— 2QI . 5 5*.. Waſ. 3 K nmn u aee Baf, de MAe 2. 7, 5 3 23 e 3, 8 Lad. Vcf ht h SMaltee enh, Vortheile und das Verfahren beim D- PUMEL Dd eU von Dr. C, Heyer, Großherzogi. Heſſ. Revierforſier und tem Lehrer an der Forſilehranſtalt zu Gieſen« Gtreſen 18926, Dru> und Verlag von Georg Friedrich Heyer.. Yorwe 1,P0 Eduard Zad Bw GS- Inhalt. AAS AAR GER, Vorwort: 3 2 N.. Seite 1 I. Von den Vortheilen des R Sa im Allgemeinen: 1) für den Waldbeſißer, a) Dieſer bezieht eine beträchtliche Holzmaſſe &) im Hauſpan. S 8 5.: ö 10 8) im WurzelſtoXholze S S 8 ö 12 Mannigfake in jungen Schlägen veranlaßt und 32 d) beſchränkt die ve 0 ſchädliher Wald- thiere. N e... 35 2) für die SolFhRfünenten> 3 41 II. Von den Nadtheilen und Hide entſen des Baumrodens im Allgemeinen, 1) Von dem Einfluſſe des Baumrodens auf die Waldvodentufl nn 1e-.. 44 2) Vom Roden an ſteilen Bergwänden and im leich? ten Sandboden€ 3.< 47 3)--- inSamenholz- Verjüngungſchlögen 2c.2c. 48 4)=“= in Ausſchlagholzungen.. 95 öS)-=--- inGegenden, wo die Denzel niedrig ſtehen.. 583 6)---- inſteinigem, ſchwerem und juin Boden 62 7)== in Gemeindewaldungen 2.. 64 2 8)=“= inmit Sto>holzberechtigungen behaf- teten Waldungen€ 55-0. 00 IV. DE 111. Von den eigenthümlichen Vorzügen des Baumrodens-. s Ä-“ 70 IV. Von den eigenthümlichen NEE WAILE EE Fällungmethoden. 2-,"3 . Von dem Verfahren beim Baumgraben (5% Von den dazu nöthigen Werkzeugen«*. 77 2) Von der ſchiklichen Aufeinanderfolge der Hauungen 77 3) Vom Aufräumen dev-Wurzelſtöfe«= 0... 79 4) Vom Abhauen 2c. der Tag- und Stehwurzeln« 31| 5) Von den Mitteln'zur Beſchleuniguug und Lens kung des Falls der Bäume 5% 5:- 85|- 6) Vom Trennen der Stö>e vom Shafte ABIE* 93; 7) Vom Aufſpalten der StöFe..«Da 8) Vom Aufſeßen des Wurzelſto>hd1zes.. 99 geandur 9) Vom Ebenen und Bepflanzen der StoFkauten«+ 1401 ea des 1 niht a] ſpielt y ven hir fehigen Ihr dt Ihrer vy fands: ds en ertenny effekt) Wirth | he Vorzügen +», z Vorzügen imgraben x Hauungen hwurzehn» g und Leis >fauten, 99 101 F=. SES SLS LP DP ven SSE SPT I SY 0. 1 Gn ef ewa a VADER AINANA Mehr denn je ſind gegenwärtig die Augen der deutſchen ſchriftſtellenden Forſtmänner auf ſichere Be- gründung eines möglichſt hohen nachhaltigen Natural» ertrags der Waldungen gerichtet:== es iſt dieß das Lieblingsthema unſerer heutigen Schriftſtellerwelt,: wel» ches in allen erdenklichen Variationen==(die zwar nicht alle ihre Meiſter loben)== ſehr fleiſig durchge ſpielt wird. Wer wollte' daran Tadel finden? Um der Benutzung willen gründen und pflegen wir ja un- ſere Holzungen!=- Bei allen dem liefern unſere meiſten Waldungen und namentlich die Samenholzungen, von de- nen hier hauptſächlich die Rede ſeyn wird, nicht dies jenigen Erträge, welche ſie=- und nicht blos nach ihrer abſoluten Ertragfähigkeit, ſondern auch nach ihrer relativen, nach Maasgabe der vorfindlichen Be» ſtands- Beſchaffenheit== abwerfen könnten. Es iſt das eine ganz unbeſtreitbare Thatſache, zu deren An- erfennung ſchon allein eine Vertheilung der jährlichen effektiven Geſamterträge auf die Totalfläche einzelner Wirthſchaftcomplexe und eme Vergleichung jener mit g Heyer. Das Bautnrodena. 4 2 den Ergebniſſen- welche ſich nach erprobten Holzertrag- Erfahrungtafeln herausſtellen== ſollten, hinführen muß. Fragen wir nach den Urſachen dieſer eben nicht er- freulichen und für uns Waldwirthe nicht empfehlenden Erſcheinung, ſo dürfen wir die Schuld nicht ſowohl dem Mangel an guten Wirthſchafttheorien beimeſſen, als vielmehr darin ſuchen, daß dieſe leßten ſo wenig Eingang in den praktiſhen Saushalt ſelbſt finden. Wir wiſſen zwar recht gut, was wir zu thun haben, um den Ertrag der Waldungen auf eine hohe Stufe zu bringen=“ aber wir verfahren nicht danach!-= Den Gründen, warum das nicht geſchieht, hier weiter nachzuſpüren, liegt nicht in dem Zwecke dieſer Abhand- lung» Es genügt uns für jeßt an der Gewißheit, daß die meiſten Waldungen ihren Beſißern nicht das liefern, was ſie billigerweiſe liefern könnten und ſollten. I< ſage: die meiſten; denn dieſe Behauptung auf alle ausdehnen zu wollen, ſey ferne von mir. Verden ja manche Wirthſchaftcomplexe= der Veran- laſſungen hierzu ſind ſo mancherlei== ſelbſt über ihre relative und abſolute Ertragfähigkeit genußt. Dafür ſpricht ſchon die an vielen Orten unverhältniße mäſige Abnahme der ſchlagbaren Beſtände. Doch gibt dieſe Abnahme nicht immer einen triftigen Beweis für eine unbedingte Uebernußung ab. Sie wird nicht ſelten durch eine verkehrte Wirthſhaft herbeige- führt== häufig durch die unſelige Neigung zur Bes Fändeverjüngung veranlaßt, eine Neigung, welche ſc) H Die ſtan ſyut ſehr (mſt ſien 117] fert? (9| (Chet ww anſied ſhad befüm Ganz ertrage führen (ht Ats lenden ſowohl eſſen, wenig nden aben, Stufe ZE veiter hand» heit) t das Iten. zung | min eran über nubt [tniße ) gibt is für wird cheige- x Bes welche 3 ſiH der Forſtwirthe, die ſich gleichſam mit ihren Holzungen zu verjüngen ſcheinen, ſo gerne bemeiſtert« Die Seltenheit der Maſtjahre und der bekannte Um»- ſtand, daß ihr Segen gar oft in ſolchen Diſtrikten ſpurlos vorübergeht, wo man auf ihn ſo lange und ſo ſehnſuchtvoll gehofft hatte, während dagegen die ei- genſinnige Natur an Orten, wo man es am wenig» ſten erwartete und wünſchte, ihr Füllhorn ausleert, tragen das Ihre redlich dazu bei Und dann die but» terweichen Seelen, welhe e8 nun einmal nicht über ſi< gewinnen können, einige Sho> Buchen- und Eichenpflänz von dem Schafte mit einem Sägeſe angebracht und auſſerdem nicht ſo gerade geführt werden kann, wie am liegenden Statt des€ theilh tonnt 1) wo ſel men niht ſh! Ghaft! thal tar H Baum am un (ls das linde, Wachſe wig 1 olim haltnis Juſclay Kelly gſen? Yeh der H Baum und ſi hart! eitel tliholze einverleibt wird. Da beim Abhiebe der Schaft da eingeferbt wird, wo ſein Umfang am größten iſt, ſo kann auch die Holz» menge, welche dadurch dem Waldbeſilzer verloren geht, nicht anders als bedeutend ſeyn. Ihre Gröſe läßt ſic) jedoch auf eine unveränderliche Verhältniszahl zur Schaftholzmaſſe nicht zurückführen, weil jene eines» theils von der Geſchilihkeit und Willfährigkleit der Holzmacher, anderstheils von der Geſtalt des Baumſchafts abhängig bleibt. Die abſolute Stärke am unteren Schaftende hat darauf weniger Einfluß, als das abwechſelnde Verhältnis derſelben zur Schaft. länge, weshalb denn bei in einem freien Stande ers wachſenen Stämmen, welche in der Regel kürzer, we» niger vollholzig und nahe an und über der Erde ver- hältnismäſig dier ſind, als im Schluſſe ſtehende, der Verluſt am Hauſpane gröſer iſt, als bei leßten. Beſonders hoch wird er aber in ſolchen Fällungen an- zuſchlagen ſeyn, wo die Hauſpäne den Holzmachern zu Theil werden, wie das an verſchiedenen Orten zum groſen Nachtheile der Waldbeſiker noch der Fall iſt. Nah meinen vielfachen Verſuchen ſc)ywankt der Betrag der Holzmaſſe, welche im Durchſchnitt beim Abhauen der Bäume durc<4 den Span verloren wird, zwiſchen fünf und ſieben Procent der geſammten Schaft- hartholz-(Scheid- und Prügelholz-) Maſſe, wobei 42 ich aber diejenige Holzmaſſe, welche, weil die Kerben nicht in ihrer ganzen äuſeren Breite bis auf die Are des Stammes- durchgeführt werden, an der Abhieb- fläche des Schafts in kegelfsrmiger Erhöhung ſitzen bleibt und gewöhnlih Waldhieb genannt wird, mit eingerechnet habe. Denn dieſer Waldhieb geht für den“Waldbeſiber, wenn auch nicht gerade! für die Conſumtioiw, doc< verloren, ob ſchon hier und da die Vorſchrif? beſteht, das die halbe Länge deſſelben bei der Ausmeſſung a5gehauener Bau- und Werkklöße mit eingerechnet werden ſoll. Beim Brandholze ward dieſe Vorſchrift noch weniger befolgt und ich habe noch überall gefunden, daß die vom unteren Stammende abgefallenen Spalten über die anderen gerade ſo weit vorragten, als die Länge des Waldhiebs austhat. Arch die Späne werden an manchen Orten für Rechnung des Waldbeſitßers geſammelt und verkauftz allein inder Unbedeutenheit des hieraus erzielten Erlöſes liegt ſchon ein klarer Beweis, daß auch durch dieſe Maas» regel kein genügender Erſaß für den Spanverluſt ver- ſchafft wird. Die obige Berechnung kann daher im Allgemeinen als richtig angenommen werden, Ce, 2 Einen weit gröſeren Gewinn verſchafft aber das Baumroden dem Waldeigenthümer b) durch das Sto>- und Wurzelholz ſelbſt. == ük. gun un ME en 7 Baut den dan bar" gerin Guy) ve) zu) ims vn). laßt) (mf 0,54 Bl veſt ng hu Py ſellit Van Vail lic 1 mit 4 NU tar bloß Kerben die Ure Ahhleb- ) ſiken wird, 'b geht für die ind da eſſelben vftlöße e wird ve ne< mende 0 weit ' -. en für kauft; Erlöſes Maaß?» ſt ver- meinen 43 Dieſes kann man zwar auch bei den gewöhnlichen Baumfällungarten früher oder ſpäter durch Nah oo den zur Nußung bringen. Man erhält aber als dann weder eine ſo große, noch ſo aqui? und verwerth- bare Holzmenge und dieſe auch niche mit einem ſo Seringen Aufwande an Macherlahn, als wenn die Stöcke zugleich mit dem Baumſchaf?? aus» und umge- vodet werden/ wie ic weiter unten ausführlicher nach» zuweiſen gedenke. Was die Gröſe der an Wurzelſto>holz, im Verhältnis zum Schaftholze, nußba- ren Maſſe anbelangt, ſo iſt ſolche ſehr beträchtlich, läßt ſich aber wieder eben ſo wenig, ja noch weniger genau beſtimmen„ als der Betrag des Hauſpans.== Das Hindernis liegt nicht ſowohl darin, daß die Art und Weiſe, wie jene Nußung betrieben wird, nicht überall dieſelbe iſtz daß nemlich hier ein gröſerer, dort ein klei» nerer Theil des Schafts(Stummel) zum eigentli- hen Sto>holze gezogen und die Ausrodung der Wurzeln nicht allerwärts mit gleicher Sorgfalt bewerk» ſtelliget wird. Denn obſchon das Abweichende dieſes Verfahrens allerdings einen entſchiedenenEinfluß auf die Veränderlichkeit jener Nutzunggröſe in conereto, netn- lich für einen beſtimmten Forſthaushalt im Vergleiche mit einem andern, äuſern muß, ſo könnte man die Golgen dieſes Einfluſſes dennoch bei vorliegender Un- terſuchung unberückſichtigt laſſen, wenn man dabei blos diejenige Holzmaſſe in Betrachtung zöge, welche man im ſtrengeren Sinne mit dem Ausdruc>„Wur- 43 gelſto>“ belegt und dabei weiter die Vorausſebung einer 1a8glich ſorgfältigen Benutzung unterſtellte,= Aber auch dann gelangt man zu keinem ſicheren Re- ſultate, weil jenes Maſſenverhältnis zwiſchen dem Wurzelſto>- und dem oberirdiſchen Holze nach Ver» ſchiedenheit der Holzart und, bei gleicher Holz- art; wieder nad) Maasgabe des Alters der Bäume, ihrer Stellung und ihres Standorts und der hieraus hervorgehenden Einflüſſe auf die Baumform ſehr dem Wechſel unterworfen iſt, Wenn nun ſchon das Volumen an Sto>- und beſonders an Wurzelholz*) nicht bei allen Holzarten ſich gleich bleibt, ſo läßt ſich doh das Vorwalten ei- nes beſtimmten Geſetzes dabei nicht verkennen. Nach meinen desfalſigen Erfahrungen iſt bei ſolchen Holz- arten, in deren Eigenſchaft es liegt, eine gröſſere Menge ſtarker Aeſte hervorzubringen, als andere, auch der Maſſegehalt an Wurzelholz vorwiegend und die? ſer leßte ſteht mithin zur Aſtmenge oder *) Es bedarf wohl kaum erwähnt zu werden, daß ich hier und für dieſe ganze Abhandlung den AusdruE: W ur- zeln nicht in der Bedeutung nehme, welche ihm der Phyſiolog beilegt, ſondern darunter, nach dem gewöhn? lihen Sprachgebraucs(rhizoma) verſtehe, unter der Bcnennung