— 8 79 4 3 4 A Univ.-Sibi. Giessen kin an AEH F. 44 y t.;» cp a IUEE- ein Ier ii Marſhalls Dee reibung der Landwirthſcha in ver Gr öäſ<öort Mortal, Aus dem Engltſchen überſekßt Vdvbii dem Graf vont Poddewils auf Güſow. Betblit, i797. SE 1 ENE UNEIE ST SSL 112007 27) jt Worrede des Ueberſeßerg,| Humphzey Marſhalls Werke geben die riche tigſte Jdesy von dex engliſchen Wirthſchaft, die ſeit ſo langer Zeit ein Gegenſtand der allge meinen Bewunderung und oft der veruünglüch» ten Nachahmung geweſen. Sie iſt natürlich in jever Provinz verſchieden, und es war alſo ſehr nöthig, ſie Provinzenweiſe zu beſchreiben Der Verfaſſer hat mit der in Norfolk ange- fangen, und die von Yorkſhire, Glöoceſter- Shire, die Niederlands- Counties und den weſt» lichen Theil Englands folgen laſſen, die ich in eben der Ordnung zu überſeßen beſchäftigt bin, Ohnerachtet die Beſchreibung der Norfolks ſchen Wirchſchaft gewiß ſehr ſiſtemariſch abge- faſſet iſt, ſo har doch das Original eine Beo: 1Y ſchwerlichfeit, der ich in der Ueberjebung abzu- helfen bemühet geweſen bin. Der Verfaſſer hat in dem erſten Theil die Materien nach derjenigen Ordnung abgehandelt, die ich in der Ueberſebung größtentheils bei- behalten habe, und im zweiten Theil die Er- fahrungen, die er täglich zu Papier gebracht hat, bloß nach dem Datum geordnet. Zu der Vorrede zu dieſem Theil erwähnt er, daß das Ordnen derſelben nach den Materien mit dem natürlichen Lauf ſeiner Gedanken, die er nicht gern ſiöhren wollte, unverträglich war und er alſo dieſen Weg um ſo lieber eingeſchlagen habe, da manche ſeiner Erfahrungen verſchiedene Materien zugleich berräfen. Bey dem Leſen fand ich es indeſſen ſehr unbequem, bey jedem Artikel die ihm treſſende verſtreuete Erfahrungen mühſam zuſammen zu ſuchen, und wünſchte mei- nen Leſern dieſes verdrießliche Geſchäft zu erſpa- ren. Aus dem Grunde habe ich aus den einzelnen Aufſäaßen alles, was zu den verſchiedenen Mate» rien gehörete, bei dieſen ſogleich mit angeführt. Ueberdem habe ich in dem erſten Theil mir fol- gende Abweichungen erlaubt. Von den verſchie- denen Dungarten und der VerſahrungSart dämir, hatte der Verfaſſer zwei beſondere Paragraphen nenen Abner FIDE En Ninn nnen ENE ne emed re; EEE gemacht. Dieſe habe ich zur bequemen Ueberſich Nſ, 1 Ge zuſammen geworfen. Der Linlage der Felder hatte er einen furzen Paragraph und dem. Um- lauf der Gefraidearten einen zweiten gewidmet, Beide habe ich, da es,;im Grunde nur eine Mä- terieiſt, unter dem Titel Feld- Cintheilung in eins C+» gezogen. Die Preiſe. verſchiedener Wirchſchafts- bedürfniſſe nnd Arbeiten, waren amm Ende des Iſten Theils angehängt. Jc< habe dieſe bei den venſoiedEnen Materien mit aufgeführt, weil es angenehmer iſt, ſie dort zu finden, da der Ver- faſſer ſelblt viele ſchon mit eingeflochten hatte, und dieſe alſ9 am Ende des Buchs unnüß wie- deryo!t wurden, Um die Befanntſchaft mit der dortigen Wirth- ſchaft zu erleichtern, habe ich immer das bieſige Maß und Gewicht beigefügt, I< habs da- zu das Berliniſche gewählt, theils weil es mir befannter iſt, und ich alſo nicht ſo leicht ir- ren fonnte, theils weil in Gerhards Con- toriſt ſich bei allen Ländereien der Vergleich ter EE mit den Derliner Maßen findet. Soll- dieſes Werk alſo 0“. das Glück haben in andern Gegenden Leſer zu erhalten, ſo wird die- ſen dadurch der Vergleich mit ihren Maßen er- Yv2 Von dem Verhältniß ſämmtlicher in dieſem Werfe vorkommenden Maßen gegen das Berli-; de ner, habe ich eine beſondere Nachweiſung ge- macht, die auch bei dem Leſen anderer engli- ſchen Werke nüßlich ſeyn kann. In den vielen Berechnungen können ſich der angewandten Mühe ohngeachter, Fehler eingeſchlichen haben, 10 die der Leſer darnach leicht verbeſſern wird.. Der zweite Theil wird das Nähere über den 1 0 Anbau der verſchiedenen Getreide- Arten und -| JGutterfräuter, über Wieſen, Rindvieh, Schaafe und mehrere Wirthſchaftszweige, enthalten. 1 Etat Eygl,9 16t 7 Foreſ 7 Yard: 1 Fo! 1 gewh 3000€, 1 Erd ES) rx Engl, F. zu 1 Schill. I Rhl.F. zu= 7 9 I Yard oder Elle a 3 Engl, F- 2 F. 11 3. Rhl, rt Yard 1 Schill, LT RR. I 7.-- I dito I-- 1 Rhl. F.= 2 5 1 Statute oder gewöhn]. Engl.N. zu 165 F. 1IIR, R. od- 16R.F. rx Statute-Rod zu 1 Shll, 31 Nhl. N. 1 516 1 Foreſt Pole oder langeR, zu 7 Yard oder 21 E.F. 12 Rhl, R. 1 Foreſt- Pole zu 1 Schill. 3 Nhl, N.-- 4 6 1 gewöhnl. Londner Meile zu 5000 C. F. 73 auf r Grad Deutſche Meile x Engl. Meile zu 1 Schill, x Deutſche L 13 6 x ; 4 ; WE WIL| TLEDLN 4510 0.06| Tbl, Gr, Pf,| 1. Engl. Q. F. hat 144 Zol|| 17 O. F. betragen 8 AUNS SE KN 1.20 E Ge DF. zu Schill DB- Z um 8= j u TD. 0 DLF. We=:! 1Coot r Engl. Zu dzuIS j IM bat 303 O.Y, 0d, 2722 QF.' 1 0al 51 NQ. Polen 91 Rh O, R.| 1 Pot 10): VO UL SM 8 2 027| 19W IN, Statute- Rod DE==5 kati| ritt x Foreſt- Pole von 49Q.Y, 28----.| 1 Nor x dito zu 1 Schill. RIES BIE| 92 04 T 0 von 100€. F. 94=“L.F.| 1 Not Ex Engl, Square zu 1 Schil. 1= QR."== zx 5' 4 Rer nN die ere zu 160 O, R, 28522== 7 mf 712 Neres 19 fleitie Morgen 1Viy z Ücre zu 1 Schill. I Morgen==“4'9| 1 Sarding deal äa40 Q.R. 71522. Rhl. OD. Rt.| MOE 19 f leine Morgen nn 1 Farding deal zu 1 Schill. 1 Morgen Ge 3 j IW| | 100 CE bmc 2 M: aß.|"nz Gr. Pf.| 140 23 Engl,€. F. betragen: 21 ROE CE:|/ 7'Syn x En01-C& zu. Schill, 1 Dudes 9427| | Gerbtreide- Maß.| E- Buſhe Buh s| :. a„E- 1 Chaldt betr. p. Morgen betr. p.Schf.| 56 Byj, T525ZE, Buſhel betr, 100 B, Schfl. W. S. M. Thlr. Gr. Pf.; betragen JT---- 10220 2 188 65= 1106 1 dito 363 J.Coſt zu 60 2 W- 4 ge z 92 381 4 to 32 X 7 Buſhel p. Buſhel P-Nere 1Schilling betr. p. ue betr-p.Schfl. Buſhel ber. W. Schfl. Mz. W. S. 9. Shlr. Gr. Vf. rt Tot zu 40 17726 0-4 MEET HO. 19==;8 „m ENID EG 4 08550 0004... 222 5 5 2000:44 z Coomb 4 ER M0== 4 I KONS. 1000 458 : DEUTIG 2 277 I 5--=. 135-- 22 IO I. Peck zu 3 ZZ FUZE exi mD IS imm 21 2, 00X I Gallon zu€<< FF 105 ini R22. 5 OEh6S I Pottlezu R WE BES SSS EISL EPE, x Quart zu IE SEE R R EEE SEI II IAT I Pb 3 2<<=+= Ii eier in I x Morfolkſcher Buſhel 8 a + Gallon-- IL==== 2 m 11. uy I Norfl. Cootmb 8 4. Norfl. Buſhel IRA ND SS UAE SL 20 2 3 Laſt v, 21 Coomb 2 9 12 LT 42,027 38.12,-- x Winſheſter Buſhel=-= 102=== 62== 11.79 M0 1x I Tutt vder Laſt von 40 C. F. betr. 362 Rhl. C. F- 1 Tutſzu x Schl. CF: 38 25 Pf 3 Tun oder Laſt von 44 C. F. betr, 40 Rh1. C. F. 3 Tunzu 1 Schl. IC. Dy zu 2X=- 3 Tun oder Laſt von 50C.Z. betr. 45 Rol. C. F r' Tun zu 1 Schl. R F. zu 2= AURO EE TM E00 110 H: P. Chaldrox I Schilling 1 Chaldron von betr. p.Wiſp. zu 50 Buſhel 3.(S- M, Gr. Pf. Getragen 1 2 13 5 IE 1 dito 36 Buſhel HE 23 TO 7 5 1 dito 32== 0 27 Eu 6 7 SEE. Vorrede des Verfaſſers. Der Nugen eines vollſtändigen und gefreu ge führten Journals, über die gegenwärtige Ver- fahrungsart der Landwirthe in gut eultivir- ten Gegenden, war mir ſchon vor zehn Jahrew einleuchtend, als ich auf einer Reiſe von 4 bis 500 Meilen durch den innern Theil der Inſel das Unnüße eines flüchtigen Blies bemerkte. Zugleich ſah ich aber die Bortheile, eines zwölf- monatlichen Aufenthalts in deim Diſtrike, deſſen Bewirthſchaftungsartman beſchreiben will, deut- lich ein. Ich war indeſſen damals mit meiner eignen Wirthſchaft zu beſchäftigt, um mich auf andere einzulaſſen. Da ich glücklicher Weiſe von meinen Verbindungen in Surrey befreiet bin, und' im Begriff ſiehe, meine Verſuche und Bemerkungen über Landwirthſchaft und Wetter herauszugeben, ſo fand ich Muße, rei- fer über die Mittel, ein Syſtem zu vervollfomm- nen, nachzudenfen, weiches ich mit vieler Ueber legung entworfen, und zum Theil aus meinex eigenen. Derfahrunggart ergänzt habe. SEL Im Februar 1780 legte ich der Societät der| E! Künſte in London, als der erſten, die ſich die feines Landwirthſchaft zum Beruf gemacht bat, den piſſe! folgenden Plan vor. dig bet Plan zur Beförderung des Aerbaues.' Gif Die Kenntniß der Landwirthſchaft iſt ent-| Beob weder blos das Reſultat der Erfahrungen, oder in ver ſie wird durch die vereinten Bemühungen der| witg Erfahrung und Theorie erworben.| ſchidteſ Die Theorie kann erleichtern, indem ſie den| ſender Gegenſtand augeinander ſeßt, und uns einen| ſhmj umfaſſendern Bli> der Wiſſenſchaft im Gan-| Yollft zen giebt 3 ſie fann erklären, indem ſie über die Dirt) ſchon gemachte Erfahrungen Auslegungen macht; habe, ſie fann befördern, indem ſie paſſende Gegen-| aud in ſtände zur künftigen Unterſuchung an die Hand würden| giebt; kann aber nicht irgend einen beſtimmten| gend eine Unterricht, ohne die Hülfe und den Einſluß der| fen Erfahrung verſchaſſen.| hm Die Erfahrung wird durch paſſende Bemer-| bfu. fungen über eigene, oder fremde Wirthſchaften| Tehnunge erworben.' hen"jp 4 Gewöhnlich ſchränkt ſich ein jeder Wirth nur| fh da; auf dieſen oder jenen Zweig der Wirthſchaft ein, Gude, 4 und man fann alfo aus dex Verfahrungsart eines Einzigen keine Ueberſicht des Ganzen erwarten, fen wurden. Teſtung KNITTEL Ein Mann indeſſen, der den größten Theil ſeines Lebens mit der Ausübung irgend eines ge- wiſſen Fachs zugebracht hat, muß ſich nochwen- dig beträchtliche Kenntniſſe darin erworben haben. Es iſt ſehr wahrſcheinlich, daß wenn man die Beobachtungen der einzelnen Perſonen, die es in verſchiedenen Zweigen der Landwirthſchafe weit gebracht haben, ſo wie diejenigen der ge- ſchi>reſten Landwirche in den kultivirteſten Thei-| len der Jnſel ſammlete, man finden würde, daß ſchon jebt die engliſche Landwirthſchaft ſich der Vollkommenheit ſehr genähert har. Aber alle Wirthe, die es in ihrer Kunſt weit gebracht haben, kennen ſich einander nicht, und wenn ſie auch in Verbindung mit einander ſebien, ſs würden ſie ſich ihre Kenntniſſe doch nicht mit ir- gend einem Grade von Beſtimmtheit mittheilen können. JIhre Wiſſenſchaft iſt das Reſultat ihrer Erfahrungen, und mit dieſen ſind ſie zu befannt, um ſie genau aufzuſchreiben. Ihre Rechnungen ſind die einzigen Urkunden, in wel- hen ſie einigermaßen niedergeſchrieben, und ſelbſt da ſo flüchtig, daß ſie beinahe in eben der Stunde, wo ſie gemacht, ſchon wieder vergeſ- ſen wurden. Nur wenn man die verſchiedenen Verfahrungs- Arten in dem Augenblick, wo ſie KV ver mit geſchehn, das Jahr hindurch ſogleich anſchreibe, macht Fann deren Mictheilung dem Publiko von Nu- Grund bin ſeo. Die Wiſſenſchaft der Landwirth-| ſeinee ſhaft wird immer unvollfommen bleiben, ſo| G: lange derjenige, der ſie ausübt, ſeine Erfahrun-.| adun gen nur als Gedächtnißwerk treibt und ſie alſo| udeht mit ihm ausſterben. Nur durch ſchriftliche Mäſten Nachrichten können ſie aufbewahrt und durch| Frreity, Syſteme hiernächſt allgemein nüßlich gemacht| Ze werden. Wag Dr. Johnſon in ſeinen Journei| iet betti to the Weſtern Islands of Scotland von der befannt Sprache ſagt, läßt ſich auf die Landwirchſchaft Ueberſicht anwenden.-,,Die Sprache bleibt, ſo lange ſie Acferhau auf bloße mündliche Ueberlieferungen beruher, Die in der Kindheit. Läßt niemand die Regeln| fellen wi ſeiner Verfahrunggart zurü, ſo muß das| geviſes| folgende Geſchleßt ſie wieder aus ſich ſelbſt| ferſhen erlernen,| jün vit, Herr Marſhall hat dem Publiko ſchon ein ies Zehe Verzeichniß ſeiner eigenen fünfjährigen Erfah- w Mögli rungen vorgelegt, welches einen Plan enthäle, Diät 1 ſyſiematiſche Landwirthſchafts- Kenntniß durch ; funfeit M eigene Ausübung zu erwerben. Dieſer Plan benden hic iſt auf die Verfahrungsart anderer eben ſo an- Hien ir wendbar, vorausgeſeßt, daß die Bemerkungen iM af 1 || richtig, ununterbrochen und von einem Mantz eibt, Nu- irh. 0 vue alſo gm 00 XV ver mit dergleichen Geſchäften befanntr iſt, ge- macht werden. Er hat ſich auch bemühet, die Grundlage eines ſolchen Syſtems ſo weit als ſeine eigene Erfahrungen reichen, anzugeben, Sein gegenwärtiger Plan iſt, ſeine Begh- achtungen auf die Erfahrungen anderer aus» “zudehnen, in ſo fern ſie die Zucht und das Mäſten des Viehes, die Behandlung der Mel- Fereien, die Schafzucht, das Trocknen und Bewäſſern des Graglandes und die Futterfräy« ter betrift. Sobald er ſich mit dieſen Fächern bekannt gemacht hat, ſo iſt ſeine Abſicht, dieſe Ueberſicht der örtlichen Wirkhſchaft auf den Ackerbau im eigentlichen Verſtande auszudehnen. Die Art, wie er dieſe Beobachtungen an- ſtellen will, iſt folgende: Sobald er ſich ein gewiſſes Fach gewählt, und ſich eine Gegend augerſehen hat, wo es am vorzüglichſten betries ben wird, ſo will er ſeinen Wohnort ein gan- zes Jahr hindurch auf eine Pachtung und wo möglich in dem Hauſe des geſchiteſten Pächters nehmen. Dort wird er mit Aufmerk ſamkeit die Verfahrungsart der ihn umge benden nicht bloß weoretiſchen, ſondern praf« tiſchen Wirthe täglich aufſchreiben, und mog- lichſt auf die allgemeine Bewirthſchaftungsaret XVE der Gegenden merken, nichts deſto weniger viel) aber auf jede gute Einrichtung, ſie rühre von get wem ſie wolle her, achtſam ſeyn,|: Sein Plan ſchränkt ſich auch ni = ban T = |(" von Fiß Herbert im Jahr 1534 an, bis zur| 1) 2 gegenwärtigen Z eitmadhen, diejenige ausgenoin- 18% men, deren Verfaſſer nom am Leden ſind. Her 9 Sobald ſein Urtheil durc, die Kenntniß vn der provinciellen Verfahrungsart gereiſt iſt, ſo“ NN ine) will er ſo kurz als mögh die mi iblihſten Nachrichten über die Landwirchſchaft zuſammen- drängen, ſie mogen zufällige“Begebenheiten, ſich wf. 3/ dy, die Vide FESRENEISGSSSSNO NNEN SVIE Hinlänglich erwieſene Erfahrtungeſäße oder Fin? gerzeige zu fünfrigen Erfahrungen enthalten. Kurz, ſein Plan iſt, gegenſeitige Belehrung zu geben und zu nehmea, provinzielle Berta)- runggarten allgemein befannt zu machen, nüße licze Nächrichten, die jesr in unzähligen Bü- le z41 1540 VaArte STLeISE von SIR aſßhyam Y> "XU VYinmaqa iv- x) Y+4 NO ALL; S 1, 2 2 7: 7 (CHA) 5 ve;: ( 3 7 u R/ Fl LE] H; FH 7; |N»- Si> j„vtjt |“4+, * EING 1 7 ( i. »% c; N 7; 6 R UAITE P83- Ge GM 5;. GEN<-->= I><=- EE MSDE IN=“:('D2 oz ME S=-=[] Z= 5=-=-= u=> < EEE SEB EIE SIE WEER EEE] EIE EEN DEE WBS] CREE|: l= 42 1 1 1 1 1 2 1 1 1<= 1 1 1<= « i 1 = ----= iii=- FEHSE.- E W RE SSS REHRUE SINNEN EH I Ge [] f 1|' |) 1] 1] N ' 7 X x 1 c 1 vs 577.) EX*„>.-“-„ d j EZEEE HOR[HE 022.4 1200 2297 SICHEN EE EIT GORLONER! HSTC Y ULA NEI Kor abaf]| SIE SEU 10-0 10:27 JS MES 05 |< BDSUSO EE CX ZOX VOS 1 OÖ i? OÖ O. dend dei daf N wd danß j er? 4 l 7« i x|“><«“|+ “ um= einr. by a u ui x M„m=»4 ri„-- zZ-[za]-. | Gay vi | x x x We x x x GN w WE x"m w Ww TE& w x Le SE u XE SS W GT» x vv x>55 "(Ders v. vw 3 2<< Mer] de p NY I-+ 2„-. S>| [| m.<< GE T-+ DS x*« |=*2 Se? tas»| (--2 | m> KT we;*» 1 ux. | SE e? Qo“=| |=>= as| | de Wop WD 527.| [| es 322«2 I-- 4 QW2 A ve> ;= es eQ[v)(al uur„>= Zu 2 Fund zZ 3 DI.? vv> | BB ken]=>&.. 5:& 4. Pp “-“»= GENRE VENEN is Sz => Zz> ZINT GSULEZ> IN Ds KEI eH SE. 3 DE ZER 454 vues SZUNGEIS>& ZD GS A j „NI 7 ve€"=< We 1 SSEZ8 3 5. 8 Z| 512).COY I So Gd) 4 G&) %.- Gl l-„... I SEE| M 22 39 DE HTE EEE| | s 7 74 (5 + 8 Z 2x 2; CT > -= Ox Y Fußböden E E Kalk? is => I" > Zz KY > 13. Thorwege und 2ä&ane 2 '4. Lebendige Hecken 2 = vubßen der Bäume: (2 Behandlung der alten Hecken YFnla ige neuer Hefen- Erieuerung alter Hecken- ÄAufgraben alter Hecken- Straucharten-: Behandlung der Eichen 2 5. Pflanzen: 2 -. -== Sieb und Preis des Bauholzes -- Lüſten des Holzes: => Die Art, wie die Bäume treiben = BWirtung der fehlenden Rinde -“ Preiſe der Sgamen; -- des Rayolens; 6.:6. Gemeinheits- Theitunget: 6. 47. Dewirthichaſtungsart Z <=T <= GEE Geiler»“ Es AIS- D.<= dus-- atm met ern.. am TF 222 ree j[] |(3 j| [] 1 N v': Xxl. Ce ind FE UPE UNU WI|>„R NERV«; x KP: OÖ Ves üs SEN m ND R y es' j„ NEE MUR E | SERGE ENOR NOS NORNT TUE ISSENG IE|| iM| i| SU UIN DAR SSNS| S2 2283 0 [j EEE STAMM UDE SAUGT SPUR= IIIS, GQ da 4 L REER DI SINS EN OSK ON| D 135 2„>(27| T qq[5][5][Z] Q ÜQ Q qq ex PN| 2 “ u.v IV LTJ= x xu x» x DY ay u x x IN& v= in T Ww NE Gs&&€ 2 ze | 2 QV - * Ac ON N v*| x uy kJ x ee x%» E 42 v mw 4 x? T» x 4 |“ "5| [| da<» | N< a| TZE IE AT | G= A| es a(a =< MIE - 2 =..? vs | zs d355 EE=; | 5 a 2| |> D 67==| ! EE> 6, E27 ES SN“2| | 5 S SES Getz| / EMC WE& 2| dd Lm][m] SH| || | 1] | Humphry Marſhalls reibung der Landwirthſchaft in der Grafſcer; wmittelmaßig Nach dieſen Tabellen giebt es auf 72 Gütern, nur 10, wo noch Gemeinheiten ſtatt finden, und 5, wo Heideland beſindlicy. Der größte: Theil des Bodens iſt ſiarfer Lehm und die mehreſten Wirchſchaften ſind gut. Die im. Happingkreiſe ſcheinen die vorzüglichſten. Das Clima in Oſt- Norfolk iſt kälter als Das Cli- das in andern Gegenden Englands, die mit ' ihm in derſelben Breite, nehmltiih dem 53ſten Grad liegen. Es kömmt alles 8 bis 10 Tage ſpäter als in der Nachbarſchaft der Hauptſtadt hervor. Die Gegend iſt durchgängig flach, obgleich Gegend. das Land trocken iſt. An der Seeküſte iſt ein Strich, welcher durch mahleriſche Hügel unter- brochen iſt. Jn Süd-Norfolk giebt es Morä- ſte, Sümpfe und Laken von großem Umfange« Die Flüſſe ſind klein und in geringer An- Flüſſe. zahl, aber der Bäche viel. Sie durchſchneiden dieſe flache Gegend in einer ſo beſonderen als glücflichen Art. Ungeachtet die Flüſſe nur Flein 6 ſind, ſo macht do< das Ebenes der Gegend ſie fähig ſchiffbar zu werden. Die Yare iſt ſchiffbar von Yarmoueh bis Norwich, ſo wie die Thyrn, oder der Nord- fiuß, von Yarmouth durch die Lafen bis Dil- vam, nahe an Nord Walſham. Aus der Thyrn geh: ein Canal bis Aylesham. Straßen.**“Obgleich der König Carl behauptete,'Nor- fol? wäre gemacht, um Wege für ganz Eng- land herzugeben, ſo ſind doch die Straßen un- verantwortlich ſchlecht, ſchmal, beſchattet und werden nie gebeſſert. Es ſind beſonders die Fußſteige in großer Anzahl, ſo daß ein Reiſen- der zu Pferde, gewöhnlich die Wahl zwiſchen 2 bis 3 Wegen von gleicher Länge nach demſelben Ort hat. In dem ganzen Diſtrikt iſt nicht ein vermachter Weg für die Fußgänger, ausgenom- ien zwiſchen Morwich und Yarmouch. 5117 IDie"'Seldor fid 4 allgemeinen flein und die Hecken hoch und voller Bäume. Dieſes macht auf den Reiſenden eine beſondere Wirkung, Man glaube immer: an den Grenzen eines gro- ßen“ Waldes zu ſeyn, welcher ſich, wie durch Zauberei in eingezäunte Felder und Hecken ver- watndelt. Im allgemeinen kann man behaupten, daß nicht ein Wald: im ganzen Diſtrike ſey; Gegend f; armondh der Nerds n bis Dil- der Thyty te, Not» attz Eng- taßen un fet und nderg die m Reiſey- wiſchen 1 demſelben nicht ein 18genom- h. lein und , Dieſes Wirkung: pines gtd? wie durch eden ver“ ehaupten, ift ſe); 7 und ſelbſt Pflanzungen ſind nur einzelnund färg- lich hingeſtreuet. Eine Gemeinheit oder Hütrung, die ſelbſt noch in dieſem Theile von Norfolk nicht ſelten ſind, iſt die einzige Abwechſelung, welche dieſe Gegend liefert. Sie ſind aber gemeiniglich nicht größer als eine mittelmäßige Einzäunung. Im Ganzen kann man Oſt-Norfolk eine ſehr alte eingezaunte Gegend-nennen. Städte ſind in Oſt- Norfolk wenige- Nor- Märkte, wich, Yarmouth und North- Walſham ſind die Hauptmärkte, Die kleinen Häfen von Blacknei, Cromer und Munslei, ſind beſonders der nord- lichen Gegend zum Verfahren ihrer Produkte, ehr nüßlich«. A Q4i2% Ehedem waren in dieſem Diſtrikt viele flei-Erbgüter. ne Eigenthümer, welche ihre eigenen Güter be- wirthſchaften. Es gab Beiſpiele von ganzen Kirchſpielen, die allein von dieſer ehrwürdigen Claſſe von Menſchen bewohnt waren. Aber un- fer mehreren üblen Wirkungen der unmäßigen Leidenſchaft zu Pachtungen, welche ſeit eini- gen Jahren überhand genommen hat, iſt die Ab- nahme der Unabhängigkeit in dieſer Gegend ei- ne der auſſallendſten. Die Eigenthümer bis das... hin unabhängig und geſchäßt, ſahen Männer M <==:- 17 Pachtutns en. von geringerer Klaſſe durch den bei Pachtungen gemachten außerordentlichen Gewinnſt zu einem Vermögen gelangen, welches das Jhrige äber- ſtieg, und mit einer Pracht leben, die ihren Vor- fahren ganz fremd war. Sie wurden mit dem Einfachen ihrer. bigherigen Lebengart unzufrie- - den und ergaben ſich einer'ausſchweifenderen, die ihre Einfünſte überſtieg; oder verfauften frei- willig ihre verhältnißmäßig kleinere Erbgüter, um der Weiſe, oder vielmehr dem Unſinn der Zeit gemäß, große Pachtungen anzunehmen. Auf dieſe Weiſe fielen manche dieſer ange» genehmen in Oſt-Norfolk ſonſt ſo häufigen Be- ſivungen in die Hände von vermögenden Män- nern, und ſind nun mit ihren größern Gütern verbunden. Es ſind demonerachtet noch einige Fleine Cigenthümer übrig geblieben, wovon aber wenige Freigürer beſiken. Die Erbzinsgu- ker machen den größten Theil in dieſem Diſtrike aus, und er enthält jeßo verſchiedene große ein- trägliche Rittergüter. G. 3-+ Die Pachtungen in Oſt- Norfolk ſind faſt alle eingezäunt. Es giebt, wie bereits bemerkt, nur noch wenige Gemeinheiten darin, und dieſe ſind überhaupt ſehr flein, zu 10, 20 bis 302 dinnmwunren EEE DE ingame nr mmm eng ZIEH AI, 9 Acres-(15, 20 bis 50 Morgen), die wiederum in Breiten von 3-bis 4 Morgen, ja bis x Mor- gen oder gar einigen Ruthen getheilet ſind. Der innere Theil dieſes Diſtrikts iſt beſonders damit begabt. An der nördlichen Küſte. giebt es ei- nige ziemlich große Gemeinheiten, und einige wenige in den ſüdlichern Kreiſen des Diſtrikts. Eine andere Art Vermiſchung für: den Land- wirth hat in dieſer Gegend ſehr überhand ge- nommen. Eine ſonſt ganz geſchloſſene Pachtung wird zuweilen durch ein fremdes Stück Land, ſo mit- ten inne liegt, in zwei Theile geſchnitten. Bei kleinern Pachtungen iſt dies oft der Fall. Dieſe Unbequemlichfeit iſt ohne Zweifel daher entſtan- den, daß Gemeinheiten ſtückweiſe getheilt wor-: den, und die Eigenthümer nicht ſämmtlich auf einmal darein gewilligt haben. Sie nimmt aber| jährlich ab. Viele nüßliche Austauſchungen dergleichen untermiſchter Ländereien ſind bereits geſchehen, aber viel mehrere, eben ſo vortheil- hafte, bleiben noch auszuführen übrig. Nach- ſicehendes Beiſpiel zeigt, wie ſolche Geſchäfte in England betrieben werden. Zwei Eigenthümer, die kleine Breiten einer in des andern Gut hatten, kamen überein, ſie 19 nach vorhergegangener Schäßung zu vertau- ſchen. Die zu vertauſchenden Ae>er wurden beſtimmt, die Hauptpunkte des Vergleichs ſeſt- geſeßt, und die Taxatoren von jedem Theile er- wählet. Die zur näheren Beſtimmung ausge- ſeßten Punkte waren: 1). der jährliche Pachtzins der auszutauſchen- den Aecker:' 2) welche von den darauf gewachſenen Bäu-" men von den Eigenthümern abgehauen, und vor dem nächſten. Monat Julius weggeſchafft werden, und welche ſtehen bleiben ſollten? 3) Der Werth des ſtehenbleibenden Bau- holzes, Standbäume, Kopf- und Schlagholzes. 4) Ein Theil dieſer Aecker war auf 6 Jahr unter der Bedingung verpachtet, daß es wäh- rend der Pachtzeit dem Pächter freiſtände, auf- zuſagen, und deshalb feſtgeſest, daß jeder Theil dieſe Aec>er, wenn es vom andern verlangt würde, während der Pachtzeit ſelbſt behalten, oder einen: Pächter ſchaffen müſte, zu ſolchem Preiſe und Bedingungen, als die Taxatoren be- ſtimmen würden. Die Toratoren kamen zuſammen, und er- nannten einen Oberſchiedsömann, im Fall ſie ſich über die Schäßung nicht vereinigen könnten, enn öner FED ZN nnen INI INI INR zmn rere mmm mme aamierienmmmeeneeenmtätciäizr ils v rr worauf ſie ihr Geſchäft in folgender Art betrie- ben. Sie überſahen zuerſt die zu vertauſchenden Aecker im allgemeinen, und ſeßten unter ſich die Schäßunggart'und den Preis des Holzes feſk- Beide Taxatoren; Männer von vorzüglicher Ge- ſchiflichfeit, beſtimmten zuvörderſt, welche Bäu- me ſtehen bleiben, und welche abgehauen werdet ſollten. Die leßteren wurden angeſchalmet«. Das Kopf- und Schlagholz wurde von den Ta- xatoren ſelbſt geſchäßet,-ſo wie das Bauholz durch zwei Zimmerleute, deren jeder Theil ei- nen gewählt, gemeſſen, aufgeſchrieben, und die Anzahl der Bäume bemerkt. Die Taxatoren beſahen das Land, und über- reichten jeder ihre beſondere Schäßung. Die Aec>er wurden vorher durch zwei Feld- meſſer, einen auf jeder Seite, vermeſſen, und der"Werth des Bau- und übrigen Holzes ſo ſtehen bleiben ſollte, feſtgeſeßt:': Es blieb nur noch übrig,'den Werth der einzelnen Aec>er zu beſtimmen, wozu'eine beſon- dere Zuſammenkunft gehalten wurde. Um dieſen wichtigen Theil dieſes Geſchäfts möglichſt zu vereinfachen, und unnöthigen Strei- tigfeiten vorzubeugen, wurde beſchloſſen, der Unterſchied der Ländereien mögte fallen, wie er IZ wollte, ſie zum 25ſten Theil des Kaufpfennigs (alſo zu 4 p. C.) anzuſchlagen. Dieſen Ertrag ſelbſt auszumitteln, war nun- mehro das Einzige, ſo noch übrig blieb. Aber hierin waren die Taxatoren in ihren Schäßun- gen weit auseinander,,. bei einigen Stücken bis 4 Schilling den Acre,(19 Gr. den Morgen.) Da alle Verſuche zur Ausgleichung der ver- ſchiedenen Abſchäßungen vergeblich waren, ſo wurde vorgeſchlagen, die Entſcheidung dem Oberſchiedsmann zu überlaſſen. Ju dieſem Zu- ſtande fand ich die Sachen, und wagte eine Art von Feſtſeßung dieſes Werchs vorzuſchlagen, diemir gleich furz und billig ſchien. Sie war, alle bisherige Schäßungen auf. die Seite zu legen, ein zehntfreies Stück gegen ein anderes zu ſeßen, und nach dieſen Grundſäßen Stück für Stück zu verkauſchen. Dieſes wurde von allen Thei- len angenommen. Nachdem die Aecker in dieſer Art gegen ein- ander ausgeglichen waren, blieben nur noch 4* Acre(7 Morgen) die nicht eingerechnet werden Fonnten.: Es fam nun darauf an, deren Ertrag zu beſtimmen. Nach einiger Ueberlegung wur- de er zu 15 Sill. p. Acre(3 Thlr. p. Mor- gen). feſtgeſeßt. Die Pacht der auf 6 Jahre D mmm en önnen PDT en iN gren NEL AI INR nen emm m mmm vv mn ae wennde ititititiin.ke. 3,0 13 verpachteten Ländereien wurde zu eben dem Preiſe angeſeßt, und die vornehmſte Pachtbe« dingung war, daß ſie in eben dem Stande ge- laſſen würden, als ſie jezo ſind, Der Werth des Holzes wurde bei den bereits beſtimmten Säßen gelaſſen, und damit dieſes Geſchäfte beendigt. Die Taratoren harten in ihrer Schäßung: den Ertrag des Landes zu 12 bis 16 Schillinge den Acre(2 bis 3 Thlr. den Morgen) angege- ben. Die Beſchaffenheit deſſelben wurde im Allgemeinen einiges über, einiges unter den Durchſchnittsſäßen der Gegend angenommen. Sie ſchäßten ferner den Fuß Eichen Bau- holz zu 18 P.(11 Gr, 3ZP.), den Fuß Eſchen Bauholz zu 1 Schilling (7 Gr. 6 Pf.), beide 6 Zoll ſtark nach Zim- mermanns Maas, mit JInbegriff der Borke. Ein Baum unter 6 Zoll wurde nur als Standbaum angenommen. Die Standbäume im Durchſchnitt. das Stü zu 1 Schilling (7 Gr. 6 Pf.) Das Kopfholz von 1 bis 3 Sker und dieſe gerheilte Pachtungen nur zu überflüſſig ſind, ſo giebt es doch viele ganz Ner HRIG in dieſem Diſtrikt, Die Pachtungen ſind anjeßt von mittelmä- ßiger Größe, wenige unter 50 Pfd. Sterl.(300 Thlr.) und wenige über 300 Pfd, Sterl.(1900 ZIhlr. jährlicher Pacht*). Sie waren ehedem kleiner. Seitdem aber ſo viele Erbgüter in die Hände der größern Be-- ſißer, wie vorerwähnt, gefallen ſind, haben dieſe ſie ihren vorigen Gütern einverleibt und zu größern Pachtungen gelegt. Dieſes war auch ihrem Vortheil au angemeſſenſten. Die Pachtungen veſtehen im allgemeinen aus bloßem Ac>er mit ſehr wenigen Wieſen. Viele von den kleinern und auch einige von den größern haben gar keine Wieſen. In dieſem Falle miethen die Pächter Marſch- und Gragländer öfters in einer Entfernung von 20 bis 30 Mei- len(5. bis 6 deutſche Meilen). Der Wieſen ſind am Verhältniß des AFers ſo wenige in dieſer *) Anmerk. des Ueberſ Nach 5. xx. iſt die Pacht eines Acre 12 Schll,(pr.