Univ.-Bibi. Siessen ——-———————ZQ—B—⸗;OZB:xnx-;———,——— d4 — ———q;—.—qèx — 7 4 2 1 wag ET,- ARCH AEIR ZI ZE AIRE NESIg ||| 0.3 NEM 6 dx 1 ho 1 FN 7 u Ns Z 7 7 Beſchreibung der Landwirthſchaft in Yorkſhire Aus dem Engliſchen überſekt von dem Grafen vonPodewils auf Guſow. +. „aa CICkmanns Grundſätzen der deutſchen Landwirthſchaft. Even jo habe ich bey jedem Worte, deſſen Bedeutung ich nicht in Ebers Wörterbuch der engliſchen Sprache vorfand und alſo durch andere Wege ausmit- teln mußte, das engliſche Wort beygeſekt. VT Die dortigen Geldſorten,-Maaße und Gewichte habe ich aus den in der Vorrede zur Ueberſeßung von der Beſchreibung der Landwirthſchaft in Norfolk angeführten Grun- den in jedem Falle mit den hieſigen verglichen, jedoch mit der Abänderung, daß ich nicht, wie in jenem, den engl, Shilling zu 7 gr. 9 pf., ſondern nach ſeinem innern Werth zu 8 gr, an- Senommen und darnach die S,. xvu. ſtehende „Vergleichung des eng liſchen Geldes, Maaßes und Gewichtes mit dem preußiſchen gegen die, ſo in jenem Werke befin lich iſt, abgean- habe, In der Vorrede zur Ueberſekung.'von Johnſtone Abhandlung über das Austrocknen der Sümpfe“ habe'ich bereits das in jener Ueberſeßung begangene Verſehen eingeſtant- den, mich nach dem ſs veränderlichen Cours ſtatt nach dein innern unveränderlichen Werthe Serichtet:zu- haben. nied "Zudem Artikel vom Brennen der'Kälk- SRE ENGEN VII eine hat der Herr"Geheime Ober-Baurath Langhans, der ſelbſt ſtarke Kalkdrennereyen bey Breslau beſißt, die Gute gehabt, mir ver- ſchiedene intereſſante auf deſſen Erfahrung ge- gründete Erläuterungen zu geben, die ich mit deſſen Erlaubniß hier beyfüge. Vorrede des Verfaſſers. Racvem ich im November 1782 Norfolk verließ(Vorrede zur Beſchreibung der Land- wirthſchaft in Norfolk, Ueberſeßung pag. xx1), ſo reiſete ich durch Lincolnſhire nach Yorkſhi- re, meinem Geburtsorte, und hielt mich da- ſelbſt ſechs Monate auf, Mein Hauptaugen- merk war die dortige Landwirthſchaft. Ich glaubte ſie um ſv eher in dieſer kurzen Zeit ge- nau kennen zu lernen, als ich meine Jugend darinn zugebracht und dadurch einen großen Vorſprung gewonnen hatte, Als ich aber meine Nachrichten ordnen wollte, fand ich, STE SORTING SNN“| 0 mi Yublit wig Geſuche viſor 3 109, (et, alf Beſuch den ve feine 3 dem 0! mmi 1,8 Au und ſah wiſen x dieſes 1 hw, 4 jung es wirthi Endziv folf Nd: XD ht: dq: en: ic gt: nd ei jet h, MME WETEEIEHRS WERD BE IEIENREH EEE GEPE SIEGERT 520002205 BRKG ET. 22ER IE IR» vw m wee AOE IE ar nn ammer eee, IX daß mir noch ſehr viel fehlte, ehe ich ſie dem Publikum vorlegen konnte, I< entſchloß. mich daher im März 1787 zu einem zweyten Beſuche und blieb neun Monate darinn. Ju - dieſer Zeit habe ich nicht nur jene Nachrich- ten ergänzt, ſondern auch mehr neue geſamm- let, als-ich erwarten durfte, Bey dieſem Beſuche war meine Abſicht anfänglich nach den vorzüglich bewirthſchafteten Gegenden kleine Reiſen zu machen. Jc< fand aber in dem von mir gewählten Wohnorte und deſen unmittelbaren Nachbarſchaft für die Zeit mei- nes Aufenthalts hinreichende Beſchäftigung und ſah mich daher genöthigt, jene Neben- reiſen vor der Hand auszuſeßen. Jh habe dieſes mit deſto wenigerm Widerwillen ge- than, als ich überzeugt bin, daß zu Erlan- gung einer vollſtändigen Kenntniß der Land- wirthſchaft von ganz England det Haupt- Endzweck ſeyn muß, den großen Unterſchied X in der Wirthſchaft an Oertern, die man in entfernten Provinzen wählt, kennen zu ler- nen. So intereſſant die Kenntniß vorzüg- licher Bewirtſchaftungsarten dem Zwiſchen- Gegenden ſeyn mag, ſo muß es doch immer nur ein untergeordnetes Geſchäft bleiben. Pickering,'den 21. Dec, 1787. === uug GEZUK TALIO IKCREGTY Gedern dum SIE menen ermög nn mn When bt. Seite. 3 0) 5 erghics.: I 7*Eintheilung“.. Hias. 7 Weſtern- Morelands 8 3 7. Craven- 3 4 4 - Fabriken- Diſtrict; N-* -- Yorkthal>|. 5;- -* Cleveland EIER. 5 -. Eaſtern-Morelands ,.-== 6 - Pickering- Thal 4 2 6 -* Wolds WE Es 2 2 3 4 -'! Holderneß|+ n: 3 "Süſſe.: 3. Ae 9 2. Pickering- Thal.; IT - Howardian- Hügel t3 (-* nördlicher Rand 8 Ä 7; AIISCHDA 4;< 5 2: Jlüſſe. 14 --| Schiffahrt Nn I5 5' 17 Producte.: SYD 5203 16 & 3: Landgüter. 17 . 4. Bewirthſchaftung der Landgäter 20 -. Landgerichte. 5 25 -* Länderfauf-. s 26 7 Pachtungn- 3 28 Pachtzeit- 3.: 3 DD > XIE 0. 4- 7 » x] 0. 5. Gemeinheits- Theilung von Pickering Knaresborough Sinnington. PV HN HVHSNHNU"UUREGE dN 8 0 ß. 6. RU HK NBA 00 O0 nu [VT |) DIRE SERKO KLT KONNT HEIN“ mrn) Pachtzins. E Abzug- S 3 Zahlungs- Termine. Pacht- Bedingungen. 2 2 2 k] Zehnten. S S Untheil der Herrſchaft Servituten 2 Fremde Anſprüche. Cinhägen 3 N Apellation G. didleton N 3 Austauſchung.. T Privat- Kommiſſion. Parlaments-Acte. Verbeſſerungs- Vorſchläge Wirthſchafts- Gebäude Steine. S E Dachziegel; Mauer- Ziegel. Mörtel. 3 S Löſchen 2 j Fichtene Bretter. Eichen. N 5 Bauart. Nn Scheunen im zweyten Stocke Unlage des Hofs Kornböden. 7 Ventilator. 4 Tagelöhner- Häuſer. Decken mit Ziegel. HDohl-Steine. s Haupt- Geſimſe. Dach.- Rinnen: Ciſternen. T 21€ 1 Lage « * . » » vip. E87 NUT MRNA HEK MED W8Ed.: ZEUG Dehm) 6»[LJ]»« *«*“ u*.* ** * IE EE ZEE R de ME ae SEE ERNE SIGE: 32000 NUDE SEI 63, 14 BGE VA 2074 50 OS IR VDD GEO Seite. 4.6. Dd FN NEN RLT HRR MARIT LY u u GG 58/785 28 (* SEN WUT ER, von VV vu <= NN EEE EAN USES 0 <=Zza Nep] . 9- Befriedigungen 6 Geſtalt; 4 5 taterialien - Unfertigung - Bedeckung Fenſterbley Eſtrich. NERI Materialien. - Verfahrungsart Tagelohn. S Tränken . Waſſerſammlen: Waſſerbehälter S j Lage... . Figur s Ausſiechen - Katilage. <> Stärke -- Zubereitung :- Lagen 2... Shonlage. uns: >- Anfuhre s 2 Wahl 5: Stärke -- Schlangen .» Bedeckung S Pflaſter.. Jahräzeit Koſten Vorzug- Waſſerleitung Feldbrunnen . Chauſſeen - Anlage Unterhalt Breite der Wege Hdöhe der Seitenhecken Thorwege. -* Einſeßen I88 XIN. ) Seite ß-9.: Mauern|. J;. I9N ve-- Maſſe. I92 > 5 el Preiſe I03 - 2 Erdwalle> -- Stängenzäune/ 2 194 -- FSlechtzäune; TI95 , 5 lebendige Derken:- >-- Weißdorn 106 A-“ Holunder 4 197 -=“ Stechpaln en; 5 - Pflanzen in Gräben j 198 2:» ohne Graben„5. TO9 - 5 Sortiren der Pflanzen; 200 >» Eingraben; 38 B 7; Schuzzäune;;: 202 -- Ee Erdbanfen. 2 7 -- 5 Unterhalt 203 -» Abhauen-:; 2094 ,.:„Vetfahrungsakt WE E-30)5 >; Behandlung alter Hecken-- 5» Alter: der Hecken;. 207 : 7 Heckenwärter-.;. 210 AE 22078 Nußhölz>..;. 2i1r 9. 10. Ueberſchwemmungen 2. 3 214 -c Eindeichen-:.:;;; 215 - Schbpfſmühlen;; 1: SEEG- 7: Vorland;;;.% 27 2 4 NC01e 5 5. 7 4: 218 0. zx. Wäider(PR:;; 221 :: Holzarten 3.)]; 222 2; Aus dem Sqamett ziehen!| 223 74 ZOmadmu:;;; 224 5 Fallen. 8 5.; 7;- - Yußslüften 7 j: 15: 4 225 *; Verkauf;;); 230 - Viiter N 5. 8;- -. Art des Verkaufs:: 2 5 231 »: zu ſchäßen..;;?- - Schiffsbauholz; DI! 232 eee te nI S ENTEN ener re gn neren Än 5 EIN Nö er EI ing 5 SN EEE SEI CRE R ENEN R BLIES [6-7] do q: x 1. Brennholzpreiſe.. 5824 «== NT. NT& VL-D2 PN 0X MW 0 XS 10 ON - Pa Anfuhre Schalen der Minde... 0» oD Trocinen“'. 14 Verfauſf-.: Mahlen+: Pflanzungen..; I VOX: 48"Ds"Dd "OD > Geſinde Tagelohn 2167 Früchte-.... 374| 7 geb! - Düngungearkt 2:. 275. 0% 2 Jahrezzeit.... NEE ZIMT" 377|| 13m 5. Verhältniß.-< S G 8 2.“ Dehlkuchenſtaub: Wm 5 15 385 Z Seeſand....» 382 =. Tangaſche.+5 52 1WIUHSS 12568 78820, 24 7 Paarhaufen: Y- dm erm I Eine qt gehen,| .s met et RR TTT RR SNORT GENGENNGNENEEEN IIIA- LENTING XVIL Vergleich des engliſchen Geldes, Maßes und Gewichts mit dem Berliner. Geld, Preuß. Cour. :;; Ebir ar pf 1 Pfd, Sterling a 20 Sh,. N; GE 10 1 Shilling a 12 P.; S S u R HERLESS I Pence a 2 Halfp.; 3 2.>= 8 1 Halfpeni a 2 Farth.;..;:„= ,;= 4 1. Farthing+ 5:. 2.== 2 1 Guinee a 21 Sh,.:;; 7-- 1 Krone(crown) ä'5 Sh.+. 3€ I 16 1 Groſchen(Groat) a 4 p, C.?.=> 2- Längenmaaße. engl. Rheinl. Fuß. I geſekmößige Meile„,. d S 5.280 SF130 I gewöhnliche Londner Meile 0472 C88 5000 4857 I Fourlong+ gejezmäßige Meile.; 660 641-1 Anf einen Grad gehen 6975 geiekmäßige Meilen, 73 gewöhnliche Londner, 60 Seemeilen, 20 Leagues a 3 Seemeilen. Eine geographiſche Meile, wovon 15 auf einen Grad ge gehen, hält 42 geſekmäßige Meilen, 473 gewöhniiche Londner, 4. Seemeilen, 7 Leagues, K* XYI1L E beträgt p. geographiſche Meil-| 1 O4) I Shilling Mir; ar- pf.| p. geſeßmäßige Meile 12214 54) =- gewöhnliche Lond-| ner Maile.: TENE j --“ Seemeile:: R<< -- Peagues 5;=1 101 8 ==. Fourlong-. TAT R DS Y engl. Nheint " Fuß. LT SOLOME POLE u SE RR 2422 JAIL BE SOE I Rop2. Z: 5; Z 201.02| I Woodland pole. S. 6: EE AE I Pole, rod, pearche: Ä.. 1022 16 I Fathom.: n;-; 6 58 1 geographiſcher Schritt;;. 656 zx geometriſcher::; JESBERG 5 5 I Leinewand- Ele, S.-. ZE. 32 1 Yard.-.:..'> 257 1 Fuß..«».».. I T:7 35 engl. F.= 34 Rheinl- F. ng, ; 1.000. 1-hy 100 Leinewands- Ellen betragen.; 171€ Berk. 7 eigl,. 100 Yards-- 2 2 13775==| 1 ehgl 1 100 Godes|--:. T0555== Pho Der geringe Unterſchied zwiſchen dem engliſchen und Rhein, 104 ländiſchen Faß verliert-ſich bey den Zollen ganz. 11- SEESEN NEN TÜ< Ln. XIX "7 Meil: 7“ Spilling betrügt H 41708 Es 4.4128 4 5 bir: gr.“ pf. rot, ar." pf: p+ Foreſt pole= 46=<- 4| u LARP 8 5 üb PALE GO mit km aB eg=. J3S09vdland g poole R EE Ge Er nR N g-- Pole, rod, ptarc="== 1 7 204/105 4|--- Yard< 1 EE IEEE un 13 208674 08305 Y [9 UEUNS P. Berl.“ Ele p.'Nheink. Fuß, 68 16 Br» pf. gr. Pf. MED-- Leittewands- Ele 4 8 2%53 ME. 16 e- Yard 3 F::10- IAB 740 ODDER II IE 3 8 2 3 CEE Uu* Flächenmaaß, 871 engl, D. Meilen betragen 41 g2ogts 1 geogr. DO; Weile beträgt 21% engl. O. M I== hält 13600 engl Acre, 222228 Berl. kl, M. 11 Berl rx eugl, Q. M. 640 engl. Acre, 1045% Berl. kl. M. 7%= x engl. Acre a 166 H. Pole 157 Berl, kl. M, oder 285x2 LON Nheinl. Q. R.; 100 Acre betragen 1583 Berl. kl. M, 12== ew 19 M 6 Q, R. *»*& 2 XKR 1 Farding deal ä 40 p. 71755 Rheinl. O. R. x DO. R. Pole a 30x O. Yard 15 Rheinl. O. R. 4 144F. 25.6 Nheinl.: O. Fuß. DOS) ALDE AO PIMF IRE En DS uß. x geometr. OQO, R. a 25 L.'Fuß x Rheinl. O. R. 24 Rheinl. O-+ Fuß. It LH. Fuß 175 Rheinl, O. Fuß. Zu 1 Sbhill. beträgt x engl. Acre 5 gr. p. kl. Morgen. I Farding deal 20 gr. p. kl. Morgen. 1 LH. Pole 4 gr. 6 pf. p. Rheinl. LQ. Ruthe. x DO. Yard 5 thlr. 16 gr. p. Rheinl. OQO. R. 11* pf. p. Rheinl. Q. Fuß. xD. geometr. Schritt 2 thlr. p. Rheinl. Q, R. 4pf. P--Nheinl LO. Fuß. IQ.. Fr thl. p. Rheinl. O, R. 8 gr. 6 pf. p. Rheinl. 2. Fuß. Cubicmaaß,. 4 C. Yard ä 27 C. Fuß= 25 Rheinl. C, Fuß. D0G/ RUS! EEE 9 MN 1 13 eg MI Di 2 XE ER Zu 1 Shilling P- C. Yard= 23 thlr. Rheinl. C. Ruthe. P*€. Fuß= 7.gr. 3 pf. Rheinl. C, Fuß. E 1 err il 1 Of a 1 QWeg 0 | Chald! 1 Dnart [Comb( 1 Ottif uſt; Holzmaaß. 443, 1 Ton oder Laſt(load) Planken hält an engl. DQ. Fuß Rheinl. Q. Fuß Izbllige.;>; 4 600 226001 i, 14 PPR 400“ 3662 BRIGGS.*.> 300 DES: 25-= 4.: 3 240 220 gen, 3=- Z:.; 200 183% Zu E55:;; 6 170 LEE AU. ARD ILS I50 13175 pf, p, engl: CF. Rheinl. EF: 1 Ton oder Laſt Krummholz hat Fo 1746 4 pf. RE TEG SAGE SEI WET MIRRE MEILE LEL DSDS 77 40 I.; 3 SE< Ä» 4.0 362 ein, Zu 1 Shill. 1 Ton von 50 C. F,. beträgt'p. Rheinl. C. 7 Fuß 77 pf-? 1 Ton von 44 C. F. p. Rheinl.€. Fuß 22 pf. 1 Ton von 362 C,. F- p. Rheinl. C. Fuß 27 pf. Getraidemaaß. engl. Buſch Berl... Maaß 4 3. 404-5 M. 7 1 Laſt a 2. Tun R: 80 2 5= 1 Weg oder Tun a 5 Quarter 40 L 2-8 Chaldron a 4 Quarter 7 ! 1 Lnarter a 2 Comb; 8 Comb od. Cornof a 2 Strike 4 EE SS MUSLO 1" Strif- Z 5 Ä 2 1 Buſhel nach der Acte von 1712 x--=. 105 ai jed XK XITE 109 Berl. Sh,== 1527; Buſh. tr Winceſter Buſhel nach der- Ucte von 1697 Tt Norfolk Bujhel 6%, Peet- T Gallon T Pottle 1 Quart T- Pint: rx Seam Malz Zu x Shilling beträgt Ix Laſt 8 X Tun N 7 Chaldron Tr Quarter x Comb Z Strik: Bauſhel Notfolf€ Deek 4 I Gölſen FRIO PEIL H Quart> 5 1 Pint G Seam Malz .uy < . XT T x Winzeſter Buſh. | I / e . 2 ., . . engl. Buſch ES, Berl, Maaß NT. w a ein dag N N G 2%v ulv Wl via Pj W/> | j rx EN betragt p. Berl, SHeffel W. Y wywwzns 77 SD»-=-- 5 F--=-- TI I„=== Ty T AS, "5 L 5T SODEN Tt 5 52 8 16.25 tbr. ES FEE « 7% DN L<2<5 Z 255 * deem) . 2 SIE . 8 DO . 32 SS LEN gr. == Sms == ion Q Ge a Ia Sl 2» alw tw) Pj wir jo NV ue a DM v304 fiel Steinkohlenmaaß. engl. Buſhek . SG. 1 Tonne a 2 Keel 1 Keel a 6 Scote 71 Score in New Caſtile a 25 Chaldron Chaldron 15 Krebe bey der Themſe 1 Score a 21 Chaldrons 1178 1 Chaldron a 4 Vatts hält 64 C.F. 59 .- 1 23a Ä> Z 5 14 1 Buſhel, ER: Ä--- 1 Peek; Z: Z== XXIII Per Acrs beträgt p. Berl. Morgen GE AG. FINE ESCHE; E: 3 T. 0018 1 Tun 4 3 S 5 E===. 19-12 1. Chaldron E N< a GIGTSPIE> ZA 1 Quarter Z 5 PRE 5= 3 5 r Comb.: S: EE EI HENN FEM KO INSCItLIE 2%;: ZM IUM--== 132 1 Buſhel:< 2:<== 65 1„Notrfolf Buſhel-. 1-4+==„Ni6E 1420622. S n z S--= I 1 Gallon; 7. 3--=-% 1 Pottle EE WEER..-“- 5 1 Duart: DETDTES GR Se EIE AIGER 1 Pint 7 E 8;: 2..-== 55 Berliner Moaß 5. S- In: 32 LIER 3 A20018 ET20 9 3 r -...---. IOZ XXIV in den Provinzen Ix Chaldron a 32 Buſhel= 21 Berl, Scheffel, nach Ger- hards Concoriſt, Kalkmaaß, be Tonnen 3 4 Berl. Seſſel 1 Chaldron 3 32 Buſhel oder 21 Berl, Scheffel hält: 5E Tonne, Zu T Shill. befrögf p Tonne 2 4 Berl, EH gr.„Pf. NT CHAldFONM 1 22 GLS: I 6 Per Acre befrägt p. Morgen Tonnen x Chaldron.:? 7: 35 Tonne. Wein- und Brandtweinmaaß, engl. Berl, Maaß Gallon Ohm Quart 2 SU I: Z 8 252 6 62 I Pipe: Z 2> 126 3 3L I Punchion,;:. 84 2 27 1 Hogſhead'. 4: S 63 I 80 1: Sierces. 5. Ä: 42 I IO 1 Barrel 2;:< 315= 104 r Randlet ader Kilderkin X 18 1.104260 1 Gallon;! ID I 7 5 I Potties. 2 Ä;>=> I> t LDaart::: L-=-* I Pinte: 2 1-- 2 fd iE<<= 236 4 DE I Tonne wiegt 177 Pfd. nnen Berl. Gewicht, I Tonne Thran, Hanf, Rüb- und Lein:-Oohl. d; AZE OLO ' wiegt 18812 Berl. Pid, Zu I Shill. befrögtf p. Berl. s p. Ohm p. Quart gr- Pfs gr. Pf. 1 Zun. E; 3: EME. f 1201005. S 8 A; 2 6 1 Punchion. 3 3 6 x Hogſhead:+-5- 4 2= 1 Tierces a S- 3 EIE, 1 Barrel 3: 4«430%== 1 NRundlet;; A WERL R NERI | 1 Gailon; GE HUN EA 125 DarS SAING 1 Pottle% Z 3 EE IS ME ZER | I Quart».“ 2=-v-- utngrn IO>43 Ca | 1'Dint2> x;;; EN ELER S IEE EIS SEEN KRA VI Maaß des ungehopften weißen Biers(Ale), Seife und Herings. befrägt an Gallon. Berliner Tonne Quart a 960. x. Laſt/45 u GD 384 16 8 I Hogſhead=. 48 2 4; 1 Bartel; 024 32 T 32 D- Kilderfin: 72-47-5% 16-- 64 1 Firken. o 8== 32 1 Gallon.; I Es 4 1 Pottle. 3 X..- 2 1 Quart> 4 ib<- x I Pint. I; TX= X 1 Hogſhead hält 72% engl. C. Fuß. Maaß des gehopften Biers. x Tun ZEI 216 9 4 LD Pipe.. 108 4 Fo 1 Hogſhead.. 54 2 ENT 1 Barrel:. 36 I 49 rx Kildertin: 2 18-- 72 1 Firfin-.. 9-- 36 x Gallon*=+ x-- 4 x Pottles-+->-- 2 "1 Quart".. X-- x LME wn 78 T 15: x 1 Hogſhead hält 84 engl. C. Fuß. 1 Firlot; 4 112 KRE 45% .. ... XXVII 1 Shilling beträgt P- Tonne“ p- Quart weißen Biers R DIEL AG if SGI BEIE SUP PEE PRI GER TE SID ſMeads 73...» KINE 1 lien „Barrel.:--- 6= Kilderkin 2|-- 12= Firkin"« X: 1.- gehopften Bijers Tun 4< 3--=- I1 PiP.««1. 12310 Hogſhead: 3 eG 150 Barrel ä s--- 4 Kilderkin: 3==- 10:48 Firkfin«; Z== 21: 4 von beyden; Gallo LES EN IE RIE IN 1 EI ID 3E IUS Dorle 252 t+. OS Nn der 20-6510 Ouart:“ 2;: S: oo= 8 Pinte AES EE EIED:= 2 Firlot: Ä + ws [0] * NNVIII Handelsgewicht. Avoir du pois- Gewicht. 1 Tun a 160 Stone 1 Wad a 120 Stone 1 Hundert oder Centner 1 Quarter 1 Stone 1 Pſund 1 Unze 1 Dram 1 Quarter I Shilliag H-EU -- Contner --- Quarter --"Stone ä -- Pfund -- Unze =- Dram =- Quarter Per Acre r Tun I Wad 2 Luarter 1 Stone T .. .. .. .. „. *. .» y. .. 4 Pfd, .. .* . .. , 2 .. .. .e. +. Ä . fhir. engl. Berliner Pfd. Ct. Pſd. L. 2240“ID Enn 1680 VAE SOT 112-- 108 14 28 GE 12:7 200208: 14 IO Ge HEHN T--= 31 € CT 4 dE EE EREN LIER IR 37» T TIT: E55 PEE 77* LEE 3 ROZ REINEN>73 befrägt P- Berliner Centner Pfund are pf: gts Pf: [2] 2 g 256 16„= «* 7 6 3 .. EINE T GE 23 3 *. ET beträgt p. Nivrgen Centfnerx Pfd. .. 12 40 .. 9 TO .. nee 68 .. NT NIIEE ZZ --.--- XX1X Wollgewicht. engl. Berliner Pfd. Stein Pfd. a 22 Pfd. 122045... 3 4468 192= I Sack. 3 3: 364 I6= 1 Wey. 5- 2 3 182 EI 1,2200" 2;. R 28 1x 5 1 Stone.... 14 Sm IS I Clove oder Nail 3; 7.- 65 I Pfund. 6 8 4---“ ZI I Pack. 3; 3. 2401-3 F 102 17 befrägt 1 Shilling P- Gtein a 22 Pfd- bir. gr. pf P- Laſt..;. Z en Ee I IE --“ Sa>,.: G< EL TEBESUITD -- Wey. 3 5 3- 2e DiE| -- Tod 3 S;. 4== 6206| --“ Stone„. S N 2 R Ee -- Clove oder Noil-==. IEE eL -- Pfund.:-;; 7 21.00 =“ Pad. T;< E 3... 12= XXX Verſchiedenes Gewicht. 5 beträgt engl, Berliner : Pfd. Cer. Pfd. x» Tun oder Fuder Bley- a 20 Rollen zu London und Hull.. EE UZS x 5 -- zu Tea: Caſtle a 21 Cir. 1" -=---=-- Stockion a 22 Ctr. 1 Seam Glas a 24 Stein 120 x 4 Stein Fleiſ a 1125 51.10 a= M. venen 3 Die Seefüſte 64920- di Cleveland 70444-' 040 Das Yorkthal: mit wn eſ den Howardian- lands), Hügeln N44. 3200. T ZO00| ymjeben Ryedale mit den dm De, oſt- v. weſtlichen iG 3] 8) Y-- Ag„6 Uu| 1 tarſchlände FN.+ 100347 3435|| Die dbſil. Gebirge 10200205 196625|"gegen Die weſil,'- 90000 226640| Nirſchen || 170708 869187 442000| uit .-"| Ne 0 [311187 Acres vder| Olbirgen 20484 6NQU- IST ENSE(5 ( Wut hen =<=> ed Be RSESSSNNNNN (OB; welches von Carry's Angabe um 48 Engl. [] Meilen.(25. geogr. 2.) a weipet, Davon iſt ungefähr 3 bebauetes und 5 unbebauetes Feld. Das Yorkthal, welches ſic) von den Ufern der Tees nach dem Zuſammenfluß der Trent und Humber mit einem ſanften Abhange herunter ziehet, iſt die von der Natur gezogene., Scheidungslinie zwiſchen Oſt- und Weſt- York- ſhire. Weſt- Yorkſhire beſiehet aus den weſtli- hen Gebirgen(the western Morelands), dem Craven, einem Winkel der von JERE ſhire abgeſchnitten zu ſeyn ſcheint, und verſchi denen Fabriken-Gegenden. Oſi- Yorkſhire beſiehet aus Cleveland, den öfilichen Gebirgen(eastern Mans! lands), dem Pickeringthal, nebſt den daſſelbe umgebenden Berg zen, den Höhen(W„OSD, nud den Pachtungen(Bol dernes). Die weſtlichen Gebirge ſind Glieder der„Weiten ungebeuern Gebirgsfette, die mit den Staßſford- ſhirſchen anfangen, und ſich durch Derbyſhire, Yorkſzpire, GEHE und Cumberland 55 nahe ohne Unterbrechung bis zu den Schottii Gebirgen ziehen. Si ſind mit bloßem DI kraut bewachſen. Die dazwiſchen liegenden Thä- M2 Craven. Sabrifen» Hijttict: Yorkthal. 4. ler ſind"aber bebatet, Das Weneleythal, eins der größten, iſt frucztdar und hat viel ro- mantiſch- ſchöne Lagen. Craven iſt gut angebauet und hat fetten Boden, aber nicht durchgängig. Die Oberfläche iſt ſehr ungleich. Es iſt weder Thal, ebne Fläche, Gebirge, noc; Höhe. Jn Bergleich. der übrigen Theile von Weſt- Yorkſhire iſt es der kleinſte. Der Fabriken-Diſtrict iſt kraftvoll ge- zeichnet. Sein nördlicher und weſtlicher Theil iſt mit unfruchtbaren Gebirgen untermiſcht. Der ſüdlichere und öſtliche Rand, der ſich ſanſt nach dem VYorkthal neigt, iſt fruchtbar und ſehr gut angebauet, bis auf die ganz ſüdlich liegen- de Spiße, die von den Sandbergen von Not- tinghamſhire etwas abbekommen zu haben ſcheint, und die Berge am weſtlichen Rand, die mit den von dem angrenzenden Derbyſhire viel Aehnlichfeit haben. Das Vorkthal iſt in Anſehung der Frucht- barkeit verſchieden. Die Moräſte in der Niede- rung und das Heideland, das einen Theil des alten Galtres Waldes, nordöſilich der Stadt Vork, ausmacht, geben einen ſtarken Rückſchlag. Im Allgemeinen hat es indeſſen in dieſer Rück- ſicht ſeines Gleichen in der ganzen Gegend nicht. Die Thäler von Glouceſter und Cwesham ſind SCENE NENN v M =-- Zn ww rn Met Qebit) (iegt, abe mi fer Wet Bet jüſe 1 man vi Yerfht Cley viele Eine b zige& beiden| hal er und die der Ot, mit der 6 ſehr einer be birgt, Gegend durchn Meilen) Ie a (b Aeon leythal, viel 10; fetten erfläche Fläche, brigen inſie. 1: ge- eil iſt Der t nac) d ſehr liegen: | Not: heint, je mit 4907 rucht: Niede il des Stadt hlag- Rü: nicht ſind Y 5 zwar ergiebiger, aber von geringerm Umfang, Die große Fläche, die zwiſchen dem Surreyſchen Gebirge, Kent, und der Suſſexrſchen Ebene liegt, kann mit dieſer in Anſehung der Größe, aber nicht in der SHUI der Fruchtbar- Feit wetteifern. Betrachtet man die Anzahl und Größe ſeiner Flüſſe und den Reichthum ihrer Ufer, ſo wird man nicht leicht eine Gegend finden, die dem Yorfthal gleich kömmt. Clevelaud kann man als eine Verlängerung oder vielmehr als einen Anhang des Yorkthals anſehen. Eine beinahe unmerkliche Erhöhung iſt die ein- zige Scheidungslinie, welche die Natur zwiſchen beiden gezogen hat. Die Gewäſſer vom York- thal ergießen ſich in der Ouſe und Humber, und die vom Cleveland in der Tces, die es von der Grafſchaft Durham ſcheidet. In Vergleich mit den Übrigen Kreiſen von Oſt- Yorkſhire iſt es ſehr ſchmal. Nach Oſten endigt es ſich in einer bergichten Gegend, und verliert ſich im Ge- birge. Die Figur iſt, wenn man die bergichte Gegend abſchneidet, beinahe oval. Der größte Durchmeſſer hat ungefähr 14 Meilen( 3 geogr. Meilen), der kleinſte 10 Meilen(2 geogr. M.) Der Flächen- Inhalt iſt ungefähr 100 y Meilen (5 geogr. 7 M.) oder 70000 Acres(11833 ü M.) .- Cleveland. Ö m Die öſilichen Gebirge ſcheinen ein von- der eben erwähnten Kette der Brittiſchen Alpen ab- geriſſenes Stäck zu ſeyn. Der Gipfel iſt un- fruchtbare Heide und der FUß das Yorckthal und. die fruchtbaren Ebenen von Cleveland. Bon dem. Rande dieſes ungeheueren Abgrundes fällt das Gebirge ſanft nach dem Pickeringthale zu, an deſſen Saum fich ploßlich eine Reihe von Kalkſtein- Hügeln erhebt, welche ſich allmählig nach dem Yorkthale ſenken und deſſen nördliche Grenze„ausmachen. Sie haben mit Ginſchlaß ver Hambleton- Hügel 30 bis 40 M.(6 bis 8 geogr. M.) in der Länge und 10 bis 75.M,(2 his 3 9. M.) in der Breite. Mit Ausſch1uß der an- gebaueten Thäler enthalten ſie 3 his 400 3 M. (15 bis 20 geogr.[7] M.) oder 2 bis 300000 Acres(316666 bis 475000 fl. M.) unbeacker- ten Heidelandes, Das Klima iſt um einige Grade kälter, als im Pickeringrhale, Wenn es hier regnet oder offenes Wetter iſt, ſo ſind die Gebirge noch mit Schnee bedeckt, WING Das Pickeringthal iſt ein ausgezeichne- ter Theil dieſer Provinz. Eine von, der Natur AuSgetrocfnete Lache, Ein Becken, auf allen Seiten mit Hügeln eingeſchloſſen, bis auf einen ſchmalen Ausfluß für die darin geſammelten und von den benachbarten Höhen zuſträmenden Ge- große! feucht getren ſtande (rohe die ſil auf ei ſhiter- Gute die ſh Engl Höhen ſehen. Vis 41 ſchr ve '0n der ven ab Iſt ün: "Eth . Von fällt le zy, ? von rählig dliche ſchluß bis 8 R,(2 er an 7 M ichne atur allen inen und Ge: 7 wäſſer. Die Natur war vielleicht nie ſo nahe, einen. Moraſt zu ſchaffen, obne. jedoch ihr. Vor? haben auszuführen: Cin Damm von unbedeu- tender Länge, quer durch den Derwent bei Malton, wäre hinreichend, das ganze Thal zu überſchwemmen. Aller Wahrſcheinlichkeit nach würde in dem Falle das Waſſer ſeinen Ausweg längs den Felſen an der öſilichen Küſte nach) der See zu ſuchen. Die Höhen'von Yorkſhire ſcheinen, nach ihrer Beſchafenheit zu urtheilen, mittelſt einer oder der andern Naturbegebenheit, durch den großen einem See ähnlichen Humber und deſſen fruchtbare Ufer von den Lincolnſyirer Höhen getrennt worden zu ſeyn. Ju ihrem jeßigen Zu? fande kann man fie als.das Hauptglied der zer“ brochenen Kette der kreidichten. Hügel betrachten, - die ſich durch die. ſüdlichen Provinzen, obzwar auf eine unregelmäßige Art, ziehet.. Die York- ſhirer-Höhen ſiad die Sandhügel(Down) von Surrey nach einem-größern Maßſtabe. Sie ſind die ſchönſte Sammlung kreidichter Hügel, welche England hat. Die Zeichnung iſt fraftvoll. Die Höhen ſind wellenförmig, nicht gebrochen, und ſehen halb beruhigten Wellen einer ſtürmiſchen See ähnlich. Die Lage iſt im Ganzen bejon- ders anmuthig«"Waſſer und Holz. würden es ſchr verſchönern: Jenes kann man ſich nicht. Ie Wolds. Holde tness. ben, aber dieſes kann man haben, wo man will, und es iſt zu verwundern, daß die Pflanzluſt ſich ſo ſpät zeigt. Nußen und Zierde ſprechen laut für dieſe ſo längſt anerkannte Verbeſſerung. Die Höhen bilden einen Zirkel, deſſen Durch- meſſer 25 M.( 5 d. M.) hält.. Der Flächen? Inhalt iſt mit Inbegriff des Randes 500 2 M. (24 geogr. D M.) oder ungefähr 300000 Acres (475090 fl, M.). Das Klima iſt kalt, welches wahrſcheinlich ihren vielen Blößen zuzuſchreiben iſt. Die Nord- und Oſtwinde durchſtreichen ſie von der See aus quer durch die Thäler unun- kerbrochen, Die Witterung in den verſchiedenen Jahreszeiten fritt zwar etwas eher als in den Gebirgen, aber ſpäter als im Pickeringthal und in den Howardian- Hügeln ein. Die Trof- fenheit des Untergrundes iſt der einzige Bortheil, den ſie in Rückſicht des Klima's haben. Die Pachtungen liegen an der Humber. Es iſt ein niedriger flacher Strich; der Marſch von Lincolnſhire nach einem verjüngten Maß- ſtabe. Der obere Theil, welcher den Rand der mit Holz bewachſenen Hügel ausmacht, bildet eine angenehme Linie. Auf der einen Seite eine fruchtbare Ebene mit einem Ueberfluß an Holz und Waſſer; auf der andern trockene lebhafte Thäler, die ſich allmählig bis zu den höchſten Bergen heraufziehen. Dieſes iſt die einzige Ge- me je jaben einer| hügel nis N lic)) allet; ver 7 Zuſe Gebit Ferr! Zinn 2 ham Yred| m Dern 6) det t will, muſt rechen rung, urch: hen: IM Aeres Ichs eben n ſie nun: enen den thal rof: heil, 1er, ſc) Roß: der ildet eine ol afte ſien Ge: 9 -„ gend in dieſer Provinz, worin ich nicht geweſen bin. Den Rand habe ich öfters bereiſet, aber nie bin ich mitten durchgefommen, Die Be- wirthſchaftung hat mit der im Pickeringthal viel Aehnliches, ob ſie gleich in vielen Stücken, wie jede Gegend, mehr oder weniger Vorzug haben mag. Der nordweſiliche Theil gehöret einer Reihe Randdörfer, die am Abhange der Hügel eine vortrefliche Lage, aber wie ich glaube, nichts Auszeichnendes in ihrer Wirthſchaft haben. Mit Flüſſen iſt dieſe Gegend beſonders glücks lich verſehen. Der Humber, den man den Fluß aller Flüſſe nennen kann, begrenzt ſie ſüdlich und der Tees nördlich... Der Don, die Arr, die Ouſe und der Derwent entſpringen in ihren Gebirgen und winden ſich durch ihre Thäler. In Abſicht der Handlung bringen dieſe Flüſſe den größeſten Nußen. Die Ebbe und Fluth wirkt bis im Mittelpunkt dieſer Gegend. Nicht Hull allein, ſondern York, Tadcaſter, Ferrybridge und Doncaſter kann man Binnen» Häfen nennen. Der Don iſt ſchiffbar gemacht bis Nother- ham und Sheffield, der Air bis Leeds und Bradfield, der Calder bis Wakefleld und nahe an Hallifax, die Ouſe bis Burroughbridge, der Derwent bis Malton, der Hull bis Driffield an dem Fuß der Berge, und der Tees bis Flüſſe. IO Yarm an der Grenze von Cleveland und der Spiße des Yorkthal8-. Wenn wir zu den na- türlichen Vorzügen, deren dieſe Gegend durch ihre Flüſſe genießet, noch die zurechnen, welche ihr die Kohlen?, Alaun-, Eiſen-, Blei- nnd Kupferbergwerke und die vielen Woll- und Eiſen- Fabriken geben, ſo ſcheint die Handlung ihr viel zu danken zu häben, und der Staat nicht weni- ger, weil die Häfen von Whitby und Scarbo- rough Pflanzſchulen der verwegenſten Scemänner ſind. Cine blos gebirgige Gegend, oder eine, wo Fabriken die Oberhand haben, giebt wenig Ge- legenheit, ökonomiſche Kenntniſſe zu ſammeln. Der weſtliche Theil dieſer Provinz paßt in der einen oder dev andern dieſer Arten, ob es gleich ohne Zweifel Stellen darin giebt, die ſehr gut angebauet ſind, vorzüglich zwiſchen Donca- ſter und Ferrybridge; ein Strich, der beſucht zu werden verdient. Jn dem öſilichen Theile da- gegen findet man innerhalb ſehr weit ausgedehn- ter Grenzen beinahe jede Art Gegend, die in landwirthſchaftlicher Rückſicht intereſſant iſt. Eine reiche wohl angebauete Ebene, eine Gruppe meiſt unfruchtbarer Berge, die zu Verbeſſerun- gen anreizen; ein fruchtbares Thal, im Boden und Bewirthſchaftung gleich verſchieden, mit vl ) der "00 durch elche nnd ten viel ehi: 160; ner II einem Striche von. kreidigen Sandhügelw, die ſich mit einem“fetten ſumpfigen Marſchlande en- digen 3 das Yecker und Wieſen von jeder Gat- tung enthält, Es iſt ein Miniaturgemälde von ganz England, Dieſe, natürlichen Vorzüge ſind es nicht: allein, die Oſt- Yorkſhire zum Gegen: ſtande des ökonomiſchen Studiums machen. Die Betriebſamkeit ſeiner Einwohner giebt Gelegen- heit zu genauern. Unterſuchungen der einzelnen Theile!-der Landwirthſchaft, und der Verbeſſe vungegeiſt, der. ſich ſeit einiger Zeit unter allen Claſſen verbreitet hat, macht dieſe Gegend vor- j9glich>g eſchickt; die großen. Umriſſe vieſer Wiſe- ſenſch 0 aufzuſtellen. 8: 2 .- ud Die Lage iſt im Allgemeinen bereits 5. x, DE? Pidering« ſchrieben.- Die Form iſt beinahe oval. Die größte Länge iſt 35 Meilen(7 geogr. Meilen) und die größte Breite ungefahr 12 Meilen ( 22 geogr. Meilen), Der Flächen- Inhalt iſt mit Einſchluß der angebaueten Ländereien an den benachbarten Hügeln, die aber noch eigent- lich dazn gehören, 300 3 Meilen(14 geogr. D Meilen oder 200000 Acres(316120 Morgen). Der. Fuß der Berge am Rande'des Thals iſt voller Städte und Dörfer, die an einigen Orten Thal. 12 nicht eine Meile(+ geogr. M.) von einander entfernt, an andern in größerer Entfernung und weniger regelmäßig liegen. Zu deren Feldmar- ken gehöret der Abhang der Berge und ein Theil des Thals. Dieſe Gegend iſt aus dem Grunde ſchlecht bevölkert. Weſtwärts von der Mitte des Thals liegen einige wenige Dörfer, oſtwärts dagegen gehöret alles, bis auf eine ein- zige Feldmark, den erwähnten Städten. Das ganze Thal iſt ſehr flach, beinahe wa- gerecht. Da es indeſſen mit Hügeln verſchiede- ner Größe und ſelbſt vorſchießenden Gebirgs- Spißen verſehen iſt, ſo kann das Auge ſelten deſſen Größe überſehen. Die Hügel ſind durch-- gängig fruchtbar, und beſtehen mehrentdeils aus fettem Thon. Jhr Fuß iſt entweder ein ergiebi- ger ſandiger Lehm, der gewöhnliche Boden des weſtlichen Endes des Thals, oder eine geringere Thonart mit moorigen Stellen vermiſcht. Lekte- res iſt der herrſchende Boden der Moräſte und Fenne im weſtlichen Theile. Der Rand hat verſchiedenen Boden. Am Abhange findet man mehrentheils einen ergiebi- gen Mittellehm, trocken und kalt. Zu den Dorf: Stellen paßt er am beſten. Je mehr er ſich den Gipfeln dieſer Hügel nähert, je ſchlechter wird er. IZ Die Hügel auf der Höhe(Wolds) ſind auf dieſer Seiteſteil, aber nicht ſo unterbrochen, und endigen im Gipfel mit einem dünnen kreidigen Lehm. Cben dieſen Boden findet man in den Ebenen von Epſam und Batiſiead. Die Reihe von Hügeln, die zwiſchen SEN iwar ian: hieſigen und Hambledonſchen Höhen liegt, iſt bis jeßt ohne Nahmen.> I< nenne ſie die Ho- wardian* Hügel, nach dem mitten darin liegen- den Schloſſe Howard, dem prachtvollen Wohn- ſie des Gräfen Howard von Carlisle, Sie ſind niedriger und weniger ſteil, als die oben erwähn- ten. Der Fuß hat verſchiedenen, Boden. Im Ganzen bilden ſie eine mit Holz bewachſene zur Jagd vorzügliche Gegend, und ſind den niedri- gern Hügeln von Kent ähnlich, Der nördliche Rand erhebt ſich durchgängig wördliher weniger ſteil, und hat einen dünnen Kalkſteinz- Lehmboden. Er bildet eine Kette von Hügeln, die durch einige mit Holz bewachſene Thäler un- terbrochen wird. Im Rücken liegt das Gebirge. In dieſem ziehen ſich ebenfalls angebauete Thä- ler durch, die noc zu dem Hauptthale, womit ſie, in Verbindung ſind, zu gehören ſcheinen. Das Klima im Pickeringthal iſt kälter, Kuma. als die Breite(54 Gr.), worin es liegt, es mit ſich bringt, Der Frühling und Sommer Flüſſe. | 4| ſind weniöſtehs /drev Wochen ſpäter, als. in den ſüdlichen“ Provinzen., Merkwürdig- iſt es, daß im ſüdlicyen Rande..bei Malton, zw9;' doch der Abhang„gegen Norden„liegt,- ſich:.-die mit. den verſchiedenen Jahreszeiten verbundene Witterung über eine Wocl de früher einſtellt,-als"am- nördli- Es läßt ſich, vielleicht durch. die. Maſſe von Bergen erklär ven, welche hinter dem nördlichen Rande liegen, und ſich zwar. ihres. Waſſers. in den„Flüſſen. ents laden, ader doch. immer genug behalten, um den Fuß der Bergs während des Sommers fühl zu erhalten. Die Flüſſe ſind. der Derwent und die Rye. Lektere empfängt ihr. Waſſer vom Coſta, Seven, Dove, Riccal und andern kleinen Bä- ==ü dem SERS EN GEN EN EE| a...