Sto>holz aber die ſenkrecht in die Erde hinabgehende Verlängerung des Baumſcs und von der Menze an ſtarken Kron- äſten auf den Vorrath an ſtarken Wurzeln ſchlieſen. Es verſteht ſich aber wohl von ſelbſt, daß man dieſe Schluß: folge nicht auf ſolche Stämme ſtrange ausdeh- nen dürfe, deren Kronen durch gewaltſame äußere Einflüſſe, wie durc< Frevel, Duftbruch c- eine ſtarke Beſchädigung erlitten haben. Dagegen habe ich noc immer beobachtet, daß abſtändige(pollſohre, ſchaläſtige) Eichen und Buchen?c. eine um ſo geritt- gere Ausbeute an geſundem Wurzelholze gaben, je weiter die Wipfeltrocnis vorgeſchritten war, und daß ſich bei kernfaulen und hohlen Stämmen die Fätilnis nicht blos auf den Schaft, ſondern auch tief in den Wurzelſtock erſtreckt und deſſen Maſſengehalt ſchmälertz jay daß ſehr oft die Kernfäule von den Wurzeläſten ausgeht. Auch von der Beſchaſſenheit des Bodens bleibt der Wurzelholz- Ertrag abhängig. So wird lekzter auf tiefgründigem und gutem Boden bei denjenigen Holzarten, welche ſtarke Pfahl- und Herzwurzeln treiben, wie bei Eichen, Kiefern 2c.) immer um etwas niedriger ausfallen, als da, wo felſige 2c- Unterlagen das tiefe Eindringen der Stechwurzeln, welche zum Theile beim Roden verloren gehen, zu Gun- ſten der Hovizontalwurzelbildung verhindern. Ebenſo ſchmälern zu Tage gehende gröſere Stein- und Felſen- maſſen, die einem ſorgfältigen Nachreden im Wege ſtehen, jene Nußung, 2c-= Daß auf ſehr nahr? haftem Boden in geſchloſſenen Beſtänden weniger Wur- plmaſ wird, Grund Schluſ der M tritt al eder mi (ihm! ders a! der 6! (Haftigs? Ol, 0 funf 91 N3 [ewort unteticdt au dei une" ſhufen 1 in 4 Ergehnit 12 ju Woechn den Bul yy O7] fa 4) tungen) len möy ſuchen| Deven, ten Krone eſen, Es e Schluß: ausdeh: 1e außer 1. eine gen habe (vollſehre, ſo geri aben, Je und daß Fäulnis f in den -(auH mehr Wurzel-) Holz, als von langſchaftigen derſelben Stärke unter ſonſt gleich günſtigen Umſtänden 2c. 2c. Nach dieſen Prämiſſen== aus welchen zugleich hervorgeht, daß nicht blos das Maſſeverhältnis des unterirdiſchen Holzes zu dem oberirdiſchen, ſondern auch das zwiſchen dem Sto» und dem Wurzelholze in mehrfacher Hinſicht veränderlich ſey und keine ſcharfe Ausmittelung im Allgemeinen zulaſſe=- gebe ich in der am Schluſſe angehefteten Ueberſicht A das Ergebnis einiger Verſuche, welche ich in dem Winter 187 zur annähernden Ermittelung des gedachten Ers tragverhältniſſes eigens angeſtellt habe und füge den Wunſch bei, daß auch andere Forſtwirthe, welche azu Gelegenheit haben, dieſem intereſſanten Gegen» ſtande ihre Aufmerkſamkeit widmen und ihre Erfah- rungen öffentlich(etwa durc die Forſtzeitung) mitthei- len möchten.=- Ueber das Verfahren bei meinen Ver- ſuchen bemerfe ich neh Foligendet, Heyer. Das Baumroden. 9 148 Das Roden und Aufarbeiten des Holzes geſchah wohl unter meiner ſpeziellen Leitung und Aufſicht, wurde aber von Hauern beſorgt, welche das Baum- graben vorher noch nicht betrieben hatten und denen da- her auch die zu einem richtigen Arbeitvollzug erfordere liche Fertigkeit abging. Deshalb können die aufge- führten Wurzelſto>holzerträge nicht als die möglich höchſten angeſehen werden. Die Stöcke ließ ich nad) Verſchiedenheit der Schaft- ſtärke 1/, bis 4 Fus*) über den Tagwurzeln abſchro- ten und das gehörig aufgeſpaltene Holz, nach Maas- gabe ſeiner Lange, in zwei und mzhren Schichten, eine vor die andere, im Steckenmaaſe aufſelen. Die nahe am Stocke(bei ſtärkeren Bäumen in der Regel mit der Säge) getrennten Wurzeln wurden faſt durche gängig beſonders aufgeſchichtet und in beide Sorti- mente kein anderes Holz, nicht einmal Späne von oberirdiſchen Stammtheilen, aufgenommen. Die Scaftholzmaſſe mittelte ich gewöhnlich durch ſcharfe kubiſche Berechnung der liegenden Stämme, vor deren Aufarbeitung, au8- Der Maſſegehalt der übrigen *) Der Gr. Heſſ. Decimal- Längefuß mißt 110,824 pars Lineen und beträgt mithin 0,79655 des Preuſſ. u. Rheinländ, Längef. zu 139,13 p. L. 0,85578-- Hannöveriſchen--“- 7 129,5- 0,856538-- Baieriſhen--“ 7 129,38-- 0,8699-- Kaſſeler--.2 127,4=- 0,874=- Würtembergiſchen-- 7 126,8-- 0,83306-- Sächſiſchen-- 125,5= C Gortitt ftothel welche gehalt) Wiege! möbeſen Gteuen "9 618 (0 jun H ve Dell Nec being fätiguny den Saut Wrerzabh Vurziſ Bodon| es geſchah / Auſſicht, 18 Baum: ) denen da: q erforder die aufge: 2 möglich ver Schaft: 1 abſchto- h Maaß hichten, nn Die der Regel ſt durche ) Sortie ane von lich durh mme, vor x Übrigen 10,824 pts 139,13 p+% 1901/92457 129,88=> 197,4.177 126,8 195,9= 49 Sortimente, nemlich des Aſtprügel- Reis- und Wurzel ſto>holzes, wurde nac< Durchſchnittbeträgen angeſekt, welche ſich aus mehren Verſuchen für den Derbholz- gehalt der Normalmaaſe(Strecken und Gebund*) durch Wiegen und Eintauchen in Waſſer für jede Holzart insbeſondere ergeben hatten. So erhalt 35-7 der SteXen Scheidholz von haubaren glattſchaftigen Buchen 72 bis 75, der St. Aſtprügelholz 58= 60, der St. Stockholz mit untergemengten Wurzeln 50, ohne Wur- zeln 54= 57, der St. bloſes Wurzelholz 45 und die Welle Aſtreiſig 41 C, F. feſte Maſſe. Nach meinen vielfältigen Erfahrungen, welche durch die in Tab. A mitgetheilten Ertragverſuche nete Be» ſtätigung erhielten, kann man annehmen, daß in ſol- en enthält, bei 5" Scheidlänge, 5><5>< 4 = 100 CG. F. Raum, welche nach der vorhergehenden Anmerkung gleich ſind 50!/, Preuſſ. u. Rheinl. C. F- 62?/, Hannöver, u, Baieriſch,-- GOZ SAMeLeI. 20h) LIE eue 66); Würtemberg,„5 8,== 63"/, Sächſiſchen- oo-- Die Welle Reisholz hat 5/ Länge und 10 Dur- holzerträge, welche ſich bei der Ausläuterung jun- gerer Beſtände ergeben, in Anſchlag gebracht: Rechnet man nun aber no< weiter den Betraz des Hauſpans und derjenigen Holzmaſſe ein, welche bei der gewöhnlichen Fällungweiſe an den mei- ſten Orten der regelmaſigen Benußung dadurch entzo- gen wird, daß die Baumſchäfte nicht ſo nahe an den SWurzelſtöFen abgetrennt werden, als wie bei meinen Verſuchen geſchehen iſt und bei obigen Angaben voraus geſeßt wurde, und ſchlägt man dieſen zweifachen Be- trag zu 0,4 der Schafimaſſe an: ſo wird man den beim Baumroden erzielbaren ſummar1- ſhen Holzgewinn, der jeßt noch faſt allerwärts dem Waldbeſitzer verloren geht, im Durchſcholz- Erträge exe warten. *) Der Gr. Heſſ« Normalmorgen mißt 400[] Klafter = 40000[] F+ und kommt nahe== 0,62 des groſen Rheinländ, M,(a 40969.[7*)= 0,734. Baieriſch. Tas gewerks(a 40000[]*)= 1 Kaſſel, M.(ä 29400(]') = 0,98 des Magdeburg, M.(a 25920[]')== 0,53 d. Würtemb. M.(a 57600[]')= 0,45 d. Sächf, Acbers(a 690081/3[]') 2c- m 3 in ama Momme ldd KE GZ(„Su em fr]<< I> VEIELE=P.=z.+<=.< ME, GIS 22= SIE<< IE===-== MEER GA I<= R= Bi=< M<> III< zZ=. 2 1.== ZZ<=== I SE IS=:= ZZ >=<= KI-==->=: =€> 52-1. EXE /((T OO ZE ZZ ZzZ= Holzertrag aus den Samenwaldungen des Forſtreviers Gieſen iin den Jahren 1895 1. 1826. eee eim DT---- N DER Oe, Verhältnis des ["| NN BPZ OE€ 226. YWurzetſto>h.| 4 2 v& 5 7 3 KI| k Holzart. ZS IE 2 28'S fizuroberirdiſch. Bemerkungen,| 22=== 8 SE Holzmaſſe| |(DO)>|99* Zh 4 Stecken Gebu| Buchen 41573-/5| 605|2228"- 844 82000 0,23„Gröſtentheils dur<4 URusl.ieb von Ycutterbäumen aus " 7 8 Verjüngungſchlägen.; ! 3 Vorzüglich“ durch Abtrieb über- u. abſtändiger Cichen nN 3[1.4„»y- 1 yr er, r 9.: Eu 2 4 t 4 Eichen 2977 1171 L“ 4148. 1778 31350 0,29 au Lichtungen. und in Schlägen; die Mehrzahl zopfdürs 1) u. fernfanl; vieles Reislolz; aus jungen Beſiänden.%| Erlen 202/212 8:0 30/, 18!/, 575 0352 7 Auf ſehr fettem Boden und iin mäſigem Schluſſe,| fig h Z;s; 5 Wiederausſchlag gereholzes iſt die zur Feuerung und es bewährt ſic) zu dieſem Ges brauche ſowohl im rohen, als in verkfohlten Zuſtande, im Allgemeinen weit vorzüglicher, als die Übrige Scaftmaſſe, weil es, friſch gewonnen, einen gröſeren Gehalt an Brennſtoff beſit. Daher wird es auch da, wo man mit ſeinen desfalſigen Vorzügen vertrauter TL "9 T2 uz 342109 294321g34Y420V geworden iſt, bei öffentlichen Verkäufen verhältnismä* ſig theuerer bezahlt, als das Brandſcheidholz. Sein Durchſchnittpreis fürs Normalmaas beträgt in der hieſi- gen Gegend, wo man erſt anfängt, dieſes Sortiment ges hörig zu würdigen, 3/; des Scheidholzpreiſes, mithin 24 die Differenz zu Gunſten der Erdholzmaſſe 8 Procent, weil der Steen von dieſem Holz nur 2/; ſo viel wirk» liche Maſſe enthält, als der St, Schaftſpaltenholz.=- Anderwärts, wo man nicht ſo ſehr, wie noch hier, die Mühe der weiteren Verkleinerung der Stoc>ſpalten überſchäßt, 1iſt-der Preisunterſchied noc< gröſer z ich habe an verſchiednen Orten den SteXen Wurzel: ſto>holz wenig wohlfeiler, ja mitunter und nament- lich das von weichen Laubholzarten z. B. Aſpen, ebenſo theuer abgeſeßt, als den Stecken Scheidholz,' weil die Käufer darin vollig einverſtanden waren, daß ſie mit einem Stec>en von jenem Holze weiter auslang- ten, als mit gleichviel von dieſem, Das Sto>wurzelholz empfiehlt ſich faſt zu allen Feuerungen, vorzüglich zu ſolchen, bei welchen es auf einen ausdauernd gleichen Wärmegrad anfommt, wie zur Heizung von Treibhäuſern, Kaſernen, Hoſpitä- tern, der Stubenöfen überhaupt, in Kalk- und Brandweinbrenneceien, Brauereien, Meiereien, in groſen Waſch- und Bleichanſtalten 2c. 2:== Auch auf Kochheerden kann es mit überwiegendem Nuten ver- braucht werden 3: daher iſt es bloſes Vorurtheil, das viel- Licht durch: falſche Schlüſſe von anbrüchigem und fau- [2m Stoc>holze auf geſundes erzeugt und durc) unge- prüftes Nachbeten fortgepflanzt wird, wenn man die Vorzüge dieſes Holzes bei der Heerdfeuerung in Ab- rede ſtellen will. Von dieſen und ähnlichen Vorur- ebeilen fommen die wirklihen Conſumenten von ge- jundem Scockholze gar bald zurü> und lernen den beſ? verd" genden yerdoy ed * und V hh ſeh Pfaif Chen nd 8 fehaf: [0 lipfait Welte befannt | zum 4 Pide, y "1 Procent, viel wifs holz,= och hier, Eſpalten gröſer; Vurzel: nament: 11, ebenſo 1», Weil daß ſie auslang: u allen es auf 4, wie Hoſpitä- (|: und eien, in Auch auf fen vers „das viele und fau- rh unge man die 9 in Ub- n Voruv von ge? 1 den beſ: 25 ſeren inneren Gehalt deſſelben“ ſchnell erkennen“uind ſchätzen. Zu wiederholten Malen„und erſt wieder"vor 9. Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, daß? da- wo das Baumroden die gemeinübliche. Fällungweiſe verdrängte, der anfängliche Sto>holzerl88 bei nachfol: genden Verkäufen, no< in demſelben Jahre, ſich verdoppelte. Daß ſich geſundes Sto>holz mit gutem Erfolge verfohlen laſſe: und dieſe Kohlen allen übrigen vorge zogen werden, iſt eine bekannte Erfahrungſache: Nach Hu. Oberf. Tierſ<*) werden im: Sächſiſchen Erzs gebirge faſt alle Hohensfen mit dergleichen Kohlen betrieben. Das Sto>holz gibt aber nicht blos ein vorzüglis e von Ulmen, Eſchen, Elzbeeren, Ahornen,; Birken, Erlen, Nuß- und Kirſchbäumen,: Kreuzdornen 2c. Schönere Flins tenſchafte, als aus Ruſternwurzeln geſchnikßte, ſind mir noch nicht zu Geſicht gekommen» Die VWorzüg*, lichfeit der aus zähen Nußbaumwurzeln u. a. ausges arbeiteten Ladſtöcke iſt dem Waidmanne nicht une befannt.= Zu Hau-, Ambo38- und Schlägelklößen; zum Pflaſtern der Viehſtälle, beſonders der Pferdes *) Ueber den Waldbau u. ſ. w.