der obizen 17,580,780 wurden 313,453,328 Pfund Sterling verwendet, Wx 50 Ls von Betrag der, in Großbritannien zahlba: ren Schuld am 5, Januar 1818 d) Die brittisde unfundirte Schuld bestand am x. Februar' I817 in. 0....*. am ZS SaQUar x8lOM. oo Vermehruug der uünfundirten Suld Verminderung der fundirten Schuldverminderung LIE RIEBET 5IRG 766,714,219. 18,502,449-. 748,211,770, 9,780. 748,201,9909. T,667,703. . 749,869,694. 50,047,088. 66 681,626. .* 16,634,538.*) 18,592 44% . 1,867,911. *) Die Vermehrung besteht aber in wirklich erhobenen Summen, und die Verminderung ist in Neominalkapita- lien ausgedrückt, auch sind die blos Übergetraagenen Kar pitalien darunter enthalten, Wenn man die wirklich zur (1421, 1502,44) WEER 8,2176 1,667,70) uA IEEE 0869,09 0,047,08 ; 631,62 03433 0,502, er 1,807,911 fuch erhebt Meminalfup getragen sy di wird 2, Irische, von Großbritannien ursprüngli) nicht ga- xantirte Schuld in brittischem Gelde: Betrag Rest Benennung der Sto>s am 1. Februar im Jahre 1817 am 5. Jänner 1817 1818 3x proc. StoFs.- 30,063,599 766,318 9,297,286. 4 proc, Stoäs..- 626,446 626,446. 5 procent, in Dublin zahlbatre,.«+ 11,025/504 L1,025/594: Zuwahs zu den 5 pro- centigen nach einem Geseße vom Jahr 1817 Z/ 193. 5 procent. in London zahlbar, aber nicht von Großbritannien garantirt, 1,719,703 3,7109, 703«. 23,435,252 706,313 22,072/132. Tilgung aufgewendeten Summen vergleicht, so ist nicht nur keine Verminderung, sondern, wenn man auch die zur Tilgung der besondern irischen und der östreichischen und portugiesishen Schuld verwendeten Summen ein: rechnet, die darch Verwandlung von Sto>s in Leibren- ten und durch die Landtaxe abgelöste Kapitalien aber nicht in Anschlag bringt, eigentlich eine effective Ver? mehrung der Schuld von 2x Mill. Pfd. St, eingetreten. Diese Verhältnisse sind bey Beurtheilung der, in den Parlamentsverhandlungen vorkommenden Debatten Über die Resultate der Schuldentilgung zu berücksichtigen. Je nachdem man von Nomininalkapitalien, oder den wirklich erhobenen und verwendeten Summen ausgeht, ist das Resultat verschieden. ue Sei T ===== Mehner neg ngen 7 Ey be; 2220 4& Uebertrag... 22,672,132. Hiervon ab| EEE die 5 procent. Sto>s, welche auf Großbritan- nien übertragen werden.,,.-. x,667,793. SEGEN= Ungetilgte besondere irische Schuld am 5. Jan, 1818.«<<+«+- 21/004,429, Z.-Fremde Schuld. Deutsche(östreichische) S&uld, ,.. 5/581,917 36,612 5,545-305- Portugiesiscs in neue 32. Procent tragende erhoben. Das Kapital der fundirten Nationalschuld erhielt durc< diese Maßregel keinen Zuwachs, indem die“ Inhaber der 3 procentigen StoEs je für x00 Pfund derselben, und gegen Nachzahlung von 11 Pfund, in den neuen 33 Procent tragenden Sto>s ein Kapital von 100 Pfd. erhielfen. Die Unterzeichner erhielten bey der Fun» dirung der Scs war.,,.., 27,272,000 Pfd. St, wofür gegeben wurden an 3 Procent. consolidirten 16,945,000=. 3 procent. reducirten 10,327,200 aum Der Zuwas Übernommen hatten, auch hier vorzugsweise zugelassen wurden, 18,090,979: Hierzu kommen die Kapitalien der neuerdings zugefallenen, seit X0 Jahren nicht reclamirten Dividenden,=. 3,209. Durch die Landtaxe wurden abgelöst.. I12,859. In Leibrenten wurden verwandelt..- 571,76, 18,778/808 Zurü&gekaufte 3X procent, irische Sto>s 684/096. Summe 4 2 4 19,4602,814. 4) Bestand a) der brittischen, und der von Großbri- tannien ursprünglich garantirten irischen Schuld am 5. Jänner 1818,.- 749,869,694. hb) Besondere irische, in Irland zahlbare SM u 4, 1 ER EEE 217 004/430» Schuld des vereinigten Königreichs am SOSauner IGB... R 8 220/874, 124, Zuwacs vermöge geseßliher Verfügung.= 3,692- Summer“ 4, 9 805,2730477. Ab Bit: die zurü&gekauften übertragenen, nicht reclamirten Stoäes«=.. 19,462,814. 786, 310, 363 7) M 5 5 10.00) Wegen Verwandlung 3 procent. conso» ; lidirter Sto>s im Betrage von 879,773. „st in 3x Proc, tragende iriscqe 754,10x. Fe nd ie warn 82 OI gehen ab am Nominalfapitalkl.. 25,972. |% 18.70 c) Summe der fundirten Schuld des ver- tels yn einigten- Königreihs am 5. Januar WE L810) 56) MII UERGS BEE WUSSZEUS SHOSD: « Ih Bestand der Schuld am 5. Januar DOLO) 0 6 20% SEISHEISES NEST 1 874/124: Vermehrung der fundirten Schuld wäh- pb: zend des Jahres 1818+,-+++..565. ischen ,«760 "M d) die unfundirte brittische Schuld betrug: "My am 5. Januar 1888.,-. 66,681,626. EEE Qu5 Sanuar 1810:.- 51/092,005 m“. Verminderung der unfundirten Schuld uw während des Jahres 1838.+»- 134,689/5Z1.*) . 30097 od N*) Nac< den Nominalkapitalien übersteigt der Betrag, um | nee welchen die fundirte Schuld erhöht wurde, den Betrag jo37731 der, bey der unfundirten Schuld eingetretenen Vermin« "7 derung um 421,034 Pfund. Sieht man auf die wirk- lich erhobenen Anlehenskapitalien und auf die zur Tilgung ; verwendeten Summen, so zeigt sich ungefähr dasselbe id al) Resultat. Es war also gar kein effectiver Tilgungsfonds «ME vorhanden, obwohl seine Wirkung gewöhnlich auf drey Millionen geschäkt ward. 5. Die fundirte brittiss. 12,656,284. 3.1 Annuitäten von 1751.+..-. 816,600, 4. 3 Procent, Annuitäten von 1726. ,000,000. 3 procent. consolidirte....,., 363,652,174. 3 Procent. reducitte.“0.2... 124702,862. 35 Procent. Sto>s». 0.1 223448173. 4 PYO.CENt. StoWs? H I EE IE 74,922,239. 5 procent.. MarinestvXs.=., 136,438,089. 5 Procent. Loyalty Ioan.. ,. T,021,968. 763345189. Ab die Kapitalien der nicht reclamirten Dividenden 225,245. 2Ö3, 19,944. -.b) Jrische, in Dublin zählbare Schuld. 35 Procent, Sto>s x1,282,807 4 procent-== 626/446. 5 procent.= JT1/155/490, GEE 23,064,744- (SET EIEEEEEIGE TRALE PELE 786,184,688. -€) Kaiserliches Anlehen.. 7;.= 5,329,068. 4) Portugiesisches Aulehen-.+.. 356/556 jährl „4 24 FI Chi) Why 6. Betrag der von der öffentlichen Schuld herrührenden jährlichen Lasten am 5. Januar 1819.*) " 2) Brittische und irische Schuld. 0: ; Zinsen Annuitäten auf bestimmte Jahre ; ö kis es; und Leibrenten -« Thfy Brittiscs constituirte ESE BINN Leibrenten=..«++ 329,437 3329,43. 76334) 29/284,979 Verwaltungskosten**), 276,00r1 V nden 005 Summe». 29,560, 980- enn ZIE zv *) Die Schuld der ostindischen Compagnie von 3,132,490 . Pfund ist nirgends innebegriffen. Der Tilgungsfonds- derselben beträgt 148,846 Pfund, die Verwaltungss kosten 939 Pfund, und die Zinsen 93,974 Pfund Sterling« 0) 2). Die Verwaltungskosten der besondern irishen Schuld bes DE 4 tragen 2707 Pfund, der kaiserlihen Schuld 3765, der „41' portugiesishen 121 Pfd, St,, die unter obiger Summe ' 1e nicht begriffen sind, Zinsei Annuitäten auf bestimmte Jahre I und Leibrenten Uebertrag 29,560,980 1,798,659. b) Kaiserlihe Shuld,. 259/782 Annuitäten*) vom kaiser- lihen Anlehen,,« 229,953 229,953. 6) Portugiesiss kamen daher nicht ganz auf 70, ohne die Vortheile zu rehnen, welche die Darleiher in dem, der Zahlung vorangegangenen, Zinsengenuß hatten. 2. Vori dem Ämortisationsfonds wurden, wie schon be- rührt ward, zwölf Millionen Pfund Sterling für den laufen- den Dienst bestimmt. V. Wollte man nun den wahren Werth der brittischen, verzinslichen Schuld berechnen, so müßte man die 3 Procent Jüber 4 vw und wen! 1 bedei hit, Köfi hy lieben|f, M Nn der hf führten uo Sahien ie met € 1817 1 (wachs ber Mey) Sterling, 17) Jahren 18171 durc die Im ng in Ceibut vr feinen dip 4 Wund€! haba| fund ind) die Conn?) 3 mat 62 M, 186 n daher nit elche die Zu nfengenug hu den, mis[ät ng fie m as MIES tragenden Sto>s na< dem Curse in Anschlag bringen, wornach sie wahrscheinlicher Weise im Durchschnitt eingelös8t werden. Denn vor langer Zeit ist wohl nicht zu erwarten, daß sie auf Pari kommen und wahrscheinlich fucht man, ehe dies geschieht, durch Uebereinkunft mit den Gläiibigern, auf dem schon im Jahre 1818 eingeschlagenen Wege oder aiif andere Weise nach und nach 3 Procent iragende Stio>s gegen andere von einem höhern Zins- fuße einzutauschen. Auf der andern Seite ist, bey dem Fallen des Zinsfusses, zu erwarten, daß man mit den Inhabern von 5 Procent tragenden Sto>s über eine Reduction des Zinsfußes über ein kommen wird. Wenn nemlich der Zinsfuß bedeutend sinkt, so steigen die 4 und 5 Procent tragenden Sto>s über ihren Nominalwerth, und da der Regierung die Einlösung zusteht, so sind“ dann, wenn sich erwarten läßt, daß die Regierung die erforderlichen bedeutenden Summen zur ZurüFzahlung erhalten wird, die Gläuviger geneigt, gegen einen verhältnißmäßigen Nachlaß an den Zinsen ein höheres Nominalkapital anzunehmen: Die 3 Procent tragenden Sto>s haben seit 1720 bis 1819 um 60 Proc. ihres Nominalkapitals, die 4 Procentigen Sto>s um 478 und die 5 procentigen Sto>s um 525 ge- schwankt. Die 3 Proc. kragenden standen nemlich: im Jahre 1739 am höchsten auf 107. im Jahre 1745 auf 75.. nach dem Frieden von As vorzubereiten die Absicht gehabt zu haben. Von diesem Maßstabe ausgehend könnte man das Ka» vital einer Rente von Z Pfund auf 85-5 annehmen, Wenn man das Schuldkapital nur nach einem Durdh- schnitt von 80 Pfund für die Rente von 3 Pfund berechnet, so erhält man: m:;% tayt ita | liche | sind nm wet den + en 30 und 06, fielen fe wih 3 780 Wf 66, 782.= 34, ) standen Artege wa Nrocent hagen! den mit 10) agenden 10017, 693, in den 1741; der Zinsen ahre 17491 die 4 I" ent tagen educirten ju" eh die(rut! weren 8 1 ente man D) . nnn neh(nm 3 Had x) für die fundirte Shuld,. 737,514,612 Pf. St, 2) Hiezu die unfundirte Schuld nach dem Nominalkapitd. 