— — — 4— 8 ———— 1 8 5 K 2.—— ———————————————— — ———— +. iir “I 45 42 + Ze5 5 ;//"4 Leopold Friedrich Fredersdorſfs Herzoglic< Braunſchweig- Lüneburgiſchen Cammer- Direktors zu Blankenburg praktiſch- bkonomiſch- juriſtiſche Anleitung Veranſchlagung der Domänen- und anderer Landgüter nach allgemein anwendbaren Grundſätzen nebſt eineitt Anhange von den Erbpachten, ZBIGLIGTAEN. / 01,0%|„400 ("CAD PME- . S1 ANG 122,00 Hannover ins Verlage der Helwingſchen Hofbuchbandlung 1798; mauern wem mme << mmienieneppneneneenanntenmmngen I. PIT: | EF IEE„EIR ILL ER EZER NE LEE EHI EN EN-HOSTIIM EEE ZR m St ird Onde I Whaen In ſhe Aol homiſge fſqmG Im| ud pefen ſich 1 00) im Vorbericht, 8 mögte die Trage aufgeworfen werden: ob nicht eine Anleitung zu Veranſchlagung der Domänengüter überflüſſig ſey? da ſchon dergleichen vorhanden ſind« Es iſt wahr, es fehlet nicht an Schriften dieſer Art. Allein theils ſind es große Werke, zum Bey- ſpiel-die Oeconomia forenfis, das Palizey-und Tameralmagazin und andere mehr. Theils enthalten ſie Anweiſungen, die auf die Cinrich- tungen in gewiſſen Ländern gehen, als von Bennigſen ökonomiſch- juri- ſtiſche Abhandlung vom Anſchlag der Güter in Sachſen z juriſtiſch- bkv- nomiſche Grundſäte von Generalverpachtung der Domänen in den Preue Biſchen Staaten, Jene großen Werke ſind koſtbar und weitläuftig. Die Materien ſind zerſtreuet darin zu finden, und es mögte wohl, vorzüglich dem, der ſich in ſot Hen Materien unterrichten will, ein mühſames Geſchäft ſeyn und ihm ſchwer fallen, das, was ihm eine zuſammenhängende Kenntniß A 2 geben IIUR ET ZELT GEHEN 5 www- u I- mn zern eum RI Szen ZI wee weiin da a duet vÖ vera“ eS SeE renn vam zm 4 Borbericht. | nN geben ſoll, daraus zuſammen zu ſuchen, und ſich aus Grundſäten ent-| Ot wickelte Begriffe daraus zu bilden, Auch nicht jeder känn. ſich der-.(miſ9 gleichen Werke anſchaffen, und zu dem gehet doch das darin ſich fin-. hide dende nicht ſelten auf Provinzial- Einrichtungen, von denen ſie- herge po von den nommen ſind,. Wendi ye Die Anweiſungen nach den EN h(ungen gewiſſer Länder kön-| Deſaheung nen zwar in dieſen eine richtige Handleitung geben, und es kann auch' ju Minen - dex Natur der Sache nach nicht anders ſeyn, als daß Manchcs| wuptſs in denſelben auch anderwärts anwendbar iſt, YAbex ſie gründen ſich| verſtehe 9 hauptſächlich auf gewiſſe angenommene Grundſäge, die man hie und da wh nach der erforſchten Erfahrung richtig: gefunden hat. Dieſes ſind Boy- tmn ausfeßungen, auf die man, wenn ſie anders exprobet ſind, einen Ano ſeſhaften| ſchlag bauen kann, aber ſie ſind auch nur da mit Sicherheit anwend-, bar. Zum Beyſpiel, män nimmt an, daß güter, mittel und-ſchlech- ter AFer ein gewiſſes Korn nach der Ausſaat erzeuge, die. Koſten ſs und| Mm Gee; ſv'hoch zu ſtehen kommen, undſo in mehrern Stücken allgemeine Säße,| vunder Geſch welche dex Grund der Berechnung werden, Allein hiedurch erlernet der- Mühe, jenige, der ſich eine Kenntnß erwerben will, nicht, wie ex da, wo ſol-) 52 welches: die allgemeinen Berſchriften des Verfahrens bey Ver» PT fertigung eines Anſchlages enthält. IEM ie Verfertigung: eines Pacht= Anſchlages iſt die genaue Erforſchung &» '„des reinen Ertrages.eines Grundſtücks.,„ingleichen guch. der- Aufs - fünfte von. Gerechtſamen und baaren Gefällen. dp: u S d27 fi Seh „3 Der Anſchlag ſelbſt alſo„ als das. Reſultat dieſer. Erforſchung, iſt die möglichſt genaue Beſtimmung dieſes reinen Ererags und. dieſer. Auſkünfte. Ein Pacht- Anſchlag kann nacy der Verſchiedenheit des Gegenſtandes, den er betrift, auf verſchiedene-Weiſe gemachte werden. Ma kann dew Errrag eines gewiſſen Stücks. nach- beſtimmten einzelnen. Theilen im Ganzen: veſtſeßen.,.. und ſo. nach“ vorausgeſebt: angenommenen, Grundſähen, oder“ nach; dem; was in, einer, gewiſſen: Gegend gewöhnlich: iſt) ibn: würdigen;. oder man kann in das Einzelne hineingehen, das heißt: die Aufkünfienach: einer.Zergliederung>der einzelnen: Theils;. aus» denen--ſie erwachſen, erfor? ſchen, die gefundenen kleinen. Summen. von jedem einzelnen beſtip.uten Ers trage zuſammen-ſeßen, und auf dieſe Art durch-deren Vervielfältigung nach der ganzen Anzahl der vorhandenen einzelnen Stücke die Summe des:ganzen Ertrags beſtimmen»*,+ u 7 2 ie ti N nen VB 3 Zum I4 Erſter Abſchnitt Zym Beyſpiel? Man ſchlägt bey der erſten Verfahrungsweiſe einen Morgen Acker, einen Morgen Wieſen zu einer gewiſſen Pacht, als zu 1, 2 und mehrern Thalern an, und beſtimmt darnach die Summe von der ganzen Zahl derſelben, Man beſtimmt die Pacht für jedes Stück Kuhvieh jeder Art nach einem gewiſſen Pachtgelde, als einer Kuh zu 3 Rthl, eines Rindes zu tr Nthl. und verfährt eben ſo mit dem Scqaafvieße, welches nach einzelnen Stücken oder Hunderten in einen gewiſſen Geld Anſchlag ges bracht wird, als ein Stück zu 4 ggr. oder das Hundete zu 20 Rtbl. Und ſo mit mehrern Stücken, von denen man die zu gebende Pacht, nach Ab» zug der Koſten und des Pächters Gewinns, auf dieſe Art beſtimmt, Bey der:zweyten Vexfahrungsweiſe wird zum Beyſpiel der Ertrag des Ackers nach der Vermehrung der Körner aus der Sinſaat; der Wieſen nach der aufkommenden Fuderzahl des Heues und der Grummet; des Rind- viehes und des Schaafviehes nach der Ergiebigkeit an Milch, Butter, Käſe,'Wolſe und den Aufkünften von dem zu verkaufenden. Viebe3!"nach Adzug aller auf jeden Artikel zu verwendenden Koſten, berehnet, und ſo mit andern Artikeln verfahren, Dey der Anweiſunz zur Erforſchung des Ertrags eines jeden zu einem R de gehörigen Stückes wird ſich zeigen, welche Metbode..die Site:„4 8/5 3; Ein Pacht- Anſchlag werde 5 uf die eine oder andere Art verfer? tigt: ſo muß dabey auf eine legale Weiſe verfahren werden, Bey manchen Stäcken findet der ordentliche Unterſüchungsprozeß ſtatt, und der, der eis nen ſolchen Anſchlag gründlich verfertigen will, muß mit dem Verfahren bey Unterſuchungen bekannt ſeyn.| Denn obgleich hier keine Parthey iſt, welche die VBerfahrungsweiſe bey einer folchen Unterſuchung anfechten wird,'auch ſelbſt manche Ordnüungss widrigkeiten, zum Beyſpiel: die bey Abbörung der Zeugen begangene, da“ denſelben durch. die nicht niedergeſchriebene Fragen die Autworten in den Mund gelege weeden im Dunkeln bleiben< ſs entſtehet dennoch ein großer' Nachtheil aus ſolchem unrichtigen Verfahren.'“Drey beſsndere üble Folgen find daraus zu beſorgen:; x) Kann der unrichtige Anſchlag entweder zu hoch“, oder zu niedrig ausfallen, und beydes iſt dein Eigenthünier zum Nachiheil, Viele Camer raliſten gehen zwar yon dem Geſichtspunkte aus, daß] ſie glauben, ſie bes obachten das herrſchaftliche Intereſſe, wenn ſie durch hohe Pacht s Anſchläs ge viel Pacht in die Caſſe zu bringen ſuchen. Der Geſichtspunkt iſt aber falſch juſh um Man 10) wohl hit gwiſ! 1 durch ein nat Umſtän) ma Bit abet au hetaus garni tim,-ſ ſezal 1 ya? hm) (4 we yy) Y (ig Veri ſchad! 6. Pacht ſumdy Kian|; bey für mum Wbetlef VU din bale; AUS pin) Pachefty) ſt lieht| EE von den Pacht- Anſchlägen überhaupt, IS falſch und unredlich, denn ex läuft auf Vervortheilung eines dritten heraus, Man ſage nicht, daß ein kluger pacht!uſtiger Haushaltungsverſtändiger ſich wohl hüten könne: in einer felchen Falle ſich fangen zu loſen.- Es giebt gewiſſe Angaben und Verſtecekungen, die guch der Sachverſtändigſte nicht durch eine allgemeine Prüfung erforſchen und entdecken kann,-Denn ſie ſind niche feſten mit Unterdrückung der Wahrheit und Verſchweigung wich'1ger Umſtände vergeſellſchaftet. Wenn zum! Beyſviel ein auch wirklich erfahre ner Wirth-mehrere übereinſtimmende eidliche Zeugen- Augsſagen ſtehet, die aber auf unrichrig geſtellie Fragen eines Unwiſſenden oder Hinterliſtigen ſs Heraus gewunden ſind, daß fie etwas Unrichtiges, das doch“ aber zugleich gar nichts Unmögl:cpierin nur richtig Teiten. und: vor; gffih Jerwegen ſchüßen.... 4-7. s| ANEEHT: UMR- Git Iſt dagegen alles geündlich unterſucht, kein entſcheidender'Umftand:| his) Unten at, alles aufgedeckt und einem pachtluſtigen Oekonomen zu ſeiner: denn) Sipſicht uyd Peäfuag vorgelegt: ſo" fann;män bey einem';Fo offenen“"Vers Wiſid fahren allerdings von. einem Zandwirthe;, der. ,einent» Haus balte mit: Vers! ſtände vorzuſtehen. fähig iſt, erwarten, daß er-alle Anſäße des Ertrags und ENE beurtheilen und ermäßigen; and finden» Fönne 31 0b zauch“im"ges: Y E orausſeßungen oder Bedingungen etwas"Itachtheilig?5:-ſey» was“ Nen vo er. nicht einzugeben vermag.«Er wird auch, wenn ihm Zweifel über das; Walters Line oder audere übrig bleiben; durch: das„was er vor: Augen hat; geweittz) dw, mj weis Nn von den Pacht- Anſchlägen-überhäupf, 17 weitere Nachfragen anzuſtellen und ſich zu unterrichten- Wenn nun ein ſolcher, mit dem ſo offen zu Werke gegangen iſt, in der Folge der Zeit doch Einwand macht: ſo verräht er entweder ſeinen Unverſtaud, oder ſeine Haabſucht. S. 5- Den Grund einer Unterſuchung des Ertrags eines ökonomiſchen Hauss GPalts können geben: x) Sut gefährte Adminiſtrations- Rechnungen und die über den gans zen Haushalt und ein jedes Stück deſſelben geführte Regiſter. 2) Die Feldregiſter, das heißt: die Dünge- Pflug- Saat- Erndte- und Dröſchregiſter, die Viebregiſter und" die geführten Haushaltungsrechs nungen eines Pächters. 3) Die Verhöre ſachkundiger Landſeute und der bey einem Landbaus» Galte arbeitenden Gehülfen und Handwerksleute, FS. 6. Genau geführte Adminiſtrationsregiſter und Rechnungen wird man in unſern Tagen, wo alle Aemter verpachtet werden, ſelten finden. Cs müſte der Fall eingetreten ſeyn, daß einmal ein Amt-aus ganz beſondern Urſachen wäre verwaltet worden, ſonſt wird ſich dieſes eben nicht finden, Fänden ſich aber auch dergleichen: ſo werden ſie ſchwerlich binreichen, einen richtigen Anſchlag des Ertrags daraus zu machen.: Denn'ſind ſie von wenigen Jahe ren, zum Beyſpiel von drey Jahren geführt? ſo enthalten ſie nicht Materie genug, um den Ertrag richtig zu beurtheilen, Und dann entſteht ferner die Frage: ob die Acker- und übrige Wirthſchaft ſo behandelt iſt, wie es ſeyn müſte, um den möglichen Ertrag zu geben, Wenn ſie redlich und genau gefährt ſind: ſo können ſie wol deutlich zeigen„was der Ertrag bey. der . Wirthſchaft, wie ſie betrieben iſt, wor. Nicht aber werden ſie den Bes. weis geben, wie der Ertrag eigentlich ſeyn kann und muß. Man müſte denn das volle Zutrauen zu dem Verwalter haben können, daß er ein ſehr geſchickter, einſichtsvoller und praktiſcher Dekonom wäre, 8-:-7- Die Feldxpegiſter und Haushaltungsrechnungen des Pächters geben el nen noc S9| wirty Gegen dieſe Erforſchungsmethode iſt von manchen Lehrern der ökonomnis| ehm ſchen Wiſſenſchaft vieles: eingewandt, und dieſelbe iſt-für nicht ſehr tauglich ind Y angegeben worden.- Die vorzüglichſten Einwürfe-ſind nach ihrem weſentli»| er, Wieſen, Gärten, Teiche und Aenger, oder auch überhaupt alle ſolche Pachtſtücke, deren Ertrag nach einer gewiſſen beſtitumten Größe berechnet werden muß, noch nicht vers meſſen: ſo muß dieſes no< geſchehen. Die Quantität des Viehes aller Arten, deſſen Ertrag nach einer gewiſſen Zahl berechnet werden muß, findet fich gewöhnlich bey der Unterſuchung ſelbſt erſt, oder beſtimmt ſich wohl gar erſt durch dieſelbe. Zum Beyſpiel des Rindviehes, der Schaafe und ſs weiter, welche gehalten werden können. S. Z4- Eine ſolche Vermeſſung muß durch einen beſonders beeidigten Felds meſſer geſchehen, Iſt er ein in Eid und Pflicht ſtehender Feldmeſſer, ſo iſt es nicht nöthig, ihn nochmals beſonders zu beeidigen. Er verrichtet die Meſſung auf ſeinen Dienſteid, Derſelbe muß zu dieſer Vermeſſung eine ordentliche Anweiſung und Juſtruction erhalten, Zu dem Ende muß dems ſelben ein vollſtändiges Verzeichniß aller zu meſſenden Stücke nach ihrer Lage zugeſtellet werden. Die Vermeſſung geſchiehet nach der gewöhnlichen Lans des, EGESN E Want, aw, Ü je uner) adm) fe nſch lic unz; jup, Jah dt Claſen jan€ ſammt Gräht ganzen wm ſezung Finnen Det W Grid Iimanden/ nn Ieh„Wh (big En he verg], Ebell » von den Pacht- Anſchlägen überhaupt. 25 debmaaße/ und es muß dabey die Beſchaffenheit der Aecker nach ihren Erds arten, ob ſie nemiich aus Ton, Lehm, Klei, Haſſelerde oder Sand und ſo ferner beſtehen, und die Lage der Wieſen, ob ſie hoch oder tief liegen, trocken oder moraſtig ſind, und gewäſſert werden können, ingleichen ob ſie einſchurig, oder zweyſchurig ſind, angezeigt wirden, Um dieſes gründe lich anzugeben, iſt es gut, dem Feldmeſſer einen ſachkundigen Landwirth zus zugeben, der die Beſchaffenheit eines jeden Ackerſtücks beurtbeilen kann, Nach der Verſchiedenheit der Güte ſind ſodann die Yecker und Wieſen in Claſſen von guten, mittlern und ſchlechten, zu bringen, und die Summe jeder Claſſe iſt anzugeben, Die unbrauchbaren Ländereyen und Wieſen ſammt den darüber gehenden Wegen und den darauf und daneben liegenden Gräben ſind auch zu bemerken, Die Teiche müſſen ſowohl nach ihrem Hanzen Flächen: Inhalte, als nach ihrem jeßigen Spiegel und der Größe des zugelandeten, mit Einſchluß der Teichdämme vermeſſen werden, Eoll» ten auch Wieſen in Land, oder umgekehrt Land in Wieſen, oder Teiche in fand und Wieſen verwandelt ſeyn: ſo müſſen auch dieſe nach ihrem Flächens Inhalte beſonders angegeben werden, Ueberhaupt iſt jedes Stück Land und jede Wieſe nach obgedachtem Verzeichniſſe nach ihrer Größe anzugeben. Auch die Aenger und Gärten ſind zu meſſen, und bey dieſen anzumerken, welches Küchen» und Baumgärten ſind; bey den Aengern aber iſt ihre Beſchaffenheit anzugeben, ob ſie gut bewachſen oder trocken, moraſtig oder tnfruchtbar ſind. Alles iſt ſodann in einen genauen Riß zu bringen, auf dem die Nachweiſung der ſämmtlich vermeſſenen Stücke nach ihrem Flächen Inhalte zu verzeichnen, und dem das Vermeſſungs- Verzeichniß von der Güte und Beſchaffenheit des Landes und der Wieſen nach obbenannten Claſſen beyzufügen iſt, Aus dieſer Anweiſung läßt ſich nun die Inſtruction für den Feldmeſſer und den ihm zuzugebenden Ackerverſtändigen mit Hinzus ſezung deſſen, was örtliche Umſtände etwa noch außer dieſem erfordern könnten, leicht entwerfen, S. I5. Damit man nun auch gewiß gehe, daß die Gränzen der zu vermeſſen den Stücke genau beobachtet werden: ſo iſt es nöthig, dem Feldm:-ſſer jemanden zuzuordnen, der ſowohl die Lage der Stücke ſelbſt, als ihre Gränzen genau kennt. Es iſt.am beſten, hiezu einen Vormäher zu nehs men, dem dieſes gewiß bekannt iſt. Derſelbe muß aber dazu beſonders bes eidigt werden, Daß bey allen dieſen Vorgängen und Beeidigungen, die nach vorgängiger Verwarnung vor dem Meineide geſchehen, oder ordent- Freder8dorfs Anleitung. D liche %|| 2:0 nte en NEE EAN SIR ÖNER DSE GE SPSS is GAST RBERG GEIRRT ING SPE GDI RAG BERNE SGR RS IS ER 3 TRANG WTB RE REGTE RIET IIRI 26 Erſter Abſchnitt liche Protocolle aufgenommen werden, verſteht ſich ohnehin. Es iſt aber nicht nöthig, dieſe Perſonen, wenn es auch Lkandesunterthanen ſind, ihres Erbhuldigungseides zu entlaſſen. Denn es iſt hier nicht die Frage von zwey intereſſirten Partheyen, ſondern von einer Erforſchung, die keine andere Bozießung, als auf die Sache ſelbſt hat, wozu jene durch einen ges meſſenen Eid angewieſen werden. Die Formulare zu den Eiden für den Feldmeſſer, Ackerverſtändigen, und den, der jenen anweiſet, finden ſich am Ende dieſes Capitels unter A. B, und C,. S. 16. Die Vermeſſungskoſten werden dergeſtalt bezahlt, daß der Feldmeſſer ,. nachdem die zu vermeſſenden Stücke einzeln liegen, ſehr winklich oder bers gigt ſind, für ein jedes Einhundert Morgen, den Morgen zu 1210[] Rus then gerechnet, fünf, ſechs, auch höchſtens ſieben Thaler bekommt, Dafür muß er aber den Riß und die Vermeſſungs- Verzeichniſſe nach der vorge- ſchriebenen Claſſification liefern, ſo, daß ihm dafür weiter nichts bezahlt wird, Die Kettenzieher und Gehuülfen hingegen ſowohl, als die Koſten für die Hin» und Zurückreiſe werden beſonders erſeßt, CG. 17. Um von dem Ertrage ſowohl einzelner Stücke, als ihrer Verbindung in eir- Ganzes richtig urtheilen zu können, muß bey Werfertigung eines Anſchlages nicht ſowohl unterſucht werden, wie die Nußung bisher ges weſen iſt, ſondern wie ſie bey einer guten wirthſchaftlichen Einrichtung ſeyn könne und müſſe, Zu dem Ende iſt es allerdings nöthig, auch die bisberige Behandlungsweiſe und Wirthſchaft genau zu unterſuchen, damit die begangenen Fehler und Verabſäumungen entdeckt werden mögen, wor» aus ſich denn mit Beſtimmung einer beſſern wirthſchaftlichen Verfahrungs» weiſe die Gründe angeben laſſen, warum der wahre Ertrag höher ſeyn müſſe. CS. IS.- Bey Verfertigung eines Anſchlages von Grundſtücken, deren Zuber hörungen und Aufkünfte ſind drey Haupt: Gegenſtände zu beachten; 1) Die Behandlungsweiſe der Ertrag gebenden Grundſtücke nach ihrer beſondern und örtlichen Beſchaffenheit, das heißt: nach der Gute ihrer Beſtandtheile, ihrer Lage, des Climats und des Verhältniſſes des einen gegen das andere,- 4 »T ſchw m yah den fallen, y 3) din muß aba bleibt, | Y (eiſe Dächt! Rahel | übt | m 1" 4 bill] giſh Oy, in Ze ud i MDS, iſt ſho Ot we der Dig Wis ty, vſe Cerbnnhe y von den Pacht- Anſchlägen überhaupt. 27 2) Dasjenige, was nach den vorbemerkten Umſtänden dem gewöhne lichen natürlichen Erfolge gemäß darauf erzeuget, und aus den Producten nach den Preiſen derſelben, wenn ſie weder zu boch ſteigen, noch zu tief fallen, gewöhnlicher Weiſe gewonnen werden kann. 3) Was als Mittel, um dieſe Producte zu gewinnen, aufgewandt wer» den muß, das ſind die Koſten, und was dem Gewinne auf andere Art abgehen kann. Denn reiner Ertrag kann nur der ſeyn, welcher übrig bleibt, nachdem alles dieſes davon abgegangen iſt, C. 19. Werden nun dergleichen Grundſtücke und Aufkäunfte jemanden für ein gewiſſes Aequivalent überlaſſen, welches verpachten heißt: ſo muß auch der Pächter ſeinen billigen Gewinn davon Haben, welcher in einem ſolchen Galle dem Tigenthümer als ein Theil des reinen Ertrags abgeht, CS. 20, Es iſt nicht leicht, dieſen Antheil des Pächters zu beſtimmen. Er Übernimmt Urbeit, er wendet Koſten an, die ihm belohnt werden müſſen, und auch ohne ſein Verſchulden ohnubelohnt bleiben können, er übernimmt manche Sefahr, und es iſt überhaupt ſchwer, die Ereigniſſe der Zukunft auch nur ſo weit vorher zu ſehen, daß man glückliche und widrige in ein billiges Verhältniß und Gleichgewicht ſtellen könnte. Und das müßte doch geſchehen, wenn man dem Eigenthümer und Pächter jedem weder zu viel Gewinn, noh zu viel Verluſt zutheilen+ wollte. Durch die Verabredungen in Betracht der Remiſſion bey Unglücksfällen wird dieſem Mißverhältniſſe auch in der That ſehr ſchlecht abgeholfen. Der Eigenthümer muß die Uns glücksfälle mit leiden, die Glöcksfälle nußt der Pächter aber allein. Dieſes iſt ſchon eine offenbare Ungleichheit, Deshalb ſind auch die Verabreduns gen wegen der Erlaſſungen in ſolchen Fällen gewöhnlich ſo eingerichtet, daß der Pächter wenig davon zu hoffen hat. S. 2. Aus dieſen und andern Gründen faſſe ja niemand den ſtolzen Gedans Fen, daß er einen vollkommen paſſenden und richtigen Anſchlag von einer Landwirthſchaft machen wolle oder könne, Es hängt ſo viel von den Ereigs niſſen natürlicher"Erfolge und von andern günſtigen odder minder günſtigen Umſtänden, von glücklichen oder nicht glücklichen Einfällen und Verſuchen des Landwirths und andern Umſtänden ab, daß ein jeder Anſchlag m 2 no S1... uwe eta ene mme erl ae Üb Enawene ne NI nennen= H Bu amm; 28 Erſter Abſchnitt, noch etwas Ohngefähres enthalten wird. Und auch hier bis auf den Grund zu kommen, iſt bey einem ganz neuen Anſchlage ſchon ſchwer genug. S. 22-; Bey allem, was vorgenommen wird, müſſen ordentliche Protocolle aufgenommen werden, die olle Erforderniſſe eines legal geführten Protocolls haben wüſſen. Bey den Domänen Cammern verrichten dieſes- die auf die Führung des Protocol!s beeidigten Secretärs: Die ganze Verfahrungsweiſe muß die einer ordentlichen Unterſuchung ſeyn, und deshalb iſt es noths wendig, daß der, welcher einen Anſchlag machen will mit dem Unter- ſuchungsproceſſe juriſtiſch bekannt ſeyn müſſe. Ueberhaupt fehlt einem Cameraliſten, der kein Juriſt iſt, eine weſentliche Kenntniß, die er haben ſollte, Weiß er nicht geſeßu:äßig zu beurtheilen, was Recht. und Unrecht iſt: ſo wird er Manches vornehmen, was mit der Gerechtigkeit nicht bes ſtehen kann, und er kann den tandesherrn bey manchen Geſchäften, zum Beyſpiel, bey Schließung der Pacht und anderer Contracte, bey Abnahmen und Uebergaben der Pachtungen in Schaden, Proceſſe und Koſten bringen. Eine rechtliche Verfahrungsweiſe(modus procedend1t) iſt allerdings auch bey ſolchen Handlungen, wie die Verfertigung der Anſchläge iſt, noth- wendig. Wer Sachverſtändige als Zeugen abhören will, muß wiſſen, was zur Gültigke:t eines Zeugen in Betracht ſeines Alters, ſeiner etwaigen Verbindung und ſo weiter erfordert wird, wie er legal vernehmen, wie er fragen, wie er die Urſach der Wiſſenſchaft erforſchen, wie er aus Antz worten neue Fragen formiren ſoll, ohne zu ſuggeriren, wie er Zeugens Antworten verſtändlich zu Protocoll bringen ſoll, und überhaupt, was es beißt: Wahrheit gründlich erforſchen. Weiß er dieſes nicht; ſo wird ſein - Verfahren unordentlich und unverſtändlich, es werden keine deutliche Bes griffe von dem Gegenſtande der Unterſuchung, und ſeiner wahren Beſchafs fenbeit daraus berzunehmen. ſeyn, und mit einem Worte, die Legalität wird dem ganzen Werke fehlen, Ob nun freylich wobl ein ſolches Vero fahren, weil kein dritter als Parthey dagegen auftritt, gewöhnlich nicht in die Gefahr kommt, ſo wie andere Rechtsgegenſtände betreffende Unterſy- e und deren Ertrag gebe, auch ſeine Leute, die abzuhören für gut gefunden werden, zu dem Ende ſtelle, Zu allem dieſem pflegt derſeibe in ſeinem Con- tracte verbindlich gemacht zu werden. Dem Juſtiz- Beamten wird beſoh1 len, daß er die ihm abgeforderten Nachrichten nicht allein ertheile, ſondern auch die unter ſeinem Gerichtszwange ſtehende Leute auf Verlangen ſtelle, Da'auch Nachrichten wegen Holzweiden, verabfolgten Holzes, der Ma! ſtung und dergleichen nöthig ſeyn können; ſo ergehet dieſerhalb an den Ober» forſtbedienten die erforderliche Auflage, CS. 4- Der Commiſſarius ſelbſt muß ſich zu dieſem Geſchäfte wohl vorbereis ten, Er muß die, der in Frage ſeyenden Pacht wegen, ergangenen Acten, die vorigen Anſchläge, wenn deren vorhanden ſind, die Inventarien, den Pachtcontract und andere der Pacht wegen vorhandene Nachrichten ſich wohl bekannt machen und ſachdienliche Auszüge daraus verfertigen, Auf dieſe Art muß er den ganzen Plan zu dem vorzunehmenden Geſchäfte wohl vorbereiten, Gebet er nicht gebörig vorbereitet an: das Geſchäft: ſo wird ' er IE mm EF vam I... E Eg I"<= IT. 32 Erſter Abſchnitt er viel Zeit bey demſelben verſchleudern, und ſeiner Arbeit wird Hrdnung 3 und- Deutlichkeit, zwey weſentliche TScforderniſſe derſelben, fehlen, Wie pw) der Plan dazu entworfen werden kann- Wird. fich durch die folgende Anlei 14 NUR tung zur Unterſuchung eines jeden hauswirthſchaftlichen Artikels ergeben,- 5. m j S. 5. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß dem zeitigen Pächter der Termin,| wenn das Geſchäft angefangen werden ſoll, von dem Commiſſario bekannt| al! gemacht werden muß, Gleich beym Anfange des Geſchäfts muß demſelben Pm Und auch dem Juſtiz- Beamten an Ort und Stelle das Commiſſorium durch| deſſen Vorleſung bekannt gemacht werden, Iſt dieſes geſchehen: ſo ge- Bi! ſchieht ſowol dem Juſtiz- Beamten, als jenem die Ersfnung, was für und Nachrichten jeder zu der anzufangenden Unterſuchung zu liefern habe, Es iſt am beſten, jedem derſelben ein ſummariſches ſchriftliches Verzeichniß, ſür| welches ſchon vorhero nach der Beſchaffenheit der Sache entworfen wird, zuzuſtellen, Finden ſich in Verfolg der Unterſuchung noch mehrere Puncte,| Au die„von denſelben aufgeklärt werden müſſen: ſo werden die Nachrichten|(9 darüber, allenfalls durch deren Vernehmung zu Protocoll, nachgeholt, VN gs. 6.« Ueber dieſe zu fordernde Nachrichten! läßt ſich nichts allgemein paſſens| 4 des ſagen, Die Verſchiedenheit des Dertlichen, die Richtigkeit. oder Uns'“ richtigkeit mancher Puncte, zum Beyſpiel, vorhandene oder fehlende Dienſte|; und Präſtationsregiſter, und dergleichen mehr, machen hierin eine große| Veränderung. Sind ordentliche und genaue unbezweifelte Nachrichten von| einem ſolchen Domänenſtücke, ſeinen Zubehörungen und Gerechtſamen in wh den Archivsacten vorhanden: ſo bedarf es weniger zu fordernden Nachrich» bea ten. Alles, was in Hinſicht der örtlichen Verfaſſung aber nicht außer| fil Zweifel iſt, wird ein Gegenſtand einer einzuziehenden Nachricht, um zu| i. vernehmen, wie dergleichen bisher geweſen iſt, damit man Stof zu weiterer| u Unterſuchung dadurch erhalte, 4 Die hauptſächlichſten Nachrichten, die dem Pachtbeamten abgefordert| Pei werden können, ſind folgende:| NW x) Das Feldregiſter, welches Düngung, Pflugarten, Eggearten; 0970 und die Erndte nach Schockzahl nach der üblichen Abtheilung der elder;| 2) Das Dröſchregiſter, welches mit jenem Erndteregiſter übereinſtim» men und die Scheffelzahl der erfolgten Früchte; Z: 3)| "ung Vie Unkie en, tmn, Fant ſelben durch ſo vw 8 für Es niß, vird, inet, (tem ſien Uns ienſts jroße von nin rich! ußer 1 zu terer dert en, der 11 3) bon den Pachk- Anſchlägen überhaupt,:33 3) Das Heuerndteregiſter, welches die Fuderzahl an Heu und Grummet ſo wohl von jeder Wieſe, als die ganze Anzahl der im jeden Jahre geernds teten Fuder, ingleichen die Erndte von Futterkräutern nach Fuderzahl von den angegebenen damit beſtellten Stücken enthalten muß. 4) Ein Verzeichniß des wirklichen Beſtandes von Rind- Schaaf» - Schweine- Hühnervieh und der Taubenflacht, 5) Das Teich- Beſag- und Fiſchregiſter, welches eine genaue Angabe aller Laich- Streck- und-Beſagteiche ſamt dem Ausfiſchen nach Centnern und 'Pfanden jeder Art Fiſche enthalten muß. 6) Haushaltungsfkoſten» Rechnungen auf Schif: und Geſchirr, Pferde, Viebſtand, Unterhaltung und Beköſtigung des Geſindes, auf die Erndte und ſo weiter. 7) Ein Verzeichniß der Deputanten nebſt Anführung des Deputats für jeden. 30 Dieſes ſind diejenigen abzufordernden Nachrichten, welche bey einem Jeden Landhaushalte vorfallen. Es können aber, nach der beſondern Bes ſchaffenheit der Sache, deren noch mehrere nöthig ſeyn, wie auch bey der Anleitung zu Verfertigung der beſondern Anſchläge über jeden Haushaltungs» artikel noch manches bemerkt werden wird. Man merke aber, daß dieſes nur Nachrichten ſind, die Handleitung geben ſollen, Es ſind alſo keine Grundlagen, die obne weitere Unterſuchung zur Berfertigung des Anſchlas ges ſelbſt dienen,:: 8 7. Die von dem Juſtiz- Beamten zu fordernden Nachrichten betreffen ze 'wöhnlich Gerechiſame und Präſtationen, die entweder mit in Pacht geges- ben werden, oder doch auf den Ertrag einen Einfluß haben. Zum Beyys “ſpiel Dienſtleiſtungen der Häuslinge, die nach deren Anzahl nur in Anſchlag :gebracht'werden können, verpachtete baare Gefälle, Abgaben vom unthanen Biebe, als Butterzinſe und dergleichen, Jedes Orts beſondere Beſchaffen heit muß dieſes an die Hand geben, und es wird auch bey der Auleitung zu den beſondern Anſchlägen hievon noc< manches vorkommen. Fredersdorfs Anleitung,: E Ziwey- 2 zu 34 NONE H ſm veſt ww der wunde . 1 "»? muß Zweyter Abſchnitt; Weh R 70 1' hin ä. 8 e[] von den Special- Anſchlägen der im Pacht zu gebenden im GE Stücke,: MEC 0 de : futtit 8 Einleitung,| 2 E- Landhaushalt. giebt nur durch. die Bereinigung- mehrerer einzelnen M, Nußen bringenden Stücke einen Ertrag, Eins muß die Quelle des[1:00 andern werden, und nachdem dieſe ergiebig iſt, wird ſich auch der Nußken desjenigen Stücks, dem daraus das Nöchige zuflicht., vergrößern.| vn" - Der Ackerbau iſt der Hauptgegenſtand eines vereinigten Landhaushalis| We und der erſte Grund des Wohlſtandes eines Landes- Welches aus ſich ſelbſt W" ſeinen Reichtbum nehmen will, Zufällige Beſchaffenheiten der Lage des hi Tandes können zwar auch Quellen zum Erwerb eröfnen, aber ſie ruben nicht auf dem erſten Grunde, den der Ackerbau giebt, und ſind manchen zufällis gen Veränderungen unterworfen, wf . Die. Grundlage„des Ackerbaues. iſt die Viehzucht, welche dem Acker Di! Dünger zum Wachsthume geben muß Alle künſtliche Düngearten, die man vit bisher hat erfinden und jenem ſubſtituiren wollen, haben niche den glücklis(1.00 Schaafe und Hammel“ einer Kub gleich, Es geben- alſo 15 Schaafe& Fuder, 100 Schaaſe-40,. und 1929 Scaafs 400'Fuder Miſt den Winter über, da ſie- im Stalle ſind: An: Schaafmiſt- rechnet: man: der voller. Dringer halb ſo viel, als andern Miſt-, und folglich wärde dieſes zur Düngung auf: 1co Morgen,(den- Morgen allerley Miſt zu 8 Fuder.,. uns Schaafmiſt zu 4. Fuder gerechnet",) zureichen: Die Düngung mit dent Hürdelager: iſt halbe Düngung, und alſo würden: mit. dieſer Menge? Miſe 200“ Morgen“ gedünget werden können.. Da aber“ die Schaafe im: Stolle Tag und Nacht-Miſt- geben, ferner. in.der Hürde kein“ Stroh zum Dünger kömmt:- ſo können auch die Schaafe in der Hürde nicht ſo: viel- Miſt.geben.,. als im Stalle, und folglich würde auch“ derſelbe zu 200 Morgen nicht Hinreichend ſeyn können; Da aber. doch dieſelben 1) Nur-5. Monat im Staile und 7: Monat in der'Hürde liegen; 2) In langen- Nächten-länger.,. als- die: Hälfte von- 24. Stunden; in der: Hürde zubringen: 3)- Der. Miſt ſelbſt, und nicht das Stroh“ das. Haupt: Material des Düngers iſt ,. und jener. mit: dem Harn ganz. friſch auf den Acker kommt, überdem auch: 3 8 3 4) dd SENE» t von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 49 "4 E S-&.; t Was: nün die Behandlung des-Ackers anbetrift, um denſelben zu dent möglichen Ertrage zuzubereiten? ſo iſt dabey zu beachten ud a) Die Düngung. c) Das Eggen. "b) Das Pflägen. 4) Das Walzen, SUE Um'über die gehörige Düngung richtig urtheilen zu können, muß vor „allen Dingen erforſcht werden, welche Eintheilung das Feld habe, ob es neinlieh) in 3 oder 4 Felder getheilet iſt, CG. 6 Bey der Sintheilung in 3 Felder hat man ein Winterfeld. zu Beſtels lung der vor dem Winter zu ſäcaden Früchte 5 ein: Sommerfeld, worin nach der gehörigen Abtheilung alle Früchte„/ die im Frühjabre geſäet wers den, beſtellet werden, und ein Brachfeld, welches ruhig liegt, um durch "Luft, Thau, Schnee und Regen fruchtbringende Theile zu ſammlen, Jes doch wird ein Theil deſſelben mit gewiſſen Früchten beſtellt, die den Som mer über zur Reife kommen, ehe die Zeit zur Winterbeſtellung da iſt, ! 53 FS. 7: Bey der Eintheilung in 4 Felder hingegen hat man ein Winterfeld; worin Waizen, Rocken, Winterrübeſaamen und auch wol andere Früchte„- erſtes Sommerfeld, worin Gerſte, und zweytes Sommerfeld, worin Hafer und auch wol andere Sommerſtüchte beſtellt werden, und dann ein Brachs feld. Von dieſem wird jedoch ein Theil deſſelben auf die vorangeſührte Art genußets 04; 46" C. 8-; Der Unterſchied bey der Eintheilung in dieſe Felder iſt alſo der, daß bey der Eintbeilung in 3 Felder der Acker, jedoch ohne die Sömmerung, zwey Trachten giebt, und dann ruhetz bey der Eintheilung in 4 Felder aber muß ex drey Trachten, obne. die:Sömmerung, geben, ehe er aus? euben Tanne: 1 3:3 m GIE RE UPD ;. O» 154 Auch bey der Düngung iſt der Unterſchied! beträchtlich: Denn-went :5300“Morgen vorhanden ſind; ſo' ſind coo Morgen im Winterfelde, 109 Morgen im Sommerfelde und 100 Morgen im Brachfelde, wenn der-Acker (7 Srederedorfs Anleitung, G in vm 00 Fo Ztveyker Abſchnitt ».»? 1 in 3 Felder Fetheiſet iſt. Iſt er aber in 4 Felder getheilet: ſo fallen 75 vn Morgen in das Winterfeld, 75 Morgen in- das erſte, 75"Morgen in das. ev zw-yte Sommerfeld und 75 Morgen in das Brachfeld. Wird"nun die 9). Brache jedesmal ordnungsmäßig gedünget: ſo müſſen im erſten Falle jährs„mh lich 100 Morgen, im zweyten Falle aber nur 75 Morgen gedünget werden, 1) S. I0. wem Die Sömmerung, oder die Beſtellung des ſogenannten rauhen Zeuges,| 4 als Erbſen, Wicken, Bohnen, Linſen, wie auch des Leins und des Som» nm merrübeſaamens in die Brache har auch einen Einfluß auf die Dauer des|| Düngers. Dean eigentlich hat das Land durch dieſe Erndten ſchon eine| ſehen Tracht gethan. Wo ſtarke Schäfereyen ſird, da kann demſelben ſowohl| 15N im Winterfeld", als im Sommerfelde durch den Hürdeſchlag wieder eine„6 Hülfe gegeben werden,; 4 vt j TE| Inh - Iſt nun obiges alles erforſcht: ſo muß die Beſchaffenheit der Düngung| mm ſelbſt unterſucht werden. Durch die oben in des zweyten Abſchnitts erſten| Zau Hauptſtücks. erſtem Capirel angegebene Mittel iſt die Quantität des Miſtes| va: ſchon erforſcht, und es läßt ſich nun, wenn man weiß, wie viel Miſt auf| einen Acker in voller Düngung erforderlich iſt, leicht berechnen, wie weit prt derſelbe nach der Cintheilung der Felder zureicht. Es muß ſich aus dieſer' Berechnung ſchon zeigen, ob alle drey, vier oder gar nur alle ſechs Jahre(dla; herum gedünget werden könne, welches auf den Ertrag einen merklichen Ein»' fluß bat, wie ſich weiter unten finden wird, it 0f - C: 12. DIE; 9 Um aber jene Berechnung mit Gewißheit zu machen, muß man wiſſen, funz! wie die Düngung in Betracht der Quantität beſchaffen iſt, Dieſes kann 1 erforſcht. werden:| hit), x) Durch Abhörung derer, welche Kenntniß davon haben, 2) Durch die vorhandenen. Dünge- Regiſter, ) iE(422 BEE f S. 13: E DB: ar W . Was das erſte anbetrift> ſo muß der Verwalter und der Hofmeiſter, fein die jeßo da ſind, oder auch ehedem da waren, welches noch vorzüglicher iſt, 10 mh! eidlich abgehöret werden, und äußerdem kann-man noch ein paar andere in lid derſelbigen Fluhr Acker habende verſtändige Ackerleute darüber-vernehmen,„y Dieſe abzuhörende Leute ſind zu befragen: jet; rj Nirde 9 x) 2)| von den Special- Anſchlägen der:in Pacht zu gebenden Stücke, Fx x) Wie viel Fader Miſt allerley Art auf einen Acker von dem beſtimm- ten Maaße(zum Beyſpiel zu 120[IRuthen) im vollen Dünger erfordert werden*' 51 2) Wie die Fuder:beſchaffen find, ob-von zwey- oder vierſpännigen, von Hof- oder Bauerfudern die Rede ſey? » 3) Ob. beſchwerliche Wege vorhanden ſind, wo. weniger"aufgeladen werden kann, und ob desßalb nicht die Fauderzahl vermehret werde? 4) Wie viel Geſtreu auf das Vieh aller Art gegeben werde, woraus man leicht berechnen kann„ wie-viel ſolches auf ein Stück betrage? Denn obſchon Stroh nicht zu fettem Dünger ſelbſt wird, ſondern dens ſelben nur. vermehrt? ſo; giebt es" ihm doch ohnſtireitig eine mehrere“ Conſt; ſtenz, dergeſtalt, daß der mit Stroh gemiſchte Dünger im hißigen tande, als Sandlande, ſich länger hält, als Dünger ohne Stroh» Jener erhält das Land feuchter.. 1% 5)"Wieviel Fuder Miſt von einem Stück Rindviebe, Kühen und Rindern; von einem Geſpann Pferden; von x05 Schaafen; von Schweis nen bey einer zu beſtimmendes Streuung erfolge?"und' wozu der Miſt von Za und anderm Federviehe gebraucht werde, und wie viel ſolcher betrage? 6). Ob behuf des Hofdüngers ſtark zeſtreuet? und davon viel, und wie viel wol gewonnen werde? 7) Ob noch anderer Dünger, als Straßenkoth und dergleichen aufges ſchlagen werde, und wie viel deren wdl erfolge? <-"3) Wie weit der Dänzer zureiche, wie viel Morgen jährlich, und wie oft herum gedünget werde? 9) Wie lange der Dünger in dem Acker daure, daß er ſeine gute Wirs kung thue? 10) Ob allein im Winterfelde oder auch im Sommerfelde zedünget werde, wie viel'und wie. ſtark an Fuderzahl auf einen Morgen? CS. 14. Auch die Düngung mit der Hürde muß unterſucht werden. Außer öbs benannten Leuten iſt alſo auch der Schaafmeiſter, der jeßige, und wenn es zu machen ſteht, einer, der ehemals auf dem: Amte oder Vorwerke es war, eidlich zu vernehmen, und über folgendes zu: befragen' x) Welche Aecker, das heißt in welchem Felde. vorzüglich mit der Hürde gedünget werde?- 2) Wie lang die Hürden ſind? G 2 3) 52| Zweyter Abſchnitt“ 3) Wie viel Stück Hürde auf 106 Schaafe nach der Virſchiedenheit des jedeemaligen Düngens genommen werden, und zwar auf jede Seite des Hürdeſtalles? 4) Wie früh die Schaafe im Frühjahre in die Hürden kommen und wie lang? ſie im Herbſte in denſelben liegen? 5) Wie früh und ſpät in jeder Jahrszeit des Morgens aus der Här/ de und des Abends in dieſelbe getrieben werde? 6) Wie viel mit 1000 Stück Schaafen(oder wenn die Schäferey Fleiner wäre, mit 500) in einer Nacht in den verſchiedenen Jahreszeiten gedünget- werde? 7) Wie viel Morgen überhaupt des Jahrs/ und in welchen Feldern gedünget werde? S: 15; 277 Wenn nun durch dieſe Unterſuchung das Nöthige erforſcht iſt: ſo müſ« ſen zweytens die gefährten Dünge-Regiſter zu Hülfe genommen werden, Dieſe müſſen eine vollkommene Zusfkunft geben| x) Wie viel Morgen jedes Jahr wit der Achſe gedinget' 2) Wie. viel mit dem Hürdelager belegt ſind, und+5 3) erhellet denn alſo auch aus denſelben, wie viel Morgan im gans zen und halben Dünger beſteilet ſind, und wie oft nan der SRI 08 in die„Seſter Ben mgeon ge worden iſt. CS. x6. Sollte ſich nun in der Vergleichung deſſen, was ſich durch die Unters ſuchung ergeben hat, mit den geführten Dünge-Negiſtern eine Verſchiedenheit finden; ſo müſſen dieſe ſich-hervorgetbanen Abweichungen ferner unterſucht werden, Dieſes geſchiehet durc< die Vernehmung des Beamten, des Vers. walters und derjenigen-Perſonen, die über die Sache abgehört ſind.. Die ſich gefundenen Verſchiedenheiten müſſen ibnen vorgehalten. und die Erläutes rungen darüber gefordert werden, IREEN EI Wenn auf ſolche Weiſe ANER ſo iſt es faſt nicht zu verfehe len, daß man nicht der Sache auf den näheſten Grund kommen ſollte. Aus dem Dünge-Regiſter: muß auch ſodann ein: 3, 4- 6 oder Sjähriger Auszug gefertigt, und den Acten beygefügt werden. Dieſer giebt ſodann den Grund zu Wirdihuigg des: Gxtrags,.' Ein Schema. eines ſolchen Extracts findet ſich am Ende dieſes Capitels unter A, Das Formular des Eides, womit die Ackerverſtändigen zu belegen ſind, ebendaſelbſt unter B, %: 18+ | ſilbem 7 | baun (ict? zim hlzu! hut yd 11104 he| pins hat; ne Be Hyngen G dm Dj weohalt Ningy Emma Hin| pv ſm, "beit Seite ind Hity fetey eiten den ſs jeſt han gin (07) heit ucht Zers Die us feh: Aus özuy rund | ſh die 10+ vont den Special- Anſchlägen der in Pacht zu'gebenden Stücke. 53 S.: I8- Es iſt oben in des zweyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks erſtem Capitel 6. 36, geſagt worden, daß auch außer dem Miſtdünger beſonders Mergel und Kalk gebraucht wurden/ und. es iſt alſo hier das Nöthige davon zu ers wähnen, in ſo fern Rückſicht wegen des zu vermehrenden Ertrags darauf zu nehmen. iſt, .. IQ. Der Mergel iſt eine qute Eike durch deren Vermiſchung mit einer ſchle Pflanzen geſteckt werden. Zam Ertrage- kann man die Hälfte gute Kohtköpfe rechnen. Das übrige beſteht aus loſen und kleinen Köpfen, die auch Fuſchen» Kohl ges nannt werden, und wovon allerdings ein Theil brauchbar iſt. Von den Kohl-Rüben kann man im Ertrage von 500 Schock wol 80 bis 84 Schock brauchbare Rüben rechnen. Site dienen hauptſächlich zur Biebfutterung, ſo wie guch die ſogenannten Turnips, Äs: EE n 037|'|„" «r- Zweyter Abſchnitt 474: 188" 5'Dängung 2> 0 Auszu"mit dem'mit der „aus'ben Feld- Dünge- Regiſtern des Amts N;*/Wagn.|Härde,) „von vier Jahren. M. R. 4 R: vn, “Sey dem. Fürſtlichen Amte N, ſind 925 Morgen fand, Pfluz! den Morgen zu 120.[-]Ruthen gemeſſen, welches in 4 nbrzird a;|"cc Felder getheilt iſt, und auf 1 Feld, 3315: Morgen beträgt, Ars|:„/V Davon ſind. gedüngets.*. qidin Im Frühjahr und Sommer 1781, u In der Brache zur Sömmerung; 9 149| 90 ei Winterbeſtellung n 66101169] felt, 'Summa 216| 71169| pin, || du€ Iu Frühjahr und Sominer 178 2«| In der Brache zur Sömmerung EEE T401.. 21.1 wir Ee Winterbeſtellung g 46„41721 39| wit Summa 1386| 1172139 vid .“ R] de Im. Frühjahr und Sommer 1783,-.|| Seu In der Brache zur Sömmerung 1 3 1271 29 vis EEN Winterbeſtellung 2 46] 9 16724 nigt Summa 173| 38155124| 17004 Im Frühjahr und Sommer 1784, 4| 44 In der Brache zur Sömmerung 2 8 129] 65||| a a„Winterbeſtellung s 371] Sol641|27|| Summa| 166|115164,25 et k ? Erläus , Ih EISTEE Gate merten HÄ wenn 0m DEER N 3 Frame wer ferre mri In 1 EIR Nat H amn en mg Werne IAET III Dag ng m ZEH ZR Nn AR a me NAHE uetn 1 mum umge MES NEÄS Suu amen ummudee nam kör enn mmm„id 1-1 [ß von den Sperial- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke.&5 Erläuterungen und Bemerkungen Über vorfichenden Auszug, welche bey Beſtimmung des Ertrags des AFerbaues zu beachten ſind. 1) Für diejenigen, welche die Einrichtung ſolcher Regiſter noch nicht pennen, ſey es geſagt, daß in ſolchen Feld Regiſtern, welche Düngung, Pflag» Urt, Einſaat und Erndte enthalten, das bemerkte oder angezeigte Jahr eigentlich die Erndte enthalte, und deshalb iſt das Land, welches die Winterfrächte in dem angezeigten Jahre giebt; das Jahr vorher ge gedinget, ſowohl in der Brache zur Sömmerung, als in derſelben zur Winterbeſtellung« Zum Beyſpiel, es wird die Erndtevon 1784 angezeigt: ſo iſt die Sömmerung, die im Brachlande geſchahe, unter der Jahrzahl 1783 zu finden« Das fämmtiiche Brachland wurde im Jahr 1783 bes ſtelit, und gab die Ernd:;e auf 1784. Dieſes voll gedüngete Land fällt nun, nachdem es einmal getragen hat, in die halbe Gaare, ſowohl nach der Sömmerung, als nach der Winter- Erndte, 2) Dasjenige Land, welches im Winterfelde mit der Hürde gedünget wird, erhält nicht den vollen Dünger, ob es gleich mit der Hürde ſtärker, wie gewöhnlich, gedünget wird, Cben ſo hat das geſömmert geweſene nicht mehr den vollen Dünger, ſondern landwirthſchaftlich gerechnet nur den halben. Es 1ſt ihm aber auch durch die Gömmerung nicht ſs viel Kraft genommen, ais durch audeee Früchte geſchiebet, und zudein wird es wieder friſch beaFert, und in den wenigen Monaten verzehrt ſich der Miſt nicht ganz, 3) Das in der Söminerung geweſene und nachher mit Winterfrächs "fen. beſtellte Land hat eigentlich, nach den Grundſäßen, die bey Ueber« “gaben beobachtet werden, im erſten Sommerfelde gar keinen Dünger mehr, obgleich er aus demſelben, wenn ſonſt gehörig gedünget wird, noch nicht ganz herans iſt, 4) Eben dieſes Land hat im zweyten Sommerfelde gar keine Dänge- Art mehr, und liefert eigentlich die vierte Tracht, - Der folgende Auszug wird dieſes glles näher erläutern. Fredersdorfs Anleitung; I Sſys- =.<-nnn.„eoauenn une) aus ret | | ' | | | | | ] | | Ennen Dx | 1 | | t mmer eee 2 4 awd u. Eun VEIT LEG NE 66 Ziveyter Abſchnitt, Wu Anzahl| Auszug aus dem Feld- Regiſter des; Hail der Amis N., in welchen ZIEHT DANS n: beſtellten Arten die Beſtellung in nachſtehenden] Volle,| Halbe.| Hürde- Aecker.| Jahren geſchehen iſt, und die Ernd- lager. 1) M:1::N ten erfolgt ſind, IM.'N. M/'R. MR gehalt 1781, iſt im Frühjahre und Herbſte he, 1 gedünget:||' Veſcha In die Sömmerung: 149. 907|| 139| In das Winterfeld; 66401] ey Uher EIR,- 8&;"Eb Zu der Srndte von 1782 iſt beſtellt: mer 251) 57| Im Winterfelde--s 4 66,1011115176169) 209|112| Imerſten Sommerfelde; 4 79155'73! 4t fedun) 2241| 9| Im zweyten Sommerfelde- 4|| g et Die Sömmerung: 1|140| 1) 17.69! 8 uſs€ GEE BRIEFE E GN-- 4:5 yy Zu der Erndte von 1783 iſt beſtellt:|| Out! :& 2281 i001 Im Winterfelde;:| 461 1120/61172) 3 ſe 229| 27| Im erſten Sommerfelde 9 DEER, IEE 0| de 208| 82| Im zweyten Sommerfelde|| by Die Sömmerung H“ nd 4.4 1127].201 10 Sri Zu der Erndte von 1784 iſt beſtellt; M j 216] 621 Im Winterxfelde wife I 46; 9115129155) 24 Hüffe, 238) 281] Im erſten Sommerfelde" el; 46! 1921100 ſo wir) 218|/7471. Im zweyten Sommerfelde: Reden Die Sömmerung 2»;|129| 65) 12| gl10 ; Zu der Erndte von 1785 iſt beſtellt:. Weit 204| 1I1| Im Winterfelde.. 4:| 371 50;103154/.64| 2 wh ah 246| 72| Jin erſten Sommerfelde 2| 561 iE 09,„ Weigen| 2:7| 8| Im zweyten Sommerfelde Refe : Die Sömmerung 8 ,:115| 42| 101|29| 60 eſte Ee dir Y zum voll don u Bemer?' von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 49 Bemerkungen zu vorſtehendem Auszuge, welche bey Beſtimmung des Eytrages des Ackerbaues in Diufipnann die Düngung zur Anleitung dienen können. x) Wenn die gleiche Theilung in die 4 Felder nach der in 4 Theile getheilten Samma alles Ackerlandes nicht genau paßt: ſo rührt dieſes das ber, weil die Ackerſtücke nicht immer zerriſſen werden können, auch die Beſchafſenheit des Landes nicht jederzeit eine ganz pünkiliche Beſiellung nach gleicher Acferzahl leide, Wie Größe eines oder mehrerer ganzer Uckerfiücke kann alſo das Winterfeld vermindern oder vermehren. Das erſte Sommerfeld kann dadurch. größ.r werden, wenn ein aus der Söm- merung in halber Düngung liegender Acker nicht zu Winterfrüchten taug» )| lich iſt, Kleiner kann es aber werden, wenn mehr davon zur Winterbe- qt ſtellung genommen wird, weil der Ner nach ſeiner Güte es leidet. Das zweyte Sotumerfeld kann dadurch größer werden, wenn das vergrößerte erſte Sommerfeld, oder ein Stuck aus der Brache dazu. genommen wird, =. und kleiner, wenn davon etwas zur Brache liegen. bleibt,- weil es nicht Gute genug hat. Auch durch den Futter- Kräuterbau, als Klee, Eſpar»- ( ſette und dergleichen, welche gewiſſe Jahre dauren, können die Felder in 39 der Eintheilung zum Körner- Fruchtbau kleiner werden, welches der Fall bey dem vorigen Auszuge iſt. Es waren nemlich 20 Morgen zum Futters Kräuterbau genommen, 2) Der vorſtehende Auszug ergiebt, daß das Winterfeld nicht ganz mit dem Wagen gedünget werden kann. Der Hürdeſchlag muß alſo zu 24 Hülfe genommen werden. Da derſelbe in dem Rockenfelde gebraucht iſt: "5 ſo wird demſelben dadurch gut geholfen, indem es bekannt iſt, daß der Rocken im Hürdelager gut wächſt, 00. 3) Die Beſtellung im halben Dünger muß gewöhnlich mit der AFerzahl, die vorher im ganzen Dünger beſtellt war, zutreffen. Es kann doch aber dieſelbe in dem Falle für das Jahr ſtärker ſeyn, wenn aus der 27 vorigen Sömmerung etwas, zum Beyſpiel, das mit Rübeſaamen beſtellt 24 geweſene Land, über Winter liegen bleibt, und dann das Frühjahr in das erſte Sommerfeld genommen wird, Weniger kann darin beſtellt ſeyn, wenn (0 durch Belegung mit der Hürde die halbe Art wieder ergänzt, und dadurch zum vollen Dünger gemacht wird, oder wenn nach gehöriger Zubereitung davon zum Kleebau genommen würde, ; J2 4) ver“ 68 Zweyter Abſchnitt 4) Die Beſtellung ergiebt, daß Kark uns weit über die Hälfte ge- föntmert iſt, mithin das Winterfeld zum großew Theil in halbem. Dünger beſtellt wird, Es kann. alſo dieſes amn Körnern nicht ſo ganz. ergiebig ſyn, Jedoch kommt demſelben der Hürdeſchlag ſehr. zu ſtatten, weil, wie ſchon erſt angeſührt iſt, der Rocken in demſelben gut antritt. Zudem wird mit dem Wagen gut gedänger, indem zum vollen Dünger 8 vierſpannjge Hofs Fuder auf einen Morgen von 129[]Ruthen gefahren werden, die gut geladen werden können, weil der?cker größtentheils naße iſt, und nur einige Ackertüce auf etwas ſteilen Bergen liegen, Auch wird mit der Hürde gut gedünget, da die Schäferey aus 1500 Stick beſtehet, und die Anzahl der mit demn: Hürdeſchlage gedüngeten Aecker beweiſet, daß in einer Nacht nicht über“ ein Morgen gedünget werde; 5) Dem erſten Sommerfelde wird ebenfalls darch den Hürdeſchlag Lhr. geholfen, and vermittelſt deſelben wird über die Hälfte im halben "Dunger beſteilt, 6) Even dieſes hat auch Einfluß auf das zw'yte Sommerfeld, indem fo behandeltes Land immer bey Kräften erhalten wird, ſo, daß der Dünger Ach nicht ganz verlichret, um ſo weniger, da, wie erſt angeführt iſt, es in Jer erſten Art gut gedänget' wird, Aus allenr dieſen ergieber ſich denn, 7) daß der Körner- Ertrag ganz gut ſeyn müſſe, der es auch im Lande von:mittler Güte deshaib iſt, weil: die Früchte weniger ins Stroh wachſen. "B- Formular des Eides, nach welchem die Acferverſtändigen zu beeidigen find, Ihr ſollet geloben und ſk rs ab, und dieſerhaib müſſen die Ausſagen der Ackerverſtändigen ebenfalls genau geprüft, und zu dem Ende neben einander geſtellt werden, damit man ſehe, ob und wie ſie unterſchieden ſind, Mit dieſen müſſen gleichfalls die Erndte- Negiſter verglichen, und nachher die Grände zu einer gewiſſen Beſtimmung des Ertrags angegeben werden. Wie dieſes ges ſchiehet, wird ſich aus dem unter C und D gegebenen Beyſpiele erläutern, SEE7Z Eine richtige B:merkung iſt hier nicht außer Acht zu laſſen. Es iſt nemlich oben geſagt worden, daß ein Theil der Brache geſömmert werde. Dur dergleichen Sömmerung geht eine Art im Lande verlohren. Will man alſo den Körner» Ertrag nur im Winter- und Sommerfelde rechnen, wie bey Anſchlägen, bey denen auf den Haushalt gewiſſe Körner abgeſcht werden, geſchiebet: ſo kann derſelbe dadurch geringer ausfallen, als er ſeyn müßte. Es iſt alſo hierauf genau zu achten, und auch beſonders darauf, ob nicht etwa durch den Hürdeſchlag dem Neker zu Hülfe gekommen werden könne. Der Regel nach muß nicht mehr, als der dritte Theil der Brache geſömmert werden, FS. 8- Wenn nun dieſes alles in Nichtigkeit gebracht iſt; ſo iſt man im Stande, den ganzen Ertrag einer Erndte zu beſtimmen, Dieſes muß ſo» dann nach allen Frucht= Arten in allen Feldern geſchehen. Wie dieſes ges ſchiehet, zeiget die Anlage unter KE. YS. 0: Der Werth des Ertrages iſt dasjenige, welche das Einkommen davon gewähret.. Dieſer muß alſo gleichfalls feſtgeſeßt werden, Den Werth Ziebt aber nur der reine Ertrag, Dagjenige alſo, was von dem ganzen Ertrage erſt abgeht, muß abgeſeßt werden, Hieber gehört zum Beyjpiel der Schnittzehnte, weng die Früchte etwa um die zehnte Garbe abgebracht wer- den, dieneue Ausſagt, weil dieſes die beſtändige Einheit iſt, aus der die jähr- liche Vielheit entſtehen muß, und der Dröſcher- Scheffel, wenn die Frucht um einen gewiſſen Antheil an Früchten ſtatt Lohnes gedroſchen wird. Dieſes leßtere erhält ein immer gleiches Dröſcherlohn, ohne die Tagelöhne zu erhöhen. CS. 19. "wb V hetechn! miedtigt Es mu zin) | Kahr Prod Nutt nit lächt von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücfe, 1 S. IO. Was nun als reiner Ertrag übrig bleibt, das muß nach ſeinem Werihe berechnet werden, Dieſe Berechnung muß weder nach hohen nor“ nach niedrige: Preiſen gemace 25 bis 3 Scheffel erfolge. M. N. ſagt Fol. attor,== daß aus einem Schocke wol 3 bis 4 Scheffel erfolgen könnten? Die mehrſten Angaben ſtimmen alſo darin überein, daß 3 Schock auf einem Morgen, und aus einem Schocke auf 3 Scheffel erfolgen können, und dieſes nähert ſich dem Anſakße in den Umts- Erndte- und Dröſchs Regiſtern ſehr, . Fredertdorfs Anleitung, K Man 74- Abſchnitt Man kann a!ſo gewiß annehmen, daß auf einem Morgen in Mittel» jahren 3 Schock und aus einem Schock 2 Scheffel 3 M ßen erfolgen, wel- k.| Ertrag.|Kör- 5 S Noch davon den 16ten Dröſcherſcheffel mit|| 12/11 Kommt auf den Boden-|| J|190| 97 An Einſaat gebt ab-.]. HFA) 3 Bleibt reiner Ertrag- I145| 6x 2) Rocken, Mit dieſem und allen andern Früchten wird eben ſo verfahren, nur daß im Sommerfelde, wenn um Lohn gemähet wird, der Schnittzehnte nicht abgeſeßt wird« '| Nota ſt das Land nicht von einerley Güte, ſondern in zwey oder drey Claſſen, als gutes ,. mittleres und ſchlechtes getheilt: ſo muß jede Claſſe in Mittelfeld, Sommerfeld und Bräche getheilt, und ſo die Einſagt und der Ertrag auf vorige Art beſtimmt werden. j & K 3 Berech: m mmi |) | | | "> Zweyter Abſchnitt 2. Berechnung -* einer Kartoffel: Erndte bey dem Amte N, Einfall|ertrag von zu 8 Schfl. IS Schfl.; 9S. MB.'' S>. M6, Es werden jährlich bey dem Amte N. an weißen Kohl: pflanzen ausgeſteckt 5 8 8 Davon erfolgt an guten Köpfen die Hälfte, mithin-:- Dazu werden noch 70 Schock Kohblpflanzen im Durch: ſchnitt verkauft, das Schock zu 8 pf, An Kohlrüben werden jährlich ausgeſteckt- o Davon erfolgt an guten Rüben von 300 Scho-- Sollten nun noch andere Gewächſe der Art gezogen| werden: ſo wird deren Ertrag eben ſo berechnet, 3009 300 250 MS, men, ur RTR au I IRIOLEIN iui 0 0 m dü, von den Special- Anſchlägen dex in Pacht zu gebenden Stü>e, 79 F. Winter»| Sommer» Darſtellung Feld. Feld.|& der Beſtellung von 900 Morgen Landes,' z9 89 8 je welches nur alle ſec wrden kann.“> i=|=|= Iſies Japr werden x 50 Morgen gedünget| 150) 150) 150) 1509| 309 2tes Jahr werden 150 Morgen gedünget 150] 150| 150] I50| 300 3?es Jahr werden.: 59. Morgen gedünget.| 150] 150) 1501 150] 300 gates Jahr werden. 450 Morgen gedünget 1 150, 150! 150! 150! 300 5tes Jahr werden 159 Morgen gedünget| 1502| 150! 1501| 150| 3006 6btes Jahr werden 159 Morgen gedünget 150 150i I50| 150] 3600 Summa einer 6jährigen Düngung| Beſtellung;: 9006| 900| 900| 900|1800 Erläuterung dieſer Darſtellung. T) Dieſelbe iſt ſo eingerichtet, daß ſie, um die Berechnung des Ex- trages darnach wachen zu können, zeigen ſoll, wie viel jährlich in jeder Tracht bey ſechsjähriger Düngung beſtellt wird. Die Beſtellung fällt aber nicht ganz in die Düngung dieſer aufgeführten ſehs Jahre. Denn es werden in die Düngung der vorhergehenden Jahee beſtellt; Im Winterfelde zur dritten Tracht: T50 Morgen, Im Sommerfelde zur vierten Tracht 8 I50 Morgen. Von der im erſten Jahre aufgeführten Brache von zoo M. fallen wieder: In das Winterfeld zur dritten Tracht: I50 Morgen, In das Sommerfeld zur vierten Tracht N 150 Morgen. und dann geben erſt die Beſtellungen dieſer Morgenzahl in die Düngung der jehigen Jahre an. Es hat dieſes aber deswegen geſchehen müſſen, weil bey bearteten Lande die Düngung ſchon im Zuge iſt, und daher auch die Beſtillung darnach dargeſtellt werden muß, um den Ertrag darnach zu berechnen. Geſchähe dieſes nicht: ſo würde dieſer von der erſterwähnten Morzgenzahl nicht in Anſchlag kommen, So aber trift die Beſtellung zu. Denn wenn man von obigen 969 Morgen 308 Morgen im Winterfelde, und 3o0' Morgen im Sommerfelde hat: ſo müſſen in drey Jahren in jedem Felde 300 Morgen tragen, und 300 Morgen brach- liegen, und folglich in ſechs Jahren das doppelte, wie unten ſtehende Tabelle dieſes ergiebet, Die Abwechſelung. der Beſtellung in die drey Felder iſt hievon der Grund, ; Denn DO- Zwerter. Abſchnitt| mb Denn in dem Jahre, da ein Drittel ruhet, wird auch ein Drittel wieder mit Winterfrüchten aus der vorigen Brache beſtellt, uud ſo folgt ſich auch| das Sommetfeld,; 2) Die Berechnung des Ertrags muß nach obiger Darſtellung der- bt geſtalt gemacht werden, daß wenn etwas weniger an Einſaat und an dem- Körner- Trtrage in der zten und 4ten Tracht, zum Beyſpiel 2 Meßen| M Einſaat und 5 oder 1“ Kern weniger Ertrag angenommen wird, beydes| 1) s darnach berechnet werde.|| 3) 5 3) Dieſes muß nun aber nach der Beſaamung, welche die Beſchafs": fenheit“des Landes leidet, geſchehen. Weshalb muß erforſcht ſeyn, welches| zm Land zu einer oder zu zwey Trachten zu Waizen tauglich iſt, und nach 6) Et Waizen Gerſte trägt, Eben ſo, welches Land nach Rocken Gerſte oder„eG Hafer trägt, Kurz, die Beſtellung des Landes nach ſeinen Fruchtarten, 9)8: die es tragen kann, muß ausgemacht ſeyn, welches ſich bloß nach der| 4% örtlichen Beſchaffenheit richtet, 10) 7 - Tabelle einer Beſtellung von 900 Morgen Land in drey Feldern.' 1): „|Morgen-| Erſtes Feld,|Zweytes Feld,| Drittes Feld, zahl.|(| | Erſtes Jahr.| 309,| Winterfeld,| Sommerfeld.| Brache,|| Zweytes Jahr.| 300.- 1Sommerfeld,| Brache,| Winterfeld. Drittes Jahr,| 300.| Brache.| Winterfeld,| Sommerfeld. Nota 1. Esiſt ſchon oben in den Bemerkungen zu dem Augzuge aus den Feld- Dünge» Regiſtern am Ende des zweyten Capitels des zweyten| Out Abſchnitts zweyten Hauptſtücks Nr. x., mit Anfühbrung der Urſache bemerkt| deſen worden, daß bey der wirklichen Beſtellung die, durch die Diviſion der| Ge Zabl der Felder in die ganze Summe des vorhandenen Ackers, heraus-; in kommende Anzahl der Morgen, auf ein Feld nicht jährlich genau zutrefſe.| M“ Es thut dieſes aber zur Sache nichts, indem die Anzahl im Ganzen nach| 3 einem Durchſchnitte zutrift,| h a Nota 2, Wenn die Düngung auf noch mehrere Jahre, zum Bey-|"tpg ſpiel, auf 9 Jahre nur zureicht/ welches nur bey ſehr gutem Acker thunlich-' Iſt, oder es müſte denn eine. Anzahl Morgen in dieſem Zeitraume unbeſtellt 6 liegen bleiben:. ſo iſt nach obigem die Berechnung leicht zu: machen, So läd) würden bey 9 jähriger Düngung von 909 Morgen jährlich nur 1090 Mor: den 1 gen gedünget, und jeder Acker müſte 6 Trachten geben, Der Ertrag: wird| oder 1; ſodann noch geringer,| ſhiviet G. Frede! von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, gu DEIN Reiner Ertrag| Beträgt 2 nach vorſtehend.| an Gelde, des ſämmtlichen Ertrages einer Mittel-Erndte| WE ING bey dem Amte N. nac Mittelpreiſen,| Sc AT 1- DI O5 018 5) Ertrag vom Leinlande; n 48 8) Kartoſſeln a Schfl, 8--|! 1350| 450| 9) 200 Schoc> Kohl a Schock Q== 75! 10) 70 Shoc> Kohlpyflanzen a Scho> 8 pf,| 1122| 8 11) 250 Scho> Koblrüben aScho> 8 ggr.