/— iessen 3 j T L. 1 k mMa f 3 decf, t.( D. A ſ Oe ——— —— 6 ſantt Winde dr rüdit Srunde h Sucſm/ R Eo 7; Inhalt des zweyten Bandes, :: Seite Dritter Haupttheil, Von der Wildzucht e":€ I Erster Abshniti, Von der Wildzucht im Freyen 5 3. 5.&p+ Bon Anlegung eines Edelwildstandes im Freyen, wenn uoc< gar fein Wild der Art vorhanden i(t. 2. Kay. Won Anlegung eines Edeiwildstandes im Freven, wenn noch eiwas Wild der Art in der Gegend ist, 9 3« Kap. Von Anlegung eines Edelwildstandes in einer Gegend, die bisher blos dergieiczken Wechselwild entitelt......*. 4. IL 4. Kap. Von Anlegung eines Damwildsiandes im Freyen, wenn noh- gar tein Wild der Art dgjelbji besindlich it..«...... 12 3%. Kap. Von Anlegung eines Damwildstandes, wenn schon etwas Wild der Ari in der Gegend ijt Oe| 6, Kap. Von Anlegung eines Kehsiandes im Freyen, wenn noch gar kein Wild dex Art dazelbst beiindlich it."14 7. Kap. Von Anlegung eines Re jiandes im Freyen wenn ichon etwas Wild der Art vorhanden itt. 15 8, Kap. Von Anlegung eines Saustandes im Freyen, wenn noch gar kein Wild der Arc in der Gegend ist. 17 9. Kap. Von Anlegung eines ESaustavdes im Freyen, wo noch eiwas Wild der Art vorhanden ist. 19 T9. Kap. Bon Anleocung eines Haasengeheeges im Freyen, wo das Haaijiengeschlemt ganz ausgetorben ist. 22 I1. Von Anlegung eines Haasengeheeges. wenn noch wenige Haajen-in der Gegend vorhanden sind. 27 I2. Kay. Von Anlegung eines Kaninchen Geheeges im Steven,.....+. 21 I3. Kap. Von Anlegung eines Auergefiüge" standes. 2 T4. Kap, Von Anlegung eines Virkgeflügelsiandes. 24 I5, Kap. Von Anlegung eines Fasanenstandes im Freyen. 25 16. Kap, Von Anlegung eines Haselhühner Geheeges, 25 I7. Kap. Von Anlegung eines Feldhühner Geheeges. 26 I3. Kap. Von Aulegung eines wilden Enten Geheeges. 30 T9, Kap. Ueber die Ausdehnung der Wildstände und | Wildgeheege 1.;-+.., 33 Seite Zweyter Abschnitt. Von der Wildzucht in Thiers gärten,. 4... 36 IL. Kap. Von den Thiergärten überhaupt,+ 36 2, Von Anlegung, Beseßung, Unterhaltung und Benus- zung eines großen Thiergortens, worin Edelwild, Damwild, Rehe und Haagaten erzogen werden sollen, 44 3, Von Anlegung besonderer Thiergärten für Edel- * wild, Damwild und Rehwild, 8 8 A 72 . Kap. Von Anlegung, Besezung, Unterhaltung und Benußung eines Saugartens,.. 6 fi 74 %, Kay, Von Anlegung Ii ebe und SuS eines Fasanengarteas. Z 2 x. 80 Vierter Haupttheil, Wom Jaad» Schuß. T TE 5 Ä 93 I. Kap. Von der[28018809 des Wildes 8 Raub- thiere.. 95 2, Kap. Vom Lerßerben Des. Wildes Durch Nahrungs mangel,. 97? 3. Kap. Von den Fräntbeiteh.. Wi(des: 99 4. Kap. Vom Verderben des Wildes 30 ungünstige Wittexung.<<“ 3 2 103 ' 3x Kap. Vom Berdörbhen des Wildes durc) RO peiE ge Handlungen der Landleute. 4 105 6, Kap. Von den nghthellgen Sen+26 Wilddiebe- rey für die Jagd. 2: 106 2. Kap. Vom Verderben der Jagd dur 4 wyweslmänng sche Behandlung.; 3 107 Fünfter SIUDEFBEIL Von der Wild- Jagd..< 2 109 Erster Abschnitt. Von den zur Jagd erforders lichen Thieren nnd deren Abrichtung und Gebrauch.. 2 2 2 I15 T. Kap. Von Abrichtung und Sebrauch des Leithundes, 115 2ER 005. 4.<; des Schweißhundes, 124 25.40:02. 1% 2. S des Saubellers. 133 2: Km 4 Be 0. des Hakhündes;, 136 Mentee zien eee eeeeeer Jil EAS SE Beit, dener eum Üiemonuuelit„Mil... win v 3 v Geit Seite Chlets 5, Kap, Von Abrichtung und Gebranch des Jagdhundes, 14x +11 56 6: Kaps 5++". a Des Parforce-Hundes 143 3% 7: KUPo 6+++„des Windhundes. 148 Ben 8,„NUNN is ie os+= 1 Des Dachssuchers, 152 470g OHM PEE RE 4:1. 200-4 2007 15 DES DUMselR 154 4 4 IO, RO Pei 8 3:5 5 0,("bes Hühnerhundes. 58 ;» ENTWI DIN&... des Gchfespferdes, 173 9 und T2 2281003.€. 3« der Beißbvogel, 175 -7 70474 3wepter Abschnitt. Von den- zur Jagd erforder? nußung lien Gewehren und Wassen und deren 4 an Gebrauch... 2+ 178 Z I. Kap. Von den Feuergewehr. 5. 178 j 93 2 Kap. Von den zum Gebrauch der Feuergewehren nöthi- ; gen Exfordernisien, N 6 T 8 X 1382 Faub- v 3. Kap, Voin laden der Feuergewehre, 2 3 195 hg 2; 4. Kap, Vom siessen mit den Feuergewehren. I98 97 Z. Kap, Vom reinigen und pußen der Feuergewehre. 203 00" GK ap-.. Von"den-Windgewehtem 05- 209 ünsige 7. Kap. Von den stechenden, hauenden und schneiden- 4 Mio dey Jagdgewehren 1c. Z.< 2| 213 htheili- Dritter Abschnitt. Von den zur Jagd erforder» SEA rigen eisernen und hölzernen Fangappara» diebe; vs ten und deren Gebrauch,;: 220 nd I. Kap,| Von den eisernen Fangapparaten. 220 107 2. Kap. Von den hölzernen Fangapparaten, 227 3. Kagp, Von den Fanggärten 2c.+260j680? 23L 4. Kap, Vom Habichts- oder Folkenkorbe. 238 12) Vierter Abschnitt. Von den zur Jagd erforderlichen er Fanggarnen. E15 050613 3+ 22/40 nd I. Kap, Von den Failgarnen, Ä< AZO 115 2. Kap. Von deu Klebgarnen. S>< 243 des, 115 3 Kap. Von den Detgarnen. 2.+. 28 3, 124 4. Kap. Von den Steckgarnen. 4. Z 251 133 5. Kap. Von den Sactgarnen,<: SSIEELILE- 136 6, SKagp+« Von den Schlaggarnen, 2+ 261 VI Seite 7. Kap. Vom siricken der Garne,, E Ä 263 8. Kap Vom farben der Garne.... 266 Sunfter 4bschnitt. Von den zum Vogelfang erfor- verlichen Fangschleifen.=, 3 22077 I. Kap. Lon Verfrtigung der Fangschleifen. 267 2« Kap, Von den Biegeln oder Donen, worin die Schlei fen aufgehängt werden,;. x 268 Sechsier 4bschniti, Von den zur Jagd erforderlichen Biend 9 und Sperrzeugen und sonst ndtyigen Geräthschaften. 2 N+. 40,72 IT. Kap, Von den Blendzeugen., 2 N 273 2. Kap, Von den Sperrzeugen,+ 5 7 if 8. Kap. Vom Zeugwagen< 5 8 2 288 4. Kap, Von den Bürschwagen und Karren, 289 Z. Kap, Von der Wildwaage:.. 289 6. Kap, Bon den zum Transport nöthigen Kasten und Sg- den,::: 4. A 5 290 7. Kap. Von den Jagdschirmen..| 4 294 8. Kap, Von der Wildtrage.| D S 297 9. Kap. Bon den Gewehrtragen und Munitionskasten. 297 To. Kap. Von den nöthigen Schießgeräthschaften 298 Siebenter Abschnitt. Von den für die Jagdhunde und Beitzvdgel ndthigen Geräthichaften, 303 T. Kap. Von den Hunds-Halsbändern 2c. 303 2. Kap. Von dem zum dreijiren nöthigen Ayparate. 3027 3: Kap. Von den Hunde-Knebeln und Hunde-Panzern. 307 4. Kap. Von den Falkeniergeräthschaften. 308 Achter Abschnitt, Von den zur Jagd erforderlichen Kautgebenden Justruntentem> D.«= ZIE LT. Kap. Von den Lockinsirumenten. S; ZIL 2, Kap. Von den musikalischen Jagd-Inscrumenten, 316 Vieunter Ubschnitt. Von den, wegen der Jagd nds HUFEN Gebaude en ee ZZ 218 at 4 y fie| 1,50 , WM 20 Dip 1,84 „Ry VII Ceito Seite « 263 IT, Kay, Von den zum Vortheil des Wildes nöthigen Eies Gebäuden. 4 4.: 2 R. 318 erfor, 77 5 av. Von den Jagdgebäuden zu Begünstigung des J092187"... 5,... 319 . 267 3. Kap. Von den für die Jagdhunde und Jagdgeräth- 267 schaften noöthigen Gebäuden.. Ä< E 323 Schlei Jehenter Abschnitt.- Von den für die Jagd ndthis-/ 0R212208 gen Localeinrichtungen. A A E22. lichen Lilfter Abschnitt, Von der Jägerkleidung. 327 "igen I. Kap. Bon der allgemeinen Jägerkleidung. 327 ' 173 2 Kap Von den Jaaduniformen NER ENER UE R 329 +12 Zwölf:er Abschnitt. Von den Weidmanns- oder 127 Jägeraebrauchen. M 0 156 237 258 Dreyzehnter Abschnitt. Von den bei jeder Wildart ; 1 geb: äuchlichen Jagd» und Fangmethoden. 21 Ei: LT Kap: 2 Von: der Aa90 auf Edelmild: u 8. 2327 290 DM dv M X. uf Damwild,<< 1 288 iP 204 3, HiQW.+ 4.« uf Rehwild:...- 389 Er SENDET 8+ uf Schwarzwild.: TEMSOT sien, 297 3 Kay... 7+ uf Haäsen,. E+ 7800 293. 6" Kay. 6. uf Kaninchen.,. 0 2422. DARM 3« quf Bäten.:. 4:3 122 unde GE GU PEE 4 ZE ZE AUF NO CH, ES DET 42 0“ 202 O:- NW880:, 5.0. 10055 QUf. Füch(Cie EINNE E82 303 L0.- M0. 9.4 86 x 2m Uf. Luchse: WDE 16 2 ig 04.0307 115"Nav... 5 4+ uf wilde Kaßen, 8+ 456 ein, 307 12-KiPe«ZIBE€ 1 auf. Dachs SEECEN| 261.08 303 27 SUP 24: ZS ENUF: Dilek 2-: 52"A6E chen X4: Kap. 74.= uf Bäutnmardey,«>"222466 „gal 45. Ks++-+ Wf Steinmarder, EE UTE zu T6:: Kap. 7+ 4 3 aufs"ltiße,+ 200: 474 j 316 T7 Kaps 2 u 22 auf: Wieseln: GE I 18 18 K>p.= T+ Auf Anerhühner, 8 TT 107% ) ns 19. Kap,+++ uf Birfhähner, 1 4 2180 285,18 204 WPs+ We 85. WsiTasmmen; 8.= 182 VIIE 21. Kap, Von der Jagd auf Trappe,=++ 4"485 2,2. Kap,:++ uf Kraniche.+... 486 23. Ki:+++ uuf Häselhühner,. SE SZ 2415 SUMME IEE 5+ uf Feldhühner. 5- 489 22..K0 0> Ä“- auUf= Wachteln 72. 40.007 26 Rp F= QuUf- WDE Daubeit,..+ 44-5 408 27: K%+«-. quf Drosseln, 42 EME 0 2500 287 Q0: 2 A+ Auf Staaren.€.+ 594 295 0PE E+!"auf Lerchen,: 4<- 505 ZONE E+«uuf Schnepfen, ,.. 4451 STEIMUPE. 4.2 A+ quf Pekassinen«.; KIES 32: KP=+ 8(auf wilde Gänse, WESTIE 39: W000i>» Auf wilde Enten,. REIHE 46 KP€- Quf Raben!c. o: ZE=< ZIE SUN 1104:+ uf Reiher,». 8, 505 30. NAP 4 5 0 20 gl f Raubydgels 147% 0 0 100 Sechster Haupttheil, Von der Wild- Benußung. 6.* 533 I. Kap, Von dex schi>lichen Jagenszeit,..+ 334 2. Kap, Von der nachhaltigen Jagdbenußung.,(20528 3« Kap. Vom weidmännischen tödten des Wildes, 538 4. Kap. Vom aufbrechen und ausweiden des Wildes. 3432 Z, Kqp.. Voin knebeln, heesen, aufedern und fluppen des Wildes,. *...* 4 34 6. Kap. Vom zexwirken und streifen des Wildes, 549 7. Kap. Vom zerlegen des Wildes. SE EE EO DENN SIE 78 8. Kap. Von Behandlung der Häute und Bälge.. 556 9, Kap.. Von der Berechnung des Wildes und des Geld- erlvs dafür, ZIRL. CHESTER- 240+. 358 und Verzeichniß der vom Verfasser dieser Schrift noh wei- ter hergusgegebenen und besonders gedru>ten Werke, 559 C-0-.0.24. 4 und vie es werden wollet« Von Georg Ludwig Hartig, Königl, Würtembergischen Ober- Jorstrath Direktor des Forst- und Jagd» Lehr- Instituts zu Stuttgart, und Mitglied der Gesellschaft naturrorschender Sreunde zu Berlin/ auch der Societät der Forst« und Jaadkunde in Sachsen, der naturforschenden Gesellschaft in der Wetterau/ und der Societäten des Ackerbaues und der Künsie zu Paris S8 wund zu Jemmape. Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält, Nebst zwey Kupferstichen. Zweite unveränderte Auflage, Su bain gen in der JI, G, Cotta*shen Buchhandlung. LT 8.E.1 1 Mam! M AIN 1 y( (1, 30 pm) pw! | 1 614 Nay ELIE |]» On yy | M, vn| S 8 » | 110 Dy | Nye Dup „y ) fm ds O6 0, 950) " uu 0, hu) ]"YD Wi dy (Ds NEE '', In yy 0) /"W" vy Get en Zeiennntettrr eig ozeneenrneene.. dut Be de ZEE BN ee umme ernennen eg ZI arten Dritter Haupttheil, BD00 der Wildzyuen könne, ist sehr begreiflich,= Die Wildzucht umfaßt daber gewdhnlich auch nur A) in Betreff des Zagarwildes* 7) die Erziehung des Edelwilde 2) SE EINS DES DUNNADNTLD 2 GLR IEEE ADI Rehwilde 4)«.«=++ des Schwarzwildes: 5„ree es Der Haufen und GEN 2 DOP WIl die H aninden: und B) inn Betreff des&Sederwildes: T) die 10000 des UCB S 2) 10 ae 225005 2 a des Birka erluügels R EIE DES Häfelgeflhgels 4) Red R EID EXL N WOMEN er und EIL SE GRE DEE RT fan 0 Bey allem eben erwähnten Haarwilde kann die An» zucht sowohl im Freyen, als in Thiergärten geschehen; beim Federwilde aber beschränkt sich die Ers TX 4 Von det Wildzucht. ziehung mehr aufs Freye; denn nur die zahm erzogenen Fasanen lassen sich an umzäunte Orte gewohnen, IH will daher in besondern Abschnitten von der Anzucht des Standwildes im Frey en und in Thiers gärten handeln, und auch zu Anlegung eines halb wilden Entengeheeges Anleitung geben, Nah ih vn wh, Wi ai v NE fendt by) hen Daufn U zahm erhogenen jewöhnen, mitten von der nd in Thiey ung eines hal) hen, Erster Abschnitt. Von der Wildzucht im Freyen,. Erstes Kapitel, Von Anlegung eines Rothwild- oder Edels- wild- Standes im Freyen, wenn noh gar kein Wild dex Art vorhanden ijt::.) Die Erfahrung lehrt, daß das CEdelwild nicht in „Jeder Wald- Gegend sich gerne aufhält, und daß, wenn man Thiere der Art ohne weiteres ins Freye ausseßt, sie nicht daselbst bleiben, sondern oft Meilen weit das» von laufen und zuweilen ihre sehr entfernte Heimath wieder zu finden wien,==.Will man daher einen Edelwild- Stand anlegen, so muß man in der Auges wahl der Gegend sehr vorsichtig seyn, weil sonst alle Mühe und Kosten vergeblich find. Aus der Naturgeschichte des Edelwildes ist bekannt, daß es nur die zusammenhängenden oder grossen und ruvigen Waldungen liebt, und vorzüglich gerne sich in solchen aufhält, die viele Dikige, gute Wiesen und Gras» “) Geheege von eßbarem Hoen bestellen, um den Fünftigen Bea wohnern dieses kleinen Parks angenehme Nahrung oder Aesung zu verichaffen; auf einer lichten Stelle, oder auf dem Wiesenplatßze aber, lege man eine Saltzle>e oder Sulße an,*) Nun suche man bald nach der Brunft, etwa im November, 6 bis 10 alte Thiere, und 2 bis 3 geringe Hirsche irgendwo einzufangen, und mit aller möglichen Vorsicht in diesen Wildgarten zu brin- gen,**) Man füttere dieses Wild nicht allein mit gutem Heu, sondern auch, so lange es nicht friert, zur Abwechslung mit Eicheln, Kastanien, wil- dem Oödst, Kartoffeln, gelben Rüben und Kohl, und gebe diese Früchte und Gemüse auf trock» Suhlungen darin angebracht angelegten Ackerfeldes im Sommer *) Eine Salkle>e besteht aus einem- Gemisch von Lehm und Salß, das in eine 3 Fuß weite und 1. bis 1 1/2 Fuß hohe viereFige hölßerne Rahm gestampft wird. Im 2zten Kap. des zweiten Abschnitts wird noch bestimme? ter von den Salblecken gehandelt werden. **) Wie man Wild lebendig-fängt und transportirt, da- von wird im fünften Hauptth eile gehandelt werden, ns„] 8 Von der Wildzucht im Freypyen, nen Plätzen in kleinen Häufchen vor; das Heu aber(0? s lasse man mit hölzernen Wieden recht fest zusammen man| binden, und die Bunde entweder an tro>enen Orten 2 de| Fuß hoch zwischen nahe beysammen stehende Stangen|"7 2. NIETEN 5A gf klemmen, oder in eingeschlagne spitige Pfähle stecken; bw! wie man in einigen Ländern den Schaafen die Futter- Zu, Wellen und Stroh- Bunde in den Ställen zum Abfresa| mw sen aufhängt.*)| bf'? Im nächsten Frühjahre lasse man ausserhalb am| Zaune einen AFer mit Haber und Wicken besäen, auch| ;:;| die Saltzle>e wieder erneuern, und wenn die alten Thiere"1 geseßt haben, so nehme man, wo der Haberacer an»| N" | stdßt, etwa x0 Ruthen vom Zaune in möglichster|| Stille weg, und lasse dem Wild den Wechsel ins| Freye, ohne es aufirgend eine Art zu beunruhigen.=-- Bey solcher Behandlung vergißt das Wild seine Heimaty, ge- um wöhnt sich bald an die Gegend und wird Standwild, Nh: *) Wenn man Heu für das Wild aufbinden läßt, so ist Kt es vortheilhaft, zuerst einen Vallen von 1. FÜPZ UN 5 laws Durchmesser mit hölßernen Wieden kfreußweise fest zu-| m sammen zu binden-- hierauf noc< eben so viel Heu| Ruß 1 drum her zu pa&en, und dieses abermals mit zwey höl- Ny zernen Wieden fkreußweise zu umbinden. Werden nach- Winde her dergleichen Bunde auf hier und da eingeschlagene 3 sii) Fuß hohe Pfähle geste>t, so können sie vom Wilde, bis Wit, auf den leßten Halm, verzehrt, und nicht, wie es sonst 9 geschieht, verrupft und größtentheils in den Boden ge:|"1 treten werden.-- Auf solcneten Blätter sehr gerne und bleibt gez sund dabey.-- Da diese Fütterung nichts fosjtet, als den Hauer-, Binder- und Fuhrlohn, weil das Solz an seinem Werth zum Brand nichts verliert, so ist fie sehr zu empfehlen, Io Von der Wildzucht im Frepyen, Tx) dem Wilde recht viele Ruhe zu verschaffen: Fm!'| 2) keine ALINE Thiere und aud) nicht mehr Hirsche wN zu schießen, als ohne Nachtheil für die Fortpflanzung| y gepürscht werden können:*)| m" 3) die Jagd ss geräuschlos wie mdglich zu ererciren s| WE vor der Hand aiso alles, was geschossen werden soll, je auf dem Ansiß, oder beym Pürsch gang zu erle(B gen, und nur dann einen Hund im Walde zu lösen, u wenn es nöthig ist ein angeschossenes Stü> zu 14 verfolgen:|, m 4) auf Waldwiesen oder lichten Pläßen die das jaL Wild oft besucht, Saltzle>en oder Sulßen anzu»|"D Tegen und zu unterha"ten:| wit 53) während der Brunft, von Ansaug des Seps| tembers, bis zur Mitte des Octobers, und während| der Seßzzeit, von der Mitte des Monats May, bis NW 341 zu Ende Juni, die Waldungen äusserst ruhig zu lassen: IF 6) für das Wild, wo es sich auf den Brunfts| pläßen zusammenzieht, Grundstücke mit Rüben und spat| gesäetem Haber, Erbsen und Wicken anzubauen, und daz(In selbst Obst- und Masitragende Bäume anzupflanzen: 30), UN 7) Wenn GS Eerich gibt, einige schi>liche Pläße De mn für das Wild ganz zu verhängen, und es allenthalben wWOnrs (in 198 *) Ohngefähr der secer müssen bis EN! zur Brunftzeit umzäunt seyn, und werden alsdaun dem Wilde geöffnet, indem man den leichten Horten- Zaun ws ganz wegnehmen läßt,| Zit ven, verschöffen+ ht mehr Hirsche H zu ererciten; werden soll, ang zu erly Nläßen die das ulßen anzu (ug des Sepe und wahren) Rüben und spi bauen, unddt zupflanzen?*) ehieftiche Pläht es allenthalbe! zildes muß many der müssen his den alsdann den [en Horten Za schon sobald die Nahrung im Winter knapp Von der Wildzu ziehen, so befolge|"E | man die im zweyten Kapitel gegebenen Regeln und Vore; T |(00 und lasse ein Paar Jahre lang in dem zum 3 | ildstand bestimmten Walde weder einen Schuß thun, ie' j 10 weniger aber einen Hund darin jagen; und man|“| | wird finden, daß das Wechselwild nach und nach Stand-| N | wild wird, weil es die nun ruhige und sichere Gegend wn fu zu verlässen keine Ursache hat.=“. aber die Locali- ne' tät überhaupt nicht zu einem Rothwild- Stand geeignet,|"M und wären die kleinen Feldhdölzer die das Wechselwild zum|"M Sommerstand ost wählt, nur so lange ruhiq, als die(4 3; Felder mit Früchten bede>t sind; so ist jeder Versuch vers| geblich, da einen Rothwild- Stand anz zulegen.| -- 0 9 Viertes Kapitel, Ter Von Anlegung eines Damwild- Standes im Freyen, wenn uoch gar kein Wild der Art daselbst befindlich ist. iv EESSEERRAN LDENN Bey Anlegung eines Dam wild- Standes im Iuiug Freyen, wenn noch kein Wild der Art da ist, muß eben WAN Ey so verfahren werden, wie ich beym Edelwilde im er» Ni pen sten Kapitel gezeigt habe. Nur wird man sich aus DBgd| der Naturgeschichte des Damwildes erinnern, daß diese 19 Tg Wildart ein milderes Clima und solche Waldungen liebt, ES die tro>enen Boden haben und durch gute Wiesen und| in's Fruchtfelder oft unterbrochen sind= guch, daß es die Oyen, us weibliche fan der Drunft ichen, so Vefoly! Regeln und oy ang in dem zun en Schuß thun, agen; und ima nah Stand d sichere Gegend € aber die Coal Etand geeigntt, ech/elwild zum ruhig, als die er Versuch vers egen, Z tandes im (d der Art Standes in aist, muß ebi delwilde im e1' rd man sich auf mern, daß dies Paldungen lieb) gute Wiesen u wh vaß eb Von der Wildzucht im Freyen, 33 Laubholzwälder den Nadelholzwaldungen vorzieht, sich aber da ammliebsten aufhält, wo Laub- und N, adelholzs besiände, die viele Diige enthalten, oft abwechseln,= Man wähle also eine solche Gegend zum Damwild- Stand, und verfahre ganz nad) der im eren Kapitel gegebenen Anleitung, so wird man seine Absicht 7 erreichen,=. Nur hahe ic) noM zu bemerken, daß d Wildgarten nur etwa halb so groß und auch der Zaun einen Schuh niederer, also nur 8. Schuh hoch seyn kann, und daß kleine Suhlungen ndthig sind, weil sich diese Wildart niemals suhlt, In der Folge beobachte man auch bey dieser Wildart alle Regeln, die ich im zweys- ten Kapitel empfohlen habe, Fünftes Kapitel, Von Anlegung eines Damwild- Standes im Freyen, wenn shon etwas Wild der Art in der Gegend ist, Für diesen Fall empfehle ich die Befolgung aller der» jenigen Regeln und Vorschriften, die im im zweyten Kapitel zu Anlegung eines Edelwild- Standes, uns ter gleiHen Umständen, ertheilt habe. Da aber das Damwild um einen Monats später brunftet undsetzt so muß die Brunfthee ge von Anfang Octobers, bis zur Mitte des Novembers, und die Setzzeit oder Setzheege von der Mitte des Monats Juni, bis zu Ende July dauern, 14 Von der Wildzu halbes 600 Von dex Wildzucht im Freyen. 15 lang zu diesem Gebrauch dienen soll 5 so verliert es an seiner Brauchbarkeit' als Brandholz nichts, und die Kosten, welche das Einsetzen und befestigen eines solchen temporären Palisaden- Zaunes erfordern, sind ohnehin nicht groß, Man geht daher den siMersten Weg, wenn man einen solchen Rehgarten lieber etwas zu groß, als zu klein macht, und wird das Ziel seiner Wünsche gewiß erreihen, wenn man nod ausserdem auch alle Regeln befolgt, die ich im folgenden Kapitel geben werde, Siebentes Kapitel, Von Anlegung eines Re h- Standes im Freyen, wenn schon etwas Wild der Art vorhanden ist, Es ist nichts leichter, als einen Rehstand da anzu- legen, wo einzelne Rehe sich schon befinden, oder von einem vormaligen Rehjtand übrig geblieben sind. In diesem Fall befolge man nur nachstehende Regeln und Vorschriften: T) Man sorge dafür, daß die Waldungen auf keis nerley Art, oder doch jo wenig, als es nur möglich ist, beunruhigt werden: 2) Man suche die Füchse so viel wie möglich wege zuschaffen: 3) Man schiesse einige Jahre lang gar keine Rehe, und späterhin nur die überflüßigen Bb>e, und im Herbste die einzelnen ganz alten Gell-Ri>en:“) *) Beym Rehwilde muß auf drey Rien ein Bock gerechves werden, wenn alle Ricten befruchtet werden sollen, 16 Bon det Wildzucht im Freyen, 4.) Man jage nicht mit Hunden im Walde, sondern| schiesse dies Wld auf dem Austande, auf dem Pürsch- Go gange, und auf Treibjagen mit Menschen. wer 5) Man lege auf den trockenen Waldwiesen Salz» le&Xen oder Sulzen an, und lasse diese Wiesen im Trühjahre mit Asche bestreuen, um viel Klee und gute| inh Gragarten zu erzeugen:| holt Ai 6) Wo sich die Rehe vorzüglich gerne aufhalten, Buh ED lasse man im Fröhjahre Waldä>er mit Haber, Erbsen mu jÖ)| und Wicken, und im Herbsie mit Ro>en besaamen:| m| 7) Sobald das Laub abgefallen ist, bringe man-die|“|| Holzhauerey in Gang, und lasse die Reisser davon,| vy wenn es in forsiwirthschaftlicher Hinsicht geschehen kann,|„€ bis zum Frühjahre unaufgebunden auf den Schlägen| ag* liegen, damit die Rehe die Knospen und Rinde äßen EN| können: vn Kin lIB!| 0008.08 8) Sollte aber ein tiefer Schnee fallen, so sorge"m man dafiir, daß die Rehe ohne Aufschub, vorzüglich nul mit unausgetroschenen Habergarben, auch mit recht gu- MAE 8 tem Heu und mit dem im zweyten Kapitel beschriebenen hin Futterwellen hinlänglich versorgt, und daß diese! Fütterung, wie ich im ersten Kapitel angeführt habe, 16 0/04 zweckmäßig vorgegeben werde,= Bey einer solchen Be- ET handlung wird sich der Rehstand mit jedem Jahre auf- vs| fallend vermehren, und bald die gewünschte Stärke er>| wyy reichen, 18 1 CS | UU Achtes 0815) Barti wie ehen, Dalde, sonder if dem Pirsch: viesen Sql z. se Wiesen im [ee und gute e(ufhalten, aber, Erbsen saament ringe man.die jeisser davon, schehen kann, en Echlägen ) Rinde äßeu len, so sorg! b, vorzüglich mit recht qu! beschriebenen nd daß diese eführt habe, er solchen Bes m Jahre auf: te Etärfe et Achte? Lon der Wildzuc!liHen Gegend ein Saustand angelegt werden, so verfahre man auf folgende Art: Man verschaffe sich ge gen den December einen etwa 2 jährigen wilden Keuler,*) sperre denselben in einen mit einer wenigstens 7 Fuß hohen Mauer, oder mit ei- en und 7 Fuß hohen Palisaden: Zaun AWneBelten und mit etwas Buschwerk fünstlich versehenen kleinen Garten, oder zur Noth in einen getäus migen mit Brettern beschlagenen Stal!, und versorge khn abwechselnd mit Eicheln, Erbsen, Bohnen, Haber, Gersten, Kartoffeln 2c. und Waßer, 22) Nun suche man nem hi nläng lich fest *) Ein solcher. Keuler braucht nicht gerade in einem Zeuch: Jagen gefangen zu werden; man kann ihn auch mit leichten Haßzhunden fangen, und er wij rd, wenn er nicht am Kurzwildbrät oder sonst stark beschädigt ist, das Geschäft der Fortpflanzung recht gut verrichten. 8*) Der Zaun um den Garten muß vo der Keuler nicht der Art seyn daß unter demse 40 fe kann, wel: enen Stellen in mehreren kleinen Häufgen oder Streifen hinwirft, da- mit die schwächeren Bachen von den stärkeren nicht ab GM fils gebissen, gestoßen und verdrängt werden,==“ Haben| Ehmy) x! endlich die Bachen gefrisen, oder grenzen sie|“0 an Vorhölzer und Weinberge, und ist das Clima über-| und, 1 dies mehr mild als rauh, so hegünsiigen diese Umstände| im die Anzucht der Haasen ausserordentlich.| nr 0 Ware nun in einer solchen Ge, gend eine neue Ansiede:| 1ZUL lung von Haasen zu machen, so suche man vor allen| SG Dingen die Füchse, Feldkaßzen, Wiseln und Raubvds| Hv gel, jo viel wie möglich, wegzuschafsen, und seze nachz| hn her im Frühjahre eine nicht zu ileine Anzahl irgendwo|"wms gefangener Häsinnen, und den dritten Theil so viele Haas| männ| sen oder Rammler in einem Feldholtse, oder in einer| Wm Gegend wo viele Remisen oder Hecken im Xeld liegen, aus, Diese nue Colonisten werden die Gegend nicht verlassen und sich bald stark vermehren, wenn mon alle| Raubthier- Arten so viel wie mdglich zu vermindern sucht,(y"tn und nicht eher zu schiessen und zu jagen anfängt, bis es der Zustand des Geheeges erlaubt,. Sollten in der| Folge so strenge Winter und so iefer Schnee einfallen,| Y L daß die Haasen an Nahrung M vd leiden, fo müssen| kam 1 sie mit Kohl und Heu auf den Jeldern gefüttert, und| min„js ihnen überhaupt in den grossen Feldern, durch Anlegung w94 eye, eNeeges iy durch ivgend ben ist, im Grossen zs € angelegt wit arin viele Flel oder grenzen fe 18 Cima über diese Umstände ' neue Anfiedt han Bor allen und Raubvds nd seße nach: zahl irgendw! 1 so viele Hau , Oder in eint 11 Feld liegen, Gegend nicht enn man alle mindern sucht, Fängt, bis& Sollten in di! hnee einfallen, 1, so müsst! gefüttert, um dur Auleguy Von der Wildzucht im Freyen, 21 dichter Remisen und Hecken, gegen die Kilte und die Raubthiere, so viel wie möglich, Schuß versch aft werden, Eilftes Kapite", Von Anlegung eines Haasengeheeges, wenn no< wenige Haasen in der Gegend vorfindlich sind. Soll in einer für ein Haasengeheege schiklichen Ges gend, die jetzige geringe Anzahl der Haasen vermehrt, oder ein Haasengeheege angelegt werden, so darf man nur einige Jahre lang, oder so lange es ndthig ist, gar keine Haasen schiessen, sie im Winter, nöthigen Falls, mit Kohl und Heu füttern, die Füchse, Feldkaßen, Wieseln, und Raubvdgel, so viel möglich, vermindern, auch die Hunde jeder Art aus dem Feld verbannen, und in den größeren Feldern dichte Remisen zum Schuz vor den Raubthieren anpflanzen, so wird man seinen Zweck bald und sicher erreichen. Zwölftes Kapitel. Von Anlegung eines Kaninli»| yms"ug en Waldrevire noch etwas Wild der Art, so darf yy img man nur dafür besorgt seyn: ihn Gutes T) daß die Walddistrite, welche es zum Stand| Umg gewählt hat,-iminer, vorzüglich aber zur Baltz- und Wrme Brutzeit, ganz ruhig bleiben:"4 2) daß die Füchse, Marder, Kaßzen, Wieseln und we Raubvögel, so viel wie möglich weggeschafst werden,| wie] ip fe vilha] Feyen, die wilden Fah 1, als fieda ix waren,=(4 so darf man m sandigen Vehy sie etliche 34 iel wie mbgl wur allzu füt Schaden den j el, [- Stande 1 sich aus dest h gerne die 1! hlt fich fast im Stand;| Idigen Ebenen, efuigel Dido Art, so darf 3 zum Stan) Baltz/ um : Wieseln u hasst wen Von ver Wildzucht im Freyen. 23 3) daß einige Jahre lang gar kein Wild der Art, späterhin aber nur ungefähr die Hälfte der vorfindlichen Hahnen erlegt, schlechterdings aber niemals Hennen geschossen werden. Bey einer solchen Behandlung wird der Auergeflüs gel- Stand mit jedem Jahr besjer werden, und niemals wieder in Verfall kommen, Wäre aber in einer sonst schi>klichen Gegend gar kein Auergeflügel vorhanden, so ist, so viel im weiß, noch nie ein Versuch gemacht worden, dergleichen Wild an einem solchen Orte auszusczen. Es dürfte dies auch mit alten Vögeln der Art, wenn man sie auch zu fangen wüßte, gewiß nicht glücken, weil sie sich bald aus der Gegend verstreichen würden. Am sichersten mdlichen Wald- Reviere gelingen, wenn“ man Eyer davon dur< Welschehühner qusbrüten und die Jungen, welche eine enge Gefangens schaft nicht ertragen, alsbald in einen etliche Morgen großen mit einem gegen alle vierfüßige Raubthiere durch einen 8. Fuß hohen dichten Bretterzaun verwahrten Gars ten, sammt den Pflegemättern, ausseßen ließ, Ein solt und an den Ort ihrer Bestimmung getragen werden, weil alle Eyer durch starke Erschütterung zum Ausbrüten untauglich werden, sann 291! zu 9% aber?(! führ) 00) „u NELE| (10.8 Nina)| uli | W| "EUR: Gr w180 k dn ime H | Ups!| | 98| " ra Wi jezt (198 07] yen, En Jaden hart VRil(4 4 qa eijeneyern, sow Flar gehadtg 1 der Folgethy Qldbeeren, wb verden, bis j f8 ausserhe) selbst sucha t nod) vie pro; erer, als jedi] ' . „GStande( fuigelß ith 4, mit Biy achsenen Laub liebt, worin ige Birkhühs rigen Kapi! des empfoh [, transpoti ; Hen 26, weh "g gefragt pütterung zu Von der Wildzucht im Freyen. 25 lenen Mittel anwenden, um zu einem Birkgeflügel- Stand zu gelangen, oder denselben wieder herzusiellens Wäre aber noch gar fein Birkgeflügel da, so durfte die Auss führung des beym Auergeslügel für diesen Fall gemachten Vorschlages auch hier wohl das sicherste Mittel seyn, die Abficht zu erreiHen. Es möchten in diesem Fall aber graue, den Raubvögeln nicht auffallende H au se hühner zum Ausbrüten und Führen der jungen Birks hühner am zwe&mäßigsten seyn. Fünfzehntes Kapitel, Von Anlegung eines Fasanen- Standes im Freyen, Da bey der Anleitung zu Anlegung eines Fasanens gartens, am schiklichsten von Anlegung eines Fas as nenstandes im Freyen gehandelt werden kann, so muß ich den Leser auf das 4te Kapitel des nächst folgen» den Abschnittes verweisen. Sechszehntes Kapitel, Von Anlegung eines Haselhühner-Geheeges. Die Haselhähner lieben die ruhigen Gebirgswalduns gen und vorzüglich solche, worin Laub- und Nadelbollz unter einander steht, und die zugleich viele Haselgebü- sche und Beerentragende Strauchhölzer enthalten, Sind in einer Gegend noM Haselhühner vorhanden, 20 Lon der Wildzucht im Freyen. so darf man nur die Naubthiere jeder Art, so viel als möglich, zu vertilgen suchen, auch die Distrite worin die Haselhühner sich gewöhnlich aufhalten, weder durch Weidvieh, not den Boden eines jeden Kastens einen Zoll hoch mit feinem Flußsand und bringt dann die Hühner hinein, welche täglich frisches Wasser, und abwechselnd Weizen, Buch- weizen und Rocken erhalten, und zuweilen anch roben Rohl bekommen müssen, bis man sie, sobald es die Wit- terung im Frühjahr erlaubt, an verschiedenen Orten im Geheege bey neblichen Tagen oder Abends, Vaarweise in den Remisen aussetzen kann, Auf diese Art wird man nicht nur mehr Feldhüh»- ner durc) den Winter bringen, sondern von ihnen auch mehr Junge erhalten, als wenn man sie schon frühzei- tig im Herbste einfängt und sie, nach dem alten Gez brauch, alle zusammmen in eine helle luftige Kammer spes ret, die oben mit einer schlaff hängenden Leinewands dee, unten aber mit vielem Sand, mir künstlichem Buschwerk, und zwischen gespannten starken Jäden aufs gestellten unausgetroschenem Haber und Heidekorn ver- 567 ist.== Will man aber dessen ohngeachtet die ete Methode wählen, so lasse man wenigstens die Hüh»- ner so spär als möglich einfangen. Man wird dadurch ohnsehlbar weniger Abgang haben, und mehr Junge bez | jj 21 y pA | bags[| *| 4 GES 30 Von der Wildzucht im Freyen. Fommen, als wenn man die Hühner schon zu Ende Yugust und Anfangs September in die Kammer bringt, Aus die eben beschriebene Art muß also ein, Feldhühe- ner Geheege behandelt werden, um es in guten Stand zu bringen und darin zu erhalten. Wären aber in einer sonst sclichen Gegend gar keine Feldhühner mehr anzutreffen, so muß man sich aus einem vamit noch ver» sehenen Reviere mehrere Paare kommen lassen, sie im Frühjahre in den Remisen ausseen und nun alles genau befolgen, was ich vorhin empfohlen habe, Aliches Lokal zum Thiergarten finden 3; für die Fasanen aber ist, wie man sim aus der Naturgeschichte erinnern wird, nicht jede Gegend scXlim. In Betreff des Haarwildes hat man also fast allenthalben freye Wahk, ob man die eine» vder die andere Art, oder vielleicht alle zugleich im Thiers garten erziehen wilk 5- doch lehrt die Erfahrung, daß in den kleinen Thiergärten das Damwild am besten und das Rehwild am wenigsten gut fortkommt,=“ Am ats genehmsten ist ein Thiergarten unsireitig, wenn ex Wild von mancerley Art enthält, In dies sem Fall muß er aber eine beträchtliche Grösse haben, damit sich die verschiedenen Wildarten, ihrem Naturtrieh gemäß, gehdrig separiren können. Edelwild, Damwild, Rehe und Haasen befinden fich in einem weitläuftigen Thiergarten recht wohl untereinander 3 hingegen die Sauen taugen nicht in eine solMe Gemeinschaft, weil zz Wildzue man jährlich im Thier? garten zu erlegen oder zu benußen wünscht, und weis man auch ausserdem wie stark sich jede Wildart vermehrt, und wie viel Flächenraum ein Stü> Wild zu seiner Er- währung, unter verschiedenen Umständen, ndthig hat z; so kann nun auch die Berechnung gemacht werden, wie stark der Wildstand und wie groß die Fläche des Thier- gartens ungefähr seyn muß,--- Geseßt, man wolle den Thiergarten mit Edel», Dam- und Rehwild und mit Haasen vermischt besetzen, und jährlic< ungefähr. 50. Stu> Edelwild, 100 StüF> Damwild, 60 Rehe und 1000 Haaseu darin schiessen; geseßt ferner man kbnne, wie es gewdhalich der Fall ist, von 3 Stü> Edelwild x Stü> Zuwachs von 2 Stü Damwild x StüF Zuwachs 700.08 Iiygli68 nit 190 geb| (ow el (u AD| (NR) MN Führig!| 11911000 Dens 150 1000 730 junk 15 Fa ben, em und nlcht 4 hfälber und Hh 6 iE ms] el iNN, weil by „5.2? (Stolen erspar u 0, M1 großen Thiy fonnen, nes Thiergt! wisse Gtid rden, d zugleich auch lic) im Thie! s Rehwild 3 StüF> Zuwachs und von 2 Stüä> Haasen 8 Stück Zuwachs erhalten, und es müßten also, um die verlangte Stt>k- zahl mit Nachhaltigkeit jährli) abschiessen zu kdnnen, der Frühjahrs Stand des Edelwilds.,.. Xx50 GEtide, des Damwildes,««. 200 Stile, des Rehwildes.,,. 100 Stäke, und der Haasen,««. 250 Stüde, betragen.*) Gesetzt auch noch, dieses Wild solle nicht Jahr aus Jahr ein, wie im Stalle, aus der Hand ges futtert werden, sondern im Thiergarten selbst seine hin» längliche Sommer Nahrung finden, und nur im Winter mit der ndthigen Fütterung unterstüßt werden=“ und geseßt endlich, das zum Thiergarten bestimmte Waldrevier habe Laubholz von verschiedenem Alter, und mit unter auch viele erwachsene Eichen und Buchen zum Bestand, der Boden sey mittelmäßig, die mit' Holz hewachsene Fläche sey zur Hälfte so licht, daß gutes Gras dar» auf wachse, und es ziehe fich durch den Thiergarten ein kleines Wiesenthal 2c.== In diesem Fall würde man auf jedes StüF vom Frühjahrs Stand, die Haas sen mit inbegriffen, rechnen müssen: *) Bey den Haasen sind 125 Häsinen und 125 Rammler ges rechnet. Obgleich so viele Rammler nicht nöthig sind, so kann. man doch kein anderes Verhältniß annehmen, da man das männliche und weibliche Geschlecht bey der Jagd nicht uuterscheiden kann, also wahrscheinlich alle Jahr eben so viele Stü>e vom einen, als vom andern Ges schlecht zur Nachzucht übrig bleiben. iwann eL Laan anm nin Ab EEA..- -===--= <<===-«= 42 Wildzucern, ein hinlänglicher Ersaß geschafft werden, wie in der Folge noch weiter vorkommen wird. 7) Aus. dieser Berechnung“ wird man sehen, daß eit nicht sehr großes. Waldrevier, als Thiergarten behandelt, schon eine beträchtliche Wildbenußung gewährt. Durch eine solche Anlage kann es daher auch möglich gemacht werden, den Wildsiand im Freyen bis zur vollkom» menen Unschädlichkeit einzuschränfen, und selbst der passjionirteste Jagdfreund wird in einem Thiergarten der einige oder mehrere Tausend Morgen groß und dabey nicht übermäßig stark besegt ist, vdllige Befriedigung finden, weil das Wild darin fast eben so schüchtern ist, als im Freyen..... auch im Lokale viele Abwechselung *) Da im Nadelholke unter gleichen Umständen nicht so viel Gras ws< bey weitem höher, Ausserdem wird auch das Wild nach und nach halb zahm, und man empfindet beym Erlegen eines folchen Thiers mehr Mitleid, als Jagd» vergnügen, weil man es gewissermaßen wie ein Hauss thier betrachtet.== Wer. also durch einen Thlergarten wahrhafte Jagdfreuden genießen will, der bestimme das» zu eine Fläche von Tausend oder, wo mdglich, einigen Tausend Morgen und lasse den Wildstand darin niemals übermäßig anwachsen, Man braucht, wie ich vorbin erwähnte, in diesem Fall nur wenig Winterfutter ,. und die Umzäunungs- und Auffichts- Kosten 1c. kommen im Verhältniße bey weitem nicht so hoch, als wenn man einen oder mchrere kleinere Thiergärten anlegt.*) "9 Zum Beweiß daß die Umzäunung einer kleinen Fläche 42 Wildzucht in Thiergärten, 3) Von Auswahl eines schi>lichen Lokals zu ei-|(ehm nem Thiergarten, j) det Bey der Auswahl des Lokals für einen Thiergarten|? ist vorzüglich darauf Rücksicht zu nehmen| wt 3) daß er so nahe als möglich) bey der Wohnung put) Verhältnißmäßig mehr kostet, als einer größeren,. mag folgendes Beyspiel dienen.| Wenn iman ein Quadrat, dessen Seite 1oo Ruthen lang W| ist, also alle vier Seiten 400 Ruthen betragen, berechs fe 0)! net, so enthält es 10,000 Ruthen oder 62 1/2 Morgen,) und es fosiet die Umzäunung-- jede 16 Füßige Ruthe; z- B. zu 4 fl. gerechnet=- 1600 fl. Dies beträgt für" jeden damit eingeschlossenen Morgen= 25 fl. 36 kr. Ums- pm! zäunt man aber ein Quadrat das 400 Ruthen zur Seite 5) hat, wo also die vier Seiten 1600 Ruthen und die Ums"M zäunungkosten 6400 fl. betragen, so werden dadurch 160005„u Quadrat- Ruthen oder 1000 Morgen Fläche eingeschlos-| vt 4 sen, wovon auf den Morgen nur 6fl. 24 fr. kommen.| hi Und umzäunt man ein Quadrat das 566 Ruthen zur Sei-) jedi! te hat, wo also die vier Seiten 2264 Ruthen und die"1 Umzäunungskosten== 9056 f. betragen; so werden da-' dur< 320,356 Quadratruthen'oder 2002 Morgen 1c. Flä- wen] dhe eingeschlossen, wovon es auf einen Morgen nur 4|. 8 31 fr. beträgt.=- Umzgunt man aber ein Quadrat das viplid I000 Ruthen zur Seite, also, 4000 Ruthen im Umfang| dm, 10 hat, die 16000 fl. zu verzäunen kosten; so schließt man dadurch 1,000,000 Quadratruthen Fläche, oder 6250 Moxr- nm gen ein, und es beträgen alsdann die Umzäunungsfko«-"n sten für jeden Morgen nur 2 fl. 33 1/2 kr. Ueberhaupt(hh aber muß man bey dergleichen Anlagen, wo möglich eine um solche Figur wählen die dem Quadrat sehr nahe kommt,| G weil das Quadrat, in Verhältniß zu seinem Umfang| u einen größeren Fläen derselben die auswärts gehenden Win- 16 H ]' | tung un rel, wodur< bey gleicher Umfangslinie Raum verlohren| 3, worin geht, so viel sichs thun läßt, zu vermeiden, und iwo die| ' Fläche uneben ist, die Linie immer so zu ziehen, daß der j Hasen Zaun an starken Abhängen nicht gerade den Berg hin»! Unter, sondern auswärts schräg am Berge hin, und nie- mals so nahe unter einen im Thiergarten befindli: en und tiefe Gräben entsprechen ihrer Bestimmung nicht, weil erstere niemals allenthalben hoc) und diken Lehm- Wand, oder Lehm» Mauer, benugt, Damit eine solche Wand aber recht dauerhaft wer» de, so seßt man sie auf eine mit Lehm verbundene Bruchstein s Mauer die 8 bis 12 Zoll in, und 38 Zolle über der Erde hoch ist, und läßt oben auf die Lehm» wand ein kleines Pults Dach von Stroh oder Brettern machen, das auf der hohen Aussen- Seite 6 Zolle vorsteht, auf der niedrigen Seite, nam dem Thiers garten hin, aber 12 Zolle überragt und vermittelst ein» gemauerter hölßerner Zargen gehdrig befestigt wird.*) -- Line solHe Lehmwand muß, einschließlich des Das Daijade mit einem Zäune der Art,-wozu auch alte, [WER : ee ec Z(8...6"(53 7 'ms Jana bJanucv 4217 wmwmonmnn 1a rnhou hav(3cH omen ie lange Z/auer, und wenn jie über der Erde end 10) KaoC2au+»„4»“ Caf. g>: 3 7 [144 esäau tL sind, jo| n mag IT KUN j JE|(3) ,al Ca 2 oon(nn YTanno keonulten C a YSOrc hanno ao einmal fair even fo iNNgT. VEL i. VJEQi INTL 1 deit DIENE>11 ECHL 00- KI: Q 48x.- 2“ 40o0nNour 1+ 25 41479 2obkow| Versa wiren= 6) CiC an jedem Fe js 1 UO ICDEeT Pali ade 1 SESING 2 8„8 As Id,; en R AG:„“. 7 y O6 2 A1'0n wie By adjugen, den Brand erneuern»- UNI vEN Zuun, wie vor - M. c. IV 5m 73 q o&(19911 4] 919 f 4970110 0( Os: 2 o DEI: bin gelehrt würde, 6 8 neue einießen Weil ver zaun Kv 1. nmiob M 6: 1(» Y2at 441 70 ls 99 119 G vi 1 zu nico 13 vel IWHLOE 5» 1 16 Di ms6n ovei GHD s ME.t ,; DIN. ES ES 30| 23 APA G Feil PE»..% 44 p+5. 22S 5909 95 p“ea 11 Worifer 3 jedem Pf n einen 8 30U tiesen und 3 591 breiten Rei GC:(Bozondon mN das(Gi- Kamins Es nen hoden 13 BEY MRT egenden Wo bu8S EiIVCHULISE Le JVYce+05 vortheilhaftz 6 bis 8 Jahre.= zaun vorzügliche ANER -,„»&- 2.002 9237| 348 we. Rial Tall 41101 30 fänge zu um zäunen jind, Sn DIENE ZAR inujjen die Palisaden„bo an einander oerückt werden Le FhHjadeEn ganz ng 467% Qn eiNSNver BETUTH IOTTVLHE I. Wildzucht in Thiergärten,] und 1x 5 bis 2 Fuß tiefin der Erde stehen, weil die Sauen foptyt| sonst unter ihnen durchbrechen. Dies wären also die anwendbarsten Umz«Gunungsar-| ef aiv ten für Thiergärten. Alte übrigen sind weniger zu ems|„vl |(009 pfeglen. I< will sie daher auch nicht beschreiben, sons| md / dern nun Vom diem Thoren umd Thüren| wg das Nöthige anführen,=-- An jedem Thiergarten müssen so viele Thore und Thüren angebracht werden, als zur| im M Bequemlichkeit des Cigenthümers und zum Durchlassen| zy der Passanten ndthig sind, Die ersteren können verschloss wushu sen seyn, und ihre Anzahl hat daher feinen Cinfluß auf| 0 4" die Sicherheit des Thiergartens 3 die andern aber, welche|(m/l nicht verschlossen werden können, müssen durch besondere„12h S1 Hüter, die man Thorwärter, over Gallthor:| mss; Knechte, oder Zaunknechte, oder Stadense»- vu Fu Ber 2c, nennt, bewacht, und daher ihre Anzahl so viel sung En | wie möglich eingeschränkt werden. Inn Cb) | Ist die Befriedigung des Thiergartens eine Mauer,(Rt mnlD: s oder Bretterwand, so werden die Thore und Thiren von(mz j Brettern gemacht; bey Palisaden- oder lichten Zäus unse | nen aber, macht man sie von starken Latten die» Zolle| ysf ZY y von einander abstehen. Die Thore, welche 10 bis bw | T2 Fuß weit und so hoh wie die Befriedigung gemacht hnf 6; | werden, missen nach dem Thiergarten hin aufscen sich fangen, und zuweilen auch weibliches Wild einspringen wird. kann. =) Von der Aufsicht über den Thiergarten, Man wird leicht einsehen, daß über jeden Thiergaro ten eine sehr specielle Aufsicht statt finden, und daß Jes 3178 71 SE WOEB 7877 0.4.-4.50 . vy,"i E K; 6' G(Y H 4 bp 52 N. NS 44 449 De RNAYVA| 44455 nd da seyn muß, der dar- daB lein + TN 47 14. nD KY, 84 Kivg or nd leine Tour ben NB VCH| OL22 8 e Y C Y N EIT n 39095 M 3, M>“ ath EIER t ZE en Jil€ Lit RUiiu RWLOVUGSLU N[9 LU[' t| ert, * ilhnoavon>“€ 1. No» 48 tr. die Wiilderey» uU Holz- Excesse verhindert, die < 2« N L dc N M ZOO>( 1 AF.... 56 ls 6. 25508 8 ULD L. g SüiUV UTs iW) UC(8 "2% WEH 5 EN w T ,,»“0.'.4|*„= OUL T 3 wv kf&(57 CDi) wWivs E vy n" 7 v 3 S 9 N. 2174 0» 3714 3", zm t. 457 an: wi LC“"L ci 411 C| i 0: EHS| CHer T« TY ,404.300 Ce MEH 4 q+ N 49 N] 2f03 y or [[3 JGG»| ktzad|+? VC ZA ALM| 8 G ei+. Jen v“c E|| Y 2 * 43%. ho 4 wren? 1'499 5 47-.957»% | m, 3“ 14! c 4? DU(1657+66 WHL» tiiid 7 Alien» ho 2614 Thav“; Ff5i.ms 319144[ADY ei POE.3E TDi<< p TieiT LiCiLiiC, 111< UCI ? 7“ 1 4- 455 Ya N i 7] 5 N aub 2 inne)» L y 6253 4 bt Wisjtel 25 4] ergariens € ds 4 N„24a H. er Ö 2 Cie LEG" nN 4 +33.) tl v b/+ b/ Da“ Zer. 4758 v wue- L A N RIGE 10% oh 2 NES ZIE DETS: N I GgebEii UND LNS SOX 1 tr DN r ven Zills [/ SEPIET y| 3==> id s X (+ GAV | Er wiqiul SII fFnecht Obs I 6 LL UNINEC Y Norgens und Ab '' Morgen Nbends, die aanze ?y+) 40.54 f> Kis ZR: H hhthbil CL CG e “as[+31 a- j. 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Diese Abwechselung kann man am leichtesten durch ausgesielltes MU 01. 017 D vershaFen, und man läßt sie daher auch dem eingesperr- ten Wilde zu Theil werden, indem man an einem oder an verschiedenen Orten im Thiergarten,== wo möglich anschließend an den Zaun=- ein kleines Ackerfeld an? legt, das durch einen 7 Fuß hohen Zaun in mehrere 6 IEE IEEE TES IEE GAEGAIGES GEIE AGE SIE nE==> er werden zum Theil mit Rocken, und zum Theil mit Haber, Erbsen, Wicken, Heidekorn, Klee, Rüben 2c, ausgestellt und, wie man es gut findet, abwechselnd dem Wilde gedssnet oder vers schlossen,=- Roden, Haber und Klee, sind deswegen vorzüglich anzubauen, weil sie das Wild sehr liebt und auch nach dem abäsen mehrmals wieder ausschlagen. Hat man z. B. den Rocken etwas frühzeitig im Herbste gesäet, so gibt er schon im Winter dem Wilde eine vor» trefiliche Nahrung, wenn man dieses bey gefrornem Boden darauf läßt, im Fräühjahre aber kann es noch mehr Geäs darauf finden, wenn man sobaid der Rocken 10 bis x2 Zolle hoch geworden ist, den Acker wieder vssuet.== Eben so wird der frühzeitig abgeaäßte und bald nachher vollig abgemähete Haber wieder ausschlagen und dem Wilde späterhin nol; einmal ein leckeres Ge&s ges ben 3 so wie auch der Klee, der für das Wild eine gez sunde angenehme Nahrung gibt, Theils zum Dürrma- r< +: LM, E-. VUFEN t' DN]. Lr, c- 3-58=- Wildzu bestände so weit dur+ 92157 Els: MI2G ter den Bäumen wachsen kann; und wo kleine Bldgen & im Walde sind, müssen dieselben, wie die Wiesen, alle Frühjahr gereinigt und mit Asche gutes Gras zu produciren. Soltite dies aber De nicht bewirft werden fönnen, so müssen d m gearbeitet, mit Esparsett- oder HEES TIG:-7 men bestreut und, durc<; Bede&ung mit vielen Dornen und sperrigen Reissern, so lange vor dem Wild beschüßt wer» den, bis der Klee den Boden vberwachsen und sich tief - genug mit den Wurzeln befestigt hat.=> Auch darf AD die AnzuXe ist ein kleiner Wiesenplaz, oder ten, ;| 5 mehr zu Iihy Ur Din änglihy so ist Dieß 14 eines Weihe werf, das. 1e Trbge(uh t gesorgt, u) ers in schimy '>,'! it Fein Gri Jamie Auch oder Sauett Thlergärten, hen, worin müßen nahe e Quadrats gebracht un) dadurch ein Bild lieber Und ausser? en egt werden, )(iebt, un) or seitlich pl)| 0] Wildzucht in Thiergärten., 59 ,. SEEN ZUR CRZ Es ZU e 2251 76 WCAA Gv eine mit autem Gras bewachsene Blöße im Walde, In “:;., EG Mitra' aolno2(n/chomn Wlao2 lezt main oino nn hig 4 Die vJcttie eines foiQ EN vil iCGE mani Gin, 3 VIE 4 (€.4 4 Q! 4 N»!tomnso IT atiichs X„ti. GH,+... 7 3 im Lichten haitende quavbratiicve Raögom, die aus 86. 04 alu altanmt- Fr Kia iO Yasf% 46- EIn ESE S8 12074 einem gageipalsetien TZ bis 35 ZO l 8“ R icyentioße 2.5.01- 4 -.2 a„EPE GEEK* EL:| EIU GEE BLIE DION PSOE SS DIP 2944. aß Kie nit PPA no so zuifammengesuügt ist, das vie mit ver Minde Dbedeite V L 12 Bammt" man Lamm Vo chor ams 21484 400 Zeite aus8wen dig! WSTTLEIL INGS LUnI RECDEL Ui) udUb mMehz T SAID: IE IAIS DR SONDEN APN 77 8 B E22 PO au eit Fon"8 os IEE reren auseinander vesesti ien F: PLS UCKYEH» DOLL aus Y- Y A 47 y G[S VD. Car en 2 zvüligenn?50 n maden laien. 37 ete abm “ Y K 4 . 2>. Ivt 5 wird 1 vir Oui GC uus Y| e GUT ges>! igen) ON 27 nia 3 hr 5 N j. 10 N ei HOH Ui| 50M) t Li, LL FE ORLY ien E y.. SS„ N 4+<; MN at ert VT»,(+! L wat ee GU RO€ LL CiiiC 4 BAM Gali Übers Naun- we YW2>„lz 4m(4] FPV zu 57 5„.„ QQQ, 9 505 48 bgvLon in die MNäuym. Zzzus dieien Zehm &' 7.+ 3? Y> |“3 LT 4 L e wieder HONEY EU IEE x Y Cn un! ira) RE JULIE| NOLL» ViC fo l .* hy. Y y„ "4, Lt t L*»»iejent ..- 0 250€ T ie eit Leh hm und NEE ä bei rT es ui yt, um eine€ ie zu schlager Alle übrigen Zuthaten sind unndthig und. machen die Wirkung nicht, die man hier und da vavon rühmt, Damit man aber besser spüren kann, was för Mild die Salzle>e angenommen hat, so hält man den *) Statt der eben beschriebenen viere>>igen -> s Y At 53%“? 3 pE 3„1. man ver Saizlecke auc Nahm, fann aguvgesguiten GSLUBEYRN WIbRFEeS VObEer SOIiUpens gedven, Nie Wildzuer stekt und im Zaun nur so viel Oeffnung macht, daß die Haasen hinein können, das andere Wild aber zurück bleiben mus, Die Menge des ndthigen Futters für jede Wilds art, läßt sic) zwar im Allgemeinen nicht bestimmen, weil sie von der lokalen Beschaffenheit des Thiergartens, von der Stärke-seines Besalzes und von der Winters witterung abhängt; wäre aber der Thiergarten 2000 Morgen groß, und nach demjenigen Verhältniß besegt, welches ich im 1ten Kapitel dieses Ubschnitrtes- empfoh» len habe, so wird man bey einem gewdhnlichen Winter gewiß auslangen, wenn man Heu Scaafiaub Haber Centner Büschel Garben Für jedes Stuk y Edelwild entweder 3 und SO Buder einzeln einschlagen läßt, und ihnen im Nothfall auch noch einige Centner Heu gibt, Mehr werden die Haasen nicht branchen, da sie auf den für das übrige Wild bestimmten Futterungs- Plätzen den Abfall fleißig auflesen. Diese Futterungsyläße müssen so angebracht werden, und es müssen ihrer so Ö2[dzucht.in Thietgätten. viele seyn, das das Wild im Winter nicht allein vor uw dem Wind-gedekt“ ist und zugleich bey hellen Tagen in om! der Sonne stehen, sondern auch beym asen Raum wm genug haben kann.| 4 Für Edel- und Damwild erbaut| mh besondere Futterungs- Schuppen die ungefähr|„18h 30 Fuß lang und 209 Fuß breit sind, Das untere|„BG Geschoß ist 9 Fuß hoh und besteht nur aus 6 oder 8 mD Säulen, welche das 8 Fuß hohe zweite, zum Aufbes| Ai wahren des Fatters bestimmte, Geschoß und das Stroh»| ihn dam tragen, Im unteren offenen Geschoß wird ei-| hath ne doppelte Raufe V für das Heu angebracht, und| fat M an jeder Säule werden. 4 hölzerne Haacken befestigt,[NN um eben so le B ZIE wb daran sc aufhänz- 7,08 gen zu- können, daß die Spitzen davon fast auf die(02 Erde reichen, NEL Ausser diesen Schuppen, läßt|(vg reren schi>lichen Orten, besc vn(| der Berge und Hügel, eichene Pf sich lit ja in der Hdhe von 3 Fuß in mehrere 27. Fuß lange oben R zugespiltzte Aeste theilen, an die man bei trockener Them Witterung die Schaaflaub» Bunde und auch fest zu? u"18 sammengebundene“Heubüschel spiessen, und dem Wilde wil vorgeben kann, Ein solcher Fütterungs- Pfahl" hat(het W/ im j6 ungefähr folgende Figur N und das Wild jeder Art m WIR nimmt das daran aufgehängte Futter lieber an, als bis Cut, ! RAe ! asm R man ge ild jeder 3 5] ber A“ Wildzucht in Thiergärten, 63 unter dem Schupyen.== Auch kann man an mehreren Orten wo die Rehe gerne sich aufhalten, zwischen 4 ungefähr im Quadrat nahe bey einander stehenden Rei» deln, in der Höhe von 8 Fuß, ein rauhes Pultdach von Stangen, Reissern und Schilf 2c, anbringen, und unter dasselbe einen Futterungspfahl setzen lassen, um die Rehe, welche nicht gerne unter den Schuppen kom men, hier füttern zu können. Damit aber auch die Cicheln und das wilde Obst, welches man ausserhalb des Thiergortens für das Wild hat sammeln, und an einem Zie wo es nicht gefriert hat aufbewahren lassen, bei der Fütterung DEI in den Boden getreten werden; so läßt man entweder mehrere Tröge machen, oder, welches-besser ist„ man 1 läßt Pfäh- le, schräg. gegeneinander über, in die Erde schlagen un bildet durc) zwey darauf gelegte Breter einen Trog, der folgende Figur hat V und durch das in die Höhe ziex hen eines- Brettes, von hineingefallenem Schnee 21c, leicht befreit werden kann. Will wan bey der Fütterung der Sauen sich der Troge bedienen, so müssen sie in die Erde gegraben und an ein esern, und bey jedem Haupt- Futterunge»- platze ein Pürsen Baume ,„ bder einem Kohlmei- ler 1c, ähnlich sieht, und zu welchem man, entweder hinter einer bretternen Sclichen Plägten je mer Fd nN M bre e in Gestalt kleiner Tempel, oder was man sonst für eine gefällige Form wählen will, anbringen läßt. Endlich gehört auch noch zur Bequemlichkeit des ofen gore we mit den 7 und Ae (oma 0 3 wm DJ N vr 0vh, 11007 (ppl „um M yyy; S 00000] Widu(96 jw 93 Guhl Visthunn| boffelde 13| Wegartiis: Van, di vm Vins Aon u ig [6 Y) je fn mil ten ' dichte Hels ih mit einen(yt ersonen Öequenn her ebenfals 1 <, muß geh eine foldt m im Winter" t solchen To ey den Salih aupt- Futtenn ] ) breit und 73 ine Schubfens Rlafterhol) 1 oder einem 8! nem Kohlm! man, entw" d, oder dic! e find in ed! m solchen abt x werden soll) den zum(0! 1e an sonst für! äßt, quemlichtet" Wildzucht in Thiergärten, 67 Thiergartenbesißers, wenn er nicht ganz nahe beym Thier» garten wohnt, wenigsiens ein kleines Jag dise< 1.08 mit den ndihigen Zimmern, Küche, Keller, Stollung und Remise; dessen Erbauung jeder Architekt von Ge- schmac besorgen kann-- und ebn< Shi MDN er Garret en dessen Anlage einem geschiten Gärtner überlassen wer- den muß, Von Besetzung eines großen Thiergartens. Wenn der Thiergarten auf die vorhin gezeigte Art eingerichtet und mit allem Nöothigen versehen ist, so kann er nun mit Wild beseßt werden. Die schic>lichste Zeit dazu ist der Spät- Herbst, weil dem Wild, das einge- trieben oder eingefangen und transportirt werden soll, dFlödann am wenigsten Schaden geschieht, und die Wits terung ein solches Geschäft am meisten begünstigt.--- Enthalten die benachbarten Waldungen Wild das zur Beseßung des Thiergartens bestimmt ist, und läßt sich dasseibe dur< eingerichtete oder eingestellte Jagen in den Thiergarten treiben, indem man das ins Enge gebrachte Jagen, durch wiederholte Anhängung langer Kawmern, dem Thiergarten immer näher rüt, und das Wild durch einen Trichterföormig gestellten langen Lauf endlich ein? treibt; so ist dies die bequemste und leichtesie Urt, vie? les Wild auf einmal und ohnbeschädigt in den Thiergar- ten zu bringen. Wär ein solches Eintreiben aber nicht möglich, so muß das zum Besaß bestimmte Wild ans 9+* ee=== TZ= En ee eme [] ! 1 [ ( 4] " | << meren ema heniunn= | 4 | j jh Y j x] IR<< unn<== ee ue SEG R EZ ZT Fin Fb III SEESEN NSE mme, Along 63 Wildzu ebehy garten, wen) | beseßen, wf) den und Bey - Wie viel 8) Verhältniß| jen Besaßs ge) Ses Abschnitt hin ic alsy det hievdartens, m einen groß! soll, WM diy aufs beste ut nach Malich zäunung, 0! gerinsten JI jazu immer! blidlichen 0 rsperren ei t im füh! Wildzucht in Thiergärten, 69 allenfalls entstandenen Läcke, im Thiergarten parat seyenz daß ferner in Betreff der oben auseinander geseßten Vors Fehrungen zu Erziehung oder Anschassung des ndthigen Geäses oder Futters, nicht vas mindeste versäumt, und sobald es die Umstände ndthig machen, dem Wild die erforderliche Menge Futter aufs pünktlich ste alle Tage gereicht werde; daß man ausserdem auch, längstens von T0 bis ro Jahren, durch Umzäunung hinlänglich großer in Schlag gestellter Distrikte, neue Dickige nachziehe- und den Wildstand nicht ahsichtlim, oder aus Unvoxs sicmtigkeit, unter den bestimmten Etatsmäsigen Früh» jahrsbesaß vermindere,=- Nur bey einer solchen sorg» fältigen Unterhaltung= die aber ohne Aufstellung eines strengen Controleurs niemals Statt finden wird=- kann der Zwe eines großen Thiergartens, nehmlich Nußen und Vergnügen davon zu ärndten, vollsiäne dig erreicht werden. Don der nachhaltigen Benutzung eines großen Thiergartens. Wenn die Benutzung eines Thiergartens nachhaltig, und so vortheilhaft als möglich seyn soll. so darf jährlich nur so viel Wild darin geschossen werden, daß in jedem Frühjahr der einmal bestimmte oder der Etatsemäßige Besatz nor vorhanden ist, Auch darf das richtige Ver? hältniß zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlech? te nicht merklich gestdrt werden, und man muß das zu hanußende Wild nur zu derjenigen Zeit erlegen, wo es für die Casse am einträglichsten ist.== Soll eine solche 70 Wildzucht in Thiergärten. Benußung Statt finden, so hat man vor allen Dingen ein jo viel als möglich vollständiges Verzeichniß von dem im Thiergarten befindlichen Wilde zu entwerfen, wor, in nicht allein die StüFzahl einer jeden Wildart angege: ben, sondern auch auseinander geseßt ist, wie viele Fals ber, Schmalthiere, alte Thiere, Spießer, geringe und stärkere Hirsche darunter begriffen sind, vder, wenn es die Rehe betrisst, wie viele Kälber, Schmalrehe, alte Rehe und Bö>e da sind, und wie viele Frischlinge, überlaufene Frischlinge, 2 jährige Sauen, Bachen, drey- jährige Keuler, angehende Schweine und Hauptschweine der Park enthält,=- Ein solches Verzeichniß oder Wild» register muß alle Jahr im Winter bey den Futterungs» pläßen aufgenommen, und wenn die Thiere und Bachen geseßt haben, der Zuwachs an Kälbern und Frischlin- gen nachgetragen werden; damit man, durch Vergleichung der Besatz- und Zuwachs s Register mit dem Pürsch- Register, zu jeder Zeit die ganze Wildwirthschaft, so ges nau, als es die Umstände erlauben» beurtheilen Fann.= Hat man sich dergleichen Register verschafft, so muß nun alle Jahr bestimmt werden, wie viel und was für Wild abgeschossen werden soll..... Die Besiimmung wie viel Stücke gepürscht werden föynen, ergibt sich) aus der Menge der vorhandenen Stücke, und bey der Bestimmung: was für Wild erlegt werden soll, sind folgende Regeln zu beobachten: I) Beym Edels und Damwilde sollen sich die Hirsche in der Brunft zum übrigen Wilde wenigstens vers halten, wie x zu 6,=-- bey den Rehen hingegen div | „uh wg fi, 1381 AL wobl u Wa EuQs ve Du ss/ dirfnij da dm IB heift,163 wide, u win "W h| 1) WZ gema als vin Deh itten, 1 vor ally 9) Zetzeichni ven) entwerfen,; nn Wildatt zy ist, wie vit! eßer, gering ), oder, win Echmalrek| viele Frisch wen, Bächen) nd Hauptschy OnIß oder D yp den Futtern hiere und Zt tn und Fris rch Vergleicht it dem Yür) thschaft,(1 theilen famn,- offt, so muß! und was ie Bestimmt eden Fon! andenen Gil Wild erl! 1 beobachtt e sollen fi' wenigsten)! em hingeg! Wildzuce in der Brunft zu den Riken, wie I zu 3, und bey den Sauen die stärkeren Keilex zu den Bachen, wie 1 zu 6. 2) Die Zahl der Alten Thiere in der Brunft soll beym Cdelwilde wenigstens um 7. größer„ beym Damwilde aber hde und Keuler, so wie auch) ganz alte weibliche Thies re, und solche, die einigemal gell gewesen sind--- nicht weniger alle Kümmerer, und die zu spät geseßten Käls ber, sollen vorzüglich weggeschossen werden, und 4) alles Edel» Dam- und Rehwild, soll zu der Zeit wo die Häute am theuersten verkauft werden können, die Sauen aber, wenn sie am besien bey Leih sind, und die Hagsen im November, December, und Januar, ges schossen, in der Zwischenzeit aber nur nach eigenem Bes dürfniß, und do so. wenig als möglich, gepürscht wer» den. Alles Uebrige was die Benußung des Wildes selbst betrifft, wirdim sech sten Haupttheilevorgetragen werden, Wer mehr über die Anlegung, Unterhaltung und Bes nußung der Thiergärten lesen will, dem empfehle ich des Herrn Grafen von Mellin vortressliche Schriften, Ic habe die ehemals unter meiner Direction gestandenen Thiergärten nach seiner Lehre behandelt, und alles vollkommen praktisch und gut gefunden. Nur in Betreff des berechneten pekuniären Vortheils stimmten Wildzucht in Thiergärten, 72 meine Resultate nicht mit den Seinigen überein, weil ich ven Aufwand etwas schärfer berechnete, und auch die Zinse aus dem im Zaune yd den Gebäuden ste>enden Capitale, den jährlichen Abgang oder Abnußung daran, die Unterhaltungskosten, so wie auch die Kosten, welchs- bey der Holzzucht im Thiergarten, dur< Umzäunung der Schläge, wothwendig entstehen, in Anrechnung bracht,=- Wein aber auch durch eine solche Anstalt unmittelbar gar kein Vortheil entsteht, sondern dadurch nur die übris gen Waldungen und Felder vor Wildschaden geschätzt, die Jagdpassion befriedigt, und dem Publicum eine bes trächtliche Menge Wildbrät und Wildhäute verschafft wer? den; so sind diese Vortheile gewiß groß genug, und ich würde unter diesen Umständen für die Anlegung eines hinlänglich großen Thiergartens stimmen, wenn gleich jährlich einige Tausend Gulden bey der Administration desselben ver!ohyren gehen sollten. Die Vortheile, welche mittelbar durch den Ihiergarten entstehen, überwies gen einen so unbedeutenden Verlust bey weitem, Dritres Kapitel, Von! Anlegung besonderer Thiergärten für CEdelwild, Damwild, nnd Rehwild. Da ich im vorigen Kapitel über die Anlegung eines großen, mit Edel- Dam- und Rehwild vermischt beseß2 ten, Thiergartens ausführlich gehandelt habe, und aus diesem Vortrage auch die Regeln für die Anlegung bes 3 wunder% uon jg, NP ub, 194 dige Ü undunL: und dD ve Ee RE (4 f98 Jam Mum 1 01:M) AÜ!