„Morgen 2 Thlr. 9 Gr.) im Durchſchnitt alſo die Größe der Pachtungen von 80 bis 500 Acre(120 bis 800 Morgen.) unten er ege Pidg Dt nn SN nn ün IN IASI DID IRÄN RN ann mr 2 mn 0 an aan gui üm wan 5 4,5 Gegend, daß ſie als AFerland im Ganzen zu 'betrachten iſt, 29.834. Jn dieſer Grafſchaft herrſcht eine beſondere Boden, “Gleichheit des Bodens, Es iſt vielleicht nicht ein Morgen, den man nicht ſandigen Lehm nennen könnte, Sowohl in der" Zuſammenſez- zung, als in der Fruchtbarkeit zeigt ſich demun- geachtet ſehr großer Unterſchied. In dem nörd- lichen Theile, ein Ueberfluß. von öden Hügeln und unfruchtbären'Aeckern;' dagegen in dem ſüdlichen ein reicher, tiefer und ſchr fruchtbarer Boden. Im ganzen liegt die fruchtbare Erdart nur flach: Fünf bis ſechs Zoil-kann zur Mitteltiefe angenommen werden. Unmittelbar“unter dieſer Erdſchienden. Kraft des Bodens in dieſer Provinz. Er iſt faſt überall von derſel- ben Art. Sobald irgend ein Loch in den Sand gegraben wird, ſo verſchwindet das Waſſer gleich darin.=- Mergel liegt zuweilen hoch, doch ſelten ſo hoch, als die oberwähnte Kru- ſte.= Dieſe wird allgemein als ein ſchädliches Unterſcheidungszeichen dieſer Gegend,- und als eine ganz fremde Materie, die weder mit dem obern Boden, noch der Unterlage einige Gleich- heit hat, betrachtet, J< habe zwar nicht die Abſicht, dieſe angenommene Meinung lächerlich zu machen. Sie kann gegründet ſeyn; doch ſcheint mme hän en FEND R IN Ew AIN RN ag nnmen 2 mmm unn me i7 ſcheint es mir, als ob dieſe Kruſte nicht ein Er- zeugniß'der Natur, ſondern der Kunſt ſey, oder um ſich genäuer“ atszudrücfen, eine Folge des ſeit undenflichen Zeiten im Gebrauch ſeyenden Norfolfſchen Pflugs. Sein breites plattes Schaar wird in einer horizontalen Lage unab- änderlich gehalten. Die Tiefe. iſt iinmer dieſel be, ausgenommen in det“"Brache,+ Es iſb alſs».+ natürlich,"daß" die" Oberfläche"der Unterlage durch dieſen"gleichförmigen Druck. des Schäars, der Pflugräder und des Tritts"der'Pferde,..zu einem harten Flur wird, auf welchem die obere Erde nur hin und her, wie auf einem Scheu- nenflur, gewandt wird. Sey' dieſe Kruſte nun ein natürliches oder künſtliches Erzeugniß, ſo iſt es doch eine auf: Erfahrung gegründete Thatſache,. daß es'dem darauf gebaueten(Ges treide ſchädlich iſt, ſie dur Pflüge unter der gewöhnlichen Tiefe aufzubrechen,"iz Zwei Urſachen-erflären es wahrſcheinlich, Dieſe Kruſte iſt ſeit Jahren, vielleicht ſeit, Jahr- hunderten ein Behältniß der Wurzeln des Un- Frauts, welches. in ſelbigen auf oben beſchriebene Weiſe gleichſam eingepreßt und darin veinge* ſchloſſen wär.- Des Einfluſſes der Sonne und Luft beraubt, verlor es die Zeugungsfraft. B 28 Sobald+ es„durch dett Pflug aus ſeinem Gex faängniß an die Luſt gebracht worden, ſo wächſt es miriadenweiſe zum großen Nachtheile des Gerreides. Die andere Urſache iſt, daß die Feſtigkeit dieſer Kruſte ſie bis auf einen gewiſſen Grad wäſſerdicht macht, wenigſiens hält ſie das Waſs ſer auf, welches ſonſt weit'tiefer, als die Wurzeln der Pflanzen reichen, eindringen würde. Iſe dieſe Kruſte einmal gebrochen ſo hält das Re- genwaſſer nichts mehr auf, und es verliert ſich unwiederbringlich in ein unerſättliches Sandbett oder ändere es einſaugende Erdſchichten. Nimme man einigen feſten Sand, der ſich-in den Rän- den der Wieſen, und Torf, der ſich mitten in ſelbiger findet, aus5 ſo- iſt in der ganzen Pro- vinz vielleicht fein- Morgen, wo die Unterlage Das Waſſer an ſich hält. Der Norfolkſche Boden hat ſeine beſondere ſchädliche Eigenheiten. Die Grandflec>e ſind daſelbſt ſo nachtheilig, als Triebſand und Spring- Fle>e in Faltgründigen Gegenden,! Das ſchlimmſte iſt, daß ſie beinahe ganz unverbeſſer« lich ſind. Wahrſcheinlich ſind ſie“ dadurch entſtanden, daß eine mehr einſaugende Unterlage mit Fle- ndert » ſind ting: Das heſſer melt € Fies 49 en, die es weniger ſind, vermiſcht iſt; viels« leiht auch durch. Hügel oder hervorſtehende Theile des unterliegenden Sandes in einer Lage von Ziegelerde in eben der Art, als Hügel von Mergel gegen die Oberfläche aufſchießen. In dem folgenden Kapitel ſoll dies näher beſchrie- ben werden. EN Cs iſt merkwürdig, das nach dem lezten kal- ten und naſſen Frühjahr der„Waizen auf den Grandflecen in eben der Art, als bei einem hei- ßen dürren Sommer, gelitten zu haben ſchien, Er wurde gelb, und blieb niedrig. Cin alter Mann, das Orakel der Nachbarſchaft, behaup- tete, fein Boden ſei fälter, als naſſer'Sand. Iſt dieſes richtig, ſo giebt es einen Aufſchluß dieſer merkwürdigen Begebenheit. Jm Flegkreiſe iſt der Boden ſehr gut. Verſchiedener iſt natürlich fruchtbar, und der Ueberreſt wird es durc< Ue-, berfahrung von Mergel, Thon und Dünger aus Yarmouth. Die oberſte Erdſchicht, ſo dem Pfluge unterworfen, wird hier gemeint, Der Boden zu Hemsby, dem Wohnſiße des Herrn Ferrier, iſt vorzüglich ein guter dunk- lex Lehm bis auf ein oder zwei Fle>e von mehr ſandiger Art. Einer nahe an ſeinem Hauſe iſt vorzüglich fruchtbar. Er hat nie ſchlecht Ge- B 2 20 treide darauf geſehen. Ein daſelbſt friſch ges machter Graben gab Gelegenheit, den Bodett genauer zu beobachten. Es war über zwei Fuß tief, eine gleichförmige Maſſe von reichem vun- feln Lehm, und unter dieſer Ziegelerde. Ein Boden dieſer Art kann Färberröche, Waid, Hanf, und jede Frucht, die vorzügliches Land verlangt, hervorbringen. Der größte Theil ſeines Guts hat einen ſehr flacßen Boden, der nicht tiefer gut bleibt, als der Pflug gehet. Seine erſtaunenswürdige Frucht- barkeit ſchreibt er dem Ueberfahren mit Thon zu. In der That iſt dieſer Verbeſſerung die Fruchtbarkeit des Bodens in dem Flegkreiſe vor- züglich zuzuſchreiben. Herr Ferrier gab davon ein auffallendes Beiſpiel. Er hat ein Gut darin gekannt, das .ein armer Pächter bewirthſchaſtete. Dieſem folgte ein anderer von gleicher Beſchaffenheit, der den Aer immer nuzte, ohne ihm Ruhe zu laſſen. Demohnerachtet behielt er ſeine Frucht» barfeit, und gab reichliche Erndten. Der mehreſte Boden im Blowfield- Kreiſe iſt ein reichhaltiger dunkler Lehm, der noch ziem» lich tief liegt, Die Wirthe, die 5, 7 auch 8 Zoll 2? tief. pflügen, lachen über das flachere Pflügen andrer in dieſem Theil der Grafſchaft. SZ. 5 Die in dieſer Gegend gebräuchliche Dün- Düngung gunggarten ſind: Mergel und Thon; Dung- erde 3 Kalk; Aſche; Miſt 3 Paarhaufen; Hü- kungsdünger 3 Schaafhorten 3 Rus; DOelku- ſeit langen Zeiten im Gange geweſett, und es noch ſind, findet man abſtehende Eichen von be- frächtliher Größe, Der Thonmergel ſcheint als Düngungsmittel ſpäter entdeckt zu ſeyn« Noch giebt es Pächter, die blind genug ſind, ſei- nen Nuten nicht zu erfennen, weil er allgemeitt nicht Mergel, ſondern Thon genannt wird. Der: Name iſt an ſich eine unbedeutende Sache. Ins deſſen wird er ohne Unterſchied jeder ſeifenarti- gen Erde, ſie mag Kalk enthalten, oder nichr, beigelegt. Nichts iſt wahrer Mergel,'was niche weiß iſt. 2. Obgleich dieſe Gegend ihm ihre Fruchtbar- Feit fo lange und ſo vorzüglich ſchuldig iſt, ſo bleiben doch die Landwirthe in dieſem erleuchte- ten Zeitalter mit deſſen Eigenſchaften noch gänzlim unbefannt, und verlieren dadurch oft Arbeit und Auslagen. Es ſieht jemand zum Beiſpiel die gute Wir- fung des Thons im Fleg- Kreiſe, ſchließt dar- aus, daß aller Thon fruchtbar ſey, findet bei ſich eine Lage von ſtrenger Ziegelerde, und fähre ſie mit großen Koſten auf ſein Land. Ein an- derer ſieher dieſen Fehler, ſchließt daraus, daß aller Thon ohne Nußen ſey, und wendet viel Geld an, Mergel von entfernten Orten zu holen eemmmanmmuemmmmuur kinnen Zegenunenenenen»Öemenmenmennmennienmeeen enen un 28 da er, wenn er Fehörig ſuchte, Erde von eben ſo-früchttragenden Eigenſchaften bei ſich ſinden würde. Statt deſſen verliert er Zeit und Geld mit unnüßen Fuhren. Dieſes iſt ein großer Beweis von eder Noth- wendigfeit-.* Zwei Drittheil davon waren zer-|. dime veiblich, und beſtanden vorzüglich aus Sand-| ky und Feuerſtein."Ein Drittheil' war eine feine de unfühlbare"thotnattige Mäterie:""Nächdein ſie Git noch einmal nit Waſſer vermiſcht war/ fiel ein| dN Theil nach einigem Widerſkänd' zu"Boden.""7| bead =" Eine Auflöſung von'Weinſtein-Salz ,- der|. E97 durchgelaufenen Feuchtigfeit zugeſeßt, bewirkte, de daß die Fanze äufgelöſer geweſene Maſſe als ein- dew ſchneeweißes"Pulver zu- Boden fiel-,“ welches 2 2 Stunde iw einem ſtärken"Fexer erhalten| hw "%2 feines Gewichts verlor","und zu einer po- v/ röſen, zerreiblichen aſchfarbigen Maſſe von un- ij 'gelöſchtem Kalf zuſammen“ backte,*" Dieſes wies| Derum in Säure“ aufgelöſet'und“ywiedergeſchla- “gen, befam' ſowohl ſein verlornes' Gewicht als€ ſeine ſchneeweiße.Farbe wieder."'30 Gran von Dieſem Pülver'vollfommen. getrocknet, verloren in etwas mehr“als 12 z- Gran im Feuer... Der|(ey: "Kalk, ſo im Schmelztiegel blieb, wog etwas| wet wehr als 217“ Gran. Es iſt“ demnach ſehr wahr2| Flog - ſcheinlich /“ daß der aufzulöſende Theil dieſes|: pM "'Mergels- eitte*ganz oder beinahe reine Kalkerde nert ſey. Dex Kalf“ hat einen merklichen aber ſehr| bid ſchwachen gelblichen Shein« Durch einen Zus| iht rnm er än teenäkenezutneeelin eren nennen LENA RE an wan ern meran nue garn mgmgautrmmemen N doi 7 jattipf, Faß von" Galläpfeltinkeur'"wurde"das" zuleßts Gren Dur Er+ brauſer alsdann und ſteigt mehr als vieler von dem weißen Mergel in der Nachbarſchaft.„Das Wichrigſte ijt, daß der Thon von Hemsby mit Sauren eben ſo ſtarf brauſet, als-der Mergel von Nor- wich, welcher zu Waſſer 50 Meilen(10.deut« ſche) geholt, und die Laſt(2 W. 5 Schfl.) auf der Stelle zu dem übermäßigen Preiſe von 4 Schl.*(1 Rtrhl.-6 Gr) ohne den Landtrans- pore bezahlt wird. Es iſt würklich beſonders, daß: ein ſo geſchickter und aufmerkſamer Mann als Herr Ferrier mir den, Eigenſchaften ſci- nes Thons nicht beſſer bekannte iſt. Indeſſen iſt es um ſo. weniger'zu verwundern, als die Landwirthe in Noxrfolf überhaupt von der Na» tur des Mergels wenig unterrichter ſind. Herr Ferrier fährtſeit ungefähr 29 Jahren 40 Laſten von mittler Größe auf den Acre (v-“Morg. 26. Laſten*) Er iſt: nun mit ſeinen Aeckerna ziemlich durch; und dabei der Meinung;- daß ſein Land eit zweimaliges Mergeln. nicht vertragen würde. 7=) Anm. Da' dex Verfaſſer fich nicht beſtimmt ausdrückt, „Wg,-ex unter einer. Mittellaſt verſteht, ſo. iſt wahx- ſcheinlich eine gewöhnliche Laſt auf 4 Pferde anzus Vehmen,! FET 20: emo"dd0-0een GDE r ng men rennen mnrin mmnmnermren mwumnnnr mr mrn rem, mn menen meme gn ÄN g e Falfarz mn und Mergel iſt, daß ben ſd Nor 0.deufe ders, Man 4 ſeie ndeſſen ls die Na? ahren Acre durch; zd eiy ("178 gdridt 7 Mahe 6 A - 3 3X Aus Mangel an. Düngerde iſt er- oſt gens- thigt, Thon zur Grundlage ſeiner Miſihaufen zu machen. Doch er billigt es nicht ſehr und zieht gute Düngerde, wenn er ſie bekommen kann, vor. Es iſt merkwürdig, daß der Boden in Nor- folf nie hart wird, wenn er auch noch ſo ſireng iſt. Wird er auc) von ſchwerem Regen befallen, fältet hiernächſt aus..und backt zuſammen, ſo wird er bei dem erſten Sonnenſchein wieder mür- be, und läßt ſich brechen. Dieſe beſondere Eis genſchaft ſoll er vorzüglich dem. Mergel zu ver? danfen haben, welcher ſirenges Weizenland ſo mürbe macht, daß man Gerſte. und Rüben dar- auf bauen kann. Wor dem Gebrauch des Mer- gels fonnten die Wirthe im Flegkreiſe keine Rüs ben bauen, dagegen ſie ſich nunmehro in dei Ynbau dieſer nüßlichen Frucht hervorthun. Here Ferrier trat zum Beweiſe dieſer vortreflichen Ei» genſchaft des.„Bodens in. einem der ſirengſtew Flecke ſeines Landes mit dem Abſaß. auf einen Klos, und nach einem leichten Druck zuit dem Fuß zerbrach er zu Pulver. Dieſe Mürbigkeis iſt gewis eine der erſten Kennzeichen eines. guten Bodens,' Bei einer Reiſe an den Seeküſten fand ich IEEE mE SSR Sikg Gori DEE SERIE |] SEE SESSNNSENN INNENSEITE au KEREAEGEE i Sue 7 / | zwei große Haufen Mergel, welche an dew Dünen gegraben waren. Dieſes ſcheint eine unter den Landwirthen an der Seefüſte übliche Gewohnheit zu ſeyn. Er wird entweder mit ei» ner Winde in die Höhe gezogen, oder in Schub- karren in ſchrege Steige längſt den Dünen ge- fähren. Auf dieſe Art ſchienen jene Haufen her- ausgebracht zu ſeyn. Jeßt war weder die Grit- be, woraus er gegraben, noch der Fußſteig, auf dem er gefahren, anders, als an der äußerſten Spiße zu ſehen. Das Ganze war in einigen Wochen allmälig in die See geſtürzt. Weiter an der Küſte gegen Hasbro bringen- die Landwirthe aus den Dünen, die hier ſehr niedrig ſind,'Thon heraus. Bei dem Dorfe Hasbro wird eine weiße Ziegelerde gefunden, die man für die beſte in der Gegend hält. I< habe dieſe drei Erdarten genau unter- ſucht, und mit Säuren probiret. Der Mexr- gel iſt ein weißer, ſandiger, freidiger Mergel, wie in Norfolk, der ſehr ſtark brauſet, Der Thon iſt von dunkelbrauner Farbe nit Flecken von weißer kfreidiger Materie unter- 'miſcht.“ Er brauſet ziemlich ſtark, aber nicht ſo heftig wie der Mergel. Die Ziegel= Erde iſt gräulich weiß oder Stein- mo nenen FDemerenet nenen uwumenmenennnennneentienennmnren mun mm green, nn Eten heide! Fig ven, an dew NE eine übliche mit eis Schub: jen ges en her- e Gry , auf erffeit nigen wam py ſeht Dorfe nden, mtr- Met: ergel, Farbe ufer nicht oder tein“ 33 Steinfarbe- Sie iſt weniger ſtreng als"die beiden andern Arten, zerbröcelt zwiſchen dein Fingern zu Pulver und brauſet ſtark mit. Säu- ren. Dieſes wunderte mich nicht mehr; nach- demich die Urſachen, warum ſie dem'A>er nüß- lich ſey„genau unterſucht hatte, denmich habebis jeßt noch feinen Thon geſunden, der mit Bor- theil ſtatt. Dünger gebraucht worden und nicht ſehr falfartig wäre. Auf der andern Seite wuße- te ich, daß. Falfartige Erde zu Ziegeln nichts tau- ge- Auggemacht iſt es indeſſen, daß dieſe Et- de falfartig iſt und die Ziegler“ zu Walſam' deu- noch 3 Schilling(22 Gr."6-Pf.) fürdie Laſt“auf „| die Stelle geben, und ſie bis 6 Meilen(1 bis 1% Deutſche Meile) fahren, um davon Ziegel und Pflaſterſteine zu machen..- Die Wirthe glauben mit großer Wahrſcheinlichkeit, daß das an der See zunächſt liegende Land von ihr ein» mal verſchlungen werden wird, fahren aus dem Grunde die dbere gute Erde in ihre Dunghaufen und Fommen auf dieſe Art auf den darunter lie genden Thon mit leichter Mühe. Von einem. regulairen Plan“dieſer Art ſahe ich feine Spur als in dieſer Gegend und der von JYarmouath«. Die“weiche Kreide zu Thorp ber Norwich C LV 50.40 Weiche Kreide. zu Thorp 34 lieget in weit verbreiteten Lagen oder Felsban- fen und bildet eine Schicht am Ufer des Fluſſes Yare. Ihre Farbe iſt gelblich weis oder hell Strohgelb. Ihr Gewebe iſt das von einer weichen, glatten Kreide, womit nach gehörigem Trotknen geſchrieben werden kann. Hierbei muß ich bemerken, daß das Stu, welches zu den Beobachtungen gebraucht wor- den, ſeit länger als 4 Jahre aus der Grube ge- nommen, und an einem trocknen Ort aufbehal« fen worden. In der freien Luft habe ich verſäumt, zweckmäßige Beobachtungen anzuſtellen und kann alſo darüber nichts beſtimmtes ſagen. In- deſſen glaube ich nach dem Wenigen, ſo man ge- wöhnlich auf den Aker bringt, und der kurzeu Zeit, die man ſie der Luft ausſeßetr 7 daß ſie ſich leit mit dem Boden vermiſcht.; Im W aſſer fällt ſie nicht zu Boden, noch löſet ſie ſich auf. Ein Stück von der Größe ei- ner Haſelnuß lag verſchiedene Stunden im Waſſer, ohne die geringſte Abänderung zu leiden. Im Feuer brennt ſie zu Kalk, und verliert fihres Gewichts. In der Seeſalz-Säure wird beinahe das Ganze aufgelöſet. Von 100 Gran ſind bei BBBeBkkek,,kihappRbeRmaGhGaGWWF CeD.ABB.-BbB:kBBÖ]B RKäÄäAkKimttbBBerBerkKBBieBeBkbe«“w“""ww"w"SßNNGNnNNNNNNNNNNNNNe Neee jelshatte Fluſſes der hell 1 einer drigem Stud, | wor» be ges jehale umf, vnd Ju nN ge: irzen j ſie no 3 eis u iden, piert inahe 1) bei 35 detn Durchſeigen 98 durchgelaufen und nur 2 zurückgeblieben. Dieſes war eine dunkelbraune rugartige Materie, fein genug, um in die Poren des Papiers einzudringen und nur einige Körney Sand auf dem Filtrum zurückzulaſſen. Ein Aufguß von Weinſteinſalz ſchlug die ganze aufgelöſete Materie zu einem weißen zähen Schleim nieder, der getro>net ein gelblich weißes Pulver gab. Dieſes 3- Stunden in ei- nem ſtarfen Feuer gelaſſen, verlor 3 ſeines Ges wichts und verwandelte ſich in eine zerreibliche Maſſe von gelblich weißlichent und ungelöſchtem Kalk, der wieder aufgelöſet und niedergeſchlagen, ſein voriges Gewicht wieder erhielt, zu einer ſchneeweißen zähen Gallerte, und getronet zu einem weißlichen Pulver wurde, Hundert Gran enthalten alſo 98 Gran von einem in Seeſalz-Säure aufls8- baren Materie, die wahrſcheinlic<) ganz oder beinahe reine Kreide iſt, 2 Gran einer unauflösbaren Materie, von deren Eigenſchaften ich nicht hinreichende Erfahrungen habe machen können. LT OO0+: Dieſe Kreide enthält unter allen, die ich bis ißt unterſucht habe, die mehreſte unauflds» C 2 Kreidevon Sywaß- ten Felſen gefunden, der ziemlich nahe:am Täge ham. ammer kinnen Zehen arenen wumnmuemenwenemeneninmemeeneznmnernänenbenin men 3 bare Materie oder mit anderen Worten. die rein» ſte Kalferde, Die, Kreide von. Berchworthhill ein?" Fortſeßyng vonder in»Borxhill'bei»Dorking in' Surrey, befannttalseiiw“ vortrefflicherDün- ger, der von den Landwirchen in Surrey; auf 12 bis 14 Meilen(2:bis 3 deätſche): geholt wird, hinterläßt ein Reſidunm'von.mehr dent 5 ſeines Gewichts3 dagegen die Kreide von Thorp'bei Norwich nur. verliert]; Sie wird in einem beträchtlich'ausgedehn- liegt, und in einer? Grube von:x0. bis 12 Fuß tief wie ein Kalfſteinbruch bearbeitet-wird. Ihre Farbe iſt'beinahe weiß. Jhr Gewebeiiſt dem der harten Kentiſchen Kreide gleich. Verwahrt man ſie an einem troc>- nen Ork, ſo wird ſie mürber. Ein Stück, ſo 1782 aus der Grube genommen wurde, war zu hart, um damit ohne ſtarf aufzudrücken, einen Strich zu machen, jest(1786) iſt es weich ge nug., um damit zu ſchreiben, Im. Waſſer bleibt ſie vollkommen feſt. In der Seeſalz-Säure löſet ſie ſich auf gewiſſe„Art ganz auf. Die Auflöſung iſt bei- nabe ganz klar,"Bei dem Durchſeigen bleibt - die teitls vorthhil Dotfing et Dim rey. auf geholt v'dent de vox edehn- |Täge - Füß . tiſchen 1 trod jd, ſo war zu „einen ic) ge foſt ſchuf ſt bei „bleibt 37 eine ſct. Ein bekannter allgemeiner Grundſaß, in An- ſehung der Zeit und Menge, findet dort, wie ich glaube, gar nicht ſtatt. I< hatte öfters Ge- legenheit, Bemerkungen über eine Wirthſchaft zu machen, welche ein auffallendes Beiſpiel hier- von giebt. Zwei bis 3 verſchiedene Pächter wa- ren nach einander auf einem Gute ausgefallen, obgleich ſie nicht hoch in der Pacht geſest waren. Der größte Theil des Afers war wahrſcheinlich ſeit Menſchen Gedenken mit 4 Laſten der Acre (26 p. Morgen) gemergelt, und die ausgefal- lene Pächter fürchteten von einem 2ten Mergeln nach ſo kurzer Zeit, nicht den geringſten Nußen ziehen zu können; dies Gut kam in die Hand ei- nes mehr erfahrnen Wirths, der durch mergeln und andere gute wirthſchaftliche Einrichtungen in Zeit von 20 Jahren ein anſehnliches Vermö- gen erworben hat. Während dieſer Zeit mer- gelte er bis 100 Acres(160 Morgen) und fand durch Erfahrung beſtätigt, daß 25 Laſten. auf.1 Acre(16 p. Morgen) des kürzlichen Mer- gelns ungeachtet, völlig hinreichend iſt, Jc< bin nicht der Meinung, daß dieſe Ver- fahrungsart überall dieſelbe Wirkung hervor» 44, bringen. ſollte, aber zu empfehlen wage.ich, daß niemand, welcher nach obiger Verfährungsart mergelr, unterlaſſen ſollte, ſeine Wirkung durch genaue und wiederholte Verſuche auf jedem Stücke. ſeines Landes zu prüfen, ohne ſich durch Vorurtheile verführen zu laſſen. Auf Land, von dem man nicht weiß, daß es ſchon:gemergelt ſey, öder wo der Mergel bereits ab» getragen har, bringt man jeßt weniger als vorher. In den ſüdlichen Kreiſen, wo der Mergel eit“ hergeholet werden muß, hält man einen Aere für gut bemergelt, wenn man 10 bis 12 Laſten(6 bis 10 p. Mgn.) darauf gebracht hat;-- oft bringt man auch nur 6. bis 8 Laſten(4 bis 6 pP. Mgn.) darauf, Inden mittel und nördlichern Theilen die- ſes Diſtrikts, wo der Mexgel faſt in allen Wirth- ſchaften allgemein iſt, bringt man 20, 30, auch mitunter 49 Laſten auf 1 Acre(14, 20, auch 26 p+ Mgn.) Wenn män gewiß weiß, oder we- nigſtens glaubt, daß das Land entweder eines kürzlichen Mergelns dder anderer Urſachen halber mit bloßem Mergel-nicht zu verbeſſern iſt, ſo wird etwas Dungerde darunter gemiſcht, entwe- derſchon. auf dem Miſthof, oder in Paar- Hau- fen gefahren, oder ſchichtweiſe Lager-auf Lager NNEN Erika nimemnmnmmemnmnueen Alben Fdegeninenemneneiieuneneinnennenmntitennenn h, beß Ing8art g durch jedem durch daß es its ab orher, lergel einen 8 12 AGE '4 bis 1 die Zitth- auch auch ewe eines halbe ji, NIG - Hal Lager 45 mit«Dung vermiſcht:"Jn: beiden Fällen wird es hernach- dur<--einander-geſchippet,:4md' da- durch auf das genaueſte mit einander verbun- den;„Durch. dieſe Zubereitung hat:man gefun» den,«daß Mergel Wirkung bewies„wo ex ſie in ſeinem bloßen" natürlichen Züſtande: ver- ſagte,: Das- Zeichen eines- Stü Landes, das gemergelf zu werden verlangt, wird-gewöhn- lich von Pflanzen, welche am häufigſten darauf wachſen, genommen. Wucerblume(chryſantemum ſegerum Büddle,- corn marigold)- wird als ein- gewiſ- ſes Kennzeichen betrachtet, daß das Land,=auf dem dies häufig ſteht, gemergelt ſeyn will. Knöterich(polygonum penſylvanicum paleflowered pexrsicaria) iſt ein jenem. ähnli- 12. 6...« 1%| Ein 3 Geſpann 2 Tage 8 10S. 1. 4.| C,! den Abraun wegzuſchafſen|..0 und Abnys des Arbeits-| NI zeuges.- wi 27.2047: BeOiE27 1(M | bin P. Acre 2= 8. au Nuten. Sandiger Lehm, der aber ſtrenger und tiefer 1 iſt, als der Norfolkſche Boden überhaupt, giebt| wen noch nach zehn Jahren, wenn er vorbeſchriebe-| in nermaaßen gemergelt wird, ſehr gute Früchte,| kin und fährt man während dieſer Zeit mit dem ge-|... 79 wöhnlichen Düngen fort, ſo fühlt er die Wir-| bies4 Fung des Mergels noch 10 Jahr länger des, Vor dem Gebrauch des Mergels, der, wie vg ) . 1% tiefer giebt riebe- Üchts ein ae? Wir , wie 47. ich vermuthe, erſt ungefähr ſeit 10 bis 15 Jah- ren zu Waſſer dorthin gebracht iſt, konnten die Wirthe feine Rüben gewinnen; das Land war für 10 ibis 12 Schilling der Acre verpachter, (1 Thlr. 23 Gr. bis 2 Thlr. 9 Gr. p. Morgen)z nun die Rüben ſo beſonders gut gerathen, wird das Land vollfommen zu 20 Schill. der Acre 4 Thlr. 4 Gr. p. Morg.) verpachtet. Eine Pache, die ohne den Mergel kein Wirch geben konne. Eine Fuhre Mergel heraus zu werfen koſtet 3 bis 6 Pence(1 Gr. 10 Pf. bis 3 Gr. 9 Pf.). Einige geben auch in Zeiten, wo nichts zu thun iſt, 4 Pence(2 Gr. 6 Pf.) und 6 Pence(3 Gr, 9 Pf.), zu der Zeit, wenn die Rüben behackt werden, für das Herauswerfen einer Fuhre; un- gerechnet den Abraum wegzuſchaffen, ſo noch beſonders tageweiſe bezahſt wird. Ein Mann und ein Junge laden 12 Fuhren den Tag, und 1 Geſpann beſtehend aus 5 Pferden und ei- nem Fuhrmann, fahren ſie auf den Acker, wenn die Entfernung nicht zu weit iſt. Die ſämmtliche Koſten ſind ungefähr für eine Fuhre 18 P.(z1 Gr, 3 Pf.) Andere geben nur 3 bis 4. P.(1 Gr, 10 Pf. bis 2 Gr. 6 Pf.) für das Herauswerfen, das Wegſchaffen des Ab«- raums mitgerechnet... Ein Geſpann fährt 6 Fuh« j 11 48 1 |.| ren eine halbe. Meile weit.( 1000 Schritt), und 7: 4 ein Mann iſt zum Laden genug: wi | Das" Laden koſtet 2 P.(1 Gr. 3 Pf.) ve Die Laſt. bes Breiten 9 P.?bis x:Schl.(3 Gr. puh 6 Pf. bis 4 Gr. 9 Pf. p. Mgn.) ii Dung* Die Norfolkſchen Wirthe“ haben außerdem ve Erde,% 3( was man umtet Mergel undThon begreiſt, noch p verſchiedene andere Erdarten mit Mühe hervor- w geſucht,-um ſie zur Grundlage-auf den Wirth-| uw ſchaftshöfen. oder Miſthaufen Zur brauchen und| fin die Miſtjauche dadurch zu nüßen. Der Miſt| mie und die Dungerde werden ſodann durch einander| 3 geſchippt und ſo mit einander vermiſcht."Durch| ve dieſes. Mittel theilt der Miſt der Dungerde einen| ve“ Zuſaß von Wachschum befördernder Säfte mit.| ſt7 Es iſteine allgemeine Erfahrung, vaß die Dung-| ii erde atf. dieſe. Art zubereitet länger gegenhält 1 ſonde als der bloße Miſt.| Giiſſ Dies iſt nicht Sb denn her| jut ungemiſchter Miſt, welcher in Klumpen inder|"nd Erde vergraben liegt, und SE durch häufigen(eum Regen aufgelöſet wird, iſt ohne Zweifel in Ge-| Jehan fahr weggeſchwemmt zu werden; beſonders in moder leichtem Boden.+; Es ſcheint daher wirth-| din ſchaftlicher, ehe er auf den Acker gefahren wird,| Orly ihn gehörig rotten zu laſſen... Orlen Von| j tt), und 3 Pf.) (3 Gr, ſerdem t, noch bervor- Wirth- 1 und Miſt jander Durch e einen te mit. Dung- genhält 1 roher inder aufigen in Ge“ ders in wirth- n wird, Von (Ka 7 49 Von dieſem Theil der guten Wirthſchafe wird in den meiſten Gegenden viel geſprochen, vielleicht aber nur von einzelnen Wirthen aus- geübt. Dagegen iſt in Norfolk, was mehren- theils leichten Boden hat, es durchgängig üblich, unter den Miſthaufen eine Lage von Dungerde zu bringen. Es geſchiehet ebenfalls nicht über» all, daß der Miſt mic der Dungerde durch ein- andergeſchippt und ſo beſſer vermiſcht wird.