| 831 8 Summa des ganzen Ertrages||] 13905119] 2 Des zweyten Abſchnitts erſten Haupfſtücks Viertes Cgpitel, Von den auf den Ackerbau zu verwendenden Koſten, TEE€ Die auf den Ackerbau zu verwendenden Koſten beſtehen in der jährlichen Verminderung desjenigen Capitals, welches auf die Anſchaffung aller zu deſſen Betreibung erforderlichen Bedürfniſſe,(dieſes Wort im ausgedehnten Verſtande, ſo, daß es alles Nörhige begreift, genommen ,) angewandt iſt, in einem gewiſſen Zeitraume ganz verſchwindet, und daher durch ein gleis erpferd muß ſtark und geſund ſeyn, ſo, daß es ſchwere Ürbeit, wie ſie beym Ackerbaue vorkommt, verrichten Lann. Wom Ges wächſe muß es dazu geſchickt ſeyn, es iſt aber keinesweges nöthig, daß es ſchön iſt. Beſondere Umſtände und Zeitläufte beſtimmen zwar freylich die Preiſe-« Man kann aber doch annehmen, daß ein gutes vierjähriges Ackers pferd für 50 Rthl. angeſchaft werden kanu, ſonderlich, wenn Fohlens zugezogen oder gekauft werden. Ein Geſpanu von 4 Pferden foſtet alſs 200 Rthl. und das iſt das Capital, von welchem die Zinſen zu rechnen ſind, weil es beſtändig auf den Uckerbau verwendet bleibt, Die Zinſen kann man nach der Billigkeit auf 4 von bundert ſeßen, „TE: Die Pferde nußen ſich ab, und werden endlich unbrauchbar, Hie durch gebet ein Theil des auf deren Ankauf verwandten Capitals verlohren, und es muß wieder erſeßt werden, Jener Verluſt muß aus dem Exrtrage des Acferbaues getragen werden, weil deſſen Erſaß nirgends anders, als aus den Einkünften von demſelben hergenommen werden kann. Ein gutes Ackerpferd kann wenigſtens 10 Jahr dienen, Denn es iſt alsdann erſt r4 Jahr alt, und alſo noch immer brauchbar. Deshalb kann es gewiß für 10 Rthl. noch verkauft werden, Die Pferde können auch wohl mit geringerm Verluſt früher ausgewechſelt werden, wenn Fohlen gezogen oder zugekauft werden, Der Verluſt von 40 Rchlr. des Ankaufspreiſes thut alſo in 10 Jah» ren auf ein Pferd 4 Rch!l, und auf ein Geſpann 196 Rchlr; Es werdet zwar hin und wieder die Koſten auf den Abgang geringer, und zwar nur - auf 3 Pferd zu 3 Nterling bekommen die Pferde zwar auch, es kann dafür| I aber nichts gerechnet werden, weil das Stroh nicht im Anſchlage iſt, und| Wehl, die Knechte jenen ſchneiden müſſen. Aus dem erſtern Grunde kann auch am€, für das Streuſtroh nichts angeſeßt werden, Außer dieſem muß auch etwas auf Pferde- Pulver bey Diüſen und dergleichen angeſeßt werden; Auf 1x; Geſpann kann dieſes wol 1x Rthlr, 8 bis 12 gar. betragen, di. S. I0.| GChyy Die Koſten auf Pferde- Beſchlag ſind nicht aller Orten dieſelben. bein, Bey großen Landwirthſchaften werden die Schmiedekoſten überhaupt nicht die ein) einzeln bezahlt, ſondern der Schmid hät ſolc emmär IE INDE III unum 0en= 2 me, errei ceeeennenenmeenunmnenenr nme er eee VOERDE INT arent von den Special- Anſchlägen der' in. Pacht zu gebenden Stücke. 95 als iſt! zu 1 Rehlr.. 4 ggr.-zum Verkaufe angeſeßt. Das Fell davon mit der Spei: Wolle gilt 8 ggr,, es bleiben. aljo 20 ggr. Rechnet man nur für Kopf und ewe Singeweide 2 ggr.., ſo.bleiben. 18 ggr. Wenn nun ein ſolches Schaaf vY 20 Pfund wieget:,.ſo koſtet das Pfund etwa 11 pf, Auf dieſe Weiſe kann man mit dem übrigen Fleiſch.- Sorten auch verfahren. S- 49-. und Noch ein ſtarker Frucht- Conſumtions- Artikel iſt das Suppen+ und Klump» Mehl. Es, wird in..den großen. Wirthſchaften hiezu gewöhnlich monailich: eine gewiſſe-Quantität Gerſie gemahlen,. Iſt dieſes:- ſo. kann die man ſolche durch die Übhörung des Müllers leicht erfahren. Läßt ſich hält, Dieſes ader nicht trbun? ſo muß-man erfragen, wie oft dergleichen Suppe [iner gegeben, und wie viel Jedesmabl dazu genommen werde. Chben dieſes muß in, auch, mit dem Gemüſe, Schmelzfetie und andern Zutbaten geſchehen, als S. 50. iſt Außer der. täglichen Speiſung wird."auch dem Geſinde an Feſttagen dem etivas beſſ:re Koſt, auch Kuchen gegeben, und ſie bekommen auch wohl die etwas Branntewein,."Dieſes alles muß erforſcht, und in Anſaß gebracht on werden, Butter, Käſe und Getränke ſind nach dem Gewichte, der Zahl ern und dem Maaße anzuſeßen. Das Salz läßt ſich ſreylich nicht einzeln 1 erforſchen, aber man kann nach einer gewöhnlichen Rechnung 1 Berliner ht, Scheffel, oder 1 Scheſſel 25 Nordhäuſiſch Gemäß, oder x Himten 102 on" Meßzen Braunſchweigiſches(Gemäß auſeine Perſon rechnen, iſes 6. 51 3 Es würde zu weitläuftig geworden ſeyn, alle einzelnen Anſäße nach id ihrer Juantität und Preiſen durchzugehen, und dennoch würde dieſes nicht ed, als eine gewiſſe Regel anzunehmem ſeya. Um aber eine ausführliche Ers läuterung über die Sache zu geben; iſt am Ende dieſes Capitels unter y, Nro, 14. eine ganz detaillirte Berehnung von. Beköſtigung des Geſindes im" angehängt, die eine Handleitung ſowol über die Quantität der»"Beköſtiz Gben ben Unkoſten gehöret das Auss miſten der Rinder: und Schaafſtälle, worinn der Miſt den Winter über liegen bleibt, welcher alſs durch Hülfe herausgebracht werden muß. Ge& wiſſe Koſten laſſen ſich hierauf nicht beſtimmen, ſondern ſie müſſen nach der Anzahl der hiezu nöthigen Tagelöhner und des Lohns, welches ſie tägs lich empfangen, feſtgeſeßt werden, Ferner gehöret hießer das Miſiſtreuen auf dem Acker. Gewöhnlich müſſen dieſes die Knechte verrichten VPWoenn aber wegen. Verſäumungz der Zeit, die dadurch bey den Fuhren veranlaßt wird, ſolches durch Tas gelöhner geſchehen muß! ſo koſtet ein Fuder Miſt zu ſtreuen wohl 3 pf., weil ein Mann in einem Tage 15 bis 16 vierſpännige Hoffuder ſtreuen kann. Wird es durch Dienſte verrichtet: ſo wird ſo viel nicht geſtreuet, 32 Fuder aber können doch'geſtreyer werden, Die“ſämmtlichen u müſſen Eien even ken nt rene ete nir SR a bod ernennen me ZEE gn än ZORG 8 Suben dA E NE Bbg, wu Zad NENN a 20 amen one SANS NEIL IDRHIIIIE 207 --- nemen ATE bnety iſunz dieſer tony ſind; uf ju mme, Anzahl nungen Und zu er Leute werden Sim Ziehen cauts, endet, 8 Aus er über ſtreuet, Koſten möſen von den Special- Anſchlägen. der in Pacht zu gebenden StüFe. 9979- möſſen- nachn do Anzahl der Miſtfuder,- welche das Dünge= Regiſter er- giebt, mit Abrechnung"deter, die durch die Knechte geſtreuet werden, be: rechnet werdens 14335 3|; Würden die. Miſtfuhren durch Dienſte, die in dem Anſchlag?“ zu G.1lde-geſeßt fid„ verrichtr23- ſo muß gleichfalls“ die Anzahl. der Fuder, welche dieſelben auf den Acker fahren, und wie viel ſie deren in einem Tage thun;- erforſcht,«und hiernach muß nachdem Anſchlage, wie hoh neme lich. ein Dienſt» Tas&5geſeßtiſt, bie Knzahl der Dienſt- Tage nach Geide gerechnet, abgeſeßt warden. Bey eignem Geſpann ſteckt dieſes ſchon unter den Koſien für das Geijpann,. 3 S. 55- Die auf andere Arten der Düngung. zu verwendenden Koſten, wenn auf jene bey dem Ertrage Rückſicht genommen wird, müſſen gleichfalls un? terſucht und in Anſchlag gebracht werden. Denn dieſer Dünger tritt in die Stelle des Miſzdüngers, wenigſtens zum Erſaß deſſelben. Da oben, in des zwenyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks zweytem Capitel 3..18. und folgenden, die beyden Dünge: Arten mit Mergel und Kalk erwähnt ſind: ſo ſoll auch von deit auf dieſelben zu verwendenden Koſten das Nöthige geſagt werden, C. 56.. Der Mergel erfordert weiter weine Koſten, als das Roderlohn, es| ſey dann, daß etwa die Mergel: Gruben einen Eigenthümer hätten, der für ein jedes Fuder einen gewiſſen Zins näßhme« Das Fuhrlohn wird ent: weder mit eigenem Geſpann verrichtet, wofür die Koſten ſchon abgeſckt ſind, oder durch Dienſtfuhren, die eben ſo zu rechnen und abzuſcken ſind, als oben bey dem Miſtie geſagt worden iſt. S.57- Der Roderlohn läßt ſich im ailgemeinen nicht beſtimmen, ſondern es kommt auf die Beſchaſſenheit des WMergels an. Gewöhnlich rechnet man „die Koſten des Rohdens und. des Streuens. auf 1 Morgen zu 2, 3, bis höchſtens 4 Rthir. Wenigſtens. wird dieſe Düngung einem abziehenden Pächter ſo vergütet, und. zwar.-dergeſtält/ daß auf jeden! Morgen jährlich 4,6, auch 8 ggr. Abnußung gerechnet wird mithiny wenn der Morgen zu 3 Rehlr. und jährlich 8 ggr. Abnuß gerechnet wird„“ die ganze Nußung in 9 Jahren herausgezogen wird.? [; 6. ER. 6; Die Unkoſten auf die Bon des Kalkes ſind beträchtlicher. Soll ſie einigermaßen im Großen getrieben werden, ſo muß man den Kalk ſelbſt“ Fredersdorfs Anleitung. N bren! KHE Lamennnaen IE Fe vage: .*- Zweyter, Abſchnitt? 2074 000 5 brennen. Außer den Koſten auf-den Kalk ſelbſt, b-ſtehen ſie In fölgendenw:: Der in kleine: Haufen auf- das. Land: gefahtrne Kalk* muß mit- Eede. ums) ſch 3ufeit. und. ein pgar Hände hoch bedeckt werden, damit er-ſich allmäblig: van lörche. ECben aus dieſem Grunde muß: auch: vorznalich- bey anbaitender.„zv naſſer, Witterung fleißig darnach geſchem, und- der eneblößtewieder bedeckt 11.3 Werden, damit er.nicht zu Brey werde, welches. verbindeer., vaß: er nicht!| Di - in Staud: zerfällt. Wenn. derſelbe. zerfallen. iſt, mußer- gleich aus einane:!(] Der. geſixeuet“, und der- noch zuſammenhängende- mit: einem Spaten aus!| de! einander. geſchiagen„werden. Das Zerſtreuen. muß" dergeſtalt geſcheßen ,." daß. der. Kalk-nicht auf einer Stelle dieker liegen bleibe, als ayf der-anders, j und von. den. Stellen., wo der Kalk-gelegen hat, muß- er: rein wiggenom:|"0 Men.weoden., weil: ſonſt-die Saat binnen-einigen Jahren. darauf nicht. aufs. 1; di kömmt. GSo.bald ex. zerſtxeuet iſt. wird: er flach untergepffügt, und uns|€ kerge2gg&». damit.er-nicht durch: ſiarken: Wind verwehet werde, Wenn dieſe: R Arbeit durch. Tagelöhner geſchiehet; ſo. müſſen die.Tagslohne zu den Koſten» ww: auf-den Kalk-geſeßt, und-dieſe. ſämmylichen Koſten müſſen auf: die Jahre ,- e binnen. welchen dieſer.Dünger Nußen ſchaff:n ſoll, veriheilet werden... .%; 59...' Das Pflägen, ESggen-und-Waizen. geſchieh2t.da,„wo eignes-Göſpyantn- iſt, durch. daſſelbe, es müßte denn. ſeyn, daß bisweilen. wegen Krankbheit- eines Kncchts. ein. Tagelöhner; oder. auch: bey. dem Walzen, wenn das. 0 Pflügen. gefördert. werden. ſoll, dergleichen- zu: Hülfe genommen. werden. y müßte. Auf dieſe. Ausgabe iſt. verbältnigmäßig nach. den, erforſchten Un. FS fänden etwas anzuſchn:| k 87.65: 1:00 Geſchiehet dieſe Arbeit durch Dienſte: ſo-muß“unterfucht werden-, wie- j viel davon. in einem Täge verrichtet werde, und+wie, viel Tage überhaupt-|' dazu nöthig;ſinda Für dieſe muß: der- Anſchlagsmäßige Preis: abgejeßt-| j verden, Wie. viel durch: eigen. Geſpann. in: einem Tage. an dieſer“ Arbeit-|; verrichte?.-werden- könne,„iſt ſchon.:oben|: 15, dieſes Capitels angegeben“ get Worden«. Dienſte, aber verrichten ſo. viel'nicht.: Gewöhnlich pflegt auch. po bey, den Dienſten ein, Eggenläufer zu ſeyn, der-die Eggen von. den. darinn-|" ſich ſehenden Steinen und Unfraute reinigt... Ein ſolcher kann wohl:3-| Sggen beſtreiten. Für dieſen iſt alſo das Tagelohn zu 4 ggr., oder was fan ex fonſt“gewöhnlich bekommt,-anzuſeßen,. und. zwar. von ſo. viel„Tagen, als er-gebraucht wird. 4- 6. 61.| Ze . ert eee eTwweweEZweEÄweEnwwen=eennwern.ccrweeneenennegweneen mwnclcmeeeenwnngen emen<< eIEEIRT EIE SWE DARAN EEE ename erm Än nar nemen vom IR ENI= bedr EHI eer mnie mme wun med amm Nr IIR maten men emma mn 5 mm wnn dd e.-. von" den Speetal- Anſchlägen det in Pacht zu gebenden Stücke,* 35 SY. 61. "Das Säen wird gemeiniglich durch einen gewiſſen Mann, dem älss *danny, wenn es ihm in-etner gewiſſen. Zeit?zu viel“wird,“ein Gebüiſe ges „geben'witd, verrichtet, Auf den"meßreſten„Aemtern"verrichtet+88 der 'H-fmeiſter, dem im erſterwähriten Falle'der'"Großknecht zugegeben wird. Dieſer muß ſodann'durch einen Tagelbhrier erſeßt,'und Für dieſer muß"das Lohn angeſelzt'werden."Da auf'das'6rdnungsizäßige"Säen,'wie aus dem, was: oben bey der Ausſagr bemerkt worden iſt, fo vieles ankommt; fo iſt es ſebr nothwendig/ dazu einen ſachkundigen Säer zu haben. Auf Uemtern, wo Brevnercyen ſind, wird ſtatt des Lohnes, Sqgebier, neomlich fr jeden Tag ein Stübchen,“oder 2 Kante Vier gegeben."Bey Dieſer Einrichtung muß alto genatz etforſcht werden., wie viel Tage das Säen dauert, Dieſes g-ichiebet durc“ die Berechnung der zu beſüenden 'Morgenzahl'und Beſtimmung, wie viel Morgen-in einem Tage“geſäet -verden fö. men. HDiebey-iſt zu bemerken, daß vin Mann in einem halben Tage wegigſtens 6 Morgen und darüber zu 120[I]Ruthen ſäen könne. An andern Orten wird das Säen nach Morgei.zabl bezahlt, und fir einen Morgen.8 pf. auch 1 ggr. gegeben. Y. 62. "Die Koſten für das Pfaazen Is Bearbeiten verſchiedener GewäHſfe, gls Kartoffeln, Kobl, Kobirüben'und dergleichen, laſſen ſich im Ganzen nicht genau angebe, Siemüſſen alfo unterſuche werden. Emen Morgen 'Kar:oſſ/kn zu beleg; werden 6 Leute einen Tag erfordert, 3 MannsBs lente, welche köcher machen,'und nach eingewörfenen Kartsffeln ſolche weder zumachen, und das Einwerfen'der Kartoffeln können 3 Fräuen» p.xſonen in eben der Zeit verrichten. Die Kartoffern werden ein auch zwey? 'pal beha&t, und: dazu zehöten jedesmal'6 Leute,'nemitich 3 Maxnnsleite uind 2? Frauensleute einen Tag auf einen Morgeir. Das Aufinichetn- der Kartöffein geſchiehet auf verſchiedene Art. Sue werden nemiich-ausIexfiſio get, oder ausgerodet, Das erſtere“iſt weniger koſtbar, weil es geſchwivder gebt.,-und die Kartoffeln leichter aus der Erde 31. nehmen ſind, Cs hat aber den Nachtheil, daß ſie zum Theil beſchädigt werden. Zu dem Ausroden werden 4 Mannsleute: und 4 Weibskeute“einen Tas Tang zu einem Morgen erfordert.; CM; FS. 63.| 0 Das Pflanzen des. Kdhls und der Kohlrüben erfordert mehr Unfoſt-it, Denn werden vie Pflanzen feldſt gezogen: fo muß das Land dazu gegrabeiz ; M8 2 Wers <<< eme eten enn gen mmeegn hangen eg mne gege IAO I I 5 jW 100+35 Kei 7: Zit Ahniltn 18; hy(13]."" | werden, Man kann einen Morgen zu graben wol auf 3 Rehlr, rechnen,|' Denwes muß ſo gut als. Gartenland* gegraben. werden: Die Pflanzen müſſen Ferner-gegätet;. und. wenn ſie gepflanzt werden. ſollen„- aufgezogen- werden, dep „Es ſind köcher. zu. dem.-Pflanzen zu„machen, und.dieſe. müſſen begoſſen,| ſeldt, and nachher. zweimal behacft: werden... Es kommt hiebey. ſehr viel auf die: gewi Ginxichtung an jedem Orte an, und es lö5t. ſich etwas Allgemeines darüber| nicht feſtſeßen,. Es macht. ſchon. einen Unterſchied in. den Koſten. ob die| Arbeit durch. Manns- oder. Frauensleute verrichtet-witd..;„Man kann ader/; auf einen Morgen mit alien Unkoſten wol 5 Rh. rechnen. Eine ſpes|(eſhi cielle Berechnung von. einer Beſtellung von 7005 Kohl-. und Kohlrüben-| qual Pflanzen findet ſich: am Ende dieſes Capiiels- unter Nro. 15. E,| Jnch S. 64.| Yuri Die außerordentlichen Koſten, die etwa das eine oder andere Local| Own nothwendig mache /' laſſen ſich nicht beſtimint angeben. Wegen der oben| Q. 54. angezeigten muß man in Betracht der Gräben b-merken, daß ein Unterſchied zwiſchen Hauptgräben und kleinen Schoidungs- und Waßſr-' gräben zu machen iſt, Ein Haupt- Graben, der 8. Fuß breit, 6 Fuß" n tief iſt, koſtet für jede Ruthe wohl 8, und nach Beſchaffenheit des Bodens| N ro ggr. Die kleinen Gräben können 4, 6, 8 pf, auch einen gar. zu machen| zi) Foſten,.. Deren. Unterhaltung koſtet aber wohl fanm. den dritten. oder vierten|"n Theil. ſs viel. Die Länge derſelben, ſammt ihrer Breite und Tiefe muß| pM „durch. die Vermeſſung zur Gewißheit-gebracht. werden. Ableſen der, Steine 106 und Ausjäten des ſchädlichen Unfrauts kann. durch Kinder von 10.,bis 12| jan! Jahren geſchehen, und wird alſo dadurch weniger koſtbar. Da es in der| geting That zur bleibenden Verbeſſerung des. Ackers gehört: ſo muß man die dar» vide „Quf zu verwendenden Koſten wohl rechnen. Da. ſich aber während der| öhin! „Pachtzeit auch ein vermebrter Nußen dadurch ergiebt: ſo braucht es ſo| Mu6 „pünfilich nicht genommen zu werden„ wie ſich denn auch: etwas Gewiſſes] Aeli „dafür nicht aaſeßen. läßt, hen, Seel IEE| ſelhet WG 8 Die auf die Erndte zu“ verwendenden Koſten hängen ganz von der| 0 Weiſe ab, wie die Eiürichtung nach dem einmal eingeſührten Gebrauche fun er m einer Gegend: gemacht iſt." Das Einerndten kann geſchehen, durch| Ory Dienſte, um den Zehnten in gewiſſen Frucht Arten,“ und für Bezahlung nothy nach Morgen oder im Ta elohne, Die Urt und Weiſe muß alſo zuförderſt viſin. „erfor|cht werden, denn ſie macht einen großen Unterſchied in den Koſten. fm WW S. 66. SE Mnmner=pe SEE a Sunn ii önnen m SBN erwerb ebenen HÄ ün ri ÜR SID Ru an irn 25m WÄR EN Eg. um. ZI Ne Hann aid mm hien, Üſſen en, ſſtn, uf die atüber bh die ? aber € ſpa üben; ſocal oden ; ein aſſito Fuß dens Den ten nuß ine 12 det dat der ſe ſes der icht ur< ung Ni 66. von den Spccial- Anſchlägen dev in Pachk zu gebenden Stücke,* 10x SG. 66 Die“ Erndte Kofien-ſelbſt: werden verurſacht, durch das Abbringen der Früchte aller Irt, inder Sömmerung ,- im Winter- und Semmer» felde;- durch: das Eit-Ffahren;:, durch das Ibladen und:*Banſen., durch das „gewöhnliche Erndte 9 Feſt,“und endlich: dutch das Dröſchein, GS. 67: Wetin entweder alls dieſe Arbeit, oder ein Theil derſelben durch Dienſte geſchiebett ſo muß die Zeit, binnen welcher ſie geſchießet, Fenawm ausfindig -gemacht werden ,/ und hiernach werden nach der Zahl der Tage die Dienſte Anſchlagemäßig berechnet, und in Abſaß gebracht: Aus den folgenden Berechnungen wird ſich hierinn urtheilen laſſen, wenn man dabey nicht außer Acht läßt, daß zu Dienſte niemals ſo viel geſchiebet, als um: 2ohn, F“ 68- Wird die Abbringung der Erndte gegen den Scnittzehnten verrichtet:: ſo iſt dadurch alle Arbeit bezahlt, ſo, daß die Früchte nur vom kande gefahren werden müſſen,- Dieſes iſt oßnſtreitig die foſibarſte, und in ges wiſſer Hinſicht eine ſchädliche Weiſe, Der größte Verluſt iſt das Stroh, weiches dem Acker entzogen wird, es ſey denn, daß die Zehntſchnitter ſolches. für einen gewiſſen billigen Preis zurückgeben müßen, welches aber wol. etwas ſeltenes iſt, Die Körner ſelbſt möchten noch wol das höhere oder geringere Lohn bey theuren oder wohlfeilern Zeiten in ein gewiſſes Gleichge» wicht ſeßen. Bey dem Abzehnten des Schnittzehntens ſeibſt iſt auch die nöthige Vorſicht zu gebrauchen. Denn ſo wie es ungerec<ßt ſeyn würde, „den Schnittern da, wo die ſchlechteſte Frucht ſteht, zum. Beyſpiel, vor dem Holze, oder an einem Ende, wo die Früchte aus einer andern Urſach dünne "ſtehen, die Zehntgarben zu geben, eben ſo unbillig würde es ſeyn, wenn ſie ſolche da nehmen wollten, wo die beſten Früchte ſtehen. Das Abzehnen muß gleich durchgehen. Der, welcher"den Nc>er erndtet, hat zum Lohne “des Abbringens den zehnten Theil ſeiner Erndte verſprochen, und folglich .“kann er nicht mehr und nichts beſſeres-geben, als er ſelbſt bekommt. Die Garben aller Art müſſen unter einander fallen. Dieſes iſt. auch deswegen nothwendig, weil die Schnitter ſonſt,"wenn. ſie den Ort des Abzehntens wiſſen, daſelbſt ſtärkere Garben binden, und dadurch mehr, wie den zehns - ten Theil zum Lobne nehmen würden, welches ihnen nicht gebühret, N 3-- G. 69, | | | | | | | | | | | | SEGEL FEFBZG AGG GG<<<< ir meran minen SEE Aa Td ennäni| AEI SN <= . und: das-Schock 3: Scheffel:gebe, ſo*wird nach Gelde. gerechnet erfdlgen:- 1) Für 2.Scho> Stroh a-2-Ritdl..- 4:Rthlz. 2) Fix 6 Schft. Rocken Nordhäuſiſch' Gemäß. a S Summa: 95 R'hl. Hievon beträgt der zehnte Theil 21 ggr; 7 /pf,., welches: die Koſten für das Abbringen. eines Morgens ind: Müſſen nun die: Zehntichnitter- noch zwey Tage im Sdmmerfelde dienen? ſo-iſt:eswol klar, daß: die Koſten nicht: ſs hoch ſind“, als-bey- der-Bezahlung. im baaren Gelde. JImmer- bleibt es aber wahr; daß'das dein Zckerbatie 10- vboſtbare. Stroh, verlchren gebt, und das beträgt von 200. Morgen im Winterfelde bey: oban genommener Erndte 400 Scho>: Dieer Abgang 1äßt ſich kaum berechnen, vorzüglich bey eis ner Acferwirtbſchaft, wo der Miſt ohnehin nicht überflüßig iſt.. Aus" dem- vorizeir erhellet-anch, daß: das- Mähen: der' IVinterfiichts weniger Koſten: verurſache, und obzajeich. nicht zu leugnen iſt; daß die Körner beym Mähen: mehr ausfallen, als beym Schneiden: ſo wird doch: bey dieſem durch: die? böhern- Kdſten- dieſes ſchwerlich: erſeßt werdeny. Die frühere“ Stcppcl bey dem Mähen- drtfte aber wol nicht ſehr“in Betracht kommen. Denn. die un- gleichere. und böbere beym Schneiden. bleibt.doch auf: dem. Lande... RN 735 Far.die Erbſen: wird. für den. Morgen 5ggr. zu mähen bezahlt: JI einem Tage kann- ein Mann zwey Morgen. auf das- Schwad' mähen:, und braucht dazu-alſo keine Hülfe,. Für einen Morgen aufzubinden: wird 5 ggr5- gegeben,„und.zwey: Menſchen„gehören. zum-- Aufbinden. In einem Tage können zwey. Menſchen zwey-Morgen- aufbinden.. Ein Morgen zu mähen und aufzubinden-koſtet alfo 40ggr." Hiezy- werden die-Seile gegeben. Ein. Schoc>.Seile zu machen koſtet 2 pf G+. 74.1: Far einen: Morgen Gerſte und Häfer zu"mähen wird" 49817 bezahlt, Beydes- wird:obne weitere Hülfe zum Abnehmen auf das Schwad gemä het, und ein Mann känn täglich vier Morgen mähen: Für das Aufbins den wird für den Täg-5 ggr. bezahlt; die Seile werden aber dazu gegeben. Zum Aufbinden werden-in der Sommerfrucht drey-Leute erfordert. Einer get das Seil bin, und wenn die beyden andern die Frucht auf au; ge arkt 404 Zweyter: Abſchnitt+ barkt habent.ſs bindet der: erſtere... Dieſe drey Leute.-können täglich drey auch vier Mörgen aufbinden,: Minimet man. ünun:alſs an; daß der Morgen zehn Mandel giebt: ſo binden drey Leute-in einem Tage“ neun-bis- zehn. Schock auf.. S-4 75: 545 Das Mäßerlohn für einen Morgen Rübeſaamen koßtet 4 ggr,, und ein Mann kann ſo viel, als in der Semmerfrucht, mäßen. S. 76: Es iſt hiebey zu bemerken, da? dieſes die gewöhnlichen Löbne ſind. wie ſie durch Tagelöhner, die für Jedermann. um Tagelohn arbeiten, bezahlt Wwe: den. Gewöhnlich iſt aber-bey großen tandwirthſchaften eine Anzahl eigne Tagelöhner angenommen, die das ganze Jahr über Arbeit haben. eu Mit dieſen ſad entweder gewiſſe Sedinge gemacht„ſo, daß ſie ein Gewiſs ſcs an Gelde, Frucht und Bier vefomimen, oder fie bekommen für einzelne Urbeiten, als für einen Morgen, ein gewiſſes. zu- mäßen. Alsdann koms men die Koſten ſo hoch nicht zu ſtehen, Zum Beyſpiel, anſtatt daß für einen Morgen im Sommerfelde 4 993r. bezahlt wird, bekommt ein ſolcher 0 Tagelöpner. 3 ggr,. und ſo werden auch andere Ürbeiten geringer bes za lt,. SS», 77» Bey dem Einfahren, weil van oft ſtrenze geht, wird den Knechs ten und Enken gewöhnlich jedem täglich eine Kaune Bier gegeben. Esmuß alſo nach der S, macht auf 4 j|| (Ms Pferde,- M 2.8 3 E-:4:.8„u muß 4) Hufſchlag auf x Pferd x Rrbl. x2 gat. maßt 17 6. t und| 5) Auf x Pferd täglich vom'ſten Novox'b. bis x5ten März|| nicht alſo in 19 Wochen 2% Seſſel Hafer, thur täglich 1 Schefe„4 bſobt, fel, die Woche 7 Scheffel, auf ein Geſpann von 4 Pfer|;" 3 Ca: den, und in 19 Döochen 333 Sceffel, a Scheffel 9.008. N"12 49 Rtdlr. 2x 99t- EM Auf ein Pferd täglich vom 1jten' März bis xſten October, alſo in 33| ſtrit! Wochen 45 Metzen, thut auf 4 4: 109- als Pferdetäglich x Scheffel 335 Meben,; 27 ja wöchentlich 8 Scheffel 62 Meßen,|| i ſung Meßken,„undin 33 Woch,n 277|| be,* ESch-ffel 35 Meken, 39 gt, der E;& je“: das Scheffel 3- 103 22== 93pf) j4 iſſen Summa„ 3. 14531 19 95 ſ; upp: ebert. 6) Heu auf 1 Pferd x Fuder, beträgt 4 Fuder, und das RUDE I MOSS 27 md ge es 1 28) fe Fol, a&: Summa 1213| 3; 9 , 1 O9 2 Neo, 108- Zweyter Abſchnitte“ Nro. [M Berechnung" der Unfoſten auf ein Acker- und Pflug- Geſchirr; 'Rtl.]gar.1!pf. : N Ein ganzes Geſchirr mit Einſchluß des Leders, Sattel]- Kumpren und Pflug- Seſchiry koſtet nach Ausſage des Saitters N. 35 bis 38 Rthl. Fot adtors==== Man kann alſo rechnen 3 Ein folches Geſchirre kann nach eben deſſelben Nusſage& bis 3 37 Rthl. 7 Jahr balten, und man kann alſo annehmen, daß es 6X Jahr daurer, geht alſs jährlich verlohren„ Auf jedes Geſchirr an jährlichen Reparatur- Koſten,' incl. d25 Loders 8 3 8- N Auf Schmiere? z: an beträgt jährlich 5. Noch gehören zu dens Pferde- Geſchirr 4 Halfter- Ketten, a 12 ggr., beträgt 2 Rthl., und kann man auf deren! jährlichen. Abauß und Reparatur rechnen!: 4 Gebiſſe 3 2 gar. macht 8 gar.„ worauf man jährlich etwa] [3 r ggr rechnen Fann s 3 j | S1 46.9 || 3 6 |. 8| 22) 9 Siu paar Steigbügel 3€ ggr. ,. worauf man etwa rechnen! D mnmes Ses Eeeinnet Wmmennznen menen imun; könn;: 2 2 5 11 6 Zwey Lauffetten ar die Hinterkumnpte 3 St. 4 bis 8 gar., worauf man jährlich etwa rechnen kann N-„„- x Dergleichen an die Pflugkumpten%/"/ 9'„| Wir Samma.aller Unkoſtn 2 O1C TE 6 - Fol, a&or, 4 4(8 % Nro, wi! 6 + 710. von den Speeial- Anſchlägen dex in Pacht zu gebenden Stüfe. 209 NrO. 2, D erecnung» wie vicl ein Pfua-Ge ſchier auf 2 Pferde bey dem Amte N. jährlich zu unterhalten koſteb, [Rtl.[ ggr. pf. Ein ſolches Geſchirr koſtet nebſt Zäumen we ZUR an||| Strängen und ZUR; 118) 1412 Hiezu gehören noch 2 Stück Hälfcer, ä 8 ai 2[>| xE6) Fol. afor.== Summa gl 612 Ein ſolches Gloſchitt iſt 65 Jahr ba GRE; und geht 9170|| jährlich verſoßren El:-L01 2 Abnuß auf 2 Gebiſſe 2-2 er 5 and: 2 Satfieifeiten;"diet x Rthl, koſien; 1:31 wfneikoug! 6 Summa des jährlichen Abnußes- 2200 131 8 Dgzu an jährlichen Reparaturkoſten> 12] Summa. der ganzen Koſten.| 2] 118 NrO. 3, x1Q Ziweyter Abſchnitt Nro, 3% Berechnung des auf ein Geſpann erforderlichen Stall- Geräthe und ; Geleuchts auf dem Amte N. | Stall» Geräthe 2 x) Eine Striegel 3 4 ggr., welche 3 Jahr gebraucht wierd 2) Stall: Eimer, zwey Stück, 3 St, 6 ggr., welche 4 Jahr gebraucht werden können 3 2 z 3) Ein Trageholz und Sträcge jährlich- 2: 4), Zwey Stallleuchten auf 5 Geſpann, deren jede 8 gar., mithin beyde x 6 gar. koſten, an Abunß und Reparatür jährlich auf ein Geſpann 2 7, 5) Debt auf eine Stall- Laterne, jeden Morgen und Abend zuſammen 4 Loth, beträgt die Woche 28 Loth, und in 25 Wochen 22 Pf. 24 Loth, alſo auf 2 Stall; Laternen 45, Pf. x 6 Loth, hiezu 22. Schfl. Sommerrübeſaamen, 2 Schfl.“x Rchl,-8 ggr. macht 3 Rhi. 16 gar, und x| 93x. Schlagelohn, in Summa 4 Riehl. 3 ggr., welche auf jedes der 5 Geſpanne beirägt!: 6) Eine Schaufel, 3 6 ggr., welche 3 Jahr gebraucht Ietbt.'gar,] pf. werden kann, jährlich 5:„ 7). Zwey Miſtgabela, 3 6 bis 12 ggr., welche 3 Jahr gebraucht werden können, jährlich; 3 SD Eine Miſterage ſür Holzhauerlohn jährlih; 9) Eine Miſthaake 3 4 agr., welcher 3 Jahr=gebraucht wird 10)?wey Handtücher jährlich 3 2 ggr.; Ne I1) Cl Stalls Bette nebſt Zubehör, welches 159 Rehl. ko: ſtet, ud ſich in 10 Jahren abnußt; E37 12) Für Unterhaltung der Futterlade, Futterſchwingen„| Futter- Säez und dergleichen 2; s x 3) Für Stall. Beſen 2 P 2| Sanma für Stallzeräthe und Geleuchte| Vid, fol, 24, I Jo emen mem ure akten non ed meme AEN DEmmemnnge ud ei DENE nö even=o IBI 2 Sevam lb Baden mmer ERN mri vn In IRAN m wert mtr mmm men mer wum wm weihen zi et 2 El: 4 3 XE 19 97 2 4 +2. NN 4 | 10] 4-7 23|102 | 107 4' von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stüce, 11 Nro. 4. -.. MHu63xU0: aus des Amts N. Pflug- Regifter, wie viel im Fohre 1784 in den beißs de: Sommerſfeldern und der Sömmerung gepflüget und geeags: worden ſt. | Gepfläget| Geegget imal| 2mal| zmal| 4mal| rmal| 2mal.| zmal M(R:| M.|N Ba R.|M. j R.|: M+|R+| M: R[M R« Iſtes Sommerfeld| 68/39/x70 89!!|||[239| 84 2tes Sommerfeld 12291 27 229527 in ver Söminerung 124 541 rF 1/1714 90)/IO FOT|T124154: SO: JjÄSjCE <----2 Summa? 422i'170'89114/90/10/101 770 M. 89 NR. 2mäl gepfl] 411581| 0| 4 24 9%. 90N. zmal gepfl.| 44! 301||; I|[]: 30M. 101 R. 3mal gepfl.|: 4344| PIDS| 2108|| 17 IK einmal gepflüget.|8511x2 GEF SEH SUE| 24 0 ;||[253 81,24.IE 249 M. 8 R. zmäl geegg.:498'16|;| 35: M. 11 R. 3mal geegg.||| 45: 33 4 REDI (23 MI SURE adel SOE een PS] Summa 1mal! g2ea9.) anwen Mit einem Pfluoe werden täglich 2 Morgen, und alſo mit 8 Pflügen«6 Mor- gen g-pflägt folg!ich ſind, um obige Mop..enzasl zu pflüpen., 53 Tage nötbig We-nna mit 3 P“-vden täglich 5 ATor geegge? werden? ſo werden mit 16 Pfa» den tägiicd 40 Aer beſtreichen, wuthim ſind zu obiger Morgenzahl 23 Tage erfopo der'ich. Zum: Pflügen werden erfordert 9 o B 53 Täg Zum Eggen» ö 9 23=> ' mithin überhaupt-. 756 Tage Nimmt tnan nun anm, daß die Früßjohrs- Beſtellzeit 14 Wocßen dauret, ſo würden, die Wocbe 6 Tage gevecbnet, zwar heraus fommen 84 Toge - Man muß aber einize Feſttage ab, und etwas auf ſchlePte Witterung reGnen, Ueberdem wuß atich das Sömmereld gewalzt werden, und wenn wit 3 Pferden 20 Morgen täglich gewalzt werden: ſs werden mſt:6 Pferden täglich 160 Morgen gewaizt, und alſs b-ynahe 3 T2ge zu 468 M, 35 R in Sommerfelde erforder? Bey diefen Umſfänven- und ds di: Witterung vor d-m Harze oknehin mißlich iſt,»öchten noch 2 Pferde mehr, und alſo 18 Pjerds auf«en Ackirbau des Ymts N. erforderlich ſeyn, Nro., 54 | | || 1 | v y Tnmemmpenweenn emm gert Gm GI = ernennen Sewer mwg mmer mern eREE EEE gi 113| Zweyter Abſchnitt Nero, Ds Nachweiſung: wie viel ein vollſtändiger. ArFexwagen an 0.ze und Stellmacher- Arbeit koſtet. Holz, URtl: gage. Arbeits:„Summa. lobpn, pf-"Rtl. agr. pf.'Ntl. ggt. pf. Es wird erſoxdert und koſtet:. 13 Zu einem Radez||| 6 Relsen 8 8 I4| 727 Spät z 3 9|| a Nabe 9 4 41 61+ 124] 6! 1118 EE| biis| Ipis! - 16] 6 29 Summa+ 1115175 14 Thut auf 4 Räder s 7 Rthl. bis«028 500 2) Zu einer Vorder» Achſe:| 'Das Achsholz; g..| T2 Die Arme 2 3 12 Das ÜUchsbrett oder die Shaaſe 5 4] Der Steg und Klayperſpohn 3 ZU Gln Die Achsnägel; 2 ix ih 1! Der Rungen- ober Wendeſchemmiel nebſt| zwey Raungen 3 2 5 Z Summa 4| 1ri12/ 61 x! 3 211516 3) Die Hiater- Achſes|| Das Achsholz 4.6 4:4: 42 Das Achsbrett oder die Shaale 9 4| Das Spor 2 af 10 Die Achsnägel 3 5 X Zwey Rungen. 8 s 116 Der Langwage 5;| 4| | Summa- 4 11 81 61 124! 6. 215 4) Die Deichſel 3 n 4'4 0] 5) Die Wagenleitern:- Vier. Leiterbäume, 4 Stück 5 ggr,-4 20|| Sechszehn Stück Scheiden„ 52|'| Summa»,| 1| 8| 12) 41458 Laws 1 1.4 1 TN aol 6 47 von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 113 Fernere Koſten, Holz:| Arbeits: Summa, lokn, Rtl. ggr. pf. Rtl ggr. pf. Rtl. agr. pf. Transport 9 41916 6) Eine Winde nebſt Windepflö>ken 1 2 2 4 7) Die Hinterwage. s s 4 4 g 8) Die Vorderwage n„[25] gl 4| g| 9) Vier Liſten, 3 Stück 1 ggr,; 4 4 8 Summa 1 0] 6 Einzuflicken koſtet eine Felge in ein Rad| 4 ggr. und eine Speiche 2 ggr. Es ſind auch bey den Wagens noch beſondere Miſtdünge- und Mergel- dünge- Hürden an manchen Orten gebräuchlich, Die erſtern können etwa auf 12 bis 16 ggr., leßtere aber, welche mit Brettern Heſchlagen ſind, köne nen wol auf 20 gor, bis x Rthl, zu ſtehen kommen. Vebrigens iſt zu bemerken, daß der Bau des Wagens nicht an allen Orten einerley iſt, Derſelbe richtet ſich nach der Beichaffenheit der Wege und des Grund und Bodens, auch wol nach der hergebrachten Landevges woknheit. So hat man Wagens, deren Langwagen bis in die Vorder? achſe gehen, andere, die einen ſogenannten Schweckſpohn haben, und ande- re, die ohne Wendeſchemel ſind und ganz ſteif gehen, welche vorzüglich in bergigten Gegenden gebraucht werden, Die Uvfoſten ſind aber bey allen dieſen verſchiedenen Bauarten nicht beträchtlich unterſchieden. Die Wagens, welche in ganz leichtem Sandlande, in der Heide und ſo weiter gebraucht werden, ſind gewöhnlich mit unbeſchlagenen Rädern. und ſehr wenigem Ei ſenbejchlage verſehen, und koſten daher ſehr wenig, Fredersdorfs Anleitung, P Nro, 6» 114 Zweyter Abſchnitt Nrd, 6. Nac weiſung, was cin vollſtändiger Acker. Wagen an Eiſen und Arbeits- lohn Foſtet, Rtl. ggr.*pf. a) Die Wagendeichſel zu beſchlagen, und zwar mit zwey WBe- ſchlägen, einem Rinken,"einem Vorſteckor nebſt Kette und einer Klammer, Wagen- Nagel und einer Splitte; 29 b) Der 2angwagen mit einem Bleche, einer konne und einem Iinken;- 5 Tc) Die Vorder- Achſe, wozu 60 Pfund Eiſen erforderlich und die mit zwey Ober- und zwey Unterblechen, zwey Fälble- hen, zwey Streichkappen und zwey Tragrinken 1e, beſchla: gen werden muß, foſiet; 2 152106 d) Die Hinter- Achſe, wozu 50 Pfund Eiſen gehören, und die mit zwey Oder- und zwey Unterblechen, zwey Füllblechen und zwey Streichkappen, zwey Tragrinken und zwey Eiſen an die Spor beſchlagen werden muß, koſiet I 3/8 Hierzu gehört ferner noch; Eine Klappen 3 P 14 Ein NRungen- Nagel 3 3 z OÖ Ein Klappen- Nagel a g' g Ein Kiprinken nebſt Vorſchlag 3; 6 Ein Armen- Nagei 3,; g Ein Blech an die Vorder- Achſe unter den Gungen-; j ſcheme.;; 4 e) Vuf ein Rad gehören 60 Pfund Eiſen, nemlich jede Schöne a /0 Pfuud macht; 2Rtbl. 12 ggr, fünf Rinken und zwey Büchſen a 20 Pfund Eijqen;=. 90-= Tin Schock Rade- Nägel koſten I-> 4 Arbeitslohn von einem Rade en Bitwudl(DE Glas Summa 6 Nhl. 14 ggr, Und alſo vier Räder a 6 Rthl, 14 ggr,; 26| 8 Latus| 36| m Biertes Geſpann 2 5 16.> Fünftes Geſpann H 16“== Summa 3 Rtbl.. 1.6798, 17x trägt im Durchſchnitt auf den Knecht"8; 17 7 2) bn> Der Großknecht 03 7.“ 22.Rhl.- Zweyter Knecht EROL SIe 21.» Dritter Knecht 3 ad DE mo Vierter Knecht; 20=| Fünfter Knecht S0. 8 1 I9==: ; Summa 103 Rtl. Thut-auf einen Knecht-im- Durchſchnitt; 20 14.47 Ein Knecht bekommt einen halben Schfl. Lein geſäet-zu.€„bal EN Summa Miethpfernig und Lohn für einen Knecht|22| 8 “Ein Enke. 1) SENER Ein Enke bekommt; I2 c TS Cs 2)(ohn.: Bey erſten Geſpann 74 Rh. 12 93t.! 3' Beym zweyten Seſpann- eb 23-» 12-- Beym dritten Geſpann AFS CL X 3„==. 17== Beym vierten VBeſpann s I2-=- 12= Beym fänften Geſpann 3 12-- 12= ; Summa 66 Rthl, 12 ggr. EE. Trägt im Durchſchnitt auf einen Enken 8 13) 7/?% Juder Enke bekommt ein Viertel Lein geſäet zu eo€ nr(12) - Summa Miethpſennig und Lohn für einen Enken-|x3 191 27 Ein Knecht koſtet an vpn 8 8 22| 8| Ein Enke 9 g o 13; 19125 - Summa auf ein Geſpann- 6:32 122 Thut auf eine Perſon 2 4 Rr I g8t. 7% pf,:|-* vid. fol. at. Frederädorfs Anleitung. Nro. 1Z+ 122'-"Zweytker: Abſchnitt Nro, 14,, Berechnung, was ein Knecht und ein Enke auf dem Amte N. an Koſt, Weſrinfte2c, koſte reti ür IIR 2 rauen :|? Rtl. ggt. pf T) Gewöhnliche Speiſung,| 1) Brodt lant Aäbooe ſab A, us RE SIEG 61 5X 2) Suppen und Klump+ Mehl lautebinderſolben:! 51191> 8 3) Fleiſch laut Anlage ſüb B. TEESE TE I 7|14 4) Erbſen laut Anfage wb C,<;* 5; 26287440 5) Gemüſe laut ebenderſelben 12- 3 6.2 L| eii8 6) Milch zu Suppen laut»ebenderſelben 8 Zz 0.81- 7) Schm2lzſett laut Anlage ſüb2D, s-„|„11| 22 8) Salz Sm. RI s; 16;“. 9) Batter und Käſe[aut Anlage ſubE.-- i13| 41113 ERDE ENES 2 pF IH beträgt auf 1 Perſon 31 Rthl, 19 ggr. 23 pf, * 2) Bier zum Getränke und zur Kalteſchaale laut Anlage ſub F g beträgt auf c Perſon 4 Nthl,; nmz 3) Seſttags- Kuchen und Speiſung nach der Anlage lub G, 3! 2) 1x beträgt auf eine Perſon 1 Nthl. 2.93r. 4 pf.)| 4) Branntewein nach. derſeiben Anlage lub G.; 61: 6 beträgt auf eine Perſon 3 ggr. 3 pf..| 5). Deb! zu Schuſchmier nach der Unlage füb G, fplzzait: 6 beträgt auf eine Perſon 3 Rebl, 3 ggr.:-| Symma auf 1 Knecht und 1 Enke- 7556| 5/1067 beträgt auf eine Perſon 38 Rthl; 2 ggr, x 12 pf.| A, Be 11 105 Zu vön den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 123 A, Berechnung des Brodt- und E uppenmebls für einen Knecht und ee Enken auf dem Zm.e N, 16 Schfl. 123 M. Rocken zu 20 ggr. den Schfl. E:in Knecht bekommt alie 3 Tage 7 Pf, Brodt, dieſes beträgt in einem Jahre„; 8525 Pf. E'n Scheff.i Korn wiegt 79 Pf. Davon die Viabl: Mee mit[| Is "Summa 655 Pf,! An Staubmebl und Kleie gehet davon ab EE - bleibt Ml--.. 22007 B7| Dieſe 58 Pfund abit 76 Pf, Brodt, und alſo werden| obigen 8522 Pf, Brodt erfordert 11 Stpfl, 3 Mi Beträzt auf 2 Perſonen 3 22 Schfl, 6: M6.)| v 'Zierunter ſind unter 8 S>fl. 5 Schfl Rocken, 1 ScGerſteaS 8= Gäſte, ai4ggr. 1. 11.= | Summa 7 Rhi, 17 ggt, 22 if Eier agr.*„ dis 124- Zwepyter Abſchnitt Continuatio, Rtl, ggr, pf. Dieſes Brodt zur Kalteſchaale bekomme der ganze-Geſinde-||| Tiſch, welcher äus 5 Knechten, 5 Enfen,„dem Reitknechte, dem Rinderhirten"'3 Mägden, und alſo aus 15 Perſonen|| || ſ |[| 1 j ==zzu. beſicht, mithin müſſen dieſe Koſten in 15 Theile getheilet werden, und betragen für 3 Perſonen;-| Hiezu von vorſiehender Seite 457 13 I IE 108 7555 7 Summa Brodt für 1 Knecht und 1 Enken 1 118 Supyen und Klump: Mehl. Hietzu werden jährlich 38 S"- a tnt meme knnen wan men Bgdr kan mn mmm en ma amm RHEIN SEEN- ASE Sei Weihna Mi haelis; Eve FR- Ar 4 eee Summa 3> Myß 1 Dieſes beträgt auf acht Knechte und Enken 12 S Zu einem Kuchen 5 Pf. Butter, 3 9pf., und 2 ggr. auf Rahm,|| Milch und Bier gerechnet, Foſtet 8 293gr. 9pf. alſo auf zwey Perſonen: 5 99r. 6pi, ohne das Mehl- 3. dergleichen ue werden gegeben Oſtern 5 gat. 6 pf. -Pfinglſiengs- 6& Weihnachtms- 6- Z Kuchen Michaelis 8- 9- Summa für Kuchen- 11 91 6 Nota, Die groben Kuchen, wovon& Kuchen den Abend vor dem Feſte gegeben wird, können nicht in Anſchlag gebracht werden, weil das Mehl unter dem Gelde für Waizen ſchon ent! Be. Fredersdorfs Anleitung,; R Latus| 1:9' 6 130 Zwebptey- Abſchnitt Continuatio; Transport enthalten iſt, und derſelbe ſtatt Zugebrödes, welches un ker der gewöhnlichen Speiſung ſchon in Anſchlag gebrachi iſt, gegeben: wird, mithin ſich gegen daſſeibe aufhebt, : Feſitags- Speiſung: An dieſen Tagen kann nur das Außerordentliche, was die Leute erbalien, gerechnet werden, Der: erſte Feſitag fallt Oſtext: und Pfingſten"auf: einen Sonntag, wo Mittags ohnehit: Fleiſch gegeben:wird,"und alfo iſt das Fleiſch nur den erſter Weihnachts» Mittag in Anſchlag'u bringen. Dieſemnach iſt die Berechnung folgende Erſten Oſtertag für Reiß und Roſinen ai das Rindfleiſch 5 „Milch zum Hirſebrei 1 Maaß;"6 Erſten Feſttag Abends X Pfund Braten:„7 Den zweyten Feſttag Mittag x Pfund Fleiſch 57 Abends x Pfund Fleiſch; 0 a ewmmamen Agen> weg Summa 2 ggr, SL Pl beträgt auf zwey Perſonen 8 5 6gt, 5 pf, . Pfingſten; SiS Weihnachten daſſelbe 5-=- 5 Hiezu den erſten Weihnachistag auf 2 Perſonen 1 Pfund Fleiſch TL 0. Summa auf 2 Perſonen jährlich“. FI OI 17 Nt!.'ggr. 1pf. 6 yF Summ Zur Erläuterung: Das Pfund Reis iſt zu 1 ggr. 8 pf, und das Pfund Roſinen zu 3 89r. 6pf. gerechnet; Es wird aber nur I Pfund für den ganzen Tiſch von 15 Perſonen gedraucht, Fol aJor Hirſe iſt nicht zu Gelde gerechnet, weil ſie ſelbſt geerndtet uni nicht in Anſchlag gebracht wird, * Dro» IL eG, veeeeeereeeeeeeehe. my von den Special- Anſchlägen der in'Pacht zu gebenden Stücke, 13x Continuatio. werb KEES Nt!, gat. pfs Trockenes Obſt und Brühe zum Fleiſch iſt aucH nicht gerechnet, weil das Zugebröde, weiches bey der gewöhnlichen Speiſung! mit berechnet iſt, an den Lagen wegfällt. Die Speiſung, welche die Knechte an den in die Sonntage mit eingezogenen Feſttagen bekommen, iſt deshalb nicht in Anſchlag gebracht, weil die gewöhnliche Abeadſpeiſung am Sonntage ſich dagegen hebt» Fol, ab.. Brantewein:| Zehn Knechte und drey Mägde bekommen Oſtern, Pfinaſten und| Weibnachten jedes Feſt vier Maaß Brantewein, 3 3 ggr. 6 pf. 1.| Dieſes beträgt jedes Fet: 14 gar. Auf eine Perſon 73 pf. und auf zwey Perſonen; 2:99rt. 2pf. - und auf benannte drey Feſte 5 s 6! 6 Fol, attor« Berechnung, was ein Knecht und ein Enke auf dem'Amte N, an Dehl und Schuhſchmier erhält, Ein Knecht und Enke bekommen 26 Pfund Oehl. Hiezu 1x Schfl. Sommerrübeſgamen, a 1 Nthl, 8'ggr,; 2 Das Sclagelohn mit HE NE On." Es Summa- 26 : Fol, aCor:: R 2 Nro. 155 13%.; Zweyter Abſchnitt . Nro, 15, IE Berechnung, wie viel ein Geſpann Pferde ſammt den dazu achdrigen Ackergeräth- ſchaften und darauf zu haltenden Knechten und Enken auf dem Amte-N. Rtl. gar. pfe L) Ein Geſpann Pferde nach obiger Berechnungunter NrOQ.-4. 1213131 9 2)'Das Acker. und Pfluzggeſchirr nach obiger Berech:|| nung unter:; Nro. 3. 04171956 3) Das Stollgerätrbe und Seleuchte- Nro, 3- 2123| 105 4) Ein Ackorwage ADE Nro,7.! 22115j 10 5) Zwcy Pflüge 5 3 Nro. 10.| 15 0.7 6) Vier Eagen 8 Z s Nro, 12. 51 5! IOZ 7) Ein Eggeſchlitte>? ns! 1.225 8): Ein Knecht und Enke am Lohne/ Nro., 13. 36! 3! 22 9). Cin, Knecht uad Eufe an Koſt und Getränke Nro. 14.; 76- 5" 30% .- MZ Samma| 332) 8, 440 3 ZZ NLO 16:- | Berechnung; wie viel die Unterhaltung der ſaimmulichen Pferde und Acker: geräthſchaften nebſt darauf zu haltenden Knechten und Enken | quf dem Amte 9. koſtet,| Rtl, Ein Geſpann Pferde ſammt dazu gehörigen Ackergeräthſchafe| | [ ] gat. Pf. ten u. darauf zu haltenden Leuten koltet 382 Ittl. 6 gat. 1 pf. Mithin die 4 Geſpann, welche auf dem Ainte gehalten werden 15291 31 8 Zwey Pferde, welche nach obiger Berechnung unter Nro, 4,| -. noch gehalten werden müſſen, koſten p„1: L06:13 5302 Pfluggeſchirr auf;dieſe Pferde ſammt Zubehör nach der Be| rechnung Nro, 2.+: 14. 2 21-11"8 Ein Knecht im Lohne und Beköſtigung; 56, 4| 675 Ein zu haltender Nebenwage koſtet| k7,13 IO Ein Pflug; z 7 95 Zwey Eggen J N 2/14] 115 Die Unterhaltungskoſten auf zwey Walzen betragen- 154.8 Summa aller Koſten auf Pferde, Ackergeräthſchaften 2c. 7117161 714132 zi rn 6.7 Nro. 17. Di von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 133 Nro. 17. Berehnunzg der Aket-und Erndte- Koſten bey derm Amte N. 1) Düngung, g Arbeitslohne im Herbſie 43" g5t: 6 pf, den Miſt auf dem Amtshofe zuſammen zu ſchaufeln, nach Fol, aftor,=» - 3 Tägelöhne a 4 gar. 13 Tag den Miſt in dem S-haoafſtalle aufzuſchlägen, Fol, actor.---!; 7 Tagelöhne zum Ausmiſien' der Rinderſiälle im Herbſte 2 Tage, 2 Tag 3 99r..6:pfs Lok attor. vw; 0.8 Nach dem eld- und Dünge- Regiſter werden jährlich im Durchſchnitt 1486 Fuder Miſt auf den Acker. gefahren, (ſiche die Unlagelnb A, aw Ende des zweyten Capitels zwyten Abſchnitts zweyten Hauptſtäcks), weiche zu ſtreuen find, Wenn nun die Kn- täglich 4 2 Morgen geſäet werden, 70 Tage, und für jeden Tag ein Stübchen Bier, 70 Stübchen, weiche 3 Stübchen 1 ggr, 4 pf koſten: BERALE FR En Latus s R 3 j Mtl, gg. pf-- 171 6 181: 34 4316 12132 11 8 421.241, 4 |22] 6] 4 b) Kar» 134 Zweytker Abſchnitt Continuation der Acker- und Erndtkekoſten. Transport b) Kartoffeln- Pflanzen und Bebacken, 10 M. Kartoffeln jeden Morgen zu bepflanzen, 5 Tagelöhne 84 ggr., und 4 Hauslingsdienſte a 2 gar. 5 pf, ,- macht 1 Rtbl. 5 ggr. 8 pf, auf x M,, und auf 10 M, 41 Dieſelben zweymal zu behacken, jedesmal 4 Tagelöhne a 4ggr. und 4 Hauslingsdienſte 3 3 ggr. 5 pf., beträgt auf 1 Mor- gen 2 Rihl. 3 ggr. 4 pf,, und auf ro M, 2 Fol, aCor, Summa 33 Rthl, 18 98r, c) Kohl- Pflanzen und Bearbeiten, Das Pflanzenland zu graben 10 Häuslingsdienſie 5 Tage, Wacht 59 Tage, a 2 ggr. 5 pf,,- Die Pflanzen zu jäten 16 Häuslingsdienſte, 4 Tage macht 40 Tage, und beträgt;- 7» Die Pfianzen. zu zießen xo Häuslingsdienſie, 2 Tage macht 28 Tage, und beträgt:: N x 6 Tagelöhner die Löcher zum Pflanzen zu machen und die Pflanzen zu begießen 13 Tag, 34 gar.;: Die Pflanzen zweymal zu behacken, das erſtemal 15 Tage- löhner 2 Tage, und das zweyt2mal 16 Tagelöhner 4 Tage, macht 6 Tage, 3 Tag 4 ggr./ und beträgt: Summa 31 Niehl, 1 ggr, 10 pf. Fol, adtor,== 4) Außerordentliche Koſten, Für das Auffriſchen der um die Länderey gezogenen Graben Fol. ator.-- Fär Ableſen der Steine [| 8 s Fol, attor,= Mil.| gar. ipf. 112 2iä 2% ( 4 ie Summa 12 Rehl. Latus|5959| 2; 2 5) 2. 22ZI y yt, j Evil von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 135 Continuation der Acer- und Erndte- Koſten, Rtl. gar. pf- in 4 Tiansport 5) Erndte» Koſten. 3) Für die Schnitter, wenn dieſelben den Amtmann anbin: den, X Bier 2: H: Denſelben für den Erndte- Kranz 36 Schnitkern jedem 2 Pf. Brodt, macht 72 Pf., a Pf. 3 pf beträgt; „2 Stück Käſe, 3 Stück 2 pf. 08;: Jedem eine Kanne Bier, a 8 pf.- y- Fol. aClor,-= Summa 4 Rthl, 12 ggr. b) Bier beym Einfahren, Nach obiger Erirags: Berechnung werden nach einer Mittel- Erndte im Winterfelde 435: Schoc> geerndtet. Auf 1 Fuder weiden 3 Schock geladen, und aljo 145 Fuder ein: gefahren. Fünfmal wird in einem Tag? im Durchſchnitt gefahren, und folglich würden 29 Tage erfordert, wenn einer einführe, Jeden Tag wird ein Stübchen Bier für den KneHt, und ein Stübchen für den Enken gegeben, alſo täglich 2 Stübchen, und überhaupt 58 Stübchen, welche an Gelde betragen:; c) Fär das Ubladen und Banſen der 145 Fuder, 3 Fuder 2 pf für jeden der 5 Gehülfen|;! Fol. aQor, Summa 8 Nhl, 4 g9r, to pf B) Sommer: Erndte. a) Seilemachen+ Es werden 767 Scho> Seile erfordert, a Sche> 3 pf. Fol, attor,= b) Mäherlohn wird für den Morgen 3 gar» bezahlt, und nach obiger Betrags: Berechnung werden jährlich 479 M. 9 R. gemähet, welches beträgt'; Summa 652 Ribl. 13 g9r. 25 pf. 9989| 2| 2 ; 216 iß 12 I 31-4 5 IG 51 7| 10 j7| 312x838 Latuys j174| 6| zz Z9 M, Ra agen E IRIE50= wu FIENE SENN BETA EIE 036... 1 Zweyter Abſchnitt, Continuation der Aer- und Erndte/ Ko ſtet, Rtl. 98*. pf]„rr Bi Tn ii) +037 ! "Transport 74 G 5| 10 M. Sommerrübeſaamen, 3 3 ggr,- 4:05 2 L..00 4| Fol. ator.--| c) Sammler- und Binderlohn,; S|; Mach obiger Ertrags- Berechnung werden jährlich im Som:|; meifelde 757 Schock geerndtet.. Dreoy Leute können it einem Tage 9 Schock aufbinden, folglich werden 85 Tage, jeden Tag 3 Menſchen dazu erfordert Dieſes macht 225 M. Die Zehntſchitter müſſen jeder 2 Tage Dienſte; im Sommierſelde thun, es ſind dereg wenigſtens 36,- und folglich leiſten Dienſte;„2 M. Cs mäſſen alſo noch dazu genommen werden 183 M./ E Die Zebutſchnitter bekommen täglich bey dem Dienſte 3 Pfund Brodt, aPf. 3 pf. 2 Käſe 3 Stuck 2 pf., und ein Maaß Bier 3 4 pf., folglich koſtet ein Dienſt 1 gar.“ 2 pf. Dieſes beträgt für 72 Dienſte 7; 3/12| 183 Häuslingsdienſie 3 2 ggr. 5 pf, betragen 3 18|10| 3| d) Bier für das Einfahren: Es werden überhaupt eingefahren 7567 Schoc>, und geladen. E werden 3 Schock auf x Fader, mithin werden überhaupt 256 Fuder eingefahren. Jeden Tag werden 5 Fuder ein: gefahren, und folglich würden 51 Tage zum Einfahren er; fordert, wenn ſolches mit Einem Wagen geſchähe. Jeden Tag wird ein Stübchen dem Knechte und eins dem Enken gegeben, welches 102 Stübchen, und am Gelde berrägt! 314| dv Summa 28 Rthl, 18 gor."87pf.| N Von vorſtehender Seie== 62€ 11 4 225 4 1|| Summa 91 Rtbl. 5 ggr. 555 pf Latas| 203| 133% ce) Ks | Fi) von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 137 Continuation dex Aer- und Erndte- Koſten« - Rtl. ggt. pf. Salle: PG ena 5 Im Transport| 293 315 e) Koſten für das Abladen? Es werden 256 Fuder eingefahren, a Fuder abzuladen un? zu banſen an 5 Gehbülfen, jedem 2 pf, macht 10 pf., und beträgt; ZES; SIZLN-4 8&R bl, 2x'g9r.. 4:pf. Dazu von vorſtehender Seite 94- S8. 5 2500 Fol. a&or,= Summa 100 Rtibl, 4 89t,9:5 pf. C. Söwmerung, a) Bier für das Einfahren: Es werden nach obiger Betrags- Berechnurſg bey einer Mit» tel- Erndte 325 Schock geerndtet und eingefahren. 3 Schock werden auf x Fuder geladen, welches 10g Fuder beträgt Täglich werden im Durchſchnitt 5 Fader eingefahren, und alſo 21 Tage mit Einem Wagen erfordert. Täglich werden 3 2 Stübchen Bier an den Kne Waaſen, A Scho> 28531. 9- a und Wegy bringer Lohn; j1i31 9 Ein Sinck Land zu Kartoffeln zu'etwa 3 z Acker: 7 Fol. att. 19 Summa- 1|53 1710| 9 Nota, Zur Futterung auf 1 Kuh erhält betſelbe 6 Fuder Heu, welHes nicht beſonders angeſeßt weiden kann, da derſelbe eine kleine Wieſe erudtet, die nit in Anſchlag gefommen iſt, | wenn amen mmer; 5 wg: NL42206 Berechnung der ſämmtlichen bey dem Amte N. auf den AEerbau zu verwendenden Unkoſten, Die ſämmtlichen Pferde: und Ack! rger ätbſchaften ſammt den daranf zu haltenden Leuten koſten nach vorſlchender Berechnung unter Nr. 16,- Die Acker: und Erndte: Koſten Getragen 50 obige Be rechnung unter Nr. 17. Die Koſten des Erndtefeſtes vilaufen ſich nach"Fol. er'auf Des Hofmeiſters Deputat beträgt nach vorſtehender“Be; rechnung unter Nr, 18,:;: Summa aller auf den Aerbau zu verwendenden Koſien|2036 113] 63% S2 Rthl. gak. vf 1716| 7/1135 255 975 ELT E19 53 jI0 EE Des 140 Zwvepter Abſchnitt Ds zweyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks ; Sünftes Capitel, Bon den Dienſten, ST. Es iſt im vorigen Capitel geſagt worden, daß, wonn Dienſte bey eis hem Haushalte vorhanden ſind, dasjenige, was durch dieſelben geſchiehbet, in eine"Berechnung gebracht werden müſſe, Es wird alſo nötbig ſeyn, dieſe Sache hier näher zu betrachten, um ſo mehr, da die Dienſte oft bey mehrern Yrtikeln des Hauehales gebraucht werden.; CS. 2. Die Dienſte ſind entweder Handdienſte oder Spanndienſte, beyde ſind entweder gemeſſen ode: ungemeſſen,; Y. Z- Zu Beurtheilung der in Anſchlag zu bringenden Dienſte iſt es ſchlech» terdings nothwendig, daß ein ordentliches Dienſtleiſtungs- Regiſter vorhan den ſey. Dieſes muß enthalten: x) Wie viel der Dienſithuer ſinds 2) Was für Dienſte ein jeder zu leiſten habe, wobey die beſondern Verbindlichkeiten nach ihrer Beſtimmung, die Rechte und die ſich darauf gründenden Ausnahmen von der allgemeinen Obliegenhzit, angegebea wers den müßen;| 3) Ob die Dienſte durch" perſönliche Arbeiten geleiſtet werden müſſen, dder bezahlt werden können, oder überhaupt auf ein gewiſſes Geld geſeßt ſind, und wie hoch; 4) Ob die Dienſtthuer mit den erforderlichen Werkzeugen erſcheinen, oder ob ihnen ſolche gehalten werden müſſen,. 7 8. 4-7 Ohne dieſe Genauigkeit läßt ſich in einem Anſchlage nichts Gewiſſes anſeßen. Und ſollte etwa ein ſolches beſtimmtes Dienſt- Regiſter nicht da ſeyn: ſo muß dieſe Sache ſchlechterdings erſt aufs Reine geſeßt werden, Man müßte denn die ohnſtreitigen Dienſte nur in Rechnung bringen, und auf die nicht gewiſſen keine Rückſicht nehmen, Geſchiebet dieſes nicht: ſs läuft man Gefahr, mit dem Pächter immer Streit zu haben, Denn was auf dieſe Art angeſeßt iſt, muß ihm evinciret werden, S. 5: FEEN I I R NI EIC II aui Suh 208 2. 2 ed nin I Nm von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 141 S. 5.- Sind die ohnſtreitigen Dienſte ungemeſſen, und die ſämmtließen Dirths ſchaftsarbeiten können damit verrrichtet werden? ſo iſt die Sache leicht ge macht. Es bedarf weiter keiner Unterſuchung. Denn wenn es ausgemacht iſt, daß zum Beyſpiel die beſpannten Unterthanen ollen nötbigen Dunger auf das Land fahren, alles Pflügen, Eggen und Walzen, alles'Einſ„hren verrichten müſſen: ſo iſt es ganz unnöthig, dieſerbalb etwas in dew Ans ſchlage in Einnahme und Ausgabe zu bringen, Es wird für alle dieſe Koſten nichts angeſeßt, und dadurch kommt der Ackerbau in einen höhern Anſchlag als bey eignem Geſpann, Cbven der Fall iſt dieſes mit den unges meſſenen Handdienſten. Würden aber einige Pröven, als Brodt, Käſe, Bier, oder gar eine hergevrachte Mahlzeit für die Dienſtthuer gegeben: ſo müſie dieſes in einen Knſchlag nach wirthſchaftlichen Preiſen, und ſo zur Ausgabe gebracht werden,; 3. 6 Auf einer Seite betrachtet, Eien ſolche Dienſte, ſo wie die Dienſte überhaupt, einen großen Vortheil, Es werden durch dieſelben wandelbare Ausgaben, die bald ſteigen, bald fallen, vermieden. ESonderlich äußert ſich der Vortheil bey den Spanndicenſten, Denn die Unterhaltung eines eigenen Geſpanns wird immer koſtbar, an Pferden, deren Ankauf und Abs gang, an Futterung, vorzüglich bey hoßen Fruchtpreiſen, an Unterhaltung der Ackergeräthſchaften, des Geſindes und der Pferdeſtälle, Site fördern, wenn deren genug ſind, die Arbeit ſehr, und können vorzüglich in der Erndte bey mißlichem Wetter großen Vortheil ſchaffen, Aber auf der ans dern Seite muß man zugeſtehen, daß ſie auch ihre große Unbequemlichkeiten haben. Denn die Arbeit geſchiehet nie ſo gut, als durch eigne Leute, Die Dienſtthuer glauden, ſie verrichten ſolche als eine ihnen aufgebürdete kaſt, und mepynen, ſie möge nur ſo bin verrichtet werden, und doh gut genug ſeyn, Sie ſind faul und widerſpenſtig, und machen oft dem Pächter viel Aerger und Hinderniß, Ganz außer Acht iſt auch der Dünger nicht zu laſſen, der durch eignes Spannwerk gewonnen wird, Die gemeſſenen Dienſte 1207 WE dadurch beſchränkt, daß nur gewiſſe Tage, oder gewiſſe Arbeiten feſigeſeßt ſind, die verrichtet werden müſſen. In dem lehtern Falle tritt eben dosjenige ein/ was oden von den ungemeſſenen Dienſten geſagt worden iſt, Die beſtimmten Arbeiten, die verrichtet werden müſſen ,fallen aus dem Koſten- Anſaße, jedoch mit Rücks ſicht auf eine etwanige Pröve weg.. ; S3 8. 8. L42' Ziwepter Abſchnitt Sg. 2.| Sind did gemeſſenen Dienſte aber auf gewiſſe Arbeitstage, an welchen Sewviſſe namhafte Arbeiten verrichtet werden müſſen, beſchränkt: ſo muß Kothwendig unterſucht werden, wie viel Arbeit jeder Art in dieſen Tagen geſheben könne, oder wirklich geſchehe, S. 9-- Bey den Dienſten zur Düngung mus alſo unterſucht werden, wie viel Zuhren in einem Tage nach dem, der Ordnung nach zu düngenden Land? ges ſchehen können. Ferner, wie ſtark geladen werde, und wie viel Fitder auf einen Morgen zuv vollen Düngung gefahren werden müſſen, Beydes hängt zwar mit von der Entſernung der Necker und der Deſchafſenheit der Wege ab, Aber außerdem laden dergleichen Spanndienſibauern nicht ſo ſtark, wie hinter eignes Geſpann geladen wird, weil ih» Pferde auch oft ſchlecht ſind. Wenn alſo 8 Heofſuüder auf einen Acker zur vollen Düngung gefahren werden müſſen? ſs werden wol 12, 14 und no< wol niehr Dienſtfuder erfor» vert. Es iſt deshalb ſehr aut, wenn in dem Diem» Reziſter die Maße der. Wagens nach der Länge, Weite und Höhe der Düngebürden ſeſigeſekßt iſt, C. 10. Eben ſo muß auch bey den Pflugdienſten erforſcht werden, wie! viel mit einem Pfluge täglich gepflüget, und wie viel mit einer Egge beſtrichen wird, Chen die vorher wegen des Düngens gemachte Bemerkung, daß nemlich gewöhnlich weniger Arbeit geſchichet, findet auch hier ſtatt, - X Le Bey den zu Dienſ? zu VEL IDN Frucht«und Heufuhren mußjeben- falls erforſcht werden, wie ſiark geladen wird, und wie viel Fahren in den beſtimmten Tagen verrichtet werden. Es kommt hHiebety auf die Weite und Beſchaffenheit der Wege an, und da nicht aller Acker und Wieſen in einer Entfernung liegen: ſo muß die Anzahl der Fuhren zwar hiernach berechnet, es fann doch aber ein Durchſchnitt davon gemacht werden, . I2. Bey den auf den Ackerbau n leiſtenden Handdienſten iſt eben ſo zu verfahren, Sie werden verrichtet bey dem Abbringen, Aufbiunden, Nach» barfen und Abladen der Früchte, und dem Mähen, Trockenmachen und Abladen des Heues und der Grummt. Cs muß alſo ausfindig gemacht werden, wie viel von aller dieſer Arbeit in den beſtinumten Tagen geſchehen fönne, Dieſes geſchiehet dadurch, wenn erforſcht wird, wie viel in 40 age pt..zZrP|N|iIÄÜtrr]t],KiMmMtMmtt Mt m meme mmm EEENS von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 147 Tage durch die zur Arbeit erforderlichen Perſonen an Frucht geſchnitten; oder gemähet, aufgebunden und nachgeharkt wird, und wie viel Leute bey dem Abladen nöthig ſind. Eine Anleitung zur Beurtheilung dieſer Arbeit findet ſich in-dem vorigen Capitel 8. 70. und folgenden, Eben ſo muß uns terſucht werden, wie viel Leute zum Mähen und zum Trocknen des Heues und der Grummt von einem Morgen, und bey dem Abladen des Heyes und der Grummt nach der geerndteten Fuderzahl erforderlich ſind, LZ Wenn man nun diejenigen Arbeiten, die durch Dienſte aller Urt vets richter werden können, mit denjenigen, die bey dem Ackerbau wirklich vers richtet werden niäſſen, vergleicht: ſo findet ſich leicht, wie Weit ſie zureis Früchte und 120 Fuder Heu und Grummt einzufahren, es können aber nur 600 Schock Früchte und 50 Fuder Heu durch Dienſte eingefahren werden: ſs reichen die Fuhren nicht zu, Eben ſo verhält es ſich mit den Handdienſten« S. 14. Hiernach muß alſo berechnet werden, wie viel eigenes Geſpann ſamte Ackergeräthſchaften und Leuten zu der außer den Dienſten zu verrichtendett Arbeit noch nötbig iſt, und was dieſes koſte. Yuch die durch Menſchen zu verrichtende Arbeit muß ſo nach Tagelohnen angeſchlagen werden, Man darf aber hiebey die Berechnung der Arbeit nicht nach der Dienſtiarbeit mas urrwen= 7m imm No> Ziwveptker Abſchnitt| Ä, Anſchlag von dem Erträge des Ackerbaues bey dem Amte N. Es 1.7 RtAhl- gat vf. GE Der ganze Ertrag iſt nach obiger Berehnung: 16 3905|19| 2| Die ſämmtlichen auf den Ackerbau zu verwendenden Koſten| . betragen nach obiger Berechnung 2, 20361E3j 7| h 56 3 Bleibt Koſtenfreyer Ertrag(1869| 5 Davon gehen ab:» €) Die Zinſen auf das Superinventarium 4|. an"Feld» Inventario, Pferde, Futter,|;| AFergeräthſchaften, welches 612 Rebl.'| 72 ggr. Vefrägt, welche zu 4 pro Cent be-| tragen PEER;- 24. Rthl. 12 ggr,| 2) Der dem Pächter billig zu laſſende Ge;| winn mit 3 2! 400 s] Summa-| 424.[12|| Es bieibt alſo zur Pacht vom Acferbaue 1 1444|17| 9| Da nun 925 Morgen Land bey dem| 2] Amte N. vorhanden ſind ſo bes trüge dieſes auf xz Morgen- 1x Rhl. x3 38r, 52 und auf r Hufe zu 30 Morgen'46 5 20+ 65 Es iſt aber zu bemerken, daß in dem Haupt- Anſchlage noch die allgemeinen auf den ganzen Hausbalt fallende Unfoſten : davon abzuſeßen ſind,||| 5 2 4 2 neren: N Koöt- von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 15x Schfi.Mb. Korner- Anſchlag von dem Amte N. 43 2387 / Sh. Mt Rtl. gar, 5. Nach obiger Ertrags- Berechnung iſt;| der Ertrag von:| 1) Waizen,|| Cinſgaat zum 5ten Korn 3 225| Is Davon den Schnittzehnten mit 1 22 1c3 Bleibt zum Ausdröſchen HE 223.1.-.45 Davon den i6ten Dröſcherſchef fel mit| 12|113 Kommt auf den Boden„ 190 93 Davon ein Korn zur | Einſaat 45 Shfl, 3 Ms. -== zwey Körner zum Hausbalt 93= 6= Summa 135] 9 Bleibt zur Pacht; FE und beträgt 3 Schſfl, 1 Rchl, 3 F5 45 2) Rocken. Finſaat zum 5ten Korn 7 1437| Sz Davon den Schnittzehnten mit 1 1 143/115 Bleibt zum Ausdröſchen' 1293| 93 Davon den 15ten Dröſchſcheffel mit 80! 132 Kommt auf den Boden ji| 12121] 12 Davon ein Korn zur Einſaat 287 Sfl. 11 Meß, Gerſte, 3 S e]| Es iſt aber für die Pferde für 2 Scheffel Haaſer x Scheffel! p4 Erbſen gerechnet noh erforderlich s:| 981152 - umu IR S Bleibt alſo zum m Verkauf| 438] 83 SIEHE eee : Za 0..] E54, M A als€ von den Special«Anſchlägen der in Pacht zu' gebenden Stücke, 155 DE“gnuns||] 7. pf TN: es 2-» Goes der zur Conſumtion bey dem Amte|>n,| Gerſte, j Hafer, kErbſen I s corderlic nn Giteltis| ID| (003 ero SE DE It 50. M6|- Shfl. M6.) Schä. Ms 1 Sch. Mh Ne IE| Todt für Das Ger ind 8 128! 4 4721 122| Brodt bey der Dei 5 und!| Zun: 27 = 27 9 74 SI1NDPS onimehl ür das Geſinde] 4,8 Zur Speifund ves Beſindes 15 vuigte 7 2 DAA] Hofmeiſter> E„7 T T3em GIärtizer s 13- m Kußbzirten ß 1.7„Ier 2 4; zem Sha aafineiſter 14 46 3 em Schweinemeyer; 1%? en Scwe ineknechte 5 EA? x em Schwveinefüngen I | 2. Dem DIMEN rx o 78 2 u 200 die Pferde md der NReit- pferde 8 D ZST | b) Fär die Kälber; 56 c) Für die Schaafe; 2113 d) Zur die Schweine 8 28 132 e) Auf die Mäſtung ppier IGO 7) Zur Brauerey? 10374, ,-:014 Summs- | 301] 4,1499] 25| 2031(15/32| 1 u. 2<> ENGE =<<==D SEI ET GEZ IEI I IE IEE Sts Si io gen FING TT Tz=> m nena Rihl, einbringen kann» Denn manches Stück Land trägt zweymal in einent Jahre, und wo die Gemüſe gut igerathen, ſonderlich frühe und feine Gemüſe gebauet werden können, und“ Abſaß finden, da kann ein Morgen Gäarten'- Land wohl noch einen hößern Ertrag liefern.