(Leipzig 18237 S.66 u. 67 26 ſtände, werden die Stö>e von Eichen und andern Holzarten geſucht und gut bezahlt. In Verbindung mit dem Baumſchafte oder einem Theile deſſelben wird, die Stockholzmaſſe für den Wald- beſitzer noch wichtiger. Wer wüßte nicht, welchen Preisunterſchied bei ſchönem Land- und Schiff- Baus und Werkholze eine Vermehrung der Stammlänge um einige Fuße bewirken könne? Dieſer Vortheil läßt ſich nur beim Baumroden erreichen, weil an dem aus- gegrabenen Stamme der Sto>, zuſammt dem Hauſpane, mir dem Schaft vereinigt bleiben kann, eine Zugabe, welche bei ſtarken Bäumen leicht 5 bis 6 Fuße und noc< mehr beträgt. Auf die koſtbaren Schiffbauhel- zer, welche ſich, wie z. B. ſeltene Knieſtüke, von umaerodeten Bäumen gewinnen laſſen, machte bereits du' TTamel d. M.*) aufmerfſam. Nicht minder wich» tig iſt der Gewinn von Wurzelrehen(der gabeligen Handhaben an Pflügen) von jungen Eichen, vornehme lich in ſolchen Gegenden, wo, wie in den hieſigen, die von der Natur gebildeten Pflugrehe zum allgemeinen Luxusartikel der Landleute geworden ſind und dieſe letzten ſich zum Gebrauche von ſolchen Rehen, deren Handgriffe oder Hörner künſtlich eingefügt ſind, ſchlechterdings nicht verſtehen wellen. Wie manche hoffnungvolle Eiche, welche unglücklicher Weiſe ein ſolches Nubſtück in ihrer Krone bildet, wird da ents» *) A. a. O. S. 3141 und in der Vorrede zum 3. Byko. wifel werde und fauft) Zu 9 ran; pfoſien Sha J ſhiedt 27 Ind andery wipfelt und für immer verſtümmelt*)! Wurzelrehe werden wegen ihrer gröſeren Dauerhaftigkeit den Aſte oder einen und Gipfelrehen weit vorgezogen und oft theuerer ver» den Vald- kauft, als dig Reidel ſelbſt, von denen ſie abfielen.== / Welchen Zu Mühlwellen und Oelſtempeln, zu Wärnung- und ff Baye Gränzpfählen, zu Wegweiſern, Schlagbäumen, Thore ammlänge pfoſten 2c. 26. ſind die mit ihren Stöcken verbundenen eth lit Schaftſtücke geeigneter, als über dem Boden gefällte, 1 dem aud Auſerdem kann man aus dem Wurzelſtockholze vers Hauſpane, ſchiedener Holzarten noh mancherlei Nebennußungen e Zugabe, Fuße und hiffbauhül*) An manden Orten iſt zur Verhinderung dieſes Frevels Übe, von der Gebrauch von nicht künſtlich zuſammengeſesßten Res hen geſeßlich verboten. Mir ſcheint in dieſem Ver- bote einige Härte zu liegen; auch gefährdet es an- derſeits das Intereſſe der Waldeigenthümer, weil die? hte bereits inder wich t habeligen ſen dadurch der vortheilhafte Abſats ſolcher Nußtſtü>e 1, vornehtv entzogen wird, Sollte ſich jener Zweck nicht ebenſogut hieſigen, die durch eine Verfügung der Art erreichen laſſen, daß alle ; mit natürli( Ü aMgeineinen Rehe mit natürlihen Hörnern an den Pflügen ſelbſt mit dem Waldhammer durch den Forſtdiener bezeichnet werden müßten? Lekte würden auf dieſe Weiſe in den Stand geſeßt, ſich über Rechtlichkeit des Erwerbs jez und dieſe jen, deren fügt ſind) desmal vergewiſſern zu können.= Da aber, wo keine Zie mande ſolen und es beruht auf einem Vorurtheile, als wenn nur alte angefaulte StöXe hierzu mit Nußen verbraucht wer- den könnten.-/ Dieſe irrige Meinung hat ſchon 0.) Burgsdorf gerügt." Die gleichzeitig gewon- nenen Kohlen-ſind von vorzüglicher Qualität und wer- den von"Schmieden und Schloffern gut bezahlt. Nach dieſer mannigfächen Gebrauchfähigkeit der beim Baumroden nußbaren Holzmaſſe und der oben angegebenen Gröſe der lezten muß man nun den Worth derſelben für den Waldeigenthümer berechnen. Bleibt man aber auch nur bei ihrem Werthe als Feuerungmaterial ſtehen, ſo iſt ſolcher für ſich allein ſchon. anſehnlich. genug, um dieſe„Fällungmethode zur allgemeinen Einführung zu empfehlen, wenn auch mit ihr“ keine ſonſtigen Wortheile gopaart wären. 654. Das Baumroden. macht ſich jedoHh. dem Waldbes Beſißer auſerdem dadurch nüßlich, daß dabei 9) in Verjüngungſleeren Waldungen die Entwendungen ſtehender Bäume leichter zu entde>en ſind. Bekanntlich laſſen ſich die Holzdiebe, denen es darum zu thun iſt, ſchnell Ihren grab! leßte mah die( Gd enter aber den Gr Ei Erhalt hund al y) zuht ſeht terſt [5] Otti vun| ven by Kellen inder beh blog d; ger V; ande 1 Neunzen erblihfen, | erſten Dew ſelten durch ven Fonnen, 19 der Fal eſehelzfame ten Tapen Nigt Jeneh, t, Denn on ſchnel dieſe oft en Das Forſiſchübe 1 den aus enden Th: pt, wiſſen 1 ergreife, nd, da fält er Grund Hauwerb übe auſets hert ſehn, uch inf! „weil ſtehend?! lich[aft if Sorel 35 ihren Raub in Sicherheit zu bringen-- auf das Aus: graben der Bäume nicht ein und wählen da, wo lette noch über der Erde gefällt werden, gerne Holze machereien zum Schauplatze ihrer Vergehen, weil ſie die Erfahrung lehrt, daß unter ſo vielen friſchen Stö>en ein gefrevelter nicht ſo leicht und ſo bald entdeckt wird.=- In ſtockreinen Holzungen gewahrt aber der Schüße ſchon in weiter Entfernung derglei«- käfers, Cerambyx (Inquisit., Cerdo, moch, Text, 5 Sut. aedil. Dermestes(complau. nebul,, Carch., linear., testac., Vvariab., SANYUIN« Lin. Heros Fabr., Sycoph. Schff.); des Wid- derfäfers, Clytus(arcuat., ariet. Lchrtg); des Goldkäfers, Cetonia aurat« Fbr.); des Schluyfkäfers, Scarites(Foss. Schrk.); des Zangenläfers, Forficula(aurie« Lin.) vlt Zin vet | des* | wmiſ fe aber Miu und Where verden ſh, auf andes ahne hit er verſi trichu ) Piupp,) / pinastr., Y. 4 CapIO, ;(Cerv,, er8 Ly 5 Pitt „ Dhr.)) „Ebr); (complan vs, His vs Cur- iw Li1); + Faber, pambyx at, aedi), . gang des Vid- Lchrtg) Fbr.); 0? ;, Schirk), aurG Lin) 57 us ar m ſodann aus der Ordnung der Aderflügler. der Holzweſpe, Sirex(Gig: Specty. Lin Noet. Fby.), 26 Durc< das Ausgraben'der Bäume, wobei vie Stb&Xe immer gleichzeitig mit dem Schafte zur Nüz- zung"kommen, wird auf die Verminderung vorgenann- ter und“ anderer im Forſthaushalt mehr oder minder ſchädlicher Inſecten weſentlich hingewirkt. 6.„6- b- Nächſt den Inſecten, hat der Forſtwirth die Mäuſe als ſeine gefährlichſten Widerſacher in dop» pelter"Hinſiht zu betrachten. Wie nachtheilig dieſe Thiere*in Werjüngungſchlägen, beſonders in weniger reichlichen Samenjahren, ſs wie in Anſaaten, dur< das 5er eb r enm"und" Verſchleppen. der meipen Arten! von" Baumſamen. werden,- können, iſt leider bekannt genug).=- Höher iſt aber der Schaden anzuſchlagen, welchen auſerdem die Mäuſe durch das Benagen junger Stämme und Lohden, vorzüglich der Hainbuchen, Buchen, Ahorne, Eſchen, Eichen, Birken u. a. m,, im Win- ter anrichten. Der Verfaſſer hat hoffnungvolle Laub- holzſchläge von beträchtlihem Umfange auf dieſe Weiſe binnen kurzer Zeit zu Grunde gehen ſehen; *) Man exinnere ſich nur an die gräuelihen Verwüſtune gen der Gichenkulturen im Jahr 185!-- 38 die Stämmc t und nicht zugleich geheilt, wovon man. ſich, leicht überzeugen Fann, wenn man ältere Bäume. nahe. an(oft auch etwas über) den Tagwurzeln- durchſchneie-, den läßt. Man bemerkt dann gegen den Mittelpunkt hin einen oder mehrere Faulflecen von verſchiedener, Dimenſion, mit den deutlichſten Merkmalen ihres: Urſprungs. Leicht mögen dieſe verborgenen Fehler ſpäterhin, wenn ſchon für ſich allein die Kernfäule * Nacmehr anempfehlen,. als? das- Betreiben der"Dolzungen mit 40 zahmen'Scyfondern.'die» Schweine nach: Gefallen“gehen zu lafſen, Aberimnuvnüun ſt or einem"Waldungen darf: mart ſichvon: vorftohender: Maosregel einen erwuünſch- ten; Grfolag: verſprechen. enn'dtie Mauſs hauſen am liebſten unterz( und" in faulen) Bauwſtöcken und ſpei« be auf, indem ſie da gern. däſelbſt hre Wintervorrät von den Einflüſſen der Witterung und ihren ſonſtigen Feinden weniger: zu beſorgen haben. Daß dieſe ihre *) Sicherheitkarten»und Freipäſſe für Füchſe, Kaßen, Wieſeln, Raubvögel u. ſf. w. mag ich gar nicht in Vorſchlag bringen, weil ſolche auf dem Bureau der Jagdpolizei doh nicht reſpekticxk würden= und an dem“ Vorſchlage allein krepiren die Mäuſe nicht!-- Dehn) habe 1 Statt mend anlag! autögeg! geſunde WT ufd etwas FINN fine bey wa dem Oi (peln aht Ru Dauti Dieſes auh d CHE den R Holy wichtig niht d Nan wahn die Eefflih: neh Beſtäu Daß dieb Wwichſes ſ eintglich an e hne Aus: inhute bffns, 1d' da ein ? von gar Oſche Des zu(ſſen, hn anweiſt), amen zu le“'gehen nen daf 1 ewünſch: hauſen am 11 UNd[ele nden ſie de 1 ſviſtigen ; dieſe ihre hſe, Rehen, gar niht in Bureau ds - m . nicht! 41 Wohnfſiße auß den Schweinen"unzugänglim ſind habe ich leider mehrmal ſchmerzlich empfinden müſſen.“ Statt vieler nur einen Fall.“"<= In einer ausneh mend ſchönen 5 jährigen Buchen-"und“ Eichen- Saat-' anlage, die*unter"erwachſenen Kiefern, welche nicht ausgegraben, fondern abgehauen worden waren, ſtatt- gefunden hatte, ſiedelte ſich eine' Menge Mäuſe'an und verübte“ darin groſen Schaden.' Dieſer ließ nuit auf das- Eintreiben einer ſtarken Deerde Schweine" etwas nach, doch"länge' nicht in dem"Grade," wie ich“ es"erwartet*Pättes"Erſt nachdem" die in der Heege'be-' findlichen alten"Kiefernſtv>e ſammtics ausgerodet wor den waren,' gelangte"ich zu meittem Zwecke.' Unter den“ Stö>en. fand ich zugleich" einen! gröſen Theil'des* Eicheln und'Buicheln wieder, mit" welchen“ ich in“ be- trächtlicher Entfernung von dieſer Strelle eine' neue Kult vr begründet" hätte.=- 6:2. In Votſtehendem habe ich die weſentlichſten Vor- theile im Allgemeinen ausgehoben, welche durch das Baumroden' dem Waldbeſitßer zu'gut kommen: Dieſer iſt aber nicht allein der'gewinnende Theil; auch die Konſumenten gehen dabei nicht leer aus;- ja, gedachte Fällungmethode wird ſogar für den Nationalwohlſtand überhaupt durch die gröſere Solzmaſſe, welche ſie der Konſumtion liefert, ſehr wichtig:| Ih will die Wichtigkeit dieſes Gewinnes nicht dadurch beſonders hervorzuheben ſuchen, daß ich 42 ſeinen Folgen in allen ihren Verzweigungen. bis in die. Ffernſte. Zukunft nachſpüre und,.nach dem Beiſpiele Anderer. nun, gleich mathematiſch haarſcharf vorrechne; wie viel„Menſchen. mehr, bei allgemein eingeführtem, Baumgraben, im deutſchen Vaterlande oder gar in Hanz Europa Obdach. finden und, ohne zu. erfrieren und ahre Speiſen roh. verzehren zu müſſen, darin ſubſiſtiren könnten; wie viel Waldboden man ſogleich dem, Feldbau widmen tönne?c. 2c. Ich geſtehe offen, daß ich micht Sanguiniker genug bin, um mich an ſolMen Plusmachereien zu ergößen, und es gerne Andern. überlaſſe, dergleichen Luſt- und. Luftſchlöſſer aufzubauen und weiter auszuführen.. Bis jebt iſt meines Wiſſens noch keiner unſerer Mithürger ohne Obdach. und Feuerung geblieben, darum, weil die: Waldungen das erforderliche Material dazu etwa nicht hätten hergeben können; nach meiner Ueberzeugung: wird das vorhandene Acker= und Waldland Deutſch- lands in ſeiner dermaligen Begränzung noch für eine weit ſtärkere Bevölkerung ausreichen.. Zudem laſſen ſich die Waldrodungen viel leichrer. projektiren, als ausführen, und. unter den hierbei obwaltenden-Hinder=- ntſſen“mag. die. Eiferſucht, mit welcher jede der beiden" Schweſtern= die Feld- und die. Landwirthſchaft„= die Gränzen ihres Beſißthums- bewacht. und„behaup« tet, vielleicht. gerade das kleinſte, ſeyn..=- Betrachten wir. nur denjenigen- Gewinn, welcher: der gegenwärtigen Generation! durcholze zu einem vorzüglichen und wohlfeilen. Brande holze« Beides iſt nicht ohne Esnfluß: auf die Ver« minderung des Holzdiebſtahl85 walchem dieſe- Volks Ftaſſe vorzugweiſe fröhnt, was»dem Waldbeſitzer eben« falls nicht.gleichgiltig: ſeyn» kann,--- 44 6. 