————— —⁵* = ao & 2 1„ d 4ð— S0 — .— — ——— — 3 18 1 4 3 * F 8** 2* 42 5 7 f 228“ : ae um Im ———— Ener EEE Theodor von Saussure’s chemische Untersuchungen über die Vegetation. Aus dem französischen übersetzt, mit einem Anhange und Zusätzen versehen von PS MBıet der Philosophie und Arzneywissenschaft Doctor, Privatdozent zu Jena, und verschiedener gelehrter Gesellschaften Mitglied, un 3 ERANTINREERENE, un 6 Leipzis, bey C. A. Reclam ı8902. een EEE TERN TEE EETUIECETe nme ERSTER erh Te en. rer een rag EEE ne TE Vorbericht des Herausgebers W: den Werth des gegenwärtigen Werkes des Herrn von Saussune, des Sohnes des vor niche ;. SE gar langer Zeit verstorbenen berühmten Physikers zu Genf, ist in mehreren französischen und deute schen Zeitschriften seit seiner Erscheinung nur eine Stimme, Der Uebersetzer fand es in den Annales de Chimie nr. 150. von BERTHoL- LET+) angezeigt, ferner in nr. 86. des Bulle- +) Extraie ldal’Iunstitu: nationalpar Gh. Bertrouorıut. Ann. de Chim. pP: 139. en ee ri ee iv ı Vorberxrıcht. tin des sciences de laSocietd philomati- que, und auch noch im Iournal de physi- aue T. FL S. 395. u. TI). Dieser letztere Auszug ist in GILBERTS Annalen der Physik Jahr- gang 1804. St. 10. übersetzt. Ausserdem steht noch eine Notiz davon iim Moniteur Nov. 1804. Ueber meine eigene Arbeit habe ich nichts weiter zu bemerken, als dass ich mich bemüht, Dieser berühmte Chemiker schliesst seinen Bericht (Cohnstreitig der vorzüglichste unter den hier angee führten) folgendermaassen: „Ich habe nür eine kurze Uebersicht von den ungee here Abaen geben können, welche in. diesem „Werke zusammengedrängt sind, das den Ruhm des AT Ri. e r€ „Namens vergrössern wird, den sein V erfasser führt ir) In dibsem Auszuge steht in der kleinen Tabelle zus n leer, u bey: düjjerenee ou exzpiration, 4,18 centim. cubes statt A; und so auch bey an der überdiess,inspiration durch Einhauchung übersetzt, Vorbericht Ya die Uebersetzung so treu und correkt als möglich zu machen. Ich muste sogar hin und wieder die- ser Treue die Politur des Stils aufopfern. dus dem nemlichen Grunde sind auch ein paar lateini-. sche Kunstnamen, Solidago vulgar is und Lilium album ungeändert im Texte stehen ge- blieben, ohngeachtet ich glaube, dass unser Ver- fasser Solidago Virgaurea und Lilium candidum gemeint hat. In Rüksicht der Maasse und Gewichte bin ich ihm ganz gefolgt, bis auf den Umstand, dass er sich jederzeit der neuen bedient, und die alten meistentheils in Klammern daneben gesetzt hat, welche Ordnung ich für die Uebersetzung umgekehrt habe. Blos da, wo die alten vergessen waren, habe ich sie nach einer Reduktionstabelle beygefügt. Ein kurzer Ueber- blik wird indessen die Leser überzeugen, dass$. selbst die neuen IMaasse und Gewichte mit grösse- rer Genauigkeit angegeben hat), als die alten, und derholen-wollte, besser thun, sich in der Rechnung an jene zu halten. 123 Vorbericht. In den erstern Bogen des Textes habe ich auf Zusätze verwiesen: esist hierunterder Anhang verstanden, welche Aufschrift ich mich erst spü- kerhin meiner eigenen Arbeit zu geben entschloss.\ Ich halte es noch für meine Pfllicht, meinen Freunden, den Herrn Rırrtar und Kastnna öffentlich für ihre Mittheilungen von seltenen Schriften u. dgl., wodurch ich bey Bearbeitung dieses Buches sehr unterstützt worden bin, zu danken. Jena im Mai 1808. ne an em an am ann nn eh en nn nn a FÜ ee Vorbericht des Verfassers. | D ie Untersuchungen, mit welchen ich mich in diesem Werke beschäftige, haben den Ein- fluss des Wassers, der Luft, und der Damm- erde auf die Vegetation zum Gegenstande. Ich verlange indessen keinesweges, in alle Theile dieses unermesslichen Gegenstandes einzudrin« gen. Ich fasse nur diejenigen Fragen auf, welche durch die Erfahrung entschieden wer- den können, und lasse diejenigen bey Seite, die bloss zu Vermuthungen Anlass geben. In der Naturgeschichte führen Thatsachen allein zur Wahrheit. Bey Verfolgung dieses Weges wird man gezwungen einzusehen, dass die ‘Entdeckung der Mittel, die die Natur zur IE ER zu r— . LEHE. vııı Vorbericht. Entwickelung der Gewächse und zur Zusam- mensetzung ihrer Grundstoffe anwendet, noch lange Zeit über unsere Begriffe seyn wird. Die Auflösung dieser Fragen verlangt oft An- gaben, welche wir nicht besitzen;. sie erfo- dert genaue Verfahrungsarten zur Analyse der Pflanzen, und eine vollständige Kenntniss ihres ‚Baues. Die Funktionen des Wassers und der Gase bey Ernährung der Gewächse, und die Veränderungen welche sie die‘Atmosphäre derselben erleiden lassen, sind die Gegen- stände, die ich am meisten ergründet habe. Die Beobachtungen von PrıestLey, SENEBIER und Insennovss haben die Laufbalın eröffnet, die ich verfolgte; sie erreichten aber den Zweck nicht, den ich mir vorgesetzthabe. Wenn die Einbildungskraft bisweilen die Lücken ausfüllte, die sie gelassen haben, so waren es Vermu- thungen, deren Dunkelheit und Widerspre- chendes jederzeit ihre Ungewissheit anzeigten. Ich habe zu meinen eudiometrischen Proben BE—- | Vorbericht, Ix I theils eine Schwefelleber(hydrosulfure de och Potasse) theils Phosphor..*) angewandt. Diese ird, Verfahrungsarten verstatteten mir, in meine An- Analysen eine Genauigkeit zu bringen, zu der rio- das Eudiometer mit salpetrigtem Gase, das der die Schriftsteller, welche mir vorangegangen niss sind, anwandten, nicht gelangen konnte. der*) Wenn ich in diesem Werke die Anzeigen des Phos- die phoreudiometers gegeben Eh, so sind sie Immer von dem Irrthume befreyt worden, den das . Stikgas durch die Ausdehnung ne hervorbrin- ‚en- gen kann, indem es Phosphor auflöst. Berrnorer abe. hat die Correktion, welche diese Ausdehnung erfo-» En der!, mit Genauigkeit bestimmt, Es ist indess ein Fall ; verhanden, wo diese Berichtigung vernachlässigt en werden kann: nemlich da, wo man die Verdichtung weck des Sauerstoffgases aufs Haar ın dem Augenblicke 1 die bemerkt, wo sie den höchsten Punkt erreicht hat, ‚Ilte, oder wenn der Phosphor aufhört, weisse Dämpfe auszustossen. Das Stikgas fängt bey dieser Opera- En tion nicht eher an, sich auszudehnen, als wenn es pre” kein Sauerstoffgas mehr enthält. In den erstern sten.- Augenblicken nach der Verschwindung dieses letz- 1 oben. teren Gases, ist die Ausdehnung‘ des Stikgases un- \ N ze L ONTERAL r EWR TETIENN “ er Et FE en ART Zee ee. x Vorbericht. Meine Untersuchungen führen mich dar- auf, zu zeigen, wie das Wasser und die Luft mehr zur Bildung der troknen Substanz der Pflanzen beytragen, die auf einem fruchtbaren Boden wachsen, als die Materie der Damm- erde selbst, welche sie, im Wasser aufgelöst, mittelst ihrer Wurzeln einsaugen. Ich beschäftige mich auch mit noch einer Materie, die bisher nur zuHypothesen Anlass gab: nemlich mit der, welche den Ursprung ——, ns bemerklich; sie kammt gewöhnlich nicht eher auf ihren höchsten Punkt, als vier und zwanzig St.n» den nach der gänzlichen Einsaugung des Sauer- stoflgascs, Ich habe zu diesen Proben die schnelle Ver brennung, und die von Grosert angezeigte ge- krümmte Röhre angewandt.(Analyse des equx de Faudier), Wenn der Phosphor geschmolzen ist, neige ich das Eudiometer so, dass er fortfliesst, und ich der ganzen Länge der Röhre nach aushbreitet. Die Analyse der Luft wird durch dieses Verfahren in weniger als einer halben Stunde heexdist, und hat alsdann, gar keine Correktion nöthig. En| Vorbericht. x1 [ Be; der Asche zum Gegenstand hat. Ich unter- suche mittelst zahlreicher Experimente die Grundstoffe, welchen zufolge diese Aschen theils in ihrer Mischung, theils der Jahreszeit, der Natur der Gewächse und ihrer verschiede- nen Theile nach, unterschieden ‚sind, Diese Arbeit hatınir mehrere nene Entdeckungen ein- getragen, welche beweisen, dass alle Fragen, ‘die ich’ eben vorgebracht habe, aufgelöst wer- den können,‘ ohne der Vegetation schaffende Kräfte und Verwandlungen beyzumessen, die den bekannten Beobachtungen zuwider sind.= Bey den Versuchen über die Vegetation bestreben sich so viele verschiedene und unvor- hergesehene Ursachen einen Einfluss auf die Resultate zu äussern, dass man niemals unter- lassen darf, alle dieselben begleitenden Um« stände mit anzugeben. Die ausführlichen Be- schreibungen, in welche ich aus diesem Grun« de eingehen werde, sollen dazu dienen, den Grad des Zutrauens zu bestimmen, den man meinen Untersuchungen geben kann; sie WET» m er Ace rn ieh KIT Vorbericht. den den Widersprüchen zuvorkommen, welche aus der Verschiedenheit des Verfahrens ent- springen; sie sollen die Ifrthümer aufklären, denen bey einer Reihe von langen und schwie- ä DE; rigen Untersuchungen entgangen zu seyn, ich mir nicht schmeicheln kann, da sie vielleicht in ihren Resultaten nur allein aufdie Gattungen der Pflanzen, die ich meiner Untersuchung unterwarf, angewandt werden können. Der Weg, welchen ich mir vorgeschrieben habe, ist ohne Zweifel ermüdend und trocken; zieht man indessen ın Betrachtung, dass die Vervollkommnung des Ackerbaues der Zweck ist, wohin er gerichtet worden, so wird man die Schwierigkeiten ertragen, und die Fehler ents chuldigen. Un an ren en nn nn ne ER und Von Erstes Capitel. dem Einflusse des Sauerstoffgases auf das Heimen Vom Keimen—__= Anwendung des Sauerstoffgases beym Keimen Von den Veränderungen, die der Saame durch das Keimen erleidet—_— s Von dem Einflusse des Lichts auf das Keimen Zweytes Capitel. dem Einflusse des kohlensauren Gases auf die Vegetation Einfluss des kohlensauren Gases auf das Keimen Einfluss des kohlensauren Gases auf die ent- wickelten Pflanzen__ Die Bereitung des kohlensauren Gases durch die Blätter ist zu ihrer Vegetation in der Sonne nothwendig u_= Seite 13 19 25 24 “ XIV Er nkt Seite $. 4. Von der Zerlegung des kohlensauren Gases durch die grünen Theile der Vegetabilien 56 $. 5. Die Pflanzen, mit reinem Wasser in freier Luft genährt, schöpfen den Kohlenstoff aus der kleinen Quantität von kohlensaurem Gas, die x L u... von Natur in UNSITEr Atmosphäre exıstirt 45 Weitere Bemerkungen über die Zerlegung der Koh-| lensäure durch die Vegetabilien 2 48! Kürzliche Wiederholung En= 52| / Drittes Capitel.| s » S 21}°. Yon dem Einflusse des Sauerstoffgases auf die| entwickelten Pflanzen 54| $. 2. Von den Veränderungen, welche das Sauer-| stoff>as bey seiner Berührung mit den Bläusern| nr.| erieidet== n=_ 54% 1] 14 >; E 4 j. 2, A. Einathmen des Cactus Opuntia-- 57 B. Die mit Sauerstofkgas, gesättigten Blätter bil. den in der Dunkelheit kohlensaures Gas 69 C. Der Cactus, welcher Sauerstoffgas einge- M E 3: Y \ athmet hat, kann dieses nicht in dem leeren Raum unter der Glocke einer Luitpumpe wie- El\ der herausgeben er es 6:| D. Die Blätter. nehmen in denjenigen lufıför- nigen Umgebungen, welche kein freies hı Sauerstoligas enıhalten, keine ınerkbaren Einathmungen vor— ae 63 1: Zu 'E, Der Cactus athmet das kohlensaure Gas in dem nemlichen Verhältuisse ein, wie das Di Sauerstoffgas, wenn sıch das erstere In letz- terem in einer geringen Menge zugemischt ti DE ia behudet——_ un 84 Seite % IN 61 7 IiahalE F, Der Cactus scheint nie mit Sauetstoffgas ge- sättigt, wenn er mehrere Tage oder eius unbestimmte Zeit hindurch in freier Luft im Dunkeln verweilt hat en G. Der zerstörte(desorganisirte) Cactus, zeigt in der atmosphärischen Luft keine bemerk- bare Einathmung—= H, Folgerungen aus den vorstehenden Beob» achtungen: das durch die Blätter im Dun- keln eingeatlimete Sauerstoffgas wird in koh» P lensaures Gas verwandelt— En $. 3. I. Aushauchung des Cactus in der atmosphäri. schen Luft—_— KM, Ausllauchung des Cactus unter destillirtem Wasser im Stikstoffgas_ L. Die Ausathmung steht mit der Einathmung im Verhbältniss— nn M. Wirkung des lebendigen Kalks oder der Pottasche auf das Ausathmen des Cactus N. Die über die Aushauchung des Cactus er- haltenen Resultate können auf die Blätter anderer Pflanzen angewandt#erden $. 4. Vegetation im reinen Sauerstoffgas—_ $. 5. Relative Quantitäten von Sauerstoffgas, die im der Dunkelheit von verschiedenen Blättern ein- gesögen werden En_ w Erste Tabelle. Blätter von immergrünenden Bäumen und Sträucher je=- Zweyte Tabelle. Blätter von Bäumen und Sträu- chern, die sich im Winter enilauben—_ Dritte Tabelle, Blätter von krautartigen, aber nicht im Wasser wohnenden Pflanzen— Vierte Tabelle. Blätter von Sumpf. oder Wasser Flanzen a PeeeN ir Seite I vo go 82 84 89 99 9 2 Tre_._. ler% R E- 7: ci 7 a EEE xvi Inhale Fünfte Tabelle. Blätter vonfleischigen Gewächsen, 6.6. Einfluss des atmosphärischen Sauerstoffgases auf die Wurzeln deı Pflanzen_ {. 7. Von den Veränderungen, welche das Sauer- stoffgas durch seine Berührung mit den Wur- zein erleidet_ Pain $. 8. Von den Veränderungen ‚:welche das Sauerstoff- gas durch die holzigen Stengel erleidet— $. 9. Von den Veränderungen, welche das Sauerstoff- gas durch seine Berührung mit den Blüthen erleidet—— $. 20. Einfluss des Sauerstoffgases auf die Früchte $. 22. Nutzen des Sauerstoflgases bey der Ernährung der Gewächhse—- Aürzliche Wiederholung== Viertes Capitel. Kintluss des Sauerstoffgases auf einige unmit- telbare Pflanzenstoffe NER Anwendung des Sauerstoffgases beym Nieder- schlag der Extrakte-_--> wen «2. Anwendung des Sauerstoffgases bey d«r Essig« $. 5, Einfluss des Sauerstoffgases auf das abgestor- bene Holz—__ Se Verdichtung des Sauerstoffgases durch die Oele eo an Verdichtung des Sauerstoffgases durch vegeta- bilische im Zustande der Fäulniss sich befine dende Substanzen— m Rürzliche Wiederholung TE RE S ı20 ı22 125 125 142 149 E" RE AR, —. \ ne wm= —ı I& 1/ 20 122 125 125 Inhalk Fünftes Gapitel. Von der vegetabilischen Dammerde 6. 1. Untersuchungen über die Zusammensetzung der Dammerde__— $. 2. Exiraktivstoffe der Dammerde— 6. 3, Von den in der Dammerde enthaltenen Salzen $. 4. Von den Veränderungen, welche das Sauerstoff- gas durch seine Berührung mit der Dammerde erleidet——— wi Kürzliche Wiederholung En= Note über die Verkohlung verschiedener vegetabili- scher Substanzen e-— Tabellen über die Verkohlungen==— Sechstes Capitel. Von der Vegetation in Aufenthaltsörtern, wel- che von Satierstofigas entblösst sind % $. 1. Von den Pflanzen, welche ihre Vegstation im Stikgase nicht unterhalten können—— $. 2..Von den Pflanzen, weiche im Stikgase vegeti- ren können pen_ 6. 3 Von der Vegetation im Kohlenoxyd+ Gas(Gaz oxyde de carbone, Hydrogene oxycarbur& de Berthollet)—== $- 4 Von der Vegetation im Wasserstoffgas- $. 5. Von der Vegetation im Jufileeren Raums Kürzlicho Wiederholung_ wow 177 177 281 LT j$. 1. ee EREEREEENERET. VERS xvııt Inhalt, Siebentes Capitel, Von der Bindung und Zerlegung des Wassers durch die Gewächse Untersuchungen über die Bindung des Wassers durch Pflanzen, welche in einer von kohlen- saurem Gase befreiten atmosphärischen Luft leben—=_— Bindung des Wassers durch Pflanzen, welche in cinsr Mischung von gemeiner Luft und kohlensauren Gas vegetiren__ Von der Zerlegung des Wassers durch die Ge- wächse_— Kürzliche Wiederholung=== Von arten mn nannten Lan anasnmenans Emmi a ne nn en nn nn a en nee N Achtes Capitel. der Einsaugung der Auflösungen durch die Wurzeln der Pflanzen Das Wasser und das Gas sind zwey Nahrungs- mittel, welche nicht allein hinreichen, um die gänzliche Entwickelung der Gewächse zu bewirken__—— Absorbiren die Pflanzen in dem nemlichen Ver- hältnisse wie das Wasser, auch die in dieser Flüssigkeit aufgelösten Substanzen?— Absorbiren die Pflanzen in einer Flüssigkeit, die mehrere Substanzen aufgelöst enthält, einige derselben vorzüglicher als andere?= Seite 199 199 206 208 216 220 u En a En EN F 6 F I Inshla: kit; $. 4. Betrachtungen über die salzigen oder minera- lischen Substanzen, welche in die Zusammen. setzung der Gewächse mit hineingehen $.5. Anwendung der vorstehenden Beobachtungen auf die Untersuchung der Quantität der Nah- rungsmittel, welche die plosse Substanz der Dammerde den Wurzeln der Gewächse liefert HRürzliche Wiederholung=== Neuntes Capitel. Beobachtungen über die Asche der Gewächse $. 1. Bemerkungen verschiedener Schriftsteller über die Mengen von Asche, welche die Vegera- bilien liefern= 4. 2. Crundsatz, nach welchem die Aschen in Rük- sicht der Menge in den holzigen und den kraut- artıgeu Pflanzen verschieden sind_== $. 3. Allgemeine Zusammensetzung der Asche. Ein- fluss des Bodens—_= 6. 4. Von den alkalischen Salzen in der Asche Von den phosphorsauren Erden in der Asche 6.6 Vom freien oder kohlensauren Kalk in der Asche—— $. 7. Von der Rieselerde in der Asche_ 6. 8. Von den Metalloxyden in der Asche— $: 9. Einfluss der Atmosphäre auf die Asche der Ge- wächse_= FRE $. 10. Ausführliche Beschreibung der zur Einäsche- zung angewandten Verfahrungat—— 245 249 250 250 || j| | || xx Iinhale. BE| P i Seite @$. 21. Beschreibung der zur Analyse der Asche ange- | wandten Verfahrungsart__ 286 | Note über die Verbindung des phosphorsauren Kali Eh mit dem Ralk=—_ 295 | Tafeln der Einäscherungen und Analysen.| # r vB ve | | L Anhang zu v.Saussurr's chemischen Untersuchun- | gen über die Vegetation, von Vercr, y h Li —— ET nn_ Yo N} } i # K| Ni| Ei N I iR | tien pl Stanail | che 1% | 4 Mans | Nisut l Ne l. Ges I um Ra l% Nenp | Di | “} * N a EEE RE AESEEZREENENENEREEERE ET Seite 295 CHEMISCHE UNTERSUCHUNGEN UVEBER DIE vV-EGETAT TIEOAL Erstes Capitel, ix Von dem Einflusse des Sauerfioffgases auf das Keimen, Sea w Pom Keimen. D. Sauerstoffgas und das Wasser sind zwey Agen- tien, welche die Natur zugleich anwendet, um in den Saamen diejenige Entwickelung hervorzubringen,, wel- che unter dem Namen des Keımens bekannt ist, Das Wasser allein vergrössert zwar, wenn es das Zellge- webe des Saamenkonrnes durchdringt, und es anfüllt, dessen Volumen, es bringt aber dasselbe noch nicht zum Keimen. Das Schnäbelchen ist für eine grosse Menge von Saamen eine Anzeige des Keimens, dock ı } | 2 Einfluss des Sauerftoffgases i| 2® E Aez=: Wirkun | nicht für alle. Einige treiben dieses Organ durch ne in eine Änschwellung, welche eine Folge vom Einwei- j# chen im Wasser ist, hervor, aber keinesweges durch ve | j einen Akt ihrer Vegetation, Man kann hieran nicht und Si il zweifeln, sobald man weiss, dass manche todte Saa«| I Mayer ||\ menköruer, oder solche, die durch ihr Alter die Fähig- sonder# a keit zu keimen verloren haben, demohngeachtet ihr gemischt | Schnäbelchen hervortreiben, als ob sie einer neuen mi | Entwickelung fähig wären. und | hi und \ Der Kaffee zum Beyspiel a) der gar nicht keimen anf 1 kann, wenn er früher als fünf oder sechs Wochen nach gerne NN Il seinem Einsammeln gesäet worden ist, zeigt jene eben Neo: 8 angeführte Erscheinung noch nach einer unbestimm:»| meuk ten Reihe von Jahren. Er zeigt solche nicht nur im sh kalten Wasser, ahne Berührung der äusseren Luft,| kin | sondern auch in Flüssigkeiten, die ganz ausgemacht| stand} i unfähig sind, das Pilanzenleben zu erwecken oder| Te | zu unterhalten; zum Beyspiel in kochendem Wasser, a© j in Weinessig, und in verschiedenen gesättigten Salz-| Imeragl I) auflösungen Dieses sehr geringe Wächsen, dessen| Ich | Ende man schön vor dem Anschwellen, wodurch e3| ine ! bewirkt wird, voraus sehen kann, ändert weder den| be | Geschmack, noch den Geruch, noch irgend eine an- a h, | ‚ dere Eigenschaft des Saamens, Die Eintränkung mit braug i Wasser ohne die Berührung der Luft hat keine andere| Nic Ei| die Mi iu|ün i| a) Varmont pe Bomare, Dictionaire d’histoire naturelle|; 1(Artikel Cafe) bat diese Erscheinung zuerst bekannt ge-| DET N wacht. Mat hat sie aber ohne Grund einem wahren Kei+ Nirkuge | men zugeschrieben. Linsen, welche ihre Kraft zu kei- ! men verlohren haben, besitzen die nemliche Eigenschaft,' | nur in einem minder starken Grade, Amin WERE nr in nn son anna, nase mn a rn m un Bm nn er nn a BG a nn N en ımen nach eben mm» rim Luft, acht chaft, “innern, dass das Wasser durch das Kochen nicht auf das Keimen. 5 Wirkung auf das Saamenkorn, als es zum schnelleren Faulen geschickt zu machen. Verschiedene Saamenarten, als Erbsen, Linsen, und Sämereyen von Wasserpflanzen können unter dem Wasser keimen, aber: dasselbe ist alsdann nicht rein, sondern ein Wasser, dem Sanerstoffgas fremdartig bey- gemischt ist, Ich habe unter einem mit Quecksilber angefüllten Rezipienten kochendes Wasser gebracht, und nach dem Abkühlen desselben Erbsen, Linsen, und Saamen von Alisma Plantago und Polygo nnm amphbibium dazugethan; sie haben nicht die geringste Spur von Keimen gezeigt, so lange die Menge des gekochten Wassers das Gewicht der Saa- menkörner nicht sieben bis acht mal überstieg; war es aber hundert- oder zweyhundertmal grösser, so keimten sie, und die Verlängerung ihres Schnäbelchens stand mit der Menge des sie umgebenden Wassers im Verhältniss, Es ist vielleieht überflüssi ig, die Ursache dieses Uuterschiedes zu erklären, oder daran zu er- gänz- lich vom Sauerstolfgas befreyt wird, welches sich dar- inne in einem Zustande von Ausstrenuung oder Auflö« sung befindet, und dass ich daher durch Vergrösserung der Wassermenge eine hinreichende Meı nge Lnft dazu brachte, um in den Saamen eine ganz schwache Ent- wickelung zu bewirken. Man hat behauptet, dass die im Wasser gequellten Erbsen keimten, wenn man sie nachher unter Oel brächte; ich habe diesen Versuch mehreremale wiederholt, aber nicht die angegebene Wirkung erhalten können. Herr von Humeornr hat gefunden ‚ dass die Saa- men in einer selur mit Wasser verdünnten,, übergesäu- ER(A m a 4 Einfluss des Sanerfioffgases erten Salzsäure keimten, Dieser Versuch, den ich in der Finsternigs mit fester, in kochendem Wasser auf- gelöster übergesäuerter Salzsäure, ohne Berührung der äussern Luft, wiederholte, hat mir ein gleiches Resultat gegeben. Er beweist, dass es nicht wesent- lich nothwendig ist, dass das Sauerstoffgas von aller Verbindung frey zu seyn braucht, um das Keimen zu.erwecken; es ist aber doch diese Säure bis jetzt, zum wenigsten nach meinen Erfahrungen, immer noch.die einzige Substanz, die diese Wirkung hervor- bringt. Die verdünnte Salpetersäure, der man den nemlichen Einfluss zugeschrieben hatte, wirkt nicht anders, als in Berührung mit der äusseren Luft, Ich habe die Schwefelsäure und mehrere andere Säuren aus der Klasse derer versucht, bey welchen der Sauer- stoff die geringste Anhänglichkeit zu haben scheint, aber ohne Erfolg.,. Eben so wenig bin ich bey Versu- chen gleicher Art glücklich gewesen, die ich mit einer Mischung von gekorchtem Wasser und verschiedenen Metalloxyden vornahm; ich bediente mich dabey des Braunsteins, des rothen Quecksilber- und des rothen Bley&xydes, . Alle diese Versuche habe ich in Glasflaschen vor- genommen, die ich mit der bis zum Aufwallen er- hitzten Flüssigkeit anfüllte; wenn sie bis zum dreyssig- sten Wärmegrad des Reaumur’schen Thermometers abgekühlt war, brachte ich die Saamen hinein. Die Flaschen wprden hierauf sorgfältig verschlossen, und unter Quecksilber getaucht. Die Menge des bey jedem Versuche angewandten Wassers überstieg das Gewicht eo Bi>) der Saamen nie mehr als um sechs bis siebenmal. Die Saamen mit welchen ich die Versuche anstellte, waren 1% Vale die ya: iren uer- eint, TSUn iner nen .deg hen vor- er ssig- eterb Die und dem icht Die aren A‘ auf das Keimen. 5 J Linsen, Erbsen, türkische Bohnen*), Bufbohnen*) und Saamen vom Froschlöffel***) und dem Wasser« knöterich****), Eine Bufbohne, eine Erhbse und eine: türkische Bohne zeigen, nachdem sie durch das Wasser ohne Beytritt des Sauerstoflgases gequellt, und dann von ihren Hüllen befreyt worden sind, einen bewunderns« würdigen Bau. Man entdeckt durch das Mikroskop in dem kleinsten Häutchen, welches sich von der Oberfläche der Saamenlappen ablösen lässt, ein regel« mässiges Gewebe eckiger Zellen. Dieses Gewebe ist auf der äusseren Oberfläche des Saamens, und an den Rändern der Kernstücke mit Mündungen oder drüsigen Poren besetzt, die dann einen so schönen Anblick auf 7 der Oberiläche der entwickelten Blätter gewähren b); Man findet sie in grosser Menge bey den Erbsen, auf der Oberfläche der Saamenlappen, wo eine an der an- dern angefügt ist. Wenn dieSaamen durch die Berüh- rung mit Sauefstof gas zu Heimen anfangen, so ist die Verlängerung ihres Schnäbelchens, über den Punkt hinaus, den dieses; auch durch blosses Anschwellen *) Phaseolus vulgaris, L. Auch Schminkbohne, Schneidebohne, Veitsbohne u.s. w.> genannt, **) Yicia Faba. L. Saubohne, Schweinsbohne, ”#*) Alisma’ Plantago. L. :*##%) Polygonum amphibium,. L. b) Diese Beobachtung, die ich. hier nur ‚bestätige, gehört derın SPRENGEL an, nehme zur Kenntniss der Gewüchse B. I. 5. 396.) Sie zeigt nebst mehreren andern dieser Art, dass sich diese Guknunsen nicht dureh Berührung mit der Luft bilden, ee 2 a aan 6 Einfinss des Sauerstoffgases m im Wasser erleiden kann, das einzige Anzeichen ihres vegetabilischen Lebens; ausserdem ist nicht der ge- ringste wesentliche Unterschied zwischen der Organi- sation eines durch reines Wasser au igeschwellten,, und der Organisation solchen$Saamens zu bemerken, der zu Reimen beginnt. Bloss durch ein länger fortge- setztes Wachsthum werden uns die Veränderungen, die der Saame erleidet, bemerkbar; er verfault nicht, 2 wie er bey Mangel an Berührung mit Sauerstoffeas ge- y[en] Le) z> than haben würde, aber sein Geschmack verändert sich, er wird scharf oder zuckerig, je nachdem es die Natur des Gewächses mit sich bringt. Die Kern- stücke färben sich“grün, indem sie dem Lichte aus- gesetzt werden, und sie leeren sich mittelst ästiger Canäle, die uns gefärbte Einspritzungen zeigen kön- nen, in die eich entwickelnde Pflanze aus, SE 197 dns Anwendung des Sauerfloffgases beym Keimen, Ursachen der Entwickelung der Vegetabilien zu ent: decken, um den letzten Grad ihrer wunderbaren Or- ganisation zu sehen, und erklären zu können, wie das Wachsihum sie vor Fäulniss oder der Zerstörung schütze, der sie doch durch die respective Verwandt- schaft ihrer Elemente so sehr unterworfen zu seyn scheinen könnten. Wir haben gesehen, dass der Zu- tritt des Sanerstoffgases nothwendig war, wenn ein Heimen, statt finden sollte; wir wollen uns jetz‘ blosg mit der Untersuchung beschäftigen, ob dieses Gas das Kora verändert, indem es sich mit ikm verbindet, ihres T ge- gani- und ‚ der Orige- ngen, nicht, a5 ger ändert em e8 Rern- ı kön» Imen, m die ı ente en Or: wie törung wandte seyn jer Zu- ın ein + blos9 as das hindeh auf das Keimen. 7 oder ob es ihm vielmehr einen seiner Grundbestand- theile entzieht. Es wäre auch möglich, dass es als ein Reitz- vuder Erregungsmittel wirken könnte; ich werde mich aber nicht mit dieser verborgenen und unbestimmten Thätigkeit befassen, da sie hier doch durch keinen einzigen entscheidenden Versuch aufge- klärt werden kann*). Sobald man einen Saamen in Sauerstoffgas keimen lässt, verschwindet dieses letztere, und wird in der nemlichen Zeit durch kohlensaures ersetzt. Rorro c) der dies bey der Gerste beobachtet haite, glaubte, dass das verzehrte Sauerstoffgas auf folgende Art angewandt worden sey: A. Der grösste Theil sey vom Saamen absorbirt worden; 2. habe es mit dem Kohlenstoffe des Saamens kohlensaures Gas ge- bildet; man sieht, dass diese Meinung eine blosse Muthmassung ist, die sich auf keine einzige genaue Analyse gründet, Es schien‘ mir nicht anders möglich, über das, was hier beym Keimen vorgeht, Licht zu verbreiten, als wenn ich die Quantität des verzehrten Sauersioff, gases mit der des kohlensauern, was sich zur nemli- chen Zeit entwickelt, in Vergleichung stellte, Veber- wiegt die Menge des verzehrten, Sauerstoligases die, *) Eine solche Aeusserung deutet auf den Standpumkt hin, auf dem sich die französische Phusiologie noch immer befindet, Deutsche Naturkündiger wissen, wie. viele grosse Schritte wir hier schon vorwärts gethan haben, Siehe mehyeres hierüber unter den Zusätzen. AT. 6) Annales de Chimie T. XXV. p. 57. : RE: ea a Dr in nn nee an mn nn PL sen Fan a Bann 8 Einfluss des Sauerstoflgases welche in das bey der Operation erzeugte kohlensaurs Gas hineinge gangen ist, so kann man schliessen, dasa der Saame in der That Sauerst6öffgas absorbirt habe; sind aber beyde Mengen beständig einander gleich, so darf man daraus folgern, a das Sauerstoffgas nicht durch die Saamen absorhirt worden sey, sondern dass es einzig dazu gedient habe,@dem Ggwächse sei- nen Kohlenstoff zu rauben, um damit kohlensaureg Gas zu bilı den. Ich habe im Fournal de phufigue, des siebenten Jah- res, eine ausführliche Darste ellung meiner hierher ge- hörigen Untersuchung zen mitgetheilt. Meine Versuche ‘wurden unter Gacken ‚„ die mit gemeiner atmosphä- rischer Luft angefüllt, und durch Quecksilber gesperrt waren, angestellt; ich habe nur eine sehr geringe Quantität Wasser hinei gelassen, nemlich bloss soviel, ala nöthig war, um ie Saamen keimen zu lassen, damit diese Fliissigkeit das während dem Keimen er- zeugte kohlensaure Gas nicht merk bar einsaugen möchte. Es sind diese Versuche mit Erbsen ‚ Büfboh. nen, türkischen Bohnen, Gerste, Korn, Lattich (Lactuca), Portulak und Gartenkresse(Lepidium sativum L.) angestelit worden; sie haben mir ins- gesammt das angezeigte Resultat gegeben. Der Kohlenstoff braucht, wenn er sich bey der Verbrennung mit dem Sauerstoffgase verbindet, das Volumen dieses letzteren gar nicht merklich zu ver- ändern, denn man findet durch Berechnung nach LaAvoisızr’s Ang gaben, dass hundert Kubikzoll kobhlen- saures Gas 49,6 67 Gran Sauerstof' enthalten,' welche acht und neuunzig Kubikzoll Sauerstoffgas ausmachen d). D keimenden Sagmen verändern eben 80 wenig, wie RB > ET mn rn a a N auf das Keimen. E) die brennende Kohle merklich das Volumen des Sauer- stollgases, welches sie in kohlensaures Gas umwan- deln. Lässt man nun zum Beyspiel Saamen in hundert Kubikzoll gemeiner Luft, welche ein und zwanzig Rubikzoll Sauerstoffgas, und neun und sieben» zig Kubikzoll Stickstolfgas enthalten, keimen, so fin- det man, dass wenn das Keimen vierzehn. Rubikzoll kohlensaures Gas hervorgebracht hat, nur sieben KAu- bikzoil freies Sauerstoffgas in ihrer Atmosphäre übrig- bleiben; oder, wenn sieben Kubikzoll Kohlensäure hervorgebraeht worden sind, im Rezipienten vierzehn Kubikzoll Sauerstoffgas zurückbleiben. Das Volumen des verzehrten Sauerstoffgases ist daher der Menge des in der nemliehen Zeit sich erzeugenden kohlen- sauren Gases gleich. Dieses Resultat, das bis jetzt keine Ausnahme leidet, ist eine Beobachtung, die uns über die Anwendung des Sauerstofigases beym Keimen Aufklärung über die Verhältnisse der constituirenden Bestandtheile geben muss, man nehme eine Meinung des kohlensaufen Gases au, welche man wolle, Um die angegebenen Wirkungen zu beobachten, inüssen die Saamenkörner in unmittelbarer Berührung mit dem Sauerstolfgase stehen; wenn sie desselben Fern g) Lavoisıer fand bey seinem Versuche mit der Verbren- nung der Kohle im Sauerstoffgas, dass dieses eine kleine Verringerung von olıngefähr Is seines Volumens erlite, Diese Abweichung entspringt daher, dass man die Kohle nicht gänzlich vom WVasserstoffe befreyen kann, Sie war auch um so geringer, je reiner oder trockner die Kohle war, die man anwandte,(Memeires de Ü' Academie des Sgienges, annge 2781.) .n I f| N| 10 Einfluss des Sauerstoffgases| | durch eine Lage Wasser, oder durch ein gar zu starkes| wenn Uebereinanderhäufen der Körner beraubt werden, so| Spiel faulen sie, und geben Wasserstoffgas und Kohlensäure| Game von sich, da sie während dem Keimen blos Kohlen- indes! stoff verloren. A| kam dad RorLo, welcher sah, dass in einem von allem| Sauerstofigase befreyten Medium die angefeuchieten Be Saamen kohlensaures Gas lieferten, schloss daraus,| 1 dass sie dieses Gas, oder doch seine beyden Elemente| ei entwickelten, wenn sie mit Sauerstoflgas zugleich Ned vorhanden sind; es ist aber gar keine Vergleichung,| gar keine Analogie zwischen einem Saamen, der unter| 1 dem Einflusse des Sauerstoffgases keimt, und einem Ku solchen, der eich an einem gänzlich desselben beraub- Na ten Orte entmischt. Yu :| wen Der Einfluss des Sauerstoffgases auf die Cotyledo»| fer nen, selb»t, wenn diese unter der Erde bleiben, wie I mt zum Beyspiel bey den türkischen Bohnen und den|| einer DE Bufbohnen, ist der Vegetation der Pflanzen nachdem|| mit sie gekeimt haben, nützlich: denn, wenn, man Saa-|| Teil men im Wasser keimen läst, so kann die Pflanze,| inde welche herauskommt, nicht anders in der Luft gedei« Ku hen, als so lange ihre Saamenlappen unter der Ober- I vo Bäche des Wassers bleiben. I u daszy Saamen,.welche unter einem Rezipienten voll ur zeinen Sauerstoffgases mit Hülfe des Wassers keimen, a0 erzeugen unter einerley Umständen eine weit grössere 4 Menge kohlensaures Gas, als solche, die unter einerh a Rezipienten, voll. atmosphärischer Lüft entwickelt ni werden. Die Kohlensäure seheint in allen Proportio«| 1 sine 2.20% r Wickex nen dem anfangenden Keimen nachtkeilig zu seyn;| ns al Starkes en, so ensäure hung, "unter einem eraubs lanze, ‚gedeir - Ober: n voll eIMEN, rössere einem vickelt porlide seyn; } uf das Keimen. 12 wenn man angefeuchteten lebendigen Ralk unter einen mit Luft gefüllte n Rezipienten, in welchem man(die Saamenkörner keimen lässt, bringt, auf solche Art indessen, dass eie mit dieser Erde nicht in Berührung kommen, so wird das Wachsihum ihres Würzelchens dadurch etwas beschleunigt. Eine Quantität kohlen- saures Gas, so klein sie auch seyn mag, der,gemeinen Luft, worin die Saamen eich entwickeln sollen, zuge» setzt, hindert das Keimen mehr, als eine. gleiche Menge Wasserstofigas oder Stikstollgas. Ich habe nicht den geringsten Unterschied in der Epoche des Keimens bey den Saamen sehen können, wovon ich einige in atmo:phärische Lnft, andere in Sauerstoffgas zum Keimen gebracht hatte, Eben so wenig fand ich, dass Erbsen, Korn, uud Kresse in freyer Luft auf zwey Schwämme gelegt, deren einer mit sehr stark oxygenirtem Wasser, welches ich mittelst einer Compressionspumpe bereitet, und der andere mit gekochtem Wasser benetzt war, zu verschiedenen Zeiten gekeimt hätten; als ich den Ver-uch fortseizie, indem ich die Würzelchen in ausgekochtem und oxy- genirtem Wasser erhielt, verlängerten sie sich auffallend weniger in dem leizteren, Man kann diese Wirkung zwey verschiedenen: Ursachen zuschreiben; einmal, dass das reine Sauerstofigas eine zu grosse Menge Koh. lenstoffraube, und dann, dass das häufigere kohlensaure Gas dem Entwickeln nachtheilig sey,, WVeberhaupt scheint dieses Gas den Vegetabilien nur in dem Maasse nützlich zu seyn, als sie es zersetzen können, die Saamen scheinen aber diese Zersetzung vor der Ent- wickelung ihres Blattfederchens nicht bewerkstelli zu können, » yo I58 Einfluss des Sauerstoff rases [2] [7 cap Fs ist vielleicht überflüssig, anzumerken, dass Sa die Saamen nach ihrer Gattung verschiedene Dosen 2 von Sauerstoffgas.erfodern, um zu dem Anfans: punkt| El] eines heimens zu gelangen. Die Saamen der türki- 1 schen Bohne, der Bufbohne und des Lattichs verbrati-| u chen davon bey gleichem Gewichte m hr, als die Erb-| i 4 sen, und diese wiederum mehr als Korn ‚ Gerste und ii here Portulak, Es ist sehr schwer diese Quantität von Gas durch Zahlen genau anzugeben, da der bestimmte An- fangspunct des Keimens immer etwas ungewiss bleibt. Die Quantität des verzehrten Sauerstoffgases, die nothwendig ist, um einen Anfang im Reimen hervor- Ih l i zubringen, schien mir bey türkischen und Bufbohnen, und dem Lattich einerley zu seyn, und ohne J 9 ’ »fä ihr den hundertsten Theil ihres Gewichtes zu betragen. Das a ı, y.., Sauer:toligas, welchesvon Weitzen, Gerste und Po ortulak verbraucht wird, ist gan tausendsten oder zweytau- Kia nd«ten Theile ihres Gewichtes gleich. Der Kohlen- ern stoff, den die.e ann dabey verlieren, beträgt eiwa Lit pur den dritten Theil dieser Quantität, vs 3 (u die Die Menge des Sauer toffgases, was die nemlichen ut 00 Saamen zum Keimen brauchen, ist, bey übrigens| durchaus gleichen Um:tänden, ihrem Gewichte, und Br nicht ihrer Zahl verhältnissmäs ig. Ich habe vier gro«:se mit A Bufoohnen,; deren Gewicht so viel als das von drey| baucıl, und zwanzi& kleinern betrug, ausgewählt, und sowohl| Rofiogg diese kleinern als die grossen zu er Zeit, aber| über Le unter zwey mit Quecksilber gesperrien Rezipienten| Sat abge:ondert, keimen lassen, und die vier grossen ha-| Gen bi. ben bey dieser Operation eben soviel Sauerstollgas, N als die drey und zwanzig kleinen verbraucht, Ein Nie dass unkt Urki= rate Erb» und : An« Jleiht, ‚ die Bee nen, den n auf das Keimen.. 12 “ grosses Saamenkorn erfodert daher mehr Sauerstoffgas, als ein kleineres derselben Gattung: letzteres kann in einer grössern Tiefe der Erde keimen, als jenes. Wenn die Erfahrung lehrt, dass sich grosse Saamen in einer Tiefe entwickeln, in der Eee Körner umkommen, go liegt der Grund davon nicht darinn, dass die letzte«, ren nicht keimen, sondern darinn, dass ihre weit schwäs« cheren Blattfederchen die sie bedeckende Erde nicht in die Höhe heben können, Sa err Von den Heränderungen die der Saame du sch Le das Keimen erleidet: Man beobachtet beym Keime en keine einzige Ers scheinung, die uns nöthigte eine Zersetzung des Was sers anzunehmen, denn die Saamen hauchen:;zu dieser Zeit weder Wasserstofigas noch Sauerstoligas aus: letz- teres bildet zwar zum Theil das kohlensaure Gas mit, das durch die Saamen bereitet wird, aber es gehörte ihrer Atmosphäre schon vor dem Keimen an. ‚ Saamen, die eich gänzlich unter Wasser, Oder mit dieser Flüssigkeit in reinem Stikgase befinden hauchen alsdann kohlensaures Gas, gekohltes Wasser: stofigas, ünd Stikgas aus. Diese Aushauchumgen sind aber: Elemente des Saamenkorns, die sich von dessen Substanz während seiner Gährung trennen, Sie wer- den bloss wahrgenommen, wenn der Saame zu faulen anfängt, niemals aber während seiner Vegetation odex Entwickelung, selbst nicht während seiner Gährung, 14 Einfluss des Sauerftoffgases wenn diese in ummittelbarer Be erührung mit Sauerstofl- sch der gas vor sich geht e), jn bilde \ 1ıhm/ ibm Mehrere Saamen gehen bey ‚081 Heimen als dem; E Mr das U sch leimigten Zustand in den n zuckerigten über. Weil Rorro schon bemerkt, dass sie diese Geschmacksver- Dieses ind rung weder in reinem Wasser, noch in einem von| ich mie Sauer-toffgas befreyten Medium erleiden, und da die| aus Wo Analyse schon lange gezeigt hat, dass derZucker mehr Ya Sauerstoff als der Schleim enthalte, so hat man aus chen A diesen vereinigten Beobachtungen geschlossen, dass(es Sauer e) Ich sage: in unmittelbarer Berührung; denn die Berüh- Wr rung der ee ärischen Luft mit dem Wasser, unter wel. en chem sich die todten Saamenkörner befinden, vermehrt gank N ausgezechnet die Enıwickelung des Wasserstoffgases, Rr| Bıingt man Saamen unter etwas Wasser und bedeckt sel. so and biges mit einer Schicht Oel, oder setzt man sie, olıne Oel, keironnah mit etwas wenisem Wasser unter einen mit Quecksilber genoreiää gesperrten Rezi)ienten, so können sie dann nur sehr wenig den Kofas Gas arte khächei er drey bis viermal ihr Volumen, wohl wg und das en verändert sich nicht merklich; schafft chue man jedoch dis Oel oder das Quecksilber bey Seite, so hat Nunti die Aushauchung von Wasserstoffgas keine andre Grenze ER ı a Fe- ee 3 B S x’ fEINET Age as das fast gänzliche Verschwinden des Saamens, Man| könnte Em dass der mechanische Druck des Osles'| konnt dp oder des Quesksilbers diese Entwickelung unterbräche; Sam bey m einen Versuchen war dieser aber nicht so bedeutend; hattergh dass er solch’. eine Wirkung hätte hervorbringen können,| denn eine Wass sersäule, die jenen Flüssigkeiten an Gewicht| Em gleich kam, würde die Aushauchung dieses Gases nicht| Auen aufhalten, Ich glaube, dass das kohlensaure Gas ‚ welches a das Wasser in g'össerer\enge zurückhält, wenn es nicht che A mit der Atmo pltäre in Berührung ist, dem Saamen als fäulniss widriges Mittel(antisepticum) dient, >= re u en en nn_ armen mn nun mn mn nen u a nn en en a EEE TFT,=== . ACksver.' 1em von d da die er Mehr man aus n, das ; Berüh- ter wel, tt gan ollgases, eckt sel. ne Oel, exsilber wenig lumen, ‚schafft so hat Grenze 4 Man 23 Ocles erbräche; edeutend; 1 können, Gewicht ) nicht welches gs nicht ‚men als auf das Keimen. 15 sich der Zucker ım keimenden Saamenkorne blos dar- um bilde, weil sich letzteres mit: dem Sauerstoffgase, das ihm zur Atmosphäre(dient, vereinigt, oder, weil es das umgebende Wasser zerlegt. Diese Folgerungen oder Erklärungen sind aber gar nicht nöthig; denn der Schleim der Saamen besteht aus Wasserstoff, Sauer:tof und Kohlenstoff, und das’ Verhältniss des Sauerstoffes kann bey dieser Verbindung eben so gut durch ee eines andern Elementes (des Kohlenstofß), als durch Hinzufügen von neuem Sauerstoff, vergrössert werden. Wenn ich einen jeden beliebigen Saamen, deraufden äussersten Grad der Trokniss gebracht war, in einem verschlossenen Gefässe mit reinem Wasser keimen liess, so fand ich jederzeit, dass dieser gekeimte und wieder )knele Saame weniger wog, als er vor dem Reimen gewogen hatte, ob ich ihm gleich durch Berechnung den Kohlenstoff, den er an das kohlensaure Gas, so- ohl während der Entwickelung, als bey dem Ein» trocknen verloren hatte, ünd überdem noch die kleine Quantität Schleim oder Fxtract zugab, was in dem zu seiner Entwickelung dienenden Gase geblieben seyn konnte, Ich hatte, um diess zu erfahren, dieselben Saamen vor dem Versuche, hatten und wieder getroknet worden waren, gewogen, und, nachdem sie gekeimt Es kann dieses sonderbare Resultat meiner Mei- nung naclı nicht andefs erklärt werden, als wenn man annimmt, dass der Saame Wasser verloren habe, wel- ches er vorher in seiner eigenen Substanz gebunden hielt. Es bleibt nur übrig, zu bestimmen, ob dieses Wasser zur Zeit des Keimens, oder nach dem Tode ı6 Einfluss des Sauerstoffgases ': n If des Saamenkornes, beym Troknen, entwichen sey. u Es ist mir vorgekommen, als ob diess bloss während Img der letzteren Operation geschehen sey, weil, wenn ümel ich den Versuch um das doppelte oder dreyfache ver- um lingerte, doch der Verlust am Gewichte immer der| di nemliche blieb, während dass bey einer Verlängerung|| en des Troknens die Verminderung jederzeit beträchtlicher| een| austiel. Drey und siebenzig, fünf Jahr alte Erbsen, hate die noch mehrere Wochen hindurch in einem beständig dus zu zwanzig Grad des Heaumur’schen Thermometers send erwärmten Dörrofen getroknet worden waren, wogen ade zusammen zweyhundert Gran. Sie wurden mit fünf- ps mal soviel, dem Gewichte nach gerechnet, destillirtem A Wasser in eine grosse mit atmosphärischer Luft ge- ie 2 füllte Fla sche gebracht, die mit einem Glasstöpsel ver- ni schlossen und unter Quecksilber gestel A wurde. Nach Be Verlauf von zwey Tagen brachte ich sie heraus; eie I hatten alle gekeimt, und während der Zeit dieser Ent- a wickelung vier und einen halben Kubikzoll kohlen- saures Gas gebildet, welche nach Lavoısıer 0,85"Eng Hohlenstoff entbalten. Das in der Flasche übergehlie- Mi 2 bene Wasser liess nach einer Verdunstung in gelinder hi Wärme einen Rückstand von 0,75 Gran Schleim oder 1 wi u DEN W Ich liess diese Erbsen in einem flachen Gefässe in cf dem nemlichen Dörrofen, wo sie gekeimt hatten. trock- Lu nen, tnd beobachtete‘ durch vergleicliende Versuche| HH mit andern gekeimten Saamen die Veränderungen, Mn die sie inihrer Atmosphäre beym Troknen vornehmen, Kae’ Ich fand, dass sie gar kein Wasserstoflgas erzeugten,> und dass sie, wie beym Keimen, kohlensaures Gas Iedeg mit dein sie umgebenden Sauerstoligase bildeten, olıne| iR: hi min nn ans ac ag ne ni un Sr nchee a nn a RER 1 sey, hrend wenn IE ver er der erung licher tbsen, tändig meierg vogen fünf- irtem ge | ver- sie Ent hien- 0,85 ‚hliee nder oder sse IN rock ‚uche 1gens mens gteny 633 olıne s auf das Keimen, 17 . die KRohlensätire aus ihrer Substanz allein herYorzus bringen. Die Quantität an Kohlenstoff, den die todten Körner verloren, schien mir in, dem nemlichen Zeit- raume und bey derselben Temperatur geringer, als die, welche sie während der Vegetation eiugebüsst hatten. Sie brauchten zum Troknen zwey Tage, d.h, eben soviel Zeit, als sie zum Keimen angewandt hatten; ich will, um der Kürze willen, annehmen, dass die Quantitäten des Hiohlenstoffs, den sie wähe rend dieser beyden Operationen verloren hatten, ein- 1 N Die Saamen haben beym Troknen weder durch den Geruch, noch durch andere Produkte, noch durch ihr äusseres Ansehen, irgend ein Zeichen von Fäulniss oder Veränderung von sich gegeben.- Blos ihr Volumen hät sich merklich vermindert. Nach den von mir angeführten Resultaten hätten diese Saamen- © a körner trocken 200— 0,985 X 2— 0,75— ıc 7,5 Gran wiegen müssen. Nun fand ich aber dass sie nur 189 Gran wogen, sie kounten daher ‚ausser den Bestand- theilen von denen ich gesprochen, weiter nichts'als Wasser verloren haben, und dieser Wasserverlust be» lief sich ohngefähr auf acht Gran. ich habe denselben Versuch bey der nemlichen Temperatur, mit vollkommen ähnlichen Saamen wie- derholt,‘wo ich sie aber: statt zwey Tagen in der Flasche vier Tage lang keimen oder vegetiren liess, tınd sie haben hier fast gerade die doppelte Quantität Kohlenstoff verloren. Jedoch verloren sie nicht mehr als acht Gran Was» ser, wie beym vorhergehenden Versuche, obgleich Pe IN ll 08 Einfluss des Sanerfloffgases | die Zeit des Treknens die nemliche blieb. Als ich das ui | Trokuen länger fortsetzte, und sie aus diesem Grunde Si in eine niedrigere Temperatur an einen feuchtern Ort“ M brachte, nahm der Wasserverlust zu. Br Diese Versuche sind mit türkischen und mit Buf- von A bohnen wiederholt worden. Die Resultate haben sich| eng auf äbnliche Weise ergeben. Der trokene gekeimte gehe Saame hat weniger gewogen, als der trokene nicht ge-| y keimte, und der Unterschied Ael weit beträchtlicher fol aus, als bey einem Verlust an blossem KHohlenstoffe nach und Extract hätte herauskommen müssen. in el yon Da der Saame beym Troknen das Volumen seiner hu Atmosphäre nicht verändert, und da sich das Sauer- ir stofigas, was er dabey zum Verschwinden bringt, auf N das Haar in gleicher Menge in dem hervorgebrachten fi# kohlensauren Gase wiederfindet; so darf man anneh- mM men, dass das in der atmosphärischen Luft enthaltene hı. Sauersioffgas an der Erzeugung dieses Wassers keinen IM} unmittelbaren Antheil hat; oder, mit andern Worten, er dass es sich nicht mit dem Wasserstoffe des Vegetabils| ii verbindet, um jenes zu bilden; sondern dass es ganz Bi allein aus der Substanz des Saamens selbst hervor kommt. Der Saame verliert daher in der Gestalt von Wasser In einen Theil seines Wasserstofts und Sauerstoffs, und| Su dieser Verlust muss das'Verhältniss seiner andern Be-| I# standtheile., zumal des Kohlenstoffes, erhöhen. Ich| me habe in der That gefunden, däss dem Gewichte nach, 5 hundert Theile trokner Saamenkörner, die in einem| Bas verschlossenen Gefässe mit Sauerstoflgas gekeimt hat- ih; ten, mehr Kohlenstoff enthalten, als hundert Theile Kite f Ih ||/ i 111 } | i | | x aan mn ne DE nn Zen EB un ee ee es das nde Ort uf. sich imte t ge- icher stoffe ner UET- auf hten neh- tene nen ten, ıbils ranZ vor assch und Be- Ich ıch, Yen hat» eile auf das Keimen, 19 trökmer nicht gekeimter Saamien, Uin eirie Mittelzahl aus‘ verschiedenen ee ae, fand ich, dass hundert Pfund Erbsen durch Verkoh- lung ı7} Pfund Kohle gaben, wä ihieda hundert Pfund von dem nemlichen getrokneten Saamen, nachdem sie in einem verschlossenen Gefässe in Sanerstollgas gekeimt hatten, achtzehn Pfund Kohle lieferten, Dieser Abgang an Wässer und die Zunahme des Fiohlenstoffes, ‚welche hieraus entsteht, findet bioss nach dem Tode der Pilanze statt, Der Saame, der in einem verschlossenen Gefässe in einer Atmosphäre von reinem Säuerstoöffgase keimt, verliert kein vorher gebunden gewesenes Wasser. Eben so wer ig bindet er.dergleichen, er verliert nichts als Kohlenstoff, Die nmitttelbare Einwirkung des Sauei istoffgases auf das todte Saamenkorn f) und auf das keimende, ist im wesentlichen die nemliche, sie schränkt sich in beyden Fällen bloss auf den Raub des Kohlenstoftes ein. Ah ber die Folgen sind verschieden: das todte Korn verliert gebunden gewesenes Wasser. es sey nun als Sauerstoff oder Wasserstoff; der keimende Saame hält es zurük, 5 Yon dem Einflusse des Lichts auf das Keimen. SENEBIER ist der erste Physiker, der darauf ge- leitet wurde, anzunehmen, dass das Licht dem Kei- men schädlich sey. Diese Meinung wurde durch die Ä rt Rap r a. y. 2.. 7) Ich spreche bier nicht von den W irkungen, die in den letzien Perioden der Fäulniss statt finden, auf diese werde ich in der Folse zurückkommen, 1 N| i | 20 Einfiuss des Sauerstoffgases N um sl Dil) vergleichenden Versuche bestätigt, die InGENHoUsSs IB ill im Schatten und in der Sonne anstellte: sie war es chen I | ausserdem schon durch die Erfahrung der Gärtner, j ich die es vortheilhaft fanden, ihre Saaten vor der unmit-| telbaren Einwirkung der Sonnenstralen zu schützen.| fe Es ist jetzt zu bestimmen, ob der nachtheilige Sand Einfluss dieses Gestirnes seiner Wärme, die diePflanze| el desorganisiren könnte, oder dem blossen rein für sich| voll betrachteten Lichte beyzumessen sey.| ben Man hat geglaubt, hier den Einfluss des Lichts 7 anerkennen zu müssen, weil die comparativen Ver- in suche hierüber im Schatten und in der Sonne in glei-"u chen Temperaturen nach der Anzeige des Thermome- Pi ters vorgenommen worden sind. Allein, man muss hi: bedenken, dass dieses Instrument unter einen Rezipi- m enten in die Atmosphäre der Saamen gebracht, nicht re den wahren Wärmegrad anzeigt, den diese auf ihrer je Oberfläche durch den Eindruk der Sonnenstrahlen er- dicigi leiden. Diese Hitze wird so augenbliklich in die nm- Au gebenden Körper vertheilt, dass sie unsern Instrumen- Bari ten entgeht. Sie steigt vielleicht, wie uns diess Graf Sram Bumrorn hat beobachten lassen e), bis zur Glühhitze. Weg ; Das Pflänzchen muss um so mehr davon angegriffen- selia werden, als seine Organe noch alle‘in einem kleinen uch Räume vereinigt liegen, da es weniger ausdunstet,| ds und weniger kohlensaures Gas zerlegt h). Jetzt be-| Hitogg weist aber die Erfährung, dass die jungen Pfllänzchen| und(ah | Te g) Essais politigues, economiques, et philosophiques T. II,| p- 273 Tg h) Die Zersetzung des kohlensauren Gases muss Kälte her: lg vorbringen, weil seine Zusammensetzung\Yärme liefert, a—e—. eis a a EN ONERERREEEREREEGEEE NG.=#2—_= oo——r 5„=- Ouss Ir eg {ner, mit- zen, ıl ige anze sich „ichtg Ver- glei- ome- muss zipi- nicht ihrer 1 er- um- men« Graf TI, e her: jefert; -„ auf das Keimen. 21 um so weniger ausdunsten, je weniger sie entwickelt sind; ausserdem zeigt sie auch, dass die jungen Blätte chen bey gleichem Volumen, weniger Kohlensäure ent« mischen als die erwachsenen. Ich habe versucht, zu gleicher Zeit, genau gewogene Saamen unier zwey gleichen Rezipienten keimen zu lassen, wovon der eine undurchsichtig, der andere vollkommen durchsichtig war; die unter dem letztern beiindlichen Saamen empfingen indess nur ein zer- streutes Sonnenlicht, so wie wir es durch eine dicke Wolkenschicht erhalten, Die Temperatur war nach der Anzeige eines äusserst emplindlichen Thermome- ters bey beyden Versuchen völlig gleich, Da habe ich aber bey diesen unter jene Gefässe gebrachten Saamen- körnern nicht den geriegsten Unterschied im Keimen wahrnehmen können. Als ich den Versueh mit diesen gekeimten Saamen verlängerte, wurden die unter dem durehsichtigen Behälter schwerer, auch war ihre Ve- getation daselbst kräftiger und weiter vorgerükt.‘ Die Blattfederchen der in der Dunkelheit entwickelten Saamen zeigten sich schlanker, und mehr verlängert, welches eine Wirkung von dem schmächtigen Auf- schiessen(etiolement) war. Ich glaube aus diesen Ver- suchen schliessen zu können, aass nichts beweiset, dass das Licht, abgesehen von. der es begleitenden Hitze, einen nachtheiligen Einfluss auf das Keimen und auf die Vegetation der jungen Pflanze habe*). *") Deber die Richtigkeit dieses Schlusses, wenn ey gleich vor« eilig scheint, siehe die Zusätze- Aa d. Ueb. 2: Einfluss d. Sauerstoffg. auf’d, Keimen. \ LE Fezvre, i) bemerkt, dass die Sonne dem Kei- men nicht deswegen nachtheilig sey, weil sie die Saa- men eintrokne; denn er hat beobachtet, dass jenes unter Wasser im Schatten schneller vor sich gieng, als in der Sonne. Obgleich sich die Gründe auch hier- auf anwenden lassen, die ich über die Schwierigkeit angeführt habe, eine 30 sehr intensive Hitze, als die Oberfläche ‚eines Saamens erlangen kann, wenn man ihn den Sonnenstrahlen in freier Luft aussetzt, zu be- stimmen, so sind diese nicht einmal die einzige Ursa- che der Resultate,. die dieser. Schriftsteller erhalten hat. Die Vegetation unter dem Wasser kann im Son- nenlichte auch noch darum aufgehalten werden, weil die im Wasser befindliche Luft, mit deren Hülfe das Tieimen im Schatten hätte vor sich gehen können, zum Theil durch den Einfluss der Sonnenstralen ent» wichen ist, N i) Experiences sur la germination des Plantes, per ıe FEgYne® ». 136, er FRE nn en nn a ET ae a EEE NEE FR En 7 TEUESEEREBRGERREgS SS= nicht gänzlich der Einwirkung des kohlensauren Gases| akılBE beraubt waren,(da sie dessen immer etwas durch die holt Wurzeln und die Pflanzenerde erhielten), sondern ME blos der äusseren Einwirkung dieses Gases auf die wÄß‘ Blätter.«chhbns iniEs & 4 Fon der Zerlegung des kohlensauren Gases durch 8 die grünen Theile der V egetabilien. A PriestLey hat zuerst eingesehen, dass die Blätter| ige die Eigenschaft besitzen, eine durch die Verbrennung“ 4 oder durch das Athmen verdorbene Luft zu ver- pl 4 bessern: er ist aber nicht bis zu den Ursachen dieser'e Erscheinung herunter gestiegen, SENEBIER hat'ent- wahl dekt, dass die Blätter das kohlensaure Gas zerlegen, iq indem sie sich seinen Kohlenstoff aneignen, und den er Sauerstoff ausstossen. Er hat beobachtet, dass die I frischen, der- Sonne ausgesetzten Blätter in Quell- scafr wasser, odersolchem, welches leicht mit kohlensauren Be Gas geschwängert war, so lange Sauerstoffgas erzeug' nn h; ten, als noch Kohlensäure in dem Wasser vorhanden auD ist. Er sahe, dass wenn dieses Gas erschöpft war, und man die Blätter in destillirtes Wasser brachte, sie a il| RR u nn nn en ne ne eleicht gehalten t dieser 0 Versus „als bey weil die ‚Stauden, Ten Gases | durch die ‚ Sondern s auf die es durch ieBlätter rennung zu ver jen dieser hat ent: ‚zerlegen, ‚ undden dass di in Quelk JensäureR s erzeug' yrhanden pit war, chie, se auf die Vegetation. 37 keine grössere Menge Luft hervorbrachten, als sich etwa zwischen ihrer eigenen Substanz befunden haben mochte. Man hat aber noch nicht die Folgen der Zersetzung des kohlensauren Gases analysirt, man hat noch nicht gesehen, ob die Quantität des ausgehauchten Sauer» stoffgases grösser oder geringer, oder der Qtantität gleich gewesen, welche in die Zusammensetzung des kohlensauren Gases hineingeht, Die folgenden Ve suche sind zur Lösung dieser Fragen bestimmt. Ich werde aus dieser Rücksicht in lange und kleinlich scheinende Details gehen; ohne dieselben würden je- doch die Resultate nichts darthun können, Erster Versuch, Mit dem Sinngrün,(Yinca minor L.) Ich habe aus kohlensaurem Gas und gemeiner © Luft, wovon das Phosphoreudiometer 7, Sauerstoll- gas anzeigte, eine künstliche Atmosphäre zusammen- gemischt, die etwa 287 Kubikzoll(5,746 litres oder 290 centimetres cubes*)) einnahm,. Das Kalkwasser zeigte darinn 7% Hunderttheil kohlensaures Gas an. _ Diese Luftmischung war in einem Rezipienten ein- 5 E geschlossen, der durch angefeuchtetes Quecksilber, d. h. solches worüber man eine sehr kleine b) Schicht Wasser gebracht hatte, um die Berührung 13 tS) dieses Metalles mit der die Pilanzen umgebenden Luft zu verhindern; denn es hat sich bey mir völlig be *) Diese Centimetres sind eine wnrichtige Angabe, man halte sich an die Litres, 4. d. Veb. Erin nn nn ann 6 38 Einfluss des kohlensauren Gases ‚stätigt, was die holländischen Chemisten angegeben haben, dass diese Berührung bey lange fortgesetzten Versuchen der Vegetation nachtheilig sey, ich habe unter diesen Rezipienten sieben derglei- £hen Sinngrünpflanzen gebracht; jede von ihnen hatte €ine Länge von acht Zoll(2 decimötres). Sie nahmen zusammen einen halben Kubikzoll(10 centimötres gubes) Raum ein: ihre Wurzeln giengen in ein ab- gesondertes Gefäss, welches dreyviertel Kubikzoll (15 centimötres ubes) Wasser enthielt; die Quan- tität dieses Wassers war bey weitem nicht hinrerchend, um eine merkliche Menge kohlensaures Gas einzusau- gen, am an in der Temperatur dieses Ortes, die nie unter+ 17 Grad Reaumür war. Der Apparat wurde sechs Tage hintereinander von fünf Uhr des Morgens bis eilf den unmittelbaren Sonnenstrahlen ausgesetzt, welche man blos zu schwä« ehen suchte, wenn sie zu viel Stärke äusserten. Den siebenten Tag zog ich die Pilanzen zurück, welche bis dahin nicht die geringste Verände rung erlitten hatten, Ihre Atmosphäre hatte sich nach allen beobh- achteten Correktionen nicht am Volumen geändert, wenigstens, sa weit. man diess bey einem Rezipienten von fünf Zoll(1,5 decimetves) Durchmesser, wo ein Unterschied von einen Kubikzoll fast nicht geschätzt werden kann, zu benrtheilen vermag; der Irrtkum Ron gber. nicht weiier gegangen seyn. Im Kalk- Wasser bemerkte man kein koblensaures Gas mehr, Die g le, zeigte einen Gehalt von 24% Hündert- theil Sauerstoffgas an. Ich stellte einen ähnlichen Ap- Päfat mit reiner aı mosphär ischer Duft, und derselben Kıbfl den de cube Gase bikze J ig dns due wanlt E Kira ag ben ten olei- late men nötres n ab» ikzoll Juan- 1end, ISaue rtes, von aren 1wä« Den Iche itten, beob- ndert, hu halk- mehr, nderte n Ap= selben ‚auf die Vegetation. 39 Anzahl von Pflanzen unter gleicher Augsetzung auf. Diese Luft änderte sich weder an Reinheit noch an Vo- 1} n h lumen. Es ergiebt sich aus den hier angeze eigten eudiome- trischen Einbachen u; dass die Mischung von ge- meiner Luft und kohlensaurem Gas vor dem Versuche enthielt: 211,92 Kubikzoll(4199 centimetves cubes) Stikgas 56,53—(1116—.—)Sauerstoffgas. 21,79.—( 431———)kohlensaures Gas, er ee Dieselbe Luft enthielt nach dem Versuche: 918,95 Kubikzoll(4558 centimötres cubes) Stikgas. 971,05—(1408=—_) Sauerstoitgas. De(20—--)kohlensaures Gas: 3=. Eee Die Se Haben daher 212 Kubikzoli (431 centimötves cubes) kohlensaures Gas verarbeitet, oder zum Verschwinden gebracht, Hätten sie alles Sauerstoffg gas ausgehaucht, so würden sie ein eben so grosses Volumen davon, als Kohlensäure verschwunden ist, hervorgebraeht haben; sie haben aber nur 14% Kubikzoll(292 cent timötres cmbes) Sauerstoi gas entbun«- den; es sind daher sieben Kubikzoll(139 centimetres cubes) Sauerstofigas in der Zerlegung des kohblensauren Gäises assimilirt worden, und sie haben sieben Ku- bikzoll( 189 centimetres cubes) Stikgas erzeugt. Ein vergleichender Ver such hat mir bewiesen, dass die sieben Sinngrünpflanzen, welche ieh ange- wandt hatte, trocken, vor der Zersetzung des kohlen- sauren Gases ein und fünfzig Gran(2,707 grammes) 40 Einfluss des kohlensanren Gases wogen, und dass!sie durch die ‚Verkoblung mit Feuer in einem verschlossenen Gefässe, 9,95 Gran (528 milligrammes) Kohle lieferten, Diejenigen Pflan- zen, welche das kohlensaure ‚Gas zerlegt hatten, wur- den getrocknet und auf die nemliche Weise verkohlt, wo sie dann 19,25 Gran(649 milligvammes) Kohle gaben. Die Zersetzung der Kohlensäure hat daher einen Zuschuss von 2,28 Gran(ı20 milligrammes) HRohle veranlasst, Ich habe auf gleiche Weise diejenigen Sinngrün- pflanzen, welche in der atmosphärischen Luft ohne Kohlensäure vegetirt hatten, verkohlt, und gefunden, dass- das Verhältniss ihres Rohlenstoffs während dem Aufenthalt unter dem Rezipienten vielmehr vermin- dert, statt vermehrt worden war, ’ ‚Zweiter Versuch. het.’ Mit der Wassermünze,(Mentha aquaticaL,) Die Mischung von gemeiner und kohlensaurer Luft, welche den zwey Münzenpflanzen zur Atmo- sphäre dienen sollte, deren jede eine Höhe von ı3 Kubikzoll(52 decimetres) hatte, und die zusammen > Aubikzoll(10 centimätres cubes) einnahmen., betrug 028 Rubikzoll(6,5 litves). Das Kalkwasser zeigte darinn 72 Hunderttheile kohlensaures Gas an. Vor dem Hin- 2uthun des letztern enthielt die gemeine Luft ein und zWänzig Hunderttheile Sauerstoffgas, Die Anordnung Yırım des Apparats* war die nemliche, wie beym vorigen Versuch, / - Nach Verlauf von zehn Tagen hatten sich die Pllänzen um vier Kubikzoll(i desimeire) vwerläne aa, uf Ä Kmopbl sagte 1 mehr ol jach AN 5: Hu Di Minzp nicht 19 Reintd 18: 56 I (as rei hol haucht Be wollt Ür Gas be1S8 durch c@ Ih&d die Pla Termehiäige denjeniigg Inyulag Ni Die f ittosh fe, hıkap] 8. mit Gran fan- Wlire hl, ohle jaher nes) Igrün- ohne nden, dem min- L) jurer tmo- n 19 men yetrug Jarınn n Hin- n und dnung orıgen h die rerlän auf die Vegation, 41 gert, und lange Wurzeln getrieben, das Volumen ihrer Atmosphäre war aber nicht geändert. Das Kalkwasser zeigte zu dieser Zeit in der künstlichen Mischung nicht mehr als drittehalb Hunderttheile kohlensaures Gas an.- Nach Abzug dieses letztern enthielt selbige Atmosphäre 252 Hunderttheile Sauerstofigas.| Die gemeine unvermischte Luft, in. der zwey Münzpflanzen zur nemlichen Zeit. vegetirten,: hatte nicht die geringste Veränderung erlitten, weder an Reinheit, noch an Volumen. - Diese Pflanzen haben daher im ersten Versuche 15,6 Kubikzoll(309 centimetres cubes) kohlensaures Gas verschwinden gemacht; sie haben dafür ıı ‚26 Ku- bikzoll(22% centimetres cubes) Sauerstoffgas ausge- haucht; 4,54 Rubikzoll(86 centimötres cubes) Sauer- stofigas aber zurückgehalten, indem sie kohlensaures Gas bereiteten, und haben das absorbirte Sauerstofigas durch eine ohngefähr gleiche Menge Stikgas ersetzt. Ich habe durch die Verkohlung gefunden, dass die Pflanzen ihren Kohlengehalt En diesem ‚Versuche vermehrt hatten, und dass sich dieser Zuwachs bey denjenigen nicht fand, welche unter einem Rezipien- ten voll reiner atmosphärischer Luft vegetirt ‚hatten, Dritter Versuch, Mit: dem roshen Weiderich,(Lyihrum salicaria L,) Die zu diesem Versuche gehörige Mischung von atmosphärischer und kohlensaurer Luft begriff 75 Ku bikzoll(1,486 litres) in sich: das Kalkwasser zeigte darinn 22, kohlensaures Gas an; vor der Beymischung Einfluss des kohlensauren Gases 4° dieses letzteren enthielt die gemeine Luft 755 Sauer- stoffga. Der Weiderich nahm einen Baum’ von% Rubikzoll(2,8 centimötres cubes) weg. Die Vorrich- tung blieb dieselbe, wie sie in dem eben beschriebe- nen Versuchen gewesen war. DerBehälter, dessen ich mich hierzu‘bedienen konnte, hatte einen Durch» messer von 3,5 Zoll(9 centimetres) und ich’"habe mich um nieht mehr als höchstens£ Kubikzoll bey der Schätzung dieses Volumens irren können. Am Ende der sieben Tage, welche zu diesem Versuche bestimmt worden waren, hatte der Weiderich kein einziges Blatt gelb werden lassen. Die Atmosphäre hatte sich um einen halben Kubikzoll(10 centimetres cubes) ver- mindert. Sie enthielt alsdann kein kohlensanres Gas mehr, und das Eudiometer zeigte 27} Hunderttheile Sauerstoffgas an, Ein anderer Weiderich- Stengel, welcher eben so lange unter gleichen Umständen in reiner atmosphäri- scher Luft geblieben war, hatte diese w eder an Rein- heit noch Menge geändert, Nach den obigen eudiometrisehen Resultaten hatte die Pflanze in der künstlichen M lischung 7: Kubikzoll (149 centimetres cubes) kohlensaures Gas zum Ver- schwinden gebracht, und davon 6,15 Kubikzoll(ı21 centimeires cubes) als Sauersto! gas ausgeduftet; sie hat sich 1,37 Kubikzoll(27 centimdtres cubes) Sauerstoffgas im kohlensauren Gas angeeignet, und 1,1 Kubikzall (zı centimötres Bırbes) Stikgas hervorgebracht, In. kllnag dertihigßt küns gs enbes äh | Kubilf) bel el e) Ing € £ 2 f H= auf die Vegetation, 43 üer- ir Vierter Versuch, ich» er Mit der genuesischen Fichte,( Pinus ich genevensis.) ch» ch Die Mischung von gemeiner Luft und kohlen» der saurem Gas betrug 280 Kubikzoll‘(5,549 litres). Das Ende Kalkwasser zeigte darin sieben Hunderttheile kohlen- saures Gas an. Ich liess darin achtzehn Tage lang eine immt zineg junge Rieler von neun Kuhikzoll(2,4. decimetres) Höhe, Ch die einen halben Kubikzoll( 10 centimetres) Luft ver- ei drängte. Nach Verlauf dieser Zeit hatte sich die At- Gas mosphäre um zwey Kubikzoll(39 centimetves cubes) heile verringert,'sO weit als ieh dieses in einem Rezipienten | von sechs Kubikzoll( 1,6 decim:tres) Durchmesser be- rechnen konnte.| Er Die Eudiometer gaben anderthalb Hunderttheile härl- kohlensaures Gas an: nach Abzug des letztern 243 Hun» Rn dertiheil Sauerstoffgas. Eine andre Kiefer, die eine eben so lange Zeit unter eirem Rezipienten mit atmosphärischer Luft ge- hatte füllt vegetirt‘hatte, brachte darin keine merkbare ikzoll Aenderurg hervor. - Die Pilanze verschlukte in dieser Mischung von ‚(121 künstlicher Atmosphäre ı52 Kubikzoll(506 centimetves je hat cubes) kohlensaures Gas; sie entwickelte daraus 125 toligas Kubikzoll(246'centimätves cubes) Sauerstoffgas. Sie hikzall behielt drey Kubikzoli(60 ces ıtimötres cubes) Sauer- stoffgas von der Zerlegung des kohlensauren Gases bey sich; und brachte endlich einen Kubikzoll(20 cene timetves us Stikgas hervor. || 44 Einfluss des kohlensauren Gases Fünfter Versuch. Ni Mit der Opuntie.(Cactus Opuntia.) Die Mischung von gemeiner Luft und kohlen- saurem Gas nahm 155 Kubikzoll(3,012 litres) ein, und das Kalkwasser zeigte darin„, kohlensaures Gas an; sie blieb acht Tage lang unter dem Rezipienten, und war der unmittelbaren Einwirkung der Sonnenstralen in aller’ ihrer Heftigkeit ausgesetzt. Ich hatte selbige bey den andern Pllanzen gemässigt, da diese ohne solche Vorsicht gelitten haben würden; hier war diese @efahr aber nicht zu befürchten, und ohne eine starke Lichteinwirkung würde der Entmischungs- Prozess des kohlensauren Gases zu langsam von statten gegangen seyn. Als ich die Pflanze zurükzog, war das Volumen ihrer Atmosphäre nicht merkbar geändert: das Eudio- meter zeigte„$, kohlensaures Gas an. Nach Abzug des letztern 2, Sauerstoffgas., Ein dem vorigen ähn- licher Cactus,‘welcher in eben so langer Zeit unter gleichem Volumen reiner atmosphärischer Luft vegetirt hatte, die-2/,; Sauerstoffgas enthielt, brachte in der- selben nicht die kleinste wahrnehmbare Veränderung hervor. Die Pflanze brachte daher in der künstlichen Mi- schung 9,3 Hubikzoll(184 centimetres cubes) kohlen- saures Gas zum Verschwinden. Sie hat davon 6,4 Ru- bikzoll(126 centimeives cu'es) Sauerstolfgas ausge- haucht. Sie hat sich selbst 2,9 Kubikzoll(57 centime- vos cubes) Sauerstofigas bey der Zersetzung des koh- len aAuren eh und das absorbirte Sauerstoflgas durch eine fast eben so grosse Menge Stikgas ersetzt. a nn = = be| > Dim die PIE yur(18 gerer TUR 1 Delinde& Bl 0b die(IE vorneht% Ihres\ı$ | Hang ung” den Ip zen, wacheff allinig nach j iohleng 0) ohlen. ‚ und jas an; N, und nstralen selbise se Ohne ir diese e eine hungs- statten lumen Eudio- Abzug n ähn- unter egetirt in der derung ren Mi- kohlen- 6,, Ru- ausge sentime: P5 koh« wofigas eizt, auf die Vegetation. 45 Fs geht'ans allen diesen Versuchen hervor, dass die Pflanzen, während sie die Kohlensäure zersetzen, sich einen Theil des Sauerstofigases aneignen, das dar- inne enthalten ist. Sr Die Pflanzen, mit reinem Wasser in freier Luft genährt, schöpfen den Kohlenstoff aus der kleinen (uantität von kohlensaurem Gas, die von Natur in unsrer Atmosphäre existirt. Die vorstehenden Beobachtungen beweisen, dass die Pflanzen in verschlossenen Gefässen das kohlen- saure Gas zerlegen, wenn sich dasselbe in weit grös- serer Portion mit der atmosphärischen Luft gemischt befindet, als diese von Natur enthält. Es wird jetzt zweckmässig seyn, zu untersuchen, ob die Gewächse diese Zersetzung auch in freier Luft vornehmen, welche gewöhnlich nicht mehr als„3, ihres Volumens kohlensaures Gas enthält. Der Bürger Hassonrrartz hat in einer Abhandlung über die Ernäh- rung der Vegetabilien( Annales de Chimie, vol. XIII.) den Satz aufzustellen gesucht, dass diejenigen Pilan- zen, welche in reinem Wasser und in freier Luft ı wachsen, ihr Volumen nicht anders als durch den alleinigen Beitritt von Wasser vermehren, und dass sie nach ihrer Entwickelung eine absolute Menge von Kohlenstoff enthalten, die geringer ist, als die, wel- che sich in ihrem Saamen befand. Ich habe in diesen Bezug viele Versuche angestellt, welche mir alle ge- rade denen des Verfassers entgegengeseizte Hesultate lieferten. Hier zwey Beyspiele davon. 46 Einfluss des kohlensauren Gases Erster Versuch. Ich liess die Wurzeln verschiedener Pfeffermtinz- pflanzen(Mentha piperita) in Flaschen voll de- stillirten Wassers hineinsenken, und diese Gewächse in der Sonne auf einem vor dem Fenster befindlichen, aber vor Regen geschützten Blumenbrete grünen. Nachdem ich einige dieser Pflanzen zu selbiger Zeit und am nemlichen Orte herausgezogen, und getrok- net, habe ich mich überzeugt 9, dass hundert Theile an Gewicht von diesen, die ich in destillirtem Wasser hatte vegetiren lassen, 40,29 Theile trokner vege- bilischer Materie enthielten, und dass man durch das Verkohlen g) daraus 10,96 Theile Kohle erhielt. Die hundert Theile Münze haben nach einer an- derthalbmonatlichen Vegetation in. freier Luft, grün, 216 Theile gewogen; bis jetzt lehrt diese Vermehrung aber noch nichts, da sie auch der Zugabe an Vegeta- tionswasser, welches bey den Pflanzen immer zu- nimmt, wenn sie aus einem etwas trokneren Ort in einen feuchtern verpflanzt weıden, beygeschrieben werden kann. Diese 216 Theile haben sich bey einem Troknen in der Temperatur der Atmosphäre bis auf ein Gewicht= 62 Theile, reduzirt. Die Pflanzen hatten daher, durch den Beytritt des Wassers und der Luft PD Das absolute Gewicht der Pflanzen, die im destillirten Wasser vegetirt haben, war drey Quentchen(7,6 Gramz mes), ge) Man Iselie wegen des bey diesem Versuche angewand- ten Verfahrens die zu Ende des fünfıen Capitels bıyg fügte Note; Je ft gerne ‚ak men Fi Kise 9m benet ie von(OE Hin en 2 al, (Bruni Ind) daheı)& terie der die or Iatten a Nimm den y uf,‘f mlnz. voll de. wächse Ülichen, grünen, iger Ze it d betroke rt Theile m Wasser er Vege- ırch das Iner al- Ä grün, ehrung Vegeta- er ZU Ortin hrieben y einem ‚aufein n hatten ler Lult — Iestillirten , 6 Grams ngewaud: Is baygt auf die Vegetation, 47 d ihre trokne vegetabilische Substanz um 21,7ı Theile vermehrt. Diese 62 Theile gaben durch die Verkoh- lung 15,75 Theile Kohle, oder 4,82 Theile mehr, als sie vor ihrer Vegetation im destillirten Wasser gegeben haben würden,- Als ich unter ähnlichen Umständen die nemlichen Pflanzen in einem schwach erhellten Orte vegetiren liess, fand ich, dass sie einen kleinen Theil ihres Kohlenstoffs verloren hatten. Die Abwe- senheit des. Lichts ist vielleicht die Ursache der AR sultate, die Herr HassenrraArtzerhielt,| Zweiter Versuch „Ich that vier Stück Bufbohnen, welche zusam- men ı20 Gran(6,568 grammes) wogen, zwischen Kieselsteine, die sich in Glaskapseln befanden. Ich benetzte sie mit destillirtem Wasser. Nach Verlauf von einer dreymonatlichen Vegetätion, unter freien Himmel im Sonnenscheine, wogen diese Bohnenpflan- zen grün, unmittelbar nach ihrer Blüthezeit 1642 Gran (87,149 grammes); diese zogen sich durch Vertroknen auf 202 Gran(10,721 grammes) zurük; sie hatten daher die Quantität ihrer troknen vegetabilischen Ma- terie beinahe verdoppelt. Diese Pflanzen gaben durch die Verkohlung in einem verschlossenen Gefässe ein und funfzig Gran(2,705 grammes) Kohle; oder, vier Stück Bufbohnen von der nemlichen Schwere als die, welche ich zur Untersuchung gebraucht hatte, gabe: 223 Gran(1,209 grammes) Kohle. Diese Bohnen hatten daher mehr wie das doppelte an Rohlenstolfzuge- nommen, als in ihrem ursprünglichen Körper vorhan- en war, der sich mit Hülfe des Wassers in freier Luft entfaltete, und man kann nicht zweifeln, dass 48 Einfluss des kohlensauren Gases sie dieses durch die Zerlegung des kohlensauren Gases, welches sie in der Atmosphäre gefunden, bewerkstelligt haben, denn wir sahen im vorhergehen- den Paragraphen, dass diejenigen Pflanzen, welche unter Rezipienten voll reiner, nicht erneuerter atmo- sphärischer Luft wachsen, ihr Volumen nicht ver- mehren. Weitere Beierkungen über die Zerlegung der Kohlensäure durch die Vegetabilien, IngenHnouss Ah) hat beobachtet, dass die grünen Pflanzen, denen er in der Dunkelheit eine künstliche Wärme mittheilte, die scheinbar derjenigen gleich kam, welche andere Pflanzen im Sonnenscheine er- hielten, eine unreine Luft lieferten, während dass diejenigen, welche der Sonne ausgesetzt waren, das Gegentheil kervorbrachten. Er hat daraus geschlossen, dass die Hervorbringung des Sauerstofigases{in diesem letzteren Falle dem Licht allein, für sich betrachtet, beigemessen werden müsse, und keinesweges dem Wärmestoffe, der es begleitet. Dieser Schluss kann aber voreilig seyn, weil die Wärme, die das Licht begleitet, und die dunkle Wärme, bey diesen Ver- suchen auf eine sehr verschiedene Weise wirken. Die Licht;- Wärme erhitzt das Gewächs nur, weil dieses dicht und undurchsichtig ist; sie erhitzt fast gar nicht das Medium, welches die Pflanze um- giebt, weil letzteres durchsichtig ist; dieses raubt der- selben einen Theil ihres Wärmestofis, den ihr die h) Exp. s. 1, vegetaux vol. I, p. 56. und vol, IT: p« 167. L 1ssIot« 23:7 duren nenn mn men velche atmo- t ver OSSEn, 1esem Licht = © = = B D ] 5 3 = ) < L an CU n Ver« br d YE 6 50 Einfluss des kohlensauren Gases stimmt, dass die mit Kalk oder Pottasche versehenen Rezipienten weniger Sauerstoftgas enthielten, als die, worin kein Rali war, und man sieht leicht ein, dass diess daher entsteht, weil diese Pflanzen weniger koh- lensaures Gas zur Zerlegung in den Rezipienten, wor- in kein Ralk oder Pottasche vorhanden war, gefunden haben. Ein anderer Erfolg scheint ebenfalls die Zerlegung des kohlensauren Gases in der Dunkelheit anzuzeigen, nemlich die schwach grünliche Färbung, welche die aufgeschossenen Blätter annehmen, die sich hier ent- wickeln. Diese Farbe ist nach Herrn SENEBIER ein Re- sultat der Zerlegung des kohlensauren Gases, da aber diese Anzeigen sehr schwach und unbestimmt sind, so werden wir in der Folge überhaupt nicht anneh- men, dass die Zerlegung des kohlensauren Gases an- ders als im Lichte statt finden könne, Herr Senzzıer hat erkannt, dass die Theile, wei- che keine grüne Farbe besitzen, wie das Holz, die Wurzeln, der grösste Theil der Blumenblätter, die weissen Streifen der Blätter und diejenigen Blätter, welche im Herbste: durch die Veränderung ihrer Säfte gänzlich roth oder gelb geworden sind, kein Sauer- stoffeas aushauchen. Man muss. indess hieraus nicht folgern wollen, dass die grüne Farbe ein wesentlicher Charakter derjenigen Theile sey, welche kohlensaures Gas zersetzen, so wie sie auch nicht ein nothwendi. ses Resultat dieser Zerlegung ist. Denn. die Veränder- lichkeit der Gastenmelde(Atriplex hortensis), - Ba a FT 1ı 1.ntha na Yıjır Lea wo ale grunen Fnelle-uuren Totne Oder QAURREI püurpur- farbige ersetzt werden, gaben mir unter Quellwasser, BE ne ee ee EEE OPER ON er es— denn nn nun nmenn u n e ‚ji ın en! oder ar 0,98 Da en auf die Vegetation, 51|'M nen in einem Zeitraum von fünf bis sechs Stunden, sieben[' die, oder achtmal ihr Volumen an Sauerstoffgas, welches I dass nur 0,15 seines Volumens Stikgas enthielt. Die Abart| IN koh. dieses Gewächses, welches grüne Blätter trägt, hat|| je mir kein Sauerstoffgas gegeben, welches reiner und in| N nn grösserer Menge vorhanden gewesen wäre," j zung: KHNE igen,: Alle Arten Blätter besitzen nicht in gleichem Grade e.die die Eigenschaft das kohlensaure Gas zu zersetzen. Eu Der vothe Weiderich(Lythrum Salicaria) hat bey ‚Be: verschiedenen Versuchen in einem Tage sieben bis aber achtmal seines Volumens davon zeı legen können. Die ind, Opuntie und andere saftige Gewächse waren nur im neh- St le, den fünften oder zehnten Theil dieser Quan- > A tität zu zerlegen. Öline hier alle Ursachen dieser Ve schiedenheiten anzeigen zu wollen, bemerke ich bins, dass die grünen Theile das kohlensaure Gas nur im Verhältniss ihrer Oberfläche zerlegen, aber fast gar wel- nicht im Verhältniss ihres Volumens. Die sehr dün- „ die nen Blättchen, die zerschlitzten, die fast nichts als die Fäden darstellen, sind diejenigen, welche unter glei- ätter, chen Umständen das meiste kohlensaure Gas zersetzen Säfte Die Sleischigen Gewächse, die Stengel, die Früchte, Sauer- welche wenig Oberfläche darbieten, zerlegen davon nicht unter gleichen Volumem weit weniger. licher saures fi rendi» Die Blätter lassen beständig Stikgas entweichen, inder- wenn sie Sauerstolfgas aushauchen; sie erzeugen das ed, erstere nicht eher in merklicher Menge, als wenn sie input sich unter dem Einfluss des Lichtes befinden, und adj fast in dem Verhältniss, wie die Kohlensäure die sie 1459) 48) ‚1 a A ie ALlil90C \ 1) eARN Gr a run m 2] IS de) dm) S an 2 Q a r-[7 je ae[63 a \/:}| ER, S Ss 3 1“ r J DT -| \ 4 3 }| ü F h | ‚ f| - I | ! \ = I & e Pan (se en SZ 0) (eb) “) vi Pn\ . ae “ © em ü ai)< 2= x>. 3 2>; En>= duet‘ a. >»>> 2 a 3 ie] RN<>&«E) En 7 3 m» Pe> x a [S=) Do EL ae-\ N„z S ar R f\ I; S 5 5> DD er ee eenzpor ner— nn_ 54 Einfluss des Sauerstoffgases Drittes Capitel. Von dem Einflusse des Sauerstoffgases auf die entwickelten Pflanzen. $. 1; Yon den Veränderungen, welche. das Sauer- stoffgas bey seiner Berührung mit den Blättern erleidet, VYV.m ich im sechsten Capitel von der Vegetation der grünen Pflanzen in den Umgebungen, die man vorher mit Fleiss von Sauerstoflgas befreit hat, spre- chen werde; so werde ich zeigen, dass sie sich darin nur darum entwickeln, weil sie dieses Gas darinn verbreiten und aushauchen. Die chemischen Resul-» tate seiner Einwirkung auf die grünen krautartigen Theile, machen für jetzt den Gegenstand meiner Un- tersuchungen aus, Gesunde, nach einem heiteren Sommertage ge- pfükte Blätter,. welche man eine einzige Nacht lang unter einen Rezipienten voll atmosphärischer Luft ge- bracht hat, bewirken, dass das sie umgebende Sauer- stollgas-verschiedene Veränderungen, nach der Natur des Vegetäbils, erleidet.: 1, Die Blätter des Eichbanms(Quereus Robur) es Rosskastanienhaums(Aesculus Hippocasta- n), des unächten Akazienbaums, des Sedum Te [97 W “ xum, und des grössten Theiles aller Gewächse, nr us A er 4 r wi):} ) J 2 1a i;& 4 5 3) A cd A 0 4 a . 0) „s bei rer) 2 E N es 5 58 Einfluss des Sauerstoflgases in dem Gefässe a), es war durch Quecksilber ver- schlossen, Am andern Tage, beym Aufgang der Sonne fand ich nach den verhältnissmässigen Correktionen in Be- zug auf die Veränderung der Atmosphäre und des Druckes, dass die Atmosphäre der Pflanze um vier Kubikzoll(79 centimetres cubes) vermindert worden war; ich untersuchte hierauf diese Luft, und fand, dass sie nur vierzehn Hunderttheile Sauerstoff gas ent- hielt, da sie vor der Einbringung des. Cactus ZZ; des nemlichen Gases enthalten hatte; das HKalkwasser zeigte in der übergebliebenen Atmosphäre keine Spur von kohlensaurem Gas. Ich sage noch mehr; als ich mn.- m a) Ich will hier ein Beyspiel der vrunderbaren Vegetations- kraft dieser Pflanze anführen. Fin Cactusast, welcher drey Wochen lang zu ähnlichen Versuchen, wie die hier er- zählten, sowohl in der Sonne als ım Schatten, gedient hatte, wurde ohne Wasser und Erde vierzehn Monat lang an einen dunkelen Ort, in einen Wandschrank gebracht; den Winter über hielt er hierinne eine Kälte von 8° unter dem Gefrierpuukt des Reaumur’schen Thermometers aus, und während des Sommers eine Wärme von+ 22 Grad. Nach Verlauf dieses Zeitraums war er durch den Verlust der Hälfte seines Vegetationswassers dünner und runzlicht geworden, aber er trieb Stengel'und\Vurzeln auf seiner ganze Oberfläche; kein Theilchen von ibm hatte seine Ve- getationskraft verloren. Von da weggenommen, hat er im Sonnenscheine unter destillirtem Wasser soviel als ein Drittel seines Volumens austrägt, von einer Luft her. vorgebracht, die„55 Sauerstoflgas und;$ Srikgas ente hielt; und als ich ihn hierauf in Püanzensrde brachte, blähte sich seine ganze alte Substanz auf, nahm ihren vormaligen Paum wieder ein, und fuhr fort neue Schösslinge zu treiben,’ mach O Inn von ums sich Mr wlan sondig Ver Yı Einen: 2yagı ne En ER gen auf die entwickelten Pflanzen. 59 T ver nemlich eine Nacht hindurch unter diesem Rezipienten,| neben den Cactus Halkwasser gebracht, so hat sich | e fand durchaus kein kohlensaurer Ralk gebildet. Es geht| in Be. aus diesen angegebenen eudiometrischen Beobachtun- nd des gen, hervor, dass die Atmosphäre des Gewächses fast m vier ganz genau folgende Bestandtheile enthielt: worden vor dem Einathmen ıo0 Rubikzoll(198 centimeives cubes)| d fand, Sauerstoll'gas. as Ent nach dem Einathmen G6GKRubikzoll(119 centimötres cubes) 21. des Sauerstollgas,. wasser Einathmen 4Kubikzoll( 79 centimetves cubes) e Spur Sauerstoffgas. a Die Verminderung der Atmosphäre während der N Nacht ist daher genau der Verminderung an Sauerstof- gas gleich gewesen. Die Pflanze hat kein merkliche tations- Stikgas absorbirt, sondern nur eine Quantität a Ve stoffgas 4 ihres Volumens gleich. Nicht alle Cactus EB machen so grosse Einathmungen, sie steigen biswei- io lang len nur in'einer Nacht bis zur Hälfte des Volumens bracht; von diesem Gewächse. Diese Unterschiede richten ” unter sich nicht blos nach dem Zustande des Gewächses, en welches mehr absorbirt, wenn es noch frischer ist, Fe sondern auch nach der Temperatur, in welche der. nzlicht Versuch vorgenommen wird. Das Einathmen ist in \E seiner einem gegebenen Zeitraume bey einer Temperatur von ‚sine Ver zwanzig bis fünf und zwanzig Grad Reaumur grösser, hat er im als bey einer von zehn bis funfzehn Grad. | als ein s ufı her Verlängert man den Aufenthalt dieser Pilanzen gas enle(über eine Nacht hinaus) in der Dunkelhejr, sa fahren , bläh sie, aber immer langsamer, fort, das Sauerstoligas zu maligen A- a E RE x x ee absarbiren, bis dass sie daven ohngefähr ein und ein viertelmal ihres eigenen Volumens enthalten, Nach die- fa E Q QO TERERELETTT RT BEEE FREETTEEEEUEEE ROTE ET 17 ma a kreuz: io” tm kenn le unner a Ve UOUSERBSeE een er nn. un Bra n« 1 R 1 | .J \ i It j 1 j 4 Pa 24 ne) Fax \ % = PR. Er ER) ci Rn cm Pr‘. Fan 6 en DEN a 2 ea=© zZ De g 2=) ne] De> ve 4.£|=>| Lan}+ m) vi 2 a r m) er 2=>. Neu Du E en= =|- SL) ie= BSR s 6)= 2 n I> 62 Einfluss des Sauersioffgases gestanden hatte, durch das Einathmen verdorben- den war, so war sie es auch in der Pflanze selbst. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man durch die Luft- pumpe nicht leicht die in den Gewächsen frey enthal- tene Luft heraus bekommt. Ich habe sie zu allen Stunden und bey allen Aussetzungen, in den Pflanzen welche in freier Lnft vegetiren, beständig unreiner als die atmosphärische Luft gefunden. Wenn der Cactus gänzlich mit Sauersto iizas gesättig v Be IR& aaa“ 2 zieht man durch das Auspumpen eine Luft aus ihm, die zwey oder drey Hunderttheile Kohlensäure enthält, =; r f. 3 711.. Oo> welche nicht nn Iunizigsten Theile des Sauerstof- gases, was die Püanze eingesogen hat, gleichkommen Eine ziemlich ‚gemässigte dunkele Wärme, so 1s noch nicht zerstören konnte, hat eben nicht mehr Wirkung als der luft- leere Raum darauf gehabt, um das von ihm einge- athmete, Gas zum Entweichen zu brin ıgen. Sechs Kubikzoll Cactus, die vier Kubikzoll Sanerstof gas in rt einer Temperatur von funfzehn Gr. R. absorbirt hatten, L konnten unter einem mit en Luft erfüllten bis zu dreyssig vielleicht fünf und<'eyssig Grad. er- hitzten Rezipienten kein Gas in en Finsterniss aus- atımen, Sie haben in beyden Fällen nichts gethan als ihren Rohlenstoff mit dem umgebenden a gas verbunden, ohne das Volumen ihrer Atmosphäre zu verändern. Beym vierzigste en Grade wurden sie gelb, und nun zeigten die Resultate nichts mehr an, Als ich im Schatten Blätter mit Sauerstollgas gesättigt unter Wasser, das bis zu den oben bemerkten Grade erhitzt wat, brachte, so liessen.sie eine Quantität Gas, die rmt. dem sechsten Theil ihres Volumens gleich kam, fah- —————ı ren, die‘ giute: pD| Un! entf 5% term Aurel oder“ das Andi einer des Vom8 zwei Fi Nenselo sich eine|4; macht g Einath y ipläre 8 ee btinzen| Soll; “g auf die entwickelten Pflanzen. 63' N Wor- ren; diese Luft enthielt 2; Stikgas; und 7%, Kohlen- selbst, säure. ie Luft Ei 5 se ee ui D. Die Blätter nehmen in denjenigen!nftförmigen enthal.: ö 2. “ Umgebungen, wel che kein freies Sauerstofigas u allen R 5 R ” enthalten, keine merkbaren Einathmungen vor, tlanzen A 63 A 5 Ein Cactus,.(oder jedes andere Blatt) beym Un- a tergang der Sonne eingesammelt, und eine Nacht hin» durch, entweder in Sukgas, oder in Vasserstoßfgas, RR> N; oder in reines kohlensaures Gas gebracht, verminder a das Volumen seiner Atmosphäre nicht. Er dehnt sie ee vielmehr, indem er kohlensaures Gas mit dazu liefert, le aus; diese Zugabe, ie un so geringer ist, als die Ba Pflanze mehr Kraft und Leben besitzt, kommt in einer Nacht gewöhnlich dem dritten oder vierten TI rel EN des Volumens des Cactus gleich. Es ist indess gar nicht stören zweifelhaft, dass diese Atmospliären in ganz geringer r luft- N; we:: i Menge in das innere des Gewärhses dringen; denn Sue als ich die Cactus, welche eine Nacht hindurch unter a reinem Wasserstofigase zugebracht hatten, der Wir- jgas in kung der Luftpumpe unterwarf, gaben sie mir eine hatten, Quantität eines luftförmigen Fluidums, welches dem füllten sechsten Theil ihres Volumens gleich kam: diese Luft ad. er bestand aus vierzig Theilen Wasserstoffgas, vierzig iss Auß- Theilen Stikgas, und zwanzig Theilen kohlensaures Gas. gethan, era Der bey Untergang der Sonne gesammelte, und 1EersLul“;>© kalt eine Nacht lang in Wasserstoffgas gebrachte Caettts, KORIParT al macht alsdann, wie ich gesagt habe, keire merklichen je LEID, M sch Einathmungen; zieht man ihn aber aus dieser Atmo« Als IC= ter sphäre heraus, um ihn in der Dunkelheit in einen En ‚ı f}.. ve 1 Rezipienten voll semeiner atınosphäris scher Luft. zu: B Oo bringen, so athmet er einmal sein Volumen an Sauer» 145 die x? | stofigas einy ne fast genau eben so viel, als wenn m,}4 5 _ vr 5 r A Dr| end.