(31 (in Zhlet85) 910908 24 500 Nus 100 Wu80 Yumi mer NE hij 250) 6 Wi 60 1 340 wn fia 3 Wh nn 64; Un 19) itten, n Überein, 1; ete, und auß| ebäuden fiefoy Abnußung dy; die Kosten, uy) H Umzäunun) nung bracht. stalt unmit! ur nur diet schaden gesciy Publicum ein h te verschafft 14 genug, und| Inlegung eim) 1, wenn gltiß Administrativ ortheile, wil tehen, überwh veitem, jergärten f! ehwild, Anlegung(1! vermischt bit habe, umd Anlegung Wildzucht in Thiergärten, 73 sonderer Edelwild- oder Damwild- oder Neh- Gärten entnommen werden Ebnnen 3 so halte ich es für überflüss fig, hier nod) mehr davon zu sagen. I< bewerke nur noc<, daß der Zaun um einen Edelwildgarten nicht nies driger als 9 Fuß, um einen Damwildgarten aber 8 Fuß und um einen Rehgarten wenigtens 7 Fuß hoch seyn muß, und daß, wenu der Park schr klein und stark besetzt ist, die Furterung aus der Hand zu keiner Jahreszeit unters bleiben darf.= Thiergärten der Art können aber frey? lich kein ächtes Jagd- Vergnügen gewähren, weil der Raum zu eng und das Wild gewdhnlich halb zahm ist, Auch ist in kleinen Thiergärten die Futterung Vers hältuißmäßig viel kostbarer, als in großen. Denn man rechner bey kleinen und unverbältnißmäßig stark beseß» ten Thiergärten auf jedes Stn> Edelwild im Soms mer halben Jahre 50 bis 75 Pfund Haber und 300 bis 500 Pfund Heu; im Winter halben Jahre aber 75 bis 7.00 Pfund Haber und 500 bis 709 Pfund Heu, Für Damwild hingegen braucht man aufs Stü im Soms mer halben Jahre nur 30 bis 40 Pfund Haber und 1803 bis 250 Pfund Heu; und im Winter halben Jahre 40 bis 69 Pfund Haber und 280 bis 359 Pfund Heu, wenn kein EXerich gewachsen ist.=- Jn Mastjahren aber kann, sowohl beym Roth- als Damwild, an des Getreide- Futterung viel erspart werden. „4 Wildzucht in Thiergärten, Viertes Kapitel; Von Anlegung, Beseßung, Unterhaltung, und Benutzung eines Saugartens« -, Es ist Erfayrungsmäßig, daß die wilde Sauen, wenn sie im Freyen leben, für die Feldwirthschaft äus» serst nachtheilig sind; und im vorigen Kapitel ist gezeigt wordey, daß sie auch nicht mit Vortheil unter ande- rem Wilde in Thiergärten erzogen werden kbnnen, weil sie durc) ihr Brechen die Graspläte und Wildäcker ruini- ren und auch für die erst gesezten Wildkälber und Haasen gefährlich sind.=- Will man daher Sauen au eine weniger nachtheilige Art erziehen, so muß dies in einem besondern Saugarten geschehen. Dieser würde aber für eine etwas beträchtliche Anzahl Sauen, die sich selbst überlassen bleiben und nicht täglich gefuttert wers den sollen, schon sehr groß seyn müssen, weil eine eins zelne Sau, ausser der Mastzeit, selbst unter den güns stigsten Umständen, eine beträchtliche Waldfläche ndthig hat, um die zu ihrer Erhaltung erforderlihe Nahrung darin und darauf zu finden- Man würde folglich ein sehr ausgedehntes Waldrevier einzäunen müssen, um, ohne beträchtlihe Futterungskosten, eine nur mäßige "Anzahl Sauen zu erziehen z: und dies würde einen un»? verhältnißmäßig großen Aufwand für Errichtung und Unterhaltung des Zaunes erfordern,= Da also bey der Erziehung der wilden Sauen auf keinen Fall Vortheil entstehen, und selbst beträchtlicher Schaden nicht vermie» vn wer gattung i wnterl!? von 3076 jagd zus haben, DY yam[1 MS (ih den 233 at wi bft dW un)(yg0: his Dt vn NIG Guta; .-<-. Win 64 Im so wih übt TN! Wile Tips Vf)|; wild vi je hen Nn iQ EE Dish 1 EF, el, terbaltum,' attens, ie wilde Ey eldwirthschaft Rdpitel ist zy vtheil unter 4 eden fönnen,; d Wildäcker u fälber und Zy Sauen qu| uß dies init Dieser mi [ Sauen, die h gefuttert| „ Weil eine( unter den qi! aldfläche nit liche Nahrun rde folglich 6 müsen, u 18 nur mäß) Ürde einen 1! Errichtung! Da also bey! Fall Yet) enniht 007 Wildzucliche sten ist, ein gesälliges Pärschhäußchen erbauen, dessen unterer Raum, nebst dem Keller, zu A lufbewahrung des Futters bestimmt, der obere aber zu einem heißbaren Zimmer für die Herrschaft eingerichtet wird, damit man die Sauen, welche hier täglich zweymal gefuttert oder geförnt werden, bequem sehen und nach Gefallen schiessen kann. Will man aber zugleich auch die Einrichtung treffen, daß auf eine leichte Art, Sauen von beliebiger Stärke zuweilen aus dem Saugarten in den Thiergarten gelase sen, oder in Kasten gefangen werden können; so mache man im Sauagarten, anschliessend am gemeinschaftl;hen Zaune, einen etwa 50 Schritte im Quadrat haltenden lie, wo die eine Seite dieses Fanggartens anden Thiergartenzaun sidst, an dem Zaune ein kleines Wach häuß< en, und richte die vorhin erwähnte Thür so ein, daß sie vermittelst eines Drats, aus dem Wachhäußchen leicht zugezogen werden kann, Ausserdem lasse man in der Seite, welche mit dem Thier- garten gemeinschafilich ist, vier, 22. Faß breite und 35 Juß hohe Schub» Thürchen machen, und aaf die andere *) In diesem Fall müssen die Palisaden ganz nahe zusatm- men gerückt werden und 1 1/2 bis 2 Fuß in der Erde und 7 Fuß über der Erde stehen, weil sich die Sauen fonst unten durchbrechen, gate, 1 wm je hefesige zal vm ein? KU Sud gat; EE sd dv JM wol ute ale! fehn vor dar 097 00/043) (EL m Hir) m (ist 19.98 Wid Jihh 4 die dinge) 90 wieder zugs! Ju dena | Vrdg€ s ju"vet (MANEY, im dm 19 gn dE mgeben, Ow molle hao y tale am 4 1 erbauen, vj ifdewahrun» einem heihhy vird, damit y | gefuttert| ) nach Gesch richtung trefin liebiger Etz) ergarten geld en; so made einschaftl.chen rat haltende! 5 Fuß breit 12 Seite dies) soße, an Dit ichte die vorhi + eines Dial) werden fan mit dem Thi) hreite und 4; quf die andi! [1598 nahe 3 uf 8 in der 1' si die Gm Wildzuc Sauen unterhalten werden könnten, so werden sie sich doch besser befinden und jedes Stück auch weni- ger Futter kosten, wenn man auf jeden Morgen nur ein Stück bestimmt. Der 50 Morgen große Saugarten würde also in diesem Fall 50 Stücke jedesmal zum Früh- jahrsstand haben, und jeßt mit 20 Stück RKeilern, vom Grischling hinauf, bis zum angehenden Schweine, und mit 5 Bachen von 2 bis 4 Jahren, zu besetzen seyn,*) Nimmt man nun an, daß jede Bache, eine in die andere gerechnet, 5 Frischlinge aufbringe, und daß also jährs lich 25 Frischlinge erfolgen; so können auch eben fo viele Stücke grobe und geringe Sauen, als der Zuwachs an Frischlingen beträgt, jährlich benußt werden. Doch muß man fuchen, die überflüßigen jungen Bachenfrischlinge im Herbste wegzuschaffen und die jungen Keiler zu schonen, weil diese in der Folge mehr Jagdvergnügen gewähren, Daß die Unterhaltung eines solchen Saugars tens, im Verhältniß gegen seinen Ertrag, kostbar seyn miße, wird man leicht ermessen. Nur in einem solchen Jahre, wo Eichel oder Buchelmast gewachsen ist, kann die kostbare Kdrnung mit Getreide und Gemüßg so lange unterbleiben, als jene Nahrung im Saugarten hinläng- lich vorhanden ist, oder aus andern Waldungen dahin geschafft werden kann 3 in der übrigen Zeit aber müssen die Sauen täglich zweymal, und zwar bey gelindem *) Man wählt deswegen so viele Keiler zum Besaß, da- mit künftig alle Jahr mehrere angehende und Haupt? schweine im großen Thiergarten gejagt werden können. || | | | | Pette| und mit Jul 1 aber m na Vij lig(95 Untern 96 Gau! 63! zur 03! (AMS! 0) utter Ma Iten ng, 60 biz 1y "nte,[9 web Stü aus vw Morgen nu 4 große Samy emal zum dy cd Reilern, 1 1 Gcwein! 4 | beseßen sehn, eine in die an): d daß also jh 111d) eben(v vj“ der Zuwachs| 1 Dod) my enfrislinge im [er zu schonen zen gewähre, len Saugt! 19, Fostbar se! in einem sold achsen ist, fü Gemäß so lo! garten hin!) taldungen d! Zeit aber mist x bey gel! zum Besthe mde und 9 werden fm d Wildzu cht in Thiergärten 79 Wetter Kartoffeln, gelbe Rüben, und. wildes Obst, und mitunter auc) Bohnen, Erbsen, Haber, Gersien- Malz und sonst allerley Frucht bekommen, bey Frost aber mit lauter Getreide gekdrnt werden, weil die gefrors nen Baumfrüchte und Gemüsse der Gesundheit nachthei- lig sind,=- Gibts im Sauoarten viel Cid- oder Untermast, das heißt Maden, Würmer 2c. welche die Sauen begierig aufsuchen und verzehrenz so trägt dies zwar zu einiger Ersparung an Kdrnunag und zur Ge» sundheit der Sauen bey; es muß aber doch, in einem Jahre wokein E>kerich gewachsen ist, ungefähr folgendes Futter aufgewendet werden. Getreive| Kartoffeln Pfund| Pfund Tr) Für jeden Fiischling bis er ein Jahr alt ist: a) im Sommer halben Jahre 902<= oder 60 L00 b) im Winter halben Jahre| T 892-= 2) Für eine überjährige und zwey: jährige Sau; a) im Sommer halben Jahre| T80 7 vder 120 229 b) im Winter halben Jahre 304 . oder H+72 3) Für jede stärkere Sau: a) im Sommer halben Jahre 360=... 7 oder 240 4.20 b) im Winter halben Jahre 550 152 oder 370 6302 Gre tiennn =< ZZ 22==- c=== IEEE <= S.- ZZ 306 Wildzucht in Thiergatten, Schlägt man dieses Fytter nach den Lokal- Preißen zu Geld an, und bilaneirt man diese Summe, einschließ? lich des übrigen unvermeidlichen Aufwandes, mit dem Erlds aus Wildbrär„so entsteht freylich ein starkes Des ficit, das aber aufhdrt es zu seyn, und sogar zum gros- sen Gewinn wird, wann nun die Felder und Wiesen des Landmannes keiner Beschädigung von den Sauen mehr ausgesekt sind, Fünftes Kapitel. Von Anlegung, Unterhaltung, und Benußung eines Fasanengartens. Es giebt zwey verschiedene Arten von Fasanengär- ten oder Fasanerien, nehmlich 1) wilde Fasanerien und 2) zahme Fasanerien, In den sogenannten wilden Fasanerien werden die juns gen Fasanen nur so lange wie zahme vder Haus- Vd- gel behandelt, bis sie fliegen oder streichen können-- und sie haben nachher die Freyheit den Garten zu ver? lassen oder. darin zu bleiben; In den zahmen Fasanens gärten aber werden die Fasanen gelähmt, damit sie ihren Aufenthaltsort niemals verlassen können. Die erste Art, nemlic) die wilde Fasanerie, ist die angenehmste; ich will sie daher auch zuerst be- schreiben, und nachher auch das Nöothige von der zah» men Fasanerie sagen, | 1 T ( pv Yu! vß e it umgeht im hola (ihm'D und 11 30 vorjig 7 da eM 119(mh die vorh au Fun) 0 Wl WELT Oilmnth, 883 [ih ec De TE (108 Git E3 fwd di WET sepols Ln| Wii 0" fn? W WK in vie [ONE sten) ja] Felung DATHA Os 7 8 28 gatten, den Coll yd Sue Anh Fwandes, mit) lich ein stach! nd sogar zung er und Wiest) den Sauen 1 |; und Benuht , hon Fasanengs q werden diej der Haus-D den fünnen- Garten zu v! ahmen Fasan! mt, damit! dunen. ' Fasanen auch zuerst! je von der 1 Wildzucht in Tyierggatten. 41 A) Von der. wilden Sasanerie. Zöthige Beschaffenheit des Lokals. Aus der Naturgeschichte des Fasanen ist bekannt, daß er ein mildes Clima liebt und die mit Fruchtfeldern umgebenen unv mit Wiesen durchschnittenen kleinen Laubs holz; waldungen, worin einzelne hohe Bäume, besonders Eichen und Buchen stehen, und viele Beerentragende und andere Gesträuche und frische Ouellen sich befinden, vorzüglich gern zu seinem Stand wählt.*) Will man daher einen Fasanengarten anlegen, so muß dazu entweder ein ebener, oder ein nach Morgen und Mit? tag sanft abhängender Walddistrikt bestimmt werden, der die vorhin angeführten Eigenschaften hat, und entweder an Fruchtsetver grenzt, oder in denselben liegt.»**) Grösse des Fasanengartens,. Ist die Wahl des Lokals getroffen, so muß nun auch bestimmt werden, wie viele Fasanen man ungefähr jähre lich erziehen will, um die Größe des Fasanengartens dar? nach abmessen zu können.= Wollte man 3. B. nur einis *) Wachholder, Hartriegel, Weißdorn, Schwarzdorn, Pfaß fenhütchen, He&entirschen,„Traubenkfirschen, Stachelbeer-, Johannisbeer-,. Himbeer-, und Brombeers- strauch, schvarzer und rother Hollunder, Schlingstrauh- Schwaltkenbeerstrauch 1c. so wie auch der Holzkirschen, Vogelbeer- und Elsbeerbaum, sind inden Fasanengär- ten vorzüglich nüßlich. 2x) Kann die Fasanerie in einem Thiergarten'ange- legt werden, so ist dies in mancher Hinsicht, besonders aber deswegen sehr vortheilhaft, weil die in dem Thier- garten umherstreihenden und laufenden Fasanen wenigs- stens von vierfüßigen Raubthieren und sonstigen Nach? stellungen so leicht nichts zu leiden haben. Hartig Lehrb. f. Jäger, 11, 6 82 Wildzucht in Thiergärten. ge Hundert Fasanen jährlich erziehen, so ist ein Feldholz von 15 bis 20 Morgen groß genug dazu; soll aber dex Aufzug 4090 bis 600 Stücke jährlich betragen, so muß die Fläche, wo möglich, 25 bis 30 und mehrere Morgen gusmachen, Umzäunung des Fasanengaxrtens. Da es bey den Fasanengärien vorzüglich darauf ane fommt, alle Raubthiere, soviel als immer mdglich ist, abzuhalten, so muß ein solcher Garten vorzüglich gut befriedigt werb':n. Dies kann entweder vermittelst einer 8 Fuß hohen Mayer, oder durch eine eben so hohe Lehm» vder Bretterwand geschehen, wie ich sie im aten Kapitel Dieses Abschnittes beschrieben habe. Gewöhnlich wahlt man die Bretterwand, und läßt sie nicht nur so dicht„als möglich, sondern von aussen auch glattimq en, und 6 bis 8 Zoll nach aussen hervor stehende Brets| ker, fast horizontal, darauf nageln, um den Raubthie- xen das Uebersteigen zu erschweren; zu deren Fang meh» xere mit Fallen besetzte kleine Oessnungen unten. in der Maye er oder Bretterwand angebracht werden. 7.) Innere Aulage des Fasanengartens. Nachdem der gewählte Districkt umzäunt ist, so läßt man ihn, vermittelst 16 bis'24 Fuß breiter Schneißen oder Gestelle, in mehrere Haupt- Abtheilungen bringen =- auch in denselben mehrere 6 FUß breite Schlangen- wege machen, und das Ganze wie einen englischen Gar- ten anlegen. Hierauf werden die Wiesen und Gragpläße so gut wie mdglich kultivirt, auch einige Pläßze zur Frucht- *) Im fünften Hau pttheile wird das Nöthige vom Fang der Raubthiere vorgetragen werdey. lichste Lauf angewiesen, und ausserhalb des Zaunes diejenigen Bäus me weggenommen, von welchen die vierfüßigen Raubs thiere auf die im Fasanengarten stehenden Bäume, odex auf den Zaun, leicht kommen könnten. Ausser dieser Zurichtung des Lokals müssen aber auch noch einige Gebäude errichtet werden,=. Die in einer Fasanerie wesentlich „jdthigen Gebäude sind nehmlich: I) Des Fasaneumeisiers Wohnung: 2) Das eigentliche Fasanerie- Gebäude, worin sich die Ba!z» Brut und Winterkammern befin» den, nebst den dabey angebrachten Zwingern: und 3) Die Kdrnungs- Schuppen. Die mit den nothigen Bequemlichkeiten und mit Stal- lung für etwas Rindvieh 2c, verschene Wohnung des Fas sanenmeisters, muß nahe beym Eingang in den Fasa? nengarten stehen, und nicht weit von dem Fasanerie- Ges bäude entfernt== noter, und mit einzelnem Buschwerk bepflanzter, auch mit klarem Wasser versehener Z winger angelegt seyn, damit die Fasanen ihren Lauf aus der Kammer über eine schiefe Pritsche in diesen Zwinger nach Gefallen haben können, Die Körnungs- Schuppen hingegen werden| an verschiedenen Orten im Fasanenaarten, auf kleinen Rascnpläßzen, die mir dichtem Gebüsch umgeben sind, an gelegt.*) Es. sind 10 bis 12 Fuß breite und 15 bis T8 Fuß lange mit Stroh oder Rinde leicht gedecte Schup»- pen, die auf vier nur 2€ bis 3 Fuß hohen Säulen ry» hen, damit die Fasanen das unter diese Schuppen ges streute Futter, ohne von den Raubvdgeln bemerkt zu wet» den, äsen können, Nahe dabey wird eine mastirte Fleiz ne Hütte, von beliebiger Form, angebracht„' und 10 Schritte davon eutfernt ein Fasa nenfang angelegt, Ein solcher F ang besieht aus einer 8 Fuß langen, 4 bis 5 Fuß breiten und 1 Fuß hohen, von Nadelholzbrettern zusammengefügten Rahm, die oben mit groben Leinen überzogen ist, und eine solHe Einrichtung hat, daß die *) Um das Gebüsch in einem Fasanengarten hier oder da recht dicht zu machen, hauet man die Spißen desselven nur sy weit durc<, das sie etwas überhängen, Ein solc wird nach und nach ausserordentlich dicXten Fasanen, vermittelst eines Schub: Bret- tes, in einen engen Raum zujammengedrängt, und durch einen in der LeinendeFe gemachten Schlis, bequem hers» gusgenommen werden können. Wili man mit diesem Apparat fangen; so hebt man ihn vorn in die. Höhe, stellt ein x 8 bis 20 Zoll lan» ges Stäbchen unter die Rahm, befestigt daran eine bis in die Hütte reichende Schnur, streut etwas Waizen unter den Fang- Kasten, und zieht das Stellholz weg, sobald Fasanen darunter sich eingefunden haben, Besebung des TFaäsaunengartens, Soll nun der, auf zuvorbeschriebene Arr eingerichse tete, Fasanengarten besetzt werden, so bringe- man zu Anfang des Monats Merz in jede Balzkammer IQ Fasanen- Hennen und einen nicht zu alten Hahn, vers pflege sie gehdrig, indem auf jeden Vogel täglich 5 Loth Waizen gegeben werden, und treibe sie alle Abend, in die Balzkammer, um sie vor soust möglicher Beschädis gung zu sichern,... Hier werden diese Vögel sich bald begatten oder balzen, und im May und Juni, meis sfiens unter das im Zwinger befindliche Gebüsch, Eyer legen, die man jeden Abend wegnimmt und zum Auss brüten sorgfältig aufbewahrt. 2) *) Späterhin, wo auch Fasanen im Garten und außerhalb des Gartens sind und Eyer legen, werden die Nester„' ver- mittelst eines dazu dressirten Hühnerhundes, aufgesucht- und alle 3 oder 4 Tage aus jedem Nest alle Eyer, bis auf ein LYiestep, weggenommen. Will man aber daß die Fasanenhenne selbst brüten soll, fo nimmt man aus jedent Nest nur die ersten 4 bis 5 Eper, und läßt nachher die gndern liegen, 36 Wildzucht iu Thiergarten, Bom Nusbrüten der Fäsanenepyer Hat man nun eine beträchtliczye Menge Fasaneneyex gesammelt, so läßt man sie entweder durch Welsche» oder Trutt» Hennen, oder im Nothfall auch durch gewdhnlis en kann. Weitere Behandlung der jungen Fasanen, Da aber die junge Fasanen bey günstiger Witterung bald in die freye Luft und ins Grüne müssen, wenn sie gut gedeihen sollen; so läßt man sie nur einige Tage in der etwas erwärmten Brutkammer, und bringt sie denn sammt ihren Pflegmüttern in besonders dazu gemachte Huderkasten, welche im Zwitiger unter dem weit überragenden Dache der Bratkammer siehen müssen, das mit die jungen Fasanen ungehindert ins Grüne der zu ihren Pflegemüttern laufen"können.= Späters hin, und sobald die Fasanen die Grdise der Wachteln ers reicht haben, müssen ste mit den Bruchennen in den Fas sanengarten auf das Ges oder die Waide getrieben, mit der Flinte in der Hand gegen die lüsternen Naubs2 vögel beschüßt, und bis sie baumen können, jedes2 » und wiez *) So lange die Bruthennen guf den Eyern sißen vder im Huderkasten eingesperrt sind, gibt man jeder täglich ro Loth Gersten; oder 8 Loth Brod. Wenn sie aber frey her- um gehen und auch andere Nahrung süchen können, müssen fie sich mit dey halben Portion begnügen, gen 4 Wildzucht in Thiergärten, mal Abends in die, ndthigen Falls etwas erwärmte, Bratkammer gebracht werden.*) Tahrung der jungen Fasanen, Fast in jeder Fasanerie werden die zungen Fasanen in Rücksicht der Fütterung anders behandelt. I< will daher verschiedene Methoden hier kurz beschreiben.. Die erste Nahrung der jungen Fasanen, die man ihnen gewdhnlich 24 Stunden nach dem Ausfriechen aus dem Ey reicht, besteht entweder in geriedener Semmel mit Mohnsaamen und Ameiseneyern vermengt, oder in geschälten Hirsen, der in süsser Milch so steif gekocht ist, daß er sich klein ha>en und verklümpern läßt; nebst Ameiseneyern und hartgesottenem fein zerha>tem Eyweiß, Acht Tage später gibt man ihnen zugleich auch das Gelbe von den hartgesottenen Cyern, mit unter auch klein zers hac>ten Käs von süßer Mil<, und, statt des Mohns saamens, klein geha>ten spitzen Wegerich und Scte Weiße von hartgesottenen Eyern. Hierauf bekommen sie 10 Wochen lang Ameiseneyer, zerhaäte hartges sottene Eyer, und von allem Staub gereinigte Hir» fenkdrner, die im Wasser so lange gequellt worden, . bis die Schaal zersprungen ist, Nun werden die Amei» seneyer weggelassen, und statt derselben Hixsen und Nudeln gegeben, welche leßtere von Waizenmehl und Eyern gemacht, gut gesotten, nachher abgefldßt, und dann etwas zerhackt werden müssen, Diese Fütterung *) Sollten die juugen Fasanen zuweilen krank werden, so ge- braucht man diejenigen Mittel, die im im 3ten Kap. des Vierten oder folgenden Haupttheiles ansühten werde, 92 Wildzucht in Thiergärten. wird etwa 14 Tage lang fortgesekzt, und dann erst die Körnerfütterung, wie oben, angefangen. BD ern U= BUN g. Sind endlie) im Herbste die jungen Fasanen vdllig erwachsen, sv fängt man davon so viele ein, als zur Ergänzung des Standes in der Winterkammer ndthig sind; die übrigen aber erlegt man, bis auf diejenigen, welche zu Bildung eines Fasanenstandes im Freyen dienen sollen. Diese werden sich meistens in und um dez Fasanengarten aufhalten, und besonders zur Zeit, wann es gefroren ist oder Schnee liegt, bey den Kdrnungs- Ss te dies auch; sehr oft blieb aber das Räuchern ohne Erfolg. Mehrere Fasanenmeister halten daher nicht viel davon, und die meisten Neueren verwerfen diesen Rauch ganz. *) Die drey hiesigen Königl. Fasanerieen haben die so eben be- schriebene Einrichtung. Man unterhält also feine eingesperrt» ten Fasanenhennen, und doch werden darin jährlich) zwes bis drey Tausend junge Fasanen erzogen, >) Im fünften Haupttheile wird man zu diesen Fangmetho«- den die ndthige Anleitung finden. emen 88 Wildzucht in Thiergarten, B) Von den zahmen Sasanerieen, Die zahme Fasanerie unterscheidet sich) von der vors hin beschriebenen Wilden nur dadurch, daß.alle Fasanen, wenn sie 5 bis 6 Wochen alt sind, durch Wegsc T= SEIS Zee: =...>- E=4 LESLIE NNEN NÖN aaa M SE - M- Ze. 0. I..- I:: IEEE=:==erich, durch übertriebenes Sammeln, oder durch zu starken und zu langwierigen Betrieb mit Maststen ro» hen Knoblauch, mit frischer Butter zur Pille ges macht, ein, Bey der Darre wird die übermäßig ängefüllte und entzündete Fettdrüse mit einer Stecknadel a ufge- stioMen, und mit frischer Butter beschmiert 3 man schneide diese Drüse aber ja nicht ab, weil dieses dem Vogel schadet, und ihm gewöhnlich die Auszeh: rung zuzieht. Yu) wieles vi dert; die gesw" Tm 06,6 N] 770 so rm E dune win gel id I MEAE 1) WD mln Ant, eb nen| diem. gar nh bey Iny (be, Warden" wirts die Why heit geschl, Wibbesin ten in diesen iner Oröfe,| voll Rhabtey ht, und füh! it sind, Zügel alsbald Ich die noh nird sie Wi jen gelegt hat wird die 1! fen Federines| ich die Nase eder Ae30gen, ein gehadten| er zur Pille| «Enadel auf! beschmiert;! 6, weil 0 lig die 30 Tagd- Schuß. 103 Auch trägt es überhaupt zur Heilung kranker Vögel vieles bey, wenn man die Futterung verän- dert; so wie av< durch bstere Abwechselung im Futter die gesunden Vdzel in diesem Zustand erhalten werden, X Viertes Kapitel. Vom Verderben des Wildes durch ungünstige Witterung. Obgleich das Wild die ungewohnliche und ungünsti» ge Witterung besser ertragen kaun, als die Hausthiere, so kommen doch auch zuweilen Fälle voy, wo das Aus- daurungsvermdgen erschöpft, und dem Haar- und Federa wilde großer Nachtheil durch die Witterung zugefügt wird. Am verderblichsten sind für alles Wild: x) ungewöhnlich riefer und lang anhal- tender Schnee: 2) ungewbhnlich heftige und lang dau- rende Kälte bey tiefem Schnee, und 2) starkes und lang daurendes Glatteis auf tiefem Schnee, In all diesen Fällen werden die Kräfte des Wildes M der Nahrungsmangel ist unvermeidlich, und 3 fönnen viele Thiere, welche 3, B. bey tiefem, mit ie Glatteis belegtem Schnee durchbrechen, entweder gar nicht von der Stelle kommen, oder sie zerbrechen, bey Anwendung gller Kraft, die Läuse, und werden von To4 Jägd/S, das Schwarzwild, der Bär, der Luchs und der Wolf. B) zur niedern Jagd gehöriges: Die Haasenarten, der Bieber, der Dat anzuwenden verstehen, | 4 1 in fet vall ynd 0 m zy 11.0 hrt eim vs unn AU] y M m dD| ern 90 eben unde& Witerhe | TGniy | Wiss | NING| | In wg rim. Dartig Lehr k ) Aut, Eichen y (ige er Fasay,) her und) tigeßt nn, Feldhyt 1, die Rah! tdergri der Geid! chen, V Schnepfe! ebiß, di! hg, die Re enarten der zur Nied Jagd Bere) wird, weil| jekte Art, 1! nuß man iherley 0! erichtun" d sie au)/ Lon der Wildjagd überhaupt? 112 I< werde daher im ersten Abschnitte von den zur Jagd erfors- derlichen Thieren, und deren Abrichtung und Gebraud, handeln: Im zweyten Abschnitte werde ich das ndthige von den Jagdgewehren und ihrem Gex- brauch vortragen: Im dritten UÜUbschnitte werde ich die eisernen und hdlzernen Fangäpparate und deren Gebraud beschreiben: Im vierten Abschnitte will ich die zur Jagd erforderlichen Fanggarne abhandeln: Im fünften Abschnitte werde ich die zur Jagd oder zum Vogelfang nöthigen Fangst.== Ein guter Leithund muß daher alle Fährten von ders jenigen Wildaet worauf er gearbeitet ist, von den frühesten Morgenstunden, bis gegen 10 Uhr, noh. ans fallen und zeichnen, wenn sie in der Zwischenzeit durch Regen nicht zu stark verwaschen worden sind. Er muß folglich dem Jäger, welHer am Morgen mit ihm auSszieht, die Fährten, welche nach Mitternacht ent- sianden sind, bemerklich machen, bey jeder stehen bleiben, sie mit der Nase zeichnen, den Kopf nachher in die *) Die gewöhnlichen Namen der Leithunde sind: Solimaun, 4 2 Sellmann und Hirschmann, 16. und für die Hündinnen Häls, Heile, Selima, Diane 16, Q% (> 776 Vottt Leithund und dessen Gebrauch, Höhe halten, und nicht eher weiter ziehen, bis ihm vom Jäger zugesprochen wird, daß er fortsuchen soll, Um dies aber zu kdnnen, muß der Leithund mit der Nase immer tief am Boden suchen und niemals um sich gassen oder schwärmen,== Die Hauptsache von Seiten des Hundes besteht also darin, daß er von Natur eine recht gute Nase und Liebe zur Jagd habe, daß er zur niederen Suche und zum pünklihen Zeichnen der Fährten gewdhnt werde- und daß er dabei niemals laut ausgebe; von Seiten des Jägers aber, daß ex die gezeichneten Fährten richtig zu beurtheilen oder an» zusprechen verstehe, alo Fährtegerecht sey, und den Hund vernünftig zu arbeiten wisse, Soll nun ein junger Leithund abgerichtet, oder, nach der Weidmannssprache, gearbeitet werden, das, so bald er ein Jahr oder etwas düber alt geworden, oder führig ist, geschehen kann, so lege man ihn zu Anfang des Monats May an die Kette, und fange nachher, wenn das Wild vollkommen verfärbt hat, die Arbeit mit ihm auf folgende Art an: Man nehme den Hund bey gutem Wetter, Morgens so bald es Tag ist, an die Halsung, mit dem freundlis e des Hänges seils mit der linken, das Hängeseil selbst aber mit der rechten Hand, spreche zum Hund: Vorhin Sellm ann! (oder Häle) vorhin!! und ziehe nun fort; indem man ihn auf der rechten Hand soweit voraus läßt, daß die Entfernung vom Jäger bis zum Hande einen Schritt 37 | wart 7 | ziehen,] | mann? springt 9! dig m das 0 Jh treibt(9% din 6, werd 18! [Hinte vf mv te, 2040 Air[jw M Wpelren 198 NEE (mar wie WDE 7 be, der Äl bf, h6d föftm|S 1 Gebting, jiehen, Hs ny tsuchen jl er Lelthund hi 1d niemals un Iptsache von 8 er von NRühr, habe, daß 4 en Zeichn er dabei ih iger aber, ty Urtheilen obe) gerecht sy1 A gerichtet,| et werden,| geworden, 1 Ihn zu Anfa fange nachher hat, die Uh Better, Mot) mit dem freu 111! auf,ä fe des Han [bst aber mit in Gellma wun fort; voraus laßt) de dinen 6) Vom Leithund und dessen Gebrauch. 117 beträgt*). Will der Hund nicht rasch genug voraus ziehen ,. so spriht man zu ihm; Hin hin Sell- mann! vorhin!-- will er zu rasch vor, oder springt er vor Freude am Jäger in die Höhe: Schon dich Sellmann! s Augen so lange zuhalten, oder ihn zur Se ite wenden bis das Wild weggezogen ist, Auf solche Art wird der junge Hund bey guter Witz terung alle.Moraen, eine Stunde, spöterhin, aber auch bey. weniger. günstigem Wetter und längere Zeit gear» beitet*)4= Ist der Hund von guter Race, so wird *) Wenn„det Voden zu trocken oder zu, naß ist, oder dek IPBiaid zu stark weht, darf man mit dem jungen Hunde de Arbeit niht anfangen. Späterhin muß-=- freylich auch bey starkem Thau, auf sehr trowenem Voden, und bey 120 VVoin Leithund und dessen Gebrauch. er schon in der ersten Behängzeit=- die gewbhnlich von der Mitte des May, oder Anfang Juni, bis Mitte oder Enve August dauert=- gängig seyn, und zwar ziemlich richtig zeichnen, aber doch oft die nicht gerech» ten Fährten noch anfallen; am Ende der zweyten Bes hängzeit aber wird er, wenigstens bey günstigem Wet» ter, keine gerechte Fährte mehr übergehen und kei» ne unrechte anfallen 3; und in der dritten Behängezeit wird er vollkommen zu verläßig werden. Will man dein Leithund auch auf den Ab„-und Wiedersprung ärbeiten, das heißt, ihn so abrichten, das er nicht allein auf der Nachf ährte, sondern auch au der Rü>fährte arbeite, sv känn gegen das Ende der ersten, oder in der zweyten Behängezeit auf folgende Art der Anfang gemacht werden. Man läßt den Hund; indem man ihn kurz faßt, auf. der Na hs» fährte einigemal zeichnen, und kehrt ihn nun, un- ter dem Zuspruch: wieder! wieder nah der Fährt! auf deni Gange vorsichtig um, läßt ihn auf der Rückfährte einigemal zeichnen, und trägt ihn ab, Späterhin kann man die Rückfährte weiter vers folgen, aum eben so, wie auf der Nachfährte abtra- gen und vorgreifen, und den Hund so gewöhnen, daß er auf den Zuspru<: Wieder nah der Fährt! sowohl beym Arbeiten auf der Nach» als Rückfährte, von selbst herum fährt und die Fährten zeichnet. starkem Wind mit ihm vorgesucht werden, Windiges Wetter ist am nachtheiligsten, weil sih die Hunde dabey das im Windsuchen und s N W.> D- das Hängeseil schießen und den Hund das Fis Kopfe liegende, oder zwischen dem Lauf- geflemmte Wildbrät genießen und den oder den Lanf etwas benagen, === SID Wweldheg 1; VEE 4< e “=der, weiches aber umständlicher ist, man läßt :(+, AMLAT 3 einen geiMotienen Ui auf De Vaya ins Ho! str eo ..(A GIE m Fen, und diesem das zum Genus| Gon'?6 der Dog BpHL 42 franon Bunny 11, 10094 ) CAUH,- Ver Den etwas tra, 1 Funden in jee zeit einigemal, bey andey1) aber > aS"3 SAN ZEE 65. c-.] vv finden muß--- werden die Hunde nachhe WINE d ihrvwy Borulf a Wi... ey 2 werden und ihren Weruf Brel iiever erfuilen, als wend 3:4 4( 44 14 v 1T52„1 14: 47 as 4 Te 2 b man sie immer b!os mit veleyen abfertigt, Dies mag von der LVeithundsar! deurveit genug seyn, um 1] 4 E47 ABE nN wir m 50 3. bir einen deutlichen und LVICD! gen Seg IN davon zu hab els Bey der Anstbung kommt freylich noh Manches vor, das ohne sehr weitläustig zu seyn, hier nicht vorgetragen werden kann und dnr< Uebung und Aufmerksamkeit ges fernt werden mus, Das Tritisct, oder EE t. Für leßteres ist vie allgemeine Regel ange? daß bey ungleichen Gängen das Wild. im Distrikte steckt, bey geraden aber her2 üs Das heißt: wenn man den Gäung hinein und 2 mal heraus hat, so ste&t der ic:% I 4Ts> Yea SITES(NEN A APEE PIA R EDS+: darein 3; wenn er aver 3 mal binein utid 2 marl 17 9(7 zu JeN NEN ZN KHT wirE Yo / 8, 70. 1 der umzögene Lx jiriat ee,=== EG. Rial MW355401 0,030 BE 5 IEIT 44 427; paßt diese Regel nicht für alle«Falle; dann IEE ZIL ZGET 0 444..,/(22 Sid+*c wenn der Hirsch durH Umstände verhindert wurde, am Abend auf das Geaäs zv ziehen, also erst Morgens heraus trat, und nach kurzer Zeit wieder zurüczog so fällt der Hund beyde Gänge an, Man hat in diesem Fall gerade Gänge und in dem umzogenen Raume.=- Wenn aber der Hirsch schon am Abend heraus gezogen ist, und der älteste Gang, welchen der Hund anfällt, vom Feld zu Holt gerichtet ist, fo findet=die allgemeine Regel ihre Anwendung.=- Wer seinen Hund genau kennet, kann shon am Cifer, won merken, welches der jüvgste oder neueste Gang ist. No< muß ich bemerken, daß man die Ceichunde . EE) R AIRE&€ ir er vie Gänge anfällt In diesem Fall e Sauen, ust an, bis es hart erle mit gi || RERE IG= a aG IEEE ER 124 Vom Leithund und dessen Gebräu. ter, wo eigentlich die Saujagen gemacht werden, recht zuverläßig sind,“+ Die nehmlichen Leithunde im Som wer auf Rothwild, und im Herbsie auf Schwarzwild zu arbeiten, macht dem Jäger viele Miihe und ist doch niemals ganz zuverläßig. Besser ists daher, für das Roth- und Schwarzwild besondeie Leithunde zu haben, Zweytes Kapitel. Von Abrichtung und Gebrauch des Sweißs- hundes.*) Der Schweißhund, dessen Naturgeschichte und Beschreibung aus dem 29sten Kapitel des zweyten Haupttheiles bekannt ist, folgt im Range zunächst auf den Leithund, und ist bey der Ausübung der hohen Jagd nd< unentbehrlicher, als jener,=- Seine Bestim mung ist, den Aufenthalt des angeschossenen Hoh» wildes, durch Verfolgung des Shweißes, aussindig zu machen, es lebendig oder todt zu verbellen oder, wenn es noch laufen kann, so lange zu verfolgen, bis es sich stellt und ihm der Jäger einen bessern Schuß änbringen, oder es abfangen kann.... Da äber der Schweißhund den Jäger auf seinen Pürschgängetn *) Die gewöhnlichen Namen für Schweißhunde find+ Hirsch mann, Waldmann, Pürschmann, Sylvelter, Nestor 3c, und für die Hündinnen Waldine, Diane, Belline, Aline j& Gebt, dt Werden, ia) eithunde in Ch auf En Mühe und ij h 8 daher, fi) ve Ceithurky D des Schw Upgeschichte 1 des zwehte Range zunach) bund der hohe! - Gelne Besiit ossenen Hol ßes, auöfin perbellen od! verfolgen,| n bessern 64! „ Da aber! jeschgag! er, Neßtor Belline, AUGEN Vom Sce bequem führen und 2) wo man will anbinden und arretiren lasse, ohne unruhig zu seyn: 3) daß er, wenn er Wild sieht, nicht laut ausgebe oder pfeife, so lange er am Heßs riemen sich befindet: 4) daß er, wenn er frey oder los isi, am gesunden Wilde gar nicht, oder doc nicht lange jage: 5) daß er am Heßzriemen auh dem gesunden Wilde nac Wild hett, nur dasselbe, und so lange er es imGesichthat oderganz nahe 126 Vom Sc.+s au(T- gende Art gm sichersten. [2] ESIS SEITZ IN: in Xa 7 Ate IE ORT eie IL SCORE Sobald der Hund ein Fahr alt iF„mus ex führ ig 7 LIEN SEAR MARI N LAA HE TEINT: Ts gemacht, und tym die unter. N, 1. 2. uttd 232. aufge- Blr 212.35:(T alto G 3 Fe mort?< Zayit ti Sigeit) gasten ves)g eb: acc:4ht werden. Zn dem G'ns de nimmt man den Hund an den Heßriemen, führt 4 0? m dh 200 Naar[919] 2* nz* y T maß F ihn im Feide oder Walde umher, uwd gewöhnt ihn auf Z 17] ie(1% NEN FR STEI SIENA 242.. der linken Seite hinter dem Jager zu gehen, ohne ERES 74% 6 Spr[4 HE: E C KE.3 PEI..Cs 4.5.65 TF Denttelben die geringste Unbeaue nfichfeit zu verursachen, 32 4,7 EAN! 2 miiun zu(NEDEO 1914 3. 304 7 NT 1“ Dies wird er., durch einige Zuröchtweisung und Besira- OD cana mir einet kleinen Nüutbo bald lone EEE AE Jung mit einet tieinen Ruüulhe, 5810 iernen, Und even jo Hierauf nimmt man den Hund an eine diinne, mit leinen Tach überzogene Kette, fährt ihn hinaus, bindet ihn an einen Bgum oder Busch fest an, leat. die Tagds tasche, oder das Sacktuch, oder den Hut, zum Trost ne- ben 45 und entfernt sich immer weiter, jedoch im Ans- gesicht des Hundes, Wird er unruhig, oder sucht er sich lo8zubeißen, so kehrt man zurück, um ihn geliud zu strafen--- entfernt sich denn wieder, und hält fich nach und nach immer länger in der 601 nigt di? er un)' ein 0 aber(1 ge 1109 10 Anw lang 1) she(Mand Itt! 3100 une, 185 MEN jun;(9 summt 095 Wyn 07 de Juni wr shiesen 1 md des Wenn 4 iF ALB wn 618 Win C + Y "X: sen Oeht Hind. Pig verfe) Zt: und Undeneh edo nuts "bells, zenschäften by M meiner(m genschaft auf; N| 2, Und 2,00 | NN 1. Zu dem! niemen, sy Ie) wöhnt ihn it gehen, 0) |] verursacht 1q und Besit ", und eben! nas Kam Nippon demn NUN| ine dum(ne hinaus, jn 1 0 f[](' eat. die 59) Piat) „zum Lon! 9 un oder sucht! m ihn gelt! und hal) ne zu Vom Schweißhund und dessen Gebrauch, 127 trägt dies der Hund, fo binder man ihn an der E>e eis ner Diung an, giebt ihm, wie vorhin, ein Unterpfand- geht um die Ee| herum und horcht, ob er still und rahig ist, wenn er den Jäger nicht mehr sieht. Wird er unruhig, so kehrt man alsbald zurück, um ihn durch ein Paar Gerten s Hiebe zur Ruhe zu bringen; ist er aber stille, so zeigt man sich anfangs schon nach einis gen Minuten zur Beruhigung des Hundes wieder, und entfernt sic) nun nach und nach auf eine längere Zeit.== Hierdurc) kann man Den, lang ruhig auf seinen Herrn zu warien 3; und ich habe selbst Schweißhunde gehabt, die ich blos an die abge» legte Jagdtasche band, wenn ich sie auf f irgend einem i! den Hund gewdbh Stunden - Punkte, beym Anschleichen an»Wild„ arretieren wollte. Einer davon. blieb sogar ruhig liegen, w Fam; ein sammt der anzubieten. Isi man mit dieser Schule durch, so muß man nun den jungen Hund am Heßriemen oft mit dahin nehmen, wo er Wild sehen kann, das man jeßt gerade nicht schiessen will, Gibt er alsdann Laut aus, oder pfeift und qui>kst er, oder will er nach dem Wilde hin; so muß er gelind bestraft, und nach und nach so weit gebracht: werden, daß er auch unter solchen Verhältniss sen ruhig hinter oder neben dein Jäger herzieht, und wenn er alsdann angebunden wird, eben so ruhig bleibt, als wenn er kein Wild im Gesicht hätte. Die vierte Eigenschaft, nehmlich daß derSt. Jagt oö er O0 || der Hund aber von Natur ganz stumm, so ist noch| ihtzu tol | Fein Mittel bekannt, ihn zum laut jagen zu bringen, Bb,= 1 | Dergleihen Hunde sind freylih nicht angenehm, und| WUNEN 1| man muß ihnen in diesem Fall eine Glo>e oder Schelle| wit y, weldnun) |E H M) Ich habe einen vortrefflichen Schweißhund gehabt, wo- Inh udg 4,4403) 4 init ich zugleich auch das gesunde Wild bestättigen konnte.| j 196019 Er fiel als Schweißhund zwar alle Fährten an, und über-| va abgebruhm; 200 ließ mir das weitere; indessen konnte ih mich doch darauf M verlassen, daß er keine Fährte vom Hoen und zu naß ii, Morgens ein Stück Wild,=- nur keinen starken Hirsch sder starke Sau z weil diese dem noc< unvorsichtigen Hunde schaden könn» starkes Bley har, bezeichnet hierauf ven ten=- mit einer Büchse, die ein weidwund zu schiessen, Man Anschuß und uoch einige schweißige Fährten, mit t Brüs hen-- die man verkehrt und so darauf kegt, daß die abgebrochßenen Theile dahin zeigen, wohin das verwunz dete Stu>k gelaufen ist= und läßt nun das anges Jäger,14. 9 Hartig Lehrb,|. 130 Von Shweißhund und dessen Gehrauh, schweißte Wild, welches sich fast immer in dem nächsten Dickige niederthun wird, einige Stunden ruhen, damit es recht franf werde.= Ist diese Zeit versirichen, so Vringt man den Schweißhund auf dew Anschuß, zeigt ihm den Schweiß unter dem Zuspruch: Berwundt Hirschmann! vder wie er heißt, vorhin verwundt! und läßt ihn nun langsam auf der schweißigen Fährte fortarbviten oder na 2 hängen; indem man ihn, wenn er neben den Gang fommen und im Wind suchen folltt, wieder auf die Fährte hilft,' ihn von Zeit zu Zeit arretirt, den Schweiß zeigt, und wenn er richtig anfällt, mit dem Zuspruche so ree an, um zu hbren wohin er sich wendet, und um es auch durch: den Schall dieser Glocke zu erx- fahren, wenn er das Wild verendet finden und nicht 19 verbellen sollte, Obgleich das Verlohrensuchen zua weilen unvermeidlich ist, so sollte man doch nie einen "4,0 jungen Schweißhund dazu gebrauchen, weil er daz | durch das Schwärmen und im Wind suchen sich ange- || | | | gum" „nt. mich abe| verstande!? dem Ji/f lohren(18 derben(* Pu Du(m zw fle bin werdn sicht 10168 böd« WIE Oa8hu1n0 ?) Dem 118 NEE fmwiehs (0 jen Geben e aber NB on * 00 Iny h oder sn in y ), Ih iht) hweiß Jalta, nd nicht 1 1 Morgen fo dy yr davon zu fy | Andern, Wor welter forth den Dund auf! versuchen,> 0genshlay durch den Yi 1 fann, M; des isiaut, v ff gewöhn rect weisen ve in diesem j in er sich wel! ser Olode zu finden undi rlohrensuchm| n doc nie dl! m, weil er) chen fic) 1) wshnft. Vom Scen, los, odex man läßt ihn auf der frischen Fährte streichen oder traben, und folgt ihm, indem man den District in einer Schlangenlinie langsam durch» geht, und de: Hund, durch leises Pfeifen, die Gegend, wo man sich befindet, zuweilen bemerklih macht.== Findet und verbellt der Hund Sauen, so schleicht man unter Wind vorsichtig heran, und sucht einen Schuß, oder/wenn man eine Haß bey sich hat, diese anzubrin- gen, wie im folgenden Kapitel gelehrt werden wird.== Haltendie Sauen aber nicen am rechten FleX>-- das heißt am Gehdr der Sau== ist gewdhnlich Na» *) Eine Haß besieht aus 6 bis 12 Hunden- und inan seßt sie zur Hälfte aus sch weren, und zur Hälfte aus leich? ten Hunden zusammen. Zuweilen nimmt man aber auch zwey drittel schwere und ein drittel leite Hunde zn eine Haß, 138 Vom Haßhund-und dessen Gebrauch, tur- Trieb, der bey jungen Hunden; duren lernen die jungen Hunde von den alten, mit welchen sie, sobald sie andert» halb Jahre alt geworden sind, gemeinschaftlich operiren, Sollen nun die jungen Haßhunde„Sebraucht oder eingeheßt werden, so zieht man mit den Haßen, wovon jede zu ein Drittheil oder zur Hälfte aus jungen Hunden besteht, t die einzeln durch besondere Haßmäns- ner an der Haßzleine geführt werden, je Paar und daar neben einander, zu- Holz.*) Ist man an den District, worin Sauen ste>en, gekommen, so werden die Haßen,=- wovon jede durch einen erfahrenen“Jäger zu Pferd, als Haßmeister, commandirt werden muß -=- in möglichster Stille auf die besten Wechsel, jedoch immer so postirt, daß, wenn die Sauen heraus laufen, die Hunde durch starke Di>kige nicht gehindert sind, die Sauen zu sehen und-zu verfolgen,= Hier werden nun die Hazmänner und Hunde, mit dem Rü>en nah dem Jagen, und so viel wie möglich verdedt, anges *) Die Haßleine ist ein von Pferdehaar und Hanf ge» machter Strick, von der Dicke eines DICH Fingers, Am einen Ende desselben ist ein großes Oer,„dai der Haß, mann diese Leine über Kopf und Schulter werfen kann- und das«andere Ende, welches durch Ey 15009 am Hals bande geste>&t wird, hält der Haßmann, wenn der Haß fertig ist, in der Hand; sonst aber schleift ex es am Der fest, M gelt 10 gin gane; Fann; wel)| eh fehle Fil war D Aud H Found Sou Oye 1 [77] iB up "ERLE suz'D OE WE [oft matt [711007 lift mulS hubs (NE Wg Wut des Owne Mon") Cy W Many, Gebt, » dir Tun ea gen Ey * Ausser dig, unden Feine 1) lernen die 1y e, sobald 6; iW schaftlich Oh de gebraundt, mit den Del Hälfte aus 1 sondere Hahn [den, je Patt Fft man ax en, so werd erfahrenen 9 I. dirt werden ty Wechsel, tede 0 y heraus lauft hindert find,| Ser werden! "Rüden ich verdedt, page und D0 einen Singet oe, damit dit) « hulter werft den Ring 41) un, wenn W! er WWIGfeW om Haßhund und dessen Gebrauch 139 stellt und so geordnet, daß auf den Zuspruch: Zwey»- Vier, Set und abgehelzt werden kann 3 je nachdem es der Haßmeisier nvthig findet„ welcher dem ebenfalls zur Halz commandirten Jägerpurs schen die pünkliche und schnelle Ausführung seiner Bes Fehle überläßt,=- Kommen nun Sauen heran, so läßt man sie erst so weit vor, daß sie nach dem abheßen der Hunde nicht leicht wieder zurü> in das Diclig kommen können, und heßt dann mit dem Zusp vruyc<4: Huy faß! Sau Sau! die Hunde eatweder alle, oder nur zum Theil auf einmal ab; nachdem man ihnen die Sauen, wenn sie dieselben nicht äug en sollten, gezeigt hat. Zum ersienmale heßt man die jungen Hunde gerne an Frischlingeund Bachen, damit sie erst genosz sen gemacht werden; späterhin aber muß man sie freylic) aud) an starke Keiler und Haupt-Scte Sau mit dem Hitschs fänger hinterm Blatt abgefangen hat, so sucht jes der Haßmann seinen Hund wieder an die Fangleine zu bekommen und zu verhindern, daß sich die Hunde unter einander beissen.*) Sollte sich aber ein oder der andere Hund verfangen haben, oder vou der Sau nicht ablassen wollen, so muß er, vermittelst eines Fingers dien 109 Zoll langen, und am einen Ende rundlich ge spißten Hebels oder Knebels,.... welchen der Haßsz meister bey dergleichen Jagden am Hirschfänger hängen hat== oder /auch durch Fneipen in die R uthe,. ab» oder losgebrv Wild so lange IDN I verfolgen, bis es so ermattet ist, daß man- es vor eblasen wird, den Hunden todtschiessen oder abfangen kann, recht eifrig Wo) Die nbtehigen Eigenschaften dieses Hunde bestehen en Jagd gem). darin? [en das Geszt 1) daß sie gehorsam find, bey allen Ges legenheiten auf den Zuspruch und das Horn achten, und sim ohnangebunden zwischen den Pferden ausführen las? sen, man mag langsam oder s Die Bestimmung des, aus dem 29ten Kapitel des zweyten Haupttheiles ebenfalls schon bekannten, Wind» » Bie gewöhnlichen Wi indhundönamen sind* ASur, Achmet 4, Follus As 1 ux, ApoH, Solo, Knusko, nen Capello, Zo! | | ' | | | (undes if! Qufen 8 1 schaften' 1) 07 ' d st | w Die kbn 3 (6 WTE! tete Zap | Mer uod 3a <-> DAG Nate au, € Meute bm) Hier Muß mn) d bewirlt mun stellt und iy, 1e Pistole abpy ger umgestoß, foteejog) wenn; beym train) | alfo nur au 1 einem bezild ) gezogen u en einem Hirt gen-= un) es für überst malige Desf die sich veh aten Sy bebanntan, 2 1a) ind; Aut, 3 Ramet) by Vom Windhunde und dessen Gebräu. janni +> SET 2 hundes ist? gesunde Haasen, Füchse und Nehe im Laufen einzuholen und zu fangen, Seine Haupteigens- schaften sind: Tr) daß er stri>bändig sey, das heißt? daß er sich vom Jäger gut führen las, se, es mag dieser zu Fuß oder zu Pferd seyn:; 2) daß er auf denRuf des Jägers folge, und weder Hunde nod andere Haugg- thiere anfallet 3) daß er gut äuge, das heißtt2 die Thies re, die er fangen soll, bald ins Auge fässe: 4) daß er rehts? 4 t es 7;] 2450 ail Sind min die überjäahrigen"“ Windhunde so welt führig gemacht, daß sie sim zu zwey oder dreyen Ripps., Rapps, Schnell, Kaper, Victor, Flatteur eher, Mongieur, Premier, Manco, Ozello, 1c. und für die Hündinnen: Diane, Spadille, Manille, Basta, Mai tresse„ Madame, Lucrez, Grenada, Zisma, Aurote, Bian, 1, Doris, Lipusäa, Leda, Sevilla, Net Inca, Coquette, Belle, Juno, EECN IC 1307 Vom Windhunde und dessen Gebrauch, am Heß-Stri>, zu Fuß und zu Pferd», neben dei"n Jäger bequem führen lassen, so sucht man sie, so bald die Felder leer geworden sind, einzuheßen,=- Man nimmt nehmlich in diesem Fall zwey alte und einen junz gen, oder einen alten und zwey junge Hunde-an den Heß? Stri>=- wovon das eine Ende am Heßriemen den der Jäger umhängen hat, befestigt, da ander? aber durch die Ninge an den Halsbändern gezogen und vom Jäger mit der rechten Hand gehalten wird=- reitet auf eit Feld wo gutes Geläuf ist, und heßt dann, wenn ein junger Haase heraus fährt, mit dem Zuspruch, Hetz! Hetz! oder Que 1a! que lat! so nahe wie möglich; höchstens aber auf eine Entfernung von 50 bis 65 Schrit ten, um ganz sicher zu seyn, daß keine Fehlh'aß er folge.= Haben die Hunde den Haasen gefangen, sd nimmt man ihnen denselben, ehe sie ibn anschneiden können, mit dem Zuspruch? Aus! Aus! oder Lais SeZ 1a! ab,== sucht die Hunde wieder'an den Heß: stri>' zu bekommen, gibt ihnen nachher das Gescheide und das Geräusch vom Haasen„unter Schmeicheleyen; zum Genuß, und reitet nun mit ihnen nach Haus,=- In der Folge kann man auch alte Haasen und mehrere in einem Tage mit ihnen fangen; nur muß man im Ans fange die Fehlhaßen aufs sorgfältigste zu vermeiden su- , so muß diesem der gefangene. Haase nicht altbald weggenowmen, sondern ihm erst. nach 4 oder 5 Minuten seine Beute, unter beständigen Schmei» nennt, zugleich an einen Haasen, Fuchs oder Reh, Man finder aber zuweilen einzelne unter ihnen, die ohne Beyyülfe, alss allein fangen, und daher Solofänger genannt werden, und vorzügs lich schäßbar sind.- I< hatte ehemals einen solchen, der Haasen, Füchse und Rehe solo fing, und mir viele Freude machte. No< muß ich bemerken, daß man die Mindhunde niemals alsbald nach einer Haß saufen oder viel fressen lassen darf, und daß man ihnen, wenn sie überheßt sind, und nach dem Fangen athemlos hinfallen, alsbald einen Schuß Pulver eingeben und sie langsam fortführen muß.=- Alte Jäger fassen sie in diesem Fall um die Brust, heben sie in die Höhe und schütteln sie heftig, um da» durch, wie sie glauben, das Blut oderdenSt, um den Dachs zu würgen. Die ndthigen Eigenschaften eines Dachssuchers sind? 1) daßer in der Naht fleißig suche: 2) daß erinderNaht kein anderes Thier, als einen Dachs jage, und dabey laut ausgebe, und: 3) daß er den Dachs beherzt anpacke und würgen helfe, Alle diefe EigensHaften müssen dem Dachssucher natürlich seyn, und können nur durch dfteren Gebrauch, und durch das Beyspiel eines zugegebenen recht guten galten Hundes, rege gemacht und verbessert werden, Die besten und reinsten Dachssucher findet man unter den Schäferhundenz3 wovon man zu dem GIE I <=«ria 190|*) Die gewöhnlichen Namen des Dachssuchers sind: Spion 5 13] NNEN Arret, Finder, Necker, Caster, Pollux ic- und der Hün- 144(3| dinnen Venus, Stella, Bellotte, Brunette, Negresse 16 „. die 601 se in'D gy? CS, = zeigt» wie'n gad an,„id verba rung dur) 09 pot E wn dar SE wie(6m! EM vag 0054 WLE MEL vet gm por det umgefiott j * jud3 un we dem Die Bejang« Cis ers, Welden 4 Haupttheiles 1) Namen aun wenn sie bey 1; Segangens ufhalten„bit » schidt, um! sucher find; ig 16 nderes Te 04 tanpaden dem- Dao dfteren Web enen vet assert werden suche! find on man zu' rchers jim)? un)') 04' (M 1TE..100 Voit Daßsfucher und dessen Gebräuc<, 233 Y Ende mehrere nacH und nach probirt. Auch kann mat die Saubeller dazu leiHt anführen, wenn die se in einer Gegend sich aufhalten, wo keine Sauen sind, Will' man nun- einen jungen Hund, der Anlagen zeigt, zum Dachsfinder bilden, so lasse man ihn, fo oft wie mvglich einen gefangenen Dachs, dem 6 der Rachen geknebelt seyn'müß, tüchtig herumzaus» sen, oder die verendeten Däudse jedesmal würgen und verbellen 5 damit der Hund den Dachs und seine Witts rung kennen lerne, und auch wisse, daß er sich durch die Verfolgung dieses Thiers beyn 1 Jäger beliebt mache.== Ist diese Vorbereitung erfolgt, so nimmt jm) man den angehenden Dachssucher'an die Leine, und zieht mit ihm; in Gesellschaft eines ihm bekannten und ver? träglichen leiten 5 Begleitung eines reen heraus2 e enschaften des Däachsels bestehen also darin: I nimmt; und 3) daß er, wenn man ihn zugleich als Jagdhund benußen will, auh fleißig über der Erde suche, undanallem Haar» wilde jage,*) todt beißen und vor die Röhre schleppen. Diese vorzüg2 lich schäßbaren Hunde sind aber selten; und ich habe nur einen gehabt, der es that. *) Die Behauptung, daß die Dächsel, wenn man ihnen über der Erde zu jagen erlaube, nghher in der Erde nicht mehrt Gi einwenig em Gemmingen 6 156 Vom Dähsel und dessen Gebrauch, M || Der Dächsel von guter Race thut zwar alles dieses 4 ohne Anleitung; doch kann mah seine Talente dadurch | sehr wecken und ausbilden, wenn man ihn in der Jugend +| vst an Katzen hetzt, das geschossene Wild tüchtig herums M zqusen läßt, und ihm Anfangs einen guten alten Dächsel M zum Lehrer beygibt, m Will man nun einen jungen: Huyd der Art anfüh« ' ren und einheßen,--- das aber nicht eher geschehen 91h darf, bis der Hund wenigsiens ein Jahr alt ist-=-- so Ai gehe man auf folgende Art zu Werk:== Man suche 100 im May einen Bau auf, worin sim junge Füchse befin» „40| den, und dessen Röhren der Erfahrung gemäs so seicht, 13h oder so nahe unter der Erde sind, daß man die Hunde | darin guüt hdren kann. 1 Hät man eiuen solchen Bau gefunden, so suche man j| die alte Füchsin auf dem Anstand todr zu schiessen, Ist "' auch dieses geschehen, sv bringe man den jungen Dächs 1 ny fel, in Gesellschaft eines recht gut eingeheßten Altey, auf den Bau, kopple die Hunde vor der Hauptrdhre j j ios, und lasse nun den alten Hund zuerst, und sogleich hinter "1 ihm her den jungen Hund, unter dem Zuspruch: Hu; faß dein Fäc! oder derriere! an, auf der linken Seite hiater dem Jäger zu gehen, und führt ihn auf ein Saatfeld, worauf Teldhzühner Liegen, Hier macht“ man| ihn los, unter dem Zuspruch: Such! Such! oder: Atloms, cherche! und läßt ihn, indem man ihn begleitet und durch zuweiliges frillerndes pfeifen animirt, ganz willfährlich suchen;=- Nun wird sichs bald zeigen, ob der Hund natürliche An- lage hat, oder nicht. Sucht er fleißig, trägt er den | | und st Hunt! so isl me, Dm Hat) m derhe9) 1 wie und) [348 a fam Ft (usage! NQ fin Zer, mi[ej de dern (ber Hee 100008 3 füt Weg: EMT 7] y ÜN 7 9 kes iy fettig Dptig 1.4 des Aihiehun Jahr, dum Gie fim 4) des Nutt! Dauptabtheln ie Feldt gewisermst er[eßtemn, 4 „ einen zue) efron, prüft! gaben besit; erlohren sem! pon guter wm 8 versichert| wird; fennt (€ Vorsicht! eiwas zu ptüf aeg(edemen H! y die eint, 1 de deri! jäger zu 1) vorauf Fu ter dem 2u0 herche: y durch zu ghet(18 ud nati)? ig, trägt! Vom Hühnerhunde und dessen“Gebrauch, 16x Kopf hoch, zieht er die Feldhühner und Lerchen an, oder stußt er davor, und lauft er ihnen nach, wenn sie aufstehen, so hat man alle Hoffnung, daß der Hund gut werden wird; mag er aber nicht vom Jäger weg, und zeigt er, bey einigemal wiederholten Versuchen, und selbst wenn er in der Gesellschaft eines guten alten Hundes ist, zu allem vorhin erwähnten keine Anlage 3 so ist er nicht werth, daß. man ihn in die Dressur neh» me, wenn sein Aeusseres auc) noc< so schdn wäre.=- Hätte aber der junge Hund bey diesen mehrmals wie- derholteu Exrcursionen der Erwartung entsprochen, und, wie es zuweilen der Fall ist, vielleicht shon Hühner und Haasen fest gestanden; so hat der Jäger volls kommene Sicherheit seine Mühe belohnt zu sehen, und er fann nun die Stubendressur auf folgende Art anfangen. Man legt den Hund in einem reinlichen Stalle, an eine Kette, und versorgt ihn während der Dressur ims mer selbst mit dem ndthigen Futter, ohne andere Huns de oder Menschen zu ihm zu lassen,= Hat er drey oder vier Tage in dieser Abgeschiedenheit hingebracht, so nimmt man ihn Morgens an die Dressirleine, und führt ihn entweder auf eine Scheuerntenne, oder in ein großes Zimmer, oder auf eine geräumige Bühne.*) *) Die Dressirleine ist so diä wie eine starke Federspu? le, und 12 bis 15 Ellen lang. Am einen Ende hat sie ein 2 Zoll langes Oer, und darauf folgen, in der Ent- fernung von 3 Zollen, so viele Wallnuß diae Kasoten, daß- Hartig Lehrb. f. Jäger. I1. IL 262 Vom Hühnetrhunde uud. dessen Gebrauch, Hier fängt man die Arbeit damit an, daß man den Hund auf den bekannten Doppelpfiff, und darauf fols genden Zusprucht Hierher! oder, wenn man ihn nach franzdsijchem Zuspruch dressiren will, auf den Ruf: ici?! Fommen lehrt.=- Will er auf Pfiff und Ruf nicht alsbald kommen, so gibt man ihm einen Ru> mit der Dressirleine, wodurch das Knotenhalshand enger und drückend wird, Achtet der Hund aber einen solchen Ruck nicht, so muß er an der Dressirleine mit Gewalt hers beygezogen und nachher dessen vhngeachtet gelobt, und, durch Streicheln über den Kopf, geschmeichelt werden; damit er Zutrauen befomme und wisse, was er thun sol. Durh wiederholte Uebung und Strafen wird er dieses erste Uebungsstüc>k bald lernen.*X Ist der Uns kerricht,-- den man täglich zweymal, nehmlich Mor» gens, und gegen Abend, jedesmal eine Stunde lang, Vormimmt== vorüber, fo wird dem Lehrlinge etwas Brod gegeben und er dann wieder an die Kette gelegt. Am andern Tage wird die Lection von gestern wiederholt * Venn man das andere Ende der Leine durch das Oer zieht und das Oer vor den leßten Knoten brivgt, alsdenn ein etwas zu enges Knotenhalsband für den Hund eatsteht, *) Die Hauptkunst beym Dressiren besteht darin: 1) dem Iund bald begreiflich zu machen was er eigentlich thun foll,. 2) die rechten Mittel zu wählen, um das, was er thun fol! vald zu lernen, und 3) nicht zu viel und nicht zu wenig zu strafen, und sich beym Dressiren niemals vom Zorn hinreissen zu lassen, jondern immer gedultig und faltblütig zu bleiben, - untern und 16 fangt 1 jeg 16 beauf! sehen) 0 her unt 8 vun fu! hi wr konte sech jiiard zudewgi bon we [hat, ge und an3e (md NEEL füm g Winne| Agthe felt 44l2 In ' Nen Oetting, an, daß man" fund vag) Wenn man hn auf den Arf; fiff und Rust inen Rud 1 aläband enzy 1 einen fold 1e mit Geng) tachtet gelolt eIhmeichelt my wise, aß 1d Strafen m SELL INN nal, nehmlid| eine Stunde| m Lehrlinge 4 n die Ret yy 1 gestern wih durc das Litt hrt gl alsdent den Hund ent x darin; 1 was et eigt 8, Was et u serafen, 1 inreisen zul) jg zu 0 Vom Hühnerhundeund dessen Gebrau<. 163 und ein neues, ebenfalls leichtes, Uebungstü> angefangen. Dies besteht darin, daß man den Hund tout beau machen und avanciren lehrt. Man drückt ihm nehm? lich, unter dem Zuspruch, Halt!!!-- oder tout beau! sanft zur Erde, und gibt ihm eine solche Lage, daß der Kopf auf den Vorderläufen liegt, die Hinterläufe untergezogen sind, und der ganze Körper auf der Biust und dem Bauche ruht. So läßt man den Hund an» fänglich nur eine Minute, in der Folge aber länger, liegen, bleibt mit einem warnenden Halt! oder tout beau Amico!-- oder wie er heißt--- vor ihm stehen, oder geht um ihn herum, und läßt ihn nachs her unter dem Zuspruch: Hierher! oder ici avance! heran kriechen, Dies muß so lange und so oft wieder» holt werden, bis der Hund auf den Zuruf: Halt! oder tout beau, Amico! die vorhin beschriebene Lage sogleich von selbst nimmt, uwd auf den Zuruf: Hier» her! oder ic1, avance! halb gehend und halb kriechend zu dem, einige Schritte vor ihm siehenden, Jäger komm? z von welchem er jedesmal, wenn er etwas recht gemacht hat, gelobt und gestreichelt werden muß.==“ Macht der Hund auh dieses Uebungsstä> nach Wunsc<, so muß er nun das Apportiren gelehrt werdenz3 das ich des- wegen immer zuleßt vornehme, weil es das Schwerste für den Hund ist, und leichter von ihm begrissen wird, wenn er durch dasjenige was zuvor gelehrt wurde, an augenbliflichen Gehorsam und beständige Aufmerksam- feit auf den Jäger schon gewdhnt ist, Um den Hund das Apportiren zu lehren, ist der TET T164 Vottt Hühnerhunde und dessen Sebrauces, mit Leinen bewiele tes Dressirholz, ndthig. DiesDressirholz hält man dem Hanz kurz an der Leine gefaßten Hunde dichte'an das Mal, spricht ihm zu: Faß! oder tiens! und drit es immer stärker an die Zähne, indem man zugleich das Knotenhand enger zieht, bis der Hund das Maul dssnet uwd ihm das Dressirholz hinter die Fangzähne ge» schoben werden kann. Ist dies geschehen, so hält man ihm das Maul sanft zu, spricht: so recht Amico! läßt ihn das Holz eine Minute halten, und nimmt es ihm nachher, unter dem Zuspruch: Aus! oder[ aisgez! sanst wieder ab. Dies wiederholt man in jeder Uns terrichtüstunde öfters, läßt den Hund das Holz nach und nach auch länger halten, und bringt ihn so weit, daß er auf den Zusprnch tiens! das vorgehaltene Holz von selbst nimmt, und so lange hält, bis man es ihm Unter dem Zuspruch: Aus! oder L aisgez! wieder abnimmt. Thut er dies stehend, so läßt man ihn rov€ beau maden, legt ihm das Dressicho!z vor die Nase und spricht ihm zu: tiens 3pPPporte!---padt er es an, so ruft manihm zu: 32% a nCe,1ci äpporte!läßt thin heran kommen, dritt ihn, unter dem Zuspruch Setz dich! oder 13 Das! hinten sanft nieder, hebt ihm den Kopf in die Höhe, und nimmt ihm das Dress sirholz uter Schmeicheley ab. Nach und nach läßt man sich das hingelegte oder hingeworfene Dressirholz ims mer weiter nachtragen, und nimmt es jedesmal nur dann von ihm, wenn er es auf den Zuruf: Setz dich! pL over 130 pat 18 je nh Du H von by gebaß bds,(0 sm fich"13 gem an nden Amn! mbs 770 M NE 2] bahn eis GumiFs bern ger aa „LIEN so mn we teien mes! be1)9 sms) halt ji vorhlig Opp M hn Oels, te Dessin mit Venen beng| holz Alt man) 8 dichte 4) ens! undi) em man ay Hund das 1) die Fangzäh jen, so hält) recht Ami 0, und nim, | Oder Lais m in jede| das Hol) 1 t ihn fo ie gehaltene hz! 6 man es ihn 5671 wiede! van ihn 1011 ; vor die Il ==pedt erh pportellij den Zuspuug ft nieder, M ihm das 21) nd na 0 ressichol; gmal nur dr Setz di! Von Hühnerhunde und dessen Gebrau<. 165 oder 1a bas! in der sißenden Stellung überreicht,=- Hat man den Hund so weit gebracht, daß er alles dies ses in Beziehung auf das bewicelte Dressirholz, oder dem Dressirbo> thut, so mus er nun aus) blosses Holz von mancherley Form und Grdße, Knochen, zusammens geballte Haare, oder Federn, Steine, Metall, Raub» vdgel, und kurz alles was man will, und der Hund fase sen kann, apportiren, und er muß jedesmal wenn er sich weigern sollte, es ohne Umstände zu thun, so lange gearbeitet, und durc; rücken mit der Dressirleine, oder ndthigen Falls mit dem, aus dem ersten Haupttheile bes kannten, Korallen-Halsbande dahin gebracht werden, daß er künftig so leicht nichts verweigert,+ Apportirt ver Hund alles ferm, so muß er nun auc) ges wöhnt werden, Haasen zu tragen. Man stopft daher einen Haasenbalg mit Heu, in dessen Mitte sich Steine befinden, aus, läßt den Hund davor tout b ea u machen, und ihn dann apportiren und immer!