8. Nachdem wir bisher. das Baumroden von ſeiner Cichtſeire betrachtet haben, wollen. wir nun auch einige Blicke auf deſſen Schattenſeite werfen. Es haben. ſich neimlid) gegen die-Ausführbaxr keit dieſer Fäl« lnngmethe de. und, ihre Nüßlichkeit.für den Wald- beſiter, im Allgemeinen... ſowohl, als, wie in. beſon= deren Fällen, wmnancherlet Bedenklichfeiten erhoben, welche wir in Nachſtehendem einer. näheren Prüfung unterwerfen wollen. 6. bh. ve den vermeintlihen Nackholzes dem Waldboden ſeine na- türliche Beſſerung entzogen werde Allexdings: muß dieſe Holzmaſſe“ da,“ wo fie unge- nitßt: und der' Verweſung überlaſſen bleibt, zur Wer- mehrung des Humusgehalts und ſomit zur Erhöhung der(organiſchen) Tragkraft des Waldbodens beitragen. Hieraus folgt aber noc< nicht, daß“ es darum für den Waldbeſißer erſpriesSlicher ſey, von der Benußung dieſes Holzes ganz abzuſtehen. Das könnte nur dann der Fall ſeyn, wenn ſich aus der Erfahrung nad- weiſen lieſe, daß auf jene Weiſe das Produktionver- mögen des Waldgrundes in einem ſo hohen Grade zunähme, daß der nachgezogene Beſtand durch ſtärke- pa Z welche wenn fraft 1 malige ſung dv funde, hedend die 9 1011] vo(I) Yul dungen) man m maſſe Je! Wrzt uſian de wb egen Wijhalt und der Weſten Wal er wuchs, Wurzel als zen, 1 | von ſeher auch einige Es habn dieſer Vis den Bald: 2 m beſon: en erhoben, 1 Veüfunz 0 ſie Un 4 ju ey « rho ohuny | beitragen im für den Benubyn Fonnte nu hrung nah odyftienve) ohen Oral! duch fu 45 ren Zuwachs-. diejenige Holzmenge„wieder;-erſebte, welche-man im Wurzelſtocholze ſchwinden läßt z: ober wenn“ gar dur< die Nußung des Jeßten; die Boden- kraft in dem Grade geſchwächt würde, daß eine äll- mälige Erſchöpfung. derſelben und. damit die Aufls- ſung der Nachhaltigkeit der Wirthſchaft zu. beſorgen ſtünde.== Denn wäre jede Melioration. des Wald- bodens ſchon an und für ſich ſo viel werth, daß dabei die Opfer, mit welchen ſie erzielt wird, keine Be- achtung verdienten, ſo wüßte ich nicht, warum man den(ſogar in gekrönten Preisſchriften)«gegebenen Vorſchlag, den. Wald, wie das Feld,, künſtlich zu düngen, für ſv gar ungereimt halten könnte 3 warun man nicht auch einen Theil der. oberirdiſchen, Holz- maſſe jenem Zwecke opfern und die Walder in ihren Urzuſtand zurückführen wollte. Die Erfahrung beſtätiget nun aber keinesweas die obigen Worausſezungen, ſondern macht es im Gegentheile ſehr wahrſcheinlich--(vbllige Ges wißheit haben wir erſt von genaueren Unterſuchungen und der Folgezeit zu erwarten)=- daß der Einflus, welchen das Stöckeroden durch Vermind derung der Bodenkrafr auf die Holznachzucht ausübt, in den meiſten Fällen von gar keiner Bedeutung ſeyn könne, weil er nicht bemerkbar wird. Sonſt müßte der An. wuchs, welcher in faulen Stöcken oder in deren Nahe wurzelt, ein viel freudigeres Gedeihen offenbaren, als es wirklich der Fall iſt. Denn dergleichen Pflan- zen, und auch ältere Stämme auf ſolen ſich bildende, tiefer liegende Humus auf das Wachsthum der Bäume we- nig einwirke, weit weniger, als die näher der Boden- oberfläche durch den Blätterabfall 2c. entſtehende Hu- musſchichte, in welcher ſich auch die Wurzelzaſern hauptſächlich ausbreiten; und daß mithin da, wo man für die Erhaltung der oberen Humusde>e beſorgt iſt, wie man das bei jedem ſoliden Forſthaushalte vorausſeßen muß; das Wurzelſto>holz ohne allen Nachtheil für die künftige Holzerzeugung gewonnen werden lönne**) *)„Or..Dberf-- Thi er ſich eu 5a. OD. "**) Weiteren Aufſchlus hierüber giebt Hr. Oberforſtrath c. Dr. Hundeshagen in ſeiner vortrefflihen Abhand- lung über den Einflus der Bodenkraft auf den forſtwirthſke oft mehre Stecken der beſten Holzmaſſe=-(von einer Eiche habe ich unlängſt ſieben Stecken Wurzelſtokholz erhalten)== unbedenklich der Verweſung zu übergeben, einzig darum, um einige Dußende Pflanzen zu ſchonen, vön denen doch nur wieder eine die Stelle des gefällten Stätmmes in der Folge behaupten kann und: dann, gar: oft erſt"nach Verlauf eines Jahrhunderts, ſo viel Solzmaſſe: zu liefern verſpricht; als er auf. dieſe unſichere Ausſicht hin durch Verzichtleiſtung.. auf..die Sto>nußung ſogleich aufopfert?„Iſt. es denn! nicht Heyer, Das Baumroden, 4 50 thörigt, einen von: der Gegenwart gebotenen Schaß darum nicht heben. wollen, weil“man von: ferner Zus Eunft einen anderen von kaum gleichem Werthe, erwar- tet 2== Wenn noch die Pflanzen;. welche in Verjün- gungſchlägen:.die Mutterbäume umgeben, für..die Nach- zucht auch“ verloren. wären!.-So,caber laſſen ſie ſich: ja ohne alle;Mühe« und Koſten, in. die Stocklöcher;augens blicklich wieder einſeßen"und. wächſen 1darin«fröhlicher fort, als vorher, weil ſie nach ihrer Vexſeßung. einen viel zuträglicheren Nahrungyäaun finden, während“dage«, gen da/.-wo/maäan"die /Bäume über„dex Erde„Fällen läßt: derndicht umſtehende Anwuchs theils, untex-den benagelten. Schuhen der) Hauer, theils! beim) Nachus- den: der Stöcke; durh Holzſammler: meiſt) zu Grunde geht" oder dom ſehr: beſchädiget« wird.== Daher. wird das Baumroden, wien ſchon oben erwähnt,„weit. ent- fernt;.die»Nachzucht" zu gefährden, dieſer. vielmehr ſchr förderlich5 und man ſollte, es-kaum glauben, daß dieſe einfache Wahrheit: noch" ſo; allgemein verkannt werden könnte!== ad;His Was«den Schadt anbelangt„, welcher„ins Ausgraben.- än. geſchloſſenen jüngeren und älteren Ber fränden» beim Durchforſten» 266 7 entſtehen ſoll; ſ0;:bes merke ich Folgendes. 149 14 So» lange! das rausferſibave) HRTy noh ww. ſchwach ? it, daß»e81118:Reisholz Zeſchlagen werden muß alſv bei dev'ſogenänntenjerſten Duicchforſtuns;„kann. vom Roden! Feine Reder ſeyn Dieſes) tritt. jabers ſchon Init Nußemtein, ſobald die.) Übergipfelten Stangem. nur i Votenen Cha Von ferner Zus Werthe ems he in Seht „fürdie Nah ſen fierſihl lochen(augen gen fröhlich HYeBung einen vhrend" dage (Cede„fallen QR beit) Nachts zu, Grune Daher, mn) ne„welt, ei „viehnehr fe ben, daß diy vfannt, werd welcher durhs ) lteren Di | ſhy ſd v 4 f! y,ſ9 hs „den auß 8 M0 vy aben ſh „Stang 51 fo Weit“erſtarkt"ſind,"daß ſie'Prügelholz abgeben, fölglich 3 über''dem Boden 3 und mehre Zolle im Durchmeſſer"habeni<“ Denn man"gewinnt"alsdann, wie“aus'Tab.' Al'"zu erſehen, ſhon eine beträchtliche Menge Stoch olz es." Dagegen! verlohnt' ſich die Ausnubung der"Würzetkn bei Stämmchen! bis zu Ww und 5 Zollen''Stärks- niche und man braucht dess Halb ſolche Reidel' nicht eigentlich ausgraben, ſondern nur ausfkeſſeln,'nemlich die Tagwurzeln, ohne ihnen weiter nachzuſuchen', unfern dem" Stoke tren- nen zu laſſen, wobet' im'der Regel das“ umſtehende prädominirende Holz durnußung überbaupt Verzicht zu leiſten. , Auf gröſere Hinderniſſe ſtößt, man beim Roden von weichen Hölzern, wie von Aſpen, Weiden, Bir- fen 2c., welche ſich. in jungen Buchen- 2c. Schlä- gen eingedrängt haben. Dieſe„Fremdlinge wachſen bekanntlich ſchneller,„als die Buche. 26. und haben oft. ſchon. bis zur. erſten Durchforſtung„eine ſolche Stärke erreicht, daß von ihnen: einiges Wurzelholz zu gewinnen wäre, wenn man daran nicht durch den ge- drängten Stand des Holzes. verhindert würde, Hier muß gewöhnlich das Auskeſjeln an die Stelle des Ro- dens treten. Wird aber die Ausläuterung: weiter hinaus verſchoben, ſo kann man der Wurzelnußung aw! ſe,zugewieſen wird, wieder aufgewogen werden. 'D5 'G. 42. Sodann ſoll das Bäuine- und Stsö>eroden nicht blos nachtheilig; ſondern ganz unzuläfſig ſeyn 4). in Ausſhlag- Nieder» us Mittelz); W.al- dungem, Es wäre freilich widerſinnig,- wenn man ſolche Stämme, von deren Wurzelſtöcken man die Nachzucht durch Ausſchlag erwartet, graben laſſen wollte. Hiet- 59 aus läßt ſich aber nicht die Folgerung, ziehen, daß in dergleihen Holzungen das Roden der Bäume und Sröcke gar. keine Anwendung finden könne, Es iſt vielmehr unter Einſchränkungen da eben ſo. zuläſſig und in mehrfacher Beziehung nicht minder nuüßlich, al; wie heim Samenholzbetriebe. Die Erfahrung lehrt uns, daß die Holzgewächſe in ihrer Jugend ſich verhältnismäſig mehr in die Länge, als in die Dicke ausdehnen, ſpäterhin aber dieſes Wachsthumverhältnis ſich umkehre, ſo, daß das Wachsthum in die Die dann vorzuherrſchen be« ginnt, ſobald die Jahrestriebe ſich allmältig verkür- zen,== Die Verſtümmelung der Bäume hebt dieſes Geſetz niht auf; denn bekanntlich iſt von ausſchlag- fähigen Holzarten nur in der erſten Periode ihres Lebens, nemli< bis zum Kulminationpunkt ihres Längewachsthums und vor Eintritt der völligen Mann- barkeit kräftiger und wüchſiger Ausſchlag zu erwarten und es nimmt dieſes ihr Reproduktionver- mögen mit weiter vorſchreitendem Alter mehr und mehr ab, Wenn daher auch die Stsc>ke ſehr ſtarker Bäume, 3. B. mehre 400 Jahre alter Eichen, zu- weilen noh eine reihlihe Menge von Loden austrei- ben und dieſe im erſten Jahre noc< eine beträchtliche Höhe erreichen, ſo verliert ſich dieſe auffallende Trieb- Fraft doch wieder ſo plößlich, daß ſchon im zweiten Sommer das Wachsthum der Loden ſtille ſteht und ſie ſelbſt bald eingehen, wozu der Umſtand, daß ſolche zii aſe ( welch mehr 987 daß in Biume ud ne Es iR fo zu er nüblih, R ehr in dy erhin abe fe, daß tſe in Niederholzungen nach jedem Umtriebe, alſo mit vorrückendem Alter, minder wüchſige Loden und werden um ſo eher für die Nachzucht untauglich, als ihre Lebensdauer bei dem wiederholten Stümmeln ſich ab- kürzt und die mit ihr ſich verkürzenden Lebensperioden näher zuſammen fallen. Man darf daher nicht hoffen, daß das Reproductionvermögen ſolcher Stöcke, gleich den Loden, mit jedem Abtriebe ſich verjünge und bis an ihr Lebensziel ungeſchwächt ausdauere; vielmehr muß man gerade das Gegentheil erwarten und dahey auch) auf Rekrutirung älterer Stöcke durch Anzucht von Kernſtämmchen früher denfen, als bis jene erſt vor Entkräftung abſterben. Daraus geht nun hervor, daß in Ausſchlagwal- dungen alle älteren Oberſtänder ſowohl, als auch die *) Anders verhält. es ſic) mit den Wurz elloden. Ana fangs iſt zwar die Erſcheinung dieſelbe und es hält oft ſs, was jedo< nicht immer geſchieht, ſo gehen ſie wieder voran, 58 jenigen' Stö>e, welche mehre(hohe) Umtriebe er- lebt haben, der Nachzucht unbeſchadet gerodet werden können. Die dadurch gewinnbare unterirdiſche Holz- maſſe iſt beträchtlich. Für die freiſtehenden und ſtark- bewaldeten Oberſränder"bedarf das keiner beſonderen Nachweiſung.