= 7 3 „| + Bewirkfh- ſchaffung 20 zu ſeyn, und“ auch in andern Gegenden würde man vielleicht Spuren dieſes Rechts entdecken. Es giebt deſjen Beſißer die Befugniß, ſein Vieh zur Tränke über eines andern Hütung zu treiben, wenn dieſe zwiſchen einem Dorfe, Hauſe oder Vorwerk, und einem Bach oder andern bequemen Plaß zum Tränken liegt, jedoch mit der Einſchränkung, daß das Vieh ſich bei der Uebertrift nicht niederlegen darf. Da indeſſen auf dieſe Cinſchränkung nicht immer ſehr ſtreng gehalten worden, ſo iſt es in eine Art von ge- meinem Hütungsrecht übergegangen. Cin Bei- ſpiel, wie ein ſoler, worauf ſie ge- ſtanden hat. Ein Glück iſt es für die hieſige Gegend, daß bis auf die leßtere Zeit das Ab- ziehen nicht ſehr gewöhnlich geweſen. Ein übl?- rer Zeitpunkt und eine verkehrtere Verfahrungs- art konnte ſchwerlich erdacht werden. Alt- Ma- rien trift in die Mitte der Frühjahrs- Saat. Alles Vieh iſt noc) zu Hauſe. Heu und Stroh iſt zum Theil verfuttert, zum Theil noch im Vor- rath. In dieſer Jahrszeit ſind die Wege im ſchlimmſten Zuſtande, da ſie den Winter durch aufgeweicht und ausgefahren und von den Früh- jahrswinden verhärtet ſind. Dieſes ſind die Nachtheile, die der abziehende Pächter leidet. Die eines anziehenden, der auf ein Gut kommt, das von allem Dünger und von allen Mitteln, ſolchen zu gewinnen, entblößet iſt, ſind nicht zu berechnen. In Cleveland iſt die Abzugzeit viel vernünf- tiger. Der anzi- hende Pächter nimmt Beſiß von Weide den 1 nichts, feiuny ſehr ps Joſt Vorzus zeit zu Auödet dyng| ur Fi des H viſſenet Ernte veland jen un ſchaf noch| das ei (apt, ede ſchehe WM y WW yd hit de pſdeten 1 em; er und , wor en ſo * dem erg: e ve ieſige Ab übl?- ungs: -Maq- Zau, > troh Vor: e im durch Früh- d. die [eidet, mimt itteln, 35 von dem Pfluglande auf LichtmeFe, von dem Weidegrund auf Marien und von den Wieſen den 1ſien Mai.. Der abziehende behält alſo nichts, als'den geſaäeten Weizen. Dieſe Be- ſtimmungen ſind für den Abzug im Frühjahr ſebr paſſend, und haben vor dem auf Michaelis ſelbſt mit den Norfolkſchen Beſtimmungen den Borzug. Alt- Michaelis zieht die Weizen-Saat- zeit zu ſehr in die Länge, und der vorbehaltene Ausdruſch hat eine lange und läſtige Verbin- dung zwiſchen dem an- und abziehenden Pächter zur Folge, Ueberdem verurſacht die Bergütung des Heues, der Rüben, der Weide in der aufge riſſenen Brache und des jungen Klees nach der Ernte eine weitläuftige Berechnung. In Cle- veland dagegen iſt blos der Gewinnſt an Wei- zen und vielleicht etwas weniges at Heu weg- zuſchaffen oder zu vergüten, ſo wie der etwa noch in der Scheune befindliche wenige Weizen, das einzige, was der abziehende Pächter zurück- läßt. Iſt auf den Maitag alles Getreide aus- gedroſchen, welches ohne Unbequemlichkeit ge- ſchehen ſeyn kann, ſo ſeßt der Abzugstag den an- und abziehenden Pächter gänzlich auseinan- der. In dieſer Rückſicht würde der alte Mai- tag die bequemſte Abzugszeit ſeyn. Ueberdem hat der Wirth alsdann die mehrſte Muße. € 2 36 Die Häupt-Unbequemlichkeit dabey iſt, daß der anziehende Pächter, der vielleicht etäſernt wohnt, nach der Zeit erſt ankömmt, wo die Be- nußunggart der Grasländer beſtimmt werden ſoll. Anm. In Cleveland und im nördlichen Theile des Yorkthals bekömmt der anziehende Pach- ter auf Alt»Lichtmeß(x2. Febr.) den beſtell ten Acker, auf Alt- Marien das Weideland, und auf den 12. May das Wohnhaus und die Wieſen. Der abzicehende Pächter behalt indeſſen die Scheunen und den Getreidehof ſv lange“ es zum Yusdreſchen des Getreides und Verbrauch des Strohes nvbthig it. Im übrigen Theile des nbrdlichen Bezirks geſchiehet auf Marien der Nnzug völlig. Nur von der Brache vder dem Rüben- Yer be- hält der abziehende Pächter die darauf geſäete Frucht, wenn er ſich nicht, wie es ſehr oft geſchiehet, darüber mit dem anziehenden ver- gleicht. Aus dem Ber. vom nordl. Bezirk. Indeſſen giebt es keinen Tag im Jahre, wo dieſes unangenehme Geſchäft ohne alle Unbe- quemlichfeit für beide Theile betrieben werden kann. Alles, was zu thun iſt, iſt die Zeit zu finden, wo es deren am wenigſten giebt. Nach den von mir gemachten Bemerkungen ſcheint Neu- Michaelis mit den Norfolkſchen Einſchränkungen und Alt-Maytag mit den Cle- meu uh“ ven ve Any VD fem y Teri min 4 Zermit Natz "der 1. Y veruſs de M Unze derhol Dieſe ſt in oben fimmt / daß täſernt ie Be: en ſoll Theile Päch- beſtell: eland, 56 und behält jdehof treides Bezirks I. Nur tor be: geſaett hr oft n ver dzirk, , wv Unbe: verden eit zu ungen fſchen „Lie; 37 velandſchen die bequemſte Abzugszeit, Auf der Höhe( Wolds) iſt die Abzugszeit bei den großen Pachtungen mehrentheils Marien, in den klei- nern aber der iſte May. Im erſtern Falle wird blos ver Weizen, im leßtern aber auch die Som- merung, die. der abziehende Pächter beſiellet., durch Taxanten geſchäßt und ihm vom anziehen- den vergütet. S Aam, Marſch. Beſchr. der Wirthſch. von Nor- fol,„Itter; Sh S- TIT9. Die Zahblungs-Termine ſind nach den Gür Zoblungs- tern verſchieden. In einigen wird der Michaelis- Termin auf Lichtmeſſe und der Johannis- Ter- min auf Marien berichtiget- An ſich ſind die Termine gut gewählt. Doch waren der Iſte März und 1ſie Juny beſſer. Die Gründe ſind in der Beſchreibung der Norfolker Wirthſchaft 1 Th. S. 119. bis 124. augeinander geſekt. Die Bequemlichkeit und ſelbſt der Eigenſinn verurſacht, daß ſie ſelten genau eingehalten und die Pächter über den wahren Zahlungs- Tag in Ungewißheit gehalten werden. Oft wird er wie- derholentlich angeſeßt und wieder abbeſtellet. Dieſes iſt unverzeihlich, und ſeßt die Pächter oft in unangenehme BWerlegenheiten, In einem großen Gute ſollte der Zahlungs- Tag ſo be- ſtimmt und unveränderlich ſeyn, als der Tag „-ermine., . Pachkl-Be«» dingurigen, 38 der Uebergabe, und nur ganz auſſerordentliche Umſtände ſollten eine Libweichung bewirken kön- nen. Auf einem andern weit+ beträchtlichern Gute iſt. es eingeführt, die Zahlung einige Tage nach der Berfallze! it: anzunehmen.; Die Witte- rung iſt nie voraus zu beſtimmen, und die Ge- wohnbeit, ſich darnach zu richten, iſtzum ſo un- verzeihlicher, als fie ſich auf kleinliche Erſpa- rungen und nicht auf Nothwendigkeit gründet. Die Berechnung iſt hier ſehr einfach. Der Pächter trägt die Unterhaltungsfoſten der Ge- bäude und Zäune und die Landtare. Es finden feine Abzüge von der Pacht ſtatt, nnd alſo giebt es weder Rechnungen zu unterſuchen, noch Quit- tungen nachzuſehen. Bey dieſer einfachen Verfahrungsart wird auch das Erhebungs- Geſchäft, das einzige, wel- yes bey ſolchen Gütern vorfällt, leicht gemacht, und natürlich geſchwind abgethan. Mit Schmau- ſereien wird wenig Zeit verloren. In Norfolk, wo die Landwirthſchaft mehr ein Studium aus- macht, iſt der Zahlungs- Tag allemahl ein Tag der Fülle, Hier werden Tauſende bey Butter und Käſe empfangen, ohne daß oft ein Glas Bier angeboten wird. Chedem wurden die Koſten der Aufführung neuer Gebäude und die Unterhaltung der alten EHI mne an Fikrun NEE WERE mt 000 m egg | von bt hos. d neh übrig! un 3 kin. hol? zum 3 Hede Einth: ſy. bet G traue war Pacht eigene ve€ wegen ſriede ſhaft Kegel ſhoſ ſen| Artet hen, qu 1 viht dentliche fen fön: licher 92 Tage Witte ie(Ge: ſo un: Erſpa- ründet. Der n Ge- finden 0 giebt ) Quit: wird „wel: macht, hmau- orfolf, 1 qs 1 Tay Yuttet Glas jrung alten 39 von dem: Pächter getragen. Der Verpächter, gab blos das Bauholz, und- bei wichtigen Bauten noch„eine beſtimmte Summe-zu Bezahlung der übrigen. Materialien. und. Handwerker. Thorwege und Zäune waren der Aufſicht des Pachters al- lein. anvertrauet.-, Verpächter gab..das. nöthige Holz» dazu, ſo: wie zu den. Ackerwerfzeugen, und zum Brennholze wurde das. Kopfyolz aus den Heden, und. das Reis angewieſen. Die. Feld- Eintheilung war dem Pächter überlaſſen, der,ſie ſo, betrieb,„als wenn es ſein Eigenthum wäre. So.lange das nothwendige gegenſeitige Ver- trauen zwiſchen Verpächter und Pächter dauerte, war dieſe Verfahrungsart hinreichend.. Der Pächter betrachtete das verpachtete Gut wie ſein eigenes, und des Verpächters einzige Sorge war, die Erhebung der Pacht. Seit die Pächter aber wegen der Pacht- Erhöhungen beſorgt und unzu- frieden ſind, ſchien es nöthig, wegen Bewirth- ſchaftung des Holzes und Ackers, beſtimmtere Regeln vorzuſchreiben. Das Holz wurde ge- ſchloſſen und Holzwärter beſtellet.'Das Aufrei- ßen wurde eingeſchränft, und gewiſſe Getreide- Arten ganz verboten. Mündliche Befehle ſchie- nen anfangs und ſo lange die Pacht- Erhöhun- gen mäßig waren, hinreichend. Da es indeſſen nicht wahrſcheinlich iſt, daß ein in die Höhe 4Q [] geſchräubter Jahrs- Pächter auf das Beſte fei- nes Verpächters" viel Achtſamkeit wenden wird, wenn ſein eizner Vortheil nicht mehr damit ver/ bunden iſt, ſo thut man, meiner Meinung nach, nicht wohl, eine bloße Jahrs- Pacht auf das höchſte zu treiben. Gin bündiger Contract' iſt die einzige' Schußwehr gegen die üble Folge einer zu ſehr geſpannten Pacht. Zeit- Pacht"ift, wie bereits bemerkt worden, in dieſer Gegend nicht ſehr gebränchtlich. Jh kenne nur ein Land- gut,: welches einer ſchottiſchen adelichen Familie gehört, wo ſie eingeführt iſt, und die'mehreſten Verpachtungen, wie ich glaube, auf 14 Jahre laufen. S3 Die Contractspunkte gehören nicht durchgän- 9i9 zu den beſten. Indeſſen zeigen einige man- zu verbes ſern, erleichtern"und zugleich eine Ueberſicht der Bewirthſchaftunggart der Landgüter in verſchit- denen- Gegenden Englands geben, Berpächter verſpricht: 1, Das Gut, nebſt dazu gehörigen Nußungen, von Marien“ 17"auf"14"Jahr für“'%L, und nach deren Ablauf auf Jahres-Päacht ſo lange es beyden Theilen gefällig ſeyn wirs, zu verpachten.'*= 2, Die Gebäude in baulichen Würden zu über- geben. Dagegen behält er ſich vor: I, Die Bergwerke, Steinbrüche, Regalien, Bau- und Nußholz, und jeden dazu brauch- baren"' Baum, nebſt der Erlaubniß, ſie zu hauen und zu paſſender Zeit wegzufahren. 2. Die Jagd und das Recht, ſie zu jeder Zeit auszuüben; dem Pächter wird der Schaden nach der Schäßung zweyer Schiedsrichter er? ſekt. 3: Das Recht, von Zeit zu Zeit die Pacht- Stücke und ob ſie contractmäßig behandelt, - nachzuſehen. [] 42 Pächter verſpricht: rx. Die Pacht ohne allen Abzug, die Landtaxe ausgengmimen, Halbjährig. zu Michaelis und Marien, oder nach 20 Tagen der geſchehenen gehörigen: Anmahnung, bey Berluſt der Pacht, abzufähren. 2. Die auf dem Gute; haftenden Abgaben, Dienſte und Laſten zu tragen und zu leiſten, 3... Diejenigen- Feſt.- und. Freudentage. mit zu feyern., die-auf des Verpächters Hauptgute gefeyert. werden, 4. Alle die Pflichten und)-Laſten zu übernehmen, die jeßt auf dem Grundſtücke hafteu oder noc darauf. gelegt“ werden. 5. Alle Geſeke und Verfügungen, die von dem Leyngerichte des, Verpächters ausgehenzzu be- obachten.| Ee 6. Dune ſchriftliche Erlaubniß des Verpächters niemanden auſſer.„ihm. oder ſeinen... Leuten, Frau und Kindern zu erlauben, auf dem Gute zu wohnen ,. noch feinem Häusler eine Kuh zu halten. 7.„Die Gebäude, Zäune und Waſſerleitungen in Stand zu halten. 8. Die Gräben. und.„Kanäle nach-der erhalte- nen Anweiſung jährlich aufzunehmen, voraus- geſekt, daß es nicht 3 des Ganzen überſchreite. hdtare 6 und hene Jacht, ben, ſien, it zu tgute men, noch dem 1 be: ters aten, Hute Kuh eite. 43 9% Keinen Baum zu. hauen, köpfen, auspußen, noch zu behauen. 10, Bäume und Hecken gegen die Beſchädigung des Viehes zu ſchüßen. x 1, Ohne Erlaubniß, keine Aſche von Ginſter-« oder Farren- Krant zum Verkaufe zu brennen. 12, Ohne Erlaqubniß, kein Rübſen, Hanf, Lein, Waid, Wau, Krapp, noch über eine be- ſtimmte Erdäpfel- Ausſaat zu ſäen. rt 3. Bey 10 Sh. Strafe p,:Acre(2 Thlr. p. Morgen) alles mit Rüben beſäete Land wirth- ſchaftlich zu beſtellen, zu behandeln und. zu warten, 14. Alles auf dem Gute gewonnene Gras, Heu und Stroh darauf zu verbrauchen. 15. Weder Miſt noch audern Dünger zu ver- faufen oder wegzufahren. 15. Die Felder nicht mit Kaninchen zu beſeßen. 17. Die Schweine nicht unberingt laufen zu taſſen.) 18. Ueberhaupt alles wirthſchaftlich zu benußen. 19, Auf des Verpächters Mühle zu mahlen und zu ſchroten. 20. Des Verpächters Forſtbedienten und Arbeits- leuten nichts im Wege zu legen. 21, Ohne ſchriftliche Erlaubniß weder zu jagen, noc< Jagdhunde zu halten. 44 22, Im leßten Pachtjähre nicht mehr als den vierten Theil des Ackers'zu beſäen. 23. Und vem neuen Pächter zu erlauben, auf Michaelis das Grasland auſzureißen, die Brache zu ſtürzen, zu Sommerung zu ſtreb: fen, und bey dem nothwendigen Säen"und Egen ihm keine Hinderniſſe in den Weg zu legen. 24. Beym Abzuge, ſey dieſer durch den Tod, Berwirkung, freywillige- Abgabe oder andere Weiſe bewirkt, das Stroh und den Dünger des leßten Jahres zurückzulaſſen. 25. Die Gebäude, Zäune, Hecken und Gräben in wirthſchaftlichem Zuſtande zu übergeben. 26, Keine Abgaben und andere ihm obliegende Aunszaben unbezahlt zu laſſen. 27. Eine nahmhafte Strafe bey Ueberſchreitung ver Contractspunkte zu bezahlen. Pächter behält ſich vor? 1, Daß ihm der Weizen des leßten. Jahres, nach der im Auguſt oder September, jedoch noch vor der Eradte,* vorzuttehmenden Ab- ſchäßung bezahlt werde, jedoch" nach Adzug der von dem Acker, worauf er gewachſen, zu bezahlenden Pacht. 2. Die Rüben-Brache in gleicher Art zu ver- güten« nat DEGEN IERT nnen Är EE RER Ewn mn röm nergie rr den auf die fire: und ) zu Jod, dere nger aben ; „de ung Qs 4 Er 435 Desgleichen das im leßten Jahre zurüctge- laſſene Heu, Stroh und Dünger. So wie degjenigen Landes/ worauf das Dieß bis im May gefuttert werden ſoll. Daß ihm die nöthigen Kalfkſieine zur Wer- wendung auf dem Gute, gegen Bezahlung von- 4 P.(2 Gr. 8 Pf.) Brecherlohn für das Fuder, überlaſſen werden, wogegen Ver- pächter das Ausbrechen übernimmt. Schließlich verbinden ſich beyde Theile, alle unvorherge( ſehene Streitigkeiten durc) Scieds- richter ſchlichten zu laſſen. Anm. In den Berichten am Boärd ot Agr. finden ſich nöc< einige Pacht- Bedingungen äus andern Conkracten gezögen. - Bon dem weſtlichen Bezirk: L. Bächter mus x des Ackers jährlich zu Brache liegen laſſen, und mit Kalk ä 2 Chaldr. p. Acre(1 W. 2x Sch, p. M.) düngen. 3. Darf keine Wieſen no< Grasland vhne Erlaubniß des Eigenthümers aufreißen. 3, Den VYcker, der zu Gräsland liegen bleibt, muß er p. Acre mit 12 Bush.(5 Sch. p,. Morgen) guten Heuſaamen und 4 Pſd. ( 62x Pfd. p. Morg.) weiſſen Klee beſäen, Von. dem nördlichen Bezirk: In einem Contract wurde dem Pächter vor- geſchrieben: 1. I des Ackers zu Sommer- oder Rüben-| Brache liegen zu laſſen, und mit Kail a 2 Chalv. p. Acre(1 W. 2x Sch. p. M.) zu düngen.| x deſſelben mit Gerſte und 12 Pfd. weiſſ.| Klee p. Acre(x9 Pfd.'p. Morg.) abzu- ſäcn und es 1x Jahr zu Klee liegen zu laſſen.| x Nach dem Klee mit Weizen oder Hafer| ß zu beſäen und dann Brache liegen zu-laſſen. nit 2. Auf einem andern Theile dieſer Pacht ij: X Brache liegen'zu läſſen* und mit Kal.| Ie wie oben, zu düngen,| ne) x Mit Weizen oder Sommerkorn nach der y Brache zu beſtellen und darunter p. Acre Wäl 4 Pfd.(6x Pfd. p. Morg.) weiſſen Klee, zert! 5 Pfd.(8 Pfd. p. M.) ſpizen Wegerich 13:00 (mB 21020 4 23 Pfd-"(5 d=. Morgen) veil rothen Klee,“ 6- BD...(22..Sc<.“p.. Mor: 53| lige gen) Heuſaamen zu ſäen, und 2 Jahre| wahr! | als Gras8land zu nußen, es. hierauf mit|. M6 Weizen oder Sommertorn zu beſaen, und|' dann wieder Brache liegen zu laſſen.| 3. Einen andern Theil des Ackers in 6 Schla- 104 ge zu legen und 3 Jahre als Grasland Unie zu nußen.: Brey; 4. Abgeplaggeten Acker gleich das erſte Jahr tiſtiſ mit Kalk'a 1x Chaldr. p. Acre( 20. Sh. das p- M.) zu düngen. Ty Die Erfahrung hat gelehrt, daß auf friſch abgeplaggetes Land Kalt vortrefliche üer Dienſte thut, dieſe EN Rea nn ee üg u nr=... nN Rüben. Rall p,M,) weiſſ, abzu! en zu Haſer laſſen, cht Kalk, < der „Ace Rled, gerich rgen) Mor“ Jahre f mit und Schla bland 47 5. Im leßten Pacht- Jahre nicht mehr Bieh als ſonſt zu halten. 6. Vor dem Nbzuge ein Jahr vorher aufzu: fündigen, und dem Verpächter oder anzie- henden-Pächter die Dewirthſchaſtung der Brache zu üverlaſſen, OIUns Es iſt keinem Zweifel unterworfen, daß es nicht eine Zeit gegeben' habe, vielleicht vor eini- gen Jahrhunderten, wo in der ganzen Gegend noch ſämmtliche Felder in der Gemeinheit lagen. Aer, Wieſen, Hütung, Holz, ungeheuere Wälder und Wüſteneyen wurden in Gemeinſchaft genußt, und dieſes war alsdann die einzige Ein- theilungsart des Landes, Selbſt der herrſchaft- liche Aker, der zum Hauptgute gehörete,' lag wahrſcheinlich mit dem verpachteten durch ein- ander. Anton Fißherbert, Mitglied des. Gerichtsho- fes(Judge of the court of common pleas) unter Heinrich VI, hat, auſſer der Natura Brevivum, Justice of peace, und anderen ju- riſtiſchen Werken, zwey ökonomiſche hinterlaſſen: das Buch von der Laydwirthſchaft(the Boke of Husbandry) und das Buch von der Aufſicht über Landgüter(the Boke of Surveying). Dieſes ſind wahrſcheinlich die erſten Werke die- | Gemein- beits: Theilung- 43 ſex Art, die in England geſchrieben worden, und die beſten von. allen denen, welche die erſten hundert Jahre nachher zum Borſchein gekommen. 7a hat noch einige Zweiſel, 9ö6b die beyden leßten Werke von dem Rechtsgelehrten Fißher: bert- wirklich geſchrieben find- Indeſſen hoffe ich„an einem ſchicklichen Orte überzeugende Be? weiſe; daß ſie wirklich von ihm ſind, beyzubrin- gen. In der Beſchreibung des Graslandes auf den Feldmarken ſagt er!> Man müßte darunter » die gemeine Weide verſtehen, worauf das Vieh » der einzelnen Pächter von den gemeinen Hir? » ten getrieben würde, Sie wäre ſo gut, daß » die Pächter feine beſondere Weide, worunter » ef eine eingehägete verſtehet, brauchten, > ſondern alles ihr Vieh, Zugpferde, Stuten, » Rindvieh und Schafe darauf hinreichende Nah- » rung finden. In alten Zeiten war aller Acker, » Wieſen und Hütung in Gemeinheit: Die »> Pächter ſtanden ſich dabey weit beſſer, als jeßt, »wo die Gutsbeſißer ihren eigenen Acker und » Wieſen eingehäget und ihre Pächter mit ihnen » nichts gemein haben,< In dieſem Zuſtande ſcheint alles urbare'Land zu Fißherberts Zeiten geweſen zu ſeyn, denn in dem lekten Kapitel, deſſen Ueberſchrift iſt: » Wie ſoll man es anfangen, das eine Feldmark >» ſiatt » ſatt »(13 Gem Fann mp wmf Tt mehr mein) (nd? quad herge Etuf nied Felder gens meſſen Gei Fortſ unget! ſh d lig die x treffer dt 9 h, und erſten men, benden jißher: hoffe e Be? übrine 's auf unter Vieh | Hit: , deß unter hten, hten, Rah: [>er, Die jeht, und Dnen fand denn iſt: narf ſiatt 49 » ſtatt 20 Mark(87 Thaler) jährlich 20 L. »(133 Thl. x6 Gr.) einbringe /«< empfiehlt ex Gemeinheits- Theilungen nicht als eine ſchon be- fännte Verbeſſerung, womit man nür fortfahren müßte, ſondern als eine Jdee, die mati ausfüh- ven ſollte, In dem jeßigen Jahrhunderte, und noch mehr in den leßten funfzig Jahren, hat die Ge- neinheits-Theilung ſchnelle Fortſchritte gemacht, und die Wirkung iſt im Gänzen,.'slaube ih, 'Herade diejenige geweſen, die Fißherbert"vor- bergeſehen hat. Der Gartenbau iſt die höchſte Stufe des Landbaties und Gemeinheiten die niedrigſte, Die aus der Gettieinheit geſeßten Felder liegen in der Mitte und ſcheinen der ge- genwärtiget Bevölkerung dieſer Gegend ange- meſſen, Dem ſey wie ihm wolle,“ ſo' fährt der 'Geiſt der Gemeinheits- Theilungen fort, ſo ſtarke Fortſchritte zu machen, daß“in'58 Jahren eine ungetheilte Gemeinheit eine Seltenheit ſeyn und ſich die Erinnerung an den vorigen Zuſtand na- türlich ganz verlieren wird,"Es iſt alſo jeßt die rechte Zeit, wichtige, dieſen Gegeuſtand be- Aen Thatſachen zu ſammlen,“ und vie der , ſie aufzubewahren. 408 hundert Jahren lagen älle Feldmavrfen am Rande des Pickeringthals in der Gemeinheit, D 50 rmd ſelbſt in deſſen Mitte fand man noch Spu- ren davon. Die weſtlichen Marſchländer, ein Eigenthum der Kirche, ſind ſeit langen Zeiten getheilt, und überhaupt ſcheint die Gemeinheits- Theilung in der Mitte des Thals angefangen zu haben, weil dort der Boden ſich zum Gras-. lande vorzüglich ſchit, und dieſes damals in hohem Werthe ſtand. Die Höhe(Wolds) lag ebenfalls nöch in der Gemeinheit, und uur wenige Aecker rund um die Dörfer waren eingehägt- Das öſtliche Thal in derſelben iſt noc< in Gemeinheit. In den höheren Gegenden hat man dagegen bereits einige glück: liche Verſuche zur Theilung gemacht. Gemeine Im Anfange des jeßigen Jahrhunderts lag Theilung die Feldmark der Stadt Pickering noch ganz in Pidering.»„x Gjemeinheit. Da ſie zu groß ſchien, um eine Feldmark daraus zu machen, ſo wurde ſie ſehr richtig in zwey gelegt, und ein durchlaufen: der Bach zur natürlichen Grenzlinie beſtimmt. Auf: jeder Seite deſſelben lagen drey Felder, die unveränderlich das erſte Jahr Weizen und das zweyte Jahr. Bohnen trugen, und das dritte Jahr Brache lagen. Dieſe Felder waren wie- der in Gewende(Oxgang) getheilt, damit=je- der Beſißer einen ziemlich gleichen Antheil an gutem und ſchlechtem Boden., ſo wie an nahem yd ſamt der 23( einen vid| NA vs( eme G ity Jede Anza ben;- Dlt, Jahr! vitlid bracht gethei " Ausf ohne der 3 (aeh Parla verbut Veiſ ) Ehy- er, ein Zeiten nheits; fangen Gras: als in in der m die hal in Öheren glüd: ts lay nz in m de ſie (aufeh: fimmt, Felde, 1 un dritte | wie it«jf? il an ahem / SI und entferntem Acer bekäme, da die Häuſer ſammtlich, wie es gewöhnlich der Fall iſt, in der Stadt ſelbſt lagen. Jedes Feid beſtand aus 22 Gewenden. Jedes Gewende enthielt auf der einei Seite der Feldinark 24. Acres( 55 M.) und äuf der andern 12 Acres(19 M.), und alſo alle 6 Felder 2376 Acres(3811 SII: 2 5C8D2 des Gewende hatte ſeine eigne Wieſen in der Gemeinheit. Ein änderer Theil der Feldinark war bloße Hütung, die zu den obigen Lätidereyen gehörete, Jedes Gewende hatte das Recht, eine beſtimmte Anzahl Pflug-Ochſen und Kühe darauf zu trei- ben. Das Uebrige, ſo noch einige 1000 Morgen hielt, war gemeine Hötung. Im Laufe dieſes Jahrhunderts ſind die Aecker und Wieſen durch gütliche Austauſchungen allmählig zuſammenge- bracht und“ alſo das Ganze ſo gut wie völlig ' getheilt. Die Hütung iſt durch Schiedsrichter, deren Ausſprüch ſich alle Theile unterworfen haben, ohne Zuthun des Parlaments, getheilt. Mit der Theilung des Uebrigen iſt man, einer Par- laments- Acte gemäß, jet beſchäftiget. Dieſe Parlaments- Aete und die mit deren Nachſuchung verbundenen Umſtände geben ein merfwürdiges Beiſpiel der jeßigen Verfahrungsart, D 2 WERE x| xo Die ganze zu theilende Feldmark? beſtand aus 3700 Acres( 5862 M.) urbaren Ackers,' der von der Gemeinheits- Theilungs- Commiſion zu 3 bis 50 Sh.-p+ Acre( 15 Gr. bis 10 THhl. p- M.) Ertrag geſchäßt wurde. In einer weit größern Fläche von wüſtem Heidelande, das bis in die Gebirge reichte, fiel die Schaßung von denſelben Männern von 3 Sh. bis 3P. p- Acre(75 Gr. bis 15 Pf. p." M.). Der in Gewenden liegende Acker hielt, wie bereits erwähnt worden, 2376 Acres(3311 M.) und die Anzahl Häuſer und Hausſiellen, die Recht an dem zu theilenden Lande hatten, war 260- In welchem Verhältniß aber das Recht der Beſißer der Häuſer und der Aecker ſtand, hat niemais genau ausgemittelt werden können. Man hat öfters Verſuche gemacht, es zu beſtimmen; die gegebnen Regeln wurden aber nie länger als ein Jahr beobachtet. Sie iſi alſo immer im genaueſten Wortverſtande eine uneingeſchränkte Gemeinheit für alles Vieh ge- weſen, auſſer für Pflug-Ochſen und Schafe. Jene waren durch die Stadtrechte auf die bloße Hütung und das Heideland, und dieſe auf das leßtere allein eingeſchränkt. Es iſt ganz ausgemacht, daß der Haupt- Bewegungsgrund der Gemeinheits- Theilung eher| FEE Yriva jem Bert (Gey ten,! wiegt ſißer ven, den, überta wie ſelben (8 d bey el od (000 hötete von d hatte den( die 4 meinſ dieſe Vſſen m] finma nd qus , der jion zu hl. ps viſiem reichte, in von Pf. p hielt, (3811 iellen, hatten, x das Aecket verden t, es n aber Zie iſi ee eine ich 9: Schafe e bloße uf das Haupt“ 19 ehe 53 Privat- Intereſſe, als Gemeingeiſt iſt. In die- ſem Falle fanden die Land-Eigenthümer Vortheil bey der Gemeinheit. Viele, die ihre Grundſtücke zu einem hohen Preiſe gefanſt hat- ten, waren der Theilung natürlich entgegen, ſo wie auf der ändern Seite die bloßen Hausbe- ſißer beſorgten, daß ihr Antheil zu klein wer- ven, und ihre Stimmen zu ſchwach ſeyn wür- den, um nicht von den Land-Eigenthümern übertäubt zu werden. Unter dieſen Umſtänden wäre die Gemeinheit wahrſcheinlich ewig in dem- ſelben Zuſtande geblieben, hätte niemand anders als die Land-Eigenthümer und die Häusler da- bey ein Intereſſe gehabt. Der Zehent von 3 bis 4000 Acres(5 bis 6000 M.), welcher dem Dechant von York ge- hörete, war ein zu wichtiger Gegenſtand, um ' von deren Pächter überſehen zu werden, und hatte für fie zu viel Anziehendes, um es aus dem Geſichte zu verlieren. Sie wandten ſich an die Land- Eigenthümer, um ſich mit ihnen ge- meinſchaftlih an das Parlament zu wenden. Dieſe ſchlugen es ab. Ihr Benehmen war in- deſſen unpolitiſch und ſchlecht überdacht. Eine einmaht verlorne Gelegenheit iſt nicht ſo leicht wieder gefunden. Die Zehent: Pächter ließen raſilos keinen Weg unverſucht, um ihren End- 54 zwe zu erreichen. Sie wandten ſich nunmehr an die Haus- Beſißer. Unter dieſen waren viele Wohlhabende, denen dieſer Gedanke bisher nie eingefallen war, ihn aber jeßt mit Ungeſtüm verfolgten. Ein DVechtsgelehrter, der ſich zu dem Borhaben ſchickte, wurde aufgetrieben, und ihm mehrere nicht weniger geſchickte Unterhänd- ler zu Hülfe gegeben. Eine gleiche Vertheilung der Gemeinheit nach den Häuſern allein war der ausgeſteckte Preis, und ein Entwurf zu einer darauf gerichteten“ Parlaments-Acte ward ur Beſtätigung eingeſandt. Die Lande- Eigen- thümer übergaben zwar einen ſchwachen und ſchlecht eingeleiteten Widerſpruch- Dieſem war indeſſen ein ſtärkerer und beſſer: berechneter Cin- fluß vorgegangen, und ihre Abſicht, die Parla- ments- Acte zu hintertreiben, vernichtet. Das Parlament, welches wahrſcheinlich die mit der verlangten Acte verbundene Ungerechtig- keit einſah, und entweder nicht Luſt hatte, ſich in eine zu beſchwerliche genaue Unterſuchung einzulaſſen, oder ſich nicht getrauete,/ die dabey vorkommenden NRebenumſtände in der Entfernung gehörig auszumitteln, ſeßte'eine Hauptſrage zur gerichtlichen Entſcheidung aus, nämlich:» ob » die, ganze Gemeinheit unter die Hausbeſißer » allein getheilt, oder ob nicht die Hälfte zu » de »den Geitat Unter! (auen ſh i [hon Unbe das 1 'N hen der (der€ ſens, vm einen Land: vollen davon “' durch fn inmehr 'hand- eilung 1 war ef zu ward Eigen: 1 und 1 war Ein- Darla: Cs »iſt keinem Zweifel unterworfen, daß es in je- » der in der Cbene liegenden urbaren Feldmark » Aecker, die man pflügen und beſäen kann, » Grasländer, um Zucht- Pferde und Stuten, > ſo wie Hütungen, um Rindvieh und Schafe ».darauf zu weiden, und Wieſen zum Heuge- » winnſt geben muß.<< An einem andern Orte eben dieſes. aten Kapitels, ſagt er:» Bon den » auswärtigen Hütungen, Dieſes. iſt ohne nähere y 58 » Erklärung ſchwer zu verſtehen. Es giebt deren »yur dreyerlei Arten, JIn einigen Feldmarken, >» wo die eingehägete und gemeine Weide abge- » ſondert liegen, giebt es gewöhnlich noch eine » Weide, die von der gemeinen getrennt und > von den Lehnsmännern für ihre Ochſen, Kühe > und anderes Vieh eingehägt und dabey be- »> ſtimmt iſt, wie viel und welche Gattung Vieh » jeder eintreiben darf, Eine zweyte Gattung »von gemeiner Weide iſt ſolhe, die nahe am » Acker öfters in 2 bis 3 verſchiedenen Pläßen >lieget, und wo das Vieh vor den Hirten ge- » trieben wird. Die dritte iſt die herrſchaftliche >» Hütung(Jords out-weod), wo die Lehns- »männer die Auftrift haben, Sie beſtehet ge- > wöhnlich aus gemeinſchaftlichen Mooren oder » Heideland, wobey aber kein urbarer Aker iſt. Die nämliche oder wenigſiens eine ähnliche Eintheilung findet noch in den ungetheilten Feld- marken bis zum heutigen Tage ſtatt. Sie ſind einem Eute gleich, das in drey“ Abtheilungen gelegt iſt. Eine zum Getreide- Bau, die zweyte zu Wieſen und die dritte zur Weide. Bey dieſer Eintheilung hat man das trockenſte und beſte Land zu Acker, das naſſeſte, wenn es einen geſunden Grund hatte, zu Wieſen und das übrige zur Weide und Feuerung beſtimmt. In einigen hat | deren marten, e abye: >< eine it und Fühe y be: Vieh attung je am laßen en ge: ftliche Zehns- 101 oder iſt. nliche Feld: e ſind ungen weytt dieſet Land nden zu 3 hat 99 man einen Theil der Weide für eine beſondere Viehart eingehägt, in andern iſt ein Theil des Ackers zum Graslande, als Weide für die Pfer- de, und ein Theil der Brache zur Weide für die Schafe ausgeſeßt., In Feldmarken, die einen gleichartigen gu- ten und ebenen Boden haben, iſt dennoch ein Theil zur gemeinen Weide qusgeſeßt, weil man es zu der Zeit für eben ſo unmöglich gehalten hat, ohne Weide zu wirthſchäſten, als man es jekt, da der Gebrauch der Wicken und des Klees eingeführt iſt, für unmöglich halt, ohne ſich künſtlichen Dünger zu verſchaffen. Gemeine Weiden hielt man damals zur Wirthſchaft: ſo nothwendig, als Speiſe zur Er- haltung des Lebens, Man mußte Zugvieh zur Beſtellung des Ackers und anderes Vieh zur Verzehrung des Strohs und Gewinnung des Düngers halten, und ſie waren bey der damah- ligen Bewirthſchaftungsart wirklich unentbehrlich. Ohne dieſe hätte der Acker ſtets müſſen Brache liegen und das Heu der Wieſen hätte nicht ver- zehrt werden können. Hieraus folgt, daß jedes . Haus, wozu ein Theil des urbaren Ackers und der Wieſen gehöret, auch zu einem verhältniß- mäßigen Antheile der gemeinen Weide das unbe- zweiſelte Reclkt hat, und das zwar ohue auf die 60 Zeit des Erwerbs des'Ackers, nämlich! ob es vor! öder nach der Feld-Eintheilung geſchehen, Rückſicht zu nehmen. In Anſehung der Feuerung“ und Maſt;'wonn dieſe nicht der Herrſchaft vorbehalten, war die Abſicht bey der Eintheilung wahrſcheinlich anders. Dieſe richtete ſich blos'näch der'Anzahl'' der Häuſer."Es war ein Geſchen?, das die“ Herr- ſchaft den zu der Zeit ſtehenden Häuſern machte. Eine unbegränzte Ausdehnung auf-alle'nocers durch die uqa- here oder weitere Lage keinen bedeutenden Vor- theil noch Schaden. Wo aber Acker und Wie- ſen bereits gerheilt, und nur die Hütung in Ge- meinheit liegt, iſt die Entfernung wichtiger: Wo jene. ſchon lange allein zuſammen liegen, und unter dieſen Umſtänden gekauft ſind, hat der Beſißer der näher belegenen Aecker einen Vor- zug, den der lange Gebrauch beſiätigt hat, und den er nie verlieren kann, ſo lange die Hütung 64 in Gemeitiheit bleibt. Aus dieſem Grunde iſt es unrecht; wenn matt von denen, die ein Recht an der gemeinen Hütung haben, einigen erläudt, ſich"in Anſehung der Aecker und Wieſen unter ſich“ zu theilen, weil ſie dadurch zu ihrem eignen Schaden eine neue Verſchiedenheit des Intereſſes hervorbringen, das vorher nicht ſtatt geſunden hatte. Ehe wir weiter gehen, inuß die Beſchäffen- heit des Rechts an der gemeinen Hütung näher Uitterſucht werdet. Daß jeder Hof ſo viel Vieh'auf die Weide tveiben dürfe, als er mittelſt des dazu gehörigen Ackers und Wieſen durchwintern kann, iſt über- all angenommen und als ein allgemeines Geſeß für ganz England zu betrachten.- Wo aber die Wirthſchaft ſeit der gedachten erſten Cintheilung der Feldmark, beſonders durch Theilung der Aecker und Wieſen, fich ſehr verbeſſert hat, kann die Hätung ſelten ſo viel Vieh im Som- mer ernähren, als durchgewintert werden kann. Man kann alſo jeßt dieſe ältere Beſtimmung nicht mehr ganz genau befolgen, Deſſen unge- achtet iſt.es klar, daß das Hütungsrecht dem Acker allein gehöret, Daß dieſer Grundſaß alt nynd nicht neuerer Erfindung iſt, ergiebt ſich aus dem Fißsherbert Kap. 6.» Von „if »beſi »der b))(T: »W »ye »die » de »bli" »ne » ſtl »win S Haul ne 7 wede ns“ ; Zer Vip Grun Edyg Inde iſi 4 Recht erlaubt, h unte fignen tereſſes funden <äffen: näher Weide hörigen | über Geſeß er die eilüng 9 det t hat, Som: Fann. ymuny | Unge: Ye dem jeueter jerbert » Von 7 = O5 » Bon Forſien,. wo Fremde das Hütungs- » Recht haben, deſſen Erhaltung und VWerbeſſe- »/rung: aber der Herrſchaft: obliegt. Worin er ſagt;: ) 12% Durch die"Parlaments- Acte von Merton > iſt beſtimmt und durch die von Weſtminſter »> beſtätigt, daß die Herrſchaft ihre wüſten Län- » der zwar urbar machen, aber den Lehnsleuten »(Tenants) hinreichende Hütung laſſen ſoll. »'Was unter hinreichender Hütung zu verſtehen, » verdient nähere Erläuterung, Es ſcheint, daß » dieſer Ausdruck der'Vernunft nach dahin zu >> deuten iſt, daß jeder den Sommer“hindurch ſo »' viel: Vieh auf die: Weide müſſe. treiben kön- »nen,: als er: mittelſt des auf ſeinen Grund- » ſtücken gewonnenen Heues und Strohes durche- »wintern Fann.