“ Es iſt auch nicht immer anwendbar. Gute Wirthe unterlaſſen es indeſſen nicht leicht, Ein Paarhauſen im Frühjahr zu Rüben an- Gelegt, würde bei einfallender Dürre durch ſol- en. Beim Weißen brachte er, bei demſelben Verſuch eher feine vorcheilhafte Wirkung her- vor, bis der Boden durch warmen Regen feucht gemacht war. Dieſe und andere Beobächtungen bringen mid) auf die Vermuthung, daß der Kalk nicht eber als Düngungsmittel wirke, bis er im Bo2 den ganzlich gelöſcht iſt, und der. leßterwähnte Zufall ſcheint zu beweiſen, daß er nur nach einem warmen Regen Wirkung thut. Inu dieſer Gegend wird der Kalk einzig von Mergel mit Steinkohlen in Oefen, die zu dieſem Behuf jedesmal geſeßt werden, gebrannt; wes nigſtens bemerkte ich nie ſtehende Oefen. Der Preis iſt in. dyn verſchiedenen Gegen: das Ms eit mit Onderlis hwert anfihe ng des [ eittelt 1e Art „WI oden, elbe ) het feucht ingen nicht 1 Bo jähnte - nach 9 00 Dieſe » we egen S5 den dieſes Diſtrikts verſchie den. Neun Schil. ling der Chaldron von 32 Buſhel if ein Mirtels preis(3 Gr. 3 Pf. p- Berl. Scheſfel;) demuns- geachtet fann Kalk, wie vorhin bemerkt, in die- ſem Diſtrikt nicht als ein allgemeines Dün- gungemittel betrachtet werden; und da man noch immer fortfährt, aus einzeinen Zufällen und Erfahrungen, allgemeine Schlüſſe beint Aerbau, und beſonder3 bei der Wirkung dies ſes geheim ißvollen Dungungsmittels zu ziehen, ſo| wird man nie einerlei Meinung darüber wers den. Ehe die Wirkung des Kalks auf dem Bo» den und die Gewächſe nicht beſſer bekannt iſt, als gegenwärtig, iſt es vergebens, etwas bea ſtimmtes darüber ſagen zu wollen. Es würde ungereimt ſeyn, wenn man durch genaue und wiederholte Verſuche geſunden, daß Kalf auf einem gewiſſen Fle' Feine vortheilhafre Wirkung hätte, dennoch damit fortzufahren; ſo wie es im Gegentheil eben ſo unrecht ſeyn würde, wenn man durch ähnliche Verſuche ſeine gute Wirkung bemerkt hätte, ſich durch einen Trugſchluß, wäre er auch noch ſo ſcheinbar, verleiten zu laſſen, einen durch einen günſtigen Zufall in den Weg geworfenen Vortheil aus den Händen zu geben. Ih gebe es zu, daß es Boden in Norfolk giebt, auf den der Kalk keinen erwünſchten Ein- fluß hat 3; ich bin aber auch überzeugt, daß er auf einigen Boden ſehr vortheilhaft wirken wird. I< behaupte dies nicht aus eigener Erfahrung, ſondern nach angeſtellten Verſuchen einiger ſehr einſichtsvoller Wirche, und noch dazu auf Land, das vorher gemergelt war. Könnte ein Norfolkſcher Pächter durch Kalk oder irgend ein anderes aus der Erde genomme- nes fremdes Düngungsmittel, ſich einer guten Weißenerndte ohne Miſt verſichern, ſo wäre der Vortheil beträchtlich. Das ganze Norfolkſche Wirthſchafts- Syſtem ſchränkt ſich auf den Rü- benbau ein, und dieſer hängt in großer Maſſe von der Menge des Miſtes ab. Fehlt der Dünger, ſo fallen Rüben, Fettvieh, Gerſte, Klee und der Dünger, von dem auf den Klee gefütterten Vieh für den künſtigen Wei- zen weg. Wie viel Vortheil würde das den Norfolk- ſchen Wirchen, und denen, die Rüben bauen, überhaupt gewähren, wenn ſie den Miſt nur für Rüben zu ſammeln brauchten. Der Ausfall in einer Weißen- Erndte iſt nur ein einzelner Verluſt, und ſeine Wirfung iſt <<, in Form eines langen Vierecks. Die Art, den Miſt von den Viehhöfen abzu- fahren, iſt, wenn es geſchwind gehen ſoll, ge- wöhnlich dieſe. Zwei Lader, ein Fuhrmann und ein Ablader mit 6 Pferden und 3 Wagen wer» den bei einer kurzen Entfernung gebraucht. Ein Wagen iſt immer auf dem Hof, eine» unterwegs, und einer bei den Miſthaufen. Es iſt eine in dieſem ganzen Diſtrife durchgängig angenom- mene Gewohnheit, den Wazen neben den Miſt- haufen ſtehen, und ihn mit Miſtgabeln abladen zu laſſen. In Norfolk wird der Fehler, den Wagen unmittelbar auf den Miſthaufen zu fahren, ſelten begangen; im Gegentheil wird jeder Klumpen ſorgfältig auseinander geworfen, und das, Ganze behende und ſehr eben, mit beinaße eben ſo viel Sorgfalt und Genauigfeit gehäuft, als manche Wirthe auf ihre Heuſchober wenden. Cin ge- wöhnliches Tagewerk iſt, wie oben erwähnt, 25 Fuder. JIſt die Entfernung nur gering, auch 30. In dieſem Falle wird bei Seßung und Ebe- nung der Haufen noch ein Junge genommen. Das Aufladen wird Fuderweiſe bezahlt; wie- derum eine dortige vortreffliche Gewohnheit. IERS Eee m arr ag=. 62 Der Preis für einen Wageniſt 1 Pence(7x Pf.), ein deutlicher Beweis der ſchlechten Bezahlung und ſchweren Arbeit in dieſem Lande. Dieſe Gewohnheit. verdiente überall nachgeahmt zu werden... Es würde mehrentheils wohlfeiler ſeyn, ſelbſt 3 Pence(1x Gr. 3 Pf.) für; ein Fuder aufzuladen zu geben, als ohne Wech- ſelwagen zu fahren, weil das Geſpann die ganze Zeit während des Ladens müßig ſteht, bei-den Wechſelwagen aber beinahe nie, Den Vor- eheil beweiſet die außerordentliche Anzahl Fu- der eines Tagewerks hinreichend, 34 Weißen nimmt man die Ueberbleibſel von. dem Miſt in den Viehhöſfen, Dieſer wird im Frühjahr, nachdem das Vieh auf die Weide- getrieben iſt, auf den Höfen in Haufen geſest, und ſo lange aufgehoben, bis der Boden ſo weir bearbeitet iſt, daß er darauf gebracht werden Fann. Cinige gufe Wirthe laſſen die Haufen im Sommer durcheinander ſchippen 3 eine Ver- fahrungsart, die leider nur zu oft vernachläßigt wird. Statt deſſen führt man ſie auch bis- weilen im Sommer in müßigen Tagen auf den Acker, und häuft ſie dort von neuem auf.. In beiden Fällen bekommt der Miſt die erforderliche PRRnnNRNbEBEENETwWEerr ee CTS nemme I. mmm ni 0:9), ejahlung - Dieſe ahmt zu vohlfeilet für) eit » Wechs die ganze bei den 1 Vot- h( Füs bleibſel x wird Weide geſeßt, ſo weit werden Haufen 1e Ver- Mergel, 3 Dungerde, x Miſt mit vielem Nußen-zufammen ſeßte. Es ſcheint eine durch die Erfahrung: beſtä tigte Wahrheit zu ſeyn, daß Mergel, ob er gleich einem Lande, welches vor kurzem erſt ge- mergelt iſt, keinen Nuten ſtiftet, mit Miſt ver- miſcht, eine ſehr vorcheilhafte Wirkung hervor- bringt.; Iſt ein Provinzialausdruck, für den man kein beſonderes Wort hat. Wollte man den Ausdruck Horten annehmen, ſo würde man blos den Dünger, welchen die Schaafe auf dem A>er zu- rücklaſſen, darunter verſtehen, nicht aber den Urin, das Mürbetreten des Bodens, vielleicht auch die ÜÄÖB9öd3 err reer TN enge mmerongeunn==... ſchippen 18 Fuder: ) Or, pty ſte Düne: Niſt auf auf demn Mergel ermiſcht htlice ja0e ei e Paatr- mgerdt hte, 3 beſte „ober erſt ge- (iſt ver- hervor an fein yedru> (08 den der m en Urin, ht auc dit . 65- die Ausdünſtung und Wärme, welche dem Acker durch das Liegen der Schafe mitgetheilt werden. Hier deutet Hütungsdünger auf die ähnliche fruchtbare Wirkung des Rindviehes auf Land, wo es mit Rüben oder andern Nah- rungsmitteln gefuttert wird, ſie mag nun durch ihren Miſt, ihren Urin, oder ihr Trampeln, Ath- men, ihre Ausdünſtung und ihre Wärme hervor- gebracht ſeyn» Dieſen Ausdruck braucht man ebenfalls bei Schafen und anderm Vieh; er wird aber nicht auf das bloße Horten einge- ſchränkt, ſondern auch auf das Hüten; und be- greift zugleich das Hin- und Hergehen deſſelben auf denr Lande. Den Hütungsdünger des Rindviehes ſchäßt man, ſo wie deſſen Miſt, nur nach der Nah- rung und der Güte des Viehes ſelbſt. Der Hütungsdünger vom großen ſchweren Fettvieh wird in Norfolk für das Land ſehr vortheilhaft geachtet, dagegen'man den von Kühen und magerm Vieh außer dem dadurch bewirkten Feſttreten des Landes keinen Werth beilegt. Auf dem Marktplaßs' zu St. Faith ſoll der Hütungsdünger vom Fettvieh, welcher alle Jahre 14 Tage, bis 3 Wochen während des CE OA 66 Marktes hindurch täglich dort ſteht, von keinenz Nußen geweſen ſeyn. Dies Jahr hatte Weizen' dort geſtandenz und wenn man nach den Stoppeln urtheilent wollte, ſowar,;“:ohnerachter noch bejonders ges düngt war, die Ernte höchſt mitrelmäßig-auss gefallen. Der-Boden war leichter ſandiger Lehm. Dies iſt eine: Sache,- die„Aufmerkſamkeit verdient.. Man legt die Schuld dem-ſchlechten Werthe.des Düngers von abgetriebenem Fettvieh bei, woran ich indeß dennoch ſehr zweifle, denn manches Bieh warin ſehr gutem Stande. Vie- les wird: auf den Fettweiden bei der Stadt, wo- von einige nur eine Viertelmeile(500 Schritt) von dem Marftplas fett gemacht. Das Trei- ben iſt von dieſem unbedeurend, und nicht mehr als das Treiben der. Schafe nach den Horten. Cinige. mögen ohne Zweifel wohl geradesweges von Schottland dahin kommen. Die mehreſten ſind freilich mehr oder weniger abgetrieben; und- es fann alſo in dieſer Meinung etwas Wahr- heit liegen. In der ganzen Gegend iſt es allge- mein“ befannt, daß“ der Hütungsdünger des magern Viehes und vorzüglich der Kühe dem vom Fettvieh weit nachſteht, und man nimmt mÖBÜmDmeeeeeere eeeweEGEeGeEBGeweng:ewewwwwWwar.eEwenwsw==<<< EEE EEE GEREINIGT TEI 07% 7 DIER NN wärt we fen eilten 0000.40 67 "De ait; daß dies von der öhlichten fetten Materie ;| herrühre, welche bei den Kühen durch die Milch jtandeh;;; EE pen abgeht, 485 bei 4 HAGEN Vieh MD die vie- 00 len Gefäße des Körpers eingezogen wird. Aus "4/ eben dem Grunde mag, ſobald das Vieh ſtark ges ". trieben, und entweder durch die Ausdünſtiung oder ſe) Mangel an regelmäßiger Nahrung ſehr erſchöpft (lclin iſt, ſein Dünger unfruchtbar, und für das Land jeg von geringerm Werth ſeyn. Dieſes kann auf den ettwieh Marktplaß von St. Faith anwendbar ſeyn, allein denn da wie vorhin bemerkt, manches Stück Vieh Dies“in gutem Zuſtande von einer guten Weide und 5 1000 aus ſehr Fleiner Entfernung vom Markthügel Shrit).. Fommt, ſo iſt keine hinreichende Urſache vor- 3 Lei' handen, weshalb deſſen Dünger nicht eben die t mehr Wirkung als der des Fettviehes thun ſollte, da Horten, überdies das Ganze zu beweiſen ſcheint, daß öweges, nicht das zu ſtarke Treiben allein dieſe Aufmerks- hreſten ſamfeit verdienende Wirkung hervorbringt. 1; und Sollte man hier nicht beinahe glauben, daß Vahr- das Land des Hütungsdüngers überdrüßig wäre. Der Plaß, von dem hier die'Re- ; allge de iſt, hat“ ſchon ſeit undenklichen Zei- zer des ten zum Markeplaß gedientz würde er an he den. einen andern Ort verlegt, und der Boden nimmt nun mit Kalk, Mergel oder einem andern neuen E 2 68 Düngungsmittel, welches man durch Erfahrung herausbringen müßte, gedüngt, ſo könnte man vielleicht verſchiedene Jahre hinter einander ſehr einträgliche Ernten haben.- Dies iſt ein Umſtand, der Machforſchung verdientz' denn auf Hütkungen, die lange Zeit mit Rindvieh be- trieben worden, kann nach dieſer Meinung der darauf zurückgebliebene Hütungsdünger von keinem Nußen ſeyn, ſondern in dieſem Fall fann man ohne Nachtheil der Weide. das Vieh zur Nachtzeit herunter und auf das Pfiugland trei- ger aufſammeln und abfahren, da die Weide ſich durch Dungerde, Aſche, Ruß u. ſ. w. weit eher verbeſſern läßt. Es werden in dieſem Diſtrikr wenig Schafe gehalten, und das Horten iſt, ſehr wenige Päch- ter und einige Eigenthümer, welche weitläufti- ge Beſißungen haben, ausgenommen, gar nicht Üblich« 11: Das Haupt-Augenmerk der Oſt-N orfolfſchen Wirthſchafet iſt Rindvieh, obgleich der Werch der Schafhorten dinlänglich befanne iſt, und die Wirrhe ſcheinen aus eigener Erfahrung bemerke zu haben, daß Schafe weniger einbringen als Rindvieh. Schaaf- Horten, ben, oder mit eben ſo vielem Nußen denDün- mm län FEdEmän EEE LN na RINDER DIDI DR emen imme enmüininenmeneeinititittglääignäieiie Cb. Ny jewel Sha! bemer! mi a) 4 | jun / Pact wf Kl ein A neh 1 den, hin ließen del 0:91] Kw, win pM eine die ib beſſert ger[eh Im Ne gel fahrung übe man einander S iſtein ; denn vieh bes teinung ger von | fann ch zur ) frei: Dün- Veide », weit [aufti- e nicht fſchen Werth nd die emertt en(ls 4: 69 Im December 1780 wurde der Verſuch gemacht, ein fleines Stüc Wieſe mit einigen Schaufeln Hortendünger zu miſten, und ich bemerkte bei der erſten Heuernte, daß der ge- miſtete Fleck faſt noch einmal ſo ſtarke Schwade gab, als der andere,=- Der Boden war ein guter ſandiger Lehm. Herr Samuel Barber hatte auf ſeiner Pachtung in Staninghall ein Stü Gerſte auf Kleebrache geſäet, wovon ein kleiner Theil ein einzigesmal gehortet, und der übrige no: ungedüngt war. Wo die, Horten ſtan- den, fand ich'das Getreide noX war 8 Ruthen lang, und 52 Ruche breitz|| alſo 44 Quadrat-Ruthen, mithin unbedeutend|“ mehr als 7 engl.'Q. R.(12 Rheinländ. Q. R.) n auf das Hundert, und auf x Schaf 2 Yard's(18| Rheinländl. D* Fuß.) Im Winterſchien Miſtden 4 Vorzug zu haben /“ und im Herbſt gab er eine 9 ſehr reiche Strohernte." Der behortete Fleck ſtand von Anfang an gur, und har das beſte und reinſte Getreide gege- ben. Der mit Kalk gedüngte gab im Winter hin und Frühjahr wenig Hoffnung; allein nah eini-| 99 gen beftigen und warmen Regen fing das Ge-| 50( treide ſtark an zu blühen, und die Ernte wurde 1(rech mittelmäßig, ungefähr 3 Quarter p. Acre( 102 dert| | -. nue Bd nn SN eee ID IN am Ä ID IEE mmm Anme emo moon ee bien 5 M 7 gif Hen nenn nennen mmm p: Di, der e Ay ) wurde 15 bis ». Mot- at, 3 nd das 1) dem 00 P+ ) moß Scha: Der deutend Y-R.) ds(18 Niſtden er eine fang an 6 gege Winter a eini: as Oe- . wurde y(10; SL Scheffel p. Mörgen.) In dieſem Lande, wo man den Miſt gern einzig für Rüben gebraucht, iſt es allerdings wichtig zu wiſſen, daß Sommer- brache und bloßer Kalf eine leidliche Weizen»- ernte verſchaffen, Hiernach kann ſich ein jeder den Werth der Schafhorten in dieſem Falle ſelbſt berechnen, . Aus dem Obigen ergiebt ſich, daß 100 Schaofe tägl. 7 engl. Q.R.(12 Rheinl. 2.M.) behorteten. Das 2te Horten war aber etwas dünner, unge fähr 2 O.R. im Durchſchnitt, alſo 8 QR.(142 R. Rheinl.) p- 100 Schafe täglich. Der Miſt Fann doch nicht weniger als eine halbe Krone (19 Gr.) p- Fuhre werth ſeyn, und das Anfahren aind Spreiten 10 Schill. p. Acre(2 Thlr. P-Mor- gen) betragen, zuſammen 50 Sill. p. Acre (10 Thlr. p+ Morgen), den-man mit 100 Scha- fen in Zeit von 40 Tagen 2mal überhorten Fann, Angenommen, man hortete das ganze Jahr hindurch, ſo würde man nach. dem Verhältniß 9 Acre(14 Morgen) behorten, welches zu 50 Schill. der Acre(19 Rthl. p- Morg.) ge-* rechnet, 22 Pf- St. 10 Schill. auf das Hun- dert(149 Rthl, 15 Gr.) oder 4 Schill, 6 Pen- Ruß,- 72 ce p+ Stück betragen würde,(1 Rthl. 9 Gre 9 Pf. p. Stück).: In manchen Gegenden dieſer Jnſel würd dieſelbe Menge Miſt 5 Pf. p. Acre werth ſeyn (20 Ihlr. p. Morgen), welches auf den Werth der Horten eines einzigen Schaafs 9 Schill. C2 Thlr. 19 Gr. 9 Pf.) betragen würde, und zu 2 Pence die Woche p. Stü(1 Gr. 3 Pf.) gerechnet, mehr beträgt, als der Unterhalt der Schaafe das ganze Jahr durch. Daraus folgt nicht, daß jedes Land, welches vielleicht ſeit. manchen Jahren, oder nie gehortet iſt, eben ſo viel Nußen von dem Horten haben ſollte, als das erwähnte, Vielleicht iſt das Horten gleich andern Düngungs- Mitteln weniger fräftig, je öfter es auf daſſelbe Land angewendet wird, Ruß ſteht in Anſehen, und wird beſonders in der Nachbarſchaft der Städte ſtark gebraucht. Er wird dort als ein Hauptdüngungsmittel zu Weißen betrachtet, und im Februar und März darauf geſtreuet. Jun der Zeit, wenn man ihn ausſtreuet, liegt ein weſentlicher Vor- theil, Jſt es zu früh, und der Froſt frifft ihn, ſo wird ſeine Kraft dadurch vermindert. Ge- ſchiehet es zu ſpät, und ex befömmt feinen Re» - n=.-- Anme Nein» »Aipnmnnen PEDegan nE Benn lden enger 73 '9 Gr gen, der ins in den Boden hineinſpühlt, ſo wird 16? er der Weißenernte dadurch) mehr ſchädlich als würde nüßlich. Der darauf folgenden Gerſte hat man th ſem ihn nie zuträglich gefunden. Die Art, ihn zu Werth ſtreuen, iſt außerordentlich einfach, und ein ein» Sill, ziges Beiſpiel davon, was ich hier ſahe, war mir würde, vollfommen hinreichend, ſie zu verſtehen. Man (1 Or, hält es vortheilhaft, wenn der Wind ſchwach iſt, erhalt und ganz oder ungefähr in derſelben Richtung; araus wie die Furchen liegen, gehet.. Derſelbe Wa- t ſeit gen, womit man ihn aus der Stadt holt;“und en ſo der ſo lange, bis ein günſtiger Wind kommt, un- 8 des ter einer Bedeckung ſteht, wird gegen den Wind gleich auf das Stück gefahren. Ein Mann, welcher äſtig, darauf ſteht, ſpreitet den Ruß mit einer Schau- vendet fel rechts und links, einige Schritt weit. Die Höhe, auf welcher er ſtehet, ſeßt ihn in den nders Stand, ihn weit und eben zu ſtreuen." Sobald aucht, der Wagen an das Ende des Stücks kommer, ttel zu kehrt er um, und fängt von vorne an. Auf ei- März nen Acre bringt man 40 Buſhels( 17 ZM |. man p» Morgen.) Yot- Oehlkuc en ſind kein allgemein gebräuchli- Eu + ihr, und'ein Hemde bezahlte als ſonſt. Was die Koſten auf den Märkten und: andere kleine Ausgaben betrifft, iſt er über- zeugt, daß ſie bei dieſer Klaſſe Pächter unbedeu-. tender ſind als ehedem. Es iſt zwar wahr, daß die Armentare jeßt ſehr drückend iſt 3; doh be-- hauptet er, daß er jest nicht mehr als 14 Pfd. (87 Thlr. 12 Gr.).bezahlt;. wo er ſonſt 40 Pfd. (62 Thlr,: 12 Gr.): bezahlen-mußtet es iſt alſo-von feinem weſentlichen Einfluß. Dieſer 9) treffliche Wirth, ſo aufmerkſam und ſo genau er auch von allem unterrichtet iſt, ſcheint doh ge- neigtzu ſeyn, die Urſache davon einem unerklär- baren verborgenen Geheimniß zuzuſchreiben. Zuleßt brachte er noch eine Meinung hervor, welche die Urſache des damaligen Reichehums und der gegenwärtigen Armuth gut zu erklären ſchien. Ueberall gab es ehedem vermögende Leute; ſie verbreiteten ihr Geld in ihre ganze Nachbarſchaft, und es war nichts ungewöhnli- dies, daß einem Pächter Geld angeboten wur- de; dahingegen jeßt aus Mangel an Privatkre- dit und Zürrauen in Geldſachen, und noch mehr wegen der hohen Zinſen, welche der Staat giebt,. die Kapitalien, welche unter Pächter und Handelsleute ausgeſtreuet: waren, eingezogen ſind. Dies erklärt nun zwar die Urſache des Reichthums in vorigen, und die Armuth in jez- zigen Zeiten hinlänglich; allein es zeigt nicht, wodurch Pächter ehedem reich wurden, und jekt arm ſind. Das Steigen der Pachtungen ent- räthſelt das Geheimniß. DObgleich Geld vom Wucherer genommen, den Pächtern- zum An- kauf von Rindvieh und dergleichen großen Nuz- zen bringt, ſo“ fällt dieſer Vortheil wegen der hohen Zinſen, die ſie jährlich geben müſ- x ſen, («,v dur" ve? ſorde! 0" wg! mw die) Wide Gai mit el begeht N vpe| ſo zem doc ye, Unerflär: eiben, , 82 im dritten Jahr werden aus 30 bis 60; im vierten 90 oder vielleicht gar 109 Pfd.(625 Thlr.) Durch die Zinſen oder durch vortheil- haften Gebrauch ſeines Geldes, hat er ſeinen Viehſtand vermehrt, ſo daß er ſich durch die Zinſen von den Zinſen oder anderen gemachten vortheilhaften Einrichtungen, wenn er ſorgfäl- tig und betriebſam iſt, und dabei Glück hat, am Ende ſeiner 21jährigen Pachtung ein Ver- mögen von 800 bis 1000 Pfd.(5000 bis 6250 Thlr.) erworben hat; und daher mit Recht den Namen eines vermögenden Pächters verdient. Allein jekt iſt der Zuſtand eines Wirths, der eine Pacht von 130 Pfd.(812 Thlr. 12 Gr.) übernimmt, ſehr von dem vorigen unterſchieden. Angenommen, er habe ein Vermögen, das gerade hinreichend iſt, ſich gehörig zu beſeßen um die außerordentlichen Ausgaben des erſten Jahres zu beſtreiten. Seine Ernte fällt mir- telmäßig aus, und er hat mit ſeinem Vieh Glück. Der Ertrag ſeiner Wirthſchaft reicht gerade zu, ſeine Nebenausgaben, Kleidung und die Pachr zu beſtreiten 3 nun ſieht er ſich aber auch ſo ſehr vom Gelde enrblößt, daß er weder Düngungs- mittel anſchaffen, noch die wohlfeilen Märkte be ſuchen fann. RiDBÖÜÄB.,",e ag ME refrrK-rekekbr,Kkee.ilHllBikeiir--GWlWW.WwÖW|ÖpwÖßpwwB)wÖwww““»““““»»wwwwweenwat EEE 00; im d,(6x vorthell rt ſeinen urch die machten ſoraſale id hat, it Ver: i8 6250 echt den erdient, h8, det 12 Ot.) hieden. en, das beſehen erſten (lt mit“ Gli, ade zu, e Pacht ſo ſeht ngungs ärftehe . Das iſt noch nicht alles. Jm Laufe des Jah- res verliert er eine Kuh, vielleicht ein Pferd« Was. ſoll.er thun?==„Er iſt vom Gelde ent- blößt, und in der ganzen Gegend kann. er feinen Pfennig. borgen. Er muß alſo wohl oder übel entweder zum großen Nachtheil ſeiner Wirch- ſchaft ſich ohne ſolches behelfen, oder ein anderes Stück aus ſeinem Viehſtande verfaufen, um dies zu erſeßetn. Das nächſte Jahr darauf hat er Mißwachs in der Weißen- oder Rübenern- te.. Geld, womit er ſich aus der dadurch. entſie- henden Verlegenheit reiſſen könnte, hat er nicht; bei ſeinem Pachtherrn geräth er in. Schulden; der Muth ſinkt ihm; ſein Acer begnügt ſich nicht mit bloßer Dungerde; er will bearbeitet und gemiſtet ſeyn; er iſt froh, wenn er nod) vor Weihnachten Vieh verkaufen kann, um ſei- nen Pachtherrn bei guter Laune zu erhalten. Nach dieſem zu urtheilen, könnte man die Ar- muth der jeßigen.Pächter, worunter vorzüglich die aus den mittleren und unteren Klaſſen, ver- ſtanden werden, gewiſſermaaßen wohl der ver- mehrten Ausgaben in der Haushaltung und er- höheten Auflagen zuſchreiben; noH mehr aber dem gegenwärtigen Mangel an Gelde, und dem Steigen der Pachtungen. J 2 384 Einer der vorzüglichſſken Pächter im Fleg- Freiſe, Herr B***e, hat einen ſo beſondern Charafter, daß ich mich nicht enthalten kann, einige ſeiner Hauptzüge hier aufzuſtellen. Er war, glaube ich, bei der Armee geboren, hatte einige Zeit bei der Milisß Dienſte gethan, 2 bis 3 Duelle gehabt, lebte in immerwährenden Streitigkeiten mit den Edelleuten in der Ge- gend, erbte endlich ein großes Gut, entließ ſei- ne Pächter, und fing ſelbſt zu wirthſchaften an. Jeßt hat'er 1765 L.(10600 Thlr.) jährliche Einfünfte, hat weder Aufſeher nor Verwalter, was eben fein Wunder iſt, da er ſeine Leuto ſchlecht behandelt, und eben ſölche Behandlunz von ihnen wieder erfahren muß, ſie auch aus Furchtihn öfters ganz verlaſſen. Seine Ernte freht bisweilen noch auf dem Felde, wenn ſeine Nach- barn ſchon völlig fertig ſind. Er beſucht alle Märkte, verkauft ſein Getreide und fauft ſeiti Vieh ſelbſt, und hat doch noch Zeit, das in ſeinen weitläuftigen Brüchern auf die Weide genom- mene Vieh zu beſorgen, und das alles ohne die mindeſte Hülfe, auggenommen der von ſeiner Trau, die ihm die Rechnungen führe. Da ihn mein Reiſegefährte kannte, ritten wir über ſein Sur, und fanden ihn mit Beſichtigung einiges 1 Vege eſonden n Fann, 1:0 1, hatte 1, 2 bis hrenden der Oe- ließ ſei en an, hrliche valter, Late mdlung < aus teficht - Nach- ) bis 123 und Nachititta azs um 1'odet EE ZU die Arbeit.; : Auf 9 teiſen werden beſtändig alle S Pferd genommen. Mit ledigen Wagen, 0700 ſowohl auf R jm als in der Wirth| ſchaft gefrabt. Eh edem wurde dieſe vortreffliche Gewohn- heit zu weit getriebenz anſtatt zu traben, wurde in vollem Gallop gefahren. Ein Vorderpferd, welches" auf ein, Wort oder Zeichen ſogleich im Gallop anſpringt, wird oft von den jungen Leuten, welche beſon- deres Vergnügen hieran finden, für unbezahl- bar gehalten. Das vorderſte Pferd iſt der Anfüh- rer. Jeßt iſt dieſes gefahrvolle Vergnügen, nach- dem mancher Wagen und manches Pferd dabei Unter halt. 94 verlohren gegangen, ziemlich bei Seite geſeßt, obgleich) noch nicht völlig abgeſchafr. I< habe ſelbſt ein ſolches Wettrennen mit angeſehen. Cin Wägen ſuchte unbefümmert Über die vorſtehende Wurßeln, hohle We- ge und Hinderniſſe, vorzukommen;- während der erſte ſeinen Plaß. zu behaupten ſtrebte. Beide liefen in einem ſo. ſtarfen Gallop., als Pferde im Zuge nur laufen können, eine ganze Strecke fort, und die Knechte ſtanden frei auf ihren Wagen. Das Ende davon war das ge- fährlichſte. Sobald das Vorderpferd des Ge- ſpanns, welches außerhalb des Weges war, merkte, daß es vor kam, lenkte es mit einem- male in den Weg ein, der hier zufällig ſehr tief war,- und es ſchien mir ein Wunder, daß ſich fein Unglück ereignete. So wild dieſe Gewohnheit auc) immer ſcheint, iſt ihr gewißermaßen der gegenwärtige Geiſt der Thätigkeit zuzuſchreiben, und wenn ſie ganz aufgehoben werden ſollte, ſo hoffe ich, daß es blos aus Klugheit, und nicht aus Mangel an Geiſt und Neigung dazu geſchehen wird. Ungeachtet der ſchweren Arbeit; welche die jeden A(y Geſet, nenmit immert e We: thrend ſrebte, p, dls ganze ei auf 18(87 Ge wär, einem: ſehr inder, [nme artige went hoffe yt aus ehen he die SS Pferde in Norfolk„thun, iſt. ihr Unterhalt we- niger koſtbar als: an andern Orten, iwo ſchwere Pferde mehr zum. Staat als zur. Arbeit gehal- ten werden. Obgleich dies in manchen gut bewirthſchafterten Gegenden der Fall iſt, ſo iſt es doch eine oſſenbare Thorheit. Es mag wohl - bigweilen der Fallſeyn, daß ſchwere Laſten, auf ei- ner kurzen Entfernung gezogen werden müſſen, und die Anzahl der. Pferde wie in London be- ſchränkt iſt. Alsdanu wären ſtarke ſ Pferde kommt es hauptſächlich auf die Wahl an, und größtentheils behalten die flei- nen den Vorzug. Die gegenwärtige Norfolk- ſche Race, die noch immer viel von ihrem erſten Urſprunge behält, iſt nur halb ſo koſtbar zu un- terhalten; als Wirthſchafts- Pferde in vielett andern Gegenden Englands, In den Wintermonaten, wo ſie nicht viel hun, iſt Gerſtenſtroh ihr einziges Rauh- Futter; ſie werden damit den ganzen Winter und Frühling unterhalten, ausgenommen, viel- 96 ſeicht in ver Gerſt- Saatzeit, zu welcher man ſich aber gewöhnlich mit einem Vörrath von Kleeheu verſieht, die der Knecht vor dieſer Zeit nicht auffürtern darf. Ein Norfolkſcher Wirtß har eben ſo viel Scwierigfeiten, ſeine Leute vom Stehlen des Heues abzuhalten, als in manchen andern Ge» genden vom Stehlen des Getreides. Ich ſah ein Beiſpiel, wo mit deim Heu für die Pferde eine vortreffliche Einrichtung gc- macht war. Um Michaelis ließ der Herr ſo viel, als er bis zum Schluß der Gerſt- Saat- zeit hinlänglich glaubte, beſonders bringen, und übergab es der Aufſicht ſeiner Leute. Dieſe gingen damit fo wirthſchaftlich um, daß ſie den alsdann nöthigen Zuſchuß vollfommen übrig behielten. Ehe er auf dieſe Einrichtung verfiel, waren ſeine Pferde entweder zu Skeletten her- untergearbeitet, oder er mußte um dieſe Jah- reszeit Heu für ſie kaufen. In Jahreszeiten, wo viel zu thun iſt, glaube man ein Pferd hinreichend gefuttert, wenn es wöchentlich einen Buſchel(107 Mzn.) Getreide erhält. Jn mäßigern Zeiten hält man. auch weniger für genug, 1 Das Wider Vörreth or dieſet | ſo viel len des em Obs Jey für ng ge err ſo ; Gaal Q, und Dieſe ſie den übrig verfiel, m het- e Jahr glaubt zenn(8 Zetreide 1y. auß) Das 97 Das gebräuchlichſte Pferdefutter iſt Hafer. Gerſte erhalten ſie nur, wenn ſie wohlfeil oder nicht abzuſeßen iſt. Dann wird ſie aber ge- wöhnlich erſt gemälzt, das heißt: angeſeuchtet, und einige Tage geſpreitet, bis ſie zu Feimen an- fängt. In dieſem Zuſtande giebt man ſie den Pfer- den zum Futter; man glaubt, daß ſie ſo weniger er- hiße, als wenn dieſe ſie voh freſſen. Das. Pferdefutter wird mehrentheils mit Spreu ver- miſcht. Die große Menge Getreide, welche hier gewonnen wird, giebt hinlänglich Spreu, ſo daß ſolche zu Hechſel zu ſchneiden, nicht ſehr gebräuchlich iſt. Die Spreu von der Gerſte, oder beſſer die Hülſen, welche an manchen Orten als unbranh- bar in den Miſt geworfen werden, hält man hier für ein ſehr gutes Pferdefutter, Haferſpreu aber mit Recht für weit ſchlechter. Im Sommer er- halten die Pferde beinahe nichts als Klee, zuwei- len Wickfutter. Von lebtern wird wenig ge- bauet. Die Pferde ganz auf dem Stall zu hal- ten, iſt nicht gewöhnlich 3 ſie werden des Nachts mehrentheils auf die Kleebrache getrieben, und nur bei Tage im Stall gefuttert. Ein beſonders Mittel, das Ausbrechen auf der Weide zu verhindern, iſt hier im Gebrauch. G Pferde, welche dies gern zu chun pflegen, wer- den zwei und zwei bei den Vorderfüßen zuſam- mengefoppelt. Das eine Ende der Kette, die ungefähr einen Yard( 3 Fuß) lang iſt, wird an dem, dem andern Pferde nächſten Fuß, und das andere Ende an den äußerſten Zuß des andern Pferdes befeſtiget. Es iſt zwar ein ſehr gutes Mittel gegen ihr Herumſchweifen, doch ſehr ge- fährlich, und es geſchieht oft Unglück dadurch. Zwei Pferde auf dieſe Art gekoppelt, fielen in eine 20 Fuß tiefe Mergelgrube 3 das eine kam durch eine Art von Wunder beinahe ohne allen Schaden davon, das andere, was eben ſs ſtark, als ſonderdar verſtümmelt war, ſtarb auf der Stelle. Dieſe Unfälle abgerechnet, iſt dieſer Gebrauch an ſich gut. Pferde, die dies erſt ge- wohnt ſind, werden außerordentlich verträglich gegen einander, ſo daß ihr Freſſen und Sch'a- fen dadurch nicht ſo unterbrochen wird, als man nach der Theorie glauben ſollte. Eine andere, vorzüglim Norfolkſche Gewohnheit iſt: die Pferde, nicht blos auf Gemeinheiten, ſondern auch in eingezäunten Feldern anzubinden, anſiatt ſie los darauf herumlaufen zu laſ- ſen, damit ſie auf der Seite anfangen zu freſſen, und das Gras in der Maße, wie meme=<--c==ezeeOiunÖnnmveeween==eer<<= weummueeneeneennunneunz======wummeeees - zur- emm = nete ſie fortrücfen, verzehren. Dies iſt ein Mittel-| 1 uſa weg zwiſchen der Stallfutterung und der Weide;|| ite, die es erſpart die Koſten, das Futter zu mähen, und|] wird an nach dem Stall zu-bringen z; doch wird dabei| und das das Gras nicht ſo rein aufgefreſſen. Auf' andern der andern Seite aber erſpart jenes mehr Gras.| t quteg Jedoch ſind dagegen mit dem Anbinden nicht| ſehr gts nur einige Unbequemlichfeiten, ſondern auch| durch. Koſten und Geſahr verbunden.| fielen Der Lohn für die Arbeit eines Geſpannes Lozu.| nefam von 3 Pferden iſt täglich 10 Sch.