51.992,059 EHF ZU GE IETER Zad 34 GENF SCHNEE UELI: Summe des Schuldkapitals 789,506,67 1 Pf. St. 9) Anschlag der zeitlichen Annuitä- ten mit dem 12fachen Betra- M. EE Cie wl. 3 24/343, 3244 Totalsumme 813,850,015 Pf. St. 9. Fremdes Eigenthum in brittiss sind darunter nicht begriffen. Der ganze Betrag des fremden in öffentlihen Fonds angelegten Eigenthums moöte damals auf 22 Mill. Pfund d. i. 5- der bestandenen Schuld gesmaßt werden, ohne bedeutende Summen zu rechnen, welche Auslän- dern angehörten, welche die Freyheit nicht ansprachen. Im Jahr 1762 wurde dasselbe auf 18 Mill. Pf. St. d. i. 3. der damaligen Schuld geshäbt. Im Jahr 1809 betrug naß Colquhoun das Kapital der Gremden 17,721,6029 Pf. St. In einem später erschienenen an0- nymen aber wahrscheinlich authentischen Status ist es nur zU 16,599,421 Pf, St. angegeben, ohne 6,363 Pf. zeitliche Annuitäten, G* är <= ik --= GE=- & H | 5 <-> In dem Zeitraum vom Marz 1816 bis zum August 1818 sind na< neuern Nachrichten über 5 Mill. Pf. frem- den Eigenthums aus den brittischen Fonds herausgezogen wor- den. Seither sind neuerdings starke Summen auf den Con- tinent zurügeflossen. das N die St; URENEN 5 MY S AEN TENEN Zweyter Anhang. NR 06.48 00.08 über das Nationaleinkommen, den Handel, die Bank, die Staats-Einfünfte und Ausgaben, und die öffent- liche Schuld von Frankreich. || Die h mens b rung in einziehen Erfahrut Regierun der Ead nen ig; zu Fett | Einfluß in seine und im der Ya Z tn zu welche Nustet Handb Erster Abschnitt. eme amm mn National- Einkommen. Die bekannten Schäßungen des französischen Nationaleinkom» mens beruhen auf den statistischen Notizen, welten, und dann die Muster, die in einigen gedru>ten, wohlgerathenen statistischen Handbüchern für einzelne Departements aufgestelit waren, und = 833== nrel 1,418,258,524 2) das beweglide Vermögen der akerbautreibenden Classe, beste- hend in Werkzeugen, Acergera- then, Voxräthen und Hausrath MUN IGG ee ZE 28 dN BANN OTT ZITA Summa 3 7,522,06 1,47 6 Fr. Der Werth der jährlihen Produkte des AFerbaues im weitesten Sinne, der Landwirtschaft, der Viehzucht, sodann der Forstwirthserbau hervorbringt, ver- halten sich daher zu der industriellen Production wie 100:334, und wenn man Chaptals Angaben unverändert annimmt, wie 100:384. 3) Die Gewinste**) des Handels sind, wie in dem ersten Abschnitt des ersten Anhangs schon bemerkt wurde, sehr schwer zu schäßen. Hier fehlt es selbst an Schäßungen einheimischer Schrift- steller, In so ferne es nur um eine Vergleichung mit Groß: britanien zu thun ist, so kann man, für die Größe des fran- zösiserbaues, der von der hervorbringenden Classe selbst verzehrt wird, und daher kein Gegenstand des Handels wird, und keine Gelegenheit zu Handelsgewinsten gibt, ver- hältnißmäßig weit größer ist, als der Theil der Manufactur»- waaren, welcher auf solche Weise von dem Unternehmer selbst verbraucht wird. Da nun in Frankreich der Territorialreihthum mehr überwiegend ist, so wird der Ansaß von 518 bis 520 Mill. Fr. für den französischen innern Handel, in Verglei- 7 3 3 2 2 6,206 Mill. Fr im Ganzen *) Nach Abzug des von den auswärtigen Besitungen nach England fließenden Vermögens. der bau in! 800 Han vl, Nh vn | beitfishe In 1 Dude ke); (illionn kin Droducim Eul nd Gef ht werden, ve alte Tuöbhuy roduchien Mo nd Branttiy mälet weht erloten geen per ab bB nicht, ji H ohl der Indu 40730) 12,133/ aer 6,206 5 gesungen - 93 eu Nah diesen Annahmen würde sich das Einkommen vo: der Industrie und dem Handel zum Einkommen vom Aker- ie 100: 160 verhalten. 0-GAEIND: der, wie schon bemerkt worden ist, das reine Einkommen vom Aderbau auf 1500 Mill. schäßt, nimmt 800 Mill, für die reinen Gewinste der Industrie und des Handels an. -- 9%== Zweyter Abschnitt. HY HM an bd el. Ns einem Durchsclicflich aller obigen Bezüge, im Jahr 1818 auf 10,837,248 4 Anhang Z - 93== Franken. Die Actionärs erhielten darnach eine Dividende von 99 Franken 8 Centimes, was, die Actie zu 1200 Franken be- rechnet, 83 Procent ausmacht 3 und die Vermehrung der Re- sexve belief sich auf 1,791,000 Franken. Im Jahr-1819 betrugen die reinen Gewinnste nur 6,269,056 Franken, die Actionairs erhielten nur 66 Franken Dividende und die Neserve nur einen Zuwachs von 270,000 Fr., der vom ersten Semester herrührte, da das zweyte nur 7,057 Fr. 50 Centimes über die geseßliche Dividende vroducirte. Die Reserve*) wird aus x des Uebers>usses gebildet, welcher von den Bankgewinnsten übrig bleibt, nachdem die gesetzliche Dividende von 6 Proc, der Actieneiniage gede>t ist. Daraus foll die Ergänzung der geseßiosen Dividende geschöpft werden, wenn einmal die Gewinnste hiezu nicht hinreichen würden, was seit der Gründung der Bank nur in einem Semester geschah, wo 100,000 Fr. beygeschossen werden mußten, Am 31. Dezember besiand die Reserve : Franken Et. 1) in 485,03Z1 Fr. Renten, welche die Bank,(unabhängig von obigen 2 Mill. Fr.) nach dem Gese vom 24. Ger- minal I. 11. acquiriren mußte, um die Summe von.++++ 2,770,650 476 2) in der Summe, welc ine Obink 9 Franken Et. 1200 Fretfnh Transport 7,770,650 76 ermehung 1) tent Gelde zurü&gelegt ward, und Welche befugt 2.0404 4.+. 247,.644.000 1 Gewin] 1 25,404,650 76 1 zur 66 Tub Hievon gehen aber für den Ankauf von 270,01) und die Einrichtung des Bankgebäu- eyte mur 7037) DES EO UN WURE 4 04 6102 GS ASEM EIA ZT Ä odueiit Rest 21,529,178 72 eG gebildet nil-; Ac; 4 Nach dem am 6. Mai 1820 vorgelegten Geseßentwurf "| 4 sollten 13,768,527 Fr. 96 Et. ausgetheilt, die Renten aber „fn 4 als zu den rüge?auften 22,100 Actien gehörig, zurücbehal- ß) af ten werden. Darna<4 Zamen ohngefahr 200 Franken auf jw AW die Actie von 1000 Franken, also 50 Franken weniger als Semeste man erwartet hatte. ten, %| Fran 707060 7 den burt! lung M wen emit nt 4 ww 97.0 1 [7 == 100-- MANCHEN Abs, Oel x... 150,000,000 ZIT BOUG TE RE dv 205 GE 22000 4) SIE 82000009 104/06. 09.20 42.2"42 O0OG09 5) Einregistrirung, Stempel und Do- Mann R EL BOZZREOODS 6)"WWE, M 691 84.5 246.2 4 ZEVDOSG 77) SPV[TEN 21228 22 0 028822.567 4 ZUE IUEEN 22,460,000 H): SOLCHE 200 BNE EED 15,000,000 9). Abzüge von Gehaltn,.., 8,400,000 10) Verschiedene Einnahmen... 11,788,000 Summe 886,355,000 Fr. Die Regierung hatte die Einnahmen na 4 72 7€ vr==3 TOD DO 0 feu, ieh UNE betracht, m 1 zugeht; by entre by tate, wing [ zu Oyhy ben find, muy! elen Befun) verschieb ' nsungeh fen) erthum, batt ultate dir fü ve en abi e practisher Contrast 4117) eit herauftnn men Gefu) 1ge modijin ontrole dir! gehöriger 3 Mu ven des; mpu) jmer und Ni nen wat 0 ) abgebun! WW 1 der Rg" n 6 hilft themati 9 def ane jw uten Bil (eibt, - 105=== aber auf 30 Mill, herabgeseßbt werden mußte, erträgt jekt, nachdem in der Gesebgebung Veränderungen vor«- gegangen sind, 40,741,538 Fr. Da die Mobiliensteuer zu x na< der Bevölkerung und zu 2 nach der Summe der Patente, unter die Departements, Districte und Ge- meinden, unter die Steuerpflichtigen aber nam dem Miethwerthe ihrer Wohnungen vertheilt wird 3 so trift sie ohngefähr auf„gleiche Weise das Einkommen von Kapitalien, der Industrie, des Handels, und die Ein- künfte vom AFerbau- Bey der Personensteuer wird der Preis des Taglohns berüFfihtigt. Man darf an Wenn in einem Lande, das eine Landtaxe hat, in der Anlage derselben auffallende Verschiedenheiten bestehen, so lassen sich diese nach allgemeinen statistischen Notizen leidlich. verbessern. Giebt man auc< zu, daß durch die pünktlihe Vermessung der Parcellen und durch alle jene Operationen, welche die französische und andere gerühmte Catasterverordnungen verlangen, eine größere Genauigkeit gewonnen werde, so wird auf jenem Wege ein großer Kostenaufwand erspart, der alle 30 bis 50 Jahre, wenig- stens zum Theile wiederkommen muß, weil die Cultur- verhältnisse zc, sich in einem so langen Zeitraum gewaltig verändern. Frankreich wird die ganze Vollendung des Catasters mit Einschluß der frühern Versuche, wenn wir von einer großen Zahl einzelner Erfahrungen ausgehen, 200 bis 300 Mill Fr, kosten. Die Zinsen dieses Kapi- tals und die Summe, die von Zeit zu Zeit, wegen Re- novationen ausgegeben werden muß, zur Erleichterung tn der Besteurung verwender, würden, wir wiederholen es, vielleicht eine wohlthätigere Wirkung hervorbringen, als eine größere Gleichheit, deren M: zudem noch pro- blematisch bleibt, ==. 106== Kehmen, daß von den 40 bis 41 Mill, Fr., welche beyde Steuern einbringen, 24 Mill. auf den Aerbau fallen, und also außer der 20 Proc, die als Grund- und Häusersteuer bezahlt werden, noch weitere 12 Proc. des reinen Agriculturproduct3 hinwegnehmen, während 16 Mill. Fr. auf den übrigen Zweigen liegen bleiben.*) c) Die Patentsteuer, deren Anlage als fehlerhaft g6- tadelt, und die neben einer zwe>mäßig angelegten Personen: und Mobiliensteuer für überflüßig gehalten wird, trift alle Zweige der Industrie und des Handels. Wenn man dem Betrag derselben von 20,7 15,480 Fr., von der Personen: und Mobiliensteuer noh 10,000,000, welche die Patentisirten von lekßterer tragen mögen, bey- schlägt, so würde die ganze Last die auf dem Einkommen vom Handel und von Gewerben ruht, nur 30,715,480 Franken betragen. So schwer es ist, das reine Einkommen dieser Zweige zu schäßen, so wird man doch nicht groß fehlen, wenn man dafür 8Zoo Mill. annimmt. Die Steuern nehmen also davon 4 Proc. hinweg, während eine Last von mehr als 21 Proc, auf dem reinen Ertrag des AFerbaye3 ruht. Man glaubt, daß durch eine Steuer auf den Ver- brauch, dreymal mehr eingebracht werden könnte, als eine Patentsteuer ertragen kann, welche sic) auf eine oberflächliche Schäßung wahrscheinlicher Gewinste grünzer. *) Die Stadt Paris zahlt x der Mobilien steuer, während der -Miethwerth der dortigen Gebäude nur 75 des Miethwerths aller Wohnungen von ganz Frankreich ist, ..