0 5 Mhccer 4 2 7 h, e,, f 4 9— Aufſäßz e uͤber 6 ; S 5 3 ſtaatswirthſchaftliche Gegenſtaͤnde von 3 ſtta 7 45ſTr 6 ☛- 1 4 Chriſtian Jacob Kraus, öffentlichem Lehrer der praktiſchen Philoſophie, und uPdere der Cameralwiſſenſchaften auf der Univerſität zu Königsberg. 3 6 Nach deſſen Tode herausgegeber von⸗ 1 Hans von Auerswald, . geheimem Ober⸗Finanzrathe, oſtpreußiſchem Kammer⸗ Nac präſidenten, Curator der Univerſität zu Königsberg und Ritter des rothen Adlerordens. mn A—„. Erſter Theil. 1 Mit dem Portrait des Verfaſſers.— — 2 Koͤnigsberg, bei Friedrich Nicoloviug. 1808. 41 5 ) — — 3—— N Vermiſchte Schriften uͤber ſttaatswirthſchaftliche, philoſophiſche und .—. e andere wiſſenſchaftliche Gegenſtaͤnde 3 von Chriſtian Jacob Kraus, öffentlichem Lehrer der praktiſchen Philoſophie, und der Cameralwiſſenſchaften auf der Univerſität zu Königsberg. Nach deſſen Tode herausgegeben von Hans von Auerswald, 5 geheimem Ober⸗Finanzrathe, oſtpreußiſchem Kammer⸗ prändenten, Curator der Univerſität zu Königsberg 18 und Ritter des rothen Adlerordens. A— 4 4 — SN 7AS4 eN / 127 21†*. 4 1*: X S An 4 4 8 4 4 1 e en 1** 8*b 141 2 8.„.. 8 Eer ſter Thei l.... en A: 14.r 1*. — Ar„⸗ N 8 5 Mit dem Portrait des Verfaſſers. — Koͤnigsberg, bei Friedrich Nicolovius. 1808. ASA 7 — — — —— —— ——— ——— — . N Nan ber dn Vunſch, ih ſäinen nich nejmen konat' ich ab hatn, in ſ dngetetenem iinne peäfu nachung gei iherdäen. N goßr ſämes Kbens hhält ans d ſtadenhet l trtelet ds pada Vorbericht. Men verſtorbener Freund aͤußerte oft den Wunſch, daß, wenn ich ihn uͤberlebte, ich ſeinen handſchriftlichen Nachlaß an mich nehmen mochte; nur mit vieler Muͤhe konnt' ich aber von ihm die Erlaubniß er⸗ halten, in ſolchem, leider! nur zu fruͤh eingetretenem Fall, das, was ich nach eigner Pruͤfung zur oͤffentlichen Bekannt⸗ machung geeignet faͤnde, dem Druck zu uͤbergeben. Die große Abneigung, dieſes waͤhrend ſeines Lebens ſelbſt zu thun, entſorang theils aus der in ſeiner natuͤrlichen Be⸗ 8 ſcheidenheit liegenden Beſorgniß, daß ſeine ſchriftſtelleriſchen Arbeiten den Werth fuͤr. das Publikum nicht haben wuͤrden, den 4 VI ſeine Freunde darauf legten; theils aus dem Unwillen und Ueberdruß, den er nach dem Leſen oberflaͤchlich geſchriebener Werke em⸗ pfand. Daß jene Abneigung keine Ziererei war, ergiebt ſich unter andern auch aus der Sorgloſigkeit, mit der er die Konzepte von ſeinen Aufſaͤtzen jedem, der ſie verlang⸗ te, mittheilte, daher es manche Schwierig⸗ keit gekoſtet hat, ſie zuſammen zu bringen, und wodurch manche Aufſaͤtze verloren ge⸗ gangen ſind. Sein zuſammengebrachter handſchriftli⸗ cher Nachlaß beſteht: 1) In einer Staatswirthſchaft, vor deren letzter verheißenen Reviſion ihn der Tod uns entriß. Dieſer unterbliebenen Durch⸗ ſicht ungeachtet iſt ſie ſo gehaltvoll, daß ich kein Bedenken tragen durfte, ſie, wie ſchon geſchehen, dem Druck zu uͤberge⸗ ben. Von ihr ſowohl, als von den ihr nachfolgenden Vorleſungen uͤber Finanz⸗ und Handlungswiſſenſchaft, Landwirth⸗ ſchaft und Technologie giebt der ihr vor⸗ geſetzte Vorbericht naͤhere Rechenſchaft. —————:——— ) In t nicht und? dre tureet kannen miſch macht. doß we dren Eüben haben, lung m „! kmſt⸗ “ 2:5==“ VII 2) In theils völlig ansgearbeiteten, theils nicht ganz vollendeten Abhandlungen, und Aufſäten, über einige Gegenſtände der Staatswirthſchaft, Philoſophie, Na- - turlehre und Mathematik, mit deren Be: kanntmachung dieſer erſte Band der ver- miſchten Schriften den Anfang macht; 3) In Vorleſungsheften über Philoſophie, A 4) I Geſchichte, Philologie und Aeſthetik, die ſo ſehr das Gepräge eines univerſellen und geläuterten Geiſtes an ſich tragen, daß wenigſtens viele Bruchſtücke daraus, deren Auswahl die Profeſforen Psrſchfe, Süvern und Hofſmann übernommen - haben, dem Publifum in dieſer Samm- "Mand mitgetheilt zu werden verdienen. Aphorismen, und umſtändlichen - und ſaftvollen Auszügen aus wich- tigen ſtaatswirthſchaftli; ichen engliſchen und franzöſiſchen Werken, begleitet von eigenen Bemerkungen des Verſtorbenen. Dieſe, ſorgfältig ausgewählt, werden WVEIr| vielleicht in der gegenwärtigen Samm- lung ebenfalls aufgenommen werden. Eine Biographie des Verſtorbenen, zu der die Materialien, theils in meinem ſechs und dreißigjährigen, nur ſelten unterbrc- .-? der; TZ ve J-d* =] S 32 €? = 2Z> |N 7 I> Q> vor “> dd uu 4 :| die Ain . We Suff Aandel bet | | *(Wehe | d&€ | Iavet | fl " Ze | vo| i benſ ſen) tat : ſh wih ; we 2€ Neth y bende Fonf Uh Deduftion für, die Königsbergiſche Kaufmannſchaft gegen die Kaufmannſchaft zu Elbing, den Fracht- handel betreſſend, ausgearbeitet im Jahr 1786. * n(Der Hof hatte, auf wiederholtes Anſuchen der Elbingſchen Kaufmannſchaft, den Pil- I1auer Spediteurs die Befugniß zu Fracht» ſchließungen ertheilt, und verordnet, daß Y Deputirte von der Elbingſchen ſowohl, als„(1 von der abſchlägig beſchiedenen Königs- 2 IE bergſchen Kaufmannſchaft, in einer Kön» j ferenz, über die Modalitäten rathſchlagen N ſollten; gemäß welchen jene Befugniß,. am unſchädlichſten für Konigsberg und am vortheilhafteſten für Elbing, ausgeübt werden könnte, um ng< Maaßgabe dieſer Näthſchläge das über dieſe Sache zu ge- "bende Geſeß abfaſßſen zu können. Das Konforenzprotokolk und die Erklärung der Elbingſchen Kaufmannſchaft über daſſelbe, X 2 [| ſind die einzigen Aktenſtücke,'welche bey. Abfaſſung des folgenden Auſſakßes zur Hand gelegen haben,)- N,. 5): Hauptpunkt der Streitfrage, auf welchen alle Verhandlungen gerichtet ſind, beſtehet darin, daß ausgemacht werde:„wie- fern es dem beiderſeitigen Intereſſe, dem gleichen Rechte und der natürlichen Frei- heit der Städte Königsberg und Elbing in Anſehung ihres reſpektiven Handels, ge- mäß ſey, daß die Befugniß zu Frachtſchlie- ßungen über die im Pillauer Gemeinhafen einfommenden Schiffe, entweder, wie bis- her, auf die beiden Handelsſtädte einge- ſchränft bleibez als welches Königsberg wünſchet: oder außer ihnen, auch noch den in gedachtem Hafen wohnenden Spediteurs er- theilet werde; als welches Elbing verlangt.“ Königsberg geht von dem Grundſaße- aus/ der Frachthandel ſey ein Börſenge- ſchäfte; und behauptet, die zufolge dem Grundſaße bisher beſtandene Einrichtung, nac<4 welcher ſämmtliche Frachtſchließungen über die im Pillauer Gemeinhafen einlau- fenden Schiffe durchaus in den beiden Han- delsſtädten ſelbſt geſchehen mußten, ſey dem AA ud det! "hat „regel, M |(weilt | weht it ſh! - Mr, die natd Gmod! gun, weiht nilgebetg| 14 nit ihn - hepeß (e mih bib, Lind ver doppelt vb, Fehn der Zuufle Fehtß ven Gly Welder do (ngsumf ve Sauſm hn Fuß "m it 5 - beiderſeitigen Intereſſe, dem gleichen Rechte und der natürlichen Freiheit dieſer Städte ſo genau angemeſſen, daß eine jede Maaß- - regel, welche von dem gedachten Grund- 'ſaße abweicht, unvermeidlicher Weiſe für - den einen oder andern Ort Schaden und Unrecht nach ſich ziehen müſſe. Und dieß fäße ſich. aufs kläreſte beweiſen. - Der angeführte Grundſaß nehmlich hat "die natürliche Folge, daß alle in Pillau an- kommende Schiffer, der Frachtgeſchäfte we- ; gen, verbunden ſind, entweder nach Ks- nigsberg oder nach Elbing, es ſey nun - mit ihren Schiffen oder ohne dieſelbe für, - ihre Perſon, hinauf zu gehen. Aus die- „Nee Einrichtung nun entſpringt für beide n Städte, 1. in Abſicht auf das Handlungsintereſſe, der doppelte überaus wichtige Vortheil, ein-. mal, daß, bei offener Börſe, unter freier Konkurrenz der Schiffer auf der einen, und der Kaufleute auf der andern Seite, die 'Frachtpreiße. zu dem natürlichen und billi- gen Standpunkte herabgebracht werden, welcher der jedesmaligen Lage der Hand- lungsumſtände gemäß iſtz3 und dann, daß die Kaufmannſchaft die' Bequemlichkeit hat, ihre Frachtgeſchäfte-theils unter ihren Au- 6 gen beſorgen zu laſſen, theils ſelbſt unmit- telbar betreiben zu können. Nächſtdem findet bei dieſer Tinrichtung auch IT. eine völlige Rechtsgleichheit zwiſchen Königsberg und Elbing Statt. Denn ſo fern beide Städte nach einerlei Regel die Frachtſchließungen als Börſengeſchäfte trei- ben, behalten ſie übrigens, in- Abſicht auf die in dem Pillauer Gemeinhafen einlau- fenden Schiffe, gegen einander einerlei und eben daſſelbe Verhältniß; ſo daß, indem ſämmtliche Schiffsfapitaine vom Hafen aus, nach Königsberg oder nach Elbing, wohin es ihnen gebähren oder belieben“ mag, theils init ihren Schiffen, theils ohne dieſelbe für ihre Perſon, frei und ungeſtört hinaufge- hen können, jede der beiden Städte die völlig gleiche-Befugniß hat, dieſe Schiffs- fapitaine durch alle Vortheile, welche ſie ihnen anbieten fann,. zu ſich einzuladen, und bei ſich zu Frachtſchließungen zu ver- mögen. Und wie, bei dieſer Lage der Sachen, in Abſicht auf das Recht, alles wechſelſeitig und gleichmäßig unter den bei- den Städten gilt, ohne irgend einen Vor- zug, oder irgend eine Einſchränkung auf Seiten der einen oder der andern; ſo leiden 1! ſelſeitigen W. deß, eine 0 ber une pie ſe fi FNC NE Frohe) Guifit hem fe wenn A queen! nm Ei il; We R 9 qm foplich u ſe nicht Wabrtäl (8 zu vir fes Ort were ſ ſafe ht Geundſaß nſoßen, py,) t: bleiben ſie auch beide zugleich in dem wech- ſelſeitigen und gleichmäßigen Beſike ihrer DIL. natürlichen Freiheit, dergeſtalt, daß, was die Frachtſchließungen betrifft, eine jede ungeſtört und„unabhängig von der andern, ihre Vortheile benußen darf, wie ſie kann; und daß, wenn eine dieſer Städte etwa durch zufälliges Handlungs- glück im den Stand fäme, viel höhere Frachtpreiße zu geben, und dadurch faſt alle Schiſſer an ſich zu ziehen, die andere dieß ebenſo wenig hindern darf oder fann, als wenn eine derſelben etwa durch ihre be- quemere Lage das Glück hätte„ von meh- reren“ Schiffern, um der Frachtgeſchäfte willen„» beſucht zu«werden. Die Richtigkeit der eben erklärten Fol- gen von dem gedachten Grundſakße iſt ſo faßlich und einleuchtend, daß Elbing ſelbſt ſich nicht entbrechen kann, ſie zum Theil ausdrücklich einzugeſtehen. Deſto mehr iſt es zu verwundern, daß. die Kaufmatnſchaft jenes Ortes, um dem angeblichen Uebel, worüber ſie ſich in Anſehung der Frächtge- ſchäfte beklaget, abzuhelfen,- lieber den Grundſaß ſelbſt mit allen ſeinen Folgen umſtoßen, als irgend welche andere Maaß- regeln, die- mit-demſelben zuſammen beſte- 8 9.„am hen könnten, ergreifen will; zumal da ſich| ju deren allerdings mehrere darbieten..|"Un' Es zeigen ſich zwei verſchiedene Wege, N jn 4 wie, mit Beibehaltung des Grundſaßes, 4 fnbwien Elbing, wenn es einmal an Schiffsr&um: 4 we pd ten zur Stelle nicht genug hat, ſich meh:| ufo 0 rere derſelben verſchaffen kann; nehmlich Hife Kg erſtens dadurch, daß es die zu einer knap-] knit pen Zeit natürlicher Weiſe hochſtehenden| uw Wb Brachtpreiße den Schiffern in Pillau zu 4 feu; fe 8 wiſſen thue, die, nach Maaßgabe ihres- Autun ie] Vortheils, niemals ermangeln werden, mit| W au a oder ohne Schiff, nach Elbing zur Fracht» 4) lngſche Ef ſchließung hinauf zu gehen; und zweitens, he Fhtwaſſe daß es in andern Handelsſtädten, wo der wd Frachtcours am vortheilhafteſten iſt, durch(aine 490 AIM Kommiſſionäre Frachtſhließüngen beſorgen(u, ub A laſſe. In Abſicht auf das erſtere Mittel ihn CMN), könnte noch irgend eine Anſtalt getroffen] Ko Abit werden, um geſchwinder und bequemer ſo-| Why ad EMW wohl die Nachricht von dem jedesmaligen-? Wſti(ien Stande der Frachtpreiße nac< Pillau hin- Doh Sbg unter, als auch die dort vorhandenen wen h Schiffer, welche ſich auf die Preiße einlaſ- Amma Murd 4 ſen wollten, nach Elbing hinauf zu brin- Zt gän€ gen? wozu von unſerer Seite die Einfüh- Wet Day; rung eines Poſtbotes empfohlen worden Kajhine bed iſt: und in Abſicht auf das andere Mittel, 8 ihn, 4 ai EHRE UAC Ä GEE IESE ZEI ÜR G inſonderheit was die Frachtſchließungen in Königsberg betriſſt, könnte Elbing, wenn' es hier feine unverdächtige Kommiſſionäre finden zu können glaubt, ſelbſt welche aus ihrem Mittel erſehen und, hier zur Stelle anſeßen,„um durch dieſe dergleichen Ge- ſchäfte beſorgen zu laſſen.: Aber. nicht genug, daß die Kaufleute von Elbing alle ſolche Maaßregeln verwer- fenz ſie nehmen ſogar eben daher den Hauptgrund zu ihren ſonderbaren Beſchwer- den.„Sie klagen, ſie könnten nicht hin- längliche Schiffsräumte befommen, weil ihr Fahrwaſſer nur ganz kleine Schiffe' trage3 als.ob daſſelbe darum auch nur Ka- pitaine von ſolchen kleinen Schiffen tragen könnte, und als ob nicht die Kapitaine größerer Schiffe, mit Zurü&laſſung derſel: ben,„für. ihre Perſon eben ſo. gut. von Pillau nach. Elbing hinauf gehen könnten, wie ſie in einem ähnlichen Falle von Pillau nach Königsberg hinauf gehen: denn im- mer. mäßte es doch beſſer ſeyn, wenn nun „ einmal durch keine Modalitäten in der Welt größere Schiffe nach Elbing hinauf geſteuert werden könen, wenigſtens die Kapitaine derſelben dorthin auf die Börſe zu ziehen, als beides, Kapitain und „- - IEEE EHORRERDE NÖN GI 1 ( 4] AU 14,9 " Ga a Zi 465: 4|+ IO Schiffe, den Pitlauies Spediteurs zu über- laſſen. Sie flagen FabeE- fie Aufn in Ks- nigsberg, allwo ſie genöthigt wären, Schiffs räumte zu ſuchen, den hieſigen Befrachtern nachſtehen, höhere Frachtpreiße bezahlen, und in Anſehung der verlangten Schiffs- räumte oftmals ungewiß bleiben oder leer ausgehen;„„welches alles keines Beweiſes der Wahrſcheinlichfeit bedürfe, weil es auch in Königsberg eigennüßige Leute gebe.“ Freilich 3 aber eben dieſe eigennüßigen Leute werden ja deſto begieriger die Proviſion zu verdienen, und alſo auch deſto ſorgfältiger die Kommiſſion zu beſtellenyſuchen:(wobei es ſich gleichwohl treffen fann, daß ſie die erhaltenen Aufträge, nach der ihnen vorge- ſchriebenen etwa eingeſchränkten Ordre, un- ter der freien Konkurrenz, welche hier in Anſehung des Frachthandels auf der Börſe Statt findet, nicht ausrichten können:) und die eben ſo eigennükßigen Schiffer, da ſie die Freiheit haben, zu bedienen, wen ſie wollen, werden ja nicht geringe Frachtpreiße von Königsbergern nehmen, wenn ſie hdö- here von Elbingern bekommen können. Es ſcheint würflich, als ob Elbing bei dieſer Klage auf eine dunkle Art den Saß an- .. RULERNEREN Sera SE BE Crits EEE (mW, L ueben ve 6(ure water, WÄ! Geſily] NEG : wankt, juhu W wii[1 furn ve M pu je 0 After NEW wehe,| ver Trade wurd Elbing eing(4 DM Oli zim Ord 8 vi eb bn Del Why | m/f IE in HG iHH,( Nah vilhn") find bin 14 Wing Ve uf | ien Cem "fi WIG IE nehme, daß ein Königsberger ändern Kö- nigsbergern, oder überhaupt ein Kaufmann, der in einer Stadt wohnt, andern Kauf- leuten, die in eben der Stadt wohnen, zu Gefallen, ſein eigenes Intereſſe in Hand» lungsgeſchäften verwahrloſen werde. Wenn - das wäre, ſo müßte freilich aller Kommiſe ſionshandel in der Welt aufhören. Aber der iſt feſt genüg auf die natürliche Den- fungsart der Menſchen gegründet. Königs- berg läßt in London durc< Londner auf Auftionen: der oſtindiſchen Kompagnie Waa- ven erſtehen, in Amſterdam durch Amſter- dammer Frachten ſchließen, in Elbing durch Elbinger, wie ſie in ihrer Er- flärung ſich felbſt ausdrüklich berühmen, Güter zum Seehandel kaufen, und beſorgt nicht, daß die Kommiſſionäre ihre Aufträge, darum weil ſelbige nicht von Mitbürgern kom- mein, hintanſeßen, ſondern rechnet darauf, daß ſie ſie, um ihres ſelbſteigenen Vor- theils willen, gehörig ausrichten werden. Nach welchen" verworrenen Vorſtellungen- fürchtet denn nun Elbing, daß es in An- ſehung der Frachtgeſchäfte, die es zu Ks- nigsberg ikommiſſionsweiſe machen laſſen möchte, auf eine widernatürliche, dem Geiſte des Händels ſowohl als dev'Lage der Um- 12 ſtände entgegenlaufende Weiſe werde bedienet * werden. Doch auch von dieſen Bedenflich- feiten kann es ſich befreien, wenn es aus ſeinem eigenen Mittel unverdächtige Leute als Kommiſſionäre hier zur Stelle halten, und ſeine Frachtgeſchäfte durch dieſe beſor- gen laſſen wollte; denen denn doch. auf alle Fälle immer beſſer, als den Spediteurs in Pillau, zu trauen ſeyn müßte. Wenn aber endlich Elbing überhaupt das Verhältniß zwiſchen ſich und Königs- berg in Abſicht auf Frachtſchließungen; eine unrechtmäßige Dependenz, und den Frachthandel allhier ausdrülich ein Mo- no0pol nennt, ſo ſucht es, durch einen un- geziemenden oder unüberlegten Mißbrauch von Worten, eine gerechte und klare Sache verwirrt und verhaßt zu machen. Denn ſoll das Verhältniß zwiſchen Königsberg und: Elbing, ſo fern der lekßtere Ort es bisweilen