« Hieraus folgt, daß der Beſißer eines bloßen Hauſes kein. Recht habe, Vieh auf die gemei- ne Weide zu treiben, weil ſeine Grundſtücke weder Heu noch Stroh zur Durchwinterung ſeie nes Viehes bringen, Zuleßt müſſen wir noch das Intereſſe der Herrſchaft in Betrachtung ziehen. Hier iſt Fißherbert wieder der richtigſte Wegweiſer. Die Grundlage des 17ten Kapitels iſt ein Geſeß von Eduard 1, genannt Extenta Manerii, worüber E 66 Fißherbert ſelbſt folgende Nachricht giebt:>Mei- » ner Meinung nach iſt dieſes Geſeß bald nach » dem Kriege mit den Baronen, der ſich mit >» der Schlacht zu Evesham endigte, oder unter >» Heinrich 11 gemacht, wo mancher Edelmann er? » ſchlagen wurde und andere die Flucht ergriffen, > denen hernach der Proceß als Landesverräthern » gemacht wurde. Dieſem zufolge wurden ihre » Güter und Schlöſſer eingezogen. Leßtere ver- » fielen, da. der Unterhalt vernachläſſigt wurde. » Da König Eduard 3 und der Staatsrath » dieſes bemerkte, ſo hielten ſie beſſer, ſie wegzu- » geben und Nußen daraus. zu ziehen, als fie » verfallen zu laſſen, ohne daß ſie jemand zu gute » kämen. König Eduard 3 machte daher im 4ten » Jahre ſeiner Negierung dieſes Grundgeſeß, » worin in verſchiedenen Kapiteln beſtimmt wur- > de, was die königlichen Commiſſarien und Auf: » ſeher über dieſe Güter dabey zu beobachten » hätten,<«- Vorſchriften, von dem Parlamente gegeben vnd von einem geſchickten Richter ausgelegt, ga- ben die glaubwürdigſien Zeugniſſe, Ein Artikel dieſes Geſeßes beſtimmt:> Man ſolle bey aus- » wärtigen Hütungen unterſuchen, wie viel Vieh » und von welcher Art die Herrſchaft auf die | »q » Nec »(lor »fann »ſey, »(Oet » ben »An) » Zol » eine »im| »Cehr » tet; »Ant tet theilet Es| vorh; wohn Wenig niht Vint »Mei: 1d nach ſich mit r unte ann er riffen, räthern n ihre ve ver: wurde, atsrath . WERZ: als ſie zu gute m aten dgeſch, 8 wur 1d Auf: bachten jegeben at, Iv Artikel oy qu“ ( Vieh uf die 67 » gemeine Weide treiben dürfe, und wie viel » das Weidereht eines Stücks werth ſey,«< Fißherbert ſagt:> Dieſes iſt ohne nähere » Erklärung ſchwer zu verſiehen, weil es dreyer- »[ei Arten von Hütungen giebt: eine eingehägete » gemeine Hütung, eine offene nahe an den » Aeckern, und endlich das herrſchaſtliche Holz »(lords out wood). In die beyden erſtern » kann die Herrſchaft, ſo wie ein jeder, wer es > ſey, der wegen des Beſißes eines Hofes, Ackers, >» Gewendes oder irgend einer Urſach zur Mit- »> benußung berechtigt iſt, nur eine beſtimmte » Anzahl Vieh treiben. In dem herrſchaftlichen » Holze ſcheint es unbillig, die Herrſchaft auf » eine beſtimmte Anzahl einzuſchränken, weil ihr » im Grunde die ganze Weide gehöret, und den » Lehnleuten zu ihren Grundſtücken fein beſtimm:- > ter„Antheil beygeleget, ſondern nur der freye » Anbiß für ihr Vieh(bite of mouth) geſtat- » tet iſt ,« worunter nach- andern Stellen zu ur- theilen nur hinreichende Hütung verſtanden iſt, Es folgt hieraus klar, daß wenn mehr Hütung vorhanden iſt, als das geſammte Vieh der Ein- wohner bedarf, der Ueberſchuß, es ſey viel oder wenig, der Herrſchaft gehöret. Jſt ſie dagegen nicht groß genug für das Vieh, welches im Winter ausgefuttert werden kann, ſo hat die E' 3 68 Herrſchaft kein Näher- Recht daran. In einem andern Artikel beſtimmt das Geſebß, daß:> man » ſich in Anſehung der Hölzer, worauf Hütunges- » Gerechtigkeit rußet, erkundigen ſoll, den wie: » vielſten Theil davon die Herrſchaft in Scho- » nung legen kann, wie viel das zu verkaufende » Holz p- Morgen betrage, und wie viel er » nach abgebrachtem Holze no<& werth bleibt, 5 wie viel Morgen die Hütung enthält und »» was der Morgen jährlich bringen kann.< - Dieſer Punkt ergiebt klar, daß das Holz auf einer gemeinen Weide der Herrſchaft gehört, und Fißherbert in ſeiner Anuslegung tritt dieſeni bey:> Die Erklärung dieſes Geſeßes iſt zweifel? » haft, weil der Ausdruck hinreichende ge: » meine Weide unbeſtimmt iſtz Man muß » bemerken, daß es vier Arten Hütungs- Recht » giebt: >» 1) Beygeleqtes Hütungsredt(com- » mon appendant) iſt, wo die Herrſchaft in » ältern Zeiten jemandem ein Vorwerk, nebſt » gewiſſen Aeckern, Wieſen und Hütungen mit » den ihm anklebenden Gerechtigkeiten zum Lehn >» gab, wozu auch ein Recht an der Gemeinheit >» gehörte,< » 2) Verjährtes Hütungsreht(com- » mon appurtenant) iſt das Recht, das jemand »felt| » füm! »de( »J »1000 » even „9m 1 » Inſp » du »s »mon » Rey » men »and! »iſt( »yo „eh »s A » Her | einem > Mman tung: wie Scho: ufende iel er bleibt, [t und C ) Hol) gehört, dieſen weifel; de ge | muß Recht (com- aft in nebſt en mit m Lehn eine (com jeman? 69 » ſeit:„undenflichen Zeiten gehabt hat, eine be- ».ſtimmte oder unbeſtimmte Anzahl Vieh auf » die herrſchaftliche Hätung zu treiben.« » 3) Verglichenes Hütungsrecht( com- ».mon.in gros!) iſt, wo die Herrſchaft durch » einen. Vergleich einem Fremden, der kein Land von ihr zum Lehn hat, und. alſo ſonſt. keinen ». Anſpruch an der Huütung hätte, das- Necht » dazu eingeräumt bat.<< » 4.) Nachbarliche Gemeinſce noch" ».anderes Grenzzeichen getrennt. ſind. In ſolchen »iſt es weder üblich,"no Bey verglichenem Hütungsrechte darf die » Herrſchaft zwar nichts in Schonung legen, >» weil es dem Bergleich entgegen wäre, allein » ſie darf alles darauf ſtehende Holz, Ginſter, » Dornen und anderes Strauchwerk hauen und » ſeibſt verkaufen, desgleichen Bruch- und Kalk: »ſleine, Kreide. Torf, Thon. Sand, Bley, » Erz, oder Zinn zu ihrer alleinigen Benußung » behalten; die. Hütungsberechtigten haben blos ». das"Recht der Weide für«ihr Vieh, "20 d“ Hieraus folgt, daß wenn ſie ja Holz ge: hauen haben, es blos aus Nachſicht der Herr- ſchaft geſchehen ſey. In ſeiner Erläuterung über das Recht zur Maſt(panage) ſagt Fißherbert: >» Wo das Geſeß von dem Rechte zur Maſt > ſpricht, iſt es alſo zu verſiehen, daß wenn » Maſt in den herrſchaftlichen Wäldern iſt und » Schweine eingetrieben werden konnen, ſo ge- » höret der Bortheil davon der Herrſchaft, ohne » daß irgend ein anderer darauf Anſpruch ma: >» der herrſchaftliche Verwalte? es rathſam hält, » von Michaelis bis Martmi fremde Schweine >» einzunehmen, ſo muß er hiernächſt der Herr- » ſchaft von dem Maſtgelde nad was er für je- » des Schwein bekommen hat, genaue Rech- » nung ablegen,; 'Es erhellet daraus, daß wenn die Lehnleute von der Maſt Genuß haben, ſich dieſes, wie in Anſehung der Feuerung, blos auf Nachſicht gründet, Aus allem dieſen können wir ſicher ſchließen, daß bey dem jeßigen Mangel an Weide die Herrſchaft, blos als Herrſchaft, an der Hütung in der Feldmark keinen Antheil hat, Dagegen NENTE ol 98 t Herr: 19 über herbert: Maſt wenn ſt und ſd 9 t, ohne < ma Raſt in jen und a, deß n hält, chweine ' Hert; für je: Rech: ehnleutt wie iy achſig! ließen, eide die Autun) Dagegt" eh "4 iſt ſie allein Eigenthümerin des Holzes, ſo dar- auf gewachſen, ausgenommen wo das echt zur Feuerung und Maſt durch lange Gewohn- heit eingeführt iſt. In ſolchem Falle hat Ver- jährung die urſprüngliche Einrichtung verdrängt und die Hausſiellen haben mit der Herrſchaft gleiche Rechte. Schließlich müſſen wir noh von den Heide- Feldern und Torfmooren reden, worauf die Cin- wohner einer Feldmark das Recht haben, ihre Feuerung zu ſuchen. Die erwähnte Parlaments- Acte befiehlt, daß der Ertrag der Moore- Heide- und wüſten Felder veranſchlagt werden ſoll, und Fißherbert ſagt: » Moore, Heiden; und) wüſte Felder werden » wie die Hütungen behandelt, und die Lehn- » leute haben das Hütungsrecht darauf. An dem » Holze, Sträuchern, Torfe, Ginſier 2c. ſo dar- » auf befindlich, können ſie keinen Anſpruc) ma- » von der Haupt- Ge- meinheit ütkd> von dem Ueberreſte zugeſprochen. Der Wald wär hier immer von dem Könige als Grundherrſchaft allein genußt, und dagegen der übrige Theil der Hütung den Länderey-Be- ſißkern eingegeben, jedoch rauch" noh mit Aus: ſckerhof'oder gar nichts haben, - Man behauptet, daß viele nicht einmahl die Ks- ſten haben bezahlen können.,„Hier verlor der Atme; welches den Fall härter. als-bey Pickering macht.)" "Anm! Eine dem Bericht über den weſtlichen Be- 1: 2(zirk behgeſügte Nachricht eines Theilnehme1s NEN END grit nn eer n Gründ illen aus: Jon alten Wein das zu neh: Er hatte die nach de, als od) Zus: ten, vie -Beſiket gen den d wurde ; Selbſt ) Acres tten den wollten uöſpruch lich, di: en. Git - haben, die Kt lor de Yicfeting hen De- (nehmets 835 des Es8q. Robert Stokdale giebt: über die Ge- meinheit8-Theilung von Knaresborough in- tereſſante Aufſchlüſſe. Der Forſt von Knaresborough beſtand, bis 1775 aus einer ungeheuern Menge Landes, das noch ganz in der ehemaligen Gemeinheit lag, und 11 Dorfſchaften zählte. Zu dieſem Lande gehdrete eine gemeine Weide von un- gefähr 30000 Acres(über 2 g.[7 Meilen) worin Knaresborough und einige andere Städte, die auſſer den Grenzen der gedachten Feldmark lagen, das. Recht der Hütung und des Torfſtichs mit den Bewohnern jener 11 Dorfſchaften gemeinſchaftlich beſaßen und auch wirklich ausübten. Dieſe Wüſteney brachte den Beſizern, ſo lange ſie in der Gemeinheit war, nichts als Feuerung und Weide für Schafe, Pferde und junges Bieh. Einige reiche Eigenthümer gewannen dabey auſſerordentlich. Dem armen Pächter und dem dürftigen Häusler brachte ſie mehr Scha- den als Vortheil. Am nachtheiligſten war ſie dem Publikum, weil'es von der Anſtren- gung der kleinern Pächter und der Hausler - Feinen Nubven ziehen konnte. Sie mußten . ſich darauf einſchränken, einiges Melkvieh, Pferde und Schafe zu halten. Die Pferde thaten gar nichts, und die Schafe kamen durch die Fäule und andere Krankheiten ſo herunter, daß ſie im Ganzen wenig Vortheil brachten. Nach einigen Widerwärtigteiten 806 wurde 4770 endlich eine Parlaments»Acte ausgewirkft, dieſe ungeheuere Gemeinheit zu theilen, und dazu nicht weniger als 5 Com- miſſarien und 3 Feldmeſſer beſtellt. Alle oder doch wenigſtens der größte Theil» paßten nicht zu dieſem Geſchäfte, wovon ſtarker Auf- enthalt und große Koſten die Folge waren. Nach 4 Jahren war eine Verbeſſerung obi- ger Parlaments- Acte nothwendig, und dieſe erfolgte 1774. In derſelben wurde ein bter Commiſſarius in der Perſon eines der durch die erſte Acte beſtellten Feldmeſſers ernannt, der bisher ſein Amt durch andere hatte ver- richten laſſen. 1775. machten die Commiſſa- rien die Grundſäße dieſer Theilung bekannt, und“ 1779 kam ſie endlich zu Stande. Un- glücklicherweiſe aber war ſie in allen weſent“ lichen Punkten fehlerhaft. Bey allen ihren Mängeln zeigten doch beynahe alle Beſißer und beſonders die fleineren, einen ſehr leb- - Haften Verbeſſerungsgeiſt. Der arme Häus- ler, ſo wie ſeine ganze Familie, vertauſchte ihre bisherige Unthätigkeit gegen die feurigſie Arbeitſamkeit und bekamen übertriehenes Ta- gelohn. Aus den entfernteſten Gegenden meldeten ſich. Arbeiter zu Hunderten. Mau- rer, Zimmerleute, Tiſchler, Schmiede und Handwerker jeder Art'ſtrömten von allen Seiten zu und hatten beſtändige Arbeit. Ehe die Theilung zu Stande kam, entſtanden manche, Streitigkeiten. Sobald ſie aber voli- ee ee WEN INE=„wn. Zum KE enen NDER AIIDEIEN DRE DHE Ern Den ör aar ehe» Yets einheit j! 6/5 Coty Ix, AW il paßt fer Aufs e Wären, ung obi- und dieſs ein bie der durch ernannt, jatte her Tommiſſt: "befanrt, de, Il: | Weſent: on ihren Beſihet ehr leb- Haus“ tauſchte feurigſte nes Ta: jegenden Mau- jede und 4 allen Arbeit, (ſtanden er voll: 87 „zogen war, änderte ſich alles. Ungeachtet der fremden Beyhuülfe kam doch. die Arbeit ſehr hoch zu ſiehen. Oefters war ſie auch ſehr mangelhaft. Manche Einhägung fiel nach „ einigen Jahren wieder ein, und mußte von neuem gemacht werden. Alle dieſe Umſtände verhöheten den Preis des Landes ſehr. Der -., ganze Fleck. wurde indeſſen auſſerordentlich fruchtbar und das Publikum gewann durch eine ſehr große- Vermehrung der Producte. -..- Durch die Mitte der..ganzen-Feldmark wurde eine Chauſſee geführet, welche die Verbindung 'mit Skipton und den Fabriken- Städten in """Sſt- Lancaſhire erleichterte. Auf dem Markte in Skipton ſah' man ſonſt ſelten einen Wa- gen, jeßt wöchentlich über 200. Ein Be- weis der erſtaunenden Zunahme an Produc- ten. Die Einfünfte ſind über. das Dreyfache geſtiegen und die Volksmenge hat ſich. auſſer ordentlich vermehrt. Da ſowohl die alten als neuen Ländereyen vom Zehnten befreyet wurden, ſo gab dieſes Anlaß zum fleißigern “Anbau. Die kleineren Beſißer thaten hierin die größten Fortſchrittez dagegen die reicheren und diejenigen ,' ſo größere Looſe erhalten oder ſolche gekauft hatten, die blos zu Bezahlung der Theilung beſtimmt waren, die wenigſten Verbeſſerungen machten, und oft nicht eins mahl ihre Beſizungen gehbrig einhägeten. Ihnen ſtanden verſchiedene Hinderniſſe im Wege. Sie mußten zu viel Geſchäfte ihren 88 Leuten überlaſſen, das Tagelohn war wegen Mangel an Menſchen übertrieben theuer und es hielt ſchwer, große Beſihungen zu verpach- ten, wo eine lange Reihe von Jahren erfor- dert wurde, eh&* die Auslagen eingingen und / man hinreichendes" Futter gewann. Dieſe Schwierigkeiten bewirkten Vernachläſſigung und öfters ſelbſt Verlaſſung vieler großen Beſißungen, die ſich noc<ß bis jeßt in dem ehemahligen öden Zuſtande befinden, Dieſes alles ſind auffallende Thatſachen, die das Parlament bewegen ſollten, allgemeine Grund- ſäße über die Gemeinheits- Theilungen feſtzuſeßen und. ſim nach den Anſprüchen der Intereſſenten genau zu erfundigen. Können dieſe nicht durch eine“Deputation des Parlaments unterſucht wer- den, ſo ſollte eine Commiſſion von unpartheyi- ſchen venachbarten Männern angeſekßt werden. Da ſie perſönliche Bekanntſchaft mit den Inter- eſſenten und der Lage der zu theilenden Gemein- heit haben, ſo ſind ſie am beſten im Stande, die verſchiedenen Anſprüche zu beurtheilen. Iſt indeſſen der Widerſpruch zu ſtark, und die Ge- genſtände, worüber geſtritten wird, zu wichtig, um ſie dem Ausſpruche bloßer Schiedsrichter zu überlaſſen, ſo iſt es beſſer, das Geſuch abzuwei- ſen, und die Gemeinheit ungetheilt zu laſſen. Es iſt nicht gerade nsthig, wichtige Gemeinhei- jen bl einige der ſi gehe Verm Unter ve M Beſt nigt JD von€ vor d ſcheid ningt ſchiede W gung wbl Mitt war, für 1 baren verl wo nimm T wohl heuer und | berpad, Ven erfor: ?9en und - Dieſt läſſigung ' großen tin dem "diedas Grund, ſtzuſehen veſſenten t dur ht wer; etheyi: verden, Tnter: Zemein Stande, " M die Ge wichtig, chter zu abzuwei: 1 laſſet meinhei | 89 ' ten blos deshalb ſogleich zu theilen, weil ſich einige Intereſſenten vielleicht durch einen einzigen, der ſich davon große Vortheile verſpricht, auf: gehekßt, in den Kopf geſeßt haben, ihr ganzes Vekmögen dem Ausſpruche des Parlaments zu unterwerfen, Cinige Jahre ſind oft hinreichend, die“Meiuungen zu vereinigen, und dann iſt die“ Beſtimmung des Antheils jedes Intereſſenten“ nicht mehr ſchwierig. Das Schickſal'von Pickering entſchied das ping: von Sinnington. Die Intereſſenten kamen 7 noch" vor der Unterſuchung, dahin überein, die Ent- ſcheidung des Gerichts abzuwärten. Der Sin- ningtonſche Theilungs- Receß giebt Stoff zu ver- ſchiedenen Bemerkungen. Ueber die Zehnten iſt es ſchwer, mit Mäßi- zehnte. gung zu ſchreiben. Sie entſtanden zu der Zeit, wo Geld noch nicht das einzige Vereinigungs- Mittel zwiſchen dem Erwerber und Verzehrer war. Hielt man damahls eine arme Geiſtlichkeit für nothwendig, ſo mußte ſie aus dem unmittel- baren Ertrage der Erde gelohnt werden: Dieſs, veraltete Einrichtung zu einer Zeit fortzuſeßen, wo bares Geld die Stelle jedes Products ein- nimmt, iſt nicht zu vertheidigen, Die allgemeine Aufhebung der Zehnten iſt wohl noch nicht zu erwarten, ſo ſehr es auch zu 99 wünſchen wäre... Das, Schre>bild Neuerungs- ſucht iſt.in vielen, Augen noch.zu fürchterlich. Jn- den„gegenwärtigen Zeiten aber die Zahl des zehentbaren Landes zu: vermehren, indem. man eine-"Gemeinheit theilt;. ohne den. Zehnten..auf- zuheben, und dafür.irgend einen andern. Erſaß zu geben, iſt ein grober. Fehler, den. unſere Nach« fommen nie vergeben können. 4 are Bey Sinnington geſchaß alles,..was bey dem unrichtigen. Geſichtspunkte,, den die. Parla- ments-Acte angab,. geſchehen konnte und ſelbſt mehr,-weil man ſogar. in Nückſicht der: Zehnten von den-Haupt- Grundſößen, die ſie vorſchrieb, abging. Der Theilungs: Receß wies- 25 des Lanz des ſtatt des Natural-Zehenten..an, und- gab, den Commiſſarien. die Macht, für die Hälfte-des mit. dem Zehenten behafteten alten bereits.getheilt geweſenen Landes, das.den berechtigten Haus- Beſißern(common rigth houses) gehörete, ein. Gewiſſes an Acker auszuwerfen, dagegen. für die andere. Hälfte und für. die Ländereyen, deren Recht ſchlafend war, weil. ſie ſeit undenklichen Jahren zu keinem berechtigten Hauſe gehört hat- ten, eine bequemere Abfindungsart auszumitteln«. Durch dieſe Einrichtung. wurde die Feldmark von einer Laſt befreyet, welche das ganze Land billig nicht mehr drücken ſollte. d: run derſel von| wel! ve 3! D mech davon vieh 4 ju fe und b nahe| Graf wenig Mnerfe bey de 8" nahe| N hatte qn det verſa fügun dieſe| jung de F gL Chung Der Theilungs- Receß beſtimmte 5x. für«die Anteil tterlih, Grundgerechtigkeit der- Herrſchaft und behielt Sercſchaf hw derſelben übrigens alle: herrſchaftlichen. Rechte, eim. mh von: welcher»Art ſie ſeyn-. mogten, vor.» Berg? fen auf: werke und Mergelgruben 00100 ſich nicht auf 1, Erſeh- der Feldmark. ve Rach: Das Kloſter Käſdholm,„welches zwar"nicht Servitt: | innerhalb der Feldmark,;: aber:>doch nicht weit was bey davon lag, hatte das Recht»: 50 Stück. Horn« e, Parla: vieh und 400: Schafe»aufadie gemeine Weide nd ſelbſt zu treiben. Dieſes:Recht war ſeit langen Zeiten Zehnten und beſonders ſeit- Aufhebung des Kloſters: bey? eſchrieh, nahe nie zur vollen Ausübung gekommen. Der es Lan? Graf von Scarborough, der es jebt beſit, häs 1d gab wenig mehr davon gehabt,(als: eine jährliche fte des Anerkenntniß. Nichts deſio weniger wurde es getheilt bey'der Theilung der Gemeinheit wichtig, weit Haus es nach ſeiner urſprünglichen- Ausdehnung. bey- te, ein nahe die Hälſte-der Hütung wegnahm. für die Nach den Regeln der geſunden Vernunft deren hätte man damit'anfangen ſollen, die Rechte lichen an der Gemeinheit feſtzuſeßen- Dieſes war aber et hat: verſaumt. Die verſchiedenen Parlaments- Ver- mittel fügungen gaben blos den Commiſſarien auf, [mat dieſe Rechte zu unterſuchen, und die Entſchädi- e Lend gung durch Antheil am Lande zu beſtimmen. Die Folge war, daß eine Acte bewilligt wurde, Fremde Anſprüche. 92 alles fernere Verfähren einzuſtellen. Durch dieſe Ungeſchiklichkeit gerieth die Theilung ins Stecken, zu nicht geringem Schaden der ganzen Gemeine, Große Koſten waren gemacht, vieles Vieh, das blos für die Weide beſtimmt':war, verkauft und die Materialien zur Einhägung angeſchafft, ohne daß bis"jeßt. von:'allem dieſen. einiger Vortheil zu erwarten ſiehet/" Ein Beyſpiel, das die Un- ternehmer jeder Gemeinheits-Theilung behutſam machen ſollte, ſich von''den Rechten aller Inter- eſſenten"genau zu unterrichten, ehe ſie der Ge: meine“ die unnüßen"Koſten einer'Parlaments:Acte verürſachten, der übrigen nachtheiligen Folgen nicht zu gedenken. Bon einem benachbarten Gute wurde noc< Anſpruch auf die"Gemeinheit gemacht, weil deſ* ſen Vieh ſeit undenklichen Zeiten darauf gewei- det hatte. Man glaubt, daß dieſe Anmaßung durch das Recht der'freyen Uebertrift zum Waſ- ſer(Windrake) über einen Theil der Feldmark, vielleicht auch aus bloßer Nachläſſigkeit, entſtan: den ſey. Dem ſey wie ihm wolle, ſo iſt es immer für die Beſißer von gemeinen Weiden eine große Lehre, auf das Vieh, ſo darauf trei- bet, ſehr achtſam zu ſeyn. Ich nenne es eine Anmaßung, weil es ein allgemeiner Rechtsſaß iſt, daß die gemeine Hütung blos-der Feidmart, Nn neee managen word Rech Hei ſen 1 Perf Or NE p3s) von| G inne einge ynd geſeh feine und| den? lauf urch dieſe 3 Stefen, (Gemeine, zieh, dis auft und ſt, ohne Vortheil die Un behutſam vy: Inter der Oe: ents:Acte | Folgen de noc veil deſs " gewei- maßung m Waſ: eldmarf, entſtan: iſt es Weiden auf tei: es eine techtsſaß a444/qpf MUNDE 93 - worquf ſie liegt, gehört, und daß ein. jedes Recht eines Fremden ſich. nur auf eine beſondere Bewilligung gründen kann, die alſo nachgewie? fen werden muß. Den Rechten nach wird zwar Verjährung einer- Bewilligung gleich. geachtet. Der. Billigkeit und geſunden Vernunft ſcheint es aber-gemäßer, für die bloße Uebertrift(tres- pas) dieber eine: andere Vergütung als ein Stück von der: Gemeinheit zu geben. Es ſollte nac) dem Theilungs-Receß alles innerhalb ſechs Monaten nach dem Ausſtechen eingehäget ſeyn- Auf dem benachbarten Grunde und am Ende der Quer- Gräben durften Zäune geſeßt werden. In den erſten 7 Jahren durften keine Schafe in den neuen Einhägungen gelaſſen, und in deux erſten x0 Jahren gar kein Vieh in den-Wegen geweidet werden.. Nach deren Ab- lauf dürften die Wege-Auſſeher die Weide auf den Haupt-Straßen und den Neben- Wegen ver- miethen, und den Ertrag zum Unterhalt der Wege anwenden. Cin vortreflicher Punkt! Einhögen. Nach der eben erwähnten Parlaments: AckeUppetation kann an. das Quartal-Gericht(Quarter Sessio0n)*) appellirt werden, auſſer in Fällen, wo Final- Sprüche geſchehen müſſen. Dieſes dient zwar, *) Anm. Es iſt das Gericht, was die Friedensörich« ter jeder Provinz alle Viertel-Jahre Halten. 94 die Commiſſarien einigermaßen in Ordnung zu 0m halten, iſt aber einer aus benachbarten Edelleu-| hoe ten beſtellten Commiſſion, die immer an Ort und as Stelle iſt, bey weitem nicht gleich zu achten. ſhlef! Einen jeden einzelnen zufrieden zu ſtellen; beru- Ey het bey einem ſo verwickelten Geſchäfte in der nw) d! Unmöglichkeit. Je näher man aber dieſem höch wd ſten Zweeke kommen kann, je beſſer iſt“es, und kein Mittel, dahin zu gelangen, ſollte unverſucht bleiben. vidleton.* Bey Midleton' wurde die Hütung zwiſchen t den Haus- und Land-Beſißern zur Hälfte, und) v bey leßtern nach Maßgabe der Land- Taxe ge 1) theilt. Eine Verfährungs- Art- die in dieſer m Gegend ziemlich allgemein angenommen iſt, und vis in Kirchſpielen', wo" die Land-Taxe nach dem 19) da höchſten Pacht- Ertrage erhoben wird, billiger iſt, M als in ſolchen, wo ſie blos eine alte Schäßung(0 zum Grunde hat, wie dieſes der Fall bey der pe; Midletonſchen Theilung' war. In keinem Falle eilt kann es indeſſen ſo richtig ſeyn, als bey einer und ein Schäßung, die zur Zeit der Theilung ſelbſt vor- jet jed genommen wird. Auf dieſe allein kann eine ge-„x hörige Theilung der Gemeinheit, ſow9hl in Rück- ſicht der Länderey- Beſißer, als aller übrigen Intereſſenten, gegründet werden. Jeder der JIn- tereſſenten hat ſo viel rechtlichen Antheil' an der SEEN ee NÜE EIENR enen IERSEN ZE nn INN RL LENEIDSIT RN IDA ÄR en Edge rörn eg DErng "Quung nN 1 Edelley- h Hit ynd zu acht, et, ber fte in der em höh: | 6, und Unverſudt 3 zwiſchen ſte, un Tete 9) in dieſet 1 iſt, und nach den illiger ij, Schäßun) ( bey det em Fall jey eine (bſt vot- eine ht! in Rit: übrigen der Ii | an der 95 Gemeinheit; als der Bortheil beträgt, den er bis jeßt daraus zog, oder rechtlich ziehen konnte, als z. B+ Hauſer und Länder, deren Rechte ſchliefen. Che ich dieſen Gegenſtand verlaſſe, muß ich noch drey verſchiedener Theilungs- Arten erwäh- nen, die in dieſer Gegend vorgekommen ſind? I, Durch Austauſchung. 2. 7 Privat: Commiſſionen. cs 2 Parlaments- Acten, In dem nordweſtlichen Theile dieſes Thales Durs ſind die in der Gemeinheit liegenden Aecker und"**"* Wieſen größtentheils in der Art zuſammen ge- worfen, indem ſie eines Theils ſchon urſprünge- lich) dazu paßten, andern Theils durch Ankauf oder Austauſchung zwiſchen den Eigenthümern in dieſer Lage gebracht wurden, ſo daß ießt das ganze Feld unter die Intereſſenten dergeſtalt ge» theilt iſt, daß jeder das ſeinige auf einem Flecke und eingehäget hat*). Dieſe Verfahrungs- Art hat jedoch eine große Unbequemlichkeit. Da die *) Anm. Ein Beyſpiel einer ſolchen Zuſammenwer- fung. der Aecker durch Austauſchung findet man. in Marſchalis Beſchreibung der Land- wirthſchaſt in der Grafſchaft Norfolf, aus dem Engliſchen. 8. Berlin 1797, Iter Theil, Seite 9 bis 14. 96 Aecker gemeiniglich in langen Rücken, öfters eine Meile(x d. M.) lang, liegen, ſo bekommen die einzelnen Felder eine unbequente Geſtalt. Sie ſind im Verhältniß der Breite zu lang und ſehen Gaſſen ähnlicher, als Aecern, Werden die in: nern Eintheilungen der Breite nach gemacht, ſo fehlt es an Triften, um von einem Schlage zum andern zu kommen.„Ueberdem vermehrt es die Bewährungen, und hat noch mehr Unbequem- lichfeiten. Was aber das ſchlimmſte iſt, ſo ſind die Grundſtücke, die zu jedem Hauſe gehören, bis jeßt noch immer mehr oder weniger auf der - ganzen Feldmark zerſtreuet, Ee: Einige ganze Feldmarken, jedoch mit Aus- =wetgahme der uneingeſchränften Hütungen und auch einiger beſchränkten Hütungs- Reviere, ſind durc Privat- Commiſſionen getheilr worden, welche ſich die Intereſſenten gewählt hatten, ohne die Beyhülfe des Parlaments zu verlangen, Auf dieſe Weiſe ſind die verſchiedenen Grundſtücke auf eine ſchickliche und vortheilhafte Weiſe zu- ſammen gelegt und mit guten Sträßen und Triſten verſehen worden, ohne daß es nöthig war, ſich den Koſten,. Unbequemlichkeiten und dem ungewiſſen Ausgange einer Parlaments- Einmiſchung zu unterwerfen. Durch Ken EEE WEnn nö nee rerum dD erreich bel un [ung80t Yerein ſi leht 11 jede und ſo jeſcra (ume nict 1 geſch | Heilt| |(6 zu Man f vehmen im Gan Mehrh vidt, zu ihtet befannt Gich| (ſſen, neh M | Wöſeßer Wbetliſte Öftets eine befommen ſtalt. Sie und ſehn ht Die in; nacht, ſo (age zum te es die Inbequen t, ſo ſind gehörten,- t quf der mit Aus: md auch „“ ſind worden, en, ohne jen, Auf undſtüct eiſe zu Gen und g nothig iten und (aments: Dur) O7 Durch eine Parlaments- Acte werden eben dieſe Vortheile in ihrer ganzen Vollſtändigkeit erreicht. Sie ſind aber dagegen mit einem Ue- bel unauflöslich, verbunden, welche dieſe Thei- lunggart beſchwerlicher als eine durch allgemeine Vereinigung der Intereſſenten macht, Indeſſen iſt leßteres ſelten ausführbar. Eigenſinn herrſcht in jeder Gemeine. Wo es ſo viel Intereſſenten und ſo verſchiedene Rechte als bey. einer.unein- geſchränften Gemeinheit giebt, iſt es beynahe unmöglich, ſie alle zu vereinigen. Wenn alſo nicht durchgegriffen wird, ſo müſſen die unein- geſchränkten Gemeinheiten größtentheils unge- theilt bleiben. Es folgt indeſſen nicht, daß, weil es zuweilen nöthig iſt, es immer geſchehen müſſe. Man kann es als einen billigen Grundſaß an- nehmen, daß wo eine Theilung einer Gemeine im Ganzen große Bortheile gewähret, eine große Mehrheit der Stimmen der Intereſſenten hin- reicht, eine Maßregel zu befördern, die offenbar zu ihrem Beſten iſt, vorausgeſeßt, daß ſie durch bekannte und ſichere Mittel erreicht werden kann, Sich über ſeine Rechte in einen Streit einzu- laſſen, heißt, einen gewiſſen'guten Erfolg für einen ungewiſſen weggeben, und ſich der Gefahr qausſeßen, von ſeinen Nachbarn überwältigt oder überliſtet zu werden, Dieſe Furcht hält viele G 93 Leute von mittelmäaßigem Vermögen und friedli- er gemacht werden.:: Auf einigen dieſer Hütungen iſt der Vieh- ſtand beſchränkt, wie es der Wahrſcheinlichfeit nach bey ältern Hütungen urſprünglich geweſen iſt, dagegen andere ohne alle Einſchränkung be- - trieben werden können, Leßteres ſcheint ſich nur durc; die Nachläſſigkeit der Hütungs-Berechtig- ten eingeſchlichen zu haben. Aus dem Bericht über den nördli- der eingefallenen Mauer im 1 ZWEIEN Winkel des Grabens. Im. Aeuſſern hatte es mit Nr. 3. viel Aehn- lichkeit, in der Zuſammenſeßung aber war es ſehr verſchieden. Die Rinde des äuſſern Theils, der wahrſcheinlich ſeit Jahrhunderten der Luft ausgeſeßt war, war ſo hart, wie ein Kalkſtein. Mit den Fingern konnte kein Stück abgebrochen werden, Deſſen ungeachtet fanden ſich Stücke unge: 20m eegnn ün erregen ungen feinen feucht? fer, Din ! 1 Die? leid), offenbal Materi und wv näher Al nah der| war eine wahrſd NEIN Wit gb ungemiſchten Kalks darin von der Größe einer kleinen Haſelnuß. Mit der Zeit ward, da eben feuchte Luft war, das Stück ſo weich wie But- eGtüde, ter, und getrocknet glich es weicher Kreide. nd, un 100 Gran gaben 15 Gran Luft, 8 Gran Stücken, 12 Gran groben Sand, zwey Ut: 36 Gran feinen Sand, Unreinig, 3 Gran Kalkbrühe(Size) ähnlicher ſchr ur: Materie, und rten zu 45 Gran Kalk,; and von 104 Inſehns, Die Beſtandtheile des Saßes ſind dem vorigen ſo feiner gleich, bis auf den fehlenden Schlamm, der icht ge: offenbar ausgeworfen war, und eine ſchleimige (ſo klar, Materie, deren Beſchaffenheit ich nicht errathen , und wegen Mangel an Muße bis jekt nicht enen näßer unterſuchen können, Winkel«Alle dieſe Mörtel-Arten haben die Steine, nac Beſchaffenheit ihrer innern Kräfte, mehr el Ach oder weniger zuſammengehalten, Jede Fuge war 6 war mit Mörtel ausgefüllet, und das Ganze | Theil, eine verbundene Maſſe, Cs iſt daher ſehr ver Luf wahrſcheinlich, daß der Mörtel ganz naß als alete, Brey eingeſtampft wird, ungefähr wie die brochen Teich- Gräber den Thon einſtampfen.; Stüc! Nr, 3. und 4. beweiſen, daß die Alten bey ynge:) H 114 Zubereitung dieſes Breyes ſehr fehlerhaft zu Werke gingen: Nur die Hälfte: des darin ver- wandten. Kalfs konnte Wirkung thun, Die Stücke, groß oder klein, waren ohne Nußen und trugen eher dazu bey, den Mörtel zu ſchwä- chen, als zu verſtärken, lle dieſe Verſuche er“ geben, daß der größte Theil der eingeſch![oſſenen Luft erſt nach der Vermauerung in alle Mör- tel: Arten gedrungen ſey» In den Miörtel-Arten, welche die ſtärkſte Bindekraft hatten, fand ſich die meiſte, und ſie hat alſo durch ihr Eindrin- aen dieſe Bindekraft vermehret- Es iſt daher cha wahrſcheinlich, daß die ſteinartige Härte des alten Mörtels der Werwandlung des Kalks und Sandes in- eine kalkartige Erde und Sand, als die urſprüngliche Beſtandtheile des Kalk- ſieins, zuzuſchreiben ſey. Bey Unterſuchung einer Mauer, die mit bloßem Lehm: ohne allen Kalk aufgeführt war, und die wahrſcheinlich ein Jahrhundert geſtan- den hat, fand ich, daß der Mörtel zur Ver- bindung nichts beygetragen und die Zeit auf ihn ſelbſt keine Wirkung gehabt hatte, Er iſt noc) eben ſo zerreiblich, als er wahrſcheinlich den er- ſten Tag ſeines Gebrauchs war, und ſcheint in 100 Jahren/ der er der Luſt ausgeſeßt geweſen, nicht im geringſten an Bindekraft zugenommen fingt, nahml Urſad ſen€ folgen Fan| in ihy 11 der des J zum€ fahren zeigten Källs Erfah Mörte WW ein (age Grund Zit he oſt zu Jan vet, " Di e Nußty 1 ſchwä: ſuche et* hloſſenen [le Mit; el: Arten, and ſic Eindriy ſt dahe! e Härt 6 Kalls Sand, 5 Kall: die mit vt wär, : x Ver! auf ih! iſt ned) den et heint 1 eweſen, jommen T315 zu haben. Es iſt daraus zu ſchließen, daß die. Luft dem Lehme nichts Bindendes zuführt, Mehr als wahrſcheinlich aber iſt es, daß Mörtel, der einen Theil Kalk enthält, aus der Luft etwas einziehet, dem ſeine vermehrte Bindekraft zuzu- ſchreiben iſt, und es iſt ausgemacht, daß Kalk von dem Yugenblicke an, wo er ſich in dem Ofen abgekühlt hat, das wieder einzuziehen an- fängt, was ihm das Feuer genommen hat, nähmlich eingeſchloſſene Luft, und daß dieſe die Urſache ſeiner Bindekraft ſey. Nimmt man die- ſen Saß als richtig an, ſo ſcheint daraus zu folgen, daß je geſchwinder der Kalk aus dem Ofen zum Verbräuche, kommt, je mehr Luft ſich in ihn nur erſt dann einziehet, wenn er ſchon in der Mauer iſt, und dadurch die Bindekrafe des Mörtels vermehrt wird. Dieſes könnte uns zum Schluſſe verleiten, daß wenn unſere Bor- + fahren wirflich hierin vorzügliche Geſchicklichkeit zeigten, es in ver geſchwindern Beförderung des Kalfs vom Ofen zum Verbrauche beſtände. Die Erfahrung hat dagegen gelehrt, daß friſcher Mörtel ſich nicht ſo gut ſekt, noch ſich ſo leicht zu einer Steinmaſſe verbindet, als ſolcher,"der lange vor dem Gebrauche zubereitet war. Der Grund liegt vielleicht darin, daß der Kalk nicht Zeit gehabt hat, die Sandtheilchen, womit er D.2 Söſchen. 