=. SEO<<. TEE SIE Ir LZ LIS C= ui“=Sumzet./ LIRCES -- 107== Ni Ek uf ves&) Die ganze Summe der in dem Budget ersck der Verzehrung 1m- mer naher zu rücken suchen, Dod eine umständliche Erör? terung dieses Gegenstandes würde uns zu weit führen, Jh 1801 er Eta 1,098.000,0) 077,000,000 756,000,00 ion nidt at Besteutunn den; wil e oben ang ungen, Wilh! 1 Zeiten, de) haben, niht! ey der Jute Steyer vm) hSabgaben, Shedürfmse 1 1iß zum Natl uiß Fann eh| tewern aufs »urden die ms! von Conf sed im O0) re Bethel" Je höhr! NE r shem! y 4 om fat Zu 791.0 m) er Behr M" wude 0 ps umf y wirf == 4113<= Dabey ist aber der Rest der Contribution nicht ge- vechnet. Das Budget vom Jahr 1819 enthalt folgende Posten: €) Givillise 6 4 4 8 02,4. 1.24.0007000Ff: 2) öffentliche Schuld a) Zinsen der emittirten Liquidationsscheine- 9,984,308 Ft. b) Zinsen der no< aus? zugebenden Liquida» tionöscheine++ 5,015,692 c) Zinsen der 5 Prot. tragenden consolidir ten Fonds... 172,997,123 d) Dotativn der Til: gungscasse.»+ q40.000,069 a iman 227,007,123 3) Ministerium der Justiz«++>+ 17,460,000 4) Ministerium der aus- wärtigen Angelegen? Dei ESN dM 06 Me 5 7,8509,000 5) Ministerium des In- nern 2) gewöhnlicher Dienst 10,700,9009 b) Eultus 51%-"22,800,050 c) Brücken u. Straßen*) 33,200,000 d) Departementalaus- gaben 3 5 5: 36,000.000 - 102,700;00908 *) Die Ausgaben für Straßen und Brücken und andere Bes zirksansgaben/ erscheinen in England nicht in dem Staut?- Budget; Anhang 2 8 -=.. en ee Reben 4 AEZ -z- 114 LO Uebertrag 390,007,123 Ft. 6) Kriegsministersowm=.=.=.«-,750,200 7) Ministerium des Seewesens... 45/200,000 8) Minisierien der Finanzen: LEIÜPENDEN: 5 el 0 4 ALLIN 00/008 Jensionen,>=. 66,938;002 Zinsen der Cautions- kapitalien..,- QSy,000,090 Zinsen der scsic) auch in Frankreich, und im Ganzen biieben jie gegen die Shäkung. um 17 Millionen Franken zurü&. Die Resultate eines durc<ß außerordentliche Stille im Handel so ausgezeichneten Jahrs, wie das Jahr von 1819 bis 1820 war, können aber nigt als Maßstab der Finanzkräfie eines Landes angenommen werden. Im Budget für 1520 bis 1821 wurden die Ausgaben ohne die Kosten, welche die Erhebung der Steuern 2c, veran: laßt, auf 737,412,009 Xr., also etwas höher, als sür das Jahr 1819 his 1820, angeseßt. Es ericheinen eigentlich über neun Millionen Franken neue Ausgaben, welche durg Exhö- hung des Aufwands für die Marine, durc Pensionen, durch Bermehrung der Consulate 2c, entsiandenz aber ein Theil der- selben wurde durch Ersparnisse in andern Zweigen gedest, Zu den Ausgaben von,..... 737,412,000 Fr, kommen no<4 für Non- Valeurs bey den: vier"directen Steuem. os u u 100 B61.976 Für Erhebungskosten der directen Gi RE 2 M DELITE A SITES FÜr Negie- und Erhebungskosten der übrigen: Apgäben.. ei, wnn 0.0008. 104,911/910 ORE nd HEEENEGZ WEESEN INE Tin Summe aller Ausgaben 872,459,1 30 Zur Vergleichung des gesammten Staatöaufwands und der Ausgaben, in den wichtigsten Zweigen, wollen wir die Resultate ver Verwaltung von den Jahren 1826 und 1807, und des Budgets für 1808, nach der offiziellen Darsteliung des Finanzminisiers vom Jahr 1808, in runden Zahlen bey fügen. g* -=-“ 116- Jahre 1806 1807 I808 I81I9 T820 Mill. Fr- Mill. Fr. Mill. Fr. Mill- Fr- Mill. Fr- 1. Betrag sämmtlicher Staatsausgaben, ausschließlich der, mit Erhebung der Steuern verbunde nen, Kosten,.- 902 751 730. 736 739 2. Zinsen der öffent» ligen Shuld.==--* 58 2% 1.88 188 Leibrenten..=-- 16 I2 11 Vensionn..=-- Tu22 211807 67 Zusammen 129. 306 106 267 266 3Mrieg ge 02) 521261 7507/"aol-..= Kriegsverwaltung 167 139 134 ZE 224 Zusammen 428 336 335 184 182 Marine 1. 475 2.148 114[10 45 50 Land- und See, macht zusammen 576 450 445 229 232 * Nämlich 55,500,000 Franken Renten, das übrige von den italienischen Departements. iD 4% Ausschließlich der Dotation der Amortisationscasse von vier“ zig Millionen Franken. + Cävi!pensionen und geistliche Pensionen. Die Militairpen- sionen waren unter dem Kriegsetat begriffen. %-+ Emschließtich der Militairpensionen, aber ausschließlich der halben Solde, [ der( Dota! so vie! die L; 18097 mit d / « Stadt gen in 30 N sationz u „Di Mig griff» „is her uu = 17== Man sieht, daß die Ausgaben, welche die Vermehrung der Schuld und der Pensionen verursat ist, das Maß einer Cassenschuld nict überschreitet. Im Jahr 1820 befindet si< nämlich der Staatsschaß im Besitze. von 1x,789,981 Franken Renten. Hierauf ruht ein: schließlich des Contrivutionsrests von 100 Millionen Franken im Ganzen eine Schuld von,.,. 172,000,600 Fr. das alte Casjendefizit beträgt.+„- 07/,500,000 Hierzu kommen verschiedene andere S;uUIDDONeN 2. 0 8 erde ns 16 ABTSLZNMIS WETEN EITTAE LENZE COEN S WEIDENER Summe 285,112,475 Nac< dem Curse von 78 für eine Rente- von fünf Frauken haben obige 11,7389,981 Sranken einen Werth. von..+=. X8Z3/923/703 ES bleiben also noM.. 101,1838.772 Fr. Unter den oben aufgeführten 45, 612,475 Franken sind aber mehrere bestrittene Schuidposten vegrifsen. IV. Betrag und Veranlassung der von 1798 bis 1820 erfolgten Renteneinschreibungen. „1. Erste Creation.der, fünf Procent tragenden, con- folidirten Fonds im Jahr 1798, durch Reduction der alten stän- digen französischen Schuld auf ein Drittheil, 46,500,000 Fr. Renteneinschreibungen von 1798 bis r814 zur Tilgung von Rücständen zu ver- schiedenen Zeiten, EL 017 GEW 00 /700/000 2. Bestand am x. April 1814. 63/200,000 Renteneinshreibungen vom Jahr 1814 bis 1817 zu Gunsten der Gemeinden, als Ersatz für ihre, auf Staatsrechnung verkauf: ten Liegenschaften, na 26,000/009 8 Credit von 16 Millionen 49 Tausend : Franken Renten zur Befriedigung der frem- den Forderungen, Beseß vom 6. May 1818 16,000,009 , 4/00 Credit von 650,000 Franken Renten zur 4 Zahlung der halbjährigen Zinsen von diesen - 124== 49,040,000 Franken Renten, Geseß vom O; 1 AMID I 2/5 Credit von 24 Millionen Renten zur Zahlung der rükständigen Contribution, nach dem. vierten Artikel des Vertrags vom 20. Nov. 1815, Gese vom 6. May 1818- 161,200,000 .- 600,000 24,000,000 ' Davon muß man abziehen: die Renten von sieben Millionen, die für tie richtige Zahlung der Kriegecontribution gegeben, deren Zinsen nicht bezahlt, und Die durch das Geses vom 14. July 1819 aännullirt wurden 8% Dl 7,.000,009 800,000 Fr. Renten, die von dem, durch das Geseß vom 23. Dec. 1815 eröffne: ten Credit ni 2er hre ent en mani nn mm.>r----: 2<27 I| Pp ' zir> F FE:- 7 SE: v 0:3 ir X 4 drr 7+... Kür 145| 4 nN: - I MN 022 Ihle. 44.225: 3 2 0? . v.- k a ALTER m . wut 4 7 b;*y ü. ie pe + 305 5. a€ b FP=%“fe 3. 3 un€| EED vH|<. 5 << ZZ Griin RR aer EEE REET rF Mm rn dard de 1. MU lanDd. Geld- und Papiercirculativon. Staatsschuld« +. I. Metall- und Papiercirculation. Die interessantesten Notizen und Bemerkungen über das russische Geldwesen hat Herr Staatsrath von Storch, in einem Anhange zu seinem Werke über politische Oekonomie, nieder- gelegt. I, Die seit 1700 bis 181x Statt gehabten Ausmün- zungen findet man, auf heutiges russisches Geld reducirt, angegeven, wie folgt: Es wurden ausgeprägt: s| Darunter Gold von 1700 bis 1762, in 62 Jahren 80,707,453 z> von 1762 bis 1796, in 35 Jahren 88,301,238 3 von 1796 bis 1801, in 4 Jayren 12,065,818 Ee von 1801 bis 1811, in x1 Jahren 36,823,261 ERE57.0.45 1.7.4 GEIE Summe W217,897,770. UInhang 3- 9 FERRE SRI IAIN Ia EE RIE - 130) Von den 3,347,559 Rubeln, die in dem lebten Zeitraum jährlich geprägt wurden, haben die einheimischen Bergwerke 1,699,575 Rubel, die Einschmelzung von Geräthen, oder ältern Münzen, oder der auswärtige Handel die Übrigen 1,647,894 Rubel zur Münze geliefert, 2. Die Banknoten, wovon ersimals im Jahre 1769 die Summe von 40 Millionen Rubel ausgegeben wurde, sind durc die Umsebbarkeit in Kupfermünze verbürgt. Die Cin- schmelzung der Kupfermünze und deren Ausfahr ist bey sch wes rer Strafe verboten. Bey der ersten Creation der Banknoten hatte der Kup ferrubel nur die Hälfte des Werths des Silberrubels*), aver da das Kupfergeld als Scheidemünze nothwendig war, so stand es in der Circulation dem Silbergelde gleich. Die Banknoten erhielten sogleih die Eigenschaft eines Papiergeldes, da sie bey allen, in Silbergeld bedungenen/ Zahlungen, so wie bey allen Staatscassen angenommen, und ein bestimmter Theil der Steuer darin bezahlt werden sollte, So lange keine Vermehrung Statt fand, und selbst noch kurze Zeit nach der, im Jahr 1786 erfolgten, zweyten Crea- tion, verloren die Banknoten nie über drey Procent gegen Silber- während sie gegen Kupfer ein bis fünf Procenk gewonnen. Sie sanfen aber in ihrem Siltberpreise bald na zwar auch nicht vollstän dig*), doz weit besser erreicht. So lange der Marktpreis des Kupfers über dem Münz: preise siand, mußte die Bank durch die Ausprägung der Kup: fermünzen bedeutende Verluste erleiden. Da aber der Papierrubel durc) die Vermehrung der uni laufenden Papiermasse, unter die Productionskosten und den Markipreis des Kupfers gefallen war, so verursachte die Aus- *) D. h, ein Pud, das in der Münze zu 16 Rubel ausge/ bracht wurde, galt in Masseln über 16 Rubel, +X) Es ist bekannt, daß starke Ausfuhren geprägten Kupfers Statt fanden. 