ſeinem Vortheile, gemäß- findet, in dem erſteren Frachtgeſchäfte beſorgen zu laſſen, eineunrechtmäßige Dependenz heißen, ſo wird man ſagen müſſen ,- Elbing. und Königsberg ſtehen gegen Danzig und- Riga, oder'gegen Amſterdam und London, ebenfalls in einer unrechtmäßigen Depen- denz, ſo fern ſie es ebenfalls ihrem Vor- ] | =>. [] | wel Waben Zu u lſen 7 Rerhähnf 1 nigen (hu Gand Qube| a wa Gut find! | frei Zun) Motel, a aſhrinfter| uf der eint zern Seil (& Jabyit im |(4 fin And We Chineſh hw Aul (8 ewa be! Guſe ven 5; (ue Ant (aw abi Wann m (eber Ae 0) vn ente Nen wolle Vf Nw mn N omm I3 theile gemäß finden, in dieſen fremden Pläßen Haändelsgeſchäfte für ſich verrichten zu laſſen. In der That iſt das erſtgedachte Verhältniß nicht im mindeſten von. denje- nigen verſchieden, welches allgemein zwi- ſchen, ſo fern ſie, nach Maaßgabe ihres wechſelſeitigen Intereſſes, mit einander beliebige Geſchäfte machen, Statt findet. Aber vollends einen ganz freien: Handel:-mit Frachten, wie mit Waaren, auf offener Börſe, unter unein- geſchränfter Konkurrenz von Frächtgebern auf der einen, und. Frachtnehmern auf der andern Seite, ein Monopol zu nennen, iſt gar: zu unerhört; und es läßt ſich würk- lich fein anderer Grund denken, warum die Elbingſche Kaufmannſchaft einem ſol- gut und Schütt- yRah gut angegeben ſeyn kann, wird zu ver- Whinye ſchaffen wiſſen 3. um ſonach Schiffsräumte maßen vorfaufmäßig beſprechen,"und darauf die- ilauty ſem oder jenem Kauſmann anbieten zu kön- y.Miſ nen."Eben ſo wenn es ferner heißt, er habe ſoll von den Kaufleuten keine Douveurs dali nehmen, den Schiffern keine Douceurs ge- dw ben, die'Frachtpreiße nicht“ ſteigern 3 ſoll vom fü feine mit Adreſſen ankommende, oder nach faſun den beiden Handelsſtädten beſtimmte Schif“ ſolchen fer im Hafen zu Frachtſchließungen verfüh- Jau 1. C 34 renz und ſoll»den mit unverkaufter Ladung anfommeniden! Kargadors dieſelbe“kommiſ- ſionsweiſe nicht abkaufen; ſo“ iſt klär, daß, da in allen dieſen Fällen,.' zwiſchen den Spediteurs und den Schifferu,„oder“ den Spediteurs und den“ unredlichen“ Kaufleu- ten, ein gemeinſchaftliches Intereſſe obwal- tet, feiner den andern ausgeben, und alſo auch. kein Hülfsmittel dagegen Statt finden oder etwas verſchlagen wird." Zwar ſagt Elbing, das'Pillanſche Seegericht! werde allen dieſen Mißbräuchen vorbeugen kön- nen: aber unter"den Augen“ ebemdieſes Seegerichts haben ja öffentlich die"Spedi- teurs gegen ihren Eid und wider alle Ge- ſee ſogar eigenen Handel über Land' und See zu treiben'gewußtz wie“ aus Akten, die darüber verhandelt worden., förmlich fonſtiret+„um wie viel leichter werden ſie alſo im Betriebe der Frachtſachen,' wo al- les nach ſo übereinſtimmendem Intereſſe der darum. mitwiſſenden Perſonen'zugehet, daß ein Dritter nichts davon erfahren kann, alles nach„ihren Abſichten. bewerkſtelligen Fönnen/"Doch,-es mögen auch wohl würk- lich die Elbingſchen Kaufleute nicht. im Ernſte darauf rechnen, daß- die vorgeſchla- genen Modalitäten ſtrenge: werden befolgt nenden) (chen Y drüdug Mifpu ſem,! Aufent, (0000 M Falle d! von de welle daf Welle aus vltiten Einzelnen Bie h ju Dorf wan ber wirf fib Ain var Ut ſt, ſol bw (ier ant Vegenden [ud(ns) Pipe, Gurt dye das 35 werden; und' gegen die vielen unverſtänd- lichen Vorwürfe, welche ſie uns über Be- drückung und ECinſchränfung, Neid und Mißgunſt-machen, wird es uns erlaubt ſeyn, den wohlgegründeten Verdacht zu äußern, daß ſie auch nicht einmal wollen können, daß den Modalitäten ganz genau nachgelebt werde; weil nehmlich in dem Falle durchaus nicht abzuſehen iſt, was ſie - von der ganzen Neuerung hätten; mittler- weile daß ſich allerdings mannigfaltige Vor- theile aus der Uebertretung der in den Mo- dalitäten enthaltenen Verbote für ſie im Einzelnen betrachtet vorausſehen laſſen. Wir haben uns bemühet in dieſer gan- zen Vorſtellung, alle Gründe aus der natürlichen Lage der Umſtände, und aus der würklichen Beſchaffenheit der' Sachen ſelbſt herzünehmen. Elbing, indem es ſich nur immer auf ſeine natürliche Freiheit be- ruft, ſucht dur< Beiſpiele zu zeigen, daß in allen Handelspläßeh nichts gewöhn- licher und natürlicher ſey, als in dem vor- liegenden Hafen Frachten zu ſchließen. Sie ſind insgeſammt ſehr übel gewählt dieſe Beiſpiele. Köpenhagen ſchließt Frachten im Sunde: wohl, aber wer wird den Sund, dieſe allgemeine Station aller nach und aus CE 2 der Oſtſee gehenden Schiffe mit dem-Pil-(ams lauer Gatt vergleichen, oder für einen- nehm Hafen von Kopenhagen anſehen wollen,. dte das ſelbſt. einen der ſchönſten Hafen in:(iche! Europa hat. Rouen ſchließt Frachten in eine Havre de grace;: gut, und. Königsberg' dyn ſchließt Frachten in Amſterdam(nicht im; h Texel), in Lübeck(nicht in Travemünde): m was folgt daraus? Daß eine Handelsſtadt Ay in der andern Frachten ſchließe 3 denn Havre Gut de grace iſt eine Handelsſtadt, wie Elbing, glory „ Stettin endlich ſoll Frachten in Swinemünde ww ſchließen: es mag ſeyn3 aber dafür har ja- yi auch Stettin, in Abſicht auf ſeinen Ei- viele genhafen Swinemünde, nicht eine ſolche| ift Handelsſtadt neben ſich, als Elbing, in| Pit Abſicht auf. den Gemeinhafen Pillau,(p% an Königsberg, neben ſich hat. Ueber-| mB haupt ſteht es dahin, ob ſich der vorlie- Geſß gende Fall durch ein einziges treffendes vs Beiſpiel werde erläutern laſſen. Aber es; wet fommt auch auf Beiſpiele, die| ik keine Beweiskraft. haben, in dieſer wichti-|(übt gen Streitſache: nichts an, ſondern es gilt| vir blos um eine recht genaue Auseinander- höh ſezung der Sache ſelbſt, und um eine ganz[4 ü richtige. Darſtellung aller Umſtände, damit,| fia nach Maaßgabe derſelben, jenem. gleich Cin-| aul 37 |: gangs erwähnten dreifachen Erforderniſſe, n; nehmlich dem beiderſeitigen Handlungsin- M tereſſe, dem gleichen Rechte und der natür- 2: y lichen Freiheit der beiden Städte gemäß, In| eine weiſe, gerechte und heilſame" Entſchei- „3 dung getroffen werden könne. n Und eben deswegen müſſen wir uns x| wundern, wie Elbing ausdrülich alle neue t EEE Argumente in dieſer Sache von unſerer 9' Seite verbitten, oder gar hoffen fann, daß ; alferhöchſten Orts keine Rückſicht darauf werde genommen werden: als ob, wem es| | würklich um Wahrheit zu thun iſt, nicht 7 4 1 vielmehr neue Argumente willkommen ſeyn I| ; müßten 3 und als ob hier ein förmlicher 3 | Privatproceß, und nicht vielmehr eine wich- / tige Angelegenheit des allgemeinen Beſtens ; ER im Werke wäre, die durch ein vffentliches 4|- Geſeß beFimmt werdem ſoll. Hingegen wir 5 unſererſeits, voll Zutrauen zu dem Geiſte s der Ordnung, Billigfeit und Weisheit, wel- 1"- SS + Id D> 2 <> Sw aut 0 WC wiſchen 1 4 Heydt ort. ennie: 7"NN. 6 | JW€ J„ Ca [? 4 Zu 1“ | Wik 1 j ve yol m Höfe! ; 15, G(| malig ver 0 Wurde en, Wit Wl enn ie ir GETÄEH Ueber das Seeſalzmonopol, „Geſchrieben im Jahr 1786.*) D = as Seeſalzmonopol hemmt von den pok- niſchen und ruſſiſchen Produkten, die den Hauptgegenſtand des hieſigen Handels aus N *) Die Seehandlungs- Societät ward geſtiftet auf 26 Jahre vom xſten Januar 1773 an; ſie er: hielt x776 eine Verlängerung auf 3. Jähre, dau- erte alſo bis Ende 1795. Sie var das Mono- pol mit ausländiſchem Salz in den PEZ Häfen der Oſtſee." Seit x782 iſt. auch die ehe: malige. den 3ten Oktober 1773 errichtete See- falzhandltungs: Societät, die das von der See- handiungs- Societät eingefährte Salz nach Po» len abſeten ſollte, mit dieſer letztern voreinigt, ſo daß dieſe nun'. auch den Sat!zverkauf nach Polen ausſchtießtich treibt. Der Fonds ite 31,290000 Thlr. in 24000 Altien zu 5020 Thlr. Den Aktieninhabern, die von allem Antheil an der Verwaltung der Geſchäfte ausgeſchtoffen ſmd, wurden x9 pr. C. Zinſen in der Octroi verſyro: chen, und von der EINMFIRUZ ENEN Landſchaft ga- rantixt. 21795. ward die? Seehandlung bis. 2808 verlängert. Anmerkung d. Herausgebers. % anne es emer 42 machen, den Einkauf hier zur Stelle„Ter- um auf ſchwert den Abſaß in die Fremde, und ſtört Derth| aligemein die Schiffahrt. Nehmlich vor der zem Einrichtung des Monopols('Anno 1773)» nict! als das Seeſalz in völliger Freiheit und| mit“w eben darum auch in"größerer Menge von| gleidus einheimiſchen und auswärtigen Spekulan-| H ten und Rhedern hergeſchit und herge-(epat) bracht wurde, und ſonach nicht nur zu den mit Ve wohlfeilſten Preißen, ſondern gewöhnlich| Pla: auch gar noch auf ſechs Monate Kredit den lus hieſigen Kaufleuten in die Hände kam 3 war. Wegeben, erſtens dieß Salz in ihren Händen zum Weunft, Einfauf der Produfte von Großlitthauen| Baden und Weißrußland, allwo man kein Salz niſſen hat, ſo gut wie bäares Geld, und erleich- Zwei terte ihnen dieſen Einfauf ungemein, in-| Gm dem ſie dieſes Salz, ohne es ſelbſt noch fiebert, bezahlt zu haben, den Polen und Ruſſen fem€ theils in Zahlung, theils auf Kredit geben,| 3, vel und dadurch die wichtigſten Güter zum Ex- 4 Wwerhnh porthandel aufs vortheilhafteſte, theils ſo- uf dul . gleich an ſich bringen/ theils zum voraus IONEN auf das künftige Jahr ſchon gleichſam be- 4 für ſchlagen konnten. Dieſe Einrichtung war wehen, nicht nur heilſam, ſondern in der That Meden nothwendig. Denn jene Produkte, welche wir: V hier in, der kurzen Zeit von etlichen Mona- u : 5 Uhu) =mit FÜRST 5-2 Mie 43 ten ankommen, und größere Summen an Werth betragen, als der hieſige Kaufmann, der gemeinhin den Wiederverkauf derſelben nicht vor... Jahr und Tag thunlich findet, mit eigner Kaſſe bedrücken kann, müſſen gleichwohl durchaus in der kurzen Zeit vsl- lig, es ſey mit Waaren oder Baarſchaft bezahlt, ja gutentheils ſchon zum voraus mit Vorſchuß behandelt werdenz weil die Polen und Ruſſen wegen widriger Hand- - lungs- Balance' hier nicht nur feinen- Kre- dit geben, ſondern vielmehr noch bei jeder Abkunft, einen anſehnlichen Betrag von Waaren auf Kredit von hier mitnehmen müſſen.; Zweitens wurde der Abſaßs der hieſigen Exportwaaren in die Fremde ungemein be-, fördert, indem auswärtige Handlungshäu- ſer und Schiffsrheder mittelſt des Seeſal- zes, welches ſie ganz frei hieher ſchickten oder brachten/ vielfältig veranlaßt wurden, auf Spekulation tauſch- oder kaufsweiſe allerlei preußiſche oder polniſche Produkte zu kaufen und nicht ohne Rückfracht weg- zugehen. Zu geſchweigen, daß dadurch ſelbſt unter den hieſigen Kaufleuten unter einan- der mittelſt des Salzes ein vortheilhafter Barathandel Statt fand, und |& + | i i drittens wurde die Sciffahrt aus- Zu nehmend begünſtigt, weil der Frachtcours erſet immer auf billigem Fuße blieb; und die Johin hieſige Rhederey demohngeachtet empor kam: feu denn die große Menge von fremden Schif- pn fen, welche hieher mit Salz ſtatt Ballaſt| hf 1 famen, ließen ſich zur Rückfracht die mä- ej! Bigſten Preiße gefallen, weil ſie doch ſchon 3 IE an der Herreiſe mit dem Salze etwas ver- i' dient hatten, und die hieſigen Schiffsrheder 0:0 waren um ſo mehr mir billigen Frachtprei- m ßen zufrieden, da ſie nicht nur'auf ihrer kuf Rückreiſe von den Orten ihrer Beſtimmung man ebenmäßig Salz aus Frankreich ſtatt des indy; Ballaſtes mitbringen, ſondern auch zum ringt Verkauf dieſes Salzes hier zur Stelle den M, günſtigſten Zeitpunft bequem abwarten JO konnten. Nun iſt aber der niedrige Fracht- uy? cours für den hieſigen Exporthandel darum' 45 äußerſt wichtig, weil dieſer Handel auf. Wwe lauter voluminöſen und ſchweren Produkten 4 fe beruhet, deren Transport bei hoher Fracht nun ſich leicht ſo ſehr vertheuert, daß darüber“ in In der Verkauf derſelben ſtocken muß, Dieſe G4 und die daraus für alle Handlungszweige ig ge und Gewerbe entſpringenden unüberſehlich. wogen mannigfaltigen Vortheile wurden durch Er/ Ch, : richtung des Monopols auf einmal zerrüttet“ Waid 3 EE NN an en NIESSEN NE Rane RIS MEI I ea nem EO d=“Frambl Dae 45 'Denn»'da die Kompagnie. das. ei- nerſeits nicht anders als gegen bagare Be- zahlung und zu. übertriebenen: Preißen ver- - kaufen, und andererſeits durch ihre Kom- miſſionaire in den franzöſiſchen Salzhäfen ſelbſt unmittelbar einhandeln und durchdie erſten beſten Schiffe, welche dort zu finden waren, ſich hierher ſenden ließz ſo hatte das die Folgen, daß I) der hieſigen Kaufmannſchaft ſo gut wie ein: baares Handlungsfapital., an Werth dem ehemaligen Salzumſaße gleich, rein entzogen: wurde, und zugleich die Polen und Ruſſen,«ihre Produkte hieher zu bringen, abgeſchre>&t wurden. 2) Die Konkurrenz der fremden Spekulau- ten und Rheder als Kunden in Abſicht auf die hieſigen Exportwaaren abgeſchnit- ten, und '3) die Schiffahrt überhaupt gehemmt und inſonderheit der Frachteours in Unord- nung gebracht, unddie hieſige Nh60888 in Unthätigkeit geſebt wurde, Es äußerten ſich dieſe Folgen bald trau- zig. genug. Die Polen und Ruſſen ver- langten nunmehr für ihre Güter ſtatt des Salzes, welches ihnen die hieſigen Kauſ- leute nicht mehr geben konnten, vow ihnen 40 baares Geld, und. dieſe, wenn ſie“ nicht alles aufgeben. woilten, mußten von Wu- (hidt von Riga nach Polen geht die Fahrt" gar dieſes nicht), b) weil ſie die Güter, die: ſie in lein Riga einkaufen woliten, daſelbſt nicht fan-| 00,M “den=- daher famen aus dem tiefſten Ruß-] wf land die Kaufleute blos zum Cinfauf von/ mm Manufakturwaaren, von Wein, Franz verf „bhrandwein, mit Baarſchaft hieher.=- Auch| ſelf. von Riga kamen ſie, nachdem ſie dort ihre;| de ſ < Güter verkauft hatten; zum Einkauf hicher.| deilhof Und endlich 15) zum Theil auch durch die da. aun veränderten Maximen, welche die Seeſalzz/ hm) Fompagnie in der Folge ergriff, und durch Galzhat welche ſie den ehemaligen Schaden etwas niht m verminderte. Aber ganz hat ſie dem Scha- un) Ay den darum doch nicht abgeholfen. Denn fou wenn ſie gleich in. den Verfaufpreißen des Verfau - Salzes ſich jekt nach den jedesmaligen vein. Preißen in Liebau und Riga richtet, und„M wn den hieſigen Kaufleuten das Salz auf drei 1 finh, Monat Kredit giebtz ſo muß gleichwohl die zu Nei Bezahlung jeht immer mit baarem Gelde Gefahr geſchehen, ſtatt daß ſolche ehedem nach Be-.(laden, quemlichfeit, auch tauſchweiſe mit Han- fündy et delsgütern und zwar meiſt auf ſechs-| “monatlichen Kredit geſchehen konnte, duh - und l rm Eg= aI En a EE Ses-> pe-. GES:<== NE EE antun-===>- Da% DET m Se media mene AAINEEESS,- II FE<= ee NE Ee und ver; üE "var ie in fan; Nuß: von an (uch ihre je. die alz- ich vas , KBB ccf EE 5:7 henden Kapital, was darin ſteckt, große Koſten machen. 5) Sie muß alle dieſe Unkoſten tragen, und muß, um ſie be- ſtreiten zu föünnen, immer handeln, was auch herausfommen möge; denn ſie iſt al- lein darauf gewieſen. ten ſind, fommen. ſucceſſive 5) Er unternimmt in guten Konjunktu- ven viel, in ſchlech- ten wenig, denn er iſt nicht auf dieſen Handel allein gewie- ſeit er Fann ao; nachdem die Salz- ernte fehlgeſchlagen oder glücklich ausge- fallen, und Abſas zu hoffen iſt oder nicht, ſv viel und fo wenig „Salz kommen laſſen, als ihm konvenirt, braucht nicht eben mit Salz für dieſen Zeit- punkt zu handeln, um ſeine Handlungsdie- ner zu beſchäftigen, Salarien zu verdie- nen und zu leben, Fehlen wird' es dar- um nicht an Salz: handel, denn wahr- 3 -- 6) Sie muß etwas mößigen Gewinn ev- zwingen, und zwar in der Regel durch einen Handel, in wel- ſich in einen Handel, der ihm Vortheil verſpricht, eindrängen wird(ſ. Wein- und Manyufakturenhandel der Ruſ- ſen in Königsberg). Dagegen hat die Kompagnie gleich in den erſten Jahren ſtarken und weiten Abſas, aber mit eben ſo großem Verluſt und Schaden gemacht; ſo daß ſie vielleicht jekt noch nicht» dieſen Schaden durch den nach- herigen Gewinn wird balanciren können. Nie wird die Kompagnie beweiſen, daß ſie die politiſche Abſicht, den größtmöglich- ſten Nußen für den preußiſchen Staat aus dem- Salzhandel zu ziehen, erreicht habe, vder je werde erreichen könnenz3 dagegen läßt ſich aber aus Vernunft und Erfah- rung beweiſen,“nicht nur daß ſie gerade als Kompagnie, durch ihre koſtſpielige Art ihn zu betreiben, durch die erkünſtelten und theuren Operationen. ſich Abſaß zu ver- ſchaffen, durch die ganz fehlerhafte land- verderbliche Einrichtung, den Polen Salz ; in jn ih! ader Geld uh dert Vel den ſen de ſiad Ny 770 Ilm gie wn | Gent and 1197 Yu Hub meld Interth fimmtet Angele vt def uE Wh, 4 65 in ihr Land zuzuführen 2c., dem Staat ge- radezu und dem Lande einen Verluſt an Geld und Gewerbe verurſacht, ſondern daß auch der. Verdienſt, den ſie jekt ſeit geän- derten Maximen ziehen mag, auf feine Weiſe einen Erſat abgiebt für den. Verluſt, den die preußiſchen Staaten, die mit Po- len handeln können, überhaupt, insbefon- dere die Provinz Preußen, und die Haupt- ſtadt Königsberg in Abſicht auf die ganze Maſſe von Geſchäften, oder das ganze faufmänniſche Gewerbe leiden. Um das Verhältniß, worin die Kom- pagnie gegen den Staat und die Kauf- mannſchaft ſteht, richtig einzuſehen, und den mannigfaltigen, obgleich verborgenen Schaden, den ſie angerichtet hat und noch anrichtet, zu überſehen, kommt alles auf die Hauptfrage an: Durch welche Mittel kann aus dem Handel von Preußen mit Polen der größt» möglichſte Nußen für den Staat und die Unterthanen gezogen werden? Um be- ſtimmter zu fragen, ſeße ich ſtatt Preußen, Königsberg, denn von den andern Städten wird daſſelbe gelten.