- Es iſt bier aber, wie es ſich von ſelbſt verſtehet, nicht vom reinen Ertrage die Rede Dent wenn jemand viel Leute auf den Gartenbau halten muß: ſo vermindert ſich dieſer'Sewinün ungemein,- Michts erfordert mehr Wartung, als Gartens Land, wenn es ergiebig ſeyn ſoll- Sind vollends die Bemüſe- Preiſe in einer Gegend-nicht hoch: ſo kommt ia der That wenig dabey heraus. Es iſt auch für einen Landwirth in- einer-andern Hinſicht nicht immer vortheils haft, viel auf den Garten- Gemüſes Bau zu verwenden, wenn er nemlich dem Feldbaue dey. Miſt entziehen und dadurch dem Garten- Lande den Ers „trag abkaufen wollte« Denn ohne ſtarke Düngung gedeihet kein Gartenbaus 6: 6. - Wird viel ſolches Gemüſes verkauft: ſo iſt es freylich nothwendig, älle Arten derer, die gebauet'werden, genau zu erforſchen. Denn hievon hängen die darauf zu verwendende Koſten ab, Zum Beyſpiel„“ Spargel 5 Artis dieſe Hunde Riſer Derſicht welchig. 0dens, änget, eigents iß Sä! ſchung gend+; ntwort abt es wiſſen 0,08 einem Feine orzm aber, Dent | ſich rens ſe in Es theils "lich 1 Er) a diy N „on ly (47 von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke« 173 Artiſchocken und dergleichen erfordern- eine künſtlichere und koſibarere Wartung, als ein grodes Gemüſe, welches nur beſtellt und gegätet wird, Selten werden aber au& jene einen großen Vortheil gewähren, wenn mon die Koſten genau berechnet, Der Verkauf des gewöhnlichen Gemüſes, welches weniger zus Woblſchmack, als zur Sättigung dienet, bringet ges wiß mehr ein, Sonderlich iſt der wohlibätige Kartoffel: Bau ſebr eins träglich j S. 7- Obſt- und Srasgärten hingegen geben vorzügiich da, wo das etſtere gut fortkommt, einen einträglichern Gewinn« Sie erfordern weniger Koſten, und die Natur thut ſelbſt mehr. Ein gehörig bepflanzter Morgen, auf dem die Bäume 16 bis 20 Fuß weit aus einander gepflanzt ſind, kann 200 bis 240 Frucht: Bäume faſſen, und trägt noch Gras dazu, welches beſſer gedeihet, weil es durch das ſchädliche Hüten mit dem Viebe in Frühjahre nicht verbiſſen wird. C. 8. Exiſt nöth!g, daß man die Größe ſolcher Obſtgärten genau wiſſen muß. Und daan iſt die Beſchaffenheit der. Güte des Bodens, wovon das Fortkommen und der Wachsthum der Bäume, und folglich auch das des Obſtes ſehr abhängt, und der Bepflanzung genau zu erforſchen. Denn bievon hängt der. Ertrag ſo gut, als von den Obſtſorten ab. In Betracht der Bepflanzung iſt ſonderlich zu beachten, ob auch die Folge des Machwachſes vorhanden iſt, Denn iauter alte Bäume, die nicht durch ſolche, die den Jahren nach in der Tragbarkeit auf ſie folgen, erſeßt wers den, geben feinen immerwährenden Nußen, ſondern es entſtehet eine nußo loſe Zwiſchenzeit, wenn jetze abſterben, Sie können aus der Baumſchule erſeßt werden, aber es dauert eine Reibe von Jahren, ebe ſie volle trags bare Bäume ſinde 7. 6. 9. Dieſe Umſtände und Beſchafſenbeiten müſſen akſo durch ſachkundige Gärtner unterſucht werden. Dieſen muß aufgegeben werden, daß ſie die volltragbaren- Bäume ,/ diejenigen, welche es: noch. nicht ſind, aber Loch ſchon ein ziemliches an Obſte liefern, und den Zuwachs oder die jungen Bäume genau zählen, und nach ihrem Ertrage würdigen, V 3? 6. 10. 174"1 Zweyter Abſchnitt. S. 10:<; Das Obſt geräth nicht alle Jahre. Wäre dieſes, und es fände ims mer Abſaß: ſo wäre ohnſtreitig ein Obſtgarten das, einträglichſte Grundſtück Unter allen, Nur alle 3 bis 4 Jahr fann man im Durchſchnitt auf eine Mittel: Erndte, auf eine reiche aber wohl kaum alle 12 bis 15 Jahre rechnen, Wenigſtens iſt dieſes in unſern Gegenden der Fall;-wo harte und lange daurende Kälte nicht allein die Fruchttragung hindert, ſondern 249 die Bäume erſterben macht, zu deren Nachwachs erſt Zeit erfordert wird, . 8. IT: Dem ohnerachtet aber bleibe ein gut bepflanzter Obſtgarten ein. ſehr einträgliches Grundſtück, Wenn auch die Bäume um des Graswuchſes willen 20 bis 24 Fuß und weiter aus einander gepflanzt ſind: ſo können doch immer gauf x Morgen 150 bis 130 Stück Fruchibäume ſtehen.- Man Fönnte hierunter wohl die Hälfte als vollkommen tragbar rechnen,. Rechnet man aber auch nur ein drittel, und ein drittel von mitteler Tragbarkeit, und ein drittel junge Bäume: ſo kann'man doch gewiß annehmen, daß ein jeder Baum im Durchſchnitte"alle 4 Jahr 8' ggr. einbringt« Es) kan alſo ein Morgen am Obſte jährlich 12 bis 15 Rtbl. eintragen, E77 CS. 12. Jedoch kann eine Bemerkung in Betracht der bey Pachtungen vors handenen Gärten nicht entgehen, Wenn ein ſolcher Obſtgarten dieſen Ertrag liefern ſoll: ſo muß er fortdaurend zweckmäßig behandelt werden. Dieſes aber geſchiehet bey den verpachteten Gärten nicht immer,- Der Pächter, der oft kein Gartenliebhaber iſt, denkt nur auf ſeine Pachtzeit, und läßt es dabey bewenden, ſein Javentarium vielleicht mit einiger Vermehrung der Anzahl zurück zu liefern, weil er wohl einſiehet, daß er den Nußen ſeines Fleißes nicht ziehen kann, Wentgſtens iſt ihm dieſes ungewiß. Der» gleichen Gärten werden alſo nie ſo wenig in der Zahl, als in der Güte den Wäume in dem möglichſt vollkommenen Zuſtande ſeyn, 2-4... 43- 3 Auf die Obſtſorten,[die Güte derſelben, und die Gelegenheit zum Abſaße, welches die Preiſe beſtimme* kommt bey dem Ertrage eines Obſt- Hartens alles an,* Das Sommer- Obſt und die Zwetſchen ſind eine Frucht für den großen Haufen, und können daher mit Vortheil verkauft werden. Das EINES „emmmmmeeeee=zeumn ZSS<< 12 ZZ 1 7 27 I ER D= 20G0 25= =. vt trag jeſes (er, läßt mn ußen Der edes jut bf uht den, Das ' Ertrag der Obſigärten ſich nothwendig vermindern, von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 178 Das Winterobſt und die feinern Sorten werden mehr von den Vermö ' genden geſucht, mithin finder dieſe angenehme und nüßliche Frucht gewiß ihre Abnehmer, ſie ſey von weicher Sorte ſie wolle, wenn ſie.nur gut iſt, S. I4. Bey jeder örtlichen Beſchaffenheit den richtigen Ertrag zu beſtimmen; iſt nicht leicht,- Deyn das Obſt geräth nicht-alle Jahr, und wenn es ges räth, ſind die Quantitäten der verſchiedenen Sorten zu verſchieden Es kommt- auch ſebr viel auf die Güte. des Baums ſelbſt, die ſehr jvon der Auswahl der Stämme bey ihrer Veredlung abhängt; nnd den Grund und Boden, in dem fie ſtehen, an, und das Clima hat einen mächtigen Einfluß. Es giebt Bäume, die gerne tragen, und andere, die ſelten Früchte bringen, und ſo zu reden keine Luſt zum Tragen haben. Es iſt freylich am beſten, dieſe wegzuſchaffer!, oder mit beſſern Sorten friſch pfropfen zu laſſen, aber aus der oben angeführten Urſach geſchiehet dieſes in Pachtgärten ſehr ſelten« Si: Es iſt nicht ſelten der Fall, daß die Pächter großer Gärten ſolche wieder an andere verpachten, oder vielmehr die jährige Obſt, Erndte im Ganzen verkaufen. Dieſes iſt eine ganz gute Methode, weil mehr einzelne, Abnehmer das Ganze eber vertreiben können, als der Pächter eines großen Haushaits, dem die Erndte Und das Aufbewahren viel Zeit wegnimmt *" und Koſten macht, zu geſchweigen, daß Manches verdirbt, Wo dieſes geſchiehet, da kann man die Ertragsberechnung nach einer Reihe von Jahren nach der aufgekommenen Pacht wachen. Man wuß.aber wenigſtens einetz Durchſchnitt von 12 bis x5 Jahren nehmen, der dem Pächter gebühr ende “Gewinn würde alsdann ſchon in dieſer Pacht ſtecken, weil er nicht ohne Bortheil verkauft, oder veräſterpachtet haben wird. Ws dieſes nicht ges ſchießet, muß die Ertragsberec S 20. Die Ertrazsrechnung von den Gärten muß beſtimmt gemacht werden, mit Unführung der Morgenzahl des Garten- Landes und Geasbodens, wos von män den Morgen füglich ſo hoch, als eine:: Morgen Grummtwieſe anſchlagen kann, und der Anzahl der auf jeden Morgen befindlichen Bänme, damit man das überſehen fönne« Cine ſolche Berechnung findet ſich am Ende dieſes Cap'tels unter X. X. Berechnung des Ertrages der Gärten bey dem Amte N, Rthl. ggt.pf. nußt werden, 52 Morgen im Graſſe liegen, und mit 593 Stück Aepfel- Birn- Kirſchen und Zwetſchen: Bäu men großer, mittler und kleiner Art beſtanden ſind. Daraus wird an Garten» Gemüſe verkauft für es 55 | Zur Conſumeion in den Haushalt wird verbraucht für 5| Fo 5X Morgen Grasboden, 3 M. 2 Rhl.- 2 I1112 Un Obſt wird nach einem 12jährigen ADU geirüvte jährlich für 2 40 Summa 156 5 12 ggr. 5 12) Der große Bauingarte liegt ganz im Graſe, und iſt mit 955 Stück IE IE vou vorſtehenden“Sorten und ÜUrten beſtanden Der Grasboden, 3 aM, 2 Rbl. 2 18 Un Obſi wird nach einem 12jäbrigen Durchſchnitte geerndtet für fr 65 Summa 83 Mb 5 13) Der Ausgarte liegt im Grasboden, und iſt mit 570 St. Fruchtbäumen obdenannter Sorte und Art beſtanden. Der Drasboden, 3 M, 2 Nhl. 0[fe] An Obſt wird nach einem 12jährigen Durchſchnitte geerndtet für 36 Suinmna 46 Rthl. 22 Summa des ganzen Ertrages der Särten[285|12|. Freder8dsrfs Anleitung, 3 es | | | vo 178 Zweytev Zbſchnitk| Des zweyten Abſchnitts erſten Haup?ſiücks| JTweypytes Cgapitel,|(080 Von den auf den Garten- Bau und die Obſtgärten zu verwendenden rin! Koſten, ze CE:=: Der Garten- Bau erfordert ſeiner Beſchaffenheit nach eine wiſſenſchäfts liche Behandlung, und alſo einen Werter der diefe Wiſſenſchaft beſikt.|/(im Deshalb muß auch auf beträchtliche Gärten ein Gärtner vom Handwerke| frga gehaiten werden. Dieſer ſteht entweder im Lobnye und Koſt, oder er bes| win fo:nmt ein gewiſſes Deputat« Iſt das erſtere: ſo maß dieſe Beköſtigung| Ein wirthſchafwich berechnet werden, und die Speiſung deſſel[ben iſt ſchon etwas| mgl koftbarer als. die eines Kuechts. Man?ann wohl 45 Rib!. darauf rechnen,| und das L2oha beſiehet in 24 bis 25 Rtbl, Be?omant derſelbe ader Deputat:| ſo iſt daſſelbe gewöhnlich wie andere Deputate, jedoch auch wohl auf eine| beſſere Art eingerichtet. Eine Berechnung hievon, die zum Beyſpiele dies dim nen kann, findet ſich am Ende dieſes Capitels unter 1.| ee y u Y. 264|(nm Die übrigen zur Unterhaltung der Gärten erforderlichen Koſten bes| diy ſtehen in folgenden:;) 84 A. Bey den Gemüſe: Gärten; in den| ins 1) auf Sämerey,|| 2) auf Graben, 3) auf Jäten, 4) auf Abbringen mancher Sorten des Gemüſes; vid iB;; Din den Baumgärten, iniden; Oragf 1) auf Pflanzung, vel 2) auf Wartung und Reinigung, und das Beſchneiden der Bäume:| Yi - C, quf Anſchaffung und Srhaltung der Garten- Gerächſchaften;. D, auf Erbaltung der Befriedigung um die Gärten, zu verwendenden, abn |; S- Ze„14 || Billig muß die Sämerey ſeibſt gezogen werden, und dann können' 8 Peine beſondere Unkoſten darauf gerechnet werden/ weil dieſes das Seſchäft[iM | des Bäctiners iſt;- Jedoch kann der Saame in manchen Jahren nicht ge- ng h. rathen, oder m ancher geräth wegen des kältern Clima gar nicht, und dann Many ) muß zugekauf: werden. Wird aber auch Sämerey verkauft; ſs wird ſich ids j! eins gegen das andere beben, bm jj, S- 4 0 air 1] enden ſchäfte beſikt, dwerft er bes ſigung etwas Tn, uta N aint (2 dies tm by umts endet, ann eſhäft vt 9 ) dam 1(4 g+ von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 179 S- 4- Um einen Morzen Garten: kand umzugraßben, werden 12 bis x5 Frau- ensperſonen einen Tag lang erfordert, Goilte aber das Land nicht gehörig reine ſeyn, wie doch Warten! Land billig ſcyn muß; ſs bringen fie wohl län gere Zeit zu, S. 5- Die Ausgabe auf das Ausjäten des Unkrauts iſt beträchtlich. Sie. bängt von naſſer und warmer Witterung ab, die das Wachſen des Uns Frauts ſehr befördert. Gewöhnlich wird das Garten-Land zweymal gejätet, wenn aber das Unfraut ſtark wächſt: ſo muß es wohl dreymal geſchehen, Etwas gewiſſes läßt ſich alſo dafür nicht in Uuſchlag bringen, jedoch kann man die Kojien des Grabens auf einen Morgen dreyfach rechnen, FS. 6 Nur gewiſſe Sorten des Gemüſes, und zwar dasjenige, welches auf den Winter aufbewahret werden ſoll, verurſacßen Koſten bey dem Abbringea und Ausrobden deſſelben, HSieher gehören vorzüglich Mohrrüben, weiße und gelbe Rüben aller Art, Sellerie, Kohlrabi und Kartoffeln. Manches andere als Wörſingkohl erfordert weniger Mühe, und da der Gärtner alles dieſes mit verrichten muß; ſo wird nur Hälfe dazu erfordert Ein paar Gedülfen können in etlichen Tagen das Gemüſe von den Beeten eines Gar» tens, der ein paar Morgen hält, füglich abbringen und ausmachen,. S8. 7- Die Pflanzung der Bäume iſt kein koſtſpieliges Geſchäft, Ein Gärtner mit einem Gehülfen kann, nachdem der Boden beſchaffen iſt, in einem Grasboden habenden Garten in einem Tage zu 30 bis 45 Stück Bäumen die Löcher machen und ſie pflanzen, ſie auch mit Stanzen verſehein Das Anbinden kann in der Folge von dem Gärtner zu bequemer Zeit verrichtet werden. Wenn alſo auch jährlich zwey Schock Bäune zuzupflanzen ſind: ſo beträgt dieſes nur 3 bis 4. Tagelöhnez' 8. 8. Das Beſchneiden der Bäume geſchiehet nur bey den Zwerg- Bäus men, wovon hier die Rede nicht iſt, Die hochſtammigen werden vom trocks nen Holzs alle drey bis vier Jahre gereinigt und ausgehauen, Es kann ein Mann täglich eine ganze Anzahl Bäume aushauen, nar läßt ſich davon nichts Gewiſſes beſtimmen, weil es auf die Menge des trockenen Holzes ankommt.» Nac gewiſſen von ee Baumgärten gemachten Berechnungen 2 kann 180 Zweyter Abſchnitt. kann man aber“annehmen, daß jährlich nicht mehr als 12 bis 14! 98r, auf das kauſend zv. re20 F69t. 5 g 11116 : Gerſte 13 S Maajen, welche im auer 1 mid"Winnerlohn das Jaht, Schoc> 2 gar. 9 pf. foſten 13] 9 Eine E ne Zerbſiwieſe von 23 MAGEN zu Aysfatterung einer Sub, nic!“aM. 1 Rthl. 2|12 nb Wigirdim bekommt derſelbe freien Garten-, Gemüſe und Obſt, jjb welches aber nicht fügiich zu Geide gerechnet werden kann,. m di!.: Summa j59|19| 9 3 3 IL Bes „4ER |- von 182 Zweyter Ab*hnitt| iT.| y Berechnung tmn der ſämmtlichen bey dem ImteN auf den Garten- Bay zu zum verwendenden Unfoſten,.| u ZZ E00 1 BNE TELE SAIERSR 208 55-1039 NLA u j j] hald| 2) Das Gärtner: Deputat beträgt? 8(S9I19| 9 fit 2) 23 Morgen Grabelaud zu graben 39 Häuslingsdienſte,' Erd! a 2ggr. 5 pf,;/:| 3 6 Yu 3) Zum Ausjäten des Unkrauts 75 Häuslingsdienſte, 3 29gr. 5 pf. 7113| 3 ales 4) Zum Nusroden und Abbringen des Gemüſes I 5 Häuslinges; verh; dienſte, a 2 gat. 5 pf, 8! IIT2)] 3„wohl 5) Für zuzukaufende Sämevey 5? 3 as 6) Auf Zupflanzen der Bäume jährkich 4 Tagelöhne,'3 4 g3r. 16 aß 7) Auf Aushauen and Reinigen der Bäume vom trocknen Holze,|"m jährlich„-- l ME HZ) Auf Erhaltung der Befriedigung an lebendigen und trocknen ves Zäunen 5>] EAI5| fan Summa aller Unkoſten auf die Gärten 191x113] 9 pid Des zweyten Abſchnitts dritten Hauptſtücks| Drittes Cgapitel, von) Von Verfertigung des Anſchlages von den Gärten. N S- I. dy y Der Abſaßz der Koften von dem vollen Ertrage giebt den reinen Ers| dis teraz von den Aufkünften aus den Gärten, Dieſer kunn aber uicht die Pa zu 16 bis 18 ggr, verkauft werden kann Die Zaun-|" Gerten müſſen eigentlich zum Verbrauch zu Zäunen un die Gärten, in den| Teichen, uns wes ſonſt dergleichen nöthig ſind, verbleiben, weil es ganz ä unnüß ſeyn würde, dafür das anzuſeßen, was unter den Koſien wieder abgeſeßt werden muß, Sind aber deren zum Verkauf übrig; ſo koſtet das Yi Bund, in der Dicke einer Maaſe oder Welke 1 ggr.[ wm GIE| JD Das Stück Weiden zu köpfen koſtet 3 pf., und bey ſehr ſtarken wobl„ie 4 pf. Ein Schock aufzubinden wird mit 2 ggr. bezahlt, Dieſes ſind die' ſh ſämmtlichen Koſten,:; S. 6; ft von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 185 0; SY. 6.| in Hiernach muß alſo die Nußungs- und Anſchlags: Berechnung von ] den Weiden gemacht werden, dergleichen ſich am Ende dieſes Capitels unter A, findet,- 8: 7 em ſü Dieſe Berechnung ergiebet es, daß das 100 Stück Weiden wohl ſie din nicht hößer als zu 8 gar. in Anſchlag gebracht werden könne, wenn aach 9 auß nur ein kleiner Ueberſchuß bleiben. ſoll, der um ſo nöthiger bleiben muß, von zu da die alten Weiden in gewiſſe! Jahren häufig abſterben, wiewol ſie ſich freilich lange halten, ebe es dahin kommt, ol) zu A, idee- 25""Berechnung vy- der Weiden- Nußung bey dem Amte N. und Beſtimmung der Pacht für dieſelbe, Rtl. gat. vf. 8 un; ZEI-- WE EIE IEE; WE TEE liefern Es ſind 900 Stück haubare Weiden vorhanden, dieſe werden , Aber 6 alle 3 Jahr gehauen, und folglich ſind 300 jährlich als uf die baubar anzunehmen,| eh in Jede, Weide giebt 3, auch 4 Stück Maaſen oder Wellen„* und alſo kann man auf 7 Weiden 7 Stück rehnen 300 Stück Weiden geben demnach 17 Schoc> Maaſen. Dieſes beträgt föpft,- das Schock zu:6 ggr.;:: 1118 if den Für x Weide wird 3 pf. zu Köpfen gegeben, welches von 300 | Stück beträgt; 3 Rthl, 3 ggt+| x ein ie. 4 aſen, Das Schock zu binden koſtet 2 ggr., mithin Zaun: 17 Soc> 8 3 RE 8x FO EEE in de! Summa-| 4113; gan Es bleibt alſo der jährliche Betraz 6119 leder Wird dieſes auf 909 Stüek vertheilet? ſo fällt auf x Stück x pf, edes ,- und ein ſehr fieiner Bruch Pfennig, w-icher nicht zu rechnen iſt, Das 100 Stück Weiden würde alſo 16 gar 8 pf. Ertrag liefern. Wird nun die Pacht“ür 100 Stück auf 8 zar. ge- wohl ſelt: ſo beträgt dieſes von 900 Stück FEIER nd die Es wäre alſo Ueberſchuß 5| 3j19| ß. 6- Fredersdorfs Anleitung. Ag Des 186 Dweyter Abſchnitt] Des zweynten Abſchnitts fünftes Hauptſtück. Von dem Special- Anſchlage vom Rind- Viche, Erfies Cgpitel, Von Unterſuchung des Ertrages vom Rind- Wiehe, C. T-: Die Nußung des Nind-Viehe3 erwächſt aus Milch, Butter und Käſe, aus dem Berkaufe der Kälber, der Zuzucht und des autgemerzten, das beißt- ſolchen Viehes/ weiches wegen feiner Beſchaffenheit zur Nubßung ynd Zuzucht nicht mehr tauglich iſt, S8 2% Es iſt ſchon oben in des zweyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks erſtem Capitel 5, 3. und folgenden geſagt worden, Tüaß die Nußung des milchen- den Birhes vorzügiich von der Futterung abhange, daß aber auch auf gutes Vieh überhaupt geſehen werden müſſe, iſt niche nöthig zu erinnern. Von dem nicht tauglichen muß ein guter Wirth ſich losniachen und beſſeres zuziebens S. 3- Die Zucht- Ochſen müſſen geſund und ſtark ſeyn, jedoch muß ihre Größe mit dem des Kußviebes in einem Verhältniſſe ſtehen, damit ſie dem» ſelben nicht zu ſchwer ſind. Wor dem dritten Jahre muß keia Zucht- Ochſe zu den Kühen gelaſſen, und älter als 6 Jahre muß er nicht werden, 3o bis 40 Stück Kübe kann ein Ochſe bedienen, 2 15.4 Eine gute Kuh muß die gehöhrige Milch in der Qualität und Quan- tität geben, wovon gleich weiter geſagt werden ſoll, ſie muß nicht zu ſpät tindern, und muß nicht. zu lange trecken ſtehen. Gewöhnlich ſind die Kühe im Wiärz und April hißig. Sitze Kuh iſt 9 Monat trächtig. Billig muß ſie wenigſtens 3 Jahr alt ſeyn, wenn ſie zum exſtenmal kalbet. täßt man ſie aber 4 Jahr alt werden; ſo giebt es ſtärkeres und dauerhafteres Vieh, 8. 5. Auf die rechte Zeit des Rinderns kommt es hauptſächlich in den Ge genden an, wo die Weide ſchlecht iſt, Die inehreſte Milch giebt das Kuhr Vieh in den erſten Monaten, Kalben ſie nun ſo ſpät, daß ſie zu bald»- „"ngh! <- EEA I Bit RTE Es erfin 8 milden ) uf guts 11, Don 1d beſſeres uß ihre ſie deny 11 D<ſt zobiß Zutat zu ſpät je Fühe j9 muß ft man ] Pleh, nd! Suh hald! noh von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu geben ben Stücke, 187 nachber ausgetrizben werden? ſo nehmen ſie zu bald an der Milch ab. Anch bey guter Weide findet das Vieh in der erſten Zeit, da folche betrie- ben wird, nicht genug, weil das Gras noh nicht in hinlänglicher Menge gewachſen iſt. Hat es nun ſpät gekalbet? ſo nimmt es in ſeiner beſten Milchzeit ab, und wean es au in der Folge wieder zunimmt: ſo wird dos der Verluſt nicht erſcht Jubeſſen muß in großen Hanushaltangen einiges Nieh früh und ſpät Laiben, damit es zu keiner Zeit an Mich feble, Der arößte Haufe muß aber im Monat Januarius und bis zu Tichtmeſſen abgekaiver haben, CG. 6. Um gute Kühe zu baben, müſſen gute Kälber zugezogen werden. Hiezu wählt man alſo die von den beſten Kühen gefallenen, aber weder ein Kalb von einer zu jungen Erſtlingskuh, noch von einer zu alten taugt zur Zuzucht. Jſt die Erftlingskuh aber volle 4 Jahr alt: ſo giebt ſie auch ein gutes Kalb, Wenn eine Kuh 9 bis x 0 Kälber gehabt hat, iſt ſie ge- wöhnlich nicht mehr tauglich, S- 7» Es trägt ſi auch wohl zu, daß ein Stück crepirt Das gewöhne- liche Sterben iſt aber bey dem Rind- Viebe, wenn es ſonſt geſund iſt, und geſund Futter, Waſſer und Weide geaießt, klein« Etwas kann man ader wohl varauf anſeßen. Es iſt leicht zu erachten, daß hi-mit die außerors dentlichen Ereigniſſe, die aber doch bisw-ilen kommen, nicht gemetnt ſind, Hieber gehört zum Beyſpiel die Lungenſeuche, das Mundſoer oder der Zungenkrebs, ingleichen die kaune oder das Spaat, Dieſe gehören unter die Wirthſchafts- Gefahren, denen ein tandwirth ausgeſeßt iſt, und wovon an einem andern Orte gejagt werden ſoll, CF. 8. Alle Zuchtkühe kalben nicht alle Jahr, ſondern es fällt immer etwas aus. Nicht alle werden trächtig, ſondern es gehen eimige von einem Jros ßen Haufen gelde oder güſt?- Dieſes gehört aber zur Ausnahm?. Man kann auf 20 bis 24 Stück Vieh nur 2 bis 3 Stück gewöhnlich rechen, die güſte gehen- Wo es häufiger iſt, macht dieſes eine Ausnahime, und T liegt am untauglichen Viehe, Beſondere Umſtände können auch veranlaſſen, daß das Vieh verwirft, das heißt zu früh kaliber, Dieſes iſt ein außer! ördentlices Ereigniß/ das nur bisweilen kommt, und kann ſeinen GHBund in verdorbenem Futter oder in gefallenen Tauen und dergleichen habens . Aa2 Obn- 188 Zweyter Abſchnitt Ohnerachtet nun hierauf überhaupt nichts angeſchlagen verden kann: ſs müßte.do< dann wohl hierauf Rückſicht genommen werden,„wenn es nach der örtlichen Beſchaffenheit jährlich mit einer ganzen Urzabl ſich ereignete, Denn dergleichen Kühe, die verworfen haben, geben nicht die volle Milch, ſondern es werden gewöhnlich zwey für eine in der Nußung gerechnet, S. 9. Von der Zuzucht der Kälber pflegt auch bisweilen ein Stück zu ſter- ben, und man kann von 10 Stüc wohl eins rechnen. An mancheiz Orten, kann es auch wohl ſtärker ſeyn, welches aisdann örtliche Urſachen hat. Dey ordentlicher Wartung und geſundem Viehe aber wird der Ab»- gang gewiß nicht größer ſeyn,: S. Io. Eine mittelmäßig gute Kuh giebt bey gewöhnlich gutem Futter,(man ſehe oben des zweyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks erſten Capitels 8. 6, und 8,), in der erſten Zeit, wenn ſie friſchmilchend iſt, täglich 8, 9 auch 10 Maaß Miich, Es iſt hier die Rede von hieſigen Maaßen, deren 2 auf. x Kanne. und'4 auf x Stäbchen gehen,, Bey großen Haushaltungen aber, wo die Fütterung und Wartung nicht ſo gut und genau iſt, giebt eine jede Kuh wohl nicht ſo viel, Jedoch aber gewiß 5 bis 6 Maaß, Nach den erſten 10 Wochen nimmt dieſelbe etwas ab, und ſo verliebret ſie ſich mit der Trächtigkeit der Kuh endlich ganz. 26 bis 28 Wochen lang kann man im Durchſchnitt aber gewiß jeden Tag 4 Maaß rechnen, Deyn ob ſie gleich bis zur zöten und 38ten Woche Milch geben kann: ſo iſt es doch nicht von Belang, Bis zur 3oten Woche giebt ſie aber doch noch x Maaß und darüber. Aus 10 bis 12 Maaß Milch, deren jedes auf 2 Pfund ein paar Loth mehr oder weniger wieget, kana ein Pfund Butter gemacht werden, und alſo würden aus den 700 Maaß Milch, welche eine Kuh des. Jahres giebt, 65 bis 65 Pfund Butter erfolgen, Mit Gewißheit aber kann man 66 Pfund rechnen, wobey Rückſicht auf einige Stücke, die verkalben, und alſo etwas weniger Milch geben, wie auch auf den etwa mehrern Verbrauch der Milch in der Hausbaltung, als gerade 2 Kühe geben, die in der folgenden Berechnung abgeſekt ſind, genommen iſt, CG: IN; Wenn 10 Pfund Butter gemacht werden: ſo giebt die überbleibende Molken 3 Mandel bis ein Schock Käſe von der gewöhnlichen Größe, Mit Sewißbeit kann man alſo von einer Kub 5 dis 6 Schock Käſe rechnen. 6, IZ. woh fon des) win aſh nict Na deny wird Zuc Möge gilt Wie zu a dy 7 deri mir die M Rübe, wöhnl Wf dy 1 Fann'ſ! WIEN En, "Ie Mig, dn, Id zu ſin 1 mand; e Urſachy d der Ahr rt,(nan as 8,6 , 9 aud deren 2 altyngen ', giebt Maaß, tet fie 1(ang Denn iſt es oh 1 fund- macht Fuh ißbeit e, die etw Kühe 'von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 389 CS. 12 Die gefallenen Kälber können nicht alle verkauft werden, ſondern nur diejenigen, welche zur Ergänzung des- abgebenden Zuchtviehes nicht erfors derlich ſind,“ So viel müſſen zugezogen werden, damit ſie die abgehenden Ochſen und Kühe, wenn ſie nicht mehr tauglich ſind, erſeßen mögen, Der Verkaufspreis eines Kalbes, weiches 8 Tage geſogen hat, iſt. nachdem ſie häufig zu baben ſind, 9der nicht, x Rthl, 12» 16, 48 auch 20 9gt,, und zur Zeit,"wo ſie ſelten ſind, wohl noch höher. C- 12- Aus dieſen Kälbern werden alſo die Rinder zugezogen, und es pflegt wohl etwas auf den Zuwachs in Anſchlag gebracht zu werden, Dieſes kann aber nur alsdann geſchehen, wenn ſo viel Rinder zugezogen werden, daß davon verkauft werden kann. Auf die Anzahl, die verkauft wird, wird gewöhnlich jährlich 1 Rtbl. 12 ggr.+ bis 18 ggr. für das Stück ans geſcht, Diejenigen, welche das abgehende Zuchtvieh erjeßen, können aber Snicht beſonders angeſchlagen werden, wenn der Preis für das verkaufte Merzvieb in Anſchlag gebracht wird, G.-I4. Die Ochſen oder Saamen» Rinder, wenn ſie ausgedient haben, wer»- den verkauft. Sind alſo 3 Stück vorhandey, und dienen 3 Jahr: ſo werden alle Jahr 3 Stück verkauft. Eben ſo werden die Kühe, die zur Zucht wegen Alters„oder eines andern Mangels nicht mehr tauglich ſind, ausgemerzt. Ein dergleichen Ochſe, der nun zum Mäſten verkauft wird, gilt 16 bis 18 Rihl bey gewöhnlichen Preiſen, und eine ausgemerzte Kub, die zum Mäſten verkauft wird, 10, 11 bis 12 Rchl S. I5- Nach dieſen Rüekſichten muß nun alſo die Beſchaffenheit und der Ertrag des Rind- Viebes unterſucht werden. Die Hirten, diejenigen, die das Molkenwerk unter Händen haben, auch andere Sachverſtändige ſind darüber nach der vorſtehenden Anleitung, woraus die Fragen leicht zu for miren ſind, zu vernehmen. Dieſe Fragen ſind nemlich zu richten, auf die Anzahl des Rind- Viehes überhaupt, die der Ochſen und der milchenden Kühe, der davon fallenden Cälber,"mithin der geuſten Kühe, auf den ges wöhnlichen Abgang durch Sterben, auf die Zahl der zuzuziehenden. Kälber, auf den gewöhnlichen Abgang 4670 auf die Zahl des SIE NENIENRen Aa 3 un 190 Ziveyker Abſchnitt: und zu verkaufenden Rind- Viehes, und den Preis deſſelben, auf die Zeit ſeines Gebrauchs, auf den Ertrag an Butter und Käſe, deſſen Verkauf und Preis, Sind etwa ordentlich geführte Zieh Nußuva»= Regiſter da: ſo können dieſe unter der bey andern dergleichen Regiſtern empfohlnen Vors ſicht mit zu Hülfe genommen werden. S. 16. IK nun der Beſtand des Viehes, das heißt: die Zahl von Ochſen; Küben, Rinder und Kälhera erſorſcht: ſo muß davon eine Tapelle 322 macht werden, welche die Anzahl des milchenden, des geuſten Viehes, der Zuzucht und der auszumozzenden Stück» enthäit. Ein„Model von ſols große Dehlkachen koſtet gewöhnlich x Nhl. 2 bis 4 gar., und ein Schoc> kleine 4, auch 16 gar. Diejenigen aber, welche von den+-ſelbſtgeſchlagenen Dehle erfolgen!, müſſen abgerechnet werden, weil der Rübeſaamen ſchon in Anſchlag gebracht ift, Es iſt hiebey zu merken, daß von einem Scheffel Nordhäuſiſch Gemäß 23 bis 24 Stück greße und 28 bis 30 kleine Oehl- kuchen erfolgen,' g. 6. Das Salz gehört zwar nicht eigentlich zur Futterung als Nahrung, aber es dient ſehr, das Vieh geſund zu erhalten, Es bängt freylich von der Willkühr ab, wie viel ein jeder davon geben will, auf jedes Stück muß man aber im Durchſchnitt nach allem Vieh, milchenden und güſten, jähr» lich wol 2 Meßen, und alſo auf 100 Stück einen halben Wiſpel rechnen Mordbäuſiſch Gemäß. Der Wiſpel koſtet 10, 12 bis 14 Nhl, S8: 7 Die Kälber müſſen außer Heu, Haaſer, Rees, Kaaf und Klſeien- Saufen mit ein wenig Ocehlkuchen, wovon ihnen niche viel dienlich iſt, auch etwas Haafer"Schrot in das Saufen, wenigſtens die erſten 8 bis 12. Wochen haben. Wenn das grüne Futter kömmt, wird iknen ſolches, jer doch feine fetten Futter: Kräuter, gegeben, oder ſie können auch auf die Weide getrieben werden, dieſes muß aber vor Johannis billig nicht ge- ſchehen. Eine und eine halbe bis 2 Meßen Haaferſchrot iſt die Woche guf ein Stüc hinlänglich. Eine Berechnung der ſämmtlichen auf die Rind: Bieh: Futterung erforderlichen Koſten findet ſich am Ende dieſes Cas pitels unter B, g. 8. Was nun die auf das Buttern und Käſemachen zu verwendende Koſten anbetrift, ſo beſtehen ſolche in folgenden;| - 3) Auf iſt nicht en ſit in en werden 1,„Rühe Aweyerley nd; Die 26 Wo! 1 Schel n Sche ſchlazenen 1- ſchon in 1 Scheffel ine Dehl) Nahrung, enlich von nd muß an, jäh | techn) Reith! lic iſt, ; bis 12 es, je auf dit icht 9! Wehe auf di! eſes Cs ; Roſin 1) Yiſ von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Siücke, 195! 1) Huf Salz zu Butter und Käſez 2) auf die bey dem Melkenwerke nötbigen Geräthe. Dieſe ſind Milchs eimer, Milchſiebe und Sichtetäücher, Milchgefäße, hölzerne und irrdene; Leinewand zu Käſe/ächen, Butterfäſſer und Käſehürden, S. 9-[|; An Salz zu Butter und Käſen kann man auf eine Kuß 3 Meken oder> Nordhäuſiſch Gemäß rechnen, Es kommt freilich dabey auf die Güte und Schärfe des Salzes am Iſt es nicht von gehöriger Güte, ſo braucht wan mehr. Der Preis der hölzernen Milchgerätbe aber hängt von der Einrichtung as, ob das Hölz frey gegeben, und etwa bey der Brauerey ein Böttcher gehalten wird, welcher die Sefäße machen und repariren muß, Genau läßt ſich dieſes überall nicht beſtimmen, aber man kann des Jahrs auf 50 milchende Kühe wohl 5 bis 8 Rthl. auf vorbenannte ſämmtliche Ge- rätherechnen.. Die dadey nöthige keinwand wird von dem ſelbſt Feerndteten und verſponnenen Flachſe gema Oelkuchen, 3 Schock 14 gor.:- 40| 20 Gür 150 Scho Kohlrüben, 3 Schock 23 987% s s| 50 Für 10 S>==rerug M. (16/9 20 ) 12 keen von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stüfe, 3929 D, | Berechnung| des Deputats für den Kuhhirten bey dm Amte N. Rthl. gg? pf. das Lohn darnach eingerichtet. 15 Scheffel Rockeu, 3 20 47? 3;| 12112 74 Scheffel Gerſte, 3 14 99% /3EM 24: ORBPRSESSEN 289,4 DS. 6 1 x Scheffel Waizen, 3 1 Rthl, s. DIEN 5 i 1 Scheffel Erbſen, 3 20 ggtr, 3|; 20 1x Scheffel Lein ſrey geſäet NER. 112. 1 Scheffel Rübeſaamen, 3 1 Rthl, 8 3gr> 3, 118 2 Scheffel Rüben oder 5- Zz= 8 21“ 2 Shock Kohl, oder? 2; gj +3 Schwein, oder 4 8 BEM 2.0640- 2874 ALLI 1 Schaaf, oder;; N, 1 5 Schock Maaſen, a Schoc> 2 3917, 9 pf. Binder/ und Wege, bringerlohn 5;|/ BÜ 13] 9 Zur Futterung auf eine Kuh eine 3 Tagewerk haltende ein: ſchurige Wieſe, die er ſelbſt erndtet; EE Summa 33 Rthl, 13 g8t. 9.9ſ, kohn, SES 3€ IT51 4 Mietbpfennig ,. jährlich gerechnet, Weil er mehrere Jahre dient. 4' Summa 15 Rthl, 8 ggr.= Summa Deputat und 2obhn- 48121 9 Außer dieſem hat derſeibe freye Wohnung in einem Amts: Ge bäude, welches nicht im Anſchlage ik, wofür alſo nichis gerechnet werden kann,| Nota, Das fkohn des Kuhhirten iſt an manchen Orten hößer- und kann wohl 20 bis 24 Rtbl, betragen. Wenn aber der Fall, wie bey obiger Beſtimmung des kohns, eintritt, daß noch mehr Vieh mit unter die Amtsheerde getrieben! wird, wovon derſelbe das Hüterlohn befommt 3 ſo wird ke) Berech- SE Rien I ee a IE ri 5== VCF=7. 4.. EF GTT KT BEK 11255 57 Shtmrewanntannznrzzezzeziuenzeniilaneamiani=== wgdneiän“..- ECE A Keas | y/ 4 | | |"4 | "F „> iE; ». dlm 200 73 Zweyter. Abſchnitt Berechnung des Lohns und dex Koſt für den Rinderhirten quf dem Amte N, j ' t ß |! | 149 "4 14] (Ah| | 14| er! ] Je '| W|„n |;|" ä 103 1494) 6) N(4491 „1401 0.7001 %|]|| |(1[W) inv| NU hl [ 7)("4 |( NN in ;[4 8 9 EIE ay JM 13] Nd 0140 9"" | N IM| 6 HN] ")| 14 0140 „ jW 1640) ||, in)""B 64 41/90 1,6310 99) M, 1, 000) j hy IE | j Rth!l. ggk. pf. x) 2obn, Jährlich„ N 3 s|10 Mietbpfennig N 8 8 E i2 * Schfl, Lein frey ge'det 8-;; 12 Summa 11 Rthl, 2) Koſt, Dieſe bekommt derſelbe mit Ausſchluß des Branteweins und Oebls wie ein Knecht, welche nach obiger Berechnung beträgt s 8;;| 36117153 Dazu Abgang für ein einſchläfernes Bette jährlich- 6 Summa 2 48 9|;z E, Be 0] ſin von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 291 E Berechnung des Lohns und der Koſt für eine Vieh-Magd auf dem AmteN. Rthl. gat. pf- pat. pf,; TEX 1) Lohn. Miethpfennig- ß a 10 Lohn"' s: DEN Morgenbrodtgeld:. 87:46:0| 3x Elle Leinewand zur Schürze ug g 9. 13 1M7 Weibhnachtsgeſchenk's 68 s 20 Ein Pfund Wolle''' 119.8 . Einen halben Scheffel Lein frey geſät: SEES : x0 Rthl, 20 ggr. 6 pf« 2) Koſt,. Eine Magd bekommt alle 3 Tage 6 Pfund Brodt, welches des Jahrs 730 Pfund beträgt. Hiezu werden 9 Scheffel 9 Metzen Brodt! Korn erfordert. Der Scheffel von der 2058 E gemengten Frucht nach obiger Berechnung der Koſt für die 7x Knechte r8 ggr. 6 pf. und alſo dieſe 9 Scheffel 9 Meßen| 7, 8:4. 14 iC Die übrige Beköſtigung iſt, wie die eines Knechts, und beträgt|22,15|IIz3 CD Brodt zur Kalteſchaale;!: 12| 4 H Getränkeund Kalteſchaalen. Bier nach anliegender Berechnung| 3 9133 Feſttages Kuchen und Speiſung|; 5 11.21.4 Branntewein an hohen Feſttagen N Ji 44 Man ſehe obige Berechnung, Summa 34 Rtbl. 18 ggr. 9 pf- Abgang auf 1x zweyſchläfernes Bette x Rthl., beträgt auf 1 Perſon:; AB Wielt Summa der Koſten auf 1 Magd ,- 1|46| 3| 3 Beträgt auf 2 Viehmägde- s 1921 6| 6 E:;| Cc Bereche-- gv Freodersdorfs Anleitung, EE ;. 0) 203 Ztveyter Abſchnitt) Berechnung, wie viel eine Mogd auf dem Amte N, jährlich an Biere| „befommt,.:( Nehl, aar. vf.| | Jeden Sonntag eine Kanne macht:: 52 Kannen. bin Oſtern x Kanne, Pfinaſten 1 Kanne, Weihnach--| ſih ten 2 Kanne, Neujahrstag 1- Kanne, und; aus Himmelfahrtstag 1 Kanne macht ne 6«=. 7 Sonntags Adends zur Kalteichaale ein Maaß. 26== Doimetſtag Abends desgleichen; 26 mmm| | Summa x110 Kannen,[1.00 oder 55 Stübchen, mithin ein halbes Faß zu; 3 mw Fol. adtor.==|| Q! | ba | a | E:|; Berechnung| v der ſämmtlichen bey dem Amte N. auf das Rind- Vieh zu u . verwendenden Koſten,| dit! Rthl. gar. vf. 188 77 | wie 3) Auf die Futterung und Erhaltung des Rind- Viehes nach| Gy vorſtehender Berechnung 1+..4: y>|320i151 9| y 2) Auf das Molfkenwerk und Geräthe nach vorſtehender Be, rechnung.: 2; 151 4 3) Deputat und Lohn für den Kuhhirten nach vorſtehender|| R Berechnung;;. 481211 9| ib 4) 2obn und Koſt für den Rinderhirten N 2. 481 9152| zu 5) kohn und Koſt für 2 Viehmägde nach vorſtehender Be,| rechnung g; ue 921616 M Summa der ſämmtlichen Koſten s|525| 9/5* peig "Des 07, dat vf zuu von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 203 Des zweyten Abſchnitts fünften Hauptſtücks Drittes Capitel, Von Verfertigung des Anſchlages von der Rindvieh- Nugung, C. I. Wenn der Ertrag vom Rind:Viehe und. die auf die Erhaltung deſſel- ben und die Gewinnung der Nußung davon, zu verwendende Koſten ſämmt; lich berechnet ſind: ſo kann man den reinen Ertrag beſtimmen, und dar/ aus abnehmen, wie viel Pacht davon gegeben werden könne,; Q:22- Man kann entweder den reinen Ertrag in einer Summe feſtſeßen, oder ſolchen nach der Stückzahl des Vießes beſtimmen, Jn beyden Fällen aber muß man dem Pächter die Zinſen für ſein Anlag? Capital und einen billig:n Gewinn abſeßen,«wenn man anders nicht, wie ſchon oben bey dem Acker, baue erinnert iſt, beydes bis zum Haupt: Anſchlage von allen Pachtſtücken ausſelzen will,' S. 3» Anders fällt der Anſchlag aus, wenn die Wieſen veranſchlaget ſind, und dadurch die Futterung theurer wird, anders aber, wenn nur die Koſten für die Gewinunung des Heues und der Grummt berechnet, und auf jedes Fuder vertheilet werden. Der- ganze Theil der Wieſenpacht, in ſo weit deren Ertrag auf das Rind: Vieh verwendet wird, ſteckt alsdann in der Biehnußung« Wird gar kein Heu und Srummt verkauft: ſo bleibt dieſes, wie ſchon oben bey.dem Anſchlage vom Wieſewachs bemerkt iſt, das fürzeſte, Eiw Anſchlag von dem Eitrage der Rindvieh; Nukung findet ſich am Ende dieſes Capitels unter D; 87% Noch iſt hier zu bemerken, daß bieweilen in den Anſchlägen von der Rindvieh- Nußung die Weide mit angeſezt werde, Das iſt aber eine gans überfiüſſige Sache. Denn erſtlich iſt es ſehr ſchwer, deren Ertraz aus? zuforſchen, und zweytens hilft es zu gar nich:s. Denn geſchiceßet es: ſd muß eben ſo viel unter den Koſten auf Futterung wieder abgeſcht werden, Mehr als der Ertrag von Milch, Butter, Käſe und ſo weiter kann nie heraus kommen, 5 EEE Cc 2 O Au- * 254 Zweyter Abſchnitt O. - Anſchlag t von dem Ertrage der Rindvieh- Nußung bey dem Amke N. Rthl. ggr. pf- Nach obiger"Berechnung iſt der ganze Ertrag: 71711616 Nach obiger Berechnung betragen die ſämmtlichen Koſten(5251. 9155 Bleibt reiner Ertiag 1»(1921| 7| 2 Hievon ſind die Zinſen von 400 Rtihl, des Superinventarii ab zuſeßen zu 4 pro Cent mit s 5 5646) | Bleibt, 176) 712 Wird nun x milchende Kuß zu 1 Rthl, 12 ggr. in der Pacht angeſeßt: ſo beträgt dieſes von 52 St, 78 Rthl, Und von 36 Stück güſten Viehe, nemlich 3 Ochſen, 6 Kühen und 27 Rinde:n, 3 Stück 16 ggr,,| kommt auf;; 24 15 Mithin iſt die ganze Pacht:[102 Es bleibt alſo Gewinn für den Pächter- 74171 2 Des zweyken Abſchnitts ſechſtes Hauptſtück Von dem Special- Anſchlage von der Schäferey, Erſies Cgapitel, Ven dem Ertrage der Schäferey. Cir Eine gute Schäferey iſt ein überaus nüßklicher landwirthſchaftlichex Zweig. Sie kommt nicht allein dem Ackerbaue auf eine ſehr nußbare Art zu ſtatten, ſondern ſie giebt auch einem fleißigen und thä&tigen 2andwirthe Gelegenheit, ſeine Einkünfte beträchtlich zu vermehren, und einen Gewinn zu ziehen, der ihm nicht in Anſchlag gebracht werden kann. Denn bey ei: nem Anſchlage yon einer Schäferey kann man nur auf den"gewöhnlichen Ertrag rechnen,|; CG. 2. omm vw (hl, aar, DE ==zau 1711616 3908 92| 7| 2 FWdrwn) 4? | FN 2-0 cd widd I haftlichtt hare Art ndwirtht Gewinn m bey el Whnlichen 6,% von den Speclak- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stü 1205 S- 2» Daß auf gute Weide und binlängliche Futterung faſt alles ankomme, iſt ſchon oben in des zweyten Abſchnitts erſten Hauptſtücks erſtem Capitel 6. 9. und 13, und folgenden geſagt worden. Außerdem bängt der Ertrag von der Güte des Viehes vorzüglich ab. IM 8- 3» Das Schaafvieh theilet ſich ein in ſo genanntes Schmeer 7 oder Scmiervieh ,. und in reines. Jenes iſt ſolches, welches von Zeit zu"Zeit mit einem gewiſſen Ausſchlage, oder einer Rände befallen, und deshalb zur Bertreibung derſelben geſchmieret wird, wovon es denn auch den Namen erhalten hat. Die Schäfereyen in Niederſachſen beſtehen gewöhnlich aus dieſer Art Vieh. Das reine Vieh bekommt. dieſe Krankheit nicht, und findet ſich in Oberſachſen. F 4. Außerdem Ind die Pocken in maneßen Gegenden eine gewöhnliche Krankheit der Schaafe, die wohl alle 4, 5 bis 6 kommt, und an welcher viele ſterben, Luft, Weide und Waſſer mag hiezu nicht wenig beytragen, denn ſie findet ſich in manchen Gegenden bäufiger, und wird durch. Um; ſtekung leicht fortgepflanzt. 4 4 8. 5: Auch in manchen Gegenden ſtirbt das Schaafvieb an der innerlichen Fäulniß bäufiger« Dieſes kommt gewöhnlich von ſchlechtem Futter und naſſer Weide, aber auch von übertriebenem Hüten, wenn das Vieh nach ſtarkem Hüten zu ſchnell an das Waſſer getrieben wird. Denn das Schaaf, vieh will mit großer Vorſicht geweidet feyn, und das iſt auch wohl der Grund, weshalb man die Schäfer durch Haltung eignen Viehes intereſſitt alle Vorſicht zu gebrauchen, und das Schaafvieh gut zu warten.] F.& Noch ergreift ſonderlich die Jährlinge, auch wohl die tämmer gleich nach dem Abſekzen eine gewiſſe Krankheit, welche die Schäfer das Dröhnen nennen. Sie äußert ſich dadurch, daß dieſelben ganz dumm werden, wels menen - Wit | Winden, Ehnſ! Jamey, jen Mut emerfin, und ein ; eben ſy ſen wird, e Anzahl handenen (der gu ! Anzahl Auer, Man 0 zelde e(lei jen nicht 30 käm: rechnen; ekt ſind, rben, hältniſſe die Zu! el eund tauglich kammer ereuth „und ein ugefoms men von den Special- Anſchlägen dex in Pacht zu gebenden Stücke,- 207 menen Erſtlingsſchaafe entſtehen.. Jedoch hebt ſich- dieſer“ in“einer Reihe von Jahren ziemlich, und wenn das Verhältniß auch in manchen Jahren nicht gleich iſt; ſo wird eben hiedurch in den folgenden die Sleichheit wies der hergeſtellt. 6. 17. Auf den Verkauf des Merzviehes hat auch das gewöhnliche und qus ßerordentliche Sterben einen Einfluß, Denn muß mehr für den geſtorbenen Abgang erſeßt werden: ſo kann weniger verkauft werden, Das gewsbns' liche Sterben iſt nicht aller Orten gleich/ und hat ſeinen Grund in dem Oertlichen. Gewöhnlich rechnet man. bey dem ſogenannten Schmeervieh von 100 Stück 4 Stück,'oder von r600 Stuck 36 bis 40 Stü, und bey reinem Viehe etwa 25 bis'30 Stück von 1000 Stück, Nach Ber ſchaffenheit der Umſtände kann aber der Abgang ſtärker werden/ und bis auf 8 bis 10 Stück vom 100 bey dem Schmeervieh ſteigen. Es iſt nems lich von dem alten Viehe bis zum Jährlingen die Rede, Von den Jähr»- lingen ſterben wohl. 10 bis 12 Stück, von den Erſtlivgen auf 7 bis 8 Stück und von den alten Hammeln und Böcken wohl 4 Stück von 100, Jedoch kann man dieſes nicht gerade als einen Grundſaß bey allen Schäfereyen annehmen, SG, T2. Wenn nun alle dieſe Umſtände durch Vernehmung derjenigen Pex- ſonen, die im Haushalte um dieſe Sache Wiſſenſchaft haben, fürnehmlich des Verwalters, und des Schaafmeiſters, auch wohl der Knechte und benachbahrter Sachverſtändiger erforſck ein Maaß Mil<, Bey dem Verkanfe der Mil< kana ein milchendes Schaaf von der Zeit des Abſaßzes der Lämmer, bis die Milch aufhöret, wol 12 bis 14 99% einbringen. Wenn aber Butter und Käſe gemacht werden, dürfte es wohl nicht die Hälſte betragen. Gedoch fann man dieſes nicht zur Pacht anſeßen, ſondern die wird gewöhnlich auf 4 gar. für ein Schaaf gerechnet. Sind genau geführte 2 egiſter da,+'vder die Melkeren ifi verpachtet geweſen: ſo-iſt die Erforſchung des Erxtrages leich: ter, die obne dieſes, weil ein Schaaf jedesmal befanntlich nur ein we niges an Milch giebt, ſchwierig iſt, Y:> IS.. Die Schaafe werden entweder einmal des Jahrs. oder: zweymal ges ſchoren. Das einmalige Scheeren geſchiehet. um Johannis aus,„das zweymalige aber im Monat Junius und im September, Die Lämmer Hingegen werden nur eimal um? Johannis oder 4. Wochen nach Johannis geſchoren. Die Sommerwolle hat den Vorzug für der Wiaterwolle, daß fie feiner iſt, die Winterwolle aber iſt länger, 8. I9. Aus dieſer verſchiedenen- Verfahrungsweiſe entſtebet der Unterſchied der einſchurigen oder langen, und der zweyſchurigen oder kurzen Wolle, welche jede naß dem beſondern Zwecke der Verarbeitung derſelben gut iſt, Die einſchurige TLolle giebt einen längern Faden, und kann feiner geſponnen werden. Sie iſt daber zu roollenen Zeugen, und zwar zu denen von feiner Art, die unter mancherley Namen von Perkanen, Sommerzeugen, Cala: manken und dergleichen bekannt ſind, am brauchbarſten. Sie wird auch nicht wie die zweyſchurige gekampelt, ſondern.nur gekämmet. Die zwey ſchurige- Wolle-iſt kürzer, als die einſchurige, läßt ſich aber beſſer Filzen, und ilt daher zu Tüchern gut zu gebrauchen., Durch das zweymalige Secyeeren wird auch etwas mehr Wolle gewonnen, als durch das ein- malige,: Stedersdoris Anleitung, Dd 8. 207 210 5 Zweyter Abſchnitt Y S. 20. Es komme lediglich darauf an, welche Art der Käufer ſich nach der Tage der Schäferey zu der Wolle finden, wornach der tandwirth die Eine richtung bey ſeiner Schäferey machen muß, Hat er nicht Gelegenheit, verfeinerte Wolle abzuſeken,(indem das weitere Verfahren ſelten die Koſten abwirft ,) oder muß er ſie gar verordnungsmäßig in einem nahen Landes» Bezirke verkaufen, und die, welche ſie verarbeiten, können nach ihrex Einrichtung, zum Beyſpiel, wenn ſie bloß Landtücher, Manufakturen haben, nur kurze Wolle gebrauchen, oder deutlicher geſagt, ſie ihnen hins länglich iſt: ſo würde der Landwirth gegen ſeinen Vortheil handeln, wenn er auf ſeine und lange Wolle ſeine Einrichtung machen wollte, weil ihm ſolche nicht bezahlt wirde Im umgekehrten Falle aber muß er jene zu er- zeugen ſuchen, ; Q. 252: Es iſt auch ein Unterſchied zu machen unter Scheerwolle, Sterbewolle und Raufwolle, Die Scheerwolle iſt die beſte, die von gefallenem Viehe aber die ſchlechtere, weil ſie ſich nicht gut verarbeitet, nicht ſo halibares Garn giebt, dem Mottenfraße ſehr ausgeſeßt iſt, und nicht aile Farben annimmt, MRaufwolle giebt es in Landwirtbſchaften nicht, denn es iſt diejenige, walche die Gärber von den zu verarbeitenden Fellen ausraufen, und die, weil durch das Ausraufen die Wurzel an der Wolle ſiken bleibt, ſie auch gewöhnlich die durch das lange Liegen der Felle ſtockig gewordene Grundhaaremit hat ,- die allerſchlechteſte iſt, S. 22. Sine gute Wolle muß feinhährig, nicht mit mehrern Farben gemiſcht, im Anfühlen weich und doch dabey ſtark ſeyn. Hauptſächliche Fehler der Wolle ſind dieſe, wenn ſie zweywüchſig oder hungerfilzig iſt, Dieſes wird fie, wenn die Schurzeit wegen Krankheit des Viehes, welches bey Schmier- vieh beſonders eintritt, oder aus Verſäumniß verſchoben wird, da alsdann die alte Wolle von der Haut getrennet wird, alte und neue ſich in der Mitte in einander filzen, wodurch ſie untauglich wird, Ein anderer Fehler der Wolle iſt der, wenn ſie durch die Nahrungsmittel ver Schaafe verun; reinigt iſt, welches man futterige Wolle neynt, Die Schaafe werden zwar zu dem Cade vor der Schur gewaſchen, um die Wolle zu reinigen, aber ſie. verliehret dadurch am Gewichte, GS. 83. h nig de th die Eins eegenhät, | die Koſty en Zandeg, nach ihre muff inen hin en, wenn weil ihm Jene zu tetbewoll! nem Vieh ) haltbare le Farben enn e if zueraufn, cen Aeiht, gewordene gemiſcht, ehler der ſes wird Schmitt? alsdann ) in det x Fehler | verut! - werden 3.1118 5. 2 Kii IT NI EE 0 MTR SINE TEN== »wengeeumgnmgpegnennne« 217 B, Q Berechnung| wie viel Stück Mutterſchaafe und Hammel bey dev Schäferey ee des Amts N. jährlich ausgemerzt werden können.= A. Mutterſchaafe.| Wenn die Lämmer abgeſekßt werden, ſo ſind vorhanden nach einem! 6jährigen Durchſchnitt P;|162 Davon ſterben nach eben dem Durchſchnitte jährlich- Es-| 28 Der Zuwachs än Lämmern bleibt alſo nur, bis ſie Jährlinge ſind s a+“ tr34 Von den Jährlingen ſterben jährlich z 5| I3 - Bleiben nur zweyjährige Schaafe s[x2t Zum Erſab der geſtorbenen Mutterſchaafe ſi ſind jährlich erforderlich| 37 Es bleiben alſo nur 3-| 84 Hievon ſterben aber noch wohl bis zum Herbſt s er+4 "Bleibt alſo zum Ausmerzen 1 39 B, Alte Hammel. - Nach dem jährigen Durchſchnitt ſind an Bo>slämmern görbandi 1167 Davon ſterben jährlich nach eben dem Durchſchnitte,:| 29 Es bleiben alſo Jährlings- Hammel 5|138 Der Abgang an Jährlings- Erſilings- und alten Mammen beträgt Kup dem 6jährigen Durchſchnitt s»| 39 Bleibt 3| 95 Zum Erſaß der Böcke ſind jährlich erforderlich;| 2 Es, bleiben mithin zum Ausmerzez»» 1] 97 + Frederädorfs Anleitmigs Ee C. Bes 215 Zweytey Abſchnitt, €: GB] ZE|/GEILIEGIEGC ED|= R) EURE Sin-=| I& RIESE uE ERM IRE MN GDE SE EA eH Berechnung BS SUS S1 2 12,/S des! Schaafviehſtandes|| DS|Z|1S/8(/2(*| 5)-3 bey dem Amte N. zur Zeit. S1 2124 3) ZA 25 der Woliſchur.; ZI Z1= H AE bd=+| Mmm Nach einem Gjährigen||. Durchſchnitte iſt jähr- 1| SEE licher- Beſtand ,' 24.4445[1043 121 1385(1343 9673 VG2x6 j|] Davon wird no< abge - rechnet für das bis zur eintretende gewöhnliche Sterben tel mit 1| wd (09] TJſt zur Zeit'der Wöllſchu Beſtand... 29.57 IGeil der Abgang der Läm- mer bis zur Zeit der! Bellſhur ſehr geringe „Iſt: ſo wird daſür nur 5 des gewöhnlichen Ab- gangs durchSterben ab- zurechnen ſeyn mit»| 944|' Bleiben olſo zur Zeit der| . Wollſhur--+9 3275 *vwwiezs "222002119 1012027 «"3221381022005 don den Spectal- Anſchlägen dex in Pacht zu gebenden Stücke. 215 WEGEN Erläuterungen A7 über vorſtehenden Auszug und die darauf ſich gründenden Berechnungen x)» Der Zuwachs der Lämmer iſt der Grund der Erhaltung der Schä ferey- Da nun alle Jahr eine Zahl von den Mutterſchaafen- wegſtirbt „and ausgemerzt wird: ſo muß beyderley Abgang Lon der vorhanden ge weſenen Anzahl Mutterſchaafe abgeſeßt werden, weil nur die überbieibende Anzahl kämmer geben kann, welche nach Abzug derer, die gewöhnlich int dem Laufe des Jahrs ſterben, Jährlinge werden, Die Summe aller Tährlinge des folgenden Jahrs iſt alſo gleich der Sumnte der Lämmer des vorigen Jahrs nach Abzug der geſtorbenen, Wenn man aber eine Bes rechnung von einer gewiſſen Reibe von Jahren, zum Behſpiel von 6 Jahren machen will: ſo muß man die Lämmer des vorigen Jahrs(ig vorſtehender Berechnyng von 1784.) zum erſten Jahre nehmen, weil die Lämmer von dieſem Jahre in dem ſolgenden(7735) Jährlinge ſind, Dieſe 6 Jahr won 1784. bis 1789.) können ouch nur in Hinſicht der übrigen Gattuns gen zur Grundlage dienen, weil nur von ibnen aller Zuwachs entftanden iſt, - Aus. den vorhandenen. Lämmern müſſen“ alſo in dem nächtfolgenden Jahre ſo viel Jährlingsgibben und Hammel gezogen werden können, daß der Asgang durch gewöhnliches Sterben, und die Zahl des auszumerzenden und zu verkaufenden Biebes in den folgenden Jahren davon erſeßt wet- en. Fann, 2) Die Jährlingsgibben kommen in dem nächſten Jahre, wenn ſie zwey Jahr alt ünd; als Erſtlinge unter die Mutterſchaafe, und folglich muß ihre Zahl ſo groß ſey!, daß das gewöhnliche Sterben und die Zahl des Merz- Viebes nach Abzug ibres eignen gewöhnlichen Abgangs davon erſcht werden könne, Iſt aiſo der Abgang in einem Jahre größer: ſo kann weniger ausgemerzt werden.* Man maß aber hier abermals bey einer nach gewiſſen Jahren zu machenden Berechnung die Jährlinge des vorigett Jaßrs.(in vorſtevender Berechnung von 1784.) zum Wrunde nehmen, Macht man-alſo eine 6jährige: ſo wird die ganze Zahl von jenem Jahre bis zum öten(hier bis 1789.) nach Abzug des gewöhnlichen Abgangs durch Sterben die Summe der Erſtlinge geben. Zum Beyſpiel in vorſiehender Bes rechnung ſind von 17384 bis 1789 an-Jährlingsgibbea vorhanden 809 Stück, Davon iſt der gewöhnliche Ubgang 8 EEE R MEL Es bleiben alſo 16 2569 2" 722 Stück, |„J Ce Mutters 220 Zweytet Abſchnitt Mutterſchaafe ſterben 4.; 222 EStück, - Ausgemerzt ſind 5 7 489<< : Summa- S4 702 Stück, Es bleibt alſo noh Zuwachs:; 20 Stück, 3) Die Jäöhrlingshammel werden in dem nächſten Jahre Erſilings? hammel, und alſo muß ihre Zahl gleichfalls ſo groß ſeyn, daß nach Ab! zug des gewöhnlichen Sterbens die Zahl der Erſtfingshammel, die nun in die Stelle der alten Hammel treten, ergänzt werden kann, Zum Beys ſpiel von 146 Jährlingshammeln bleiben nach Abzug von 19 Stück Zeſtors benen 127 Erſtlingshommel, Dieſer können alſo ini künftigen Jahre wes der mehr noch weniger ſeyn, Es iſt aber zn bemerken, daß von den Jähr- lings- Böcken der Erſaß der abgehenden Böcke bleiben muß, Gehen alſs jährlich 2 Böcke ab; ſo bleiben nur 135 Erſilingshammel, Uebrigens finde: auch dasjenige, was wegen der Jährlingsgibben erſt bemer/t worden iſt, hier ſtatt. Man muß nemlich die Jähtlingsehammel von dem Jahre vor der anzufangenden Berechnung(hier 1784,) zum Anfange der Bes rechnung nehmen, und ſo wird die 6jährige Sumwe(bis 1789.) nach Ab» zug des gewöhnlichen Abgangs, und der zum Erſaß der Böcke genommenen Anzahl abermals die Anzahl der Erſtlingshammel ausmachen. Und eben . ſo verbält es ſich mit den alten Hammeln, deren Unzahl aus der Anzahl der Erſt!lingshammel nach Abzug des gewöhnlichen Abgangs erwächſt, Nur iſt zu bemerken, daß, da auch hier die Zahl der Erſtlingsbammel, welche in dem vor Anfang der Durchſchnitts: Berechnung vorhergehenden Jahre blieb, zum Anfange genommen werden muß, dieſe aber aus der Zahl der Jährlingshammel, welche in dieſer Durchſchnitts&-Berechnung nicht mit ents balten iſt, herkommt, die Zahl der alten Hamniel mit der nach Abzug des Abgangs von den Erſtlingshammeln bleibenden Anzahl derſelben nicht ganz zutreffen kann. Ob auch gleich die alten Hammel, aus der Zahl der Bocks Jämmer, die Jährlingshammel, Erſilingshammel und dann alte Hammel werden, nach Abzuge des Abgangs von jeder Gattung erwachſen: ſo kann boch die Zahl der alten Hammel mit der nach dem eben erwähnten Abgang bleibenden Zahl der Bocklämmer aus eben dem angeführten Grunde nicht zutreffen. Es ſind nemlich nicht alle alten Hammel aus der in dieſer Bes xechnung enthaltenen Zahl der Bocklämmer erwachſen. Das thut aber auch nichts. Denn es erwächſt do< durc< Zuwachs und Abgang in der angenommenen Reihe Jahre eine gewiſſe Anzahl, die zur Durchſchnitts 8 Swmme dienen kann, Wloß ein vorhergehendes ganz außergewöhnliches Sterben könnte die Berechnung zu ſehr alteriren. 4) -.x 2 Eiid, 02 2 Eis 20 Eiid, Erſilings | nach Ah die nun Zu Bey üd Zeſten Jahre wa den Jäht jehen alſs Uebrigens it worden em Jahre e der Vu ) nach Ab- nommenen Und eben r Anzahl ſt, Rur |, wilht ey Jahte Zahl der | mit ent (bzug des nicht 991) ver Boch e Gam » ſo fan 1 Ubgan) unde ni dieſer Ds/ thut abt ng in dis Oſnitts! pöhnlic: 4 von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 221 4) Die jährliche. Zuzucht, wovon der gewöhnliche Abgang erſt erſeßt werden muß, muß ergeben, wie viel Stück ausgemerzt und verkauft werden können, Die nach Abgang an Lämmern, Jährlingen und ſo weiter blei bende Zahl iſt nur der Zuwacßs, zum Erſalße des Abgangs der folgenden Arten, wie dieſes die vorſtehende Berechnung ergiebt, Wäre alſo das ge wöhnliche Sterben bey einer Schäſerey ſtärker, als in vorſtehender Be: rechnung: ſo bliebe, um die Schäferey vollzäblig zu erhalten, nicht ſo viel zum Ausmerzen und Verkauf, Im umgefehrten Falle mehr. Weil auch "bis zum Herbſt, als der Verkauſözeit des Moerzviehes noch etwas ſtirbt oder verunglückt: ſo wuß darauf etwas gerechnet werden, 5) Nach dieſen Grundſähen ſind nun die bey Haushaltungen geführ» ten Schaaf: Vieh: Regiſter zu prüfen und zu beurtheilen. Treffen ſie darnach nicht zu: ſo ſind ſie eatweder im angeſezten ZuwaHſje oder im Abgange durch Sterben falſch. 6) Dieſe Regiſter pflegen auch gewöhnlich die Anzahl der ausgemerzs ten Stücke zu enthalten. Da die Zahl des auszumerzenden Viehes aus der Berechnung des Zuwachſes und Abganges nach der Tinrichtung dex Schäferey(wenn ſie nämlich bloß eine Zuchtſchäferey iſt) von ſelbſt folzt: ſo muß die angegebene Zahl ßiemit übereinſtimmen, ſonſt iſt ſie falſch. Denn die jedes Jahr aus dem vorigen Jahre bleibende Anzahl, von welcher der Abgang abzurechnen, und da der Zuwachs zuzurechnen iſt, zeigt es, wi viel davon ausgemerzt werden kaun, wenu der Beſtand vollzählig bleiben ſoll. Freylich iſt dieſe Zahl nicht alle Jahr gleich, aber eine gleiche Durch hnitisſumme nach einer gewiſſen Anzahl Jahre läßt ſich doch beſtimmen. „) Ein Johr muß man bey einer Schäferey von einer Lammzeit zur andern rechnen. Denn die Grundlage des ganzen Beſtandes ſind die tämmer, Von denen aber, die geſund und munter gebohren ſind, ſtirbt während der Saugezeit und gleich nachher bis zur Schur ſehr wenig, Der Havptabgang erfolgt nachher, Zur nächſten kammzeit ſind ſie jährig und ſo weiter zwey und dreyjährig, und hiernach muß. der Abgang von einem Eahre zum andern gerehnet werden, Hieraus folgt dann, daß der Abs gaug der alten Hammel nur von der kammzeit bis zum Herbſt gerechnet werden kann, mithin dieſe Zeit kein Jahr, ſondern nur ein halbes Jahr iſt. Anders würde es ſeyn, wenn bey einer Schäferey die Hammel im fünfien Fahre verkauft würden, g) Wird eine Schäferey durch ungewöhnliches Sterben zu ſehr ver? mindert; ſo iſt kein anderes Mittel, 1856 vollzähligen Beſtand zu erhalten, 63 als JI ezine ener ra HÄ ER 222- Abſchnitt als daß entweder wen?g, oder gar nichts ausgemerzt werde, bis der Wb gang erſeßt iſt. Kann aber die Schäferey hierdurch nicht wieder vollzählig gemacht werden, zum Beyſpiel, wenn fie durch die Pocken faſt ganz aufs gerieben iſt: ſo muß ſie vurch Zukauf ergänzt werden, 9) Die Berechnung ves Schaafviebſtandes nach Zuwachs und Abgang läßt ſich freylich am ſicherſten nach ganz richtig geführten Regiſtern ntachen. Sind dergleichen aber nicht da: ſo muß fie nach den durch die Unterſuchung Beraunsgebrachten örtlichen Umfiänden und 6fonomiſchen Grundſäßen ges fertigt werden. Zuwacs und der gewöhnliche Abgang werden ſodann zur Grundkage genommen, tO) Bey einer Mengeſchäferey, wo der Schäfer ſeinen Antheil ,„ zum Deyſpiel den fünften hat, muß der Ertrag hievon abgeſeßt werden. D. Berechnang des Ertrags von der Schäuferey bey dem Amte N. IE Nehl, ggt. pf Für Wolle von 943 Stück Mutter- ſchaafen, Hammein und Erſtlingen von x1 St, einen Stein zu 22 Pf, 85 Stein 18 Pf, Für Wolle von 321 St. Lämmer von 80 St, einen Stein zu 22 Ps,= 4= Fs, 88Loth. Summa 89 Stin 95 Fot. Oder nach einer geraden Summe 8932== Beträgt den Stein zu 5 Rbl. 2 12- 1|448 18 Für 80 Stück Merzſchaaſe, 3 St. 1 Rebl. 4 gr. a 93| 2 Für 97 Stück alte Hammel, 3 Stück 1 Nihl. 18 gar, 169118 Für Sterbefelle von Schaafen, Hammeln und Jährlingen 8 s 91 Stüc, Für dergleichen von Lämmern 2 STL . Summa 148 Siück, Das Stück im Durchſchnitt zu 6 gar. beträg: GAN THSF Summa des ganzen Ertrages- 1748120] Des vi aet M 18 [3 wun RERE: von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stüe, 823 Des zweyten Abſchnitts ſechſten Hauptſtücks. Zweytes Cgapitel, Von den auf die Schäferey zu verwendenden Koftien« 67+-T- Die auf eine Schäferey zu verwendende Unkoſten beſtehen in folgenden? 1) In Koſten auf die Futterung, - 2) auf das Schaafſcheeren und die Erhaltung verſchiedener nothwen- digen Gerätbſchaften, 3) im Deputate für die Schäfer, CS. 2» Wie die Fntterung für die Schaofe einzurichten iſt, davon iſt ſchon oben in des 2ten Abſchnitts erfien Hauptſiücks erſten Capitels 9. 