9 6] --“ 132- gabe der Kupfermünze gegen Papier, auch no< nach dem Jahr 1806, einen Verlust. Im Jahre 1810 wurde der Münzpreis des Kupfers in dem Verhältniß von 16: 24 erhöht, allein die Depreciation des Papiers nahm zu ,/ überstieg auch die Gränze, welche diese Münzverschlechterung seen sollte, und die Kupfermünzen mußten an der Depreciation Antheil nehmen z; d. h. sie hat» ten in der Gestalt von Münzen einen geringern Werth, als in der Form von Masseln. Diese Verhältnisse sind in folgender Tafcl dargestellt: Marktpreis Münzpreis des Werth des Kup- eines Pud Kupfers ferrubels nach Silberwerth Jahre Pud Kupfers wird in der dem Silberpreis des in Münze'auss des Kupfers Papierrubels Silber gebracht Rubel Kopeken Rubel Kopeken Kopeken 3709. 887= 76 50 99 1795 Ix 309 16 705 68 1800 13 5 16 86 65 1803 X8/. 440 TÖ IT5 82 3.810: 13:7: 133 16 83 33 1814 8 IO 24. 33 255. Hieraus erhellt die Größe der Differenz zwischen dem Marktpreise und dem Münzpreise des Kupfers, und dem Silberwerh und Papierpreis der Kupfermünzen, - Das Ausbringen dex Münze Gewinn oder Verlust bey Jahre war höher oder geringer als Ausgabe von Kupfermünze der Marktpreis um Procente gegen Papier in Procenten 769+ 100 A-2492 1795+ 4175- 3x 1800+ 16x- 23155 1803 IE- 433 IS10 3 20-- 150 3814+ 196 E22, noh nah bey h tels Deb Rupie) ein die Dipredih Sränpt, wih bie Zupfony men; d.h feh eringewn Dich| duyfek es Kup: Gibt berprß wfers Mf m Ay ) 0) . h ) ß mai I MEET ferenz, woid Fupfes, JÜNe un eder Def, abe von Sup ums Papier in Prom Sa AD 3 3 m Vom Jahre 1762 bis 1810 sind, zu 16 Nubel das Pud, im Ganzen 88,073,084 Kupferrubel, und im Jahre 1811, zu 24 Rubel das Pud, 2,310,492 Kupferrubel ge“ prägt worden, Die häufigsten waren StüFe von fünf Kopeken. Im Jahre 1810 ward beschlossen, die Kupfermünze auf ihre wahre Bestimmung, zur Scheidemünze, zurüFzubringen, Es werden vaher nur noh zwey Kopekenstüke geschlagen, und die fünf Kopekenstüke verschwinden allmählig. Die Menge der umlaufenden Assignaten und der Mittel: reis des Sitbers in diesem Papiergelde gikt folgende Dar: siellung. Betrag der Mittelpreis des Jahre vmlaufenden Papierrubels Assfignaten in Silbermünze Millionen Rubel Kopeken 1769 40 TOI 1786 40- 1922 1787 T00 103 1789 120 109 1790 LTL 115 1795 159; 246 18 09 212 T53 1801 221 I51 18092 230 149 1803 247 1325 1804 260 126 1805 292 130 1806 319 127 1807 382 143 13809 533 224 I810 577 320 ISIT 677 394 3814 7 397* „4 NM<< 3. Den Silberwerth der Circulations- Mittel nahm Staatsrath von Storch, im Jahr 1814 zu 1703 Millionen Rubel an. Diese Summe bilden 3) 577 Millionen Assignaten zu* ihres Nenn- werths berechnet SUE GEE 242 7,082 2570 2 0144 b) 25 Millionen Kupfergeld ebenfalls zu 2 des UNITE ENI IEEE EITEN EN SAUEN EP EI 20 N REIGEN 6 €) circulirendes Gold und Silber MT INR CE 0005 20 720 UMG 4110 73. SI 705 2414702 Der ganze Betrag der vorhandenen Gold- und Silber- münzen ist zu 45 Millionen Rubel angenommen, aber dabey vorausgeseßt, daß 25 Millionen, dem Umilaufe entzogen, in den Koffern der Neichen des Landes liegen. Von den 137 Millionen, die seit dem neuen Münzsys- tem von 1762 geprägt worden, waren demnach 112 Miliio- nen, theils durc; das Papier abgeldst, zu Geräthen im Lande verwendet, oder exportirt worden/ theils für blose Umprä: gungen zu rechnen, 2. Staatssmäßige Einrichtung das Staateschul- denwe sa& 1 des Et vom 1! qm€ bu, lande, Hälfte in Bal in Sill in Gol! 16: Miihe"ih v 1703 Niliy old: un Ci men ab vi aufe eno! 1 neven Tin) nah 112 Mit eräthen im 1 für bio! Int m Gul H eemitdeun 6 Gui -- 435= denwesen überhaupt erhalten hat, ist in dem ersten Theile die“ ser Schrift erzählt worden.*) LIL. Wir fügen bier einige Notizen aus dem Berichte des Creditconseils(conseil des etablissements de credit)/ vom 15. May 1818 bey, woraus der Zustand der öffentli Jen Schuld am 1. Januar 1818 zu ersehen isi, 1. Einschreibungen in das große Schuld- buch. a) Auswaäartige Schuld. Diese besteht in dem holländischen Anlehen**) 3 das ungetilgte Kapital betrug 99,600,009 R. Nur die Hälfte dieser Summe fällt dem russischen Staatsschaße zur Last, da Großbritannien und die Nieder- lande, vermöge des Vertrags vom 3. May 1815 die andere Hälfte zu zahlen übernommen haben, by, Suiinere Sich in Bankassignaten zahlbar 214,201,184 Rubel 22 Kopeken in Silberrubel zahlbar...+....44:.32.544» 852.55 49124 4757 1N 1 GD1DEZANIDAX 1:1. 8 ume"ares TS S20 Zz ER *) Das Reglement für die Commission der Amortisations- Casse vom 16, April 1817 enthält die Organisation des Staatsschuldenwesens. Die ganze Verordnung ist ein Muster von Klarheit. +x) Diese Schuld war im Jahre 1814 auf 83,600 holländi- sche Gulden herabgebracht; da aber im Jahr 1315 die rücständigen Zinsen, die am 1. Jänner 1813, 1814 und 1815 verfallen waren, mit denjenigen, die noch bis zum 1. Jänner 1816 fällig wurden, mit 18 Millionen holländischen Gulden zu Kapital geschlagen worden sind, so stieg damals das Kapital wieder auf 101,600,000 R. 106<< c.) Die Silgungscasse erhielt zur. Verzinsung. und Zil, gung der Shuld 30 Millionen Rubel in Assignaten. Hiervon wurden verwendet: 3) zur Tilgung der fremden und einhei- IDEN SSCUWDE 19...0.0.00 b) zur Verzinsung,.. KEL 16,121,260= S Der Rest von 14,457 R. ward auf das nächste Jahr Übergeiragen. 2. Unverzinslime Schuld. Zur Verminderung der Assignaten erhielt die Amortisa- tion8commission im Jahre 1817: 2) von dem Staatsschaß, nach dem Manifeste vom 16. April 1817..... X0,000,000*) b) den Ertrag des am 10. May 1817 eröffneten Anlehens mit,... KE PEE 28,252,237 c) die Zinsen von den eingegangenen Anlehenssummen, welche die Leihbank vom Tage, da die Darleiher ihre Einlage mach: ten, bis zum Tage, da die Amortisation3- Casse den Beytrag eincassirte, zu zahlen. Hnite me E44 1 SIMON 67,719 d) die eingegangenen Kaufsc dek dert 22m Sm) Es wa Zu GZ uu<< De- emu-. mmm armen 20 gäh- ien REHE äh BIE Ri<== GRR<=<< ZT ung und Störung, und ohne große Verluste möglich wird, der Circulation die erforderlichen Metalljum- men zu versct werden konnen, Der früher eintretende Gebrau& der Aniehen rü>t den Zeitpunkt der gänzlichen Tilgung verhältnißmäßig weiter hinaus, Allein eine gänzliche Abschaffung aller Negierungspapiere wird ohne Zweifel gar nicht beabsichtigt,-und die Verminde- rung wird noch beschleunigt durch die Zuflüsse, welc. R RR GFE III H Gi nn =< ee " N MN-r af zuchete ZE R= 23 20 zmeanen ZK 5 = 2 GET=< en= I I IEE - ==. 140=== X. Die auswartige, d. i. die holländische Schuld betrug 49,600,090 holländische Gulden, 2. Die inländische. Schulden: auf besimmte Termine beliefen sic) an Gold und Silber auf- 3Z/-392,/8809-RNubel und in Assignationen auf.«..++- 53:004,428= Diese auf bestimmte Termine laufende innere Schuld be- trug am. 1. Jan. z818. in Gold und Silber nur,- 3/200,000 Rubel. und in Assignationen..+ 53/200,000== Der Zuwachs rührt theils von dem verspäteten Eintrag einiger älterer Schuldposten, theils von einem neuen Anlehen her, das mit 15 Millionen Rubel gemac&mäßige Mittel angewendet, um deren Verfälstkung noh mehr zu erschweren. Die Umwechslung der alten Noten geg«n neue wird bis zum Januar 1821 vollendet seyn, und dann wird auch der Betrag der no) im Umlaufe befindlichen Noten mit Genauigkeit angegeben werden, beh ip niht Git en Vetlun n er alfin Tiny endet fp, 1 4 uft Wefintihn 7; -=“ 145=» IT. 2 MU: Chidp: 1924427 250-208 € jW7 -. 146== Die Bank hat Verwechslungscassen oder Filialbanken, zu Prag, Brünn, Ofen, Lemberg, Linz, Gräß Triest und Mailand, Der Bankfon d wurde durc; 109,0950 Actien gebildet. Für jede Actie warden 10920 fl. in Papier und x00 fl. in Conventionsmünze eingelegt. Das von den Actionärs einge: legte Papiergeld wurde an die Staatsverwaltung abgeliefert, welcße dafür zu 25 Procent verzinsiiche Obligationen aus: stellte. Diese werden nach tem Fuße von 59 fi. Conventions, münze je für 109 fl. Nominalkapita! durch jahrliche Zahlun:- gen getilgt, die im Jahre 1817 mit 200,9200 fl. angefangen, und vom Jahr 1818 an mit jährlichen 5320,200 fl, fortgesest wurden, während das ursprüngliche Schuidkapital bis zur voll. ständigen Tilgung desseiben verzinst wird, Nachdem ungefähr 50,000 Actien abgeseßt waren, hat die Staatsverwaltung im Jahre 1820 die übrigen 50,000 übernommen, Dadurch ward der baare Bankfonds auf ro Millionen Gulden gebracht, ohne zu rechnen, was an vem Sculdkapi- tal der Regierung schon abgetragen ist. Der Discontbetrag belief sich im Jahre 1818, als 22,985 Actien angebra nicht übersteigen. Fällt der Börsencurs auf drey Vierter die- ses abgeschäßten Werihs, so muß der Sciuidner am andern Morgen supplementarische Sicherheit schaffen, sonst wirb zum Verkauf des Pfandes geschritten. Seit dem 15. März 1819 wurden die Darlehen auch auf die, im Papiergelde verzins? lihe, Staats8obligationen ausgedehnt. Die Darlehen auf Realitäten haben, so viel uns ba kannt ist, nom nicht begonnen, die Bestimmungen über die Bedingungen derselben wurden vorbehalten, Im Laufe des Jahres 1819 wurde der Zinsfuß von den Vorschüssen, die in der Regel längsiens auf die Zeit von drey Monaten beschränkt werden müssen, von sechs auf fünf Procent herabgeseßt. Der Cassenbestand der Bank zu Wien war am ZY. December I8SI8,».= 2«» 23:314/j020 der Nilialbanten. u nue run dd. 01027207 im Laufe des Jahres Durden einge: MONT 4 0 II El Rde a DAME SIE ALOS j 1351,304/]402 RAusgegeben wurden»« 5++++ 102,030,166 Bestand am 3x. December 3819 ,.- 49,274,235 fl.*) Der ganze Betrag der Werthsumsäßke belief si) darnac< auf 220,858,:274 fl. Von dem reinen Gewinn der Bank werden zuerst die ge- wöhnlichen Dividenden mit 30 fl, von der Actie bestritten, x) Der Mangel an Uebereinstimmung der Summen mit deu einzelnen Posten rührt von Hinweglassung der Kreut»- zer her, (6- 149= diy Duty WIN an ann und der Ueberschuß zur Hälfte ebenfalls an die Actionars aus- 1, Won Wind ay getheilt, die andere Hälfte aber als Reservefonds zurügelegt. 