- Antwort: Durch nichts anders, als daß der Pole bewogen werde, alle feine Produkte, und immer, E 66 it mehrere, nach Königsberg zu bringen, und| 4 hier ſo viel möglich zu kaufen. Das iſt| 65 Zwe. Die Mittel dazu ſind:-| ven 7) man mache, daß der Pole für ſeine pw Produkte den höchſtmöglichſten Preiß be-| geb komme.;/ ni 2) Daß er alle ſeine'Bedürfniſſe und um vc die wohlfeilſten Preiße hier zum Einkauf if, vorfinde, Bil 3) Daß er weder durch die Schwere der( Abgaben, noc< durch die verwickelte und“. - 32 > -- vs grrich. = N? 4 | Z 2 ZE ze j E2-- Zz„ZZ“> Des Dice SEIS: ve meet PN hoy| ſu wm 5 det tol hand Ä ſum€ 107 "4) "m Ueber die Beſchränfungen, venen der inländiſche Produktenhandel durch das Edift vom x7ten Novbr. 1747„unterwor- fen iſt, mit beſonderer Hinſicht auf Weſt- preußen. (Abgedru>t in den Jahrbüchern der Preußiſchen Mo- narchie, Auguſt 1x89x-) Das Edikt vom 17. Novbr. 1747 geht von dem Grundſaß aus, der Producent ſoll alle ſeine Erzeugniſſe unmittelbar an den Konſumenten, wenn es Lebensmittel, oder an den Fabrifanten, wenn es Mate- vialien ſind, abſeßen. An eine Zwiſchen- hand zu verkaufen, ſoll ihm nur in ſo fern erlaubt ſeyn, als er in der Stadt, wo er mit ſeinen Produkten hingegangen, nach Ablauf der Marktſtunden, einen Ab- nehmer unter den Handelsleuten dieſer 72. EIE Stadt finden kann. Dagegen an einen m Einwohner des platten Landes, der ihm beſte ſeine Produkte, in der Abſicht ſie anderwei-; tig wieder zu verfaufen, abnehmen, oder an- die einen ſtädtiſchen Handelsmann, der ſolche Gl auf dem Lande, es ſey zum Äbſaß nach 3 ee ſeiner Wohnſtadt, oder nach einem andern| mi Beſtimmungsorte, einhandeln wollte, ſoll j und er nichts peräußern dürfen z vielmehr ſind Ni alle ſolc durch die- ſes Mittel erreicht? TIL. Muf welche Weiſe könnte derſelbe vollfommner erreicht werden? Bei dieſen Fragen ſehen wir zuerſt blos auf das Getreide, als das wichtigſte von allen Produften, und wenden her- nac< die gefundenen Reſultate auf die übrigen Produkte an. T. Was iſt der Zweck, der durch die bis, herige Beſchränkung des inländiſchen Ge- treidehandels erreicht werden joll? Jeder mögliche Zwe muß ſich ent- weder: 1) auf das Staatsintereſſe, betreffend die Finanzen, oder 2) auf das Nationalintereſſe, betreffend - die allgemeine Wohlfahrt, beziehen. 1) Was das erſte betrifft, ſo mögen wohl, wegen jener Hayndelsbeſchränfungen, öf- ter, als es ſonſt geſchehen würde, die beiden Fälle eintreten:| a) Daß Getreide, anſtatt aus einer Landgegend nach einex weit davon entlegenen Stadt(3. B. aus der Weichſelniederung nach Königsberg) wm fu An m",| handel; Hinſdt Wehen, Wiſe m UE jew Aa fieſe ut ME "is Goty) (le word WM, in; 73 die:' unmittelbar hinzugehen, nur mittelſt einer anderen näheren jener Landge- ſelhe gend liegenden Stadt(wie Elbing) dorthin gelangen kann 3; und verf b) Daß Getreide, welches etwa Land- igſie einwohner(3. B. Beamte am ftli“ het;; in Anſchlag kommen. Denn zu geſchweigen, daß jene Abgabe ährer Natur nach nicht beſtimmt iſt, von dem Landmann getragen zu werden, ſo können es nur Zeiten des Mangels und Mißwach- ſes feyn, in denen er Getreide zu kaufen, und gar bis in den Städten zu ſuchen ge- nöthigt iſt 3 und in ſolchen Zeiten der Noth, ſeine Verlegenheit vergrößern zu wollen, damit aus derſelben ein an ſich unbedeutender Gewinn für die Kaſſe er- wachſe, läßt ſich nicht als Abſicht eines Geſeßes denfen. In Hinſicht auf das Finanz- Intereſſe unmittelbar betrachtet, W fen [| ont weld offi W das ef Qefantt ſhaft 4 NE enten MN (8(mm von 39f (ntfernte Why; Y "jh None 77. alſo iſt die Handelsbeſchränfung zwecklos. Sie muß daher zun8&chſt: 7 auf die allgemeine Wohlfahrt gerichtet ſeyn. Und was dieſe betrifft, ſo geht gewiß die Hauptabſicht des Edikts da- hin, dem fkonſumirenden Publifo die Erlangung ſeines Getreidebedarfs zu . Preißen, die der jedesmaligen Ernte angemeſſen feyen, zuzuſichern und zu er- “leichtern:"wozu dann noch die Ne- - benabſicht kommen mag, das ſtädtiſche Kornhandelsgewerbe zu befördern; nicht ohne Rückblick auf das Accis- Intereſſe, welches bei allem, was den Städten aufhilft, mittelbar gewinnt. ZEE: Aber bei dieſen Zwecke muß man das Lofalintereſſe einzelner Pläße von dem Geſammtintereſſe der ganzen Staatsgeſell- ſchaft unterſcheiden 3; denn beides*iſt, weit gefehlt einerlei zu ſeyn, ſogar einander entgegengeſekt.. Nehmlich eine einzelne Ortſchaft mag es immer gerne ſehen, die größte Fülle von Zufuhr zu haben, wenn auch darüber entfernte Gegenden den bitterſten Mangel litten 3 und ſie mag vielleicht den kleinſten Preiß- Aufſchlag für ein Uebel halten, wenn er auch daher entſtände, daß durch 78 WETTE Hinſchaffung eines Vorraths nach andern Pläßen, dort der drückendſten Theurung abgeholfen wäre. Abev ſo kann dieſe Sa- < die gel leiden, Getreide Haff, a) nicht ſo ſchnell, b) nicht ſo reichlich, c) nicht auf ſo geradem Wege und mittelſt ſo weniger Umſäße hingelangen kann, als es ſonſt wohl geſchehen würde. Denn wäre das ſogenannte Aufkau- fen, das heißt, das: Geſchäft durch Einfauf zum Wiederverkauf den Man- gel eines Jahres mit dem Ueberfluß eines andern und den Mangel einer Gegend mit dem Ueberfluß einer an- dern-auszugleichen, unverbotenz; ſo würden A) nicht bloß in großen Städten, ſondern ſelbſt in kleinen und auf dem Lande ſich mehrere Perſonen finden, die, indem ſie ſich mit dieſem Geſchäfte hauptſäch- lich abgäben, oder auch nur gelegentlich befaßten, eben darum bei eintretenden - Zeiten des Mangels, theils ſchon Vor- räthe bereit liegen hätten, theils im Beſilß der Kenntniſſe, Mittel und An- ſtalten wären, um Vorräthe ſchneller herbeizuſchafſen, und ſonach zeitiger die Noth zu erleichtern. Eben ſo B) würden ſolche Perſonen die Städte, zumal die minder großen, oder von der Gegend, aus welcher die Hülfe kommen muß, entlegenern, deren Zufuhr in Zei- Iamemakitt eiii nnen ile kinetni eee ZIG E ZN ÜR GE NI | ESI 87 ten des Mangels öfters darum knapper - ausfällt, weil Getreide dorthin zu Markt zu bringen, theils wegen der ſchnellen und großen Schwankungen der dortigen Marktpreiße, theils wegen der Weite„des Transports für den entfern- ten Landmann allzu mißlich iſt, reichli- c des nen oder ben ent: 05 ime vv! m" nm [3 | 1 91 ten, zu Anſtalten, welche auf Hintertrei- bung der von ihnen ſogenannten Auffäu- ferei abzielten, jährlich über 1000 Rthl. aus ihren eigenen Mitteln herzugeben. Warum anders, als weil ſie darauf rech- nen fonnten, mittelſt jener Anſtalten, welche die ſtrengſte Handhabung des Edikts bewürfen ſollten, nicht nur dieſe. Koſten, (welche ſie natürlich durch eine unter ſich eigens gemachte Auflage einſammeln wür» den) erſeßt zu befommen, ſondern noch einen anderweitigen Gewinn zu erlangen. Und woher anders ſollte dieſer Gewinn kommen, als aus den niedigeren. Preißen, die ſie dem Producenten bei ihrem Einkauf, und aus den höhern Preißen, die ſie den entfernten Konſumenten beim Wiederver- fauf hofften abnöthigen zu können, kurz, aus der Art von Zwangshandel und ei- gentlich im ächten Sinne ſo zu nennender Aufkäuferei, in deren Beſilß ſie mittelſt je- ner Anſtalten ſich befinden würden. Freilich das Verbot des Edikts, an eine Zwiſchenhand nicht anders, als auf dem Markt einer Stadt, und zwar ohne ſchon vorhergenommener Abrede, zu ver- kaufen, wird von den Handelsleuten der großen, zumal Seeſtädte, und von den 92 MIETE mäctigern Landwirthen, wie Gutsherrn und Domainenpächter, faſt ſo gut wie gar | nicht gehalten, aber gerade der Umſtand, | 4 daß„es für dieſe wenig und dagegen noch [6.4 viel gilt, theils für die geringeren Unter- nehmer, welche'in den Landſtädten, Flek- 0; ken und Dörfern ſich mit Aufkauf befaſſen MI wollten, theils für die kleinern und min- Mw der vermögenden Producenten, welche des | Schußes und ſelbſt der Begünſtigung von Seiten des Staats ſo ſehr bedürfen, und beides in Betracht ihrer großen Anzahl ſo ſehr verdienen, macht das Uebel deſto ſchlimmer. HI. | Auf welche Weiſe kann der Zweck des ; Edikts in Anſehung des inländiſchen Ge- »| treidehandels erreicht werden? ' Der Hauptzweck, dem geſammten fon- | ſumivenden Publiko ſeinen Getreidebedarf h) angemeſſen, und vor willführlichen Erhs- : hungen bewahrt ſeyen, zuzuſichern, ſo- wohl, als ſelbſt der Nebenzwe>, den Granhandel der Städte im Ganzen, und nach dem gerechten Verhältniß der Wich- tigfeit dieſes Gewerdes zu den andert Ge- zu Preißen, die dem Ertrage der Ernte wert niht 1). v ſa 6t En "[1] nd Wu8i0 | ade hi! y naht telde duh wohl! win dahin It 9, fey, (aß Wyn yn (at and, nod tet: let; ſſe nir des 01 nd ſo (0 08 3 "- atf hte hb ſo; en nd h- 93 werbearten zu befördern, läßt ſich durch . nichts wirkſamer erreichen, als: 1) durch Beförderung der Produktion, und“;; 2) durch Erleichterung des Vertriebs. „Denn was das Erſte betrifft, ſo muß von dem Totalertrage der Ernte natür- lich alles, was nicht auf dem platten Lande: ſelbſt verbraucht wird, nach den Städten, und was über den Bedarf der Städte hinausreicht, nach dem Auslan- de gehen, das heißt hier in Preußen, nach den Seeſtädtenz weil dagsjenige Ausland,/ welches. uns an unſerm öſt- und ſüdlichen Grenzen umgibt, uns Ge- treide nicht abnimmt, vielmehr ſelbſt zu- bringt. EN Und was das Zweite anlangt, ſo ſtrebt natürlich jede Waare, und beſonders das Ge- treide allemal von da, wo es weniger gilt, dorthin zu gehen,„wö es mehr gilt, d. h. wohin der Staatswirth in allem Betracht wünſchen muß, daß es gehe, und es wird dahin auf die leichteſte und unkoſtſpieligſte - Art gelangen,"und wird folglich allenthal- ben, nach Maaßgabe des Bedürfniſſes am ſicherſten und bequemſten ſich verbreiten, wenn nur alle Hinderniſſe, die daſſelbe in 94 dem natürlichen Gange, welchen es von ſelbſt nimmt, ſtören könnten, entfernt werden.% Aus dieſen eben ſo klaren als einfa- den zwei Grundſätzen, die wohl keine Sophiſterei leiht wird verdünfeln oder verwirren können, ergtbt ſich, daß die ein- zige.- dem obgedachten Zwe angemeſſene Maxime darin beſteht, den inländiſchen Getreidehandel von den Beſchränkungen, worunter ihn das Cdift hält, zu entbin- den, und der ungehinderten Nationalbe- triebſamfeit zu überlaſſen. Bei der ge- nauern Beſtimmung dieſer Maxime, kom- men folgende drei Punkte in Betracht. Erſtens, das Marktordnungs- weſen in den Städten. Das mag in ſeiner Kraft bleiben, ſo fern es zu der Abſicht dient, theils den Vorkauf in der Stadt ſelbſt zu hindern, theils Beeinträchtigungen der Käufer unter einander zu verhüten, denn in dem Betracht iſt es immer beifalls- werth. So fern es aber die Würkung hat, dem Landmann den Marktbeſuch durch mancherlei Unrechtmäßigfeiten zu ver- bittern, und ihm die freie Benußung ſei- nes Eigenthums zu erſchweren, würkt es, am Ende genommen; ſelbſt dem Intereſſe zer| fan! wil ble th? auf jeh! her te ſe (any! wehrt Otad Treze uſt NEN (ſy den han! Eta diln hegt feines ſh 4! fen my din / 93 der ſtädtiſchen Konſumenten entgegen, und kann in dieſem Betracht nicht genug ge- mildert werden. JIndeſſen bis das Pro- blem, wie jene Abſicht-ohne dieſen Nach- theil ſich erreichen laſſe, beſſer als bisher aufgelöſet iſt, mögen immerhin, wie ſchon jekt geſchieht, die ſtarken Fuhren, welche bereits verhandeltes oder beſprochenes Ge- treide für den Kaufmann bringen, wenn ſie ſich das unnüße Stehen während der langen Marktſtunden erſparen wollen, ent- weder erſt gegen Ablauf derſelben, in der Stadt eintreffen, oder durch Löſung eines Freizettels von der Polizei, die Befugniß zur früheren Abladung ſich verſchaffen, ei- ne Förmlichfeit, die allerdings nußlos und läſtig, aber nun einmal von der beſtehen? den Marktordnung nicht zu trennen iſt: Zweitens, die Art von ſoge- nanntem Vorfkaufaußerhalb eines Stadtbezirks, welche in dem Cinhan- deln des auf dem Wege nach einer Stadt begriffenen Getreides beſteht. Dieſe ſcheint feines Verbots zu bedürfen. Man kann ſich auf den Eigennuß des Landmanns und ſeinen natürlichen Schluß, daß, wenn ihm unterwegens gute Preiße geboten wer- den, die Preiße' in der Stadt wohl noh 96 beſſer ſeyn werden, ſicher verlaſſen, daß er nicht leicht unterwegens verkaufen wird; außer in ſolchen Fällen, wo er entweder 1) unter zwei Uebeln das geringere wäh- len muß, 3. B. wenn er bei Schlitten- fuhren auf einer weiten Reiſe plößlich. von Thauwetter überfallen wird, in welchem Fall es mehr als ungerecht wäre, ihm die Wahl zu nehmen. Dder. 2) wenn die Perſon, die man Vorkfäufer nennt, ihm überwiegenden Vortheil zugeſteht, welches ſie nicht thun wird, wenn ſie nicht entwe- der ſelbſt zu ihrem Bedarf das Getreide nothwendig braucht, oder daſſelbe nach Orten, wo„es noch theurer gilt, hin- ſchicken, oder für Zeiten, wo es muth- maßlich noch theurer gelten wird, auf- ſparen will, und in dieſen Fällen wäre es theils harr, theils gemeinſchädlich, ſolchen Handel» zu hindern. Denn daß durch ſol erreicht werden ſoll, dem Mangel an Zufuhr in den Städten abzuhelfen. Da für die - Städte die Zufuhr der andern Art von Butter wohl nicht minder wichtig, als die der erſtern iſt, und das Mittel, wel- .