(3 Thlr. 3 Gr.) y e allen Doch giebt es auch Beiſpiele, daß man in der| 0 fart, Hetzernte 5 Pferde mit einem Wechſelwagen ſür auf der 7: Sh.(2 Thlr. 8 Gr.) täglich befommt. t dieſer ZU 0 0 Ti X 5-. Acketz träglich Die Norfolkſche Wagen ſind von Werkieoy; Sch'g- mittler Größe und Höhe, höher noch als die„3 (3 wan von Glouceſterſchire, und niedriger als die andert, mitten im Lande- Man har deren viel. In jf: die einer Wirthſchaft von mittler Größe ſind drei ſondert auch vier gewöhnlich im Gebrauch. Karren ſind, binden Oberh das Land ſehr eben iſt, in der Ernte 9 ſelten üblich. Demungeachtet hat man hier gen zu eine Gewohnheit, die 5arren, im Fall es an e, vit Wagen fehlt, zur Ernte brauchbar zu machen: G 2 dite, Karren. Maphro- ' an einem Wagen. 190 Aus einem gewöhnlichen Miſtkarren, einex Wagengabel und ein Paar Vorderrädern wird ein Ding gemacht, das man Maphrodite nennt, und halb Karren, halb Wagen iſt Die Enden der Gabel ruhen auf der Voderare, in welcher ſie befeſtige ſind. Eine Vorderleiter, ähnlich der, welche man bisweilen an einen Kar- rendeichſel befeſtigt, doch länger, wird ſo von der Zire getragen, daß ſie über das vorderſte Pferd hinwegragt, eben ſo wie die Vorderleiter Die oberſte Länge und Breite der Maphrodite iſt beinahe, wenn nicht ganz der eines Wagens gleich. Jn bergichen Ge- genden, wo Karren bei der Ernte gewiſſermaa- ßen unbrauchbar ſind, würde man dieſe Wa- genkarren ſehr brauchbar finden. Die Morfolkſchen Karren haben eine beſondere Eigenheit. Statt daß die Gabel- ſtangen ſonſt an der Are oder dem Boden des Karrrens befeſtigt ſind, beſtehen ſie aus einer Forts ſezung der Seitenſtücke oder des Bodens ſelbſt. Dem zu Folge ſtehen die Norfolkſchen nicht ſo, wie andere, Beim Dünger- Laden bedient man ſich eines langen Bauchgurts, ſo daß die Gabel mit dem Borderrheil des Karxens in die Höhe ere eKe:e:eewaennee„-„eenEeEEneeeeneeen:-w=er=“- a Cy bedient, und wahrſcheinlich eine hieſige, der Ge- ſtigen, gend eigene Erfindung iſt, wenigſtens habe ich es 1 his- nirgend anders als hier geſehen. Jc< meine ingen den Schnee-Schlitten. Dieſes vortrefſſli- Ysen ""e mit Nägeln oder eiſernen Bändern feſt verbin- det. An der einen Ecke, wo es aber mit doppel- “ ten Bändern befeſtigt ſeyn muß, iſt ein Hafen Holzwaä- gen, Ä10O oder Oeſe, um daran die Pferde vorzulegen. SBenn er auf ein mit Schnee bedecktes Rü- ben- Feld gefahren wird, ſo treibt er den Schnee in Furchen auf jeder Seite in die Höhe, und zwiſchen dieſen liegt dann ein Strich Rü- ben entblößt, ohne daß ihm der geringſte Nach- theil dadurch zugefügt worden. Obgleich dieſe im ſtrengen Verſtande nicht zur Wirthſchaft gehören, ſo wird doch ihre Be- ſchreibung, vielleicht hier nict am unrechten Or- ce ſtehen. Es giebt deren in Norſolf, ſo wie überall, zweierlei Arten, vier- und zweirädrige. Die leßtern ſind gebräuchlicher, und von dieſen will ich auch hier allein, nicht ſowohl von ihrer Bauart, als von der Art, ſie zu gebrauchen, reden. Die Bauart dieſer Norfolkſchen zweirädri- gen Holzwagen iſt der in andern Gegenden ſehr ähnlich. Es ſind nehmlich ein paar ſtarke Räder, wodurch eine gekrümmte Are geht, auf der ein ſtarkes Holz befeſtigt iſt. In dieſer Art ſind zwei, manchmal auch nur eine Stan- ge befeſtigt. Doch die Art, ſie anzuwenden, iſt von der, welche ich in ändern Gegenden geſehen habe, verſchieden, wo ſie einzig dazu gebraucht wer- tulezen, tes Rü [ et de ie Höhe, i< Ri ie Nach: de niht hre Be- fen Ot ſo wie ädrige, ) dieſen 0" ihrer auchen), eitädri- en ſeht t ſtarke ht, auf „ dieſet Stay: pon det, N habt, ht[4 JITE den, das Stamm- Ende eines ſtarken Stück Bauholzes hinaufzuwuchten, und es eine kurze Entfernung zu fahren. Das Zopf- Ende ſchleppt alsdann auf der Erde nach, zum großen Nachtheil des Pflaſters oder Weges, auf dem es gefahren wird. In Norfolk wird ein ſtarkes Stück Holz, oder 3 bis 4 kleinere zugleich ſo auf die Are gewuchtet, daß im Fayren feines von beiden Enden den Boden berührt. Das Zopf- Ende wird gewöhnlich-hinten gebracht; und das Ende nach den Pferden iſt allemal das ſchwerſte. Die Art, ein Stück Holz auf ſolchen Wä- gen zu laden, iſt folgende. Die Pferde werden abgenommen, die Rä- der mit der Hand abgezogen, bis man glaubt, daß die Are einige Zoll hinter dem Schwer- punkt iſt: oder, was noch beſſer iſt, es wird erſt eine Kette um das Stück feſtgemacht, und die Räder hernach in die Höhe gehobet. Es iſt ſchwer durch Augenmaaß den Fleck, wo die Kekte feſtzumachen iſt, ſogleich genau zu treffen 3; demungeachtet kommen die Leute, welche gewohnt ſnd, auf dieſe Art Holz zu la- den, dem Schwerpunkt ziemlih nahe. Die Kette wird eingehakt, die Are wieder in ihre 112 vorige Lage gebracht, und die Stange auf die gewöhnliche Art zurückgezogen. Die Kette wird über das Stück, um die Stange herum mit dem Ende feſtgemacht, und die Deichſel dann durch die Pferde wieder niedergezogen, wodurch das Stü Holz von der Erde geho- ben, und auf der Are ſchwebend erhalten wird. Wenn der geſuchte Balancierpunkt bei dem erſten Verſuch nicht getroffen iſt, wird die Deichſel wieder in die Höhe gelaſſen, die Kette gelöſet, und in die rechte Lage gebracht, die Gtange wieder niedergezogen, mit einem eiſer- nen Band, oder kleiner Kette feſt mit dem Holz verbunden, während eine andre kleine Kette oder Strick rund um das vorderſte Ende befe- ſtigt wird, um die Pferde daran zu hängen, die eigentlich am Stück Holz, und nicht an der Deichſel ziehen. Der Nußen, das Uebergewicht. vorne zu haben, iſt zweifach. Wenn das Stück in ge? nauem Gleichgewicht hienge, würde es"auf dem Wege in beſtändiger Schwingung gerathen, den Zug unſicher machen, und für die Pferde ſehr unbequem werden; dahingegen dadurch, daß es ein Uebergewicht nach vorye gewinnt, die Stränge =e gefallen, an vielen Orten war“ das Vieh -noch auf derWeide, und doch harte der größte Theil der Pächter in der Nachbarſchaft ſchon Ztel ihres Getreides gedroſchen.: Auf manchem ihrer Hö- fe lag Fuß die Stroh,'o9me gehörig mit Dün- ger- vermiſcht und'vom Vieh hinlänglich zertre- ten zu ſeyn. 2 Es giebt noch eine üble Folge vom. Weih- nachtstermin. Alles, was ein„armer Pächter bei dieſer üblen Wirthſchaft chun kann, iſt: das Geld zur Befriedigung ſeines Pachtherrn aufzu- treiben. Er wagt es nicht, einen Groſchen zum Ankauf von Fettvieh anzuwenden, um ſeine Rü- I22 ben aufzufuttern, natürlich'muß er ſie zu. jedem Preiſe verkaufen; der Käufer verfüttert ſie. auf eine für ihn vortheilhafte Art.:1- Hätte dagegen der Pächter Zeit, ſein: Getreide nac< und nach augszudreſchen,“ſo würde er das bensthigte, Geld haben,“ ſeinen Pachtherrn:zu befriedigen, und Fertvieh anzufaufen.|- Wir wollen annehmen); ein Pächter hätte mit ſeinem leßten Groſchen ſeine Tagelöhner: iw der Ernte bezahlt,(was leider:jeßt bei den mehre- ſten der Falb:iſt,).ſo bleibt nunmehro das Dreſcheun ſeine einzige! Zuflucht."Nam fängt er'mit dem Weißen an, um. das Geſindelohw und die Kirh- ſpielabgäben-des-Michaelisvierteljahrs zu gewin- nen.“ Sein Saatgetreidemußnuün bald ausgedr9- ſchen oder:angefauft werden. Wahrſcheinlich fehlt ihm noch einiges Fetrvieh..;Die nächſten Viertele jahrsabgaben, Zehentund Rechnungen der Kauf» leute ſollen auf Weihnachten bezahlt werden, Ohne „noch eine Garbe zur Befriedigung ſeines Herrn ge- -/droſchen"zu häben, bat er dur< obiges ſchon ſei- nem Futter beträchtlichen. Schaden gethan. Was „Fann die:Folge ſeyn, wenn er zu derſelben. Zeit, noch überdies: ſo viel ausdreſchen muß, um den Pacht- Termin herbei zu ſchaffen. Wie: viel beſſer würde es mit ihm ſtehen, u eben tſe a Dagegen hd neh to, Geld |, ynd vw hätte ner in ehre- reſchen ie dein Richte tgewihe ged? ich fehlt Viertele » Kaufe („Ohne verena hon ſeie 1 Wes en Zeit, um dy! fehen 42 34 ſeßte man die Termine bis Ende Febrtars oder Anfang März hinaus. Die Arbeit in der Scheune ginge alsdann ihven tiafürlichen und regelmäßigen Gang; das Geſindelohn und die Michaeligabgaben wären beſorgt; Saatgetreide und etwas Fetrtvieh auge» ſchafe, Der Pächter würde im Anfang oder Mitre Decembers Mittel finden, ſeinen Hof gehörig zu beſeßen, und mit Ernſt auf die Sonimerbeſtellung logarbeiten können. Auf Weihnachten würde er dann ohne Schwierigkeit den Zehent, die Rechnungen der Kaufleute uind die Kirchſpiel- Abgaben bezahlen können, und hätte noch vielleicht Ueberſchuß. Die bei- den beſten Monathe behält er zum Dreſchen vor ſich, um Geld zur Abtragung ſeiner Pacht Herbei zu ſchaſſen. Der Pachtzins würde um Michaelis rein abgetragen werden, ſeine Scheunen im Gange bleiben, und den Oſter- und Marienkermin könn- te er einhalten. Auch hätte er noch einen hinrei- ndig zy Antinge "8 in die ; ſie att en Flur des Wq- in Dres zu wet“ ſchflegel ſtab zut der der 337 Dreſcher oder die Maurer ein Verſehen ge« macht haben; da mir ein Dreſcher kürzlich ſagte, daß er mit dem Flegel den Balken häuſig getroffen hätte. Die Höhe des Flurs war 9 Fuß. Nach ſeinex Meinung würden 6 Zoll mehr genug ſeyn; da er aber ein Mann von mittler Größe iſt, ſo halte ich doch einen Fuß höher für nothe ' wendig, und man fönnte 10 Fuß als eine Mittelhöhe annehmen. Der Schaden geſchieht gewöhnlich durc< hochgeladene Fuder, beſonders, wenn der Scheu- nenflur höher liegt als der Hof; die Pferde ſind gezwungen ihre äußerſten Kräfte anzuſtren- gen, und wenn der Wagen einmal auf dem Flur ſteht, ſo iſt weiter keine Anſtrengung nöthig z dem ungeachtet ziehen die Pferde, die nun ein- mal erhißt und wild ſind, ſich auch nicht gleich aufhalten laſſen, heftig fort, bis ſie an einen Aufhalt kommen, welcher gewöhnlich das Dach des Vorhauſes iſt. Cine kleine Ladung erfordert nicht ſo außerordentliche Anſtrengung, wird ohne Mühe hineingezogen, und manz kann die Pferde weit leichter auſhalte. Die gewöhnliche Höhe eines Scheunenthors iſt 14 Fuß, und ein recht hoch geladener Wa- Pferde- Ställe, gen wird beinahe die De>e berühren. Ein Fuder von 12 Fuß hoch, iſt nur klein; dem- zu Folge wären alſo 10 Fuß eine hinreichende Höhe für einen Aufhaltshaum. j Scheunen- 3) Scheunenflure, ſind entweder von Bohlen, GIE» Pflaſterſteinen, oder Lehm. Die leßtern ſind die gebräuchlichſten, und ob man ſie gleich für ſchlechter als die erſtern hält, ſo werden ſie hier doch mehr als anderwärts geſchäßt. Die Norfolkſche Wirtche haben bemerkt, daß der Verluſt den das Korn, was auf einem Lehm- flur gedroſchen iſt, an innerer Güte leidet, durch das beſſere Scheffeln erſeßt wird, denn derſelbe Staub, der ſich von dem Lehmflur los- ſchläge und es unanſehnlih macht, ver- hindert, daß es im Scheffel nicht ſo ſehr zu- ſammenfällt, als das was auf einem Bohlenflur gedroſchen iſt. Einen Scheunenflur von Lehm zu machen koſtet der Quadrat- Yard 4* bis 6 Pence(4- 5 Pf. p. Quadrat-Fuß.) und auf 8 Quadrat- Yards( 12 Quadrat- Fuß) wird eine Laſt Lehm erfordert, 4) Dieſe haben nichts auszeichnendes als daß ſie gewöhnlich Heuſchoppen neben ſich ſtatt Heuboden über ſich haben. Eine Gewohnheit, die in Anſehung des Heues und Plaßes gleich verſchwenderiſch iſtz en Et 1; dew reichende Bohley, ern ſind (eich für erden ſie (, Die aß der | Lehm » leidet, ), demn flur[08« , vet ſehr zu- hlenflur n Lehm 4: bis d auf 8 ird eine ves als iH ſtatt 1 des (4 it; 339 jeßt baut man indeß die Ställe hoh genug, um Heuboden darüber anbringen zu können. Der Heuboden wird nicht mit Dielen ſon- dern mit Lehm belegt, welches leßtere wohl- feiler, und in vieler Rückſicht dem erſiern vor- zuziehen iſt. 7an belegt in dieſer Gegend die Heubo- den auf eine vortreſſlihe und wohlfeile Art mit Lehm und Staaken. In Suſſield wurde einer gemacht, der 8 Yards(24 Fuß) lang und 6 Yards( 18 Fuß) breit, alſo 48 Quadrat- Yards(432 Quadrat- Fuß.) Man nahm 300 Ellern oder weidene Staa- fen verſchiedener Größe, von der Stärke eines Gelenfs am Arm, bis zu der eines Daums, und koſteten Sch. P. Thlr. Gr. Pf. das 100 a 15 Sen wurden die Zweige R abgepußt, und dann wurden ſie quer über de die Balken ſo nahe als möglich an einan-| der gelegte. Die Ffrummen wurden wit ei-| my nem Beil in der Krümmung eingehauen,| ſy) ſo daß ſie ſich an die andern genau an-| u ſchloſſen, und auf jedem Ende die Balken| berührten. Es wurden weder Nägel noch an- 0008 dere Befeſtigungsmittel dazu gebraucht. Der| dt Thon wurde mit Waſſer geſchlemmet, und der|.| größte Theil mit Weißenſiroh vermiſcht, wel-| dan . Er arbeitet ſie gut zwiſchen die'Fugen der Staacken hinein, und macht ſie ſo eben, als es mit ſeinem rauhen Inſtrumente angehk. Hierauf bezieht er es nochmal mit obigem Lehmos Mörtel,“ und giebt ihm mit einer Mauerkelle den leßten"dunnen Rock. Die Dicke der Staacken und der 2 Rösc>e von Lehm iſt ungefähr 3 Zoll, Je dünner ſie find,“je eher tronen ſie, und je weniger Laſt verurſachen ſie dem"Gebäude. Wenn, wegen der Ungleichheit der"Staga- ken, die Drache zwiſchen durchdringen, haue der Arbeiter ſie auf der Unterſeite mit einer Hacke ab; und zieht zu dem Ende» überall damit herum, Im Frühjahr, wenn der Flur durch und durch troen iſt, belege man ihn gewöhnlich auf der Unterſeite, um die Staacken zu bedeks ken, und ihm ein gutes Anſehen zu geben. Dies iſt eine Arbeit von einem Taze. Ein Lehmflur iſt in doppelter Ruckſicht einen Bretterflur vorzuziehenz er iſt wohlfei- ler und dichter. Bretter, wenn ſie nicht ge- hörig ausgetrocknet; gut behobelt und bearbeis Se Re 20030 | || h |) 0) " Kuh- Ställe, Fettvieh- Ställe. 742 fet ſind, und alſo mehrere Koſten verurſacht ha- ben, als auf eines Pächters Heuboden gewendet werden kann, laſſen der Staub und Geſäme auf die unterſtehende Pferde und Geſchirre fal- len, dahingegen Lehm ihn ſo dicht macht als Blei« I< äußerte meinen Zweifel über ſeine Dauer gegen einen Arbeitsmann, und meinte, die Staaken würden leicht faulen. Er antwortete mir aber, daß das nichts ausmachte; denn wenn das Stroh nur gut in den Lehm einge- arbeitet wäre, ſo würde der Flur doch feſt blei ben, wenn auch die Staacken verfault wären. - Herr Johann Bäcker zu Süd- Reps, deſſen Meinung in dieſem Fall ſehr entſcheidend iſt, beſtätigte, daß ein Lehmflur einem von Bret- tern vorzuziehen wäre, und daß er lange Jahre aushielte. 5) Kuhſtälle fennt man in der Norfolk- ſchen Wirthſchaft gar nicht. Die einzigen für die Kühe beſtimmten Gebäude ſind Schoppen für den grünen Klee, Milchpläße, und Kälberſtälle. 6) Fertviehſtälle ſind nicht allgemein. Indeſſen findet man ſie häufig in den ſüdlichen Kreiſen. Die Wirche im Blawfield» Kreiſe bedienen ſacht ys Jewendet Geſäme irre fals acht als eDaver fe, die (wortete ; denn 1 einge feſt bleis wären, ;, deſſen end iſt, 1 Bret- ' Jahre Iorfolf: igen für pen für erſtälle, gemein» jdlichen ebenen 143 ſich beim Mäſten ihres Fettviehs. gewöhnlich entweder Schoppen oder bloßer Bennen auf dem Hofe.: Einige dieſer Schoppen ſind große koſtbare Gebäude. Herr Batchelor hat einen ſehr beque- men. Er beſtehet aus einem Hauptgebäude, 30 Fuß lang, 19 Fuß tief, und ungefähr 11 Fuß hoch, bis an vas Dach, mit einem paar gro- ßen Flügelthüren an jedem Ende, und einer Abſeite an einer Seite, ſo lang wie das ganze Gebäude, und 11 Fuß tief. Der Mittelpunkt iſt das Rübenbehältnißz die Abſeiten, Ställe für das Fettvieh,'die mit ihren Köpfen nach dem Rübenbehältniß] zu, oder vielmehr in demſelben ſtehen, wovon ſie nur durch eine Reihe Krippen getrennt ſind, Hierdurch genießen ſie den Vortheil einer bes ſtändigen freien Luft. Selbſt bei der drückende ſten Hiße erhalten fie durc das Oeſfenen-der Thüren auf beiden Seiten friſche Luſt und Küh- luna. Das Dach des Stalles geht hinten bis auf 5 Fuß von der Erde, und iſt.mit bloßen Brettern beſchlagen, bis auf eine kleine Thür am einen Ende, wo das Vieh nur eben hin- eingehen kann. Dies verhütet zu große Kälte in ſtrengen Winter, und erhält immer gleiche Temperatur, R 44 Dieſer Stall hält 20 Stü> Viehz zehn auf jeder Seite, welche mit Ketten, Wirbeln und Ringen, die frei um 7 Fuß hohe Pfoſten ſpielen/ befeſtigt ſind?" An jeder E>e des Rü- benbehältnißes, iſt ein dreieigter Kaſten für die gepletteten Rüben. Im Herbſt braucht man das ganze Ge- bäude bisweilen zur Scheune für Buchweißen, Erbſen 2c. und im Sommer giebt der mittlere Theil ein gutes Wagenſchauer. Wären die Thüren 13 Fuß höher, ſo könnte es in der Ernte bei Regenſchauern eine vortreffliche Zu- flucht für Getreide und Heuwagen ſeyn. Das Hauptgebäude iſt mit Rohr, die Ab- ſeiten mit Ziegeln gedeckt, In Ranworth ſah ich einen weit koſtba- rern Fettviehſtoll, als den des Hr. Batchelors. Er war faſt durchgängig mit Brettern be- ſchlagen und angeſtrichen. Der Eingang für das Vieh waren Flügelthüren, welche ſo feſt ſchloſſen, wie Scheunenthore. Die Thüren, ſo zum Rübenbehältniß führten, ſchienen mir Fleiner, als die des Hr. Batchelors. Die Ein- richtung iſt ungefähr dieſelbe, ob gleich jener heller aber ſ Gigile, von“ ſonderbarer aber vorzüglicher"Bauart" ve Ifta Start daß man gewöhnlich in den Schweine- ie des Nh Ställen'hineinfrießen myß, ſv. geht der Nov« Kaſten fit folfſche Wirth aufrecht in den Seinigen; durch. eine eben'ſo große'Thüre wie in ſeinen übrigen ganze(Op Gebäuden. Sie ſind nafürlich höher und foſtrba- Zuchweifet rer. aber auch gewiß bequemer, als die ge- der mit wöhnlichen Schweineftälle. Wären die Die Waſſerbehälter zur Schweinefutrerung es in die werdenin dieſer Gegend gemeiniglich von Mauer-| ffliche Zh ſteinen und einem Erdwall gebaut. Ob ſie gleich ſept koſtbar ſind, ſo gehören ſie doch zu den erſten », die Ah: Notywendigkeiten in der Wirthſchaft.* Hölzer- ne Waſſerbehälter ſind unbequem, und bleierne € Foſiba- SIRTAPIES edelots, Die'en omen(17852) war a einem ge- weis pflaſterten Hofe ein Waſſerbehälter nöthig. Jh ; hatte einen von Ziegelſteinen in Thon gelegt er- dug für bauet, und mit einetn Rock von Thon Überzo» ve ſo feſ gen. Er war. völlig wäſſerdicht.'- Nach dieſem bauere ich einen andern auf eben die Art, Als ich nach einiger Zeit mich darnach erfundigre, fand ich, daß. nicht nur der Pächter, ſondern “ < üren, ſh) ven mi Die Cit “4 4 /s N> H dde» 2. eid) je ſeine Frau und Geſinde ſehr wohl damit zuſrie- den waren, K Cr wurde auffdlgende Weiſe Febauer. Eis|| ne, Grube 52 Fuß lang, 4 Fuß breit, und| 27 5. Fuß- tief,„war- auf einem. für die MelkereiS/Z| ſui die Kühe und.-.den Viehhof ſehr bequemen Plas|. 06 63ngebracht. 6 Der Boden dieſer Grube war mit. beſon- ders gutem Thon belegt, der zu dem Ende von WW der- Seetuſte geholt, angefeuchtet und feſt ge- y ſchlagen wurde, Die Oberfläche /war mit einer| v" Mauerkelle geglättet. Auf dieſem Flur waren drei ley Reihen Mauerſteine in Thon-Mörtel, wozu man wir den beſten Thon genommen hatte, in Verband gelegt, ſo daß die zweite Reihe immer die Fu- Ww gen der erſtern bede&te. Sie wurden alle der M Länge nach z nicht wie gewöhn lic in die Quere|| gelegt. wu Die waren einen halben ſe Stein:.d. h. von der Breite eines Steins, mit| 4500 feinem Thon-Mörtel, der in den Lücken zwiſchen% den Steinen und Seiten der Grube geſchlagen| det wird. Der feuchte Thon wird feſt geſtampft,| vl ſo daß die Steine und der Thon in die Seiten- wände ſo viel möglich in eine feſte Maſſe vereinigt werden. Die Ziegel und der Thon werden unter| üb einander gearbeitet, und die Steine, ſo in den| Thon hineingetrieben, als wären ſie eingemauert.“| iu r EE ee<< it, und Relfeei; en Plas t beſen: "de von ) feſt ge it einer belt Dref man erband die Für alle det euere halbett 18, mit viſchen he. dn ben f. und iht 1d äche, ehrt wer ner wei n, deren (t89e0au» wegen is vielmehr 1 nicht itt ne ahn: ſer Graf» Fertigung ieeungen tf, allge IS1 mein geſprochen, keinen Feldſiein in der ganzen Grafichaft,:ausgenommen cinige'wenige JZeuer- ſteine, die jedoch nur ſehr dünn auf dem Boden umhergeſtreut find, un APEN WEN welche nahe an der Küſte, ſtatt der Mayuerziegel gebraucht werden. Die Größe der gewöhnlichen Matterſiei- ne iſt: 9 Zoll lang. 4X-- breit. 2%-=- dim. Die Preiſe der Steine und des Arbeits- Lohus ſind folgende: Schill. Thl. Gr. Pf. Na o Die gewöhn 1. rothen Mau erſtei- 3 1 16 DB ne,(Commou red bricks)d48 T“auſ, 1 15== 6 EIGENE IEE Die. etwas ſtärker gebrannten ß ME IE (hard burn ed) das Tauſend 48 as 17 4 GIES De 2 4: Swain lt ß 6 I3= Slinfer,(Stone coloured) d. TaUf:2E== 23 5 Klinker;; FI 1. dum Paaſierſteine v. 9 Quadrat- Z Größe,(Ei ooring-brick 8) das Hund, 8-- 2 126== dito von 12 Quadr. Zo Grs E das Hundert 7 3:-- S IS== dity von 18 Quadt. Zoll Größe das Hundert; 5O= 15 IS== Dach-Pfaannen,( Common, Pan» riles) das Tauſend- SO=> EI EE Die sfacurten Dach- Pfannen (Glazed Pan- tiles) das Tauſend 90== 99.272.= Flache Dachziegel, Biberſ"r- Yoox« ZA 4' I: 52» 53245414-> HY AF 7 zi Ko"1 ziuadr. AGE 5(die De Ruthe 6 Gr. 3 Pf: Nit einer Laſt Seeſkeine' pflaſtere man'ohn- gefähr 10 Quadr. Dard(55 Quadr. Fuß) Es iſt mit vieler Gefahr verbunden eine Mauer von Seeſteinen zu geſchwind aufzuführen . YE ZUGE T. 2.2924 3 4.64 21. 5 xs hafte neulich jemand zu Antigham eine er- E'e+ Ö id ; 047 e+54 0. pM NT Bamnman baue?, die den Tag„. einſtürzte und beinahe ZI EN BRIT ES 15.3.4 FEE(0 ZSS TEG einen Arbeit3mann getödtet hätte. Das Wetter war feucht, und der ep führte ſie zu ge- < “ ſchwind auf, ohne bisweilen einzuhalten, damit ſie Zeit gewönne? zu trocknen. Die Steine, wel- die ſchen voll Feuchtigfeit waren, konüten den Mörtel nicht gehörig anziehen, und da die Luft gleichfalls feucht war, ſo blieb dieſer natürlich weich: Die Seeſteine ſind rund„haben alſo keine andere Haltung als den Mörtel. Da dieſer jest nicht im Stande war, ſie zu binden, ſtürzte das Uebergewicht das Gan- en wi?)(je hrenthelg jan obne ß) den eine fahren 1 eine et ; Better ſie zu Ges y, dakit ine, web ten den die Zuſt natürli) haben Mörtel. ty ſe M 08 Gat 155 ze eint. Hätte ber Maurer ſtuſſenweiſe ge- arbeitet; und dem unteren Theil Zeit gelaſſen zu trocknen, ehe er an den oberen ging, ſo wäre der Mörtel gehörig feſt geworden, und. die Mayer Hätte geſtanden. Sind Steine und Witterung trocken, ſo iſt es hinreichend, Halt zu inachen, wenn die Mauer einige Fuß über das Fundament aufgeführt iſt. Eichenholz, imFall man es haben kann, braucht man zu Thüren, Fenſterzargen, Mauer- latten, Schwellen und Balken. Jedoch in Ge- genden, wo man größtentheils feine andern Ei- hen hat, als die in Hecken gezogen ſind, läßt ſic) fein hinreichender Vorrath zu Gebäuden er- warten. Ju Ermangelung deſſen nimmt man auch Eſchen- und Ellernholz, und in Gegenden, die an der Seefüſte liegen, kann man fremdes Bauholz zu einem billigen Preiſe haben. Ein Zimmergeſelle erhält täglich 18 P. (11 Groſchen 3 Pfennige) und: Bier, oder 21 Pence(13 Gr.) ohne Bier; der Polie»- rer täglich'2 Schill.(15 Gr.) und Bier, oder 2'Shill. 3 P.(17 Gr.) ohne Bier 3; ein Tiſchler 2 Schill. 3 P- 7:7 Gr.) und Bier, oder 2 Schill. b P.(15 Gr.) ohne Bier. ſind größtentheils von Ziegel oder Rohr. Aus. Eichens holt. Zimmers nianns»- Lohn. Rohr 156 vorigen Zeiten giebt es noch einige Strohdä- cher."Neue werden jeßt wenig gemacht. Das„beliebteſte Dachmaterial iſt Rohr. und allem übrigen, ein gutes Schieferdach aus- genommen, bei Wirchſchaftsgebäuden vorzuzie- hen. Cin Rohrdach, gehörig gelegt", liegt 5o Jahre ohne. Reparatur, und wenn es ausgebeſes ſert iſt, und die Löſer mit ſriſchem Rohr zuges ſtopft werden, noch 30 bis 40 Jahre länger. Nach etwa hundert Jahren wird es. umge» det, und liegt dann; wenn von. dem friichen Rohr eine neue Oberlage gemacht wird, noch-ei- nen beträchtlichen Theil des folgenden Jahrhun- derts, Das Rohr kommt von den Ufern der La- .) Da man hiermit Ei 500 D.F-. dect, ſo vermehrt dies wieder die|“ 31 Ausgabe für 100 Q. F,. mit 8 Schil.(3 Thl.' x8 Gr. 8 Pf. die Rh. 2.R.) Die ſämmtlichen| ma Koſten eines Dachs, wozu das Rohr 20 Meilen(49 (4 deutſche) weit geholt wird, ſind daher 30 Schil. Nor P+ 100 Q. F., nehmlich das Nohr nebſt dem M beträgt p. ve Quaädr. Ruth.| 63 Schill Thl. Gr. Pf. vit Decken y 1SRT BOTE S2 vw Fuhrlohn 8 57453 18518 ga Verförſten 2 R IE LIE!; 58% MED30-5047 4.4425| I< bin hierbei um ſo mehr etwas umſtänd-| W| lich geweſen, als ich gefunden habe, daß dies vor- Dee treffliche Material zu Dächern in den mehreſten| niht Gegenden Englands ganz vernachläſſiger wird,| fuß Das Hundert Rohr zu ſchneiden und zu bin-| dini den koſtet 25 Schil.(das Sch. 1 Thlr. 7 Gr. 3Pf.)|| Rohr Kölben(L1x,. typba latifolia et angu-| hh, ſtiſolia) zu ſchneiden, koſtet 30 Schil. das Hun- mitte dert(p. Sch. 1 Thlr. 13 Gr.) Altes Rohr auf- vie zunehmen und zu binden, das Hundert 10 Schil.| Wh E t P-+| eCoſtvn Hundett, | hiermit ieder die (3 Wm Intlihen > Meilen 0 Chil, oſt dein 18 8 Md 4:42 mſtande jeg vor- ehreſien | wird, zu bin vf, tangUu- 08 Hun oprauf „hi P+ 161 (p- S<. 12 Gr. 6 Pf.) neues dreiſtrehniges Schiffstau-Garn, der Stein von 24 Pfd. 33 bis 4 Schil.(1 Pfd. 1 Gr. bis1 Gr. 6Pf.) Zu einer Ru- the Rohrdach werden 5 Pfd. Thaugarn(p. DQ. R. 5 Pfd.) erfordert. Arbeitslohn für einen Decker und Jungen zum Handlangen iſt täglich 25Se, die man quer über die Mitte des Rohrs legt, und an die Spar- ren mit aufgewieltem Taugarn oder mit. 2 162 Dornenranken anbindet. Lekßtere waren ehe fim dem ſehr im Gebrauch, ſind. aber jeßt, vorzüg:| ſad lich bei neuen Dächern„ ziemlich abgeſchafft| m Das: Rohr wird nie“ der. Länge nach ge-|! 06 legt, wie es bei Strohdächern wohl geſchieht,| Wm auch wird die ganze unterſte Reihe nie mit eis 1 2 nemmal gedeckt. Der Arbeiter fängt unten at| 250 der rechten Ecke des Dachs z. B. an; und fährt| CE ſo. in einer unregelmäßigen Diagonallinie fort,| m bis er die Spike des Dachs zur Linken erreicht.| ein Ein ſchmales Windbrett wird quer auf den| qa Jußder Sparren genagelt und etwas Rohr dün- ef ne dagegen geſtreuer. Hierauf fängt der Deer am untern Ende an, indem er eine Lage Rohr g bis N 10. Zoll di> legt; die Spißen des Rohrs blei-|(| ben auf der Unterlage, und das Wurzel- Ende aui kommt am Windbrett. Dann legt er ſeinen wv, Bandſtoc, der von der Größe: eines. kleinen- je Zaunpfahls iſt, ungefähr 6 oder 8 Zoll von dem| bew unterſten Ende auf das Rohr, während ſein Ge-| N hülfe. auf der inwendigen Seite eine mit Tay-| ſen garn eingefädelte Nadel dicht an der Sparre| dit durchſticht, und auf dieſe Art es an der außer-| ein ſien.E>e des Windbretts feſtmacht...Der De- ze &er zieht die Nadel auf der einen Seite des ms DBandſtocks durch, und ſteckt ſie. auf der an-: Sti: dern Seite deſſelben und der Sparre wieder 10077 / Votze geſchaffb nad gt: jeſchieht, emit eis hten a ind fährt nie fort, erreicht. „uf den ohr düne eG er an hr 8 bis hrs blei- 1 Ende ' ſeine fleinett von dem ſein Ger jit Taye Spart? v. außete Der Der eite ves der an- wieder 163 hinein Sein Gehülfe zieht ſie inwendig durch, fädelt ſie aus; und macht von den;beiden Enden eund um die Sparre einen Knoten.. Dadurch) wird. ſowohl das Nohr als der Bandſto> di. tritt, ihn niederdrückt; und ſo zur Feſtigkeit. des Ganzen, viel. beiträgt. Sobald der Gehülfe den Kuoten. unten. feſtge- macht hat, geht er an. der nächſten Sparre mit einem andern Faden; und. das co lange, bis der ganze 8 bis 10 Fuß lange Bandſiock überall befeſtigt iſt. Jeßkt.. folgt nun eine friſche Lage von Rohr auf1die erſte; ſo. daß das ganze Dach am Unterende 18 bis.20 Zoll di>.wird. Cin anderer Bandſio> wird in der Eneſernung von ungefähr 12 Zoll wieder darauf gelegt und feſt- gebunden. Wenn nun das Dach auf die Art belegt iſt, wird das Rohr gepußt, und erhält ſeine Richtung, die nicht quer über die Sparren, ſondern längſt ſie läufe. Das Rohr wird. nicht durchg Schneiden geglättet, ſondern mit einem Schlägel hineingetrieben« Dies Werks zeug wird von einem Breite 8 oder 9 Zoll in Quadrat gemacht, auf deſſen Hinterſeite ein Stiel von 2 Fuß lang ſchräg befeſtigt iſt, auf L 2 > N 5| Y ./ mr 140 ili 7) j/ jj | 49 '(DU DOE M | M j Miel Wh 4 31 (4 09 147 . 