äns ger nachtragen, Und damit sich der Hund künftig auch abrufen lasse, wenn er Haasen oder Hührer 2c. steht, so legt man den Haasenbalg etwas weit von ihm hin, und läßt den Hund davor rout beau madchen. Une ter dem Zuiuf: avance! läßt man ihn etwas heran? rücen, dann unter dem Zuspruch: Halt! oder tout beau! sich niederlegen=-- und vun, unter dem Zus spruch) Hierher! oder ici! ganz abgehen. Hierauf hält man den Hund etwas zurü>= läßt ihn, wie vorhin, wieder avanciren und endlim den Hasenbalg apportiren.. Diese Uebung, weiche in der Folge auf = S0 002 wie ert Bellen ent ndert mae Fig ieS- Za<< nnen wean und mm Zi<- GRE. nn SER STREG€ IT GIE=<<< lain *.>Sühp Zee -=> 766 Vom Hühnerhunde und dessen Gebrauch. dem Felde äusserst nüßlich wird," muß recht oft wieder» holt, und so lange fortgesetzt werden, bis der Hund al- les dieses. im Zimmer, auch ohne ihn an der Dres- sirleine zu halten, nach Wunsch thut; womit sich denn die Stubendressur beschließt, wenn man den Hund nicht damit noM quälen will, daß er das Ap» portirte auf den Hinterläufen stehend, und mit dem Rücken nach dem Jäger gekehrt, überreichen soll. Gewdhnlich macht dieses unnüße Spielwerk dem Jäger und dem Hunde mehr Mühe, als alles Vorherige; und da die Hunde in der Folge zwar nicht das in die Hdhe steigen, wohl aber das Umkehren leicht vergessen, so springen sie dann dem Jäger mit den scktuch fallen. Nun bleibt man etwa 20 Schritte davon entfernt stehen, zeigt dem Hund das von weitem bemerkliche weiße Tuch, und muntert ihn zum Apportiren auf, unter dem Zuspruch; Su verlohren! oder Perdu, apporte! Der Hund wird es dann herbey holen und muß gelobt wer» den. Nach und nach schi>t man ihn immer weiter zu? rück; wirft ihm auch den Gegenstand, jedo< unter Wind, neben den Weg den man gegangen ist, und bringt es durch fleißige Uebung leicht so weit, daß man den Hund eine beträchtliche Stre>e zurückschi>en und das BVerlohrne holen lassen kann. Bis der Hund alles vorhin erwähnte gefaßt hat, wird der No>en oder Dinkel“oweit herangewachsen seyn- daß sich die gepaarten Feldhühner darin verbergen köne nen.*) Alsdann nimmt man den Hund an die, bis zu 20- Schritten verlängerte, Dressirleine, und führt ihn in die Gegend wo man weiß, daß Paarhühner liegen, Hier läßt man den Hund, unter dem Zuspruch: Suh, Suh! oder Allons, cherche! cherche! an der Leine, jedoH gegen den W ind, suchen, und gibt genau Achtung wie er sich benimmt. Zieht er das Geläuf von aufgestandenen Lerchen an, so verweißt nan ihm dies, mit dem Zuruf: pfui Vogel! oder *) Hätte man die Dressur im July angefangen, so kann der Hund im August an junge Hühner gebracht werden und dann immer in der Uebung bleiben.= Bem F4 don so faßt tout NUR mau di schmid wahr, win! man Me etwas vm thu) dur) 5 fut um 4 bingen, I Jouöhalt wu Jui (090)) Ausge wenn ein mit ver 3 [der Zund [di Dest vhn pb; fen alg u ad tet Wl dies nh biehet ww Ne gn( tn Ohtunk, nd ift, hne fallen, Tun vy stehen, jh" veiße Tuch, x rt dem Zusy) pporte!) muß gelebt y aner Weite) jedoch Un gangen if, 1 so weit, daß m unüdscidt nte gefaßt) gewachsen| verbergen fh nd an die, dil 6, und führ arhühner liegt! spruch; Guß herchett chen, undy! Zieht erw 1, so ver Vogel! 1 ven, so fam) gt werden! Vom Hühnerhünde und dessen Gehrau<, 169 Fi donc! Zieht er aber.wahrscheinliHh Hähner an, so faßt man die Dressirleine kürzer, läß: den Hund cout beau maden, und dann wieder avanciren, bis er fest steht, Thut er dies wirklich, so faßt man die Dressirleine ganz nahe am Halse des Hundes, sc mit der Dressirleiue, Yuf diese Art sucht man den Hund öfter an Hühner oder Haasen.zu bringen, und läßt ihn in der Folge immer länger davor aushalren. Hätte der Hund aber die Hühner oder den Haasen herausgejägt, ohne sie zu stehen 3; so muß er vor dem Lager, oder vor der Stelle wo das Wild aufgethan worden ist tout beau machen, und wenn es mehrmals geschieht, durc) derbe Schneller mit der Dressirleine, jedesmal bestraft werden.=- Ist der Hund so weit, daß er Hühner und Haaseu an der Dressirleine ferm steht, und hat man ihn auc dahin gebracht, daß er si) von den Hühnern und Haa» sen abrufen und wieder anbringen läßt; so muß man nun auch ein Huhn oder einen Haasen vor ihm im Eiß todt schiessen, und ihn apyortiren lassen.== Ist auch dies geschehen, so läßt man nun alles, was der Hund Hisher an der Dressixleine that, von ihm wiederholen, o h- ne ander Dreisirleine geführt zu seyn,= nzz i79 Vom Hühnerhunde und dessen Gebrauc<, Bey diejer Gelegenheit muß der Hund immer ganz kurz gehalten werden, und der Jäger muß genau auf ihn Achtung geben, um ihn zur rechten Zeit zu warnen, wean er allenfalls zu rasch aufdringen sollte,=- Steht der Hund ,' so suche man ihn, so lange er noch nicht ganz ferm ist, beym Halsbande zu faßsen, damit er nicht hinterdrein kann, wenn das Wild herausfährt 3 sollte dies aber schon früher geschehen, und der Hund nun auf das Peifen und Rufen des Jägers nicht alsbald zurück Fommen„so muß jedesmal, unter dem Zuruf: pfui Vogel! oder pfui Haas! oder Fi donc? eine empfindliche, dem Naturell des Hundes angemessene, Strafe. mit einer kleinen Peitsche, niemals aber durch Treten mit Füßen, oder durch Zupfen am Behange, erfolgen, bis diese, und jede andere sonst etwa entde>te, Unart abgewdhnt ist,=- Die gewöhnlichsten Untugenden vieler junger und alter Hühnerhunde sind: T) das Quetschen des T2derwildes welches sie apportiren sollen, und 2) das unerlaubte jagen an den Haasen. Das Quetschen verlernen die Hunde oft. dadurch, wenn man sie einen Ball, noch besser aber ein au8ges balgtes Feldhuhn, worin spitziger Drat Kreußweise so angebracht ist, daß er den Hund in den Rachen sticht, wenn er den Ball oder das Huhn stark zusammen drückt, oft apportiren läßt, Das unbefugte Haasen jagen aber ist no) mühsamer zu vertreiben, und oft'9ar nicht ab- zugewdhnen, Das sicherste Mittel ist, den Hund an Bou (nen Dt aber von nachlau 1daß&| fen erf! muß penlos spent! li, vl Saufen 10 1000 Kla.€ wu! 0 Out 1! wend“ sche übrif gebrauch 6 KU furätm 3 (AUEN» nt wr Ou iy) Nu img Ihn diy len WiBh nN Geht, nme En 1B geha wh Zeit zu wann olte,= Ey) je et noh 1 , damit e& wh tanöfährt» jh t Zund mu t alöbald ut! Wm Zuruf; pf 1 donc! es angemesh a18 aber by! m Behan) etwa entded ir junger un) (des welch! | FNaasen oft. dadurd er ein Aulöy) Sreußweist! Rachen fil! auen dn); en jagen dt - or nid!| ] den Zum? Vom Hühnerhunde und dessen Gebrauch, 171 einen Ort zu bringen wo es recht viele Haaseu giebt„* aber vor ihm keine geschossen werden, Hier wird er das nachlaufen uvd jagen bald müde werden, wenn er sieht, daß es nichts hilft, und jedesmal obendrein noch Stras fen erfolgen. Wer aber diese Gelegenheit nicht hat, der muß es ihm durch jedesmalige, dem Naturell des Hundes angemessene Bestrafun„9, nach und nach abzugewöhnen suchen, weil alle andere bisher versuchten Mittel, wie z. B. der Storwärts geführt, oder stillzehalten werden kdnnue. Um das Pferd an eine solche weidende Stellung und Gang zu gewdhnen, macht man ihm lederne Fesseln unten um die Vorderfüße, befestigt daran Ringe, und bindet um den Kopf des Pferdes, vermittelst zweyer zu beyden Ceiten der Trense oder Stange angebrachtea Riemen, nach, und nach immer tiefer herunter. Zugleich befestigt wan an die Stange oder Trense zwey Leinen, die fast zweymal so lang als das Pferd sind damit man es, man mag auf der einen oder andern Seite oder vinter dem Pferde stehen, Durch dieser Leine regis ren Farn, Durch diese Dressirleinen muß nun das Pferd nach und nach so weit gebracht werden, daß es Chief, If Vie Gay y fann fh ve| pieBpferdes heby VBE, undh) arbe hah: y; Und seht|) n des Geni) ige: un als went hm sch leid itwärts tillgehah dende Stellu) | lederne Fest ran Ringe, 1 ente zw) me angebra) runter Zugl se zwey fe ed find 1 ndern Seiten jeser Leine 1 muß mu werden, 8" - Ihm den Kopf mit dem Zaume herunterzieht, nach Wunsch Von Abrichtung und Gebrauch des Schießpferdes. x75 auch ohne Fessel und Leinen, wenn man absteigt und neben dem Jäger geht, und sich durch den blosen Druck mit der Hand von ihm leiten läßt.=. Da die Pferde befanntlicm sehr gelehrig sind, so kostet es nicht viele Mühe ein schon ferm zugerittenes frommes Pferd auf diese Art abzurichten, und zum Schießpferd zu bildenz das bey der Jagd sehr nüßliche und angenehme Diensie leisten kann, wie weiter unten gezeigt“ werden wird. Zwölftes Kapitel, Von Abrihtung der Raubvögel zur Beiz. Wenn man Falken oder Habichte dazu abrich» tet, andere Thiere die sie bezwingen können zu Fangen, so nennt may dies abtragen. Max nimm“ dazu entweder völlig flügg gewordene Junge aus dem Horst, oder man fängt Alte dazu ein, und macht: diese ionst äusserst icheuen Vogel, durch lan? ges Wachen und Hungern, so zahm, daß sie sich nicht allein auf den Zuruf des Falkoniers demselben auf die hingereichte linke Faust schen, sondern sich anch den ges fangenen Ranb, gegen ein hingehaltenes Stti>2 1.76 Von Abrichtung der Naubpögel zur Beiz, fesseln, mit angeschleiften Lang fessel, an, und bringt ihn 24 Stunden in eine Kammer. Am andern Tage faßt man ihn bey den Kurzfesseln, hebt ihn auf die mit einem starken ledernen Handschuh bekleidete lin ke Faust, womit man auch die Fesseln faßt, und trägt den Falken einige Stunde im Zimmer umher. Nun dfnet man die Strippe an der Kappe und deXt den Vogel auf, indem man ihm zuspricht? O, ho! Männcen und auf die Faust nehmen läßt; so ist die Dressur oder das Abtragen geendigt und der Vogel zum Gebrauch auf der Jagd geschikt, Haxtig Lehrb, f. Jäger, I]. I2% ZweyÖter Abschnitt, Von den zur Jagd erforderlichen Gewehren und Waffen und deren Gebrauch. Erstes Kapitel. Bon den verschiedenen Feuerzewehren. Die bey der Jagd gebräuchlichen Feuergewehre sind: Tx) die Pürs. Der Lauf, welcher nicht unter 18 und nicht über 30 Pariser Zolle lang seyn darf, muß aus recht weis Hem Eisen bestehen, muß gewunden gezogen Pon “ fm und nicht unt .>40 Die 69 | ayaile 1! Vis it 1 damit j“ gad blenden? werden, 7 beser(00 nicht zul uh de:40 dem EM Im befin< hie Größe M Ahab be dbi 1 geshehm 1% zünden, 18 Ds die alten" sy= vy wi Dg nö Git, 18 Vet R vie sen, “4 Nifsg itt, hen Ow) Gerau), l, evzewehren, | Feuergewehn| edient fich b1! ie Umstand) jen, welche 1 sie auf der jj „mit schiessen f1 (ängeren se u untershed dem geog 08, und - Garni 6 und nit! ß aus 1! nden 99 Von den verschiedenen Feuergewehren, 13959 seyn, und eine solel mit daran befestigter verz frählter Batterie, und 5) die Batterie/Feder, Sodann sind an der inwendigen Seite der Schloßplatte angebracht: 6) die Nuß mit dem Kegel und der Nußde>e, 7) die Schlagfeder, 8) die Stans ge: und 9) die Stangenfeder.*) Alle diese Theile Muß sich der qunge Jäger von einem schon erfahrenen zeigen, und sich auch zugleich belehren lassen, auf welche Art ein Schloß zum reinigen auseinander gelegt, wirklich ges reinigt, und nachher wieder zusammengesetzt wird. Jh Werde dies zwar weiter unten so deutlich als möglich beschreiben; die dentlichste Beschreibung wird aber der praktischen Anweisung nachstehen müssen, Das Stechschloß. Dieses besteht: 1) aus dem Scnellergehäuse, 2) der Nadel, 3) der Nax delfeder, 4) dem Stecher mit seinem Sfeder und 6) der Stells *) An die Batteriefeder macht man jezt meistens eine Nolle, und an die große Schlagfeder ein Kettengelenk; wodurch die Raschheit des Schlosses sehr vermehrt'wird. Man nennt diese Schlösser: Rollen- und Ketten- Schlösser, und muß sie etwas theurer bezahlen, als die andern.=- Auch kann man am Schloß einen Schieber anbringen lassen, um den Hahn damit festzustellen.=“ Alle übrigen gefünstelten Vorrichtungen am Schloß taugen für den Jäger nicht, und sind gewöhnlich auch nicht dauerhaft. st, das heißt, gestochen ist. Bey der neueren verbesserten Art aber sind Stecher und Nadel im Drücker vereinigt. Man sticht diese franzbsischen Stechschldsser dur< ei» nen Druck nach vorne, und sie siehen' dann eben so leise, wie die ältere Art; hat man aber das stechen vergessen, so geht das gespannte Schloß dessen vhnges achtet lc8, wenn man nur etwas stärkerdrüct, Der S4hafr besteht aus dem Kolben und der Laufrienne, und wird entweder von maserigem Nußs baumholz, oder von Ahorn- oder Birken- oder Ulmenholz gemacht. Die Schäfte von Nußbaumholz findet man am gewöhnlichsten, weil sie dauerhaft, leicht, und zugleich schdn sind.== Am Koiben--- der zu beyden Sei» ten Baen haben muß, damit man rechts und links anschlagen kann-... wird ein Kugelfasten, zu Aufs bewahrung der Kugeln, der Pflastern und des Ku» gelziehers, angebracht, und man kann ihn auch so erweitern lassen, daß man einige Schüsse Pulver in einer blechernen Patrone, und einen kleinen Genidfänas ger darin ebenfalls verbergen kann. Die Garnitur besteht 1) aus der Kolbenkappe, 2) dem Bügel, 3) dem Schloßschrauben-Scils de, 4) den Ladsto>hälsen oder Pfeifen, 5) den nnn hinten ee Gee Re ZUfEEE 782 Von den versce=- und kann entweder von Silber, oder Mess sing, oder Stahl, oder Eisen, oder Composition, oder Holz, oder von Horn gemacht werden, Ist alles, bis auf die Riemenbügel, von Holz oder Horn, so,/nennt man sie Kapußiner-Gärnitur, oder Kapußi» ner-S endlich besteht 1) aus dem Sto> selbst, der von recht zähem und festem, wo mdglich H es F>enkirschen- oder Hartriegel- oder Ligustex- Holz seyn muß, 2) aus der Hülse, die ehtweder von Horn, oder von dem Material der Garnitur gemacht wird, und 3) aus dem Ladmaas, welches, als eine dünne eiserne Röhre, unten angebracht ist, und eine Schraubenmutter hat, um den Kugelzieher hinein schrauben zu können. Wie nun alles dieses recht dauerhaft, schdn und gut zu verfertigen und zusammen zu seßen sey, das übers lasse man einem tüchtigen Büchsenmacher; nur sage man ihm, wie man jeden Theil der Büchse wünscht, und bestimme wenigstens bey der Bestcllung: 1) die Länge des Laufes, 2) das Gewicht der Kugel, 3) das Material zur Garnitur, 4) die Bildung des Schaftes und 5) die Einrichtung des Kugelkastens, auch 6) die ungefähre Schwere überhaupt und 7) die Weite, worauf Bo ie Bühl! jalte ichs| " purse! Der zb) hraun,| puögesh" Und ein" pnd fu dig mi 61 de; vt Garnitur Messug(M hufen, went feln[4 M harn Wehn KE Jim Neerg den nä die Bichsel jo Clem 19 kinem f| htm gg velng etgewehren, Shot: Muy Silber, ede y Composition, 1 m TR alt) 4 er Dom, om - oder Kah) * gewährt die ttt, und daßj m Metall, 1) aus dem€ 1, wo möglid| „oder Liqu 6, die ehtwedt! Qarnitur gen welches, als| t ist, und( wodlzieher hin jerhoft, schn 1 pen sey, das 1! macher; mt) x Büchse win) estcllung? 1) der Rugel, 3 ung des Ef tens, aud! die Weite," Von den verschiedenen Feuergewehren. 183 die Büchse einges< ossen seyn soll,*) Im allgemeinen halte ichs für den Jäger am vortheilhaftesten wenn sei- ne Pürsch- Büchse folgende Form und Cigenschafren hat: Der 26 Zoll lange Lauf muß bl au, noh besser aber braun, oder wetterfarben angelaufen seyn, ein ausgeschweiftes Visir, und ein silbernes Korn haben, und eine Kugel von 12 Loth schiessen. Das Rollen- und Ketten- Schloß muß mittelmäßig groß und auswens- dig mit Scheidewasser geäßt seyn, damit es nicht blen» de: das Stechschloß muß französischer Art, und die Garnitur entweder von Holz, oder von recht reinem Messing seyn, weil andere gelbe Compositionen gern an? laufen, wenn man sie mit feuchter Hand anfaßt. Der Kolben muß rechts und links einen Baen haben, und muß darin ein Kugelkasten angebracht seyn, der eine blecherne Patrone mit 3 Schüssen Pulver und 3 Kugeln, einen kleinen Genickfänger und einen Kugelzieher, nebst den ndthigen Kugelpflastern, faßt. Im übrigen muß die Büchse so eingeschossen seyn, daß man auf 50 bis 90 Ellen Entfernung den FleX trift, wenn man mit feinem Korn abkommt.. auf 1055 Ellen aber mit halbem Korn, und auf 120 bis 330 Cllen mit vollem Korn das Ziel trifft, *y) Wer mit sehr kurzen Büchsen genau schiessen will, muß ein guter Schüß seyn. Bey einer etwas langen Büchse bewirkt ein kleines Wanken keine so große Abweichung pom Ziele, als bey einer sehr kurzen. 184 Vonden verschiedenen Feuergewehren, 2) Von der Jagdfiinte. Wenn eine Flinte so leicht ist, daß man sie bequem zur Jagd gebrauchen kann, so nennt man sie Jagd- flinte: wenn sie aber ungewdhnlich klein und leicht ist, und einen besonders engen L auf hat, so nennt man sie Vogelflinte,.. Die Flinten unterscheiden sich von den Büchsen nur dadurch, daß ihre dünnere Läufe ents weder gar nicht, oder nur in gerader Richtung-- also nicht gewunden--- gezogen sind, und daß sie weder Ste hsten Büchsenmacher auf folgende Art besiellen: x)'die Läufe sollen nicht zu dünne und von re befestigter Kr äs zer gemacht werden, und 6) sie soll die Schrote so nahe beysammen halten und so scharf schiessen, daß auf 40 Ellen wenigstens z wey Drittheile der eingezähl« ten Körner vom Schrot N,» auf einen gewdhnlichen Bogen Papier kommen, und durch ein 8 Linien dies tannenes Brett schlagen.**) *) Damagscirte Läufe=- wenn man sie äenen Finger, auf der eben- falls troFenen flachen Hand, darf das Pulver nicht viel abfärhen, und wenn man einen Gingerhuth voll auf weißem Schreibpapier entzündet, so darf es nicht viel Scung recht weit zurückwerfen, also viele Grade seiner Starke zeigen, Hat man si) nun recht gutes Pulver gefauft, fo fülle man es in ein kleines hdlzernes, recht trockenes Fäßchen, und verwahre dieses in einem verschlossenen Raume, hod) oben unterm Dache, damit bey einem ents stehenden Brayd die Erxxlosion weniger schade, Auch nehme man in der Folge weder bey Licht, noch mit ei» ner brennenden Tabackpfeife im Munde, Pulver aus diesem Fäßchen, und beobachte immer lieber zu viel, als zu wenig Vorsicht. Nur so viel Pulver als das - Pulverhorn faßt, welches sich immer in der Jagdtasche befinden muß, darf im untern Naum der Wohnung seyn, und es muß auch die nöthige Vorkehrung getrofs fü werde zum Gen" weden s wid nenn!" nicht au Rollen eint 4) namml lich von pe3, mi) N weil We 14 | Dim ve GHR | WENN) | wins No ee btw 4 | mo | ems | hijen 6» Wi,| Gott, I Um di Wehn" Vi m': hist)"e nia 5 din, Prinog' etnisey r und trod dyn Ürschpulyn Nsdameng hab,. 1, Qyf det by Pulver nicht yy ethyth boll yy Mf es nicht 44 aber unter jj == Hätte m) obieren des hy probe hey 4 Pulver die 3 e Grade sein et gefauft,(0 „recht trofene) m verschlossen t bey einern en) schade, Auf io) mit) 6, Pulver au ieber zu A Pulver als 01 ver Jup der Dou) Fohrung get) zum Gebraun< der Feuergewehre, 189 fen werden, daß die Kinder weder zur Jagdtasche, no) zum Gewehr kommen kbnnen,..*) Dre Kugeln werden zur Jagd auf Edel-, Dam-, Reh- und Schwarze: wild 2c. gebraucht. Wenn sie in den Lauf passen, so nennt man sie Paßkugeln, wenn sie aber den Lauf nicht ausfüllen, so nennt man- sie Laufkugeln oder Roller, und wenn sie so klein sind, daß drey, neben einander gelegt, die Mündung des Lauses ausfüllen; so nennt man sie Pfosten,-- Alle Kugeln werden bekannts lic) von Bley gegossen, und man muß suchen, recht reis nes, nicht mit Zinn vermischres, Bley zu erhalten, weii die Kugeln sonst zu leicht werden. Wilk man nun Kugeln giesen, so bringt man meha rere Stü>knen und brauchbar zu machen, ist folgendes das beste Mittel» Man fülle eine kleine Kohlyfanne mit- Kohlen, und stelle darauf eine erdenue Schüssel. In diese Schüssel stelle man einen flachen zinnernen Teller, und in diesen schüt. te man nur einige Schüsse Pulver, daß es auf dem heißen Teller gleichsam röste. Nach Verkauf einiger Mis nuten, nehme man den Teller mit dem Pulver aus" dex Schüssel, breite das wartne Pulver auf einem Papiere dünne aus, und seße diese Operstion solange fort, bis die zum Gebrauch. nöthige Menge Pulvers geröstet ist,== Daß man 1bey diesem Pulverrösten sehr vorsichtig seyn müsse, versteht sich von selbst, und daß man das Bulvex nicht blos in eine erdene oder zinnerne Schüssel schütten dörfe, wird man einsehen, wenn män erwägt, daß exsiers springen könnte, und leßtere s- weil die meisten Gewehre sie zu sehr streuen. Man lädt sie gewdhnlich nur in einfache Flinten mit weiten Läus fen, wenn man Wölfe, Füchse, Ottern, Dächse 2c. oder Auerhahnen, Trappen, Gänse 2c, schiessen will.=- Für die Doppelflinten und alle Flinten mit etwa engeren Rdh» ren aber, sind die Schrote Nro. 2 und 3 auf der Jagd im Winter am vorzüglichsten, weil sie besser de> en und den Füchsen und Haasen 2c. die Knochen eben so gut entzwey schlagen, wie die Schrote Nro. o. und 1.- Nro. 4ist der vortheilhafteste Schrot, um Feldhühner, Schnepfen, junge Haasen 2c. damit zu schiessen z mit Nro. 5 schießt wan Pecassinen, Krammetsvdgel 2c. und mit Nro. 6 und 7 die noh kleineren Vdgel.-- Beym einkaufen des Schrotes hat man nur darauf zu sehen, das nicht viele unfdrms liche und hohle Kdrner darunter sind. Am schvnysien und besten aber ist der sogenannte englische Schrot, welcher auf einer Batsc und steif, und fo groß seyn, daß man beym tinunter stoßen etwas Kraft anzuwens wenden hat.*) Will man mit Papierstopfen laden, so muß man weiches, oder Drudpapier dazu nehmen, wenn man aber Haare zuden Propfern wählt, *) Ist der Gewehrlauf frisch gereinigt und sehr glatt, so muß man, beym ersten. Schuß daraus, auf die Lauffugeln oder Schrote einen etwas starken Papierstopfen machen, weil der Propf: von Filz. durch die Schwere des Bleys leicht verschoben werden könnte. Bey der äweyten Ladung abet ist diese Vorsicht nicht mehr undthig, wenn der Filzpfropf siark ist, jo Aebet? | jeh | uh? Biderst 1 summit D baren 311) pier, m womit(03 | posen! bin ut 19) het, | shui hinnerth fe si: KE und forma WW, die Ay dg des Sem bid, M gi Du In Eb UN 7 gut du. H an Dor: n Dartiyy "E eEnissey fen ) Im Gent 3 jewehr fz by Plex, ode Reb ) Flachöwen te uz, feh 5 oder Yapi, n; bey Zaufy genantt d wohl die Silh eigenen Durh 1 alten Aitht eihet, und zu werden, Dih ig Zust dir, (eich einm Zel Doh misen div- d so gtoß sehn, Feast anzu" apierstops! rudpapier 4 Prepfern wäh ohe glatt, so m - Qauffugeln dt tropfen machen , des Bleys leid top Qabung 8! un der SiN) zum Gebräu< der Feuekgewehre, 193 so haben die Rehhagare den Vorzug; so wie auch das harre Hanf-, Wer besser ist, als das weichere von Flachs, weil jenes dem Rutschen der Bleyladung mehr Widerstand leistet. Doch muß'man sich beym schiese sen mit Papier- oder Werchstopfen in der Nähe von brenn» baren Dingen sehr in Acht nehmen, da sowohl das Pas» pier, als das Werch nam) dem Schuß fortbhrennt. Mit Filz» und Haarvfropfen aber kann nichts angezündet werden, weil der Filz gar nicht brennt, und die Haare sogleich erlöschen, Das Pflaster, womit die Kugel umgeben wird, um sie in den Lauf so passend zu machen, daß zwischen ihr und dem Laufe keine Luft durch kann, macht man en:weder von Bax» , füllt das daran befindliche Lad» maas mit Pulver, schüttet dasselbe in den Lauf, und set einen ganz leichten Stopfen von weichem Papier, oder Werch, oder Haar, darauf.*) Nun breitet man *) Wenn sc mit dem gesüllten Ladmaas, bis an die Schwanzshraube hinein, und dreht nun die Büchse schnell uin. Dur diese Operas tion wird verhindert, daß Pulver neben in den Zügen des Laufes yängen bleibt, oder seucht werden kann, L:2:F, 196 Vom Laden der Feuergewehre. ein Pflaster, mit der gescs, so weit es gehen kann, hinunter, Will sie nicht mehr rutschen, so faßt man den Ladsto>X- zwischen den Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, und schnellt ihn so lange auf die Kugel, bis er stark zurüprallt und dadurch anzeigt, daß die Kugel fest auf dem Pulver sitt. Ist auch dies geschehen, so nimmt man endlich die Feder aus dem Zündloche, oder den Vorschlag von der Pfanne, und füllt diese nun"ganz mit Pulver, ohne jedoch so- viel darauf zu schütten, daß die Pulverkörner von dem Deckel zerdrüXt werden. 2) Vom Laden einex Xlinte. Beym Laden einer Flinte, welches weniger Anstrengung erfordert, als das Laden einer Büchse, füllt man zuerst die Pfanne mit Pulver; hierauf schüttet man das im Ladmaas abgenessene Pulver in den Lauf, seßt einen Pfropf etwas fest darauf, und läßt dann den im Lad- maas ebenfalls abgemessenen Schrot hineinrollen, auf wel- Hen der Propf zwar genau, aber doch etwas weniger fest, aufgeseßt wird.*) Da während des Ladens, durch Un- *) Mehr Shrote zu laden, als in das Pulvermaas gehen, taugt nicht, weil sie alsdann nicht fFräftig genug durch schlagen. Weniger zu nehmen halte ich aber anch nicht für rathsam, weil die Schrote alsdann nicht genug decdey. rf)! wil ich 1: Flut! 0" dis verf jene 670 es-frey's futtt 11] großen p schlof m ded Io sichen, an eu "0 us] Nafi pfen Wurt ges jo Rrähtglk ven, Zip rover, 1190 Winiger,; hv Wan gg viRies niht"„l so vst nN 5)||9 Bley L 17UM , Wehr? Ne nad unt w Auge!= dy 4 |= Dany, weit es gebey fh Den, fo. faßt py qe auf die/ Oy) | Anzeigt, def) Tft auh dN) ie F pom der Want ohne jedod|! verförner von dit ar ate, jaer Anstrent! fallt man 57 et wan ds? Lauf, seht! an den 23% einrollen, aus 2 ze was wenig qdens, dur“ Yyfverm WW aetig genug! Vom Laden der Feuetgewehre. 197 vorsichtigkeit oder Zufall, das Gewehr losgehen könnte, weil sich Pulver auf der Pfanne befindet; so muß die Flinte beym Laden immer eine solche Richtung haben, daß der Schuß, wenn er herausführe ,.den Jäger und seine Gesellschafter nicht treßen kann. Noch sicherer ist esfreylic), wenn man während des Ladens ein Steins» futteral überzieht. Sollte denn auch der Jäger den ' schloß nicht“ in die Ruhe geseßt haben, ss kann doch beym allenfallsigen Losschlagen kein Unglü> ent? stehen,*) Will man aus der Flinte Kugeln schiessen, so läß? nan entweder eine, oder zwey, auf den Pulverpfropfen roßen Fehler« gemacht, und vor dem Laden das Gewehre g L laufen, und je8t nod) einen Vfropfen darauf; oder man pflastert eine, oder zwey, Kugeln auf den Pulverpros pfen; jedoch) nur soviel passend, daß sie keines Vorschla» ges oder Propfs bedürfen, und vermittelst eines scharfen Kräßers allenfalls wieder heraus gezogen werden kdn- nen. Dergleichen leicht gepflasterte Kugeln fahren ges rader, und verderben die dünnen Doppel- Flintenläufe weniger, als die nicht gepflasterten. Ueberhgupt aber muß man besonders vorsichtig beym Laden der Dop- velfilinten seyn, und Achtung geben, daß man sich nicht verlädt. Hat man nur einen Lauf abgeschossen, so vergesse man nicht, das andere Schloß vor dem Laden *) Um s 3 so liegt gewöhnlich die Schuld entweder an der zu nahen oder zu weiten Entfernunz des Ziels, oder an der veränderten Qualität des Puls vers,= Schießt man zu hod), weil das Ziel näher sieht, als die Entfernung worauf die Büchse eingeschos» sen ist, so muß man ganz feines Korn nehmen, und wenn dies nicht genug hilft, mehr oder weniger unter den bezielten Punkt halten; schießt man aber zu tief oder zu kurz, weil das Ziel weiter ist, so muß man das Korn sehr voll nehmen, oder über den Punkt halten, um die Kugel auf den bezielten Fle>X zu bringen. Schießt man hingegen zu hoch, weil das Pulver ausserordentlich stark ist, oder zu kurz, weil es ungewdhnlich schwach ist, so muß im ersten Fall an der Ladung etwas abgebrochen, au) die vielleicht zu dien Pflaster mit dünneren vertauscht, und im andern Fall *) Die Büchse darf niemals eher gesto schießt, und daß man also in einem solchen Fall imme etwas unter den Punkt den man tressen wil!, visiren muß; welches auf der Jagd, wo man oft auf halbe Schußweite schießt, nicht ausser A< zu treffen, und er muß sic) zugleich an<, üben, in vies- lerley Stellungen und Lagen des Körpers, aus Freyer, Hand und aufgelegt zu schiessen, weil beym Pürich- gange die Umstände nicht immer erlguben die bequemste Stellung anzunehmen. 2) Vom schiessen mit der Flinte nach einem : n tol» + TN1'y so schar» +.; vL nfe erfordert Fein fes Besicht, und keine so große Genauigkeit, als das schiessen mit der Büchse, Das Ziel ist gewöhnlich viel näher, und der Schrotschuß dec>t eine größere Fläche? es Fann daber ein Gerit Les 3,t 7; Fen Feine io na theis lige Folgen haben, als wenn man mit der, Büchse Da die Flinte kein. Visir hat, so. wuß das Korn ß.< Shwmyamtlhreant beym Zielen, wie anf. der Schwanzicht Be sitzend erjcgeinen, und wenn es so eischeint, muß Damn 2 ET Em nnn ZEE = Ie - mami-=<->-e= | ene GEHEN 202 Vom schiessen mit den Feuergewehren. es auf den bezielten Gegenstand genan gerichtet, und dann das Getvehr abgefeuert werden, ohne es beym losdr“ia den im mindesten aus seiner Richtung zu bringen. Ist die Flinte gehdrig eingeschossen, so wird der Schuß alsdann, bey einer Entfernung von 40=-- 50 Ellen, auf den bezielten Fle> treffen; schießt sie aber immer auf diese Entfernung zu hoch, oder zu kurz, so muß sie ein geschickter Büchsenmacher in Ordnung bringen; wenn durch ab- oder zuthun am Pulver nicht geholfen wers den fann, Um aber mit der Flinte gut im Lauf und Flug schiessen zu lernen, übe man sich zuerst nach einem festen Ziele, hierauf nach einer über die Erde gerollten, mit Papier umgebenen Kugel, und endlich nach einem in die Luft gewor» senen Steine, Hat man sich durch diese Uebung die ndthige Fertigkeit verschaft, so wird man hernach auf der Jagd auch besser zurecht kommen, als wenn man das ganze Erercitium blos auf der Jagd vornehmen will, 3) Vom schiessen mit der Pistole nach einem Ziel. Das genaue schiessen mit der Pistole ist künstlicher, als mit irgend einem aadern Gewehre, weil man nicht so leicht damit still halten kann.= Man schießt ents weder mit etwas gefrümmtem, oder mit ausgestrecktem Arm, oder man legt die Pistole auf den horizontal gehaltenen linten Vorderarm auf; wie manu es nehmlich am bequemsten findet und am sestesten halten kann. | ! | gum wewrige" wenn Y Amn Ie sch esl| weit 7 Ww (B5; |(IQ is Md] | Julian | dri 07 winn; den 0; tey; mist Tae eh, gericht ind din es beym lutz; ) zu bringen, 4 wird der(ei 49== 20(Un ot sie aber imm furz, so mij Wg bringen ww pt geholfen 19 vf und lug scirfe einem feen 34) erollten, mit Dapiy mnie uft qewen Webung die möcht) mam auf der hy) 0 man DA 4) ehmen wil, ole nad eintt Wale It Pin HM ve, will ma nd Mau slept mi auggese wf. den horhze"" vie mans nehm) jofun hai jw Vom reinigen und pußen der Feuergewehxre, 203 Vebrigens wird wie mit der Büchse visirt und geschossen, wenn die Pistole ein Visir und Stechschioß hat; hins gegen wie mit der Flinte, wenn sie nur ein Korn und simpeln Drücker hat.-- Es gehdrt aber ein kräftiger Arm und viel Uebung dazu, um mit der Pistole aut schiessen zu lernen 3; obzleih das Ziel gewdhnlich nicht weit entfernt ist. Fünftes Kapitel. Bom reinigen uud pußen der Feuergewehre. Wenn man mit den Feuergewehren gut schiessen, und fie zugleich auch lange conserviren will, so müssen sie, so oft es nbthig ist, gereinigt und gepußt werden. Das reinigen beschränkt sic) auf die Entfernung des Pulverschmußzes im Lauf und Schloß; das pußen aber auf die Säuberung vom Rost und Fle>en und Herstellung der Politur oder des Glanzes, 1) Vom reinigen der Feuergewehre. Wenn aus einem Feuergewehr mehrmals geschossen wird, so sekt sic) im Lauf nach und nach Pulverruß an, der, wenn er zu di> wird und die Nöhre zu rauh macht, den Schuß schwächt, oder das einladen der gepflaster» ten Kugeln erschwert, oder wohl ganz verhindert. Es müssen daher die Läufe von Zeit zu Zeit gereinigt, und 204 Vom teinfgen und pußen der Feuergewehre. von diesem nachtheiligen Schmuß befreyt werden. Wie oft dies geschehen muß, solches hängt vom starken Ge- brauch, von der Giite*es Pulvers, und von der Wit- terung ab. Ist die Luft troXen und das Pulver recht gut, so fann man aus einer Büchse 15 bis 18, und aus einer Flinte 25 bis-30 Shüsse thun, ehe man ste zu reinigen ndthig hat; bey Feuchter Luft und schlech- tem Pulver aber. wird diese Reinigung früher nvtrhig, und sie muß auch jedeemal daun vorgenommen wers den, wenn ein bisher gebrauchtes Gewehr nun Mona- te oder Jahre lang in den Gewehrschranf gehängt Schießt man mit der Büchse, Flinte oder Pistole nach der Scheibe, so kann man den Lauf nach jedem uß trocken answischen, wozu ein starker hdlßer- ner Pußsto> oder Wischer, der unten einzekerbt und-mir Werch bewi>elt wird, nothig ist; auf der Jagd aber, kann dies tro>'ne auswischen nach jedem Schuß nicht Stait sinden--- und wenn erf mehrere Schüuüße geschehen sind, so hängt der Pulverruß auch so fest an, daß das rrocne auswischen nicht mehr hilft. Man reinigt daher dergleichen. Gewehre durch auswaschen mit OÖ% 4% 4>„ tr Baijer, h aller Schmut 3 los geht, und verfährt » auf jfoigends Art: Man sces, den Lauf so lange mit Wasser aus, bis der in reines Wasser ge» tauchte Wercen aus dem Lauf zieht. Ist dies der Fall, so tro&ne man das Gewehr allenthalben vdlli ab, wische auch das Zündloch mit einer Feder durc<>, bis es tre>en iF, und stelle nun das Gewehr eine Zeitlang- entweder nicht weit vom Ofen, oder in die Sonne, um recnen, Isi auch dies erfolgt, so reinige man, vermittelst eines spitzigen Holzes und eines leinenen Läppchens, das Schloß in- wendig und auswendig von Pulverruß, scen, ein Schrauben? zieher, ein Kugelzieher, ein Kräßer, eine Teile, eine Dratzange, ein. kleiner Ham» mer, hölzerne Wishsiv>e, und mehrere Vußo hbdlzer mit und ohne Hutfilzüberzug, Will man aber den Apparat vollständiger und bequemer haben, so muß auch ein eisernes Hand- Shraubsid> hen, und ein großer Schraubvsto> und Locheisen zum ausschranben der Schwanzschraube, angeschafft werden, um aud) auf diesen Fall mit den ndthigen Werkzeugen versehen zu seyn. Soll nun ein Gewehrschloß geputzt werden, so muß man es zuvor auf folgende Art auseinander legen: Man schraubt den Hahn, nachdem man ihn vorher bis zur Pfanne gesenkt, also das Schloß in die vvllige Ru- he gebracht hat, ab. Hierauf dru>t man die Batte: riefeder mit dem Federhaa>en so weit zusammen, daß man die Batterie abschrauben kany., Ist dies geschehen, so schraubt man die Pfanne ab, Nun drükt man die große Schlagfeder mit dem Fes derhaa>en ebenfalls so weit zusammen, daß man die Stange, die Stangenfeder und die Nuß ab» schrauben kann; und endlich schraubt mau die Schlag» 208 Vom einigen und pußen der Feuergewehre. seder und die Batteriefeder ab, und legt bey jes des Stück die dazu gehdrige Schraube. )tun paßt man die Schloßplatte und alle nicht ges bläute Stücke mit Schmirgel und Oel, vermitrelst eines spizigen Fimmelholzes,-bis alle Rostfle>en ver? schwunden sind, und reibt die Außenseite der Schloßs platte und aller Theile die ausw.;ndig am Schloße sind, noch mit feinem EE oder Blutstein ab, um ihnen noM mehr Glanz zu geben, Ist dies geschehen, so reinigt man, vermittelst einer Feder, die Schrauben- lbck überall mit einem in Klaunenfett geträuften feinen leinenen Läppchen ab pußt hat., in derselben Ordnung wieder zusammen, we man die ein- > zelnen Theile davon weggenommen hat, Es wird also zuerst die Batteriefeder, und dann die große S durch das Zerspringen der Flasche zu fürchten ist. Hat man die Flasche auf solche Art gefüllt, so nimmt man sie von der Pumpe, und schraubt sie an der Büchse fest an.== Beim Laden wird die Kugel g:? rade so, wie in ein Feuergewehr, hinuntergesiogen z wenn man aber. Schrot schiessen will, wird zuerst ein Propf 14.7 212 Von den verschiedenen Windgewehren, von Huthfilz, oder ein leichter- Propf von Druckpapier „unten auf den Stift der Schwanzschraube gesetzt, dann ein geringer Schuß Schnepfenschrot geladen, und auf diesen wieder ein Propf leichr aufgeseßt, Obgleich der gewöhnliche Jäger sich der Windgewehs- re zur Jagd nicht bedient, und in mehreren Ländern über» haupt Niemand sie führen darf; so habe ich nur das Nöthigste davon hier anführen wollen, weil sie nicht all- gemein verboten sind, und vom Jäger gefordert werden kann, daß er damit umzugehen wissen soll, Von den Polzenbüchsen., Ehe ich dieses Kapitel schliesse, muß ich noch eines Windgewehres, nemlic) der wenig bekannten Polzen- bü ch se ganz kurz exwähnen 3; weil sich Anfänger im schiessen im Zimmer vortrefflich damit üben können. Der Lauf einer Polzenbüchse ist zwar von Eisen, wie ein ges wohnlicher Flintenlauf; es ist aber in der Mitte eine en? ge messingene Röhre angebracht, und der Zwischen- raum zwischen dieser und der eisernen Röhre mit Bley ausgegossen. Dieser mit Visir und Korn versehene Lauf springt, wenn man an einer Feder drückt, vor der Schwanzschraube so hoch aus dem Schaft, daß man einen kleinen, mit einer eisernen Stachel und einer Quas ste von Eichhornhaaren versehenen Polzen hineinstes >en kann. Das sonst gewbhnliche Schloß fehlt 3 ein Stechschloß ist aber am gewöhnlichen Orte angebracht. Im Kolben liegt ein kleiner Blasbalg verdekt, den man durch eine Kurbel aufzieht und der, wenn man 601 „ys Gel so seht zu | nung des schnell zu 20 Ell troffen 10 | man m | die Geist | fiche, al | 20(tm ien fehr uf Wi(4r(dur Niferd mitt git Mh | Do den 11 vl | De by find da Dipp Und nden sind ven. fänger,' j Ieh | daewehtn, f von druf aube geh yn geladen, un yy h der Bindteny eren Rändem ihm yabe ich nur yy weil fie nict) r gefordert Iman 1 sell, sett. u ich noch ein) anten Volzen < Anfänger in üben önnen, It Gisen, wie ein! der Mitte eint) und der Zwi 1 Rohre mit A) dom vrhene DI - deüft, vor Wt daft, daß 1 4 und fin Zu plzen Wineins a jl ilt angeb al verdd) 1] MN vw 4 Vonden versc ges troffen werden soll. Will man weiter schiessen, so muß man mehr oder weniger über den bezielten Punkt halten, die Schüsse sind alsdann aber überhaupt nicht mehr so sicher, als auf die eigentliche Schußweite von x5 bis 20 Ellen. In Salzburg werden dergleichen Polzenbüche» sen sehr schön und gut'gemacht, Auf der meinigen, die sehr fcX geworden, und man irrt daher oft sehr, wenn man denjenigen, der einen Hirsch- fänger trägt, für einen Jäger hält. Dessen ungeachtet legt der ächte Weidmann noch immer den gebührenden Werth auf seinen Hirschfänger, der ihm, nach geendige- ten Lehrjahren, im Namen der gesammten Jägerey, durch seinen Lehrherrn oder Le hrprinz zu tragen erlaubt wurde, Theils, umihn als einen gelernten Jäger dadurch dffentlich auszuzeichnen, Theils aber auch, um dieses Seitengewehr zum Abfangen der Hirsche und Squ- en; auch zum Gebrauch in mancherley andern Fällen guf der Jagd, und zu seiner eigenen Vertheidigung ge gen Menschen und Thiere, zu benußen. Man hat gegenwärtig bey der Jägerey zwey verschie? dene Arten von Hirschfänger, nehmlich d eutsche und | | | | | | | | und ve sranzb!! line 1! falls ger" lich um( fin sar? eines jl gling Besh/s von Nel sonst 17 din Grm Cfenbaint » hijieren"D ENE dur dm SG be(raue de mia feat id Nundics Iitbeny ai ami Ni sh YE abisug eint Ey nd Eucbebn nger 9 erlemt wur= trägt der Jip) 1 fam, daß 6) einen Hirschi) nannten gelt) e Verordnung, y ) sonst jemand dy ist man frglich 0) es auch fem, 1 Forst- und Tul (litärsabeln und! ,= Zr hij eden, und ind Y 1, der(inn Zi Dessen ungu3! ner den gebujmt m, mac) ge) mten Füge) du zu Image erlau! „lernten Jay ails aber auch, r Hirsche und G ey andern Dy 4 Vetheidigy" 0.| 7 vager) p„"" NN mid(NA Jagdgewehren und Waffen. 215 franzdsisc, und 5 Zolle von der Sypi- ße herauf zweischneidig seyn. Und die Scheide, wel»? che entweder von braunem oder schwarzem starkem Leder gemacht wird, muß oben mit einem zwey Zoll langen MundsiüFe, und unten mit einem 3 bis 4 Zoll langen Orrbande, von demselben Metall, wovon das Griffe gefaß gemacht ist, versehen seyn. Der Gebrauch des Hirschfängers bey der Jagd bes sieht vorzüglich darin, Hirsche und Sauen damit abzusangen, oder auch nur damit zu heesen=- Läßt man eine Sau auf den Hirschfänger anlaufen, so siüßt man den Hirschfänger auf das rechte Knie, und siicht ihn der Sau zwischen Hals und Brust in die Herzkams Von den stehenden, hauenden und schneidenden 276 merz; fängt man aber eine von Hunden gedeXte Sau, oder einen Hirsch ab, so sticht man den Hirschfänger hinter dem Blatte, etwas tief unten, hinein, um das Herz zu treffen. U.d soll ein Thier geheeßt werden,“0 schlägt oder haut man ihm die große Sehne überm Knie ab, Ausserdem wird auch am Hirschfänger 2) Der Genickfänger oben an der Scheide angebracht. Dieser besteht aus einem Messer mit einer 4 3 Zoll langen, oben 3 Zoll breiten, 5 Zoll dien, und unten zur Hälfte zweyschneis digen und stark zugespißten Klinge, und dient dazu, dem Wild zwischen Hals und Kopf das Geni>k zu fan- Hen, es aufzubrechen, und auch ndthigen Falls zu zerwirken, und zu zerlegen,=- Jeder Hirschs fänger muß mit einem solchen Genickfänger versehen seyn, Gabel und Löffel aber, die man an manchem Hirschs fänger angebracht sieht, müssen als unscli< wegbleiben. Daß der Hirschfänger auf der linken Seite ges- kragen werde, ist bekannt. Man hat dazu entweder Leibkoppel, die über den Hüften um den Leib gegürz2 tet werden, und mit Shldssern und Schnallen vers sehen sind, oder man hat Bandeliere oder Ueber» Hängfoppeln, die von der rechten Schulter nach der linken Höfte herunterhängen, und mit einem Medail» kon auf der Brust verzieret sind. Die erste Art ist die älteste, die andere aber die bequemste, Beyde Ars ten von Koppeln werden übrigens entweder von gelbem hirshied | grünem“ | entweder ressen! der Jop Gager! den Hi undd3 ep dient 0 pes Ort) (dug um dw | wmmöget | M8 14 3119 Ze On! einem del] ve if fu? vn. De zum Win DIL | deit Rep 1x nehm | messer 94 | fich statt) und Ane Un gedetedy | Hirschfängar hy In, um da An [ werden„1(iy überm&ult 4), fänger NN Dieser besteht 4 gen, en 3.4 r Hälfte wern nd dient dazu, Wi Oenid zu für d möthigen Fall = Jeder Hirsh 19er bersehen ty m manchem Hh 6 unshifli) Infen Gelte gb ot dap entweder 1 den Geib gegüt? Schnallen 1e eder Web" >qyulter naß 1! einem Meda" die est M! wit, weder 000" Fagdgewehren und Waffen. 217 Hirschleder, oder von skirtem Rindsleder, oder grünem Safian, oder von Sammet oder Tuch gemacht, und entweder ganz oder zum Theil mit goldenen oder silbernen Tressen besetzt, oder mit Gold oder Silber gestit. Vuf der Jagd im Walde, und auch bey jeder Gelegenheit, wo der Jäger besonders bemerkt wird oder in Uniform ist, muß er den Hirschfänger anhaben, der, je nachdem es die Uniform und der Rang erfordert, entweder mit, oder ohne Port» epee, getragen wird, '3Z) Das Weidmessexr dient beym Zerlegen das Wildes zum ausschlagen des Gehdrnes, und zum enrzwey hauen oder Durchs schlagen der Knochen. Auch wird es dazu gebraucht, um einen Fehler wider die Weidmannssprache und Weids mannsgebräuche damit zu bestrafen, Dfe Klinge oder das Blatt des Weidmessers ist 15 Zoll lang, 3 Zoll breit und am Rücken 3 Zoll di>., Der Griff hat keinen Biegel, ist aber sonst fast wie an einem deutschen Hirschfänger geformt. Die lederne Scheis de ist stark mit Metali beschlagen und verziert, und neben in derselben befinden sich zwev Messer zum zerwirken des Wildes, und ein Stahl zum weßen dieser Messer,=“ Vormals wurde das Weidmesser auf der rechten Seite, an einem Haden, im Hirschfängers Koppel getragen, nnd auf der linken Seite hing zur nehmlichen Zeit der Hirschfänger. Jeßt sind diese Weid- messer ganz ausser Gebrauch gekommen, und man bedient fich statt ihrer der Hirschfänger. 218. Bon den siechenden, hauenden und schneidenden 4) DEMENZ Le 1000 1. Das unter N.. 1 abgebildete Fangeisen oder die S< weinsfeder dient dazu, Sauen oder Bären damit abzufangen, und es ist zu diesem Geschäfte besser und sicherer, als der Hirschfänger.=-- Es besteht aus der soges nannten Feder, dem Knebel und dem Schaft, Die Feder ist lanzetfdrmig, 8 bis 9 Zoll lang, in der Mitte 2 bis 3 Zoll breit, äduf den Seiten scharf und vorne spilzigscharf. An dieser Feder befindet sich ein Abis S Zoll langes hohles Oer, um den Schaft recht sicher darin befestigen zu können, Dieser S< a ft oder Stiel muß von zerspaltenem jungem Eichen- oder Eschenholze gemacht werden, und ausschließlich des Theiles wels» Zoll, weiter nach unten aber 1 5 Zoll im Durchmesser did, und naoelt lederne 5 Zoll breite Riemchen, Kreuzweise geflochten, mit Sattlerzwe>ken darauf, um ihn fester halten zu konnen, Damit aber das Fangeisen nicht tiefer in das gefangene. Thier eindringe, als es nöthig und gut ist, so wird da, wo das Oer aufhört, ein Knebel befestigt ,. der aus einem Spies von einem Dambhirsche, oder aus einem Ende von einem Hirschgeweih besteht, Aussers dem wird auch von starkem Leder eine Scheide über die Feder gemacht, weil man sonst leicht jemand damst beschädigen könnte. Beym Gebrauch dieses Fangeiseus tritt man mit dem linken Fuß vor, nimmt den Schaft unter den im Zul yn) jul 00 UNE! ENT Olnuh| NZ | ht, neee en, eisen, Oder Bären dany eschäfte Hesser m) steht aus der eh 1 C haft,)) "3, in der Ty [Darf und voy fich ein 4 bi; "haft recht shy 3 Maft oder er oder Eshenhel 4 Zhelles wi) Fuß lang sept, oll, weiter nach Id, und nat) weise geflechty fester halten 4 (dt Hefer Iv Da va und gur iF, fuchel befestigt» jirsche, eder auf estebt, Ausst > heide über dh | jemand dan) tei war aft ur Jagdgewehren und Wassen, 319 rechten Arm, faßt ihn oben mit der rechten und weiter unten mit der linken Haud, und dirigirt so die Spiße der Feder in die Brusihdhle der, durch den Anruf: Huy Sau! gereißten und anlaufenden Sau, Ist diese aber schon von Hunden gede>t, oder von Menschen gehal» ten, so stdßt man ihr das Fangeisen hinterm Blatt hinein. 5) Lon der Da förmig, und hij mem Zirtel 0) greuß gew) , un 18 Von den eisernen Fang- Apparaten, 221 im Durchmesser hat. Die äusserst starke, Hufeisenfdrs mige, Feder ist mitten x Zoll hoh, 3 Zoll breit, und nimmt nach den Biegeln hin in der Die merklich ab. Das Stellsct und über die Biegelschraube gelegt wird, Hierauf ziehe man mit der einen Hand den kürzeren Faden stark nach der Feder, und bringe mit der andern Hand das hölzerne Stdpf» ce etwas auf den Teller drücken 3; wodurch die Sellstifie sich verrüken und die Biegel Blitschnell zusammenfahren, Das Mardereis“n, oder Tellereisen zum Mars der= und Jltisfang, ist um vieles kleiner, Es har nur 12 bis 15 Zolle im Durchmesser, ist auch nur mit einer Feder versehen, und die Biegel haben gewbhnlich keine Zähne. Fn den größeren Eisen der Art lassen sich auch Däche, Fübse und wilde Kaßen fangen, wenn die Feder stark genug ist. Ausser diesen aibt es noch viel kleinere Tellereisen, worin Wieseln, Ratten und Mäuse gefangen werden können; und hier und da findet man große viere>ige sogenonnte Tritteisen, die aber blos durch ihre viere>iae Figur von dem zuerst beschriee benen Ottereisen verschieden sind, | | | | ] | | | Die worden, lenthalb! wovon 1! min, Von den eisernen Fang-Apparaten, 225 Zol im Dich 3) Vom Untieleisen. Trunden een Die Angeleisen sind erst in neueren Zeiten erfunden M spannend worden, und auch gegenwärtig sind sie noch nicht al- 1 Jedem, lenthalben bekannt, oder im Gebrauch. ran Schrau, A) Das deutschen, zum Anhängen der zum Mä Kirrung, befestigt siad, Der andere Haupttheil dieses (63 hat my Fisens ist ein stählerner Ring, der 1+ Linie breit, x 1 mit eine Linie dik, und 6 Linien im Lichten weit ist, an welchem Apltd eint ein eiserner Biegel,> Zoll hoh und von gleicher Weite 1 feh auch und Breite wie jener Ring, aufgerichtet sieht.--- vem die Durch den so eben erwähnten Ring kommt, die zuers? 3 wb beschriebene Stange soy, daß, wenn man sie etwas in und Nius die Hbdhe schiebt und die Federn beydrückt, die Spitzen 0. ganz wenig von bem Ringe gefaßt und gehalten werden. Zieht man aber im Gegentheile die Stange nur menig MUN herunter,= welches geschieht, wenn ein Fuchs die gas bsfy t an die Hä>en. Diese Füße werden zusammengedrückt in die Kapsel geschoben, und damit sie sic) nachher nicht ganz herausziehen lassen, so werden auf den Seiten, wo die Ausschnitte in der Hülse sind, 2T Linien im Durchmesser haltende PlättHen von aussen auf das Scarnier geschraubt.=- Zieht man nun die Füße bis an das Ende des Nusscke zusammengeselßt werden. Die eine von den beyden noch ossenen Seiten wird. mit einem starken Dratgitter ver» schlossen; an der andern Oeffnung aber, die zum Eins lauf dient, werden zu beyden Seiten 32 Zoll lange, mit Falzen versehene, und oben durch ein Querholz verbun» Dene Latten angenagelt, zwischen welchen sich die oben mit einer Handhabe versehene, ebenfalls vou Eichenholz gemachte, Fallrhür leicht auf- und nieder» schieben läßt. Ausserdem wird auch in der Mitte des einen Sei: tenbrettes, von unten herauf, ein 1x Zoll breites und 2 Zoll hohes Loch, für die Zunge des Tritt-Brettes, eingeschnitten und mit Blech inwendig besaumt-. Das Trittbrett liegt quer im Kasten, ist.1 2 Zoll lang, 4 Zoll breit und 5 Zoll di, und ragt mit der daran befindli- t sie durch das en Balfujit, Loch in der Säule und bindet unten ein etwa 4 Zoll lans= 1 bepden uh ges und I Zoll breites Stellholz so daran, daß, Dratgitter 39 wenn man die Fallthür in die Höhe zieht und das Strell2 20 100/06 holz in die auf der Zunge und am Seitenbretre befind? 0:0 liche(Stellkerbe oder Kiemen bringt, die Falle fäangisch verk]; Seh sieht, und daß bey einem geringen Dru aufs Trittbrett „fh die iba die Stellung losschlägt und die Fallthür sehr| v Cihufch sc< nell herabfällt und den Kasien verschließt,> vers(iefen 1. Von der 3zweytlappigen marderfäalle. MIET Diese Falle, die man meistens nur zum fängen der AMESEN Iltiße und Wieseln in Gebäuden braucht, hat dieselbe BU Einrichtung, wie die allenthalben bekannte Rattenfalle, n c.<.. 34 o 4.5 PITEEN k PE 3 e tum. Di Sie ist nur etwas großer, venn ihre Länge bdtrazt gewöhns lang, 4 lic) 3 Schuh, und die Höhe und Breite x 0 bis 1 2 Zoll. Als 40 les übrige wird aus der Zeichnung N. 10 erhellen 5 DATON DTW co H wn* a. 3 sind die beyden Klappen, b. b. sind Schwängel A die, sobald die Klappen heruntergefallen sind, sich senk» - x recht hängen und verhindern, daß das gefangene Thier ABM die Klappen"heben und entfliehen kann. Die übrige Zeichnung bedarf wohl weiter, keiner Erklärung, weil sie bei der einklappigen Marderfalle schon gegeben wor? den ist, Schmitten, uv 1 Fasten, wichen 017" 7 wer DU II. Von der Prugelfalle, y Die Prügelfalle wurde vormals sehr viel zum Fang .. mate ane nnmng mnmdääig re re EN emer wegen I TIE 238 Von den hölzeynen Fang-Apparaten der Füchse und Mardern gebraucht 3 jezt aber bedient man sich ihrer nur no<) zum Fang der Buchmarder auf. den Donensteigen, wo sie auch wirklich alle übrigen Fangapparate übertrifft.== Bey der Verfertigung einer solchen Falle werden zwey, 4 bis 5 Fuß lange, und 5 Zoll im Durchmesser die, ganz gerade und glatte Stanz» gen, dichte neben einander auf die Erde gelegt, zu ZS verz senkt und, vermittelst an beyden Enden darneben geschlages ner Pfähle, gut befestigts Hinten wird ein starker gespal? tener Pfahl eingeschlagen, damit die im Boden liegenden Stangen nicht rutschen können, und vorne werden neben diesen Stangen zweh 3 Zoll die oben mit Gabeln ver» sehene Pfähle, als Pfosien eingeschlagen, welche 3 Fuß aus der Erde hervor ragen, und oben durch einen in die Gabeln gelegten Querprügel verbunden sind. Nun wird ein 5- Fuß langer und 5, Zoll im Durchmesser dicker, ebenfalls ganz gerader und glattrindiger, Fallprügel zwischen die Pfosichen gebracht, und unten vor den ge- spaltenen Pfahl geschoben, wodurd) er also auf die bey» den Lagerprügel zu liegen kommt. Hierauf wird der Fallprügel vermittelst einer dünnen aber festen Schur, die man über den oberen, in den Gabeln liegenden„Duet? prügel wirft, in die Höhe gehalten, und die Falle, ver- mittelst einer an dieser Schnur und an einem über die Lagerprügel gezogenen Drat angebrachten Stellung so gufgerichtet, daß, wenn der Marder den am Drat bes festigten todten Vogel anfaßt, ihm der Fallprügel auf den Rücken schlägt und ihn erdrüFt.== Obgleich der» zumal| JAG | | Iden! 11 Ww; Pordjall 1 Ru ang 0, M wit(na |(nein) (1/8118 |f Gty (un Doge Fu | Worin | jWwenn ffe '" 2 Win Non dew hölzernen Fang-/-Apparaten. 23x SUE aleichen Fallen leicht zu machen sind, wenn man sie WUCENEN einmal gesehen bat, sv ist es do fast unmöglich sie so lid) al Shin dentlich zu bes hreiben oder zu zeichnen, daß man sie Verfettigung dap alshald darnac) machen könnte. I< rathe daher, sich Fuß lant, 1: die Verferiigung von einem Kundigen lehren und die Handgriffe zeigen zu lassen. eat" 110 Dieselbe Fall2 bringt man auch zuweilen auf Bäu- le ville wen, oder 4 bis 5 Fuß hoc) von' der Erde, zwischen Ap Reideln an. Die Verfertigung ist alösdenn aber müh» samer, und die DEE fangen sich eben so gerne auf der Erde, wenn die Falle gut gemacht ist. 1 Ded IWegerdit EN IV. Don der mordfalle, vir Mohl(19 mit Dabu Det IE IE: ß Noch einfacher und fast eben so nüßzlich ist folgende | We 3 59 Mordfalle, Man verbindet sechs, 5 Zoll dicke und 4(m in M 4 Fuß lange, gerade, und glatte Prügel von schwerem jed, Ju wi) Holz, vermittelst einiger quer übergenagelter Stäbe, hesse dil mit einander, stämmt diese zusammengeseßie Platte gegen „Fallprügt einige in die Erde geschlagene Pfäßzle, und bringt darune- fan vor OH ter die Stellung der, allenthalben hekannten, sogenanns jo auf dis 0) ten Studenten- Mausfalle, und am Stellholze Hieruf wird einen Vogel zur Kirrung an. ffn Echt wwe= enden, Zu Drittes Kapitel. Von den Fanggaäarten. Fanggärten sind kleine umzäunte Walddistrickte, worin man Sauen, Wölfe und Fächse lebendig fängt, „,' 3..? wenn sie durch die im Zaun angebrachte Falltihüren allg 917.111 232 Von den Fanggatten. in den Fanggarten kommen, um die Kirrung aufs zunehmen,=- Die meisten Fanggärten haben eine solche Einrichtung, daß die angekirrten Thiere die Stellung, selbst abdrücen, und- sich aiso selbst den Ansgang vers schliessen 3; es gibt aber auch solche, wo der Wache ha bende Jäger die Stellung losziehen-und dadurch den Fanggarten verschließen muß, Dergleichen Fanggärs ten Fdnnen aber freylich nur bey mondhellen Nächten be? nußt werden, und find folglich nicht so bequem und vortheilhaft als die Selbstfänge, L Don Anlegung eines Sa DE mit einem Seibjtfande Iu Gegenden wo es viele Sauen im Freyen gibt, legt man Saufänge an; theils um die darin gefange? nen Sauen sogleich, im Saufang zu erlegen z um sie sv lange in einem Beygarten auf zu bewahs ren, bis man sie vielleicht in ein eingerichtetes Ja* gen, oder in einen Saugarten transportiren kann 5 theils aber auch um die Sauen auf einem am Beygarten angebrachten Lauf zu heßen, oder auf sonst eine Nrt zu erlegen, Unter N. x1 habe ich einen Saufang g2- zeichnet, der zu allem oben Erwähnten gebraucht werden kann,== A. ist der 150 Fuß lange und 209 „1; Fuß im Durchmesser haltende, licht mit Holz bewachie theils ) ne, Saufangz B. ist der 300 Fuß länge und 200 "Fuß breite, mit Bäumen und etwas Büschen bewachfene, Beygarten, und C. isi der 430 Fuß lange und in der Mitte 250 Fuß breite, ganz blose Lauf oder Hels- plaß, Alle diese Abtheilungen sind, wie der | Geitt ganz di sehen | a, hohe die si pu 1 unt undd übern a0ge "it fit N nN hy(1 |"4 4,(1 | Vrwnter, | | Fitting ih haben ye dh te die Otelium 10000: 11119010 3 ' Guam SEENNCULET nge und 207 ol bewaß)? ge und 7? M" Gewa! 'o“ und fm W md Von den Fanggärten, 233 Seite 74 beschriebene Saugarten, mit 3 Fuß hohen, ganz dicht zusammengesetzten, und 2 Fuß in der Erde stehenden, starken eichenen Palisaden umzäunt,.. Bey 3, ist am Saufange eine 3 Fuß breite, und 4 Fuß hohe Fallthür von eichenen Doppeldielen befindlich, die sich zwischen zwey Pfosten in Falzen leicht aufzie» hen läßt. Oben sind die Fallthür- Pfosien,== so wie unten.und mitten== mit einem Querriegel verbunden, und auf dem obersten ist eine kleine Rolle befindlich, über welche die Schnur, wodurc< die Fallthür aufge? zogen wird, laufen muß.=- Bey b. ist der,-. unter N. 12. größer gezeichnete=-- 2 Fuß breite und 3 bis 37 Fuß hohe Stellapparat, welchen ich bey N. 13 guch noch von der Seite abgebildet habe, ange2 bracht. Diese Srellung besieht aus:der Walze c, dem Dru>stift d., dem Stellholz e., dem Stells blo> f;,, der Stell-Leine h., welche über die Rolle bey 1. läuft und, durc) eingestoßene oben gabels förmige Stangen getragen, nach dem Fallthürchen bey a. zieht=- und endlich aus der Druleine g. Diese wird an zwey in-gerader Linie mit dem Stellblo>e t geschlagene 35 Fuß hohe Pfsahle vder Heftel bey k. k.(Fig, 11.) einen Schuh hoh von der Erde, und sehr prall gezogen, so angebunden, daß das Stellholz e., gerade zwischen den Fangblock|. und den Drufstiift d.(Fig. 12.) kommt.=- Will man nun dies sen Apparat fä ngisch siellen, so hebt wan die Fallthür bey a.(Fig. 11.)= in die Höhe, ste>t einen Blo> darunter, daß sie vorerst nicht wieder herunterfallen Fann, Fe SEGEN GEES 234 Von den Fanggätten, « dreht die Walze c.(Fig. 12.) nach oben so lange um, bis die Stel»Leine h.scharf anzezogen ist und der Stellstift d. mit Gewalt unter siM drüc>, und bringt nun das Stellholz e. zwischen den Stellstift d. und den Stell» blo>k t. so ist die Stellung, wenn man den Plock uns ter der Fallthür weggenommen hat, fertig. Der gerings ste Dru>X gegen die Druckleiw g. muß das Losschlagen der Stellung, folglich auch das Herunterfallen der Fall» thür bey a, bewirken. Ausser der bey a. befindlichen Fallthbär, sind. deren noch zwey bey 1, 1. im Beygarten B.(Fig. 11.) angebracht, um die gefangenen Sauen in denselben zu treiben,“ und sie bis zur weiteren Verfügung darin zu füttern; weswegen auch bey m. ein Suhl und Trän» Fe eingegraben, mit Ton ausgeschlagen, und, wenn Sauen im Beygarten sind, so lange kein Schnee liegt, QD beständig mit Wasser unterhalten werden müßen. Damit man aber die Sauen, ehe sie auf den Lauf getrieben'werden, separiren, und nur die bes stimmten hberausjagen, die andern aber zu sonst eis nem Zwe verwenden kann, so sind zwischen den bey- den Vürschhäuschen n. n.(Fig. 11.) sechs oder mehr Kammern angebracht, zu welchen. ebenfalls zwey Fallthüren bey 0. 0. führen. Jede dieser Kammern ist 15 Tus lang und 12 Fuß breit, und hat zu beyden Seiten und nach der langen Vorkammer bey P- bin? 3 Fuß breite und 4 Fuß hohe Fallthüren; so wie auch Vorkammer bey q. q. mit zwey eben solchen Fall- thüren versehen ist, um die Sauen auf den Lauf zu [| UNENEN [set gallth jenige denv! gen| dan ihrer ald! men! mit D sur vß EN ANN | Nam "Nn W VN+ [= "yt im 1[6 land Wh, und der Stelie Orig mun Day . Und den Ely 0 den Diff by iy, Zer NN ) 098 Coöschln erfallen der Zub he, And Dere DB,(Pp, 11, In derselben zu FU Dar ZU hl und Tra 0, Wd, Wen in Ghee 0 1 MiDen, 15 auf den Dal nur die vb ar zu[uft dis hen den Dez 6 oder meht falls zwey ammer if t zu beydtt hey Pp» hi, so wie uy jochen 31 den Oy" Von den Fanggätten, 235 lassen. Beym Eintreiben in diese Kammern sind die Fallthüren bey 0. 0. und die quer siehenden ofen, dies jenigen aber welchenach der langen Vorkaminer führen wers den verschlossen. Sind aber Sauen in die Kammern gezos gen, so werden die Fallthären 0. 0. dur) verborgen oben darüberehende Jäger, zugemacht, und die Sauen nach ihrer verschiedenen Stärke, durch Herunterlassung der Fallthüren, in den Kammern separirt. Aus diesen Kam mern läßt man sie nachher einzeln in die lange Vorkam» mer p. und von da, durch die Fallthüren.9. q. anf den Lauf C. Es muß aber hinter jeder von den drey Zauns linjen welche die Kammern bikden, ein 15 Fuß breiter und.5 Fuß erhöheter Gang von Brettern angebracht werden, damit die Jäger die Fallihüren nach Erforder? niß auf- und zu machen, und die Sauen ohne Gefahr auseinander= und forttreiben können,-= Cndlic) wird auf dem Lauf C., ein kleiner, nur 1T Fuß tiefer, Wei? her gegraben, auch am Zaune mehrere Stei g: Säulen zur Retirade der Jäger angebracht, und außerhalb des Zaunes einige Pürschhäuschen für die Herrschaft und die Zuschauer, erbaut, aus welchen man zugleich auch auf den Lauf muß kommen können. Man wird leicht einsehen, daß ein solcher Saufang, wenn man den Beygarten und Heßplaß weg» läßt, nur wenig kostet, und daß also in jedem Forst- reviere wo es hinlänglich Sauen gibt, ein oder einige solizen Korbe, ver oben 3 bis 4 Fuß, unten aber nur. 2 bis 27 Fuß weit, und 4 Fuß hoVY ist.