%-> Y enen KE SSTZ-Svveo Yar- wal 1 Wey wir et born tſacht, doch Fauſer ptheil: Aber ati: an, ung Sinz die [I] DAS - In Abſicht der Wolle ſekt das Edikt eine ganz beſondere Einrichtung feſt. Es verbietet nicht etwa bloß, wie bei den an- dern Produkten, den Aufkauf, ſondern ſchlechterdings allen Handel, und nicht ge- nug, daß alſo der Producent ſeine Wolle an Niemanden, als an die Fabrikanten oder deren beſonders dazu ernannte Ver- leger abſeßen darf, ſondern auch an dieſe ſoll er ſie nur auf dem Markte einer Stadt, und nicht in ſeiner Heimath verhandeln. Unverfennbar iſt dieſe Einrichtung auf den doppelten Zweck gerichtet, theils den Fabri- kanten auch ihr Material aufs wohlfeilſte zu verſchaffen, theils inſonderheit den Aer- mern unter ihnen den Ankauf deſſelben zu erleichtern. Gut ſind dieſe Abſichten ge- wißz; es gilt nur die Frage, ob ſie ſich durch ſolche Maaßregel ſicherer, als durch den zwangloſen innern Wollhandel errei- chen laſſen. Die Folgen, welche für den Produ- centen aus dieſer Einrichtung entſtehen, ſind feinesweges von der Art, ihn zum Marktbeſu ez jede if freien beliebt, Det verkehr anten, f zum | Un: Rapi- vohl! Iten vet T35 iſt, um den Einfaufspreiß mit Zuſchlag einer Magazingebühr; ſondern es borgt auch ſo viel Wolle, als zu einem Stücke Waare gehört, und gegen Niederlegung dieſer Waare wiederum ſo viel jedem Ar- beiter, zu geſchmeigen, daß es ihm, wenn er die Waare niederlegt, weil er ſie nicht bald genug verfaufen kann, ſogar von dem dakan verdienten Arbeitslohn einen Theil verſchließt. Wie nothwendig nun auch immer dergleichen Anſtalten ſeyn mögen, ſo lange das dem Wollarbeiter ge- gen die Wollproducenten eingeräumte Mo- nopol beſteht, und ſonac< kein Privat- handel im Lande exiſtirt3 ſo bleibt doch die wichtige Frage zurück: ob ſie auch, ab- geſehen von dieſer Vorausſeßung, und blos:an ſich betrachtet ,- in ſtaatswirth- ſchaftlicher Hinſicht heilſam, d. h., dazu geeignet ſind, den Ertrag der ſich mit Wolle beſchäftigenden Nationalinduſtrie zu vermehren, Ohne Zweifel muß bei ſolchen An- ſtalten allemal eins von beiden der Fall ſeyn. Entweder ſie ſind ſo eingerichtet; - daß das in Ihnen angelegte Staatsfkapi- tal nicht nur unvermindert ſich erhält, ſondern ſogar ſich verzinſet 3 und dann enn et 136 RIES können ſie dem Fabrifanten ſein Material ſo wohlfeil nicht gewähren, als es ihm beim freien Verkehr Privathändler ſchaf- fen würden; aus dem einfachen Grunde, weil öſſentliche Anſtalten Handelsgeſchäfte nie mit ſolcher Sparſamkeit und Behut- ſamfeit zu führen im Stande ſind, als Privatunternehmer 3 wovon der Beweis am Tage liegt, da man erſtere bei freier Konkurrenz der lektern nie gedeihen, kaum beſtehen ſieht: oder ſie gewähren dem Fa- brifanten ſein Material ſo wohlfeil, als es ihm der freieſte Verfehr verſchaffen könnte, und dann wird das in ihnen an- gelegte Kapital weder ſich verzinſen, noch auch nur unvermindert bleiben, ſondern in Betracht der Koſten und Effekte, wel- Ie die Geſchäftsführung verurſacht, be- ſtändiger Zuſchüſſe bedürfen. So viel nun in dieſem lekßtern Fall an Zinſen verloren gehet, ſo viel gehet an Erwerb, den die Privatbetriebſamfeit. ſonſt vom Wollhandek, ohne Nachtheil des Fabrifanten haben möchte, verloren 3 und ſo viel an Kapital der Staat einbüßt, eben ſo viel entbehrt vielleicht die Nation, an Zuwachs, den ſonſt ihr Kapital könnte gewonnen haben, Kr RIGA GIII:<<<<< tetial ihm ſh“: unde, chöfte ehyt: a eweis freiet faut Far als fen au od) ern vel bes 137 Zwar möchte man dagegen ſagen, es werde, Kraft der auf ſolche Art eingebüß- ten Summen, doch ein den Belauf. derſel- den angemeſſenes Quantum von Fa- brifation erzeugt, welches ſonſt nicht vor- handen wäre, und das ſey ja wohl für die Nation ein Gewinn, der jene Ver- luſte für den Staat gufwiege. Aber: I) Der„Theil von allen jenen Einbußen, der blos auf die Unterhaltung der Ma- gazinanſtalten ſelbſt zu rechnen iſt, fommt feinem Wollarbeiter zu gute, und fann alſo auch keinen Theil von Fabri- kation erſchaffen. Wenn daher über, dasjenige, was ſonſt an Fabrifation im Lande von ſelbſt Statt fände, ein „wirklicher Ueberſchuß durch allen ſolchen Aufwand hervorgebracht wird, ſo kann er gleichwohl dieſen wenig angemeſſen ſeyn. 2) Dasjenige Fabrifationsquantum, wel- ':Des- ohne ſolchen Aufwand wegſfiele, bringt keinen Gewinn, es liefert feinen Zuſaß zu dem Reinertrage der Natio- nalwirthſchaft, ſondern verurſacht dar- in vielmehr einen Abgang. So wie der Zuſchuß, ohne welchen ein Werk- 138'-===== haus nicht beſtehen könnte, durc< die Arbeit, die er dort unterhält, doch fei- nen Gewinn ſchafft, ſondern ein wah- rer Abgang bleibt, weil er immer aus einem andern ſonſt- wovon der Nation erworbenen Reinertrage hergenommen- werden muß, ſo iſt es auch jener Auf- wand in Betracht desjenigen Quan- tums von Fabrifation, welches ohne ihn nicht Beſtand hätte; denn ob die Fabrikanten in einem Werkhauſe vereint oder zerſtreut in ihren Wohnungen ar- beiten, das macht feinen Unterſchied. Freilich kann man für Geld, wie alles, auch Fabrikanten haben, aber ſo viele ihrer auf öffentliche Koſten leben,(und man kann: 3.- BD. ſtatt 1000, derem je-, der-=5 ſeiner Subſiſtenz umſonſt be- fommt, ſich 190 denken, die ihre ganze Subſiſtenz umſonſt bekommen ,) ſo viele gehören nicht zu der Klaſſe der Erwer- ber, ſondern der Salarirten, ſie ver- mehren nicht das Nationaleinfommen, ſondern vermindern esz3 und die Einrich- tung, wodurch ſie fortgehend unterſtükt werden, iſt den milden Stiftungen bei- zuzählen. <> << TUE 139 M die 3) Wie alle milden Anſtalten, ſo haben 0) hb auch dieſe die Wirkung, daß nicht blos n wih die Anzahl der Bewerber ſich vermehrt, 9:0 ſondern auch ihre Hülfloſigkeit zunimmt. Natin Nicht genug, daß mancher, bei einem 404 andern Gewerbe, dürch eigene Kraft be- r Auf ſtünde, blos aus Vertrauen auf den Juan Beiſtand des Staats den Wollarbeiter- on! beruf vorzieht, wodurch die Konkurrenz 6 dit unverhältnißmäßig in dieſer Gattung weint von Arbeit vergrößert, und in andern 14 Gattungen vermindert wird 3. ſondern jied, es läßt auch mancher durch jenes Ver- lles, trauen ſich verleiden, minder wirthſchaft- viele lich zu leben und minder emſig zu ar! und'"beiten. Ganz anders als. Vorſchüſſe 0 je von Privatgläubigern, würken auf den be: Fabrikanten Vorſchüſſe vom Staate. jane Im erſten Fall weiß der Fabrikant, daß viele er auf ſeinen Perſonalkredit, Hülfe von WAHLEN, einem Kaufmann oder andern ſeiner vet? Mitbürger zu erhalten, nicht anders men, hoffen kann, als ſo fern er ſich ihnen wich! durch Wirthlichfkeit und Arbeitſamkeit ſükt empfiehlt; weiß, daß er von ſeinem hei? Gläubiger gleichſam bewacht wird, und hat den gerichtlichen Zwang von Seiten deſſelben beſtändig vor Augen, im lek- EB 449 tern Fall, wo ihm ſchon ſein Beruſ ei- nen Anſpruch auf Hülfe giebt, ſchließt wa er natürlich, daß die Regierung aus zw eben dem Grunde, wodurch ſie ſich be-' wi wogen findet, ihn zu unterſtäßen, ihn de auch als ihren Pflegling nicht fallen laſ-(v ſen, oder doch allemal gelinde mit ihm eit verfahren werde: er wird dadurch ver- al: anlaßt ſorgloſer zu leben und weniger EN H: zu thun und an beides verwöhnt, iſt er ver nach allen Wohlthaten, die er em-| mn pfängt, dürftiger und hülfloſer, als er(mot ohne ſie geweſen wäre. ims So iſt es alſo mit den Anſtalten be- ath wandt, zu welchen der Staat ſich gens- ft thigt findet, wenn er bei ſeiner Maxime,"het keinen.Privatwollhandel im Lande zu ge- in ſtatten, beharrt, wobei nür noch zu be- jeht merken iſt, daß, wenn. er von dieſer Ma- eit xime abginge und gleichwohl jene Anſtal- vf ten noch beibehalten wollte, ſich bald zei-"iW gen würde, daß bei freiem Wollhandel döf- ner fentliche Wollmagazine für die Wollfabri- 06 fen eben ſo entbehrlich ſind, als man jekt"" bei freiem Flachshandel öffentliche Flachs- ii magazine für die Leinenfabrifanten ent- wh behrlich findet.? wm ! Yeh 141 u ei u Einen. Erfahrungsbeleg für das Alles, Wirſt was hier von der Wolle geſagt iſt, und ng aus zwar einen ſo lehrreichen und treſſenden, ſi b- wie man ihn nur wünſchen kann, liefert "7 ip der Nekdiſtrikt. In dieſem kleinen Bezirk len](von nur 162 Luadratmeilen) findet man nit ihm eine Wollfabrikation, größer und wichtiger th ver:„ als die, welche Oſtpreußen mit ſeiner wenigen Hauptſtadt aufzuweiſen hat. Und eben ſo iſt er verhielt es ſich ſchon zur Zeit der Beſikneh- ! ein mung. Gleichwohl hatte dort die ſchwache (s er unordentliche intolerante Regierung Po- lens für die Fabrifanten nie das Geringſte 1 be/ gethan, und dagegen war hier von jeher gend für die Fabrikanten ſo viel geſchehen. yime, Aber hier war der Wollhatndel untetſagt, 1 und die Fabrifanten waren an die Städte u ber gebunden z; dort war aller Wollhandel un- Ma- beſchränft frei, und den Fabrifanten jeder ſtal: Aufenthalt erlaubt. Nach der Beſiknehmung [d zel war zwar auch in dieſem Bezirk der in- del df nere Wollhandel nach dem Edikt regulirtz (fabri- aber da Wollmagazine nicht errichtet wur- 1 jebt den, ſo ließ ſich auch der Wollhandel nicht (achs/ ganz aufheben; und als im Jahr 1786 ent mehrere Tuchmacher- Gewerke den Hof ba- ten, ihnen, in Betracht ihrer damaligen Bedrängniſſe, mit Geldvorſchüſſen zu hel- 142 fen, brachte es ein eben ſo einſichtsvoller als wohlgeſinnter Geſchäftsmann, der die wahren Urſachen dieſer Bedrängniſſe ſo- wohl, als die Unzweckmäßigkeit der ver- langten Vorſchüſſe darthat, dahin, daß theils einige der ſchlimmſten Beſchränfun- gen des Wollhandels aufhörten, theils die Einführung der öffentlichen Wollmagazine abermals unterblieb: eine doppolte Wohl- that, der dieſes Ländchen gewiß mit die Fortſchritte verdankt, die es ſeitdem in der Wollfabrifation ſowohl, als in der Schafzucht gemacht hat. Und ſo viel vom inländiſchen Producen- tenhandel überhaupt. Der Zweck dieſes Aufſaßes iſt erreicht, wenn einſehendere und erfahrenere Männer ſich dadurch ver- anlaßt finden, eine Sache, die von ſo wichtigem Einfluß auf die geſammte Na- cionalwirthſchaft iſt, und ganz eigentlich zu, den Materien des Tages gehört,(ſ. Annalen der niederſächſiſchen Landwirth- ſchaft;"Jahrg. 3. St. 7. S4 213." ge nauer nach allen Verhältniſſen zu unter- ſuchen. y htövpller der die niſe ſv der vw; 1, dieß wänfyun, jeils die again Wohl, nit die 21.0817 1'.der uren dieſes nder h ver: on ſo Na: ntlich 6 wirth- gy. uter IV. Ueber die Auflage auf die Weizenausfuhr. Ge eran Ke KAI> 8 ng(2 mn gr= AD<< i50-ad5 id). dr uE bid--=< dzone |= ESG AEI GR GESIS R REIS I GAIS 7 EE- 3 | A 03 4 | | 4 | p A N| j| 8| DS 8 (t 5. TEEEEITIENTTETTETTEITEEN Ueber die Auflage auf die Weizenausfuhr aus den preußiſchen Häfen*), Mi: ausnehmender Klarheit und Stärke ſind in einem mir zugeſtellten Memoire vom 15ten November 1800 die drei Säßke be- D wieſen:| 1) Daß dieſe Auflage weder von dem hie- ſigen Ausführer des Weizens, noch von- dem fremden Käufer deſſelben getragen werde, ſondern auf. den Produzenten falle. 2) Daß ſie wegen der mißlichen Lage, worin ſich Preußen in Betracht ſeiner *) Geſchrieben im Jahr 1801, auf Veranlaſſung einer höhern Finanzbehörde. - Anmevrfk. d. Herausg. K --i . +Jandwirthſchaftlichen Angelegenheiten be- findet, für dieſe Provinz ganz beſonders und ungleich mehr als für die Mark und- für die mit Berlin in näherem Verkehr ſtehenden Provinzen, nachtheilig, und 3) daß, ſofern ſie bloß den Weizen- Pro- -duzenten allein trifft, ſie an ſich unbil- lig ſey. - Aber gerade. in dieſem Erndte- Jahre, in welchem der Impoſt zuerſt erhoben ward, haben wir ſo außerordentlich hohe Weizen? preiße gehabt, daß leicht der Zweifel ent- ſtehen kann, ob dasjenige,„was in dem Memoire im Allgemeinen erwieſen iſt, auch in Beziehung auf dieſes merkwürdige Jahr und auf ähnliche Zeitläufte, ſich behaupten laſſe. Es iſt wohl der Mühe werth, jene drei Säke in dieſer Beziehung einzeln zu betrachten, und die dabei vorkommenden "Zweifel zu prüfen. Und das iſt der Zweck dieſes Aufſabes, Wm be, beſonders Ratt und Verteht q, un en Pty h unbil hte, in 1 ward, Weizen? fel ent: n dem t, auch e Jahr jaupten , Jene zeln zu menden ufſabes, 147 1. 7 4 x[] Würde, wenn der Impoſt nicht gefommen wäre, der hieſige Pro: für ſeinen Weizen, einen ha'lben Thaler auf den Scheffel mehr befommen haben, als er jeßt befam? Sobald man annimmt, daß, wenn auch der Impoſt nicht ſtatt gehabt hätte, der Weizenpreiß in Großbritannien doch eben ſo hoch geweſen wäre, wie er jekt war,. wird man die Frage bejahen müſſen, Denn es läßt ſich feinesweges zweifeln, daß' in ſolchem Fall die Konkurrenz unſerer Kaufleute nicht eben ſo gut den hieſigen Preiß, nach Maaß- gabe des Brittiſchen Preißes, ſollte geſtei- gert haben, wie ſie ihn nach Maaßgabe deſſelben jeßt, da die Impoſt ſtatt fand, gehoben hat. Es kann alſo nur die Frage übrig bleiben, ob nicht vielleicht durch un- ſern Impoſt ſelbſt ein Aufſchlag des Prei- ßes in England mag verurſacht worden ſeyn. Und zu dieſer Muthmaßung findet ſich ein ziemlich ſcheinbarer Gründ. Nehmlich die Parlementsakte, welche den 15ten December 1800, alſo erſt nach Einführung des hieſigen Impoſts erging, K2 143 ſekt den Wetzenpreiß, welchen ſie den ein- führenden„Kaufleuten zuſichert, auf 100 Schillinge für den'Quarter, d. i. 5 Rthlr. 175 Gr. für den Scheffel, ſtatt daß. ſolckung der Einfuhr von faſt allen nordeuropäiſchen Häfen her für die Britten befürchten. Dazu kommt, daß der Preiß in Eng-- land größtentheils höher, ſogar, als ihn die Regierung garantirt hatte, geweſen Es Wenigſtens hat es ſich in der ganzen Zeit vom Dato der Parlementsafte bis jekt, nach der Verſicherung eines hieſigen ſach- kundigen Kaufmanns nur zweimal getrof? fen, daß für eingeführten Weizen dort eine Bonifikationi gezahlt worden iſt, die vol- lends das einemal nur etwa 2, das ande- remal 3 Schill. pr. Quarter betrug. Und wenn gleich von hieſigen Handelsleuten die Brittiſche Regierung mancher unredlichen Künſte beſchuldigt wird, wodurch ſie den. ſogenannten Durchſchnittspreiß, deſſen Dif- ferenz unter 100 Sill. pr- Luarter ſie zu vergüten verſprochen hat, höher ſtelle, als er würklich ſey, um ſich auf ſolche Weiſe die Vergütung zu erſparen; ſo iſt doch wohl nicht zu leugnen, daß überhaupt genommen, der Preiß in dieſem lekten Ernte- Jahre, verglichen mit dem des vorhergehenden Jahres, weit höher, als um ſo viel wie unſer Impoſt beträgt, geſtan- den hat, da gleichwohl bei uns und iv 150 andern Ländern des Kontinents nicht we- niger Weizen in dieſem leßkten Jähre ex- baut worden iſt, als in dem vorhergehen- den Jahre. . Aus allen dieſen Umſtänden ergiebt ſich klar genug, daß es nicht ſowohl unſer -Impoſt als vielmehr andere in Großbri- tannien und im Auslande zuſammen tref- fende Umſtände waren, welche den Britti- ſchen Preiß des Weizens beſtimmten. Da nun ferner, wenn wir. feinen Im- poſt gehabt hätten, unſre Weizenausfuhr nach England doch wohl weder größer noch ſchneller würde geweſen ſeyn, als ſie jekt war, ſo würde auch der Einfluß, welchen die aus unſern Häfen dorthin eingeführten Huantitäten auf den dortigen Preiß haben fonnten, eben derſelbe geweſen ſeyn, und folglich würde der Brittiſche Preiß eben ſv hoch geſtanden haben, wie er jeßt ſtand. Woraus weiter folgt, daß unſer Produ- cent, in jenem Fall, ſeinen Weizen hier um den ganzen, oder meiſt um den gänzen Betrag des Impoſts theuerer, als jekt, würde bezahlt bekommen haben; ein Schluß, der ſich ohnfehlbar durch Erfahrung beſtätigt finden wird, wenn man die Preiße in Schwediſch- Pommern, Met Len und NUN m Prin Ww j ht wv hr ergehen; iebt ſih [ unſe »roßbrt: m tref Byitt!: | Ii: öfuhr r noch e jekt elchen ührten haben , und hen ſo ſtand, Produ: en hier ganzen 5 Jeßt, Schluß, eſtatigt. aße in r9 und = x51 andern Ländern, von ws“ aus Weizen nach England gegangen iſt; mit unſern Preißey gehörig vergleichen will. Was aber von einem ſo außerordentli? te vom platten Lande her die gewohnte Kundſchaft für Handwerker, Künſtler und Gewerbsleute, die in Schulden und Noth geriethen 3; da ihr Verdienſt abnahm, während die ſchwe- ren Abgaben blieben. Die Nothwendig- keit,- ſich unter dieſen Umſtänden aufs äußerſte zu beſchränfen, 3 zuſammen ge- nommen mit dem euormen Prei- ße, zu welchem das brittiſche See- handelsmonopol die auswärtigen Genußartikel erhob, erklärt den Ausfall bei der Acciſe. Es war bei dem Nachtheil, welchen der Ausfuhrimpoſt dem Publiko verurſacht, hier die Rede nur von dex Summe, wel- feurs oder zu Laſten des übrigen Publici wäres- aber als bloßes Reſultat von zufäl- - ligen Umſtänden, fann, ob er billig ſey oder nicht, gar keine Frage ſeyn 3 oder es müßte ſich eben ſowohl fragen laſſen: ob z. B. der Segen, welchen im Jahr 1794 bei faſt allgemeinem Mißwachs auf der Höhe die Niederungen hatten, und über- haupt, ob der reichere Einſchnitt, welchen ein Gut vor ſeinen Nachbaren hat, billig ſey, um daraus einen Grund zu einer be- 168 een| ſonderen Beſteuerung herzunehmen: eine Maxime, die alle Sicherheit des Eigen- thums vernichtet. Sehr wahr; nur daß dieſes Argument, wie alle andere, die ſich irgend gegen den Impoſt anführen laſſen, nicht weniger ge- gen jedes Ausfuhr ver bot, als gegen jeden Ausfuhrimpo ſt gilt. Denn iſt es unge- recht, dem Weizen-Cultivateur den Gewinn, welchen ihm das Schickſal darbietet, durch eine Ausfuhrſteuer zu ſchmälern; ſo iſt- es nicht minder, vielleicht noch mehr unge- recht, dem Roggen-Cultivateur, zumal dem, deſſen Land wenig oder nichts an Weizen beträgt, den Vortheil oder die Nothhölfe, die er von ſeinem Roggen erwartet, durch ein Ausfuhrverbot zu verfümmern. In der That iſt beides, das Verbieten ſowohl, als das Beſteuern der Getreide- ausfuhr allemal unbillig, und kann nur durch Gründe der Nothwendigkeit, die von der Erhaltung des Ganzen hergenommen ſind, entſchuldigt werden. Recht- fertigen aber läßt ſich ſelbſt durch ſolche Gründe feines von beiden, wenn es an- ders als nach einer feſten Regel, die einer- ſeits an ſich zweckmäßig, und andrerſeits jedermann befannt iſt, den darin zum vor- %b<- A.-*.. 