+: Was'“den Wurzelſtockholzertrag vom Unterholze. betrifft'; ſo"will ich nur" anführen, daß auf zweien Mittelwaäldflähen meines Reviers, woſelbſt der aus lauter«Strauchholzarten und nicht einmal vollfommen beſtandene Unterwuchs rein ausgeſto>t wurde, auf der einen'Abtheilung 32 Steen, auf der anderen 24 St. ſolches Holzes pr."Morgen aus- gerodet. wurden. Das Übergehaltene Oberholz(Bu- chen u; Eichen) ſteht ſo dicht," daß davon die beab- ſichtigte vollſtändige Beſamung erwartet werden kann. Auch'hier eignen ſich die Stockkauten trefflich zur Anzucht von Kernſtämmchen; um.'die abgängigen Stö>e durch paſſende Holzarten zu erſeßen?!" Sie' bieten zugleich die ſchönſte Gelegenheit dav; die nbthigen Laßreidel änzuziehen und gleichförmig über"'die Fläche'zu vertheis- len, was beim Mittelwaldbetriebe'von Wichtigkeit iſt. 6: 43: Auſerdem ſoll däs Baumgraben“ keine Anwendung finden können 5) day wo"'dieHolzpreiſe ſo niedrig ſte- hen, daß dürc< den Erlö8 äus dem Wur- delſtos>holze der Roderlohn nicht gede>t wird. € Weß dem! ſhe moſt Zur fall an tn 1 man men werben du! au| 184 0 yum a aufzun wat nur Wl eine 6 Jen und duff das R hn u aug" Nebe pls Def Werden Viſhe Hell und Kat WM beſondert; Derag Dol hten, das 24), woh A)6 eintnal UU uögeſtod; Def, auf 2 de as WColy(Dit O1 die beab 077077,,8 gifflich zur pen Diode Feen zugleid) 3! Qofreld 9 verthels Higfoit ſb endung orig ſe " Wut | gedet 59 E8 fehlt zwar“nicht an'Nachweiſungen== was Alles wäre nicht ſchon bewieſen worden!:== daß ſelbſt in dem unterſtellten Falle das. Baumroden: dem Waldhes ſißer: immer moch. Nutzen bringe*)2 1Dergleichen Des monſtrationen) wverfehlen- aber“ihren"Zwe'und die Zahl der Waldeigenthümev, welche mit"baarem Aus- fall an Roderlohn das Wurzelſtockholz regelmäſig ern« ten laſſen, mag ſehr klein ſeyn. Nur dann erſt darf man darauf rechnen, daß dieſe Fällungart in allge2 meine Aufnahme kommen werde, wenn nachgewieſen werden kann, daß dev Aufwand an Rodungkoſten durch den Erlös aus dem unterirdiſchen Holze, wenn auch nicht immer überſtiegen, doch wenigſtens wieder ausgeglichen werde.; Die bekannt gewordenen Koſtenberechnungen- ſind nun aber nichts weniger, als geeignet, zum Baumroden aufzumuntern==. ſie ſind. viel zu hoch gegriffen. Das war nicht. anders zu erwarten, weil. die Anſchläge nur von Verſuchen im Kleinen] ermittelt und dieſe Probeverſuche' durch' Neulinge von“ Akbeitern und auf eine ganz unzweckmäſige Weiſe ausgeführt wurden. Denn für ſolhe Hauer, welche die. nbthige Handgriffe und Vortheile beim. Umwerfen dex. Stämme, beim Aufſpalten des Stockholzes 2c. nicht inne haben, bleibt das Roden eine mühſame und zeitraubende und das ber auch eine Foſtſpielige' Arbeit.'"Deshatb darf man aus den Roderlohn, welhen man Anfangs entrichten *) 3. B, v., Burgsdoxf a, a, O: S. 26, ff. SAE RITT 3 D 55 EG 60 muß, nicht als. Normallohn betrachten wollen. So habe ich an verſchiedenen: Orten, wo ich dieſe Fällung, art zuerſt einführte, für den SteXen Stockholz drei Gulden und mehr Sclagerlohn zuſichern müſſen, wäh. rend dieſelben Holzmacher 4=2 Jahre ſpäter mit 1/5 dieſes Betrags, nemlich mit 30 kr. pr. St., ſich gerne begnügten*). Da, wo die Hauer das Rodunggeſchäft gehörig verſtehen und einige Jahre lang betrieben haben, wird man für den Stecken Wurzelſto>holz aus Sa- menholzungen ſelten mehr Macherlohn bezahlen müſ- ſen, als anderthalb- bis zweimal ſo viel, wie für den St. Scheid- und Prügelholz, die Lrtli- *) Wie ich aus Erfahrung weiß, thut man nicht wohl daran, das Baumgraben in allen Fällungen eines Re- viers oder Forſts auf einmal in Anwendung zu brin- gen 3 man büßt ſonſt im erſten Jahre immer etwas an Sclagerlohn ein. Wobhlfeiler erreiht man ſeine Ab- ſiht, wenn man ſich. zuerſt einige der geübteſten und folgſamſten Hauer auswählt, dieſe an leiht rodbare Stämme, z. B. an ſ: ge ds zim und 39) todbare 18, VO 1 verſuh Fung= L lten ihre gt. Hi x(9 0 accordit? - benwärt 61 holzes 27 kr,(auf ſehr ſteinigem Baſaltboden aber 33 kr.) bezahlt. Der Roderlohn vom Stecken Ausſchlagſtö>en beträgt 36=- 50 kr., der gewöhnliche Wintertaglohn ohne Verköſtigung" 20 kr. MEG a ng Zu D„ Le; 62 S6 14. Für nicht wohl ausfü ührbar hält man das Baumiodn GEE: 6) in einem ſehr.(M hh11 60 ſo wie aas bindenden. und naſſenBoden, beſonders bei ſolchen Holzarten, welche ſtarke an wurzeln treiben.:; a Die„Meinung, daß in. PIE 2<1M6USUHER Boden, das Baumgraben,-wenn auch„nicht- geradezU unmöglich, doh eine ſehr mühſame; und Foſtſpielige Arbeit ſey, iſt ziemlich allgemein, obſchon die Er- fahrung, daß. an ſol chen Stellen das mühſamere Nach» roden friſcher und älterer Sicke faſt allerwärts von den Holzſammlern beſorgt wird, für das Gegen- theil ſprechen ſollte- Denn mit dem Baumſchafte vereinigt laſſen ſich die Stücke doch unſtreitig viel leichter ausbrehßen, als ohne denſelben.-- Das un- terliegt jedoch keinem Zweifel, daß das Baumgraben in ſteinigem Grunde nicht blos ſchwieriger. iſt, ſon- dern auch einen gröſeren Aufwand an Haugeſchirr er- fordert, als in ſteinfreiem. Dabei kommt auf die Art. der Steine,„deren Groſe: und: Lagerung"ſo"wie auch auf: die'Goſchicklichkeit der Häuer viel an.' Thon- ſchiefer, porbſer Bäſalt, Sandſtein, Kälkſtein, Grau- wacke 2c.* beſchädigen die Aexte weit weniger, als LOuarz, Hornſtein,„Kieſelſchiefer,, Granit, Porphyr, dichter Baſalt 2%=- ZIn.,geringer, Tiefe. ſtreichende Felſenlager ſind dagegen 1dem erfahrenen Hauer ſtets | wij hilde meiſ wer Fil 1) wohl bi vor bia! ai ww jen D/ Gil | ele nan fön von 4 Wan bas | Wie aud „ſonderz Oe Steh »"reichen VI gerader On ſtyielige , 6 Ww Cis Uinere Nat Y gallen 418 Gegen mumſchafte zii viel Ded Ue - jautngrab 2 I ity[ew Deſchitt it auf di un) ſow „jak! Sher Jin Grab gery 8 1] Perp) - weigert? pau fet 63 willfommen, weil da die Bäume feine Stechwurzeln bilden und. daher nac< Durchhieb der Seitenwurzeln meiſt zumſtürzen/ 71; oder; doh. zum. Umſturz gebracht werden. könnens)= Ueberhaupt? ſchlägt der kundige Fäller das Daſehn von: Steinen. lange nicht ſo hoch an, als;::es1-Vielen» ſcheinen- mag«. Denn ex weiß wohl, daß.er durch. vorſichtiges Aufräumen und Ente blöſen der Wurzeln; vor. dem! Anhieb; ſein» Haugeſchirr vor Beſchädigung: ziemlich ſichern? kannz. überdieß ge» braucht er nur abgäangige Spaltärte, bei denen; es:auf eine Scharte/mehr.;oder weniger micht, anfommt, zu dieſer„Arbeit„namentlich. zum. Trennen der: Herzwur- zeln,„wobet:. die] Aerte am meiſten Noth leiden.=- Daß übrigens... ſolche. Stämme,:; welche von. groſen Streinmaſſen! ſo völlig: umſchloſſen, ſind, daß ſie"aus dieſen gleichſam hervorgewachſen. zu ſeyn ſcheinen,„wie man das. Zin und] wieder findet, nicht. gerodet werden können ,- ſondern] gehauen werden] müſſen, verſteht: ſich von ſelbſt, Die gröſere oder mindere Lo>erh eit des Bodens hat an und.für ſich wenig Einflus-cauf das Rodung- geſchäft, wenn“ nicht durch. ſie“ zugleich die"Struktux des Wurzelſtocks bedingt wird..4:So ſind in tiefgrum- digem Boden die Bäume ſchwieriger umzugraben, als in ſolchem, wo Thonlager in“mäſiger Tiefe ſich befin- den, weil hier. die Stechwurzeln fehlen, Doch. werden ſol*% CE... 64 | laſſen. Dex Hauer fürchtet nichts mehr, als Näſſe nid 4,7 bei kalter Witterung und ziehr daher beim Fällen gan dier Bäume, um welche tiefe und weite Kauten gezogen werden müſſen, einen noch ſo ſteinigen dem ſar waſſerhaltigen Boden vor, falls dieſer ſo eben liegt, ji daß' die Feuchtigkeit aus den Stolöhern durch Gräb- über holzerlös den geſammten Aufwand für die Haus ungen, 5* -zäigl ii- ps.% EE 68 ſo. gut ganze„Gemeinden gebrauchen. wie. zu. den. ge- wöhnlichen Hauungen.; I< könnte mehre. Communen, namhaft machen. welche, ohne- vorher jemal„einen Stamm gegraben; zu haben... ſchon in„den erſten. Ta» gen. nach.„meiner Anweiſung faſt eben, ſo regelmäſig vodeteny als es. ſich“ nur.von gedungenen und geübten Hauern erwarten läßt. Doch das ſind, ich. wieder-. hole, es.„nocholze. Er wird leßtes dann im- d) heft l) würde piu gün pan 4 friſchem Einbußi dund| dy welche Zeitvat ungleid verzgl | Can| ſeine) quöbeu dich, dehnut lih t Gcli 11 den NY enen nal„einen ſten. Its | egelmäſy ) geübten 4) Wieder» | und ich s 11 autdere ton Voll 0 aber 11, WW fel 1 gonjt | hewiſſeß 11 haben) gibeiten zu aten dahin 1 Stam 168 Zeil) oder gien niht verſt ſten vodety 1 liegenden ter werde „aber nid z pon aufs g dann im mer wohlfeiler erhalten, als beim Nachroden der Stöckez auſerdem gewinnt er den Hauſpan 2c. 6552467 Endlich ſoll das Baumroden nicht ſtattfinden können SZ) in mit Sto>holzberechtigungen be- hafteten Waldungen. Dem Eigenthümer von dergleichen Waldungen würde ich anrathen, vorerſt eine Ablöſung der Ser- vitut zu verſuchen. Er darf um ſo mehr auf einen günſtigen Erfolg zählen, als er den Berechtigten ein ganz annehmbares jährliches Quantum an fertigem friſchem Sto>holze bieten kann, ohne ſelbſt dabei eine Einbuße zu erleiden, weil mithin eine ſolche Abfin- dung für beide Theile gleich vortheilhaft iſt. Denn die Berechtigten erhaiten dann diejenige Holzmaſſe, welche ſie vorher mit vieler Anſtrengung und groſem Zeitverluſte, überdieß in ſchlechter Dualität und zu ungleichen Antheilen, bezogen=- ohne alle Mühe, in vorzüglichſter Güte und zu gleichen Theilen. Seiner Seite findet der Waldbeſißer reichlichen Erſalß für ſeine Auslage an Rodungboſten in der gröſeren Holz- ausbeute, ſowohl durch den Hauſpan, als auch da- durch, daß er der Wurzelſtocknutßzung eine gröſere Aus- dehnung geben kann, als es die Berechtigten gewöhn- lich thun und“thun dürfen, wie 3: B.“ in jungen Schlägen 2. 3 auſerdem gewinnt er die Baumſtellen 70 gleich für die NachzumHt und wendet die oben. C. 5 und 6 beſchriebenen weiteren Nachtheile ab 2c. Käme aber auch ein Vertrag der Art nicht zu Stande, ſo liegt doch wieder in dem Intereſſe beider Theile, daß die Servitutberechtigten das Stammroden für eigene Rechnung übernehmen. Eine Auseinan- derſezung der beiderſeitigen Vortheile in dieſem Falle wäre wohl überflüſſig. 6... 47. Bis daher haben wir die mit dem Baumroden gepaarten Vortheile, Nachtheile und Hinderniſſe mehr im Allgemeinen betrachtet. Da nun aber die aufgeführten Vortheile auch bei dem gemeinüblichen Fällen der Bäume dur< Abhäuen und Abſägen, wenn damit ein gleichbaldiges Naro-« den der Stö>e verbunden wird, theilweiſe ſich ebenfalls erreichen laſſen und da überdieß lekt« Hiebarten vor jener wieder manches voraus haben ſollen, ſo bleibt uns nun noch eine gedrängte Zu- ſammenſtellung der jeder dieſer Fällungmethoden ei- genthümlihen Vorzüge übrig. 'CG V8: Das Baumroden zeichnet ſich vor den übrigen Fällungarten, wenn auch bei dieſen auf ſorgfältiges Augsnutßen des: unterirdiſchen. Holzes Bedacht genom- men wird, hauptſächlic) dadurce in? jungen Schlägen; unzertrennliche Schaden vermieden wird. Zu 4.)'Gröfſevriſt die durchs Stammgraben zur Nutzung gelangende Holzmaſſe„ weil beim'Nachroden friſcher Stve, ein beträchtlicher Theil der. Pfahl- und Herzwurzeln; welcher dux<& das Gewicht. und die Hebelkraft des Baumſchafts. ausgebrehen wird, im Boden zurückbleibt. Sedanny weil viele Stö>e, be- ſonders wenn das Roden. nicht ſogleich. nach Auf- arbeitung: des Schaftholzes vorgenommen„wird, von den Hauern übergangen werden, theils-:unabſicht- lich, wie im Gebüſche ſtehende 2c, theils abſich'ts lich, wie kleinere, maſerige:' und überhaupt„ſchwer rodbare, welche jene gewöhnlich oben abſplittern und dem Boden gleich machen-und hierauf mit Raſen, Moos Laub 2c- bedeen. Beim Baumgraben iſt das bei einiger Aufſicht nicht zu beſorgen.== Ferner, weil der beim Abhieb entſtehende. Spanverluſt- weg- fällt, und weil auch das. übrige Span- und Brocken- holz, welches ins Scheid.- und Prügelholz nicht wohl eingeſchichtet' werden kann, ſich aber zur Ausfällung der Lücken im Stockholze gut eignet, von iden«Haus ern zu dem Ende aus eizenem Antriebe ſorgfäalrug geſammelt, in dem andern Falle aber,„bei.