*) 16 Zolle von unten ist ein Durchschlag von Dratneß horizontal aagebracht, um zwischen dem bretternen Boden und dieser Dratde>e einen besondern Raum für eine Lock» Taube zu formiren, wegen welcher bey a, ein Thürchen angebracnetz, Es ist bey ben gezeichnet worden, weil man sonst die innere Einrich» tung des Korbes, nicht deutlich würde sehen können. 2) Das Dratneß am Umfange ist deswegen nicht allenthal- f ams eK fam€ den€ ! und zt nn L welch! schwe te dis t ist di -(mye) n A 0 Abr Ww vie | Wars), y 1] WIEN] t ist, um Ih , orbe, Uhvogel in u) gbgeheegen zu nforb, ww jegeben habt, aus elnett "Ize Rothe, 2 bis 25 6 Zelle von oriental | Boden un) ir eine fu ein Zhurden ngforbes if 4 ein Ols ) den Epal Fieme, De) Es isch) „«( nicht Allenis EN jp) innert(01119? ven Fin Vom Habichts- oder Falkenfkorbe, 239 t. am Querholze befestigt, und hat zu beyden Seiten klei» ne Ringe, voxne aber ist ein Quer- Stäbchen von star» Fem Citendrat eingebunden, damit fich dieses Neß an den ebenfalls eisernen Stangen bey 9. 9. leicht vors und zurü&Fschieben läßt. Zu beyden Seiten des eisers nen Quer» Stälchens sind die Schnäre h. h. befestigt, welche bey 1. 1. über kleine Roilen laufen und durch ein schweres Gewicht k. angezogen werden. Jn der Mits te des am Decdnelz befestigten eisernen Querstäbchens ist die Stell-»S-Taube--- die im Sommer weiß, und im Winter blau seyu muß. so drüt er das Trittholß herunter, die Stellung schlägt los, der Ges wichtstein zieht das Neß sehr schnell über, und der lüsterne Räuber ist gefangen, Vierter Absgarne, Sted>garne, Sad: garne, und Shlaggarne. Bon den Fallgarnen«. Fallgarn e sind Netze, die auf Stellstangen aufgehängt werden, und wenn Thiere hineinspringen, über dieselben herfallen und fie fangen.== Man| hat jeßt no< Hirfchgarne, Saugarne, Rehgar?| ne, und Haasengarne im Gebraud).| 1) Die ZitschJarin2?, wovon man auf der 3. Kupfer?| | | tafek unter N, 26 eine Abbildung finden kann, sind, wenn man sie ganz auszieht, 159 Schritte lang, und x0 Suh hoch; wenn sie ader zum Fangen oder fängisch gestellt werden, so geht, wie bey allenFanggarnen der Art, Z= in der Länge, und& in der Höhe für den Busen ab. Es stellt Folgleich ein solches Garn alsdann uur 190 Schritte in die Länge, und 8 Fuß iu die Hdhe,*)>= x) Der Waldschritt ist immer zu 3, und die Elle zu 2 Fuß| lang gerechnet.| 2,7 sud, und| Ynier hem san, ho, weder wink um Tedt E igt] jW“ bende Ganaf dem Out [des Oart ih she NE "" FAN: Fallgam, ene, GIE; elstangen nelnsptingen, .= An u Rehgat? ver 3, Auf 9,(ind wenn My, und 19 fängil) en der Uib5 Busen vo u Von den Fanggarnen.? 241 --- Die Maschen, welche aus 3 zölligen Leinen gestrickt sind, haben von einem Knoten zum andern 6 Zoll, und die 2 Zolle im Durchmesser haltende Ober» und Unterleinen sind 265 Ellen lang.=. Die zu“ einem sole e ei? nes kleinen Fingers, und die 67 Fuß langen Stells ftangen, welche 6 Zoll in die Erde kommen, sind in der Hdhe von 42 und 55 Fuß mit Stellkerben versehen, Ober-und Unterleine werden zusammen geknüpft, /ynd auf jeder Seite uur an einen Heftel gebunden, 4 NE breit a" fem dern um met and! hy, Ai Heut | Zart | nennt die| hy ene WEU vz Änobel an sch mit den Zy ve zu bende dh odurh das In eie dem Ai) 16 Ge hdr digen Fan, (0 lang, wie NW Tiß liach m> 9 IB WO), I 1 zum andert Yirschgarne: de daß die Ohe der Erde ents mild, eri! wen,(gewohn haar, und fl! „ Wingegen 40) gerlchtet wird“ on zun ander mald befcht! aben die die? uß langen a „men, find 1" terhen va" ammen ga) fte] gebund Von den Fanggatnen, 233 4) Die Zaasentarne, worin auch Füchse gefans gen werden können, sind 150 Schritte lang und 5 Fuß breit, und stellen mit Busen 105 Schritte in die Länge und 3 I Fuß in die Höhe. Das Gemäsch ist von stars kem Bindfaden, und mißt von einem Knoten zum ans» dern gewdhnlich 3 Zoll, Ober= und Unterleine sind um 5 schwacher, als am Rehgarne, und werden auf der einen Seite an einen 3 Fuß langen Haa>en, an der andern aber an einen 16 Zoll langen Heftel gebunden, damit beyde Heftel beym Stellen sogleich an der Hand sind, und das Garn auf den Haacen gedo>t b;quem getragen werden kann. Die zu einem solchen Netze ge- hörigen 10 Stellstäbchen müssen von leichten Hol6 und 4 5 Fuß lang seyy, damit 6 Zolle von oben die Stell- Ferbe für die Oberleine eingeschnitten werden können, und 6 Zolle von der Stange in die Erde«kommen. Zweytes Kapitel, Von den Klebgarnen. Man nennt alle an Stangen vertikal aufgehängs fen leichten Netze, in welchen sich die Vögel beym hins einfliegen verwickeln oder verschlagen„ Kledgarne Heut zu Tage sind davon no< im Gebrauch, die Kleb» garne für Lerchen, die man auch Taggarne nennt, und die Klebgarne für Schnepfen die man Schnepfenstoß nennt. Klebgarne für 16* 244 VoNA den Klebgaknen, ' Feldhühner, die man Hochgarne nannte, benußt man jeßt gar nicht mehr, und die Klebgarne für Raub» vögel, die man Raubvogelstoß oder Rvbnne nann»? te, sind durc< bequemere Fangmethoden fast ganz' ver? drängt woden, 1) Von den Lerchen-Kleb-oder Taggatnen. Cin einzelnes Klebgarn der Art ist gewdhnlich 25 bis 30 Schritte lang und 6 bis. 7 Fuß hom, Das Neßz ist aus festem ungebleichtem oder grau gefärbtem leinen Garn gestrickt, und die Maschen haben 1+ Zoll von einem Knoten zum andern. Durch die obern Mas schen== die man wegen längerer Dauer, von dreydrätis gem grauen Zwirn macht=- wird ein Bindfaden ges z0gen, und in der Cntiernung von 1 5 bis 2 Fuß wers den kleine Ringe von Horn, Knochen oder Messing eins gebunden, durc< welche die 5 Zoll im Durchmesser hai- tende Hänge-Leine gezogen wird, die an beyden Enden mit 5 Zoll langen Oesen oder Oeren ver» fehen seyn muß, um die Stellstangen einschleifen zu können. Diese Stellstangen müssen theils 8, theils 9 Fuß lang, unten 2 5, oben aber 1% Zoll im Durch» messer di> seyn, und 4 Zoll von oben zwey gegeneinan? der überstehende Kerbe haben, um die Hängleine gehds rig befestigen zu können, Zu jedem Garn sind eigent»- lim zwey solcher Stellstangen ndthigz; da man aber die in einer Wand siehenden x 2 und mehrere Garne mit einander verbindet, so braucht man für jede Wand eine Stange weniger, als Garne sind, Auch kommen an jede Wand zwey Wind lebmen 5: am die X | | | | wV Diese! elan nit cl umf uf der braun uft M Wid, 55 WCF ME 1 nad DindZ geber | Wimme vi Infoxd vn I0,s Mem 8 diE H summa 4 Distanz ef ein brine, y | || || |, Nant, bing ebgarne) M Nah der R Ünn mn en faßt AEN Tggatnen | gewöhnlig 1: Juß hoch, Zy r grau gefärhtn en haben 144 d) die obern I) er, bon drepdräh ".| weh der Messing els Durchmesser h6) die an bert der Deren m Unscleift ny Hells 8, IN 1 401 Im Zurh ju gegeneinatv Aängleine gebb M sind eigen! da man NY] mehrere O1! ür jede Dy Auch fen | Von den Klebhgarnen, 245 Fuß in die Erde gestoßenen Stangen an beyden Enden damit hinlänglich zu befestigen, 4 Ausser dem gehdrt noch zu diesem Fängapparat eis ne Treibleine, um die Lerchen damit beyzutreiben, Diese Leine ist gewdhnlich tausend und mehrere Schrit» te lang, und Finger8di>, Alle hundert Schritte ist sie mit einem, durch ein Oer gesiec>ten Knebel versehen„ um sie trennen. zu können, und jede Hälfte davon ist auf einen Haspel gewickelt.= Auch können statt der eben beschriebenen Treibleine, Federla ppen ges braucht werden; man muß dann aber mehr Treibleute anstellen, um den Federlappen, an welchen man frey» lich nicht stark ziehen darf, wo sie auf der Erde häns gen bleiben, fortzuhelfen, Sollen nun diese Tagneße gestellt oder gerichtet Werden, so legt man eine Stellstange auf die Erde, und schleift die Hängleine eines Netzes wovon oft jedes in einem besondern leinenen Sä>hen ste>t-=-- nebst der Windleine, oben an. Hierauf zieht man den aufs gedo>ten Theil der Hängleine auf der zur Stellung bestimmten Linie aus, schleift das Ende der ersten und den Anfang der zweyten Hängleine, an die zweyte auf dem Boden liegende Stellstange und fährt so fort, bis alle zu einer Wand oder Reihe bestimmten Netze an die Stellstangen geschleift sind. Nun zieht man die zus sammengehängten Leinen scharf an, indem man von Distanz zu Distanz nachhilft, und sidßt nun, vermits telst eines Stichels oder Pfabhleisens, dichte an der Leine, wo beym Aufrichten die Stellstangen hinkommen, 246 Von den Klebgarnen, x Fuß tiefe Löcher. Ist dies geschehen, so setzt man die Stellstangen in-diese Löcher, und befestigt alles, vermitteist der- an jeder Seite angebrachten Winds leine, so, daß die Häng- Leine recht prall ist und die Wand vallkommen. gerade steht, Auf dieselbe Art stellt man die folgenden Wände,=- deren wenigstens drey, zuweilen aber 6 und mehrere sind=- doch so, daß das erste Garn um 5 bis 6 Schritte zur Seite herausrückt„ damit die Wechsel der zweyren Wand nicht auf die Wechsel der ersten treffen, weil sonst viele Vbgel zwis schen den Garnen durchstreichen könnten, ohne sich zu fangen,== Alles weitere wird man im Abschnitte von der Jagd vorgetragen finden» Nur bemerke ich noh, daß für den zum Lerchenfang erforderlichen Ap? parat== wozu also die Garne, mit ihren Leinen und Windleinen, die Stellstangen, ein Stichel, die ndthigen Heftel, und die Treibleine mit den Haspeln und. Haspelhefteln gehdren=-- ges wöhnlich ein bedeckter Kastenkarren bestimmt ist,- um von diesem" Apparate nichts zu verlieren oder zu vergessen. 2) Vom Schnepfensiof, Der Schnepfenstoß besteht ebenfalls aus mehreren vertikal aufgehängten großen Garnen, worin die Schne- pfen auf dem Abendstrich im Frühjahre gefangen werden.--- Cin einzelnes Garn der Art stellt gewöhnlich 25 bis 309 Shritte in die Länge, und 18 bis 20 Schuh in die Breite oder Höhe, Es ist von starkem grauem [] im 3 4 N tem zum untern N 4. vmfsi Mf sten Rollen versehen sind, über welche die Hängeleine gebracht und das Garn gufgezogen und niedergelassen wird. Beym Stellen dies ser Garne werden zuerst die Stelltangen, welche in 2 Fuß tiefe Löcher kommen, recht gerade in der GehbHs gen Enifernung aufgerichtet, vermittelst der angelegten Windleinen, befe3igt, und dann die Hängeleine hinlängs lich angezogen, und mit dem daran befindlichen Der in den unten an der Stellstange eingeschlagenen Haafken gehängt. Man stellt mehrere solcher Garne an einem sc< Flichen Orte in eine Wand, und wenn in ein solches Garn, das IS -Fuß von der Erde hängt, und 38 Fuß in die Hdhereicht, sich eine Schnepfe verschlägt, so läßt man die Hän» geleine herunter, ldst die Schnepfe aus, und zieht das Garn wieder in die Höhe, Dieselben Garne können auch zugleich zum Fanzen der Teldhühner aebraucte, 6 Fuß lange Stellstäb«- garne sind solhe, die man horizontal über die auf der Erde, oder unter der Erde befindlichen Thiere zieht, um sie zu sangen.== Man bedient sich dieser Garne vorzüglich zum Fang der Füchse, Feldhüner, Faäsanen und Lerchen, I) Vom Degarne für Füchse, guch Suchshaube, genannt. Ein solches Garn, ist 5 Schuhe im Ouadrat groß, und wird von ganz feinem, aber starkem, Bindsaden spie» | gilig u fen zum ses Gt selben 7 if das mit die! Füchse Bitten" Baur und 10 heraus Nm|! Wer 00006 | | ve Etilef 2) Yes uf Dad gewöhn wird 601 4 | Wifnidt, 4 m 17 A wun(198 Any den WW j einen 4 | Ein? id |, dern 6; " id) au h u, Ur Aaubebgl ) Neß, zj hy) d, daß die Dy ZW missy, Im Quadrat lange Stellt Wt, fo auf, My werden, ii Dec Owarze,(uf 1! Boden anftß [e 08 gewöhnlih emen,(0 betz gte Ne, und horizontal er der Erdt Ww Na m Fanz di! Fuchöhaut! Quadrat gf Bindfaden Von den DesFgarnen. 249 gelig und so gesirikt, daß die Maschen von einem Kno» ten zum andern 3 Zoll messen, UAn die vier EC>en die? ses Garnes werden 2 Zoll lange Schnüre, und an die- selben 2 Lory) scen-=-- jede Rdhre mit einem solchen Neße, und läßt den Fuchs durc Dachshunde oder Dächsel heraus jagen. Da vun der Fuchs sehr scDer Hühner-Tyraß, womit auch Fasanen, Wachteln, Pekasinen 2c.. gefangen werden können, ist gewöhnlich 30 Ellen breit und 20 Clien lang, Ex wird von recht starkem grauem Zwirn spiegelig und so gestri>t, daß die Entfernnng der Knoten an den Ma» schen 17- Zoll beträgt. Vorne wird eine, 36 Ellen lan» ge und einer Federspatle die, Leine durchgezvgen, und das Garn so daran gebunden, daß. zu beyden Seiten 5 Ellen von der Leine, zum Anfassen und Zusammenbins den des Tyraßes, übrig bleiben.=. Zum operirey mit einem solchen Tyraße sind zwey Menschen nörhig. Der Eine faßt die Leine am einen, und der Andere am au- dern Ende an, nachdem das Garn vorher seiner Breite nach ausgeschlagen und gestre>t worden ist, 238' Vonden Deädgavnen, und nun zieht man den Tyraß, mit scharf angespanna ter Leine, über die Vdgel vor welchen der Hühner» hund sieht. 3) Vom Degarne für Lerchen oder yom Lerchen» Tactgarng Das Lerc er an. und läßt diese nachschleifen. Ist vie Nacht aber nicht sehr düster, so find diese Wecker, meiner Erfahrung nach, ganz überflüßig. Viertes Kapitel, Von den. Steckgarnen. Ste>garne sind dreyfache, sehr niedere Netze, die man vermittelst kleiner Stäbchen oder Spieße, vertikal auf die Erde stellt, um Vögel mancherley Art darin zu fangen. Am meisten aber bedient man sich dieser Garne zum Fang der Feldhühner, der Wachteln und der Fasanen, 1) Von den Hühner-Stec>gärnen, Ein solches Garn ist gewdhulich 20 bis 30 Ellen lang und 42 Zolle ho<, Es besteht 1) aus zwey Spiegelwänden, veren Masche» 4 Zoll im Quadrat haben und von feinem Bindfaden gesiri>t sind, und 2) 252 Von den Ste>garnen. aus dem Jungarne das aus starkem grauem Zwirn gestir>t ist, und dessen Maschen 1 3 Zolle von einem Knoten zum andern messen, Dieses sehr busenreis < e Jungarn hängt zwischen den Spiegelwänden und zieht sich zu einem Beutel, wenn ein Huhn hineinfährt, es mag kommen von welcher Seite es wolle. Damit aber ein solches Garn vertikal.auf die Erde gestellt wers den kann, so sind von 5 zu 5 Schuhen, x6 Zoll lange Stellsiäbchen oder Spieße von recht hartem Holz oben und. unten am Garne so angebunden, daß sie mit dem gespißten Theile 4 Zoll in den Boden geste>t und dadurch fest gestellt werden können.= Dergleihen Garne schafft man sich 6 bis 12 Stüde an, und benußt sie auf die Art, wie im Abschnitte von der Jagd gelehrt werden wird. 2) Bon den Wahtel- Stesgarnen. Diese Garne unterscheiden sich von den vorhin be» schriebenen Hühner- SteFgarnen dadurch, daß sie nur T0 bis x15 Ellen lang und 8 Zolle hoch sind, und daß die Spiegelmaschen 2 3 Zolle, die Maschen des Inngarnes aber, das gewdhnlich von grüner Seide ist, nur, x Zoll von einem Knoten zum andern messen. Auch braucht man zum Wachrelfange nur eins dieser Garne, wie bey der Wachteljagd weiter gelehrt wer» den. wird, 3) Von den Fasanen-Steä>garnen Diese unterscheiden sich von den Hühner» Ste>gar? nen dadurch), daß sie 30 bis 40 Ellen lang und x8 gele wänden yen 8 fan 1 neu wn fange EM in, obe? (NL Fidel | vnd dv Ah? )X0 Dat ft, 3 0,8 Auth) j Dv simm3" ting holn] nN Meshag Durch j Weder en m Ota Day Zolle ven Oh sehr Ouen Piegelwänden Duhn hinein 5 wolle, Zyt Erde gestellt 1) huhen, 16 44 on recht harty so Angebundy, oll in den Beby den Än,= his 12 Eils m Abschnitt enen den vorhin 16 Ö, daß siem hoch sind, un + Maschen des grünt Geide andern messe, x eins diest! t gelegt! ww vm net» Gti" „lang 19? Von den Sqac>garnen, 233 Zolle hoc< sind, und daß die Maschen an den Spiegel» wänden 6 Zoll, an dem Jnngarne aber 2 Zoll von eis nem Knoten zum andern messen,= Jn diesen Garnen kann man auch wilde Enten und, wenn das Jnngarn neu und stark ist, aum?) Kaninkfdrmig"gestri>t und in, oder vor die Röhren gehängt, oder auch aaf die Erde, oder ins Wasser gelegt werden, um Haar» und Gederwild darin zu fangen, Man bedient sich ihrer vorzüglich zum Fang der Dächse, der wilden Kaninchen, der Otter, der Feldhühner, und der Enten, 1) Vom Dachs- Sa>e oder der Dac ist ein unten siumpf zugerunde- ter, 3 bis 35 Fuß langer, und oben 2 bis, 2 4 im Durchmesser haltender Netzsa>, in dessen untern zuge- rundeten Theile, ein Pfeifenstiel dicker, 3 Zoll weiter ei» sernen Ring eingebunden ist, welchen man den Nase» ring nennt, Das Garn wird von recht starkem Stroh» halmdiden Bindfaden so gestrickt, daß die Knoten der Maschen 1 3 bis 2 Zolle von einander entfernt sind, Durch die Endmaschen am offenen Theil? wird eine Federspuhl die und 8 Ellen lange Leine so gezogen, 254 Von den Sarkqgartnen., daß der Sack, wie ein Tabacsbeutel, damit geschlossen werden fann, wenn man an dem Sa>X oder der Leine ziehto An das Ende der zusammengefaßten Leine wird ein TT Fuß langer Heftel von hartem Holtz befestigt, =- indem man ein Loch y'nein bohrt, die beyden Leis» nn- Cyden durchsticht und hinten und vorne einen Knoten macht-=- und an die Endmaschen des Ums fanges der weiten Oeffnung werden, in gleicher Euts fernung, 8 kleine Hefte! von 4 Zoll länge gebunden. Beym Gebrauch dieses Sackes, wird derselbe,== weil der Dachs von aussen kommen soll=+ in die Rohre des Dachsbaues gekegt, hierauf sein Umfang, durch die kleinen Heoitel, an dein Umfang der Rdhre, so viel wie nöthig ist, befestigt, und dann der große Zuglein- Heftel in gehdriger Entfernung eingeschlagen, oder an eine Wurzel oder Busch 2c. gebunden,=- Der» gleichen Dadyssäcke muß man 6 bis 8 haben, um auf zedem Fall hinlänglich damit versehen zu seyn, 2) Non dex Kanin angeheftelt, weil die Kaninchen durch das Frett aus dem Bau getrieben und im herausfahren fn die haue 1 38[0 en el, dani WA ! Gal Nn fen Caine Wi 4 em Holb by t, die bepdu 1 und vorne in mascen des Uy , in gleicher Ey [[nge gebundy, wird derselbe,= 1 foll== in) wf Jein Hmfan, fang der Röhtt, dann der gtoße 13 eingeschlazt! unden,= I 9 haben, um | zu(ey), aut, de so gesorttb, vi unterscheidet sc m if m q Bindfaden t? (ferne Naser) nd s angebracht ist, der in der Mitte, dur eine lange Schnur, von anssen zugezogen werden kann.= Das Netz ist-von sehr starkem Bindfaden mit T5 zölligen Maschen gestrickt, und es wird die Unters leine, wie die Fischer Netze, durch eiserne Rdöhr-Stüce zu Boden gezogen, die Oberleine aber durc leichte Holza Fugeln über Wasser gehalten.. Dieses Neß fiellt man quer durch den Bach oder kleinen Fluß, und wenn ei» ne angeregte Ottox in den Sack fährt, so zieht man ihn zu» bringt die Otter aufs Land und schlägt sie todt. 4) Vom Feldhühnev- Treibzeuge, Das Hühner- Treibzeug besteht aus dem Hahmen, dem Himmel, dem Geleiter und dem Sgarnet. vorn am Weyher 20 Fuß und hinten nur 3 Fuß breste Canäle graben, die beym Anfange am Weypyher 4 Fuß tief sind, gegen die Mitte mit seichtem Wasser auslaus fen und nach hinten ganz flache tro>ene Gräben sind. Ueber diese Fang- Canäle werden hdlzerne Spriegel qe2 stet, die vorne einen Bogen von 16 bis 18 Fuß Ha he überm Wasserspiegel bilden, nach hinten aber mit ei- nem 3 Fuß hohen Bogen sich endigen, Ueber diese S Sprie- gel wird ein Netz von Bindfaden gezogen, woran die Maschen 3 Zoll von einem Knoten zum andern messen. Und vor die hintere kleine Oeffnung dieses Bogen Canals, wird ein 10 Schuh langer H amen gehängt, der eben- falls von Bindfaden, jedoch nur mit 2 Zoll weiten Ma» schen gestrickt, und rait kleinen Reifen, wie der H as men am Hühner» Treibzeuge, aus einander ges halten wird. Ausserdem ist an der auswendigen Seite eines jeden Fang- Canals eine 7 Fuß hohe Wandung von Scen2 ten, und wirft etwas troc>nen Malz, oder Brodbrd>enten mit den wilden Fremdlingen, die fic) durch ihr schüchternes Betragen auszeichnen, herbey kommen, und die Poo s versteXte, Hütte fär den Eutenfänger, nebst einem klei- nen Stall, und einem mit Netz überzogenen und einem kleinen Bassin versehenen Zwinger, für die gefangenen Enten, darneben angelegt. *?-> ('! einer 208 Einen 17 man 9, den,[0 0 feiner M Heerde fh € «= yu) 19.0 qm und 1“ 4;; yi)» N NN „ftir Il ne, jang+ Cy, M hinten 10. Fehn, Canal Depoen,| (nige But Dg, Winti) öald Auffichn m [reidjen werde eie vielleicht us Frümmung de 6 geht; sv werdn jem fid nache 4 1 wicht Hef geg) 0) der Dund bald | einen Fuchebaly der Wand zeigen, ammer Neugier! wiß in Offangt | gibt, gewährt it c iim Dürtember viel Auebente, um unter Zuschvetd wf(inem Ue: ogenen und eit? de die gefangen? Von den Sc» leine, welche oben an den Schlagsiäben und an den Hefteln bey ij. befestigt ist, womit die in der Mitte des Heerds zusammenreichenden Schlaggarvne ausserst rasch müssen aufgeschnellr und über den" Heerd gezogen werden können. Kk. ist die Hütte des Vogelfänzers, Sie muß etwas in die Erde versenkt und von aussen eis nem dicken Wachholderbusche ähnlich seyn. Bey 1+ werden die Rohr» oder Rühr-Vdgel, und bey m, die Laufersund Lo>vdgel auf kleinen Hügeln an? gefesselt. Auch werden etwa 10 bis x5 Schritte vom Heerd entfernt, 6 bis 8 Fallbäume oder Ans tritts» Reiser von Buchen oder Hainbuchenholz, die 20 bis 30 Fuß hoch und mit recht vielen, aber schwachen Aestchen beseßt seyn müssen, gleich weit von einander entfernt aufgerichtet z und unten an diese Fall» bäume werden mehrere, in kleinen hölzernen Käfigen befindliche, Lo>vdgel gehängt, die mit Reissern oben her bedeckt sind, damit die Vdgel welche auf den Fall? bäumen fußen, die Käfige nien oder verfertigen der Fanggarne, 263 Ne Chai jh GE TDIDITPUeL 1, Da if We Bud AAN Vom stricken oder verfertigen der Fanggarne. | die jn der Thy 08 pu Das striken der Fanggarne macht einen Theil der Jäger- Künste aus, und es muß daher jeder junge Jä» ger auch diese Kunst zu erlernen suchen, um bey seis nem Studium keine Lücke offen zu lassen, | des ls ft und von Ausst) lich(ey| ih sen, Dy! IE NEHBOT| Vergebens würde im mich aber bemühen, wenn Dd gel, und bij 1; nE : ich versuchen wollte das stricken selbst so zu beschreiben, f Heinen Agen 1 daß es Jeder, ohne praktische Anleitung, daraus sollte erleinen 86; denn es kann dies nur durch Vorzeigung der Handgrifse geschehen. 0 bis 15 hit [bäume oder V1 er Dalnbuchenht) recht vielen, 1) en, gleich weit! unten am diese ID will daher auch nur so viel von diesem Gez genstande erwähnen, daß Jeder, welcher filet stricken kann, im Stand seyn wird, ein Fang- Garn von dies ser oder jener Arc zu verfertigen, wenn er dabey die in biaernen AIM. SEES ERIUNES j | yozemen 3 den vorigen Kapiteln dieses Abschnittes Rel set ie mien ale! welße auf der&ü gegebenen Bes stimmungen, in Betreff der Weite der Maschen, und der Länge und Breite und Form eines jeden Garns, | A zum Grund legt, des, wählt 7. „7 1 1) Vom stricken der Fallgarne, Ih Bewag;: Stelle- Wenn man die im 1ten Kap. dieses Abschnittes be» jenigen il schriebenen Fallgarne stricken will, so fängt man sie UU mit so vielen Maschen an, als ndtrhig sind, um ihnen im Usui die bestimmte Hdhe zu geben, und strickt so lange fort, bis das Garn lang genug ist. Ein auf diese Art gestridtes Garn; gibt den ndthigen vielen Busen 264 Vom stri>en oder verfertigen der. Fanggarne. TuFRAN beym Aufrichten, und es ziehen sich die. Maschen nach unien in sehr geschobene Vierece. Will man aber ein Ppellneß, vder ein Nes das nicht fangen, sondern uur abialten soll, stricken; so fängt. man dasselbe mit einer Masche anz wirft diese ab; sicht nun zweymal in dieselbe Masche, und gibt bey jedesmaligem Umstricken eine Masche zu, bis die Seite des Dreyeckes so lang ist, als das Netz ho wer» den soll. Alsdenn nimmt man auf der einen. Seite 1e- „ desmal eine Masche ab, und gibt auf der andern eine Masche zu, und strikt auf diese Art so lange fort» bis das Neß die erforderliche Länge hat. Hierauf mimmt man jedesmal am Ende der Maschenreihe eine Masche ab, und seßt dies, so lange fort, bis man mit einer Masche endigt. Dadurch befommt das Neß auf allen Seiten einen Saum, und das Gemäsch stellt sich in rechtwinkliche Viere>Xe; welches man in der Jägerspras He spiegeli< nennt, 2) Vom stricken der Klebgarne. Beym siri>ken der im ten Kay. beschriebenen Kleb» garne, fängt man mit so vielen Maschen an, als nvthig sind, dem Garn die bestimmte Länge zu geven, und strikt forr, bis es die gehdrige Höhe hat. 3) Vom stricken der Deugarne, Diese im Zten Kap. beschriebenen Garne werden sviegeJich gestrickt, das heißt: man fängt mit einer Masche an und nimmt jedesmal eins Masche zu, bis die Seite des dadurch entsiehenden Dreyecds so lang ist, als 045 Garn breir iweiven joll, Alsdenn nimmt man fang»! zu 9!' aus 19 her 1 vent Y mam „4 ih die 3 Miihn 1 ) D » Oder ein My; fan(.! 0, f (en oll, fir: Iho Masch,„, e Diele, un Ny»» Masche"MN; WW wN ZU,(16 f 3 Nad 4 8 das vieB hon Nas N Toln ver Si vil quf der andern() » Met fo Tange Ih 8, DIENAUF DONG bis man mit em das Neß auf al asd stellt sic 1 in der Jager) 6 „tee Ab nal, as nü(" pe zu geben, und „ Garne werd! eim -? 1,6 zu LT fan x 6 Mas?y! ey(iß 10(00) Ww | öden m Wt om firiden oder verfertigen det Fanggarne. 26 auf der einen Seite jedesmal eine Masche ab, und auf der andzen zu,„bis das Garn die bestimmte Länge er jedeemal eine Masche ab, bis man mit einer Dat es 4) Vom siriccen der Ste>garne., hat. Und nun nimmt man wi FESCH eG„ u“ mie 144.0"0 x,01. SPD 4 65 Tüaungarn wird mit jo viel Baijiwen anges WD] 2 fangen, als ndthig sind, um ihm die gehbrige Höhe zu geden. Hierauf wird so lange fortgesiricet, dis es auch die bestimmte Länge hat, Das Spiegelgar: * aber wird nur mit einer Masche angefangen, und je- desmal eine Masche zugenommen, bis die Seite des" Dreye>s doppelt so! och ist, als das SteFXgarn stellen soll. Nun wi-d auf der einen Seite ab» und auf der ans dern zugenommen, bis das Garn die gehdrige Länge hat=“- und dann wird wieder abgenommen, bis man mit ei? ner Masche endigt,=- Ein solches E man dovypelt, und bringt zwischen ihr neben aber die Stellstäb Hen oder 5) Vom siri>en der S, Beyin striken der im 5 garnen, fängt man mit der Sac>(pißig zinc wenn er rund zulaufen soll, Mann strikt überl jaupt C Ib werden kundum, und nimmt, im Fall der Sa> spißig werden soll, bey jedem Umsiri>en, in bestimmten Distanzen, nyr wenig Maschen zu; soll der Sa> aber unten rund wer» den, so siri>t man bey jedem Umgange in kürzerer Ent» fernung eine dor+'te Masche 6) Bom stri>ken der Schläaggarne. Beym siri&en der im 6ten Kap, abgehandelten 266 Vom färben der Vogelgatne, Schlaggarne, fängt man mir so vielen Maschen an, als ndthig sind, dem Garne die bestimmte Breite zu ges ben, und strickt fort, bis es lang genug ist. Achtes Kapitel. Vom färben der Vogelgarne. Die zum Bogelfang bestimmten Garne müssen ents weder ÄIcmmußig gräu, oderschmußig grün seynz weil alle übrigen Farben mehr oder weniger blenden, Ist das Garn woraus sie gestrikt wurden an und für sich dunkelgrau, so ist weiter kein künstliches Färz2 ven ndvthig; denn die Garne sind dauerhafter, wenn sie nicht gefärbt werden, Wären dje Garne aber zu hell, so kann man sie auf folgende Art färben, a) Garne grün zu färben Man beißt zuvor die Garne in starker Lauge von büchener Asche, und läßt sie wieder abtrocknen. Nun macht man einen starken Absud von 2 Birken und 5 friz scher Erlenrinde, thut die Garne hinein, und läßt sie auf gelindem Kohlfeuer drey bis 4. Stunden stehen; ohs ne das Feuer sds heftig zu machen, daß ein starkes Sies den erfolgt,=- Hierauf nimmt man die Garne heraus, zieht sie durch reines Wasser, und läßt sie abtrocknen, b) Garne grau zu färben, Man beißzt sie ebenfalls zuvor in starker Lauge von Buchenasche, und iäßt sie nachher in einem Absud'von Erlenrinde, eigenen Sägjpähnen und grünen Nußschalen eiwas aufkochen, und nachher auswaschen und abtrocknett, de 4,00 Gu hi Won iw ober ud | vr) 801107 Titty, len Mash" Mmte ee py mug ist, garn, Garne müssen 1 Big grün ih weniger blend, (dt wurden 44 1) eln Einftliches 3 dauerhafter, iat je Qarhe aber 4 rt färben, hen, fiarfer Lauge dif y abtrödnen, IW 2 Birken und 51 wein, und laßt H funden Achen! dl 18 eln artes Gil Ws Qarne heraus; | fie Abtrodnt, ven fiarfer Lauge 07 einem Absid 1! oränen Nuß" hep und ao“ Fünfter Abschnitt, Von den zur Jagd, oder zum Vogelfang erforderlichen Fangschleifen, Man bedient sich der Fangschleifen bey der Jäs / C v gerey meistens nur noch zum Vogeifang; Wilddies be benußen sie freylich auch zum Fang der Haasen in den Kohlgärten, und ehemals fing man sogar Rehe iin 374 Schleifen, die in den Lücken der sogenannten Nehh a» gen angebracht wurden. Obgleich der Vogelfang überhaupt, und also auch der Vogelfang mit Schleifen, für die meisten Jäger kein / "großes Interesse hat, so gibt es doch Fälle, wo Manz vf, 2( ic]ys us(a. Te PE vofoln aftowu Schnepfen und ähnliche Vögel vier, für Drosseln aber serdehaare zusammen, macht in die Mitte einen Knoten, faßt diesen mit der ve hten Fand, und zieht'nun die, zwischen dem Daumen und C, 3 15:17: 35 4* Noy SimEFou 0»: r,» o eigesinger der linken Hand gehaltenen Pferdehaare, bey OÖ immerwährendem 44 0 mit dem Daumen SHD WIG RI SR 22 LNE 41 ZI und Mittelfinger der rechten Hand, in die Hohe, bis die Pferdehaare WI zusammengedreht sind; wo denn am Ende* dovpelter Knoten gemacht »». 5: 2„ r& 2.% NN| wird. Dieses doppelt verknüpfte Ende jte>t man nut als 445.1 5009.34010 3 M! Das 34, ntila,; 4.700 durc das am zuerst gemachten 0 entstandene Oer, oder FS oder Auge, und die Schleife brauch fertig,--- IN aber läßt man die zusam- [8 1 m en mit mengedrehten Pferdehaare so lange gerade, bi den Schleifen fangen will, damit sie die Elasticität nicht verlieren« Zweytes Kapitel. Von den Viegeln oder Dohnen, in welchen die Fangsct, daß, wenn man St den Spalt zusammen. 270 Von den Biegeln oder Dohnen, die, Stähchen, die schief in die Erde gesteckt werden, und einen, unten 8 Zoll weiten und 12 Zoll hohen, Triz angel bilden. An ljedem dieser Stäbchen ist eine eben solche Schleife, wie bey der vorigen Art, befestigt, und es werden auch diese Schleifen auf Schnepsen Z Zölle, und auf Krammetsvdgel 1 5 Zoll von der Erde entfernt aufgehängt» Diese, und die vorhin beschriebenen Lauf- dohnen, werden auf den Viehpfädchen zwischen dem Ge- büsch angebracht, wie im Abschnitte von der Jagd noch weiter vorkommen wird, b) Von den Hängedohnen, Nuch von Hängedohnen hat man mehrerley Arten im Gebrauch. Ich will die vorzüglichsten daran beschreiben. =='Die erste Art sicht man unter N. 19 abgebitbet, Man verfertigt sie auf folgende Art: Man nimmt eine Ruthe von zähem Holz, die unten etwa 3 aber*- Zoll di> und 3 Fuß lang ist.= Diese Ruthe dreht man, 7. Zoll vom di&en Ende entfernt, wie eine Wiede, und formt nun den Bogen, der 5 Zoll hoch seyn muß; indem man die Ruthe 14 Zoll weiter, abermals Zoll, oben .„ etwas wiedartig dreht, sie über den oberen geraden Theil biegt, und nun um den Bogen wielt, bis sie den oberen geraden Theil auf der andern Sxeite erreicht und sich ge? gen 201238 LIG An den geraden Theil werden nah- her drey Pferdehaar- Schleifen, die 2 4 Zoll im Durch- mester a und vom Bogen x 5 Zoll entfernt sind, dD: nad] neben(7 gedrud ve fest“ art KM N py) N0190:) |» | Nf ah: 308 a(00 | wm is dit, ungs dieht mhh [1ER N;„4 chen if dm. rt» befeiigt, x Shnepfen 3 34 1 der Erde um) beschriebenen by; zwischen den% ( hon der hy! (nen, nehrerley Arten in daran Deschteibe V, 19 abgebilde Nan nid wa Zu . Diek"M entfernt „5 2001 je)"7 welt) berall un geraden Thel pig fie ven eb iht und iO 9! heil werden mh [ Zol im Zul „ an aufem] yy in welchen die Fangschleifen aufgehängt werden, 21 4 befestigt,'und unten wird eine Dolte Vogelbeeren zwischen die umgewundene Ruthe geklemmt. Dergleichen Dohnen lassen sich gut in den jungen Nadelholz» Beständen anbringen. Man darf da nur zwey neben einander sichende, etwas abgesiußte und zusammen gedrückte, Quirläste durchste>en, so werden diese die Doh2 ne festhalten;=- Im Nadelholze habe ich diese Dohnen- art sehr brauchbar gefunden; für Laubholzwaldungen aber hat die unter N, 20 abgebildete Triangelfdrs mige Dohne den Vorzug, weil sie allenthalben ange» bracht und an jeden Ast gehängt werden kann. Die Verfertigung dieser Dohne ist sehr leicht. Man nimmt nehmlich eine 32 bis 34 Zoll lange, unten Zoll dicke zähe Ruthe, dreht dieselbe, 6 Zolle vom dicken Ende, wiedartig, damit sie in einen spitzen Winkel gebogen werden kann=-,. 10 Zoll weiter forr dreht man sie wie- der, um die obere Spitze zu bilden== 10 Zoll von da dreht man sie abermals, um den dritten Winkel zu for» miren, und nun windet man den Rest um die 6 Zoll lan» ge Grundlinie dreymal um, so ist die Dohne, bis auf die Schleifen, fertig. Diese werden hierauf an den bey» den Schenkeln, nach den bey der vorigen Dohnenart ge- gebenen Regeln, befestigt, und die Vogelbeeren unten eingeklemmt,*) *) Kann man zu dieser Dohnenart gabelförmig gewachsene Ruthen haben, so erleichtert dies die Arbeit, die wohl weiter keiner Erklärung bedarf. 272 Von den Biegeln oder Dohnen, 1c. Die unter N. 21 abgebildete dritte Dohnen- Art, die man Ste&X»-Dohnen nennt, wird gerade sv verfer- tigt, wie die unter N. 19 abgebildete. Nur sieht von dem oberen geraden Theile ein Stift hervor, der 3 Zolle lang und keilförmig.„geschnitten ist, um die FEE SE» Schaft eines Baumes oder Bäumchens, vermittelst eines Meisels, einklemmen. zu können, D>, dies Verfahren aber gegen die Forstpolizey geseße ist, so werden dergleichen Dohnen nicht mehr gestattet,=- Dohnen von Bast, und alle übrigen Dohnenarten, sind nicht alls gemein:anwendbar, und werden durch die beschriebenen entbehrlich Dein Untat 10% GNM 1 ( Jue 241 heN bn inem 19 Tm Uhlayfy Sindery(404 feljo;- Di "Am Nh md Uday 15 1G ven, Vlad Dindfahe m ; Zollen,;; Jartig 8 jeg Zehrh wi 10/9 te Dehm. d gerade 0 va « Nur shy (vor, der 3 ME. 2000 | No(Yaly) in My DIE ZOON vban(Ind nicht 4 Wen NINO HIG Wi Ww die horch | DIE DUM Sechster Abschnitt. Von den zur Jagd erforderlichen Blend- und Sperr- Zeugen und sonst nöthigen Geräthschaften. Erstes Kapitel, Won den Blendzeugen«, Unter Blendzeugen begreift man diejenigen Jagdzeuge, wodurch das Wild geschre>t und eine Furze Zeit in einem Walddistrickte zurückgehalten, oder von einem andern äbgejzalten werden kann, Man hat zu diesem Zweck die F?derlappen und Tu chlavpypen erfunden,-und bedient sic) in eini:en Ländern auc ganz dünner, an Schnüre gebundener, Na» delholz- Bretichen, die man, Flintern nennt, dazu, Diese Flintern kommen aber bey der deutschen Jägerey nicht vor, und ich will daher auch nur die Feder- und Tuchlappen näher beschreiben. 1) Von den Federlappen, Die unter N. 22 Tab, Ill, abgebildete Federlaps pen, besichen aus einem I50 Schritte langen starfen Bindfaden, an welchen, in der Entfernune von 109 odex VG 12 Zollen, zwey in einander gesteXte große Gänsefedern, J Hartig Lehrb, f, Jäger. I1. TO << GIII a<<0 Ga Zz <==<= 274 Von den Blendzeugen. oder sonstige große Federn, gekuüpft sind,.) Meiße Federn dienen am besten daz1; die bunten sind aber au< brauchbar, wenn man immer eine w ße zugleich mit einfnüpft.. Je größer übrigens die Federn sind, desto besser sind ste: doch fdnnen diejenigen welche unter g Zölle in der Länge haben nicht wohl gebraucht werden, Um diese Federlappen bequem transportieren zu kön- nen, werden sie auf den Haspel a: gewunden. Dieser ist 2 Fuß lang, und bewegt sich um die Mittels€=pinz2 del; wovurc Man hat ud) großere, 4. Fuß lange Haspel der Art, auf dib 600 Schrits te Federlappen gewickelt werden. Diese großen Haspel sind aber nicht so bequem als die kleinen, weil sie zwey Mann zur Bedienung erfordern: mit den kleinen hinge? gen fann ein Maun recht bequem operiren, Zum Gebrauch der Federlappen sind für jedes Bund 10 fleine Stellstäbe MURENEE die, wenn man ims mer nur Haasen und Füchse, verlap pen will, 3 Fuß lang, und Fingersdi>> seyn können. man die Federlappen aber auch für die Hohe- Jagd gebrauchen, so müssen die Stellstäbe 5 4. Fuß lang und 1 Zoll di> seyn, und nicht aliein oben, sondern auch 15 Schuh von oden, und no< einma! 1 5 Schuhe tiefer„2 Zoll lange Haacken von ausgewachsenen oder eingebohrten *) Es gibt anch Federlayppen 1wv jedeswal drey Federn auf einem Punkte an die Schnur. geknüpft sind. Sie haben aber beym Gebrauche keinen Vorzug, und sind weniger daueryaft. Schuh)! (aft dan will a) (m En? spipten 21 spißen,] 15 Ch 1 vie Auw qe ohu| jtine sogen füdt(1 3 [Ehm dn, (huf vas 103 Genn vs wi wagt fü Zieht, Mü sh N""“ her Inn ß dN|| sehen 44) he, | in," Dik ie du(6 Fed dy ene wh jeg R die Fibniy migen Weihn | Se m ANC Dortien, d, gewunden, n die Mitteledh [Ablaufen ay 1 Ddt auch abb weldye 600 84 ese großen Ai nen, weil fie 3 den fleinen Aly) perlen, 0d für jedes Yu de Wenn 0 Id 9 ven wil, 37 en Dip may 1 Tag) geha 0a und 1 200 „aid 13 Gy huße tiefer 2? oder eingehen mal dep Fs wit sind. 6!" vg, ud 10.4 Lon den Blendzeugen, 275 Aesten haben, damit man die Lappen darauf hängen und sie dupliren und tripliren kann, Sollen nun die Federlappen gestellt werden, so siichk man den, an das Ende der Schnur befestigten, 15 Schuh langen, hölzernen Heftel fest in die Erde, läßt dann die Lappen auf der Linie die man bestellen will ablaufen, zieht die Schnur an, und drückt den am Ende der Schnur befestigten Haspel, mit dem ge- spißten Theil der Mittel- Spindel, oder mit den Flügel» spißen, in die Erde. Hierauf stet ein Anderer alle 15 Schritte eine Stellstange in den Boden, und hängt die Lappen in die Gabeln, Hat man aber Stellstäb? hen ohne Gabeln, so macht man alle x 5 Schritte eine sogenannte blinde Schleife in die Schnur, stet das Stellstäbchen durc) diese Schleife, zieht die Schnur an, und drückt das Stäbchen in den Boden. Auf diese Art bekommt die ganze Lappenlinie alle 315 Scritte eine für sich besiehende feste Spannung, und wenn man nachher die Stäbchen wieder aus der Schleis fen zieht, so entsieht doch kein Knoten in der Schnur, Für Rothwild muß übrigens die Schnur woran die Federn hängen 44 Fuß, für Damwild und Rehe abet 3 Fuß, und für Haasen und Füchse nur 1 5 Fuß von der Erde entfernt seyn, und die Lappen müssen immer so gezogen werden, daß sie das Wild viel früs her bemerken kann, als es. nahe davor kommt, 2) Von den Tuclappen. Die unter N. 23 abgebildeten Tuchlappen be? siehen aus x 50 Schritte langen, und sast eines kleinen VOS 276 Von den Blendzengen, Fingers dien Leinen, an welche, je in der Eutfernung von 2 Fuß, ein 7 Ellen langer Lappen von 3 Ellen breiter, gebleichter, grober Leinewand angenäht ist.*) Am einen Ende dieser Leine ist ein 18 Zoll langer Heftel befestigt, und am andern Ende wird ein 3 Fuß Langer starker Haacken, um dessen Kopf ein eiserner Reif gelegt seyn muß, angebunden." Auf diesen Haaken, der zuglei9 als Heftel dient, wird die Lappen- Leine aufs» Hedo>t, um fedes einzelne Bynd Tu<4iapven bes quem transportiren oder tragen zu können. Ausserdem sind zu jedem Bund Tuchlappen 10, sechs Fuß lange I F Zoll dicke Stellstäbe, die oben, und zum Dupliren auch in der Mitte, Gabeln haben müssen, ndthig, Sollen diese Tuchlappen gebraucht oder gerichtet werden, so scen als Hefrel iw dem letzten Tuchlappen bef2+; Bund an den„neben fen, eisernen Ring. == Nun std8t man alle 15 Schrittte eine Etelltange In die Erde, und hebt die Lappen» Leine, die für Stoth» *) Ganz weiße Tueßlappen, ohne alle Figuren, blenden am besten Will man aber neu zu verfertigende Lappen und Jagdtücher, zu Verhinderung des Diebstahls fennbar maden, so darf man nur in befitmmter Entfernung grds bere Fäden vom Weber einschlagen, und eben so auh in die Leinen jeder Art einen schwarzen Faden vom Seilex einwinden lassen, pid 5 Fu und Saut 4. die 6! guns ist/ beobachten! zu stellen] (8 ganz 7 pen, dem 1 | Zie ein ENKE st Duty: = Yee 1 shift nN N Wwelden | 2 Hut WIN Mea: fußt wh 150 Gina pm( 48730 6 M ' stein 0 | en, Inde Usenn (107097) ) Angenaht 13;) | 18 ZU iw € wird din 3y pf ein em diesen Hach) Cappen: Oehp Zuchlapyerh Onnen, Ausehe 10, feh Zußlay nd auh Dub sen, nöthig, ober gerücht! Ende der Leity Fappen die€ en Jaufen, ih jen als Defi nd au den„niht , eisernen ith » elne Erellfange z, die für Moth» jquten, blend erfigende Zapp Ziehsahls femi! x Entfernung y) und eben[0 0007 Faden vom 6 Von ben Blendzeungen., 277 wild 3 Faß, für Damwild aber 4 Fuß, und für Rehe und Sauen nur 3 Fuß von der Erde entfernt seyn darf, in die Gabeln, so ist die Stellung fertig,=-“+ Uebris gens ist auch bey dieser Art von Lappen die Regel zu beobachten, sie immer so weit vom Dickige entfernt zu stellen, daß sie das Wild früher bemerken muß, als es ganz nahe davor kommt; weil es sonst die Tuchlaps" pen, eben sy wenig wie die FTederlappen scheut, sonz dern mit Gewalt durchbricht, Zweytes Kapitel, Von den Sperrzeugen! >wmmmmieennenmmeureunenneenennznzge... ' Die Sperrzeuge sind vder von starken Negen. Im ersten Fall nennt man sie Dunkele-Zeuge, undim andern Lichte- Zeuge, == Beyde dienen dazu, das Wild in einet Waldvdis strikte so einzusperren, daß es schlechterdings uicht entweichen Fann, entweder von Tuch, 1) Von den Jagdtüchexrn. Die auf der 111. Tafel unter N 24. fehende Zeichnung wird die deut!ichste Vorstellung von einem hohey Jagds tuche bewirken. Ein solhes Tuch ist gewöhnlich 150 Schritte lang, und stellt 9 bis 35 Fuß hod; man hat aber auch sogenannte halbe Tüch er, die nur 6 bis 7 Fuß hoch, arereben so weit st- len. Oben und un- tenist ein halb.s, bey mancheu guch ein ganzes, Gemss< 1 273 Von dem Sperrzeugen,| von starken Leinen angebracht 3 andere aber haben oben| het ve? und unten eiserne Ringe, durch welche die Obers vg! und Unterleinen gezogen werden, Doc haben die m, d9 Gemäsch-Tücher den Vorzug, wei! eine gespruns und de gene und in der Eile gefnüpfte Arche bey dieser Art von leg" 4 Tüchern keine Hinderniße macht, hingegen bey den[einm Ring-Tüchern den Zeugmeisier oft in große Verleo| der Ge genheit seßt, und vielen Aufenthalt beym Zeugstellen| mh verursacht, weil der Knoten die Ringe nicht passiren wohnt gn kann.=- Durch das obere Gemäsch zieht die Obers hdl arde oder Oberleine a. Diese muß 50 bis 60 Els das Zu) len länger seyn, als das Tuch, und muß 1 Zoll im it, diu Durchmesser haben. Die durch das untere Gemäsch zies| Mv, un). hende Unterarc Yun wahr zu seyn, Oben und unten am Tuche ist eine T Zoll die Wilts de Leine in den Saum des Tuches genäht, und an dies| wwm'm se Saumleine ist das Gemäsch befestigt. Bey db. ist qed ep die Stelle, wo die zwey Tücher x und Z, durch zwölf 10 6 bis 7 Zoll lange hdlzerne Knebel, an einander ges| fier Ad hängt sind. Man nennt diesen Pla den Wechsel||(55 . des Tuchs*). NTT . Bey c. c. c, sind starke, oben mit hölzernen Gaz| 15 x) Die ältern Tücher hatten keine Knebel, sondern nur| iS Einschnitte am Wechsel. um sie, vermittelst einer| ml durchgeste>ten We chselruthe, zusammen zu heften,=| 1] Ich kenne eine fürsil. Jagd- Equipage wobey alle Tücher| Gmb diese Einrichtung haben, Sie ist äber deswegen nicht gut»“m weil man einen solchen Wechsel nicht so leicht öffnen kan|fehten 44, als einen zusammen gefnebeltey,| pn€ | | | Ihen dere aber Why welche Wie Dhin + Deh hifmly vel! eine gelan» he bey dieser Inh hingegen by)y oft in gtoße (t beym 3 Unge nicht vf sch zieht die Dy muß 50 bis 604 vd muß 1 0 untere Gemäshy) - 20 hi8 30 El! n Zurchmeset 1 WEER naht, und an) festigt. Bb] und zu dur ub) el, au elnber ges vs vr Behst! je hölzernen 0) uehel sonden Qy vermütelß! mmer ji gen oben aus vor debwegen m! „(0 8041 Von den Sperrzeugen. 279 de gestoßen, um die Ober!einen der bepden Tächer zu kras gen, die bey d. d. an starke Hestel gebunden find--- und bey 8. e&. sieht man die Unterleinen an leg', Auch sind bey fi. f. zwey 12 Eiion la! leinen an die Oberleinen geschleift un> bey 9, 9 beln verscheneStellstan gen, 9 Zoll tief. in die Er» - y efiel ge: auf zes der Seite an eingeschlagene Heste! gebunden damit das Tuch vom Wind nicht umgeworfen werden kann. Gez Zi- wöhnlich hringt män auch oben beym Wechsel des Tu- hes das Wapven der Herrschaft, und die"ahrzahl wann das Tur) gemacht wirde, oder, welches zwecdmäßiger ( - ist, die Nummer des Tuchs und die Jahrzahl an, und schleift alle:x 5 Schritte ein Paar Windleinen an das Gemäsch und»i2 Oberleinen, damit man alsbald die Pun“te weiß, wo die Stellstangen hinfommen müssen. Uebrigens sind zum Gebrzuch der Tächer noch dies jenigen Instzumente ndchjig, die ich als vor dem Zuch lie= gend gezeichnet abe, Es sind: h. Das Pfa j 17 DDer LoDeisen, um damitdle Löcher für die Stellstangen zu stechen: 1. Der Schlägel von Holz vder Eisen, um die Hestel damit einzuschlagen k. Der hdlizerne Haad>en, womitr die Unter- leine bey den Saujagen, und wenn es sonst ndrhig ist, an die Erde gehalten wird: 1 Die Hebgabel, welches eine 6 Fuß lange Stange mit einer angewachsenen hölzernen oder aufges setzten eisernen Gabel ist, womit die Oberleine in die Gabeln der Stellstangen gehoben wird: Von den Spexrkrzeugen, FI Os (2) m. Die Krummruthe, Dieses ist eine 4 Zoll die Stellstange, die oben mit einem eisernen Haaken beschlagen ist, und unter demselben ein Loch hat, um eine Windleine durchziehen zu können. Man braucht diese bejonderä starken-Stellstängen vorzüglich dazu, um die Rundung der Tücher am Lauf damit zu bilden, und n, EineStellstange mit einem eisernen H6489 ken, statt einer ansgewachsenen hölzernen Gabel. Zu jedem Tuche gehören 1x Stellstangen, 4 starke Heftel für die Ober- und Unterleinen, 25 Windleinen-Heftel, 2Srichel,» Schlägel, und bey Saujagen wenigstens auch 150 Haaken. Soll nun ein, solches Tuch, deren man gewöhnlich vier mit allem Zugehör auf einen Wagen lädt, aufges stellt oder aufgerichtet werden,“ so geht man da» bey folgendermaßen zu Werk: Mau läßt den Zeug wagen auf der Linie fahren, die bestellt werden soll z und zieht das Tuch nach und nach vom Wagen herunter, ohne es zu verdrehen. Tt dies geschehen, so breitet man das hinlänglich gestr ec> te Tuch aufeinander, welches aussc 7“ 0 ATE Lau! aims N Ü Ueielnen, 1) VBE SNU WW, AVU Mn 0 Daan, (| Nan gew) jul) [0 geht man d f der Kine fahr) 8 Tuch na u pudehn Ib Tnglic gefited? [plagen vb n Heftel, 1 Tuches bey y binden; ma?! Gerfeine aber yt ral ag“ Von den Sperkzeiigein M EEE 3:3 worden ist Sind die Obers und Unterleine gehdrig gebunden=- welches so viel als möglich in gerader Lini e - mit dem Tuche, und 20 bis 25 Schritte vom Wechsel entfernt, geschehen mußs3 so werden nun, dichte neben dex Oberleitne, wo die Windleinen aungeschleift sind, die Ldx t werden soll, so muß derjenige Theil des Ha as Fens,/- welcher in die Erde geschlagen wird, ausserhalb des Jagens, der eis gentliche Haaken aber in das Jagen kom» nven« Und 9). Cs muß beym Zeugstellen überhaupt darauf RüFsicht genommen werden, daß es nicht nahe unter einen im Jägen bes shrievar! 5 Utl Yet zu) gebzuc! WL: Dorma he 0) Zu[aue] Pl, 1 |("4 icht 19 bam! Webra 1; ft) Gy) AN, de enten uid hij) 114,7 » fill, 4 wi P der Bihy „." Sty Dechsel" Vinfel mh muß mah 1 sOWwenl dum fang auf die Div drig Vefesig 1 muß vy) geen liegu Ner am Liyy und Fun Aaddt werden eil des Da geschlagen ens, der ew Sagen kom überhau werden, m Jag Von den Sperrzeunget, findlichen Abhäng komme, wodur< es sonst dem Wilde leicht seyn würde, über? dd Ge (WZ zufliehen, oder überzufallen. 2) Von dem Rolltuhe. Das Rolltuc ist nur darin von dem vorhin bes schriebenen gewöhnlichen Tuche verschieden, das es aus 5 Abtheilungen besteht, die nach der zuvor beschriebenen Art zusammen geknebelt sind. Dieses Zu wird daz gebraucht, um bey eingestellten oder eingerichs teten Jagen den Lauf vön der Kammer 21 separi C ö zu verschließen, Es werden nehmlich bey jeden Wechsel - vs VBE 3 EHE NS DE“| SEEGER, ZWey starte Gunner gejieut„ die, auf einen Wink, den 187 ES ISLEL IE, NAG ADEG H: Wechsel aufknebeln, und das Tuch, wie einen Borbang, = H rechts und links auflaufen. Da Jedem der Nach» bar vom nächsten Wechsel entgegen kommt, so hat Jes der nitr 15 Schritte, oder bis au die nächste Stelistang zu lausen, wo sich beyde bis auf den Kopf ins Tuch wicklen, und den Wink erwarten,„das Tit 1) wieder 3 uz sammenzulaufen,. Mehr als ein Tuc) der Art braucht man nicht, und da es gewbhnlich blos beym A bjagen benußt wird 08 77 ATE IIR EEE WDE> »„ 10 hat es eine seHr zunge 2'auer«. Vebrigens wird es wie ein gewöhnliches Zuch aufgerichs tet; es müssen aber die Ober- und, Unte: angezogen, und letztere einen halben Sg us von der Ers de entfernt. seyn, damit und herschieben läßt, sich das Tuch recht fächt hinz 286 Von den Spexrzeugen, 3) Vom Schnapptuche oder der Scten, Stellstanze SIE Hleifte Bindiz Der Gebrauch dieser| Prellneze besteht darin, daß neisiens nur I man mit ihnen, wie mir den Tücheun 4 Wild einstel« 1 die Hühe gez! len, und auch die Tücher damit schüßen kann, wenn man sie vor dieselben stellt oder richtet, Man nennt > hnavystan dieß: die Tücher mit Netzen dupliren, und es m wit Hefti fil muß bey Saujagen immer gejihehen, sobald das „ der Kolle an) Jagen anfängt ins Enge zu kommen.== Netze der Art [ fefesrigt iW werden immer prall ausgezogen, und machen„ Wenn man >de8 den geht fie loFXer hängt, einen schlechten Busen. Man kann Jen fönntn sie: daher auch nicht wohl zum fan gen gebrauchen die Fanggarne hingegen können auc“ den Dienst 58 Prellgarne leisten, wenn man sie ohne Busen stellt, als9 u 4 ganz auSgezogen aufrichtet. [UO Bey der Jagd selbst wird mehr von dex Anwendung 1. bd dieser Prellneze vorkommen. 238 Von den Zeugwagen Drittes Kapitel. ee Von den Zeugwagen. Um die vorhin beschriebenen Jagdzeuge tro>en zu transporxtiren, sind, besondere Zeugwagen nöthig; und es müssen deren so viele angeschafft werden, als re zum Transport des sämmtlichen, zu Einrichtung eines Jagens erforderlichen Jagdzeuges ndöthig sind, Diese Wagen müssen so groß seyn, daß in ebenen Gegenden vier, in sehr gebirgigen Ländern aber nur zwey hohe Tücher ,. nebst altem Zugehör, darauf geladen werden können, und sie müssen, wie die Militaix- Rüstwagen, neben mit dünnen Brettern beschlagen seyn, und mit Leinwand überzogene gewölbte De&Xel haben, damit die Sucher gegen den Regen verwahrt sind. Vorne wird ein Abschlag oder Kasten angebracht, worin die Vfahls eisen, Schlägel, Heftel und Haa>en liegen. Die Stellstangen aber werden zwischen die Tücher gepackt, oder, welches besser ist, neben am Wagen, in einem besonders dazu eingerichteten Raume, verwahrt, oder auf besondern Wagen nachgefahren. Yuch muß jeder Wagen mit einem Hemmscrem Kopf» angefesselt, und die hintere Parthie mit grünen Br ys dien bedet. In. diesen wie sitzend, Ta Gewöhnlich sind die Herren der Jagd begierig zu wissen, wie schwer manches erlegte Wild wiegt; oder es ist die Kenntnis des Gewichts ndrhig, um das Wild sogleich guf der Jagd. dem Pfund nach, verfausen zu kbnnen. Dieß macht also die Anschassung einer Wildwaage nds» thig.=- Man kann zwär zu diesem Behufe eine jede große Schnellwaage gebrauchen, wenn man sie zwischen zwey fest eingestoßene Krummruthen, oder an eine zwi? „ »>> va e NR schen zwe) Bäumen horizoutal besestigte Stellsiange hangt 5 bequemer und schöner ist es aber, wenn man dazu ei- Hartig Forstb. f. Jäger. I. IQ 290 Von den zum Transport des lehendig eingefangenen nen eigenen; etwa 10 Fuß! langen, artn angestrichenen Wagen, mit einem flachen Rasten, verfertigen, und auf demselben eine Säule mit einer E Onellwaage anbringen läßt> In dieset Wagen können, außer der Waage, noch mancherley Geräthschaften, als My nitionskasten, Jagdstühle und: I agdtische, Füßtepiche und dergleichen transportirt, und der übrige Raum zu man? Ge iso Fuß lt aber 35 zu 1! „die in Fahl! | eined eien" hängts 691" Wildes nöthigen Kasten und Säen. 201 währt werden können. Hinten, vorn, neben und obett sind 12 Lustlöcher angebracht, weil das stark erhißzte Wild viel ausdünstet, und, wenn der Kasien nicht viele Luftlöcher hat, leicht erstit,== Die Latten, welche den Kasten zusammenhalten, sind zu mehrerer Befesti? gung'an den Een mit siarken eisernen Banden beschla? gen, und auf jeder Seite find zwey starke Ringe ange» bracht, um den Kasten, wenn Stellstangen durch diese Ringe geschoben sind, bequemer tragen, und nachher auch auf ven Wagen fester anbinden zu können.=“ Muß das gefangene Wild weit. transportirt werden, also mehsz rere Tage lang im Kasten bleiben, so ist es gut, wenn - man ihn neben mit grovem Leinwand beschlagen, und mit Heu oder Moos weich guspolsiern läßt» Auch muß alsdann inwendig eine kleine Krippe tür Haber, Heu und Wasser angebracht, und ein solcher Gefangener ims mer hinlänglich damit versehen werden, Geht der Trans- port aber nicht veit, und kann man in 24 Stunden den“ Ort der Vestiimmung erreichen, so ist weiter keine Fütterung nöthig, und das Thier wird sie binnen dieser Zeit auch selten annehmen. 2) Von den Rehkasien, Der Rehkasten unterscheidet sich vur durch seine min» dere Grdge von dem vorhin beschriebenen Hirschkästen« Er wird gewohnlich nur 35 Fuß lang und hoch, und vben 2 Fuß, unten aber 35 Fuß breit gemacht, und muß neben, oben, hinten und vor“ gepolstert seyn, 70,7 293 Von den zum Transport des lebendig engefängenen wenn die Rehe, die gewöhnlich unruhiger als das Cdelwild sind, nicht binnen wenigen Stunden an den Ort ihrer Bestimmung komimen- können, 3) Von den Saufkasten. Der unter N. 28. abgebildete S a"Fasten muß von 15 zdlligen eichenen Brettern, sc fest wie mögs lich, zusammen geschlagen werden. Seine Länge beträgt 6, die Höhe aber 4 Fuß, und die Breite oben 3 und unten I3 Fuß.*), Er haf neben und oben'6 Luftlds en, durchgezogen, um diesen Kasten bes quem tragen zu können. 3) Von den Feldhühner. und Fasanen-Säc>ken. Um Feldhühner oder Fasanen lebendig zu transpors riren, läßt inan Säcke von grober Leinwand machen, die 2:9 25 Schuh lang, und mit einem, 2 Schuh im Durchmesser haltenden steifen Boden, mit von deder äver» zogenem PappdeFel, versehen seyn müTen. Oben bes kommt dieser Sa>X eine Strippe, wie ein Tabacksheus tel, und neben werden vier, zwey Zoll im Quadrat hals tende, und mit einem Kreußs von Kordel äüberspannte, Luftlöcher gemacht.=- In einem solchen Sacke lassen si) die gefangenen Vögel sehr bequem und sicher nach Haus tragen, und es hat eine ganze Kette Feldhäühner darin Plaß genug. 294 Von den Jagd-Schirmen, Siebentes Kapitel. Von den Jagd- Schirmen. Unter Jagdschirm versieht man jede Vorrich» tung, wodurch die Herrschaften auf der Jagd theils ver- borgen, theils gegen Nässe, Wind und Sonne geschüßt, theils gegen den Anlauf gefährlicher wilden Thiere gez sichert sind. Je nachdem nun ein Scirm den einen oder den andern Dienst leisten, oder allen Forderungen zugleich entsprechen soll, wird er bald so, bald anders gemacht. Auf gewbhnlichen Treibjagen, wo in einem Tage der Stand oft gewechselt werden muß, fordert die Hcrr? schaft meistens nur einen trockenen Stand, und etwas Verborgenheit oder Blendung für sich und die bey sich habenden Büchsenspanner und Hunde, Man lößt daher gewöhnlich da, wo die Herrschaft stehen wird, auf einen, ewa 8 bis ro Fuß im Durchmesser haltens den, ganzen oder halben Zirkel, alle 1-“ Fuß, Pfähle einschlagen, und diese mit Nadelholz» Reissern, wenn man dergleichen aber nicht haben kann, mit andern Reissern so einflechten, daß das Ganze einer. dichten 35 Fuß hohen HeXe ähnlich ist, Mehr bedarfs nicht, wnn. der Boden in einem solchen Blendschirme gehd? rig eben, oder mit Brettern bede>t und so beschaffen ist, daß vie HerrsHaft auf einey untergelegten Bärende>e vder Wildenschweins:-Schwarte 2. bequem und wee fehl! (ar Fall 1! ändern| fordert; 1? tm, 607 ten, undd „ug, 01h weit ai, M fiber 0")|| ) einigen DIO Nin 5 wt IE m, dun veil; bie auderand Hugeridi oj€ NY CTS Wd, wd dirmen, | man jede Iyps der Jagd tii | un 1d Sony( jr wilden Un vo in einem Tay) ), fordert die J Stand, undi! uw si) un) OQund, Il eerschaft sieh vv 1 Durm jul "' 5 fuß pa ohr Keiser» 10 fan, mi au Yang ent dia Yehr bedarfs 1" - Heit und Von den Jagd/Schirmen, 295 trocken stehen kann. Indessen kommt nicht selten der Fall vor, daß der Wind am Tage der Jagd sich geändert'hat, folglich eine andere fordert; Ten; Stellung der Schüßen er- und dann können die vielen, oft mühsam gemachs Schirme entweder alle nicht benußt werden, oder die Jagd wird bey contrairem Wind schlecht ausfallen. == IH halte daher die transportablen Blendschir- me für besser. jen aus einem xt? Ellea brei 8 bis 10 Ellen langen, starkem Barchet, an Diese beteh Stü> grünem Zeug, von welchem alle Elle weit ein, mit einer eite nen Stachel versehenes, Steell? stäbchen befestigt ist,- Ein solcher r Blendschirm läßt sich in einigen Minuten, wo es befohlen wird, und in jeder schiFlichen Figur, aufrichten, und kann dutch einen. Be- dienten sehr leicht immer weiter getragen werden. Für Treib jagen, wo man nur einige Blen- dung vom Schirm verlangt, ist entweder die eine oder die andere Art anwendbar- Bey ein ii oder eingerichteten Jagen aber, muß vorz längliche glicm für hin- Sicherheit gegen die IEEE Thiere, 408: 16.DE|// und, wenn es verlangt oder befohlen wird, auch für die erforderliche Bequemlichkeit und Schönheit des Jagdschirmes gesorgt werdein. Will die Herrschaft blos gegen die in die Enge ge- triebenen und gereißten wilden Thiere geschüßzt seyn, so leistet ein hinlänglich großer Zirkel, oder eine No»- sette, oder ein Stern 26, dessen Umsang mit einem 295 Von den Jagd-Schirmen. 35 Fuß hohen dichten grünen Flechtwerk umgeben, und mit einigen eben solchen Thürchen versehen, der Boden aber mit abgehobelten und gehörig zusammengefügten Brettern belegt ist, den verlangten Dienst== und es kann, im Fall Sonne oder Regen incommodiren sollten, ein eigends dazu gemachter, sehr großer Sonnen- Schirm von grüner Seide, oder Leinenzeuz, in der Mitre auf? gerichtet werden.-- Will man aber auch gegen Wind und Kälte gesichert seyn, so läßt man ein transporz tables, hinlänglich großes, und gefällig sigurirtes Häußs -igen Dig» nen- Tempel vorstellt, und mir Fenstern und SIfen 5 pder blos mit Fenster 2 Löchern und Rollo's, und mir einem Dache von Leinewand versehen ist, und eben s9 leicht auf- als abgeschlagen werden kann, verfertigen. Die schönste Wirkung macht aber unstreitig ein übers U mit grünen Reissern bebundener oder bedeckter, oder mit Moos bekleideter Tempelfdrmiger Jagdschirm 3; besonders wenn er mit Guirlanden, Hirschkdpfen, Jagdtrophäen 2c, gejschmavoll verziert ist. Dergleichen Schirme bringt man gewöhnlich auf den Prunk- oder Festin-Jagen an, - und es muß, wo möglich, bey jedem ein anders figuri;s ter Schirm gemacht werden, um die Herrschaften und die Zuschauer der Jagd angenehm zu überraschen, ad! Trail gi und| Masch! gibundn; bown M8 gls mH TENE WTE J Whg (AMANN 3 ode 6 bj fm Dmg Vite Otwert umd 19 BUN m DN in 1 Dienst= 1) Meo odiren| oper Gonne: Chy ), 19 der Mit er auch geg Di x man ein ten AUlig figurirhs Zh oder acmtedigen 3 Fenstern und 4 ) Rollos, unt! en ist, und><1) Fann, verfarti x Unfireitig(nab der bededitet, Wm aodihinm; bm fer Jogdiophian Schirme bringt 190! tine Jagen ein anders fip & Henschoftan 1 ANNI vn,|] Versehen, di 3. Won dex Wild-Trage. 