8———y—O—O ———— — ů ͦ—— * 8 Nit hrausgegebe ſung von d lucht zum den Abhandlung aafen, als einem vorzüglichen Ackerxwerkzeuge, [pi an ſtatt A 1).KO% 150% | 1. M3| des 2 NAC x 3,» di CANE E HE|„WB! Pflu es. ORGLES js. as Mit vielen Kupfern, Herausgegeben von dem Verfaſſer der Abhand- lung von dem gerechten Verhältniß der Vieh- zucht zum Ackerbaue. emm dtb la elli mmm Berlin, 1774. bey Joachim Payli. == Dem Durchlauchtigſten Prinzen und Herrn, Friederich Franz, Herzogen zu Medlenburg, Fürſten zu Wenden, Schwerin und Ragteburg, auch Grafen zu Schwerin, der Lande Roſtock und Stargard Herrn; Meinem gnädigſten Prinzen und Herrn, <<<<<<< Durchlauchtigſter Prinz! Gnaädigſier Herr! 0. ergründen, was beſſer iſt, wenn Dinge mit einander verglichen werden, das wird oft ſchnell gewün- ſchet, und ſpäte erreichet. Wenn es in einigen Fällen nicht darauf an- foimmt, geprüften Meynungen ande- rer zu folgen, ſo führet doch die et- gene Ueberzeugung eine Genugthu- ung mit ſich, welche Beſtigkeit im Ur- theilen bringet, und jeden über die 2 Un- Unſchlüßigfeit hinausſeßet, die aus dem Mangel genugſamer Prüfung nothwendig folgen muß. Dem Land- wirthe kann es nicht zum Vorwurfe gereichen, wenn er neben der ihm unentbehrlichen Erfahrung mit einem forſchenden Geiſte der Richtigkeit ſei- ner Erfahrungsſäße durch alle Grade nachſinnet, und davon auch anderen Kenntniß machet. Er iſi zwar in Ge- fahr, bey einer feinen Unterſuchung ſeiner Wiſſenſchaft in Entwürfen aus- zuſchweifen 3 Aber die alltägliche Ge- genwart bey Landwirthſchaftlichen Geſchäften hält ihn ſchon zurü&>: Die Schlußfolgen werden durch Berſuche und den Augenſchein entweder beſtä- tiget,; oder beſtritten, | Mit- heren eiri a ge Is X: Bn SRE HbA R= nn | teich 0 di . net, iwer( Mitten unter Hauswirthen und Landwirthſchaftlichen Beſchäftigun- gen, die meinen Beruf ausmachen, ſind dieſe Blätter, welche Ew. Her- z0gl. Durchlaucht der Verfaſſer un- terthänigſt zu Füſſen leget, entwor- fen. J< habe lange geprüfet, und finde, daß die darinn enthaltenen Un- terſuchungen zu einer Gewißheit füh- ren, die dem, der Wirthſchaften an- ordnet, und die Streitigkeiten dar- über entſcheiden muß, unentbehrlid) ſind. Sie enthalten eine Grundia- ge zu dem, woraus ein Theil einer wohlgefaßten Dunſiordnung flicßet, und ſind alſo ſelbſt der geſesgebenden Macht nicht gleichgültig, Die Härte im Dienſtzwange, worüber der unter- 3 geor- geordnete Landmann oft klaget, lä: ſet ſich even wohl. aus ſolchen Prü- fungen beurtheilen. Würdigen Sie, gnädigſter Prinz, des Verfaſſers unterthänig- ſtes Bemühen, einige,- in Zo cht Dero Oncles»/ meines Durchlauch- tigſten Zerz0gs und zerrn, Dien- ſten erworbene Kenntniße aus einan- der zu legen, der Gnade, daß zZochſt Dieſelben bey der Gelegenheit ei- nige Blicke auf die Verfaßung des Vaterlandes zu wenden, eine BVer- aniaſſung nehmen."Die wuürdigſtie Beſchäftigung des menſchlichen Ge- ſchlechts, der Ac>erbau und die Vieh- zucht, bleiben in einem Lande, welches alles, was ein glückliches Volk begeh- ren je DN Zuſi Wein ren kann, zuſammenfaſſet, das Loos des gröſten Haufens. Die reichſten und ärmſten in Mecklenburg gehören gutentheils zu Landwirthen, mit dem Unterſchiede, daß die erſteren anor- dnen, und die leßteren, ausführen, Alle dieſe werden eine Reihe von Warheiten deſto williger zu ihrem Vortheile aufnehmen, wenn ſie ſchen, daß ein Prinz darauf eine gnädige Aufmerkſamfeit richtet.| Die Vorſicht wolle Ew. Her- z0gl. Durchlaucht die ſpäteſten Jahre erreichen laßen und dadurch dem Vaterlande das Glück ſchenken, daß die Wiſſenſchaften und Künſte ne- ben dem Durchlauchtigſten Lan- desherrn noch eine mächtige Stüße behal- behalten, und insbeſondere auch der Landmann ſeinen Wohlſtand aufs hochſte treibe. Meine eifrigſten Wünſche für Ew. Herzogl. Durchlaucht hd<- ſies Wohl, ſind allemal mit der Un- cher ich zeitlebens bin, Ew. Herzogl. Durchl. Schwerin, den 1, September 177 4 unterthänigſter Chriſtian Wilhelm Chriſtlieb Schumacher, Amtmann zu Schwerin. Einlei- terwürfigfeit begleitet, vermöge wel- (yt BEEG (ht) Muhal ſept wihet wn Qn dew Foy || fimy - Einleitung. i. ZF Die Verfaſſung des Haushalts auf dem Lande, wo mit wenig Mens- ſchen und Geſpann groſſe Stre- Een bearbeitet und genußet werden müſſen, iſt nicht nur im Ganzen, ſondern auch in den beſonderen Stücken von anderen Wirth- ſchaften, die nicht ſo ausgedehnet ſind, uns terſchieden. In der Abhandlung von der gerechten Verhältniß der Viehzucht zum Ackerbaue ſind hievon einige Stücke über- haupt berühret worden, Für diejenigen, welche das Innere der Wirthſchaft nicht ge- nau kennen, war es nicht genug, einen all gemeinen Abriß von der Verfaſſung des A- >erweſens zu haben. Mir ſelbſt blieben Fragen übrig, welche alte Wirthe nicht be- ſtimmt genug auflöſen konnten, und einer 1 A Unter- 265S Se nert 2 Einleitung. Unterſuchung werth waren, die weiter, als die gewöhnliche Bemühung der Wirthe, reichte. Dahin gehörte insbeſondere die Entwickelung der Vortheile bey dem Ge- brauche des Haakens und die Vergleichung der beiden ſo ungleichen Ackerwerkzeuge, des ehen genannten Haakens, und des Pfluges. Eins von dieſen Werkzeugen müßte das andere längſtens verdränget ha- ben, wenn dem Wirthe die Kenntniſſe bei- der Stücke ſo offen lägen, daß dabey keine Zweifel übrig blieben. Wem es ein Ernſt iſt, in denen beſon- deren Stücken der Landwirthſchaft, die bis» her noch ſo unbeſtimmt ſind, zu einer Ge- wißheit zu gelangen, wird ſich dabey mit allgemein angenommenen Sätzen nicht be- gnügen. Der erfahrne Wirth, von dem dieſe entlehnet werden, ſeßet Unterſuchun- gen, die zuviel Umſtände und Genauigkeit erfordern, als Unerheblichkeiten bey Seite. Es iſt wahr, dergleichen Nachforſchungen verſprechen keinen baaren Vortheil, warum es dem Wirthe eigentlich nur zu thun iſt. Aber es müßte doch auch dem, der ſeine Vortheile lieb hat, nicht gleichgülrig ſeyn, wenn er gewahr wird, daß zweyerley Mit- tel, un iE ps Y | | | | | | "ww iy y/ dW aß Ih „uft yd dn (ehihn Biſe m jah wiheh eit (nel! 1 Ahtigfe wf "ug ein / ml N* | Einleitung. 3 || .| tel, deren Wahl ihm frey ſtehet, ungleiche 10) Wirkungen bringen, und es nur daran lie- ZM ge, auszumachen, welches von beiden Ge durch alle Grade nüßlicher ſey. So hatte Jung es alſo lange entſchieden ſeyn müſſen, ob "8% der Haaken, der gewöhnliche Pflug, oder ves| irgend eine andere Gattung von Pflügen I| vortheilhafter zu gebrauchen ſey. Einzelne ha- Wirthe müßten ihre Rechnung dabey ge- bei- funden haben, noch mehr aber het We welche für das Ganze arbeiten. Die Fra- ge iſt lange aufgeworfen, aber ſie iſt zu ſon: ſchnell und ſo beantwortet, daß man die 18 Richtigkeit bey Anſtellunz der Erfahrungen Ms| voraus ſeßen muß, welche bey der Entſchei- mit dung einen Beweis abgeben, und vor Au- ve gen liegen müßten. Es wird ſich alſo der dem Mühe verlohnen, ein Werkzeug, das ſei- june ner äuſſern Geſtalt nach verächtlich, dem feit Nußzen nach aber überaus ſchäßbar gehalten eit, wird, genauer zu unterſuchen, Nicht hun- gn derte, tauſende beſchäftigen ſich damit die m FZ ganze Zeit ihres Lebens hindurch, wenn if. auch nur die gezählet werden, denen in ſein Mecklenburg der Ackerbau oblieget. Man ſe| nehmean, daßin einem Lande zehntauſend Nit-| Haafen gebrauchet werden, Wenn nun iW| A 2 auch 4 Einleitung. auch alle Jahre jeder Haaken nur zwey Reichsthaler Vortheil gegen den Pflug bringet, ſo iſt die Rechnung leicht gemacht, wie viel Vortheil zehntauſend geben. Berechnungen dieſer Art müſſen den patriotiſchen Wunſch oft rege machen, daß auf ein Werkzeug, welches ſo gemeinnüßig iſt, Sinne und Gedanken Kunſtverſtändi- ger Leute gerichtet ſeyn mögten, um die Bortheile genau zu erwägen, und wo mög- lich das beſte A>erwerkzeug noch auszuſin- den. Inu den periodiſchen Schriften, und auch in einzeln gedruckten Stücken findet man nicht nur“ heiſſe Wünſche dieſer Art, ſondern ſogar Vorſchläge zur Verbeſſerung der Pflüge und ganz neu ausgeſonnene Ma- ſchinen. Wer von der Mechanic einige Kenntniß hat, dem fällt es um fo leichter bey, auf Verbeſſerungen zu ſinnen, da dem ſogenannten unerfahrnen Landmanne, oder dem Bauerknechte es nicht zugetrauet wird, daß er die BVortheile ſeiner Werkzeuge ſo genau kenne. Noch geſchwinder, als dem Kranken, der ſeine Noth klaget, Gegen- mittel von Leuten, die keine Aerzte ſind, empfohlen werden, fühlet der Mechanicus - einen Beruf, den Akersmann zu unterrich- Mt ten, ws | Ww 4! win | gf Ahn in 090 (ud! '» (Vitt mange eugen d Aedend uten: Nun "H (on Dv vw, vs kt qm "1 , Wind nd NEIGEN: eren AER ÜHEEEN BEE mm ZU R än IE Zz Z= 5-r 2»= er: z2- Einleitung. 5 fi ji ten. Wenn es gleich den Anſchein hat, " Pa als ſey es was leichtes, Verbeſſerungen in gemaß. dieſer Art anzugeben, ſo findet doch die j Ausführung unabſehliche Hinderniſſe. Die- Jen den ſe haben in älteren Zeiten verſuchte Köpfe: N, daß zurück gehalten, denen es ſonſt an Fähig- nnübig keit und Unermüdtheit nicht gefehlet haben fändi- mag. Warum will man zweifeln, daß m die der Wirth in ländlicher Stille nicht alles ) möge bey ſeinen Werkzeugen verſuchet hat. So Sufi manche Verſchiedenheit, die man an Werk- 1, und zeugen einerley Namens, welche von ver- findet ſchiedenen Händen und an verſchiedenen ! Art Oertern gemacht worden, bey der Zerglie- jerung derung entdecet, zeugen vavon, daß es e Ma- nicht ohne Bedacht verfertiget ſey. Wer einige einen Haaken machet, ſuchet die Stücke ſo ichter aus, als er es glaubet, daß das Werkzeug adem ſtark genug, zur Hand und doch leicht ge- , oder rathe. Braucht er ſo viel Ueberlegung bey wird,; den einzelnen Stücken, ſo haben lange vor ie 0 ihm andere, die das Ganze erſt zuſammen 8 dem ſeßten, reifere Ueberlegung gebrauchet, Ab- 3egen- änderungen gemachet, und Verſuche ange- fi| ſtellet, die ſie dahin brachten, das Werk ſo anus und nicht anders einzurichten. Sie haben erich:| nur die Eitelkeit nicht gefühlet, Lehrer ih- (0 A 3 rer „ 6 Einleitung. rer Nachkommen feyn zu wollen, ſo wie ihre Nachkommen ſich erkühnen, alles, was aus dem Alterthume herſtammet, neuen Prüfungen und oft übereiltem Tadel zu un- terwerfen.