—_ı yo“> Des eg zus Z m= A -— vn=)= na==-—_=“u ua) ns & A en er re a nn a a a ne 0 m a a re . BIETE ITS DIE SISTERS IT EEE ET 0- TR TR EN rer Zur = 55 Er Se SE SS—, 2 a= 1 SS 75>—=>> ao Br= De=== Se DZ Sn 5= Su">D SIERT=> E== ar En FE==== 5=> en ee ee m 2. um a= Fa een een .. we; zn Q Se& ü /= I w«BD.” 2.(= en}}] f“= ur I=: H° a A no I f f N Pu” e I fe N N 2 Fer> ni RR er 4 7- F= a. z D Tr One ne. I, 7 1:[eo G 4\ R ie:.+ 3 eh+ en nd) D N &>=) R u en X> ka| n N}£[e e br) 4 wo ke-{; 1 e- a£ Sn fe, Be. 6)>= 3 «h a Lane] En>»; er Kal©= und u ir a> rn=)“ N vu F©>“| B5 n> he er) 2&) I- zu ar PN| 4 4 o C>& 5|) 5 Ras AR>| ee) 2 Br- - Ron: w And x 2,'# ef' a 4-u af) nt es” 2 c eB x u.>- e aut R[N e Die in u eb)=: 5 a en o SE a a el a —w U>: 1. Q D} E t B.) her) es 6) 5) S el B- c Bir 4 S e r_] ne n Ben U>) rl Be 2#?. se u)\ e®= iR N& RB w.£ PR a: x SOER r q w fee on S Ber Pr %<.«l ei 2= a ee ner I ä h nr 1b) 3 u N! ab ie- er= 2 re F€ x Tr 6){ y 25, Q) A c) I A PR J 3 BD J> d- n 7, a) Pre ei c\« 1 n+ i Kur u- kan 4£ 4 a PR}) ei on mi See)-> Ken N ur© A E I. 0. SEN 5 S ni““ u n- N fan Fr=) H es ae: E52 je 1) 2 ri>& Y G n ww{> 05). eo\= 199} y nf!- a4[ei gr= N ar Su ur eV er Fe= R n Ü- bt bei= fer w=]>, e a. r ‚m N 2)/ MR Li La dt N? A- G; P\ be© Ü>) BR; Ü x 4 REM 2 D«B} n sa) je ei.; EEE oe& un+8} x x;- mi J in Kart hr< be)«B) 2 gar nn er I Far|[el Se' p= Fort£ af bu en e a X Ö 2&; S-; Dre d x\&|} A c u se f von 2)«) Eat p«DB£(dm e str In) pie)\ b“) rw d a) yo G)(wi ei 2 he)= on 5 1> 4 rs ka r) her c anf 15‘* h en! ad} 5 R N) 2) u ve" 4 n «} 5,.: r[e\ A= vr+« r; >«B)> y C/ t N x t» 2 rJ 2 x“ Fe in. Far auf die entwickelten Pflanzen.»65 schneller von statten gegangen, als wenn kein kohlen. saures Gas hiebey gewesen wäre. Folgendes ist der net ste genauere Bericht über einen dieser Versuche; 73 Ku- bikzoll( 155,6 centimetres cubes) Cactus wurden Nach: a® mittags in 455 Rubikzoll Luft, die durch Quecksilber EEE EEE gesperrt war, eingebracht. Diese Luft, welche ich ngefähr gleich hundert Theilen annehme, enthielt vier und mt; sie siebzig Theile Sıukgas, neunzehn Sauersoffgas und als die sieben Theile kohlensaures Gas. Nach zwölf Stunden en pe: Aufenthalt im Finstern, war das Volumen der Luft ner At- auf ein und achtzig Theile zurükgebracht. Die Blätter indem hatten dernnach ohngefähr ein und ein viertelmal ihr Saner- Volumen eingeathmet. Ich habe bey der Untersu: Kann chung der rükständigen Luft gefunden, dass sie drey- Gase zehn einen halben Theil Sauerstolfgas, und fünf einen halben Theil Kohlensäure eingeathmet hatten. Beyde Gasarten waren daher in gleichem Verhältnisse einge. sogen worden, d.h. drey viertel soviel von der einen, als von der andern. Nach dieser Einathmung waren "en sie gesättigt; bey einer. verlängerten Dunkelheit konn- ten sie die Atmosphäre nicht weiter vermindern. F. Der Cactus scheint nie mit Sauerstofigas gesättiet, wenn er mehrere Tage oder eine unbestimmte Zeit hindurch in freier Luft im Dunkeln verweilt hat. hi Ich habe bey A. und D. gesagt, dass ein in der eh Finsterniss in atmosphärischer Luft unter einem mit Quecksilber gesperrten Rezipienten gebrachter Cactus in einem Zeitraume von dreyssig bis vierzig Stunden ein und ein viertelmal sein Vohrmen an Sauerstoflgas C in: verzehrt, und dass er nach dieser Zeit das Volumen seiner Atmosphäre nicht weiter verringert, man möge den Versuch auch so lange fortsetzen, als man wolle. 5 a eh— TE ey Drainage opiäp Ya en Zn—— aus—=__ 66 Einfluss des Sauerstollgases Man sollte dieser Beobachtung zufolge glauben ‚"dass ein zur nemlichen Zeit, wie der vorige, gesammelter Cactus, der in der Dunkelheit mehrere Tage hindurch der freien Luft, ausserhala einem Rezipienten ausge- setzt wird, seine Atmosphäre nicht vermindern würde, wenn man ihn ohne Wasser im Dunkeln unier einen Rezipienten mit atmosphärischer Luft erfüllt, brächte. Allein unter diesen Umständen athmet die Pilanze binnen vier und zwanzig Stunden soviel als ein viertel ihres Volumens beträgt, alsdann erst befindet sie sich im Zustande der Sättigung, und athmet nichts weiter ein. Zieht man den Cactus aus seinem Behälter heraus, um ihn in der Finsterniss der freien Luft auszusetzen, und ihn dann nochmals unter den KRezipienten im Dunkeln zu bringen, so athmet er eine der vorigen gleiche Menge wieder ein. Wiederholte ich diese Ver- fahrungsart zu verschiedenenmalen, so ‚war ich im Stande, binnen funfzehn Tagen in einer immerwäh- renden Finsterniss durch das nemliche Blatt mehrere- male dessen Volumen, oder eine unbestimmte Menge von Sauerstoligas absorbiren zu lassen. Ich werde in der Folge erst die Erklärung dieser Erscheinung geben, die allen Vegetabilien wenigstens allen ihren fertigen Theilen, gemein ist. G. Der zerstörte‘(desorganisirte) Cactus Zeigt in der atmosphärischen Luft keine bemerkbare Ein- athmung. Sechs Kubikzoll Cactus bey Sonnenuntergang ge- sammelt, wurden in Stücken zerschnitten und schnell durch Reiben in einen Teig verwandelt; sie wurden unmittelbar hierauf eine Nacht hindurch unter einen mit atmosphärischer Luft erfüllten Rezipienten, der zit yeränl auch. einigle Gas gt Die( Sauer Gase! well den? Und erstoll (etu) auf ii Cactusn dehnt& darıng wnd$ nn auf die entwickelten: Pflanzen. 67 ‚dass mit Queksilber verschlossen wurde, gebracht. Sie elter veränderten das Volumen ihrer Atmosphäre nicht, urch auch absorbirten sie kein Sauerstollgas, aber sie ver- Be einigten damit ihren Kohlenstoff, wodurch kohlensaures ürde, Gas gebildet, und der Saft der Pilanze coagulirt wurde. einen Die Quantität des bey diesem Versuche verzehrten ichte, Sauerstoffgases ‚ welches zur Bildung des kohlensauren ilanze Gases gebraucht wurde, war weit geringer c) als die, viertel welche durch Einathmen würde verschwunden seyn, e sich denn der gesunde Cactus würde bey übrigens gleichen weiter Umständen, wenigstens drey oder vier Kubikzoll Sau- als, erstofigas verzehrt haben, während der zerstörte {Zen, Cactus davon nur den vierten Theil dieser Menge bey ı im Dildung vom kohlensauren Gas zum Verschwinden rigen brachte, e Ver-:: ee in Der in Teigform gebrachte, und unmittelbar dar- auf in reines Stikgas oder Wasserstoffgas gethane R j Cactus, verhält sich darinne wie ein organisirter; er n dehnt diese Gasarten aus, indem er kohlensaures Gas Ei darinne verbreitet; späterhin fügt er Wasserstoffeas En und Stikgas hinzu, ‚eben, zügen-* H. Folgerungen aus den vorstehenden Beobachtun- gen: das durch die Blätter im Dunkeln eingeathmete eigt in Sauerstoffgas wird in kohlensaures Gas verwandelt. e Ein Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Sauerstofigas, welches durch den Cactus und durch die Blätter ab- ng. ge| schnell ec) Diese Behauptung gilt nur von den ersten Epochen des ‚urden Todes der Pflanze; sobald sie anfängt zu faulen, so ver- - einen zehrt sie weit mehr Sauersioffgas als dusch das Ein- ‘ der athmen, ul ne Zn ee Ah! 63 Einfluss des Sauerstoflgases sorbirt worden, im Ganzen in ihrem Fleisch unter der Form von kohlensaurem Gas zurükgehalten werde, Obgleich diese Meinung noch nicht durch gradehin überzeugende Versuche bewiesen worden ist, so kann man ihr doch beypflichten, da sie die einzige scheint, die uns die haupisächlichsten Wirkungen, die wir eben beobachtet haben, erklären kann, Die Fähigkeit welche die Blätter besitzen, Sauer- stoflgas ein- und auszuathmen, scheint der, die sie besitzen, das kohlensaure Ga3 zu zersetzen, unter- geordner zu seyn. Die’grünen Theile der Vegetabilien, welche im Durchschnitt genommen die einzigen sind, die diese Zerlegung vornehmen, sind auch, wie man in der Folge sehen wird, die einzigen, welche durch die Thätigkeit des Sonnenlichtes und der Finsterniss die anf einander folgenden Ein- und Ausathmungen vornehmen. Diese beyden Funktionen scheinen ab- wechselnd Ursache und Wirkung von einander zu ‚seyn, so wie der Fall eines Perpendikels bey seinen Schwingungen die Ursache seines Steigens, und dieses Steigen wiederum die Ursache eines neuen Falls zız seyn scheint. Wenn sich ein Blatt, unmittelbar nachdem es dem Sonnenscheine ausgesetzt gewesen, im Finstern befindet, so enthält es kein kohlensaures Gas weil dieses im Lichte zersetzt worden ist. Die Luft durchstreicht es’ frey, wie wir solches beym Wasser- stoffgas gesehen haben(D). Das atmosphärische Sau- erstoffgas wird bey dieser Gelegenheit vom Kohlenstoff der Pflanze ergrifien, und bildet kohlensaures Gas, wel- ches sein Volumen und seinen"elastischen Zustand durch die Vereinigung mit dem Vegetationswasser der Ihn? (ran weil 4 alel mei davon! all! i 2 nach% ner IN ann Vo:[4] berg Luiz Gastes chei gg und$ Orig ftiss;ih auf die entwickelten Pflanzen. 63 Pflanze verliert. Es erleidet durch die vegetabilische a Organisation einen Druck, welcher seine Gränzen hat, nn weil diejenigen Pflanzen, die es am meisten einsaugen, i nicht mehr als ein und ein halbmal ihres Volumens en davon aufnehmen können. Die Thätigkeit des Sauer- en stolfgases verändert sieh daher nur scheinbar vor und a nach der Sättigung des Blattes; es scheint absorbirt zu seyn, so lange als es vor der Sättigung(A) das Sauer durch das Sauerstofigas hervorgebrachte kohlensaure EreR Gas verdichten oder einsaugen kann, und es bildet Inter nach der- Sättigung freies kohlensaures Gas(B), weil a das Blatt dieses letztere alsdann nicht mehr aufzuneh- sind, men im Stande ist. Narum sind aber die Blätter nie- ER mals mit kohlensaurem Gas gesättigt, wenn sie in der ru Dunkelheit eine unbestimmte Zeit hindurch in freier nah atmosphärischer Luft vegetirt haben(F)? Warum lässt en sie ihre abwechselnde Aussetzung unter einem Rezi- in pienten und die freie Atmosphäre einmal ihr Volumen, | oder eine unbestimmte Menge kohlensaures Gas in : 7 einer immer fortgesetzten Finsterniss absorbiren? Ich ei antworte hierauf, dass diese letztere Wirkung eine a blosse Täuschung sey, die durch die Anziehungskraft Ye hervorgebracht wird, welche die freie atmosphärische Luft gegen das in den Blättern enthaltene kohlensaure 5 dem Gas äussert. Die atmosphärische Luft hat eine wahre nstern chemische Verwandschaft gegen das kohlensaure Gas, Gas und wie die meisten Verbindungen, ihre gewissen » Luft Gränzen von Sättigung. Es ist vielleicht nieht über- Tasser- flüssig, die Beweise davon hier anzuführen. e Salı« nstoft Bringt man unter einen mit kohlensaurem Gas er- , wel.| füllten Rezipienten reines Wasser, sosättigt sich dasselbe stand damit, und nimmt dessen gerade nicht mehr und nicht er der ”o Einfluss des Sauerstofigases weniger auf, als sein eigenes Volumen beträgt. Dieses gesättigte Wasser, befreit sich wieder davon, wenn es in Flasehen mit verschiedenen Quantitäten atmo- sphärischer Luft gebracht und verschlossen wird, nach Maasgabe der Menge von Euft, die in jeder dieser Flaschen enthalten ist, und diese dehnt sich sodann nach Verhältniss der Menge von Kohlensäure, die sich dem Wasser entzieht, aus. Wenn der Fall eintritt, dass diese luftförmige Verbindung zerstört werden soll, so werden die Substanzen,‘nach dem Grade ihrer Verwandtsehaft zum koblensauren Gäise, dessen mehr oder weniger wegnehmen. Das Kalkwasser wird mehr davon rauben, als destillirtes Wasser, und Pottasche wieder mehr alsKalkwasser. Diese Wirkun: gen nebst ihren Ursachen sind durch. Herrn Ber ruor- LET, in’ Seiner schönen Abhandlung über die Vera Y wändschaften( Memoire del’ Institut National, scien. e& vv arts. Vol. 3.) bekannt gemacht worden. Da sich nun die reine atmosphärisehe Luft mft einem angeschwängerten Blatte nicht im Gleiechge- wichte der Sä tigung befindet, nemlich einem Blatte, das ein und ein viertel seines Volumens kohlensaureg Gas enthält, so raubt es ihm etwas davon, wiewohl nur eine kleine Quäntität. Anf diese Weise sieht man, u sobald man einen mit Sauerstoffgas oder mit kohlen- saurem Gas gesättigten Cactus unter einen neuen mit 10sSnhär:: ıf ıllte 2 Fe> atmosphärischer Luft gefüllten Rezipienten bringt, dass diese in dem nemlichen Augenblicke eine Ver- grösserung ihres Völumens erleidet(D), welche einer Ausströmung von koblensaurem Gas ‚„d as die Luft sät- iigt, zuzuschreiben ist. bildet die Pilanze mit dem sie umgebenden Sauerstoß- Tr 2““.. Nach, dieser Ausströmung. ieses 'enn timo- nach lieser dann sich atritt, erden Srade essen asser und kuns HOL= Vera N. e6 aures wohl man, ohlen« n mit ngt, Ver einer fi sät- mung srstoll- auf die entwickelten Pflanzen. 72 gase neues kohlensaures Gas, das sie einathmen kann, weil nunmehr die gesättigte atmosphärische Luft der Sättigung des Blattes keine Hindernisse mehr in den Weg legt. Zieht man es alsdann aus seinem Behälter, heraus, so raubt ihm die freie atmosphärische Luft das kohlensaure Gas, welches es eben erlangt hatte, und versetzt es von neuem in den Zustand, unter einem Rezipienten diese Hohlensänre ee eben ver- toren, sich wieder zu absorbiren, iin Blatt häuft daher bey diesem Versuche weder a noch Sauerstoligas an d). Man kann die Erscheinungen, die eine noch mit allen ihren vegeta tiven Eigenschaften versehene Pflanze in der Dunkelheit in freier Luft hervorbringt, durch- aus nieht mit denen vergleichen, die sie darbietet, wenn sie sich in Umgebungen befindet, die alles Sau- erstoffigases beraubt sind(D). .d) Die Verwandschaft die ich zwischen der atmosphärischen Luft und dem kolhlensauren Gase angenommen habe, ıst darch# ferrn Darron bestritten wörden, allein wir wole len uns an die Erfahrung halten, und nur anmerken, dass $ wenn man einen Kubikzoll Wasser in eine Mischung aus neunzig Kubikzoll stmosphärischer I ‚uft und zehn Kubik- zoll kohlensaurem Gas, oder von jeder andern Menge stellt, und man dieses Wasser herausnimmt, um es der freien Luft in der Dunkelheit auszusetzen, hierauf es wieder in diese Mischung zurückbringt, dass man sie bey öftever „Wiederholung dieses Verfahrens, durch das nemliche ‚Wasser aller ihrer zehn hinzugetlianen Kubikzoll kohlen- sauren Gases beraubt; das WVasser bringt auf diese Weise dieselbe Wirkung hervor, wie der Cactus.* Es. scheint zehnmal nach einander sein Volumen an kohlensaurem Gas absıibirt zu haben, obgleich es bewiesen ist, dass es nicht den zehnten Theil dieser Qnantität angehäuft habe, \ 1 ıl R ' I u I v2 Einfluss des Sauerstofligases Die Vegetation bleibt im letztern Falle aufgchoben; alle Wirkungen, die die Pilanze, als organischer Kör- per, hervorbringen konnte, sind unterbrochen. Sie fängt an zu faulen, sich zu zersetzen, und liefert aus ihrer eigenen Substanz die beyden Elemente des kohlensauren Gases. Das Vegetationswasser, welches geringer als das Gewicht der Pflanze ist, tränkt sich mit diesem Gase nur in sehr geringer Menge, weil es nicht mehr durch den Druck, den die Vegetativkraft auf dasselbe ausübte, zurükgehalten wird. Wir haben von den Grenzen dieses Druckes keinen Begriff. Die Versuche von Hares beweisen, dass er das Gewicht unserer Atmosphäre übersteigen kann. Ans ı«liesem Grunde konnte auch die Luftpumpe das kohlensaure Gas nicht ausziehen welches der Cacıns absorbirt hatte(C). Weil dieser Druck nicht mehr vorhanden war, so athmete der desorganisirte Cactns auch kein merkliches kohlensaures Gas oder Sauerstofigas mehr ein, die sehr geringe Menge von kohlensaurem’ Gas die bey wliesen Umständen erfodert wird, um das Vegetationswasser zu sättigen, war während des Zer- Stossens und Reibens gebildet und absorbirt worden. Es leuchtet im allgemeinen aus diesen Betrachtun- gen hervor, dass sich die Blätier in der Dunkelheit das atmosphärische Sauerstoffgas nicht beymischen, welches sie absorbiren, zum wenigsten.in so weit nicht, als sie das kohlensaure Gas nicht zerlegen, wel- ches das Resultat dieser Kinsangung ıst.: Wenn eine solche Zerlegung unter diesen Umständen vorkommt, so ist das Verhältniss ihrer Menge gewiss so, dass es allen unsern hierauf gerichteten Versgchen entgeht. Diese Schlüsse würden ohne Zweifel gewagt.'seyn, ze welche alıme hatter\ zoll(4 wurd inlen| dtssen| Versch] enthielt| Cidhg) belrte auf die entwickelten Pflanzen. 73 en, wenn sie nicht auf Resultaten beruhten, die mir die Kör- Cactus gegeben'haben, ich habe sie aber auch noch Sie ausserdem bey sechzig andern Pflanzen, von den efert verschiedensten Gattungen, bestätigt gefunden, Ver- ° des schiedene unter ihnen haben in der nemlichen Zeit Iches mebr Sauerstolfgas verzehrt, indem sie mehr freie sich Kohlensäure zurükliessen; keine konnte aber in einer eiles bis in alle Ewigkeit verlängerten Finsterniss das. Volu- kraft men dieser Atmosphäre, in einer grössern Quantität 1aben vermindern, als das Volumen des Gewächses betrug; Die und das Sauerstolfgas, welches verschwunden war,‘ vicht fand sich beständig, diesen kleinen Unterschied abge- sem rechnet, im richtigen Verhältnisse mit dem, welches aure in die Verbindung des hervorgebrachten kohlensauren rbirt Gases gegangen war. ıden kein nehr s S Gas I. Auslauchung des Cactus in der atmosphärı- das schen Luft,< Zer-| n.; Die sechs Kubikzoll(119 centimetres cubes) Cactus, welche dem Versuche A gedient, und die durchs Ein- htun- athmen ihre Atmosphäre verdorben und vermindert elheit hatten, indem sie in einer einzigen Nacht vier Rubik- chen, zoll(79 cemtimätres cubes) Sauerstofigas einathmeten, weit ward den Morgen ohne Wasser der Sonne in einem wäh ‚andern Rezipienten ausgeseizt, wo sie weder mit wi dessen Wänden noch mit der Flüssigkeit die ihn Ei verschloss, in Berührung stehen durften. Diese Luft Re enthielt acht und vierzig Kubikzoll(951 centimetres geht, cubes) atmospWärischer, von allem kohlensauren Gas seyn befreiter Lufti, Den Abend fand sich diese Atmosphäre v 1) 74 Einfluss des Sauerstoffgases um AA Kubikzoll(87 centimetres cubes) vermehrt, sie enthieit kein kohlensaures Gas. Das Eudiometer zeigte darin sieben und zwanzig ein halb Hunderttheile Sau- erstofigas an; da es deren vor der Einbringung der Pflanzen nicht mehr als 2, angezeigt hatte. Es geht aus diesen Beobachtungen hervor, dass die Luft des Rezipienten enthielt, vor dem Einathmen. 10,1 Kubikzoll(200 centimetres cubes) Sauerstoffgas. + 57,9Rubikzoll(751 centimötves cubes) Stikgas. Nach dem Einathmen. 14,28 Aubikzoll(285 centimötres cubes) Sauerstofigas. + 381 Rubikzoll(755 centimeires cubes) Stikgas. Unterschied, oder Ausathmung. 4,1&Kubikzoll( 83 centimötres cubes) Sauerstoffgas. 0, 2Kubikzoll( 4centimetres cubes) Stikgas. In der folgenden Nacht brachte ich die nemlichen Blätter unter einen neuen Rezipienten voll gemeine Luft. Sie athmeten darinne drey und drey viertel Ku bikzell.(74 centimötres cubes) Sauerstoflgas, und hauch- ten den folgenden Tag vier Kubikzoll(79 centimötres ceubes) Sauerstofigas nebst einem drittel Rubikzoll (6 centimetres cubes, Stikgas aus. Nachdem ich diese Versuche sieben Tage hintereinander fortgesetzt hatte, verminderte sich das Ein- und das Ausathmen immer mehr, und das Ausathmen von Stikgas nahm zu. Ich fand, dass wenn ich alle Einathmungen von der einen, und alle Aushauchungen von der andern Seite zusam- a u offgas. lichen meinet tel Kür hauch- timetres bikaoll -h diese ‚t hatte, immer 1. Ich r einen, zusall‘ auf die entwickelten Pflanzen. 75 menrechnete; der nemliche Cactus während sieben Nächten ein und’ zwanzig und dreyviertel Rubikzoll (331 centimötres cubes) Sauerstoflgas eingesogen, und in den sieben zwischen- Tagen im Sonnenlichte neun und zwanzig und einen halben Kubikzoll(584 centimö- ires cubes) von einer Luft ausgehaucht hatte, die aus drey und zwanzig ein viertel Kubikzoll Sauerstoffgas und sechs und ein viertel Rubikzoll Stikgas bestand. Die letztere Aushauchung enthielt mehr als die Hälfte die- ses letzteren Gases, während die erstere nur den sechs- zehnten Theil ihres Volumen davon befasste Die Ausstossungen von reinem Sauerstoffgas sind bey diesen Versuchen etwas grösser als die Eirathmun- gen gewesen, aber der Unterschied ist zu gering, oder zu sehr unter dem Volumen der Pflanze, als dass man etwas daraus über die Zerlegung des Wassers schliessen könnte e). K. Aushauchüngen des Cactus unter destillirftem Was- ser im Stikstollgas. Ich habe die Versuche über die Ausathmung abge- Öndert, indem ich dem Cactus, der die Nacht über in Troknen in einem Rezipienten voll reiner atmosphä- rischer Luft, die von allem kohlensauren Gas befreit . e)} Ich werde andere Resultate über diesen Gegenstand im ‚siebenten Capitel vortragen. Die Versuche werden weit melır verlängert werden; die Pllanzen werden in atmosphä« zischer Luft mit etwas wenigem Wasser ermährt seyn; sie werden sich nicht durch die Abwesenheit dieses Nah« zungsmittels erschöplen, und nicht durch das vielfache Gilssen aus einem Gelässe in das andere gestört werden, 76 Einfluss des Sanerstofigases war, zugebracht hatte, in einen Rezipienten voll de: stillirtes Wasser einen Tag lang brachte; die allgernei- nen Resultate waren die nemlichen wie beym vorigen Versuche; blos in dem Falle, womit ich mich jetzt beschäftige, giengen die Furktion der Pflanze langsamer von statten, da sie sich in einen Medium befand das ihr nicht anpassend war, und auch ausserdem unter dem Wasser weniger als in der Luft erwärmt wurde. Sie hatte richt Zeit, in dem Sonnenschein eines ein- zigen Tages alles kohlensaure. Gas zu zersetzen, was sie die Nacht über gebildet hatte; über diess waren auch ihre Aushauchungen durch eine beirächtliche Menge Stikgas verdorben, da doch die erstern Aus. aihmungen in gemeiner Luft aus fast ganz reinem Sauerstoflgas bestanden, und sich in dieser Rücksicht auch nicht geringer als die Einathmungen befanden. Sechs Rubikzoll Cactus absorbirten in sieben Nächten, siebzehn Kubikzoll Sauerstoffgas, und athmeten im Wasser’ in Gestalt von Luftblasen neunzehn Kubik- zo!! Luft ein, die bey einer Prüfung mit hydrosulfure de potasse sich aus ı5,5 Sauerstoffgas und 5.7 Rubikzoll Stikgas bestehend zeigte. Die = erste Aushauchung enthielt 2% Sauerstoffeas und Ic o 2 +:,; Stkgass. Man kann nicht umhin zu bemer- ken, dass‘dieses letztere Gas aus der Zerlegung der Pflanze hervorkommt; sie bringt es nie in ansehnliche Quantität hervor, als wenn sie entweder durch die Fortdauer des Versuches leidet, oder wenn sie sich:in einer Umgebung befindet, die ihr nicht angenehm ist, Der Cactus, der die Nacht in atmosphärischer Luft zubringt, und den Tag über in der Sonne im Stikgas, haucht daselbst mehr aus, als unter dem hiren a yierz unter Bi hebt OR hikallıe keln via huchtei@n vous a, Id stern ggn sechs 1} sie aba 28 Ir wosiea] Kubik Nergel gg tuftetef {tät de. das die wen,& eine ip duf die entwickelten Pflanzen. 77 oll de: |vemei. Wasser, aber eine weniger reine Luft als in gemeiner vorigen Atmosphäre. N jetz L. Die Ausathmung steht mit der Einathmung im a Verhältniss.| and das Mm unter Ester Beweis.— Wenn man die Cactuspflanzen{ wurde, alles Sauerstofigas hat einathmen lassen, was sie absor- nes ein» Biren können, indem man sie sechs und dreyssig bis 2, was vierzig Stunden lang hintereinander in der Dunkelheit water unter einem Rezipienten voll atmosphärischer Luft -htliche lässt, und man setzt sie hernach der Sonne aus, so ne hauchen sie in sieben bis acht Stunden weit mehr aus, En als wenn sie nur eine einzige Nacht in gemeiner Luft Esch gestanden hätten. Ich habe diesen Versuch mehrere- ndkn male angestellt, und so, dass kein Zweifel mehr übrig schien, bleibt. Ich will ar ein Beyspiel erzählen: sechs hu- En bikzoll Cackus, die während zwölf Stunden im Dun- Kubik- keln vier Kubikzoll Sauerstoffgas eingeathmet hatten, le hauchten unmittelbar nachher in der Sonne, in Zeit “ Be von sieben Stunden 4,2 Kubikzoll des nemlichen Gases " Mh aus, Ich brachte hierauf dieselbe Pflanze in die Fin- ' sterniss unter einen Rezipienten, und liess sie darınn ae. sechs und dreyssig Stunden hintereinander stehen; bemer- ol ia banken HallıiHunbiizellSauderstoß: un äßt= a mr yen ein n inbikzoll Sauerstof Bu gas. Hierauf wurde sie dem Sonnenscheine ausgesetzt, heliche wo sie in Zeit von sieben Stunden die sieben und ein halb au a Kubikzoll, die sie in den sechs und dreyssig vor- ae hergehenden Stunden eingeathmet hatte, wieder aus- ehm 15 duftete. Die Ausathmung ist daher durch die Quan- tität der Einathmung vermehrt worden. Ich glaube, irischer dass dieses Resultat von Wichtigkeit ist, weil es be- her weist, dass die Ausstossung des Sauerstofigases, die ex dem eine Wirkung des Einathmens ist, nicht mit der Aus- 7, Einfluss des Sauerstoffgases’ L« stossung verwechselt werden müsse, die man der Ze legung des Wassers beymessen könnte. Zweyter Beweis.— Ich setzte dem Sonnenlichte in atmosphärischer Luft die von kohlensaurem Gas be- freit war, Cactuspflanzen aus, die ich den Tag vorhex gesammelt, und die die Nacht über in reinem Stikgas oder reinem kohlensauren Gas zugebracht hatten; sie hauchten in der atmosphärischen Luft Sauerstoftgas aus, aber ohngefähr die Hälfte weniger, als sie hervor- gebracht haben würden, wenn sie die Nacht vorher in einem Rezipienten mit gemeiner Luft gestanden hätten. Ich setzte die folgende Nacht über die Ptlan- zen von neuem in Stikgas, und den Tag darauf in atmosphärische Luft.. Sie gaben die Hälfte weniger Sauerstoffgas als den Tag vorher; den dritten Tag noch weniger, und den fünften waren sie abgestorben und in Fäulniss übergegangen. Die Summe von Sau- erstoffgas, welches sie im Sonnenlichte während diesem ganzen Experimente liefern konnten, war geringer als ihr Volumen. Das Resultat war. das nemliche, wenn die Pflanze mit einer kleinen Quantität Wasser genährt wurde, und wenn sie, nachdem sie eine Nacht in»Stikstoffgas zugebracht hatte, dann der Sonne unter Wasser ausgesetzt wurde. Der Cactus kann daher nur eine sehr beschränkte Menge Sauerstoffgas liefern, und diese ist dann noch geringer als sein Vo- lumen, wenn er die Nacht hindurch in einem Medium zubringt, dem alles Sauerstöflgas entzogen worden, und den Tag über in atmosphärischer Luft. Als ich diesen Versuch umkehrte, erhielt ich sehr verschie. dene Resultate. Ich brachte nemlich den Cactus eine Nacht hindurch in einen Rezipienten voll atmosphäri» or nu gel! BT Tuba finfneb welkte: Jieferte, yechma gen, D Anikel Blätter rührur hieraus bin Aul Jeuchtet, | yerdorbe häusen werden, öfters en sie einel De] wen| Blätter Werden, Cactıs| AUS, W rose 0 bildet ha Kalkwas {ler Lı Bohilder Senchich ler Zer. enlichte ‚Gas be: g vorhey ten; sie rstoflgas - t vorher standen e Pilan- rauf in weniger on Tag storben n$au« diesem ‚eringer mliche, Wasser ye Nacht - Sonne us kann rstoffgab sein VO» Medium worden, Als ich auf die entwickelten Pflanzen. 79 scher Luft, und den Tag über in einen andern Rezipien» ten voll Stikgas. Ich konnte alsdann den Versuch funfzehn Tage und länger fortsetzen, ohne dass jener welkte. Die Menge von Sauerstofigas die die Pilanze lieferte, überstieg das Volumen derselben fünf bis sechsmal; ja diese Menge war so zu sagen ohne Grän- zen. Diese Beobachtungen bestätigen das, was dieser Artikel anzeigt, sie beweisen ausserdem, dass die Blätter nur eine Nacht lang eine ausgezeichnete Be- rührung des Sauerstollgases verlangen. Man kann hieraus folgenden Schluss ziehen: wenn den Pflanzen ein Aufenthaltsort angewiesen wird, der schwach er- leuchtet, und wo die Atmosphäre mehr oder weniger werdorben ist, wie dieser Fall bey manchen Gewächs- häusern statt findet, so müssen sie daselbst so gestellt werden, dass sie ihre Atmosphäre um so mehr und öfters erneut bekommen, je dunkler der Ort ist, den sie einnehmen. M. Wirkung des lebendigen Kalks oder der Pottasche auf das Ausathmen des Cactus, Der lebendige Ralk, oder die Pottasche, die in wenig Tagen die dünnen in der Sonne vegetirenden Blätter tödten, wenn sie ihrer Atmosphäre zugesetzt werden, üben diese Gewalt auf die Vegetation des Cactus und der saftigen Pflanzen im allgemeinen nicht aus, weil deren sehr dickes” Fleisch und weniger po- röse Oberhant, das kohlensaure Gas, welches sie ge- bildet haben, hartnäckiger zurückhalten. Bringt man TYalkwasser unter einen Rezipienten voll atmosphäri- scher Luft,:worinn der Cactus eine Nacht zubringt, so bildet sich kein kohlensaurer Kalk darinn. Dieses geschieht aber wohl, wenn man das Kalkwasser mit I ı I | II "hi ah& | i | 50 Einfluss des Sauerstoffzases der Luft in Berührung bringt, in welcher sich der h; Cactus in der Sonne aufhält; es bedeckt sich sogleich A mit kohlensaurem Ralke. In diesem letzteren' Falle, M und vorzüglich dann, wenn man unter den Rezipien- In ten lebendigen, troknen, und im Wasser ausgelösch- ud ren Kalk, oder eine Auflösung von Pottasche bringt,| en] 5 x ae” fren, £ wird die Ausathmung des Sauerstoffgases merklich a verminderty sie ist alsdann niemals: grösser als die an Einathmung. E zen N. Die über die Aushauchung des Cactns erhaltenen| derurd Resultate können auf die Blätter anderer Pflanzen| wirerd angewandt werden, 153 Pol :. ji:| kugen 2 Die- Versuche über das Ausathmen können keine| e auflallenden, einer strengen Untersuchung fähigen 1 Resultate geben, als wenn sie bey Pilanzen angestellt| B werden, welche bey wenig Volumen viel griine kraut-| 3 artige Substanz enthalten, und die eine genngsam| grosse Vegetationskraft besitzen, um in der Sonne den zehnten oder zwanzigsten Theil des Ranmgehaltes eines’ Rezipienten auszutreiben, ohne sich dabey zu 2 a quetscheu, oder an die Wände des Gefässes zu stossen,| A" welche alsdann schon heiss genug seyn würden, um 1"< ‚den Theil zu zerstören, der sich an ihnen ankleben 5 würde. Die fleischigen Gewächse sind fast die einzi«-| Dig gen, welche mit diesen Eigenschaften versehen sind,-| ‚(li Die dünnen Blätter sind so delikat, so ausgedehnt,| dass sie nicht leicht unter einem Rezipienten vegetiren| in können, als wenn die Pflanze zu der sie gehören,'E E den vierhundert- oder fünfhundertsten Theil seines Yun Raumes einnimmt. Man kann indessen zeigen, dass| il sie den nemlichen Gesetzen unterworfen sind, wenn ie\j man die beyden folgenden Versuche vergleicht. in|"ur | m re- u auf die entwickelten Pflanzen, sı| ch de 1. Lässt man,, während einer Zeit ven funfzehn oleich Tagen unter successiver Einwirkung des Sonneuscheins Falle und der Nacht eine Pflanze mit dünnen Blättern, ) ezipien. wie z, B. eine Münze( Mentha) einen Schooten- velösch. Weiderich(Epilobium) undLythrumSalicaria, nee. schrie unter einem Rezipienten voll gewöbnlicher Luft vege- : bringt, I ° E’ r| nerklich tiren, so wird man nach Ablauf des angegebenen Zeit-! lich raumes finden, dass diese Atmosphäre sich weder an aus Reinheit noch an Volumen geändert hat, diese Pilan- zen nehmen zu wenig Raum ein, als dass die Verän- jaltenen derungen, die sie hervorbringen Könnten, schätzbar Nanzen wären. Ein Cactus selbst würde. unter dem nemlichen Volumen und bey ähnlichen Umständen, mehr in die Augen springende Wirkungen hervorgebracht haben. nr 2. Unterhält man die Vegetation von dünnen Blät- fähigen: SB S ; It tern in zwey Rezipienten, wovon der eine zum Auf- nn enthalt des Gewächses im Sonnenlichte, und der an- aa dere zu seinem Aufenthalte in der Dunkelheit bestimmt er ist, so findet man, nach mehreren successiven Giessen Sue von einem: Gefässe in ein anderes, dass am Ende ehalıes des, funfzehnten Tages die Luft des letztern an ya Reinheit und Volumen verloren, und dass sich die des erstern verbessert hat f). Die entgegengesetz- en, um inkleben lie einzie- f}) Dieser Versuch ist von Insenmouss mit Gartenkresse ‚. CLepidium sativum) angestellt worden. Expivien- ven sind ces s. les vepet. Vol. II. p. 144. Dieser Schriftsteller hat aber gedehnt) nicht nach der Ursache dieser von ihm erhaltenen Resultate yegelireD geforscht: er zeigt an, dass die Verbesserung grösser sey, zehören,® als die Verschlimmerung(Verdorbenheit). Ich. habe diesen ı seines Versuch mit der nemlichen Pflanze wiederholt, die Ver- i schlechterung der Luft hat mir grösser geschienen, als en, das die Verbesserung. Meine eudiometrischen Hülfsmittel d, wem waren ‚übrigens genauer als die seinigen. r i 1) \“ 09 Einfluss des Sauerstoffgases ten Wirkungen sind zu gering, um in ihren respetti- ven(Quantitäten sehr genau verglichen werden zu können, aber die allgemeinen Resultate können richt in Zweifel gezogen werden, und man begreift nach dem ersten Versuche, dass die erhaltene Verbesserung beim zweyten, dem durch die Pflanzen von der Atmo- sphäre im Finstern in die des Sonnenlichtes eingetra- genen Sauerstoffgase zuzuschreiben sey. Die dünnen Blätter lassen immer freies kohlen- saures Gas in ansehnlicher Menge in ihrer Atmosphäre ‚im Dunkeln. Ein Theil davon, den sie enthalten, wird ihnen von der umgebenden Luft, und zwar nach Verhältniss ihrer grossen Oberfläche, reichlicher als en fleischigen Gewächsen, entzogen, 4 77) Vegetation im reinen Sauerstof] gas. Wenn sich gleich alle Pflanzen nicht anders als mit Hülfe.des Sauerstoffgases entwickeln können, so gedeihen sie doch im Schatten nicht so gut, wenn die- ses ihnen allein zur Atmosphäre dient, als wenn es mit einer gewissen Quantität von Stikgas oder Wasserstoff-„ gas gemischt ist, diese letztern scheinen an und für sich keinen auflfallenden Einfluss auf die Vegetation zu haben. Der grösste Theil der Pflanzen assimilirt sie sich gleich, wenn sie sich allein, oder in elasti- schem Zustande befinden, Aber sie können dem Ge- wächse nützlich werden, indem sie seine Berührungs- punkte mit dem Sauerstoffgas vermindern, Bey dem grössten Theile der Versuche, dieich mit schon zum Theil entwickelten Erbsenpflanzen(Pi- sum sativum) anstellte, erhielten diese im Schatten, | ! zit Hi Syamen' von ze) yenem had 15 {en in 9 sauren. Vegerl an Sal inderdi yeine Al Sm Vermel® führ e& ihre$1 | geaopt ic | zen 3 dieses(1 VirgekoRg künstlich vi: diesm Gishig Stein hf: feisch Je gab beyg UNSEIE 1 m d Entlyg Come Künsti Klon ade j la, pehti. en zu . nicht t nach serung Atmo« ingetra. kohlen- osphäre thalten, ar nach als den ders als en, SO nn die. n es mit sgerstoll-, und für egetation assimilirt in elasti dem Ge -ührung: eich mit ‚en\ Dr 5 chafien auf die entwickelten Pflanzen. 53 mit Hülfe des Wassers, und der ‚ihnen durch ihre Saamenlappen gelieferten Nahrung während einer Zeit von zehn Tagen die Hälfte weniger am Gewichte in reinem Sauerstofigas, als in der gemeinen Luft, wenn beyde in Rezipienten eingeschlossen waren; sie bilde- ten in ersterem eine weit grössere Menge von kohlen« saurem Gas, welches seiner Natur zufolge immer der Vegetation im Schatten nachtheilig isu Der Ueberfluss an Sauerstofigas konnte ihnen übrigens zuwider seyn, indem er ihnen zu viel Koblenstoff raubte. Als sie in reinem Sauerstoffgas der unmittelbaren Einwirkung der Sonnenstralen ausgesetzt worden waren, fand sich die Vermehrung an Gewicht die sie hier erlangten, ohnge. fähr eben so gross, als in der gemeinen Luft, blos ihre Stengel schienen im: letztern länger und schlanker gezogen. Die verkürzte Form aber, die diese Pilan- zen im Sauerstoflgas annehmen, kann der Reinheit dieses Gases nicht zugeschrieben werden, weil es mir vorgekommen ist, dass diese Wirkung auch in einer künstlichen Atmosphäre, die aus denselben Verhältnissen, wie die gemeine Luft bestand, statt gehabt; letzteres Gas bestand aus Sauerstoffigas, welches ich aus Braun- stein bereitet, und aus Stikgas, welches ich aus Rind- fleisch durch Salpetersäure heräusgezogen hatte. Sie gab beym Eudiometer die nemlichen Anzeichen, wie unsere gemeine Atmosphäre g). g) Enthält unsere Atmosphäre Bestandtheile, die dem Eu- diometer entgehen, und das Wachsthum der Pflanzen be- günstigen? oder halten vielmehr die künstlichen Gasmi- schungen ‚ein gewisses Ingredienz der Substanzen zurük, aus denen sie ausgezogen sind, und welches sich jener Ver- lingerung widersetzi? Ich kanu es nicht entscheiden, ET a a rn Een Pe Tue. 1 ge ni. ee 84 Einfluss des Sauerstoflgases Sem Relative Quantitäten von Sauerstofgas, die in der Dunkelheit von verschiedenen Blättern eingesogen werden. Ich suchte herauszubringen, ob die Menge von Sauerstofigas, die durch verschiedene Blätter von gleichem Volumen im Dunkeln verzehrt oder zum Ver- schwinden gebracht wird, sey es nun durch Einath- men, oder durch Bildung von freiem kohlensauren Gas, mit andern; Umständen ihrer Vegetation in Verhältniss stehe. Die Blätter der fleischigen Gewächse verzehren we- niger Sauerstoflgas,‘ als der grösste Theil der übrigen Blätter. Sie halten es hartnäckiger zurück, oder mit * ändern Worten, sie lassen weniger freie Kiöhlensäure in ihrer Atmosphäre; diese Wirkungen beziehen sich darauf, dass sie der umgebenden Luft weit weniger Berührungspunkte darbieten, und dass ihre Oberfläche bey übrigens ganz gleichen Umständen, mit einer weit weniger ansehnlichen Menge von Poren durchlöchert ist, wie dieses mikroskopische Beobachtungen zeigen. Die fleischigen Gewächse, welche unter Einwirkung des Sonnenlichtes und der Nacht vegetiren, verdanken ihrer Fähigkeit, fast den ganzen Gehalt ihres kohlen- Es ist gewiss, dass auch wohl ausgewaschenes Stikgas noch-einen animalischen Geruch besitzt, wenn e3 aus Rinds- muskeln herausgezogen worden; und einen schweßligten Geruch, wenn man es aus der gewöhnlichen Luft durch ein hydrosulfure erhält, gaurel vickou eine UN Jeren, Nıhrın| für 1b ach Sand, A sie oil yerduä yon$U Arten, 8 pie VE DM entlauti@ hut Kohl Veraehrl da Roy eher il& auf die entwickelten Pflanzen. 85 sauren Gases, das sie in-der Dunkelheit bilden, zu- rückzuhalten, die andere Eigenschaft,-dass sie nur | di eine unendlich. kleine Menge ihres Kohlenstofis ver- ktern lieren, und folglich weit länger den Mangel dieses Nahrungsmittels ertragen können, oder, weniger davon für ihre Vegetation durch die Wurzeln zu holen enge von brauchen. Diese Pilanzen vegetiren von Natur auf itter von Sand, Thon, oder einem unfruchtbaren Boden; da zum Ver sie nur wenig Sauersioff verzehren, so können sie in h Einath- verdünnter Atmosphäre auch leben. Die grosse Menge ren Gas, von Sedum, Saxifiraga und Sempervivum rhältniss Arten, die anf den Bergen wohnen, geben uns Bey- spiele in Menge hierüber, hren we Die Blätter derjenigen Bäume, die sich im Winter übrigen entlauben, sind im Durchschnitt,(denn es giebt hier oder mit häufige Ausnahmen) auch diejenigen, die den meisten lerisäute Kohlenstoff verlieren, oder, das. meiste Sauferstoligas hen sich verzehren. Man kann die Bemerkung machen, dass das Reich der Bäume auf den hohen Gebirgen weit weniger herfläche eher als das der Kräuter aufhört*). \ iner wall: chlöchert ne£ ;“N Ein in den Annales du JVlusee nat, dhist. natur. befindlicher pn ZEIAEN. r r> ee Ze de Aufsatz des Herrn Ramonp, den ich vor einiger Zeit uber- ‘lung Er Be re 2 nwirkung setzt habe(V’oigts Magaz. f. d. Naturk. IX. B, 4. St. April verdanken- 1805.) verdiene auch in gegenwärtiger Beziehung die Auf-] og kohlen- merksemkeit der Naturforscher. Die Untersuchung der quan- titativen Verhältnisse der Bestandtheile einer Atmosphäre auf — den Gebirgen, muss die interessantesten AÄufschlusse über die Vepetation der dovt vorkommenden Gewächse liefern, und & nes Stikga> aus Rind chwelhgtt Luft durch I es HAMOND jetzt 4 Y oft selbst ihr Vorkommen bestimmen, welch blos von dem Kälterwerden mit Verkürzung der Luftsäule, und den schiefer auffallenden Sunnsnstrahlen abzuleiten sucht, a EEE_ 7 en 1 ne SE BE(0 REN FR) 86. Einfluss des Sauerstoffgases Die Blätter der immergrünen Bäume verzehren weniger Sauerstoffgas als die der Bäume, die sich im Winter entblättern: die erstern können auf einem un- fruchtbaren Boden wachsen, und in einer verdünnten Atmosphäre leben. Wie z. B. Tannenbäume, Rie- fern, Fichten, Wachholdern, und Schneerose(Rho- dodendron). Die Sumpfgewächse vegetiren in einem Medium, wo sie wegen der sie umgebenden Dünste des freien Zuganges des Sauerstoffgases beraubt sind, Die Erfah- rung zeigt, dass sie unter gleichen Umständen dieses Gas in geringerer Menge verzehren, als der grösste Theil der übrigen Gewächse mit krautartigem Stengel. Man begreift hieraus, warum man oft krautartige Pilan- zen der Gebirge, in den Morästen und Sümpfen der Ebe- nen wieder antrift, Man sieht, dass die Quantität von Sauerstoflgas, welches die Blätter zum verschwinden bringen, im En „Die Bäume”, sagt er in dieser Abhandlung,„bleiben(auf den Pyrenäen) auf einer absoluten Höhe von 1200 bis 1500 Klaftern stehen, welches dem 70 Grade der Breite entspricht. und der Gebirgsgürtel, den diese Vegetabilien einnehmen, theilt sieh dann in so viele besondere Streifen, als Gattungen derselben vorkommen. Die Eichen bleiben am tiefsten, die Buche behauptet die mittleren Höhen, darüber breiten sich Tannen und Eibenbaum(Taxus) aus, welche bald der Fichte Platz machen” u. s. w. Man vergleiche nur diese wenigen Angaben mit dem, was SAUSSURE hier, und bey den Einäscherungen angiebt, so wird man finden, dass beyde auf verschiedenen VVegen die nemliche Reihe von Vegetabilien aufstellten. ee A ee 4. d. Ueb, Pa 2 Gunst Tor haren oder 3° jren, Sauer‘ uctd Zyvl seh! | as such R (ne feuch&t fünf’ schau Bin hille X de Ni Nine net& EnehE nah vorsde genall bem ‚fl Oderag ber Tenyg n Mau auf die entwickelten Pflanzen, ‚87|\ = ei ‚ehren Ganzen mit der Lage, in der sie sich befinden, im|' ch im Verhältniss steht. Blätter, welche auf einem undank-| It ” un. baren Boden, oder in einer verdünnten Atmosphäre, M Innten oder in tiefliegenden und feuchten Gegenden vege- IN Re tiren, verzehren unter gleichen Umständen weniger) if (Rho Sauerstoffgas, als diejenigen, welche nur auf einem Bi fruchtbaren Boden unter freiem und überflüssigen: Zutritt atmosphärischer Luft ihr Wachsthum fort- Tedium, 0 3 setzen, nd 5 freien Erfah. Ich füge hier die Tabelle der Beobachtungen bey, dieses aus der ich diese Resultate gezogen habe. Die Ver- grösste suche sind in langen Rezipienten angestellt, die durch tengel. Quecksilber, das ich auf der Oberfläche ein wenig be« Pflan- feuchtet hatte, verschlossen waren. Sie enthielten ler Ebe- funfzig Kubikzoll(991 centimetves cubes) atmosphäri- scher Luft, und einen Kubikzoll(20 centimetres cubes) i Blätter. Diejenigen, welche nicht fleischig waren, stollgas fillten bey diesem Volumen fast den ganzen Raum en,, iM des Rezipienten aus, Ich war genöthigt, sie vier und 2 zwanzig Stunden lang in der Dunkelheit im Experi- mente zu unterhalten, weil mehrere von ihnen in iben(af einer kürzern Zeit, unter dem Volumen, was sie ein- ‚bit a nahmen, keine genug bemerkbaren Wirkungen her- a vorgebracht haben würden, so dass man sie durch Gattungen genaue Messung hätte bestimmen können. Ich muss efiten, di bemerken, dass sie durchaus nicht welk wurden, hreiten sich oder, dass sie nichts von ihrem frischen Anstande ie bald der bey diesen Versuchen verloren haben, die unter einer Temperatur von funfzehn bis sechszehn Grad des ; n? Beaumur, Thermometers angestellt wurden, mpiedls Wegen it_ Die in diesen Tabellen angegebenen Zahlen sind auf das Volumen der Blätter, welches als Einheit an- eb, 38 Einfluss des Sauerstoffgases genommen wurde, zurükgebracht. Ich verstehe da- her wenn ich durch die Zahl 5,5 die Menge des durch Eichenblätter verzehrten Sauerstoffgases angebe, dass diese binnen vier und zwanzig Stunden fünf und ein halb mal ihr Volumen von Sauerstoffgas entweder durch Einathmen, oder durch die Bildung von freier Kohlensäure, zum Verschwinden gebracht haben. Bey jedem dieser Versuche haben die Einathmungen das Volumen der Blätter nicht merklich überstiegen, und in den meisten Fällen sind sie geringer gewesen. NER u rn nn, Kr Pre auf die enttwickelten Pflanzen. 85 e da- 5- a i A h Pıelative Quantitäten des durch verschie- e des S ee dene Blätter verzehrten Sauerstoflgases. 1gebe, f und Erste Tabelle. ‚wed K:= 5 e Bi Blätter von immergrünenden Bäumen und' a Sträuchern. haben,’ ungen Menge des bin-: Ä nen 24 Stunden tiegen, im Dunkeln ver- wesen.$%’ zehrten SAUER-f NAMEN DER BLÄTTER.ZEIT DES VER-|storroases, auf ; SUCHES.‘. das Volumender |Blätter, das für “"2 gerechnet ist, *Ireduzirt. STÄCHPALME,. Itex Aguifolium. September. 0,86. BuchssAum. Buxus sempervivens. September. 1,46. KIRSCHLORBEER. Mai, neueBlätt. 3,2. Prunus Lduyo- Cerasus.| September, 1,06. LAURUSTINUS. Sdeh Sr Vibwsum Linus. Riem 2 ErHev. 5 h Hedero Helix. EPINER 2 SINNGREN.-- Junius. 1,5. Vinca minor. September. 0,93. FicHTe. S b 5 Pinus Abies. EpLEIERER? Hasenonr. Mai; . Adi hs Bupleurum. fruticosum.} SADERAUM. Junius 0,6 Tuniperus. Sabina. a us WACHHOLDER, a ee Iunipevus communiSs:= 90 Zweyte Tabelle. Blätter von Bäumen und Sträuchern, die sich im Winter entlauben, u Pa Einfluss des Sauerstoffgases NAMEN DER BLÄTTER. ZEIT DES VER- Menge des bin- nen 24 Stunden verzehrten SAv- ERSTOFFGASES, auf das Volumen der Blätter, wel- Fagus Gastanea, SUCHS E E ches als Einheitf angenommen ist, reduzirt. RoTHBUCHE. August, 8. Fapus sylvatica. STEINBUCHE. Mai. 5 Carpinus Betulus. September. 6. Eiche. Mai. 5,5. Ouercus Robur. September, er RossKkASTANIE. September. 48 Aesculus Hippocastanum., PArpELBAUM. Mai. 6,2. Populus alba. September. 4,36. APRICOSENBAUM. Sentselber. 8. Prunus armeniaca. PFIiRSCHENBAUM. Junius, 6,6. Amygdalus persica, September 42. WALLNUSSBAUM. Mai. 6,6 Juplans vepia. September. 4,4. PLaranuvs. ae 3 Platanus occidentalis. pP z ACACIENBAUM. Mai. 5° Robinia pseudo- Acacia. September. 6,7- Span. HoLLUNDER. Mai 3,36. Syvringa vulgaris. September. 2,2. EscHeE. Mai. 4,32. Fraxinus exceltior. September. 3,71 BiırRNBAUM. Mai.+59, iu. September. rl. Rose. ® Junıus,. Rosa rentifolia. a 45 ZAHME RAsSTANIE, Foligs. 5,6. BE ee®% 1 auf die entwickelten Pflanzen. 91 Dritte"Tabelle. sich i r z:: \ Blätter von krautartigen aber nicht im Wasser wohnenden Pflanzen. des bi des Din. 5 de Menge des bin- irten Sar. nen 24 Stunden FEGASES im Dunkeln ver- J\ sVol> zehrten SAUER- ac NAamEn nen BLÄTTER,[ZEIT DES VER-storroases, auf Is Einhei SUCHS. das Volumen der Han, Blätter zurükge- en bracht, welches | als ı gerechn.ist. d. RARTOFFEL. Septemb. vor dem Solanum tuberosum. Blühen.‘| 25. or KonkL. Sept. junge Blätteı 2,4» RR Byassica oleracea. Sept. alte Blätter. 2. .Ö. EiITERNESSEL. s» WER Urtica urens:. BptemneR- 2. bb; BINGELERAUT. Sept. während der ra Mercuvialis annua. Blühezeit. 2,55. 2, en 4,36. MÖHRE. Sept. während der, - Carota. Blühezeit. 1,0. ö: BUFBOHNE. Vor dem Blühen, 7% Bee eg Währ, d. Blühez.. n 6,6. ıcıa Lada. Nach dem Blüben., 1,6. En;: 4 LiLIe. Mai, v.d, Blühen, 0,66. 6,6 Lilium candidum.|Sept., n.d.Blüthe) 0,5. KL\ SpanıscHE Kresse. Septemb. während Br 5. Trvopaeolum majus. der Blüthe.= ie FıngerHur. Juli 5 h; ge. ulıu8,. Br Digitalis ambigua. er Rüge. September, in der® N Brassica Rapa. Blüthe. 1,29 Bl=, 4,50. HarER, Junius, vor der! 5 me Avena sativa. Blühezeit. ‚7 52: WEITZEN. Mai, vor der 5 sh 2 Triticum aestivum, Blühezeit,> j 4 ErBsE, Mai, ‚in der 3,72. a Pisum' sativum. Blüthe. =, i 6, HKAUTE. 5 a di| August. Ds ag uia 24 aved o) 1 Bee ea! Ferse 92 Einfluss des Sauerstoffgases “Vierte Tabelle: Blätter von Sumpf- oder Wasserpflanzen. INAMEN peß BLÄTTER, Zeit des Ver. Menge des bin. nen 24 Stunden im Dunkeln ver. zehrten SAUER- STOFFGASES, auf, | das Volumen En RB SUCHS. der Blätter, wel- ches als Einheit angenommen ist, reduzirt, FROoSCHLÖFFSL, N: . o.. Alisma Plantago. Ben 07 ALANT. - mber. 1,6, Inula dysenterica. Septe: SCHOOTENWEIDERICH. Aug. während: Epilobium wmolle, der Blüthe.= BRUNNENKRESSE. niet 6 5 5 7. eD. A Sisymbrium Nasturtium. I 2 = Se Deere FLOHKNÖTERIG,. Septemb. in der= Polygonum Persicaria. Blüthe,; BACHBUNGEN, 7 September. 157: Veronica Beccabunga. " HAHRNEnNFUSss, Stan 5 Ranunculus veptans. Pen= u RoTHER: WEIDERIG,|Mai, vor dem Lythrum Salicaria. Blühen. Zar DOTTERBLUME,. Ma; Caltha Palustris. Ans 3 RIEDGRAS 3 Mai 25. Carex acuta, Si 2,29 EEE ZELL RESTE Sn Zen. TUR des bin. Stunden keln ver, SAUER. AsES, auf oltımen ter, wel. ; Einheit ymmen duzirt, ’die entwickelten Pflanzen. 93 Fünfte Tabelle. Blätter von fleischigen Gewächsen. este y Menge des in 24 Stunden Im Dunkeln ver- zelirten. SAUER- :=-- ‚n.|STOFFGASES, auf Namen Der BLÄTTeR|Zeit Des VER), Volumen SUCHS, derBlätter redu- zirt, welches e zu 2 angenom- menist, HAUSLAUB. Tulius; Sempervivum tectorum. z: Agave americana, August, 05. Sedum. globosum,. September. 1,5. Saxifraga Cotyledon. ‚September. 0,6. Sedum veflexum. Junins. 357. Stapelia variegata. Julius, 0,65, Mesembryanthemum del- Yul; z toides, nlıuS. 1,/e _ Cacius Opuntia, August.| 1, ”® AN hi | \ 94 Einfluss des Sauerstoflgases den 2,0; hate 3 de Einfluss des atmosphärischen Sauerstoffgases auf I Ir die Wurzeln der Pflanzen, han, | in B Die in der Dammerde vergrabenen Wurzeln sind kef nicht gänzlich des atmosphärischen Sauerstoffgases be-| raubt. Mann kann dessen eine gewisse Quantität aus| ei den Wassern, die durch vegetabilische Erden durchge-| ie siekert sind, mittelst eines einfachen Auskochens er-| ih halten. Giesst man Wasser in eine auf der Oberfläche aid des Bodens gemachte Hölung, und sammelt die Luft,| Mei welche dasselbe durch das Eindringen in die Erde| pl heraustreibt, so findet man zwar, dass diese weniger|) rein ist, als die atmosphbärische Luft, allein dass sie ven immer noch einen ziemlich beträchtlichen Antheil Sau-| Il erstoffgas enthält: Hares hat dies schon gesagt; es| im: schien mir indess interessant genug, zu untersuchen, I ob die Berührung: dieses Gases mit den Wurzeln der ni Vegetation nützlich sey, oder nicht.:| währe _— E ihrer Ich riss junge Rosskastanienbäume Is die ihrer| en Blätter beraubt waren, und deren jeder ohngefähr sechs I I und ein Drittel Quentchen(23 grammes) wog, aus, sin Ihre Wurzeln hatten eine Länge von zehn Zoll(2,5 de- drey cimetves) und die Stämmchen ohngefähr die nemliche, ihn Ich brachte die Wurzeln eines Rosskastanienbau« im nes FG Fig. III. in einen Rezipienten von sechzig Ku«|| S bikzoll(1,2 litre) Rauminhalt, durch den Hals E und|“n Intirte den Stamm an dieser Stelle genau damit: nach-| Hi | Si, I *} Aesculus Hippocastanım Linn.|| auf die entwickelten Pflanzen. 95 dem ich das Gefäss mit destillirtem Wasser gefüllt hatte, brachte ich durch dessen Oefinung CD, gegen kes auf dreyssig Kiunbikzoll(594 centimetres cubes) Stikgas hin- ein, welches mit dem ganzen obern Theile der Wur- zeln, deren Endspitzen in das Wasser HI tauchten, in Berührung kam: der KRezipient stand auf einer ae tiefen Schüssel voll Quecksilber. Ich richtete einen a\ ähnlichen Apparat mit Wasserstoffgas vor, und noch tıtät aus::= 2 einen andern mit kohlensaurem Gase, wovon ich une: jeden Tag wieder etwas zubrachte, weil es durch nn= das Wasser HI zum Theil eingesogen wurde, Drey gel: andere Rosskastanienbäume wurden auf eben diese e Zul Weise, abgesondert, mit atmosphärischer Luft auf- 3 gestellt. ke Dienige Pflanze, deren Wurzeln mit dem kohlen- lass sie sauren Gase in Berührung stand, starb zuerst, nach il Sau- sieben oder acht Tagen; die, deren Wurzeln mit agt; 6 dem Stikgas oder dem Wasserstoffgase in Berührung, ;uchen, waren, kamen fast zu einerley Zeit, nach Verlauf. eln der von dreyzehn bis vierzehn Tagen um. Sie hatten während der ganzen Zeit ihrer Vegetation das Volumen ihrer Atmosphäre durch kohlensaures Gas vergrössert, e ihrer welche sich, nach Abzug dieser Kohlensäure, nicht ar sechs vermindert zeigte. Die Kastanienbäume, deren Wur- 0g, aus, zeln mit gemeiner Luft vegetirten, waren nach den (25 dee drey Wochen, wo ich diese Versuche endigte, noch ‚emliche, immer frisch. Ihre Wurzeln hatten das Volumen des nienbaur luftförmigen Fluidums des Rezipienten vermindert, hzig Rus sey es nun durch Einsaugen des kohlensauren Gases, s E und welches sie gebildet hatten, oder durch Eintränkung ‘0: nach® mit demselben durch Hülfe des Wassers H]l. Das erh Stikgas dieser. Atmosphäre hatte keine Verminderung } arlitten, I Il a | | j a { N j ! 6 Einfluss des Sauerstoffgases des) Man kann daraus schliessen, dass die Berührung des Sauerstoffgases mit den Wurzeln der Vegetation vortheilhaft ist. Mehrere andere, wenn gleich weni- ger diess ge eradehin beweisende Beobachtungen,.die- nen dieser Behauptung zur Unterstützung, Dünamsı macht darauf aufmerksam(Physique des arbres, Livre ı. chap. 5.)„dass die Seitenwurzelu um so stärker und kräftiger sind, je näher sie der Oberfläche der Erde stehen, so dass, wenn manin einerley(homogenen) Boden, beym Pflanzen eines Baumes mehrere Wurz schade erhält, derjenige fast immer der kräftigste seyn wird:, welcher sich am nähe- sten an der Erdoberfläche befiluet, in Verhältniss zu dem: tiefer eingegrabenen.” Sieht man nicht gleich ein, dass diess daher kommt, weil der letztere Fächser mit der atmo$phärischen Luft in geringerer Berührung steht, als der erstere? Man möchte viclleicht glau- ben, es geschähe darum, weil die obern Wurzeln mehr Nahrungsstofle an der Oberfläche des Bodens fänden*); die nachfolgende Beobachtung zeigt aber, dass man die angegebene Wirkung nicht. dieser Ursache allein zuschreiben kann: häuft man nemlich irgend eine Erde auf die Wurzeln, und um einen Baum herum, der sich in einem guten Boden wohl befindet, an, so leidet dieserBaum dadurch, Geht er nicht zu Grunde, *) Ja sofern die atmosphärische Luft den PP urzeln des Baumes nützlich ist, dient sie ihm wirklich als Lebensunterhalt nd Nahrung. Esliegt daher ein kleiner VDiiederspruch hierin, wenn"unser Verfasser den letztern Grund nicht gelten lassen will, da: beyde Erklärungsursachen auf eines hina auslaufen. Ai d. Ueb, ’ BEL dm il Yırtbeil an 0 Boden: gena Seiter übrıt trocke! . rum be wahrsch hältniss auf. die entwickelten Pflanzen. 97 führung so faulen doch wenigstens seine untern Wurzeln, ob- ‚getation gleich sie, in einen bessern Boden gepflanzt sind, und ch weni. es sprossen in der frisch zugehäuften Erde neue über en, die den ältern hervor. Es ist überflüssig noch von den Vortheilen zu reden, die man dabey findet, wenn man die Oberfläche eines, der Vegetation dienenden (Priysign Bodens wieder öffnet, oder aufhebt. nwurzeln 2. Die Pfahlwurzelgewächse, von ihrem Bau also | re‘° A r sie der genanut, da sie dicke senkrechie und fast von.allen n man in Seitenfasern befreyte Wurzeln besitzen, gedeihen, bey en eines übrigens ganz gleichen Umständen, besser in einem nige fast trockenen als in einem feuchten Boden, und wiede- m nähe: rum besser in einer lockern, als in einer festen Erde: iniss zu wahrscheinlich weil diese Wurzeln, welche im Ver- t gleich hältniss zu ihrer Masse wenig Oberfläche darbieten, Fächser mehr Berührung mit dem Sauerstoffgase verlangen, rührung als dünne, die selbst in einem derben Boden dieselbe ht glau- noch erhalten können. In mehr° 5. Wurzeln von Bäumen, welche sich in Dünger- nden"); haufen(Misthaufen), ‚in Schlamm, oder in Wasser- ass man kanäle verlaufen, theilen sich allda ins Unendliche, \e allein und bilden Fuchsschwänze, weil sie nicht anders nd eine wachsen können, als in wiefern sie ihre Endpunkte n herum, vervielfältigen, um sie mit der sehr geringen Quanti- t, an, 90 tät von Sauerstoffgas, die sie in diesen Aufenthalts- 1 Grunde, örtern vorfinden, in Berührung zu bringen*). s.. r y. 1 re 4 Ein Gewächs, dessen Wurzeln plötzlich durch ein stehendes Wasser untergetaucht werden, leidet des 3 u!\ ‚terhalt Ind are ee Te eg ner erh hjeritl e i nr R R 5 3 Be x# ES*) Dieser Umstand wirkt zwar mit, aber nicht«inzig und allein. elten Jasseh a ä- 5 a Sishe die Zusätze. eh 7 Hanf A, de: Ueh "I 98 Einfluss des Sauerstofigases \ dadurch weit früher, als wenn es diesen Zufall durch ein fliessendes Wasser erlitten hätte, Das Sauerstof- gas des stillstehenden Wassers wird bald erschöpft seyn, das des fliessenden Wassers versiegt nie. Ich muss bemerken, dass die stehenden Wasser den Vegetabi- lien nützlicher sind, als das reine Wasser, wenn sie dieselben durch eine Bewässerung erhalten, die mit Sauerstofigas vergesellschaftet gewesen.‘Man kann aus letztern Beobachtungen abnehmen, dass der grösste Theil der Vegetabilien in einem zu feuchten Boden leidet, nicht blos darum, weil ihnen das Was- ser. als Nahrungsmittel im Uebermaasse gereicht wird, sondern auch deswegen, weil ihre Wurzeln fast in gar keine Berührung mit der äusseren Luft kommen, Einige Schriftsteller haben geglaubt, dass die Auf- güsse oder Infusionen von Dammierde oder Misthau- fen an und für sich selbst der Vegetation nicht als Nah- rungsmittel dienten, weil die Pflanzen die sie ansge- zissen, und mit den Wurzeln in diese Flüssigkeiten getaucht hatten, nicht so gut darinne fortgekommen waren, als in reinem Wasser. Ich zweitile aber sehr an der Wahrheit dieser Beobachtung, die ganz in ihrer Allgemeinheit genommen ist. Wenn die Infusionen sehr wenig gesättigt sind, oder sich dem Quellwasser nähern, so unterhält sich die Vegetation besser dar- inne, und die Pflanzen nehmen mehr an Gewichte zu, als in destillirtem oder filtrirtem Regenwasser. Ich habe die sehr genauen in dieser Rüksicht von WoopwarD angestellten‘Versuche wiederholt, und meine Resultate sind den seinigen ähnlich gewesen. Die widersprechenden Beobachtungen wurden mit wenig Genauigkeit und mit Infusionen vorgenommen, diem: da D füuchte aber m diese| Zwiscl dringt ct Dar‘ wen! sitzt, zersel I durch lterstoff. Wenn sie die mit an kann lass der feuchten das Was- ht wird, fast in ommen, die Auf- Visthau- als Nah. e ausge- igkeiten zsommen „Fusionen 1ellwasser esser dar- Gewichte en wasttl: ‚sicht vol olts und gewesen, dei mit nommen, auf die entwickelten Pflanzen. 99 die mchr gesättigt waren als solche, die man mit Hülfe des Druckes aus einer fruchtbaren von Natur ange» feuchteten Pflanzenerde herausziehen kann. Sie hätten aber mit noch weit, mehr verdünnten Auflösungen, als diese letztern sind, angestellt werden sollen, weil die Zwischenräume der Erde noch Luft zu den Wurzeln dringen lassen, während dass unsere gänzlichen Ein- tauchungen das Sauerstoß'gas, welches sich durch die Dazwischenkuuft des destillirten Wassers, oder einer wenig gesättigten Infusion den Wurzem hätte mit- theilen können, durch die Extractivstofte einer näher zusammengebrachten, stärkern Infusion gänzlich ver- zehrt wird. e S- 47; Yon den Feränderungen welche das Sauerstoff- gas durch seine Berührung mit den Wurzeln erleidet, Seizt man unter einen mit Quecksilber verschlos- senen und mit atmosphärischer Luft gefüllten Rezipi- enten, eine gesunde von ihrem Stengel befreyte Wurs zel, die eine hinlänglich starke Vegetationskraft be- sitzt, um sich nicht daselbst durch die Fäulniss' zu zersetzen, so vermindert sie das Volumen dieser Luft, indem sie Sauerstoffgas zu absorbiren scheint; ausser- dem bildet sie noch mit dem sie umgebenden Sauer- stofigase kohlensaures Gas. Aber wie gross auch die Capazität des Rezipienten, und die Dauer des Ver- suches seyn mag, so bleibt die Quantität von Sauer- sıolfgas, die durch die Wurzel absorbist zu seyn scheint, immer unter dem Volumen der letzteren. 100 Finffuss des Sauerstoflgases Eine also gesättigte nnd unmittelbar in einen andern mit atmosphärischer Luft angefüllten Rezipienten gebrachte Wurzel ändert ihr Volumen nicht mehr, sondern sie bildet bloskohlensaures Gasmit der umgebenden Sanuer- stoffluft; läest man sie aber in der Zwischenzeit, daman sie in das andere Gefäss bringen will, einige Zeit lang der freien atmosphärischen Luft ausgesetzt, so absor- birt sie unter dem Rezipienten eine Quantität von Sauerstoffgas, die der gleich kommt, womit sie sich | beym erstern Versuche vollgeladen hatte, Eine frisch ausgerissene Möhrenwurzel, hat in vier und zwanzig Stunden einmal so viel als ihr Volumen betrug, Sauerstoffgas verzehrt, und nur den hundertsten Theil dieser Quantität in sich eingesaugt. Eine Kartoffel hat in derselben Zeit 0,4 ihres Vo- lumens an Sauerstoflgas verzehrt; sie schien dessen 0,08 ihres Volumens einzuschlucken Eine Lilien- zwiebel mit ihren eigentlichen Wurzeln. verzehrte 0,59 ihres Volumens an Sauerstoffgas; sie saugte 0,19 Theile davon, ihrem Velumen nach, ein. Eine Rübe verzehrte beständig in derselben Zeit einmal ihr Volumen von Sauerstofigas; die Absorption betrug den vierten Theil dieser Quantität. Die Unmöglichkeit, in welcher sich eine Wurzel befindet, unter einem Rezipienten, aus den man sie a nicht herausthut, mehr als ihr Volumen an Sanerstof- gas zu verzehren, und die Fähigkeit, die sie erlangt, dessen eine neue Quantität zu absorbiren, wenn man sie der freien Luft aussetzt, beweisen, dass dieses Or- gan sich nicht auf eine permanente Weise das Sauer- stoflgas, welches von ihm eingesaugt wird, aneignet, Jensar® he | I [waren N her se if 1. fg |seien IR | (das di Inschen Ind dh zn sk [mit \sehtirQ 1 des(ig oder nad wöhl Lind tionsky | Man 1 dern mit zebrachte ıdemn sie en Sauer. t, daman Zeit lang so absor. tität von it sie sich |, hat in als ihr nur den gesaugt, ihres Vo. n dessen ‚e Lilien- verzehrie ugte 0,19 elben Zeit Absorption ine Wurzel len man si | Sauerstolt- sie erlangt wenn Mal s dieses 0" das Säuel , aneigne anf die entwickelten ‚Pflanzen. ı01 sondern dass es von ihm blos in kohlensanres Gas ver- wandelt wird, welehes die freie atmosphärische Luft im Verhältnisse ihrer Verwandschaft zu diesem sauren Gase, ihm wieder zu rauben im Stande ist. Die Wurzeln verhalten sich sowohl im Sonnenlicht als im Schatten fast ganz auf die nemliche Weise, wie die Blätter, welche in der Dunkelheit vegetiren, blos die Einathmungen der ersteren sind weit weniger bemerkbar, weil die Wurzeln den Tag über kein koh- lensaures Gas zerlegen, und daher niemals ganz davon befreyt sind, Bey den Versuchen die ich bis jetzt erzählt habe, waren die Wurzeln ihrer Stengel beraubt; man erhält' aber sehr verschiedene Resultate, wenn sie damit ver- sehen bleiben, und man den Versuch so vorrichtet: dass die Wurzel in einen Rezipienten voll atmosphä- rischer Luft eingesperrt wird, während der Stengel und die Blätter in der freien Luft bleiben. Die Wur- zeln scheinen alsdann ihr Volumen an Sauerstofigas mehreremal zu absorbiren. Ich habe zu dieser Er- scheinung folgenden Apparat eingerichtet, und mich des Wasserknöterichs(Polygonum amphibiumL.) oder des Flohknöterich(Polygonum, Persica- ria L.) dabey bedient, Ich glaube dass es nichts ge- wöhnliches ist, Pflanzen zu finden, die durch ihre Länge, die Biegsamkeit ihrer Stengel, und ihre Vegeta- tionskraft sich dieser Vorrichtung unterwerfen; denn man muss soviel als möglich, alie Verkittung weg- lassen; sie hält niemals so fest und schliesst mit Ge- nauigkeit bey den Vegetabilien, deren Stengel immer mehr oder weniger einer Zusammenziehung oder Er- weiterung fähig sind, nn o2 Einfluss des Sauerstoffgases Ich brachte auf die Brücke(das Queerbret) eines Quecksilberbades CD Fig. IV., einen engen Rezi- pienten AB voll atmosphärischer Luft; ich liess auf die Oberfläche des in dem Rezipienten enthaltenen Quecksilbers HI eine Lage Wasser FG von sechs bis sieben Linien Höhe hineingehen, und brachte dann endlich dureh das Quecksilber hindurch die Wurzel ENH des Knöterichs LM, in den Rezipienten hinein: die Lage Wasser, welche die Pflanze nährte, war bald von derselben eingeathmet; hierauf brachte ich denn mehrere, Tage hintereinander eine neue Onantität von -[>] dieser Flüssigkeit in den Rezipienten; ich sahe die in dem Gefässe enthaltene atmosphärisehe Luft nach und nach durch das in die Höhe Steigen des Quecksilbers in der Glocke sich vermindern. Als alles zugebrachte Wasser absorkirt worden war, und nachdem sich die Luft des Rezipienten in einer neun'bis zehnmal dem Volumen der Wurzel gleichen Quantität vermindert hatte, endigte ich den Versuch, und fand, dass das Stikgas nicht eingesaugt worden, und das Sauerstofk- gas allein, im Verhältniss der Verminderung des Luft- volumens verschwunden war, Dieses Gas war dem Gewächse nicht assimilirt worden, es wurde aber dureh die Blätter in die Atmo- sphöre zurükgeführt; denn ich sah, dass, als ich einen ganzen Hnöterich, mit Blättern und Wurzeln unter einen Rezipienten voll gemeiner Luft brachte, doch so, dass die Wurzeln nur mit ihren äussersten End- spitzen in das in dem Rezipienten enthaltene Wasser hineinreichten, und mit dem grössten Theile ihrer !. ER R Oberfläche die Berührung der atmosphärischen Luft, in der sie sich eingeschlossen fanden, genossen, dass n eine li dern konnt Ni dec Ar SEN= a, 2 Fin Plug per Wasas t) eines en Rezı. liess auf thaltenen sechs biz hte dann > Wurzel n hinein: war bald ich denn ttät von he die m jach und cksilbers ‚ebrachte ‚ sich die ‚mal dem ermindert ‚ dass das Sauerstolk- des Luft assimilit die Atmo- 5 ich einen ‚zeln unter -hre, doch orsten Ent one Wastel heile ihre ‚chen bult ossen, das auf die entwickelten Pflanzen. 103 sich das Sauerstoffgas nun nicht mehr verringerte, weil die Blätter von der einen Seite wieder ersetzten, was die Wurzeln von der andern Seite eingesaugt hatten. Bey diesen Versuchen nahm die Pflanze nicht mehr als etwa den dreyhundersten Theil ihrer At- mosphäre ein, Bringt man in einen genau verschlossenen und mit atmosphärischer Luft erfüllten Ballon,‘das Ende eines belaubten Zweiges, welches öhngefähr den vier- oder fünfhundertsten Theil des Raı ıminhaltes der Glas- kugel einnimmt, und seine Wurzein in der vegetabi- lischen Erde hat,(Fig. VIII); so verbessert dieser Zweig seine Atmosphäre: nach Verlauf von vier- zehn Tagen oder drey Wochen sehr merklich; ist aber die nemliche Pflanze ganz, mit ihren Wurzeln in einen Ballon eingeschlossen, so findet diese Umän- derung nicht mehr so statt, dass man sie schätzen könnte, Stellt man mit Genauigkeit über den Einfluss, den die Pflanzen mit Hülfe des reinen Wassers auf die sie umgebende Atmosphäre ausüben, Untersuchungen an,'so ist es nöthig, wie ich solches in der ersten nn(Fig. I.) angezeigt, dass die Wurzeln dieser Pflanzen nicht in das Wasser BD, welches zu: ihrer er dient, eingetaucht seyen; denn wenn diese Wassermenge(Fig 1.) beträchtlich ist, und man sıe oft erneueıt, so erhält man ähnliche Resultate, wıe ‚bey einem Zweige(Fig. VIII) der seine Wurzeln in der Dammerde hat. Die Atmosphäre liefert dem Was- ser und dieses den Wurzeln eine ee Quan« tität von Sauerstoffgas, welches sich zum Theil durch die Blätter in den a wieder frey macht, 104 Einfluss des Sauers stoflpases " Bi Im allgemeinen entspringt aus diesen Beobachtun-| gen, dass sich das Sauerstoffgas den Wurzeln nicht| unmittelbar assimilirt, sondern dass es mit ihrer Sub-| Stanz kohlensaures Gas bildet, welches sie absorbiren,| und das durch die Blätter dann ferner ausgearbeitet| wird. 8. (3) 8. Fon der, eränderungen, welche das Sauer stoff gas durch die holzieen Stengel erleidet. Ich brachte im Frühjahre holzige Zweige, gerade zu der Zeit ehe ihre K ıinospen aufbrechen wollten, unter einen Rezipienten voll gemeiner Luft(man sehe den Apparat Fig. V.). Die ward in eine kleine Portion Wasser gestellt, um sie eine ihrer Extremitäten zu emähren, und sie belanbten sich allda wie in der freien Luft. Sie konten aber unter einem Rezipienten mit Stikgas oder W asserstoflgas erfüllt, nicht das nem- liche hervorbringen; sie verfaulten darinne, indem sie Stikgas und Kohlensäure verbreiteten, ohne irgend ein Zeichen des vegetabilischen Lebens ven ae zu Die holzigen, entblätterten, und auf die eben angeführte Art vorgerichteien Stengel verderben die gemeine Luft, geben. sowohl im Schatten als im Sonnen- N scheine, ohne das Volumen dieser Atmosphäre, das| des Stengels ausgenommen, zu veri indern, sie ersetzen das Sauerstofigas ‚ welches sie zum Vera brin- gen, beständig durch eine gleiche Quantität von kohlen- saurem Gas; sie eignen sich daher kein Sau erstoffgas an. Ihrs grünen Theile: ssimiliren dessen ohne+ Zwei- iel eine kleine Portion im Sonnenlichte,; indem sie das gelzel ge bachtun. eln nicht rer Sub. sorbiren, gearbeitet ‘seo Foas Jod gerade wollten, an sehe mitäten um sie ein der 'pienten as nem- ‚dem sie irgend sich zu die eben ben die Sonnen- järe, das a ersetzen den brin- yn kohlen: ‚erstoltgas ie! Zwei m sie dat auf die.entwickelten Pflanzen, 105 kohlensaure Gas, welches sie selbst erst mit der um- gebenden Sauerstoffluft gebildet haben, wieder zer- setzen; diese Wirkung ist aber|bey dergleichen Ver- suchen nicht bemerkbar. Zweige der Weide(Salix alba) des Eichenbau- mes(Quercus Robur) des schwarzen Pappelbau- mes(Populus nigra) der Steinbuche(Carpinus Betulus) von ein bis drey Linien Dicke(7 millime- tres) verzehrten im Frühjahr und im Sommer binnen vier und zwanzig Stunden eine Quantität von Sauer- stöffgas, die zum wenigsten der Hälfte, und ‚höchstens der ganzen Grösse ihres Volumens, gleich ‚kam. Birnbäume und Aepfelbäume verbrauchten, unter gleichen Umständen, ihr Volumen drey bis viermal. Die holzigen entblätterten Stengel bieten die Er- scheinung einer Einathmung von Sauerstofigas in der Finsterniss dar, und ohne Zweifel, nach dem Verhält- nisse der grünen in ihrer Rinde enthaltenen Substanz, auch das der Aushauchung im Sonnenscheine. Dieses Ausathmen ist in der atmosphärischen Luft durch eudiometrische Untersuchung nicht bemerkbar, weil sie mit dem umgebenden Sauerstoffgase mehr kohlen- saures Gas in der Sonne als im Schatten bilden, und weil ihre grünen Theile nicht genug Oberfläche dar- bieten, um alle das kohlensaure Gas, was sie in der Sonne bereiten, zu entmischen., Man sieht indessen schr gut die Atmosphäre dieser Zweige sich bey Nacht- zeit vermindern, und im Licht ihr erstes Volumen wieder einnehmen. Die holzigen Stengel ersetzen das Sauerstoflgas, was sie verzehren, nicht mehr durch ein gleiches ee Tr 106 Einfluss des Sauerstoffrases Volumen von Kohlensäure, wenn die Pflanze ihre Wurzeln im Boden hat, ihre Blätter in der freien Luft und ihren Stengel allein in einer Atmosphäre von ge- meiner Luft eingeschlossen, wie man solches in den Vorrichtungen Fig. VI. und VII, sehen kann, welche durch Ritt und Quecksilber verschlossen worden. Das kohlensaure Gas, welches der Zweig in seiner Atmosphäre zurüklässt, findet sich in seiner unbe- stimmten:Menge unter der von Sauerstoffgas, was sie verzehrt hat. Dieses kohlensaure Gas, was zu fehlen scheint, verfolgt den Lauf des Zweiges cad, um durch dessen Blätter in der freien Luft zersetzt zu wer- den. Ich will zu der genauern Auseinandersetzung eines dieser Versuche übergehen, Ich kittete(Fig. VI.) zu Anfang des Monats Ju- lius um sieben Uhr des Morgens das Ende eines Apfel. baumzweiges, den ich seiner Blätter und der übrigen Verästelungen, die blos krautartiger Natur waren, beraubt hatte, an die Oellnung a der Röhre ab an, deren Oefinung e unter Quecksilber stand. Dieser ‚Zweig hatte zwey Linien(5 millimötres) bey seinem Durebschnitte e im Durchmesser, und nahm im Ap- parat einen Kaum von 0,1 Kubikzoll(2 centimötyes cubes) eiu, die Röhre selbst befasste 6,3 Kubikzoll(225 centi- snetres cubes) atmosphärische Luft, in ihrer Abtheilung ab; denn ich liess das Quecksilber in der Röhre bis auf b heraufsteigen, so dass die eingeschlossene Luft sich in dem nemlichen Zustande des Drucks befand, wie die äussere. Zwey Stunden nach Untergang der Sonne hatte sich das Quecksilber nach allen angebrachten ÜUorrek- tionen um ein und eine hälbe Linie(93 millimetres( # > x das N i gomespO' Aueipi TB, awe) N Volume hiht 19 „3. ff 100 Sqnc u® zn dureiR kohle Stikst oe su ren A hit, zohngi it, DR Ha und a INN de b: u ''W m w Di “2 'a Y \4 NZE ihre ien Luft e von'ge. es in den s Welche worden, in. seiner er unbe » Was sie zu fehlen .d zu wer ‚, ım Latzrıng seizung nats Ju- s Apfel. übrigen waren, ab an, Dieser seinem im Ap- es cwber) 25 cenkir theilung üöhre bis' ‚ne Luft ; befand, je hatte Corel ifimetres| anf die entwickelten Pflanzen. 07 in das innere der Röhre erhoben. Dieses Aufsteigen eorrespondirte ohngefähr der Hälfte des Volumens des Zweiges. Den folgenden Morgen, bey Anbruch.des Tages, war das Quecksilber ein wenig gefallen, und zwey Stunden nach Sonnenaufgang’ hatte die Luft das Vohımen, was sie vor dem Anfange des Versuches ge- habt hatte, wiederum erlangt: diese Luft enihielt „2; Kohlensäure, und nach Abzug derselben Tea Sauerstolfgas. Der Zweig hatte daher in vier-und zwan- zig Stunden fünfmal und ein Drittel sein Volumen an Sauerstoffgas verzehrt h). Er ersetzte es kaum durch dreymal so viel als sein Volumen austrug freies kohlensaures Gas, und erzeugte eine grosse Quantität Stikstofigas, welches verhinderte, dass durch die Ein- saugun ei der Kohlensäure oder des Sauerstofigases irgend eine Veränderung des Volumens statt gehabt hätte. Ich werde bald auf diese Erzeugung, die ein nothwendiges Resultat der Vorrichtung des Apparates ist, zurückkommen. . Als ich den Versuch acht"und vierzig oder sechs und neunzig Stunden verlängerte, wurden die Wir- % h) Ein Zweig von denselben Dimensionen, wie der vor- hergehende, wurde von diesem Apfelbaume getrennt oder abgeschnitten, und vier und zwanzıg Stunden lang unter eiiten Rezipienten, der mit Quecksilber verschlossen war, R auf die nemliche Art, wie der, welcher noch mit dem Boden zusammenhieng, gebracht; er brachte viermal sein Volumen an Sauerstoffgas zum Verschwinden; er ersetzte es durch viermal sein Volumen kohlensanres Gas. Er erzeigte kein Stikgas. Es geht aus diesen beyden Ver- suchen hervor, dass der mit dem Boden in Verbindung stehende Zweig mebr Sauerstoffgas veızehit, als des, ne welcher von ilım getrennt ist. 108 Einfluss des Sauerstoffeases kungen auch verdoppelt und verdreyfacht; es ist daher kein Zweifel übrig, dass die eingeschlossene Portion des Zweiges unbestimmt das kohlensanre Gas, was sie erzeugt, wieder absorbirt; aber bey allen diesen Versuchen, sie mochten auch noch so weit ver- längert werden, stieg das Quecksilber niemals höher als anderthalb Linien, und stieg den folgenden Tag immer wieder zurük, da wo es gestern gestanden hatte. Ich wiederholte diese Versuche bey Myrihen und Hechenkirschen*), wo ich die nemlichen Resultate erhielt. Ich richtete den Apparat dazu, wie man bey Fig. VII. sieht, ein, Ich stellte die nemlichen Versuche Fig. VI. an, wo ich eine Röhre, die eine Säule von atmosphärischer Luft von fünf Zoll( 1,4 decimetre) Höhe enthielt, mit Wasser sperrte. Nach Verlauf von drey cder vier Tagen stieg das Wasser einen Zoll(2,7 decimetres) in das Innere der Röhre herauf. Bey Verläng.rung des Experimentes, konnte es nicht weiter zum Steigen gebracht werden. Als die in der Röhre zu dieser Zeit enthaltene Luft geprüft wurde, enthielt sie(ausgenom- men zwey bis drey Hunderttheile kohlensaurem Gas) fast nichts als Stikluft.‘Die Luft hatte daher dieselbe Verminderung an Volumen erlitten, als wenn sie der Einwirkung eines hydrosulfure‘ unterworfen gewesen wäre, Sie hatte gar kein Stikgas hervorgebracht. Hares hat diesen leiztern Versuch angestellt i) und dieselben Resultate daraus erhalten; sie beweisen aber ") Lonicera Xylosteum L. ;) Statik der Gewächse S$, 130. firdie, giehlr\ zhord ‚welches gichen —— | E NS: auf die entwickelten Pflanzen, 109\ if re ae zu I ch! für die Materie, mit der wir uns hier beschäftigen, gar| ii! "0sgene>| N ® nichts, weil die erzeugte Kohlensäure durch das Wasser Aure Ci u absorbirt worden, und daher mit dem Sauerstöftgase Bi Ni l bey allen. I Sn welches zu gleicher Zeit verschwindet, nicht ver- Di Veit vers I R een glichen werden kann. Mi 1s höher.: Nik den Tag Dieser berühmte Physiker hatte eine Meynunzg, I . 2x BL, ‚estanden welche bestritten werden muss; er glaubte nemlich, ji Myrchen dass die holzigen Zweige den Tag über viel Luft ein- Resultate saugten, und zelbige die Nacht hindurch wieder ans- man bey athmeten%k). Er löthete, wie bey dem Versuche Fig. VI., die entlaubte Extremität eines Apfelbaumzweiges an die Oeffnung a der Röhre a e; hier füllte er aber VI. an, die Röhre gänzlich mit Wasser an, und tauchte ihre irischer untere Oeffnung unter Quecksilber. Der Zweig, indem Ik, mit er sogleich das Wasser einsaugte, machte das Queck- ar vier silber mehrere Zoll über seinen Niveau steigen. Dieses yes) in Aufsteigen liess aber bald nach, weil sich von dem eingeschlossenen Zweige Luftbläschen losrissen, welche ng des= I er eigen ein weiteres in die Höhe Steigen verhinderten, Diese Zeit Luft kam,(und der Verfasser hatte es anderswo rich- nn tig gesehen) von der atmasphärischen Luft her, die i Cs) von d nach c durch das Saugen oder den leeren Raum i he hereingebracht, die Erhöhung des Quecksilbers in der a Röhre zu bewirken suchte, da selbige durch das po- w röse Holz des Zweiges nur unvollkommen verschlossen Ds war. Er bemerkte, dass sich das Quecksilber den a Tag über erhob, und während der Nacht senkte; Rn. und hier bey dieser Gelegenheit brachte er seine Mei- al nung über das tägliche Einathmen und nächtliche Aus- Are athmen der Stengel zum Vorschein. Er legte der Ve- — %£) Statik der Gewächse$. 76 und 77. en I H 110 Einfluss des Sanerstofigases getation aber mit Unrecht eine Eigenschaft bey, die der Zurichtung. seines Apparates und dem grössern und geringern Saugen von Wasser den Tag über und zur Nachtzeit untergeordnet, oder zugeschrieben wer- den musste. Wenn der Baum den Tag hindurch durch seine Blätter ausdünstete, so übertraf die Menge des von dem Zweige eingesaugten Wassers das Volumen der atmosphärischen Luft, welche sich yon d nach c in die Röhre hineinschlich, und diese Luft gieng da wieder hinaus, wo sie hereingekommen war, das heisst, durch die Poren des Holzes. Wenn die Nacht hindurch die Ausdünstung geringer oder ganz aufge- ‚hoben war, so war es das Einsaugen ebenfalls, und die Luft, welche nun in einem um so grössern Maasse in den Apparat hereindrang, je weniger das Wasser angezogen wurde, brachte das Quecksilber zum Sinken. Diese Dinge verhalten sich fast auf die nemliche Weise, wenn die Röhre mit atmosphärischer Luft an- gefüllt ist; die Resultate sind hier aber für das Auge fast unmerklich, da der Zweig das kohlensaure Gas mit weit mehr Langsamkeit athmet, als das Wasser, Haum hat er, wenn er eine Quantität dieser Kohlen- säure angesaugt hat, das Quecksilber um ein und eine halbe‘Linie über seinem Niveau zum Heraufsteigen gebracht, so zieht letzteres im Apparate die atmosphä- rische Luft, deren Sauerstoilgas der Zweig verzehrt, wieder an, und lässt nichts als Stikgas zurük. Diess ist auch der eigentliche Grund, der die Entstehung des letztern Gases beym vorigen Versuche erklärt. Es hat sich in einer}Luftsäule von fünf Zell 2,4 decimeives) Höhe, die’durch Wasser verschlossen’ x | | yosp) M hewef gi die Mi silber, Ih zweigt vol ein(I Hals a Zweig| in der S ” auss 1 ie Q Ind U hi zei Li dann Ira ceine welche di den um che de als we nemliel sche,| Ic Schein, ud auf die entwickelten Pflanzen, ııı bey, di war, kein Stikgas gebildet, weil eine Wasse rhöhe von grösser einem Zoll(2,7 decimitres) nicht hinreicht, um die über und atmosphärische al zum Eindringen in den Apparat eben wer. zu bewegen. Ist aber die Wassersäule höher, so bringt sie die nemlichen Wirkungen hervor, wie das Queck- ch. sein silber. des von Ich kittete das äusserste Ende eines Apfelbaum- ımen der zweiges an eine Röhre a e Fig. VL, die bis oben an ach c in voil Quecksilber war, und tauchte diese Röhre in gieng da ein Quecksilberbad, tief genug, um den verkitieten var, da Hals a gänzlich zu bedecken, und hier brachte der lie Nacht Zweig in vier u und zwanzig Stunden keine Luft, weder 2 aufge- in der Sonne noch im Schatten, hervor. Als ich aber Is, und das äussere Quecksilberbad tiefer brachte, bewirkte ı Maasse ich dadurch, dass der Zweig eine Quecksilbersäule vor Wasser' zehn Zoll(2,7 decimetres) Höhe tragen musste, und , dann brachte er, vorzüglich durch seinen Querschnitt ; c eine unendliche Menge von Luftbläschen hervor, ‚emliche ı1r welche das Quecksilber binnen vier und zwanzig Stun- Luft an- den um drey bis vier Zoll(ohngefähreinen Dezimeter) as Auge ne 5 zum Fallen brachten. Nach Verlauf von sechzig Stun- ure ba.. a; u a N den sank es A niveau mit dem im äussern Gelässe ent- asser,=.| NE Eh haltenen. Die hervorgebrachte Luft enthielt 7, Stik- - honlen-. x 1% gas,„2, Sauerstoffgas und+35 Kohlensäure; als ich und ene aber die Quantität von Sauerstoligas berechnete, wel- ufsteigen En:; e che der Zweig im Apparat verzehrt hatte, schien es mir, tmosphä- E- i als wenn die erzeugte Luft bey ihrem Ursprunge den 7. zehrt.. er.. Be ka nemlichen Grad von Reinheit als wie die atmosphärt- k, Dies sche, haben müste, itstehung ag, Ich setzte acht Tage hintereinander, dem Sonnen- el schein, einen jungen Apfelbaum mit Blättern, Stamm untl Zöl | h f und Wurzeln, unter einem Rezipienten aus, der mit schlossen 112 Einfluss des Sauerstofigases atmosphärischer Luft erfüllt war; er veränderte seine Atmosphäre nicht merklich. Das Sauerstoffgas, wel. ches die Aeste sich bey einigen der vorhergehenden Versuche zu assimiliren schienen, hat daher in dem Innern des Gewächses zirkulirt, um durch die Blätter wieder ausgehaucht zu werden, / Ich zog den in den Apparaten Fig. VI. und Fig, VII. enilialtenen Zweigen, die Rinde ab; sie absorbir- ten'und zersetzten durch ihre Blätter das kohlensaure Gas, was sie hervorgebracht hatten, eben so. Stellte ich diesen Versuch unter einem Rezipienten an, und mit Zweigen, die, wie bey Fig, V., abgeschnitten waren, so liessen sie in dem Gefässe eine Quantität von koh- lensaurem Gas zurük, die aufs Haar der des Sauer- stoffgases gleich kam, welches durch sie zum Ver- schwinden gebracht worden war, und sie brachten die nemlichen Erscheinungen bey gleichem Volumen und Oberfläche in einer ein oder zweymal geringern Zeitzu wege, als das noch mit seiner Rinde versehene Holz. Die Härte, welche die von ihrer Rinde be- freiten Bäume erlangen, muss daher nicht, wie meh- rere Schriftsteller geglaubt haben, der Absorption von Sauerstoffgas durch das Hoiz beygeschrieben werden, sondern sie entsteht vielmehr, wie ich solches in der Folge zeigen werde, aus einem Ueberfluss an Koh- lenstoff. Bey Anstellung dieser Versuche habe ich das Holz, zumal von Eichen, was anfangs ganz weiss war, sich in Zeit von wenigen Stunden dunkelgelb oder braun färben sehen. Diese Färbung war, wie auch andere beobachtet haben, im Sonnenscheine stärker als ım Schatten. Die Verwandlung von Sauerstollgases in koh- Juuurd yuch weit Bruch heireiles R oder unter Farbe,& Stelle im ten voll ist dahe dem S2 megnt( Niederset Waren} sich das ab stofe des 3 der Erlähri sich das vi u grosen! Gase wiede: konnt dah Onantiät€ welches ib seinen Sa) trächtlich, unter der heit der| Rükstand Herr Welche m Kel zeig zeigt, Gen HN / Bank) auf die entwickelten Pflanzen. 113 derte sein::; ai lensaures durch. das geschälte Holz, gieng im Lichte fogs r 638, wel auch weit schneller von statten, als in der Dunkelheit. gehenden er in dem die Blätter Brachteich frisches und eben erst von seiner Binde befreites Eichenholz im Sonnenlichte unter Stikgas oder unter Wasser, so behielt es seine ganze weisse Farbe, das nemliche Holz färbte sich aber auf der . und Pıs, Stelle im Sonnenlichte, wenn ich es unter Rezipien- ie zhibrien ten voll gewöhnlicher Luft brachte, Diese Färbung ohlensaure‘ ist daher das Resultat der Berührung des Holzes mit 0. Stellte dem Sauerstoffgase; sie beruht, wie BenrTHoLLET n an, und meynt( Art. de la teintuye vol. I. pgag. 48)*) auf einem en waren, Niederschlag des Kohlenstoffes und einer Bildung von on koh Wasser. Aber diese Bildung kommt nicht daher, dass ne sich das atmosphärische Sauerstofigas mit dem Wasser- : stoffe des Ho!zes verbindet, Die Erklärung würde N ide ig Becher der Erfahrung!zuwider seyn, welche beweist, dass ale sich das verzehrte Sauerstoffgas in einer streng eben Bennsen so grossen Quantität in dem erzeugten kohlensauren hen Gase wiederfindet. Der Niederschlag von Kohlenstoff Rinde be ‚ wie meh: kommt daher, dass das Holz, indem es eine kleine Quantität seines Kohlenstoffis durch das Sauerstoflgas, Bm welches ihm dasselbe raubt, verliert, zugleich auch 2 seinen Sauerstoff und seinen Wasserstoff in weit be- trächtlichern Verhältnisse(siehe IVtes Capitel(). 3.) unter der Gestalt von Wasser einbüsst: Die Abwesen- en werden, Iches in der ss an Kol 5 heit der letztern'Stoffe lässt alsdann in dem holzigen hükstand einen Ueberschuss von Rohlenstoff zurük. I 0IZ, 7 2 g hi h das Hon Herr SEnEBIER hat eine Beobachtnug gemacht, war, Sl welche mit meiner eben eızählten einige! Achnlich- oder brau keit zeigt. Er sahe, dass die grüne Tinktur der Blätter, anlelt uch ande ker als IM 1se$ IN hob 114 Einfluss des Sauerstoflgases mit Weingeist präparirt, in der Sonne nicht eher gelb wird, als wenn sie mit Sanerstoffgas in Berührung tritt. ( Physiologie vegetale T. III. p. 144.) 972) a Ne) . Von den Veränderungen welche das Sauersto/]= gas durch seine, Berührung mit den Blüthen erleidet. Die Blüthen, selbst die der Wasserpflanzen, ent« wickeln sich nach meinen Versuchen in reinem Stik- gase nicht. Ihrelinospen, bereit sich aufzuschliessen, bleiben darinn wie gelähmt, und die aufgeblühten sowohl als die nicht entfalteten Theile faulen schneller in ihr als in einem Rezipienten mit gemeiner Luft, Blumen, welche, wie weisse Lilien oder gefüllte Ro- sen, in vier und zwanzig Stunden unter einem mit gemeiner Luft angefüllten Rezipienten den siebenten oder achten Theil der Atmosphäre, die sie umgab, verdrängen konnten, ohne selbst verdorben zu werden, haben das Sauerstoffgas, was sie zum Verschwinden brachten, durch eine QMantität kohlensaures Gas er- setzt, das Volumen der Blume ausgenommen, Ich sage: das Volumen der Blume ausgenommen, weil diese in ihrem fleischigen Gewebe eine Quantität Koh- lensäure, geringer als ihr Volumen, zurükhielt, Als aber die Blume unmittelbar darauf unter einen andern \ezipienten mit gemeiner Luft gebracht wurde, nahm sie diese Einsaugung nicht mehr vor._ leh komme nicht wieder it die Erklärung dieser Beobachtung zurük, Erste az sewö galt Jch verind M ahyorbi setzen,) Theilen€ der Dunl folglich 1 Luft ver Möch kelheit dur nen, nicht en? Selh geht stark r Wei du dies doch ı hei es mo Almen die Orean alt von so kur mit ihnen lang fort beiürchte, Tunge ei Ine) täte Ihren In de scheinen d AU erleiden ihrem Anst Austande y SI Wen t eher geh Arung ti, Sauerstl! Blüthen nzen, en inem$uk ‚schliessen, fgeblühte n schnelle einer Luf; sefüllte Bu einem nit n siebenien sie mg) | zu werden, erschwinden ures Gaser mmen, IM nmen, wel yantität Bol ükhjelt, A einen ander urde, nah Ich komme Beobachtunf auf die entwickelten Pflanzen. 