297 Ahtes Kapitel. Von der Wild- Trage. Damit man da3 bey eingestellten Jagen auf dem Lauf erlegte-Wild bequem zusammen tragen, und vor den Jagdschirm stre> en könne, hat man besondere Wilds Tragen nothig. Diese bestehen aus einem 6 Fuß lan? gen und 4 Fuß breiten starken Netz, durch dessen Seitens Maschen zwey, x 0 Fuß lange, Stangen gesie>t und sesi- gebunden sind. Neuntes Kapitel. Von den Gewehrtragen- und Munitionskasten. ameinmenimmmmmnmemeenenetemanneneinenen Um die, für die Herrschaft ndthigen, Gewehre bequem und unbeschadet transportiren zu können, und glles was zum Laden derselben gehört, bey der Hand zu haben, sind Gewe oder Gewehr- Neffe, oder Gewe so wie auch ein Munitionstasten, equipage nothig. Der Gewehr» Tragkasten, ev TVA g EU AFen hrs Kr bey der Jagd mehrere eben, welchen ich unter N. 29, abgebildet habe, ist von leich» Er ist so groß, daß 4 oder 6 Gewehre in besonderen s 298: Bon den Gewehrtragen- und Munitionskasten. getragen. Die Gewehre werden durch einige quer äber schnailte Riemen sestgehalten, und d unten verschließbaren, Ueberz verwahret. ge? ur einen ledernen, ug gegen Nässe und Staub Der Munitionskasten hingegen ist ein 6 Fuß langer, 2 Fuß breiter und 1 Fuß hoher, verschließbaver Kasten, worin in besonderen Fächern das ndöthige Pulver, Bley, Patronen, Sreine, Wischer, Kugelzieher, Krätzer, LadestdFe, Putzlappen, S befestigt ist, oder befeitiät werden kaun, um die Pfropfen damir aus den Gewehren zu ziehen, 8) Der Putz-oder Wischlappen ist ein Lappen von weichem Leinenzeug, und dient:um gbwisc> en des Gewehrschlosses nach jedem Schuß, Man trägt ihn in der Jagdkasche und befestigt ihn, vermittelst einer kleinen Schnur, an dieselbe, damit er nicht verlohs ren werden kann. 9) Die Räumfedern. Hierzu werden gewöhnlich die Sen, und Andere lassen unter wiese Klappe eine Tas sche machen, um Patronen darin zu verwahren. Tor2 mals trug man auch Jagdtaschen von eng gesiniätem Netz Sie sind aber, weil man darin nichts tro&en ers halten kann, und der Schweiß von den geschossenen Thie» ren durchfließt, ganz aus der Mode gekommen. 11) Das Gewehrfutteral ist ein, von braunem Leder gemachter, Ueberzug über das Gewehr. Er wird am Kolben zugeschnallt, und, wie das Gewehr, an einem Riemen getragen. 12) Die Cartouche ist eine kleine Patrontasche, worin 2 oder 3 Reihen Pa- tronen sieXen, um recht schnell läden zu kbnnen. Man trägt diese Cartouche an einem breiten,„um die Lenden gegürteten, Riemen vor dem Bauche, ] ej Hm 1! | || Uy führen D quly 1? ten, 99 Dal 1 |] gm die Cn viell SE Oetehs< hv u fed, 66 | fine brin; ", m Dey Regen dz). ese Alapye(6) enbaheen=) 00 eng gif nm nichts td " aechofsenn] Eomnen, tera Neberzug übn „allt, und,! qs ] oder 3 Rh) zu bonne. 2 nu Die INN Siebenter Abschnitt. Von den für die Jagdhunde und Beißvögel noöthigen Geräthschasten. * Um die Jagdhunde und Beißvdgel gehbrig anbinden, führen, tragen und arbeiten zu können, find mans» Das Halsband für, den Saufinder isi wie Das für den Schweißhund geformt, und er wird auch eben jo am-Riemen geführt. 5) Das Häalsband oder Koppel für die deuts, sHen Jagdhunde oder Braden ist zwey Zolle breit, und hat einen im Wirbel sich drehenden Ring. Es sind je zwey solcher Halsbänder durch eine 6 Zoll lange Kette verbunden, in deren mittelsten Gelenk ein Ring mit einem Wirbel angebracht ist, um die zusame „mengefoppelten Hunde an einer Leine zu führen, 6) Das Halsband oder H a Bband für den Windh und ist entweder ein gewöhnliches, mit einem im Wirbel sich drehenden Ring versehenes, und zuwei- mit Sauborsten garnirtes Halsband, oder es besteht aus zwey, 3 Zoll breiten Riemen, an: deren Enden Ringe angenähet sind, die durch einen länglichen dritten Ring zusammen gehalten werden. An diesem länglichen Ringe ist ein fleiner Haaken ang jebracht, um dessen Kopf sich ein runder kleinerer Ring dreht, durch welchen der Heßriemen kommt, Dieser wird entweder mit dem einen Ende an den Sättelknopf gescelt werden kann. | | ] | ] God | Mei (he, ev Hine nah! Zum Gerach Wr pod,(| Mipter A Veste dy h / Und Die Sety+ befestigen 44 by CT Auden Und et vj) vel für die äen ist jm sic drobendy we durc dn; mittelten Olly tif, um DNN eine zu FINN 18 band/ vöhnliches m teeneo, uw ), oder es iy „deren Ems palichen drt a Knplipen 0 wn. desen Zopf dure) welchen entweder mit! hnalit, mit! wer gesioct der Jager ein? eine“ Roll! „m befindty venichfe 9 Von den zum Dressiren der Hunde nöthigen Apparate, 367 Alle übrigen Hundshalsbänder sind auf die gewdhns lize, oder willführliche Art gemacht, und verdienen keine nähere Beschreibung. Zweytes Kapitel. Von den zum Dressiren dex Hunde nöthigen Apparate. Zum Dressiren der Hunde sind mehrerley Geräthschaften, als Dressirleine, Korallen, Dress sirbos, Srorcen des Falken.=- Diese Hau- be hat der Beizvogel beständig auf, wenn er nicht frißt oder krvpft, nicht gesennt oder zum Baad gebrächt, oder bey der Beiz an einen Vogel geworfen wird. 2) DasGesHhnh sind fleine Hirsch- vder Hunds? lederne Riemchen, mit hell klingenden Schellhen, die dem Falken an die Fänge gemacht werden. 3) Die Kurzfesseln oder Wurffesseln sind 10 Zoll lange Riemchen von Hirsch- oder Hundsleder- welche dem Falken an das Gesch üh befestigt werden- um ihn auf der linken Hand fest halten zu kbnnen. 4) Der Langfessel ist ein, etliche Fuß langer, Riemen von Hirsch- oder Hundsleder, an welchen' ein leiner Ring geschleift ist, der, vermittelst eines Wir bels, mit noh) einem solchen Ringe,:an welchen die Kurzsesseln geschleift werden, verbunden ist. Dieser Langfessel dient dazu, den Talken an seinem Stande länger zu binden, und ihm überhaupt den ndthigeu Spiel? raum zu geben. 5) Das Federspiel besteht aus zweyen mit ein» 810 Von den Falkoniergeräthschaften. ander verbundenen Flügeln von einem Reiher, einem Raubvogel, oder einer weißen Taube, An diesem Fedex» spiele befindet si) ein geflochtener Riemen von Leder, um es über die Schulter hängen und in der Luft schwen» ken zu können; wodurch) die verstrichenen Falken, welche dieses Spiel für einen Vogel halten, wieder herbey ges lockt werden. 6) Die Falken-Trage ist eine, gewbhnlich 5 Fuß lange, und 25 Fuß breite, starke viereckige Rahm von Holz. Sie wird von einem in der Mitte gehen: den Träger, vermittelst zweyer übers Kreuß geschlages ner Tragbänder, getragen, und hinten und vorn sien die Falken auf der, mit Heu und Tuch über? zogenen, Rahm. 7) Die Falkoniertasche ist eine, gewdhnlich mit grünem Netz überzogene, 1 5 Schuh lange, und 1 7 Schuh breite lederne Tasche, die vier Fächer hat, und an einem, entweder um den Leib gegürteten, oder über die Schulter gehängten, 2+ Zoll breiten Riemen oder Bandelier getragen. wird. Sie dient dazu, eine oder einige lebende Tauben, auJ) einige todte Vdgel, oder anderes Fleisch für die Falken, und einige vorräthige Hauben, Fesseln:c. & ZD .- p= zu verwahren. Auch gehdren 8) Die Falkonierhandsc ) Vo) j Ze m frumente Rachahn Wf) fiz Vienew WE zwe Du " 2: uf FS„WT | NOE I WIE nehmiiH: Daasey 3 Veldhilh: Ure seliyt | | | | | SEI NA», inem Kahn 0, Andi er Riemen vy nd in der Ops Achter Abschnitt, (denen Fashy,;; ", wide w Von den zur Fagd erforderlichen Laut geben? den Jusfirumenten, it eine, gen) EEE RENTE fiarfe vierech Die bey der Jagd ndthigen Laut gebenden Ins | g 3 g nin der hw fürumente sind entweder dazu bestimmt, um Thiere, durch bers Freuß 4 Nacvahmung thierischer Stimmen, herbey zu locken, oder hinten und ml sie dienen dazu, der Jägerey Signale zu geben, oder 14 überzogen) eite Jagdmusik zu machen. I< theile sie daher ab, „istein, do Lo>- Insixrumente, und in musikalische Schubl Iustrumente, vier Fächer(1 4|; Z gegürteten, 0; breiten Klemt Erstes Kapitel, WEN Bon den Lock- Instrumenten, 0d einige vorm Ob man gleich bey den Hirschrufdrehern fast für alle Thierarten Lo>- Instrumente kaufen kann=- verwahren, a9e fah,! wovon aber die wenigsten der Erwartung ensprechen==- | so sind bey der Jägerey doch nur folgende im Gebrauch, yn, um ein nehmlich:. der Hirschruf, der Rehruf, die Haasenquä>e, die Haselhuhnpfeife, der Feldhühnerruf, die Wachtelpfeife und die Drossel Klutter,. gun aud 312 Von den Lo>/Insirumenten. Der Hirsc-Insirumenten, 47 damit nicht umzugehen weiß, der schaffe sich einey besondes ren Rehr uf, oder' wie es auch Einige nennen, Rehpfeif- Y% en. Man kann die? sen bekannten Ton leicht auf der Faust hervorbringen5 wer dies aber nicht zu machen weiß, ver nehme nar eint Nürnberger' Trompetchen in die geballte Fant, blase hinein, und bewirfe, durch Aufzund Zumachen der Faust, das ängstliche Haasengeschrey. Die Hirschrufdreher in Nurnberg verfertigen auch 3 Zoll lange Fuchs-oder vielmehr Haasenquäcken, worauf sich dieser Ton sehr täuschend hervorbringen läßt, 4) Die Hatelhuhnpfeife bient bazu, den Ton der Haselhüähner nachzuahmen» sie dadurch herbey zu lo>en, und zum Schuß, vder in die SteFgarne zu bringen, Man macht diese Pfeife 314 RINSER ES SEELE M0) SVN SDEN EDU 7 Znnmrumenten. gewöhnlich von einem Gänseflügelknochen, indem man denseiben oben und unten abfeilt, daß er ungefänr 3 Zoll lang: wird, hierauf, einen Zell vom einen Ende, eine Kerbe oder Kieme hinein feilt, und“ sie auf die bekannte Art, durch einen W Bachsstopfen, zu einer Pfeife. einrichtet, die nach dem Ton der Haselhühner ge: stimmt werden muß.=== Auch kann man den schneidend- pfeifenden Ton des- Haselhuhns, durch die fegelformigen harten Yuswüchse, die sehr oft auf den Buchen- Bläts tern entstehen, hervorbringen, Man faßt nehmlich ein solches vom Blatt getrenntes Kndthen.== Diese Pfeife besteht aus der ü lichen knbchernen Pfeife, us. aus dem sehr faitigen, ie2 deinen Windba!gez3 dur< dessen Rusdegnung and ZU2 sammendrücung die Pfei allgemein bekannt sind, so wird. es nicht nöthig seyn sie hier weitläufiger zu SIR I< bemerke nur moch, daß man auch Pfeifen der Art har, worauf der Ton des Was«Gtelmännen.- Sie besteht aus zwey, 254 1 Zoll großen, dünnen runden Blehblättchen, die auf ei? nen, 2 Linien hohen Reifgeldtet sind, und in der SEE ein kleines Lor“ baben. Auf einer solchen Klutter, die man an vielen Orten bey den Blechschwieden haben kann, lassen sich die Tdne der Drossel und sonst noch vieler Vögel nachahmen; es exfordert aber viele Uebung, bis man mit diesem sehr einfachen Instrumente gehörig ums Gessischen, und in mehreren anz -., 408) weiß.== Im e 1 Ländern, locken die Vogelfänger auf feinen Blötits gle T Zu von Rohr, oder auch Bir fenscha ale zum Gpfias 316 Von den musikalischen Jagd-Insirumenten. nen täuschend, Dieß ist aber noch schwerer zu erlex»s nen, als das Lo>en auf der Klutter, Zweytes Kapitel, Von den musikalischen Jagd- Instrumenten. Bey der Jägerey sind verschiedene Arten von Hors nen eing' führt, theils um damit den Jägern und Huns den Signale zu geben, theils aber auch, um durch Mus» fik die Jagd noch angenehmer zu machen. Das älteste musikalische Jagdinstrument ist D.(0:67 Hi1EN 7 oder Hifthörn, wovon man vormals große und kleinere hatte. Flle waren von Horn, und man nannte die größeren R üd es horne und Mittelhor ne; die fleineren aber Zinz Fen, Leßtere werden noch jeßt von der Jägerey an eis nem oft kostbaren Bandelier, das Hor nfessel heißt, 5 [3 [] und zwar über die linke Schulter, auf der rechten Seis ke, den Becher nach vorn gekehrt, getragen? es wird aber, zum Gli> für delifate und musikalische Ohren, nur selten darauf geblasen, weil der kreischende Ton dieses Instruments schr unangenehm ist,-- Zwaär auch nicht sehr anmuthig, aber doch bey weitem angenehs mer tönt, das halbmondförmige Flügelhorn dessen man sich jetzt sehr oft bey den Streifjagden bes dient. Es isi meisiens von Kupfer, hat einen etwas dumpfen melancholischen Ton, und wird an einem, mit | gend! ' Quasten ...€ Geite,| glad? h' wegs? Halb! 9 alem | velhel' jan"„7 16 „wr put 8 Ty N WEN [Owen Wel ß fernen Arten bon Zy a Jägern und ), Um durc Jh hen, ment if N, ee hatte, I größeren Ri) Ingren aber 2) er Jägereh 1 vnfessel 9 f der rechten 1 tragen; ei wid (Fliche hten, freischunde Ton -- Zwar(ul) item angen [horn treifjagden 1 at einen ew au eie 0 Von den musikalischen Jagd- Instrumenten, 317 Quasten verzierten Fessel, ebenfalls auf der rechten Seite, die Glo>e nach vorn.gekehrt, getragen,=== Muz sikalischer klingt freylich das kleine Waldhorn, oder Jagdhorn, welches bey vielen Jägereyen das Flügelhorn oder den Halbenmond schon längs|f verdrängt hat. Und am allermeisten schmettert das Parforce- Horn, welches nur" zwey Windungen hat, und so groß ist, daß man es über die Schulter werfen, also ohne Bandelier oder Fessel tragen kann. Man bedient sich solcher Hor» ne gewdhnlich nur bey der Varforcejagd, wo sie einen vortresslichen Effect machen, und weit gehört werden, . Neunter Abschnitt, Von den wegen der Jagd nöthigen Gebäuden. Wegen der Jagd sind mehrerley Gebäude ndthig, die man in drey Abtheilungen bringen kann, nehmlich: 1) Gebäude zum Vortheil des Wildes selbst, 2) Gebäude zur Begünstigung des Jä»- ger 8 und 3) Gebäude für die Jagdhunde und Jagdgeräthsce Vieh auf diesem Luderplaße liegen, die benachbarten Bäume bey mondhellen Nächten keinen Schatten auf dieselben werfen, und daß an< eben so wenig Schatten auf die S Hiesscharte der Hütte fallen kann, Sollte sich kein schi>licher mittäglicher Abbaus zu Aniegung einer Schieshütte finden, so kann dieselbe auch auf einer Ebene angelegt, wie ein kleiner Hügel, neben mit Grund und oben mit Reissern bc- deckt werden- Wäre auch dazu kein schiklicher Platz vorhanden, so kann die Schieshütte auf einem Baus me angebracht werden. Man läßt in diesem Fall eine aus Pfdsichen und Brettern zusammengeschlagene kleine Hütte auf die Aeste eines Baumes befestigen, steigt ver- mittelst einer Leiter hinzu, und zieht die Leiter nacher am Baume etwas in die Höhe, damit sie von den zum Luderplatze kommenden Wölfen oder Füchsen nicht des merkt werden kann. 2) Von der Krähenhütte. Die Krähenhütte dient dazu, um aus dersel- ben die, durch einen lebendigen oder ansgebalgten Uhu herbeigezogenen Raubvögel, Raben, Krähen und kleine- ren Vögel zu schiessen.=- Man legt sie entweder nicht Hartig Lehrb, f. Jsöger. I. 21| <<<<====<<<===<=<<< 1 322 Von den Jagödgebäuden, die zur Begünstignng 1. weit von einem Walde, auf einem etwas erhbdheten Punlte im Feld, oder auf einer Blb8e am Walde, vder in der Nähe von einem Fasanengarten, an, und entfernt sie nicht zu weit vom Wohnorte des Jägers. Eine solche Hütte hat gewdhnlich 7 bis 8 Fuß im Quadrat, und eben so viel in der Höhe, Sie wird zur Hälfte in die Erde versenkt, und entweder ganz von Mauerwerk gemacht„ oder man verfertigt sie von eichenen Pfosten, zwischen welchen eichene Dielen eingefalzt sind- Das flache, vierseitige Dach wird mit Rasen bedeckt, damit das Ganze einem kleinen Hügel ähnlich sicht. Auf der einen Seite führt eine versenkte, mit Buschwerk so viel wie möglich bedeFXte, Treppe zur Thür, und unter dem Dache sind allenthalben Schiesldeher oder Schiesscharten angebraiges Gebäude, das entweder halb oder ganz so lang ist, wie ein hohes Jagdtuch.. Im. unteren Raume werden gewohnlich) die Zeug- und Pürsch- wagen, die Hirsch» und Saukasten, die Stell- stangen, Jagdschirme u, dgl. verwahrt; an der Decke des unteren und oberen Sto>werks aber werden die Tücher, Netze und Lappen an Haaken aufges hängt, und im Boden des zweyten Sto>werts die nd» thigen, mit Walzen versehenen, Oeffnungen angebracht, um das Jagdzeug leicht und unbeschadet auf die unterge? schobenen Wagen laden zu können. Der untere Raum mus daher zwey gegeneinander überstehende Thore haben, um mit den Wagen längs durchfahren zu kbnnen, und es müssen oben und unien im Zeughause viele große, mit Jalousie- Läden versehene, Fenster angebracht seyn, damit die Luft allenthal- ben durchzien sollte, auch voch Habergarben, Kohl, wildes Obst und Eicheln auf diesen Platz bringen, um ,dem vielleicht sehr zahlreich versammelten Wilde die noöthige Aesung zu verschaffen, und ihm den Aufenthalt recht angenehm zu machen. Damit aber auch die Herrschaft, zu deren Vergnür gen dieser Aufwand Statt findet, allenthalben bequem hinkommen, und nach Gefallen die stärksten Hirsche auf den Brunftpläßen schiessen kann, sv muüysen die aotbigen Fahrwege und Pürschpfäde angelegt, und vor der Brunft jedesmal in ven besten: Stand geseßt wers den. Auch bringt mün an einzelnen schyi>lichen Punkten mehrere kleine, wie Holzstvße, oder Reisserhaus fen, oder Köhlerhütten, oder abgebrochene di>ke Bäume, oder Klippen 2c. geformte Pürsch- häuse bepflanzt ist, oder in gemauerten unterirdischen Gängen oder Pürsch- Stollen, unbemerkt gelangen, und das nahe dabey stehende Wild beobachten und erlegen kann.== Auch muß ein Wah haus für die Jäger, nahe. beym Brunftplaße, erbaut werden, um die Wilddiebe gehörig abhalten, die Hirsche alle Nacht verhdren, und alles sonst Nöthige bedbachten zu können. Endlich kommen hier aud) noch die Wildfuhren in Betrachtung. Wenn man nehmlich in einer Wilds bahn, zwischen den vom Wild oft besuchten Walddistrik- ten, 6 bis 8 Fuß breite Streifen seichte uma>ern und egen läßt, damit man auf diesen verwundeten Streifen das Wild genau spüren kann, so nennt man diese Streis- fen: Wil dfuhren. Diese Wildfuhren müssen, durch zuweilen wiederholtes umackern und egen, beständig wund gehalten. and 10 vs«"der Jäger hinzu kommt, die Fähr ten darauf ausgetreten weoyen.== Ehemals waren der» gleichen Wildfuhren an viely Orten eingeführt; jekt aber findet man sie sehr selten, 96 sie gleich bey Auss übung der Jagd vortreflliche Dienste leisten. 1 Bor 1 he 110 wuß id 100 VANZEN n vy af dr M Qindhit Vinf VA), 13 Gjtlz wf m Didi fn wide jut, df We N yy pat Dm V 0 l; 444 TSN vNsuh; 0" 4 bi fr rg Werden, N pf 40, find vg Reha] | | jen fal NEN WENN "/ verf bezog, der In Ehl iw Dede bf: irdischen 6 merit gelange, ten unde eige die Jäger, 1) m die Vilddiz vt berhören, 4) 1. no ren ehmlich in eint tber! Juchten Y); n seichte umd! n verwundete nennt man Dit [dfuhren Msn, » egen Wufiänbiy Ohemals want jon eingeführt, sie glei) vy (6 LM „ay fommt, die 7 Gilfter Abschnitt Von der Jäger- Kleidung. Erstes Kapitel, Bon der allgemeinen Jäger- Kleidung. Che ich die verschiedenen Jagdmethoden abhandle, muß ich noch einige allgemeine Bemerkungen über die Jäger» Kleidung hierherseßen, weil von der Klei- dung oft der glückliche Erfolg der Jagd, Gesundheit des Jägers abhängt,== Es und selbst die darf nehmlich die Kleidung, in Beziehung auf den glüFlichen Erfölg der J agd, keine solcye Farbe haben, welche dem Wilde auffaliend ist, und sie muß, in Beziehun ng auf die Gesundheit des Jägers, von der Art seyn, daß sie ihm neben der nöthigen Bequemlichkeit, zu jeder Schut gegen die Witterung gibt, H jo viel wie möalich vor Nässe deckt, und ihn nicht in die Gefahr setzt, Jahreszeit, weder zu viel, noch zu weniz ihn au im Ge- bisch für ein wildes Thier gehalten, und todtgeschoJen zu Werden. Die zwe>mäßigsten Farben zur Kleidung für den Jä- ger, sind daher entweder nicht zu dunkel grün, oder Rehgrau, Yile übrigen Farben sind weniger zweck» 328 Vonderallgemeinen Jäger- Kleidung, mäßig und schicklich, und sollten daher auf denjenigen Jagden, wo der Jäger vom Wilde nicht bemekt seyn Am aller wenigsten aber taugen die weiße, gelbe, rothe und schwarze Farbe, und will, nicht getragen werden, die glänzenden Metalle auf die Jagd, weil sie schon von weiteim Aufmerksamkeit erregen, und den Jäger verrathen, =- Der zwe>& mäßigste Jägeranzug ist daher ohnstreitig: eine'grüne, oder eine graue, mit grün ausgeschlagene, nicht allzu kurze Klappen- Jake, oder Klappen-Fracks im Wintar aber ein grüner oder grauer Ueberro> mit über» sponnenen oder überzogenen Knöpfen=- sodenn graue oder grüne, nicht zu enge, lange Beinkleider; graue kurz ze Kamaschen, nnd Rahm- Schuhe, an den Absäken mit Nägeln beschlagen; zur Jagd im Sumpf und Wassex aber, tüchtige Stiefel, Auch ist grün oder grau die beste Farbe für den runden Jägerhuth, der, wenn er schwarz ist, von weitem sich auszeichnet, und daher beym Ans schleichen an Wild 2c, abgelegt werden mus, Ausser dem gehörigen Anzuge, muß der Jäger„wenn er die hohe Jagd ererzirt, auch den Hirschfän: ger an der Seite haben, und nicht nur mit einem sauber geputzten Gewehr, sondern auch mit einer Jagdiasche vers sehen seyn, worin cin hinlänglich gefülltes Pulverhorn und Schrot- oder Kugelbeutel, nebst Kugelpflasfern, ein Ku gelzieher oder ein Kräßer, ein Schraubenziehe“, einige vorräthige Gewehrsteine, ein Pußlappen und die nöthigen Propsen, oder das Material dazu, befindlich seyn müssen, Eint! quuhige! Zad fie eigt, 17 die 708 nachty 0 Hh) h7. €(u Im NETE m(X Jun IE Tu, ND! Nieden! Eu MENNE iht'& Nb WT DE Und vi 48. dali Ddr zu lj) (trgt da "Tn jügerg eh n En JE (de nicht| nh m aller Wenn )[Owarge Zub 19d, weil sieh 1d den 1 Jügery 9 ist daher al Un ausgeschlagn Klappen) raue Üebertofn Opfen= jm » Veinfleid EE huhe, an den 2) im Gumpfy! grün oder 4! „der, wenn); „ und dagen» erden muß „muß! Der GU| , auh den Hifi mu mit den! j + einer Jagdal? fülltes Pu eh gaelpflastern," hraubenzicht 4! ope undd) fudlich M UNN) Von den Jagd- Uniformen,- 229 Eine so gefleidete und ausgetüstete, und mit allem Nöthigen versehene Gesellschaft von Jägern, darf keinen Tadel fürchten 3 Jeder andere Anzug aber paßt zur Jagd nicht, und wird dem Jäger, entweder' in Beziehung auf die Jagd, oder für seine Gesundheit und Bequemlichkeit, nachtheilig, oder er macht ihn in den Augen der ächten Jäger lächerlich. Zweytes Kapitel. Von den Jagd- Uniformen. Bey der „2 men eingeführt, TJägerey sind schon seit langer Zeit Unifor» deren Hauptfarbe gewöhnlich grün over grau ist- Meisiens haben diese Uniformen rothe, fch:varze, gelbe oder grüne Aufschläge und Krägen, und zuweilen auch dergleichen Klappen von Sammet oder Tuch» Auch ist die Galla- „» schiedenheit des Ranges der Jagddienershaft, ost mehr Uniform, nach Vers oder weniger kostbar mit Gold oder Silber gesti>t oder veiest, Di: Unterkleider sind gewohnlich gelb oder weiß, wenn und zuweilen au) mit Achselquasten ver:iert. der oE grün istz hingegen grün oder weiß, wenn der Ro> grau ist, Der Uniformhuth isi immer dreyeig, und hat aewdhnlich eine goldene oder silberne Schleife, I dergleichen Quasten in den EXen und einen entweder ganz, (> oder zum. Theil grünen oder weißen Federbusch. Auch trägt der Jäger zur Uniform Stiefel mit Spornz bey 330 Von den Jagd- Uniformen. großer Galla an Hof aber seidene Strümpfe und Schuhe, und muß jedesmal, wenn er in Uniform ist, den Hirsc wöhnlich bordirten Huth, ohne Tederbusch, bekleidet.== Und der Falkonier, welcher fast dieselbe K idung, wie der Parforcejäger hat, trägt auf der linken Seite den Hirschfänger, auf dep rechten Seite die Tax sche mit darüber hängendem Federspiele, und auf dem Kopfe eine lederne Kappe mit einem SHilde und Reiherbusche; ausser der Jagd aber einen aufgeschlagenen Uniform- Rock und einen mit einem Federbusche gezierten Huth, in dessen CXen, statt der Cordon» Quasien, gestite Falken- Hauben ane gebracht sind, | WE (Ae derbi | N KINN 26 „WU IM| /[110970|| [ | ma 0| ZA sasr Gib Irn Himins Y wie i90 Olen, UmpFe ud Chy mist, dendins 1, Zugleich aul 1 | Varforejign, N dern nur den jn nit einem my (angen ledernen oth, und. finty) erousch, befliht« of dieselbe Ry auf der Info? Orm Geite dis! erspielt, 10 pe mit ausser der Zy)! € und einen 11 ssen Een, 1 Fenz Daun Zwölfter Abschnitt, Von den besondern Weidmanns- oder Jäger- gebräuchen. Die Jäger haben von jeher besondere Gebräuche ges habr, und auf deren Befolgung sehr streng und pünkt- lich gehalten, Die vorzüglichsien sind folgende; 1) Die Weidmannssprache. Diese ist im ersten Haupttbheile dieses Werkes weitläuftig abgehandelt worden 3 ich muß daher den Le- ser dorthin, und auf die Einleitung zu jenem Hauprtheile verweisen. 2) Der Weidmanns- Gruß, Wenn sich in älteren Zeiten Jäger begegneten, oder ein Jäger den andern bey der Jagd anstellte, jo wünsch» te man sic) Weidmanns» Heil!-=- In neueren Zeiten sagt man dies gewöhnlich nur beym Anstellen der Schüßen, und bedient sich an einigen Orten auch des Bergmännischen Wunsches: Gly> auf!=- Der Wunsch: Weidmanns Zeil ist aber wohl passender. 5) Das Jadgdäeschreyp. NE Es Epe Is- wt, BIC Beym Anfang und Beschluß eines sollennen Ia? geus, wird von der Jägerey ein Jagdgeschrey, nach * 332 Von den besondern Weidmanns- Gebräuchen, uraltem Gebrauch, angestimmt, Dies ist bey einem Hirschjagen t 30, ho hoTHaho 140) h40,"98 ho, 10! und bey einem Saujagen: Io. 90'ho! Rüd-do, Rüd do, ha hs! 4) Der Zuruf der Jäger untereinander, um siH auf oDild aufmerksam zu machen. Wenn ein Jäger den andern benachrichtizen will, daß ein Wild auf ihn zukomme, so. ruft er bey einem- Hirsch: Tajo! bey einer Sau: Wallo! bey einem Haasen: Harro! bey anderem Haarwilde: Wahr zu! oder qui 1a! bey Federwild:- tire haut! oder auch Giro! 5) Das Sirschfängerzu>ken, bepim Abfanzen von Wild 2c. Wenn von einer Herrschaft ein jagdbarer Hirsch, oder ein angehendes und Hauptschwin abgefangen wird, so zieht die Jägerey, mit entblößter Hand ,. den Hirschföts ger etwas aus der Scheide, und schreyt im ersten Fall drey- mal Tajo! und im aydern entweder Hill o! oder Wals lo! Auf eben dieselbe Art wird auch der Hirf 5f.nzer gezu&t, wenn das Weidmeiser gegeben wird. 6) Das Bruch- Aufjteken Wenn ein Jäger auf der Hohen Jagd glücklich gewesen ist, oder eine ganze Jagdgejellichaft eine Jagd Etüde(7 dessen(M! zue bs . “w NE 1 c TL fed; wan | jim, 4 Vertilm DO (Pedy4 + OA, A, VB ift by dop / ha h0, 0 do, ha hz! mander, uh) | machen, Nnadhrihtin 1 tust er zu! oder qui der auch Vitt jun Ubfanzt | jagdbarer A) 0 abgefangen id, ben Alechem merten Fall die) illo! oder Bal 5 der Oi) af geben wid. en 4.604 ) Tad Qu WNhaft ein 37 Von den besondern Weidmanns- Gebräuchen. 333 auf Hochwild glülich geendigt, alio ein oder mehrere Stücke geschossen hat, so stet derjenige Jäger welcher Wild erlegt hat, alsbald einen Bruch von Eichen, in dessen Ermangelung aber von Nadelbolz8u., aufden Huth; beym Schluß der Jagd aber thut dieß die ganze Jagd» Gesellschaft, ehe sie nach Hause zieht. Wäre hingegen ein sehr starker Hirsch, oder ein Hauptschwein erlegr worden, so sie>ket die ganze Jägerey alsdald Brüche auf.' 7) Das Zlum- Aufsteken. Zum Zeichen, daß der Fang auf der Haasenhaß geglückt sey, pflegt der Jäger, jedoch nicht überall, die Blume des Haasen auf den Huth zu sie>en. 8) Das BEhrenlauftragen, Wenn auf der Paärforce- Jagd ein Hirsch gefangen worden ist, so werden ihm die 4 Läufe über den O ber- rücken so abgelvst, daß die Haut bis an das Knie noch daran bleibt. In diese Haut wird ein Schlitß ges macht, und nachdem der Haunttheil einigemal durchge» steXr worden ist, wird ein solcher Lauf, als ein Chrenz2 Den rechten Vorderlauf bekommt der erste im Rang 2c,., doch ist dieser Gebrauch nicht allenthalben eingeführt. - 9) Die Jagdsto>e, Wenn bey eingestellten oder eingerichteten Jagen die Jägerey zu Holz zieht, so muß Jeder, vom er? zeichen, an den Hirschfänger gehängt. 234 Von den besondern Weidmanns- Gebräuchen. sten bis zum letzten, mit einem tüchtigen, 5 Fuß lan» gen Jagdsto> versehen seyn. Haben die Hirsche, wels e entrindet; im Gegenfall aber, und wenn es ein Saujagen istz darf die Rinde nicht abgemacht werden. Io) Das Weidmesser geben, Jeder Fehler in der Weidmanns- Sprache und in den weidmännischen Handlungen und Gebräuchen wurde vormals, bey großen Jagden, mit dem Weidmesserschlage besiraft, und sollte billig auch jeßt no<, wenn ein JT äger einen solchen Fehler macht, mit dieser Strafe belegt werden. Man geht dabei auf folgende Art zu Werk: Es muß sich der Delinquent über einen jagdba- ren Hirsch, oder eine starke Sau legen, und kekommt, je nachdem er im Rang sieht, entweder vom Chef der Jägerey, oder von einem Forstimeister 2c. drey Pfunde oder Streiche mit dem Hirschfänger auf den Hintern. Beym ersten Streich ruft der Aufzählende: 90, Zo! das ist für den uanädigsten Fürjten 2c. und Zerrn! =- beym zweyten? 30, Z0! das ist für die Ritter und Knecht!--- und beym dritten: 50, Z0! dieß ist das edie Jäeterrecht!=- Während dieser Zeremonie ertönt die Jagdmusik, und es müssen die im Kreise stcso stenden Jäger die rechre Hand entblößt am Hirschfän- ger, nnd diesen einige Zolle aus der Scheide. gezogen haben, Nach dem Act muß sich der Bestrafte, durch 97.10) gdlernt] pesam!! ihn aß| richtig M [gend Gehrferi ffm ei Zu sin Drief ad ni spejtmd TI! Ww iJ0: vi Den (m Wi! deb,(AM Jar, eit KHordiy 2 NERN| 18: Gebt, Agen, 536 dn die Aire, 14 gefegt, 1 wh fell aber, und my [inde nicht abn (eben, 08: Eprache 1) yd Gebräuchen 1 dem Weidmessett! abt nod), Winn Jt, mit Diese&y auf: folgendt t über einen 0) egen, und Ier tiveder vor 0! ter 6, drey FD! er auf den Ji blinde: 90, 9 6 ud Ger s für die Ri! 901 5010 1d diefer Zen die im Ai ft an Hir) x Ghelde(il x Besa Jerdings Von den besondern Weidmanns- Gebräuchen. 333 eine Verbeugung gegen die Jagdgesellschaft, fär die ge rechte Strafe bedanken. T1) Das Wehrhaftmachen. Wenn ein junger Mensch die Jägerey kunstmäßig gelernt hat," so wird er, in Beyseyn mehrerer geschiter Jäger, von seinem Lehrherrn oder Lehrprinz und der Y versammelten Gesellschaft geprüft, und wenn er die an sx ihn gethane Fragen über alle Theile der Jagdwissenschaft richtig beantwortet hat, so wird ihm der schon parat as vom Lehrherrn ausgefertigte, und von der übrigen Gesellschaft Attesiat, oder der Lehr? brief eingehändigt. Vormals fanden bey diesem Wehr» liegende Hirschfänger an die Seite geste>t, und d als Zeugen mit unterschriebene haftmachen no< unvernünftige Gehräuche Statt, die billig wegbleiben müssen- Daß aber heut zu Tage das Wehrhaftmachen oder Eraminiren der jungen Jäger an vielen Orten gar nicht mehr vorgenommen, und je» demn, der nur einige Zeit. sich mit der Jagd beschäftigt hat, ein Lehrbrief ertheilt wird, ist der Wissenschaft al- sehr nachtheilig.*) Endlich *) Das uralte Formular, nach welchem die meisten Lehr- briefe noch jekt;ausgefertigt werden, macht diese Testimo- nia nicht selten lächerlich. Man sollte es däher nicht mehr gebrauchen, auch die Kapseln und Bänder weglassen, und die Lehrbriefe etwa auf folgende Art ausfertigen: Is'terzeichneter bescheinigt hierdurc<, daß der N. N. aus . N.-- Jahre sich bey ihm aufgehalten habe, um "1 Jägerey zu erlernen z baß er auch während" dieser „Zeit gesittet, fleißig und gusmerksam gewesen jey, und 336 Bon den besondern Weidmanns- Gebräuce beinht oder angenommen»hat; so setzt oder ftellt er sich, mit dem Scweißhnude am Rie: men, an diesen Ort, um das gewänschte Stüc> Wild zu erlegen.-=-- Die Hauprtregeln und Erfordernisse bey dies ser Art von Jagd sind folgende: T) Der Wind muß daher kommen, woher man dag Wild erwartet: 3) Die Gegend muß vollkommen ruhig seyn: 3) Man muß wenigstens eine halbe Stunde früher an Ort und Stelle eintreffen, als man die Ankunft des Wildes erwartet, und muß. so unbemerkt als möglich dahin zu gelangen suchen, ohne nahe vor die DiFung zu gehen, worin das Wild stei: 4) Man postire sich nicht zu weit von dieser Diung, und wähle eine solche Stelle, wo es, wegen des ESchattens dex Bäume, nicht zu fräh döster wird: 5) Auch see man sim, wenn es seyn kann, nicht näher, als etwa 40 Schritte vor das Dicig, und wähle den Siß so, daß, wenn das Wild aufdem vorher abgespiürten Wechsel hervortritt, man nicht gendthigt ist, spiß zu schiessen. Man stelle oder see sich also etwas neben den Wechsel, damit man dem Thiere einen BreitscXten Steine 2c. so, daß man, LSR j ; ohne den Körper merklich zu drehen, den Wechsel Scwelßbunt x 1787 wänschte Et bequem beschiessen kann.' * Erserdenij4 8) Raucht man Taba>, so blase man immer nur wenig s ie Rauch in die Luft, und zünde, noch ehe die Pfeife aus ist, ein StüF hen Schwamm am Tabak au, damit man men Wehle m nicht gendthigt wird, Feuer zu schlagen. Häte te man dieß aber versäumt, so lege man entweder ven ruhig sey: die Vfeife bey Seit, oder, wenn man dieß nicht will, halbe Gtunde fj so sung stehende Wild weder die Funken sehen, ne nahe verb) noch das Klirren hören kann. felt; Hier warte man nun ruhig die Ankunft des Wile vet vm Nedo des ab, die oft dur?) das Screyen der Holzheher, oder Amseln 2c., auc) wohl dur<& das Knacken der vom Wild zertretenen dürren Yesthen, oder durch sein Nau- schen im Laube und Anstoßen im Holze, oder durch sein 1 es fem finn, Niesen und Husten 1c. angekündigt wird. Tritt ein schies»- ver dab Die bares Thier endlich hervor, so fahre man mit der 1 das Bild 1 Baüchse ganz langsam, und ohne daß das Wild die ervorttitt, m 33ewegung bemerfen Fann, an den Kopf, lasse das 1% Dan fi Thier, wenn Hoffnung dazu ist, erst breit tre- den Lese,"- ten, und schiesse ihm dann, nach vorsichtigem zielen, u nbi"! wo möglich aufs Blatt. Beoym abfeuern gebe main and dud" genau Achtung, ob man die Kugel schlagen hdrt, 22* [e, wo es, m) t zu feh bit um IE 15 ; *„unte. >= De ore orlnen Longman LL nenen meme,„HREN 'x+ SP pf% EE 457 840 Von der Edelwild-Jagd. und beobachte auch zugleich das Thier, ob und was es für Zeichen macht--- auch wo es stand, als man nach ihm sckfang, oder noch einen Schuß zu geben,*) *) Das Genik>fangen etiordert Uebung und Ndresse. Der zunge Töger muß os sim daher genau zeigen lassen, und | | Geset zen gehört ß zusammen Y macht, 17 aged N] getrof 3y diesa'Y? as Tile! Bang 90 (uf den 30€ Daare ve/ Im dos Wept 10 jm Eing! y ahehg esas gbtiht 4.10, Wf mI 80:00,5 Gunden 00 Wie(9 108; Ju In Dl05 juf(000 11) | De Aung 5 (8 mwbiEe | 0:'; da Kühen 6 » Vim: daher&;(hs [b- Sah 8 Thier, 4 Ww Wo eb fand, dy eine Tour(z" ie Angel niht, gewöhnliche I 1 machen, Dabw Entfernung mhy Feind zu bedbuf Ctürzt das Zj wan[0 snd y), wt, daß 8 Hy at, so gebt 1m fang, oder mn] nicht anders fat! in die Buß,| t: mehr m) rschfänger die) enn e8 eim al dem Jäger! ugel mitten dn vgen, fo hat ind! 1,= Dec mij ; Schüsse noch| len: jedeamal/1 Uegt, fogleid 3 ) ven Geniefan "g ua 111N0/8 vo geigen 1900) Von der Edel wild-Jagd. 34L Geseßt aber, man habe die Kugeln wirklich schlas gen gehört, und das Thier sey auf den Schuß stark zusammengefahren, oder habe eine starke Flucht ges macht, oder habe hinten ausgeschnell:, oder sich sonst ungewöhnlich geberdet; so sind dieß Zeichen, daß man es getroffen, und wahrscheinlich gut geschossen hat. In diejem Fall verhält man sth so lange ruhig, bis das Thier weggezogen ist, bemerkt aber seinen Gang qenan, und zieht dann mit dem Schweißhund auf den Anschuß, um zu sehen, ob es Schweiß oder Haare verlohren hat. Findet man auf dem Anschuß, das heißr auf der Stelle, wv das Thier die ersten ties fen Eingriffe machte, Schweiß, oder kurze, ents» zweygeschossene Haare, oder beydes zugleich, so verbricht man den Anschuß, und auch von xo zu 10, oder 90n 20 zu 20 Schritten den Schweiß„ bis zur nöhten Dikung, und fücht am andern Mor» gen, wenn man aber Morgens geichossen hat, einige Stunden nachher, wit dem Schweißbunde weiter nach, wie ich sfolu»s Seite 1 244 2x. genau beschrieben habe. Nur in deni Fall muß man alsbald auf den an iedem geschossenen Wild sich im Genickfangen üben, Die Hauptsache vesreht darin, daß man gerade in der Mit- te zwisven Kopf und Hals, von oben herunter, und fast parallel mit der Stirne des Thiers, sticht, und dadurch das Rü>kenmark vom Hirn trennt.-Verfehlt man dieß, und stoßr das Messer in der Cile neben vem Knochen hin- ein, so verendet das Thier nicht guf der Stelle 3 und daher kommt es, daß Mancher vehauvptet: er habe ef- nem Thiere das Genuixk gefangen, uyd es sey docen Tropfen neben die Fährtenz auf der Flucht hingegen sprißt er in kleineren Tropfen -einzeln umher, Auf solche Art geschossene Thiere thun sim in der Di>kung bald nieder, wenn man ihnen Nuhe läßt; sonst aber ersteigen sie oft no<+ die höchsten Berge, bleiben aber dabey oft stes hen, besonders wenn sie durchen abges scung stehende Wild nicht verscheuche, und sich dadurch den Ansiß für die Folge nicht verderbe. 1) Dom Purschgange, oder dem Weidwerken auf Edelwild, Wer nicht Geduld genug hat, den Ansitz zu frequentiren, der findet seinen Vortheil eben so gut, und oft noch besser, beym Pürschensgehen, reiten der fal man farfen dm 5,0 mn ift,„I: der tr oder well sucht, n Yura» 1) Math so, mm der Zi |2) Nur 3 | m ve | Wl Qnuby 3) Kd! Oe nit -.[ih x | Zt zx 4) Dim, zu | I| | zm&usQ | vm 2 Zy p) Enttypn | Shiiye win, IG | Vin Ius (d-3 ah), md if vo bey ft das Thy" der Chi 1. Ände zug) x Fährte, und durch zy € man Leicht 1 im Gegenthj| Weißt es mur 4 dw o gefiei veder blos[any n Stüthn| venig oder zu! daß, wenn vt! 6 nicht fommy! orden, oder das mindehh uß; damit m der Didung fe) du den Anfih dem Weid ij ; den Am eileben fo zt)“ vegehen Von dex Edelwild- Jagd. 345 oder fahren,.. Bey dieser Art von Jagd schleicht man nehmlich Morgens oder Abends== nach einem starken Regen aber auch Vor- und Nachmittags-- in den Diigen umher, und sucht an das Wild zu kom» men, welches sim auf den kleinen Blößen gewdhnlich äßt, ehe es Abends auf die Schläge, Wiesen und Fel- der tritt, oder Morgens sich im Dickige niederth uts oder welches die Bldßen nach einem starken Regen aufs sucht, um si) zu tro>nen,= Die Hauptregeln beym Pürschgange sind folgende: x) Man nehme seine Tour durch die jungen Waldungen so, daß man immer guten Wind, das heißt: den Wind im Gesichte hat: 2) Man schleihe überhaupt so behutsam wie möglich und nehme fich in YIt, daß man nicht auf dürre Reisser tritt, oder auf sonst irgend eine Art durch ein Geräusch sich verräth: 3) Wo man aber Wild in der Nähe vermuthet, schlei» en Bäus men, oder Büschen, oder in Gräben 2c. mit gutem Wind schußmäßig anzuschleichen; oder man warte, 346 Bon der Edelwild- Jagd. wenn das Wild nah einem zu kommt, in einex zum schiessen gut gewählten Stellung, die Annäherung ruhig ab, Hat man dazu aber keine Hoffnung, und wär die Lokalität oder der Wind zum anschleichen von dem Punkte aus, wo many siM jetzt befindet, nicht günstig; so muß man sich einen Plan machen, um von einer andern Seite dem Wild? beyzufommen =- wobey es denn freylich auf Lokalkunde und Beur» theilungsfraft viel anfommt.<-. Sind bey dieser Gee legenheit Stellen zu passiren, wo der Schweißhand == welchen der Jäger immer bey sich haben muß= vom Wilde leicht bemerkt werden könnte; so bindet man ihn an einem verborgenen Orte an, legt auch Jagdtasche und Huth ab, und sucht nun den Zweck? zu erreichen, indem man die Localität und den Wind so gut wie möglich benußt: 6) Bey allem Anschleichen beobachte man aber die Regel: sich nur dann zu bewegen, wenn das Wild den Kopf zur Erde gesenkt, oder wegge- wendet hat. Sobald es aber um sich schaut oder sichert, bleibe man ohne die geringste Bewegung ste- hen oder sißen, wenn die Lage auch noh so unange» nehm wär, weil sonst alle Mähe vergeblich ist. Hat man sich endlich schußmäßig berangeschlichen, oder vielleicht auch einen Brunfthirsch durc< Anwens des Seite 312 beschriebenen Hirsch rufes zu Schuß gebracht, so verfährt man nachber weiter, wie unter N. x. beym Ansitz gelehrt worden ist,*)== Man *) Beym Anschleichen und auf den Treibjagen kommt zuweilen hin, und[ M mp und deu"9 hagen,"D8 Sat!& weg!(2? Winglide 18 (leit al. ber f8t mREE WÄ NONE MENKE hem, wi! zu mahlen Webart vor in Zh | her Zul Y | jar 130) |"wwed | mt Ne(mp! wnioTH Ni 64 010 vet! füh“ m Say (Nz), mm, iy Up 9, die Tnihen "ine Hef, y "d zum NOH 1 sich jeht bein; inen Wlan ah Vilde beyzufm dalfunde und 2; Gind bey diejn) 0 der Geiß ) sich haben muß- m Ünnte;[0 bin) Orte au, legt aud t mun Den Zed Zu | und den Bind) manaber dien!) wennda6D) ft, oder weg eum fich(Aout!) engste Deweguy aud noch fo um) ve vergeb it (jg herangesdlh jeh bur Im (Orufes zu öh e weht, wie! „“9-" Hoger Fon 3000 NGEN 3... wm AEN DITE 00060 eee EINES ARENDT NA RUEG Von der Edelwild-TJagd. 347 schiesse übrigens, in der Regel, niemals übermäßig weit hin, und wo möglich auch nur, wenn das Wild breit steht. Csfallen dann weniger Fehlsch üße und Fehle hatzen vor, das Wild bleibt überhaupt frommer, und man hat bfter Gelegenheit einen sicheren Schuß anzubringen, als wenn man oft auf Gerathewohl schießt und den Wildstand, dur< alsdann unvermeidliche Jehls haßen, beunruhigt. Hat man Herrschaften pürschen zu führen, so müssen in den schilichen Distrikten Pürschpfäde, und ndthigen Falls zum reiten und sahren auch Pürsch» wege angebracht werden, wovon man Seite 65. hin- längliche Beschreibung finden kann, In diesem Fall schleicht oder reitet der Jäger vor dem Herrn her, oder sißt mit ihm auf dem Wagen, und sucht ihn so gut wie mdglih anzubringen, indem er sich dem Wilo de, reitend oder fahrend, in einer SchneFenlinie zu nä* hern, und es zuweilen selbst durch singen und pseisen irr zu machen und zum halten zu bewegen sucht. Ueberhaupt aber ist das Pürschen- reiten und fahren nur in Thiergärten, oder ir sehr stark besetzten Wildbah- der Fall vor, daß das Wild über eine sen, am Man muß dann aber schon die Büchse am Kopf haben, und guch nicht lange zielen, weil das siutende Wild alsbald flüchtig wird, wenn es Verdacht schöpft- oder wohl gar den Jäger bemerkt. 348 Von der Edelwild- Jagd. nen anwendbar, wo man die Hirsche, besonders auf den Brunftplätzen, durch dfteres Anreiten und Ans fahren ohne zu schießen, so fromm machen kann, daß sie nachher, wenn die Herrschaft kommt, auf 50 Scritte an sich reiten oder fahren lassen. Doch kann anch der berittene Jäger von seinem Pferd in einer nicht stark besetzten Wildbahn zuweilen Vortheil ziehen, wenn er es, wie ich Seite 173 gelehrt habe, zum Sce siehen zu müssen 3 so habe im immer die erden, und Einrichtung so getroffen, daß die Numern bey jedem neuen das Cdelwil Teieb forirü>en. Beym ersten TLieb kommt dann N. 1. auf den ersten und z. B, N. 12. auf den leßten Stand. Schiztt" Beym zweyten Trieb kommt N. 12. auf den ersten E, Stand und N. 1 auf den zweyten. Bepm dritten Trieb ridt, und 10 kommt N. 11. quf den ersten N. 12. auf den zweyten und Bild auf 9 N. 1. auf den dritten Platz und so weiter.=“ Es kann sich Aut ven 34) dann niemand beklagen, zurücgesebt worden zu seyn, un der Director der Jagd entgeht mancher Ungnnehmlichfeit, die ihm sonst zu. Theil wird. Von det Cdelwild- Jagd. 3850 4) Beym Anstellen der Schüßen rücke man sie, wo mdge- lim, in gerade Linie, oder stelle sie in einen stumpfen Winkel, oder flachen Bogen, und postire sie so, daß Jeder wenigstens seine Nachbarn genau sehen kann. Müssen die Schüken aber in einen rechten oder gar spitzen Winkel gestellt werden; wie dies in Diigen zuweilen unvermeidlich ist, wenn die Wege und Se man sie nahe vor den Distrikt der abgetrieben wird. Es kann alsdenn nicht so leicht ein unvor- si schiessen, wo das Wild die nahe vor die Di>ung ges rückte Schüßen- Linie passirt=- er muß erst zielen, und mit jeder Sekunde wird sein Schuß weniger gee fährlich. Dies ist aber gerade der umgekehrte Fall, wenn die Schützen den Weg oder die Stuch husten » Ziunz 90 vder niesen: gest ele, 4) Schiessen sie nac; Wild, so müssen sie den An» 3 weniger gb scen versehen seyn dürfen, in Vers» hältnißmäßiger Entfernung, Mann für Mann, an« gelegt oder angestellt, auf das Zeichen zum Anfang des Triebs vorgerükt, und instruirt werden, daß sie immer in der zuerst bestimmten Entfernung bleiben, nur von Zeit zu Zeit an die Bäume oder Büsche schlas gen, mit unter auch zuweilen husten und pfeifen, hingegen weiter keinen schädlichen Lärm machen, | und, 0« || durch! WOK 4; zum 25 Thie Farshs Gin 7! eabe! dm, 1 1) hie Sc und es 0 meh 0 bir gen! n wurd)[OM yn, E | Wwilt Ungefihe zu bbadl 7 sder Jensi ob jm will? 50 mend Put Uehebue | «4, Von der Edelwild- Jagd. 853 | 158 und, 590 Dickige 2x zu scheuen, in gerader Linie wh durchziehen sollen? NEN 3) Isi Hingegen une zahlreiche Mannschaft An 0. SHsPen DERE so muß dieselbe in drey A„m abgetheilt, und eben so vielen Jägern oder Forstbedienten das Commando darüber gegeben werden, Ein Drittheil bildet dann das Centrum, das andes 1000 re aber den, wo möglich bis an die Schüßzen reichen? : M. 0? ten JAU gel, und das dritte, den bis an 44 ve die Schüßen EME ausgedehnten linken Flügel, + She. uind es DUC diesen SONDE, wo möglich noch 190000 INE RES zugekheilt, um die Treibwehr in Es der gehvrigen Ordnung anzustellen, und auf das, fog nert; 0[NND pfeifen, oder blasen gegebene 220 Zeichen, vorrüFen zu lassen. Bey gewvhnlichen Treibjagen ist, ausser dem vorhin Angeführten, weiter wohl nichts Hauptsächliches mehr zu beobachten übrig; wenn aber der Landesherr, AGR beakelten, un) wn eihe Nan oder sonst eine hohe Herrschaft einer solchen Jagd beywoh- fe Diese Zau! nen will 3 so sind noch folgende Anordnungen und Vor- jf, ind Fehrungen zu treffen: Mann, 6" 1) Es muß für jeden Jagdtag ein schriftlicher Plan ente- y zum Anfe) worfen werden, worin bemerkt ist: 3) welche Disirick. verden, vj te abgetrieben werden, b) in welcher Folge dies enung Oo geschieht,€) wo bey jedem Trieb die Treibwehr an? e Bise sü) gelegt wird, 4) wo die Schüßen- Gesellschaft und na? n und 109 mentlich der Landesherr jedesmal sichen wird, und 2) k|, fan 1771 Hartig Lehrb, fs Jäger. 11, 23 354 Von der Edelwild- Jagd. an welchem Orte die kalre Küche am schiclichsten servirt werden kann 2 2) Isi dieser Plan vom Director der Jagd genehmigt, so müssen nun auf die Punkte, wo der Landesherr ste- hen wird, die Seite 295 beschriebenen Blendu ngen, oder Blend-« Schirme gemacht, und wo es nothig ist, von diesen Schirmen aus, 4 bis 6 Fuß breite Schies» Schneißchen oder Schluppen ger hauen werden? 3) Es muß der Weg, von der Landstraße bis in den Wald, und im Walde, von einem Stand zum an» dern, in gehdrig fahrbaren oder reitbaren Stand 8: siellt werden, wenn die Herrschaft gewohnt ist von Stand zu Stand zu fahren oder zu reiten, und es müssen diese Mege, durch auf Stangen gesteckte Strohe wische, dem Vorreiter bezeichnet werden, damit hers nac< bey der Jagd nicht der mindeste Jrrihum vor- kommen kann: 4) An jedem Orte wo die kalte Küche servirt werden soll, muß eine zierliche und hinlänglich geräumige Hütte, von Brettern oder Zweigen, errichtet werden: 3)' j| 5) Es muß die ndthige Jagens» Mannschaft immer > zwey Tage vorher schon beordert, und durch *) Bretterne Hütten der Art, kann man so einrichten, daß sie sich schnell auf- und abschlagen lassen. Man braucht dann nicht für jeden Jagdtag eine besondere Hütte, und kann die Bestimmung des Plaßes am Abend vor der Jagd, ng<4 Gutfinden, noch verändern, migt ben,": Mann zu 1 6) Auch"zu Pferde V Ort, nN) 4) Doß W'' | daß da M mende 1 9) Dvf A: | eli | waer! ( Zit d | ud S1 (ey, vn vg mr nötige Ba | scheid (Zie at 10 In Uad 7 jüsen Tig Iny px (m wih 11) Dam 1" | | (0p), 18 On Kiflihh Jagd geneh) der Candeöhen! 1 Slenduny und wo 8 bis 6 zus hy luppn| traße bis in) „ Otand zum elwohut if bot (hm, und ed selt Ctrhe VET « Suthum vw wolt werden eräumigt Oil verden;*) mmschaft in ert, vnd fo einten, 1 Mon WW ydere Aut end vo! 170 Von der Edelwild- Jagd, 355 ausgesiellte Scheine über den Empfang der Aussc< reis ben, die Sicherheit erlangt werden, daß die Jagenss Mannschaft mit ihren Obmännern ganz zuverläßig zur rechten Zeit eintreffen werde: 6) Auch ist zu besorgen,-daß für die herrschaftlichen Pferde das erforderliche Futter und Wasser an den Ort, wo die kalte Küche servirt wird, gebracht werde r- 9) Daß die nvthigen Schweißhunde nicht fehlen, und daß dasjedesmal hinter den herrschaftlichen Stand kom» mende Prellnetz parat sey, und 8) Daß zum Transport des zu erlegenden Wildes die er- forderlichen Wagen an bestimmten Orren auf Besehl warten: 9) Damit aber jeder mit der Jagd beschäftigte Forst» und Jagdbediente vom Jagdplan genau unterrichtet sey, und zur pünktlichen Ausführung desselben gehds- rig mitwirken könne 3 so muß allen jedesmal Abends, nvthigen Falls auch Morgens, der ausführliche B e- scheid gegeben, und deutlich gesagt werden, wie die Triebe auf einander folgen, und wo die Schüßen- und Treibwehr jedesmal siehen wird. 1.0) Am Tage der"Jagd, muß der Herrschaft gehörig vorgeritten, und dieselbe sogleich auf den Stand des ersien Triebs gefährt werden, hinter welchem, in ei- ner Entfernung von 50-Schritten, das Prellnetz schon aufgerichtet stehen muß. 11) Damit aber die Herrschaft nicht lange auf den 922% 23 336 Von der Edelwild- Jagd. Trieb warten darf, so müssen die Treibleute schon früher angestellt seyn, und nun auf das am Flügel gegebene Zeichen, alsbald vorrücken, und 12) Erlaubt es die Localität, so kann man auch schon vor der Ankunft der Herrschaft einen, oder einige bes nachbarte Disirickre beytreiben, oder wie men es nennt, einsprengen, und sogenannte verlohrne Trie: be machen lassen, um die Menge des im ersten Trieb ohnehin befinbljagen, und 6) Fang» Jagen, 1) Von den Kesseljagen. In so ferne ein nicht sehr grosser Walddistrickt mit Lappen, oder Netzen, oder Tüchern umstellt, und dann das darin befindliche Wild von den in das Jagen postits ten Schüßzen erlegt wird, so nennt man ein solches Jagen, in geist nehm, ws (haft, 1! Ml zichten 5 laßt man R heftati/! Disl nn hußih bu zn sopyn weihs Wo mD (pp, 19 NENNEN ige 1000 0% [] ENEN jw"Ww se Nh jm 110) A 1 4 Due (| 0 Wi* inden"| 17: Jg, VS0 man aud , Oder ehiiy) vie man em rlohrneln 6 im erfand) zu bermehnt uh Dofalpuh rieten TJ; (etz, Wt 4 m, gefehlt eh = Ru ih gem 2)€ 1, 4) Dau) aq, un 1. Baldi stellt» m nas Jam jn AE WW Von der Edelwild- Ja 9 de 337 / ein Kesseljagen.=- Jagen der Art sind sehr anges nehm, weil sie wenig Jagdzeug, also auch wenig Manns- schaft, und kaum einen Tag Zeit erfordern, um sie ein? zurichten.=- Will man dabey ganz siHer gehen, so läßt man am Morgen das Wiid erst mit dem Leithunde bestätigen; weis man aber, daß in einem gewissen Distrikte, das gewünschte Wild unfehlbar ste>en wer- de, sg. umsiellt man ihn auf gerathewol, Im ersten Fall nennt man das Jagen ein besiätigtes Kessels jagen. I< habe vorhin gesagt, daß ein solches Jagen ents weder mit. Feder- oder Tuchlappen, oder mit Netzen und Tüchern, die man sammtlich im sechten Abschnitte kennen gelernt hat, eingerichtet werden könne. Doch muß ich bemerken, das, wenn mit Feder- oder Tuchs lappen operirt werden soll, ersiere wenigstens duplirt, wo möglich aber rriplirt,> und auc: die Tuch- läppen, wenn es seyn kann, duplirt werden müssen, weil sonst das angeregte Wild diese Blendzeuge nicht lange respectirt z besonders wenn sie ihm, von andern Jagen der Art schon bekannt sind.== Sicherer ist es freylic) fich der Prellneße, oder der Tücher zu bedienen. Diese hat aber nicht jeder Jagdbesitzer, und Mancher mag sie uicht oft anwenden. Will man nun ein solches Jagen, auf die eine oder andere Art, einrichten, so lasse wan das gewählte Jagd» zeug, dessen Menge näch der Schrittzahl, des vorh 358 Von der Edelwild-Jagd. gemessenen Umfanges berechnet worden ist== an diejes nige Seite des Districts, wo das Wild, wenn-es lo 8 brechen sollte, der Erfahrung nach, seinen Wechsel hinaus nimmt, bringen, ohne den mindesten Lärm zu machen, Hier binde man das Zeug auseinan- der, und stelle, so still wie möglich, von beyden Flügel fort, bis man wieder zusammenreicht, Hat man mit Lappen verrichtet, die niemals nahe vor die DiFung, sondern immer so gezogen werden müssen, daß sie das Wild früher bemerkt, als es nahe davor kommr, =- so postire man sogleich, unter Aufsicht mehrerer Jäs ger, alle 30 bis 409 Schritte, einen Jagdfröhner an die Lappen, mit dem Befehl: sic) ganz stille zu verhälten, und, wenn sie Wild sehen oder hören sollten, nur die Lappen zu bewegen, damit sie besser blenden oder schreXen. Wär, der Distrikt aber mit Prellnetzen oder Tüchern ei"gerichtet. so müssen inwendig am Jagdzeuge alle 100 Schritte Leute vertheilt ehen, um das aufdringende Wild abzuweisen, und jeden allenfalls entstehenden Fehler am Jagdzeuge alsbald zu heben, oder ihn den gegenwärtigen Jagdbedienten sogleich anzuzeiz gen. Auch müssen diese Wachen in der Nacht fortdauern, und zu Ersparung der Wachfeuer, immer am Zeuge bin und her gehen; weswegen die Jagdbedienten fleißig visis tiren müßen. Wär das Kesseljagen mit Lappen eingerichtet, so muß, noch an demselben Tage, abgeschossen werden, weil die Lappen in der Nacht das Wild nicht schre>en, Jag) en 1i | | | | wenn nicht! 3." pe(ll fe ein zi .| vertreiben Rehen 0 t; man Du perlappten 6 ji M1) Kodos in Es Rove 110 si)(nz 136 Davy fals anafhl nadchge/uch 4 Dehsel"7 Hip, M Vom mit SE nachher me, jag), m if= inh. (don ly - fenen Qt) mindesten On CU USE) ), von bin mene, N mais nahen den müssen, ohe Dabor Fame Nat mehren) Qdfvohner a e zu verhalt ollten, nur dy blenden W Yrelknet)t sey Wendi 1) heilt stehn,! nd jeden in (dzu heben,! sogleich(1) Racht fo) er am Zu enten Apy' 4 einger host(0 | (d nigt 17 Von der Edelwild- Jagd. 359 wenn nicht rund um die Lapvsiadt alle 30 bis 40 Schrit- te ein Flamm- Feuer brennt; beym Cinrichten mit Nets» zen oder Tüchern aber schießt man gewöhnlich erst am folgenden Morgen ab. Man siellt alsdann die Schüt- zen durch die Mitte des Kesseljagens auf eine Allee, oder sonst einen schi>liden Platz, bey verlappten Jagen aber auch an die Lappen auf die Wechsel, und läßt das Wild entweder durch kleine Jagdhunde, oder durm Menschen vortreiben, und zu Schuß bringen. Ist das Jagen mit Netzen oder Tüchern umsiellt, so ist es gleichgiltig, ob man Menschen oder Hunde zum vortreiben wählt; bey verlappten Jagen aber ist es;&? oder: Ob was zurück sep!!!? und wenn die Jäger antworten: Lüichts zurück; so commandirt er: 50, ha bo! geht zu! geht zu! geht zu!= Rufen das Jäger aber: Zirsch zurück! so schreyt der Commandeur: Z0, ha ho! zurück! zurück! Hinge- gen wenn das Jagdzeug durchgerichtet werden soll, heißt es: Ian soll richten!=- Im ersien Fall geht der Trieb vorwärts, im andern aber theilt sich die Treibwebr in der Mitte, und zieht sich wieder an das Jagdzeug zurü&, um den Trieh zu wiederholen, und im dritten Fall bleibt die Wehr stehen, bis hinter ihr das A, Gapdzeng! ) , her schon* viel Jagd! CFagen 10 den pau man far" tms die 7 der Umso Gdhitten N Hirschau 10 des Wie Umgarzhy [Baden u"v fesche hy bis 10 17) 096 wan init 2% 06, hit Yrel8 "1 OE W VET OE Falla ve po! fell ant; € vom Comp eur wieder 8 aß die Tie zieht der Comp eht zu! geht) - weider Joy jügern weitet| ht Halt mi 19 fielen foll, 0!- Weht |= Fe = m 117 und iw » so comma) | geht zu- | fo shryt! zurüd! tet werden! ersin Zul) ' theilt sq! ) wieder mm? erholen, um 3 Wini Von der Edelwild-Jagd. 363 ZBENE aufgerichtet ist,* das man nöthigen Falls vor» her schon verlegen kann. Es muß daher immer so viel hobieug auf den Flügeln vorräthig seyn, daß das Jagen vor dem Durchrichten nicht geöffnet zu wer? den braucht, und daß also kein Wild ins Freye kom» men kann, wenn es allenfalls während des Zengrichs tens die Treibwehr durchbrechen sollte.==“ Auch muß der Umfang des Jagens in der Nacht von 100 zu 150 Schritten verfeuert, und alle Stunde, entweder ein Hirschfänger von Feuer zu Feuer getragen, oder, wels» en, versehen; mehrer. J Idas gerpursche hingegen halten gekoppelte Bra>en, oder St sich wieder, und zieht nun mir dem gewöhnlichen Jagdge» schrey: F 0,26 0.2h:02-h:4 4 h701 545. ho, ha ho, 10! 26, und zwar der Chef mit der Hälfte der Jäges rey auf dem rechten Flügel bey a, der im Rang nach ihm folgende aber mit der andern Hälfte auf dem linken Flügel bey vb, in die Kammer; nachdem mehrere hinter dem Quertuch postirte Leute dasselbe von den Stell» siangen gehoben, und dadurch die Kammer gebffnet ha- ben: die Jägerpurschen mit den Haß» und Schweiße hunden aber ziehen in die Haßzschirme bey n und 1, und erwarten dort weitere Befehle, Nun theilen sich die mir den Bracken zu Holz ge? zogenen Jäger in die, von c bis d vorher schon ange stellte, Treibwehr.. man ldst die Bracken, und rückt bis an das Quertuch vor, welches wieder auf die Stellfiangen gehoben wird, damit das Wild nicht in die Kammer zurück kann z die Jägerey aber bleibt im Lauf bey a und b sichen; wohin auch Waldhornisien ION furt sind | mn, und und das"4 ermit df yen, ode getrennt dt G durch zu Gade,[091 Träger At hetbeygehent fredt,(MM Mief zi Y! yt Ordi m, Es vi zun, Or NEE find 91 N sadtend 87 9 Just und jan ihm iF Ig Init, 035 "0m ) In 46 der 6,3% | Vi; | | 300 ehen; my h 0 Sty, Ind 0 wa, fag), Welly) 11, den Dish fehl wird a m Pferde quis gestandene Iy y befestigt fi.» Mitte, bebt) hnlichen Jo ), h0, ha' Pölfte der Jüy im Rang nad) (uf dem Unken 1 währte hint . vm den EU wer asse h „ und Schwiij jem by nw van zu Heh) orher scon 1m) raden, und) ; wieder du! 13 Wild ni! v. aber Mit ih Galdjen) Von der Edelwild-Jagd. 367 postirt sind, um, wenn die Hirsche auf den Lauf kom» men, und während der Jagd, abwechsclnd zu blasen, und das Vergnügen dadurch zu erhöhen. Sind endlich die Hirsche erlegt, die, wenn* ihrerwviele sind, vermittelst am Quertuche angebrachter Schnappstan- gen, oder vermittelst eines vorgezogenen Rolltuches, getrennt auf den Lauf kommen mässen, um das Vergnügern dadurch zu verlängern 3 so werden sie durch die in grüne Jacen, lange Hosen, und runde Hürhe gekleidere Wilds Träger, auf den Seite 297. beschriebenen Tragen, 'herbeygeholt, und bey K nach ihrer Stärke so ges stre Xt, daß die Köpfe nach dem Schirm kommen,*) Hierauf zieht die Jägerey von beyden Flügeln, in vo? mit dem Jagdges lichen; und wo möglich romantischen, Orte an, und gebe ihm eine gefällige Form,; 9) Man verändere so oft wie möglich die Art des Abjadgens,/ und nach dersjelben auch die Form des Laufes, und 30) Man sorge bey dieser, wie bey jedev andern Art von Jagd dafür, daß die 247 572 Von der Edelwild- Jagd. d Herrschaft bequem an Ort und Stelle g€ langen kann, und daß das Bergnügen nicht durch'schlechte oder gefährliche We, ge unterbrochen werde, 4) Vom Haupt- Jagen, Wenn das Wild aus einem beträchtlichen Umfange zusammengetrieben, mit Jagdzeng umsiclht, nach und nach auf einen engen Raum concentrirt; und endlich auf einem Lauf in beträchtlicher Anzahl erscheint und erlegt wird; so nennt man eine solche Jagd ein Haupt, Jagen.-- Es gibt zwar heut zu Tage wenige Längs der, wo noch dergleichen Hauvijagen gemacht werden können; doch fallen sie zuweiken vor, und z.B. hier im Württembergischen werden jährlich mehrere Haupte jagen gehalten, worauf man gewöhnlich 400 bis 500 Stack Hochwild in wenigen Stunden erleat. Soll yup ein solches Hauptijäagen eingerich Fet weeden, wozu freylich viel Faadzeug, viele Jäger, und eine zahlreiche Jagensmannschaft erforderlich ists fo muß der Plan dazu vorher wohl überdacht, die Ges gend, mit Zuziehung Revier» und Wet seltundiger Forste und Tagdvedienten, aufmerksain beritten, und dann der Hauptplan schriftlich verfaßt, und der gesammten Sugerey mitgetheilt werden, weil Jeder besser und fret diger arbeitet, wenn ex weiß, was geschehen soll, und Mancher auch durch seinen guten Rath nüßen kann.== Beym Entwurf dieses Planes sind vorzüglich folgende Regeln zu beobachten: 1) Ma" Wweittä und R ;) Ray fey (8,"4 wechs ;) Ber! mit 21 [bring! 1000870 fuern jni95010 wilde EL sen 3 bird m 7817 y Nun agen ENE hh“"yn uni wou f Wohn 196 Weben ja( Kenan; |] Node! 14 | | | | | | || (Jak Von der Edelwild- Fagb, 873 Fund Ely das K. x) Man fasse das Jagen von Anfang nicht geführlign weitläuftiger, als man mit Tagdzeug 3 und Mannschaft gehörig besireiten kannzx 2) Man treibe das Wild, so lange es noch 1901, frey istz nach derjenigen Gegend, wohin rächtlichen Ih» es, der Erfahrung' gemäs, am liebsien mü, m wechselt: eit; udy 3) Wenn man am ersten Tage das Jagen Inzahl erschein mit Tüchern oder Netzen nicht ins Ganzes Tay) ein A1 bringen; also einen Theil vom Jagen Tage wenht| blos mit Tuchlappen, Menschenund Wac mit hältbarven Jagdzeugen | feltab zu verrichten, weil das WildinderNacht ENT seine Heimath wieder sucht, und sich oft ew vie I durch nichts, als durch Tücher und Nes st(fei ße, 80 1 SONEN läßt, Und iedadt, 4) Man eile so viel wie möglich, um das Fagen ins Ganze zu bringen; und bes stelle daher für die ersten Paar Tage lieso ber zu viele, als zu wenige Jäger und Fagensmannschaft. Hat man nun einen generellen Plan zum Jagen entworfen, auF die Peripherie abgemessen, und notirky th müßen fam wohin zuerst das Jaodzeug jeder Art gerichtet vorjügid f werden soll, und hat man zugleich die pöthigen Bt- siellungen wegen der Jagensmannschaft 1c. gemacht; sd beordert man die zum- Jagdzeug commandirten Jäger Fdtundiger R einen; Und DN nd der gesam er besser und! schehen sol! 374 Vonder Edelwild- Jagd. mit dem verschiedenen Zeuge zur rechten Zeit auf die beftimmtean Punkte, läßt dann Morgens früh von allen Seiten her die Waldungen zu gleicher Zeit beytreiden oder einsprengen, und auf der Umfangs- Linie, welche mit Zeug umstellt oder v errichtet werden soll, die von allen Seiten angerückte Jagensmannschaft Halt machen. Tst dies geschehen, so läßt man auf mehre, ren vorher berechneten und bestimmten Puankten mit dem Zeugstellen oder richten, und zwar auf jedem Punkte nach beyden Flügeln hin, anfangen, und zieht nun die/ durch das gerichteie dunkele Zeug, über füssig gewordene Mannschaft immer mehr nach der Gegend, wo noch gar kein oder noch kein haltbares Zeug sieht, um die Wehr dadurch zu verstärken,== War es durch Anstrengung aller Kräfte möglich, das Jagen bis zum Abend in haltbares Zeug zu bringen ,/ so ist dies freylich am besten; kann dies aber nicht geschehen, und ist ein Theil des Umfangs mit Lappen bestellt, oder wohl noch ganz offen; so muß die Fagensmannschaft== die jekt, und in der Folge jedesmal am Abend, abgelößt wird-- die ganze Nacht hindurch, nahe zufammengerückt, stehen bleiben, und es muß diese Linie noch ausser dem wohl verfeuert wers den, um das aufdringende Wild zurück zu scheuchen.