9. das Möthige geſagt worden. Es iſt aber hiebey noch zu bemerken, das ſolche nicht nach den übertriebenen und koſtſpieligen Forderungen der Schäfer einzurichten iſi, Denn ob es gleich wahr iſt, daß eine ſtärkere Fatterung die Wolle vermehzs ret: ſo iſt es doch auch eben ſo wahr,„daß dieſer vermehrte Ertrag dez Schaafen nicht abgekauft werden muß, Wird mehr, als hinlängliches Futter gegeben, ſo kommt die Futterung theurer zu ſtechen, als die vers mehrte Wolle einträgt, und es it Schaden dabey, Denn wenn man zum Beyſpiel, mit 8 bis 9 Rebl. mehrern Futters für 5 Nthl, Wolle mehr erkaufen wollte: ſo würde dieſes ſehr unwirtbſchaftlich ſeyn. Hier kommet es hauptſächlich auf die Koſten vafür an. Die Futterung beſtehet in Heu, Grummt und Futterfcäutern, Oehlkuchen in das Saufen, Schrot für die Mutterſchaafe, vor und während der kammzeit, und in Salze, ; 67 I- Heu, Grummt und die Futterkräuter müſſen ſo hoch angeſeßt werden 7 gls nach dem Unſchlage jedes Fuder zu ſiehen kommt, welches aus dem vors Hergehenden ſchon zu erſehen iſt, 54: . Die Futterung mit Shin 0 den Schaafen in das Saufen gegeben werden, iſt nicht gleich. Sie werden auch nicht den ganzen Winter über, ſondern gewöhnlich von Neujahr au, bis die Ochaafe ausgehen, Das iſt ,' bis Ende des Movats März gegeben, Man kann auf das 100- aite Schaafe, Hammel/ Erſtlinge und Jäöhslinge 2 bis 3 Scho jährlich rechnen» Es fommt dabey auf die Größe der Kuchen ams 8. 54 zz4 H DE Zrweyter Abſchnitt 8. 5- Die Mutterſchaafe erhalten kurz vor und während der fammzeit, bis ſie ausgetrieben werden, Gerſten- oder Erbſen- Schrot, Dieſes iſt ein Zeitraum von etwa fünf bis ſechs Wochen. Auf einen Haufen von 490 Schaafen ſind wöchenilich zwey Scheffel Erbſen hinreichend, An Gerſten wärde aber wohl das doppelte zu geben ſeyn, S. 6- Das Salz iſt auch dem Schaaf- Viebe ſehr geſund, und ſie bekommen ſolches ſowohl zur Winters- als zur Sommerszeit. Auf 1060 Stück von allerley Arten von Schaaf- Vieh rechnet man gewöhnlich 1 Schfl, dis Stel Mordhäuſiſch Gemäß, Eine Berechnung der auf die Fütiterung zu vers wendenden Koſten findet ſich am Ende dieſes Capitels unter 1, S. 7- Zweytens, die Koſten auf das Schaafſcheeren und verſchiedene Geräth- ſchaften ſind folgende: Die Schäafe werden vor der Schur gewaſchen, und damit dieſe Ars beit geſ Maaßen, 3 Scho>; gar, 9 öf. Hauer 1 au Bine derlohn 117 Summa der Koſten auf das Sqäfer M 104] I Nota, Derſelbe hat bey dex freyen Wohnung noc< einen Obſt- und Gemüſegarten, welches aber nicht im zAnſchlage uns ter der Ertrags- Berechnung angeſeßt, iſt, mithin auch hier nicht zum Abſaße kommen kann, „St 1 IY. 228- Abſchnitt 1; wv NM 3 12 ;- r 7: Berechnung|( nm dey ſämmtlicßen bey dem Amte N. auf die Schäſferey zu|. verwendenden Koſien,„4 17.100 Ad t Rthl. gg. 6 wen Auf Futterung; EEE 216] S-. WE u Auf die Woliſchur und die Unterhaltung der Hürden ic. 16] 9j 6“ Auf Deputat des Schäfers; g 104) 1) 3; Für Theer zum Schmieren, ein Tönnc Die auf das Hüten und Futtern zu haltenden Leute ſind gewöhn lich auf Deputat geſeßt."Bey einer irgend beträchtlichen Schwein ezucht von 20 bis 30 Zuchtſauen muß ein Schweinemeyer und ein Knecht gehalten werden, Jſt ſie aber geringe; ſo. werden die Schweine unter die Heerde der Dorfgmeint mit vor einen Hirten" WISE und eine Magd verrichtet das 4 hen in fol ) getwöhnlig yc%:" Der Schweinemeyer bekommt; fich 74 Scheffel Rocken, a Scheffel 29 ggr- Z| 2 JA4DT6L E ): 13 Scheffel Gerſte, 8| Scheffel 14 39r- 9[] 7.14 1 Scheffel Waizen, 3 2 s 1 1' 1 Scheffel Erbſen, a 3 3; 20 ih Ian 1 Scheffel Sommerſaat, 3| oi 1] 8 |, daß 1 Scheffel Lein geſät, 8.2. 1-2 Dd wohl 2 Scheffel Rüben, odex s 3 g -jiemlic'2 Schock Kohl, oder 2 N 8 1 Schwein, oder-[|» APE HE 3)(39 28 19) 1 Schnittſchaäaf, oder Ly u ſn 5 Scho Waaſen, a 2 697.9 pf. Binder(Und Wegebringertohn] 134 9 pe Summa 29 Rthl. 3 ggr. 9 4 j an man tohn| dn;- 1194 [t wird:.- Summa.:8 en 71 9 aue j Der Schweineknecht bekommt daſſelbe Deputat mit 5 29, 319 Lohn 3 g JI» 114 4 nebſt Gür den“ Funden an Gelde,+---! 2; wiſt Scheffel Rocken für denſelben, a Schfl. 20 IE. 3 1 161“ iM Zun 2 S<4fi, Guſt; a Shfl, 14.997, WEIN 1' 4 rechnen, Summa- jo2171 6 t An Mietbgelde auf den Schweinemeyer und Knecht,(16] Koſten,: Summa des gauzen Deputats und Lohns-(92 231 6 0 Zeut Ef r er ew4 Zinſen| Infoſien Dv D, Be? 240. Ziveyker Abſchnitt D | Berechnung der ſämmtlichen Unkoſten auf die Schweinezucht bey dem Amte N, 12560 Rkl. ggt.'pfs Tr) Auf Deputate s- 92| 6 2) Auf die Fatrerung:| 26 Sauen,'jeder wöchentlich 3x Meße Gerſte, 8 Wochen lang, beträgt bey jedem Wurfe 453 Schſl. und auf 2 Wärfe 91 Schfl. 3 Schfl. 14 ggr. 2272; Auf die, Ferkel von 5 Sauen wöchentlith 3 Schfl Serſte beym etſten Wurfe, 8 Wochen lang, beträgt 313 Shfl. 3 149ggr,| 138| 5 6 Eben diefe Futterung bey dem zweyten Wurfe, 6 Wochen lang beträgt 233 Schfl. 3 x4 ggr.; Auf die Ferkel von 5. Sauen 1 Schfl. Rocken zum Koſen, beträgt bey jedem Wurfe von 256 Sauen 5x Schfl, und „ auf 2 Wärfe 10 Siuce,< 4.3 * 4.51; 4 dann KDE: fe R DUECS GN De LIST; Bunt Luer QR) einitnter ZS OaUuer.(xs iſt auch nit nötig, ſie vin Jtuopiabte an, bis zum ſpäten Herbit zu füttern, weil ſie ausfliegen und ſich ſeib| nähren: denn es iſt hier von Feldflüchtern die Rede, weil bey Mobn- und Trommeltauben, bie das gaitze Jahr gefättert werden mirſen', der Gewinn wohl ſebr ſchlecht ſeyn würde.. Über eben dadu?<, daß jene auf die Feider yi . i H j j ie Thädlich und ſehr koſtbar. Will man man«annehmen, = + von Gaamen und-Getraide auf dem Felde ſeißt? ſo kommt es hiedurch allein auf 3 bis 4 89t- zu ſtehen. Denn freſſen ſie dieſes auch nicht auf ven Feldern ihres Eigeathünmers allein,:ſo hun doch fremde Tauben ihm eben den Schaden, den die Seinigen andern thun. Deswegen iſt auch das Taubenbalten durch Geſeke eingeſchränkt-und die, die kein 2and-haben, dürfen keine halten,„die Landbeſiher aber nur eine gewiſſe Anzahl, auß den Gärten ſind ſie ſehr ſchsdlich. S- 5» Sollte man dieſes alles in Anſchlag bringen: fo-müßte man Schaden, „and keinen Ertrag berechnen, Wenigſtens aber muß doch Räckjicht darauf genommen werden, daß der Ertrag nicht hoch berechnet werdeo N: S. 6. Man-rechnet von einein Paar alten Tauben brey Paar junge, und es Fallen mithin von 100 Paar alten Tauben 309 Paar junge, Zur Nachzucht, auf das Verunglücken und die Koſten werden davon jährlih 250 Daar abs gerechnet und 50 Paar werden als koſtenfreyer Ertrag angeſekt« Die Rech! nung kann auch ohne Nachtheil eines Pächters- beſtehen. Denn wenn auch von jenen 250 Paar nur 159 verkauft werden? ſo beträgt dieſes, das Paaex zu 13997. 4 pf, 8 Ntbl. 8 ggr., welche für die Koſten der Fütterung hins länglich ſind, Die Pacht von 100 Paar Tauben beträgt dagegen, gleichs Falls das Paar der zum reinen Ertrage angeſekten 50 Paar junge Tauben zu 1 ggt. 4 pf., 2 Ktbl. 18 99t, 8pfo- 0: Ein Huhn kann des Jahrs, nemlich vom Februarius und März, ws ie anfangen zu legen, bis zum September, da ſie aufhören, wenigſtens ein und ein halb Schock Eyer legen, Rechnet man das Scpock ur zu 7 vis 8 gar., ſo betragen die Eyer 10 ggr. 6 pf. bis 12 gar, Rechnet mar nun guch auf ein Huhn 8 Meßen oder einen halben Scheffel Gerſte und Haafer, Welches 5 bis 6 ggr. beträgt; ſv 8 ps Abzug dieſer Koſten der Ertrag 2 von Mr Seeing ] p F 3 ] 244 Zweyter Abſchnitt von den Eyern 4 gar, 6 pf, bis 6.ggr., das Huhn ſelbſt kann, nachdem es 4 Jahr zum Legen und Brüten gebraucht wird, verkauft oder gegeſſen werden, und das junge Vieh, wofür wenig an Eyern abgeht, iſt bieruns - ter gleichfalls nicht begriffen. Wenn alſo die Pacht von einem Huhbne auf 3 bis 4 gar., nachdem die Preiſe der Eyer in einer Segend höher oder ges ringer ſind, angeſelt wird, ſo iſt dieſes eine ganz mäßige Pacht, =“ 8: Auf eine jZuchtgans, deren 5 bis 6 einen Banter haben möſen. kann man im Durchſchnitt 10 junge Gänſe rechnen, Hiervon verunglücken noch wohl 2 dis 3. Stück und 4 Stück kann man auf die Zuzucht, nemlich alle 4 Jahr eine zur Zuzucht, die Unkoſten und den Gewinn rechnen, ſo, daß 3 Stück zum foſtenfreyen Ertrage gerechnet werden können: Huch bey dieſem Anſchlage kann ein Pächter beſtehen, Denn eine junge Gans koſtet um Michaelis aus wenigſtens 6 bis 8 ggr, folglich beträgt der Anſaß auf Füt«- terung und Gewinn von 4 Stück jungen Gänſen 14 Rthl, bis 1 Rthl. 8 ggr., die Winterfütrerung der Zuchtgänſe aber, die ſehr wenig Haafer bekommen, ſondern mit Mohrrüben und andern Abgängen von Kohl und dergleichen gefüttert werden, kann man kaum auf 6 99?, rechnen, und die jungen Gänſe bekominen Kleye und geſtoßene Neſſel, indem ſie den Sommer über auf den Aengern gehütet werden. Die Pacht von einer Zuchtgans kann man alſs-füglich auf r8 gar. bis x Nt161, ſeßen, weil außer dem Verkaufs preiſe der bleibenden 3 Stück jungen Gänſe noch die Federn von den Gans tern und den Zuchtgänſen gewonnen werden, Uebrigens iſt dieſes in der Wirtbſchaft wegen der Federn unentbehrliche Vieh den Weide« Aengern ſehr ſchädlich, indem ihr Miſt das Sras verörennt, Deshalb iſt es auch nicht zuträglich, deren eine größere Anzahl zu halten, als die Wirthſchaft es er fordert.- FS. 9. Eine Ente legt vom Monat April bis in die Mitte des Julius gewiß ein halbes Schock Eyer, die in der Wiribſchaft zu gebrauchen ſind, Sie dienet 3 bis 4 Jahr zur Zucht und bringer im Durchſchnitt jährlich 6 junges Rechnet man nun davon noch 4 Stück auf das Verunglücken, die Zuzucht und die Unkoſten: ſo bleiben 2 Stück zuw Verkauf, Eine junge Ente gilt 3 bis 4 ggr., und wird alſo die Pacht auf 6 bis 8 9gr, von einer Eate füglich zu beſtimmen ſeyn, OC. 10. Ein Puterhuhn, oder eine Truthenne, welche 4 Jahr zur Zucht täua- lich iſt., legt wohl etliche 20 bis 30 Eyer, wovon derſeiben 15 bis 18 Stück un: unte 12 ſ tet! wil Eu We von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stüe, 245 1/1 Wehdem=: d bringen im Durchſchnitt gewiß | untergelegt werden. Site ſiken ſebr treu und bringe<ſchnitt ge 12 BEILAGE Das Putervieh iſt aber ſehr weichlich und will eben gewar» iſt bletuns- tet ſeyn. Man kann alſo füglich auf Sterben und die Koſten 8 bis 9 Stück, Une auf und alſo zum Ertrage nur 3 Stück rechnen. Ein junger Puter koſtet im [Obe du Herbſte 6, 8 bis 10 ggr- Man kann alſo die Pacht von einem Puterhuhne wohl auf 18-ggr. bis x Ntbl. anſchlagen. | S. 1: Nen, Eann Nach dieſen Grundſäßen 1äßt fich der Anſchlag von dem Feder-Biehe, üden nech welches aber bey jedem Haushalte wohl nicht ſämtlich gehalten wird, mas emi all Milchner gerechnet. Sie werden im April und May eingoſeßt, und zwar an'einem warmen Tage, Die Karpfen ſtreichen nur bey warmen Täden, im May, und Jalzus, auch wohl im Auguſt, jedoch nicht alle Jahr. Wenn es aut ge- räth, erhält man von 25 bis 30 zroßen tach: Karpfen wohl jähriich 90 bis L50 Schock taich, oder im Durchſchuitt 3 Schock von einem Laich: Karpfen, Um die Nußung eines ſöichen Laichteichs auf den Zall, daß das Laich in einem Jahre nicht geräch, nicht ganz zu verliebren, kann man auch in denſelben ein paar Schock zwey» oder dreyjährigen Saamen mit einwerfen, wodurch auch die Streich: Karpfen zum Laichen ongereizt werden. Wenn die Streich» Karpfen 3 bis 4 Jahr geſtanden haben; ſo werden ſie init ans dern ausgewechſelt, 3:19. Es iſt nicht gut,, das zarte Laich den nächſten Herbſt nach dem Streichen auszufiſchen. Sowohl bey dem UAusfiſchen, als in den Strecks teichen gehet vieles davon verlohren, und kommt ein ſtrenger Winter: ſo kann das Laich ſammelich dadurch verlohren gehen, wenn es auf der Ober- fläche des Waſſers ſchwimmt und daſe!b| erfriert. Der einzige Fall, wo es geſchehen müßte, würde der ſeyn, wenn der Laichteich keine warme Quellen oder gar Zufluß von kaltem Waſſer hätte, ſo, daß man Gefahr läuft, daß es erfrieret, Ein ſolcher Laichteich taugt aber auch nicht, das aus? geliſchte Laich muß ſodann in gute Behälter geſeßt werden, Der Regel nach muß der Laichteich erſt ein oder zwey Jahr nach ſeiner Beſagamung gefiſcht, und das Laich mit Vorſicht herausgefiſcht, oder durch den ſogenannten Striegel(ein Gitter) in Zober oder Körbe abgelaſſen werden. Dasjenige nun, was nicht zum Beſake erforderlich iſt, wird wieder hinein geworfen p -oder iſt es zu entbehren: ſo wird es verkauft. Das erſtere iſt deswegen ſehr rathſam, weil das Laich nicht alle Jahr geräth, um auf dieſen Fall Vors rath zu haben, Die Streich- Karpfen werden wieder eingeſeßt und nur dann, wenn ſie 3 bis 4 Jahr gedient haben, mit andern auegewechſelt,. 6. 16 vo) ! pſt ten. ander hab? 5) gem! (icht gd iS fehn pen Wirdiy net, Gi men Tay, jünms un) 1 es Aut dw rid 90 bis 0: Katpfey, as- Laich in an aus ih eintwerſiy, n Win ſie mit an nach dem en Gttedy inter: ſd der Ober: fall, wo € warne | Gefahr das aus! zu nach | gefiſcht, genannte Dasjemige zuworſen vegen ſeht Fall Ver) t und yr 1,1118 T EE nic FÜGERILTOGN EEN BIEN EEE 5 von den Speeial- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 3459 CS. I0. Die Streckteiche ſind ſol ein paar Scho> im Durchſchnitt rehnen« Es kommt aber auf dieſe Verminderung der Zahl nicht ſo ſehr an, ſondern der Zuwachs am Gewichte iſt entſcheidend. Das Verhältniß des ausgefiſchten Gewichts gegen das eingeworfene iſt der wahre Grund der Ergiebigkeit, die Anzahl der Stücke mag ſeyn, welche ſie will, Denn erhielte man auch noch ſo viel an der Anzahl wieder, und der Zus- wachs wäre geringe: ſo wäre doch der Ertrag geringe, Gewöhnlich muß auf einen Centner Einſaß drey Viertel, ſieben Achtel, auch ein Centner reiner Zuwachs nach Abzug des Einſaßes und Abganges jährlich erfolgen, und bey beſſern Teichen erfolgt wohl ein und ein Viertel bis ein halber Cents ner, Nur bey ganz ſchlechten Teichen würde weniger als drey Viertel Zus wachs erfolgen, und dieſe lohnen alsdann kaum die Koſten« S. 16. Außer'dem Karpfenbeſaße werden auch Hec dergleichen Laich mit eingeworfen werden, S. 137: Es Die Hauptteiche werden alle zwey, auch drey Jahr gefiſcht, nachdetts der Beſaß groß, der-Zuwachs ftark und alſo darnach die Einrichtung ges macht iſt. Dieſer Umſtand hat auf die Berechnung des Beſaßes Einfluß, weil bet; einer zweyjährigen Fiſcherey aller, oder einiger Teiche, mehr Bes ſaß erfodert wird, Ji 32| 6. 185 Sn AIN IR SB LIREHM ER 2 ADA Ide dbd een LE 2. Zweyker Abſchnitt CS. I8. Aus demjenigen, was bießer geſagt iſt, erhellet genugſam, worauf die Unterſuchung bey Erforſchung einer Teichwirthſchaft und ihres Ertrages zu richten iſt, Es iſt nemlich zu beachten 3 1) Die tage der Teiche; 3) die Güte des Bodensz - 3) deren Zufluß und Abfluß und die Beſchaffenheit des Waſſers; das ihnen ſowohl der Zufiuß, als die Quellen geben; 4) deren Tiefe oder Untiefe, ſammt ihren Gruben und Gräben: 5) die Erzeugung genugfamen Laichs 3 6) der Beſaß nach| Quantität und Größe, ſowohl in Streck- als Hauptteichen;; 7) der jährliche Abgang und Zuwachs, vorzüglich in den leßtern, wobey auf die die Teiche etwa treffende Unglücksfälle, ſonderlich durch Froſt und Waſſerflutben, Rückſicht zu nehmen iſtz 8) der daraus folgende Ertrag 3: 9) wie oft die Hauptteiche gefiſcht werden, ob nemlich es eine eins zwey- oder dreyjährige Fiſcherey ſey z 10) ob die Fiſche einen guten Abſaß haben, ob ſie an den Teichen ſelbſt verkauft werden können, oder ob ſie verfahren werden müſſen, und - 113) welches die gewöhnlichen Verkaufspreiſe ſind, C. 19. Ueber alle dieſe Umſtände müſſen Sachkundige, die das Oertliche kens nen und ſeibſt Teiche in der Gegend haben, ferner diejenigen, die mit der In Frage ſeyenden Fiſcherey zu thun haben, als der Verwalter und Fiſchs meiſter, auch der bisherige Pächter ſelbſt vernommen werden. CS. 20. x Wenn man aber anch alles dieſes erforſcht? ſo kann man doch den Mußen nicht berechnen, wenn man nicht von der Größe der Teiche nach ihrer. Morgenzahl genau unterrichtet iſt, Sie müſſen alſo, wie ſchon ger 7 ſagt - Wf 8 Erttagg Yaſs; [3 hen; ted; als 1[eßtern, ur< Froſt eine ein 1 Teichttt , Wd iche fe mit der 1d Ziſch boch dt he na mon 3 : ſagt FRZ eERTr<<02 IE I: u ITECH STEER SET TE w---. M EG ETETERN C. M"Abäe: 122 wt ZZ=< 7 E j Es*?. ME 2 ae< HPZ: SER 4 SDS WELDEN Sil m INH von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 253 ſägt iſt, vermeſſen werden und zwar dergeſtalt, daß bey der Größ? eines jeden Teichs angegeben wird, wie groß ſein Spiegel, und wie viel davon zugelandet iſt. Denn nur nach dem Behalt ſeiner mit Waſter angefüllten Größe kann man den Ertrag der Fiſcherey berechnen, Wird das Zugelans dete als Acker oder Wieſe genußt: ſo muß es in dieſer Beſchaffenheit beſon ders veranſchlaget werden. Hiebey iſt zu bemerken, daß auch ohne Ber? ſchulden der Pächter die Teiche ſich durch Zuſchlemmen von Zeit zu Zeit verkleinern. Es wäre daher ſehr gut, wenn, ehe das Uebel groß wird, gleich von Anfange jährlich ein Gewiſſes auf das Ausbringen der Teiche ausgeſeßt würde. Deun wird die Verſchlemmung erſt ſtark: ſo werden die Koſten des Ausbringens ſehr groß und gehen bey großen Teichen in die Tauſende. Das Bewachſen wit überflüßigem Rohre aber iſt immer die Schuld des Teich- Inhabers, und es iſt daher ſehr gut, wenn den Päche tern das Neinigen davon zur Pachtbedingung unter der Verbindlichkeit des Schadens- Erſalßes gemacht wird. Es läßt ſich am beſten durch Abſchneis den mit großen Sicheln unter dem Waſſer tilgen. Denn das Waſſer dringt in die hohlen Stoppel und macht die Wurzel verfaulen. CRC 212 Um die Teiche zu reinigen, iſt es ſehr zweckmäßig, wenn ſie zu Zeiten, etwa alle.6 Jahr, ganz abgelaſſen und beſäet werden. Mit allen Teichen iſt es freylich nicht thunlich. Denn das Waſſer muß ganz abgelaſſen und aller Zuſluß gehemmet werden können. Kann dieſes geſchehen, und ſie werden im Herbſte oder nächſten Frühjahre umgepflüget, und mit Haafer, oder auch wohl mit Gerſte beſäet: ſo bringt die Erndte und der nachherige beſſere Wachsthum der Fiſche den weggefallenen Nußen der Fiſcherey ges nugſam ei CS. 28. Die vorangeführte Verfahrungsweiſe, wie der Ertrag einer Teichs fiſcherey zu erforſchen iſt, ergiebet ſchon hinlänglich; daß es eine der ſch wies rigſten Arbeiten it, Bey der genaueſten Nachfrage wird doch man zu 4, 6: bis 8 gr., das zweyjährige oder Fauftlaich. koſtet das Schoc> 30 bis 12 ggr-, und x pfündiges Karpfenlaich koſtet das Schock 16 gg, S. 27. Der viertel- halb- und dreyviertelpfündige, auch ſtärkere Karpfens beſaß bis zu 15 Pfande heißt Großlaich, Hievon koſtet der Centner 8/ 9 bis 15 Rthl. Dieſer Preis beweißt es ſchon, wie wenig vortheilhafk es iſt, wenn der Beſaß gekauft werden muß, Es iſt aber zu bemerken, daß dieſes nicht ſo beſtimmte Preiſe find 3 fär welche das kleine und große Laich aller Orten und zu allen Zeiten zu kaufen und zu verkaufen ſteht. Es kann nach ſeiner Seltenheit und ſtärkerp oder wenigern Nachfrage theurer und auch wohlfeiler ſeyn» S. 28- Das Gewichte der Beſaß- Karpfen läßt ſich leicht auf Centner bei rechnen. Von zpfündigem Saße gehen 15 Scho> 12 Stück, von 3ypfüns digem Saße 7 Sho> 2 Mandel 5 Stück, von zpfündigem 3 Schock 3 Mandel 3 Stück auf einen Centner und ſo weiter, Nach dieſer Bez rechnung kann man alſo leicht finden, wie ſtark der Beſa am Gewichte iſt, S. 29» Es iſt hiebey eine Bemerkung nicht außer Acht zu laſſen; nemlich dieſe, Wenn das Große oder zweyſömmerige Laich in einer Gegend ſtark geſucht wird, welches da zu geſchehen pflegt, wo viele kleinere Fiſchereyen ſind, die nur Hauptteiche haben? fo könnte der Fall eintreten, daß deſſen Verkauf vortbeilhafter wäre, als wenu es erſt in die Hauptteiche geſeßt und nachher in Speiſe: Karpfen verkauft wird. Der Fall wird aber nicht häufig feyn. Denn bey jeder irgend beträchtlichen Fiſcherey müſſen die Saamenfiſche ſelbſt gezogen werden- Träte dieſer Fall irgendwo ein: ſo würde die Berechnung nach Abgang und Zuwachs und die Vergleichung der Verkaufspreiſe von Laich und Speiſe- Karpfen den Vortheil oder Schadey zeigen» 0 B56 5 7 Zweyter Abſchnitt | S. 30. Die: Conſumtionsfiſche beſtehen in Karpfen, Hechten, Karauſchen; Baarſchen, Schleien, Speiſefiſchen oder. auch nom wohl in einer andern Gattung nach der Verſchiedenheit des Beſaßes, S. 31. Ä Die Fiſchpreiſe ſind zwar an den mehreſten Orten geſtiegen, weil viel Teiche zn Lande und Wieſen gemacht werven. Sie ſind aber doch nicht 'aller Orten gleich, In unſern Gegenden gilt ein Centner Karpfen, die aber doch wenigſtens zweypfändig und darüber ſeyn wüſſen, 13, 12 guch 13 Rthl,, die Hechte ſind gewöhnlich einen Thaler oder auch etwas „Darüber theurer, und die Karauſchen ſind den Karpfen im Preiſe gleich, Baarſche und Schleie aber ſind wohlfeiler, und koſtet der Centner etwa 6 bis 7 Rtbl., Speiſefiſche, deren ſich oft mehr als zu viel in den Teichen finden, koſten der Centner x Rehl. 18 bis 20 ggr, C. 32- Mit dieſen Preiſen verhält es ſich eben ſo, wie oben angeführt iſt, 'Sie ſind nicht aller Orten gleich, ſondern die Bequemlichkeit des Abſaßes und die Nachfrage beſtimmt ſie. Wo viele catholiſche Klöſter oder große Städte iv der Nähe liegen, da finden ie oft guten Abſaß, S. 33- Es iſt ein wh Vortheil, wenn die Fiſche gleich aus den Teichen verkaufe werden können. Denn müſſen ſie in Hellern aufbewahrt werden, Um ſie einzeln zu verkaufen; 9 geht an Stückzahl und Sewichte etwas verlohren,/ S. 34- Das Rohr, welches zur Bedeckung der Gebäude und auch zu Decken in den Gärtens gebraucht wird, giebt auch einen kleinen Ertrag. Das Schoc> wird zu 18 bis 20 ggr. verkauft, wo es geſucht wird, An allen Orten iſt es aber auch nicht abzuſeßen. Deswegen kommt es in Betracht des Abſaßzes und Preiſes auf das Oertliche an, Ob es gleich nicht ſchäd»- Iich iſt, wenu ein Teich etwas mit Rohr bewachſen iſt, weil die Fiſche darin einen ruhigen Stand haben können: ſo muß es doch nicht zu ſiark ſeyn, Desbalb iſt hievon ein ſtarker Ertrag eben nicht zu wünſchen. OG. 35% ſt auſg; er anden weil viel ech nicht fen, die 1,13 ich etwas ſe gleich, her etwa Teichen uo iſt Abſaßes t größt Teichen verden, etwas Decken . Des Vn allen Zetracht t ſchäd! e Fiſche u ſtar? 1 j,5 von den Spceial- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 257 214 CS:-- Bon dem ſich gefundenen Ertrage muß nun mit Rückſicht:auf die'be- ſondern UimFände eine Crtraägs- Berehnutig gemacht werden. Cin Dey- ſpiel davon ſindet jich am Eade dieſes Capitels unter B. und C, CS. 36». - Die wilde Fiſcherey findet ſich in Seen, Flüſſen, kleinen Ströwen und Bächen. Alle Urten von Fiſchen können darinn befindlich ſeyn, Oft finden ſich in kleinen Flüſſen und*Sächen aber auch nur eine gewiſſe Art derſe!den, als Forelien, Schmerten, Ellrißen, Bittrfiſche, Grundlinge,. Krebſe, Aale und dergleichen, Es giebt auch Krebsvbäche, in denen nicdts als Krebſe ſind. uch von dieſen':muß man eine genaue Beſchreibung von ihrer Strecke, Beſchaſſenheit-und der Art der darin.befindlichen Fiſche haben« . S-. B7-: Von einer ſolchen wilden Tiſcherey iſt es noch ſchwerer einen Anſchlag zu machen; als von einer Teichſiſcherey, Vor allen Dingen muß man ihre Beſchaffenheit und Ausdebnung xennen."Man muß wiſſen, ob die Waſſer in ihrer natürlichen Nuhe bleiben, oder durch Flößen, Ausſchlems men der Teiche, oder auf andere Art beunruhiget und verunreinigt werden, und ob ſie großen Fluthen ausgeſeizt ſind, welche'die Fiſch» Stände zers ſiöhren. Durch Diedereyen pflegt ihnen auch nicht ſelten großer Schaden - zu geſchehen. Uebrigens, wenn nicht daräber richtig geführte Fiſch- und Verkaufs- Regiſter vorhanden ſind, bleibet kein anderes Mittel übrig, als ſachkundige Fiſchee darüber abzuhören, und durch dieſe ſowohl den Er- trag als die Unfoſten auf die zu gebravuchende Leute und Fiſcher- Werkzeuge an Nelken, Zug-»GSarnen, Hahmen, Reußen, Körben und dergleichen zu erforſchen, Mit deren Uusſage wird man fich dann befriedigen, und eine Pact darnach veſtſetzen müſſen- die man wegen, Ungewißheit der Sache nur mäßig anſeßen kanns Fredersdorfs Anleitung. Kk O2. Bv R GRRR RR RR GG ZG Si SGR SA GS GGG AGS au = 258 O.| - Beſchreibung| Größe, der bey dem Amte NN. befindlichen Teiche,| „ls R. 1 Lage, Zweyter Abſchnitt Beſchaffen- heit und SSüie des Sodens. Zu- und KbAuß des Waſſers. Nataen der Teiche, A, Laichteiche, Der N, Teich 2 1..- 84 10 EHE | | B. Streckteiche« 3) Der N, Teich 6 1 IO |] 2) Der N. Teich 12, 20 9): 6:| 1AGREEEIE 3 WO ZENUs 40 ven 84 be >> D wblbee e€Y 9 Be- fer den Zy des Waſte den Felden 1, vi dD in den day egenden M, fluß 8on den und aus (36 undAb, nN. Fluß [uß aus dem He, und Ahe nN, Teich, ((e uad da ufluß 901 | Felden, Auß in em „R. Tay „8 und 6D/ 3 in Den ub EN von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stufe, 255 2 Berechnung. des Behuf dex Fiſcherey bey dem Amte N, erfordey- lichen Laich6. Es find' an Havptteichen 178 Morgen(75! Ruthen! vor» handen. Dieſe erfordern jährlich bey der eingeführten zwey und dreyjährigen Fiſcherey beſage. des Uuszugs aus den? Fiſch» Negiſtern zum Beſaß 465 Sche>,, worauf man aber, wegen des Zuwerfens quch des Abgangs, den Beſa ſelbſt rechnen muß,; 3 Dieſen Beſaß müſſen die Streckteiche liefern, und da man beym Wiederausſiſchen aus denſelben. ein Viertel Ad; gang rechnen muß: ſo würden zum Beſaß der Streckteiche jährlich 662 Schock erfordert. Man muß aber aus vor! angefährtem Grunde rechnen;, Diieſe"0 Schoc? muß alſo der Faichteich liefern, Der Laichteict, hält 8 Morgen x0 Ruthen« Auf jeden Morgen!) werden 9 Stück Streich» Karpfen, nemlich 3 Milchner und 6 Rögener gerechnet. Der Teich wird alſo mit 48 Rögenern oder Laich- Karpfen beſekßt, und jeder fiefert des Jahrs 3 Schock Laich.>Dieſes beträgt alſo 144 Schock, Wenn nua auch das Leich nicht alle Jahr gleich gut ges räth, auch noch Abgang darauf erfolgt: ſo iſt es doh bini länglich, jene 79 Schock zu lieſern, Es ſind 24 Morgen Streckteiche vorhanden,- Wenn nun auch davon jährlich ein Drittel braach läge: ſo würden doc: 14 Morgen beſeßt. Dieſe geben, den Morgen zu 8 Scho> Beſaß gerechnet, 132 Schock. Hievon gebet ein Biertel Abgang ab, mithin bleiben nur 84 Scho>, Tie Stereckteiche können alis den Beialß für die Hauptteiche zu 50 Schock liefern, wenn quch ſchon ein Wiercel davon zu zw-yſommerigem Saane, Wehuf der zweyjährigen Tiſcherey der Haupiteiche, bleibt. fj 50 Scho>, 70 Sche>.> Kk 2 Wenn- 260 Zweyter Abſchnitt Wenn die Hauptteiche ſämmtlich nur alle drey Johr 92, 1%.) fiſcht worden: ſo wird weniger'Beſal Ne IE und die Rechnung würde folgende ſeyn: Es ſind vorhanden x78 Morgen 75'Ruthen Haupe?- teiche, Hievon wird jährlich ein Drittel im Durchſchnitt beſeßt, welch:s 59 Morgen 105 Ruthen behrägt,, oder ge; rade zu 60 Morgen gerechnet werden kanp, Auf jeden Morzen werden 42 Stück erfordert, m big überhaupt 42 Schock. Man muß aber aus vorargeführte Urſach auf ein paar Schock mehr rechnen. 'Nota, Wenn gewiſſe Teiche'alle zwey Jahr, und :eine gewiſſe Zahl alle drey Jahr gefiſcht "werden: ſo kann man auch die Beſaß- Reche nang-nach der Morgenzahl und einem Durch- ſchnitte machen, / Ä, Aus- von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, A, Beſekt, Aus zug' Sind ausgefiſcht und haben E Ertrag gegeben. Größe,| mit| Ge| aus den Ziſch- Regiſt:rn des Amtes N. imm' Kun| wicht von nachſtehenden ſechs Jahren,| Karpfen, 1Hechte(Karau-1 Schleie|Speiſes Mör»-| Ru: i..| Cent: Namen der Teiche, 25|| Cent-„ſchen| fiſche gen[then|Jahr| Monat|St>. jur ner Iſtes Jahr, Jahr| Monat|Sck,.|Wurf| ner|Centn, Centa,' Centn,[Centn, "3| 101,4787; EEE 17 53 Der D.== Teich; 1789: 7 Mov:1- 2. 1,23:1 281-4. 1 2 35| 80i1787|1 18Oct, 2 35 Der E.-= Teich N 1789 27 Nov,| 1x| 22| 12 I 2. 1 &| 106, 1787j18 Rv.): 7 p3 1] 25 Der B,«== Teich g 2 1789 27 Oct,| Lu 32| DET| X 3 |:| 34|1787 19 Nov.| 1 3| Der.C,=>. Teich z,.[1389 2Mov.j 5 4104: 5 I EAM Ee: 1787| 23 201 2420* 50. Deb:== Teich,'|1789|12 Nov. 2|12| 2| 5| 13| 15 B | 4| 58: 1787" 23/Oct.!-.2| 3 Der G,= Teich f 1789 10Noo,' 2 6 13 8 I5 5 71 66 37(7|12* s Summa 40. 1 25;| 1021-25 z En 3* |; Nota, Die Fiſche haben durch:den Laren|| -| SBinter ſehr gelitten, | j 2tes Jahr,] 52 611787 22 Oel.| 36. 14 8 Der A,== Teich-| 1799! 18 Oet..| 36 37| 2 3 Z 5 19| 46117891 12 Apr.| 24 8 Der 6.== Teich 8-00 1799 16Oc> 24 16| I I I 2 71| zl| 60 16; Summa; 609| 561-3 1 LZ 7 12)| 3tes Jahr,]| 201 85 178591 12 Apr;|- 6 13|-Des].= Teich, 1791! 20 Oct,1 6| 6>> X 2% 14| 76 1789! 12 Apr.; 15 3 Der K,== Teich; 17911 3Oct; 1 15 45 3 I ä IZ 13 56 1788! 13 Apr,| 3| 15 Z| DirH.,== Teich 8 17911 13 Oct.% 15 357 Z E| 13 5| 27'1789'16 Nov,- 32“TI Der 6,-= Teich s 1791 21 Oct.i| 2|| 3 3 58 1789.16%:9| 2„29 D3SC- Der G.= Teich s 1791! ſind geſt.|bfen worden.; 3 52 1791'29Mörz! 2| 15 3 Der M. Streckteich 2[] 1791.24 Sept.! 2 ZES 4= Zz &d[114] 1| BIST 75' Summa; 1 301[0 2021 44 1:5(EC L5.05 8 Zwwvepter Nbſchni FNR SNGGIENEN ZZ2 2= 72 262 WBeiekt 4 Größe,. mit*-| Ge:. Sind auszefiſcht und haben Ertrag gegeben: -+| Karpfen,'wicht| Namen der Teiche. 15578|! Karpfen. i Hechte Karau-'/S Schl&e(Speiſe! Mor:| Ru|Cent:|||| Cont»! ſchen| fiche gen[then Fahr[Monät' S>,|Wurf| ner 4413 Jahr. Jahr| Monat: Sk,|Wurf] ner Centn. Cont! Centn. Ceatn. 15:| 8oi1789| 5 Nov.| 13:|:87| 4 Der E.== Teich;; 1753 i5Oct.| 14 5. 7 ET a. 9| 106 1789|«3 Nov,| 8 4-2.--4-2 Der B.= Teich/ 179% 20SPtL..74 154 9< Z 2 2 19| 361 1789 18 Nov,| 13| 26 5 Der D.== Teich N 5 1792/23 Oct. 1-6| 41. I X= 3 4 3411789118N 09. DIS IE| Der C.= Teich 8 1792ſx8 Oe, 2.4 204 115 Bb x 3 5211792.28März!| 3|15| Z| DerM. Sireckteich 8 7. 47762122 Sept 1 TI I5 IF> Z 5 6 i 20 1791 29März| 10 Z| Der N. Strä&bteich.-- s 1792! 5 MRo% 23 R SAUM 2X L X 5.9.1 33| 48|.:43|135: 07; zr 12 126] 32 145 x I. 5tes Jahr. ie 52.4 6 14790, 26.Det.| 34| 4 Der A.=> Teich aus dem==> Sc| ZEE| 1790|| 28 Oct| NEE EN SEIBEL Derſelbe=»== a1s dem M, Teichel BEIEE<-. 93| 30 Oct,' 7; 2 Derſelbe== aus dem== Teiche( KI GRE 72600| 4:2: 8 T5.40 II- Z 1 3 1791;j29 März; 12 2% Derſelbe-»== aus dem== Teiche|! 40| IS;113 En'|; 19] 46 12791126 Ma) 12 322| Der d.-= Teich aus dem N, Teiße|17931 20 Oct. Kl SEI DER IIR Z 1791129 May| 4| 1) Derſelbe==== aus bein== Teiche[1793| 20 Oct,|1 IE EITE, WETEN SEH ZIER 2 15| 11.47 Nj- Summa:| 561 15 145| 23 1 2 13 IEE 6tes Jahr.. Y 20 1 85 1x791| 29O>e1 6 2 Der 1.= Teich N 1754| 18O>.1 5| 15 5 51.4 Es 2% 14| 76(1791| 29DOct.j 17 4 Der K,== Teich 5 1794| LI Oct.; 17 4 20| 17 T zZ" 8 2 5| 27 11792126 May| 3 uo 8 Der BE;- Tuch' s|1794| 9Oc>t| 3 Dee I 4 I 33 58 11792: 26May! 21015' X Der G.,= Teich 3 1794lſind bey'der ſt; arken; Waſſ erfluth„verlohren gegangen; 19| 46.(1793 24May!| 9[75% Dir L=" Teich. 9?; 11794 y- 25 3*“ 3 2 A 1793| 5 Avril! 7| 1* Derſelde IM./ 1794 JOE| E 63| 52||| 44| 35.[413| 7 5 Summa a id 43 1 6 1199.10 901 10 8 28 0072 KN INN | füh! ty, Ceatn, ZCHEL EEG 5 2 v 2 L at T| 47 m ß l ! 1 1 3 T EE SDIO | 3% : j y FETE SEU ER Laa == | vw nr <= EASE PARSE, > 1" ? | FItE nas Nau 13.028 a dn 8 417 Inas De a44 122 140: HÄSKER NEID SROT 31 gebenden Eos Bemerkungen und Erläuterungen zu vorſtehendem Auszuge. Beſaße, Abgange und Zuwachſ? ,> ugyd iſt deshalb gewählt„“ weil fich in auch die ie betroffene widrige Vorfälle durch Froſt 2. finden, We Er beſtätigt die in der vorſtehenden Abhandlung ſfeägeſeßten Geund: ſäße Denn er zeigt in Betracht H 1) des Cinſaßes die Verſchiedenheit des Beſaßes nach dem Unterſchiede des größern und Fieinern Laichs, und der Beſchaffeaheit der Teiche, wie er ſtärker und ges ringer geweſen iſt, Er beweiſet aber auch, daß im Darchſchnitt auf einen Morgen 44 bis 45 Stück Saamen: Karpfen geſeßt ſind. Deni 374 Mor gen 9 Ruthen find in ſechs Jahren mit 279 Schock 7 Wurf bejeßt worden. Dieſes beweiſet ſo viel, daß man im Ganzen auf einen Morgen jene Stücks zahl rechnen kann- Ferner ergiebt ſim daraus/ daß in dem Zeitraume von ſchs Jahrett im Hanzen auf 4 Morgen 101 Ruthe Ein Centner Beſaß genommen iſt, indem 374 Morgen 9 Ruthen mit 772 Centner beſeßt ſind. In Anſehung 2) des Abgangs Geweiſet dieſer Augzug aus der eingeſeßten und wieder ausgefiſchten SchoFs "zah!, daß von 10 Schoc> Einſakß in guten, mittiern und ſchlechten Javbren nicht ganz zwey Schock verlohren gegängen ſind. Denn 279 Schock 7 Wurf Einſaß-haben 230 Schock 27 Wurf wieder gegeben. - Betreffend endlih«| 3) den Zuwachs,| ſo ergiebet die- eingeſeßte und wiederausgefiſchte Centner/ Zahl, daß der Zus wachs bey ein- zwey- und dreyjährigem Ausfiſchen, alſo in einem Zeitraume dieſer Jahre beynahe x2 Centner auf einen Centner im Durchſchnitte ge? weſen iſt. Dieſes beträgt im Durchſhmet jährlich auf 5 Centner. Denn in den verzeichneten ſechs Jahren baben 755 Centner Sinſaß 2105-Centner Ertcag gegeben. Rechnet man nun von dem Ertrage den Tinſaß ab! ſo bleiben x 335 Centner Zuwachs, mithin auf jeden Centner 198 Pfund, Vorſtehender Auszng enthält den Ertrag von 3 und 2jähriger Fiſcherey, inaleichen den von den auf 3%, 1 und x Jahr wiedereingeworſenen Fiſchen erfolgten.; Fredersdorfs Anleitung, Ll Uebris 264 Zweyter Abſchnikt Uebrigens muß man ſich dadurch nicht irre- machen laſſen, daß ein paarmal an der. Zahl ein weniges mehr ausg- fiſcht iſt, als eingeworfen - war. Dieſes rühret davon her, daß bey der vorigen Fiſcherey micht aan reine ausgefiſcht iſt, ſondern etwas zurückblieb, Cs kann auch aus einem über dem andern liegenden Teiche etwas'durchgegangen ſeyn. Dieſes thut aber. der Berechnung des Ertrages nichts, weil das, was der lekten Fiſche; rey zugeht, der vorigen abgieng, und der etwanige vermehrte Zuwachs macht bey einer ſolchen Kleinigkeit keine zu beachtende Veränderuig, : Endlich iſt zu bemerken, daß bey der vorliggenden Fiſcherey baupts ſächlich auf Karpfen geſehen iſt, denn ſonſt fann auch von den andern Sorten mehr vorhanden ſeyn, B. Berechnung des Ertrages der Fiſcherey bey dem Speiſe ars Hechte. Karau:1|Schleie et Amte N. nach einem ſechsjährigen pfei ſchen.| fiſche. Durchſchnitte, Centner.|Centner.| Centner,| Centner.|Centner, Es ſind ausgefiſcht: Im erſten Jahre zh- 1931 2X„IRE 3 3x Im zweyten Jahre P 55 3 17=> Im dritten Jahre i- E 292 ur cs 222 Im vierten Jahre; 26| 32 7x;. Im fünften Jahre ER EEREAGEG 45 22 2 12 Im ſechſten Jahre:| 35] 23. 72| 25 1<75 Summa; 2102| 15|8 7 39 Thut im 6jährigen Durchſchnitte 35x21 25 IZ IZ 6> Nn | Loſſen, d. 8 Ünhtwerſen € hid van 1 i 1) auS fini Dieſes hit t Lekten Fiſch, brite Zumact deruag, ſcherey kaut 01 Den andern Schleis| Epiſt | fiſcht, 441 EE BIN ISE ICE von den Special- Anſchlägen dex in Pacht zu gebenden Stüc>e, 2065 eo Q, Berechnung der Auffünfte von der Fiſchercy dcs Amts N. nach Mittel- preiſen. Nhl gar. vf Nach vorſtehender Berechnung ſind jährlich zum Verkauf|| |[] - vorhanden:: 2x) Karpfen 3543 Cen?ner, 2 Centaer 10 Ntbl,; 350,20 2) Hechte 2% Centtier, a Centner I1 Rtbl. 9 27.12 3) Karauſchen 13 Centner, ä Centner 8 Rthl, 3 10119 4) Schleie 15 Centner,» Centner 6 Rl. 0d38% s 2 7 5) Speiſefiſche 63 Centner, ä Centner x Rthl. 28 ggr;| 11: 9| Summa;- 1407|. 91] “Des zweyten Abſchuitts achten Hauptſtücks. Zwepytes Capitel, Won den auf die Fiſcherey zu verwendenden Koſten, GL: Die auf die Fiſcherey zu verwendenden Koſten beſtehen in folgenden; x) Auf die darauf zu haltenden Leute z 2) auf Ankauf des fehlenden taichs; 3) auf das Ausfiſchen der Laich- Streck» und Hauptteiche, und das Wiederbeſeßen der beyden lektern; 4) auf die Abfuhr der Fiſche; 5) auf die Erbaltung der Fiſcherey Geräthſchaften; 6) auf das Reinigen und die Reparatur der Teiche, Dämme, Schüze, Ausfiuthen 2, CG. 2. 59 beträchtliche Fiſchereyen ſind, da werden Fiſchweiſter und Teich- pnechte darauf gehalten, welche die Teiche in Acht nehmen, und die bey dem Ablaſſen und Zuſeßen, auch Ze Een und Beſeßen der Teiche und an 2„dein (15 | 1] j r 4510 Jil[5|] N Wl; ien ||; N" WEIE HNE 1:4 20/8 ij 4 (6 4 y f | 58mm UN f; 4;| (10 0044441 01044) 414/] IE|| "| 18 | gf | ; JENE 0, W||] 18,7"| ; ] 900 |]| "| NE" 4- M| 1019 I j 14 100179) "7 4: 266 Zweyter Abſchnitt ez 2 gantaflouhs 21.1. e-.. AUEN den Dammen vorfallende: Urbeiten verrichten müſſen, Gewöhnlich erhalten ; 16346 32"3 4% 4% 2:*: 7 07 ſie ein gewiſſes Depytat, außer einem nmiäßigen Goldiohne, Das Vers zeichniß eines ſolchen Deputats findet ſich am Ende diejes Copitels unter A. CG. 2 Wieſſchon oben angeführt it, muß das 2aich zu der Fiſcherey ſikſt gezogen werden. Denn außerdem, daß auf dieſe Weiſe die Ausaabe datur geſpart wird, Fann man durch qute Sireich- und Laich» Karpfen für beſſere Saantenfiſche ſorgen, uvd ein beſſers Gedeihen erwarten, weil ſreyzdes '2gich ſelten ſo gut fortkommt, SF. 4- Muß dergleichen angefauft werden: ſo muß man die Ankaufspreiſe der Gegeaden, woher es' genommen wird, erforſchen, Hiernächſt muß auch etwas auf Bothenlöhne, um darnach auszuſchiefen, und die Koſten - der Anfuhe gerechnet werden, Wird es durc Dienſte angefahren; ſo müſſen dieſe auſchlagsmäßig iangeſeßt werden. Geſc jiehet es aber durch eigenes Geſpann: ſo werden nur Stallgel?, Wegegeld, Zoll, Zehrung 15 4 Knechte, jund dergleichen unvermeidliche Ausgaden in Anſchlag gebracht, EME S. 5- =[>.<-> Das Ausfiſchen und Wiederbeſeßen der ſämmtlichen Teiche erfordert eine Menge Tageiöhne, die ſich nach, Beſchaffenheit der Teiche auf Fo vis 60 umd höher belaufen fönnen, Gewöhnlich wird au< den Tagelöbnera Branntewein und Bier, ſelten gber wobl Cſſem dabey 2e2eben, Da dieſes ..; DEE» 1. 3< ee 4.7.«.< 6 27- 2 eine ungewöhnliche Arbeit iſt, wozu ſehr geſynde cute gehören: ſo wird ein guter Groſchen über das gewöhnliche Tagelobn bezahlt, es ſey denn, [=» * * daß gewiſſe angenommene Amtstagelöbner, die ein veſigefeßtes Tagelohn' . SOEERER R op haarig ipls Molpis aml.. das ganze Jahr über bekommen, dieſe Arbeit anch verrichten müſen. Dieſe ſämmilichen Koſten müſſen nach dem Dertlichen erforſcht werden. JS ; F- 6.! Ue[EH FH 0.-E- Wenn die Fiſche nicht von den Teichen durch die Fäufer abgehoblt 5 werden; ſ9 jiud auch die Abfuhrkoſten anzuichen. Geſchiebet das Vers» fahren durch Dienſt; M i9 werden Die Anſchlagsmäßigen Editon dafür GGEs ſeßt.*“Sey eignem ſchou in Koſtenabſaß gebrachten Beipann aber fann nar Stall und Wegegeld, Zoll und etwas ag Zehrung för die Knechte an gerech- Neee eee STEEN EIGENEN lic baten Das P 4 Zit ULEB kh, ſOerey ſelf (8agbe daft 1" für beſſert ij ſreindes nfaufspteiſe nächſt muß die Koſiey fahren; ſo aber durch 1, Zehrung in Anſchlag be erfordett he auf j0 agelöhnern Da dieſes . ſo wird ſey denn, „Tagtlohn 0. Diſt abgehobtt das Vet für ange - fann nüt net! 0 geh? 7 von den Speciak- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 267 gerechne! werdem Es iſt auch mancher Orten wohl gebräuchlich, daß den Fiſchkäufern eine Mahizeit gegeven wird, Auc< dafür muß ein billiges angeſeßt werden. S- 7 Die Fiſcherey! Gerätbichaften beſtehen in großen Fiſchneßen/ und in Hahbmen zum Ausfiſchen der Teiche und Hälter, Ferner in Kähnen, Ton- ven, Gulten, Trageförben, Säcken oder Leinewand zu Bedeckung der» ſelben, in Schaufeln, Hacken, Spaden, und einer großen Wagge zum Wägen der Fiſche, 4 ; S. 8 Ein großes Fiſchneß kommt auf x 5 Rthl,, ein Hahmen aber auf 1 Nthl, 8 gar. zu ſiehen« Jenes hält wohi 5 bis 6 Jahr, auch wenn es in Ächt gewommen wird, wobl noch länger. An Hahmen ſind bey einer großen Fiſcherey wohl 12, 15 bis 18 Stück nöthig, und müſſen dann jährlich wobl 2 bis 3 Stück zugemacht werden, weil ſie länger als 5 bis 6 Jahr nicht baiten, 6. 9. Wo ein Fiſchmeiſter gehalten wird, da muß derſelbe die Nee und Hahßmen ſelbſt. verfertigen, und es kann alſo weiter nichts als der Bind» faden gerechnet werden, Hierauf ſind 2 bis 3 Rthl. hinlänglich, C. IG Wenn zu den Tonnen und Sulten das Holz frey gegeben wird: ſo kann weiter nichts als das Macherlohn gerehnet werden. Wird etwa bey einer ſtarken Brauerey ein Böttcher gehalten: ſo muß dieſer auch dieſe Gefäße mitmachen.. Auf die ſämtlichen obbenannten Geräthſchaſten außer den Neßen und Hahmen kann man nach Beſchaffenheit der Größe der Fiſcherey 3, 4 bis 5 Rtibl, jährlich rechnen, Denn das mehrſie davon verfertigt der Fiſchmeiſter, zum Beyſpiel die Körbe, die Schaufeln, ſo wie auch die Stiele in die Hacken und Spaden,; Q. IF. Zu dex Reinigung der Teiche gehöret vorzüglich das Rohrausſchneiden; „wozu große Rohrſicheln gebraucht werden, Dieſes kaun 40, 50 bis 60 Tagelöhne nach der Beichaffendeit der Teiche erfordern. Kann das Rohr in einer Gegend verkauft werden? fo kommt ein Theil der Koſten, oder ach wohl mehr dafür wieder ein, wie ſchon oben geſagt iſt, 213 O,- 32, 268 Zweyter Bbſchnitt S8. 12. Was nun die Reparatur der Teichrämme, Grundzapfen, Gerenne, Wehre, Striegel, Zäune und dergieichen anbeirift: ſo läßt ſich nichts Allgemeines dafür beſtimmen, Zu den Däminen werden Ragzen gebraucht, woſür das Trbeitslohn, ſie zu ſtechen, anzuſcßen iſt. Sind die Dämme einmal in gutem vieſtem Stande: ſo ſind Fe gewöhnlich leicht darin zu ers balten, es müßten denn einige den ſtarken Weſt; und Weſt- Nordwinden ausgeießt ſeyn, Zu den Grundzapfen, Gerennen, Webren 2c wird den Pächtern ge- wöhnlich das Hölz frey gegeben, und dann foſtet deren Unterhaltung ſo viel nicht, da das eichne Holz im Waſſer lange ſtehet, Es müßte denn ſeyn, daß wilde Fiuthen oder Wehre, die nicht im Waſſer ſtehen, ſondern im Sommer halb trocken ſind, und daber leicht faulen, nöchig, oder die Gerenne ſehr lang wären, und nach der örtlichen Beſchaffenheit eine nicht lange Dauer hätten, werauf fodann Rückſicht zu nehmen iſt. In einem ſolchen Falle pflege man wohl ein Gewiſſes, das der Pächter beytragen ſoll, veſtzuſeken, und die übrigen Koſten giebt der Sigenthümer her, weil dergleichen hohe Koſten dem Pächter zu ſchwer fielen. S. IZ. Alle dieſe Koſten müſſen durch Ubhörung des Fiſchmeiſters und anderer Sachkandigen Leute, auch des Pächters ſelbſt, der ſeine Rechnungen dar/ Über vorzeigen muß, genau erforſcht, und nachßer ſämmtlich in ein Vers zeichniß gebracht. werden, Ein Beyſpiel davon findet ſich am Ende dieſes Capitels unter B.; S. 14. Gewöhalich iſt ein Fiſch: Inventarium, ſowol an Beſalß, als auch an Gerätbſchafien vorhanden. Iſt es aber nicht hinlänglich, und der Pächter muß ein Superinventarium bezahlen; ſo müſſen ihm auch die Zinſen dafür zu gute gerechnet werden. CS. I5-. Die auf die wilde Fiſcherey zu verwendenden Koſten beſtehen in den Koſten auf das Fiſchen und die Geräthſchaften, die ſchon oben GS. 37. des vorigen Capitels angegeben ſind. Man muß auf deren Schaltung das Nöchige rechnen. Wonn auß die Teichfiſcherey beſondere Leute gehalten werden; ſo verrichten dieſe das Fiſchen der wilden Fiſcherey zugleich 8. ine von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 265 Eine genaue Berechnung läßt ſich wohl nicht davon machen, eben ſo wenig, Ww, Gey, wie!der Ertrag genau erforſcht werden kann, Es ſey denn, daß ſie eine Bt ſich ihn Reihe Jahre ordentlich verwaltet, richtige Rechnung darüber geführt, jen gebraucht oder zuverläſſige Regiſter davon da wären, Jedoch machen zufällige Ers ? die Dimn eigniſſe auch dieſe ungewiß, t datin Ua Nedwiny EA: 1 Pide 3| Berechnung nerbaltun des Deputats und Lohns für den Fiſchmeiſter bey dem Amke N. 4 müßte den Nthl. agr. pf- [ehen, ſonden Ir (ig, dew- Derſelbe erhält: deit eine nih x Scheffel Waizen, a:: 8 I Ä |. Jn einen 14 Scheffel Rocken, 3 Scheffel 20 ggr+:“ AETISE ver beman 13 Scheffel Gerſte, a Scheſſel 14 9gr.;; 7/14 ner(er, wi 1 Scheffel Erbſen zu,:;|“|20 1 Scheſf:l Sommerſaat zu 3»-11]8 S 1 Scheffel Lein geſäet?:; 2 2: Scheffel Rüben, oder, s 6 Und andetet 2 Schs> Kohl, oder: 3 8 Onungen dat! 1 Schwein, oder 8 9 2| 2|12 im ein Bett 1 Schaaf, oder 3 3 I 1 Ende dieſes 5 Schock Waaſen, 3 2. 931.9.pf. Binder 1 und Wegebringerlobn] 131.9 Eine einſchurige Wieſe zu 3 Morgen: 11.2 Summa;| 321-11*9 ;, ad Dazu an Geldlohne.- m pI61.| h, wd Erhält alſo überhaupt; 148, I: 9 in auc dit 36;;| Dazu hat derſelbe frey? Wohnung in einem Amtshauſe,| „und bekommt das Wagegeld von den Fiſchen, die ver» ' kauft werden, jehet(1 den 4637: des haltung 215 ve geha ylei9 zt SED.) B, Be- Eint 250*: Zweyter Abſchnitt; m ; B. Zz Berechnung S dex ſämmtlichen bey dem Amte N, auf die Teiche und Jiſcherey zu. verwendenden Koſten, a 7; Rtl.| age.[9f.: .; füher! 2) Ein beſonderer Fiſchmeiſter wird auf dieſe Fiſcherey nicht ie. gehalten, ſondern es iſt jemand die Wartang der Teiche an» vie Zu vertrauet, der dafür jährlich bekommt;-"Is peſt 2) Auf das Auefiſchenm der kaich- Streck- und Hauptteiche, und Haß! das Wiederbeſeßzea der leßtern 50 Tagelöhne, 3 4 ggr,€]| Wia( Für Branntewein, Brode und Bier dabey- 4 6/7 3" Auf das Verfahren der Fiſche, für Stall- Wege» Geld und| 3%U, auch Zehrung für die Knechte... u..6 En; 2 7 4) Auf Reparatur und Ethaltung GE 2005.65 GE bertchn a) der Netze und Hahmen incl, Bindfaden und Arbeits;;(nge - lohn;: 480.7 daint D) der übrigen Fiſcherey- Geräthſchaften an Tannen ,|! bivweil - Gulten, Körben, Säcken, Schaufeln, Rohrſicheln, Grun) Kähne 2c, R SEE EE 4| idle Nota, Das Holz wird-frey- dazu Ed TEEN iM tin 1 5) Auf Erhaltung und Reinigung der Tiüihe: KEREN 4; ſhäßel a) Auf das Röbrſchneiden, jährlich 36 Tagelöhne, 3 409t.1 6 Orund: b) Auf Reparaturen der Teichdämme, Ausfluthen 2c, außerer) excl, des freyen Holzes[] 8 IO fn Sd - 6) Auf Speiſung der Fiſch» Käufer 5 PUTZE. tlic 1 -„ 5525; Suamasa 4.„(64|12 2(nſt zie und vo fönnen, Wittel; de Fi n 1| 5) ind Des Siiure) von den Speeial- Anſchlägen det in Pacht'zu gebenden Stücke. 271.. Des zweyten Abſchnitts acßhten Hauptſtücks Drittes Capitel, > Von Verfertigung des Anſchlages von der Fiſcherey. RW,| 67 I Die ſämmtlichen Berechnungen ſowohl von allen Auffüaften der Teichs t fiſcherey„als der erforſchte Ertrag der wilden. Fiſchrey geben die Materiar pe 158 lien. zu dem Anſchlage von der- Fiſcherey.:: Wenn hievon die Koſten und' 15) die Zinſen von dem auf das Superinventarium verwendeten Capitale ab' 119 || geſeßt werden? ſo. zeigt iich der reine Sttrag, nach deſſen Belang die| 10 Wacht veſtgeſeßt werden kanns Ein ſolcher Anſchlag findet ſich am Ende(Ip 4) dieſes Capitels unter A. 1'S C. 2| 2||| Dieſer Anſchlag wird- ergbongr vaß von einey Fiſcherey, die den hier Gerechneten Ertrag giebt» ein Morgen Teiche nicht höher, als 1 Rthl. 6gar« ängeſeßtwerden kann. Es iſt hiebey zu bemerken/ daß die Teiche bie und da in einen hohen Anſchlag gebracht werden.- Vielleicht geſchiehet es wohl bisweilen oßne gründliche Erforſchung, weil man einmal einen gewiſſen Grundſaß aus der Vergleichung mit dem Ertrage anderer Grundſtücke als richtig angenommen hat. Zum Beyſpiel, wenn man veſtſeht, daß man einen Fn WEnn n Sul EN beſten Wieſen- Grundes gleich ſchäßen"t fie Unter gewiſſen Umſtänden kann dieſes wahr ſeyn. Wäre Grund und Boden ſammt dem: Waſſer ſogut, daß beydes den Zuwachs außerordentlich beförderte, durch Froft und Fluthen geſchäße wenig oder kein Schade„- und. der“ Abſaß.. wäre ſehr vortbeilbaft.:“fo mag dieſes drtlich wahr ſeyn. Nur mache man feinen allgemeinen Grundſaß daraus, ſonſt giebt es einen abermaligen Beweiß., wie ſo geräde hin angenommene und vorausjeſcßte Grundſäße bey Verfertigung der Unſchl&ge irre leiten ednnen. Der Regel nach läßt ſich wohl behaupten, daß ein Morgen nue mittelmäßiges. Land uid Wieſen mehr einbringt, als eu Morgen Teiche, Die Fiſcherey iſt zu vielen Unfällen unterworfen. R j 7 j | ) | j / N nN | iZ jt | STEIG 3 143768 SE 443 EAIEE€ 38- j;- Der ganze Ertrag iſt nach obiger Berechnung 45.20„14071 91 4 Die ſämmelichen Koſten detragen nach obiger Berechnung* PuOt 1B213? Bleibt reiner Ertrag:|(34S|2tx Davon gehen ab die Zinſen von 240 Rhl, auf das Super- 2 inveintarium, welche zu 4 pro Cent betragen A: 49 1 9114,45 Bleibt;|336 4 Bey dem. Amte-N, ſind 207 Morgen 90 Ruthen Teiche!vor)> 1 banden, wenn nun der Morge zu x Rtbl. 6 ggr« zur Pacht 1 angeſeßt wird: ſo beträgt dieſes:; 1259116] 6 Und bleibt alſo Gewinn für den Pächter:| 76,14|13 Die Pacht für die Teiche beträgt- 06 ij 5 23) Die wilde Fiſcherey, EE| f| 1 4 Dieſe wird Koſtenfrey zur Pacht angeſeßt mit 25-8| 10)... Summa. der Fiſcherey« Pacht 1998“|269|x6| 6 . Des zweyten Abſchnitts neuntes Hauptſtück+" 5 Von dem Special- Anſchlage von der Brauerey, | Wee y Erſtes Capitel,; u 7 0. 50 Von Erforſchung des Ertrages. einer Brauerey, 0-7 Es iſt zwar nicht bey einer jeden Landwirthſchaft eine Brauerey, Js deſſen findet ſie ſich doch ſehr oft bey den Aemtern, und durch ſie geſchiehet eine Verwandlung eines in der Landwirthſchaft gewonnenen Produkts, in ein unentbehrlich gewordenes 2ebensmittel, desha1lb ſoll hier davon gebaus delt werden. GE. 2. jſeſſen ſin, 0 vas Di heb),| Wehen des Wihl, 6 ſm (we Dig (nwilß ißt fc win| bis 70 (10 Pfund, Frühe dies g 1259(16| 6 aueh. Tw ſie geſchieht) odys,| avm 9208 5. von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke- 273 ME PUER -- 7 Untvon bem-Ertrage einer Braterey richtig ürtbeilen zu können“, muß „Man die. Verfahrungsweiſe bey einer gut eingerichteten„Brauerey: keanen« “Sonſt kann man:freylich wohl berausbringen, wie viel die in Frage ſeyens yde, vielleicht ſchlecht eingerichtete Brauerey einbringt, nicht aber, was ſie einbringen kaun. zZ 68: 61 Bey. der. Verfahrungsweiſe bey dem Brauweſen iſt zu beachten?+5 8). Die. Frucht: ii 5104 ive Hou 8 150 - 8) 1 die Verwandlung derſelben in Malz,--- WIEN 8). das Meuſchen oder Einmeaſchen. das iſtz das Einweichen des MET geſchrotenen Malzes TN SHAEEN aI: Ge ir ;..-3134) das Kochen des. Biers, 5) das Stellen. deſſelben, RIS '6) das Faſſen und Warten des Biers, 8. 4- Rur aus guter,“uttadelhäfter Frucht- die reine, roße und reife Körner bat, richt auf dem Sehwade zu lange gelegen har, und nicht dadurch, oder in der Scheure angegangen und verdorben, 6der auf deni Boden von Würmern gerfreſſen iſt, kann ein gutes, geſundes Bier gebrauet werden, Ausgewach? ſene, oder mit anderer, ſonderlich mit Wicken,(die vorzüglich im Gommer das Bier leicht ſauer machen, und ihm überhaupt einen übien Geſchmack geben), vermiſchte Früchte taugen gar nicht dazu,'wie ſich durch das, was wegen des Malzes' geſagt werden wird, zeigen wird» Gut iſt es freylich wobl, wenn die Braufrüchte nicht im Schaafdünger gewachſen ſiad ,/ ins Ddäöſſen möchte ſich dieſes wohl nicht immer ganz vermeiden laſſen, und da, wo Braufrüchte zugekauſt werden, kann man nie mit Gewißheit wiſſen, in welcher Art Dünger ſie gewachſen ſind« Die innere Güte der Früchte läßt ſich am ſicherſten nach dem Gewichte würdigen, Ein Berliner. Scheff-l guter Waizen wiegt 85 bis 82 Pfund, und ein Nordhäuſer Scheffel 68 bis 70 Pfund. Ein Scheffel Gerſte, Berliniſches Bemäß, oder 55 Pfand etwas. mehr'dder teniger, und näc“Endlich“ſpikt ſich die: Frucht in Keimſpißen, und dann wirft man ſie „mit der Schaufel aus einander, um ſie zum wachſen zu bringen und wieder abzukühlen. Dieſes Umſchaufeln wird: jeden Tag 3, 4 bis zmal und um ſo öfter verrichtet, je niehr:man den übereilten Wachsthum zu befürchten Hat 7 weil“ die Frucht;-wenw ſie ſich zu ſebr erhißt ,“ anſiatt kurzer Wurzels Feime, längere Grasfeime treiben würde, die ſchon das Mark oder Mehl der. Frucht angreifen, und» inGras verwandeln. Um dieſes zu, muß das inwendig liegende heraus, und'.das:auswendige durch das Um- ſtechen hineingebracht werden, Es iſt deshalb auch gut, wenn die Malze tenne an einem küblen, der Sonne nicht ausgeſekten Orte it, wo im Sommer durchziehende Luft gegeben werden kann, Wenn die Wurzeln kraus werden, einen halben Zoll lang ſind, und- ſich an einander ju hängen ans fangen, und fich ein etwas graufiger Geruch einſtellt, iſt das Malz gut. Es muß genau darauf geachtet werden, daß es weder zu viel noch zu wenig Feime, indem der Zweck kein andrer iſt,"als daß nur der in der mehligen Subſtanz liegende Keim herausgetrieben werden ſoll, Jedoch muß das Malz zum Braunbiere etwas mehrwachſen, als das zum Weißbiere, S8. 7» Dieſes iſt die Verfahrungsweiſe mit dem Maſzen überhaupt, Es[ſs aber dabey zu merken, daß wenn zu einer Beſchickung Waizen uvd Gerſte zugleich genommen wird, jedes Malz ailein gemacht werden müſſe, weil deyde Früchte nicht in einer Zeit weichen und keimen, Der Waizen thut beydes eher„als der Gerſte. Das Waizen» Malz muß auch in'dem Wachsbeete nicht ſo-viel:Hilze haben, und nicht ſo lang wachſen als das Gerſten- Malz» aaa 6. 8. Aus vieſer dergeſtalt gekeimten Frucht kann zweyzerley Malz gemacht werden, Darr- Malz und Luft-Malz.; TEEN Mm 3 CG. 9- | 276 1» Set 14 1: WeÖfer- Abſchultf):.)2< 1144425 404 39, vr) üs as 4 bo Zul mais Toa+05 Se. a 1628 St BONE 3518 37: Geld Malt 3 1-11.“ Das Darr- Malz wird auf folgende: Weiſe-gemacht.„Die gekeinite 0. „Frucht muß erſt einige Tage ander Luft abtröcknen,| Zu.dem Ende wird pet; fie auf einen luftigen Boden etwa einen"guten Zoli dicke aufgeſchüttet, und Gs täglich mit einer Stange oder Harke umgekehrt, damit ſie nicht ſchimmlicht| und mulſtrig“werde, auch: nicht etwa ſs: nachwachſe ,. daß ſie Graskeime 494 bekomme: Sie muß auch'nicht'zutroc>en werden.- Sodany: wird ſie auf edin 'die Darre 6 Zoll hoch gebracht, mnd"erſt/bey"gelindem Feuer:langſam ges Zel je dörret. Nach einigen Stunden wird das Feuer verſtärkt, Zu ſchnelles wit ein Darren verurſacht,"daß die Kraft des Maälzes" verfliegt /“ und“ zu“ ſtark ger troänt darxytes Malz giebt dem Biere einen brandigen und unangenehmen Geſchma>, nicht ; zu wenig gedarrtes hingegen giebt dem Biere eine-hlaſſe Farbe, und macht Dd 4 das Scroten ſehr beſchwerlich.“- Das Darren erfordert eine Zeit von 24[11.074 bis 36 Stunden, nachdem die Darre hoch Liegt 7 und. die Hike" durch"dein jaß Ole Zug der duft ſtark“ in die Höhe getrieben wird; 3:Es iſt'hier: die Redevön Witt einer Quantität von fünf Viertel"bigz einen'und] einen halben Wiſpel„welche. gävzlid eine ſolche Daxre faßt. Das Waizen- Malz wird etwas ſchwächer gedarret, fommt: als das Gerſten- Malz. 1-35| friylich 1-08 4 c: gS ii=- ſs Ä ſchnelle = 4. 00 Marl ade TUE 164. 230 ird 1 . Bey. dem Darren ſelbſ iſt die Verfahrungsweiſe folgende. So bald 00 bas Malz warm zu werden anfängt, muß es Meißig und zwar täglich zwey bis dreymal, ſo bald nemlich die unterſte Seite tüchtig beiß und nicht Mehr naß iſt, umgewendet werden, während deſſen die Wurzeln und Keime| erocen werden, die aber faſt gar keine Kraſe behalten, und daher auch zu ſchen einem. Nachbiere.nichttauglich ſind tüchtig angefeuchtet, ſind ſie zur Futs miß: mi terung für Kühe und Schweine zu gebrauchen. Das alimälige Aufwärmen angeführt bringt einen wäſſerigen Dunſt hervor, der fich erſt merklich vermindern facht| muß, ehe man das Fetzer in dem Darrofen verſtärken darf, Die allmäs ſe lig vermehrte Hike bringt" das Malz zum Knacken, wie Kaffe in dem. Wieder'y Brenner thut. und wenn es eine gelbdraune oder bellbraune Farbe bat, iſt"4 ni ies am beſton; der Kern aber muß nicht gelb werden„ fondern weiß bleiben, Viet 91 'Es wird hiebey viel Aufmerkſamkeit erfordert.«+ Das"ſächerſte; Zeichen"des| richt put binlänglichen Darrens-iſt dieſes; wenn die etwas“ gelblich gewordenen uſt Keime ſich leicht vom Maſze abreiben laſſen, quc< ſelbiges einen ſüßen an- genehmen, nicht mehr grauſigen Geruch bekommt, Iſt das Malz nun handen| Fertig: ſo muß es ſich auf dem Malzboden abkählem/"und mürbe werden,(tforder Die Keime mäſſen aber ſodann bald: durch! Sieben i9der Werfen von"dein hetden, Malze Die efenite n Ende wid ſc<üttet, ud t ſhimtliht ie Grafeiny wird fie alf Langſam 46 Zu ſchnelles zu ſtark de "Geſcmat, „und macht Zeit von 24 ze dutch dei je Rede'vön ſpol, welche her gedareeh So halt Aplich zwey ) und nicht | und Keimt her auch zu je zur Futs Aufwärmen vermindern Die allmſs ffe in dem be ho!/ if ziß hleibett, Zeichen'des gewordenen | ſüßen am Mal; mu „ht wurden n von dem Male von den Speclal- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 277 Malze getrennet werden, weil, beſonders zur Winterzeit und bey regnigtem Wetter, die Keinte;-niche- gut abgeben,:- wenn. das Malz! zulange liegt, ehe es davon: gereinigt. wird,) ; G+ FF» 46.158 3; Das Luft- Malz wird“ auf einein der Zugluft gehörig zugänglichen Boden dergeſtalt gemacht, daß es-eines""Daumens oder“ höchſtens zwey Zoll boch, gleich aus einander gebreitet, und täglich! Morgens und' Abends mit einer Harke oder einem Stocke umgewandt wird. Je langſamer es trocknet, je beſſer wird das Malz, und daher iſt der heiße Sommer dazu nicht geſchickt, ſondern die gemäßigte Wärme im Frühjahre und Herbſie, Die Winters Jahrszeit und naſſe Witterung tanige äber gar'nichts dazu, ins dem es ſchimmlig und mulſter wird/ wenn es, ohne zu'troefnen, zu lange naß bleibt, Die Zeit des Trocknens hängt von-einer'trockenen und warmen Witterung ab“, und es kann 4 bis 6 Wochen: däuren?- Dieſes iſt'vön dem gänzlichen Hartwerden zu verſtehem- Denn welken thüt es eher, und bes kommt auch einen gewiſſen Grad“ der Härte, Im Sommer känn man es freylich weit eher trocken machen, äber, wie ſchön angefährt iſt, das ſchnelle Trocknen taugt nichts. Wenn das Malz''ganz troen if, dann wird es in Scheiben gelegt, als das Kot Bey-einer wobleingerichteten Brauerey muß„ſchlechterdings. dahin: ges ſehen: werden; daß ein] Vorrath. von-gutem- Malze vorhanden ſey...„Dieſer muß: mit dend/Betrieb: der» Brauerey: im Verböltniſſe ſtehen;=. Wie.-oben angeführt iſt,- Fann:gutes-Malz- nur: i3 den;cdazu tauglichen Jahrszeiten gemacht werden ,-und-alſfo'erfordert:.es die Mothwendigkeit-;:- daß darin-jeder- zeit- ſo. viel Malz gemäht werds, daß, es dis zu der Zeitreiche- daß dergleichen wieder: zum Gebrauch fertig ſeyn5kanns SCs verſteht ſich dabey, daß; das-vorige rioch nicht/'ganz. alle ſeyn maß„),weil: auth«ganz friſches Malz kein ſo: gutes Bier giedt„als: dasjenige, welches etliche: Monat-alt iſt: Dieſes iſt:auch recht» gut thunlich/ weil fich.gut.ausgedarrtes Darx?. Malz ſowobl.,. als: gutes Eswird. nicht nötbig ſeyn„> zu bemerken, C. IZ: 278 50,41 nom 0 Bwipier Äbſchuftt! 