- Was iſt aber durch die Bemühung der Neueren Gutes geſtiftet, die Dreſchmüh» len, Sägemaſchinen, neue Pflüge, Doppel- pflüge, und wer weiß, was für wunderba- re Erfindungen mehr, ans Licht gebracht haben? Noch iſt es nicht ausgemacht, daß derowegen mit Vortheil ein Kornhalm mehr gewachſen ſey, als vordem, da an derglei- kert. Wäre aber wieder das, des-| was die Erfahrung ſo vielfach beſtätiget hat, ybe« es richtig, daß bey dem Gebrauche des Haa- kens| kens die Fruchtbarkeit des Landes einen Ab- ow| gang litte, ſo müßte der Wirth noch immer fin)| vorher, ehe er verwürfe, eine Berechnung öde| anſtellen, ob dieſer Schaden den Vortheil riger| überſtiege, der mit der geringeren Anſpan- bzw| nung, leichteren Führung, und wenigeren haft| Koſtbarkeit des Haakens, ſo augenſchein- uche| lich verknüpfet iſt. ite| Wenn ferner noch zu Verkündigung des pw| Nußbaren bey dem Haaken was hinzuzufü- hen geniſt, ſo entſcheidet der Bezug auf das Alter- hre thum dem erſten Anblicke nach nicht viel. et; 1 Des Pfluges iſt wenigſtens lange vor ihm in hen- Schriftengedacht. Ueberdenket man aber die jf einfache Einrichtung des Haakens, ſo ſchickt er ws ſich ungemein für eine Erfindung der alten pz|,„Teutſchen, die das Eiſen noch nicht kannten. mit| Das ganze Werkzeug iſt bis auf eine kleine, dem' A 5 unten 10 Einleitung. unten angebrachte Spike, von Holz, und auch dieſe Spie mag bey dem erſten Ge- brauche von Holz geweſen ſeyn*)- Vor hundert und zwanzig Jahren war der Haa? ken nicht unbekannt. Es heiſſet in der Her- zogl. Mecklenburgiſchen Geſinde- und Tage- löhnerordnung von 1646, daß | einem *) Die Morgenländer bearbeiten den Acker noch zum Iheil mt Werkzeugen, woran kein Ciſen befindlich. Pauljen, Nachricht vom Ackerbau der Morgeniän- der, 1748+ pA3g- 5S2- Der Indianiſche Pflug, wels er ſeyn« Kleine Steine und Wurzeln in der Erde zerbrächen ſvichen Pflug in der erſten Fahre, die damit beſtellet würde. ' Die älteſten Schriftſteller vom Ackerbaue in ZItas lien geben feine vollſtändige Beſchreibung der Pflüs ge; Palladius nennet zweyerley: Aratra mplicia und Aratra aurita, Virgilius gedenket nur eines Eiſens bey der vonihm gegebenen dunflen Abbildung des Pfluges-. Vielleicht iſt damahls das Voreiſen am Pfluge noch nicht gebräuchlich geweſen. Das Vorgeſtelle mit Rädern beſchreibt er deutlich, und wenn wan dazu nimmt, daß Columella lehret, man müſſe den Pflug wechſelsweiſe tr Seite überlehnen, ſo iſt es wahrſcheinlich, daß der gewöhnliche Pflug mit dem ſeitwärts anliegenden Streichbrette damahls ſchon betfanunt war. ' " yn jhiget fm d | ufs | 4 | | | | menen ht 90 fm fn Wm R ward (18) ve nh ns 0 PDC hiß" 090, (ufih Einleitung. I1 ih einem Höker das ganze Jahr über 10|. Oy zwey paar Schue 2c. zukommen ſollen. Vet Damals waren alſo ſchon Höfer, nach aa7 Mundart, Häker, oder Dienſt- yet: bothen, die hauptſächlich zu Führung des 19e- Haakens angeſiellet wurden. In einer all- gemeinen Landesverordnung würde ihrer jen nicht gedacht ſeyn, wenn damals der Haa- ken kein bekanntes und eingeführtes Werk- zum zeug gewejen wäre, "m Allgemein iſt es aber nie aufgenommen „web worden. Noch find in Mecklenburg Gegen- Inet den, wo ſelbſt hohe Landesvorjchriften und une die rühmlichſten und beſten Anordnungen Ber nichts gefruchtet haben. Im Amte N. will 0 der Wirth noch jeo von dem Gebrauche egen des Haakens nichts wiſjen, obwohl ſchon m vor 60 Jahren nachdrückliche Anſtalten zur | Einführung deſſeiben gemachet wurden*); Itas zum pflür; jlicia eines+) Die Verordnung, welche hohe Herzogl. Cammer dung| an das Amt zu S. ergehen ließ, lautet reiſen wörtlich alſo: Dy. 1 Von Gottes PIE Friedrich Wilhelm, Herzog zu , und Mecktenburg 20. , man Fotnhac wir beym Amte N. das Haäken ein- ny führen laſſen wollen, als iſt hiemit Unſer gnädigſter Pfug I Befehl, daß ihr innerhalb 14 Tagen einen tüchtigen "7 CEE KRes, der zum Haaten tüchtig und arbeitjam iſt, vyvyr 12 Einletung.| 4 zum Betweiſe, daß die Wahrheit nie über- vm all Eindruck machet, und auch da nicht, w! wo ſie auf die ſchwache Seite des Wirthes, 0 den Eigennuß, wirket!; evo Die Ueberzeugung von der Erheblich»- MO keit des Haakens und ſeinen vorzüglichen| et Nußen, haben mich bewogen, davon eine Zelo Beſchreibung zu entwerfen. Verbeſſern iy.€ kann ich ein Werkzeug nicht, das ſich nach Du der folgenden Darlegung von allen Seiten m vollkommen in ſeiner Art zeiget. Das ein- my zige iſt nur hinzuzuſeen, daß in leichten hoſen Feldern die Anſpannung eines Ochſens vor ww dem Haaken längſtens nüblich gebrauet und befeſtiget. Wegen der Verſchwächung, die von denen beyden durchge ſtämmten Löchern entſtehet, iſt es nothwendig, daß der Krümmel in der Stelle, wo das Haaf» brett durchgehet, ſoviel dicker als unten ſeyn muß. Das Untertheil b, darf aber darum nicht viel über€ Zoll di> ſeyn, damit das Holz, worin es vernagelt wird, unter Beybehaltung einer ſchilichen Stärke, weder zu ſen daran, der Länge nach ab, Wm 64 andere laſſen ſie ſtehen, Gewöhnlich werden die vordoffen Höffte. von Rothbüchen-Holz gemacht, welches wminiglic etwas zähe und auch leicht iſt. Wer Hagebü- wn.( , au und 8 Zoll lang(Fig, 8.) Ein anderes war in(ait dem erſten 12 Zoll lang und 9 Zoll breit, in.(090, M dem zweeten, 12 Zoll lang, unten 10 und oben| vir 7 Zoll breit, und im dritten wie jenes(Fig. 9), heit Der Unterſchied gründet ſich cheils darauf, wie| Oufmif groß die Haafeiſen in dieſer oder jener Gegend" Aut gebräuchlich ſind, theils auf die Beſchaffenheit Weid des Bodens, welcher mit dem Haaken beſt-llet men wird. Jun ſtrengen, lettigen Feldern hält man| dem 2 die Haafbretter Fig. 8 beſſer, weil bey naſſem| Wißt, 1 Wetter die Erde zuſammen hält, auf beyden| fi Seiten des Reeſters ſich feſt leget und um die 44 09 kleinen Reeſter dergeſtalt zuſammenklebet, daß“ der Haaken gar nicht fortkommen kann, Die| großen breiten Reeſter aber nehmen die aufgebro- hene Erde ganz auf, und können ſolche ſo lange y faſſen, bis ſie durch ihre eigene Schwere nach der h"' ü Seite hinfallen, wo der Haaken hingehalten Ty. wird. Die Dicke des Haafkbretts in der Mitte Ms beträgt etwa einen Zoll. Unten iſt die Fläche|: ja efwas beituh, Theil, aFolſey jtheil, [iſiges gleich ittels gel 9 heil die did, an 1:00 obey 19) wie jend heit ſet Non ſent den die daß Die hro: nge ) der alten Nit löhe (vas Der Bau des Haakens, Z1 etwas ausgehöhlet(Fig, 10) und die ſcharfen Kan- ten ſind abgebrochen Es würden die Een, wenn ſie ſchneidend wären, die Erde nicht ſo gut her: unter ſinken laſſen. Die oberſte Fläche des Haafbretts iſt nach dem eingeführten Gebrauch an den meiſten Oertern ganz gerade. Ciniger Orten wird es gefunden, daß ſie mit einem ſtum?- pfen Rücken verſehen ſind. Der Erfolg iſt ſo weit ganz gut, daß der Rücken große Erdſchols len, wenn ſie nicht ſehr naß ſind, zuweilen briche. Er darf demnach nicht zu ſpiß ſeyn, wil die ges ſchmeidigen Erdſchollen ſich auf einer Seite an- legen, und auf der andern nicht abſtürzen laſſen würden. Ein ganz ebenes Hagkbrett verurſa- und Block fortrenket, immer aushalten, trofen und naß ſeyn kann, ohne zu verderben. 6. 145 - Soeinförmig die beſonderen Stücke des Haakens ſind, ſo leicht iſt es mit ſeiner Zuſam: menſeßung geſchehen, Die bisher beſchriebenen ubi] 5 Stücke „jul! fi m wo fu zue wh 13 juhift (0 eth, Ove , bgeſtam Sterzen üichtigen Die Jungen , auch '". Zu | furze xt wer? abuſe , went res vors " Oro; it ver? Lands neſſer« , das eit des Wur? Vieh oder t über halten, ben. de des Zuſam jebeuett Grie Der Bau des Haakens, 33 5 Stücke ſind Fig. 12. in ihrem Zuſammenhange vorgeſtellet, und haben in der Ordnung, wie ſie nach einander beſchrieben ſind, ihre Nummern. Bey der Zuſammenfügung iſt der Unterſchied zu merken, daß zwar einiger Orten in dem Höffte eine Falze befindlich iſt, und das Haafbretr mit einer Nute dahineingepaſſet wird 3 dergeſtalt, daß das Haafbrett, wenn es oben mit denen Keilen gelöſet wird, auf und niedergeſchoben werden kann. Auderer Orten abcr, und beſonders, wo ſtrenger Boden zu bearbeiten iſt, wird das Haakbrett ohne ſolche Feder, auf das Höfft, ohne Nute, feſtgenagelt. Man hält dafür, daß in ſteifen Lehm ein Haafkbrett in der Nute bald zerbricht, und darum die Haaforetter angenagelt werden müſſen. STEEG Aue der Vorſtellung des Ganzen iſt ferner ex- ſichtlich, was die Abſchrägung des H«agkei: bau; mes für Nuten hat, und wie er mit dem Stiſſte d(fig.2)(et fig. 12)-- der in dem Haaken- kFrümmel ſtecket, an dieſen befeſtiget wird. Die Weeden o p q faſſen um den Krümmel und den Haakenbaum, und kiemmen beyde Stücke ſo feſt an einander, daß feines daran Seitvärts aus weichen kann. Einc Weede beſtehet aus ges ſchmeidigen Weidenzweigen, die in der Form eines Ringes oder Kranzes zuſammengedrehet ſind. Der Bauer ſchneidet darzu ſolche lang aufgeſchoſſene Fhimeig: Ruthen, die etliche» mal kt. 5 | LI IO -“ eee m KSNNEN Shane<<<<<=e Ende werden ſodann Durcheinander geſtecket und ſo geflochten, daß der Ring, ohne die Ruthen zu zerbrechen, nicht augeinander gehen können. Wenn eine ſolche Wäde auf dem Haaken augeinander trocknet, ſo Darf ſie nur mit dem Beile etwas näher nach dem Haafenkrümmel zu angetrieben werden. Weil Der Hals des Krümmels mit dem Haakbaume Hinterwärts dicfer auslauffen, ſo klemmet ſich die Wäde, indem ſie weiter aufgeſchoben wird, wies der feſt. 6. 16, Man ſüchet eine Bequemlichkeit darunter; anſtatt der Wäden eiſerne Ringe auf den Haa: ken zu legen. Der Bauer bedarf aber dieſer Be» quemlichkeit nicht, weil er ſich, wenn die Wäde ſpringet, immer eine zur Stelle wiedermachen kann; zumahl im Felde die Weiden zur Hand ſtehen. Wenn aber der eiſerne Band ſpringer, ſo muß er den Haafen ſtehen laſſen, ausſpannen, zum Scmidt eilen, und mit barem Gelde den Ring wieder löſen. So wenig dieſes auch auf (ich zu baben ſcheinet, ſo wichtig iſt es, EH dar jußjg Y den - py| 5| Iv jn! ws ubi fa, dw dbr vit WE Horte zum 3 gil buli; 06 ſh erb| dn Do Gi ji, da ul WEN " Ie) and Cny fun (F 19) 44 Der Bau des Haqkens, 35 el geſch darf nur ein Geräch, das von zerbrechlichem den Jh Holze iſt, zur Bequemlichkeit von Metall ver? (ait de Fertigen, ſo erreget es erſt Aufmerkſamkeit; ges Iget mit ſchwinde finden ſich Nachahmer; darauf wird ter Nw es Mode; endlich beſchweret man ſich über hd, wie Mangel, wenn das Metall koſtbar anzuſchaffen, habet. und das Holz, anſtatt des Metalles beſchwerlich ſodann augzuarbeiten iſt; und zuleßt wird es gar vers aß der geſſen, daß Stücke von Holz geweſen, die jeßo - licht- Überall von Metall gemacht werden.- Noch vor ſolche. funfzig Jahren befanden ſich in den Bauecwohs vet,(0 nungen, ſiatt der jeßigen eiſernen Hängen und ac iſt, die Form ringet, eines Dreyecks hat, woran oben(Vig 13) bey anne 3 und b ein Paar Haafen ſißen, und unten die de der Spiße etwas verdicket ausläufft, und etwas ich auf frumm gebogen iſt, wie ſolches aus dem Proßile Nat(Fig«14) erhellet, Die Schmiede nennen den darf C 2 Ober? 36 Erſter Abſchnitt. Obertheil, woran die Haaken ſiken, den Kopf. An dem Kopfe des Haakeiſens werden die Haa- ken darnach eingerichtet, daß ſie auf der Angel des Reeſters oder Haakbretts paſſen. Bey einem großen Haaken iſt der Kopf des Haakeiſens neun Zoll weit, die Dicke des Eiſens mitgerechnet; die krumgebogenen Lappen halten zwey Zoll mit Jn- begriff der Dicke des Eiſens. Zu deren Seite ragen die E>ken des Eiſens zwey Zoll über, und die ganze Breite von einer Spiße zur andern be? trägt zwölf bis vierzehn Zoll. An der unterſten Spike unterſcheiden ſich die Haakeiſen merklich. Einige ſind platt zugeſpißet, und vorne nur um ein geringes dicker als in der Mitte.(Fig, 13.) Andere haben eine vierekte lange Spiße von vier Zoll. Dieſe reichen unten weiter vor dem Haak» brette heraus, und thun beſonders gute Dienſte in ſtrengen Boden, wo der Aker tief bearbeitet werden muß. Eiſen, mit ſtumpfen Spißen hin- gegen, haben auf ſandigem Boden, wo es zu be- fürchten, daß der Acker gegältet, oder die Ur- erde durch zu tiefes Haaken, oben gebracht wer? den könne, den Vorzug. Die Länge eines Ei- ſens mit ſcharfer Spiße beträgt 15 Zoll, eines . anderen mit platter Spiße 12 Zoll. Schwache kleine Haaken ſind hingegen auch mit Eiſen ver- ſehen, die 8 Zoll breit und 10 Zoll lang ſind. An dem Haakeiſen müſſen die beyden Kopfhaaken ſo weit ſeyn, daß, wenn es auf das Haakbrett geſtecket wird, noch ſoviel Zwiſchenraum zwiſchen denen ungebogenen Klemmhaafen und dem Brette Zu bu gm puden| mD a Juob iſh an FRAU Yyſpat [111] zam Me Wehen, Inyeleqe wwe] 8 Orp wn 04 (nh (en Gf (id in), Wh NN NE ſen( feſiny (100 Der. Bau des Haakens,. 