== Am folgenden Morgen läßt man hierauf eine starke Treibwehr so weit vorrücken, daß man etwas von dem zuerst gerichteten haltbaren Zeuge los befommt, und dadurch das Jagen ins Ganze bringt.=- Jst auch dies geschehen--- wobey es sreylich nicht ohne einigen | || guuß an (yn Holde Yehr viel a); und 1! pun der| din jo 0) fin richt he mand | Aufdi hlefätig! | vj! epa Jl) 8 inf WB then 1. "CH | m ird, wi We Until Abbitte wand se Did [Zn(oy Inte Un ) Tudg Ny Dd dn u) Behn die(ita mö| 154.6 ' S0) tn My: orgens je M der Zei bn der Umfang, tidtet wn genön ann Jagt man awy nmten Jup und zwar ay; anfangen, m neele Zeug] ver mehr nd| vod) Fein halthy u verhärten,- afte möglich, 008 Zeug 13 fann DIE db 3 Umfangs 1 an Offen; 0 11 und jn dee 9 - die gange I ehen Dleiben; u) vob! verfeuen| (dE zu scheu! hierauf eint) 1a etwas 00 08 befommi ing. m dl nigt ope 0 Bon der Edelwild e- Jagt, 375 Verlust an Wild ablauft=- fo läßt man in den lichs- ten Holzbeständen Triebe machen, rückt die geschlossene IBehr nicht zu nahe vor die Di>unz, wirft das Zeug ab, und richtet es hinter die Treibleyte. Dadurch wird nun der Umfang des JFagens fleinex, und es bleibt dann so viel Zeug vorräthig, daß man nach den nächs sten Trieben erst hinter der Wehr Zeug richten kanny ehe man den abgetriebenen Raum öffnen Darf. Auf dieselbe Art wird mit beytreiben, wie ich beym besiätigten Jagen gezeigt habe, täglich fortgefaho ven- das Wild nöthigen Falls, wie beym bestätigten Jagen, gefüttert und getränkt, das Jagen auch, sos. bald es ins Enge kommt, duplirt und verfeuert, und das Wild eudlich in ein verhältnißmäßig großes Z wan gs treiben, welches an den zum Lauf bestimmten Platz grenzt, gebracht,== Sind auch Sauen im Jageuy so muß das Zeug, so. bald das Jagen nur etwas eng wird, mit Netzen iawendig duplirt, und von Anfang die Unterleine alle Ete weit, nach Anleitung des 6ten Abschnittes, fest verhaackt, und weder die Wache/- noch die Verfeuerunzgversaumt werden, weil sich sonst diese Wildgattung bald einen Ausweg machen wird,*) Nun kommi es darauf an; ob man das Wild unter einander auf den Lauf treiben, oder, wels ») Man darf nicht erlauben, daß die zum Verhäc>len der Neße und Tücher nörhige große Menge von Haacten an Ort und Stelle jedesmal gehauen werden, wodurch in den Waldüngen enormer Schaden geschieht; sondern man muß die erforderlichen HaaFen nachführen, und wieder einsams meln lassen, rwe LT Ep 376 Von der Edelwild- Jagd. ches schöner ist, das Rothwild vom Schwarzwilde und| pt l* |. 1 die Hirsche von den Thierem separirt, der Herrschaft nachdem | produciren will oder sol, Wäre ersteres der Fall, so hoben 1 ist weiter nichts nöthig, als das Wild= damit es nicht ode m alle zugleich) auf den Lauf kommt= im Zwangtreiben, gezogen! durch zwey oder drey Kammevn, zu trennen, und wäh» weine rend das Wild aus der ersten Kammer todt geschossen eG| (| wird, das in der zweyten Kammer befindliche, einswei| gamme len in die erste Kammer, und das in der dritten beFnds[die Gp liche, in, die zweyte Kammer zu treiben 16, Soll aber[3 die] das Rothwild vom Schwarzwilde, und die Hirsche von quch 1) den Thieren separirt nach und nach auf den Lauf kom» gew jd menz in welchem Fall man gewöhnlich die Sauen zus|(M ver dh |; erst, dann das weibliche Edelwild mit den Spiessern ufd | und Rehen, und endlich die Hirsche auftreten läßt; ss(ip 34) 1 ) muß am Tage vor dem Abjagen auf die Art sepa vip sinn 8 werden, wie ich beym bestätigten Jagen gezeigt hade, dies Au Nur hat man in diesem Fall dr ey Kammern aus dem[pws] Zwangtreiben zu machen, und die Sauen aus dex“ Kammer B. noch in die Kammer A. zu treiben. glo 44 Um diese Separation zu bewirken, stellt man die mj | Unterleine des vor die leer gemachte Kammer A. 92309 vf dn an 100.14 genen Quertuches c. d.(Fig. 33.) auf nur 1, Fuß hohe Kt ND: Gabeln, treibt das Wild langsam darauf zu ,/ und läßt JANZ | 44 die Sauen durchkriechen, Wären aber auch einige Res Mieten 3 4)+. he mit durchpassirt, worauf genau Achtung gegeben sound, | REREN werden muß; so sucht man sie entweder vermittelst vie Vyp Zu | 104: niger om Quertuche c. d. angebrachter Schnappstaw| pojen |: vy gen wieder in die Kammer B. zu bringen; oder man- die zum 000 151004 h99 dem + Salb, m Gch, Wet Die Ay AeteweS Dee Dy; Dil)= Danity; = im Zwi) Wehnen iN| Mme todt gi ' befindliche, 11 I Der Dritten H eben 8 Et, Un) bie Bist) | auf Den Dau| Ii Die Saut mit den Epe aufteten Iaßts A bie Art seyantt ENEN Kommarn aus)) € Saum(u| A u HtEDEN, ben Seht man 1 Rumme A vf mu 3, Fuß) ana ber auc eini! u Actung 9 weder vermith iw Sn!) bringen» Vonder Gdelwild- Jagd- 377 "sucht fie in eine der Een& oder d. zu jagen und, nachdem das Tuch an diesem Orte unten etwas aufge- hoben worden ,/ in. die Kammer B. zurückzubringen y oder, wenn dies nicht gehen will, vermittelst eines vors gezogenen Netzes sie zu fangen; um dadurch eine ganz reine Separation zu bewirken, Es wäre also nun das Wild so separirt, daß in.der Kammer A. die Sauen, in B. das weibliche Edelwildy die Spiesser und Rehe, und in C. die Hirfche stecken. Fn dieser Folge müssen sie nun, naturlicher IBeisey auch vorgetrieben werden,=- Will man aber das Fas gen jo einrichten; daß es von dem willführiichen. Bes schl der Herrschaft abhängt, was für Wild zu erst:c, auf den Lauf kommen soll; so muß das Quertuch a. bd. (Fig. 34.) ein Rolltuch seyn, und es müssen! die Fammern A. B. C. so angelegt. werden. daß jede auf dies Rolltuch stößt, und folglich nach Willkühr abgejagt werden kann, Da bey dergleichen Hauptjagen viel Wild zus gleich auf den Lauf kommt ,/ das, wenn es utchi von kleinen Hunden umher gesprengt wird/ oft mit Gewalt auf den Bogen g- h. drückt; ihn zuweilen auch übe vs flieht, oder, weun es Schwarzwildist, bur Bey Jagen der Art, werden gewöhnlich auch neben deit großen herrschaftlichen Schirm noch einige kleinere für die zum Hof gehörigen Cavalire gemacht, und es wird nach dem Bögen g. h. hingeschosseny weil gewöhnlich eine 378 Von der Edelwild- Jagd. grosse Menge Zuschauer herbeyströmt,-die zwischen 2. 3. und b. h. auf leeren Zeugwagen, oder auf eigends dazu geinachten Gerüsten steht,= Die übrige Verfah rungöart ist von der, welche„ich beym bestätigten Jagen beschrieben hahe, nicht verschieden. Doch muß ich hier noch bemerken, 1) daß es nüßlich ist, an der Seite des Laufs ein Schnapptuch anzubringen, um solches Wild, das man nicht erlegen willy alsbald in FTreyheit sezen zu können, und 2) daß, wenn mebrerley Wild erlegt wurde, es so.gestreckt werden muß, daß zu» nächt vor den Schirm die jagdbaren Hirsche und groben Sauen, hinter den Schirm aber die Spiesser und Thiere, die Rehe und die geringen Saus en, mit den Köpfen nach dem Schirm, rangirt werden, 5) Boin Festin» oder Prunk- Jagen. Wenn bey'dem vorhin beschriedenen Hauptjä gen= das, nöthigen Falls, durch anderswo leben» dig eingefangenes Wild noch verstärkt wird= die Tä gerey in voniommener Galla- Uniform erscheint, auch der Schirm mehr als gewöhnlich verziert, und überhaupt ales aufgeboten ist das Jagen zu verschönern z so nennt man es ein Festin 9 oder Prunkjagen. Max gibt dem Schirm gewöhnlich die Form eines gefälligen, 6 oder 8 säuligen, mit einer z 1/2 Fuß hos hen Brusiwehr versehenen Dianen«, Tempels; be fieidet die Säulen und die äusserere und innere Seite des schön gewdibten Daches mit kleinem Tannen, oder Sichten, Reisig 3 bringt über den Säulen unterin Da» &e, und oden auf der Kuppel Hirschköpfe mit Geweio hen, un) hertius jauden 0! Guirlan? Dat, 1 den Zo? yes geür [Schirm Jertiebsie [gefällig/ [Tücher Enfech ewf bel shown Dy jay hem nicht(ind haupt a] Juif, | Zu bendiy zu Trani) jug dem verh Tag), "die hn; er au ip We übrige Inh m bet 00, Id y lich if, zj anzubringen | willy alba); f+ Wenn mh rden muß, My baren Hin) Gdirm abt) Die getingen El „ bangirt werdt! (7177) in Anny anderiwo Weben wid= die| Fotm shi Wid) vergleeb u en zu verschöntt unfjagen, h die Form(1 wz: Fuß) Tempel; und inert 6) vem Dann wien Huter p fuse nt Ow rwe 0 LIS CE 107 Von der Edelwild- Jagd. 379 "hen, und wenn es eine Hubertusjagd ist, auch das H us bertus- Kreuz an; umwindet die Säuien mit Guir- lauden von Eichenlaud 3 hängt dergleichen, etwas dicke, Guirlanden auch von einer Säule zur andery. anterm Dache, und an der Brustwehr in Bogen aufz belegt den Boden mit Brettern, und leimt auf diejelben schö nes grünes Moos 2c. Hierdurch bekommt ein solcher Schirm, wenn er sonst wohl propoxkionirt ist, ein ab lerliebstes Ansehen ,' und das Ganze wird unbeschreiblich gefällig, wenn man nahe vor die zum Lauf gestellten Tücher, Pfähle schlagen, diese mit dünnen Stangen einfßechten und dann dieses Flechtwerf mit Nadelholzzweis gen so bestecken läßt, daß der ganze Umfang des Laufs einer schönen Hecke ähnlich ficht, und keine Spur vom Jagds zeuge bemerkbar ist. Ruch läßt man ausserbalb des Jagens ,/ an einem schilichen Platze, einen auf ähnliche Art verzierten S ae fon errichten, in welchem der Herrschaft vor oder nach dem Jagen die kalte Küche serviert wird, uad versäumt nicht eine vorzügliche Jagdmusik anzuschaffen, und über- haupt alles so schön und feyerlich, wie möglich, eine zurichten,: 6) Vom Fang- Jagen. Zuweilen müssen Hirsche oder anderes Wild le- ben dig gefangen werden, um sie an einen andern Ort zu transportiren. Jagen der, Art nennt man Fangs- jagen, und es werden dabey die Hirsche€., wie bey dem vorhin beschriebenen eingerichteten, mit haltdarem Zeuge wo möglich mit Tüchern, umstellt; und ento 3802 Von der Edelwild- Jagd. weder im Zwangtreiben selbst, oder auf einem am Zwangtreiben angebrachten etwa 120 Schritte breiten und 200 Schritte langen Lauf, in Garnen gefangen.=“. Wili may das Wild im Zwangtreiben sangen, so darf der Holzbestand nicht zu gedrungen oder buschig sepy. und man muß das Zwangtreiben zugleich so anlegen, daß eine breite Ullee, oder eine hinlänglich geräumige Blöse odex Lichtung mit hinein kommt, um die Fang garnedarauf anbringen zu können,=- Am schönsten und besien ist es aber freylich, wenn man am Zwangtreiben, auf einem freyen Plaße, einen ekwa 120 Schritte breiten und 200 Schritte langen Lauf stellt, und auf demselben das Wild fängt. VBeym Fangen seibst geht man auf folgende Art zu Werk: Man siellt das Seite 240 beschriebene Fanggarn in der Mitte des Laufs quer über, und läßt die zum Transport des Wildes nöthigen Kasten zu beyden Seiso ten an das Tuch siellen, um sie sogleich bey der Hand zu haben, Jsi alles zum Fangen parat, so läßt man das Wild, jedoch nicht zu viele Stürke auf einmal, aus dem Zwangtreiben oder der Kammer auf den Lauf jagen, und die Schnappe oder das Ouertuch he ben, damit es nicht wieder zurück kann.=- Nun wird das Wild in das fängi“ch gestellte Net fallen, und es müssen dann Karke Jäger und sonst starke Leute von der Jagensmanaschaft sogleich hinzu eilen) um sich der ins Garn vers Rur Schade, daß diefe Art von “ zu vill Kostenaufwand verursacht 3 gewiß wür« e ke souls mehr Statt finden; da jeder Jagdfreund wicher fit se st werden.= Bey einigen Parforcejagden wird die Haur-des Hirsches, und das für die Küche reservirte"Vildb- är, in einem besondern Pürsche wagen, aus welchem der gehörnte Kopf des Hirsches her- vorragt/ hinter der Meute hergefahren 3 bey andern aber fegt man die Haut, wie eine Waldrapye, unter den Eqts tel eines Piqueurs, der das G.hdrn vor sich af dem Sats tel hält, sind hinter der Meute, also vor der Jagdgesells schaft herreitet.=- In der Feistzeit und bey heisen Tar gen läuft der Hirsch oft nur 1 bis 2 Stunden lang; sonst aber, und wenn die Hunde mehrmals change nehmen, Dauert die Jagd länger, und oft bis zum Abend, Zweytes Kapitel, V-ond ey Damwild. 8 4a 9 Alle Jagdmethoden die ic) im vorigen Kapitel, in BG treff des Cdelwildes, abgehandelt habe, finden auch beym Damwilde Statt, Man schießt und fängt es auf dem uf der) uad es wi derholin, wen>(a haßt, od folgt wird, gänge m als das Od ders AM nit zu vit € Yuh bit Statt, de des, besrid 7) daß Nh Glitlungen meh juhlen: der, m Zie Rehe matt, will, da, dern Lauf Blöse im 3 auch shon d; u m a! | KTN nb Suh w man Lt fn | Curbeh ln | Und das chu) + Won Frh =, Man mm, dien,= u Ord h nicht gefängu [, und es dir den,= Beh 1 Hirsches, und 1) em besondern Ii jopf des Dirschet mn; bey andern( Wye, Ante den; vor Ah auf den! (0 vor der Jay eit und bey hej 2 Stunden lah) mals change 3 zum Abind, origen Sopitl-! abt, findin n nd fing Von der Damwildjagd. 3389“ Anfiß, auf dem Pürschgange, auf Treibjagen, in eingestellten oder eingerichteten Fagen, und auf der, Parforcejagd gerade so, wie das Edelwild, 13817d es würde daher unnüß seyn, alles dieses hier zu wies derzolen, I< bemerke nur vow, da? das Damwild, wenn es angeschoßen ist, und mit dem Schweißhunde ges het, oder auch von einer Meute Parforce- Hunde vers folgt wird, gewbhnlich mehr Absprünge und Wieders gänge macht, und sich eher in einen dicken Busch drü>t, als das Edelwild, und daß also der Jäger hierauf beson» ders Achtung zu geben hat, um das angeschossene Stü nicht zu verlieren, oder eine Fehljagd zu machen, Drittes Kapitel. M0. 0. 0X MCV 21%:.0.0.0. Ju beym Rehwilde finden fast alle Jagdmethoden Statt, die ich im ersten Kapitel, in BetreF des Edelwils des, beschrieben habe, Nur muß ich hier noc< bemerken: x) daß Rehe eben so wenig, als das Damwild, bey Suhlungen geschossen werden können, weil sie sich nies mals suühlen: 2) daß man gewöhnlich nur dann besons dere, mit Tüchern oder Netzen eingerichtete Jagen auf Rehe macht, wenn man viele auf einmal lebendig fangen will, Dies geschieht dann aber nicht auf einem besons- dern Lauf, sondern auf einer Schneiße oder Allee, oder Blöse im Zwangtreiben, und es kann im einzelnen guch schon dadurch bewirkt werden, wenv man im Freyen Rehgarne auf die Wechsel fängisch stellt, und die Rehe "4 14] 070 " 392 Von der Rehjagd. durch eine dichte Treibwehr von Menschen, oder auch durcs fleine Hunde, hinein sprengen läßt:=- und 3) muß hier noch angeführt werden, daß sich die Rehbö>e,-- wie man sich aus der Naturgeschichte erinnern wird= in dx letzten Hälfie des July und im August, durch Nachahz mung des Klagetons von einem jungen oder Schmalreh, herbey lod>en und zu Schuß bringen lassen, Man bringt diesen Ton entweder auf einem steifen und glatten Blatte, oder auf einem Stückchen dünner, weißer Birkenrinde, oder auf dem Seite Z1xr. beschriebenen Rehpfeifhen hervor; worauf zu jener Zeit, und auch im December, die verliebten Bdcke herbeyfommen, und selbst die säugenden Ricken, welche ihre Kälber in Gefahr glauben, nicht sels ten getäuscht, und raubgierigen Wilddieden zu Theil wew den,=- Man nennt diese Art von Jagd, die eigentlich nur im July und August auf Rehbö>e betrieben wird: Das Rehblatten. Gewöhnlich springen die Rehbd>Xe von xo Uhr Mors gens, bis 4 Uhr Nachmittags, am liebsten aufs Blatts man kann aber auch zuweilen zu jeder Tageszeit mit glüs lichem Erfolg blatten, und wird die Böe da am eiss rigsten finden, wo es wenige Schmalrehe gibt. Will man nun blatten, so durchschleicht man mit gutem Wind die Gegend in welcher man Nehbd>e vermus thet, wählt sich hier und da Pläße, wo man etwas vers borgen stehen, aber doch nach mehreren Richtungen bes quem schiessen kann, macht sich schußfertig„ und gibt von Zeit zu Zeit-- gewdhjulich von zwey zu zwey Minuten== jedesmal 3 bis 4 Stöße aufs Blatt, oder in das Rehpfeiss I Hla | ze Geset verblatt jn(nige! m 0| qa0j leis dem H [elne Dit weiter, u wählten& aadlic zu 9107 [ude mit dt pipes Gil | | Pon der Die Tu dy so viel vie) und oft Rhin hf ; lic Sah Ansiß, 2)! 4) dit Gt gen, uns Der In wielbeym€ | | 03, "hn, thy 1;= in) In it Rehbie,. innern id; auf, dur) Y Ingen oder Gby n lassen, Toy | und glatten 9, vißer Bitten venen Rehpfy) duch im Deren d selhft die fap vr glauben, nid Dieben zu Theil Jugd, die eigent vd hetecben y bem fe von 10 Uhr] 1 liebsten aufs 4 er Togebziit mit die Böe da 11 reh gibt, urhshlicht m“ nan Rehböcet „wo man el teren Kichtun pfartig und x zw In oder in 10930 Von der Rehjagd. 391 hen. Hierauf wird der Bo>, wenn er sich noh nicht in der Gesellichaft einer Geliebten befindet, und noh nicht verblattetist, flüchtig heran kommen. Sollte er aber in einiger Eatfernung im Diige stehen bleiben und hor» chen oder sichern; sy darf man ihm nur noh einigemal ganz leise das Blatt geben, um ihn näher hyerbey zu loden. Hort man aber auf zwey oder dreymaliges blatten keine Bewegung, so schleicht man einige hundert Schritte weiter, um dies:s Reißmittel auf einem andern schilich ges wählten Standpunkte zu wiederholen,= Kommt man endlich zu Schuß und der Bo> stürtzt nicht bald zusams- men; so. wird der Schweiß verbrochen, und die N a Ho suche mit dem Schweißbunde Jerade so vollzogen, wie ich solches Seite 124 2c. geleyrt habe. Viertes Kapitel, Von der Sau- oder Sc fängt, sondern den Fang mit dem Hirschfänger, hinterm Blatte, und zwar etwas tief unten, anbringt, oder ihr noch eine Kus gel aufs Blatt schießt; weil es nicht Jag>gebrauch ist, einer angeschossenen Sau=- den Nothfall ausgenommen= aus den Kopf zu schi ssin, Ruch hat sich der Jäger beym heßen eines angeihossenen siarken Keilers gehbrig in Acht zu nehmen, ohne gerade furchtsam zu seyn, Er muß ihm, wenn er vom Schweißhunde gestellt und vers bellt wird, unbemerkt und unter Wind so nahe zu kommen suchen, daß er noch einen guten Schuß anbrins gen und dadurch der, für den Schweißhund immer ges fährlichen, Haßz bald ein Ende machen kann. II.) Vom Pürschgange auf Sauen. Beym Pürschgange auf Sauen, der gewöhnlich nur gegen Abend und Morgens vorgenommen wird, um die Sauen, welche unter den Mast- und Obsitragenden Bäus mein oft noch lange im Walde umherziehen, zu beschleis Den, finden alle Regeln, die ich Seite 344. für den Pürschgang auf Edelwild gegeben habe, ihre völlige Anwendung, Vorzüglich aber muß man sich bemühen, immer mit gutem Wind und äußerst vorsichrig heranzukoms men gane h! füchig 1 pi; schen 1 man Treibj maß id diser und di verhehlen bas Neg No jeder "4 uv fn 0) din Aud fm De sen des jn im Z Y Yeh legt,| Angeln die Hul puß be 11), Jn | Guhl, ity! +) OM men hay 1 die im Eritm) den sind, hy lin,[onde 1» zo ssene Ey Geni fängt, hinterm Blaty dir Ihr noh „nicht Japdochut fall auögenomg Wuch hat fib hr! arfen Relei ae sam zu em ry e gestellim) er Wind uy 1 guten Gcuj 1 Oweißpund im dien Fann, wf Sauen, , der gewöhnlit enen wird, 1 Obsitragendin" erziehen, zu Seite 344, fü! ben habe, Ih!) min sih(7 richtig hem" Von der Saujagd. 393 men, weil die Sauen sehr feine Geruchs- und Gehdr-Oxrs gane besigen, und sobald sie sich nicht sicher glauben, flüchtig werden, und in das Dickig zurückkehren, III.) Don den Treibjagen auf Sauen. Bey den Treibjagen auf Sauen werden entweder Men» schen oder Hunde zum auf» und forttreiben gebraucht, und man hat dahey alle Regeln zu beobachten, die ich für die Treibjagen auf Edelwild Seite 337, gegeben habe. Nur maß ich hier noch hinzufügen, daß, wenn kleine Hunde bey dieser Jagd zum Aufsuchen der Sauen gebraucht werden, und diese, wie es oft geschieht, die Sauen im Kessel verbellen, nur der Jäger, welcher im Trieb i ?[4 das Recht hat, an die Sayen zu schleichen, und das also jeder vorstehende Shüß auf seinem Stand bleiben muß. Erlaubt man hingegen, daß die Schüßen als» dann von allen Seiten in dem Dickig heranschleichen dür» fen, so befommen die Sauen bald Wind von ihnen, wer- den flüchtig, und laufen nun über die nicht wehr besetz» ten Wechsel. Auch kann alsdann, durc das schiess sen des zuerst bey ven Sauen angefommenen"Jägers, ein im Dikig Anschleichender leicht unglücklich werden. 1V.) Von den Streif-Zatzen auf Sauen. Die Streifhaß ist eine Jagd, wobey man einen Walddistrikt mit mehreren Haßen umstellt, oder um» legt, und dann die Sauen, welche von Saubellern aufgesucht, und nach den Haßen getrieben werdey, durch die Haßhunde fangen läßt,... Fast die ganze Jägerey muß bey einer solchen Hetzjagd beritten seyn, und nur 394 Von der Saujagd. die Jäger, welche mit den Saufindern durce oder Prügel unter, und trägt nun die Sau dahin, wo sie entweder abgefangen, oder, wenn sie nicht zu sehr beschädigt"ist, vielleicht in einen Kasien gebracht werden soll, Ist die vom Herrn der Jagd abgefangene Sau ein Hauptschwein, so wird, während dieses Akts, von der gesammten Jägerey ein freudiges Hillo!-- Hillo!-- Hillo!-- angestimmt, und die Horni- sten blasen die passende Fanfare. Hierauf wird dem Herrn der Jagd, vom Chef der Jägerey, ein Bruch präsentirt, und es sitefen auch alle übrigen 396 Von der Saufagd. Jäger sogleich Brüche auf, Dieses Brucaufste>Xen wird sonst gewöhnlich bis nach geendigter Taad vers schoben, und während der Jagd, nur von demjeuigen Jäger, dessen Haß eine Sau gefangen hat, ein Bruch ausgestec>t. V) Don den einderichteten Saujadgen. Auf Sauen macht man, wie beym Edelwilde, Kesseljagen, Contrajagen, bestätigte Ja- gen, Hauptjagen, Festinjagen und Fangs jagen-= und alle weichen nur in äußerst wenigen Stü>en von den beym Edelwilde beschriebenen Jagen der Art ab. Da eine Wiederholung jener Beschreibuns- gen unniß und unangenehm sehn würde, so-will ich nur dasjenige hier anführen, was bey eingerichteten Saus jagen noch weiter zu beobachten ist, und worin die Jagden auf Sauen sonst noch von den gleichnamigen auf CEdelwild, verschieden sind. Diese geringe Vers schiedenheiten bestehen nehmlich darin: Tx) Daß die Unterleinen des Jagdzeuges bey Säue jagen von Anfang an verhagac>t werden müssen, und daß, wenn das Jagen ins Enge kommt, sogar alle Eile weit ein Haacken eingeschlagen werden muß, um die Sauen im Jagen zu behalten: 2) Daß bey Sanjagen das Jagdzeug überhaupt mehr verfeuert werden muß, als bey Jagen auf Edels wild: 3) Daß, sobald das Saujagen etwas eng gefaßt ist, das Dupliren der Tücher mit Netzen auf der in- wand werde! 9) 24 ollen | mwg | vi 9 (m 017 Ty gewa] | fim a. 4 es Seth ndigter Typ w Wr von Demen en hat,(ih hy) Saujagen, beym Ebell, bestätigte 4 gen und Fan 0 auferst wert eshrlebenen Jo jewer Beschreihu !,[0 will ich mi erichteten Gaus , wnd worn d) m leihnamig (ese getinge Yy gdzeuges bey + werden mist! ve kommt, set veschlagen wert behalten; überhaupt 1) Yogen auf(3) 4 eng gefa | auf dm" 4 Von der Saujagd. 397 wändigen Seite des Jagens nicht versäumk? werden darf: 4) Daß bey Haupt- Saujagen der Rüdemeisier, mit allen Hatzhunden des Jägerhofes, beym Einzug der Herrschaft in den Lauf paradiren, und auf Ordre zum Gebrau auf diese Leine die Stellung bey b, los machen, und sic) durch die augenblicklich herunter fallende Fallthür den Ausgang bey a, verschliessen. Wä: aber der Saufang kein Selbstfang, somuß sich ein Jägcr bey Mondheller Nacht in dem beym Saus fange befindlihen Wachhäußchen so lange aufhalten, bis die angekirrten Sauen in den Fang kommen, und dur< einen Ru> am Drat, der bey d.(Fig, 14.) angebunden ist, gefangen werden kbunen,--- Hierauf werden die gesangenen Sauen entweder im Fanggarten todt geschossen, oder man jagt sie durch die geöffneten Fallthüren bey].]. in den Beygarten B. oder man stellt vor diese Fallthüren Saukasten, und fängr sie, wie im beym Saugarten Seite 76 2c. gelehrt habe, oder man fängt sie in durchgestellten Saugarnen, oder man tyrassirt sie, wie Seite 397. unter N. 8. be- schrieben worden ist, 408 Von der Haasenjagd, Daß übrigens die Kirrung im Saufange reichlicher ausgestreut werden müsse, als vor demselben, und daß si: überhaupt nur jparsam gereicht werden ddrfe, da» mit sich die Sanen ausserhalb des Saufangs nicht satt äsen können, und den vor und hinter der Druckleine(5 befindlichen Hanptvorrath aufzusuchen genbthigt werden; soles bedarf[wohl feiner weiteren Auseinanderseßung, Fünftes Kapitel, Von der Haasen- Jagd. So ansgedehnt die Passion zur Haafenjagd ist, ss manpyigfaltig sind auch die Jagdmethoden auf diese Wild- art, J< zähle nehmlich hiecher: Ix) den Ansitz, 2) das Verlappen, 3) die Suche, 4) die Treibjagen, 5) das Fangen in Garnen, 6) die Jagd mit Bracken, 7) die Hatz mit Windhunden, 8) das Bugsiren, 9) diePar» forcejagd, und 10) die Beitz mit Falken,-- 1) vom Ansitz auf Zausch. Es ist aus der Naturgeschichte der Haasen bekannt, daß dieselben, wenn kein erwachsenes Getreide im Felde steht, in der Ybend- Dämmerung aus den Waldungen auf die angrenzenden Felder rü>en, und in der Mor»- gen» Dämmerung in den Wald wieder zurück kehren. Diesen Naturtrieb benußt der Jager, um, besonders in den Monaten Oktober, November, und December, sorgen?| wf. de se Ym mel Bintersar oder nid sich, M] fernt, am tiefung di wählt if,! u) bey dE ip ond vor ful verhin y m Qu ja I dur ba Gold gehen 4 | Nuserb helm Nad hn, wd ahn 10 einen idF versehen, oder in 408 Chnee NE Einige für 1j Of ehrt,! | enjagh, h Coufony Ny 1 bemsclhen, n | werden Wh) GCoufang nh) ter der Drudiy en genötigt ve) | Aufelnandelg Soofeniegd ift, den auf diese Vi 1) den Ansit) DUD in Garnen, die Hatz! ten, 9) dien! 3 mit Fallen aaas der Haden beh 3 Getreide imi ws den Baldi! „ und in der 7 eder zurüd Hy x, Uy heson! er, und Zu Von der Haasenijagd. dor Morgens und Abends Haasen auf dem Ansitz, oder auf der sogenannten Haasen- Kur zu schiessen,=- Am meisten wird man da zu Schuß kommen, wo ein Wintersaatfeld an einen ruhigen jungen Wald grenzt, oder nicht weit davon entlegen ist. Hier wähle man siH, etwa 30 oder 40 Schritte von dem Di>ige ent? Fernt, an einem Baume oder Busche, oder in einer Ver- tiefung den Silz, und befolge alle, Seite 338 für den Ansitz gegebene Regeln, deren Wiederholung hier über» flüßig seyn würde, Wo es viele Haasen gibt nnd der Ausilz gut ge? wählt ist, kann man oft mehrmals zu Schuß kommen, und bey dieser Gelegenheit auch die Punkte sich merken, wo sonst no<& Haasen herausrücken, um sic) das näch- stemal dorthin zu sehen.=- Uebrigens wird es für Vies le eine überslüßige Bemerkung und Warnung seyn, daß man, um zum Sitz zu kommen, am Abend nicht durch das Holz, und Morgens vor Tag nicht durch das Feld gehen dürfe, worin die Haasen sich aufhalten. Ausserdem kann man auch im Winter, bey Mond- hellen Nächten, Haasen auf dem Ansiß vder Auskand schiessen, wenn man die von ihnen besuchten Kohlgärten autfindig gemacht, oder Kohl zur Kirrung für sie in einen schi>lich gelegenen, mit einem kleinen Häushen versehenen, nicht fest umzäunten Garten eingeschlagen“, oder in gehvriger Entfernung vom Häußchen in det Ec hnee geste>t hat.=- Diese Methode erklären zwar Einige für unweidmännisc; ich meines Orts finde Hartig Lehrb.|. Jäger. 11. 26 402 Von der Haasenjagd. aber nichts unweidmgunisches daran, sondern halte sie nur für unangenehm, und nicht belohnend genug. 11) Dom Veriappen auf Zausen. Um den vorhin beschriebenen Ansilß auf Haasen in der Morgen- Dämmerung noch angenehmer zu machen, Hat man die Seite 273. beschrieben, und unter N. 2,2. gezeichneten Federlappen erfunden Diese werden Morgens vor Tag, 10 bis x5 Schritte vom Walde entfernt, nach der Seite 273. gegebenen Anweisung auf: gerichter, und man läßt, je nachdem viele Schüßen sind, olle 150 oder alle 300 Schritte eine Läcke von 30 bis 49 Schriiten, an welche ein Schüß postirt wird.=- Eovbald es taget fommen dann die Haasen, welche sich in den Wald lagern wollen, und zuweilen auch Füchse, vor die Lappen: weil sie aber weder drüber noch drunter weg zu gehen getrauen, so laufen sie längs den Lappen hin, und kommen den angestellien Schüßen zu Schuß, Daß man bey diesen, wie bey allen Jagden, auf guten Windb Rücksicht nehmen müsse, versteht sich von selbst; so wie man auch ohne meitie Erinnerung es ndthig finden wird, beym Verlappen sich äußerst still zu verhalten, und damit ehender fertig zu seyn, als es am dstlihen Horizonte weisse Streifen gibt. 11) Von der Suche auf Zaäasen. Menn man bey einem vor Anhruch des/Taqas ges gefallenen Schnee, oder, wie ihn die Jäger nen» Ben, bey einem Yieuen, ohne Hund,' oder zu jeder vagdzeit| mfsucht Suh“, Bey! vem gef und wa! folgt m] se einen!! Hier ml k figt M turge noch wern verfolgt, 1 ber matt | Rem Ww KO Fut welde daw fahren fj |%0 fim, Fur Jnpshi Unbe, 13 win) Ehe der I sy Dintes) syn unf 44), Wm, font bn; D: belohnen) jim uf Zaun, Ansih auf Zu! SUETUGENEN 1, und untery, nden. Diese yy Cdriite vom 1 benen Anweisun; am viele Schüßenh fine Düde von 31) ig postirt wird, Daasen, welde uvellen auc) Fi) drüber voch dian ie Längs den Cay! Scußen zu El) ) llen Jagden,| müsse, verste! ) meine Erinnert) pen fich dufe! fertig zu se) reifen gibt, if Zausen, Anbruch dt“ ih die Jil und, eb my Von der Haasenjagd. 463 Iagdzeit mit einem Vorsteh- oder Hühnerhunde Haasen aufsucht und schießt, so nennt man dieß die Haasen- Suche. Bey der ersten Art von Suche geht man nach ei? nem gefallenen Neuen aufs Feld, oder in den Wald, und wenn man eine Haasenspur antiisst, so verz folgt man sie so lange, bis man findet, daß der Haa- se einen Wiedergang und Absprung gemacht hat. Hier muß man aufmerksam und scXen gegen Wind absucht, und die Haasen, welche der Hund steht, oder die vor ihm herauss fahren, sen zieht. 26* Ee R 464 Von der Häaasenjagd. IV) Von den Troibjagen auf Zaasen. Treibjagen auf Haasen werden entweder im Walde, bder im Felde veranstaltet. A) Die Treibjagen im Walde macht man gewöhnlich in den Monaten N ovenz.ber, December und Januar, und es finden dabey alle Regeln Statt, die ich Seite 338- 20. gegeben habe; wo» hin ich also den Leser zurückweisen, und nur noch fol: gende nöthige Zusäte machen muß* 1) Da die Haasen, wenn sie im Walde durc< Men- schen aufgesprengt werden, nicht sehr weit fortlaus fen, sondern sich bald drücken, und nachher, wenn die Treibwehr nicht sehr geschlossen ist, gerne zurück: gehen; so müssen die Triebe auf Haasen im Walde nur Furz genommen, und eine hinlängliche Jagens- Mannschaft mit den bekannten Haasenklapperny zu erscheinen beordert werden* 2) Man muß die Jagd so anzufangen und zu dirigi- ren suchen, daß die Triebe mit gutem Wind ge- macht, und, wo möglich, so genommen werden, daß der grdßie Theil von der Treihwehr nach geendige tem Trieb stehen bleiben kann, und die viel mobi» lere Schtitzen- Gesellschaft jedesmal nur vorzuge- hen, nnd sich an der entgegengeseßten Seite vorzu- siellen bat: 3) Den in die Treißbwehr commandirten Jägern muß befohlen werden, daß fie, sobald in der Schützen- linie oft, und furz hintereinander geschofsen wird, die Tee hen,! e Sn x)?1' Umi den, soba! dem sen nachge por der so Imgr! | 1 piet] Ju Daryl Jus Noth Zu G1 by fh geshese Dsen [Giely' v. deöß ß wen Dir di, wn Wfinden, fangen by der Zie übrigen( berderbiy 6) Auch siv hig) En AUF Shay " Ontweder Ing, nm Walde Onaten N btn) es finden dafw 4%. gegeben habt) M, und hur md) ß! m Dalde durch 1 Ot schr welt fat 1, Und nachher, M [en ist, gerne url - Daasen im Wal (nlanelihe Jagt Daaseflapp mgen und zu nit autem Lin onen werden! hwehr na) gt und die viel! mal mur vorh! ehten Geite tl ELE dieter Jaden! vin der GM et geshofen Von der Haaseynjagd. 405 die Treibleute entweder ein Paar Minuten Halt mas chen, oder nur ganz laugsam vorrücken, und den Schüßen dadurch zum Laden Zeit lassen sollen: 4) Den Schüßen muß empfohlen, und, wenn es die Umstände erlauben, bey Strafe befohlen wer». den, nicht in das Treiben zu schiessen, Die sobald der Schuß die Treihwehr errei- <4en kann; in diesem all“ follzn sie! die Haga- sen 20. durc) die Schüßenlinie laufen lassen; und nachher erst schiessen,== Da sich die Haasen nahe vor der Schüßentinie gern driüiden, und gewdhnlich so lange sitzen bleiben, bis die Treibwehr fast auf sie tritt 3; so ist die Befolgung obiger Vorsichtsregel, zu Verhinderung leiht mdbglichen Ungläcks, durche aus ndthig: 5) Den Schützen muß verboten werden, ihre allenfalls bey fim habenden Hühnerhunde zum Apportiren dex geschossenen, oder zum Verfolgen der angeschossenen Haasen in das Treiben zu schien. Auf dex Strelie todtgeschossene Haasen müssen, bis zu Endi» gung des Triebs, liegen bleiben, und die angeschos- senen' dürfen nur in dem Fall sozleich beheßt were den, wenn sie sich schon außerhalb des Triebs befinden, und so krank sind, daß sie der Hund bald fangen kann, Soust aber muß das Nachsuchen, bis der Trieb geendigt ist, verschoben werden, um der - übrigen Schüßen- Gesellschaft den Spaß nicht zu verderben: 6) Auch sind die Schüßen dazu anzuweisen, nach En» 406 Von der Haasenijagd. digung eines jeden Triebs das darin geschossene Wild an den zur Uebernahm desselben commandirten Forst» bedienten so abzuliefern, daß der Schüß es durch Jagdfrdhner zwar tragen, aber in seiner Ges genwart dem Forsibedienten vorzählen läßt. 7) Von Seiten des zur Uebernahme des Wildes com» mandirten Forstbedienten, ist dann die StuFXzahl der von jedem Schüßzen abgelieferten Haasen alsbald in eine fleine Tabelle zu notiren, und dafür zu sorgen, daß die Haasen nicht im Schmuß herum geschleift, sondern durch sichere Leute entweder sogleich an den Ort ihrer vorläufigen Bestimmung getragen, oder auf den zum Trangsport der Haasen hinaus beorderten Wagen oder Karren gebracht, und dem dazu commans- dirten Forstbedienten abgeliefert werden.*) Nur durch eine solche Einrichtung ist es mdglich, die *) Eine solche Tabelle macken, oder in eigends dazu gegrabene 3 Fuß riefe Schiesldc 4.) Wer auf der Jagd im Walde nicht mit eis| nem zum abfangen und aufbrechen tauglichen Messer, oder, wenn er ihn trageit darf, mit einem Hirschfänger versehen ist. 5) Wer ohne ein Steinsutteral am Biegel des Gewehrs hängen zu haben auf der Jagd er» scheint. a E>? 2 und muß, so lange er in der Gesellschaft ist, das Gewehr wie ein Soldat auf der Schul- ter tragen. 6) Wer ein nicht gespanntes Gewehr mit ent-| blößtem Stein auf der Schulter hängen hat.| 7) Wer ein gespanntes Gewehr so, daß| es für die Gesellschaft gefährlich ist, auf der Schulter trägt, oder in die Jagdtasche steckt 3) wenn der Stein entbldßt ist. 240 b) wenn er mit dem Futterale bedeckt ist. 8) Wer eine gespannte und gestochene Biüch- se auf die Schulter hängt, oder damit vom Stand geht I 2. b) 1% |2) Ler) | nd mB vlg 13) Duff währ? 74) Veh | ngfen y) Ver ji jmd yt 16) Di 4 Dun|, |Gräify 17) Br| aufwerh, daß ein ir N Von der Haatztzenjagd. 3) wenn der Stein entbldßt ist. 2 b) wenn er bede>t it.: 5 9) Wersich auf ein Gewehr lehnt, sv, daß Uns- glüF entstehen könnte, wenn es lo8ging, a) wenn es geladen ist... b) wenn es nicht geladen it. 3 10) Wem das Gewehr durch Unvorsichkeit los- geht, ohne weiter Schaden zu thun. R I1) Wer ein gespanntes Gewehr läd a) mit entblößtem Steine..: b) mit bede>tem Steine. Z 12) Wer dem andern am Gewehr net.. und muß auch die Strafe bezahlen, welche dem Andern dadurch allenfalls zuwächst, 13) Wer laut spricht, oder sonst Lärm macht, während ein Trieb umgestellt wird.% 74) Wer den ihm angewiesenen Stand im ge- ringsten verändert!„,; e. I5) Wer sich auf dem Stand seinen Nachbatn nicht zeigt 2<+ Z Z 16) Wer auf dem Stand nicht ruhig ist,“ den Hund schlägt, laut hustet, oder sonst ein Geräusch macht, das er verhindern konnte. TL 7) Wer seinem Nachbar, wenn dieser schon aufmerksam därauf ist, noch laut zuruft daß ein Wild komme EN. I 2. 39% I 2. TL 2. 12. OÖ: 412 Von der Haasenjagd. x 8) Wer sc: em Nachbar beym Weggehen vom Stand nicht abpfeift oder abruft, und dies nicht so lange fortsetzt bis dieser es auch hdrt. 19) Wer einen unvorsichtigen, für die Schät» zen oder Treibleute und andere Menschen, gefährlichen Schuß thut E; 20) Wex mit Schrot oder Posten nach Edels Dam- oder Schwarzwild schießt, N 21) Wer ein verbotenes Stü> Wild schießt, wird nach der Jagdordnung gestraft. 22) Wer nach Wild jeder Art aussallend weit hinschießt, und dadurch seinem Nachbar schadet. Ä. Ä> Ä 23) Wer den Anschuß eines Wildes nicht verbficht.». 5 24) Wer nach einem Stü>k Hochwild geschos- + sen hat, und dem Direcior der Jagd davon keine Anzeige macht,.: 2 25) Wer einen zum Endzweck unnützen Hund mit auf die Jagd bringt 4 3€ 26) Wer einen Hund, aber keine Leine zum an» binden desselbeu bey sich anf der Jagd hat. 27) Wer seinen Hund im Walde nicht au die Leine nimmt.::: j 28) Wer auf der Hühnerjagd, oder in sonst ei: nem ähnlichen Fall, vorsäßlich ausser der ge raden Linie geht:.: 2 ( Stra se, Ep. 60, 49. yy) Per Mort wird 30) Wer 31) Ya de, gen 1 32) Verl dige Fl 33) Zul die Due Wenge IN tistt! 4 engt as Dreh au? relig) wenn Daf gew werden| | | | | | | | Von der Häasenjagd. 29) Wer vom Anstand oder Ansitß Abends oder Morgens abgeht, ehe allgemein abgepfilsen wird; k: Z.. 30) Wer auf dem Ansißze schläft.< Z7) Wer einen Fehler in der Weidmannsspra- che, vder in den weidmännischen Handlun- gen macht, es sey im Scherz oder Ernste. 32) Wer dem Jagd: Commando nicht alsbal- dige Folge leistet 3 4.. 33) Zur Ueberführung eines Beschuldigten, sind die Aussagen zweyer Zeugen ndthig und 3;) Die Strafgelder, welche sogleich in eine vom Vorsteher des Waisenhauses versiegelte Büchse kommen, werden nach Ablauf jeden Jahres an die Waisenhaus- Directivn abge» liefert. 24. V) Dom fangen der Zgaasen in Garnen. Vormals war das fangen der Haasen vermittelst der Netze, sehr im Gebrauch; wahrscheinlich weil man weniger Uebung im schiessen hatte, als jeßt. Man trifft daher fast in allen Jagdzeughäusern viele Haasengarne an, die heut zu Tag? aber nur noch als Prellnetze, hinter die Stände großer Herren, auf Treibjagen benußt, oder nur in dem seltenen“ Fall, wenn Haasen zum verseßen, also leben dig eingefan: gen werden müssen, gebraucht werden, 414 Von der Haasenjagd. Soll dies nun wirklich geschehen, so umstellt man einen Theil von einem Felde das viele Haasfen hat, mit den Seite 243 beschriebenen Haasengarnen, richtet diese fängisch, läßt durch eine gedrungene Treib» wehr die Haasen nach und nach hinein jagen, nimmt sie vorsichtig aus den Garnen und bringt sie in die, Seis te 292 beschriebenen, Haasenkasten,=. Können die Haasen in einigen Tagen an den Ort ihrer neuen Bes stimmung gebracht werden, so ist es nicht ndthig, ihnen Fütter oder Aesung in die Kasten zu geben; müssen sie aber länger unter Weges seyn, so gibt man ihnen fägs lim einigemal frischen Klee, oder Kohl in die Kasten. In älteren Zeiten fing man auch die Haasen in so: genannten Lu FXnetzen, oder Lü>ennetzen. Diese, oder die gewdhnlichen Haasengarne, wurden Morgens vor Tag nahe vor ein Feldholz; fängisch gestellt, und in einiger Entfernung nah dem Feld hin eine mit- kleis nen Schellen behängte Leine, über 5 Fuß hohe Stell- stangen gezogen. Kamen nun die Haasey in der Däm» merung vor die Garne, so bewegten die hier und da po» stirten Jäger die Schellen- Leine; wodurch die Haasen, welche hinter sich Lärm hörten, in das Garn fuhren, und gefaugen wurden. VI) Von der Zaasen- Jadd mit Bracken oder deutschen Jagdhunden. Seite 14x 2c,, wohin ich den Leser, der Kürze we» gen, zurü&Fweisen muß, ist schon so viel vom Gebrauch her Brad! des dav? nehmlich Echuhm passt. hende T5 die Hunt! jagend vi! ' l ben Gil sen so laß wohnheit nüt, M (pr gesa | Dor def it raden dy, vie Fas Um baben fem fann„R ven Dung die Dunde| fase, vo erstem sug fi ned, NU vy | Ven(8 fehbu fo 14 des hier u eu| | | umstellt vy Ten hat, ni Fnen, he Singene Tul E00, hin) Tin die, Eh Konen 1 H neuen Dy Qhthiz, iim) mn nist, AUUNN Sf in fü Im, Diese, m Morgens Dill, un) p mit Ee gone Ciel! gs dir Di NIE ppaasen, J sühten, am oder füge W , Gehraut) Von der Haasenjagd. 415 der Bra>en gesagt worden, daß ich nur noch folgen« des davon hier auszuführen habe.=“ Wenn man nehmlich mit Bracken jagen will, so beseßen mehrere Süßen die gewdhnlien auf Haasen zu jagen, läßt auch nie Huns- de, die sic) vorher nicht schon im Koppel kennen ge: lernt haben, miteinander jagen, und ldst, wenn es seyn kann, ein Koppel ums andere, damit fich die miü- den Hunde wieder ausruhen kdnnen, Auch darf man die Hunde nach einer starken Erhißung weder sogleich saufen, noh frefsen lassen, und muß sie im Bange zu erhalten suchen, damit sie nicht verschlagen oder steif werden, VID Don der Zaasenhatz mit Windhunden, Vom Gebrauch des Windhundes ist Seite x 48 26 schon so viel gesagt worden, daß ich nur noch folgen: des hier zuzuseßen nothig finde, Wenn. man nehmlich mit Windhunden Haaseun he» 416 Von der Haasenjagd. ßen will, welches nur auf großen ebenen Feldern, und sobald dieselben leer geworden sind, geschehen kann und darf, so reitet die Jägdgesellschaft in einer belie- bigen, aber nicht zu weiten, Distanz in gerader Linse die Felder auf und ab, und wo mögli? quer über die Furchen, und wenn dadurch ein Haase aufge: than wird, so hebt ihn derjenige von den zwischen die Jagdgesellschaft getheilten Jägern, bey welchem der Haase zunächst aufstand. Dieser Jäger und die zu ihm gehdrigen Jagdliebhaber verfolgen nun die Haß; die übrige Gesellschaft aber bleibt so lange halten, bis der Haase gefangen, und die mobil gewesene Haßparthie wieder in die Linie eingerü>t ist.. Auch kann man die Haßen einzeln um ein Feld- holz posiiren, und die, entweder durch Menschen, oder Jagdhunde herausgetriebenen Haasen, Füchse und Rehe mit Windhunden beheßen, Soll die Haßz. mit Windhunden angenehm seyn, so muß sie zu Pferd exercirt werden. Man kann aber anch zu Fuß hetßen. Jn diesem Fall läßt man die Felder durch einen ganz kurz suchenden Hühnerhund abreviren, und wenn dieser einen Haasen steht, oder aufthut, so beheßt-man ihn mit den Windhunden. Doch“ muß man sich in diesem Fall eilen, um bald den gefangenen Haasen in Sicherheit zu bringen, weil ihn sonst die Hunde zerreissen, wenn kein Retter ihn schüßt.= Noch muß ich bemerken, daß die reitenden Heßer die gefangenen Haasen an den Sattelknopf hängen, und daß man an einigen Orten, zum Zei? Aan dir 9 wf den y Fur] Bugsit oder mehr per gan| suchen(int (0 jagt dir fen sich ip penden wo Kil bort ett wh wil ich wien 30 Puch 16? werden, daß an haut", 1X) ve (31(nigt n(uh di dish In 1 schrichtn hahe Oeijgnt ds, wo mid, Aben j0 wo vier dzu Hy Hoftlg Cehrh,| 7 Then, ZUN DH inet billes ader Une Cer hit MN(yy H wishn &[chem ht Hie un S0 dy ZU, bis de = mw Filde JM, oder „ed Reht iSi st, E19 Ent WE 10 wund q, edit Mundt, „m a fh, well feier IN 5 Celtenden M jim pg Von der Haasenjagdy, 417 lichen Haasenhaßz, die Haasen-Blume auf den Huth ste>t. VIII) Vom Butdfsiren der Zaasen. Für Freunde von starkem reiten macht das Haasens Bugsiren viel Vergnügen- ES reiten nehmlich zwey oder mehrere Jäger, oder Jagdliebhaber, weun die Fel? der ganz leer sind, in ein ebenes, großes Feld, und suchen einen Haasen aufzureiten. Steht einer auf, so jagt der eine Reiter ihm nach, und die andern wers fen sich ihm so vor, daß er coupirt wird, er mag sich wenden wohin er will,-- Kann der Haase, nach Vers lauf von etwa einer Viertelstunde, nicht mehr recht fort und will sich drü>en, so gebe man dieß zu, und rei» te etwa 5 bis 6 Minuten im Schritt um ihn herum. Durch diese Ruhe wird er so steif, oder verschlagen werden, daß man ihn nachher mit der Peitsche zusam- men hauen, oder mit Händen greiffen kann. IX) Von der Parforce« Jagd auf Zaasen« In einigen Ländern, vorzüglich in England, jagt man auch die Haasen mit vielen Hunden fast auf dieselbe Art parsorce, wie l<) es beym Edelwilde bes schrieben habe, Doch sind die waldigen Gegenden nicht geeignet dazu, weil der Piqueur den angejagten Haasen, wo möglich, immer im Gesicht behalten muß=- und eben so wenig würde ein stark mir Haasen beseßtes Ree vier dazu tauglich seyn, weil die Hunde sehr oft fria Hartig Lehrb. f, Jäger, UU. 27 4138 Von der Haasenjagd. sc zu hund Sanin! "34 irfen| Nit, 4 | hd vt litt Werden Met, E den 0my D13 fog 3 „TD. Nat bh » EN „Dl dir Eh S/= Dith Neben durd TE einer(uf) wen ws Gpanze feste EN .P --> Yhptnannige »„Haase; zw Hh gave eitel 0 1 Von der wilden Kaninktz daß es aber dod) auch bey schöner Witternng zuweilen in den nahe bey seinem Bau befindlichen Gebüschen sich aufhält.=- Will man daher wilde Kanincen absuchen, und die darin sißenden Kaninchen, wenn sie der Hund steht, oder aufthut, erlegen. Dazu gehört aber freylich ein geübter Schül, weil die Kaninchen eine kurze Strecke unglaublich schnell laufen können. DI) Dom fangen der wilden Kaninchen in Lie? ßen, vermittelst des Srett hinter dem Kaninen werden. Wy diese Thierchen aber nicht in Menge sind, kommt mit» unter auch der Fall vor, daß Jäger und Frettchen mit manchem Bau vergeblich sich bemühen.=-- Um dieß zu verhindern, nimmt man einen Hühnerhund mit, der, wenn er dieser Art von Jagd oft beywohnt, bald sich daran gewdhnen wird, das Daseyn der Kaninchen in den Bauen, durch Kraßen in den Röhren, an- zuzeigen.=- J< habe dergleiche 1 Hunde gesehen, auf die man sich in dieser Hinsicht vollkommen verlassen Fonnte, So! bleiben, gefang! (ing blibt 0 his da hervor! man Gu! dieß, 1! ju vie M] auf/ fe verge nt lf wih ( vs] Besplt Dir Hern gen Aal liche Nat) Int Fl ung hid)|; ge wg Yun man di die, 1) Yay hi dusch, in. Et, so ljt a besonde, E wird, u) = dit QM 2» ött Dh = NENTEN OS denen Ah| 4 hieruf ten Haw | ew fOdteN, aut ub Em ht dm DI «om Gettin Um) 8) mit!) y', hoh) „mind! hren, feh, ve Von der wilden Kaninen. Zuweilen hilft“ dies, und manchmal macht auch das starke schreyen in die Röhren, und das sc nur seltene Fälle, denn gewöhnlich dauert ein solcher Vers dauungsschlaf nur einige Stunden, oder einen halben Tag, welches freylich für den ungeduldigen Jä» ger viel zu lange ist.; Außer den vorhin beschriebenen Hauben benußt man auch hinlänglich lange, und 3 Fuß hohe Garne, die, wie die Haasengarne, auf Stellstäbchen um den Bau gestellt, und mit vielem Busen fängisch ges 922 Von der Bärenjagd, richtet werden, zum Kaninchenfange- Die vom Fretts en kann. Da aber das Garn etwas groß seyn muß, und auch viele Kaninchen nue aus einer Röhre in die andere, also nicht vom Bau weglaufen, so wird die zuvor beschrie» bene Fangmethode, als die bequemere und zuverläßiges re, vorgezogen. Siebentes Kapitel, Von der Bäreu-Jagd, Obgleich die meisten Leser dieses Lehrbuches nicht in den Fall kommen werden, einer Bärenjagd BU nen, oder eine solche Jagd zu veranstalten, so will ich doch etwas Weniges davon hier anführen.== Oie:(es wohnlichsten Jagd- Methoden sind nehmlich: rx) der Pürsct, oder fest gema<4t, so gibt man ihm mit dem Fangeisen, entweder hinterm Blatt, oder. in die Brusthdhle, oder zwischen den Augen, den Fang«+ III) Vom fangen der Bären in Gruben, Auf dieselbe Art, wie man Wölse in Gruben fängt, soll man auch die Bären am leichtesten fangen können, I< muß daher den Leser auf die Wolfsjagd im folgen? den Kapitel verweisen, und nur noch bemerken, daß man zur Kirrung des Bären meistens einen, mit etwas Honig angefüllien, alten Bienensto> auf. die Grube stellt.== Erfahrungen darüber habe ich nicht, und da ich überhaupt niemals Gelegenheit hatte, einer Bärenjagd Freyen beyzuwohnen, so geträue ich weiter nichts über dieselbe hier anzuführen.=> Sollte einer meiner 424 Von dex Wolfsjagd, Leser so glü>klich seyn, in eine Bärengegend zu foms men, so wird er sich in die übrigen jagdmethoden leicht zu finden wissen. Achtes Kapitel. Von der Wolfsjagd, Um Wölfe zu erlegen, oder zu fangen, bedient man sich: 1) Der Treibjagen, 2) der Kesseljagen, 3) des Reißens, 4) der Sung, und läuft nicht gerne über das gee T sjremdt Tuch? Ul Oly er schr graufann sam, da tig wird! pen für fingeft, fen Dijfrich sten Zug) kmh „wun NUN und, 1 de, aut m 3 ol fm= 1 feln fel FONT fm zun IM = ib chem mi Oton Zeh WEN Ft[440 Tiisinb Vt, H; verbes ende Treib 2 nber nbs Eg u 177/ Y night» j rbleu WEU) nicht 19 et zu pit 1, wi über 0) Von der Wolfsjagd. 425 „Freye, Män wird daher auch finden, daß selbst der fremde Wolf fast immer auf dem gewöhnlichen FuchgsPaß angetrabt kommt. I) Von dem Resseljagen auf Wölfe. Obgleich der Wolf bey grossem Hunger, und wenn er sehr in die Enge getrieben wird, äusserst dreist und graujam ist, so benimmt er sich doc) ausserdem so furcht- sam, daß er beym geringsten Schein von Gefahr ie tig wird, und sich auch wie anderes Wild vor den Lap pen fürchtet. Hat man daher einen Wolf bey Ee eingekreißt, oder weiß man, daß.er in einem gewisz sen Distrikte steckt, so kann man ihn entweder mit dup2 litten Tuchlappen, oder mit Netzen und Tüchern zu ei» nem Kesseljagen einrichten; wie ich solches Seite 356 2c. weitläufig gelehrt habe. Nur muß man beym Umsiellen mit Jagdzeug das Jagen nicht zu eng fassen, der Die Fung, worin der Wolf gewdhnlich stet, nicht zu nahe rä» Fen, auch beym Zeugrichten so still wie möglich seyn, und es so schnell, als es nur gehen will, zu vollzichen suchen= folglich auf 4 Punkten von zwey Flüs gein stellen, und alle 29 Schritte einen Mann an die Lappen postiren, um dieselben beständig im schwan» ken zu erhalten, Hat man den Wolf blos mit duplirten Tuchlappen, => wovon die untersten beynaye bis auf die Erde reis e nach; die übrigen Lo>stimmen aber läßt man die miigenommenen Thiere gewöhnlich selbst hervorbringen, und schießt dann die heranfommenden lüsternen Wölfe, 1V) Von der Schieshütte auf Wölfe, Da die Wölfe, besonders im Winter, das Luder gerne annehmen, so können sie auch aus der Seite 3I9 beschriebenen S hie shütte, bey Mondheiler Nacht, geschossen werden.=- Man läßt nehmlich gefallenes Bieh vor die Schieshürte auf den Luderplatz brine gen, und befiehlt, daß es mit den Hinterbeinen nad) der Schieshütte gelegt werden solls damit, wenn der Wolf oder Fuchs in den Leib des Cadavers kriecht, die groben Schrore oder Posien von den Rippen nicht abprallen, Spürt man nun, daß ein Wolf den Luderplaß anges nommen hat, so set man sich Nachts in die Schieshüt» te, lädt das Gewehr mir N. 0. oder mit Posien, und schießt damit dem Wolfe auf den Kopf, oder doch wo möglich auf die vordere Parthie des Körpers. Trifft man ihn hinten, so geht er oft noch weit fort; und da nur wenige Hunde die Wolfsspur aufnehm en und ver- folgen, die meisten aber die Haare siräupen und zurück- bleiben, so hat man nachher viel Mühe, um den anges schossenen Wolf auszumachen, Doch gibt es auch Hunde die am Wolf wie am Fuchs jagen, und diese sind dann freylich zur Wolfsjagd, wo sie oft vorkommt, un- entbehrliH, und sehr schättar, Von der Wolfsjagd; 21 M ARN ' 1; V) Vom Wolfsgarten.| ju 17n| Seite 237 habe ich zu Anlegung eines Molfss und anden; 144| FuhSsgartens die nöthige Anweisung gegebe, Soll| 6“ 4 nun dieser Fanggarten benuß? werden, fo macht man| shielic 044| ein Gescheppe mit einem frischen Haasengeschein| und brei ] 44| de, oder mit einem krepirten Lamme, Schwein« 2c. bis det ip M 1]| in den Fanggarten, bindet diese Kirrung an das Stells M un holtz, und stellt den Apparat fängis h. Wenn dann mus von 4" 4 der Wolf dem Geschleppe, folgt, und die Kirrung wegs» FE / 74) nehmen will, so zieht er die Stellung los, die Fallthür 197 fallt augenbliFlich herunter und der Wolf ist gefangen.= jun' Auch kann man ein lebendiges Thier, z. B. ein Lamm, fm(M ein Huhn, eine Ente 2c. über dem mit Reissern mastkirten"ale Fangapparate N. 12(Tab I1) anbringen, und an W IG das Strellholz e, ein Brettchen so anlehnen, daß, wenn ty Om der Wolf das Thier wegrauben will, er auf das Brett 3:3 treten und dadurch die Stellung lo8drüken muß. 14:3 Hat man einen Wolf gefangen, so kann er entweder- 1 auf'den im Fanggarten durchgehauenen schmalen Schneis» 13' Dimy IC irn D die Fahy Aufn „7 Dam 39 mast nb, ud 30008, Wt 15 das Di gu, ZEUG lim Schm) ] pürs „die Int) "06 3 ()) gu)) y ren gem m' 4; Main Von der Wolfsjagd, 4.29 findet. Auch bedient man si noch jeßt in manchen Ges genden mit unter dieses Mittels, um die lästigen Wölfe los zu werden.= Man macht nehmlich, an einem schicklich gewählten Orte im Walde, eine x 2. Fuß lange und breite, und 12 bis 14 Fuß tiefe Grube und beklei2 det ihre senkrechten Wände mit glatten aufrecht siehenden Pfosten. In der Mitte dieser Grube richtet man eine 14 bis 16 Fuß lange ebenfalls ganz glatte Stange auf, und bringt aus derselben eine Scheibe an, worauf ein lehendiges Lamm, oder eine Ente, oder Gez räusch und Gescheide von Wild, oder sonst ein Lekerbis- sen für den Wolf befestigt wird.=- Die Grube selbst ist mit zwey bretternen DeFeln bedeckt, die auf zwey ges gen überstehenden Seiten an Angeln. hängen, und an der Stange sich so zusammen legen, daß der geringste Dru sie in die Grube fallen macht. Diese Fallthüren werden mit Moos, Laub und Reissig bedeckt, auch um die Grube her, die in der Gegend bekannten Warnungso zeichen für Menschen angebracht, und nun die oben bes schriebenen Kirrungs- Mittel auf die Scheibe gelegt, oder gedunden. JIst dies geschehen, so werden die, während der Zurechtmachung des Apparats befestigten, Fallthü- ren fängisch gesiellt, und man sucht nun die Wdlfe durch Geschleppe, die von mehreren Seiten her, nach dex Grus be gemacht werden müssen, herbey zu loFen.-- Ist ein Wolf gefangen, so wird er entweder in der Grube rodtgeschossen, oder vermittelst einer langen Zange, die unzefaähr wie die unter N. 8 abgebildete Dachszange 439 Von der Wolfsjagd. gesormt ist, herausgehoben, und in einen Kasten ges bracht; oder man wirft ihm eine Schleife über den Kopf, und erlösi ihn auf diese Art aus seiner Gefangenschaft, VID vom Wolfsfand im Berliner- Bisen, Bey der, Seite 220 gemachten, Beschreibung vom iner» Eien habe ich bemerkt, daß die grössere Sorte davon zum Fang der Wölfe gebraucht werde, == Soll dies nun geschehen, so geht man dabey gerade sv zu Werk, wie ich bey dem für den deutschen Jäger weit interessanteren Fuchsfang, im folgenden Kapitel, ausführlich zeigen werde. Nur mus ich bemerken, daß man die für Wölfe gelegten Eisen an einem fest in die Er» de geschlagenen Heftel mit einer Kette befestigen muß, weil sonst der gefangene Wolf noch weit damit fortgehen würde, wenn ihm das Eisen nicht gerade die Luftröhre zudrücken könnte, Auch sind kleine Waldwiesen, oder sonstige Bldsen im Walde, die schicklichsien Pläße zu dieser Fangart, und man wird sich dabey mit dem bes sten Erfolg derjenigen Wittrung bedienen, die ich beym Fuchsfang mittheilen werde.=- No< muß ich bemerken, daß man zum Stellbro>en für den Wolf ent? weder frisches Wildbrät, oder eine frisch geschlachtete Tau» be nimmt, weil er diese Gegenstände begieriger anfaßt, als einen mit Wittrung bestrichenen Bro>en von Brod. Berl VD Dom Wolfsfang in Tellereisen. Auch mir dem Seite.223 beschriebenen Tellerei- sen können Wölse gefangen werden, wenn man es Ver- (almiß glher€ welchen ich au! oder(in mit hi Wolf, dig auf die nut mit Ne fangen 1 nt Nan h1 Die gew Kreibid 10: das De sure " Aste y Piber den hy; T fang Dr un L: Wreibu)"" ie ati" Put 1) Di dabty 94 ihm 3 < YEN Wilm, 0(1 die ft V igen wg, dA fortaty Oi uft M Aid Pin Vlüß, Fi mit den Rr, dit muß 41 Dolf 0 gän U iger an 111 bond eie, » Zell man 87 Von der Wolfsjagd. 431 hältnißmäßig groß machen läßt.== Man legt einige solcher Eisen um einen 3 bis 4 Fuß hohen Pfahl, an welchen man Geräusch von Wild, oder von zahmem' Biehy aufgehängt, oder worauf man eine lebende Ente, vder ein Huhn befestigt hat, und versperrt die Zugänge mit hi geworfenen Dornen und Reissern so, daß der Wolf- wenn er die Kirrung nehmen will, nothweus- dig auf eins von„diesen an Ketten liegenden Eisen,== die nur rein gepußt, mit Gänsefett best: ichen und mit Moos und. Laub bede>t sind,== treten, und sich fangen muß, Neuntes Kapitel, Von der Fus- Jagd. Eine der beliebtesten Jagden, ist die FuchsjagdD« Man hat daher auch vielerley Methoden sie zu exerciren, Die gewohnlichsten sind: x) der Ansitz, 2) die Dte107agd, 3) die Iagd„mut Braden. u) das Hetzen mit Windhunden, 5) die Par»? forcejagd, 6) das Ausgraben, 7) der Fang mit Netzen, und 8) der Fang in Eisen, DID Vom Anfitz auf Süchse. Der Ansitz auf Föchse kann Statt finden, A) auf dem Bau, B) auf dem Paß, C) auf Ge schleppe, und D) bey Luder, GEE Von der Fuchsgjagd, A) Vom Ansitz auf dem Baue, Beym Ansiß auf dem Bau hat man entweder die Absicht alte Füchse zu schiessen, oder man will ein GehyeX junger Füchse vertilgen. Im ersten Fall muß man sich Abends, oder Morgens vor Tag, so auf den Bau setzen, daß man die gangbharsten Rd hren be» schiessen kann. Im andern Fall aber setzt man sich an einem schönen Maytage, wo die jungen Füchse gegen Nachmittag vor der Röhre zu spielen pflegen, auf den Bau, und schießt oft mehrere, ja zuweilen das ganze Gehe>, auf einen Schuß tod.=- Will man Füchse schiessen die aus dem Bau kommen sollen, so darf man auf demjelben nicht das mindeste Gepolter machen, weil man sonst gewiß. vergeblich warten würde. Auch versteht es sich von selbst, daß man bey dieser, so wie bey jeder Jagd, auf guten Wind gehdrig Rücksicht nehmen muß. Sollte ein tödtlich geschossener Fuchs oder Dachs zu Bau kriechen und langsam verendenz so wird ein solches Thier in der Todes8angst fast immer wieder nach der Oefsnung der Rbhre zurückkehren, um frische Luft zu schdps fen. Man wird daher nach Ablauf einiger Tage dergleichen Thiere verendet vorne in der Nödhre liegen sehen. B) Von Ansitz auf dem Paß, Wenn man bey Schnee einen Paß ausgemacht hat, worauf Füchse oft ins Feld tr aben, oder wenn man einen Fuchs mehrmals auf einem Paß Abends hat jn3 Feld jutem mögli dem I kommt! Nachah! Gesch! getragen c Yuch auloden jd“ 9 gym I! finter A WeDoten, "1 und sd Besdlut Niese Ju Füose 1 folgen 104 | Dedv | Gilt, h hehy| Rühn(4 Bl im Bind un) viel wie 1 Angenehme Hartig Depp ' ., E Sfb M an Wil dh Eisten WU Wld, soy Edhrinh Zn sich 4) Side uh 97, 19 das zune [BCnon Jich) 34, wf KUNT um, Anh jh, so wh 108) Rid les Did 1 Eu wd ege 10) Det ?„zu schp! geri a; VU gend „oder m" gbd) y Von der Fuhsjagd. 