1 15, Kit 10 Von dem Reservefonds muß wenigstens die Hälfte zum An Wetzel ven kauf von, in Metallgeld verzinölicgen, Staatsöpapieren verwen- det werden, A ENEN Die Einnahmen und Ausögaben der Bank wurden im me Übe Jahre 1819 berechnet, wie folgt: Am 31. December 1818 übernomme: Y Zinöfuß vel HELFEN. 15 u u MEH ed Ve CO T80 M. 27. auf die Zit E5contor Getrag: 1508.55....8190,032 46 von seo af Zinsen: für. Darlehen: 5... 04+,3.:-. 002,473 46 Zinsen von Staatsobligationen.»+ 8ZT-182 ZL Gevühren und Provisionen+-»» 38,536 404 u Wien 1; BERGE | Zinsen des Reservefonds.%=«+«14/397 39 En Zinsen von den abgelböten Kaufschil: 109,9009. LT 9,10278 1MISPEHeW 0) die 20 ER 100247630 562 9,28,108 Sunmme*„“? 7% 3 1,758,693.- 175 nn 130440 wovon jedoch als vorläufig erhobener 2,0300 Ertrag für Efecten, die im Jahre EEE 1829 verfallen, abzurechnen find. 106,608 30 Or27403h 1 wodurch sich ein Gewinn ergibt von x,652,034 414 ebef fip du? Hiervon wurden befritten <- I= GT am I ven wf My L. MZGULONEN gait men umg wan DS 3408 , Yetie befh 2. die ganzjährige gewöhnlic mm ee=<<< 1,400,750. fl, 24„ft. Zuwachs zum Reservefonds.. 241,224 157 untheilbarer Gewinn zur künftigen Erfoigung an die Aciionaäre.. T0,062 173 WODUTMEDDIUT 4 046200 EIE V/O 52/034 413 berechnet sind, Die Dividende von einer Acti?, deren ursprünglicher Werth, das Papiergeld zu 250 fl. gegen 100 fl. in Conven- tionsmünze- beree aus- zufüllen. Allein es ist 1. zu bemerken, daß die fortschreitende Depreciation des Papiergeldes den Umlauf desselben möglichst beschleunigen mußte. Wer konnte außer der kleinen Zahl spielsüchtiger Agioteurs versucht seyn, auch nur die geringste Summe Über sein nothwendiges Bedürfniß von einem Gelde in der Tasche zu behalten, dessen Werth jeden Tag in den seltsamsten Sprüngen wechselte? *) Während diese Blätter gedruckt werden liest wan in öffentlichen Blättern, daß ein neues Anlehen von 37Z Millionen Gulden Zemacht worden, -- 152== So wie es einmal der Regierung gelungen war, den Silberpreis des Papiers zu einem festen Stande zu bringew, und die VUeberzeugung Wurzel gefaßt hatte, daß sich dieser Preis nur verbesscen, nicht verschlimmern könne, so fiel auch der Grund jener beschleunigten Circulation hinweg, Sodann ist 2. zu berücksichtigen, daß die Verhältnisse, von denen die L-bhaftigkeit des innern und äußern Verleyrs eines Lan- des abvängt/ sich seit dem lesten Kriege in hoyem Grade zu Gunsten der östreihiiden Monarchie verändert, und die Zapl und Summe der Werthöumsäße feit jener Periode sich gewiß bedeutend vermehrt haben. Wenn auch zu gleicher Zeit der Crebit, wodurc< der Gebrauch des baaren Geldes vermindert wird, sich immer mehr befestigte, jo konnte aus jenem Grunde das Bedürfnis an Circulationsmitteln dennoch im Ganzen genommen wachsen, Ferner darf man Z- niht vergessen, daß die Summen, welche zu den Geldumsäten des Staatsschatßes erforderiiM sind, oder mit andern Worten,.der mittlere Betrag der, durch die Einnahmen und Ausgaben der F!nanzverwaltung gebundenen, Summen, in dem nämlichen Verhältniß; in welchem sich das Papiergeld verbesserte, ni...=.- 06,/976,540 Obligationen zu fünf Procent von dem AITOUEUNGSTITCHEN+(4 00 ed 0 21 228/778,200 Anlehen vom 16. May Ix818, wovon uns Übrigens nicht bekannt ist, ob dasselbe ganz vollzogen wurde..-..+<«+ 50000009 207,860,299 sl. Der Tilgungsfonds, den das Patent vom 22, Jänner 1817 unter Aufhebung der früher bestandenen verein: zelten und al! ner jäh ungefäh vention? Verfuß fungen für de! mune *„zeln eingeies | der, dt | faufien N ten Kc Edu? Nomin D gen, ei halbjah (ih bit S anstalt Feit des und in [iG füt | vesprün die al getilgt weiter; wünze jh dn 1% 0, Wl Dy Wölh Watt by We hetabyeE y derts in Vai d dureh biz wi 3 uf west d im The ) Million, x münze vd ationen bis H! ie auf fünf Dm . 22,205.) " 0“ 80.0000) „ 2079007! Patent pot; fand NN -- 1559-=-- zelten Tilqungöanstalten geschaffen hatte, umfaßte die neue und alte Schuld. Derselbe hatte am 1. März 1817 mit ei: ner jährlichen Einnahme von etwas mehr als drey Millionen, ungefähr zu einem Drittel in Papier und zwey Drittel Con: ventionämünze/ seine Operationen begonnen, und war nad Verstuß eines Jahres auf Z 679,651 fl., theils Papier, theits klingende Münze, angewachsen. 15 zum 28. Februar waren für den Nominalwerth von 19,259-109 fl. in Conventions- münze verzinSücer Obligationen zu 1, 24 und 5 Procent eingelö8t, und das ganze geiügte Schuldkapital einschließlich der, durch die frühern vereinzelten Titgungsmittel zurü&ge kauften, Obiigationen auf 16.687,700 fl. gebra ht worden, Nach dem Tilgungöstatut sollten die Zinsen der abgelds- ten Kapitalien dem Tilgunassonds zuwachsen/ und jede neue Schuld mit einem Amortisationsionds von einem Procent des Nominatlkapitais fundirt werden, Die Verwaltung ward einer besondern Direction übertra- gen, eine Controllvehörde niedergeseßt und verordnet, daß die halbjährigen Berichte über die Rejaltate der Verwaltung össents» lim bekannt gemacht werden soliten. Durch das Patent vom 2x. März 1818 erhielt die Tilgungs- anstalt ihre gegenwärtige Verfassung, Die Wirkjam- keit des alten Fonvs ward auf die neue Staatsschuld beschränkt, und in Ansehung der alten Schuld festgeseßt/ daß davon jäyr- lim fünf Millionen mittelst der Verlosung in den Genuß der ursprünglichen Zinsen in klingender Münze, eingeseßt, und die gleiche Summe, mittelst Aufkauf nach dem Börsencurse, getilgt werde. Zu diesem Ende erhielt der Tilgungsfonds eine weitere Summe von* jährlichen x,520,009 fl. in Conventions- münze zugewiesen. Ide. an 2 EEE X< uld mit einer angemessenen Versiärkung des Tilgungsfonds verbunden wird. 2, Der Uebergang der alten Schild in die neue kann, obwohl dadur<“ der effective Betrag der Staatsöschuld erhöht wird, für keine erzehrang von Kapitalien angesehen werden, sondern ist nur als ein Mittel zu betrachten, die Lage der ältern Staat8gläuviger zu verbessern. Z. Durch diesen Uebergang werden die in Papier bezahl- ten Zinsen erspart, 4. Der Tilgungsfonds gewinnt die Zinsen von den 54 Millionen, worüber die oben erwähnte Verfügung getroffen worden, und welche in der allgemeinen Werlosung inbegriffen bleiben. IL, UÜeber den Stand der östreichischen Schuld, im'September“"Jahre 1821 0fünd in öffentlichen Blättern folgende Angaben enthalten: T. 2a) Die alte verzinslic)e Staatss57 =“ 153== vention8münze festgesekte Dotation, um damit jährlich fünf Millionen Kapital der alten Staatös>uld zu tilgen, ist auf zwey Millionen Conventionbsmünze erybht worden. 2. Die neue, mit fünf PXocent in Conventionemünze verzinsliche Staatsschuld betrug 208 Millionen Gulden. mit In- begriff der Obligationen zu 23 Procent und zu einem Procent, wenn diese nehmlich auf sünfprocentige reducirt werden. Hier- von sind 25,380,000 fl. Kapital eingelöst, deren Zinsen zu fünf Procent, mit Zuziehung der 5,509/009 fl. jährlicher Do- tation/ auf die ganze Masse der neuen Stagtsscshuld wirkten, mit"Inbegriff derienigen fünf Mitionen der aiten Schuld, welche durch Verlosung jährlich reconsiituirt werden, und da? durch in die Kategorie der neuen Staatsjchuld treten 3. Vom Anfange des sechsten Settesters, d. 1. am 1. September 1819, an belaufen sich die jähriichen Einkäönste des Tilgungsfondes auf 8,739 2690 fl. Conventiongmünze, 902,000 fl. Wienerwährung, 134/000 in D Obsjigationen zu fünf Procent. Von diejen€ Einfünften werden zwey Mitliio: nen Conventionömünze zur effectiven Tilgung eines Theils der alten Staatsschuld verwendet, der Nest aber fommt dem Tilgungsfonds zu gut. 4. Zieht man die eingelösien, und zum Theil in den Händen des Tilgungöfonds befind!(ichen Kapitalien von dent Betrage der gesammten Schuiden 68 fo belaufen sich die al- ten Schulden, anstatt auf 488 Milionen, nunmehr blos auf 432,0002,609 fl.- und die neuen Schuiden, anstatt auf 208 Millionen auf 182,600,600 sl. Nach diesen Angaben, worin wir lediglich vffentlimen Blättern gefolzt sind, würde der Tiigungsfonds der neuen Scull betragt (j an die fünf) why Yen,| von de here A | welche Iher ha 20 Mi nah| 20 Ja 0 Operat richte d Jöffentiic N tichte| damit jährih 4 d zu Hlxet, Ny orden, 0 Contergan nen Gulden m 1) zu einm] wm Det weg dh ft, Ne; ja 9 fl, Jährlihye) Stagtöhun nh der a dh) rt werden, DUD Hef 04 14.(inf Janni EIN GE' "i, Y in Ohizal Je erden zm ip »„We [auhg(Ip „ 3? ji wit fo elaufen fd| (41 1,„Na iw alben digle 44 uu if --“ 159-- Schuld 5 des, zu fünf Procent berechneten, Schuldkapitals betragen, Es geschieht indessen, in obiger Darsiellung, der Schuld an die Bank von 50 Millionen Nominatkapital, oder zu fünf Procent bere& UU-ß Los Stm at PAM nl M L Eine Verordnung vom 17. Jänner 1820 machte den Bs stand der preußischen Schald bekannt, und traf bestimmte Verfügungen über Verzinsung und Silgung derselben: 1. Bestand der Schuld. xX, Verzinbliche Staatsschulb Kapita Zinsen a) Anlehen im Auslande 35,982,009 4,799,100 Thlr, EG; b) alte fyrmärfkische land- schaftliche Schulden.,. 3,/234/890 3060,6x6 c) einzelne Passiva auf besondern WersHreibungen beruhend<<«+++4 598/535 24,836 f 87 -- 164== Kapital Zinsen 39/815,434 1,984,552 Thlr. E, d) Domänen- Pfand- 70 1534 3 WIER UU SP WEENWEET 2412779 74.02 262,663 Etats “"e) Staatss Et Hierzu kommen ese,| g) die no< auf den sy lang Provinzcässen ruhenden, D aber zur Uebernahme auf GEchulds die allgemeine Staatscasse 0 7 sic; eignenden, Sulden,| Eiben| wofür der Zinsenbedarf| ders m; | und c€ : 43 EEE 4 det des *) Die Groschen und Pfennige sind bey den einzelnen Posten hinweggelassen. 