1160 vermiſcht iſt, an ſich zu ziehen. Aus eben die: ſem könnte man aber folgern, daß wenn die Zubereitung dem Gebrauche zu lange vorgehet, der Kalk zuviel von der im Brande verlornen Cuft bereits wieder eingeſogen hat, um ſich mit den Steinen zu verbinden. Dem ſey wie ihm wolle, ſo iſt es doc) all? gemein angenommen, den Mörtel bis zum wirk: lichen Gebrauche ſehr ſorgſältig vor der Luſt zu verwahren. Einer meiner Bekannten, der dieſem Fache viel nachgedacht hat, behauptet, daß wenn man Mörtel in der Erde grübe, man ihn ein ganzes Jahr recht gut erhalten könnte. Eben dieſer Mann hat in Anſehung des Kalk-Löſchens einen ganz neuen Gedanken. Der Kalk ſollte tro>en zu Pulver geſtoßen, und ſo- gleich ſorgfältig mit Sand vermiſcht werden. Es iſt mehrentheils, wo nicht ganz unmöglich, Kalt mit Waſſer allein in Pulver zu verwandeln, Cin Theil bekömmt zu viel Waſſer und wird Teig, dagegen die Auſſenſeite, welche der Luft ausge- ſet iſt, wenn nicht der Kalkſiein an ſich ſehr fein iſt, ſich in Körner ſeßt, ſtatt in Pulver zu fallen. Jeder Teig- Klumpen und jedes Korn, ſey es von der Größe einer Erbſe oder eines Senfkorns, iſt im Mörtel unnüß, wo nicht, ſchädlich, weil es fich mit dem Sande nicht NE Mugen neren genau vor M ſoßen aber Falls un| ſp wel Weil [aufen und y ſo ei fönnte, es dur dies d' Ant WW V eben die, wenn die vorgehet, verlornen ſich mit dech all um wirk ' Luſt zu x dieſel aß went ihn ein mq des 11. Der und ſy- den, Es h, Kalt eln, Ein xd Teiz, t qusht ſch ſer Yulver zu 8 Kot) er eines vo nicht de niht LI7 genau verbinden und gleichſam ſo in einen Kör- ver vereinigen kann," als es mit zu Pulver ge- ſioßenem unbezweifelt möglich iſt. Nimmt man aber ſtatt Waſſer naſſen Sand zum Löſchen des- Kalfs, legt ihn mit dieſem Lage vor Lage und bede>t den ganzen Haufen mit Sand, ſo werden alle dieſe Uebel vermieden. Kein Theil bekömmt zu viel Waſſer, und durch den Sinfluß der äuſſern Luft können keine Körner entſtehen. Noch einen großen Vortheil giebt dieſe Löſchungsart. Beyde Körper werden durch das öſtere Umwenden und indem ſie zuſammen laufen, auf das genaueſte mit einander vermiſcht, und vielleicht genauer, als es durch keine andere ſo einfache Verfahrungsart bewirkt werden könnte. Wird der Sand vorher gewaſchen, wie es durchgehends geſchehen ſollte, ſo erleichtert dies die Arbeit ungemein. Anm. Eine andere Yrt zu löſchen iſt|. 20- vorgeſchlagen. Bey der Zubereitung des Mörtels iſt das Löſchen des Kalks nur ein Theil der Arbeit, Das Vermiſchen beyder Körper und ihre genaue Vereinigung in einer einzigen gleichartigen Maſſe it ein Geſchäft, welches die größte Achtſamkeit erfordert» Wir haben die Zwerkloſigkeit der Stücke im Mörtel kennen lernen, und daraus auf ven Vortheil, ihn recht durchzuarbeiten Fichkene Bretter. Cichen. 118 geſchloſſen. Die innere Verbindung. ſcheint zu ſeiner Bindekraft weſentlich. Er bleibt in der Lage, die er qus ver Kelle bekommen hat, und und läuft nicht zuſammen, wie geſchmolzenes Metall oder andere flüſſige Körper.; Die Zubereitung erfordert daher viel Acht? ſamkeit, Das Durcharbeiten mit dem Spaten iſt allein nicht hinreichend, und das Schlagen mit der Schärfe eines Brettes, einer Art von hölzernem Beile, iſt zwar wirkſamer, aber lang- weiliger. Man jzzat Mühlen, um den Thon Flein zu mahlen, die-auch ſehr gute Wirkung thun, aber noch habe ich keine auf das Mahlen des Mörtels anwenden ſehen. In einer Provinz, die mit drey Seehäfen und einem ſchiffbaren öluſſe verſehen iſt, iſt es fein Wunder, wenn fichtene Bretter ſeit langer Zeit im Gebrauche find. Das Belegen der Fuß- böden damit iF über 100 Jahre alt und ſeit einiger Zeit werden ſie auch zu verſchiedenem anvern Behufe gebraucht. Zu Balken, Spar- ren und zum ganzen Dachſtuhle wird beynahe überall. die Fichte(pinus abies) genommen. Eichenholz zum Hauebau iſt ſaſt gar nicht mehr im Gebrauche, ausgenommen zu Thüren, FGeuſier- Zargen, Mauerlatten und wenigen anu- dern Arbeiten, wo beſondere Stärke und Dauer eſord Scar Der Fich! mne. imme Joven, nung 1 ſid jeigen 14 bi T ſigen nige ſhaft au fei hem wicht find( Grun eint 31 € in der hat, und moljenes | Acht Spaten Schlagen Art von er lang: 1 Ih Wirkung Mahlen eehäfen iſt es „langer er Fuß: nd ſeit jedenen Spat! beynaht nenn ar. nict Thüren, geit ay Dauer I19 erforderlich iſt. Die Häfen von Whitby und Scarborough nehmen die ſchönſten Baume weg. Der Ausſchuß wird zu Zäunen gebraucht, Das Fichtenholz hat dadurch das Uebergewicht bekom“ men. Indeſſen giebt es viele Leute, welche immer noch ſo viel Vorliebe für das Eichenholz haben, daß ſie davon allein bauen und- der Mei- nung ſind», daß in Rückſicht der Länge der“ Dauer es ſich doch als das-wohlfeilſte Bau-Material zeigen würde.“ Eichen? Bauholz, koſtet der Sup 14. bis: 18 P.:(9g bis: 12 Gr.). Der Verbeſſerungsgeiſt, der ſich in der hie- ſigen Gegend ſo. ſehr„ausgebteitet hat, zeigt ſich nirgends ſo augenſcheinlich, ,als in den Wirth- ſchafts? Gebäuden, und man findet daher auch an keinem Orte ſo viel auffallende Neuerungen. Die verſchönerten Wirthſchafts- Gebäude überſchlage im, Beurtheilung des Geſchmacks, er ſey wahr oder falſch, und bloße„Ber- ſcchönerungen ohne wirthſchaftlichen Zwe>, ge- hören nicht hieher. Ueber Gebäude, deren Zweck Verzierung iſt, habe ich meine, Meinung in ei- nem eignen dazu beſtimmten Werke mit Frey- müthigkeit geſagt*)« In der Landwirthſchaft ' find gerade Linien und rechte Winkel die erſten Grunvſäße bey Eintheilung der Felder und An! *) Aqm. Marshall planting and'vural orne- Q ment.'8. 2 Vol. London 17546. Batart 120 lage der Gebäude, Ohne Nachtheil kann man ſelten davon abweichen. *Bey den Gebäuden iſt die Hauptſache, ſich die nöthigen Bequemlichkeiten, und zwar auf ſo lange als man ſie braucht, mit den wenigſten Koſien zu ſchaſſen. Je mehr man deren in einem Hauſe verbinden kann, je wohlfeiler erlangt man ſie: Es giebt. eine beſtimmte Tiefe in den Wirthſchafts: Gebäuden, wovon man nicht leicht hne Nachtheil abgehen kann. Je näher man dieſer tritt, je mehr Bequemlichkeit kann man in demſelben Raume erlangen.“ Das längliche Biereck ohne Tiefe leidet keine vortheilhafte Sintheilung. Die Menge von Gemeinheits-; Speilütigeh) die in den: lekten Jahren vorgenommen worden, und der Verbeſſerungsgeiſt,' der beſonders auf der Höhe ſd ſtarke Fortſchritte gemacht, hat hier eine Menge Vorwerke von jeder Größe urd Form hervorgebracht. Die Sintheilung- iſt bey einigen ſo einfach als richtig. Das Wohnhaus ſtehet nach Weſten, Steen und Ställe nach Norden, und die 20 ſür das Vieh und Acfergeräthe nach Oſten. er«ganze Hof bildet ein Viereck, das nach Si oſſen und nur mit einer Mauer und Thorwegen von ſtarken Bret- tern verſehen iſt. Auf dem Gipſel des Gartonu- NE Rer die! dende ſollte, T den( mehr wenn nen den, ſidlid Hofe blos geteilt Getr fan) ſcher und zwey Läng Läng größt ' Fann Iny ache, ſh ar auf? wenigſten in einem angt may in den icht leidt her m ann man länglich theilhaft! eilungen, worden, ders auf ht, ha röße ur) ]. iſt bey ohnhaus ille nad) Zieh un) of bilde! nur wit en Bret (Garton LI21 Berges ſtehet ein dergleichen Gebäude, das ein- faung hat" allgemein können an- genommen werden. Cin jedes Thier, das ſäuft, legt ſein ganzes Gewicht auf die Vorder- Füße, und drängt während des Saufens alles, was es vor ſich findet, nach dem Waſſer zu, Liegen loſe Steine an einem ſteilen Bord, ſo kann das ſehr ei fein qt ju ver dieſes Yeich ſirenz: vor he dieſet Stein man j Ei Jenug WW wer De eſe Fon, 5 bis ttroh Wi und auf Bey Un x in die der loſen um den ern ode des meh erſchobe ürlich if or Dürt eile hält er abet erdorben auszuſe eine ſd zen an: 6 ſauſt, e- Füße, | wos Cjeqen nn ds 1535 Vieh nicht einen Schritt thun, ohgze dieſe Wir- fung mehr oder weniger hervorzubringen. Durch die öftere Wiederholung wird mit der Zeit die ganze Steinlage natürlich in der Mitte des Deis- Be- ſchädigung geſichert. Loſen Kalk zur Bedeckung zu gebrauchen, war von den erſten Erfindern ſehr“ vichtig, überdacht, und in den Wolds war En anderes Mittel möglich. Cs iſt daher nicht zu verwundern, wenn die dortigen Landwirthe dieſes ihren Lehrmeiſtern nachgeahmt haben. Weiche, leicht aufzulöſende Steine von jeder Art, ſirenger und grober Kies, und ſelbſt Sand hat vor harten unauflöslichen Steinen Vorzug. In dieſer Gegend aber, ſo wie in jeder andern, wo Steine zu billigen Preiſen zn haben ſind, ſollte man jene nicht wählen. Ein feſies regelmäßiges Pflaſter, das ſtark genug iſt, um nicht durch das Bieh verdorben zu werden, kann ein Jahrhundert liegen, Iſt Pflaſtex 150 gleich die erſte Auslage etwas ſtärker, ſo wird die mehrere Dauer dieſes hinreichend erſeßen. Selbſt, auf der Höhe fangen viele. von den vor 15 bis 20 Jahren gemachten an zu verfallen, und in einigen Jahren werden Frei neue Thonlagen gemacht werden müſſen. Ein py " > 2 eichen jeßt gepflaſterter Deich hat noch einen Vorzug, der vielleicht nicht jedermann auffällt. Der Thon und die Bedachung ſcheint, ſo lange der Deich nicht angefüllet iſt, ſo feſt und dauerhaft, daß beyde nur durch äuſſerſte Gewalt zerſtört werden könnten. Iſt er aber voll Waſſer, ſo bewirkt dieſes eine ſtarke Abänderung in dem ,Gewebe des Thones und der Bedachung, Dieſe drückt nicht mehr mit ſo viel Kraft auf den Boden. Beſtünde ſie z. B. aus Holz,“ ſo würde dieſes vom Waſſer gehoben werden und die Thonlage frey liegen. Selbſt die Steine verlieren mehr als die Hälfte ihres Gewichts im Waſſer. Die- ſes Drängen der Bedachungs- Materialien nach der Oberfläche, verbunden mit der mehreren Auf: löSlichfeit des Thones im Waſſer, ſest ihn mehreren Gefahren aus. Von oben wird er durch das Vieh zertreten, und von nnten drängt ſich das Waſſer durc<, und zerſiört nicht nur die Kalklage, ſondern hebt den Thon ſelbſt, und hilft die verſchiedenen Lagen immer mehr ſchwä- Nee ere en, Dran einen % dene nigtlg (jaws! bem| (ange Wider Duc punkte Kraft wie a! und de durc| Weihen RN von y oben 1 verhöt undd halte/ Wenn die R dn zun Shotti 10 wird ) erſehen ven, von dey 9 hen jeht 1 Werden ve dieſes Flanlags SUS Hy .' meh et, Dit: 1 lett mad) ren Juf: 'ßt ihn vird ex 1 drängt icht nur hſt, und ſchwar 157 (3 CR.) Es koſtet alſo ein-Q. Yard 75 P.(3 Thlr. 17'Gr,'p. Q. Ruthe), ein C. Yard x13 P.(22 Thlr. 5 Gr. Po-Rb-F. 3: Für einen Teich von 12 Yards,(35 Rh. F.) im Durchmeſſer ſind 5 L.(33 Thlr. 8 Gr.) be- zahlt ?=< < we) G Mat ſich> erſten Juoſa) großer ein fl Unge in die als eit aller( 20 Y (6 Fs (29 Füche, dieſer Or von Teich ie Shit tens dafi en, Legen (1 werden, aſſerordent te Thon) , 986 ma Zirkel vn er hat ein! uthen) un) und 6 zu Es beſit Gr, P- k hlt 30 IGI zahlt worden, Dieſes beträgt 7302 P. für die I Yard(4 Dhlr; 23Gr. 2 Q+ Ruthe) 7!" ünd bey einer wahrſcheinlichen Tieſe von 4. Fuß für jeden Yard Waſſer. 2 Sh.( 14 Gr. 6 Pf. p. C. F+). Für einen andern Teich von 40 5. Durch? meſſer und 4 Fuß Tiefe wurden 3 Guineen 21 Thlr.) bezahlt. Das Ausgraben war aber ſchon geſchehen. Man kaun alſo die ganze Aus- gabe 4 Guineen(28 Thlr.) rechnen. Dieſes be- trägt ungefähr 7 P. p. Q. Yard( 3 Thlr. 9 Gr. P+ DQ. Ruthe) und 153 p.€. Yard Waſſer (9 Gr. p. C. F.). Beym leßten verdiente der Mann täglich 33 Sh.( 1 Thlr. 4 Gr,), ohne ſich auſſerordentlich anzugreifen, und bey dem erſten eben dieſe Arbeitsleute nach ihrer eignen Ausſage nur'23 Sh-(20 Gr.) täglich. Ein großer Teich giebt überdem länger Arbeit als ein fleiner, und da die Teich- Gräberey eine ungewiſſe Ardeit iſt, ſo kann der Teich- Gräber in dieſer Rückſicht einen großen Teich wohlfeiler als einen kleinen machen. Der Flächen- Inhalt aller Seiten eines Teichs, deſſen Grundfläche 20 Yards(58 F.) im Durchſchnitt und 2 Yards (6 F+.) Höhe hat, iſt ungefähr 320 Q, Yards (20 A, Nuthen). Dieſes iſt die zu belegende Fläche. Jn dem erſten Beyſpiele wurden p.Q. Yard„beynahe 74-P<(3-Ihlr. 13 Gr. p, LO. L 162 Ruthe) und-in dem leßten nicht-voll 7 P. (3 Thlr. 7 G. p-. Rh. Ruthe) gegeben. 6 P.p- OQO. Yard(2 Thir. 20 Gr. p. Q. Ruthe) könnte als ein Mittelpreis angenommen werden. Um die zu belegende Fläche auszumitteln, maß ich den Umfang des Teiches, ehe er belegt wurde. Dieſen mit der halben Länge der Seite längs des Adhanges von der äußerſten Tiefe bis, zum Rande multiplicirt, gab den Jnhalt dieſer Jläche«- Das Anuegraben iſt nach dieſer Berech: nung in einem großen Teiche verhältnißmäßig ſchwerer als- in einem kleinen. Die übrigen Vor- theile des großen erſeßen aber dieſes binreichend. Zum erſten Teiche wurden gebraucht 3 Chaldron ( 53 Tonne) Kalk, 40 Fuder Thon, auf 3 engli- ſche Meilen(5 g- M.) gevohlt, und zum. leß- tern x Chaldron(235 Tonne) Kalk und 15 Fuder Thon auf eine Meile(+ geog. M.) gehohlt. Aus allem dieſen ergiebt ſich, daß je größer der Teich, je geringer verhältnißmäßig die Aus- gabe ſey- In einem Teiche von 200 C. Y. (5000 C. F.) Waſer iſt nicht viel mehr als 300 C. Yards(750 C. F.) zu belegen, dage- gen in einem, der nur 50 C, Yards(750 C. F.) Waſſer hält, 3257C--Y.:(3000:L. F:.) belegt werden müſſen. Folglich wird der C. Y. Waſſer zu 9 P. p. Yard(3 Pf. p. LC. Fuß) für Hand- Ie än DRI DI" 20-00 ſs& undd zuſche Nehru Au Währ: 3 bis treiber fünſtli Unbeg bezahl Das y Trbeit "eure he ſich wn. 6P.p, ) könnte imittely, r belegt t Seite iefe bis [t dieſer Berech: jißmaßig gen Vor reichend, -haldron 3 engli! um leß/ [5 uder hlt. e größe die Aus! ,.C-:1, ehr als ) belegt Waſſer 'r Hand 163 Arbeit, IEEE und I Naterialien 04623 19421200 65 ESHP“"C6 PE PIE 3.) und im, leßtern beynahe 21 Sh.(10 Pf. p. C. Fuß) koſten wird. Der Nußen der künſtlichen Tränken darf wohl nicht bewieſen werden. Jndeſſen kann ich die Borzüge der hieſigen vor denen, welche auf die alte Art gemacht oder blos durch die Na- tur hervorgebracht ſind, nicht unberührt laſſen Während der in den leßtern Jahren geherrſchten Dürre hat man bemerkt, daß die neuerlich an- elegten Teiche Waſſer hatten, da die natürli- ter und Hütungen dieſer Feldmark im Werke iſt, wird in einem beſondern Punkte die Erhal- tung dieſer Waſſerleitung und die Aufbringung der nöthigen Koſten den Intereſſenten ſehr weis- lich zur Pflicht gemacht, Die Höhe, welche ehedem größtentheils aus Pflugland, jeßt aus Gragland beſtehet, fehlte es anfänglich ganz an natürlichen und künſtlichen Tränken. Waſſer war indeſſen unentbehrlich, nd die Kunſt, Tränfen anzulegen, noch unde- fannt. Man mußte alſo Brunnen graben, dem I wird m mers 9 qu8900 (Gritte, nit Wa (jegendt Yrunne ſchwer j (roden Det Anſtreng Chauſſee alle We laſſen 10 und an Arten| drigen! hohlen| Chauſſe Die Sande vermiſd Und ver ſein nicht vel Nn gefoſie, M), Eb Und einen 4 Meilty ju, Dy ptien: zu 1 Auſſche . 16 Or.) im Stay topft, we; ech einen nach Vet: hen, auf, über die findlichen m Werk: e(Erhal; ſbringuny ſehr weis: heils auf €, fehlt Fünftlichen gtbehrlic) och unbe graden, 169 deren Tiefe 20 bis 30 Fuß iſt. Das Waſer wird mittelſt einer Pumpe oder eines Zieh» Ei- mers gehoben. Der Waſſertrog iſt von Steinen ausgehauen. Defters wird der Brunnen auf die Gränze zwiſchen zwey Felder gelegt, um'beyde mit Waſſer verſorgen zu können. In niedrigen Gegenden ſind Teiche ſchwer zu füllen",“und Brunnen um ſo mehr vorzuziehen, als ſie nicht ſchwer zu graben ſind und anch nicht leicht aus- trocknen. E48. Der Verbeſſerungsgeiſt hat nirgends mehr Anſtrengung gezeigt, als in der Anlage der Chauſſeen. I< kann mich noch erinnern, daß alle Wege dieſer Provinz blos der Natur über- laſſen waren. In Niederungen gab es niedrige und an den Bergen hohle: Wege. Von beyden Arten ſieht man beynähe keinen mehr. Die nie- drigen Wege ſind gewölbt uud erhöht, und die hohlen abgetragen. Die meiſten Landſtraßen ſind Chauſſeen. Die Löcher wurden ehedem mit weichem Sande ausgefüllt. Dieſer verlor ſich' bald oder vermiſchte ſich mit dem Kothe, vermehrte ihn und verdarb den Weg nod) mehr. Jeßt werden fie in der hieſigen Gegend mit zerſchlagenen Chauſſeen. 170 Kalkſteinen überfahren, die zwar einen unebenen, aber doch dauerhaſten Weg geben.- Aller Anſtrengung und der vielen darauf ver- wandten Arbeit und Geldes ungeachtet„ſind die Wege doch noch weit entfernt,“"gut und ſelbſt nur ſicher zu ſeyn. Die-Thorheit,' mehr zu thun als nöthig iſt, zeigt ſich in den IBegen dieſer Gegend und ganz Englands in ihrem vol- len Lichte, Bey der Erhöhung kann man ſehr leiht zu weit gehen. Ein geringer Abfall für das Regenwaſſer iſt alles, was man braucht, und der einzige Zweck der Erhöhung. Gräben an der Seite dürfen nichts weiter, als bloße Kanäle ſeyn, die das vom Wege abgezogene Waſſer hindern, ſich an deſſen Seite zu ſamm- len. Das erſte, womit man alſs anfangen muß, iſt, auf beyden Seiten des Weges einen ſolchen Kanal anzulegen, und die etwanigen Scehöhun- gen zu ebnen, Die ausgebrachte Erde muß auf der Seite planiret oder zu irgend einem andern Behufe aufbewahrt werden. Jn den Wegen aber muß nichts geworfen werden, als etwa um einige Löcher auszufüllen. Das Gewölbe muß von Steinen oder andern harten Materialien ge- macht werden, und auf feſtem Grunde ruhen. Trift man auf ſumpfige Erde, ſo muß ſie weg- geſchafft oder mittelſt Abzüge ausgetrocknet wer- et EEE ER nnr ENTEN einn IRE Rn AIG Deen Dene wenenn NE wnn ün ege pe ien ven.| des Au feſten| tet ifi [on enth pes Ney Mitte| eine,[3 u bring einzigen einzeſch ncht it der yn Wieder| Ye ſd unger den ma nen Et von 10 wieder und ee wiederh Lage um uf,| ve eine ſehe, m Uhiebene darauf vw, (ſind dy und ſelbt mehr 4 en„Wey ihrem vol | man ſeht Abfall für n braucht, - Gräben als bloß! bezogen! zu ſam gen muß, en ſolchen Erhöhu muß auf fn andern 1 Wege etwa yum dlbe miß rialien 90 ide ruhe ) ſie weh fnet we FAL den. Es iſt ſehr unvorſichtig, ſich die. Koſten des Ausfüllens zu machen, ehe man ſich eines feſten Grundes verſichert hat. Deſſen ungeach- tet iſt die allgemeine Methode in dieſer und al- ien entfernten Provinzen auf beyden Seiten ei- nes neu anzulegenden Weges einen tiefen Gra- ben zu ziehen, die ausgebrachte Erde in der Mitte des Weges aufzuhäufen, und auf dieſe eine, ſc<;male Erhöhung von harten Materialien zu bringen. Die Folge iſt, daß die in einem einzigen Geleiſe auf dem Kamime des Weges eingeſchränften Wagen diejenigen Steine, die nicht im Kothe eingepreßt ſind, zerdrücken und der untere mit Kunſt angelegte Moraſt bald wieder in die Höhe tritt. Die Art, die Wege auszubeſſern, iſt eben ſv ungereimt. Statt die Geleiſe zu ebnen, in- dem man die Seiten abſticht, oder ſie mit klei- nen Steinen auszufüllen, wird der ganze Wez von„neuem überfahren. So oft die Geleiſe wieder auſgefahren ſind, wird dieſes koſtbare und eben deshalb doppelt ungereimte Verfahren wiederhohlt. Auf dieſe Art wird Lage über Lage und Hügel auf Hügel unnüß ſo lange ge- häuft, bis ein Erdwall entſtehet, der dem Da- .-2D - metin neien nge m A III ÄT ZIG GG ÄT Zum | hierin des 1 Yorf un M.) lan ſieht kamm . Eo vn 1 und qu/ 1" Gegendy unt, in) mahl ſid, breite Pr dehnen, ty jer Luftzu) Pänden de en Fol emmen, » viele gul ehr ſchle4 man Indo delt und?! h verwan beſonders tadte, fi 1 muß m uſſeon mi! zuſchrept? 181 Hier„zeigte ſich indeſſen die Scharffinnigkeit der Wege- Aufſeher in ihrem- vollen Lichte. Sie ließen Backſteine brennen, um damit den Abgang der harten Materialien zu er- ſeen. An den wehreſten Orten in dem Fabriken- Diſtricte ſind an den Seiten gepflaſterte Fuß ſteige für die Fußgänger. Die- Anlage und Unterhaltung der Chauſſeen erfordert ſtarke Ausgaben, die den Länderey- Beſivern haupt- ſächlich zur Laſt fallen. Eigentlich fann man ſie indeſſen nicht als eine Verminderung der Einfänfte anſehen. Wird es nur recht ge- macht, ſo hat man für dieſe Ausgabe vollen Werth. Die Länderey- Deſißer beſahren den Weg mit mehr Bequemlichkeit und können alſo ſtärkere Laſien laden. Dieſe.„Abgabe kann daher mit den Zehnten und«Armen» Taxen nicht verglichen werden, die keinen Er- ſaß liefern. Die Länderey-Beſiker müſſen für jede 50 L.( 333 Thlr. 8 Gr.) Einfünfte jährlich 6 Tage Arbeit mit einem Geſpanne von 3 Pferden oder 4 Ochſen und 1 Pferde und 2 tüchtigen Handarbeitern thun, und äberdem an baarem Gelde 6 P. p. L.(2x pCt.) bezahlen, zuweilen auch no< mehr, wenn es die Nothdurft erfordert. Zu den Unterhaltungs-Koſten müſſen die Beſißer von bloßen Häuſern, Wäldern, Zehnten 2c. eben falls beytragen. Die Wege- Aufſeher wer- den in der Verſammlung der Einwohner je: 182 des Kirchſpiels den 22. September jährlich ernannt. Dieſe Verſammlung macht eine Liſte der Perſonen, welche ſie zu dieſem Po- ſten am ſchilichſten hält, die jedoch nicht über 10 Nahmen enthalten darf, und legt ſie dem Gerichte vor, welches daraus einen oder mehrere, nach Beſchaſſenheit der Um- ſtände, wählt.„Die Perſonen, welche die Verſammlung vorzüglich zu dem Amte wünſcht, werden oben an geſeßt, worauf das Gericht dann auch mehrentheils Rückſicht nimmt. Die Wege- Aufſeher ſammlen die Beyträge, ſehen darnach, daß die Arbeit tüchtig geſchehe, und legen nach Ablauf des Jahres die Rechnung darüber vor einer an- dern Verſammlung der Einwohner und dann vor einem Friedensrichter ab, welches bis zu den gewöhnlichen Gerichts- Sißungen aufge- ſchoben wird, damit jeder, der dabey einiges Intereſſe hat, gegenwärtig ſeyn könne. Dieſe jährliche Rechnungs- Abnahme hat den Vor» theil, allen Unordnungen vorzubeugen, die man in andern Gegenden ſo häufig findet, und die Wege- Aufſeher in Ordnung zu hal- ten. Für jede Vernachläſſigung ihrer Dienſt- Pflicht werden ſie in eine Geldſtrafe genom- men, die nicht über 5 L,(33 Thir. 8 Gr.) und nicht unter 2 L.( 13 Thlr. 8 Gr.) ſeyn darf. Dee=== -<-=-====. ez==== Guan eil. X--Suce 0. ze NEE LEREN L=> 20== S5 nber Jährig macht(ins | dieſem Js. jedoch nict 1 Und let araus eine it der Um welche dj dem Amt) worauf de; 5 Rüdſiht ammlen dy die Arbei Ablauf ds einer an ' und dam hes bib;! gen aufg! bey einigt nne. Di t den Dev eugen,|! ufig find; ung zu ht) hrer Dienß rafe gend hlr. 8 3(t,)(M 153 Ans dem Bericht über den dſtli- Hen Bezirk. Nachdem nunmehr eine Chauſſee von Sel- -by- Bridge"nach Market- Weigton angelegt, und eine Brücke über den Derwent gebauet worden, ſcheint dieſer Bezirk mit Chauſſeen hinreichend verſorgt zu ſeyn. In dem Theile der Hbhe(Wolds), wo die AYAecer noch „nicht eingehäget ſind, erfordern die Wege weniger Achtſamkeit. Der Neiſende hat ſich hierüber um ſo weniger zu beklagen, als er bey der Breite der Straße hinreichende Ge» legenheit hat, ſich den beßten zu wahlen. Für die Länderey- Beſitzer iſt dieſes aber nicht wirthſchaftlich. Obgleich der dortige Acker weniger Werth hat, ſo gehet do< dadurch zu viel verlohren, und.man könnte manches erſparen, wenn man die Wege blos ebnete und in Ordnung ſebte. In dem' Theile, wo die Aecker einaehäget ſind, ſind die Chauſſeen, ob ſie gleich trocken ſind und auf Felſen lau- fen, doch, vermöge ihres fehlerhaften Baues, ſehr ſchlecht. Der Kalkſtein, als deren Haupt- Material, iſt an ſich nicht dauerhaft und verliert noc) mehr durch die Art, ihn zu ge- brauchen. Die herrſchende Methode iſt, die Erde von den Seiten in die Mitte zuſammen zu werfen, und auf dieſes loſe und feuch» te Bett die Kalkſteine zu legen, die an ſich die Näſſe nicht vertragen können. Im nie- drigen Theile dieſes Bezirks,- wo man keine 104 Steine hat, ſind die Chauſſeen ſchlecht. In- deſſen hat man ſich zu deren Verbeſſerung viele Mühe gegeben.„Im weſtlichen Theile hohlt man gewöhnlich den Sand vom See- Ufer. auf 2 bis 3 Meilen(2:bis, 219. M.). An einigen Orten findet man Kies im Lande und man hat ihn ſo reichlich gebraucht, daß die"Wege dadurch allmählig verbeſſert wer» den. In einigen Gegenden bedient man ſich des groben Sandes zu dieſem Behufe, In- deſſen erſchwert es das Fuhrwerk. Aus dem Bericht über den nördli- erade iſt uß geb | ſtehen, ef, nigt len ein r Mitt, ule beſt: ht, de en Nit I91 telpunkt der obern Angel: zu ziehen und. alſo dem Thore, wenn es unter einem rechten Win- kel geöfnet iſt, eine Neigung. zum Zufallen zu geben, und: das leßtere, den Mittelpunkt des Za- pfens auſſer der Linie des Mittelpunkts der An- gel zu bringen, um dem Thore den Fall nach dem Pfoſten zu: geben und das Zurückfallen zu verhüten... Verſieht man dieſes, ſo iſt es leicht zu begreifen, daß wenn man dem untern Theile der hintern Säule eine Krümmung giebt, und der Bogen der Krümmung nach keinem der bey- den Enden, ſondern nach der-Mitte des Thores gerichtet iſt, der Fall ſich von ſelbſt findet, ohne daß man nöthig hat, das Thor auſſer dem Win- fel zu bauen, noch den Zapfen auf der Seite der Säule anzubringen. J< habe es um ſo nöthiger gefunden, dieſer Art, die Thore einzu- ſeßen, zu erwähnen, als ſie, ihres Vortheils un- geachtet, ganz aus dem Gebrauche gekommen iſt. Wahrſcheinlich iſt der Mangel an Kennt- niß über die wahren Grundſäße dieſes Baues daran Schuld. - Die Mauern von Feld- oder Mauerſteinen ſind die hier einheimiſchen Befſriedigungen. Lat- ten- Zäune, den orfolkſchen gleich, ſind hier ganz unbefannt, und Palliſaden nicht ſehr ge- bräuchlich! In den Gebirgen und in den Kalk- Mauern Maße. 192 ſein- Bergen ſind Mauern von" Feldſteinen die gebräuchlichſten-Befriedigungen. Lebendige Hek- ken ſind von langſamerm Wuchs und ſchwerer fortzubringen, als in: den wärmern Gegenden. Steine ſind dagegen in Ueberfluß-und än vielen Orten dem Acker zur Laſt. So unfreundlich und unanſehnlich nate Steinmauern ſeyn mögen,“ſo ſind: es doch in. vielen Fällen die beſten Befrie- digungein- Sie ſind wohlfeil und dayerhaft, Man hat deren. zweyerley Arten. Doppelte und einfache."Die reinfachen beſtehen-aus blo- ßen Steinen, die auf einander'gehäuft werden. Haben ſie die nöchige Höhe, ſo geben' ſie- hin“ reichenden Schuß gegen das Vieh.. Der Wind wirft ſie aber leicht ein.- Die doppelten werden wie andere Mauern aufgeführt.''Die erſte Aus- lage iſt koſtbar. Wenn“ ſie aber"mit Sorgfalt gebauet werden, ſo bedürfen ſie wenig oder gar keiner Ausbeſſerung. Die neuern Befriedigungs- Mauern, deren einige Meilen in der Länge bey Gelegenheit der leßtern Gemeinheits- Theilungeu gebauet worden, haben folgende Maße. Die Höhe iſt 5 Fuß. Die Breite im Grun- de 22 Zoll, oben Ix6 Zoll,' Die Mauer wird zum Schuße gegen die Schafe mit den größten und flächſien Steinen eingedeckt, die zu dem ;“Ende eien un un eider ern ur mam Iee eee eee ee 7 Z Fa Ende MRaßet Richt V du JN Gieine rest pC pP fann! Juf ei Eteine An! Wieinen dy dige Het d ſchwan Gegendy an viel ndlich un- mögen,| en Boſt jerhaft, Doppelt haus by ft werden, "ſie hit er Win) h Werden rſte Aus: Sörgfalt oder gat Wt, dere nheit de' worden, im Gru ver wid ! größten zu den En! 193 Ende bey Seite gelegt werden. Nach dieſen Maßen wird eine Lehre(Gauge) von Holz zur Richtſchnur der Maurer gemacht. Das Geringſte, glaube iM, was hier für das Aufleſen, Anfahren und VWermauern der Steine gegeben wird, iſt 5x Shill. für die fo- rest pole(1 Thlr. 9 Pf. p- Rh. Ruthe). 1 Sh. Pe 2 Yard':“'CI"Thlr: 8. G Ps Ih Ruthe) kann man, indeſſen als Mittelpreis annehmen. Auf ein Yard wird ein dreyſpänniges Fuder Steine gebraucht( 4 Fuder p. Nh. Ruthe).- Anm. Aus dem Bericht über den weſtli- <4 en Bezirf. Auf der Höhe( Wolds) macht man Erd» wälle von Naſen, den man auf dem benach- barten Acker ſticht. Die Höhe iſt 4 bis 5F., die Grundlage 3 bis 4 Fuß und der Kamm die Hälfte, Es wird allmählig zugeſpißt und dfters mit einem Stücke Raſen zugedeckt. Die Koſten ſind 20 P. bis eine halbe Krone die laufende Nuthe von 7 Yards(7 bis xx Gr. p. Rh. Ruthe). Der Raſen wird ſo di> geſtoMen, als es geſchehen kann, und die Graßſeite einwärts geleget,.Es nimmt viel Raſen weg. Der größte Theil dieſer Erd- wälle iſt ſchlecht gemacht und nicht dauerhaft, Bey guter Bearbeitung halten ſie doch einige Jahre. Zu Befriedigungen von kurzer Dauer paſſen ſie am beſten. Wenn man ſie nicht N Preiſc 194 mehr gebraucht, ſo werden ſie eingeriſſen und der Acker geebnet. Gtangenf"410 vielen Gegenden ſeßt man bloße Hürden, wenn man keine lange Dauer der Befriedigung verlangt. GStangen- Zäune ſollen gewöhnlich nur den jungen Hecken Schuß geben; oder andere dauernde Endzwecke erreichen. Sie werden von Zimmerleuten geſeßt und bleiben ſo lange ſtehen als ſie halten wollen, Indeſſen werden ſie auch zu kürzerer Dauer öfters beſtimmt. Wenn ein Feld auf ein Jahr oder einige Wochen getheilt werden ſoll, ſo ge- ſchieht es mit Stangen- Zäunen. In dem Falle aber werden ſie nicht durch einen Zimmermann, ſondern durch einen gemeinen Tagelöhner geſeßt. Sobald der Gebrauch ein Ende hat, werden ſie weggenommen und für eine andere Gelegenheit aufbewahret. Die Befriedigung iſt dauerhafter und giebt beſſern Schuß gegen Pferde und Rindvieh als bloße Hürden. Die Arbeit des Seßens und Wiederwegnehmens iſt geringer als man beym Mangel an eigner Erfahrung glaubt. Das Seßen eines Stangen- Zauns mit zwey Reihen Stangen, das Umwinden mit Dor- nen eingeſchloſſen, foſtet 4 bis 5 P. p. fkorest pole a 7 Yards(x Gr, 6. Pf, bis x Gr, 9 Pf. p. Rh. Ruthe). V hrauch gemad NOS Dir "dy duch! fahle Sind nimmt Ra 0 D Abreiß das F! hier 0) Zweige Dieſes durch( Heden Anm Ei ret Pp M Kat in Inſe fs. 195 Die Flecht-Zäune ſind hier ſtark im Ge- IE AOULLE. : brauche und werden mit vieler Geſchicklichkeit ße Hürde: SE ZIE fried; 4 gemacht. Jm Flechten beſtehet die Kunſt. An feiedigun andern Orten wird das Zaun- Reis ſtark bepußet. Hier läßt man die kleinen Zweige an der Spiße und windet dieſe um das nächſte Reis. Da- j dur< wird bewirkt, daß das Reis an den Zaun- ge ſtehn Pfählen feſter hält und ſich ſchwer logmacht. Sind zu wenig Zweige am Zauu-Reis,. ſo nimmt man Brombeer- oder anderes biegſames hnlich ny der anden verden von ver Dau „fin Zuſt Reis an deren Stelle. 1, fw Das wirkſamſie Mittel, um das Vieh' vom dem alt Abreißen des Zaun-Strauches abzuhalten, iſt, Meran das Flechten und Füllen zu verbinden, wie es er geſeht- hier öfters geſchiehet. Man bewirft' die mit jeden ſt- Zweigen beſeßten Spißen des Reiſes mit Erde. elegenhei Dieſes erhält es friſch und ſichert es eben da- uerhaftt durch gegen die Hörner des Rindviehes und alle erde un Hecken- Zerſtörer, (rbeit ds Anm. Eines ähnlichen Zaunes wird in Marſch. ringer al Beſch, der Norf. Wirthſch. S. 179 erwähnt. 9 glaubt Ein Strauch: Zaun koſiet 3 bis 4 P. p. fo- uns it rest pole von 7 Yards(1 Gr. 3 Pf. bis x Gr, mit Dot: 6 Pf. p- Rh. Ruthe). p- forest Kann irgend eine Gegend auf einen Vorzug 21 5 1 On in Anſehung der Hecken Anſpruch machen, ſo iſt es die hieſige. J< habe nirgends beſſere N 2 Nrten ZBeigdorn. Jilde lepfel. 199 gefunden und mehr neue Jdeen über deren Be- wirthſchaftung als gerade hier geſammlet. Es würde alſo ſehr unrecht ſeyn, dieſen Gegenſtand oben hin zu berühren. Doch werde ich mich) ſo kurz als möglich zu faſſen ſuchen. Die Unter-Abtheilungen bey dieſer Abhand- lung ſind: TI. Die Holz-Arten. 2«+ Die Art, neue Hecken anzulegen. 3« Die Beſchükung. 4. Die Wartung. 5. Das Abhauen. 6. Die Behandlung der alten Hecken. Die herrſchende Holzart iſt Weiß- Dorn (crataegus oxiacantha, white Dorn). Ehe- dem wurden hier, wie an vielen andern Orten, die Pflanzen aus den Wäldern und Wüſteneyen geſammlet, Jeßt werden ſie ſeit einigen Jahren ziemlich allgemein in den Gärten gezogen. Es koſtet das Tauſend Saamen» Pflanzen 5 Sh, (1 Thlr. 16 Gr.), Pflanzen aus den Baumſchu- len 7 bis 8 Sh.( 2 Thlr. 8 bis 2 Thlr. 16 Gr.) In den gewöhnliczen Lagen hat der Weiß: Dorn den Vorzug, aber in kalten Gegen- den habe ich den wilden Aepfel- Baum(Pyrus malus Ssylvestris, Crab-tree) mit dem beſten Erfolge pflanzen ſehen. An einem Orte, wo wan) umſch! ſen mit: dem größten Fleiße und ſehr glücklichem Erfolge treibt, habe ich Hecken von Steh- Palmen(Uex aquifolium, Holly) ziehen ſehen, die einen beſonders ſchnel- len Wuchs zeigten und ſelten fehlſchlugen. Die ganze Kunſt liegt in der Pflanzzeit. Cine im Sommer verpflanzte Stech- Palme bekömmt ſel- ten einen Anſtoß: Die Pflanzer ſcheinen hier- auf nicht achtſam genug zu ſeyn, und es werden zu Tauſenden durch das Verpflanzen im Winter verwüſtet. Pflanzen in Gruben, I98 „Die gewöhnliche Art iſt, ein Stück Raſen von 10 bis 12 Zoll Breit? auszuſiechen und mit der Grasſeite unten auf den Bord des zu nachenden Grabens zu legen. Hinter dieſen ſeßt man die jungen Pflanzen und lehnt ſie daran an. Die Wurzeln bedeckt man mit der beſten Erde as dem Graben, und macht von der übrigen einen niedrigen und breiten Wall hinter den Pflanzen. Die gewöhnlichen Gräben ſind ſehr ſchmaßl und geben faum Erde genug für die jungen Pflanzen. Man bedient ſich ihrer nicht wie in Norfolk*) zum Schuße der jungen Hecke.