115 Es ist ein seltener Fall, dass frisch gepflükte undinein sit gewöhnlicher atmosphärischer Luft gefüllteg Gefäsg gestellte Blumen das Volumen di-se, Atmosphär+ merk- lich verändern, weil sie das kohlensaure Gas, welcheg sie absorbiren, fast gänzlich durch Stikzas wieder er- setzen. Sie weichen in dieser Hinsicht von andern Theilen der Gewichse ab, welche beym vegetiren in der Dunkelheit weit weniger Stikgas aushauchen. und folglich fast immer das Volumen der sie umgebenden Luft vermindern. Möchte die Erzeugung des Stikgases in der Dun- kelheit durch Blumen, die dabey nicht zu leiden schei- nen, nicht mit der ihrer Gerüche in Verbindung ste- hen? Selbst wenn man fände, dass dieses Gas von sehr stark riechenden Blumen eben so häufig, als von weniger duftenden hervorgebracht wurde, go würde = 7 ng NT= dies doch nichts gegen diese Vermuthung beweisen, weil es möglich seyn könnte, dass nicht von allen Blumen die geistigen Ausdünstungen unsern Geruchs. organ afhzirten. Es ist zu bedauern, dass ihr Reich von so kurzer Dauer ist, und dass man die Versuche mit ihnen nicht gut über sechs und dreyssig Stunden lang fortsetzen kann, ja, dass man endlich nicht auch beiürchten dürfte, dass die nicht zu berechnende Stö- rung einer so zarten Organisation nicht auf die Resul- tate ihren Einfluss habe, In den Versuchen, die ich jetzt erzählen will scheinen die Blumen nicht die geringste Veränderung zu erleiden; sie verloren nichts von ihrer Frische oder ihrem Anstand. Diejenigen, welche noch im Rnospen- zustande waren, blühetien unter dem Rezipienten anf Sie waren mit ihren grünen Theile versehen, wenn or m- en= oeupoBIr PR ase me re Be a m na. oo ex en== | 116 Einfluss des Sauerstoflgases| we- RIR. es unmöglich war, dieselben zu entfernen; sie waren Nee aber im Verhältniss zu dem Volumen der Blumenblät- zwaodg ter zu klein, als dass sie einen merklichen Einfluss gehalt auf die Untersuchungen, die ich mit Rosen, Lilien, sun Levkojen, indianischer(spanischer) Kresse*) und no den Kätzchen des Kastanienbaumes(Fagus Casta- u nea L.) anstellte, hätten ausüben können. Die weis- ie sen Lilien verzehrten: ım Schatten, binnen vier und Kanu zwanzig Stunden, in gemeiner Luft unter einem mit sPnBl Quecksilber verschlossenen Rezipienten einmal ihr punld Volumen an Sauerstoffgas. Sie standen dabey in einer Buiral Temperatur von+ ı7 Grad des Reaumur’schen Ther- ii mometers. Sie absorbirten funfzehn Hunderttheile u von jenem Gas, und ersetzten es, durch funfzehn Bringen Hunderttheile ihres Volumens Stikgas, vor ci Lirsopl Man wird nach diesen Auseinandersetzungen fol« An gende Angaben verstehen:|(la : fol) Ninsuiel *) Tropaeolum majus Linn.”' ChiN DA Rarug (Farug I | | Dies \smaehr Saj R| Srerstall | eine Qua, acht Tage Oh 2 keneint auf die entwickelten Pflanzen. 117 , sie Waren I Blumenhli, Menge des in vier und zwanzig Stunden im erzeugtes ıen} J IG Einf Schatten verzehrten EINSAUGUNG.| GSrıKaas. sen, Lilien, SAUERSTOFFGASES,. esse) und= u9 Gastı. Lirıen, Lilium album*) 1,1. 0,15. 0,19. 1. Die wei Mönren- a, x; : ucus Larvota. 2, 0,0. 059; en vier un[Han) a>: ir InDIAnISCHE ZAHRreEs- te t A| SENBLUMEN,(T1ro- einmal ihr paeolum majus.)... 2,17. 0,». 0,5. bey in eine BLÜTHENTRAUBE/ chen The. vom ee Dir- TaM,(Dicamnus nderttheit Bee n 20:08, 0,7. 0,9: ı funfzelı BLÜTHENTRAUBE VON GEFÜLLTEN LEvkojen,(Cheiran- thus incanus).- 12 0,7. 0,4. zungen fi! GARTENROSE,(Rose- chou. Rosa_ centi- ale) ee ut: 0,49. 0,49. MäÄnnLicHue Kärz- CHEN DES’ZAHMEN KRASTANIENBAUMES, ( Fagus Castanea.)>7. 0,22, 0,22. 4 Die Blumenblätter verzehren im Sonnenscheine mehr Sauerstofigas als im Schatten; sie hauchen kein° Sawersteffgas-&w ich habe mich vergebens bemüht, eine Quantität von reinem Sauerstoffgas, worinne ich acht Tage lang oftmals erneute Blüthentrauben des *) Ohne Zweifel hat der Verfasser Lilivm candidum L. gemeint. d. d. Üeb. nn nn en se mn nn nagnenn nen Er te ue m= aba> Zn F | ; 218 Finfluss des Sauerstofigases| weissen Diptams hatte vegetiren lassen, zum Verknal-| len zu bringen. Die Entzündung die man bey dieser| ef Pflanze hervorbringen kann, scheint blos von. der Ver-| ei brennung ihres wesentlichen ätherischen Oeies her-| Die zurüuhien.| hirder | Men ans Ich habe die nemlichen Versuche mit dem nem-|(den an lichen Erfolge,.sowohl im Schatten, als in der Sonne, ine mit indianischer Kresse, und mit Ringelblumen*) Genid angestellt. Man hat behauptet, dass diese von freien den 5 Stücken Blitze fahren liessen; die Erscheinung ist| a aber nur von zwey Beobachtern gesehen ‚worden: sine dl diese Blumen sind übrigens in allen Gärten verbreitet.| neh Man müss um so mehr geneigt werden, die erwähnte| vor der Erscheinung in Zweifel zu ziehen, da ihr Glanz leicht ee täuschen kann**), m 2 Bin breit aber 4 *) Calendula officinalis Linn. Todtenblume,\ vi *) Das Leuchten der indianischen Kresse hat zuerst die Tochter i n“ des Ritters von Linne, Elisabeth Christina, auf ihres Vaters| peütiel Landgute Hammarby eine Wleile von Upsala, in Gesellschaft| denneri mehrerer Personen beobachtet. Es soll dieses«Blitzen jeden tennin) Abend vor der Dämmerung wahrzunehmen seyn, und in einem art ud äusse-st schnellen Hervorschiessen eines Glanzes bestehen. S. die 1 Stockh. Abhandl. B. 24. 3. 291.— Ich erinnere mich rirgend ge Au hört oder gelesen zu haben, dass man diese Erscheinung nachher| sche wi-der beobachtet; Hacheen will sie blos bey der Ringelblume den Di wahrgenemmen haben; sie wird daher in der That zweifelhaft.| Dass indess bey manchen Gewüchsen ein Phosphäresciren statt| mi finde, devon habe ich von dem Herra Ober- Medizinalrath AN Hasen zu Königsberg, den ich auf*einer Hükraise aus der vl Schweitz zu sprechen das Vergnügen hatte, ein merkwürdiges dm Beispiel erfahren. Er salı beym Besteigen eines Berges im* dicksten Nebel und in der Einsterniss alle Blamen des dort I wachsenden Ghtysanihemufn inodorum L. blendend weiss .\ h® I | | auf die entwickelten Pflanzen,' 119 n Verknl, giiiao bey diese;; In. der Ver Einfluss des Sauerstoffgases auf die Früchte. Ocles h ei> Die Versuche, welche man in der Beziehung, mit der ich mich bis jetzt beschäftigt habe, mit Früch® ten anstellen kann, sind weit unzuverlässiger, als bey den a:dern Theilen der Pflanzen, weil sie fast gar keine Vegetationskraft behalten, sobald sie von der Gewächse, das sie hervorgebracht hat, getrennt wor- : dem nen der Sonn, blumen) von freien ER den sind. reinung it Ich brachte unreife Weintrauben, deren Stock j Ba: seine-Wurzeln noch im Boden hatte, in einen genau un ver: chlossenen Ballon in die Sonne, Sie ‚verbesserten erwähnt vor der Reife ihre Atmosphäre von gemeiner Luft, lanz leicht in einem Zeitraume von funfzehn Tagen, ohne eine merkliche Quantität von kohlensaurem Gas zu ver- breiten; auch gelangten sie zur völligen Reife; als ich aber in denselben Ballon lebendigen, und schnell an der. Wärme des kochenden Wassers getxockneten und \ getödteten Kalk hineinbrachte, so verdarben sie unter ıme, die Tochter F ihres Vaters n Gesellschaft' den nemlichen Umständen ihrer Atmosphäre, und konn- Blitzen jede ten nichtfreif werden. Ich erhielt dieselben Resultate ‚und in einen mit unreifen Beeren vom Corallennachtschatten(Sola- stehen. Sl'numPseudo-Capsicum L.). Die grünen Früchte ch virgnl PP scheinen daher das nemliche zu leisten, was man von heinung nachlet ER a or Ringehem den Blättern erhält. er Bingelbunt hat zweifelt ‚horeseiren St: Ä , Medizinaltot! phosphoresciren und überzeugte sich von dieser Erscheinung I\ selbst sa deutlich, dass hier alle Zweifel schwinden. Es wäre jückrgise a© u menkwlrdig® demnach immer der Mihe werth, uber diese nocit$0 unvoll- og Berger I ständig bekannte Eigenschaft mancher Blumen genauere Nach- il& 5> 2 dhrt ysch steller aan der Aut forschungen anzustellen, ER d. L eb, Bi weht blendena 9° 120 Einfluss des Sauerstoffgases Als ich unter mit gemeiner Luft erfüllte Rezipien- yon a ten unreife Weintrauben, Nachtschättenbeeren, Bir- ja N nen und Aepfel, von ihrem Stamme getrennt, brachte,» Are so verdarben diese Früchte in einer Zeit von vier und(de\® zwanzig Stunden ihre Atmosphäre, obgleich sieden Tag Inh sg! über im Sonnenlichte zubrachten. Ihre Einathmungen pi und Aushauchungen waren sehr wenig bemerkbar; Wi sie konnten den Tag hindurch nicht alles kohlensaure ‚chef ‚Gas wieder zersetzen, was sie während der Nacht ge- Ar bildet hatten. Als sie mehrere Wochen lang in einer nd immerwährenden Dunkelheit blieben, eigneten sie ö Thai sich kein Sauerstofigas an; das, was sie zum Ver-| hf schwinden. brachten, fand sich in gleicher Menge(das En Volumen der Frucht ausgenommen) in der erzeugten li t Kohlensäure wieder, s u See ä a M || Caied Nutzen des Sauerstoj/gases bey der Ernährung| has der Gewächse.| hier | iereh Um hier die vorzüglichsten Einflüsse des Sauer-| m stoffgases auf die Ernährung der Gewächse zu ver-|: Her einigen, will ich einige Funktionen vorausnehmen, u0nch die in den Capiteln VII und VIII. abgehandelt werden,| Kohl Die Damm- oder Gartenerde enthält ausgezogene sch Säfte, welche in die Pflanze hineindringen, und ihre| wand Vegetation begünstigen. Sobald diese Säfte erschöpft| a Sind, entwickelt das Sauerstolfgas, indem es der a Dammerde Kohlenstoff raubt, einen neuen Extrakt, I| der den ersteren ersetzt. Die Wirkung des Sauerstolf-) gases auf den Boden schränkt sich aber nicht blos auf shit diesen einzigen Einflüss ein. Die Dammerde,„ weiche uni auf die entwickelten Pflanzen, ı2ı tezipien, von. ihrem Kohlenstoff einbüsst, lässt zu gleicher Zeit Bir ihren Wasserstoff und Sauerstofl in Gestalt von Wasser brachte, fahren; der Hinzusatz dieser Flüssigkeit kann aber vier und der Vegetation unter gewissen Umständen nütz- den Tag lich seyn. hmungen merkbar: ‚Die Fflanzen, welche sich mit Hülfe des destillir- zivienten voll atmosphäri« hlensaure tem Wassers unter einem Re a nten voll atmosphäri Nacht ge scher Luft entwickeln, haben keine Dammerde zu > jn einer ihrer Nahrung, aber ihre eigene Substanz ersetzt sich en ei und sie wachsen auf Kosten derselben. Die inneren a Theile des Stengels, oder ein Theil der Wurzeln, oder Be die unteren Blätter, verwelken und leeren ihre Extraktiv- nge(das ii säfte in die sich entwickelnden Theile aus. Alle Ein- flüsse des Sauerstoilgases auf die Dammerde beziehen £ sich auf den untersuchten Fall, Ich habe im zweyten’ und in dem gegenwärtigen Capitel gezeigt, dass die grünen Pflanzen ihren Koh- ührung lenstoff mit dem sie umgebenden Sauerstoflgase ver- Ä binden, um Kohlensäure daraus zu bilden, und dass sie verwelken, wenn man sie verhindert, diese letz- s Sauer tern zu zersetzen er indem man sie ihnen durch Ralk, zu ver öder Pottasche immer wieder wegnimmt. Die ausge- nehmen, zogenen Säfte assimiliren daher wahrscheinlich ihren werden, Kohlenstoff den grünen Tlieilen der Pflanzen nur in gezogene so fern, als sich derselbe hier in kohlensaures Gas ver- und ihre wandelt hat.. Das Sauerstoligas ist dieser Verbindung erschöpft wegen dir die Vegetation von einer absoluten Noih. yes der wendigkeit., Das Sauerstoffgas dient den grünen Theilen selbst zum Nahrungsmittel, sie assimiliren es sich niclit unmittelbar; aber wenn sie dasselbe in kohlensaures 122 Einfiuss des Sauerstoflgases Gas umgewandelt haben, so halten sie einen Theil von seinem Sauerstoffe zurük, indem sie jenes zerlegen. Dieses Verfahren findet aber nur in so geringem Maase statt, dass man es nicht anders schätzen kann, als wenn man den Gewächsen eine grosse Quantität koh- lensaures Gas zu entmischen giebt.‘(Siehe das zweyte Capitel(. 4. und das siebente(. 3.), Eine Atmosphäre, die blos aus Stikgas und koh: fensaurem Gas besteht, ist der Vegetation nicht günstig. (Zweytes Capitel(. 2.); das freie Sauerstolfgas muss dazwischen treten. Es giebt daher einen unabhängis gen Einfluss"von demjenigen, der sich darauf ein- schränkt, den Pflanzen unter der Gestallt von kohlen« saurem Gase die Elemente zuzuführen, die sie sich aneignen können. Man kann voraussetzen, dass die- ser andere Einfluss nicht blos darinn besteht, in der Dammerde oder in der Pflanze selbst ein nährendes Extrakt und Wasser-zu bereiten, sondern auch noch eine Entweichung des Wärmestofls zu bewirken, in- dem sich das Sauerstoffgas mit dem Kohlenstoffe des Gewächses vereinigt. Jene Entweichung ist ein noth- wendiges Resultat dieser Vereinigung; wenn sie un- »sern Beobachtungen grösstentheils entgeht, so kommt -diess theils von ihrer geringen Menge,. theils daher, dass sie-der Wirkung der Ausdünstung entgegen» gesetzt ist, Kürzliche Wiederholung, Die grünen Pflanzen machen in der atmosphäri- schen Luft bey aufeinander folgenden Einwirkungen des Tages und der Nächt abwechselnde Einathmungen _——— Mi gar ji gr soll vw ander! heil von erlegen, m Maase un, als tät koh. ) zWweyte ind koh: günstig, as muss bhängis uf ein- :ohlen» e sich 155 die- in der rendes ı noch nn, in fe des ı noth- sie UNe kommt - daher, nsphärle ı kungen nungen auf die entwickelten Pflanzen.' 123 und Ausathmungen von Sauerstoffgas, mit kohlen- saurem Gase vermischt. Das Sauerstollgas, welches die grünen Pflanzen einathmen, assimilirt sich ihnen nicht unmittelbar, es verwandelt sich bey dem Ein- athmen in kohlensaures Gas; sie zerlegen dieses wie- der beym Akte der Ausathmung, und blos durch diese partielle Zersetzung können sie sich das, Sauerstofigas, welches ihnen zur Atmosphäre dient, anieignen. Die Wurzeln, das Holz, der Splint, die Blumen- blätter, und alle Theile, welche eigentlich nicht grün sind, machen keine aufeinander folgenden Ein- und Ausathmungen. Sie eignen sich das Sauerstofigas der Atmosphäre weder unmittelbar, noch durch Um- wege, an: sie verwandeln selbiges in kohlensaures Gas, welches in geringer Menge in ihren saftigen Theilen aufgelöst oder zurükgehalten bleibt, wie solches etwa im Wasser der Fall gewesen wäre; auf andere Art modiliziren sie es nicht. '‚Ich habe die Täuschungen sehen lassen, in die man bey Anstellung dieser Versuche mit einem ein- zelnen Theile nur, verfallen könnte, Das kohlen- saure Gas, welches die Wurzeln, den Stamm, und die holzigen Zweige mit dem sie umgebenden Sauer- stoffgase bilden, folgt dem Laufe des Gewächses der Länge nach, um in den Blättern zerlegt zu werden. Dr Ich!habe gezeigt, dass die Berührung des Sau- erstoffgases mit den Wurzeln und überhaupt mit den Theilen, die nicht grün gefärbt sind, der Vegetation wesentlich ist. Ich werde diesen Gegenstand im sechsten Capitel noch einmal wieder aufnehmen. Be a le Be ae nz 124 Einfl. d. Sauerstofig. a. d. entw. Pflanz. Die Blätter der Sumpfpflanzen, der fleischigen Gewächse, und der immergrünen Bäume, verzehren im Durchschnitt und bey übrigens gleichen Umstän- den weniger Sauerstoffgas, als die Blätteri anderer ‚ Pflanzen, Der deutlichste Einfluss, den das Sauerstoffgas auf die Vegetation äussert, ist der, kohlensaures Gas zu bilden, und den Pflanzen unter dieser Gestalt Elemente darzubieten, die sie sich aneignen kön- nen. ET Sen nn + | \ erst in den yührun Urpnur Es kaon tionen£ Akte Ihr d h audit versehen Nanz, ischigen erzehren Umstän. anderer tstoltga, ures Ga Gestalt en kön Einf. d. Sauerstoffg. a d. Pflanzenstofe. 125 4 Viertes Capitel. Einfluss des Sauerstoffgases auf einige unmittelbare Pflanzenstofle. Ana a ’ se schiedene vegetabilische Verbindungen erleiden in den ersten Perioden ihrer Gährung, durch ihre Be- rührung mit dem Sauerstollgase Veränderungen, deren Ursprung wir hier aufsuchen und verfolgen wollen. Es kann uns diese Untersuchung Licht über die Modifika- tionen geben, welche diese Verbindungen bey dem Akte ihrer. Vegetation erleiden, wenn es demohnge- achtet wahr bleibt, dass man bisweilen die Wirkungen einer desorganisirten Substanz mit denen vergleichen darf, die bey einer mit allen ihren vegetativen Kräften versehenen Pflanze vorgehen.| Re ‚Inwendung des Sauerstoffgases beyın Nieder- schlag der Extrakte. Fourcror a) hat bemerkt, dass die im Wasser aufgelösten Extrakte bey Berührung der Luft Häut- chen, oder eine unanflösliche Materie in der sie ent- haltenden Flüssigkeit zu Boden sinken lassen: er hat diesen Niederschlag einer Verbindung des Sauerstoff- : 2 a) Annales de Chimie, Vol’z Wine nenn men man 026.) Annan mm ar En ae 126 Einfluss des Sauerstoffgases gases mit dem Extrakte selbst zugeschrieben; ich weiss aber nicht, ob sich die Versicherung dieses gelehrten Mannes auf die Analyse des Niederschlages selbst, oder auf eudiometrische Untersuchungen gründet. Ich brachte unter einige mit atmosphärischer Luft angefüllte und durch Quecksilber verschlossene Becher, Gefässe, welche Auflösungen von Chinaextrakt, von Eichenrindenextrakt, und von’ verschiedenen Damm- erden enthielten; nach Ende von einigen Tagen fand ich, dass sich die Auflösungen niedergeschlagen, und die Luft der Rezipienten eine kleine Verminderung an Volumen erlitten hatte, Die eudiometrische Unter- suchung bewies mir, dass sich das verschwundene Sauerstoffgas, nicht ganz in der nemlichen Menge in der freien Kohlensäure, die um dieselbe Zeit gebildet worden war, wieder fand. Ein wichtiger Umstand fiel mir aber dabey auf, nemlich, dass die Verminde- rung des Volumens des Sauerstoffgases, in welchem der Versuch vor sich gieng, immer geringer ist, als das Volumen der Extraktiv- Auflösung beträgt, sie mag auch so flüssig oder verdikt seyn, wie sie will. Bringt man zehn Theile, dem Volumen nach gerech- net, flüssiges Extrakt mit tausend Theilen(nıch dem Volumen) atmosphärischer Luft in Berührung, so er- leidet letztere eine Verminderung, welche keine zehn Theile übersteigt. Dieses bestimmte Resultat hat mich auf die Vermuthung gebracht, dass sich das Sauerstoft- gas nicht mit dem Extrakt verbinde, sondern dass es ihm blos’ Kohlenstoff raube, indem es damit kohlen- saures Gas bildet, wovon die Flüssigkeit selbst nur soviel, als ihr eignes Volumen beträgt, absorbiren kanns sa: Asic yah mi" Fnwirku M daran unten g (kohlensa 1 Ion Jerll dieser x dass el einen FRA der 29 vn nosplürE sobald I anien: 8 auf die Pflanzenstofle. 127 ich weig Als ich nach diesem Versuche die dem. Anscheine gelchrten nach mit Sauerstoffgas gesättigten Extraktivsäfte der es selbst, Einwirkung des luftleeren Raumes unterwarf, zog Under, ich daraus eine dem Volumen des von ihnen einge- saugten Sauerstofigases ohngefähr gleiche Menge von cher Luft kohlensaurem Gas heraus.' Diese Entziehung fand € Becher, vor der Sättigung aber nicht statt. Indess war auch akt, von dieser Versuch keiner so grossen Genauigkeit fähig, n Damm« dass er hätte entscheidend seyn können. Er war es gend so wenig wie der, den ich nun anführen werde. en, und Ich liess einen Strohm von kohlensaurem Gas in inderung den Extraktiv- Flüssigkeiten zirkuliren, ehe ich sie e Unter- dem Versuche unterwarf, und seizte sie darauf einige rundene Augenblicke der freien Luft aus(damit sie sich der enge in überflüssigen Quantität von Kohlensäure entledigen gebildet. möchten;) sie wurden unmittelbar nachher unter msn einen Rezipienten voll atmosphärischer Luft gebracht, nsndeh der auf Quecksilber rubte, Wenn sie nach einer Zeit ‚elchem von etlichen Stunden keine Ausdehnung in ihrer At- ist, ala mosphäre. bewirkten, wurde die Prüfung verlängert; ot, sie sobald aber eine solche Erweiterung statt zu haben er anfieng, die Luft des Rezipienten erneut. Die auf ec diese Art vorbereiteten, und von allen überflüssigen S In kohlensaurem Gase befreiten Extrakte, erlitten die- a selben‘Veränderungen, als wenn sie keines absorbirt n iin hätten. Sie wurden mit einem unauflöslichen Häut- at mich chen überzogen, allein veränderten das Volumen of ihrer Atmosphäre nicht, saugten kein Sauerstoltgas a ein, und machten es blos verschwinden, da sie es er durch ein dem verzehrten Sauerstoligase streng eben ohlen- so grosses Volumen kohlensaures Gas erseizten. Ihr nuf bst N n v 4 Es geht daher ars meinen Versuchen hervor, dass birei To an;= vu die Extrakte in den ersten Perioden ihrer Gährung 128 Einfluss des Sauerstofigases und hey der Bildung ihrer Häutchen sich kein Sauer- stoflgas aneignen, und dass die Einwirkung von die- sem letztern sich blos darauf einschränkt, jenen Hoh- lenstefl zu entziehen. Verlieren die Extrakte durch die Einwirkung des Sauerstoffgases eine kleine Quantität ihres HKohlen- stoffes, so geben sie ihren Wasserstoff und Sauerstoff in einer noch weit grösseren Menge als Wasser von sich.. Ich will hier von den Versuchen, die ich in dieser Rüksicht angestellt habe, nur ein Beyspiel an- führen, denn sie haben mir alle völlig ähnliche Re- sultate geliefert. Ich vermischte sechs und dreyssig Gran(1,91 grasmmes) troknes Eichenholzextrakt mit einer Unze und etlichen Granen(30 grammes) Wasser, welches ich mit kohlensaurem Gas, gerade bis auf den Punkt angeschwängert hatte, wo diese Flüssigkeit keine Ausdehnung in der Atmosphäre von gemeiner Luft, in die ich sie gebracht hatte, hervorbringt. Diese Atmosphäre, welche vierzig Rubikzoll(792 cen- timetres cubes) einnahm, enthielt ein und zwanzig Hun- derttheile Sauerstoffgas, und eine Quantität kohlen- saures Gas, welche nicht geschätzt werden konnte. Nach Verlauf von funfzehn Tagen hatte sich eine dicke Haut gebildet, die Luft des Rezipienten hatte aber: keine Veränderung in ihrem Volumen erlitten; sie enthielt zu jener Zeit„i, kohlensaures Gas, und rach Abzug desselben, Sauerstofifgas. Man darf aus diesen Resultaten den Schluss ziehen, dass zwey Kubikzoll, 40 centimetres cwbes) Sauerstol,;as ver- schwunden waren, und dass sie durch zwey Kubikzoli kohlensaures Gas wieder ersetzt worden sind, welche, nach Lavoisıer 0,4 Gran Kehlenstolf enthalten. Das ” 5 . Eurmkt,| qaeldem NN mel nd einen Substan?| mögleh nen yerle I dregssig lichen Versucl® nit eingelr0 Feuergral | Extrakt u | Gran ok | hatte ale | Gran Wit | ds Eitnlig | suchen he | unter decke | durch da das ye yl Gen berg bilder hı nichtmisg durch ef ‚ Slligt gig Die u Ken,| in Weit B: stof dei] seht dam auf die Pflanzenstoffe, 129 , ii San Extrakt, dem dieser Stoff geraubt worden war, wog, von u nachdem man es in einem Marienbade getroknethatte, Pan nicht mehr als dreyssig Gran. Es schien daher fünf und einen halben Gran Wasser von seiner eigenen Substanz verloren zu haben. Es konnte indess auch hung ie möglich seyn, dass dieses Wasser während dem Trok+ Aal nen verloren gegangen war. ich liess daher sechs und Sauerstll dreyssig Gran troknes Eichenholzextrakt in der nem- ÄuSET VON lichen Quantität Wasser, die zum vorhergehenden lie ich in Versuche angewandt worden war, auflösen: diese un- yspiel an- mittelbar nachher und in der nemlichen Zeit wieder liche Re eingetroknete Auflösung, die auch dem nemlichen dreyssig Feuergrade, wie\das der Luft ausgesetzt gewesene takt mit Extrakt unterworfen wurde, lieferte vier und dreyssig Wasser, Gran troknes Extrakt. Die Operation des Troknens : bis auf hatte also zwey Gran Extrakt, oder vielmehr zwey Jügsigkeit Gran Wasser vertlüchtigt, die zur troknen Substanz gemeinet des Extraktes gehörten Es geht aus allen diesen Ver- vorbringt, suchen hervor, dass sechs und dreyssig Gran Extrakt ( 79% ce" unter dem Rezipienten eines halben Granes Koh:enstoff nzigHun- durch das Sauerstoffgas sind beraubt worden, und ät kohlen: dass sie zu gleicher Zeit eine drey und einen halben 1 konnte, Gran betragende Quantität Wasser verloren. oder ge- sich. eine bildet haben. Ich würde so geringfügige Resultate nten hatte nicht mit dieser Sicherheit angeben, wenn ich sie nicht 1 erlitten; durch eine sehr grosse Zahl anderer Beobachtungen be- Gas, und stätigt gefunden hätte. Man datt dass ze] Die Abwesenheit des Wasserstoftes und des Sauer- [Has ver stoffes, welchen die Extrakte unter der Wasserform Kubikal in weit grösserer Menge weggeben, als den Kohlen- , welch stoff der ihnen durch das Sauerstofigas entzogen wird, gebt darauf hinaus, im Rukstande des Exiraktes die Iten, Di { 8) 170 Einfluss des Sauerstoffgases N Proportion des Kohlenstoffes zu vermehren; und in der That habe ich. gefunden, dass hundert Theile trokner Extrakt- Häutchen, beym Rükstand aus ihrer Destillation im blossen Feuer mehr Kohle liefern, als hundert Theile Extrakt, welches nicht von seinen Häutchen getrennt war. Weit entfernt also, dass diese unauflöslichen Floeken ein oxygenirtes Extrakt seyn sollten, sind sie vielmehr ein desoxygenirter oder mit Kohlenstoff übersättigter Auszug. Die mit dieser Extraktivmaterie sehr beladenen grünen Säfte der Pilanzen, denen Herr Fourcroy den Namen von vegetabilischen Eiweiss giebt, weil sie sich in verschiedenen Eigenschaften, so wie das thie- yische Eiweiss verhalten, absörbiren das Sauerstoffgas nicht. Die Säfte von Cactus Opuntia und der Fett- henne(SedumTelephium) coagulirten sich bey der Berührung mit dem Sauerstofigase in eine elastische und gallertartige Masse, ohne das Volumen dieser Luftart zu verändern, welche sie einzig und allein in kohlensaures Gas umwandelten., Man muss indess Sorge tragen, dass man die Extraktivsäfte nicht in Gefässe bringe, wo sie der Oberfläche der sie umgebenden Luft nur wenig Berüh- rungspunkte darbieten Die Auflösung muss auf eine grosse Fläche ausgebreitet werden, denn ohne diese Vorsicht könnten die von der Berührung des Sauer- stoffigases zu weit entfernten Theilchen kohlensaures Gas aus ihrer Substanz allein bilden, Ist die Temperatur zu Anfang und gegen das finde des Versuches sehr verschieden, so muss man vor Endigung desselben die ausgezogene Flüssigkeit auf die Pflanzenstoffe. 131 1; und Ih ert Thei genau aufdie Temperatur zurükbringen, die sie im Au- 1 Jeile ea genblicke ihrer Einbringung i in den tezipienten hatte, AUS Ihrer nt le lit und nicht nach einer Berechnung die in solchen Fällen 1 ielem,= Be gewöhnliche Correktion anbringen ‚,' weil die Fähigkeit "ON Seinen 2: 2 2 des Wassers, sich mit dem kohlensauren Gase zu ver- 1150, das”: binden, mit der Erniedrigung der Temperatur steigt. es Extrakt nirter oder Bey allen den Versuchen von welchen ich hier gesprochen habe, sind die vegetabilischen Substanzen nie in Fäulniss, oder in den Grad von Pahrung über- beladenen gegangen, dass sie unter gewissen Umständen Wasser- RCROY den stollgas oder Stikgas hätten entweichen Jassen, weil sit das thie jerstolfgas S. 2. der Fett Anwendung des Sauerstofjgases bey der ch bey de:©= Essigbildung. elastische en diese Man hat zu allen Zeiten eingesehen, dass die Be- ET.; 2 nd allein rührtıng mit der äussern Luft auf eine sehr auffallende Weise die Verwandlung des Weines in Weines sigbegün- . stigte. Lavoısier 5) hat diese Säure fertig, ohne Da- ; man die zwischenkunft des Sauerstolfgases, in den Produkten vo sie det 2.: en: der Gährung des Zuckers mit Bierhefen gefunden; da nie Berüh: e=: 8 aber die Erfahrung lehrt, dass eine sehr geringe Quan- ‚5 auf eine DB ee= er R tität Sauerstoff hinreicht, um der weinigten Flüssig- keit deutliche Anzeichen von Säurung mitzntheilen, so weiss ich noch nicht, ob das in desiüllirtem Wasser aufgelöste oder hineingelegte Sauerstollgas, was man ohne diest des Sauet ohlensaur® zu diesem Versuche anwendet, wesentlich zur Bildung gegen dis=_ s mal FASERN: 7. ar. m m b) Traite Elementaire de Chimie, par Lavoisier p. 143. und Flüssighä felg.> 132 Einfluss des Sanerstoffoases der noch unbeträchtlichen Säure beygetragen habe, oder nicht. Man kann eben so wenig wissen, ob die Essigsäure nicht schon ganz fertig in den Bierhefen gebildet et lag, sey es nun in Verbindung mit dem- moniak oder vielmehr mit dem in ihr enthaltenen Glutenstof. BertHorLer hät schon bemerkt, dass diese Probe nicht entscheidend sey c). Rosıer fand, dass das Sauerstoffgas während der Essigbildung absorbirt wurde. Er urtheilte diess aus der'Verminderung des Volumens, welches die atmo- sphärische Luft während dieser Operation erleidet; ich habe aber im vorhergehenden Paragraphen gezeigt, dass diese Verminderung noch keinen Beweis für die Beymischung des Sauerstofigases zur vegetabilischen ebslanz giebt, so lange man nicht das Volumen des oe Gases mit dem Volumen der Flüssigkeit vergleicht. Ich habe gezeigt, dass sich däs absorbirte Sauerstoffgas darauf einschränken kann, bloss kohlen- saures Gas zu bilden, welches in dem Liquor aufge- löst, oder mechanisch drinne liegen bleibt. {ch habe Wein mit Sauerstofigas ein ganzes Jahr lang in Berührung erhalten, und mich dazu mit Qucck- silber gesperrter Rezipienten bedient. Dieser Wein hat sich in Weinessig verwandelt, aber ich habe nie gefunden, dass die Verminderung des Volumens des Sauerstollgases das Volıımen des Weines hätte über« steigen können; sie war immer geringer als letzteres. Als ich diesen Versuch mit Wein anstellte, den sch künstlich mit kohlensaurem Gase bis auf den Punkt a ©) Statique chimique Vol, IL, pı 525. ee BEE enelaf zmpttg" nischen Gnde AM Grad sau ein leicht ie erliteä 1 ende| I diesem; | Zalur auıı auf die Pflanzenstoffe. 137 ‚en habe, imprägnirt hatte, wo die Mischung die atmosphärische Ob die Luft nicht mehr ausdehnt 4). verwandelte sich dieser Bierhefey Wein gleichfalls in Weinessig, aber ohne das Volumen dem Am- seiner Atmosphäre zu verändern, indem er das Sauer- Ithaltenen stolzas,(welches verschwunden war) durch ein genau rkt,: dass eben so grosses Volumen Kohlensäure ersetzte. | Drey KubikzollBourdeaux- Wein, die ich schwach rend der mit kohlensaurem Gase angeschwängert, und fünf diess a Monate lang in Berührung mit achtzig HKubikzoll at- die atma- mosphärischer unter Quecksilber verschlossener Luft erleidet; in ein Dampfbad gebracht hatte, das beständig | gezeigt, wischen dem zwanzigsten und drey und zwanzigsten 5 für die Grade Reaumur erbitzt war, warden bis auf den bilischen ‚Grad sauer, wo sie nicht mehr trinkbar waren, und umen des ein leichtes Aufbrausen bey der Pottasehe erregten, lüssigkeit Sie erlitten diese Veränderung, chne das Volumen absorbirte ihrer Atmosphäre zu verändern, aber indem sie mit 5 kohlen- dem Sauerstoligase sechs Kubikzoll kohlensaures Gas wor aulge gebildet, und ein eben so grosses Volumen Sauerstoff- gas zun Verschwinden gebracht hatten. Vier unter Ak 8 gleichen Umständen mit verschiedenen andern Wein- nzes Jahr= Da sorten angestellte Versuche gaben mir ähnliche Re- mil ueck«: Br:=& z: N 4 sultate.. Bey einem fünften bemerkte ich eine kleine eser Wein VL Verringerung des Volumens und eine dieser Correspon« h habe nit ee z;::: h ha dirende Absorption des Sauerstoflgases; aber in mens des: Ser E IERt: diesem Falle war der Wein nicht bey einerley Tempe- ätte über:. nätte| ratur aufgestellt und Linweggenommen worden; beym I letzteres, re, den 3: 3; tele, d) Der\Vein allein, aller Luft. beraubt, dehnt immer die den Fun atmosphärische Luft ein wenig aus, nach Maassgabe des Alkoho!% der sich darin auflüst, und einen elastischen Zu- stand annimmt, 134 Einfluss des Sanerstoflgases Anfang des Versuches war sie-- 20 Grad Reaumur, wnd auf Null, als er seine Endschaft erreicht hatte, Ich zweite keinesweges, dass die Anziehungskraft des Weines gegen das kohlensaure Gas, welche mit der Erniedrigung der Temperatur zunimmt, nicht die Ursache dieser Abweichung gewesen seyn sollte. Ein frisch bereiteter Teig von Weitzenmehl assi- milirte sich kein Sauerstoflgas, als er sich in der afmos sphärischen Luft säuerte; die Wirkung dieser Luftart schränkte sich darauf ein, ‚ihm Kohlenstoff zu ent- ziehen Dieser Versuch wurde im Sommer angestellt, und dauerte ohngefähr sechzig Stunden, Drey Rubikzoll Alkoho! fünf Monate hindurch mitrachtzig Kubikzoll atmospbärischer Luft in Berüh- rung gebracht, erlitten eben so wenig eine Verände- rung, als die sie umgebende Atınosphäre, Meine Versuehe über die Essigbildung thun gegen die allgemein angenommene Meinung, dass sich die Weine durch eine grössere Portion Sauerstoff säuren, keinen Eingrif; denn siesind grösstentheils aus Wasser- stoff, Sauerstoff und Kohlenstoff gebildet. Die Ent- ziehurg des letzteren Stoffes erhöht das Verhältniss des erstern. Man könnte annehmen, dass sich die Weine Sam- ersioff von der vinen Seite aneigneten, und ein genau gleiches Volumen von kohlensaurem Gas ganz allein aus ihrer eigenen Substanz wieder hergäben;.diess :iesse aber wohl einer Hypothese zu gefallen etwas zu weit: gehen, wenn man einen sa bestimmt genauen Ersatz annehmen wollte, Ausserdem würde auch bey dieser Annahme das Resuliat das nemliche bleiben. assanel Sipespän. einem bei Hygomg ai Te;[3 einen(18 mt pen der mil stinmtg zeipteng geändeng koklens, che den N Eingenor, Iren I sul ee| auf die Pflanzenstofle. 135 Neaumar, Die Weine würden sich nicht anders als durch den Cht hat, Verlust von Kohlenstoff oxygeniren oder säuern, weni Angshraft sie bey der Aushauchung des kohlensauren Gases elche mit eben so viel Sauerstofigas einbüssten, als sie sonst aus N die der atmosphärischen Luft nehmen. te. mehl assi S. 3. der afıo: lahn Einfluss des Sauerstoffgases auf das abge- ee storbene Holz.. ingestell, Angefeuehtetes Holz, das man in Umgebungen bringt, welche von allem Sauerstoffgase befreit sind, hindurch+heilt ihnen kohlensaures Gas mit, welches es gänzlich Beräh aus Seiner eigenen Substanz bildet. Diese Bildung hat Mendes aber nicht mehr den nemlichen Ursprung, wenn sich das Holz in Gesellschaft von Sauerstoffgas befindet. Ich mischte eine halbe Unze(15,29 grammess) a eier Sägespäne von einem Eichenstamme, die ich bis zu a einem bestimmten Grade des Thermometers und des olt säuren, Hygrometers getroknet hatte, mit Wasser, so dass us Wasser ein Teig daraus wurde. Ich setzte die Mischung in Die El einem Glasgefässe fünf Wochen hindurch unter einen Verhältnis mit gemeiner Luft angefüllten weiten Rezipienten, der mit Quecksilber verschlossen wurde, und eine be- Weine Sau stimmte Temperatur erhielt. Nach Ende des ange- rei u= zeigten Zeitraumes hatte diese Luft ihr Volumen nicht ein oenall e D N}.“® yanz, allein geändert. Es hatten sich aber darinne zehn Kubikzoll Den: dies Hohlensaures Gas(1,99 centimötses cubes) erzeugt, wel- }$% che den Raum desselben Volnmens des Sauerstoflgases eingenommen hatten: diese Sägespäne wurden der freien Luft, unter übrigens denen im Rezipienten >) n etwas ZU senauen t gel e auch J ITsut 4 sta en ganz gieic Imstär B zt he bleiben tatı gefundenen ganz gie chen Umständen, ausgesetzt, ran me 156 Einfluss des Sauerstoffe gases und nach drey Wochen bey den nemlichen Thermome- ter und Hygrometergraden ‚ wie vor der Anfeuchtung, getroknet, Ihr Gewieht fand sieh im: Zustande der Trockenheit um funfzehn Gran(oder 796 milligrammes) vermindert Nun konnten sie, während sie einge- schlossen gewesen, und getroknet worden waren, nicht mehr'als drey Gran( 159 müligrammes) Koh- lenstioff aufs höchste, verloren haben; sie hatten also ausser diesem Elemente eine Quantität Wasserstoff und Sauerstoff verloren, die wenigstens durch zwölf Gran ı 657 milliosammes) Wasser dargestellt werden kann. Es hatten sich diese Säge späne auf ıbrer der Zuft ausgesetzten Oberfläche mit einer Kruste von dunkelbrauner Farbe überzogen. Hundert Theile von dieser letitern lieferten‘ mir e) durch die Verk kohlung 205 Theile kiohle. Hundert Theile Sägespäne gaben aber vor ihrer Veränderung dureh die Luft nicht mehr als Thejie Kohle, Es Er. aus diesen und mehrern andern Versuehen hervor: ı. dass das Nolz und der S Splint nach ihrem Tode \ sich das atmosphärische Sauerstoffgas nicht aneignen. e. dass die Thätigkeit dieses Gases sich blos damit begnügt, ihnen Kohlenstoff zu entziehen; 9. dass diese vegetabilischen Substanzen in der nemlichen Zeit nnd in grösserer Proporlion, unter der 'e) Die bey dieser Operation befolgte Verfahrungsart ist im der Note über die Verkohlungen. zu Ende des[ünfien Capitels s ange;zben, le ol Di 2 Einfluss ges 16 «19 SIt gan 9 chen 1° genwät r } gtanz M dns MM tur) ohuake Er Var nl aernolg, auf die Pflanzenstoffe. 137 "herr Mon.& 5. a Eu ei I 4. dass die Entziehung dieser letztern Prinzipien teuchtuns 2 a i z ae< ung, in dem holzigen Rükstande das Verhältniss des Roh- Stande r=, Dt ie de lenstoffes zu den andern erhöht. IE Sram) Sie einen. Diejenigen Hölzer, welche sich durch den blossen EN Waren Einfluss des Wassers ohne Berührung des Sauerstoff- A, 2 nes) Koh. gases zersetzen, wie man solches an den todten Zwei- hatten aly gen sielit, die mit einer dichten und undurchdringli- Nasserstof chen Rinde versehen sind, erleiden eine von der ge- see a ER 2»> ırch zwölf genwärligen sehr abweichende Veränderung: ihre Sub- It werden stanz wird weiss statt schwarz zu werden, und statt > u Abreise dass die Proportion ihres Hohlenstoifes zunehmen sollte, nimmt sie ab. Ich glaube, dass diese Verän- uste von .) derunz grösstentheils dem Verluste ihrer färbenden heile von B 5 Bblanz und Extraktivstoffe zuzuschreiben ist, welche mehr all [0]. ne|“oo.. ech als das Holz selbst, mit Kohlenstoif überladen sind. aben ct mehr Hundert Theile Eichenholz, weiss(durch die Na- tur) ohne den Zutritt der Luft zersetzt, gaben sechs- rY 1 Fi} r A rn y> Tersuchen zehn Theile Kohle, nach Abzug der Asche. Hundert Theile Eichenholz, mit dem Zutritt der rem Tode Luft zum schwarzen Faulen gebracht, gaben fünf und aneignen, zwanzig und einen halben Theil Kohle, nach Abzug BER ter: Asche. los damit BER TER Es ist unmöglich, das Holz durch vielfach wie- in in der Acrholtes Kochen in den Zustand zu versetzen, dass unter. der es keine Extraktivstoffe mehr an das Wasser absetzt. rstolk ver- Jede Abkochung oder jede Mazeratidn, die m Berühr« rung mit der Luft vor sich geht, entwickelt ein Extrakt, was vorber nicht da war, und welches durch eine cal Auswechslung der Stoffe, die während dem Kochen ‚gart Ist oder der Mazeration vorgeht, im Wasser auflöslich og fünkien r wird. Ich habe drey Unzen(92 grammes) Sägespäne 138 Einfluss des Sanerstoffgases von Eichenholz, eine halbe Stunde lang mit vier und zwanzig mal so viel dem Gewichte nach Wasser, ge- kocht: nach der Filtration und Abdampfung, dieser Abkochung in einer gelinden Wärme, erhielt ich ein troknes Extrakt, das neunzig Gran(4,7 grammes) wog; eine zweyte Abkochung, der erstern ähnlich, gab ein Extrakt (1.5 grammes) WOg. welches neun uni zwanzig Gran Niese Quantitäten wurden im- mer geringer bis zur neunten Abkochung, welche ein Ex:rakt von vier Gran(2:12 millisrammes) lieferte, Das elfte Dekokt gab eine ähnliche Menge, und selbst das zwölfte Die Sägespäne, welche diesen zwölf lz-KHrıno. y« N a 7 fo 7 N= Abkochungen waren unterworfen worden, setzte ich darauf angefeuchtet, der freien Luft, aber vor Staub geschützt, zwey Monate lang. aus. Ich habe mich überzeugt, dass in diesem ganzen Zeitraume das Holz nichts that, als Sauerstofigas in kohlensaures Gas zu verwandeln, ohne sich das erstere zu assimiliren. Nach der angezeigten Epoche lieferten die Säge- späne bey einer dreyzehnten Abkoehung, die wie die vorigen unternommen wurde, eine(Quantität Extrakt, die funf und einen halben:Gran(292 miligrammes) wog, und folglicherweise grösser als die des neunten Dekokts war. Eine vierzehnte Abkochung lieferte ein Extrakt vier Gran schwer; nach zwey Monaten neuer Aussetzung in die Luft aber kam die bey einer einzigen Operation gelieierte Quantität wiederum auf fünf und einen halben Gran zurük. Das von seinen Extraktivstoffen erschöpfteste Holz giebt jederzeit, wenn. es mit kaltem Wasser bey Be. rührung der Luft mazerirt wird, Infusionen, die mit Extrakt versehen sind. Letztere sind alle in einer klaut Qi ande ihre ohlensauf? zrübt Das gi welches dl Dısl Wasser& glich Hol, Dir 3 Split hilcae | stone y Iislich n’@ | sind Bi 3. terschied 09 der mehr oder zu von der satte 03 durch(f bleiht, ser und Kohlen:g Splint a vide Iren Ag N 1510 You bir, auf die Pflanzenstoffe. 139 it vier und Vassr, ne. ung, dieser delt ich ein kleinen Ouantität Wasser auflöslich; sie werden im Zu- stande ihrer Conzentration durch Kalkwasser, durch kohlensaures Kali, und metallische Auflösungen ge- trübt. / Srammes) rn ähnlich Das Sauerstoffgas äussert auf ein seiner Extraktiv- ' 5 inzig Gran stoffe beraubtes Holz weniger Wirkung, als auf solches, vurden im. welches damit noch versehen ist. welche ein eV Keim Das durch das Kochen in einer grossen Quantität LELEre,= 5«=. min Wasser seines Extraktes beraubte Holz, liefert bey Ina seldst£ S&&=: ET gleichem Gewichte weniger Kohle, als das natürliche sen ZWwüll Holz. setzte ich vor Staub Der Saft erleidet wahrscheinlich, wenn er den abe mich Splint bildet, mehrere Veränderungen, die denen eines das Holz Extraktes. welches sich durch den Einfluss des Sauer- res Gas zu stoffgases carbonisirt, und dadurch zum Theil unauf- iliren. löslich im Wasser wird, in gewissen Stücken ähnlich Yes sind Es findet hier aber ohne Zweifel wohl der Un- n die Säpe:: ne, z PER& terschied statt, dass bey der Modification des Extraktes, ie wie die ee der mehr oder weniger reine Kohlenstoff sich trennt tät uxtrakt, oder zu Boden senkt, und sich in schwarzer Gestalt Iigramm) von der übrigen Mischung ausscheidet; da er beym i ne Safte durch eine eigne Natur dieser Substanz, oder eleuie N- dureh den Akt der Vegetation mit ihm in Verbindung a] bleibt, um den Splint zu bilden. Bey dieser im Was- nee g ist das Verhältniss des Fünf ud Kohlenstoifes aufs höchste gestiegen: bleibt aber der ser unauflöslichen Verbiudun Splint der Einwirkung der äussern Luft ausgesetzt, ‚teste Hol so wird diese Vereinigung zerstört; sie trennt sich von hand ihrem Koblenstoffe, welcher sieh-zum Theil mit dem on, di Sauerstioffgas verbindet,- meistens aber in Gestalt onely Ri ein ent von Dammerde oder sehr unreiner Kohle zu Boden ‚le 140 Finffuss des Sauerstoffgases sinkt, Das Holz geht durch die Trennung dieses Koh. "jenstofles in seinen erstern Zustand wieder zurük, in- dem es wieder ein im Wasser auflöslieher Saft wird. Das ganz fertig gebildete Holz ist oft vielleicht selbst G I keine gleichartige, homogene Verbindung, sondern ein sehr verdichteter'mit Kohle oder Dammerde ver- mischter Splint.— Siehe die Note über die Verkoh- lung am Ende des fünften Gapitels, $: 4 Prerdichtung des Sauerstoffgases durch die Oele, Die Oele bringen das Sauerstoffgas zum Ver- schwinden, sie thun es aber nicht auf die nemliche Art und Weise, wie die Extraktivsäfte die weinigten Flüssigkeiten und das Holz, indem sie blos und allein kohlensaures Gas bereiten; ich habe gefunden, dass das Terpentinöl in einem Zeitraume von vier Monaten zwanzigmal sein Volumen an Sauerstoffgas absorbiren konnte, wo essein viermal kleineres Volumen als das des ‚eingesaugten Sanerstoligases, von Kohlensäure hervorbrachte. Die Resultate waren übrigens nicht verschieden, wenn das Oel vorher mit kohlensaurem Gase gesäitigt worden war f). Das Leinöl schien in einer Zeit von vier Monaten mehr als zwölfmal sein Volumen von Sauerstoftgas einzusaugen, chne eine merkliche Quantität von koh- D Bey Anstellung dieser Versuche hatte ich Gelegenheit eine von Herrn Pr ıestLev angegebene Erscheinung zu beobach- ten: nemlich, da nemliche weinigten ‚und allein ıden, dass 'r Monaten;,; gas diesen Substanzen nicht aneigne. absorbiren Ich habe bey meinen Versuchen, deren ausführliche Beschreibung ich hier gegeben habe, die Bildung des Wassers nicht wahrnehmen können, vielleicht sind sie nicht lange genug fortgesetzt worden: das Oel konnte nen als das ‚ohlensäurt gens nicht hlensaurem vielleicht das Wasser, zu dessen Bildung es beygetra- a gen, im Zustande von Auflösung oder auf andre Weis r Monaten= x festhalten. Man muss daner neue Beobachtungen ab- ‚uerstoltgas t von kob- das Volumen des Oeles überstieg. PRIESTLEY sah, dass dad Oel mit der Zeit diese Fıgenschaft verlor, und sie wieder ‚oenheit eine e:hielt, wenn es dem luftleeren Raume ausgesetzt worden, zu beobach- war. Es scheint daher schr wahrscheinlich, dass das Stik- 9 absorbirt; gas bey dieser Verbindung seinen Wärmestoll nicht gas niemal verliert. 142 Einfluss des Sauerstoffgases warten, um entscheiden zu können, ob die Verhar- zung der Oele durch Einwirkung der Luft einer Ent. ziehung ihrer Grundstoffe, oder einer Zugabe von fremden Sauerstoflgas, oder diesen beyden Wirkungen zusammengenommen, beyzumessen sey. Wir wollen s hier mit der Bemerkung begnügen, dass die Ents ziehung des HKohlenstofies wenig oder gar nichts zu dieser Harzbildung beyträgt. Die Oele scheinen während der Vegetationszeit kein Sauerstoflgas einzusaugen‘oder sich anzueignen, sie scheinen diese Eigenschaft nur zu besitzen, wenn sie eine Abscheidung, oder ein fremder Körper für das Ge- wächs, welches sie hervorgebracht hat, geworden sind. Auf diese Weise absorbiren der Hanf- und Lein- saamen während des Keimens nicht merkbar das San- erstoligas, da sie doch dürch die Auspressung Oele hervorbringen, welche dasselbe zu verdichten im Stande sind; beym Keimen modifiziren und verwan- deln sie esnur, wie die schleimigten und stärkehalti- gen Saamenkörner, in kohlensaures Gas, S- 5: Verdichtung des Sauerstoj] gases durch vegetabi. lische im Zustande der Fäulniss sich be/indende Substanzen. a e Die Vegetabilien vermehren in allen Zeiträumen ihrer Gährung niemals das Volumen der Atmosphäre mit der sie in unmittelbarer Berührung stehen, wenn diese eine grosse Dosis von Sauerstoffgas enibält: besitzt Sie dessen aber nur wenig oder gar nichts, so ver- zen veines ko oder in| Wayerstt gauren® 2 Ih scheinuff J ital zeichrß heznill! atmos Jel dann VS ıkrıs DS Sügs 5 8i in der IME solras 9 ubire Al Vase stolzugh Ich hefp kraft dr koche equelhn Bar hei ag DU yrg Ich hn kn Din, at'auf die Pflanzenstoffe. 143 b Cie Verh, grössern sie sie in den frühern Gährungsperioden durch ft einer Ent reines kohlensaures Gas, und während der Fäulniss, Zugabe m oder in den letzterm Zeitraume der Gährung, durch n Wirkung Wasserstoffgas oıer andere brennbare mit kohlensau- Wir wolle saurem- oder Stikgas gemischte Luftarten. dass die F, Ich habe mehreremale Gelegenheit gehabt, eine Er- Bar nicht; 2 OF}© scheinung zu beobachten, die BerTuoLLerT p) schon mitaller der Genauigkeit, die seine Beobachtungen aus- tionszeitkt zeichatt re hat: euch gm ein in auge en begriffener Körper, dessen Theile sämmtlich mit der Rh atınosphärischen Luft in Berührung stehen, niemals oJ J N en Bu dann Wassersioflgas fahren lässt, auch eben so wenig MR“ Stikgas hinzufügt. f-und Let Es schien mir, dass, so lange die vegetabilischen bar das Sa: in der Gährung befindlichen Substanzen kein Wasser- ressung(Ih stoffgas in einer des Sauerstoff'gases beraubten Atmo- rdichten in sphäre ausathmen, sie auch das Volumen einer Atmo- und vermn, sphäre von Sauerstoftgas nicht verändern; dass sie hin- 1 stärkehali gegen, wenn man sie in dieses letztere, während dem Zeitraume, wo sie unter Wasser oder im Stikgas das Wasserstolfgas aushauchen können, bringt, das Sauer- stollgas alsdann in den Zustand einerVerdichtung bringen. Ich habe Erbsen- Saamen ihrer vegetabilischen Lebens- J, vereah kraft beraubt, indem ich sie einige Augenblicke unter hr ih kochendes Wasser getaucht hielt._ Diese Erbsen, auf- Y Ä gequellt und unter Wasser gebracht, stiessen anfangs gar kein Gas aus: das kohlensaure Gas schien das erste Tefträume zu seyn, und das Wasserstolfgas folgte ihm hinterdrein, Atmospli Ich brachte sie unmittelbar nach ihren Tode in eine eh en, went hält; besttal g) Statique chimique, Vol, II, p, 546. his,& Yu I II) N I L_ L\ Ba I: Binnen an Te man) ann ne li } dhh Einfluss des Sauerstoffsases Atmosphäre von gemeiner Luft, und nach vier Tagen batte diese ihr Volumen noch nicht geändert. ‚Es waren sechs HKubikzoll Sawerstoffgas aus ihr ver schwunden, und diese hatten ebenfalls sechs Rubik«- ‘zollen kohlensaures Gas Platz gemacht. Ich tauchte nach dem Experimente, diese nemlichen Erbsen unter Wasser, und nach Verlauf von zwey Tagen fiengen sie an, entzündbares Gas entweichen zu lassen: ich brachte sie hierauf in unmittelbare Berührung mit hundert Kubikzoll atmosphärischer, durch Quecksil« ber gesperrter Luft: nach Verlauf von drey Tagen fand sich diese Atmosphäre um einen Rubikzoll ver- dikt, und ich’ brachte durch eudiometrische Unter- suchung heraus,, dass sieben Rubikzoll Sauerstoffgas verschwunden, und blos durch sechs RAubikzoll kohs= lensaures Gas ersetzt worden waren, Diese Atmo- sphäre enthielt kein Wasserstoligas. Die türkischen Bohnen, Bufbohnen, und Kartoffelwurzeln(racines de pomme de terre) gaben mir während der Zeit, dass sie Wasserstoßfgas aushauchten, die nemlichen Hesultate, wie die Erbsen, Ich brachte unter einen Rezipienten, welcher wier und funfzig Kubikzoll(1070 centımetres cubes) atmosphärischer Luft hielt, ein Onentchen(3,82 gram- nes) frischen Gluten. Nach acht Tagen, während welcher Zeit die Temperatur besiä:.dig zwischen zehn und zwölf Grad Reaumur geween, und tieser Kleber erweicht schien, hatte die Luft des Rezipienten ihr Volumen nicht geändert; es waren drey Aubikzoll (59 centimetves cubes) Sauerstollgas verschwunden, und diese waren durch die nemliche Quantität von kohlensaurem Gas eısetzt worden, Der Gluten hatte N r zil jener{ teiges, d neh einen zwanzla Zi yedanite! | aul acht hatte a Wasser) Ich Umstänl demselb Gährung® suches vi fen era Ahluf ve bikzoll at geringer 91 {heil Sauel an \ı m “acat Ihe) Der Gl bildet troknen | ration a Er hatte gebracht | Gewicht venlarhe, Gluten Dr Gh ün: auf die Pflanzenstoffe, 145 1 vier Tagen eänd zır-jener Zeit blos den säuerlichen Geruch eines Mehl. andert, FE, ;} teiges, der zu gähren anfängt. Er reduzirte sich us dr ver ‚echs Kubjl, Ich taucht MAT TOSen Unter ach einem dreystündlichen Eintroknen auf sechs und zwanzig Gran(1,55. grammes\;.vor dem Versuche reduzirte er sich aber bey der nemlichen Eintroknung auf acht und zwanzig Gran(oder 1,48 gvammes; Er gen hengen hatte daher von seiner troknen Substanz zwey Gran lassen: ich Wasser verloren. führung nt h Queckslı Irey Tagen bikzoll ver che Unter Ich setzte den nemlichen Versuch unter gleichen Umständen mit einem Quentchen( 3,82 grammes) von demselben Gluten fort, den ich auf den Grad der Gährung gebracht hatte, wo ich den des vorigen Ver- werstollgu suches verliess: als man ihn unter Wasser brachte, a ikzoll kol fieng er an Wasserstolfgas entweichen zu lassen, Nach jese Ant Ablauf von acht‘ tagen waren die vier und funfzig Ru- türkischen bikzoli atmosphärischer Luft um drey viertel Kubikzoll In(racına geringer geworden; sie enthielten alsdann„8, kohlen- d der Zei, saures Gas, und nach Abzug desselben ııt Hundert- nemlichen theil Sauersioffgas. Neun und ein halber Theil Saner- stolfgas waren verschwunden, und waren nur durch acht Theile kohlensaures Gas wieder ersetzt worden, 1, welche Der Gluten schwamm in dem Wasser, welches er ge- tes cu) biidet hatte; ich liess ihn bey einer gelinden Wärme 5,82 gram troknen, und er reduzirte sich dann durch diese Öpe- jr] i£ 1- Zc on nor‘ während ration auf sechs und zwanzig Gran(1,38 grammes). ‚schen zehn Er hatte daher sechs und vierzig Gran Wasser hervor- du oser Klett gebracht, Diese Ilüssigkeit enthielt Ammoniak, dessen ienten it Gewicht aber nichts bezeichnete; es machte die Pilan- pie Kubikool zenfarben nicht grun, wahrscheinlich weil es mit dem den Gluten selbst, oder mit der Essigsäure vereinigt war. ‚chwunden,” I une ir yon Der Gluten überzog sich während der Fäulniss mit yntitä E a En Huren btt auem schwarzen Staube, der nicht zum Vorschein au i® a 146 Einfluss des Sauerstoflgases be) kam, wenn er unterhalb des Wassers, ohne Berüh- rung der äussern Luft verfaulte. Kürzliche Wiederholung: Es entspringt aus den in diesem Capitel vorge- brachten Beobachtungen, dass im Ganzen genommen (wenn man die Oele abrechnet) das Sauerstoffgas wäh- rend den erstern Perioden der Gährung sich in den iodten Vegetabilien nicht fixirt, und sich eben so we- nig mit ihrem Wasserstoff vereinigt, um Wasser zu bilden, sondern, dass er ihnen nur blossen Roblensteff raubt. Der;Sauerstoff wird daher bey der Essigbildung, beym Niederschlag der Extrakte, und bey der Ooagulation des vegetabilischen Eiweisses, blos zur Entziehung des Kohlenstoffes angewandt. Das Verhbältniss dieses Ele- mentes wird indess bey den aus diesem Abzuge vereinig- tenBükständen nicht vermindert, weildie vegetabilischen Substanzen, von welchen hier die Rede ist, zur nem- 4 9 lichen Zeit, in Gestalt von Wasser, einen Theil ihres| Wasserstoffes und Sauerstofles fahren lassen. Das Sauerstofigas verbindet sich aber entweder mit dem Waßserstolfe- ‚der todten Vegetabilien, oder mit ihrer ganzen Substanz, wenn sie in die Fäulniss, oder in gen Zustand der Gährung übergehen, in wel- chem sie Wasserstolfgas entwickeln können. Da der Zeitpunkt dieser Verbindung gerade der der Entwicke- lung des Wasserstollgasesist, da sich letzteres in dem Sauerstoffgase, mit welchem das faulende Vegetabil in. unmittelbarer Berührung steht, nicht mehr findet, und da endlich die Erscheinung-des Wassers in dieser, Periode der Gäbrung’ sehr vermehrt wird, ‚so darf man w Gühril wirkt 4 wicke 0 ihele 8 dehoßi JenstoDR en ine Berüh. itel vorge. genommen oftgas wäh. ch in den ben so we- Wasser zu ‚ohlenstolt gbildung, jagulation hung des lieses Ele: > vereinig abilischen zur nen "heil ihres entweder jen, oder Fäulnss, 1, in wel ‚ Dader Entwicke eg in dem getabil in r findet, in dheset, darf mi auf die Pflanzenstoffe,, annehmen, dass das Sauerstofigas, welches verschwun- den ist, und sich in dem zur nemlichen Zeit erzeugten kohlensauren Gase nicht wieder findet, sich der vege- 'tabilischen Substanz nicht selbst beymischt, sondern zur Bildung des Wassers verwendet wird. Es ist ein wichtiger Unterschied zwischen den Produkten derjenigen Gährung,“welche ohne Zutritt des Sauerstofigases vor sich geht, und denen einer Gährung anzumerken, die mit dieser Berührung be- wirkt wird. Im.erstern Falle nemlich schöpft das ent- wickelte kohlensaure Gas seine beyden Grundbestand- theile aus dem gährenden Vegetabil; im andern scheint, die Kohlensäure nur eines seiner Elemente(den Koh« lenstoff) daraus zu ziehen, na I a be== m a= ——— Bei— EEE a a I Lam Von der veg etabilischen < ®) » >) D (@) em} em Nu) > Bu [9] w) =) (&b) er en © P Nr ge « Untersuchungen über die Zusammensetzung der Darnmerde, Ich verstehe unter dem Namen von Dammerde oder Gartenerde(Düngererde) diejenige schwarze Substanz, womit sich die abgestorbenen Vegetabilien bedecken, wenn sie der vereinigten Wirkung des Wassers und des Sauerstoffgases ausgesetzt sind. Die Versuche, die ich in dem vorhergehenden Capitel angeführt habe, zielen dahin ab, zu beweisen, dass diese Substanz kei- nesweges eine Verbindung des Sanerstofigases mit der todten Pflanze, sondern der Rükstand dieses Vegeta- bils, nach Entziehung einiger seiner Grundbestand- theile, ist, Ich habe-zu dem grössten Theile meiner Unter- stchungen fast ganz reine Dammerde angewandt, welche durch ein sehr zartes Haarsieb von den meisten noch unzersetzten Theilchen von Vegetabilien, die sich immer damit vermischt finden, befreyt worden war. Sie enthielt fast nichts als die mineralischen Bestandtheile,; welche aus der Pflanze, die sie hervor- gebracht hatte, kamen. Ich habe sie auf hohen Felsen, oder aus Baumstämmen genommen,_wo sie nicht durch die fremdartigen Substanzen, welche das Hinzu. Fr cr Te ne nn nl, We hies Y6 ook| vera chin “der fl gen 43 erar) u I) ıl welche 4 Niese al) geht a mit ale® fl 3 der Ver ychen Ci Zum konnd D1K2018 An IM | holzsa Ana fin| I) use Setzunr wLum D 1erde oder Substanz, bedecken, ssers und Versuche, führt habe, hstanz ka. ses mit der ses Veget- indbestand- ner Unter angewandt den meisten hilien, die eyt worden ineralischen , sje hervor hen Felsen, ) sie nicht ‚ das Hinz Dammerde. 149 kommen von Thieren, von Mist, und Absetzungen der Quellen gewöhnlich mit in den Boden bringen, verindert werden konnte. Es schienen mir diese Dammerden fruchtbar, zu- mal, wenn sie mit einer gewissen Quantilä Snd oder Kies vermischt waren, der den Wurzeln zu Anhalte- punkten dient, und dem Sauerstoffgase den Zutritt verstattet: ich nehme indessen die davon aus, welche sich in den Stämmen gewisser Bäume& zum Beyspiel der Eichbäume, bilden. Wenn hier das Wasser kei- nen Abfluss gehabt hat, so findet man diese mit einer übergrossen Quantität von Extraktivstoffen überladen, welche dann die Gefässe der Pflanzen verstopfen. Diese auflöslichen Prinzipien kommen in diesem. Falle nicht aus der Düngerde allein, sondern zum Theil nit aus dem lebenden Baume, und sind dann neck nicht zur Ernährung a ler Vegetabilien geschickt, Folgende Operationen geben uns eine Uebersicht der Versehiedenheiten, die man im Allgemeinen zwi» schen der Zusammensetzung der Dammerde und der a /1”? Zusammensetzung der Pflanzen, aus denen sie NEerVvor- kemmt, wahrnehmen kann. Destillation des Eichenholzes: Zweyhundert Gran(10,614 grammes) troknie®' Ei» ehenrholz bey einer Glühhitze destillirt, gaben ıı65Au- bikzoll 2293 centimötres cubes) kohlensaures Gas, -4. 80 Gran(42° grammes) Wasser, welches brenzlich holzsaures Ammoniak(pyrolignate dammoniaque) mit einen Ueberschuss von brenzlichter Holzsäure(acide pyvoligneux)+ 13 Gran(589 milligvammes) bitumi- nösen empyreumatischen Ofel aufgelöst enthielt. Die Ten nn a u za ae un u Ze sr a nn zn ul j IN AN| 150 Von der vegetabilischen I 16%| IN’ Il II Bir ER NL in der Retorte zurükgebliehene Kohle wog 42 Gran BE 5 8 4 1! ka(2,25 grammes): sie enthielt x# Gran(26 milligrammes) ii 1 at EI MN Asche. er |.| Eh| Destillation der braunen Dammevde, von Eichenholze: I|| ‚ Zweyhundert Gran(10, 614 va mes) trokner Ei- EN y£ N FAR IE N chenholzerde, wie das vorhergehende Holz destillirt, Ni un ll lieferten 124 Kubikzoll(2456 centimötres gubes) gekoll- Bi ii N|| Fa ‚ll tes Wasserstoligas,+54 Kubikzoll(673 centimötres SSR Ill | IN eubes) kohlensaures Gas,+ 55 Gran(2,81 grammes) NEN IN| hl I Wasser, welches Erehziiehi holzsaures Ammoniak und H Ri| kohlensaures Ammoniak,+ ı0 Gran(530 milligram- ! ann mes) bituminösem enıpyreumatischem Oel in Auflösung il ir ie|! NE enthielt. Die in der Retorte ei gebliebene nn Hohle wog 59 Gran(3,13 gyrammes): sie enthielt 8 IN URLEIRH 1 Gran(424 milligrammes) Asche. il+24 g Ri Destillation ganzer Pflanzen von der vostbraunen N[u Schneerose(Rhod odendron ferruginenm.) IM, IR I. Il Hi It I Zweyhundert Gran(10,614 grammes) dieser ge- IHN ION I} if A|) trokneten Pflanzen, gaben in einer bis zur Glühhitze IR HM N= ih a getriebenen Destillation, in einer verkitteten Glasre- if) torte 100 Rubikzoll( 1982 scentimetves cubes) gekohltes Anl Hl]| z hl u| Wasserstoffgas,+3 52 Kubikzoll( 65 34 centimetres cı ıbes)* In(IM 2„2 | iM.ı kohlensaures Gas,> 65 Gran(3,34 grammes) Wasser MAIN KUH| S;, s; | N ui mit brenzlicht holzsaurem Ammoniak und ‚einem k WM)- nl In! Ueberschuss von Holzsäure verschens.+ 32 Gran INNE 5 il li I,( 1,7, gramsnes) harzig- brenzlichtem Oel, Diein der Ä ia II) Nil Retorte zurükgebliehene Kohle w og 55 Gran(2.815 R Ih INEIE IN I“ E E I IN grammes); sie enthielt 3 Gran(159 milligrammes) | un Asche. 2 e Ä in u 2 | il Destillation der schwarzen Dammerde"von dieser Di|&| Ä \ ii) Schneerose_- Ih! IHRE ISIN IN) T\ I ii Zweyhundert Gran(10,614. grammes) dieser ge la ii I|} TEE\-* ll|| trokneten Düngererde, bey Glühhitze destiHlirt, 82 ben Kamen u BUR 1) 4.; ll Llh Il a IE u at u una 1|| i|' Il| "UN Il 1 u en; Ta an) nen Sn ar ea ) hi mol polen| jehe Mil mtl wog 69 (Ki) void nicht durci eh sehie, ander: HR Gran 1: ligramnen Zichenhoge 'rokner Ri. 2 destillirt 5) gekoll cembimeher ) Oniak und miligyan. Auflösung eblieben: enthielt$ ostbraungs um.) dieser ge Glühhitze en Wlaste nd‘ seinem 59 Gran Dee T, Die ın der Dammerde. 151 en N 105 Kubikzoll(2040 centimetres cubes) gekohltes Was- serstoffgas„ t 34 Kubikzoll(675 centimötres ceubes) kohlensaures Gas, 557 Gran(5 gyrammes) mit brenz- licht hol&sauteme” Ammoniak beladenes Wasser, +11 Graf( 557.ämlligrammes) bituminöses empyreu- matisches Oel;‘Die rükständige Fiohle der Destillation wog 65 Gram{5,45 grammes), ‚und sie enthielt 15 Gran ( 689 milligrammes) Asche. 1:97» Die Destillation der Rasen- Dammerde, der der Fichte*),ıund die Destillation dieser Gewächse selbst, lieferten mir Produkte, die den nemlichen Unterschied zeigten. Es geht daraus hervor, dass die unzersetz- ten Vegetabilien, bey gleichem Gewichte, mehr Sauer- stoff, und weniger Kohlenstof als ihre Düngererden enthalten; es ist uns indess iinbekannt, ob der Rohlen- stoff dieser letzteren mit ihren andern Stoffen gänzlich vereinigt Ist. Der Stikstoff findet sich in der Dammerde in grös- serem Verhältniss, als in der noch nicht zerlegten ‚Pflanze.‘ Diess Resultat hat nichts auffallendes, weil die Gewächse, während sie durch die Berührung der Luft in Gährung übergehen, fast gar kein Stikgas ent- weichen lassen. Man kann diesem Grunde indessen nicht alles kohlensaure Ammoniak beynıessen, das ich durch die Destillation der Dammerde erhalten habe; es kommt ohne Zweit. zum Theil mit von den In- sektemher, die im Humus lebeny und ihre Häute und andere Reste drinne lassen. nn nn hehe nie rn TR—— *) Rothtanne, Pinus Abies, anne une ee ne nn ea Mech Von der veeetahilischen Der berühmte Kr.arrorz erhielt bey der Destilla- tion des Torfes Produkte. a), welche ohne Zweifel nur sehr wenig Stikstoff enthielten, weil die Holzsäur in sehr grossem Ueberfluss darinne vorhanden war: aber der Torf kann nicht als eine wahrhafte Dammerde betrachte: werden; er ist ein Rükstand der Zersetzung von Vegetabilien die in stehenden Wassern, und zum Tüeil ohne Berührung der Luft vor sich gegaN«. gen ist, in diesem Falle geben sie ihren Stikstof in Gasform von sich. Der Torf scheint einen Antheil Aohlenstof zu enthalten, der aber geringer ist iS[, a fs man in einer schon fertigen’ oder vollendeten Damm- erde finde, Man vergleiche die Verkoklunzen der Dammerde nr. 8, ı7, 19, mit den Verkohlunsen von J c Torfarten nr. 32 und folgenden, auf der am Ende dieses Capitels beygefügten Tabelle, Die Säuren:ussern bey ihrer Vermischung mit der Daminerde keine ausgezeichnete Wirkung, sie er- regen kein Aufschäumen, lösen sie nicht gänzlich auf, und versehen sich'mit einem Theile Eisen und erdj- gen Stolfen, welche diese Erde enthält, aber nur sehr wenig mit vegetabilischen Theilen: die conzen- tsirte Salzsäure und Schwefelsäure machen sie mit dem Beystand der Wärme zu Roble, und entbinden daraus, nach VAuquerin’s Beobachtung, die Essig- säure, Der Alkohol löst die Dammerde nicht auf, trennt gewöhnlich nur eine kleine er Quantität Extraktiv- stofle und Harz davon, welches ohngefähr höchstens - e) Beyträg® zur chemischen Kenntnis; ‚ dritter Band, ir 68 Die) 1 tes! gie! kung Ni) Annch die Jches 1 hältniss‘ Dann dien fisch,$ von ihrd and, 38 kurze[2 honit such if mt\y tauscht p1tss{ zeun 3 I: mt el auteh, B Dammerde. 135 T Destl{ a so viel als zwey oder drey Hunderttheile des Gewich- ie tes der Gartenerde ausmacht.\'# een Die Pottasche und die Soda lösen die Dammerde n A fast gänzlich auf, und sie lässt während ihrer Einwir- Re kung Ammoniak entweichen, Diese Auflösung wird elaung durch die Säuern zersetzt, welche daraus ein verbrenn» Bi ii Und liches Pulver niederschlagen, dessen Menge im Ver- l or SpR hältniss zu der bey dieser Operation aufgewandien|| ikstoin Dammerde gering ist, M n Antheil Tıst, ak | Sa,| R ı Damm. nen de 2 uns Extrahtivstoffe der Dammerde, gen von£ Mm Ende Die Dammerde in Snbstanr ist im Wasser unauf- töslich. Letzteres trennt nur die ausziehbaren Stoffe von ihr, welche noch nicht die ‚Düngererde selbst Rung mit; e E. ‚ sind. Ich werde durch die folgenden Versuche eine a ve kurze Uebersicht der Quantität von Extrakt geben, ach e womit sich dag Wasser, wenn es auf einen fruchtbaren und erli Boden fällt, voil ladet. N aber nu Ich habe zu derselben Zeit, den nemlichen Ver- e ni such mit der schweren Erde eines Gemüsegartens die Kl init Mist noch gedüugt worden war, angestellt. Zehn=- entbinden tausend Theile dem Gewichte nach, atıs ihr ausge- ie Es. presstes Wasser gaben ein ERaht, welches trocken zehn Theile wog. Der nemliche Versuch, bey gleichen Umständen anf, er eytyaktii- mit einer lockern Erde eines Ackers, welcher eine : Je angestellt, g: aus zehn öchstens| gute Getraideernte eintrug, ıngestellt, gab, aus zen» | ee; Re ee= | tausend Theilen Wasser„ vier Theile Extrakt, —_——| Die Düngererden waren vor dem Experimente trocken, und das zu ihrer Anfeuchtung sebrauchte 9 Ser — EEE rn een== ——== re 154 Von der vegetabilischen Wasser enthielt durchaus kein kohlensaures Gas; diese verhielt sich aber anders, als es daraus gezogen war, alsdann trübte es das Kalkwasser durch kohlensauren Kalk, jedoch nicht viel mehr als das Wasser der ge. wöhnlichen QOnellen: hundert Kubikzoll Düngererden- Wasser, die ich in die nemliche Retorte ausgepresst, worinne ich sie unmittelbar darauf kochen liess, lie- ferten eine Luftart, welche höchstens zwey RKubikzoll kohlensaures Gas enthielt, Diese Bestimmung ist vielleicht nicht sehr genau, allein andere Beobachtun- gen sagen schon, dass die Quantität des kohlensauren Gases, welches von den Wurzeln in einem gewöhn- lichen Boden geschöpft wird, nicht beträchtlich sey. Bringt man in einen Ballon den ganzen obern Theil einer grünen Pflanze, die in Dammerde einge» wurzelt ist, und schliesst den Hals dieses Gefässes genau am Ursprunge des Stengels, so kann man nur nach Verlauf mehrerer Tage, oder selbst mehrerer Wochen erst eine kleine Verbesserung der Luft in dem Ballon wahrnehmen, wenn schon das Volumen des durch die Blätter ausgehauchten Wassers sehr gross ist. Die Quantität von Extrakt, welche das kochende Wasser von den reinen; matt ürlichen b)emnd auf freiem Felde re Sorten Br Dammerde trennen kann, 2,. vr 2, p” RW bh) Ich ‚verstehe durch di vwreiche nach ir Ver enenn; LPBSH- eine Dammerde, en M: pur he geribge Menge nn nachlässt,. die![5 der. ehnten Theil Ge- ichts übersteigt. size auf gleiche Weise voraus, dass die Damme a ‚richt. d durch Düngung’ verbessert wor- den, noch auch durch eine künstliche Aufhäufung zu einer» ley Zeit abgestorbener Vegetabilien gebildet"worden sey. weit ge erde, welcher den elf unter dem Erbst liche En: der Qua! Wen: Dimmer: zu unter! auch auf sen. 1 auf ein wieder awey| stenkö dessen den ko Der, W Ihmen gexteck trakte| Sinen, Gas; dies ZOREn War, Ohlensauren sser der m ingererden, AUSBEHresS, n liess, I. ? Rubikanl Mmung IN eobachtur. hlensanren n gewöhn. ich sey, en oben rde einge Gelässe ı man nur mehrerer 1ft in dem umen des r g10s$ ist kochende auf freiem nen kann, en, merde, ho Mengt L ihres Ge ise vorall gsdart wor 2 ZU einel- ‚den seyı Dammerde, 155 ist nicht beträchtlich. Ich habe diese Dammerde zwölf aufeinander folgenden Abkochungen unterwor- fen; jede dauerte eine halbe Stunde, und brauchte dazu eine Wassermenge, die das Gewicht der Dünger- erde vier und zwanzigmal überstieg. Die Quantität von Extrakt, welche ich nach allen diesen Verfahrun- gen herausziehen konnte, überwog nicht den elften Theil des Gewichtes dieser Dammerde; sie war oft weit geringer. Es schien mir, dass eine reine Damm- erde, welche durch die zwölf Abkochungen, von welchen ich eben gesprochen, eine Quantität Extrakt den elften Theil des Gewichtes derselben gleich, gab, unter übrigens gleichen Umständen, den Bufbohnen und den Erbsen weniger fruchtbringend war, als die nem- liche Erde, wenn sie nur die Hälfte oder zwey Drittel der Quantität Extrakt, die ich angegeben habe, enthielt. Wenn die Quantität von Extrakt, welche die Dammerde besitzen muss, um eine schöne Vegetation zu unterhalten, nicht zu gross seyn soll, so darf sie auch auf der ändern Seite wiederum nicht zu gering seyn. Ich habe eine fast ganz reine Dammerde zwölf auf einander folgenden Auskochungen, mit immer wieder erneutem Wasser unterworfen, und dann, in zwey Blumenäschen, Bufbohnen, Erbsen, und Ger- stenkörner hereingesäet, und selbige mit Regenwasser, dessen Reinheit der des destillirten gleich gesetzt wer- den konnte, begossen. And ähnliche Saamenkör- ner, würtlen zu gleicher! ER, in zwey eben solchen Blumenäschen, in dergleichen Sorte von Gartenerde gesteckt; leiziere war aber wöchmicht von ihren Ex- trakte Befreyt worden. Die Pflanzen trugen bey dem einen, wie bey dem andern Versuche fruchtbare Saa- 156 Von der vegetabilischen men, aber das Gewicht dieser Gewächse und ihrer Saamenkörner war um ein Viertheil grösser, wenn sie in der mit ihrem Extrakte noch versehenen Gartenerde gewachsen waren, als wenn sie in der erschöpften ger lebt hatten. Indessen hatte-doch das Rochen nicht die äussern Charaktere der letztern verändert; man konnte sie weder durchs Auge noch durch das Gefühl vo der unterscheiden, welche ihr Extrakt noch besass, Es schien mir blos, dass die erschöpfte Dammerde eine grössere Meige vom Wässer einsaugen oder ag sich halten konnte, Hundert Theile trokner, und des grössten Theiles ihrer autlöslichen Bestandtheile beraubter Dammerde konnte 477 Theile Wasser zurükhalten, Die trokne ungewaschene Dammerde hielt deren nicht mehr, als vierhundert Theile an sich. Es geht mit der Dammerde, wie mit dem Holze, es kann»durch das Wasser nicht gänzlich seiner Ex- traktivstoffe beraubt werden, wenigstens nicht unter unsern Augen, und mit der Berührung der Luft. Die ersten Macerationen oder Abkochungen nehmen mehr Extrakt weg, als die nachfolgenden, aber man erreicht bald einen Punkt, wo sie nur eine bestimmte Menge desselben giebt, oder die doch ‚wenigstens nicht merklich dilterirt Setzt man die angefeuchtete Damm- erde einer lange fortgesetzten Einwirkung der äusseren Luft aus, nachdem sie auf den höchsten Punkt dieser Erschöpfung gekommen ist, so erleidet sie eine Ver- änderungy mittelst welcher sie im Stande ist, eine grössere Qtimtität Extrakt zu liefern,‘als durch die vorhergehende Abkochung, Zebntausend Theile zrok« Pr “ Dont un Ä nhod0' IN BE jener! innen© | 4 vie unter wit hung ein Da der l au ih W Wo galt b tvstol tion| se Und ihre er, Wenn Si N Gattenerde schönften dM h ien nicht di die man| könnte Gefühl yog noch bes, ‘€ Dammerls agen oder ar ssten Theis r Dammerd: e hielt der h, t dem Hola, h seiner Ei: | nieht unlel g, der Lil gen nehmt nn, aber.mat e bestimmt jgstens nicht hrete Dani der äusseret unkt dies sie eine Ver ejst, en s durch dit Theile troh Dammerde. in. r ner und"schwarzer Dammerde aus der Schneerose (Rho« dodendrum ferrugineum) welche nach der Verbrennung, fünf unds sechzig Theile Asche gaben, iyurden einem Aufwallen mit vier und zwanzigmal $o viel, als ihr Gewicht, betrug, destillirtem Wasser, tıntetworfen; dieses Dekokt gab nach der Durchsei- hung eine Quantität Extrakt von 250 Theilen Gewicht. Das der‘neunten Abkochung wog vierzig Theile Die Sehnte und elfte' Abkochung gaben,‘jede besonders, eine Ähnliche Quantität. Die bis auf diesen Grad er- schöpfte und wieder angefeuchtete Dammerde, wurde drey Monate lang„der Einwirkung der freien Luft, aber vor Staub geschützt, ausgesetzt. Nach dieser Zeit unterwarf man sie einer zwölften, der vorigen ähnlichen Abkochuag, und sie gab ein Extrakt, was & acht und funfzig Theile wog. Eine Maceration ın altem: Wasser bringt die nemliche Wirkung ‚hervor. k Setzt man dergleichen lange fort, und wiederholt sie g mal, mit der nemlichen schon durchs chöpften D Dammerde, so bringen sie jeder- mehr als en Kochen ers zeit, he in Berührung mit der Luftz Infusio- nen hervor,« die durch ein sehr leicht auflösliches Extrakt gefärbt sind. Die durch das Auskochen zum Theil ihrer Extrak- tivstoffe beraubte Dammerde, liefert bey der Destilla- tion beynahe die nemlichen Produkte, wie die noch nicht erschöpfte; bloss der Antheil an rükständiger Kohle ist etwas weniger ansehnlich bey der zum Theil ansgesogenen Erde. Hundert Theile dieser letz- tern lieferten drey und dreyssig und ein viertel Rohle, Hundert ‚Theile der nemlichen Dammerde, ihres Extraktes be- welche fünf und ein viertel Asche gab, x 15 Von der vegetabilischen raubt, lieferten bey der nemlichen Verfahrungsart ein und dreyssig Gran Kohle, welche sechs und ein halb Theile Asche enthielt ec). Diese Zunahme in dem Ver- hältnisse des Kohlenstolfes der Dammerde, ist auf sehr enge Gränzen eingeschränkt. Als ich diese nemliche erschöpfte Dammerde von frischem wieder mehreren Auskochungen unterwarf, gelang es mir nicht, die Proportion des Kohlenstoifes fernerhin zu vermehren, ob ich gleich bey dieser Gelegenheit eine grosse Menge Extrakt herausbrachte, Das Extrakt der Dammerde schmilzt nicht;. es liefert bey der Destillation kohlensaures Ammoniak, Die in eine syrupähnliche Form gebrachte wässrige Auflösung dieses Extraktes ist weder alkalisch, noch sauer: sie hat einen zuckerartigen Geschmack, schlägt sich an der Luft zu Boden, und wird nach einigen Augenblicken durch das HKalkwasser, durch die koh- lensaure Pottasche, und durch die meisten metallischen Auflösungen getrübt. Vermischt man sie mit Alkohol, so löst dieser einen kleinen Theil davon auf, und trennt einen andern, der ihm unauflöslich bleibt. Der auflösliche Bestandtheil im Alkohol ist sehr leicht schmelzbar. Das durch die erstern Macerationen der c) Man sehe die zu diesen Verkohlungen angewandte Ver- fahrungsart in der Note am Ende dieses Capitels, d) Ich“weiss nicht, ob dieser schmelzende Extraktivstof durch den in grossem Ueberfluss vorhandenen, nicht schmelzenden eingewickelt wird, so dass dieser den erstern hindert, die Feuchtigkeit der Luft anzuziehen, oder, ob der Alkohol eine neue Verbindung in den G ndstoffen des Extraktes bestimmt, a. % i“ EP} “ IE Damen glejeel Ö she 1 1 renden: ige Yon di Die wenn si Damnierd bedeutend oder schwe dass die U von hinein Jischen Sal sich nurin nemliche I Salnen sit Mehre die Pin halten, v erden be geben. Dimmer alkalisch Ofmals ı Allein die Kern gehalten, Waren,} Äurch di erfahrung und ein hal in dem Ve. ‚ist auf Sehr se memliche ler Mehreren r nicht, di - vermehren, STOSS Menze | nicht; ä Ammonil, e wässı isch, noch ck, schlägt jach einigen ch die koh. yıetallischen it Alkohol, auf, und jleibt. Der sehr leicht ationen der u meh ‚wandte ei els; xtraktinsl ‚nen, nicht den erster , oder, 0 dstolfen di ) RW Dammerde, 156 Dammerde im Wasser gelieferte Extrakt enthält, bey gleichem Gewichte, ein grüsseres Verhältniss von schmelzbarem Prinzip, als das, welches durch die folgenden Macerationen hervorgebracht wird, Von den in der Dammerde enthaltenen Salzen. Die chemischen Reagentien lassen gewöhnlich, wenn sie blos einfach mit einem Aufgusse natürlicher Dammerde vom freien Felde gemischt werden, keine bedeutenden Quantitäten von Pottasche, salzsauren, oder schwefelsauren Alkalien entdecken, vorausgesetzt; dass die Unterlage, auf welcher sie ruht, nichts da- ‚von hineingebracht habe. Der grösste Theil der alka- lischen Salze, welche die Vegetabilien enthalten, zeigt sich nurin dem Rükstande ihrer Verbrennungen; das nemliche findet bey den in der Dammerde befindlichen Salzen statt, Mehrere Schriftsteller haben geglaubt, dass sich die Pflanzen die Salze selbst schaften, welche sie ent- halten, weil dieAschen der meisten natürlichen Damm- erden beym kochenden Wasser keine Salze von sich geben. Dieser Schluss ist ohne Zweifel voreilig.. Alle Dammerden, die ich untersucht habe, enthielten alkalische Salze, obgleich den Aschen dieser Erden oftmals durch kein Wasser etwas abzugewinnen war. Allein diese Salze wurden durch eine Art von Halb- verglasung mit den erdigen Stoffen in der Asche fest- gehalten, wenn jene letztern in Ueberfluss vorhanden waren. Hundert Theile Rasendammerde gaben mir durch ‚die Verbrefinung, funfzig Theile Sand oder Asche, .* nr er ; 7[4” Ba 0% || A E 160 Von der vecetahilischen welche dem kochendien Wasser keine salzıgten Sub- stanzen abtrat. Hundert Theile troknes Extrakt der nemlichen Dammerde aber, gaben-vierzehn Theile Asche, und hundert Theile der letztern lieferten mit kochendem Wasser eine Lauge, welche fünf und zwan- zig Theile Salze enthielt, welche aus freier Pottasche, und aus salzsauren und schwefelsauren Alkalien be- i standen. Eine weitere Analyse bewies mir, dass das Wasser nur die Hälfte der in dieser Asche enthaltenen Salze herausgezogen hatte, Hundert Theile von der Dammerde der rostbran- "nen Schneerose(Rhododendron ferru gineum) enthielten sechs und einen halben Theil Asche. Hun- dert Theile dieser Asche konnten dem Wasser nicht mehr als einen halben Theil alkalischer Salze abgeb.n. Hundert Theile Asche des Extraktes dieser Dammerde aber gaben dem Wasser den dritten Theil ihres Ge- wichts an alkalischen Salzen ab, und es fehlte noch viel, dass sie diese Flüssigkeit gänzlich ausgezogen hätie. Ich habe die nemliehen Versuche mit sechs andern sehr verschiedenen Dammerden angestellt; sie gaber mir alle ähnliche Resultaie,: Von den Veränderungen, welche das Sauer- Re stöf/ gas durch seine erührung mut der Dammerde erleidet, Die Dammerde ist der Rükstand«einer verfanlten Substanz, ist selbst aber nicht mehr für die Fäul- niss empfänglich, Sie kann sogar ab Kin Kylaisswi: u 2 Wenn 1 nimmt) es Wi Obnemi suchung = bemeise) meines? ‘ Dt 2 dı deren. angei! „eh he enthalten: e der rosthn, Trugineun) Asche, Hr Wasser nich Salze aboehn ser Dammerb heil ihres& es fehlte nad h ausgezos tt sechs ander It; siegaba das Sau mis ir ap verfaulit ur die Fin: m käglain!! .r LEN"Di ' Dammerde,: 16x driges Mittel(antisepticum) betrachtet werden; denn die Extraktivstolfe, welche sie enthält, sind im Stande in eine fanlige Gährung überzugehen,, wenn sie sich abgesondert befinden; sind sie aber mit der Dammerde in Verbindung, so erleiden sie solche nicht. Ich habe länger als ein Jahr hindurch reine, nicht erschöpfie Dammerden unter Rezipienten voll Wasser, die mit Quecksilber gesperrt waren, erhalten; sie stiessen ganz und gar kein Gas aus, wenn ich etwa eine kleine Quantität Kohlensäure abrechine, womit eich das sie hedeckende Wasser wol angeschwängert haben kann. Man kann nicht zweifeln, dass die Dammerde, wenn man ihre salzigen und erdigen Stoffe davon aus- nimmt, durch die vereinigte Wirkung der Luft und des Wassers nicht sollte gänzlich zerstörbar seyn. Ohne mich hier auf kleinliche oder sehr specielle Unter- suchungen berufen zu müssen, kann ich, um diess zu beweisen, nichts besseres thun ‚ als die Beobachtungen A} meines Vaters hierher setzen,(CV oyages dans.les- Alges .G. 1319.) die er über die Da: nmerde, womit die Ebe- nen zwischen Turin und Mailand bedekt sind, und deren Kultur bis ins graueste Alterthum zurük geht, angestellt hat. „Die geringe Dicke der vegetabilischen Erdlage, „weiche man in diesen Ebenen bemerkt, scheint mir „ebenfalls zu beweisen, dass man die Menge dieser „Erde nicht zum Maasstabe der Zeit annehmen müsse, „die, seitdem,dieses Land angefangen bat, Gewichee ‚neıvorzubringen,, verflossen seyn mag;: denn in u Raume von zehn Meilen, zwischen Turin Ah 162 Von der vegetabilichen 2 we he i ;und St. Germano sah ich nie eine Dicke derselben, „die mehr als einen Fuss betragen hätte; nun beweist . RT.°® ER R et 2° 2 RE Be oe Mm= „aber meiner Meinung nach aıe hleinheit dıeser\Juan«+ „tität, dass solche Erde einer Zersetzung unterworfen ssist, welche ihrem Anwachsen Gränzen setzt; denn „woher käme es sonst wohl, dass ein flaches, frucht- „bares, und seit länger als dreytausend Jahren ange- So „bautes Land keine dickere Lage davon besässe?” „Die Zerstörbarkeit dieser vesetabilischen Frde i ine Thatsache, die weiter keine Ausnahme leidet „ist eit N „und Ackerbauer, die durch oftmals wiederholtes Um- „pllügen die Düngung ersetzen wollten, haben die er g „traurige Erfahrung davon gemacht. Sie haben ihre „Erde allmählig ärmer, und die Felder durch die Zer- „störung der Pilanzenerde unfruchtibar werden ge» „sehen.” „Da demnach diese Erde zerstörbar ıst, 50 muss „die Quantität derselben, die sich zerstört, ihrer ab- „soluten Menge bis auf einen gewissen Punkt verbält- „nissmössig seyn; und da auf der andern Seite die „Quantität, welche sich jährlich davon erzeugt, be- „schränkt ist, so müssen ihrem Anwachsen nothwen- „dig gewisse bestimmte Gränzen gesetzt seyn.” „Die Gränzen dieses Wachsthums müssen nach „dem Clima, nach der Natur, und der Lage des „Grundbodens, welcher der vegetabilischen Erde zur „Unterlage dient, nach den Pflanzen, die däselbst wachsen, nach der Art der Bearbeitung und Cultur, „die man ihnen giebt, ja endlich nach der Frucht« „barkeit des Landes selbst verschieden seyn. Allein, „wenn sich sogar alle Ursachen, welche auf eine Ver- u: um ee men dest Diner des sie wolteng verlängert eye den War je Splüre of Sich In; erzeuete) Weder\ Bsı Chen härı Sarersof Wirkune der Dan Um: Ion Y Dammerde, 103 e derselhen ) 7®.- nun beweist„mehrung der Dicke dieser Erdlace abzwecken, w5 lieser Onan„‚vereinigt fänden, würde«man doch nicht zweifeln unterworfen„können, dass sie ‚endlich ein gewisses Maximum SULCIWO{en Eier „erreichte, über welches hinans die zerstürenden Ursa- „chen, die alsdänn den hervorbringenden gleich ge- Jahren anne,„kommen wären, ihr nicht weiter sich zu erheben ge. se„statten wrirden.” Reine, mit destillirtem Wasser getränkte, und unter mit atmosphärischer Luft oder Sanerstoffgas ihme leidet, gefüllte und durch Quecksilber gesperrte Rezipienten erholtes Un. gebrachte Dammerden bildeten da elbst kohlensau res I y= 4 yr ‚ haben de Gas und brachten das Sauerstoffeas zum Verschwinden: El e haben ihn sie konnten indess nie das Volumen dieser Atmosphäre asph; rch die Zen um eine grössere Quantität vermindern ‚ als das Volu werden ge men des zu ihrer Befenehtung dienenden Wassers ausmachte, die Quantität der Dammerden und die Dauer des Ns mochte ıbrivena ers =ane e S noch! ‚Mnigens seyn, welche ıst, SO MIN sie wollte sie wurden bisweilen auf ein ganzes Jahr + 4 p ah,.. g%7J rt, ıhrer&0 ae Wenn das zum Anfeucht en dienende Was- ankt verbält ser vorher mit kohlensaı ırem Gas ar 1gesc hwängert wor- m Seite dit den war, so veränderten sie das Volumen ihrer Atıno- erzeugt, It spbäre gar nicht. Das verzehrte Sauerstoffgas fand en nothwenr sich in einer aufs strengste gleichen Quantität ij in dem eyn. erzeugten kohlensauern Gase wieder, und sie liessen weder Wasserstolfgas noch Stikstoffgas entweichen, niigsen micl. ” Lar ie Es geht ganz augenscheinlich aus diesen Versn« zn Erde zit chen hervor, dass die Gartenerde das atmosphärische die Adel Sauerstoffg as weder bindet noch sich aneignet, Die and Cult Wirkung A letztern°schr änkt sich blos darauf ein, MR Frucht der Dammerde Kohlenstoff zu entziehen, yn Alan Um die eben angeze igten Resultate zyı erhalten, feine Ve ist es nothwendig, dass die Dammerde nicht mit tho- 16% Von der vegetahilischen nigten oder eisenrostigen Absetzungen beladen ‚sey. Dastunvolikommen oxydirte Eisen, welches in ‚diesen Niederlagen enthalten ist, ‚verbindet That mit dem Sanerstoffe as; allein diese Wirkung n: der Dammerde, noch von reinen Er- lich von Eisen und Braunstein- wird weder vo den, noch selbst merk oxyd herv orgebracht„ welche mit dem vegetabilischen Theil der Dammerde in Ver bindung treten, und deren Daseyn die Einäscherung gezeigt hr: Nas Sanerstofigas raubt“ derjenigen Dammerle, die noch mit ihren Extraktivstoffen versehen ist, eine grössere Menge Koh lenstofl„als einer, der man diesel ben durch oc entzögen hat. Letztere bildete bey gleiche m- Gewichte ‚die; ‚Bältte weniger kohlensaures Gas mit der atmes„härfschen Sauerstofluft, als die nemliche nicht Efschöpfte Dammerde. Eine angefguchtete und in einem Gefässe befind- liche Dammerde, das ihre Extraktivstöffe nicht davon ehien lässt,"verliert, sienh man sie in troknem Zu- aus stande betrachtet, ae ihres Ge»wichtes durch die Berührung mis Sau Spofigas, und dieser Verlust ist grösser als, der Verlust! von Kohlenstoff, welchen ihr dieses Gas entz zieht. Ich habe‘ in einem G] asgefässe eine Unze( 30,57 grammes,) im Schatten bey einem bestimmten G u desT hermometers und Hygrometers getrol kneter< Dagimerde von Rhododendr on mit Wasser v sch! ,„ bis sie nichts mehr einsaugen konn» we Re ur Pine pn er e), Diese Dammerde vrär, schon u anger„Zeit trocken, ac wenn man sie an ‚fühlte; ianölinze et ber vyariirte ıhr Gewicht nach dem Grade des Thexıpometere und Hygro- [4 meters, a® Bez Su sich zwär in der brachte den vi Tempe dem V fand A ( oder hatte W:| {en vier! det Kohl Reunion vonsald ' ao ku Kohlen: EEE EEE EEE Eu s ne>: ERTEILT Perg Dammerde, 165 Iaden ser te: ich brachte dieses Gefäss unter einen weiten Re- 5 in’diektn zipienten voll atmosphärischer Luft; selbige wurde zu Wär in der versehiedenen Malen erneuert, und bey jedesmaligen e Wirkung y solchen V ferfahren eudiometrisch geprüft. 1 reinen Er. Br 5 Braunstei. DerVersuch danerte vier Monate. Die Dammerde ı jetabilischen brachte drey davon unter dem Rezipienten zu, und ‚ und der den vierten in freyer Luft# in demselben Grade der Temperatur, worin sie sieh.vor ihrer Mischung mit dem Wasser befunden hatte, um zu troknen. Ich Dammenlt®-: NER fand alsdann, dass ihr«Gewicht um sechszehn Gran en 1st,, et Be Di. n; TR( oder 849 milligrammes) verfäindert worden war. Sie man dies: ’ hatte während ihrer Einsperfung unter dem Rezipien- bildete ‚, ten vier und zwanzig Rubikzeoll( 476 centimötres cubes) ‚ohlensaurt e i an Sauerstoffgas zum Verschwinden. gebracht, und'selbige ft, als di durch ein gleiches Volumen*v on kohlensaurem Gas ersetzt. Sie hatte daher während dem, ganzen Ver- suche ohngefähr zwey und dreyssig Kubikzollskohlen- saures Gas gebildet, vorausgeset tzt, däss’ die Bildung der Kohlensäure, w ährend dem Einsperren unter dem ofässe bein nicht dari TR BR) troxneM dl Rezipienten und während der Austroknung, gleich gut von statten gieng f). Da Adı RWEy und dreyssig Kubik- zoll kohlensaures Gas,"bäch Eivois tER sechs Gran vichtes dureh dieser Verl welchen It Glait Kohlenstofl enthalten, so muss die Damiaerde ausser n blasaeim® ne | Hygromel® ı'D) Die Dammerde bildet wahrscheinlich bey übrigens ganz endron Mi fr gleichen Umständen, inter ei nen Rezipienten weniger saugen KON Ech lensaures Gas, als= der ixeien Luft: da sie aber in > den letztern Perioden ihres Troku Ens, die doch viel. Zeit PN wegnehmen, fast gar keine Wirkung auf däs: Saner:toffgas r Zeit vor äussert, 50 glaube ich,„dass die Q: wantität des oil m yarlrt sauren Gases, welche ich‘der Austroknung beimesse, eher oil a eror“ls=h: un: and BE" im Ugperiluss sis ira Mangel vorhanden ist. ** s N e 166 Von der vegetahilischen diesem Elemente noch eine Onantität Sauerstoff und Wasserstoff verloren haben, welche durch zehn Gran Nasser auch wirklich dargestellt wurde, Das Verhältniss des Kohlenstoffes nimmt durch die Entziehnng dieser Flüs‘igkeit, in dem Rükstande der Vegetahilien weiche sich in Dammerde verwan- deln, zu, allein der Kohlenstoff vermehrt sich durch diese Operation, wie ich zu glauben geneigt bin, in ei- ner vollkomntenen, oder vollendeten Dammerde nicht; sie muss durch die Einwirkung der Luft und des Wassers fast allen ihren Sauerstoff, ihren Wasserstalf und ihren Kohleustoff in dem nemlichen Verhältnisse verlieren. Verlöre sie ihren Wasserstoff und ihren Sauerstofl in grösserem Verhältniss als den Kohlenstofi, so würde mart oft auf einem, von Vegetation der seit langer Zeit verlassenen Boden Rükstände finden müs- en, welche fast ganz reiner Rohlenstoil oder Kohle seyn miüssten.