10,4 p 1,0 | 15 9,1] |; , Y. 419 | ) 1 | 1 | ä | " || 47 "44 | |] 164 ./ eben die Art, als die Schlägel, welche von ſev den Gärtnern zum Raſenklopfen gebraucht wer- gel den. Die Außenſeite dieſes Brettes iſt mit breitföpfigten Nägeln beſchlagen, damit es| mi rauß und das Abglitſchen von den Wurzel- En-| IN den des Rohres verhindert werde. Nun wird ſch eine andere etwas kürzere Lage Nohr aufzelegt,| I und mit einem Bandſro> ohngefähr 18 bis 20 M Zoll feſtgebunden. Ueber dieſe kommt wieder nt eine andere, und dann noch eine. Die Bande(as ſedefe werden allmählich fürzer, bis am En-| 15.00 de ein bloßer Triangel übrig bleibt. von Hernace kommt, wo er aufhören muß. ſe Durch dieſe Verfahrunggsärt wird verhindere, daß|“. Feine Lücke zwiſchen den Gängen bleibt, und| das unnöthige Verlegen der Leitern vermieden.| ina Die Oberſläche des Daches wird auf eben die| ha Art geglättet, und gepußt, als die untere, und zwar durch Hineintreiben des Rohrs mit dem EE; Schlägel, Geſchieht dies von einem geſchickten a Arbeiter, ſo gewinnt das Dach nicht nur ein wi: ſchönes glattes Anſehn, ſondern das Rohr wird zu auch zu gleicher Zeit ſehr aut befeſtigt. Da es an es den Wurzel- Enden allemal ſtärfer iſt, wird es um uf (he vn uicht wes 3 iſt mit amit es (zel: Eys Un wir) ufzelegt, 8 bis 20 : wiede Yande am Eye eder ſd bis der jeden, „die e, und it demn hitten ur ein jr wird 92:01 ee in 165 Ne ſo dichter, je feſter es gleich einem Keil hinein getrieben wird. Rohr, das 4, 6 bis 8 Fuß lanz iſt, reicht mit den Spißen an die Firſte, während die Wurzel-Enden von beiden Seiten des Dachs noch ſehr weit davon ſind. Aus dieſer Urſache ſowohl, als wegen der Bekleidung, die nach der. Firſie zu dünner wird, hebt man zu dieſen. alle- mal das kürzeſte. Rohr auf, welches g2wöhnlich das KEN ib: Angenommen, daß die obex= ſie Lage nur 4 Fuß lang iſt, und. die Spißen von beiden Sn des Dachs mie einander verwebt ſind, ſo werden die Wurzel- Enden noch 6 bis 7 Fuß tiefer liegen, und die Fir- ſte auf die Art natürlich dünne, und alſo dem Wetter ſehr ausgeſeßt ſeyn. Dieſer Uebequemlichfeit vorzubeugen, macht man die Firſte auf eine meiſterhafte, aber koſt- barere Art mit Stroh, Bei dieſer Arbeit fängt der Decker an, ſie mit Stroh nach der Länge in einer E>e auf den Giebel zu belegen, auf dieſelbe Arf, wie man einen. Schober bedect. Das Stroh zu befeſtigen, und zu verhindern, daß der Wind es nicht herunterwirft, oder beſchädigt, wird es auf beiden Seiten angepflö>t. Die Pflöcke beſte- <<<= uE M rrIDBBpitwewEeEntrenen III SSER IEE 4) <<< mem Du= ZEE me ZZ u emm GP FGORG FÄL 0. > 66 pen aus geſpaltenen Aeſten-2 Fuß lang von'dey Dicke eines Fingers, an beiden Enden geſpißet und doppelt gekrümmt, auch manchmal mit eie nem Widerhaken am“Ende verſehen, oder.:an den Seiten eingefkerbt, dämic ſie deſto feſter halten. Nachdem dies geſchehen, legt der Decker eine Lage langes Stroh 6 bis 8 Zoll dick quer über die Firſte, indem er damit auf beiden Seiten an den Wurzel-Enden des Rohrs anfängt, und zu« leßt Fleine Hände voll quer über die Spike der Firſte legt, Hat er ohngefähr eins Strecke von 4 Fuß auf dieſe Art gelegt,. ſo-ſchreitet er zur Befeſti» gunz, damit es Wind und Regen. widerſtehen Fönne,. Dies geſchieher, indem er eine bis zum 4ten Theil geſpaltene Ruthe, von der Dicke ei- nes Fingers, und 4 Fuß lang, mitten über die Girſte legt, und ſie ii 1. Zoll mit einem dope pelten Pflock beſeſtizt 3. dann wird es erſt mit den Händen eben. gemacht, und vepnach init einem Schlägel oder hölzernen Hammer', bhineingeiries „ben.. Sobald die mittelſte Ruche m iſt, gläte fet. der Decfer„das Stroh mit einer Harfe und den Händen, 5 bis 9 Zoll an jeder Seite, =<== anne enen- ns- 5 167 9 vondey und legt"ungefähr 6 Zoll von dem erſten eine 1 geſi andere Ruthe, die er auf ähnliche: Art mit [mit eb doppelten Pflöcken befeſtigt.»" Er fahrt ſo lan- oder.an ge fort, das: Stroh zu ebnett;/ und vie Ruchen alle ſto feſtes 6 Zoll zubefeſtigen, biger amdem Ende der-Firſte fommt:"Jſt die eine'Seitefertig, wird die andere eben f behandelt.):Sobald' eine Lägerfertig iſt, der eine wird eine andere"gelezt/ und ſo for(gefahren 4 bis er"auch:auf der andern Seite: das Ende erreicht hat.“ 4 Ä Sodann ſhHneidet:er die Spikßen des Stro» 4 hes mit MIEREN: ab, bis ſie der Oberflä- ijt-wärtmer- und dauerhafter«als die. hier LEUCHT Staacden- Zäune, I| ſie aber zu niedrig, ſo giebt ſie ſo we- ! Q: GG 3265 41 aA An PINE 2 nig--. 6 gegen die Kalte als gegen das Vieh, € 43.0442 G„wir le 91'' 43€ welcdes leich: L darüber[+ ANDAS F3 Der Hof zu Antingham- Hall giebt ein Beiſpiel der erſtern, dagegen ſich auf eben „058 Gute viele der leßtern Art finden. Eine Mayuer.um einen Wirthſchaft8hof muß wenigſtens 6 Fuß hoch ſeyn, damit das Vieh nicht da ib ſpringen kann. Legt man Miſt da- egen, ſo muß ſie um ſo viel als der Miſt beträgt, erhöhet werden, Das Staacken iſt oft koſtbar, und der Un- terhalt nicht zu“ ſchaffen. Poſten- Rick- und Sträuch- Zäune ſind in mancher Rückſicht vorzuziehen. Ih ſah kürzlich einen Strauchzaun um einen Getraidehof machen. Cine Art Zäune, die ich vorher nie beinerkt hatte. In eitiem kleinen Graben von 18 Zoll breit und 6 Zoll tief, ſeßt man die Reigsbündel auf- gerichtet ſo nahe als möglich zuſammen, wirft ichen Veil jf;“k wilihten, rige Höht (8 die hier nden, hof muß das Vieh 1 Miſt da- der Miſt d Der Uhr ye ſind in zaun iu (€ Zäun, Zoll brei aude uf en, wirſt 479 die Erde heran, und bedeckt die Endew. mit der loſen Erde, welche, aus dem: Graben: gs worfen; war.“ Wenn dieſe nicht. reicht, niaunt man ſie;aus einem Fleinen Graben,- vom..der Weite) ines; Spatenſtichs, den. man zu deim Ends.:.an«jeder«Seits macht.„Dann wird die Erde an den untern Enden feſtgeſtampft, der Gra- beinzeben gemacht, und der Bort EE Einer. der Arbeiter ſagte mir: er hätte bei Greſgamfi; eld. einen ſöslchen Zaun gemac I. der, obgleih er dem LBerter ſehr ausgeſeßt war, doch 1 bis 2 I Jahr ſtand. Die“Koſten könnte man folgendermaßen berechnen:1.,? "50 HBUndel: m EEE[3 Nurhen Zaun(1.054Rhl. Ruth.)/.und koſten zu ſc), oder 9 Pence die Ruthe M 2 (4' Gr;/'3 Pf." die: Rh: Rurhe.)- Eig“ ſolcher Dornen*"Zaun ſchüßt gegen jedes Vieh; ſelbſt gegen" Schweine und Haäſen. Jas einer Ges gend,“ wo es der Leßtern vieles giebt3! fanun man ſic) dieſer Are Zäune mit. vielem Vortheil bedienen;'doc) vauertn' ſie nur furze Zeit. DEA: SENS “- In Oſt- Norfolk giebt es wenig Wälder: Sie' als Schlag- öder"Kop f- Sols zu unben; iſt dort faſt Fanzl:12 bis 14 Jahr hält man.für eine gewöhnliche Zeit; ot Fann 1 Vortheil : Zeil q Walder, 11 mben, den Hes 3 nöthige 3 vn Ei- bei Gele- do“ Das prgiebige iner Obs ee haben giſteine hatſache, an Bay leich m den, ds [9 f. 1? 431 zuweilen läßt man es:auch' 20 dis 30 Jahr alt werden.| Es.iſt wahr, daß die Bäume hier- durch eine vorzügliche. Stärfe und Diußbar- Feit erhalten 3 dagegen werden die Dornen über- wachſen, und leiden ſehr. Aus den Contracts- Punkten 8. 11. er» giebt ſich, daß das Kopf- und Klafterholz, ſo wie der Abgang des Bauholzes dem" Bev- pächter gehört,- Für. den-Cigenthümer hat es alſo- den. mehreſten Werth„... obgleich) es den Pächter auch wichtig iſt,.da es gewöhnlich.iſt, ihm das Vorkaufs-Recht zu laſſen, und es ibm zu einem billigen Preiſe anzuſchlagen. Die Art He>enholz zu ſchäßen iſt folgende. Wenn man den-Pächter um ſeine Meynung gefragt hat, und darnach die Hecken, welche in einer»benannten Zeit herunter ge- hauen. werden ſollen, beſtimmt ſind, ſo wird, oder: ſollte wenigſtens jeder Baum beſonders geſchäsßt. und aufgezeichnet,„und die Abgänge nach dem Augenmaaße, geſczußt werden, Doch bedient man ſich, wie mir verfichert worden, öfters einer leichtern. Methode. Wian pflegt nehmlich an der. Seite der He>e lang zu gehen, ohne auf die einzelnen Bäume Rückſicht ÄR FF FAHR EEE GARE RESTE 1.02 SG da ür mä NE | 1 | | | GE GRÜNTEE HE ELA EZZ Ee Rez<<<<<< GRÖ RR TIE zu nehmen,(oder wäs'noch fürzer, aber weit wetigerngenau iſt, an dem. einen) Ende der Hefe zu ſtehen, von dort ſie lang hinunter zu ſehen, und"es ſo:-auf das Ungefährzu ſchäten. Das Kopf- und Klafterholz zu ſchäßen,. iſt-indeſſen, wenn es gleich'noch ſo ge- nau geſchiehet, bei weitem nicht alles/ was zu dieſem Geſchäfte nöthig iſt. Jedes Stück Bau- und Kopfholz, das in der Hecke, die umgehauen werden ſoll, fiehet, müßte genau bemerkt werden. Das Bauholz, was im Begriff iſt, abzu- ſterben, oder was dem Anſchein nach, der Hecke, vor ihrem Herunterhauen, ſchaden könnte, ſollte "zum Wegnehmen aufgezeichnet, und wären in dev Wirthſchaft' Pfoſten nöthig, die da- zu kaugliche Bäume ausgeſeßt" werden." Die- jenigen, welche entweder ſchon todt ſind', oder der Wahrſcheinlichfeit nach kein'Kopfholz bei dem nachſten Schlag geben, das ihrem jeßigen Verthe gleich kommt, müßren'dem Pächter"als Feur- Holz angeſchlagen werden, Ein Fuder Knüppel- Holz, welches in der Länge nicht durchgeſchnitten/ iſt im. Durch- ſchuite anzunehmen 9 Fuß lang, 42 Fuß breit, abet weit Ende de inter 3 u ſchähen, holz zy no ſo Ng 8, was ju lz, das in 1, ſrehtt, it, abzu der Hef, mute, ſollt und wärn Q, die dw en, Die ſind", ode pfhol) bi em jeßigen ächten ab es in 7 m Durhe uf breit, und. 47"Fuß hoch, und koſtet 12 bis 15 Sch.*). Hauerlohn, x Sch:(5 Gr. p. Klafter.) Ein Hundert Bäcker Nei3 von 120 Bund, 15. bis 18 Sch.(2 Thl, 8 Gr. bis 2 Thi. 15 Gr. Dp. Sch.) Ein Hundert ordinaires Reis 12 bis 14Sch. (1 Thl. 21 Gr. bis 2 Tbl. 4 Sr) Ein Hundert Reis. zu ſammtlen und zu binden von ordinaireim Holz 23 vis(9 bis 11 Or. D0.3 Ginſier(Furze) 2 bis 23 Sch.(7 Gr. 6 Pf. bis 9. Gr. p. Rh.) Gin Tuver Klöße, die aus den abgeſtorbe- nen Bäumen, den Wurzeln und audern Abgang gehauen werden, von 40 Stück, jeden ohnge- fahr von der Größe eines Buſchels(2 Berl. Sch.) 10 Sch.(3 Thl. 3 Gr.) Sie zu ſpalten, p. Fud. 4Sc|“n.: 3weigean ven gs n Aeſten 7 er zu läſſen, damit ſie die nöthigen&euch»tigteiten aus der Luſt an Infet den ver Ty ume ynd nd na er Deffe 1 geben, erh zu beſſern 1 jedoch dern eis den Malt Dauhol: Mühe, außerot- nteeriche welche ware, 2 grünen n, damit „Luſt 60 1385 ſich ziehen, und dadurch dem Stamm Leben ges ben könnten. Nichtsdeſtoweniger that er doch den Bäumen unverantwortlichen Schaden. Er ſchalt zwar auf ſeine Leute,( doch dies iſt feine Entſchuldigung) und verſprach fünftig ſelbſt genau auf dies Geſchäft Acht zu haben. Ich zeichnete hierauf die wegzunehmende Zwei- ge ſelbſt ausz aber für einen, den ich ihm an- wies, nahm er immer drei. Er iſt nicht der einzige, welcher dieſen vor» ſeslichen Jrrehum begangen hat, und es bleibt immer ein Mangel an Vorſicht, vem Pächter ein Geſchäft von ſolcher Wichtigkeit, als das Bepüußen des Bauholzes iſt, zu Überlaſ- ſen; denn er hat doppelten Vortheil beidem Mißbrauch des ihm bewieſenen Zutrauens. Er reigiget ſeinen Acker und füllt ſeinen Holzhof. 3 Wenn entweder zur Erhaltung der Hecken, oder zur Erleichterung des Wachsthums nöthig it, das Bauholz von ſeinen niedrig hängenden Zweigen zu befreien, ſo muß man einen Holz- verſtändigen hinſchicken, um dies auf eine ge- hörige Art zu thun, und das Reis ſodann zu einem billigen Preiſe dem Pächter überlaſſen. ' Dieſe Regel habe ich nachher beſtändig beobach- | 1] | j')| 386 fef, und fand ſie nicht nur für das Guth zu- ner träglich, ſondern auch. für den Pächter ange- B nehm z denn lekterer ſah ein, daß bei ſolcher An- vi ordnung dieſes. nöchige Geſchäſt auf ſeinen w Gute beſſer betrieben wurde, als er es biaher ſelbſt thun fonnte, Beim Lüften des. Bauholzes, ſei es in-Hek- 6 Fen oder im Freyen, iſt es vortheilhaſt, zwei Bäume, die dicht neben einander, ſtehen, ihre / Zweige in einander-verwebt haben, völlig von 4 gleicher Höhe ſind, und beide nur einen Zopf G zu haben. ſcheinen, ſtehen zu laſſet. GSobald 2 man den einen weghaut, wird dem andern ſeine|| Schönheit genommen,„und ſeine Atmosphäre|' verändert. Die üble Wirkung welche eine ſol-| de Behandlung hervorbrachte, habe ich öfters; geſehen. Y Jſt aber der eine von beiden größer als| der andere; ſo daß er ihn beſchattet, ſo iſt es n gur den fleinern wegzuhauen, um dadurch die p Schönheit und Stärfe des Größern zu ver»|| mehren.|| Zwei Bäume, aus einem Steubben ge-| 4 wachſen, ſind indeſſen für das Nindvieh ge-|: fährlih. JI hörte kürzlich von mehr als ei- nem Beiſpiele, daß Rindvieh ſich mic den Hör-"Wh « ) oſters zu vel den ve ieh 9 als ei en Hot 297 nern durch zwei ſo nahe an einanderſiehende Bäume gedrängt hatte, und nicht wieder zu- rücf fonnte- Durch zu große Anſtrengung war es niedergefallen, und erſtickt. Nachber hörte ich, daß jemand ein Pferd durch einen ähnlichen Zufall verloren hatte. Einen noch ſonderbarern erlebte ich ſelbſt Ein Pferd ſch!ug, indem es ſich die Flie- gen fehrte, mit dem Hinterfuß zwiſchen zwei ornſtämme, die unten offen, oben aber enge waren; es war ein ſtarkes hißiges Pferd, das ſo lange ſchlug und arbeitete, bis es ſich den Fuß abriß, und ihn in die Oeſſnung ſiben ließ. Ich halte ,es nöcbig hinzuzufügen, daß, um die auszupußende Bäume und das daraus zu gewinnende Holz genau zu ſ| BEP 95 SEN ALN 2 ee, bitte indeſſen umErlaubniß bemerken zu dürfen, 3% Ie(in art 4) HCE CR --.„ir nN 3 18 1% 4 SPE 7 WPHTN GW4Tert-“« ve € von jo autterſier Wichtigkeit luarenwva 1473 Nawi tp(lozs iuforen, Weicme dartiver gejeries ? k Vo 88 Nes way ; veitelt, daß + < 7.? odov(Golicltanrnunfe millEnumen 3 Bic C 165 i Welicztfaäapunit WiuULOININEH war, (7[4 Wo 49:“nein ein neues Licht ſtellen fonnte, Od. ic) gleic) dieſe Materie in einem ant- dern Work ſehr“ vollſtändig abgehandelt habe, ſo glaube ich es doch ver Sache angemeſſen, diejenigen Deobachtungen hier anzuführen, wel- ye ic) bei meiner Praxis in Norfolf zu ma- wen, Gelegenheit gehabt habe. Sobald die Hecfen bis auf den Grund ab- geßauyen und die Standbäume geköpft ſind, ſo raumf man, den Graben bis auf ſeine ur- Die beſte Erde wird in Haufen an den Grabenborten geſammelt, zu Unterlagen äuf den Viehhöfen oder den Paar- haufen weggefahren, und die übrige an di Wurzeln der aiten Hecke geworfen, oder davon ERP». e Di€, ſprüngliche Tiefe. hinter derſelben ein Erd-Wall gemacht, Oben auf dem Bort macht man zum Schuß der Hefe einen Strauchzaun. Der 19 nöhig reits in tea war, ne, em lte habe, (| habe (0. te wel: zu füh jr find, ſeine uw wird in 189 Cirabenbort ſelb? ſäuft bieweiſen oben ſpiß zu, oder wird mit Dornen“ upd anderem Sitehiſk werf zu eben dieſem SEndzwedbeſeßt. Lektetes thut man ſelten, und oft iſt es auch icht nöchig, weil die Norfolkſchen Wirhe ſelbſt arauf ME fd, die HeFen-nur in dem Jah- auen, in welchem ſie'auf dem da- nem E07 TeIpen JIU w nin & iE ve herunter 547 | ve ex wieder 4 ber ze wi ird; Dies 4 bie“ gew hnliche B Zehandlung der alten von-. gewachſenen Been die Hopf und Stubbeüholz genug-hapen.; Der'größte Theil der & Mp EE Folfſcembeſtehet;aus gſolhri Es giebt hingegen» auch viele 7gopflänzte 5 cwovam einige ſehr alt ſind, Bei dieſen finden gewöhnlich zweiete lei'|Behandlungsavten ſtatt,“ nehmlich die obens beſchriebene, und. eine andere, weniger vortheile hafte, die darin beſtehet, daß man das Heckenholz ungefahr 2 Fuß über den Grabenbort weghauet, und den Graben ausräumt, um den Dünger anderwarts zu brauchen, ohne wetiigſiens einen Theil.der ausgegrabenen Erde an. die: Wurzeln der Hefen zu legen, Durch Wiederholunz dieſer böſen Behandlung werden die Hecken, wo ſie, wis in Norfolk oben auf dem Grabenbort ſtehen, 490 - und einten tiefen-Graben neben ſich habet,»zuleßt ganz von der Dungerde entblößt, die ſie nähren und erhalten muß, Cin. Stamm ſtirbt nach dem andern ab, bis ſie am Ende keiner Hee mehr ähnlich ſehen. Die Art, Hecken aus heruntergebogenen Zweigen zu ziehen, iſt hier beinahe völlig 4 Fannt,-. Arbeiter-aus Gegenden, wo dieſer braucbeliebt und. Femein! iſt, haben ihn- eingeführt, Der Erfolg waraber, daß abe, wel» che ihn Ffennen lernten, deſſen unverſöhnliche Feinde wurden. Es herrſcht hier die unverzeihliche Gewohßne- heit, die Seitenzweige der hohen Hecken abzu- ſchneiden, und die Zöpfe über die jungen Schöß- linge“ überhängen zu laſſen. Doch zu leiden, daß die Erde von den Wurzeln weggeſpület wer- de, iſt nice 1 oder 2 hflig nbs Jahrhunderte mehr oder weniger ſtehet. Vllein, da bei dem Ablauf ſeiner Pacht, der beſſere oder bieſer Of nile ſchlechtere Zuſtand der He>en dem Gute mehr; "gebogenen SEEG NA= EEE EEN ZT GR ZZG GLI ZZE ET vL 077 oder 230820; Werth giebt, ſo uE ſowohl der „hide Eigenthümer als deſſen Bevollmächtigter die h' : richtige Behandlung derſelben ſein Hauptaugen-| merf ſeyn laſſen, 7| ' Gewohn"Die ſtarken Schüſſe:an den Stubben ent-| den abzw ſtehen nicht durcy das frühe CHUN EEN der| en Scheß- Heten:|| 1 leiden 2 MBE lee 2, SEEG Ein Stück Land war im Monat Yptil mit "I einer Hecke umzäunt worden. Der Gradenbort ſtand vorzüglich gut und die Schößlinge vom iq, ſo la Weißdorn, der dicht an! der Erdeabgehauen, ghumiſ, waren beſonders zahlreich und großz3 einige 5 Fuß lang. um ein Bielleicht liegt beim Abhauen der Dornen 15 dur ein Vortheil in der Jahreszeit. Geſchieht es pfl im Winter, ſo kanu die Frühlingsluft nicht auf ſie wirken, ausgenommen auf den Stamm, wels iq goht «oZ? ken zu ziehen, und Fann in wo der Boden von Eteinen und andern Hinderniſſen frei iſt, in Augübunz gebracht werden. Die“ junge Hecke doch die gewöhnliche Are, ſie zu p wird von der einen Seite durch einen tiefe Graben geſchs+ während die andere Seits Durch einen Wall, der von der attsgeräumten Dung- Erde 0967 und oben mit einem Strauchzaun beſeßt iſt, bewahrt wird. Im Seßen der lestern habew es die Norfolkſchen Arbeiter durc) lange Gewohnheit ſchr weit ge- bracht. Es iſt eine auffallende und gewiß wichtige Thatſacße, daß man in Norfolk mit gutent Erfolg Hecken gezogen hat, ohne ſie durch Foſtbare Zäune zu ſchüßen. Aber es bleibe noch die Frage: ob der Mangel an Unterholz dies zur Mothwendigfeit gemacht hat, oder ob die Gewohnheit das Echlagholz ſo unregel- mäßig zu behandeln, das Mittel geweſen iſt, die Waldungen aus dieſem Diſtrikt ſo gänzlich zu verbannen. Obgleich die Norfolkſche Art, die jungen Hecken zu ſchügen, viel Lob ER ſo iſt anzen, ſehr dard ichtize gutent durch bleibt erholz der ob nregeb et iſt, anzlic Jungen ſo if 1, ſehr 395 , xadelnswerth. Statt die Steclinge in oder we nigſtens nahe an den Boden zu legen, der ſie nähren muß, werden ſie beinahe auf der Spiße des Grabenborts gepflanzt, alſo 2'Fuß ube den tatürlichen Boden, und beinahe 5 Zu über den Grund des Grabens > N GE PI DE RUSSIE urol ſie nict, der Natur gemaß, mit den Wurzeln . py 0-4 . .. 2 <> . = > „; € > .2. unten gelegt, ſondern das obere Ende wird in den Grabenbort geſtect. Un? heit dieſes Geſchäfts zu vollenden, deuckt der Arbeiter, indem er die Aufſenjeite benborts feſt klopft, mit ſeinem Spaten die Spiten der Stecklinge ſo tief hinein, dap ſie nicht ſeiten erſtifen. Es wird zwar ver- ſichert, Daß ihnen dies nichts ſchade, und es iſt auch möglich, daß es richtig ſey. Einem jeden aber. der eine andere Behandlungsart geſehen hat, muß dieſe ſehr unr ichtig 4 4| WFS 8» 1-4 Dem ohnerachret iſt es zum k Erſtaunen, wels de eines Stücks Bauholz findet. Ihre Art ſie zu fällen iſt der in jenen Krei» ſen üblichen weit vorzuziehen, wo man die Stubben gewöhnlich ſo kurz abhanuet, daß ſie nur faum der Ober- Fläche gleich bleiben. öh ncen zu pflanzen hängt, und dies halte iM für ihr einziges eingewurzeltes Borurtheil, Die Urſach, warum eine Hecke von Steck- lingen am Fuße eines hohen gepflanzt, in den erſten 2 bis 3 Jahren in ihrem Wachsthum aufgehalten wird, iſt leichter einzu- ſehen, als die Art, dies zu verhindern. Weun man die Stecklinge ſtatt unmittelbar: an der Seite eines ununterbrochenen Grabenborts auf die Bank deſſelben pflanzte, ſo würden dadurch die obenerwähnten üblen Wirkungen vermieden. Durch dieſe leichte Abänderung des Graben- borts, erhalten die jungen Pflanzen mit einem male einen hinreichenden Vorrath von jedem Nöthigen, das ſie zu ihrem Wachsthum brau- hen; Feuchtigkeit, Luft und lockere Erde, wo- rin die junge Wurzeln leicht eindringen können. Dies iſt kein bloßer theoretiſcher Plan. Er iſt in manchen Provinzen Englands all- gemein in Gebrauch, und ich ſelbſt habe ihn in drei verſchiedenen, und von einander ent- fernten Gegenden mit gutem Erfolg ausgeübt. In Norfolk, wo die Haaſen ſo häufig als Ungezieſer ſind, iſt jedoch einige Vorſicht nöthig« Die Bank muß nicht zu breit, und ſo lange die Pflanzen jung ſind ,' mit Strauch beſtecke werden, damit die Haaſen verhindert werden, längs daran'herunterzuläufen. Der Graben muß 3 bis 5. Fuß breit, und bis 33 Fuß tief ſeyn."Eine Mittelgröße iſt, 4 Fuß breit, 3 Fuß tief und der Bore 3 Guß hoch;. dies nennt man einen 6 füßigen Graben.: Zu einer Bewährung gegew eine Hütung"oder Landſtraße, ſind 5 Fuß breit und 5 Fußztief hinreichend, vom Boden des- Era- bens bis. an die Spike: des Grabenborts gemeſe- ſen eberer'ſich'geſeßt hat. Einen»gewöhnlichen'6-füßigen Graben zu machen, Foſtet: 14 Pence: die laufende Rucbe von“ 7'Yard8, oder;x Sc) bepflanzt. man 3 Ruthen(5.Rh. Reh.) Länge, Das Hundert foſtet Ef 4 bis 6 Pence, (1 Gr. 3. Pf, bis 1 Gr. 10 Pf, p. Schock.) 803 Die ganzen Koſten bei. dem Pflanzen einer Hecke von Stecclingen, ſind alſo noch nicht 23. Pence der Yard,(1 Gr. 9 Pf. die Rheinl. „BIG IA in manchen Ene Eng- lands, wo die Nickzäune gebräuciic) ſind, der Jard 8. Pence bis 1 Schl.(239 Gr. bis 1-Thlr. 6. Gr, die Rhl. Rathe) gemeiniglich koſtet., Jekt herrſcht hier eine Gewohnheit, die vielleicht von feiner Datier ſeyn wird, oben auf dem Grabenbort-ſtachlichten Ginſter. zu ſäen, der anfänglich zum Schus für"den Zaun. und hier- rächſt zu einer-Quelle von Reis und Feuerholz dienen ſoll. Geni ſaet man ihn oben auf den Boxt dicht am Zaun, welch es aber unüber- legt iſt... Der Ginite breitet ſich ſehr aus, wächſet, ſobald. der Zaun-.verfallen iſt, über die Steck- linge hinweg, und erſtickt ſie, zumahl,.wenn man, wie es. leider nur zu oft-geſchiehet, verſaumt, ihn.in Zeiten herunter zu hauen oder wenigſtens zu bepußen. Durch die. unrichtige Anlegung einer Ginſter- Hee, habe ich man- erer Erde; fegt je- doch die Rinne nicht ganz zu, damit die jungen Pflanzen ohne Mühe durchbrechen können, und der Regen, welcher oben vom Bort abfließt, darin aufgefangen wird. Das Nachſchießen des Borts iſt das einzige, was man hier zu befürchten hatz man ſollte ihn daher nicht zu ſteil machen, und ihn ſogleich mit Grasſaamen beſaen. Zwei Leute-beſäen unge- Sch, P. p. Rh. R. fähr 120 Ruth.(205 Rh. Thl. Gr, Pfs Rh.) täglich, und koſten: MV ane 4 Pf. Saamen, a14P« 5-9»" 2 Hie kauf nee. 62 Im leichten ſandigen Boden, wo der Gin- ſter ſehr gut fortfomm?, der Weißdorn hin- gegen, wenn der Boden unſrüchtbar und leicht iſt, ein Menſchenalter braucht, um eine Bewährung zu geben, iſt jener weit vorzuzie- hen. In jedem Boden, wo er nur ſfortkommt, giebt er, wenn er auf der Rückſeite des Gra-, bens gepflanzt wird, dem Vieh wegen ſeiner vielen Aeſte und Blätter einen beſjern Schuß IE EIGE 1! /18 01] |[p | 2665 gegen ungeſtümes Wetter als der Weißdoru und andere dergleichen Sträuche, welche ihre Blärter verlieren; vorzüglich wenn bei jenem durc) gehöriges 7 rhauen, oder was noch beſſer iſt, durch das Beſchneiden der Zweige, dieſe, ſo wie die Blätter vermehrt worden. Beinahe die einzige Unannehmlichfeit bei einer Ginſterhecke iſt, daß ſie bei ſtarkem Froſt ſehr leicht erfrierr. Es iſt indeſſen wahrſcheinlich, daß eine gehörig beſchnitte- ne Hecke den Froſt beſſer ertragen wird, als eine, die man überſtehen läßt, und deren Wurzeln und Stäimnme dem raühen Wetter ausgeſeßt ſind. Sollte eine beſchnittene Hee auch wirklich bis auf die Wurzeln erfroren ſeyn, ſo wird ſie doch wahrſcheinlich wegen ihrer zahlreichen und dichten Stämme und Zweige noch immer ſo lange ſtatt eines Zauns gebraucht werden Fönnen, bis man daneben eine andere junge Hecke aus dem Saamen gezogen hat. Eine andere Unanneßmlichfeit bei einer Gin- ſterhe>e iſt, wenigſtens in der Theorie, das Ueberwachſen des benachbarten Landes. In- deſſen habe ich. es in Norfolf wenig geſe- hen,- und man hat es, wie ich glaube, nicht Mid Veipdt (Ce Ihre (wr tm | Jener vas neh Zweig, ſiarfen ndeſſelt hitte wird, d deren 207 zu beſorgen, ſobald man franzöſiſchen Saamen ſet, den man bei jedem Saamenhändler in EN haben Fn: EEE des 3 8 0 war. Dies 7% einen vortrefflichen Schuß für die Hecke, und ſobald man den Ginſter auf der inwendigen Seite nur gehörig beſchneidet, mm ſein Ausbreiten zu verhindern, ſo ed er, ohne den Hecken im mindeſten nachtheilig zt ſeyn, einen hinreichenden Vorrath an Fu holz. Eine dergleichen Hecke wird ſonſt immer - HOS ITZEGSE 210 4542 EU NIA 877 als ein S3 9 0202 Verluſt. angeſehen, und dies [arg m iſt das erſte Beiſpiel, j9 mir äufsgeſteßen, man ihr durc das Köpfen einen Werth zu geben gewußt hat. GSäete man den Ginſter auf den Grabenbort in Rinnen, ſtatt än dem Rande deſſelben, ſo würde man weniger bes ſürchten dürfen, daß er dem benachbarten Lande läſtig würde. Bei Felmingham Heath bemerkte ich ein Stück Grabenbore, auf deſſen Auſſenſeite, an der Stelle wo ſonſt Stecklinge zu ſtehen pflegen, eine Ginſterhecfe aufſchoß, ohne daß Steck- linge darynter waren. HEC LESUNG ATT FÄG-- | imi e08 Als im rund umher ſahe, bemerkte ich, daß dies. fein bloßer Verſuch ſey, ſondern das die benachbarten Hecken von demſelben Strauch- werf waren; manche von ihnen waren ſelbſ? gegen das Vieh unverlekßliche Bewährungen, Eine dergleichen, welche erſt furz vorher an der Auſſenſeite beſchnitten war, und der man nur einige Spißen gelaſſen hafte, war ſo dicht als eine Mauer. Im Allgemeinen läßt man ſie zu alt werden z einige ſterben aus; andere werden unten dün- ne. Demungeachtet bin ich vollfommen übere- zeugt, daß eine Ginſterhec>e, wenn ſie gehörig behandelt wird, auf leicztem uafruchtbaren Bo- den, eine gute, ja vorzügliche Bewährung giebt. Eine große Unannehmlichfeit bei den Nor- folfſchen Bewährungen iſt das Verfallen des Borts in den erſten 2 bis 3 Jahren, ehe er mit Gras überwachſen kann. Dieſem zuvorzufommen habe ich den Bort, ſo wie er gemacht wurde, mit Gras- Saamen beſäet, jedoch noch ebe er ganz fertig und glatt geklopft war. Der Erfolg war über meine Erwartung. Jn einigen Wochen wurde der Bort grün, und lieferte eine Menge gutes Gras tete ih Vy hdery de Citauh: en ſelbſt "hrungen er an der man nur diht als verden; 1 din: en Übet» :(ehbrig aren Div währung pn Not- [en des ehem n Bort, Zaamen ind glatt x Mein ede ye gute Ow, Gras, ſiatt daß er ſon? eine D»Ranzſchule - Die Rückſeite des Borts muß daher nicht zu ſteil| gemnaht werden.. Der beſte Saamen dazu iſt weißer Klee, worunter man Ray- und andere Gras- Arten miſchen kann; dent dieſe verbreiten ſich über die Oberfiäche, ver- flechten ihre Wurzeln in einander und bilden die erforderliche Grasdec>e. Oft habe ich bemerkt, daß die Grabenbört: über welche ſich Epheu rankte, vorzüglich fe ESL man ſollte alſo im ſandigen Boden, two die Oberfläche des Borts, gleich dent Sande in einer u 0 beſrähdig herunterläuft, dicht am Fuß eines neu gemachten Grabens Ephet pflanzen, oder ihn in Ninnen ſäett, Ein fürzlich einzefallener heftiger Rege hatte einige Hundert Ruthen Grabenbort wegg?