- Im Pickeringſchen Theilungs- Receß iſt vorgeſchrie- ben, daß die Gräben in den Niederungen, wenn ſie zugleich als Abzüge dienen ſollen, 4 Fuß breit und 23 Fuß tief ſeyn ſollen. Auf- HÖühe iſt deshalb nichts beſtimmt, ſondern blos feſtge- jekt, daß die Breite zwiſchen der Hede und dem uſſern Grabenbord 43 Fuß ſeyn ſoll. Da die- ſer äuſſere Grabenbord die Grenzlinie des Ei- genthums iſt, ſo läßt man noch eine kleine Bank zwiſchen dem innern Grabenbord und dem abge- ſiochenen Raſen ſtehen, Sin einziger Fall iſt mir bekannt, wo man *) Anm. Marſch...'Beſchr. der Jorf. Wirthſch. Iter Theil, Se ite 194. von v8 flap einen iner) um ei Zur) Dede| vorbeſ ve€ die ju ſeht,% jeder€ veitſcha düngte vend| Jim 5 men y ds fe von in tis Raſe ehen un ed des 14h dieſen ſeht daran ay, ſien Erd! er Übrigen inter Dey re ſct. Da ich dieſe Pflanzung kurz nach voll- brachter Arbeit ſah, ſo war ich auf den Erfolg äußerſt ungeduldig. Die jungen Pflanzen bra- er Nahrung ſuchen. Der Er- folg war auffaliend. Die Hecke trieb auſſeror- dentlic) und gab in 3 bis 4 Jahren eine un- durchdringliche Befriedigung, Vielleicht würde das Aufnehmen des Grabens, ſelbt wenn nur einer da wäre, und die feiſche 40% welche die Hecke dadurch befäme, ihr neue Kräfte geben. Mit Borſicht müßte es indeſſen immer getrieben werden. Den alten Stöcken alle- Hauptwurzeltn zu nehmen, wenn ſie gleich bis auf den Grund abgehauen ſind, konnte gefährlich werden. Aus dem bisher Geſagten ergiebt ſich deutlich, daß die Vortreſlichfeit der hieſigen Hecken der Be- handlung ſelbſt nicht zuzuſchreiben iſt. Die Gu- te des Bodens, die Vernachläſſigung der Grä- ben, das öfcere Hauen und Hei 5 das-Aiter der Hecken weiſen die wahren Gründe ihres blühenden Zuſtandes hinreichend nach. Die am meiſten in die Augen fallen, ſind Alter der Heren 208 an 50 Jahr alt. Es iſt unläugbar, daß Hek- ken, bis ſie dieſes Alter erreicht haben, unbe- denklich im Hau gehalten werden können. In Ewigkeit kann indeſſen dieſes nicht fortgeſeßt werden. Schon bey 7ojährigen in der Art be- handelten Hecken habe ich gefunden, daß ſie be- reits unerſeßlichen Schaden gelitten hatten. Die ſchwachen Pflanzen waren ausgegangen, wodurd) Löcher entſtanden, und die großen dagegen hat- ten zu ſtarke Stämme bekommen, ſo daß ſie keine Beſriedigung gegen die Schafe mehr ga- ben. Das einzige wirkſame Mittel dagegen iſt, ſie bis auf den Grund abzuhauen und neue Stämme zu ziehen. Seßt man aber dieſes zu lange aus, ſo wird die Ausführung unmöglich, oder wenigſtens ſehr gefährlich, weil alte und ſtarke Stämme dieſe Behandlung nicht immer überleben. Ueber das Alter, worin die Hecken gehauen werden müſſen, und die von einem Hau zum an- dern zu beobachtende Friſt, iſt es ſchwer, Re- geln zu geben. Wahrſcheinlich ſollte keine Hecke über 50 Jahre, vom Pflanzen an gerechnet, no über 30 Jahre, von einem Haue zum andern ſtehen. Ueber ihre Größe und Wachsthum kann man eher allgemeine Vorſchriften geben. Kei- nen Stamm, der noch ſo anſehnlich und geſund ware, m in vun wart, als a der€ wie Hede erwähn Abhau: Pachs Mittel (leber jemlid Sobal Wacht hauen zu a de ſ über di etwas Lage 1 die Zu werden giebt| dieſeg des Za wum I WW, h verbrenn - Vb Ze ben, uns nnen, Y - fortgeſch er Art bz daß ſie be: ten, Die 1, wodureh gegen hat: ſo daß|: 2? mehr 9 dagegen iſt und nw et dieſes 11 unmöglid, alte un) ht imm en gehaut au zum dw wer, Je feine Het! echnet, no zum andert gthum fam eben fü und geſu wan, wäre, ſollte man ſtehen laſen, ſobald er mehr als einen Fuß im Umkreiſe hat. Findet ſich in der Stärfe der Stämme eine große Ungleichheit, wie es gewöhnlich der Fall iſt, ſv muß die ganze Hecke abgehauen werden, ehe einer davon die erwähnte Stärke erreicht, oder man muß beym Abhauen die ſtärkſten riefer abhauen, um ihren Wachsthum zu ſchwächen und den kleinern die Mittel zu geben, wenigſtens einige Zeit ihre Uebermacht auszuüben, I< habe dieſes mit ziemlichem Erfolge in Ausübung bringen ſehen. Sobald die Stämme Moos bekommen und im Wachsthume zurückbleiben, ſo. müſſen ſie abge- hauen werden, um geſunden Nachkommen Plaß zu machen.. In Anſehung des Köpfens kann eben ſo wenig üver das Alter der Hecke als über die Friſte von einem Hau zum andern etwas Allgemeines geſagt werden. Boden und Lage wirken auf den Wachsthum der Hecke und die Zweige müſſen nußbar ſeyn, ehe ſie gehauen werden. Cin Aſt von 6 bis 8 Zoll im Umkreiſe giebt einen Zaun- Pfahl, Haben die ſiärkſten dieſes Maß, ſo ſind die übrigen zum Flechten des Zauns brauchbar, und es iſt die rechte Zeit zum Hauen. Wer ſein Gut ſelbſt bewirthſchaf: tet, thäte beſſer, das Kopfholz geradehin zu verbrennen- und die Aſche in den Wind zu Ö IVO| ſtreuen, als die Stämme ſtehen zu laſſen, wenn F ſie die erwähnte Stärke erreicht haben.| Ruß Bey einem Pächter dagegen iſt dieſe Wer-| Wid nachläſſigung verzeihlicher- Ihn gebet es nichts| wo! an, ob die Hecken ein oder zweyhundert Jahre dieſe zute Befriedigungen bleiben, und ob das Gut| ſyt dadurch im Werthe gewinnt oder verliert.“In Nor - ſeinem Wirthſchafts- Plane haben die Hecken die immer nur ein untergeordnetes Intereſſe, zumahl| qfe wenn er nicht ſicher iſt zu bleiben. Jc< führe| Durd dieſes nicht an, um den BVerpächtern Mistrauen| Jh einzuflößen, ſondern um ſie zu überzeugen, wie ſiche ſehr es ihre Pflicht ſey, auf die Erhaltung der dopp Hecken ſelbſt zu wachen,| mer. EE Es iſt ziemlich allgemein, Holzwärter zu Yich halten, die auf die Erhaltung des Waldes wa- ſicht en-Arbeiter| mach würde dazu am beſten paſſen. Bey dem ge- nüßl wöhnlichen Gange, und wo Köpfen das einzige wod! Geſchäft iſt, ſind beſtimmte Befehle hinreichend. Gh, Sobald es aber auf die Anlage neuer Hecken, ſelbſ oder Erneuerung alter ankömmt, ſo iſt perſön- land liche Achtſamkeit auf das Pflanzen, Hauen, Bly Einflechten und Gäten ſo lange nöthig, bis jeu die neue oder die erneuerte Hee außer Ge-; fahr iſt,|) 2:14 (ſſen, Wen ; Für den Eigenthümer des Landes iſt das NusvÖol;. ein Nußholz in den Hecken eine Sache von großer Wichtigkeit, und es giebt vielleicht keine Gegend, wo es mehr Gelegenheit zu Bemerkungen über dieſen wichtigen Gegenſtand giebt, als die hie- i dieſe Yy Det es nid ndert Jah ob das(hy! ſige. Die alte eingezäunte Gegend ſiebt wie in verliat. ZJ Norſolk*) von feen einem Walde ähnlich, weil die He! die Hecken nahe an einander liegen und voller eſſe, zum) großen Bäume ſind. Ihr Alter kann man im 3) füh Durchſchnitte auf 50 Jahre annehmen. In 50 4 Midtran Jahren mehr würde dieſes Holz, wenn man es zeugen, 1 ſtehen ließe, am Werthe ſich währſcheinlich ver- Schaltung doppeln. Cin Umſtand, der für den Eigenthü- mer äußerſt wichtig iſt! Auf das Intereſſe des olzwärtet| Pächters muß indeſſen doch auch einige Rück- Waldes yt ſicht genommen werden. eigne Hef In dieſer Gegend hält man- es für ausge- Fen- Arbeit» macht, daß ein hoher Baum dem Graglande ey dem 1 nüßlich ſey. Er giebt ihm Wärme und Schuß, 1 das eint) wodurch die Fruchtbarkeit» vermehrt wird, und » hinreiden) Schatten für das Weidevieh, Die Wurzeln, ie Sed) ſelbſt die von der Eſche, glaubt man dem Gras- » if vr lande unſchädlich, und als ſolches wird alles mit m, Du Bäumen und alten Hecken umgebene Land blos „äh, 1 genußt. Als Pflugland konnte es gar nicht ger außer 9!*) Anm. Marſchalls Norf. Wirthſchaft, ater Theil, Seite 6, OS 2 212 braucht werden. Es giebt ganze Wirthſchaften, wobey nicht ein Fuß breit Land befindlich, der nicht von Eſchenwurzeln unterminirt ſey, Nichts deſio weniger iſt der Ertrag an Heu und Weide gut. Der Acre giebt 1 bis 2 Ton Heu(12 bis 24. Centner P+ Morgen) und an vielen Orten geben 3 Acres(4* M.): für: 2 Kühe: hinrei- ende Weide, Die Pacht iſt 30 bis 40. Sh. P+ Acre(634 Thir. bis 83 Thlr. p. Morgen). Ein ſtarker Beweis, daß die Eſchen-Wurzeln dem Graslande nicht nachtheilig ſind. Es iſt indeſſen ausgemacht, daß die Eiche dem Graſe ſchade, wenn man ihr erlaubt, ihre niedrigen Zweige über das Land auszubreiten, daß die Blätter der Eſche dem Nachgraje ſehr ſchädlich ſind, und daß die Hecken jährlich dabey viel leiden. Im Ganzen iſt, glaube ich, über das Aufziehen hoher Bäume in den Hecken noch kein allgemeiner Plan gemacht. Aus dem Erwähnten gehet indeſſen hervor, daß bey ſolcſe Charaft Cit zu Tu Die 7 dem Vi (Gebitge Yette d tentheil wahrſch zelne€ gebliebe es meh de en it 16(4, Jane 300 (800Y) er vori andten ien Uh oden, dh | Koroby ß ſich de ve verden: ächter de py, 40 ſo muß ) weng: . 18 O1, der ehe unz war FFimmten gegen die Feat wer ht. Ru ; und di! 221 wandelt und der Ertrag auf das Dreyfache er- höhet werden konnte. Sind bey Bewirthſchaftung der Landgüter Geiſteskräfte erforderlich, ſo beſtehen ſie darin, Verbeſſerungen dieſer Art zu erfinden und aus- zuführen, welche den Ertrag erhöhen, ohne die Glückſeligkeit der Cinwoöhner zu ſtoren. und den Charakter des Gutsherrn in ein nachtheiliges Licht zu ſiellen. GLI In j dieſex Gegend giebt es viele Wälder. Die Thäler, welche die Kalkſtein- Berge von dem Pickering- Thale ſcheiden, und den aus den Gebirgen kommenden Flüſſen und Bächen zum Bette dienen, ſind, wie bereits erinnert, meh- rentheils mit Holz bewachſen. Chedem waren wahrſcheinlich am Fuße dieſer Berge viele ein? zelne Gehölzer, wovon aber nur wenige übrig geblieben ſind. Auf der ſüdlichen Seite giebt es mehrere. Aus dem Bericht über den nörd» lichen Bezirk, In Vergleich des ganzen Flächen- Inhalts des nördlichen Bezirks ilt wenig Holz. Nach einer ungefähren Schäßung ſind: Wäldex. Holzarten, k3 da ds Acres beirägt an M- Qn.der"Süſfe 7 SETE SOOO UL ERA TEN IN Clev2land.«= SIEOO 2375 im Yorkthale und den Horardian Hügeln Xx1069 17440 im tyethal neb3 den vſt- und. weſtlichen SITTEN 1 En ZL 0OO0O 9500 im öſtlichen Gebirge. 3000 4750 Im weſen 2527/2000"15385 25500 40400 ganze Wälder waren„ wo man jeht kaum ei- nen Baum findet, und die auch nach dem allgemeinen Glauben kein Bauholz mehr brin» gen würden. Die einzelnen Bäume und an- dere Merkmale zeigen deutlich, das die ganzen Gebirge in vorigen Zeiten Wald waren. Das Nußholz in dieſen Wäldern beſteht mehrentheils aus Eichen und etwas wenigen Eſchen. Büchen, die ſich ſelbſt geſäet haben, findet man ſelbſt auf den Kalkſtein- Bergen ſel- ten, ſo ſehr ſie dieſen Stand ſonſt lieben, Eiu auffallender Beweis, daß die Eichen und Cſchen noc) aus den alten Wäldern herſtammen, wo- mit dieſe Hügel bedeckt waren, und daß die Bü- Den Werth eines Schlages, wenn er ge- hauen wird, rechnet man im Durchſchnitte an Stangen und Unterholz zu 55 2105„Jere ( 229 Thlr. 4 Gr. p. Morg.) und den Werth des nach obigen Grundſäßen ſtehen gebliebenen Holzes zu 18 L. p. Acre(75 Thir. 12 Gr. P- Morgen). Den Ertrag des Ackers, wenn er vom Holze gänzlich gereinigt und urbar gemacht würde, welches nicht ohne große Koſien aus- zuführen wäre, könnte man zu 5 Sh. p. Acre (1 Thlr. p- Morgen) höchſtens annehmen. .“- Aus dem Bericht über den dbſtli- en-Bin- den 2c. tauglich iſt, welches ungefähr alle „ Jahre geſchiehet. Zuleßt wird das Bau- Verkauf. 3 es Oo Holz, ſobald es ſeine Reifs erlangt hat, rein weggenommen, und eine“ friſche Schonung angelegt. Es iſt. bereits bemerkt worden, daß die alten Eichen, die vordem ihr ehrwürdiges" Haupt em- porhoben, jest-beynahe ganz ausgerottet ſind. Es giebt, ſo viel ich weiß, in dieſer Gegend nur noch ein nicht eben ſehr beträchtliches Gut, Ulter« wo man noch- ſtarke Eichen findet. Die Eichen werden hier. jünger,:als in den meiſien andern Provinzen'genußt. Es giebt Bey- ſpiele, daß ſie in einem Alrer'von 40 bis 50 Jahren verkauft worden ſind. In der Nachbar- ſchaft einer anzulegenden Cinhägung bezahlen ſie ſich in dieſem Alter beſſer, als wenn ſie länger ſtehen blieben. I< weiß ein Beyſpiel, daß je- mand mit gojährigen Eichen den: Acre zu 20 L, (83 Thlr. 8 Gr. p. M.) nußte. Der Boden war kaltgründiger Lehm. Als Acker hatte er 7 bis 8 Sh. p. Acre(x Thlr, 11 Gr, bis x Th(, 76 Gr. p..,M.): gebracht. Die Koſten, dieſen Fle zu Acker zu ma- en, würde einen großen Theil des Fünftigen Gewinnjites weggenommen haben. Vergleicht man dieſe Köſten mit dem Gewinnſte, den das Schlag- und Unterholz giebt, ſo iſt es unſtreitig beſſer, die jebige Nukungsart beyzubehalten und Etam! Privat Yerfau mehren zung? Perth hey die eh dem Y denſelh Auftio! Gh! Dieſes de GE wiſch den&; hat alf vollen< Di ſhäßen en| einige ver ſich Wt, En gt het, fö e Echonun ß die alty Naupt emm ditet ſind, er egen) iches Gut, als in det giebt Bey: 40 bis 50 Nachbar zahlen ſe ſie länget ' daß je: zu. 20 8 x Bode jatte er 7 is 1 Wl x u fünftige! leicht mat den dis unſireiti) alten u 231 es in beſſern Stand zu ſeen, da ſich noch viele leere Räume- darin finden. Gewöhnlich werden die Bäume auf dem Art des Stamme entweder den Meiſtbietenden oder durch Yrivät- Kontracte verkauft. Erſteres iſt für den Verkäufer das vortheilhafteſte. Die Käufer ſind meßrentheils Sachverſtändige, die in der Schäz- zung"des Holzes geübt ſind, und alſo deſſen Werth genau berechnen. Der Verkäufer muß ſich bey dieſem Geſchäfte auf die Geſchicklichfeit und Nechtſchaffenheit eines Dritten verlaſſen, der bey dem Verkaufe kein Intereſſe und alſo lange nicht denſelben Antrieb hat. Wenn es bey einer Auktion nur nicht an Käufern fehlt, ſo hat die Schäßung des Verkäufers ſelbſt wenig Einfluß. Dieſes Geſchäft iſt allein der Erſtern Sache, und der Streit über den Werth wird nicht mehr zwiſchen Käufer und Verkäufer, ſondern zwiſchen den Käufern unter ſich geführt. Der Verkäufer hat alſo viele Wahrſcheinlichkeit vor ſich, den vollen Werth zu erhalten. Die Art, Nußholz auf dem Stamme zu Spſhan ſchäßen, iſt: jeden Baum beſonders vorzuneh- men. Es iſt nicht nöthig, ſie alle, ſondern nur einige davon genau zu meſſen. Der Taxator, der ſich dadurch ein richtiges Augenmaß geſchafft hat, kann ſich darauf allein verlaſſen, und darf Spiffs: Bau: Holz, 2,32 nur ab und zu einem oder dem andern nachmeſſen, Bey Bäumen von Mittel- Stärke brauchen ge- übte Kenner ſelten Maßſtab und Leine.- Das Umflaſtern iſt ihnen hinreichend. “Der Haupt- Abſaß des Eichenholzes geſchah ehedem in den Häfen von Whitby und Scarbo-. r6ugh. JIndeſſen iſt jeßt wenig Schiſſs- Bau- holz mehr übrig. Der* aus dem. Saamen.ge- ſchoſſenen Eichen giebt es nur noch wenige, be- ſonders ſtarke. Das Schlagholz ſieht zu dichte, öfters 3 bis 4 aus einem Stocke geſchoſſen, iſt zu gerade gewachſen, und bis jebt noch viel zu jung, um als Schiffs-Bau- Holz genußt zu werden. Ueberdem iſt jekt( 1787) der Trieb zum Schiſfsbaue ſo ſchwach, daß ſelten ein Stück Schiſſs- Holz verkauft wird... Des Man- geis ungeachtet fehlt es am Abſaße, Der Mittel: Preis des Schiffs: Bauholzes iſt, bis zum Hafen geliefert, der Ton von 40 C. F. 3L. bis 3 Gui- neen: Ep Rh Co. F.."Gr.)s="Die Preiſe richten ſich indeſſen nach den Umſtänden, und vorzüglich nach dem Wuchſe des Holzes. Eichenholz zum Landbau wird für 14P. der C. F.-.: 68: Gr: 3-Pf-«der Rh. EC. F. J bis. T dieſer Deſt Jon GF (49€ Nh.( rauchen" eine. Dy [zes geſch) nd Scathe hiffs- Bar Damen vt wenige, bh t zu dict Whoſſen, ij 10h viel 1 genußt zt der Zi ſelten ei Des Mat! Der Mitte zum Haſt bis 3 Out jr.)- IN Umſtände) 3 Hol e 14P. ,) verfauf 1 Wan ) Molten 1 Gh, bi 2322 ).. Das Vinderlohn iſt 2 Sh.(8 Gr. p. Sch.). 20 Bund Steh-Palm-Reiſig zu hauen und zu binden 4:P.(8 Gr, p.-Schoc>). 20 Bund auszuraden: und. zu binden 6 P. (12. Gr. p. Scho>). Für das bloße Ausraden, ohne das. Reiſig aufzubinden, wird p. Acre 20 bis 30- Sh.(4 bis. 6. Thlr. p. Morgen» bezahlt. Das Aufahren des Cichen- Nutßholzes iſt in Anfupre dieſer Gegend ſeit langer Zeit eine ganz eigne Beſchäftigung geweſen. Der Preis iſt für den Ton ä 40 Fuß 15 Sh.(3 Gr. 4 Pf-»p» Rh.' C. F.) bey einrr Entfernung von 20,- Meilen (4 geogr. M.), und 30 Sh.( 6 Gr.. 8 Pf. p. Nh. C. F.) bey 40 M.( 8 geogr. M.). Jenes <= 234 iſt die kürzeſte, dieſes die längſte Entfernung. In beyden Fällen beträgt:es p: Ton- auf die Meile'9:P.(16'Pf!"p."' Nh.€. F. die'g. M.). Wenn alſo der Preis des Eichen- Holzes im Hafen'"3'L.-(33*Gr/“4 Pf: p. Rh.'C.'F.) P- Ton iſt,“ und der Wald in der größten dieſer „Entfernungen liegt, ſo wird er durch die Koſten der Anfuhre a 30 Sh.(6 Gr. 38 Pf. p. Rh. C. F-) gerade auf die Hälfte herabgeſeßt. Liegt dagegen der Wald 20 M.(4 geogr. M.) vom Hafen,"ſo betragen die Koſten der Anfuhre nur x des Werths, und bey einer Entfernung von 10 Meilen( 22 geogr. M.) gar“nur%.- Vor einigen Jahren war der Preis des'Eſchenholzes ITP.(7 Gr. 4Pf.9 p. Fuß.' In einem mir befannt gewordenen Falle mußte es aus Man- gel am Abſaße in der Nahe über 20 Meilen (4 geogr. M.) zefahren werden, ſo 5 P.(3Gr. 4 Pf.) Pp. Fuß koſtete. Der Werth des Holzes blieb alſo nur 6 P.(4 Gr.) p. Fuß, und wäre die Entfernung 40 Meilen( 8 geogr. M.) ge- weſen, ſo wären nur 2 P.(1 Gr. 4Pf.) p. F. geblieben. Dieſes iſt ein auffallender Beweis des großen Vortheils, Sichen in der Nachbar- ſhaft eines Schiffwerftes anzubauen, und wie Unrecht man thut, dergleichen Anlagen an Or- ten zu machen, wo ſchiffbare Ströhme oder we- bezahl von di gerbern gewon! dem al len. di Mühe ſe wie winnt, läßt, ſeam Y vie fei did, 4 . geſchäl Togelo d die jet Gabelt ſeuchte von de und die ſens ei fut, Entfernun, "auf dy 0 9, M) Holzes in 3,F:) ten dieſe die Koſtet p. Nh,€ bt. Cet M,) vom führe nut nung von z Ber Henholzes nem mit 138 Man: ) Meilen ),(3Gr es Holes und wat? M.) zt: pf.) 3 Nahba“ ynd wi! "am oder We 35 igſteh andere" Gelegenheiten zum Abſaße ſehr entſernt liegen. Das Schälen der Eichen wird Tageweiſe Sn bezahlt. Die Arbeiter werden, ſo viel ich. weiß,=. von den Holzhändlern und. nicht von den Loh- gerbern angeſtellt. Hierdurch wird an Rinde gewonnen. Arbeiter, die. Fußweiſe oder nach dem abgelieferten Gewichte bezahlt werden, ſchä- len. die Zweige nie rein ab, weil dabey die ühe nicht gelohnt wird. Der Holzhändler, ſo wie der Lohgerber, der im Ganzen kauft, ge- winnt, wenn er die Rinde ſo lange abſchälen läßt, als ſie irgend die Arbeit bezahlt. Aus die- ſem Verfahren läßt es ſich erklären, daß auch die fleinſten Zweige,. öſters. nur wie ein Finger diE, wenn die Rinde irgends gut losgeht, ab- geſchält werden. Für. das. Schälen wird an Tagelohn 20 P.( 13 Gr. 4 Pf.) bezahlt. Das Trocknen der Rinde geſchiehet hier auf T--en die gewöhnliche Weiſe,“ daß man Stangen auf Gabeln legt, und daran'die Rinde anlehnt. Bey ſeuchtem Wetter oder einem naſſen Grunde wird von dem Zopfholze eine Art von Gerüſte gemacht und die Rinde darauf gelegt, ſo daß ſie-wenig- ſtens einen Fuß hoc< über die Erde zu liegen kömmt, und dieſe nicht berührt. In der Rück- SZerkauf. Mablen. Pflanzun: gen« 236 ſicht ſcheint dieſes Verfahren bey. jeder Lage und jedem Wetter den Vorzug zu verdienen. Die Lohgerber erhalten die Rinde völlig zu? bereitet. Der Holzhändler beſorgt das Trocknen, das Aufſeßen, Bepugßen und Stampfen. In der Art zubereitet iſt der Mittelpreis p. Quarter 16 Sh. 6 P.( p- Bekl.“ Sch. 35 Gr. 9 Pf. Nn Im. Verding wird für das Schälen und(003 liche“ übrige Arbeit p. Quarter 3 bis 3: Sh. (4 Gr. 6 Pf. bis 5 Gr. 3 Pf. p- Berl. Sc.) bezahlt. Dies Verfahren ſcheint auf unrichtigen Gründen zu beruhen. Da der Lohgerber die Zubereitung der Lohe am richtigſten zu beurthei- len im Stande iſt, ſo ſollte ſe auch unter ſei- nen Augen geſchehen. Das Mahlen der Lohe ſcheint in den hieſi- gen Gegenden nicht Eingang zu finden, ob es gleich das einzige Mittel wäre, die Zubereitungs- Art zu ihrer Vollkommenheit zu bringen. Das Anpflanzen iſt in der hieſigen Gegend eben nicht ſehr Mode. Man hat ſeit einigen Jahren mehr an Herunterhauen, als an Anzie- hen gedacht. Die großen Waldungen machen auch an vielen Orten das Pflanzen entbehrlich. Auf den Bergen und am Rande dieſes Thals ver- mißt man durchgängig die Anpflanzungen, ſo nöthig ſie auch zum Schuße des Landes wären. ae n-- KN Es if rieb Auf? Hert 6 ve h verſchie zungen Qärtn P.) it 10 J0 wen, iſt es, geſch Gott Yauhe VW zungen jen h dem 5 de R die h' Würd Gaam fein 3 fülteſte Outs» der Cage un) en, de völlig w is Trom "fen, 4 Pp. Juarty Jt. 9 Pf) und ſammy) his 31& Zerl. Eh, . unrichtige! hgerber dt zu beyrtht h unter ſs 1 den hie en, übereitungt (en. gen Gege ſeit einigt! 8 an Inj! gen mah ) 6 Thals 0 jungem,| ndes wir 267 Es iſt wirklich zu verwundern, daß dort. der Trieb zum Pflanzen nicht eher aufgewacht iſt. Auf der Höhe hat man endlich daran gedacht. Herr George Strickland hat auf den Bergen bey! Malton, Herr Chreſtopher Sykes» und; an- dere haben auf den kalten Bergen der Höhe verſchiedene zu dieſem Endzwecke dienende Pflan zungen angelegt. Lekterer hat neulich mit einem Gärtner die Bepflanzung von 500 Acres( 800 M.) in der Art bedungen, daß dieſe Arbeit in 10 Jahren beendigt ſeyn ſollte. Cin Unterneh- men, das ihm viel Ehre macht! Zu bedauern iſt es, daß er ſich vorzüglich auf Nadelholz ein- geſchränkt hat. Der größte Theil beſteht in Schottiſchen Kiefern, den ſchlechteſten unter. allen Bauholz- Arten.) Als ein Schirm zum Schuße anderer Pflan- zungen in kalten Gegenden mag ſie einigen Nuze- zen haben. Indeſſen iſt die Buche,, die zu dem Boden auf der Höhe vorzüglich paſſend iſt, der Nachkommenſchaft weit willkommener und für die hieſigen Berge eine weit größere Zierde, Würden ſie mit gehöriger Sorgfait aus dem Saamen gezogen, ſo iſt an deren Forikommen kein' Zweifel. In Wallis ſind die Berge in den „kälteſten-Lagen damit reichlich beſebt. Andere Guts- Beſißer haben die zum Schirme'beſtimm- 233 ten Pflanzungen und die lebendigen Hecken auf eine ſehr kluge Weiſe angelegt. An einem Orte. ſah ich drey Reihen von le- bendigen Hecken gepflanzt, die ungefähr 2 Fuß auseinander ſtanden,- und auf jeder Seite mit einem. Stangen-Zaune eingefaßt waren. Die Erhöhung, worauf. der Zaun ſtand, ſchien von der Kalkſtein- Geſchiebe- Lage genommen zu ſeyn. Auf! beyden Seiten war indeſſen eine: Lage guter Erde: gebra 3; der Inhalt 9 bis 10 Acres( 15 bis 16 M.). Die Lage war flach bis auf einen ſanften Abhang nach der längſten E>e, niedrig, kalt, ohne allen Schuß und rund herum mit Water umgeben. Die nöthigſte Verbeſſerung war Wärme und Trockenheit. Dieſe zu bewirken, wurde der Bach vertieft, und ein Hauptgraben mitten durch ge- zogen. Die“ Entfernung von dieſem bis zum Jande war ſehr verſchieden von 5 bis 10 Yards (15 bis. 30 Fuß). Durch dieſes Mittel wurde vorerſt der Fle dem ſchädlichen Einfluſſe. des Waſſers bis auf das unterſte Ende, wo der Graben den Ausfluß in den Bach batte, entzo- gen. Der Rand. war hinreichend trocken, um mit ordinairen: Wald- Bäumen bepflanzt werden zu fönnen. Auf den niedrigſten Theil wurden ſolche Bäume gebracht, die naJen Boden lieben. Es ſind nun( 1788) 14 bis 15 Jahre, ſeit dieſe Verbeſſerung vorgenommen wurde. Der Rand gewähret an vielen Stellen alle <<< 22,7 de June Ed! ſe? m! de| ee u zung Mot del Sem Gei und Dieſ und“ fehl “4 ein( birgs trocke id Und tor „Fuß. In 01 Bit der zu Hy 0 Theil ſe Gigur. we Artes(15 6 auf eine fe, niedtiy herum ni Warme uy) de der Baß 1 durc je mn bis zun 3 10 Yeti tittel wur) influſſe 08 Ee, wo atte, ent) oden, zt werd zeil wurdi oden liehen jahre, fü de, Stellen al 243 die Vortheile einer großen Pflanzung, und das Innere dagegen genießet des vortreflichſten Schußes» Nun muß ich noch des Erfolgs die- ſer Berbeſſerung und des Wachsthums der Bäu- me nach dem verſchiedenen Boden erwähnem Der fernern Behandlung des Innern wird wei- ter unten gedacht. Der Anleger dieſer Pflan- zung war der Meinung, daß ein ausgetrocknetes Moor zum dürreſten Boden würde. Ex grün? dete dieſes auf ſeiner eignen Erfahrung. Die Sommer von 1785 und 1786 waren ſehr dürre. Seine Pflanzungen machten wenig Fortſchritte und der innere Theil war ebenfalls unfruchtbar, Dieſes Jahr(1787) war der Sommer naß, und Bäume und Gras hatten den ſchönſten und frechſien Wuchs. " Der moorige Boden zieht das Waſſer wie ein Schwamm ein, aber einmal geſättigt, hält er wie dieſer das Waſſer länger zurück. Ein ausgetrocknetes und hoch liegendes Moor dage- gen. wird nicht leicht gejättigt. Man kann es daher mit-Recht zu dem dürreſten Boden rech? nen« Dieſes erklart den ſchnellen Wachsthum der Birke und ſchottiſchen Kiefer, beydes Ge- birgs- Bäunte, in dieſer Pflanzung« Auf det trockenſten Stellen waren ſie bis 20 Fuß hoch, und wuchſen aile übrige Sorten aus, bis auf I 2 244 die Schottiſche Edel- Tanne( Norway 8pruce fir, Pinus abies), welche die erſten 30 bis 12 Jahre vorzüglich trieb. Doch waren einige, die bereits vor 14 bis 15 Jahren gepflanzt wa- ren, verbuttet, und hatten gar keine Triebe, Ob dieſes dem leßtern kalten Winter, oder dem Umſtande zuzuſchreiben war, daß die Wurzeln ſich aus Mangel am Raume nicht ausbreiten können, und alſo in die Tiefe gehen müſſen, wo ſie auf den rohen Moor- Grund oder den kalten und unfruchtbaren Thonlager treſſen, iſt noch in der Ungewißheit. Die Nordamerikaniſche Fichte (Pinus canadensis, American spruce), die Kiefer(Pinus sylvester, Pinaster), der Ler- henbaum(Pinus larix, Larch) und die rothe Virginiſhe Ceder(Juniperus virginiana) wuchſen in dieſem Boden vortreflic. Die Eſche und die breitblättrige Ulme( Ulmus 8ca- bra, broad leaved EIm) verſprachen viel. Die Eichen ſahen zwar geſund aus, hatten aber.ſchwa- Fuß im Durchmeſſer gilt x Sh.(8 Gr.)- Da aber die Pflanzen anfingen“ auszugehen und das Schlagholz nicht hinreichenden Schuß giebt, ſo wurde dieſer Ver- ſuch nicht fortgeſeßt. Die Weiden, welche von der erſten Pflanzung geblieben waren, gaben ſchon Zaun- Stangen. Jm Ganzen ſcheinen mir die Bandweide, die Eſche und die Birke die in, einem entwäſſer? ten Moore paſſendſten Bäume, Wenn man ſie als Schlagholz behandelt, und abwechſelnd den innern und äuſſern Rand abtreibt, ſo behält das Binnenland einen beſtändigen Schuß. Der erſie Hau giebt Zaun- Pfähle, und der zweite Staän- gen. Einige ſchotiiſche Kiefern am Rande in 24.5 gehöriger" Entfernung- von einander gepflanzt und nach dem Binnenlande zu der- Reſte be- ra ot,„verſchönert die Gegend ohne ſchädlich zu ſen. 4 S S- TZ Pachtungen Die Pachtungen ſind in dieſer Gege: 1d ſehr Gröj 3P. verſchieden. Auf der Höhe ſind ſie mehrentheits groß, im Gebirge und im Thale ſehr leit, Im leßtern Fann man annehmen, daß über die Hälfte des Nc>ers in kleine Pachtungen«von 20.2,(133 Thlr, 8 Gr,) getheilt iſt. Anm. Nimmt man nach ſ. 4. Seite 30. 30,bis 49 Sh. zum Mittel«Ertrage p. Acre(6-Thl. 6'Gr, bis 8 Thlr. 8 Gr. p; Morgen) an,- ſo ſind dieſes Pachtungen. von 10 bis 15 Acres (16 bis 24 Morgen). Die- Vorwerke Mowthorp und. Coldham, jedes 2009 Acres( 3200. M.), Crome 13 bis 1400 Acres( 2009 bis 2200 M.). Der Ncker iſt größtentheils vortrefliches Kornland, das, wenn es 1000 Schuß hätte, 14 bis 15 Sh. p. Acre:(2 Tölr22 Gr.; bis...3 Thl. 3.Gr...pM;) wie Sie bringen würde. In dem weſilichen Marſchlande. und den Niederungen, als dem beſten Boden des Thals, ſind die Pachtungen größer und die Bevölkerung- geringer. flein von| T hau! Nu dieſe müſſe Falſ ine alf Jude lie inde und herd zeit Will ege große will ſhaft Ehr edin Meiner er dep et Veſte hy ſchädlih"X y Jegend ſeh mehrenthe; vElein, Ty ß über dy fungen 4) 6 ? 30, 30.1 Jere(6%, gen) an,| j8 15 Vith Coldhan, me 13 bj Der Zt (and, ds, | des Thi Bevölfenn 247 Im Ganzen genommen iſt vielleicht in ganz England keine Provinz von gleicher Größe, wo es- ſo viele einzelne Pachtungen, oder vielmehr kleine Güter giebt, wovon indeſſen ein Theil von den Eigenthümern ſelbſt bewirthſchaftet wird, Die Vertheidiger der kleinen Pachtungen be: haupten, daß eine ſo zerſtückelte Provinz ein Muſter-der guten Bewirthbſchaftung ſey, und dieſe in eben dem Verhältniſſe ſich verbeſſern müſſe, als die Pachtungen kleiner wären. Das Falſche dieſes Saßes zeigt ſich vielleicht nirgends in einem ſtärkern Lichte, als gerade hier. Ueber- all findet man gute und ſchlechte Wirthſchaſten. Fudeſſen iſt der Verbeſſerungsgeiſt und vorzüge? liche Bewirthſchaftung in den großen, und nicht in den kleinen Pachtungen zu Hauſe. Armuth und Unwiſſenheit ſind die gewöhnlichen Bewoh- ner der leßtern. Selbſt die kleineren Erbgüter zeichnen ſich durch ſchlechte Wirthſchaft aus. Will man die gute Bewirthſchaftungsart dieſer Gegend kennen lernen, ſo muß man ſie in den großen Erbgütern oder Pachtungen ſuchen. Ich will damit nicht ſagen, daß die Güte der Wirth- ſchaft mit der Größe der Pachtungen gleichen Schritt halten, noch daß ein großes Gur ſchiech- terdings zu einer. beſſern Wirthſchaft als ein kleineres führen müſſe. Gegen-beydes ließen 248 ſich viele Einwendungen machen. Der Bewirth- ſchafter eines Guts von 800 bis 10090 L.(5 bis 7000 Thlr.) bat genug zu thun, das Ganze - ſeiner Wirthſchaft in Ordnung"zu halten, und kann alſo weniger auf die einzelnen Theile Acht haben. Berbeſſerungen auszudenken und deren Ausführung zu“ folgen, fehlt es ihm vollends an“ Zeit. Er thut am beſten, den gebahnten Weg fortzugehen, und ſich darauf zu verlaſſen, daß die Größe ſeiner Geſchäfte den Verluſt err ſeßt, den die unvermeidliche-Verſäumniß der Kleinigkeiten verurſachen. muß.- Anm. Nach den Berichten über den Zuſtand der Wirthſchaft im weſtlichen Bezirke iſt dort ein großer' Theil der Pachtungen nur klein, und. man. würde deren wenige in andern Gegenden Englands für große gelten laſen. Sie ſind unter ſich ſo verſchieden, daß es nicht leicht möglich iſt, einen Durchſchnitt zu ziehen. Ja den Korn-Gegenden hört man von keiner, die über 300 Acres(475 Morgen) hätte, und gegen eine von dieſer Art findet: man ein Dußend, die nicht 50 Ncres( 80 Morgen) halten. Im nördlichen Bezirle ſind die Pachtun- gen in Anſehung der Größe und der Güte des Bodens von ſebr verſchiedener Art. Man findet ſie von xo bis 1000 L.(66 bis 6666 Thlr.) Im nördlichen Theile des er Bewitth 0 7(5h das Omy lten, un heile Ah Und deren m vollends gebahnten 1 verlaſſey Verluſt x umniß de Zuſtand de 1: 0, 1 nur Flein in andert elten laſſeh, 1, das 6 Durchſchnitt enden her! eres(47; pon diet je nicht 50 ie Yachtut d der Oil dener Itt 00(0, Theile bb 249 York-Thals ſind ſie gewöhnlich von 100 zu 300 LL.(666 Thlr. bis. 2090' Thlr.). Einige wenige Fallen bis 40 L.(266 Thlr.) oder ſteigen bis boo L.(4000 Thlr.). Weiter ſüdlich findet man ſie von 20 bis 200 L. (133 bis 1333 Thlr.). In den Howardian- Hügeln ſind wenige unter 100 L.(666 Thl.) nnd über 200 L.(1333 Thlr.). In Rhedale giebt es einige große Pachtungen von 200 bis„1.002: 2.(x3335>Thlv.. bis: 6666 Thlr)» der. größte Theil aber iſt unter x00 L.' (1333 Thlr.). In den Marſchländern ſind ſie gewöhnlich von 50 bis 150 L,.( 333 Thl. bis 1000 Thlr.). In den oſt- und weſtli- 126 Gearbeitet wird im Winter ſv lange es taget, in der Heu- und Getreide- Ernte von 5 Uhr Morgens bis 7 und 3 Uhr Abends, zuweilen noch länger, und in den übrigen Zeiten von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends, nach Gelegenheiten früher. oder ſpäter. Es giebt wenige Gegenden, wo die Arbeit mit mehr Anſtrengung geſchieht. Das Geſinde wird gut geſpeiſet. Aus dem Bericht über den nörd» lichen Bezirk. Das Geſindelohn richtet ſich nach den Tn- dividuen und dem Anbau der Gegend. In Kornländern iſt es höher als in Grasländern. In den Gebirgen hält man 12 L.(80 Thlr.) für einen Hofmeiſter und 4 bis 5 L.(26 bis 33 Thaler) für eine Magd ein ſtarkes Lohnz in den beſſer angebaueten Gegenden dagegen iſt 16 L.(106 Thlr.) für einen Hofmeiſter und 5 bis b L.( 33 bis 40 Thlr.) für eine Magd ein mittelmäßiges Lohn, Die Zieh- Zeit iſt durchgängig Martini(' 21. Nov,.). Im nördlichen Theile des Yorkthals und in Cleve- land, wo das Verdingen nicht ſehr gebräuch- lich iſt, iſt das Tagelohn im Winter x Sh. bis x Sh. 2 P.(8 bis 9 Gr.) und im -(täglig; (täglich ) lange 6 „Ernte vy hr Abendz en Übrig Ihr Abendi ſpäter, 6 Arbeit mi 16 Oeſiny den noch ach den Ty egend, J1 rablandenn (80 Thl1) 2,(26 bj arfes Cohn den dagegt! ',) für 6 Die Zi „Roy,), nd in Cl hr gebrauf) inter 1 6) ) undi 259 Sommer 1x bis 2 Sh.( 12 bis x6 Gr.) alles ohne Speiſung... Die Arbeits- Zeit iſt im Winter vom YAnbruche des Tages bis es finſter wird,“ und im Sommer von 6 Uhr Morgens bis 6. Uhr Bbends: In dem ſüdlichen Theile des Yuorfthals, wo das Verdingen mehr eingeführt iſt, iſt das Tagelvhn bey Speiſung im Winter 9 P. bis"1 Sh.