18.415345 09 97 8 digen 171*S; XZ.; p x. Das Malz muß erſt goſchtoten werden/ ehe 108 verbrauet werden kann, Iſt es gehörig trocken: ſo würde es ſich auf der Mühle in Mehl verwandeln, und deshalb muß es zwölf Stunden vorher angefeuchtet werden, Dieſes muß aber ſeine gehöriges Maaße baben.“ Denn wäre es zu wenig angefeuchs tet: ſo würde der eben. angegebene Zweck nicht erreicht, Wird es“aber zu naß gemacht: ſo wird.es auf der-Mähle teigig, Cin ſolches Malz giebt ſchleimiges dickes Bler,- 53 04.-" i<< WBA HIE ' 8. 00-18, en; Das geſchrotene Malz wird eingeweicht,-welhes man Meuſchen nennt. Zu dieſem. Eade wird eine Braupfanne voll beißes Waſſer gemacht, Einis [9 laſſen das Waſſer ſtark kochen, andere. laſſen es ſcharf heiß werden; as erſtere iſt,wohl. ohne Nußenz,--Denn verbeſſern. kann das Kochen) das Waſſer nicht wohl aber. verfliegen dadurch viele Lufcthei/ chen,. die.die Gähr rung befördern können. Es ſcheint auch deshalb ohne Nußen zu ſeyn, weil.das, gekochte, Waſſer, wenn es durch Nennen in. den Meuſchbotitig Heleitet iſt, erſt ſeine Hilze verlichren und ſich ſo weit abkäblen muß, daß wan eize Hand. daxin Hbalten“Laun;«ohne: eine unleidliche Empfindung das- von zu haben, das heißt: es muß eſt. lquwarm werden,„In dieſes(que warme Waſſer wird ſodann der größte Theil des geſchrotenen Matzes ger ſchüttet“und mit der ſogenannten Meufchkeule oder Krücke durch einander Hearbeitet, damit es ſich niht in Klumpen ſeß*-. Der übrige Theil des Malzes witd hieräuf oben aufgeſchüttee, damit dieſe Maſſe nicht verdaämpfe, Während"dieſer Zät wird wiederum eine Pfanne mit heißem Waſſer gemacht, welches aber ſtärker heiß iſt, als die erſte,"weil es zu eiter<ſch)1n ſtatk-abr Hekübltem Maſſe komme. 19Dieſes Waſſer! wird.auf das'aufgeſchüttete Malz zu dent übrigen durch Rinnen. gelaſſen und''das Garije"wird wieder tüchtig durch einander gearbeitet.“ Einige deen ſodann dieſe INeuſche mit Leinwand; oder“ Heckerling leicht zu, damit ſie nicht verdampfe und laſſen ſie einige Zeit ſo ſtehen 3"andere“hingegen füllen ſie"ſogleich nach dem Durcharbeiten äuf deni Zapfbottig über; der Auf dem Boden"mit" einen Filttirz Geſtell; ddr“ äuch' nur vor/dent'Zapfloche mit"einem Strohkranze vorſehen if)? Es: iſt wohl jweckuiägig!,' die Meiſch ie Fürze Zeit, nemlich vevaeine Viertels oder eine kleine halbe Stuünde"ſteben zulaſſen, damit das Waſſer ſich mit“ dem verdünnten Mehle'"recht vereinige,» Zu lange muß es abetnicht darauf. ſtehen„“ weil ſonſt das'Waſſer die Säure aus den Hülſe 1:49 ſich ziehet. Wenn nan die ganze Quantität zu der erſten Pfanae, welche die ſogenannte" a ſüße vm) fiße W (uy der| Paſſt Da 3 geogen (aus det 0 ſer dew geatbeit fannt jeg I nige hal wl ſt hauptin fan, lic vv ſich vo fiöfer[] dadurch ſondern dem Ny Wehr gee das Ze uf die 3 Wc des wird,| Ober die Anfangs Fiderg); FOH Wein nm Mehl en werden, Diſs 7 Wenig angefud, Id 16/aber 1 "6:4 Dah zi 1 Meuſhen wn „Hemacht, Einh tf. Geiß werdy, as Kochen! dy en, die.die Olf! Nyßen zu ſen, n Meuſchbottig blen muß, vf Cmpfindung dir In dieſes lau en Matjes gu durch einander rige Theil des Imt virdampfe, ſſe gemacht, <* ſtatk.ahr ſuf ſteht, und den ſogenannten Kovent giebt. Einige neßmen kaltes Wujyſer, welches aber nicht ſo gut iſt, Soll dieſes NRachbier gut werden: ſo muß man es auch kochen, welches aber nicht aller Orten geſchiehet. S. 19. Ein Bier muß rein, ohne fremde Zuſäße von Kräutern und Wurzeln, die ihm eine betäubende der Geſundheit ſchädliche Stärke geben ſollen, ges brauet werden. Hieher gehöret: vorzüglich Poſt, Galant, Tobac und dero gleichen, Dieſes muß die Policey billig bey harter Strafe verbieten, 8. 260» Tin weſentliches Erforderniß einer guten Brauerey iſt die Reinlichkeit, Sowol die Braugeſäße, als die Fäſſer müſſen gleich nach dem gemachten Gebranche gereinigte werden, Bleibt etwas darin, ſs werden fie mulſter oder muidig, die eingeſsgene unreine Feuchtigkeit ſauert in dem Holze, und macht das nachher darin wieder zubereitete und eingeſällte Bier übel, ſchmeckend und ſauer. Kurz es verdirbt bald, G. 21. Durch die angegebene Verfahrungsweiſe iſt gefeigt worden, wie ein gutes geſundes Bier gebrauet werden müſſe,- Das iſt alſs die Güte des Bieres. Nun iſt noch das Nöthige von deſſen Stärke anzuführen, S. 234 Die Stärke des Biers hängt von ſeiner Beſchifung ab, das iſt: von dem Schutte und dem Guſſey, Der Schutt iſt die Quantität des trockenen Getraides, und der Guß das dazu zu nehmende Waſſer, welches die Wait ſe vie! denon 4] gimach wB gutes deren der PY mäß wit)| imd da Gehil 00 din dy m dh Bim. Cordal m 1, daß an 1 Und weny vy dem Vraunbim M, Weil wih t Kraft by 14 eldes ein pau en ſogenann nit fo aut Iſk du, welches und Qurzly, en ſollen, dy obar und ditt Diete, Keinlichleit, 1" gemachten fie mulſter em Holje, Bier übel! 1 Wie dit ; Oute dis " „ves ift mti! des „wilde die von den Special- Anſchlägen dep in Pacht zu gebenden Stücke. 283 die ganze Iuantität eines Gebraues geben ſol. Die Beſtimmung des erſtern muß deshalb nach den harten Früchten geſchehen, weil das Malz durch den Auswuchs fich vermehret, und dadurch ein Vebermaaß von etwa ein Viertc- Scheffel auf jeden Scheffel und ſs mehr entſteht, da das Malz locker auf einander liegt, 8. 23- Das Bier iſt entweder Gerſten- Bier, oder es wird von Gerſten und Waizen gebrauet. Man nimmt gewöhnlich an, daß dex Waizen doppelt ſo viel Krafte gebe, als der Serſte, mithin von dieſem das Wehe Maaß genomiten werden müſſe, S. 24 Zu dem Gerſten- und Waizenbiere, welches gewöhnfich von Luft- Malz gemacht wird, wird balb Waizen und halb Gerſte genemmen, Aber auch ein Bier von zwey ſünftel Waizen und drey fünftel Gerſte wird ſchon ein gutes Bier, Wenn nun von 4 bis 435 Scheffel Nordhäuſiſch Gemäß, deren 28 Scheffel auf einen Wiſpel gehen, bey der vorgngezeigten Miſchung der Beſchickung ein Faß Bier zu 130 Stübchen Braunſchweigiſchen Ges mäßes gebrauer werden: ſo wird dieſes ſchon ein gutes Bier. Gewöhnlich wird noch ein halbes oder auch ganzes Faß, welches man das Füllfaß nennt, und das zum Nachfällen des Biers auf den Fäſſern, und zum Tranke der GSehuülfen bey denz Brauen verwandt wird, überzubrauen nachgelaſſen, S. 28. Das Braunbier wird von gedaärrkem Malz gemacht, und zu dem ges wöhnlichen(es iſt alſo nicht von Lagerbier die Rede) wird eine ſo ſtake Beſchickung nicht genommen, weih es auß durch den Hopfen mehr Stärke befommit, F. 26. Benn nun ailes vorſtehende theils durch den Augenſchein, theils durch Abhörung des Braumeiſters, des Verwalters und anderer ſachkundiger Perſonen erforſcht iſt; ſo kommt es darauf an, zu unterſuchen, wie viel Gebraue nach dem möglichen Adbſake gethan werden können, 6. 22. Sena eine Braueren eine Zwangsbraueten iſt, das heißt, wenn gewiſſe Dorfſchaften das Bier daber nehmen mäſſen; ſo kann man durch Nu 3 Ber? 234 Zweytfer Abſchnitt Vernehmung der Schenkwirthe die gewöhnliche Conſumtion wohl erfahrens Dieſe keute pflegen auch Bierbücher zu haben, in welche das Bier von jedem Gebrane eingeſchrieben wird,“ Es komme aber immer darauf an, ob auch die Brauerey in ſo gutetn Stände iſt, daß bey dem beſien Biere die Conſamtion nicht ſtärker ſeyn würde, Denn ſonſt erforſcht man zwar- den jeßigen Abſaß, aber nicht den möglich wahren. Hierüber müſſen alſo die Shenkwirtbe und Vorgeſeßten der Gemeinen ebenfalls vernommen werden, ob newmlich es an Biere fehle, und bey gutem Biere nicht noch mehr abzuſeßen ſtehe, Die außerordentliche Conſumtion auf Kindtaufen nnd Hochzeiten kann man nach vorbergenommenen Extrakten aus den Kirch ens» büchern, dur< Vernehmung der Dorfoorgeſekßten dergeſtalt erforſchen, doß man genau nachfrägt, ob es gebräuchlich iſt, daß die Leute hiezu Bier einziehen; Iſt vun aber keine Zwangbrauerey da, ſondern es- hängt alles oder das mehreſte von freywilligen Abnehmern ab, dann iſt es ſchwer; den Abſaß zu erforſchen, vorzüglich den, wie er ſeyn könnte. Denn durch die eidliche Abhörung des Braameiſters kann man nur erfahren, wie viel Gebraue etwa jährlich gethan werden, um darnach einen Durchſchnitt zu madchen. S. 28. In den Städten, wo die Acciſe- Regiſter genau geführt werden, iſt die Sache durch Acciſe: Regiſter- Auszüge leichter zu erforſchen, wenn auch keine Zwangbrauerey da iſt. Bey den Aemtern aber wird gewöhnlich die Pacht mit Einſchluß der Acciſe entrichtet. S- 29. Sind richtig geführte Brau: Regiſter da: ſo könnten dieſekben in allen Fällen die Erforſchung leichter machen. Allein die Vorſicht, die ſchon mehrmalen in Betracht ſolcher Regiſter empfohlen iſt, muß auch bey dieſen beobachtet werden. Sie können auch überdem nur zeigen, wie viel bisher abgeſeßt iſt, nicht aber, wie viel abgeſeßt werden kann. Und deshalb iſt es ſo, wie bey dem in dem vorhergehenden 5, 27. angezeigten Erforſchungs: mittel unumgänglich nothwendig, den Zuſtänd-der Brauerey auf das ges naueſte zu unterſuchen. Denn auch da, wo die Bierpreiſe nach den Frucht- preiſen erhöhet werden, wird die Brauerey aus falſchen Grundſäßen und Bequemlichkeit nicht ſelten vernachläſſigt. Muß das Bier aber, wie es ſich wohl hin und wieder findet, beſtändig für einen. billigen Mittelpreis verkauft werden, da iſt eine vorſichtige und genaue Erforſchung deſto nöthis- ger, wohl en das Qt vn ee darf mn, m beſien Bipy ſO! man zm ver müſen alf 8 vernommen re niht nech nf Kindtaufen 18 den Kitchen) forſchen, deß e hiezu Qitt "hängt alles es ſc Die auf die Brauerey zu verwendenden Koſten beſtehen in folgenden x) Auf die Braufrüchte und deren Bereitung zu Malz. 2) Auf die Zuthaten an Saſz'und Hopfen, und Stellhefen. -! Fredertdorfs Anleitung, Do 3) Auf ir TT een IR g=<<< ZZZZuUKHZZSZZ=Zer nöthigen Leute und Gehülfen. SY. 2. Die veſtgeſeßte Braubeſchiung muß zum Grunde genommen, und darnach müſſen die Früchte berechnet werden. Der Preis muß nach dens Anſchlagspreiſe der Früchte angeſeßt werden. Es müſte denn etwa ſeyn, daß ein Theil davow zugekauft werden müſte, in welchem Falle'ſie nach einem Mittel. Marktpreiſe anzuſeßen wären, Der Fall wird aber ſelten ſeyn. Will man dem Pächter ſeinen Gewinn au der Brauerey gleich-veſtſeßen-4 fo kann man auß den Scheſfel um 2 bis 3 ggr.- oder deny Wiſpel um 2 his 3 Rthl. höber in Anſaß bringen» R 7 7 8d 8. 3» Nicht allein der Preis der Früchte ſetbſt muß angeſchlagen werden, ſondern auch dasjenige, was verunkoſtee wird, fe in Malz zu' verwandeln, Iſi alfo keine herrſchaftliche Amtemüble da, auf welcher das Malz unent. geltlich geſchroten wird: ſo muß die Bezahlung dafär&ugeſeßt werden, Ziegt die Mühle entfernt, und es müſſen etwa zum Tranſport des Malzes nach vnd von der Mähle ein paar beſondere Pferde ſamme Knechte bey einer ſtarken Brauerey gebalten werden 2 ſo ſind auch dieſe Koſten in Ans ſchlag zu bringen, wenigſtens ſs viel. davon.,-als man auf die Brayuerey rechnen kann« Würden aber vieſe Fuhren von dem ſchon in Anſchlag ge! brachten Fuhrwerke verrichtet; ſo fällt der Anſas weg, Werden ſie durch Dienſte gethan 3 ſs müſen dieſe nach dem Anſchiage angeſes8t werden, Ee Stellhefen, Salz und Hopfen möſſen nach der Duantität und dey gewöhnlichen Einkaufepreiſen angeſelt werden. 1- 6. 5.: Das Holz zum Darren, und das Holz und die Maaſen zum Brauen müſſen, wenn fie nicht frey gegeben werden, nach dem Aufaufspreiſe ans geſeßt werden, ſonſt kommt nur das Hayer; und Binderlohn in UU um pon nT “ Vm wirf zu bis bis vj werde fort ! 0:10] wein f werden T wind, ; Fühlb nicht! poor; dann) T hat, I etwas ſchieben 20( Fuuthe EN wd deit tw g ſelhe Gir[9 joP darf, Juvegt Z 16,0 Eit Anch und 1, Dath, '. mie, yd ß nach dem etwa ſepn, ile fe nad Selten feyn, -beſtſehens ſpe um 2 m werden, verwandiln, Mals uhert et werden, des Malt Snechte by fte in As 4 Bray fnſchlag zt! en ſie duch 1: + nd dm 4 Drau gp! 90 Jnſchiags Zum ua CR NEE REES Ld Bien von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden StüFe, 289 Zum Darren kann man auf einen Wiſpel ein zweyſpänniges Fuder rechnen, Zum Brauen kaun ſowohl Malter: Holz, als Maaſen genommen werden. Von jenem braucht man auf ein Gebrau von zehen bis zwölf Faß ein vierſpanniges Fuder bärtes Holz, Es iſt aber nicht vortheilhaft, mit Holze zu brauen, weil dieſes mehr Koſen vergyrſacht. An Maaſen find dreyz his vier Schock, deren 3 Sho> Hinter 4 woblgenährte Pferde geladen werden; auf einen Wiſpel erforderlich, Im Winter wird etwas mohr erfordert,“ als im Semmer. ' S. 6. Die Berechnung der Unterhaltung und des Abgänges auf die großen Braugeräthſchaften iſt nicht eic, Sie find zwar koſtbar anzuſchaffen, weun fie aber einmal in gutem Stände ſind und gut in Acht genonimen werden, können fie lange dauren- Sie ſind folgende: Der Meuſchbottig- der auc< zum Einweichen der Frucht gebraucht wird, und auf 40 RNthl. zu ſtehen komint. Die Küblbottige deren jeder auf 8 bis 9 Rthl. koſtet. Dergleichen Kühlbottige müſſen 6, 8 und, mehr Stü vorhanden ſeyn, weil das Bier nicht hoch in dieſelben geſchüttet wird, und außerdem ſind no&g wohl eit paar Wannen nötbig. Der Stellbottig mit einem Faſſe, oder einem Steine darunter, zm die Brühe binein zu zapfen, Die kupferne Braupfanne, die einen mit Eiſen unterlegten ſtarken Rand hat, Die Größe derſelben richtet ſich nach dem Gebraue. Gewöhnlich kann fie etwas über die Halbſchied des ganzen Gebranes faſſen. Nach der Vere ſchiedenheit der Größe und ihrer Stärke wiegt eine ſolche Pfanne 120 bis zu 20 Centner. Bleibt fie beſtändig auf einer Steile in dem gentauerten Fouerheerde ſtehen: ſo iſt es nöthig, daß fie fo ſtark iſt, als eine ſolche, die von einem Brauhauſe zum andern gebracht wird, wie in den Städten;- wo kein Gemeine- Braubaus iſt, wohl geſchiebet. Das Pfund verarbeis tetes Kupfer Loſtet in unſern Gegenden 9 bis 10 gar., und kommt eine ſolche Pfanne auf 400 bis 709 Rthl. auch noch wohl etwas höber zu ſehen. Sie kann aber, vorzüglich, wenn ſie"an einem Orte fiehen bleibt, 40 bis 50 Jahr dairen, während deſſen ſie freylich einiger Reparatuten wohl bes darf, Auf den Aemtern gehöret ſie gewöhnlich zu dem herrſchaftlichen Juventario, und wird auch auf Cammer: Koſten erhalten, “ IE Bier» Gefäße, davon ein ganzes Faß auf 1x0 Stübchen, auf 4 Rh. Ein halbes Faß auf x Rthl. 12 39. Oo 2 Ein 290 Zweptker Abſchnitt Eine Tonne oder ein Viertelfaß, das auf 22.9gr. in unſern Gegenden zu ſtehen kommt. SEEESLETEEINT,= DEE Die Anzahl dieſer„Gefäße muß ſo groß. ſeyn, daß. immer eine gleiche Anzahl, als die Abnehmer beym Ausladen des Biers erhalten baben, wieder in das Brauhaus zurückkommt Mithin wird beynahe die doppelte Zahl erfordert, die das ganze Gebrau hält.| u Außerdem wird noch erfordert/ die. Meuſchkrücke- und die Meuſch! bölzer, eine Meuſchharke von Holz, eine kupferne oder bliecherne. große Kelle, einige Füllkannen und ein kleines Füllfaß zum Ausfällen, Rinnen nebſt Böcken darunter, zwey bis drey Bierleitern, ein Hefenlägel oder Fäßchen, ein paar Eimer nebſt Trageholze, und dergleichen kleine Ge/ räthſchaften,- EME SIE UETEN 2.7. Obige Anſäße ſind diejenigen, die an einen Böttcher ,“ der dieſe'bes nannten Geräthſchaften verfertigt, dafür bezahlt werden, Auf den herr, ſchaftlichen Aenmtern„rflygt gemeiniglich das Holz zu Stäben, großen Botitig= Reifen nad Faß Reifen, auch zu Spunden und Meuſchhölzern forſtzinsfrey gegeben zu werden, und alſo koſtet es.nur das Hauerlohn, und wird durch eigenes Heſpann oder Dienſte angefahren.“ Verrichtet nun der Braumeiſter etwa mit einem von Zeit zu Zeit zu gebrauchenden Ses bülfen die Böttcherey: ſo iſt unter deſſen Lohne die Arbeit ſchon mit: bes griffen, und kann nicht noch einmal zum Anſaße kommen. FS. 8. Wo das Holz auf dieſe Weiſe frey verwilligt wird, kann man durch einen Augszug aus den Fo: ſtrechnungen von 6 bis 9 Jahren eine Durch: ſchnitts- Rechnung machen, und die Ausgabe nach dem Hauerlohne bes rechnen. Jſt dieſes aber nicht: ſo müſſen die Koſten der jährlichen Unter» haltung aus R-en, 3 ScheFel 20 Gs, rs AI PERERA ESBIT EISE 8 | 16 Scheffel Gerſte, 8 2 Scheffel 14 99*- u 2224 91-8 weht x Scheffel Waizen, 3 uE EE ZIEREN DID "4. 3 Scheffel Erbſen 3'-.. 8 20 IM 132: Scheffel Sommerfaamen, 3 1 Ribl, 880% E02. 2 Scheffel Rüben, oder| MEI EEE 2 Gee Bih 8 2 Scho> Kehl, pve 933 ae 50 3. M EE I2 1 Schwein, oder M| m Ih BRin 3| 2112 i Schaaf, öder je 4 Sin Achtel Bier von dem Sebrate, welches derſeibe vol den!' 1197 übergebraueten Füllfaße erhält«- DA Hiezu an Spundgelde vor 118 GIpf 4. es ſey groß oder ven y; Zu I gIr, baates Geld“ 4. ie 8.116 aus 57; H Ie-|48112| ||-Buträgt auf jedes der 48 Gebrau x. Rib. 30 1 1 H 4-8 Des ziwveyten Abſchnitts neunten Hauptſtücfs 3 6 Drictes Capiteh, || 6 Von DUE des Anſchlages von dev Brauerey, 4. 3 DiE 538 j: Ii der Ertrag ſammt den Koſten-genäu-erforſcht? ſo» kann: män die g( Pacht oveſtſeßen> DOhnerachtet es billig. iſt, daß der Pächter auch au dieſem FINE Pacht; Artikel(einen Gewinn babe; ſo muß man doch in Erwägung ziehen; 7% daß Bier eini nothtwendiges Sebenäbe edärfniß, vorzüglich für die geringe IG Claſſe der kandesbewobner if, Aus dieſem Grunde muß bed Aemtorn | x(denn- mit Privat- Sigeunthſümern hät es eine andere Bewandniß, und da | mag die Policey ermäßigen), die Pacht nicht zu hoch geſeßt werden, der | Pächter kann aber auch nicht verlangen, daß ſein Gewinn ſo groß ſey. ; Iſi 2924 3.96 0963- Zweyter: Abſchnitt 11:1... I die Brauerey auf die vorangeführte Art->richtig unterſucht, und nach dem möglichen Abſaße die Anzahl der Gebraue billig beſtimmt: ſo läßt ſich auch eine billige Pacht veſtſeßen.„Dem Fleiße des Pächters muß auch hier Spielraum gelaſſen werden', und deshalb muß die Anzahl der Gebraue ſo mäßig angeſeßt werden, daß rx durch Bermehrung derſelben aufgemuntert werde, gutes Bier“zu brauen"; und“ dadurch“ an den über die Anſchlags- Anzahl zu thuenden Gebrauen zu gewinnen, Kann ee» 4: bis. 6 Gebrau mehr thun, wovon er keine Pacht giebt: ſo gewinnet er ſchon. beträchtlich. DE; ey /. 2.-2] 758 IF dem Pächter der Gewinn KIN an der Braufrucht, indem ſolche der Wijſpel um ein paar Thaler uber.den Anſchlags: Preis angeſeßt iſtz gelaſſen: ſo kann man die Pacht-gleich ohne weitern. Abſas für den Pächter veſtſeken.. Iſt dieſes aber nicht geſchehen: ſ9 mus ſein Gewinn noch bees ſtimme werden, Hätte auch derſelbe etwa ein Superinventarium, für die Geräthichaften bezahlt: ſo müſſen ihm die Zinſen zu 4 pro- Cent zu Jute gerechnet werden. Ein ſolcher Anſchlag findet ſich am Ende dieſes Tapitels une EE 4 17 NE Dieſer Anſchlag iſt zwar nur I. eiuil Weißbier. Brauerey, Es läßt ſich aber dergleichen auch leicht von einer Braunbier-„Brauerey nach dem jenigen, was. oben angeführt iſt, machen. Denn bey dem gewöhnlichen Braunbiere ſind auch die:Koſten, das Holz zum Darren des Malzes und der Hopfen ausgenominen ,: dieſelben, WBey Lagerbieren ändern ſi: ſich freolich etwas, weil dieſe hin und wieder auf ausgepichte Fäſſer gelegt werden, Die hiedurch verurſachten Koſten kommen alſo in“Anſchlag. Anſchlag von dex:Brauerey des Amts N. 5. E25 Nthl. ggr. vf. Nach obiger Berechaung war der ganze Ertraz> 2774|.| Die Unkoſten betragen-nach der gemachten Berechnung'|1439, 12] 027978 Epil. Bleibt Ueberſchuß[1343|12 Wenn nun ein Gebraa zu 25 Rthl. in Pacht angeſchlagen,- wird; ſo beträgt dieſes von 48 Gebrau uli 85 402001. ;' Behält der Pächter- Gewinn+ 1 TV r43|12|: 00 alen s 243%: 0.7 Drit- " fan 1 | 4 vpe Beam fann de geholfen | 29;| t,(nd NES WENNER ENNS D;! uß aus die! t' Oebraue" IE| aufgemunten; ; Anſchlags, 1.4 Dik 88 0 2 0IE 4: 5 08; "ie Dritter Abſchnitt,|; a Von Veranſchlagung einiger Pachtſtüke, welche bey| When„ Herrſchaftlichen Aemtern wohl mit in Pacht gegeben|; um, für di E22 26 EU ELE 254005- 4 25 zu werden pflegen,| eſes Copitels GRE ILE S. 1.|| a Jas Beſchaffenheit der Lage und des Oertlichen können ſich viel Nus| 0 Ef kungen finden, die man verpachten kann. Denn wenn man will,| 4 0 nag dew kann man eine jede Nußung verpachten, oßnerachtet es nicht immer rathſam"3 wöhnlichen iſt. Wenigſtens iſt es in mancher Hinſicht niht gut, Einem zu viel zu| Nals und verpachten, und am wenigſten iſt es zu rathen, dem Herrſchaftlichen 1 ern ſit ſich Beamten zu viele Nahrungszweige in die Hände zu geben. Denn erſtilich ags werden kann der Nahrung und dem beſſern Fortkommen einzelner Familien. damit geholfen werden, wenn man ſie ihnen überläßt, und zweytens giebt es manchen Anlaß, daß die Unterthanen zu abbängig von dem Jntereſſe eines Einzigen,"der ſie alle hat, Femacht werden. Es ſoll alſo nur hier von | denjenigen Siücken gehandelt werden, die mit einer großen Landwirthſchaft 18..M mit Nußen in einer Verbindung ſtehen können, und deshalb nicht ſelten 4].| mit zu einer Hauptpacht geſchlagen werden, Dieſes ſind folgende: 3011 17 Früchtzehntnz SP BOEH ZU WM KRS- 2)'Mahlmühlen,"und ES€ 2 JE 73) die baaren Gefälle und Abgaben, wie auch Natural: Gefälle/ ) welche die Unterthanen entrichten müſſen, nicht weniger allerley kleine Pächte. 21.07 In den folgenden Capiteln ſoll bey jedem dieſer Stücke der Nuße, 43112 den. deren Berbindung mit der Haquptpacht bat, FHezeigt"werden. Dritv Kredersdorfs Anleitung.; Pp. Des TERE GIB wei en 2 ee Bwin mm ea mei m mn SSPE SEESEN IEE 296 Dritter Abſchnitt Des dritten. Abſchnitts erſtes Hauptſtück Von Beranſchlagung der Fruchtzehnten. G. EX. Es iſt hier die Rede von Garben» Zehnten. Denn mit den Sack» zehnten hat es eine andere Bewandniß, ſie können nach der Scheffelzahl heicht berechnet werden, und gehören ſodann unter die Natural» Gefälle, FS. 2. Stroß und der daraus gemachte Miſt iſt die Nahrung.des Landes... Es muß davon eine ſol<4e Menge vorhanden ſeyn, daß der Dünger in verhältniß- mäßiger Menge: gegen die. Menge des tandes angeſchafi werden könne. Sehlt es alſs einer Landwirthſchaft an Strob: ſo iſt die Beylegung eines Garben- Zehntens ein gutes Mittel, dieſem. Bedürfniſſe abzuheifen, F. 3- Vor allen Dingen muß man aber auf die zehntpflichtigen Unterthanen Rückſicht nehmen. WBedürfen ſie des Strohes von dem Zehnten ſelbſt, welches wohl in den mehreſten Fällen unwiderſprechlich ſeyn möchte: fo iſt es hart, durch eine Verpachtung des Zehntens an andere, ibnen ſolches zu nehmen. Es kann aber do<ß der Fall eintreten, daß ſie eine Quantität davon verkaufen, welches denn leicht ein Zehntel betragen kann,"und dann mindert ſich die Bedenklichkeit der Verpachtung des Zehntens an andere ſehr. Denn ob es gleich wahr iſt, daß ſie durch den Verkauf des Strohes in man» ers, wie viel zur erſten, zweyten und dritten Claſſe gerechnet werden kann, muß nicht außer Acht gelaſſen werden. Dern hievon hängt die Beſtimmung des Ertrages äb. Iſt es nöthig? fo müſſen wobl. noch mehrere Claſſen' von' Lande gemacht werden, in den mehreſten ws Pp 2 ällen 298,* Drittex Abſchnitt Fällen aber werden dieſe. zureichen,.weil man ohnehin. nicht dex höchſten Ertrag annehmen fann.und..darf,< 204 Gs mus BD 08 551588.434 S. 19. 8 RUN Die Sintheilung der Felder, vb'ſie in drey oder vier vertheilet ſind, wie viele Trachten ſie liefern, ehe ſie herumgedünget werden, die-Stärke der Düngung ſelbſt, die, Braache und die Sömmerung, zum wie vielſten Theil derſelben, muß genau erforſcht werden,-Denn auch der Zehnte aus dieſer muß um ſo mehr entrichtet werden, da.der Ausfall inden. folgenden Feldern dadurch. gemindert wird. ei WEHRE 8; I376:3) 102 M6. 0 AE 5 Nach den Fruchtarten, die gebauet werden, müß man genau fragen, Denn ob es gleich am richtigſten iſt, die Veranſchlagungen nach' den ge- wöhnlichen Körnerfrüchten zu machen, wie'mäan bey"Pächtungen von Län» dereyen überhaupt thut: ſo müſſen doch dieſe nach der zu beſtellenden Acker» zahl genau erforſcht werden, nemlich, wie viel Waizen, Röcken, Gerſte- Haafer und Rübeſaamen, Erbſen, Wicken, Bohnen und dergleichen Früchte beſtellt werden. Die übrigen, als Kohl, Kartoffeln, Rüben, Slachs und dergleichen kommen gewöhnlich in die Braache, 155 [E55 C.iir2.! 2 U5 5.509 iM Ob es gleich bey Veranſchlagung-eines Zehntens bauptſächlich auf die Erforſchung der Schockzahl, des Ausdruſches und die Ergiebigkeit der übrigen Früchte ankommt: ſo iſt es doch gut, auch die Ausſaat zu unters ſuchen. Denn dieſe giebt in Vergleichung der angegebenen Gäte des Landes und des Ertrages einen Grund zur Beurtheilung des lekttm -S..33- . Man ſichet leiht ein, daß eine ſolche Erforſchung außerordentlich mühſam iſt. Es kann dieſelbe ſchlechterdings nicht anders, als durch Abhörung ſachkundiger Ackerleute, und zwar aus. den. angränzenden Felds marken, welche mit.der Zehnt Feldmark gleichen oder ähnlichen. Ertrages ſind, vorgenommen werden. Auch der beeidigte Zehntmahler, der das Abzehnten verrichtet, kann mit Nußen vernommen werden. Jſt auch der Zehnte aus einer. Feldmark mit einer andern Landwirthſchaft von Alters ber ſo verbunden, daß die Feldmarks- Eigenthümer nicht. Hofnung haben, den Zehnten ſelbſt in Pacht zu erhalten: ſo wird..deren Zeugniß., ganz nus lich ſeyn, weil. ihr Intereſſe in dieſer Rückſicht wegfällt.... 677 ZU:. 14. € vu ges! pt! ſd Ert jehut u 03 ſy preis ilt, daß wh hany: hur pri fätte dem dem! billige Out ym vil, wid anſd vid brach Erhal t by(ſtu ertheilet ſid, -Stäth | tie bielſten Zehnte aus en folgenden jenau fragen, am den ae 1 von ans mden ÄAcktts en, Oeſte, ) dergleichen n, Rühm, lich Ayf die ebigfeit der 8 zu unters des Landes erordentlich als durch nden Feld n, Ertrages , der das | auch det Apt ht 19, an, 00 Die ( 14: FR IIC GEBE TET EP En ia ke Rag mmmwwinwmn=eee=eiermweeuig eee 7 von Veranſchlagung einiger Pachtſtücke, welche bey 36. 299 CS. I4, Jſt*nun alles genau erforſcht? ſo muß eine Ertrages- Berechnung der ganzen Zebntpflichtigen Feldmark gemacht werden. Dieſe wird eben ſo gemacht, wie oben bey der Berechnung des. Ertrages vom Nckerbau ge- zeigt iſt. Sie gebet auf die Schoekzahl und Körner. bey den Körnerfrüchten, Iſt der Zehnte ein doppelter Zehnte, oder eigentlich der fünfte Theil des Ertrages; ſo wird die ganze Ertragsſumme durch fünfe, iſt er aber der zehnte“ Theil, durch zehen getbeilet, Das Quotient iſt der Ertrag, EG 8. I5-: - Der Gegenſtand eines ſolchen Fruchtzehntens ſind die Körner und Früchte aller Art; und das Stroh. : C. 16... Daß die Früchte nach einem Mittelpreiſe veranſchlaget werden müſſen, iſt wohl eine Sache, die ſich von ſich ſelbſt verſtehet,'Da aber ein Mittels preis ein ſolcher iſt, der, obgleich eine Sache bald mehr, bald weniger gilt, die Verſchiedenheit der Preiſe in ein ſolches Gleichgewicht bringt, daß der angenommene als ein beſtändiger angeſehen werden kann: ſo ſcheint es hiemit noch nicht gethan zu ſeyn. Denn ces würde von dem Zufall ab» hangen, wenn die Früchte öſterer mehr, als wenlger koſteten, und dann nur würde der Pächter Gewinun haben. Bliebe es aber bey dem Mittels preiſe; ſo könnte es kommen, daß der Pächter auch gar keinen Gewinn hätte, und träte der entgegengeſeßte Fall ein, daß die Früchte öfterer unter dem Mittelpreiſe wären: ſo hätte er Schaden, Deswegen iſt es wohl billig, dem Pächter durch einen Abſaß an dem Mittel- Ertrage entweder einen billigen Gewinn zu laſſen, oder den Mittelpreis für jeden Scheffel ein paar Gutegroſchen, oder den Wiſpel cin paar Thaler herunter zu ſeßen, wenn man anders nicht dem Pächter auf eine andere Art einen Gewinn anweiſen will, wovon gleich geſagt werden ſoll. Ci.-; Das Stroh iſt der zweyte Gegenſtand der Veranſchlagung- Dieſes wird-zwar, wie oben geſagt iſt, bey dem Ackerbaue nicht beſonders ver« anſchlaget.- Die Urſach davon iſt dieſe, weil es dem Lande, auf dem es wächſt, wiedergegeben, und bey der Viebfutterung nicht in Anſchlag ge- bracht wird, Kurz es wird in dem Haushalte verbraucht,“und zu deſſen Erhaltung verwendet, und 8 darf es nicht werden« Wollte man : p 3 es 300 Dritter Abſchnitt es, in Anfchlag bringen: ſs müßte man den Dünger und das Stroßfutcter auch unter den Koſten anſchlagen. Bey dem Zehntſtrohe verhält fich dieſe Sache aber anders. Hier iſt es ein Verbrauchs- Urtikel, dex dem Haus- ba'te von Unswärts zugehet„“ und der Nußken darinn ſchaft, ohne daß ex Koſten verurſacht hätte,„wenn ex ganz frey gegebe würde, S. I8..e. Allein mit Vorſicht iſt dieſer Ertrag zu veranſchlagen; Nach einem gängigen Stroh- Verkaufspreiſe kann es ſchlechterdings nicht geſchehen, es ſey denn, daß das Stroß ganz öder zum größten Theile verkauft würde, Soll es alſo zum Anſaße kommen: ſo muß es wirthſchaftlich geſchehen, das heißt: es kann nicht viel über die Häifte oder bis: Ziweydrittel des Verkaufspreiſes in Anſchlag gebracht werden. Es iſt hier die Rede davon, wenn es zum wirthſchaftlichen Gebrauch, als Dünger oder Viebfurter ges braucht werden ſoll.“Denn wie würde ein Wirth wohl beſtehen, wenn er hiezu Stroh nach den Verkaufspreiſen bezahlen. ſollte?? 1 S. 19. Eine andere Rückſicht muß aber bier nicht unbeachtet gelaſſen werden. Iſt ein ſolcher Zehnten einer großen UAckerwirthſchaft und noch dazu zu deren Verbeſſerung beygelegt; ſo ſtet der Werth des S:rohes ſchon in denz vers mehrten Ertrage, Iſt der Zehnte eine Zeitlang ſchon dabey geweſen, und mittelſt des dadurch vermehrten Düngers der Acker: Ertrag vermehrt worden: ſo kommt es durch die nach dem vermehrten Ertrage beſtimmte höhere Pacht ſchon zum Anſaße. Will man es alſo zu einem gewiſſen Preiſe anſeßen: ſo muß es in dieſem Falle nach eben demſelben unter den Ackerbau- Koſten zum Abſaße kommen, S. 20. Unter ſolchen Umſtänden iſt es alſo nicht billig und ratbſam, das Stroh beſonders in Anſchlag zu bringen. Wenigſtens iſt es uicht nüblich. Man kann alſo bey billig angeſeßten Mittelpreiſen der Früchte es dem Päche ter als einen Gewinn laſſen.„Zam“, GEREIST; So wie von einem jeden Ertrage die Koſten abgeſeßt werden müſſen: ſo muß dieſes auch bey dieſem Anſchlage geſchehen. Die Koſten find folgende: - 1) Die auf das Abzehnten zu verwendende; LEN 2) das Fuhrlohn; SI EIn I FIESER - 3) das Dröſcherlohn, 6. F06.. € ; heidi; hardt foam : 3m wt Zit figen ſchee ſuhte veran! my de( nöthi Ott Ehe Vj Beuf Mech wohl diſs (6 den ſit; ' Gihfure balt Ih veg dem Hanh ohne dah x Nach einen geſchehen, yft würde, geſchehen, drittel Des de davon, futter ge "wn Nn Werden, 1 zu deten dem vers en, und | worden: ere Pacht anſehen: 1: Koſtet M, das | nüßlich, em Pah x müſſen! NON | f,1% von Veranſchlagung einiger Pachtſtücke, welche bey 2, go CG« 2% Die auf. das Abzehnten zu verwendende beſtehen in Bezahlung des beeidigten Zehnts Mahlers oder deſſen, der der Ordnung nach die Zehnts- garben abzählen und anweiſen muß Sie ſind gewöhnlich nach dem Her) kommen beſtimmt. Die Gebühren für deſſen Beeidigung gehören auch bieher, R- GS. 23. "Das Fuhrlohn wird nicht immer bezahlt, Bisweilen müſſen die Zehntpflichtigen den Zehnten an Ort und Stelle ſchaffen, und dann fällt es. weg. Es ſey denn, daß ſie dabey eine gewiſſe Pröve an Brodt und Bier erhielten, welche alsdann anzuſeßen iſt. Auch kann die Anfuhre durch eigenes bey dem Hausbalt ſchon in Anſchlag gebrachtes Spannwerk ges ſcheben, und dann fallen die Koſten abermals weg. Geſchiehet die Ans fubre aber durch Dienſte: ſo müſſen dieſe Anſchlagsmäßig angeſeßt und verausgabet werden. Es müſſen die Fuhren eben ſo wie oben in des zwey»s een Abſchnitts erſten Hauptſtücks fünften Capitels 5. 11. gefagt iſt, nach der Entfernung der Feldmark ausgeforſcht werden, wie viel neinlich deren nöthig ſind. Zu dem Ende muß ausgemittelt werden, wie viel nach der Größe des Landes auf ein! zwey und vierſpänniges Fuder geladen wird, Eben ſo umßten die Koſten, wenn die Anfahr auf andere Weiſe gegen Bezahlung geſchähe, in Abſaß kommen,; 8. 24» Das Dröſcherlohn wird, es möge um einen gewiſſen Scheffel, zum Beyſpiel um den zwölften, vder ſechszehnten, oder für Lohn geſchehen, gleichfalls als eine Ausgabe in Abſaß gebracht, Wollte man, wie einige wohl meinen ,- das Stroh dafür rechnen: ſo würde dieſes ein ſehr bobes Dröſcherlobn. ſeyn»"“ Nur dann könnte es darinn mit begriffen ſeyn, wenn es dem Pächter, wie oben 8, 290, geſagt iſt, für feinen Gewinn überhaupt fren angewieſen iſt, : S. 35. Nach demjenigen, was bisher geſagt iſt, wird es leiht ſeyn, den Anſchlag ſelbſt zu machen. Ds er ganz ſo beſchaffen iſt, wie ein jeder Anſchlag von dem Ackerbaue: fo würde es eine nanüße Weitläuſtigkeit und Wiederhoblung ſeyn, einen ſolchen hier beyzufügen. Die Verſchiedens heit zweyer. Anſchläge von zwey verſchiedenen Zehnten würde auch immer beträchtlich ſeyn, S, 26. SEED no GÄLAEH HEIN HER IE R m EIR Mat eS eH en en 302 Dritter Abſchnitt FS. 26. «1 Es iſt wohl zu merken, daß hier von der Veranſchlagung eines Zehnten geredet iſt, der an einen dtitten verpachtet wird. Pachtet die Gemeine ſolchen ſelbſt; ſo fallen die Koſten weg, weil ein jeder die Arbeit ſelbſt thut. S: 27: Es wird nicht unnüß ſeyn, noch einiges, welches Bezug auf das Recht, den Zehnten von gewiſſen Frachtarten zu fordern/ und die Vets bindlichkeit, denſelben auf eine gewiſſe Weiſe abzugeben, hat, nach der Ents ſcheidung der hieſigen Landesgeſelze anzuführen, weil bey der Veranſchlagung Rückſicht darauf genommen werden muß, Im Lande iſt es Geſch, und außer Landes kann es auf Gedanken zu Vorſchlägen, in dieſen Punkten geſeßlich zu entſcheiden, leiten. | S. 28. Diejenigen Zehnten, welche ſeit Menſchen Gedenken von den Fürſtlis "ſo: ändest ſich! dieſes Verhältniß.“ Eine größere Menge “Gemüſe und" Fleiſch'bewürft, daß weniger" Brodt. genoſſen wird,"und ſo umgekehrt. Als! einen richtigen Saß kann man“annehmen„: je weniger vermögend dis Conſumenten ſind, je mehr Brodt verzehren ſie- Auch der Umſtand kann eintreten„ daß die ärmere Claſſe, die nicht immer einen Scheffel Kormw bezahlen kann, Brodt auswärts kauft, oder es kann eine Anzahl ſolcher Leute eine gewiſſe Zeit im Jahre an andern Orten arbeiten und da Brodt eſſen. Auch: kann das Mehl auswärts gekauft werden, Sone? derlich hat der ſeit: einer Reihe von Jahren zugenommene wohlthätige Kars toſfelbau hierinn eine ſtarke Veränderung gemacht, Cben fo gehet es mit dem Fleiſche von gemäſtetem VBiehe, wornach die Conſumtion der Maſtungss Futterung berechnet wird. Von dem Maſt: Gerſten wird bisweilen eine Quantität. Mehl vorweggenommen /' und nur das übrige wird mit Kars toſſeln den Schweinen gegeben. Alles dieſes macht eine ſolche Berechnung nach der Conſumtion ſo ungewiß, daß man die Berechnung des Ertrages einer Möhle überhaupt nar ſehr ohngefähr darnach beſtimmen kann. Eben fo macht auch das Verhältniß der Conjumtion der verſchiedenen Frucht s Arten, die doch alle verſchiedene Preiſe haben, die Sache ſehr ungewiß, „Nicht: an- allen. Orten wird bloßes Rockenbrodt gegeſſen... Die. Hälfte, ein „Drittel, eim Viertel. Gerſte wird mit dazu genommen, Auch ein Theil Bohnen und. Erbſen werden. mit unter den Nocken gemählen, Iſt es in einer Gegend gewöhnlich, viel Kuchen zu backen: ſo wird viel Waizen vers mahlen« Dieſes gehex der Brodt-Conſumtion zum Theil ab, und ver- "Indert die“ Einnahme, wegen des verſchiedenen Preiſes des Waizens und Rokens." Kurz»-aile Berechnungen der Artbleiben ungewis, ynd laufen auf 'Potaysſehungen-bergus„ die nicht immer wahr ſind. aH 4 (1 wd 3. ieſe älte angeſte ſimma eſch ſued Redt ure 2 dan viel die Werden un 0, el io ehen Berlinger fan), vn) jahr 0 vil; inen Conſuny Mahlmehe 1 ie eine ſolcht Belöſtigund Confumertin 0 wird dieſes ber von jenen pete Minze ird, und[d ) je winizer 4 Anch der immmer dn 8 Fann eine ten arbeiten den, Ewe ätige Kat! het es mit Maſtunzs! weilen eine | mit Katy ere vom Malz 4 fan oder Schrot aber nicht niehr, als ein viertel Pfund Staub paſſiren» bau zu' "8: Aeeiſe S.::IG5 Dey dieſer Ungewißheit und aus noc: weiter unten anzuführenden GSränden iſt es alfo nicht möglich- irgend eine Berechnung wegen des Staubs zmehls machen zu können, Es iſt aber auch nicht rathſam, daſſeibe hoch Veſcießet in Anſchlag zu bringen) weil man dem Müller dadurch: eine große Einkunft uelid, gewähret und: ihn alſo gewiſſermaßen dazu berechtigt. Vielmehr muß hieſigen dahin geſehen toerden, daß der Beutel Kaſten recht dichte'gemacht werde, Ue kam damit ſo wenig als möglich verſtäube. on einen;: alſo die S. IL», aber das: Dieſes Staubmehl kann zu weiter nichts-als der Biehbfutterung gs 2ehls an braucht werden,'and auch biezu-iſt das bloße Staubmeßl/ wenn es nicht genannt orſ mit: Kleye: nochmals durchläuft, ſehr mager, Der Wiſyvel. ſolches iG zum Mehls: hat einen Werth“ von etwa 12. Reb„- und gewöhnlich" verfuttern bläſt, die Müller ſolches mit den Schweinen« Singen höbern Werth, als dieſen, kann man ihm nicht geben... Denn es- komms der Scheffel„ deren 38 auf einen Wiſpel geben„ auf 10: ggr. zu ſtehen. Der Scheffel Gerſte koſtet: iz Mittelpreiſe 34: g3r:» und ein Scheffel Gerſten: Schrot iſt doc) weit jemals mehr werth. Sollte es mit den Küben- gefuttert werden: ſo kommt es mahlen nach dieſem Preiſe dem Haafer» Schrote gleich.- Rechnet man- einen Wiſpel muß, Rocken an Sewicht zu 1820 Pfund, und auf den Wiſpel 30 Pfund Abs Jewictt gang: ſo werden 2235 Wiſpel erfordert- die abgemablen werden: müſſen, unt einen Wiſpel: Abgang: an Staubmehl erhalten zu können. Dieſes aber erfolgt nichs ſämmtlich:, ſondern wenn man. davon. abermais die Hälfte: auf das: Verfliegen,. und weil nicht giles zuſammen gefeget werden fann:,: ohns gefähr wieder rechnen will; ſo würde von 225 Wiſpel Rocken nur ein habs 04. Her Wiſpel Staubmehl erfolgen. Bedankt man naa, daß in einer Mühle geſe außer dem Rocken allerley Früchte, auc Waizen und Gerſte gemahken und en ſpw geſchrotet wird'+ ſo. wird" die Unmöglichkeit„ dieferbalb eine Berechnung zu be machen„- in die Augen fallen, und es bleibt nichts äbrig, als Rach.- Is großen 310 Dritter Abſchnitt Umſtänden eine ohngefährliche Angabe heraus zu bringen, Es wäre alſs wohl, um doch etwas nach der Billigkeit zu beſtimmen, anzunehmen, daß man auf 35 Wiſpel Frucht aller Art einen halben Wiſpel Staubmehl mit Einſchluß des Steinmehls, rechnen könne, und dieſes aus folgenden Gründen: x) Weil die Beſtimmung des Abganges, welcher das Staub- und Steinmehl giebt, immer eine ungewiſſe Sache bleibt. Denn das Gewicht der Früchte ſeibſt iſt nach ihrer Güte, die auch nicht einmal alle Jahr gleich iſt, ſehr verſchieden. Es kann bey einein Scheffel um 6, 8 bis xo Pfund veränderlich ſeyn. Ferner macht- es einen großen Unterſchied, ob die Frucht nach verſchiedenen Graden feucht oder tro>en, mehlreich oder dick bulſig iſt, weil von einer mehlreichen Frucht mehr verſtieben kann. 2) Hängt die größere oder mindere Menge des zu verſtäubenden Mehls auch mit davon ab, wie vielmal“ aufgetragen. wird,- Denn bey mehrerm Durchmahlen.muß mehr„. und bey wenigerm weniger verſtäuben, ob es gleich mehr iſt, daß es die leßtern male ſchnell durchläuft, 3) Stehet nicht bey einer jeden Mühle genau auszumachen,'wie viel gemahlen und wie viel geſchroten worden iſt, und doch macht dieſes in Bes tracht des Verſtäubens einen merklichen Unterſchied. TEEN 4) Bey dieſer Ungewisheit kann alſo ein Müller ſo verfahren, daß er es allezeit ſo einrichtet, daß er auf den geſeßten Abgang kommt/ und alſo nicht weniger erfolgt, wenn es auch: ſonſt geſchehen könnte; aber auch dem Gewiſſenhaften wird Anlaß gegeben, zu Vermeidung des Schadens, wenn ihm dieſer Artikel hoch angeſeßt iſt, mehr zu nehmen, als er ſonſt thun würd, - 5) Wird der Policey durc< dergleichen bohe Anſäße auf Abgang wirk» lich das Recht beſchränkt, die zur Verhütung der Vervortheilung zu mas 0 it Sade.. vr 2 TD. e ERB Wile läd 3 SF= KEA 34. HE Dritter Abſchnitt 3"Des. dritten Abſchnitts zweyten Hauptſtücks er IUS WE Fes Capitel 2: Von den auf die Unterhaltung einex Mahl- Mühle zu verwendenden Koſten, SNEEGEE ß FS. X6: Die auf eine Mühle zu verwendenden Koſten beſtehen in folgenden: 3) Für den Müller und ſeine Leute, Sheiehe| am- 2) Auf die Mühblenſteine. 3) Auf die Beutel und Riemen, 4) Auf Schmiede Arbeit. 5) Auf das umgehende Zeug. 6) Auf Schmier und Geleuchte: 7) Auf das zum Hohlen der Früchte und Wegbringen des Mebls und Schrots zu haltende Vieh, 8. 3 Dem Müller muß zu ſeinem Unterbalte ein Billiges angewieſen werden, Dieſes muß in einer Mühle von einem Gange in wenigſtens 30 Rtbl, bes ſtehen, Hiezu hat er die freye Wohnung, und muß die Nukung von dex Maſtung rechnen, vermittelſt deren er die Abgänge beſſer und böber nußen kann, als er ſie im Anſchlage bat. Bisweilen wird demſelben auch noch etwas freyes Holz zur Feuerung verwilligt, ſo daß er ſein nothdärftiges Auskommen bat,< 0.33 Wenn mit einer Mühle von einem Gange nur bey Tage, oder nur wechſelweiſe Tages und Nachts gemahlen wird: ſo iſt es nicht nötbig, einen Mühlenburſchen darauf zu halten, Wird aber die mehreſte Zeit Tag und Nacht gemahlen: ſo muß einer gehalten werden. Die Bezahlung deſſelben iſt nicht an allen Orten gleich, An einigen bekommt derſelbe Lohn, die Woche 8, 10 bis 12 ggr., und dazu Eſſen und Trinken, außerdem aber ſür jeden Scheffel, den er nach der Mühle hohlt und zurückbringt, 4 pf» Sind der Mühlenburſche mehrere; ſo müſſen ſie dieſes theilen, An andern Orten bekommt der Mühlenburſche ſtatt des baaren Lohns das ſo genannte Beutel; oder Mahlgeld von jedem Scheffel 3 bis 6- pf., dabey aber auch-die Koſt.“ Wenn; auch der Bäcker oder anderer Mablgaſt das Korn nicht ſelbſt aufträgt: ſo bekommt der Mühlenburſche auch 3 bis 4 pf. vom Scheffel Trinkgeld, S - 4 | von Veranſchlagung einiger Pachtſtücke, weiche bey 36 Z15 SY. I-: Giebt nun der Müller dem Mühlenburſchen Lohn und Koſt: ſo kann Veen dende man die Koſt wohl auf 40 bis 45 Rtbl., und das Lohn auf 18 bis 26 Rthl. anſchlagen. Dieſes kommt alſo zum Abſaße, Bey den Mühlen auf dem Lande pflegen auch gemeiniglich Gemüſe- und Obſtgärten, auch Wieſen zu fl Feyn-, durch. deren Nukung, wenn fie in einen billigen Anſchlag gebracht genden; werden, die Koſten für die Beköſtigung erleichtert werden. R 54 De "Die'Mühlenſteine ſind nicht aller Orten zu haben, und müſſen oft weit bergehoblt werden. Ein Läufer, welcher drey viertel Ellen in der Höhe und anderthalb Ellen im Durchſchnitt hat, koſtet fertig mit dem Arbeits9 | Mehls und lobne 4 Nhl., das: Fuhrlohn aber kann noch höher kommen, Sin ſolcher Stein kommt alſo. bisweilen auf 30 bis 12 Rthl. zu ſtehen, Seine Dauer bängt von ſeiner Härte und häufigem Gebrauche ab. Die Feldſteine dauren | länger, als die Sandſteine, Ein Läufer kann 1; 2 auch 3 Jahr dauren, eſen werden, dann wird er zum Bodenſtein genommen/ und dauret noch ein paar Jahr, 0 Rithl, bis Hiernach läßt ſieh alſo ſein Abnuß berechnen, wenn man die Koſten von ung von det zwey Steinen zum Beyſpiel auf 4 oder 5 Jahr vertheilet. Um den Steio vöher nußen nen ſtehet der hölzerne Lauf, der, nachdem das Holz theuer iſt, auf 2 bis 1 uch neh 3 Nehl. zu ſtehen kommt, aber wohl 15 Jahr dauert. Die Erſekung eines vepbirftige geſprungenen Reifs macht die ganzen Reparaturkoſten, SG. 6 , pe Zu einem Beutel werden 9 bis 10 Ellen Beuteltuch erfordert. Das iht nA, grobe koſtet die Elle 3 ggr.- und das klabre 3 ggr. 4 bis 6 pf. Ein ſols ehe Zek zu ſtehen. Auf die Spikßpille kany nicht viel gerechnet werden. S. 8- Für die Aasbeſſerung des umgehenden Zeuges kann nichts als"das Holz gerechnet werden, Wird es Frey gegeben? ſo FöNet es weiter nichts, als das Hauer- und Führlohan. Denn der Müller verrichtet die Arbeit daran mit ſeinen Leuten, wie denn auch ohnehin die Zeit zur Neparatur in ver Betragsrechnung abgeſeßt, ſein Verdienſt aber für das ganze Jahr ans geſeßt wird. Zu Kämmen reichet 1 Malter Heinebüchen, zu Keilen x Mals ter Rothbüchen und zu Büchſen reichen ein paar Birken'zu,"Es iſt leicht einzuſehen, daß bier nur von den gewöhnlichen Revarattiren die Rede ſehs Dena ſoll der Mülier auch, wie wol zu geſchehen pflegt, die Berfertigung ganz neuer abgängig gewordenen Hauptſtücke des umgehenden Zeuges, als die Verfertigung ganz neuer Waſſer- und Kammeäder übernehmen: fo muß darauf ein mehreres angeſeßt werden. Wenn dergleichen in einem Paches zeitlaufe von. 6 Jahren vorkommen würde: ſo kann man dieſes bes dex Ver- pachtung ſchon voraus ſehen. Hat aber ein Müller eine Muüßble auf eine lange Reihe Jahre: ſo wird freylich der Fall, alte Stücke mit neuen aus: zuwechſeln, auch eintreten, und dann muß Rücklicht darauf genommen, nnd jährlich ein Theil nach der-Wahrſcheinlichkeit darauf angeſcßt werden. FS. 9. Das Schmier beſtiebet in Talg und Deßl:" An Hem Mühleiſen muß Talg NEN werden, und es ſind 3 Pfund jährlich auf einen Sanz ins länglich. as Pfund foſtet etwa 3 ggr. Das übrige Schniieren der Zapfen kann mit Oehl geſchehen. Gebet die Mühle nur bey Tage?-ſo iſt zweymaliges Schmieren hinlänglich, geht ſie aber Tag und Macht:- my von? mand 17MN lut, bringe (nr ſn| Wihr von Veranſchlagung einiger Bachtſtücke, welche bey Den 3. 3317 muß in 24 Stunden 4 mal geſchmieret werden. Nas dieſem Unterſchiede Wldfe half wird wöchentlich 1 auch 15 Pfund Hebt auf einen-Gang erforder, Za aur dem Geleuchte kann man. die Woche im Durchſchnitt eben ſo viel, auch geſeht iw wobl einen halben Cetiener jährli: rechnen, nemlich auf die Zeit, daß die |e etwa dep Mühle wirklich im Gange iſt, 8 Ganzes; Itpilien ju: C. IG:. „Und das Wenn die Früchte in vie Mühle geboblt und das Mehl wieder zurück 6 zar, für gebracht. werden muß? ſo wird entweder Karre und Pferd, oder es werden et werden, ein oder ein paar Eſel Febalten. Der Müßlenburſche verrichtet das Hohlen und Zurückbringen. Man kann die Koſten darauf auf 45 bis 50 Rtbhl. ' rechnen. Wo aber das Mehl in die Mühle gebracht wird, da fallen dieſe 6ls'das Koſten weg. 06m; c nichts,| 4 265 Ere 4; Arbeit Von allen dieſen Koſten muß eine ſpecifique Rechnung gemacht werden, Zuſe dergleichen fich am Ende dieſes Capitels unter B, findet,| ß/: “1 Mals) j iſt Leicht 3 CS. Ii, Nede ſeh». Dieſe Fenrachte Koften» Berechnung enthält die Koſten auf eine Mähßte ung gan von einem Mahlgange. Man ſiehet aber leicht, daß bey mehrern Gängen , ls die manche Koſten durch die Vertheilung auf einen jeden fich vermindern, Hie: fo muß her gebören vorzüglich die, welche die Unterhaltung des Müllers and ſeiner“ ' Pacht! Feute, ingleichen des Pferdes öder anderer zum Hohlen der Früchte und Wege er Des bringen des Mehls zu haltenden Thiere erfordern. Begde würden ſich bey auf eine einer Mühle von zwey Gängen nicht höher belaufen, der Ertrag von dier en aus ſen iſt aber doppelt-- Auf dem Lande wird man jedoch ſelten Mühlen von OI mehrern Gängen finden. erden: ea muß 13 hin wen der y-ſoiſ at: ſd B, B&- maß zt8- m 8 Dritter: Abſchnitt B. en Berechnung der auf die Mühle zu N, us zu verwendenden Unfoſten. Oith. aar. vf- Dem Müller zu ſeinem Unterhaſlte 2 Dem Müblenburſchen Lohn und Koſt s Für 2 Mühlenſteine, deren jeder auf. ro Rt6l. zu ſtehen MB, 20 Rhl, und da dieſelben 4 Jahr brauchbar ſind: ſs, bes trägt dieſes auf 1 Jahr Für Beuteltuch zu Beuteln jährlich zweymal 8 Ellen, die Eil zu 3 ggt.- Dür das Jicmenwerk jährlich 9 Auf das Mähblei Es iſt"ſchon: oben:4n dem erſten-Capitel dieſes: Hauptſtüs bemerkt worden, daß es eine überaus' ſchwierige Sache+ſey, den Ertrag einer Mühle richtig zu beſtimmen. Hieraus folgt dann, daß auch der Anſchlag nicht mit aller Gewißheit, als ganz richtig angenommen werden könne, Denn älle' dabey' nach dem bigher gemachten Erfahrungen zemächte' Rechnune gen ſind für die Zukunft. Eine Berechnung;- die: nac< den Ereigniſſen. der-Natur gemächt wird, kann viel richtiger-ſeyn„5 weil: die Natur bey ällen' ihren Abwechſelungen'ſich“ in“ einer gewiſſen/ Reihe- von Jahren im Gänzen gleich bleibt“„Mit'den Handlungen der Menſchew-und den Ereigniſſen, die aus der Combination der Umſtände entſtehen, verhält es ſich aber anders. Iſt zum Beyſpiel in einer Mühle während eines Zelits raums von einigen Jahren auch wirklich eine gewiſſe Quantität gemahlen: ſo folgt noch nicht immer, daß in einem künftigen gewiſſen Zeitraume niht mehr und nicht weniger werde gemahlen werden- Das Benehmen des Müllers gegen die Mabhlgäſte, die veränderten Einrichtungen, welche dieſe in ihrem Hausweſen machen, woraus eine ſtärkere oder mindere Conſums- tion entſteht, verhindern, daß man nicht zu einem gewiſſen..Geade von Gewißheit kommen könne, Kurz der ganze Anſchlag bleibt ein ohngefähr» licher-Ueberſchlag“ in“ Betracht der Ertrages- und-“Koſten- Berechnung. Denn dieſe leßtern ſind immer nur unter gewiſſen Umſtänden ſo hoch anzus« ſeen. Will man alſo verſuchen. ob man nicht ein Mehrekes für“eine ſolche Mühle erhalten könne: ſo iſt der ſicherſte Weg"daß"man ſie meiſt! bietend verpacht. Müller;' die das Oertliche kennen, werden alsdann ſchon beſſer wiſſen, wie weit ſie in dem Gebote gehen können, und Man- Anwen iman dl inexip fnet puh| pieht gung s Eier zu 6 bis 8 ggr. und ſo weiter, Die ſackfallenden Früchte„? werden näch ibren“'verſchiedenen Sattungen; als Waizen:;5 Nöcken: 2. nach wn einem wirtbſchaftlichen Preiſe:eben ſo, angeſeßt,., wie oben bey den Fruchv ral) zehnten geſagt iſt,. Mitt - yon h dE R| y Bey: dit, Fleiſchzehnten En fich aber ſchon ICHE Scwürigkeiten, u) Denn: wenn ein jeder„Vieh. Eigenthümer„das zehnte. Stück vou. aller Art; - DWieh, oder anch'nur beſtimmt. von dieſer-oder jener. geben ſoll,. ſo finden hz ſich darunter ſolche, von denen nicht alle Jahr zehn Stück vorfallen. Zum werdt Beyipiel von Kälbern, Schweinen, Fohlen und dergleichen. Es iſt alss- Ring . dann kein anderes Mittel 5 als daß das, in auf einander. folgenden Jahren, 6 gefallene junge Vieh, fortgezählt, und dann'das- zehnte Stück genommen ed(! werde,::: Bey: Veränderungen: der: Eigenthümer- der Grundſtücke„auf. wels(nm] . Vieh bezahlt wird, kann man aber immer nach einer Durchſchnitts- Rehnung von mehrern Jahren in Anſchlag bringen. S. 14. Eben ſs kann auch der Fall eintreten, daß Real- Abgaben erlaſſen werden müſſen. Dieſes kann auf die Art geſchehen, daß der Pächter das Erlaſſungs: Decret als baares Geld angiebt, welches ſodann ia der Haupts Caſſe ſtatt deſſen angenommen und abgeſeßt wird, 4 DIE. runzeh die Gd ſehr 1 Hup) ( pd! ſo wii nter) nd zel keſend 13 dit von Veranſchlagung: einiger Pachtſtücke, welche dey den 26, 3835 8. 15-, ww eim Eine gleiche Bewandniß hat es mit den kleinen Pächten, die mit zu (tvdi iu einer Hauptpacht geſchlagen werden, ſowohl von Grundſiücken", als Naho AE m rungsgeſchäften„. zum Beyſpiel die Hocken: Pacht, die'Mußkfantenpacht, ö Mb die Schweineſchneider Pacht,/ und was dergleichen mehr ſind. Dieſe ſind "0 Dieſes ſebr leicht in ein Verzeichniß zu bringen, wornach ſie erhobea und mit der nr Hauptpacht in deu veſigeſehten Terminen-abgeliefert werden,- 6. 26. 48. '- Es iſt noch zu beiterken, daß es ſich nicht ſelten zuträgt, daß wäh di gn zend einer Pachrzeit neue Real» Abgaben, zum Beyſpiel Erbenzinſe und ie Et ſo weiter, wie auch vene kleine Pächte hinzukommen können, Dieſe ſind auch by unter der bey der geſchloſſenen Pacht veſtgeſehten Summe nicht miibegriffen, 1 machen und gehören alſs9 auch niche dazu. Folglich müſſen dieſe während der Zeit Uethe be beſonders berechnet werden, und bey einer neuen Pacht werden ſie ſodann h!" in die Pachtſunme mit eingeſchloſſen.; et, zum ab, und SY. 27.| Waiſe iſt Nach demjenigen, was bisher gefagt worder iſt, wird ſich nun keicht Ing ſeine eine Anſchlags: Berechnung von ſolchen Gefällen aller Art machen laſſen, ben auf Sie find wie-ſchon geſagt iſt, zu verſchieden, als daß man ſie alle ans iechnunz führen könnte, Um dech aber ein exläuterndes Beyſpiel zu geben, findet ſich Ws zin ſolches Verzeichnis am Ende dieſes Capitels unter A, if[WE| N? K-4 ahl zum 94. 18. De 1, dieſe Dergleichen VBerzeichniß muß ſich auf richtige Präſtations« und Hebe- ie gane Regiſter, wie fchon oben geſagt if, gründen, Dieſe mäſſen ſodann dem n müſſt, Pächter zugefielet werden, damit er wiſſe, Was und von wem er 688 heben 40 folte, Sie rechtfertigen zugleicß dis Unſäße, 14 WID,; mehrern | felaſſen e Dau 3. Vek- 6. 15 ,%-:4% ab| A. Erbenzinſe von"Diuſeen 4 WGArten 1» Acekern„und. j-|. 1. Wieſen aus:- ds iE "dem Doxfe N, WU RENEE IEEE PSE 122 E8 52087 1084 und ſo Weiter. WE TREE TIGER 3 FS de 1.“ Summa an Erbenzinſen 2| 5 B. foogzins von Aeckern aus- dem Dorfe.N. ES TERE SE 7 BRE- S7 N. DS 2 0 24365.20 WE hn VH EE 1115. ſ0 Weiler u. EHEN SISEAI| Die Summa koo8zins von Uefan s DE C. Looszins von„Wieſen us|-+ dem Dorfe N 8; s 8 SUN JOMEI SRTGIEIEG SU DAM EeBizInG Mief| 224 Summa Looszins von Wieſen 5. D. Zinſen. N; 1) Bon Grundſtücken.) a) ODehlmühlenzins aus N.? 2 b) Schmiedezins eben daher s 2 c) Schenken und Gaſthofszins aus s dem Dorfe N. g 04 euIRC N«. 8 Ei?| ZE SES Summa R< 9 9"DIE ||; KES"Summa Rb, qggr. 4 || SENE LERE EUREGFULREG 9 MR.11 112111 ETCEE HERNE TEB BERIET. H 7 WiR i: eo- 263 1:5 1:4 RK|"““ Summa an Zinſey 6 ||| E, Weidegeld. p--+-1. 19.08 Ans N. EEE IREEN 8„|| |)+ 0 8 Summa Weidegeld- TRE 7 Pfl dn | j E, Hunde- Korngeld,: aeg 2) Aus der Mühle zu N. n Mann PE 0.0 | yu. ſ. w+ 1]? f|. Ee m| 7 Summa Hundes Korngeld-|| io; Trederddorfs Anleitung, Tt Recapi- SEGEL KÜ vn üben 2 GF en=. 0m fm Mme riin emen SIA Fw aretnen ne en mnn nennen meme mn aue Sr Grie “ xs 7 ; 4 117.060) 3 14 yp| 1 IMAILEN!(06| AETANDSEIN EN| 11 184| j j|| ſ 1ſ 1 109). Ih| PELE 00,0! 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Unſtändige Gefälle, Rtl. ggr. pf. a) Bntterzins aus den Dörfern M: N. und 3 7 SWEET DOES= bd) 2000 2 7 aus N. 9"|[=] Sunil Capitis m-||| Caput IN, Contribution, Rthl. agr. pf. 3) Von Grundſtücken zu N, N, N. und:-< 0| 741 b) Von Häuslingen;- 8.7| Ie| -. Summa Capitis Ill, 50) 4 Caput IV. Dienſtgelder. AUT Mthl. 57 pf a) Von Angeſeſſenen aus M+ N. te. EEE I E0- I? DI db) Von Häuslingen ausN NG;|||] d) Für Spanndienſte aus N- 8||| Wf HZ| - Summa Capitis IV. D 1 Caput Wyn von Veranſchlagung einiger Pachtſtüke, welche bey den ze, 329 “Caput V. Allerley Zeitpächte, Earn: Rthl. ggt. vf. 1) Pacht von Grundſtücken, 2) Von der Mühle zu N. s 5 b) Von dem Viehbhofe zu N. a 8 c) Von Haus und Gärtens zu. N- SIZE d) Von Wieſen zu N.*"9,5 uf s „Summa:, Rtbl,„ggr... pf. ED - 2)"Pacht v von Gehägewaſſern«: Ke Bon dem Waſſer u N,=>.--,. Uy, ſ. Ww. Summa Rcbhl. ggr. pf, 3) Pacht von Sob Tena M ei Aus N. u. ſw."2 BB Summa Rebl. ggr. pf, 4) Tobackspacht. Summa Rtbl. gar. Pfs 5) Bacofenpacht. Summa“ NRthl.*ggr. pf. “7 6) Pacht von verſchiedenen Gewerben, 2) Muſikanten» Pacht 2 ö b) Bani der Schweineſchneiderey 8. „Summa“„Rehl."9öt.. pf E Summa Capitis Vtt, Recapitulatio, AE;|„„MRtbl. gat. dte Ei 1. EINEIN Gefäle 7 dn vai er" Caput I[. Unſtändige Gefälle Haf nean 2218 meg|| Caput III. Contribution 8 8| Caput IV, Dienſtgelder s 8|| Caput V, Allerley: Zeitpächte z.. 8 Summa aller in Pacht gegebenen Gefälle und kleinen Pächte 11693]118Ix8 Tt2 SE Üb Nane 2 AE Gb te= erin antnäit fnmmnä Rie hn Er Viers 330 oE Ee Vierter Abſchnitt, WER u Von der völligen Berichtigung des Pacht« Veranſchla» gungs- Geſhöfts, Erſtes Capitel,. Von dem Haupt- Pacht- Anſchlage:-., H:>?“ FG. Le“| DJs die Speeial- Anſchläge wird von jedem Pachtſtücke der Ertrag berausgebracht, Werden nun dieſe einzelnen Summen zuſammens geſeßt? ſo entſteht daraus ein Ganzes. Dieſes" iſt der Haupt- Anſchlag, Würden mehrere Haupt Anſchläge von combinirten mehrern Haushalten, zum Beyſpiel, von mehrern Vorwerkern zuſammengeſeßt; ſo erwächſt dars aus ein General» Pacht- Anſchlag. C. 7'- Die Zuſammenſeßung der verſchiedenen Special- Anſchläge in eig Ganzes, kann auf zweyerley Weiſe geſchehen, Cs werden nemlich entwe der die Summen, die nach Abzug der Zinſen auf das Superinventariunz und des dem Pächter zuzugeſtehenden erlaubten Gewinnes-als.reiner Ertrag bleiben, aufgeführt; oder der ganze Ertrag ,. von dem nur die auf jeden Artikel zu verwendende Koſten abgezogen ſind, werden in Anſaßz gebracht, Bey jener Verfahrungsweiſe kommt die ganze zu gebende Pachtſumme her» aus. Bey der leßtern aber muß man erſt noch die Zinſen des ganzen In= ventarit, welches zuſammengerechnet wird, und ſodann auch für den Päch» ter einen billigen Gewinn von dem Ganzen abſeßen, Das Reſultat von beyder Verfahrungsart iſt einerley, denn die zu gebende jährliche Pachte ſumme bleibt übrig. Beyde verſchiedene Arten ſolches Anſchläge finden ſich am Ende dieſes: Capitels unter A, und B, 324 2 1 2008 wie S. 34 gee m die Duft 8 Wenz;! den mand der Gebiy ufs 8 Geſhafin] fin duch NUR ieh uf Rehn halten wt Werbay, nſeh hung jene Wein[al » Ou WEN hn jährl dM: es etford den Aba STIESS dH ee 2I0En s- mn AACH WEA TAES BEHAR EN UBA Abel I <<< PES... F-2. 0506 7 Hi, WIIRE It RÄ Se Idi iert gG en KE R de Äh 2-2 IM:|; Man wähle aber, welche Weiſe man wolte“ ſo wird doch immer noch etwas von der gebliebenen Summe abzuſelßßen ſeyn, Dieſes ſind diejenigen Ko! ſten.und Anſäße, welche auf den ganzen Hausbalt fallen, und. deshalb nicht von jedem Artikel, weil ſie nicht um deſſelben. willen allein nothwendig ſind, ab? geſeße werden konnten, Hieher gebört.die Untephaltung derjenigen Leute, welche 67 4 die Aufſichtzüber das. Ganze führen, und. um. des Ganzen. willen. Dienſte leiſten. mußten 5. andere Ausgaben„; die;.des Ganzen„wegen nöthig werden; wſhlq» Abgang, der zwar jährlich bey dieſem. und. jenem. Artikel vorfallen kann, den. man aber nicht beſtinamt auf denſelben vertheilen kann 3 Unterhaltung der Gebäude„ die unt des. Ganzen willen da ſind 3 öffentliche-Abgaben., die auf das Ganze fallen, und. was dergleichen Ausgaben nach der beſondern Beſchaffenheit des Dertlichen mehr ſeyn. können, Die gewöhnlichen. ſollen hier durchgegangen werden„und. dieſe werden einen Maaßſtab. in beſondern vorkozimenden Fäilen geben. 6. 