« Man findet aber dergleichen nicht, und alle liefern bey%«“der Destillation nur Produkte, wovon der Kohlenstoff höchstens die Hälfte ausmacht. Der Kohlenstoff ist ein sehr mächtiges fäulnisswi- driges Mittel, und der Zustand, in welchem sich die Darmerde befindet, scheint dazu geeignet, ihm in einem gewissen Verhältnisse diese Eigenschaft mitzu- theilen. Ich habe mehrere gleiche Gefässe mit ver- schiedenen reinen, oder doch beynahe reinen Damm- erden angefüllt: ich brachte in jede derselben eine gleich grosse Quantität Rindfleisch. Die nemliche Pıobe wurde alsdann unter übrigens völlig gleichen Umständen auch mit Sägespänen derjenigen unternommen, aus welehen jene Dammerdarten ent- che Th veoeld d Gähru yauıuı atınn VI 1alıon)“ Dammerde, 167 UErStOfE ung standen waren; ferner mit reiner Rohle, mit Ralk- n zehn’ a an brag sand, mit Kieselsand, mit thonigtem Sand, undan der freien Luft. Das Fleisch erhielt sich in der. Koble ein wenig länger, ohne sich zu verändern, als in der immt dir 3 AR Sa ee va: Dammerde; allein weit länger noch blieb es in den A Nele Dainmerden gut, als in den Sägespänen, in den ver- Varenn schiedenen Sandarten von denen ich gesprochen, t sich dur und in der freien Luft. Dieser fäulnisswidrigen et bin i a| Ball(antiseptischen) Eigenschaft des humus ist es zupn Merdenirhr rnL_>®..& erde ni Theil zuzuschreiben, warum es einen so grossen Un« er) net und da terschied macht, ob man die Gewächse, um ihre Wasserni Vegetation zu unterhalten, mit abgesonderten und Verhältnis nicht wieder erneuten Extraktivauflösungen ernährt, Fund ihren oder, ob man ihnen Dammerde giebt. Der unau! ösli- Rohlenstof, che Theil der letzteren an adee) die nicht zersetzten tion der seit vegetabilischen Substanzen, den Gewächsen noch in finden mus Gährung begri ifene Säfte mitzutkeilen, die der Vege- oder Kal tation jederzeit nachtheilig sind, r Produkt, Kürzliche Wiederholung. te ausmacht Der Kohlenstoff findet sich in der Dammerde in ; fäulnissvi&rösserer Proportion als in den Pilanzen von denen Lern sich Ei sie entstanden ist. scheint das Verhältniss et, ihm des Kohlenstoffes, den die Dammerde enthält, durch chaft mitzt die fortgesetzte Thätigkeit der ihn erz eugenden ÜUr- se mit te sachen nicht in aullallender Menge vermehrt werden AR Dan zu können. selben ein nemlicht Die an ngefe uchtete, aber in ihrem Baer & 104 u: stande betrachtete Dammerde verliert in der Tempe- ratur der atmosphärischen Luft von ihrem Gewichte, N durch die Berührung des Sauerstofigases: dieses Kxirt darten© 168 Von der vegetabilischen sich darinne nicht, und vereinigt sich auch nicht mit dem Wasserstoffe der Düngererde um Wasser zu bil- den, das Sauerstoffgas entzieht ihr blos Kohlenstoff. Sobald der Humus dieses Element verliert, lässt er auch zu gleicher Zeit seinen Sauerstolf und seinen Wasserstoff in der Gestalt von Wasser, und: ein in dieser Flüssigkeit, autlösliches Extrakt fahren. Die Dammerde scheint auf diese Weise in der atmosphäri- schen Temperatur, durch die vereinigte Wirkung des Sauerstofigases und der Abspülungen des Wassers gänz- lich zerstörbar zu seyn. Die Extraktivsäfte der Dammerde tragen in ge- E wissen Verhältnissen zu ihrer Fruchtbarkeit bey; ihre Aschen enthalten alle Bestandtheile der Asche der Ve» getabilien, Die Dammerde ist antiseptisch, Note über die Ferkohlung verschiedener vegeta- bilischer Substanzen, ‚"" Destillirt man ein Gewächs oder einen seiner un. mittelbaren Grundstoffe in einer wohl verklebten Glas- retörte, so ist oft der Feuergrad, den diese noch ohne zu schmelzen aushalten kann, nicht hinreichend, alles Wasserstofigas auszutreiben, welches mit der iohle in Verbindung bleibt, und welches bey einem höhern Grad von Hitze enibuuden werdeh kömte, Diese Verfahrungsart würde indessen nieht oh:ıe Genau. igleit seyn, um uns über die relativen Quantiläten FENG id von Kohl yepgbi fen zu Kohle alle Rerorie ron Ws yegerail die dieh Feuers\ Quant ausgede Theil de Ber |war der 2 stärker al |pun das 9 | dere, W aussetzte unter und: habe in ı genechsl ich hrat iten U wickelt pier, welche ein auf aber off eine Li eiNa an Rerhil Dammerde, 5= 169* nicht mit o. 1... von Kohle, welche in den nicht zu verflüchtigenden er au bil vegetabilischen Bestandtheilen enthalten sind, trthei« Ohlenst\ Ä 0=. ur ü len zu lassen, wenn die verschiedenen Arten von Lasst 2& x Mn) 2 Ri Kohle alle, beym höchsten Grade des Feuers den die ind seinen Retorte aushalten kann ‚.dasselbe Verhältniss der Menge ind ein}& SEE i- nn von Wasserstoff zurükhielten. So ist es aber nicht: Iren, Die vegetabilische Substanzen, wie z. B. gewisse Saamen, moSphärl die dicht und» fähig sind, durch die Wirkung des irkung ae Feuers wieder weich zu werden, halten eine grössere SEI pin Quantität Wasserstoff zurük, als andefe,. welche mehr ausgedehnt sind, und sich nicht, wie der grösste en in Theil der Hölzer wieder erweichen. ‚bey; ihre Bey den Resultaten, die ich jetzt angeben will, che der\s war der zur Verkohlung angewandte Grad des Feuers stärker als der, welcher Silber im Fluss erhält; da sich nun das Gewicht der verschiedenen Kohlen nicht än- derte, wenn ich sie einer noch höheren Temperatur aussetzte, so habe ich Ursache, zu glauben, dass sie unter und zu einander verglichen. werden können. Ich habe in der Art, das Feuer zu behandeln, nicht ab- gewechselt, so wie auch nicht die Zeit geändert, die wegen ich brauchte, um sie auf den höchsten Punkt der Hitze zu bringen, Um dergleichen Verkohlungen vorzunehmen, n seiner ih Yehten Gh wickeie ich die trokne vegetabilische Substanz in Pa- och oh pier, und mache daraus eine genau zugemachte Düte, inreichend welche in eine zylindrische Büchse von Eisen oder in Ani ein auf der einen Seite verschlossenes, auf der andern h"u aber offenes Rohr gebracht wurde; es hat dieses Gefäss 2? eine. Länge von viertehalb Zoll(9 centimetres) und ist #8 etwa anderthalb Zoll(4 centimeires) weit, Ich bringe Ei eberhalb des Rohres einen eisernen Stöpsel(Deckel) )uanilaie h 170 Von der ‚vegetabilischen an, der mit einem vertikalen Griff versehen ist, um ihn: wieder hberausziehen zu können; er ist so einge, richtet, dass er mit Genauigkeit den innern Durc messer des Cylinders einnimmt. In dieser Lage ist er mit Thon: verklebt; er wird dann wieder mit einer ne Y ‚’. Lase Kohlenstaub, und ntit einer andeın von Asche bedekt, Nach der Operation wiege ich das kohlenhaltige Rohr, ohne es zu verändern, so lange es noch heiss ist, und ziebe davon das Gewicht der Kohle des Papiers ab, welches mir durch eine vorhergehende Operation bekannt geworden ist, Die beym Eiusammeln, dem Troknen, und der Einäscherung ‚angewahdten Vorsichtsmaassregeln sind die nemlichen, wie sieim neunten Capitel angegeben werden. Man kann in verschiedenen Fällen nicht anders über die relativen Mengen von Kohle, welche allerley Substanzen liefern, urtheilen, als wenn man sie von Asche befreyt annimmt. Dieses Resultat ist auf der fünften Reihe der Verkohlungstabelle angegeben. Ich will hier ein Beyspiel davon anführen: 100 Theile eine Dammerde von Fichtenblättern(nr. 19.) gaben 28 Theile Asche; ı00 Theile der nemlichen Dammerde gaben 52% Theile Kohle mit Asche in Verbindung; zieh 2 man dieselbe von der Dammerde und der Kohle ab, und macht das Verhältniss 100— 28: 52, 528— 100: x, so-findet man dass ı00 Theile dieser Dammerde ohne Asche, 54 Theile Kohle geliefert haben würden. ZAHL det Tıkon ungen Dammerde. 171 hen ist Un; ists Verkohlunsen. Nee Sem rue der mit einer|IcEw IcHT R -\| BIScK Q von Asche ı der Koh- GEWICHT GEWICHT le, wel- |der troh- der Asche ‚che 100% ZAHL- le, wel-!in ı00} Theile NAMEN e ee f aer nr che ı00) Theilen| trokner kohlenhalliu Verkoh Theile!der trok-:Subst&nz Bi Substanzen, Sr er as Een Unzen. 5 trokn nen Sub- narlı Ab- Och heiss I Materie'stanzent-,zug der e des Pape lieferte,; halten.| Ascl idf er ae ıde Op talion: haben. == 'Richenhol 2.(Ouercus Bo- 6 » c$ y,9, A e z bur) ohne Splınt.»78 0524,| 19,09. ver| en, und de 5 Splint, zum v rherg re|= er A 5 enden Helge gehörig® RI ‚fe 17.10. ssregein sind SENSE SEEN Ze f e), Dan tel angeoehet RR nd Splint. der- a vorhergebend en Eiche, i| >. durch wiederholte Aus.: 16,79. 0,2. E15 kochungen ihres Extra ık- ) tes beraubt| icht ander RER n TEE NUCAN Ani, Yinde vom Stamme vor- 26£| Fe v 20, B a lche allerlet te stehender Kid 6;=' ‚1 man sie vi 2» n: t 5 Bast dıeser Binde, 24,8{ 6,2. 19 82 iu i t ı5t quddd hen Br SER MEN BEE! iBinde von Eı ‚henzwyei it apehe It ‚Lc=| D 6 een von fünf bis sechs; r 6 u N Ss He E 1 oO T heileeiner r I.inten ı centimetve)} 2 3,6 21,922 on Theil Durchmesser.&| ben 29 Lu!; ir Be je nalen\Beschel:& ae eire vom E auch. al e|Eichbau; von fünf bis F 6.66 ung; zielt ur!sechsLimien,(1 centime-| 17. 0,4 20.00. g'$ye} ı Jurehmesser ohle ab, und—_n rl Braune Eichenholz|| 0— 100:{6} e y 2) ur 100[a0 Dan erde&| 2 8 a:| 4.| 254% :’\ ‚merde ohıt Teer re ee N N | t Fichenbolz. welches| ' w> Bi ürden: i 9% ohne Berührung der Luft! 20, 6.8: I 34,1. ; Y ıılt war{| H Von der vegetabilischen 172 Verkohlungen. ; IGEWICHT, der Koh- sEwIcHt sewicHtjle, wel. der Koh. derAschejehe ı00 ZAuu 5 le, wel-'. in 100 Theile der Sn che ı00 Theilen| tiokner Verkoh- Sub= Theile ider trok-!Substanz : lungen, Ba zu trokner /nen Sub-[nach Ab Materie"stanzent-, zug der lieferte.| halten.| Asche geliefert haben. Eichenblätte im Mai i L 10. Z nblätter, im Ma 30. 52... 261 eingesa nmelti. ——..{ Eichenblätter, im Sep- 26 5 Ber Ei»|tember gesammelt. x Sir Te 12, Levantische Galläpfel.| 30. 2.| 28,57 19: Kork. 22, O7.| 25 Ganze?lanzenvon Rho-|_ 6! Er ee dodendron ferrugineum. 23:5. e.} 28 Schwarze Dammerde, 19. ans der vorhargehenden Z1 6,5. 26,2, Pflanze gebildet. f Die nemliche Dammer- 6 de, durch wiederholte 5.55 5 PER Auskochungen vonihrem 3325.) 9529 25:98. Exiracte befreit.| := Geschältes a 0,534- Ge 1olz, ie( Pinus Abies) u ‚nach 2972 Kirwan, H ji\| 28. Blätter obiger Fichte. 245- I| 22,36. IDammerde, die durch] N 19.\dergleichen Blätter ge-| 52,8.| 23. 34 2 bildet worden,'; Y un a SL Bi; Sn Sue u [GEWICHT der Kol, ICHT le, wel, schejche 100 100| Theile len| tiokner tokel Substan; Sub.[nach Ah Ente zu) en,| Asche geliefert habaı, Dammerde. I Verkohlungen. t GEwıCcHT der Koh- CEWICHTIGEWICHT I®, wel- der KRohı- derAsche| ce 100 ’® rm!“4 FE te, wel-|iın 1001 Thetie AAHL T” 2 at. der Namen che ı00JTheilen| twekner der RI-0T Aoayı nk S arız Verkoh- hstonzen Theile|der trok Substanz lungen ee trokner Inen Sub-| nach Ab- a Materie|stanzent-|zug der lieferte,| halten. Asche geliefert haben. nn mann—— - Holz vom schwarzen Mantbeser 1 DRS Manios Ebaume X Mori 03,05, 0,7. 22,7. nipya), vom Splinte ge- trennt, Splint ‚um vorstehen- 21 BPaN FUN Zr 17.25. 1,3- 16. er alden Holze g: hörig., ie =|: A 22. IEinde dieses Baumes, 25. 8:9: 17,68. en 1 1 astder vorhergelienden 58: Bast& u 18,1. 8.8. 10,19. Rinde h |?. Geschälte Zweige des Haselmussstrauches,(Co- 24. rylus Av lioma); sie hiel-| 16,5. 0,80 16,08. ten fünf Tinien(x cent!- metre) irn)urchmesser. Hinden Es sole 25. Zweipe 25,6.„=. 2£0,05° | lätter des Haselnuss- 6 istrauches, im Mai ge-| 2929. 558: 24,0. lsammielt. mn|— Dereleicheng im Junius A&. 7 ERS£ VEN 0,2: 24,54. er leingesammelt:> 2 54 |Dergleichen im Septem- 25° ber gesammelt 28- 73 22,58: 3|\ J ı ng Zt Eu_-> m u= F [) xr{ 7 R$ Verkohlungen. : ; 17% Von der vegetabilischen | t.der ON- GEWICHT seWıIcHrT ie, wel.) der Koir*iderAscheiche 1 ZRRTENER TEL EEE TER ZAHL Keynes le, wel- lin 100 1 he| | der ann che ı00| Theilen| trokn« ! Verkoh-}_ Theile|der trok| Substanz | lungen. Substanzen, trokner|Inen ub|nach Ab-! | Vaterie|stanzent- Y N lieferta, halten, " Stein- oder Weissbu f if chen- Holz(Larpinus 0,6. 1752 0 ll Betulus.); } ae ı Be a || ey olt 4 Splintzum vorherzehen- den Hoelze gehörig. 0,7+ unter-' scheiden. sem Bau- me war d. Splintf sehr wve- nig vom Halze zu Rinde des obigen Bau- mes. li Ni n mn nn nn Torf, nach Klaproth’s Analyse, 9.74 23,62| Diese in einer Glasre- totte vörge- nomme- n Ver- kohlung| kann Pen = use nicht Hin vollssän A) 2 ei Nil Sig seyn, | RN r 53. Holländischer Torf. 54,25. 210,| 6.45 E. R 17 Te ee en rn »' Dammerde. 175 >.% ü Ve er A Ri Merkohlungen Sm« rer ne Ey | 16 NICHT. i ax- en er GEWICHTIGEWICHT le, wel der Koh|de»rAscheiche 100 NAMEN le wel-| in 1001| I ıeil MENT ei. 3 Hr che'ı00| Theilen| trokner$ S TER, Theil« ler trok.|Sub FA kun: gell:® trokner|nen Sub.(nach 5 Materie|stänzent-|zug. d liefeite.|, halten.! Asc! j gel rt; haben. 3 “ ER:.= ie Waitzen- Pflanzen, am\ ersten Wal, einen Monat 34..= 2%, S 18.26 + vo dem Blühen gesam- 5 9 a melt. n- Dergleichen, blühende=; 55 Zee 85. 5,4. 20,71 vom 143 unlus.’ Br De leichen mit reifen ee a 30. S 5; E 26,6 3,9. F 10,95 aamen, vom 22 Sulius I Stroh"der vorhergehen- E 37s den Pflanzen, ohne Saä-| 235,6. 234 20,13 menkörner. a a er ERESHBEIE N WERTET 38 Körner der vorstehenden Be e 2 = IPflanzen 12 154: 19,49. 9 = m Brere- Sen=, wa 59. Wai:zenmehl 109:| 3,83. I EEE re 1 1— 49. Kleie.| 2929 5|. 10,04. ne 41: Stärkmehl 10,75 016.| 106 42. Gluten. 22,75 1,25 2,7 43| Arabisches Gummi.| a7 2,5 15,61. = 7=— /, ai 1}- 44 Gummi Tragant,| 21675 8. 15.05 nn nee mn nn—._..|——— nn I Er 43. Grystallisirter Z Zu. 18, 0,18. 18 4r. 46 Wei: ses, ung eleimtes|£ ren Papier,| ıl, 0,89 10, EEE ee SEE 1 !Holländische, mehrere ‚47 male ausgelaugte Lein 1A.=. 11,54 wand ı76 Von der vegetabilischen Dammerde, Der grüne Theil scheint sich von den andern Theilen der Vegetabilien durch eine grössere Menge Kohlenstoff zu unterscheiden. Das Verhältniss des HKohleustofis nimmt im Herbste in den grünen Theilen ab; sie befreien sich alsdann von ihren glutinösen ‚und Extraktivsäften. Diese Stoffe sind sehr mit Kohlenstoff überladen, welches man auch daran sieht, dass ausgewaschenes Holz, Lein- wand, und Papier nur ein sebr kleines Verhältniss von diesem Bestandtheile enthalten, "Das Holz enthält mehr Kohlenstoff als der Splint, Die Rinde enthält gewöhnlich ‚mehr Kohlenstoff als das Holz und der Splint. ‚Dieses Resultat ist nicht her allen’ Bäumen beständig, weil die Rinde keine gleichartige Substanz ist; ihre Oberhaut allein kohlt sich bey der Berührung mit der Luft. Der Bast und die innern Theile des Korks erleiden oft diese.Modi- fication aus gleicher Ursache gar nicht, und das Ver- hältnfss ihres Kohlenstofls wechselt bey verschiedenen Pflanzen, nach Umständen, welche uns zu bestim- men unmöglich ist, ab. Yon der\ welche| Inn f teln mit 9 wächse ‚ die Folgen atıon und zuthwendi Panze od che der Ve schieden WE Die BE fetien der Kheintinger j Nirkungen? Mmerde, N;\ Vegetat: in Aufenthaltsört. ohne Sauerstoffg. 177 FÜSsere Mn, Er Sechsites- Gb apitel. at im Het, Von der Vegetation in Aufenthaltsörtern*), 2 Sich al, welche von Sauerstoflgas entblösst sind. sSälten,]; aden, Welke nes Holz, La. nes Vertäl Ins ich mich in den beyden vorhergehenden Capi« telı mit der Zersetzung beschäftigte, welche die Ge- Re wächse nach ihrem Tode erleiden können, habe ich en die Folgereihe meiner Untersuchungen über die Vege: hr Kohlen! tation unterbrochen; die Abschweifuäg war indess esultat star nothwendig, damit die Wirkung, welche der todten e Rinde ki Pflanze oder ihrer Gährung zugehört, von der, wel- aut allein hl che der Vegetation beygemessen werden inuss, unter Der Bat schieden werden könne, mn oft die Ad Die Entwickelung verschiedener Gewächse in und Medien denen das Sauerstolfgas mangelt, zeigt Er» verschiede scheinungen, welche aus diesen beyden vereihigten Wirkungen hervorgehen. ing zu bei N Von den Pflanzen, welche ihre Vegetation im Stikgase nicht unterhalten können Die Vegetation(der Pflanzen) scheint sek mit Hülfe des Wassers in reinem Sukgase nicht ändere er m iD i. Ich habe dieses WMVört buld durch Medi, bald d: ufeförmige) Umgebung; bald diereh den obigen Au diuck uberseiten mussen: As d. Verl: 32 178 Vegetation in Aufenthaltsörtern erhalten zn können, als durch das Sauerstoffgas, wel- ches ihre grünen Theile daselbst aushauchen. Pflanzen, welche dieser Theile beraubt sind, oder sie nur in kleiner Menge besitzen, können in dieser Atmosphäre nicht leben. Auf gleiche Weise keimen auch Saamen nicht, und wenn man geglaubt hat, Ausnahmen von dieser Regel zu entdecken, so entstand dieser Irrihum daher, dass man-eine zu grosse Menge Wasser zu den. Versuchen anwanldte, welche, da sie ‚nicht gänzlich, vom Sauerstoilgase, welches darinn aufgelöst oder dazwischengelegt ist, befreyt werden konnte, dessen eine genugsame Menge lieferte, in die erste Entwickelung hervorzubringen. Nicht allein das Keimen im Stikgase nicht vor sich, sondern es sterben auch völlig gekeimte Saamen, die man‘in selbiges hineinbringt, bestimmt, wenn sie vor. dem Einbringen in dieses Gas nichts weiter als ihre. Würzelchen hervor getrieben haben. Ich habe dergleichen Versuche mit Saamenkörnern von Erbsen, Gartenkresse*), Brunnenkresse.:**) und Wasserknö- terich(Polygonum amphibium) angestellt; sie verfaulten alle, ohne sich zu entwickeln. Allein der grösste Theil der Pflanzen, welche aus diesen 7 a) Saamıen gekommen waren, hielten sich- in diesem Ga 7 gut, und verlängerten sich ohne Stillstand, wenn sie erst hineingebracht wurden, nachdem sie im Ueber: fluss mit ihren grünen T'heilen oder Blättern versehen waren,) *) Lepidium sativam L, **) Sisymbrium Nasturtium L. er acht en Melk Lit, ooßl im Slikg deten Sch Weiler 2 Gasollge tt fe in dies bi rtern ohne Sanerstoffgas, 179 1Stolfoas, Ale chen,= D: nigra) Ge der Weide(Sa > vu oO er DS 3Q | appelbaumes(P: opulus 11%. ab a) en Blatt- knospen eben aufbrechen wollten, konnten diese Ent- wickelung mit Hülfe des Wassers im Stikgase we beranbt sid können gleiche Wii, der im Sonnenscheine, noch im Schätten zu wege brin- | gen; sie giengen darinn nach Verlauf von funfzehn ea Tagen in Fäulniss über; die nemlichen Zweige be- eneoten 4 blätterten sich nach drey oder vier Tagen, wenn man man ‚einen sie, bey übrigens gleichen Umständen unter Re en anwand ten voll gemeiner Luft brachte, und sie unterhielten Sauerstolln ihre Vegetation mehrere Wocher lang darinne, n Zıpien- schengelegt ii ugsame Men Eine verwelkte Pflanze überzieht sich sicher ie je des- ervorzubringe mal mit Schimmel, wenn man sie an einem schwach kgase nicht erleuchteten Orte, in einen durch Wasser verschlosse- keimte Saan nen Rezipienten‘ voll gewöhnlicher mmt, wenn Luit, oder Sauerstofigas bringt; sie thut dieses nicht chts weiter& im Stikgase. Ich habe dergleichen ganz fertig zebil en, Jh hi leten Schimmel in letzteres Gas gebracht, wo er nicht en von Erbin weiter zumahm: es ist aber noihwendig, dass de ind Wasserkn Gas vollkonımen rein sey, denn die geringste Qua m) anzesel tität Sayterstoffgas ist hinlänglich, um die Vegetation ckeln, Alkı in diesen sehr kleinen Pflanzen zu erhalten* VICKEN, 4 « dıeset he aus dies in diesem 4 # ZB ET}_ ) FFie sehr überhaupt die Luft, und namentlich das o vauer» Earl A PN 17. 1 Pi Tiyle nd) wenn»" seoffgas zur Entstehung diese",. 2Wıischen, dem Ihizer»- und ae y Br, N ae fu'/ sie iM Veier jtanzenrdfche" schwankenden Aildungen( Infusionsthierchen d derpleichen) nothwendig sey, haben ie una ittern verself!| r. r a Jehrungen gezeigt.(Z. B. W Vrisberg observation. de ani- Uns Ver Kr.» Senon Jrunere-Eye ‚ Intusorlls Sat, etc,) Selbst die Saamenihierchen FOREN = & nnlichen Soamens entstehen. neueren Bev! Pe En EBEN zufolge„bloss durch den Zutritt der Sanersioffgases zu diesem en und sind in ihm, so lange er sich im Körper be» nm get, nieht vorhanden. So wie sberhaupt das Sauersto offgas 180_ Vegetation in Anfenthaltsörtern Rosen, Lilien, und Nelken, welche ich zwey oder drey Stunden vor ihrem gänzlichen Aufbrechen gesammelt hatte, und die auch in der That in Rezi- pienten voll atmosphärischer Luft nach Verlauf dieser Zeit völlig aufblühten, konnten dieses mit Hülfe des Wassers im Stikgase nicht bewerkstelligen. Sie ver- faulten in dem nemlichen Zustande von Entwickelung in weichem sie gepflükt worden waren, und schneller noch, als in der gemeinen Luft; im luftleeren Raume fanden diese Wirkungen gleichfalls statt. Wenn man gesagt hat, dass sich die Rose im luft- leeren Raume besser halte, als in der gewöhnlichen Luft, so ist man durch einen falschen Anschein betro- gen worden..-E&ist wahr, sie verliert ın dieser letz- tern ihre Blumenblätter früher, allein diess zeigt bey die Gestaltung des flüssigen bildbaren Stoffes zu befördern scheint, so zeigt es sich hier als wahrhaft nothwendig zur - Entstehung des neuen Organismus; der Schimmel, ein vege- z abilisch organisivter(d. h. mit seinem Boden noch unmittel- bar verbundener) Theil der dem Tiodten entrissenen_Moaterie ist ohne Zweifel ein Produkt aus der Verbindung der letziern mit einem Gvundbestandtheile der atmosphärischen Luft, und braucht denselben zu seiner Erzeugung, so, wie späterhin gleich andern Gewächsen zur weitern Erhaltung. Die alte ‚Idee, von beständig bey dergleichen Geschöpfchen vorhande- nen Eiern oder Saamen, aus denen sie entstanden seyn sollen, hat hoffentlich wohl bey denen ihr schwaches Ansehen ver: loven, die da wissen, wie aus einem abgestorbenen dazu pasienden Körper unter gewissen schicklichen Einflässen der Elemente Verbindungen hervorgehen können, die bald als Byssus, Canferve, Schimmel u. dergl. bald als Infusionsthier oder förmlicher FFurm zum Vorschein kommen u. 9, w. Ad. Ueb; din} i eine pe pe aber ug" im Jufle‘ scheint N tn;\ Tag üı einen ib sind a Leber B rh Inbı diejenige Theilen 3% und sl3ä Wen 2 sol, v0 derienig Vereta ds m if konnte hin lure viel Ri, Tazen henne| ' ttern ohne Sauerstoffgas. 151 he ich zum ah dieser Pflanze durchaus keine Zersetzung an, da ed Aufbrechen eine gewöhnliche Wirkung der Vegetation ist; gie u abgefallenen Blumenblätter duften einen schwachen, Taufe ‚aber angenehmen Geruch aus, Das Gegentheil findet mit Blilfe da im luftleeren Raume oder im Stikgase statt: eine Rose sen. Sie m scheint darinn länger ihre Gestalt und Farbe zu erhal-- Entwickeln ten; wenn man sie aber nach Ende von funfzehu und schnelle Tagen glaubt frisch herauszuziehen, so hancht sie Useren Rau einen faul stinkenden Geruch aus, ihre Blamenblätter sind verdorben, und man sieht, dass dieses scheinbare Leben einen wahren Tod verbarg. : Rose im Ihh sewöhnlicht ö Sr > AR Nur. u a.7 in dieser kr Von den Pflanzen, welche im Stikgase liess zeigt be ‚nschein bein: vegetiren können.. Man findet, wie ich schon gesagt habe, dass nur T Er holanlı Ps;.-” Ei= il diejenigen Pflanzen, welche im Ueberllusse mit grünen & nothwendig zu E en 2 5 N Theilen versehen sind, in Stikgas vegetiren können, uimmel, ein vage? s und selbst diese gedeihen darinn nicht alle auf gleiche Weise. Es scheint mir, dass sie, wenn es gelingen soll, viele Oberfläche darbieten, und aus der Rlasse a4 och. wm trissenen Matent dung der letzt ischen Luft, derjenigen genommen seyn müssen, welche hey emer 9, ie. spiel Vegetation in der atmosphärischen Luft, im Schatten, Ing, Die das wenigste ‚Sauerstoifgas verzehren, pfchen yorkade ‚den seyn Il“ ae Ein mit Wasser ernährter Cactus Opuntia eg. Ansellen I yopbenen di könnte im Sonnenlichte seine Vegetation drey Wochen resbondenen 7!:« , Einnen dr hindurch’im Stikgase unterhalten, allein er litt dabey f: ‚, de hal u viel; er starb im Schatten innerhalb fünf oder sechs 7 Zufunont Tagen. Ein gleiches. geschah beynahe mit der Fett- Lan. benne(Sedum Telephium) Diese Pllanzen ‘ / = Fi—_ za— a a Re u Eng 153 Vegetation in Aufenthaltsörtern leben übrigens unter einem Rez zipienten mit gemeiner Luft eine unbeschränkte Zeit hindurch. & r ni“sg 7@| serpflanzen, welche während den vier oder fünf erstern Tagen einer Atmosphäre von Stikgas| Der ‚widerstehen konnten, ee nicht immer der Fall I Ruhr ist) fuhren fort, in der Sorne einen ganzen Monat anwenden lang darinne zu vegetiren, jedoch war dieses Pilan- bium M 127 Ar zenleben immer sehr schmachtend und krafılos, J ie and '.\ 4 ich will kier einen mit diesen Gewächsen ange- stellten Versuch erzählen. Man kann sein Resultat la als ein Mittel aus mehreren Beobachtui ngen ähnlicher sie Art annelımen. grnalen ganz oeßd 3 Drey zum Theil entwickelte Erbsenpflanzen, die gienten 10 il zusammengerommen, ohngefähr vier und fünfzig sie konn!) Grän(5 grammes) wogen, erlangten unter einem mit geutionind gewöhnlicher atmosphärischer Luft angefüllten Rezi- schmacherl pienten im Sonnenlichte,: in einem Zeitraume von en zehn Yagen eine Zunahme von vier und zwanzig Gran, schützt we (1,27 gyrammes). Sie waren mit remem Wässer ernährt| worden; Als ähnliche Pilanzen der Einwirkung des hp Stikgases widerstanden hatten, erreichten sie im die Pins Sonnenscheine, während der nemlichen Zeit keine 1 mn In sınl 7"A\ or r"7 Ich me, die sich über drey Gran( 106 milligrammes) fan ol in uni belaufen hätte, Die nemlichen Pilanzen, im Schatten ! ::;. ches d unter Stikgas gebracht, starben darinn bestimmt in che ee:®\ erände den. ersten vier Tasen; sie erhielten sich mehrere we et Raume Wochen lang'ın der gemeinen Luft. tauchte Dia:“= 1=: N N Pflanzen vom klei n Sınngrun(Yinea min or) I Letztere sr} rg NE sich SL ‚ohl ir 12& ne E| ernieilen SIEn, SOWOALın der Sanne E: als ım Sch atten Mienlen im Merl cn PN h; N] Rey 2, lc RIe, Ir r oar Bin 3| ; 1% tlhnase EDEN 50 GREEN g dia Wıe ı Üc semeinen ın dem Y ırt c2 hriast f hr vefähr drex hr kindn h& Dn di 34 SHcıoHL 9 ıuncı„3 WMICYN 1% 1 ach Er IUNAUTG! SAnZe nn tern Mit oem,‘ It gemeine len vier der von Stk nmer der Bl anzen Mont r dieses Pi. äraltlos, Dpilanzen, dh und Funfur t Im H ter einen ni etüllten Re ‚eiträume voR awanzio Grat, Rn ranhet Wasser ernairt nwirkung di chten Si IM Et har en Zeit Kell m miliipr m rk Hin [e) im Schatten bestimmt I sich mehren 104 l mil 208) ohne Sauerstoflgas. 183 sie starben sowohl in dem:einen, als im andern Falle \ nur deswegen, weil sie keine gar zu feuchte Atmo- sphäre vertragen konnten, Der rothe Weiderich,(bLythrum Salicaria), der Ruhralant,(Inula dysenterica), der Schoo- tenweiderich,(Epilobium hirsutum, Epilo- bium molle, und Epilobium„.montan um), wie auch der Flobknöterich(Polygonum Persis caria), welches alle mehr oder weniger Sumpfpflan- zen sind, vegetirten zum Verwundern vortreflich im Stukyase, und sie machten darinne in einem unbe= gränzten Zeitraume sehr grosse Entwickelungen, die ganz gerau denen gleich kamen, welche sie unter Rezi- pienten voll atmosphärischer Luft zu Stande brachten; sie konnten sogar mehrere Monate hindurch ihre Ves getation in einem Stikgase unterhalten, welches einem, schwachen Lichte ausgesetzt, oder zum wenigsten vor der direkten Einwirkung der Sonnenstralen ge schützt war. Ich gehe jetzt zu den Veränderungen über, die die Pflanzen dieser Atmosphäre erleiden lassen. Ich liess Lythrum Salica ria im Sonnenlichte, in fünf und sechzig Kubikzoll Stikgas vegetiren, wel- ches durch das. salpetrigte Gas nicht die mindeste Veränderung erlitt. Diese Pilanze verdrängte in dem Raume ohngefähr einen achtel Kubikzoll Luft, und auchte blos mit ihren Wurzeln in eine Unze Wasser. es etztere Flüssigkeit. staı nd mit der, welche den Rezi- fi pienten verschloss ,„ durchaus in keiner Verbinduns in dem, Verlauf dieser Probe war ich genöthigt, die Do nn 3 e n Ap en EN r 4= ee 3 ya L£ ur Pflanze fünf oder sechsmal zu erneuern, wei sie bey 154 Vegetation in Aufenthaltsörtern der Verlängerung sich endlich an die Wände des sie einschliessenden Gefässes anklebte, und verbrannte, Nach Verlauf von zwey Monaten, fand sich ihre At. mosphäre um 3,4 Kubikzoll vermehrt. Das Eudiome.- ter zeigte darinn fünf Hunderttheile Sauerstoffgas an, Ich setzte den Versuch in dieser verbesserten Atmo- sphäre noch einen Monat hindurch fort, allein ich fand, dass die Pflanze nicht weiter fartgefahren war, Sauersteffgas hinzuzufügen, Ich habe mich durch mehrere Versuche im allgemeinen überzeugt, dass die Quantität des im Stikstoffgase entwickelten Sauerstoffgases, mit dem Aufenthalte der Pflanze nicht im Verhältnisse steht, sondern dass sie gewöhn» lich in den ersten Wochen eine gewisse Menge dessel- ben hervorhringt, welche sich in den achfölgenden nicht weiter vermehrt, wenn gleich die Vegetation selbst zu allen Zeiten gleich lebhaft von statten geht, Aehnliche Pflanzen, welche ich in der nemlichen Zeit unter Rezipienten voll gemeiger Luft vegetiren liess, haben derselben niemals Sauerstolfgas zugesetzt, Als ich diese Gewächse unter Stikgas in eine vollkommene Finsterniss brachte a), wobey ich sie wen ea) Das Lythrum Salicarjia, Polyganum Persi- caria, und andere Sumpfgewächse, die einem schwachen und zerstreuten Lichte ausgesetzt werden, lassen in ihrer ® Atmosphäre von Stikstoffgas keine Kohlensäure; sie fügen Sanerstoffgag hinzu; dam sie diese Wirkung jedoch her- vorbringen. und damit sich ihre Vegetation 1 bey die- ser Aussetsung erhalten könue, ist es nöthig, dass die Tempepatur nicht zu sehr erhöht sey; denn sowohl Pflans zen als Thieya verlangen und ve veire um sp weniget Sauerstoff Igas; je niedriger die Temperathr ist, TE nn TE een ann ur a LT nn—— AN gmöll pieht erml ms hervüt kohlensaur® ‘l onen Sul an Ging] {uft vor erzeugt würde d den; N sprung{N Pflanze 1 worden$ Died m Sthzagt aus der ZW ie Pianzel Wein si sl? tet se del Ga, wa das Resıa einem\ alsdann zum Vo; schwindı Die; das Lyti gellder h Inng fiege Indei ve tern:| ohne Sauerstoflgas. 165 wor alle zwölf Stunden erneuerte, damit ihre Vegetation nicht ermatten möchte, brachten sie kein Sauerstoft- Ma gas hervor;> vergrösserten ihre Atmosphäre durch era kohlensaures Gas, welches sie gänzlich aus ihrer R=en eignen Substanz bildeten, sserten An, allein ji Gienge der nemliche Versuch in atmosphärischer A ahren Luft vor sich, so würde ebenfalls kohlensaures Gas h hate mich erzeugt werden, allein das Volumen der Atmosphäre N Uberzau würde dadurch nicht Vermehrt noch vermindert wer- entwickeln den; dieses Gas hätte alsdann auch einen andern Ur- der Pfr sprung gehabt; es würde durch den Kohlenstoff der sie gewüh, Pflanze mit dem umgebenden Sauerstoflgase gebildet Menge deu worden seyn, z ie=” 1achfolgendr v Diese Beobachtungen zeigen uns die Quelle des ie Vegetatin F: Er: a. 2 im Stikgase ausgestossenen Sauerstoffgases; es entseht ı statten geht, 5 3 2 aus der Zerlegung des kohlensauren Gases, welches ler nemlich die Pflanze gänzlich aus ihrer eignen Substanz bildet. uft. Verein Wenn sie sich auf diese Weise eine hinlängliche At» as zugesel! mosphäre von Sauerstoffgas verschafft hat, so verbrei- Keen hh tet sie davon keines weiter, weil dieses kohlensaure Kgas In it Gas, was sie alsdann erzeugt, und wieder zersetzt, jobey ich das Resultat der Verbindung ihres Kohlenstoffs mit . 1Ie.»..„ ee einem völlig gebildeten Sauerstofigase ist; sie bringt Pac alsdann den Tag über dasjenige fast gänzlich wieder num Fenst. a ER Ä sem schwache zum Vorschein, was sie die Nacht hindurch zum Ver- lassen in Ihm schwinden gebracht hatte,= une; sie fig ng jedoch he Die geringe Quantität von Sauerstoffgas, welche 81. änger by das Lythrum und das Polygomum im Stikgase ig, das il gebildet haben, war nothwendig, um die Entwicke» sowohl Alt lung dieser Elazes zu wege zu bringen; sie war n so me indess weit ansehnlicher als eine Menge, welche bloss ih “ en ee pen’ e I in Gen= sn 7 ea ER nn EEE sec 186 Vegetation in Aufenthaltsörtern erfodert wird, um ihre Vegetation ohne Entwicke- lung zu unterhalten, Ich habe an dem obern Theil eines Rezipienten, welcher sechzig Kubikzoll Stikgas enthielt, eine Mischung, welche aus einem Theil Eisenfeile, und je zwey Theilen Schwefelblumen, und ein und einen halben Theil Wasser b) bestand, aufgehängt. Ich habe zu‘gleicher Zeit in diese durch Wasser ver» schlossene Atmosphäre zwey Pllanzen von L ythrum Salicaria gebracht, welche, beyde zusammenge- nommen, einen achtel Rubikzall Luft verdrängten, Blos ihre Wurzeln reichten, unter dem Rezipienten, in ein kleines Gefäss, das einen Kubikzoll(2 centilitres) Wasser enthielt; der Apparat wurde in einem Zimmer der Wirkung der Sonnenstrahlen ausgesetzt, die durch das Glas eines Fensters gemildert war. Zehn Tage nachher ‚,. war eine der Pilanzen gestorben, die andere fuhr indessen fort zu vegetiren, ohne im mindesten zu leiden, undsich zu erhal ten, ohne dass sie ein ein ziges Blatt in vier Monaten, vom zwey und zwan- zigsten Julius bis zum drey und zwanzigsten Novem» ber(dem dritten Thermidor bis zum zweyten Frimaire) hätte welken lassen; nach dieser Zeit zog ich die Pilauze.so gesund, wie sie vor ihrer Einbringung ger wesen war, wieder heraus. Die Luft des Rezipienten konnte durch das salpetrigte Gas nicht die geringste y rr ST’7. Yv. R=% db) Jeder Theil hatte ein gleiches Gewicht von drey Ouente vi, chen( 21,9 pgrammes), Die reciıte Proportion des Wassers 3 ise wvesentliche sung, wenn die Mischung eıne & ksafıvolle(ensigisech®) Eins wirkung auf das Sauerstollgas B haben soll Anal et Finsper gj irend einer ufghabe| der Schwei Die gem! yeche Zoll ü nos| stand hell welches N: zige Hinıd gg ıstel ıd keinen Ani gm ähnlich nit diesen" die ich al Eine P% pi! sich I iienten Yirte Schw ai 3 derich(x darinne ed von den 35 benen Ziq kung der geiragen Tegetiren ] Öer pemeig lebendiger send Ipen i anfoahi AUIPENänet, v tern IE Entwick, Reziptenten, Dthielt, eine senkeile, und in und einn gehängt, Ih Wasser vn In Lythrum ZUSAmmenge verdrängken, n Rezipienten, I(2 cent] ine Zimmer Zehn Ta n, die ander jm-mindesten 495 sie ein di ey und an josten Noren! yten Ina zog ich d{il nbringung ohne Sauerstoflaas. 197 Abnahme erleiden. Die Pflanze zeigte während ihrer Einsperrung, nicht die allergeringste Entwickelung irgend einer Art; ihre Vegetation war gewissermaassen aufgehoben. ist die einzige Wirkung, welche der Schwefel bey diesem Versuche hervargebracht hat, Die nemliche Pflanze verlängerte sich um fünf oder (AAlL sechs Zoll, in einer Zeit von zehn en in einer At- mosphäre von Stikgas, worinn sich keine solche Sub, stanz befand. Die Entziehung ER Sauersioffzases, welches der W'eiderich entwickelt a war. das ein- zige Hinderniss, was sich seiner Entwi kelung ent- gegenstellte. Die hydrosulfurischen Da hatten keinen Antheilag dieser Wirkung, denn andere Pila sarle zen ähnlicher Gattung verlängerten sich in Gesellschaft mit diesen unter einem Rezipienten voll gemeiner 441CH Laft, die ich alle Tage erneuerte. Eine Pflanze von Polygonum Persicaria verhielt sich, fünf Wochen hindurch, ‚unter en Rezipienten mit Stikgase, in welchem ich konzen- trirte Schwefelleber(hydrosulfure de Potass e) aufgehängt hatte, beynahe ganz so wie der roihe Wei- derich(Lythrum Sali a sie entwickelte sich darinne gar nicht, und verlor zwey Blätter nicht weit von den Wurzeln; sie starb nach Verlauf des angege- benen Zeitraumes blos durch eine zu starke Einwir- kung der Sonnenstrahlen, vor welcher ich nicht Sorge getragen hatte, sie zu schützen. Die Pflanzen welche ich im Stikgase in der Sonne wegetiren liess, starben darinne weit schneller als in ler gemeinen atmos phärischen Luft, wenn ich darinn lebendigen Ralk Eller Pottasche in ihre Nachbarschafs aufgehängt hatte, 158 Vegetation in Aufenthaltsörtern Es ist sonderbar ztı sehen, wie die Sumpfge- wächse der Wirkung eines hydrosulfure widerstehen, welches ihnen ihr Sanerstofigas entzieht, und doch der Wirkung des Ralks unterliegen, der ihnen ihr kohlen- saures Gas raubt. Man bedenke indess, dass der hydrosulfüre ihnen ilır'Sauerstoffgas nur erst, nach- dem dasselbe gebildet ist, wegnimmt; da hingegen der Kalk oder die Pottasche ihnen das nemliche Gas, ehe es entbunden ist, entziehet, Eine überflüssige Menge von kohlensaurem Gas ist den Pflanzen, welche im Stikgas vegetiren, weit schädlicher,.als solchen, welche ihr Leben in gemei- ner Luft unterhalten; ieh habe anderswo schon gesagt, dass kohlensaures Gas, welches mit der atmosphäri- schen Luft in den Verhältnissen eines Zwölftheils ge- mischt worden, der Entwickelung einiger Erbsen- pflänzchen, die ich darinne im Sonnenscheine vegeti- ren lassen, günstig gewesen sey, Es schadete unter gleichen Umständen den Sumpfgewächsen nicht. Mit reinem Stikgase konnten sie jedoch diese Mischung in dem angezeigten Verhältnisse niemals vertragen, sie starben darinne nach Verlauf von wenigen Tagen, so gut wie die Erbsenpflanzen. Die Ausarbeitung einer gewissen Dosis von Sauerstoffgas scheint dem- nach zur Bereitung einer gewissen Dosis von kohlen- saurem Gase nothwendig. Dieses letztere wird den Vegetabilien iminer schädlich, wenn sie es nicht zer- legen können, PrigstLey glaubte annehmen zu müssen, dass verschiedene Bilanzen- die Eigenschaft besitzen, das . in we!chem sie sich befinden, zu absorbiren. er tk as Gy haanee nd jirsutuH 4 Aiheund Eid 12 u None di ı sie 9 | non np And? hat bemeı 1) yegelitef Me merklich Jh Ib stm mi ds in der 0 he Verfahriße inch vor omente noalN wenals IS ehmn Kö ach daraus hi 1 Üchen Prep en e) Exper br d) Expe 2 d) Dis\ani mil Piab: der Step; # ZU drin. 0 ng Rezipier 1 altdann leihen 5 nöthiot ZU erkehz ttern ohne Sauerstoflges. 299 hie Sumpia, Ex hat angeführt, dass eine Pflanze vom Epilobi um Widertche hirsutum unter einem Rezipienten von zehn Zoll und doch Höhe und einem Zoll Weite, gebracht, innerhalb: eines 0 ihr hl Monates die sieben Achtel der atmosphärischen Luft, es$, dach die selbige enthielt, absorbirt habe e). InGEennHovss hat diese Fähigkeit auf keine so ge- sa j nzahl von Vegetahilien eingeschränkt d): er nemliche Gr; ringe A 8= 5) hat bemerkt, dass alle Pflanzen, welche im Stikgase vegetirten, dasselbe in Zeit von wenigen Stunden eine merkliche Verminderung erleiden liessen, ensaurem(4 s egetiren, wei Ich habe die Vegetation des Epilobium hir- ben in gen sutum mit vieler Sorgfalt, sowohl im reinen Stikgase, schon pesat als in der atmosphärischen Luft verfolgt, und dabey r atmorpli die Verfahrungsart PriestLey’s, die er für diesen Ver- wölltheil er such vorschreibt, angewandt e). Ich habe die Expe- iniger Erst rimente noch viel länger fortgesetzt; allein ich habe cheine ver niemals irgend eine V erminderung des Stikgases wahr- ;chadete unit an nicht, N ose Mischu als vertrag,© nehman können, wenn ich das Sauerstoffgas, was sich daraus gebildet hatte, abzog. Das memliche er- folgte.bey allen übrigen Gewächsen, die ich den nem- lichen Proben unterwarf. Die Pflanzen verdichten enigen Tag tun 5;;: ee= Ausarbeilt c) Experim, and observat. on diff. kinds ofairs Vol. If. p. 332, scheint dei d) Experience. sur les vegetaux,‘Vol. IL, p- 146. s von kohler 6) Das Verfahren besteht darinn, ein Gewächs in einen Topf mit Pflanzerde zu setzen, dieses Gefäss nebst dem Anfange re wird de des- Stengels unter Wasser unter die Brücke der Wanne » hr net ent Zu: ji ER 3 3. 1 zu bringen, und den tbrıgen Theil der Pllınze mit einem Rezipienten voll Luft zu bedecken, Sie entwickelt sich aledann weit schveller, als wenn ihre Wurzeln bloss in nissen, das seinem Wasser stehen. Ich war aus diesem Grunde ge- zen dab nöth'et. die Pflanze verschiedenemal durch eine andere [pa ori zu ersetzen; | sorulln al ae MErE BEZ || || i 190 Vegetation in Aufenthaltsörtern folglich das Stikgas nicht merklich: die Versuche der Herren WOo0oDHOUSE und SENEBIER bestätigen diese Behauptung. Wenn der Stikstoff ein einfaches Wesen, wenn er kein Element des Wassers ist, so muss man ge. nöthist werden, anzunehmen, dass die Pflanzen sich ihn nicht anders als in den vegetabilischen und schen Extrakten, und in den ammoniakalischen Dünsten f) aneignen, oder andre im Wasser.auflösli. Zusammensetzungen, welche sie im Boden und der Atmosphäre einsaugen können, assimiliren. Man darf annehmen, dass wenn die Pflanze mit Hülfe einer kleinen Menge reinen Wassers in einer nicht erneuten tinosphäre vegetirt, die sich entwickelnden Theile salzii ä . 3“[pi r derselben ‚keinen Stikstoff erlangen ‚: als auf Unkosten dessen;, welchen die andern Theile der Pflanze vor ersuche schon enthielten, f) Man kann an dem Vorhandenseyn-ammoniakaliseher Dün« ste in der Atmosphäre nicht zweifeln, wenn. Man sieht, dass eine schwefelsaure Thonerde(sulfate d’alumine) sich endlich in der freien Luft in schwoefelsauren ammoni. kalischen Thon(sıulfate ammoniacal d’alumine) umwandelt, ie Veberlegenbeit des animalischen Düngers über den- vegetabilischen, scheint grösstentheils bloss in einem grössern Verhältnisse von Stikstoff bey dem exstern zu Glühhitze 9. epat und Nhchlerl| kalhlensel derttheil B Die 18 Wie im SIE prüntn® Vegetation ker SonpeQ konnte sie 1 Irsuture num Pest Ion, 0 se Kin Di Stoll ag gas q ten Bey Aydror$ dass die, Sr ol; Nur 6) tern ohne Sauersto ia as 191 Versuche dh Se Estäligen di, M»mneFr Ar en, WW, Ey LE Narr& Fi Yon der eeetotion ım Kohlenoxyd- Gas e). 7) 7 7+\ N (Gaz OXY de de carbone Jliyarogene oxycarbure Y j Fe IE N esen, Wenn de DEeri fi OLLEi® muss Man on, i die Plan, tabilischen u! Ich habe dieses Gas zubereitet, indem ich bey Glühhitze eine Mischung aus gleichen Theilen Ralk- spat und Feilspänen in einem Flintenlaufe destillirte, monihalich Nachdem ich die erhaltene luftförmige Flüssirkeit von Na al kohlensaurem Gas befreyt hatte, enthielt sie ein Hun- im Boden un derttheil Sauerstoffgas, welches ich durch Schwefel- ımiliren, ln leber(hydrostlfure de potasse) entfernte, mit Hilfe ein: 5: po TE Die Pilanzen haben in diesem Kohlenoxyd- Gas nıcät erneut Q,: 1 ji} wie im Stikgase vegetirt; die, welche mit, keinen kelnden Th: Ri Sr 2as Bes= grünen Theilen versehen waren, starben'darınw.. Liie la FÜ Intın er IS auf Unkosa er Pflanze Vegetation der entwickelten Erbsenpllanzen gieng in der Sonne schmachtend allhier vor. sieh; im Schatten konnte sie sich gar nicht erhalten., Das Epilobium en hirsutum, Lythrum Salicaria und Polygo- alla num Persicaria kamen aber;voitreflich,, darinne aa Hl fort, so gut,* wie in gewöhnlicher Luft,-Nachdem sulfate dalmi sie fünf Wochen hindurch in. der Sonne in:.diesem felsauren anno Gase zugebra ıcht hatten, war..es nicht ven ihnen zer- mine) ummanktt ngers über er joss in. ee g) Diejenige Meynung, Ben en dem entem 3 stoffs als einen wesentlichen Bestandtheil des Kolilenoxyd- gases annimmt, beruht vielleicht noch auf zu unbestimms ten Beobachtungen, als dass sie mit Gevrissheit angenom- men werden könnte. Ich muss indessen zum Vortbeil des h driortne en Am oh A ar ydrozene OXYCATDNTE Demerken, dass es Faänz eigen SL, dass die Pflanzen dieses Gas nicht zerseizen, und nie direkt oder ohne die Gegenwart von V\ ässerstoffgas, das kohlen- Le_ saure Gas-in ga2 oxyde de carbone verwandeln, Dazeems ma rn — Er 3 192 Vegetation in Aufenthaltsörtern setzt worden, und sie vergrösserten sein Volumen durch eine verhältnissmässige Menge von Sauerstoltgas, wie solches beym Stikgase der Fall gewesen war. In vollkommener Finsterniss vermehrten sie diese Atmo- sphäre mit Kohlensäure, Yon der Vegetation im Wasserstoj]gas. ‚Alle Saamen, ohne irgend eine Ausnahme, die ich versucht habe, keimen im Wasserstoffgase nicht, wenn man sie mit einer kleinen Quantität Wasser in dasselbe hineinbringt. Senesıer beobachtete, dass sie hier eine sehr ansehnliche Verminderung des Volu: mens hervorbringen; sie verursachen diese Wirkung, indem sie faulen. Die luftförmige Flüssigkeit, welche aus dieser Verdichtung als Rükstand übrig bleibt, ist Kohlenoxydgas(gaz oxyde de carbane). Das kohlen- saure Gas, welches sie aus ihrer eigenen Substanz bilden, wird mit Hülfe des bey der Gährung entwickel- ien Wärmestoffes, vom Wasserstoflgase zerlegt. Es bildet sich Wasser, und das kohlensaure Gas, eines Theiles seines Sauerstoffs beraubt, verwändelt sich in Hohlenoxydgas. Die Vegetation der grünen Pflanzen unterhält sich im Wasserstolfgase fast gerade'so, wie im Stikgas. Die Gewäthse, welche in diesem schmachten, leiden im Wasserstofigas, und die, welche sich in ersterm wohl befinden, kommen auch im andern gut fort, Wenn in dem kräftigen Wachsthum derjenigen Pilan- Zen, welche in diesen beyden Gasen vegetiren, noch ein Unterschied seyn Sollte, so scheint er zu t Gunst if zuaufalen; ‚rn mn NS Grin ni yehmen I f Ich nd genächs sicarid ‚a Wochen vegetirel Sanerstolß doch in his zwanı hreiteten.® daher, da® Jich alles Pak verzehren DEN Kohlensiu wird, Es ie ben habe ‚9 Kahlenox ge alien, do ausstosstgg Verhindig; Huf gas, wel fünf Wir Setzt, zu R das sale) Die Iufrf Bar Kein j Passenden, !tern n ohne Sauerstoffgas, 195 ein Vol>. i n; RE:[* 7 2 i um Gunsten des Stikgases, in Rüksicht auf die Vegetation OaWerstolfn. N auszufallen. Man hat gesagt, dass Gewächse, die Een War R a ö$‘| i ar Ih äch im Wasserstolfgase aufhielten, ein dunkleres e diese et Sr:®; Ä 2 An. Grün annähmen; ich habe diese Folge nicht wahr nehmen können. Ich habe beständig beobachtet, dass die Sumpfs gewächse, wie Lythrum Salicaria, Polygonum Per« Stollen, sicaria und dergleichen, die ich fünf oder sechs |"Wochen hindurch im Sonnenscheine in Wasserstoffgas usnahme, dr vegetiren lassen, darinn gar kein, oder äusserst wenig stolfgase nich Sauerstoffgas zurükgelassen haben, während dass sie tität Wasser in doch innerhalb dieses Zeitraums beständig funfzehn Jachtete, das bis zwanzigmal ihr Volumen. davon im Stikgase ver- ung des Voln breiteten, Diese Wirkung kommt höchst wahrscheinlich liese Wirkung, daher, dass die Pflanzen im Wasserstoffgas nicht gänz« keit, wol lich alles kohlensaure Gag, welches sie daselbst bilden, ri bleit, verzehren können, weil eine grosse Quantität dieser Das kohle Kohlensäure selbst durch das Wasserstollgas zerlegt ak Shah wird. Es erzeugt sich, wie ich solches schon angege- tie’ entackl ben habe, durch die Zersetzung des Wassers und des ) 7; shi Hohlenoxydgases(gas oxide de carbone); Das Sauer- re Gas, dit yandelt sicht stollgas, welches sieohne das Wasserstofigas hätten ausstossen können, befindet sich in diesen beyden Verbindungen verstiekt. Hundert Theile(sechzig Kubikzoll) Wasserstof- unterhält st!:;\ gas, welche einer Pflanze von’ Lythrum Salicaria e im Sulz ‚chten, le ich in ersteit on gut fat, Japı jenigen Pilan fünf Wochen hindurch, dem Sonnenscheine ausge- setzt, zur Atmosphäre gedient hatten, konnten durch das salpetrigte Gas nicht merklich vermindert werden, Die luftartige Flüssigkeit enthielt zu jener Zeit fast gar kein kohlensaures Gas: als ich es aber mit eines N passenden Menge Sauerstoffgas durch den elektrischen cheint en# 2 anefiriN, vegel 134 Vegetation in Aufenthalsörtern Funken verbrannte, liess es als Rükstand, Wasser, drey Theile kohlensaures Gas, und vier Theile Stik- luft. Wasserstoffigas, in welchem sich keine Pflanzen befunden hatten, und welches neben das vorlergehen- de gestellt worden war, brachte; bey den nemlichen äussern Umständen, keine bemerkbare Menge kohlen- saures Gas bey seiner Verbrennung hervörs Das Volumen der Atmosphäre des Lythrum hatte sich während seiner Vegetation vermindert, alletn in dem nemlichen Maasse wie das unter blossem Wasser eingeschlossene Wasserstoflgas h), welches nicht mit dem rothen Weiderich in Berührung stand. Zieht man in Betrachtung, dass die Pflanze Kohlen- oxydgas gebildet hat, und dass diese Zugabe in der Luft, die der Rezipient enthielt, durch ein Wachs- thum an Vofumen nicht sehr bemerkt worden, so findet man, dass hier eine gegeriseitige Ausgleichung oder Ersatz statt gefunden; und dass das Wasserstoff- gas durch eine Wirkung der Vegetation vermindert worden ist: Es scheint nicht, als wenn die Pflanzen dieses Gas absorbirt hätten. Sie haben es verdichtet; indem sie auf eine indirekte Weise Wasser bildeten: 5) Ich habe Wasserstoffgas ein ganzes Jahr hindurch unter einen mit Wasser gefüllten Rezipienten, welcher auf Queck» silber ruhte, aufbehalten, Das Wasser hat ohngefähr. sein eignes Volumen an Gas eingesaugt, aber nicht mehr. Als ich die metallische Flüssigkeit we gschaffte, fand die Absorption des WVasserstöffgases durch Ans Wasser keine. o ‚ Gränzen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass, wie GuyroN, gemeint hat, dieses Gas durch das\Vasser der armosphä- zischen Luft mitgetheilt wrerde, Im Finige‘ furch die’ dennoch gehen: il da. bewil zicht völt dem sell nie s0 rel äussern DAB Die Is einen leer meter anla0E kein Was E halb eines'& ıleg ei abi liche Eindıa ten Earint Ieeren suchte; 78 Dis zum 5 Ga Erbienptif Bohnen; Ende Tu im Schat Schatten 2 SCH of, Ken il, In.: ohne Sauerstoffgas, 195 ds Ware ee Theile si$% 5| ine Dil Von der Vegetation im luftleeren Baume. vorkergehn, en nenlich Einige Saamenkörner können in einem leeren; lenge Koll, durch die besten Luftpumpen dargestellten Raume N dennoch ein Anzeichen einer anfangenden Keimung geben: diese Wirkung darf kein Erstaunen erregen, s Lpthrn da- bewiesen ist, dass ein solcher luftleerer Raum \ vermind nicht völlig dargestellt werden kann, und dass ausser- unter blasen dem selbst die vollkommensten dieser Maschinen hy, ie nie so vollständig und genau anschliessen, dass sie der ihr sin äussern Luft gänzlich allen Eingang versperrten: A ui Die Luftpumpe, deren ich mich bedient, brachte BEN einen leeren Raum hervor, in welchem sich das Baros Aula meter anfangs auf drey Viertel einer Linie hielt, wenn ll); kein Wasser im Rezipienten vorhanden war; inner- Ausgleich halb eines Zeitraumes von vier und zwanzig Stunden 5 Was stieg es aber bis zu einer Linie, durch das unmerks» m verni liche Eindringen der äussern Luft._Die Erbsen keim= die Pin ten darinn nach zwölf Tagen, selbst wenn ich den es verdiht) leeren Raum alle Tage von frischem darzustellen er bildeten suchte; die Entwickelung ist aber niemals weiter als Be bis zum ersten Erscheinen des Würzelchens gegangen, Ganz entwickelte und mit ihren Blättern versehene Ichar af Erbsenpfllänzchen,, wie auch Bufbohinen und türkische hau. ohne Bohnen, starben jederzeit im Iuftleeren Raume nach er ice mi Ende von drey Tagen, sowohl im Sonnenlichte, äls at, Tel ım Schätten; sie giengen im Stukgase ebeüfalls im Wasser a Schatten zu Grunde; allein in der Sonne hielten sie ge sich oftmals darinn. Jede Pflanze mit dünnen Blätts ‚der a ‚6hen schien mir ihre Vegetation im Sonnenschein ja 196 Vegetation in Aufenthaltsörtern einem leeren Raume nicht aushalten zu können, Die Glieder oder die Blätter des Cactus Opuntia er- "hielten sich länger als einen Monat im Juftleeren Raume, in der Sonne; blos ihre Oberhaut wurde zum Theil angetroknet. Diese Blätter erlangten ihre Frisch- heit wieder, wenn ich sie nach diesem Versuche in vegetabilische Erde( Gartenerde) pflanzte; die am wenigsten dicken Blätter starben im Juftleeren Raume im Sonnenlichte nach Verlauf weniger Tage. Eine Pflanze von Polygonum Persicaria von einem Fuss Länge, deren Wurzeln in eine Unze Wasser tauchten, wurde in den luftleeren Raum, von dem ich gesprochen, gepflanzt, und ich ernenerte denselben jeden ‚Tag. Sie verlängerte sich darinne um inehrere Zoll; erst nach sechs Wochen wurde sie herausgenofnmen, und befand sich eben so gesund, als vor dem’ Versuche, wenn man zwey oder drey Blätter ausnimmt, die. in der Nachbarschaft der Wur- zeln gelb geworden waren. Ich erhielt die nemlichen Kesultate mit dem E pilobium molle, Epile- bium hirsutum, Lythrum Salicaria, und der iInulä dysenterica; alle diese Pflanzen gedie- hen im Inftleeren Raume eben so gut,‘wie untef einem Rezipienten voll gemmeiner Luft, Ihre Ausdün- stung war sich in beyden Umständen gleich. Die Versuche von denen ich hier ebeh gesprochen; wurden bey hellem Tage, aber, im Schutz vor der direkten Einwirkung der Sonnenstrahlen, angestellt: die Pflanzen welken, sobald als sie diesen ausgesetzt wurden; und keinen solchen Einfluss aufandere, in Rezipienten mit gemeiner Luft oder reinem Stikgase eingeschlosse- p Y selbst wenn die Strahlen nur schwach waren,' ya Puma sich die jı Ihre)| Syuertolg Iiden Js gung, w genstrahll au, W zieht auch huge hn Könnel haben, st 9 ihre Bla Ne efinen bl i Ruf Rnospen a Ach die 1 ame 4 serstolen der Aug Pant} auf die äussern,| m© alein scld Die ih An allein is ohne Sauerstoflgas 297 Omen, Di ne Pflanzen äusserten. Es ist wahrscheinlich, dass Puntiap sich die Pflanzen im leeren Raume nur mit Ilülfe des m uhtleern in ihrem Zellgewebe und Fleisch eingeschlossenen t Wurde on Sauerstoffgases erhalten, und dass sie daher die Sonne, 1 ihre Frich, leiden lässt, wenn sie dieses Gas durch die Ausdeh- 1 Versuchei, nung, welche sie hervorbringt, fortjagt. Die Son- zte; die ın nenstrahlen üben denselben Einfluss iin Stikgase nicht, eeren Raum aus, weil das in ihnen enthaltene Sauerstoligas da- ag, selbst durch den ganzen Druk der Atmosphäre zusam« hast mengepresst wird. in eine Un: Die Pflanzen scheinen sich im lufıleeren. Raume n Raum, vi nicht anders als mittelst des durch die grünen Theile ich emeuer: ausgestossenen Sauerstoffgases erhalten und entwickeln sich darin zu können. Saamen, welche blos ihr Würzelchen en wurde it haben, sterben darinn. Holzige Gewächse konnten, en so geunl ihre Blattknospen darinn im F rühjahre nicht zum ey oder Oeffnen bringen. ha er Ti Rosenknospen, Lilien-, Nelkem-, und andere die nie Knospen waren darinne gelähmt. Man sieht, dass Ile, Epil sich die Pflanzen in vielen Rüksichten im luftleeren jcatla, IE Raume eben so verhälten, wie im Stikgase, im Was- lanzen pet serstoffgase, u. s. w. Die Wegnahme des. Druckes g, ame mal der Atmosphäre, oder die Ausdehnung, welche die Ihre Anslüt Pilanz& durch diese Wegnahme erleiden muss, scheint eich. auf die, Vegetation keinen sehr merklichen Einfluss zu, äussern. Die Entziehung des Sauerstoffgases ist ibr hi allein schädlich. en gespi”‘ ut vor all!; zn, ange u Kürzliche Wiederholung zen auge" nel) ach wart ae=; 5 ö in A Die ihrer grünen Fheile beraubten Pflanzen schei- Rezipiet" RER£ 2 5 ae Nie nen allein in Aufenthaltsöriern vegetiren ZU ROnnen, einge" 198 Vegetat. in Aufenthaltsört, ohne Sauerstoffg, denen das Sauerstoffgas mangelt, weil sie dasselbe darinne verbreiten. Entzieht man ihnen!dieses Gas in dem Verhältnisse, wie sie es bilden,'so hält man ‘ihre Entwickelung auf. Die Quantität von Sauerstofi- gas, welche diese oder jene Pflanze erfodert, um sich ohne Entwickelung zu erhalten, kann nicht geschätzt werden. $ s Die Pflanzen saugen kein Sıikgas ein; eben so wenig absorbiren sie Wasserstoflgas: sie vermindern sich etwas durch die Quantität dieses letztern, allein diese Verringerung kommt daher, dass das Wasserstoft- gas das kohlensaure, welches durch die Pflanze ge- bildet wird, entmischt. Das Resultat dieser Entmi- schung ist Wasser und Kohlenoxydgas(gaz oxide de earbone)., 1 Die grünen Theile lassen im Wasserstoffgase we- niger Sauerstoligas zurük, als im Stikgas. Die grünen Pflanzen, welche im Kohlenoxydgase im Sonnenlichte vegetiren, zerlegen selbiges nicht; sie fügen Sauerstofigas binzu. Die grünen Pflanzen vegetiren im leeren Raume einer Luftpumpe wie im Stikgase, vorausgesetzt, dass der Versuch im Schutz vor der unmittelbaren Eine Wirkung der Sonnenstrahlen unternonimen werde, Yon Ä Bi Yon& N Intersu dreh 2} rei Din her die Bi schältgt Net ash 'qut keiner konnten, Berihru Volume grösser wäre,| Diese I ketzung dass die ger als ı Ialgewel Maren G vet Sanerstf, d Sie dasscl, NM(dieses in » So hält mn ON Saterstf, lert, um sh Cht geschiy Ein; eben u € verminden etztern, allen as Wasserstl, e Pianze pr dieser Entnl (ga2 ori d j rstoligase W5 5 ohlenoxpegut biges nid leeren Rau sgesetz, da telbaren Ei n werde, Yond. Bindungu. Zerlegung d. Wassers etc. 199 Siebentes Gapitel. Von der Bindung und Zerlegung des Wassers durch die Gewächse. Untersuchungen über die Bindung des Wassers durch Pflanzen, welche in einer, von kohlensau= rem Gase befreyten atmosphärischen Luft leben,, Diejenigen Schriftsteller, welche sich mit der Frage über die Bindung des Wassers durch die Vegetabilien beschäftigt haben, brachten bis jetzt noch nichts weiter als Muthmassungen zum Vorschein, welche sich auf keinen einzigen entscheidenden Versuch stützen konnten. SENEBIER sah niemais eine Pflanze, die der Berührung des kohlensauren Gases beraubt war, ein Volumen von Sauerstofigas heryorbringen,, welches grösser als das Volumen der Pflanze selbst gewesen wäre.(Physiologie vegetale Vol. III. p. 228. und folg.) Diese Wirkung schien ihm zu gering, um eine ZEr- setzung des Wassers zu beweisen. Er sah ausserdem, dass die kleine Quantität von Sauerstollgas, die gerin- ger als das Volumen des Blattes war, dem in dem Zellgewebe oder Fleisch desselben yerstekten kohlen- sanren Gase ihr Daseyn zu verdanken hatte, Indessen verwirft dieser gelehrte Physiolog eine solche Zerle- gr um Lu mals run % 200 ‚Von der Bindungund Zerlegung des Wässers gung des Wassers durch die Gewächse nicht; er hält sie aus sehr gelehrten Bewegungsgründen und Be. trachtungen, die erüber das Keimen einiger Saamenkör- ner in reinem Wasser ohne sichtbaren Zutritt des‘Sau- erstoffgases angestellt hat, für wahrscheinlich: den- noch würde diese Beobachtung, wenn sie auch richtig wäre, noch immer keinen Beweis abgeben. Ich habe gezeigt, dass dieses Resultat der im Wasser aufgelösten Luft, die seiner Mischung fremd ist, beygemessen werden müsse. IncenäAousz betrachtete das Wasser als eine einfache Substanz. Indessen scheinen einige seiner Beobachtungen geeignet, die Zerlegung dieser Flüssigkeit anzudeuten. Er sahe saftige Pflanzen eine Atmosphäre von gemeiner. Luft, die nicht erneuert wurde, werbessern; da aber seine eudiometrischen Hülfsmittel nicht fähig waren, absolute Quantitäten anzugeben, sund.da: daher das Volumen des Gewäch- ses, und das des erzeugten Gases-nicht bekannt sind, so kann man iminer glauben, dass das Volumen des ausgestossenen Sauerstoflgases geringer als das Volumen er zum Versuche angewandten Pflanze gewesen sey, SPALLANZANI 4) welcher die nemlichen Resultate bey tleischigen in Malkwasser untergetauchten Gewächsen erhalten hat, lässt uns über das Volumen des Gewäch- ses ebenfalls in Ungewissheit, Senesser hat beym Analysiren und: Wiederholen dieser letztern Versuche sehr gut gezeigt, dass sie keine Schlüsse erlaubten, und diess aus den nemlichen Gründen, die ich weiter oben angeführt habe,, Der berühmte BerrwoLrer, dessen- Urtheil jeder- geit von einem sd grassen Gewichte ist, hat die Zer- yo» ass Turn =) Jourmal-de physigue pluviose an A — 2 eurer— nn= ne —— u TT (um© ah I jersuch iherfüs)@E weise, Ei der Ir\ 1 kon WE yor vegel Ü tatioclO x ent ai werdeiln heweisüsn die Bi gm in deräßit Genioah oder BM ia Zewy: schong Manga oderg Hentäng il: Sub 5 stitu,ah, Inan 3b, toknik den ng in eig und Gy sieht I aa\Ar i ion durch die Gewächse, 2oL a 5 lezung des Wassers in der Vegayation angenommen, u jedoch mehr aus Vernunfisphlüwsen, als durch:neue Ki init Bersuehe, Nlektere Schrlisschet; welche anzuführen EN überflüssig seyn, würde, haben, ebenfalls ohne Be ADRL: i weise, und. oft‘ selbst ohne genauere Untersuchung auch der Frage, diese Meynung angenommen. en. Ich hab, er augelise Die Pflanzen, welche mit Hülfe des reinen Was- beygemes sers in Sauerstoligas.oder atmosphärischer Luft, die 1 das Wake vor dem Versuche mit Kalkwasser gewaschen worden, heinen ein vegetiren, können darinn. im"Zustande ihrer Vege- egung u tation ihr Gewicht vermehren, wenn sie sich daselbst Pflanzen ein entwickeln, ohne irgend einen Theil vonm- sich trocken icht:vernenet ‚werden zu lassen,‘oder zu verlieren, Dieses Resultat diometakg heweist weder die Zersetzung. des Wassers, noch selbst Quant die Bindung des Sauerstofts und des Wasserstoffes des ‚des-Geni in der Pflanze befindlichen Wassers; letztere kann ihr Dan Gewicht durch.das blosse Eindringen des Eiissigen. Volk oder des Vegetationswassers in die Salıgefäsng oder En das Zellgewebe vergrössern; denn die Erfahrung hat schon seit langer Zeit gelehrt, dass dieses Wasserin den dan Pflanzen nach Verhältniss der kanchtigkeit des Aaleas Sn oder ihres schnelleren schlanken Aufschiessens( etiole ö Grand nent) zunehmen kann. des Gewäll: ‚rn hat ben Man kann beurtheilen, ob die trockene oder feste arm Verst Substanz der Vegetabilien durch die Fixation der con- se. erlauben stituirenden Bestandtheile des Wassers anwächst, wenn ie ich wel man bey der Temperatur der Atmosphäre eine Pflanze troknet, die der, ‚welche man zum Vegetiren anwen» Tre jeder den will, an Gewieht und Art gleich ist, und. letztere hat die Der in einem verschlossenen Gefässe:mit reinem, Wasser und Sauerstoffgas dem Versuche unterwirft.. Man sieht dann, eb die vegetirende Pflanze unter diesen -—n m anne Sg—— Loss ei t mn > 208 Von der Bindung und Zerlegung des Wassers Umständen im troknen Zustande mehr wiegt, als sie, wern sie vor dem Versuche wäre getroknet worden, gewogen haben würde; oder, ob die trokne, zur Vergleichung dienende Pflanze mehr wiegt, Es ist überflüssig, noch anzumerken, dass die beyden Pflan- zen im nemlichen Zustande der Reife, und auf einer- ley Boden gesammelt, und immer bey einerley Gra- den des Thermometers und Hygrometers gewogen werden müssen. Die vielfachen Versuche, die ich mit dieser Ver- fahrungsart gemacht habe, haben mir bewiesen, dass die Pilanzen,, welche mit Hülfe des Wassers allein, in einem verschlossenen Gefässe und in atmosphäri» scher, ihres kohiensauren Gases beraubter Luft vege- tiren, darinne das: Gewicht ihrer vegetabilischen Sub« stanz im troknen Zustande fast gar nicht, oder, wenn sie es ja thun, dasselbe in einer sehr gerin- gen und sehr beschränkten Quantität vermehren, welches, mit andern Worten ausgedrükt, heisst, dass es durch eine weiter förtgesetzte Vegetation nicht fer- ner vergrössert werden kann. Unter den zahlreichen Versuchen, die ich in dieser"Rüksicht anstellte, wähle ich diejenigen, welche mir die deutlich- sten und entcheidentsten Resultate gegeben haben. Ich brachte im Monat Junius in einen zweyhundert und funfzigkubikzoll(4,9>litres) atmosphärische Luft, die von ihrem kohlensauren Gase befreyt worden war, haltenden Rezipienten drey Pflanzen von gelbem Wei- derich, oder Lysimachie Lysimachia vulgarisL.), d ren Wurzeln unter dem Rezipienten in einen halben Kubikzoll"(1 centilitre) destillirtes Wasser reichten. Sie wurden der aufeinander folgenden Einwirkung der Nacht ud yon Sonne zn 10 julben Rob Ich al Imen,\ wichte j tur der A sche Sub! Gen,(% momeler i Pllanzen\1 M augd ü behind Nıch uhren] atten SC jeder an 0 im.$e3 ndenni demsieb henden, halben trokne\ seat I Rechnı des Waren durch die Gewächse. 20% ln‘* Nacht und den bey ihrer grössten empBett gemässig- troke, h= Sonnenstrahlen, ausgesetzt; diese Pilanzen en est Ruh grün 1295 Se( 6,96 eigene. und nahmen einen halben Kubikzoll(oder ı0 centimetres cubes) Raum ein. beyden Piz. and Auf ein. Ich sammelte hierauf andere Lysimachien,_ die einerley Gn denen, von welchen ich eben gesprochen, an Ge- E18. gemi'wichte gleich kamen, und liess sie bey der Tempera- tur der Atmosphäre troknen, Ihre trokne vegetabili. u sche Substanz wog acht und dreyssig und einen halben re Gran,(2,05 grammes) unter einem durch das Ther- wiesen, dit mometer und das Hygrometer bestimmten Grade: die T 'ansers alla n atmosphiri Pilanzen waren zu einer Zeit und an dem nemlichen Orte ausgerissen worden, wie die unter dem Rezipien- erluf® gen befindlichen. pilischen Sıb ü nicht, ck Nach Verlauf von acht Tagen zog ich die letziern or Schr get aus ihren Behälter: sie waren vollkommen gesund; sie } anN hatten sich verlängert, und die sie umgebende Luft HN| weder an Reinheit noch an Volumen merklich verän- a. dert. Sie wogen jetzt, im grünen Zustande, hundert ni und ein und vierzig Gran(7,43 grammes) und, nach- dem sie bisauf den nemlichen Grad, wie die vorherge- cht ach henden, getroknet worden. waren, vierzig und eineg ie deli halben Gran(2,159 grammes y Sie hatten daher ihre en haben trokne vegetabilische Materie um zwey Gran b) oder zweghunde dor— 985= 25(2,159— 2,03 ZZ 109 en järische al= worden Wil en geben weh b) In diesen zwey Granen it der Sauerstoff, welchen sich die. en Pflanze in der atmosphärischen Luft assimilirt bat, be- ‚lgarish) griffen, allein die Menge von kohlensaurem Gas, welches ‚ f einen hal eie Pllanze gebildet, und wegen dieser Assimilation zer- er geichten setzt hat, ist so gering, dass ich diese Zugabe in meine virkung det Rechnung gar nicht mit aufnehmen kann. FE ee ET 7 CE 204 YVonder Bindung und Zerlegung des Wassers vergrössert. Wären diese zwey Gran nur vom Wasser stoffe. des Wassers gebildet worden, so hätten die Pflanzen unter dem Rezipienten alleı Sauerstoff, dem diese zwey Grane Wasserstoff zugehörig gewesen wären, ausstossen müssen; das heisst, zum wenigsten zwey und zwanzig Kubikzoll(oder 436 centimötres auber) Sauerstoffgas, eine Menge, die, sowohl durch die Vergrösserung des Volumens der Luft, als auch durch die eüdiometrische Probe, äusserst auffallend gewesen seyn würde. Nun aber, da sie nur eine Quantität: von Sauerstoffgas bey diesem Versuche aus- geathmet haben, die gar nicht geschätzt werden kann, folgt daräus, dass sie sich ausser dem Wasserstoffe des Wassers, fast den ganzen Antheil von dessen Sauer: sto[f angeeignet haben.| Der Versuch, welchen ich eben angeführt, wurde wiederholt, und um die doppelte und dreyfache Zeit, verlängert; das heisst, ich liess die Pflanze in einem eingeschlossenen Raum funfzehn Tage und einen Monat lang vegetiren; allein die den vorigen an Ge- wichte ähnlichen Lysimachien konnten ihre vegetz bilische Suhstauz nie um mehr als zwey Gran ver- grössern, und oftmals wergrösserten sie sie gar nicht, wenn sie sich gleich um mehrere Zoll verlängerten. ‚; Sieben Sinngrünpflanzen(Vinca minor. L.) welche zusammen hundert acht und vierzig Gran (7, 855 grammes) wogen, und vier und vierzig drey viertel Gran’(2,375 grammes) trokner vegetabilischer Materie. enthielten, wurden in einen Rezipienten ge- bracht, bey dem sich alles übrige eben so‘ verhielt, wie im vorhergehenden Versuche beschrieben worden;; sie nahmen einen halben Kubikzoll(10 cem imetres cubes) Pate on, Verinde rl| weder AD| mogen ist vierzig ul hilische N viertel Ü nicht b’ kung| CU haben\® Jch habe nd ihn A Jatıon de’ licher ge" Zweß aquatit. Hunfug(| stunde bu dinem 08 Lil am | rohe£ nicht 15 Versuch chen h ansehn]| Atmospl Ach au| Mes Wy, Ir vom Wat, SO hätten dh auerstof v dem hörig gewesen Um Wenig, 456: ann, u SOWOh| Au Luft, ala Serst aulalkn a sie nur eh a Versuch: in werden kan Nasserstofe d4 1 dessen Sau, seführt, Wırk ‚ dreyfache Zi fanze in einen ge und ei vorigen a ’ ihre vegtl wey Gran\# e sie ga nl srlängertet, minor.) vierzig Gr ‚vierzig in gerät szipienien go‘erh hen worten| imätres ul) 4 durch die Gewächse. 208 Platz ein. Diese Pflanzen haben; nicht die geringste Veränderung erlitten, sie haben ihre Atmosphäre weder an Reinheit noch an Volumen geändert; sie wogen alsdenn, nach ihrer Eintroknung, sechs und vierzig und einen halben Gran: ihre trockene vegeta- bilische Materie hatte sich demnach um ein und drey viertel Gran(93 milligrammes) vergrössert, die der blossen Assimilation des Wasserstoffgases‘des Wassers nicht beygemessen werden können, weil diese Wir- kung eine Ausstossung von neunzehn Kubikzoll (380 centimdtves cubes) Sauerstofigas worausgesetzt haben würde, welche doch nicht erschienen sind. Ich habe diesen Versuch mehreremale wiederholt, und ihn noch um vieles verlängert; allein die Assimi- lation des Wassers im Gewächse ist niemals beträcht« licher geworden. / a 9 Zwey Pflanzen von der Wassermünze(Mentha aquatica Is) welche grün ein hundert sieben und funfzig Grän wogen, nahmen in ihrem frischen Zu- stande bey einer Vegetation mit reinem Wasser unter einem eingeschlossenen Gefässe in atmosphärischer Luft an Gewichte um siebenzehn Gran zu; ihre 2 trokne vegetabilische Materie hatten sie jedoch um nicht mehr als einen Gran vergrössert, Als ich den Versuch eine noch viel längere Zeit mit andern ähnli- chen Pflanzen fortsetzte, wurde die Zunahme nicht ansehnlicher. Bey diesem Versuche hatte ‚sich die Atmosphäre, wie bey den vorigen, weder an Volumen, noch an Reinheit geändert.| Ich muss bemerken, dass ich bloss diejenigen, Re- sultäte Berechnet habe, wobey die Pflanzen nicht gelitten hatten, denn so wenig schmachtend die Vege- I en mim nn en | | Senn un nn leg Er ee nF en en Ze TE——=== gm ge u 06 VonderBindungund Zerlegung des Wassers tation auch seyn mag, so verlieren sie doch immer an Gewicht, weit entfernt, dass sie daran zunehmen sollten. 3 Sy 8; Bindung des Wassers durch Pflanzen, welche in einer Mischung von gemeiner Luft und kohlen- saurem Gas vegetiren, Die Bindung des Wassers hat bey den vorherge«- henden Versuchen so geringe Resultate gegeben, dass diese fast nicht ausserhalb der Gränzen eines Iır- thums in der Beobachtung liegen; ich glaube indess, dass die Ursache davon nicht schwer zu erklären ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Quantitäten des Wasserstoffs und Sauerstoffes in den Vegetabilien nicht bis über gewisse Grenzen vermehrt werden können, ohne dass dann das Verhältniss ihres Kohlenstoftes in dem nemlichen Maasse auch zunehme. Ich habe des- wegen Pflanzen in einer Mischung von gemeiner Luft und kohlensaurem Gase vegetiren lassen, um ihnen Kohlenstoff anzueignen. Die Erfolge waren dann jederzeit, vorausgesetzt dass die Vegetation nicht ge litten hatte, weit deutlicher. Die Pflanzen vermehr- ten ihre trokne vegetabilische Materie augenscheinlich in grösserer Quantität als solche, die dieselbe blos aus den Elementen des kohlensauren Gases schöpften, Ich komme bey dieser Gelegenheit anf die nem- lichen Versuche zurük, die ich im vierten Paragraphen des zweyten Capitels über die Zerlegung des kohlen- sauren Gases vorgetragen habe, Ich erzählte an jenem' Orte zieht Versuche, ai ille| aimosphäri ich den RO drey yierte Jansaurem rät VON (27 mil gssimilirte sieben Bi Jeiztere A Inssen, We gleiche Maı gesetzte N ul, Diese 169° Gran, funfzig Gra Naterie, Si übt Zerlepun (ran(an vegetahilie mes) Vergr tel Gran zugeschr haben hl grammes) versetzt, Zwey AMlatie; ahtlenten| Skindlye des Way, loch immer M An Zunch en, Welchen und ka, } den vorher Itate genshn änzen eines Ir 1 glaube inden zu erklären it Juantitäten di setahilien nit erden könn, iohlenstollesi Ich habe de gemeiner Int an, m ihn waren dat ation nicht gt nzen verneit ngenscheinl dieselbe 9 ses schöpfen anf die nel! Parageap v des hohl &[9 la an je ET durch die Gewächse; 207 Orte nicht alles mit einander. Man sahe im ersten Versuche, dass sieben-Pflanzen von Sinngrün, welche mit Hülfe des reinen Wassers in einer Mischung von atmosphäriseher Luft und kohlensaurem Gas vegetirten, sich den Kohlenstolf, welcher in ein und zwanzig und, drey viertel Kubikzoll(45ı centimetres cubes) kohlen- lensaurem Gase enthalten war, das heisst, eine Quan- tität von Kohlenstoff, die nach Laveisıer 4,2 Gran (217 milligrammes) beträgt, angeeignet hatten.$ie assimilirten sich ausserdem in dem nemlichen Gase sieben hubikzoll(1°9 centimetres cub-s) Sauerstofigas; letztere Aneignung muss ich jedoch aus der Acht lassen, weil die Pflanzen auf der andern Seite eine gleiche Menge an Stikgas verloren. Beyde entgegen- gesetzte Wirkungen heben beynahe völlig einander auf. Diese Pflanzen wogen grün, vor dem Versuche ı68% Gran,(8,955 gyrammes) und enthielten ein und funfzig Gran(2,707 grammes) trokner vegetabilischer Materie. Sie lieferten deren durch das Troknen, nach der Zerlegung des kohlensauren Gases ein und sechzig Gran(3,257 grammes). Sie hatten daher ihre trokne vegetabilische Materie um zehn Gran(531 milligram- mes) vergrössert, von welchen nur vier und ein fünf- tel Gran(2ı7 milligrammes) dem kohlensauren Gase zugeschrieben werden können; die Sinngrünpflanzen haben folglich in diesem Versuche 5,8 Gran(315 milli- grammes) Wasser gebunden oder in festen Zustand versetzt. R Zwey Pilanzen von der Wassermünze(Menthä aquaticaL.)s. zweytes Cäpitel{j. 4. vierter Versuch, zerlegten funfzehn und einen halben Kubikzeoll(309 centimölves cubes)- kohlensaures Gas, welche Lavoistar Sur — SZ ee —— oe TEL een ee m: = 208 Von derBindungund Zerlegung des Wassers zu Folge drey Gran(159 milligrammes) Kohlenstofl enthalten. Sie lieferten vor dem Versuche zwey und dreyssig Gran(oder 1,695 grammes) trokner vegetabi- lischer Materie, und nach der Beendigung des Ver- suches acht und dreyssig Gran(oder 2,016 grammes) der nemlichen Substanz; sie haben daher ihre trokne vegetahilische Materie um sechs Gran(318 milligrammes) vermehrt, von welchen drey Gran(158 milligrammes) der Bindung des Wassers zugeschrieben werden müssen. Zur Erlangung eines solchen Erfolges gehören edingungen, die sich nur sehr selten zusammen- treffen: es ist nothwendig, dass die Pflanze in allen ihren Theilen gesund bleibe; welkt ein einziges Blatt unter dem Rezipienten, oder leiden die Wurzeln, so findet sich das Gewicht der Pflanze im trockenen Zu- stande oft vermindert, wenn sie gleich eine grosse Menge von kohlensaurem Gas entmischt hat, S. 5 Fon der Zerlegung des Wassers durch die Gewächse. \ Da sich die Pflanzen den Sauerstoff und den Was- serstoff des Wassers aneignen, so kann man vermu- then, dass sie unter gewissen Umständen den Sauer- stoff, der dieser Flüssigkeit als Element gedient hats wieder aushauchen, Die todten, übereinander ge- häuften, ohne den Zutritt der äusseren Luft gährenden Gewächse, bilden das kohlensaure Gas gänzlich aus ihrer Substanz. Bey dieser Operation v ereinigt sich, mit Hülfe der sich bey der Gährung erzengenden Wär- me, der Sauerstoff des während der Vegetation fesi E3 gerne Jenstol, U lie vegelie kohlensaurt Wasser ZU indess nie| unmittelb‘ stol aneı jm Zustal Die! vegetiren N Ihr Volun® steren Peıl sührang m aus ihrer I welches si“ öder weni ind, mist kann marı sie das N saure(al der Verb; den San Produkt | EEE 6) Die| dis ich habe{ } Hilfe Seller| Bes My, ) Kohlen uche Weg) tokner ver, gung des 1, 2,016 gr) aher ihre tk 18 lern 58 silläeram ı werdenmish "rfolges sehin Iten zusam Pflanze inlı in einzige die Würze,: m trockenen I: eich eine mi ht hat, rs duch di FE und dal nn man ven! inden den Sat ent gedient ibereinandet F ‚Luft gähr® 103 oänzlich" N vereinigt si zengenden ia Vegetallt ii der Verbindung ihres Kohlenstoffes mit dem um durch die Gewächse, 209 gewordenen oder gebundenen Wassers mit dem Koh- lenstoffe, um kohlensaures Gas hervorzubringen; und die vegetirenden Pflanzen hauchen, während sie jenes koblensaure Gas zersetzen, den, ursprünglich dem Wasser zugehörigen Sauerstoff wieder aus. Es scheint indess nie der Fall zu seyn, dass sie es,(das Wasser) unmittelbar zersetzen, indem sie sich dessen Wasser- stolf aneignen, und unmittelbar sein anderes Element, ‚im Zustande von Sauerstollgas, entwickelten, # Die grünen, Tag und Nacht hindurch im Stikgase vegetirenden Pflanzen, verbreiten darinne mehreremal ihr Volumen an Sauerstoffgas, weil’sie, in den er- 1) steren Perioden dieser Vegetation, wo. ihnen die Be rührung mit diesem Gase durchaus mangelt, gänzlich aus ihrer eigenen Substanz kohlensaures Gas bilden, welches sie zersetzen, Allein die nemlichen Pflanzen, oder wenigstens solche, die nicht fleischiger Natur sind, mischen einer Atmospbäre von gemeiner Luft oder Sauerstoffgas, in welcher sie Tag und Nacht hin- durch vegetiren, kein Sauerstoffgas bey, und doch 1 kann man blos in dieser Atmosphäre beurtheilen,, ob sie das Wasser unmittelbar zersetzen, weil das kollen- saure Gas, welches sie darinne bilden, das Resultat geben- © an 7 RC..» den Sauerstoffgas;, und keinesweges ein alleiniges Produkt aus ihrer eigenen Substanz ist c), c) Die Resultate der nachfolgend en Versuche sind denes, die ich eben angezeigt habe, nicht e 2X€ t ee a entgegengesetzt, Ich abe dıey Wochen hindurch, im Sormenscheine, mit } cheine, Hülfe des Wassers unter ZW ey gleichen mit atmosnhär:- her Luft füll\ezipi sche ult gelüllten Rezipienten zwey Pllanzen von der 14 x 210 Von der Bindung und Zerlegung des Wassers Ich habe vier Monate hindurch, ım Sonnenschei- ne, mit Hülfe des Wassers den rotben Weiderich (LythrumS$ alicaria) in vierzig Rubikzoll atmo- sphärischer Luft, die durch Wasser und Quecksilber gesperrt war, vegetiren lassen; ich habe die Pflanze darinn verschiedenemale erneuert, damit sie durchaus keine Veränderung erleiden möchte; nach diesem lan- gen Versuche enthielt die Lnft einen Hunderttheil Sau- erstoffgas weniger, als zu der Zeit, wo sie der Ein- wirkung der Vegetation ausgesetzt worden war, und doch gieng diese darinne sehr kraftvoll und lebendig von statten. Ich liess auf gleiche Weise, unter völlig gleichen x oO Umständen, drey Monate hindurch Pflanzen des P o- lygonum Persicaria vegetiren, und-die atmo- Wassermünze(Mentha aquatica L.) vegetiren lassen, {ch habe in jeden Rezipienten, ıeben die vegetirende Pflanze, eine verwelkte, aber nicht getroknete, wiewohl völlig todte Münzpflanze gebracht; allein in dem efnen Bezipienten war diese Pflanze durch das Wasser, dieser welches zum Sperren diente, bedekt, während dass im andern Rezipienten die verwelkte Münze in der darinn ent- haltenen Luft aufgehangen war. Die Pflanze, welche in der Nachbarschaft der letzteren vegetirte, hat ihre Atmo- \häre nicht verbessert, indess diejenige, welche mit der untergetauchten Pflenze vegetirte ‚ der gemeinen, sie um- Yen Luft, mehreremal ihr Volumen an Sauerstoflgas geßenGt “= zugefügt hat. Die verschiedene Entstehung des duıch diese beyden verwelkten; Pflanzen erzeugten Sauerstofl- } a& &ases erklärt diese Resultate unter diesen beyden Umständen. 5 x Die unter Wasser befindliche Pflanze lieferte das kohlen- saure Gas allein; ads ihrer Substanz, da die, welche sich in der Lufi befand, nur den Kohlenstoff dieser Luftsäure P herzab. hinsche bj v = besserung Alea ich den' pemliche Di4 dass sel hen, ıf (jases,) absorbirä In einen! IE| I Sand ihrer ei2 aures 61 arplion Yicht set Ich nerkt,| entweicı Ausgese & hen äinges unges 0) Kelühne Änen 1) des Way, Softnensch, en Werder bikzoll At, d Onerkilhs be die Php E sie durch *h diesen nderttheilSı 0 sie der Ei. den war, ind ‚und lebenti völlig gleicht Janzen des Pr und.die an ) gegeliren lt die yegefi oknete, wien in in dem em ırch das Mai während dis in der darin Nanze, wer ‚hat ihre Im ;, welche mit emeinel), Ai) an Gqnersih! hung ie 4 joten Suent yden mt“ ferte des ja die, qyelches} diesel zufisüt P FE durch die Gewächse, eıık sphärische sie umgebende Luft empfand keine Vers besserung, keine merkbare Veränderung. Alle andere Pflanzen mit dünnen Blättern, welche ich den nemlichen Proben aussetzte, haben mir die nemlichen Resultate gegeben, Die einzige Wirkung, die befremden könnte, ist, dass sie ihre Atmosphäre nicht weiter merkbar verder- ben, indem sie bey der Zerlegung des kohlensauren Gases, welches sie hier bildeten, deren Sauerstoffgas absorbirten. Allein man muss bedenken, dass die in einem nicht erneuerten‘ Wasser untergetauchten Wurzeln, während sie in dieser Zeit der Berührung des Sauerstoffgases beraubt waren, ganz allein aus ihrer eigenen Substanz eine kleine Quantität kohlen- saures Gas hervorbringen müssen, und dass die Ent« mischung des letzteren durch die Blätter, die Ab- sorption des Sauerstoligases fast völlig ins Gleichge- wicht setzen käünne, Ich habe wirklich oft bey diesen Versuchen be. merkt, dass die Wurzeln eine kleine Quantität Luft entweichen lassen, vorzüglich, wenn sie der Sonne ausgesetzt sind. Im Schatten würde das Gas, so wie es hervorgebracht worden, von der Pilanze wieder eingesogen seyn. Nenn die Pflanzen im Wasser eine überflüssige Menge Sauerstoffgas fänden, so würden sie bey der Zersetzung des kohlensauren Gases allen Sauerstoff dieses letziern ausstossen; die im zweyten Capitel an- geführten Versuche haben aber bewiesen, dass sie sich einen Theil dieses Sauerstoffes aneigneten,, Der, wel« ai2 Von der Bindung und Zerlegung des Wassers chen sie in dem Wasser fanden, das sie ernährte, reichte daher zu ihrer Nahrung nicht hin. Der Cactus Opauntia, und wahrscheinlich noch andere fleischige Gewächse d), scheinen beym ersten Anblick Resultate anzuzeigen, die von den eben beschriebenen eine Ausnahme machen. Der Cactus kann, wenn er Tag und ‚Nacht hindurch unter dem nemlichen mit atmosphärischer Luft ange- füllten Rezipienten, der man vorläufig alles ihr koh- lensaures Gas entzogen hat, mehreremale sein Volu- en Sauerstolfgas ausstossen: ich habe mit dieser Pflanze den nachfolgenden Versuch angestellt; ich habe ihn unter gleichen Umständen viermal wiederholt, und jederzeit den nemlichen Erfolg gehabt. Die aus- führliche Beschreibung, die ich jetzt davon geben Kr) 8 will, wird die Genauigkeit meiner Verfahrungsart beweisen. Ich pflükte imJunius, beym Untergang der Sonne, ein Glied afer ein Blatt des Cactus, welches drey viertel Kubikzoll(15 centimetres cubes) Baum einnahm. “Es wutde in ein, mit einem Fusse versehenes Glas, auf dessen Boden sich ein halber Kubikzoll(oder 10 centisnötres cubes) destillirtes Wasser befand, gesetzt; das Blatt berührte die Oberfläche dieser Flüssigkeit blos mit seiner Spitze, oder vielmehr seinem keilför- d) Ich habe das Hauslaub(Sem per vivum tectorum), die Stapelia variegata, und das Sedum Tele phium den nemlichen Proben unterworfen; sie konnten aber eine sehr feuchte Atmosphäre nicht lange genug ex- wagen, ohne zu leiden, R Tb E= ii U esmmemmam= nn Das( zip| ginem WE girsche könnte,| hefreyt W und drey Als aufgenel in Berl ausziebel schalten, Wasser 1A diese Flüs yerschlosst er ruhte, seysäig T Yesund Al Ingewandt (0,7 dei Nat um dres cubes in den s (917 wu fünf ım vor den Juft ein Vactus dhey un. des Wake SIE ermährh vahrschein cheinen he die von dh machen: Dr acht hindırd her Lult ar alles ihr kl rale sein Vi, be mit dier ngestellt; il nal wieder, habt, Diea davon pi Verfahnunpi ang der Si „welches dr Raum ein ersehen Di ikzoll(ol fand, gell ser Flisirke seinem kei BE a in gentorn®) I Sedum It un, te Ja! d de lange pet ’ durch die Gewächse, 213 Das Ganze wurde mit einem ziemlich langen Re- zipienten bedekt, damit schon! die Veränderung von einem viertels- Kubikzoll in dem Volumen der atmo- sphärischen Luft, die er enthielt, bemerkt werden könnte. Die Luft, welche von kohlensaurem Gase befreyt worden war, nahm darinne zwey und vierzig und drey viertel Kubikzoll(847 centimetres cubes) ein. Als das in dem Glase befindliche Wasser so weit aufgezehrt war, dass es mit dem Cactus nicht mehr in Berührüng stand, konnte ich ihm, ohne ihn her- ausziehen zu müssen, eine neue Quantität ver- schaffen, indem ich den Rezipienten in gekochtes Wasser tauchte, und wieder aufhob. Er war durch diese Flüssigkeit, die bis in sein Inneres heraufstieg, verschlossen, und der Boden des Beckens, auf den er ruhte, mit Quecksilber angefüllt. Nach ein und dreyssig Tagen zog ich die Pilanze heraus, wo sie so gesund aussah, als damals, wo ich sie zum Versuch angewandt hatte; sie hatte Wurzeln von einem Zoll (2,7 decimötres) Länge getrieben, und ihrgAtmosphäre war um drey und einen halben Kubikzoll(69 centime- tves cubes) grösser geworden, Das Eudiometer zeigte in: den sechs und vierzig und einem halben Kubikzoll (917 centimötres cubes) Luft(wo ich die Mittelzahl aus fünf verschiedenen Beobachtuugen nehmen will) fünf und zwanzig Hunderttheile Sauerstofigas, und vor dem Einbringen der Pflanze von der nemlichen Luft ein und zwanzig an. Es enthielt diese Atmo- sphäre gar kein kohlensaures Gas. Aus diesen Angaben geht Hervor, dass der Cactusin Zeit von einem Mönate, im Sonnenlichte drey und ein halb mal sein Velumen ar Sauerstolfgas TE een ea m ni nn een Sn = ea Samm—> pe | ln) "If | il | Mi Ni IM IHN a] IN Il Il| "N M| {ı MH nn mg sı4 Von der Bindung und Zerlegung des Wassers ausgehaucht hatte, welches blos der Zersetzung des Wassers zugeschrieben werden muss. Es scheint indess nicht, als wenn die Pilanze diese Zerlegung unmittelbar vorgenommen, oder sich 5 unmittelbar den Wasserstoff des Wassers, beym Aus- stossen des Sauerstolfes desselben, zugeeignet hätte. Eine tiefere Untersuchung führt darauf, zu glau- ben, dass sie blos und allein im Sonnenlichte aus ihrer eignen Substanz kohlensaures Gas erzeugt, und dasselbe hernachmals wieder zerlegt habe, Man muss hier aber folgendes nicht aus der, Acht ) lassen; ı, dass die innern Theile des Cactus, wegen ihrer geringen Oberlläche und dem Mangel an Porosität ihrer Oberhaut), mit dem Sauerstoffgase nicht in unmittelbarer Berührung stehen, wenn die Sonne die freie Luft herausgetrieben, die sich in sie hineinge- schlichen hatte; nach dieser Austreibung belinden sie sich beyrahe in den nemlichen Umständen, als wenn man sie der Destillation in einem verschlossenen Ge- fässe unterwiürfe, oder als wenn sie im Stikzase vege« tirten, sie bilden nemlich ganz allein aus ihrer Sub- stanz kohlensaures Gas. Bey den dünnen Blättern findet der nemliche Fail nicht statt; alle ihre Theile stehen mit der sie umgebenden Luft in unmittelbarer Berührung, nicht blos, weil ihr Fleisch weniger dick, “ s Wr au e) Die Oberhaut der Blätter der Neischigen Gewächse hat weit weniger Poreu als die der Blätter anderer Pflanzen, Man verdankt diese treflliche Beobachtung dem Hesra DECANDBOLLE,». Br 4 &% Ye völie gie rül 5 gr Verhesser! zu Stande und wa ständen, des Vol 1) Cactus das koh! hindurel wie die\ Yolumen al ren; il Rezipien! hlsdarn 5 bunt un Planne I vorbergel diesem| |, nicht, umgeht dieses| entzog aus Ihr Halkwa das letz, gehrach des Wagen D). durch die Gewächse. 