„ſpäter erfolgendem Nächroden der Stöcke, den EEN unter der Hand zur Beute wird. Der höhere Werth jener Holzmaſſe ſpringt vorzüglich dann in die Augen, wenn ſie in Vereini- gung mit dem Schafte und auch ohne denſelben als Bau-, Werk: und Nußholz verkauft: werden kann CS. 25-- 27). Selbſt äls Brandholz läßt ſich das von umgerodeten Stämmen aufgearbeitete Stockholz beſſer verſilbern, als nachgerodetes; denn dieſes bridjt ſich in nicht ſs gleichförmigen Stücken, läßt ſich nicht ſo regelmäſig“ aufſchichten und erhält im:Verkauf- maaſe ein minder gefälliges Anſehen. Werden aber, wie noch ſo häufig der Fäall“iſt, die Stö>e erſt dann gerodet, wenn ſie ſchon in Fäulnis übergegangen ſind, ſs ſteht dieſes Holz dem mit dem Scheidholze gleiche zeitig geernteten geſunden um ein Mehrfaches im Werthe nach. Zu 2.) Bekanntlich ſtehen nur wenige Bäume ganz'lothreht, der Schaft bei weitem der meien neigt ſich bald'mehr,"bald weniger nach einer Seite hin, und dieſer ſogen. Hang wird oft dürch eine un» gleiche Verbreitung des Aſthölzes noch verſtärkt. Das- her wiſſen die Hauer gleich auf den erſten Anblick hin ziemlich ſicher zu beſtimmen, nach welcher Rich« tung ein Baum beim Fällen ſtürzen werde. Darf nun ein. ſolks(wenn von dieſem zuvor ſind) jenige zugel; Abhau Zhailt die im zug an pon|? wie(id) Zus 19,08 und nume welcher verſeht dan| aufe wuch/e! Diederl jb nig Da | lundme 1) ſo ſi Mifahmlery bſe Spring | 1 Veteiyi ſelben al) "eden: Fann bt ſich das |: Stedhe) INN) bridt ſich nicht Verkaufe dan de tert dann Wingen ſin) (ylze glei 0 faces im [108 Dau der meiden jener Goltt (hy eine u tarft, Iv ten Unblit elcher Ai ede. Zuf 1 Netzun) hmen va iner Si an Dieſen 73 zuvor“ die wagrechten-Wurzeläſte lo8getrennt worden ſind) um vieles erleichtert und dem Hauer gerade.die- jentge Arbeit,"welche ihm die meiſte Anſtrengung und zugleich vieles Geſchirr koſten würde, nemlich das Abhauen der«Pfahl- und Herzwurzeln, zum groſen Theile erſpart werden müſſe. Deshalb und weil auch die im Ganzen ausgerodeten und: von allen Seiten zugänglichen: Stöcke weit leichter'aufzuſpalten ſind, als noch um Boden ſtehende, iſt der Schlagerloehin von jenen beträchlich geringer, als der von dieſen wie“ ſich das allerwärt8 beſtätigt. Zu 3.) Gewöhnlich beginnt das Nachroden der St8ö>e erſt; nach Beendigung der Fällungen im Frühjahr und dauert. oft bis gegen den Herbſt hin fort, weil nur) ein kleiner Theil der Hauer, nemlich derjenige, welcher keinen Feldbau treibt und kein Handwerk verſteht, dieſe Arbeit übernimmt. Sie läßt ſich als- dann in Werſjtüngungſchlägen ohne Beſchädigung“ der aufkeimenden Pflänzchen und des“ mehrjährigen. An- wuchſes nicht vollziehen; auch iſt'eine gleichzeitige Wiederbeſtellung der Stockfauten zu dieſer Jahre zeit) nicht ausführbar. 5: 10: Dagegen ſoll das Baumroden, den. Übrigen Fäls« lungmethoden hauptſächlich darum nachſtehen, weil '4) den Stämmen beim Umgraben keine ſs ſichere Fallrichtung zu geben wäre und auch 74 9) Die Hauungen zu ſehv verzögert würden. Wäre der erſte Vorwurf in Wahrheit gegründet, ſo würde er allerdings BVerückſichtigung- verdienen. Denn beim Fällen von Bau- und Werkſtämmen auf unebenem Boden, bei Schlagſtellungen, beim Auss> hieb von Ober- und Ueberſtändern aus Mittelwal- dungen, Abtriebſchlägen und Stangenholzungen, beim Abtrieb ſtarker Bäume am Saume junger Schläge, am Rande von Bächen, Teichen 2c- 2c. iſt es nd- thig, die Stämme nach einer beſtimmten, ihrem natürlichen Hange oft geradezu entgegengeſelzten Rich- tung hinlenken zu können. Das läßt ſich nun aber beim Umgraben ebenſogut bewerkſtelligen, wie beim Abhauen und Abſchroten der Bäume, wie ich unten CG. 25 nachweiſen werde. Was den zweiten Einwurf: daß die Fällungen zu ſehr trainirt würden, betrifft, ſs kann nicht in Abrede geſtellt werden, daß jene ſchneller zu beendigen ſind, wenn man die Bäume über der Erde abhauen und die Stö>e im Sommer nachroden läßt. Die Sorge für ſchleunigen Vollzug der Hauungen iſt nun beſonders im Hochgebirge nsöthig, wo ſie durch tiefe Schneelage oft auf geraume Zeit unterbrochen wer» den."Erwägt man jedoch, daß in dieſen Regionen vorzüglich Nadelhölzer prädominiren, worin die Fäl- lungen frühzeitig im Herbſte beginnen und tief in das Frühjahr hinein fortgeſeßt werden können; fer- ner: daß die Bewohner ſolcher Gegenden in der Re- gel ärm wen G Bevölke frperſen; auſerden an ſi| die Perz aber dieſ bis na Hehmaſ fame!| || Yozuz' müſſe, etibgert ] gehründet, 4» verdienen, 1 mmer au heim ubs Fi Mittelwale E(1921) bein Er Gcläge iſt es mb IW Chro! jm Kh nun abet 9 Ile beim 4 Id unten ? Fahunzen (niht -e[ heondigen »e abhauen g laßt. Die arif un durch tief? jochen er )) Jeglonen „0 die Jil 1d tief 1 mne fw in der I- 75 gel ärmer und arbeitſamer ſind, als in den geſegne- teren Ebenen, und daß daher dort, der dünneren Bevölkerung ungeachtet, häufig ein zahlreicheres Hau- erperſonal zu Gebote ſteht, wie hier; erwägt man auſerdem, daß nicht ſowohl das Umroden der Bäume an ſich, ſondern vielmehr das Aufſpalten der Stöcke die Verzögerung der Holzmachereien veranlaßt, daß aber dieſe leßre Arbeit auſerhalb der Verjüngungſchläge bis nac) beendigter Aufarbeitung der oberirdiſchen Holzmaſſe nöthigen„Falls ganz. gut. verſchoben werden könne: ſo wird man auch da dem Baumroden den Vorzug vor den übrigen Fällungweiſen einräumen müſſen. IL Beſonderer Theil. 6:..20. 'Wenden wir uns nun zu dem zweckmäſigen Ver- fahren ſelbſt, welches beim Stammroden zur Anwen«- dung kommen muß. Es ſind hierbei folgende Gegenſtände in Betrach« tung zu ziehen: 4) Die zu dieſem Geſchäfte erforder- lichen Werkzeuge. 9) Die Aufeinanderfolge der Hauun- gen nach MaaSsgabe der Witterung 2c. 3) Das Aufräumen des Wurzelſto>s. Ww Das Abhauen 2? der Tag- und Stechwurzeln. 5) die Mirtel zur Beſchleunigung und Lenkung des Falls der Bäume. 6) Das Trennen der Stö>de vom Scafte. 7) Das Aufſpalten der Stö>e. 8) Das Aufſetzen des Wurzelſto>holzes. 9) Das Ebenen und Bepflanzen der Sto>kauten. <<--<-<--277yph nö | Die im Ve Helzina lihe Ve den ſeht hafen, Juſt! welche! manger ſelhe un Di vorgenom leihe Vie [Hayer| fer& ſogleich| Ditteru! das Vel Pder ver bei Zel[ den ſhy Init den Aud Bchläge “".edeong 3( 9/7920 Dar Str Anntweg Inn Deitälh Särforden &G Daun > NO Welſods ag“ und g lung un) Z ade vom L Ms „vEholze! jn der 6. 94. Die zum Baumgraben nöthigen Werkzeuge ſi ſind im Weſentlichen ganz dieſelben,'welche in jeder guten Holzmacherei, worin man die Stämme auf die gewöhn- liche Weiſe fällen und die Stöcke nachroden läßt, vorhan- den ſeyn müſſen, mithin Aerte, Beile, Sagen, Rod- hacen, eiſerne und hölzerne Keile, Brechſtangen 2c- Auſer dieſen gibt es noch verſchiedene Inſtrumente, welche dort"gerade nicht unentbehrlich ſind, jedoch in manchen Fällen fich als nüßlich bewähren.- I< werde ſolche unten an den geeigneten Orten näher angeben. S«: 22% Die Reihenfolge, in welcher die Hauungen vorgenommen werden, iſt beim Baumroden nicht ganz gleichgiltig. Wie bereits oben S. 6/1 bemerkt, ſcheuen die Hauer nichts ſo ſehr, als wenn beim Graben ſtar- fer Stämme die(tiefen und weiten) Kauten ſich ſogleich mit Waſſer anfüllen, beſonders bei kalter Witterung und wenn die gleiche Lage des Bodens das Ableiten der Feuchtigkeit durch Gräbchen erſchwert oder verhindert. Auf einem ſolchen Lokal laſſe man bei Zeiten im Herbſte(ehe die Winternäſſe den Bo» den ſchwängert) bet gelindem und tro>enem Wetter mit dem Roden den Anfang machen. Auch in Verjüngung-(Licht- und Abtrieb-) Schlägen mögen die Fällungen frühzeitig oder doch 78 vor Eintritt der ſtrengen Kälte beginnen, nicht blos| fifty darum, weil alsdann der Anwuchs weniger Noth| ſrenge leidet, ſondern auc< um deswillen, weil die im Um:| Freiſe der Bäume ſtehenden Pflanzen, welche beim N Aufräumen. des Wurzelſtocks ausgehoben werden müſ« 3 ſen, theils ſogleich in die Stocklöher wieder einge- Ww? |; ſett, theils-- der Ueberſchus== anderweitig verwen- M j4. det werden können.[X 4 Der Froſt iſt übrigens dem-Rodunggeſchäfte an. ſih weit weniger hinderlich, als man gewöhnlich|"WG 1479) glaubt. In geſchloſſenen Beſtänden und wo eine Decke Bd | von Moos, Laub, Gras 2c. vorhanden iſt, dringt Ks er ſelten tief in den Boden ein und fällt de8shalb an|;hnib ſolchen Stellen dem Hauer, wenn dieſem eine tüch»-|[9 tige Rodhacke zu Gebote ſteht, faſt gar nicht läſtig*). ba Nur wenn ſehr ſtarke Bäume auf Lichtungen mit H nackter Oberfläche, wie alte Eichen auf Triften, ge- jſegut graben werden ſollen, wird das Geſchäft durch an-| wm haltend ſtrenge Kälte erſchwert und verzögert. Der-|= gleichen Stämme kann man aber im Vorwinter oder k,; 006 im Frühjahre bei offenem Boden fällen laſſen und| em; |. dagegen diejenigen Diſtrikte, worin die Bäume blos| kuh | ausgekeſſelt werden, wie bei nachfolgenden Durchhau- bm 9 W| ungen, ſo wie überhaupt alle Beſtände mittler Baum-| hir | ſz *) Selbſt in dem ungewöhnlich ſtrengen Winter 1822 fare, zZ 8 in haben meine damal ſehr ausgedehnten Fällungen nicht die mindeſte Unterbrechung erlitten. T niht blog . her Yath Bie im Um: Velde beim Dorden Miß der einges DO Vettvehs WU ſafte an 191110700) Wm Deh H. Wor M öhalb an 135) ine tidy nlatg*), Hilden wit Jiften, fr M dur am att, Dew p Unter oder Tſe und > ime bloß po) urs, d. h. im Entblöſen des letzten von der ihn umgebenden Erde. Ie mehr Sorgfalt hierauf der Hauer gleich Anfangs und bevor ex das Ablöſen der Wurzeläſte vornimmt, verwendet, um ſo mehr fördert und erleichtert er ſich das Geſchäft und ſichert zugleich ſein Geſchirr vor Beſchädigung in ſteinigem Boden. Die im Roden noch ungeübten Arbeiter ſehen das ſelten ein und ſchreiten gewöhnlich ſogleich, nachdem. ſie die Tagwur- zeln faum oberflächig etwas blos gelegt haben, zum Durchhieb derſelben, in der irrigen Vorausſetzung- daß das weitere Räumen ſich unter der Hand eben- ſogut fortſetzen und nachholen lieſe. Die Folgen da- von ſind, wie geſagt, Verzögerung der Arbeit und Ruin der Aexte, wodurd ſolct oder doch zu übermäſigen Lohnforderungen veranlaßt werden. Man empfehle ihnen daher ein ſorgfältiges Räumen gleich von Anbeginn dringend an und ſeße ihnen die Vor- theile davon auseinander. Zu dieſer Arbeit gehört eine ſchmale, lange, ſtarke, gut verſtählte, ſcharfe und am Stiele wohl befeſtigte Rodha>e. Sie muß ſ S% ae. Di 80 zum“Ohr lanz) ſeyn, um damit die, zwiſchen. nahe neben einander hinlaufenden Wurzeln: befindliche, Erde und Steine bis zu einer gehörigen Tiefe hervorholen zu können; ſie muß ſtark(1-- 4%, Z. di>) gut verſtählt,/-ſcharf und der Stiel an dem Ohr mittelſt eiſerner Bänder(Federn) wohl befeſtigt ſeyn, um,mit ihr gefrorenen. Boden auf- hacen, ſchwache Wurzeln- durchhauen; und- ſtärkere Wurzeläſte, wenn ſie zuvor an beiden. Enden ge- trennt, von Stechwürzelchen aber noch'gehalten«wer» den, ausbrechen zu können 26. Gewöhnliche Feldhak« ken ſind dazu unbrauchbar; dagegen kann: die obere Erdlage um ſtörkere Bäume mir eiſernen Spaten aus» geſtochen werden, weil dieſe die Arbeit inehr fördern, als die ſchmalen Rodhacken. Der Hauer fange mit dem Näumen am Schaft- ende an und ſeße/e8, der Richtung der Tagwurzel- äſte folgend, im Umfreiſe des Stammes fort. Er ſuche dabei alle diere Wurzeln in ihrer ganzen Aus- dehnung, ſo weit ſich ihr Gewinn verlohnt, ſo viel, als nur immer möglich, von der ſie umſchlieſenden Erde rundum zu entblöſen, vorzüglich in ſteinigem Boden, und gebrauche vor der Hand ſeine Axt nicht, als etwa nur: zum Ablöſen ſchwächerer Wurzeln, welche beim Aufräumen der ſtärkeren hinderlich ſind und mit der Rodhacke nicht durchgehauen werden können.