- ſpült. Die neugemachte Borte litten viel, noch mehr aber die, deren ES gegen Norden iag, wenn ſie gleich 2 bis 3 Jahr alt wären« ,Die- jenigen, welche in dieſem Frühjahr auf, der Norfolkſchen Art, nehmlich ſehr ſteil gemächt, und beinahe an der Krone mit Stelingen be- pflanzt waren, licten den größten Schaden; denn nicht der Bort allein, ſondern die ganze O 210 Hecken waren einige Ruchen weit weggeſpült. Dies ſcheint ein in Norfolk nicht ungewöhnlis cher Zufall zu ſeyn, zuntahl ſo lange die Wir- fhe bei dieſer unrichtigen Art die jungen He>en zu ſeen beharren, IH batte das Vergnügen zu ſehen, daß alle die Borte, welche ich im verwichenen Jahre mit einer Bank verſah, und darauf die Steck» linge pflanzte, unverſehrt ſtehen blieben. Es iſt aber auch in der That nicht leicht möglich, daß ihnen, wenn ſie auf dieſe Art angelegt ſind, PCT N] f die| ZeICHt| durch heſtige Regengüjje Schaden zugefügt wer- den fann. Schießt auch wirklich der Fuß oder die Spiße des Borts ein, ſo bleiben die Stecklinge doch unverſehrt. Es herrſcht hier die Gewohnheit: die Grabenmacher anzuhalten, die Löcher, wel- e im Herbſt ausgeradet werden, damit der e Ofede Regen und ee im Winter in den Bodent . Es überall eindringen könne« Ganz zeitig int oli, Trühjahr ſollte man die Graben- Borte machen, [4€ gt ſind, zu gehöriger Zeit die Stecklinge pflanzen, und at were die Bewährung in Stand ſehens atw er zus Hierdurch beugt man einem großen Uebel iben die vor, und erhält durch eine unbedeutende Vers < mehrung der Ausgabe eine neue und dichte Hec>e« Durch das gewonnene Holz allein beſtreitet . man die Koſten des Aukgräadens, Zz! mal wentt | pe die alte Hecke viel Wurzeln und Stubben has R a Ich ſelbſt habe eine in dieſer Art raden ſehen; Jahre, Doch ſah ich auch; daß man? Schl. für die t hart, Ruthe von 7 Vas(2 Gr, 2 Pf. die Rhl: weihte! Ruhe.) und ſämmtliche Wurzeln, oder 1 Schil; bedarf für die Ruthe(4 Gr. 5 Pf. die Rhl, Nuthe) 1800 und die fleinen M gab:| en Der Preis des Ansboſſerns eines alten Be- wä 8- Grabens, nehmlich, ihn auszuraunien SIP I 212 und einen friſchen Bort zu machen, iſt 9 Pence die Ruthe nebſt Bier(3(36. 32. Pf die? MU the) ſo daß der Unterſchied zwiſchen de m Anleg en einer neuen, und Ausbeſſern einer alten nicht mehr als 3-P. die Ruthe macht,(1 Gr. 12 Pf, die Nhl. Muthe,) Einen alten Graben wieder atszubejiern, aus ien, die Auſſen- und 4 Er. die Röl. Ruthe,) den Grabenbort zu machen und die Hecke darauf zu ſeßen 5 P. die Ruthe;(2 Gr, die Nhl. Nuthe.), den Bork zu machen, ohne eine Hecke darauf zu ſeßen 3 P. die Ruthe.(1 Gr. 1 Pf. die Rhl. Ruthe.) Wenn der Weißdorn abgeſtorben iſt, es ſey nun wegen Alters, unrichtiger Behandlung, oder Beſchattung von überwachſenem Holze VERL ſo hält es ſchwer, junge Steklinge auf der al- ten Stelle fovezubenn gen. Zweierlei ſteht ihm im Wegez die Troc>enheit des Bodens und daß er ſchon getragen hat. Dieſe beiden Hinderniſſe kann man indeſſen ohne viele NEH114 0008 oder große Ver- mehrung der Koſten aus dem Wege räumen, wenn man den Bort ohngefäßhr im September gänzlim einreißt, ihn den Winter hindurch 11.9 Ieyct ſo liegen läßt, und den nenen Bort erſt DUR am Ende des Februars macht; die Stec>- m ilegen linge aber, erſt im Üvijaing des März pflanzt, iten nict und die Bewährung fertig macht. Hierdurch 17% erhält die lo>ere Erde, von neuem Feuchtigieit, en wieder und der Boden hat den Vortheil, daß er den ſſen- und ganzen Winter deim Troſt und Schnee auege- "9 darauf ſest bleibt, 8( 3 big Q+. Eu ba Ces(GG In einer ſolchen Hecke ſind in dieſe!* Gee [2 bott zu.. 18:€ gend gewöhnlich Stubben und Wurzeln hin- 0) ARE; DE längtich, um damit das Einreißen- zu bezahlen, en Bork EN SELLS SOSE| I und der Unterſchied zwijchen einem neuen Gru» 1][4“(9,.,;-" ; beinbort und dem Herſtellen eines aiten, iſt nicht mehr als 2 P- die Ruthe,(9 Pf. die Rhl. Ruthe.) eie -“ = D- NL a <> Se t iſt, es jandlung, Dieſe Bemerkungen habe ich einem Päch- n Holze, ter zu danfen, welcher Willens war, auf obige f der als Art eine 40 bis 50 Jahr alte He>e zu er- ſteht ihm neuern, die Holz hatte, aber ſo ſchlecht war, nd daß daß ſie beinahe von einen Ende bis zum ane dern ſriſch gelegt werden mußte, „ indeſſen voße Dew),| vou) ſtehenden Bäume ſo rocken wie Kreide aewor- „weber den war, Ich riech ihm die ganze Sache bis „ndur) Michaelis auszuſeßen, uud fie daun aufdie obey 214 beſchriebene Art zu behandeln, Ex that es um ſo lieber, da dieſes in Norfolk fein blos theo» retiſcher Plan iſt, ſondern bereits haufig in Ausübungz gebracht wird, Den Fuß der alten Hecken aufzugraben, 4 bB zoSyſls ZZ 4; 82 i? avgeſauene Blatter, das verfaulte Gras, und die obere Erde in den Graben zu werfen, damit es der 5eCe friſchen Dünger gebe, iſt hier R EI EN GD. ſehr gebr; uchlich."Gbraugge ſeßf, daß n icht zu viel Erde von den Wurzeln der Hecfe wegge? nommen werde, iſt dieſe V.rfahr ungeart ſehr gut. Der Rand des Grabens, ſo weit ihn der SDflug nicht trift, wird bei. Räumung in eben der Art behandelt, und- mit der ausgewor- ARE De(Sul. M& op DLA fenen Srxde gs Vravens vein ENG art QUAE 00 Dieje nußliche"Berfahrungsgart wird in vie len Gegenden Englauvs. vernachläßigt. Die beide. Seiten der H d gewöhnlich Pflanz» ſchulen für Unfraut, deſſen Saame ſich zum größten, Machtheil der"benachbarten Ländereien von dort aus weiter ausbreitet. - Der“ gewöhnlichſte Strauch zu Hecken iſt Weißdorn(Linn. Crataegus oxyacan- ver, wenn“ er gehörig behandelt wird, in dem Moxrfoitſchen Boden, auſſerordentlich gut fortfommez wenige nuſcuchtbare Flecke ausge- fem of dim (08 hops aufg in 1graben, ; Gras, werfen, iſi hie 1 wege? t ſeht in der ung in Sewon: ) in vies Die deel Gefen 815 nommen, wo man alsdann lieber Ginſler pſianzt. Das Tauſend guter Weißdorn-Siecklinge koſtet 4S<.(1 Thl. 6 Gr.) Bisweilen, jedoch ſelten nimmt man auch wilde Aepfel- Baäumez (Linnaei. Pyxrus malus ſylveſtris.) die ic) in ſchlechtem oden gut fortkommen ſah, und in ſolchem ſind ſie, glaube ic, dem Hagedorn noch vorzuziehen. ülſe, Stechpalmen(Lin. Tlex aquifolium) findet man auch häufig in alten Hecken. Sie gedeihen außerordentlic) gut, geben im Winter eine vortrefſliche Bewährung für das Vieh, und ſelbſt dem damit umzäunten Acter Schuß gegen den Froſt« Auf einigen Gütern iſt es gebräuchlich, jede Ruthe eine Hülſe, und alle 2 bis 3 Ruthen eine junge Eiche unter die Weiß- dornen zu pflanzen Dies iſt eine ſehr gute Gewohnheit, vorausgeſebt, daß man die Eichen ert eine gewiſſe Höhe erreichen läßt, ehe man ihnen eine Krone zu ſeßen erlaubt, Iu die- ſem Fall liefern ſie ſchönes Baudolz, ohne den Feldern, zwiſchen welche ſie wachſen, nur den mindeſten weſentlichen Schaden zu thun. Eichen- Ste>linge 3 bis 4 Jahr alt, ſo daß ſie ſchon in He&en gepfianzt werden föunen, foſiet das Hundert 1 Sch,(7 Gr, 6 Pf.) Nurdie Wurz wi! zein der Eſchen und Erlen, die Zöpfe der nie- wen drigen Stkandbäume, und das hohe überſtändige vy Sedeubolz iſt dem Acker nachtheilig, Eme Eiche| wa pon 15 iis 20 Fuß im Stamme hoch, giebt|... 450 Bauholz, und thut dem Getreide oder der un-| Y fer ihm ſtehenden Hecke wenig oder gar keinen| Schaden,|"“ Wenn man aber im Gegentheil den jungen| N] Eichen, ſelbſt ſolchen, die einzeln in die Höhe| ad geſchoſſen ſind, erlaubt, in mehrals einen Stamm| ten zu treiben, oder, ob dieſes gleich ſelten in einer ſh Hee der Fall iſt, bei 8 bis 10 Fuß Hs he eine|; Krone mit niedrigen weit ausgebreiteten Neſten de zu ſesew, ſo verlieren ſie dann ihren Werth,|" 3d werden nicht nur den benachbarten Feldern, 6 ſondern auch der Hecke, in welcher ſie ſte- in ben, ſchädlich, So uüßlich es auch iſt," junge Eichen in einer Hecke zu pflanzen, ſo N peeibet der Vortheil, welchen man davon er-| 6; halt, do; nur allein auf die nachherige Be-| 0": wirthſchaftung.| v Man hat bemerkt, daß die Eichen am beſten| eil fortfommen und den ſchönſten Baum geben, auf wenn ſie ungeſtört aus dem Saamen ſchießen, ine Die Eiche hat von Natur eine ſtarke Pſayl- 3 441 Ww ae Of die Cur der Nies ſtändige ne Ciche , giebt der un- [feinen jungen Höhe tam heiner he eine von es ge De m beſte! 1 ge ſhitpet e May 217 wurzel, und- das Verpflanzen nicht, wenn ſie nicht ſehr jung iſt, oder ihr die Pfahl- 3 wurzel Gemſen in der Jugend genommen war. Iſt leßteres indeſſen mit gehöriger Vor- ſicht geſche. ſo re man ſie hiernächſt nach Bel ul verpflanzen. 8 Abſd meiden der Pfahlwuürzel geſchießet Anh indem man den Baum herausnimmt, und ſie mit einem Meſier abſchneidet, oder ihn fj j, 4 auch ſiehen läßt und ſie mit einem dazu beſtimm- ten zh oder mit einem gewöhnlichen ſcharfen Svaten wegſtößt, Dieſer wird in der HI Id Tiefe ſchräg unter der Oberfläche der Erde hineingeſtoßen, ſchneider die Pfahl- Es wurzel weg, und läßt den größten Theil der Seitenwurzeln unbeſchävigt. Wenn der Baum ungefähr 4 bis 5 Jahr alt iſt, ſcheint dies die 48 4.004 Behandlungsartz; die Seitenwurzeln leiden. dadurch feinen Schaden, ſondern fahren < fort, dem Baume Nahrungsſaft zuzuführen. Nimme man ihn hingegen heraus und bringt ihn (e-4 ann wieder in eine andere Lage, ſo währt es einige Tage, ehe die Wurzeln wieder ihr Geſchäft anfangen, und der Baum kann in dieſer Zeit unerſeßlichen Schaden leid Ein Saamenbeet von jungen Cichen, die en. GGG ZG IRA 218 = Im Mät cz und April nahm ich ihnen die Pfahlwurzel mit gewöhnlichen ſcharfen Spaten, beſchnitt die, welche ein wenig zu ſtarf waren, föpfte die übrigen nahe über den Boden. Gie trieben ſehr ſtarfe Schößlinge, und feine einzige ging aus. Härte ich mehrere geköpft, ſo würde der Erfolg ungleich beſſer gewe- ſen ſeyn. Auf einer Gemeinheit zu Gunton zeigte ſich ein 610 1des Beiſpiel von dem Nu Ke I zen, große Eichen als Standbäume zu verpflanzen, S3on 50 40 ging faum eine einzige d aus, und faſt alle ſind im beſten Wachsthum, Jemand, welcher mit dieſer Pflanzung zu thun gehabt hafte, verſicherte mir, das, um ſie zu wäſſern zwei Menſchen und ein paar Pferd im Anfange des Sommers beinahe täglich Beſchä"pun ig gehabt hätten. Das Waſſer wäre nicht Eimer- ſondern Tonnenweiſe an die 07 SE'n worden„' welches aber 4% hiernähſt auch für den ganzen Sommer hinrei- Dies war eine vernünftige Verfahnungs: art, Ein Simer voll = ilfe gar nichts 3 hingegen eine Tonne voll giebt ihnen vollfommen(0 viel ee 0 uf bie Onen dis Cpaten, weten, Boden, nd feine geföpft, | gewe zeigte jus Mh, lanzen, y8thun, zung zu „umi eiſe dt es aber - himei: eus NEM '.„ipl y"nm 219 Fettchtigfeit, als man auf das Augziehen der Sonne während des ganzen Sommers rechnen Fann. WEILS Das Pflanzen iſt eine Kunſt, die jeßt für England nicht nurvon der größten Wichtig» Feit iſt, ſondern auch viel Vergnügen gewährt. In"2560 hatte im weder- Zeit nod) Gelegenheit, meine Kenntniſſe darin duren, die dieſer Gegend als ei- nem urbaren Lande ſo nachtheilig" ſind. 3) Eichen zu Bauholz in neuen Hecken in gehöriger Entfernung von einander zu pflan- zen und dieſes zu der Höhe zu ziehen, die ihm den mehreſten Werth und dem Lande den we- nigſten Nachtheil bringt... Auch ſey es mir erlaubt, ſie auf ei- ne überhand nehmende üble Gewohnheit auf- merkſam zu machen: nehmliß die Eſchen aus den Hecken auszurotten, weil dies aller menſchlichen Wahrſcheinlichkeit na, welcher vorher Obſtbäume trug, 17| un gleichen nicht wieder tauglich it; eben wie- Wei- wd ßen nach Weißen nicht ſo gut geräth, als nach"m Gras und Hülſenfrüchte, und ſo umgekehrt. vin ;:: 2 d Jm Marz(1782) beendigte ich endlich die 6, ſür dies Jahr beſtimmte Hecken und Graben. wird, IV machte dabei nachſte hende Bemerkungen Cha und gab mir Mühe folgenden Grundſäßen in|"ve fendt (t Mit | Neils haben vow 223 Anſehung des Bay- und Kopfholzes in den Heden treu zu bleiben. Bei dem Batholz war ich nicht im Stande, diejenigen Regeln zu befolgen, wel- Oe ich, durch die dies- und vorjährige Er- fahrung belehrt, eben vorgeſchrieben habe; deme ohngeachtet glaube ich recht verfahren zu haben, meine gegenwärtigen Begriffe über dieſen wiche rigen Theil der Landwirthſchaft zu entwerfen, da ſie noch in völligen und friſchen Andenken bei mir ſind. Nach meiner Ueberzeugung ſollte alles dagienige- Bauholz aufgezeichnet und zu jes dem Preiſe, wäre er aum noc< ſo niedrig, verfauft werden: was im Begriſf iſt auszuſter- ben, öder was ſeine völlige Neife erreicht Hat, und zwar no<4 nicht atsgeher, aber die benachbarten Bäume überſchattet und da» durc<* ſchadetz[ſo wie dasjenige was zwar noch im Wachsthum ift, doch zu nabe an einander ſtehet, und ſich alſo ſelbſt hine- Dert. Wenn man zu den Zinſen. des Gels des, welches durch dieſen Verkauf gewonnen wird, die Verminderung des Werths, oder den Schaden rechnet, dex dadurch entſieher, daß man es ſtehen läßt, ſo verliert der Eigen- 924 thümer durch dieſe unrichtige Behandlung jährlich 5 bis 10 Procent ſeines gegenwärtigen Werths. Angenommen, ein Gut hätte ungefähr für 5000 Pf. Holzung an Werth, ſo verlöre der Eigenthümer 3 bis 500 Pf. jährlich, wenn er es ſtehen ließe. Stünde das Holz in einem guten Preiſe, ſo ſollte man dann alles ausgewachſene Bau- holz, und alle diejenige Bäume, die durch, ihre La- ge jekt oder in der Zukunft einer dem andert nachtheilig ſeyn könnten, herunterhauen. Cs Fommt freilich viel darauf an, den richtigen Zeitpunft zum VerFfauf zu treſſen 3 demuwgoach- tet iſt vielleicht durch zu gefünſtelte Spefala- tionen mit dieſem delifaten Artikel mehr Geld verlohren als gewonnen worden. Das abgeſtorbene Holz und die grünen Neben- Zweige müſſen bei dem Bauholze - weggeſchafft werden,"damit es einen geraden Stamm gebe, und ſo zu ſeiner größten Voll- „Fommenheit fomme. Wenn die Eichen in „den Hecken niedrig und mit ausgebreiteten Ae- ſten wachſen, ſo ſchaden ſie der Hecfe und dem angrenzenden Felde mehr, als ſie durch ihren eignen Werth hiernächſt erſeßea können. Sind ſie de! od "a wenn e 1 Preiſs ne Bar ihre Le andert y Es richtigen nungen: Spefula- ehr Geld e Jrüne Bauholze 4 geraden zent Dol Eichen i1 oiteten I e und uch jm zem Gim (4 22:5 ſie hingegen ſchlank und hoch, ſo gewähren ſie dem Gute Zierde und Nußen, ohne dem Päch-. ter ſehr nachtheilig zu ſeyn. Da ich mich hiervon durch die tägliche Er- fahrung völlig überzeugt habe; ſo bin ich ganz der Meinung, keine Gelegenheit zu verſäumen, wo man Cichen in Hecken fortpflanzen kann. Nicht auf die Art, daß man junge Pflanzen dahin ſet, wo vorher ſchon alte Bäume ſtan- den, ſondern die aus dem Saamen geſchoſſene junge Bäume, beſonders wenn eine Hecke;her- unter gehauen wird, ſorgfältig aufbewahrt, und wo ſich eine Lücke findet, hinpflanzt. Giebt es deren ja feine, ſo bringt man ſie auf leere Stellen, oder unbebaute Fle>e. Zu gleicher Zeit ſticht man Cicheln rund um ſie herum, um nach ei- nigen Jahren ſich mit einem Vorrath junger Pflanzen zum fernern Gebrauch zu verſehen. Dies iſt jedoc< kein Geſchäft von einem ein- zigen Tage oder einem Jahre, ſondern erfordert wiederholte Aufmerkſamkeit vieler Jahre. Es kommet bei dieſem in der Wirthſchaft ſo wichtigen Gegenſtande ſehr viel darauf an, die ſchicflichſte Zeit und die günſtigſte Gelegenheit zu wählen. Iu Anſehung des Kopfholzes habe ich fol- gende Negeln beobachtet, Einen Baum, aus P 226 dem man der Wahrſcheinlihfeit nach in 20 bis. 25 Jahren kein Stück Kopfholz ziehen könnte, "das dem Werihe ſeines jehigen Stammes ent- ſpräche, ſchlug ich den Pach tern als Feuerholz aii. Ware z. B. ein alter Stamin als Feuet- holz 2 Schillinge- werch, und 1ac) dem aus ßern Anſchein ſeines. Köpfs, it Vergleichung auf die nebenſtehenden zu vermuüthen, daß er itt 20 bis 55 Jahren nicht noch einmal ſs viel werth ſeyn würde, ſo ließ ich ihn zum Herunter- hruen aufzeichnen, und rechnete dem Pächter da- für 2 Schillinge(1 5 Gr.) über ſeinen jesigen Werth an, weil die Zinſen dieſes Geldes meßyr be- fragen als das Kopfholz, wenn man ihn härte ſtehen laſſen,“ das zu beſorgende Hohlwerden des Stammes und den Nachtheil, den er dem Acker in der Zeit gebracht hätte, ungerechner, Dagsjenige Holz, was dem Pächter im We- ge, var, oder anderes junges Bauholz beſchat- tete, oder zu dif ſtand, ließ ich weg! bauen, und ſchlug DER Pächter zu: Feuerholz an, jedoch mit der ausdrücklichen Bedingung, daß, wenn es hiernacoſt. geſund befunden würde, der Ci» genthuümer-es. für fich-behalten fönne, dem Pach» fer. aber eine Entſchädigung dafür.geben muſſe fito Einen Baum von gehöriger Stärke, einen der ſen“ 0 20(id 1 funk, mes ent: veuethel [3 Foyers dent aus eihung aß er itt fö viel bunter tda jeßiaen wehr ber ihn hatte erden des < em Ader im Wes » eopauen, 1, jede) 6, wenn der Ei 1 fe, u 227 Pfoſten abzugeben, vorzüglich, wenn er eben gebraucht wird, und ſich wahrſcheinlich) bis zum nächſten Schlag der He>e nicht geſund erhale ten möchte, zeichnete ich zum Herunterhauen auf. Ein guter Pfoſten iſt 5 Scillinge(1.Thl. 13 Gr. 6 Pf.) werth, dahingegen das Feuerholz,- ſo er giebt, nichr mehr als einen(7 Gr. 6 Pf.) Solche no< in Wachsthum ſeyende Bäume Hingegen, die nicht vorzüglich nöchig gebraucht werden, ſol xubra Cerchenbäumen== Pinus larix Erlen-=- betula)alnys Hornbuchen= Car DINus DEN 232 Bei dem Nachſehen der Ringe verſchiede- ner Sorten fandich, daß deren 3o bis 3 3 waren. Die Schottiſche Fichte batte alle an dere Sorten überwachſen, und ob ihrer gleich nur wenig, ſo waren ſie doch den übrigen ſchon zur Laſt, Da das Holz in gutem Wachsthum war, ſo ragten die Bäume niche allein über den übrigen - hinweg, ſondern hatten auch Zeit genug gehabt, Zweige an allen Seiten zu treiben, und die ihnen naheſtehenden Eichen und Büchen zu verkfrüppeln. Wenn man alſo Schottiſche Fichten in einem Walde pflanzen will, ſo ſollte man ſie immer ihrer untern Zweige berauben, wodurch man ihren Wachsthum befördert, und ſie hinderte Schaden zu chun. Dieſer Vorſicht ohnerachtet ſollte man ſie doch nur ſehr ſpar- ſam unter andern Bäumen bringen, Die Lerchen erreichten, wo die Schotti- ſche Fichte ſie nicht unterdrückte, eine beträcht- liche Höhe; doch waren ſie den andern Bäumen nicht ſo nachtheilig als dieſe, weil ſich ihre Aeſte niche ſo ausbreiten und unten häufiger abfallen 3 nichtsdeſtoweniger waren ſie ihren franken Nachbarn ſchädlich geweſen. Wo ſie unter den Schottiſchen Fichten dichte ſtanden, waren ſie ſchlank und dünne in die Höhe ge- Verſe Zi wann, e alle dfb ter gleich igen ſchty n war, ſd n übrigen 9 gehabt, ", und Büchen hottiſche ſo ſollte berauben, ert, und Vorſicht ehr ſpar Echt betracht Baume ſch ihre haufiger ſie ihren c 233 ſchoſſen, zum Theil aber überwachſen, verkrüp- pelt und erſtickt. Jer, theils auf einer moorigen Wieſe.: Die Lerenem Boden fork, Die Schottiſchen Fichten ſchienen auf moraſti- gem Boden nicht fortzugehen. Es ſtanden zwar noch einige darauf, doch waren es wenig und dieſe ſchlecht und verbuttet. Eſchen gedeihen hingegen ſehr gut auf moraſtigem Bos den. Auf einem einzelnen, nicht einmahl dem feuchteſten Zlec>e, ſtanden ſie ganz porzüglich ſchön, ihre Rinde wat ſo glatt und rein, als die der Büche, und ob ſie gleich nicht mehr als 21 Zoll im Umfange hatten, ſo waren ſie doch gewiß 40 Fuß hoch und ſo gerade als Flin- tenläuſe, IE Die Eichen, Maſßtbächen und einige Horns büchen famen an jeden Ort, wo ſie gepflanzt wa- ren, und ihre Zöpfe Luft hatten, fort. Sie ſchie nen indeſſen nict auf die feuchteſien Flecke zi ſtehen.. Im Umfange maßen. in einer Höhe von 5 38 die ſtärkſten Fichten- ee Lerhenbäume NDNZ a Y Arr 843 Tor die en Beh auf guten moorigen e fommneg oden fort, jf moraſſtio 1den zwar 8 wenig Eſchett zem Ds jahl dem vorzüglich vein, als mehr als 1 ſie doch [8 Slit: ge Horts [ant wo“ Zie ſchie Jede zu ohe vo ( Zi die ſtärkſten Kaſtanienbäume 28) --“ Maſtbüchen- 32] c) | AEC MEN Fem gHE- Döll. --“ Eſcyen USS --- Eichen- 281 Die Bäume waren im Durchſchnitt 40 5% hoch. Dieſe Pflanzung lieſert ein"auffalilendes Beiſpiel von dem Schaden, der aus Mangel an Achtſamfeit"auf die"Bäume in den erſien Jahren entſtehek. Hier würde ein vorſichtiges Lüften ſehr voy» theilhaft geweſen ſeyn. Cin großer Theil der Bäume war äauszegangen und unbrauchbar ge- wordeit, und von 280, welche ich damals aus- zeichnete, waren 100 ausgegangen, oder imt Begriff abzuſterben. Dies. iſt jedoch der kleinſte Theil des Ver- luſis; die welche uoch ſtanden waren zu groß und ſchlank, und hatten ſo dünge unbedeutende Zöpfe, daß man fein gutes Bauholz von ihnen ? erwarten fonnte, Die beſie Werfa alle oder doch den g1 tiſchen Fichten herunterzuhauen; diejenigen, e hrunggart würde ſeyn, größten Theil der Schot- welche man mit Boörcheil ſtehen laſſen köante, - zy bepußen, die Ler-Henbäume ſo wie vie 6origen Die Art, wie die Baüme 236 nach und nach, wie es die Nothdurfe erforderte, zu verdünnen. Die Verſchönerung würde vielleicht einige Jahre leiden, doch am Ende würden ſowehl dieſe als der Nußen ohne Zweifel dadurch ver- mehrt werden, und der Gewinn. an Bauma- terialien beträchtlich ſeyn. Wie viel Dach- Latten für Häuſer, Ab- ſeiten oder andere Nebengebäude, welcher Vorrath an Stangen, Leitern und fleinem Bauholz würde aus einer ſolchen Pflanzung gezogen werden können? Es würde vielleicht hinreichen, die Wirchſchaftsgebäude dieſes ganzen Guts einige Jahr im Stande zu erhalten, und zwar mic geringern Koſten, als wenn man ſtärkeres Bauholz erſt zu dieſem Behuf ver- ſchneiden ſoll. IH hoffe, wegen der Länge dieſer Bemerfung mich nicht entſchuldigen zu dür- fen. Pflanzungen ſind ein wichtiger Artikel der Landwirthſchaft, und man ſollte lieber im Großen als in Baumſchulen die Hauptre- geln dieſer Kunſt zu ſtudiren ſuchen. Die Sommertriebe der Eichen zeigten ſich dies Jahr ſtärker, als ich ſie je geſehen habe, ob im gleich vermuthe, daß ſie ſpäter anmmmmmemmemmmnnmZwZwweeZweeeeeeweÜEzeewiee ("8 „R fache, Ct einigt en ſowehl durc) vet Baule Wiſer, Ab: welcher Feineut anyang vielleicht 68 ganzen ten, 1m) jen ma Zehuf vet 8 dieſet | zu ditt- er Artifel Ute liebe Hauptrt: . hen zeigt" je gef gſy pate 737 als gewöhnlich zum Vorſchein kamen. Ciſt im Anfange Auguſts waren ſie ſämtlich da. Manche Triebe waren einen ganzen Fuß lang. Dieſe Triebe und daß die Schälzeit der Rinde auf Johannis trift, haben mich immer in Anſehung der einförmigen Bewegung des Safts nach des Dr. Hale Grundſäßen in Unge- wißheit gelaſſen.; Sie geben, glaube ich, kei- ne genugthuende Erklärung derſelben, ſoudern bleiben ein unwiderlegter Beweis für den Um- lauf des Saftes. Es wird hier der Arterial- Saft, wenn man ihn ſo nennen könnte, verſfanden, der unmittelbar aus den Wurzeln in die Höhe ſteigt. Erſtaunt über die großen Triebe dieſes Jah- res, vertiefte ich mid) in ein Heer von Betrach- tungen über dieſen wichtigen Gegenſiand. Im. Frühling plaßt die Rinde, und die Frühlingstriebe ſind die anerkannten Folgen des Steigen des Safts. Schwerer ſcheint es aber zu-erflären, wie nach) Johannis ähnliche Wir- Fungen erfolgen, wo man ein außerordentliches Screigen des Safts nicht leicht beweiſen kann. Wenn wir jedoch einen regelmäßig ſteigenden Strom von Saft annehmen, der im Äufange des Frühlings anfängt, und bis zum Ende des 878 Herbſtes einförmig fortfahrt, und mit Aufmerk« ſamfeit die Wirkungen betrachten, welche dieſes nofhwendig hervorbringen muß, ſo werden wir ſie genau ſo finden, wie ſie ſich jährlich in der Natur zutragen. Es ſpringt nehmlich im Frühjahr die Rinde auf, und darauf folgt ein Trieb und Blätter» Cben dieſes geſchieher im Sommer, und auch im Herbſtez nur in einem Jahre mehr oder weniger als im andern. Dies 80 der Natur kann man ſich auf folgende Art erklären: Ma nehme z. B. vier eläſtiſche Gefäße, die miteinander in einer Reihe durch enge Kanäle verbunden ſind; jeder dieſer Kanäleiſt mir einem* elaſtiſchen Ventil verſehen, welches eine gewiſſe Kraft erfordert, um es zu öffnen, deſſen Ela» ſticitat aber durc< einen überlegenen Druck ge» ſchwächt, und am Ende ganz aufgehoben wird. Dieſe Reihe elaſtiſcher Gefäße lege man platt auf einen Tiſch, und bedece ſie mit ei- nem Brett. Die Gefäße ſtellen den Baum, und das Brett die Ninde vor. Dieſes zeigt den Zuſiand des Baums im Winter, wenn die Rinde dicht an das Holz anſchließt. Dann gjieße man Waſſer in das erſte Gefäß, welches zu ſchwellen, und das Brett Aufmaß he dieſes en wir ſie er Natur hjahr die rieb und Somme, Jahre (an ſich Obe, die e Kanäle it einen gewiſſe ſen Ela: nd ge 4 wird, qe matt mit er Baut, es zeigt inten hließt, as m 8 Du AW 202 239 Etwas von dem Tiſch in- die Höhe zu heben an- fangen wird. Dies zeigt das Aufſpringen der Rinde im Frühling. IK das Geſäß voll, ſo wird das erſie Ven- ril anfangen nachzugeben; die Knospen brecheit auf, die Blätter kommen hervor, und der Frühlings-Trieb zeigt ſich« IK dieſer beendigt, jeder Zweig und je- des Blatt hat ſeine gehörige Größe, und der Saft fährt noch fort zu fließen; ſo fin- det natürlich eine zweite Ueberladung Nate, und' die Ninde wird zum zweitenmal getrennt. Fließt der Saft fort, ſo öffnet ſich das zweite Ventil, und macht nochwendiger» weiſe den Sommertrieb. Nahet ſich der Herbſt, und der Saft haf noch nicht aufgehört zu fließen, ſo kommet dee zweite Schuß zur Reife und ein abertmaliges Ueberfließen findet ſtakk3 das dritte Ventil öſſnet ſich, und der dritte oder Herbſttrieb iſt die Folge. Sobald indeſſen der Winter eintritt, wird der Zufluß des Safts gehemmet; der, welcher. ſchon in die Höhe geſtiegen iſt, bleibt in den jungen Zweigen und- verliert ſich durch die Ausdünſtung z oder tritt in die Wurzeln zurück: eS NSN ESI III Venämde, 240 die Rinde ſchließt ſich wieder an das Holz an, und der Baum geht in-den Winterzuſtand. In dem Walde bei Gunton ſteht eine ſtarke Eſche, die wenigſtens eine Laſt Bauholz giebt, und ungefähr einen Fuß hoch von der Erde rund herum: abgeſchält iſt. Auf der einen Seite fehlt beinahe 1 Fuß Rinde und auf der andern nicht mehr als 3 bis 4 Zoll. Es ſcheint“indeſſen, daß beide Enden gegen ein- anderwachſen, und vielleicht iſt ſie in ei- nigen Jahren wieder zuſammengeſtoßen, Wahr- ſcheinlich iſt dieſer Baum vor 5 oder 10 Jahren durch Wild abgeſchält worden. Dennoch iſt er ſo geſund und in ſo gutem Wachsthum, als irgend ein Baum in dem Walde. Cine andere vorzüglich ſchöne Eſche, die in deren Nachbarſchaft ſtand, und die gleichfalls durch das Wild rund herum abge- ſchält war, wurde durch einen ſtarken Sturm umgeworfen. Die Wurzeln waren gänzlich verſault, und der untere Theil des Stammes ſchien, ſs'weit die Rinde fehlte, abgeſtorben. Der Zopf aber und der übrige Theil des Stammes ſah ſehr geſund aus. Beim Ab- hauen fand ſich, daß das Herz auf 12 bis 15 Fuß boch verfault, und der untere Theil bloß y ] eing! das dit erzuſtand, ine ſtarfs lz giebt, der Erde der eiten und auf ol, Es "gen eit it eis Wahr 0 Jahren noh iſt Gum), als ſche, die nd die 4 abge- | Eturm gänzlich Ztammes jeſtorden heil des Beim Ib fu?