215 TSetzung|« ui sondern auch, weil ihre Oberhaut, bey übrigens völlig gleichen Umständen,, mit einer bey weitem grössern Menge von Löcherchen durehbohri ist. Die 2 die Pin En, Oder si 5, Dem Ay veignet hr, fa eh tr a die der Cactus in seiner Atmosphäre u Stande bringt, ist sehr gering; sie beträgt nach vier = zwanzig, Stunden, unter den günstigsten Um- ständen, doch nicht mehr als den dreyzehnten Theil des Volumens.des Blattes. inenlichte a, ETZEUBE, und o, Ein direkter Versuch hat mir bewiesen, dass der 2 Cactus nur darum Sauerstoligas ausathmete, weil er das kohlensaure Gas entmischte. Ich liess einen Monat aus der At hindurch, Cactusse unter den nemlichen Umständen, wie die waren, wo selbige drey und ein halb mal ihr Nollinen Sauerstollgas herv orgebracht SUSE vege- , wegen Ih; 1 2 tires; allein, ich hängte an dem obern Theile des an Port: e ee Si Rezipienten ein Gefäss mit Kali auf: der Cactus hat ‚oase nicht I Nr A alsdann seiner Atmosphäre kein Sauerstoilgas weiter ER zugesetzt, er hat sie ganz und gar nicht verändert, Se hut und die Pottasche ist aufbrausend geworden; die 1 Deindat Pflanze litt indess nicht; sie trieb Wurzeln, wie beym den, ab nt vorhergehenden Versuche, Die Pottasche raubte bey chlossenen I diesem letztern dem Gewächse das kohlensaure Gas Stikzase te nicht, welches dasselbe in der Finsterniss mit dem aus hrer di umgebenden Sauerstoligase bildete: der Cacius-hielt innen Bliten dieses Gas in seinem dicken Fleische zurük; das Ralı Ile ihre Th entzog der Pflanze blos ee Gas,- welches sıe unmiktelit aus ihrer eigenen Substanz bildete, Ich weniger dh YKalkwasser unter den that, 2 u. das letztere kohlensaure Gas nur in der Sonne hervor- h gebracht wurde. hse DI 1 Gemächst inderer Par 5, Ich habe im vierten Paragraphen des zweyten ung dom Be Capitels, beym fünften Versuche gezeigt, dass der ns nn ee sı6 Von derBindung und’Zerlegung des Wassers Cactus, der mit Hülfe des Wassers in einer Mischung von gewöhnlicher Luft und kohlensaurem Gas vege- tirt, einen beträchtlichen Antheil von Sauerstoff, der in diesem Gase enthalten ist, so wie andre Pflanzen gleichfalls thun, zurükhält, und dabey die Kohlen- säuge zerlegt. Diese Pflanze findet daher im Wasser allein, keine hinreichende Menge Sauerstoff: sie ist deswegen, auch unter den ihrer Vegetation gün- stigsten Umständen weit entfernt, diesen Grund- bestandtheil des Wassers als überflüssig von sich zu stossen. 4. Ich habe mit der grössten Sorgfalt nachgeforscht, ob die Cactusse, die während einer einmonatlichen Vegetation in atmosphärischer, von allem kohlensau- ren Gase befreyter Luft, drey und ein halb mal ihr Volumen Sauerstoifgas ausgehaucht hatten, in dieser Operation ihre trokne vegetabilische Materie vermehr- ten f). Ich habe aber keine Zunahme gefunden; ja, es schien mir sogar,.als ob diese Substanz beständig eine kleine Verminderung am Gewicht erlitten hätte, Kürzliche Wiederholung, Die Pflanzen eignen sich den Sauerstoff und den Wasserstoff des Wassers an, und lassen es auf diese Weise seinen flüssigen Zustand verlieren.: Diese Assi- milation erscheint nicht eher deutlich, als wenn sie sich zu gleieher Zeit Rohlenstolf einverleiben. f) Um den Cactus zu troknen, habe ich ihn"einige Augen- blicke in‘kochendes Wasser getaucht, und alsdann der Sonne ausgesstzt, * DU yyası Kam jünger der Pianze ahilen y ü jes Wasse! ohne mit: Perührun siure gar erstolt de Koblenst( yerfertige Theile, Sl dieses Jetzt anfinglich Auf di Heyirit der Ihft vor si zen das\ Wasserst zustande blos dur GE Way, 1er Mischun, em 63; I auerstoff, d, de Pfanz, y die Kohl, er im Way 1Stolb: sel; getation ri. liesen mi , von sich u nachgeforch, nor Onatlı iche em kohle. ı halb malt ten, in dit terie verntlr gefunden; ‚tan, beständi rstoff und dt n. es aufdit Diese Ast als wenn it ben. a ul einige Auf" d zldhon. Y durch die: Gewächse: 217 Das-'durch die Gewächse festgemachte oder fixirte Wasser kann wahrscheinlicher Weise seinen Sauerstoff in Gasgestalt nicht eher verlieren, als nach dem Tode der P!!anze oder eines seiner Theile. Wenn die Vege- tabilien, die sich den Wasserstoff und den Sauerstoff des Wassers angeeignet haben, zu gähren beginnen, ohne mit dem Sauerstoffgas zu dieser Zeit in freier Berührung zu stehen, so bilden sie alsdann Kohlen- säure gänzlich aus ihrer eigenen Substanz,” Der Sau- erstoff des gebundenen Wassers kann sich mit ihrem HKohlenstoffe vereinigen, um kohlensaures Gas zu verfertigen; und die Pflanzen, oder die vegetirenden Theile, stossen beym Forttreiben des Sauerstoffes dieses letztern, einen Grundstoif mittelbar aus, der anfänglich dem Wasser angehört hatte, Auf diese Weise kann das Wässer, durch den Beytritt der Vegetation und einer ohne Berührung der Luft vor sich gehenden Gährung sein vorzüglichstes Element im Zustande von Sauerstoffgas, entweichen lassen, Allein in keinem einzigen Falle zerlegen die Pflan- zen das Wasser auf direkte Weise, indem sie sich den Wasserstoif aneignen, und. den Sauerstoff im Gas- zustande ausstossen; sie hauchen das Sauerstoffgas blos durch unmittelbare Zerlegung der Kohlensäure aus, Die Pilanzen mit dünnen Blättern, welche mit Hülfe des reinen Wassers in, einer Mischung von Sauerstoilgas und Stikgas vegetiren, und dabey der uccessiven Einwirkung der Sonne und der Nacht ausgesetzt worden, fügen derselben kein Sauerstollgas zu, und liefern kein äusseres Anzeichen von einer \ 218 Vonder Bindung und Zerlegung des Wassers direkten Zersetzung von Wasser.*Man kann das Sau- erstoffgas, was sie in reinem Stikgase, oder unter Wasser ausstossen, keiner unmittelbaren Wasserzer- legung zuschreiben, weil sie jederzeit, wenn sie sich in einem von Sauerstoffgase befreyten Aufenthaltsorte befinden, kohlensaures Gas gänzlich aus ihrer eigenen Substanz bilden, Einige in gemeiner, von kohlensaurem Gase be- freyter Luft vegetirende fleischige Gewächse fügen dieser Atmosphäre eine Quantität Sauerstoffgas bey, die ihr Volumen mehreremale übersteigt; allein dieses Gas kommt blos von der Entmischung des kohlen- sauren Gases her, welches sie in dem Sonnenlichte, ganz aus ihrer eigenen Substanz bilden,(wenn es gleich anfänglich dem Wasser angehört haben mag); denn, setzt man in ihre Nachbarschaft eine Substanz, die geschikt ist, dieses koblensaure Gas zu absorbiren, so geben sie dem Medium, in welchem sie Tag und Nacht bindurch vegetiren, kein Sauerstofigas weiter zu; sie geben auch, obgleich ihre Vegetation sehr lebhaft.und kräftig ist, weiter kein Anzeichen von unmittelbar zersetztem Wasser. Die ausschliessliche Eigenschaft, welche die fleischigen Gewächse besitzen, kohlensaures Gas aus ihrer eigenen Substanz zu bil- ‚den, kommt von der geringen Porosität ihrer Ober- haut, oder von der geringen Berührung, die ihre innern Theile mit dem sie De Sauerstoflgase haben, her. Man wird nicht zweifeln können, dass der grösste Theil des Wasserstofis, den die einjährigen Pflanzen !»... erlangen, wenn sie sich in freier Luft mit Hülfe von destillirtem Wasser entwickeln, seinen Ursprurg aus dieser@ muss A schöp! ches 0% könn’ in A gecl sie Mi Ma Prod: roch MR Haypl Bes Way, kann du Si. °» Oder un ren Warsens, Wenn sie si Aufentkalten 8 ührer ep saurem Gesch, rewächse fir zerstoffens hr n. Sonnenucht, en,(wenn A t haben mp) t eine Subst, s zuabsorbi em sie Ta: un rstoltgas welt ausschliessieh wächse best nbstanz 2 hl sirät ihrer Ohr ung, die Mt Gerstolg 1 00 „dar prüßilt Jass erg” ‚rigen Plant" ho ll chf mit Hulte W Ursprung u * durch die Gewächse& sıg dieser Flüssigkeit, die sie solidisirem, nehmen. Man muss ein gleiches vom Sauerstoffe desselben sagen: denn man kann abnehmen, dass die Quantität von Sauer- stoff, welches sie in den atmosphärischen Gasen schöpfen, sey es nun durch das kohlensaure Gas, wel- ches diese Gewächse in einer gegebenen Zeit zersetzen könren, oder durch die geringe Veränderung, die sie in der gewöhnlichen Luft hervorbringen, nicht zu- reicht, um Rechenschaft von dem zu geben, welches sie in der kurzen Zeit ihrer Entwickelung erlangen. Man vergesse nicht, dass das Wasser das häuligste Produkt bey der Zerlegung des grössten Theiles der trockenen Vegetabilien, oder, dass der Sauerstoff ihr Hauptelement ist, EEE nn WERE NEN ET ET TEST Senne ee N 3 H h 220 Einsaugung der Auflösungen % Achtes Gapitel. Von der Finsaugung der Auflösungen durch die Wurzeln der Pflanzen. Sn dr Das Wasser und das Gas sind zwey Nahrungs- znittel, welche nicht allein hinreichen, um die gänzliche Entwickelung der Gewächse zu bewirken. Di. Wurzeln sind zu enge Filtrirgefässe, als dass sie andre Substanzen, wie Flüssigkeiten, einsaugen könnten. Wenn sie feste Theile zulassen, so müssen diese so verdünnt, so zertheilt seyn, dass ilıre Aus- breitung in der Flüssigkeit alle Kennzeichen einer wahren Auflösung an sich trägt«). Die Untersuchun- a) Ich habe einen Monat hindurch dreyssig Pllanzen vom Was- serknöterich(Polygonum Persicaria) und Pfefler- ». münze(Mentha piperita) mit destillirtem\WVasser ernährt, dem ich ein bestimmtes Gewicht von sehr fein zer- theiltem Kiesel beygemischt hatte, der zum Theil darinnen, durch etwas wenigen in der Flüssigkeit au Egelösten Zucker, zurükgehalten wurde. Ich habe nach Beendigung des Ver- suches, weder bey der Einäscherung der Pflanze, noch bey einer sehr genauen Untersuchung des Rükstandes der’ eingesaugten Flüssigkeit gefunden, dass diese Erde merk- lich in das Gewäshs eingedrungen wäre, Bonner liess Naturl wächs schöp!| zul del oder wI nükhaltıl Schritts gen durch die Wurzeln der Pflanzen, PL gen über die Absorption der Auflösungen durch die Vegetabilien, sind für die Theorie ihrer Ernährung angen dur sehr wichtig, weil sie uns zur richtigen Schätzung der Menge und Art von Nahrung, die sich dieselben aa mittelst ihrer Wurzeln im Boden aneignen können, führen, Tort, VANHELMONT, und selbst einige neuere Naturforscher, haben zu zeigen gesucht, dass die Ge- wächse in der vegetabilischen Erde nichts als Wasser ey Nahrung; schöpften 6), und dass der Dünger blos in so fern hen, un dı auf den Boden wirkte, als er den Pilanzen ein mehr oder weniger passendes“Unterstützungsmittel zur Zu- Gewächse; rükhaltung der Wärme und Feuchtigkeit gäbe. Diese„ Schriftsteller haben angenommen, dass die Lebens» sse, alsdasıt en, Einan einige Gewächse Tinte einsaugen; allein der färbende nicht ‚en, so mist aufgelöste Theil ist nur in einer unwägbaren Quantität nrp6?9 7 17 Ti wir 7 31.- AT > dass re Ai eingesaugt worden. Er würde in weit grösserer Menge durch die vollkommensten Filtrirgefässe, die wir irgend ınzeichen et r - machen können, durchgegangen seyn. RT. In PN e Untersu d) Ich halte es für unnütz hier die Versuche von VANHEL- moxr, Tırıer, Bonner, und DuuAmeL herzuerzählen, ——.. gewesen sind. Die Unvollkommenheit ihrer‘Verfahrungsart ist durch Berc=- welche die Hauptstützen dieser Theorie anzen von lt MANN, Kırwan und Hassenrrarz hinlänglich ee . Alm ja) und Pi=\ re ar ilirten Mr worden: sie haben vorzüglich bemerkt, dass die Gefässe, sLaLLIFEN= r.. re, in welchen TırLer und Vannuermonr die Pflanzen vezetiren von sehr joint"- 5= er= oO Theil nr liessen, porös, und in vegetabilische Erde eingegraben m Theil darin, j F ar Zu waren, welche auf die, von jenen Naturforschern erhal- fogjösten AUM“ a>>: 1% jlk tenen Resultate Einfluss haben konnten. Dunamer’s Eiche dioung de 1" x Re;: E es syar durch ein von Natur nıit Extraktivstoffen beladenes anze, U Jane Bl Ri Wasser angefeuchtet worden; Bonner’s Plienzen hatten 1 ükstandes 9" x.. n ae be p Rüntinle mehr oder weniger im Wasser aullösliche Substanzen zus diese Bude net‘ E Unterstützung. Im» Bonner HF i 222 Einsaugung der Auflösungen kraft, sowohl die thierische, als die vegetabilische, indem sie auf verschiedene Weise die atmosphärische Luft und das Wasser zersetzte oder verbände, alle Substanzen, selbst die Salze, die Erden, und die Metalle, welche die"Analyse und die Einäscherung bey den Gewächsen zeigen, hervorbringen könnte, Diese verworrene(confuse) Idee ist eben so wenig fähig bewiesen zu werden, als die, Gold mit Substan- zen zu machen, die nichts davon enthalten. Ehe wir zu unverständlichen, wunderbaren, und mit allen bekannten Beobachtungen im Widerspruch stehenden Verwandlungen unsre Zuflucht nehmen, wollen wir uns erst mit Genauigkeit versichern, dass die Pflanzen diese völlig gebildeten Stoffe in den Umgebungen, worinne sie sich befinden, nicht schöpfen und nicht finden. Andere Autoren haben'sich der Wahrscheinlich: keit mehr genähert, indem sie annehmen, dass alle Elemente der Vegetabilien mit Ausnahme des Wassers, ihnen in Gasform mitgetheilt werden. Allein sobald man sich an die direkten Resultate der Beobachtung hält, so kann sich diese Hypothese eben so wenig ganz erhalten. Das Sauerstoflgas und das kohlensaure Gas sind die einzigen uns bekannten luftförmigen Prinzipien, womit sich die Pilanzen in unsrer Atmo- sphäre ernähren können. Die Erfahrung beweist, dass sich der grösste Theil unter ihnen das Stikgas nicht aneignet, und doch macht der Stikstoff einen wesentlichen Bestandtheil der Vegetabilien aus: man tindet ihn beständig im Holze, in den Extrakten und in der grünen färbenden Materie, Die Ptlanzen ent- halten Erden, welche wie bey den Thieren, dazu bey- tragel kör Theile ZU| diese Subst? un Zustand on Zurük ya se 9) hilischen 3 Wurzeln! pemlich( bey den! theil and unter£ sel | kungen|( auflöslieh@l Min erke® sie sich(4 | oder un Dieiei& zen Felscıy den Reste unserer ‚ Nahruneß machen f | perchen? | ser anfjf | das Inn« | sogene Ip Ngen Vegetahli, Atmosphäre, verdände, ıı den, undi © Einäscheny Tingen kön eben 0 Wen) ld mit Sk; alten, Ehen; und mit ih jruch stehend; nn, Wollen ass die Pin 1 Umgehung: Öpfen und ut Wahrscheulkt men, disil me des Nast Allein al er Beobachtu eben so Will das kohlenst in unser At! hrung hewel on das Stil Stikstoß en lien aus: u ExtrahteD un! ‚ Pilanzen ei on, hatt durch die Wurzeln der Pflanzen. 223 tragen können, ihre soliden, oder knochenartigen Theile zu bilden; und man kann nicht beweisen, dass diese Substanzen in unserer Atmosphäre in luftförmi-' gen Zustande existiren, aber man sieht sie im Zustande von Zurükhaltung und von Dünsten; man zeigt, dass sie sich in den Quellen befinden, die-die vegeta- bilischen Erden durchwaschen haben, und in die Wurzeln hineindringen. Man zeigt noch, dass diese nemlichen Quellen Extraktivstoffe aufgelöst enthalten, bey denen der Stikstolf einen wesentlichen Bestand- theil ausmächt; dass die Fruchtbarkeit des Bodens unter gewissen Verhältnissen und gewissen Einschrän- kungen der Menge und der Natur der im Wasser auflöslichen Stoffe, die er enthält, untergeordnet ist. Man erkennt endlich, dass die Vegetabilien, indem sie sich diese Stoffe aneignen, ihn endlich erschöpfen ‚oder unfruchtbar machen. Diejenigen Pflanzen, welche von Natur auf dür- ren Felsen oder reinem Sande wachsen, finden unter den Resten von Vegetabilien und Thieren, welche in unserer Atmosphäre umherschwimmen, diejenigen Nahrungsmittel, welche die Gase, die dieselbe aus- machen, nicht fähig sind, herzugeben. Diese Kör- perchen legen sich auf die Blätter, lösen sich im Was- ser auf, welches sie verdicken, und.dringen so in das Innere derselben. Das von den Wurzeln einge- sogene Regenwasser ist mit den nemlichen Bestand- theilen angefüllt*). *) So sinnreich diese Erklöyungsavrt auch ist, so möchte es doch wohl noch schwer seyn, ihr alles hypothetische durch That- sachen zu benehmen,. Umher-schwimmende Theilchen todter | Te Bet. mern Win unn metn a Te EEE Een ee er Be re Be m— | # on/ Einsaugung der Auflösungen Der Gewächse, welche sich gänzlich entwickeln können, indem sie auf diese Weise aus unsrer Atmo- sphäre allen ihren Unterhalt schöpfen, giebt es nur eine'sehr geringe Zahl. Eine so wenig überflüssige Nahrung kann nur denen, die einen ihrer Lage ange- messenen Bau besitzen, Genugthuung leisten; nur solchen, die mit einer langen und zähen Lebenskraft begabt, eine sehr langsame, vielleicht der geringen Quantität von Nahrungsmitteln, die sie sich aneignen, angemessene Entwickelung besitzen. Der grösste. Theil unter ihnen, die Moose, die Farrenkräuter, die fleischigen Gewächse, die Tannen, sind immergrü- nend: ibre Blätter zerlegen das ganze Jahr hindurch kohlensaures Gas; sie bieten denen in nnserer Atmo- sphäre umherschwimmenden KHörperchen Anhalte- punkte dar; sie dünsten wenig aus;. sie sind entweder lederartig oder saftig, und in beyderley Fällen verlie- ren sie nur eine sehr geringe Menge ihres Kohlen- stoffes durch die Einwirkung des sie umgebenden Sauerstoligases. Allein man findet auf einem von Pflanzenerde freien Boden, fast gar keine einjährigen "Pflanzen(Sommergewächse), ihr Wachsthum oder ihre Entwickelung muss zu. schleunig von statten gehen, als dass sie in unserer Atmosphäre die grosse 242 “ Geschöpfe sind nicht zu beweisen, ‚als etwanu, zu fällig. Ueberdem ist nicht immer einzusehen, auf welche Ffeise sie in der Oekonomie der Natuy so mechanisch getrennt, und ‚dann an die Felsen hingeschwemmt"werden könnten. Sind sie aber chemisch in der Atmasphäre, so Sind sie, wie kchon be- konnt, als Gase oder Dünste vorhanden, und dann liefert eine aus ilınen bereitete Kohlensäure wiederum das Hauptnahrungs- mittel, wie solches mir immer noch am wahrscheinlichsten ist. dı d. Ueb. nn a ne DL | nl | Menge finde Koi ıgaed ie or 1 vi ıeja ü ) ILi | yı (Leni indem Trichdb | E mit IM | Unter au 7 ne A) hahe in u: tereinarl Giosend Versuchatt | cher iR eg ISen zlich Entwick AUS Dnster Ai, N, gieht ern nig überlig ihrer Lx m ng leisten: 1 ähen Lelend;; clıt der Bet ie sich ann, 1, Der grün arrenkräuter, ‚sind immer ze Jahr hinfır in unserer A erchen Anh e ihres Al sie umgeht auf einen nt keine einjht Nachsthun ı8 nig von sul ta nur, ul uf welche Wu isch. getren,| id! 1 sie, u IM vd dann haft il das Hayptraim! zfscheinlihtet Deh ® y# f durch die Wurzeln der. Pflanzen. 225 N A TS T Er Va#. ı Menge von Nahrungsmitieln ‚„ die sie verbraue finden könnten*) fa) = HERSFELRS r vr, BaAl-* Sie langen an,-zu Schmächten, wenn sie die RE N RE ER sache Ei T7 AT? air in ibren Saamen selbst enthaltene Nahrunz erschöpft : RS ER TSt HR Re I Ee haben. Ich habe versucht Saamen von Bufbohnen Pr I DO, On Y[ D! 2) oanen(znaseo- KiScnen P) tW>) vb - [> = - ws un or. ng ee rn g I ER!“ :n meine Vorgänger gewesen, ohne glückli- a z i] SEN ciere nesu.J*. REN Se= sächlien darum nicht vı peu eich r aus (% N 4 tz, Wenıpstens mie. a j id{. eNt- “ j4 f stehen können ‚und ne Lauf un ren, Felsen, wenn’sie ja dahin( Q Iimen waren, wicht im IK eimeN Te= anoen Autsardem rejo: Fre 33 IE morlicher ! NLen. ausseyde 17 zrleorie dey UrSPYrUNnPIL en E- er a Zeugung, dass zur-unmitielbaren Horvorkbrimounoe nn Piss 2&; ım93 D LLESDATEN MErVOoYoYrINpUungp Von F Jan“ . 14 2 1; Den Dome.colehoe WIanos armen ler Da ET} zen eme solche[Menge vonstituirender Bestandtheile im Boden r 7 14“ 4 Toy qlc ‚nh] nırlh# lsirh ER| a q ( ver also wohl nicht. leicht nakter Felsen seun kann» gehoren, A y IE FPS IR EEE DE 1-: asss auen darum nur. ‚eichen an einen Üre, wosichvepeta- ryQo nd; y 3) AE S EP Fe? If0E, Va Ei, Panisconert 4 er Bejngen, AN« en werden. le=d..::Meb. WEN a, rn 7 Auen mir simd 6imiQe Yersuche dieser Art nicht besser fee glurt, als obigen Ar de Geo; ll IhuN| GE ER Te a Se re= * K —- az — De ee erg 826 Finsaugung der Auflösungen Diejenigen, welche meinen, dass die atmosph3. yische Luft und das Wasser die einzigen Grundbe- standtheile und die einzigen Nahrungsmittel der Ge wächse seyen, wenden ein, dass der Sand, die Pfer- debaäre, und andere ähnliche Stützen keine passen- den Mittel abgeben, damit die zur Vegetation erfo«- derliche bestimmte Quantität von Wasser dargebracht werden könne. Dieser Einwand würde gegründet seyn, wenn nicht mancherley Beobachtungen bewiesen, dass ein Boden seiner vegetativen Bestandtheile grösstentheil beraubt seyn könne, ohne dass man ihn doch dann vam fruchtbarsten Boden durch seine physischen Eigenschäften zu unterscheiden im Stande wäre, Diese Eigenschaften sind aberdie, die Wärme und die Feuch» tigkeit zurükzuhalten, sich von dem er durch- dringen zu lassen, und ihnen zur Stütze und Fest- haltung zu dienen. So ist es bekannt, dass eine durch Oueliwasser‘oder Regen sehr ausgewaschene Erde von shrer Fruchtbarkeit verliert; indessen behält dieser Boden das nemliche Ansehen, die nemliche Farbe, Schwere, und die nemliche Festigkeit. Als,ich(im fünften Capitel, zweyten Paragraphen) eine fast reine Dammerde des\ grössten Theils ihrer Extraktivstoffe beranbi hatte, bebielt sie doch ihr änsseres Ansehen und Kennzeichen bey. Ihre F Wenn es sch wäre, eine Dammerde ruchtbarkeit verminderte sich indess, von ihren im Wasser au ıilösliehen vegetabil ischen Thei- len gän? ‚lich zu befreien, 50 würde man sie vielleicht dem Sande in Küksicht der vegeialiven Fäbtigkeiten j ähnlich machen köhnen; allein diese absoı lich, und man kann hier blos von An: ute Deraüe bung ist ünmög näherung sprechen:© re a re in nn — wichel} ak dit wenig ven nen dürch die Wurzeln der Pflanzen, 227 5 die atmnanı x Wenn der Dünger die vegetabilische Ermährung hauptsächlich durch diese Gase, die er entwickelt, nıttel d l der fh Si begünstigte, so würde sich ein nicht besäetes Feld, sand, die un was kein einziges Gewächs hervorbringt, eben so gut en keine ya er; ed, nt ! erschöpfen, als ein solches, was eine reiche Erndte Vegetati FRA ernährt; alle Operationen des Ackerbaues beweisen asser dareaınt 3. Sn j®\ Fe: aber das Gegentheil; man findet dass die Erndten den Boden arm machen, und dass sie diese Wirkung det seyn, it ihrer Natur nach mehr oder weniger hervorbringen. wiesen, ds Im Durchschnitt erschöpfen die einjährigen mit vege- eile. grüsse tabiliseher Substanz'sehr stärk versehenen Pflanzen n ihn dorhü den Boden mehr, als die lange lebenden, deren Ent- seine pyskt wickelung weniger schnell von statten geht, und mehr tände wäre, Di als die Sommergewächse mit saftigen Blättern, die me tund diefat wenig ausdünsten, wie Erbsen, Bufbohnen und Buch- m Wurzel weitzen(Polygonum Fagopyrum L.) ec) Stütze undlt t, dass ei Man kann noch cine andere Beobachtung, die vaschene bit! eine Folge der vorherge ehenden ist, änstellen, und ihr Pfla nz en, sgen behält it als Brite dient; dass nemlich dieje: die am meisten erschöpfen, auch diejenigen sind, keit, Al u welche den an mährenden Bestandtheilen reichsten Y eine al Boden verlangen. en) N&# „kin\ trokljf rer klar Er ES VERETIEBBBSNIEZSSEFÄFN PERS Be AI en; 2 es;. | aM e) Bibliotheque Britannique.(Memoires sur la zulture dwBie. kon yermld#" 2 ie 2 arkeit 1’ Agriculture, Vol. Vı p. 499.) ‚eine IN 2) ge stabil b chen Intl man sie wi Kire. Fi Pen (# ‚hier DI ur a a a ae— dem nemlichen Fer- Je 777 et lüssig- Ich habe verschiedene Auflösungen zubereitet, von denen jede vierzig Kubikzoll(oder 799, cenfimetres e 4 syyVen. 7 BE DE pr a cubes) destillirtes Wasser, und zwölf Uran(oder 657 grammes) von der Substanz, die ich sogleich anzei- gen werde, enthielt. Ich will diese zwölf Gran gleich hundert Theilen annehmen:: : Die. 2 demnach enthielt 2 Ne DE x mr.n| ee En VE I die ıste Auflösung ı00 I heile salzsaures Ralı. — Otte u—-— Natrum, — ie-———! salpetersauren Halk. 7. Se FE Nia= m 4te——[u sehweieisaures WNalrum d). Ken; RO« Tz=> —— ı0t€— 05 Theile Dammerde- Extrakt®). A,.dsV; = 1-.= 7 s Ich habe kein trockenes vorher bereitetes Extrakt aufs et. weil bev diesem Verfahren die Auflösung den Theil 2£ gei ÖSt, des Eixtraktes, welcher sich während dem Abdampfen niedergeschlagen hat, in Suspension erhält; ıcıı habe die Dammerde kalt mit Wasser aufgegössen; die Abdunstung ” oo sses zeigte mir, dass die, } von einem Theiie dieses Auigusse und Die mit den Salzen er- in weicher ich die Pflanzen vegetiren liess, fün zwanzig Theile Extrakt enthielt: haltenen Resultate sind genauer als die mit dem Extrakte, zum 9 nl destili I sich n wiedell )“ denenn AA IEISTELF wenel Ten mn emnlichen Tr, a) N A r nahe Uran\ Oder d} FD 6313} R | SORIEICH Ant a1 am ivall et Iren Nälh, 1r ures Natrı um! 1% aD mmOnlN „ Kalk # halle r Wanfe ureg Anpiel, A unkar ten ZUCKEN durch die Wurzeln der Pflanzen. 229 Ich tanıchte in jede von diesen Auflösungen Pflanzen von Polygonum Persicaria'oder a ns Can- nabina, welche mit re Wurzeln vers ı waren. Ich weihete diesen Untersuchu En eh bh. Sumpf- ee, damit sie von dem Ueberflusse von Wasser, r Nahrung bestimmt war, weniger leiden Du >] an N mi be 2 En u un füge hinzu, dass ich sie, ehe ich sie 4 Vorerırha uar: dt 1 oa Don ra v* 2 um versuche'anwandle, eınıze Lage iang erste 1 destillirtes Wasser setzte, bis ihre Wurzeln anfiengen .“. ,, sich zu verlängern ‚ damit sie erst ihre völli igen Kräfte e & Ban he; or © € fee} . wieder erlangen mö Die Bolyagaım- Pflanzen vegetirten im Schatten, fünf Woc ı hindurch in den es von salz- saurem. a etersaurem Ralk und Dammerden- Extrakt, worinne sie ihre Wurzeln entwickelten: sie schmachteten im SalzsaurenÄmmoniak beständig, ohne ich zu entwickeln; nach Verlauf von acht bis zehn sen starben sie im: Gummi- Wasser, und in der essigsauren Ralk- Auflösung; in der schwefelsau- ren Reipfee ek konnten sie nicht länger als Die Bidenspflanzen in diesen verschie denen Auflösungen beynahe den nemlichen Weg. ee rn D= ehs ch= en as ı jeistetien gdarınn,-ıMm urenschniıtt genommen, nocn weniger Widerstand als die Polygonum- Pflanzen. A N= ı ne Nah a A en. Als ich untersuchte, ın welchem Verhältnisse die lösten Substanzen in Beziehung, auf das Wasser und dem Gummi, weil diese vegetabilischen durch ihre Berührung mit VYurzeln immer etwyas verderben. Tu EEE en Zee en Er Ta SETS ee 230 Einsaugung der Anflösungen durch die Einsaugung‘, die die Wurzeln daraus mach- ten, absorbirt würden, habe ich die nemlichen Auflös sungen angewändt;. allein ich endigte den Versuch $ogleich, wenn die Pflanzen genau die Hälfte der Flüssigkeit, die sie ernährte, eingesogen hatten. Diese betrug zwanzig Kubikzoll(oder 397 centimetres cubes) der Auflösung. Es befanden sich ihrer eine ge- nugsam grosse Menge darinn, so dass diese Einsau- gung in Zeit von zwey Tagen vollendet seyn konnte. Hätte die Zeit länger gewährt, so möchten die Wurs zeln in denjenigen Auflösungen, die ihnen nicht be- hagten, in Fäulniss übergegangen seyn. ‚Ausserdem hätten noch der Zucker, das Gummi und das Extrakt von der Dammerde durch die Gährung den rüsten Theil ihrer Gru ndstoffe verlieren können. Die Analyse der zwanzig Kubikzoll(597 ‚centime- ives cuües) Auflösung, welche die Pflanzen nach dem Einsaugen in jedem jefüsse zurükliessen, zeigte mir die Quantität der Salze an f): mit denen sie beladen waren; sie- würden fumfzig Theile-davon genommen i Ku 4= ? PD Die salzigen Auflösungen wurden durch Reagentien mit mehr Sorgfalt, als. noch in irgend einem andern Verfahren angewandt worden wraugruntersucht. Ich hatte mich über« eugt„dass hundert Theile salzsaures Kalı, die ich ange- Üyvandt hatte, mit salpetersaurem Silber einen Nieder- schlag bildete, Ri gleich:——— 1872 Theilem, 100 Theile salzsaures Natrum, durch. das nem- \ D sanarna > liche Keagens_ Den 2323 pe he ou—." salzsaurecse Ammoniak, ÜUurch das n nemliche ‚Reagens_ be> Le —=. Kalk, durch sauerklee- saures Kali„_ e sg’— en . a ® FREENET MEERES. SRRERRSER BE. EN haben, ju de} wäre, Poryg0! Versuc 3 bit hal ven D Aarau Mac, emlichen Aufl, E den Verudh die Hilk der aesogen hat ° 397. Cent Ch ihrer cine, } 58 diese iu, det seyn kon, jöchten die In, ; ihnen n nicht h Ib) yn. Ansserden und das Ext ung den erst nen, ll(SoP%ei flanzen nach den essen, zeige een sie belt davo In genonnf — uch Resgenin nl m andern Vorl Jch hatte ich be Kali, die id a ber eisen Nie 1 Theil en 7 ji"„ gilete .. durch die Wurzeln der Pflanzen. ag haben, wenn die Einsaugung der salzigen Swbstanzen nemlichen Verhältnisse von. statten gegangen wäre, als die Ich fand aber, dass das Poliygonum beym Einsaugen die Hälfte der. zu dem wandten Flüssigkeit nicht mehr ar in. dem des Wassers. Versuchen angew birt hatte, als: salzsaures Mali. 14,7 Theile E— ı3—— salzsaures Natrum. A__ salpetersauren Kalk, U u sch wefelsaures Natrum. ı2 e 2 salzsaures Ammoniak, 8— essigsauren Kalk. 47_-_ schwefelsaures Kupfers 9_— Gummi. 29 rar— Zucker, A—_ Dammerden- Extrakt. Der Bidens hatte eingesogen: e ‚6 Theile©_. salzsaures Rali: 15_ a salzsaures Natrum. g—- salpetersauren Kalk. io—— schwefelsaures Natrum. ı7_—__ salzsaures Ammoniak. = RN 100. Theile essigsaurer Kalk, durch das nemliche Reagens——_ gi a Fe schwefelsaures Natrum(in Pulver zeıf.) durch essigsauren Baryt 16753 — Be, schwvefelsaures Kupfer, durch das nemliche Reagens om_ 943 Die Auflösungen von Gummi, Zucker und"Extrakt der Dammerde wurden bis zur Trokniss abgedampit. 2. Bükstand wurde dann gewogen. (ernennen ine nenne ne TusuA terms amnune» rare näher r a || i 252 Einsaugung der Auflösungen 13| IN| 8 Theile— essigsauren Ralk. u h| 48 gg-- schwefelsaures Kupfer. nie | 32= g— Zucker. Wasser| ——- Gummi, henden 4 | 8 | 6== Dammerden- Extrakt. 1chä | | | Man sieht im Durchschnitt, dass die Pflanzen alle . i 2.r = x%.«NE Substanzen, die ich ihnen gereicht, absorbirt, dass sie der DA aber beständig das Wasser in grösserer Menge als 0 aueh ‚| j{ ı:: a at i| i IN die darinnen aufgelösten Körper eingesogen haben, N sultat f j m Mr 2 2. ai.&.. r. H FR 1| Man sieht ausserdem auch, dass sie nicht beständig! ses ol I)\> KISO. AT. B. ER.-|] diejenigen Nahrungsmittel, die sich für sie am besten N spe h =. Tr T Yan| passten, ın grösster Menge aus dem Wasser nahmen. Onantil I Das schwefelsaure Kupfer, welches das schädlichste 4 sie alle | war, wurde am meisten absorbirt. Das Gummi, der N Iren, di | 3 essigsaure Kalk, weiche der Vegetation sehr ungünstig NE schwei waren, giengen nur in sehr geringer Menge in die Pflanzen über. Ich habe diese Versuche mehreremale wiederholt, 7 Absor N Aunviu mehrer ca o A < &®© ja Ba Der > ee & 3 (d N =) = s) ia je © N =) = =) ui e>) d je & e) joy mi» Br u Pe 4 ka. [7 nl Nu La} oO u a = L) tionen, und habe heständig die nemlichen allgemeinen 35 10 5\[ Die Pflanzen absorbirten immer N A 17T ' mehr salzsaure und schwefelsaure Alkalien, als essi en m sauren und salpetersauren Kalk; sie saugten beständig 5 ur ey Is) [9 [4>) S 5 = » » & StD ® BD“ 6} en n & Ham} mehr Zucker ei#, als:Gummi; in einzelnen Fällen varlirten indess die'Wehuttäte ein wenig; die absoluten\ Sn mehref Quansitäten der abSorBfrten Salze, des Gummi’s, und| 4 r f ıl Zuckers waren niemals“beg awey ähnlichen Versuchen| Ic IN einerley. Ich sah bald ein, dass diese Abweickung| Wasser I von.dem verschiedenen Zustande der Wurzeln her- iedes zu rührien, die-mehr aufgelöste Materie einsaugten, je ven, Ic sie waren. Ich habe ver- dert Th en ) ET. eg durch die Wurzeln der Planzen, 238 i Pflanzen n, und ab- Kupfer, sorbirten ktrakt, laube,, dass man die so sehr. beträchtliche 2) , N lie Pflanzen ı! i 2... ; Planze Absorption, des schwefelsauren Kupfers vorzüglich sorbi EINEN.. 1° Eye er a sorbirt, days, der Desorganisation, die sie an den Wurzeln erregte, zuschreiben muss, wird aus den folgenden Re- sultaten in der That sehen, dass die Zumischung die« ne SE a nn; EU EE ses Salzes zu, einer Aullosung von essıgsaurem oder ilr Br N ur x salpetersaurem Halk tztern in weit®rüösse |} 3 ar 3>}= Quantität durch cdı ı dringen macht, als wenn x | erhadlıah., ir ei> ne A Innm Sal Gamıcrh 1w7 in Pr 045 schädlich sıe allein ode: mıt einem Salze gemiscat gewesen W ä- a3 Gummi. d ren, das der Vege station Weniger nachtheilig a mm,& | aan male Wiel : on.“7 Absorbiren die Pflanzen. in‘einer r Flüssigkeit ‚die andern y ar Br ERS en, n mehrere oudstanzen auf sel Ist enthält, einISe Q£r- hen all Mall ein 0 eh Im! en..ab&- 5 IR 1: B a ar i va Ich habe bis jetzt einer Pflanze in einer Auflösung 1oten hestandif. Su en„aicht>» fh ll ıhr ijetr Li A nur ein.ieinziges Salz dargereicht; ich, will ihr jetzt y* inzeinen©" mehrere geben, und sehen‘ ob; sie‘daraus besondere 10 ahenlıt i. re/ EN Abscheidungen machen wird” rn 4 = = 5, r. N Ich liess vierzig Kubikzol(793 centimetres cubes) M Der: Fe T- erh 7 I 2 u, r ech Wasser zwey oder drey verschiedene Salze, von denen a Ahweichuf se ADWE a Ne ae jedes zwoli Gran ı Ger 0597 milieraimes) WOR, AUlOr " N het fen}- } rzeln Wı ce Irh tn Iımcı iR} Y= nmer Ss I hun-> sen. il ale{ ZW I ıYX& H i 2 ine einsaugtedı I ma 1 Br 1 j f dert Theilen ich analysırle bey diesen yersuclen, ) hal ven n Aal 06!» q x DT a|- I so wie bey den vorhergehenden, den hükstand der aan dit dann Jrtel u 534 Einsangung der Auflösungen Auflösung, sobald sie durch das Einsaugen, genau auf die Hälfteihres Volumens zurükgebracht war: die Quan« tität des in dem Rükstande übrig gebliebenen Salzes, von der die die Auflösung vor dem Einbringen der‘ Pflanzen hatte, abgezogen, zeigte mir die Menge des von ihnen absorbirten Salzes an: das Polygonum absorbirte 11,7 Theile schwefelsaures Natrum und a2 Theile salzsaures Natrum, indem es bis zur Hälfte eine Anflösung einsaugte, die hundert Theile, oder zwölf Gran(657 milligrammes) von jedem dieser Salze enthielt. Der Bidens absorbirte in einer ähnlichen Auflösung sieben Theile schwefelsaures und zwan- zig Theile salzsaures Natrum. Man wird nach diesem Beyspiele die auf der folgenden Tafel darge- stellten Resultate einsehen können. - Br por= Wr Fr» a DZ Ar “ 3 ie " u. ; Z’ u ar ee 4= ae 7 . 4 “ r Dame Be ar Ds - DE os- “»* Pr #+ sen. W, 7 n EEE durch die Wurzeln der Pflanzen. 235 Igen, se N Se, Ken af’ war: die). Bar— die(I|: GewicHT GEWICHT Niebenen San i der Substan-|der Substan- “ zen. mit wel.|zen, mit wel. Einbringen chen sich dasichen sich der rdie Mens GEWICHT Polygonum|Bidens bela- SSOREAR der im Wasser aufgelösten Sub. belud, indem|den, nachdem! | stanzen, vor dem Versuche. les die hälfieler die Hälfte s AAN; des Anflö- des Auflö- $) Natrum und 4 sungs3vvasserS|SUNSSWASSETS c. - ar emgesaugt einpesaugt 8 bis zur Hill“ 5 Fe Jatie, hatte. rt Theile, cin 190 Theile schwefelsaures Natrum We(inPulverzaf.)— 11,7. 7. dem dieser Yıln Br f z DL—— Natrüm— 22.) 20. einer ähnlich 100 Theile schwefelsaures Natrum »(in Pulver zerf.)— ı2, h). 10» ures und zwar A"salzsaures Ka en 17, 17. Man wird m ı00 Theile essigsaurer Kalk— ee 5 In Tall d en— salzsauresRKali— OF): ı6. arm- 5—- I en Aalel(un 100 Theile salpetersaurer Kalk— ER 2. ——'salzsaures Ammoniak 164. ıd. 100 Theile essigsaurer Kalk— 51. 35 >— Kupfer 34. 80. 100 Theile salpetersaurer Kalk 1%: 9. =—— Kupfer 34. 50. An nn m nn mn 100 Theile schwelelsaures Nätrum 6.k). 12: —— salzsaures Natrum— 10. ı6. _ essiesanzef Kalk— jnichtschätzbare nicht schätzbare O„.h Quantität. Menge. — 75———— on :00 Theile Gummi En— 2b. 2r. —— Zucker nn— 34.1). 46 g) Ich habe den Rükstand der Auflösung durch essigsauren Baryt niedergeschlagen, Die abgeseihte Flüssigkeit wurde wieder mit salpetersaurem Silber niedergeschlagen. h) Die Analyse wurde auf die nemliche Art vorgenommen, Man sieht, dass ich die Pfänzen Salze habe einsaugen lassen, welche sich wechselseitig zerlegen; diese Zer- setzung wurde hier aber nicht zu Stande gebracht, weil die Aullösungen zu ausgebreitet(schwach) waren. BrnTHOoL« zer hat gezeigt, dass die Austauschung der Grundstoffe nur dann statt findet, wenn sie durch die Kristallisations= kraft bestimmt wird, oder, was das nemliche sagen will, s durch die Unaußöslichkeit der neuen Verbindung, a\ 8 eo.- 1.>“.(11% Ich habe einige dieser Versuche mit Pfeffermünze, Hi Art Se] a ES= De va Ze Aarh 2 2 mit der Fichie, und dem gemeinen Wachholder wie: 1 N an te= x REEL r'®) 1er varo 3? nlı Eu tternolt‘, die alleemeinen Resultate waren die nemli- 1" all> S> BSlE 2 ar. DER> ı PA LRR= ee u chen, und diejenigen ‚Salze, welche vom Polygo- nım und RBidens am meisten eingesaugt worden wa- * c’ en meer er Bin N ren, wurden; es auch den andern Pflanzen. In| |\ 11.\.\ N dem ahsoluten Gewicht: abserbirten Salze fanden| | 37 BE 77 N a ee“a Lewärhs| IB sıch einige Unterschiede, SIE mussen\Dey Gewächsen| S$, REN 1 E 7 R Bi| u; die sich nicht ähnlich sehen ohne Zweifel statt finden;| das st allein auch Pflanzen der nemlichen Gatt tung bieten in| von.sl ® T i® 13 R AL 5 S}; dieser Rüksich so auliallende AbDw eichungen dar, dern Gewissheit der Gattung des andere Sal untersuchte, zuschreiben welche der Frischik Das Abschneiden. der und im Ganzen auch die der Vegetation begünstigen Ä Een andern:& ser aufgelösten Substanzen 1# f| I mt eine.@& Be u ee EI En Fe En Te a u a und Kalı a8 i) Der Rükstand der Einsaugung wurde in zwey gleiche ® = rs] ee} 1 a a pn+] raggar g be Ihelle getnelit; der eine wurde durch sauerkleesaures KRall, 4 Gummi© Substan) hältnss% z Ä G Ben!| 1 sigsauren Yaryt niedergeschiagen,< Werdengi 1% N!! r Q3| die andere durch salpetersaures Silber riede k) Der Rükstand der Einsaugung wurde rm as Y 8 ile getheilt; der eine wurde durch sauerkleesaures Kali, R ar sö abe ahe% Br ad| Ir Nach der Trennung ‚vom schweieisauren: baryt,. wurde Wasser) [a Plseciolkatt ont 23 anal Iaral"eilnmatereanra ha cıe zıussIpKgeit noch einmal durch Salpeiersaure!: vliDer niedergeschiagen| Ich l) Ich liess den Ri men, dig n ar 1.05 E 7 RO Fl El SS ee| n d2 npfen„ una thatalsegann Alkchcot hinzu. der den# ker) Weise Vom 5 4|‘E auflöste, und das Gummi ı lar Ein vereleichen-| Rliccı 2 o| Iussioke, GER vVETSUCH zeilate ı„ dass c ni vo| h E [a8'491 fr ne N Ian ar 7| ar{ r 4 E> cangelan! H vi Lı)e ei s x Bo Eu Fe fr x a ARENA DON,° ur an! schs 4arcn zururnlelit. I2ie HKesoita e, wWYsicone ich ale ee ANasc sg = ji 1 N= x 1 ER geben, sind nach dieser Beobachtung verbessert wordem..| de Plüse oO‘ \ ® 4| )| \ “ sen il Peer ha N aren die nen, vom Polyn ugtw Orden y W n {fung bielen I °, re Zersetzung 4 Kr und Schwäch ven der im li | N InIR vorzuad dann die oben bemerkten Ahbscheidungen aui [ A> last ganz dize., ne ee N darreiıcülie, sıe apdsordDdıtten- Sie al ’ nen& pie en NEarkeein a en ee PER. ALenpe, Uunt iast ım nemlichen verhaitmisse„ Wie& 1s: De TDIS2.S0 A 1, N 2 17_Y7, Autlösungswasser. Das Gummi, der essigsäure Halk, e[2 das schwelelsaure Rupfer richteten sıe nach Verlauf von sieben bis acht Stunden zu- Grunde, und in an- ” 2 ie 2 wor 1 7 N Ban rl dern Außösungen konnte.ich.den Versuch auf keine andere Weise ‚endigen, 4 Apr’ceh hi ıbraehte der Irıscä hinein 3 illCe : a Sr hg 2 Jie ıt ınren Vyurzeiln ver } 2]. AIISE a Q ‚1 at a zenren- GdanerT geWw 3uDstanze 3 51 h Inder 3-h TIIıYY Nova el h catändıeo andern: sıe beiaden SıCcN, zum»2E) spıel pesiandıd 4[> mit einer grössern Menge von salzsaurem Natrum Ben 3,’& Pr; ES| 1 und Rali, als mit essigsaurem oder salpetersaurem Kalk; sie nehmen in eine: Substanzen hältniss ihres werden in einem weit geringern Verhältnisse als das Ayıflı % Wasser, welches sie in Auflösung erhält, eingesaug A E: anzu neh- men, dass wenn eine TOTZU LS“ EEE ee en 0 EA Be A: ee weise vor der andern, ‚wenn DEYGE ın dEr nemichen S ae TR a er Re E j anre Flüssigkeit aufgelöst Sind, ein| sıe diese YVlr- Fe BE IE EEE BE:| f i van Var kung fast es nicat ın A it einer Art von Ver- ut, sondern im Verhältniss des Grades a oder Hlebrigkeit‘der verschiedenen 258 Einsausung der Auflösungen Substanzen. Man findet in der That, dass das destil- lirte Wasser flüssiger ist, oder leichter und schneller durch ein Filtrum dringt, als ein Wasser, welches U salz- oder schwefelsaures Natrum aufgelöst enthält m). Man findet, dass der essigsaure und der salpetersaure Kalk mit den nemlichen Quantitäten Wasser mehr klebrige Auflösungen bilden, die weit schwerer durch ein Filtrum dringen, als die salz- und-schwefelsauren Alkalien. Letztere wurden aber beständig vom Ge- wächse mehr absorbirt, als die ersteren. Der mehr als Zucker klebrigte Gummi, wurde auch in geringerer Quantität eingesaust, Man muss indessen annehmen, dass die Wurzeln ausserordentlich enge Haarröhrchen, von weit grösserer Vollkommenheit sind, als die, wel- che wir gewöhnlich verfertigen; denn giesst man auf einen aus verschiedenen Lagen Papier gemachten Fil- trirsack eine Flüssigkeit, die essigsauren Kalk und salasaures Kali aufgelöst enthält, und unterbricht diese Filtration, sobald die Hälfte der Flüssig- keit durchgelaufen:ist, so zeigt sich, dass diese Hälfte Auflösung nicht weniger essigsauren Ralk ent- hält, als die, welche im Filtrum zurückgeblieben m) Damit diese Wirkungen bemerkbar werden, muss man die Auflösungen concentrirter machen, als ich bey denen geihan habe, die ich von den Pflanzen einsaugen liess. Es scheint mir wahrscheinlich, dass eine dünne salzige Auflösung nicht immer eine homegene Verbindung, son dern eher eine gesättigte oder nicht gesättigte Mischung € ist, Es ist sehr bekaunt ,. dass eine verdünnte Auflösung von salzsaurer Soda, in eine vollkommene Ruhe gebracht, am Boden des Gefässes stärker und salziger wird, als an dessen Oberfläche.(Siche die Abhandlung des Herrn Lssranc, jur la Urystallotechnie. Journal de Physique an 11.) j tom 118: yon gi ein und sechs ME| als Iv, demläge erschöp Wasser 94 Wasser 43 ich deyg stand ye Gran ap einerift den ee Site 0 brennn h} Vorgebı Dig Quiz sen » Qası dag ey er Und schnel Vasser, Welch löst enthil n) / AT salpelersa m Water mh” t Schwerer dur) 1»schwefelgum tändie von(y 0 Dermehrd ch in geringe essen annehmen se Haaröhrch nd, als die, v n giesst ma r gemachten I sauren Kalt und unter fte der Pl sich, dass dit osauren Nah& zurüchgelit u werden, mt D! 40h har fi ,alo ıch bey Im SE zen einsangen IM eins dünne N Verbin MR ! An gesi igte Misch erdünnte Judah Ü ae Ruhe 8 sehrilh ird, ab im Mi lz iger' w ndlang des 1 ge Phui durch die Wurzeln der Pilanzen. 239 ist. Ein gleicher Fall findet bey einer Auflösung von. ‘ Zucker und Gummi statt, Die Wurzeln haben die Salze, die ich sie absor- biren lassen, nicht merklich zersetzt, ich habe nie gefunden ‚ dass in dem Rükstande der Flüssigkeit ein Alkali oder eine Säure sey fıei geworden. Ich habe mich durch die Einäscherung überzeugt, dass die Salze in der That in die Substanz des Gewäch- ses eingedrungen waren. Ich liess Pilanzen von Po- lygonum, mit ihren Wurzeln versehen, die grün 3262 Gran(oder:75,13 grammes) wogen, in destillir- tem Wasser vegetiren. Andere Polygonumpflanzen, von genau dem nemlichen Gewichte, mussien mir mit ein und achtzig Aubikzoll(1.58 litres) Wasser, die sechs und funfzig und ein halb Gran(3 grammes) Salzsaure Pottasche enthielten, ebenfalls vegetiren. Iu. dem Verhältnisse, wie die Pllanzen die Auflösung erschöpften, wuaterstützte ich sie durch destillirtes Wasser: sie kamen eben so gut, wie im destillirten Wasser fort. Nach Verlauf von drey Wochen endigte ich den Versuch, und fand bey der Analyse des. Rük- standes der Einsaugung, dass die‘ Pflanzen drey:sig Gran( 1,59 grammes) salzsaure Pottasche, die bis zu einer Glühhitze eingetroknet wurde, zum Verschwin- den gebracht hatten. Sie wogen zu dieser Zeit, nach ihrer Eintroknung, 756 Gran( 9,8 grammes), und hatten durch ihre Ver- brenuung achtzig Gran(4,246 grammes) Asche her- vorgebracht. Die Pflanzen hatten daher ihre Asche mit einer Quantität vermehrt, die,. weniges abgerechnet, eben 240 Einsaueung der Auflösungen so viel betrug, als ‚die der salzsauren Pottasche, die in der Auflösung verschwunden war._ Ich analysirte Ist des salpetersauren Silbers 5 up. R ano& fa; Iymsttı sche, UNGZAaNG INILLLIST GES welche in den. zugesetzten enthalten gewesen war.. Die salzsaure Potasche icht zersetzt worden, Die absolute Menge der war nicht ZEISEIZE 4 LCIL, 2} ERST AT e freie ı Fotia ie war ın der ASCneE des L£ olygon um, ET N alas At welcenesTeines;vY ISSEr ein esaugt natte, nicht grössef als 1 3, Sr DEeeeecnlscaımarkolscha int r ASTiäe Gt enizgen, We Iies das Salzsaure FrLai1aDsor- birthatte, dernemliche, beymBidens wiederholte Ver- EBENEN 1 BSR fr Set /T. suca; nat mir Jast anniıcıe htesuliate geliefert. Man ht daraus, dass. die..nemlichen Vegetabilien sehr sıe raus ,. dass€ verschiedene Ouantitäten von Salz enthalten können, und dass ıman auf die darüber gemac han Tabellen 712 c# ra hin} eo WenY' le Pf rn nicht zu Sir ce zählen Muss, wenn man Jeder tilanze na sawıcsa I rOory R yr rOr A sel a)de- Salrpar INNE-ZEWI1SSE LTODOri ton von Asche oder JVailzen zu- theilen will,: Diese Bestimmungen können nur in so . Sur ye VISS 2 0 RR weit richtig seyn, als"die Vegetabilien auf einerley Boden gewachsen sind, und zu einerley Zeit daselbst vegetirt haben.- d een ren u Ta rn Son erunrenl Betr Achiungen uoeR qa’a SUZIZEN oaer Mineraluscenen Dr kan 7 ? 7. 2 Pe br ER= Substanzen, welche in die Zusammensetzung der MLpPınnehce 7 rohr,; t LWCIDUETISC Nic niNeEn DIENEN: # Verschiedene Schriftsteller haben angenommen, dass die mineralischen Substanzen, welche man in den Vesetabilien ae darinne nur zufällie, und durch- > nieht zu ihrer Existenz nothwendig seyen, weil aus- nicht ‚u ıDTeT WIE ie selbige nur in'sehr. ‚geringer Menge enthalten, ch wahr inBezug auf diejenigen oe chaler Diese ‚KEInUNg F) obgle ik & 2' ————— a u m nn rein— Substan! chen PS pewieser Jhre ger kai, T@ Kalk w* wir Hi \ ohne Alk Bei: | Panzdoe in all: | Aber ol 1| ndallien | versch gr | Ingen ‚Bi | Grundigs | dasselgis Dong, (Straf doda ‚l der gr den\p Eur) (Uni( Sen , d, Ich analyir tersauren Sie, len zus Seste alzsaure Pot Inte Menzet ; wiederholte: e geliefert, I Vegetabilien Mi enthalten könt achten Tahlı man jeder Din oder Salzen m können nur lien auf el ey Zeit du Malt or mine oruitill LLILLZ | 1 oncoht nl N unensehllt, ohen. en angenonm durch die Wurzeln der Pflanzen, Shi Substanzen, welche sich nicht immer in der nemli: chen Pflanze antrefien lassen, ist indess nicht für die bewiesen, welche beständig darinne vorkommen. Ihre geringe Menge ist kein Zeichen ihrer Unnützlich- keit. Der in einem Thiere enthaltene phosphorsaure Kalk macht vielleicht nicht den fünften Theil des Ge: wichtes desselben aus: niemand zweifelt indessen, dass ‚dieses Salz nicht dem Baue seiner Knochen wesentlich- sey. Ich habe das nemliche Salz in’ den Aschen aller der Vegetabilien gefunden, wo ich es gesucht, und wir haben keinen Grund, zü behaupten, dass diese ‚ohne dasselbe existiren könnten: Man hat oft daraus, dass manche Salze gewissen Pflanzen nachtheili ig sind geschlossen, dass alle Salze; in allen Verhältnissen der Vegetation nachtheilig seyen. Aber die Beobachtung bestätigt diese systemätischen ünd allgemeinen Ideen nur sehr selten:; Sie zeigt, dass verschiedene Pflanzen ein salziges Nahrungsmittel ver- langen, dass es aber in seiner Menge und seinen Grundstoffen nach der Natür des G Gewächses, welches dasselbe einsaugen soll, modifizirt werden muss; Dunamei erkannte, dass die Meer: oder Seepflanzen -(Strandgewächse) in einem Boden, dem saälzsäure Soda fehlt, schmachteten; dieses Salz schadet aber dem /Getreide in den nemlichen Verhältnissen, als es den vorhergehenden Gewächsen nützlich ist; Das Glaskraut(Parietaria officinalis); die Nessel (Urtica) und das Boretsch(Bora 80 öfficind- lis) gedeihen nur da, wo sie salpetersauren Kalk öder salpetersaures Kali antreffen. Der schwefelsaure Kalk beschleunigt die Entwickelung der Luzerne(Me- Öicago sativa und falcata); des Kies(Ti 16 x die rt— wer Zt: 4 242 Einsangüng der Auflösungen folium pratense) und der Esparzette(Hedysa- zum Onobrychis): auf mancherley andere Pflan- zen äussert er keine Wirkung. Man hat geglaubt, dass die Salze die Vegetation nur darum begünstigten, der abgestorbenen auf dem Boden ausgebreiteten vegetabilischen Substanzen beförderten, oder weil sie die Feuchtigkeit der Luft anzögen; allein der schwefelsaure Kalk zerfliesst nicht, und wenn er der Fäulniss nützlich wäre, so weil sie die Fäulniss zur Beschleunigung würde sich sein heilsamer Einfluss nicht auf eine so ‘kleine Zahl von Gewächsen beschränken. Die Land- bauer wenden aulende Wirkung, die man ihm zuschreibt, her- oder diephysischen Eigenheiten des Bodens wenn man diesen als blossen Unter- ihn in zu geringer Menge an, als dass er dief vorbringen, ımänderh könnte, stützungspunkt und Träger der Vegetabilien betrachtet, EnsL und CorRNnETTE glaubten erkennen dass die salzigten Auflösungen nicht in drängen, und dass die Salze wie Taouv zu müssen, die Pflanzen hinein adstringentia oder corrosiva wirkten, indem sie die Oeffaung der Gefässe verschlössen, und sich der Ein- saugung des Wassers widersetzten. Die Beobachtung hat indessen bis jetzt bewiesen, dass die Pflanzen die Salze, welche sie in dem Boden finden, worinne sie wachsen, auch enthalten. Das Glaskraut(Parieta- ria), die Brennessel u.'s. w. sind mit salpetersaurem Salze beladen: die Meerpflanzen sind es mit Seesalz. Pur.vıon-(in den Memoires d’ Agriculture 1791») säete Körner von Sonnenblumen(Helianthus annuus) in einen sandigen Boden, der gar keinen Salpeter die daraus hervorgekommenen Salze lieferten Iyse nicht die geringste Spur.von diesem enthielt: bey der Ana EEE | 1} sl,| demselb‘ ganzem€ 0n1 Substar sind, dass 1 wenn! Densäl heikad wächs I Unwirkd Saetenk salzes, IK Boden#8 gebräucdk Asche,$ nicht beıgg den Erd’ welche A Sie hör wieder die üb ZEN Alf daselhsy weil siy theils kürbisr Rücheng, rm ı) Diee, ta 1, igen zette(Hedyn, tey Andere Pi, m hat ger, am begnstie, n auf dem Bit zen befördern t anzögen; ih, "ht, und wen: ützlich wire, nicht auf eins inken, Dieli lenge an, ahtı m zuschreibt, heiten desBut ı als blossen it tabilien betrat‘ olauhten erh \isungen gif: jass die Sale n, Indem st? und sich da Die Beohact! ;s die Pflanze nden, wort „okraut(Pant mit salpetet! de Any) tue 79h thus ann!" ; Salat ‚ keinen© Sale Iekl® gen Sa yon IM Spt " durch die Wurzeln der Pflanzen. 243 Salze. Er befeuchtete andere ähnliche Pflanzen auf demselben Boden mit"einer Auliösung von salpeter- saurem Kali, und sie waren damit versehen, Obgleich die Erfahrung Ichrt, dass gewisse salz zige Substanzen der Vegetation einiger Pflauzen günstig sind, so lässt sie uns doch auch zu gleicher Zeit sehen, dass ihnen dieses Nahrungsmittel nur gut bekommt, wenn es ihnen in sehr geringer Quantität gereicht wird. Der;schwefelsaure Kalk verdankt wahrscheinlich seinen heilsamen Einfluss auf die Entwickehung einiger Ge- wächse zum Theil seiner geringen Auflöslichkeit. Die Unwirksamkeit mehr auflöslicher Salze, wie z.B. des Salpeters, der kohlensauren Pottasche, und des See- salzes, in reinem Zustande, und unmittelbar auf den Boden angewandt, ist für den grössten Theil der gebräuchlichen Gewächse bekannt. Der Nutzen der Asche, welche einige dieser Salze enthält, ist zwar nicht bestritten worden; allein hier sind die Salze mit den Erden durch eine halbe Verglasung verbunden, welche die Außöslichkeit mindert, und macht, dass sie nicht mit einemmale, sondern langsam und in wiederholten Gaben in die Gewächse eindringen: die überflüssigen Salze häufen sich in gewissen Pflan- zen auf der Oberfläche ihrer Blätter an, und bilden daselbst eine Kruste, welche jene zu Grunde richtet, weil sie ihre Ausdüstung hindert, Diess ist grössten- tbeils der Ursprung der weissen Krankheit, die die kürbisartigen Pflanzen n) ünd verschiedene andere Hüchengewächse angreift. ”) Diese Krankheit fängt bey den up nn mit klebrig- ton Tropfen an, welche vorzüglich auf der obeın Fläche 24% Einsaugung der Auflösungen Die Vegetabilien schöpfen nicht alle ihre minera- lischen Substanzen aus salzigen Auflösungen, die de- nen ähnlich wären, welche man künstlich bilden kann, wenn man zum Beyspiel salzsauren Kalk, Eisen, oder Braunstein in reinem Wasser auflöst, sondern sie saugen sie grösstentheils in Verbindungen ein, welche wir noch nicht im Stande sind, zusammenzu- setzen; solche nemlich, wobey sich die Elemente dieser Salze chemisch mit dem Sauersioff, Wasserstoff, Stikstoff und Kohlenstoff im Extrakte der Dammerde verbunden finden; und wo sie nur durch deren Ein- äscherung können gezeigt werden; dex Blätter in der Nachbarschaft des Blattstiels erscheinen. Die Tropfen troknen, und bilden weisse, vorstehende und pulverigte Flecken, die sich allmählig ausbreiten und bis an dern Rand des Blattes vervielfältigen. Ich habe dieses Incrustat abgelöst; es war nur zum Theil im Wasser und im Alkohol auflöslich. Die bis zur Trokniss abgedampften Auflösungen zeigten ein zerfliessendes Salz, welches alle Eigenschaften des salzsauren,, mit einer nicht mehr schätz- baren Quantität Magnesia verbundenen Kalks hatte. Es wurde durch salpetersaures Silber, durch sauerklee- oder sauerkleesaures Kali und durch kohlensaure Alkalien hänfig niedergeschlagen, keinesweges aber mit Barytwasser, und blieb im Feuer unveränderlich. Der salzige und erdige Theil des Incrustates bildete ohngefähr den dritten Theil seines Gewichts; er war in eine vegetabilische, weisse, im Wasser und Weingeist unauflösliche Substanz eingewickelt, die in genugsamer Menge vorhanden war, um zu verhin- dern, dass das Incrustat selbst keine merkliche Feuchtig- keit anzog. Diese Krankheit befällt vorzüglich die alten Pflanzen, welche auf einem sehr mit thierischem Dünger beladenen Boden und unter Mistbeeten wachsen, wo die Blätter durch die Regentropfen nicht abgewaschen wer- den können. Anwen wägellil zicht 8 Hr d dar zu tm) In) welchä | herzchats | Anden% | Iensuuri all Manıze nichtak wichgg trachg ven ihre min. üngen, diet: bilden kan, Kalk, Bi flöst, sonden Dindtingen „ ZUSandment die Ele: of, Was ser & der Damm) urch deren Er — ıttstiels erschin e, vorstehenden ausbreiten und m Jch habedin eil im Wise u kniss abgedana Salz, welche a) nicht mehr sh ‚ Kalks bat,|! cl suuerkle- ok ure 1 I Barytwi® ger, I salzige und ei nr r den rien I yilische, wein, stand engem Al, um zu va nerkliche Feucht orzäglich die li jieriseh on Din! wyachsel m L poemache" M durch die Wurzeln der Pflanzen. 245 S: 5 Anwendung der vorstehenden Beobachtungen auf die Untersuchung der Quantität der Nahrungs- mittel, welche die blosse Substanz der Dammerde den Wurzeln der Gewächse liefert. Wir sind zu weit ‚von der Erkenntniss aller Wir- kungen der Pilanze auf die Dammerde, und der Danım- erde auf das Gewächs entfernt, als dass wir alle Ele- mente, die dieses daraus schöpft, berechnen und ab- wägen könnten. Beym Studium der Natur kann man nicht besser thun, als die Maxime des berühmten Havr zu befolgen: die Üinge sind an sich selbst für das zu halten, wie sie sich unsern Beobachtungen davbie- ten 0). Wenn wir diess daher auf die Beobachtungen, welche entweder in diesem Capitel, oder in den vor- hergehenden angestellt worden sind, anwenden, sO finden wir, dass das Extrakt der Dammerde, das koh- lensaure Gas, das Sauerstoffgas, und alle im Wasser auflöslichen Stoffe, welche vom Boden in eine grüne Pflanze durch deren Wurzeln dringen, bey weitem nicht hinlänglich sind, um den grössten Theil des Ge- wichtes dieses Gewächses im troknen Zustande be- trachtet, zu bilden p). o) Traite de Mineralogie Vol. I. p. 7. p) Ich hätte mich auf den Versuch von VANHELMONT be- “ ziehen können, welcher, nachdem er eine Weide fünf Jahre lang in zweyhundert Pfund Dammerde wachsen lassen, fand, dass diese Weide im grünen Zustande ein Gewicht von ‚64 Pfund erlangt hatte, und dass die vor und nach dem Versnche im Backofen getrokaete Dammerde nicht mehr als zwey Unzen von ihrem Gewichte yerloren 246 Einsaugung der Auflösungen : gu‘ Man hat im zweyten Paragraphen des fünften we | Capitels gesehen, dass das Regenwasser, nachdem es a j I| sich mehrere Tage lang auf dem wohl gedüngten| En | Boden eines Gartens aufgehalten, einen Aufguss da-| ai| 1:1 selbst bildete, welcher einen Theil troknes Extrakt ar ji Ei auf tausend Theile Wasser enthielt. Man sah, dass 1 h| ein Gewächs, welches von diesem Aufgusse einsaugen us’ IM| würde, nicht mehr als den vierten Theil des festen hund 5 1| Extraktes, was er enthielt, aufnehmen könnte, Wäre| ange" | nun das Dammerdenextrakt die einzige Nahrung der die! ı| Pflanze, so würde das Gewächs sein- Gewicht nur vonit |! um ein Viertelpfund, im troknen Zusiande betrachtet,(oder IE vermehren, wenn es tausend Pfund Aufgnss absor- zur deR ai birte. Eine einjährige Pflanze, wie zum Beyspiel eine na ni j Sonnenblume, weiche in diesem Garten wuchs, konnte ah i| von ihrer Keimung an in einer Zeit von vier Monaten, seit N| ein Gewicht von acht Pfund(4 kilogrammes) im grü-| in, in! | ll| nen Zustande, oder von einem Pfunde(z kilogrumme)| zählen Bi im troknen Zustande erlangen q), Nimmt man nach 0 A| tes a BE| dm all hatte. Kırnwan hat gegen diesen Erfolg aber sehr gegrüns| or Ah dete Einwendungen gemacht. Er bemerkt ı. dass die,; Eli| Dammerde in einem porösen und nicht gelirnissten Erd.| Dam UI MEN gefässe war, welches sich auch noch ausserdem selbst in| vegetl Dil) vegetabilischer Erde eingegraben befand, und dass letztere| gest! ji ill! N der Pflanze Üxtraktivsäfte mitgetheilt; 2. fand er, dass das| Theil Bil Troknen im Backofen vor und nach dem Versuche nicht| intrd 20 Un einerley seyn konnte; 3. dass die Weide in der Dünger- 7 | Il) erde Wurzelfasern zurükgelassen, deren Gewicht nicht| Er I il geschätzt werden kann, und 4, dass das Regenwasser, hier pn ll welches‘ zum Änfeuchten gedient, durch seine Unreinig-- streng| I N keiten zur Nahrung der Pflanze habe beytragen müssen, EN AN(Memoire sur_les Engrais, par. Kirwan.)| I Mil q) Harzs sagt, dass eine Sonnenblume in’ voller Vegotation len | durchs Trokuen nur den vieıten Theil ihres Gewichts ver: ut Il | N|| 1| ||| 1 I en des fünfte ', nachdem n Aufpıs i Oknes Exil Van sah, Mr USSE Einsanze heil des fee Könnte, Ni © Nahrung I | Gewicht au ande betrach Aufguss als m Beyspielein wuchs, hau n vier Monat anmmes) im gl (7 Kilogramt) immt man ni ——; aber sehr ar ei meykt 1. 8 t gefnistn fi usserdem gebt ‚und dass Jet fand er, des em Versuche ni! Je in det Din n Gewicht ziel ] D veracstl) das Regent!| ine Unreit ch 9e pagtragen ME 4 Hill voller Yan ri gemit ij \ durch die Wurzeln der Pflanzen. 247 Haırss Versuchen an, dass die Quantität des binnen vier und: zwanzig Siunden eingeathmeten und ausge- dunsteten Wassers der Hälfte des Gewichtes dieser Sonnenblume, wenn sie nicht getroknet ist, gleich kommt, ‚so habe ich gefunden, indem ich sie in dem verschiedenen Zeitpunkten ihres Wachsthumes woß dass sie’ innerhalb vier Monaten nicht mehr als zwey hundert Pfund( 1dö kilogrammes) Wasser oder Aufguss eingesogen oder ansgedunstet haben konnte. Die in diesen zwey hundert Pfunden enthaltene Quantität von trockenem Extrakte, kommt einem fünftel Pfund (oder 100 grammes) gleich; die Pilanze hat aber davon nur den vierten Theil(25 gyammes) genommen; allein man muss hier das in den zwey hundert Pfund Aufguss enthaltene kohlensaure Gas mit dazu rechnen. Ich schätze das Gewicht dieser Kohlensäure, nach den in dem zweyten Paragraphen des fünften Capitels er- zählten Versuchen ‚ auf siebenzig Gran(5,7 gyammes): sie hat der Sonnenblume nur die Hälfte ihres Gewich- tes assimilirt, da jene, beym Zersetzen derselben, einen Theil von ihren Grundbestandtheilen wieder ausgehaucht hat. Diese Pilanze hat demnach in der Dammerde nach Abzug des Wassers, eine Quantitätvon vegetabilischer Substanz gleich 25+ 1,89 Grammen geschöpit, welche nur ohngefähr den zwanzigsten Teil des Gewichts ausmachen, das die Sonnenblume, im troknen Zustande hetrachtet, der direkten Beobach- tung zulalge erlangt hatte. Diese Rechnung die ich bie; gegeben, ist ohne. Zweifel weit davon entfernt, streng rıchüg Zu Seyn, allein, wenn ich annehme, ERTEILT IE——r——|—— liert, Dieses. Resultat ist gewiss nicht genau, 80 wenig, wie dıe l'olgen, die der Verlasser daraus abgeleitet hat. 258 Einsaugung der Auflösungen| ir I dass die Menge der Nahrungsmittel, welche die Pflanze i\| im Boden durch ihre Wurzeln schöpft, in meinen pe I| Gedanken zwey oder dreymal grösser, oder auch Au N| 2wey bis dreymal geringer sey, so würden die allge-[: i !| ı meinen und wesentlichen Resultate, dieich vor Augen Mn al: habe, doch um nichts weniger die nemlichen bleiben. Sn W I Sie würden gleichfalls beweisen, dass das Extrakt der r | u N Dammerde, dass die Gase, und alle im Wasser auf- as Ä| N löslichen Grundstoffe, welche aus dem Boden kommen, Er ld und in die Wurzeln einer grünen Pflanze dringen, ia ei | Ei doch nicht, abgesehen vom Wasser, den grösseren Bi| | I ı Theil vom Gewichte des Gewächses im troknen Zu- ah if il stande betrachtet, ausmachen. Man wird indessen im- Pa N u ll mer finden, dass sie merklich hier hineindringen, Ba AN Il, und dass sie trotz ihrer geringen Menge, wie die jmigen 9) In Hi Nahrungsmittel, einen ‚mächtigen Einfluss) auf ihr sg, i a ı Wachsthum haben. Man wird einsehen, dass das u BUN ‚Wasser, welches das Gewächs sowohl im Boden, ne 4 | als in der Atmosphäte schöpft und verdichtet, dem| ka Gewichte nach den grössten Theil der troknen Sub-| ‚he vi stanz der Pflanze ausmacht; dass ihm der Kohlenstoff| einge N in Gasform durch die Atmosphäre in grösserer Menge, ‚Kine als aus jeder andern Quelle mitgetheit wird; allein, glass der Stikstoff, die Salze und die Erden, welche lie am wenigsten häufisen Elemente in‘der Pflanze 8 5 sind, ı, aus den salzigen und Extraktivauflösungen, Y 7 1 Fr n Wurzeln aus der Dammerde geschöpft und 2, aus den vegetabilischen und thieri- Ten kommen, die sich in der Atmosphäre 'stande von Suspension befinden, und sich vächs absetzen.| | en che Aie Py ft in Mi Ty oder ad irden die in, eich vor kp lichen blch, das Extrakt ih im Wasser doden konz. tlanze drin, den grüsse m troknen I Ird indessen hineindriegs enge, wie indluss anf h hen, das iu ohl im Bott erdichtet, dm r troknen sh der ‚Koll rösserer Nat t wird; all Erden, we in\der Plant stivauflösungt erde geh ‚en und hi der Armuspil nden; und I durch die Wurzeln der Pflanzen. 24% Kürzliche Wiederholung, ı. Die Wurzeln der Pflanzen absorbiren die' Salze und Extrakte, allein in geringeren Verhältnissen: als das Wasser, welches diese Salze und Extrakte aufgelöst enthält. 29. Das Durchschneiden der Wurzeln, ihre Zer- setzung, und im allgemeinen die Mattigkeit der Ve- getation, begünstigen das Eindringen der Salze"und der Extrakte in den Pilanzen. 5. Ein Gewächs saugt nicht in gleichem Ver- hältniss alle in der nemlichen Auflösung zugleich ent“ haltenen Substanzen ein; es macht besondere Abschei- dungen; es absorbirt im Durchschnitt genommen die- jenigen Substanzen in grösserer Menge, deren Auflö- sungen, einzeln betrachtet; weniger klebrig sind. 4. Vergleicht man‘das Gewicht des Extraktes, welches der fruchtbarste Boden liefern kann, zum Gewicht der getrokneten Pflanze, die sich entwickelt hat, so findet man, dass sie darinn nur eine schx geringe Menge ihrer eigenen Substanz hat herausholen können. 350 Beobachtungen über die Asche‘ Neuntes Gapitel. Beobachtungen über die Asche der Gewachse. Senizle Bemerkungen verschiedener Schriftsteller über die Mengen von Asche, welche die Vegetabi- lien liefern. Die Erfahrung hat uns seit langer Zeit einsehen ge- lehrt, dass Gewächse von gläichem Gewicht in‘der Menge von Asche, die sie hervorbringen können, nach ihrer Gattung(species) verschieden sind. Man ist indess nicht bis zu der‘ allgemeinen Quelle dieser Erscheinung zurükgegangen. Man hat den Ur- sprung dieser Asche, und die Ursache ihrer Verschieden- heiten nicht untersucht. Ehe ich von meinen Beobach- tungen rede, will ich mit wenigen Worten die, wel- che schon bekannt sind, in das Gedächtniss der Leser zurükrufen. Die Commissaives inspecteuss über die Salpeterfa- brik von Frankreich, und die Herrn Kırwan und Rückerrt a) haben gefunden, dass die krautartigen — a) Memoire sur les Engrais(über den Dünger) von KırwAR Societe roygale dIılande Vol, V. pP 129-5 und KückErT'$ Feldbau, Pflanzet nung nel Dieses Re den Prod hestätigt dung die dass der! als die| ger, Al Diess)' Verfass‘ ' denn sd | MR. Asche bi Ina; eller uber; V egehli it eingehönp ewicht ind ingen’ kön ‚schieden si“ meinen(uk Tan hat delt ser Verschieltt einen Bett ven die, oniss der Di die Salpet! Kyawan I ie krautanl Be all he nd Ri der Gewächse.| 251 Pflanzen bey gleichem Gewichte nach ihrer Eintrok- nung mehr Asche liefern, als die holzigen Gewächse. Dieses Resultat ist von allen denen, welche sich mit den Produkten der Einäscherung beschäftigt haben, bestätigt worden. Perrvıs hat eine schöne Anwen“ dung dieses Grundsatzes gemacht, indem er anzeigte, dass der Stamm der Bäume weniger Asche hervorbringt als die Aeste und Zweige, und diese wiederum weni- ger, als die Blätter( Annales de Chimie Tome XIX). Diess ist aber auch alles, woran man sich bey diesem Verfasser, seine„Resultate betreffend, halten muss, denn seine andern Behauptungen: ı. dass die troknen verbrannten Pflanzen weniger Asche hervorbringen, als wenn sie grün verbrannt werden;|; 1 2. dass verfaultes Holz weniger Asche giebt, als als gesundes; 3. dass die in ihrer Reife verbrannten Pflanzen mehr Asche liefern, als vor oder nach derselben; und 4, dass die Gewächse im Ganzen genommen um so mehr im Wasser auflösliche Salze liefern, als sie mehr Asche enthalten, scheinen mir einige Einschränkungen erleiden zu müssen, Es ist'zu bedauern, dass man in den sechzig von Herrn PERTUIS vorgenommenen Einäscherungen nur'viere let, welche mit trockenen Pflanzen ohne Beymisc: unbekannter angestellt wären. Die Unge- wissheit, her uns unvollkommeneEintroknungen lassen, d h überdiess durch die unbestimmten, ein h isıtel, drey viertel angegeben werden, schränken'olgerungen, die man aus dergleichen —— = ne were 5 = a a T Y s52 Beobachtungen über die Asche Versuchen hätte ziehen können, sehr ein, zumal wenn, wie nach diesen Resultaten zu vermuthen ist, die:Gewächse nicht vor dem Regen geschützt geblie- ben sind, nachdem sie abgeschnitten worden. Trotz solchen leichten Ungenauigkeiten, die bey einer lang fortgesetzten Arbeit dieser Art nicht zu vermeiden sind, kann man den Nutzen der Untersuchungen die- ses Verfassers nicht verkennen, welcher keine physio- logischen Beobachtungen vor Augen hatte, sondern dessen Zweck war, alkalische Salze im Grossen aus- zuziehen. Su 2. Grundsatz, nach welchem die Aschen in Rücksicht der Menge in den holzigen und den krautartigen Pflanzen verschieden sind. Bey einem so neuen und so verwickelten Gegen- stande, als der ist, mit welchem ich mich gegenwärtig beschäftige, werden die Erklärungen ohne Zweifel oft gewägt erscheinen; allein ich habe Ursache zu glauben, dass es die Beobachtungen, die ihnen zum Grunde gelegt worden, nicht sind, zum wenigsten nicht in Betreff der Gattungen, welche ich untersucht habe: denn wenn gleich meine Einäscherungen zahlreich sind, so sind sie es doch nicht immer genugsam, um uns zu allgemeinen Schlüssen zu erheben. Ich werde die Gewächse nur tinter einerley Ge- wicht, und im trockenen Zustande betrachten: das Vegetationswasser variirt so sehr nach der besondern Constitution jedes Individuums der nemlichen Gattung, nach dem Alter der Pilanze und nach dem Klima, \las a Pi Din pie! ver m} ungchän!| genomnl gen pim arigen gesche Bi stanzen N in Iassch® B Ip) } = iS- w Dei yach deO die dert lauben ing Asche fe Capitele Zustandg den Eisg Die, wahr,“ Am B) Stan ©) Ah che rein, aan) VErmUhen schützt el, Norden, Ti, bey einer zu Verne suchungen di r keine pn date, Sonden m Grosen u; nn Ruck) ) krautanin d, ichelten Ge ich gegennit 'hne Zweildi che zu gaub n zum Gut yigsten ich stersucht bit ngen zahlt yenugAl u en. yeinerlep otrachten: iu der besonde schen Gall | dem Ki der Gewächse; 653 \dass es sehr gut ist, dieser Quelle des Irrthums vor wien Dingen auszuweichen. Die Untersuchungen der Schriftsteller, die ich im vorhergehen Paragraphen zitirt habe, mit den meini- gen(so wie man es im den am Ende dieses Capitels ang@hängten Einäscherungstabellen sehen kann) dazu genommen, stimmen darinn überein, dass die holzi- gen Pflanzen weniger Asche enthalten, als die kraut- artigen. Wenn, wie wir solches im achten Capitel gesehen haben, die Gewächse erdige und salzige Sub» stanzen nur im flüssigen Zustande in ihr Inneres hin- ein lassen, so müssen sie um so mehr Asche enthalten, ie stärker der Einsaugungs- oder Ausdiünstungsprozess bey ihnen von statten geht; denn beyde Funktionen sind einander immer wntergeordnet, Harrs b) und Bonner c) haben gezeigt, dass die krautartigen Pflan- zen mehr Wasser ausdunsten, als die holzigen; letztere müssen daher weniger Asche enthalten. Die Blätter der immergrünen Bäume dünsten nach der Beobachtung von Hares, weniger aus, als die derjenigen Bäume, welche sich im Winter ent« lauben. Letztere sind aus dieser Ursache mehr mit Asche versehen. Man vergleiche die am Ende dieses Capitels angehängten Einäscherungen der im troknen Zustande verbrannten Pflanzen Nr. ı, 2, ı6, 3ı, mit den Einäscherungen Nr. 67, 71, 74. Die Blätter immergrüner Bäume dunsten, es ist wahr, das ganze Jahr hindurch aus; aber im Winter 6) Statik der Gewächse p. 3. und 43. c) Recherches sur Vusage des feuilles p. 77. edit. in 8°. 254 Beobachtungen über die Asche ist diess sehr gering, oder fast gar nicht, und es ist wahrscheinlich, dass sie in dieser Jahrszeit durch das Ab» waschen des Regenwassers eben so viel Asche verlieren, als sie bekommen. Befindet sich eine salzige Auflösung in einem Ge- füsse, welches dieselbe durch seine Poren hindurch verdunsten lässt, so legt sich das Salz auf den Stellen in grösserer Menge an, wo die Ausdünstung am häu- figsten von statten gegangen ist. Die Beschaffenheit und Lage der Asche im Gewächse ist im allgemeinen diesem Grundsatze gleich. Da die Ausdünstung durch den Stengel geringer vor sich geht als durch die Blät- ter, so sind auch letztere mehr mit Asche übersetzt. Man vergleiche die Einäscherungen 29 mit der folgen- den, und 67 mit 69, oder 7ı und 72 ebenfalls mit den nächsten, Die Blätter dunsten nach Haues stärker aus, als die Früchte. Letztere geben weit weniger Asche. Man vergleiche bey den Einäscherungen Nr. 50 oder 51 oder 52 mit 54, und 5ı, 52, 53, mit Nr. 54, wieauch 57, 58, 59 mit Nr. 61. Die Rinde ist der unmittelbare Sitz der Ausdün- stung des Stammes, und sie enthält weit mehr Asche, als die inneren Theile. Man vergleiche die Einäsche- rungen Nr. 5 und 6 mit 7: man sehe Nr. ı4 und ı5, Nr.-20 und 2ı, Nr. 22, 23, und 24, und Nr. 26, 27,° und 28. Die Asche nimmt in den Blättern der Bäume zu, oder steigf, vom Augenblicke an, wo sie sich aus der| Knnospe’ entfalten, bis zu dem wo sie gelb werden, und abfallen. Man sehe Nr. ı und 2, Nr ı2 und ud ‚Nr 1 - Papaen" welehe Ip zung rleid kommen f| habe ich© nur die I schienen Diell gemacht wächse, 4 yerhrann eiwa hab/R jr In dem 138 Ite, Mara 56, Nn. 5 und 49, NE IDie Urack dass die e1ä de altern Blätter, 3 mit Aschg ter aucli troknen| Grundes scbst chen$to Rs hältniss q Merplanz Könnte, \sche it, undaj, tdurchd, I, sche Verl, ; in Einen h Oren hindu tue den St, 1stung am hi, Beschafch m allgeneı: lünstung du durch dieBi Ische übers mit: der Im 79 ehentalku. stärker aus, U weniger Ash en Nr. doıl Ir, 4, matt der Aust t mehr Au die Ein’ Nr, 14 and ind At. hf | ) jer Bau gsich au ie zeb werden 12 und I) der Gewächse. 255 Nr. 16, ı8 und ı9, und Nr. 50, 5, und 32. Die Pflanzen müssen in allen Theilen Asche anhäufen, welche in ihrer Form und Vegetativkraft keine Verände- rung erleiden. Ich habein allen diesen Zeiträumen, voll- kommen grüne und gesunde Blätter ausgesucht; indess habe ich Sorge getragen im Sommer und im Herbste nur die einzusammeln, welche mir die ältesten schienen. ‚ Die Resultate, auf welche ich hier aufmerksam gemacht habe, können nicht ferner auf Sommerge- wächse, die in ihrer ganzen Grösse eingesammelt und verbrannt worden, die abgestorbenen Theile, die sie etwa haben mochten, mit eingerechnet, angewandt werden. Die Asche dieser Gewächse vermindert sich in dem Maasse, wie ihre Vegetation vorwärts schrei- tet. Man sehe auf der Einäscherungstafel Nr. 55 und 36, Nr. 37, 58 und 39, Nr. 43, 44, und 45, Nr. 46, 47, und 48, Nr. 51, 52 und 53, und die Nr. 57, 58 und 59. Die Ursache dieser Verschiedenheiten kommt daher, dass die einjährigen Pflanzen in dem Verhältniss, wie sie altern oder neue Organe hervortreiben, die untern- Blätter, welche die ältesten, und folglich am meisten mit Asche beladen sind, verlieren. Fallen diese Bläts ter auch nicht ab, so schmachten sie doch, oder troknen, und verlieren in diesen Zustande des zu Grunde gehens-ihre im Regenwasser, im Thau, und selbst in ihrer Ausdünstungsfeuchtigkeit auflösli- chen Stoffe. Es ist wahrscheinlich, dass wenn man das Ver- hältniss der Asche in einem einzigen Blatte einer Som- merpflanze, ehe sich dieser Theil änderte, verfolgen könnte, man'finden würde, dass sich diese Asche Sr een nr| ze ne gr z Fr ee ee 256 Beobachtungen über die Asche «ben so vermehrt, wie man es bey den Blättern der Bäume, die ich angeführt habe, sieht. Betrachtet man die Sommergewächse in ihrem grünen Zustande, so zeigt sich, dass die Asche in ihnen nach Maassgabe ihres Alters zunimmt. Man sehe Nr. 57 und 38, Nr. 47 und 48. Diess ist indess eine durch das Vegetationswasser hervorgebrachte Täu- schung. Der Verlust dieses Wassers, welcher um so grösser ist, als die Vegetation sich weiter vorgerükt zeigt, scheint das Verhältniss der Asche im Gewächse zu vermehren, indem es dasselbe dem troknen Züs stande näher bringt. Die Asche häuft sich nicht ohne Grenze in dei Stamme der Bäume an. Der Splint enthält mehr davon, als das Holz. Man sehe auf der Tafel der Ein- äscherungen Nr. 5 und 6, Nr, 22 und 23, und Nr.&6 und 27. Wenn sich die Splintlagen verhärten, und in den Holzzustand: übergehen, so treten sie den auf- steigenden Säften die Asche ab, welche sie während ihres Wachsthumes angehäuft hatten. Ich nahm frische Blätter von einem Haselnuss: strauche, troknete einen Theil davon, und wusch den andern mit mehreremale frisch genommenem kalten destillirten Wasser. Letztere wurden hierauf gleichfalls getroknet: hundert Theile dem Gewichte nach,'gewaschener Blätter lieferten weniger Asche, als hundert Theile nicht ausgewaschener. Dieses Re- sultat kann ‚der vorstehenden Erklärung zum Theil mit zur Unterstützung dienen. Ein verfaultes Gewächs liefert bey gleichem Ge- wichte mehr Asche, als das nemliche Gewächs, wenn gg nicht j ich, ht hundert h fndort abe‘ während® Wasser Allgen Diel die phos® oder ko% Eisen- wit getrennt, 8 Asche, uf belassen Y] andere, Wo stenlhelsg beat ıy welche ihrer\; zu wer] sphäre| eine tie, Art Bad Die: Standtheil und dass Gewich; hältnise Ascha En Bläten ichse In iM 58 die Ast,| Unımm,|} Dies is) rgebracheT; welcher ın; weiter Yorke e im Genih em trokne I Grenzen it enthält u er Tafel del! 1, undli! verhärten, eten sie dert che sie wit nem Harıs n, und wi } genommk wurden her! . dem Gent! weniger IN ner, Diet ng zum Ih ey gleichen\ ewächs; N- der Gewärhse, 257 es nicht gefanlt ist. Hundert Theile, dem Gewichte nach, faules Holz, lieferten mir mehr Asche, als hundert Theile gesunden Holzes. Dieser Erfolg er- fodert aber in mehreren Fällen, dass das Vegetabil während seiner Verfaulung nicht durch ein Hiessendes Wasser ausgewaschen worden sey. S: 3 Allgemeine Zusammensetzung der Asche. Ein- fluss des Bodens. $ Die alkalischen Salze der Pottasche oder der Soda, die phosphorsaure Kalk- oder Bittererde, der freie oder kohlengesäuerte Kalk, der Kiesel, und die Eisen- und Braunsteinoxyde,; bilden, vereinigt oder getrennt, die hervorstechendsten Bestandtheile der Asche, und die einzigen, mit welchen ich mich hier befassen werde; sie enthält deren wohl noch manche andere, welche wegen ihrer geringen Quantität, mei- stentheils unsern Beobachtungen entgehen. Die Asche befasst vielleicht alle bekannte.Substanzen in sich, welche nicht fähig sind, durch die Wirkung des zu ihrer Verbrennung angewandten Feuers verflüchtigt zu, werden. Denn es ist möglich, dass unsere Atmo- sphäre alle Elemente aufgehoben enthalte, und dass eine tiefere Analyse die Spuren derselben auf jeder Art Boden zu erkennen gebe. Die Analyse beweist, dass alle vorwaltenden Be- standtheile der Asche in der!!aınmerde enthalten sind, und dass deren auflöslicher Theil, welcher allein in das Gewächs dringt, diese Stoffe in einem grösseren Ver- hältnisse enthält, als der unauflösliche.(Man sche el 3; r ee EEE: = 288 Beobachtungen über die Asche die Tafel der Analysen Nr. 10 und ıı, Nr. 76. und 77, Nr. 78 und 79.) Ihr Yorbandenseyn in der Pflanze hat daher nichts aussernatürliches, und im Gegentheile würde eher ihre Abwesenheit Verwunderung erregen müssen. Die Natur des Bodens hat, bey übrigens ganz gleichen Umständen, einen merklichen Eintluss, um bey dem grössten Theile der Gewächse die Mengen der Asche verschieden ausfallen zu lassen..Ich habe im achien Capitel die weitere Auseinandersetzung eines Versuches gegeben, wo ich Polygonum Persi- Caria mit einer salzigen Auflösung, und andere ähn- liche Pflanzen mit destillirtem Wasser vegetiren liess. Die erstern lieferten, bey gleichem Gewichte, fast zweymal so viel Asche als die letzteren. Ich liess Buf- bohnen- Saamen sich auf dreyerley Art entwickeln. Die erstern wurden, vor dem Regen geschützt, in destil- lirtem Wasser ernährt,“Hundert trokne Theile der Pilanzen, welche diese Saamen hervorgebracht hatten, enthielten zur Zeit ihrer Blüthe 3,9 Theile Asche, Andere ähnliche Saamen wurden in Glaskapseln voll Kiessand gestekt, und auf die Erde unter freien Him- mel gebracht; sie wurden theils natürlich theils künst- lich mit Regenwasser angefeuchtet. Hundert getrok- nete Theile dieser blühenden Pfianzen lieferten sieben und einen halben Theil Asche. Endlich lieferten Buf- bohnen- Pilanzen in voller Blüthe, die in gemeiner Erde, in einem Gemüsegarten gewachsen waren, zwölf Theile Asche.. Das Verhbältniss der Bestandtheile der Asche steht fast immer mit dem der»Bestandiheile, welche der jan Ascheißi pemlil die\ fl sch, 8 ches IE Risce zen, VE dem,° IL Kıky bemes wäche und iz sand) oder|; Ascheı des He Nr 6; liess in che «6. und n der A M Gegen, TUNG eig ibrigeng im Einlus, h e die Men sen, ‚Ichh TSELZUN el um Per; nd andere ih vegeliren jewichle, Ich liest ntwickel. Di ützt, in del ne Theil& ebracht halt Theile ach askapsel nl er{reien Bi ‘h iheil Kü undert gel seferten srl“ \ lieferten hi e in gene chen wi ee der Gewächse, 259 € w Boden liefert, gleich. Die Pflanzen, welche auf einer Dammerde vegetiren, die auf einem kieseligten Gebirge sieht, liefern bey übrigens völlig gleichen Uinständen eine Asche, welche weniger Kalk und mehr Kiesel- erde enthält, als die, welche auf einem Kalk. Damm- erden- Boden gewachsen sind.(Siehe auf der Tafel der Analysen die Nr. 67 und 68, Nr. 7: und 73, und Nr. 74 und 75. Der Boden des Breven oder des Gras nitgebirges, auf welchem ich die kieseihaltizen Ein. sammlungen angestellt habe, war weit nıehr mit Eisen« oxyd beladen, als der des Kalkgebirges, Die nemliche Verschiedenheit liess sich bey den Aschen wahrnehmen. Alle Pilanzen wurden in der nemlichen Jahreszeit gesammelt, und dennoch war die Vegetation auf dem Kieselboden etwas weiter zu- rk, und dieser Umstand trug dazu bey, wie ich sol- ches in der Folge zeigen werde, das Verhältniss der Kieselerde und des Eisenoxydes in der Asche der Pflan« zen, welche auf diesem Boden wuchsen, zu vermin- dern, Die Unterschiede zwischen den Produkten des Kalkbodens und des Rieselbodens sind blos in so fern bemerklich, als die Extraktivstoffe. welcher die G« wächse ernähren, verschiedene Quantitäten von Kiesel und Ralk enthalten. Die Pflanzen, wr'che auf Ralk- sand und Granitsänd, durch den nemlichen Dünger oder Dammerde verbessert wüchsen, würden ähnliche Aschen enthalten; man kann diess aus dem Versuch des Herrn Lamravius, dersich im Ieurnal des Mines Nr. 65. belindet, beurtheilen.' Dieser Schriftsteller liess in einem Garten fünf Abtheilungen machen, deren. E Dee SE Ze— nen B er SEITE 2 BE En ar mut nn en De ER —- 5 Te een weniger absurd, als die, welche den Gewächsen eine 260 Beobachtungen ober die Asche jede vier Fuss Oberfläche und einen Fuss Tiefe hatte: sie waren durch Breter getrennt. Jedes Beet wurde mit. einer reinen Erde und acht Pfund Kuhmist ge- düngt. Diese Erden waren Thonerde, KHieselerde, Kalkerde, Bittererde, und Dammerde aus einem Garten, Man säete hier hinein Roggen, und fand, dass des- sen Asche die nemlichen Bestandtheile, wie die ver- schiedenen Erdarten, enthielten. Der Verfasser schloss daraus, dass sich der Kiesel bey der Vegetation bilde, und mit dem Boden der Pflanze, worauf sie wächst, in keiner Verbindung oder Beziehung stehe. Allein, da Herr Lamrapıvs die Asche des Kuhmistes, wel- cher das Korn allein ernährte, nicht analysirt hat, so kann man diesen Schluss nicht gelten lassen. Das einzige zuverlässige Resultat, wozu dieser eben er- zählte Versuch führt, ist, dass die Erden nieht in die Gewächse dringen, wenn sie sich nicht im aufgelösten oder flüssigen Zustande befinden. Uebrigens werde ich in der Folge zeigen, dass die freie Atmosphäre eine kleine Quantität Asche in die Gewächse einführt. Ich werde für jetzt untersuchen, warum Pflan- zen von verschiedener Gattung( Species), welche auf einerley Poden wachsen, nicht alle Bestandtheile ihrer Asche in dem nemlichen Verhältnisse enthalten, und war- um diese Aschen noch in den verschiedenen Theilen des Gewächses selust verschieden sind. Die Erklärungen, welche ich in dieser Rüksicht geben kann, sind oft noch weit davon entfernt, gänzliche Befriedigung oder Gerugthuung zu serschaffen: sie beziehen sich oft auf eine Kenntniss, welche ich nicht besitze; nemlich die der vegetabilischen Organisation. Allein sie sind i gehtun yorzüged he Tiefe hal Beet vr Kuhmist h » Riese: Einem Öarkr, nd, disc wie die Yen riasser sch getation bil, te sie wär, stehe, Ali, ıhmistes, wi alysirt hat,# | lassen, Di lieser ehe# en niehtindt im aufgelött brigens wert je Atmospit ichse eifi warum Pin )» welche andtheile ht alten, und en Theien ih » Erklörungtl ann, Sind of riedigung oik chen si af itze; gell Jlein s N ‚wächsen gik der Gewächse. 268 erzeugende Kraft aller Bestandtheile zuschreiben*); und wenn meine Betrachtungen irrig.sind, 50 hoffe ich wenigstens die Aufmerksamkeit auf neue Beob- achtungen zu leiten. Ich werde bey der Asche ihre vorzüglichsten Elemente abgesondert untersuchen. en, Yon den alkalischen Salzen in der Asche. Erste Beobachtung. Die alkalischen Salze d) bilden ohne Vergleich den häufigsten Grundbestandtheil einer grünen kraute *) Ich habe mich schon gleich zu Anfange CS. 7.) einmal: er- klärt, dass sich unser Verfasser solche ÄJeusserungen nicht würde erlaubt haben, wenn seine physiologischen Begriffe den unsrigen ähnlicher gewesen würen. Ich habe im Laufe des Pextes ober nie seine Erkiürungen durch. meine Zusätze unterbrechen wollen, und erlaubte mir blos hin und wieder eine allgemeine Bemerkung, um den Leser wenigstens auf- merksam zu machen, und gleichsam an sich selbst zu erinxern. Da diess gerade einer von den wenigen Punkten ist, we ich mit dem Verfasser nicht einerley Meinung seyn, und seiner ziemlich mechanischen Erklärungsart nicht beypflichten kann, so war es um so mehr meine Pflicht, mich am Ende des FF erks ausführlicher zu erklären. A, d. Ueb, d) Ich erkläre mich hier für die älteste Annahme, welche die Benennung alkalischer Salze nur denen giebt, bey welchen das Kali, das Natrum, oder das Ammoniak den einen Be- standtheil ausmachen; man muss daraus blos dieses letztere weglassen, weil es nicht ‚in die Zusammensetauug det Asche eingehen kann, Fee a zer u 5 en, Se) VE eg Eue rm >= EEE SE = Beobachtungen über die Asche artigen Pflanze, bey der sich alle Theile im Zustande des Wachsthumes befinden. Ich war ziemlich erstaunt, zu finden, dass die Aschen junger Goldruthenpflanzen Nr. 43, die auf einem nicht cultivirten Boden von schlechter Beschaffenheit gewachsen waren, ferner die Bufbohnen Nr. 57, die Sonnenblumen Nr. 46, Weitzen Nr, 5ı und Mais Nr. 57 wenigstens drey Viertel ihres Gewichtes an alkalischen Salzen enthiel- ten, ‚Man kann fast das nemliche von der Asche der- jeniger Baumblätter sagen, welche erst aus den Knos- pen hervorbrechen; sie enthalten wenigstens zur Hälfte alkalische Salze, und oft drey Viertel ihres Ge- wichtes, Ich habe von denselben die Hälfte in der Asche von Haselnussblättern und Pappelblättern, vom sechs und zwanzigsten Mai, gefunden, drey Viertel in den Eichenblättern vom zehnten Mai, vor ihrer gänzlichen Entwickelung, und alle diese Bäume wuch- sen anf einem unbebauten Boden, von schlechter Be. schaffenheit,‘Diese Erscheinung känn uns aber nicht überraschen, da wir gesehen haben, dass die Asche eines Extraktes einer nicht cultivirten Dammerde we. nigsteus die Hälfte ihres Gewichts’ an alkalischen Salzen lieferte,(Siehe das fünfte Capitel,(. 3. und die Ta- fel der Analysen, Nr. 76 und die folgenden.) Allein, wenn auch selbst dieses Produkt im Extrakte viel ge- ringer wäre, so könnte es dennoch in der Pflanze un- endlich grösser seyn, wenn, wie man solches voraus- setzen muss, die alkalischen Salze. die am wenigsten gebundenen, am wenigsten klebrigen aller.fixen Be- standtheile des Exfraktes ausmachen. Im achten Ca- pitel habe ich gezeigt, dass die verSchiedenen Sub- zen, welche in einerley Auflösung enthalten seyn könnten, nieht in dem nemlichen Verhältnisse'in das . | halten"® stark, ba beladı da | Veget mo Nr. ı be Ni Nr, sch Nr, itbr und aW nd dem 2 (Tafel durch& Tem Vey Sie ve aut,| he m stand lich Erstanı ACH N Boden IN aren, fern ımen Nr. 4j sten di Salzen el Ver Asche I, ans den Kıs jenigstens u vertel ihres(; Hälfte in it blättern, sin 1; drey Vin ai, vor ir e Bäume nut schlechter I uns aber nl dass die Aut Dammerde w salischen Salt 3, und deli nden.) Alk vtrahte wid Jer Pflänne ut solches von: 6 am wenig ullr Aiyen B Im achten" hiedeneh Sıl anihalten MP ai di hälmisse IB" der Gewächse. 