333 ins Feld laufen sehen; so stellt oder set man sich mit gutem Wind Abends dort an, sucht sich so viel wie möglich zu verbergen, und schießt dann den Fuchs auf dem Paß. Sollte er diesmal aber nicht nahe 3enug kommen, so kann man ihn reitzen, das heiß!: durch Nachahmung des Haasen-, Maus-, oder Vogels Gescung, und laufen nur im Nothfall über das Freye oder Lichie;. man hat folglich auch die meisie Hoffnung einen Fuchs zu schiessen, wenn man zwischen den Dickigen, oder auf derjenigen Seite sicht- wo der Fuchs zunächst ein Dickig erreichen kann,=““+ Hat man sich nun so viel als möglich verborgen angestellt, und es kommt ein Fuchs geschlichen, so fahre man nicht zu schnell mit der Flinte an den Kopf ,/ damit der Fuchs diese Bewegung nicht bemerke, und umkehre: kann man aber anschlagen, wenn der Fuchs hinter 28* 838 Von der Fuchsjagd. einem Busche oder Baume ist, jo bringe man das Ges weh: 10 schnell wie möglich an den Backen, Am besten ist es aber frevnlich, wenn man, sobald man das Trq, ben im Laube hört, die Flinte schon an den Koyf nimmt, Steht man hingegen ganz nahe vor einem Dickige, und es kommt unvermuthet ein Fuchs hervor, so lasse man ibn, ohne sich im geringsten zu bewegen, erst jo weit laufen, daß, wenn er nachher auch das Anschlagen bes merken und umfchren sollte, er doch noch geschossen werden kann. Auch ist zu empfehlen, den Fuchs, wenn es seyn kann, nahe genug anlaufen zu lassen, und ihm wo möglich auf den Kopf, oder doch auf die vordere Par»- thie des Körpers zu schiessen, und sich seiner, wenn er stürzt, jogleich zu versichern, Sieht man Schweiß aus dem Rachen sließen, oder Schweiß auf dem Blatte, so hat man das Eotlaufen nicht zu fürchtenz knn man es aber nicht sehen, wo der Schuß hingetroFen hat, so isis rathsam, den Fuchs mit der Stirne gezen einen Baum zu schleutern, oder ihm so lange auf den Hals zu tre'en, bis man wieder geladen hat, und auf jeden Fol! gefaßt ist, Kekert der Fuchs aber auf den Schuß, und sucht er sich fort zu arbeiten, so gebe man ihm, wo md.lich, den zweyien Schuß, oder man lasse ihn in diesem Fall, und guch wenn ein Lauf entzwey seyn solite, alsbald durch einen scharfen Hund fangen, in so ferne der Fuchs schon ausserhalb des Triebs ist; ver« säum! maa wenige Sekunden, so ists oft schon nicht mehr möglich, ihn einzuholen, Er eilt dann gewöhn (ic bem 1 (1, bald! vrgebli< Roh vem gl zu schlagt? gewdhnlid senen En! Ruthe ju schlei! 4 Netetot wa mt 008.004 JII],) Do | Dise Tah ww Zufi ver Fuhb gema vetton Judt, 10) Fomm! jagt wurde an nid ald amo Day EIN die Art aub, IV,) von Dill m an sid 4: BE bai Zy Bo nm 5. Dif m 3 lose m Bn erst On Üshlnh 5 b Jed PENN R)(iM I) Ard Dan VN wenn dy ) Wwveß auß 0 Blat f EME mmhe ofen hn EIU 3 de Dy auf JM bi Cd vp nan Bh, lasse It mutzwen M! gefangen! DE schon ny “4 0 gm Von der Fu= I 5 fim= 840 &33 Von der Fuhsjagd. Tage gewöhnlich in den Waldungen sich aufhalten; und bey schönem Wetter nur selten im Bau stecken z(0 pos stirt man die Haßen auf die bekannte Fuchsgpässe dichte vor die Feldhölzer- läßt die Füchse entweder durch Menschen, oder durch Stöberhunde, oder durch Bracken herausjagen ,/ und beheizt sie dann auf dem freyen Felde, wie bey der Haasenhaßz gelehrt worden ist. Nur muß man den Fuchs erst so weit vom Wal- de sich entfernen lassen, daß ihm das Umkfehren nicht möglich ist, wenn er die Hunde auf sich zueilen sieht,= Haben die Hunde gutes Geläuf, und packen sie herjo' haft an, so werden sie den Fuchs bald fangen, der, wenn ihn die Hunde nicht würgen sollten, durch einen derben Schlag mit einem kurzen Klöppel auf die Nasey oder den Hinterkopf/ getödtet wird, V.) Von der Parforcejagd auf Suchse. Auch Füchse jagt man in einigen Ländern, beson» ders häufig aber in England, parforee.== Die Jaad selbst hat die gröste Aehnlichkeit mit der Seite 384. bes schriebenen Parforcejagd auf Edelwild, Da aber der stark forcirte Fuchs gerne zu Bau kriecht, so läßt man am Morgen vor der Jagd, in der Grgend wo gejagt werden soll, an allen Bauen die Röhren mit Reisser- büscheln verstopfen, und diese nach der Jagd wieder herausnehmen, VL.) Vom Ausgraben der Süchse. Will man Füchse ausgraben, so begibt man fich ents weder bey recht unfreundlichem Regen, odex Schneegesivber, ape zur m oder pige Oi) den und au< mi! beschrieht Fuch!y N, 8,(My ]|' man ' Fuchs, 0 und ljt' rind wild am die DU Par dit n wd die Röhn Gitlle 10 dim Fu! hinten(ef De Durd ett und. Nh Mm Dy EN ) Out ij weht den Did Wenn limyt, „I JEMEN JE TEN AMEN HQ,(uf | Q JE WO HQ vo 3 BWIN 8 W- ve 1|! Ih 0 vd A 10 Ja Von'der Fuchsjagd. 439 oder zur Ranzz eit auf die Baue, und nimmt eis nen oder ein Paar gute Dächsel, und einen oder eis nige Gehülfen mit. Diese mössen sich mit einigen Ha- >en und Schaufeln, und, zum Abhauen der Wurzeln, auch mit einer Axt versehen haben, und den Seite 219. beschriebenen, unter N. 3. abgebildeten, Dachs. und Fuchshaa>en, und die Seite 227. beschriebene, unter N. 3. abgebildete Dachs- und Fuchszange, tragen, Tä man auf dem Bau angekommen, so schreyt man recht laut zu allen Röhren hinein=- damit der Fuchs, aus Furcht vor dem Jäger, nicht herausiaufe= und läßt nun die Dächsel den Bau- durchsuchen 3; wäh« rend welcher Zeit man sich so lange ruhig verhält, bis man die Hunde laut hört.*) Wär dies nun der Fall, so muntert man die Hutts de auf, indem man Huy faß das Füchschen! in die Röhren schreyt, und. durch starkes schlagen auf die Stelle wo die Hunde vorliegen untersucht; ob es dem Fuchs noch möglich ist zu weichen, oder ob er hinten fest ist, Wär dies der Fall, so läßt man e iys oder durchschlagen; das heißt, einen etwa 3 Fuß breiten und 4 Fuß langen Graben so anfangen, daß man, nach dem Laut des Hundes zu urtheilen, nahe vor dein Hund, also zwischen dem Hund und dem Fuchs, die *) Gut ists freplich, wenn ein Jäger mit gespanntem Ges wehr immer aufpassen und den allenfalls heraus fahren- den Fuchs schiessen kann 3 denn dies geschieht zuweilen, wenn man auch noch so viel auf dem Bau poltert und lärmt. 449 Von der Fudew= Wäre der Bau aber leer, so lege man einige Stücke Holz über die aufgegrabene Röhre, bedecke diese mit etwas Reissern,; und lasse dann den Durchschlag mit der heräusgenommenen Erde wieder vollfüllen.= Bey solcher Behandlungen bleiben die Bäue in besse rem Stand, als wenn män älle Durchschläge offen läßt und mit der Beute davon eilt, VIlL.) vom Sangen der Süchse in reetzen Zum Fangen der Füchse in Netzen, sind die soge- nannten Fuchshauben dieich Seite 248 beschrieben babe, ganz vorzüglich brauchbar, weil der Jäger da bey weiter keinen Gehülfen braucht, als einen guten xaschen Dächsel, Will man nun fangen, so gebt inan bey recht veanerischemund stürmischem Wetter aufdie Fuchsbaue, deckt, ohne hart auf zu treten/ oder das geringste Gepolter zu machen, über jede Röhre eine Fuchshaube oder ein De>aarn, läßt dann unter einem derselben den Dächsel hinein kriechen, ohne ei un zo) jinen der 7 qt(inh! jn fur sä und in) eine fun ob viehed jm. 7? den im Y den laßt,! so spring! Gau fet m gehandu! uch 10) wun in 100 Rau fang! Fife us! Dit aht geit wollie dif treiben| bn Quert, (m Daar Z) EEN " Bly hivwm 7 Vehalie bin, sonj 19 | 9|) ti,| Pt wh Wifi Ita, ln sony) Ot did| P inde ny LINEN WU deri 0 1 2 M0 NENE Shu) 11m= [a8n bo At of y A 1 9087 FRI vod 4 bau Von der Fuchsjagd, 44% nen Ton von sich zu geben, und stellt sich nun so, daß einen der Fuchs beym Herausfahren nicht sehen kann.== Fst ein Fuchs im Bau, so wird er/ weil er es drausse sen für sicherer hält, meistens sehr schnell heraus fahren und in das Netz sich verwickeln; worin man ihn mit einem furzen Prügel todt schlägt, und nochmals verjucht, ob vielleicht noch mehrere Füchse im Bau fich aufhals ten.= Die Hauptsache bey diesem Fange ist, daß man den im Bau sieckenden Fuchs durch nichts gewahr wer» den läßt, daß ein Mensch auf dem Bau sev, Merkt er dies, so springt er nicht gern, sondern läßt sich lieber im Bau fest machen 3 in welchem Fall dann das vorhin ab» gehandelte Ausgraben angewendet werden kann. Auch lassen sich die Füchse auf die Art fangen, daß man in möglichster Stille Haasengarne um den Bau fängisch richtet, und dann durch Dächsel die Füchse aus dem Bau und in die Garne sprengen läßt.== Wären aber in einem auf anderes Wild mit Zeug e ins gerichteten Jagen viele Füchse befindlich, und wan wollte diese lebendig fangen, so läßt man sie im Zwan ge treiben unter dem nur 1 Fuß hoch auf Gabeln gesiell» ten Quertuch in eine kleine Kammer kriechen; richtet ein Paar Haasengarne durch, und treibt sie mit Mann- schaft in dieselben,*) Beym Auslösen aus den Gaär- *) Will inan in Fällen, wo eigentlich auf anderes Wild mit hohen Tüchern eingerichtet wird, die Füchse im Jagen behalten, so dürfen die Tücher niemals so hoch gestellt wer? den, daß das untere Gemäsch zum Vorschein kommt z; weit sonst die Füchse durckenem Schwarz Brod eiwa zwey Hände vol! joicher Würfelchen, wie man sie in die Supo pen zu rösten pflegt, und forme von der Krusie etwa s | js Fu seyn mit jang di!| Topf; 1 pod d(i! saubern! ales no? erfalten, hat) versehen) wähnte! eis; 1 mit eine un)/Gp huf, ff% lud wirt 94 auf VS (1000181! tung Ralbs, 18 bom Doc su die Mizy wn jj ww „mw sander? Art vttan jam, 34 largt Au| auen WINNT LEN LIENEN 2 NNEN Sit) WNilde Eib, v1 Jem, VO in(ee! 094 17 Z0/v WU ehol| he man 97(vid un 901090 NS SE DE (ds wb dy div om+(00 „dm 2(dms gt vy + iG PL Von der Fuchsjagd, 445 bis 8 Fangbroden, die 2 Zoll lang und Fingers dick seyn müssen. Diese Brocken thue man ebenfalls, so lang die Masse noch ganz warm und füssig ist, in den Topf; rühre alles tüchtig unter einander, werfe auch noch einen etwa 1/4 Elle im Quadrat haltenden ganz saubern, und dünnen leinenen Lappen hinein; schwenke alles nochmals um, und lasse es nun wohl bedeckt erfalten. Hat man sich mit dieser ganz vortresflichen Wittrung versehen, so sucht man nun Fuchse auf die vorhin er, wähnten Lagerplätze zu kirren. Dies macht man aiso: Man füllt das eingeschnittene Lager des Eisens mit einem Gemenge von Heusaamen, He>erling und'Spreun, das aber auf keine Art veruöreinigt seyn darf, fest aus, bede>t auch den Zwischenraum damit; und- wirft einige zerdrückte frische Pferdemist- Apfel dar- auf ,/ damit der Platz aussicht, als hätten die Raben einen Bferdemist auseinander gefraßt.=- Auf diesen Ki rs rungsplatze werfe man nun, entweder einige kleine Kalbs- Knochen, oder Wurstschaalen, oder Stückchen vom Haasengeräusch, oder von Kalbsleber 2c. urd lege in die Mitte des Plaßes, wo in der Folge der Stell, brod>dea jeyn wird, einige zusammeng«ballte Witte rungs. Bröckchen; neben den Platz aber werfe man 4 oder 6 dergleichen Lo>- Bröcchen, die man in einer sauberen Schachtel bey sich trägt.== Auf gleiche Art verfahre man mit allen Lagerpläten, und stecke bey jedem/ 3 Fuß vom Lager der Feder entfernt, eine 3 Fuß lange Ruthe ein, die«x Fuß von oben etwas eingeknickt GR ADHS IX Se 446 Von der Fuchsijägd. seyn, und nach der Mitte des Lagerplatzes zeigen muß, damit man ,/ wenn allenfalls Schnee fallen sollte, den Plaßz wieder finden kann. Jst der Kirrungsplatz auf diese Art zurecht gs macht, so gehe man mit einem, zu diesem Gebrauch mitgenommenen, frischen Haasengescheide vor den benachbarten Wald, binde es da an eine Leine, und ziehe es vor dem Walde hin, nach dem Kirrungsplatze Hinter sich her; indem man von Distanz zu Disianz== doch nicht zu oft= ein Wittrungs- Bröckchen oder ein Stückchen von dem Haasengescheide auf das Geschlepp wirft ,/ und in der Nähe des Kirrungsplaßes das Geschei« de wieder aufnimmt, Am foigenden Morgen sehe man zu, ob und wo Füchse die Kirrung aufgenommen has ben.= Wär dies nun auf einem Plaß der Fall gewee sen, so erneuere man am Abend diese!be Kirrung, und wenn der Fuchs sie in der Nacht abermals wegholt-- wobey er gewöhnlich seine Losung auf dem Plaß zu- rückiäßt, so kann am Abend das Eisen gelegt werden, Beym Legen des Eisens gehe man aber auf folgende Art zu Werk: Man binde an die Abzugsschnur, die, wie man sich aus dem dritten Abschnitte erinnern wird, durch die am Eisen befindliche Pfeife gezogen ist, einen von den im Wittrungs- Topfe besindlichen Stellbro- > en so an, daß er, wenn das Eisen gespannt ist, ge» xade in die Mitte des Zirkels kommt.= Nun spanne man das mit Sand und Wasser so sauber wie möglich gepußte Eisen= nachdem man zuvor einen jeden Theil des zerlegten Schlosses mit dem im Wittrungstopfe der gablichen den hal| fe, des die Fedtt! [appen! daß, we! fall zusar] Abend 9) nen ki Edyiefer" sam 1 Pferd, 8 fes Davin Seüttun dn ve nf ages M Ru Wöhrlic 1) Legit, by Ore(05 buy ver Zyl ir Ue Ze 1 IT: und may Ye vt den, Biege vs 14] iam j IS tigen md WU foll, 1 S cy IS? Geb WEOf ver Ny JEN eine u RU tungielgy 18 Disiat)= On bee Er selen) 09) Oe 1990//e imat ah Äs 110(eM 78 3, un) f At- 798 Vlaß iv Jodi, 10.008 Ny, a Dh 031(ina 'S(btw „epi, 2 syn! "1 mögl m ZW x uf hv Von der Fuhsijagd, 447 findlichen sogenannten Wittrungstappen überüri, chen hat= auf die Seite 220, 2c. gelehrte Art, sielle es fel, daß es nicht zuschlagen kann, und überfahre auch die Feder und Biegel altenthalben mit dem Wittrungs lappen. Hierauf trage man das festgestellte Eisen fo, daß, wena es durch einen freylich kaum denfbaren Zus fall zusammen schlagen sollte, nicht schaden fann, gegea Adend guf den Kirrungsplayz, und nehme in einem rei» nen kinenen Säckchen einige zerbrochene Ziegel- und Schiesersleiney einen haiben Korb vol! Semisch von Hem saamen und Heckerling oder Spreu, 6 bis 8 frische Pferd- Mist» Aepfel/ einen halben Bogen starfes weiß, ses Papier, die Schachtel mit 10 bis 12 Wikttrungss Brödchen, nebst Wittrungelappen, und ein Messer, zur allenfalls nöthigen Erweiterung oder Vertiefung des Lagers, mit, Nun räume man die bisher im Lager gewesenen, ges wöhnlich feuchte Spreu heraus, lege das Eisen ins Lager, bringe einen Ziegel, oder Schieferstein, von dex Größe eines Kartenblattes, unter die Biegel» Haaken bey der Feder, und unteriege auch die vordere Biegel, Echraube, die Mitte der Biegel, und die Krümmung der Feder mit Steinchen, so, daß das Eisen, man mag es berühren und drücfen wo wan will, ganz fest liegt, und etwa einen halben Zol! unter der Oberfläche der Er«- de versenkt ist,=- Run richte man den Stellbro, den, bey angezogener Stellschnur, in der Mitte der Biegel zwischen Spreu auf, damit er nicht anfries- ren fann, bedecke das Schloß mit einem siarfen oder 448 Von der Fuchsjagd, dopvelt genommenen, 6 Zoll langen und breiten, saubern, vorher mit dem Wittrungslappen etwas bestrichenen Pas piere, lege auch ein fleines Stü>ven dergleichen Papier über die Biegelichraube und fülle nun die Zwischenräu- me des Lagers, so weit die Btegel reichen, mit dem Bes menge von tro>ncm Spreu 2, fest aus, damit ie Bio agel an keinem Punkte die Erde berühren und anfrieren können.== Sind die Biegel fest eingefuttert und etwa einen halben Zoll mit Spreu bede>t= und ist alles dieses so gemocht, daß, wenn man mit dem Finger dar- auf drückt, die Biegel nicht gefühlt werden können, so streut man auch etwas Spreu zwischen die Bieqgel und den Strellbrocken/ zerdrückt mehrere Pferdemist. Aepfel und zettelt diese so drüber her- daß das Ganze einem von den Raben augeinander gekraßten Misthaufen ähn lich sieht.*)= Fist man mit dem, bis dahin noch fest gestellten, Eisen so weit fertig, so zieht man den ain Stell, packen befestigten Contra- Faden an, nimint die Schraube/ oder den Stöpsel, welcher bisher die Stele jung fest hielt, vorsichtig mit der andern Hand weg, iegt den Eontra- Faden zwischen die Feder ,/ füllt nun auch den Raum zwischen dex Feder mit trockner Spreu oder Heerling aus, und macht auch diete Parthie *) Auf die Biegelschraube und auf das Schloß darf nicht zu viel Spreu gelegt werden, damit es das feste Zusammens schlagen der Biegel nicht hindere, Die Biegel sind zwar schova darnach gebogen, daß sie hinten und vorne etwas Spreu ohne Nachtheil aufnehmen können; wenn man aber die Bede>ung zu di> macht, so wird sie doch schädlich. mw die€ jen Raum fegt 64 ger zusan - lid zusamm vorhin e! „ sie gut! | wirft 0 den auf das Ciul Anm! (m, 10 1 (ber nicht at VORN] (sem Kaf *) Einip | halben] nien Di | ein etwaß | be, um if Vis Gie | te Wenn UM th[nd nie jeht Oli 79) Dip Wieder | solte, Portig Deheb (Cin, indern, D ichen I| Sie Yopi| ] ANNEN Bit dm ni Eid dfn 4 MENN Sd Fly 50 Fine Stimm, 1 0,0007) 19/7, Doof 1070 ten Atv GENC uam Gi| Ww PIN „4 vie El 19.5900) Wt) 49: 0100,77 4 er Ett! jf Yarih jada )& Zusam iG| find 108 "FTUT vw „u ma c. FO Von der Fuchsjagd. 449 wie die erste zurecht, ohne jedoch den mit Papier bedecks ten Raum des Schlosses mit Spreu stark anzufüllen.*) Liegt Schnee, so sprißt oder stäubt man, vermittelst eini- ger zusamengebundener Reisser, etwas Schnee drüber her -=- gleicht auch) den ums Eisen her so wenig wie möglich zusammen getretenen Schnee etwas aus, und richtet die vorhin erwähnte oben eingeknickte. Gerre wieder j0-/ daß sie gerade nach dem Stellbro>en hinweißt.**) Nun wirst man noch 3.bis 4 von den kleinen Wittrungs» Brvcks en auf das Cisen, und auch 6 bis 8 dergleichen um das Cisen herum, und dann ist alles sertig. Kommt der Fuchs in der nächsten Nacht zum Ei- sen, so wird er fich vielleicht schon fangen 3; beißt ex aber nicht an, und findet man bey der Morgens früh vorzunehmendeu Untersuchung, daß er blos die um das Cisen herum geworfenen Wittrungsbrd>ung, und legen auch ein etwas kleineres Brettchen der Art guf die Vi iegelschrauy» be, um dadurch zu verhindern- daß der Fuchs, wenn er auf viese Stellen treten sollte, das darunter liegende Papier « nicht bemerfen foll,=- Es mag dies wohl gute Dienste thun, wenn der Fuchs über die Feder kommt. Absolut nd- thig sind diese De&bretthen aber nicht, denn ich habe sie nie gebraucht, und doch den Fuchsfang mit ausgezeichnetem Glück betrieben. **) Diese genaue Bezeichnung ist sehr nöthig, um das Eise wieder. finden zu können, wenn ein tiefer Schnee fallen follte. Hartig Lehrb, f, Jäger, I1, 28 430| Von der Fuhsijagd. - men hat, so muß das Cisen, damit es die Raben 2c. am Tage nicht losziehen können, mit einem Strauche zugede>t, und dieser gegen Ubend, nachdem man einige, doch nicht zu viele, srische Wittrungsbrö>bro>ken verändert, und entweder ein Stückchen Haasenwildbrät, oder ein frisch geschossener Sperling, oder ein Stück von einem in Butter gebratenen Heringe, dazu genommen werdew, Man läßt daher das Cisen entweder losschlagen== ins- dem man den Srellbro>en mit einem Sto>e berührt= oder man räumt die Spreu zwischen der Feder heraus, *) Bilsendl wird fast von allen Jägern, als ein Mittel, das den Fuchs auf der Stelle berauscen von der vorhin beschriebenen Wittrung, oder einen kleinen Voz gel, oder ein Stück von einem. in Butter gebratenen Hes ringe, oder"ein Stückchen von einem Haasengeräusch 26. auf das Tellereisen binden, und auf diese Art den Fuchs ins Cisen locken, 434 Von der Fuchsjagd«. C) Vom Fuchsfang mit Angeleisen. Die Seite 225 beschriebene, und unter N. 6 und 7 abgebildeten Angeleisen, werden auf folgende Art zum Fuchsfang benußt: Man macht mit einem frischen Haasengescheide Abends im Walde ein Geschlepp, und hängt dasselbe, vermittel Ust der Leine woran es befestigt ist, etwa 3 Fuß hoch, an den niederen Ast eines Bqus mes.== Findet man am andern 08 3e, daß ein Fuchs diese Kirrung weggenomwen hat, so wiederholt man das Geschlepp; hängt aber nun, jun der Schleppe, das nur wenig mit Wittrung besir e Angeleisen, welches “ mir etwas Haasengescheide"u heir i. 4. Fuß hoch auf, -=-- Kommt nun der Fuchs, um EEG wieder weg» zunehmen, so muß er darnach springen. Dadurch zieht er aber die Widerbaaken heraus, die, sobald sie frey wer2 den, dem Fuchs in den Rachen fahren, und ihn schwebend, bis zur Ankunft des Jägers, festhalten, Auch kann man den Fuchs mit einem Vogel kirren, 8464) und wenn er diesen. weggenommen hat, das Angeleisen in' einem abgestreiftean frischen Bogelbalge verborgen ZEN 8 Fuß hoch aufhängen, und auf diese Art seinen Zwe erreichen, Zehentes Kapitel, Won der Lu ms Jag de Die Jagd auf den Luchs beschränkt sich fast einzig x) auf Trei bjagen, und 2) auf Kesseljagen, beobachten s Geg man nig! weder m! Gicuy|! 8D 5 0 5 N,5 (qt ein+40 ' ! fü(47 hit dy wr Ubi durc 3 9 Mannha4 Guy, w.“[i NT EB, h" 7 c HEN A Wi 7: vw"WW 1 AMTEN! ES| mal 3 ARENEN 51), wih) 4 Jed) uf, Wm vim Wy Dh zien FINO yi(wh) grad fm FN NTEL ENG „S Anim "€ eicht „fase Von der Luchsjagd, 455 D Vom Treibjagten auf Luchs Bey den Treibjagen auf Luchse find alle Regeln zu beobachten die ich Seite 434. für die Treibjagen auf Füch- se gegeben habe. Man veranstaltet sie gewöhnlich; wenn man nicht kreißen kann, und schießt den Luchs ent- weder mit Kugeln, oder mit Nr. 0. und Posten.== Sicherex sind aber freylich 11) die Kesseljaten auf Luchse. Wenn man nehmlich bey einem frischen Sputrschnee einen Luchs eingekreißt, oder auf sonst eine zuver? läßige Art in Erfahrung gebracht hat, in welchem Di- dige ein Luchs steckt; so umstellt man diesen Distrikt in möglichst ier Stille, ünd so schnell als es sich thun läßt, mit duplirten Tuchlappen, wo möglich aber mit Netzen oder Tüchern+ richtet auch wohl ein| Daar F zAnggarne durch das Jagen, und treibt nun den Luchs, durch Mannschaft oder Hunde, vor die Schu! ßen, oder in die Garne, wie solches bey. der Wolfsjagd weit(amet auss einander geseßt worden ist,=“ Sollte es nicht möglich >< seyn, am nehmlichen Tage wo ein gerichtet wird den Luchs zu schiessen oder zu fangen; so muß das Jagen alle 20 Schritte verfeuert und der Umfang desselben un- aufhörlich begangen werden, weil. man sonst am andern Morgen gewiß ein leeres Jagen haben würde, da der Luchs ein eben so geschickter Springer als Kletrerer ist. Ausserdem wird zuweilen auch wohl ein Luchs in det für Wölfe gelegten Sc<«wanenhals- und Tellew 456“ Von der Wild ekatzenjagd, eisen, und in den Wolfsgruben gefangen, wovon Seite 430 2 nachgelesen werden kann, Eilftes Kapitel. Von der Wildekaßen- Jagd. Die Jagd auf Wildekaßen ist fast eben sp mannig2 faltig- als die Seite 43 2c. weitläuftig beschriebene Fuchs- jagd. Man schießt sie nehmlich x) auf dem Ansitz und zwar, auf dem Bau, oder auf dem Paß, oder vermittelst des Reitzens, oder aufdem Geschleppe, und bey dem Luder aus der Schieshütte, oder man schießt sie 2) auf Treibjagen und 3) vor den Bracden. 4) Auch gräbt man sie, wie die Füh se, aus, 5) fängt sie, wie diese, in Netzen und 6) auch in Eisen.=- IJ will daher alles dieses hier nicht wiederhohlen, sondern den Leser, der Kürze halber, auf das gte Kapitel zurückweisen, wo man über alle die so eben aufgezählte Jagdmethoden, die nothige Be lehrung finden wird.== Zugleich bemerke ic) noch, daß die wilde Kaßze fast immer den Fuch spaß hält, und wenn sie angeschossen ist, oder von flüchtigen Hunden rasch verfolgt wird, gerne ba umet, oder zu Bau kriecht. Sind die Hunde aber nicht flüchtig, so läßt sich, beson? ders eine alte Kaße, oft lange jagen, ehe sie sich ent? schließt einen Baum zu besteigen, weil sie sich da we niger sicher glaubt, als die Junge, | | | | ' Auch hem Ju Baldi kn dam! nv Ny sidt, u pur fegen lich 1) det Rotho ( Mh Fuchödn vw A," an d Tb WD) 4/4 2< EN" Mitte y 3 dieset Tuch bis auf 4 ABG 17] 37. 5[0 mi em Init SC Naß, m Findleppe,| EN EIE 1 ue hath En wwe 1h) hält, Ww qm Du sch 1 » fie S0 n" fi' 170M "Von der Dahsjagd. 452 Auch muß. ich hier noch anführen, daß unter die beym Fuchsfang beschriebene Wittrung etwas pulvrisirte Baldrianwurzel gemischt werden muß, wenn Kas ßen damit gefangen werden sollen. Ylles übrige bleibt unveränderr. Zwoölftes Kapitel. Von der Dachs- Jagd. Da der Dachs bekanntlich am Tage in seinem Bau sieXt, und nur bey Nacht au sgeht, so finden auch nur folgende wenige Jagdmethoden auf ihn Statt; nehm» lich 1) der Ansiß, 2) das Ausgraben, 3) die“ Nachrhaß, und 4) der Fang in Eisen, 1) vom Ansitz auf Dächse, und 11) Dom Austraben der Dächse. Alles, was ich über beyde Jagdmethoden bey der Fuchsjagd Seite 4Zx 2c. gesagt habe, ist auch beym Dachse anwendbar. I< muß daher dorthin verweisen. 11) Don der Dachs- Zatz bey Lacht. Will man Dächse bey Nacht hetzen und fangen, so gehe man auf folgende Art zu Werk.=- Gegen die Mitte des Octobers präparire man die Dachsbaue zu dieser Jagd, indem man auf jedem Bau alle Röhren, bis auf die Zoder 4 gangbarsten, mit Reisserbüs 458 Von der Dahsjagd. schely verstopfen, und diese, vermittelst durchgeschlages ner Pfähle, befestigen läßt, Ist dieß geschehen, ss sireiche man vor den offen gelassenen Röhren die Erde ganz glatt, und spüre nach einigen Tagen zu, ob die Dächse wieder ausgegangen sind. Wäre dieß wirk» lich geschehen, und man wollte in einer der nachsten Nächte Dächse heßen; so. schleiche man sim Morgens ganz, leise auf.den Bau, und zeichne die Röhren, Dieß geschieht, indem man ein ganz dünnes zackiges Reißchen, oder einige Grashalmen so vor die Röhre stellt, daß sie der Dachs, wenn ger herausfährt, nothwendig umstossen muß, Ist dies geschehen, so ent- ferne man sich, ohne das mindeste Gepolter zu machen, vom Bau, und sorge dafür, daß"auch durc sonst nichts an demselben Tage in dieser Gegend Gepolter oder Lärm entsiehe. Wäre nun alles auf solche Art zur Jagd vorbereitet, jo. gehe man in der Nacht, gegen 10 oder' rx Vhr, mit 2 oder 3 Gehülfen, und mit einem Dachssu- wer, einem Haßhunde, einigen Dahsgabeln, sovielen Dach s- Säc>ken als Röhren offen sind, und F tehenden,, durch Wachgslicht erleuchteten Laterne, auf den Bau, ohne jedoch die Gegend, wo man den Dachs anzutreffen glaubt, zu beunruhigen.*) Ist man dort angefommen, so unter? 7 einer, in einem Futteral| ?) Die Hunde sind im sten, die Dachsgabeln im 2ten, und die Dam ssä>e im aten Abschnitte beschrie? ben worden, ' man' andern' nod 1 nigen 70 Röhn Gacht„ 100)„it selbe zi h! zu Dau Pt por di 48 ad NIE Ah WT is 197 der Tusa je Röhre atw jdn Cd Git wn su= 7 schaft WE Dahis(4m Molde.. im Y pe"an| he Fh 0: | ih ehm, 4 1.die Up Et zu, F dieß it wr nächst is zug Oie Nutt 1 Bführt, 1099072 Shade, 1) senf ig Wer Lobi vo 1 Ut, gi 6/w [a belt, 1910, und (tachölig! 1 edv) di! „ub, 31 of un eubeln 1] 4200110 Von der Daes, mit den daran hängenden kleinen Hefteln„-an der Mändung der Röhre, und schlägt den an der 46. ine befindlichen größeren Heftel über der Röhre fest, oder bindet die Zugleine an eine Wurzel. Sind die- in der Stille 0.7 ant bleibt num einer aus der Gesellichaft auf dem Bau, mit der Insiruktion, daß, sobald ein Dachs 6 vor eis e Rohre kommen". er durch) etwas Lärm denselben in den Sa> jagen, und ihn nächher sogleiß sammt dem SaFe. aus der Nvhre ziehen, und mit der Gabel todtett solle.== Ist dieß besiellt, so läßt die übrige Gesell? schast den Finder los, welcher nun die Spur des Dachses aufnehmen, und denselben im Felde, oder im Walde auffuchen wird=- folglich auch vollkommes ne Freyheit haben muß, sich hinzuwenden wo er wills Nun solgt man mir dem am Heßzriemen gesührten 460 Bon der Dachsjagd. Haßhunde„in die Gegend, wo man den Dachs vermus tet 3 sollte aber der Finder die Spur des Dachses ver? lohren haben, so sucht man, zuerst in einem engen, dann immer weiteren Zirkel um den Bau her, die Ges gend ab. Wird endlich der Finder laut, so hetzt man mit dem Haßhunde zu, eilt auch so schnell wie möglich den Hunden zu Hülfe, und sucht. den gedeckten Dachs mit der Gabel zu tddten 3; wobey man sich aber leuchten lassem muß, damit im Düstern keiner von den Hunden beschädigt werde.== Auf ähnliche Art seßt man diese Jagd, bis gegen Morgen, oder so lange man 1w< Hoffnung hat, etwas„zu fangen, fort, und ent- fernt fich beym Absuchen der Gegend bald mehr, bald weniger weit vom Baue. In Gegenden, wo die Wildbahn durch diese nächts liche Jagd nicht zu sehr beunruhigt wird, und in sol- es passirt ist, er den Sa>, vermit2 telst der immer in der Hand haltenden Zugleine, zu» ziehen, und die Otter, damit. sich nicht durc» schneide, sogleich an das Ufer ziehen und todt fchla- gen soll, Nun werden die Ufer zwischen den vorgelegten Sä- &en und Netzwänden, durch Hunde und Menschen, wie bey dem vorhin beschriebenen Treibjagen, aufs äußerste beunruhigt, vad wenn man dadurch die Otter rege und flüchtig gemacht hat, so wird sie in einem der vorgeleg: ten Netzsö>en unfehlbar gefangen werden, In Bächen und kleinan Flüssen ist dieß die sicherste, leichteste und angenehmste Art, sich der Otter zu be- mächtigen- Und da die Netze leicht zu machen, und auch gar nicht kostbar find, besonders wenn das Was- ser so schmal ist, daß man keine langen Flügelgarne braucht 3 so verdient diese Jagdmerhode mehr im Ge» brauch zu seyn, als sie es bisher war, | | (ne Eu! jan mm! benen, 17 oder auh" zu ab' g fh fj Butter, 4 (edunen 70 dann I M fen Gals „als 8 hem gla ENZ M1 waß vo 7 hm, uy ed, fm ke ir(13) We,[einen Ihn im R€ UE (in Gant Dit Gu Ing ved Wib44 Perg 0 p; Netten, Y muß ih 3 denn x „JURULG | Sah) Finchen,| Da Jügey FE mii, 3 in din S1, vn . ME et durd wa 1v0t schlas g8 ktm Ei niche, 1 2 ufd aufe er IgE er vg F| mie sche! zu zu| pah, WW MENEN + pFlügtg pr im 6 Von der Otterijagd, 363 IV) Vom Sand der Otter in Lisen, Wenn man den Ort weiß, wo die Otter oft über eine Sandbank passirt, oder an das Land steigt, so kann man sie da entweder mit dem Seite 223 beschrie benen, und unter N. 5 abgebildeten Teller-Cisen, vder auch in dem Berliner- Eisen fangen.= Hier? zu aber ist folgende Wittrung nothig: Man nehme S Loth frisches ausgelassenes Schweinefett, oder frische Butter, oder Gänsefett, und lasse es in-einem neuen erdenen Tiegel über gelindem Kohlenfeuer zergehen. Als? dann thue man 4 Gran Bibergail, 3 Gran wei- ßen Kampfer, und L Gran Moschus hinein, rüh» re alles wohl durcheinander, und verwahre es in ei» nem gläsernen oder erdenen Gefässe, das mit einer Blase zugebunden wird. Will man nun Otter fangen, so scen 3 welcher entwes der in einem getbdteten ganz frischen Krebse, oder ei? ner, kleinen Forelle, oder einem kleinen Vogel besiehen kann. Ist dieß geschehen, so lege man entweder das Teller: Eisen, oder das Berliner-Eisen auf eine Sandbank, oder auf einen Aussteig, wo die Otter oft gespürt wurde, binde das Eisen an eine 4 Fuß lange, ebenfalls bewitterte, und mit Sand be- dete leichte Kette, knüpfe an diese, wenn es nöthig ist, Hartig Lehrb, f. Jäger. I]. ZO| 466 Von det Baummarder-Jagd, eine Leine, und befestige das Eisen an einem eingeschlas genen Heftel so, daß die Otter, wenn sie sich ges fangen hat, mir dem Eisen ins Wasser gehen, und das durch si% selbst ersaufen kann,=- Da beym Fuchs» fang vom Legen der Eisen das Nöthige. schon vorge» fragen worden ist, so bemerke ich hier nur noch, daß die Cisen für Otter mit vielem Vortheil auch unter seichtes Wasser in den Sand gelegt werden können, und daß sie, wenn man eine trockne Sandbank, oder einen Aussteig zum Lagerplaß gewählt hat, mit feinem Eand, und etwas Moos, Weidenlaub und Gras übers de&t werden müssen. Vierzehntes Kapitel. Von der Baummarder- Jagd. De anwendbarsten Methoden, sich des Baummar- ders zu bemächtigen, sind: 1) Das kreißen bey frischem Schnee, 2) der Fang in Eisen, und 3) der Fang vermittelsi der Prügel» und Mord-Falle 1) vom kreißen des Baummarders. Man wird sich aus der Naturgeschichte des Baum- marders erinnern, daß derselbe nur bey Nacht seiner tahrung nachgeht, am Tage aber meistens in hohlen Bäumen, und in verlassenen Vogelnestern steckt.= Will man nun diese Aufenthaltsorte ausfindig machen, fs ö emittieren reer ENEN hun dieß| hiy fine sam jf di! naht, 1! 190. film ZU| gehen»"| Bir m js? laden ifi,1 durchfreuß 0000064 WEN vaumt 9 uf allen Im nichbarten 3101 WIEN E so muß bons leicht fortge gaht Dahn 5 weitet(8 I" ein ym Fuch I schon vp ) nod, vf Hd unn 3 den Emmy| Ehl, 2 mit Fin 810108 ihm SO € sen beh jen, un 2(ls und 5" IN Bau ht Nein gy!!! hohlit 5, Wl hm,| „DY Von der Baummatder-Fäagd, 467 Fänn dieß nur bey einem frischgefallenen Schnee, oder bey einem Neuen geschehen,=- Am wenigsten mühe sam ist diese Jagd, wenn der Schnee nach Mitters- naht, und nur wenige Stunden vor Tag, gefallen ist. Die Marder eilen dann bald ihren Sclupfwins keln zu, und man braucht ihnen nicht so lange nachzus gehen, als wenn der Schnee am Abend gefallen ist. Wäre nun eine Spurscnee gefallen, so versehe man sich mit einer Flinte, die mit grobem Schrot ges? laden ist, und mit einem Hund, der gut anpa&t, und durchfreuße auf den Blößen und breiten Wegen die Walddistrikte, worin man Marderspuren zu finden hofft. --“ Geht man eine solche Spur an, so verfolgt man sie= indem man sie zugleich austritt== so lange, bis der Marder gebaumt hat.=- Hier muß nun unters sucht werden, ob er in dem Baume, oder in einem darauf siehenden Vogelneste steXt, oder ob er fortge baumt hat. Steht der Baum so, daß seine Aeste auf allen Seiten wenigstens 8 bis 10 Fuß von den be- nachbarten Bäumen entfernt sind; so ist es sicher, daß er auf, oder in diesem Baume sie>t; wären aber die Aeste dieses Stammes mit nachbarlichen Bäumen in Berührung, oder nicht weit von starken Aesten entfernt, so muß vorersi untersucht werden, ob der Marder viel? leicht fortgebaumt oder fortgeholzt hat, Man geht daher zuerst in einer kleineren, dann aber immer erweiterten Shne&>enlinie um den Baum, und gibt bey ZONE 468 Von dex Baummarderx-Jagd, diesem Xreißen genau Achtung, ob nach einer gewißen Direction mehr Schnee» Klumpen, als anderswo, von den Baumasten gefallen sind; welches geschehen seyn wird, wenn der Marder in den Gipfeln der beschneeten Bäume fortgeholzt hat. Hätte man endlich den Aufenthalt8öort des Marders ausgemacht, und sieckte er in einem Vogel- oder Eihhorns-Neste, so schießt man in dasselbe; wore auf der getroffene Marder gewdhnlich herausfahren, Herunterfallen, und vom Hunde gewürgt werden wird, vder, wenn er sogleich verenden sollte, herunterge- Holt werden muß.*)== Ste>t der Marder in einem hohlen Baume, soist das sicherste Mittel, denselben == wenn es die Umsiände erlauben=- umhauen zu lassen, und während dieß geschieht, den Hund zu ldsen, und die Flinte zur Hand zu nehmen z damit der Marder, wenn er beym Sturz des Baumes herausfahren sollte, nicht davon kommen kann. Bleibt er aber=- welches der ge? wöhnliche Fall ist=- im umgehauenen Baume stecken, so versiopfe man nach und nach alle Höhlungen, worin, *) Im Fall man kein Gewehr bey sich haben, und einen, in einem Vogelnest stekenden Marder aus machen sollte, empfehlen fast alle Jäger ein sogenanntes Gespenst un ter den Baum zu machen, das heißt, ein Kleidungsstüd auf einen Sto> zu hängen, bis man eine Flinte geholt Hat. Dieß ist aber gar nicht ndthig, denn der Marder wird vor Abend doch nicht weggehen, wenn man ihn nicht beunruhigt. Bis zum andern Tag aber läßt sich der Marder nur durch ein beständig unterhaltenes Feuer, auf einem freystehenden Baume, zurüchalten, M augt damit I und fen 2? hund, L ohnehin 17 Retirade A wo m fl ihn bem)! tens Arai den fan!) tel ober 1% ff dur vs "EUERE TUE id vem 9 wann wi mor anpod willen ifa iele Veld | omm 3 Inti eins EN an; Day wf vi Dis de din) Jurh ing Made Wye zu(hh b, "(nt Min hn, NVtÖ ben eichen iy M besu | E des Thy TVo: Dofselte; Ww Ceiauöfesh, Deren H), De Wut [VENTE TW, Aube Wozu assen, 11, und di (3 8, Went 71! I,"h (des ver E01, worin Ap Und einen) a uhen sollt 5a(eidungöft! pi linte a 5 der Maly p lift fd 1! 3) Fut, "0 Von der Baummwarder-TJagd, 469 nach angestellter Untersuchung, der Marder nicht ste>ts damit ihm jeder Ausweg nach und nach abgeschnitten„ und sein Aufenthalt endlich entrde>t wird; wenn ihn der Hund, durch kraßen und beissen am Stamme nicht ohnehin verrathen sollte.=- Hat man dem Marder die Retirade allenthalben verstopft, so lasse man nun da, wo er steXken könnte, ein Loch hauen, und wenn man ihn bemerkt, so ziehe man ihn entweder mit dem Flin» ten» Krätzer so weit hervor, daß er todt geschlagen wers den kann, oder man binde einen Aermel von einem Kita tel oder Roe vorne zu, halte die andere Oeffnung fest auf das in den Stamm gehauene Lor, mache hinz ter dem Marder nod eine kleine Oeffnung, und siochle von da so lange an ihm, bis er in den Aermel fährt„ und darin todt geschlagen werden kann.== Gut ist es„ wenn während diesen Operationen Einer mit Gewehr im» mer aufpaßt z; denn ehe man sichs versieht, springt zus weilen der Marder davon, und läßt dem Jäger, nach vieler Arbeit, das Nachsehen. Kommt der Fall vor, daß der Baum worin der Marder steXt nicht umgehauen werden darf oder kann 3 so ist oft guter Rath theuer, Das einzige Mittel ist dann: das Ausdampfen- Man macht nehmlich auf der Windseite, unten am Baume, ein Loch, zuns det davor ein stark rauchendes Feuer an, und sucht durc) den in den hohlen Baum ziehenden Rauch den Marder auf die Aesie zu treiben, und ihn dann heruns? ter zu schiessen. Zuweilen glüFt dieser Versuch wirklich 5 478 Von der Baummarder- Jagd, oft bleibt er aber ohne den gewünschten Erfolg== selbst dann, wenn man Schwefeldampf in den Baum ziehen läßtz weil der Marder meistens in einem Seitenasie ste>t, wo dieser Dampf nicht hinkommt.=- Auch muß man bey dieser Operation vorsichtig seyn, daß dadurch kein Waldbrand entstehe, II) Vom fangen der Baummarder in Lisen, Man kann die Baummarder sowohl in kleinen Berlinereisen, als auch in Tellereisen fangen. A) Der Fang in kleinen BerlinÖnereisen ist nur darin von dem Seite 442 2, weitläufrig be» schriebenen Fuchsfang in Berlinereisen verschie» den, daß man die Lagerpläße auf kleine Bldßen oder Wiesen in den Waldungen macht, und zum Stell» brod>en entweder einen frisch getddteten Vogel, oder etwas Haasen» Wildbrät, oder die Keule von einem Eichhdrnhen, oder ein StüFchen von einem in Butter gebratenen Heringe nimmt. Sonst aber ist die Wits trung, die Legung des Eisens, und das Geschleppe in nichts verschieden. Cben so stimmt B) der Marderfang in Tellereisen ganz mit dem Seite 452 2c. beschriebenen Fuchsfang vermittelst des Tellereisens, überein; es würde also über? flüssig seyn, alles dieses hier zu wiederholen. [I1) Vo Eine st der F1 Morde wohnlich 1! nimm! zur Boge; fi Bittrun,| Hasen Falle(in O1 der nicht Dat (Wt, und dert vi dme Fe vem am satt des D4 Ginestra vom Cichho Dey ve 1 din im Gihty Ereißen,) Ang in 9; Daum jn aste uh I Wish, E flein 1900070 sen vt wf Io 113 verschit» 7 jh Wi e 6 Gelb yl Eg.von dit 8)(1 Dutt „die Dits ) lep! 5 zn Z Fuchs) 8 alfo 1 5: Von der Baummatrdexr- Jagd. 471L III) Vom WMarderfang mit der Mord- und Pri gelfalle. Eine sehr gute Methode, um Baummarder zu fangen, ist der Fang vermittelst der Seite 229 2c, beschriebenen Mord- und Prügelfalle, Man bringt diese Fallen ges wöhnlich auf oder neben den Donenstieigen an, und nimmt zum Fangbroden einen kleinen, frisch gefangenen Vogel; stellt aber übrigens diesen Apparat, ohne alle Wittrung, fängisc von einem in Butter oder Gänsefett gebratenen Heringe, oder ein Stü> von eis nem Eichhdruchen genommen werden« Fünfzehntes Kapitel, Von der Steinmarder- Jagd. Bey der Steinmarder- Jagd sind folgende Methos- den im Gebrauch, als: x) Der Anstand, 2) das Xreißen, 3) der Fang in Eisen, und 4) der Fang in Klappfallen, 472 Von der Steinmarder-Jagd. ID Vom Anstand auf Steinmarder, Wenn man die Stellen ausfindig gemacht hat, wo Steinmarder in der Nacht von einer Mauer auf die ana dere passiren, so stellt man sich in mondhellen Nächten mit gutem Wind daselbst an, und sucht sie zu schiessen, Weiß man aber, daß ein Steinmarder in einem einzel nen Gebäude, 3- B. einer Scheune 2c. ste>t, so stellen sich mehrere Schüßen um dieses Gebäude, und lassen durch Trommeln, und anderes Gepolter und Geklirr, den Marder heraus und zu Schuß bringen- Doch muß man den Treibleuten verbieten, irgendwo aus dem Ges bäude hervorzuschauen, weil in diesem Fall scon mans en entweder ein frisches Ey=- das, vermittelst einer durchgestochenen langen Nadel, an einen Faden befestigt wird=- oder man benußt eine getro>nete Pfl.au» me dazu, Hat man aber den Punkt ausfindig ge- macht, wo der Marder beym Herunterspringen von einer Mauer 2c. immer aufsetzt, so kann man das Tellereisen dahin, oder, wie man es nennt, auf den Sprung legen- Wittrung ist unter diesen Umständen nicht nd? thig, wenn man bestimmt weis, daß der Marder ims mer nur von der einen Seite kommt. Wär es aber zu vermuthen, daß er auch von der andern Seite kommen könnte, so ist es doch nüßlich, das Eisen mit der beym Fuchsfang, oder auch mit der beym Otterfang beschries benen Wittrung etwas zu bewittern, und 1 Fus vom Eisen entfernt, einen kleinen Dornbüschel zu legen, damit, wenn der Marder über denselben springt, ex gerade guf das Eisen treten, und sich fangen muß. nR 1 Werf BIEN<000 0 8 DEE=-< ZT ZE RET | 4 ; ET nete Pfaume über das Trittbrett hängen, so ist man desio sicherer, daß der Marder die Stellung los treten und sich fangen wird, Eben so fangen sich auch zuweilen Steinmarder in den Seite 228 beia,s tenen a Jupiten AH Jur uufolio fö vo dE der Falnen! Bien zu DN Eappfe, Eint, 15 Ap sich 1006 Ah die's Zeh Iucht win MQ ren MÜ, L| dann Stde,| en, und dy Sine dn Dv en feh 15 01.7001 mil daß det mind, zEyptder in „+ Jabecbildu 3 zin dh I imad wag), 3 dit(0 NEL und Von der Wiesel-Jagd, 475 tern, vortreffliche Wirkung thut, und daß man beym Fans gen in Eisen oder Klappfallen, entweder ein Ty, oder einen kleinen Vogel, oder ein Stückchen von einem gebra2 tenen Hering zum Stellbroen benußt, Siebenzehntes Kapitel, 23. D+ 560. EL-+Wreh€ 15 0 58 D5 »" Die Wieseljagd beschränkt sich blos auf den Fang dies her Thierchen im Tellereisen, in den Klappfal» Ten, and'in den Mordfallen, wozu in den vorigen Kapiteln hinlängliche Anleitung gegeben worden ist,== Nur zufällig wird zuweilen ein Wiesel geschossen, pder von den Hunden gejangen und gewürgt, und nur der Fasanenjäger macht es sich zum besonderen Geschäfte Wiejeln zu fangen, weil sie der Fasanenzucht äusserst nachtheilig sind,: Achtzehntes Kapitel. Von der Auerhühner Jagd. Die Jagd auf Auergeflügel beschränkt sich fast ganz allein auf das Anspringen und schiessen zur Balz» zeit, Weniger zuverlässig ist das Buschiren und die Jagd vermittelst des Auerhahnen-»Bellers. 476 Von der Auerhühner- Jagd, 1) Vom Anspringen und schiessen der Auerhahnen zur Balzzeit. Man wird sich aus der Naturgeschichte de8 Auerges flügels erinnern, daß der Auerhahn beym Balzen wes der hvrt noch sieht, und daß man sich alsdann leicht unbemerkt ihm nähern und zu Schuß kommen kann; welches, wegen der ausserordentlichen Scheuheit dieses Vogels ausser der Balzzeit nur sehr selten ges lingt. Will man nun Auerhahnen auf der Balz schies» sen== denn Auerhennen schießt man nie=- so geht man auf folgende Art zu Werk:-- Man begibt sich zur Balzzeit, Abends eine Stunde vor Nacht, auf den Balz» Plaßz und stellt sic), so viel wie möglich vere- borgen und so an, daß, wenn sich Auerhahnen auf den benachbarten Bäumen einsch wingen sollten, man nachher wegschleichen kann, ohne von ihnen bemerkt zu werden.= Hier wartet man das in der Abenddäm« merung erfolgende Einsc denn die Hennen werden gewbdhnlich immitt geheegt== ist unstreirig das erlegen derselben aus einet auf dem Balzplaße angebrachten Schieshütte,= Man läßt nehmlich auf denjenigen Plätzen im Walde, wo“ die Birkhahnen gewbhnlich zu balzen pflegen, einigt viere>ige, 5 bis 6 Fuß weite und Z ZL Fuß tiefe Grus ben machen, dieselben mit Steinen ausmauern, und auf der einen Seite mit einer kleinen Treppe versehen.= Ueber diese Gruben steXt man vor-der Balzzeit mehrer Spriegel von Srangen, bedecr diese mit solc)em Busch! werk wie es auf dem Balzplaßze sicht, und macht diese Schieshütten so zurecht, daß sie von aussen Büschen ähnlich sehen, inwendig aber bequeme Sitze und nah allen Seiten Schiesldgar» Hartig Lehrb.(+ Jäger. 15. ZE ' JC: M| 110000 482 Von der Fasanen- Jagd, ||, nen fangen, und auch tyrassiren, wie bey der Feidhühnerz hv RE jagd gelehrt werden wird. ; 12/07-| Pen N| 4|>|" gen ws Zwanzigstes Kapitel,| Geitt 25 jw WD 9M 5:05 FF, af an en Fag. pushen! | wiemöglt diese Arte Man sießt die Fasanen 1x) vor dem Hühner» hunde, ader 2) man fängt sie in Ste>garnen, Il] x | vder 3) man tyrassirt sie, oder 4) man beschleicht Do sie, oder 5) man fängt sie in den Fasanengärten unter Jud| der DeFXfalle, oder 6) man macht daselbst auch Fele Iieg 7( & 3--„-. 0 8 Treibjagen auf sie, Fyra/ses I) Von der Sasanenjagd vermittelst des Zühner-|')- 4 hundes, 4 0 u: j"hetean Da die Fasanen vor dem Hühnerhunde gut aushab 1nuß mar 4 um 1Ge Y G ten, sv ist es angenehm, sie im Felde und im Gebüsch sonst daz 1 damit aufzusuchen, und, wenn sie herausstreichen, zu schiess sen« Cs sind übrigens bey dieser Jagd alle Regeln zu be- IV vbachten, die ic) bey der Feldhühnerjagd weit| Oel e-- SASE DS- Ä Ö,|| n laufriger augeinanderjeßen werde« Nur muß ich hier ind Deldy noch bemerken, daß an solcktgarnen.- Wenn man bey der Jagd mit dem Hühnerhunde eis ne Kette Fasanen gesprengt hatz so sie>kt. man die Seite 252 beschriebenen Ste>garne im ZiFza> zwischen ihnen durch„- doneßes fangen, Man zieht nehm- lim, sobald der Hühnerhund die Fasanen fest steht, den Tyraß, von der dem Hunde entgegengeselzten Seite, über die Fasanen, und fängt sie unter diesem Netze. Doch muß man- alsbald den Ro>k 2c. auf sie de>ken, weil sie sonst das Netz zerreissen könnten. IV) Vom beschleichen der Sasanen, Vorzüglich zur Balzzeit lassen sich die Fasanen in den Waldungen leicht beschleiczen und schiessen, Und da sie auch ausser der Balz fast immer Abends beym ba u- men lauf sind, so verrathen sie dadurch ihren Aufent- haltsort, welchem man sich, von Bauin zu Baum, oder von Busch zu Busch schleichend, nähern, und dann den gebaumten Hahn herunterschiessen kann, (Od) 484 Von der Fäasanen- Jagd. V) Vom fanden der Fasane» unter der Dekfalle. Ueber diesen Faug kann Seite 84 nachgelesen iwer- den. Er ist dort sy ausfährlich beschrieben, daß ich nichts mehr zuzuseßen weiß. VI) Von den Treibjagen auf Sasanen. Treibjagen auf Fasanen macht man nur in groß sen Fasanengärten, wenn mon darin viel auf ein: mal schiessen will, Man läßt dann vorher, etwa 20 bis 39 Schritte vor die Linie wo die Schützen stehen werden, 34 Fuß hohe, locker geflochtene Horten im Gez büsch ausstellen, damit die Fasanen geudthigt werden, vor dieser Hortenwand aufzustehen,=- Soll nun gejagt werden, so siellt man die Schtüten auf die schon hinlänglich bekannte Art an, läßt die Fasanen durch eine dichte Treibwehr von Jagensmannschaft vortreiben, und| schießt sie, wenn sie vor der Horteuwand aussiehen und über die Schüßentlinie hinziehen. Auch kann man die Fasanen in den Seite 269 de: schriebenen Laufdonen fangen, wenn man diese über die Viehpfädchen in den Waldungen stellt, die Pfä- de wo die Donen stehen mit Ameiseneyern und Waizen Hestreut, und neben die Donen Reisser legt, daß der Tasan zwischen denselben hindurch und in die Schleifen MUß.== Diese Fangmethode ist aber aus der Ursache nicht weidmänniscenlinie, des Seite 173 beschries benen Schiespferdes, und verkleidet sich zuweilen auch in ein Bauersweib, um die scheuen Trappen zu hintergehen, und sc 111) Das fangen vermittelst der Windhunde Statt finden,* Da der Trapye, erst eine kurze Stre>e laufen muß, bis er si) zu erheben im Stand ist, und nachher auch noch eine Stre>e nahe über der Erde schwebt; so können ihn gute Windhunde zuweilen einholen und fangen. Bey Glatteis aber kann man sie zuweilen sogar mit den Händen greifen, weil sie beym laufen auss gleiten,== Bor einigen Jahren fing ein Gürerfuhrmann, wo ich nicht irre, 4 Stück auf diese Art in der Wetterau, neben der Landsiraße, und Lverkauste sie in der Gegend von Wetßlar lebendig, Zwey und zwanzigstes Kapitel, WB 0m Mer R Damme Mm 3.000 Der Kranich zieht nur auf seinen Wanderungen aus den ndrdlichen-nach den südlichen Ländern, durch DeutshHlandy und wird, wiewohl äusserst selten, durch Anschleichen, wie der Trappe, geschossen, Mei» | | | farb find| | sch tem? | hummel! je Dit! | dem In! Brüchen!! Zu Pon! De 11 fü; 1/ ve Da 1] Malten, Wh! 14m fich e1S | VtGdithd | Finden Di sehne Aer je, Qngl bey, fung nv eiwa en S her der dy Hersammley j ved Uher j Em Sihn [ommn ad fie In der 64 en, ud by ve fi jeworden ay Dhu| ure Girl) Fand if, u) | ire(webh 9a und m. JI J uf erfuhr „er Betti) FN der Deyn gte, jagd Jyetunget Ww Dern yy „lten, du -. MW en, py py Von der Haselhühnerx- Jagd. 487 stens sind dies aber Kranke, die von der Gesellschaft sich trennen mußten, und in den Feldern so nahe an sich kommen lassen, daß man sie schiessen kann.=-- Wp dies se Vdgel zu Hause sind, mag man sie wohl auch auf dem Anstande, und vor Hühnerhunden in den Brüchen schiessen können, Drey und zwanzigstes Kapitel, Von deyxr Haselhühner-Jagd, Die verschiedenen Jagdmethoden auf Haselhrihner sind: 1)-das buschiren, 2) das fangen in SteFXgarnen, und 3) das fangen in Donen, 1) Vom buschiren auf Zaselhühner. Wenn Haqa“elhühner in einem Walddistrickte sich auf, halten, wo ihnen mit schiesien bey zufommen ist; so siel- len sich einige. Schüßen, in Distanzen von einigen hun- dert Schritten, vor, und audere suchen mit Furz revies renden Hühnerhunden durc“. Streichen dann die Has selhühner heraus, so kann man entweder im Fluge schiesz sen, oder man beschleicht sie, wenn sie gebaumt ha- ben, Kdnnte man auf diese Art aber nicht ankommen, und hätte man die Kette gesprengt; so lasse man sie eiwa eine halbe Stunde in Ruhe, und bediene sich nach» her der Seite 314 beschrievenen Yo>pfeire, Hierdurch verjammlen sich zuweilen die ge prengten Haselzühner auf den umzyer stehenden Bäumen,'und können dann heruns a83 Von der Haselhühner-Jagd; ter geschossen werden.== Da dieses Wild, wegen sei» ner Vortrefflichkeit, alle mdgliche Schonung verdient, so sollte man mit Willen nicht zu viele Hennen schiess sen, deren es gewöhnlich weniger gibt, als Hahnen, Im Fluge kann man freylich die beyden Geschlechter nicht unterscheiden 3 wenn diese Vdgel aber still sien, so zeichnet sich die sHwarze Kehle des Hahns von weitem aus. 11) Vom fangen der Zaselhühner in Ste&garnen, Will man Haselhühner in SteXgarnen fangen, wel» t man die Seite 251 beschriebenen Stec garne im Ziza>, und so viel wie möglich verblenz/ det, zwischen die einzeln liegenden Haselhühner, und gibtihnen nun, vermittelst des Seite 313 beschrie» benen Pfeifchens, die Lo Fe, Hierdurch fangen fich die von allen Seiten zusammenlaufenden Haselhühner in den Ste>kgarnen, und können nachher, vermittelst einer beym Genick in den Kopf gestochenen Schwungfeder, getddte> oder abgefedert werden,-- Dod) darf man dieset Fang nicht bey nasser Witterung vornehmen wollen, weil alsdann die Haselhühner nicht gerne laufen, sons dern lieber nach der Lopfeife gestrichen kommen, 111) Vom Sang der Zaselhühner in Donen. Die leichteste Art Haselhühner zu fangen, besteht darin, daß man in dem Dikige worin sie sich gewdhns- ih auh hon ew! holwg? Entf? epriehen? donn! vast! zent] den 309 donn 1! zwey IV weit vo Pfern 18 pu: vol(ID "KR, funzt KU 5 wegn[0UD ganz(und wur mitn Vt Ny Dy vo9 Opt LANE Guht,) Fanz h Treib | | v [d, wnrgh ung vet enen ii , aß Auhm) schlechter nh hen,(0 vie] (tem aus, Gedan 1 fangen, 10 ja einen Zy 009087 (na) versch „v/o gesches hun Gteßs y) verblen (ONethühnt, 313 best) fangen fiQ) ind If einer Dept ver, eto „man dest „men wellen „laufen,(0 1 fommet " Don ngen, welt) ji) geröhv Von der Feldhühnev-Jägd." 439 lich aufhalten, eine scwelches von Anfang Seps tember bis Ende October am besten geschehen fann, weil man früher in den Feldern Schaden thut, und später die Hühner nicht gut mehr halten--+ so sucht man mit ihm die Felder, so viel wie möglich, gegen den Wind, ab, behält den Hund immer im Auge, und läßt ihn in der Regel nicht über 50 Schritte vom Jäger entfernt, revieren, Steht der Hund, so aeht man zu ihm, muntercr ihn mit dem Zuspruch: Halt! wahr dich! oder: arrete, tout beau! zur Ausdauer auf, pfeift oder ruft ihm zur Uebung zuweilen ab, läßt ihn wieder- avanciren nnd stehen, und endliM unter dem Zuspruch: Faß! oder tiens! oder B111! einspringen. Nun läßt man die Hühs ner etwa 20 bis 30 Schritte ausstreichen, schießt eins, oder ein Paar davon mit der Doppelflinte herunter, und läßt fie vom Hund apportiren. Hat man wieder geladen=- womit der Jäger fast eben so j durch das schiessen eutstehen kann. Yuch müssen„sie sich, wenn ver Hund sieht, auf der- jenigen Seite, wohin die Hühner nicht streichen sollen, ebenfalls in eine gerade Linie stellen 3; niemals aber eis nen Bogen um den Hund bilden, weil man bey einer solHen Stellung, in der Gesellschaft voh hißigen Schü ßen, vieler Gefahr ausgesegt ist... Damit aver beym luffichen der ganzen Kette nicht mehrere Jäger nah ein und ebendemselben Huhne schiessen, so müssen sie die Abrede nehmen, daß der rechis Fehende ein Huhn auf der rechten Seite, der linfs stehende eiys auf ver linken Seite, und der allenfalls in der Mitte stehende eins aus der Mitte der Kette aufs Korn nehmen soll, und daß, wenn ein einzelnes Huhn aufsteht, Ders jenige, welcher zunächst dabey ist, zuerst darnach schies» sen, und wenn der alte Hahn noc< bey der Kette seyn sollte. dieser zuerst heruntergeschoFen werden soll. Hat die Jagdgesellschaft mehrere Hühnerhunde bey sich ,, so taugt es nicht, wenn diese nahe beysammen suchen. Einer macht den andern hiszia, und besone« ders die jungen Hunde ver>crben dadurch sehr.=- Bes? ser ist es in jeder Hinsicht, daß die"Gesellschaft ges 492 Von der Feldhühnek Taqds frennt, und. mit jedem Hund ein besonderer Theil des Feldes abgesucht werde, Weiß man schon äm Tage zuvor, daß am folgen» den Tage auf Hühner gejagt werden wird, so ist es angenehm, und, wenn man einen großen Herrn ans zubringen hat, ndthig, die Höhner am Morgen des zur Jagd bestimmten Tages v er hören zu lassen, Man erfährt dadur< die verschiedenen Getreide- Ae>er, worin die Hühner liegen, und braucht sich mit suchen nicht lange aufzuhalten, Da es aber möglich ist, daß die Hühner durch irgend einen Zufall wieder aufges than werden, ehe die Jagdgesellschaft ankommt; so ist es rathsam, zwey Jäger auf das Verhdr zu schien; wovon nachher| der eine Bericht abstatten, der andere aher drausen bleiben und Achtung geben muß, ob eine Kette aufsteht, und wo sie wieder einfällt, -=- AuFH isi es nüßlich, und nachdem die Umstände sind, ndth ig, einen oder mehrere Jäger in dem Fel- de, worin gejagt wird, auf die Anhdhen zu postiren, damit sie nötrhigen Falls jedesmal Nachricht geben kdn» nen, wo die Hühner wieder eingefallen sind. I1) Vom fangen der Seldhühner in Ste>garnen, Wenn bey der vorhin beschriebenen Hühnerjagd efs ne Kette gesprengt worden ist, und die einzeln lie? genden Hühner nicht gefunden und geschossen werden köns nen oder sollen, so lassen sie sich in den Seite 251 be? schriebenen Ste>garnen leicht fangen. Man steckt nehmlich diese Garne, in einem großen Zi>za>e, zwi? || (en den Gemuß»! 4 wacht fe! Rach D/ yer zus(4 Jaufen 14 Yuch fo 1! beschrieb" sammen s giren, 7 H Felde au 4! freien Dl nd dam (4 W8 9 Nn Oihner? wih das die Qunti g nah Dus loufen 18 Werden Jam tn Wird, Bu sin jmmg8 | u? dz[ 1: nig umf R Mon[ug Jüt holty beschrieb | schr'' || | B dh fili 4), sity Ei Derm an Fam Koen En zu list 2)(ide Uify, FE mit fuhr Di it, by Fg ft aufgs Somm dj S0 erh zu , Autten, des piden waß, jail en Umfia) On den 3) el zu voftirt, 2 geben Eb wägen . merjagd d , einzeln 10 werden fip mite 2511 » Nan si pode, Nj Von der Feldhühnexr-Jagd, 393 schen den versprengten Hühtern dur<, die Getreide 5 oder Gemuüß- Aecker, odex durch das kurze Gebüsch, und sucht sie so viel wie mdglich verblendet anzubringen. Nach Verlauf einiger Zeit werden sich dann die Hüh» ner zusammenschreyen, und, wenn sie zusammens laufen wollen, in den Stecgarnen hängen bleiben,= Auch kann man bey dieser Fangmethove die Seite 314 beschriebene Lo> e anwenden, und dadurch das Zw» sammenlaufen der Hühner mehr beschleunigen und diri» giren.== Hat man Höhner, die, wenn mon sie im Felde aufthut, alsbald nach einem benachbarten Holze streichen, daselbst am Trauf göwdhnlich anfallen, und dann hineinlaufen; so steckt man vorher die Garne, 6 his 8 Scritte vom Trauf, durch das Holz, thut die Hühner im Felde auf, und fängt so zuweilen schon mehrere davon in den Garnen, Sollten sie aber über die Garne wegziehen, so lasse man diese siehen, bis nac< Verlauf einiger Zeit die Hühner wieder ins Feld laufen wollen, und sich alsdann fangen.=- Auch werden fie, weun ganz langsam und vorsichtig getriez ben wird, nach den Gaxnen laufen, und zum Theil darin hängen bleiben, III) Vom tprassiren der Seldhuührner. Das tyrassiren ist ebenfalls eine gute, und wes nig umständliche Art, Feldhühner lebendig zu fange. Man sucht nehmlich zur Zeit, wo die Hühner noch Sut halten, eine Kette auf, und zieht ven Seite 249 beshriebenen Tyraß, wenn der Hund fest vorsicht, 494 Von det Feldhühner- Jagd. von der ihm entgegengesezten Seite, über die Hühners wie ich bey der Beschrekbung des Tyrasses gelehrt habe, == Stehen die Hühner unter dem Rez auf, so bedeckt män sie mit dem eilig ausgezogenen Rode 2x,, damit „sie das Netz nicht zerreissen und ruhiger werden, 1V) Dom fangen der Seldhühner im Treibzeute Eine der vorzüglichsten Methoden, Feldhühner le- bendig zu befommen?> ist der Fang im Treibzeu- ge; wovon man Seite 255 die Beschreibung, und uns ter N. 15. die Abbildung sehen kann.... Mit diesem Apparate wird gewbhnlich im Herbste auf den Stop- pelfeldern, in den einzelnen Frucht- und Gemüß: Ye>ern, und in den Feldhe>en und Remisen gefangen, und man geht dabey auf folgende Art zu Werk:== Wenn man durch einen guten Vorstehhund, oder auf sonst eine Art, den Punkt* ausfindig gemacht hat, wo. eine Kette Feldyühner liegt=- die man aber, wo möglich, no< gar nicht, oder dom nicht oft beschossen haben darf-- so bringt man gegen Wind das Treibzeug so an, daß die Furchen nach demselben ziehen, und daß auch der Hamen in eine Furche zu liegen kommt. Halten sich die Hühner in einem Gemüß- oder Frucht» Aer, oder in einer Remise auf, so legt man das Treibzeug so, daß das Geleiter den YXer, oder das Gebüsch zum Theil einschließt 3 liegen die Hähner aber auf dem Freyen, so legt man dasselbe, etwa 100 bis 1 50 Schritte von den Hühnern entfernt, vor, und nimmt dabey auf die Er? fahrung Rüsicht, daß nehmlich die Hühner nicht ger» SESIS VEREINS EN ve Bergal! zus lauft! gens und! Abend a? auch ged gefommt Bey Heftel bs richtet deit nun das 11 der Dam ten ander so nymmtd (ehh)(9 fälle u ve mm vis lujtn 31"99 Iven van (hn fe) Gti, Io 8 108 utlgg hm vg | Pinten in N fan= hy | ve Whee; | geleht haz, Wf, fo bite 24 4, dt (eden, reitung, e Nohühne HTreibiv Fbg, un - Medien 1 des Ciel ZU: Metern A und Han = Zen 1000 u senf eint 11 Awe Aut ' vulg, yy) „pm darf- 44)(m bh eußr „alten ich ezfie, di 26 zu M germ bil! voy bi zou vie 3, nid gw Von der Feldhühner-Jagd. 493 ne Bergab, sondern am liebsten Bergan, oder gleiche aus laufen, und wenn ein Holz in der Nähe- ist, Mor» gens und Mittags'gerne nach dem Holze hin, gegen Abend aber gerne vom Holze nach dem Felde, und auch gerne nach der Gegend zurücklaufen, woher sie gefommen sind, Beym Legen des Treibzeuges schlägt man zuerst den Heftel b(Fig. 15.) fest ein, zieht den Hamen a aus, richtet den Himmel c so prall wie möglich, und stet nun das Geleiter g aus...... Tst dieß geschehen, und der Hamen etwas mit RKartoffelkraut, oder mit belaub- ten andern Yestchen, oder mit etwas ähnlichem bedeckt; so nimmt man das Sen, mit vem Ro> zu, um sie ruhiger zu machen, und bringt sie nachher in den Seite 293 beschriebenen Feldhuühs nere Sac. Durch diese, ss furz wie möglich gefaßte, Bes schreibung wird man einen richtigen Begriff von diesex etwas dissizilen Fangmethode erhalten haben. Es komo men dabey freylich nom; manerley. Vortheile für bes sander? Fälle vor, deren' Beschreibung aber zu weitläufs tig weiden würde, und die sich auch besser zeigen, als beschreiben lassea. V) Dom beitzen der Seldhühner mit Saiten oder Zabichten. Wenn man Feldhühner beißen will, fo läßt man fie durFm einen Vorstehhund aufsuchen. Stehr dieser, so geht man mit dem Falken heran, de>t ihn auf, läßt den Hund einspringen, und wirft nun den Falken an die Hühner.--.. Dieser wird'bald eins greifen, und herunterschlagen.