(6„bis.8 Gr.)„.: im“ Sommer rx bis 15 Sh.(8 bis x2 Gr.); ohne Speiſung im Winter 1 bis x2. Sh.:(8:/bis 9 Gr.), im Sommer 1x bis: 12 Sh.(9 bis 14 Gr.). In der Gegend zwiſchen Eaſingwold und Thirsk iſt das Tagelohn' ohne Speiſung im Winter x Sh.(8 Gr.), im. Sommer x" bis 1x Sh.(9 bis x0 Gr.)z; beym Mahen nebſt Speiſung wöchentlih 7 bis 8 Sh. (täglich 9 bis 10x Gr., in der Ernte bey Speiſung x Sh.(8 Gr.), ohne Speiſung Ix Sh.( x2 Gr.). Die Arbeitszeit iſt wie im Yorkfthale, an einigen Orten aber. im Sommer: nur von 7 Uhr Morgens bis 5 Uhr Abends. In den übrigen Theilen dieſes Bezirks weicht das Tagelohn von dieſen Säßen we- 'nig ab. Die Frauen bekommen im ganzen Bezirke täglich im Winter 6 P.(4 Gr.), im Sommer 8P.(6 Gr.) und in der-Ernte 1. Sh.„bis. 12. Sh." 8. bis: 9 Gr.)5.,„Sie fangen die Arbeit um 8 Uhr Morgens an und bleiben ſo lange als die Männer. NR 2 "4 & % Aer LBertzeuge- Bages 2.69 5 Die Tagelöhner halten ſich theils Schwei- ne, theils Kühe. Von lektern haben ſie wahrſcheinlich keinen großen Gewinnſt. In- deſſen müſſen ſie es ihrer Bequemlichkeit und Geſundheit halber thun. Sie werden mit Milch weit ſchlechter verſorgt, als in der Stadt. Die Wirthe geben ſich mit dem Ber- kaufe der Milch nicht gern anders ab, als für ihre eigne Leute,«und verbrauchen ſie lie- ber zu Käſe oder um ihre Schweine und Kälber zu mäſten. 8. Id. Die merkwürdigſten Acker- Werkzeuge der hieſigen Gegend ſind* 1. Der Wagen: 3. Der Pflüg: 3. Die. Schleife. Die Wagen ſind hier, wie alles Räder? Fuhrwerk, beſonders kiein; auf der Höhe dage- gen hoch und ungeſchickt gebauet. Cia vollſtän: diger Wagen enthält nicht mehr wie 40 C. F-J ein Ochſen- Karren 24 C. F+ Die Bau:- Art hat viel eignes, ob ſie gleich nicht für eine vorzügliche gehalten wird. Ein paar kleine Verbeſſerungen find indeſſen dabey angebracht, die ic) ſonſt nirgends gefunden habe. Die eine iſt bey den Ringen an der Nabe (Wheel washer), die man hinter der Linfe zwöh ſieren beſſer dern indem Reibe hvet Die en Verb Thei Koh! A 261 ils Schil gewöhnlich ſteckt. Sie nüßen dieſe ab, und ver: 1 habn 6 ind u lieren dadurch ihre Haupt- Abſicht. Die Ver- inſt,%| 5% beſſerung beſteht darin, daß man an deren vor? M0 dern Seite einen Knopf anbringt, der das Um- als in dy drehen des Ringes mit dem Rade verhindert, it dm Yo indem er ſich an das Ende der Linſe ſtößt. Das ers ab,(dj Reiben der Nabe wird dadurch, wie es ſich ge- uchen ſie() höret, auf den erwähnten Ring eingeſchränkt. Obeine m Die Unterlaſſung dieſer Vorſicht hat ſchon man:" > Urſach, G ; Erfehtny fmogt, 4 Gegend hy 6 dropſph ſonders 6 und bory ie ſonſt al; heint auſy ' Art an: | ſelten 3 m. Tube eit beſtimn;, ? fahrenda 20 Moilt Fuß 63 inwendig! von Mit! trägt, by Das ude(Mit itte gem oyeeſierpi 265 im Durchſchnitte 4 Fuß 9 Zoll, und das vom Pickering- Thale 4 Fuß 3 Zoll. Alle dieſe Geleiſe ſind viel zu ſchmal. Wie die Verfaſſer der erwähnten Acte eine Weite be- ſtimmen konnten, die offenbar zum Werderbet der Chauſſee gereicht, deren Erhaltung ihre Pflicht war, iſt mir undegreiflich. Im 8, 8. Seite 173. iſt die Wirkung des Fuhrwerks auf abhängigen Chauſſeen,. wie jede in der Mitte ' erhobene mehr oder weniger iſt, beſchrieben. Der Schaden ſtehet mit dem Hange des Weges, der Höhe der Laſt und der Weite des Geleiſes im Verhältniß. Der Mittelpunkt der Laſt, das Gewicht des Wagens mit eingeſchloſſen, und die Berührungs- punkte der beyden Räder mit dem Wege bilden ein'Dreyeck. Der Augenblick des größten Nach- theils für die Chauſſee iſt, wie Seite 173, be- merkt worden, wenn der Wagen im Punkte des Umſturzes iſt, und alſo alle drey oben. erwähnte Punkte ſenkrecht übereinander ſtehen. Es er- giebt ſich hieraus, daß es nur drey Wege giebt, dieſen nachtheiligen Stand zu verhüten? 1) Den untern Punkt zu erhöhen, indem man die Chauſſee weniger wölbt, oder 2) die Schenkel des Dreyecks zu verkürzen, indem man den Mittelpunkt der Laſt her- unterbringt, oder mit kürzern Worten, we- niger hoch) lädet, oder; 3) die Grundlinie des Triangels verlängert, indem man das. Geleiſe erweitert und alſo die Näder weiter von einander) entfernt. Die Nichtigkeit dieſer Säße läßt fich/ mate- matiſch erweiſen. Da ſie jedem, der. die An- fangsgründe dieſer Wiſſenſchaft kennet, in Die Augen leuchten muß, ſo wäre es unnöthig, ſich dabey länger aufzuhalten. Das Verderben der Chauſſeen iſt nicht das einzige Uebel, welches ſchmale Geleiſe mit ſich fähren. Das Zichn wird erſchwert, und die Laſt, ſo wie die Gefahr des Umwerfens, ver- mehrt. Dieſes ſind Gegenſtände von großer Wichtigkeit für den Landwirth und jeden Beſiz- zer eines ſolchen Fuhrwerks. Das Entſtehen der = Geleiſe nachſpüren zu wollen, wäre ahrſcheinlich eine vergebliche Mühe. Jede Ge- zi hat. ihr eignes, ſonſt wäre es noch weit ſchwerer, auf den unbefahrnen Nebenſtraßen fortzukommen. Bey dem jeßigen Stande der Landwirthſchaft und der Landſtraßen ſcheinen die Thorwege die Breite der Geleiſe zu beſtimmen. Die gewöhn- lichen Thorwege ſind 83 bis 10 Fuß weit. Ich ſehe nicht ab, warum die leßtere Weite nicht ie q ("ap Py von Das nen dz 7 ja] (Gefa mehr Atel ver ſind ald hen tiger iber Verb habe Sn unte ſhire mein ott he verlän t und al tfernt. ſich mat te. die In: t; ind Wig, ſh nicht da: ſe mit ſi und dv 18, vet! 0n große en Beſy; ſtehen de len, wär! Jede Gr noch weit enſtraße! jethſchaf rwege dit ; gewöhn eit. 5) eite nid! au Ü/ vie allgemeine ſeyn ſollte. Durch einen ſolchen Tyorweg» könnte- ein Wagen" mit einem Geleiſe von 5 bis 6 Fuß ohne. Unbequemlichfeit fahren. Das Fuhrwerk würde in aller Art dabey gewin- nen. Die Wege würden weniger beſchadigt, das Zugvieh hätte es leichter, die Wagen hiel- ten länger aus, und die Ladung wäre wenigerer Gefahr ausgeſeßt. Ueberdem erlaubt die ver- mehrter Länge. der Achſe, dem.- Wagen mehrere Breite zu geben- und eben dadurch die Höhe der Ladung zu vermindern. Dieſe Grundſäße ſind. auf jedes Fuhrwerk anwendbar.: Die Un- glücksfälle, welche ſich täglich auf den Landſira- ßen ereignen ſind ein für die Menſchheit wich- tiger. Gegenſiand.. Wollte der. jehige Aufſeher über die Poſten, dem wir ſchon eine wichtige Verbeſſerung bey den Brief- Poſten zu danken haben; dem: Geleiſe der Poſi-Kutſchen einen Zuß mehr Breite geben, ſo würden wir von weniger zerbrochenen Aermen und Beinen hören. Der kleine kurze Pflug mit gekrümmetem Streichbrette, der in verſchiedenen Provinzen unter dem Nahmen des holländiſchen oder Vork- ſhire-Pflugs bekannt iſt, wird jeßt hier allge mein geſchäßt. Auf der Höhe dagegen hat may noch den alten Pflug mit geradem Streichbrette (turn- wrest plow). Ueber den Bau der Pflug. 258 Schiffe hat man Folianten geſchrieben, ohne daß man dennoch bis jeßt allgemein angenom: mene Gvundſäße darüber hat. Die Bermudia- ner bauen ihre Schiffe nach dem bloßen Augen- maße, ohne Zeichnung und Maßſtab,-und thun es im Baue kleiner Schiſſe, beynahe das einzige Produkt ihrer Inſeln, allen übrigen Nationen vor. Sie ſind vorzüglich geſchwinde Segler, und legen ſich dem Winde näher als kein ande- res Schiff. So verſchieden ein Schiff und ein Pflug in der Größe und der ganzen Geſtalt iſt, ſo haben doch die Grundſäße ihrer Bauart eini- 98 Aehnlichkeit, und die Schwierigkeit, dieſe in ein regelmäßiges Syſtem zu bringen, iſt in beyden gleich groß. In beyden wird dieſe Kunſt vorzüglich durch die Praxis erlangt. Der hie- fige Pflng iſt im Ganzen beſſer gebauet als in manchen andern Gegenden. Indeſſen durchſchnei- vet einer den Boden mit mehr Leichtigkeit und Vortheil als der andere. So viel Achtſamkeit ich auf die verſchiedenen Bau- Arten gewandt habe, ſo finde ich mich do ganz unfähig, ſol: kung des Saqaamens dient. I< ſehe daher gar nicht ab, warum. man dem Yorkſhire- Pfluge nicht dieſe Verbeſſerung geben wollte. Der Vordertheil( fore-part) eines gut ge- baueten Yorkſhire-Pflug- Schars iſt vorzüglich ge- ſchickt, um leicht in den Erdboden zu dringen und die Furche gut umzuwerfen. Nicht leicht kann ein beſſerer erdacht werden. Der im Pickering“ Thale gebräuchliche Pflug dagegen iſt weit ent-' fernt, beſonders in dieſer Rückſicht, fehlerfrey zu ſeyn. Der Hals des Streichbretts“iſt gewöhn- lich zu dick und die Krümmung zu ſtark. Jenes vermehrt unnüß das Reiben und dieſes wird ein Behältniß, worin ſich die loſe Erde ſeßt. Bey- des iſt dem Umwerfen einer reinen Furche ſchäd- lich. Die Krümmung kann zu gering, der Hals aber, beſonders am Rande, nie zu dünne ſeyn. Die Schneide des Schars muß in einem ſchar- nebſt Kupfer giebt. Es iſt in Suffolk ge- bräuchlich, und dient am geraden Streich- brette die Wölbung zu erſeßen. vendet, ij n Etre erden den ahte eina nacht, de dient. arum man erbeſſerun Ies gut(4 hÜglich 1» ringen un) leicht fan Pickering: ſt weit ent hlorfrey zu iſt gewöhn arf, Jens 9 wird ein ſeht. Bey rhe ſchad , der Hal anne ſey inem ſh Guffalt 61 en Strei: 274 fen Winkel ſtehen, und der untere Theil mit der Pflug- Sohle eine gerade Linie machen. Das Scharblech„- womit das Schar am Holzwerke be- feſtigt iſt, ragt gewöhnlich zu ſehr hervor, und giebt dem Pfluge dadurch einen unſichern Gang. Ueberdem vermehrt es das Reiben unnöthigere- weiſe und hindert die Schneide des Schars, in: dem es ſolche hebt, in ihrer Wirkung. Der Preis eines Yorkſhire: Pflugs iſt: befrägt LG: PP DU Gr Pf. dass SENE NE u 2 ID uE III I DD das Eiſenwerk mit Einſchluß des Beſchlags, des Unter- pflugs und Streichbretts dane] hIT KYTY [DY [m] [zy kt 1.0 7,90:..9 0:7 Gegoſſene Streichbretter ftatt der hölzernen wer- den jeßt eingeführt, welches den Preis noch et- was vermindert. Die Schmiede- Arbeit koſtet bey großen ge- wöhnlichen Stücken p. Pfd. 4 P.(2 Gr, 8 Pf.) Ein Schar oder Pflugmeſſer neu zu ſchwei- ßen 8 P. bis 1 Sh,( 5 bis 8 Gr.), zu ſchär- fen x. P.(3 Pf,). Preis 7 A 4% Anmerkung. Aus dem Bericht über den weſili- Hen Bezirk, Ehedem kannte man nur denjenigen ſchwe- ren Pflug, den man noch in der Niederung zwiſchen Doncaſter und Thorne hat, und der mit vier Pferden beſpannet werden muß. Jett bedient man ſich beynahe durchgehends des holländiſchen oder Rotheram-Pflugs. Er wur- de ungefähr vor 70 Jahren von dem Herrn Joſeph Foljambe zu Eaſtwood erfunden, der auch darüber ein Patent bekam. Er verfaufte 'es dem Herrn Staniforth zu Firbe>, welcher ſich 22 Sh.('20 Gr.) p: Pflug für das Necht dieſe Art zu gebrauchen, bezahlen ließ, Hier» nächſt verſuchte er den Preis auf 7 bis 7* Sh(2 Thlr. 8 Or. bis: 2.2008. 132 Qp..): zu erhöhen. Dieſes fand äber keinen Beifall. Die Gültigkeit ſeines Patents wurde aus dem Grunde beſtritten, weil es feine neue Erfin- dung, ſondern blos eine Verbeſſerung einer alten ware, und über den Haufen geworfen. Die einzige Verbeſſerung, welche ſeit der Er- findung ſtatt gefunden hat, iſt die Verlänge» rung des Pflughaupts, um ihm einen feſtern Gang zu geben. Ein Beweis, daß- der Er- finder der Sache ſehr gut nachgedacht hatte, ( In Mills Lehrbegriff der praktiſchen Feld- wirthſchaft, aus dem Engliſchen 8. x%64, zter Theil, S,. 286,, findet man eine genaue Beſchrei- den weſl; '; nigen ſchw tt, und dy | muß. Tem gehends ds 98, Er tir dem Dem unden, di Er verkauft ed, ele x das Nedt ließ, Hit 7 bis 77 13 Or,) ji 1 Beifall de aus den neue Erfiy ſerung ein! cn geworfen ſeit der& je Verlangt einen feſſtt daß der& dacht hatt: tiſchen Zul (ans 1504 eine gen Beſcht 273 Beſchreibung nebſt Zeichnung dieſes Pflugs). Hat er ja noch etwas fehlerhaftes; ſo liegt es weniger'in den Grundſäßen ſeines Baues, als in- der Anſpannung'der Pferde hinter ſtatt neben einander, die in dem größten Theile dieſes Diſtricts ſtatt findet.: Aus dem Grunde muß der Pflugbälren nach' der Fahr- Seite gebogen ſeyn, damit ev Land greife. Dieſes verurſacht, daß die Pferde in einer entgegengeſesten Richtung des Költers und Schars ziehen. Der Pflug bekömmt dadurch einen unſichern Gang und der Widerſtand muß durch dieſe Verſchiedenheit". in der Rich» tung des Zuges und des Pflughauptes ver- ſtärkt werden. Ungeachtet die"Krümmung des Pflugbalfens keinen«andern. Grund hat, als weil die Pferde hinter einander gehen, ſv iſt die Macht der Gewohnheit doch ſv ſarf, daß, wo ſie auch neben'einander ge- ſpannt werden, der Pflugbalken doch mehr vder weniger näch der Fahrſeite zu gefrümmt wird. Das Schar iſt an der Spike breiter und fürzer:als gewöhnlich, welches die Ar- beit in fieſigem Boden und ſelbſt im Thone, wenn er trocken iſt, erſchweren muß. Der halbe Unterpflug- iſt: von gegoſſenem Eiſen und der öbere Theil von Holz.- Dieſes iſt ſehr paſſend, da nur. der untere Theil leidet, Aus dem Bericht über den nbrdli- ken, und aufgeworfenem Rande, Mit der Schneide- wird die Scholle abgeſioer zu fahren, iſt eine Schleife ei:| nem Wagen oder Karren öfters weit vorzuzie- hen. Einige ſind klein und leicht für ein Pferd, andere ſchwer und groß für ein ganzes Pferde- oder Ochſen: Geſpann beſtimmt. Das Eigne der hieſigen Schleifen beſtehet in dem Zuſaße von zwey Querhölzern(crosl-pieces), den Rungen an einem Karren oder einem Wagen gleich, die r0 bis 12 Zoll an jeder Seite des Schlitten- baumes hervorragen. Auf dieſen werden auf jeder Seite'zwey Stangen befeſtigt. Hierdurch wied di fert, mehr( Vortic) wenn I Det ſprecher die Gut ſehen, Heu 0 Dieſe| entztwey er(ute! Eewarty der Get die Sti Man Wage Es he mit ein All fann, j und die Mochau Dw,+“ ww m 277 „St, 1 wird die Weite des inwendigen Raumes vergrö- den vorder ßert, und es fann alſo eine größere Laſt mit en Gin mehr Sicherheit geladen werden. Eine ähnliche / und|U Vorrichtung wird an den Wagen angebracht,' Döhe gehy wenn man breit ſtatt hoch laden will. he Biegut heraus m) S. 15. quem zuſt Der Barometer hat hier, wie überall, FÜr» Witterung Walze, ſprecher und Tadler. Keine von beyden ſcheinen Klöße, 1 die Sache aus dem richtigen Geſichtspunkte zu ſehen. Jene loben ihn, weil er zuweilen ihr ife nicht 4» Heu oder Korn vom Verderben gerettet hat. ung für m Dieſe ſchelten auf ihn oder ſchmeißen ihn gar ſie viel(! entzwey, weil ſie der Regen betroffen hat, wenn er gutes Wetter prophezeyte. Sie ſind in der naſſem H Evwartung, daß er die Veränderungen mit eben Schleife 6 der Genauigkeit prophezeyen ſollte, als eine Uhr it vorzuj! die Stunden. Dieſes iſt etwas zu viel gefordert. vein Man könnte mit eben ſo vielem Rechte auf die Wage ſchelten, wenn Guineen zu leicht ſind. Es heißt mit den Natur-Geſeken und nicht n3es Pferd! 5 Eigne 0 Zuſaße 11 mit einer Nöhre voll Queckſilber ſtreiten, ven Nun Alles was man vom Barometer verlangen » leid, 1 kann, iſt, die Schwere der Luft zu beſtimmen, / und dieſes. thut er mit vieler Genauigkeit. Kein Mechanikus kann eine ſo feine Wage machen,- Der Grund des böſen obgleich unverdienten ; Gellitt werden(W hierdur) 275 Rufs, worin er ſtehet, iſt blos ven lächerlichen Wetter- Prophezeyhungs- Tafeln zuzuſchreiben, welche Marktſchreyer und auch andere, die ſich doch klüger glauben, damit verbunden haben. Hätte man ſtatt der Ausdrücke von ſchönem, regnichtem und veränderlichem Wetter, blos der von ſchwer, leicht und mittel gewählt, oder Zahlen, die Grade anzeigen, auf die angehängte Tafel angebracht, ſo hätte man ihn in ſeinem wahren Lichte betrachtet, nähmlich als eine Wa- ge, die das Gewicht der Luft beſtimmen ſoll, nicht aber als einen untrüglichen Wetterprophe- ten, was er ſeiner Natur nach nie ſeyn kann. In„einem. früheren. Werke.* 9. habe..ich meine Gedanken'über dieſen Gegenſtand völlig, obgleich mit vieler Behutſamkeit, ausgeſchüttet. Es ſind nunmehro über ſieben Jahre, ſeit ich dieſes Werk geſchrieben have. In dieſer ganzen Zeit habe ich auf das Wetter in den Sommer- Monaten die genaueſte Achtſamkeit gewandt. Der Erfolg war immer richtig und ſehr über *) Anm. Marshall Experiments and obser- vations concerning agriculiure and the weathes ,. 4. London, 1779.':7 Sh. 6 P, (3 Ihlr. 12 Gr.). So ſehr dies Work eine Veberſezung ins Deutſche verdiente, ſv weiß ich doch keine bis jekt. meine Erfaht De den D zeigen Wind 1 bleibt| Achtſan pfehlett und we manche muß it leicht| Kenntn fahrung [ 41 Wirth Fuſt 1 Beyde den Y betrag dans terung viſen nd« ven ſ |(Welich 1uſchteifen e, die ſh den hab, n ſchönen t, blos de hit, bw angehäng) | in einm 8 eine Py immenſe vetterproph ey Fath habe ih and. voll) 1Sgeſchüttt 0, ſeit i ieſe gant 1 Gommt it gewann d ſehr ik! and obs“ re and 1? „ Ch. 1? ies Wert(1 ui,[0 279 meine Erwattüung.> Meine Theorie und meine Erfahrungen blieben immer dieſelben. Der Untergang der Sonne, verbunden mit dem Barometer, gaben die zuverſichtlichſten Anz zeigen. In zweifelhaften Fällen nahm ich den Wind und den Grad der Hiße zu Hülfe. Mir bleibt hier nur übrig, jedem Landwirthe viele Achtſamkeit auf dieſe-Wetter- Anzeigen zu em- pfehlen.- I< habe-dabey viel Glück gehabt, und weiß aus eigner Erfahrung, daß dadurch mancher Unfall abgewandt werden kann. Man muß indeſſen nicht glauben, daß dieſe Kenntniß leicht zu erlernen iſt. Sie verlangt, wie die Kenntniß des Pflugs und des Viehes, viel Er- . fahrung. In der Heu- und Getreide- Ernte muß der Wirth ſehr achtſam auf die Beſchaffenheit der Luft und auf den Untergang der Sonne ſeyn. Beydes muß er als wichtige Gegenſtände und den Barometer als ein ſehr nüßliches Werkzeug betrachten. In wenigen Jahren wird er als- dani eben ſo viel Fertigkeit erlangen, die Wit- terung vorauszuſehen; als er jeßt hat, zu wiſſen, welches Heu eingeſahren werden Fann und welches Vieh ſich am beſten zum Fettma- chen ſchickt. 280') Witterung. Das„Frühjahr von 1787 zeigte. ſich folgen:| un. 3 von 1737- dergeſtalt:*)| warb 10, März ſebte die Stachelbeere Blätter.| bled 5. April die weiße Weide in voller Bläthe.| den| I2.-"eine Schwalbe am Waſſer.|[uw 487. 5= Weiß? Dorn ſebte' Blatter: Nec) 274.02 Schwalben am Hauſe«.. niht| 6. May der erſte Kuckuck. IEE| duld| I2. 2? Rhein-Schwalben(Swikis). und 29.- die Eiche ſelte Blätter. de ein „10, Juny Weiß- Dorn blühbete. made ober 4 JB SHER E- Cſche ſeßte Blätter. de:Ar - Im ganzen May wehete ein kalter ſchneiden- jen; der Wind, und im Anfange des Juny fiel ein ih,! ſehr empfindlicher Froſt. Sollte dieſes nicht die alles, ungewöhnlich ſpäte Erſcheinung der Blätter an Yodet ! der Eiche und Eſche und des Blühens des Garbi Weiß- Dorns erklären, welche in gewöhnlichen diſs Jahren höchſtens einige Tage ausgeinander ſind. vinze Die Wurzeln der Eiche gehen tief, die von der C Eſche und dem Weiß- Dorn liegen dagegen flach. 01: auſ Im Juny fielen ſchwere Regen ein, welche Gärt ohne Aufhören bis im December anhielten. Ci- übert nen ſolchen naſſen Sommer hatte man ſeit lan- ſtellt, *) Anm. Einen ähnlichen Kalender von Norfolk Gras und Surrey findet man in Marſh. Norf.] won Wirthſch., 2ter Theil, Seite 72. wen fh folge Blätter, lex Blith, ſer, ve ſchneit, my fiel ew 8 nicht Slätter 1 [ühens d! ewöhnlig" tander ſin die von dt gegen fin) ein, well jelten.& au ſeit Im von Norfi! jarſb, Zu 28.1 ger Zeit und. vielleicht nie. geſehen. Das Heu war beynahe. alles verdorben, und das Getreide blieb gewiß von einigen tauſend Morgen auf dem Felde liegen. Eine in..der Geſchichte der Landwirthſchaft. beynahe ganz neue Begebenheit! Noch war mir- kein Jahr vorgekommen ,. wo ich nicht für diejenigen, die es abzuwarten die Ge“ duld hatten, doch ein Zeitrgum fand, wo. Heu und Getreide wenigſtens in mittelmäßigem Stan- de eingebracht werden konnte. In, dieſem Jahre aber war die Ernte der ſpäter reifenden Getrei- de- Arten ſo gut als ganz verloren, Jun der. gan? zen Zeit waren, bis Weihnachten hin, glaube ich, kaum zwey ſchöne Tage. Natürlich verdard alles Korn, entweder im Schober oder auf dem Boden. Man kaufte Schweine und ließ ſie die Garben im Felde„auffreſſen. Yorkſhire. batte dieſes Unglück nicht allein, Alle. nördlichen Pro- vinzen theilten es, ſo viel ich weiß, mit ihm. Ein anderer merkwürdiger Umſtand war der auſſerordentlich freche Wuchs, der ſich in den Gärten ſo wie im Felde zeigt?. Alle Pflanzen überwuchſen ſich und manche waren ganz ent- ſiellt. Die Hütungen waren mit unbrauchbaren Gras- Arten bedeckt. In geſchloſſenen Hütungen, vo nur- eine beſtimmte Anzahl Vieh aufgenom- nen wurde, konnte dieſes kaum die Häifte des 282 „a a Graſes zwingen. Dieſe auſſerordentliche Anſtren- gung des Wachsthums iſt der Reihe von dürren Sommern zuzuſchreiben, denen diefer auſſeror- dentlich naſſe folgte." Der- Boden,"der ſeine Kräfte während der Dürre nicht anwenden konn- te, hatte einen Ueberfluß davon geſammlet, und die Näſſe des Sommers gab dieſem volle Gele- genheit, ſich zu zeigen. S8. X6+ Man findet in dieſer Provinz nirgends eine reguläre Feld* Eintheilung. Jedermann folgt den Eingebutigen ſeiner Bernunft, und befſtellet den Acker nach den jedesmaligen- Erforderniſſen ſeiner Wirthſchaft. Ein Verfahren, welches ſich nicht auf dieſe Provinz allein einſchränkt, ſon? dern auch in andern Gegenden, wo Grasland die Hauptſache iſt, beobachtet wird. In dieſem Falle iſt der Getreide- Bau ein Neben- und in ' vielen ſogar ein untergeordneter Zweig der Wirth- ſchaft. Sobald das Gras- anfängt-abzunehmen, wird das Land ſo lange dem'Pfluge übergeben, bis ein anderes Stück eben dieſes Schickſal hat. Alsdann bleibt jenes wieder zu Grasland liegen und dieſes wird aufgeriſſen. In den innern Provinzen, wo" die Abwech- ſelung von Korn und Gras an vielen Orten ſeit anden regeln (ange als( lich fait! toflig tog! der Y es. ve mäßi zige (19M beleg ſen! hörig Rübe wird 1 583 e Anſttet/ undenklicher Zeit eingeführt iſt, findet man eine O1 Dire regelmäßige Feld- Eintbeilung. : Land, das ſeit Jahrhunderten mit Getreide der ſeine beſtellt worden iſt, trägt reichlicher Gras, und en Fon es halt ſich länger darauf, als auf ſolchem, was let, und erſt ſeit einigen Jahren unter dem Pfluge gewe- le Gele ſen iſt, In einem fetten und etwas feuchten Boden hält ſich das Gras beſſer, als auf leich- tem und hohem. Es giebt unendliche Beyſpiele, wo der ergiebigſte und niedrigſte Theil einer. ſeit ends eine langer Zeit getheilten Feldmark über 50 Jahre an folgt als Grasland genußt wird. Ungeachtet es jähr- ) beſtelle lich gemäht und mit keiner beſondern Achtſam- ederniſſen feit behandelt worden, ſo hält es ſich doch vor- (ches ſich treflich. Die Gras- Arten ſind gut und der Er- it, ſow trag reichlich, In dem Zuſtande, worin ſich Zraßland der Acker in dieſer Gegend jeßt befindet, wäre a dieſen es. deshalb ſehr unrecht, eine allgemeine regel- 7 undi mäßige Feld- Eintheilung einzuführen, Die ein- x Wirth zige tadelnswerthe Wirthſchaft in dieſer Provinz aneh iſt, dünft mich, die, daß man leichten und hoch Gergebey belegenen dürren Boden als Hütung oder Wie- fal hat ſen nußt, der zum Getreide- Baue bey einer ge- md[iopet hörigen Feld-Eintheilung viel paſſender wäre. | Räben, Gerſie, Weizen und Futter- Kräuter „Mond würden ſich weit beſſer dahin ſchicken. eten fet Auf der Höbe, wo ebenfalls keine regel- 284 mäßige, Feld-Eintheilung gefunden wird; iſt.den- noch das gewöhnlichſte Verfahren, auf diejenigen Berge„die..einen.. flachen Obergrund haben, auf dem aufgebrochenen und verbrannten Raſen 8. 18. Rüben zu ſäen, denen“ zwey Jahre, Hafer, Hher- nach Gerſie mit. Grasſamen folgt.,. wornächſt es wieder zu. Grasland. liegen bleibt. Jn den Thä: lern; die Weizenboden haben, hat eit einigen Jahren"folgende Feld-Cintheilung mehr Ueber: hend genommen: Rüben, Gerſie,) Klee, und TPeizen« Inmerkung. Aus. dem Bericht über den öſili- », 0; dy Brache und hierauf noch ein oder zwey an- diejenigyg dere Früchte, als Weizen oder Hafer. ebm m Sehr viele Wirthe beobachten folgende ſen 8.13 Ordnung:: . Irſte Jahr Brache mit Kalk gedüngt. fer; hes gte- Weizen. machſt es 3te- Bohnen. den Thg: ate+ Gerſte mit Klee, einmahl vor it einigen Winter und zweymahl im Früh- hy Ueber ED 128: Ste 5 Klee mit Miſt überfahren. 6te-> Weizen. bite= 177 DVDReCN. Ste- Gerſte, überdüngt mit Tauben- Miſt, Rus ec. ote- Bohnen. In einigen ungetheilten Feldern, beſonders im leichten Lande, liegt die Hälfte des Ackers jährlich Brache, und dient zur gemeinen Wei- en vfl de für Rindvieh und Schafe. Folgende Feld-Ordnungen findet man ver»? ſäen viel!- ſchiedentlich: und ne rſte Jahr Rüben. e nehmen 2te= Gerſte mit Gra38- Saamen. ' vin 3te! 2 GIFGElang: Zohnen) ate 6 Hafer 5te- Weizen oder anderes Getreide. 1 Defi Oder: men Db rſte Jahr Erdäpfel. ht folge; Zt, 2 Beizen:' n, ente 3te+ Gerſte, Hafer oder Erbſen. g in der 286 Oder 2 ſie Jahr Rüben. 2te.. 5 Gerſte mit Klee. Ste= Klee; „ate; 5, Weizen, Ste 5 Brache. bte- Gerſte, Hafer vder Erbſen. Oder: Iſie Jahr Brache. 2te- Weizen und Gerſte, jedes zur Hälfte. 3te vw Hafer und Erbſen, gleichfalls jedes zur Hälfte. Dem Weizen folgt Hafer, und der Gerſte Erbſen. Auf der„Höhe, wo ein großer Theil der Feldmarken noch in Gemeinheit iſt, giebt es noc gleich viel Hürdenſchlag bekam. Die Eigenthümer be» zahlten nach Verhaltnis ihres Landes das Schäferlohn und gaben die nöthigen Hürden 2868 her. Es wurden Feld- Aufſeher beſtellt, um auf Beobachtung der vorgeſchriebenen Regeln in Anſehung der Beſtellung, Beſaung mit Gras- Saamen, Behütung 2c. zu halten. Zum Austreiben der Schafe im Frühjahre wurde ein gewiſſer Tag von den Feld- Auf- ſehern und Land-Eigenthümern in einer ge- meinſchaftlichen Verſammlung beſtimmt. Auf dieſe Art wurde auch eine ungetheilte Feld- mark der Vortheile theilhaftig, die ſonſt nur getheilte Aecker geben. Durch Berminderung der Ausſaat und eine regelmäßigere Feld- Eintheilung bekam das Land die zum Ge- troide-Baue gehdrigen Kräfte wieder, die Hü- tung wurde verbeſſert, und der Bieh- Stand gewann an Anzahl und innerer Güte, Mit einem Drittheile der vvrigen Ausſaat und Ar- beit wurde mehr Korn gebauet, weil geruhe- tes und gut beſtelltes Land einen großen Bor- zug vor ausgemergeltem und unreinem hat. No< ein Vortheil war, daß zwey Schäfer zur ganzen Schäferey hinreichten, da ſie vor- her in verſchiedenen kleinen Heerden getheilt war, die mehr und koſtbarere Aufſicht erfor? derten. Die theure Unterhaltung der vielen Zäune fiel ebenfalls weg. Die Wirthe be- zahlten ihre Schulden, vermehrten und ver- beſſerten ihren BViehſtand, und wurden von der Beſorgniß det Armuth und elender Ern- ken befreyet. Zur Ehre der Land-Eigenthü- mer muß ich noch änführen, daß ſie ihren Pächtern telt um enen Rezely eſaung mit zu hallt), Feld- Auf; 0 einer 96 immt, Auf heilte Feld: 6 ſonſt nu minderund gere Feld: zum Or er, die Dl Zieh- Stan) Jute, Ni at und Ir eil geruht roßen Bor: einem hät, ey Schäft da ſie vo“ den getheilt fſicht erfot - der vielit Virthe 0) en und vit' wurden 00 lender Ert d-Gigenthie j ſie ihren Pächtern 289 Pächtern erlaubten, dieſe'Vortheile zur Ver- beſſerung ihres Zuſtandes gänz-zu genießen, vhne Antheil daran zu"verlangen." Dieſes verdient“ Nachahmung, weil Pläne von der Art anfänglich mit Köſten und Unbequemlich: feiten verbunden ſind, deren Erfaß ungewiß bleibt;: Dieſes Beyſpiel beweiſet, daß die York- ſhire- Höhen und mehr dergleichen Gegenden auch öhne Gemeinheits- Theilung, die nicht überall anwendbar iſt, in regelmäßige De- wirthſchaftung gebracht werden fönnen. Die vbige Einrichtüng wurde durch eine Parla- ments Acte ,; die XUlte unter George IL, RKaß. 81. Unter folgendem Titel beſtätigt: Acte zu regelmäßigerm Anbaus. und Verbef- ſerung der Gemeinheiten, Wüſtenehen und Dütungen. Wenn dieſe Acts gehörig befolgt und von Zeit zu Zeit dürchgöſehen, verbeſ- ſert und erneuert würde, ſv könnte es von großem Nußen ſev. Z ES G&? e; 2 e Aus dem Dericht über den ndörd: lichen"Bezirk. „Die gewöhnlichſte Feld- Eintheilung in ſtare fem Boden iſt: 3. Brache, 2: Weizen, 3. Hafer, zuweilen ſtatt leßterm Böhtnen dvder Mendäkorn bon Böhnen und Erbſen(blen ding). Unweit Caſingwoib gegen Weſten iſt die Feld-Einkhoilung: 1; Brache, 2. Weizet, 3: Dohnen oder Bohnen und Erbſen gemen:* TZ get, 4- Daferz dagegen im nördlichen Theile des Yorkthals auf kieſigem Lehme: x. Brache, 2., Weizen, 3. Bohnen: oder Bohnen und Erbſen gemenget, oder ſrühen Hafer. Nur wenige ſind. vernünſtig genug, auf ſolchem Boden Rüben, Gerſie, Klee und Weizen zu ſäen, andere ſäen ſtatt des Klees weiße Erb- ſen, noch andere blos. Rüben und Gerſte, Die Rüben werden, auſſer das erſtemahl, ohne Dünger geſaet, etwas weniges. Kalk qausgenommen, und mit den Schafen verſut- tert.- In der Nachbarſchaft von Catterik werden auf ſolchem Boden die Rüben nach dem Klee und. zwar nach der Bormath auch ohne Dünger geſaet. Sie werden wie der Klee auf dem Yeker verſuttert. Von leßterm wird die Vormath zuweilen zu Deu gemacht, Dieſe beyden Feld Eintheilungen haben den Vortheil, daß. der Dünger für die Gras- Länderepyen auſbewahret werden kann. Sie ſind um ſo bemerkenswerther, als man durch Berechnungen beweiſen kann, daß ſie die vortheilhafteſten ſind." Bey Bedaie iſt die Feld- Eintheilung: x. Rüben, 2. Bohnen, 3. Weizen mit Klee, und 4. Klee, In RNyedale, den Märſchen und in-eini- gen Theilen des Yorkthals, wo das Land für Rüben nicht troken genug iſt, ſäet man Rübſen in der Brache und hütet es gegen die Zeit der Weizen- Saat. mit Schafen ab. Auf leichterm Boden-ſäet man:«x. Rüben, lichen Theil 2 1, Dreh dohnen un) 'ofer, Im uf ſolchen Weizen u weiße. Erh: nd Gerſy, 1iges. Ralf fen verfut: n Catterſ üben ne "math aul 0 wie der on Leptenn u gem haben den die Orts! fan. Gl man durh oß ſie'dit (e iſt: di! ), Doh 1d in ein) Fand für ſaet man .(6 gegen hafen ab. 1, Nabe 29x 2. Gerſte, 3. rothen Klee, 4. Weizen, und öfters ſtatt des rothen Klees weißen Klee, ſpiven Wegeric<, Ray- Gras und Honig- Gras. Das hiemit beſ3ete Feld bleibt auch wohl zwey ſtatt ein Jahr liegen. Nach dem Beizen folgen wieder Rüben, oder, oboleich ſelten, noch eine Getreide- Art. Eine andere Jeld- Eintheilung iſt: x. Brache, 2. Hafer, 3. Weizen. Zuweilen bauet man Klee zwi- ſchen dem Haſer und Weizen, zumahl wenn der Acker zum Unkraut, beſonders Vogels Fraut(Chik- weed), ſehr geneigt iſt. Yuch läßt man, vorzüglich in NRyedal?, Rüben und Rübſen. mit“ Däfer 4, 55.b bis 7. Jähre hinter einander aswetchſeln. Im Yorkthale giebt es große ungetheilte. Flächen, die ſich zu Rüben vortreflich ſchick» ten, aber dennod) nicht damit, oder wenige ſtens ſehr wenig, bebauet werden, weil dazu ailgemeine Einwilligung der Hätungs-Inter- eſſenten erfordert wird. Die. Feld- Einthei» lung iſt 1. Brache, 2, Mengkorn von Wei- zen und Roggen, oder bloßer Roggen, und Z. Hafer. Sv lange'die Wirthe- fich nicht über die Berwendungsart der Rüben vereini- gen, ſteht deren Anbaue nv< manches eiges gen. Die beſien unter ihnen wünſchen. das Futtern der Rüben auf dem Felde, und ver- miethen ſie zu dieſem Ende. an Schlächter und Viehmäſterz andere dagegen ziehen ſie aus und fahren ſie nach Haufe. Ihre Felder > 8, 2 1,7 | Zoden«, ziehen eben den Vortheil vom Viehlager als jene und vielleicht no: mehr, weil die Schafe lieber auf ebenem Lande liegen, als auf ſolchem, worauf Rüben ſiehen, ohne zur Fütterung dieſer Schafe etwas beyzutragen. In Cleveland und längs der Seetüſte iſt die Feld- Eintheilung: 1. Drache, 2. Weizen, und 3. Hafer, oder ſtatt deſſen Bohnen oder Bohnen und Erbſen gemenget. Rüben wer» den wenig, ſelbſt auf paſſendem Lande, ge» ſaet. Wirthe, die Rüben bauen, rechnet man zu den ſchlechten, und man hat mich verſi- chert, daß es ſogar Pächtern verboten wor» den, wenn ſie nicht die Rüben auf dem Felde von den Schafen auffreſſen ließen. GETESTETE j In dem Pickeringthale und in deſſen Nach- barſchaft herrſcht die größte Verſchiedenheit des Bodens» In dieſer Rückſicht iſt dieſe Gegend vielleicht einzig in ihrer Art. Junnerhalb einiger Meilen findet man todte Heide und ergiebige Niederungen mit beynahe allen Arten Zwiſchen- boden. vermiſcht» Unfruchtbarer Kies, dunne Lagen von Kalkſtein, Lehm, tiefere und frucht- barere Lagen von rothem, ſteinigem oder kieſi- gem Lehm, endlich ſtarken blauen, Thon. Der Rothſtein- Lehm(redstone Loam) be- ſichet aus verſchiedenen Arten Lehm, vermiſcht mit Dieſe eine! eine' Bode nnd vem' wird Stein geleſet und| hinz! ſo iſt Kor T Alzen vorn? ut pflig nod) |) giebt dens ſolche Anftre ws vinden m Vith ht, Weil Dv legen, Gw n, ohne w enzutragen, Geefüſte| 12, Weſt dohnen od Rüber ww Lande, 6% rechnet indy mich verl erboten wo uf dem Fly 1, ſſen Nah enheit des ſe Gegen alb einigt! ) ergiebig! Zwiſchen 8. din ud fru oder fö on, „am) bt vermiſcht 293 mit mehr oder weniger weichen Sand- Steinen. Dieſe haben die Größe von Kieſel: Steinen und eine hochgelbe beynahe orange Farbe. Sie ſind eine Art von Grand- oder Bruchſteinen. Der Boden iſt an vielen Orten ganz mit dieſen Stei- nen bedeckt. Viele ſind der Meinung, daß ſie vem Getreide eine Art Nahrung geben. Es wird eines Beyſpiels erwähnt, wo man die Steine als ein Hinderniß für den Ackerbau" ab- geleſen und der Acker ſeine Ergiebigkeit verlor, und ſie wieder erhielt, ſo wie die Steine wieder hingebracht waren. Dem ſey wie ihm wolle, ſo iſt es ausgemacht, daß dieſer Boden für den Kornbau einer der ergiebigſten iſt. Der kieſige: Lehm( pebbly Loam) iſt im Allgemeinen der nüßlichſte Boden, der mir noch vorgekommen iſt- Korn und Gras geräth gleich gut darauf. In jeder Jahreszeit kann er ge- pflügt'werden und ſelbſt im Winter iſt das Gras noch zur Weide tauglich. Merkwürdig iſt es, daß es viele Beyſpiele giebt, wo alle dieſe verſchiedenen Arten des Bo- „dens auf einem Gute gefunden werden, und ein ſolches iſt für den Beſißer ein ſtarker Spörn zu Anſtrengung ſeines Verſtandes. Er muß alle die Vorurtheile und eingeſchränkten Jdeen über- winden, die in einer Gegend, wo der Boden 294 durchgängig ziemlich gleich iſt, ſo leicht die Ue- berhand nehmen, Vielleicht hat diejer Umſtand zur Entwickelung des Verbeſſerungs- Geiſtes bey- getragen, der ſich unter den hieſigen Wirthen ſo ſtark zeigt. Die Höhe beſtehet wahrſcheinlich aus Felſen- maſſen von harter Kreide, die an vielen Orten ſelbſt ſich nahe an der Oberfläche zeigt. Der Untergrund iſt überall Kreide-Geſchiebe von ver- ſchiedener Tiefe und Gewebe. Der Boden iſt größtentheils kalkichter Lehm, der in Tiefe und Fruchtbarkeit ſeine Verſchiedenheiten hat. Der nordöſiliche Theil iſt mit einer dünnen unfrucht- baren Erdlage bedeckt und mehrentheils nur zu Schafhütungen beſtiimmt.