== Die Moeite des Umkreiſes, in welchem das Aufräumen um den Stamm herum. vorgenommen werden muß, iſt natürlich von der Stärke der Horizontalwurzeln und ln nz uf : , dn( han 4 ſhuht werde ten very 4.50"dieſe wieder von der Stammdicke; Holzart, dem Enfen Standorte 2. abhängig. An Bäumen migtlgr in Wt in geſeleſſenen; Beſtänden; Samayſchlägen ie ver Wii lohnt es ſie) im Durchſchnitte(lten weiter als jn weh 4== 5 Fuße vom Stammende auswärts den TagwWut« R aue zeln. nachzuſuchen 3 dagegen Fay, diefp Rußung an ! einzeln ſtehenden Bäumen„ungewöhnlicher Dicke„oft 1664 auf Womb 20 G- gausgedehnt werden*J'' Daß in Verjüngungſchlägen die, um die zu fällen« ie 1 den Stämme befindlichen, Pflanzen vorſichtig ausgeho»- Moe ben und auſer der Fallrichtung und. an ſonſt ge» ml ſchübten Sießen haufenweiſe zuſammengeſtellt 2. 4 werden müſſen, um. ſie nachgehends in die Sto>kau- Bir. ten wieder einzuſeßen- bedarf wohl kaum der Erin- 1| nerung;: gone| GS. 24. am 6|/ Sind nun auf die angegebene Weiſe die ſtärkeren om Uu| Tagwurzeln ſo viel, als nur immer thunlich, Ee, fo vie) blos gelegt, ſo können oder müſſen ſie vielmehr 3/lleſenden auch weggenommen werden. Denn ſonſt würde F feinigen| man dicfere Bäume gar nicht zum Umſturz zu brin- ut nv| gen vermögen, eineStheils, weil man. verhindert "ULLE wäre, den Herz s und Pfahlwurzeln beizukommen; an- 3 und m) p= Di vun*) Mitunter no< viel weiter.. Wie aus der: angehängten ies; Ueberſicht A-zu entnehmen iſt, wurden„von einer frei 144 4 auf. einer Trift ſtehenden Kiefer 100|, lange Wurs Jejeln. un) zeln gewonnen. Doh ſind das ſeltene Ausnahmen. Heyer, Da38 Baumroden, 4 REED ain 20< B RIE" 2.*G 82 bersthefls)"weil der, wenn ſchön" von allen Seiten Tosgegrabene, Schaft auf den Seitenwurzeln, wie auf Füßen, ruhen und von ihnen aufrecht erhalten werden würde== deſſen nicht einmal zu gedenken, daß ein ſo ganz unverſtümmelter Wuürzelſto> nur ſehr mühſam Flein zu ſpalten und Überdies das Holz davon' gar nicht regelmäſig aufzuſchichten' wäre. Daher iſt auch die von Andern*) ertheilte Anweiſung, daß beim Baum» draben"die'Tagwurzeln gar"nicht vom Stocke ge- trennt, fondern an ihm im'ihrer ganzen Länge be- laſſen werden ſollen, durchaus fehlerhaft und denjeni- gen, welche nach dieſer verkehrten Anleitung verfuhren, iſt es freilich nicht zu verdenken, wenn ſie, an der Ausführbarkeit verzweifelnd, zu“ dem gewöhnlichen Schlendrian wieder zurückfehrten. Nur mit derglei- e ſihen laſſen;: weil dieſe: da-noFH;- zu: kurz; ſind; um beim Umwexfen«dex Reidel, ſo: wie beim, Aufſchichten «des„Stockholzes.,/ hinderlich: zu-werden/„bet;; nähe? „„rem. Abhiebe aber“ grbſtentheils+ in die Späne. fallen würden. Die von ſtärkeren Bäumen ausgehenden. dünneren Horizontalwurzeln werden an beiden Enden mit der Art.dur< gehauen, di>ere dagegen, zur Ver- meidung des. Spanverluſts,, mit kurzen, Schvotfä- gen vom Schaftende getrennt. Nach einem ſorgfältigen Aufräumen geht das Abſchroten ſo leicht von Statten, daß es die Holzmacher. dem Durchhiebe mit der Art von freien Stücken vorziehen, wenn ein angemeſſener Schlagerlohn ſie dazu aufmuntert- I< empfehle übrigens noe. Jene wird ſo hoch, als thunlich, mit dem Haaken. an..einen hinlänglich ſtarken Aſt„ange- krappt-. Worauf„die„Hauer theils das, untere Ende der Stange ſelbſt, theils die.daran geknüpften Seil- ſchlingen„anfaſſen und..den Stamm, ruckweiſe nieder? zuziehen“ſuchen. Während lekter ſich, hin-. und her- neigt; muß. ein. Arbeiter auf. der /. der Fallrichtung gegenüberſtehenden, Seite, an dem-. Durcen und ſchiflich langen Rei- del von elaſtiſhem Nadelholze, in welchem, 2%, bis 3 F+ von einandey entfernt, auf beiden Seiten 4/ weit hervorragende Sproſſen von zähem Eichenholze durchgebohrt ſind, an denen ſich der Steiger mit bei- den Händen hält und die Füße nachzieht. Der Klet»- 1» Gyrünge 7 Gefahr, 1 Stanze 1 Altgens 31 Boden Cm, nicht Iumellen Der Höhe Mals ein «b/Geubte H hd k 1 Diffe L 1 belie | rächtlich >39 =(|, Ws = eit in yp![0 vet ie Stab wie a 12] Rel bi 5 ie 4 =) enholje un it Del Er Kle 89 terbaum iſt am obere Ende nnt einem eiſernen Haaken verſehen, womit er an einen Ait angehängt. werden Fann. Der auf dieſem angelangte Steiger kann den Steigreidel zu ſich hinaufziehen und weiter oben am Stamme auf dieſelbe Weiſe befeſtigen 2c. Obſchon ſich mit dem Seile, das der längeren Dauer halber wohlgetheert ſeyn muß, eine noch grsö- ſere Wirkung hervorbringen läßt, als mit der Zieh- ſtange, weil jenes höher am Schafte und haltbarer anzuſchlingen iſt, ſe wenden es die Hauer doch nicht gerne an, wegen der mit dem Erklettern der Bäume verbundenen Mühe und Gefahr. Ueberall, wo die Haakenſtange angebrarod- maſchinen== wie mich die Verſuche, welche mein Vater damit angeſtellt, belehrt haben. Lekter be- ſchäftigte ſich mit dieſem Gegenſtande geraume Zeit, ohne daß es ihm geglückt wäre, das Problem befrie- digend zu löſen. Unter den vielen Maſchinen, die er zum Theil ſelbſt konſtruirte, bewährte ſich die ges wöhnliche Heblade, welher er zu dem vorliegenden Behufe manche: zwe>mäſige Vorrichtung zu geben wußte, noch als die vorzüglichſte,- Aber ſchon' wegen ihrer beträchtlihen Schwere und auch darum, weil ſie den Einflus der Näſſe nicht verträgt, eignet ſie ſich nicht zur“ Anwendung in gewöhnlichen Fällungen; *) a. a. O. hl. 1, tab. XII, Bg, 1. «*) Fr, E, Jeſter's 2c. Anleitung z« Kenntn« tt. zwecks mäß, Zugutmachung der'Nußhölzev 2.(Königsberg 1815= 16) Thi, 2, S. 226z tab. 1, lg. 7. EE as 294 R..." T> Wis Eb 92 weshalb ich eine nähere Beſchreibung von ihr unter«- laſſe. Denn"eine Maſchine zu dieſer Beſtimmung kann nur dann als brauchbar und nüßlich erſcheinen, wenn ſie auſer der erforderlichen Kraftäuſerung auch noch die Eigenſchaften in ſich vereinigt, daß ſie ein- fach, dauerhaft, von geringem Volumen und Gewichte, ohne weitläufige Vorkehrungen und an allen Orten anwendbar und gegen den freien Einflus der Witte- rung nicht empfindlich iſt. Möcten Sachverſtändige mit einer?ſolchen uns rece werden von den liegenden Stätn- men, wenn ſie mit dieſen nicht vereint bleiben ſol- len; wie an Bauklößen 2e-7 mit der Säge.ah- geſchrotet. Da die Die des Schafts nahe an den Wurzeln jählings zunimmt; ſo müſſen die Holz- macher“auch längere Trummſägen als day 10 ſie die Baume über dein Boden abhauen, ſich anſchäffen; ſie würden ſonſt ſtärkere Stämme an der Stelle, wo der Stoc abgeſchnitten werden ſoll, von zwei Seiten zuvor einkerben müſſen und dabei vieles Holz in die Späne' hauen. An geringen:“Reideln geſchieht der Abſchnitt am bequemſten mit der leichteren Spanne ſäge. An vielen Orten fehlt man noch darin ſehr, daß man die Stöcke zu hoch oberhalb der Tagwurzeln ab- ſchneiden läßt. Man gibt ihnen gewöhnlich durche gängig dieſelbe Länge, wie den Sceidſpalten, nem»- lich die von 4= 6 F. Dieſes Verfahren hat die nachtheilige Folge, daß beſonders bei ſchwächeren Stämmen, deren Wurzelſtö>ke weniger tief in den Boden hinabgehen, beträchtlihe Scheidholzmaſſe, welche als Bau- und Werkholz höher verwerthbar iſt, zum Stockholze gezegen wird. Sodann büßt man dabei an Schlagerlohn ein, weil kürzere Stö>e mit weniger Mühe ſich aufſpalten und dichter im Ver» kaufmaaſe zuſammenlegen laſſen und“ weil auch vom Scheidholze ein geringerer Lohn entrichtet wird.== MED on 2m i4 kj. 3 Sem dil Ii 94 Auf der anderen Seite iſt es aber nicht räthlich, das Abſchroten der Stöe ſo ganz unmittelbar über den Tagwuxzeln geſchehen zulaſſen, indem jene leichter aufs» „zuſpalten; ſind,„,wenn.,mit. ihnen.; ein mäſig langer . Schaftſtummel==. worin die regelmäſigere-Verbindung dev. Gefäſe die Eröffnung des„Spalts begünſtigt,=- „verbunden: bleibt." Die Länge:.des' Stummels ſollte „Jedoch die eines) Fußes in. der. Regel nicht. Überſteigen, und. für“Stämme, bis.zu 20“Durchmeſſer. an. der „Abſchnittfläche: reicht« ſchon F++ vollkommen hin. Dieſes; Maas. läßt) ſich-aber nicht ſcharf“ begränzen, „indem zugleich„auf. annäherende Gleichheit der Total- länge der. Stöcke. von;.einerlei Stammflaſſe in einem Schläge. um deswillen einige Rückſicht zu. nehmen) iſt, weil dadurch ein bequemeres und regelmäſigeres Auf- ſchichten dieſes„Holzes.«bewirkt:-wird.+ Eine völlige „Gleichheit. im der; Länge"iſt übrigens, Feineswegs. n8- thig; ohnehin, fallen aus'dem. Umfange, eines Stdcks „Eürzere. Spalten ab; als.;jraus-.der Mitte deſſelben. Der. Holzſeßer. muß durch Einſchieben:von Spänen, Furzen Wurzelbrocen. und dergl.., gegen den. Mittel- „punkt der Stecken„und«Klaftern hin nachzuhelfen „Und, auszugleichen ſuchen. 6.97. 1176»Daß das: Au fſpalten der'St8>e gröſeren Zeit=. und Kraftaufwand erfordert, wie beim Schaft- "Holze, unterliegt Feinem Zweifel. Ihre eigenthuüm:- z liche,"der:Maaſerbildung“ ähnliche, Holzſtruktur iſt Wih, das ] Über ven Titer aus 14[aner 7 Sehindung Uiſtigt,= 18(oMte K, iſtelgen, pt" an der Den hin, Ptänjelv bi; Seb 29.0107) men Mes. Auf 2) vullige |N 10243, M0: <) Gifs Ze ſſelben, Zodel) . Mittel- g jhelfen » gröſeren ] Shaft enth für 0 95 daran Schulds1-Man. darf aber dieſe Arbeit nicht fur ebenſonmühſam» halten, wie das Zertheilen, nach» zurodender" geſunder: Stöcke,- Wie) ſchon. bemerkt» iſt ein: mit dem. Baumſchaft- zugleich ausgegrabener„und alsdann von; allen. Seiten:behandlicher:; StoE«viel leichter:zu verkleinern als«ein noch ,im. Boden, ſte- hender.! Die Spaltigleitudes Stockholzes, ändert„ſich-nach Verſchiedenheit; der„Holzart 71:5 des. Alters zund.,1.des Standorts der Bäume 20.) So. reiſen: die Stöcke von ſogenannten;-weichen.“Dolzarten/-3+'B. vom L 1- den, Aſpen Exleny./Nadelhölzern 26. ſchwerer, als..d.e von. Buchen, Eichen 126.3 nur die ſchwerſpaltige Dain- buche macht: unter. 1.lebßten. eine„Aüsnahme. Die Stö>e von... älteren"Bäumen, ſind ver hä4tnis- mäſ1g leichter zu trennen, als.die von jüngeren; leichter die: von im. Scluſſe/ als. die von im freien. Stande, an: ſonnigen„Bergſeiten: 2c. erwachſenen Bäumen. Auch! die„Beſchaffenheit. des.. Bodens äuſert hierauf einigen Einflus,„wie, die auf! Kieſelſchiefer. ſtehenden Buchen, beweiſen, deren„Wurzelſtöe da ſo vollig;ver- maaſern, daß: ihre.Werkleinerung. nicht minder ſchwie- rig iſt /. als die: der Ausſchlagſtö>e,; in Niederholzun- gen 265.26 Das, Spalten geſchieht: in der: Regel mit Hilfe. der Schlägeln, eiſernen; und hölzernen“ Keile: und Biech- ſtangen.«Sind Jleßte vonn Eiſen=- 6 bis 9F.-läng, 1-= 2% Zu di„und at: beiden Enden. etwas brettz;ge- ſchmiedst 17:5ſ0:, verdienen. ſie den Vorzug. vor: hölzer- nett. Erfahrene Arbeiter reichen mit. diefen Werk- zeugen faſt“ allerwärts und vollkommen aus.== Das Sprengen mit, Pulver empfiehlt ſich nur bei ſehr dien, ſtark vermaaſerten und dabei zeſunden Stbö>en, welche übrigens- ebenſo leicht mittelſt der Trummſäge der Länge nach. einmal: aufgeſchnitten und ſodann durch Keile weiter zerriſſen werden können.