37 0 Brette bleibet, wozwiſchen Fleine Keile eingetrie- " 4 ben werden können,(Fig. 16.) Was ſonſt hier (nge noch wegen Zuſammenfügung des Haakens geſa- "ala get werden könnte, wird unten in dem Abſchnitte „ven von den Mitteln, den Haaken zu ſtellen, vor» et; die fommen. it Jus- Seite 6. IS. - und Aus dem Vorſtehenden iſt abzunehtnen, wie- tn bes weit ſich die Aehnlichkeit der beſchriebenen Stücke terſten erſtrecket. Nun wird zu erörtern ſeyn, wie die fh, Form des Haakens nac) dem Unterſchiede der ur um Anſpannung beſchaffen ſeyn muß. Der Haaken 9.13.) wird von zween Ochſen gezogen, er wird mit eis- n vier nem Pferde gebrauchet, und auch mit zwey Haaf: Pferden, wobey entweder die Anſpannung ohne ienſte Vorgelege oder mit Vorgelege geſchicht. Jn al- weite len vier Fällen erfordert der Haaken ſein beſonde? n hin? res Geſchie. Am meiſten wird der Haaken mit ju- Ochſen im Joche gebrauchet, je Ur- | wer? 9. 19. 8 Eis Ein Haakenjoch für Ochſen hat ſechs beſon eines dere Stücke, wovon vier zur Hälfte einander wache gleich ſind. Die Nahmen ſind der Jochbaum, 1 ver? das Kehlholz, die Jochſcheiden und Jochſtien. d, An Der Jochbaum lieget denen Ochſen auf den Hals, jaafen und hält die ganze Kraft der Ochſen, indem ſie akbrett ſchieben, aus. Er wird darum gerne von Eiche viſchn heſtern gemachet, im Falle der Noth aber auch d den von anderem Holze- Mancher gibt dem leichte- Preite C 3 ſte 33 Erſter Abſchnitt, ſten Holze den Vorzug, weil ſolches weniger drü- >et. Die Ochſen liegen mit dem Schufft oder dem Obertheile des Halſes, welcher zwiſchen dem Kopfe und dem Rückenwirbel ohngefähr die Hälf te ausmachet, gegen den Haafenbaum, und wenn er lange bält, ſo ſchleiffet ſich allmählig in den Baum, da, wo der Schuſft anlieget, eine Hö- lung ais. Durch das Schieben und Reiben wird das Fell der Ochſen oft wund, beſonders wenn das Vieh bey anhaltendem Regen arbeitet. Die- ſe Ungemächlichkeit bringet der gewöhnliche Bau des Haakens mit ſich. Dennoch findet man auch bey den Jöchen einiger Gegenden, daß ſie beque- mer eingerichtet ſind, wiewohl jener Nachtheil nicht ganz damit aufgehoben wird. Solcher Eins richtung.nach, ſind an der Stelle des Jochbaumes, wogegen der Schufft der Ochſen lieget, aus voliem Holze Ueberſtände gelaſſen; um derentwillen der IJochbaum an ſolcher Stelle dicker ſeyn muß, als nach der Mitte und nach den Enden zu, Die Ueberſtände ſind oberwärts abfallend rund; Tab. IV. fig. A. iſt bey a und b die Geſtalt derſelben abgebildet» Jhrer Hölung und runden Form Halber haben die Jöche dieſer Art den Nahmen, Löffeljöche erhalten. Vig. B. ſtellet den Joczbautn im 1 10000 vor, wie bey lis. A, die Linie ab nachweiſet. Das Regenwaſſer, welches von einem gewöhnlichen ganz runden Jocens, welches die Jöche verurſachen, angebracht, Zolche und nach der leßten Einrichtung ſoviel beſſer, weil ohe, die Pferde zwiſchen zwo Scheiden ſich leicht ſcheu: dieſes„renz ſie dürfen auch nur abgehalten werden, daß ſchrie: ſie nicht auswärts mit den Köpfen lenken, worzu x ſtatt die einzelnen Scheiden ſchon hinreichend ſind. ſo daß ze be 5 By benden Auf dem Kehlholze iſt ein kleiner Kloß mit 3 M hölzernen Stiſten befeſtiget, der das Gee 2] 46 Erſter Abſchnitt, des Kehlholzes theils abwendet, theils'zu der Vorrichtung mit gehöret, daß der Haakenbaum da, wo er auf das Kehlholz ruhet, nicht hin und wieder weichen kan. Um ſolches vollends zu weh? ren, iſt eine ſt, welcher vorne den Haakenbaum umſchlieſſet und abwehret, daß der Haaken nicht hin und wieder ſchlagen kan. Der Haafken ſelbſt behält ſeine gewöhnliche Geſtalt, und iſt unterwärts mit dem Schwengel h1, verſehen, woran das Pferd den Haaken fortziehet. Der Haakenbaum iſt nur 31 Zoll lang, und lieget be: weglich mit dem Zapfen in der hinterſten Scheide bey 3 und in dem Bügel k, dergeſtalt, daß der Häker ihn ſeitwärts umlegen kan. Damit auch . der Haafenbaum ſich nicht vorwärts auslüftert und aus dem Zapfenloche bey g weichen könne, iſt bey k ein kleiner hölzerner Stift vorgeſchlagen. Die beyden Bäume liegen 22 Zoll weit von eins ERDer, und ſind 95 Fußlang, 2 Zoll vorne, und 3X Zoll Ze) beißt (vw NU '" ( 074 wut ie win au, Om| fare jo 9 wſcht 11 Jur 000) We kilig 177 (uf, hin ', lS ts.; lange de de hätt! en wyw x einem nem jes ! Bäye fallen, 1 Haas rd ee ch die 8 qw: ide, de 1dlichen oh ges | ef iſt ne den aß der Der 16, und ſehen, Det get be: heide 0ß der it auch glüften könne, hlage!- von eins und33 Zell Der Bau des Haafens, 51 Zoll hinten dik. Das Pferdegeſchirr iſt eben ſo beichaffen, wie an dem bekannten Fuhrwerke, die Carjole, genannt. Der Bauer braucht darzu das einfache Siehlen ohne Bruſtriemen, und hängt zu beyden Seiten die Bäume in Stricke, 9. 35 . So einfach und glücklich dieſes alles ausge: führe iſt, ſo hat doch der Wirch ſeines Zweck da:nit nicht ganz erreichet. Ein Pferd, es mag ſo ſtark ſeyn, als es immer will, hält die Arbeit in ſtrengen Feldern mit dieſem Werkzeuge nicht aus. Man könnte den Haaken leicht und die Eiſen ſhmal machen, um den Wiederſtand des harten Erdreiches zu ſhwächen; aber der Haa ken weichet zur Seite aus, wenn er zu wenig Erde reich faſſet, und der Theorie des Haakens nach, verfehlet man des Zweckes bey zu ſchmal angeleg- ten Furchen. Auf lockeren Mittelfeldern und Sandfeldern aber, und in zubereitetem Saatacker ſollte billig kein anderer Haaken geduldet werden, ſo lange noch der Viehſtand nicht wieder herge- ſteller iſt, welchen die Rindviehſeuche ſo ſehr ger ſchwächet hat. EEE TZE IE ZZ ZSIT-Z TZ GZ 52 Zweyter Abſchnitt; ; 6; auf) Zweyter Abſchnitt."| |;„u Die Theorie des Haakens. M git) Jin H.h M dem Haaken ſoll das Erdreich in einex t Tieffe von vier bis ſieben Zoll aufgebro“ : N ?. KRE Qals<< IE S aw / Wt ſof „Aufenda ph im M UNCL ] Ny mw pw | WH Aufs t | ig! wem | Mull Vd] Wahl vum) Ahn nd M0 -lieget, BFCAEFÄSKSEAS GCG AHDGEF GEAHNT PIERRE 770 703 erden jen der nbaum j dafbie (emdi L der Die Theorie des Haakens. 57 der beſten Richtung angeleget werden kann. Sonſt würden alle Vortheile beyſammen ſeyn, wenn mit (Eig. 20) gs parallel auf den dritten Theil von w' g nach g zu, die Kraft angebracht und in Thätig- keit geſeßet wäre. Bey dem Haafken iſt die Rich: "tung der Kraft durch die Höhe des Thieres, wo der Haakenbaum lieget, und durch den niedrigs ſten Punct des Keils, der in der Erde ſteckt, bes ſtimmt. Die Diagonallinie(Fig. 17) ca gibt ſoiche genau an. H...1.,50. Der Punct c iſt allemahl in einer abgemeſſe? nen, ſich ziemlich gleich bleibenden Entfernung von der Erde erhöhet, welche die Stelle beſtim: met, worauf er nach dem verſchiedenen Baue des Haakens ruhe. Wenn alſo der Haafen von (Fig. 21) g nach G fortgeführet wird, ſo beſchrei? bet c nach C, die Linie x X;z alſo ſind cC und xX als Parallellinien anzuſehen. 6. 51 Die Zeichnung iſt mit Vorbedacht ſo gewäh- let, daß die Linie xX, welche die Oberfläche der Erde andeutet, in einer Krümmung auf“ und ab; ſteiget, um zu zeigen, daß der Haaken, wenn die Ochſen bergan gehen, tiefer greiffe, als er geſtel? let iſt, und wenn ſie bergab gehen, flacher ein? greiſfe, als auf ebenen Boden geſchicht. D5 6. 52, 58 SZiveyter Abſchnitt. 0:.:525 Im Ganzen hat dis ſeine Richtigkeit, Wenn aber das Zugvich, indem es arbeitet, genau be? obachtet wird, ſo findet ſich, daß es nicht fort» ſchreiten kan, ohne ſich bey jedem Tritte auf eine behende Art zu heben und zu ſenken. Die Kraft, welche die Thiere beym Fortziehen anwenden, iſt alſo gleichſam getheilet, ſo daß der Punct, wor- auf das Joch ruhet, die Geſtalt hat, wie bey (Fig. 22) cC. Das Rindvieh hat einan feſten ſi- fin. 48% 35 p Oet der) mh zw „m! ppf ." (0 WP NW ſha ſußet "ny 0 pfa wn 8 gar by eg Ochſe, N Win feh | 3[1 ) die Lätyv Oben angege» ey nicht 1, damit h vorge: en Had! oretiſche | vorher» jey man er Zwei eye, ju fern ett er ſold Bs Die Theorie des Haakens, 67 Bildung gelange, welche die Beſchwerung mit Gewichten zuläſſet. Der Theil des Ha«fens, der die Erde aufdricht, bildet eigentlich eine Pyra» mide, deren Grundfläche einen ſtumpfwinfklichtes Triangel ausmachet. Der ſtumpfe Winkel liegt anten, wenn der Haaken gehet, und die, denz ſtuwpfwinflichten Triangel gegenüber ſtche:.de Spiße reichet vorne in die Erde.(Vig, 26 er25.) 6. 63. Mit einer, auf ſolche Art geformten Pyrami» de von feſtem Holze, deren Abbildung Fig 39 zu ſehen, ſind die Proben angeſtellet. Wer die Ver- ſuche wiederholen oder prüfen will, zu deſſen Belehs rung wird davon nachſtehende Beſchreibung ents worfen. Man errichte ein Creuß von Brettern, worunter vier achtzehn Zoll lange ſtarke Füſſe be- feſtiget ſind. Sodann iſt von feſtem eichenen Hol ze die Pyramide zu bereiten, welche die Gröſſe ves Haakeijens hat, am Obertheile in der Mitte vier „Zoll dick iſt, und ſich nach allen drey Een ſcharf ausſchmieget. An der ſfumpfwinfüchten Fläche des hiedurch vorgeſtellien Haafeiſens, mit dem dahinter liegenden Brette und Häft, wird ein viers füßiger ſtarker Stiel in einem Stücke gelaſſen*). E 2 Dies 0. Bey dieſer Beſchreibung ift die Zeichnung Fig. 39 nicht auſſer Acht zu laſſen. Das Modell iſt ncht ganz hingezeichnet, ſondern oben afigebrochen, weiß der Stiel fo iang ſcyn kan, als man ihn mac en will. Am Obertheile deſſelden würde nur ver Strife noch zu ſehen ſeyn, an welchem die Gewichte anggs hHänget werden, indem man den Verjuch machet. nien mne Ren DIN I IEIEEN ea IEE werteten ag Energ SS SSE GES wers ch 68 Ziweyker Abſchnitt. Dieſer muß eine ſchräge Richtung haben, damit das, von Holz zubereitete Stück, welches die Stelle des Haakeiſens vertritt, eben den Winkel gegen den Stiel machet, den es gegen das Häft gewöhnlich hat In des obb-ſchriebenen Creußes| Mitte wird ein Loch geſtämmt, wodurch der er- wähnte Stiel willig auf und nieder gehen kan. Der Obertheil ves Häfis oder Stiels iſt mit durch- geſteckten St'>.n zu verſehen, an welchen man Gewichte aufhängen kan. 4. 64. Die Probe würde in der plakten Lage, welche das Haafkeiten bey der Aerbereitung hat, mie Gewichten nicht einfach genug anzuſtellen ſeyn. Es muſte darum die ſenkrechte Richtung anges nommen werden. Die Kraft iſt dieſelbige, die ein Stück Holz ſenkrecht, oder wagerecht ſpaltet. Um den, dergeſtalt vorbereiteten Haaken, anzu? ſeen, gräbt man ein Loch in gleichhaltige Erde, etwa zwey Fuß tief, und bereitet die eine Seite, Wo etwa der Boden überall gleiche Feſtigkeit und gleiche Erdart zetget, ſen*recht eben. Man ſtelo Jet dann über das Loch vas Creuß, wodurch vor- Her der Stiel der hölzernen, in Forme des Haas kens bereiteten Pyramide, geſteckt worden, der? geſtalt, daß die Spike über die eben gemachte Erdſeite zu ſtehen kömmt, und ſo weit von der Rat zurück ſtehet, als tief gewöhnlich ein Haa- Fen greiffet, 8. 65, y ew | NN nN yt py vt yp fit Ye ma kb pu dm MW ſu 590! n) var 7uhehn Hide) Wt hun, ha Vile) A! vibe: 0 je, welche hot, mit len ſeyn, 19 ange! ige, die t ſpaltet, 1, anzu? ze Erde, e Seite, feit und Ran ſtel- ur< vor des Haus jen, der? gemadht! : von der ein Hw | 65 Die Theorie des Haqafens, 695 6. 