263 Gewächs eindringen, sondern im umgekehrten ihrer Rlebrigkeit. Zweyte Beobachtung. Das Verhältniss der alkalischen Salze nimmt nie merklich zu, und vermindert sich sehr häulg, so c I wie sich die Pflanze entwickelt, und anf dem nenli- chen Roden alt wird. Diese Beobachtung kann nicht allein auf Sommergewächse, sondern auch auf die Blätter der Bäume im Lauf eines Sommers angewandt werden. Eine PflanZe, welche au$ der Erde, ein Blatt, welches aus seiner Anospe hervorbricht, ent-, halten zu”dieser Zeit eine Asche, welche eben so stark, und gewöhnlich mehr mit alkalischen Salzen. beladen ist, als in irgend einer andern Periode der Vegetation. Man sehe auf der Tafel der Analysen Nr. ı. und die folgenden, Nr. ı2 und die folgenden, Nr.-ı6, ı8 und die folgenden, Nr. 30 und weiter, Nr, 55 und die folgenden, Nn 45 und die folgenden, Nr. 46 und die folgenden, 5ı und die folgenden, 57 und die weitern. Dieser Abzeg von alkalischen Sal- zen ist um so grösser, je weiter die Vegetation vor- gerükt ist. Ein Gewächs, welches im Mai aus der Erde hervorgeht, verliert innerhalb des Mai’s und Julius weniger Salze, alsin dem Zeitraume zwischen dem Julius ind September. Wäscht man eine frische[Pflanze mit Wasser, ( Tafei der Analysen Nr. 16 und ı7) so raubt man ihr durch diese-Flüssigkeit die alkalischen Salze in grösse- rem Verhältniss, als alle andere Bestanditheile der Asche. Sie versieht sich in einer um so geringern Menge da- mit, je grösser die Kraft ist, mit welcher die Pilanze 254 Beohachtunsen über die Asche diese zurükhält, wenn ihre Lebenskraft stärker, oder ihre Vegetation noch ‚weniger vorgerükt ist, Das Wasser, welches um die Wurzeln herum zirkulirt, das Regenwasser, welches auf. die Blätter fällt, und endlich noch das, ‚welches sie ausdünsten, reisst die Salze mit sich fort, wie ich eben gesagt habe, und zwar in grösserem‘Verhältniss, als die Pilanze ‚selbige emplängt, Dritte Beobachtung. Die Asche der Rinde enthält die alkalischen Salze in einem weit geringeren Verhältnisse, als die Asche des Holzes und des Splintes. Man sehe die Nr. 4,7, Nr. 15, Nr. 2:, Nr. 24, Nr. 28: und erneuert sich nur sehr-langsam; sie ist das ganze Die Rinde ersetzt Jahr bindureh dem Abwaschen durch Than und Res gen ausgeseizt. Sie ist mit einer todten Substanz, der Oberhaut oder dem, Korke versehen; sie muss ınehr als irgend ein anderer Theil ihrer auflöslichsten Salze beraubt werden.| Vierte Beobachtung. Die Asche des vällig gebildeten Holzes ist fast. eben so sehr mit alkalischen Salzen versehen, als die des ihm anhängenden Splintes. Man sehe auf der Tafel der Analysen die Nr. 5 und 6, Nr. 22 und 23, und Nr. 27 und 28 nach. Diess Brchar ist sonderbar; es steht der Vermin- derung der Asche im Holze entgegen, so wie auch den andern Bestandtheiless, der nemlichen Asche, Das m Es scheint indessen nicht, dass dieses Resultat einzig und allein den Ursachen, die ich eben angezeigt habe, beyzumessen seyn dürfte, völlg: ei mP vers a iR Lei) dass die! die des! aufnehrl enthaltl uniibeil sen gens nB fornt,# den Sal Es ht Unsändl zigen sa ses it,) und enzi niger di Allein dire Bäune f° hirbey, ‚. Weraubt zum k; Zeit, Kires Vi Die Salzen| ihnen z Analıse 6 und sche stärker, ol, ht ist,), Um dirk, ter ft, ten, Teisst pt habe, un! Plane si fi kalischen$;,* ‚als die A re die Nr. Rinde ersel! te ist das u Thau und dten Subst, jen; sie mi r auflöslist indessen all den Urach sen sejn ll a Holzes it U ‚sehen, ab sehe. aul Nr, op und hr der Venit so wie al 1 Aschtı I der Gewächse. Äh 265 g wach- senden Bäumen, wie ich verbrannt habe, ist keines” völlig gebildete Holz bey gesunden und kräfti weges'eine todte Substanz; es dient zu Canälen oder zur Leitung des Saftes, und es ist wahrscheinlich, dass diese weit engere oder verdichtetere Canäle, als die des Splintes sind, nur die allerflüssigsten Säfte aufnehmen, nemlich die, welche salzigte Substanzen enthalten, und dass sie für die andern, Stolle ein unübersteigliches Hinderniss sind. Das Holz ist übri- gens noch von den Einflüssen dery Atmosphäre ent- fernt, und verliert duıch dieselben fast gar nichts von den Salzen, die es enthält. Es scheint mir, dass bey übrigens ganz gleichen. Umständen die Asche des Holzes um so mehr mit sale zigen ‚Substanzen beladen”seyn müsse, je härter die- sesist, weil die Canäle desselben alsdann gedrängter und enger stehen, und ihre ganze Substanz sich we- niger durch das Regenwasser durchdringen.lässt, Allein die Langsamkeit des Wachsthumes hartholziger Bäume führt für diesen Satz häufige Abänderungen herbey. Wenn zarte Hölzer weit schneller der Salze - beraubt werden, die sie erlangen, so empfangen sie zum Ersatze auch deren weit mehr in der nemlichen Zeit, durch die‘Schnelligkeit ihrer Einsaugung und +hres Wachsthums. Fünfte Beobachtung. Die Asche der Saamen ist mehr mit alkalischen Salzen beladen, als die Asche der Pflanze, welche ihnen zur Stütze dient. Man sehe auf der Tafel der Analysen die Zahlen 29, 32, 54, 40, 41, 5% 55, 60, 61, 63 und 64. Der grösste Theil von Saamen ist in 266 Beobachtungen über die Asche wenig poröse Hüllen eingeschlossen, die sie vor den Einflüssen der Atmosphäre bewahren; sie dunsten wenig aus, und müssen daher ilıre Salze behalien; sie sind ausserdem'nür durch sehr feine und zarte Canäle an die übrige Pflanze angeheftet, welche blos die aller- flüssigsten Säfte-hineinlassen. Der berühmte Varv- QuELIn hat eine der eben von mir angegebenen ent- gegengesetzte Beobachtung gemacht; er sahe( Annales de Chimie Tom. 29.) bey einer Vergleichung der Asche von Haferkörnern mit der Asche eines ganzen Scho- bers, der aus den mit ihren Saamen versehenen Pflan- zen bestand, und zufällig zu Ecouen verbraunt war, dass der Saame allein durchaus keine alkalischen Salze enthielt, dass jedoch die ganze Pflanze damit versehen war. Ich will auf dieses im allgemeinen be- merken: ı. dass der Zeitpunkt der Erndte so grosse Ver- änderungen in der Zusammensetzung der Asche hervor- bringt. dass man die verschiedenen Theile des nem- lichen Gewächses nicht mehr vergleichen kann, wenn sie nicht zu“gleicher Zeit und auf dem nemlichen Boden sind eingesammelt worden. 0, Dass dieser Chemiker nicht den reinen Hafersaamen verbrannt, sondern den mit seinen Spelzen versehenen, denn ich habe von nicht gereinigtem. oder geschältem Hafer eben so gut wie er, 51 Theil Asche aus. hundert Thei- len erhalten; hundert Theile van ihren Kelchen oder Bälgen belreiter Haferkörner lieferten mir indess nicht mehr als 1,7 Theil Asche, Der Balg macht ohngefähr einen Drittheil des Gewichtes des nicht geschälten Saamens aus, und hundert Theile dieser Hülle ent- halten ohngefähr dreymal mehr Asche, als hundert Theile der nakten Saamenkörner. Die Asche, welche VavoveLın untersucht hat, enthielt daher mehr alg dry hie angehört jeh ni perl; die zur, un Luuge fa diese Ast sdlerde( Erden€ übrig Di ten Hitz ich als Hıferkörn Theile l Dr yakter H: werhindert vorzuneh Ieichen\ en, dass welche n sie neigt Körner schen$ oder$ eriodeı Zweifel Erodte, Regen: denheit A Saanın he le ie yon SIE un e behalten; d zarte(a e blos die In, jerühmte II, gegebenen, (And tung der Ay 3 ganzen Sıh rsehenen Pin verbrauntn ine alkalicız : Pflanze di allgemein te so goal er Aschehent: Theile deut en kann, I dem nenlitt men. verbitl een, denn schälen Bit ort Mn 1‘ hunde ri In n Kelchen pi ir indess DE! % ‚acht ohogel lc Asche, WET ur db Jaher pt der Gewächse, 267 drey Viertel ihres Gewichtes Asche‘, die den Spelzen angehörte.: Ich nahm eine Analyse der Asche von Hafeıkör- nern, die mit dieser Umhüllung noch versehen waren, vor, und sie lieferten mir durch eine rein wässrigte Lauge fast gar keine alkalischen Salze; als ich aber diese Asche in Salpetersäure auflöste, als ich die Kie- selerde durch das Filtrum und die phosphorsauren 'Erden durch Ammoniak trennte, als ich endlich dem übrig bleibenden Liquor einer gradweise bis zur gröss- ten Hitze getriebenen Abdampfung aussetzte, erhielt ich als Bükstand aus hundert Theilen Asche von Haferkörnern mit ihren Bälgen versehen, funfzehn Theile alkalischer Salze. ‚Die Schwierigkeit, eime hinlängliche Menge nakter Hafersaamen ohne Veränderung zu erhalten, verhinderte mich, eine genaue Analyse ihrer Asche vorzunehmen, die ich mit der ihres Strohes zu ver- gleichen wünschte; ich habe indess Ursache zu glau- ben, dass die Resultate diejenigen bestätigen Wwärden, welche mir andere Saamen gegeben haben, und dass sie zeigen würden, dass die Asche der nakten Hafer- körner mehr als die Hälfte ihres Gewichts an alkali- schen Salzen enthalten. Ich habe dieser Untersuchung oder Streitfrage mehr Zeit geopfert, als sie vielleicht erfoderte. Die Resultate des Herrn Yaugverin sindobne Zweifel vollkommen genau; allein der Zeitpunkt der Erndtie, oder selbst die Aussetzung des Saamens im Regen sind hinlänglich, um den Grund der Verschie- denheit unserer Analysen abzugeben, Auf dem nemlichen Boden enthält die Asche der Saanien beynahe eben so viel alkalische Salze, als die N ee Tea ET Fe=== ea, en=> 268 Deohachtungen über die Asche Asche der Pflanze, welche zu der Zeit aus derselben hervorgeht, wo diese letztere am meisten davon ge- ben, das heisst, in den ersten Epochen der Vegeta- tion. Ich habe in dieser Beziehung nur sehr geringe Unterschiede erhalten, und man muss dieselben gröss- tentheils dem Umstande zuschreiben, dass meine Analysen mit dem ganzen Saamen vorgenommen wur- den. Ihre ganze Substanz dient dem Gewächse nicht als Nahrung: der innere Theil des Rornes wird allein zu dieser Funktion angewandt. Jetzt habe ich aber gefunden, dass die Rleien oder der äussere Theil der Weitzenkörner etwas weniger alkalische Salze ent- hielten, als das Korn selbst, und diese Rleien waren mit einer gewissen Quantität Mehl gemischt. Ich bin über die Vertheilung der alkalischen Salze in den Pflanzen in sehr grosse. Details eingegangen, weil die Vertheilung ihrer andern festen Bestandtheile jenen fast gänzlich untergeordnet ist, S: 5 Von den phosphorsauren Erden in der Asche. Die phosphorsauren Erden, nemlich die Ralk- und Talk- oder Bittererde, bilden in den Extrakten der Dammerde eine im Wasser auflösliche Verbindung, welche die Natur allein hervorzubringen weiss. Es. fst uns unbekannt, ob diese Salze dem Extrakte wesentlich sind: dem sey indess wie ihm wolle, wenn ich von der Autlöslichkeit dieser phosphorsauren Salze im Wasser spreche, so verstehe ich darunter bloss die Autlöslichkeit des extraktiven Theiles, den sie enthält. ie Ein ofait: Bing den Die 9 gehen N kanal in Zus® hefndell okalisdh ausmal Exrak Al von sa men, U A} in der A€ Win jhm dust geraubt, b Dhrgen Bilze day In die | NN; henanl; phoraf] den E Ik der A N\ lüthe 5 1 und Chen ha, W Asche sit aus dere eisen day, hen der Ye, AUF sehr Bi Aisch gi; n, das u TBEnOMmEn vı, Gewächse ıih LOrmes Wird t habe ich jussere Thal! ische Sale; ;ese Rleien win emischt, alkalische Sl ails eingezun sten Bestand f h IM in der Aut mlich die Rd n den Extnit iche Verhindinh ngen Wei h e dem Extra hm wol, wand horsaare! Jin ‚runter BIOS’ ‚den ab gli der Gewächse 269 Fin gleicher Fall findet bey der Kiesel- und Kalkerde, und den metallischen Oxyden statt. Die phosphorsauren Erden sind nach den alkali- schen Salzen, das häufigste Element einer grünen krautartigen Pflanze, deren sämmtliche Theile sich im Zustande des Wachsthumes und der Vegetation befinden. Man muss vermuthen, dass sie nächst den alkalischen Salzen die feinsten und freiesten Theile ausmachen, und unter den fixen Bestandtheilen des Extraktes die am wenigsten klebtigen. Beyde Arten von Salzen folgen fast immer, die Menge ausgenom- men, und aus den nemlichen Ursachen, einerley Weg in der Asche, Wäscht man ein Gewächs mit Wasser, so werden ihm durch diese Flüssigkeit die phosphorsauren Erden geraubt, und zwar in grüsserem Verhältnisse, als die übrigen Bestandtheile, wenn man die alkalischen Salze davon ausnimmt, Siehe auf der Tafel der Ana- lysen die Nr. ı6 und ı7. Das Blatt eines Baumes, wenn es aus der Ainospe hervorbricht, enthält eine Asche, die mehr mit phos- phorsauren Erden versehen ist, als in allen nachfolgen- den Epochen ‚seiner Vegetation. Siehe auf der Taiel der Analysen Nr. ı, 2 etc. Das Verhältniss der phosphorsauren Erden nimmt bey der Äsche’der einjährigen oder Sommergewächse von dem Zeitpunkte ihres Keimens bis zu dem der Blüthe allmählig ab: Siehe Nr. 57, 58, 45, 44» 46, 47 Sı und 52. Allein diese phosphorsauren Mitielsalze scheinen in dem Zeitpunkte der Saamenreife zuzuneh- men, wenn sie im Ueberflusse vorhanden sind.(Siehe Be er ZNERSErIEg a eeege a STE —— en: ——— = 270 Beobachtungen über die Asche die Nummern, welche auf alle die eben angezeigten folgen.) ieser umgekehrte Weg ist eine Täuschung, die durch die Wirkung einer Veränderung der Bestand- theile hervorgebracht wurde, welche während der FEinäscherung statt fand. Die Phosphate haben sich in der Pflanze vermindert, und in der Asche vermehrt, Die Asche der Saamen ist sehr häufig mit phos- phorsaurer Pottasche übersetzt, und des kohlensauren Kalks beraubt, Die Asche der Stengel und Blätter zur Zeit der Fruchtreife, enthält nur wenig oder gar keinen phosporsanren Kalk, und zum Wiederersatze gegentheils, kohlensauren Ralk: Siehe die Analysen Nr. 40, 41, 54, 55» 60, 62, 63 und 64. Vermischt sich während der Einäscherung die Asche des Stammes mit der des Stengels, so zersetzt der freie oder kohlen- gesäuerte Kalk die phosphorsaure Pottasche, und bildet eine phosphorsaure Erde. Sie verändert ein. alkalisches Salz in ein erdiges, und lässt auf diese Art das letztere in der Asche in grösserer Menge'erschei- nen ‚"als es wirklich in der Pflanze ist. Sehr'anffailend ist dieses Resultat bey der Analyse der Asche von Buf- bohnen, wenn diese mit reifen Saamen versehen sind, und mit den nemlichen Pilanzen ohne ihre Saamen, nebst den Saamen selbst einzeln: S. Nr. 39, 40 und41, Die Quantität von phosphorsaurer Erde, welche der Saame allein in grösserer Menge wie der Stengel enthält, reicht nicht hin, um die bey der Einäsche- rung der mit allen ihren Saamen versehenen Pilanzen erhaltene. Vermehrung der phosphorsauren Erde zu erklären, wenn man diejenige phosphorsaure Erde nicht mit dazu rechnet, welche zum Theil aus der Janet Die? grnse di des Spht 1); ıl yonist® vierten] pil sanre Ei zit der 1 Substanz äscherung alkalischdl satz, Ich Erklärung: hrachte icl zugthneno diejenigen Phosphor nichts alı Die phor in Ports Vavgus halme y kömer ı Beohach Asche eben Anfeaeın t eine Ph TUng der Bes Che währen) h plate haben N er Asche ven; t häufig mitz 1 des Kohlen engel und Bi au Wenig olk um Wieder Siehe die Au 4» Vermischt ii ‚des Stammes Freie oder kl , u Sie verändert ü lässt auf disc rer Menge it t Sehranfil er Asche on h gen versehen 'hne ihre Sat nöd ırer Erde, nel e wie der Steg bey der Eis rsehenel Pfunt yrsaureN fie 3 ysphorsau® 4 ım Theil a! der Gewächse, 271 Zersetzung der in den nemlichen Saamen enthaltenen phosphorsauren Pottasche kommt. Die Asche der Rinde enthält eine weit weniger grosse Proportion von phosphorsauren Erden, als die des Splintes: Siehe auf der Tafel der Analysen Nr. 6, 7, 14, 15, 20, 21, 23, 24, 27 und 28. Der Grund da- von ist der nemliche, der für die alkalischen Salze im vierten Paragraphen angegeben worden, Die Asche des Splintes enthält mehr phosphor- saure Erde, als die des Holzes.© Dieses Resultat ist mit der Verminderung der Asche in dieser letztern Substanz übereinstimmend(siehe die Tafel der Ein- äscherungen); allein sie steht mit der Gegenwart der alkalischen Salze in dem nemlichen Holze im Gegen- satz. Ich habe versucht, im vierien Paragraphen eine Erklärung dieser Abweichung zu geben; übrigens be- trachte ich die angezeigte Ursache nicht für völlig ge- nugthuend und befriedigend. Es ist möglich, dass diejenigen Theile, welche aufhören zu wachsen, ihre Phosphorsäure verlieren oder zersetzen lassen, und nichts als die phosphorsaure Erde zurükhalten. Die Entdeckung einer grossen Menge von Phos- phor in den Saamen ist sehr alt; sie schreibt sich aus Porr’s Zeiten her, und MarGRarFrF hat sie bestätigt e). VAUQUVELIN erkannte, dass die Weitzen- und Hafer- halme weniger Phosphate enthielten, als die Saamen- körner derselben, Diese Resultate sind durch meine Beobachtungen über mehrere sehr verschiedene andere u: e) Opuscula chemica v. MArorasr T. I, p. 68. = = en er u I| N\ Mi[) AN 6! il I N H li ul #"l Sl 1. Bu ill, hs bl / N® En | I) IN| 273 Beobachtungen uber die Asche Pflanzen bestätigt worden.. Dieser berühmte Chemiker hat-in Verbindung mit. seinem Collegen Fourcror phosphorsaure a ammoniakalische Talkerde aus einigen Saamen vor ihrer Verbrennung ausgezogen. Wahr- scheinlich bildet sich die phosphorsaure Pottasche, welche mich meine Analysen in mehreren Aschen in o grosser Menge haben entdecken lassen, durch die ee des Pflanzenkali’s auf dieses Phosphat. Es erzeugt sich sicher auch noch durch die Wirkung der Pottasche auf die einfachen Verbindungen, nemlich den phosphorsauren Kalk und die phosphorsaure Talkerde, wie man im zwölften Paragraphen ausführ- licher schen wird. 1 Su-:0. Yom freien oder kohlensauren Kalk in der Asche. Als ich(Tafel der Analysen Nr. ı6 und ı7.) Blär ter mit"Wasser wusch, war das Verbältniss des kohlen- sauren Kalks durch diese Operation verinehrt worden, Diese Wirkung trat nur durch die grössere Entziehung der übrigen üxen Bestandtheile ein, nemlich der alka- lischen und phosphorsauren Salze. Man begreift aus dieser Ursache, warum ich bey allen meinen Analysen Nr. 1, 2, 19, 18, 14, 16, 18 55, 35 us. w. gefunden habe, dass dies Verhältniss des kohlensauren Ralkes zunahm, im Verhältniss wie die Ptlanze wuchs; weil sie nemlich ihre phosphorsauren und andern Salze in weit grösserem Verhältnisse als den Ralk verlor. Man findet, wiewohl selten, Pflanzen, welche durch eine besendere Anlage während ihrer Vegetation ft ei hulieny I nicht Me jdn! Bey ehe TI grillen 5 geringe) mehr al dass A gauren| für eine sen wu Wohnpla die alhal gen, gr sammen? nung in pl Wir Mlınzen välisen yenhali stanz, vorbrin eben| wahrse 7 Asche rühmte Cha, Ilegen Porn, Erde ad, gezogen, IM saure Path °hreren Ash assen, durdı es Phosphy| 1 die Wirk) dungen, mm e Phosphn agraphen auf en Kalk ı am ältnisg dest vermehrt wir vössere Bat“ nemlich dei Man bez ‚meinen du! wsM vet hlensanrel hi ınze wuchs, ‚d anden rt halk verlo Pflanzen: ni 1 ihrer NE" der: Gewächse.. 275 fast alle ihre Salze indem nemlichen Verhältnisse ent- halıen; bey diesen. vermehrt sich der kohlensaure Kalk nieht me-klich, Ein solcher Fall findet zum Beyspiel bey den Bufbohnen statt, “ Bey grünen krantartigen Pflanzen, deren sämmt« liche Theile noch im Zustande des Wachsthumes he- griffen sind ,‚ existirt der kohlensaure Ralk nur in sehr geringer Quantität; sie enthalten davon nicht ‚leicht mehr als zehn bis zwölf Hunderttheile, und ich glaube, dass Asche, aus ‚ohngefähr gleichen Theilen kohlen- sauren Kalks und alkalischer Salze zusammengesetzt, für eine dieser Pilanzen ein unmögliches Produkt seyn würde, zum wenigsten auf einem natürlichen Wohnplatze, Die Ursache hiervon liegt darinne, dass die alkalischen Salze, die in der grünen Pilanze existi- ren. grösstentheils aus phosphorsauren Alkalien zu- sammengesetzt sind, welche sich durch die Einäsche- rungin phosphorsaure Erden verwandeln. . Wir schliessen daher nicht daraus, weil gewisse Pflanzen,(wie zum Beyspiel die Gräser vor ihrer völligen Entwickelung) keinen freien oder koblensau- ren Ralk durch die Einäscherung liefern, dass die Suh- stanz, welche bey andern Gewächsen diese Erde her- vorbringt, nicht auch-in denen, mit welchen wir uns eben beschäftigen, vorhanden seyn sollte; es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich darinne findet. Die Asche der Rinde enthält eine ıngeheure Menge kohlensauren Ralk und weit mehr als der &} Splint, weil sie ihrer alkalischen Salze und phospher- sauren Erden, beraubt ist. Siehe Nr. 6,7, ı4, 15,25, 24, 27 und 22. 27h Beobachtungen über die Asche Die Asche des völlig gebildeten Holzes enthält mehr kohlensauren Ralk als der Splint, weil sie ihrer Phosphate beraubt ist. Die Asche des grössten Theiles der Saamen, und selbst aller derer, die ich untersucht habe, enthält keinen kohlensauren Kalk, weil sie überflüssig mit phosphorsaurer Pottasche versehen ist. Es kann sich treffen, dass durch die Gegenwart dieses Salzes, Pilanzen, die sehr viele Saamen besitzen, eine mehr mit kohlensaurem Ralk versehene Asche zur Zeit der Blüthe, als: zur Zeit der Reife ihrer: Früchte liefern, Die Saamenkörner einiger Steinsaamengattungen (Litbhospermum L.) brausen mit Säuren leicht auf, Sie enthalten vor der Verbrennung kohlensauren Kalk und Bittererde; allein es ist möglich, dass ihre Asche im freien oder kohlengesäuerten Zustande diese Erden nicht giebt. Von der Kieselerde in der Asche. Die Kieselerde existirt niemals in grosser Quanti- tät in der Asche, als wenn sich die Gewächse ihrer Phosptate und Salze beraubt haben. Viele alkalische Salze und viele Kieselerde sind bey der Zusammen- setzung der; Asche einer jungen grünen krautartigen Pilanze, deren sämmtliche Theile sich im Zustande des Wachsihums befinden, zwey unverträgliche Ele- mente. Wäscht man eine frische Pflanze mit Wasser,€0 vermehrt sich das Verhältniss des Kiesels in der Asche derselben. Siehe die Tafel der Analysen Nr. 16 u 17% De ihren An wenig mi“ hältniss c die Park Sılne ent erden anggesel Erde vi DH merklich Bufl bohnd einerley& Pflanzen# Monat vo@ sich alle 1 nie heile Kid Saleı 1 seine 4 obgleich guten| gwölf Hunder \oder ein tungen, Normal, Hindert akalsch ers Asche Holzes iu Ca Weil die ler Saamen, ht habe, ent -\berflisse pi tb Es kn art dieses Sn" itzen,, einen sche zur Zeit Früchte lien, nsaamengaltun nit Säuren Kl ıng hohlenacı nöglich, dus n Zustande& r Asche ı grosser(un a Gewäche Viele ala" der Zusaut® nen Kraut sich im In Rein Ih werträgielt s nit Was" alsin da u Du der Gewächse. 275 Die jungen Pflanzen, die Blätter, welche atıs ihren Knospen hervorbrechen, enthalten eine sehr wenig mit Rieselerde beladene Asche. Allein das Ver- hältniss dieser Erde nimmt nach Verhältni 5 ‚wie sich die Pflanze entwickelt, und sich ihrer alkalischen 1 Salze entladet, zu. Die reinsten vegetabilischen Damm- erden sind. wenn sie den Einflüssen der Atmosphäre ausgesetzt worden, eben deswegen sehr mit dieser Erde versehen, Das Verhältniss des Riesels vergrössert sich nicht merklich in denjenigen Pflanzen, welche, so wie die Bufbohnen, die ganze Zeit ihrer Vegetation hindurch eineriey Verhältniss von alkalischen Salzen bewahren. Ich habe Mais- und Weitzenkörner zu einerley Zeit auf den nemlichen Boden gestekt; als ich die Pflanzen einen Monat nach dem Keimen, oder einen Monät vor der Blüthe untersuchte, fand ich, dass sich alle sichtbaren Theile des Mais im Wachsthume befanden. Ihre Asche enthielt alsdann acht Hundert- theile Rieselerde und achizig Hunderttheile alkalischer Salze; der Weitzen hatte zu dieser Zeit aber schon seine Wurzelblätter troknen oder gelb werden lassen, obgleich sich die Pflanze übrigens im Wohlstande und gutem Gedeihen befand. Seine Asche enthielt alsdann zwölf Hunderttheile Kieselerde, und fünf und sechzig Hundertiheile alkalischer Salze. Zur Zeit der Blüthe, oder einen Monat nach den vorhergehenden Beohach- tungen, vegetirte der Mais in allen seinen Theilen wie vormals, und lieferte jederzeit eine Asche, welche acht Hünderttheile Kieselerde und achtzig Hunderttheile alkalischer- Salze enthielt, Der Weitzen indess: ha eb er sich gleich in einem kraftvollen Zustaude kefand, ee Egpree—— a EEE a Da: ru Sn ee -—— EEE SE ZEREET Ben & Sue nn z- en— en Te En RE TE nnd a EEE nn a een 276 Beobachtungen über die Asche: ‚Aie Zahl seiner trockenen oder gelben Blätter vermehrt; seine Asche enthielt alsdann zwey und dreyssig Theile Kieselerde und vier und fünfzig Theile alkalischer Salze. Diese Beobachtungen zeigen uns, wie durch sehr einfache, aber nach der Vegetation der einzelnen Pllanzen abgeänderte Umstände dieselben verschieden- müssen, wenn man dabey im« artige Äschen enthalten dass die Gewächse mer auch voraussetzt, Nahrung zu sich nehmen.- Es ist indess ziemlich wahrscheinlich, dass sie diess nicht auf dem nemlichen Boden ist, und dass die Wurzeln selbige gleich bey ihrem Eingange modifiziren, je nachdem die Mün- dung ihrer Poren mehr oder weniger weit ıst, Die meisten Gräser zeichnen sich durch ein grös- seres Verhältniss vonshieselerde vor den übrigen Ge- wächsen aus: man kann daraus schliessen, dass diese Grasarten weit mehr aufnehmen und verlieren; man Ianben, dass sie eine weit häufigere Nahrung muss& ‚sn zum Theil eben so wieder geniessen, und sich day befreien. Die am meisten mit Kieselerde beladenen Pllanzen müssen auch, bey übrigens gleichen Umstän» den, die erschöpfendsten seyn. ch will gegenwärtig nicht sagen, dass sich diese Gräser durch an den Wurzeln mehr geöffnete Poren Es ist im Gegenihei!- möglich, dass weil die:e Pflanzen in ihrer auszeichnen, ihre Poren enger sind, Kindheit weniger koblensauren Kalk und mehr alka- lische Salze als die übrigen Vegetabilien' enthalten; man muss blos annehmen, d Saugkraft, und weit Man bemerkt in der That bey vielen dieser Gewächse F ass sie eine weit"grössere hänfigere Ahscheidungen"haben| | eine w ( Ayo Die qnihalter sehene if) alles e! Jung 09 chen 1 Rinde, En 2) San Li N Bin welch ad Bl sie 90 un die angeln Spitge mu; aucht Im: mip) mit sich Bla Jun, von Asche ter Vene d reyası Elkı "heile alkalicın UMS, Wie di om der eiachn Iben versch h h nn man dahin jewächse ei” t indess zit uf dem nen selbige geil achdem die I r weit ist ch durch enp) ir den übrige) liessen, datt nd verlertnjt: häuhgere Nahe oil eben SM! eselerde heat s gleichen(ni en, des eh Di hr N img") e flanzen ni jk und mi il fl D jien I!" eine weil! cheidunge le , dhenel gen! der Gewächse, 77 ‚eine wirklich sonderbare merkliche Ausdünstung. (Physiologie vegeiale de Senebier Tom. IV. pag. 87.*))» Die ihrer fremdartigen Hüllen beraubten, Saamen enthalten weniger Kieselerde als der-mit Blättern ver« Pi) sehene Stengel, der ihnen zur Stütze dient. Ich mache jedoch keinen Anspruch aan; bier alles erklären zu können, Es giebt bey der Vertheir lung der Kieselerde in den Bäumen F"alle, deren Ürsa- chen ich nicht einsehe. Der Stamm der Bäume, ihre Rinde, ihr Splint, ihr völlig gebildetes Holz enthalten ame *) SENEBIER sagt hier folgendes> Als ich vom’ Ihau redete, sagte ich, dass man ihn auf den Blüttern von einer eigenen Ezxcretion unterscheiden müsse, welche von verschiedenen Botanisten, Hrpwıs, GUETTARD und Bexeovixt Prevost beobachtet worden ist; letzterer hat sie vorzüglich sorgfältig stndire, und ihre Stelle anfangs bis an die Spitze der Blätter der Gräser verfolgt, wo sie einen ansehnlichen Tropfen bildet; er sahe Sie gleichfalls an den Spitzen der Zälıne bey verschiedenen Pflanzenpattungen wo man kleine, sehr wohl unterschiedene Fl assertropfen in einer nach der Gatiung bestimmisn Heine geordnet. stehen siehts Im Allgemeinen bemerkte er, dass nar ein einziges, Rugeljör« niges Tvöpfchen am Ende,stand, wenn das Blatt glatt und mit einer scharfen Spitze versehen war, etwas ähnliches fand sich aber auch an eiförmigen, länglichten und lanzettförmigen Blü'tern, woselbst sich jedoch diese Tropfen nur bey dea Jüngsten Blättern bemerken lassen. Schnitt er die Gyasblätter won einander, so fand er die Tyopfer auf dem Ouerschnittes "wenn sie an der Spitze der ganzen Blätter zu schen waren; er sahe' sis oft auf den Blättern, während der ubrige Theil ihrer Oberfläche völlig trocken war. Sie zeigten sich nicht mehr, wenn dieser Beobachter die Pflanzen in einen Aufguss tauchte, weicher die Süjte derselben ohne Zweifel anzog Br de Wa m ggg en BT A en Be en ee 378 Beobachtungen über die Asche oft fast gar keinen Kiesel, während dass ihre Blätter damit, zumal im Herbste, verseben sind; durch ihren periodischen Abfall befreien sie sich von dieser Erde. Ich habe fünf Rinden von verschiedenen Bäu- men untersucht, vom Pappelbaume, einer jungen und alten Eiche, des Haselnussstrauches, des Maulbeer- baumes und der Steinbuche, und habe nirgends weiter als in der Rinde des Maulbeerbaumes eine beträcht. liche Menge von Kieselerde angetroffen, In dem völlig gebildeten Holze dieser Bäume habe ich fast gar keine ‚gefunden. Ihre Blätter enthielten davon eine merkliche Quantität, und vier oder fünfmal mehr als das Holz oder die Rinde, Ss 8 . „Von den Metalloxyden in der Asche, Das Verhältniss von dem Eisen- und Magnesium- oder Braunsteinoxyde nimmt in der Asche in dem Ver- hältnisse, wie die Vegetation vorrükt, zu. Die Blätter der Bäume liefern im Herbste Asche, die mehr mit diesen Stoffen überladen ist, als die solcher Blätter im Frühjahre. Ein gleiches findet bey den einjährigen Pflanzen statt. Die Saamen enthalten die Metalle in geringerer Menge als der ihnen zur Stütze dienende Stengel. Wäscht man eine Pflanze mit Wasser, sa findet man das Verhältniss ihrer metallischen Oxyde, nach dieser Operation vermehrt. Die’reinsten Damm- erden finden sich mit den Metalloxyden ausserordent- lich beladen, und weit mehr, als die Pflanzen, die sie gebildet haben. S E uf Non! de Aiml brn st,| sulirter® ob das wickelt übersteigt Samen 9 Ein 9 sanımen J gramm) J engen Hui deren jede estllsten! freien Lui brate vor dem Dıp einen F schwach Belestig Blumen ‚Ankeon! von dri Hlülhe, Grad ih gelation Die Bi Asche dass ihre lin En Ss A > SICH Yon fe schieden], einer jünze uf u Ges Nabe IE nirgends, 1eS Eine har, roten, Ind ‚habe ich fat elten davon\ nel) der Ascla . und Mami Asche in denk t, zu, ‚Diellin je, die mr I solcher Bätnz y den enj ten die Maul» r Stütze Henn ai Was N Al erallischen Ohr eyeinsten DA ‚den user a Panzen, de der Gewächse, 479 . 8. 9.: Einfluss der Atmosphäre auf die Asche der Gewächse. Man kann darüber zur Erkenntniss kommen, ob die Atmosphäre Erden und Salze in die Gewächse bringt, wenn man Saamenkörner mit Hülfe von de- stillirtem Wasser sieh entwickeln lässt, und acht giebt, oh. das Gewicht der Asche diesen auf solche Art ent- wickelten Pflanzen das Gewicht’ derjenigen Asche übersteigt, welche ein vorläufiger Versuch. in. diesem Saamen angezeigt hat. Ein und vierzig Bufbohnen( Vicia Faba), die zu- sanimen zwey und eine halbe, Unze+ 5ı Gran(79,133 grummes) wogen, wurden auf die oben erweiterten engen Hälse von ein und vierzig Flaschen gesetzt, deren jede mit dreyssig Kubikzoll(5394. centimätres.cubes) destillirtem Wasser angefüllt war. Ich setzte sie der £reien Luft, im. Sonnenscheine, ‚auf einem Blumen- brete vor dem Fenster aus, wo. sie sich jedoch'vor dem Regen geschützt befanden. Die Pflanzen wurden einen Fuss grösser und höher; ihre Stengel waren schwach, und konnten sich nicht chre mancherley Befestigungen erhalten, Sie blüheten, allein. diese Blumen waren waren klein, unvollkommen,, und fast unkenntlich. Ich endigte den. Versuch nach Verlauf von drittehalb Monaten oder unmittelbar nach dex Blüthe, weil die Pilanzen zu dieser‘Zeit den grössten Grad ihrer Entwickelung erlangt hatten, und. ihre Ve getation anfieng, schmachtend von statten. zu gehom, Die Blätter und die äusseren Enden der Stangel unien- In N! Fa N I e5o Beobachtungen über die Asche lagen ihrem eigenen Gewichte fj,. Sie hatten neune Genie i bundert Kubikzo!l! 1.7855 decalitres) destillirtes Wasser jet| absmbirt. Die Flaschen enthielten nach dem Versuche irochen 9 | zweyhunlert Kubikzoll| 5,,65 litres) Was:er mit Con Gewich‘ i| 1 N ferven versehen: die abgedunstete Flüssigkeit liess jerßull N N IN einen trockenen De nn elt nn(2.8 an Ihrer 1 In: Il I! gn-s) Gewicht, welche bey ihrer Verbrennung anderl- lung if. 4 1 Walb Gran Asche hervorbrachten. Letztere schienen| N N| mir aus drey Theilen Kalk, einem Theile Er] of ıf II| N und einer unwägbaren Quantität alhalischer Salze zu der[ \ I besiehen. re u u) Sa||| un 1 ul Gewicht der Buf-! Untersä "h j"ll| bohnen vor dem_ Gawich ii| I I Versuche— 27 Unze-F 51 Gran(79,155 grammes)s dieAtt ii El Sich annäherndes gest h ıd ht N N(ziemlich genaues) N fi N N! Gewicht der grü- HR | Mi I) nien Pilanzen, wel-| N| j| N che aus den vorste-{ Di kg | ll I henden Saamen- dur | I)| i|| körnern hervorge-,> bir |\|| kommen sind 20 Unzen——(611 grammes). Ä I| Il Ä—_ Pot | I||||| 3) Ich hätie eine weit kräftigere Veg»tation erhalten können, phos | I II die von der in der Erde selbst, wenigstens bis zur Zeit teP: I!| N|| der Frukriükation, nicht verschiel:n gewesen wäre, wenn. |\ il il Hi ich diese Saameu in Töpfe v.|l Sand oder reinen Kies ge- de || N I! giet hätte; allein iclr weiss nicht, ob nicht vielleicht die || i IN. Säfte der Wurzeln die Steins selbst angreifen Die Ans« 5 Al{\ ii I fressung, welch: Tlechten bisweilen an Felsen zu verut« d || l I) sachen scheinen, ist. ein Zeichen hiervon, Ausserdem, s | I ill\ macht die unendliche Menge von Insekten, welche auf Y Ik©|\ freiem Felde allesley von sich auf den Blättern liegen Inssen,| (j||| ie Asche Sie hat tten tu ) Arsıll nach ii Veh, N MesWiyp ') Wasser nit Ih e* Mic h ran| ji Ay) Kinn, Erbrenmung au Letztere Schu 1 Theile Kite halischer Sale (79,155 gr -(din gril rt, tation lab yi ‚nigst tens DI at) | gewesen wi nd oder seinen Di! ob nieht ni st unrell Du Felmmt zuge wa on al hievoß» In# ohleh, planen I r der Gewächse, Bi @ewicht der nem- lichen Pilanzen, ei trocken— 94 Unzen-F5Gran(4 ammes), Gewicht der Asche der Rufbohnen vor ihrer Entwicke-. lung—— e- 49 Gran( 2, 601 grammes). Gewicht der Asche eo der daraus vorge| a kommenen Pilan- en zen’ Te hr 9,0% grammis), Unterschied, oder? Gewicht der durch die Atmosph äre ab- gesetzten Asche—.— gGran(424 milligrammes). \ Die 58 Gran 58 Gvan Asche von Asche der in de- Die 49 Gran Asche stillirt blühenden, in vege- tem Wasser tabilischer Erde ge- der Böhner enthielten entwickelten Buf- wachsenen Bufboh- vor dem Vessuche, bohnenpflanzen nenpflanzen enthiel» : De enthielien; ten; "Pottasche 10,9 23 33,2 phosphorsau- zePottasche 21,5 10,25® so wie die Reste aller Art, die der Wind hierher führt, die, Resultate des Versuches ungewiss.— Auch darf man si her annehmen, dass die Kieselerde, zumal da sie nass isto yicht ganz gleichgültig gegen die Pflanze bleiben würde (Anm, d. Ueb.) 2852 Beobachtungen über die Asche salzsaure und ‚schwefetsaure Alkalien 1,4 2,5 Rn; phosphorsau- re Erden 13,68 17,5 87 kohlensaure Erden—, 0 o 5 Kieselerden o unwägb. Menge 1,2 Metalloxyde 0,25 0,25 ä* 0525. Man ersieht/aus dem vorstehenden ‚ dass die Pflan- zen neun Gran(424 milligrammes) Asche erlangt haben, und dass die Zusammensetzung oder Mischung der- jenigen, welche die ganze in destillirtem Wasser ent- wickelte Pflanze enthält, von den Produkten des Saa- mens sehr wenig verschieden ist. Die Atmosphäre hat, wie ich glaube, alle ge. wöhnlichen Bestandtheile der Asche abgesetzt, allein vorzugsweise den Kalk: diese Erde hat einen Theil des phosphorsauren Rali’s entmischt, und: phosphor- sauren Kalk gebildet. Während der Vegetation ist eine kleine Quantität Kali verdunstet. Der Unterschied zwischen der Asche der durch destillirtes Wasser entwickelten Bohnenpflanzen, und der, aus einer Vegetation in Danımerde, zeigt uns wie beträchthich &er Einfluss des Bodens auf ihre Mischung ist. Ich glaube nicht, dass man aus der kleinen Zu- mahme„ welche wir bey den in destillirtem Wasser ge- wachsenen Pflanzen beobachtet haben, schliessen könne, dieselben hätten mit dem Gas und dem Wasser diese hinzugekommenen Stoffe selbst gebildet. Be- denkt man, mit welcher Sehnelligkeis irgend ein der a Grein DU da ene® 1 die ein ws „ate hind 4 K useref dratfuse haben, diese I wäre! il vermögell ®’ entweit® Ausfl 3 y Die X jen Blätt gie dasıı we l Asche ven, dass die, Che erlangt hi, ler Mischung(1 irtem Wasser, rodukten def glaube, all p abgesetzt, all hat. einen Thi L,\ tun phospir er Vegetation# ‚Der Unterehit estillirtes Nast der, ans ei . wrie beträchl chung it, ‚ der Kleinen hi Jirtem Wasser han, sehlentl und dem Wa st gebildet h il irgend ein At der Gewächse. 283 ‘freien Luft ausgesetzter Körper sich mit Stanb bedekt, da eine so ohngeheure Menge kleiner hörperehen in? unserer Atmosphäre schwimmen; bemerkt man, dass die ein und vierzig Bufbohnenpflanzen fast,zwey Mo- nate hindurch diesen Körperchen mehr als einen Qua- dratfuss Oberfläche zu Anhaltepunkten dargeboten haben, so muss man weniger darüber erstaunen, dass diese Zunahme vorhanden ist, als wenn sie es nicht wäre: ihre Quantität zeigt hier nichts widernatürliches. Wir bemerken endlich, dass das destillirte Wasser selbst niemals ganz rein ist, ‚es enthält fremdarlige Bestandtheile g),.deren Gewicht-wir nicht zu schätzen vermögen, weil es beym Verdunsten mit demselben entweicht*).| 8... Ausführliche Beschreibung der zur Einäscherung angewandten Verfahrungsart. Die Sommergewächse wurden ganz, mii den tod-« ten Blättern, die sie etwa haben konnten, eingesam- g) Die Heirn Karszen und Westrums haben bemerkt, dass das mit der grössten Sorgfalt destillirte Wasser, wenn es frisch bereitet worden, durch kein einziges Rea- gens geändert worden sey; nachdem sie es aber funfzehn Tage lang dem Lichte oder vier Wochen hindurch der Dunkelheit ausgesetzt, erleidet es Veränderungen, wreiche alle Zeichen dex Produkte der Gährung hesitzen: es trüb alsdann ein wenig die Bley- und Silberauflösungen;©& giebt kleine Anzeichen von Ammoniak, und, zu andeın Zeiten, Zeichen einer Säure,( Kleine physicalisch- chemische Abhandlungen von Westaums, Zweytes Hefu) %) Jeber diesen Gegenstand haben wir. ein merkwürdiges und schr ÄIchrreiches Werk mit weis grössera Äesuliaten vom FT— i a mu == E55==.——— Zn 2 254 Beobachtungen über die Asche melt; ich habe nur die jederzeit mit Erde u ten Wurzeln abgeschnitten. Die unteren Theile des Stengels wurden sorgfältig von der vom Boden her ängespritzten Erde befreit. Wenn ich die Sommer- gewächse mitihren reifen Saamen einsammelte, so nahm ich meine Erndte gerade in diesem Zeitpunkte der Reife, und:nicht nach dem Tode der Pflanze vor. Die Blät- ter der Bäume, selbst die im Herbste, sind immer. grün, und im Zustande der vollkommensten Gesund- heit ausgewählt worden. Man hat indess in dieser Jahreszeit Sorge getragen„ nicht die der jüngsten Tries be, sondern von den allerältesten zu wählen. » Alle diese Vegetabilien wurden sogleich nachdem sie eingesammelt waren, vor dem Regen geschützt aufbewahrt. Sobald sie trocken schienen, wurden sie einige Wochen lang in einen heissen Backofen ge- bracht, der eine Wärme von zwanzig Grad des Reau- murschen Thermometers besass: ihre grünen oder weichen Theile wurden daselbst grösstentheils zerreib- lich oder zerbrechlich; alsdann erst wurden sie als im tiroknen Zustande. gewogen. Indess waren nicht alle Pllanzen, trotz dieser Vorsieht, bis auf einen gleich- förmigen Grad der Trockenheit gebracht: der, dessen sie bey einerley Temperatur fähig sind, ist nicht nur nach ihrer Gattung verschieden, sondern sogar bey der nemlichen Pilanze nach dem Zeitpunkte der Vege- tation.‘ Es schien mir im Ganzen genommen, dass die grünen in ihrer Jugend gesammelten Pilanzen einer ScHrADER in Berlin: Zweuy Preisschriften über die eigent« liche:Beschoffenheit und Erzeugung der«vdigen Bestandiheile in den einheimischen Getreidearten. Berlin 80% volken ale m euere Temper[\ 9 165 Anz sch bey eit Ön werden flüssig fremd AB etwas W Analyst Dido wurden? der NAB Schmel E) othen ie ‚kein Ta fir wi he ich iR vorne 3 gehört indess) und ig ste-, g | 1 Ascheg e sanfter] Kt aucl, bey de it, Dies} Asche ee np teren The vom Bolm} si Ih ich die$ Ott mmelte, son, punkte der e von Dil); ste, sind Inn mensten Gau) indess in di ler jüngsten wählen, sogleich nacht Regen gescht nen, Wurdas en Backolen 3 Grad des hre grünen ot tentheils zemeh urden sie abit ‚ waren nchteh auf einen gib ht der, dat {, ist nieht den sr ankte der It enommed, IN ‚Pilzen ef Aral yon WDR gie pt digen Basanal Nr 50% der Gewächse, 285 vollkommenern Eintroknung fähig wären, als die, wrelche man in einem reifern Alter eingesammelt hat. Letztere behalten oft bey dieser vorhin angezeigten Temperatur eine halbe Biegsamkeit, welche ein siche- res Anzeichen von dazwischen vorhandenem Wasser in Substanzen ist, welche, wie die hier angeführten, bey einer höheren Temperatur steif und zerbrechlich werden. Die Unmöglichkeit, diese Quantität von flüssivrem und der wesentlichen Mischung der Pflanze fremdartigem Wasser zu schätzen, muss jederzeit etwas Ungewissheit über die Produkte der chemischen Analyse verbreiten. a i Die nach diesem Verfahren getrokneten Pflanzen wurden auf einer grossen eisernen Platte angezündet: der Mükstand dieser Operation wurde in einem Schmelztiegel aufs neue eingeäschert, bis zur dunkel- rothen. Glühhitze getrieben, und diess so weit, bis kein Theilchen der Kohle mehr einer Verbrennung fähig war. Es giebt vegetabilische Substanzen, wel- che ich nicht völlig einzuäschern oder in graue und weisse Asche zu verwandeln im Stande war: hierher gehört das Weitzenstroh und die Rörner; der Zucker indess, die Stärke, das Gummi, die Maispflanzen und ihr& Saamen, eben so wie die Bufbohnen-, Ger- ste-, Hafer- und andern Pillanzen, konnten in weisse Asche verwandelt werden. Jemehr-man zur Operation Zeit aufwendet, je sanfter die Hitze des Ofens ist, desto vollkommener ist auch die Einäscherung, Man muss sich, zumal bey der sehr schwierigen Verbrennung der Saamen, hüten, die Asche oft umzuwenden oder zu bewegen, Diese Handlung zerstösst die Salze und die Aoble, 4 a | u| Kl\ ji W I N H ||: 1a j | If} 14 Fi ll Kal N H ih j Hill M|{ Bu N 5 AH BE NAHEN, (4 N N N h; Kl| El M I if Be a | 0 WAR Ih Il) ıh N a Ih if ü PR Ba Kar f bi yt Ir F j! NE u) Ja| | di) N; ——— a een 286 Beobachtungen über die Asche verdikt sie während sie ein wenig flüssig ist, hindert die Verbrennung derselben, ja macht sie bisweilen ganz unmöglich, Die Produkte meiner Einäscherungen sind im Ganzen genommen geringer gewesen als die der Schriftsteller, die mir vorgearbei- tet haben. Allein da der grösste Theil unter ihnen nichts weiter als d ie Ausziehung der Salze im Grossen vor Augen hatte, so endigten sie nicht die Einäsche- zung des ersten Rükstandes aus der freien Luft iin einem Schmelztiegel, Die Gewächse liefern nach Perruıs mehr Asche, wenn: sie grün verbrannt werden, als wehn man diess trocken thut,- Allein er macht dieses Resultat wahr- scheinlich darum: bekannt, dass man sie nicht nach der Erndte der Wirkung des Wassers atissetze; denn sie gaben mir, frisch oder trocken, einerley Quan- titäten von Asche. Alle Produkte meiner Einäscherungen sind heiss, so wie sie aus dem Schmelztiegel kamen, gewogen, und auf gleiche Weise analysirt worden. . 11, Beschreibung der zur Analyse der Asche ange- wandten Verfahrungsart. Der Zweck, den ich mir hier vorsetzte zu er- füllen, ist, die Ordnung der Mischung der Asche nicht allein bey den verschiedenen Pilanzen, sondern anch in ihren verschiedenen Theilen, und nach der Epoche ihrer Vegetatiön zu erkennen. Mein ganzes Leben r Würde zu dieser Arbeit nicht hingereicht haben, wenn ich mich mit sehr weitläuftigen Analysen abgegeben kitte,| gubrieben {tesuc gan!| Di zusam! einer I wichte Ihuge W y eine geiote 1 elche welches et ist, ih inet, Ikies ur jHoch v nit, Ilden lich gen Rinden Kılk, Keinen Nat sic Kalk od Hhrspho N { det sj en Mer hlerzeit ELIEHE Asche ip Mixe h » a mach Produkte Met NOMAMMEN Hey, e mir Vor heil unter In Salze im Grey cht die Einäf, T freien Int; vis mehr Ak ; went man di 3 Resultat m n sie nich na ; atıssetze; Ih ‚ einerleg Inzen sind hi men, get ED: 7 Asche a art, yorsetzte zu r der Asche nl h, sonder a nach der Fit ganzes Lin u haben weil senpill sen ae der Gewächse. 287 hätte; die Verfahrungsarten, die ich mir vorge- schrieben, schienen mir indess für die allgemeinen Untersuchungen, die ich beabsichtigte, hinlänglich genau: sie bestehen in folgendem, A. Die beym Glühfeuer getrokneten und, wenn sie zusammengeklebt waren, gepülverten Aschen wurden einer Rochung mit zwanzig tausendmal ihrem Ge- wichte destillirten Wassers unterworfen, Die filtrirte Lauge ward bis zur Trockenheit abgedunstet, und oft- bey einer, Glühhitze, Das Gewicht des Rükstandes zeigte mir das der im Wasser auflöslichen Salze an, welche‘die- Asche enthielt; es ist dieses das Resultat, welches auf der ersten Columne der Tafel verzeich- net ist, wenn eine neue Auflösung dieses Rükstandes in einer geringen Quantität. Wasser nichts unauflös- liches zurikgelassen hat; im entgegengesetzten Falle jedoch wurde sie durchgeseiht und von neuem abge- dampft, bis dass die Salze eine vollständige Auflösung bilden konnten. Der durch die Abdampfung unauflös. lich gewordene Theil ist in den Aschen, die, wie die Rinden, viel von solcher Erde enthalten, kohlensaurer Kalk. Bey der Asche der Gräser und Saamen, die keinen freien oder kohlengesäuerten Kalk enthalten, hat sich ein mit Pöttasche versetzter kohlensaurer Kalk oder Braunstein gebildet; zum Ersatze aber viel phesphorsaure Erde oder Pottasche. Die Kieselerde findet sich darinn immer nur ia einer nichts bedeuten- den Menge; zum wenigsten, wenn man, wie ich jederzeit zu thun gesucht habe, nur den möglichst geringsten Grad von Feuerung zur Einäscherung en. Se Er — a 288 Beobachtungen über die Asche anwendet._ Meine Produkte ‚an alkalischen Salzen sind im Allgemeinen weit grösser als die gewesen, weiche die mir vorarbeitenden Schriftsteller aus det Asche der nemlichen Pilauzen erhalten haben. Ich kann dieser. Unterschied nur der grössern V ollkommen« heit meiner Einäschernngen, und der Sorgfalt zuschrei.» ben, die ich beym Troknen und Einsammeln meiner Gewächse angewandt habe. Das Wasser raubt der Asche.bry weitem nicht alle ihre alkalischen Salze; allein die Quantität, die man daraus erhält, ist fast jederzeit der, welche sie enthalten, verhältnissmässig, wenn keine phosphorsaure Pottasche dabey vorhanden war. Sobald sich dieses Salz in der Asche antreffen liess i"habe ich fast immer eine genauere Analyse davon vorgenommen, WOVOn ich in der Folge noch spre- ehen werde, B. Die im Wasser gewaschene und unauflösliche Asche wurde in einem Porzellangefässe mit sieben oder achtmal ihres Gewichtes rektilizirter Salpetersäure dem Aufwallen unterworfen. Der Rükstand ward bey einer Glühhitze in einem Schmelztiegel von Platina mit sechsmal soviel, als sein Gewicht betrug, von in Pulver zerfallenem Natrum behandelt. Das GJas wurde im Wasser anfgelöst, und daranf mit der Säure gemischt. Die Auflösung dampfte ich bis zur Trok- kenheit ab: der Rükstand wurde mit der Säure in Digestion gebracht, und filtrirt. Das unzrtlösliche Resultat Nieser Operation ist,das, was, nachdem es beym Glühfeuer eingetroknet worden,"unter der Be- nennung von Kuıeselerde verzeichnet ist. x 5 Die 5 hlausaurel seht; Au ins Rlein Wasser' blausaur nung de tes Filtr dukte© zejgte di nach Abzı in die bi hielt, Die v su i- Aulo ehlagen, Beipte na phosphon Benenn Verstehe Ich. Kur al Diederges Unterwor Mit einer gschla, Aslıs alischen Sn I die Bein Ätstellen H en habe, er Vollkon, Sorafalt uch Sarnmeln td Vasser ra kalischen Si $ erhält, it) perhältnissni, dabey vortuk r Asche anti re Analyse 'olge nad yı nd. una e mit sieben“ a Salpet! ikstand wa! one] von Pi "ht betrug, m nach, Du mit ders h. bis af Tut it. der Sun! a5 una 183, nachden® ı , unter In? sl, SC aR der Gewächse; 289 C. " Die salpetersaure Auflösung der Asche wurde mit blausaurer Pottasche niedergeschlagen und durchge. seiht; durch das Abdunsten wurde sie hierauf wieder ins Rleine gebracht, und mit einer kleinen Quantität Wasser und Säure verdünnt. Man schlug» sie mit blausaurem Rali zum zweytenmale nieder. Die Alten. nung der Niederschläge bewirkte man durch ein doppel- tes Filtrum, und der Unterschied zwischen dem Pro- dukte der Einä:cherung jeles einzelnen Filtrums zeigte die Quantität von Metalloxyde an, die die Asche. nach Abzug des Gewichtes des Metalloxydes. welches in die blausaure Pottasche hineingegangen war, ent- hielt. BD, Die von den Metalloxyden befreite und durch Abdunstung in einen kleinern Raum gebrachte Salpe- ter- Auflösung wurde durch Ammoniak niederge- schlagen. Der in der Hitze getroknete Niederschlag zeigte nach Abzug der Alaunerde, fast ganz genau die phosphorsauren Erden an. Man muss. unter dieser Benennung die phosphorsaure Kalkerde und Talkerde verstehen. E. Ich liess diese phosphorsauren Erden in Salpeter- säure auflösen: sie wurden häufig durch Pottasche niedergeschlagen. Die Mischung wurde dem Kochen unterworfen: die durchgeseihte Flüssigkeit wurde mit einer Säure gesättigt und durch Ammoniak nicder- geschlagen, welches: die Alaunerde sichibar machte; 29 290 Beobachtungen über die Asche diese Erde wurde noch durch eine’ neue Auflösung kung de und Niederschlag rektifizirt. Nachdem sie beym Glüh- dla feuer getroknet und gepulvert worden war, wurde sie über Weinessig zur Digestion gebracht, um ihr die a a 1. I I} 1 Fırden zu rauben, mit welchen sie vereinigt war, Die‘ N N iv| Allein ihre Quantität ist unendlich klein und oft gar nme j EIN nichts, und, bey mehr als vierzig Aschen, wo ich sie sch aM ll I li aufgesucht, and ich, dass sie nicht ein Hünderttheil Hlemen I j des ‚Gewichtes derselben überstieg. Ich hatte geglaubt El Er\| eine grosse Menge davon bey den Analysen zu erken- im An I'd ll) rien, die ich vor einigen Jahren im Journal de physi- werfen; na gue über die Einäscherung einiger auf verschiedenem Verlust n? I ‚Al| Boden gewachsenen Pflanzen bekannt machte. Allein werden jN 1.1 N ich habe, seit der Zeit eingesehen, dass mein Irrtbum im Wast Hi N) aus der Unreinigkeit der Asche und der Auflöslichkeit der Eins i Il der phosphorsauren Erden in der Pottasche entsprang. phaten€) Lil il hi Die nemlichen Pilanzen sind- von neuem verbrannt, im Wassi 1:81 i und mit mehr Sorgfalt analysirt worden, te Man N An sen Verlus N ll fi fünf Hund N, I Behandlun Il Die salpetersaure Auflösung D, von den Metall. EN! I) öxyden und phosphorsauren Erden getrennt, wurde welche( I||| durch krystallisirte kohlensaure Soda niedergeschlagen:. Salze be il\| N die Mischung wurde einer langen Kochung unterwor- ich die | a) ı! fen: nach ihrer Erkaltung hlirirte man sie,_ Diese behande | III Operation trennt die kohlensauren Erden, nem- und kol |) li lich die’ Kalk: ünd Talk.- oder Bittererde. Ich iltrirte| I) j Hi zeige die letztere Erde an, um nichts auszulassen; geirieben 1 1| ar es schien mir, dass die reine oder kohlengesäu- Plaing w | I)|| erte Talkerde niemals anders, als in unbedeutender Augenbli || j\) Menge in die Asche eingieng. Mit der phosphorsau- ein schr | N' il ren Talkerde ist der Fall anders, wo die Entdek-| Bt5 Fey ll ln| I) I) j||| HIN Asche neue Al Ust, n sie bey War, Wurdei ht, um Ir! e vereiniet ilein und oh; ‘hen, wol; ein Hunden; ch hatte ge alysen zu al Journal dep} uf verschieik: t machte,| Jass mein Int der Aukläsich tasche entyn neuem veni! den, von den Kl pnt, getre Ind, ohts auszlle de la 0 unbedeule der pnuple! 4 wo die Bat der Gewächse, egı ie derselben in der Asche den Herren Fourcrox und VAUQUELIN angehört, G. Die unter der Benennung Verlust bezeichnete Co. lumne der Tabelle zeigt den Unterschied an, welcher sich zwischen der Zusammensetzung der getrennten Elemente und der zum Versuch angewandten 2 Menge fand. Dieser Unterschied ist ungeheuer, und muss im Anfange auf die Resultate ein ungünstiges Lich werfen; allein, ich habe mich überzeugt, dass dieser Verlust nicht unter alle Produkte der Analyse vertheilt werden darf: er kommt blos auf Rechnung der im Wasser auflöslichen Salze, welche während der Einäscherung mit‘Erden und erdigen Phos. »haten eine Verbindung bildeten, die das Kochen im Wasser nicht gänzlich zu ‚zerstören vermoch.- te. Man muss daher den angezeigten Salzen die. sen Verlust zuzählen, wobey man noch vier oder fünf Hunderttheile unvermeidlichen Verlust durch die Behandlung abrechnet, weil man fast ganz genau die absolute Summe der alkalischen Salze haben will, welche die Asche enthält. Ich habe diese verlorenen Salze beständig wiedergefunden, wenn ich, ich die im Wasser aufgelöste Asche mit: Sa behandelt, und die saure Auflösung durch und kohlensaures Ammoniak niedergeschl nachdem Ipetersäure Ammoniak agen, die filtrirte Flüssigkeit einer bis zum höchsten Hitzgrad getriebenen Abdampfung in einem Schmelztieg gel von Ylatina unterwarf. Diese Abdan npfung erfodert vonde Augenblicke an, wo die Salze anfangen zu gerinnen, ein sehr graduirtes ohngefähr sieben- oder achtstündi- gs Feuer, damit sie nicht durch die Explosionen des — re ze a m- m se m [nu ne nenn= Se 8 en en en enreai ee en ns Ve er ee 292 Beobachtungen über die Asche Kochens verloren gehen: ist das Feuer nicht heftig so behalten sie etwas salpetrigte genug gewesen, sicher entfernen, wenn Säure, allein man kann diese man, Während sie in. der Schmelzung begriflen sind, etwas Kohlenstaub hinzusetzt. Ich habe diese Verfahrungsarten bey den Analysen befolgt, die ich als die genaueren angezeigt, ich habe selbst dann nicht einmal immer die Aschen mit, kochen- dem Wasser behardelt, in Salpetersäure aufgelöst; | viel genauer: denn wenn die Laugen sondern sie mit ihren Salzen letztere Verfahrungsart ist weit kürzer, unt phosphorsauren kalischen Ralk enthalten, Filtrirung oder selbst eine genaue Abseihung wegen lich A); sie der Klebrigkeit der Flüssigkeit fast unmög hält eine grosse Menge Kalk oder vielmehr phosphor- sauren Kalk aufg ders schätzen kann, als wenn man die Salze in einer sie durch Ammoniak niederschlägt Säure auflöst, und welche Ich will hier die Verfahrungsarten angeben, ich bey der Analyse der mit einer ziemlichen Menge phosphorsaurer Pottasche versehenen Salze, die von phosphorsauren Erden befreit waren, befolgt habe. h) Die Klebrigkeit der Lauge der Asche und ihre Reduktion durch das Abdampfen ın Gallerte, ist ein fast sicheres An- zeichen der Gegenwart von pottaschehaltigen phosphore sauren Kalk oder Talk; indessen kann dieses Salz auch Kennzeichen'existiren, wenn ein grosser von Pottasche vorhanden ist« Das phosphor- t für sich nicht iklebrig oder gallertartig» die ohne solches Ueberschuss saure Kali is seiner Elemente mögen auch seyn, wie sie Werhältnisse wenn es Kalk es besitzt diese Eigenschaft nur, ohne Ueberschuss des Kali enthält, wollen; oder Magnesia 3 so it die‘ elöst, dessen Menge man nicht an- phosphor Salze un Wasser au yon Ess die pi hierant abzedu sche T nicht. hai, VS> Saldeln fernen, mn ,begrien st y den And zeigt, ichli ten mit hoch mit ihren Sıla erfahrung venn die ten, so it yseihung N möglich 1 a Imehr phasit man nit ie Salze nit ak niederslif geben, Im smlichen Ne Salze, dent , befolgt hi Ba nr nd ibre Aedut! n fast siehe# alugen piup! dieses Sula der Gewächse. 235 Es ist überflissiz, erstere in der Asche zu suchen, welche mehr als ein oder zwey Hunderttheile reinen oder kohlensauren Ralk enthalten. Das phosphorsaure Kali existirt wehl in der Asche, welche ein grösseres Verhältnis dieser Erde enthält; allein sie ist alsdann in so geringer Menge darinne, dass man sie vernach- lässigen kann. a. Ich vermische die Salze mit Weinessig, und dampfe sie dann fast bis zur Trokniss ab. Der Rük- stand wird mit A'kohol vermischt, der sich, indem er die essigsaure Verbindung autlöst, mit dem gröss- ten Theile der im Ueberfluss vorhandenen Pottasche, die in der Asche enthalten ist, beladet: dieses Resultat wurde besonders aufbehalten i).' #. Die im Alkohol unauflöslichen Salze, welches phosphorsaure Pottasche, salzsaure, schwefelsaure Salze und etwas freie Pottasche sind, werden in Wasser aufgelöst, und mit einer überschüssigen Menge von essigsaurem Kalk vermengt: letzterer entmischt die phosphorsaure Pottasche; die Mischung wird hierauf stark gekocht, und bis fast zur Trockenheit abgedunstet, Man verdünnte den Satz‘mit vielem i) Es würde vielleicht genauer seyn, diese erstere Operation (a) wegzulassen, welche durch den Weinessig und Alko- hol, nur einen Theil der im Ueberschusse vorhandenen Pottasche trennt, und etwas von der phosphorsauren Pott asche wegnimmt. Ich habe mich dieser Verfahrungsart bloss bedient, weil es den übrigen Th il der An alvse We= niger beschwerlich macht, und"viel Essigsäure und essig- sauren Kalk erspart, Ki H Ill er oe Al 29% Beobachtungen über die Asche a) Wasser, trennt ihn davon wieder durch ein Filtrum,| und seh ih x SSÄRER n 5 B} nor|£ ill un! troknet ihn bey einer starken Hitze x). Er wird| dieser I M Il N mir Weinessig(c) gemischt, bis ihm diese Säure nichts| welches !| i mehr entzieht. Der unauflösliche Rükstand dieser alnsaure hl u,; 2.>| gl | u| In Operation ist reiner phosphorsaurer Kalk, der aus der| yenz) OI a I ll.| ER N I All Zerlegung der phosphorsauren Pottasche entspringt.| die Io j| ie Der im Verhältniss von 100 zu ı29 vermehrte phog- I welche iin Il phorsaure Kalk giebt das Gewicht des alkalischen jerat di Hall Be Mi= ae} | 4 Phophates d), das ohne Ueberschuss des Ralı's in der| der sc! Han IB!# “ I HE.’ | Ill Asche enthalten ist, eingeh M SM I ten für hl IN| il 1.1141 Alle essigten Auflösungen(a) und(c), die der Ab« daher ı Ali; A|| waschung mitgerechnet_ sind zusammengenommen| gehört, N j AN beym Glühfeuer abgedampft und ültrirt worden: als-| halten! AN { j A| dann bey eben der Hitze von neuem verdunstet. Der| | ij| Rükstand hiervon(e) ist endlich gewogen worden:| N N 2 Ds% Pi BJ.| | h er enthält alle in der Asche enthaltene Pottaschen, die| \ bi| IHN 5 A.:. R\ | Hi mit gerechnet, welche in die Mischung der phosphor-| in El i sauren Pottasche eingegangen ist, und ausserdem die| NEIN Al: 5; E| Ä N a schwefelsauren und salzsauren Alkalien.. Man löst Wehe ı dual ii-; 5-: Ä Hi alle diese Salze lieber in Salpetersäure als im Wasser in,| I auf, weil die Pottasche etwas Kohlensäure enthält, N la ame 5. 2 | i) I Mi ‚ deren Menge man durch das Gewicht, welches die N ea NN® X. at 1 N| 2) i j Mischung verliert, schätzt. Diese salpetersaure Auilö- Phos I RE Ä as I) sung wird allmählig durch salpetersauren. Baryt.und N eihiete | Nabh En ul!-.& 5 HI I j N salpetersaures Silber niedergeschlagen: das Gewicht 1. fhndh I I N I a6} AL.... BR. || iii| eines jeden dieser Niederschläge giebt nach bekann- eentie IE I I|) o EN N ten Schätzungen und Ausrechnungen die salzsauren Ich tr N ad% In I A BUN 11) MI IIG ua ann Mit s INN| BIN ENDEIARN:.& 5 N bis zı I IE h a k) Der Weinessig lösst den phosphorsauren Kalk ein wenig, A sh I hi 1| 4 3E AT: y.. f in\\ en Kl u)"wenn er nach dem Niederschlage nicht getroknet WOL- ma f" a F er e | ı el den ist.. ach li I N| Il II| | ei ih Jill) sche hein Film, eh), Ey se Säure Dich Ukstand di Ik, der Aus da che Ent, ermehrtent, des alkalich les Kalıs (o), die deli mengeninan t worden: ii erdunstet, D: vogen Work Pottaschen, ü g der pres N .d ausserdeni ien, Man! e als im Ian nsäure eil t, weis petersaue kl ren. Bat! das Gen nach bahut die salasaur Ba „Kalk ein Wr „Wil g genrohne N der Gewächse, 295 und schwefelsauren Alkalien; man zieht die Summe dieser letzteren von dem gewogenen(e) oder von dem, welches die Pottasche,|die schwefelsauren und die salzsauren Salze enthielt, ab. Der Unterschied(Diffe- renz) giebt das Gewicht der sämmtlichen Pottasche die in der phosphorsauren enthalten ist, und der, welche im Ueberschuss vorhanden war. Man kennt jetzt das Gewicht der Pottasche, welche in die Mischung der schon bey\d) gegebenen phosphorsauren Pottasche, eingehen muss. Hundert Theile dieses Salzes enthal- ten fünf und sechzig Theile Pottasche, Man schreibt daher diesem Salze die Pottasche zu, welche ihm an» gehört; der Rest ist das überschüssig in der Asche ent- haltene Rali, Note Weber die Verbindung des phosphorsauren Kali mit dem Kalk. Ich habe phosphörsaures Ralı gebildet, indem ich Phosphorsäure mit dem Rali auf nassem Wege ver- einigte, bis dass sich die Mischung neutralisirt hatte, und bey den vegetabilischen Farben, die ich ala Rea- gentien anwandte, keine Veränderung hervorbrachte, Ich troknete diese Verbindung beym Glutfeuer, und wog sie hierauf: sie wurde in Wasser aufgelöst, und mit salzsaurem Ralk zersetzt. Die Mischung ward bis zur Trockenheit abgedampft, und, nachdem sie im Wasser aufgelöst worden, durchgeseiht. Ich habe ch den von Krarrorn anerkannten Prinzipien ne Bi ms Sr Te ee > ae EERFETWE Ren——s 3a ee 5 E ee= 5 ge 296 Beobachtungen über die Asche für den phosphorsauren Kalk abgeleitet, dass hundert Theile troknes phosphorsaures Kali bey dem weiter oben angezeigten Grade der Sättigung enthalten: Rali_—- 63. Phosphorsäure—-_—— 55. Ein so beschaffenes phosphorsaures Rali ist es, von welchem bey den Analysen der Asche hier die Rede ist; dieses ist es, wovon bundert neun und zwanzig Theile nur hundert Theile phosphorsauren Kalk können bil- den ey' Die wässrigfen Auflösungen der phosphorsauren Pottasche sind nicht, wie mah gesagt hat, klebrig und gallertarlig; sie gehen selbst conzentrirt, frei durch die engsten Filtrirgefässe. Vermischt man mit dieser Auflösung zwanzig oder dreyssigmal ihr Volumen Kalkwasser, so behält die Mischung, welche einen auflöslichen phosphor- sauren Pottasche- Kalk(phosphate potasse de chaux) bildet, ihre ganze Durchsiehtigkeit. Sie erleidet schein- bar keine andere Veränderung, als dass sie Rlebrigkeit erlangt, und nur mit. der äussersten Langsamkeit durch die gewöhnlichen Filtra dringt. Bringt man hier ferner eine Quantität Kalkwasser hinzu, so fängt ein Nieder- schlagsan, sich zu bilden. Dieser ist’ aber kein phos- phorsaurer Kalk, sondern ein phosphörsaurer Pott- asche- Kalk, der im Wasser unaußlöslich ist, weil er einen Ueberschuss von Erde besitzt;.lösst man ihn in Salpetersäure auf, so zieht man nur den vierten Theil oderidie Hälfte seines Gewichtes phosphorsauren Kalk heraus. Die nemlichen Wirkungen finden, we- gig aber hindnagen€ Man k' nit wenige statt des M wählt, ie Ant wenigste} derum 49 Beobach® Sitten di sirsaure D unden,| eine Art man die& dis nenlä | Die u sche» Ra num, u Hure Peg vet Alk Kalk d (Sauer sp Izum Ti Glühfel ‚phorsaf Erde ing Dhorsau der fndig till,; sche der Gewächse, 297 » Qass hd y de niges abgerechnet, bey der Talkerde statt. Die Ver- enthalte: bindungen der letzteren schienen mir blos mehr klebrig. 6, Man kann die nemlichen Resultate erhalten, allein R Ni mit weniger ausgezeichneten Kennzeichen, wenn man statt des Wassers eine Auflösung von essigsaurem Ralk 7 eye... Kali ist, ni wählt, Die ersten Tropfen, wenn die Auflösung ver- ier die Reden dünnt ist, zerlegen die phosphorsaure Pottasche nicht, I zwanzig hi wenigstens lösst sich der gebildete Niederschlag wie- valk könne!) derum auf, wenn man die Flüssigkeit bewegt.„Diese Beobachtung zeigt, dass der von Vaugu£Lım in den Säften der Gewächse in so grosser Menge gefundene i phosphonarn essigsaure Kalk darinne mit phosphorsaurem Rali ver- et hat, kl bunden, existiren kann. Letzteres Salz wird durch tn keine Art von Ralksalzen gänzlich zerlegt, als wenn man die Mischung bis zur Trockenheit abdünstet; das nemliche gilt auch vom Talk. \ ng zwang Die wässrigte Auflösung des phosphorsauren Pott» ser, gu Wi asche- Kalks wird weder durch Kali noch durch Na- chen pop traum, noch Ammoniak, noch durch die Phosphor- uofasse de Ai säure getrübt, allein sie zersetzt sich theilweise mit- e erleidet telst aller kohlensauren Alkalien, die kohlensauren s sie Ale Kalk daraus'niederschlagen: sie wird auch durch ngsamkeiäit Sauerkleesäure entmischt: endlich zerlegt sie sich noch ınän hier Pe! zum Theil mittelst einer einfachen Eintroknung beym ängt in NP Glühfeuer, Man Ändet in diesem Rükstaride phos- ber hei phorsauren Kalk, der durch einen Ueberschuss von Int a3 AT A E Achr ıa horsaunet I? ‚Erde im Wasser unauflöslich geworden ist, und phos- ich ist, weit Jüı man" or enthält. Dieser Erfolg tritt mehr oder weniger bey phorsauren, im Wasser auflöslichen Pottasche- Ralk, der indess weniger Ralk als bey der ersten Auflösung allen Aschenlaugen ein, die man bis zur Trokniss abe nf dampft und dann wiederum im Wasser aullött, ven Inuse 5 298 Beobachtungen über die Asche Wirkung dev Pottasche auf den phosphorsauren Kalk. Fourcrovy und Vaugquenın haben sehr wohl ‚gesehen, CAnnales de Chimie an XI.) dass wenn man flüssiges "Kali mit phosphorsaurem Halke kocht, sich eine ganz kleine Menge von Kalk abtrennt. Allein diese der alten Ordnung der Verwandschaften entgegensetzte Entmischung, wovon BERTHOLLET so zahlreiche Beyspiele bey andern ähnlichen Verbindungen angiebt, ist nicht das einzige Resultat, was sich bey dieser Probe wahrnehmen lässt. Ich habe beobachtet, dass ein grosser Theil von phesphorsaurem Ralk gänzlich in die Auflösung der Pottasche hineingeht, und dass 17> sich dann eine phosphorsaure Ralk- Pottasche bildet. Ich liess eine Stunde hindurch 5300 Theile Pottasche en in zweymal soviel, als ihr Gewicht betrüg Wasser gelöst) mit phosphorsaurem Kalk in Teigform, Ist des Ammoniaks niedergeschlagen var, kochen.' Das beym Glühfeuer getroknete Phos- phat wog vor dem Versuche 25 Theile. Die Abko- chung wurde durchgeseiht. Der durch das Rali nicht aufgelöste Rükstand wog nicht mehr als neun Theile: sie wurden in Salpetersäure aufgelöst, und durch Ammoniak niederge schlagen. Der am Feuer getrok- nete Niederschlag wog nie mehr als sechs Theile. Die filtrirte Auflösung wurde mit koblensaurem Natrum oder Ammoniak" gemischt: dieses Salz trennte einen halben "Theil kohlensauren: Ralk davon. Das’ Rali hat daher bey diesöm Versuche drey Viertel von phosphorsaurem Kalk verl@fer; und nur den funfzigsten Thei! davon EB I I P WITkRilCh zersetzt.* Ich’ habe beynahe die nemlichen Resultate_er- is ich bey einem Schmelzfener in einem inte) 1 yual gem kılı DO Theile, b % iv fie, wel Jam, wur F der Im dies il sund wogE h: y aufaalöit, Jetzteres Kalk, Di saures Nail koh lens zur Die Veb mit phospl U zählten Ver manche Bid man erhält, IE Diese iolt Portasche ui sehr mächtig habe gerne phorsaurenf Salze zeilı 3 Pottasche sie entdeck überschüss]$ E Au gesäti| sche der Gewächse. 299 Pers Platinatiegel troknen'phosphorsauren Kalk mit irok- wohl Pest, nem Kali behandelte, Der phosphorsaure Kalk wog 2 Man fi°o Theile, und. das Rali 80. Die undurchsichtge Sich einey Fritte, welche aus dieser Mischung zum Vorschein llein die kam. wurde in Wasser aufgelöst: und durchgeseiht; Eentgepenen, der in dieser Flüssigkeit gebliebene unaufgelöste Rük- 80 zahlr stand wog zwölf Theile Sie wurden in Salpetersäure dungen anal aufgelöst, und durch Ammoniak niedergeschlagen sich bey dir letzteres trennte davon nur 6} Theil phosphossauren beobachtet, Kalk. Die äAltrirte Auflösung wurde durch kohlen- m Balk gilt saures Natrum niedergeschlagen, das davon 2 Theil ngeht, a kohlensauren Ralk trennte. Pottasche ik Theile Bat Die Verbindungen der Pottasche im Ueberschusse Gewicht hi mit phosphorsaurem Ralk, die ich durch die eben er- ık in Y zählten Verfahrungsarten erhalten habe, weichen durch niederseschh manche Eigenschaften von der Verbindung ab, die yetroknete Fit man erhält, wenn man Halkwasser mit phosphorsau- ie Die Ah rem Rali vermischt. h das Ralıal! 1a nenn Ti Diese Eigenschaften beweisen, dass dieüberschüssige N n Jam=— Be Pottasche nicht ohne Wirksamkeit ist, und durch eine dl; u um a Feuer get! hs Theil, l: ‚em Natrum® sehr mächtige Verwandschaft auf den Kalk wirkt. Ich habe gesagt, Jass die wässrigte Auflösung des phos« phorsauren Pottasche- Ralks durch sauerkleesaure inen hi Salze zerlegt werde. Allein die phospborsaure Ralk- te einen MI ‚Kali hat phosphonil! b Pottasche wird durch diese Reagentien nicht gestört, sie entdecken den ‚Kalk darinne nur, wenn.man die überschüssig erscheinende Pottasche‘ mit einer Säure Oo an Jane! za ee h: a e genau gesättiget hat. Es erfodert viel, dass die Sauer- kleesäure, selbst unter diesen Umständen, allen Kalk niederschlage; es bildet sich hier wahrschei nlich eine , Resultat R vierfache Verbindung. ar, Ki 2 oyer Ih ET” ee een Tu ne En— 2 Te ET 360 Beobachtungen über d. Asched. Gew. Der flüssige phosphorsaure Pottasche- Kalk, oder die Mischung des Kalkwassers mit phosphorsaurem Kali, wird durch die Eintroknung zum Theil zerlegt; allein die füssige phosphorsaure Ralk- Pottasche erlei. det durch diese Operation keine merkliche Verände- rung. Der phosphorsaure Pottasche- Ralk bildet mit dem Wasser eine klebrige oder gallertartige Auflösung, welche schwer durch das Filtrum geht. Die, phosphor- saure Kalk- Pottasche geht leicht hindurch, und bil. det, wenn sie in einen kleinern Raum gebracht wird, keine Gallerte. TABELLEN vw. % BINA IV fr tkliche Y An « Ralk bil artige Aufl TABELEEN t, Die phns| ud) durch über die Di im gebrach u. ® & 2 fm) F es un @®) 08) si << iz PO oJ la S ie} 6 = ed 6) ba - < zZ < TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, ZAHLEN E fürdieBin-| der Gewächs®, NAMEN Zeit des Einsam* melns der trock- nen Pflan-'-: Theileu ze euthal- ASCHE|VEGETA- in 1000| TIONS- Theilen| wasser in Iooo der grü- j gen nen Pflan- zo BEMERKUNGEN Blätterdes Eich- baums(Quercus Robur) vom ıcten Mai D desgleichen, vom 27. September 53 749 Aus einem Gebölz; kiesiger und fast un- fruchtbarer Boden. I 55 549 Ebendas, = mo Geschälte Aeste oder Stämmchen- eines jungen Eich- Ibaums, vom IOten Mai Ebendaher. Die Stämmchen oder Zweige hatten ohn- ßefähr Fünfbis sechs Linien(1 centimetre) im Durchmesser. ee age == Rinde der vorher- o Iehenden Zweige 60 Unter dieser Rinde sind der Bast und die Oberhaut mit begrif- fen, an Splinte getrennt Fichenholz, vom Er gehörte einem Stamme an, der ohn® N & Splint des vorher- gehenden Eichen- holzes A — —— Rinde der vorst®- henden Eichen- stamme en Bast der vorherge- nenden Rinde & gefähr 8 Zolk(2 deci- metres)-im Durch- messer hatte. 4 Bey dieser Rinde ist 60 derBast und dieOber- haur mit begrilien. „3 ei ”]: B ZunteN h sie 5 allysen,) 0& Ak 3 dehen det ei\ Elische\‘E nungen\i carrespone]# eirend 1 — I Bichene[AR Hol, von!& Splintege- Arten| | s Bean Aus einen hi Kiesiger unlis fruchtbare Bi Ebendahen D; Stämmchen de Zweigehatt pefäh Knlie Linien(ie im Durchnest, a Unter die sind derB Oberhautmilt Ien, ha zurail Bat" TAFEL DER ANALYSEN Hundert Theile Asche enthalten: Fi . En ’ 2 ZAHLEN u=> Er 2. fürdıe| 5” Lo u Pi = o©(5) be<’ Analysen, Aa Ms| MS a>> fe ee denen. den ao) 51 Sale 5 SR ee BEMERKUNGEN Einäsche-; m! Bea m" o e >| Fr| u= rungen| RZIZ2IZE b”” coirespon->| Si©-[e|“ 4 dirend 2|>|[<=| En KO: Bey dieser, so wie bey I! Ba= E] den nachfolgenden Ana- Eichen-{| areas ysen, kommt der Ver- blät:e: 47| 24= 3. B 23 2) 0,64 12924 lust fast gänzlich den im Maj zör|= ER Wasser auflöslichen Sale N® o N zen Züe 2;| Die nem-'= eben im 17|"825i 23(145 1,75 25,5 Sept. Br 3 Geschälte Stämm- chen oder R Zw eige 26 285 12,25 282 Li 32,58 junger N Eichbäu- me, Mai een Bee: Ri ie d inde der vorsteben- 7 4:5!63,25 0,25 1,75 122,75 den Aeste 5 Eichen- holz, vom! 38» ‚6, 45| 32 2 2,25 120,65 Splinte ge-i trennt| ————————————nuu| ne| 6 Die Kieselerde war bey Splint en= diesem Splinte vielleicht split der| 32 32 24 ıLı 73 2 23,5 zufällig, denn ich habe Eiche| keine bey ‚jungen Ei- er) Br a en chenästen gefunden, 7! 4 Rinde der h x vorstehen-| den Ei-| 3 66| 1,5 2 21,5 chenstäm-|| me| H y® 3— rer— Fe Bast der?|| ] rve'4. ee/ vorherge- 7 13,75 65 0:5 ı 22,75 henden| k Rinde\ en EEE ET TT SE EU EEE Sen ‚. TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, ZAHLEN NAMEN AscHz| AscHe|Veorri- für dieEin-| der Gewächse, in'1060| in 1000.| mrong #scherun-| Zeit desEinsam-| Theilen| Theilen 27 gen melns dergrünen|der trok-| WASSER ; Pflanze Inen Pflan-| in z000 BEMERKUNGEN ze Theilen der grü- nen Pflan- F 76 Extract aus dem 9 vorhergehenden 61& Eichenholze“ ST en.— Te ı0 Dammerdedes Ei- Au chenholzes nn.. Pxtract aus der 31 ‚orstehenden Dammerde des Ei- ııL heuholzes u Blätterdes Pappel- ä= 22 baums(Popshis 23 66 652 Aan Wiese nigra) v.26. Mai£ DRIELST-BOUEN, ee Von dem nemlichen esgleichen; vom r Zweige, wovon die \ t 565 e 22 13 12. september 4r 95 vorstehenden ge- uommen waren. % Aufdem nemlichen “seschälte Stämme Boden, Der Stamm 24 dieser Pappelbäu-’ 8 hatte 8 Zoil(3 deeci- me v.12,Septemb, nietres) im Durch- - messer, mie ä DE Bey dieserRinde sind Rinde der vorste- ee BE Te Fume 72 Bast und Oberhaus er.v. ee mit einbegrilien, zum]|| sie die BI Aulyen, M{ denen derl 97% Tinäsche“|© 2 zungen" sorrespon) 9 eireud j Au TAFEL DER ANALYSEN Hundert Theile Asche enthalten: „> en TAs en== 2 1 i- ZAHLEN) 7 er S = EN ee> yo»> ts r le a rungen u 2122 5 F-]” je Han sorrespon-[e3 Q>{=} i ö dirend SB s» hi B ., PR x®,- ua SIIRT= gr aoEs0z Eichen-Sägespäney eine a 355, halbe Stunde lang indes Extract RR Ron stillirtem Wasser ge- ee gı Bene kocht: das Dekokt fil- nes ee aan trirt, und bey einerge. hen ze sZ0, linden Wärme bis zur ne x“ chenholz"ode Trockniss abgedampfe, Diese fast schwarze Dammerde ist einige 10: x Fuss hoch iiber dem Bo: Dammer- 8,5\den, aus dem Stamme ei“ rad dedes vor-| 24}10,5| ı0| 32= k= nerlebenden Eiche ge- stehenden, nommen worden; sie Holzes enthielt kleine weisse Kieselklüimpchen nn I Die Dammerde wurde dem Kocheneine halbe pt Stunde hindurch inde- Extract stillirtem Wasser untere a eu aus der 66 worfen: die durchge- Dammer- seih’te Abkochung wur- de des Ei- de in einer gelindenWär- chenhol- mebis zur Trockenheit zes‘ abgedunstet. 33 Bey dieserund den foI- Schwarze j es aaysen kommt Pannel: 15,75)er Verlust fast einzig De 36|ı3|29| 5 1,25 145,7 denim Wasser auflösli.- Blätter chen Salzen zu. Mai, er — BE See A er: P 18 2} 6] 1 fdom nen derglei- N 36| 7 36= 5 Autden N# chen,Sept,'— 7| Geschälte Stämme 26 116,75 27 3,3 15 1249 des Pap- u I pelbaums ee Te ee re en Ware pn-- EN i5|! j Rey.die j Rinde der;| Br Io a 9329 Bast und varstehen-' 6| 53160|4 1,5 123>2 zit enbegni ien$täm-! H me, Mai| 1 nn Sueitarer. en nn, En ar Se ee— Eee ul IF N KR I| A il) ll ll j Alt N N 1), INN) IN IL I Al UM | ll h I} N I Ad ne TAFEL DER EIN AESCHERUNGEN, % ZAHLEN Namen:[ Asche| Asche VEGETA- für dieEin- der Gewächse.! in 1000 in 1060| TIONS- > zei ae Ti oerehn& Mehr| Zen en En ae ER We » 1 n 2 \ Pflanze|nen Pflan-: Tnellen BEMERKUNGEN ze der grü- nen Pflan- ze Blätter.des Hasel- nussstrauches(Co- rylus Avellana) le Mai Die nemlichen,kalt ı7 mit destillirtem Wasser gewaschen a esta Haselnuss-Blätter vom 22. Junius desgleichen vom 20, September vom Haselnuss- 25 m— f ee Geschälte Zweige aL 61 Aufdem unbebauten Raineam Rand eines Gehöt!zes. Der Boden kiesigtund beynahe, , ganz unfruchtbar. ——— il— Be 22 655 ebendaher — 20& strauch v. I- Mai a ze EEE TE= Pinde der vorste- 62 2ı henden Zweige N—n— nn Holz vom spani- schen Maulbeer- o2 baume(Morus ni- 7 gra) vom Splinte getrennt. Novbr. enli 1:80 Splint von diesem= 3 25 Maulbeerbaumes 9 —== 24 Binde des vorste- baums. henden Maulbeer- ebendaher m TB Diese Zweige hatten \vierLinien(1 centime- \tre) zu ihrem stärk- sten Durchmesser. — Br EEE een Aus einem Gemüse- ‚garten, thonigterBa-» Iden. DerStamm 8 Zoll(2 decimerres) im Durchmesser. a — Bey dieserRinde sind Bast und Oberhaut viteinbegrilien. | ® u _ ii, June fd|„Eh Iyged, 5 N| v I N 3 denen SIT 9 Zinische" N I ni gen} 3 bj gorrespon? Airend strauct® Iliter, ‚Jünlıs | 19| Be temder| 18 m ww Geechähe| Hase I nUSSZWEL- ge SEE Rinde der.| vorherge»|y henden ht Din Lweipe| Bu)—— Maulbeer- Baumtolz,| ARR« orneSplint BE a i%—_— Splint die- na T Kunde des 5 selben| SER ob Bewertisn len Banz unfuleu — TAFEL DER ANALYSEN Hundert Theile Asche enthalten: — ZAHLEN für die Analysen, denen aer Einäsche- ruugen correspon- dirend I21VS oyne,aosse A ul "TSC x Li Bm nn naau] aımrsıoydsoyud NSCUT SınEsua]yoy IGUFTISSIY aqduanayıYy JaaaxoTIyIıapy LSNIYUIA BEMERKUNGEN 16 Haselnussr blätter 26 Mai 23,3 17 Dieselben, gewi schen 19,5: 22 +41 SuysYy ap sIU9IMaS 1,5 sap lau, L©01 us sje 9guNs3 | 3sı aguajaL Id ee ı8 Haselnuss» strauch- blätrer. Junius eh 19 Dörglei- 1 7y-lT3 chen. Sep- tember 20 Geschälte Hasel- 124,51 35 nusszWwei- 4 31 Rinde der 227] 14. vorherge- henden Zweige 37) Mlaulbeer-)| baumholz,;! ohneSplint 24,7 22,2 Bey dieser und. den fol- genden Analysen ist der Verlust fast allein auf Rechnung derim Wasser auflöslichen Salze zu setzen. Diese frischen Blätter wurden$mal in kaltes destillirtes Wasser ge- taucht; sie blieben bey jeder Eintauchung eine Viertelstunde uuter demselben. 23 $plint die- ses Maul- 26 beerbanums Fe Pindedes-| 7 selben Dame en m m m 23,13) 8 36 Erbsen- pflanzen mitreifen Saaımnen 34:25 BE 1 Bufboh-| nen vor 199,5 der Blüthe —— 17,25 6 0,75 2,3 ı1 IE, At d »ayuosYir ı9 pu ı Jap saYyUJiA a; 5 [6 6) @® 2 w a ® [=] = @ = Es o® = je) @ Ze er (4) SG | ©5 13,25 Genauere Analyse dieser Asche Potasche oe 2.257 Phosphorsaurelot- ascHesese Er Salz- u. Schwefel- sauresKalı=. Phosphoss. Erden Kohlengesäuerte Erden. 2592.20 Rieselerde.» Metalloxyde!. Verlnseae rn, 28 ei > 12 TAFEL DER EINAESCHERUNGEN. nen Pflan- ze —— ZIAHLEN NAMEN ASCHE| ASCHE VEGETA- für dieEin-; der Gewächse, in 1000 in 1060| TIONS- äscherun-| Zeit des Einsam+| Theilen| Theilen| wısseR gen melns dergrünen| der troK-|;„„000 BEMERKUNGEN, Pflanze[nen Pfilan-| Theilen 2 der grü- Die nemlichen in ei Blüthe. 38 23. junius Desgleichen; mit 20 122 Auf dem nemlichen Beete der vorherge- senden, =-- ne s= 2=-= === En ä-= 5 ee FE= — Aus egsuengerciseneinn a-.—= ne „1 39 reifen Saamen, 66 Ebendas. 1 ul 23. Julius A H| | li’ N ‚hi I) j D leiche 101 I 40 u Ne 115 Ebendaher. ihren reifen Saa- men getrennt Ti: x er | } | | JuneN firdie Analyse, nungen correspof dirend BE fü Desglei- den, MP der Blüthe F6 UNGEN, ETA= En 'N9e SER 1000| Benzasn; :ilen grü- Pflau- e ern Aufden ga mh[Beetederni venden, Khan TAFED DER ANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten: ur=(= ZAHLEN=” en d>= P.«— Po er& für die< 5 ol m m Ss< Analysen,'nge| ma|Bir g>>[S) deyen dn& 5]% 2152| u 5 E 1%| BEeMERKUNGEN Einäsche-| n= S nal e fo) a »[71» r-] rungen Eee 57 e|22|5 B”“ correspon-]|>= el g g ra dirend=© u S »< ne En 38 a® Do als 25 Genauere Analyse ©= dieser Asche. iF Unvollkommen koh- Sa lenges. Potasche 57,25 38, 3 Salz- u. Sch wefel- a, an sauresKali. 12 chen, in Se IPhosphors. Erden 35 der Blüthe] 55,5] 13,514,12[1,5“3 0,5 124,38 Kohlensaur. Erden 5 =o Kieselerde-©. 2 Sr Metalloxyde.. 0,5 :© n Verlust- 2 2.825 > 5 100, © nm 20 so Demmin mn mn{Den(m 39 Die im Wasser auflösli- Dieselben isesanrhälte mitreifen| 5°(17,721+|"73 517°. Teeimemsapnsrehuredhi Saamen phospno: \ Genauere Analyse dieser Asche. 40 Uuvollkommen koh- Dieselben lenges. Potasche 31 ohne ih- i SalzsaurePotasche 14 rereifen| 42| 5,75,36 1,75 ı 12,9|Schwefeis. Potas. 2 Saamen Phosphors. Erden 6 Kohlens. Erden 37; 5 Kiesel-„Beh,.„ 2,75 Metalloxyde.© 0,75 Verlust... eo. 100. Te er_ TAFEL DER EINAESCHERUNGEN. ZAHLEN NAMEN| AscHeE| AscHE|Weorra- für dieEin-| der Gewächse. in 1000| in 1090| B Äscherun-| Zeit des Einsam- Theilen| Theilen| ErONSS gen melns dergrünen|der trok-| WASSER ä Pflanze Inen Pflan-| in 1000 BEMERKUNGEM. ze Theilen der grü- nen Pflan- Saamen des vor- 41 stehenden Ge- 53 Ebendaher. wächses 1} Blühende, inde- Istillirtem Wasser 42 aus obigen Saamen 39 gezogene Bufboh- nen ! i$ Goldruthe(Solida- igo vulgaris) vor ‚dem Blühen 1.Mai Aufeinem nicht an- Sebauten Rasenran- ie eines Gehölzes, Kiesigter Boden. correspo"| dirend| | | ——_ | 4| Goldnithe,! Mai| (wahr|, scheindich 07 L s Sol; 80 INGEN, TAFEL DER ANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten: Ta» Ss; u, S ZAHLEN a 3.151:0> au \$- BLENDER| a Sn ah A= für die Su=| SE»"< SER Analysen) na! Os] I; o= E& A Bey e de> ier>»o== jr?>) Y w S e br;= oo| Benerumy eye" allen B 3=& BEMERKUNGEN len Eifäsche- In jnaı»%= ho oO a n rungen aPlzazsjız== is) 2 ru>- n|[6) r| Nan- correspon-— ä- Lo] ua ö« 2 direud 7=® e be 4& h ne, SF r ee! H re - D 22 Analyse, J,828 jPotasche..'. 22,45 zer'Phosphors, Potas. 43,93 0—:® ‚Salzsaure Potasche 0, 9 un a. n 41 022 Schwefels. Potas.“ 2 Saamın RE Phosphors. Erlen 27,92 : Ehnl der vor- o®'Kohlensaua.Erden o‘ UM, hergenen a Meseemer eo den Pilan-= VIetalloxyde.. 0,5® zen Ss Verluste ers 20022 2,90 o& I0oo, K3 aa r a Io m nn m I dm a ze- e rm* ı00 Theile Asche 7 a2 enthalten: ..= A! Blühende Botaschä....... 15254 aus vorste- Phosphors. Potas. 33,4 henden Salz- u. Schwefel- Saamen in sauresRali-„43 el Phosphors. Erden 30 tem Was- KohlensaureErden© ser ge- Kieselerde.„. nicht wachsene schärzbar Bufboh- Metalloxyde.. 0,5 nen Verlüse 2890 2.2222 5954 100. m——[—.— ji 1__|__ rn 43| Goldnithe, 1. Mai 3:4 1675\10,75|25| 1,5 5 18,25 Dies scheinlich 1973(19,751'»2 L; 10,75 M1B,25 Diese Pflanzen hatten Ko loss ihreWurzelblättere golVirg. 1 aureal, N A.d. Ueb.| TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, ZAHLEN) NAMEN ASoHE, ASCHE VEGETA- Fu fürdieKin-) der@ewächse. ill 1000 in 1000| TIONS- Yan_ äscherun-}Zeit des Einsam-| Theilen| Theilen| wasser z|© fire€ gen meins dergrünen| der trock-|;, yoo Besen| als: un Pilanze[nen Pflan-} Theilen BEMERKUNGEN,| denen del A© enthalten jze euthal- ESE, ayischer|’ 9 ten der grü- as nen Pflan- an' ze| corespolt) =| Jirend Bi 44 Die nemliche, im 57|#| Dee e|= Aufblühen, Ebendaher. 658 Julius| chen, im(sg | Juli us ee| 22— |;| Br 5 = jDesg leichen, mit 4 AI jreif en Saamen.\ 50 Ebendas- Desgleie| 0. September j| keit If |} yeilendad-| ’ f 1} an Imen | |_—-. Sonnenblumen-{= Mi 46 pilanzen.(Helian- 147 Aus einem Gemüse»| Ionen thus anmuus), den garten; thonigter Ihlınen i25 Junius. Vor der Boden. 1 Ian; 7 Blüthe| I, der en Desgleichen beym Anfange derBlü- 13 Ebend 1 sbendaher. 47\the. 23. Julius 37 877 ei aufengen zublühen | Die nemlichen, mit 03 n 2 Desglei-| ar x 29[6 Ar r) giel 48 reifen Saamen.- 33 795 Ebendaher. shen,, ‚al 20. September seifen Sat le on men ä 5® ze En ee a 8 == eg; Aus einem fruchtba- Bl 49 x: ren Ackerfelde. Kie- N en siger Boden... j[erWeryf ten =| ee— | so 50 Ebendaher. Desıle chen RUNGEN, TAFEL BER ANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten: BT” IONs-| i= i Bl ZAHLEN> wu> ey ASSER: ee Pr| u m_ | für die= ol De[>|\ 1 1coo| Berta, Analysen,|ny DS) DE!= n BESEN $ t I I Re EN- h& ‚aa denen der X a u3 3=|- pi>[er BEMFRKUNGEN + Brl- Einäsche- es. nr Ss©& Oo S n Pfau rungen‘|P 2:22 2=|== 5) B | correspon-= a a| u®- m Jirend@; i 3 u.) >G 8 S Yev dieser und den * 2 2,2® nachfolgenden Analysen RN Desglere ame Biss gs Verlust fast bel a 700% ıllein den im Wass Talns m 59 8,5 19251 1,5 sten 87512 uflöslichen Salzen pr 4llı nu f i El a,= gerechnet werden. Zum= Eee Bes er 45 Ehatı Desglei- chenmit 48 fIı 1175251 3,5 1,5|18,75 reifenSaa- ach mu———| 0[mm[mm Tamm Den 4 H l, 46 AUS EINEM Sonnen- garten; I blumen. Boden, pflanzen;\63 6,7{11,56|1,5 8,12 116,67 vor der Blüthe ——-—— 47 Sonnen- blumen, 6 12,5 0,1211 877 Bunt die eben 61 5115> 8,78 Hi anfiengen zu blühen eh AuBBE ai Ba u“ 43 e FEgE Desglei- 5 chen, mitisj,5|22,5 9 0,5 317,75 5|, reifen Saa-) AT i 18 men mm Unmut ie[0 unse: — — Bl sa BR. ühen- us nen Ss I der Weit-"43,25 12,95] 0,25 132 0,5("2,25 ie ren AU zen|| iger Bf he a ee u EEE RER| Eee 4 Be so k 23 Deszlei-| Im nemlichen Jahre; A n'mi Reichliche Saamen von Mi chenimit ı 1 0,2515 1 118,75 3 j reifkm 3; 4 87 der schönsten Art, Saamen! a LE=> = Dumme ee ER— ee nn rn nn er ee er Bra Eve Bände EEE nn BEREIT zer EI FRET } il ih | Kl aa BEE I) | I ii a BEE, N N u N| 1) h" | i Id N I ll lm I li Ihn II HIN Zi Ill NN) Ih ID i il I) | N)(ji IA A! ar | Il | Il | mem. | ZAHLEN! TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, NAMEN | Asche ASCHE VEGETA- fürdieEin-] der Gewächse,. in 1000 in 1000; äscherun-|,.> Theilen| Theilen| TIONS- gen Zeit des Einsam=!dergrünen! der trok-| WASSER 5 melns Pflanze|nen Pflan-j in 1000 BEMERKUNGEN, ze Theilen der grü- nen Pflan- ze an Weitzenpflanzen (Triticum Sati- 51 vum) vomı.Mai}, 79 Ebendaher. Einen Monat vor der Blüthe a 52 der Blüthe. Desgleichen, in vom 14, Juniüus ı6 54 699 we » dr [= © - = Stroh ohneSaamen jeher vom vorste-) henden Weitzen I" he % " in Ebendaher. er: En sche I} gungen core‘ N dirend — AUNGEN, TAFELESBBRRTANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten: —— u E32 Sa< uETA» r Z= zıl 2= Ss Zı LEN[o)© ER r” IoNs- für die Si> En= a Si ee—| "ASSER Analysen,| na|©= Bo 5@= ei F= N> Ein. N th Y“ Pr nr Qtcco| Beni:.| F aj 53| p®| 2“ ei BEMERKUNGEN Theil£ Binäsche-I|s Ir als a 5& je) a; oe u» 2%:12=1 5 er v2 ee a Ba==)“ A or ‚po a© en[>03 u e) dirend za 3 a he »-I0 an— 0,59 Ä ee 002 De o Din 5ı I= a Weitzene-“ ao nf zZ 09> Int 2.0 1 Bi pflanzen,| go 11,51 0,25, 12,5]& 02.| 0,258 15,5 Jahr 1865, auf dem nem; = einen IWlo-| soz ‚lichen Boden wie-die nat vor der Q Zi vorhergehenden,% Blüthe oZ>n © a» aa a) r© x= a ee N u ie| masse: e 52 Ch z a Dergle En 10,75] 0,25) 26 0,5,[121,5 Ebendas, 600 u hen: b ü- » hend Ammmmmumrnmangen| mumemmamse| memmmmhanie| unmenmnri| mmmnnim| num| mn) |—\ 53 a be Dean Engstehender und we=- chen, mit|. 0[11,751 9,251 51 0,75) 23|nig reichlicher Saame. Phal reifen Saa- men BEER PEN VEERERE Zeh er ee Genauere Analyse er nemlich, Asche. 54 POtasche„weg m 12,5 Weitzen- Phosphors. Potas. 5 stroh von Potas, 3 ee ‚Ssıhwefels, Potas. 2 9 5 I 61,5%.1 232 se Se s.Erden 6,2 IKcohlensaureErden. ı 4 Kieselerde”#.,. 6155 1 & Me: alloxyde ee |Veriust 7!) u II| I I \ m, I TAFEL DER EINAESCHERUNGEN,. it IN 1A Ih i Be IN ZAHLEN NAMEN AscHE| AscHe VEGFTA- ZuntsN IIlIE fürdiekin- der Gewächse.| in 1000 in 1009| TIONS- firde|4 il IA“&scherun- 3>| Theilen u WASSER Aula je n 6° I[}} || irje gen Zeit des Einsam» dergrünen; der en in 1090 BEMERKUNGEN, he 4 melns Pflanze fagn Pflan-| Tneilen Einischer} z6& der®rrii- ningen. run vorrespon F3 nen Pflan» tirend# 26 u Rn | | |$ | Waizen- \ J Körnenaus | jeEN,.| x I edas Ausgelesene Kör- nie ner vom vorste-| j nen & thenden Weitzen 23| RB | angezeiß, || te Stroh | getragen | 1 hatte, aus 4| 1 gesucht en mi ee| h| 1} f e% :| Net 36 Kleie 5% i | I mm 2—,——| 13 Maispflanzen.