=- Hat es der Falke euthauptet, oder ist er damit bald fertig, so sucht man das Huhn gegen ein Stü>engarne, die Steige tc, im Gebrauch. Weil aber der Fang zu mühsam und zu mißlich ist, wenn man sich dieser Apparate bedient, so beschränkt man jezt den Feldhühnerfang auf die vor- hin abgehandelten besseren Methoden. Fünf und zwanzigstes Kapitel, Von der Wakteljagd. Bey der Wachteljagd kommt nur X) Die Suchemit dem Vorstehhunde, 2) der Fang unterm Tyraß und 3) der Fang in Ste>garnenyvor, 1) Die Suche mit dem Vorstehhund und IT) der Sang unterm Tyraß werden gerade so vollzogen, wie bey der Feldhühßner- jagd gelehrt worden isi, 4 II) Beym Sang in Ste>garnen aber wird etwas auders verfahren, und man fäyat da- rin gewöhnlich nur Wachtelhähne, um sie wegen ihres Sch lagens im Käfige zu unterhalten, Will man nun einen Wachtelhahn fangen, so geht man zur Zeit wo die Wachteln schlagen, mit dem Seite 252 beschriebenen Steckgarne, und der Seite 315 beschriebenen Lockpfeife ins Feld, und sieckt das Garn unter Wind auf eine Furche des A>ers, worin eine Wachtel schlägt. Nun tritt man etwa 10 Schritte hin- Hartig Lehrb, f. Jäger, I1. 32 Bi Abb Wi - awienmanentgmmmmunn- <== rer "WEITEN, ZIER SEEKÄN BOD. M. 498 Von der Wachteljagd, ker das Garn, und gibt der Wachtel, so bald sie ge- schlagen hat, einige mal das, die Stimme des Weib, bens nachahmende, Pfeifchen. Hierauf wird das Männg en, Da diese Vögel sehr scheu sind/ jo ist das Beschleichen derselben eine vortreffliche Uebung für unge TU ;„. val ate Fan 11! ud! Jenin" jehen, 1 oder auf! grojen 61 Hütten 1 menden V Ealiqut 7 jen jc iM eint wö Opfallen 1/5 ENE)| NUE- Zub, 9 wurd h [l,) Vs | Yam| ", vs u 38 tin Bilan Clean M Wesen Dey oder"iE nian nach (balt Ohr y (inely it | ); 17;| Wh Did Dai Din Untote,' ?, sch im by JET hus, ens ma by He, Aut 18 Oetrotx Dicht gem an Bem) 41107 wild, f 61) dur dh 740 geh) (10108 SU Zauben „7 muß m "TRU0N TTT geblich I Von der Täaubenjagd. 499 junge Jäger, um sich dadurch zum Beschleichen des interessanteren Wildes vorzubereiten. 11.) Vom YUnsitz auf wilde Tauben. Da die wilden Tauben gerne auf salzige Quels len in den Wiesen, auf die Salzle>en, und auf die hohen, mit vielen dürren Aesten versehenen, Eichen/ oder auf die im Frühjahre lange blätterleer bleibenden großen Eschen fallen; so kann man sich dabey kleine Hüttchen errichten, und aus denselben die anfome- menden Tauben schiessen,=- Wär die Hütte bey einer Salzquelle/ oder bey einer Salzlecke angebracht, so lass sen sich die Tauben dadurch herbey locken, wenn man eine ausgebalgte Taube dahin set, wo die lebenden anfallen sollen. Hat man aber keine ausgebalgte Tau- be bey sich, jo sezt man die erste geschossene Taube, vermittelst kleiner Gabeln, auf, und zieht dadurch die Tauben, welche sonst vielleicht vorübergestrichen seyn würden, herbey. I11,) Vom fangen der wilden Tauben auf dem HLerd. Wem es mehr Vergnügen macht, Tauben zu fan» gen, als zu schiessen, der kann um die vorhin erwähne ten Salzquellen und Salzlecken einen kleinen Heerd anlegen, wie ich ihn Seite 26x beschrieben habe."uf diesen Heerd, dur» dessen Schlagwände die Salzquelle oder"die Salzlecke muß bedeckt werden können/ sekt man nachher entweder eine lebendige, oder eine aus- gebalgte Locktaube, und fängt nun die Tauben, wie sie einzeln oder in ganzen Flügen auf den Heerd fallen, 32* 309 Von der Drosseljagd. Sieben und zwanzigsies Kapitel, Von der Drosseljägd. Die auf Drosseln gewöhnlichen Jagd- und Fang«- methoden sind: 1) das Auschleichen, 2) dex Fona in Donen, und 3) der Fang auf dem Heerd, 1.) Vom Beschleichen der Drosseln. Ob es gleich bey der gegenwärtigen Theurung des Patlvers und Bieys der Mühe nicht lohat, Drosseln zu schiessen, so ist es doch eine nüßliche Uebung für junge Jäger ,/ um dadurch das Anschleichen und die dabey nöthige Vorsicht zu lernen. Die Hauptsache besteht nemlich datin: hinter didden Bäumen und Bi schen sich vorsichtig zu nähern, oder Sräben und Hobb wege Dazu zu benutzen, und diejenige Seite zum An- schieichen zu wählen, von welcher man am sichersten unbemerft ankommen fann, 11.) Vom Sang der Drosselw in Donen. Fast in jeder Gegend ist der Fang der Drosseln in Donen bekannt, und es werden, bejonders in Sad, sen, jährlich sehr viele Vögel der Art darin gefangen.= Am meisten sind üwberall die Seite 2970 beschriebenen, und unter N. 19, 20. und 21. abgebildeten Hänge donen im Gebrauch; worin vorzüglich die Ring- drosseln, die Singdrosseln, die Rothdrosseln und die Schwarzdrosseln fich gern fangen, Weni- ger bedient man sich der eben dasetbst beschriebenen und || uter N- 17 4 die I wossel yV Gm 7 Bogelsd! ver Zu vas Het! ter worden auc eine pemaß, vi 1009: /M mit vo M5 (elner aS vam Petz Au sehen 7 1 mt suche man 11 Wege Aber ringe ju 08 lifs, etwat ud 3 uf 1 Bitaum€ Bade hig daß Biytl 16 den ju 0) Dögelbeem x | Edlen fj ven Mun 4 (Abi, < >|, un iy „DEN “ZUE seht, 19), hebung Y 1Q Dosh 1 126 Webuny jj A eichen u 25(uud (68 und ZU 1096 und Deh! 9 je vum At anm KO 4.3 DON, L Druc 1 jm(0 64 jap fanen 1400 hän! ip die Jin) (> hdrosst! 470 Pin giebt Von der Drosseljagd. Zol unter N. 17 und 18, abgebildeten Laufdonen, worin sich die Miste!drossel, und die Wachholder drojsel am liebsten fängt. 4) Vom Drosselfang in Hängedonen, Bey Anlegung eines Donenste1igs oder einer Bogelscosgel, das beißt, derjenigen, welche in der Gegend ausgebrüs ter worden jind, Rücksicht genommen. Wan muß daher auch eine solche Gegend wählen, wo, der Erfahrung gemäs, viele Zugvögel im Herbste anfallen,=-(Ge wöhnlich sind dies etwas hoch liegende„und ruhige, mit 10 bis 30 Fuß hohen Büschen und Stangen und einzelnen alten Bäumen bestandene Waldungen, auf deren Morgen- und Mittags- Seite die Bögel am lieb» sten anfallen, Will man nun hier einen Donensteig anlegen, so suche man zu Anfang des Septembers die alten Holz wege oder sonsjiige schmale lichte Streifen auf, und bringe zu beyden Seiten derselben, bald rechts, bald linf8, etwa 6 bis 8 Schritte von einander entfernt, und 5 Fuß vom Boden erhöhet, die Donen oder Biegel an; doch lasse man die Schleifen vorerst noch gerade herunter hängen.== Bemerkt man in der Folge, daß Vögel da sind, so beert man die Donen, mit den zu Ende August samt den Stielen abgebrochenen Vogelbeeren oder Ebereschenbeeren, ein, und stellt die Schleifen fängisch; worauf sich nun ,/ besonders in den Morgen- und Abendsiunden, und vorzüglich bey 502 Von der Drosseljagd. kaltem nebelichem und regnerischem Wetter/ bald meh. rere Bögel. fangen werden,== Von nun an muß dex Donensieig täglich gegen Mittag begangen, die gefaus genen Bögel ausgenommen, die verdrehten Schleifen wieder gerichtet, und jede ausgebeerte Done mit frischen Vogelbeeren wieder versehen werden.== Will man mehrere Hundert oder Tausend von Donen aushängen, so muß sich der Donensteig durch mehrere Walddistrikte ziehen, und eine solche Richtung haben, daß man sich nach und nach vom Wohnorte immer mehr entfernt, und auf dem Rückwege demselben wieder nähert. Auch muß man beym Begehen des Donensieiges immer mit einer hinlänglichen Menge Bogelbeeren, einem Messer, und mehreren Haarschleifen zum nachbessern versehen seyn,= Sollte man argwöhnen, daß Vögel von Andern ausgenommen oder gestohlen werden; sv kann man am leichtesten zur Gewißheit kommen, wenn man einige Bögel in den Schieifen hängen läßt, Siad diese am folgenden Tage vorsichtig aus den Schleifen genommen, so bleibt kein Zweifel übrig, und man muß dann zu verschiedener Tageszeit und nach ungleich abwechselyder Direction den Donensteig begehen, um den Frevler,so viel möglich abzuhalten oder zu entdecken, B) Vom Drosselfang in Laufdonen, Die Laufdonen bringt man auf etwas erhöheten, mit Wachholdersiräuchen bewachsenem und vom Vieh» trieb verschonten Distrikten an ,/ vorzüglich um Wa» holderdrosiseln oder Krametsvögel,; und Mi feldrosseln zu fangen. Man ste>t nehmlich gegen (ude de wischen die ander! donen, 10 noch fen geöthig! jn den Gl je nid! Bachl! vesio besse II.) 0/4 Gu Wy| Drosa image as aden eint Au seln M Dosse binschw!y gema Mv lem Daf ni bewvd 8 Wt Ow(by (Stelen 9) [ung 14) Inte N,1(4 Dil mh mit Andi RWA mit T Et kuh Ti(eh EN EN| Vit di EC Gili CZ mit fh Dil mm OD)(uchi 132 Daldhu F4)oß mani "he nfl NEt, Judy 18(emit ON wg Ner u NE 10 18 Andett ) 64 WM v! gau ZINN 15), amon eau dam 70020 | nf at 441% on erho ey vo vi yum BD? py mD 1 nid Von der Drosseljagd, 503 Ende des Septembers, in die engen Passagen zwischen den Wachholdersiräuchen, eine oder die andere Art von den Seite 269 vdeschriebenen Laufs donen, und sieckt, wo es nöthig ist, neben denselben noch fleine Aestichen ia den Boden, damit die Vögel genöthigt werden, durch diese Donen zu laufen, und in den Schleifen sich zu fangen,= Eine Anposchun g ist nicht ndthig; will man aber unter die Donen Wachholderbeeren und Bogelbeeren sireuen, so ist es dejio besser. I11.) Vom Sang der Drosseln auf dem Zeerd. In einigen Gegenden macht die Verpachtung des Drossclfanges auf dem Heerd eine nicht unwichtige Einnahme aus, die in maochem Reviere die sämtlichen andern Einkünfte von der Jagd übertrifft,=“ May legt dieje Heerde gewöhnlich für die Wachholderdrosß seln, Misteldrosseln, Rothdrosseln und Sings» drosseln an, und fängt darauf zuweilen auch Sei» denschwänze und andere Zugvögel,=“ Da die oben genannten Drosseln auf den etwas hoch liegenden, mit vielem Wachholdergesiräuch und einzeinen alten Bäus men bewachsenen ruhigen Orten, im Herbst und Wins» ter am liebsien anfallen, so wählt man auch diese Stellen zur Anlegung der Vogelheerde 3 deren Verfers tigung ich schon Seite 261 beschrieben, und wovon ich unter N. 16. eine Zeichnung nitgetheilt habe, Will man auf diejem Heerde fangen, so bindet man mit Anbruch des Tages die Garne ein, bedeckt sie etwas mit klein zerschnittenen Wachholder» Reisschen Von der Drosseljagd. bringt die Lo>- und Ruhrvögel an ihre Plätze, stellt ihnen, in etwas versenkten kleinen Beschirren Bali wöhnlich in Kutten von den Füßen eines Schweins= Fressen und Saufen vor, und begibt sich dann in die Hütte,= Ziehen nachher Vögel vorüber, so werden sie durch das Gesflatter der angeregten Ruhrvögel, und durch die Lo-kröne der auf dem Heerd angefess selten und in den Käfigen befindlichen Lock» Vögel herbey gezogen werden, auf den Fallbäumen fußen, und nun zu den Vögeln auf den Heerd fallen 3 wo sie dann, durch einen raschen Ruck an der Zugleine, mit den Schlagwänden bedecki und durch Eindrücken des Kopfs getödtet werden. Versteht der Vogelfänger auf der Klutter oder einem Rohr-Plättchen die Vögel herbey zu locken, so wird er desto mehr fangen, Ueberhaupt aber ist der Fang von Anbruch des Tages, bis gegen 10 Uhr, wo die Vögel noch hungrig sind, am besten, und es fangen sich dieselben bey Frost und etwas neblicher Wit- terung am liebsten. Acht und zwanzigsies Kapitel, Von der Staarenjagd. Bey der Staarenjagd kommt einzig der Fand auf dem Zeerd in Betrachtung,=- Man läßt nehmlich im Juni, nicht weit von einem beschiltten Weyher, in welchem die erst ausgeflogenen jungen Staaren, der Erfahrung nach, in großer Anzahl zu | | | | jbenad! abmäaht" wie ich! werden| Abet dern m wärme! Gif 1 fon! weise 0 Flußes Ruhen fufer a | Dies Aet/ Wd MN dau! wen,| jW! Dif jm bie! den Jay [Herd Dy 4 juwej Ba fm "dam 11 il,(0 With) W| Rühn), QU angthy "(of, Dh Bn Uf, Oles mi) Ei Zugl, BC Finde %(ter abt 00 u oft NNEN 966 Uhr, hy fin)(d fam) Side] 147) 4 gier San! „Nu i9| besch Ft jung 5 Md Von der Staarenjagd., 305 übernachten pflegen/ einen kleinen Flec> von einer Wiese abmähen, und legt darauf einen eben solchen Heerd an, wie ich ihn bey dem Drosselfange beschrieben habe; nux werden die beyden Parthieen a. 3.( Fig. 16.) nicht exe höhet, und auch kein Strauchwerkf darauf gesteckt, jons dern nur mit vielen Ameisenevern und getödteten Regens» würmern überstreut, nnd die Hütte Kk. mit Heu oder Schilf überdeckt. Kommen nun am Nbend die jungen Staaren flugs weise gestrichen, um in, dem Rohr des Teiches oder Flußes zu übernachten,(o sehen sie die angeregten Ruhrvoögel flattern, und hören zugleich die zum Locken auf den Heexd gefesselten jungen Staare schreyen, Dies bewegt sie auf den Fallbäumen zu füßen, von weichen sie sich nachher auf den Heerd ziehen, und dann oft mit einem Ruck in großer Menge gefangen werden. Dieser Fang dauert aber nur so lange, bis die Wiesen allenthalben gemäht werden, KRKlsdann köns nen die Staaren auf denselben übergüßige Nahrung an den Jujekten und Würmern finden, und achten den Heerd nicht mehr. Kurz vor der Heuerndte aber habe ich zuweilen in einem Abend mehrere Hundert auf einen Zug gefangen, Neun und zwanzigstes Kapitel, Von der Lerchenjagd. Nur zur Uebung sch ieß1 man wohl zuweilen eine Lerche im Fluge; die dkonomischen Jagd'-» Meiho» 11944 10 11B) 10/9 118| hy j JN Pur 7] BE: 0 17.10 141,0 4:7 4% |) „4 110419] j 148 j) OLE 1]] <=- zT=<=== EEE IR EIIIE EEE NE Ee ISIS 506 Von der Lercgarnen, und 3) der Fang auf dem Heerde, 1.) Vom fangen der Lerchen in Tag- oder Rleb»- darnen, Auf dem Strich im Herbjte fallen die Lerchen häufig in die Haber. und Gersten-»Stoppeln, und kön nen alsdann mit den Klebgarnen in großer Menge gefangen werden, Diese Garne, und was soust noch dazu gehört, sind Seite 244 beschrieben worden, Beym Fang selbst aber geht man auf folgende Art zu Werk: Wean man sich überzeugt hat, daß viele Lerchen da sind, und das Wetter windstill ist; so sucht man im Felde, wo dies Jahr Sommerfrucht gestanden hat, eis nen schicklichen Plaz für die Klebgarne aus, Dieser Platz muß so gewählt werden, daß die Garne auf die dstliche, oder norddsiliche Seite des Feldes, und entweder aufs Ebene, oder an eine ganz wenig steigen«- de Anhöhe, niemals aber gegen Abend, oder unter eine Anhöhe, oder auf den Rücken derselben gestellt werden,== Hierher richtet man am Nachmittage die Garne auf die Art, wie ich Seite 245 gelehrt habe, und stellt die zweyte Wand 10 Schritte hinter der ero sten, die dritte aber x15 Schritte hinter der zweyten), die vierte 20 Schritte hinter der dritten, die fünfte 15 Schritte hinter der vierten, und die sechste 10 Schritte hinter der fünften, aufs,=“ Sind die Wände gerichtet) so schlägt man auf beyden Flügeln derselben die H äs spel-Heftel ein, bringt den Haspel mit der Treih»- ine bv fen, ju giehen, N edo ß beyden 2 leute an die Lee fam It Somit! welchen! | großen 1 Lam, 1 9] vie 1 M iß muß mä | NY! Zuk Su Nis lange 119 Damme Denis Ah ohne Cin LIENEN went bs lit, 14 Rüst eh mögli 2004) ME am H Trey, ih Oder lh Ihm hij 50, und ly "get Nhy It sof 1) 8 din, Zin - ue fl Otecht | 0 ma I 6) Dat, 0) ZM 10) auf Di S6 u 1 Dalp Reh EWG 0m Ja ge Ny EDIT 9 der Ew 3 et) j fue 1 46 Öhm R gerihit) gy, die 90 ENEN Voit det Lercs garnen, wenn die Nacht nicht zu dunkel, und auch nicht zu hell ist; deun bey zu dunkler Nacht sichen | nict dl gleich m! hellen J ben din aber en wird jedi bringen), versch, werden Goh! s er angebracht hat, und bey Mondo bellen Nächten ergreifen schon viele Vögel vor und n e- ben dem Garne die Flucht, Dessen ohngeachtet wird aber ein solcher Fang selten ganz mißglücfen, und man wird jedesmal mchr oder weniger Lerchen mit nach Haus bringen, wenn man nur die Sache gehörig zu machen versteht, wobey auf folgende Art zu Werk gegangen werden inuß:; Sobald man an Ort und Stelle angekommen ist, schlägt man das Garn aus, schleift die Trage stangen zu beyden Seiten an die, auf der langen Seite durch das Garn gezogene, Leine oben und un- ten fest, und bindet nun, vermittelst der an der Saums- leine hängenden Bändel, das Garn allenthalben an die Tragstangen.- Ist dieß geschehen und die Nacht völlig eingetreten ,/ so trägt man, wie bey der Beschreibung dieses Garnes gezeiat worden ist, dasselbe recht prall angezogen im Felde auf und ab, und wenn unter ihm Lerchen aufstehen, so legt man es, auf das leise ausgesprochene Wort: de>! auf die Erde, drückt den flatterden Lerchen die Köpfe ein, und zieht sie durch das Gemäsch hervor.=- Da das nöthige pralle An» ziehen des Garnes schr ermüdet, so kann man dies ses Streichen gewöhnlich kaum bis Mitternacht aus« halten, und muß sich dann, weun der Strich gut ist, von ein Paar starken Männern ablösen lassen, um diese Operation auch nach Mitternacht noch fortzusetzen, 510 Von der Schnepfenjagd, III) Vom Santen der Lerchen auf dem Zeerd. Ta einigen Gegenden ist es gewöhnlich, besonders die Heidel!erckvögel und Ruhrvögel, wie beym Drosselfange, auf den Heerd; stellt auch noch mehrere Lockvögel, in kleinen mit Reisern etwas ver» blenveten Käfigen, um den Heerd herum; bestreut die, sen mit Hirjen, Hanf, Len;. und Haber:/C "und fängt dana die sich auf dem Heerd einfindenden Heis delerlich gewählten Ort, wo möglich zwischen 3 bis 10 Fuß hohe. Sträuche, läßt den zun Apportiren nöthigen Hühnerhund neben sich Pfalz nehmen, und schießt dann die vorbeystreichenden Schnepfen herunter. Sich unter einen Baum zu stellen taugt nicht, weit man durch die Aesie im schiessen gehindert wird; und eben so wenig darf man sich in die Mitte einer breis ten Lichtung oder Blöse stellen, weil die Scnepfen sich da zuweilen so tief heruntersenken, das man sie in der Dämmerung nicht gehörig sehen kann, 512 Von der Scanepfenjagd. Will man auch den Morgenstrich frequentiren, so muß man vor Tages Anbruch schon auf dem ge, wählten Plate seyn; denn die Schnepfen kommen so» bald es dämmert gestrichen, und fallen sogleich ein, Der Morgenstrich dauert daher nur wenige Minuten z der ans genehmere Abendskrich aber gewdhnlich ein halbe Stunde, UU.) Don Buschiren auf Schnepfen. Tn(Gegenden wo viele junge Waldungen sind, und die Schnepfen gerne anfallen, ist das Buschiren auf ESchnepfen, während der Strichzeit im Frühjahre, schr augenehm und belohnend.,. Mann sucht dann mit ei- nein fermen Hühnerhunde, der immer ganz kurz gt halten werden muß, die jungen Bestände und die Dorngebüiche in den. Waldungen gegen den Wind ab, und schießt die Schvepfen welche der Hund steht oder aufthut/ herunter,= Bey dieser Jagd ist es rathsam, jede gefundene Schnepfe wo möglich so lange zu verfolgen, bis man sie geschossen hat; denn man trisst oft nachher keine andere mehr an, und bekommt der Erfah» rung nach mehr in die Tasche, wenn man die schon bekann- ten Schnepten eifrig verfolgt, als wenn man undekannnte aufsucht.= Auch muß man die gemachte Erfahrung benutzen, nehmlich, daß die Schnepfen im Frühjahre lieber in den tieten und feuchten Waldungen liegen, im Herbste aber sich lieber in den„hochgelegenen trockenen Wald- Districkten aufhalten, und mit Schrot N. 4, am besten geschossen werden können, 1:1.) Von den Treibjagen auf Schnepfen, Da sich die Schnepfe leicht vorwärts treiben läßt) „pen man ait im 3 gust wil jenen 98 wan die 1 Rlappern (wander! angenehme wie ich se) den Tric wordenen Jagd nich biesem ju! vt abhind / | jena Öl WW) Von Zur Zi siessen, (Seite 2484 VD wurd ade( GEN tan DO Bleich ivy Einmal anf vn,= Py, Handel De; Di, Ind. | Artig hh,; 2] <' HQ yf den 4 EU fomm h 17(inY LENIN tWilbe Gu), 1Fyfen, A find ) Quschiten [2 Ihjahtt jp EQ mit en fü M9) undd ND) 46, ma cht obe! 04 vothsam Dili 0 langt) ae 80, de En dB hom befu) NE 20 bfu y mrühjan NTC 91 troinn St N, 4,0 S jepfe PRÜ Von der Scgarnen, Ruf ähnliche Art kann man auch die Seite 251 bes schriebene Hühner» Steckgarne durch die von Scnepfen stark besuchten Dickige stellen, und zuweilen ajge fal |, und| je drauß Die Passer/) it de! vAssitt L| Zur E1 Aussen 0 gkid vun din WW y Weyhe Fofinen, im, TN€ EWtassit dis Yit,| habe, Zu 51 DA ufd, [Z| Wg Maud ih M 11) 18 0 EINEN MD die Cdiy M 1183 1 ANE) Te 010900 1 ENG es) bud Ny Ei Gili 2 Bn mh) 1 1007) Dänen vit AM Met mt ; 03 | Dof umd ve damit 4m zu UW wü emertn) 3 ga ENEN|] 19) m 4! 01170 Von der Yekassinen- Jagd. 515 einige fangen 3; da diese Fangmethode aber zu unsicher ist, und die Gavne sehr verderben, wenn man sie lan- ge draussen sichen läßt; so wendet man sie selten an,| -.--- Ein und dreyßigstes Kapitel, Von!dexr: PekassinenzI5 aq. Die Jagd auf Bekassinen, und alle Sumpf- und Wasserschnepfen, beschränkt sich 3) auf di: Suche mit dem Vorsiehhund, und 2) auf das Ty»- räassiren, 1.) Von der Suche auf Pekassinen. Zur Strichzeit im Herbstie gewährt die Suche auf Pekassinen dem Schieslustigen viel Vergnügen, und zus gleich viel Uebung im Flugschiessen. Man sucht alss dann die sumpfigen Wiesen und die Ufer der begrasten Weyher mit dem Hühnerhunde ab, und schießt die Pes fassinen, welche vor dem Hund gewöhnlich gut aushale- ten,=- Schrot N. 5. ist der beste für diese Vögel; nach weilchen man aber nicht zu bald schiessen darf, weil sie gewöhnlich nach dem aufstehen 15 bis 20 Schritte im Zickzack fliegen und dann erst gerade fortziehen. 11.) Vom tprassiren der Pekassinen, Ju Gegenden wo die Pekassinen häufig einfallen, tyrassirt man sie auch voe dem Hühnerhunde auf die Art, wie ich es bey der Feldhühnerjagd beschriebea habe, Nur macht man die Tyrasse oder Deckgarne 33* 316 Von der wilden Gänseij«agd, eiwas kleiner und die Maschen etwas enger. Auch- kann man fich des Sete 250 beschriebenen Lerchen, Nachts» garnes zum Fang der Pekajjsinen bey Tag bedienen man irägt es aber in diejem Fall vorne niedriger als hinten, und es läßt ein Dritter den Hund dichte hintex dem Garne juchen, damit die Pekassinen, wenn sie dex Hund steht, im Siß, oder wenn sie ausstreichen, im Fluge gedeckt werden können, Zwey und drevyßigstes Kapitel, Bon der nilden Gaänsejagd. Auf wilde Gänse finden folgende Jagdmethoden Anwendung: 1) der Ansitz, 2) die Suche, 3) der Fang in Eisen und 4) der Fang auf dem Heerd, Zufällig weiden wohl auch wilde Gänse 5) durch Anschleichen geschossen, 1) Vom Ansitz oder Anstand auf wilde Gänse, Wenn man Orte weiß; wo die wilden Gänse ents weder auf Teiche und Flüße, oder-auf Felder fallen, so kann may sich dort wohl vo borgen ansetzen, und mit grobem Schrot zuweilen mehrere auf einen Schuß erlegen. Fallen die Gänse ins Feld, so macht man kleine Schießhötten, wie ich sie bey der Birkhühner jagd beschrieben habe, in die Erde, und legt über die Deckspriegel langen Mist, damit das Ganze einem Dunge haufen“ähnlich siebt, Fallen die Gänse aber aufs Waß fer, und kann man sie aus einer am Ufer angebrachten, VETENSS AUSGING" EE Gie8h sd, an fer Glen daß der! machen, des Was ser nid! selbe 4 0) Faß het Dach vo) Jasselbe jo urüd git werden[0 dt, Im hw fo WEN Üie Dü 4 st naht Wird abery Wähmie 1! (ür Tug) 4 (Ihe, verm We watt Passt, ahl, u) perftüclte borübe, h fall auch dh Dyrd Ihe 6 17 ZU hw En sh PBtd0, h 'n'“, A| 100) JI dh) ouf dit Bude Oi! 1 de Oi! 54) Wüst(0) Zy falen mie un Ju E64 AEWEN 2 thühn Gut be! gum SEULE Fg Von der wilden Gänsejagd, 517 Schieshütte nicht erreichen, so versenkt man ein gross ses, an einem Ende offenes Faß, vermittelst hineingelegs ter Steine, an einem schieklichen Punkte im Wässer, sd, daß der offene Theil, je nachdem es die Wellen nöthig machen, einen oder zwey FXuß über der Ober? he des Wassers steht, Damit ader dieses Faß vom Wass ser nicht umgeworfen perde, fo schlägt man um dasz selbe 4 oder 6 starke Pfähle, die einige Fuß über das Faß bervorragen, befestigt auf dieielben ein rauheg flaches Dach von allenthalben überhängendem Schilf, und richtet dajsclbe so ein, daß es beym Ein..und Aussteigen etwas zurück geflappt, oder an der einen Seite aufgehoben werden kann. Ist diese Wajserhütte gehörig zurecht qEs macht, und inwendig mit einem bequemen Siß vero sehen; so läßt man sich, etwas vor der Zeit wo die Gänse einzufallen pflegen, vermittelst eines Nache:s8 in die Hütte bringen, und schießt dany aus derselben die oft nahe herbey kommenden Gänse. Noch ergiebiger wird aber der Anstand werden, wenn man eine junge gelähmte wilde Gans zu zähmen uch? und- sie bey dies ser Jagd als Lockvogel benußt. Man fesselt: dann dies selbe, verwittelst eines um die Flügelwurzeln und den Leib angebrachten Riemens ,“ an einen im Felde oder Wasser, schußmäßig von der Hütte, eingeschlagenen Pfahl, und streut um dieselbe Kohlolätter, Salat y zerstückelte gelbe Rüben 1c. aus, Ziehen vachher Gänse vorüber/ so wird sie die Lo>gans, wozu im Noths fall auch eine graue zahme Gans gebraucht verde" fanny durch ihr Geschrey anziehen und zu Schuß bringen Von der wilden Gänsejagd. Il) Von der Suche auf wilde Gänse, Jn den Seen und Weihern worin Gänse he>en, können die Jungen vor den, an das Suchen im Wasser gewöhnten, Hühnerhunden leicht geschossen werden, Man läßt nehmlich zu Anfang des Juni in das Schilf meh«- /xere Schluppen oder Schneisen mähen 3 stellt ink letzten Drittheile desselben Monats Schützen, jedoch so viel wie möglich verborgen ,/ au diese Schluppen, und sucht nun das Schilf mit den Hunden, oder auch mit Treibleito ten ab. Dadurch angeregt, werden: die jungen noch nicht beflogenen Gänse über die Schluppen ziehen, und können mit Schrot N. 2. leicht geschossen werden. Bey dieser, wie bey jeder Wasserjagd, ist ver doppelte Vorsicht im Schiessen zu emofehlen 3 weil die fach aufs Wasser geschossene Kugeln und Schrote oft abschlagen, und in beträchtlicher Entfernung noch scha den können, Il.) Vom Sang der wilden Gänse in Lijen. Jn manchen Gegenden, wo die wilden Gänse im Winter in zahlreichen Flügen auf die Saat fallen, legt man ihnen Berliner- und Tellereisen auf die Art, wie ich solches beym Fuchsfange weitläusig beschrieben habe. Wittrung isi aber hier nicht nöthig, Man pukßt die Eisen nur sauber, legt sie aber sonst wie beym Füchsfange, und nimmt zum Fang» oder Stel- b rocken ein Stück von einer gelben Rübe; wovon auch mehrere kleine Bröccchen um die Eisen her qusgt- sireut werden,== Jn großen Feldern, und wenn man Mia 505 / Ä 1 | 2 u en „is mit) fbi DI [v.) Voi Pu[l! man fie a! im 841 vod | fehr einte! hu Bech näher besch Vn DN NE| fGr 1100.08 Wenn mA! jein 8 Get 13 (us das 1 wm= mwendba Oh (1 1090/1CK [*) 2 Chemali ge h AUD| NE 7 Mena Wen(ih , Von der wilden Gänsejagd, 519 Böns, 1 fich. mit dem langweiligen Ansitz nicht befassen will, Zunft H! ist dies die beste Art Gänse zu fangen. m inh; 1V.) Vom Sand der wilden Gänse auf dem Zeerd. ii In Gegenden wo es viele wilde Gänse gibt, fängt ) Ge man sie auch auf grossen im seichten Wasser angeleg- je nh ten Schlagheerden, vermittelst darauf gefesselter DAL Lockgänse, In Holland soll diese Fangmethode 2 sehr einträglich seyn 3 ich habe aber niemals einen, sols Im Ww hen Heerd gesehen, und kann, ihn daher auch nicht | jung näher beschreiben, NN E Ret V.) Vom Anschleichen an wilde Gänse. Ut), jj! Da die wilden Gänse ausserordentlich scheu sind, Zt well! so kann man äusserst selten schußmöäßig an sie schleichen, AS| wenn matt nicht durch einen tiesen Graben, durch eine 194) noh| Hecke oder durch einen dichten Nebel begünstigt wird, Selbst das Schießpferd halten sie selten so lange ] aus; daß man mit der-Büchse nach ihnen schiessen LUES kann.== Das Anschleichen an Gänse ist daher selten gi int! anwendbav, und muß, wenn es allenfalls Statt finden iu A kann/ mit schr vieler Vorsicht geschehen.*) Weisen a Fou*) Ehemals. bediente man ssch der sogenannten Karren-? M. bücsen zur Gänsejagd. Man fand sie aber bald zu un- "0 uh bequem und nicht praftisch genug; weswegen sie auch nicht gp sof allgemein geworden, und sct man denselben vg ht ganz langsam und in gerader Linie auf die »mwa p Enten zu, bis man schußmäßig an ihnen ist. " UD Auch kann man sich beym Anschleichen des Schies2 9N704 pferdes bedienen. Kis IV) vom fangen der Enten vermittelst des Zge gn men L7ietzes, oder Treibzeuges. u Das Seite 255 beschriebene Treibzeug, wird auch zum fangen der jungen Enten in begraßten Weyhern ges 534 Von der wilden Entenjagd, braucht. Man legt es vor, wie das Feldhühner Treihs zeug, und treibt die jungen Enten entweder durch furz suchende Hühnerhunde, oder durch Menschen hinein, V) Vom großen Entenfange vermittelst bede>ter Cangle und Garn» Zamen, Ueber diese Fangmethode ist bey der, Seite 25,75 2 gemachten Beschreibung des Apparats so weitläustig gez handelt worbey, daß hier nichts mehr nötvig ist davon zu sagen» I< muß daher den Leser auf jene Beschress bung zurückweisen, und bemerke nur noch, daß, wenn man an einem Weyber nur zwey Fang- Canäle anlegen will, man sie auf der Sad- oder Süd- Ost- Seite des Wey» hers anbringen muß, weil zur Strichzeit der Enten der Wind gewöhnlich aus Westen oder Nord- West kommt, und vom guten Wind der glückliche Erfolg des Eutens fanges großen Theils abhängt. V1) Vom fanden der Enten auf dem Zeerde, Der Heerd zum Entenfang hat die gröste Aehnlichs Feit mit dem beym Drofsselfang beschriebenen, nur wird er im seichten Wasser und Gras eines Weihers, Sees, vder Flußes.angebrates Faß.== Hat man gelähmte und gezähmte wilde Enten; so fesselt wan diese, wie ich) beym Ansiß gezeigt habe, an, und bes nußt sie als Lockvdgel auf dem Heerd 3 hat man aber keine wilde Enten, so können-auch graue zahmeihre SEE“ Ve! Etelle ver Malz un vor und fesseit, Vil) Auch! Man bin! site Yi hen von/ der Ange hen leich dem 2070 engel In "d fe Fel elschnite)) Jind dieser [ich gescht» (inte diesel | uh Nich bpb;' | Dh! Wh Lt dich RIND "hy vi(in Bilf hedefy nn im 5,,h Qitliustlg 19 LIENEN jEBine Disc ) 5), Wenn 14 431000007) 9.008 Dey 14 Eten der Ieh fet, Johnde Gut» 190 ur Wi) M, Eth 4 vEntenfans PYR NE >„-"N « fesselt ut 81), und 19:70 a VRTL110 Von der Raben-, Krähen und Elstern- Jagd, 325 Stelle vertreten.=- Beym fangen wird der Heerd mit Malz und Haber bestreut, und die Loc>- Enten werden vor und auf dem Heerde an eingeschlagene Pfähle ges fessett, VID Vm Sang der Enten mit Angeln, Anc< mit Angeln lassen sim wilde Enten fangen. Man bindet nehmlich Fischangeln an zwar dünne aber starke Bindfäden, umhängt jede Angel mit einem Stü» t jie sich ihr in den Schlund, und fie ist gefangen,==“ Auch kann man mehrere Ans gelscten Vd» gel nicht verscheucht werden, so geht man nicht eher aus der Hütte, um die geschossenen Vd dgel zu holen, bis man keine lebenden mehr um die Hütte erblit= und wenn die vorüberziehenden Vdgel den Uhu nicht bemerken soll» ten, sv hebt man ihn, vermittelst der in die Hütte reichenden Stange, schnell in die Höhe, damit er etwas flattere, und dadurch besser gesehen werde, V) das A trachtun | | N| hinter Y nit gutt porsichtiy Wmvey idle€ ie wild jem um Ve in 3, fan dn 71 er je jh demahtn, Jalfey 4 | Oh, Nb beby 3,1%, Eben vn; hn 41h bemih] | | weil Diek 1 1009,07 Außen,| id begibt fü Vm, Au 14 1, def; ddd 7 NEE PEZ 4 0004 lb j)(udn 36 flotte)| Von der Reihetrjagd. 527 Fünf und.dreißigstes Kapitel, "Dii07m DE 0:5: 7M/0 4.015000; 2 SEAIQTD: Bey der Jagd auf Reiher kommen vorzüglich 1) das Anschleichen, und 2) das Beitzen in Bes trachtung. ID Vom beschleichen der Reiher, Da die Reiher sehr scheue Vögel sind, so muß man hinter Bäumen, He>en, oder Wällen, und in Graben, mit gutem Wind anzuschleichen suchen, und sich äusserst vorsichtig benehmen, um schußmäßig anzufommen. Bey Anwendung aller möglichen Vorsicht hängt aber der glütliche Erfolg grdsten Theils vom günstigen Lokale ab, ohne welches der geübteste Schleicher nicht nahe genug heranfommen wird, I1) Vom beitzen der Reiher mit Salfen, Vormals fand man viel Vergnügen daran, Reiher mit Falken zu beiten, Leßtere wurden, wie ich Seite x75 gelehrt habe, abgetragen oder gbgerich» tet, und, wenn im Herbste die Felder leer waren, zur Reiher-Beitze gebraucht.--- Man ritt zu dem En2- de in zahlreicher Gesellschaft, und in Begleitung der Falkenire, welche die Falken auf der Faust trugen, in ein Feld, das an einen Walddistrikt grenzte worin Reiher sich aufhielten, und wenn die durch Jäger rege gemachten Reiher hervorfamen, so schickte man einige Falken auf sie ab, Diese verfolgten nun den Reihex »28 Von der Raubvöogeljäagd. oft bis zu einer unglaublichen Hdhe, und schlugen ihn dann herunter» Während dieses„Kampfes zog sich die ganze Ja-dgesellschaft aufs schnellste wach der Gegend, wo der Reiher zur Erde kommen mußte, und wenn dieß geschah, 5 nahm man den Reiher in Schuß, legte ihm silberne Ringe mit der Jahrzab! und andern Ins schrifien um die S cänder, und schenkte ihm die Freya heit wieder,== Auf diese Art wurde oft ein und ebene derselbe Vogel mehrmals gebeißt, und man freute sich Jedesmal, ihn wieder in seiner Gewalt zu haben.= Die Jägerey war bey diesen Jagden äußerst kostbar ge? Fleidet, und sowohl dieß, als das damit verbundene sarfe Reiten bewirkte, daß man diese Jagd sehr ange» nehm fand. Sechs und dreyßigstes Kapitel. Wo nber Raa 0 bv. 0.9 E07 SF 0.00 Zur Verminderung der für die Jagd so nachtheiligen Raubvdgel hat man von jeher mancherley Mittel zu er- finden gesucht; die anwendbarsten davon sind aber? x) das schiessen aus der sogenannten Krä> henhütte, 2) der Fang im Habichtskorbe, 2) der Fang in der Rovönne, und 4) der Fang in Tellereisen, 1) Dom schiessen der Raubvögel aus der Rrähens- hutie. Unter.den Vögeln, welche durt werden, in Verbin bung, 41! so fan 1 his zur 38 uch nedh gen aus dabey 10/0) bruch gear 10) Vontt M F0 1 Jhidumar Ken auf 0 fet daher 61 ij Taube xt 1 beschlagen Ingerife, 4a Iumals 1 vem m f y (wähnen dg wie bilig m 1) 1» Lil"0 ge on in d' Jartig Spes ne 4 BUNN | ! [lupe Ie WTE 1 de Qa TD), und wine k H in Cy, Ind anden?n) Em ie Sies D zin und m) Gln freute jh De haben,= LASNUM Z|| verbunden 81) ehr 00 [-N70 ]„Fal Q nope Mi zu 7 NH 1) m Fr N töforbt,. qr der da ep Zröht) " Uhr zu A wa Von der Raubvögekjagd. 329 finden sich nicht selten auch Raubvogel mancerley Art ein, die dann leicht geschoffen werden kdnnen,== Sekt man mit diesem Verminderungsmittel auch noch 11) Den Sang im Zabichtsstoß in Verbindung, wovon man Seite 238 eine Beschrei» bung, und unter N. 15 eine Zeichnung finden wird z so kann man dadurch die Raubvögel in einer Gegend bis zur Unschädlichkeit vermindern. Doch muß ihnen auch noch ausserdem, durc< Ausnehmen der Jun- gen aus den Zorjten, nachdem man die Alten dabey todtgeschossen hat, so viel wie mdglich, Ab» bruch geschehen, I11) Vom Raubvogelfang vermittelst der Ronne, Der Fang der Raubvdgel in dem Seite 248 be? schriebenen Röunzgoder Stoßgarne, glü>kt am bes sten'auf sreyen, etwas erhdheten Orten. Man errichs tet daher, und damit auch die Kaßen 2c. die angefessel2 te Taube nicht wegnehmen, ein, auf 2 oder 4 mit Blech beschlagenen Säulen ruhendes, mit Rasen belegtes, Bret- tergerüste, und bringt auf diesem das Stoßgarn an.--- Bormals war diese Fangmethode sehr gewönlich; seitz dem man aber den Habict ist, Wollen dann die Raubvdgel auf diesen Säulen fußen, so werden sie vom Tellereisen gefangen und festgehalten. Außer den abgehandelten Faygmethoden werden zus weilen auch Raubvdgel in den für Füchse gelegten Ei» sen gefangen, und beym Luder aus der Schieshütte, vöder sonst zufällig, geschossen, 0), fein Hand Dy matte behin ! Eulen yd | und Festpehaln Ieden weden" Übe gelegten 14 il upttheit, der Gpieöhn, GSechster Ha p Bon der Wild-Benußung, 7 Bi 44 aun' R IT ==> 1= SI Id Is dadurch w 4. Die Wild» Benußung begreift die Wissenschaft in sich? das Wild zur schi>lichsten und vortheilhafte» sten Jahreszeit zu erlegen, oder zu fangen: auch nicht mehr von dem vorhandenen Wilde jeder Art jährlich zu beziehen, als mit Rücksicht auf Nachhaltigkeit genom» men werden darf.... ferner: die zur Benußung bes stimmten Thiere auf die zwe>mäßigste Art, und ohne dadurc< ihren Werth zu vermindern, zu tddten: sie zum bequemen und unnachtheiligen Transport zuzube» reiten: von ihnen auch die verschiedenartigen nußbaren Theile kunstmäßig zu trennen: diese Theile zu ihrer ferneren Bestimmung vorzubereiten, und den Erlds aus der Jagd gehdrig zu berechnen. Die Wild» Benußung umfaßt daher 1) Die Kenntniß der schi>lichsten Jagens«- zeit? 2) Die Kenntniß von der Nachhaltigkeit der Jagdbenußung: 3) Die Kenntniß, das Wild nach weid» männischen R egeln, und ohne dadurch seinen Werth zu vermindern, zu tddtenz 4) Die Kenntniß, das Wild regelmäßig aufzubrechen, oder auszuweiden: 5) Die Kenntniß, das Wild zum Trans» Port zwedmäßig zurecht zu machen; 534 Von der Jagenszeit. 6) Die Kenntniß, das Haarwild na< Weid» manns-Gebraue und Schmalrehe sollten nur von Anfang July, bis Ende December, 2) Alte Rehe aber nur von Anfang Septembers, bis Ende November geschossen werden. D) In Betreff des Schwarzwildes. S hwarzwild sollte überhaupt nur von Anfang September bis Ende Januari gepürscht; die Bachen aber, wo mdglich, schon im December geschont werden, E) Jn Betreff der Haasen. Haasen sollten nur von Anfang September, bis 'Ende Januari zu schiessen erlaubt seyn: F) Jn Betreff der vierläufigen Raubthiere, Alle vierläufigen Raubthierarten sollten zu keiner Jahrszeit einen besondern Jagdschutz geniessen, G) Jn Betreff des Auer-und Birkgeflügels, Auerhähnen und Birkhähnen sollte man zs zeder Zeit schiessen dürfen, die Auerhennen und Birkyennen aber, sollten immer geheegt werden, weil sie beym Brtiten durch die Raubthiere ohnehin stark vermindert werden, Fast bis Endt'? " hal ber, bis 9* K) In„"! Feld fang GMs 60 Min, 1170 Zt NENE "xi Vil119 de Jam yy Yi | WW 193g Ii kfw“3 eshisn 9 DEN fund feh 464 würden 9) 4 Wenn wand Ne, x) Ende Ou) el Aufn | entweder(p ) Ist Were. Ne, 71 von Af | Septem), 3: 4073 | ho Dufard die Becht! MIETE b, NIZU 1] ! Fe wöWiers „ten selte 8 geniesen geflügel ote many enen m werden Ww! puehin jm? Von der Jagenszeit. 537 H) Jn Betreff der Fasanen. Fasanen sollte man nur von Anfang September, bis Ende Januari schiessen: 1) In Betreff der Haselhühner. Haselhühner sollten nur von Anfang Septems ber, bis Ende Januari geschossen werden: K) In Betreff der Feldhühner und Wachteln. Feldhühner und Wachteln sollte man nur von An» fang September, bis Ende Januari schiessen dürfen: L) In Betreff der Schnevypyfen. S hnepfen sollten nur von Anfang July, bis En- de März, vder so lange bis die Strichzeit vorüber ist, geschossen, also in den Monaten April, May und Juny geheegt werden. M) Tn Betreff det wilden Enten,| Wilde Enten sollten von Anfang July, bis Ens» de Januari zu schiessen erlaubt seyn, und N) In Betreff det übrigen Vögehl Alle übrigen Vögel sollten nur, so lange sie brüten und he>en, geheegt, die Naubvdgel aber zu jeder Zeit geschossen und gefangen werden, Bey diesen Bestimmungen ist auf alles in Betrach«s tung kommende Rücksicht genommen worden, und sie würden gewiß sehr wohlthätig auf die Jagd wirken, wenn man sie in die Jagdgeseße aufnehmen wollte, 338 Von der nachhaltigen Jagdbenubßung, Zweytes Kapitel, Von der nachhaltigen Jagdbenußung. Ueber die nachhaltige Jagdbenußung habe ich im dritten Haupttheile, worin die Wildzucht abgehandelt worden ist, schon so viel gesagt, daß es überflüssig seyn würde, alles dieses hier zu wiederho- len. I< habe dort gelehrt, wie man einen Wildstand oder ein Geheege bis zu einer gewünschten Stärke brin- gen kann, und habe zugleich auch angegeben, wie viel davon jährlih abgeschossen werden darf, oder wie viel Stücke nach Endigung der Schieszeit zur Nach- zucht übrig bleiben müssen, Diese Regeln, und die im vierten Haupttheile vorgetragenen Gegenstände. des Jagd-Ssicht, und weil auch Schrote die dicken Häute und Knochen der grdsseren Thiere in einiger Entfernung nicht durchdrinz gen können, ist es Jäger- Gebräuch: das Edel:, Dam.-, Reh» und Schwarzwild mit Paßku geln aus der Büchse oder Flinte zu erlegen, hingegen alle übri gen geringeren Thiere mit Schroten aus der Flinte zu schiessen. Ausserdem ist es auch Fägergebrauc, die auf irgend eine Art in Gefangenschaft gerathenen, oder nicht ganz todt geschossenen Thiere, auf folgende Art zu tdds ten, nehmlich 2 1) Der 9 gu, abgefan Bruse .) Gert | St man auf die Art, daß man sie mit der linken Hand an den Hinterläufen schwebend hält, und ihnen mit der rechs ten Hand hinter die Löffel ins Genick schlägt 7 5) Wdlfe, Föchse, Kaßen, Dähse, Otter, Marder 2c, und alte Raubthiere, werden entweder mit Gabeln erstochen, oder durc träftige Schläge auf den Hinterkopf oder die Nase, mit Prügeln ers schlagen: 6) Das zur hohen Jagd gehörige Federa wild, die Fasanen ausgenommen, wird mit dem GeniFfänger abgeni>t, indem man ihm beym Ges ni> in den Kopf sticht: 7) Die Fasanen und übrigen etwas kleines ren Vögel aber, werden abgefedert, indem man ihnen die Spule von einer ausgerupften Shwungs feder beym.Geni> in den Kopf sticht: und 2 Yom aufbrechen und ausweiden des Wildes. 8) Allen übrigen kleinen Vdgeln, von den Drosseln abwärts, wird der Kopf eingedrüt: Dies sind die verschieden.n Arten, das Wild nach Weidmanns- Gebrauch zu tdödten z; und es würde derjenige, welcher einer Sau das Geni> fangen, oder ein Reh mit einem Prügel todr schlagen wollte, den Namen eines Jägers nicht verdienen, derjenige aber, welcher ein Thier vorsätzlich ängstigt und quält, sich selbst beschimpfen. Viertes Kapitel. Vom aufbrechen und ausweiden des Wildes. Wenn man grdßres Wild, das zum Verspeißen be» stimmt ist, getddtet hat, so muß es alsbald aufge» brochen oder ausgeweidet werden; weil es leicht verdirbt, wenn das Gescheide lange in ihm bleibt. Eo einfach diese Operation ist, so sehr wird aber bey der Jägerey darauf gesehen, daß sie nach den einmal be» stimmten Regeln vollzogen werde, Man muß sich da- her diese bekannt machen und sie pünktlich befolgen, 1) Vom aufbrechen eines Hitscht undihm das Gehdrn zu beyden Sei» ten des Halses geschoben. Ist dies geschehen, so tritt der Zäger vor den Kopf des Hirsches und s< ärft die Haut, vom Drosselknopfe bis zur Brusthdhle, mit einem ve shatfen 73 den edu ver Dre) te des CM rundum! 1 Glu umgeben rige ZUM er dieauf Ds doß Feine) das zur nach bene Art ver19 Wen,„m H 96 NNEN Uf„mie brät, 199 zur Zu; au ema rät 046) nt, 8 Fm Colm vide 7% die Vlafyn die Tisir 9; dyn Vuh 33 se, 194 fu mg << amine Iildez, In, vn by Idrit: x 16 Vild y) 3 und es wi) 1 fangen, 1) 3: wollte, „tenige dhe SD) quitt, jj 3 myveßen bb ald ausg! EME em Ih Wi) Sid aber b! u mm Gu ji SWU goes feb uft benden '" so fitty ft die.% „ mit dw Votti äüfbrechen und ausweilden ves Wildes, 543 scharfen Messer auf. Nun[bst er am Drosselknopfe den Schlund ab, stdßt ihn bis tief in die Brust von der Drossel oder der Luftröhre los- schärft in der Mits te des Schlundes die äussere rothe Umgebung desselben rundum vorsichtig auf, ohne die eigentliche innere weiße Schlundrdhre zu verlezen, und drückt dies den Schlund umgebende rothe Wildbrät,. nach oben und unten, eis nige Zolle zurück. Ist auch dies geschehen, so knöpft er die auf solche Art entblößte Schlundrdhre an dieser Stelle, daß keine Aesung heraus fließen fann, und schiebt nun das zurückgedrückte Wildbrät von beyden Seiten wieder na< dem Knopfe hin.--+ Ist der Schlund auf diese Art HerFnüpft"-- welches ich für besser halte, als wenn, auf Art der Meßger, nur ein Schliß in den Schlund gestochen, und der vordersie Theil ein paarmal durchgeste>t wird“+ so tritt man zwischen die Hinters läufe, und sch ärft die Haut zwischen dem Kurzwild- brät, und von da ber die Mitte des Bauches, bis zur Brust auf; ohne jedod) etwas mehr als die Haut zu trennen. Tst dies geschehen, und hat man die Brunfts ruthe au sgeldst, so macht man=- zwischen dem Kurzs wildbrät, wo der Bauch an das Schloß stvßt, einen Fleinen Einschnitt in die Bauchmuskel, steckt die zwe9 vorderen Finger der linken Hand hinein, drückt damit die Blase und das Gesct den Hirsc< auf die Seite, und dann ist der Aufbruch vollzogen.*) Jem alten Weidmannsgebrauch nach, muß deym aufbrechen alles gerade so aufeinander folgen, wie ich es beschrieben habe, und es darf der Jäger, wenn er bemerkt wird, weder den Ro> ausziehen, noch den Hirschfänger und Huth ablegen, no< über das Wild schreiten, so lange er mit dem aufbrechen beschäftigt ist, Auch tegen Einige dem Hirsch beym aufbrechen belaubte Brüche unter, und sir e>en ihn darauf. s) Wenn dem Jäger das Wild nach seinem Wohnorte gebracht wird, so läßt er das Geräus< gewöhnlich-so lange darin, bis das Wild dort aukommt 3 wenn dies aber nicht geschieht, so nimint er es im nächsten Dorfe, durc< wel- des dex Transport führt, heraus. Bey großen Jagen hingegen wird der Aufbruch, welcher ein Accidenz für die Hoftägerey ist, meistens auf der Stelle herausgenom“? nen und verkauft, gm? Ty aud Talg 7 nennt, 5 noh die| poder der"9 Fräger au Ni bnd noch? hals, u hn? wol 0 0] 1064 j pu gel wacht fu! fam er 10 juf m ham wn ö3 so boat, haven vive | 2) Yet N | | veadt H, wird 4 (mywnhag tam ing riß den dj Yanstnen din Chlm] (8 quß Win Party Up,| Silbe, C dann bl "4.= Dy F fnorwl, w S| ode in Fim did 8 heraus, 4 IE anda Y'r die Dith 4 Ripp Sl indiehy Iwalt hem) Flaute Zu »€, und Dat 9 wuß dept zw, wt( Owen gun wog ve abt des M p Aefhäfg gde(hut: 1] whore ge gd m y dies abet Mi 4 fe, bud m großen 3 eiders Är & Wetauögenn k Vom aufbrechen und ausweiden 1c. des Wildes. 345 In allen Ländern ist we enigstens das Bey 3u'<< und Talg ein Accidenz für den Jäger, oder, wie man es nennt, Jägerrecht; in mehreren ober gehbren anch noc< die Kehl- und Me*rbraten und die Zunge vder der LeFXer dazu: noc< in andern bokomm der Jäger- auch ausserdem die Flämen oder Wam mens und noch.in andern erhält er ausserdem auch den Kopf, Hals, und die vordersten drey Rippen von der Brut, und wohl auch die Haut dazu.=--- Mehrbaten, Zunge und Flämen können vom Jäger soaleich ausgeldßt werden,'weun sie ihm als Jägerrecht vers macht sind; Kopf, Hals, Rippen und Haut aber, Fann er nur beym Zerlegen bekommen, und es muß ihm eine hinlänglihe Vergütung gegeben werden: wenn man Stüce g anz verkauft, oder verschenkt, oder so benußt, daß der Jäger sein JFägerrecht in natura davon nicht beziehen kann. 2) Vom aufbrechen des übrinen Edel-, Dam- und Rehwildes, Gerade so, wie ich es beym Hirsch beschrieben ha- be, wird auch das übrige Edel-, Dam- und Rehwild aufgebrochen und behandelt; nur schärft man:n ei- nigen Ländern den Rehen den Hals nicht auf, sondern reißt den Schlund inwendig, so weit wie mdglich vom Pansen entfernt, ab, In diesem Fall muß man aber den Schlund am Pansen fest zuhalten, damit kein G e- äs aus demselben kommen fang. Hartig Lehrb, f. Jäger, I]. 335 346 Vom aufbrechen und ausweiden 1c. des Wildes, 3) Vom aufbrechen des S von der Schwarte, unter welcher, besons ders zur Brunftzeit, ein übelriechendes gallectartiges Wesen, der Brunftbrard,sißt, abldsen, weil sonst das Wildbrät einen fatalen Gesmma> bekommt.= In Betreff des Jägerrechts wird es beym Schwarz? wilde, wie beym Rothwilde gehalten 3; doch ist der Kopf selten ein Theil des Jägerrechts, 43) Vom ausweiden oder auswerfen der Haasen, Beym ausweiden der Haasen össnet man zwi- schen den Hinterläufen den Balg in die Quere, stößt ihn dann über dem Bauche los, macht beym Schloß einen kleinen Läng“- Schlitß in die Bauchmuskel, fährt mit den beyden vorderen Fingern der linken Hand hinein, brinat die Messeispiße dazwischen, schärft den Leib so weit auf, daß man mit der Hand hinein kann, und zieht 7“ Gescheide heraus. Nun löst wan den Mastdarmvor dem WeideloHe ab, ohnedas Se loß zu dffnen, macht einen Schliß in den Balg, nnd ste>t die Blume hindurc<, um die Oefsnung zu bes deFen, gum webe? wenn es 1! Jet werd» [pche aus M den Bogen finein 61» ge heray M! Ven nt „= Dir EM gone | ubs nfmm ww 0 damit derpe y und zeh) hätan Y' Un(2 an NEN heit, wwe ge? int"€ Vildeg, wildes, | R vm dan Othildes by Ü, sondem Sgelft, m Hehalten zh P, fo muß Sn, und u) 9 en Fath Selcher, bi 9) gallertar Om, wilo 290011008 Y 11 Edith (8 du Fey der Aust! Fine Wan A | Jer, füh 11 beym CO „wähl, fügt aud hinein, ) den feh! 1 fam, 4 wan „36 yy| Balz,|| UE| Vom fknebeln, heesen, aufedern und klyppen des Wildes, 347 5) Bom aufbrechen des Federwildes. Ylles zur hohen Jagd gehörige Federwild sollte bil- lig, nach ver alten Weidmannsregel, alsbald aufge» brochen werdens gewdhnlich geschieht es abor nur, wenn es zu einer warmen Jahreszeit, oder weit versen» det werden soil,== Ma s< ärft alsdenn, vom Weida loche aus, ertweder in die Quere, oder nach der Brust, den Vogel so weit auf, daß man mit einigen Fingern hinein greifen, und das Gescheide sammt dem Mas gen herausholen Fann, 6) Vom ausziehen des Federwildes, Wenn man Federwild das zur niedern Jagd gehört -= die Schnepfen, Drosseln und Lerchen auss genominen== weit versenden will, so ist es vortheilhaft, und zur Conservation ndthig, sie auszuziehen. Man nimmt nehmlich ein kleines hölzernes Hälchen, fährt damit dem Vogel in das etwas erweiterte Weidloh, und zieht das Gescheide, bis auf den Magen, bes hutjam heraus. Fünftes Kapitel, Vom knebeln, heesen, anfedern und Fluppen des Wildes. Um erlegtes Wild bequemer transportiren, oder auh aufhängen zu können, wird es, nach seiner Verschiedens heit, entweder geknebelt, oder geheest, oder ane gefedert und gekfluppr, 35* >48 Vom knebeln, heesen, anfederg.u, kluppen des Wildes, 1) Vom knebeln des Wildes. Rehe, und auch geringes Edel- und Dams wild, lassen sich besser tragen, wenn man sie gekne» belt hat. Dies geschieht auf folgende Art?: Man schärft über dem Knie der beyden Vorderläufe die Haut etwa 6 Zoll lang auf, und entblößt die große Flechse oder Sen e'on allen Seiten so, daß man mit 3 Fins gern hinter ihr durchgreisen kann. Nun ste&t man den rechten Hinterlauf hinter der entblößten Flechse des lin? Xen Borderlaufes, und den linken Hinterlauf hinter der Flechse des rechten Vorderlaufes so weir durch, das noch das Knie diesen Spat passirt, und klemmt zugleich den Kopf zwischen den geschränkten Läusen fest ein,== Damit aber die Hinterläufe nicht wieder zurüF können, so sticht man zwischen jedem Knie und der Heese des Hinterlaufes* ein hoölzernes Hä>t und geschmeidig werden, und macht dann an den Enden der Fahnen einen sogenann» ten Weberknoten. Nun sticht man mit dem Spul- Ende der Federn dem Vogel durc die Nase, bey einem 1 großen Vos gel auch“ wohl durch die Kinnlade, damit er den Schna- bl nicht aufiperre, und kaüpft dann die Spulen» Enden zusammen,== Große Vögel werden einzeln angefe- dert, von den kleinern aber werden mehrere zusamez- mens» oder aufgekluppt.-= Bon deu Ganzvbs geln tluppt man 4 Stücke, von den Halbvodgeln 8 Stücke, und von den Lerd) en gewdhnlid) 12 Stücke zusammen, und nennt einen solchen Klupp Yinen Spieß=- an einigen Orten aber Klupp. Sehstes Kapitel. Wom zerwirken und sireifen des Haarwildes,. "W Wenn der Jäger einem zur hohen Jagd gehörigen Thiere die Haur abnimmt, so nennt er dies zerwirke ns > Jagd gehbrigen aber: streifen oder«bst reifen. Beydes muß nach den bey der Jä- bey einem zur niederen gerey einmal angenommenen Regeln geschehen, und es darf kein Jäger dabey willkührlich verfahren, z50 Von zerwirken und siteifen des Wildes, „“ rt) Von zerwirken eines Hirst, so schärft man die Haut, vom Geäs an, über den Hals und bie Brust, auf, faßt nachher den rechten Forder?- lauf, kränzt die Haut 3 Finger breit über den Ober- rüden, und schärft sie von da über das Knie, nach der Mitte der Brust, auf. Eben so' macht man es mit dem linken Vorderlaufe, und tritt nun zuerst zum rechten, und dann zum linken Hinterlaufe, welche eben so über den Oberrücken gek ränzt, und von da, über die Heesen nach dem Weidloche, aufgeschärft werden. Ist auch dies geschehen, so durchschärft man die Haut um das Gehödrn, wie man es mit der Hirnschale herausschlagen will, und schlägt es entweder alsbald mit dem Weidmess ser, oder Hirschfänger, oder einem scharfen Beile heraus, oder- welches mehr im Gebrauch ist, man läßt dem Hirsch seine Zierde, bis man ihn ganz zerwirkt hat, Ci gum Nun fän) Gordelauf! und ds 20" man fig al durch Schm"! ver Seite 8 „Bals,€ | 0) |, fuSzie,| [+ Doud! uch babe; ters I [ UN vw | 3) Lem j1 | Omttt | dil Dam AUONENE slain) " hst vt 94 Wiegen, N fü MN 1:| 0,4 LINEN JT: Viih S1 dai Din DE man dh Bitweder 4 IE Önders by 3 Nihat 4 MU freit Ni NN]> po nö Mid peibt, u 75! übe hi ge mf ah 96) vn dos q aschiaget es Didi pe han welpe 0 a ja nh! EEE ( Wom zerwirken und streifen des Wildes, 33x Nun fängt man auf der rechten Seite, undzwar am Vorderlaufe, an, den Hirsch, vermittelst des Messers und des Daumens, von der Haut zu entblösen=- wobey man sic) aber sehr in Acht nehmen muß, daß die Haut durch Schnitte nicht verdorben werdes und wenn man auf dieser Seite ganz fertig ist und die 4255 um die Wurzel des Wedels, welcher nicht enrblößt wird, aufgeschärft hat, so macht man es eben so auf der 1 5.„- und schlächt nun das Gezgörn, auf'die vorhin bemerkte Arts vom Kopfe. Auch beym zerwirken darf der Jäger den Ro> nicht ausziehen, oder den Hirschsänger ablegen, wenn er dies se Handlung voffentlich verrichtet, und er muß aud) 000 zu verhindern suchen, das das Wildbrät durch angeklebte Haare oder Schweiß sein gutes Ansehen verliere, 2) Vom zerwirken des übrigen Edel-, Dam-/und Nehwildes. Gerade so, wie der Hirsch, wird auch alles übrige Edel-, Dam- und Rehwild zerwirkt, 3) Vom zerwirken des St oder zerlegt werden.= Nach altem Weids mannsgebrauch geschieht dies auf folgende Art: 1) Vom zerlegen des Edel-Dam- und Rehwildes. Nachdem das Wild zerwirkt und auf der unterliegen den Haut auf den Rücken gestre>t ist, so wird zuerst der rechte und dann der linke Vorderlauf, sammt dem Blatte oder Bug, abgeldst, und in einen mit Stroh ausgeschlagenen Korb, oder an sonst einen reinlichen Ort- gebracht.=- Hierauf trennt man zuerst die rechte und dann die linke Flem e von der Keule, jedoch nicht zu tief, los- und führt von da eine gerade Linie, bis wo die ersie Rippe an den Hälsknochen stvßt; wodurch die Rippen am Rücdgrath ungefehr Handbreit bleiben; Sind beyde Hartig Lehrb. f, Jäger. Il. 36 . 0 / 7 nN 354 Vom zerlegen des Wildes, Rippenstüke oder Federn, vermittelst eines Weidmessers, oder eines scharfen Beils, und eines untergehaltenen Hol» zes, recht glatt abgeschlagen, se legt man das Wild auf die linke Seite, daß die Keulen genau aufeinander xossen, bezeichnet es hinten an deuselben durch kleine Einschnitte, wo sie vom Z im mer getrennt werden sollen, fährt dann mit einem recht sarfen Messer quer durch die Keule ,„ und schlägt den Knd nicht v"sziehen, oder den Hirschfänger ablegen darf, wenn diese Handlung dffentlich geschieht. 2) Vom zerlegen des Schwarzwildes. Beym zerlegen des Schwarzwildes wird eben so vers fahren!, wie beym Nothwilde gelehrt worden ist; nur muß, ich noch bemerken, daß, wenn der Kopf abgeschlagen wird, man die Vorderläufe etwas nach der Brust zieht, und nun den Kopf so wegnimmt, daß der Schnitt dichte vor den Blättern herunter geht, und sich etwas schreeg na dem Rüden zieht. Der Kopf bekommt dadurch ein besseres Anjehen, als wenn man ihn zu kurz abschlägt. 3) Vom zerlegen des Dakhses,. Wenn der Dachs auf die im vorigen Kapitel gez zeigte Art gestreift ist, so schärft man seine oben rdths liche Ferthaut, vom Na>en bis zur Ruthe, über dem Rücken auf, und löst nun die Fertlappen von den Rips pen los, um sie würflich zu schneiden und auszubras ten.= Hätte aber Jemand Appetit den Dachs selbst zu speisen, so kann man ihn wie ein Reh zerlegen, und in mehrere Braten abtheilen. 4) Vom zerlegen der Haasen, Nachdem der Haase gestreift ist, werden die beyden Blätter oder Vorderläufe abgelbdßt, hierauf die Rippen vder Federn, wie beym NRothwilde, abgeschlagen, und 556 Von der Behandlung der Häute und Bälge« dann der Hals und Kopf abgeldst. Die Keulen bleiben am Rüden, und machen den Braten qus.--- Die übrigen abgeldßren Theile aber sind Kohwildbrät, und werden das Haasenklein genannt. Achtes Kapitel, Von der Behandlung der Häute und Bälge, Da die Häute und Bälge vom Wild einen wichti? gen Nußzungstheil ausmachen, und in ihrem Werth sehr sinken, wenn sie nicht gehörig behandelt und conservirt werden, so muß auch dies der Jäger zu besorgen vers stehen. 1) Von Behandlung der Häute des Edel-/, Dam-, Reh- und Shwarzwildes. Die Häute von diesen Thieren werden alsbald mit Asche besireut, und, bis sie ganz trocken sind, auf einem luftigen Boden einzeln über Stangen oder Latten, oder ängespannte Seile gehängt, und, so viel wie wdg- lich, ausgestre>t.== Nachher hängt man sie einzeln an einem tronen luftigen Orte senkrecht auf, bis sie der Gerber oder Handelsmann abholt. 2) Von Behandlung der Dachss NEE vy Dildhik, “« (1100 | Cn nh 191er) jh 8(Onfdi Elp Din 108, Dam, „8 05 Ahold mi H, sind,"W [29780100 ) ete ng 4 jl an DERN Von der Behandlung der Häute und Bälge. 557 seite nach inwendig gekehrt, an einer Thüre, oder an einer tro>nen Wand, aus, hefter sie allenthalben mit Nägeln an, und bestreut die Aussenseite mit Asche. 3) Von Behandlung der Bälge von den Wölfen, Füchsen, Kaßen, Mardern xc. Die Bälge von diesen Thieren werden, die Haars seite nach inwendig gekehrt, über Bretter gestreift, wel? ken geworden ist, ausgekaämmt werden 3; der"Balg würde sonst viele Haare verlieren, wenn man dergleichen Stellen blos durchs“ käminen reinigen wollte. Auch muß ich noch empfehlen, alle Bälge die über den Sommer aufbewahrt werden sollen, nachdem sie vollig dürre geworden sind, fest in ein doppeltes, frisch gewaschenes, leinenes Tuch zu packen, und vorher etwas Campjer dazwischen zu streuen.== Dies ist die besie Art, sie vor Motten und andern Insekten zu bewahren. Neuntes Kapitel. Von der Berechnung des Wildes und des Geld- erlöses dafür. Der leßte Gegenstand bey der Jagd ist endlich die Berechnung des zur Benutzung gekommenen Wildes. fel ein 2 Zoll hohes, und 1/3 Zoll breites Loch, und ste>t das Querholz vom andern Schenkel durc< dasselbe.= Wird nun auf ein solches Brett der Balg gezogen, so kann er- weil es schmal ist, sehr in die Länge, und nachher, durch augeinanderziehen'der beyden Schenkel, auch sehr in die Breite ausgedehnt werden. | g & NT 4 Ke DINI I Soil iin j | | aintrögt, auf wi Guß Rechnun diese 9 jdan ka sid, 1! mitzu der Fo und des Gelderlöfes dafür. 339 Re- Der Jäger muß sich zu dem Ende ein tabellarisch eins gerichtetes Manual halten,“ worin er von Tag zu Tag einträgt, was für Wild zur Einmahme gekommen, und m.|:.: M: hängerh auf welche Art es verwendet worden ist; damit er am Syfe lsa,| Schluß, des Jahres eine pünktliche, formulatmsßige Disse aub Rechnung aus diesem Manuale extrahiren, und auch in j Avorden jj, dieser Hinsicht seine Pflicht erfüllen kann,== Da in AE iele Dawy jedem Lande Formulare zur Jagdrechnung vorgeschrieben 103 dud sind, so halte ichs nicht für nbthig, diejenigen hier mitzutheilen, welche man in meinen Grundsäßen We die Ur| der Forsidirection finden wird. iden sy 17 20700700 008 DEL ze u Mmm if Fier ewa der vom Verfasser dieser Schrift noch weiter herausgeges Es benen und besonders gedruckten Werke, ; die bsy || & Erbewahnn,| 1) Anweisung zur Golzzucht für Förster, 6te Yuf- | lage vom Jahr 1808. 2) Anweisung zur Taxation und Beschreibung | der Foxrste: zte Auflage von 1804. 293(dd) 3) Physikalische Versuche über das Verhältniß 391,8 Oi) der Brennbarkeit der meisten deutschen ] Wald-Baumhölzer, zte Auflage von x307. 4) Grundsätze der Forstdirection von 1803. 150 5) Beweiß, daß durc< die Anzucht der weißblü- Aylic dit henden Akazie schon wirklich entstandenem, Rs oder nahe bevorstehendem Brennholzmangel 90 ils nicht abgeholfen werden kann 2c. 2te Auflage von 1802. bsd; 7 3 a 4 2 4 199 m I 6) Lehrbuch für Förster und die es werden wok» Ap Ei len,'zte Auflage von 1808. ps[am 7) Journal für das Forst- Fagd- und Fischerey- | 0; wr) wejen, von den Tahren 1806, 1807 und 1868. fe 8) Anleitung zur Forst-und Weidmannssprache. But 1809, 5%. IEEE EEE nen Drudfehlexr H. Im 3 weHten. Bande Zeile Seite|=gv1 von statt lies | oben| unten T3 10<= fleine feine 128 5== woran wovon 174= 3 durch mit 174-= 9 bindet um bindet nun 22 12-. woran wovon 241| im Titel| Fanggarnen Fallgarnen 5% J 7 270 13= daran davon 275--- 11 der den 518=. 1 werden worden 359= 9 11 und III, 1 und III, 362== 8 das die 390 19-- Z11 312 393 8 7 337 348 398-- Saufängen Saufänge 404 7= 333 348 497 6 wr 353 294 497 FR 14 338 348 ard nun 11 Vrren — —— Magenta Snarit lſ- l 8 B S 0 4 ◻ 0 O 23 5 5S 0 ————