|] gw Zi biß 24.1 bloß Splint war- Wenn gleich dieſe Eſche ſelbſt nach Abnahme. der Rinde noch ein ge- ſundes Anſehen hatte, ſo war ſie doch it ih- ren weſenklichen Theilen ſchadhaft, und konnte nicht länger ſtehen bleiben. Das Abſterben könnte alſo nicht einer bloß natürlichen Urſache zugeſchrieben wer- den, da ſie das äuſſere Anſehen eines ges ſunden:und im beſten Wachsthum ſtehenden Baumes hatte, auch in einem Walde ſtand, der überhaupt nicht älter als 50 bis 63 Jahr war, und faſt nichts als SP Bäume Hatte."vr Die Preiſe der Saamen ſind verſchieden, Preiſe der nachdem ſie gerathen oder mißrathen ſind: SEHRLEN Die niederigſten ſind für 1 Buſchel-Cicheltt zu ſammlen 1.Sc<.(5 Gr. p, Schf.) - 1 Buſchel Eſchen» Saamen gehäufte"und eingedrückt. 6 P.(2 Gr. 6 Pf. p, Schf.) 1 Buſchel Hambutten zu ſammlen 8 P. (3 Gr. 4 Pf. p- Schf.) 1 Pf. Ginſter» Saamen 15 P.(9 Gr'p« Pf.) Eine Quadrat-Ruthe von> Yard, 23 no„Preis des ten tief zu rayolen 1 Sch.(5 Gr. 2 Pf- di[ee 98: Rheinl. Ruthe.) Q 3; - (ig „A Ns yr 24 Äneöertt/plgecpeier 11967- Adieu von nod re ee -===>! | | | 20. AK ASERNI "ö Ren NNN SN SSSSSSNSSSSOSISSSSSS PSSSGEISSSHEGEEBPEENENGS EPS GSSWERLUNN OPEN ZA EEEEO TORGE EINNE FIINEEN .. IETER: ele 25 At zit enen niir E wern GEH Ire Ee mE TnT AEEE<=<->- ZZ= ZZ=Z==.- - GENE-. welke m un HIS / 1715700 44 )„NER 100 N 1 BUT. El jp | 4" ; L j[il () EI] 4 4! j 11 Fi!" L| ji i TESTERMN y' J j 1008 3 p: 20 y Li dif! | H| j iT 4) j | j | 9413|] 444;| 4 ji] " J 110831 1,4]| | ZVEI; 1 j : AUN0) ul| 14 1.40|| 4 18[. 4 En "17 | „ & IE 1.3 EN 1140: 1] Gettte eis bk jeits ti) et lungen. 242 Ss 16. Beinähe in ganz Norfolk ſind die Gemein: beiten bereits getheilt3 einiges Heideland und einige Jelder an der nördlichen Küſte ausge- hommen. Beiſpiele: von neuen Theilungen falien alſo ſelten vor. Zwei- ſind detinoch zu„meiner Kenntuiß IEEE und..haben mir einen allgemeinen Begriff der Geundſäge, nach denen man dabei a Bu war," gegeben. Eine davon fand.im nördlichen Theile Nor- folfs ſtare."Die getheilte. Gemeinheit war ein großer Fle> Heideland von einigen Hundert Jürgen, ziemlich guten Bodens, der indeſſen mit Ginſter; Heidekraut, Farrenkraut und andern Unkraut bewächſen war; und den Eigenthü- mern ſo wie der Gemeinheit nur geringen Nugßen/ brachte. Mit dieſem war uoch eine Stre>e von 3 bis 420 Morgen urbaren Aers, das in der Gemeinheit lag, verbunden. Es wurde dieſe Gemeinheitscheilung nach eben den richtigen Grundſäßen vorgenommen, welche das Gut Holfham und audere Güter „in Weſt-Norfolf in ihrem jebigen blühenden Stande-verſeßt haben: Das andere Beiſpiel fand, oder ſollte we- nigſtens in dem ſüdlichern Theil dieſes Diſtricts [ACH val. eiand un ſ 8 QRgE ) deine id haben Jumdſege - gegeben, eile Not war an Hundert weſſen Mi! nd andert Eigenthi- - eritigen to eint en Ader, " (unz nad) eno, ere Güter blühenden WLG T, Dſl pan Su 2+3 W L Fiatt;ufinden« Der Gegenſtand, war. deinahe ganz unfruchthares- Heideiand, gehörte.. vers ſchiedenen Kirchſpielen, und fonnte wegen ſeiner großen Entfernung nur mit vieler Mühe ze dung“ werden» Von dieſem Geſchäfte wurde ich aus Grüne den ausgeſchloſſen, die wie. ich„mir ſchmeicheie hinreichend, ſeyn werden,„mein Stillſcweigeiät zu entſchuldigen. Die einzige Urſache; wart ich. diefen Ars tifel hier einrücke, iſt, um aus den;-in vie: ſer Gegend gemachten Bemerkungen zu. zeigen, daß es dabei nicht immer auf„der Bewirth“hafs fung. allein, ſondern auch auf die Güte. und Lage: der Felder-ſelbſt viel antömmt. Je. vortheilhafter und. nußlicher Gemeitts heitgtheilungen überhaupt ſind und gemacht werden. können,'deſts' mehr. iſt es. Pflicht" der Gutsbeſißer und. äller, welche an dieſem wichtie gen Geſchäft Antheil nehmen; die natürliche:B2 ſchaffenheit der zu theilenden“Feider mit himvei- hender. Aufmertſamteit zu prüfen; Sie müſs ſen iht Urtheil„mit Vorſicht gebeit' und.. auf richtige Wirthſchafts- Grundſäße ſiüßen; um ' Fehlgriffe zu vermeiden; und ſich einer wirflie O.2 244 Heideland und etwas urbarer Acker, der in der Gemeinheit lag, wa- ren die Gegenſtände, welche man zu rheilen wünſchte. Natürlich wurde der Beſiß des Guts dieſes jungen Mannes dem Herr Wyndham wichtig. Durch die Vermirtelung des Herrn Kent, deſſen Geſchilichkeit in dieſem Fache in der ganzen Gegend mit Recht gerühmt wird, wur- den jekt einige Schritte zu deſſen Ankauf ze- than. Nicht etwa durch Drohungen oder liſtige Ueberredungen, die nur zu gewöhnlich, obgleich höchſt unrecht bei ſolchen Gelegenheiten gebraucht werden, ſondern durch offene und freimürhige Vorſchläge. Hr. Wyndham machte var Herd zugleich dereien; 7 Ulr,) welches mjdig d etwas a, WW | theilen es Guts yndham | Kett, in der d, wut auf ver h oder ohnlic), nheiten ne med 245 den Beſißer dieſes Guts völlig mit ſeiner Abſicht bekannt, und ſagte ihm. frei- heraus, daß er ohne-daſſelve nichts zu unternehmen im Stande ſei. Er bot ihm zu gleicher Zeit eine beträchtliche Summe, die mehr betrug, als es irgend jemand anders hätte nußen können, und um ſeinen Zweck ſicher zu erreichen, überdem eine anſehnliche Pacht zu ſehr annehmlichen Bes dingunzen. Der junge Mann, welcher unternehmend und deſſen Gut vermuthlich etwas verſchuldet war, verkaufte es, und nahm die Pachtung an, die aus alten eingezäunten Feldern, aus ſolchen, die noch in der Gemeinheit lagen, und der größ» te Theil aus urbar zu machendem Heideland beſtand. Herr Wyndham, deſſen Rechtſchaffenheit und Geſchilichfeit allgemein bekannt ſind, be- fam auf die Art das ganze Kirchſpiel in Be» ſis. Er ſeßte den unfruchtbarſten Theil davon für die Armen aus, um ſich darauf die nöthige Feuerung zu ſuchenz das Uebrige theilte er einigen Pächtern zu 3 legte Straßen und Trif- ten an, und das Ganze, ſowohl Heideland als Gemeinheit in einzelne Schläge von 12 bis 18 Morgen, oder wie es ein jeder der künftigen Beſißer am bequemſten für ſich hielt. - 2405 Cin vorzüglicher Theil des Heidelandes ward zu der Pacht des obgodachten. jungen Mannes des Herrn Prieſt gelegt, und ihm unter nach» ſtehenden Bedingungen ül erlaiſen, Der Verpächter überrahm die Bewährun- get, Thorweg-, und eine große neue Scheune auf ſeine Koſten zu bauen, einige andere Ber- änderungen zu machen, und den gänzlichen Un- terhalt aller Gebäude. Der Pächter machte ſich verbindlich, alle Jaßr 20 Acro,(30 Morgen), nach dem Verhält» nis von 20 Fuhren p. Acre(14 p. Morgen) zu mergeln, und damit ſo lange fortzufahren, bis das ganze Feld durchgemergelt ſei, Dex Pachtzins war folgendergeſtalt beſtimmt: Bis er 3 Jahre genergelt hatte, gab er nichts. Im vierten nach dem Mergeln gab er 3 Sch. für den Acre( 14 Gr. 3 Pf. p. Morgen.) In der Art fuhr er 4 Jahre fort. Dann, nehm- lich im gSteu ſtieg" die Ee zu 72 Sch: Reve,(1 Thl. 41. 6 Pf. p. Morgen.) ünd bei dieſem Sas blieb es bis zu Ablauf der Pacht. Man fam fevner überein, däß dem Pächter die Anfuhre der Materialien zur neuen Scheune bezahlet werden, die Fuhren aber zu den jeßigen ndeg wa nN amg nteb nach Dewährutt dere Veps limen Un i<, alle Verhält» Morgen) tzufahren, ſei, Der mt: Bis ht, r 3 Ch. m) Ju 0, Reh: 71 Cd): Morgen.) Ablauf dr ei Pig! 4 Sut der jhigen 247 Reparaturen und Veränderungen, ſo wie zu allen folgenden während der Pachtzeit von ihm uns- entgeltlich verrichtet werden ſollteit, Ferner ſollte der Pächter die Hälfte des Ar- beitslohns für die vorfallenden Reparaturen tragen 3 vorausgeſeßt, daß dieſe Hälfte nicht über 5 Pfd.(31 Thl. 6 Gr.) jährlich be- trüge. Dieſes waren von Seiten des Verpäch- ters billige Bedingungen, und bei dem erſten Anblick ſcheinen ſie für. den Pächter Übertriez- ben vortheilhaft. Folgende Berechnung zeigt jedoch, daß dieſer Plan ſehr zum Vortheil des Eigenthümers ausſchlägt. Um es genauer beſtimmen zu können, wol» len wir annehmen, daß das Heideland, welches dem Pächter überlaſſen iſt, aus 320 Acre(450 Morgen) boſiehet. Dieſe ſind wiederin einzelne Felder von 10 Acres(15 Morgen) eingetheilt, Zwiſchen jeder dieſer Eintheilungen aeht eine Landſtraße oder Trift. Dies iſt beinahe der Fall bei Fellbrig. He Auf dieſe Art darf jedes Land uur auf drei Seiten umzäunt werden. Zehn Acres( 15 Morgen) enthalten 1690 Quadrat?'Nuthen(2850 Rhl. Q. R.)"Die Quadrat- Wurzel von 1600 iſt 403 folglich 248 brauchtman zu jedem Felde, vorausgeſeßt, daß ſie ein genaues Quadrat iſt, 120 Ruthen Ums- däunung.( 160 Rheinl. A. R.) Der Preis für Anferrigung der Graben, Pflanzung der Steck- linge und Anlegung der Bewährung iſt 18 Pen- ce die lange Ruthe von 7 Yards.(6 Gr. 9 Pf. die Nheinl. Ruthe.) 120 gewöhnliche OQO. Ruthen enth-1ten ungefähr 95 lange Pf. S urbar gemacht, und Fleiß und Reichthum y er Jacht unter deu Einwohnern verbreitet 5; ohne ſich| veſſerung ſeinen Pächtern verhaßt, oder ſie elend gemacht h der Acre zu haben.| . 0 0% Verbeſſerungen dieſer Art ſind reell, und| t, Der vergrößern die Cinfünfte eines Guts auf immer. j him, der" ev) S 17:| at, y Nage Die Haupt- Gegenſtände der Oſt- Norfolk- B Bowirth-| ſch j'] PNS ſchen Wirthſchaft ſind Fettvieh, Gerſte tungsart.] lich zu und Weißen, und die andern Produckte dieſer Gegend gewiſſermaßen dieſen dreien'unterge- Jahr an ordnet. Jene ſind die hauptſächlichſte Quellen, N “ woraus der Pächter ſeine Pacht und den Un- 25 pot terhalt ſeiner Gamilie zieht. abriqet Das Settvieh wird gewöhnlich mit Rüben M gemäſtet, und bisweiten erhält es zuleßt auch Raygras und Klee, Dieſer iſt jedoch vor- züglich nur für die Pferde, das Geltvieh und die Molferei beſtimmt. ! Haaafer: wird nicht viel und einzig zur ach x Pacht f, Webet- het Ei bis 209 “web Pferde- Futterung gebaut. 499|.| Geidelu Buchweißen in großer Menge für; die pi Schweine und das Federvieh. 0 eg: Erbſen wenige, uur für die Schweine, 252 Die Müller kaufen ſie-auch, um dem Weißen- mehl damit eine beſſere Farbe zu geben. Wic>kenz bloß zum grünen Futter für die Pferdes Wau, Hopfen und Rübſen; der leßte vorzüglich im Fleg- Kreiſe, jedoch in un- bedeutender Menge. Hanf; wenig an der öſtlichen Küſte. Schaafe kann man kaum unter die Gegen- ſtände der Oſt- Norfolkſchen Wirthſchaft zählen. Kühe werden vorzüglich nux zur Zucht und zur Haushaltung gehalten. Auf Schweine und Federvieh ver- wendet man viel Aufmerkſamkeit; und von dem ſüdlichen Theile dieſer Gogend bringt man viele nach Norwich und Yarmouth zum Verkauf. Kaninchen ſind, obgleich es einige Gehege giebt, doch kein Haupt- Product. Ehe ich die beſondere Gebräuche und Hand- griffe, welche den Gewinnſt jeder dieſer verſchie: denen Produkte beſonders betreſſen, mit einigem Nutzen beſchreiben kann, ſo iſt es nöthig, das Allgemeine vorauszuſchiken, welches nicht zu ei- nem oder dem andern obiger Gegenſtände aus- ſchließlich gehöret, und aus folgendem beſtehet; 1) Die Feld-Eintheilung, 2) Die Beſtellung« Weißt 1, er ſix die h; der in une wüſte, ie Gegen ft zählen, x MR ieh vi ) von dem nan viele erfaut, ' Gehege ) Hande verſchie: einigem 9, das pu fe de auS! beſtehe 3)"Das Säen: 4) Die Arbeiten bis zur Ernte. 5) Die Ernte- Geſchäfte. 6) Die Geſchäfte'auf dem Hofe. WORIN Manche der gegenwärtigen Pachtungen, be- Feld-Ein- ( t Z:+ theilung. ſonders die von etwas beträchtlicher Größe, FEH In beſtanden ehedem aus;/2 31:3 auch mehreren ein- zelnen Höfen. Ein jeder wurde allein bewirthe ſchaftet.] Dies-und. die kleinen Eigenthümer, deren im 5. 2. erwähnt häbe,' ſind die Urſach der vielen: kleinen Pachtungen, die: Oſt- Norfolk, wo der Getreidebau die Hauptſache iſt, ſo nach- theilig ſind. Es iſt indeſſen jebr gewöhnlich, ſolche klei- ne Höfe: durc Ankauf oder Tauſch möglichſt zuſammen zu bringen, die Zwiſchen» Zäune weg» zuwerfen und das Ganze in Felder zu“ legen, die. der. Größe der» Pachtung angemeſſen ſind. Das. Verhältniß der: Größe der-Felder ge- gen die Pacht iſt ein Gegenſtand, auf welchen die Norfolkſchen Wirthe jet viel Aufmerkſams- keit wenden. Die beſondere Bewirthſchaftungsart, welche in dieſer Gegend üblich iſt, erfordert eine größ» u EEE-==<->=... ZSE== ena - WW |] |] | 3| 13 | (/ 254 ſere Anzahl Felder, als an den mehreſien andern| Orten 3 pe Obgleich der Oſt» Norſolkſche-Wirth ſein n Gur in 6-Fekverilegr/"um einen gehörigen Um- auf der verſchiedenen Getreidearien zu erlangen, 0 ſo wünſcht er doch gewöhnlich 19 bis 25 klei-| eO nere Schläge, damit“er“überall Rüben! bäuen ee fonne. Aus eben der Urſach"“' bringt er ſein Ge- freide nichr? auf einen"Fleck; ſondern vermiſcht es mit den übrigen Früchten. Dieſes erfordert viele Triften, und daher findet man ſie niv-*| gends häufiger als in Norfolk,|| Ein anderer" wichtiger Gegenſtand, worauf m die.'Norſoltſche Wirthe- bei. der Anlage ſehr L aufmerkſam ſind, iſt, die Felder ſolchergeſtalt N von Norden nach Süden zu legen, daß die Soune auf jede Seite der ſchmalen Beete, 6 worin ſie den Weißen faſt'allgemein ſäen, diy gleichen Cinfluß bat.| ſo In- Norfolk denken“ die-Wirthe ſd,-wie in 0 jeder andern Gegend über die Feld» Eintheilung[* 0 mehr:“oder. weniger: verſchieden. Wenn wir W uns jedoch auf dieſen“ Diſirift vorzüglich ein y ſchränken, nehmlich auf den nordöſtlichen Theil| Norfolks, ſo können wir ſicher behaupten, daß V in keiner Gegend Englands in dieſer Rückſicht hen en Open Birth ſeit nigen Ui erlangen, 8 20 fly: en baue ſein Oe- verwiſcht erfordert x fie ni d, wot nage ſeht (dergeſtalt „ daß die 1. Beet, jn ae, ſo; wie it Fintheilun Benn m glg 8 ichen 3 apt 0 er M 255 eine ſo beſtändige Denkungsart herrſcht 7 diejeni- gen Gegenden dieſes Diſtrifts,wo noch Gemein- heiten ſtatt finden, ausgenommen«, Es“ iſt“ ſehr wahrſcheinlich ,- daß: in dem größten Theile dieſer"Gegend, ſeit Jahrbhlnder- ten unveränderlich. folgende Feld- Eintheilung beobachtet worden: Weißen Gerſte Rüben Gerſte Klee und ; Raygraßz welches nachher im: Sommer aufgebrochen, zu Weißen gehörig beſiellt wird; und ſo wieder in die. vorige Ordnung eingreift. Angenommen ein Guf würde. in.19 bis 28 Schläge von beinahe gleicher Größe gelegt, und dieſe.) wieder in 6. regelmäßige-Abcheilungen, ſo würde. jede aus 3 Schlägen beſiehen, und noch 1-vder: 2 übrig bleiben, um darauf nach Gefallen Haafer, Erbſen, Wien. oder Buchs weißen zu ſäen, oder ſie Brache liegen.zu laſſen; um ſie deſto beſſer'vom Unkraut zu reinigen. Dieſe Verfahrungvart iſt dem Norfolkſchen Boden„der ſür«Gerſte paſſender als. für Wei- Hen iſt, ſo wie überhaupt dem hieſigen vors I hien lien, DGE EIE Fernen greta er mm 475 - ewig MERE ven m IRREN Dee Irn " 256 trefflichen Wirthſchafts.- Syſtem, deſſen Grund-" lage ſie iſt, angemeſſen. Gt Der Boden im ſüdlichern Theile: Norfolks| iſt ſtrenger und. tiefer als der, wo obgenannte jm Feldeintheilung ſtatt findet 3 er paßt mehr zum de Weißen und folgende Feld- Eintheilung: iel Weißen 6 Rüben Q Gerſte 7: Klee ww iſt dort zwar gewöhnlich, do nicht überall 1: 60 in Gebrauch. 1. m Bei dieſer Verſchiedenheit im Boden und in| der Wirchſchaft muß? mau die ſüdlichen Kreiſe| 8 Fleg, Süd-Wälſyam und Blowſield, eher wie Aus|' hänge, als wirkliche Theile der eben beſchriebenen| 0 Gegend betrachten. Dieſe hat einen an ſich we-| 9" nig ergiebigen Boden, und man känn behaup» 6 ten, daß er durcner Zeit un vermeiden ſie nicht bloß aus dem Grunde, weil; ihr Geſpann auf dergleichen harte Arbeiten nicht v eingerichtet iſt, ſondern aus Beſorgniß, daß id der Pflug Stücfen ausbrechen, und dadurch Ne die 9. 4. erwähnte untenliegende Kruſte, welche un ſie bei jeder Gelegenheit heilig halten, verlekt(Wa werden möchte. Di Es wurden mir Beiſpiele von dem Schae| den erzahle, den unter dieſen Umſtänden de das zu tiefe Pflügen verurſacht hatte, Eins M davon begnegnete einem alten ſehr verſtändigen(el Wirch, dem Herrn Arthur Bayfield zu An- vier tingham, deſſen Meinung die größte Achtung vſ verdient. Seine Leute hatten in ſeiner Abwe- qe ſenheit ein Stück Land, als es zu trocken war, die umgepflüget, und große Stücken herausgeriſſen. ih Die untere Kruſte, welche mit der Oberfläche| ful zuſammenhing, wurde verleßt. Ex ſah augen» das blik lich die Wirkung vorher, weiche erfolgen Out mußte, Auf dieſem Stück fkounte er währ» fid iheinlich aus keiner gadern Urſache in den|| et Win ten ju" föthnugarn Nn abhän, | Veden zu e0Ener Zeit unde, wel [rbeiten nid "nig, u 1) dotynd ſe, welche Ww, verlekt den Get: Umſtänden ft Eins verfangen (0 u Iv 4 Ahn zue Abe vod wa yggr Oberflä! ſah auge! fegt + ee wij yt 1.0 263 erſten 6 bis 7 Jahren bei alle ſeinem Fleiß und Geſchilichfeit nie ſo gutes Getreide ge- winnen, als auf dem übrigen Theil des Feldes, Es war voller Unfraut und ſchlecht, ob er gleich von Zeit zu Zeit auſſerordentlich viel Dünger und Arbeit darauf verwandte. Aus dieſem und ähnlichen Beiſpielen ſo- wohl, als aus der allgemeinen Erfahrung bin ich überzeugt, daß es bei den Eigenheiten des Norfolkſchen Bodens eine unrichtige Verfah- runggart iſt, die gewöhnliche Tiefe beim Pflü- gen zu überſchreiten, es ſei denn, man fande Mittel, tiefer eine neue Kruſte zu bilden, Die Arten zu pflügen ſind verſchie- den. Bei der Brachfahre iſt die hier herrſchende Gewohnheit, das erſtemal flac) und das zwei- temal die volle Tiefe zu pflügen, ſehr richtig; hierdurch wird der Boden mehr gebrochen und beſſer untereinander gemiſcht, als auf die gewöhnliche Art, immer ganz oder doch beinahe dieſelbe Tiefe zu haiten, und die Arbeit wird überdem erleichtert, Da man das erſtemal nur flach hält, wobei der Pflug leichter gebt, und das zweitemal, ausgenommen zu Rüben, in der Quere pflügt, ſo faßt der Pfing alsdei in friſchen Grund, und hat einen feſiern Gang, Herr Barber, ein ſehr verſtändiger Wirth, Pflug- arten. 264 ſagt, daß er den leichten und trocknen Boden in Stanninghall zu Rüben und Gerſte auf dies ſe Art beſtellt. Die erſten 2 oder 3 mal läßt er ſehr. fla<ß pflügen,. und nur bei'der“leßs ten Fahre die volle Tiefe geben.- Die Saat kömmt auf die Art in einer loſen Erde, die nie geſzßt iſt, biel- mebr cine gewiſſe Feuchtigkeit behält; welche ihv ſehr zuträglich iſt, (EWPPTY KALje % 300 BEROY(pM€ barten vein ganzuüdcen AunstroG“nen aus r Verfahrungsart ſchreibt er den guten Erfolg ſeiner Rüben- Ernte zu. Sie waren in der That die beſten in der ganzen Gegend, und noch dazu auf einem Boden, wo ſie ſeit vielen Jahren nicht ei gerathen" wollen. Zu Gerſte läß zt er ſo flach als möglich pflügen, um das Unfraut zu ver Meh Aus dem Gründe giebt ex erſt nach Weyhnachten die-erſte Fahre - TE N. BADEN SIS LET 20 GZ 84 und jaet diernachſt in'ofſſenen Fahren. Zu hohen Boden 4550 man die Brache auf 2 Arten, die wenig voneinander abweichen. Die erſte iſt, indem die Fahre auf das no i) ungepflügate Land wbbefen.„582 die Spiße des Kolters geht alsdenn dichte an dem Ende der ansgeworfenen Fu H: viedev. vorbei“ Die zweite iſt, indem vie Fahre nach der ſchott se- ptlügten Seite herausgeworfen- wird 7" das Kolter gehet x 5 bis 16-Zoll geben der. eben M uE 1 Deh auf div wal läßt der(hs ie Sat eit gutelt 2 Waren egen), 0 ſie ſeit Brahe Welden das 1100) je Gpiße 4 Ende „= 265 gemachten Furche, bis wohin in dieſem Fall die geworfene Erde reicht, vorbei, In beiden Fäilen bleibt ein Balfen von der Größe ei- ner Fähre zwiſchen jeder Furche ſtehen, und wird mit der ausgepflügtken Erde verſchüttet. Dieſe Pfiugarten ſind Norfolk zwar niche- allein eigen, do kenne ich feine Gegend, wo ſie ſs allgemein ſind, als hier. Die erxſtete iſt am mehreſten im Gebrauch z ſie giebt dem Lande das beſte Anſehen, und iſt für den Norfolkſcheun Boden vielleicht auch die paſſendſie. Es findet hier no< eine Pflugart ſtatt, die jedoch dieſer Gegend nicht allein eigen iſt, nemlic) das Pfiug- Rayolen*). Hierzu wer- den 2 Pflüger gebraucht, wovon einer deim ans dern in derſelben Furche folgt. Da die brauch- bave'Ecdſchicht nur flac< liegt, ſo iſt dies eine ſchwie u Arbeit, obgleich die Räder und der b aar' des Norfolkfſchen Pfluges ihn zu dieſein Ge it'äft beſonders tauglic) machen. Dieſe vielleicht nur 4 oder 5 Zoll tiefs Erdſchicht wird in 2 dünne Lagen eingetheilt, wovon die untere ſtack genug iſt, um die Obere zu bedecken, ohne etwas von der untern Kruſie *) Anm. Dieſe-Pffugart iſt in der Max? Brandenburg unter den Namen der Kretſchmarſchen befannt, weil ſie dex Kamimerrath Kretſchmar zueyſ einführte H Bfuge- R zayolen Preis. Eggen, 266 in die Höhe zu bringen. Dies habe ich mit vieler Genauigfeit vollführen ſehen. Der Preis einer gut gepflügten Fahre iſt 25 Sch. p. Acre(12 Gr.p. Morgen.) Diea ſes iſt der gewöhnliche, der auch, ſo viel ich weiß, bei den Berechnungen zwiſchen den ab- und anziehenden Pächtern zum Grunde gelegt wird, Dieſe intereſſante Thatſache erflärt allein deu verhältnißmäßig hohen Werth des Landes in Nor- folf. In vielen Gegenden Englands iſt der gewöhnliche Preis einen Acre zu pflügen 10 S. (2 hl, P- Morgen.) j; Wie wichtig würde es daher für Gutgbeſißer ſeyn, auf ihre Güter die Art mic 2 Pferden zu pflügen, und in 2 halbe Tagewerfe zu arbeiten, wo es nur irgends anwendbar wäre, einzuführen; fande dies ja nicht ſtatt, ſo ſollten ſie ſich doh wenigſtens bemühen, die Unkoſten des Pflägens zu vermindern. Durch eine ſol- STE Mi dlz vw.3 LE 44005 ein EE das IM RIDE ertiacen zu tonnen Es Ö (%5 iC od geſtehe.„Es würde indeſſen übereiltſeyn, einelang Gin«„furn(5 om obnubeit 65EN verfen<1 SPR LPTEs ä as ULLE SIL wit Sti VFL Lak zu Wbiien, ehe ich aus meiner eigenen Erfahrung, oder den Beimerfungen anderer bee ſen könnte, daß ſie. Kachtheilig ſey. Ich fann mich jedoch nicht enthalten, don Norfolkſchen Wirthen nochmals zu empfehlen,- f durc) genaue und wiederholte Verſuche zu prü- fen, ob das Walzen der gewöhnlichen und der 0 wie des Getreides und der Wieſen mit einer: ſchweren Walze für: den Norfolfſchen Boden vortheilhaft ſey“oder nicht. Weißen wird zuweilen im Herbſt.'gewalzet. Die Norfolkſcten Abzügen zu nehmen. Dieſe ſind zwar in dieſer Gegend noch nicht lange in Gebrauch; doch harman ſie, wieich nicht zweifle; an manchen Orten ſehr nüßlich gefunden. Bigher wurden ſie mehrentheils mit Holz ge« macht. Cs giebt faſtin der ganzen Gegend keine Steine; ausgenommen einige Feuerſteine auf dem Felde, und einige Seeſteine an der Küſte, Bediente man ſich ihrer gehörig, ſo wären beide dem Holze weit vorzuziehen. Unlängſt bat mich ein Pächter, um einiges Zopfholz, das er zu verdeckten Abzügen auf einem zu Getreide beſtimmten Fleck brauchen wollte, Ein Theil dieſes Landes war kalt, ſpringig und wenig zu Getreide tauglich, J<< zing darauf hin, um ſeine Verfahrungsart zu ſehen. Er hatte ſich durch vieljährige Erfahrung die ſpringigen Flecke gemerkt, umzog ſie mit einem Graben, wie nachher beſchrieben wer- den wird, und zog andere in ſolcher Richtung, wie er aus bloßer Erfahrung nicht durch Ni- velliren wußte, daß ſie die überflüſſige Feuch- digkeiten von den naßen Stücken in den Haupt- Bedeckte Abzüge. 45% Eu wegt ; und Nebenäraben leiteten;" Die“Gräben: wups derat den durch zwei Leute gemacht, deren jeder einen bis 6 ſpißigen Spaten und eine gekrümmte Schaufel' hatte,. Der erſte nahm'mit einem viereckigten 1.8 ſpißigen Spaten, dee 10 Zoll lang, oben 7 und al unten 5 Zoll breit war, einen Späten voll Er-; de und dann die übrige loſe Erde mit einer 5 zöl».. EE 56:0 plug ligen Schaufel, um dem folgenden Arbeiter ei» am) nen. feſten"Stand zu bereiten.;y) Der andere grub ungefähr 8 Zoll tiefer'mit Eh. ; einem rund'geſpißten» Spatenz der 8 Zoll lang;| oben 5; und unten ungefähv 3 Zoll breit: war;| d dann holte er'die loſs Erde mit einer kleinen enz| v3| gen 1/2Z'bis 3. Zoll weiten: Schaufel heraus; Der: Graben: war"oben 12= 14 Zol 1 weit, 18== 20i'Zoll tief, und auf dem Grun- 4 de 3 Zoll weit; Dann: wurde ex mit Eichen|". und Srlen=Zweigen auf folgende Art gefüllt.; Das: Reis wurde abgeſtreift, und'-Zweige[u von 1x bis 3 Zoll im Durchmeſſer di, wurden p unten'auf den Boden»gelegt.: Wären ſie krumm,|"" ſo wurden ſie in der Krümmung eingeſchnitktenz|| und'mie:dem Fuß auf deny Boden niedergetres| ten, Waren die Aeſtie-groß;, wurde einer; waren N| ſie flein,. wurden 2. bis 3 genommen? Auf.dieſe ote Lage, wurde das Reis mit den Blättern: und mg dann eine Schicht von Heidekraut oben darauf Mg: geiegt: Wen Jeder eing e Chaufd eren ben 7 un) nN voll Er einer 5306 Iebeiter fi Hefen mn ek hang; "m 0; nd Zweige (€, wurden fie Fett, geſhnitter) niedergeht! nee, wa 1; Aufi 109 u? er aut po iy v „=-- 9.233 „3 gelegt. Dies zuſammen,„wenn es- gehörig" nie» dergetreten, füllte beinahe: den ganzen Graben bis auf einen. Zoll. Nun brachte man eine Schicht loſer Er- de darauf, erhöhete ſie ecwas, führ mit einer Walze darüber, und die Arbeit war beendigt.; Das Land.-wurde ſogleich. zu Weißen ge? pflügtz es waren ohngefähr 3. Acres( 43-Moyx« gen.) Die Unkoſten. dabei waren ohngefähr Pfund,(3 1.Thl. 6 Gr.) und. p. Acre 1 Pf..4.3 Schl. 4 P+.(6.Thl. 1 4 Gr.24.Pf.):P- Morgen „nehmlich Pf. Schl.»Rthl. Gro Pf Das Machen und Füllen ves Grabens 184 Ruthen 2.3 P.;1 Gr. 95Pf-) 523: 09510:20 300 3 Fuhren Zweige, die er vom Verpächter unentgeld- lich erhielt,„waren. anz" ſchlagen zu 2 I. 4.0 x 23 6 2 uhren. Heidekraut a, 7. Schl., ue Adi 3 2er EHUG mE She)"9 Oif- 5 KEITO 338 7) 6 4004 Dieſe Art der verdeckten Abzüge: hat.;er öfters wiederholt, und.jedesmal Jeiner Erwar» tung angemeſſen gefunden,, Er iſt ein. vor- ſichriger und verſtändiger Wirth;„der nicht 3 Pf S 474 30 Sil.(2i Thl. 2x Gr.) die dieſe Gräben ohne das Holz ihm foſteten, ausgeben würde, ohne irgend moraliſche Gewißheit des Vortheils zu haben, Das ungewöhnlich naſſe Frühjahr im Jahr 3782 war für die Norfölfſche Wirthe ſehr unangenehm. Einer der älteſten und im Ge» treidebau erfahrenſten in dieſer Gegend, bat m:< ebenfalls um Holz. Er wollte auf-einem zu Gerſte beſtimmtem Lande, das noch unter Waſſer ſtand, verdeckte Abzüge machen, weil er auf keine andere Art ſeinen Zweck erreichen Fonnte Ich ſtellte ihm vor? es wäre unrecht, vers deckte Abzüge“auf Aer anzubringen, der un» fer Waſſer ſtände, und unmittelbar darauf ges pflügt undgeeget werden ſollte, fonnte ihm aber ſeine irrige Meinung nicht benehmen. Theils än der Hoffnung, daß es in der Zufkunfe vielleicht von Nuten ſeyn könnte, theils um ſein Geſchrei zu vermeiden, wies ich ihm einige Erlen an, die eben Blätter befominen harten, und. ſahe ſeine Arbeit, die ſchon im Gange War, mit an, „1.