(Zua|[Auseinem Kichen- Mays) vom 23. jun. garten, thonigter Ho- 57 ı Monät vor der- 222 den, Blüthe z=. em]— = Dieselbeu,bliihend M 535[vom 23 Julius 64 Ebandaher. Diese LUNGEN ONS«| | \SSER 100| Beinm, eilen; "grii Pilan 76 un... Fi —— Ayseinen! Imarteq, HP garten, TAFEL DER ANALYSEN - Hundert Theile Asche enthalten: TAHDtEN|”>= für die 21. 31. 510 3 SE :°° Analysen,ta&]| B2| Es= er r Ei denen den#4] 75 2 a:== 2 BEMERKUNGEN Einäsche- IR„|m2|m 2] 5 s eo Id rungen BE|IZ2128E15=” 3 eorresponr= 5 ol v er dirend 2®=[e) ‘ u E= no ==) m. 202 Genauere Analyse ==. der nemlich, Asche. Waitzen- on Potasche ar. 7.018 körner,aus Sr Phosphors. Potas. 32 denen, 37 SalzsaurePotasche o,16 weiche das on Schwefels. Potas. ein im vorher- et 2 unwägb.Wülkchen gehenden| 21| 38|< 95 32 25 140,25lphosphors. Erden 4 5 angezeig- Fee Kohlensaur. Erden o te Stroh>“ Kieselerde2= a5 getragen>, Metalloxyde.„ 0,25 hatte, aus» 2 Verlust... 7,59 gesucht 2.—- 5 100, 8 Potasche 3. 2.14 Phosphors. Potas: 30 SalzsaurePotasche 0,16 Schwefels. Potas., o s6 r Phosphors. Erden: 46, 5 Kleie Kohlens. Erden o Kueselerde®=0o-8 Metalloxyde.„ 0,15 Verlüstr sn.0.0.859 100. — De Tin nn Dom Ionen Gm[nn u 27. ‚ Maispflan-| 69[5,75 10,25] 7,5 0,25 I17,°5 zen; vor der Blüthe —(mn| mn nn mn— u 2 169 18: ion Dieselben.| 099 0,2517,5 0,25] 17 in der Blüthe [" Des een mens nn ne gm Tun m =—T———————— |=-== : Ss l== Er Zi [3 euer— Er masse —— m men ns nn — ae er ee ee=== ee ee ee ee 0 Su ven Bang a \® -> x o Io E=| [P Ss X zZ R Bl© ZZ= sr es] eo= 2. ER PEN ..- ges > BEW802=8 nA Woran (nen o oO EN 23 Fa- £ı] en D.x En = ErBEnt Di jr,=—— | Bos-ks 4 Ss 4 nn (SW) 09 oo Sp ®- re an< co je“ zZ Rene j aan BEN [e3} SEE N.0=.5 N See (ner n BE E) er Q a BR E i Kr: I) 2 5 B Be e£: ze u.= E90 ü [e2) nase ES ya SE 2 2 Er a er S oh(b} ® Be er e|= 25= 2> 53 a: Aue 53 SS <= N:© ze od ou 3 Fi„u or= vv Sa FR ja ed u Pf ag wo oo 08 Di v0 DL EILND vo o- 8 2 CH 3 ER N So SEE. vo SE A‘ a mer Ang co Ale N j Bis; ur; 3050\ a© R Ar,= 8\ Le}®) 5 5 5 en‘ ESE Ne) De) De) N| Be Er een ‘ \ NGEN R ANALYSEN TAE Ex DE SEN. Hundert Theile Asche enthalten Tea N— de| x na ne B en! ZAHLEN], SB= Re» S R ae er=>.> ge)> 5 denen dal" Ss| Ssal55| 5<&= BEMErRKUNGEN Einäsche- Is—lnojae} 2 o SG m,» gan pi Re] u» rungen Ms Aerize 5 br]= Re correspoll-= oO D[01 Qg re dirend u.=(o] y m Sorge n0=0 Ebene 59” So® Dieselben, Ser mit reiten nen fe Fe Saamen e=o v 828% 05 — ren su ri—(en|. nen———n< | » 2 Genauere Analyse dieser Asche Potasche„u: 0 35 60 PhosphorsaurePot- Maissten- asche Er 9,7 gel,,von Salzsaure Potas, 255 ihren’ rei’ 1.6 5 ı 18 05 119,5 15chwefels, Potas. 1,25 fen Ach- Phosphors Erden s ren ge= KohlensaureErden ı trennt Kieselerde*..#18 Metalloxyde.. c, 5 Verluste 2 20,2 305 70, u mn[mm nn 0 fm 61 Aehrender obigen a Maissten- gel En— —— HL 3 Genauere Analyse, Botasche 3.74 4> y@ ‚ Phosphors. Potas. 47, 5 62 24| 34 lo 1 912|40,88/Salzsaure Potasche 0,25 Mai;kör-= H,- Ara> Maisk Schwefels. Potas 0,25 Ber Phosphors. Erden 36 Kohlensaur. Erden o Kieselerde.., y Metalloxyde„. 0,12 Verlust: 2-0 0,88 Er re ee= Bene raue: er ie TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, 63 deum vulgare)von den reifen Saamen seschieden 42 ı Fang- an— a ZAHnLeN| NAMEN Asene| Asche|VroErA- fürdieRin-] derGewächse, in 1000 in 1000| TIONS- Ascherun- Theilen| Theilen; ;' x a ir!| WASSER gen Zeit des Einsam dergrünen der trock- inıcoo BEMERKUNGEW melns Plauze nen Pflan, Tpeilen enthalten|ze enthal-; ge, Ei ten nen Pflan- ze Gerstenstroh,(Hor- Auf einem Acker mis Kalkboden. Gerstenkirnervom vorhergehenden Strohe Gerstenkörner 16 Miess waren solche; wie man sich ihrer zum Säen hedient, nemlich von den ins nern Spreu- Bälgen Deireyt. R Benmeaunn,. N u I u Aufeinen dia, Kalkboden, Miesswarndh wie man sicht zum Saen bi nemlich ern Spree. jelreyli TAFEL DER«.ANALYSEN, Hundert Theile Asche enthalten: Li Zanten] ern er> je für die Bi= je B E ke< Analysen, nu 1] SER= ei S 5 Auer der ei: ES ea= E= E BEMERKUNGEN Einäsche-| n|m2|n2& 5 B° G rungen BB EI2E,5 e:] o= correspon] 5= o\y5 S 5 dirend Z[5] 2> alas 3=E% iBotascher 2... 16 Pzo u Schwefels. Potas. 3,$ => 3 Sun SalzsaurcPotasche o, 5 en 5 Zu2S 5 Phosphors. Erden 7,75 stroh ohne 14 7 12,51 57"oa® 9:3 59 Kohläus. Erden al IE 25 are Kieseierde.e 0; 87 menkör- ann Metallöoxyde„. 0,5 ner PER Verluste 2% 2.2 225 eo Sen, 100 —nn[mm(mm mn| een I Genauere Analyse dieser Asche, 64 Potasche°.=, 78 Gersten- Phosphors, Potas. 9,2 körner aus= Be Schwefels,Potas. ı,$ vorstehen- 7 31 4 36 9,25 ls lzshüredalasche 0,25 demStrohe Phosphors, Erden” 32, 5 Kohlensaur. Erden o Kieselerde» 35, 5 Metalloxyde„„ 0,25 Morluseau, en IB 100, EEE BEE VERTRETEN BESTEN Ve mn met SEE FE Diese Saamen waren, obgleieh sie dieFähigkeit zu Keimen hatten, ı$ Ta- ge vor ihrer völligenRei- fe eingesammelt worden. Als ich die in der saue- ren Auflösung zurückge- bliebenen Salze aufsuch=- te und wog, fand ich, 65 dass sie mit den. vorste- Gersten- 22 22[e} 21 0,12 129, 8\ihenden 22 zusammen 47 körner Theile wogen. ö Man muss sowohl bey dieser als der vorlkerge- ' henden Analyse, einen grossen Theil der Kiesel- erde den Bälgen zu- schreiben, vondenen die Saameu nicht befreyt worden Waren, xx SORTE ee a BE: En nn wi BD» 2 EEE Er ae SA et Zn ee ne ee er rag EEE EEE Een 7 2 ma ET EEE TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, ER ne ZAHLEN NAMEN AScHE| ASCHE|VEGETA- fürdießin-j derGewächse. es TIONS- Ascherun- Theilen| Tbeilen WASSER h Zeit des Finsam-+ idergrünen| der trock-|.& te melns Pflanze|nen Pflan-ı IN 1000 BEMERKUNGEN, enthalten ze euthal-| ken aa Se nen Pflan:® ze Hafer“1 Diese Saamenkörner 66 9 hatten keine Spreu- y;älge mehr, Blätter derSchneerj rose(Rhododen- dronferrugineum 67 die aufdem ra, 30 einemKa:kgedirge gewachsen war. to. Juuiis Dieselben,, vom ; Breven,einem Gra- 68 nirgebirge. 25 Am 27. Junius Stengel und Aeste= 2 ler Schneerose Diese,wiedie folgen- 69 vom Jura. 8 den Stämihchen wa- 21. jünius ren ihrer Blätter be: raubt, mh unnn nenn Li Stengel d. Schnee- 0 rose vom Breven. e 27. Junius | p se: “ichtenblätter(Pi- 7ı jnus Abies) vomju- 29 ta. 20. Junius l JARLEN* fir d Analy 4 ae| Finascher|© zungen correspole] ı Jirend PR ae seublättern© 0. jun — et E neraı se von NIE* Diese San Natte(m raubt, un| \ TAFEL DER ANALYSEN andere Dhsle Asche emhalten: —— -— ZAHLEN|» eJ> S für di==|=[5 3—- Kur 1e= o OL ‚ws je) Sy Analysen,| ns| 2] Zi->> a:! deuen dns|"=|#815 S a n) Se ee 2 Bes BEMERKUNGEN „inascne-[S1 ar- 2 Io)[®) rungen= 2= 3 E 5”” E eorrespon-|== aly S% dirend a; 4 Bey einer genauernÄnas Iyse habe ich ausser die.= sen Producten noch 10 6s=e\lheile Potasche und, 5 Hafer ı 24& 69 ‚92511475 Theile Salz- undschwes telsaure Katien in der nemlichen Asche gefune den. umuzurgereen mug m nn[mm mr en L. e 67 Bey dieser und den fol« Schneero-„IgendenAnalysen kommt senblätter. 23 14 43:2510,75 912 3,25 115,93 deı Verlust fast alleiy auf zo. junius Bechnnng der im Was- ser auflöslichen Salze. Gem nn ne mn| mn mn——’ 68| Die Vegetation warauf Schneero-[' r r dem Se ne senblätter“5 sl 2 ay z,rerzüögert, als aufdem von Kie- 21,1[16,75]167 9,8% 5,75 31553 Kalkboden. Diese Be- selboden. merkung kann map, 27. Junius auch auf alle folgenden Einlesen mit anwenden, — BI 22 sm enge‘’—— 69. h Stämm- chen von Ik- e Kalkbo-|22,5110[9 Jos] v12 154$2.48 Schneero- Ss. Ar. 67.. zunius| > ee— 1 ln|> —s Stämm-.| ne 24 11,5 29 i 1 104,5 SIESELPO- 3 dey- Schneero- j se. Junius N h ee mn nn mn m m nn[gen mm Den t PR Blä y on Talkı eu,! en 16 12,271 43,5 2:5 1,6 24,13 Junius | et| m a m nn an an an EEE HE TET ee ee TAFEL DER EINAESCHERUNGEN. ZAHLEN NAmen ASCHE\Veorra- für dieEin-| der Gewächse, in’1000.01= äscherun-|__& Theilen. 27.003 gen eit des Einsam» der trok-| WASSER are melhs nen Pilan-| in ıcoo| BEMERKUNGEN, ze Theilen der grü- nen Pflan- Ar Dieselben,aufdem 29 72 Brevengewach-$ sen. 27. Junius 73 Fichtenzweig, oh- ne Blätter,\ vorm 20. Junius ı5 74 Herdelbeere:(Fac- eininm Myrtillus) vom Jura. 29. August 26. 75 Desgleichen, vom Breven. 20. Aug. 76 Dammerde von de nr, 67 und 69 Kalk--Schneerose* 22 65 Diese schwarze Dammerde wurde von einem rein koh« lensauren Kalkfel- sen genommen, zu demkeine Thiere kommen konnten; er war unter freyem Himmel allen atmo« ;härischen Einflüse en ausgesetzt, | R =? 7|) Zum® fir die|. Analysen,| 77 denen det u Einische“\r zungen| correspont- dirend N— „ Bliner| vonkiesel"* Fichte, Junius —— I| [1 | Fichten- | oder Roth. tannen- zweigt, ohne Blät- ‚ler { 1} Schneern-| Sen» Dimmer de von Kalkbo.-| 9 den; Ar, und& GEN, Bexenny, nn— immel all! an AN irischen IF ey ausgesel TAFEL DER ANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten:> ZAHLEN für die Analysen, denen der Einäsche- rungen correspon- dirend —— AzıvSg ne ı95se A ul ut -150Q naadug 3319nBsogıoudsoud naaay auanzssdusjyoy S3AUIIISIY SAYaAnAYıIY TUOAXOTIV LITA LSAIMIA BEMERKUNGEN x Blätter vonKiesel-! 45 Fichte. Junius 73 Fichten- oder Roth- tannen- 15 zweige, ohne Blät- ter 12 K ah i alk-Hei- delbeere. 17 29. Aug. 75 Kiesel- Heidel- 2 beere, 4 20, Aug. 76 Schneero- sen- Dammer- de von Kalkbo- den; nr. 67 und 65 ı8 22 0,516, 29 42 22 2% 19 0,5 5,5 Bey dieser und den fol- genden Analysen kommt >r Verlust fast einzig 19,5 der Verlust fast einzig ‚auf Rechnung der im Wasser auflöslichen Sal- Ze, 3;12 19.38 9,5 13 15,5 ‘ch habe in der sauern Auflösung der von Ere den und Metalloxyden befreyten Asche zwölf Theile kalischer Salze gefunden. Der Verlust beträgt daher nur3 Thei- le. Diese Dammerde braus’te mit SAugrn nicht auf. A a SIETEERFKHERELTE Te a ee A TAFEL DER EINAESCHERUNGEN, ZAHLEN: NAMEN fürdie£m- äscherun-| gan ASCHE der Gewächse, in tooo Zeitdes Einsam- melns Pflanze Theilen! der grünen'der ASCHE in Icoo Theilen VEGETA- TIONS- WASSER trok-}. \uen Pflan-|:N,„20 an Theilen ze der grü- Pflan- ze nen BEMERKUNGEN, | Extract aus vor- stehender Damm- erde 140 Dieses trokne, chwarze, und halb- lurchsichtigeExtrack wurde durch wieder- holtes Abkochen die- ser Dammerdein de= stillirtem, bey jedem Decocte erneuertem Wasser bereitet. Dis Abkochungen waren trübe,u. konn« ten nur durch einen Filtrirsack geseiht werden, der sie uicht hell mache, 79 L Dammerde vonder Die grosse Meuge derin dieser Damm- erde enthaltenen Asche kommt daher, Kiesel-Schneerose.620 dass jene mit Sand od, nr. 68 und 70 zerwittertem Gueus, woraufsieruhte, vers mischt war, Extract aus. dieser 143 Dammerde —.|| ZARLEN| fir ae Analysen; denen det)\& Finische:| Si i u: NGEN, TAFEL DER ANALYSEN. Hundert Theile Asche enthalten: men—— x ZAHLEN 3 Sul BEER= | für die= 9= u u ER] Analyen,\n,| E=s| Beo|o Ya&” An 4 3 in m 0(a- Pr 0 denen der a Batsıın©&* B Ber u)\ Einäsche-| s stnofaaln 7[al a EMERKUNGEN ü| rungen= BE=“=” el 2=“= 5 be)= Re lau: correspon== S} diren« u a e S e) Genauere Analyse‘ der nemlich. Asche. ‚jKohlenges. Potas. 14 stillirte Le: Salzsaure Potasche 23 ee ae 2 I 8 21 1 5; ‚„Schwefels Potas, I6 ar Her 7 116,75] 2 3 er. 5 2%»iPhosphors. Erden 17,25 stehende: Konlensaur.E N | onlensaur, Erden 21. Die Alkkdny Daminerde Kieseierde 2. WAren til Alaunerde Eee— fe Metalloxyde.. 3 erilis“ Ne) werden, drskkt Verlust! hell macht, 100, an Veummeememee) SE BE ei Dammerde vonkiesel o Schhneero se\ mischt wit, EB 79 Extract 2 daraus 4113 17[14 012| 10 121,88 } ee ke ee 2 EB Free TREE ERHITZT nn ame ner nn m ern = NA on =) = Re = _ 197) = & = ia ua jene mi en © A| © 2) 8 © rn & ’ aussures C S V. über die N. is) } € SB nn mn nn ne Free> Is RT Herr von Saussure hat in dem gegenwärtigen Werke geleistet, was er auf dem Titel versprach: eine Unter« suchung(es vegetabilischen Lebens, in chemischer Rücksicht, zu liefern. Er hat das Geschäft der Er- nährung'und des Wachsthums, vom Keimen an bis zur vollendeten Pflanze beleuchtet, und sogar die einzelnen Theile des Gewächses, Wurzeln, Blüthen, Früchte u. s, w. in dieser Beziehung geprüft. Selbst die Dammerde und die Asche der Vegetabilien sind ge- nauer, als bisher geschehen, von im untersucht wor- den, und da sich die erstere so nahe an die Vegetation anschliesst, dass sie mit zu ihr gerechnet werden muss, so gereicht diese Untersuchung dem Werke desto mehr zur Vollständigkeit. Demohngeachtet macht das, was bier abgehan- delt worden ist, nur erst einen Theil der Physiologie ler Gewächse, selbst in chemischer Beziehung, aus, ea und lässt uns noch ähnliche Untersuchungen, mit gleicher Genauigkeit und Yollständigkeit angestellt, über die sich zu beyden Seiten anscliessenden Dar: stellungen, deren eine die chemischen Bestanhdtheile der Gewächse, die man als Edukte und Producie | 4 Il)| I derse!hen kennt, die andere das vegetabilische Leben der be | ı\ in seinem dynamischen Verhältnissen zum Gegenstand schen 1 In hat, zu wünschen übrig. Die Betrachtung des Le- deu Bei \l bensproze:ses, im Verhältniss zu seinen ihn bestim- sen, WE I menden Einflüssen begleitet jene chemischen Unter-| a mög | 6 suchungen so unmittelbar, dass ein Ungeübter oft des ve’ | IH verführt werden könnte,“die Wirkung einer rein de in} || chemischen Wahlverwandschaft für Aeusserung einer x Comyl N I) reinen Lebensthätigkeit zu halten, und umgekehrt, in dei | il"da doch die Existenz des Gewächses jederzeit noch führlid In II] durch etwas höheres bedingt ist, als dass man hoffen | dürfte, durch dergleichen chemische Prozesse das} " ganze Leben befriedigend zu erklären. Die Unter- Vom‘ | N suchung der verschiedenen, theils dem vegetabilischen | ll reiche eigenthümlichen, und in ihm allein vorkom- a menden Substanzen, theils solcher, die auch ander- Did Ai; wärts angeirolfen und gewonnen werden, bietet ein wächs noch weiteres Feld dar, und nur aus dem Resultate fichere II vereinigter Forschungen können wir dereinst von liche A I N dem Zeitpunkte an, wa.chemisches zum organischen, schon 1 ii und organisches Leben zu chemischen wird, eine\ Formen N wahre Pilanzenphysiologie erwarten. 0 mechand N fasrgell | Il= ches 9 | IN) und 3 I IN Sıussune hat beyde Wege oft betreten, aber nie seizuıg | IN MM verfolgt, sondern ist bald auf seinen eigenthümlichen| I I N il zurückgekehrt. Il)! ns| D 4| I Es ist jetzt nicht mein Vorsatz, die ansführliche a al)| Abhandlung jener bey'en Zweige der künfiigen Pflan« und E ||) zenphysiologie= liefern. Nur allgemeine Unmrisse Klie j ii derselben, Ausführung einzeiner Züge, mit Benutzung B tabilischh r > il.. i der besten und ri&uesten Quellen, zumal im chemi- ZUM Gegen, achtung| schen Theile, kann man erwarten. Ich hoffe indess ng el [e} in in den Besitzern dieses Buches einen Dienst zu erwei- En lan en, 5.>|.. " sen, weun ich ihnen den chemischen Theil kurz und jemischen Un: R EN“Ur A Ei in möglichster Vollständigkeit, und eine Darstellung m Ungeühte R a& des vegetabilischen Lebensprozesses gebe, wodurch Kung einer ni En: sie in den Stand gesetzt werden, dasselbe als ein Aensserkng eis i ja Compendium zu benutzen, zumal, da diese Lehren und umesker A ä 3?” La in den wenigsien bötanischen Handbüchern so au# 65 jederzeit ni ährli au, führlich vorkommen, dass man Ih ne Proz di en Del Vom anatomischen Baue der Gewächse. m venetabilit a As£ n allein vor die auch al Der unbeiangene Forscher findet, wenn er ein Ge- rden, biete wächs genauer im Innern betrachtet, eine weit ein- fachere Zusammensetzung desselben, als ihn die künst- liche Anatomie der Pflanzen lehrt. Die bekannten schon längst beym äussern Anblicke unterschiedenen Formen abgerechnet, zeigt sich bey der einfachen nn r us dem hal wir dereinst I zum organ hen wird,& mechanischen Zerlegung oder Zerreissung, nur ein fasriges, zelliges, oder schon blättriges Gewebe, wele« ches sich jedoch auf das®vorige zurückbringen lässt, und der ganze Bau schränkt sich auf Zusammen- setzung von Röhren, Blättchen und Zellen ein. otreten, eigenthüne? 5. Die unendliche, von den frühesten Zeiten an be- merkte Mannigfaltigkeit der Gewächse im Aeussern Fan dje ansführl® s"u und Einfachheit im Innern, weiche, wie die Phy- künfigen 8|| g* siologie zeigt, eben sowohl von den äussern Einflüs- emeine 4| Ba en, als von dem inneren Bildungstriebe entspsingt, mild"® J ee te= et ee = u = De ee ur ers ——— en re Eu ED BB ze ee ge ee en a a ar ee ee EEE TE muss nothwendig eine scheinbare Verschiedenheit in dem Baue dieser Zellen oder Canäle zum Vorschein bringen. Den Pflanzenanatomen gab diess Gelegen- heit, Classen von Gefässen und dergleichen aufzustellen, die wirklich nicht vorhanden sind, und noch viel weniger durch alle Abtheilungen des Gewächsreiches durchgeführt werden können. Einen deutlichen. Be- weiss, wie wenig sie gegründet sind, geben z.;B. die Uebergänge des Splintes ins Holz, der Spiralgefässe in die sogenannten T'reppengänge u. s. w. Die man- nigfach gestalteten Vegetabilien bringen überall nichts weiter hervor, als was der Zweck der fortgetriebenen Vegetation ist, nach abwechselnden Ausdehnungen und Zusammenziehungen,.[der Pflanzenmetamor- phose*)] eine verfeinerte Gestaltung, deren Frucht und Kern fähig ist, sich durch neue Ausdehnungen zu vergrössern, zu nähren, und‘den nämlichen Weg wiedernm zu durchlaufen. Solche einfache Zwecke hä:ten schon lange auf einfache Mittel hinweisen, und der leichte Uebergang eines Theiles in den andern davon überzeugen sollen, 6 # Ohne uns also mit einer Beschreibung jeder ein- zelnen Sorte von Gefässen der. Gewächse aufzuhalten, da man deren noch viele finden kann, wogegen man- : 3) Siehe des Herın Geheimenrath von Göthe Fersuch die Me- 1. e) T Jın H tamorphofe. der F flanzen zw erklären. Gotha 1790. Dass der eigenthümliche Bau ein.ss Gewächses nicht immer, wfie etwa im menschlichen Körper, auch eigene vekreilanen bei vorDringen, zeigt sich daraus, gass von je Vo ist das angen‘ Organ) Benent yerstebt | und kur pensteil darzull leichte! nen, N jn eine und se chen B) nd ak {en 0 erschiedenhen h e zum Var, ab dies Gele, chen ana, „ Und noch 3 Gewächsei m deutliche d, geben ul , der Spin SW Din gen übenl il \ ler forteeitehr Au Pfanzennin: ing, deren I ze Ausdehit: n- nämlichen| > einfache Int! el hinweisen, ı es in den at ‚reibung ja" yächge auf! noeoeil I an, Wok I vor di zöthe Fersuch 4 rofl Gotha 179% 1, Gemia® N, MG Käryen, we ch Jana un! a nn nn nn nn re 7 che andere schon wieder auf die allgemeinen zurücks gebracht sind, können wir uns auf die Betrachtung folgender Hauptklassen einschränken: 7: Der allgemeinste Behälter des'Flüssigen, woraus in Verbindung mit Festem alles Organische besteht, ist das Zellgewebe. Es ist ein in der Physiologie jetzt angenommener Satz, dass sich alle festen Theile eines Organismus darein auflösen lassen, wenn man jene Benennung nicht in einem zu beschränkten Sinne verstehen will, Man hat in der That vom höchsten und künstlichsten Organismus bis zum unvollkom- mensten oder einfachsten herab, Mittel gefunden, dieses darzuthun, In dem Gewächsreiche ist es um so leichter der ‚Fall, da. wir weit öfter beobachten kön- nen, wie junge im Wachsthum begriffene Theilchen in eine feste, oft steinartige Substanz übergehen, und selbst der keimende Saawme ist zu derglei- chen Beobachtungen sehr geschickt. ÄAnzumerken ist indess, dass diese Zellen oft bloss durch Abseizun- gen erdiger 2 ückstände aus dem flüssigen, im den har» ten oder veränderten Zustand übergehen. Die Gestalt, in der dieses Zellgewebe erscheint, $st sehr verschieden; bald zeigt es sich in den schö- nen Geweben, deren.unser Verf, S. 5,(nach SPREN=® Ger) gedenkt, bald findet es sich in langen Schläu- nn zwey auatomisch sich sehr ähnlichen’ Gewächsen, eines Geschlechtes, die eine Gattung einen mächtig ausgfzeich- neten Stoff ausscheiden kann, ‚während die andere nichts Javon ZeBße gay on ex wen zig ee gi en a I no ä aa== EEE ee pe oe, et: ELITE= en? = a en ee: a == em= 8 chen ausgedehnt, öder es hat sich in Blätter und Röhren verwandelt. Ueberallist es das Eine, und wird aus den nachher anzuführenden Stoffen gebildet. Ei | 8 ‘Unter den röhrigen Gefässen der Gewächse, welche den- grössten Theil der Organisation derselben beherr» schen, sind die Spivalgefasse bekanntlich die merk- würdigsten. Obngeachtet einige noch immer bey der lebenden Pllanze dieselben Ber gSnen, oder sie als durch die Schnellkraft veriroknende und beym Zer- reissen sich also windende Fasern betrachten wollen, so sind die Beweise dafür doch nicht positiv genug widerlegend, und wir müssen einstweilen den Schrift- stellern, welche sie z B, bey Kürbispilanzen in der lebenden(unverleizien?) Pfilanze wollen gesehen ha» ben, Glauben beymessen Ob sie aber wirklich immer hohle, safıführende Kanäle sind, ist eine andere Frage, deren Beantwortung nicht 80 gleich entschieden wer- den möchte. Unsere Augen belehren uns indess noch von einer andern, der häuhigsten Art von HKöhren, nemlich den ziemlich geradlaufenden, die theils in verschiedentlicher Form Safte enthalten, theils sich im Alter in Holztasern verdichten, und so das eigentliche vollkommene Holz der ausdauernden Gewächse bilden. Q. ‘Wenn man die Entstehung der Röhren und Kanäle aus einer Aneinanderseihung von Zellen in einer Linie erklären kann,#0 lassen sieh auf diese Weise auch durch Aneinanderreihung der Zellen in nn— der fü nl ehl MN erke jor oder festen D solche‘ Breite u 4 fi, haut b bloss 3} wenn? (parencı Theile Bın-$ı isch{ Die 1; zer In Blätter IN Bine, uni nl en gebilk, sewächt, velh derselben hal tlich die ma tunen hey N, oder sie ıı und beym In :trachien wolk, ht. positiv zur eilen den Suhl ispllanzen in Llen gesehen I r wirklich inne ine andere Fr entschieden , ung indess a Art von Bölt, n, die thelkı ap,{heil sch 0 so das eigen den Gent! N| gr Röhren yon Ze)len p sieh auf at g der Jll# nn nn nn ann rn W; % Ihre Entstehung aus den Zellgewebe ist noch deinlicher der Fläche die blättvigen Gestaltungen erklären, au erkennen, als bey den Röhren, und bloss im Al- ter oder nach dem Tode nehmen sie die Nätur einer festen Haut an. Da die äussere Oberfläche eines Gewächses eine solche Aneinanderreihung von Zellen der Länge und Breite nach besitzt, so ist daraus der häutige Ueber. zug desselben, der bald Schaale, bald Rinde, bald Ober- haut heisst, erklärlic.. Da, wo das Zellgewebe fast bloss in die Fläche vertheilt ist, wird es zu Blatt. 10,. 4 Eine Aneinanderhäufung vor Zellen nach allen Seiten und Richtungen giebt endlich eine Masse, die, wenn sie sehr saftig ist, mit dem Namen Fleisch (parenchyma) belegt wird, und in den verschiedenen Theilen der Pflanze, zumal bey. Früchten, und der Blatt- Stengel Substanz der sogenmınnten saftigen oder fleischigen Gewächse am ansehnlichsten gefunden wird, Die letzteren sind um dieses eigenthümlichen Baues willen zu Versuchen über das vegetabilische Athmen sehr geschickt, wie solches unser Verfasser auch mehreremale mit glücklichem Erfolge zu benutzen gewusst hat.($. das dritte Capitel). Solche Heischi- ge Gewächse besitzen eine weit einfachere Organisa- tion, sie nehmen: bey einem grossen Volumen an Substanz einen verhaltnissmässig sehr kleinen Raum ein, und scheinen überhsupt auf einer höhbern Stufe von intensivem Pflanzenleben zu stehen, als diejenigen Gewächse, welche einen mehr gestreciten Bau be- SHZEN, = S gen Zen a rer ee Be a Erna TIERE” ee TEE TEE a Fe er = . E ee a IE —— Suse ee _—e nn ae nen EEE a0| 11. Die Urey angegebenen Classen erschöpfen bey Shrer Einfachheit alles, was man bey dev Organisation der in den verschiedenartigsten Formen sich zeigen- den Gewächse findet. Sprengt der zu heftige Trieb der Säfte die zarten Gefässe, oder dehnt er sie aus, und bringt eine noch rohe, nicht so feine Nahrung hinein, so geht oft das halbfertige Blumenblatt wie- der in ein Kelchblatt zurück, und die Vegetation wird anfgehalten. Immer zeigt sich alsdann aber ein Ahnlicher Bau, und die gröber ausgewirkten Theile weisen deutlich hin, dass die feinste Organisation jn ihrer Anlage mit der niedrigsten des Gewächses dieselbe bleibt. 12. Die Verhältnisse eines Gewächses zu seinen äus- gern Unigebungen, Feuer( Licht, Wärme) Luft,'Was- ser und Erde, haben aus diesem zelligen und gestreck- ten Gewebe Lagen hervorbringen heifen, die man am besten von aussen nach innen zu, zumal am Stiamme unterscheiden kann. Die erste Schicht ist ein den grösten Theil des Gewächses bedeckender Ueberzug, der in der Gestalt einer mehr oder weniger dünnen Membran Oberhaut genannt wird. Sie überzieht alle Verzweigungen der Pflanze mit, wird da, wo mehr leisch oder saftiges Zeilgewebe liegt, thätiger und lebendiger, und ist.alsdann meist mit Spaltölnungen versehen, die den Austauschungsprozess mit den Gas- aıten, wovon unser Buch eo oft handelt, befördern helfen?). Stirbt sie ab, öder mit andern Worten, nn » ) SPRENGEL bemerkte.(Anleitung zur Kenntniss der Ge- O wächse: Th.$. ı26.) dass bey denjenigen Pianzen,. do= geil sie sich dit poch s' zieht,© jemehrd die I Arte,/ schein gchafll IA gen gi} der ıstk gelock{ Js chi sind, I Veräß erschönfe In der Orr, nen sich ze, zu heizt Mi lehnt er se, 0 feine Nahın Alumenhlat u: d die Vegan alsdann abe: sewirkten Til nste Orga n des Genic 5 zu seinen it "ärmne) Lu, Ir en und gel 4 fen, die mu umal am Stnn hicht ist en it eharı! kender Leim (f weniger diuf ste üiberzieht AH rd da, wor es D 1. dan Li® nit den{ > dor Dr ‘ 1 f vien Plauzttı Kenntnis 42 geht sie im Alter mit in die Rinde über, so verliert sich dieser Bau natürlicher Weise. Ausserdem ist noch anzumerken, dass sie die Wurzel nicht über- zieht, so lange sich dieselbe unter der Erde befindet. Jemehr nach oben zu die Rinde dünner wird, und die innere Marktsubstanz mit nach auffen hervor. tritt, desto zärter wird auch diese Oberhauß"undksie scheint in dem Blumenblatt endlich ganz andere Eigen» schaften und Bau anzunehmen. f Die auf der Oberhaut befindlichen Spaltöffnun- gen gehen häufig durch einen ähnlichen Trieb, als der ist, der den Stamm in die Länge zieht, hervor- gelockt, in Haare über, die gewöhnlich nichts anders, als ebenfalls Ausdünstungs- oder Einsaugungsgefässe sind, und mit dem Athmungsprozesse im genauesten Verhältnisse stehen. Sie fallen weg, wo genugsame Feuchtigkeit im Boden oder im Zellgewebe vorhan- den ist, und zeigen sich stärker da, wo dieselbe mehr aus der Luft angezogen werden mus8®. Sind sie zur wirklichen Sekretion bestimmt, so bilden ‚sie vielleicht in sich, geschlossene Drüsen, die als kleine Systeme, h1 ‘io. eigenthümliche Säfte auszuarbeiten ver« ren Blätter auf der Erde. aufliegen, die untere Fläche der letztern nicht mit Spaltöffnungen versehen sey, weil dieselbe alsdann nicht fähig, ist, Euft einzusaugen Ir fänd’ diesen Fall z.B. bey der Aurikel und bey einigen Gaitangen der A rabis. Sie sind da, wo sie vorhanden sind, Ainmev in grösserer Menge, je weniger Haare man c o 3 findet, und umgekehrt, Auch hat man noch beobach- >= N .. y sr# 1 tet, dass sie des Morgens mehr geöffnet seyn sollen, ; Le. als am Abend; des Morgens Ist aber die Einsaugung stärker,(Sen.% 127.3 IN j nl| Ä Mil | nl ‚mögen. Bey der Wurzel sind die Einsaugungsgefässe| EN= 7 de® nett il il N bloss als Zasern oder’ Wärzchen zu selien, MR n Na ma of} DIE HU I Hin nat 1 Hl N IE) Hi IN] 13. ED #]! al P.- N IKt Unter der Oberhaut befindet sich eine dentlich pi | HN aus'Zeileewebe bestehende Schicht,- die den Namen und pi ı Rinde führt, und hauptsächlich der Ort am Stamme ste tr il ist, woher die Gewächse den Kohlenstoff nehmen, meist MN Bl N ı wenn sie mit dem umgebenden Sauerstoffgase kohlen- geil N!‘saures Gas bilden. Sie ist alsdann grün. Unmerklich Mengesi ER# ke er. i P" l| geht sie in eine mehr gestreckte Form über, und bil-) enthält Fi>.-> If det endlich nach innen zu, die Lage des Bastes, einer 1 dei El N oO und de IK‘Schicht von Fasern. Hol: fe man bi ) l N 14.| wände iM EUEIN| Wurzel la I Ne Innerhalb des Rastes befindet sich, und zwar, wie N Bil|| ieh,;& Er Ei il man neuerlich behaupiet hat, bloss hey den Dicoty-| Sppgyoeii EN 5 N 5 me i EM N| IN ledonen, eine mehr oder weniger dicke, aus Spiralge-| Inoik NSTaB An IN 5 3 8 r Ib© 1) IN fässen bestehende Lage, ie man Sp/int nennt. Ob- Reysicg Tau kN£ x Fi== ll ii leich er nicht mit dem Baste zusammenhängt, so bil- | Ki&' 8 Bi ij det er doch mit ihm vereinigt den häuptsächlichsten | if en° is=> ul| N Sitz der Bewsgung der Säfte, und kann als die letzte N g' a: | 1 IN Lage, von innen herausgerechnet, so wie der Bast als If} [| aim s i M | ll) il die letzte von aussen nach innen, betrachtet werden. sich ıp Bl:: 3 Re. | N In Der Splint wird bekanntlich bey mehrjährigen Ge- a ll UNich».®.%. 5 on ul la wächsen zum eigentlichen festen reifen Holze, wo er RE P&{ A Ra x i RUE einen höhern Grad der Dichtigkeit annimmt, seine| 2a IEH| ii 5 | BI Il..°&...|! EEE frühern Lagen nach ‚innen drängt, indem sich die a Kl I-| En ı il spätern aussen herum anlegen, und die lebhaftesten 21 Sala=:: Ei: i ai |) f ii Bewegungen der Säfte in diesen jüngsten Schichten sei; AUSB | Ki vornimmt. be I Sa INA DE|| 15 ng Man findet beym Holze noch quer vom Mittel- ei, puncte nach der Peripherie zu laufende Fafern, die man Spiegelfasern nennt u, ch eine den die den Nanı Ort am Stan lenstoff nehnı a 4 Bey einem grossen Theile von jungen Gewächsen, © 1\ & h und bey allen dieser Art, welche röhrenförmige Ae- ste tragen, ist die Mitte derselben mit einem lockern, meist blendendweissen, schwammigen Zellgewebe aus- Alan gefüllt, welches Mark heit und gewöhnlich eine gl Menge, wie man glaubt, überilüssiger Feuchtigkeit a, enthält, Es verschwindet mit zunehmendem Alter, des Basta, ein und der Raum, den es einnahm, wird theilg durch Holz allmählig ausgefüllt?), theils bleibt er hohl, wo man bisweilen die Reste desselben als Querscheide- wände*) oder Flocken gewahr wird. Dass es der Wurzel fehlt, und deswegen deren Hauptcharakter 1, und ann N ausmachen soll, wie Menıcus behauptet, ist von| bey den Dit SpREnGEL°) widerlegt und die Wurzel des Po- \e, aus Spit Iypodium medullare von Neuseeland noch zum 4| int nennt, Beyspiele angeführt worden. b yenhängt, 80 Il hauptsächliett= nn ınn als die kt Te fi Die Rindensubstanz(zelliges Gewebe) verliert ie der Dat wie d sich mit in die Blätter, und bildet deren Ausfüllune Iret, werde 5 trachier WET hr© re z b7 ot vv r q r Ei on Halt, W 3) Z. B. beym Hollunder, Sambucus nigra L., wo es annimmt, ul nur bis zum sechsten Jahre des Astes dauert. «dom sich(IF 5 i| 2 indem$*) Z. B. sieht man dergleichen bey webrern Juncus und ‚ festen.;: die lebhalte Scirpus Gattungen, gig£;; Rue ogeten s 5”) Anleit, zur'Kenntniss d, Gewächse ı,. Th. 5. aıı. f « N Wi ga 2 ie —— et ae _ km sn Ben Sms rer er 14 zwischen den‘Rippen, Die Splint- und Holzgefässe verlängern sich in. alle röhrigen Theile des Ge- wächses, so wie sie die Rippen der Blätter selbst bilden, und der Trieb, welcher das Mark im Innern des Baumes herbey schafft, giebt es auch wabrscheinlich zur Blume her. Da sich indess an diesen Spitzen der Vegetation die fasrige Substanz mehr verliert oder zurückzieht, go kann das, Zeligewebe der Rinde leicht mit dem des Markes zusammentreffen, und b:yde gemeinschaftlich, unter neuen Verhältnissen, die Frucht- und Saamenbildung vollenden, die uns auf den Punkt zurückführt, von welchem wir ausgiengen. & ! Vom Safte. 17. Innerbalb der Oberhaut, zwischen den eben beschriebenen Behältern, befindet sich eine Flüssigkeit, die gewöhnlich hell, ungefärbt, und von wenig Ge- schmack und Geruch, bisweilen aber auch trübe, farbig, und Geschmacks ist; nemlich der, durch die Gefässe eich bewegende, Saft: 18. Saft ist in allen Theilen des belebten Gewächses enthalten, er bewegt sich und treibt in ihnen, Er ist oft fähig, einen mächtigen Widerstand zu über winden, ist oft in grosser Menge vorhanden, und macht, in Verbindung mit den Gasen, die durch die lungenartigen grünen Theile ein- oder ausgeathmet werden, das Hauptnahrungsmittel der Gewächse aus, Ich werde bald nachher angeben, dass mar ihn nicht als 2 aus ihrl Ihr guil schein] warumd Bei Saft und |. auch R, | manchel | harziee,® id aber schz | vemandg | nehmer hauptei handen, 15 ind Holt# y 14 f E heile dp ans den Stoffen zusammengesetzt annehmen dürfe, die t Blätter man aus ihm durch chemische Prozesse gewinnen k kann. Es lässt sich daher nicht viel mehr über seine Kim Innen}, Kane wahre Mischung und Zusammensetzung. sazen, als abrscheinli? Rt: dass er aus einem gewissen Verhältnisse von Grund-: esen Spitze Ir R elementen bestehe, nemlich denen, die man in den Ir. verliert le; 5 aus ihm hervorgebrachten Stoffen wieder findet°), - der Rinde en y und by issen, die Fruf, Ihr quantitatives oder qualitatives Verhältniss ist wahr- scheinlich in ihm verschieden, und daraus erklärlich, \ warum er bald diess bald jenes Produkt liefert?). ns aul den Dur Open 10. Bey dem grössten Theile der Vegetabilien ist der Saft ungefärbt und wasserhell, er findet sich indessen auch grün, blau, voth, weiss und gelb, und erhält bey manchen Gewächsen theils eine harzige, theils elastisch- schen den ek harzige, theils gummigte, scharfe, narkotische, bittere oder ‚ eine Flisick süsse u.s. w. Beschaffenheit. Letztere Qualitäten fangen rn rl aber schon‘an, sich als augenblicklich nach dem Tode ych trübe, a verwandelnde Eigenschaften und als Produkte wahr- ’ v nehmen zu lassen, und man kann nicht gewiss be- 5 ist; neal ade, Sf haupten, ob das Saure schon im lebenden Safte vor- Anl handen sey, oder ob er nicht eben erst‘ diese Eigen- obten Gewicht°) Zu diesen Stoffen zähle ich Licht,( Wärme), Wasser- #=3 ER|._1- Mn stoff, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff,-Was ich ana©.:’' R.- ae iM ‚mir von ihnen denke, darüber werde ich mich weiter erstand zu unten erklären. IN) nden, i...“1 rorba ij#?) Zum Beweise dieses Ausspruches führe ich einstweilen 0 Anpef( an: „die durt nur die bekannte Erfahrung an, dass man aus einerley Ampt x= s c= J der ausgali" Saft bald diese, bald jene Säure herstellen kann, je nach- . Gewächse al dem z. B. den Teeuergrad stärker oder schwächer gege gl wird un zn ihn ni" ben wird, u, s. w. 16 schaft durch einen chemischen Entmisehungsprozess, im Augenblicke, da er absıuirbt, erlange. Einige Er- fahrumägen scheinen das letztere zu bekräftigen. Eben so verwechsele man nicht die angeführten Eigenschaften desselben mit denen des Saftes reifender Frichte, welche, jemehr sie sich dem Zustande ihrer Vollendung nähern, unabhängiger vom Gewächse wer- den(wie der todt holzige Stiel derselben beweist) und ihre Beschaffenheit nun bloss durch Einwirkung des Lichtes und der Atmossphäre, zumal des Sauerstof- fes derselben, verändern, 80 dass man sie abgeschnit- ten für sich der Zeitigung und dem Uebergang von herbe in süss überlassen kann. 00, Von der sogenannten anatomischen Untersuchung des Saftes lässt sich nicht viel beybringen. Rarn sahe viel Uebereinstiimmendes desselben mit dem Blute der Thiere, doch darf man die Vergleichung nicht zu, weit treiben®) Die"Vergrösserung zeigte in dem Safte Kügelchen, Prismen n.. s. w. in einer dünnen Flüssigkeit schwimmend, Allein hier ist schon der Zeitpunkt eingetreten, wo wir nicht weiter gehen dürfen, denn die äussern ‚Einwirkungen zumal des Sauerstollgases u. m. derg!. fangen bald an, den nunmehr gefödteten Saft einem chemischen Prozesse zu uuferwerfen.[Vergl. Sauss. S, ı8ı. Anm.*)]. 2) Schon die Vergleichung der Kügelchen des Saftes mit denen im Blute, wird nicht durchaus passen, da die Cruorkügelchren bekanntlich wegen ihrer am Fiweissstoff anhängenden I.nfıbläschen so erscheinen. Vergl. 7. F Ackıamann(Diss pre doco) de combustionis lentae phänome- nis, quae vitam constituunt. Jenue 2504. A eier Jichk# ya I che Mil und@tl bea®} häull sch, wos& von isn Wicls: dern? sen Di baldlls gesciän dient"2 Vost il mi uncme che] ‚47 1s USER, 21. neh Kilen| N bekräiigen Das Bestreben der Menschen, durch falsche Ana» IR 3 2 Sr: 1. e e Ya| logieen geleitet, auch in höchst einfache Dinge Künst«» iR t die angefihr, Fre lichkeit zu bringen, und in ihnen etwas aufzusuchen, e( N jl, m. y... sSallsri, was in der That. nicht vorhanden ist, verführte man- am Zustande ne en re a en TE Fe IE che Naturforscher nach dem Schema ders Anatomie m Gewächen und Physiologie des Menschen die der Gewächse zu ben beweit', bearbeiten. Der wenige Erfolg ihrer Bemühungen, m 2 Einwirkung! hätte sie schon früher darauf bringen, sollen, einzu- it mal des Sarkıı schen, däss ihr Bestreben hier unrecht angewandt I Jan Sie. abe worden sey, und eine solche Erfahrung muss jeden m Üeberzuz von weitern Untersuchungen der Art abschrecken. Wichtigere und tiefere Aufschlüsse können wir von an« dern Seiten her erwarten. Möchte es unserm gTos» sen Lanudsmanne, Herrn Arrx. v, Humsoror recht I. bald gefallen, sich auch in diesem Theile der Natur. bringen| geschichte um Mit- und Nachwelt noch mehr ver-. ben mi dient zu machen leichung nel ne zeigte ind i||| RE Von der chemischen Untersuchung der ‚in einer uf| hier ist sch! icht weiter Bestandtheile der Gewächse. 282 engen zum: en bald au® Herr v. Saussure hat bloss im vierten, fünften, emischen Pro und dem neunten Kapitel von Pilanzenstoffen gespro- dr, du.) chen. Er hat indess meist von solchen gehandelt, ee die wir als Produkte, und nicht in der lebenden Pflanze Jchen des un schon fertig und vorräthig liegend, annehmen müssen, haus past? ü Ausserdem war es auch gar nicht sein Vorsatz, ihre rer Bi vollständige Aufzählung so zu geben, wie wir uns oe bier vorgenommen haben, Gleich nachher anzufüb- seronii He). b h % 7 A ä r = SE TEFREE = ne een 35 rende Gründe werden nachfolgende Reihe rechtferti- gen, in der die jetzt bekannten, als spezifisch verschieden angenommen Edukte und Produkie des Pflanzenreichs aufgeführt sind, 1. Bestandiheile des lebenden Vegetabils ı. Zellgewebe im Allgemeinen, o,.Holzfaser. Holz. ». Mark.(Sago.) 4. Kork, #, Roher Saft. (natürliche Pigmente.) 6. Pflanzeneiweiss(Extractivstoff.) 7. Pflanzenseife, 9. Schleim.(Erhärtet zu Gummi). 9. Zucker.| 10. Sawerkleesäure, 11. Gallussäure, ı2. Tannin oder Gerbestoff, ‚3. Bittre, scharfe etc. Stoffe, Bestandtheile der reifen Saamen; “34. Mehl, ı5. Kleber. 16. Stärke. Sago; N v II, Stoffe, welche vom lebenden. Gewächse selbst abgeschieden werden, zum Theil währe Excretionen 17. Nektar, ı8. Mann ıg. Feste( concrete) Zuckersubstanzs, 20. Süsse und weinigte Pericarpiensäfte, <= Reihe ruht. Ri fir 20. Saure len d Prodikı\ a. Weinsteinsäure b. Citronensäure. c. Apfelsäure. d. Benzoesäure, Vegerahil, i e.(Sauerkleesäure). ı. Natürliche Salze. 2. Erdige und andere Absetzungen. BD m 3. Ausgeschwitztes(verhärtetes) Gummi], "84. Gummiharze., 25. Harze. 26. Balsame, 28. Aetherische Oele. fi) 29. Kampher 50. Fette Oele, u): 51. Pilanzenbutter. 52. Wachs. 55. Kahutschuk oder elastisches Harz; Il. Stoffe, welche aus den getödteten Theis: len dev Pflanze, durch meue chemische Kat Verbindungen oder Entmischungen erst zum Vorschein kommen. 54. Extracte,( Extractivstoff.) Behandlung des iodten Holzes; den: Gewitl 55. Rus, zum N- 36.(brandige Säuren). A 37. brandiges Oel. 58. Kohlenwasserstoffgas, 59. Pflanzenkohle. 40. Asche. ıbaanl a. Alkalien. b. Erden, e. Metalloxydes d. Salze. 41. Künstliche Säuren. 42. Producte der Zuckergährungs 43:= der Weingährung, 4. Alkohols s 5. Product der Essiggährung. 46.— der fauligen Gährung; 47. Künstliche Pigmente a. Indigos b. Waid. c. Lakmus, d, Orlean. IV. Von den Ueberbleibsein des natürlich gestorbenen Gewächses. 48. Von der natürlichen fäulen Gährung, 49. Vom faulen Holze. 50. Von der langsamen Zersetzung. Ai. Dünger. 52. Dammerde. Ehe ich von diesen hier aufgeführten sogenann« ten Bestandfheilen noch etwas insbesondere sag®, muss es meine Pflicht seyn, die Gründe anzugeben, welche mich zu dieser Abtheilung bewogen. Ich verdanke die ergte Idee dazu dem gelehrten Herrn Prof. Srerrens°), und halte mich für über- K ECH; m 5- IE u. 2 ?) Beyträge zur Innern Dans@chichte der Erde, S. 36. u£. E23 2 zeugt i une he) diese In Tresse" sen wol merkt f Organ! den© erhob? wandl yicktl schen® versch® ein, vl neuen. je desto 1% Karol A sicht püw neterf Ver stoll über durel Feuerg mit dj] also r mich; granhı E ei zeugt, a auf dem von ihm angezeigten Wege bes- scre Resultate zu erwarten sind, als wenn wir ohne diese Unterscheidung des dynamischen'(orgar iischen) Trozesses vom chemischen bloss empirisch fortfah», k y sen wollen, Prodıkte darzustellen. StErFEnNs be- . merkt(S. 40.) sehr richlig, dass ein jeder isolirter Organismus mit dem allgemeinen in immerdanern- den Streite liege, und dass die bis zur Organisation nz erhobenen Stoffe den Gesetzen der chemischen"Ver- wandtschaften während des Lebens eben so sehr ent-' rückt seyen, wie dies elben Stoffe während des chemi- schen Prozesses dem dynamischen.!m Momente des verschwindenden Lebens treien andere Verhältnisse j ein, und die bisher herrschende Macht weicht einer neuen, des watitl) chses, Hi i 24. ı Gährung|' Je weiter die neuere Chemie vorgedrungen war,| zung, ‚desto mehr fing sie an.einzusehen, dass sich die sämmtlichen Produkte ihrer Pfilanzenanalyse ın Hhück- 4 sicht ihrer einfachsten Bestandtheile auf die vier Re- präsentanten der Erd- und Wassermaterie unseres Pla- neten zurückbringen liessen, nemlich auf verschiedene al de Verhältnisse des Kohlenstoffs, Stickstoifs, Wasser-| eführten Sr" insbesondett Gründe an" stoffs. und Sauerstoffs. Es wird von Tag zu Tage überzeugender, dass diese Pole zweyer Elemente nur durch ein drittes, von der Sonne zu uns strömendes ‚ bewopet Feuer, oder, mit andern Worten, durch Verbindung Burn); mit dem Lichte zum organischen Le»ben Er und zzu dem p ch hur ji mich N sr mich hierüber in den weiter unten folgenden Para- also hervorgezogen werden. Ausführlich kann ich ar 5 graphen auslassen, Hann nun die verschiedenste Ver- der Erde 89 we a 4 $ R ae net nn I ee Bu Beeren 22 bindung dieser Stöffe unter einander die scheinbar unähnlichsten. Pröduite zu Wege bringen, so lässt eich bald eine Abtheilung machen, wo dieselben, durch natürliche Verbindung mit Licht, und dyna- misch bedingt, im lebenden Pflanzenorganismus er- scheinen, oder wie sich dann eine solche Verbindung, durch Menschenhände getrennt, und zu neuen, Ver- wandtschaften vorbereitet, durch rein chemische Wahl- anziehung unsern Sinnen darbieten muss. Einige neuere Erfahrungen, die uns die chemische Eductions- methode in ihrer ganzen Schwäche zeigen, wo man z. B. aus einem uni demseiben Gewächse bald. diese bald jene Pilanzensäure emkielt, beweisen schon, dass dieselben nicht fertig gebildet im lebendigen liegen konnten, sondern erst im Laboratorium des Chemi- kers so.gut wie ein künstlicher Kampher aus der Verbindung von Schwefelsäure mit Terpentinöl, ver- fertigt wurden. = Ein, ähnliches glaubt STErFFEns vom Kali, wel- ches er, und. mit Recht, als im Holze nicht präexi- stirend, annimmt, da es ja ohnehin nur durch Ver- brennung, und durch keinen andern Prozess erhalten werden kann?°). Die in unserm Werke belindlichen Tabellen, Analyse überschrieben, müssen daher nur in so fern benutzt und geschätzt werden, als sie, bey gleicher Verfahrungsart, verschiedene Produkte zum Vorschem brachten, welche freylich auf ein uns un- bekanntes: Verhältniss von vorräthigen Materialien in dem lebenden Vegetabil hindeuten. Eine völlig rich- tige Analysis müsste zur Synthesis(d, h. zur Zusam- Y j ww) A205, 45, \E jenigäl erster eben gı ben All einschdk Jang Er sich den, ‚a naturudR morgde gacde einerd@ lieg I besch proug geschig lust au ul 23 mensetzung des##tollständigen Körpers selbst) führen, die gegenwärtige Pflanzenanalyse thut dieses aber nicht, wir können daher eben so gut sagen, es lieg® am Mangel unserer Kenntnisse beym analytischem Verfahren, als man bisher vörgab, es liege an unse- rer Unwissenheit im synthetischen, 2 25. Was wir von den chemischen Eigenschaften der- jenigen Bestandtheile zu halten haben, die unter der ersten Classe aufgeführt sind, muss sich nach demi eben Vorgetragenen nur auf die Betrachtung dersel- ben unmittelbar nach dem Verschwinden des Lebens einschränken. Sobald sie sich nur eine kleine Zeit lang dern Lebensprozesse entzogen haben, müssen sie sich einer andern Macht unterwerfen, und sie wer, den, wie in der vierten Ölasse aufgeführt worden, auf natürlichem Wege in den grossen Organismuss der anorganischen Natur allmählig aufgenommen, oder gleich schon wieder zur Unterhaltung des Lebens in einem besondern verwandt. Der Mensch ist indessen im Stande, sie zum Theil in ihrer Individualität zu erhalten, zu trennen, oder wieder zusammenzumi- schen. Die Verfahrungsarten, die er anwendet, um ‚durch seine Sinue von den Eigenschaften der vor ihm liegenden Körper zu urtheilen, sind bisweilen so beschaffen, dass sie die Mischungs- und Entmischungs prozesse eine Zeitlang hindern, wodurch wir alsdann geschikt werden, noch von dem ziemlich natürlichen Zustande der Theile des lebenden Pilanzenkörpers zu urtbeileg, Pu ee een Sn- ein. nn— Re i um» Euteg> rast gu Sm Merz PIE EEE I; Berger. ai, C En einen Fr Fee m—— nen ee 26. Was man von dem Zellgewebe und Holze der Gewächse, rein nach dem Tode betrachtet ,„ in che- mischer Hinsicht weiss, ist sehr wenig. Man hat die getrokneten Substanzen immer gleich der Einwir- kung der Luft und des Feuers ausgesetzt, und des. wegen bald Stoffe oder Producte erhalten, die man in der Holzfaser sicher nicht präexistirend annehmen kann. Sie werden weiter unten abgehändelt werden. Durch eine sorgfältige Absonderung von allen andern flüssi- gen oder festen T'heilen mittelst des Auswaschens im Wasser..stellte man jedoch die Pflanzenfaser reiner dar, und dann lässt sie sich Aurch conzentrirte Schwe. felsäure und Salpetersäure völlig zerstören. Trommsporr**) fand, dass die Pflanzenfaser mehrerer Schwämme aus hichts anderm als verhärte*- iem Pflanzeneiweiss bestand, doch glaubt er, dass die- ses bey der des Holzes schwerlich der Fall seyn möchte. In der Oberhaut, zumal der Gräser,(wenig- stens hat man sie hier am häufigsten gefunden) ist die Kieselerde vorhanden, doch denke ich mir die- selbe, wenn gleich unthätig, nicht ganz zum todten ‚gehörig, so wenig, wie den phosphorsauren Kalk bey den Knochen*?), Sie kann aber nich: als unmit- ?%) 5. I. B. Trommsporr systematisches Handbuch der ge, sammten Chemie, zweyter Band, 5. 597, R 12) Vergl. Experiences et observations sur la terre silicense entvant comme partie integran.& dans Ü epiderme de ceytains vepetaux om contenne dans quelques unes de leur parties P H. Davr im Journal de phys. T. VI. S. 202. fi m, d. An- noles de Chimie, Tom, AXXL n0..03. ” % vorde! genilde Wil Te Von&8 NE$ 25 telbarer Bestandtheil, sondern nur als entfernterer, und so vielleicht endlich als Kohlenstoff aufgeführt werden._ y* 27.| eo. Da das Mark und der Kork ebenfalls ursprüng- lich aus Zellgewebe bestehen, so ist auch dag oben davon angeführte auf sie anwendbar. Ersteres hat indess bisweilen eine mehlartige Absetzung in sich, die den grössten Theil desselben einnimmt, und ganz dieselben Bestandtheile enthält, die wir nachher bey der Stärke anführen werden. ‚Indess ist das eigent- lithe Mark nur das Zellgewebe, welches diesen Stoff aufbewahrt. es-= Der Kork ist ein verdichtefes Zellgewebe, und von Fourcroy als eigenthümlicher Pflanzentheil, der gewöhnlich die Rinde constituirt, darum aufgeführt worden, weil er eine besondere Säure liefern: soll, Von dieser kann erst unten bey den Producten ge- relet werden, \ 28. Weit merkwürdiger, allein immer noch nicht genug untersucht, ist die Mischung des Saftes, wie er in der lebenden Pflanze vorkommt. Ohne Zwei- fel ist er der verschiedenartigsten Natur, wie ich schon oben bemerkte, und kann in chemischer Rück- sicht nicht einmal gut unter eine allgemeine Cha- rakteristik gebracht werden. Häufig ist er so spezi- fisch vom Gewächs ausgearbeitet, dass er nur auszu- treten braucht, um mit geringer Verbindung des Sauerstoffes oder dergleichen, bestimmte Substanzen Z. DB. Balsame u. s, w. darzustellen, Anderemale ist Se a ee ee Sue s6 er gefärbt, und giebt die sogenannten natürlichen Pig- mente ab. Ister indess wasserhell, roherer Natur, und als einfache ungefärbte Flüssigkeit vorhanden, so zeigt er sich'’dem Wasser ähnlich, von schwachem, theils faden,' theils etwas, salzigen, scharfen, herben, zuckrigen o: der stechend säuerlichen Geschmack. Er ist derjenige. Theil des lebenden Gewächses, der ihm am leichtesten entrückt, und daher am ersten den che. mischen äussern Einflüssen unterworfen werden kann, Durch die Verbindung mit den gasartigen oder andern in seinem Wasser befindlichen Stoffen wird er oft im lebenden Pflanzenorganismus zu einem besondern spezifischen Stoile,(wovon gleich nachher ans führlicher) ausgebildet, leichter noch geht er in ei- nen veränderten Zustand über,$0 wie er abgeson- dert dargestellt ist.‘Seine Kohlensäure entweicht ge- wöhnlich zuerst, mit Aufbrausen. Seine Farle wird beyın Zutritt des Sauerstoffgases geändert und dunkel, und oft nimmt er bald nach seiner Ausziehung aus dem Gewächse, ‚eine weinigte, saure, oder andere Qualität an. Diejenigen nähern Stolfe, die man ziemlich rein in ihm unterschieden hat, sind fol- % gende. 29. Hate findet sich in.demSafte der’ Gewächse, zum Theil sogar an die festen Theile N eine von den Chemikern ausgeaeichnete Substanz, die im trockenen Zustande Gummi genannt wird, im flüssigen und aufgelösten aber, in so weit sie sich im Safte befindet, den Namen Schleim erhält, 3eydes ist ei- nerley Stoi. Da er jedoch als Gummi verhärtet von manchen Pflanzen ausgeschwitzt wird, so kann er als weite us z so) weirg dem dla den, EIRE nam ches kann, ıdern ft im dern alfe ei» ‚son« 27 solcher erst in der zweyten Klasse aufgeführt'wer- den. Der Schleim ist bekanntlich im Wasser, aber gar nicht im Alkohol löslich, und ertheilt ersterem ei- ne gewisse Zähigkeit, ohne merklichem Geschmack. Man trifft ihn in allen Theilen der Pflanze an. Giebt er eine trübe Auflösung,‘so rührt diese vom@ dem beygemischtem Pflanzeneiweiss her,'wovon.,sogleich die Kede seyn wird. i 30% Die Annahme des Pflanzeneiweisses im Gewächs- reiche verdanken wir. Fourcroy*3), Er erhielt es durch Auspressen des Saftes aus der frischen, Kresse, dem Löffelkraute, und mehrern, und liess es dann nach Abklärung der Flüssigkeit im kochenden Was- ser gerinnen. Es zeigte sich nicht vom thierischen Eiweisse verschieden. Es ist wahrscheinlich in allen grünen Säften der Gewächse vorhanden,“und nicht weiter, als. etwa vielleicht durch ein geringes Verhält- niss von Kohlenstoff, von dem sogenannten Extractiv- stoffe verschieden**). Es bildet durch Verhärtung wohl; gröstentheils die feste Fasern und nimnit in den Saamen u. 8. w, die veränderte Natur des Gluten oder Kleber an.° Trommsporr fand*3) dass die s0- ,. 4% 2-” 332) Memoire sur lexistence de la matiere albumineuse dans les vegetaux, par Fourcror in den de Chimie rm TR Er In 20 Er Tim: T. IIL p 252. f. und Systeme de coneissances chimigues Er=-- u- ee rer 2= u— ee en ee 25/ genannten holzigen Theile der meisten Schwämme sich ganz wie verhärtetes vegetabilisches Eyweiss ver- hielten, und sönach könnte man. solche Schwämme wirklich unter die Sekretionen der’ Gewächse zählen, wozu sie sich auch von anderer Seite her qualifizi- ren möchten. Was von dem von HeERMmBSTAEDT und andern aufgeführten Seifenstoffe, oder der Pflanzenseife, die sich in der Wurzel der Saponaria, der Rha- barber und dem Safrane finden soll, zu halten sey, und ob sie wirklich von obigen verschieden gedacht werden könne, darüber fehlen bis- jeizt noch weitere Untersuchungen. DEE 3% Wichtiger, und wegen seines grossen Nutzens schon näher bekannt, ist der in dem Safte der Gewächse"Of, sehr häufig enthaltene Zucker. Er wird hier mit aufgeführt, da er sich bisweilen ziem- lich rein, gewöhnlich jedoch mit freier Säure ver- bunden in den Pflanzenkörpern vorfindet, und im letztern Falle durch Kunst ausgeschieden werden muss, Er steht seiner Natur nach nahe beym Ptlanzenschleim oder Gummi, weshalb Crvizsuank auch vergleichen- de Versuche über beyde angestellt hat*°). Der Zucker enthält nach ihm mehr Sauerstoff als der Gummi; Von dem genauen Verhältnisse seiner Urbe- #6) Experiments and observations on the nature of sugar. By W. Cavıksuanke— In NıcnorsoN Fournal of nat. piilos, Vol. I. N.&. S. 5337.. ‚Der Schleimzucker scheint. eine Verbindung zus Zucker und Gummi au seyn, und zwischen beyden noch inne zu stehen, | durdl durch Durc! weni giurd zuste einer ten&3 Ah- berang Yir 0 Oder) 29 standrheile lässt sich nichte ganz genaueß angeben, zumal da er zum Theil im lebenden Gewächse, zum Theil nach- her erst sich zu bilden scheint. Vielfach erzeugt er sich erst nach einem gewissen eingetretenen Zeit- punkte, wie z. B, im Saamen beym Keimen(Saus, S. 6.). Vom ausschwitzenden Zucker muss späterhin "noch einmal geredet werden, >. Der Zucker lässt sich theils von selbst, theils durch Kunst in eine gaure Gährung bringen, wo- durch eine eigenthümliche Säure lilten” wird. Durch die Kunst ist map im Stande, bey. mehr oder weniger Anwenden von Sa'petersäure bald Sauerklee- säure, bald Aepfelsäure, bald Essigsäuse aus ihm dar- zustellen. Man sieht daraus, dass diese Säuren unter einer allgemeinen Benennung füglich als" blosse Abar: ten könnten anfgeführt werden, und da wir die Sauer- klee- oder Zuckersäure am meisten durch die Natur ‚ bereitet und im lebenden Safte antreffen, so führen wir sie vorzugsweise hier anf. Alle diese Säuren hat man jedoch, wenn sie in dem sich! bewegenden Safte gefunden werden, nie ganz rein, sondern mit Kali, Kalk u, dergl. verbun- den, als Salze angetroffen. Ob aber hier nicht wie- derum schon Produkte statt Edukten im Spiele seyeng möchte schwer ausgemacht werden können. 73. j ar Eine andere hierher gehörige Säure, die Gallus. oder Galläpfelsäure zeichnet sich ‚durch so bestiminte N || 50 | Eigenschaften, aus,‘dass sie besonders angeführt zu# | werden verdient. Sie zeigt sich zwar am häuligsien en | fertig gebildet in den(krankhaften) Galläpfeln, und Au | müste darum unter die zweyte Abtheilung gestellt pe werden, da sie aber diesen nicht eigenthümlich, führt' sondern andern Pflanzentheilen auch zukommt, so ist ul | ihr’Platz richtiger hier. Ihre Haupteigenschaft, wo- der gt ‚| durch sie sich'von allen übrigen Säuren unterschei- She | det, ist ihre. grosse Verwandtschaft zu den Metalloxye sich| den. Scheere ist ihr Entdecker*’)‘ Sie enthält vie‘ l) unter den Säuren. den meisten Kohlenstof, und Kon ii steht der Holzsubstanz näher, wie auch ihr Sitz schon ‚bus | andeutet, "| EA H= Ihe: ii) Prorst entdekte durch scharfsinnige Versuche*®)| K IN IM dass auch noch ein anderer Stoff in den Substanzen, Br j Ih z. B. den. Galläpfeln, welche die vorhergehende Säure Board Jun| liefern, enthalten sey, die er lannin, Gerbestoff, oder n Mi N IN Principium adstringens, coriaceum, nannte. Vor ıhm hatte ee Nil man diess nicht gewusst, und ihn mit der Galläpfel- ie In) säure für identisch gehalten, da beyde die Eigen-| h' schaft besitzen, mit Eisenoxyd schwarze Nieder- ) schläge zu bilden. Es ist diess derjenige Stoff, wel«- I ii cher vorzüglich dazu beyträgt, die thierischen Häute Blüth, a im’Beder zu verwandeln, und der Fäulniss zu wider- zu\ Hi: stehem Er scheint ein ziemlich freier Kohlenstoff zeigt, N*zu seyn"°). consti a\ 4 17) Ueber das wesentliche Gailäpfelsalz v. Schzreie, In ve Bi | Spetrs chemischen Annalen 1787. B, 1. 5,5 f£.:"| 18) Extrait dun Me&moire de M, Prousr sur le princip® von IF tannant. Annales de Chimie P, XXV. 5, 225. Hin N B 9) Srersins a. 2. O, 9 45. NE fvel« niute ‚der Äitol 5 Cuexevix hat ein neues im Kaffee vorhandenes Princip bekannt gemacht: 2°), Er erhielt es durch Behandlung des rohen Kaffees mit Feuer, und erzeugte es daher erst, weswegen es auch weiter unten ange- führt werden soll. Es hat indess viele Eigenschaften mit dem Tannin gemein, und seine Angabe, dass der gebrannte Kaffee, aber keinesweges der rohe, letz- teren Stoff enthalte, giebt zu erkennen, dass beyde sich ziemlich verwandt seyn müssen, und dass es vielleicht eben sowohl im natürlichen Zustande vor- k,mmt, wie umgekehrt der Gerbestoff durch Com, erzeugt werden kann. 39. Wir bringen die, ihrer Natur nach noch grössten“ theils ununtersuchten bitteren, scharfen, älzenden u.8. w: Säfte an diese Stelle, da sie unter die einzelnen nähern’ Bestandtheile des Saftes classifizirt, und‘ bis auf weis tere Untersuchung nicht besonders aufgezählt werden können. 6. Das letzte Geschäft der Vegetation ist, in der Blüthe und Frucht das Individuum und die Gattung zu wiederholen, Die Metamorphose der Pflanzen \ zeigt, ‚dass dieselben Theile, die das Blatt u,. ws constituiren, auch zur Bildung der Blüthe und Frucht 2°) Weber ein besonderes vegetabilische Prinzip im Kaffee von Richard Cuevssıx. Aus Nicmors. Jonrn, of nat. Phil, Jun, 1802. übers in Voıore Magazın f, d, Naturkunde IV. Be 4. St. 1804, er FE EEE Be ee ee re a a Er es=, 52 benutzt werden. Man kann daher nicht mit Unrecht annehmen, dass der an der Spitze des vegetabilischen Organismus stehende Saame aus den vorher angezeig- ten Stoffen bereitet werden müsse; wohl zu unter. scheiden ist jedoch die ihn umgebende Hülle; sie ist oft als ein mit ihrem Safte gleichsam schon abgeson- derter selbstständiger Theil, und als eine Sekretion zu betrachten. Auch ist ihre Mischung vom unreifen bis zum reifen Zustende verschieden, und sie vergeht nach der Zeitigung, der Saft vertroknet oder fault. Der Saame hingegen, mehr als Anfang einer meuen Vegetation, als im Fruchtkörper hier betrach- tet, bleibt gegen die Einwirkung der Atmosphäre und des Lichtes im Troknen unverändert. Er erfodert den Zutritt des Wassers, und dann erst des Lichtes(der Wärme) und des Sauerstoflgases, um sich in seiner Mischung zu verändern, und zu Aeimen. Untersucht man sein Inneres vor dieser Veränderung, 80 unter« scheidet man folgendes. E34 wi IL Zwey Hauptbestandtheile des Mehles, der Gluten | oder Kleber, und das Satzmehl oder die Stärke, ziehen ‚unsere Aufmerksamkeit auf sich, Der Kleber findet sich in allen Theilen des Pflanzenreiches?*), und am meisten im Weitzenmehle?°). Er zeigt sich beym EEFERERER e“ 2:) BeccARt in Commentat, Bonon, T. I. P. Lp. 1234. Kessrımeyern Diss. de quorundam vegetabil, princi- pio nutriente. Argentor. 1799.&: 22) Man findet ihn bestimmt in dem vegetabilischen Ge- webe, woraus Leinwand und Papier verfertigt werden, homal weiter? mel Same! und v blos zenldO tref dar in di Samlk kuoll A fo wi 33 nrecht Ausscheiden durch kaltes Wasser als eine zähe gelb- schen graue Materie, die beym. Austrokuen fest, hart, I ezeige hornartig und braun wird, und sich im Wasser nicht S inter. weiter lösen lässt. Er verdankt seine Entstehung im bie ist Saamen wahrscheinlich dem Pflanzeneiweiss. Beccarr ON. und KesseLmeyer?3) haben uns mit ihm bekannf > ellon gemacht. reifen ergeht 38.\ Sul,: en a Das Satzmehl, Kraftmehl oder die Stärke steht in Ei einer näherer Verwandtschaft mit dem Pflanzenschleime. Sie Drache ist ein weisses Pulver ohne Geschmack und Geruch, Ce und bloss im heissen Wasser löslich, und in allen Pflan- St den zentheilen,, ausser den Blumen und’Blättern, anzu- J(der treffen, Das isländische Moos besteht fast gänzlich Bin daraus. In den Wurzeln kommt es häufig als Salep, aucht in dem Marke der Cycaspalme als Sago und in den 3 tere Saamen als eigentliches Stärkmehl vor. Die Karıoffel- knollen liefern davon eine sehr grosse Menge. Häu- fig wickelt es die Pigmente, die scharfen, purgieren- den und andere unbekanntere Stoffe ein, und hilft im Papier dessen Festigkeit erhalten. a Kelten iehen»| 39::: din Was dıe übrigen Bestandiheile des Saämenkorns „dam betrifft, so sind sie schon theils oben mit vorgekom- j; beym men; dahin gehört z. B. das feste Zellgewebe, die el 0,10 ie Beym Bleichen der letztern wird er zum Theil ‚abges 1, schieden. 23) Memoire sur la partie glutineuse du froment, p. TEssıeR jan 6* in den Mem, de}° Instit. national T. I. S. 549: werden, wann 34 holzige Schales und eine Art Schleimzucker. Die bisweilen in ihm befindlichen fetten oder ätherischen Oele u. s. w. sind als Ausscheidungen zu betrachten, ind gehören in die zweyte Abtheilung. AO. Man sieht aus dieser allgemeinen Uebersicht, dass wir in unserer Kenntniss der unmittelbaren Bestand- “ theile des lebenden Gewächses noch sehr zuruck sinde Die Trennung in spezifische Stoffe und ihre Anordnung ist oft noch der blossen Willkühr unterwore fen, und auf keine ganz feste Grundsätze gebaut. Indessen kann man das, was hier gesagt worden, ziemlich als das reine Resultat der neuern Unter« suchungen, und die aufgeführten Stoffe aus unserm be- kannten Gesichtspunkte als natürlich, und im Pflanzen- organismus mehr oder weniger thätig betrachten, Ich wende mich jetzt zur zweyten Abtheilung, 4. Die dunkele, aber von den ältesten Zeiten her in der Physiologie des Menschen und den übrigen ‘ Organismen besonders betrachtete Lehre von den Se- kretionen ist noch lange nieht zu dem Grade von Klar- heit gebracht, den sie dereinst, zum Nutzen für un- sere Kenntnisse erhoffen darf. Die Produkte einzel- ner thätiger Systeme, in einem grössern eingeschlos« sen und von ihm abhängig, reitzen durch ihre Man- nigfaluigkeit den Geist zu weiterem Nachdenken, und doch ist er bis jetzt meist fruchtlos von seinen Be- mühungen, dieses Geheimniss von eigenthümlichen oder spezifischen Abscheidungen aufzuhellen, zurückge- kommen. Der verschiedene Bau der zu ihrer Verfer- dl telbal herrolk ablar Beschacl un de nur Au zu wg bene falleı 3 wäh Gesch kanı 4 mie A] brachg | u K 5 | det haben. im Pflanzenreiche zwingt uns unser& Die tigung bestimmten Organe gab zwar leicht den Einthei- I Ach i ER n 'en lungsgrund beym menschlichen Körper her, doch mochte rl h£; x; Kt ıten, wohl diese Unterordnung des Produktes unter das Ei Werkzeug der genauern Kenntniss manchmal gesch#\ | N A s F x Hit jeizıge Kenntniss umgekehrt zu verfahren, wir wie I) i iR Bi dm sen weniger von(den Sekretionsorganen, und finden ai L: t"|. a&. CL,= j. and| ihre Verschiedenheit nicht auffallend genug, um dar Ei aruck| nach zu unterscheiden. Wir halten uns daher. an das I E er ihre| Product, und lassen die besondere Betrachtung des| | x$>)}" Arwor== oft nur vermeintlichen— Werkzeuge bey Seite ii |;| baut,| n | ‚den,|| 4.2: N Dinters 5 2£ h i 1 TarT; A 5, Je einfacher die Natur zu Werke geht, je unmit- ii telbare c’ ee: ib J ur ee organische aus dem anorgischen Mi hervorgerufen wird, desto mehr trägt auch alles davon E abhängige hoch den Stempel der Simplicitä. Die Ir>. n Beschaffenheit der festen Theile des Gewächses liess g.. ı> a uns eine ähnliche der Aüssigen wahrnehmen, und u i i£ Ei nur durch Vergleichung der entgegengesetztesten Punkte, | zu welchen eine nach besonderer Richtung fortgetrie- ryren| z. 2: 5 A Ä pm ns bene Bildung gelangt war, zeigt die Unterschiede auf ne i N @ fallend genug. Die Betrachtung der vom Ges ife ar nF n. A= v wäche abgeschiedenen Substanzen läst uns dasseibe run N 1 Gesetz wahrnehmen, die verschiedartigste Qualität inzel»>;=s En, Rz= i hl| kann zuletzt, je weiter unsere Kenntniss in der Che- chi mie vordriungt cl Eee= en| gt, auch auf einfache Stoffe zurückge: gi Na bracht werden. Enid||. i‘ : £' be F Rx 1 45: v oder| N j T® chge: Unsere Sinne belehren uns von matichen äin Gen Sechs n a | wächse vorkommenden Substanzen, die sich iheils am TTS BEISETL ern ge mn nn Re n ae en un ann nm. ne 36 besimmten, theils an zufälligen Stellen derselben zei- gen, und keinen thätigen Einfluss mehr auf das Ve- gelationsgeschäft äussern, sondern von der. Pflanze getrennt werden können, ohne dass sie dadurch in ihrem vegetabilischen Leben gestört wird, ja, die Na- tur scheint diese Wegaahme oft zu fodern, und er- setzt bald durch neues das verloren gegangene, Als Beispiele der ersteren Art führe ich nur die ver- schiedenen Nektarsäfte der Blumen, die von Bienen benutzt werden, von den andern das ausfliessende Harz an. Beyde sind, wie jederman weiss, nicht mehr zum Leben der Pflanze nothwendig, und dem RBaube der äussern Potenzen überlassen. ZEER® Auf diese höchst wichtige Unterscheidung der im Lebensprozess noch wirklich thätigen Substanzen von denen, die nunmehr unabhängig von ihm geworden, hat ein denkender Naturforscher vor einiger Zeit erst aufmerksam gemächt?*). Wenn sich nun gleich ei- 34) StEFFENS Beyträge etc. 5. 40. So sehr ich von der Wahrheit dieser Abtheilung überzeugt bin, so wenig kann ich mich entschliessen, einer andern zu folgen, bey welcher die festen Theile der Pflanzen, Splint, Holz, und die den Kiesel enthaltende Rinde, als abgestorben aufgeführt wer- den. Meine physiologischen Grundsätze streiten ‚gegen "die Annahme von etwas todiem in einem lebendigen Ge- schöpfe, was nicht absorbirt, oder wieder herausgeschafft werden sollte, und ich habe daher diese Klasse mit unter meine erste Abtheilung gebracht, Das wirklich abger storbene Holz trägt auch ganz andere Meczskmale, als ein noch frisches, np goleh rer, 3 sehr| und kann klär sche eine Gem! bie ii abgent Klehr Nato man ven sch dar |/ 97 Kun nige dieser Sekretionen auf den ersten Anblick als Y| solche darstellen, so ist es bey andern doch schwe- El rer, sie alsobald dafür zu erkennen, und man muss| ne| n: I a sehr genaue Prüfungen anstellen, ehe man bestimmt Ir hin.|| a,:;‘ ll AN| und richtig diese Klasse von jener unterscheiden Mi Me kann, Die Folge wird daher noch manches auf- il | h| klären und bestätigen, was jetzt bisweilen gewagt| | scheinen möchte, Ei: 2 Vefe|| dienen| sende| 45. 2 nicht|: s En| Wir sehen, dass bey einer vollkommenen Ausar- | beitung des rohen Saftes derselbe oftmals eine an- | genehm süsse Beschaffenheit annahm, und alsdann | den wirklichen Zucker aus sich gewinnen liess; bey_ | einer grossen, man möchte sagen, bey den meisten er*| Gewächsen dringt dieser Saft, fast rein zuckerartig,| In|| bis in den Boden der Blume heraus, und bleibt dann I, En abgeschieden, bald als Tröpfchen, bald er wahrhaft Ih ;> klebriger Zucker hängen. Er heisst gewöhnlich| we Nektay oder auch Honigsafl. Bisweilen schmeckt 1 || man inichts von: seiner Süssigkeit, doch ist zu ei 2 vermuthen, dass er auch schon diesen Zustand, nur | schwach, besitze, und dass ibn nicht die Bienen erst je| darein versetzen. Der Honig geht im Alter in wah- me ren Zucker über, wie es scheint durch die Berüh- die den' rung mit dem Sauerstolfgass, Man weiss aber, dass rt Wels der Zucker ein mit mehrerem Sauerstoffe versehenes pi gegen Gummi ist, Schwitzt ein solcher zuckerartiger Saft un- pen Ge| mittelbar aus dem Stamme heraus, und oxydirt. sich in| noch etwas mehr, so haben wir dann die unter dem Na- ahrer men Alanna bekannte Substanz, die vorzüglich von als ein Fraxinus rotundifolia gewonnen wird, ; 46. Bey manchen Familien des Pflanzenreiches|ist eine Einrichtung zur Bildung der Frucht getroffen, die bey andern, zumal den Monocotyledonen, weit seltener gefunden wird. Das um das Samenkorn her- um befindliche Lellgewebe nimmt nemlich oft einen sehr gror-en Umfang ein, bildet ein Fleisch, und ist dann ‚mehreutheils mit vielem Safte versehen, wo es im gemeinen Leben den Namen Frucht erhält, in der Kunstsprache Pericarpıum genannt wird. Die Familien der Siein-, Kern-, Kürbis- oder Beerenfrüchte gehö- ren hierher, Die Perikarpien, zu einem gewissen Zu- stande von Vollkommenheit gelangt, fangen an, sich unabhängiger zn verhalien, und gehen wie es scheint, bl s durch Einwirking von Licht und Atmosphäre, allmäh'ic in’ einen veränderten Zustand von dem unrejfen in den reifen und überreifen über, Bemer« kenswerıh ist, dass dieser Einfluss des Lichtes und der Atmosphäre gar nieht auf das trokne Saamenkorn statt findisı, dahingegen dag Wasser den Früchten nicht schadet, wahl aber die Saamen zur Veränderung zwingt. Die Früchte sind dann gewöhnlich durch ihren hal. zigen Stiel mit ihrem Muttergewächse nur noch me- ehanisch verbunden, und ihre Säfte können als wahre haft abgesondert von ihm angesehen werden, Die Reihe, nach der wir die in diesen Perikar- pien enthaltenen Säfte aufführen, lässt sich wohl am ‚besten nach den Graden der Gährung bestimmei,. Zuerst" der süsse Zustand des Saftes, dann der weinigte, und endlich der sapre; der fanlige’tritt erst | '| en, hl m’ heit RL Nekl nehi? Fri mos® zientl in all Wad aug® zer 1 dereril Ym manch inne {in, indeok diesih dahulg fühi = 39 ein, wenn wir das dem Tode sich nähernde Vegeta- bil in anderer Rücksicht(siehe die vierte‘ Klasse) de| Inst| A| betrachten, -Ien,| ’| ki weit‘ 48 I here ;-Y Oainen So wie'der noch robe gummigte Saft schon Im id int Nektar eine mehr zuckerartige Beschaffenheit anzu- Ivo 6 nehmen vermochte, kann er diese auch, von einer In der Fruchthülle umgeben, bey vollem Einflusse der At- nilien mosphäre erlangen. Er zeigt sich von der noch sche|| ziemlich Iymphatischen Beschaffenheit einer Melone an, Zu. in allen Abstufungen, bis zur wahrhaft süssen in der ’ IA N| | Weintraube, und wird bier, durch Sauersoff und Wärme | ausgebildet, oft zu wirklichen Zuckerkörnevn eingetrock- ziein!, thäre, net 25). Feigen, Datteln, und eine grosse Menge ans Bien| derer Südfrüchte sind hinlängliche Beyspiele, 1efe|..... ®| Weiter sich selbst überlassen, nimmt der Saft bey Mi| manchen von grösserm Umfange und, wie mir scheint, R;| immer schöner sich von aussen darstellenden Früch- =| ien, eine wahrhaft weinartige Beschaffenheit an. Ich hl l finde in den mir bekannten Schriften nichts, was auf || diese Beschaffenheit der Säfte Bezug hätte, und kann Ku| daher keine von andern untersuchten Beyspiele auf- mim führen. Es scheint mir indess sehr wahrscheinlich, dass reife Ananas, Limonien, und andere süsse Früchte |. südlicher Himmelstriche eine wahrhaft weinartige Be- | schaffenheit besitzen, und vielleicht gar einen reinen rikar: Alkohol zu liefern vermöchten, ıL am| mell ah°5) Man findet solche Zuckerkörner häufig in den kostbaren esse grossen Kosinen, 49. Ich zähle unter die in den reifenden Früchten vorkommenden Säuren fünfe. Die Weinsteinsäure, Zi- tronensäure, Aepfelsäure, Sauerkleesäure und Benzoesäure. Ven der. erstern und der Gallussäure habe ich schon vorher gesprochen, da sie sich am häufigsten in der lebenden ganzen Pflanze vorfanden. Ich zähle die eine nebst den übrigen vieren hierher, weil sie hauptsäch- lich in den Früchten, und hier am reinsten ange- troffen worden sind. a. Die Weinsteinsäure, welche sich in verschiede- > nen Früchten,(z. B. Rhus Coriaria) theils frey, in Tamarindusindica nach Remmier, theile mit an-° ern Säuren gemischt?°) befindet, wird vorzüglich aus dem Weinsteine, einer übersättigen Verbindung die- ser Säure mit Kali, gewonngn. Sie ist eine sehr starke Säure, und schiesst, auf zweierley Art, in schöne Crystallen an. b. Die ihr sehr ähnliche Zitronensaure findet sıch nicht bloss in den Früchten, wovon sie den Namen er- halten, sondern sie machtauch nach ScHEELE gänzlich den Saft der unreifen Weinbeeren aus, und findet sich i Fr 2°) Ich wiederhole hier ein für allemal, dass uns die neussta 1 SEEN N ro s N® hemie won dem schwankenden Zustande dieser Säuren, und dem leichten Uebergange der einen in die andere be- lehrt hat. Ich wage daber die Vermuthung, dass die var. gefundene Mischung verschiedener Säuren in einer Frucht wohl vom Verfahren des Untersuchers mit abhängen könne. Eee v” | | | en in 0 girl Aubus ein), mit At Oryerl ‘ Versic jst al in de worde‘ beris spind eo, I sich N klebrig Dean Ku ß | 2 H in den meisten Früchten der kleinen Wealdbeeren- h‘ Sträucher,(Vaccinium Myrtillus, vitis Idaea, ei N Rubus. Fragaria Ribes Grossularia etc. #\ etc,), wiewohl sehr selten allein, sondern gewöhnlich Di N mit Acpfelsäure vermischt. Sie lässt sich. in schönes ja f Crystallen- darstellen. ji A dr% INH e., Die Aepfelsäure, mit det vorstehenden nach. je Versicherung der Chemiker am öftersten verbunden, E55 ist am häufigsten und reinsten von SCHEELE zuerst in den Aepfeln gefunden, und daher also benannt in worden, Sie findet sich ausserdem aber noch in Ber- ii beris vulgaris, Sambucus nigra, Prunus 1 spinosa und domestica, Sorbus Aucuparia M ev! etc, Ihre auszeichnenden Eigenschaften sind, dass sie f Ä ie sich nie crystallisirt darstellen lässt, sondern immef# ‚ln de| klebrig, wie ein dicker Syrup bleibt; durch das 1 i Br Feuer und die starken Säuren wird sie zerstört, ılin | Den Kohlenstoff enthält sie in grosser Menge. I d. Die Existenz der freien Benzoesäure ın den Ge-| nA F: wächsen ist noch nicht so genau bewiesen, als bey| In Rn den vorhergehenden. Sie findet sich in den Balsamen| I) u(und Harzen) Styrax Benzoin etc. der Zimmt- 114 nach rinde, und, wie VAUQUELIN und Fourckoy vermu- II Bu then 27) in den Gräsern, zumal dem Anthoxan- thum odoratum. Ihr Geruch, ihre Flüchtigkeit, Ken Entzündbirkeit und'Verbrennlichkeit u, s. wi baben BR 4 ihr zu. Charakteren gedient, Sie schiesst in feinen a0 Nadeln zu Krystalien an. ruht\ er \ sangen if ”| 27) Systeme de connoissance chimiques T. YIIL p. 197. I} e. Die Sauerkleesiure muss ich hier abermals an- führen, weil sie bisweilen als eine wahre Ausschei- dung vorkommt. Dieser Fall ist am ausgezeich- netesten bey den Kichern, Cicer arietinum, welche durch ihre Haare eine reine Sauerkleesäure aus- schwitzen, von Deyzux beobachtet worden. STEF- FENS?®) nimmt an, dass alle Sauerkleesäure durch Drüsen oder ähnliche, wiewohl nur noch unbemerk. bare Organe ausgeschieden werde, ich kann aber diese Behauptung jetzt ohne weitere Prüfung noch nicht annehmen. GuyTon 2?) leitet die rothe Farbe mancher Früchte von einer anfangenden- Oxydation her. Gewiss kann man alle Veränderungen des Saftes bey der immer vor- schreitenden Reife von diesen Einwirkungen des Lichtes, der Wärme umd— des atmosphärischen Sauerstoff gases herleiten. Ob das Wasser eine wichtige Rolle von aussen her spiele, glaube ich bestimmt nicht an- nehmen zu müssen. Unser Verfasser hat leider zu we- nig Versuche in dieser Kücksicht angestellt. Das was er: im zehnten Paragraphen des‘ dritten Lapitels vor gebracht hat(Siehe$. 119.) bezieht sich nicht auf unsere gegenwärtigen Betrachtungen, 50, Die Chemiker geben an, dass sich diese Säuren meistentheils, mit alkalischen Basen zu Salzen ver- bunden im Gewächse vorlinden. hat ® um 22) A. a. O. S. 49. 29”) Decade philosophique an YI. no. ı2. r= deren° pauet 3 paben. ger ZU führlic yorgel solche um d Ein g) von im 52 um 43 \ Mi deren siebzehn angegeben?°) ohne jedoch allemal ge- eh nauer anzuzeigen, WO sie sich wirklich vorgefunden 1 ri haben. Wir können daher, da uns kein Werk wei- a ice ter zur Hand ist, worinnen dieser Gegenstand aus-| ar führlicher abgehandelt wäre, bloss die unbezweifelt Mi Su s vorgefundenen hier bemerken. Diess sind aber gerade| durch| solche, deren einer Besandtheil das Kali ist, und die i erke um deswillen in die folgende Klasse gehören müssen. 1 abe Ein gleiches gilt vom essigsauren und äpfelsauren Kalk,| N , noch von denen man Beyspiele haben will, dass sie sich 1 im Safte des lebenden Gewächses gezeigt. Vom Na- I ha tvum siehe den nächsten Paragraphen. N kann| j| Et.| 3.| N chtes,| Die Salze machen den schicklichsten Uebergang|| ol| von den Säuren zu den erdigen und andern Substan-|| tolle| m än-| ine 30) Systemat Handb. d. gesammten Chemie Ir Th. S. 595.| Hi was Die Ungewissheit, in welcher man über die Klasse bleibt,|| vote wohin man diese Salze zu setzen hat, wenn man nicht im-' Hal auf mer wissen kann, welche Verfahrungsart sie zum Vor- | schein gebracht hat, nöthigt mich, sie hier nur dem Namen| nach, der Vollständigkeit wegen anzuführen, Es fehlen i immer noch mehrere, die SAUSSURE, wie man Weiss, erst| aus der Asche gewann. Ta, zählt folgende: a. Schwefel- saures Kali, b. Salpetersaures Kali, c. Essipsauves Kali,| huren d. Essipsaurer Kalk, e. Essigsaures Ammoniak,|. Saures} ver h sauerklsesaures Kali, g. Sauerkleesaures Kalk, h. Sauerklee- hat saures Ammoniak, 3.. depfelsaurer Kalk, k. Zitronensaurez Kali, 1. Zitronensaurer Kalk, m. Zitronensaures Ammoniak, 7 n, Suures weinsteinsaureg Kaii, 0. ZVeinsteinsaurer Kalk, p- FHeinsteinsaures Ammoniak, q. Salzsanres Kali, r. Salz: n n SZ gaur?s AmMmanidaR, f 44 zen, die in den Zwischenräumen des Zellgewebes oder anderer Hölen abgesezt werden. Man unterscheidet diese Substanzen in solche, welche vor der Assimila- tion vorhanden, und meiner Meynung nach, wenig» stens bey den Strand- und Sumpfgewächsen, wo eie vorkommen, zyemlich mechanisch eingesogen worden, Hierher gehören die mit Kalk getränkten Moose Hypnum crista®w castrensise, Neckera den- droides, und Chara vulgaris, welche v. Hum- BOLDT chemisch zerlegte?*), und die das Natrum oder Soda enthaltenden Pflänzen an Seeufern. Wie weit dieses aber geht, und ob man sich nicht im letz- tern Falle auch oft das Natrum bereitet habe, wage ich jetzt nicht auszumitteln. Die zweyte Abtheilung begreift aber diejenigen concreten Stoffe, welche als Producte des vegetativen Prozesses, in manchen Ge- wächsen vorgefunden werden. Der merk würdigsten unter diesen ist der vegeta- bilische Hydrophan oder Tabasheer aus Ostindien, den man im Bambusrohre in kleinen Stückchen von theils undurchsichtiger blauer, theils milchweisser Farbe, an den Kanten durchscheinend, antrifit. Es hat dieses merkwürdige Produkt ganz die Eigenschaft des Weltanges(zerwitterten Opals), das Wasser einzusau- d zu werden, und in bunten gen, ganz dürshsc opalitirenden Farben ZW#pielen. HumsoLpr hat seinen frühern Nachrichten zufolge, eine neue Gattung aus Westindien mitgebracht, die von Macız analysirt wor- den ist, und sich in ‚den Knoten einer gigantischen 32) y. HumsoLpr Aphorismen aus der chemischen Physio- . 4 ira o 4.» gie der Pllanzen. S. 109. beeren, Landgt speite und© den E geben| ben W DR nichl, kohleng HALL 45| oder teidet Grasart, deren Blüthe aber von Schresers Bambusa mila verschieden seyn soll, findet, Der Tabasheer besteht eng, fast gänzlich aus Kieselerde. Da Eine andere, nicht minder merkwürdige Erschei-\ a€ nung sind die gediegenen Eisenkörner in den Erd-| Nr| beeren, die ein unbekannter Naturfreund auf einem‘hi den Landgute ohnweit St. Petersburg, wo.er dergleichen ll ale speiste, fand??), Er überzeugte sich völlig davon,' Hl Nat und erfuhr auch, dass man“ schon oft- dieselben ‚in| Nie den Erdbeeren dieser Gegend gefunden habe, Ange-|| n la.| geben ist indess nicht, ob der Boden, wo diesel. I wart ben wuchsen, dergleichen Körner gehabt habe oder| eilung nicht. rt em; han] N ea ke| Ausserdem zeigen sich noch manchmal Ueber-} züge und dergleichen an den Gewächsen, die man als 11 |=| a ausgeschieden betrachten kann. Schwefel u. a. die man Ei; Be angetroffen haben will, sind noch problematisch. Die| In? 1 1.. N.... a eigentlichen nun folgenden Excretionen, gewöhnlich| u& H 1eils kohlenstoffhaltiger, verbrennlicher Natur, kennen wir| iv genauer.| an Iincon| 116368 52. des| ‚= Im neun und zwanzigsten Paragraphen ward er- sau / Bei.„eh Mr. wähnt, dass Schleim und ih gar nicht ver- unten|; | schieden seyen. Da man indes%den von den Gewäch- En| sen ausgeschwitzten troknen ‚Schleim eigentlich mit ad dem_letztern Namen-belegt, so müssen wir hier sei- la ner noch einmal, undin anderer Rücksicht,‘Erwäh- chen nung thun, _ f Iysio 16 he]::. ‚un ?°) Siehe das Ausführliche hierüber im Journal de physique| Nov, 1783. 46 Unter den eigentlich gummigten Ausflüssen ist das sogenannte Gummi arabicum, welches aus zwey Pflanzen, Mimosa nilotica und M. Senegal aus tropft, das berühmteste. Der Hauptunterschied als Gum- mivon den nachher folgenden ihm äusserlich ähnlichen Harzen, ist die vollkommene Auflöslichkeit im Wass ser, und Unauflöslichkeit im Alkohol, Aehnliches ge» winnt man vom Tragant, Astragalus Tragacan- tha, den Kirschbäumen, Mandel- und Aprikosen» bäumen, u. W®& 55- Zwischen dem Gummi und den Harzen stehen die Gummihayze mitten inne. Sie sind aus beyden g- mischt, und daher am besten in Wein auflöslich. Am häufigsten trifft man sie ın den Wurzeln und dem Stamme, fast nie in den Blüfhen, Früchten oder Saamen an. Sie sind verbrennlich, und fliessen, wie man behauptet, nie freywillıg aus den Bäumen heraus. Es giebt hrer eine grosse, vorzüglich in der Arzeneymit- tellehre aufgezählte Menge, Unter die vorzüglich sten aus Wurzeln gehören: a. Shkammoneum, aus Convolvulus Scammonia; b, Asa fostida aus Ferula Asa foetida,. Aus dem Gewächse selbst: c. Gummi Guttae von Gambogta Gutta oder Guttaefer avera etc.; d. Guajak, von Guajacum officinale; e. Euphorbiengummi von Eup horbia officinalis; f Galbanum von Bubon Gal- banum, und Weihrauch oder Olibanum von Juü- in perus Lycia und thurifera. Mehrere sehr wichtige sind noch ihıem Ursprunge nach unbekannt, und es ist hinlänglich als Beyspisle dieser letztern in, 4| gap pl theilen Substa! Stoffes Balsar? dass sl es bed verlierl Seine 9 rischerfl (Benni porr im Tei beyden 3 Dıst Self ak NASE: 47 Art, das Ammoniakgummi, Gummi Kino, Niyvrhen, Sa- gapenum, Kikekunemalo u. 6. w. anführen>), n 54 Dreyerley wichtige, unter den nähern Bestand- theilen der Gewächse immer besonders aufgeführte Substanzen sind nur verschiedene Zustände desselben Stoffes. Das Harz ist ein verdikter Balsam, und der Balsam ein verdicktes ätherisches Oel. Fourcroy glanbt, dass sich ätherisches Oel in Harz verwandele, indem es bey Berührung der Luft grösstentheils Wasserstoff verliere, und, wiewohl weniger, Sauerstoff einsauge, Seine andere!Behauptung, dass jeder Balsam aus äthe= riscem Oele, das theils.Harz, theils Säure (Benzoesäure) geworden sey, bestehe, ist von Tromus- DORF?*) bestritten worden, weil man letztern weder im Terpenin, noch im Kopaivabalsam finde. Diese beyden Stoffe setzt aberauch Fovrcror unter die Harze. Das ätherische Oel ist eine flüchtige, schon beym Siedpunkt des Wassers verdampfende, riechende Flüs- sigkeit, die leicht angezündet werden kann, und mit heller Flamme brennt. Der Balsam unterscheider sich davon durca die bey sich habende Säure, durch eine mehrere Consistenz, so dass er nur schwer und langsam fliesst, und durch das leichtere Eintroknen zu Harz, Dieses’ letztere ist meist ganz fest, brüchig, glänzend, von etwas Geruch und Geschmack, und >23) Mehreres hierüber und die verwandten Substanzen findet man ın F. AnnemAnN Arzneymittelkunde Gött, 1797, $: 255. u: folg. 33) A, a, Okte 5. 47%, ı) IH | hit I een Se ae = 45 ‚schmilzt bey gelinder' Wärme. Alle drey lösen sich leicht im Alkohol, aber nicht im Wasser auf, Four» croy zählt folgende 13 Arten, wovon manche noch anfangs flüssig erscheinen, und für, Balsame gehalten werden, aber nach seiner Bestimmung wahre Harze sind, und hierher gehören., a. Das kosıbare Harz, Mekkabealsam genannt, von Amyris gileadensis und Opobalsamum 35), Es hat einen starken Zitronengeruch. b. Kopaivaharz von Copaifera officinalis c. Der seltne Ternentin, der eigentliche dieses Na- evmentt Fi ceuprische oder Chio-' Terebinthus. Von angeneh- mens von Pistacia men Geschmack._d, iss Larix= Ds burgundische oder weisse Pech alıs Pinus-Abies.:- Man‘bereitet daraus das Colo- £. Der stvasburger Terpen- venetianischer Terpentin von Pi- phonium oder Geigenhmz. 3. tinaus Pinus Picea.(Fourcrory hat diese beyden irrig mit einander verwechselt T. VII. S 24.). g- Der gemeine Terpentin von Pinus sylvestris; die schlech- ‚este Sorte, Hiervon kommt das schwarze gemeine Pech nebst dem Theer. h. Das Tacamahakhayz aus Populus balsamifera.(Jussıeu leitet es. von Fagara octandya her,) das Flemiharzg aus Amyris ele- mifera, und das Gummi anime von Hymenaea Courbaril L, i. Mastix von Pistacia Lentis- cus. k. Sandarak von Thuja articulata Vanrt. 35) GLEDITScH Act. Societ. Natur. serutat. Berol, III. p. 127 nenut letztern Strauch B alsamea meccanensis, Alle drey' sind vielleicht einerley Gattung. Uebrizeus findet eich in den meisten Amyris Gais oO tungen ein ähnliches Haız in ausgereichneter Mengs. {Ah gehn den 60 gel tous: j\ theils Unspr könne ’ "49 En sich In Afrika heisst dieses Harz Elgrassa°°) bey den Eim|| DI Four: gebohrnen. 1. das Guajak. Wir haben dieses unter I I noch den Gummiharzen mit" angeführt, wohin es auch ei«\ dnalten gentlich gehört. m. Ladanumharz aus Cistus cre- Mi {8 Harze ticus,undn. Drachenblut aus Dracaena Draco??), Hi I Ausser diesen giebt es noch eine grosse Menge, die N! i Bit, vı tbeils wegen ihrer Unbedeutenheit, theils, weil ihr le am’) Ursprung noch ungewiss ist, übergangen werden B: 2 ivnarg| können.|| 2 serie| il En| Die natürlichen Balsame oder flüssigen Harze sind| h agench. nun, nach BucquerT und Fourcaov’s Bestimmung,"ll N p;| diejenigen Substanzen, welche aus Harz und einer Al Bj Säure, die beständig Benzoesäure ist, bestellen. Sie Ei Col| werden aus ätherischen Oelen, die daher eine säure« ‚m I| fähige Grundlage haben müssen, gebildet. Man kanu| ii Ei dieser Bestimmung so lange gern beypflichten, als sie E N | N doch wenigstens eine feste Gränze zwischen diesen| ch und den vorhergehenden Stoffen setzt, da man bisher Ei “ bloss unbestimmte Merkmale, von melir oder weniger 5 ‚| N Flüssigkeit, Geruch u. s. w. angab. Die von Four. il. [" enoy aufgezählten, als die wichtigsten, sind folgende: A. vor nisele a. Benzee.e Man hat von ihm zwey Sorten. Es Tenaea| kommt von dem Baume Styrax Benzoin nach jentie| Ei a fi Vu| we |»@) Vergl, ScHoussor über den wahren Ursprung des ara kl bischen Gummi und des unter dem Namen San darak be» | kannten Haırzes in Nictors. Journ. e nats phil, Ip 227 P Jer 1500, al| Uebers, in Voiots neuem Magazin 1IL, B, 18901,$. 