65. Man drücket dann das Werkzeug zuſörderſt etwas in die Erde, hänget die Gewichte an, und vermehret ſolche. bis das Werkzeug ſinket und ganz eingedrungen iſt. Die Erfahrung zeiget dann, wieviel Pfund dazu gehören, es in Bewes gung zu ſeßen, und ſo weit einzutreiben, daß es na) ſeiner ganzen Breite die Erde abbricht. 6. 65. Die Verſuche hiemit ſind in einem harten, mit kleinen Steinen vermengten Boden angeſtels let. Cs gehören überall 224 bis 236 Pfund da? zu, den Haaken ganz einzutreiben, wenn er vier Zoll dick Erde faſſet. Zu fünf Zoll dick Erde mu? ſten 580 Pfund angehänget werden. Das Erd- reich war bindig, und der Verſuch geſchah im Frühjahre, da ſich genug Näſſe in dem Boden befindet, 6:5. 67 Auf dieſe Erfahrung läſſet ſich mit Sicherheit bauen, daß gewöhnlich der Widerſtand, den das Bieh bey dem gröſten Haaken, deſſen Eiſen vor der Krone 12 Zoll breit iſt, zu überwältigen hat, ſich nicht über 236 Pfund erſtrece, wenn man alleine auf das Löſen und Abbrechen der Erde ſiehet. 6. 68+ Den zweiten Widerſtand machet die, auf dem Reeſter liegende Erde, welche von den friſch E 3 umge» i. LEGE enge ET AILt den Haafen nicht leicht zu lang. 5; 75. Wenn der Haakenbaum und Krümmel aus einem Stücke ſind, ſo muß ſich der Haker hier» mit vornämlich beheifen, wenn er keine Z-it zu verlieren hat 3 die beſt» Hülfe mit dem Keile zwir ſchen dem Haakenbaume und Krümmel iſt dabey nicht anwendlich. 6. 76 Noch verdienet hier angeführet zu werden, daß mit dem Haakciſen eine Veränderung gema- het wird, die den Gang des Haakens erleichtert, Die Ciſen ſchleiſſ:n bald ab, und erfordern, daß ſie oft verſtahlet werden müſſen. Der Gelegen? heit bedienet ſich) ver Wirth; er läſſet bey dem Aufſchmieden denen Eiſen eine andere Forme ge« ben, wenn er im Dreeſch haaket, eine andere, wenn er in der Wend- und Saatfahre arbeitet. In dem erſten Falle werden die Spiken ſchiefer und ſchmaler vorgerichtet, um die Arbeit in dem ohnehin zähen Dreeſche zu mildern; in dem an- deren Falle ſchmiedet man die Spikßen vorne brei: ker aus, damit das Eiſen unterwärts mehr Erde faſſe, und vollends dasjenige aufreiſſe, was bey der erſten Fahre in der Tiefe ſtehen geblieben. 6. 77. E I> 42m Zz<% R en A v 34 „m ft Al Von denen Mitteln, den Haaken 2c, 77 6: 77; Das Haafkelſen aufzukeilen, erfordert folgende Vorſicht. Es muß die Spiße deſſelben ſoweit an der Angel des Haafbretts herunter reichen, daß die Breite des Ciſens vollends das Häft decker. Eig. 25. d. e.) Stechet dann der Kopf des - Haakeiſens nicht dichte an den austretenden Ecken des Haafbrettes(f. g. Fig, 11.) ſo muß der Zwis ſchenraum mit fieinen Keilen ausgefüllet werden, Geſchähe das nicht, ſo verſchiebt ſich das Eiſen, und der Haafen gehet nichts nüße. Die Spike des Haak-iſens muß gegen die Mitte des Häſis über liegen, dergeſtalt, daß man an dem umge Fehrten Haaken über die Spiße des Eiſens die Mittellinie des-Häfts herunterſehen kan, Wier- mmm BIR hunn wr ul = 3 73 Vierter Abſchnitt. Vierter Abſchnitt. Von der Anſpannung und dem Ge- brauche des Hagfens. 6. 70. don je her iſt der Haaken in Mecklenburg vor? > züglich mit Ochſen beſpannet gebraucht wor? den. Dem Ackerbaue würde nichts zuträglicher ſeyn, als wenn der Wirth, zu aller Feldarbeit lau- ter Rindvieh gebrauchte. In der Futterung er- fordert ein Rind weit weniger als ein Pferd; die Wartung iſt bey jenem weniger koſtvar 3 der Dung von Rindvieh iſt beſſer; ein alter gemäſteter Och- ſe iſt für ſich immer noch viel werth, ein altes Pferd verliert aber ſeinen Werch bis dahin, daß es nichts mehr gilt. So anſehnlich dieſe Vor- theile bey der Anſpannung mit Rindern iſt, ſo quk paſſet ſich das Werkzeug ſelbſt für den langſamen und feſten Tritt des ſtarkſehnigten Ochjen« Q: 2 700: 00 Dieſe Thiere ſind aber nicht alle gleich vermö» gend z gut iſt das darum, daß der Haaken eine ſolche Vorrichtung leider, daß die minder ſtarken und groſſen Ochien ihn eben ſowohl, als die ſchwa hen, regieren können. Man machetihn leichter, und kleiner von Holz, kleiner von Ciſen, Woeni“ get Py! gef ſt uus wir!| 140 (8 zu FME (0 bung! vhm mh (AU vn Dh When (eine, er Bite bots wn WW jt laus ng et? ); die Dung Hh! altes , daß Vor- ſo qut ſamen permos en eim ſtarken 2: ſc =.- 5-.“ dr 82 Vierter Abſchnitt, oder gar kein Heu vorhanden iſt, ſo werden denen Ochſen Hafergarben geſchnitten, und ſo wie der Einſchnitt es mit ſich bringet, auch Hexel von Gerſtengarben.. Nebenher wirft der Wirth das ausgedroſchene Stroh vor, welches, wenn davon die Aehren abgefreſſen und die darunter befindlich geweſenen Kräuter und Gräſer von dem Rinds viche ausgeſucht worden, zur Streu von der Fat» terdiele zu denen Ochſen in den Stall hineinge- ſchoben wird.!- ß. 24- -"Der Ordnung nach erhalten die Ochſen im Herbſte, wenn der Froſt die Weide im F-lde auf? Hebet, und das Vieh eingebunden wird, ſo lange ſie noch arbeiten, gutes Heu und Stroh, wozu das Klee und Brinkheu nicht verſchonet werden darf. Zwiſchendurch wird entweder Kort allei: ne, oder Heckerling von Rockenſtroh, mit Aech? ters vermenget, oder Garbenheckerling von Ha? fergarben, gefuttert Wenn die Arbeit aufhöret, ſo werden ſie nur mit Heu und Stroh, auc) wohl mit Stroh alleine unterhalten. Vierzehn Tage vor der Zeit, da die Frühjahrsgarbeit angehet, wird die Pflege wieder verbeſſert, und es damit ſo gehalten, wie im'Herbſte während der Arbeits? zeit: Solche Pflege dauert dann ſo lange fort, bis in den Weidekoppeln Gras vollauf gewachſen iſt. Wo die Noth nicht dringet, da unterhält man die Zugochſen ſo lange im Stalle, bis vols lends zugeſäet iſt. Der Ochſe ſiechet acht Tage lang; det denn 0 wie da Yerel vn Zirth das Nn davor efindlich 1 Kinds er Fats neinge? ſen im j/lde auf: ſo lange ), Wohl „werden et allei: it Aech? on Has ufhöret, Ich wohl u Tage angehe» damit ſ0 Arbeits? nge fort, ewachſet unterhäl bis vo! acht age (409 / Von d, Anſpannung 1, d, Gebrauche!e, 33 lang, wenn er zuerſt ins Gras kömmt, und iſt matt zur Arbeit. Man ſchiebt eben darum bis- dahin es auf, die Ochſen in die Weide zu jagen, bis. alle Saatarbeit zu Ende iſt. So wird ein Thier, das dem Landwirthe ſoviel Nuten ſchafe fet, in und auſſerhalb der Zeit, da es arbeitet, abgewartet. 9. 85- Wenn ein Ochſe zum Haaken aufgezogen, ſtark und groß werden ſoll, ſo muß er von klein auf immer gut in Futter und Weide erhalten wers den. In vier Jahren hak er ſchon eine ziemliche Gröſſe. Den die Noth drücket, der ſpannet ſolche vierjährige Stiere ſchon an. Beſſer iſt es, wenn die Anbändigung im fünften Jahre erſt ges ſchicht. Er wächſet beſſer aus, erhält ſtärkere Sehnen und Knochen, und bleibt auch dauerhaf- ter bey anhaltender Arbeit. Der Wirth ſieher billig darauf, in welchem Acker ſein Vieh ange- ſtellet wird. Der vierjährige Stier iſt mit weni- ger Gefahr im Mittel- und leichten Boden ange? ſpannet, als im ſtrengen Aer, wo er bald zu Grunde gerichtet ſeyn würde. 9. 86. -! Die Zubändigung erfordert beſondere Vor»- ſichtigkeit. Jn dem erſten Jahre muß der zuge: händigte Ochſe eigentlich nur je zuweilen mit vors geleget und ſo allmählig zum Schieben gewöhnet Werden. Dieſe Gau ſeßt den Wirth im Stan? 84 Vierter Abſchnitt. Stande, davon zu urtheilen, ob das Thier ſich gut anleget. Es trägt ſich dabey manchmal zu, daß der Ochſe ermüdet, die Arbeit nicht aushal? ten und ſich dazu nicht gewöhnen kan. Dann muß der Wirch ihn zum Fettwerden auf die Weis de jagen, und eine andere Wahl trefſen. 9. 87-; Wenn das Thier zum erſtenmahl ins Joch kömmt, muß es nicht durch Schläge oder Stöſſe furchtſam gemachet werden; man würde es zum zweitenm“hl nicht wieder ins Joch bringen köns nen, wenn es beym Anjypannen die Peitſche fürch» tet. Der Häker bedienet ſich folgender Hand? griffe, den Ochſen ins Joch zu legen. Wird er zur Linken ang-ſtellet, ſo ſtemmt der Häker ſich mit dem Rücken an der linken Seite des Ochſens gegen das Vorderblatt; mit der rechten Hand hält er den Ochſen bey dem linken Horne, hebt den Jochbaum mit der linken Hand auf, und ſchiebe den Kopf des Oc<ſens zwiſchen dem Jochbaume und der Jochſcheide, worauf der Jochſtien ſo- fort vorgeſte>et wird. Die Leitſchnur wird ſos dann dem Ochſen über die Hörner geſchlagen, und mittelſt einer, an dem einen Ende derſelben beſfindtichen Schlinge zugezogen. An eklichen HOertern bedienet man ſich anſtatt derer, von des nen Reiſſchlägern in der Schnur angebrachten Oeſen, eines kleinen Hölz 99 Vierter Abſchnitt. zur Arbeit nöthig iſt. Jedoch nimmt der Häker Abends, wenn er von der Arbeit zu Hauſe keh? ret, das Haakeiſen mit, um es für die Entwen? dung ins Sichere zu bringen, Auf der Strelle, wo der Haaken lieget, werden die Ochſen einges ſpannet. Morgens dauert die Arbeit etwa drey big vier Stunden. Wenn der Bauer frühe an ſpannet, ſo hört er frühe wieder auf. Er ſcho net dabey ſich und ſein Vieh, wenn er bey füh: lem Wetter arbeitet, und alio bey den heiſſen Sommertagen frühe auf die Arbeit gehet. Auf Feldern, wo Steine und Wurzeln nicht hindern, wird bey hellen Nächten die Nachtzeit wahrge: nommen. Nach verrichteter erſten Arbeit ſpan? net der Häker aus. Er führet die Arveitstviere entweder zum Stalle, um ſie zu futtern, oder nach“ dem die Jahrszeit iſt, in die Weidekoppel. Je früher das Vieh zur Arbeit gekommen, deſto mehr Ruhezeit gewinnet es um Mittag aus. Nach: mittags um 3 Uhr werden dieſelbigen Ochſen wies der angeſpannet. Site arbeiten dann zum zwei tenmahle 3 bis 4 Stunden; wenn ſolche vorüber ſind, ſo bringet der Häker ſie wieder zum Freſſen. Solchemnad) arbeiten die Ochſen täglich ſechs is acht Stunden. Bey kurzen Tagen iſt dieſe Ar- beitsart dem Viehb;e ſehr beſchwerlich. Wenn es um acht Uhr zur Arbeit kömmt, ſo hat es nur drey Mittagsſtunden; um ſechs Uhr iſt dann Abends die Arbeit ſchon zu Ende. Die Morgens "arbeit dauert deshatb bey kurzen Tagen oft nur 'drey Stunden. lang; mehr verrichtet der Bauer mit NE 22-200 IE Von d. Anſpannung u, d, Gebrauche?c. 91 10- mit kleinen ſchwachen Onen Sandboden auszuführen. Jn ſtrengem Stoppellande oder zum Wendacker wür» de damit gar nicht fortzukommen ſeyn. 6. 100. Bey alle dem iſt der groſſe Unterſchied zu be: merken, wie der Haaken in trocknem und wie er im naſſen Wetter arbeitet, wie er in ſtrengem Boden, und wie er in loc>eren und leichten Erd- reiche gebraucht wird. Auf die Breite und Tiefe der Fahre kömmt alles an. Hat der Acker die gehörige Geſchmeidigkeit, ſo werden die Haakei- ſen breiter ausgedehnet, und damit auch breitere Fahren abgehalten. Die breiteſte Fahre hält eis nen gewöhnlichen Fuß bis vierzehn Zoll; es ver? ſtehet ſich von ſelbſt, daß breite Haafkeiſen und Reeſter durch ſtarke Ochſen regieret werden müſ- ſen, die ſchmahlen hingegen für ſer die - Haakei! ) breitere € hält eis ; es ver! eiſen un) eden mif he dhj1 an FA Von d, Anſpannung u. d, Gebrauche. 