2 Fung, d nien 84,552 Ul], 02,663 780.000 vas in |==. 165.== Kapital 1.80,091,720 vos in den Provinzial» Etats. exfheinb. 44:55 3 25,911,649 Summe.. 206,013,369 2. Unverzinsli 146,966,854 71,589,684 b.) für die übrigen Schulden, die unter dq, e, f aufgeführt sind, wo-F zu noh einfiweilen der be-|: sondere, unter 2 gedachte, Fonds gerechnet wird. 4) Unverzinölics in Zahlen zu geben, Daß das circulirende Medium in allen europäischen Staaten von den 1780er Jahren bis zur Beendigung der lebten Kriege bedeutend vermehrt, und seit dem Jahre 3817 wieder bedeutend vermindert worden ist, läßt si) nun eben so wenig bezweifeln, als daß jene Vermehrung und diefe Verminderung einen Einsluß auf die Preise der Dinge aus geübt haben muß, - 172== Ueber die Menge der umlaufenden Gold- und Silbermünzen in Europa sind scf gewesen wären. Das angeführte Werk ent hält umständliche Untersuchungen über die Ausbeute der ame- ricanischen und europäischen Minen, über den Absiuß der edlen Metalle von America nac) Europa, und von Europa naß Äsjien, über die verschiedene Berwendungsweise des Gols des und Silbers, über den wahrscheinlimen jährlihon Abgang dur Umschmelzung, Abnubung, ällzugroße Vertheilung und zufäligen Verlust. Was viele frühere english e. französische und wanise Schiiststeller theits gelegenheitiic), theils in be fonvern Abhandlungen über diese Materie gesagt haven, ist einer gründlichen Eritif unferworsen, und benust worden. :;, Undang 4 12 | f 1 N 1/0 " j EEN VN BUN UN 9 || 105| 10'1[1] |] 4| )| .|| j |[] | hp! j 4940) [1] || WGTHOS|; 1180 169088 ;| 8402138 Hh, (41114 (40| [| + |!| 4,0| 1144|, [y| Ee | j| | h -- 178= Einzelne Angaben, deren Quelle nicht genannt war, sind seither dur< bekannt gewordene amtliche Notizen besia- tigt worden.*) Wir müssen uns hier auf eine kurze Darstellung der Resultate beschränken, deren wir zu unserm Zwecke be» dürfen. IT. Das sämmtliche baare Geld von Curopa sc Europa hh py= 2 Sr ZZ= va u=| T Z I Tahrhundaß; SURUESRI RET 522.200 ED [22] AQ a en Wiasiet, En 5 uE Doh“+ I dW+= = SE 2000 3 /ALUE RE“ >... ze C[98] 0 neuern Nehth ZU EN- SEIEEIN SEIS Zz Lam|=< /RXA tm hn dt| km Jud| 2 (SEELE LM WilIH W HE O ESE O piererealiona 9 2»=<. 0O eO SS DIENCEAON 8 I Oo a Z |&< Oe 48 LO R feine 300=S SZ 1,18 2 LO. 8 S ts NEN großien dim EL i ZI EE ;»> s- uad GO en In die noni a 2 d dur? WIE<<“ CO 34 WD re Geld dug u Bde BEi00: O Es du Ih&- EGG ZZ ) den Unge==> 5 7 Dieß NIN EN bli vv Ei Ä e-D DD= Der e 20,709 6,5827 EE der TE 5“Es E22 = 3008 4; Ghili 72,212 2,897 29-7 GELEE 20008, JEDES= MEN 0 Kapitania von Chi/ S2 2 12.207 % as) GEBESEE KE y» E00.&= a. NIS ]= 4 BWBice: Königreich Ib 481,830 110,704 4,850,<. Sg= 57= 2 2 SE= ES NEILENS Duenos» Ayres« 2,200 5 2= 16.78 5-8 -Z Ta 4... ZSE& ar„ 5 S Vice- König 17200 EEE eM 'S eo Neu- Grenada. 20,505 4,1 4; 309, 0009. Eo=>Zz IG:& 55 5 5 pM. i85 Os ils 052 eO SE S 29,020 6:87 3 6 Wo Q> 4. Q ms> Brasiiien., 000.*)= ZE 31400,849 795,581 43/590,0009, F Ä& R 5)<,2[ 17,291 3//« ES Summen.. 75/217 17 D= 3 5 (UMOEN vounbert 125 111 Iu8Wucreas O112T 4v1ictk tt vL SLTITDSD eich wie? 24025 g111134122 25 924 AI22ZE Wi) 1--> ung vinweg, und man muß daher die Guineen, welche bey den Banken niedergelegt waren, und in Circulation geseßt wurden, wäah- rend die Noten, die sie repräsentirten, im Umlauf blieben, als Zuwatrhs der Metallcirculation, oder diese Noten als Zu- wachs der Papiercirculation in Rechnung vringen, Die Untersumungen, welche im Jahre 1819 über die Menge der Noten jeder Art, die von 1814 bis x818 um- liefe stric' gefäl Jhany! man Note der/ im D; | noten | qulire | schnitt 9M | hebun dels| hen 7 0 Jahre sich de Pfund v/v“ Umliefe den bac Million Wg by" pfennig Wi, Jan enen W eten WH 05 Yahieree NN Set hat eine a IFEN Df Dy prü mohn dy wie bere Detation ja) mme by ,[0 fan my sirten Cane bij de Dek Deven, n den I7god oy Gireylatit(1 TM 90000 nlaufenden 34 er frühen Ni x Banff fi war, ZEN Dedung hmm bey din Hani t wurden, m) Umlauf bli Noten aß ZU gin, 1819 ive bis 1918 1m -- 185== liefen, bey Gelegenheit der Verhandlungen über die Bankre: strietion vorgenomimen wurden, gaben Kenntniß von dem un: gefähren Belaufe der Papiereircutation. Man kann nah den, im dritten Abschnitt des ersten An» hangs mitgetheilten, Resultaten dieser Untersuchungen anneh men*), daß in jener Periode die Summe der umlaufenden Noten der englischen, schottischen und irisce Staatsrath Storh über die Ausgabe der Assignaten von 1769 bis 1814, und über den Silberpreis derselben von jedem Jahre, in dem schon mehrmals angeführten Werke niedergelegt haf, 10 müßte man den Betrag ves Zuwachses, den die russische Circulation - 190-- bid zum Jahre 1805 erhielt, selb& no< höher anneh: tionen men.*) laufe, 1786| Wir haben kaum nöthig zu bemerken, daß die Summe der, durch die russischen Papiercreationen abgelösten Gold-. und Silbermünzen, dem berechneten Silberwerthe des emittir»- mehrt ten Papiergeldes nicht gleich seyn kann, weit dadurch zugleich 389! das wachsende Bedürfniß an Circulationömitteln gesiellt würde, geswah Hierauf werden wir zurückkommen,|| pier 4. Spanien hatte im Jahre 1780 für neun Millio: 7. nen Piaster, und im Jahre 1785, nach verschiedenen Crea» 30,80, | im Jah gefähr *) Der Silberwerth der umlaufenden Assignaten- Summe seine war im Jahr 1800-- 132 Mill, Silberrubel lern 1801= 146; Anrech TS OZ== 177: 1893= 798| j| 1804=- 206| lulatio! 1805= 220| Oestrel 1806-- 232| chte SEIEN lionen TSIE== 143 Diese Erscheinung kann vielleicht, durch die große NEE Getreideausfuhr erklärt werden, welche in den Jahren|"6 1809 bis 1802 durch die Theurung in England herbey:-(EE geführt wurde, und welche ohne Zweifel eine starke Gold- 1? und Silbereinfuhr na< Nußland zur Folge hatte, die| aber ihre Wirkung nur allmählig äußerte. Später mag| vermöge einer natürlihen Rückwirkung ein Abfluß an| d edlen Metallen Statt gefunden haben. Auch ist zu be:| n „merken, daß der Betrag der umlaufenden Assignaten; nicht genau bekannt ist, "4 jün Ni ny daß dis Cim 7 pe du were dy" weil Dadurch ui NIKE gef ah) 780 für 004 7, | vershiun Dyn Assiqnatn- Oly Gilberruhl dt, durd die 1 sche in dn ZU in Gogland 11% fel eine fart! 0] ur Felge fut" zert, Sp( ng ein Wij 1, Jud ift ufendin Wig -- 19|=-- tionen, ungefähr 30,820,000 Piasier Vales reales im Um- laufe, die anfänglich bedeutend verloren hatten, aber von 1786 sich auf ihrem Nennwerthe behaupteten. Während der Kriege mit FrankreiHh und England ver» mehrte sich die Masse dieses Papiergeldes, und im Jahre 1805 ward die Summe desselben auf x20 Millionen Piaster gesmäbt. Man erhielt abex damals für 100 Piasier in Pa- pier nur 42 in Silber. Jene IT209 Miallionen hatten daher nur einen Silberwerth von 502,499,009-, und die efsective Wet: mehrung der Circulationsmittel betrug, na4 Abzug der 30,800,000 Piaster, oder 16x Millionen Franken, die sct war, wirklich geleistet hat, Wir haven diese Dienste bey den sösten Summen anbietet, wächst, und auf diese Weise im Allgemeinen ein Sinken des Preises der edlen Me, talle gegen andere Waaren eintreten muß. M. 5. hier: über die Kap, 2 u, 3 der ersten Abth. des zweyten Buches. Durch die edlen Metalle, welche nicht aufhören, im Verkehr der Völker untereinonder als allgemeiner Werthmesser und als Ausgleichungsmitiel zu gelten, wird die Papiercirculation requlirt. Das durch Papier» emissionen hervorgebrachte Sinken des Preises der edlen Metalle hat zur Folge, daß zur Bewerlstelligunga der Umsatße, die durch die abgelöten Gdöld- und Silbermuün- zen, vor erfolgter Ablösung, bewerkstelligt wurden, eine Summe von Papier erforderlich wird, die, nac) ihrem Silberwerihe berechnet, den Betrag der abgelösten Sum- men in dem nämlichen Verhaltnisse übersteigen muß, als die Preise der edlen Metalle gegen andere Waaren gesunfen sind, versch der v; Total Frankf (ulatio durch| create ent b 6 Eirculs der Yr' wehrte |.4| ge reini, H 1 Dunbelt Ui zufichen, 1m W, 804 Unfführ “Dv"4 EN Sher shy | 17018 Ah a) baaren Gees We wir zu 702% Dj eU Gal und Ein u (est Dim WW und auf vw 3 velses ber AN 1! muß, Mh Abth, d) die migt un ver als 0a 1„ol Auriibtol II(Ui vy in h" M Das durh I z; Preises bn 67 perten , und Silber! Mig wurde „dit, nad Ip! ' abgelösten Cm übersteigen 1 „anden Ma SU Ma Viele) Be: 4 Mee verschiedenen Staaten angeschlagen. Die vereinigte Summe der verschiedenen Posten beträgt 523 Millionen Frankenz die Totaisumme der damaligen Circulation daher 7551 Willioneit Franken. DarnaH würde also der Zuwachs, welchen die Cir2 culation von Europa in dem erwähnten Zeitraume, theils durch den Zufluß an edlen Metallen, theils durereyen ist gewachsen 3 die Modesucht haf das Umsc>melzen von Gold. und Silbergeräthe häufiger gemacht. Es frägt sich aber, ob die Masse von. Golv und Silber, welches viele in ihrem Wobhlstande herabgekommene Famitien auf den Metallmarkt warfen, den stärkern Verbrauch einer geringern Anzahl von Individuen, die große Reichthümer gesammelt haben, nicht aufwiegt; und ob, was sonst jene mittlere Classe als Spar- pfennig gesammelt hatte, vder als Geräthe bewahrte, nicht bedeutender war ,/ als was jeßt häufiger als Bijouterie zur Sau getragen wird? 2. Was den Abfluß nach Asien betrifft, so würde derselbe zwar allmählig erfolgt seyn, Allein daß es nicht gesmäßige Maßregeln in Frankreich ergriffen worden. In Oestreich mußte die Circulation des Gelves bey der stets fortschreitenden Depreciation der Bankzettel unge- mein beschleunigt werden z und es ist leicht möglich, daß die Wirkung des beschleunigten Umlaufs auf das Bedärfniß seibst größer war, als der Einfluß des Wachsthums der Bevölke- rung und der Production. Preußen scsichtigt; so wird man es nicht für unwahrscheinlich ansehen, daß sich von den 1780er Jahren bis zum ersien Jahrzehent dieses Jahrhun- dert8, die Summe. der Circulationsmittel, das Papiergeld nach seinem Silberwerthe berecbnet, im Verhältniß zum Eir- eulationsbedarf, um wenigstens 40 Procent in Europa ver- mehrt hat. Bey dieser Annahme bleibt von dem berechneten absolu- ten Zuwachs noh eine bedeutende Summe zur Ausgleichung des gestiegenen Circulationsbedürfnisses übrig. IV. Wenn das Resultat, welches für den europäischen Geldmarkt überhaupt gefunden wurde, richtig ist, so muß da* rnit dasjenige übereinstimmen, das sic) bey einer Vefgleichung der Ciroulation eines einzelnen Landes von den beyden Perio“ fw Ih Lily an dahet nit:' iiher ug iese NN wend fem, j 4 nah, nd ein Dh 9 erh Dan 1, vas Aud) ein mod We x Belhnnn utend ahh : Einfuß, dut) rear tg TAL das M Mall 16 Diess SN das Ijon) ehältns m ds 8 in Gu) berechne NI zut Vuög ) den„yropah if,(om nt Befgleidun ven Deren Ju -- 199-- den ergibt 3 so weit nicht besondere Verhältnisse eingewirkt haben. 