169 0"."ve aus genau beſtimmten Fällen gemäß, jedes» 8 Ehy- mal von ſelbſt eintritt. Denn wird ohne | ſolche Regel/- alſo willführlich, das eine Count, odder das andre gelegentlich. verfügt, ſo 0900 EU darf der Producent mit Recht fragen, war- iger ge um man ihn, neben der Einbuße an Ge- jen jede winn oder ſelbſt an Koſtenerſaß, die er in es Unge+ jedem ſolchen Fall verſchmerzen muß, auch' Gewinn, noch durch die Unſicherheit leiden lägt, [, durh welche bei ſo regelloſem Verfahren für ihn 191 7710000 in allen ſeinen Wirthſchaftsgeſchäften ſo- unge, wvhl, als Verhandlungen Pacht und Kauf [ dem, betreſſend, entſtehen muß, welche die ärgſte Reizen Störerin wie in jedem andern, ſo vor- hülſe, nehmlich in dem mißlichſten- und foſtſpielig- durch ſten Gewerbe der Landwirthſchaft iſt, und gegen welche ſich doh muß Rath finden rbieten laſſen. Denn daß keine ſolche Regel, das etreide- heißt, fein förmliches Landesgeſelß betref- 119117 M! fend den Getreidehandel möglich ſey, wel- ie vmen: ſo wie natür- lich, wenn er freien Leuten weniger bietet, als ihnen Andere gern bewilligen,"auch der Zulauf von außen für ihn wegfallen muß. Es mangelt alſo wohl eigentlich auf dieſen Gütern: nur an ſolchen Menſchen, ' die um Spottlohn dienen und für ein Hun- gerleben arbeiten ſollen. Und an ſolchen wird es ewig mangeln, ſo wie es ewig an der Waare fehlen wird, die man nicht ih- rem vollen Werthe nach bezahlen will, Auffallend lehrreich ſind in dem Betracht folgende drei Thatſachen. 1) Gerade auf manchen der oſtpreußiſchen Güter, wo faſt alle Einwohner unfrei „ſind, und wo am'ſtrengſten die oſtpreußi- ſche Geſindeordnung vom I5. Mai 1767 gehandhabt wird, nach welcher+,;der 'Gutsherr die Eltern, die beſonders viele Kinder haben, zwingen datf, ihm ſolche in Dienſt zu geben; und. dieſe, ſogar wenn er ſie nicht in ſeinem Dienſte be- ie, ES SE SEE SN<<< LX- NIESIFEE BF WERE: <= Dinu, ) daher ds in Leiblihu dem frucht: ſoll, vor! ) dlich die hur Beſt ache dientet, Niederuy- Weſtpreußi ſeht un: an Men? derungen h benach: etſehenen yte leben. eblich de y Herm: ine Wahr? m es nur mal Nah- ber bleibt von ſeiner e die Ver? ur etwas jehen mit und Ver? einen jun mme 183 gen Leute hängen an ihren Blutsfreun den, ſo wie dieſe an jenen, ihrer grs- ßern Hülfloſigfeit und ihres kleinern Jdeenkreiſes wegen herzlicher, als man in den höhern Ständen findet. Sie werden alſo nur wegziehen, ſofern ſie ſich daheim in einer beſonders drücken- den. Lage befinden,' oder ſich ihnen an- derswo ein überwiegend vortheilhaftes Unterfommen darbietet. Allerdings fönnte nun dabei der Fall eintreten, daß eine böſe und geizige Herrſchaft von den Leu- ten, die ſie bisher quälte und darben ließ, verlaſſen würde, und daß dagegen bei billig rechnenden und zahlenden Herr- ſchaften ſich ein Ueberfluß von Volk=- denn ſie können doch auch nicht mehr aufnehmen als ſie zu beſchäftigen im Stande ſind== auböte:. aber wer will leugnen ,/ daß. dieſe Folge der Beſreiung des Landvolks eine der wohlthätigſten iſt,"die man ſich davon für Mortalität und“Nationalbetriebſamkeit verſprechen kanu. Sobald jene Herrſchaft ſich ge- gen ihre Freigewordenen ſo betragen will, wie ſie es ſchon jekt gegen die Freien, .„ wenn ſie deren haben oder behalten will, - thutz ſo wird ſie ſie nicht verlieren; am SSEN NG EEE 184 wenigſten die befreiten Kinder= denn wie ungern. werden ſich“ die Eltern von ihnen, die ihre einzige Stüße im Alter und in Krankheit ſind, trennen= abey auch die andern nicht leicht. Und ziehen ſie doch weg, ſo wird es'der Herrſchaft nicht ſchwer ſeyn, anſtatt.'der Abgehenden Andere zu befommen. Es iſt ja würklich ſchon hie und da im Lande das Experiment gemacht: ein- zelne Gutsbeſißer haben alle ihre Unter- thanen freigegeben, und finden feinen Mangel an Händen, obgleich durch: die anderwärts überall fortdauernde Unterthä- nigfeit ſo viele Menſchen gefangen gehal- fen und der freien Cirfulation. entzogen werden. Um ſo weniger wird alſo.für die Gutsbeſiber überhaupt ein. Mangel an Ar- beitern dann" ſtatt finden,-wenn nach ganz erfolgter Aufhebung der glebae adſcriptio alles. Landvolk frei ihre Herrſchaften; ſo wie dieſe frei ihr Landvolk werden wählen fönnen.. Auch darf man wohl. annehmen, daß die Geſammtheit der Gutsbeſiter hier-- von überzeugt iſt, nach den Aeußerungen der einzelnen zu„urtheilen, indem man ganz gewöhnlich jeden verſichern hört, nichts gegen die Unterthänigkeitsaufhebung wiſe) ves nity l= hip ie Chen Stüße in enen t. Un ) es de ſtatt. der en, 8 und da jts bin Unter, feinen ch die terthä- gehal- atzogen für die an Ar, < janz criptio u; ſe wählen ehmen, phie) :11119011 man hört, yebung REER: 185 zu habetr, ſobald ſolche nur allgemein ge- ſchähe.| In der That wird es dann an Menſchen nur der Herrſchaft fehlen kön- nen, die durch ihre Unbilligfeit und Härte dieß Schickſal ſich ſelbſt zuzieht, und auch nur ſo lange fehlen, als ſie-durc< daſſelbe nicht bewogen. wird, die Leute ſo zu be- handeln, wie es diejenigen. Herrſchaften thun, denen es ſchon jekt gar nicht an Menſchen fehlt; B) Aber werden nicht die größern Ko- - ſien der freien Arbeiter den Reiner- trag der Güter ſchmälern? - Wenn der Werth deſſen; was freie: Ar- beiter leiſten, den Werth deſſen, was un- freie leiſten, nur um ſo viel übertrifft, als der Lohn der erſtern den. Lohn der leß- tern, ſo iſt für den Unternehmer, welcher jene und dieſe beſchäftigt," der reine Profit (abgeſehen von allen andern Umſtänden) in beiden Fällen gleich 3 übertriſſt der er- ſtere Werth den leßtern um mehr, ſo iſt der Profit größer, ſo wie er hingegen klei- ner iſt, wenn der erſtere Werth den lek- tern um weniger übertriſſt. Um alſo zu wiſſen- ob der Reinertrag eines Gutes ſich vermindern werde,„wenn. man daſſelbe, ſtatt mit unfreien Leuten zu- bewirthſchaften, BU luazerg 186 mit freien bewirthſchaftet, kommt es nicht darauf an, bloß die Koſten beider Arten von Leuten zu vergleichen, ſondern darauf, daß„man den durch die Arbeit hervorge« brachten Werth nach Abzug der Arbeits- koſten in jedem: der beiden Fälle berechne, und dieſe zwei Reſultate gegen einander holte. Thut man das 3 ſo wird nach al- fem, was Vernutift und Erfahrung leh- ren, die Rechnung unfehlbar zu Gunſten der freien Leute ausfallen. Nehmlich dieſe 1) leiſten mehr, es beſtimmt. ſie dazu ſchon a) die Furcht ſich ſogleich abgelohnt, oder wenn es Inſtleute(Tagelöhner mit Land) ſind, hinausgeſeßt zu ſehen z während ſie ihrerſeits den Dienſt oder den Siß, in welchem ſie ſich befinden, vor der kon- traftmäßigen Zeit nicht aufſagen dürfen, „3 und| 0 b) die Hoffnung, in ſofern ſie fich dürch Fleis und Geſchi> auszeichnen, nach Ablauf jener Zeit, gerne unter vortheil- haftern Bedingungen wieder behalten zu werden. Und 2) ſie koſten in Verhältniß deſſen, was ſie leiſten, weniger. Ihr Lohn=- das Wort im weiteſten Sinne genom- Ye 0 Nit beider Tthm ern data, it hervor, er Arbeits le bepechy, 1 einandet rd nach als "Heung leh 1 Gunſten Ili dieſe ſie dazu t, oder it Land) hrend fie Ziß, it der fon: . dürfen, I< dürd 1, nah vortheil- alten zu 1, was '9hn-- „genom: 137 men, ſo daß es alles, was JInſtleute und Bauern für ihre Leiſtungen ha- ben, mit begreift=- beſtimmt ſich durch das Verhältniß der Nachfrage von Seiten der Herrſchaft, zur Mit- bewerbung von Seiten der Leüte, und er iſt, wenn die Nachfrage überwiegt, reichlich, wie er es ſeyn muß, wenn die Leute ſich durch Zuwachs von in- nen, oder durch Zulauf von außen vermehren ſollen, aber er ſinkt auch, wenn jenes Verhältniß ſich der Gleich- heit nähert, von ſelbſt auf das Mi- nimum, nehmlich auf den Punkt, wobei die Zahl der Leute ſich nur gerade in ihrem Beſtande erhält, ohne ſich vermehren zu können. JIndeſſen - ſelbſt dann würden dieſe Leute bes- triebſam und zufrieden ſeynz erſteres weil die Konkurrenz ſie dazu nöthiget, und weil ſie ſich auf niemanden als auf ſich felbſt zu ver- laſſen haben, leßteres weil jeder- mann das Leiden, welches die Natur der Dinge, und nicht Willführ der Menſchen, über ihn verhängt, willig erträgt, und weil ihnen ihre Freiheit ſich einzurichten, wie ſie am beſten TEI RERE GRERESD Erf 44 1 121220 GASSER| 7 11 URAHN IE Dm ELIE En, 188 wiſſen und können, allen Grund zu Klagen benimmt. Ganz anders iſt es mit den unfreien Leuten, die gerade durch die entgegenge- ſebten Urſachen zu jener dämiſchen Träg- heit und jenem tüFiſchen Mißmuth ver- ſtimmt werden, worüber ſo allgemein ge- flagt wird und wovon die natürliche Folge iſt:| 1) daß der Werth des Reſultats ihrer Ar- beit, in Verhältniß der dazu angewand- ten Zeit und in Hinſicht auf das Zweck- mäßige der Leitung, ſehr gering aus- fällt, und 2) daß die Koſten ihrer Arbeit, wie klein ſie an ſich ſcheinen mögen, gleichwohl, wenn man alles, was dahin zu rechnen ift, in Anſchlag bringt, ſehr hoch lau- fen. Denn nichts davon zu ſagen, daß ihnen doch die zur Erhaltung ihrer ſelbſt „und ihrer Familien unentbehrlichen Er- forderniſſe zu Theil werden müſſen, wenn nicht phyſiſches Unvermögen zu arbeiten, ſammt Entvölkerung eintreten ſoll 3; und "daß ihnen daher auch in allen Noth- fällen, wie z. E. bei den Mißernten 1795, 1799, 1390, Hülfe gereicht wer- den muß, die darum, weil man ſie in N e*- OFM F= M 8 a „255 ZI- WERTE| =(„amd Wou AMuelilt..„Zidr ZIrmu R äe <- ügnään ZD ERZIE &--- SENN 2189 tur)" das Schuldbuch einträgt, eben nicht exigibler wird, ſo macht: | Unfwein-*a) eben die aus ihrer dämiſchen und iEgegeng;| mißmüthigen Stimmung entſpringende en Teih und ihtien„im Hofdienſt habituell ge- uth ver wordene Langſamkeit und Fahrläſſige mein ae keit, deren ſie ſelbſt in ihrer eigenen de Felt.> Wirthſchaft ſich nicht entſchlagen fön -"nen, daß ſie- weit öfter in Noth ge- ive Jn rathen und Hülfe bedürfen. Rechnet wand: MEN H md E52 die Verpflegung der durch Alter, Ge- brechen und Ungeſundheit zum Arbei- | auSy-“ ten Unfähigen, die, wenn ſie und ihre -- Betrwandten nicht unfrei wären, dem 4-"Gutseigner nicht zur Laſt fallen wür- wohl, den; und bringt man endlich noch in ecſal in treides"geſtiegen(40 und wenn die Denn 9 Gr. preuß. oder 5 Rthl., die ohne mehr; Speiſutig noch jeßt eines Mannes ' ſteigen"" Tagelvhn ausmachen; zu« der Zeit; mage LZ als derſelbe feſtgeſeßt wurde, und als e Lyxus, das Korn vielleicht 3 Rthl. im Durch- Wirth-| ſchnitt galt 9, dem Werthe von 33 nd Der ſſen Ar„) Von welcher Zeit ſich die 000 jebt geltenden % Sätze der Gelidlohne herſchreiben, habe ich noch pie Ge! nicht! ausfinden konnen, und''kanmn alſs auch „nge x den damaligen Mittelpreiß des Getreides, nach erung weichem ſich damais, wie immey, die Preiße mt, el fait aller EAU, Dinge vichtecen; und auf Maſſe weichen daher bei Beſtimmung jener Sake na-' 217 türlich Rückſicht genommen ſeyn wird ,/ nicht zenſten, beſtimmt angeben. Indeſſen geht dadurch der N 2 Mebe Korn glichen, ſo gleichen ſie nun. bei. einem Kornpreiße von 1 oder 1% Rthl., nur; der Hälfte oder dem dritten. Theile des damaligen Werths; und der Arbeiter empfängt ſonach in denſelben 9 Gr. nyr die Hälfte oder das Drittheil des dama- „ligen Lohns. Auch hat er, was Woh-. nung Gartenfie, Feuerung. und Weide betrifft, wenn ihm gleich dieſe Artikel, ohngeachtet ihres ebenfalls höher geſtiegenen Geldwerths, zu den alten" überlaſſen werden, davon doch nichts mehr, ja oft weni- ger. als. ſeine Vorfahren hatten, und als er haben muß, wenn er nicht nur ſelbſt beſtehen, ſondern auch ein Weib haben, und durch Großziehung von Kindern dafür ſorgen foll, daß die Klaſſe der Arbeiter nicht ausgehe. Aber| j b) es wird ihnen auch würflich mancumen Gutachten über den Leinwandshandel in Preußen*). »meeememeenemmmmmenmmmeeeen ! 1) Aue in Königsberg zur Zeit des Leinwandsmarkts eingehende Leinwand wird vorher am Thor geſtempelt. Bei der Menge, die dann auf einmal anfommtr, iſt eine. Meſſung der Länge jedes Stücks, ſo wie eine Beſichtigung, ob es fehlerfrei ſey, unmöglich; die Breite aber bedarf keiner Beſcheinigung, weil der Käufer ſie auf der Stelle meſſen kann und troß des Stempels, allemal würklich mißt. Der Stempel iſt aljo ganz unnüß Aber zum - Erbarmen iſt es, die Placereien anzuhs- ren, die nach der Verſicherung glaubwür- ") Geſchrieben im Jahre 1805 auf Aufforderung des Herqusgeber3. Anmexprk, d. Heragyusg. 20/0 diger Poxſonen, den Landleuten wegen dieſes Stempelns wiederfahren. Der Lein- wandsmarft nimmt daher von Jahr zu Jahr ab, zum Schäden der Konſumenten, die nu von den Konſumenten kaufen müſſen, was ſie: ſonſt vom Landmann un- mittelbar fauften. Denn die Händler WU nun deſto häufiger, die Leinwand vom Lände auf, wo man ſie ihnen über- 660. um der ſtädtiſchen Plackerei zu enk: gehen. 2) Für die Konſumtion iſt keine Schau nöthig. Ob die hieſigen Leinwandshändler eine Zwangsſchau für nothwendig halten, darüber wäre es immer intereſſant, ihr Gutachten zu vernehmen. Aber ſelbſt, wenn ſie ſich dafür erklärten, wäre es noc< immer die Frage, ob. der Zwang die Leinwandfabrifation den Landleuten nicht noch mehr verleiden. und ſie beſtimmen wird, lieber ihr Garn zu verkaufen, als es zu verwoben. Das Uebel, das jeder Zwang mit.ſich führt; und das von den unter- ſten Officianten, die den Zwang unmittel“ bar ausüben, gemeiniglich noch mit Chi- kanen und. Erpreſſungen vermehrt, und deſen Zwe vielfältig durch Auffaufung vereitelt wird, iſt in dieſer Sache, die ſo von fan von 1 ſlden |f 2) ſuf 9 "| "a| NNN fen Wegen Det Hin Johr zu ſummen, en fauſy mann Händl Leinwand "nen über: ei zu ent ie Schau händler halten, zh Nhr vr ſelbſ, wäre es wang die on nicht ſtimmen n, als es x Zwang nn Unter unmittel mit Chi: pt, und ffauſung e, die) mmünnn 207 großen"Spielraum zu Plackereien läßt, und wo ſo erſtaunlich viele Menſchen, und aus der hülfloſeſten Klaſfe, dem Uebel ausgeſekt werden, von der bedenklichſten Art. Was für die von Weberei allein le- benden freien Landleute in den Gebirgen von Schleſien paßt, wird für die blos nse- benher mit Weben ſich abgebenden hieſigen Landleute eben darum unpaſſend ſeyn kön- nen. Eine freie, zwangloſe Schauanſtalt kann nie ſchaden, und wird, ſo fern das eigne Intereſſe der- Fabrikanten den Ge- brauch derſelben in Gang bringt, ſicherlich wohlthun. Das 8. 10. des Reglements enthaltene Verbot des Auffauſs zum Wiederverkauf iſt 1) neuz wenigſtens verbietet das Edikt vom 17. Novembr. 1747 den Landleuten ſolchen Anffauf von Leinwand nicht; es iſt 2) unnüßz3 denn wenn die Landleute- ſonſt nur können, werden ſie gewiß lieber ſelbſt nach der Stadt zu Markt mit ihrer Leinwand gehen, als ſolche daheim an eine Zwiſchenhand abſeßenz 3) ſchädlich; ſofern ihnen, wenn ſie in dem Fall ſind, nicht ſelbſt hingehen zu können, and gleichwohl verkaufen zu müſſen, die Gele- 208 genheit ſich zu helfen benommen wird z 4.) unbeſtimmt, ſoſern nicht ausgedrückt- iſt, ob das Geben und Nehmen in Kom- miſſion erlaubt ſeyn ſoll. Mögen immerhin Schauanſtalten in den Städten ſeyn, wenn nur kein Zwang dabei Statt findet: denn im Grunde traut doch wohl fein Händler unbedingt der Schau, und er ſelbſt iſt es immer, der die für den Fabrifanten furchtbarſte Schau ausübt, ſo daß hier ſchon ein Zwang vor- ' handen iſt, ohne daß es eines andern be- darf. Da die Güte der Leinwand leicht von jedem Käufer unterſucht werden fann, und die Breite noch leichter; ſs kommt es nur auf die Länge anz und da fragt es ſich, ob man nicht Dorfſchulzen erlanben ſollte, mit einem Stempel, der den Na- men des Dorfs enthielte, die Länge derje- nigen Leinwand zu beſcheinigen, die ihm die Dorfseingeſeſſenen in'der Abſicht zum Uebermeſſen zubringen wollten, falls es ihnen nicht konvenirte, ſolche der ſtädtiſchen Schau zu übergeben. Denn es laſſen ſich vielerlei Beſchwerden der Landleute bei der ſtädtiſchen Schau vorausſehen. Die 3 gr. preuß. We vad [hw ihm vo! tn (mfd ſadti font When fü denn 1, KEENE NN R Warg mn nn vnn m 7 mee udn SEE Is / emm 209 1 wild; 4): auöpedrhöt preuß, an Schaugebühr für jedes Stück on in Si ſind das wenigſte: aber der vielleicht 2 Meilen weite Weg bis zur nächſten Stadt, und der Umſtand, daß, wenn der Land- mann mit ein oder ein Paar Stücken ſich meldet, die Schau ſchwerlich ſogleich, auf? ſpringen und ihn abfertigen, ſondern ihm wohl zumuthen wird, wenn er nicht war- ten will, die Leinwand da zu laſſen, und wenn er einmal wieder zur Stadt kommt, abzuholen(wobei Verwechſelungen leicht möglich ſind) oder, falls der Landmann nicht in der nächſten Stadt; ſondern in ſtaltet iy fein Zwanz runde traut bedingt det ner; der ji Schay wang voy- ndern be leicht von 6 7 zl ann, und der entfernteren, wo er mit ſeiner Lein- 0;| j; in* wand auf einen Jährmarkt hingeht, folche ſchauen laſſen will, der Zeitverluſt, der ihm vielleicht aus deni großen Gedränge von Menſchen, die bei der Schäu abgefer/ a fog 1 erlauben + den Na-:; ; 04 tigt werden wollen, erwächſen kann; dieſe u 0 Umſtände ſind es, die den Landleuten die M ihm ſtädtiſche Schäu bisweilen ſehr verleiden bſicht m fönntenz und in dieſen Fällen wäre eine „fall 4 ihrem Belieben überlaſſene von Schülzen, ſtädtiſchen in Abſicht der Länge, und der gröbſten [aſſen ſich Fehler, unternommene; und durch einen je det 7 Stempel beſcheinigte Prüfung oder Schau, Die78 96,17 für ſie vielleicht fein übler Ausweg. Mag M denn doch dieſer Schulzen- Stempel ſoviel EE O 210 gelten/ als er fkannz finden die Leute,, das er nichts gilt, ſo werden ſie ihn nicht ſu- 228 kauft, es wiſſen. oder je erfahren hät- ten.: Freilich hebt er durch ſeinen Kauf den Preiß: aber wo? Gerade da, wo das Produkt, in Vergleichung mit deſſen Prei- ße in andern Pläßen, zu wenig gilt, und einer Preißerhöhung bedarf, wenn deſſen Produktion erweitert, und ſo nach dem Totalertrag vermehrt und eben dadurch ein mäßiger Preiß für die Dauer(ſo wie es mit den Kartoffeln gegangen iſt) im, Allge- meinen bewürkt, und auf dem Fall des Fißwachſes in einer Gegend, eine Hülfs- quelle in einer andern Gegend vorbereitet werden ſoll.