97 anpaſſend ſind. Wollte man mit einem kleinen Haafen breite Fahren abhalten, ſo blieben Bals ken ſtehen. Der Häfer hat es ſchon im Gefühle, wie breit er die Fahre nehmen muß. Auf lagen Aerſtücken findet er eben ſo das re hat die Wirthe zurück gehalten, damit Verſuche je mit ſol; zu machen. Daß ein Ochſe im leichten ſandigen wey Pfer- Boden den Haafen allein nicht ſchieben könnte, ie Wacht daran iſt gar kein Zweiſel, Zween Ochſen, die den Haas im Kley den Haafen ſchieben, müſſen doppelt ſo- ab(Fig, viel Kraft anwenden, als ſie bey der Arbeit im QU, Id Sande gebrauchen. Wenn man die Kraft, wel- )ferde, undt wurde, um das Iluf- und Niederſchlagen der Deichſel zu hindern. Janz feſt konnte die Deichſel nicht eingeklemmet werden, Bäun N 3 Stünn es Ochſen uch freyen 37. Eie minen ge: aafen bey Beſchrei: Aber da? hwanfen, ß hey der Ahne od der an; Auf und mit daher, jeg Joch eines ge? iitten iſt, e überſte- en Kopf konnte, en, und nzuſehen it einem Icht/ bey hſel durc , um das 1 hindern getlemmt Werd Vond, Anſpantung u, d, Gebrauche, 10x werden, weil der Häfker ſonſt den Haaken zur Seite zu legen unvermögend geweſen wäre. Der wenige Spielraum, den die Scheide in dem Haas Fenbaume behielt, machte noh immer Hinder- niſſe, die weggeſchaffet werden muſten, ."106% Der dritte Verſuch gelang am beſten. Die Kluftdeichſel wurde verkürzet, und in die Oeſen, “oder Schlingen einer dem Ochſen umgeſchnallten Gurte geſteckt.(Tab. VI1.) Anſtatt des zuerſt gewählten Joches, fand das gewöhnliche Joch, welches denen Ochſen beym Ziehen vor dem Wa“ gen, oder beym Egen aufgeleget wird, den Vor? zug: Dieſes iſt leicht, oben nach dem Hinter? theile des Ochſens zu gekrümmet, und hat auſſer? halb an den beyden Enden zwey Löcher, durch welche die Strängen ſte>en, mit welchen der Ochſe ziehet. Bey den vorhergegangenen Ver? ſuchen war der Zug an den Vorderenden der Kluſtdeichſel eingebracht. Judem daraus aber Unbequemlichfeiten entſtunden, ſo traf es nun beſſer, daß die Deichſel niedriger aufgeleget, und der Zug an einen paßlichern Ort angebracht wur? de. Das geſchah mittelſt der angeſchirrten Strän? gen, deren Enden oberwärts an dem Joche be- feſtige, unterwärts aber um die Scheide der Kluſtdeichſel geſchlagen ſind. Sie kommen|d hoh zu liegen, daß ſie weit von dem Ochſen ab- ſtehen, und es fiel damit die Beſorgniß weg, daß die Strängen Klemmen, oder Reiben verurſa- en, wie die Leitſchnur liegt, und wie die Kluſtdeichſel an der Gurte eingeſteckt, oder eingeſchnallet iſt. 6:21 08. Hiebey iſt noh zu merken, daß die Onen Wetter, da heute der Boden noch gelin- de, nach etlichen Tagen aber beſchwerlich zu bear? beiten iſt, triegt die Arbeit von einem Tage zum andern. Solche Ungleichheiten ſchleichen ſich bey Beobachtungen im Ganzen durch. G4TT0, Der ſicherſte Weg ſcheinet allemal der zu ſeyn, wenn der B-oobachter nur auf kurze Zeiten die Strecke und Dauer der Arbeit bemerket, die Ver- zögerungen nicht überſchiägt, die Verſuche oft wiederholet, und dann die Rechnung auf die be- ſchafte Arbeit mit und ohne Verzögerungen ma? net, ſtrenge und zugedie let war; in dem andern war es durchgeregnetes Mittelland. Nächſtdem iſt noch ein Beyſpiel von:74[IR. auf 8 Stunden vorhanden. Wer? gleichet man dieſe Fälle in8sgeſammt mit dem von 472 QR. ſo ſteckt der Unterſchied in folgendem. GIT 45 Die mindeſte Arbeit geſchah durc< einen Knaben, die meiſte durch einen ſtarken Kerlz je: ne | Aul jams "ht; "0" 0 Gin fin ergleichung urch den h der ans 72 DR. 8 nimmt ind fan 3 auf ge: Er jeiget ut ud erluſt iſt, mächtige get, daß IR. und betrage, | daran, zugedie? regnetes Beyſpiel 1, Ver! dem von ndem« < eint Kerl; je? ne Berechnung des Raumes, wieviel?c. 107 ne durch mittelmäßige Ochſen, dieſe durch ſtarke Ochſen z jene wurde ſcharf abgehaaket, dieſe mit ſtehenden Balken; auf der andern Seite war in dem einen Falle der Acker ausgetrocnet, ſtrenge und zugedielet, in dem zweiten war es durchge regnetes Mittelland. Das äußerſte, was ein Haaken beſchaffen können, ſtet in dem beſon: deren Umſtande, daß durch einen ſtarken Knecht, mit tüchtigen Hoſochſen, in Mittellande, das durch den Regen milde geworden, mit ſtehenden Balken gearbeitet wurde. Das ſchaffliche breit- fahrige Haaken geſchah aus Mangel der Anſpan? nung. Der Wirth entſchuldigt ſich mit der Be- hauptung, daß es dem Ackerbaue zuträglich ſey, in dem Dreeſch bey der erſten Bearbeitung Bals? ken ſtehen zu laßen. Die Wendfahre gerathe in Mittellande allemal beßer, indem der Haafen, wenn er überzwerch ginge, die Balken rein ab- bräche; wäre die Braachfahre aber kurz abgehaa- kct, ſo ſc<öbe der Haaken den Raſen bey der Ar- beit in die Quere nur vor ſich hin und von einer Stelle zur andern. Dadurch würde weniger zer? kleinet und, zerbrochen, und auch weniger umges kehret. Dieſe Schukrede der ſchlechten Ackferar- beit wiederlegt der Augenſchein ſchon. Der Dreeſch worin Balken ſtehen, iſt in furzer Zeit eben ſo grün durchgewachſen, als er vor der Be: arbeitung war; die Erde, welche durch das Bear» beiten am Tage liegen ſoll, jteckt unter den Strek- balken, und kommt, wenn ſie in der Wendfahre gerühret wird, zu ſpät hervor. Unfraut und Gras? 1038 Funfter Abſchnitt. Gragswurzeln bleiben in voller Kraft, daß ſie auch nach der Saakfahre deſto leichter wieder an? ſchlagen, je beßer der Boden durch die leßte Fah- re zubereitet und locker gemacht worden. Es bleibt der Aer bey ſolcher Beſtellung ungahr. Tüchtige Wirthe bringen jene Regel auch nicht in Ausübung. Es kann die Berechnung dieſes Falles daher auch gar nicht in Anwendung kom- men. Wenn er auf die gewöhnliche und tüchti- ge Aferbeſtellung zurück gebracht wird, ſo kom»- men beynahe zwey Fahre der guten Ackerbeſtel? lung auf eine der ſchlechten 3 und ſo würden anſtatt 472 DR. in 8 Stunden nur 240[IR. beſchaf- fet ſeyn, welches denen anderen Beobachtungen der Arbeit mit tüchtigen Hof haakfen nahe kömmt. H. 4452 An der Breite der Fahren liegt nach dieſem Beyſpiele ungemein viel. Mithin ſtet das be: förderliche der Arbeit auch gutentheils in der Breite des Haakeiſens. Ein Haaken, woran ein vierzehnzolliges Eiſen ſteckt, beſchaffet un- gezweifelt um die Hälfte mehr, als ein anderer mit einem achtzölligen Eiſen. Y- It6, Daneben ſchaffet der Haaken mehr, wenn er tief gebet. Er reißet und bricht dann zu beyden Seiten mehr ab, und giebt oben eine etwas breitere Fahre, als die Breite des Haakeiſens ſelbſt as Ober? 7, daß fj Wieder dy Fah: den,(5; ) ungahr, h nicht in 19 dieſes ung Fottv 1d füchti- ſo fom- terbeſtele x wwſtatt 1. beſchafe htungen e fömmt. h dieſettt das be: in der woran ſfet un: anderer wenn er 1 beyden g breite! ſebſt a" Ober! Berechnung des Raumes, wieviel 2, 109 Obertheile augzmachet. In beyden Fällen iſt aber auch die Arbeit ſoviel ſchwerer. W...417, Nach dieſen Vorausſeßungen wird ſich be: urtheilen laßen, wie hoch ſich die Arbeit in acht Stunden für den Haaken auf das mindeſte be: laufe. 72 DR, und 133[ZR. ſind die wenige ſten, welche denen Erfahrungen zufolge auf acht Stunden beſchaffet worden. In dem erſten Falle lag die Zögerung hauptſächlich an dem Ar- beiter, in dem andern war der zugedielte, oder der Trokniß wegen hart gewordene Boden ein Hinder? niß. Die Kräfte des Viehes werden bey ſtarken Wiederſtänden außerordentlich angegriſfen, wenn gleich dem Maaße der Arbeit was abgebrochen iſt, Ein Pferd kann dreyhundert Pfund alle Ta- ge gemächlich in der gewöhnlichen Arbeitszeit, ziehen. Es würde aber bey dreytauſend Pfund in den erſten acht Tagen ſtürzen, wenn es auch täglich nur ein Zehntheil der Arbeitszeit dieſe Laſt fühlte. Die Rinder, auf welche 133 IR. in acht Stunden berechnet ſind, konnten auch da- mals täglich nicht mehr, als 6 Stunden aug: halten. Das giebt ohngefähr nur 100(R. zur Tagesarbeit, welche beynahe die mittlere Ver- hältnißzahl zwiſchen 73 und 133 IR, ausma- hen. 6. IIS, Es mag nun die Strenge des Bodens, oder die Schwäche des Arbeiters, oder die Unvermö- ; genheit LIO Fünfter Abſchnitt. genheit des Viehes, oder die Behendigkeit des Werkzeuges, eine Veranlaßung geben, daß die Arbeit auf das Mindeſte angerechnet werden muß, ſo bringt auf 8 Stunden der Haafen im Durchſchnitte nicht mehr, und iſt überdas nichts weiter anzurechnen, wenn von dem Wenigſten ei? ne Beſtimmung gegeben werden ſoll. 9. 119, Damit ſtimmt auch die Vorſchrift ein, nach welcher die Unterthanen in ſchwerem Acker täglich gobis 100[IR. beſtreiten ſollen. Bey Abfaſſung derſelben war Bedacht auf das Mindeſte genom? men, ohne auf den Unterſchied der Arbeit in langen und furzen Tagen, mit ſchwachen oder ſtarken Vie? he zu ſehen. Der Wirth, welcher durch ſein eigen Vieh, und eigene Dienſtbothen arbeiten läßet, findet bey der auf und abſteigenden Arbeit ſeine Rechnung; aber im Hofedienſte fann ſolche Un- gleichheit nicht geduldet werden. Die Verände» rung in Abmeßung der IR. welche alle Monathe geſchehen müſte, iſt zu umſtändlich für den Land- wirth und insbeſondere für den Bauern. Man hat darum lieber ein für allemahl einerley Maaß auf alle Tagegarbeit angenommen, Dazu muß nothwendig das Mindeſte gewählet werden, was in kurzen Tagen beſtritten werden kann. Es kömmt dennoch immer viel darauf an, wie ſich die Arbeiter anſchifen, und wie das Vieh angeſträn? get wird. Jn einer gewißen Gegend, wo lauter ſtrenger Boden bearbeitet wird, haafet der Bauer täg'ich Bt tägl ſic) füh | qu wm m | im | fit "E De mV ſay fön ; ſi vy) NN m) 1digfeit des h, daß vv jet werde Yaafen in das nicht nNigſten ei; in, nach er täglich Waſſung ſte genom? “in langen arfen Vie: ſein eigen ten läßet, heit ſeine ole Un- Verände Monathe den Land! , Mat ey Maaß )azu muß den, was un. Es vie ſich di! angeſträ wo laytt der Bauer digid Berechnung. des Raumes, wieviel 2c. 11 täglich zweyhundert TIR Die Knechte finden ſich dazu gewöhnlich frühe ein, und können bey kfühiem Wetter in 6 Stunden die Arbeit beynahe ganz beſchicken. Damit ſie aber deſto ehenrer von der Arbeit kommen, greifen ſie das Vieh wäh: rend dem Haaken äuſſerſt an, und vernichten, indem ſie das Vieh zu Grunde arbeiten, von der Seite alles wieder, was von der anderen das ge» ſeste Maaß der Arbeit gutes mit ſich bringer. Diete vermögenden Bauern haben vor anderen den Vortheil, daß ſie auf fetter Weide ſtarke Och- ſen ziehen, und eben ſo gutes Zugvieh aufweiſen können, als in anderen. Gegenden die vermögend»- ſten Pächter, Jhnen dürfen alſo die Haugleute, welche ſchlechtere Weide, mithin auch ſkcr 375 DR. und die Saatfahre in ſtrengem Acker 262[IR. auf acht- ſtündige Arbeit gebracht haben, und zwiſchen die: ſem und demjenigen, was in leichtem Sande ge- wöhnlich beſchaffet wird, wenig Unterſchied iſt. Das Mindeſte in leichtem Sande für eine acht: ſtündige Arbeit würde alſo gegen dreyhundert[IR« zu beſtimmen ſeyn. Es treten dabey alle Hülfen zu ſammen, welche wegen des geringen Wiederſtan- des anzubringen ſind. Das Haakeiſen wird breit eingerichtet, die Fahre breit abgehaaket, und der Häfer läſſet das Vieh friſch arbeiten. Das Mei- ſte im Sande gibt deshalb auch auf 8 Stunden 370 DR. Hiemit ſtimmet das Urtheil eines Hauswirths überein, der die Arbeit zur Saar mit guten Ochſen auf acht Stunden gegen 359 bis 382(IR. berechnet. Alle Sandfelder ohne Ausnahme ſind hierunter nicht verſtanden. Die brinfigten flachen ſandigen Gegenden, welche bis weilen dazu naß und tief ſind, erfordern beynahe ſoviel Arbeit, als der ſirenge Boden. Der Ra- 'ſen hält die Erde in ſolchen, zu Sand geneigten Boden, feſt zuſammen und wiederſtehet mehr, als der harte Kley, welcher gebrochen werden kann, wohingegen die Wurzeln zerriſſen oder durchgeſchnitten werven müſſem Auf gleiche Weiſe gehören die grandigen, obwohl zum San- de gehörigen Felder nichs mit zu denen, auf wels c 3,3 5:IR- ) a Nach der Maaße, als die Tageslänge ſteiget und ' ves 2 fällt, ſteigt und fällt auch der beſtrittene Raum., ? Zeit WW GG 412% n 0"- Nac dieſen Verhältnißen iſt die Tabelle ents 100 worfen, welche ſich am Schluße der Abhandlung N dfd' befindet. Zu deren Erläuterung iſt noch hinzu- „1008100 zuſeßen, daß die Tageslängen ganz in der Reihe | fj ji H 3 ſtehen,. 