=- Aüch hat man eigene Spaltmaſchinen in Vor» ſchlag gebracht- von denen ſich aber in den Fällungen kein Gebrauch machen läßt. Stöcke unter 20 Z. Durchmeſſer am oberen Ende ſind meiſt noc< bequem ins Kreuz zu ſpalten. Den erſten Spalt, der den Stock halbirt, legt man in ven kleinſten Durchmeſſer der ſelten vollig kreigrunden Abſchnittfläche, Er' wird durc) vier eiſerne Keile, wovon je zwei dicht neben einander auf der Ab- ſchnittfläche, jedoch mehr nach deren Umfang, als nach dem Mittelpunkte hin, eingetrieben werden, erbffnet, älsdann durch einen(oder mehre) höizernen Keil, wel- chen man zwiſchen den eiſernen, nemlich in der Mitte der Stockfläche, einſchlägt, mehr erweitert und "hierauf die beiden Stoc>hälften mittelſt des Brechei- ſens vollends auseinander gezwängt, nachdem zuvor die hinderlichen Splitter im Spalt mit der Art abgelöſt worden ſind- Zuweilen iſt es auch nöthig, daß man an der Seiten»(Rinden-) Fläche des Sto>s mit eiſernen und hölzernen Keilen nachhilft, ehe man das Brecheiſen mit Erfolg anwenden kann. Das weitere Zertheilen des einmal geſpaltenen Stes fed js; hen) fein Ope " a hieß jahr Wer| leih hy m| pi nd js 3 im; ſpreny 0% AM ſhi! ab py 6 vm 9 je leſen Deb| 1 QU uw| ch nu 1 geſunde| taittelſt dy hitten und "Ene.= on in Sw | Fällung eren Ende WW ZU at an I| 0 Freigrunden me Felle, | det Ab- py), aß Nad) pl eröff 7:1 Fal wil| pig in| weitet und des Brehel hdem zun it der a uh noch )) des Gier hilft, 8 anden fan jäh jen S iſt ſchon weit weniger mühſam und oft mit der bloe ſen Art ausführbar. Gröſere Stö>Xe laſſen ſich auf dieſe Weiſe nicht behandeln. Denn ſchlüge man auch mitten durch die Abſchnittfläche eines 5= 8“ dicken geſunden Stocks noch ſo viele eiſerne Keile je zwei und zwei(mehr als zweit ſind dicht neben einander nicht anzubrin- gen) in gerader Linee ein, ſo würde doch gar oft kein Riß von ſolcher Weite entſtehen, daß darin die hölzernen Keile, auf devyen Wirkung hauptſächlich ger rechnet werden muß, Eingang finden könnten. Es iſt aber auch gar nicht nöthig, daß der erſte Spalt dieſe Lage erhalte, indem das Sto>holz faſt nach jeder Richtung=- mag man jenen in die Sehne oder in den Diameter der Abſchnittfläc<ße legen= gleich gerne aufreiſt und hierin vom oberirdiſchen Schaftholze abweicht, deſſen Rundſtücke am leichteſten vom Umfange nach der Are hin, oder dem Laufe der Spiegelfaſern nach, ſpalten.=- Man gelangt ſchneller und mit weniger Anſtrengung zum Ziele, wenn man das Zertheilen in dex Art vornimmt, daß man zuerſt rund um den Sto> herum ſchicklich groſe Stücke ab- ſprengt und mit dem übrigbleibenden Kernſtück auf ähnliche Weiſe verfährt. Fig. 3 wird dieſes Verfah» ren, welches man in hieſiger Gegend das Sto>- ſchälen nennt, anſchaulicher machen. Der Theil a.b'p„ der zuerſt abgetrennt werden ſoll, darf nur ſo 9r08, nemlich der Spalt(die Sehne) ab muß ſo weit vom Mittelpunkte der Fläche entfernt ſeyn, daß er; Heyer, Das Baumroden. 7 98 wenn bei: m und n je zwei eiſerne Keile) unmittelbar neben einander eingetrieben werden, ſich hinlänglich erweitert,"um. zwiſchen. innen“ den hölzernen) Keil o einſchlagen. zu können.+ Gelingt dieß-nicht,. hat man nemlich dem, Spalt,-ah mehr in die Mitte. der Fläche verlegt„. ſo bleibt. nichts übrig, als:an der Ninden: ſeite bei. q anfangs. mit eiſernen und ſpäter mit hol- zernen- Keilen- nachzuhelfen;, wodurch aber die Arbeit erſce richten muß. Die"Uebung lehrt jedoch. den'"Sauer/ das richtige Maas ziemlich ſiMer“ zu, treffen.==; Iſt. der Theil- a bp.auf dies ane gegebone) Weiſe und)/mit Beihilfe des"Brecheiſens ab» geſchält); ſo wirde„ion bei ed; em, fn 2. ifort- gefahren.: Zumilenctfe mancauf Stöcke,» welche:=!!gleich den. Kropwſticbon nalter--Kopfhäinbuchen!== fo völlig vermaaſers ſind) daß:;mancbei. ihnen mit! Schlägeln und; Keilen:alfein: unicht: zausreicht.* Sie im Ganzen zu. vörwetthen und: den] Käufern" das Zertheilen' zu Überläſſen;-möchte für den Waldbeſißer" ſelten erſpries+ lim ſeyn 3. vielmehr: wird; der etwaige“ Mehrbetrag an Schlagerlohn durch“ einen! höheren„Holzerl88 in. der Regel vollauf. ausgeglichen:! Dergleichen Stö>e müſſen kun entweder einmal: der Länge nach. aufgeſagt, oder durch Pulver zerſprengt. Und-die'Stücke mittelſt Keilen weiter zerriſſen werden. 1 Das Sprengen'mit. Pulver mittelbar Anlähgih K Reil 6 Ähat. inan I Fläche 3 Rinden: Ait bile Diele Arbeit Det abit Stn nid WW felnden [LINEN 3 0 jein 3N die an 1,1 E00 2,“ ==(nh ſv völliy - PA 4 Qain eden zu =< EWR = e müſſe! dt ode 5 ſt Keilen S8 Pulver 99 geſchieht. bekanntlich in dev! Art"daß man in der Feſteſten:Stelle-'der Abſchnittfläcße“ein 4% F. tiefes, 3/; zblliges. Loch": mit einem" Hohlbohrer einbohrt, in dieſes reine ſchikliche Menge) zur Hälfte mit tro>enen Sägeſpänen wermengten,“ groben Pulvers füllt; etwas veines- Pulver“ aufſchüttet, hierauf eine Zündröhre= ein mit Pulver'gefülltes Stohhalmenſtücf=-ſeßt und den: Reſt: des Lochs mit tro>enem"Satide- vollends ausfüllt.:. Die Brandröhre wird mit' einem Endc holz es, weil hierbei die mei- ſten Unterſchleife“begangen werden. können, zumal went es nicht-von dazu eigens beſtellten beſorgt, ſondern den Hauern ſelbſt überlaſſen wird. Denn„dieſe Letzten. ſuchen ſich gar oft den: höheren *) Um auc< den Käufern das weitere Verkleinern zu er= - leiho!- zes beſovgt“ ſeyn, 100 Stoc>holzmacherlohn dadur< möglichſt zu Nuten zu machen, daß ſie die Steen im Inneren hohl legen, darin kurz gehauenes Schaftholz, ſo wie nicht gehörig vbder gar nicht aufgeſpaltene Stöcke, verbergen 12c. Die nachtheiligen Folgen davon treffen allein den Waldbeſitzer, denn die Käufer des Holzes ſind nur einmal zu täuſchen.= Um die Untermengung von oberirdiſce oben auf das Stoholz zu liegen kommen, damit der Forſtdiener auf den erſten Anblick hin die Zuläſ- ſigfeit dieſes Holzes zu beurtheilen vermag. Da die Stocſpalten gewöhnlich nur halb ſo lang ſind, als die Schaftſcheide, ſo werden jene am zweck- mäſigſten in zwei Schichten=- eine dicht vor die an- dere=- aufgeſeßt. Das untere, bewurzelte Ende Fehret man nach auſen, das mit der Abſchnittfläche nach innen, ſchichtet längere Wurzeln mitunter und legt die kürzeren Wurzel- und ſonſtigen Brocken, Späne u. dergl. in der Mitte der Ste>en. da ein, wo die beiden Schichten zuſammentreffen: und wo pre hahe pin "M 1077) in menja Wu Nuby Ww In hohl leh N nicht gehörig I verbergen 1 9) allein den Les find me Dittengun von Fnan dieſs in Cffloftern und (0 vornehmen, 1 aaſerigeß 41 we fü 6) man ded Miler gemengt juchten, Wo BR, u(ve x Cihnotenſüge - M In die Zulij:| 10. Shale 1a) ie am zwe: r| be die ais „Uutzelte fit = bſgnitfacht itunes u pien Beal fen ba em 1) und wd 101 dieſes angriffliche Holz der Entwendung weniger-ausge- ſeßt iſt. Das Aufklaftern der von geringen Stäm- men, wie in früheren Durchforſtungen, abfallenden kürzeren Stöcke geſchieht in mehren aneinander ge- reihten Lagen. Ä Ein gut geſelßter Stecken(Malter, Klafter) Wur- zelſto>holz muß wenigſtens zur Hälfte ſeines Raum- gehalts feſte Maſſe enthalten. 8. 29. Ein baldiges Ebenen der Stoc>kauten iſt allerwärts durchaus nöthig, vorzüglich in Verjüngung- ſchlägen, damit die mit dem Erdauswurfe zugedeckten PAäanzchen nicht Noth leiden; an ſchroffen Bergwänden und in Schluchten, um das Wegſchwemmen der Erde zu verhindern; auf feuchtem Boden, ws dieſe Stel- len in kleine Sümpfe übergehen und auf lange Zeit der Holzproduktion entzogen ſeyn würden 2c. 2>- Zn dieſen und ähnlichen Fällen muß das Ebenen der Lö- en der Kauten Dda- für beforgt müſſe, die fruchtbarſte Erde an die Wur» EE-* Sia hal die. ay Böden S(Cher eit: | ſpäter ab, It, Sollt Vornahme. In Sauten Ny grofen OTnwucſe iünſtüche Jn, wenn Zhne vet: Cfd Mel dieß zm ZD 3 ag holzun 4 nüßlidy ft Seim: 5, vem jm Duſar » ei Geſunde 2: wilden 5 Miehe nber etwas m ven ) ſo leiht en ſone 3 Janzen jaufen das die Bub. zeln der Seklinge zu bringen?2c+ 2/ bedarf wohl keiner beſonderen Erbrterung. Denjenigen, deſſen Auge an ſolche Hauungen, worin die Bäume über dem Boden gefällt und die Stöcke nicht regelmäſig gerodet werden, gewöhnt iſt, kann es nur angenehm überraſchen, mit der erfolgenden Räumung eines Schlags jede Spur der ſtattgefundenen Fällung daraus verſchwinden und überall da gedeihlichen Nachwuchs grünen zu ſehen,"'ws ſonſt Myrtaden langſam verweſender Stubben der„Vegetation den Zugang verſchloſſen, dagegen Unvrdnüngen mancherlei Art Platz greifen lieſen. Der Verfaſſ. zum mindeſten kann ſich eines unbehaglichen Gefühls nie erwehren, wenn er Waldungen betritt, wo jeder Richtung ſeines Blicks dergleihen Stummel in Unzahl entgegenſtar- ren.== Möge er in ſeiner Erwartung ſich nicht ge- täuſcht finden, daß eine Angelegenheit von ſo allge- meinem Intereſſe auc) allgemeiner Beachtung ge- würdigt werde- Won jenem glaubt er jeden Unbe- fangenen überzeugt, dieſe hofft er vom guten Willen für die gemeine Sache. Berichtigungen. Seite 12 Zeile 4 von oben leſe man keilförmig ſtatt ke- gelfsrmig, S. 78 3, 6 v, unten ſchalte man nach dem Wort Diſtrikte ein: worin gar nicht gerodet wird, wie bei erſten Durchforſtungen, eoder ſol| DS ſtotholz Y reinen| Schaft:| geſamm-= art.= S 4 un 225 MEET A 22 t emertungen, VEUEENE 1:= S|S8 22| Z| S|S[Svaft-| und[0 55| 5: >“ 5“. 8 M=>-. S GE SS SIES ZE2 SE: 2| 2 Z Reis-| Sto>h.) S> S zZICOS|IS IS DEES Jahre| Fuſe| Zoll"Kubiffuſe. Holzmaſſe= 1 Fuſe |; ZA 10 0 5 10 130 11/,| 3/, YBoden und Lage: dichter Baſalt- tiefgründig y kräftis, .-- ZU 20 0,78 014 OE 12| 7 humugreich, feuHt, nördlich, geſhüßt; Beſtand: dicht geſchloſſen; Hiebart: te Ausforſcung von völlig un- terdrüFtem Holze, 2228621258. 12 18 185/778 28 0,1571: 0,12 15.071 1/2] 1 ÜDicdter Baſalt/ ſehr ſteinig- ſeicht friſch;'mäſig ge- | ſchloſſen; das ausgeplänterte Holz übergipfelt, 3 40| 93| 68 277 734| 177| 1234| 54| 0,24| 0,2 0,16 2'/,| 2 Pporöf. Baſalt; ſteinig, ſeicht, friſch/ eben; ſeit 3 Jah- ren Samenſchlag. 4 13| 90| 55 28 2501525108 aul: 2388-0726|- 0/21 0,18 2) 2 PBoden u. Lage: ebenſo; die ausgehauenen Stämme prä- 0 4 dominirend in völlig geſchloſſenem Beſtande. 5 9| 100| 70 28 902122..380.233| 9 0,21 0,18 0,15 2 24) Boden u. Lage: wie Nr. 2- doh jener etwas beſſer; der Scausſchläge- mäſig geſchloſſen. Dezgleichen, die Baume aber Kernſiämme, Dichter Baſalt, tiefgründig, humusreich- friſch- Thal- ebene; die Bäume aus einem geſchloſſenen Buchenbe- ſtande, Dezsgleichen, Dezaleichen-, nur der Boden feucht, die Stämme alle fernfaul und abſtändig. Aufgeſhwemmter, tiefgründiger, friſcher Sandboden mit wenigem Humus; die Stämme in dichtem Schluſſe, ſammtlich übergipfelt. Triebſand, Thon in 2/ Tiefe, faſt naß; Lage, eben; die Gtaimme in vollkommenem Schluſſe, etwas kernfaul. Dezsgleichen; nur die Stämme mehr freiſkehend, aſireicher. Dezgleichen; die Bäume einzelnſiehend/ ſehr aſireich. Boden u. Lage? wie Nr. 30, nur mit mehr Humus; die Stämme übergipfelt, in dichtem Schluſſe. Boden u. Lage: ebenſo, do< der Boden tiefgründiger, friſch; die Bäume im Schluſſe prädominirend« Dezgleihen, doh die Bäume mehr freiſiehend, aſtreicher. Wie Nr. 33- die Stämme prädominirend. Wie Nr. 34; die Bäume ganz frei auf einer Trift, ſehr aſitg« 3 Boden: Triebſand, ſehr ſeicht- friſ< 3; der Baum gant frei auf einer Trift z von den 2 längſien zu Tag gehen- den Wurzeln war die eine 1012/, und die andere 100 F- lang. Dieſer Baum ſtand nur 30 Schritte weit von dem vori- gen entfernt, aber auf tiefgründigem Boden; die mei- ſien Wurzeln gingen mehr in die Tiefe und nur eine flählaufende fonnte in der angegebenen Länge ausgehauen werden,; umme emm omeeenttgegemeneen=neeneeeneenzzenzzenzenzzzzezeumninneedtntrndenenn niente neten EAI EEE TRE INIE| —— ——————— 4— 4“ 4“ 4— 8“— 848— 8. 2 “ 4 5 4 5.5. 3 1 „ 1 5& 8 2— 4— 6 O em S1ur S Srèy ornro Blue Cyan Green Vellow Hed Mag