- Eben ſo ſucht der Auffäufer natürlich dann zu kaufen, wenn die Kon- kurrenz am geringſten iſt. Kauft er aber auch ſelbſt bei nicht geringerer Konkurrenz. doch aufs=+ ſ08 huber 1058,"weiler,: nach ſeiner genauern Kenntniß, voraus- ſicht, daß der Preiß für das ganze Jahr nicht ſo bleiben, ſondern im Lauf der Zeit höher gehen, und die Zufuhr weiterhin wieder reichlich ausfallen werde."“ Indem er nun für dieſen Fall, den weder Kyon- - FJument noch Producent in der Regel ſo gut, wie er, zu beurtheilen wiſſen, Vor- räthe ſammelt,- hebt er. freilich jekt den hr" hit: Rau din wo dy ſen Pytt gilt, und nn deſſen hach dei dur ein ſo wie es m, Mlge: Fall des ) Hülfs: rbereitet uſtäufer die Kon (er aber nfurren; weil et voraus, 138 Jahr der Zeit weiterhin Indem er Kon Kegel ſo 1, Vor/ ebt den FNEGESENNSEETN 229 Preiß, aber eben dadurch bewürkt er, daß mit dem theurer werdenden Produkt ſpax- ſamer bei der Konſumtion umgegangen, und ſonach bei Zeiten dem: Mangel, der. entgegengearbeitet wird.. Und durch die aufgekauften Vorrä- the ſelbſt, die er auf den. Nothfall bereit hält, ſorgt er dafür,. daß dieſer Nothfall ſonſt eintreten möchte, nie ſo drückend werden Fann; als derſelbe werden würde, wenn er die. Vorräthe geſammelt. hätte. Indem er alſo den Preiß anjeßt hebt, wird eben dadurch künftig ein weit ſtär: kerer Aufſchlag deſſelben verhindext. nicht zu rechter Zeit 2) Der Aufkäufer, weit gefehlt, die Konkurrenz. beim Verkauf: immer zu ver“ mindern, vermehrt ſie vielmehr gerade an den Orten, und in den Zeiten, wo man am meiſten wünſchen muß, daß ſie ver/ mehrt werde. Denn wohin geht er mit ſeiner Waare, die er an dem wohlfeilſten Orte eingefauft, und für» Zeiten,:wo es theuerer wird, aufbewahrt hat? Natürlich dahin, wo ſie am theuerſten und nöthig- ſten, und wo. folglich das Angebot der Verkäufer, in Verhältniß gegen die drin- gende Nachfrage der Konſumenten - am - fleinſten iſt. Hier ſeukt er nun durch ſei- * 2330 nen Verkauf den Preiß,'oder hemmt deſ- ſen weiteres Steigen.: Und. wann verfauft er ſeinen zu wohlfeilerer Zeit ge-' ſammelten Vorrath? Natürlich dann, wenn der' Producent ausbleibt und mithin- der Preiß höher gehet. Uebrigens wird ſich weiter unten zeigen, daß kein Auffäu- fer, wie man vielleicht beſorgen möchte, ſich jemals zum Herrn des Preißes ſolcher Produkte, wie Kartoffeln oder Getreide ſind, machen kann, ſondern daß er blos den Ueberſluß, der ſich an dieſen Orten und zu dieſen Zeiten findet, mit dem dangel der andern Orte und zu andern Zeiten Statt hat, ausgleichen, und dabei auf eine freilich für ſich ſelbſt,“aber auch für die Geſammtheit des Publifums, vor- theilhafte Weiſe die zufälligen Abwechſe- lungen desjenigen Grundpreißes benußen kann, der ſich natürlicher Weiſe durch das x Verhältniß des jährlichen Bedarfs zum jährlichen Ertrage des' ganzen Landes be- ſtimmt. Schon durch ſeine bloße Exiſtenz an einem Orte giebt der Getreidehändler oder Aufkäufer Anlaß, daß die Zufuhr nach dieſem Orte ſtärker, und ſonach das Angebot der Verkäufer auf dem Markte größer wird, als es ſonſt wäre. Warum <==> 1444 Hemm vj ſteht in Mißwachsjahren der Kornpreiß d wahn gewöhnlich viel höher in den fleinen Städ- ver Zeit zu ten, wo fein Kornhändler wohnt, als in lich dann- den größern? Und warum geht, troß Und mithiz dem höhern Preiße- dorthin keine Zu- (gens wir)' fuhr? Weil, aus, Mangel an Aufktäufern, im Auffäy: der Markt ſolcher Pläke gar zu leicht en möcht, Er wird, und der Preiß dann un- ßes ſolcher verhältnißmäßig herabfällt: denn die Kon- Getreide 8 enten können und wollen nicht anders, ; et blos als immer in kleinen Portionen kaufen, n Orten die Bäcker aber kaufen lieber anf dem nit dem Lande, und befinden ſich aar nicht übel andern dabei, wenn der Marktpreiß ihrer€ Stadt, 1d dabei nach welchem ſich ihre Taxe richtet, höher ber auch iſt, als der Preiß, zu welchem ſie auf 18, vot: vem Lande eingekauft haben. Der Land- (hwechſ? manu alſo, der das Sicherſte vorzieht, benüben(äßt die kleine Stadt in Noth, und fährt ur< das lieber näch der größern, wo er zwar, in vfs zum Verhältniß des weitern Weges, eher einen ndes be- etwas geringern Preiß ,' aber dieſen doch Eriſenz; auch ſicher findet', indem er ihn, wie ſtark ehändler auch der Markt beſeßt feyn mag, gewiß Zufuhr von den Aufkäufern oder Händlern er: jach das hält. Markte Ueberdem werden Kornhändler nicht Warum ermangeln, den Landwirth zur Zufubr, 332 IEEE ART und zwar je höher der Mangel ſteigt, deſto dringender, allenfalls mit Zuſicherung eines Preißminimums einzuladen, welche Zufuhr dann würklich kommt; aber we- nigſtens ſo. ſtarf und um die. Zeit nicht, ſondern wohl erſt viel ſpäter, bei viel größerm Mangel und viel höherem Preiße gefommen ſeyn würde, wenn den Land- wirthen nicht jene Notiz und Zuſicherung gegeben worden wäre. Geſchieht es vollends/ daß ein Aufkän- fer den Landleuten ihre Produkte( wie es mit den Kartoffeln immer häufig der Fall iſt) mittelſt ſeiner eigenen oder gemiethe- ten Land- oder Waſſerfuhren, ſelbſt ab- holt, und auf den Markt, wo die Nach- frage am ſtärkſten iſt, hinbringt; ſo. iſt es noc< klärer, daß durch„ihn, auf dieſem Markt die Konkurrenz beim Verkauf ver- mehrt wird. Man ſage uicht, jene Leute würden, wenn der Aufkäufer nicht wäre, mit ihren Produkten ſelbſt auf jenen Markt um- dieſelbe Zeit gekommen ſeyn. Denn kein Landmann ,. der es in Betracht ſeiner Wirthſchaftsumſtände thunlich fin- det, gerade jekt mit ſeiner Waare- zu Markt zu gehen, wird ſie gerade jebt an einen Aufkäufer ablaſſen, ſondern geht da- JU feigt, vſe , welche aber www it nicht, bei vie 1 Proißt en Land: ſichert rung Anfeite wie 08 tr. Fall niethe- ſi ab Nac: eG dieſem yf ver» » Leute wäre, jenen - ſeyn, etracht fin; mit lieber nach dem„Markte, ws er“auf' Konkurrenz der Käufer- rechnen Fann. Dagegen aber kann man auch ſicher'au- nehmen, daß, wenn er in ſeiner Heimati doch an Aufkäufer verkauft, er es darum thut, weil er durch ſein Hausweſen ab- gehalten wird, ſelbſt den Markt gerade jezt zu beſuchen. ſs was oben ange- nommen war, daß nehmlich ſtatt des ei: nen"Auftäufers, der nun zu Markt mit aller» der Waare ſteht, die er von zehn Landleuten zuſammengeholt hat, alle dieſe Landleute ſelbſt, jeder mit ſeiner Portion um eben die Zeit zu. Markt ſtehen. wär? den, iſt eine leeve Vorausſchung, indem alle, oder die meiſten dieſer Leute vielmehy eben darum, weil ſie froh waren, an den Auffäufer verfaufen zu können, gerade jebt den Marktbeſuch ſchwerli' unternom- men: hätten, beſond aus Hintergegen- den, die vom Marktcplaße entfernt: ſind.; Dagegen befindet ſich nun doch das ganze Quantum ,' das die Landkeute zu: verfaufen hatten, zu einer Zeit, wo es ſonſt gefehlt hätte, wirklich auf dem Markt. Die An- bietung der Waaxre folglich iſt vermehrt, und ſonach wird Preiß vermindert, oder ſein Steigen gehemmt. Deun, was ers der SEIEN 234---- wohl zu merken iſt, die Minderung zu- . mal gemeiner Landprodufte, hängt in der Regel weit weniger von der Anzahl der Verkäufer ab, als von der Größe des zum- Berfauf vorhandenen Waarenquantums in Verhältniß zu der vorhandenen Nach- frage. Fände ſich 3- B. an einem Markt- tage ein für die Nachſrage unzulängliches Quantum eines Vietuals, in den Händen von zwanzig Verfäufern, ſo würde der Preiß doch wohl höher gehen, als wenn das doppelte, die Nachfrage vielleicht ſchon überſteigende Quantum ſich in den Hän- den von zehn, oder das vierfache Quan- tum in den Händen von fünf Verkäufern befände.; x 3)..Der Aufkäufer macht zwar aller- dings einen Profit, ſo gut wie jeder an- dre Kaufmann. Aber kann man ſagen, wenn es 3. B. keinen Eiſenhändler gäbe, ſondern jedermann ſeinen Bedarf an Ei- ſenwaaren unmittelbar von den Fabrikan- ten ziehen und dieſe' alle ihre Waaren un- mittelbar an die Verbraucher abfeßen müß»- ten, daß-in ſolchem Fall beide, der Fabri- fant ſowohl als der„Konſument ſolcher Waaren, ſich. beſſer befinden würden, als wenn ihnen zwar ſolcher unmittelbare EEE 235 derung iy hgt in. de nzahl dee Verkehr unbenommen bleibt, aber zugleich Eiſenhändler zwiſchen beide treten? Kann man fagen ,-"daß der Profit, 1"den des zu Folche: Händler machen, indem ſie Vorrä- Yann the aus den Fabriken auffanfen,'und für en Nac jedermanns Nachfrage bereit halten, dem 0 Markt Fabrifanten oder denen, welche die. Fabri- Nänglices; kate verbrauchen, Verluſt bringt? Iſt es 1 Händen NUO ELPENAE)"daß beide bei der freien Wahl, jürde der die ihnen gelaſſen iſt, ſich eines Zwiſchen- 16 wenn händlers zu bedienen, würklich davon ht ſchon Vortheil haben müſſen? Beide erſparen 1 Hän: ſich Koſten, die ſie ſonſt treiben mußten, -Duan- Gorade ſo iſt es mit dem Produktenhänd- taufen. ler oder Aufkäufer. Der Profit, den er | für Anwendung ſeines Verlages und ſei- w allet?“. nner Mühe zieht, gereicht in allen den jeder an; Fällen, wo die Producenten und Konſu- 7 ſagen, menten ſeine Zwiſchenhand benußen, bei- er gäbe, den zum Vortheil, indem ſie dadurch weit an. Eis größerer Koſten, die ſie ſonſt treiben müß- zabrifan-„ten, überhoben werden. Aren un Dem Producenten kann die Zwiſchen- 0 müße' hand des Auffäufers, da es immer auf x Fabti- ihn anfommt,. ob er ſie annehmen oder - ſolcher; abweiſen will, gewiß nie ſchaden; aber m, as- wohl kann ſie ihm ausnehmend nüßken, jeteboe LZ theils indem ſie ihm dew Abſaßk zu ordent- A anLEE wee EBE lain GPL SABLE Gute BRO OO 7 770 235 lichen regelmäßigen Preißen ſichert, theils indem ſie ihm"mancher Ungelegenheiten in Anſehung des Transports überhebt. Ja ſie nußt ihm unfehlbar jedesmal:; wenn er fie vorzieht,' und entweder in..der Stadt oder in ſeiner Heimath an ſie verfauft, Der gemeine Haufe der Stadtleut?,:: der Freilich in dem Wahn zu ſtehen ſcheint, als wären alle Bewohner des platten Landes nur ſeinetwegen da, mag es immerhin recht finden, daß jeder Producent gens- thigt werde, nicht. nur alles, was er er- zeugt, unmittelbar ſelbſt nach der Stadt, und zwar hübſch regelmäßig jeden Tag vder jede Woche ſo zu bringen, wie es für den theilweiſen Einkauf der ſtädtiſchen Konſumenten am bequemſten iſt, ſondern auch durchaus blos an die Konſumenten unmittelbar, und nur im Nothfäll, wenn er lange genug auf Abnahme von Seiten der Konſumenten gewartet hat, an die Zwiſchenhand des Kaufmanns zu verfkau- fen. Aber der Landwirth iſt ja, ſeiner eigentlichen Beſtimmung nach, weder Fuhr- mann. oder Kahnfahrer, noch Höker oder Produktenhändler; ſondern braucht ſeine Zeit und- ſeinen Verlag zu ſeinem eigen- thümlichen Deruf. Ihn daher nöthigen SITE 237 41.....0000 wollen, daß er. gegen ſeinen Wunſch(denn' heiten ig ſo weit er es vortheilhaft für ſich findet, bt. 3 thut er es ohne Zwang von ſelbſt) s gleich- Wenn wohl ſeine Zeit und ſeinen Verlag auf ex Ctalt jene Gewerbe des Transportirens und Hs- verfauſt, ferns, anwenven ſoll, heißt, ihn in tte, de hundert Fällen in ſeiner Wirthſchaft ſis- eint als ren,> heißt die Produktion oder den jähr- 1 Landes lichen Bodenertrag verkümmern ,/ und eben mmerhin dadurch ſelbſt die Verſorgung der ſtädti- f gend ſchen Konſumenten ſchmälern. Geſekt 1015174 auch daß die Konſumenten d dasjenige, was Stadt, der Aufkäufer entweder in der Stadt auf 1 Tag Vorrath für die Zukunft eingehandelt, es für oder vom Lande, mittelſt eigener Trans- tiſchen portsbeſorgung, ſich verſchafft hat, nicht ſondern um einen Pfennig wohlfeiler von ihm zur menten Zeit des Wiedeyverfauſs befämen, als ſie , wenn es zu ſolcher Zeit von den Producentei Seiten ſelbſt erhalten würdenz3 ſo iſt es doch an die ſtaatswirthſchaftlich betrachtet ein weſentti- verfau-neten Kartoffeln bereitete Mehl iſt, ſo lange man es aufbewahrt hat, unverdorben geblieben, und hat die Paſſage unter dex Linie beſſer wie v. WR ESG HEHE der That. Der wichtige Zwe, auf wel- den, bei freiem inländiſche Getreidever- fehr, alle diejenigen, die ſich damit befa1- ſen, ſelbſt ohne daß ſte dieſen Zweck zur Abſicht haben,'oder ſich deſſen auch nur bewußt ſind, losarbeiten, nehmlich: den Mangel einer Gegend mit dem Ueberſchuß einer andern Gegend, und den Mangel einer Zeit des Jahres mit dem aufbewahr- ten Ueberſchuß einer andern Zeit des Jah- res auszugleichen,=- dieſer Zweck muß in Anſehung des Getreides, eben jener ſei- ner Eigenſchaften wegen, noc< voll- fommtner als in Anſehung der Weizenmehl ausgehalten.“ Wie nun, mochte man fragen, wenn es dahin käme, daß anch dieſer Unterſchied zwiſchen dem Getreides und den Kartoffeln wegfiele, würde in' Anſehung dieſex letztern dann die voltige Verfehrsfreiheit wieder aufzuheben, rathſamer ſeyn, als jekt? Gewiß nicht. j „Ein Morgen Kartoffeln, ſagt Thaer weiter, giebt, bettimmten Unterſuchungen zufolge, ſo viel menſchliche Nahrung, wie 2% Morgen Ge- treide, und es lößt ſich aiſo natürlich erfiären, daß in den volifreichſten Gegenden der Kartoſſel- bau„ſich, ſebſt auf Koſten des Getreides, hebt und heben muß, daß es aber, unter allen is: muß in jener ſei- h voll, 110g: der mochte man daß auch Betreids und 1n' Anſehung rfehröfreiheit , als jegt? haer weitet, zufolge,„ſo Morgen Ge: lich erklären, ver Kartoffel: 8, hebt 247 Kartoffeln erreicht werden kön: nen, „„Alles gut,“ wird man ſagen,„,aber werden nicht die Korunſpekulanten zu häufig aufſchütten ,' und zu lange liegen laſſen TE So oft in ſtaatswirthſchaftlichen Din- gen die Frage davon iſt, was unter dieſer oder jener Vorausfezung die'Menſcheu bei ihren verſchiedenen Gewerben, wo ſich al- les um das Intereſſe dreht, thun werden, bleibt nichts übrig als nachzuſehen, was ihr Intereſſe ſie natürlicher Weiſe zu thun beſtimmen wird. Denn, wenn ſchon ein- zelne Individuen, aus Unverſtand, ihr Intereſſe mißfennen; ſo wird in der That die größte Mehrheit ſich wohl darauf. ver- |tehen und darnach richten. Und für dieſe größte Mehrheit müſſen die allgemeinen Maaßregeln ſtaatswirthſchaftlicher Art be- rechnet werden. Sieht man nur nach, was dem Handelsintereſſe am angemeſſen? ſien iſt, ſo zeigt ſich die Beſorgniß, als ob/ bei völliger Kornhandelsfreiheit, Spe- kulanten durch ihren Wetteifer beim Cin- kauf zum Behuf des Aufſchüttens den Preiß. in die Höhe jagen, und hernach durch ihr Zögern beim. zWiederverkauf 248 Theurung erkänſteln werden, ganz un- gegründet,| Es iſt eine natürliche Handelsregel, lie- ber wohlfeil zu kaufen„ was man nachher" auch wieder wohlfeil zu laſſen im Stande. iſt, als theuerer zu kaufen, und. noch theurer wieder zu verkaufen. Im erſten Fall kann man mit mehr Sicherheit anf Abnahme rechnen, auch wohl einen mög- lichen Preißaufſchlag. erwarten; wogegen man, im andern Fall, zu fürchten hat, daß entweder die Nachfrage ſich mindern, oder der Preiß- herunter gehen werde“ denn Theurung bringt Zufuhr, und wirft meiſt ſchnell den Preiß herab 3; wie 3. B. die ſtarfe Zufuhr von Korn zu Stettin in dieſem Jahr den Preiß in weniger als ' zwei Wochen um einen Thaler herabwarf. Nicht weniger iſt es eine natürliche Han- delsregel, ſchnelle Umſäße, bei mäßigem Profit, einem langſamen Umſaße bei viel- leicht dereinſt hohem, äber unſicherm, Pro- fit. vorzuziehen, und ſo noch lieber das Eingekaufte bald wieder abzuſeßen, um von neuem einkaufen und wieder abſeßen zu fönnen, als lange damit an ſich zu halten, um einen höhern Preiß abzuwarten: denn . Eemöemikl feen (| ans vv [Stegel, liz; an nachher m Stande und noch Im erſten herheit anf nen mog: wogegen ten hat, mindern, | Werde“ nd. wirft [6:4 9D, tettin in ziger als erabwarf, Dere 260 ſorgfaltig zu beobachten und gleichſam