“ Das"Feld wav beinohe viereckig, von un- gefähr 10 Acre(15 Morgen,) und hatte einen ſanften. Abhang. Am Ende deſſelben ſtand ſe Orten m wirk, Vortheil vim Teh ire ſeht dim Op ), bat mq einen zu H unter n, weil erreichen echt, vers „ der um darauf es "hm aber 2heus Zufunſt heis um 0m einige 1 hatten, 4 Gang! » von H hatte et (ben(amd SII etwas weniges Waſſer, ungefähr auf der Stelle, wo man es ſonſt darch eine Waſſerfurche hinge- leitet haben würde, An dieſer Stelle machte er. den Anfang zu einem verdecktem Abzuge. Der Boden beſtand aus ſtrengem ſandigem Lehm, unter dem eine Lage ſtark*einſaugender Diegel- Erde war, die indeſſen ein 3 bis 4 Mo- nat anhaltender Regen völlig geſättigt hakte. Alles was hier nöthig geweſen, war ein of- fenter: Abzugs- Graben, um das überſlüßige Waſſer abzuleiten. Sein Sohn, der das Geſchäſt hauptſäch» lich“ dirigirte, und mit Recht in der ganzem Gegend als einer der beſten Wirthe ſeinen Jahren nach gehalten wird, kam mit uns. Er ſchien zu glauben, daß das Waſſer wohl ber- unter zu leiten geweſen wäre, allein wie hatte man hernach ohne einen verdeckten Abzug pflit- gen und egen können? Jh erwiederte ihvas er hätte nur ein Pferd im Pflug ſpannen ſollen, und damit Waſerfurchen ziehen, das Feld lag in 5 füßige Beete, hiernächſt mit 2 Pferden eine tieſe Queer» Furche machen, woraus jemand mit einer Schaufel die loſe Erde herausgeſchmiſs ſen, und ein anderer die Eingänge der Wäſſer- Furchen in die Queer- Furchen mit einer Hacke geöfnet hätte- In wenig Stunden würde jedey S2 Eger Pflug Pflanzen. Zuſtand deg iE 276 Tropfen Waſſer abgelaufen ſeyn. Hätte das Land in dieſem Zuſtande gelegen, bis 1 oder 2 Tage ſchön Wetter eingefallen, man. hätte «lsdann die hochliegende Seite des Landes, zu pflügen angefangen, und. ſo nach dem Abhange zu gearbeitet, ſo würde man weiter nicht. die mindeſte Unbequemlichfeit vom Waſſer gehabt haben. SG. 205 Säen aus Nau kann behaupten, daß dieſes die einzige hier übliche Säart, ſo wie der Pflug, einige we-. der Hand. nige Ausnahmen abgerechnet, das einzige Werke zeug iſt, deſſen man ſich bedient, um die Saat unter die. Erde zu bringen. iſt,. ob gleich der. Doden. ſehr gut dazu ue hier gar. nicht gebräuchlich. Man hat 2 Arten, die dazu nöthige Löcher zu machen, mit der Hand oder mit einer Walze, Lektere haben nur wenige, und wird, wenn ich nicht irre, bloß zu Weißen gebraucht; bei wel- e braucht man zu Erbſen und. Weißen; doch mehr zu, erſtern. als lektern. Die Norfslkſchen Wirche, ſind, der natürli- "hen Trockenheit undLeichtigfeit des Bodens un- geachtet, dom vorzüglich) aufmerkſam,. kein Sommer- Getreide zu ſäen, ſo lange er noch nehme den J nati traut| Yb „m<-- .% 277: Ntte vs 8 1.009 ſchmieret. Sind ſie ja in die Nothwendigkeit jan hö verſeßt, es zu thun, ſo ſäen ſie oben auf und andes 33 egen die Saat blos ein; dagegen es die Abhang herrſchende Gewohnheit iſt, alie Getreide- Are niht die ten bei paſſender Witterung unterzupflügen. v gehaht Sieht man, daß der Boden nach einem Re- genſchauer des Morgens dampft, ſo hält man es für die: rechte Zeit zum Saen. ' einjige j 9. 21. 108 16 Es iſt oben bereits bemerkt, daß. das Arbeiten :.;. bis zur „Beih Walzen' des Getroides in dieſer Gegend ſel- Ernte, Shy ten geſchiehet, es ſey denn um die Oberfläche : des Landes einigermaaßen zu ebenen, damit. es 10 ſich beſſer mähen laſſe. I. 49 Das Behaden iſt bis jet wenig Üb-Behacken, Udet lic); Wg nemme zu Anden und ZWEIGEN, aht Auf das Wie(en wird von den hieſigen Wipe Wieten. then überhaupt viel Aufmerkſamkeit verwandt, mich 1010 KAM 2100 51001) . und geſchicht gewöhnlich morgenweiſe. Cine Ge» et wel 343. M;€ | wohnheit, die ich ſouſt nirgends bemerkte, ob 04 ſie gleich für jede Gegend ſehr paſſend wäre. 1X Es giebt für einen Wirth kein unange- „eh nehmeres Geſchäſt, als den ganzen Tag bei wi den Wietern zu ſtehen. Der Preis richret ſich jd] natürlic) nac) dem mehrern oder wenigern Un- 1, m kraut, und iſt von 3 bis 5 Sch. der Acre(2 Gr. 17) 6 Pf. bis 1 Thl. der Morgen,) 275 Steine Das Sreine lefen vom Kleelande ges teſen, ſchieht ebenfalls gewöhnlich morgenweiſe, und koſtet, da es hier nur wenig Steine giebt, 2- bis 3 Pf. der Acre(9Pf. bis x Gr. 3 Pf+ P- Mocgen,) Verſch Die hier übliche Art, 0417 zu Krähen. verſcheuchen, beſonders wenn ſie kurz vor der Ernte auf ein Stück fallen, das ſich ge- lagert hat, iſt ſehr einfa<, Man ſtet auf dieſen Fleck einen großen Strauch, und feuert zuvor ein Gewehr in der Nachbarſchaft ab. So einfach dieſes Mittel auch iſt, ſo ſelten ver- fehlt es ſeinen Zweck. / Wenn die Krähen gleich) nach der Saat- zeit, oder überhaupt vor der Ernte auf ein Stü fallen, ſo läßt man ſie durch einen Knä- ben verſcheuchen. Selten werden ſie geſchoſſen. Man glaubt hier und wohl mit Recht, daß ſie den Wirthen weſentlichen Nußen durc das Wegfreſſen der ſchädlichen Würmer und Inſe>ten; vorzüglich des Reitwurms ſtiften, der den:Wieſen und Marſchländern dieſer Gegend ſo häufigen Scha- den thut. SGild Krähen mögen nun für den Norfolkſchen Schadet, Wirthen. nachtheilig ſeyn oder nicht, ſo giebt ein piell ihm Gi: vr; (ande eiſe, un) git, “3% hen zu e fut) vs 08 jh zb ſtet auf nd feuert ut eiten Dew der Gab e auf ein inen Sd am acht „Yirtyet freſſen det wigit jeſen un) igen She ufa 47.3 279 es doch noch drei weit ſ macht. Jc< geſtehe, daß, da ich den Schaden ſchon kannte, der aus ei- nem unmäßigen Wildſtande entſteht, die Wol- fen von Sperlinge, durch die man ſich hier ſein Getreide rauben läßt, mich in noch gröſe ſeres Erſtaunen ſesten. So anſehnlich der Schaden iſt, den die Sperlinge thun, ſo iſt er doch unbeträchtlich gegen den, der durch die Haſen und Faſanen in der Nachbarthaft der Gehäge verurſacht wird.| Eine ganze Rüben- Erute, die Stüke der Norfolkſchen Wirthſchaft, wird bisweilen ein Opfer der Haſen. Was ſie freſſen iſt beträchtlich, doc; immer wenig in Vergleid) mit der Verwüſtung, die ſie anrichten. Che ein Haſe ſeine Mahlzeit hält, koſtet er vielleicht 10 Rüben, ohne eine zu ſinden, die ihm ſct. Jhre Art zu koſten iſt folgende: Sie ſchälen am Kopf der Rübe ein Stücf von der Rinde in der Größe eines Schillings ab, damit ſie das Fleiſch deſto beſſer ſchme>eny können: Hierdurch) befömmt die Rübe ein Loch, worin ſich der Regen ſammelt, und eine Wunde, worauf der Froſt deſto ſtärker wirken kann. Dieſer Theil fängt an zu faulen und in kurzer Zeit findet eine gänzliche Zerſtörung ſtatt, Jede in der Art abgefreſſene Rübe iſt ein Futter Verluſt für den Beſißer und auch ſür das Ganze. Der Weißen leidet vorzüglich durch die Faſanen, Von dem Angenblick der Saat an wird er ihre Beute und bleibt es ſo lange, als ein Halm davon auf dem Felde ſteht. Oft folgen ſie ihm bis in die Schober, und bei ſtrengem Wetter ſelbſt in die Scheunen. I< habe ſogar geſehen, daß ſie ſich nicht begnügten, ihn den Schweinen und Federvieh wegzuſtehlen, ſondern in Gegenwart des Wirths und der Dreſcher ihn auf dem Scheunen- Flur fraßen, Dieſes ſchränft ſich indeſſen nicht blos auf den Weißen ein, ſondern gilt auch von allen andern Getreidearten. Die Gerſte wird be- ſonders von den Haſen auſgerieben; doch iſt deren ſchädlicher Einfluß hierauf nichr ſo groß als auf die Rüben. So lange die Gerſie jung und ſaftig iſt, freſſen ſie hin und wiederz fängt ſOmecy Rübe ein Und eine Wirten it und if ung ſtatt, iſt ein aud für rd die at m d lange, de ſteht, ver, und cheunen, I nict Tederbich Wirths en Zu bloß auf von aben wird ver dos ij ſo 0 erſie u "'(vy 281 ſie aber an einen ſtarken Halm zu ſeßen, ſo ſchränken ſie ſich auf einzelne Theile ein, wenn ihnen das Stü zu groß iſt, um es ſich auf dieſe Art ganz unterwürſig zu machen.. Sie ſreſe ſen ſolche ſo wie ſie ſchießt immer wieder oben weg, wodurch ſie den ganzen Sommer hindurch ſtets ein friſches Futter haben. Dies geht ſ9 weit, daß man gegen die Ernte, wenn das Ge- treide anfängt gelb zu werden, hin und wieder Fle>e von 1x bis 13 Morgen findet, die noch: ganz grün ſind, Die Steige, die ſie im Getreide nahen, thun ſowohl dem Weiten als der Gerſte großen Schaden, Der Klee leidet ebenfalls durch ſie. Im Winter beißen ſie die junge Köpfe ab, ver- hindern dadurch ſeinen Wachsthum im Früh- jahr, und verurſachen, daß die Dürre auf da3 Land deſto mehr wirfen kann. Weit be- trächtlicher leidet er indeſien durc die Faſanen. Dieſe begnügen ſich nicht an den Blättern, jeidern fommen der Pflanze am Leben; indem ſie das Herz bis an der Wurzel heraus picken. Wirthe, welche unglücklicherweiſe nahe an Gehägen liegen, glauben, daß Faſanen ihien Flee mehr ſchaden, als den. Rüben und der Gerſte; einige behaupten ſogar mehr als dem |, 4] | I) || 6] IESE 262 Weißen. Der Verluſt des Klees verurſacht der Wirthſchaft zwar einen großen, doch nicht[0 em- pfindlichen Schaden, als ein beträchtlicher Rübens- verlaſt dur? Haſen. Ein Ausfall im Weißen ſcheint zwar im erſten Augenbli groß, hat aber nicht jo ſchädliche Fo!gen. Wer uicht Augenzeuge einer Verwüſtung, durch übermäßigen Wildſtand war; kann ſich feinen Begriff von der Größe dieſes Verluſts machen. Angenommen, daß in mehreren Gehägen x 050 Haſen ſind, Auf einem ein elnen Stück hat man ſchon bis 309, und ic ſelbſt bis 209 gezält. Man nehme ferneran, daß 5 Haſen eben ſo viel auffreſſen oder zerſtören, als ein Schaf braucht. Unterſuchet man genau, wie viel Jüben dieſe gefräßige Thiere, wenn ſie eine geſperrt ſind, verzehren, ſo wird man das Feinen übertriebenen Saß finden. Ein Ken- ner der Landwirthſchaft kann ſich einen Be- griff von den Schaden machen, den 200 Schafe anrichten würden, wenn ſie ohne Bircen auf unumzäunte Getreide- Felder gxe- laſſen wurden, Fügte man hierzu noch eto wann 1000 St, Federvieh, ſo kann man leiche einen Schluß über die daraus entſtehende Fol- gen ziehen, Nach dem was ich aus meiner eige? ſacht da Dt(0 ein Rüben Beißen hat abet wüſtun fann ſich Verluſts Jehan x Stü bis 209 aſen eben in Cchaf wie viel ſie eitts nan das "Kew yn Me en 200 ſie ohze (der Ay vod) et man lei! hende jur einor eie! 483 nen und anderer traurigen Srfahrung weiß, bin ich überzeugt, daß hier jährlich gewiß 1500 Mox- gen Rüben, eben ſo viel Klee, Gerſte und Wei- ßen durch die Haſen und Faſanen verwüſtet, oder wenigſtens äuſſerſt beſchädigt werden. Meine Berechnung iſt folgende: Norfolk enthält ungefähr x Million Acres (1* Million Morgen) Land. Angenome- men, die Hälfte davon beſtände aus Marſch- land, Wieſen, Schafhütung, Graßland, Hei- deland, Gemeinheiten, Holz, Landſtraßen und Hec>en, ſo bleiben doch noch 500000 Acres, (7502000 Morgen) zum Getreidebau, Die- ſes ſcheint mir indeſſen zu wenig. Wir wollen alſo, um die Berechnung zu erleichtern, und ſie genauer machen zu können, 600000 Acres ( 900000 Morgen) annehmen. Dieſe na habe mich ſchon bei einer andern Gelegenheit als ein Freund von beyden erklärt, und erfiäre mich noch dafür, Als ſolcher ſey es mic erlaubt ,„ Froßent Gursbeſitern den Nach ertheilen zu dürfen, ſtatt Wülteneien bei ihren Wohnoxten zu leiden, lies ber verſchiedene fleine Gehäge hie und da anzulee Zen; vorzüglich an den Ufern der Bäche, wo viel Brunnenkreſſe wächſet. Setbſt in der Jagdzeit ſollten ſie, ſtatt ein halb Dußend Wächter mik großen Unfoſten bey Tag und Nacht zu halten, und durch dieſes gewagte und unangenehme Ges ſchaft“ deren Geſundheit zu ſchaden, lieber ih» ren Pachtern erlaube, ſowohl"auf ihren als ven" benachbarten Gürern, die unter femer ſpeciellen'Aufſicht ſteher /' zu jagett, Ih bin dennoch überzeugt:“ſe würden Etnen hinreichenden Wildſtand häben, Wers größerung ihres Vergnügens, ſowohl als ihrer 288| | Einkünfte finden, und was einem unabhängigem|. 50 begütertem Manne noch mehr werth ſeyn ſollte," die Achtung ihrer Nachbarn, und eden dadurch us ihr eigenes Glücf vermehren,'| Zu ſagen, daß die jebige Jagd- Geſeße dent 0 Lande nachtheilig ſind, hieße nur wiederholen,"" was ſchon hundertmal, und. von den klügſten u Leuten behauptet iſt; dem ungeachtet bleibet die. ſe Ungereimtheit in der Engliſchen Verfaſſung| jm unverändert.|: 1 - Ein Kaufmann. oder. Capitaliſt, und. went|„40 er hundert Tauſend Pfund im Vermögen hätte,|; und hundert Gutsbeſißer bereit wären, ihm auf|„ ihren Gütern die Erlaubniß zum Jagen zu er-|. theilen, darf es nicht, ohne die. Landes- Geſeke| mi zu übertreten. Sogar jemand, der ein, Gut ves von 99 Pfund jährlicher Einfünſte har, iſt in ew demſelben„Fall. Dagegen ein anderer, der viele vit leiht nicht einen Schilling im Vermögen. hat, Quite das Jagdrecht beſißt, weil ſein Gut 1005 Piund wer jährlich trägt, und wenn. es auch zweimal ſo qm viel, als es werth iſt, verſchuldet wäre. on Da die Geſeßzebung:es kürzlich: für gut. ger Git funden, ländliche Vergnügen. zum Gegenſtand| Viſ einer Auflage. zu machen,„ſo würde es jeßt uno fives politiſch ſeyn, Wild zum Privat»-Sut zu machen, i Erlay Lange vorher ehe dieſes Jagd» Geſeß eingeführt wurde, Windel! | abhän h ſey fly den dedurz) » eſche bey wiederjolen, den flügſin et Gleibet diks | Verfaſſut und wen ogen har) 1010| agen zu Ww es, Orfcht ein Out Et, ti er Diele y hat, ) Piund 707080 utzs enſtand Jeßt Ut mache ngen wut, wuyrve," bin ich indeſſen der: Meinung gewe' und bin es n0<, daß Wild zugleich öf . KY. ZG al NTSTY Es und Priv ät» Ci gentoun jep ioilte, ) el 1B 5„>| I89 man überhat 18] pi. v2? eſönli ZH[1] 3 f ſtatt| finden laßt, joiife es aua; Da Toe AAG 08.-. nN. El Gs aBfe indeiien ä Ff em Wutsven: "GN S Aren I BMW SELEN:"EEx 6S90 CALA RE den Dädter eingeſchräutt werden.» Ged 3 G(9 hd da Z gentätun"1. Con..% pos NE dy Plein(. Ute ei VES SCLETUPEEE Se) 18) CL StE 9% p-€ DIN ZEN io I< ze ee 16a) SNES LE STE. 55. 8 Ot els e lig ummnſchrankte 3 ALOT auf das SWild, js( „. auf(08E Wute WE Dave .: O a.“[913%€ fer, und auf eine„AMED: ſey'es ein Privat 3:» ab< 7"% 4% 4 WA 5 7 Eigenthum, ein Waid oder Geiieinheit, jauett 97“ Tol air: wollte, wenn er auch Erlaubmß dazu vom Gers beſißer oder Pacher hätte, müßte er einer Geld': oder Gefängnißſtraſe unterworfen ſeyn, wenn er nicht jährlich dem Staate eine Abgabe von fünf Guineen(32 Thl. 19 Gr." 6- Pf.) oder nog) mehr bezahlte: Dieſe allein nf ihn berechti- gen, in Wäldern, Wüſten und Gemeinheitett ohne irgend jemands Erlaubnißz3 auf Privat- SE äber nur mit Eitſiimmüng" es Gutrse- eſikers zu jagen. Sobald er aber Wild au uf eines andern Cigenthum ſchöſſe, ohne deſſen Erlaubniß, müßte er des Diebſtahls(s ſchuldig erfannt und vöß den Landes- Geſeke beſiraf! werdens PN Z DU (4) | | | | Ernte; 2902 Es ließen ſich zwar viele Einwürfe machen s do) getraue ich mir zu behaupten, nicht ein einziger, der nicht leicht zu widerlegen wäre. 031 224 Die Ernte-Arbeiten geſchehen auf Tagelohn. Morgenweiſe wird ſaſt nie verdungen. Ein Tagelöhner erhält für die ganze Ernte, ſie ſey furz oder lang, 35 bis 40 Sch.(11 Thl. bis 12 Ihl. 12 Gr.) und freye Koſt. In manchen Jahren iſt dieſes eine unange- nehme Sache, und bey einer langen Ernte äuſ- ſerſt läſtig, In der Ernte 1782, haben manche Wirthe ihre Tagelöhner 7 Wochen lang ſpeiſen müſſen, wovon ſie 2 bis 3 Wochen faſt ganz müßig lagen. Was die Ausgabeit beträchtlich macht, iſt nicht ſowohl die Anzahl der Magen, wel- che gefällt werden müſſen, als die übertrieben gute Koſt, welche gewöhnlich) gegeben wird, Mit. dem Getränf ſind die Norfolkſchen Ar- beiter dagegen nicht ſo verſchwenderiſch, als an andern Orten. Die Beſchwerlichkeit des Beköſtigens abge- rechnet, die ſich gewiß vermeiden ließe, geht die Ernte hier ganz vorzüglich gut von ſtatten. Sobald die Arbeit guten Fortgang hat, legt jedermann Hand an. Ein Wirth kann auf das Geſchäft, welches die gröſſeſte Geſchwin femahn, nict ein n wir, [Regeloht, ey, ame Erntt, (112, ſe, ve Wage Et ve wand) lang ſpeiſen 19903 mi] vid mat, ogen, wel Übertrieben eben wird, ſhe Wo iſ) abn fügen aby! ege, ad oy otten, verhng 1 Di 17 ef 291 digkeit erfordert ,. ſey es Schneiden, Mähen, Einſeßen oder Einfahren ſeine ganzen Krafte wenden; oder ſo viel als er für nöthig hält, Ein Vortheil ,- den er nicht haben kann, ſobald das Schneiden oder Mähen Morgenweiſe geſchie- het. Im lebten Falle ſind die Schnitter bey irgend einem andern dringendem Geſchäft von ſo wenigem Nubßen, als ob ſie gar nicht da wären, Was zu dem Fördern und Vergnügen der Ernte weſentlich beiträgt,„iſt die Muntorkeit und Thätigkeit der» Norfolkſchen Tagelöhner, Sie arbeiten von des.; Morgens uni 4 Uhr bis es finſter iſt, die Zeit ausgenommen, wenn ſie eſſen 3 und das nicht, als ob es für ihren Herrn, ſondern far ſich ſelbſt wäre. Da ich indeſſen der Arbeitſamfkeit der Norfols fſchen Tagelöhner Gerechtigkeit wiederfahren laſſe, ſo verpflichtet mich dagegen.die Wahrheits- Liebe zu bemerken, daß ſie bigweilen ganz oben- hin, manchmal ſogar liedertich. arbeiten. Dieſes iſt eine natürliche oder wenigſtens gewöhnliche Folge der zu großen Geſchwindig: keit. Von einem Schnitter, der 34 B. 3 bis 3 Acres (2 bis 1 Morgen) täglich ſchneidet, kann man hicht erwarten, daß er ſeine Arbeit ſo eben ver» richte, das Getreide ſo gerade lege und die T2 amin pmion | |. Sie Fi! - vem“ EEE=o ne I I SE EÜ AIN NIE IEEE 292 Bunde ſo dicht binde, als von einem, der nur 3 Acres(zx Morgen) den Tag über einerntet. Fände jedoch hier nicht dieſe auſſerov- Ddentlic)e Geſchwindigkeit ſtatt, ſo ſche ich nicht ein, wie man mit der Ernte fertig werden wollte,“ Es diebt zwar einige Leute von Suffolk, Cambridgeſhire u, ſ. w., die jährlich“ in: Norwich zur Erntezeit gemiethet werden, doh iſt deren Anzahl ZZ in Verhältniß mitder, welche in andern Ge- genden gebraucht wird, Dort ziehen ſie, wie das Getreide reift, von einem Ort andern 3 hier hingegen müſſen ſie bieiben, da auf der einen Seite eine'unermeßliche Fläche iſt, wo das Getreide-faſt. überall zugleich reife und auf der andern die See, Die beſte Zuflucht bät dieſes Land in ſei- nen zahlreichen Fabrick= Arbeitern; von denen im TIothfall einige: bei der Ernte" ſelbſt Hand aniegen. In Anſehung der Ernte- Arbeitöt“herrſcht hier eine ſehr tadelnswerthe Gewohnheit, Sie betrachten ſich kur einzig als'Ernte- Arz beiter. Zſt das-Wetter ſo beſchaffen, daß ſie nicht hinreichende Arbeit haben, ſo hal- 0 ten ſie ſic) nach einer alte it Gewohnheit für berechtigt, jedes andere“Gäöſchäft zu verweigern, , det Hf nethfet, 4 1,, die gemethet pen h el; eeraglid Deh Os ſb Ort zum ben, da 'e 3 me lei) reift 91878 4 betet | Hand eheſt hät, Gt nte 293 Es iſt mir unangenehm, aus Wahrheits- ſiebe bemerken zu müſſen5 daß: es zum Theil nichts ungewöhnliches ſey, die Arbeiter in der Scheune Karten ſpielen zu, ſehen, während die Rüben-Eruyte, aus Mangel an ihrem Beyiſiande nerſeßlichen Schaden leidet. Ein Bergehen, 3 ſich beyde, der Wirth und der Tage- löhner ſchämen ſollten. Cs würde vortheil- hafter ſeyn, das Exntelohn. zu erhöhen, als eine ſo nachtheilige Gewohnheit zu dul- den. Hätte man nicht die„Hülfe der“Fa- brick» Arbeiter und- anderer, Handwerker, ſo würden die ſyät geſäeten Nüben. wahrend-der Ernfe ſehr leiden, In manchen Jahren haben zwar die Ernke- Arbeiter nur wenig Zeit zum Behacfen der Rü- ben; in andern aber„u mehr. Auf jxe- den Fall giebt ein ſtarker Morgenthau, odey ein Regenſchauer doch immer Gelegenheit zu dieſer pöthigen Arbeit, Des Gebrauchs, mit ledigen Wagen zu traben, habe ich ſchon erwähnt. Nie iſt dieſer vortheilhafter, als 25000 bey der Ernte. Eben ſo vortrefſlich iſt die Gewohnheit der dortigen Wirthe, in der Ernte mit ihrem Ge- (pany ſelbſt zu fahren. Geſchäfte guf dem 294 Das loſe Getreide von jeder Art liegt in der Scheune den Pferden unter die Füße, und was vielleicht den Norfolkern eigen iſt, ſie be- dienen ſich bisweilen ſogar der Pferde, um große Getreide- Schober feſt zu treten. Im Aligemeinen macht man die Schober zu ſchmal und zu hoch, um ſie mit Pferden feſt zu treten. Sie ſind bisweilen ſo unnö- thig, ja lächerlich hoch, daß man unnüße Ar- beit beim Zuſpißen verſchweadet und das Dach Überflüßig koſtbar macht, Das Decerlohn iſt faſt durchgängig auf x Sch. der laufende Yard(7 Gr. 9 Pf. der laufende Fuß) auf beiden Seiren einzudecken feſtgeſeßt 3 das Dach ſey hoch oder niedrig, tief oder fla), Der Verluſt fälle bierbey alſo mehr auf den Decker als auf den Wirth. Zuweilen wird auch 8. d. p- Quad, Yard,(7 Pf. P. Quadrat- Fuß) bezahlt. Die einzelnen Bemerkungen über die hier üblichen Verfahrungs- Arten, kommen bei jeder Getreide- Art vor, Dieſe kann man in Hpfe, 1) Geſchäfte in der Scheune und 2)-=- aufdem Viehhof eintheilen. Preſhem Das Dreſchen wird größtencheils nach Flut dern per wenn ſqm gege uy t liegt Iv ße, und ſt, fie bes erde WW 4 : Chobe it Verden 1 ſo unde nnyße Ats das Dach angig ay 0 MN, vt einudeden e miedrig, (lt hierbey 1 Vitt), VN er die hie eu bei jeder un f eint „eis mh 295 Scheffeln bezahlt; ſelen oder gar nicht geſchie- het es-auf Tagelohn. Die Preiſe ſind: für Weißen ohngefähr p. Coomb 1 Schl, und Bier(19 Gr. 8 Pf. p. Schfl.) Gerſte, Haafer und Buchweißen p. Coomb. '7 bis 8 Pf.(11 Gr. 6 Pf. bis 13 Gr, p Schſl.) Erbſen, p. Coomb 9 Pf. und Bier( 14 Gr, 6 Pf. p- Schfl.)1 Klees Saamen, p. Buſhl. 6 Sh.(x Tl, 6 Gr. p- Schfl.) Es iſt merkwürdig, daß die Norfolkſchen Dreſcher, ungeachtet der Geräumigkeit ihrer Scheunenflure, lieber einzeln als zwei auf einem Flur dreſchen« Vielleicht iſt dieſes-.dem beſon- dern Gebrauche zuzuſchreiben, daß ſie ſich ei- ner dem andern den Rücken zukehren, als wenn ſie jeder auf einen beſondern Flur dre- ſchen. Die Gewohnheit, mit dem Geſicht gegen einander zu ſtehen, und Schlag auf Schlag zu geben, findet ſelten ſtatt. Das Getreide wird vor dem Dreſchen auf- gebunden. Das Stroh wird nicht in Bunde gebracht, ſelb& Weißenſiroh wird mehrentheis bloß mit einer gewöhnlichen Korngabel loſe aufgeſchüttelt, <-=+ Zz=>"E24 5 Y-zr< s.- wer= r= -<== 05-Z“ ZZ z<== > Sy CE< S SSRI I.><= umd y SEILER SIEF STIER>)= kene a cd; 2 72 Z -- m=-=>> S3==> 1. Cr...l Z==-- = as X-> <= DD. BIESEN„INN.> 22 U- 7 C-* 3 ARL! DR; SER: EIn ev ... Gs 8 DIEB ems Cd Wad pw 32 3 e- TZ 42 al Q4 LZ uv.-..[- €- Q+ dcr C=2)- GG eg(ES Ye ET€ 3% rd Wd 2 as 6725.. DA ep]-.“2 2 er SIEGE zs I ew rs-“Gad dar AE EG(2 wort wegt DIX 33« v.ad= is Z-D> >< z>>%2 v( er ns Qa mt= e...€ Sd-.-' Sed ER p-05 2.->- Geo) Ba X> Yümb- 5 IEEE= ua Po:| Suh-- es Q3<.- z' Ba 6 Ie eg Wah* SWU eS.d3üÜ Ne+3 5 20 Z2 derm e WD Ter Gs 8 ZE ..4> 2A- 5 YZ wid 36 EAM ven.> --> er Gs. un GEL? dag 532+4 DI vd„Sch 32 wir I> dud 32 EIN. 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ERN IE4 dn 265 Qs E EM) ZER 2 2 82-„""'"2- Naias PSTIGES EIR; 24% 53(5) 4 me deen LA Se GV pins"» 3 EG Rin Hie ii“- 2.G 8“2>“ nzz« Y 5106. uid E-..2 Ir D u.) BJ As..< | vs"2 vw.... I u wm Au- j Za 2 232 ZECH 387 es 5-2 aT> | ELN 53 e 5 7 4. 0) NPT Es Sb“| T Is D ZU 3 zZ /2. 0.25 E28: II 8 FE us> en“. 4 *"de> in| a..„. ie 2> Tand wont? Fa wirt? DA(62; DB 2-> cs 0 3 8>. dad ud vs- ar. 2,--...- 3 Ir- () 4 du e- dus es:«% 07 rau 3. I> 24 3 7"- 1 ward..-. Ee A+42?> er w-> << 8)/J«cs S. Sed Fee.>. Aer | O DD"es pure+t ba EEE E SK. 2.:„ N Te> Os> NI- iz> | DO Ds 2.4.-> al 4 2 e H Fear | e? ve O2 108 vg Foe me= 3 de Far)>- » y> M iS S. in | vt way+ ws 2 Gy us gu&-) hzw=“- t“- .! LINE ITUNEHS« x eg WES PSE 4.67%. |> 7 s| as as 7...- zue% x Su AIZ SUKZ Ts | Saad!"anfand-. | 4»> 7 .:=? 2> EN » hw Wah die: ger Zeit Dier viele , und ih 110e8 jam [he mit „Notfelf dem fol 297 man zu dem Ende, au dem Scheunenthore, wo der. Wind herkommt, auf ein Geſtelle ſekt. Hierdur< wird der größte Theil des Stau- bes, und iſt der 50 des Windes ſtar?,.: die ſchlechteſte Spreu abgeſondertz und man erleich- OU ps tert ſich die Arbeit+4 rv. Die Art das Getreide zu werfen, erfordert einen Handgriſf, der ſich nur aus der Uebung erlernen- läßt. Man bedient ſich dazu bloß ei- ner leichten hölzernen Schaufel, welche ohnge- (*% fähr zur Hälfte gefüllet wird. Um den Wurf ſicherer UN machen, wird„es blos in der. Mit- Fd ZETER PEO. ZE te der Schaufel genommen, wobey man die Er VIE IEN€ va(4 79 7(3225 44» Aecme herunterhängen- laßt, als ob man das (< Zefroide in der mallt as Getreide in der Schaufel w 90: 190fſte, HieL- 2! eyß alf 5-„Gieie-* durch erhält man: das Gleichgewicht; das Korn .; GEIEUAES, 2 2 N 30, Flows vird dann dur eine Bewegung der zerme » 12" 58eG ann or Pe orvpoers i n?e ingn ic mas Und IEesS Fiel S4 av LDE, i nen iaugen eV l 33(es„Cary+. RCC: a. ZI APIS FPS](EE ZACAUE SP ein SSaufen, in Der orm eines Dalbei 1, 7 01Des a 550 AaRZISTS? C>,4> SST On GER geworfen. Cobald die Spreu und die leichten 19 3 4 8 ſy+. c Korner enominen ſind, werden die halben 147 Sm f90 ps lich) die, welche noch ÜMEREAIFES GE C002 4+T ee. werſein noch nicht rein genug geworden, ſo. nimmt man es in eben der Art noch einmal. vor... Herkg)) wird.der nin ia, 2938 Unfrauts- Saaimen und das ſchlechte Korn auf die gewöhnliche Art durch Sieben abgeſondert, und züleßt das reine Getreide auf eine eben ſo einfache Art auſgemeſſen 3 als es gereinigt worden. Das Getreide zu reinigen p. Coomb 1 P.. Jas Zetreide zt ſebeit und auf den Boden zu tragen p+ Laſt 6P," Wieaſpel x Gr. 8 Pf.) In manchen Gegenden Enalands, wird der Scheffel mit einer Schaufel oder anderm Jn- ſtrumente, in andern mit einem Siebe gefüllt Norfolf bedient man ſich dazu gar feines Werkzeuges. Der Scheffel wird in den Haufen Getreide hineingeſchoben, gefüllet, bloß mit der Hand geebnet und dann abgeſtrichen. Man iſt überzeugt, daß dieſes von allen die leichteſte Nrt Getreide zu meſſen iſt. Es wird alles in Säckfen zu Markte geſchickt. Gewöhnlich ſind4 Buſchel in jedem Sack.(23 Berl. Schfſl.) In Norfolf recf. Merk- (A Vit von: „in ſelbſt ez, fas Miiſ EB Sieh f lim von Yarmouth els(en) ves eit ah Londen eh? iſ dy wöchentlid) md Weißen ht verbau (uß hinhiet Schif ue) orfauf, aber Muni Merkwürdig iſt es noch, daß ſaale M7: in: Norfolk? Nachmittags- Märkte ſind. D:< Y 3 oder 4 Uhr des Tachmittags wird| Diz del vorgenominen«. Der Norwichſche Markt macht indeſſen ein: € Augsnahme, und es iſt möglich, daß es auſſer dieſem noch einige Vormittags- Märkte in der Gegend giebt. Dem Wirch gewähren die Nachmittags- Märkte manchen Vortheil. Er hat den ganze! M... e: A DE. 27 WEILE LEN GASEN Morgen für ſich; ißt zu Mittag mit ſeiner Familie, und ſieht, ehe er zu Markte fahrt, ſei: ne Leute und ſeine Geſpanne an die Arbeit gehen. Es veriindert ſeine Ausgaben, und beugt dor böſen Gewohnbeit vor, einen ganzen Tag mi! ſig zu ſeyn. Die einzige RM El iſt, daß der Wirth zur Winterzeit im Finſtern zu- rücffehren muß; eine Unannehmlichfeit, die indeſſen jeder Wirth, wenn er auch um 10 Uhr des Morgens zu Markte fährt, doc) mehren- theils freiwillig erträgt. Die Gaſiwirthe ſind wohl die einzigen, welche darunter leiden. Die Norfolkſchen Märkte überhaupt ſind nicht ſo beträchtlich, als in einigen andern Ge- genden, der Markt von St. Faith ausgenom- U 306 men, welches einer der anſehnlichſten in ganz England iſt. Der Markt zu Aylsham ſcheint mehv zum Handel zwiſchen Wirtche unter ſich, für Viehhändler und Kaufieute beſtimmt zu ſeyn. Vorzüglich fommen viel Wirthſchafts- Pferde dorthin, welches dem Norfolkſchen Wir- the um ſo wichtiger iſt, da er gerade gegen die Gerſtſaatzeit trift, wo ſie ſo nothwendig ge- braucht werden. ein unbedeutender Marke und ſelbſt der Plaß ungewöhnlich klein und Ed. ka (9-4 Im€ CC aazel 3 ilt unbequem. Pferde waren im leßten Markt - 82) 2 dortz wohl an 160 Stü. Sie werden in Reihen an Stangen befeſtigt, und ſtehen mit den Vorderſüßen hoh, um ſich deſto vortheilhafter zu zeigen. Der höchſte Preis, ſelbſt für junge Pferde war 10 bis 12 Pfd. Ich machte es mir zum Geſchäft, verſchie- dene Haupt- Märkte zu beſuchen, und brachte > ö/ e meine Bemerkungen darüber zu Papiere, als ſie noch friſch im ue waren; ſie werden bey einem jevem Artikel beſonders vorfommen. Es giebt nichts einen richtigern Begriſſ von der Behandlung des Viehſtandes in einer Ges D) eint mh ſO, als ime 31 Hſdaſts: yen Wit jegen Die hdg vt Raft ein(8) De) Nati 3(05 ös yt,(nd ſh vf Pres 2 M ſe werden fon zf pot ain Ob fen vanit 397 gend, als die Geſchäfte, welche auf den Märk- DD eben werden. Sowohl dies Wo-