4. der Ertteg- 1x"Anf große"Oekoniomien"muß ein Verwakter“und bey weitläuftigen zuſammen; Rechnungsweſen ein Schreiber), oder es. müſſen"auch wol deren mehrere ges Anſchlag, balten werden.:: Der Verwalter beſorgtnicht allein die: Aufſicht über“den ushalten, Ackerbau, fondern er muß auch" auf den ganzen Haushalt und die dabey oft dars angeſtellten Leute Acht baben. Alfs können die Koſten, die durch"die Hal? zung jener Leute verurſacht werden„ nicht auf einen Yrtikel des Hausbalts allein fallen, 7 einein 6 5 h(nte! Nachdem der Hanghalt von größern oder minderm Umfange“iſt, bes enten kommt ein ſolcher Verwalter 40, 50, 609 Rthb. oder:auch noch“wol-mehr, E Erttoß an jährlichem Lobn2,- Er bat dabey aber: auch Accidenzien,/ zum"Beyſpiel auf jeden das.Meſßſegeld: von den::zu verkaufenden-Früchten;: die'man; jedoch nicht zur gebracht, AusFabe bringen;kann 7: weil ſie niche! in. die-Sinnahme kömmen,'- Bey une het! Beſtimnwng ſeines Gehalts imuß'man: doch aber Rückſicht darauf nehmen. anzen In» IGas demſelben an Miethpfennig'; Weihnachtsgeſchenke und dergleichen ges ven Pich! geden wird 7 muß.-allerdings in Anſalz gebracht:werden. Die Beköſtigung ſultat von muß wirtbſchaftlich angeſeßt!-werden„- uns dazu"wird wöchentlich 71 Rthi, de Pods wohl binreichend ſeyn, es müßten denn:ganz beſondere Umſtände ein Mehre, finden ſich res erfordern, Ruch für das demſelben zu haltende Bette muß etwas für pE den Abgang gerechnet werden, Eben dieſe Koſten ſind auch für einen Schrei: 6,3 2.8 Te 3 ber 333|. Wierker Abſchnitt 15. ber anzuſeßen, es ſey denn, daß derſelbe vielleicht am Lohne etwas mehr erhielte„ weil er keine Accidenzien Hätte, 7%%1--4+7 14.4 Ens: 0a mne 087 Eine gleiche Bewandniß hat es mit der zu haltenden Hausbälterinn, Dieſe muß nicht allein bey der ganzen innern Hauskaltung, als dem Mol» kenweſen, Backen und'ſo weiter, Hülfe leiſten, fondern ſie muß auch die Zubereitung, der Speiſen für den Pächter und alle: auf den Haushalt zu Haltende Leite beſorgen. Miethgeld, Lohn, Koſt, Weibnachtsgeſchenke Unterhaltung des Bettes, und was ſie ſonſt etwa bekommt, muß in Ans ſaß gebracht werden. Dieſes iſt abermals nicht aller Orten gleich. Sie ſoll nur eine Gehülfin einer fleißigen Hausfrau, die ſich, wie ihr gebübret, ſelbſt um die innere Wirchſchaft bekämmert, und nicht die Dame macht, ſeyn, nicht aber die Hausfrau ſelbſt, und wohl“gar eine Zubereiterinn feis uer Leckerbiſſen. Das am Ende dieſes Capitels folgende Berzeichniß wird bierinn ein Beyſpiel geben. F. 7- Eine Küchenmagd„- auch nach Erforderung der Umſtände wol eine Hausmagd, muß ſowohl-wegen der ihr zugetheilten beſondern Geſchäfte, als auch zur Hülfe bey maachen andern gehalten werden, zum.Beyſpiel, um in der Eradte beym Banſen des Heues und der Früchte mit'zu belfen, und was. dergleichen mehr iſt,- Die Unterhaltungskoſten müſſen alſo auch fär dieſe angeſekt werden, und. das erſt angefährte: Verzeichniß liefert davon gleichfalls ein Beyſpiel.'- S. 8. Wenn kein eigener Backofen bey einer Oekonomie vorhanden iſt: ſo muß mich das'Backelohn für Brodt und Kuchen für das ſämmtliche Ges ſinde angeſeßt werden.: Dieſes. fällt gleichfalls nicht auf einen beſondern Artikel des Haushalts]/ weil die:Conſumenten. bey:mehr als einem Geſchäfs te: angeſekt ſind: Wo-eigne Backöfen: ſind, wird wohl: ein gewiſſes Bier. als' bey dem: jedesmaligen Backen ein Maaß für jede Magd, die dabey hilft, gegeben. Dieſes wird nach dem Preiſe des Biers in Anſchlag ges - bracht, nachdem die Anzahl der Gebacke nach der Conſumtion berechnet iſt. Wird aber für jedes Geback nach der Scheffelzahl ein Gewiſſes an Gelde bezahlt; ſo kommt dieſes zum Anſaße«'> 1 4-4; 7? 6.9. 08 Yeſm für 9 Wabe ſu, G finde eſ Wehen mihi Alofttt ren fic Wau "e hben) füt, jünehm! faufende iar Re . Wilß ay Winde Was Wehe Alten, dem Moh 3 auch die vöhalt zy viſchenfe, ß in Urs ih, Git gebühbret, ' modt, einn feis iß wird wol eint ſt) als viel, uh ei, und auch für t6 davon iſt: ſd 44 2 .. 7: Wenn man-dieſe.Verfahrungsweiſe genau berrachtet:,.ſo-Fann: man ſie nicht billigen, Ulles veraltet und nüßt ſich der Natur der endlichen Dauer aller Dinge nach..ab... Dieſes thun alſo auch-die- Gebäude, Einen ſolchen Abnuß muß billig der Eigenthümer tragen, bier aber wird er dem Pächs ter aufgelegt, deſſen Handlung doch nicht Schuld aa dem Abnuße iſt. Dean für den“Gebrauch bezahlt er ſeine Pacht, weiler. ſouſt: wenn man ihm.zum Beyſpiel- keine Ställe; und. Scheuren. gäbe. vom. Acker und. Vieh nicht ſo viel Pacht. bezahlen.„köunte... Nur. das kann er-geben, was nach Abzug der zu Gewinnung des Nutzens nothwendig zu. verwendenden Koſten übrig bleibt. Außerdem lebrt die Erfahrung, was für einemißliche-Sache es- mit den Taxationen iſt...-Sie beruhen, auf-willkührlichen Meynungen. der Wardirsleute; und wenn. dieſe.n0und wohlmeynend, ſind.z ſo iſt es. doch: in vielen Fällen nicht möglich, etwas beſtimmt Richtiges anzus geben>. Denn welcher Werkverſtändige kanu ſagen„ wie viel ein und eben die Sache, die zwölf Jahr länger gedauret hat, bey ibrer nun. länger ges daurten Geſtalt„. im Preiſe vun. weniger werth iſt? Das. iſt in. der-That umpöglich.- Aus dieſen und. andern Gründen fallen denn auch die„Taxa tionen ſo verſchieden aus, daß eine. durch die Dauer doch.nicht Heſſer gewors dene Sache nach Verlauf einiger Jahre höher gewürdigt wird,,„als ſo viel Jahre vorher, Dagegen werden wirklich verbeſſerte Stücke oft geringer tas xirt. Hieraus entſteht dena die üble Folge, daß die Pächter die Gebäude nicht in dem beſten Stande erhalten, weil es gewiß iſt, daß ſie bey der ges von very [0 geringen als bey tan werds By getöhuſlt meſſe 6 gur dieſe war teilhaft als für€ Vebeit dat ſehung du zum wußte nt ſaßes zu! wendet) verdütit, erfüllt u! anz 10 QOrbiudy jeh im bauligen fat I ſch, y Pächter 0 ſun branch de ſofort x Es fe die zu javlnde defür iw ihm ana ſhwer,) Hängen, Üederibs din, Dip Nhe Werheg Vinthſchafn )e übegehn, 't; ſo nvß x per geſät [ende Pide ta; der zin hie fo aut; 0 allerdings eh an hen Dauer hen ſolchen em Picht bnyße iſt, vent an und Vich was Da n Koſten e Sache "gen det nd find; 1 an and«ehen nger a der That ie Jory e(gewor ; ſo viel inger 9 Aebaude bey det ge von der völligen Berichtigung des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 335 geringern Taxe, deren Betrag Ke vergüten müſſen, immer noch.beſſer ſtehen, als bey.den Unfoſten, die ſie zur“guten Unterhaltung anwenden« Dena ſel; ten werden ihnen dieſe erſeii.|: GZ 45. Bey dieſen in der Erfahrung ſich gründenden Umſtänden iſt es am geraßteten, auf die Unterhaltung der Gebäude jährlich eine gewiſſe anges meſſene Summe, die durch Bauverſtändige zu ermäßigen iſt, auszuſeßen«, Für dieſe müſſen die Gebäude ſodann im guten Zuſtande erhalten“werden, und es iſt dieſes als eine Accordsſumme anzuſehen, die immmer ganz vor»! theilßaft ſeyn wird; weil für einen 2andwirtſy' das Bauen nie.Fo Loſtbar iſt, als für einvs andern, der ſich mit den Fuhren und mancher. Tagelöhner» Arbeit den Vortheil richt machen kann, als jener. Eine- jährliche Nach» ſehung: durch einen Daumeiſter-- würde. auch»ergeben„1286..die. Gebäude.„.i1: gutem bauligez-Stande erhalten werden. Wey einer ſolchen. Sinrichtung müßte aber der Pächeer die Gebäude ohne alle fernere Anſprache eines Ers ſaßes zurückliefern, weil ihm das ſchon vergütet iſt, was er darauf vers wendet hat. Wey einer Rückgabe nach der Taxe erhält er es ſodann erſt vergütet. Nur damn, wenn er ſeine Verbindlichkeit, ſie zu erhalten, nicht erfüllt und ſie hätte ſchlechter werden kaſſen, müßte er den Schadet erfeßen, Ganz neue auf ſeine Koſten mit Bewilligung des Sigenthümers aufgeführte (Sebäuds aber würde er allerdings vergütet erhalten. Am beſten“ bleibties jedoch immer, wonn die ſämmtlichen Gebäude auf Koſten der Bau- Caſſe in bauligem Stande erhalten werden, und der Pächter nichts damit zu thun hat, Jn dieſem Falle iſt man wegen der guten Erhaltung der Gebäude ſicher, und der aus einer Taxation entſtehende. Schaden für Pächter oder Eigenthümer iſt'nicht zu fürchten. Bey einer jährlichen Nachs ſehung würde es ſich auch finden, ob der Pächter durch ungebührlichen Ges brauch den Gebäuden Schaden thäte« Ja dieſein Falle müßte er denſelben ſofort erſeßzen, +7. 140: Es pflegt auch den Pächtern zur Bedingung gemacht zu werden, daß ſie die zur Brandyerſicherung. jährlich für die Aſſecuranz, der: Sebäude zu zahlende Beyträge.mit übernehmen müſſen... In. dieſem Falte..muß auch. dafür etivas. abgeſeßt werden, dean ſonſt müßte es der Pächter von ſeinem ihm.angewieſenen Gewinne nehmen, der, dadurch gemindert würde, Cs.iſt ſchwer, dafür eine. Summe, veltzuſeßen, weil.die-Beyträge vom Zufall abs hängen.:- Durchſchnitts» Rechnungen; geben; hier auch„nicht eingzal eine Fredersdorfs Anleitung.: Uu Wahr»- EEE TEESE IETI ARIE II Ernen u“ 336 Vierter Abſchnitt Wahrſcheinlichkeit- Nimmt man ſie alſo zum Grunde: ſo muß man ſie als eine mit. dem Pächter accordirte Summe, für die er den Beytrag-über- nimmt, anſehen,» 46258 6 S.'I2% Wenn die Zinſen des Superinventarii nicht bey jedem einzelnen Artikel ſchon angeſelzt ſind:„ſo muß ſolches zur Verzinſung Hier.im Ganzen ange» ſchbt werden. Die ganze Summe entſtehet aus dem einzelnen auf jeden Ars tikel verwendeten Anlage; Capitale, 7504 SY. IS. "Es iſt in dem Vorhergehenden bey den Special+ Anſchlägen ſchon oft des Superinventarii und deſſen Verzinſung erwähnt worden, Aber es hat ſich noch nicht thun laſſen, allgemeine Grundſäße veſtzuſeßen, nach denen Das Superinventarium zu-beurtheilen und zu beſtimmen iſt, Hier ſoll dies ſes alſo geſchehen DA: S. 19. -- Das Superinventarium iſt. ein von dem Pächter anzuwendendes Ca» vital, welches während der ganzen Pachtzeit in dem Haushalte ſtecken bleibt- und nicht eber wieder heraus genommen werden kann, bis die Pacht abgegeben wird.-„Hiernach wird ſich nun beſtimmen laſſen, was eigentlich dazu gehört, und zu einer Verzinſung angeſeßt werden kann, SC. 20. Hieber gehört dasjenige, was der Pächter auf die Gebäude bezahlen muß. Werden ihm dieſe nach dev Taxe übergeben: ſo kann er es nicht eher wieder bekommen, als bis er ſie nach ſolcher wieder abgiebt, ' CS. 21.; Ferner gehöret dahin dasjenige, was er für das Zug- und Zuchtvieh anwenden muß, Denn hiemit hat es eben die Bewandniß. Über für das Berkaufsvieh kann man ein ſolches bleibendes Capital nicht anſeßen. Zu dieſem Verkaufs Viehe gehören Ip I) die Hammel und Merzſchaafe, Denn wenn der Pächter gegen Ende des Monats Junius oder im Julius die Pacht antritt: ſo verkauft er die alten Hammel und Metrzſchaafe in dem nächſten Herbſte, alſo ein paar Monat nachher, und ſeine Auslage wird ihm erſeßt. Die Erſilings- Hammel verkaufter das-Jahr'nächher, und' die Jährlings- Hammel das zweyte Jahr, Alsdann bekommt er'ſeine'Auslage wieder, und kann 2000 : 1; 14 DES au von uh in! cm, ja ewas und die| Pag) )) fat in Ei 3): ym2 0 4 NW und Che ſarhm, Jun Pide p7 101007 fet, Cendte vid, f Kbrige Vr halte zen Verglei Hit Grit faltung Hit, hib, ſ! J ju von der völligen Berichtig. des Pächtveranſchlagungsgeſhäfts» 337 u m ſi auch in Hinſicht der beyden leßtern-Viebarten wegen des Abgangs nichts 99 Übe rechnen, weil derſelbe durch den böhern Preis erſeßt wird. Wollte man IE ja eiwas thun: ſo müßte man die Auslage dafür zum Capitale rechnen, und die jährigen und zweyjährigen Zinſen zuſammen gerechnet, auf alle Inen Artit4 Pachtjahre vertheilen. anjen Qnges 2) Sind die jährlich auszumerzenden Kühe, die der Pächter mit bes [ jeden Yat kommt, Verkaufs- Vieß, und das dafür ausgelegte Geld kommt wieder ein, Sie müßten dann ſchon früher verkauft ſeyn. 3)«Ulle Berkaufsſch veine gehören bießer. Sie werden nach Verlauf von 2 bis 6 Monaten wieder verkauft, und. die Auslage kommt wieder ein, h ſhon oft (ber es hat S. 22. 'ach denen Alles, was für das Feld» Inventarium an Gail und Gaare, Pflug x ſoll dies und Tgge- Lohn und Einſaat, ſieſey ſchon geſchehen, oder müßte noch ge? ſcheben, bezahlt werden muß, bleibt die ganze Zeit über in der Pacht, Denn die Einſaat muß zu der folgenden Erndte von der erſten, die. dex endes€3 Pächter tbut, wieder genommen werden, / [te ſtecfen SG. 23. die Pacht Fetner wird dasjenige ein bleibendes Capital, was für die Conſuin' eigentlich tions: Früchte für Menſchen und Vieh, ingleichen zur Futterung des leh. tern, an Stroh, Heu, Spreu und Salz und dergleichen bis zur nächſten Erndte angewendet werden muß. Denn die nächſte Erndte erſeßt dieſes nicht, ſondern muß die Conſumrion auf das künftige Jahr hergeben. Der Spe übrige Unterhalt für das Geſinde kann bis auf ein weniges aus dem Haus» s uit halte. genoinmen werden«- Milch, Butter, Käſe, Schlacht- Vieh und dergleichen iſt da, FS. 24. 7 Zuchtbieh. Hiernächſt bleibt auc) das Capital, welches auf die Acker- und andern (ber für GSeräthſchaften, Pferde-» Geſchirr, Betten und dasjenize, was zur Unters auſehen haltung der Wirthſchaft ntothwendig iſt, als Milchgeräthe, Schaafs Hürden, andere Gefäße verſchiedener Art, angelegt wird, in dem Haus? (er gegen halte, ſo lange er geführt wird.- verfauft UE: „ap 5 Das für Bäume und GSattengeräthe zu Bezahlende gehböret auch M Hieher;. ml das per, 18: S6 Uu 2 6, 267 auß SEL SEB La ren nnen Simm m mn eml ammmarnn en fmmmun Är 338- Wiertex Abſchnitt :; S. 26. 30324 5 Daßjenige ,' was für das Teich/ und Fiſcherey" Gerätbe- Jüventarinum gezahlt wird, iſt ebenfalls ein in der Pächt bleibendes Capitals; es'wäre dann, daß etwa Verkaufs: Fiſche unter den erſtern wären, in deren Be tracht eben das ſtart findet, was oben von dem Verkaufs, Viehe geſagt iſt, Das für dieſelben Gezaklte iſt fein bleibendes Capital. 4. S.: 27:; WETEN Bey den Braugerätbſchaften kann alsdann wur ein Stüpelikivewtarium ſatt finden, wenn ſie dem Eigenthümer nicht ſammtlich gehören, der jedesmalige anzießende Pächter ſolche dem abziehenden jedesmal ver? güten. muß. Wird aber das Holz dazu frey gegeben, und die Böttcher: koſten ſind mit Einſchluß des Hauerlohns jährlich in den Koſten- Unſchlag gebracht worden: ſo kann der Pächter dafür keine nochmalige Vergütung erwarten. Werantwortlich wird er aber alsdann, wenn er ſie verſchiechtert bat. För die Braufrüchte bis zur Zeit, wo von den geerndteten Früchten Malz gemacht werden kann, kann aber deshaib nichts zur Werzinjung ans geſeßt werden, weil die Anlage durch den Verkauf des Wiers wieder ein? fomint,: C. 28. Es können außer dem Angefährten nocr< mehrere Artikel vorſallen, auf.die ein Anlage- Capital verwendet werden muß, Dathin gehören alle bleibende Melisrationen und Anlagen, die einen immerwährenden. Nußen bringen.„Zum Beyſpiel, die Ziehung nüßlicher Graben, Austrockmug der. Moräſte, und Urbarmachung derſelben zu Aeckern und Wieſen,'und was dergleichen mehr iſt, Muß der anziehende Pächter ſolche dem abzies henden ſeibſt bezahlen; ſo legt er ein ihm zu verzinſendes Capital am S. 29. Es iſt in Der That nicht gut, wenn. das Superinventarium zu groß wird.“Obgleich der Eigenthümer das Anlage: Capital nicht baar ausgiebt: ſo. hat es doch den Nachtheil, daß der Antritt einer Pacht zu ſchr erſchwert wird, folglich zu wenige Competenren ſich. dazu finden können. Denn.es gehören ſehr vermögende dazu. Es folgt aber auch bey Pachtungen nicht immer, daß der reiche Pächter ein quter Wirth fey. Cin minder wohl+ habender, der aber. eine ſo große Anlage nicht machen kann, iſt oſt ein beſſers Subject, welches die Pachtung verbeſſern, und einen bleibenden Nußken und Gewinn dabey gründen kann. So viel es alſo möglich iſt, muß vm dt ywß man vielmehr! auf ang Bey petit unz di! Nu al! guje 59 Ouventari Quarz; Y die Felder obzlach d Pflug/ 11 Joar wu un Yb un (eie viel ſind, A ſchlagen, ſchiehet, Alles werd b(eſes eint tracht der Tyre gel leiche Du jeßo wirf Vicht, ge JO UNG Wan Fann d tſ J ab: im S Griinde 7 wiſt, JD Copa au muß man gebrauchten ande ny Werden Dit GU Wt; es tat 1 deren By e geſagt iſi wentarium 1, ſondern jevmal vet ' Götte: - Unſchlag Zergütun ſchlechtett 1 Früchten inſung als wieder ein? votfallen, höten alle 1. Nußen Fodining 1, und 1. zie "u" zu groß auggieht; erſchwert Denn es jen nid! er wohl | oſt en [eibenden lid ity my SII Ef ANTA SN ILIA dure müh <“F=„ERN Ie;: 32. 25* EI Ge Si IEE a m ZI eb 5 ius BRD nnn<== ee von der völligen Berichtig. des Päachtveranſchlagungsgeſchäfts. 339 muß man dabin ſchen- daß'das7Superinventariumnicht zu hoch werde, vielmehr nüßliche! Anlagen ſelbſt erſeßen; um. ſs mehr] da durch die dar- auf angeſekßte Zinſen die Pacht doch gemindert wird. Bey Verfertigung des Anſchlages muß ſchon Rückſicht auf das Su perinventarium'-genommen werden, Man kann ſolches durch die Bergleis Haupt- Anſchlag von dem Amte N, in ganz koſtenfreyen Anſäten nach der. ;„abeihlndn PM 1-0 |„Mh. gar. zf. ? 5,>& 1.775'1: T|; ii:“+ 4. T 1) Vom Ackerbaus g; zt Ji483) 6] 3 2) Vom Wieſewachſe 5 3.:1.409/7121) 2 3) Von Gärtens; 9 d| 48] 72| 4) 9 4) Von Weiden I 6. 2 as 2 1011 5) Von Kindviehe 9 FU 83,12j11 6) Bon der Shhäferey 8 00 I 158 12: 6 7) Von: der Schweinezucht"-;)b 2121221 3 8): Vom Fedexviebe- o wg| 221.81 8 9) Vön der Fiſcherey; um 22 00 IE 49) Bon der Bräuerey= 0:| 982'19! 3x Summa der Pacht von vorbenannten Pachtftücken -- Nota, Es würde ganz leicht ſeyn, dieſen Anſchlag wier derum in einen ſolchen,' worinn die Pacht auf, jedes Einzelne, als einen Morgen Acker„ Wieſen, ein Stück Vieh und ſo weiter angeſekt würde, umzuwandeln. B. Haypww 158 j 6 212122] 4 0,80 81 20/2114 992 19! 91 € Ip WTE nN"u | | | Dowpb .<< 27 =. md? omega geen en menen menen A NIAITT ÄH DAETEG EI IIR IEE mne Fiu dg= FEIGEN E 57 A 6 KESE 7v- Hon der völligen BeriGtig,,des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 347 uuns 07 B.>+ d 44 Ft von. dem Amte N;.von-deſſen koſtegfreyel „welchem. die-Zinſen.auf das Superinventärium und -- die Competenz des Pächters noch abgehen.+: 3 Eitradt von „Rthl...ggt. vf. 7) Bim Ueherbau[pin Spteial: Anſchlages cu,- 4 USR 1ed344] 3) Von Gärten---------- Gm nn bur i E S ih 3. 7„GIE 9+ 4)'Von Weiden:| EITER I: 5):Vom Rindviehe. EM ISUY KEINNGE:[9 Be HD ASEN 6) Von der Shüfry|... 3 MATIS IN 17 7) Von der Schweinezucht.* ,s 2927705 M 40 NIE 1ER IE: 8)|Vom Federviebe;[8 AR MESSE DEE DTH 9) Von ver Fiſcherey Ei PE IOR TERZ JL869 1:5]; 19257 |, 406113 33 3720 51 4 528/10 393,22 6749 wo 3551231. 1343/12 10) Von der Brauerey 7) 179 DNA 208 Se Dra R UNGE - Hievon muß noch abgeſeßt werden: 3) die Zinſen auf das Superinventas rium, welches nach.der Anlage lub X;„; 5 j.3 apa fa: fich auf 3176 Rthl. 12 ggr, beläuft,>,.. wovon die Zinſen zu 4 pro Cent betragen 127Rtl, 1 gat. 6 pf.|. 2) Die auf das-ganze fallende Unkoſten mit Ausſchluß deſſen, was auf das 3 Superinventarihin darin angeſeßt iſt, 7 5“ und unter| vorfiehenden ſchon mitn| ſteckt, mit: M 136 3) Das für des Pächters Gewinn nnd Un? terbalt nach den Special Nnſchkägen 117: WB: Angeſckte, iwelches ſich nach beygehens* ms) Sten der Berechnyng unter. 27. beläuft anf 51432%): fifa] LIE 0.4 wS Auf Rindviehe müſſen anſchlagsmäßig" auf den] M HE 66, ven(erdee-4: 305 SE. | Amte ſeyn: HEEL 4 40 WEROHGE PDFS EX Y; 58 Kühe befrägt 3 Stüc. zu 1x Rtbl.“ MEI LEie[638 SE HEHRENs|f“ iaFäids[1400| 4:| harm An Stall: nud Milchgaräthe wätnach dem M|.|3m«, 4(in tocou der leßtern Uebergabe vorhanden" 4 BEDI FJ 240 ba An Schaafviehe muß anſchlagsmäßig"auf vem]'P"8 Soon 1183:| ; Amte ſeyn: ej H GEE 5327 Nah, 24 Böcke,| beträgt»3 Stück x Nehlt-a8 9929 a 42 nn kazhang ni 445.„Mutterſchaafe, ws I Mible HD 667|12 0 "SBSGEEDE umg.„1 70912: Jm 3507" tt Hercſchaftlichem SENE EE fär| 309 12||: Ä Kommt auf das Superinventarium!'s 400- De SE EFRE GN 45. ne, vonpen. 0: GE 28" Uebeigab LE 24 EE|| j1631| 121 pr mmm III WEER. von der völligen Berichtig. des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts, 349 Des Suden An Javen-| Das Super- bentanun Jernere Berechnung des Superinventarii bey tario iſt ers| inventarium a n dem Amte N..| forderlich,| beträgt. 1: i| IHM„IE EISI Rt)„agr. pf. NRtbl. ggr. pf. 'Transport 4 1631 12 Behuf der Schiveintzücht:„muß anſchlagemäßig| !- gehjalten werden: 3 Stück Eber„ beträgt das Stuc> zu 7 Rthl, 211213 30 Stück: UM: a Stück 5 Rthl, I 1801 22m: Summa e iw GPRS WEH ES Rb(22040 54 An Hertſchaftlichein Inventario iſt vorhanden| 1756| Kommt zum Superinventgrio /- 125 aut, voriger Urbergabe betrug das SEN dhe tarium auf die Fiſcherey Bb. 240 An Conſumiionsfrüchten an Waizen, Rocken jus ENEN 7 al Gerſte iſt bis zur Erndte erforderlich für«41,4. 80 Für allerley Victualien an Speck 2c. 4 j 5 An Stroh war nach der vorigen Srop a vor;; banden für---- 36oi| An. vorräthigem Miſt, Spreu und Raf"nach- eben derſelben 30 Die Melisrationen an Gebäuden WerBin nach einem gemachten Ueberſchlage betragen 1 FOC Die Melioration an aufgeworfenen und gezoge: neu: Gräben an Aeckern und. Wieſen, auf Ur]- “bharmachung der leßtern werden ebenfalls nach) einem obngefährlichen Ueberſchlage betragen 4:| 160t: Summa/ 3176112 Nota, Das Pferde- Inventarimn iſt desbalb nicht in dieſem Verzeichniſſe begriffen, weill jj|. 208 224 ES das Capital zu Anſchaffung der Pferde und|... 1.-ZE 4 0 ven die Zinſen davon in dem Specials Anſchla. 1* 1. Ee. ge vom Ackerbau unter den Koſten ſhon|- 26% angeſekßt ſind,.] 359 Bietfer Abſchnit- 1568 347 Berechnung 7 aT deſſen was dem Pächter des Amts N. nach den Speeial- Anſchlägen zum Gewinn und Unterhalte angeſckt iſt, : et 13 Beth, gar. vie x) Auf. den Ackerbau' 18"4 ebi: 46900 2) Auf Wieſewachs; g 32 8 80 Z/28 1101 4 3) Auf die Gärten HS;»| 100132] 3 4) Auf die Weiden 8 8 3'19 5) Auf die Rindviebzuht a 78 74| 7) 3 6) Ruf die Schäferey' u 1»| 197| 1125 7) Auf die Schweinezu 9) Auf die Fiſcherey. as I: g 76 4/18 12) Xuf die Brauerey| ud BES RTE SES 5 143/12 IM 34 03 9. Summa 1170 11132] Sl10 Bemerkungen zu vorſtehender Berechnung. Es könnte ſcheinen, als wenn dem Pächter ein zu hoher Gewinn und Unterhalt gelaſſen wäre. Denn der kofienfreye Ertrag beträgt 4480 Rthl. 16 ggr. 9 pf., die Avende 3348 Rthl. 7 gör. r1 pf., und der Antheil des Pächters 1132 Rtbhl. 8 gar. 10 pf. mithin ein Viertel des Ertrages. Allein folgende Gründe rechtfertigen dieſen Anſaß: r) Es iſt alles auf das genaueſte zum Ertrage gezogen worden, und bie iaufzuwendenden Koſten ſind ſo angeſeßt, was ſte nach gewöhnlichen Preiſen-und Ereigniſſen gelten. Zum Beyſpiel, die Erndte: Koſten ſind ſo in Anſchlag gebracht, wie ſie verwendet" werden müſen, wenn die Wite terung günſtig iſt. Bey ungünſtiger Witterung können ſie leicht ein bes träct dasjenige mit,“was aus den oben bey der Ankeitung zur Verfertigung des Anſchlages von der Schäferey angeführten Gründen von dem zwar erfols genden, aber nicht zu gewährenden Ertrage abgeſeßt werden muß. 5) Iſt die einmal verordnete Remißions- Clauſel ſo eingeſchränkt, daß der Pächter eine große Gefahr übernehmen, und deswegen in Stand geſeßt werden muß, Unglücksfälle ertragen zu können, weil er ſonſt leicht übern Haufen geworfen werden kann. 6) Tſt es für die Hertſchaftliche Caſſe gerathener, ibr ein gewiſſes Einkommen zu ſichern, welches ſie erbält, wenn der Pächter bey Kräſten bleibt, da ſie im Gegentheil auf mancherley Weiſe verliehren kann, wenn er unvermögend wird, den Hausbhalt ordentlich zu betreiben und zu ver! beſſern, welches lelztere Ausſicht zu böhern Einkünften in der Zukunft giebt, wogegen das erſtere die Minderung derſelben fürchten läßt. Endlich -- 7) kann nicht allein das Anlage Capital, welches ſich ſo genau nicht herechnen läßt, Leicht höher kommen, ſondery es wird auch. manches noch zu verwenden ſeyn, was man nicht in Anſchlag bringen konnte, Ein neues Etabliſſement an-einem andern Orte koſtet immer vlel. Da nun alles genau zum Ertrage gezogen iſt: ſo würde der Pächter offenbar die Nußung bös HIE wenn er die Zinſen von dieſem Capitale ohne. allen Erſaß VEeriÖ0Dre,' Ftever6borfs Anleitung.“ Vy H. Be- 352- Vierter Abſchnitt| van vit! Hb.; |:' 4 Berechnung Ged gehe s derjenigen Koſten bey dem. Amte N,, welche auf. das. DEE Ganze fallen, | Rthl. gor. vf. Jeet ;' Yiedt 1)„De Verwalter, I In Di Mägde 155 Maaß oder 3 halbe Faß und 23 Stübchen, 3 8: e a halbe Faß 3.Rbl. me 4 5) Auf Küchengeräthe- Auf die Unterhaltung deſſelben an Töpfen,: Keſſeln u. ſ.'w. 6) Auf Brennholz, Maaſen und Kohlen. Fär 180 Malter Holz, 31 g3r.8 pf. Hauerlohn, und 4 Rth(. Anweiſegeld; Wen. Für Wegebringerlohn 2 EE Für 114 Schoc>“ Maaſen nach Abzug der auf die Brauerey ſchon angeſeßten das Binderlohn, 3 2'gar. 6 pf.' Für dieſelben das bisweilen vorfallende Wegebringerlobn,] 2 Scho> 3 pf. 8 Fur 286 Scho>. Maaſen mit Einſchluß derer, ſo auf die Brauerey geben, das Anweiſegeld.ä 6 pf 8. - Für 7 Karren Kohlen A Karre 18 ggt+ 3 f. Köhler 1 und] KEEP SHE 5 Fuhrlohn 444 00080 7 150. 28 Für 286 Schoc>«-Maaſen beyzubringen und zu banſen-;3 2 Schock 4 pf. 8 0 Für 180 Malter Holz zu banſen, 3 Malter 2 pf. Für Holz ſägen und ſpalten|: mE Q Summa 53 Rhl, 8 ggr.* pf. 330 ws ad; 1124 IO] 3 „625 23) 4 6 ä VYy 2 Latus | 292|21|47 Vierter Abſchnitt Jernetre Koſten; die auf das Ganze fallett, Rthl. 1998196 Transpost- -' 7): Auf Neitpferde, Ein Reitpferd für den Pächter zu N 60 Ritbhi; Eins dergleichen für den Verwalter zu 9 40= Summa 100=. Zinſen auf dieſes Capital zu 4 pro Cent Dergleichen Pferde können wobl zehn Jahr geritten Werben und dann find ſie im Verkaufe noch die Diſt werth», es iſt alſo der jährliche Abnuß Für Haafer auf beyde wöchentlich 23 Scheffel, beträgt jähr, lich 330 Scheffel, und den Scheffel zu 9 897 9. Zwey Fuder Heu, ä„Fuder 7 Rthl. 5 Hufſchlag, jährlich 3'x'Rthl. 32 86t. für beyde teig Fär Sattel und Reitzeug, 3 x Nhl, t3 9gr, 10 7 Für Arzeney, 3 16 ggr. Auf Stallgeräthe an Striegel, Cartätſchen, Stall; Einier r r f. Für 2232 Pfund Dehl auf die Stalleuchte Dem Knechte Miethgelid.=. 9 4 IE Demſelben Lohn| 0. I|. Für deſſen Beköſtigung DZ Abgang und Unterhaltung auf ein"ein einſchläfernes Stallbette, Summa 138 Rihl, 22„ggr, 53 53 pf, 8) Auf. Erhaltung der Wirthſchafts- Gebäude, Hierauf iſt nach der Würdigung der 7) Daune ſandigen jähr]: lich zu verwenden 9) Auf Brandverſicherungsgelder, Dieſe haben in den vorigen 6 Jahren nach einem Den 292121145 "38| 2|u* 50 -. 71218 ſchnitt betragen€? TAG | 488[22535 Ds ji ver hl Jux ſcMAhe Yyf 368 3 YuftG “jm Yuf dat Auf das "Epe Ayf des Yi€ hf va Gypy Rt nh "wicht Auf ine füh, Wd ji: Gym ve;--> TETEN rs METTET 2000202-.-. = M3 000 GEIE.--..> cam = I Z- PRIES: es von der volſſigen Bcrichtſg, des SENS SERIE 355 S7 oſten,' die waufd das Gon falen. ; EEE Nthl."gg. pf. "HT EEN BREGIEH« HKRDCG NCPFansPobrt 488122 52 10) Auf das Superinventatium,| v Das zätze'Supetinventatium beträgt Nah“ (“der Anlage unter X, eä 3176 Rh, 1 12 g3r. Darauf iſt ſchon in den Special- Am ſchlägen M I SIS SEIE EE MS p» 97 Auf das Super» Fels 0 3 ee 1,7:* Suventarium 612' R 12 967-- fi, Auf das Gatten-Su-“ JEIN EE EEIDEN I EI EID PIEL ...|* perinventarium 125== Ee ME nN ZUE AN SEE IN 1 VAE IG REES SIE ORL NWERTUEIGHEHSEN| 'Superinventarium 490 EE ee ENI ERSEHEN| 18 Auf das Schäferey:* SEG IER EIE Rg HIE CEULASE ER 2258-. 155 8 Superinventärium 466= iw m EE 2,0 oo bkadieg 1 Auf das Schweine» MESURE SE DIARIES SEE ZER-. Vieh- Superinvent. 135- ue IG. BIE EE EE 8: Auf das Fiſchereys AE REET RG RN EEG S2 3 Syperinventärium 1 GRE GERI EEE DIER 158 Dre- Summa...- 34%% EEE 13.89t.. 335 uf I nohauf das Superinventar:. ew 3274 Ml.„39r- es. Mah 27 „3"welche an Zinfen zu 4 pro Cent VefGag In EREN"50 2 3 X - 33) För den Pächter. 1:44 I Auf mancherley außerordentliche Unfoſten und fleine Ungliets 053 pj g:ig Fälle, die nicht Reimißionsfähig ſind|'206]*|“ << SDRE N MIO | 104 IS ' ! 1 119918 33)418 | m j " 4 | 9 "8 50( yn. Hir (19 1 ) Ws' / 1818 jh! /Ä || Y 1 1| |) Zu deſſen“ Gewinn und Unterhalte“ iſt zu dm3Spiciäl An ſchlägen bereits angeſeßt 1132 Rthl. 8 ggr. 10 pf. Summa derjenigen Koſten, welche auf das Ganze fallen.| 739] 23165 i. WIT || ue 7 BE. SETE EIG 356: abu 96) SUB Abſchnitt: Ei: 8 Des vierten Abſchnitts "'Sweytes: Capiteli a wm Von der Unterhandlung über den Pachtanſchlag und den näher zu bes 464: Mimmenden Pacht- Bedingungen.| * wa *r 17: S4 Le E34 6.05 2. „285.24 5.589 41248 T, Wenn nun das ganze Veranſchlagungs- Geſchäfte beendigt, und man ſo weit gekommen iſt, daß-man. eine Verpachtung vornehmen kann:. ſo muß man tnit den ſich angefundenen Pachtluſtigen Unterhandlung pflegen. Der ganze Haupt; Pacht» Anſchlag und die Special; Anſchläge, ſammt den Berechnunget, worauf derſelbe ſich gründet, müſſen. vorgelegt werden, -Denu obgleich ein verſtändiger, Deconom ,.„der das Oertliche genau kennt, auch aus ganzen Anſäßen wohl beurtheilen kann, was er für. die-Nukßung eines jeden Pächtſtücks geben kann; ſo iſt es doch wahr, daß nicht ein jeder von dem Oertlichen durch allgemeine Informationen, die er genommen bat, ſo unterrichtet ſeyn kann, daß er alles vollſtändig darnach beurthbeilen könnte, Auch beſondere Beſchaffenheiten können ihm verborgen bleiben... Soll aber von beyden Seiten aufrichtig zu Werks gegangen werden:. ſo nuß alles ſs deutlich vor Augen liegen, daß keiner mit Grunde ſich über Zurückhaltung oder Verbeblung beklagen könne,„Am wenigſten. aber. ſchickt es.-ſich. für die Würde eines Landes Collegii, durch Verſteckungen eine höhere Einkunft erpreſſen zu wollen, Dadurch macht es ſeinem Landesherrn keine Ehre, und ſich ſelbſt Schande, Dergleichen=veraltete- ſo- genannte Cameral- Grundſäße, daß nian tür Plus. machen will, es geſchehe"auf welchem Wege es wolle, und.auf Rechnüng“desEigenthumsz:reines:»dritten.,:"müſſen: vers banner werden, Wird nun aber"auchioffen zu Werke. gegangen; zund jeinem Pachtluſtigen'alles zu ſeiner Belehrung und Beurtheilung vorgelegt: ſo karin man mit Recht verlangen, daß ex als ein Sachverſtändiger es richtig einſehen könne, UndFann, er dieſes nicht; ſo iſt er. kein.Mann,.;der Pachtun- geit zu ſeinem Gewerbe machen muß. Er hat. alsdann“nicht den mindeſten Stründ zu klagen“: 1daß&bey-einer Pachtung. ſeine Rechnungznichtzfinde, Selten pflegt ein neuer Anſchlag ganz erfüllt zu werden, ſondern er wird in dieſem und jenem Artikel noh behandelt. Iſt er mit der in dieſer Sache möglichen Wenqguigkeit gemacht: ſo muß zwar der angeſeßte Ertrag richtig ſeya, Indeſſen haben es ſich die Pächter einmal zur Regel 0m 24263 5,8 it. da 2[Ls 67 von dev dz ſt wem) N aneh wan fan, he) Wt ge fan heſſe, D!' pit anzu! Qinnes! im Gand Dhſhn da Eint wirthſcho - def jem ynd den? NO “%Y ſimmt| Protocol dew, als ſeinen. Ut Pac dis Anſe tifel geſch Kemißion und das nigmähig wißig a hübna Ih m E für die 3 De Pie In demn Y von der völligen Berichtig des»Pachtveranſchlagungsgrſchäfts. 357 daß ſie weniger bieten, als der Anſchlag enthält.- Hat man nun nicht mehs rere annehmliche.Competenten: ſs. muß man. freylich ſchließen,+ſo:gut als man-kann,: Denn-uicht immer iſt derjenige der beſte, der das höchſte Ge- both thut,„ſondern.manz.muß auf einem geſchickten, exfahrnen und ſleißi- gen Landwirth, ſehen, der..den Haushalt in gutem Stande erbält vnd vers beſſert. Deswegen ſind auch die öffentlichen Licitationen anf das Meiſigeboth nicht anzurathen, Man kennt die Vervortheilungen; die ein Pächter ſeines Gewinnes wegen machen; kann, und vermittelſt deſſelben iſt er freylich wohl im Stande ,-.quf einige mehr zu: geben.„;. vorzüglich. wenn er vie AWirthſchaft. im guten. Stande übernimmt, allein die Folge iſt ſchlecht, und die Sinkünfte fallen ſodann wieder herunter,..S ollte jedoch aber eine Hand! wirthſchaft meiſthietend verpachtet werden, und es trüge ſich der Fall zu, daß jemand gar über den Anſchlag böte: ſs muß er die Urſachen davon, und den Artikel, auf den er mehr geben zu können glaubt, angeben, damit man dieſes prüfen, und den Grund des Mehrgeboths unterſuchen könne, SPEERE 26-93 KA:> 844€: Wird ein Pacht» Anſchlag bebandelt: ſo muß der-Pächter ah be? ſmmt erflähren, auf welchen Artikel er weniger bietet. Es an ein Prot(ocoll aufzunehmen, worinn die Gründe der Behandlung“?! 81e mins dere, als die angeſchlagene Pacht, angeführt werden müſſen, Dieſes hat ſeinen. Nußen bey den Rettißionen; damit das zu erlaſſend-<"mtum nach der Pacht beſtimmt werden könne." Denn- wären auf y“ 920ze Summe des Anſchlages 500 Nthl. abgehandelt: ſo könnte dies“ auf ein paar Ar; tikel geſchehen ſeyn, deren Pacht nun minder iſt, würde auf einen Artikel Remißion gegeben: ſo muß dieſe in Verbältniß d- Foht beſtimmt werden, und das könnte man nicht, wenn man die-p-3ebandelte Summe verhält» nißmäßig auf alle Artikel vertheiken wollte. Denn diejenigen, die anſchlagss mäßig angenommen ſind, bleiben ſo bo-/- wie ſie waren, Cs muß dess halb nach der Behandlung ein behand-rer Anſchlag gefertigt werden, wovon ſich am Ende dieſes Capitels ein Byſpiel unter&, findet, EC.- 44,7„ADH a 07 MDR Es iſt nicht genug, die Pachtſitmme zu beſtimmen, die der Pächter für die Nußung einer Landwirthſchaft. bezahlen ſolls“ Hiebey würde vieles zum Nachtheil des Eigenthuümers der Willkühr jenes überlaſſen werden, Der Pächter muß wirthſchafilich benußen, und obgleich dieſes gewöhnlich in dem Pacht;Contrakte verabredet wird:x ſo bedarf es dech noch-. nähen qa Wr [1] „| Mu JIA 4,640 0 py | 568 2000 Wierter Abſchnitt/ nähern Beſtimmudgs Zudem wird dem Pächter zugleich fremdes Eigenthum anvertrauet, welches er zu ſeiner Zeit wieder zurückliefern muß," Man muß auch Sicherheit haben, daß man ſich an demſelben erholen könne, wenn ex ſeine Verbindlichkeiten nicht“erfüllt. Alles dieſes muß deutlich aüusgedruckt und beſtimme conventionel gemacht'werden, wodurc< das ganze Pachtgee ſchäfte bauptſächlich ſeine Richtigkeit bekommt. Dieſes iſt es, was man eigentlich die Beſtimmung der"Pächt- Bedingungen nennt, Denn Nebens Bedingungen, die außer dem Anſchlaze noch eine: Bürde für den Pächter Herden„"kann man hierunter“nicht verſtehen, weil;- wenn der Anſchlag ger mu gemacht iſt, dieſer alles enthälten muß,"was: der Pächter erfüllen kam,“ Kann er'noch mehr-zu erfüllen übernehnien: ſo muß er es doch irs gendwo an einem oder mehrern zu geringe ängeſehten Artikeln gewinnen können."" EIER CRE ISETU E28 TEE SEHNDE IE 2 ERE EE Der GSeſichtspunkt, der biebey zu faſſen iſt, iſt der, daß der Natur (Pacht- Contrakts gemäß, die Nußüng mit gebührender Erhaltung der Su EI der Pachtſtäcke, alſs obne Verringerung deren Dualität geſchehe, alle dechtſame erhalten, ſo viel thunlich iſt, die Wirtbſchaft in beſten Zuſtand 26, noch weniger etwas: zu. deren Nachtheil. unternommen, das dem P8chvu. zugleich mit. übergebene dem Verpächter. zuſtändige eigenthäms liche Invents.um(3 demſelben Stande erhalten. und. zurückgeliefert,. auch das Ey HÜ de des Pächters. ſeiner Beſtimmung gemäß im Stande bleibe, und. dem Saugbalte zum Nachtbeil nicht verringert- vertauſcht oder „gar weggebracht Wins, kurz, daß die ganze Wirtbſchaft in einem ſolchen Zu- fitande erhalten werde 46 der derſelben angemeſſene Ertrag-daraus erfolge, Das hiezu abzweckende Iv« nach einander durchgegangen werden. 7 4'%* 8. 6 Alles dasjenige/ wovon der 98r. NK 7 Ein Pächter pflegt auch wohl. gewiſſe beine Reparaturen ohnentgeltlich uh durh an'den nicht nach der Taxe übergebenen Gebäuden, als Weißbinder- Ardeit, 4 muß Stubenweißen und, Ofenſchmieren, Fenſterſcheiben- Einſeken, ANG Reparatur der Schlöſſer,-zu übernehmen,. Cs muß alſo deutlich ausges e Vepil drückt werden, was er übernehmen ſoll, Dergleichen Neparaturen aber auf Sie nigt eine gewiſſe Summe zu ſeßen, als:-auf 1, 2 vder etliche Thaler iſt nicht dy vorl rathſam/ weil."er ſie Dann'ſo ange. anſtehen laſſen kann, bis ſie dieſe Suns A WM me' überſteigen. 5 27%, mi395265% 117 7 4 My vj 1ERETEIUG VEEN EIE vn Das Feld- Vieh- und Ackergeräthſc KAEN Lernen dun ÜF ruin ms ad ak merinnen Mmmm äh in men LINIEN, werner e0 man mun umme meu nme een Sri der 362 Wierter: Abſhnitt ja 1 ED Sache eben ſo klar.. Beyde ſind, wechſelſeitige Schuldner und Glänziger, vm 6 und jeder myß ſeine Verbindlichkeit abtragen... Bekommt aber der Pächter 8 nur einen: Theil dieſes Inventariums geliefert/„und den andern. muß. er ſelbſt dap en anſchaffen; oder, obgleim der Fall nicht ſo bäufig iſt, aber ſich doch bis Jay weilen findet, der Pächter muß das ganze Inventarium bezahlen: ſo treten 4 ſchon mehrere Schwürigkeiten ein, weit der Pächter wirklich Cigenthums* 6 herr der auf ſeine-Koſten: angeſchaſten Stücke wird, 1 0,| GA: S N 4-14. 87 ee ſet 1 Dieſe Sache muß alſo aus der Natur des landwirthſchafilichen Pacht vnugt geſchäfts erörtert werden... Feldbeſtellung nac< Gail, Gare, Pflüg.5 und Intel Eggeart und Einſaat, Ackergeräthſchaften und.Bieh ſind Nothwendigkeiten da MN bey einer Landwirthſchaft, ohne welche ſie gar nicht. betrieben werden und preiſen, beſtehen kann. Deren Beſtimmung muß alſo als etwas mit der. Wirthſchaft dieſs fü ſelbſt unzertrennlich zuſammenhängendes angeſehen werden, Sie ſind Theile vie Fiu eines Ganzen. Zu deren Betreibung werden fie.angeſchaft.. Man könnte wmp nun zwar einwenden, daß, wenn auch die Bearbeitung des Ackers zu ſei! ner Zeit geſchehen müßte, man Zug- und Zuchtvieh, auch Uckergeräth»| 19 ſchaften für Geld haben und anſchaffen könne-' Allein eine ganzeiZahl Vier N hes auf einmal anzuſchäffen, iſt nicht allein: ſ ſo wirs den fürdie Inventarien- Stumme der 700 Rebl, nur 62 Stück noch'vors banden ſeya, Bey einem ſtarken Inventaris thut dieſes viel und'das Syupers inventarium wird" dadurch ſummer größer"und' ver Antritt ſchwerer. Jedoch muß man aber biebey nicht zu genau ſeyn. Denn wenn der Pächter ſiehet, daß ihm für die Koſten zu wenig erſeßt wird: ſo wendet er zu wenig auf die Verbeſſerung der"Viehzucht in Betracht'guten Viehee"0 1 ei I: YO; 39: 2457; AUER 142 Wegen der Verzinſung des Anlage- Capitals auf Vieh muß eben das verabredet werden, was wegen Verzinſung der höher ſteigenden Summe deſſelben ſchon mehr bemerkt wsrden iſt.' Zugleich aber“ muß" dentlich bes ſtimmt werden, daß die Anlage auf alles Verkauf- Vieh"nicht" zu einer Verzinſung angeſeßt werden kann, 2 LUER UVM WIENS CS. 20. Wegen der Akergeräthſchaften an Tagen, Pflägen, Eggen, Wahzen und allen Zubehörungen muß der Pächter gleichfalls die Verbindlichkeit übernehmen, ſie gegen eine Taxe in der Wirtbſchaft. zu laſen, und wenn er das Holz dazu frey. bekommt, ſo kann ex- deſſen. Werth„nicht, verlangen, iſt auch um ſo weniger berechtigt, die daraus verfertigten.Siticke mitzunehr men, oder an andere zu verkaufen, Eben ſo niuß. auch das Ledergeſchirx, als zu den Pferden gehörig, gegen Bezahlung der Taxe da gelaſſen werden, DIE EME, RE Wenn eln Pächter zu dem bey den Pachtungen Gewöhnlichen Antritts- Termine die Pachtung antritt: ſo feblen ihm bis zur Erndte"noch man; cher voy) gurl 5 ha un ihm.die ſhaſten jſ die Pact Dam| Wabe Wan pſc, muß ziehen) doch a! gemacht wend (Wh 9 ' fineg Eizin aht Hus ſeid verbau (nd'oh hey ein Mig vß ie ehm, | er(int müßt EÖtwen 1 nach eyſpiel hl, 0 jed. da, ) wers vort Up Yedech ſichet, 9. auf | das mine y ber int hm hſo Fanun es ven anziehenden: Däuchter gleich viel ſeyn, was der: ab- ziehende damit macht, Wenigſtens muß er es ſich gefallen laſſen, Es iſt doch aber auch in einem ſolchen Falle..gut, daß der Pächter verbindlich gemacht werde, die Coupſunition für dea marktgängigen Preis da zu laſſen, weiin der anzießhende es Bifir Bidben will, weil dieſer wenigſtens das Gubre ſ6pn v von einen ändern rte her erſpart, 7 GC 325 185. 4 2.4037 4 Mit Hen,"Gr ummt, Strol,-Kaaf und Spreu Gö aber die Sache . eine andere Bewaändvis, Jettes; neiilich Heit Und GSrümmt wird aueh das Eigenthum' des Pächters, das iſt vicht zu“leugnen, Dewohnerachtet hat aber" vieſes-Eigenthum- feine"gewiſſe"Beſtimmung zum Gebrauch in dem Hausbalte,"'So'viel als zur Fütterung des Biehes erforberlich iſt; muß ſchlechtetvbings in der Wirtbſchafte bleiben?/ und-.nür das Ueberflüſſige darf verkanfte werden.“"Das: Viech känn obne Fütterund nicht erhalten werden; und? ohne Vieh kann der-Haushalt,"zu deſſen Betreibung das Wieſewachs' bey' einer Landwirthſchaft beſtimmt ift! ni. 7 VNEBWENLES IE 342 0345 Qnlgenon 245206 0 7„26-3:: 47729 SEDE Wafilid .. Bey einem Körner» Anſchlage“ iſt dieſes“nun freylich: wohl: außer iſt Zweifel, Aber bey einer auf den Acker"-geſeßten beſtimmten. Pacht/ zun ter dem. Beyſpiel ,-wenn ein Morgen auf 1:Ntbl. 8 33r. angeſchlagen iſt,'möchte Ide man wohl den Einwand!'machen, daß alles, was der Acker bringt„zur lus;|) Nußung“ſey 7umd alſs auch das Stroh„welches ſogut das ſtroßreid Sigentbum des Pächters: werde. als die Körner-es. werden;-. die ur Övariug äre inter Weiduel4 vob Hüne en, vn 3, Aul ehrliche ntjogen in der jahlung zg und + laſſen, Gir "ange 8, als Ot in 19 undd Birch 111 Sein ung ) de ſdys lung außer zu nacht! „ww (bos väht; (EU von der völligen Berichtig, des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 367 Wäre eine ſolche auf jeden Acker beſtimmte Pächt aus einer Berechnung nach dem Körner- Anſchlage entſtanden: ſo würde man dieſes leicht zeigen, und die Entſcheidung aus den vorigen Gründen hernehmen können, Wäre jene beſtimmte Pacht aber bloß eine Würdigung, was der Acker tragen eönne, eine cönventionelle Summe, ohne Beſtimmung, woraus ſie erwach» ſen iſt: ſo wäre die Sache freylich wobl zweifelhaft. Aber aus der zur Wirthſchaft beſtimmten Nußung des Strobes und der Abgänge läßt ſich doch immer der Grund hernehmen, daß ſie kein Verkaufs- Artikel ſeyn können, und häkte man die Nußung davon in Anſchlag gebracht: ſo muß der Anſalß davon ſchlechterdings unter den Koſten zum Abſaße gekommen ſeyn„ſonſt wäre es unmöglich, daß der reine Ertrag heraus käme, Denn man berechne dieſen einmal, wenn Stroh oder Miſt behuf des Uckerbaues angekauft werden müßten, und berechne ihy, wenn beydes ohne Koſten aus der Wirtbſchaft kommt: ſo wird ſich der Unterſchied finden. Cben dieſes zeigt ſich bey der Nußung: des Viehes, wenn das Stroh zur Futterung ges kauft, oder wenn es umſonſt gegeben wird. Kurz es iſt kein Fall denkdar, in dem das Stroh und jene Abgänge zur Pacht als ein reiner Ertrag ans geſeßt werden könnten. Site ſind nichts als Hülfsmittel, wodurch dieſer bis zu einer gewiſſen Größe gebracht werden kann. Werden ſie ſelbſt als Ertrag angeſchlagen;: ſo müſſen ſie als Hülfsmittel eben ſo wieder zum Ab- ſaße kommen, und dadurch werden ſie wieder frey gegeben. Der einzige Fall, wenn ſo überflüſſiges Stroh da wäre, daß es ohne Nachtheil der Wirthſchäft verkauft werden und dadurch einen Ertrag geben könnte, wür: de eins Ausnahme machen. S.: 28. Es folzt hieraus ſo viel, daß dieſe Hülfsmittel der Landwirthſchaft auch derſelben auf keine Weiſe entzogen werden dürfen, der Unſchlag mag gemacht werden/ wie er wil. Sie können und dürfen mie ein Handels Artikel werden, und das iſt auch durch eine allgemeine Obſervauz einmal angenommen. Allein man bat in den vorigen Zeiten nicht immer jene wirths ſchaftlichen Srundſäße vor Augen gehabt, und bey manchen Pachtungen iſt es von Abgabe zu Abgabe ſo gehalten worden, daß der anziehende Päch! ter dem abziehenden das vorräthige Stroh und jene Abgänge bezahlt hat. Jſt der Abgabe- und Antritts- Termin am Ende des Junius, oder im Jus- lius: ſo iſt der Vorrath, es müßte denn die vorhergehende Erndte ſehr ſtrohreich geweſen ſeyn, nicht von großem Belang, Fällt er aber im Fes bruarius: ſo iſt der Vorrath auch bey einer gewöhnlichen Erndte noch greß, Frederedorfs Anleitung, Aaa und 368 Vierter- Abſchnitt und bey einer reichen kann es ein ſtarkes Object werden, Iſt es nun eins mal ſo bergebracht, daß das Stroh und jene Abgänge bezahlt werden müſs ſen, fo muß man es freylich geſchehen laſſen, weil der abziehende Pächter eben ſo behandelt werden muß, als es bey ſeinemz Anzuge geſchahe, Fllein die Bezahlung muß doch nach wirtbſchaftlichen, durch erfahrne kandwirthe zu würdigenden Preiſen geſchehen, und am beſten wäre es, daß der Vepr- pächter dem abziehenden Pächter den Erſaß gäbe und dadurch die Abliefes rung alles vorräthigen Strohes und Miſtes ohne Entgeld fürs Känftige eingeführt würde. Um- allen beſorglichen Mißbräuchen hiebey vorzubeugen, würde alsdann in dem lekten Pachtiahre, wenn der Pächter abzieht, ein beſonderer Aufſeher zu beſtellen und zu beeidigen ſeyn, damit mit dem Strohe gebübrlich umgegangen werde. Wegen jener wirtbſchaftlichen Bes zahlung des ganzen Vorraths jener Bedürfniſſe, von denen ſchlechterdings nichts weggebracht werden darf, muß alſo auch mit dem neuen Pächter bey Schließung der Pacht das Nöthige verabredet werden. S. 29. Mit dem Miſte aller Art hat es eine gleiche Bewandniß und der Regel nach müßte der vorräthige ohne Entgeld zurückgelaſſen werden, Das Stroh dazu giebt dex Acker umſonſt her und.bey der Ertrags- Berechnung des Vie bes iſt auc darauf nichts gerechnet, man.müßte denn den Unſaß auf das güſte Bich dahin ziehen wollen, Indeſſen liegt in der bewilligten Bezahs lung der Düngung nach einer gewiſſen. Taxe ein gewiſſes Argument für die bewilligte Bezahlung auch des vorrätbigen Miſtes. Bloß auf die Bezah» lung der Unfoſten, die durch das Hinfahren des Miſtes auf den Acker vers urſacht werdea, kann man wohl die beſtimmte Vergütung nicht rechnen. Denn die Koſten auf das Spannwerk find im Anſchlage abgeſeßt.- Muß der vorräthige Miſt nun aber bezahlt werdea: ſo kann uad muß es doch auf keine andere Weiſe geſchehen„ als daß die Bezahlung in einem Ver» hältniſſe mit der-Nukßung ſtebe, Den billigſten Fuß, den man hiezu ans nehmen kann, würde, wohl der ſeyn„. daß die Bezahlung des auf dem Hofe befindlichen Miſtes nach der Vergütung der Düngung'guf dem Acker. bes ſtimmt wird, Wird nun hier der Morgen mit 2 Rthl. im vollen Dünger bezahlt und 8 Fuder gehören auf einen Morgen; ſo würde ein Fuder in der Düngung zu 6 ggr, anzuſchlagen ſeyn. Strehet man nun. aber einmal eine Bezahlung für den auf den Acker. gebrachten Miſt zu: ſo muß auch das Fubrlohn in Anſchlag gebracht werden, und man wird ganz billig ſeyn, wenn man hierauf die Hälfte rechnet» Ein Fuder auf der Miſiſtäte befinds lichen ſondttt gewiſ' ſich die Yicte nz ber ze Qittt jätim zus Hau) Jim € | fehr ms viel es juupf tn, y Gehrz für 6 ju ſey 0 teh ZD Dauti auf fei Fann er ii" ein den my de Nhu ve, Min Andwink der Peu e Ablieſy Künftig beugen, ht; ein mit dem hen By terdings her bey er Kegel 6 Stroh des Vite uf des Brjahe ſür die Bejahs er vers hne, Myß 8 dech | Dem zu A m Hofe fer by Dünge der al eint m des ) ſen, befind! ſichen Mn HGG HEEREN IB: Di PTB a VI IE IIUEE EN. von dex völligen Berichtigung des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 359 lichen Miſtes würde alſo in dem angeſühreen Falle auf 3 98r. zu ſchäßen ſeyn. Bey größerer oder minderer Fuderzahl wird ſich dieſe RNec FI wegen zu leiſtender nicht angegebener Abgaben: 6) wegen der Dienſte, ſowohl in Betracht der Anzahl, als der Ab/ leiſtung in. Rückſicht„auf die Zeit und das Geſchäfte. Wegen des im Anſchlage berechneten Ertrages findet aber. feine Evis etions- Forderung ſtatt, wenn nur dasjenige, welches den Ertrag, geben, ſoll, 146 der angegebenen Größe nach ſein Daſeyn hat... Deun den möglichen. Ertrag 1,16 kann und muß der ſachkundige Landwirth berechnen können, wenn er die ve Koſten, die auf deſſen Erziehlung angeſeßt ſind, prüft. Alſo auch. dieſer- Y; wegen, und wenn die Koſten zu geringe angeſeßt wären ,- kann, er keine ve Gewähr fordern, Nur in dem Falle einer Verleßung über die Hälfte koms gethan men die Seſeße dem Pächter zu Hülfe. 7 Soll alſo der Pächter auch aus dieſer keine Anſprüche machen= ſo muß er ſolcher ausdrücklich- entſagt baben. Dieſe Entſagung, ſo wie die einer jeden beträchtlichen Verlekung., muß Pact aber bey den Billigdenkenden ein widriges Geſchäſt erregen. Denn es je gw ſteckt doch offenbar eine Vervortheilung darinn, die allenfalls die Dummheit fußt des Pächters bey der Prüfung des Anſchlages nicht entdeckt bat. Wäre ſtand eine liſtige Verſteckung der Gründ, ſo wäre die Sache noc< gehäßiger. "" Wäre ſie aber bey der Verfertigung des PENG aus Jrrtbum und Uns ſhe Sredorsdorfs Anleitung, Bb wiſſens: 376 Wiertex Abſchnitt wiſſenheit"entſtanden! ſo entdeckte ſich. doch nun die Sache, und man würde wiſſentlich etwas, nehmen;, was man-mit Recht nicht, nehmen kann,+ 35-. Ulles. dieſes muß durch deutliche Verabredung ausgemacht!, und. auch die Fälle,'wo der ſonſt ſtait findenden Eviction entſagt wird, zum Beyſpiel, in Betracht der angegebenen Maaße der Aecker, Wieſen, Gärten und Teiche, müſſen mit Anführung der Urſachen angegeben werden,++ Es iſt endlich eine ſehr anzuratbende Sicherheitsregel, daß auf den Fall, daß der Verpächter dem Pächter die Gewähr leiſten muß, ausdrück- lich“ beſtimmt werde, daß dieſes nur in dem Abſakße der darauf'zu7bezah- lenden Pacht geſchehen ſolle, damit die verdrießlichen Intereſſen«Klagen vermieden werden, 317" GENS RNSNIS TGS GSE MERE REAR ERG Des Ferner muß auch der Punkt wegen der Remißion genau beſtimmt werden 3 denn dieſer iſt von außerordentlicher Wichtigkeit, und kann ohne beſtimumte Uebereinkunft zu großen Weiterungen Anlaß geben. Obſchon die römiſchen Geſeße verordnen, daß der. Eigenthümer dem Pächter bey einem unabwendlichen Schaden Erlaß an der Pächt geben muß: ſd ſind doch dieſe Geſeke in Betracht der Beſtimmung der Größe des Schadens und der verhältnißmäßigen Summe des Erlaſſes unzulänglich. Sie paſſen auch zum Theil nicht auf die bey Pachtungen in unſern: Zeiten gemachten Einrich» tungen. Deshalb beruhet ſo vieles auf der Willkühr des Richters, der ſich nach den verſchiedenen Meynungen der NRechtslehrer richtet, Won dies ſen'iſt aber hier nicht die Rede, und es ſoll nicht ausgeführt werden, wie ein ſchon vorhandener Streit über Pacht- Erlaß entſchieden werden könnte, ſondern es ſollen. allgemeine Grundſäße angegeben werden, die zur Anleis tung ſolcher Verabredungen führen können, damit ein zufünftiger Streit darüber vermieden werde,' + ii. 499 5 "In ver'Natur" des Eigenthums und deſſen Nußung myß man die bils 3 Grundſäße zu Erlaſſungen an der Pacht bey zurückgebliebener Nußung uchen.- S.- 45. j; Es liegt-in dem Begriffe des Eigentbums/ daß.der-Eigenthümer einer Sache ſie:auf die ihm ſelbſibeliebige- Art nußen kann,»- Kein Nußken erfolgt mE aus von us dee (Orodt, hat die, geleitet, durch Fenn verla) will,! eder(> (en fe des bi Beloh wohn Chad wm wiſt nehme gewiſ (em, 1 der ſechs. 6 ro volle hn) 4 Ynthel ſb fam kund| Tuſt zn Abjug: den| wiſſt y ( ſich zu Neider Non Erbe VEOH und uh Veyſpiz, Arten und ; quf den Ausdrüds zu bezahe 0, Slggen („2a beſtimmt fann ohne bſchoy die bey einem doch dieſe und der ſſen quch 1 Einrich! ters, dit Von dite m, wie "könnte, jr Anlei x Eitel y die bils Ryßun mer eine " erfolgt aus R EEE TETEE von dey völligen Berichtig. des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 377 aus der Natur ganz von ſich ſelbſt, wenigſtens nicht in dem möglich boben Grade, ohne daß derſelben eine gewiſſe Hülfe gegeben werde. Die Natur Hat die Kräfte zu wirken in ſich, aber theils müſſen ſie zu gewiſſen Zwecken geleitet,"theils müſſen ſie erhalten und genährt werden. Dieſes geſchiehet durch menſchliche Händlyngen, Fleiß und Betriebſamkeit, die eine gewiſſe Kenntniß ihrer Kräfte und ibres Ganges, gewöhnlich nach der Erfahrung, verlangen. Derjenige nun, der einen Nußen aus ſeinem Cigenthume ziehen will, kann dieſes entweder ſelbſt unmittelbar dur< eigne Thätigkeit thun, oder er thut es mittelbar durch die Thätigkeit eines andern, Dieſes leß» tere kann auf die Art geſchehen, daß er jemanden alle die zur-Erzieblung des bezweckten Nußens nötbhigen Geſchäfte aufträgt, welcher ihm gegen Belohnung ſeiner“Arbeit dem ganzen jedesmaligen Nußen liefern muß, wobey der Eigenthümer auch alle Koſien und Gefahr ſieht, und allen Schaden trägt. Dieſes iſt eine Verwaltung, DOder er kann mit jemanden den Vertrag machen", daß dieſer alle Arbeit und zweckmäßige Behändlung auf ſeine eigne Koſten, und in gewiſſer Hinſicht auf ſeine Gefahr über: nehmen, dagegen einen Theil des erzichlten Nußens für ſich behalten, einen gewiſſen beſtimmten Theil aber dem Cigenthümer in gewiſſen Zeit- Abſchnitys ten, nemlich in Verlauf eines Jahrs, ale des gewöhnlichen Zeitraums der Erhebung der Nußung während einer gleichfalls veſtgeſeßten Zeit, als ſechs Jahre lang, geben ſolle. Dieſe Art der mittelbaren Nußung iſt eine Pacht, wovon hier eigentlich die Rede iſt, Nicht gleichförmig erfolgter Ertrag, zum Beyſpiel/ größere oder mindere Schockzabl der Feldfrüchte, vollkommnere oder minder vollkommene Aehren, macht zwar einen Rückfall, und alſo in gewiſſer Hinſicht einen Schaden, indem er den Nußungss Antheil vermindert» Weil dieſes aber in der Itatur der Sache ſelbſt liegt: fo kann er kein Grund werden, weshalb ein: verſprochener Theil der Nu: ßung verkürzt werden könnte, Gänglicher oder ungewöhnlicher beträchtlicher Ausfall der Nußung hingegen kann ein Grund werden 7 den verſprochenen Antheil nicht'ganz zu liefern. Denn dieſer iſt bey der Beſtimmung des abzugebenden Antheils nicht in Anſchlag gebracht, ſondern man bet auf den gewöhnlichen Nußen und die dabey vorkommende gewöhnliche Creig» niſſe geſehein, 6. 46. Es iſt nöthig zu beſtimmen, was für ein Ausfall denn für ſo beträchte lich zu halten ſep, daß er einen Erlaß bewirken könne, Dieſes wörde ein ſolcher ſeyn,“der aus Unglücksfällen entſteht, und den Ertrag dergeſtalt Bbb2 gerins 3798 55 Vierter%bſchnitt geringe macht, daß für den Verpächter der für„ihn beſtimmte Nußungs s Antheil zu einem ſehr geringen Theile oder gar.nicht übrig. bleibt, folglich auch. den. Pächter für ſeine.Mübe und-Arbeit zur Stziehlung Des:ESxtrags und zu ſeinem Unterhalte nichts übrig. bleibt. Zum Bepyſpiel:.:.der ganze- Koſtenſreye Ertrag beliefe ſich auf 1500. Rihl, Der Pächter ſollte hievon 1:50 Rthl, an den Verpächter abgeben, und 350 Rthl, für ſeine Mühe, Arbeit und Unterhalt behalten, durc< Unglücksfälle aber würde der Ertrag auf 200 Rthl, vermindert; ſo müßte der Pächter: 350 Rtbl, aus ſeinem Beutel zuſchießen, und behbielte für ſich. gar nichts.- Köme aber. der Ers trag. der. abzugebenden Pacht gleich ,- oder es. fehlte ein„weniges daran; ſo würde der Pächter dieſen Schaden mit den beſſern Jahren zu compenſiren baben, wie denn überhaupt nach demjenigen, was. weiter unten angeführt werden wird, der Erſaß eines geringern Ertrages nie nach einem, ſondern nach allen Pachtjahren gemacht werden muß.. Einleuchtend iſt es, daß, wenn: der Ertrag in dem. angeführten: Falle. unter 1 500 Rthl. berunter fiele, ſodann die Koſten nicht einmal ganz vergütet wären ,. mithin ein noch größerer Schade entſtünde, ED 6647: Aus vorſtehenden in der Natur der Sache liegenden Grundſäßen fols gen nachſiehende Säke: FERRE 5 Ee ' 1) Derjenige, der einen gewiſſen beſtimmten Theil der Nußung ſeines einem andern zur Cultur überlaſſenen Eigenthums ziehen will, bleibt dieſem auch verantwortlich, daß alle diejenigen Nußungs- Gegenſiände, woraus derſelbe erhoben werden ſoll, nicht allein vorhonden ſind,(dieſes iſt die Ges währsleiſtung, von der ſchon oben geſagt iſt), ſoadern er muß auch auf feinerley Weiſe eine Hinderniß in den: Weg legen, welche die Urſache des nicht erhobenen ganzen oder partiellen Nußens wird. Thupt er dieſes: ſo kann er den ihm verſprochenen Antheil nach eben dem Verhältniſſe nicht verlangen, vielmehr muß er den Schaden nach ſeinem ganzen Einfluſſe, und während der Zeit, die er dauert, erſyßen. -2) Derjenige, der die Cultur eines fremden Eigenthums gegen eine beſtimmte Abgabe eines Theils der Nußung übernimmt, übernimmt das durch zugleich die Verbindlichkeit, daß er den gebührenden Fleiß in der zweckmäßigen Behandlung zur Erziehluvsg des möglichen Nußens anwenden, und nichts dazu dienliches unterlaſſen wolle Ertüllet er dieſes nicht: ſo mag er den Schaden ſeiner Schuld tragen, und kann keinen Erlaß an dem abzugebenden Nukßungs- Antheil fordern, Da aber der Nüuben der ME "| j> m pe Gas gewohnt ſet Vit fan, ver zen vorh eine 5 !?] und (iſcht' Muße und er verſpro wein 5 oder| durch oder 7 ode d Früh entw füle, Pinftig oder bh din th wicht ſann der d einer ub hey d; hin? der 6 welch: Heil Wi IS EEE EIE ER SEMIEEEG FREE von der völligen Berichtig, des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts, 379 "wel der Sache noch nicht immer gleich ſeyn kann: ſo gehet der verſchiedene 4. gewöhnliche Ertrag. bloß auf ſeine Rechnung, ohne daß er in Betracht dies . 