aus- zuſcudiren. Und: natürlich fehlt es daran in jedem Lande, wo fein freier innerer Kornhyandel Statt findet, Das Publifum ſolches Landes iſt dann über jene wichtige Angelegenheit im Dunkeln, lebt vielleicht eine Weile in falſcher Sicherheit fort, wird vielleicht ab. und zu- durch fälſchen Allarm von: Theurung und Mangel geſchreckt, und ſieht ſich oft plößlich und unerwartet in die größte würkliche Noth verſekt. In ſolcher äußerſten Noth, die hier oder da ausbricht, und die man ſich auf ſolche Weiſe ſelbſt zugezogen hat, ſoll nun ſchleunig Rath“ geſchaſſt werden. Aber wie? Man weiß, was für Maaßregeln bei der jeßzigen Noth im Oeſterreichiſchen er- griffen ſind. Tröſte Gott das Publikum, dem man ſo helfen will! Indeſſen iſt es je Wunder, wenn die Obrigfeit,. von der nun einmal mit Recht Hülfe gefordert wird, auf. ſolche Mittel" verfällt. Sie fönnte wohl gar darauf verfallen, das Koru des Landmanns förmlich in Requiſi- tion zu ſeßen, nehmlich ſeine Getreidebs- den zu viſitiren und ihn zu zwingen, daß er den ausgeſorſchten Vorrath Terminweiſe zu Markt bringen: und um. einen- feſtge- Ben ne= ui Eee ns“ Saen 261 O9 auge!. es din ſekßten Tayxpreiß an die Konſumenten ab- | innay> laſſen ſoll, Das Ungerechte und Verderb- Dublifun liche A ſolchen Maaßregel bedarf keiner weitläuftigen Auseinanderſekßung. Denn: vielfeidt IT) was die Unterſuchung der Getreidebs- itt, wi den betriſſt, wie fönnen dabei die | ſchreiendſten Mißverhältniſſe, ſelbſt bei " Allary IEEE; 'edt, und dem redlichſien Beſtreben der Reviſoren 4 07 die Wahrheit auszumitteln, vermieden werden? Wer 600 Scheffel liegen hat, is wird Mittel und Wege wiſſen, wie es “4 Yer zu machen iſt, daß ſein Anſchlag nur ſich auf 100 Scheffel betrage, wogegen mancher, ll nun der nicht über eine Laſt hat, mit dieſes Aber ganzen Laſt in den Anſchlag kommen ßregeln wird: en 4G- Die Zwangsfuhren, in wie ungelegne bin, Zeiten fär den Landmann würden ſie ire zum Theil fallen? Sie koſten ihm jedes- 17.007 mal nicht weniger, als er fordern und ſondert befommen müßte, wenn er frei gemie- Sie thet würde: und es giebt Zeiten, in 1, das welchen er wegen der dringendſten Wirth- Requiſie ſchaftsbeſorgung ſie nicht um das Dop- veidebd: pelte des Preißes, für welchen ein Fuhr- , daß mann oder ſonſt jemand ſölche leiſten jnweiſe möchte, freiwillig hergeben wird. Und feſige- 202 3) was den Taxpreiß betrifſt, ſo fragen wir vor allen Dingen, wem wird er am meiſten zu gute kommen? Der Konſument, der ſchon mit allem ver- ſorgt war, und der folglich fein Korn gefauft hätte, wenn es auf ſeinem un- erzwungenen Preiße geblieben wäre, kritt neben dem dürftigen Handwerks- mann und Arbeiter auf, kauft mit aus bloßer Vorſicht, oder auch aus Gewinn- ſucht, um von jenem niedrigen Taxpreiße zu profitiren, und hat dann doppelt ſo viel, als er für ſich gebrauchen kann, während die würkliche Armuth nicht die Hälfte von dem bekommt, waäs ſie braucht. Es wird alſo der Einkauf ſich nicht nach dem wahren Bedarf, ſondern nach der Liſt und Habſucht reguliren. Aber nun von der andern Seite auf den Verkäufer geſehen, wie kann man dem Landwirth die Frucht ſeines Fleißes und Verlages unter dem Werth, d. h. einen“ Theil davon umſonſt, nehmen und Andern geben, zumal ſolchen Andern, die deſſen in der Regel nicht bedürfen? Sind nicht gerade ſolche Jahre, in des nen man zu dergleichen Gewaltthätigfkei- ten ſchreiten zu müſſen glaubt, für den ſo pn 1 Wird x 1? Dy lem ven tein Roty einem un 0 Wär, Jandwerfs, t mit aus Gewinn: Tarpteiße ppelt ſo 1 Fann, icht die vas ſie (uf ſich ſondern equliren. te auf in man Fleißes „NEN men und Andern, dürfen? in des hätigfel- für den omm 263 Landmann die verluſtvollſten und ſchmerz lichſten? Hat er nicht in dieſem ſie- benmonatlichen Winter, bei dem Man- gel an Hafer, Heu und Stroh, ſein Brod mit dem Vieh ſo zu ſagen theilen und“ zu deſſen Hinhaltung den theuerſten Roggen. aufwenden müſſen, wenn er es nicht wollte vor ſeinen Augen verhun- gern ſehen? Wenn jemals Noth eine ſolche alle Si- widrigen Beſchränkungen, die ihn drücken, geſeßlich befreit wird. Das völlig freie inländiſche Kornhandelsgewerbe 265 ſatt?| M gereicht dem Producenten zur Aufmunte- ive po rung, und iſt ſchon dadurch, daß es ſol- Nemäßig, ſich einer ſolchen Rechnungsmethode zu bedienen, die den ſtärker von einander abweichenden Preißen um ſo geringern Einfluß auf das Reſultat der Rechnung, das iſt auf den zu finden- den Mittelpreiß geſtattet, je mehr ſie von einander, und von dem aus der ganzen Reihe der Preiße gezogenen Durchſchnitt abweichen 3 ſo daß jener geſuchte Mittel- preiß die Eigenſchaft habe, a) ſich we- nig abzuändern, wenn die ſtark von ein- ander abweichenden Preiße- ſich merklich ändern, und dagegen b) merklich verändert : zu werdzn, wenn die unter einander min- gewöhnlichen Durchſchnittörechnung zu finden hoffen fonnte,- und I1) ihm die Vortheile und Nachtheile der im zweiten Aufſatz geſchilderten Rechnungsmethode aus einander zu ſeßen, Die Auffäte fanden ſich in Krauſens Nach: laß größtentheils von Ihm ſelbſt niedergeſchrie- ben. Sie werden daher hier ſo mitgetheilt, wie er fie durchgedacht,- und ſich dadurch gleichſam 3 angeeignet hat. Indeſſen iſt Kraus gewiß Über, zeugt geweſen, daß" der allein richtige Durch: ſchnittspreiß nur erhalten werden könne, wenn auch die verkauften LQ.uanta bei jedem einzelnen Preiße mit in Rechnung gebracht werden, wel: 2-- 9. EE „und 8+2=D 171.07 3828=k wie Tr S v208 SEEL R m Die Summe aller dieſer arithmetiſchen Mittel, von a bis&k, iſt= 785, und der Durchſchnitt davon iſt 72222. VWer- gleicht man mit dieſem Durchſchnitt die gegebenen Preißez; ſo findet man, daß ſie in derſelben Ordnung der Reihe nach von ihm abweichen, wie von 8. Da alſo die- ſer Preiß von 722x3., wofür man zu Ab- kürzung des Bruchs 7 annehmen kann, die Reihenfolge der gegebenen Preiße nicht mehr ändert; ſo. darf man ihn für. den geſuchten wahren Mittelpreiß annehmen. 5. Um den Einfluß der gegebenen Preiße auf das Reſultat dieſer Rechnung beſſer zu überſehen, nenne man-den geſuchten Mit- telpreiß= Xx5' die, Anzahl der gegebenen Jahrespreiße ſey= n, und die einzelnen, nach ihrer Abweichung von x geordtneten Preiße ſeyein a,b 0 dz;«+- mz. dann ſind die n Durchſchnitte aus dieſen Prei- ßen nach der Reihe folgende a+b+chd.. cl. m 1) T y 3 beo Em NE ns MT jf 1; daß ſe Ye nad von 4 alſo die: nan zu Nr men any, Jreiße nidt 1 für den nehmen. en Preiße beſſer zu ten Mit- gegebeney einzelnen, jeordneten m, dann ſen Prei: 31).g5D Und 1/ab+b+rchd..-| x== EN/ 1/b4c+d-<) ( n=-1 n-- 1 m==2 m/1 1 1) Veh L+ H 5 Hier zeigt ſich nun deutlich, daß a zur Beſtimmung des Werthes von x wenig beiträgt, b etwas mehr, c noch mehr, und S2 376 m am meiſten; und daß alſo, wenn man die Reihonfolge erſt durch mehrmalige Reh- nung richtig beſtimmt hat, ein Werth x gefunden wird, der die in Nr. 1. verlangte- Eigenſchaft hat. Nimmt man z. E. das in Nr. 2. an- geführte„Beiſpiel 7, 7, 7,7, 7, 7, 17,77, ſv iſt das arithmetiſche Mittel== 3, und die gehörig geordnete Reihe der gegebenen Preiße wird 17, DEBT HDT, SESIS: ſeyn. Die nach Nr. 3. daraus berechneten Durchſchnitte ſind 8, 7,7, 7, 7,7, 7, Z/ 7,7, und folglich der geſuchte Mittelpreiß = 75== Xx. welcher die Reihenfolge der gegebenen Preiße nicht mehr ändert, und der Forderung unter Nr.'1x. ofFenbar viel beſſer entſpricht,'als der nach der ge- wöhnlichen Art berechnete Durchſchnitt-==8. 6. Daß. eine mäßige Aenderung der minder abweichenden jährlichen Preiße hier auf das geſuchte x weit mehreren Einfluß - habe, als eine große Aenderung der ſtark abweichenden jährlichen Preiße, wird auch qus folgenden Beiſpielen erhellen, LEHER ÜO GEHREN GÜ ZIERT RI eerammmen emma 277 | Wen Wan 1) Es jey die Reihe der gegebenen malige ih,| FLO OLTEN TIO AMOFAEST AUD in Werth x die Summe= 80, und das arithme- I, verlangt tiſche Mittel= 8. Die Preiße, weun man ſie nach ihrer Abweichung von 8 ordnet, kommen in folgende Reihe zu Nr. 2, ax: ſtehen/ 15, 57 10, 6, 6,9, 7; 7,71 7,.8 MONTE I und die Durchſchnitte nach einander ſind = 8, und j 87 75h Dar Tar DEREN Tar 733 720 O- v gegebenen| Die Summe dieſer Durchſchnitte iſt 18 108.00 74-22, und das Mittel davaus 7825. eremneten| Dieß kann noch nicht für x angenommen ELLES| werden, weil, wenn man mit 78225 ittelpreiß|=- 7,448 die gegebenen Preiße ver- eihenfolge gleicht, ihre Reihenfolge ſich ändert. in x ändert, T5/ 10775510 1 0016) 07170 die , offenbar|, Durchſchnitte aus dieſer Reihenfolge ſind dh der ge:| nacheinander 8, 72, 677 74, 65 /'7, nitt:z=8. 751 Zr Z1 Z3 wdie-Summe davon? iſt =71488. und: das Mittel alſo==%-257. tung der| reiße hier Dieß ändert nicht mehr die Reihenfolge y Einfluß der gegebenen Preiße und iſt alſo als der der ftarf geſuchte wahre Mittelpreiß anzuſehen, wo- vird auch| für man die Abkürzung 725 brauchen könnte. E GEZ SASE eee eon ÜE Üb 78 11)"Beyapsüent man nun die am wenig- ſten abweichenden gegebenen Preiße zu- ſammen um 5, ſo daß man z. E. folgende Preiße habe, 5,6, 7, 8,8,8,9;9,10; TS, ſo iſt. das arithmetiſche Mittel== 3x und die gehörig geordnete Reihe iſt I5 5.576; 10, Zr 91 9, 85 8;: 85 die Durchſchnitte nac< einander werden 0 ZE OE 8% 87, 82, 87, 8, 8, 8, das Mittel iſt 25 X 814833== 8,4253, wofür man. die Abkürzung 3x brauchen kann, welche die Reihenfolge nicht mehr ändert, aber'um 15% größer iſt als das vorige Mittel(bei TI). 117) Vergrößert man die am ſtärkſten ab- weichenden Preiße im Exempel X. um TO; jo daß man folgende jährliche Preiße ob 55052600 7,20, 7,85 0:15,520, ſo wird'das arithmetiſche Mittel= 9, die Reihe der Preiße wird 20, 15, 5, 6,6, 7,7, 7, 8, 9, die Durchſchnitte nach. einander ſind 9, 73, 672, 7%, 75, 72, 7ar 8, 85, 9, und das Mittel dar- aus+ 75.26 78535522> 7228375 wofür man abgefürzt 725 brauchen fönnte. Dieſes ändert die Reihenfolge in 20, | Wihig- iB folgend; „10, 1 492 Ihe if 6) die werden 19:70 72501 audien mehr das | ab: um reiße 20, <9; 9 nifte Ti dat für yte, 90, 279 15, 57 6; 6, 9: 7: 7, 7,'83 davon ſind u. Durchſchnitte nach einander 9, ZZ UE MED EDT 731 75, 8 und das ZS5 davans;äſt<= 45 M I5323 I G- FI26.27 2wojur man vis Abkürzung 7535 brauchen kann, welche die Reihenfolge der Preiße nicht mehr ändert, aber auch von dem Mittelpreiße“ bei T.c- nur um 28.9.) das. iſt: beinahe 8 abweicht. „„, Hätte man auch anfangs die Preiße unrichtig: geſtellt, und den YVten Preiß e ſtatt des V--1ten d geſekt ,- nehmlich az; be bieden m attra, Ds id; Em ſo würde der Unterſchied. des In dieſer Rechnung von dem Reſultat bei rich? - tiger Stellung- der Preiße nur ſeyn En ERES enk)+- n n--(v--1) tanie--- ten x abweicht, als um- 1" 1 (> LEEREN HRE € 1[0,35 e (> 4 4= 65 .d 06.| I| n(1-(v=41)) 1*--n(v--1)' Wenn alſo das Behufs der Stellung der Preiße anfangs angewendete arithme- tiſche Mittel no< mehr von dem geſuch- n TARN ſo wird ſich die Reihefslge der Preiße noch ändern; und die Rechnung wiederholt wer- <== iſt„Folglich der größte Fehler, den man bei der Rech- nung zu beſorgen hat. Und dieſer iſt im- mer ſehr klein, wenn nur un einigermaßen groß iſt.| Denn bei den Extrempreißen, wo d=-e groß iſt, iſt v ſehr klein, und der möglichſt größte Fehler nur etwa de med;;. = T: Bei den mittlern Preißen iſt v den müſſen. größer, dagegen aber auch d--e wieder ſehr klein 5-/; Die Edd x tellung rithme- geſuche 5.00 noh wer: [glich Rehe Fim open ißen, und etwa 231 Die angegebene Rechnüngsmethode wird alſo den Forderungen der Aufgabe in jedem Fall ziemlich nahe führen. 3. Hätte man 3.'B.f?die unter Nr. 4! gegebenen Preiße nach ihrer Abweichung von 8 geordnet, ſo könnte mehr als eine Reihe ſtatt finden ,/ deten jede die Bedin- gung erfüllt, x. E. 1)» 135-457 167 04967198 2708,107 0) LE ULSEE GLO 10) ORTPEO FOr 07.0) TIT) 13, 5, 04 1072407 71 Or 070707 IVD ST Z05/ 4. 0/2105 10750/077207 07 O- Welche von dieſen Reihen ſoll man nun nehmen? Antwort: welche man will. Der einzige Unterſchied, ob man dieſe oder jene nimmt, beſteht bloß darin, daß man ent- weder gleich auf einmal den Mittelpreiß findet, der die Reihe der gegebenen Preiße weiter nicht ändert, oder daß man einen Mittelpreiß findet, der die Reihe der ge- gebenen Preiße noch ändert, ſo daß man denn nach Nr. 3. weiter fort rechnen muß. Nimmt man alſo die Reihe 13, ſo ſind die Durchſchnitte nach einander 8, 78, 73, 8, 83, 8,85, 8, 8, 8, ihre Summe iſt = 997 das arithmetiſche Mittel aus ihnen 1 T 252 iſt 74%. Ordnet: man nun die gegebenen Preiße nach ihrem Unterſchiede von' dieſem Mittel, ſo kommt die Reihe 1.“ heraus, denn x0 iſt mehr verſchieden von 754 als 6, und 9 mehr als 7. / Anmerfung. Die hier erklärte Rech- nungsmethode iſt bloß eine Annäherung zur Auflöſung einer äußerſt verwickelten algebraiſchen Gleichung, 14: Iſi es vortheilhafter den Kanon bei Vererbpachtungen, inſofern er dyrc<. einen 3. BS. Zojährigen ordinairen Durchſchnitts- Preiß des Getreides beſtimmt wird, alle 30 Jahre: pder alle T5 5ahre zu ändern? Es ſeyen a, b, c, d, die Durchſchnitts» preiße, aus einer gewiſſen Anzahl auf einander folgender Jahre abſtrahirt. Z.B. a ſey der Durchſchnittspreiß des Roggens aus den Jahreszeiten von 1770 bis 1785, b aus den Preißen von 1785 bis 1820 u. f. w. von funfzehn zu funfzehn Jahren. 137 1 N gil hen dieſen heraus, 44 33 a Rech: herung (elton non fern igen reiß alle 'e zu itt8s auf 2,9, gens 7654 [890 hren, N Denn iſt offenbar der Durchſchnittspreiß ; a+b: von 1770 bis 1800= von 1785 bis 2 :(| wv.= 1815 M u. ſ. w. Nach der bishe- rigen Methode den Kanon alle 30 Jahre zu reguliren, bezahlt alſo der Erbpächter in dem Zeitraum von 1800 bis 1830 ge- a 4b:| xade 30 oder in der Zeit von 1800 2 .“ a-4- D; bis I815 15 I2; nach der neueren mit einem Mittelfanon aber, bezahlt er von ; a4 b 1350 bis 1315 ebenfalls 52, von ;- 1815 bis 1830 dagegen 15 5S, dieß giebt folgende Tabelle. 284 Summe des in 15 Jahren bezahl: ten Kanons, Nach der ältern| Nach der neu: Methode. ern Methode. 1800=-.1815| 1532+ 2(155+ 7 1805. 1830 1132.+ 7 162.4:€ 1830= 1843 LBE al: 1524 2. 18453+= 1860|152+&% 1154 am E 1860== 1875155+ E. 132+€ 1875= 1890| 135E H E55+ 8 | 1890„41 1008 1158 u MIE 1" 1905= 1920j158+ 5[152 I> | 1920= 1935/1535+ S5 155 TE | 1935-- 1960|131+ E“ 1538+ 2 woraus man ſicht, daß der Erbpächter, im Ganzen genommen, nach beiden Metho- den immer gerade ſo viel bezahlt, als das Getreide werth geweſen 3 er bezahlt nehm- lich von 1800 bis 1960 nach der alten Methode zuſammen 15(ab-+ce+dretf -+grFhrichk), und nach der neuern 15, (2+ttirrtgpuchitkth:). If: Gi Mb (STAN ethode, 161 DIEN) „i-| SE i 285 alſo 1 größer als das 2, das heißt„iſt das Getreide am Ende einer gewiſſen Reihe von 100. vder mehreren Jahren theuter geweſen, als zu der Zeit, da der Erbpach- ter ſeinen: Kanon zu bezahlen anfing, ſo hat er nach der neuern Methode würklich etwas mehr bezahlt, als nach der altenz 1--: DE nehmlich 13-27% Iſt es aber wohlfeiler geworden,. ſo hat er am Ende eben dieſer Periode nach der neuern Methode weni- ger als nach der alten bezahlt, nehmlich GRBs In jedem Quindecennio, das die erſte Hälfte der Zojährigen Periode ausmacht, oder von 1860 bis 1615, von 13830 bis 1345, u. ſ. w. bezahlt der Erb- pächter nach beiden Methoden daſſelbe, in jedem der in der Tabelle zweimal unter- ſtrichenen Quindecennien aber, die die lebte Hälfte der Zojährigen Periode ausmachen ſollten, bezahlt der Pächter nach der. neu- C--a ern Methode ein plus von 15, von 15 2 €-=-Cc m E y Ge 4 =: ſ. w. Sind alſo die Preiße im id Steigen, nehmlich c größer als a, e größer 4 als ec u. ſ. w., ſo profitirt der Verpächter ßen. Sind ſie im Fallen, ſo erhält der Pächter 15 Jahre früher Erleichterung. Die Preiße b,d,k haben auf die Verſchie- denheit der Zahlungen bei einer und der andern Methode keinen Einfluß. Was ?|; b b d die Durchſchnittspreiße=T,<<, T y. ſ. w. anbetrifft, ſo können,- außer der Gleichheit der Preiße, folgende vier Fälle eintreten.; b+e-[| 7) Wenn der Mittelfanon Ze=2ZP und ; Zau:; auch=-= iſt, folglich c= a und "“ b= d iſtz> ſo hat wegen c== a der . Verpächter Vortheile, aber der Umſtand, daß b= d, ändert: nichts. cb ds D) Men en aber= un iſt, 2 2 2 folglich c= a und b=- lp. Tag: Weiten. 47 Fleiſch. 454 ver werths. Sch. D.|PfSt. Sch. D.[PfSt. Sch. D.|PfSt. Sch. D.[PfSt. Sch. D.|PfSt. Sch. D.