1. In dem dritten Kapitel des zweyten Bucsicht genomnien wurde, Aus dem Werke des Herzogs von GSaete über die Finan- zen von Frankreich**) erschen wir, daß nach der, am Zo. Dcetober x 785 angeoröneten, Umprägung der französischen *) Nehmlich nach dem Verhältniß von 8603: 7028. M. s. S. dieses Anhanges. SE) INGUGCe historique sur les Finances ds France IS1!Q, liefert / je b Gold von betru Octo wäre halbe! wenig Shi prägt auöge falls | wagen Mh Geldug) Gtylatiog W"W Geldes in hu Wedel»" denfelhen in dy 4 diese Gump 4; ;[0 fimnt tyre; PORN sten Sahm bs eit in Gun 1 170088 Sihl mungen ihr M n Jahr hilt 10.) voran) Kön die zu WM Statt u mien Wu en e über Di FlM ad der, amp der sunst 3,0080 s de Fa! -- 201=-- Goldmänzen für..,..... 746,358,144 Franken einfamge und doppelte Luisd'ox und seit dem Münzedict vom Febr. 1726 bis zum Jahr 1795, an Silber» NIÜNRO EE GEE NR IT ZIG OT FODGT-989 PIZ im Ganzen< 57+ 2/663/696/13 33 Franken ausgeprägt wurden, Von dem Jahre 1726 bis 1785 hatten die königlichen Münzstätten für 986,643 888 Liv, Goldmünzen ge- liefert. Die seit 1785 ausgegehenen Luisd'ors waren ohne Zwei- fel bey weitem zum größten Theil aus eingesce um 57; an Geld leichter waren, als die alten. so war der efsective Betrag noch bedeu: tender, ======: SSE DSS SZS <<= = 202== gründen, die man bey der im Jahre 1785 angeordneten Um- prägung der Goldmünzen gemacht hat. Darnach haiten sich, wie so eben bemerkt ward, von den seit der Münzverordnung vom Februar 1726 bis zum Jahre 1785 avsgegebenen 9386,643,888 Liv. Goldmünzen in dem gleichen Zeitraum we- nigiäens für 240,285,744 Liv, aus dem Umlaufe verloren. Nav gleichem Verhältnisse gerechnet, müßten von den, seit 1726 bis zum Jahre 1791 autgegebenen 1,917,637,989 Liv. Silbermünzen 514 Mil. Liv. aus dem Umlaufe versc< wunden, und also nur noch 1403 Mill. Liv. übrig geblieben seyn, Wenn man diese Summe mit dem Betrage der Goldmünzen vereinigt, so erhält man eine Totalsumme vor, 2149 Mill. Livres für die Menge des im Jahre 1790 in Frankreich cir2 eulirenden Goldes und Silbers. Da Frankreich an dem Zu:- wachs, den die Circulation von Europa in den 1780er Jah: ren erhielt, wahrscheinlich nac4 dem Verhältniß, das zwischen dem Betrage seiner Geldmenge und der in Europa eirculiren- den Gold- und Silbermasse besteht, d. i. mit ungefähr 23 Mill. Liv. Antheil nahm; so muß man an jeaer Summe einen sechsjährigen Betrag dieses jährlichen Zuwachses abzie» hen, um den mittlern Betrag der Gelymenge von Frank: reich in den 1780er Jahren zu finden. Dieser würde sich darnac) auf 2011 Mill. Franken belaufen. 3 *) Law hat, ehe er seine bekannten Operationen begann, die Geldmenge, welche damals in Frankreich umlief, auf 1200 Millionen Livres geshäßt, Die Vermekrung, welche bis zu den 1780er Jahren eintrat, mußie also 809 Mill. Liv. betragen haben. An dem für die europäische Circulation zu Ende des vorigen Jahrhunderts berechneten Zuwachse würden u] her,? culatio den s überseh shes€ 6 mußte vom 1 Y-« Zs STEI Re SEEET 02 4-2 37 en SIS R S2 REES Ane ah baten 6 Y Dinpenby 1785 Wägen Wen Zeitun yy | Unlaft vet üBtin von by. 4 Ven ARA naue WE, Orig Qn Ih ope Der VNhainy me bona 0 in AU neid m in des 73004) altniß, Noi jh 1. Cutopa(a i. mit unf y 7 an jen Ein on Zum menge vu Dieser mi ") perten 04) Franfrid un) Die Vermei) ntrat, muß! at 940)/ eeulation jz) 0 Zum NI -- 293= Wenn die Summe von 754 Mill. Liv. Gold und Sil- ber, das in dem Zeitraum von 1727 bis 1790 aus der Cir- culation von Franfreich auf die angegebene Weise versczettel in den Jahren 1814 vis 1819 wenigstens 54 Mill. Pfd. St. betrug. Als Durch“ shnittesumme werden aber für die Jahre i800 bis 1809 aus verschiedenen Gründen 47 Mill. Pfd, St. angenommen.*) Wenn nun, in dieser Periode, nur noc< fieven Mill. Pfd, Sterling Gold» und Silbermünze im Umlauf bieiven; so war der Betrag der Circulationsmiitel um 46 Procent stärker, als in den 1780er Jahren, Wahrscheinlich belief sich die, in der Circulation zurü- gebliebene, Summe von Gold- und Silbermünzen nicht so hoc), die eingetretene Wermehrung der Circulationömittet, unter allen Formen, aber weit höher, als wir hier angenom: men haben, *) Dabey ist die effective Vermehrung zu 40 Mill, SOD VEN REN MGS IL 1 dies. Absch, (ey die von Vermul den in Geschäft Stei R GS. 36) im süd landwir ses Jah die Pre di fexsuchut Großher schen dt des Pr( gattung werden | sie betr | die Zur | Narktes en jen B man di tungen Anhar de Why Wil Vn Vi eis 1805 Wihris), Gefolge befin Sonnen du nen Belt 14 Cilber Hehy; bie Zuntiy des binn iy han bat bnd won I bi Dt » der Gifik alan zufihen dis Woti(m vv) (7 hom ih) JEDEN zubtse 5/7 BETA„wat 1! TEEN W Procint Jaht ] 4 eulah vum ONE Em wicht 1601110 TCHLL fah ECA ly , ul"0 h, 2008= Der bekannt gewordene Belauf der Banknoten aller Art, die von 1814 bis 189 circulirten, berechtigt schon zu dieser Vermuthung. Es ist aber no) des Dienstes zu gedenken, den in vielen Fällen die Schaßkammericheine und in großen Geschäften häufig auch die Sto>s leisten. 3> Steigen der Getreidepreise in dem Zeit» xaume von 1780 bis 1809, 1. In einer Note zum ersten Kapitel des ersten Buches, S. 36, haben wir zu bemerken Gelegenheit gefunden, daz im südwestlihen Deutschland die Preise der bedeutendsien landwirthshaftlichen Producte in den ersten zehen Jahren die* ses Jahrhunderts um 40 bis 44 Procent höher standen, als die Preise von den Jahren x780 bis 1789. Diese Behauptung gründet sich auf eine sorgfältige Un* texrsumung der Marktpreise von sämmtlichen Marktorten des Großherzogtyums Baden. Die Abweichungen, die sich zwi: schen den verschiedenen Landesgegenden in Ansehung der Größe des Preivaufschlags ergaben, waren bey denjenigen Frucht gattungen, die in größerer Menge zu Markte gebracht zu werden pflegten, in der Regel, sehr unbedeutend, und wo sie beträchtlicher erscheinen, war entweder Grund vorhanden, die Zuverlässigkeit der Resultate, wegen Unbedeutenheit des Marktes in Zweifel zu ziehen, oder man vermochte die Ursa? chen jener Abweichungen befriedigend zu erklären, Bedetntender ist die Verschiedenheit, die sich ergibt, wenn man die Preizerhöhungen, welche die einzeinen Getreidegat? tungen und andere landwirthschaftliche Producte in dem Zeit? Anhang 4. 14 --“ 210- raume von 1780 bis 1809 erlitten haben, unter einander vergleicht. Da bey jedem einzelnen Artikel andere Verhältnisse auf die Production und die Nachfrage eingewirkt haben, so isi dies leiht zu begreifen. Allein im Durchschnitt genommen, ist der Preiöaufschlag allgemein, und wenn derselbe bey einem Artikel niedriger ist, als bey der Hauptbrotfrucht, so ist er bey dem andern stärker. Die Erhöhungen stern Betrieb des AFerbaues und durch die zwemaßigere Benußung der Na- turfapitalien. Die reißenden Fortschritte, welc bau in den östlichen Ländern vorzüglich gemacht hat, und die Zunahme des jährlichen Ueberschusses, den diese Länder her- vorbringen und dem Auslande anbieten, sind gewiß nicht ohne Einfluß auf die natürlichen Preise des Getreides im Westen geblieben. Die Sammlung der Vorräthe auf einzelnen Punkten zum Unterhalt der Armeen pflegt eine künstliche TSheurung hervorzubringen, wenn sie der Speculation Überlasen wird, Ullein das Requisitionssystem, das in allen Kriegen dieses Jahrhunderts befolgt ward, hat einen sol jenigen entgegen geseßt, welche die Aufkäufe zur Bildung von Magazinen sonst gewöhnlich hervorbrachten. Während der Landmann bedeutende Licferungen maßen mußte, sah er sich um seine Kriegssieuern zu entrichten häufig genöthigt, was ibm noch übrig bliev in übereilten Verkäufen lo8zuschlagen. So fielen die Getreidepreise in den Jahren 1814 und 1815, im westlichen Deutschland tief unter die frühern Mittelpreise der Jahre 1802 bis 1809, die für dasselbe FriedenSjahre waren, herab, ohnerachtet in jenen beyden Jahren zahlreiche Armeen dasselbe durchzogen, und bedeutende Corps daselbst verweilten, und ohnera&tet alle Vorräthe- wie das Jahr 1816 zeigtey auf ganz ungewöhnliche Weise zusammen geschmolzen waren. Wir glauben aus allen diesen Gründen nicht, daß die Kriege- welche in dem Zeitraum von 1800 bis 1809 geführt wurden, einen Preizaufs&lag auf dem allgemeinen Markte verursachten, der nicht durch die Wirkung der vorangeschritte- nen