4 ſer Verſchiedenheit etwas an dem verſprochenen Nußungs: Antheile kürzen y"60 kann. Er kann dieſes auch eben ſo wenig in dem Falle thun, wenn auch EG der gewöhnliche Nußen nach dem Anſchlage nicht erfolgt, weil er dieſes ie ht, vorber unterſuchen. mußte» Bloß eine Verleßung über die Hälfte würde ; u eine Klage gegen den Pächter begründen. WE 2) Wendet er aber allen Fleiß und alle zweckmäßige Behandlung an, 8. daran; und es wird demohnerachtet durch unglückliche Creigniſſe, die durch moras penſe liſche und phyſiſche Kräfte nicht abzuwenden ſiehen, entweder der ganze angeführt Nußen, oder ein außergewöhnlicher beträchtlicher Theil deſſelben genommen ſondern und entzogen: ſo iſt er in eben dem Verbältniſſe des Verluſtes auch den ; daß verſprochenen Antheil zu kürzen berechtigt, Ein lucrum cellans kann alſo Mig nie in Betracht kommen, herunter "thin thin ein E. 43. Die Nußung kann genommen werden, entweder durch den Untergang oder die Zerſiöhrung der Subſtanz ſelbſt, woraus ſie gezogen wird, oder aßen fol; durch Verderbaiß derſeiben, welche auf lange Zeit den Mußen entziehet, oder durch Hemmung desjenigen Geſchäfts, aus dem der Ertrag. entſieht, 09 ſeines oder durch Mißrathung oder Verderbung, oder gänzlichen Untergang der ht dieſer Früchte, Der gänzliche Untergang und die Zerſtöhrung der Subſtanz kann woraus entweder ein liegendes Grundſtück treffen, als durc) Erdbeben, große Erds ; die a fätle, gänzliche Wegreißung durch Waſſerfluthen, und alsdann höret alle uch auf künftige Nußkung mit dem ganz verlohren gegangenen Eigenthume auf z he des oder beydes triſt gewiſſe bewegliche körperliche Gegenſtände, die erſeßt wer» ms: ft den können, Hieber'gehöret das Vieh aller Irt, Zug und Nuß- Vieh, i" niht welches durch anſteckende"Seuchen weggeraft wird. Bis ſie erſeßt ſind, ; R kann davon keine Nußung gefordert werden, Cben dieſes findet auch bey fuſe der den Nußen auf eine gewiſſe Zeit entziehenden Verderbniß, zum Bepſpiel ! einer Ueberſchwemmung, die einen Acker oder Wieſe mit Srand. und Stei? gen eine nen bedeckt, ingleichen bey der Hemmung des Nahrungs: Gewerbes, als ut dar bey dem Stillſtande einer Mühle wegen nothwendigen Baues ſtatt. Sind in dat hingegen die Früchte mißrathen oder verdorben: ſo kommt es auf den aus wenden, der Entziehung derſelben entſtandenen Schaden und deſſen Größe an, mit iht; f) welcher der nicht zu leiſtende oder zu erlaſſende Abtrag des verſprechenen An; ß an dem theils in einem Verhältniſſe ſteben muß. Bey dem gänzlichen Untergange e Natu Bbb3 der der 389 Vierker Abſchnitt der Früchte aber, als durc< Hagelſchlag, Brand, Verheerung und ders gleichen kann auch kein Theil der Nutzung abgegeben werden, CS. 49. Durch die vorerwähnten Unglücksfälle kann aber auch nur ein Theil verlohren gehen, der Schade kann jedo< ſo groß ſeyn, daß er auf die KVirthſchaft einen ſolchen Einfluß hat, daß das Verlohrne weit mehr als den Mußkungsz Antheil des Pächters und einen Theil deſſelben des Verpächters wegs hinmt. Wäre der verminderte Ertrag dadurch über die Hälfte geſchwächt? ſo iſt es gar nicht zweifelhaft, daß ein Erlaß an der Pacht geſchehen müſſe« Abex auch dann muß er geſchehen, wenn der Schade ſo beträchtlich iſt, daß der Pächter nicht allein zu ſeinem Anrbeile nichts erhält, ſondern auch ſeine aufgewandten Koſten nicht vergütet werden.. Dergleichen kann durch Dürre, 30 Mebhlthau, Regen, Schnecken und Mauſefraß, und. Mißwachs ENTNLTEDEN. CS. 50- 5 Der gänzliche Untergang einer Sache kann nicht anders als den Eis Henthümer treffen. Dieſer Saß muß alſo auch bey dem, dem Verpächter zuſtehenden Javentario an todten und lebendigen Sachen wahr bleiben. Die Uebergabe derſelben nach einer gewiſſen Taxe kann bierinn keinen Uns terſchied machen, es wäre dann, daß ſie venditionis gratia geſchehen wäre, weshalb es nothwendig iſt, daß deutlich ausgedruckt werde, ob ſie vendi« tionis oder Taxationis gratia geſchehen ſey. Um richtig von der Sache zu urthbeilen, mache man ſich nur einen richtigen Begrif von dem Zwecke dieſer Taye. Es werden dem Pächter gewiſſe dem Verpächter ohnſtreitig Hebörige eigenthbümliche Stücke(die Anzahl dieſer Sttieke mag groß oder Flein ſeyn, das iſt gleich viel) übergeben, unter der Bedingung, daß er ſie zurückliefern ſoll, Er muß alſo eben ſolche Stücke zurück geben, Es iſt aber nicht immer thunlich, dieſelben Stücke zurückzugeben, und zudem Löanen ſie ihrer BeſchaFenheit nach verſchlechtert oder unbrauchbar werden, weshalb ſie von Zeit zu Zeit(manches aus der Wirthſchaft ſelbſt), erſekt werden müſſen. Nichts iſt billiger, als daß ein Empfänger eines fremden Eigenthums ſo viel zurückgebe, als er erhalten hat, Dieſes läßt ſich ein» zig und allein durc Vergleichung des Werths der empfangenen und zurück gegebenen Sachen ausmachen, und hiezu ſoll die Schäßung beyder nach gewiſſen Eigenſchaften das Mittel ſeyn. Es iſt zwar andem, daß der Em»- pfänger eine gewiſſe Diſpoſition über die übergebenen Stücke bekommt, and yy? uy) auß nez fauſt» den zei Vich at ſelbſi 3 Dun! ſhaft4 und Sie ſin der Pa der Er p.: wid, 4 zeh bezahlt wid theilt dert, him des/ 'A aber 0 verſe q (wih fats de ſb, und! eh jtd Gturl Vin Damn Nen baun jabley, 4 Und bepy ein Thel er auf die ehr als den hers wegt wächt! ſo "ſſe Aber |, daß der auch ſeine '< Dürre, Mißwachs [6 den Eis Verpächter vr bleiben, einen Um ehen wäre, ſit vend er Sach! m Zwe hnſtreitig ß au „dar m Es 1d zudent - werden, ), eeſcht j fremden ſich ein! d zurück er md der Emy font, and EI tm Rn SE EN IREN 4 Ze eu - TIE da EE AREAS DES| von der volligen Berichtig, des Pachtveranſchlagungsgeſchäfts. 38x und auch eine Gefahr dabey übernimmt, Aber erſteres doch nur unter einer: gewiſſen zweckmäßigen Einſchränkung, zum Beyſpiel: er kann ſie vers kaufen, aber er muß ſie durch gleich gute erſeßen, und lehßteres bloß nach den gewöhnlichen Ereigniſſen der Natur, zum Beyſpiel, es kann ein Stück Vieh erkranken und ſterben, welches die gewöhnliche Zuzucht erſeßt, Auch ſelbſt die Beſtimmung ſolches Inventarii aller Art ſpricht für obigen Sak, Denn obne diejenigen. Stücke, aus denen. es beſteht, kann keine Landwirth» ſchaft betrieben werden, Sie werden dem Pächter zu dem Ende gegeben und nur durch deren Hülfe kann der angeſeßte Ertrag. erziehlet werden, Sie ſind ein Theil des Ganzen. Gäbe ſie. der Verpächter nicht: ſo müßte der Pächter ſie anſchaffen, und durch die Zinſen des Anlage» Capitals würde der Ertrag vermindert,- Alſo mit Einſchluß dieſes. Fonds wird er erhalten, Bey Beſtimmung des Ertrages waren ſie ſchon zur Grundlage mitgenom- men, undder. geſchloſſene. Pacht- Contract wurde hierauf gebauet, Sie gehören alſo zu der ganzen Maſſe, für deren. Nußung etwas Beſtimmtes bezahlt wird. Fällt.nun dieſer Theil des zur Nußung angewieſenen Fonds weg: ſo kann keine ſo hohe Nußung mehr gezogen und kein ſo großer Ans tbeil derſelben mehr gegeben werden, das heißt, der Contract wird geäns dert. Soll er alſo in ſeiner Unverlekßlichkeit bleiben: ſo muß der Eigens ehünmer das davon verlohren Gegangene wieder erſeßen ,' das heißt, er muß das Inventgrium wieder herſtellen, Aus eben dieſen Grundſäken folgt gber auch, das das dem Pächter eigenthümliche Inventarium ihm ſelbſt verlohren gebe. Er muß es auf ſeine Koſten wieder anſchaffen, S., ZL In Anſehung der verdorbenen oder verlohren gegangenen Früchte wird gewöhnlich ein Unterſchied gemacht, ob ſie ſhon das Eigenthum des Pächs ters geworden ſind, oder niht, Das erſtere ſoil nach den römiſchen Ges ſeßen alsvann ſtait finden, wenn ſie abgeſchnitten, mithin mit dem Grund und Boden. nicht mehr vereinigt ſind. Man ſichet“ohne Mühe ein, daß dieſes: ein“ Mückenfängerey iſt, Denn dürfte. der“ Pächter wohl» fremde Früchte abmähen dder abſchneiden und eben Dieſes daß er ſie“ von' dem Grund und Boden wegnehmen. darf beweiſet ja' ſchon ſein Eigenthum; Wem ſollten ſie denn auch vorber gehören?'= Hiezu kann man keinen neynens Dem Verpächter können ſie nicht gehören. Denn dieſer machte mit ſeis nem Pächter.den Vertrag, er ſolle mit eigenem Koſtenaufwande Früchte bauen, ſie erndten und ihm einen gewiſſen ſtipulirten Antheil wit Selde bes zahlen. Das heißt doch wohl nicht ein Eigenthum daran baben,= ür 382 SWierter Abſchnitt für die Nußung dieſer Früchte ſoll der Pächter etwas bezahlen und went dieſe: Nußung ohne ſeine Schuld vereitelt wird: ſs fällt ja der Grund w2g, aus dem er bezahlen ſollte, die Ihnverſchuldete Urſach mag ſeyn, welche ſie will, und eintreten, zu welcher Zeit ſie immer wolle, In Betracht dieſes fällt dem Pächter aichts zur Laſt, als eine Verzögerung, durch wels - pon der völligen Berichtig, des Pachkveranſchlagung8geſchäfts«» 383 weben foßren werden, Jeder, der alſo Gewinn und Nußung bat, muß auch 1) ü. Beituſt tragen, und in dem vorliegenden Falle kann vieſes nicht anders, als 1 Betts in dem Verhältniſſe geſchehen, welches- dem ganzen Bertrage zum Grunde u bi gelegt iſt,-- Dieſes iſt“nach einem gewiſſen, als gewöhnlich angenommenen die Or Ertrage 7 der zu eben ſolchen gewöhnlichen Preiſen angeſeßt iſt, geſches v 3% hben.- Eben dieſes maß nun'auch der Grund zur Berechnung des Rück Pen falls werden. Wü auf , Brähd:+ 8. 54 I . je tritt Eine Pacht einer Landwirthſchaft beſtebet allemal aus mehrern mit ict abs einander verbundeiten Nußungs- Parcelen« Theils iſt die Nußung der eis dem Eis nen um der andern willen da, uad ihr unentbehrlich, theils jind ſie mit ein füri einander verbunden, um den Ertrag dur< mehrere Nußungen einträglicher en. Dee zu machen, Selbſt der Ertrag einer Parcele beſtehet aus mehrern Nußungs» an ſen, Arten, Zum Beyſplel, der Acker trägt mebrerleh Früchte, die weder zu ſollte ex einer Zeit beſtellet,.n07, EINES SEEG ZEN va Bal EEE 396; Wiertex Abſchnitt" TGD S. 77»| Man ſiebet leicht, daß es eine große Weitläuftigbeit vibinfähe: wenn eine ſolche Cantion durch Grundſtücke- bündig geſtellet' werden ſoll, Man glaube auch nicht, daß die erſtangefährten Erforderniſſe? zu pünctlich ſind, Der Kenner der Geſeße und der darian- gegebenen WIE wird dieſes gewiß niht finden. ij: S. 78- Eine Sicher bit durch Bärgen kann auf alle drey angeführten Arten beſtellet werden, Es ſind dabey eben die Vorſichten zu beobachten, die bey jeder Zrt nsthig ſind, Außerdem iſt es wohl nicht nöihig anzufähren, daß der Bürge kein Unmündiger, ſondern ein Mann von vollen Verſande, der über das Seinigs diſponiren kaan, wie er will, ſeyn müſſe« Er mwuß auch dabey der Einrede, daß der Pächter als" Schuldner eſt ausgefſagt werden ſolle(der exceptiont excuſhon!s)"und-wenn:mehrere Bürgen: wär ren, der Einwendung, daß er nur zu ſeinem Theil haften ſolle(exceptioni diviſionis) entſagen. Würde die Bürgſchaft von einer Frauensperſon ges leiſtet: ſo muß ſie nach vorgängiger hinlänglicher Erklährung Dee weiblis Apellation,- KeXUtutiont: in imtegrum;:' oder den ſonſt in f den Fall einem Lande üblichen Rechtsmitteln„ auch der Reduttioni ad Arbitrium daß dieſes boni virl, und miteinem Worte: allem gerichtlichen.Proceß gänzlich entſaget wird... Eine: verabredete. Entſcheidung. ſolcher Streitſahen durch ſachkun dige-Schiedsrichter iſt.woh! nicht ohne Naßey,- Denn wahr iſt es, daß die gewöhnlichen Gerichishöfe„. fon dezlich. die höbern Juſtiz.-.Collegien ſelten e will: ſd eine“ gelbrige Kenntms 86ononnſcher Sachen baben, Tie doch in: die Ent ſofort um ſcheidung einen großen Sinfiuß hats;::"Denn jede. Sache muß nach ihrem uch dasjw ABeientlichen und nach ibrer.Digtur beurtheilt. werden. Der bloße Juriſt ehen muß ſucht aber dy ſeinena„30m jierfen.Zdeengange abies in dem Corpore Juris auf, MIET STRE TSRFGGHE WILER HEES' ZELDaH ati 0 mär EN- ii GES BÜR SE SS ER ZERS EAN AHNEN SELE LEITE, 398 Viekter“ Abſchnitt“ auf 5 und erzwinget; und analogiſiret ſo lange“ bis er aus denen oft auf unſite Verfaſſung ganz unpaßlichen Geſjeßen eine:Entſcheidung gefunden Zu baben glaubt. Ein paar-Beyſpiele mögen. dieſes erläutern.. Wenn inder Materie von Remißionen nach dem L, 44. und 78,68. de R, V. L, 26, BS. 1, L, 61.6. 8.&, de fart, arg, S, 36.]. de R. D. L. 13.&, quib, .iuſfusfr. und L,-25. S, 14 4. de Vfar, entſchieden werden ſoll? ſo kann ein Pächter auf einmal arm gemacht werden,"Wenn nach eben dieſer Lehre von den fruQibus perceptis, die das des Pächters werden, gefolgert wird, daß er damit mächem könne, was ihm beliebt, daß er alſo Stroh, Miſt, Heu und andere Futterüng dem Lande und Viehe entzi2den, es aiſs verfaufen, oder jeden Preis' dafür fordern könne: ſo wird eineLande wirthſchaft bald euinirt ſeyn,"- Solche Geſeße paſſen auf unſere großen combinirten Haushalte nicht.! c“! ; 7-18.+ 83-. Damit auch zum Nachtheil der Landes-'Caſſen, in welche die Eins Fünfte von den verpachteten Domänen fließen. nichts geſchehe, ſondern ſols he der Ordnung gemäß genußer und im Stande erhalten werden, iſt eine Aufſicht nothwendig. Es fann ſonſt aus Gewinnſucht Manches unters nommen werden, woraus Schäden erwächſt.* Aecker und Wieſen können ſchlecht behändelt, das Jnventaärium kann verſchlechtert oder“gar' verringert werden„ und die Gebäude können in Verfall geräthen. Zum Theil würde dieſer Schade freylich den Pächter ſelbſt treffen, und' alſs ſollte man wohl glauben müſſ'n, daß er ihn zu vermeiden bemüht ſeyn werde, Aber die Exrfahrung lehrt doch nicht ſelten das Segentheil, vorzüglich bey ſolchen Unregelmäßigkeiten, woraus der Zeitpächter einen unerlaubten Vortheil ziehen kann."Zum Beyſpiel, wenn er den Acker aus Gewinnſucht ausſaus get, vorzüglich gegen"das Ende der Pacht./ gutes Vieh für heure Preiſe verkauft, und ſchlechteres wohlfeileres wieder anſchaft„durch den Verkauf des Strohes und der Futterung zu eben der Zeit dem Lande den Dunger entziehet, und was dergleichen Unſchicklichkeiten mehr ſind, wovon die ſchlimmen Folgen die Wirthſchaft ſelbſt treffen und die Einkünfte vermins dern. Cs iſt alſo Aufjicht zu Erhaltung der Ordnung und des Nußeks nöthig„die ſich-die'Cammer vorbehalten und- durch eines ihrer Mitglieder führen muß.: Obgleich dieſes dev'Natur der Sache gemäß iſt: ſo iſt es doch am ſicherſten, es ausdrücklich zu bevorworten und den Pächter zu ver! binden, daß er ſolches nicht allein geſchehen laſſen, ſondern auch das dazu Erfoederliche-,-als-die Hausbaltungs«Regiſter; vorlegen wolle, S. 84. at, vn) Gs ſa“) Sticht pins) tweht, beſtimt daß> dan [undd lpufe ſung] vid 1 m“ lid» qual! pic din, enth dieh dud wit "np Man. 1 5 tion ſenh tract mſt auf enden W in in ver V; 1 26, -&, qui, (1% fo Fann eſer Lehte ) werden, aß et alſo Wien, einetand! te großen die Ein "deen ſol „ſteine es unter m Fönen verringert [würde jan wohl Aber die ſolchen Zortheil (uſa e Preiſe Verkauf Dünger gv0n die | vermin RNußens (tglieder ſo iſt es x zu vet! das dejy 6,34 nE 7. nm R IEE eg<. ZE gehalten em 8.8 FN EEE SGA ARNIE EIG: HIE KE ESR GIR 2 GTEEEeN Beli Cie: von der völligen Berichtig, des Pachtveränſchlagungsgeſchäfts. 399 S. 84- „>Es iſt in-den Geſelßen verordnet! daß' der'Pächter'in gewiſſen Fällen ſeta Pacht entfeßt werden könne,* Aber anch dieſe Fälle ſind nicht in allen Stücken beſtimmt angegeben,* Es iſt alſs gut, daß dieſes geſchehe, Das bim? gehöre Kün vorzüglich/ wenn der Pächter die Witthſchaft ſchlecht bee treibt,“das Jüventarium verſchlechtert oder verringert, ſolchen Schaden thut, deſſen Folgen die Einkünfte vermindern, und das Pachtgeld nicht zur beſtimmten Zeit bezahlt. Es iſt ausdrücklich mit demſelben zu bedingen, daß er ſich gefallen laſſen wolle, daß er der Pacht entſeßt werde, und den daraus entſtehenden Schaden erſeßen wolle, Bey der nachläßigen Bezah- lungzsder:Pächt mußinämentlich beſtimme werden,„Hach welchem Zeit- Abs laufe die Entſeßung»geſchehen ſolle- Ein Pächter, der mit.der Pachtzahs lung zurück bleibt, kommt gewiß in ſeinen Vermögens» Umſtänden zurück; und-alſo/kann hierinn- nicht lange nachgeſehen werden, Die Ordnung wird auch bey den Einkünften der Caſſen unterbrochen. Es iſt alſo nicht unbil-« lig„ daß Denn- dieſes-muß die Srundiage. zu, dem ſchriftlich, zu.:verfaſendet; Pacht- Contracte werden,.:-Mayn läßt auch..zu Vermeidung„etwa. beſorglis; oder es: ihm vorgeleſen worden iſt, eigenhändig: mit. unterſchreiben;--703.442 7; 1-44;.4 »"Suttma[iibehandeie 3 Te2 3 it 3133 T 5354 SEIEN| des" behandelt: Behandelter Pacht- Anſchlag vom Amte N.| Anſchlages| auf: 12107 2808 8 Ue a a bbl HRthl.-ggr pf.|. Rthl-; gar- felt 441): Ackerbau) SAE Ynd- ſo mit:allen.Poſtene 150005 5:04 18 ps Erigfisg bi 13 ann 286. 19: 260«2iä77 Summa 19879: E 5,5 WERE M OT 3 En ur H GT gane€ Hievon gebeit'noch ab die auf den Fanzen Haus-| “balt fallende Koſten mit| H: Bleibt alfo die zu entrichtende Pacht» Nota." Sind die auf das-Gänze falleids Unkoſten] 12 dn "ſchon nach: der Proportions- Rechnung äuf;? jeden"Artikel abgeſelßt; ſo fällt der Abſalz derſelben hier weg, 1, In- derſelh behin f vy Zi my ve dF rechne biet 4 ſoft ſitn; EN Und jed unden Achtel wD bau Waage mn ode) ve] (ür( ſher, nn Werden, ſenden, eſorglig achden Geleſen |, Zy“ EAS NEASTTES NTER STA IREEGKE HE et ee EE tb GEIT gon der volligen Berichtig: des Bachtveränſchlagungsgeichäfte, 483 -. 2:21,32 252 ER PRT a.„AVR on 8 1 OT? 350 ZIBE DUD 6.9> H AIBAES 487524 5% ;"Snfruction fb din 6 Byantieiſter des Amts N.5 worauf detſelbe“ zu beeidigen iſt. Obgleich der Braumeiſter in Lohne und Brodte des Pachtbeamten ſieht, und, vempſelben, zus Treue und(Gehorſam verpflichtet iſt: ſ0 iſt doch verſeibe bey eigner„Verantwortung und. Vermeidung: der..voder. Camwier, im Falle der Ueberfchreitung. der in dieſer"Juſiructio n egthaltenen Worſchrifs ten zu beſtimmenden Beſtrafung nach derſelden-ſich pünctlich zu achten, utzd auf fines Geheiß oder Verlangen davon. abzugehen(WutdiBr, Rig derſelbe alſo-: ETF BEEG - PRE: dahin ſorgfältig. ſehen,„daß zu. der Brauerey reine Untgdelbafs, rhe, bie von! Hintetforn und Trespen. gehörig gereinigt ſind, ZUSE nicht 4038. ſpike und leichten Körnern beſehen, gegeben werden.; - ii / Liege bemſelben EN zu einein.Gebraue von fünfzehen ganzen Jöſſen, das Faß zu Einhuindert" und" zeben Stübchen Braunſchweigiſch Gemäß 8 rechner und einem halben Füllfaſſe,. weniger nicht als zwey Markſcheffel ber vier nnd zwanzig Nordhäuſiſche Scheffel harten Weizen tind drey Markte ſcheffel oder ſechs und dreyßig Scheffel Nordbäuſiſch Gemäß barten Gere ſten; zu einem Gebraue von zwölf ganzen dergleichen Faſſen und einem hal- ben Füllfäſſe weniger nicht als neunzehen Scheffel harten Weizen und neun und zwanzig Scheffel harten Gerſten, beydes nac Nordhäuſiſchem Scmäß, und endlich zu einem Gebraue von neun ganzen dergleicen Faſſen und drey Achtel Füllfaß weniger nicht, als vierzeben und einen Viertel Scheffel bar, ten Weizen und ein und zwanzig drey viertel Scheffel harten Gerſten Nord, Häuſiſch Gemäß ſich“ geben zu laſſen und zu nehmen« Ullen vou dieſen harten Früchten aufkomtnenden Auswuchs und Ueber- maaße, welche ohngefähr auf einen Scheffel einen viertel Scheffel betra« gen muß; iſt'der Braumeiſter, ohne davon das Mindeſte zurückzunehmen oder zu anderm Gebrauch zu'verwenden, zu jedem Sebraque zu nehmen Ge: Wird veläfelben AÜSSTÜFNG 8„Pflicht FEE IE förzfättig vähin jzu ſehen, daß es an gutem Malze nicht fehle ,- ſondern davon immer eig genug: See 2, ſamer 402 Vierter Zbſchnitt.+ 0.55- ſamer Vorrath vorhanden ſey, immaaßen derſelbe niemals zu friſches Malz nehmen darf. Da auch. das Malz nicht zu allen Jahrszeiten gut geräth, vielmehr Herbſtijund Frühjahr die beſte Zeit zum Malzmachen iſt; ſo muß derſelbe. darauf Bedacht, nehmen, daß in. dieſen Jahrszeiten: das erforderliche Malz in genugſamer DAuantität gemacht werd,» 4. SIIENEE Muß der Braumeiſter hauptſächlich ſeine Achtſamkeit auf Verferti- gung guten Malzes richten, und dabey folgender Geftalt verfahren: a) Das Waizen- und Gerſten- Malz muß jedes allein gemacht werden. -b) Bey dem Einweichen des Getraides muß derſelbe reines friſches Waſſer aufgießen, und wenn die Frucht durch Aufquellen genugſam in die Höhe getrieben iſt, das erſte Waſſer abzapfen, und dieſes ſo lange darauf ſieben laſſen, bis die Frucht genug gequollen bat, welches alsdenn geſches ben iſt, wenn ſich die Körner über den Nagel des Daumens biegen laſſen, nnd man beym Zerſchneiden wahrnimmt, daß ſie dergeſtalt durchdrungen ſind, daß man damit, als mit einer Kreide ſchreiben kann. c) Wenn das Waſſer von der Frucht reine abgelaufen iſt: ſo muß folche-auf der Malztenge zum Abtrocknen etwa einer Hand hoch geſchüttet, „und ſodann nach Beſchaffenheit der wärmern. oder kältern Witterung in: ges höriger Höhe aufgeſchüttet werden, welches der Srmäßigung des Brau- meiſters, als eines Sachverſtändigen, überlaſſen bleibt, und muß alsdann der Haufen des Tages ein paarmal. gehörig durchgeſchaufelt werden ,-- das mit ſich die Frucht nicht in Klumpen ſehe. 4) Derjeibe muß ferner- ſeine Aufmerkſamkeit vorzüglich darauf richten, daß die Frucht weder zu wenig noch zu viel keine und jg nicht. in: Sraskeime wachſe, auch zu gleichem Wuchſe gebracht werde, ſelbige ſodann-ſo fort auf den Luſt- Boden ſchaffen, vaſelbſt dünn? gus einander und höchßens. einen Zoll boch ſtreuen, täglich zweymal umwenden und ſolche dergeſtalt gehörig trocknen und zu Lufts Malze machen» Dacr- Malz aber zu nehmen, iſt gänzlich verbothen ME SI RIRER DIESE Wenn das Maſz in die Mühle. zum Schroten gebracht. werden ſoll: muß der Braumeiſter ſolches geßörig und weder zu wenig noch zu viel ans feuchten und durch einander mengen, damit es ſich im erſten Falle nicht in Mebl, im lektern aber nieht in Teig oder Brey verwandle, auch bey dem Schroten ſelbſt gegenwärtig. ſeyn;- damit es-ordeutlich. damit. zugebe; und das Malz weder zu grob noch zu klein geſchroten werde,.....4«eil 6. vm) Y! dahin ſ! eſe Ö; fig dur Muſt gu zur fahrt?» nungen dm& zu ma und yn Einaft geſtraft. ] Braut worn ſelbizt deſſelb teinig! ' Feibes Redyt Giiilt IT qu€ dem jj! Wi 1 ſhicdu Ondy ſültigſ iv ſtart obi iſchs 1 aut miſt; "des Oferty erden, ſches in die darauf geſch ſſen, (ungen vb myß hütet, in 5] Brair [dany 1; dir icht, feine tauf einen herig 0,4 von der völligen Berichtig. des Pachtveranſchlagungsgeſthäfts., 463 Bey dem Einmenſchen des Malzes muß der- Braumeiſter: ſorgfältig dahin ſehen, daß das Waſſer nicht zu beiß auf das Malz gegoſſen, der erſte Guß mit dem. zurück bebaltenen Matze bedeckt, alles gehörig und tüch! tig durchgearbeitet, und ſodann das ſiedende Waſſer zugegoſſen, und. die Meuſc 74. «Damit auch der Braumeiſter wiſſen möge, was gutes Bier halten muß: fo wird demſelben hiemit bekannt gemacht, daß daſſekbe nach der ihm zuzuſtellenden- Probe friſch 10 Grad, und wenn es völlig ausgegohren* 3, 9 Grad halten müſſe, dasjenige aber, was unter 8 Grad bält, für ſchlech» tes im Preiſe abzujeßendes Bier zu halten ſey, IF. Ferner wird es dem Braumeiſter hiedurch ansdricklich zur Pflicht zes macht, dabin zu ſehen, daß es nicht am genugſamen Biere für die Con ſumtion der Amis- Tinwohaner fehle Demielben lieget. alſo 66, dem Be amten ſoſort die Anzeige davon zu ihyin, wenn die Iſotbdurft es erfordert, daß wieder gebranet werden muß, 17: | 16, Da das Ausſchenken des Biers im Bräubauſe und der einzelne Ver: kauf deſſelben vorzugiich verbothen iſt: ſo hat ſich der Braumeiſter deſſen bey unausbieiblicher Beſtrafung gänzlich zu enthalten ,/“ auch keine Achtel und EEE ke SEE EE EISESSIG III ' 406 BWierter Abſchnitt und halbe Achtel an diejenigen, welche ſsliche einzuziehen berechtizt:ſiad 7 ohne ausdrückliche Anweiſung des Beamten verabfolgen. zulaſſen;+ ? EEE TIST TEE aP R Te 3 107 333! FREIEN) 105 DOHC -Ebenmäßig wird. demſelben IEE DIE eigenmächtige Weggeben und Schenken des-Biers an diejenigen, welche in. dem Brauhbauſe ein und auss gehen und bey dem.Brauen. ſelbſt; keine. Geſchäfte baben... bey. nachdrück- licher B:-rafung verbochen„und. derſelbe angewieſen; an. Niemanden„. als die, welche der dey. dem Brauen bahenden Geſchäfte'balber,„ein gewiſſes; an Biere bekommen,„und. dieſes, nicht anders als:nach einer. ihm von. dent. Beamten zu gebenden gemeſſenen. Anweiſung. Bier zu ſchenken-,. oder zu, geben, mithin des Reichens eines Trunks Bier an andere, auch ſogenannte Umläufer ſich gänzlich zu enthalten, und Niemanden in dem Brauhauſe zu dalden;: als die„- welche darinn' Berrichtungea« haben... ſich:auchiſelbſt mit der ihm angewieſenen Maaße zu begnügen. Solltezer: dieſear entgegen bandeln, ſo ſoll derſelbe als ein ungetreuer Söldner. nachdrücklich. beſtraft werden,: 4: OeI05 8 m “Die Bräugefäße und Braupfanne ſowohl, als die Bierfäſſer! muß derſelbe ſtets reinlich erhalten, zu dem Ende erſtere gleich nach geſchebenem Adbranen wohl ſäubern und ausbrüßen, nicht aber die Unreinigkeiten darinn eine Zeitlang laſſen, wie denn nicht eher zu einem folgenden Gebrau zes ſchritten werden. darf, bis alles ordnungsmäßig geranigt iſt. Die Biers ſäjſer aber müſſen jederzeit, wenn ſie von den Schenkwirthen zurück geliefert we:€/ gieißſalls nicht allein ſogleich ausgebrühet, ſondern auch; wenn es die Nothdupft erfordert; mit tannen Hecke ausgebrannt werden, immaas ßen derſelbe ſtraFällig wird, wean er auf" unreine Gefäße Bier füllet, weshalb ihm die Entſchuldigung, daß das Bier auf den Fäſſern verdorben ſe), nicht zu ſtatten. komnen ſoll. 419, Die Pflicht des Braumeiſters erfordert, daß er mit Feuer und Licht ſsrsſam umgehe, und alles dasjenige, was ihm, an Braugeräthen'und Gefäßen, anch andern Geräthſchaften, nicht weniger an Waaſen, Holz, Geräthe» Holz, Reifen und dergleichen anvertraust wird, gebührend in Nc viel Bergus fomint, daß: die Halbſchied des von dem Nekerbau, nach dem behandelten Anſchlage zu entfric. Es iſt bey einem ſolchen Pacht» Contracte zu ſehen, auf deſſen Form, und dem materiellen Inhalt deſſelben, FS. 3» E61 Betracht der Form iſt zu bemerken, daß die über wichtige Domär nen geſchloſſene Pacht- Contracte im Namen. des tandesberrn abgefaßt, von demſelben und dem Pächter unterſchrieben, davon zwey Exemplarien gefertigt, ſolche mit dem Cammerſiegel bedrückt, auch ven dem Pächter beſiegelt, eins davon in dem Cammer- Archiv aufbewahret und das andere „dem Pächter zugeſtellet werde, Beyde müſſen ganz gleichlautend ſeyn, anch die dazu gehörigen Anlagen haben. C. 4. %Was nun den materiellen Inhalt derſelben anbelanget: ſo kann ſols EEE EGEIE 9.208. aaa 3 I R RN ES: ZZ. t= T= 5E2 7222 ZZZ22-= = ZEA ZSS ES S& SZ- Eg Dr SEE 55/ 57 zZ S do? . vorige Pa t/neue Pacht| Plus,| Minus,.|Urſach des Pluris Anſchlag beträgt. und Minoris, von dem Amte N,||| 8 Rhl.gar. pf.'Rtbl,ggr. pf. Rtl. qar.pf, Rthl. ggr.pf.! -(Weil durch Ver -. T) Vom Ackerbaue» 11265/18 1444|17| 7] 183123| 7 meſſung ſich | 2 Morgen Ruthen | S mehr gefunden, und | n=:. der Körner- Ertrag = 2) Wieſen ß| höher angeſeßt iſt, Ky 4 vid, fol, actor. 'S 500 460| 40 Weil ſich durch die ] 2 7] Vermeſſung weni- MG;|| ger gefunden, und ſo weiter mit allen||| vid. fol, actor, Pachtſtücken,| 4]| Summa-|||| I 94583123||| DE RED Das Minus beträgt 1[| T;| 40!- Bleibt Plus 51|||||| TENE 7| 4227 von der Reviſion des Pachtanſhlages nach geendigter Pachtzeit, 423 Anhang, Won den Erbpachken« GST: Eine Verpachtung der Grundſtücke wird gewöhnlich auf eine gewiſſe Zit geſchloſſen, dieſer Zeitraum mag nun eine gewiſſe Reihe von Jahren, als drey, ſechſe, neune, zwölfe und mehrere, oder gar die Lebenszeit des Pächters in ſich faſſen. Bey der Beſtimmung der Jahre wird Rückſicht auf die Nußung genommen, welche nur in einem gewiſſen Zeitraume erfolr gen kann. So wird die Naßung des Ackers, welcher bey einer vereinigien Landpacht das Hauptſtück iſt, bey dreyjähriger Düngung in drey Jahren h-rausgezogen. Will man aber verlangen, daß ein Pächter bleibende Bers beſſerungen machen ſoll, die einen vermehrten Ertrag zur Folge haben: ſo muß man ihm die Nukßung eines ſolchen Pachtſtücks ſo lange laſſen, daß er ſelbſt den Vortheil davon mit genießen kann, Sonſt wird er nichts von Belang anwenden können und wollen. 6. 2- Eine Ausnahme von der gewöhnlichen Verpachtungsweiſe iſt alſo dieſe, wenn dem Pächter ein gewiſſes, oder mehrere mit einander vereinigte Pachts ſtücke nicht ällein auf ſeine Lebenszeit, ſondern auch für ſeine Erben übers laſſen werden, 5 C. 32. Eine fol Verpachtung, die man eine Erbpacht nennt, iſt ein Ges miſch von überlaſſener Nüßung und Eigenthum, Denn ein] Theil wird zwar nußungsweiſe gegen Abgabe eines beſtimmten Theils der auffommene den Nußung an den Verpächter, ein anderer aber dem Pächter zeigenthüms lich überlaſſen, und über das Ganze erhält dieſer eine Diſpoſition, die, - nur unter gewiſſen Einſchränkungen, der Ausübung der Eigeuthyumsrechte gleich kommt, Que Eigenthämlich erhält der Pächter die Gebäude, das ſämmtliche Feld s und Vieh- Juventarium, alle Geräthſchaften, und mit einem Worte alles das, was zu Betreibung der Wirthſchaft gehöret, gegen baare Bezahlung einer gewiſſ?n Taxe, oder-einer ſonſt beſtimmten Summe, und nur der Grund und Boden bleibt dem Verpächter, Die Summe, die jener bezahlt, nennt Frederüdorfs Anleitung, Hbb man | "R p 1101 (904 us SS | jj! k Ny | [ji 1 VAE 4 CM <<=== GSE ===> - AL DEL ---- D= ZL GZ derweil, m; R ws 43% 3 Tünfter Abſchnitt man die Erbſtand2gelder- Der"Pächter kann ſeine wirthſchaftlichen Ein- pichtungen machen, wie er will, um ſich den möglichſt bohen Nußken zu verſchaffen, er myß aber dagegen alle darauf rühenden Laſien und Abgaben (Onera und Praeſtationes) ſelb entrichten und leiſten, alles auf eigne Koſten im Staude erhalten, die Erſeßung des Abgegangenen, zum Beys ſpiel, des geſtorbenen Viehes, die Erbanung neuer Gebäude, alle. Res paraturen der alten, und überhaupt alle Verbeſſerungen und Anlagen aus ſeinen eignen Mitteln beſtreiten, er muß auch«llen Schaden und alle Uns glücksfälle, ſie mögen ihm die ganze zeitige Nußung, oder einen Theil Derſelben nehmen, ſelbſt tragen,- ohne daß er einen Cilaß an der dem Pächter verſprochenen Ndgabe zu erwarten hat, es müßte denn ſeyn, das das ganze Grundſtück oder ein Theil deſſelben ganz untergienge, Kurz, er handelt in dieſem allen, und wird behandelt, wie ein anderer Cigenzs ehümer, und ſo vererbet er auch, gleich dieſem, alles auf ſeine Erben, S. 5. Jedoch iſt er hiebey gewiſſen Cinſc- Waaſen, imgleichen: das zum„umgebende Zeuge erforderliche Nußholz, nemlie) ein Malter rothbüchen Holz zu'Keis len, ein Malter Heinebüchen zu Kämmen und eine Birke zu Büchſen forſte zinsfrey an den Orten, wo ſolches. erfolgen kann, angewieſen werden. Jedoch wird ihm dieſes bloß zu obigem Gebrauch gegeben, mithin darf derſelbe bey Verluſt: dieſer:“freyda„Bewiälligung"nichts 7 davon verkaufen, verſchenken„ oder. auf irgend eine Art veräußerys; 7)%-3414/5 5688 ex; 6 LL 4S* 3 JAF: a. 152 . 1 BEEN 747 18944 m ESS DANSITDIZL 5; 4,“ Da auch die Nothdurft erfordert,. daß die ganz, verfallene Mühlen! Gebäude jeßo. neu gebauet werden-müſſenz. ſo, ſoll demſelben das dazu erfor derliche ichene und tannene Holz Forſtzinsfrey. verabfolget(Werden, 11415: 2 IM e GEH 520027: ie;» eou43i3748 Svgddrgnn S Dee von der Reviſion des Pachtänſclags nach geendlgter Pachtzei- 4337 SI TE STEI ME NIT Det, Si: 0 7 vi db|: 315 Soll. demſelben geſtattet ſeyn, ſo viel; Rindvieh und Schweine; als. bisher erlaubt geweſen nemlich: drey Kühe und ein Rind,» zwey bis drey: Stüek große Schweine: zu" ſeiner Couſumtion,,- und eine Zucht: Sau, nebſt. 7% zbaß er" für dieſe ihm zugeſtändene Pacht! Nußung“die ſämmtliche; nach ſeinen jehigen Pacht» Contracte-zu entrichtende anſchlagemäßige Pacht, wozu' die entbehrten-Zinſen-von dem 6hne Zinſen zur Caution gezahlten"Cai? pftale: mib gehöten:;«nach: Abzug der'Zinfen“zu-vier Procetit auf das baär Fit bezahlende Taxatum der Gebäude, welches ſich nach der durch-'beeidigte Werkverſtändige vorgenommenen Taxation auf== Thaler;== guteGro! ſchen,== Pfennige beläuft, als eine beſtändige Erbpacht nach anliegender Berechnung mit, 46 mu 1.2 g3t., ſchreiben. vierzig ſechs Thaler 12.83gr,. jährlich In vquartaligenKRatis| =z FE] < Ö(atis bezahlen Und damit Johannis diefes Jahres ohyfehlbar der Anfang machen wolle." Die Bezahlung dieſer Erbpacht muß in M. Conventions s Gelde, jedoch nicbtunter zwey gute Groſchen. Stücken geſchehen; bey etwa veränderten Münzſorten nach dieſem“ Fuße geleiſtet, und auf Koſten des Erbpächters an die Cammer- Caſſe zu N. frey geliefert werden, Sollte'aber Erbpächter wider Verboſſen ein ganzes Jahr mit. der. Bezahlung dieſer Erbpacht im Rückſtande bleiben z. ſo wird er dadur< und durch dieſs'Nichtbezählung fekbſt /“"öhne alle" etwa, vorzuſchüßende Einreden oder'vieſerbhalb“ änzuſtellende gerichtliche Klage, dex Erbpächt“Fänzlich vetre lüſtig/ dergeſtalt,-daß er ſich“ gefallen läßt, daß Unſexe Cammer zu M. ihn der Ecbpacht ohne proceſſualiſche Weinläuftigkeit entſeße und die ECrbpachts- Mühle nach dem ſodann durch ordentliche Taxation nach eben dem Fuße,“ wie ſolche Erbpächtern übergeben iſt;“ herauszubringenden Werthe der Ges bäude und"des:unmigehenden Zeuges?zürneknehmen unddie Rückſtände,"Schä? den-und.. Koſten davon abziehe.+5 225 1:7 JONG iu IDM SENE Fekner gelobet der Erbpächter'N. M,, daß er die ihm in Erbpacht gegebene Mühle ſammt" 152 Zu FSISBRENTITREZINMBIREE: 5 773 Te n NG NIEEINWEETENS== N 5- E TEER RSE ate 2/5 zel ann< Afa dnn woro n wwmtmenn ime wie FE Är EEE TT EE NADEL EIA HERPES WEISE RETN RR RAR SE Be SDSL CR ADISET ASS GEE TEF ER EN aun FREE FOTSNN IE STEINEN a“ augen amen. ID mln R SSS NNN NN NNN NSN SSEN FENEN<< 434. 3 08“e 59' 3x Günftex Abſchnitt"18;»G« Zubehör in gutem baufichem Stande, wie ſolches einem rechtſchaffenen Hauswirthe und Müller gebühret, auf ſeine Koſten erhalten EIUS denſelben das>jedesmalig erforborliche Hölz,"ſowohl zum Gebäude, als umgehenden Zeuge und: den Teichfluthen gegen'Uütertbaien- Forſtzins"vet? abfolgt werden foll: Und ob.detſelte gleich berechtiget"iſt,“alls, die Mühlen Nabrungiverbeſſernde Betrichtungen 7'jedoch' ohne den Schäden des Pubſliz fums und-eines"Dritten, zu machen, auch dimſelben nachgelaſſen' bleibt; einen zweyten':Mählgang in derſelben wieder anzulegen? ſo“ muß ſich doh" derſelbe. aller“Veränderungen, wodurch“ die"Beſchaffenheit nd Geſtalt' der Mühle. geändert;' oder'zu* Fnderm. Gebräuche eiwgerichtet umd: umgiſchaffen werden würde, gänzlich enthalten, vielmehr dieſes zur Mahl- und Malz Mühle beſtimmte Weſen in dergleichen Verfaſſung laſſen und erhalten, Aus, dieſem, Grunde darf auch. gedachter- Erbpächter ohne Unſere"höchſte Er laubniß-Feinen.-Deblgang- in gedachter: Mühle, anlegen 7“ und::mußsſodanm);: wonn ihm..dazu die. Erlaubniß ertheilet. werden. ſollte, welches; jedoch ledigs?: ip 4 Uns: abhänget,„fich,. eine: billige Erhöhung der-Strbpacht:: gefals' EIDER Stande erhalte: ſo erkläßret derſelbe hiemit ausdrülich, daß er in alle denjenigen Fällen, in welchen die Rechte die Aufhebung eines Pacht; Cons-' tractes wegen Nichterfüllung der alnem Pächter obliegenden Verbindliche keiten;- und ſonderlich, wean er dieſen Erbpacht- Cöhtract,"ſich ge bühret, nicht erfäuller, ſeiner Pacht verluſtig“ ſeyn, unud'deren- Eittſeßung ſich“ gefallen laſſen wolle, Dieſer Fall tritt ſoda».1 beſonders ein 7*“wenn derſelbe die Nahrung verſchlechtert, oder die Gebäude nicht im guten baus ligen Stande erhält, weshalb auch ausdrücklich vorbehalten'wird„“daß Unſere Fürſtliche Cammer zu;N, berechtiget: ſeyn"ſolle, deni Zuſtand dir“ ſelben“ von Zeit zu Zeit nachſehen zu läſſen-, oder wenn derſelbe," fs wie oben 6, 6, ſtipuliret iſt, die Erbpacht nicht zur beſtimmten Zeit bezahlt. 2"? A I. ..=»Zu Veſthaltung alles deſſen, was der Erbpächter in. dieſem, Coytraete verſprochen hat, ſcket derſelbe die nach der Taxe bezählten Gebäude, welche, derſelbe ganz neu. aufführen laſſen will, ſammt dem umgehenden. Zeuge, und. allem, was zu dem ganzei Mühlenweſen gehört;(auch überdem no< eine. baare Caution von zweyhundert Thaler, die er baar. in. die Cammer» Caſſe, erlegt, und nicht verzinſet bekommt), nebſt allem ſeinem Verinsgen zur' Sicherheit, verſpricht die Gebäude;:ſo bald der neue Bau fertig jeyn wird; im. die:Brandverſicherungs-fürnteinen angemeſſenen. Werthreinſchräiben, dieſe. Hypothek: Verſchreibung in das Amt Nſc Pq hten, vatiühennde Kenn] Hanyover im Verlage der Helwingſchen Hofbuchhandlung 3798» di Regifier der Materien nac< den Abſchnitten, Hauptſtücken und Capiteln, Erfter Abſchnitt. Von den Pacht- Anſchlägen überhaupt, Erſtes Capitel, welches die allgemeinen Vorſchriften des Verfahrens bey Vers ; fertigung der Anſchläge enthält S, 13730, Zweytes Capitel, welches die allegemeine Anleitung deſen, was vor Verfertigung eines Pacht- Anſchlages vorzuberei- ten iſt, enthält S, 30-33, Zweyter Abſchnitt, Von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, Einleitung., I EEE S; 34, 35. Des zweyten Abſchnitts erſtes Hauptſtück. Von dem Special- Anſchlage des Aerbaues. Erſtes Capitel, von der Unterſuchung des Vichſtandes und des zu dem AFerbaue zu gewinnenden Düngers S. 36-41. Qweytes Capitel, von der Unterſuchung des Ertrages des AXere baues; S,. 47.3 68. Drittes Capitel, von.der Beſtimmung des Aer- Ertrages S, 69-81. A2 Viertes <<<<< GF ZZ GR mm ruin 2 0------ =<< Z ES=.-= 1.€ dR Nn ZS=Z=T WEIS 4 Regiſter der Materien nach den Abſchtt.; Hauptſt, umd Cop; Viertes Capitel, von den auf den AFerbau zu verwendenden Koſten S, 81-2 139, Fünftes Cavpitel, von den Dienſten S, 140- 143, Sechſtes Capitel, von Verfertigung des Anſchlages vom AFXerbaue S, x 46-155. Des zweyten Abſchnitts zweytes Hauptſtuck, Von dem Special- Anſchlage des Wieſewachſes, Erſtes Capitel, von der Unterſuchung des Erirages des Wieſe? waches S, 136- 16324 Zweytes Capſitel, von den: auf das Wieſewachs zu verwendenden Koſten S; 1627167; Drittes Cqupitel, von Verfertigung des Anſchlages vom Wieſewachſe S, x 68 7 171, Des zweyten Abſchnitts drittes Hauptſtück, Von dem Special- Anſchlage der Gärten, Erſtes Capitel, von der Unterſuchung des Ertrages-der Gärten S, 171-177, Zweytes Capitel, von den.auf den Garten« Bau und die Obſt- Gärten zu verwendenden Koſten S, 178.2 182, Drittes apitel, von Verfertigung des Anſchlages von den Gärten S, 1832, 1834 Des zweyten Abſchnitts viertes Hauptſiück,: Von dem Syecial- Anſchlage der Nutzung von Weiden- Bäumen S. 184, 185, Des zweyten Abſchnitts fünftes Hauptſtück, ; Von dem Special- Anſchlage vom Rindviehe, Erſtes Capitel, von Unterfüchung des Ertrages vom Rindviehe S, 186- 19394 Zwegtes Capitel, von den auf die Rindvieh- Zucht zu verwenden, den Koſten S. 198- 302. Drittes Eapitel, von Verfertigung des Anſkerwagen, AFerpferde-, Dröſcher-' lohn, Egge, Erndte- Koſten, Felds früchte, Abbringung derſelben, Hofs meiſter, Koſt des Geſindes, Lohn für AFerknehte und DSL Pflug und Walze«- Acker? BEE an? 154 ICE EN IRRST FEE SI AS win EM eam GE pannen ZA MMI NN I ME ws A IA ÄH HHN ESER NEZ ER ZEISER Mn 2 LIS Dmmuemegweeru wn een en ewe veg eEEERIRIR A ARAS DT I CASTANE EIS VP UK IRE IE 0 2 dg gb ee Öf lug; 775e AI TTEIE IIS WOCHE“. 1 SEIEN ehe€ 10 SES"EIER Ie Epe Ea MM. Alphabetiſches Regiſter. 9 AFergeräthſhaften, was dazu ge- höre 87 19: Wie das dazu frey ge- gebene Holz in Anſchlag zu bringen iſt 87 und 88 21. Was die Hofmeis» ſter davon wohl verfertigen, und. wie dieſes in Koſten- Anſaßz zu bringen iſt, ebendaſ. Die Koſten darauf ſind nicht an allen Orten gleich, und müſſen alſo im Einzelnen unterſucht werden 02. 39. Wie die Zinſen des auf dieſelben zu verwendenden Capitals zu berech» nen ſind 93 40, Letztes gehört zu dem zu verzinſenden Super- Inventario 327. 24 Der Pächter muß ſolche bey dem Abzuge gegen die? axe zurück laſſen, vorzüglich wenn er freyes Holz dazu bekommen hat 364. 20. “ Ackergeräthſchafts» Inventarium iſt ein wichtiger Gegenſtand bey land- wirhſchaftlichen Verpachtungen 361. 12, Berſchiedenbeit wegen des gan- zen oder partiellen Eigenthums des Verpächters und Pächters, ebendaſ und 362. Grundſätze, nach denen die Sache zu betrachten iſt 362, 14, Der Pächter iſt verbindlich zu machen, daß er das ſelbſt Angeſchafte für Be- zahlung zurück laſſen müſſe, ebendaſ, 5. und 364, 209, Wie die Bezahlung zu beſtimmen iſt, ebendäſ, Weun das Holz dazu frey gegeben iſt, muß der Pächter ſolches um ſo mehr zurück- laſſen, ebendaſ. Siehe auch Super- Inventarium und Vich- Jnventarium AFergeſchirr auf Pferde, wie es mit Vortheil anzuſchaffen iſt 85, xtr. Wie hoch ein ganzes mit Zubehör zu ſtehen komme., ebendaſ, Was noch dazu gehöre, ebenbaf Wie lange daſſelbe daure, ebendaſ, Wie viel die Unterhaltung deſſelben jährlich koſte, ebendaſ. Berechnung der Unkoſten auf ein Aer- und Pflug- Geſchirr 108, Das darauf bey Aotritt einer Pacht zu verwendenbe Anlage- Capital gehört zu dem zu verzinſenden Super- Invenz tario 337. 24 Gehövret zu den Pfer- den und muß bey dem Abzuge des Pächters da gelaſſen werden 364. 20, AFerknechte, Lohn für dieſelben 93. 42. Berechnung deſſelben auf mehrere Geſpann, ebendaſ. 43. Belköſtigung derſelben, wie ſie in Abſaß zu bringen iſt. ebendaſ. 44 Berechnung des Lohns und Miethpfennigs fär dieſelben 127. Berechnung der Koſt für dies ſelben 122. und folg. Was die Feſt. tagsſpeiſung für dieſelben koſte 29, und folg. Vrantewein für dieſelben 131 Oel für dieſelben, ebendaſelbſt. Siehe auch Beköſtigurig des Geſindes, und Feſttags- Speiſung des Geſindes, Aer- und Erndte- Koſten. Siehe AFerbau- und Erndte- Koſten, AFermgaß, Braunſchweigiſches 59. 35+ Acer- Nußnng, wie daran Erlaß wegen erlittenen Schadens gegeben werde 334 und 385. 537= 1 und2, Siche au<) Rem'Fion bey Pachtungen, Ackerpferd, Beſchaffenheit, Alter und Preis deſſelben 83. 7. Wie lan? ge es dienen kann, ebendaſ. 8. Abs nuß deſſelben, ebendafß Fütterung deſſelben 84 9. Nad welchem Preiſe es anzuſetzen iſt, ebendaſ, Auf Puls- B ver as SE..-=.- al 7 MINNINENIENTZID 8 Er kd xO Alphabetiſches Regiſker. ver dafür muß etwas angeſetzt werden, ebendaſelbſt, Ückerpferde, worin die quf dieſel» ben zu verwendende Koſten beſtehen 83, 6. 7 und 3. und S, 84. 9 und 10, Es muß erforſcer, Vermeſſung derſelben, in was für Ciaſſen ſie dabey einzutheilen -"ſind 25, 14. Dieſelbe iſt das ſicher? ſte Mittel zur Erforſchung der Größe berſelbven 48. 2. Siehe auch Felde- meſſer und Vermeſſung. Acenger, Vermeſſung derſelben, S, Feldmeſſer Aufbinden ber Feldfrüchte, wie viel es im Winterfelde koſtet 102. 70+ Wie viel zwey Menſchen in einem Tage aufbinden können, ebendaſ. Wie viel fär einen Morgen Erbſen aufzubinden bezahlt werde 103. 73. Die Seile werden dazu gegeben, ebendaſ, Wie B 2 viel eS we ANL--- ZB<<=<222<222z2V-ez GIG zz | <= uu=== >== KER (308 Fdddaaue 0 'G| | 4 | 0 - 55 jj [ ' jj | |:| | | j j| NU| 4 BER | IEM 1! 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Siehe auch Hof«- meiſter, Aufſicht, über die Behandlung des Haushalts, muß die Cammer über ei- nen Pächter haben und dieſer ſich ſol- her unterwerfen 398, 83. Ausfiſchen und Beſetzen der Teiche, -fiehe Fiſchteiche, Augshauen des troFenen Holzes der Obſtbäume, Koſten darauf 79. 8. Ausjäten des Unkrauts in den Gäx- ten, was es verunfkeoſtet 179, 5, Ausgjäten des Unkrautes aus dem Lande, wie es am vortheilhafteſten ge- ſchiehet 100, 64. Gehört unter die bleibenden Verbeſſerungen, und daher muß es in Koſten- Anſatz gebracht werden, ebendaß6 Worauf hiebey Rückſicht zu nehmen iſt, ebenda. Yusmerzen des Shaafviehes, ſiehe - Schaaf-.Merz- Vieh,- Ausroden der Kartvffeln, wie viel : Menſchen auf einen Morgen erfordert werden 194 79, Wie lange Zeit das zu erfordert werde, ebendaſ, Koſten dafür, ebendaſ, Berechnung der Koſten darauf 138. B. Ausſaat, Berechnung nad) derſel- ben iſt fein ſicheres Mittel zu Erfor- ſchung der Größe des Y>ers 48, 2» Quantität derſelben auf jeden Morgen muß erforſcht werden 57, 3:?, Wor- nah ſte zu beſitmmen iſt, ebendaſ. 32. Wann ſchlechteres Land eine ſiärkere verlangt 58. 32. Mäuſe- und Schne- >enfraß machen eine ſtärkere Ausſaat ndthig, ebendaſ. Wie ſie nach der örtlichen Beſchaffenheit des Landes zu ecforſczen iſt, ebendaſ: 33, Eine dem Lande angemeſſege iſt eine Haapts ſache, ebendaſ, 34. Folgen der zu ſtarken oder zu ſparſamen, ebendaſ. Erfahrung iſt dabey die beſte Lehrmei- fterinn, ebendaſ, Beſondere Umſtände, worauf zu ſchen iſt 59 34, Allge- meine Angabe derſelben, von den Haupt Fruchtarten 59, 35. In dem geſömmert geweſenen Brachfelde, welches ſchon eine Tracht gethan hat, darf ſie ſo ſtark nicht ſeyn, ebend. 36, Vervielfältigung derſelben, wovon ſie abhängt 60. 89 und 40, Vervielfäls tigung derſelben giebt den Ertrag, ebendaſ, 40. Woher die Gründe zu Beſtimmung derſelben zu nehmen ſind 69. 4 und 5, Vervielfältigung ders ſelben, wie ſie zu erforſchen iſt 70 6 Bey dieſer muß auf die Größe der ges ſömmerten Brache Rüſicht genom- men werden, ebendaſ 7. Die Auss ſaat muß von dem jährlichen Ertrage abgeſetzt werden 70. 9, Gründe zur Bes Koſten t Roſten ] derſel „Erfor, 48,% Morgen Wor- ſ. 32, ſtärkere Schn [uöſagt < der 8 zu Eine Haapts der zu bendaſ, ehrmels ſtände, Allger yn dien 00) pfelde, 1 hat, d, 36 von ſit vlelfäls Alphabetiſches Regiſter«. 13 Beſtimmung der Quantität derſelben 72 und folg.. Vergleichung der erforſch- ten mit den Saat- Regiſiern 75. D. Ausſagt in ſechsjähriger Düngung 80, JJaare Gefälle, warum ſie mit in Pacht gegeben werden 321, x. Der Pächter gewinnet daran eben nicht, ex muß aber auch dabey nicht verlieh- ren, ebendaſ, ie vielerley fie ſind 323. io. Standige und unſtändige, ebendaſ. Deren Verpachtung iſt eine Art von Receptur, die nur Pachtbee- dinzung iſt, und das Einkommen zur beſtimmten Zeit ſichert 323, 11. Die Rechnungs- Beamte pflegen auch wohl einen gewiſſen Gehalt dafür zu bekom» men, ebendaſ. Der Grund der Erhe- bung derſelben ſind die Präſtations 9 und Hebe- Regiſter 324. 13. Wie in deren Ermangelung zu verfahren iſt, ebendaſ. Dem Pächter derſelben muß die Eviction geleiſtet werden, ebendaſ. und 375. 41. Nr. 4. Wie die per- ſönlichen in Pacht zu geben ſind, ebend, 13. Wie bey den übrigen unſtändigen zu verfahren iſt, ebend. Auf was Weiſe die Real- Abgaben erlaſſen wer- den können, ebend.:4. Wie es mit d.n während der Pachtzeit hinzugekom- menen zu halten iſt 325, 16. Ant- ſchlags- Berechnung davon, wie ſie zu machen iſt, ebendaſ, 17. Die Präſig- tions- und Hebe- Regiſter müſſen deren Anſatz rechtfertigen und dem Pächter zugeſtellt werden,-ebendaſ, 18, Bey- Nr. 2. und 3+. Die YAusſaat gehöret dem Acer fortdaurend und iſt alſo ze: derzeit von: dem Körner s Ertrage ab+ zuſezen 149, 9. B. ſpiel eines Verzeichniſſes einer Au* ſchlags- BereHnung davon 326 und folg. Der Pächter muß für deren or- dentliche und zeitige Erhebung, ſo wie für das, was durch ſeine Schuld dars an verlohren gehet, haften 374 und 375. 40. Nur die obrigkeitlich bes ſcheinigten Nonvalenten gehen ihm zu Gute, ebendaſ. Für die oufgeſchwols- lenen Reſte muß derſelbe haften 375, 40. Mehrerer als der verpachteten darf er ſich nicht anmaaßen, ebendaſ, Wozu derenthalben der Pächter vers bindlich gemacht werden muß 389, 64. Von den Vervachteten müſſen keine Contracts- Gebühren genommen wers den 416, 16, Siehe auch Natural s Gefälle, Baarſche werden auch wohl in die Karpfenteiche geſest 251. 16, Ges wöhnliche Preiſe derſelben 256. 31, BaFelohn für das Brodt in der Landhaushaltung, gehört zu den Ko2 ſten, die auf das Ganze fallen 332. 8, Wird nach der Verſchiedenheit der Aus» gabe dafür in Anſatz gebracht, ebendaſ. Banſen der Feldfrüchte, wie-viel für ein Fuder bezahlt wird 104. 73. Wie viel Gehülfen dabey nöthig ſind, ebendaſ. Berechnung der Koſten. dar- auf 133 und folgende, B3 Bans 14 Alphabetiſches Regiſter, Banſen des Heues und der Geummt, wie viel Leute dazu erforderlich ſind, und was es verunkoſie 165, k0U, 11, Berechnung der Koſten dafür 266,2 A, und 167, B, und 3, Baum- Inventarium, wie es abzu- liefern iſt 176. 19, Die darauf bey Antritt einer Vacht zu verwendende Anlage gehört mit zu dem zu verzinſen- den Super- Inventario 337. 25. Was dieſerwegen bey einer Verpachtung zu beſtimmen iſt 369. 30, Siehe auch Garten- Inventarium,. Baumſchule muß zur Erhaltung der Obſtgärten angelegt, und dieſes dem Pächter derſelben zum Beding gemacht werden 175, 16, Kann einen be- trächtlihen Ertrag geben 175, 17. Der anziehende Pächter muß verbind» lic) gemacht werden, ſolche ayzuneh- men, ebendaſ. Wie der Nutzen davon in Anſchlag zu bringen iſt, ebend, C, 18. Siehe auch Obſtgärten, Bäer, mahlen nur auf geſchärften Mühlen 314«+ 14, Geben auch wohl die Füllkleye zam Durchlaufen ſelbſt her, ebendaſ. Beackerung, wie die darauf zu ver- wendende Koſten zu erforſchen ſind 96, 54. Worin ſie beſtehen, ebend. Beamte, ſiehe Vacht« Beamte und Juſtitz- Beamte, Beartung des Akers, wie die dare auf zu verwendende Koſten zu erfor2- ſchen ſind 96, 54, Worin ſie beſtehen, ebendaſ, Behacken der Kartoffeln, ſiehe Pflan- zen und Behacken der Kartoffeln, Behandelter Pacht» Anſchlag, wie er zu machen iſt 357. 3. Beyſpiel eines ſolchen Anſchlages 400, A. Behandlung des Pacht- Anſchlages, fiche Pacht- Anſchlag, Behüten der Wieſen mit dem Viehe iſt im Frühjahre ſhädli 40, 14. und I58. 9. Auf welchen es im Herbſte nüßlich iſt, ebendaſ Bekbſtigung des Geſindes, wie ſie in Anſaß zu bringen iſt 93. 44. Richtek ſic) nach der Gewohnheit der Gegord, evendaſ, 45. Algemeine Conſumtivn82 Anſäße dabey ſind trüglich, ebeadaſ, Muß ordentlic) unterfacung des Biers, ſiche Braus Beſchi>ung. Beſchlag der Pferde, wie boch er zu ſiehen komme 34 und 35, 10, Beſchneiden der Obſtbäume iſt nur bey Zwergbäumen erforderlich 179, 8. Beſtandtheile dex Erd- Arten, ſiche Erd- Arten, Beſtellung, wie die darauf zu ver- wens , wie (yſplel lage, Viche 4, und Jerbſte ſie in Richtet gerd, (on8z ud, ydtn, j. 45 eſche, wirthe näſter, Dieſes- anda H 34 '; und | vols m(3 eſchies Beau (oc er 0; if mur 796 8 1», ficht 0 ver? wen "Alphabetiſches Regiſter. 15 wehdende Koſten zu erforſchen ſind 96, 54. Worin ſie beſtehen, ebend. Beſiellung im halben Dünger iſt ge- wöhnlich der vorjährigen Beſtellung im ganzen Dünger gleich 67. Nr. 3. Aus- nahmen davon, ebend, Beſiellzeit verſchiedener Fruchtarten 39 und 6% 37+ Berechnung derſel ben zi1. Betten, das darauf bey Antritt ei- ' ner Pacht anzulegende Capital gehört zu dem zu verzinſenden Super-Inventa»- rio 337. 24» Beutel einer Maßl- Mühle, was er mit ſeinem ſämmtiichen Zubehör koſtet, und wie lange er hält 515. 0. Beutel- ober Mahl- Geld bekommen an manchen Orten- die Mühlen- Bur- ſche 314«+ 3« Wie viel es betrage, ebendaſ Beutel- Kaſten muß zur Vermindes rung des Staubmehls dichte ſeyn 309, 2.0, und 310. Nr. 5. Beutel- Tuch, Unterſchied und Preis deſſelben 315,,6. Bier, wie die dazu zu verbrauende Früchte beſchaſſen ſeyn müſſen 273 4« Mit Wicken vermiſchte Früchre machen daſſelbe ſauer, ebendaſ. Die Gährung deſſelben wird dur& die in dem Waſs» ſer vorhandenen Lufttheilchen befördert 278, i4. Erſte Pfanne, oder ſüße Werth deſſelben 278 und 279.. 1l4+ Zweyte PFjanne, ebendaſ. Ob es gut iſt, daſſelbe lange oder kurze Zeit zu Fohen 279 und 280, 15 Wie viel Salz dazu genemmen werde, ebendaſ. Das braune wird länger gekocht 389, I5, Kühlen deſjelben, ebendaſf. 16, Stellung deſſelben zum Gähven, ebend, und 281. Faſſen deſſeiben, wie dabey zu verfahren. iſt 28 r zund. 282, 17»- Muß ohne Zuſatz ſchädlicher Kräuter bereitet werden, ebendaf. 19. Wird durc) unreinliche Gefäße ſauer, ebend, 20. Deſſen Stärke hängt von der Be2 ſe, BöttHher, wird nur bey großen Brauereyen gehalten 291, 11. Muß die übrige in der Wirthſchaft vorfal- lende Böttcher- Arbeit mit verrichten, ebendaſelbſt. Brache, roelchem Viehe die Weide darauf zuſtehe 49 14 Die geſöms- mert geweſene verträgt keine ſo ſtarke Ausſaat 59. 36. Darf nur zum dritten Theile geſömmert werden 70 7. Aus derſelben muß der Zehnte entrich- tet werden 198. 10, - Bereche Brachfeld, ZweX deſſelben 49,6 und. folgende, Zu welcher Zeit es ge- pflügt werde 54 und 55 26. Wie oft es gepflügt werde, ebendaſ. Wel- hes die beſte Zeit dazu iſt 55, 28, Das geſvmmert geweſene hat ſchon eine Tracht gethan, und verträgt keine ſo ſtarke Ausſaat 59. 36. Brachzehnte, wie es damit in den Herzogl. Braunſchweigiſchen Landen gehalten werden ſolle 302. 29 Ob die Praeſcription deshald ſtatt findet, ebendaſ, Brandverſicherungs- Beyträge müſs» ſen oft die Pächter der Domänen mit übernehmen 335. 16, etwas abgeſetzt werd-n, ebendaſ. Es iſt nicht thunlich, ſie in einen richtis gen Anſatz zu bringen, ebendaſ, An- ſaß dafür 354= 9 Brandverſicherungs» Gelder, dars an kann ein Pächter, wenn er die Beyträge dazu übernommen hat, keis nen Anſpruch machen, als wenn er die abgebrannten Gebäude ſelbſt wies der aufbauet 36x, 10 Brantewein für Knechte und Enken an Feſttagen 13x, Brau- Beſchikung, davon hängt die Stärke des Biers ab 282. 23. Die Beſtimmung derſelben muß nach harten Früchten geſchehen 283. 22, Quantität und Verhältniß derſelben, ebendaſ. 324+ Zu dem gewöhnlichen Braäunbiere wird eine mindere Beſchi- Fung genommen, ebendaſ, 35. Wird der Grund der Berechnung'der Braus früchte 288, 2. Bräuee Dafür muß“ 49,6 es gt: Wie Wels DIN: ſchon t Fejne n den anden 9h inde, müſs wit muß Es ichtis An? dar yx die Hels n er wies pien hängt 2» nach 2 2% (ben, ichen Zeſcht Wird Braus rauf Mail Se EE ITIS DIGE un SISI EIN IEE TE inem 4 GELISTETE NET TRINA GI IAI RE HNETRI A HON SEREN== 2-00 KEG I TERES SR TEES“= Alphabetiſches Regiſter, 17 Beauerey, um deren Ertrag zu er- forſchen, muß man die Verfahrungs- weiſe dabey kennen 273. 2» Was in Beträcht dieſer zu beachten iſt, ebendaſ. 3. Davey muß die Reinlich- Feit genau beobachtet werden 282. 20, Unterſuchung des Ertrags derſelben, wie ſie anzuſtellen if 283. 26, und folgende, Wird aus falſchen Grund» ſätzen nicht ſelten vernachläſſigt 284« 29. Wenn der Bierpreis nicht erhöhet wird, iſt eine genaue Aufſicht darauf um ſo nöthiger, ebeudaſ. Ertrag der- ſeiben, woraus er entſteht 285. 2, und folg. Wie die Auffünfſte derſels ben zu berechnen ſind, ebendaſ, 32. Spundgeld gehöhret zum Ertrage ders ſelben 286. 36. Ob es in Anſchlag zu bringen iſt, ebendaſ, Berechnung der ſämmtlichen Auffkünfte derſelben 286, 37 und 38. Begyſpiel einer ſol: durch M SEREN ln dmr AR HRE 20 Alphabetiſches Regiſter, durc Bürgen geleiſtet werde, ebend, 78, Des Pächters Ehefrau muß zu völliger Sicherheit ihren weiblichen Wohlthaten eidlich) eniſagen, ebend. 79. Die Rich- tigkeit derſelben muß gleich bewieſen werden können, 396, 80 Waäasdie- ſerhalb erforderlich iſt, ehendaſ. und 397. Außer der beſtimmten Caution muß auch der Pächter mit allem ſeinem übrigen Vermögen Sicherheit leiſten, ebendaſ. 81. Wie deren Beſtellung in dem Pacht: Contrakte ausgedrückt wird 413 und 314, 10, Auf was Art ſie demſelben beygefügt wird 415. IT und 12» Aud) der Erb- pächter muß Caution leiſten 42 5, 6 Claſſen, nach welchen Acker, Wiee- fen und Aenger einzutheilen ſind 25, 14, Clauſeln, die unndthigen, in einem Pacht» Contrakte helfen zu nichts 41 5. 44 Commiſſarius zu Verfertigung eines Pacht» Anſchlages, wie er ſic) dazu vorzubereiten habe 31x. 4« Wie der- ſelbe zu verfahren habe. 32. 5. Was für Nachrichten derſelbe von dem Pachte Beamten einzuziehen habe 32.:.6, Welche von dem Juſtiz=:Beamten. zu fordern ſind 33. 7.+ Commiſſorium zu Verfertigung des Pacht- Anſchlages, wie es einzurich- ten iſt 31. 2- Muß den Juſtiz- und Pacht» Beamten bekannt gemacht werden 32, 54 Competenz für den Pächter Fällt auf das Ganze 106, 86, Was die- ſelbe eigentlich iſt 342. 34+ Worauf bey Beſtimmung derſelben- Rückſicht zu nehmen iſt, ebendaſ 38. Den wie vielſten Theil des koſtenfreyen Er- trags ſie in ſic) faſſen kann, ebendaſ, Eine zu hohe macht nachiäſſige und uns ahtſame Wirthe, ebendaſ, und 347« 35. Berechnung einer Competenz fär den Pächter 350, Bemerkungen dazu 350 und 351. Conſumtions- Anſätze, allgemeine der Beköſtigung des Geſindes ſind trüg: lih 93 45- WBeyſpiele ſolcher An- ſätze, ebendaſ. 47. Urſachen, warum ſie trügen, ebendaſ. Conſumtions- Fiſche, worin ſie bes ſtehen 256. 30, Conſumtionsfrühte, darauf muß bey einem Pacht- Anſchlage Rücſicht genommen werden 149. 11. Berech: nung derſelben 155, Die Berech- nung derſelben nach. dem Alter der Perſonen und gewiſſen allgemein ange- nommenen Grundſätzen bey Veranſchla- gung einer Maßlmühle ſind träglich 203 und 264. 2. Das darauf beym Antritt einer Pacht zu verwendende Capital gehört zu dem zu verzinſenden Super- Inventario. 337. 23«+, Der . abzießende Pächter iſt ſolche dem ans ziehenden zu überlaſſen nicht verbuns den, wenn nicht ein herrſchaftliches Invenkarium vorhänden, oder eine übernommene Verbindlichkeit dazu da iſt 363. 231.. Deghalb iſt es gut, dieſerhalb eine Verabredung zu treffen, ebendaſ. Contracts- Gebühren„- ob es billig iſt, ſte von-den über Domänen» Güter ge au = T=== m 22 BO&.., dur< 202 22 Den yem Er: bender, „und uw 1 343 tenz für en dazu ene der d trüg: er An: warum ſk hes 1f muß väſicht Berech: Berech: ter der n anges anſchl4: trüglich f beyit ndende ſenden Der em ans verbun» feliches x eint azu da es aut, treffen, „8 billig „Guter ge Alphabetiſches Regiſter. geſchloſſenen Contraeten zu nehmen Von welcher Summe ſie allenfalls nur genommen werden kön- 41316. 16. nen-, ebendaſ, Wie es damit zu hal- D- Dr Malz, wie bey deſſen Verfer- - tigung verfahren werde 276-9 u 10,- Die Keime davon können: zu Vieh- Fuiter gebraucht werden, ebend, Wie lange es ſi hält 277. 12, Wird zu dem"Braunbier genommen 283. 25, Wie viel Holz zur Verfer- tigung eincs; Wiſpels davon erfordere lich iſt:2 80..-5. Deputat des Braumeiſters und Böttchers 293. Deputat des Gärt- ners 1481, Deputat des Kuhhirten 199..Deputat des. Schäfers 227. Deputat des Schweinemeyers 239. Deputate auf Speiſung des Geſin- des, wie ſie in Anſatz zu bringen ſind 96, 52. Dienſtbothen der Beamten-und Pächter, ob ſie ſolche bey Unterſuchung des Ertrages des Haushalts zur Ab- Hhöhrung ſtellen müſſen 22« 11. Wie ſie abzuhdhren ſind 23. 11« Es muß den Beamten und Pächtern zur Be- dingung gemacht werden, ſie bey vor» zunehmenden Unterſuchungen des Haus- halts zu ſtellen 389. 63., Siche auch Haushaltungsbedienten und Leute der Pächter. Dienſte, Eintheilung derſelben 1 40, 2, Wogs beghtet: werden muß, um 21 ten iſt, wenn der Pschter fiirbt, oder die Pacht an einen„andern abtritt, ebendaſelbſt, ſie in einen Anſchlag zu bringen, ebens daſ“ 3« DOhne ein Dienſileiſtungs,s Regiſter können ſie in keinen richtigen Anſchlag gebracht werden, ebendaſ 4, Wie ſie in Ermangelung deſſelben in Anſaßz zu bringen ſind, ebendaſ... Die angeſetzten müſſen dem Pächter evins ciret werden, ebendaſ« Die ungemeſs ſenen in Anſchlag zu bringen, iſt unnd thig 141. 5. Proven. dafür ſind nach wirthſc Schwelie Alphabetiſches Regiſter, 23 Schweine deſſen geben, ebendaſ, 27. IWie viel ein Fuder deſſelben halten müſſe 44. 29. Wornach zu ermäßi- gen iſt, ob er zureichend vorhanden ſity 46. 