- Ein großer Theil da: -von iſt mit Ginſter- und Heidekraut bewachſen, und gleicht den Ebetzen von Surrey. Ein ſchma- les Thal dagegen, das ſich zwiſchen Malton und Burlington durchzieht, und aus den Feldmarken von Duggleby, Kirby, Lutton, Helperthorp, Forholes, Woldnewton beſtehet, erfreuet ſich eines fruchtbaren tiefen Lehmbodens, der Weizen trägt und mehrentheils unter dem Pfluge iſt, Durch die Mitte des Thals läuft ein kleiner Bach, der es zum angenehmſten Sommer-Auf- enthalte macht, Höher hinauf iſt der Boden leichter Leim, 6 bis 8 Zoll tief, Ein großer eil jette jm gen (Cleve m Die“ Rind dereh verſd von; iht die 11% er Umſiay Yeiſtes bey Virthen| aus Feiſty jelen Ory zeigt, Y be von vet Bode jj - Viefe ur) hat, Wt 0 unfeuht ils tur 4 [ Theil dy bewachſ) Ein ſchw; Nalton un) Feldmark elperthot), FFreuet Ad der Weit Pfluge 8 ein Flein umer-Iu der Dod Fin groß Iln--vielen Orten liec 2935 Theil paßt ſehr gut zu Rüben, Gerſte und Cſpar- zette. Deſſen ungeachtet iſt es ehedem und wird immer noch am meiſten zu bloßen Scafhütun- gen und Kaninchen- Gehägen gebraucht.| In Cleveland iſt der Boden beynahe dur ende ee“ aer 2 ---. es pos = deren einige eine beträchtliche Größe haben. ZU verſchiedenen Gegenden hat man ſchwache Lagen von Kohlen gefunden, und"findet deren noh in unbeträchtlicher Tiefe. Bey Ayton hat man ECi- ſen und bey Hafues Kupfer gewonnen. Alaun? Schiefer iſt indeſſen das wichtigſte Produkt die- ſer Gebirge, die ganz England und einen gro? ßen Theil von Europa mit. Alaun verſehen. Der Untergrund iſt gewöhnlich-Sand, der an einigen Orten eine Keuſte bildet, die verto- ſtetem und halb verweſetem Eiſen ähnlicher als Erde ſiehet und für Waſſer ſo undurc fie fam egen iſt 1 bis 2 Zu man Hy - beym Oe : Berge ff Die Ufo! | der Derge » det ſich Nach de! 297 Reihe, von Hügeln zu urtheilen, die gegen Nor- den dieſes Thals liegen, ſollte man eine Ader faltgründigen Ackers an dem nördlichen Rande vermuthen. Die Erfahrung zeigt aber das Ge- gentheil. Die Waſſer aus den Gebirgen machen ſich Luft in den dazwiſchen liegenden Thälern und finden endlich ihren Abzug in einem tiefen Grunde, der ſich zwiſchen dem Gebirge und den Kalkſtein- Bergen durchziehet, welche den unmit- - telbaren Rand dieſes Thals ausmachen. Dieſe Berge beſtehen aller Wahrſcheinlichkeit nach aus durchdringlichen Steinmaſſen, worin ſich das Waſſer einzieht, oder an deren Fuß in Quellen ausbricht. Bey Pickering. entſpringt der fleine Fluß Coſtow. Ev ergießt ſich nicht wie aus der Deff- zung eines Schlundes, ſondern quillt durch un- zählige kleine Deſfnungen aus dem Sande, der durch. die Riſſe dieſer Sreinmaſſe fich durch? drängt. Der Lauf dieſes Fluſſes oder. vielmehr Baches, erſtret ſich nur auf wenige Morgen. Es iſt eine-bemerkenswerthe Thatſache, die ſich aber vielleicht leicht erkiären läßt,, daß eine Ge: gend von ungefähr 20 Q. Meilen(19. Q. M.), die über dieſem Ausfluß liegt, faum eine andere Quelle noch, eine Q. Ruthe quelligen Bodens bzüge. 298 hat. Der Kalk und der oben erwähnte rothe ſieinige Lehm liegt ſaämmtlith über“ dieſen Quellen. Der Kies-Lehm, welcher tiefer liegt, hat glück- licherweiſe eine Kieslage unter ſich, welche, ob- zwar einige Fuß unter der Oberfläche, ihn doch trafen genug erhält, um in allen Jahreszeiten earbeitet zu werden, und" im W gen des'Viehes zu verhüten. Bey dieſen Umſtänden Find Abzüge unnösthig. Der einzige Fäl,« wo" ſie Nußen fiifteten, war zinter das Ein- der moraſtige Geund, deſſen ich Seite 242. er- wähnt habe, der in der Nac JGAFſHäft der Co- ſtow Jiege und von' deſſen Wäſſer überſchwemmt würde. Die e am Rande iſt von der Beſchaffenheit, daß Abzüge keinen Nußen brin- gen können. Jim Thale find“ſie dagegen öſters nöthig geweſen und mit dem been Erfolge aqus- geführt worden. In einem Beyſpiels, dem ich näher zu fol- gen Gelegenbeit hatte, wurde ein Fle von 30 «Es ep 6 AY PW ESS ADI GEN PE EP TIA EPE N2< x Äcres'( 48 Morg.) kaltgründigen unfruchtbaren Landes, das am Rande eines Hügels lag, durch Abzüge auf das doppelte ſeines-Ertrags gebracht, Aus einem mit Binſen und ſchlechten Gragarten bewachſenen Moraſt wurde ein Feld,- das an- ſänglich ſehr gutes Getreide und jeßt vortrefli- liegen komme. Gewöhnlich wird der Acker. nur geſtrecket (rice. balked), nicht rein abgepflügt, Die beſte „Weiſe, zm die L Aſche mit dem Boden zu verimi- ſchen, worauf„hier alles anfönmut, ſcheint zu ſeyn,. die, Beete quer durch zu ſtrecken. und ſie tein wieder aufzupflügeu. Dieſen.“ Sommer hatte. ich Gelegenheit, ein aeues und.beſonderes Verfahren zu ſehen. Das Land. wurde unmittelbar nach dem. Ab- ſchälen, umgepflügt, und. ſodanu die Erd: Schol- den. verbrannt... Die Aſche: wurde auf. das.-ge- pfügt geog (Pof wurd und, hald 7 daray fahr. töglid his Gs ohne zu kr hohl| es iſt ſev Bode fomn ub PN «81.3 Whrict| pflügte Land. geſtreuet und. mit der Saar-untev- Veuet ver geegget, um ſtatt oben auf geſiteueten Düngers bran(Pop=dressing)„zu. dienen.... Beym Pflügen Game ju wurden die„Beete':5 bis 6 Fuß breit gereinigt und. die Plaggen auf die Seite gebracht:.So- FeoÖhnlih bald der. Acker gepflügt war, wurden. ſie wieder vid im| darauf getragen... Ein Pflug beſchäftigte unge? zuſammen fahr, drey.„Frauen. zu 30.,P-( 6 Gr... 8„Pf.) et in den täglich. Dieſes. vermehrt.-die Ausgabe- um. 27: is 1 Thl| bis. 3 Sh. p.. Acre( 32-bis- 15. Gr, p-,.M.). [, das 96 Die Vortheile ſollen-ſeyn, ſich in Anſehung' 1d fie fh dex Witterung: bey-dem Werbrennen zu„ſichern, d) ews-„ohne der Koſien zu bedürfen„ die Plaggen„erf pflügen, zu“ trocknen.., Indem ſie auf dem Pfluglande jm) hohl liegen, hat die Luft freyen Durchzug und geſtredit es iſt nicht zu beſorgen, daß ſie wieder. anwach- Die beſt! ſen.- Ferner, ſoll. ſii) die Aſche: beſſer mit dem zu vent“ Boden. vermiſchen, ohne jedoch zu tief. unterzu- ſcheint zt Fommen ,. welches in-dieſem zjalle um ſo mehr; 4. und ſv zu beſorgen war, als die, erſte Dſlugart-wegen „des. moraſtigen. und feuchten„Bodens, worauf beit, dN Rüben kommen ſollten 4 ſehr tief ſeyn mußte. el. Hier. war das"Verfahren ſehr richtig.- Db„aber vent Ib die bloßen„Vortheile des beſſern Trocknens der d: Schöl Plaggen und die Aſche zum Düngen auf der “ da8.00| Saat„zu brauchen hinreichen, ihm überhaupt 314 den Borzug zu geben, müſſen mehrere Erfah- gift rungen beſtätigen. zu ſe Witterung."Die Zeit zum Abplaggen hängt von der ſü WVitterung und der Frucht ab, die man auf den dem Acker bringen will.“ In feuchtem“Wetter iſt es m gar mcht rathſam. Die Plaggen ſind weich und ih naß." Sie fallen alſo flach auf“den Grund und|. ME! ; faſſen, wenn die Witterung feucht bleibt, leicht. ſc! wied?t Wurzeln. Geſchiehet es dagegen bet wu trokfnem Wetter, ſo iſt die Bearbeitung leichter guet und die Plaggen werden durch die Gras- Halme; T hoßl gehalten, ſo“ daß die Luft einen freyen der Durchzug darunter hat. Die Arbeit und Ko- 11:09 ſe ſten"ves Trocknens werden erſpärt, und das| het Verbrennen iſt' weniger beſchwerlich. Die Bee 1 004 ſiellung muß daher der Sorge für die Witte-| fahret vuns untergsordnet ſeyn. zende LIE Die erſie Frucht pflegt gewöhnlich Weizen, eing? Rübſaamen, Rüben, kleine Gerſte oder Hafer eine zu ſeyn. Selten triſſt die günſtige Witterung; Mid zum Plaggen ſo früh ein, daß eine der“ leßtern; beſſe Früchte, beſonders Hafer, geſäet werden könnte.' Det Kleine Gerſte wird indeſſen zuweilen Ende May). Die oder Anfangs Juny nachgeſäet. Rübſaamen und| längſ Rüben ſind, und vielleicht mit Recht, die belieb- mand teſte Frucht. Im Monat Juny hat der Wirth näher die bojte Zeit und die Witterung iſt gewöhnlich| VH tee Erfah: € von des an auf den Jetter iſt - ) weich und- Orund un) eibt, leidt. gegen bey mg leichte ras: Halm nen frem | und A und dy Die VP! je Witty ) Weiz, oder Haſt Witterun) der leßtert den Enno Fude Ma gamen un die belieh! der Wirt) gewöhnli) ES günſtig, Weizen ſcheint ebenfalls vortheilßaft zu ſeyn, wenn man das'“ Land liegen läßt und für die“gehörige- Vermiſchung der Aſche“mit dem Boden,“ durc wiederhohltes Pflügen und Eggen ſorgt. Man hat mir von Beyſpielen er- zählt, wo man die Aſche erſt mitten im Som- mer gebreitet hatte, und das ganze Feld ſogleich ſich) mit friſchem Graſe bedeckte. Im Herbſte wurde es umgepflügt und einfariger IPBeizen mit gutem Erfolge darauf gebauet.' Das Verbrennen des Raſens ſcheint eine der beſten Quellen zur Verbeſſerung des Ackers zu ſeyn, die män aber noch nicht genug verſte- het und eine nähere Unterſuchung der Landwir- the und Naturkündiger verdient. Dieſes Ver- fahren ig bis jeßt nur auf einige wenige Ge- genden und in dieſen nur auf beſondere Falle Q3 '„eingeſchränkt. Für die übrigen Provinzen iſt es eine ganz fremde Sache. Selbſt in dieſen be- trachtet man es nicht als ein allgemeines Ver- beſſerungs- Mittel, ſondern wendet es nur zum Bezwingen von alten und zähen Raſen an. Hier, wo es unter den verſtändigen Landwirthen längſt Anwendung findet, iſt es doch noch für manche ein Schre>bild, dem ſie ſich nicht zu nähern wagen. Der Gedanke, fruchtbare Erde in die Luft'zu ſtreuen, erſchrickt einige, und ITußen. 316 j andern iſt das. wiederhoblte Verbrennen des Ra- ſens ein Stein des Anſtoges. Wer indeſſen die in den„Plaggen befindliche Erde mit der gewon? nenen. Aſche vergleicht, verliert dieſe Furcht bald. Man. nehme an-- daß: die-Plagge einen Zoll. dick ſey„ſo-iſt vielleicht kaum 2 davon Erde. Dieſe, weit. entfernt auf eine- beunruhigende Weiſe ſich im Haufen zu vermindern, vermehrt ſich viel? mehr... durch die.„Wirkung des Feuers. Indem es die Erde auflockert, wird. der Klumpen grö- ßer, als eben die„Erde. wäre, wenn ſie blos ab- geſchüttelt und. getro>net würde: I<. will in- deſſen weder für die Vermehrung. ſtreiten, noch die Berminderung zugeſiehen.- Das» Feuer wirkt auf jede Erdart. beſonders,- Thon brennt zu ei- - ner. harten Maſſe. gleich Ziegel- Steinen, und die Zeit hat. Feine Wirkung darauf. Die Aſche von leichtern Erdarten iſt dagegen. von vergängliche- ret; Natur. Auf die Wirkung des Verbrennens des Raſens ſcheint man nicht achtſam genug zu ſeyn. Der Nußen,- den Boden urbar zu ma- t. Zy aben, auf nge dieſ » aber et vergeben mit frem Ywächeren Geyet ras: Wut orhande) ſo lanz! verfault 323 Bey einer ſtarken Lage Damm:- Erde beruht der Dortheil des Abplaggens und Verbrennens blos darin, daß die Gras- Wurzeln getödtet, loſe Erde hervorgebracht und den jungen Pflanzen mittelſt der Aſche Nahrung geſchafft werde. Aus dem Obigen kann man folgende Schlüſſe ziehen. In ergiebigen Boden mit einer ſtarfen Lage Damm- Erde 7aun in aufgeriſſenem Iaſen Getreide einfährig geſäet werden. Jedoch iſt es wirthſchaftlich, das Pflügen einige Zeit vor dem Säen vorzunehmen, um theils die friſche Erde dem wohlthärigen Einfſuſe der Sonne und Luſt auszüſeßen, theils die Verweſnng der Graswur- zeln zu befördern, Zweyfährig iſt indeſſen dem einfährigen vorzuziehen, wenn man mit der- er- ſten Fahre den Raſen unten und mit der zwey: ten ihn wieder herauf bringt. Ein Boden, der weniger fruchtbar iſt und eine dünne Lage Damm-Erde hat, verträgt dieſe Behandlung nicht. Der Raſen muß entweder abgeplagget werden, oder ein Jahr umgepflügt liegen bleiben, damit die Gras- Wurzeln verfau- len und ſich der Nc>er verbeſſere. Das leßtere Verfahren vermehrt die Koſten, verurſacht den Verluſt eines Jahr: Ertrags und ändert nicht die Natur eines zu ſtrengen Bodens. Bey. leß- term, er habe eine ſtarke“ oder ſchwache Lage X1 2 324 Damm- Erde, ſcheint das Abplaggen und Ver- brennen vorzüglich anwendbar. Die Länge dieſer Abhandlung wird, wie ich mir ſchmeichele, ihre Entſchuldigung in der Wichtigkeit des Gegenſtandes finden, welche da- zu Gelegenheit gegeben hat. Die königlichen Forſten bringen in ihrem jeßigen Zuſtande dem ' Ganzen wenig Vortheil. Sie könnten aber ſehr einträglich werden. Ein Verſuch, ihre Verbeſ: ſerung zu befördern, indem man die leichteſten Mittel der Ausführung anzeigt, ſcheint mir die Pflicht eines jeden zu ſeyn, der ſich hierin Ers fahrung geſammlet hät. Verbeſſerungen dieſer Art bringen Vortheil und Vergnügen, ohne große Auslagen„noch vorzügliche Auſſicht zu er? fordern.; Anmerkung. Aus dem Bericht über den weſilje er verfuttert werden, 2. Hafer, zuweilen Weizen, wenn die Rüben früh genug aufgefukkert ſind, 3. wiederum Hafer, wonächſt es Brache zu üben liegt. Im ſüdlichen Winkel der Howardian«, Hüge! wird in ſtrengem Lande der Raſen im ARIE des Frühjahrs, ſobald die Witterung 8 irgend erlaubt, abgeplagget und verbrannt, 8 in der Brache zu Rüben mik Kalk ge- düngt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die- ſes die beſte Verfahrungs- Art ſey. Aus den Seite 84. angeführten Rachrichten des Eſq. Nobert Sto>dale über die Gemein» heitö-Theilung zu Knaresbo- rough. Von dieſem Lande fielen verſchiedene an- ſehnliche Strecken theils zur Entſchädigung meines Antheils an der Gemeinheit, theils durch Ankauf, in meine Hände. Ein großer Theil davon war bon der elendeſten Beſchaf fenheit. entweder Moräſte ohne Abfluß, oder kalter unfruchtbarer Thon- mit weißem Sande vermiſcht, und ganz mit Straucer war wenig Vortheil zu erwars ten. Nichts deſto weniger ſuchte ich es zu verbeſſern und wurde de8halb von vielen ges' tadelt. I< muß auch frey geſtehen, daß meine Erwartungen nicht erfüllt. wurden. Die Erzählung meiner Irrthümer. konn in- deſſ?n vielleicht dazu dienen, daß audere bey ähnlichen Unternehmungen ſie vermeiden" ler- nen. Bey Erhaltung des erwähnten thoni- gen Ackers war. ich. ſehr eifrig, die Einhä- gungen in Stand zu ſezen. I< bezahlte zwar übertriebenz da ich aber mehrentheils Fremde dazu nahm, ſv wurde die. Arbeit elend auögeführt. Da ſie fein Vermögen hatten, ſo mußte ich Vorſchüſſe thun. Die Jolge war, daß ſobald ſie nichts mehr zu fordern hatten, ſie ihre ſchlechte Arbeit nicht einmahl vollendeten, und daß ich einen gro» ßen Theil davon, beſonders die Stein- Wälle, zum zweytenmahl"machen mußte. Ich taufte hiernächſt' Pflug- Ochſen“ und pflügete damit ſv tief, als ich kommen fonnte. Bey dieſer Gelegenheit brächte ich eine ganze Menge Steine heraus, die ich zu finden nicht erwar: tet hatte. Mit dieſen hätte ich einen großen Theil der Einhägungen machen und mir da- durch viele Koſten erſparen können. Nach dieſem erſten tiefen Pflügen ließ ich den Arker ein ganzes Jahr liegen, den Wir- kungen des Froſtes und der HDiße ausgeſeßt,| Dann ließ ich es tüchtig eggen, in die Quere pflügen und mit 3 Chaldrons Kalf P- Acre > Dammeemg gun ! ih(6 0 vielen" ſtehen, dyj It wurde; 1. Fon ip audere by) melden Im. ten tho) die Einh) ich bezahl nehrenthß die Arb! Vermö thun, Y fö, mehr j1| Arbeit nich| ) einen atw tein- Dil Th kauft igete dan) Dey dieſe) ze Menz| nicht etw inen große nd mie dt, ", gen ließ"| „den Br e ausgeſh in die Zun (alf pA 329 (1 Wiſp. xr6 Sch. p. Morgen) düngen, da- mit ſich der Ü>er ſekte und die überflüſſige Säure verlöhre, Im nächſten Frühjahre be- ſäete ich ihn nach einem nochmahligen Pfiu- gen mit Hafer, und im. folgenden Jahre mit Erbſen oder Wicken.- Ich lies 1:es hierauf Brache liegen, düngete es wieder.'mit Kalk und nahm nach jeder Düngung zwevy Früchte aus der Brache, bis ic) fand, daß wieder hoblte Kalk- Düngung dem Lande'mehr Scha- den„als„Vortheil brachte. Jeßt nehme ich nur eine Frucht ays- der Brache, habe beſſere Ernten ind erſpare 2 Guineen p«+Ycre( 8 Thlr. 48 Gr.-p. Morgen) an Kalb, der 14 Sh. p- Chaldron(5 Gr. 3 Pf. P.-B. Sch.) Foſtet.; In 12 Jahren habe ich: zwar nur b Ern- ten. Sie bringen: mir aber-mehtcein, als die bjöherigen arte, mein Land- bleibt im Stande und. ich gewinne 8 Guineen P- Acre (35 Thlr. p. Morgen), die ich ſonſt für Kalf ausgab, In der Zukunft wird Kalf wahrſcheiniich dem-Ycker wieder nvdthig thun, Indeſſen bin ich überzeugt, daß. es Kalfarten giebt, weiche das Land ſv avsſangen, daß es am Ende weder Korn noch Gras trägt. Wir haben zwey Sorten Kalk, wovon eine bey Terrybridge von dichten Kaltſteinen und die andere bey Knaresborough von poröſem Mergel gebrannt wird. Jene bringt beynahe immer ſchönes Getreide, dagegen dieſe oft (WE) das Land auf! viele Jahre unfruchtbar macht. Zu ſeiner Zeit ſädete ich Futter-Kräuter, ließ ſie das erſte Jahr darch Schafe abwei- den, und brachte'alle meinen Hof- Dünger darauf, auſſer: einige kleine Stücke, wo ich ähn zum NRübenbäu brauchte. Indeſſen will dieſer Boden weder zum Kornbau noch zum Graslande lange aushalten,“ſondernh es muß mit beyden öfters abgewechſelt werden. Durch vbige Behandlung, den Anbau einiger klei- nen Häuſer und Scheuneu und die“ Bearbei» tung mit Ochſen; habe ich das Land ſo weit gebracht; daß es zu-x0 Sh. Pp."Acre(2Thl. 2 Gr. p. Morgen)'verpachtet werden konnte, Indeſſen muß ich bemerken, daß"wenn der Grund dem' Zehnten unterwörfen wäre, die Berboſſerungen durchaus unmöglich gewe: ſen wären. Der Zehnte hätte in“ manchen Jahren den reinen Ertrag überwogen. Den ganzen Fleck legte ich in x0 Kopveln, die mit Hecken von Weisdorn oder anderm Strauchwerke' eingefaßt waren. Den Boden, worauf dieſe ſtehen ſollten, bereitete ich durch bſteres Pflügen und Pflanzen von Erdäpfeln dazu vor. ach deren Ernte ließ ich einen Graben machen, belegte den Graben- Bord (caw) mit Steinen und pflanzte die Hecke dahinter. Den Graben machte ich auf der höhern Seite der Hecke, um das Waſſer auf- zufangen, ehe es dieſe erreichen kann. Weil ] ; Ufruhthy utter: Fraun Schafe anz; Def: Dime tücde, iv jj Indeſſen dil qu noh um nder e my verden, Zh 1 einige die Dub Land ſv wt Acre(23 erden fon ß wenn tfen wit) öglich gew nn mand! aW, 10 Kopytl) oder anden Den Body tete ich dard on Erdäpfel eß ich eine) vaben- Dm) te die Det! ih ufd Doſſer uf fan Zi A 33! Wärme und Schuß in hohen den Winden ausgeſebten Lagen die Haupt- Erforderniſſe find, ſv machte ich an' der inwendigen Seite der„Decke eine 20 Fuß breite Pflanzung von hoden dem Boden angemeſſenen Bäumen und hägete ſie mit einer Hecke von Weiß- Dorn ein.'Wenn dieſe„Bäume. durch ihre Höhe der' Hecie und: dem Acker einſ? ſchäd- lich werden, ſo fann man ſie alsdann her- unter hauen und ſie dienen bey Erneuerung der Hecke zu Zaun- Strauch und Pfählen. Da es oft an Waſſer fehlt, ſo-leate ich in dem Punkte, wo ſich vier:-Einhägungen freu- zen, einen kleinen Teich an, der auf die Art vier Koppeln zugänglich«war. Ich gewann dadurc“, daß ich jede Koppel nach Gefallen zu Acker oder Weide nußen konnte. Dey) dem Urbarmachen des niedrigen Theils fehite ich ebenfalls durch zu große Eile. Ich machte, nach dem Rathe eines in dieſem Fa- ker in den Stand kam, in regelmäßiges Grasland verwandelt zn werden. Was hinreichend trocken war, be- ſaete ic) mit wolligtem Ray-Graſe(hay-= Seeds) und Alpen- Klee( cow-grasl). Die- ſes iſt unſer einheimiſcher Wieſen- Klee, der perennirend iſt. Da er einen ſtarken Sten» gel hat, ſv enthält er nicht ſo viel fixe Luft, als der rothe Klee, und blähet das Vieh nicht auf. Wenn es 8 bis 10 Jahre in dem Stande bleibt, ſv wird es gewiß ſehr gute Weide ſelbſt für Fett- Vieh. Aus dem zu moraſtigen Lande machte ich Pflanzungen von Weiden und andern ſolchem Boden angemeſſenen Hölzern, die erwünſch- ten Fortgang haben, und ſich vhne Zweifel in einigen Jahren gut bezahlt machen wer- den. Den Abzügen half ich nach, wo ſich Mängel entdeckten. Sobald ich vbllig über- zeugt bin, daß ich ſie bedeckt laſſen und das Land pflügen kann, werde ich es umwerfen, walzen, Hafer ſäen, ihn untereggen und noch- mahls walzen. Im Herbſte werde ich die nnn de jeht noh ſes vam Sobald"M ß ic) des un|E - demiß hſelnd fob tand für, andelt 4 war, bb ſe(hay- 3[), Die Re ds fen Ste fixe Luft das Vith Jahre| zewiß ſeh! machte ich en Solen erwunſc) ne Zwei hen wet! . woſih ollig über 7 und ds umwerſe) und nec) ve ih dt 225 2032 Brache pflügen und im Frühjahre zu Rüben zubereiten. Finde ich im ſolgenden Jahre das Land rein genug, ſo beſae ich es mit Hafer, darunter Alpen», weißen und Wieſen» Klee, und laſſe es zu Weide liegen. Als das Land, welches einen ſchwarzen lockeren Boden hat, zuleßt Rüben trug, fiel ein ſtrenger und falter Winter ein. J< be merkte, daß dieſe Nüben von dem Froſte we» niger litten und ſich im Frühjahre länger hielten, als die in beſſerm Boden gewachſe- nen. Eine Bemerkung, die ich auch ſchon anderwärts bfters zu machen Gelegenheit ges habt hatte. Aus dem Bericht über den ndrd- lichen Bezirf, Bey Lvockton, unweit Pickering, wurde vor 6 Jahren( 1788) ein Fle> von 70 Acres (312 M.) urbar gemacht, der vor der Ge» meinheit8- Theilung nicht höher als für 1 Sh. p-Acte(5-Gr.“P. M.) hatte verpachtet wer» den können; Der Boden war mehrentheils torfartig mit Strauch bewachſen. Der Un- tergrund rother Sandſtein(greet-stone) auf einer Lage Thon und Kalkſtein. Lebterer liegt an einigen Orten ſehr tief, an andern ſv fla), daß man ihn auSgraben und auf dem Acker ſelbſt brennen kann. Yuf 48 Acres (76 M.) wurde der Raſen«abgeplagget und * verbrannt. 47 Morgen.( 74x M,) wurden mit Rübſen beſäaet, die bo Quarter(13 W. 3 Sch.) brachten und einer mit Noagen. Dieſer war beſonders ſchön, an 6 Fus boch und wurde auf dem Halme für 5 Guineen -( 35 Thlr.) verfauft. Das- Land bekam nur' eine Pflugart, ſonſt würde der Nübſen wahr- ſcheinlich beſſer geſtanden haben. 120 Chal- drons( 26 W. 6 Sch.) Kalk wurden auf dieſen Ac>er gebracht und untergepflügt. Daß der Kalk nicht beſſere Dienſte that, iſt ver- muthlich dem zu wenigen Pflügen zuzuſchrei- ben. Das Land: wurde mit Hafer, worun- ter Jutter-Kräuter, abgeſzet. Jener gab eine mittelmäßige Ernte, dieſer eine reichliche die bis auf 2 Laſt von 125 Steinen Deu Pp. Acre( 18 Ct. p. Morgen) ſtiegen. Die ge ſäeten Futter- Kräuter waren Ray- Gras, ſpiber Wegerich, weißer und. rother Klee. Das Ray-Gras ſchlug erſtaunend ein 7. die übrigen Arten nicht ſo gut. Erdäpfel gerie- then auf dieſem Boden gut, Rüben aber nicht in eben dem Maaße. Es wurden noch 5 Acres( 8 Morgen) zugelegt, und davon mit Anbau der nöthigen Gebäude ein kleines Vorwerk angelegt, das zu 39 L.(200 Thlr. P- Morgen 1 Thlr. x6 Gr.) verpachtet wurde. Die größte und einträglichſte Berbeſſerung dieſer Art hat Herr Nichard Simpſon zu Saintoft im Pickering- Moore gemacht, und davon im folgenden Briefe ſelbſt umſtändliche Nachricht gegeben: tun ' Nee, ) Jup beh 5 Quin befam 11 ſen wah, 120 Chal urden auf flügt. I 1, If be zuzuſchrei , worur jener qe € reichlich 1 Dey D Die 96 ay- Orb, her Riu ein, d| fel gert: ben abt 'den nod nd davon jn Feind 200 Tl, et wurde, beſſerung mpſon zu cht, und ſtandlicht 335 » Der Antheil, den ich von der Gemein- heit von Pickering und Newton- bekam, be- - ſtand in 3x5 Acres( 590 kl. M.) und lag am nördlichen Rande der Kaliſtein- Hügel, welche längs dem Thale dſt- und weſtlich in einer Länge von 30 engl. Meilen( 6 g. M.) beynahe von Helmsley bis Scarborough lie- gen. Dieſe Kalfſteine ziehen ſich in einer Breite von 2 bis 3 Meilen( 2 bis 3 g. M.) nördlich bis ans ſchwarze Moor'( blak-= moor); eine wilde Gegend von nicht we- niger als 300 Q. M.(14 9. Q. M.), deren geringſter Theil urbar iſt, Der Boden meines Antheils beſtand aus drey Klaſſen: rx. Klaſſe, ziemlich ſtrenger Lehm und in mittelmäßiger Tiefe Kalkſteine, hält 100 Acves:(158:X.M.). 2. Klaſſe, tiefer Sandboden mit mehr oder weniger Roth- Stein- Erde vermiſcht, 704 185-6 I12 41.22); 3. Klaſſe, ſchwarzer Moor- Boden, 145 Acres( 230 kl. M.). In den beyden erſten Kloſſen ſtand fleck- weiſe Heide- oder Farrn- Kraut und andere Gräſer. In der dritten dagegen 51os Heide- Kraut, und nur hin und wieder einjge Bin- ſen. In dieſer Klaſſe beſtand die Damm- Erde ziemlich durchgängig aus halb verfaul- tem Heidefraut, Moor mit grauem kieſigen Sande untermiſcht, wie dieſes im größten SSEN SENS SEIEN (SB) Theile des trocknen Moors der Fall iſt. So lange es in der Gemeinheit lag, war vieles abgeplagget und zur Feuerung gebraucht. Der Untergrund war aber ſehr verſchieden, Hierauf gründete ich meine Verbeſſerungs- Neittel und wurde in meiner Erwartung nicht' betrogen,) In ungefaht 109" Acres(158 M,) von der driitez Klaſſe war zwar die Damm-Erde wie im übrigen durchgängig ſchwarz, an ei nigen Orten 2, an ändern 6 Zoll ſtark. Der Untergrund glich ſandigem Lehm mit thonis gem Sandſtein- Kies vermiſcht. Ohne Zwei- fel war dieſes ehedem die Damm- Erde, ehe ſich das Heide- Kraut eingeniſtet“und die übrigen wahrſcheinlich darauf geſtandenen Gräſer verdrängte. Eine Begebenheft, dle, noch täglich geſchiehet, und die ſich ohne Zweifel auf dem größten Theile des Randes dieſes Moors in einer ziemlichen Breite eben ſv ereignet. hat. Heidekraut wächſt überall, vorzüglich aber auf leichtem ſandigen Lehm. Es iſt eine perennirende und ich möchte ſa- gen unvergängliche Bfllanze, da ſie Stengel und Blätter den Winter durch behält, und dieſe über den Schnee hervorragen. Ihr Sa- men wird durch den Wind weit weggeſührt, und durch das Schmelzen des Schnees be- fruchtet. Sie muß alſo die zärteren Gras- Arten, die unter ihrem Schatten wachſen, allmählig verdrängen, Hiezu kömmt noch, daß ja|E | War vj ) Oebräutt, verſchieden erbeſſwung artüng nid 38 M) tn DammHry vary, db (ſtart. | mit than) Ohne Zu m Erde,| jet und|! geſtand benhelt, 1 & ſich Unglücklicher- weiſe iſt dieſe Lage zu ſtark,. um mit dem Pfwuge durchzudringen. Dieſes iſt die ſchlech teſte Art Land in dieſem Moore«- Le Ge- treide- Brten, ſelbſt Noaggen, vergehen, ein- zelne Zlecke ausgenömmen, bety naſſer ſv wie bey trockener Witterung, ehe ſie in die Ych- ven ſchießen, ob ſie gleich bis dahin ſehr ge- ſund und fraftvoll ſchienen. Dieſes rührt, meiner Einſicht nach, daher, das zu der Zeit die Hauptwärzeln, die tiefer gehen, um mehr Nahrung zu ſuchen, auf dieſen ſchlechten von allen Nahrungstheilen entblößten Unter- grund treffen und alio' verwelken und.abſter- bein. Kann man diefem Lande indeſſen Kalk ohne übertriebene Koſten geben,“ ſs wird es zu ällerhand“ Früchten geſchickt. Wenn der Raſen qehdrig abgeplagget, verbrannt und mit Kalk gedüngt wird, ſo gerath weißer Klee und RaH-Gräs auf dieſem BDoden vor- züglich gut. Als ich dieſe Wirthſchaſt 1787 Vy. antrat, ſo ſchien mir die Natur der auf dem beſten Kalkſtein- ſo wie auſ Sandboden be- mooſten Gras- Narbe, mit wenigen Flecken Heidekraut vermiſcht, anzuzeigen, daß den Raſen dünne abzuplaggen und zu verbren- nen, hier die beſte Verſahrungsart ſey. Da ich indeſſen noch ein junger Wirth war und öfters gehört hatte, daß dieſes Verbrennen den Boden ganz zerſtören hieß, ſo pflügte ich 19 Acres( x6 kl. M.) der beſten, am we- nigſten mit Heidekraut bewachſenen Gras- Idarbe, deren Untergrund Kalkſtein war, blos um. Indeſſen habe ich alle Urſache, es zu bereuen, weil ich von dieſem Stücke nie ein- mahl eine mittelmäßige Ernte gehabt, und jebt, da es Grasland iſt, iſt es wieder ſchlechter als anderes Land, was ſeit eben ſo lange beſäet iſt, ob es gleich eben ſo viel Kalk und Dünger als irgend ein Stü> bes Ffommen hat. Das Abplaggen und Verbrennen des Ra- ſens ſchien mir auch im ſchwarzen moovrigen Boden bety einem guten Untergrunde einen doppelten Vortheil zu bringen. Durch etwas ſtarfes Abplaggen und Verbrennen verwan- delte ich nicht nur den ſchlechteſten und am wenigſten verfaulten Theil in gute an alca- liſchem Salze reiche Aſche, ſondern konnte mit dem Pfluge den Untergrund erreichen, ihn mit dem ubrig bleibenden ſchwarzen Bov- den vereinigen und dem wohlthätigen Ein- fluſſe der Luft ausſezen. Ich fieng das Ur- it Auf Den ndboden bz, igen Flein ' daß di zu verb, tſe. H th. war un) Verbren ſo pflügt. en, am nen Grad. 1 war, bi che, de nie din gehabt, un) 66 wirt 18 ſeit ebi eben ſo 1 n Stüd bb en des Ib en moorig! runde ein ur ews ven verb ten und a te an des dern font d erreichen warzen Py tigen Ein- 9 das IIw 339 barmachen mit einem größern Theile des bes ſten und einem geringern des ſchlechteſten Landes an, damit eines Theils die Koſten ſich eher bezahlt machten, und ich andern Theils- einen größern Vorrath an Dünger ge“ wönne, Das erſte Jahr ließ ich i20 Acres (1995 M.) abplaggen und brennen, nehmlich 895 Acres(127 M.) von der xiſien und 2ten Klaſſe und 40 Acres(63 M,) von der 3ten Klaſſe, Den größten Theil dieſes Landcs be- dungte ich mit 3 Chaldrons Kalk P- Zere (1W. 16 Sch. p. M.), einen Theil aber nur mit 2 Ch. p. Acre(x W. 3 Sch. p. M.). So geringe auch bis jeht unſere Kenntniſſe von den Beſtand» theilen, Eigenſchaften und Wirkungen des Kalks ſind, ſo wiſſen wir doch, daß Kalk und Pflanzen- Aſche, die viel älcaliſche Theile enthält, ſic) einander als Dünger Beyſfand leiſten, und wenn man alſv mit Kalk düngen will, man ihn mit der Aſche zugleich auf den Acker bringen muß. Dieſes bewog mich zu obigem Verfahren. Von den 895 Ycres (127 M.) aus der 1ſten und zten Klaſſe bes ſäete ich, nach gehbrigem Abplaggen und Brennen, im Ynfange des May 14 Acres ( 22 M.) mit Hafer und erntete davon P- Ncre 7 Quarter( 1 W, p. M.), 40 Ycres ( 63 M.) mit Nübſen und erntete 1788, 160 Quarter, 4 Quarter p. Acre( 35 W.p. Morg. 13 Sch. 4 WMW.) und die übrigen 26 Acres (42 M.) mit Rüben einmahl gepflügt, die 9 3 340 eine ganz gute Ernte gaben. Sie wurden mit Schafen auf dem Flecke verfuttert. 1788 ſaete ich Hafer darauf, und erntete 7 Quar- ter p-„Acre Cs 23: D: 57.7. Auf die oben USSHBEN blos gepflügeten 10 Acres(x6 Morg.) ſäete ich zuerſt graue SO und 1 HE1:00 nicht einen Quarter p. re. 3 Sh.. 5. M. p- Morg.) 40 die 40 Acres(63 M.) von, der 3ken Klaſſe ließ 7 den Raſen ſiarf abplaggen, verbrennen und mit drey Chaldrots Kalk p. Acre 64 W..13b- Sch. pr» M.)- düngen. Den Theil, der den beſten Untergrund. hatte, ließ ich im May pflügen, Ende Juny wiederum in die Quere pflügen, abeggen und mit Rü- ben beſäen. Den Geiinnſt ſchäßte ich einer halben mittelmäßigen Ernte gleich. Sie wur“ den von Schafen auf dem Flecke abgefreſſen. 1788 ſäete ih Hafer darauf und gewann 5 bi5.6:Q./ p.:Acre+.(16. bis„290 Sch. Morg.)