„Beſchreibung und Abbildung T:; n 4.0; des von dem Ho 22 . EE 4-„»;?? 7 17 DELLE Inrerc/z/lacRer. , <>- Des 1575 5 7 2 IER25 WL DILL 2 dar 27“c, ſi NTT En TTT MTTT WR| Wi(4 SDH NB) NN HLN I LUI 0 | W|) JANN d300010030901000100 JU ON VW QDKROP 2228 DIR DNIVN WW << der«Brakann: Pepe| d. 9 Lg 1 (72) 36.4 G7- 07; vo reſte odi Iazro/ierwerre "M iE TI FTerrmann d4l.&t ca. em zelten Ö ÜIE. ngen? Cen: anm 9 Erklärung des Brabanter Pfluges und der 5 Figuren. Sig: hb ſtellt die rechte oder Furchenſeite des Pfluges vor. Das Shear t. und das gewölbte Streich- brett 8. ſind von gegoſſenem Eiſen. Das Schar hat gegen das Streichbrett zu keinen Griff oder Hals, ſondern ſteigt mit ſeiner Wölbung ununterbrochen, - und ſchließt ſich ſo in die Wölbung des Streichbret- tes ein, daß beide nur ein Ganzes zu ſeyn ſcheinen, wie Fig. 2. l. g. deutlich darſtellt. Das Streichbrett bildet mir dem Schare eine unabgeſekßte, nicht wohl zu beſchreibende Schneckenlinie. In dem Winkel von unten bei q. iſt die Ecke gebrochen. Da das Schar von gegoſſenem Eiſen iſt, ſo macht es ſich durch den Gebrauch ſelbſt ſchneidend; nöthigenfalls kann. iman auch an die ſchräge Seite deſſelben einen etliche Zoll breiten Eiſenſtreifen anſchmieden laſſen. In dem Pflugbaumep. ſtecken die Sohle n., das Sreif- bretteiſen m., eine Sterze oder ein Hebel 0, die Schraufen und Bänder i. mit unterlegtem Ei- ſen, der Hammer 1, das Sech oder Kolter h., welches in V. feſtgemacht und die Stelze d., wel- c, von Neureuths Breuning, von Ettlingen; Rü.dinger, von Scheibenhard 5; Ser gleichen einer friſch beſchlagenen Chausce!-- und denno< wächſt zwiſmen und un- ter dieſen Kalkſieinen die ſchönſte Frucht hervor) ganz fehlerhaft conſtruirt iſt, ſomit eine ungeheure Zugkraft verſchwendet u. das 14 Ackerland durc< Umbruch vieler Weideänger und wie weit größere Erndten durch die beſſer gepfläügten Aecker gewon- nen werden können, ſo muß man bedauern, daß die Re- gierungen ſo unthätig und ſo gleichgültig dabei bleiben, und feine Anſtrengungen machen, um die eingewurzelten Vorurtheile und die Unwiſſenheit des Volks zu vernichten,“ Hierauf die-geziemende Antwort: Die hohe Regierung von Baden, das Hohpreiß- liche Miniſterium des Jnnern in Karlsruhe, hat zu dem Zwecke 6 Brabanter Muſterpflüge in St. Bla- ſien fertigen und bei den Hochlöblichen Kreisdirectorien in Konſtanz, Freiburg, Offenburg, Durlach, Manndyeim und Wertheim aufſtellen laſſen.= Die ho- heRegierung hatgedachte Kreisdirectorien aufgefordert 2 allem aufzubieten, um dieſen guten Pflug allgemein einzu- führen.=- Die Hochlöblichen Kreisdirectorien haben deshalb mit allem rühmlichen Eifer daran gearbeitet, den Wohl- ſiand und Reichthum der arbeitenden Klaſſe dadurch zu be- fördern, daß neben den Muſterpflügen auch noch dieſe klei- ne Abhandlung und Abbildung des Brabanter Pfluges un- ter die Herren Pfarrer, Ortsvorſtände, Schullehrer und verſtändigen Landwirthe in allen Amts» und Oberamts- Bezirken des Großherzogthums Baden ausgetheilt und auf Koſien der Gemeindsfkaſſe angekauft werden dürfe. Aber in ganz Deutſchland u. f. w. ſucht man dieſen Pflug einzuführen!- Die Fabrik in Ho- henheim, bei Stuttgart, hat bereits 130 Stü> Bra- banter-Pflüge gefertigt, und davon bis Februar 1824 (Siehe Coreſpondenzblatt des Würtemb. Landwirthſchaftl. Vereins. 5r Bd. S. 89) abgegeben 101 Stüc, nämlich: nach der Mark Brandenburg. 3; ins Naſſauiſche 13 nach Baiern 5 3; nach Oeſterreich 13 nach Lippe- Detmold 1 s nach der Schweiz 33 nach Baden 6; nach Kurheſſen 2: nach Schleſien 13 nach Rußland(Wilna) 23 nach Sachſen 11:3 und in Würtemberg ſind, einſchließlich der auf Befehl Sr. Maj. des Königs abgegebenen, 75. Stück abgeſetzt worden. >r Aerfeld ſchlecht gepflügt werden muß/ ſo werde ichs mir angele- gen ſeyn laſſen, den Brabanter Pflug mit einigen kleinen Ab- änderungen für die obere Landesgegend von Donaueſchingen u. ſ. w. auf dem Heuberg bei Stetten am kalten Markt zu conſtruiren. Denn ich bin überzeugt/ daß die dortigen Landwirthe gerne einen beſſern Pflug wählen.