|Sc iis 15 1600|144 1625: 1-4 45 5 2 0 16 O0 6:11 26227 11650 1188 RE>42 ZEE 0888 WIEN Se W5 BREE 41550 WO75 4. 0|E 10. 013 40.002 176-0010 4.010 44 013222011002 1232. 22 25 1058.| 271 SUEZ D 72 Et| Et I 2,50 184 345- 256 254 360 1118211125.| 90.| 100|:530| 250| 239|+'| 246| 239| 166| 188| 210| 11540|287 1700 1:4 92* jo'a0 1233|*;-| 520 1.200 1750 1314 1720: 4. 4: 5108 I ED 325 2:2 106 8| 233'"E 1799 347 DIAO 2:4 SITO: 1 OO 10. 0 01727 ZO 16-08 1.117..1012 1.011 60 IE 0.12 3 0 15 10| 445+6; 476 437 384 602 634| 350| 218-| 150| 180| 175| 809| 300| 434 197.| 434 4.2004 250 4.287| OBE jeas 17607| 3 014 50,018 10: 017.20 0118208 011.205 0 15:50 114080/1:+10]-40 1755 1021 232 1.8 4 210 11 LN 90.10.12 1800; 667 465 874 626- 1» 634 500| 266| 183| 200| 262| 930| 300| 492 203| 492| 400| 275| 342 bey:+|562 1780| 4 53| 1 2| 216; uahe, 1705(0 49. 119..-0010-110- 690116: 8 OL 18.015.803 214110010. 6) 121.5.4 221.27 5 341. 554 904 890 2000 882| 1960 300| 218| 150| 230| 250| 969| 275| 752 426| 752| 511| 436| 53x PD Uh Außer einer Menge alter Chronifen und Hiſtorien ſind bei Anfertigung dieſer Tabelle noch nachſtehende Bücher benußt: nämlich Bischop Fleetwoods Chronicon pretiosum I and I Edit. Liber Gary derobae in. 1299. The Sketch of the Establishment of tis Kingdom temp Ed. III and 8eqq. by J. Bra. 1791. Collection of Ordinances and Regulations of the Royal Houschold, in WIVES Reigns from Eduard III to Ring William ae Queen Mary. Lond. 1790. 4to. 'Phe Ith volume of the Archa601001 an Enquiry into the Prices Of Wheat and GIBEr, Provisions in England He the year 1000 to 1765 by Mr. Combrouad. fol. London by T. Longman. 1768- Dr. Smiths Wealth of Nations. SIE James Stewarts Political Oeconomy, and Dr. Henrys History. 4. ZF 4G Britctiſche Weizen»-Preiße, Jus Oddy's European Commerce. pag. 503- 2220) B. , 2; Der Preiß aus B. multipli- Perioden,(6 E03: cit EISI Anzahl Iahes E 4 bey A. 3 jähriger Durchſchnitt N. endend mit.. 1688|--27 lb- 4d.-| 82 H A ÖUNLIger 2 KOOL I 26 2= SE 70 7 SUIT-- 166|=- 47== D==| 2388-= 9 x IRT HAIE SAE DAO R IP R 22070 im DIL S 8 EE= SU S0 ER| SS SERIE PEI EU WIS Uu WhO S M NR ENIE U 8 MO R 31212 2 20. 002.214 1 O9 BÜ MIS 25 SIT 144=>== 2:- || SEDEIEIE ri RIO In 2078 RERE IEE== 167 er DELE || SE GIE 1 IOS 1 BEE 0 O2 1 D26 0X 1 WIDE 5 ESSIGE 4130= SO Pn 05 EO--| 154 rt 5:= M Den et€ DIR| 0 DOEN= 7 7 142 2 II= GER ERTE EE IRA D 1m 27 088 7x DVS 130. 5= 2405 WIE 8 IROH 1 SO Re IUS HB| FHZOR. Seme7 ABU[5 We 1 1059:= SOLE= 286.= 81 TOO 2 FITDE= | 5=<<1 1.2764|=. SOSE m 0 Bi Re TI 02 0 mr ZBL | a EE== IAO== MO M= 28 1 DIB== BOE= Ka mri WBR jn 4754 ium 08 wnl 288 7 HEES EE EE: ei IMO R HO ER Pu 008: Ww=1 20305: 1 0005 SE eren= BOA|== 0 4506. 18.007 1: 228-- 9- TER SEEE aint 5 IO9 1 RICE 14 ZU===] MG 2 10mm GE GE IE RZTE 2 WO4|= A7 Gi 2 BW) 1. 235=D SEOZ= 2 7 5 WAGON|= OI EEE nn I El QI 8>= WERE ; ZE SE ER RERE Ds 0 008 28„IE 398 ts ie:.=|) Durchſchnitt der 4 leß- Ei 2 5 LODZ 1 S7 1 Nima mE omm Stfen Jahre iſt 88 11. 2:2 S3 R ARRES ESE 3 SEN BS. 3 205 1 ERSA SILA 10x Pc1nce. I. TZ 00er Tafel der Weißenpreiße in England und zwar für einen Quarter in 5, 10, 15, 20, 25 und 30 jährigen Durchſchnitten. Vom Jahr 1600 bis 1764, Not, Die erſte Zahl in den Viere&Xen bedeutet Pfund Sterling; die dur< das Komma getrennte, Schillinge; die durchs zweite Komma getrennte, Pence. * 1600 1605 I6IO 1615 1620 1630 1635 1640 1645 1650 1655 1660 1665 1670 1675 1680 T685 1690 1695 I,TZ,6Z 2215357 2,1,5X 2,3102 2,18,22 2, 13,62 2,6,4 3,6,8 2,1212 2, 10,92 2,19/,75 "2L,X2 21850 2,12,82 23115 I,16,4* 2,9,47 3/3135 I,18,0 2111 21,85 SI 215/105 2,9) 112 2,16,6 219,47 2, L11,5F 215/27 2,10,4> 2,46% 2:10,45 2,8,4 2,0512 212110F 2,16,4 2,10/7* I, I9,/IF 21/113 22,575 2,2,:5% 2,12,85 2157642 214/122 2,16,62 27141275 2, 10,767 2,9,652 2071373 . 218723 24,472 4 2:3123 2,9852 2,6102] 231114 I, 19,107 2,21 555 2,2125 2,64 2,16;253 214/875 21Z/11X 2417,32 25I0;11I 3 2; 9,10 2710,47 - 216,52 2,5135 - 251725 2,8,272 2,6,873 2,7192 2,9,5% 2,0/725 211175 2,4, 107 27,92 215/455 2135 10Z 215/177 214,45 2,10,4 2,10,5551 2,100 2,4153 2,6153 2,9, 137 2,6,272 275:6% 2,9152 2,7 11Z+ 2,0,957 2,4, 10F 2,6,83 3 271652 2+11,852 21Z/+ 2,14,755 2,14/107+ 2,12,10* 2,13, 2,8,9+ 2,942 2761155 25137 ; 2,8» I IZ 2,7132 2:53 271244 2,8,2* LIT 2,64% Jahren. T Tortſeßung. 1700 1705 1710 1715 1720 1725 1730 1735 1740 1745 1750 “DELE 2,0,8* 215 1IX 272,15 LT, 16,55 2,7,62 I 12,7:+ T,19,F 1,1622 Lj 15,9 T,18,53 2 2:5193 I, 18,72 I,19,32 28,3 2,8112 » I/19,35" 252,0 2,0, 15 I,I15Z/L10F 117,75 115,77 I,16,9 22,153 2,2122 271,27 2,6724 271545 2, 24215 JIT,I18,10-2 I, 19,97* IT, IZ, LIZ 1,16,93 1I,16,62 T,19,952 20/1177 2,412 2,3192 2,5165 I+19,85 I,I 811-3 I,18,107 T,15/673 I,16/273 I,18,107 .. I, 19,52 22,555 2,4165 22,95 1,19,632 T/18,45 2 T,17,15724 T,16,52 1,18,852 T,18,932 2,3153 2,2,6++ : 7 2721355 I,19,0 1, 17,942 Th19/145 I, I7;I033 I,I8,102 Jahren. 1755|1760| 1764 -"4 : „ N! ME EN RR EI I R I< = 9| ; v5:4 vr ce 72 F 2]: ZE: 246x 45: EE. 4 I E C„ 'E x - diimen ite 4 p 4 45500 -- |h1 WETEN SN CH 1700.21 a R Zlin MW. TafFel. -Durchſchnittspreiße des Setier(223% Berliner Scheffel) Getreides zu Paris, vom 13ten bis zum 18ten Jahrhundert. Der Die erſte Reihe zeigt die Jahrzahlen an,"die folgenden, Reihen die Preiße. You eis ye in Zranfen und Centimen ausgedrüt, TSn|| 12621 1323] 13421 1369] 1406| 1433| 1448| 1465| 1476| 1490| 1511| 1525| 1535| 1546] 15661 15711 1581] 1596| 1606| 1616| 1626| 1636| 1646| 1655| 166611676 16561 1675 17061 17161 3726117361 1746117561 17661 17761 178611788 incl.|. 1701| 8,551 8,731 7,99| 7,17110,64| 12/11| 3/38] 3/13| 5,69] 3/94| 8-12|10,42|10/39|12,58|18/82|23,20 3361124770|18,03|20,76|27/79|23/44)31,92 33/42 33749) 18/25] 2505| 24:69 2-67|29,05|17/01/1,5/46|18,80 18,32,17,64|2 281051217961 22097||(8) 16,23|17,13|18,56' 17,98] 22,84|25,00[21/9617(13) -551|| 8,341 8,06| 7,58| 8,90|11,37| 7:74| 3/21| 4-41| 4:81| 6/03| 9/27|10/41|11,49|15/70|21,01|28,40| 29/17 21,36|19,39|24-27|25/61|27,68132,66 25,/82|21,6 5124 4187|25,18/ 27,36|23-03 <<<---»--= j----|| 2514|26,34|23/91|20,50| 17,09|17,53|18,25 21:33) 22,55 2463537 30 8,22| 7,76| 8,601 9,97| 8,711 6,21| 4107| 4125; 57921 7-49 9,64| 11,13) 13/93] 18,20|25/21|27,17|25,/45121/13 23,19 1|24,00|27,72129,-59 27,35 25:56 22,66 4" 9,48| 8,32| 7,31). 6,08| 4,03| 5/211 7,04| 8,22110,38|13/05116,25|22,/05 25,08|24,88|24,28| 22,81 122,50|23,48/26,63|24/25 24,65/22,85 20,91123/61121,61119,30 17,58) 14/90 /15/05118/20 18,99/22,49 5 50|| 8,49| 9/21 8,26| 7,28] 6,99| 5-65| 4:85 6,26| 7,71| 9,09|12,07 15,08 19/72|22,58123,67|24,06|24,98|22,94|24:39|25-44 24,96|22,41|24166|23/41| 22,54, 22,69 20/37[192011717 3115644 17,65 16,95, 21,52| e 6 NGEN Ez 561 5ip3l 6481 6,06 175,78! 6,95) 8152| 10/71|13/921 16,17[20,55)21,82| 23/19) 24068| 2477224544|25189[2462412497 122/791 2483| 24:35|21/92| 21,15 20,11(190511717 1|17154 18437 9121 055) 204) 8,28| 7,51| 7,16| 6,58| 6,72| 6768| 6743| 7175| 9,99 12,64|16/73|19,10|20,19|21,67|23-84|23/07|25/75|25172 2479|24,36|24193|23,/20|24/00|23/71 20,74|20/32 19,36 187/85 I9/19/18,17 18,54[63 g0|| 7,631 7,281 6/75| 6/77| 7,181 7/13| 7,211 9/14(11/64115/13|17/73/ 18/97 20,26122,43|23/79/24/18126/71124/78|24:84 124-39|25,92 23,93|23,13/22,68|20,491|20,51|19,58)19,99|19,53| 18,33 75 g0|| 7,42| 6791| 6,90| 7,18! 7753| 7774| 8:49 10,69|14,/08|16,20|17,76|19/,17|21,10|22,55|24,49|25/202 25/78|24,81,4 24181,3|24,54|25-47|23+16|22,28|22,23|29,25|20,19|20,52|20,21 19,62(83) 100|| 7,071 7,03| 7,26| 7,:50| 8,04| 8,85| 9:97|12,99115/15 16,38|17,06|20,03|21,33 23,48 25,/57|24,51|25/,69|24:80|24/90|24/99 24163|22,391|21,93|21,86|19,99|20,97|20,66) 20,27[3): 110117,166| 7,34| 7+54| 7187| 9,02| 10,15|12,12 L4,05 15,41116/78|18,04|20,34|22,29|24/39|24/90 24,56|25160|24,/88 25,26|24-27|23178|22,07 21,60 21,47120172 21,06 20MIN(163) p 120|| 7,44 7,59| 7,96| 8,86|10,20| 12,02 13,16 14-3911, 5,85|17,70|18,49121,309|23/22 23,87|24/91 ui I 25,23|24:59|23,53|23/38|21,75|21,27 22,02120,83 21,091(113) 13) 1301!1 7,;67| 7,98! 8,80| 9,97/12,00| 12,999/13+54 14/38116/77|18,14/19,52|23,90/22,64 23,96/24,90 24,65 25/87 2470 23/94 2317122799 21,44|21,79|22,78|20,86|(123) 140 8,02| 8,75| 9/82/ 11,66|12,91| 13,36|14/05|15-80|17,25|19/12| 21,23 22,66|23/07|24192|24/95|24197 25/24 2394 23:52 22,32|22,60|21,91|21,80 22,77 a AS! S55 150|| 8,731 9/71/11,4112,53|13/25| 13/85 114/97 116,441/18725 20,08/21,03|22,82|23,/18124,13 25/22!24-44'24,59 23,60|23/18|22,48122,97121-91|21,89'(143) Jahren. Die am Ende jeder Reihe in() eingeſchloſſenen Zahlen, zeigen die Anzahl Jahre an, deren Getreide- Preiße bei Ausmittelung des leßten Durchſchnittspreißes, mit haben in Rechnung gebracht werden müſſen. » n V+ Za Fel: Die Braunſchweigiſchen Weißen-, Gerſte- und Haberpreiße in Durchſchnitten. 2 4 Von- 5. zu 5 Jahren.' Weißen. Gere. Haber.||Von 20 u 20 Jahren. Weißen. Gerſte. Haber. 1Y 1600=? 51604 H 17/1500 T3/00001 9,0000 1609=- T619-18,8375 14/0033 93.300 | 1605= 1609| 17,9020| 12,4000| 8,0000 1620:=="17639 2442500 18/6625 TP 2750 | I6I0-=- 1614| 2972000| 15,4000| 9/8000|| 1649--.1659| 18,4509| 12,4909 8,6165 |/ T6T5:=- 1689)| 21/0000| 15/2000[0,6990 1660.== 1670 16,787 5[0,8935 7,4453 19 1620-=- 1624 25/0030| 1872009| IT,8000 1680= 1699 19,01851|. 12,6870 8,4125 " 1625':=- 1629| 28/8000| 22,0000 I3/8090 WOOD== 07200 22: 53500 IZ/8009 9,6000 j" 1. 1630=-- 1634| 21,4005| 16,4500| 12,;[000 1720=- 1739 21,3000 I4;1000 9,9435 ;' E15 2 Lu 3%;-: He | BES 1635 SG LLL SEDS 12,60009|| 1740 1749| Siehe bei 10 jähr. Durchſchnittspr. hr 1640-- 1644| 22;8000| 1772000| 10,5000.' j: 1645= 1649| 17,;0000| 9,6000| 8,0000 7= 4 N 7&. Moin 18 5[3. 1650= 1654| 20/8000| 14/2000| 9,4000|| Vn 30 zu 30 Jahren.| Weiten Gerſie. SE | 1655- 1659 13,2000| 8,6000 1 6,5660 1600= 1629 31,5250 16,0333*+ 2;16667 1660= 1664.| 22,00009| 12/8000 8,6000 11: 1639*=-1659 19,5000 14/0083 ES ( 1665-=- 1669| LL/2802 k 8/1140| 6,3500.11- 1660.== 1689 16,2275 T0,63835 7,1970 J 1670= 1674| 15/8009 4. 10,6000|' 7,2000 7690=- 1719 22,67.50; 14/2154 9,7750 TO75: 1070 10/1500) 11/7000:4 770320 1720.== 1749|“ 231233353:| 14/7009 10,19565 1630=-- 1684| 14/8240| 10,4660| 6,9000 1685== 1689| 15,400| IO,1500| 6,5000|:- ' Zun 1 19.2 1/Pon 4 9 Jahren'ißen erſte 1690“==' 1694 18,2,509| 12,5000| 8,3000 Von 49 zu 4 Jahren. Din: G 218 Hader. 1695=- 1699 127,6000| 17,6320| 11,9.500 1690== K1639,| 21554375 4 16/33215 10,96250 |! 1700,.== 1704| 21/8000| 14/2000| 10,2000|| 1642."1679|-17,61875| 11;60175| 8,03100 ! 1705=- 1709,| 18,8000| 11,4000| 7,80004| 70869= 1719| 20/78425| 137243509 9,00625 | 1710=-. 1714| 27/4969|:15/0000| 10,4900 1720= 1749| Siehe bei 30 jähr. Durchſchnittspr. !; 1715= 1719 1! 22,2009| 14,76000| 10,0000 ei; [7 ie--.--„3 A 2 j. IL;O13832 36 WEN EE: ZE ET DEF EITER S. ZES A AFT! fr=3 4-r LA: 1609.=- 1609-| 17,07,504 177000| 8,3909 10689== 1719 19,45125| 12,426090 EEE 1610=. 1619| 20,6003| 1:5,39009| 10,25990 1720“== 1749| Siehe„bei 30 jähr. SNLAſGiers 1620-- 1629| 269000.| 20,1000| 12,6000; 1930,27- a 1772250| 12,3590|| Bon 70 zu 70 Jahren.| Weißen.| Gerſte...+ Haber. 1640= 1649 j 19,9000| 13:4900| 9,2500 iT I EGT IT STE u: o 32C eran JOC 4|O 5,70. 1650==. 1659| 17,0000| 7574000| 7,9830 32 162 3 79, 4 40 is 4,36 0657 19,7 94000 1550 EIER 1669 T6,76000 10,4570 244750 EP-==--- 123 Ee 72357 WSI GIL A; 5|9,046875> 1670= 1679| 16,97,50| LI/1509| 7,4160 17492. 851749 Siehe bei T0 jähr. Durchſchnittspr. 1630= 1689| 15-1120| 10,30809| 6,7090.: 1690.=- 1699-| 22,9250 15/0660 IO,1250|| Von 89 zu 80 Jahreu,| Weißen Gerſte. Habe?. 1700= 1709| 20,3090| 12,8000| 9,0000/ TE: EE IESE GENE IEE | 00,=- 167 19,5812 13,966530| 9,496 I710= 1719| 248009| 1478009| 10,2000| 79 ND 5 3/9605 9,432975 TUPEL GABIS AGE 2255000| 15/1090| 10,99029||-<<...=-= VIO iA DIO 201000| IZ3Z,L1000|! 9,8820| Von 90 zw 90 Jahren.| Weißen.. Haber. 1740= 1749| 27;1000| 15/9050| 10,7000 1600= 1689 19,084162“13,56000 9,741837 KITE EAT OS; EIE:<== 6 Von 15 zu 15,) Zahren,| Weiten.| Gerſte.| Haber. Ja 100 Jahren. Weißen,- Gerſie.- Haber. Z Narbe) I Hana aER IE: GET SENREETE SEAT EIZRIEN SCHERER FOND:= 1614 18/11663|13/6000| 8,9333:|| 1609== 1699| 19,4687| 4377106| 9,2799 1615- 1629|24/93333 18,46662 15/4069: 1630=' 1644|22,9000 17;21662|11/73; 333--=- 1645=- 1659 j17,9909|10,5009 7,98865 In 120 Jahren Weißen,- Gerſte.| Haber. ? T 2 OA REN EEN GECLIE SIEGE DETEG a gt 1660= 1674 19/383833 T0:50465| 7,38333||' 1600-- 1719| 19,/981875 13/7238667 9,7499162 / 1675-- 1689 110,12405|10/7720 701095' 1690-- 1704 1|22,5509(14/7773;i10,1,399<<=== 1705=, 1719|22/8000 13,766662| 0,4200 In 150 Jahren. Weißen,| Gerſte. Haber. '- 1734 1|20;89320| T 3+6220 9,9900. 1608=- 1749 20,68247 13/9207. 9, Je rs 1 IM Mae 1749 25766665 IT 5,6000 10,79133 Vorſtehende Tafel iſt aus den Angaben in Ungers Abhandlung über die Ordnung der Fruchtpreiße, Göttingen 175324.G 321 berednet, VI. Tafel. BU he wing Oud exitglicfchre Roggen-Preiße in„Durm ſw n ie een. NB. Das Maaß iſt ein Himten, die Münze ein Mariengroſchen. Die Tafel iſt gleichfalls aus den Angaben in Ungers Werk über Fruchtpreiße, Göttingen 1752, S. 321 berechnet. [ 1760 1| 4005| 3719. WAS 4 to| 17251 147904| 1735|-1740| 1745 2750] In||. 1600:| 1665 1610|| MI6TS 1TLGSSEN SULZ-/4000|I4,4000|185,2009|17,4000 2250000 T8,0000 10|/ 14/9000[16/3000|17,80060|I9,1000 21,170 16,3000 “15 16,0000 16,/66662|13,8000|21,2000 Z|18;08333 2|18,2000 "201 16,;2500 I117;7000 12074500 120,3000 1872125 18,4000 -25||117,2400|19,2400|19,8800 1|20,6400 16,6100 17/3200 j19,/1600 1975200 -30//18,6000 18,96663 120,23663 2059165 16/7750,; 18/1000 JI9,16662 13,3000 35|18,45793 119,4000|29,2500 1|17,9250 3(15/8351 En 25712 40| 18/9000 19,51675 19,20625|19,25625|x IEE 18/2750 451 I9,061153|18,67225 19;13888 1372509 3|15/53045 5|18,44667 -50|118,3450[18/6650|18,2450 T8/1830 15/2928 18,9000 |(18,3681+2 17,89547%|18,1863+7117,459942 Ee] 007074 „601127,6875' 117,8750 117,5250 1000008 15/2190 65|117,6807+3117,280712|17,2192-3/16,9980 15,9175-5 "70! 17,14647|I7,0178* 117,08382 116,72 4 a| 75/116,9100 116,9049+|16,82182 16,46185|1 15/9685+ 80/116/810875|16,6705 116,5705(16,48925 16,4705 851 16: 5957+116,442852116,5898+2 16/9487 SI16,75016-€ -90)116/383342|16,465613|17,015623|17,0049+3 TERESE 2, 01693565 16,91,5647 95|116/41200 116/8804+3/17,0698+5|16,8804-3117,122554/17,027727 T|16,/8225:5 100) 16,8064|16,9364|16/9464|17,1364 1677364 105 16,863252|16,82512|I7,/1870 SPI7,22172 52116,06325 110/116/7603+7)17,0603+7,17,2694+%|17,533072 2116/95122 115||16,988127117,144622/17,56202S|17,431622 B|17,214234 120|(17,0720|17/4310'17,46363|17,33033 125)|17/34912|17,34112|17,36512|I7,41312 130||17,2664-8|17,/25101%|17,443373117,4664-5 13,5)|17,182522|17,33663|17/781422|17,96623 140||17,2617%|17,38312(17,69025 145||17,314722|17,5768:28| 150 171504827 Jahren. 15,0000|19,4000 17,2000|19,1000 3117/73333]|20,4000 222 23 3,9000| VILL | Z 4 fr Getreide- Preiße des 17ten und i8ten Jahrhunderts in Dresden. Jahr. Korn. Weiten. Rthlr.| Ggr. Nthlr.| Ggr. Gertie. Haber. RNthixr. GAL: Nthir.| Ggr. Korn. Nthtr.| Göt. 1602 1603 1604 1605 1606 1607 1608 1609 1610 I611 1612 1613 1614 1613 1616 167 1618 1619 1620 1621 1622 1623 1624 1625 1626 1627 1628 1629 1630. 163I 1632 1633 1634 1635 1636 1637 1638 1639 1640 1641 1642 1643 1644 1645 1646 1647 1648 1649 16.50 1651 1652 1653 1654 1655 1656 16537 1658 16,59 1660 1661 SIEHE| EBBS HABS CSA NS VS R BE SSS ZS SE WISS SI SIS I GUSS BOO 521 5 4419.00. 09 0342 1662 11,50 9,25 10,25 7150 6,75 9,59 14,75 18,00 7100 8,00 12;25 23,00 21;75 2:50 4,25 14,00 13,25 0,25 9,59 AKE 9,75 3125 18,25 22,00 12,75 10,50 4,00 15,75 7,00 0,00 9,00 7:25 14,75 11,75 20,50 21,25 20,50 13175 2,30 16,00 13,75 O0;09 14,00 5/75 0,50 17550 0,59 7500 23,25 13,00 6,75 0,25 4,25 23,25 18,00 20,25 7190 14,25 20,00 y [mm] “AOL VODBBLYPYVPVVPVVPVVPVVPVVDVDPDnNHRmRNRDDNDY» war keiner feil 1 I 1,00 1,00 2:75 6,00 4,50 22150 20,75 21,75 2,25 16,75 15/25 17159 17,20 17,25 2 1,50 T7F75 1,75 12,75 I 2:50 20,00 13,253 5759 15,50 13:75 1,25 13,75 I8,00 23175 23,125 13/75 17375 LT,25 15:25 1,50 14,00 6,00 1,50 I8,00 21,00 16/75 10,50 12;25 4,25 15,750 3/25 16,00 17775 18,00 5759 7159 2:73 19,502 15/75 13,25 8,50 53,509 10,25 0,7511 19,00 3/25| VN AREHHAEAEHERENDODOR„GRENENRNDNDNDNDNDDOAAAUUL+P-yvVguyub000v00000048 22,75,