Agricultur no& überwogen worden wäre, Iyr Einfluß war mehr local, und selten so bedeutend, daß derselve, wenn nicht andere, in einer Reihe von Jahren bisweilen wiederkeh- rende/ außerordentliche Ursachen hinzutraten- in einem größern Umfreite fühlbar werden konnte. Auch ist zu verüsichtigen, daß) indem große Armeen auf einem Punkte versammelt sind, die Abwesenbeit der gewöhnlichen Militärmacht, in dem Umkreise der Friedensquartiere eine entgegen geseßte Wirkung hervor- bringt. Uobrigens wird man weiter unten sehen, daß, wenn auch alle Kriegsjahre von der zweyten Peridde, und dagegen nur das ein» zige Jahr von der ersten Periode, wo ganz ungewöhnliche Creig- nisse auf einem großen Theite des eu1opäischen Marktes einen Einfluß ausübten, bey der Vergleichung der Dure von 90 Stunden überall, wo nicht ganz besondere Verhältnisse ein- wirkten, wiederholt hat, auch no in einem größern Uwmkreise Statt fand. Den relativ geringern Aufschlag der Getreidepreise als das selten, und der Zustand, in dem(Güter gleicher Art und Erträglichkeit zum Verkaufe ausgeboten wurden, oft ver- schieden war, so wichen vie einzelnen Kaufpreise von demselben Jahrzehent zwar leicht begreiflich sehr von ein- ander ab 3 allein die Wirkungen entgegen geseßter Art, welche jene Verhältnisse hervorbrachten, gli---- lee 106 [] = 25 14 -- 217 Der Durcschnittöpreis der ersien zehen Jahre verhält sim daher zum Durchschnittspreise von der zweyten Periode, bey der Kernenfrucht*), wie x09: 4144. bey dem Roggen, wie wie bey dem Haber, wie bey der Gerste, 100: 143. 100 1:1 134. 100: 134. b) Durcschnitt8preise vom Markte zu Durlach. Erste VYeriode, Jahre Korn Kernen Gerste Haber. Ev. fe ies MS I fes Er. 1780* R nE 7 2R 13 0. DE GIESE DIED T781 24.070. SEN EIE 9: 1782 Dp E 6 28 2 47, 250. 1783 4 56... 0.45.3492: 3 II, 1784 PD 130: 1.010.567 9:7457. 543. 15. 1785 4.52.0635 3,534 5 3.240: 1786 305300 GAGE: 153 05 2.39 4787 ASSE SEITS SUUGGE GET 6I 37 5 1788 5 40 8 31 4 17 3 I4. 1789 Tie T AL ub 8 0 Airb iii 38 I: QUMMEC„747. 49„71 23. 35 199„317“ 33 Dare, wegen des leichtern Wassertrans- ports am Biheine hin fortpflanzen konnte. Für diejenigen, welve es auffallend finden, daß auf dem benachbarten Markte von Aacven nicht die gleiche Wirkung si N 4 3 35 8. X 781 e.. 2 4 8“ 4782.. 2 7 10. 3783:». 2 I2 8. 3784.. d 3 8 IO 4785» 2' 2 IL 10, 3.786.. ö X 38 I0 3787; s. 2 I 2. 3788. d> 2 5= 1789>» 2 2 IL 2 7 Summe 22 16 20. Durkcscten Getreidepreise, in der Periode, wo die Ablösung der edlen Metalle fortgesebt wurde, s&on aus dem Grunde höher seyn mußten, weil die edlen Metalle, welche die Circulation audsstieß, gegen alle andere Waaren wohlfeiler wurden, und deßhalb in andere Länder abflossen, wo.man nicht aufhörte zur Bewerk: stelligung der Werthöumsäße sich der edlen Metalle zu be- dienen. 5. Getreidepreise von den döstreichischen Staaten. Auch von öfreichischen Märkten konnten wir die Ges» treidepreise für jedes Jahr der beyden Decennien nicht voll- ständig erhalten 3 dagegen sind uns die amtlich erhobenen jähr- lien Durcschnittspreise von zwölf vers 3 473 l u 6 x 1 r "zua 1809 2090055 zz 81== BW 35 [5 Der Durchschnitt der Silberpreise des Getreides be- trägt 4 fl, 28 fr. und verhält sich daher zu dem Durch: sOn!tt von 1785 bis 41789 wie 100; 151, -- 234= Darnac< betrugen die Weißenpreise im Silberwerthe; in den Jahren in den Provinzen aht Böhmen Mähren Schlesien Oberöstreih- fl Er: fl: 16 Er;(192250 08 fe 7800i 113: 359) 30 858 ZWI8E 3 485. 1802 3 503 3.504 4 15 15656| 13852 4 242 2 77 4 TOI 4 383. F80Z- AF 405..74 03: 20086 16 UE 38946 3.444578 54 461225 vnd i.25 5:5. 5:540 1807. 3 53 3.463 14."ZULAEF= 4,255 1808: 4 125 4 33 4 413 3 532 Summe. ,..29 145. 28:42 28; 1120 322518 Durchschnitt den? von 7 Jahren 4 I35 MES 4= 4,4365. um | schu; Ferner in folgenden Provinzen: haber Niederöstreih Steiermare Kärnthen.. Bukowina,: Klagenfurter Kreis west fl. fr; fl. Bfr. FSE IEE. fl. kr, einen T800M. 2 525 4063 2235...- 4,76 X 544 Jufs; TSOL 4 328 2400285. 255 325 492 WOZ wenn PROZ> 4 4222000517 03:+ 6.135 17 M 267 zwey 1803 5 25 5 245 6 21. I 553 GIE 205365 107 2 MGH fand: 1807233. ZS 275. 08 B9E SPU T4I EPE) LZ» 18086 3 474 29 3 Y0S EP CHTE QOEE 3734 750 Summen. 281 54824:50320+245:1n:301.:11 23 43423 413. 4) Durcsc der Geschäfte zu erhalten; so hat Europa durch eine Übereilte und das Maß des gewöhnlichen Verbrauchs übersteigende Concurrenz im Einkauf fremder Producte, in den Jahren 1818 und An« fanzs 1819, einige Hundert Millionen Franken baares Geld verloren. Nordamericanist, die Gold und Silber nach Indien, China, Batavia, nach den philippinischen Iaseln«, nach Westindien und disweilen selbst naß Braülien führten, 1T, Zufluß der edlen Metalle von America nac< Europa Es fragt sih, ob der Verlust, den Europa durch die größere Ausdehnung des asiatischen Handels erlitt, nicht durch einen stärkern Zufiuß aus dem südlichen Festlande von Ame» xica und von Neuspanien erseßt wurde? Ix. In diesex Hinsicht war die Verlegung des Königlichen Sigßes von Lissabon nach Rio- Janeiro kein günstiges Ereig: niß. Dod für schr bedeutend darf man den Einfluß dessel, ben auf den Zusiand der europäischen Circulation nicht halten, da den Zuwachs än edien Metallen, den Europa durch Ver- mittelung des enropäisicchen Mutterstaates erhielt, der directe Handel anderer europäischen Staaten naw dem portugiesisc>en America der alten Welt eben fo gut zuföhren konnte. Wenn u... 244== biäweilen aus dem europäischen Portugall Silber nach Rio- 11446 304) Janeiro gebracwirkung annehmen, wel- ee Is Ei SE h j) pj.| | | <<<=€ -- 246=- Millionen Dollar Silber bezog.*) Allein auf diesem Wege verlor also der europäische Markt ungefähr 36 Millionen Franken. Die Summen, die durXe dem- allgemeinen, Markte entzogen. wurde auf 32 bis 12 Mill. Pfd. St. auc<:;.no?H höher angeschlogen*) Die bereits eingetretene Verminderung an Circulation3- mitteln muß aber, wenn. man beyde Summen, die Menge der eingezogenen Noten aller Art, und den Betrag der zur DeFung der übrig gebliebenen Zettel niedergelegten Metall: vorräthe zusammen rechnet, weit bedeutender seyn, als die Masse der edlen Metalle, die dur< jene Maßregeln aus dem allgemeinen Umlauf entzygen wurden, weil der durch diese, und andere Begebenheiten bewirkte Preisaufschlag der edlen Metalle es mit sich bringt ,. daß die eingezogenen Noten zu ihrem Ersaß die gleiche Summe von Gold und Silber nicht erfordern, die sie vor erfolgtem Preivaufschlag, nach ihrem damaligen Gold- oder Sitberwerthe, vorstellten, *) Desfentlichhe Blätter haben die Summen, wele auszufüllen. Man wird es nicht unwahrscheinlich finden, daß Rußland diese Summe in den Jahren 1816 bis zu Anfang 1819 dem Westen entzogen dat, wenn man bedenkt, das die starken Getreideausfuhren in den Jahren 1817 und 1818 eine für das Land außerordentlich ün HIP 7"elan günstige Handelsbilanz hervorbringen mußte, daß in jener Werivde die französische Contribution bezogen wurde, und daß die beyden Anlehen von 1817 und 1818 großen Theils von dem Auslande übernommen wurden. Bekanntli wöhnlichen Berluli zu eise3en, den die Circulation dur die Coniumtion der edlen Metalle, bur die Abnutzung, Bexr- theilung 2c. nach ungefähren Schäßungen jährlich erleidet.*) Wenn wir nun die gegenwärtigen Getreidepreise mit den Durchschnittspreisen von den Jahren 1800 bis 1809 ver- gleiwirkung der europäischen Papiercreationen, verminderte sich seit 1809 das Ausbringen der americanischen Minen, und der Minder» ertrag der mexikanischen Bergwerke, und die Abnahme des jähr: ligen Zuflusses von diesem Vice- Königreich nach Europa beträgt allein eben so viel, als die Summe, weleen Staaten mußte das Circulationsbedürfniß dieses Landes bedeutend erhöhen. Dasselbe wurde anfänglich durch die excessive Vermehrung des Papiers zum Theile gestillt, di18 aber gegen den Mißbrauch dieses Hilfsmittels gesetzliche Verfügungen getroffen wurden, so mußten aus der allgemeinen Circulation bedeutende Sum- znen baaren Geldes. na) America abfließen. 10, Diese verschiedenen Ursamen hzaben zusammen gewirkt, um in der lekten Zeit die Summe der Circulationsmittel in Curopa bedeutend zu vermindern; und die Folgen diesex Ver- minderung offenbaren sich in dem Preisabschlag beynabe aller Waaren, der bey vielen Gegenständen dur< andere bleibende oder vorübergehende Verhältnisse no<ß vergrößert wurde, II. Die Maßregeln mehrerer europaischen Staaten, wel- j y, nindern, un m W eren Dreis a üb ngen Let vy ny daß ein hel 6 Biegen aufem; N net ist Du NI vy" tion des 1 Berbesserungen, ene] Man lese S. 4 Zeile 8 von unten statt: sammen= sammeln -=“ 8= 2-===“ Unz== Unze -- 47 in der** Note Zeile 2 von unten statt: 40F=> 642 -=- 134 Zeile Ä von oben statt: Ursache=“- Ursachen <2 198<===-=--- vermohte= vermödte -.=== Waare= HEAR EIEE 183 aer 4 ame- 2 amtes Fie Gais --“== Geld= bald und Silber =--“-=<= Uebergans-- Uebergangs -- 193-- 4 von Unten statt:-Kontributionszahlungen== Contribu» a tionszahlungen, -- 20265= 6==-- PE ESEER== Anstrengungen ---“ 232-- 9 von oben statt:./dem-- Dem -- 246== 5 von unten statt: Fonds T-. Fonds, -- 287-- 5'v. 6 von oben statt: vennäh=-' deniioh -- 276== 5 von oben statt; Frankreich=- England --“ 281-- 1 von unten statt: des=- der -- 283== 44 von oben= sollte.= sollten. --- 284=“ 6=---=-=- decanfnahme.= deraufnahme --“ 21=- 1,2 von unten statt: zerstöhrenden Wirkungen== ds: Zerstörung --- 309-- 5 von oben statt: colosal-- colossal --- 325* Zeile 9 von unten statt: zwar= gar --=-- Zeile 11 von unten statt: o8nera