- Da ich Weide fär mein Schafvieh brauchte, ſo ſäete ich 14 Ycres( 22 M.) p. Acre mit 5 Pfund weißen Klee( 8 Pfund p. M.) und 5 Bushel( 2 Sch. p. Morg.) ge- wöhnlichen Heu- Saamen ab. Es begraſete 1. vortreflich und im folgenden Jahre war über das ganze Feld gleichſam eine Decke von weißem Klee gebreitet. Ein Acre(1x Morg.), deſſen Boden ſo gut wie der übrige war, wurde nicht mitt Kalk gedüngt. Bet) den Rüben zeigte ſich fein merflicher Unter- Sie wurden ittert, 1788 te 7 Du gepflügety uerſt ora Auatter 3, 1. der 3 abplaggm, 6 Kalk 7, ngen. I hate, lis 1) Wiederum nd mit Ky te Ich) eint ». Sie wur abgefreſt nd gewann 20 Sh. 1 1 Scafei) ( 22 MR.) p 8 Wund p- Morg.) 4? es begrajet Jahre wit eine Zel! 1 Are(15 + der übrlt ng! I) ſicher 1 347 ſchiedz im Hafer aber ſchon etwas, und am allerſtärkſten im Graslande. Es war wenig weißer Klee darauf zu ſehen, und es wurde bald ganz mit Heidekraut überzvgen, da ſich auf dem übrigen Theile dieſes Feldes nur einzelne Pflanzen zeigten, welches ich blos dem zuſchrieb, daß es nicht lange genug un- ter dem! Pfluge geblieben war. 16 Acres (25 Morg.), deren Untergrund etwas ſchlech“ ter wie das übrige und wo die ſchwarze Moor- Erde dicker war, beſiete ich mit Nü- ben einfährig. Sie gaben eine ſchlec im folgenden Herdſte mit Roggen beſäet. Der Ertrag war zwe) Quarter p. Acre(6 Sch, 19 M. p. Morg.). Im Frühjahre 1'788 ſäete ich unter dem Roggen weißen Klee und Heu-Saamen nach dem oben bemerkten Maaße. Es ſtand ſchr gut, und die zwey folgenden Jahre ſah man beynahe fein anderes Gras als weißen Klee. Die übrigen 10 Acres(16 M.) hatten den pben beſchriebenen waſſerdichten ſandigen Un- tergrund. Ich ſäete einfährig Rüben, die nur zwergartige Pflanzen ohne eßbare Wur- zeln hatten, Die' Blätter ließ" ic< durch Schafe abfreſſen.' Im Herbſte 1787 wurde es mit“ Roggen beſtellt und“ im folgenden Frühjahre mit weißem Klee- und HDeu-Saa- men abgeſäet."Der Noggen brachte 6 bis 8 BudShel3 p. Acre(2, Sch, b M, bis 3 Sch. P- Morg.) und das Korn ſelbſt war äuſſerſt ſchleht. Das Gras bewuchs ſich dagegen ſehr gut und von weißem Klee ſtand ſo viel darauf, als von allen übrigen Gras- Arten zuſammengenommen. Auf allen 40 Ucres ſtehet das Gras recht gut. Da ſich indeſſen noch hin und wieder Heidekraut zeigt, ſo werde ich es wieder auf einige Jahre unter den PJug nehmen. In dieſer Art verfuhr ich bis 1791, wo ich mit allem A>er bis auf einige Morgen fertig war, die an zu ſteilen Hügeln lagen, um ſie pflügen zu können. Das Vbplagagen und Verbrennen des Raſens geſchahe durch- gängig einförmig. In Anſehung der Getrei- de- Arten, womit ich es beſäete, handelte ich aber nach den Umſtänden verſchieden. Mei- ner Erfahrung nach empfehle ich, in ſolchem ſchwarzen moorigen Doden den Naſen abzu plaggen und zu verbrennen, mit Kalf zu be- fahren, zweßmahl zu pflügen, im erſien Herbſie mit Roggen und dann nach vorher- gegangener Brache mit Rüben zu beſäen. Kann man in die Brache etwas Dünger bringen, ſo gerathen die Rüben deſio ſicherer, wo nicht, ſo wird doch der Kalk, die Aſche und der Einfluß der Lufr das Land zum NRü- benbau geſchickter machen, als wenn es noch roh wäre, Da das Land von der iſien und 2ten 343 M 3Ch| Klaſſe und das beſte von der dritten gleich 4; wet in Stand geſeßt worden, und die bloße De- 9 vgn rechnung des Ertrages hinreicht, um den ge- and 0 habten Vortheil zu überſehen, ſs will ich nur Tras Arti bey dem ſchlechteſten Theile des Nc>ers die 40 Anh Koſten mit dem Ertrage vergleichen. ſich indeſy Die Koſten betragen p. Ycre p. Morg. zeigt, h Abplaggen und Verhren- 2. Sv. D. Evt. Sr. Pf. Jahre une nen“ des: Raſens: 4.= 18-213 187 2 Chald., Kalk a 7 Sh. 1791, M(10 Gr, 6 Pf. p. T.) Di 55 44.02 ige Moret Anfahren und Breiten,+ 6- x 6 1geln lag!) 6 Pflug-Arten a 5 Sh.' (4 Thlr p.-Morg.):55 3 XO.26 6,4 hahe dur mahl zu egen a 2 Sh. der Oetty)((6-Gr 0-1 Mor 9.) 0 12.50.02 12.7 handelte ih Die KAusſaat an Roggen eden. Ii und Rüben be 250 00.50 3..8. 6 „in ſold An weißem Klee nnd Heus- Raſen abj(SAE ben 2046200 2610/2.028:.:9 2 Ralf zu(6 Koſien von zwey Nog- im eſ gen Efe a Si 2000524502: 9 7 nad rj ZY ELMAR WAN 1 BO I EID 54 1 zu beſain 8 Bush. Roggen in der vas Dung erſten Ernte, deſto ſichen 12 Bush. in der zweyten, [die M 20 79 4/3 S6. 09 VP: nd zum Wü GESNOZTOTSP. SM») 2 180218 45.7 enn es 109 Futter von den Rüben* 5- 1x I1- n und 2 Aue GNEIS, IB> INE 2 06) NGE SWI 1ER- TAD SENE WE HIP AM I 44 Hiebey iſt aber zu bemerken, daß dos Gras in'den erſten 3' Jahren über 10 Sh. D+“ Acr6'(2 Th 732Gr, pM) jährlich werth iſt, und das der Acker mittelſt des Kalks auf immer verbeſſert wird und wahrſcheinlich den Werth'von 5 Sh-pOYers EE LThA-I Gr; ps M.) beybehalten wird, I< qaeſtebe, daß ich es nicht würde gewagt haben, ein ip ſchlech» tes Land urbar zu machen. Da es aber mitten unter-meinem übrigen“ Acker lag, ſo Fonnte ich doch weniaſtens hoffen, daß es die Koſten bezahlen würde, nn den vor einigen Jahren getheilten voren an der öſtlichen Seite yon Roſedale und Hartoft-dale hat man das Land gepflügt und ein ganzes Jähr liegen laſſen. In die: ſer Zeit haf man es gekalit, tüchtig gepflügt und hiernächſt mit Noacden im kieſigen und Weizen/ im thonigen Boden'beſaet. Dieſes Berfähren hat dort den Vorzug vor allen übrizen. Jn den weſtlichen Gebirgen iſt ver- ſchiedenes Land mit gutem Erfolge urbar gemacht. Da es bey ſeiner Lage leicht ge» Falft werden kann, ſo iſt das Land leichter als in den öſilichen Gebirgen. in Stand zu ſezen, Ein Wirth der dortigen Gegend, der bey einer Gemeinheits- Theilung einen UAntheil von 300 Necres(475.M.) vor ungefähr 20 Jahren. bekommen hatte, gab miy über deſſen Urbarmachung foigende Auskunſt:» Als ich FE=< 1, daß dizi über 10 Ch, ahrlich wer es Kalls(u ſcheinlich by hr Or, h ehe, daß jh in[9 ſchlech Da es abt ter lag,| en, daß 4 1 Getbeil von Roſede 'and gepflid en, In die Otig gehflig fieſigen u) ſäet, Iſs 19 bor din jirgen ift rfolge u age leicht db Rand leid! in Stand 1! end, det he) inen Anl ungefähr 20 jp über deſe! füs„A 1 345 dieſen Antheil bekam, konnte er kaum 10 L. (66 Thlr. 46 Gr.) tragen. I< theilte ihn in 20 Schläge von 15"Acres."(233 M.) und bewirthſchaftete es ſelbſt. Machdem ich unge- fähr 200 Acres(317 M.) urbar gemacht, habe ich den ganzen Möthäl einem tüchtigen Wirthe für die billige Pacht von x20 L,. ( 8001 Shlr."4 Ihr 16 50 6 Pf. p. Morg.) überlaſſen. Der vorige Wirth hatte einen Ueberfluß an Wild und hielt etwa 100 Schot- tiſche Schafe, deren Werth nach zweyjährf- gem Aufenthalte auf x0 Sh.(3 Thl. 8 Gr.) P- Stück geſchäßt werden konnte. Im vori- gen haben ſich 2592 langwollige Schafe, 40 Stu ſchottiſches Fett- Vieh und zehn Pferde recht gut darauf erhalten... Die Mut» ter- Schafe, Lämmer uud Jährlinge wurden im April auf die höchſten Weiden gebracht, wo ſie bis im Januar blieben, und dann, um ſich zu erholen, bis im nächſten April niedrigere und beſchüßtere Hütungen befamen. Das Märzvich wurde um Martini mit Rö- ben auf dem Felde gefuttert. Im Marz wurden die Hammel, wenn fie geſchoren wa- ren, zu 44 Sh+(4 Shir: 16 Gr.) das Stück gemeiniglich Seffauft: Die 49 Stuck ſchot- tiſches Fett- Vieh br beh mir für ein Jahr Futterung im Durchſchnitte p. Stüc 55 Sh. (56'Thlr; 16 Gr, Ehe ich dieſes Land urbar machte, brachte ' es nichts als Heidefräut. Die Damm'- Erde 346 war ſchwarze Torf- Erde 6 Zoll tief. Wenn dieſer Boden Kräfte hat, ſo iſt er nicht un- fruchtbar. Ich verbrannte die Heide, bekam aber keine Aſche, ließ das Land pflügen, egen, mit 5 Chaldrons Kalk p. Acre(2 W. rt8 Sch. p- M.) düngen und mit Rüben be- ſäen. Die Rüben waren mir 40 Sh. p- Acre(8 Thlr. 8 Gr. p. M.) werth und wur- den auf dem A>er mit Schafen verfuttert. Im Juny des folgenden Jahres düngte ich nochmahls mit 5 Chaldrons p. Acre( 2 W. 18 Sch. p, M.). Um mich einer Folge von Gräſereyen zur beſtändigen Weide den gan- zen Sommer durch zu verſichern, miſchte ich Ray-Gras, rothen Wieſen- u. weißen Klee u. gefiedertes Pfriemen- Gras( stipa pennata, feather- gras), welche in der obigen Ord» nung nach und nach zum Vorſcheine kamen. Letzteres, welches auf einigen Gipfeln der dor- tigen nördlichen Gebirge wächſt, verträgt jes den Doden und iſt bey richtiger Behandlung ganz vortheilhaft, Da der Kalkſtein nahe war und die Kohlen wohlfeil ſind, ſo kam mir der Chaldron Kalf nur 5 Sh.(7 Gr. 6 Pf. p. Tonne) zu ſtehen. Kalk iſt das beſte Mittel, den eben beſchriebenen Boden bindend und milde zu machen und ihm Kräfte zu geben. Deftere Verſuche haben bewieſen, daß ohne Kalk feine Art Getreide darauf geräth.« Ungefähr vor 29, Jahren wurde unter der * 347 jj. Dm Aufſicht des Herrn William Dinsdale ein 25UM großer Theil des Moors zwiſchen Hawiswell de, befen und Richmond urbar gemacht. Der Boden d pflügen, war ſchwarze Erde, Das Heidekraut wurde (ere(23, abgebrannt, das Land im Sommer gepflügt, Rüben bt im Herbſte wiederum in die Quore gepflügt, 3 Sh. p- im folgenden Frühjahre nohmahls gepflügt, ) und wür alsdann folgendergeſtalt beſtellt: verfuttett, rſte Jahr Rüben, mit Schafen verfuttert. düngte ih ote.= Dafer, ae(2Y, te-"Brache. Folge 901 ate= Rüben, mit Schafen verfuttert. 2 den gam Ste= Hafer, mit Futter- Kräutern, iu. N- Weide für Schafe. | Penna) Ste- Hafer. bigen Dd" Für dieſe Urbarmachung gab die Geſellſchaft ine Fam, für die Beförderung der Künſte und des (m der der Ackerbaues(Society for encouragements verträgt js of arts and agriculture) eine goldene Me» Sehandlun daille zur Belohnung, und man findet in de- fſtein nh! ren Transactions, Vol. 2. 1784 davon eine d, ſo fam nähere Beſchreibung*. Seitdem ſind mehrere bh,(701, 100 Morg. in ähnlicher Art zu Acker gemacht. lt ift des| 8... E00 (2)' In einer Gegend, wo Gragsland die Haupt- „4 bewieſet) ſache iſt, ſollte man;in Anſehung des Pflügens Pflügen. aide darauf etwas Vorzügliches der Negel nach nicht erwar- ten. Wo indeſſen die Erfindungskraft von allen + unter der|*) Anm. Dieſe Beſchr. ſtehet in den Anszügen aus den Trangactionen, a. d. Engl. von Geisler, 8. Dresden 176, 2ter Band, Seite 4. 348 Feſſeln befreyet iſt und der Verbeſſerungsgeiſt an - die Ueberhand gewonnen hat, kann man überall ten etwas Merkwürdiges zn finden hoffen.|:=(5600 Dae vue 31 Anſehung der zweyſpänuigen. Pflüge ha- ſet ben die Wirthe in. dem Pickering- Thale einen für großen Vorzug. So verſchieden der Boden iſt,-. ded ſo wird doch durchgängig mit zwey Pferden ge- in pflügt, die vom Pflüger ſelbſt mit Leinen regiert zu werden, Auf günſtige Witterung wird zwar ſehr geſchen 3 indeſſen bleibt es immer bewundernes- V würdig, wie mancher dortige ſchwere Boden mit Ge einem Paare leichter und ſchwacher Pferden um-& gepflügt werden kann. In einer Wageſchaale N würden 4 bis 6 kaum eins aus den Surrey- für und Kentiſchen Hügeln aufwiegen, wo ſie den- zi noch weniger ſirengen Boden zu bearbeiten ha“ ben. In Norfolk iſt der Boden leicht und der Verdienſt der Norfolkſchen Wirthe beſtehet in der Betriebſamteit( Marſchall Norf. Wirthſch. iter Theil, Seite: 261.):... Hier,-«W0. es einge führt iſt, in einem Tagewerke ohne Ausſpannen zu arbeiten, geſchießet in einem Tage viel weni“ ger als dort, aber doch immer mebr, ſelbſt in; dem ſirengſten Boden, als anderwärts zwey Men- ſchen und vier koſtbare Pferde verrichten. Es iſt eine ſelbſt unter aufgeklärten und den zwey- ſpännigen Pflügen ſonſt günſtigen Landwirthen eeundöpe an über] füge hv pale einen Boden if, ferden zs hen tegie zwar ſeht wundern; Hoden mit forden um- zageſchaul 1 Surrey: 0 ſie dew heiten ht! x und de beſtehet it Wirthſc), . es eing?! (uSſpannen viel wen) , ſelbſt in zwey Mew atem 6 den Ive? audwitthen| 349) angenommene Meinung, daß es blos bey leich- tem Boden und einer dünnen Lage Damm:Erde anwendbar ſey. Die hieſige Wirthſchaft bewei- ſet aber das Gegentheil. So ſehr ich indeſſen für den zweyſpännigen Pflug bin, ſo glaube ich doh, daß in einem tiefen und weichen Boden in der Länge ein dreyſpänniger Pflug den Vor- zug behalten würde. Die beſtändige Ausflucht der Gegner iſt: Wir können es nicht zwingen. In dieſer Gegend hat aber der zweyſpännige Pflug den Sieg ſo vöilig davon getragen, daß die Pächter glauben,"ſie würden ihre Pacht nicht bezahlen fönnen, weng ſie mehr als einen M Jann und zwey Pferde zu einem Pfluge brauchten. Funmerfüung. YAus dem Bericht über den weſtli- ering- Thale noch in den Gebirgen. Den ein- ts beſonde zigen, den man als Dünger gebraucht, iſt eine damit beſah: Art BVerſteinerung. Er iſt ſo merkwürdig, als aft angelegt die Quelle, woher er kömmt. aum 2X? Das Waſſer von Newton- Dale, welches H-im> 2 Meilen(2 g: M.) von Salter?gaitrinn quf ws: ; Pp v ZILLE 6 3 354, der Straße von Pickering nach Whitby liegt, iſt als ein kaltes Bad lange berühmt geweſen, und verdient dieſen Ruhm durch ſeine Kraft, die Glieder der Kinder zu ſtärken. Seit undenk- licher Zeit iſt hier deehalb jährlich ein Feſt ge- feyert. Die Jugend aus der Gegend verſamm- let ſich an einem beſtimmten Sonntage in den Sommer: Monaten um zu baden, und, um dich- teriſch) zu ſprechen, die Tugenden dieſer Wäſſer zu feyern, Die Lage der Quelle iſt beſonders wild und romantiſch. Won allen Seiten mit öden Ber- gen eingeſchloſſen iſt nur ein ſchmales angebaue- tes Thal oder vielmehr eine Kluft, an deſſen Ende die Quelle liegt. Bey Entſiehung dieſer Berge, ſo wie der Kluft, ſtürzte die Quelle vermuthlich gerade vom Felſen herab, der nur 8 Fuß ungefähr höher liegt». Die Kluft, woraus ſie entſprang, hat ſich wahrſcheinlich durch das Abbröckeln des Felſens und die verſieinernde Kraft des Waſſers allmählig ſo erhöhet, daß ſich jeht eine ſteile Anhöhe gebildet, hat, die beynahe bis an den Ausfluß der Quelie reicht. Der obere Theil der- ſelben wenigſtens iſt offenbar durch Anwachſen und Berſteinerungen entſianden- Wäre nicht die Kunſt durch Wegnahme dieſer ſich theils als / Nerze rie vi u M dung| verlore! N eiſenh dunfle ſy be der Yu Eb nende iſt uy NR ivo da: ſhma« halt dieſe Z es ver geit Y ſeinem das Y die qal es in| oder 9 fürzt. Rerſiört ihy liezt it geweſen, ne Fuſt eit undenb in Feſi zt ) verſa age in des ), um diy ſer Wäſſt ; wild u) öden Yer - angebau an deſſe! 0 wied gerade vm fähr höht rang, ii öfen dis es Waſſt eine ſteil his an de Theil der Anwahl! Bare nid teils als 3/99 Mergel, theils als Kalkſtein angehäuften Mate- rie und Ableitung des Wäſſers in einen Kanal, zu Hülfe gekommen, ſ9 wäre vielleicht die Mün? dung der Quelle längſt verſiöpft und dieſe alſo verloren, Das Waſſer iſt an der Quelle ſehr kalt und eiſenhaltig. Jhr Bett bekömmt durch ſie eine dunkle Roſtfarbe. Dieſes Ciſenhaltige verliert ſic) bey dem Falle allmählig und iſt am Fuße der Anhöhe ganz verſchwunden, Eben ſo ſonderbar iſt es, daß die verſtei- nernde Eigenſchaft an der Quelle kaum merkbar iſt und erſt nach 20 bis 30 Yards(5 bis 7 NB. Ruthen) ſich in ihrer vollen Wirkung zeizt, wo das Waſſer dagegen den. eiſenartigen Ge- ſczmac> verliert, aber doch die Noſtfarbe beybe- hält.'Je weitet es fließt, je ſchwächer wird dieſe Farbe. W39 das Waſſer nichts findet, das es verſteinern oder vielmehr mit einer ſteinarti- gent Materie überziehen kann, ſeßt es ſolche in ſeinem Bette ab. Dieſes wird dadurch erhöhet, das Wahſſer ſtrömt aus und verbreitet ſich über die ganze Anhöhe, wo es älles verſteinert, was es in ſeinem Wege triſt, bis es ein neues Bett oder Höhlung findet, oder den Felſen herab- ſtürzt. Wenn das neue Bett äuf dieſelbe Art zerſtört worden, ſo fließt es den Abhang von 32 350v neuem herunter, und bildet. allmählig, wenn es ungeſtört bleibt, einen Kegel. Wo ſich kein Moos oder anderes Gewächs damit vermiſcht, iſt dieſe Maſſe ganz kalkartig, von heller Farbe und dem Norfolkſchen Mergel ähnlich, auſſer daß ſie mehr oder weniger Ciſen- Flecke hat. Wo aber Moos, Lebermoos(Üver- wort) und andere Gewächſe mit überzogen wor? den, bildet es eine ſteinartige Maſſe. Jener giebt man den Nahmen Mergel, dieſer aber Stein, Durch Graben und Wegfahren des Mergels ſind in der Anhöhe viele unregelmäßige Tiefen und große hervorragende Steinmaſſen entſtanden, wovon einige viele Cubik- Fuß enthalten. Dieſe Steine ſind leicht und voller Höhlungen. In- wendig findet man ganze Klumpen Moos und Aftermoos( Algae), Wenn ſie lange der Luft ausgeſeßt ſind, ſo bekommen ſie einen großen Grad von Härte und die hervorſtehenden Spikßen können nur mit Mühe abgebrochen werden. Wenn man einzelne Stücke mit wenig See- Salz- Säure vermiſcht, ſo löſet ſich der kalfar- tige Ueberzug langſam auf, und die Gewächſe bleiben unverlest und in ihrem vollfommenen Zuſiande, ob ſie gleich vielleicht manche tauſend Jahre in der Art gelegen haben mögen. nit d im| abel, der, d Der 5 das 1 Naſſe Teil ſes ze nac)| ferntet A Fuder Kiniq! gabe| ſtarker traut, Kq im Y auf jet deſien daß ol lagen| VW wil Wenn e8 Gewächs 1 Merz ider Eiſeye 08(vet zogen wt ſe. Jem jieſer abt Mergel is Zif entſtande, Die ge a Roos u) e der Of en große en Spike nn werden enig Get der Zalfat! ! (Fommen! he tauſend WW" 357 Dieſe-vegetabiliſchen Steine hat man“ zu Kalk. gebrannt. Judeſſen„können ſie nur wenig Kalk gegeben haben. Durch die Bermiſchung mit der" Äſche der: darin befindiichen- mag dieſer Kalk doch einen leidliczyen Dung geben, Bey der einſamen Lage iſt es fin Wun- der, daß dieſer Dünger nicht ſehr geſucht wird. Der Boden des Thais ſelbſt ſcheint weder durch das Waſſer noc) durch die von ihm abgeſeßte Maſſe viel gewonnen zu haben. Der größte Theil davon iſt weggefahren, und zu einer Chauſ ſee gebraucht worden, die ſich über die Berge nach dem 3 bis 4 Meilen(2 bis 2'g. M.) ent? fernten Thale Goadland ziöhet. Auſſer dem Fubrlohne muß noch für das Fuder dieſer Steinmaſſe 1 Sh.(8 Gx.) dem Königl. Pächter bezahlt werden. Da dieſe Ab- gabe ſchon lauge eingeführt iſt, ſo iſt'es ein ſtarker Beweis, daß man ihr Dungkfraſt zu- traut. Kalk iſt die Haupt-Stüßke der Landwirthſchaft im Pickering-Thale. Man bedient ſich deſſen auf jeder Art Boden, und mehrentheil s nit dein beſien Erfolge. Man hält es* für ausgemacht, daß ohne Beyhülfe des Kalks das Lan? nicht tragen und die Pacht nicht bezahlt werden fönne. Ih will dieſe Meinung„weder vertheidigen noch Kalk. Knlkfieins. 358 beſtreiten« Indeſſen kenne ich keinen Ort, wo Kalk in ſo gutem Rufe und wo deſſen Gebrauch ſo gemein iſt, als hier. Am Rande des Thals hat beynahe jeder Wirth ſeinen eignen Kalkofen, Doch giebt es viele Kalk: Oefen, wo für das Bedürfniß der kleinen Pächter und der Mitte des Thals, wo es an Feuerung feh't, Kalk verkauft wird,: In der Art giebt es einen Kalkbrenner, der 8 bis x0 Oefen hat, und zähr- lich 2 bis 3000 Chaldrons(10 bis 15000 Ton- nen) verfaufft. Anmerkung des Geh, Kr, Raths Langhans, Mir ſcheint die Ausbeute für 8 bis ro Defen ſchr gering, da ich mit zwetz Oefen jährlich 125600 Tonnen a 4 Berl. Scheffel ſelbſt liefern fann, Am nördlichen Rande dieſes Thals brennt man den Kalk blos von-Kalkſteinen von v-rſchie- dener Farbe und Gewebe. Die Haupt-Arten ſind ein derber, hellex und körniger Kalkſtein*), Anmerk. Der Autor hat ſich des Ausdrucs Granate bedient. Wahrſcheinlich muß dieſes ein. Provinzial-Nahme des förnigen Kali- ſteins(graimed limestone) ſehn, auf den die ganze Beſchreibung paßt, Granate iſt eigentlich Granit, worgus kein Kalkſtein ge- brannt werden kann, it, VW) 1 Gebtauß des Thel n Kelfofey, ; Wo für ! Und die ung feht, bt es eine) ; und jähr 15000 Uy Langhans vy 8 bis 1 zweh Diſe. rl. Shef als brenn on verſi) apt Art Falfſtein"), Aus ) muß dieſs nigen Fl on, auf zu Granat 1 Falfftein 91 3599 und eine Art von blauem und weißem Marmor. Die Blöcke, groß oder klein, ſind inwendig blau und fallen nach der Oberfläche immer hel“ ler. Der Stein iF hart, ſchwer und beynahe ganz kalfartig. Hundert Gran von dem erſtern aus einer der unterſten Lagen des Steinbruchs bey Picke- ring: Caſile gaben 43 Gran Luſt, 94. Gran kalkartige Erde, 6- mehrentheils ſchlamm» und 1300 gipsähnlicher Theilchen, Hundert Gran von dem leßtexrn von der un- terſten Lage des Steinbruchs bey Kirbymoorſide gaben 30 Gran Luft 86x Gran auflöslicher Materie, und 132»- feinen unzerreiblichen Schlamm, IOQ Der Kalk von dem körnigen Kalkſtein iſt von dunkler Farbe, rauß und grobkörnig, der von dem Marmor zerfällt in ein weißes flüch- tiges mehlartiges Pulver. Die Steine aus den verſchiedenen Steinbrü- Hen ſind unter ſich ſehr verſchieden. Von den beſchriebenen Arten weicht aber feine ſehr ab. Nähere Nacheicht von dieſen Steindrüchen it bereits 5. 6+ Seite 103 und x04. gegeben. Auf den ſüdlichen Höhen wird der Kalk aus einer 360 beſondern Art weichen körnigen Kalkſtein*)(solt granate) gebrannt, deſſen Farbe ſchmußig weiß iſt, und deſſen Gewebe Senf- Körnern, die durch einen Kalk- oder Stein-Mergel mit einänder verbunden ſind, ähnlich ſieht. Die Härte dieſes Steines ,/ in ſo fern man den Augdruck bey die- ſer Art brauchen darf,“ vermehrt ſich mit dex Tiefe des Steinbruchs, Die unteren Blöcke werden zum Bauen gebraucht. Die obere Lage bis 3 oder 4 Fuß unter der Damm- Erde beſte- het geweiniglich ans einem Stein: Mergel von nicht gemeiner Güte, der nach den Steinbrüchen verſchieden iſt. Jh habe aber nie gehört, daß er als Dünger gebraucht wäre. Im Gegentheile ſcheint man ihn als ein unnüßes" Hinderniß aus den Brüchen. gern wegzuſchaffen. Das Kalk- ſtein- Geſchiebe(Jimestone- rubble), welches zwiſchen der Damm- Erde und dem Felſen liegt, hat viel von der Natur des Mergels und könt- te bey vielen Gelegenheiten als ſolcher mit Vor- theile gebraucht werden, Seine Wirkung war auffallend,- als es von dem Rande der Stein- brüche zu Scalloty- Moor bey Pickering auf ei- nen leichten Lehm, der in ſchwarze Moor- Erde Übergieng, gebracht wurde, Die Erde dieſes Geſchiebes iſt“ ſtark,' kalkartig und die Steine Anmerk, Dteſes könnte vielleicht Rogenſtein ſeyn. wora ſchie der in*)(gol "big weiß , die duch| t einandy Järte dieſs > bey div h mit da en Bli obere Ly Erde heſſe Rergel ven teinbrüchet e zehört, de Vegentheil derniß au Das Kalt ), welch Felſen lieg, und fön: vy mit Dew| ieung wo der Gleit ing aufw Moor“ EE Fede dieſes die Gteint genfein ſe . 361 jind'! mit einem weißen. völlig kalkartigen Aus/ bruche bedeckt. Man' könnte davon viel ſamm- len, and w9“ man in: der. Nachbarſchaft eines Steinbruchs- eine Erdart durch BWerſuche im Kleinen ausmitteln könnte,? worauf dieſer'Dün- ger paßte, wärden ſich. die Koſten veichlich'be- zahlen. Zur- Grundlage eines! Miſthofes-“oder gines Miſchaufens würde. der'Abraum ſammt der Damm- Erde vortrefliche Dienſte leiſten. Hundert Gran" von"dem'“-Malton-Kalfſteine aus der- Mitte des Bruchs"gegen die- Hütte (lodge) bey Neu- Matton über gab 40. Gr. Luft 97 Gran kalfartige Erde, 3- hauptſächlich braunen'SPhlanni 100 Die Kalkſteine ſind ebenfalls nacy den Brüchen verſchieden. Hundert Gran aus einem veuen Bruche an der- Straße von Malton nach Caſtle: Howard gab nur 94 Gran' äuflöslicher Materie. Ich erwähne dieſes um ſo lieber als der Grund, worauf dieſes- Bruch lag, zu einem, wie cs ſchien, übertriebenen Preiſe gekauft wurde,"in der Abſicht, Kalk zu brennen.“Da aber"der Kalk, wie behauptet wurde, von geringer Güte war, ſo wurde ein großer Theil des Kauf? Schillings verlohren. Dieſes zeigt die Noth- wendigkeit einer" Ofen) ſehn, un) Stich» dt gt wird, dj 1 könn, T1 an niemehl - Cteln, di ſoll, ſomuf eiten- Baud der Kaliſyn nfehlbar vw lühen,(lb d der Hit 0, daß dt wände Rl q mit feu eo, die mit ede braucht) 10 aber ſeh! ſind, mußt und Ziegl 37x Der Kalk wird mit Schaufeln herausgewor- fen, und in Körben, die mehrentheils ein be- ſtimmtes Maas haben, nach dem Wagen ge- bracht. In einem Stich- Ofen wird das Aus- ziehen des Kalks ſo lange fortgeſeßt, bis ſich die rothe Aſche zeigt: Geſchloſſene Oefen dage- gen läßt man ſo lange brennen, bis das Feuer von ſelbſt auSsgehet. Bemerkt man indeſſen an der oben herausſchlagenden Flamme, daß der Luftzug zu ſchwach iſt, ſo nimmt man aus je- dem Schurloche einige Schaufeln Steine her* aus, um eine Höhlung zu machen, und dadurch den Luftzug zu verſtärzett. Wenn es bey ge ſchloſſenen Oefen an Kalk nicht fehlen ſoll, ſo kann man deren nicht weniger als drey haben. Einer im Füllen, einer im Brande und einer im Augwerfen. Die kleinen Kalkbrenner haben öfters nur zwey Oefen, und für einen Landwirth iſt einer, der mit der Größe ſeines Guts in Verhältniß ſtehet, hinreichend. Bey Brother- thon und Nottingley, uuweit Ferrybridge, wo? her vieler Kalk nach den entfernten Theilen des York- Thals, beſonders nach Eaſingwood, ge? ſchickt wird, ſind die Kalköfen nicht ſehr tief, aber weit. Dem Anſcheine nach iſt die Maſſe der über der Erde liegenden Steine ungefähr ſo Ag 2 372 groß, als der Inhalt des Oſens ſelbſt. Dieſes erleichtert das Herausbringen des Kalks: ſchr. Er wird alle von oben oder durch eine Seiten- . thüre und nicht durch die Schürlöcher heraus: gezogen, welche bey ſolchen Oefen blos zum An? zünden nnd zu Luft- Zügen gebraucht werden. Dieſe Oefen ſind wohlfeiler und der Sache aa- gemeſſener als die- hieſigen. Nur entſtegt die Frage, cb mit eben der Menge Kohlen eine' gleiche Hißze hervorgebracht werden könne, als in den ſchmälern und cylinderföormigen Oefen. Apen BIS DEE gewöhnliche Preis für die ganze Arbeit, Preiſe. die Steine zu brechen, klein zu ſchlagen, den Ofen zu füllen, zu brennen und den Kalk her: auszubringen, iſt p. Chaldron 18 bis 20 P: (2 Gr. 3 Pf. bis 2 Gr. 6 Pf. p. Tonne). Zu Malion koſiet dieſe Arbeit im Verding 18 P. P+ Chaldron(2 Gr. 3 Pf- p-- Tonne), Der Preis der Kohlen zum Kalkbrennen if, mit Einſchluß des Fuhrlohns vom Ufer bis zum Ofen, P- Chaldron. a 32 Busghel ungefähr 74“ Sh. C-pPE Berl Sh. 5) Gr5 3: Pf)> Auf 3 Tonnen Kalk iſt nicht voll 1 Tonne Kohlen nöthig. Die Koſten betragen alſo im Durch“ ſchnitte: - ; Dieſes alf ſcht t werden, Gache aw tſtegt die hlen ein nne, a Defen, ze Arbeit gen, de Kalk he is 20), nne). ZU ng 18) ZEE iſt, mt bis zum - ungefäht 170 Auf ne Rohl im Dur) 373 / pP. Ghaldron., P» Tonne 3 4 Sch. Gh. 295 Sr. ZUE das Arbeitslohn.| 6 2 3 7 Chaldron Kohlen EAR WILEN: IO 6.: 9: Verkaufs- Preis 7- 10 6 Ueberſchuß T: k. 6 Bey Pickering iſt das Arbeitslohn 20 P. P- Chaldron( 2 Gr. 3 Pf. p- Tonne). Der Preis der Gebirgs- Kohlen iſt, nebſt Fuhrlohn, 16S. P+ Chaldron( 6 Gr. Pp. Berl. Sch.)'und der Kohlen aus Malton 18 Sh. p. Cha!ldron( 6 Gr. 9 Pf.>px. Sch.)+ Auf. 3. Tonnen: Kalk iſt"eine Tonne Kohlen hinreichend. Die Koſten betragen alſo ungefähr 7x Sh. P+ Chaidron(1x Gr. 3. Pf.P+ T=, Der Verkaufs Preis iſt 8 Sh. P- Chaldron(x2 Gr, p. T.)« Der Anbau und Unterhalt des Oſens, ſo wie des übrigen Werk- zeuges, und der Werth der Kalkſteine im Bru- thode die herrſchende ſeyn. In den Haufen wird | vefthn der Kalk und Raſen ſchichtweiſe gelegt, und [€ Zuiſhy mit naſſen Raſen zugedeckt. Dieſes befördert ve vera das Zerfallen. Das Ganze- erhißt ſich und die (den fin Oberfläche, welche mit trockener. Aſche bedeckt er fend wird, kann nicht in Stücken zuſfammendacken. ju Zun Dieſes“ führt auf eine Berbeſſerung des Kal?- 146 X) Löſchens. Man ſollte die Kalkhaufen, große wie Steine m kleine, mit Erde bedecken„ die leicht aus einem eiſien Ny! naße dabey zu machenden Graben erhalten wer- 1,(ls 1] den könnte,' I| am baldigen Zerfallen gelegen, ſehen 93| ſo müßte man den bedeckien Haufen fleißig mit mn, je+| Waſſer begießen, Velegenht)| the fim| Wenn zum Weizen die Brache bedüngt wird, rere 1 Acfer 17) ſo breitet man den Kalk allgemein im July. :n Wah"" Gute Wirthe eggen ihn, fobald als. er gebreitet | iſt, und pflügen ihn biernächſt zur paſſenden hren,| Zeit. flach unter, glaube, die|; verden zu;| Auf den Acre werden gewöhnlich 3 bis 4Berhättni? Zerfall 3; Chaldrons( 10 bis 13 T. p. Morgen) gerechnet. zu bringt| Der Verkaufs- Preis iſt 7 bis 8 Sh. p. Chal- . wordt. drerm,* alſo. die Koſten:p:"Ycre- 2x bis. 32 Sh- 9 verm(4 Thlr. 9 Gr. bis 6 Thlr. x6 Gr.). 378 Anmerkung, Aus dem Bericht über den weſtli: Acre :( 6x Sch. p. M.) genommen, Es wird aus de: Hand geſäet und mit der Saat eingeegt. Fällt einige Wochen nach der Saatzeit Re- gen ein, ſo geräth die Gerſte ſehr gut, wo nicht, ſo iſt die ganze Wirkung verlohren z bey. Weizen dagegen misräth es nie, weil die Witterung nach dieſer Saatzeit immer feucht iſt, Der Preis iſt 14 bis 19 Sh. p. Quarter(21 Gr, bis x Thir, 4 Gr, p. Sch.). Die Koſten ſind alſo p, Acre a 2 Quarter 28. bis'28. Sh:(5 Thlr. 20.Or. bis 8 Thlr. p. M.) und ä 3Q. p. Acre 42 bis 57 Sh. (8 Thlr. 48 Gr, bis 1x Thlr. 2x Gr; p. M,). Die Pacht von dem mit Oehl-Kuchen-Staub gedüngten Acker iſt 103 bis 18 Sh. p. Acre (2 Thlr. 4 Gr, bis-3 Thlr. x 8 Gr. p+« M.) Seit einer an des Oehl-Mühlen angebrach- ten Verbeſſerung iſt der Oehl-Kuchen- Staub nicht mehr ſo gut als vorher. In der Nach- “Huna 93! din 0 Bezie Candnirth ape Cut) en If Dis ; von ally man Fein Zu Yz [0 Ch, 1 rp. Iny 5 wird au 8 eingecgt aatzelt Zh ' gut, verlohte nie, jeit imm! 19 Gh.b 1, P,O), 2 Dua bis 93, 381 barſchaft von Tadcaſter ſoll er dagegen no: immer ſeine ehemalige Güte beybehalten ha- ben. Der Quarter wurde ehedem mit 7 Sh. P- Acre( x0 Gr. 6 Pf.;p- M.) bezahlt, iſt aber jeßt auf 18 bis 19 Sh. p. Q.(x Thl. 3 Gr. bis 1 Thlr, 4 Gr. p. Sch.) geſtiegen. Seine Wirkung zeigt ſich auf 2 bis 3 Saa» ten hinter einander. Zu Gerſte werden vier Quarter p. Acre( 13 Sch. p. M.) erfordert. Er wird gleich nach Weihnachten vder im Anfange des Frühjahrs aufgeſtreuet. Zu Weizen ſind 3 Quarter p. Acre( 10 Sch. p. M.) hinreichend, und wird mit dem Weizen zugleich ausgeſäet. / " Aus dem Bericht über den dſtli- hem Beger 57:4: Rus, Taubenmiſt und Ochlkuchen- Staub wurde ſtark gebraucht. Seit aber der leßtere ſo ſehr im Preiſe geſtiegen, bedient man ſich deſſen weniger» Cs wird aus.der Hand Ge? ſäet. SeeiSand. Auf ſtrengem Thon hat See» Sand öſters vortrefliche Dienſte geleiſtet. Es werden p. Ycre 259 bis 409 Fuder( 32 bis 64 Fuder P- M.) erfordert. Wo das Land nahe an der See-Küäſte liegt, ſind die Koſten unbe- deutend. In der Brache, wo er ſich am leichteſten mit dem Boden vermiſcht, zeigt er die mehreſte Wirkung, und die beſte Zeit, ihn auf das Land zu bringen, iſt bey feuch- tem Wetter.| Die See wirft oft viel Kraut aus, Die- ſes giebt ſehr guten Dünger, es mag nun gleich auf das Land geſahren oder erſt in Haufen gefahren werden, um zu rotten. Ganzer./ PIE"WSEHN 383 en df. Aus dem Bericht über den nörd- 0: Einh| lichen Bezirk. er lebten Tang-Aſche(Kelp) wird zwar mehren*Tang-Aſze man ſih theils von den Alaun-Siedern längs der Hand 96 Seeküſte weggekauft. Indeſſen wird ſie zus weilen auf Grasland gebraucht und iſt ein nd öſter ſchr guter Dünger. verden 1, Im nördlichen Theile des Yorkfthals und SIE. b4 Füde gewiſſermaaßen kann man eben dieſes vom nahe(1 ganzen Bezirke ſagen, werden Paar- Haufen ten unbe(compost) aus dem Auswurfe der ausge- ſch m. ränmten Graben und Straßenmoder mit |N zie Kalk vermiſcht gemacht. Wenn dieſes gleich eſte Zit Fein ſehr kräftiger Dünger iſt, ſo thut er doch ey fand): auf Grasland beſonders ſehr gute Dienſte, Ungeachtet ein großer Theil der Landſtraßen "HN von Kalkſteinen gemacht iſt, und der Stras mag 1 ßenmoder noh dazu in Häufen zuſammen» raß geworfen wird, ſo nuten ihn doch nur ſehr iel, wenige Wirthe, Der größte Theil iſt zu faul, um ihn nur abzuholen. Herr Iſaac Ceatham zu Barton bey Malton machte einen Paar» Haufen von Erde, Rus oder Taubenmiſt. Das Verhältniß iſt bo Bushel( 40 Sch.) Erde gegen 8 Bushel( 57 Sch.) Rus. Es wird in abwechſelnden Lagen. von 6 Zoll in Haufen von 3 bis 4 Fuß Höhe gebracht. Schneidet man dieſe Haufen beym Wegfah» ren mitten durch, ſo findet man den Dünger gehörig vermiſcht. Er hat geſunden, daß Gs ' &enn er im Anfange des Frühjahrs auf dern 9'>er gefahren wird, er ſowohl zu Weizen als zu Futter- Kräutern vortrefliche Dienſte thut. Herr Bartholomäus Rudd zu Markts macht Paarhaufen von Tang+»-Aſche, GSee- Kraut, Abgang aus den Zlaun- Siedereyen (Slam) und Kalk, welches er alles wohl mit Erde vermiſcht, und iſt mit deren Wirkung ſehr zufrieden. Den Abgang aus den Alaun- Siedereyen hat er zwar noch nicht lange ge- braucht, nah der bisherigen Erfahrung halt er ihn aber ſehr nüßlich. Ende des erſten Theils. re auf d 1 QG.!/ zu Weien iche Dient 8 4 ————————:.„.„..————ü———— —————————B——:— ——————;—— 5— 2 ₰—„r ———— △— A. * 58 2 —* 1 —— ⁴— ů—————————— R 5 5— . 7 2— * 5 3 4 ¹ . 3 5 1 3 1 2 5* 5 1 6 8 ö“ dal aaanganaeaaaegaanassaſtreggis aaagaaaagaaang uganlt faesahane Oem 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1 12 13 Colour& Srey Sorurol Shart Blue CQyan Green Vellow Hed Magenta Wite Gfeyy Gle? Grey 3 Grey4a Biacc