2070 ae EE EEE EE ERIN WERE in dH x18 Funfter Abſchnitt, ſtehen, ſo wie ſie von Monath zu Monath ab und zunehmen. Jn der Anwendung ſind ſolche bey der Arbeit mit einzelnen Haaken allemal um zwey Stuaden zu verkürzen, die für die Mittags: zeit abgehen, bey der Arbeit mit dem Wechſelhaa: Fen aber nur um eine Mittagsſtunde. Die Mi- nuten ſind zu halben oder ganzen Stunden ange? nommen, wenn ſie beynahe das eine oder andere erreichen. ; 8.5 122 Der Anblick von 670[IR., die im Sand: lande auf einen Tag von dem Wechſelhaafen beichafget werden ſollen, wird manchem die Ta- belle verdächtig machen. Die Sache hat aber ihre volle Richtigkeit Wenn der Häfer ſeine ſechszehn Stunden ganz aughält, ſo muß er in leichtem Lande ſoviel beſtreiten. Um mehr Ge- wißheit aus anderen Fällen zu gewinnen, darf iman nur die Arbeit auf zweymal acht Stunden äusgeinander legen, und mit dem, was einzelne Haafen b-ſchaffen, veraleichen, oder vorausfeßen, daß, wie es ott geſchicht, die Oc<ſen den Tag dur) arbeiten müßen, und jedes Paar beſonders angeſpannet wird. 6... 125. Aus der in Reihen gebrachten Berechnung erhellet weiter, daß der Wechſelhaaken in langen Tagen mehr als das Doppelte des einfachen Haa- Fens bringet, in den kurzen Tagen aber das Ges doppel Bert dopp dar! 1 vin (en" ſum! nN pu a . Jynle | ß DV | maß zu 4 iim! (4: put (bt, zyiid Wh wh fel Nam uh nh | day toſy hon mij Montt 4 Ulemal m ie Mittags Bechſelhau Die M; den ange er andere m Sand; Dſelhaafen m die 9; ' hat abet äfer ſeint uß er in nehr(Ge: en, darf Standen einzelne jüSießen, den Tag beſonders vechnut) in langt hen H“ y das Ie doppel Berechnung de? Raumes, wieviel 2, 119 doppelte des ſchwachen einfachen Haakens, und darüber. Von dem Wechſelhaaken beſtätigen ſich alſo die oben bereits gedachten Vortheile, daß nämlich dabey nicht nur das Zugvieh wohlbehal- ten bleibet, ſondern überher auf zwey Paar Och ſen nur ein Häker gehalten werden darf. Das Gan- ze zu überſehen, muß die Berechnung der Tages? arbeiten auf Monathe und Jahre vollſtändig vor Augen liegen, wozu die zweite Tabelle entworfen iſt. Dieſe weichet von der erſten in verſchie- denen Stücken ab, wovon die Urſachen in fol- gendem liegen. : 6:.11307 Das ganze Jahr durch beſtehet die Aerar- beit in den nordiſchen Gegenden nicht; ſie hat et liche Monathe zwiſchen ſich, in welchen gar nicht gearbeitet werden kann, Die drey Monathe De» cember, Januarius und Februarius ſind ges wöhnlich ganz zum Winter zu rechnen, da alle Ackerarbeit ohne Unterſchied gehemmet iſt. Aber der Winter hebt ſich oft früher an, und höret auch ſpäter auf. Er tritt bisweilen gegen die Mitte des Novembers ein, aber jezuweilen auch gegen die Mitte des Decembers erſt. Er verläßt die Erde im Frühjahre oft ſchon im Anfange des Markii, und häli hingegen auch bis zur Mitte des April8in der Erde an. Das machet im Herbſte einen Un- terſchied von drey Wochen, und im Frühjahre von vier Wochen. Der Hauswirth muß alſo mit ſeiner Acferbeſtellung ſich gefaßt halten, ſie? H 4 ben 120- Fünfter Abſchnitt, ben Wochen mehr oder minderzur Arbeit zu ba ben, und in beyderley Fällen gleich viel beſchaf- fen. Anhaltende Näße und trocknes Wetter machen die Hinderniße noc< größer. Es kön- nen leicht dadurch überher noch drey bis vier Wos Hen verſtreichen. Yuf ſtrengen Feldern treten die Hinderniße wegen zuviel Regen und anhal? tender Dürre am leichteſten ein, weil der Boden in beyden Fällen gar nicht bearbeitet werden kann; in Sandfeldern verlieret ſich dagegen der Froſt, Schnee und Näße früher als im Kiey» oden G.: 1315 Leicht? und tro>ene Felder gewinnen gegen die ſogenannten Schlupfelder i in der Arbeitszeit jährlich gegen vier Wochen. In der zweiten Ta- belle ſind dieſe im Monathe März für die Sand? felder berechnet, und für Kley: und Mittelfelder - zurüfgeſchlagen. Ferner konnten in allen Gatz tungen ves Bodens die Erndtewochen nicht zur Arbeit mitgerechnet werden. Es arbeiten zwar, wenn der R-gen denen Schnittern hindert, die Hafer im Braachſchlage 3 aber die Erndtezeit dauert dann auch ſoviel länger hinaus, 9. 132. Um weiter noch der Regel zu folgen, daß ein Wirch allezeit auf das Aeußerſte gefaßt ſeyn muß, ſo iſt die Arbeit im November ganz nicht mitge- rechnet, Frühe Winter und ſpäte Frühjahre laſſen“ ==:= 2- 7 == = == Berechnung des Raumes, wieviel 2c, 121 [€ A Fü laſſen denen Wirthen ſo eben die übrigen ſieben beſaß Monathe zur Ackerbeſtellung. Wette 78 fw S« I33- er Dy Dis vorausgeſekt zeigen die Summen, daß es ein richtiger Saß ſey, den die Wirthe von je her anhal; behauptet haben; ein Paar Ochſen bezwingen ei: Boden ne Laſt Ausſaat. Nach der Summe der Arbeit verden des ſchwach beſpannten Haakens würde der Acker en der nur drey Fahre bekommen, da 12720 IR. wo Kiey»- von 60. R. auf einen Scheffcl gerechnet, nur etwas über drey Laſt Ausſaat geben. Die Sum? | me der Arbeit im Sandfelde mic dem ſchwach be ſpannten Haafken trift eben ſo, indem 150 IR. gegen auf einen Scheffel Ausſaat kommen, Cs machen iB die 45840 DIR. obwohl nur etwas über dreyhun; n Tao./- dert Scheffeiz; alſo wenn der Aer drey Fahre be- Zand:- kömmt, ſo reichet die Arbeit nicht weiter, als auf felder 100. Scheffel oder eine Laſt ſandigen Ackers. Gat?; t zur Yo. 32 Zs zwar, Mit dem Wechſelhaaken reichet man zu dem (die:| Gedoppelten. Jn ſtrengem Boden betragen die dtezt 37956.(DR. gegen 632 Scheffel Ausſaat. Wenn vier Fahre gerechnet werden, ſo würde die ganzjährige Arbeit 1 58. Scheffel zur Saat beſtell? ten Aker ausmachen. Es kömmt aber biswei- aß ein len die fünfte Fahre hinzu(Verhältniß der Vieh* 1 muß, zucht zum Ackerbau 5. 201.) und dann wäre der mitt! Zuſchnitt doch nur auf 120 Scheffel für ein Paar ahjeh Wechſelochſen. Im Sande beſchaffet der Wechs laſſen! H,5 ſelhag» 122 Fünfter Abſchnitt, ſelhaaken unſtreitig nach dem Getreyde: Einfall mehr. Dergleichen Acker bedarf nicht über drey Fahre, es ſey denn, daß er außerordentlich brinkig: ker Art wäre, da dann die vierte Fahre zu Bezwin- gung der Wurzeln und Quäken hinzukömmt. Jn dem erſten Falle würden gegen zwey Laſt, in dem andern gegen anderthalb Laſt durch den Wechſel: haaken im Sande jährlich beſchaffet. 9. 135 Das Aeußerſte der Arbeit von einem ſtark be- ſpwanneten Haaken kömmt nicht weiter in Anwen- dung, als daraus zu ſchen, wie weit man mit ein Paar Ochſen reichen würde, die ſtark ſind, und alle Tage gleich durch ſchieben. Erempel ſind da- von nicht vorhanden, und es wird auch niemand die Arbeit ſo weit treiben. Wenn die Noth es erfordert, ſo iſt der Ochſe vor dem Wechſelhaafen . eher vermögend, auf etwa acht Tage, den gan- zen Tag gegen zehn Stunden durchzuſchieben, als der Ochſe, welcher den einzelnen Haaken tägs lic) ziehet. Weiter als auf acht Tage läſſet ſich die Arbeit dergeſtalt nicht ausdehnen. Das Vieh leidet ſo ſchon auſſerordentlich bey der kurzen An» ſtrengung von wenigen Tagen, und würde vol- lends zu Grunde gerichtet, wenn es anhaltend überarbeitet werden ſollte. 9. 136. Nun verdienten auch die Kräfte des Mene- ſchen bey Führung des Haakens beſondere Auf: merk; Berechnung des Raumes, wieviel 2, 123 pm. merkſamfeit, wenn es ſchwer wäre, zu entſchei- | 4 N den, ob das Haakenführen an ſich läſtig, oder R y laſtiger ſey, als das Pflughalten. Die Beyſpie- ejwin: le in dem Anhange aber zeigen ſchon, daß Mäg: 1 Zu de und Knaben zum Haafen gebraucht werden, in dem und der eigentliche Häker den ganzen Tag durch echſel: arbeitet und damit Tag hinter Tag anhält. Der Kräſte haiber ſind alſo keine Zweiffel oder Beden? ken. Mehr aber hat es mit dem guten Willen zu bedeuten, worin der geringe Landmann bey ef bes der immer gleichen, und unter mancherley Ums oe ſtänden doh auch beſchwerlichen Arbeit erhalten mit ein werden muß Der Zuſchauer des Landbaues be? , und urtheilet den Afergmann gewöhnlich als ein über? nd da- läſtigtes ung'uckliches Geſchöpf. Was kan für den? mand jenigen, welcher der Gemächlichkeit gewohnt iſt, “4 es auch fürchterlicher ſeyn, als die Nothwendigkeit, aafen von morgens frühe, bis abends ſpäte unter gans freyem Himmel ermüdende Arbeit zu verrichten, eben,' und bey harter Koſt nichts weiter um ſich zu ſes 1 tags„hen, als Arbeitsvieh, Arbeitsgeräth, zu bears t ſich boitenden Aer, und zurückgelegte Arbeit. Der Vieh wiedrige Eindruck wird ſich noch vergröſſern, wenn 1 Ans man darüver nachdenket, daß ein Menſch gegen e vol zwey Paar Häupter Vieh, die einander abwech» tend ſeln, aufarbeitet, oder wenn man ſic) perſönlich davon überzeuget, daß der Bauer manchmahl gerne fortarveitete, aber aus Mitleiden gegen ſein» Vieh, das die Kälte, Näſſe und ſchwere Arbeit May nicht ausſtehen kan, ausſpannet. Ein weiches e Wf Herz zittert für die Möglichkeit, ſich ſelbſt in der mer; Ver? > RE-.. „Zi-- nne vg vem emen nef En NNEN EN 0 (4 N.|| 124 Fünfter Abſchnitt.| V( pe A| |: Verfaſſung des Häkers oder Pflugführers zu ſe?| mi EY hen, und glaubet, einen der Menſchheit nicht€! 4'. angemeſſenen Abſtand des arbeitenden Bauern, qu 0] und des bemühten Stadtmannes zu finden. Ge- aw 1:4 wiß! es würde der Zuſtand der Aerleute uner? ww träglich ſeyn, wenn ſie vorher der Weichlichkeit ju gewohnt geweſen, oder auch nur davon deutliche ht Kentniß erlanget hätten. Zu ihrem Giücke ken? mim nen ſie ſolche nicht. Man wäürde den abgehärte- vf ten Bauer eben ſo unzufrieden in der Weichlich-| dd keit, als den Weichling troſtlos beym Pflugfühz// zm . ren ſehen. Die Unzufriedenheit des Landmannes| jw hat ganz andere Zweige, als Klagen über die Art(ej der Arbeit, und Beſchwerlichfeit der rauhen Wie- terung. Ein wohlerzogener Bauer ſeßet ſeinen Werth in der Tüchtigkeit, Stärke und Dauer) ſeines ländlichen Geſchäftes. Kränkend iſt es M aber für ihn, und er leidet darunter nur mehr ah als zu oft, daß Leute, die weder die Art der Ar? iw»! beit, noc) das Maaß der dazu erforderlichen eat | Kräfte unterſcheiden, ihnen Geſeße geben, und jah | vorſchreiben, was, und wieviel ſie verrichten ji. 7 ſollen. Da gehet es dann oft ins Unmenſchliche« im fp] Es wird vergeſſen, daß die Kräfte lebendiger Ges"a [3 ſchöpfe nicht äuſſerſt angeſpannet werden dürfen z m ' man ſiehet nicht auf Zeit und Ort, und glaubt, vi 5; eine Maſchine vor ſich zu haben, wovon der Be- w [ſ fehl und Wille des Herrn, das Gewicht, und der W „1 Untergeordnete einen Arbeitszeiger ausmachet.