== Herrmann, fie oil t Ketvon: die Re- | bleiben, vUrzelten Dtn, u preiß: he, hat ot, ſq: orien in tlad, Die ho: jordert! m einpit deßhalb | Vohl- h zu be: eſe Elets ges un- er und jamts- ind auf wan in H0- / R Nds ar 154 ſchaftl, ämlich! ; ned 13 nach ); nad hſen 1, eh! Gr, worden. angelt: nen Ab: 15 Dem zufolge ſind die Schw 08 nicht die Einzigen, welche ſich ſo thätig und warm für die Einführung und Ver«- breitung des Brab. Pfluges intereſſiren!=- ſondern auch die Deutſchen. fühlen das'Bedürfniß eines guten Pfluges, Hauptſächlich verdient hier dem praktiſch- verſtändigen Landwirth bemerkt zu werden, daß der Vorzug des Bra- banter Pflugs ſich beſonders in trockenen Jahrgängen zeigt, Wenndie gewöhnlichen Räder- Pflüge wes gen Trockniß und Feſtigkeit des Bodens nicht eindringen LSB en. ſokannmanmitdieſem im» merfort pflügen.-- Wer den Nachtheil kennt, der aus einer langen Unterbrechung der Pflugarbeit in ſchweren Bo- denarten entſteht, wird auch leicht begreifen, welchen gro- ßen Vortheil es gewährt, zu jeder Zeit zur. AusSſaat bereit ſeyn zu können,-- und bei der Trockniß vergebens auf Re- gen wärten zu müſſen.= Mit dieſem einzigen und nicht zu berechnenden Vortheil des Frabanter Pfiugs ſtimmen alle Beſttzer dieſes Pflugs überein, und wenn man, ſagen ſie, gar kei- nen andern Pflug in Den ſteinharten Boden einbringen fonnte, ſo drang allein der Braban- ter Pflug in den Boden, pflügte vortrefflich, vhne zu brechen.-- Frhr. v. Ellrich8hauſen auf Maiſenhalden im Wür- teinbergſchen ſagt:„Seit 1823 hat der Brabanter Pflug den Landpflug gänzlich verdrängt. Bei genauer Prüfung fand ich den Brabanter Pflug, auf dem ſchlechteſten wie auf dem beſten Boden vorzüglicher als den hieländiſchen Wendepflug,(oberelſäßer Pflug) und es iſt eine bloße Jdee, dieſer Pflug paſſe nicht für dieſen oder jenen Bo- Den, wo 3, DBD. Letten, Kalkſteine oder Sandſteine im Un- tergrunde ſind.--(Hört es!)„Lieber würde ich nun meine ganze Landwirthſchaft aufgeben, als dieſen Pflug für die Zukunft laſſen!“= Mit die- ſem Pfluge kann man mit gleichem Geſpann, aboeſchen von der vorzüglichen Arbeit, täglich noc< um*, Theil weiter Land, als mit dem Landpflug bearbeiten, und daß er, wenn der Führer einmal eingearbeitet iſt, leichter als der Land- pflug ſowohl für den Führer als für's Geſpann geht.“-- Hr. v. Babo in Weinheim, berichtete unterm 11. Jen- ner 1824. an das Hochlödbliche Kreisdirectorium in Mann- heim:„daß nach angeſtelltem Verſuche der Brabanter Pflug „durch größere Feſtigkeit, reineres Ausßvugen „der Furchen und größere Leichtigkeit für die 16 „Pferde-- gegen den dortigen pfälziſchen Wendepflug ſich „auSzeichnete 1“-- Die Landwirthe im Seekreiſe bei Konſtanz haben auch einſtimmig deſſen Zweckmäſigkeit zum Umbrechen von Wieſen anerkannt. Demnach fehlt es nicht mehr an der Anerkenntniß der Vortheile dieſes Pflugs 3 dagegen ſtoßen ſich Viele an der Schwierigkeit, ihn zu fertigen und an den größeren An- kaufskoſten. Einige mag es wohl geben, welche fürchten, keine Leute zu finden, die damit arbeiten können oder wollen. Den erſtern. Hinderniſſen wäre bald abgeholfen: wenn unſere jungen. geſchicten Shmied- und- Wagnermei- ſter in vie Werkſtätte nach Hohenheim wandertenz -=- und die letzte Beſorgniß wird beſeitigt: wenn ſich vers ſt dige Landwirthe und Oberknechte ernſtlich angelegen ſeyn laſſen, die praktiſchen Handgriffe mit dem Pfluge auf dem Verſuchs-Felde des hieſigen land- wirthſchaftlichen Central-Vereins zu erlernen, -- und dann weitery Unterricht geben.= Zur Beherzigung für meine lieben Landsleute geſchrieben in Karlsgruhe, d,' 5. April 1824. Dr. Herrmann. Seſchreidung und Abbildung ? EEE A—Vee Brabanter⸗Pflugs. Von D. Phil. Anton Herrmann, Profeſſor und Oekonomie⸗Verwalter in Karlsruhe, und Mitgliede mehrerer gelehrten Geſellſchaften. Ooiour& Grey Cortrol Chart Blue Cyan Green vellow- Hed Magenta Wnhite Grey 1 Grèey 2 Grey 3 Grey 4 Black — Nurnpruyr 1024. Verlag von Gottlieb. B