383. ig Alb| |”’) Soll auch noch von Pterocarpus Draco, der is Gal|: Frucht von Calamus Rotang, Dracaena yucese- jenen formis u. a, kommen, le| | d Zee 30; DavanDder, Murray bezweifelt diess, giebt aber an, dass die Rinde und das Holz desselben beym Verbrennen ei- nen Benzoegeruch verbreiie. b. Der Tolubalsam von Toluifera Balsamum L, Auf den Honduras oder Tolu-inseln des mittägigen Amerika. c. Der peruvianische Balsam von Myroxylon peruiferum, Die weisse Sorte ist sehr selten. d. Der Storax von Ligquidam- ber styracıflua,“ e. Fourcror nimmt noch einen Vanille- und einen Zimmtbalsam an, weil man aus diesen beyden Gewächsen durch schickliche Behand- lung ebenfalls ein mit Benzoesäure verbundenes Harz ziehen kann, Es giebt übrigens noch mehrere Sor- ten als die hier angeführten. Die ätherischen oder sogenannten wesentlichen Oele sind durch ihre Eigenschaften gänzlich von den fixen oder fetten, die wir nachber betrachten, verschieden, Sie verdampfen bey einer gelinden Hitze völlig, lösen sich im Alkohol auf, haben einen starken durchdrin- genden Geruch, einen lebhaften Geschmack, und kommen in allen Theilen des Gewächses, nur nicht im Mehle des Saamens vor. Die aus Saamen gewon- nenen waren sämmitlich nur in der Schaale desselben vorh#nden. Sie brennen sehr leicht, ihre Farbe und Qualität ist verschieden, Man kennt ihrer eine sehr grosse Menge, bey- nıhe so viele, als Pflanzen, an denen man es äus- serlich errathen kann, dass sie dergleichen besitzen. In der Arzneymittellehre sind sie am vollständigsten zu finden. Hier sind die Namen der Gewächse, die die vorzüglichsten liefern. A. Aus den Wurzeln. a. Valeriana offirı- nalis, 5, Geum urbanum(Caryophyllata),» Lau- u zu| denen\ (Siriu pariüß yhodeum amon BERG mes), öl Al Blätte! die gan Jabintar as dl Linse‘ ra Hl millal Millefi ns Dieses veol nipel dronf Blüthel | Q a F das rus Sassafras d.Amomum Zingiber etc, On ei.| B. Aus dem Holze:\ e« Das Terpentinöl aus verschie- e von| denen Pinue- Gattungen. f. Santalum albnam oder|(Sirium myrtifolium). gConvolvulns sco- "nische| parius oder Genista canariensis(Lignum rei| shodium?) etc. C. Aus der Rinde: h. Laurus Cinm- Kan. amomum, i. Laurus: Cassia(nach Taum-; D einen BERG eine blosse Varietät des vorhergehenden Bau- n aug I- mes). Von beyden Rinden gewinnt man das Zimmt- Sand.| öl. k, Laurus Culilawan. usw D. Aus den S Hırz| Blättern und grünen Tbeilen,- Hierher gehört fast T dor.| die ganze Familie der Quirlblumen(Vertisliatae, Bi. | labiatae) nebst einem grossen Theile von Gewächsen || aus der Polygamia superfiua, der XIXten Classe des pr| Linne‘. Nur einige der wichtigsten:. Matrica Kl ria Parthenium. m. Matricaria Chamc ge milla n. Tanacetum vulgare o. Achillea = Millefolium. 9, Artemisia Absinthium, e g. Hyssopus officinalis. y. Lavandula Spi- in!| ca. 5. Mentha cervina, cCrispa, Pulegium E etc. Mentha Piperita#. Origanum Majo- mo| rana. w Melissa officinalis v. Kosmari- hen| nus officinalis w. Prunus Laurocerasus, au| Dieses Oel ist schwerer als Wasser. x. Auta gra= 1 veolens y. Hypericum perforatum..z. Ju= ., bp 1 niperus Sabina aa Melaleuca Leucaden- ie Lil dron, welcher das Cajeputöl liefert etc. I). E. Aus Mi|; Blüthen: bb. Citrus medica‘und Aurantium. gsten de|?°) Eben so liefern desgleichen die Blätter von Scandix || Cerefolium, Anethum graveolens, Foenicu- fiel“ 1j lumu. s. w. wobey aber die Saamen auch mit benutzt La|| werden, %2 ci. Robinia pseudo-Acacia. dd. Jasminum officinale und Sambac. ee. Anthemis nobı-. lis. ff Rosa centifolia. gg. Crocus sativus (die Narbe) etc. F. Aus den Früchten und Saamen- hillen. Hier zeichnen sich vorzüglich die Dolden- gewächse oder Schirmpflanzen aus. Ah. Scandix Cerefolium ü. Anethum Foeniculum. kk Anethum graveolene. il. Carum Carvi nm. Pimpinella Anieum an. Apium Petro- selinum. 00. Juniperus communis. pp. Ca- tyopbyllus arematicus(die Blüthe mit dem imreifen Pericarpium liefert das Oel.) qg. Citrus medica und Aurantium(die Schale der Frucht). yy Epidendrum Vanilla(die Schote), ss My- Tistica aromatica SWARTZ,(M. moschata Tuungerg,officinalis Linus.) Hier wird es aus der Saamendecke Arillus, mit feitem Oele verbun- den gewonnen. it. Amomum Cardamomum,. uu. Piper Cubeba. mv. Piper nigrum. Dieses Oel besitzt die brennende Schärfe des Saamens nicht. f Es würde überflüssig seyn, dieses lange Verzeich- niss noch weiter zu vermehren, Man ersieht daraus hinlänglich, wie häufig dergleichen Oele in den Ge- wächsen abgeschieden werden,(denn oft bemerkt "man mit blossen Augen die Drüschen, die es enthal- ten) und wie nutzbar sie den Menschen sind, da sie so vielfach zu gewinnen gesucht werden. Dis ätherischen Oele vermischen sich ‚mit fet- ten Oelen, mit Harz, Balsamen, Kahutschuk, Alko- hol ünd auch zum Theil mit Wasser. Das Oel aus Pomeranzen-, Lilien. ,„ Violen- und Jasminblumen mit eine au N) Was Bos und al Spiritu| miker verwon worder gtand i sch dass si stanz al für Kam für en Q Lauruß I ser In er sıcle den Cd 55 ei Sinum| gehört in die letztere Abtheilung. Im Alter werden Einobj.| sie oft diek, trocknen zu Harz ein, oder zeigen> ch iv mit einer Säure verbunden, als Balsam. Sie scheinen Dimen. aus Wasser und Kohlenstoff zu bestehen??). Sillden- 2 nix BosruaAave*°) leitete den Geruch dieser Oele En, und aller gewürzhaften Pflanzen von einem eigenen Narri Spiritus vector ab, den die späterm französischen Che- ern. miker noch Arome nannten. Seine Existenz ist längst B.Cı verwörfen, und vorzüglich von Fourceor vernichiet hi dm worden**), Er ist nichts weiter als ein höherer Zus Rn|| stand von ätherischem Oel, Zucht),|) ne „NM|| nn chat|| Schon vor langer Zeit bemerkten die Chemiker, a|| dass sich in alten ätherischen Oelen eine trockne Sub- alerbun.| stanz abschied, die man bey genauerer Untersuchung omum|| für Kampher erkannte. Man hatte bisher den Kampher- Bis|| für ein eigenthümliches Produkt des Kampherbaumes, agpichte|| Laurus Camphora gehalten, doch bald nach die- l ser Entdeckung fanden andere Scheidekünsiler, dass Fade| er sich auch iri mehrern, ätherisches Oel enthalten- de daraus den Gewächsen finde, und jezt zählt man unter die nie|\ wichtigsten dieser Art folgende: a. Laurus Ginna- merkt|) momum. b. Aristolochia Serpentaria,(in 2 enthal der Wurzel). c. Maranta Galanga, ebenfalls in der ARRNEn frischen Wurzel. d. Kämpferiarotunda. e Amo. mum Zingiber. fr Amomum Zedoaria. 8. Va ‚t[et I 39) Vergl.. Srerrens Beyträge 5. 70. u. f. a. 40, Element. Chemiae T. II. S. 114. a,el aus 42) Vergl, Annales de Climie TeEXXVI 5,432. A Tr= 54 leriana officinalis Mh Acorus Calamus, i. Asarum europaeum KR Anemone Puls» tilla. Ferner i, Juniperuscommunis. Die Saa- men von Amomum Cardamomum. m. Salvia officinalis n. Origanum Majorana, o Hyssopus officinalis, p. Rosmarinus of. ficinalis. q. Lavandula Spica und p. Lavam, dula Stoechas,$. Mentha piperita. Der Kampher wird indess im Grossen immer noch bloss aus dem Kampherbaume gewonnen, Er zeigt sıch als eine bläulichweisse feste Substanz von be. kanntem Geruch un. 5. w. Die Kunst kann mit ihm eine ‚Säure daxstellen, deren weiter unten gedacht werden eoll, 56. Die firen oder sogenanten fetten Osle mit dem Pflanzentalg, stehen, wenn gleich von den ätherischen Oelen in vielen Eigenschaften verschieden, doch mit ihnen in einerley Reihe. Sie werden bloss aus dem Saamen, und den Kernstücken derselben gewonnen, und scheinen mit dem Pflanzenschleim in gewissem Grade verwandt zu seyn, Sie sind milde von Ge- schmack und flüssig, bloss einige, die man daher auch Talg oder Pflanzenbutter genannt hat, haben bey: der gewöhnlichen Temperatur der Atmosphäre eine feste Consistenz. Inter die letztern gehört die aus den Cacaobohnen gepresste Butter, die der Kokosnuss, und die von dem Butterbaume in Afrika 2), Mehr wachs- ee RR 421 Shea'-toulon. Munco PıRx Tiyavels in the- interior di» stricts of Africa, London 1799. 4. 9. 224 et 352. Tab. V, dh (Sa7 sed! ‚ochin fetten (lau palt but! gan) ten ähnlich zeigt sich der Stoff in Groton sebiferum (Sapium sebiferum Jacquin, JüsstEU) Tomex sebifera(Sebifera glutinosa Loureiro, Fl cochinchinens. 783.) und Myrica cerifera*?’). Die fetten Oele der Lorbeeren, Muskatennüsse und das Gleum Palmae aus dem Saamen einer unbekannten Palmenart in Ostindien kommen auch in dieser festen butterartigen Consi:tenz vor, und machen den Ueber- gang zum Pflanzentalg und der wachsähnlichen But- ter. Endlich hat man auch bemerkt, dass die Erle, Pappel u. dergl. beym.Auskochen eine solche Sub» stanz' geliefert haben, und der feine Beschlag auf den Pllaumen und andern Steinfrüchten ist nach Prousts neuesten Untersuchungen nichts anders als Wachs. s 57» Eigentlich fertiges Wachs ist wohl nicht ganz mit Recht im Pfilanzenreiche anzunehmen, es muss gewiss Herr Hofr, Brumensach sagt in einer Note zu einem Briefe an den Herın Oberhofmeister von ZacnH( Allgem. geogr. Ephemeriden Junius 1798.$. 704.), worin er ihm die ersten Nachrichten von diesem Keirenden mittheilt, er vermuthe, dass dieses die schon von ältern Reisenden beschriebene Bambuc-tulu( Tulu heisst Butter) sey, Wo« von die beste Sorte aus Guiaora, 200 Meilen weit östlich von Galama kommt ‚und nach deren Angabe der ganze But- terbaum gleichsam wie mit Fett durchzogen seyn soll, 43) Es sind die steinigten Körner der Früchte dieses Bau- mes, welche mit diesem WVachse überzogen sind, und es durch Kochenleicht abscheiden lassen. Aıron unterscheidet diesen Baum, der in Pensylvanien, Carolina und Firginiens zu Hause ist, in zwey Arten, Myrica ces, angu- stifolia und Mys, oer. latifolia, 56 jederzeit in der Art, wie wir) es kennen, erst von den Bienen, oder durch menschliche Kunst vollendet werden. Da es indess das für die. fetten Oele, was das Harz für die ätherischen ist, und auch'beynake fertig in den obengenannten Gewächsen angetroffen wird, so hat man es bisher immer unter den Be- standtheilen der Vegerabilien mit aufgeführt. Das in dem Pollen der Blüthen enthaltene Oel scheint es am nächsten ausgearbeitet zu besitzen, Man. behaup*- tet, dass das Wachs ein mehr oxydirtes fettes Oel sey; demohngeachtet bestimmt man nicht ganz genan, ob dieser veränderte Zustand von einem Einsaugen des Sauerstoffes, oder vielmehr von einem Verluste des Koblen- und: Wasserstoffes des Oeles komme. Dass sich das fixe Oel theils in Wachs verwandelt, theils aber ohne diess zu than, ranzicht wird, zeigt doch verschiedene Prozese und Mischungen an, BrusnAreıtı(in den Annali de Chimica) hat hierüber sehr schöne und scharfsinnige Versuche angestellt, nennt aber das Kanzichtwerden des Oeles ein Oxyge- niren, und das Wachswerden ein Thermoxygeniren, welcher letziere Ausdruck uns, nicht viel weiter bringt. 58, Wir finden noch eine Substanz, welche von den Chemikern als näherer Bestandtheil der Gewächse aufgeführt worden ist, das Federharz, elastische Havz, oder Kahutschuk. Es ist sehr deutlich zu sehen, dass es erst im Zustande der Ausscheidung die Eigenschaften, die wir an ihm finden, annimmt, weil es im le- benden Gewächse nur eine milchähnliche Flüssig- 57 keit**) bilder. Die Pilanzen, von denen es kommt, sind folgende: a. Hevea guianensis Auvster.(Jatropha elastica). In Südsmerika. Sie wurde zuerst durch DE LA conDAMINE im Jahr 1736 näher bekannt, der sie in den Waldungen der Provinz Esmaraldas fand, und das Harz weiter beschrieb*>), db. Urceola ela- stica Roxzuncn*°); in ÖOstindien vom Wundarzte Howıson entdeckt. c. Vahea Lamark. Eine Art Apocynum. d, Artocarpus integrifolia«Fi- cus religiosa f. Ficus indica. vg. Hippo- mane biglandulosa. h Hippomane Mänck. nella.;. Ceczopia peltata. In China(und:Süäd- amerika) zu Hause, Liefert: ein schönes: goldgelbes derbes sehr elastisches Kahutschuk. Ein ähnliches hat De ıA Borve an einer Miimosa zu Cayenne entdeckt. k. Castilla elastica Cervantes, Wöächst zu Me- xico und wird von den Einwohnern Holguahitl oder avbov del ule genannt*?), CAvAnNILLES bemerkt, dass der zu Santa Fe und Quito wachsende Baum Cau- cho zu einem von Hevea verschieden Geschlechte gehöre. Vielleicht ist er mit denen verwandt, wovon *#) Experjences sur le suc, qui fournit la gomme elastigue par M. Fourcror in den„Annales de Chimie: T. XI S, 295äff; %5) Siehe Memoires de l’Acadömie des Sciences an 1736. *0) A botanical description of the Uvceola elastica or Caont- Chouc Fine of Sumatra and Pulopinang; with an account etc. by W, Roxsuncu M. D, Asiatie Researches Vol. V, p: 167. 47) 5. die Abhandlung des Herın Cayanıııes in den Ma. drider Annalen der Naturgeschichte B. II, no, 4, Hr. v. Homzorpr in einem Briefe an Fourcroy(C us mana v. ı6. Oct. ı800.) Meldung thut. Nemlich das Dapiche oder Dapitsche Harz, welches sich an den Wurzeln der Bäume Jacia und Curvara findet. Derselbe berühmte Naturforscher fand auf seinen grossen und gefahrvollen Reisen eine Milch, die sich leicht in Federharz verwandeln liess. Er nennt den Baum, der sie enthält, Pflanzenkuh._ WILLDENOwW führt noch zwey andere Bäume auf: Siphonia Cahuchu und Commiphora madagascariensis. -- Man finder es auch ausserdem in: den Beeren des hier zu Lande wachsenden Misteis,(Viscum album)*?), desgleichen scheinen.einige Euphor- bia= Gattungen davon zu besitzen, doch fehlen hier noch genauere Untersuchungen. Das gewöhnliche Frderharz ist eine in der Wär- me ausdehnbare, aber eich bald wieder zusammen-_ ziehende Substanz, welche sich im Aether oder der Naphtha, aber nicht im Wasser und Weingeist löst, 59- Dieses-sind, soviel ich habe auffinden können, alle bey den lebenden Gewächsen angetroffenen Be._ standtheile, die. man besonders unterschieden hat. Wenn gleich diese ganze Uebersicht noch sehr man- gelhafe ist, so zeigt sie’ doch das Hauptsächlichste mit“mehr Vollständigkeit, als bisher an ähnlichen Ortenzu finden war:© Ich habe:alle Alkalien, Erden und 48) Tıreserw Versuche mit dem Mistelharze.‘ In v. Creırs neonesten chemischen Entdeckungen, Th. VII. 5. 58 f. del; zul je scheit müss N Var nl, aut Set mol! nach ginid mitle hier cheäth Gert bey! und RL zalhnk! gTUN.. 7 9 oc 9% dergl..bis jetzt'weggelassen; meine Gründedazu sind ein- 2 lich mal, dass sie in den meisten Fällen bestimmt erst nach 8 den der Verbrenmung und Einäscherung des Gewächses er- Alt scheinen, und daher als Producte betrachtet werden Inen müssen; dann aber, dass da, wo. man sie, wie z, B; ach Vauquzzin äpfelsauren Kalk in dem Safte des Haus- ia laubs(Semperivum tectorum) und mehrerer Ohr Sedum. Gattungen gefunden'haben will, es mir nicht £ chu möglich gewesen ist, aus der genaten Verfahrungsart, wi nach welcher dergleichen Säfie untersucht worden \ sind, zu ersehen, dass wirklich keine Produktion M mit im Spiele sey, meine Zweifel bleiben daher auch vi hiernoch unbesiegt. Mancherley mag sich wohl bey der 2"= chemischen Analyse wiederfinden, was im lebenden u| Gewächse schon da war,(wie z. B. Hiesel) aber gewiss bey weitem nicht alles, was sie zum Vorschein bringt, ir und bloss diess ist es, was ich zu behaupten unter- Ben. nahm, und worauf ich die nachfolgende Abtheilung sbp er gründete., er Bichache 14 60. Setzt man einen wasserhellen reinen Saft, so wie shıen,| er aus dem Baume herausgeflossen ist, der Einwir ee kung der Atmosphäre aus, so’ wird er bald eine braune Shit Farbe annehmen, auf der Oberfläche ein Hänutchen BR BR bilden, und dieses wird sich bey einiger Bewegung che| unauflöslicn zu Boden senken. Diese durch oftmalige chen Wiederholung gebildeten Häutchen sind das, was ni man Extrakt, Pflanzenextrakt(oder auch Extraktivstof) j genannt‘hat.(SaussurRE S. 125.) 02 Br: Setzt man einen Teig von nassen Sägespänen.der P ireien Luft aus, oder unterwirft man trocknes-Holz a„Peeguenan en IL un und dergl. dem Kochen,(Savss: 5. 135.) 80 lässt sich eine ähnliche Substanz daraus darstellen:- Endlich karn man sie"auch noch aus der Behandlung der Dammerde, und zwar ir weit grösserer Menge ge innen."( Saussure im fünften Kapitel; 8.853. uf) Nach den schönen, von unserm Autor angegebe- nen Untersuchungen, ist nun dieses braune Häutchen oder Extrakt weiter nichts als ein in der Flüssigkeit aufgelöst gewesener Kohlenstoff, mit bald harzigen, bald salzigen, schleimigen oder andern Theilen noch vermischt. Aus diesen und andern in unserm Buche vorhandenen Gründen können wir den sogenannten Extractiustoff nicht unter die Zahl der eigentlichen Pilanzenbestandtheile mit aufnehmen, zumal da er, wie SAUssusE gegen Fourcrox, VAuQuELın und Chemiker wie diese glauben, im Zus andere deutsche sehr genugthuend ‚ be- wiesen hat, nicht, stande von einem Häutchen ein mit Sauerstoff ver- bundener, oder oxydirter Stoff, sondern vielmehr ein desoxydirter, ein solcher ist, der weniger Was- ser und Sauerstoff beygemischt enthält, als wäh. rend. der Auflösung...(8. 5. 130 und, 136.). Tromms- porr 5°) bemerkt. schon, dass ihm. die Versuche der französischen Chemiker. nicht genugthuend seyen, und dass man diesen problematisch angenommenen Stoff lange noch nicht genau genug kenne, um über sei- ne Eigenschaften u. dergl. etwas gewisses sagen zu können. Oben schloss ich ihn schon unter das Pilan- P- ” zeneiweissg mit ein. se) Troammsponr Systemat, Handbuch der Chemie. Th. I. 5: 47% 6, I Elsic ıl Der-Gerbestoff(5. diesen Anhang$. 34.) scheint, A) 2 ich nach Stersens Vermuthung, ein ziemlich freier Koh- u lenstoff zu seyn; in der That kann man dieser Idee ur seinen Beyfall nicht versagen, da man weiss, wie = nahe dieser Stoff überhaupt mit allen biitern und Eh. aus Holz und Rinde hervorkommenden Substanzen hen verwandt ist, welche selbst ofimals nichts als reine ka| Extrakte liefern. Sacum, Prouvsr und Davr haben Em| ausserdem gezeigt, dass sich‘ der Gerbestoff aus meh- En| reren Vegetabilien erst in der Hitze entwickelt; es ist Eh| daher kein Zweifel, dass die Aus dem Safte sich nie- Ei derschlagenden Häutchen, die durch Auskochung aus N En dem Holze, und durch Eintrocknung in eine horn. I En artige Masse versetzten Extracte, und ‚endlich der{| # N| künstlich erzeugte Gerbestolf nichts weiter— als N a durch Feuer eder Luftwirkung von ihrem Wasser il MW mehr befreiete Substauzen— ein dadurch ziemlich IN E E frey dargestellter Kohlenstoff sind. In Wr. 3|{N sfr I B br...| I # Das erste, negative Produkt(durch eine Ent- N iS mischung entstanden) war also die reinere Ausschei- ji‘ dung eines die ganze Vegetation charakterisirenden ir| Grundelementes, das bald als roher Saft ganz flüssig, E bald in seinen verschiedenen Zuständen von vegetabi- Dt lischem Eiweiss, Kleber, Splint, Holz u. 8, w. mehr e'| oder weniger fest im Gewächs enthalten war. Der Bi“Kohlenstoff bildet ursprünglich als einer der Reprä- sentanten der Erdmiäterie fast alle Theile im leben- .— den Gewächse, daher auch Holz, und dieses kann Mi sonach, wenn es von den übrigen seine Mischung- F ausmachenden Grundelementen des Lichtes und Was- 63 sers mehr und mehr befreit wird, den ursprüngli- chen Stoff wieder in der Gestalt zum Vorschein bringen, in der wir ihn am deutlichsten erkannt, und woher wir seinen Namen auch abgeleitet haben. Der gewaltsame Entmischungsprozess der Verkohlumg, oder der rubigere einer Auskochung liefern uns einerley Stoff aus dem todten Holze, 62. Bey einer Aussetzung eines von überfüssigem Wasser befreiten(getrockneten) Gewächses in die grösste Feuerglut wird der Rauch, der sich über dem- selben- erzeugt, ,bald in eine Flamme ausbrechen, und es werden Stoffe entweichen, die man durch keine Reagentien vorher im Gewächse entdecken konnte, die sich jetzt aber durch auffallende Eigenschaften uszeichnen, Sammelt man selbige in einem ver«- "schlossenen Gefässe auf, so bieten sie sich uns in gasförmiger, flüssiger, oft auch‘ wohl fester Gestalt dar, und werden folgendermaassen von den Chemi- kern unterschieden, Das erstenene Produkt, was entweicht, ist das Ko%- lenwasserstofjgas, eine von allen Schriftstellern anerkannte nene Verbindung aus den Grundelementen. Späterhin gehen saure Mischungen über, die man brandige oder brenzliche Säuren, Holzsäure u. s. w. genannt hat, und welche nach den neuesten Untersuchungen nichts weiter als mit brenzlichtem Oele verunreinigte Essig- säure sind°*), Drittens geht eine schmierige, zähe, sr) Wlan betrachte daher die in unserm Texte$. 149,4, vorkommenden für nichts anders, dung‘ einen I sodanl tet, LM hreiz 0 bilder der Ki des FR Blie einer& scher TS Anm g zum Bey A hier /g (rolf 63 stinkende Flüssigkeit über, die man empyreumatisches, brenzlichs oder auch wohl stinkendes destillivges Oel genannt hat. Es besteht ebenfalls. aus Wasser und Kohle, und lässt sich durch Kunst noch weiter zerlegen. Der Theer ist ein solches brenzliches Oel aus Härzbäumen bereitet, Endlich fliegt noch, mit den flüchtig gemachten Stofen in einer zum Theil mechanischen Verbin- dung, eine sehr feine Kohle fort, die sich, wenn sie einen kalten Körper findet, an diesen anschlägt, und sodann als Rus erscheint, Der Rus ist, rein betrach- tet, Kohlenstoff, und nur gewöhnlich noch mit den brenzlich öligten Stoffen vermischt, die aus der ihn bildenden Substanz mit herausgiengen, so z B der bekannte Kienrus aus dem burgundischen Pech des Pinus Abies. Blos einschaltungsweise erwähne ich hier noch einer sich bey der Destillation mehrerer vegetahili- scher Theile zeigenden Substanz, die eigentlich an das Animalische erinnert, und den Stickstoff der Chemiker zum Hauptbestandtheil hat, das Rohlensaure Amoniak. Bey den Alkalien komme ich wieder darauf zurück, hier führe ich es nur an, weil es unter die flüchtigen (volatilen) Produkte gehört, 62. Derjenige Rückstand in dem vor der Luft ver- schlossenen Gefässe, welcher durch das Feuer nicht als Rus oder anderes Product fortgetrieben worden ist, bleibt als gewöhnliche Kohle zurück. Sie ist bey Behandlurg mit Feuer ohne Zutritt der Luft nicht it Fr mu Hy 3 "7% N ne a Ars u | F nl j RL 10 | 4 en "Gi weiter zerstör- oder veränderbar. Ihre äussern Kenn- zeichen sind bekannt. 64. Setzt man das getrocknete Gewächs, oder die auf die im vorhergehenden Paragraphen angegebene Art gewonnene Kohle derı Wirkung des Feuers in freier Luft aus, so erhält man das bekannte graue oder weisse Pulver, die Asche. Die Asche und ihre Bestandtheile sind schon von mehreren Chemikern unter uns als Produkte und “nicht mehr als Edukte angesehen worden, doch ha- ben sich wenige ausführlich darüber geäussert. Ich trete der ausgezeichnet sinnreichen Ansicht des Herrn Sterrens bey, und nehme daher gar nichts aus der Asche ausgezogenes, vielleicht bloss die Kieselerde(aus Gräsern u. dergl.) abgerechnet, als Edukt an. Meine Gründe habe ich grösstentheils im Vorhergehenden mit angegeben. w> Ich habe keine Beobachtungen in den mir zur Hand liegenden Schriften auffinden können, in denen das Verhalten des Stickgases der atmosphärischen Luft bey dem Einäscherungsprocesse genau untersucht wor- den wäre, auch fehlte mir bisher die Zeit und Jahres- zeit zu eigenen Versuchen hierüber. Ich bin aber sehr geneigt mit TromMsDorRF anzunehmen, dass die- ses, oder der sogenannte Stickstolf hier eine wichtige Rolle spiele, und vielleicht zur Bildung des Kalkes und vorzüglich der Alkalien u, s. w. wesentlich mit beytrage In unserm Autor finden wir ja häufige Beyspiele, dass Stickgas durch die Pilanze erzeugt yicht zenrei neh Seenim licher olt gu Die den ca NIE, iR dungh; odeıgı Bay;| Reg Jem 3 fg vch Könnehe lichda be Ken| |“ wurde, warum sollen also nicht Tflanzenprodukte | durch Stickgas hervorgebracht werden können? Ich darf mit Recht alles Einzelne, über die Bil- | dung der verschiedenen Alkalien, Erden, Metalloxyde, Be Art Sänren und Salze übergehen, weil das, reelle und Ki wichtige schon im Texte von„SAUSSURE enthalten ist, Bi ol und mir auf der andern Seite doch der Raum dieser| Blätter und ihr Zweck nicht erlauben würden, blosse A Vermi hınzen und Schlüsse aufzustellen. Das i Eschen| historische ist mit einem Worte folgendes. I ı ah ı Ho| Man findet ausser den oben schon angeführten, I Pen| nicht feuerbeständigen Produkten zuerst im Pflan- I) ”| zenreiche alle drey ehemals sogenannten Laugensalze, II eich| nemlich das(entweichende) Ammoniak, in einigen Nil br gar Seeufergewächsen etc. das Natrum, und in allen eigent- ll Ayhloss lichen Planzen Kali oder Pottasche. Letztere kommt N das, als oft ganz frey aus der Asche zum Vorschein, dB; im‘..=. Drittens*zeigen sich‘ unter verschiedenen Umstän- | den mancherley Säuren, auch sogenannte mineralische, BEN:| wie z. B. die Schwefelsäure und Kochsalzsäure. denen| Nächsdem entdeckt man durch weitere Ausschei- ya Lil dung Frden, worunter sich Kieselerde und Alaun- il wor oder Ihonerd auf der einen Seite, und Kalk, zılahree| Baryt u. s, w. auf der andern, als an die alkalische gu aber Reihe sich anschliessend auszeichnen. Aehnlich in ih- us die| rem äusseren Ansehen kommen noch andere sehr häu- 5 ichtige hg vor, die durch schickliche Behandlung in Metalle SpKalkes K können reduzirt werden, uud hierher gehört vorzüg- geh mit lich das Magnesium oder Braunstein- und das Eisennoxyd. a räulge> Die Säuren gehen nun mit den Alkalien, Erden zrzeu;! und Metallen Verbindungen ein, und bilden künstliche @ 66 Salze, die man sehr mannigfaltig aus der Asche aus« scheidet. Ihre Aufzählung ist noch zu wenig‘ zuver- lässig und auf genaue Grundstützen gebanet, als dass ich hier mit ihrer Aufzählung ke Leser ermüden sollte. Die in der Note zum ein und funfzigsten Paragraphen dieses Anhanges aus TROMMSDORF ange» führten und die in Saussuse vorkommenden mögen zur Probe‘dienen, es sind dies aber bey weiten noch nicht alle, denn man hat 2. B. noch phosphorsaures Eisen u, dergl. herausgezogen u. 3. w. Qi Was ich hier vön der Asche der Pflanzen gesagt habe, gilt auch von der sich als unmittelbares Glied an die Vegetation anschliessenden Dammerde. Ich wünsche, dass man nach solchen Begriffen von Pflan- zenanalyse nunmehr die mühevollen und immer sehr verdienstlichen Arbeiten unsers Autors betrachte, und sie, wie ich schon oben{$. 24.$. 22: dieses Anhan- ges) erwähnte, bloss in sofern benutze, als sie sich 7) wie verschiedene Resultate oder Folgen verschiedener: im. Vegetabile vorher Br:gener Ursachen verhalten, ind blos auf den natürlich dagewesenen Zustand zurückdeuten. Nach er Ansicht können sie demöhngeachtet Schlüsse erlauben, und man darf die im neunten Kapitel von SaussurE daraus gezogenen, nach einigen Einschränkungen, keinesweges für um brauchbar und verwerflich halten. 66. s Was aber die von Fovurcrovr und andern Che- miker aufgestellten künstlichen Säuren anbelangt;. se gehört die m! ihrer| fen, Den20 67 I aus gehören sie nicht einmal mehr in unsere Tafel, und eiven die meisten, die Korksäure etwa abgerechnet, sind in dass ihrer Be. nicht haltbar befunden wor- Süden den. Hierher gehört 2. B. die gär nicht von der E:sten DBenzoesäure verschiedene Kamphersäure, die breüz- Zunge| lichte Schleimsäure Weinstefnsäure oder Holzsäure Kuögen| u. 85, w., welche mehr oder weni ger mit brenzlich- S no| tem Oel verunreinigte Essigsäuren sind. £.aures 67: fe BoERHAAVE War der erste, welcher lie drey be- kannten Grade der Gährung aufstellte, die nach ihm | allgemein angenommen worden sind, Erst vor eini- gen Jahren nabm Foureroy 52) deren fünfe die Zucekergährung, die weinige, die Saure older essigte, ” 1 f Ks x n{ R£..- die färbende oder Brodtgährung und endlich die faufi Gährung nannte, 6% Han. mschr| nd an. 98. sich il Vor jeher hat man die meisten Resultate dieser g Gährungen als reine Producte, und nicht als Stoffe be- I trachtet, die vorher im lebenden G wächse vorhan- ji den gewesen wären; anderseits ist aber auch zu be 4 2 iherken, dass der rgleichen Gährungspro; ukte. z. R. der ER Zucker, oder faule Stoffe, in der Nähe de lebenden Be Gewächses oder on ihm erscheinen können, und dass man daher nicht alle jetzt vorkommenden als abso: | Iut durch Kunst erzeugie anzunehmen habe, so wes nig als man läugnen wird, dass sie am lebenden Ge: j©h*| TR 0|#2) Systeme des connuissances ehimig T: FI» fıe, et& | 65 wächse nicht durch dessen Lebenskraft erzeugt wor. den sind. Es wird mir aus diesen angeführten Gründen attet seyn, mich jinmer kürzer zu fassen, je weiter neuen Produkte von unserm vorgeschriebe- versi sich die n vern Ä des natürlichen oder künstlichen Todes gemeinschaft» ssführhehkeit zurückzukehren, wenn die Folgen lich Ueberreste bilden, die, als zu nenem Leben taug-' lich, unsere volle Aufmerksamkeit verdienen. 609. Die Zuckergährung ist der Uebergang einer faden, schleimigten und unschmackhaften Substanz in einen süssen Zustand. Sie wird dadurch für uns sehr merk- würdig, dass sie auch im natürlichen Zustande beym Keimen— man darf behaupten— aller Saamen statt findet,(Saussure$.6) und so zur Entstehung des Malzes Gelegenheit giebt, Sie ist bisher in dieser B& ziehung noch nicht genug gewürdigt worden. 70. Die zweite Gährung setzt allemal eine zuckerige Materie voraus. Seizt man diese mit gehörigem Was- ger verdünnt, in einer etwas erhöheten Temperatur der freien Luft aus, so fängt sie an, nach einiger Zeit in starke Bewegung zu gerathen, und das P’ro- dukt ist zuletzt das, was wir Wein nennen, Unter dieser allgemeinen Benennung begreifen sich die eigentlichen süsser und Sow'en, vothen und weissen Weine, ferner aber auch die Biere, Rum, Taffız, en Gebiete entfernen, und nur erst dann zur meh»| &9 t wor(aus Saccharum officinarum), Arak(.aug Oryza sativa od.r wohl auch Cocos nucifera), Palmwein(aus Borassus flahellifer) u. s. w. L Fünden | Weiter 71. S hriehe, Aus den weinigten Substanzen gewinnt man die t meh» füchiige, brennbare geistige Flüssigkeit, den Alkohol. > Folzen Man bedient sich zu seiner Erzeugung des Weines schaft und seiner Rückstände, der monocotyledonischen Sa- 3.1 taugı menkörner(Getreidearten), der Aepfel, Kartoffeln s u. s» w. Wir können das weitere über ihn, als nicht- mehr in unseren Plan gehörig, übergehen. | 22. Taler,| Diejenige Art von Gährung, welche Fovecroy als Beinen| die dritte angenommen hat, ist die sawre oder Essig- a merke güährung, das Product derselben ist Weinsssig. Ob- 1 beym| gleich der Wein gewöhnlich zu seiner Bereitung an- I statt| gewandt wird, so. sind doch auch noch viele andere j: des| Substanzen$eschickt, ihn hervorzubringen, wobin de| z. B. Obst; Bier und selbst die Blätter gehören. Das -| Sauerkraut muss hierher gerechnet werden. Ausser- | dem sind aber die Substanzen des, Gewächsreiches | auch fäbig auf andere Weise in dem sauren Zustand, Dee| ae werden, und daher wird es erklärlich, vg:| wie sich bisweilen Essigsäure mit Kalk u. dergl. ver- bunden, bey der Analyse von Gewächsen hat zeigen Bes E können. Die reinste aus diesen in Säure übergegan- a I genen Produkten abgezugene Flüssigkeit heisst Essig- a| sau e En| 75. nn| Die vierte Gährnng des Fourcror wird von ihm | UN an fürbende oder Brodtgährung genannt, Er rechnet zu a) i ”°o ihr den Zustand, in welchen der Teig übergeht, und dann den, worein veeetabilische Substanzen versetzt werden, wenn sie eine besondere Farbe annehmen. Tromnsporr hat gegen diese Olasse nicht mit Unrecht eingewandt, dass die Sauerteiggährung nichts weiter als eine an angende Essigbildung, ı und die färbende eine anfangenile fanlige sey 5?) Wir wollen daher; bis jener grosse Chemiker ‚seine Gründe. deutlicher und überzeugender ans Licht bringt, die Bildung der künstlichen Pigmente mit zu seiner fünften Classe bringen, und sie sogleich kürzlich abhandeln st), Pe ERST, 74 Es giebt unter den aus dem Pflanzenreiche be- nutzien Färbestoffen eine gewisse deren Stoffe nicht,‘wie die übrigen, ohne weitern chemischen Prozess aus dem lebeuden. wie etwa die Färberröihe und dergl. gewonnen werden können, sondern wo die Tbeile des Gewächses eine wesent- lıche et erleiden müssen, ehe sie [o} das ve langte Pigment liefern. Diese Classe ist es, von der hier die Rede seyn wird; ihre vorzüglichsten Produkte sind der Ind fig, Lakmus“ und. Orlean. Der Indigo, den man als eine Art Stärke oder Bag:. satzmehl betrachier bar, scheint mehr den Zustand von vegetabilischem Eiweiss zu besitzen) und wird ) Systemat. Handb. d. gesammten Chemie IlIr Th. S. 25% us einem Versehen Steht auf Br Wafel S. 20 dieses An- hang s No 47 zuletzt, welche eieentlich 46 heissen, un =|: S Mal cd„ MalN die vorteizte seyu Spilig, ug 7ı ‚und aus der in beyden Indien wachsenden Indigofera 'rsetzt tinctoria gewonnen, Die Pflanze{wird in einen Amen, wahren Gährungszustand zersetzt. Vor seiner Ent- recht| deckung hatte man die an mehrern Orten Deutsch- Weiter lands,(zumal um Jena) wild wachsende. Waid- rbende| pflanze(Isatis tinctoria), schon zum Blaufärben daher,| benutzt, und eine wirklich Indig-ähnliche Substanz stlicher| daraus abgeschieden. AoxsuncH hat ein gleiches von Ing der den Blättern des Nerium tinctorium bekannt HClase| gemacht. Der-Indig ist‘ fähig noch viele Produkte, I)| zu liefern, und BERGMANN ss) nebst andern haben bey seiner Analyse noch ausser dep. gewöhnlich Grund- | stoffen Phosphor, Kalk, Eisen und Kieselerde. aus,. | ihm gesehen. Dar Der Lakmus, dessen Auflösung in destillirtem Was» Stoffe,| liche| ser als chemisches Prüfungsmittel sehr bekannt ist, Ki| kommt, ebenfalls durch Gährung erzeugt, aus Par- Er l melia Roccella und Parm. parelia AcHar.°°), ur j ıwey Lichenen, welche wahrscheinlich nicht die ein» Ku zigen sind, die ihn liefern. Andern Schriftstellern zu- : ns| folge ist Groton tinctorium die Lakmuspflanze, | und die Franzosen nennen dieselbe taurnesol. ıchsten| Der Orlean, von Bixa Orellana, ist ein aus den | Saamenkapseln dieses amerikanischen Baumes durch e ol| Gährung bereitetes Färbematerial, dasbaldroth, bald mit ostand|| Zusätzen orangegelb, bald ganz gelb angewandt wird. Es wird | BES. | 55) Tongenn BERGMANN analysis, chemica, pigmenti indich, 25%| Opusc. physico-chem. Vol. V. p. ı. sgq. a At: 56) Acıarzus Methodus Lichenum et, Stokholm, 1809 1, od| pP: 164. er 274. | 1‘ nn a ee ”# 7 s scheint in Hinsicht seiner Natur dem Pflanzeneiweiss nahe verwandt zu seyn. 75 Der letzte Grad der Gährung ist endlcih der, welcher die völlige Desorganisation uud Eutmischung der vegetabilischen Stoffe bewirkt, und Faulniss oder Verwesung, fuule Gahrung genannt wird. Die noih- wendige: Erfordernisse, unter welchen sie statt findet, ‚sind völlige Beraubnng des Lebens, eine gewisse Wärme und Feuchtigkeit, und der freye Zutritt der Luft. Sie kann durch Kunst hervorgebracht werden; ihr eigeniliches Erscheinen hat aber keine fremden Hulfsmittel nöthig, und sie entsteht auch am häutig- sten von selbst, wir können sie daher hier füelich als Naturprodukt nnd in der Beziehung, in welcher wir die vierte Klasse aufgestellt haben, genauer be» trachten. 76. i s Bey einer genugsamen Berührung mit Wasser ge- hen auch die solidesten Pflanzentheile unter den im vorigen Paragraphen angegebenen Mitwirkungen in den Zustand der vollkommensten Auflösung über, die Bestandtheile trennen sich, ein Theil entweicht, und ein anderer bleibt zurück. Es entsteht theils ein siinkender Geruch, theils ein ammoniakalischer brandi- ger u. 5, w. ein Leuchten, ein Zerlliessen der Masse, Veränderung der Farbe, oder ein anderes Entmischung anzeigendes Phänomen, Teder organische Körper besteht nach meiner Ansicht aus einer Verbindung ven Licht mit Wasser u)| Jon di,| diemni,€ yeräth n schls&"I Licd al :lmagı| sein DR fi wach” 2 dere Dr| eindzg 73 eıweig| und Erde. Das Licht, aus der Sonne auf die Körper i | der Erde strömend, verbindet sich mit diesen, und geht in die organischen Gestaltungen über. Hört diese [ lebendige Verbindung auf, so ist natürlich, dass unter 1 der,| schicklichen Umständen das Licht, theils als solches, chung thels als das Wärmephänomen hervorbringend, wie- iss oder der entweiche, und die Erde zurücklasse, die sich DR zum Theil als Kohlenstoff oder Stickstoff: Verbindung findet in Gasform ebenfalls trennt, EEWIsse z A Üitt der 77» een;| Verschiedene deutsche Chemiker haben schon& Per:| lange den tiefen und sinnreichen Gedanken geäussert, Nude die Verwesung mit einer Art von Verbrennung zu aüglich vergleichen; es ist in der That nur ein kleiner Unter- Plcher| schied zwischen dem gewaltsamen Entweichen des re| Lichtes beym Brennen, und dem ruhigen bey einer almähligen Zersetzung.. Das faule Holz stellt durch sein Leuchten die Erscheinung des unmittelbaren Ent- weichens des küchtes dar, und wer weiss, welche an- " ge- dere Wirkungen nicht noch vorgehen, die mit denen, im einer Verkohlung einerley sind, yn ın j, die| 73: Pam Die Folgen des Verwesens und natürlichen Ab- k es sterbens der Vegetabilien im Herbste sind bekannt. ba Alle vormals grünen oder. mehr saftigen Theile faw- N len unmittelbar, und diejenigen, welche solches im ung Trocknen nicht gethan haben würden, sind durch die | überhand nehmende Feuchtigkeit, Schnee, Regen und einer| Nebel dazu gezwungen. Eintretende Fröste tödten assef überdem noch manches, dessen Lebenskraft zu schwach nn nn Zee en 74 ist, sich zu erhalten, und es wird ein grosser Theil der Bemühungen der Vegetation vom vergangenen Som- mer her zu Grunde gerichtet, und in den allgemei- nen Organismus der Natur wiederum aufgenommen; bloss die Wurzeln und Stämme ausdauernder Gewächse und die Saamen sind ihrer Organisation nach geschickt, ihr Leben zu behaupten, und sich so lange vor die- ser allgemeinen Zerstörung zu retten, bis nach Jah- ren auch an sie die MHeihe kommt, wo Alter und verminderte Lebensthätigkeit sich dem chemischen Prozesse unterwerfen muss, 29: Ein Theil derjenigen Grundelemente, welche das vormalige Vegetabil ausmachten, geht ganz weg, und diess ist Licht(Feuer). Ein anderer Theil, eine Ver- bindung. von Wasser, mit diesem. Licht- und Wärme- stoffe, und ein drittes, wobey noch.die alsı Stickstoff und Kohlenstoff angenommenen Erdstaffe mit ins Spiel kommen, verbindet sich in gasförmige:Flüssigkeiten, und erfüllt unsere Atmosphäre, der Rest, immer noch keine ganz reine Trennung, sinkt nieder, und wird zu vegetabilischem Boden. i 80. Die Dammerde ist das zum Theil entmischte, aber gänzlich desorganisiste Vezetabil. Sie bildet eine grösse allgemeine Pflanze ohne Organisation, und trägt die andern Pflanzen nur auf sich und'nährt sie, wie eine Knospe vom Stamme getragen und ernährt wird, oder . B eo 3 une sm R-’ vie ein junger Gactustrieb auf Unkosten des alte att, wie ein junger Gactustriebauf Unkosten des alten Blatt r Aus’ Substari werden bereit! FE der Zi‘ 0m. oe. Een, hge Derkt, Fr die. = ah. Sim (Ehen 1 du Bund Jiler We ah 1 FA| a, ch hair 75 2 ‘Astes 5”). Die! Dammerde besteht aus vegetabilischen Substanzen, kann also auch wieder darein verwandelt werden, und wird zu dieser Absicht oft sorgfältig vor, bereitet, Ihre Vermehrung und Verbesserung macht einen vörzüglichen Gegenstand in der Landwirthschaft aus, und da wir das Chemische von ihr sehr vollständig und gut in unserm Autor finden, so setzen wir noch ein Wort ‚zum Beschluss dieser Abhandlung in bezog auf ihre wirkenden Bestandtheile, und die künstlichen Zusätze des Düngers hinzu, 2 öl, Unter Dünger verstehen wir gewöhnlich Mist, eine Mischung aus den Auswürfen der T'biere mit Stroh und andern trocknen Kräutern 5®), Erist,. wie aan sieht, eine Verbindung von allerley dem Leben entrückten Substanzen, die sich im letzten Grade der Gährung befinden, und dadurch zu einer mehr gleich- artigen Masse geworden. Da nun die Bestandtheile die- 5?) Die mit mehreın Sedum-Arten u, dergl. anzustellende Beobachtung, dass die obern Blätter abgeschnittener Aeste sich immer vollsaftig erhalten, während die untern auf jener Kosten austrocken, lehrt, dass sich die Natur diese untern, weniger lebendigen Rlätter wie eines Nahrungs- behälters bediene. SAavssure’s, in der Anmerkung S. 58. erzähltes Beyspiel vom Cactus, kann hiermit verglichen werden, niss der englischen Landwirthschäft etc, von Albitcht Tıase(Ckänigl, preuss, Geheimen Raıh) ır Band 5. 9 Uch! | me ee ern 3 nennen nm nn nm ne ee eg re en Der non mm I—— nase mn nen 1 m Bm Su a bl Dee ee= ee = eu 76; y ses Mistes ebenfalls auf die Grundstoffe der Elemente der Natur zurückgeführt werden können, so ist be greiflich, dass sie, da sie selbst keine e gene für sich b:sichende Lebenskraft besitzen(anorganisch sind), leicht zu Nahrungsmitieln fiir die sich. mit ihren Wur- zeln darinn betindenden Gewächse benutzt werden können. Die Pilinze wählt und eignet eich diejenigen aullöslichen Sroffe am meisaen an, die ıhr am ver- wandtesten und am ähnlichsten sind; der tragbare Bo- den, varzuglich aber der Dünger enthalten deren mehr als die biosse mineralische Erde, daher denn kein bes- seres und schnelleres Beförderungsmittel des Wachs- thams. Die Düngang kann nach dieser Bestimmung auch noch auf andere Weise geschehen; man darf nur Beförderungsmittel der Zersetzung und Fäulniss des nach nicht vällig aufgelösten tragenden Bodens oder unmittelbar an die Pflanze gehende Stoffe zu« geızen, alsdann wird der Nutzen der Salze, des schwe- felsanren Kalkes und sogar scheinbar schädlicher Sub- stanzen°°) einleuch’end, Jen sich immer noch man- che nicht zu erklären wissen. 82. Sollen wir nun, beym Ende dieser Abhandlung, noch einen Biückblick auf alles ıhun, so wollen s2) Mierker gehört z. B. der Eisenvitriol, den PrAnsos neuerlich in einer schönen Abhandlung als ein vortrefl- liches Düngungsmittel b-kınnt gemacht hai; On-the Use of green Fitriol or Sulphate of Iron as a Mlanure; and on the Efficacy of paring and burning, depending partly on Oxide of Iron. By G. Pearson M. D. Member of the Board of Apriculture F. R. S. etc. A communication to the Board of Agriculture, S. p' Hosophicd! Magazine by A: Tım zoch Nr. LXXXk. Februasy 1908 ne NE der Ber l ji euer! 3d pien Di vom En kuüsv LE 7) Tı bi tioitnı zuBin sch iq N Gil Di & Nisgn fällige Dildgg ug / 17 emenia a i sscchsB h der V 1: en wir die ganze ee ıe Betrac nen ler Vegetabilien et unter folgenden Gesichtspnrkt bringen: die aus einer ur sich y 2 a Dammerde, Luft und Wasser Nahrung schöpfenden (ei| Saamen erweitern ihren Umfang und durchlaufen die N| Perioden ihres Pflanzenlebens unter Einflüssen, die den el Bau einer Bläthe und Frucht zu Resultaten haben. Kin| Ihre feste Masse besteht aus den eingesngenen, in Dad Luft und Wasser aufgelössten Elementen. Ein roher u| Saft bewegt sich in ihren lebendigen Gefässen, der \ Ra| aur da, wo er mit den äussern Umgebungen in Be- Pin bes.| rührung kommt, eine andere Qualität anzunehmen, Wachs. und sich dem Chemismus zu unterwerfen droht; so mung geht es auch den festen Theilen. Rückt endlich die n dar; Vegetation näher zu ihrem Ziele, so befreit sie sich äulnisg oach allen Seiten hin von Stoffen, die den Zweck, siadens die Saamenbildung, hindern, und diese Abscheldungen, 28 der äussern Natur preis gegeben, siellen sich in man- I1WE«| cherley Beschaffenheit dar. Das Einsaugen und Schö- übe| pfen von Nahrung geht indess noch fort, bis zuletzt, Jan:| vom Sonnenlichte getrieben, die Pfanze ihre letzten | Kräfte verschwendet hat an dem Inbegriffe ihrer Indi- | vidualität, einen Saamen, der sie verlässt, und ihren Tod nach sich zieht. Da nach'vollendeter Vegeta- Jung, tion zurückbleibende organische Gebäude widersieht ollen nun nicht länger der alles’ sich aneigenden anorgani= Eu schen Natur, und wird, von der Sonne mehr oder nr: minder verlassen, gewaltsam zur Erde zurück gezogen, U Die Trennung folgt in unruhigen Catastrophen einer Ad f Gährung auf einander, bis zuletzt, eines Theils..seiner yon| Mischung beranbt, das vormalige Gewächs völlig Zer- Me fällt, und nach überstandner Verwesung den Grund | bildet, anf dem neues Leben für die Zukunft empor nr| stossen Kann. Geschichte des vegetabilischen Lebens. Dass Leben und Organisation in der innigsten Ge- meinschaft mit einander stehen, ist eine in der Phy- siologie völlig bewiesene Thatsache. Wir schreiben zus diesem Grunde der Erde, odef der ganzen Natur als einem grossen Organismus, Leben zu, und finden es bey den individuellen Bildungen dann wieder, wenn sich diese in ihrer Integrität, der äussern Natur ent- gegengesetzt, mit einem’ organischen Zusammenhange behaupten. Wachsthum, Entwickelung, und im Pflan- Zenreiche Ireproditction sind die Erscheinungen, die Bau der Theile finden lassen, den zu zergliedern, und bis auf das einfachste mechanisch zu zerlegen, das Geschäft des Anatomen ist; 9) Wenn es gelingt, den Organismus bis auf einen. Chemismus zurückzubringen, so darf man hoffen. ei- nen tiefern Blick in die Werkstätte der Natur zu thun, als vorher möglich seyn konnte, Aber nicht auf dem, empirischen. Standpunkte der Chemie ist die- ser Augenblick zu erhoffen, auf ihm sarnmeln sich nur Resultate an, die der höhern Darstellung zur Stütze die- zien. Es ist nicht erst vor kurzem gesagt worden, der Chemiker, der durch Zerlegung in Grunistoffe in das Geheimniss des Lebens einzudringen hofit, täuscht sich in seinem Wahn, es fehlt ihm ‚das Band, das alles reg Zasammenhält ,* und seine Gränze ist ihm gerade da gesetzt, we das eigentlichs Leben. beginnt, ; — 79 en Die Chemie des Lavossier war so glücklich, am Ende auf einige Resultate zu kommen, die, durch eine grosse Zahl von.Beobachtungen geleitet, einen leich- Mn Ge| tern Weg zu ‚den so sehnlich gesuchten Elementen in er Phye| der Natur bahnte, Die Reduction dessen, was die Al- ‘hreiben| tern Frde nannten, auf Kohlenstoff und Stickstoff, a Natur| und Annahme eines Wasserstoffes und Sauerstoffes für ! finden| Wasser, führten uns auf diese ursprünglich einfachen I, wenn Grundstoffe beinahe schon hin, und das Feuer, als tur enk Licht und’ Wärme unterschieden, blieb als dritter Dönhanse stehen. Bios die Luft, belehrte man uns, sey ein Ge- in Pfau misch aus der Verbindung dieser Principien, die Gase ln A bildeten, welche unsere Atmosphäre ausmachen, alichen” In, und| 84 Pi 3 Die Untersuchungen sind noch lange nicht geen- | digt, eine neue Periode, scheint mit WINTERL zu be- ginnen, Was sein System ändern, was seine Andronie und Thelike(zwey neue, zwischen Kohlenstoff und Stickstoff liegende Elemente) für eine Rolle spielen jinen werden, ist freylich noch nicht bekannt, aber was ja. ei man schon jetzt weiss, berechtigt zu grossen Erwar« wu| tungen, und wenn ich noch keinen..Gebrauch nicht| von dieses Mannes Entdeckungen zu machen im sie| Stande bin, so wage ich doch, reichliche Früchte füs ‚h nut unser Fach zus seiner Ansicht zu versprechen, 1edie ‚ det| 85: Ei| Das alle Materie begleitende Leben ist einmal als a rege Thätigkeit in der grossen Natur. sichtbar, ‚es | ud zeigt sich aber auch in der kleinen Welt eines Organis® mus, und wird da dem Tode, oder dem Chemismus 50 entgegengesetzt. Eine lebendige Kraft beherrscht und ordnet alle Theile zu einem Ganzen, das Verhältnise der Verwandtschaften der Stoffe zu einander bört auf oder wird modifizirt; das Leben erhält sich gegen die Einflüsse von aussen, aber es erliegt zuletzt im Strei- te, es sinkt, und die umgebende Natur dringt mit Macht eiw, sich des geraubten wieder zu bemeistern, es in das grosse All wieder aufzunehmen, Eine solche Betrachtung allein hätte schon man- ch: Na'urforscher von ihrer rein mechanischen oder chemischen Erklärungsart der Lebensfunktionen zu= rückbringen sollen, die noch überdem durch ganz andere Gründe als nichtig dargestellt werden kann. Ein dynamisches Verhältniss ist bey den organisch ge- reiheten Stoffen eingetreten, und seiner Untersuchung weihen wir nachfolgende Paragraphen. 80. Die gezenwärtig wieder zur Sprache gebrachte, und von allen aufgeklärten Naturforechern als unwiderleg- lich augenommene, Erzeugung organischer Wesen ohme Sanmen und Sprossen(generatio aequivoca oder ginaria) enthält eine grosse Menge von Bey- dass sich, durch gewisse Einflüsse geweckt, ori spielen, ihre todten Stoffe zu einem organischen Wesen gestal. ten können, welches, mit Lebendigkeit begabt, seine Le- bensperioden durchläuft, und oftmals im Stande ist, durch Fortpflanzung(generatio propaga- tiva), die Individualität seiner Gattung für nachio'gende Zeiten zu erhalten, Der aufgefunde. nen unbezweifelten Beyspiele sind eine Menge vor- SteineiOh der Fed sind, bit 8ı eh An| handen°°), und es ist jet nur nöthig, den Grund | aufzusuchen, der die todte Materie zu neuem Leben rhältnieg|: | zu wecken verniochte. "hört auf ö gen die| 87: Sim Stret,| Iringt mit| Ich habe in der unten angeführten Abhandlung ge- Meistern| zeigt, dass allenthalben blos da ursprüngliche Erzeu- \|| gung oder Keim und Wachsthum hervorkomme, wo | das /icht, unmittelbar aus der Sonne(oder auch mittel. son mar,| bar aus einem Breunmaterial‘, in welchem es lag, ent- Einen oder| bunden) auf eine Materie wirke, die, in gewissem Ehnen zu| Grade mit Wasser verbunden, eine Verbindung mit Bch gan| jenem einzugehen fähig sey.(Daher auch Saussur£ On kann. richtig behauptet, dass das Licht dem Keimen nicht Tisch ge.| schädlich sey, S.21. Wir werden» sogleich sehen, dass 9 uchun| es norhwendig dazu gehört)‘ Man finder daher auf denjenigen todten Massen,(z. B. Felsen, grossen | Steinen, Holz, abgestorbener Rinde und dergl.) welche der Feuchtigkeit und den: Sonnenstrahlen ausgesetzt sind, bey einer gewissen Ruhe und Schutz organische Formen entstehen, die sich bald als Schwäinme und a Pilze, bald als Flechten, Moose und andere dergl, pderleg-= I m ohne E ia vie| s°) Siehe: Brorocız oder Philosopbie der lebenden Natur yn Bo| v. TREVIRANUS; und eine Abhandlung von mir: Beytrüge jeweckt,| zur Geschichte der Entstehung unserer Geschöpfe; mit eis gest nem Kupfer, Voıcrs Magaz.£, d. neuesten Zustand der fi ne Naturkunde IX Bandes IY. Stück April 1805.— Auf Bi dem Kupfer hatte ich ein äusserst lehrreiches Beyspiel| ıde It einer ursprünglichen Erzeugung darstellen wollen, es ist ‚ap aber, nicht durch meine Schuld, sehr schlecht und un- P für tichtig gestochen worden: >funde:|; ge vor 52 Cryptogamisten zeigen°*), E: können diese Geschöpfe nichts anders seyn, als Erde, durch Wasser gelöst und daher bewegungsfähig gemacht, und dann durch das Licht angezogen, in Figur geordnet, und zum Theil wirklich mit demselben verbunden. Stirbt ein auf diese Weise erzeugtes Vegetabil ab, so weichen die Bestandiheile, Licht, Wasser und Erde wieder auseinander, und letztere bleibt grösstentheils unver- ändert zurück, da das.wenige Licht durch den schwa chen Prozess von Verwesung unmerklich entflieht, das Wasser aber, mit Wärme oder Licht in Verbin- dung, theils Gas theils Wasserdunst bildet. Die nach dem Tode, auch der geringsten oder tiefsten Vegetabilien zurückbleibende vegetabilische Erde ist aber schon wesentlich von der Grunderde, 2. B. zerwittertem Grmit, Ralk etc. verschieden, und hat durch den Lebensprozess, je nachdem er schwach oder stark‘war, eine Veränderung erlitten, die wir bis jetzt blos der Einwirkung des Lichts, welches mit Beyhülfe der umgebenden Atmosphäre u. dergl. die- selbe bewirkte, zuschreiben müssen, Es bleibt eine werbesserte, der Vegetation schon nö her stehende Erde übrig, und diese ist bey Wiederholung der obigen Tintlüsse eher fähig, neue Prolukte zum Entstehen zu bringen. Wir sehen diesen Fall schon Baar dass auf den härtesten, auf der tiefsten Stufe befindlichen Körpern, z. B. Granit, Schiefer, Flötzkalk u. s. w. höchstens Flechten etc. vorkommen, dahingegen — se) Ich werde hier immer meine Beysriele bloss aus dem Pfanzenreiche wählen, und das Thierreich bey Seite \ lassen,= weh& firt hear 2e bin Veilnl: Velhn Grh unl/ail gen Wi TodaBi 198 den Pi lag aur beigon vg I} schönfe j' pelöst In durch dl zum ürht ein : weichen s wieller 4} unver 1 schwa Benttlieht, Verbin. Een oder Ballische Auunderde, En und I chwach de wir obigen piistehen n,(45 D$ W ingegen _— zus dem ‚ Seile AN Ivy ES Oo 9] die leichter auflöslichen(künstlichen) Ziegeln, Holz, abgestorbene Baumstäm:e und mehr dergl. höhere, blatförmige, oder gar grüne Vegetabilien tragen. Am auffallendsten wird die Entstehung der ästigen Form, mit schöner grüner Farbe, im unreinen Wasser, wel- ches die bekann e Priestleysche Materie oder Conferven bey seiner Ausse zung in das Sonnenlicht liefert, Im Wasser, dem Hüssigen Elemente, geht die Verbin» dung von Licht mit Erde weit leichter und freier von statten, die vereint auffallenden: Sonnenstrahlen, welche auf der trocknen Felsmasse nur eine unge- färbte, unregelmässige und bildungslose Kruste zu er- heben vermochten, ziehen im Flüssizen die‘ verbunde- nen Erdiheilchen in lange Fäden heraus, und das Verbältniss‘der Aufgelöstheit mit dem Grade.der Verwandtschaft der Materie'züm' Lichte, giebt den Grund der mehr oder weniger gestrekten, ästigen oder unförmlich breiten Blaubildung in den mannigfalti- gen Zwischengliedern ab Jedesmal fallen nach dem Tode dieser ohne Saamen erzeugten Pflanzen Orga- nismen selbige,(mit untergegangeneu Thieren) zu Bo- den, und bilden e'inen Schlamm:oder Erde von ge- läuterterer Beschaffenheit, einen hückstand, welcher aus der Masse seiner Bestandtheile durch den Le- bensprozess Stoffe schuf und erzcuste, die keinesweges vorher vorhanden zu seyn brauchten, wie solches ı SCHRADER’s und anderer Versuche schon bewiesen haben°2), Sie scheinen unserm Autor unbekannt aa au, ar Iany a x sr 2= E °2)S. Zwey Preisschriften über die eigentliche Beschaffen- -= 1£= 5 heit und Erzeugung dei ercıeen Bestandtheile in den inharesen a er ee N einheimischen Getreidearten, Berlin, 1800 Se EEE nn innen nr LALIE) ll$ Allan in Be| EN| i Bank| | all) || IE! l If |||| | Ih)| MN | | j u |# N} IR [EA\ Iilıı ll Ei| Mal' 1)| II ) ‚| \ F iM# IM 84 geblieben zu seyn, sonst würde er sich nicht(zu Ende S. 260) eine so starke Aeusserung gegen eine Lehre erlaubt haben, deren Richtigkeit sich durch überzengende Thatsache aufdringt, und durch Theo- rie befestigt wird. Ein anderes ist eg, diese Entste- hungsart befriedigend erklären zu wollen; unsere Zeitperiode ist nicht weiter, als dass sie die Reihen 3». angeben kann, welche durch Hervorgehen animalischer und vegetabilischer Organismen in Rüksicht der zu- sammengesetzten Stoffe gebildet werden, 88: Die beyden’ Stoffe, in weiche sich die Erdmaterie ‚allmählig differenzirt, heissen nach der jetzt eingeführ- ten Chemie Kohlenstoff und Stickstef. Man hat ge- funden, dass dır erstere bey ten Vegeiabilien, so wie der Stickstoff bey den Thieren die wichtigste Rolle spiele, und sogar beyde Reiche charakterisire. Ja man schreibt sogar die Hervortretung des einen der Ve- getabilität, die des andern der Animalität zu. Dem sey wie ihn wolle, es lassen sich zwey Reihen auf- stellen,(die aber beständig in einander greifen) nach welchen der Kalk bey der einen anhebt, und sich all- mählig bis zum Ammoniak u. w. steigert; der Kiesel aber bey der andern, der Kohlenstoffreihe beginnt, und dnrch mehrere vegetabilische Substanzen hin- durch als Oel, Gerbestoff u. s. w. in einen feinern Zustand versetzt wird. Diese letztere Reihe ist es, die unser Augenmerk vorzüglich auf sich zieht, und deren genauere Betrachtnng wir jetzt vomehmen wollen. scaeın Rh licht(zu 2en eine 89. N durch| Der weiter unten näher beleuchtete Prozess der h Theo.| Vegetation hat zu seinem höchsten Zwecke nur. Re- ®Entste| produktion, d. h. das wachsende Vegetabil bringt . Amsere| nichts weiter hervor, als die nemlichen Theile, nur ie Reikm| in zarterer Bildung, und mit‘mehrerer Entfernung malischer| vom Boden. Natürlich siehf man diese höchsten I der zu Aeusserungen des Pflanzenlebens amı deutlichsten erst bey den gebildetsten, vollkommensten Pflanzen, aber dann zeigt sich auch, wie die gesteigerte Repro- | duction in eine Form zusammengedrängt wird,, die als Inbegriff des ganzen Gewächses ihre Selbständig- keit zu haben scheint, und sich wirklich dem ani- idmatere malischen Zustande nähert. Bey andern Gewächsen füllt dieses mehr abgesonderte Leben schun®n die x | hat oe-| Pflanze selbst herab, und unter den OUryptogamen er- ineeführ. scheint das Gewächs oft ganz als Thier°°). bo wie (Rolle| Aa man pt\e | Dem|*3) Man erinnere eich zur Verständlickeit dieses eben ge- en aul: sagten z. B. an die Schmetterlingsblumen und vergleiche n) nach| sie einmal. wirklich mit Schmetterlingen, man be- sich all trachte manche Früchte, und gehe zuletzt nur die Classe ar Riesel der Zoophyten und Phytozoen durch, wo man von beginnt, Becherschwämmen zu Polypen nureinen Schritt zu thun en hin braucht, und an Vavcner’s Tubularien und Gonferven mit feinern S willkührlicher Bewegung den völligen Uebertritt der es, die Pflanze in Thier wahrnimmt, Man sehe auch die Nach- richt von der sonderbaren Thierpflanze, in Voicrs Ma- gaz, II. Band. igoo.$. 352. | l deren| lm| | HERE BE u BE FREN. — EURER ee Die Produktionen der Pflanzen sind, als Resnf- tate des vegetabilischen Prozesses, Kiesel bis zu seisen rein kohlenstoflhaltigen Substanzen; die des eingrei- fenden animelischen, siickstofih. hige, Kalk bis zun: Am- moniak herauf. Daher finden wir bey der richtigen Zerlegung der Gewächse nur da Siicksof, wo schon eine Animalität einzutreten anfäugt— bey Schwäm- men, Pilzen, Gluten ete.— Kohle, wo wahre Vege- tation herrschie, in der übrigen PHanze, im Safie und Holze selbst. Daher die einfachern Pflanzen, z. B. die Grärer, auffallend mehr Kieselerde enthalten, und zumal im Strohe oder Halme, hingegen im Saamen- korne weit mehr Kalk. Scurapen fand beym Wei« zen das Verhältniss des Kiesels im Halme zu dem im Yiorne wie 152 zu 13,2. Eben so steigt der Klebergehalt auf Kosien des Kalkes, je höher die Stufe ist, anf der der Saame steht. Schön wird diess durch Saussure’s Ana- !ysen bestätigt, die, da sie nicht alle in dieses Bezuchung angestellt worden sind, leider oft keine Anwendung 5 auf unsere Darstellung erlauben. Man sehe in den Tabellen Nr. 51. Weitzenpflanzen; die Kieselerde, Produkt der Vegetation, nimmt vom Keime bis zur Vollendung der Pflanze zu, von 12,5 und 26, bis 5ı. Das Stroh enthält aber 61,5 Kieselerde zu 7,2 ande- ren Erden, während die Saamenkörner nur 0,5 Kiesel- erde, zu 44,5 phosphorsuuren Erden enthalten, das Er- scheinen der Phosphorsäure erinnert aber sehr b«& deutungsvoll an die Animalität, ı Eben so beym fol senden Mais w£, e und 2 u, 0, und Pllamen: 5 Wei Em ım gehalt ns zur IS Alı ande« Riescl» las Er hr ber n fl En a nn un ö Da Ich barkeit der Behauptungen überzeugt zu haben, die da jedesmaligen Bestandtheile eines der Erde aufgenommen, glaube meine Leser genugsam von der Unhalt- dass die angeben, Gewächses regelmässig so aus und auch bey der chemischen Analyse nicht anders dargestellt w ürden, wie sie in der Pflanze vorhanden eind, Das verschiedene Verhältniss von den Stoffen zu einander, mit dem Lichte vereinigt, ist gewiss im Stande Substanzen zu Wege zu bringen, die vere schiedener Qualität zu seyn scheinen, und so kann der Stickstoff des Stickgases als feste Substanz dargestellt werden,(in WinterrLs And roni a) von.da aber auf die andere Seite hinüberfallen, und Kohlensäure bilden hel« Das Wasser als Sauerstoff und Was= serstoff gestaltet, das. organi- ‚che und chemische‘Wechselspiel beginnt, und die fen. einfache eint sich mit jenen, S Vegetation behauptet sich, kämpfend gegen den An- Organismus. Sıussun®’s Analyse und Versuche zeigen deutlich, dass während der Vegetation eine Mischungsverände- rung vorgehe, und das wahrnehmbare Leben erlaubt nicht, solche blos mechanisch oder chemisch zu er- klären. Die Kieselproduktion nimmt auffallend in den tiefern Theilen der Gewächse zu, die Kalk-kali bildenden Substrate, durch die Verbrennung zu die- Die Reihe von Verwandlung des Kiesels aufwärts, in verbrenn- liche kohlenstoffhaltige Substanzen, ätherisches Oel und dergl. und seitwärts, im Substanzen der Stickstof- Stoffen erst vollendet, in den obern. N FT en ET N En ger 88 reihe(und von dieser wiederum in jene) bilder all- mählich weichere Snbstanzen, und endlich, bey erschei- nender Abgetrenntheit vom Mutterboden, (Uebergang in Animalität) wirklichen Kalk, Kali, oder stickstoffhaltige thierische Gallerte, 91. Die Trennnng beym animalischen Prozess in Gal. lerte und Kalk, die auf der niedern vegetabilischen Stufe in Kalk und Kleber, und noch tiefer in Kalk und Kiesel, giebt zu den schönsten Betrachtungen des chemischen Verhältnisses zum organischen An- Hass°*), Ich will jetzt, nachdem ich hierzu den *) Herr Dr. Kastner, Privatdozent allhier zu Jena, hat die Güte gehabt, mir seine Gedanken über Saussunr's VVerk, das ich ihm mittheilte, schriftlich zu äussern. Es wird ohne Zweifel den Lesern sehr angenehm seyn, dieselben hier abgedrukt zu finden. # „Ihrem Wunsche gemäss, th. Fr, überliefere ich „Ihnen hier einige Bemerkungen, die sich mir beim „Lesen des S— schen Werkes darboten. „Stelle man die Resultite der S— schen Versuche „zusammen, so ergiebt sich daraus, wenn ich nicht irre; „sehr klar das Verhältniss des vegetabilischen Lebens zum „chemischen Prozesse; denn$. fand ı), dass Kohlensäure „der k-ımenden Pflanze nachtheilig, hingegen der auszge- „Wichsenen sehr wortheilhaft sey, hiermit treffen ScunA- „DERS Versuche in so fern überein, dass: junge Pflanzen „Ausch blosso wässrige Kohlensäure, zur vollkommenen d vB P ır Wa mil 1 rl Entstel | Weg mir gebahnt, und ‚auch die Frage über die erste sche| Entstehung und Hervorschiessung von vegetabilischen | \den,| en un Ku, Be= |„Reife gelangen; Vorzüglich waren die Blätter zur Zer. “ti|„setzung der Kohlensäure geschickt,— Hieraus geht |„hervor, dass der Keim. als solcher noch nicht zu einer |„so selbstständigen Organisationsstufe gelangt ist, dass er I)„den chemischen Prozess, zum eigenen Vortheil sich un. Ih„terordnen kann; der Keim schwankt selbst noch zwi. 1 Gil.|„schen der chemischen und'ächt veg&tabilisch lebenden Bischen|„Sphäre, er vermag die Basis der Kohlensäure nicht\vie= 2 Kalt|„der zu der Stufe zu erheben, auf der sie sonst als Or- füıh|„ganisches stand,© zu different tritt'sie gegen ılın auf, f|„und wenn es anders die Umstände nicht hinde ern, kehrt Er:„sie das Verhältniss totıl um, zieht das organisch. le. Iı den|„bende fürs chemische Territorium herab. Kämpfend |„widersetzt sich zwar das organische Leben des Keims, BR[„(im Gährungsakte), jenem gewaltsamen Finflusse des ||„chemisch differenten, aber es muss der dütch Quan- ;||„titit in der Ünergie gestärkten Kohlensänre weichen,— E:|„es stirbt als organisches und löst sich gröstentheils in f|„Gase auf, wird selbst chemisch Differentes.( Daher N||"„sahe$S, Keime im kohlensauren Gase faulen,) ven.' „Beim Entfalten des Keims findet zwar etwas ihn. ich#„liches statt, aber nicht das mächtige Differente, sondern an|„das Wasser ist hier das Einwirkende, es droht(bey der „Berührung) den Saamen als Saame zu zerstören, es N„dringt in seine Substanz, erweickt sie, und fingt so anche N„an, jene Drohung in Erfüllung gehen zu lassen; aber in|„diesen schwachen Eingriffe widersetst‘sich das durch 2|;„den Augriff nur noch mehr geweckte Leben, es hebt En E„sich kraftvoll empor, achtet das Eindrinsen jenes Schwa- „chen ‚ ‚seiner Forderung nicht, sondern bedient sich ges |„rade dieses Angrilfes zum eigenen Vortheil; leichter \„vermag die Pflinze jetzt aus der Hülle zu entsteigen, „und mit aufgeregter Thätigkeit, mit dem Streben sich I I! l ae ai DE ERSTE& SESEELFT EIER Orsanismen nicht ganz aus der Acht gelassen habe, na Schluss eilen, um die Verhältnisse anzugeben, „als vollendetes Selbständiges zu behaupten, entwindet es sich er r locker gewordenen Hi ille, nimmt{sie als Boden, als Nahrung, bildet sie in sich hinein, und lisst so in sich 62 „selbst die Fähigkeit, das Niedere in sich aufzunehmen, „sich ihm selbst gleich zu machen, zu assimiliren. An „den Blättern erreicht° sıo endlich die höchste Stufe „der organischen Selbständigkeit, und nun vermag jene „dilferente Substanz, der, Herrschaft des höhern Lebens „nicht mehr zu widerstehen,— die Kohlensiure- wird ufgenommen, um mit ihrer Basis selbst Pflanze zu wer- en; das Anoıganische wird ven dem aus dem Organi- o s [9 schen abstammenden Substrate der Kohlensiure( An rosie) geschieden, und entweicht als Sauerstoffgas, „2) Fand 8, dass mehrere Cactus- Arten Stickgas „aushauchen. Simmtliche Cactus und allesilıinen ähnliche „Pflanzen, scheinen der tbierischen Organisation sich zu „nähern, sie sind in dieser Finsicht,('wie.es mir scheint) „die Amphibien unter den Pflanzen, so wie die wahren „Päanzen, das Ueberflüssige a.s Sauerstoflgas und koh- „saures Gas wieder entlassen, so legt der Gäctus den „Charakter des.Azots Cich möchte sagen den thierischen „Charakter der Luft) in die Basis der Kohlensiure, die‘ „Andyonie erscheint mit Sauerstoff. hier als Azot,(man „belicbe damit meine MVkaterialien zur Erweiterung der gleichen.) so „wie sie gleichfalls roit Sauerstoff(u. etwas Hydrogen)) ‚Naturkunde, Jena bey Mauke 1805. zu'veı „in der Eollensause ‚als Koble sich darstellt. Es bewei- „set also das expiriste Stickgas die Tendenz zur Anıma „tät im Cactus, nebenbei zugleich dass Azot und Car- „bone eine Basis „mehrere Tage in kohlensaurem Gase" leben kann, spricht „dafür, 5 haben. Auch der Umstand dass ein Cactus 2 habe, geben, etessich &yden, al; 0 in sich änelimen, Den. An ate Stile "tag jene 1 Lebens Bere: wird zu Wer« 2 Otzani. in(Are ng der hen,) 0 vorc gen) is bewel- ‚ Anima ‚nd Car- „ Osetus Ahr j spricht Eee nn a nn 1 . gı in welchen das Organische mit dem äussern Leben steht, 92: Der durch das Licht zu neuem Leben geweckte Keim des$Saamens beginnt seinen Lauf unter folgen- den Einflüssen. Die ihn umgebende Wärme dringt in sein Innes res, und dehnt ihn aus. Seine zellige Substanz wird erweitert, das Wasser gewinnt Raum ebenfalls hinein zu gehen. Jetzt schwankt er noch zwischen Chemi- schen und Organischen, ein gelinder Gährungsprozess beginnt, aber bald überwindet die ingere Kraft jenen Feind, und er bemeistert sich«der so leichten, subti. len Nahrung, des Sauerstoffgases. Die Substrate die- ser lufiförmigen Flüssigkeit Sind Feuer und Wasser, „»3) Der Extractivstoff der Dammerde verdiente wohl „nähere Untersuchung, noch tiefer, als wie der Keim, „erscheint mir überhaupt der Humus, er ist schon mehr „für die chemische Sphäre geneigt, hat jedoch noch so» „viel organische Be ndigkeit, dem totalen organischen „Tode zu widerstreben, kein entschieden Chemisches zu ee Aber gerade dieser Zustand des Humus ist es „der ihn so tauglich für‘die Ausbildung der Pflanze „macht, als halb-chemisches weckt er das Leben, die =._ der eigenen Kraft in der Pflanze, lals halb „Organisches dient er zur leichtern Nahrung, Rue es an mn ae a eng 92° ser, oder nach der chemischen Kunstsprache Licht (Wärme) und Sauerstoff. Der Saame saugt das Le- benslicht‘ein und giebt dafür dem Sauerstoff einen EKrdbestandtheil, den Kohlenstoff hin, er ge- winnt also. durch das in ihm wohnende Feuer, Maeht über die todte Natur, Die Ausdehnung nimmt zu, das Blättchen des Keims sehnt sich nach seinem Vater, und strebt der Sonne zu, der andere Theil nach seiner Mutter, ‚der Erde. Das, Wasser, der grosse Vermittler aller Thätigkeit, befördert diess wechselsei- ge Streben und Anziehen, und so erscheint der Or- ganismus, ein stetes Geschöpf zweyer widerstreben- den Anziehungskräfte, bald gewaltsam nach der Sonne ausgedehnt, bald mächtig, oft auf immer, der Erde wieder zurückgegeben. # Was das sich, entwickelnde Gewächs' umgiebt, ist aus den nemlichen Elementen gebildet, und ihm mehr oder minder. terwandt. Legt sich das Licht binein, so eignet sich die Pflanze Kohlenstoff an, ist mächtig genug, sich diesen einzuverleiben; wird sie der Dunkelheit aflsgesetzt, so sinkt ihre Macht her. ab, sie ist nicht so gut im Stande, ihre Integrität zu behaupten, Die Umgebung raubt ihr Kohlenstoff, die Pilanze saugt begierig nach dem(nicht sichtbaren) gebundenen Lichte, und so verwandelt sich Sauer- stolfgas in kohlensaures Dieser Aihmungsprozess geh leichter vor sich,. als der weit schwerere einer Assimilation fester Stoffe, daher nährt sich die Pilan- rer se une VS zu N |’ || 93 if "€ Licht ze grösstentheils mit Wasser und Gasen, und saugt ıj9 Edes Le. so die Bestandiheile ihrer organischen Masse ein®*), 1 - erstoff: j R Jr da, Das kohlensaure, ihm zur Nahrung dienende Gas| Fi Feuer,| wird auf die mannigfaltigste Weise hierzu durch die Al 2 nimmt Natur bereitet. Die, wie wir oben uns zu sagem er- j 3 seinem laubten, grosse anorganische Pflanze, die Damımerde,| ie Theil haucht dieses beständig aus, und ernährt so die Pflanze 5 T grosse’ oft mehr in der Luft, als durch die-Wurzeln, ein Fall, Hi chselsel den man bey den fleischigen Gewächsen gar lange' & der Or. übersehen hat. Die Thiere durch Athmen, die Ver- in 2 streben. brennungsprozesse aller Art„.u. m. dergl. liefern sie ji 2 Sonn| ebenfalls, ja jeder kränkliche oder verletzte Pflanzen- are| theil. Esist daher leicht abzunehmen, welch ein un- ermesslicher Austauschungsprozess täglich hier vorgehen mag. Die Pflanzen zerlegen die Kohlensäure, wie Saussu- RE gezeigt hat, von aussen und innen, Je jünger und schwächer aber die grünen Theile der Vegetabälien sind, desto weniger können sie Kohlensäure entmischen.{ uch(SaussurRE 9. 21,). hm Licht| 90, It in siß|°5) Legt man einen abgeschnittenen Sedum-Stengel(z. B. Au her:|| Sedumreflexum) so lange hin, bis er ganz zusam. init zu mengewelkt ist, und steckt ihn dann in das Wasser, so instof,| wird er seinen vorigen steifen Anstand nicht wieder eı= baren)| langen. Legt man ilın aber nur auf Dammerde, so fährt Sauer er bald fort, zu vegetiven, und erhält sein ganzes fri- Tozesi sches Ansehen wieder, Man kann daher sohliessen, dass einet es die aus der Dammerde entwickelte Kohlensäure, und Pflan nicht das eingssogene Wasser ist, das ihn ernährt, 94 In unserm Buche findet sich mehreremale bewie- sen, dass die Pflanzen nur aufgelöste Erdstoffe zu ihrer Nahrung in sich einsaugen können(S, 220.). Sie finden diese in dem sich damit volladendem Was. ser, und saugen dann,— wahrscheinlich nur Extrakte aus der Dammerle ein, wenigstens finden sie gewiss nicht so unmittelbar Salze u. dergl. wie einige haben behaupten Wollen. Die Dammerde nährt aber sehr, da sie nicht allein zum Theil vom Wasser, sondern auch gänzlich vom Sauerstoffgas aufgelöst werden kann, wie solches die Nächricht von Saussure’s Vater beweist.($: 161)«“ Sie verbindet sich leicht mit dem Sauerstöflgase, denn ‚sie ist eine desoxydirte Substanz. Der Dünger aus andern Stoffen vermischt sich damit, und die Auflöslichkeit wird befördert. * & 95. u « Durch einen fortgesetzten, der Sonne angehöri- gen Bildungsirieb mehr noch belebt, steigt die Pilan- ze bald über iliren Boden in die Höhe, und breitet sich in die Länge und zu den Selten aus. Gewöhn- lich£ällt iw di ‚Mitte des Stammes der Punkt, wo sich zwey Ausde ungen ‚nähern, die in einem gewis- sen.Gleichgewiekte nach unten als Wurzel, nach oben als ÄAeste stehem‘ 4 Die Röhren leiten den Saft, die Zellen bewahren“imd mischen oder entmische» ihn mit den umgebenden Gasen, Sie sind die Behälter AR desselben. ’..: > y Je länger diese Entwickelung und ähnliche Wie- derholung der Form fortgeht, desto grösser wird das A bewie.| Gewächs. Doch bald entfernt es sich so weit, dass fe zu| die Natur dieser Wiederholung Gränzen setzt, auf die im. ), Mn.)| merfort gehende Ausdehnung folgt eine Zusammenzie- En Wu| hung°5), die Aeste werden dünner, die Blätter zarter, Exrakıe| es seizen sich Knoten zwischen an, und die unmittel- > genig| bare Verbindung mit dem Boden wird mehr und mehr Be haben| aufgehoben, es sind Scheidewände für den Saft hinge- Ir sel,| steilt, die nur sein Feineres durchlassen, wo er sich ru- asondem higer in dem zwischen zwey Knoten abgeschlossenen' werden| Theile verändern kann. So geht der grosse Zweck der Bi Vater| Vegetation auf Unabhängigkeit der Organisation vom Bo-- Eden den, der bey ihr jedoch immer nur zum Theil erst Ehstan,©| erreicht wird. Zur Erläuterung deg hier gesagten, 2 dami, EZ führe ich die Bäume als perennirende Gewächse an, in deren duterm Theile sich soviel feste Masse ab- setzen, und durch organisches Leben behaupten konnte, dass sie dem tödtenden Einfusse der Kälte widerstehen, und sonach aber weiter nichts, als eines Boden über dem Boden bilden.:.'Jede in sich hör vollendete Pflanze ist ein Sommergewächs, ein ein- lan| jähriges; der Baum lässt,(ohne Saamen) aus sich an fpreitet| unzähligen Öften, beim wiederk&hrenden Sonnen- wäh| lichte Keime hervorspriessen, diegfin einer höhevm Bud Dammerde stehend, ihren eigenthümlichen Kreislauf aus| vollenden, Blätter, Blüthen und Früchte in einem mach Sommer tragen, und sich aus dem- Safte zunächst 1 Sal, aus ihrem Siamm-Boden nähren. Hierauf beruht „hm| hälter "®) v. Görtz Metamorphose der Pflanzen etc, 7 ı | \ I! i ‘ Basis een Ri wo. .& Zn R EEE Sn nn TE u e ’ 96 die ganze Erklärung und Theorie des Oculirens, Propfens u. 8. W. Wird durch zu raschen Trieb‘der Säfte die Scheidewand des Knoteus durchbrochen, so dehnen sich die Gefässe mehr aus, die Bildung bleibt roher, und die Blätter- und. Stengelerzeugung geht fort, Doch wo das Licht mit Ruhe seine Sälte läntert, eine mäs-ige Nahrung gereicht wird, dann zieht sich ein Punkt zusammen, hinter dem eine neue Welt von Bildungen hervorbricht, der Kelch, und nach ihm die Blüthe: 97. Ein zu rasches Wachsthum steht der Entwicke- lung enigegen, eine zu sehr beschleunigte Entwicke- lung dem Waehsthum. Daher kommt es, dass aus- gerissene oder wenigstens weit spärlicher ernährte Plarzen oftmals Blüthenstengel“ansetzen, wenn sie diess bey der besten Wartung nie thun wollten. das den Firhaliungstsieb(der Gattung‘) der genannt,"Umgekehrt erscheint ein Pfänz. Man hat Prilanze chen oft auf undankbarem Boden, zwar blühend und fruchtiragend, aber Klein und kümmerlich, seine Le- bensperioden eilen hintereinander. Die Natur zeigt in ihrem ungestörten Laufe eine Mittelstrasse, mit nahme des Gewächses hält die Nahrung an, die Z Blüthe_ erscheint. jmi ı ine ge N: schb zuBE ind: terilit höchl ve ledongk hend: Ned) al (hau is; dig sel licahe) 97 \culireng, 98: | Man ist jetzt darüber einig, dass die Blüthen inihrem x | Baue blosse Reproduktion der untern"Theile, zumal | des Blattes sind, ja man kann alle Blätter der Pflanze Sätte die| zusammengenommen, eine getrennte Blüthe des G« Aal wächses nennen, Es rückt jetzt die Blattform mit Eon oh ‚der Stengelform näher zusammen und vereinigt sich ehr fat völlig im Stempel. ji eine Die verschieden gestalteten Blüthen lassen sich 4 Bi a immer auf eine Grundform zurückbringen, und alle B u in eine Tafel an einanderreihen. Es ist blos die La- lim di ge, individuelle Bildung und Richtung. der Pflanze| schuld, dass sie bald so, bald anders erscheint. An- zumerken ist indess, dass die Vegetation einerseits in den Hülsenfrüchten, mit stark gefiederten Blät- tern, anderseits in den fleischigen Gewächsen ihre . höchsten Grade erreicht, und nur durch Monocoty- Eike ledonen nach und nach zu cryptogamisch animali- E sehen Bildungen hinübersteigt: Die äüfs höchste ge- N| trennte Gestaltung in den empfindlichen(insekten- En artigen) gefiederten Pflanzen der heissen Himmelsstriche Bote.(Mimosa, Hedysarum gyvans, Smithiasens Er) ie sitiva etc) verraihen, wohin das Feuer der Sonne n Pk die Vegetabilien endlich zu führen vermag. Die Ab: ml gesondertheit im Einzelnen stellt sich durch wirk. Mi Br liche Gelenke dar, und freiere Bewegung triıt ein, ur a 90: ge, mil| Ar in, die| Die Produktion der Blüthe tınd Frucht, als der letzten Wiederholung der Pflanzen, wird bey diesen |& N nn ET ERTL> hen 98.” angeführten Pflanzen grösstentheils zur Nothwendigkeit. Ihre durch das Licht bewirkte aufs höchste getriebene Spaltung in ‚Stiel und Blatt trennte und schwächte sie so sehr, dass sie sich nicht anders selbstständig zu halten vermochten. los bey einigen wenigen Versuchen der Natur gelang eine Ausdauer in den Hälsenbäumen u. dergl. Da aber wo der Stengel in das Blatt(bey den Sleischigen Gewächsen) und das Blatt in den Stengel(bey den Gräsern und andern Mono- cotyledonen) verschmilzt, und mit ihm zusammen- fällt, da wird Zirkulation und Nutrition näher ge- bracht, es wird die Pflanze einfacher. I00 Bey den fleischigen Gewächsen ist alles Kinoten oder Keim oder Saame, ein Cactus ist Blatt und Sıengel zugleich, er befasst also auch das Leben in sich, was in der andern Pflanze in beyde Organe ge- ‚trennt ist, Daher ist er auch leichter sich selbst zu überlassen, er treibt aus seiner Substanz neue Spros- sen hervor, seine Saamenerzeugung wird überflüssig, und oft ganz vernachlässigt. Knollen zeigen die nem« liche Erscheinung unter der Erde, sie sind in eins verschmolzene Knospen, wie die Zwiebeln. Die Gräser gehen«einen andern Weg, fallen aber ‚endlich mit obigen zusammen, Bey ihnen ist fast alles Stengel, der durch starke Knoten getrennt wird. Ein jeder an der Wurzel abgetrennte Theil von ih- nen ist schon fähig einen Wurzelfaden zu treiben und ui her WO 1 ig Joch arte,@ bar bien durch WR Theilun)l& Da wu ne Mn Fom\Xc diesen ki el En Ihr nl] Set am dis) beit ge "1 Pin % I ( 99 digkeit, und auch dann verliert sich oft Blürhenbildung®%). trieben Aber wo diese auch nöthig wird, ihrer Ausbildung, Ehwächte| ist doch nie so viel geopfert, dass sie uns durch indie| Farbe, Grösse oder Geruch erzötzte. Durch den Ue- > Wenige bergang der Gräser in die Zwiebelgewächse, nähert Finden sich diese Organisation der vorhergehenden,(z. B. Sel in das| durch Anthericum, Aloe eic.) durch die Palmen Eidas Bla| aber den geliederten Pflanzen. 2 n Mono.| Ban| 101. Kiler or Zur ersten Zeit, wo die Pflanzen, die unsere jetzige Vegetation ausmachen, geschaffen wurden, mögen manche Umstände geherrscht haben, die jetzt ver- schwunden sind. Seltener sehen wir nur Pilanzen, und dann immer nur auf geringerer Stufe, unmittel- H Koen bar hervorsprossen©?), die meisten erhalten sich rund durch Fortpflanzung, bald auf niederm Wege der m in Theilung, bald auf dem höchsten der Saamenbildung. Ve ‚Der mannigfaltige Einfluss von äussern Bedingungen Zigl brachte unendliche Mannigfaltigkeit in der äussern le Form hervor, die Vegetation im Innern blieb steis a üssig, dieselbe. Nur die Produkte wurden von dem Bau ae nee| Be ein eins i | ss) Durch den Ueberfluss von Feuchtigkeit wird die Sten- gelbildung befördert, weil alsdann weniger Sajtbehälter (Zellgewebe) nöthig sind, daher auch mit Zellsubstanz I | in ftoier Luft ausgefullte Blätter, wenn sie unter Was- | in aber ne’ u. DA ser kommen, sich. blos in ästige Fäden vertheilen, Ans pist fast| diesem Gesichtspunkte muss man die Erscheinung mät .|- n 2= wird| beurtheilen, deren Saussure$. 97 Erwähnung thut. on ihr*’) Man sehe Trevıranvs und meine Abhandlung, oben . R De treiben p- 81. dieses Anhangs zitirt, U 3100 abhängig, die Einheit von ihnen findet sich erst auf dem Standpunkte wieder, von wo aus wir Einheit der Organisation und des Lebens erblicken. 102. Ich habe jetzt mein Versprechen erfüllt, indem ich mich bemühte, das Leben selbst vor dem Che- mismus heraus zu heben. Wird die grosse Frage beantwortet, was und welches die Grundstoffe in der Natur seyn, kann man von diesen mit Gewiss- heit sprechen, dann erhebt sich die Ansicht eines or- ganischen Lebens zu einem chemischen, und das Pro- dAukt der Verwandtschaften dieser Elemente untereinan- der wird zum organischen Ganzen. . Ver- ESSENER: “. tan Sinheit| || | Verzeichniss einiger Druckfehle:. |! j '| Indem I m Che| | In der Uebersetzung. 1} Frage N 'offe in Ih Seite ı0 Zeile 9 v. u. statt unter lies über, I Gewisp|- 411—- 5ww— diese— jene, ‘ M: fine or.||-—_——-..8v.u, streiche oder weg. ds Pro|\— 66— 25v.0. statt fertigen lies saftigen. ereinart)—- 46— o0vo— erlis es. |\-— 14 2 v0.— es lies jenes, das Wasser, |\—- 197—= 2v.u- beraubten lies nieht beraubten (mit ihren grünen Theilen versehenen). \€ \ | | 1 Hl [ 1 |} IN IN W 1 I \ B Ver| In- ! ies jederzeit. Seite 15 Zeile 20 nach Saure i = 32 u, 53 sind die Noten 21,.22 und 23 unter einander Die erste Note gehört zu der verwechselt. 23 bezeichneten im Texte(S. 33.) und die in demselben. zweite zu nr, 21 EFT HEN SET TEE f Letzter Ver- käufer: der} Schuhma-) ches, \ Fünfter Ver- käufer: der Leder-)} händler. Vierter: Ver- käufer: derd Gerber. Bestandiheile des konventionellen Preises, der für ein Paar Stiefel gezahlt ih En rd. N für das Kapital, wel- beit, theils für n für das Kapital, wel-. kurrenz, welche in An- ches der Schuhmacher selbst, theils für e ches er in seinen Ge- sehung seiner verfertig- in seinem Leder stecken Arbeitsgehülfen. räthschaften u. s. w. ten Waare Statt finder, E har: besitzt. ok Erster Theil. Ersatz des Preises, den der letzte Verkäufer an den vorigen zahlte, N T Zweiter Theil. Gewinn des letzten Ver hülfen auf Vervollkomn» den Kräfte, = ers, in Ansehung der von ihm selbst, oder von seinen Ge- ?3 oder Vertauschung der Waare verwandten hervorbringen- \ ı. Landesüblicher Zins 2. Kunstkapitalzewinn. 3. Lohn natürlicher r-° 4. Landesüblich ji 5 er Zins, } 5. Bedürfnifs und Kon- Partes con- stttutir:ae proximae: f Erster Theil. Ersatz u. s. w. \ | | L Zweiter Theil. Gewinn u. s. w. 4 1. Landesüblicher Zins für das Ka- pital, welches der Lederhändler in seinen Vorräthen, Gebäuden u. s. w. besitzt. : 2. Kunstkapitalgewinn. 3. Lohn natürlicher Arbeit. 4. Transp wenn z.B entfernte rtkosten, Risiko, das Leder aus einer egend herkommt. 5. Bedürfnils und Konkurrenz. fErster Theil. Ersatz u, s. w. \ | Bi | Zweiter Theil. Gewinn u. s. w. a5 ı. Landesüblicher Zins für das Ka- pital, welches der Gerber in seinen rohen Häuten, Mühlen u. s. w. stecken’hat. Gruben, 2. Kunstkapitalgewinn. 4. Preis derjdnigen Waaren, welche der Gerber zw Betreibung sei- 3. Lohn natürlicher Arbeit. nes Gewerbes nöthig hat,, wie des Kalks, der Lohe, des Oels - u. 85. W. 5. Bedürfnifs und Konkurrenz, die in Ansehung der gegerbten Häu- te Statt findet. ( Erster Theil. Ersatz des für das Vieh gezahlten Preises nach Abzug chen u. s. w. \ | | [& r ı. Landesüblicher Zins für des Ertrags vom Fleische, den Kno- Zweiter Theil. Gewinn u. s. w. N a [> das Kapital, welches der Fleischer im Vorrathe seines Viehes u. 5. w. besitzt. f Zweiter Ver- der? Piäehter. käufer: “ rn Erster Ver- f käufer: der gı Grundbe- a A sıtzer, h Li ET; Theil. Ersatz der an den vorhergehenden Verkäufer Kunstkapitalgewinn. 3. Lohn natürlicher Arbeit, 5. Landesüblicher Zins das Kapital, welches 4. Transportkosten, Fleischer in seinen räthschalten besitzt. für der Ge. r 1 6. Bedürfnifs und Konkur- renz in Ansehung der ge- gerbten Häute. gezahlten Rente(Grundzins). r l, für die Benutzung von Grund und Boden Zweiter Theil.e Gewinn ws. w. Landesüblicher Zins für verwandt kat, geben im Stande sind. j Landesüblicher Zins für das Ka- 2. Kunstkapitalgewinn. 3, Lohn natürlicher Arbeit für die 4. Unterhaltungskosten des Vie- 5. Bedürfnifs und Konkurrenz in pital, welches der Pächter in Knechte u. s. w. hes.| Ansehung des Viehes. seinem Vieh, Ackergeräthe u. $.. w. besitzt. 7."..[ x g\{ Pi}, N Y w das Kapital, welches der Grundbesitzer auf den Ankauf von Grund und Boden 2. Bedürfnifse und Konkurrenz zu Gunsten oder zum Nachtheil derer, welche Pachtungen suchen oder zu| Partes con- Ü stitutivae renmıotaß, 1. Bestandtheile des konventionellen Preises, der für ein Pud Talglichter gezahlt wird. In- N E Ester Theil. Ersatz des an den vorigen Verkäufer gezahlten Preises. Zweiter Theil. Gewinn des letzten Verkäufers u. s. w.| Fünfter Ver-: N=> ae\ tz I; ä artes(an: n\ 2 ı. Landesüblicher Zins für Miethe für die Bude. 5. Kunstkapitalgewinn.: 4. Lohr natürlicher Ar- 59. Transpoxtkosten, 6. Bedürfnifls und Konkur- i ‚ichter-: händler.| J stitutivae das Kapital, welches der beitu.s. w. er PER Lichterhändler in seinen Vorräthen u. s. w. besitzt. t n \ 2 [£ rster Theil. Ersatz des an den vorigen Verkäufer gezahlten Preises. Zweiter Theil. Gewinn des gegenwärtigen Verkäufers u. s. w. Vierter Ver-\ s FRIEN,: käufer: der, ı. Landesüblicher Zins für das Ka- 2. Kunstkapitalgewinn, 3. Lohn natürlicher Arbeit. 4. Transportkosten. 5. Bedürfnils und Konkurrenz u. Lichterfa-\|| pital, welches der Lichter- Ss W. Drikant.\ fabrikant in seinen Gebäu- | den, Magazinen u. s, w. steckea L| hat. E23 N 5 i f Erster Theil. Ersatz u. s. w. Zweiter Theil. Gewinn u. Ss. w. 1 Dritter Ver- r A are der 2. Ländesüblicher Zins für Kunstkapitalgewinn. 3. Lohn natürlicher Ar-' 4. Mästungskosten des Vie- 9. Transportkosten, 6. Bedürfnils und Kankur- lasse= dasKapital, welches der beit. hes. En Fleischer in seinem 3 f® Vieh u. s. w. besitzt. Partes con. Zw.Verk.: d. Landmann, stitutr. ae & Erster Theil. Ersatz u. s. w. Zweiter Theil. Gewinn u. 8, w. remotae, den man ın A diesem ‚Falle N m W;| 1. Landesüblicher Zins für das Kapital, 2. Lohn natürlicher Arbeit. 3, Unterhaltungskosten des Viehes. 4. Bedürfnils und Konkurrenz u. s. w. m.d.ausländ. Pächter ver- I welches der Landmann in seinem gleichen|| Viehstande, Ackergeräthe u. s. w. be- IE: kann. sitzt. au, f f Erster Ver- j 1: Grundrente, die an den Grundbesitzer gezahlt wird(Obrock). 2. Bedürfnils von Seiten des Grungbesitzers, welches ilın zwingt, den Grundzins mebr oder weniger zu BR erhöhen. käufer: der J Grundei- senthü-!:; an, Ä}\; er BE. ge ET f a , NB. Der Grundzins oder Obrock,‘welcher in Rufsland an den Grundeigenthümer gezahlt wird, ist darin von dem in andern Ländern üblichen Grundzinse wesentlich verschieden, dafs er nach Gefallen des Grund BOT eigenthümers erhöht oder} herabgesetzt werden kann. Daher muls man denselben hier als eine vorzügliche Ursache betrachten, nach welcher sich die Waarenpreise richten. In andern Ländern hingegen,} die durch freie Arbeiter angebaut werden, ist die Grundrente vielmehr. das Resultat der üblichen Preise der Güter. 1} | Dritter kiufer: Ver- händler. 7 weiter Ver- käuler: derf Landmann. Erster Ver- u Hanf-. käufer: Grundbe- der) sitzen > fi Sie ( Erster Theil. Ne IM. Bestandtheile des N konventionellen Preises, welcher für ein Pud Hanf gezahlt wird. L Ersatz des an den vorigen Verkäu- fer gezahlten Preises. Erster Theil. Zweiter Theil. Gewinn des letzten Verkäufers u. S. W. IN ER No 1. Landesübl. Zins fi 2. Kunstkapi- das Kapital, wel- talgewinn. ches der Hanf- händler inseimen Gebäuden, Vorrä- then s, w. ste- cken hat. Us 3. Lohn natür- licher Arbeit: ner ze| 5.'Bedtirfhils" und Konkur- renz. 4. Transport- kosten. [ BESCHIRBBESG BEER Ersatz des an den vorigen Verkäu- fer u. s: w. ’ 3 Zweiter Theil. Gewinn des gegenwärtigen Ver- käufers u. s. w. IN \ ı. Landesübl. Zins IE das Kapital. wel- der Land-= in seinem 2. Unterhaltungsko- sten des Viehes. ches mann Vieh, Pferden u. s: w. besitzt: = 4. Bedürfnifs und Konkurrenz u. s. w, 3, Lohn natürlicher Arbeit, Tl el 1. Grundrente, die an den Grun dbesitzer ge® zahlt wird(Obrock): 8. Bedürfnils, welches den Grundbesitzer zwingt ‚iutdiese Rente mehr oder weniger zu erhöhen, i II NIIT SITES 22 de,Sorbor Neee Lauerte abet Oravu e par = ——— 5 h —.5˙— —= V 1 1' b I 8 —— —— 8 —õ—nN——— Sn W