| DE (4 e' Der munterſte und vermögendſte Landmann läſſet| in 4"] dann ſeinen Muth ſinken, der ſonſt ſich es rüh-| IG 74 met, Berechnung des Raumes, wieviel 2. x25 5 M met, daß er bey der ſchwerſten Erndtearbeit von 3 4:4 Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, die Loſt Gr gar nicht fühle, gut ruhe, und morgens frühe , im j erwache. Wenn die angeſtellten Berechnungen f 4 dazu angewandt werden-ſollten, denen Arbeitern Ofeit ſchwer zu fallen, und das Aeuſſerſte von ihnen zu utliche begehren, ſo würde die darauf angewandte Bes e fen mühung ſehr abſtimmige Folgen in Vergleichung härter deſſen, was damit abgezwecket war, haben. Es hliche werden die Warnungen gegen das Uebertriebene füh! in den Arbeitsleiſtungen deshalb nicht überflüßig QM ſeyn, wovon noch einige Stücke gedacht werden die Art ſollen, 1 Wit: ſeinen S. 137» Dauer Alle Anordnung der Wirthſchaft im Groſſen iſt es. Hat völlige Aehnlichkeit mit dem Regimente über mehr andere Geſchäfte, welche von ſolchem Umfange t Ars ſind, daß ſie wenige Blicke nicht faſſen. Site er: lichen fordert Unterordnung und Abhängigkeit des groſſen und Haufens von den wenigern, die das Ganze übers ichten ſehen. Die Ungleichheit zwiſchen Oberen und liche, Untergeordneten iſt dabey nicht zu vermeiden, r Ges welche Ausführungen von Erheblichkeit, wobey ürfen; auf Wahrnehmung der rechten Zeit ſoviel beruhet, laubt, vorausſeßet. Die Mittel, den gröſſeren Theil x Be: dem Willen des geringeren unterzuordnen, ſind nd der dabey verſchieden. Der Colonus, welcher zu nachet. Dienſten verpflichtet iſt, dienet für den unbeſtimm:- läſſt ten Erwerb, den er von ſeinen, ihm anverfrau: es rü; ten Ländereyen hat: der Erwerb des, un Lohn met: dienen GEPE en I SEE AIRE I DÜR 7 vy 1] M y 81 Kp / | Seihmmmaaiiiiäis. 700577 SEEG iri= rn m ür 126 Fünfter Abſchnitt. dienenden Arbeiters iſt hingegen beſtimmt. Es mögen beyde, der Colonus und der Tagelöhner, frey oder nicht frey ſeyn, ſo ſtehen die Geſinnun* gen des anordnenden Wirthes, denen Geſinnun? gen deſſen, der ausführet, einander gewöhnlich entgegen. Geſchwindigkeit in der Ausführung, nebſt der Tüchtigkeit, iſt allemahl dem, der an» „ordnet, lieb, und er ſachet dazu alle mögliche Mittel hervor, da ſie ihm Vortheil bringen. Der untergeordnete Arbeiter iſt hingegen gleichgültig gegen die Vortheile deſſen, der ihm befiehlt. Er mag um Lohn arbeiten, oder für die Arbeit Län dereyen und Wohnung nüßen, ſo iſt die Gleich- gültigkeit des gehorchenden, gegen die Vortheile deſſen, der befiehlt, bey dem groſſen Haufen nie auszulöſchen. Von der einen Seike wird der Lohn zu geringe gegen die Arbeit, von der ande- ren die Arbeit nicht hinreichend gegen den Lohn erkannt. Soll die groſſe Wirthſchaft für ſich Beſtand haben, ſo ſind anſtatt der vergeblich ge» ſuchten Mittel, die Unzufriedenheit beyver Theile zu heben, andere vorhanden, wodurch ſie gemil? dert werden. Die Sache ſelbſt, der Dienſt näm? lich, verdienet keinen Tadel, und iſt auch nicht einzuſtellen. Aber der Mißbrauch und die Un- ordnung des einen ſowohl als des anderen The-ils, ſind zu mißvilligen, und erfordern ein genaues Au? genmerk dererjenigen, welchen die Macht gege- ben iſt, ihnen abzuhelfen. Der Untergeordnete dienet, und aller Dienſt iſt dem groſſen Haufen mehr aus Vorurthei!, als aus Ueberzeugung ge? häßig« Berechnung des Raumes, wieviel 2c, 127 "mn häßig. Solcher Wiederwille entſteher ſürnäm: 29elöhne, lich aus Beſchuldigungen, wozu einzelne Vor- Jeſinum fälle Anlaß geben, die allgemein angewandt wer- ſinn: den. Der Untergeordnete findet bey dem, der vöhnlich ihn lenket ,.da übertriebene Anſtrengung, wo gar ührung, oft feine vorhanden iſt. An ſich hat der Dienſt der am nichrs unmenſchliches. Ein jeder dienet, der 10gliche ſein Beginnen nach dem Willen eines dritten ein? . Der richtet: aber die Mißbräuche in der Anordnung, "gültig das überſchrittene Maaß der Arbeit, und die ge: 6 EE fliſſentliche Wahl ſolcher Anſtalten, die vergebli- «Cyaen zu finden, ſo müßen die feinern Unterſuchun: gen, welche zur andern Zeit brauchbar waren, bey Seite geſeßet werden; das Große und untrüg“ liche merkliche entſcheidet hier allein. Da wür den zwey gegeneinander arbeitende Werkzeuge, der Pflug, und der Haaken, den Ausſchlag zei: gen müßen, wenn beide Stücke auf gleiche Art beſpannet wären. Jedoch auch hier ergeben ſich Scwierigkeiten. In der Gegend von H., die aus leichtem Boden beſtehet, wird mit zween O T46: Das Seh iſtalſo ein Stück des Pfluges, wel: hat, daß ſein Pferd achtzehn Jahre durch die Arbeit aughält, ſo gilt es nichts mehr. Mithin ver? löhre er auf jedes Pferd jährlich einen Rhlr. Der Pächter verliert das dreyfache, indem ſeine Pferde gewöhnlich den Werth der Bauerpferde um das dreyfache überſteigen. K 3 8. 166 EITE- Eier Er N=“ 4* Sechſter Abſchnitt. 250 6. 166, Die Ochſen verlieren an ihrem Werth gar nichts, ſondern gewinnen bis ins achte Jahr noch an der Größe, und gelten, wenn ſie zur Arbeit nicht mehr taugen, noch eden das Geld, was ſie beym Ankauf zum Haafen gekoſtet haben, für den Vieh- händler,(der ſie entweder in Weydekoppeln oder auf andere Art mäſtet) was ſie dem Landwirthe ko- ſteten, da er ſie zur Arbeit anbändigte. 6. 167. Der Werth des Haakens und'des Pfluges gegen einander iſt ungemein ungleih. Zum Haaken gehören folgende Stücke mit beygeſeßten Preiſen. I) Der Haaken, ſoweit) er von H gemache iſt 16 fl. 2) Das Haakeiſen; wenn es etwa; 6 Pf. wiege=-- 24 ßl. 3) Das Leitſeil---- 461. Summa 44 ßl. Zum Pfluge gehöre folgendes: 1) DerPflug, ſoweit er von Holziſt x1> Vergleichung des Raumes, der mit 2c. 153 wöchentlich in kurzem Futter 1 Rerling oſtet alo foſtet gewöhnlich 2 ßl. Der Garbenhexel iſt alfs wöchent! höchſtens zu 4 ßl, für den'Schfl, anzurechnen. 1x54 Sechſter Abſchnitt. SG. 471, Mit der gewöhnlichen Art, die Ochſen zu un- ferhalten, darf die weniger gebräuchliche Weiſe, ihnen reines Korn zum Hexe! reichen zu laßen, nicht in die Reihe geſtellet werden. Mancher giebt den Ochſen während der Arbeitszeit alleine Hexel von Hafergarben, und pflegt ſie denen Pferden gleichmit reinem Korne: nicht aber, weil es ſo ſeyn müſte, ſondern weil dergleichen Wirthe den Zuſchnitt vom Korne nicht haben, wobey der Adfall des Korts zureichet. CG. 41727 Die Unterhaltungskoſten des Pfiuges, der mit vier Pferden beſpannet iſt, mic dem, was die Arbeitsleute und das Geſpann ſelbſt erfordern, machen in Vergleichung gegen einen Wechſelhaas ken eine größere Ausgabe, die in folgendem zu? ſammengezogen iſt. x) Verluſt, wegen Abgängigkeit der Pferde, auf 4 Stück, jährlih= 12R0. 2) Die Unterhaltung des Pflu- ges und Geſchirres M jährlich mehr-- 1=- 34% 3) Das Pferdefutter foſtet ws: it alleine Summa 41 Rehl. 34 ßl. € denen Soviel koſtet ein Hofpflug wenigſtens jährlich, her, weil- gegen den Haaken mit Wechſelochſen, mehr. Wirche obey der H: 473« Der Wechſelhaaken beſchaffet dagegen in der - Arbeit mehr, als der Pflug; er iſt auf Anhöhen, wo der Pflug gar nicht gebrauchet werden kann, brauchbar 3; er machet das Erdreich eben ſo lo: 8, der>er, als der Pflug; in ſteinigem Boden, zwi- was die ſchen Wurzeln und auf unebenen Feldern greift er ordern, durch; wenn der Dürre oder Näße wegen mit ſelhaas dem Pflügen eingehalten wird, ſo gehet der Haa; (21198, Sn ken noch fort; ſeine Zuſammenfügung iſt einfach | und ſo, daß ihn jeder Bauer ſelbſt machen kann; Pferde, er iſt nicht ſo zerbrechlich, wie der Pflug, und leichter wieder hergeſtellet 3 nicht ſo fünſtlich, und doch leicht zu regieren; er leidet jede Ver- änderung zu mehrerer Beſchaffung der Arbeit, 348 wenn der Wiederſtand größer oder kleiner iſtz er verſtattet die Anſpannung von einem, zwey, und mehr Ochſen, von einem, zwey und mehr Pferden; er iſt in allerley Boden zu gebrauchen, und über? krift alſo durch alle Grade den Pflug. Fn|; 6. 174 == R / Sechſter Abſchnitt. 571774: Auch der Vorwurf, welcher denen, die det: Haaken an?mpfehlen, gemachet wird, daß er im Dreeſch nicht wohl zu gebrauchen ſey, iſt nicht ge» gründet. In verſchiedenen, aber nicht vieles Gegenden Mektenburgs wird der Dreeſch in ſtrengem Boden gehaaket, und haben die Arbeiter "ſolHe Geſchilichkeit, daß der Raaſen eben ſo dünne abgehaaket wird, wie der beſte Pflug es nur verrichten kann. Die Kunſt liegt an der gu- ten Vorbereitung des Haafkeiſens, und in der fla? e zur Saat. Auf 36 Fuß breit waren 46 Fur- chen neben einander, dahingegen zur Strecke auf jeden gewöhnlichen Fuß nur 1 Furche angetrof- fen wurde.; Bringt in 8 Stunden 72[IR. in16= 144= No. 4. Ja grandigem mit kleinen Steinen vermeng- ten Boden, der wohl durchgeregnet war, arbeitete ein Bauerhaafen im Monate Junio, bey kühlem Wetter(und zwar im Dreeſch, der ein Jahr vor- her getragen hatte) eine Fahre von 5 Ruthenin 5 Minuten hinauf, kehrte gleich um, und arbeitete ſie wieder in 5 Minuten zurück. Des fühlen Wetters wegen ruheten die andern Häfer, die daneben. arbeiteten, beym Umfehren gleichfalls nur nemen TEA ÄH LIE E gc edi... iran... 223 ED iin, Gui: ww erer wr KE AIRIIEIT I ee ESIS SAAS en zA ET IIa es Lm AEREEPPEE ii 0 EEE Surfen in einer beſtimmten Zeit bearbeitet 167 Vendfehn nur eine kurze Weile aus, und Fehrten viel ge- Erde vn ſchwinder um, als bey warmen Wetter. Die ; Fahre wurde vollends ſo breit, als das Haafbrett IN. war. Auf 16 Fuß waren 13 bis 14 Furchen 7B neben einander.;| Bringt in 8 Stunden 343 DR. mnI6= 686-=- beitete ein ten mit 2 No. 5. in, etwas Ein Hofhaaken brachte in 2 Min. im alten |, Ju 3 Dreeſch, von Mittelacker eine Fahre von 22 Ru- ede berg then lang zu Ende. Zum Umkehren gieng+ ' die Etre: Min. hin. Der Fahren lagen 16 auf eine Ru- 146 Fur the neben einander. trede auf Bringt in 8 Stunden 264[IRN. angetrof in 16= 528=- IR. No. 5.; Ein Hof haaken gieng einen Berg quer über- eine Fahre 319 lang(zur Saat) ins Kreuß durch die Wendfahre, in ſteinigten Mittelacker vermeng: innerhalb 23 Min. Den Berg herunter nahm arbeitete der Haafen einen losSliegenden Kieſel 1 Fuß lang y fühlem| und I Fuß dic, auf, und das Reeſter warf ihn jahr vor: auf die Seite. Der Berg war gegen die Länge thenin 5| von 31 Ruthen an 20 Fuß hoch, und die ge- arbeitete haafte Fahre gieng den Berg gerade hinauf,, und 3 fühlen ſo auch ſteil wieder herunter. Die Ochſen wa- fer, die| ren ſtarf und groß. Der Häfer hielt 2 Minuten leichfals| beym Umfehren ſtille, und brachte, da ſie noch mw& 4 eini- 168 Verſuche, wieviel mit dem Haaken einige Züge hin und her gethan hatten, auf den Rückweg einer gleich langen Fahre 3 Minuten hin. Das Wetter war ſo heiß, daß die Arbeiter ihre Röcke abgeleget hatten. Jede Fahre hielte 1 Fuß in der Breite. Der Haaken gieng 6 Zoll tief. Weil der Acker ſteinigt war, ſchoben die Ochſen den Haaken unter die Steine oft feſt. Der Häfker zog ſodann die Ochſen zurück, legte den Haafen auf die Seite, bis er hinter dem Steine wieder eingeſeßer werden konnte. Bringt in 8 Stunden 185 ON. W.16= 11 3720 77 NO. 774 Zu F. in leichtem Sande, zur Braache, da der Boden durchgeregnet war, zog ein Haker mit 2 Mittelochſen in 22 Min. 329% lang eine Fahre hinauf. Solcher Fahren lagen 20 auf 16 Fuß neben einander. Der Acker wurde, nach dorti- ger Art, mit einer Fahre gleich zur Saat beſtel- let, weil er ſehr flüchtig war. Bringt in 8 Stunden 307 IR. IN19 2-20 9004.07 No, S. Ein Knecht haakte mit 2 kleinen Bauerpfer- den in grandigem leichten Buchweißenſtoppel- acfer in 23 Min. eine Fahre von 37 Ruthenhin- auf. Er brauchte eben ſo viel Zeit herunter, die Zeit ieren rzte Za Benn Yaofen / auf deh Minuten ' Arbeiter re hielte 19 6 Zoll oben die oft feſt, f, legte fer dent Sm 7 werner Emin, er nicht ee vy hinauf, itte und var ſehr in der 1 er, der cn zwey e Fahre zen von IR. Fl Vo, 14 in einer beſtimmten Zeit bearbeitet, 17 x No.' 14. In 193 Minute zogen zwey Hofochſen im Dreeſch, der aus durchgeregneten Mittellande beſtund, das 4 Jahre geruhet hatte, eine Fahre von 53 Ruthen viermal auf oder nieder. Eilf ſolcher Fahren lagen auf 16 gewöhnliche Fuß. Der Acker war nach.der Sprache der Wirche nur geblutwundet, ſo, daß die Streckbalken eben ſo breit, als die Fahren, zwiſchen den Fahren lagen, welche bey dem Querhaafen nachhero weggebro- Im Amte N. wird im ſtrengſten Acker die Braache gehaafet. Der Bauer, der zu Hofe dienet, muß die Braache mit ſeinem Zugviehe denen Hofhäfern gleich angreiſfen. Die Haafk- eiſen ſind ſo breit, daß beym ſcharfen Abhaaken dennoch auf die Ruche 16 Fahre neben einander liegen. Er muß täglich 220(IN. haafen und beſtreitet dieſe Arbeit in 6 Stunden. Die Bauerknechte eilen bey der Arbeit zum Nach- theile des Viehes, weil ſie ſich, wenn die Arbeit vorbey iſt, der übrigen Stunden zur Bequem» lichfeit und Ruhe bedienen. „De E=e Verſu- 172 2 Me Mod Ni We la WE NES We Wt WE Mad We Neb je Berſjuche, wieviel Raum mit dem Pfluge in ei- ner geſeßten Zeit bearbeitet worden, N02:4 5. (Bin ſteifen Dreeſch, der aus ſtrengen Lehm be- 3 ſtund, durchgeregnet aber noch ſteif war, pflügte ein Bauer, mit vier mittelmäßigen Pfer- den, medig Jun. an einem heißen Tage eine Fahre von 35 Ruthen innerhalb 27 Minute hin- auf. Solcher Fahren lagen auf 32 gewöhnliche Fuß 40 neben einander. Sie waren alſo ſchmä: ler, als eine Haakbraachfahre. Bringt in 8 Stunden 288 QR. m 16.= 576-- No: 2 Ein Hofpflug zog in ſtrengem Dreeſchaer| mit 4 großen Pferden beſpannet, in 4 Minuten 42 RNuthen hinauf, das Umfehren mitgerechnet. Die Fahre war 1 Fuß breit; alſo lagen 16 auf eine Ruthe. Bringt in 8 Stunden 315 IR, in 16=- 630== No. Ein mit vier Mittelpferden beſpannter Bau- erpflug zog in 33 Min. in eben dem Dreeſch 28 Ruthen hinauf, mit Einſchluß des Umfehrens. Auf vordey, 1 Lehm bz ſteif war, igen Pfet Jagt eine Minute hwv jewöhnlidt alſo ſcm IR. => reeſchacet Minuten gerechnet, jen 16 auf IR, amg nter Bau" Dreeſch 28 Imfehrens Auf Verſuche, wieviel mit dem Pfluge?c. 173 Auf 16 Fuß waren 20 Furchen. Der Acker war gut zum Pflügen durchgeregnefk. Bringt in 8 Stunden 207 OR. in16= 414=< IND. 2% Ju 2 Minuten pfiügte ein mit 4 ſtarken Pfer- den beſpannter Pflug in durchgeregneten alten, mit einem dicken Raaſen durchgewachſenen mittel ins ſandige fallenden Acker 25* hinauf. Die Fahre hielte juſt 1 Fußbreit. Das Wetter war fühl. Bringt in 8 Stunden 375 OR. AED 0 EUSO== N0:.54 Ein mit 4 Pferden beſpannter Bauerpflug zog im Frühjahre in der Stoppel zu Erbſen, in - ſtrengem nicht zu naßen Acker in 3 Minuten 42 incl. das Umfehren, hinauf; Solcher Fahren la- gen auf 16 Fuß 21 neben einander. Bringt in 8 Stunden 320 IR. in 16== 6640=- No. 6, Zu* pflügten in 3 Minuten zwey Mitteloch- ſen, die aber ſchon abgetrieben waren, mit dem gewöhnlichen Pfluge im Joche am Deichſel, in Sandlande, zur Saat, 34 Ruthen lang hinauf. Der Furchen lagen 5 auf 4 gewöhnliche Fuß ne- ben einander. Bringt in 8 Stunden 272(IR. '" in16== 544> Aus- 174 EEE ESSENS SS=< 24=1- DRG Ausſprüche der Hauswirthe, wieviel mit dem Haa- fen und Pflug täglich beſchaffet wird.. [a We Ker) (<>) JN 2 Wechſelhaakfen, wenn ſie ſtark ſind, 42 F fann eben ſo viel beſchaffet werden, als durch vier Pferde mit einem Pfluge. Zwey Ochſen die nicht gewechſelt werden, be- ſtreiten im Herbſt, da nur 8 Stunden gearbeitet wird, bey drey bis 4 ſtündiger Mittagsruhe zum Futtern, 180 OR. bis 200 IR. im Strekacker und.Dreeſch. In der Wendfahre eben ſo viel und darüber. In der Saat aber 359 bis 389 R. Es müßen dazu gute Ochſen ſeyn. Bauerochſen müßen im Mittel- und Sand- boden täglich 150 bis 200 DR. Aer beſiellen; ' 150bey furzen Tagen, 200 bey langen Tagen. - Jn ſtarken Boden arbeiten ſie täglich bey| Furzen Tagen 140, in langen 1392[IR.,;| Ein Hofhaaken arbeitet taglich mit den Wechſelochſen. 400 OR. Zur Gerſtenſaat hat ein Wechſelhaaken bey den längſten Tagen und äußerſten Fleiß 4802 [IR. beſtritten. . Ein tw Nn Ha: iſſet vf ſind, en, X den, be- arbeitet he zum vefacfer rüber. Es Sand- ſtellen; gen. ich bey it den fen bey ß 487 Ein FO, a„AE NEE ME<= LX mun<<-- aan Ausſprüche, der Hauswirthe, 26, x75 Ein Pflug bringet täglich: 1) im Braaklande 187 DR. 2) im Stoppellande 203(IR. 3) im Saat: oder andern mürben Lande .--= 218 DR. In der** Gegead iſt das Pflügen ſo re- guliret: In der Braak muß ein Bauer tägl. 180 IR. In Stoppel und mürben Aker--240[IR, bezwingen. Die Pächter, welche ſteifen Acker haben, laßen nicht gerne nac? Quadratruthen arbeiten, weil ſie den Schaden haben, daß, wenn z. Exems» pel zur Haferſaat gepflüget wird, der eine Fahre be: kömmt, und der Bauer, um bald fertig zu wer? den, ſehr breite Fahren machet, der Hafer, welcher beym Säen meiſtens zwiſchen die Rißen der Fah- ren fällt, ſehr dünne aufläuft, daher dieſe lieber in Tagewerk arbeiten und kurz abpflügen laßen. Auf dem** Guthe** müſſen die Baue ern in ſtrengen Boden täglich x 50[IR im leich? ten Boden und zur Saat 200[IR. haafken«. Sie ziehen jeder mit zwey Haaken zu Hofe, und haben ihre Tagegarbeit morgens um x1 bis 12 Uhr beſchiet. M Urfun- 4 y!| x76 1 onondtrdgnrn:rdodrgnd tc ||" ſ U x fu n d e nN. 14.1119- Extra& (11| eines Briefes von einem Herzoglichen Päch- | j ter, deſſen Feld in ſtrengen Acker beſtund, h 2/0.| d. d. 8ten October 17 54.( |; EICH j N /| 7 ann mir nun zwar nach meinem Pacht“| 15. DM Contract verſichert iſt, daß die Untertha: T iv 10 nen täglich im mürben Aer 209 IR. und im| (4) MMO Dreeſch 150(IR. haaken oder pflügen ſollen;. (M ſo muß ich doch nach Beſchafſenheit des Ackers| 7 ||/ IM denen Unterthanen an Ruthen ſo viel weniger ge|; jh, j ben, daß ſie die Arbeit bezwingen können, und 17 N|=. dem Viehe nichts zunahe geſchicht.; - VEEN Ui| 4711708 n (4 0| Extra j 9;|| einer Amtsordre vom 4ten May 1728. Ww „114 1 0 dj " 1;'"fi GS Jenen Unterthanen ſoll demnach, wenn ſie zu h! MEN Hofe pflügen oder haaken, die tägliche y) Arbeit abgemeßen werden, und zwar: I. 14;! 1) in ſteinigem und zugequäkten*) oder hart ge? py n,|; trofneten Acker, der ſchwerer zu bearbeiten 1! DM iſt, 90 bis 100' IN, 41.2, 2) In ||'V| y 3<»näfen heißen in Niederſachſen Graswurzeln,| "('"AM weiche das Erdreich zuſammen halten, m.| 07,0 4 j 39,0 OF iN ] k|+ 9 KE R em ed EN Gä Urkunden, 177 ) HO 2.) In reinen Leim und Kleyacker, der nicht ſo ſchwer, wie. vorhergehender, zu bearbeiten iſt, 100=- 120(IR. 3) In Grand-und Sandacker, weil derſelbe leichter umzubringen iſt, 150 TIR. Päch: 40 Extra& eines Protocolls vom 1 6ten Sept. 1755. Not. Der Pächter hatte ein ebenes Sandfeld: 4 bearbeiten. NEu eta| s 5: nd.! läger brachte an: er müßte Herzogliches ſollen; Amt erſuchen, das eingeführte Pflügen nach Nahen 1>(IR. abzuſchaffen, und denen Hofedienern auf: er ge zugeben, daß ſie, wie vorhin, wieder ordentlich -uudr| pflügen, und nach der Herzogl. Dienſtordnung ; ihren Dienſt treu und redlich verrichten müßen. j Die wahre Urſache dieſes Anſuchens wäre dieſe, weil das Land jeßo garzu ſchlecht beſtellet würde, maßen der eine Bauer gutes Zugvieh, der an» 28. dere ſchlechtes hätte, und da dieſe leßteren jenen alſo nicht folgen könnten, ſo würde ſolchergeſtalt ſie zu das Land nur verdorben. gliche Beklagte erklärten, daß ſie von dem ehemals errichteten Vergleich, täglich 180(IR. zu pflü: 0 gen, nicht abgehen könnten, 2c, beiten urzeln,- ; M 2 Aus- «er 1.<< 378 Auszug eines Berichts über Unterſuchung einer Be- ſchwerde wider die Hofedienſtleute, daß ſie vorſaßlich wenig mit dem Haaken beſchaffen, Iy- Acker, worin gearbeitet war, iſt ſtrenge, und die Arbeit geſchah in der Mitte des Novembers. Die Hofedienſte haben mit a ZA EF W N y A W FSQQuQnQRRR-R nN N Ww W | ====5% E19 2 -4 [3 / i 1 [] [1] ' [] 1 j ' | ' 7 I Du T EISEN; 00. ore WEISE 02. GEIE SENE RAR ÜR DREIEE LA: VIT DU WA VN | WIDE Y V ZZ zZ T<-2z- Wy CWC S. dein. -.. anaanenmentnten man menen mme nme En me mmer zwe, me mmm mamma, > mme emen paenponmnn=== mmer mrn [ZZ vv 1 EIR NT;> Berechnung, Tab. IX. wieviel mit dem Haaken täglich, nach Unterſchied der Anſpannung und der Tageslängen, zu jeder Jahrszeit, nach Beſchaffenheit des Bodens, beſtritten werden kann, Ganze Einzelner Haafkenz Wechſelhaaken; Tageglänge. in 8 Stunden im ganzen Tage. der ſchwach beſp. iſt| der fiark beſpannt iſt. Stun?| Minu-| ſtrenge Mittel- Sand» reng[Wittel Sand- j firenge Mittel- Sand» - den.| ten Bjo d ein. B|o d ein. Bjo d ein. | IR.| AR.| DR.4QR. j DR.| OR.QR.| DR.| IR. Januarius<<=> 8| 381] Wiſnterm|onathje, wolrin ſel|ten Fſroſt,|Schnlee u. Februarius- 101 32[Nä ſſe A|>erarjbeit vijerſtat|ten. Martius-= 12| 461 100| I50| 3ool 250) 300| 3701 250| 320| 480 April---- 14] 481 100| 150| 300) 250| 300| 3701| 295| 379| 565 May== I16| 26] 100| I5o0| 300f 250| 300| 3701 339| 436| 649 Junü---- 16] 461 100) 150| 300 250| 300| 3701 350| 450| 670 Juli---- I5|] 36] 90| 140| 280j 230| 280| 350] 2951| 379| 565 Auguſtus-- 131] 36] 90| 140| 2801 230| 280| 350] 1388| 239| 356 Ee= 11| 30] 100| 150| 300j 250| 30c0| 370] 229| 295| 439 October arme 9| 20f 90| 140| 280j 230| 280| 3501 188| 239| 356 November--- 7| 38] 70| 100| 200] 170| 200| 250] 142| 182| 272 December I 7| 14] Winl|termo|nath. Gg Berechnung, derer Arbeits- Summen nach Monathen und auf das ganze Jahr; jeden Monath zu 24 Arbeits- Tagen gerechnet, Tab. X. Einzelner Haaienz der ſchwach beſpannet iſt , Gewöhnliche Arbeit. der ſtark beſpannetliſt. Aeußerſte Arbeit. Wechſelhaaken; Mittlere Arbeit. G& &; Gy AR Mittel:| Sand-|; ſirengen| Mittel- Sand-|] ſtrengen| Mittel-| Sand? Blo d ein. Bio- Dd ein: BO: Dd ein | OR. IR. IR. DIR.| OR. CR. OR.| OR.| IR. Januarius Tm;| DO SEE 9: Wint| ermonat| he. Martius 7200 8889 I1IF20 April 2400| 3600| 7200| 6000| 7400| 8889| 7080| 9096| 13560 May 2400| 3600| 7200j 6000| 7400| 8380j 8136| 10464| 15576 Junins 2400| 3600| 72001] 6000| 74Cc0| 8880] 8400| 10800| 16080 Julius 2160| 3360| 6720| 5520| 6720| 84090jf 70801 9096| 13550 Auguſtus Erndte| monath. September] 2 00 O ol-2 O 6 7 zur: Hälfte NT 1200| 1800|. 3600] 30 3700| 444 7481 3549| 5268 October 2160| 3360|] 67201 5520| 6720| 8400) 4512| 5736| 8544 November EEE| x DSCEHIBEE 7 Winte] rmonath|e, Summa| 12720| 19320| 45840 32040| 39340) 567601 379561 48732| 84108 Berechnung, Tab. XI. nach welcher die Schnelligkeit der Schritte beym Haaken und Pflügen zu überſehen, und, - miteinander zu vergleichen ſind, Num. vid. Anhang aw] Pflugarbeit. Min.| Länge . Ruth. | 25 1.33 4| 42 Mit Pferden<| 3x| 28 2 25 | 3| 42 Mit Ochſen| 3 34 "Macht auf einer Stunde in der Länge, Ruthen man ZrmamuIngg) 0) 630 17 750 849 6809 Haafkenarbeit. Ar-| Ruhe:[Länge| Macht beits-| zeit. auf einer zeit, Stunde in der fLänge, Min.[| Min.| Rukh.| Ruthen 48 24.34[1 536 3411 24 36.1 664 25 17] 498 Mit Ochſen<| 5 5o| 600 2 X|- 22 660 7 2- 1.3414: 676 2: 32 768 Mic Pferden| 23 277-4807 37 I5Z| 265 44 23| 324 ; 11 4 335| 525 Mit Ochſen< p 47| 470 2 27-1175.0 4-5 53| 6365 1 4 4 2 Oem 1 — ——— Coiour& Grey Control Chart Blue Cyan Green Vellow HRed Magenta Wnite Grey! Grey2 Grey 3 Grey 4 Black