344 Was außer dem Vieh- dünger dazu gebraucht werde 47, 36, Welche Beſchaffenheit ihm das Stroh gebe 537, I3, Beſte Zeit des Unters» pflügens deſſelben 56 und 37. 29, Es iſt gut, denſelben in Haufen auf dem Felde aufzuſchlagen 57. 29. Au- Bergewöhnlicher Dünger kann nicht als etwas Beſtändiges angeſehen werden, ebendaſ, 30, Deſſen Gebrauch iſt doch aber zu erforſchen, ebend Wero ſchtedene Arten dieſes Düngers, ebend. Die darauf zu verwendende Koſien müſe ſen erforſcht und in Anſa gebracht werden 97. 55. undfolg. und S, 98. Dünger, künſtliher, ob er von Nutzen ſey 34, Dünge- Regiſter, was fie enthalten müſſen 52. I5. Wie die ſich darin findende Verſchiedenheiten weiter zu unterſuchen ſind, ebendaſ. 16. Es muß ein Auszug daraus gefertigt wers den, ebendaf 317" Sema davon 64. A. Siehe auch Feld- Regiſter. Düngung des AFerlandes, wie fie einzurichten ſey 44 30, Was volle Däungung ſey, ebendaſ 31. Wie ſie regelmäßig geſchehen müſſe 46. 34- und S, 47, Dabey iſt auf die Eine ESEL We 5 ZIE EE theilung der Felder zu ſchen 46, 34, und S, 49, 5 und 9, Beſchaffenheit derſelben muß unterſucht und die dazu ndthige Menge berechnet werden 50. IT« Wie ſolches geſchehe, ebend, 12. und folgende, Die Düngung findet ſich in den Erndte es Regiſtern in dem „Jahre vor dex Erndte 65. Nr, x, Darſtellung einer ſechsjährigen nach ihren Trachten 179, Beſtellungs» Tas belle hey ſolHer Düngung 80, Bes merkung über mehr als ſechsjährige Düngung, ebendaſ. Nota 2, Koſten auf dieſelbe, worin ſie beſtehen 96, 54, Berechnung der Koſten auf dieſelbe 133. Düngung dur< Hürdelager, wie viel dadurch in einer Nacht mit taus ſend Shaafen gedünget werden könne 44. 32. 45 und 46. Worauf dabey zu ſchen, ebendaſ und 45. Wie der Hürdeſtall dabey einzurichten, ebend, Iſt halbe Düngung, ebendaſ.“ Wie dadurch dem Lande zu Hülfe gekom- men werde 47. 35. und S Zo,[10, Wie dieſelbe zu unterſuchen iſt 31, 14« und S, 53, Iſt im Winterfelde ſiärs Fer, wie gewöhnlich 65. Nr. 2. In derſelben wächſt der Rocken gut 67. Nr, 2. Siehe auch Hürdeſchlag,. Dängung der Wieſen, ob ſie nüß»- lic) ſeg 158. r0 Welches die vor- zuglichſten Mittel dazu ſind, ebend, << ennä ? | Z<<= in Erbpacht zu geben 4238. 14 Ob ſie eine bleibende Einkunft gwähren, ebendaſ. Wie hod) ſie zur%rzinſung in dem Erbpacht- Anſchlage wzuſelzen ſind 427. 10, Erdarten, Unterſuchung Ürſelben zu Erforſchung der Güte desA>ers 43. 3. Ob dur< die Unter': auf ein Fuder geladen werden können, ebendaſ, Wie viel für ein Fuder zu banſen gegeben wird, ebendaſ, 78, Wie viel Gehülfen dabey ndthig ſind, ebendaſ. Berechnung der ſammtlic en Erndte- Koſten dafür 135, und folg» Siehe aum Aufbinden, Mäherlohn, Sommerfeld, Sömmerung und Wins terfeld, 3 Feld- Inventarium, das darauf angelegte. Capital gehöhrt zu dem zu verzinſenden Super»-Inventario 3372 22, Iſt ein wichtiger Gegenſtand bey landwirthſchaftlichen VWerpachtungen 361, 12, Verſchiedenheit wegen deſs ſen ganzen oder partialen Eigenthums des Verpächters und Pächters, ebend, und S, 352, Worinn es beſteht, und wie es zurück zu liefern iſt, ebend. 16, Wird gewöhnlic< nach der Cammer Taxe bezahlt, wozu der Pächter ſich verbindlich) machen muß, ebendaſ, und S. 363. Uebergabe deſſelben nach der Taxation der Früchte auf dem Halme iſt in mancher Hinſicht nachtheilig 8%3+ 17» Wo ſie hergebracht iſt, muß ſie zur Bedingung gemacht werz den, ebendaſ, Daſſelbe erhält der Erbpächter eigenthümlich. gegen, Bezah2 lung 423. 4«+ Muß. den Schaden daran ohne Erlaß tragen 424, 4+ Ausnahme davon, ebendaſ, Geldmeſſer, ob ex wegen Vermeſs ſung der Pachtſtäcke zu beeidigen iſt 24 14... Demſelben: muß ein Vers zeichniß„der zu. vermeſſenden Stücke ges geben werden 24. 14. Demſelben iſt ein ſachkundiger Landwirth zuzugeben 35. 14, Wie ex bey der Vermeſſung DI der 30 Alphabetiſches Repiſter, der AeXer, Wieſen, Gärten, Teiche und Aenger zu verfahren habe, ebend, Wie die Inſtruction für denſelben ein- zurichten ſey, ebendaſß Demſelben muß auch ein der Gränzen Kundiger, der beeidiget iſt, zugeordnet werden 25. 15, Wie viel er bezahlt bekomme 26, 16,- Gehülfen beſſelben werden beſonders bezahlt, ebendaſ, Ob dem- ſelben der Erbhuidigungseid zu erlaſ- ſen ſey 26. 15. Foxmular des Eides, den derſelbe zu leiſten hat 29 A, Feld- Regiſter und Haushaltungs 7 Rechnungen eines Vächters, ob und wie" ſie zur Unterſuchung des Ertrages eines ökonomiſchen Haushalts zu ges brauchen ſind 17. 7, und folg, Die Pacht- Beamte müſſen ſolche zu Ver? fertigung der Pachtanſchläge vorlegen 31. 3. Sindb gewöhnlich dazu in ihren Pacht- Contracten verbindlich ge? mäht, ebendaſ. Was die Feldregiſter enthalten müſſen 32. 6 Nr. rt. Müſ- ſen mit Vorficht bey Erforſchung des Körner- Ertrages gebraucht werden 61. 42. Der darinn ſieFende Ertrag an fremder Länderey muß abgeſondert werden, ebendaſ. Müſſen mit der Angabe dee Aderverſtändigen vergli» . u WW EED IT TV SERIE Tw 3 ... Alphabetiſches Regiſter. al und Zuwachs derſelben nach der Ver- ſchiedenheit der Teiche, wie hod) er zu rechnen iſt, ebendaſ, Urſach, warum die Preiſe derſelben geſtiegen ſind 256. 31, Gewöhnliche Preiſe derſelben, ebendaſ, Urſachen der Ver- ſchiedenheit derſelben, ebend, 32. Welches die vortheilhafteſte Art iſt, ſie zu verkaufen 256. 33. Koſten auf den Verkauf derſelben 266 und 267. 6, Siche auch Conſumtions- Fiſche. Fiſcherey, ſiehe Teichfiſcherey und Fiſcherey wilde. Fiſcherey, wilde, mancherley Arten derſelben 257. 36. Verſchiedene Ars ten der Fiſche in derſelben, ebendaſ, Man muß eine genaue Beſchreibung davon haben, ebendaſ.- Es iſt ſchwer, einen Anſchlag davon zu machen, ebend, 37. Wie deren Ertrag zu erforſchen iſt, ebendaf Geräthſchaften, die dazu gehöhren, ebendaß Die Pacht davon iſt nur mäßig anzuſetzen, ebendaſ; Koſten auf dieſelbe 268. 15, Koſten und Ertrag davon laſſen ſich nicht gez- nau erforſchen 269 15. Nichtig ges führte Rechnungen können dazu dienen, ebendaſ“ Anſchlag davon ,' wie er zu machen iſt 271, x. Beyſpiel eines Anſchlages davon 272, A, Fiſcherey- Gerätöſchaften, was für welche zur wilden Fiſcherey gehöhren 257.37. Woxrinn ſie bey der Teich- fiſcteiche, Karpfenteiche„> Laich und Rohr. Flachs, geräth nicht in allen Ges genden 62+ 45- Wird deshalb nur zum Verbrauch in der Wirthſchaft ge? bauer, ebendaſ. Wann derſelbe zum Berkauf gebauet wird, muß der Er trag davon berechnet werden, ebendaſ, Wie dieſes geſchiehet, ebendaſ. und 63 45. Der Ertrag davon iſt unz gleich, ebendaſ, Werlangt oft friſchen Sgaamen, ebendaſ. DOhngefährlicher Ertrag deſſelben, ebendafſ Siehe guch Früh- Flachs und Spät- Flachs Fleiſch für das Geſinde, wie es zu berechnen iſt 94. 48.. Berechnung beſſelben für einen Knecht und einen Enken 124. Litt, B, Fleiſchzehnte, wie er veranſchlager werden muß 322. 5. und folg. Zäh- lungsart des zehnten Stüs allerley Vieh, ebendaſ, Wie der Anſchlag ſelbſt zu machen iſt, ebendaſ, 7, und S. er Es hendaſ, ſ und ſt unz ſchen rlicher he ga [|] 16 es zu echnung d einen ſela 3. Zh allerley (nſh9 7, und 6, Alphabetiſches Regiſter. 33 S, 323, 8. Wird gewöhnlich im Gelde erhoben, ebenhaſ. Freytrunk bey den Brauereyen muß nicht gebuldet werden 292. 12, Frucht Confumtion, auf die eigne in der Wiethſchaft muß bey Verfertis gung der-Pacht- Anſchläge Rückſicht genommen werden 149, 11, Gründ davon ,' ebeadss. Frucht» Garben- Zehnte, erſeßt das fehlende Stroh bep einer Landwirthe ſchaft 236. 2. Es muß bey deſſen Verpachtung bey ein Amt auf das Wobl der Untertbauen geſchen werden, ebendaſ 3, Fall, wsrinn es geſchehen kann, ebendaſ, und 5, 4. Die Ber- anſchlagung deſſelben iſt ſchwer, eben- daſ und S, 297. 5, Wie der Ertrag deſſelben zu erforſchen iſt 297, 6, und folg. Wie die Unterſuchung deshalb anzuſtellen iſt 293. 13. Wie die Er- tragörechnüng davon zu machen iſt 20:94 14: GegesFand derſelben, ebendaſ. 15. Wie der Mittelpreis für die Früchte davon zu beſtimmen iF,- ebendaſ, 16. Ob das Stroy9 dabey in Anihlag zu bringen ſey, und wie 299. 17. und S. 300 18. 19 und 26. Welches die zum Abſatz zu brin«- gende Koſten ſind, ebendaſ: 31. und GS. 701,.22. 23 und 24. Wie.der Anſchlag davon zu machen if zol 35 Wenn der Zehntpflichtige ſolchen ſelbſt pachtet, fallen vie Koſten darauf weg 302. 6, Berjchiedene- geſeßliche.=« Verordnungen in Beiraerpferd, Füiterung des Rindviehes, ſiche Rindvieh,| Fütterung... der, ſiche Schaafe, Fütterung derſelben. Füötlterung. dex Schweine, ſiche Schweine, G, Garten- Gemüſe- Bau iſt für einen Landwirth nicht immer vortheilhaft 172. 3. Koſten, welche darauf. zu verwenden ſind 178 und folg. Bes rechnung derſelben 1832 und 182, Wie der Unſchlag davon zu wverfertigen. iſt 182. LL. und S, 183, 2x. Bringt in den Städten mehr ein 183, 2. Bey- ſpiel eines Anſchlages davon, ebendaſ, Siehe auc) Küchen- Gärten, Garten: Geräthſchaften, worinn ſie- beſtehen 180, 9. Was ſie anzuſchaf- fen und zu unterhalten koſten, ebend, Die darauf bey Antritt der Pacht zu verwendende Ünlage gehört mit zu vem Super- Inventario, welches zu verzinſen iſt 337, 25. Garten- Inventarium, was dieſer» halb bey einer Verpachtung zu beſtimz2 men 31 hüttung bender, : Anſa t gehen ſiche ür einen heilhaft rauf u 4586 2, Wit igen, iſt Ingt in Dey: benday, orinn ſie. uſchef ebend, acht zu mit zu [hes zs 8 Dieſer» 1 befin? men Alphabetiſches Regiſter, 35 inen iſt 369, 30. Siehe gu Baum e- Inventarium,: Gartenländ, wie ho< ein Morgen deſſelben in Ynſchlag gebracht werden kann 172. 5, Erfordert ſtarke Dany gung, ebensaſ« Wie Liel Leute zur Umgrabung eines Morgens deſſelben in einem Tage erfoedert werden 179% 4. Koſten auf bas Jäten deiſelben, ebend, 5, Garten» Regiſter können bey Erfor2 ſchung des Ertrages des Garteabaues gebraucht werden 172, 3, Gährung des Biers wird durc die im Waſſer vorhandene Luftiheilchen-be- fördert 278, 14. und S, 281, 16 Wie dabey zu verfahren iſt 2380 und 2831. 16, Gehöriger Grad derſelben, ebendaſ, Muß zur rehHten Zeit gehem» met werden, ebendaſ, Gänſe, auf roie viele derſelben ein Ganter zu rechnen iſt 244, 8 Wie viel eine Saus Junge-ausbringt, ebend, Wie viele davon verunglücken, ebend, Wie hoc< man den Ertrag davon rech: tien Fam, evendaſ Füttepung der alten und jungen, ebendaſ, Wie hod) die Pacht davon anzuſetzen iſt, ebendaſ, Sind den Weide- Aengern ſehr ſ<&ädlich, ebendaſ. Müſſen nur zum Bedarf der Wirtbſchaft gehalten werden, ebendaſ Siche auc Feder» vich. Gärten ,““ Eintheilung derſelben 171, 1, Siehe auch Küchen- Gärten und Obſt- Gärten, imgleichen Garten- bau und Garten- Scmüſe- Bau, Gärten, Vermeſſung derſelben, S,. Feldmeſſer. Gärtner, muß auf einen beträchte lichen Gartenbau gehalten werden 178. I. Kofi und Lohn, oder Deputat für venſelben, wie ho<; es zu ſtehen Ffommt, ebendaſ, Wenn er die Gar? ten= Geräthſchaften ſelbſt balten muß 180. 9. Beregnung eines Deputats für denſelben 181, x. Gebände, die auf deren Reparatur zu verwendenbe Koſten fallen auf das Ganze 106 86, S,. 148 6. S. 333 und 334. I2. Dieſelben erhält der Erbpächter eigenthämlich gegen Bes zahlung 433. 4: Deren Erbauung und Reparaturen muß derſelbe übers „nehmen 424. 4. Kann eine Veräns derung damit nach ſeiner Einrichtung mochen 425. 5, Siche auch Wirths ſchafts» Gebäude,| Gefälle, ſiehe bagre Gefälle und Natural- Seſälle, Gehren, ſiehe Zaun- Gerten, Gelde Kühe, fiehe Kube, Gelde Schaafe., wie viel man dere auf 100 Stück rechnen kann 206, 9. Geben die mehrſte Wolle 211. 25. Geleuchte in einer Mahlmähle, wie hoch es anzuſchlagen iſt 31770... auch Stall« Leuchte, Gemüſe für das Geſinde, wie deſ- ſen Betrag zu erforſchen iſt 95. 49, Berechnung deſſelben für einen Knecht und“ Enken 135 Gemüſe, Abbringung deſſelben in den Küchengärten, was es verunkoſte 179. 6. E 2 Gemüe- eä SRS wN FÜ m geb mD beg wun bar nu rg, Oi arina ig bet ür 36 Alphabetiſches. Regiſter, Gemſe-Bau-- iſt für einen Land- wirth nicht immer vortheilhaft 172.5. Der der gewöhnlichen iſt vortheilhafter als der der feinen 173. 6. Bringt In Städten mehr ein 183, 2, Gemwüſe-Gärten, ſ. Gartenbau, Gar- ten- Gemüſe- Bau-und Küchen. Gärten. General- Pacht- Anſchlag, was er 3.3024. Geräthe- Holz, freyes zu den Acker» Gerätbſchaften, wie ves in Koſten- Anſaß zu bringen iſt 87 und 838. 21. Geräthſchaften bey der Fiſcherey, ſiehe Frſcher?y- Geräthſchaften, Geräthſchaften an BPlanlaacken,, Scheffeln, Vierfaſſen, Sieben, Schau- feln, Säcken und. dergl. ,- wie ſie-in Koſten- Anſatz gebracht werden 105. 83. Beyſpiel eines. Anſatzes darauf 138. Siehe auc Schäferey- Geräths- ſchaften, Schweine- Geräthſchaften und Stallgeräthe, imgleichen Wirih- ſchafts- Geräthſchaften, Gerſte, Ausſaat derſelben 59 35. Beſtellzeit derſelben 60..37- Ohnz gefährlicher Körner- Ertrag deſſelben 602. 45. Wie viel Mäherlohn für ei» nen Morgen bezahlt wird 103. 74- Wie viel ein Mann in einem Tage mäßen kann, ebendaſ.. Wie viel für das Aufbinden für einen Morgen bes- zahlt wird, ebend. Die Seile da- zu werden gegeben;. Bie viel drey Leute in einem Tage aufbin:- den können 104, 74+. Wie; viel ein Dröſcher täglich ausdröſchen und. reine machen kann, und dafür am Lehne befommt 105, 82, Gerſtenland, wann und wie oft es gepflüget und geegget werde 55. 26. Gerſtenſcern kann 87. 47. Wie die'Koſien darauf zu berechnen ſind 96. 53. Berechnung, wie viel es zu unteeßalten koſtet 107. Berechnung, .wie viel deren auf eine gewiſſe Anzahl Hafen gehalten werden müſſen 1114, Berechnung, wie viel ein Geſpann ſammt allen dazu gehörigen Acerge- räthſchaften und darauf zu haltenden Knechten und Enken koſtet i32. Nr. 15, Berechnung ailer Koſten auf ſämmts- liche (oft es 3.20, ſſen die 5; eſcht, ſſelhen, 93. 44. jeit der gemeine d träge ch un e Dieſes fel K 0 wd dies 49 Hof: die dar» ere GrasfleFXe müſſen bey der Erfor- ſchung der Heuerndte mit in Anſchlag gebracht werden 162. 29. Grasgärten müſſen bey Erforſchung des Viehſtandes mit zur Unteriuchung gezogen werden 39. 10 Wie hoch man einen Morgen derſelben in An- ſchlag bringen kann 177. 20, Siehe auch) Obſt- Gärten. Gräben, dercn Unterſchied 100, 64- „Koſten darauf, ebenda QMMMüſſen durc) die Vermejſung erxforſer- 6 vd] GRE ER Vu man auf einen Morgen zum Beſatz rechnet, ebendaſ, Es iſt am beſten, denſelben nac) dem Gewichte zu beſtimmen, ebendaſ, Wie viel Morgen mit einem Centner beſeht wer? den können, ebendaſ, Es iſt beſſer, ehr etwas zu wenig als zu viel einzus- ſeen, ebendaſ, Wie fie, um große Kaypfen zu haben, beſetzt werden, ebendaſ, Verluſt am Beſaße, wie groß er gewöhnlich UE 287015 Des Zuwachs am Gewichte iſt entſcheidend, ebendaſ« Größe dbeſſeiben nach der Verſchiedenheit der Teiche, ebendaſ, Werden gußer dem Karpſjenbeſaße auch Alphabetiſches. Regiſter, 93 mit andern beſeßt., ebendaſ, 16, In welchen die Hechte nüßlich ſind, eben» daſ, Wie oft ſie nach der Ver“chie? benheit des Beſaßes und Zuwachſes gefiſcht werden ,' ebendaſ. 17.. Bey zweyjährigem Ausfiſchen derſelben wird mehr Beſatz erfordert, ebendaſ, Bex rechnung des zu denſelben erforderlis 2+ Hausmagd in einer Landwirthſchaft, die auf deren Unterhaltung zu verwens- dende Koſten fallen auf das Ganze 332.7 Hälfiſchäferey, deren Einrichtung 214: 2. Tſ ſehr unvortheilhaft, ebendaſ. Berechnung des Nnüzens da»- von, ebend. Hebe- Regiſter, ſiehe Präſtations- und Hebe- Regiſter, Hechte, die in Karpfenteliche zu ſe- gende müſſen klein ſeyn 251. 16. Dieſelben wachen ſ Hofknecht, Arbeiten deſſelben 106, 85. Wie derſelbe bezahlt werde, ebendaſ, Die Koſten auf denſelben kommen auf den AFerbau zum Abſaßze, ebendaſ,.; Hofmeyer beſorgt in manchen Land- „wirthſchaften die Speiſung des Ge- ſindes 95 52«. Wie deshalb zu ge- bende Deputate in Anſatz zu bringen ſind 96, 52. Hofmeiſter, wie er wegen der Düne gung zu vernehmen iſt 50. 13 und folg: Iſt wegen des Ertrages des AcXers zu vernehmen 61. 43.. Wie bieſes geſchehen muß, ebendaſ 44. Beſorgt in manchen Landwirthſchaften die Speiſung des Geſindes 95, 52« Wie die darauf zu gebende Deputate in Anſatz zu bringen ſind 96, 52+ Dexſelbe: verrichtet gewöhnlic) das Saen 99, 61. Vie demſelben ſolches bezahlt werde, ebendaſ, Hat die Auf- ſicht über den Ackerbau 106, 84+ IBird gewöhnlich mit Lohn und einem Deputate in Naturalien bezahlt, ebeno daſ, Die Koſten:auf denſelben kom- men auf den AFerbau zum Abſazße, evendaſ, Berechnung eines Hofmeis- ſter«s Deputats 7139, Nr. 18. Ver2 fertigen in mandhjer Haushaltung die Rindvieh» Stall- Geräthe 195. 10, "Wie auch einen Theil der Schäferey 2 Geräthſchaften 224.8, Hofmiſt, dazu wird der Schweine- miſt gewöhnlich gerechnet 43, 27+ Wie derſelbe erzeugt werde 44. 28» Wie viel deſſen wohl genommen wers den könne, ebendaſ Holz und Waaſen zur Bräuerey, wie ſie in Koſten- Anſaß zu bringen ſind 288 und 289. 5 Wie viel de- ren auf ein Gebrau nöthig ſind, eben- daſ“ Ob es vortheilhafter iſt, mit Holz oder Waaſen zu brauen, ebend, Holz und Waaſen zur Haushaltung, ſiehe Brennholz und Waaſen, inglei- 7+ Siehe auch Federviceh« TC8d, die, weiche ein Pächter bey der Landwirthſchaft mit zu bes ſchießen haben-ſolt, muß genau nach ihren Gränzen angegeben werden 359. 6. Jährlingshammel geben die wenigſte Wolle 23412, 25, Hülfsdünger, vorzügliche Arten deſſelben 47. 36 und S, 57, 30, Deſſen Gebrauch iſt wegen elner befons dern Ergiebigkeit zu erforſchen, ebend, "Warum nicht als auf etwas Beſtändis ges darauf zu rechnen iſt, ebenda, "Die Koſten darauf müſſen erforſcht und in Anſatz gebracht werden 97, 55, und folg und S. 96, Hürden, verſchiedene Länge derſels hen 45, Wenn die Schaafe in dieſel» 'ben hinein und heraus gehen, ebendaf. Die Schäfer verfertigen ſolche felb& 224. 8 Die darauf zu verwendende Unlage bey Antritt der Pacht gehöhrt mit zu dem zu verzinfenden Juventario 337 24. Hürdelager, fiche Düngung durch Hürdelager. Hürdeſchlag, darf nicht an andere verpachtet, oder unter irgend einem Vorwande weggegeben werden 379. 34.> Es Hürdepfähle hauen die Schäfer ſelbſt 224 8. Hürdeſtall, verſchiedene Figur deſs Felben 45 und 46, 33,, Jährlingsfchaafe, Fütterung ders ſelben 38, 9, Müſſen die beſte Weide mit haben 41. 16, Gewöhnliches Sterben derſelben 207. 311, Geben die wenigſte Wolle 211. 25, Bey welchen Schsfereyen dergleichen zu ver? kaufen thunlich und nüßlich iſt 213. 29. Ges Fina. M del| Weinen. 2 vüeialt IE 37. 30 i3 befons , ebend, eftand]s ebenda ſczayl, ; Karpfenteiche werden auch wohl mit Hehten, Kaäarauſchen, Schleien"und Baarſchen beſezt 251. 16.'Mußen des Beſaßes mit Hechken bey gehöri- ger Vorſicht, ebendaſ.. Karre und Pferd in den Mühlen, fi.he Mühlen: Karre und Pferd, Kartoffeln werden in der Sömme- rung gebauet 63. 46, Wie viel deren auf einen Morgen Land geſte>t wer- den, ebevdaſ.“ Ertrag derſelben in Mitteljahren, ebenda“, Deren Bau iſt ſehr nüßzlich, ebendaſ. Berechnung einer Erndte derſelben 78. Pflanzen“ und Bearbeiten derſelben 99. 62. Ko- ſten darauf, ebendaſ. Ausroden der? ſelben, wie viel Menſchen zu einem Morgen erfordert werden 104, 79 "Koſten dafür, ebendaſ, Berechnung der Koſten auf Pflanzen und BehaFen- derſelben 134 H: Berechnung der Koſten guf das Ausmachen derſelben 137.71. Kartoffel- Land, Zubereitung deſ- Felber 5 ZZ Kälber, Fütterung derſelben 37. 7. und S. 28. 8. Haben an manchen Orten“ihre beſondere Weide 41, 16: Welches die beſten zur Zuzucht ſind 187, 6. Gewohnliches Sterben der- ſelben 183. 9- Welche davon zum Verkaufe bleiben 189. 12, Preis der zu verkaufenden, ebendaſ, Fütte- rung derſelben 194; 7. Wie viel ſie an Haferſchrot bekommen, ebendaſ, Berechnung der Keſten auf Fütterung und Erhaltung derſelben 19 8, B, 2. Kälberhirte, wenn er geholten wird 196, 124, Lohn und“ Koſt deſſelbeit,| ebendaf, 1“ Kämme der Mählväder, wie viel Holz dazu erfordert werde 316, 8, Käſe, wie viel man deren von einer Kuh jährlich bekommt 183, 11, Was far“ Preiſe dafür in dem'Pacht- Ans ſchlage NE PRC- dei== dul ZU el deren tt wer: elben in en Bay eci wer- den 63. 46. Ertraz deſſelben, ebend. Berechnung einer Erndte davon 78, Koſten auf das Pflanzen deſſelb:n 69 und 1009. 63. Koſten auf das Ab- bringen“ deſſelben 105, 80, Bereche nüng der Koſten auf das Pflanzen und Bearbeiten: deſſelben' 134.' C. Bes rechnung der Koſten für das Abbringen deſſelben 138, LE,| Kohlland,' Zubereitung deſſ:iben 553, 27+ Begrbeitung deſſelben 99 :ben 105, 80, ming. Smit VAN BUADE Bü en 025 BED DEr 1m RENEE und 100, 63, Koſten darauf, und auf das Pflanzen des Kohls, ebendaſ, Kohlrüven, Ertrag derſelben 63, 46 Dienen hauptſäcen, Scheffeln, Vierfaſ- ſen, Sieben, Schaufeln», Säen u, d. gl, wie ſie in Koſten- Anſchlag“'zu bringen ſind 1065, 83, Anſaß der»? ſelben 138, Koſten, die zu Gewinnung des Ers- trages zu verwendende müſſen.-abge- ſetzt werden 27. 18 Nr, 3, Koſien auf Srabenmachen 100. 64, Anſatz auf das Auffriſchen derſelben 334. 4+' Koſten anf die Heu» und Grummt 9 Erndte 163, und folg. Berechnung derſelben 166 und 167. Koſten auf Huf- oder Pferde- Be- ſchlag, Sie Hufſchlag odex Pferde- Beſchlag, Koſien auf den KartoFeln» Bau 99. 62, Berechnung deſſelben 134+ Db. und:37. D,' Koſten auf den Kohlbau 99 11, 100% 63. Berechnung derſelben; 34, C+ und S, 1:8. EB. Koſten auf den Kohlrüben- Bau 99 und 100 63, Werechnung der» ſelben 134.€ und S, 138. KE. Koſien auf das Pflügen 98. 35 und 69%. Anſatz der gußerordentlichen 1335.42. Koſten auf die Rindviehzucht 193, und folg. Koſten auf das Säen 99. 61. Bes xeQnung derſelb.n 133. 3-& Koſten auf die Schäferey 223, und folgende. Koſten auf die Schweinezucht 136, und folg, Koſten auf Seilenmachen, Berech: nung derſelben 135. B, 3. Koſten auf die Sommer- Erndte, Berechnung derſelben 135, B, und 136, Koſten auf Unterhaltung einer Mahls mühle 314. und folg, Koſten auf Walzen des Landes 98, F9 und 63. Anſatz der außerordents lichen 133 2, Koſten auf das Wieſewachs 162, und folg. Berechnung derſelben 166 und 167. Koſten auf die Winter o Erndtes; Berechnung derſelben 155. A, Kovent, Zubereitung deſſelben 282, 73, Gewöhnlicher VPreis deſſelben 285. 33. Quantität deſſelben von einem Gebraue, ebend.: Körner- Anſchlag, dey deſſen Vero fertigung muß eine genaue Kenntniß der auf den A>erbau zu verwendenden Koſien zum Grunde liegen 148. 7, Ein allgemein paſſender Satz kann hiezu nicht angenommen werden, ebens daſ. 8. Gründe davon, ebend, Bez ſondere Einrichtung und Körner- Bex rechnung bey demſelben 148 u. 149, 9. Die Nußung aus der Braache Fommt uicht mit in denſelben, ebend, Wohl aber, wenn die Koſten berechs net werden, ebendaf, Auf die eigne Frucht- Conſumtion mus bey dergleis? Zen Unſchiage aus angeführten Grüns den Rückſiche genommen werden„ ebendaſ. 1:1, WBeypiel eines Körner» Anſch!ages 151, und folg.*"Tereche? nung der bey einem Körner- Anſchlage auf | de] 43 Alphabetiſches Regiſter, auf die Koſten angeſetzten 153. Be» rechnung der Früchte zum Verkauf bey Fertigung deſſelben 154. Werechnung der Conſumtions- Früchte behuf deſſel: ben 155, Dabey wird das Stxoh frey gegeben 365, 244 Körner- Ertrag, wird durch zu ſtarke Ausſagt ungewiß|ſ8. J4+ Durch zu dünnes Säen wird derſelbe geſchwächt, ebendaſ, Was er iſt 69, 40. Fälit bey mehrern Trachten ges ringer aus, ebendaſ 41% Wie der- ſelbe zu erforſchen iſt 61. 42. 43 und 44. Kann nicht nach einer Beſtim- mung, die allgemein zutrift, angege? ben werden 62. 45. Bedingte Angabe deſſelben von den gewöhnlichſten Frucht? arten, ebendaſ. Iſt im Lande von mittler Güte gut, weil die Früchte weniger ins Stroh wachſen 68, Nr 7+ Gründe zu Beſtimmung deſſelben 72. und folg. Vergleichung des erforſch» ten mit den Erndte s Regiſtern 78. D. Beyſpiel einer Berechnung deſſclben 76. 2 Krankheiten des Rindviehes, ſiehe Rindvieh. Krankheiten der Schaafe, fiehe Schaaf- Vieh, Krankheiten der Schweine, ſiche Schweine- Kränkbeiten, Kräuter, ſchädliche, müſſen nicht unter das Bier gemiſc Ertrag derſelben unterſucht werden muß, ebendaſ 4 und 6, Wie hoch man einen Morgen ſolcher Gär? ten in Anſchlag bringen kann 172. 5+ und S, 183, 2- Wie die Ertrags s Berechnung davon zu machen ift 177«- 29. Beyſpiel. derſelben, ebendaſ. X. Worinn die darguf zu verwendende Koſten beſiehen 178. 2. A, Die Sämerey behuf derſelben muß billig ſelbſt gezogen werden, ebendaſ, 3» Kann dieſes nicht geſchehen: ſo muß ſie in Koſten- Anſatz gebracht werden, ebendaſ, Koſten auf das Umgraven derſelben ix9 4 Koſten auf das Jä- ten derſelben, ebendaſ. 5. Koſten für Abbringung: des Gemüſes in dem ſelben, ebendaſ. 6. Koſten auf die Gartengeräthſchaften 180. 9. Koſien auf die Befriedigung derſelben, ebend, 50 und LI, und 1 8[,12, Berc- und Zibben- Lämmer, ebend, 109, Werden nur einmal geſchoren 299,518, Geben nur“ wenige“ Wolle 201. 25. Wie: viel ein Lamm Wolle giebt 212, 26. Bey welchen Schäfereyen dex- gleichen zu verkanfen thunlich und nüße lich iſt: 213. 29.-Gewdhalicher Preis derſelben, ebendaſ." Berechnung des Beſtandes derſelben zur Zeit der Woll- ſchur 8138.,C. Erläuterungen dieſer Berechnung 219. und fola. Bey der Zuzucht derſelben muß Rückſicht auf die Krankheiten der Muiterſchaafe ge- nommen werden. 22954 "Lämmerjunge, Beköſtigung und Lohn deſſelben 225, 9 und 227. 11. Leder- Geſchirr,“ſiche AFergeſchirr guf Pferde. Leinland,: deſſen Zubereitung durch Pfälägen und Eggen: 5 4: und 55, 26. ' Leinſgamen, Ausſaat: deſſclben 59, 35. Wird bey der Ertrags- Berechs nung des Flachſes, in Anſchlag ge- bracht 62. 45. Muß oft mit friſchem gewechſelt werden 63, 45+ Licht bey der Braucrey, wie viel darauf zu rechnen iſt 291. i0, Licht üſſen mich 0, Yon € Zuzucht 8 1,"10, chen und € rechnen | der Abe daſ, Zu 4, ebend, Itniß der bend, 10, 209,:18, 11.25 bt 212, eye ders und nühe her Preis nung des der Wolle gen dieſer Bey der (ſicht: auf cDaafe ge ng und 227, WM kergeſchirr tung durch 55 26. ſelben 594 8«Berech? nſchlag 8“ nit friſchem ), wie piel „19% ficht Y Licht in den Ställen, ſiche Stall- Leuchte, Licitationen auf das Meiſtgehoth ſind bey Verpachtungen der Domänen nicht anzurathen 357. 2. Wie dabey zu. verfahren, wenn ſo verpachtet wird, ebendaß, Lohn für AFXerknechte und' Enken 93. 42 mehrere Geſpann, ebendaſ., 43, und S. 121, 1 M Mead, ſiehe Vicehmagd, Mahlen auf Gewicht, Abgang dabey iſt ungewiß zu beſtimmen 308 und 309 9 Mahlgeld., ſiehe Sichte und Mahl» „geld. Mahlmeße wird von dem ie ſchro- tenden Malze nicht in natura ges nommen, ſondern bezahlt 307 ö Wie ſie in den Herzogl, Braunſchwei» giſchen Landen bezahlt werde. 3038. 6. Mahlmühle, Nuten derſelben bey großen Landwirthſchaften 3034.41. Es iſt ſchwer, einen genauen Pacht 2 Anſchlag davon zu machen, ebend.. 2, Dabey angenommene allgemeine Grund- ſätze ſind ſehr trüglich, ebeudaſ. und S. 204. Mahl- Regiſter und Acciſe» Rechnungen können dazu dienen 395, 3» Woraus der Extrag derſelben erfolge, ebend. 4. Zur Crforſchung der Auf- Fünfte davon muß deren Struktur ges nau unterſucht werden, ebend, 5,== 1. Berehnung: deſſelben auf „daſ. 7+;- „ſchweigiſchen Landen verbothen, ebend. Alphabetiſches Regiſter. 5x Luft- Malz„. Verfertigung deſſelben pin DIED 65 Beſte Jahrzeit"dazu, ebendaſ, Es muß ein verhältnißmäßis "ger Vorrath davon vorhanden ſeyn, ebendaſ, 33. Wie lange es ſich hält.. ebendaſ. Davon wird das Gerſten 2 «und Waizen»Bier)gebrouet 283. 24+ Luſtgärten!'ſind-- kein.«= Gegenſtand der landwirthſchaftlichen Verpachtung 171, I. Gefälle einer RIP und uns terſchlägtigen Mühle, ebendaſ. Wore- guf die Unterſuchung ferner zu richten iſt.380:5. 53:== 2. S. 306.= 3. und „S. 307.== 4+ Wie viel in 24 Stun- zi. den auf einem Gange gemahlen. und geſchrotet: werden fönne 306,= 3, Wie die Quantität der. verſchiedenen zu vermahlenden Getraide» Sorten ausfindig zu machen iſt 307. 6. Wie die zu. verſchrotende Quantität. des Braumalzes zu erforſchen. iſt,- ebend, Wie die Quantität des Brannteweins» ſc. 24 Wie die abgeſtochnen zu Dünger ge* braucht'werden 57. 30 Mahen: der Sommerfrüchte, wie hoch es im Lohne zu ffehen komme 1.03.: 73 und 7:4. Wie- viel ein Mann beren in einem Tage mähen könne, Wie viel ein Worgen Rübeſagmen zu mähen koſtet 104. 75» Wie viel. deſen ein Mann in einem Tage mähen kann, ebendaſ, Mößben der Wieſen„. wie es bezahlt werde, und wie boch es zu fiehen komme 16:3. 4. 5 und 6:/ Wie viel ein Mann in: einem Tage mähen könne, ebend. 5. Mähen der Winterfrüchte verurſacht weniger Koſien/als das Schneiden der- ſelben 103, 72+ Ob cs wegen Kör- nex- Verluſtes na le» Wie der Ertrag bey derſelben zu bes xechnen iſt, ebendaſ. und S, 222. Nr 10, Mergel iſt Hülfsdünger 47. 36« Wie er gebraucht werde 53. 19, Vers ſchiedene Arten und Güte deſſelben, ebendaſ 28 Widerſiceht dem Unkraute, ebendaſ, Wie viel Fuder auf einen Morgen zur Düngung erfordert wer» den, ebend, Deſſen Daſegn und Bes ſchaffenheit muß unterſucht werden 53. 21. Kann nicht als ein beſtänz diger Dünger angeſehen werden 57. 30, Wie die Koſten darauf in Anſatz zu bringen ſind 97 56 und 57. Dauer derſelben, ebendaſ, 57, Es muß der Domänen- Cammer gemeldet werden, wenn damit gedünget werden ſoll 370, 34,== 1. Urſach davon, ebendaſ, Merz- Kühe, ſieße Kähe. Merz- und Schlachte» Schaafe be- kommen die fetieſte und. niedrigſte Weide 41. 26. Merz- Vieh, was es iſt 186. 1. Die darauf verwendete Anlage bey Annahme einer Pacht gehdhrt nicht zu dem zu verzinſenden Super- Inventas rio 336 und 337. 215 Der abzies hende Pächter kann ſolches vor der Vebergabe verkaufen 364, 17, Siche auch Kühe Merz- Schaaf- Vieh auf den Ver- kauf deſſelben hat: das Sterben des Scaafviehes Einfluß 207, 11, Was den Preis deſſelben beſtimme 212, 28, Angabe des Preiſes, ebendaſ. Bey» ſpiel eines Verzeichniſſes davon aus den Schaaf- Reziſtern 216, A, Be? rechnung, wie viel deſſen ausgemerzt werden könne 216. A. und 217. B. Erläuterungen dieſer Berechnung 219. und folg. es bey der Er? traas- Berechnung niczt zu hoch in Anſchlag zu bringen iſt 2238 3. Die darauf verwendete Anlage gehöhrt nicht zu dem zu verzinſenden Supex- Jnven- tario 336 und 337 21. Meſſegeld für die zu verkaufende Früchte bekommt der Verwalter 331.5. Kommt nicht zur Einnahme und Aus- gabe, es muß aber bey dem Gehalte des Verwalters Rüſicht darauf ge- nommen werden ,- ebendaſelbſt. Meuſchbottig, Koſten auf denſelben 289. 6, Meuſchen des Malzes, zu verfahren iſt- 278. I4+- wie dabey Ob das ſtarke Silphabetiſches Regiſtet« 55 aft bes ſtarke Kochen des Wa o en Wch-INE Seba ſſerxrs dazu nüß- EI ſte>en unter den darauf aus Miethpfennig der Knechte und Ens 205 en Koſten, ebendaſ.- Die durch 86. ken 93 3 panndienſte verrichtete fallen ge 136 3. 42+* Berechnung deſſelben die durch ei Sr gen ze bey guf mehrere: Geſvann 121, 8 urd) 28.040 Geſpann zurück ict zu Milch, wie viel eine Kuh gewdh 427 9.»Bereihyungta bepder 7:ggen lic RUY7g nz einander 143, 13 wbentas ich giebt 181. 10, Wie viel Butter Mi"u 15960658- Miſiſtreuen verrichten gewöhnli abzies is 12 Maaß erfolgt, ebend die Knecd i< 0x der Deren Verkauf iſi vortheilhafter, als ul IM 96. 54. Koſten dafür, Eiche das Buttermachen 190 18. Hierau n es um Lohn vder zu Dienſte ge? mus bey dem Anſchlage EE 1ER ſchiehet, ebendaſ, und S,:97. :89€) e: 74». 1 Yet nommen werden, ebendaſ- Ein 5.- GETIER es iſt gut, wenn des EI EM LELÜCDEE AE IIGES n..Maaße nad) der Länge, Weit 4 ded f derjelben kommt nicht in und Hb:( 2 38 Anſchlag 191 19. Berechnung der: 2 GEIER Des Düngehürden in dem e; A n 7 ö [2 28, ſedenanr, Speiſng für einen Knecht 142. 9- gs- Regiſter angegeben iſt u derſelben zur(Speiſung NA Ei RIE AAG BIDET I OD ELDER DE j 5 ABeLHBUDT MD 2CSIEICHEER UDE MADE erforſchten mit den Ernvte- Regiſtern EE milch. aaf? 75. D, Berechnung derſelben 77 Sgemerzt Milchgeräthe FIA auf dieſel und 381. : uf die;: 20 105: 9...„Die Varauf bey 2008| SEIFEN TEN WASEE iſt GL. 44. 9 219, ner Pacht zu verwendende Anlage ge- SERS EW UR DO SHUN FEE IE GND der Er:*k5 rt 2 g>- werden 62. 44. Berechnung den ; zöhrt zu dem zu verzinſenden Super;: 3 deſſelben 3 Inventario 3 37- 24 pu EIE ENEN H Miltlgend. aufer denr nee.- und EEE was er iſt 71. 10 nen Morgen Teiche)“ ie er zu erforſchen i „Yavene EE g ye gerechnet werben Ei Wie er in Anſehung 18 ; 3 yte zu erforſch Miſt, muß billig von dem abzi LITE ZU exForIhen iſt, ebendaſ, 13, ykaufende henden Pächter ohne Bezahlung 4 EE einer ganzen Erndte nach DBE, Agel Werden 208. M iE einſelben 81. Wie derſelbe bey der und Aus? die Bezahlung dafür zu FUE iſt HH ÜSHEEGS 2 SEE Sn Jen wenn er dem Herkommen nach bezahlt NUSIEDEG derſelbivey Ry Exe arauf gt Wendin vmü8512 Wende nud e:5560 ig erehnung einer Mahlmühle an- ſ Nöthige Verabredung deshalb, as zu enen ZIEL, DBE denſelben Siehe auch Dünger und Schaafmtt. C us procedendi muß einem NEL ROE SOCRDEH ps ARE bekannt ſeyn 28. 22. wie dab) verrichtete in Anſaß zu bringen ſind olgen, die daraus entſtehen, EN 2 0 L4EUdUEhreigenes! wenn er ihn nicht kennt, ebendaſ. aul: eſpann Richtiger Geſichtspunkt deſſelben bey Vep- Malt SEES RNRUNEEEN Piu 56 Niphabetiſches Retzziſker: Verfertigung eines Pacht» Anſchlages 29. 23. Mohn, Ausſaat deſſelben 55, 35. Mohn- und Truümmeltauben ſind Foſibay zu erhalten' 243. 4. Mohrrüben, wie das: Land dazu zubereitet werde 385. 375 Molkenwer?, Berechnung der dar- Auf zu verwendenden Koſien 198. C, Moo8 aqauf.den Wieſen, wie es am Heften zu tilgen iſt 157, 7. Moräſie, das auf die AYAustroc- nung derſelben bey dem Antritt einer Pacht zu Vergütenbe gehdhrt mit zu dem zu verzinſenden Super- Inven3 tario 338 28, Mudde in den Fiſchteichen hebt der Froſt, und töbtet die Fiſche 250. 13. Mutterſchaafe müſſen das beſte Heu und Grummt haben 38. 9, Müßen auch die beſte Weide haben 41. 16, Gehöriges Alter derſelben 206 8, Anzahl derſelben hängt von der Som- merweide und Fütterung ab,-ebendaſ, Eine Anzahl derſelben geht gelde, und andere verlammen, ebendaf 9 Wie viel man derſelben auf 100 Stüc rechnen kann, ebendaſ. Gewöhnliches Sterben derſelben 207 1l+« Tas Melken derſelben macht die Wolle ſchlechter 208. 16, Worauf ein Land- wirth demungeachtet dabey zu ſehen habe, ebend, Wie viel Milch eine gewiſ- ſe Anzahl derſelben giebt 299. 17. Der Verkauf der Milch iſt vortheilhafter, als Butter und Käſe davon zu machen, ebendaſ, Wie der Extrag davon zu erforſchen iſt; ebendaf. Bis zu wet- 47. Ws" DP ZWE 20,00 zu Wels e trazen nan. da: Preis 18, Bes (ch. aus: A, und eſtandes it 218, rechnung wie viel 221,68, folch, vf und Die viel elben er? e, wenn ndiz iſi 1, Wend, zu ſichen | falten "' Unfo? able muß eden 319 "g derſel? 315. I ſ. Dauer ; auf des Mäher | Alphabetiſches Reziſter, 57 Müller in einer Maßlmühle, wie viel demſelben zu ſeinem Unterhalte anz gewieſen werden muß 314, 2« Muünzſorten des Pachtgeldes müſs» ſen genau beſtimmt werden 359. T+ N. Nacbier, dazu kaugen die Malz» feime nicht 276, 16. Siehe übrigens Kovent Nachharken„des Heues und der Grummt, wie viel Leute dazu nothig ſind„ und was es verunfoſie 165, 20, und 141. Berechnung der Koſten das für 166 A und 167. B. und 3, NaHrichten. zu BVerfertigung dex Pacht» Anſchläge, welche die Pacht 9 und Juſtiz- Beamte dm Commiſſario geben müſſen 32. 6. und 33, 7« Dienen nur zur Handleitung,: aber vicht zur Grundlage 33. 6. Natural» Gefälle, wärum ſiemit in Pacht gegeben werden 321, 5, Woxrinn ſie beſtehen, ebendaſß, 2» Woraufiſich deren Abgabe gründet, ebend, 3,..Wie die feſtgeſetzten Zinſe veranſchlagt wers den, ebendaſ, und S, 322. 4- Wie die ſafallenden Früchte in Anſchlag gebracht werden, ebendaſ, Fleiſch zehnten Veranſchlagung deſſelben 3 12, 5. und folg, Wegen der Schwterigs keit des Anſchlages davon iſt es beſ- ſer, wenn die Natural- Gefälle bes rechnet werden 3 23 9- Wie ſie doh dabey in Pacht gegeben. werden kön» nen- ebendaſ. Beyſpiel einer Pacht s Anſchlags» Berechnung davon 3:7, Nr. 4. Der Pächter muß für die or? dentliche Einhebang derſelben, ſo wie für das, was dur< ſeine Schuld da- von verlohren geht, hafien 374 und 32754 489. Nur obrigkeitlich beſchei? nigte Non- Valenten gehen ihm zu Gute, ebendaſ, Fär die aufgeſhwols- lenen Reſte muß der Pächter haften, ebendaſ, Mehrerer als der verpach2 teten darf er ſich nicht anmaßen, ebendaſ, Siehe auc< baare Gefälle. Naturalien, ob es nüßlich iſt, die Erbpacht darauf zu ſetzen 429. 15. Nebenpacht- Bedingungen, wie ſie der Pächter übernehmen kann 358. 4. Neben» Verdienſt iſt auf die Kofien guf die Akerpferde abzuſetzen 87, 18. HD:.: LZberfoiſtbediente müſſen die zu den Pachtanſchlägen. ndthigen Nach- richten zu geben angewieſen werden -31I+ 3+ Müſſen ein genau eingerichtes- tes Verzeichniß der Holzweiden geben 41 und 42. 198; Obſtbäume, Eintheilung derſelben 173. 8 und 9- Wieho ebendaſ, Wie dex Ertrag derfelben außerdem heraus zu bringen iſt, ebendaſ, Die»- ſelben erfoxdern eine Baumſchule, und dieſes muß dem Pächter zum Beding gemacht werden, ebendaſ.+6, Wie die Obſk- Bäume nad) dem JInventario „gbzugeben ſind 176, 39, Eitragss Berechnung von: Obſt- Gärten ,* wie ſie zu mächen iſt 177. 20, Beyſpiel derſeiben, ebendaſ, X.* Koſten:, welche darauf zu verwenden ſind 178. 2. B, Koſten auf die Pflanzung der Obſt: Bäume 179, 7«+ Koſten auf das Beſchneiven der Obſt- Bäume, ebendaf.'8. Koſten auf die Garten- Gerätbſchaften 1829. 9. BWerechnung der geſammten Kotten 181. 1. und 182. 11. Wie der Anſchlag. davon zu verſertigen iſt 1821, und S3:11873,. 2. Beyſpiel eines Anſchlages 183, UU, Siehe auc: Baumſchule und 4 Däume.:: Obſtſorten und Gäte birfelben ha- “bein einen großen Einfluß auf den Ex- trag der Obſtgärten. 174. 13, Wie die verſchiedenen an Sommer- und Winter: Obſte am beſten abzuſetzen ſte» hen, ebendaſ. und'S, 175. Ochſen, ſiehe Saagmenrinder, Onexra, ſiehe Abgaben. Dehl; der di>ke wird zum Wage ſchmiere gebraucht 89 332, Ochl für WE und Enken zu Schyuhſchmier 13 Oehl auf die Stall Leuchte Siehe Stall- Leuchte, Dehlkfuchen, wie viel deren das Rindvieh bekommt. 194. 5. Unter» ſchied und Preis derſelben, ebendaſ, Wie viel deren aus einem Scheffel er» folgen, ebend, Zu weicher Zeit und wie viel das Schaafvieh ſolcher bes fommt:223, 4, Oehrbündel, was ſie ſind 33, 8 2 1 2 SE SCHEER IESE EZ REINGEN TS GONE Veyſpil Zoſtiy,, 1d 178, ung der ſien auf Bäume, Zarten: ehnung 1, und abon zu 183: 2% 3,1, , wie| [ten ha: ' den Er: z,, Wie mer: und ſehen ſies der, 1 age Foten zu te Sieht deren das Unter? ebendaſe effet er ; Zeit und ſolcher hes 38,8 p- Alphabetiſches Regiſtre: 59 abt, Abtretung derſelben, f. Abtre- tung dex Pacht u, Afterverpachtung, Pacht, ſtillſchweigende Verlänge- rung derſelben, wie ihr vorzubeugen iſt 39x. 68, Die Pacht Geſchäfte müſſen von Seiten der Domäuen- Cammex nicht verzögert werben, ebend. Bey Abgabe derſelben ſtehet dem ab- ziehenden Pächter das Jus retentio- nis wegen der vorfallenden Streitig? Feiten zu 392. 69. Warum es gut it, demſelben entiagen zu laſſen, ebendaſ. Nüßzliches Compromis wes gen der dabey entſiehenden Streitig: keiten, ebendaſ, Pacht- Anſchlag, Verfertigung deſs? felben 33. 1» Auf wie vielerley Weiſe dieſelbe geſchehen kann, ebend, 3: und S, 14. Verfahren bey Ver- fertigung deſſelben 14 4. Nachtheile bes unrichtigen Verfahrens dabey, ebendaſ, und S. 15 und 16, In wie weit Adminiſtrations- Rechnungen, Feldregiſter und Haushaltungs- Rech» nungen des Pächters dabey zu ge- brauchen ſind+7. 6, und 7. Ob der- ſelbe auf Abhöhrung ſachverſtändiger Zeugen gegründet werden könne 13. 8 und 9. und folg. Einwürfe dage- gen, ebend. und folg. Beantwortung derſelben 19, uad folg. Zwe der- ſelben 20, Wie die abzuhöhrende Zeu- gen beſchaffen ſeyn müſſen 22. 10; Ob die Beamten und Pächter ihre in Dienſten habende Leute dazu ſtellen müſſen, ebendaſ 11. Worauf dabey hauptſächlich zu ſehen iſt 26, 17, P, Hauptgegenſtände deſſelben, ebendaſ, und S. 27. Ein ganz vollkommen richtiger läßt ſichnicht machen 27. 21; Richtiger Geſichtöspunkt bey Verferti- gung deſſelben 29. 23. Wer folchen von Domänen- Gütern verſertigt 30, 1, Commiſſorium dazu, wie es einzu- richten iſt 31. 2 Nachrichten zu Verfertigung derſelben müſſen die Jus ſtiz- und Dacht- Beamten und Obers Forfibedienten zu geben angewieſen werden 31, 3. Dex zur Verfertigung deſſelben ernannte Commiſſarius muß ſich dazu gehörig vorzubereiten 31. 4. Nie er zu verfahren habe 32. 5. Was für Nachrichten derſelbe von dent Pacht- und Zuſttz- Beamten zu fore dern habe, ebendaſ. 6. und 323, 7» SBozu ſie dienen, ebendaſ- In den Pacht» Anſchlägen ſind andere Preiſe der Vrodukte als in den Verkaufs- Anſchlägen anzunehmen 190. 17 Was in Beträcht des Anlaze- Capitals dabey.zu beachten iſt 344 39. Unter» handlung über denſelben, wie ſie ans zuſtellen iſt 356. 1. Behandlung deſſelben, ebendaſ. und S. 357. Muß auf jeden Artikel deſſelben beſtimmt geſchehen, ebendaſ. 3. Es muß dar- nach ein behandelter gefertigt werden, ebendaſ. Siehe aud General- Pacht 2 Anſchlag, Haupt- Pacht- Anſchlag und behandelter Pacht- Anſchlag, ingleis- e ihnen mit Nuten gegeben werden können, ebendaſ, Be- fommen für die Receptur der mit zur Pacht geſchlagenen baaren Gefälle ge- wohnlich einen Gehalt 923. 43, Hay ben außer dem Pachtgeſchäfte oft noch manche- andere Dienſtverrichtungen, derentwegen ſie eine doppelte Perſon vorſiellen 399, 85. Siehe auch Pächter. Pacht- Bedingungen, dieſelben müſ- ſen bey der Unterhandlung über den Anſchlag genau beſtimmt werden 356, und folg, Worinn deren Beſtimmung eigentlich beſteht 357 und 358. 4, Geſichtspunkt bey Abfaſſung derſelben 358. und folg, Wie und wann da- durch: die Freyheit des Pachters ein- zuſchränken iſt 37 1 und 372, Dies felben ſind mandher Modificationen nac<+ dem Oertlichen fähig 399, 85. Bey der Verhandlung über dieſelben muß ein von dem Pächter zu unters ſchreibendes Protocolk aufgenommen werden 4090. 36, Pacht- Contract über landwirthe- ſchaftliche GrundſiüFe, Natur deſſel- ben 382. 53+ In denſelben gehöhrt nichts, als daszjenige, was die Na- tur der Pacht betrift 399, 85. Die Grundlage deſſelben wird das bey der Verhandlung über die Pacht aufge nommene Proiocoll 400. 86, Was derſelbe eigentlich iſt 410, 1. und S. 4115 Mus ſchrifiiih verfaßt werden, ebendaſ, Iſt der Grund der Entſcheidung der etwanigen Streitig? Feiten, ebendaſ. Dabey iſt auf deſſen Form und materiellen Inhalt zu ſehen, ebendaf. 2. Form deſſelben, was dahin gehöret, ebendaf 3. Der ma- texielle Inhalt muß der wechſelſeitigen Verabredung völlig gemäß, und alſo vor Alphabetiſches Regiſter, 61 iy vor deſſen Abfaſſung alles berichtiget Pachtluſtiger, wie mit ihm verfahe Yetſon fepn, ebendaſ, 44 Ordnung, die rep werden muß 16, und 356, rT, EN nach der Natur der Sache dabey zu Was man von ihm verlangen kann, | beobachten iſt, ebendaſ. 4. und S« ebendaſ, und folg. en mij 454. Er muß in einer deutlichen, alle Pacht- Schäferey, deren Einrichs 56)| Zweydeutigkeiten und Migdeutungen tung 214.= 3+ Iſt eigentlich eine En ausſchließenden Sprache mit Vermeio Afterpacht,-ebendaſ. Wie die Ertrags» "336, dung lateiniſcher Ausdrücke abgefaßt Berechnung dabey gemacht wird., Immung werden 412. 4. Weſentlicher Inhalt ebendaſ. 58, 4 deſſelben 4132. und folg, WVWergbrez Pachtſtreitigkeiten, was wegen des derſelben dungen, welche nicht in denſelben, ren Beylegung mit dem Pächter zu "4 di: ſondern in eine beſondere Inſtruction verabreden iſt 397+ 82« Es iſt des 18 eins oder Beſtallung gehöhren 399, 85. und halb ndthig, eine gewiſſe Vergbredung | Dies S. 415. 13. Anfüllung derſelben zu treffen, weil die Gerichtshöfe ſel? mn mit allerley Clauſeln und allgemeinen ten die gehöhrigen dconomiſchen Kennt? 9. 85 Entſagungen iſt unnüßg, ebendaſ, 14. niſſe haben, ebendaſ, Die Römiſchen dleſelben| Ob es billig iſt, Gebühren dafür zu Geſeßze ſind oft ni Pacht- Verhandlung, über dieſelbe muß ein ordentliches Protocoll aufge- nommen werden, welches der Pächter unterſchreiben muß, und die Grunde läge des Pacht- Contracts wird 409, 86, Pachtzeit, eine längere iſt dem Pächter vortheilhaft 344. 39 Muß genau in Betracht des Anfangs, der Dauer und des Endes derſelben be- ſtimmt werden-359, 7. Was auf den Fall, wenn der Pächter während derſelben ſtirbt, zu ſtipuliren iſt 390, 66, Nach deren Endigung muß der Pächter alles nach dem Jnventario zus rückliefern, ebendaſ. 67, Wird in Rückſicht auf die Natung beſtimmt 423 1, Wenn der Pähter bleibende Verbeſſerungen machen ſoll, muß ſie mit dieſen in Verhältnis ſtehen, ebens daſelbſt. Pächte, kleine, wie ſie zu einer Hauvptpacht zu ſchlagen ſind 325. 15, Pächter kann auf mancherley Weiſe irre geleitet werden 15 und 16, Ob er die in ſeinen. Dienſten ſtehende Leute bey Unterſuchung des Haushalts zur Avydhrung als Zeugen ſiellen müſſe? 22. I1. Wie dieſe abzuhdhren ſind 23. I1» Der Pächter muß nicht zur erſt bey der Verfertigung des Anſchlas ges abgehöhrt werden 23, 12. Nach- theil davon, ebendaſ, Wann er mit Nutzen abzuhbhren iſt 24, 11, Muß ſeinen Theil vom reinen Erträge haben 27. 19 und 20. Warum derſelbe von Remiſſionen wenig zu hoffen hat 27. 29. Die Competenz für denſel- ben fällt auf das Ganze 106, 86, Muß aus den angeführten Gründen einen Theil des reinen Ertrages von Acerbaue haben 146. 2, Es iſt ſchwer, denſelben zu deſtimmen 147» 3. Auf welche Weiſe es geſchehen kann, ebendaſ. 4. und folg. Gewähn rung des Gewinnes für denſelben bey einem Hörner- Anſchlage 153. Die Reichen ſind nicht immer die annehms- lichſten 338. 29. Muß manchen Ver- luſt in der Wirthſchaft tragen 3 ,0 30, Es iſt nicht unbillig, demſelben auf Unglücksfälle und die Gefahr etwas anzuſetzen, ebendaſ. Gründe dazu 3409 und 341. 31. An der Erhal» tung deſſelben iſt dem Eigenthämer ges legen 341. 82, Beſtimmung des dem Pächter auf die G:fahr anzuſetzenden, ebendaſ, Der Pächter trägt nur die in Abſatz gebrachten dFentlichen Ab- gaben 342, 374 Beſtimmung des Antheils deſſelben an der Naßung aus den PachtſtüFen oder Competenz deſ- ſelben, ebendaſ 34 und 35, Pächter müſſen nicht auf Unkoſten der dffents lichen Einfünfte im Ueberfluſſe zu les ben und Reichthümer“zu ſammlen ver? langen, ebendaſ. 35. Dieſes macht nachläſſige und ungachtſame Wirthe S. nhl Nache er mit Muß haben erſelhe en hat denſel- . 86, ründet ) pott Es iſt 147, zehen jewähn en beh Die nehm» en Vers 0 30, en auf etwas e dazu Erhal! er ges 4 dem enden, ur die n Ah ng des ng aus m) deſ? Pächter (Wu 1] (en ver?| ; macht| Birthe| 6. Alphabetiſches Regiſter: 63 S. 343. 33; Kann niht alle Auge lagen beym Antritte der Pacht als ein Anlage- Capital anſehen 344. 39, Gründe davon, ebendaſ, Muß nicht in den erſien Jahren den vollen Ges roinn verlangen, ſondern erft manche Ausgave deFen,. ebendaſ. Deſſen Einfommen und Gewinn hängt von Conjuncturen ab, ebendaſ, Berech- nung einer Competenz fär denſelbes 350% Bemerfungen dazu 350 und 3:51» Pächter muß die'Pachtſtäcke wirthſchaftiich benußen 357. 4. Dess-s halb muß alles mit ihm conventionel verabredet werden 358. 4. Muß für die Fahrläſſigkeit wegen Feuer und Licht, ſowohl für ſeine Perſon, als fär die Seinigen ſtehen, und ſich da- zu verbindlich machen 360, 10, Was Feſtzuſeßen iſt, wenn er die Fleinen Reparaturen der nicht taxirten Gebäu» 'de übernimmt 361, 117, Von wel- her Art Früchte er unumſchränkter Eigenthümer wird, und bey welden ſein Eigenthum beſchränkt iſt 365, 2x und? 22, und S. 1366. 24:- Darf nicht vergfrerpachten, oder die Pach» tung abtreten, ohne die Einwilligung dazu zu haben 389 und 390, 65. Es iſt ihm dieſes zur Bedingung zu machen, ebendaſ, Was auf den Fall des Ub- ſterbens deſſelben während der Vacht- zeit zu ſiivuliren iſt, ebendaſ, 66. Derfelbe muß nah geendigter Pachtzeit alles nach dem Inventario zurücklie: fern; ebendaſ. 67«+ Muß nicht durch allerley Verzögerungen eine ſtillſchwei- gende Wiedervervpachtung erzwingen wollen 391. 68, Maaßregeln dage? gen, ebendaſ, Muß der Erſtigkeit an einer neuen Verpachtung entſagen, ebendaſ. Muß aver auch zur gehöhri- gen Zeit über die Aufhchung der Vacht beſchteden werden, ebendaſ, Hat das Jus retentionis bey der Röckgabe in ſtreitigen Fällen 392» 69. Derſelbe muß viele Verbindlichkeiten auf, ſich nehmen, derentwegen er Sicherheit leiſten muß, ebendaſ, 70, Wie diefe geleiſtet werde, ebendaſ, 7 1, und folg. Des Pächters Ehefrau muß ihren weiblichen Wohlthaten eidlich entſagen, und dieſes auf den Fall der Verheys» rathung eines unverheyratheten ſtipus lirt werden 396, 79, Der Pächter muß außer der beſtimmten Cautions- leiſtung mii allem ſeinem übrigen Vera mögen Sicherheit machen 397. 81, Muß verſprechen, davon nichts zu verfaufen, und den Haushalt in ſei ner Verfaſſung zu kaſſen, ebendaſ, Ausnahme in Betracht des Verkaufs, evbendaſ. Was mit demſelben wegen der über die Pacht entſtehenden Strei- tigkeiten zu verabreden iſt, ebend 812, Der Pächter muß ſich während dex Pacht der Aufſicht der- Cammer unters werfen 398. 83» In welchen Fällen derſelbe der Pacht zu entſezen iſt 399, 84 Was dieſerhald verabredet wer- den muß, ebendaſ, Hak außer dem Pachtgeſchöfie oft no< beſondere Oh- liegenheiten und Dienſtverrichtungen, derentwigen er eine doppelte Perſon vorſtellt, ebendaſ, 85. Dieſe gehöhe ren nicht in den Pacht- Contract, ebend, und | | |) R | y | 191 " 8] |, (| |) "| 4 K 64 Alphabetiſches Regiſter, und S, 415, 13, Siehe auch Pachto Beamte, Perſonal- Abgaben ſind in gewiſſer Hinſicht unſtändig 323. ro, Wie fie am beſten in Pacht zu geben ſind 324. 13. Pferde- Beſchlag, Koſten darauf, wie hoch ſie ſich belaufen 84 u 85.10, Pferde- Geſchirr, ſiehe AXergeſchirr. Pferdemiſt, wie viel deſſen von eis nem Geſpann erfolge 43. 26. Pferde- Pulver, wie viel dafür guf ein Geſpann anzuſeßen iſt 84. 9. Pflanzen und Bearbeiten des Kohls und der Kohlrüben, Koſten darauf 99,' 635 Berechnung dieſer Koſten E345C Pflanzen und BehaXen der Kartof- feln, Koſten darauf 99 62. Berechs2 nung der Koſten darauf 134. bd. Pflanzen der Obſtbäume, Koſten darauf 179, 7+ Pflug, wie viel ein neuer koſte 90, 33. Däuer deſſelben, ebendaſ 34. Was deſſen Unterhaltung jährlich ko- ſtet, ebendaſ. 34 und 35. Berech» nung, wie hod) ein Pflug an Holze und Arbeitslohne zu ſtehen kommt 117, Nachweiſung, was ein Pflug, 19c11- five des Eiſens, zu beſchlagen koſtet 118, Berechnung, wie viel ein gan? zer Pflug koſtet und auf deſſen Unter- haltung jährlich zu rechnen iſt 119, Nr. to, Pflug- Dienſte, pflügen weniger als eigenes Geſpann 142. x0 Es muß erforſcht werden, was ſie leiſten, ebendaſ. Wie ſie zu berehnen ſind S, 143. 13-+ Was durc dieſelben nicht geleiftet wird, fällt auf eigenes Geſpann, ebendaſ 14. Wie dieſes zu würdigen iſt, ebendaſ. Pflug»- Geſchirr, Berechnung der Unkoſten auf daſſelbe 108 und 109, Pflug- Räder, was ſie koſten, und wie lange ſie dauxen 90. 35. und S. 01. Pflug« und Egge- Regiſter können zur Unterſuchung der Behandlung des AXerbaues gebraucht werden 56. 29. Was ſie enthalten müſſen, ebendaſ, Beyſpiel eines Auszugs aus denſelben I14% Siehe auch Feld» Regiſter Pflügen der verſchiedenen Felder 54 und 55, 26 27 und 28. Tiefe des Pflügens kann nicht allgemein beſtimmt werden 56. 28. Dadbey iſt auf die Beſchaffenheit des Landes zu ſehen, ebendaſ. Wo es wüßzlich iſt, ebend. Wie viel mit einem zweyſpännigen Pfluge täglich) gepflägt werden kann 86, 15. Koften, welche durch Hülfe dabey verurſacht werden 938. 59 Ko»- ſten darauf, wenn es zu Dienſte ges ſchiehet, wie ſie anzuſetzen: ſind, ebendaſ. 60 Außerordentliche Koſten darauf 133, Nr. 2, Siehe auch Pflugdienſtie Planlaaen, wie es in Koſten- Anſatz gebracht wird 105, 83. Pocken der Schaafe, wie oft ſie ge- wöhnlich die Schaafe angreifen 205, 3. Urſachen derſelben, ebendaſ. Poſt, Galant, Tobak und dergleis erwagen zu berechnen iſt 88, 23. Wie viel ſie neu und an Unter- haltungskojten koſten, ebendaſ. 24. S."89.. 28.'S. 112.““S,. 114 und 1167; Real- Abgaben, was ſie ſind 323. 15 Sind gewöhnlic) ſtändig, ebend, Deren Grund ſind die VPräſtations- und Hebe- Regiſter 324. 12. Wie in deren Ermangelung zu verfahren iſt, ebendaſ Dem Vächter derſelben muß die Eviction geleiſtet werden, ebendaſ, Auf welche Art ſie eriaſſen werden können, ebendaſ. 14, Wie es wegen der während der Pachtzeit hinzukoms menden zu halten iſt 325. 16 Woexr- den mit zu der folgenden Pacht ge? ſchlagen, ebendaſ. Receptur der bagren Gefälle, wenn fie auch mit zur Baht geſchlagen iſt, ſo pflegen doch die Rechnungs» Bes amte wohl einen gewiſſen Gehalt da- für zu bekommen 323, x1,. Rechnungs- Beamte bekommen ges wöhnlich für die zur Pacht mit ge- ſchlagenen baaren Gefälle einen Gehalt 32 32%: DIe Reinemachen der Wieſen, was es verunkoſie 163. 3« Berechnung der , Roſten dafür 166. 2, A, und. 167.B Reiner Ertrag eines Grundſtücks, was er iſt 27. 18, Nr, 3« Des Psöchtees Antheil daran 27. 19 u. 20, Der Pächter muß aus den angeſühr» ten Gründen einen Theil des reinen Ertrages vom NFerbaue haben 146. 2. Es iſt ſehr ſchxoer, demſelben zu beſtim- men 147. 3, Auf was Art dieſes geſchehen könne, ebendaſ. 4 und fol: gende, Reines Schaafviceh, was es iſt 205 3. Das gewöhnliche Sterben iſt bey demſelben geringer 207. 11+ Wie hoch dieſes zu rechnen iſt, ebend, Reitochſen, ſiehe Saagimenrinder und Zuchtochſen Reitpferde, die darauf zu verwen- dende Koſten fallen auf das Ganze 100786. S. 1488.07 und S. 323. 11. Wie die Koſten darauf zum An- ſatze kommen, ebendaſ, PWerechnung derſelben 354== 7. Remiſſion bey PVachtungen, warum die Pächter wenig davon zu hoFen ha- ben 27. 20. Derſelben muß im Cone tracte entſagt ſeyn, wenn ſie bey Un- . glüöcsfällen bey der Schäferey nicht ſtatt ſinden ſoll 229. 6, Iſt dieſes nicht geſchehen; ſo kann etwas höhere Pacht angeſeßt werden, ebendaſ, Der Punkt wegen der Remiſſion muß zu Verhütung der Weiterungen deutlich beſtimmt werden 376. 43. Die Rd- miſchen Geſetze ſind hierin unzuläng- lich, ebend Die Mepynungen der Rechtslehrer können hierinn keine Richtſchnur geben, ſondern es müſſen richtige Grundſätze aufgeſtellet werden, ebendaf, Wie dieſe zu ſuchen ſind 376, 44. Anführung ſolcher Grund- ſäße ſi 0,20, hgeführ» ) reinen 146; 3, | beſtim: t dieſis und fol: Eiſ Sterben 077 115 , end, der und , vetwen: 8 Ganze S, 3336 zum An: erechnung , wärum hofFen ha- 7 im Cone bey Un ey nicht FT wſd 98 höhere daſ. Det q muß zu x deutlich Die R? -unzulänge gungen der zun fein! | || ns müſſen eltet werd“, ſuchen ſind [cht Grund ſik Alphabetiſches Regiſter. ſätze, ebendaſ, 45. bis S, 386, Wie die Berechnung deshalb zu machen iſt 386.=» 7 und S.387. 58. Sce, Mutterſsfälle zus rü 228, 2 und 3. Derett: Ertrag leidet dur Krankheit oft 229. 4. Das Super-Jnventarium derſelben muß dem Pächter verzinſet werden, ebend. 7, An- "SEEK L BUIEN .>- abey ſud der(1; bend 1x, Jährling: ülich und welchem Igenthüz 2, Vert bey den 7, Yere ten Viez wie viel Fahn, Jg et der texungen 1) folg, zu rech» detſelhen 1 helfen Wie 1 erfor es hey ebend, trages "4(af 3 un u hals 225,06 ſten auf ung des 8, und derſel alle zu : Ertrag 29, H ben muß bend, 7 An! es iſt“ 205, 32, Alphabetiſches Regiſter:|»3 Anſchlag von dem Ertrage derſelben 230 X, Siehe auch Sc Schlachte- Vieh, ſiche Merz- und Schlachte» Schaafe. Schleie werden auch wohl in die Karpfenteiche geſczt 251. 316, Ge- wöhnliche Preiſe derſelben 256. 31x. Schmeer- oder. Schmier- Vieh, was Das gewöhnliche Sterben iſt bey demſelben größer 207, 117. Wie hoch dieſes zu rechnen iſt, ebendaſ, Es wäre gut, daſſelbe ganz wegzuſchaffen 22x[. 24. Koſten an Tobak und Theer für daſſelbe 225, 10, Schmelzfett, wie deſſen Betrag zu erforſchen iſt 45. 49« Berechnung deſſelben zur Speiſung für das Gee ſinde 7.26. ScHmtedekoſten, wie ſie in großen Laud- Wirthſchaften bezahlt werden 84 und 85. 10; Schmiedekoſten auf das umgehende Zeug einer Mahlmühle 316. 7. Schmier des umgehenden Zeuges el? ner Mahlmühle, was es verunkoſtet 316 0.;: Sc Schweinen ers fols Belchs n ſind, hnliche 4. 13, Berech: Welche tſchlag werden ig des Zy git üg, tterns fran WED m M, ven von Die auf Innahme Auslage inſenden i-5.' wird gt: gegeben ; wied, af ww auf Ars end gewöhne haltende tat'230, wohnlich des Di necht un) und 2)? deſſen 00 venen ey fel Alphabetiſches Regiſter, 75 folge 43+ 29. Wird gewöhnlich zu den) Hofmiſtke gerechnet, ebenda, Sc weineſchneiderlohn,* wie ho< daſſelbe komme 288. 8. Schweineſtall- Geräthſchaften, wor» iim fie beſtehen, und was ſie zu unters halten foſten 538 9 Schweinezucht iſt ein einträglicher gewöhnlich undeachteter ürtikel 239. 1. Urſachen davon, ebendaſ. und S, 233: 53.. Aus derſelben kann ein Haufz gelb genommen werden 25%. 1. Wie dieſelbe zu unterſuchen i&, evendaſ, Woraus der Stamm derſelben beſtiehet, ebend... 2. Erfordert gute Aufſicht und verſiändige Hirten 233. 8 Wie die Zuzucdis- Berechnung gemacht wer» dei mus, ebendaſ. 9. Ertrags»s Bez rechnung derſelben, wobey es darauf ankommt, ebendaſ. 10. Welche Ber? Fauföpreiſe man dabey aunehmen kann, ebeadaſ. IL: und S. 234[l3. Be- rechnung ber Zuzucht bey derſeiben 235. A. Berechnung des Ertrages von derſelben 236. 8. Kotten auf dieſelbe„- ebend und folg Wie viel Leute darauf zu halten ſind 236 x, Welche Fütterung bey derſelben in Anſchlag kommt 237.'3. 4 und 5. und S. 238 6."ie die ſämmtlichen darauf zu verwendenden Koſten zu er- erforſchen ſind, ebendaſ, 10 Be- rechnung der ſämmtlichen Unkoſten auf dieſeive 2,40 DV. Wie der Anſchlag von dem Erkrage derſelben zu macheniſt 2.40, I und S-41.2-. Beyſpiel eines An- ſchiages davon 241, KE, Siehe auc Eber, Ferkel, Schweine und Zuchtſauen, Seile zu Aufbindung der Früchte müßen die Zehntſchnitter kaüpfen 92. 69vx Woher das Stroh do:uU genommen wird, ebendaſ,- Werden zu Aufbiadung der Exdſen gegeben I03« 73 Wie viel ein Scho zu macden foſter, ebendat,. Werden zum Nuſfbinden der Gerſije und des Ha«- fers gegeben 1032, 74- Berechnung der nöthigen Seile zum Nufdinden 1355 Koſten dafür, ebendaſ. GServituten, damit darf der Erb» pächter die Erbgruadſtü>e nicht bes ſchweren 4234 5.==:7« Sey, ſiehe Traber. Sicherbeitsleiſtung eines Pächters/. ſie5e Caution, Sichie- und Mahlgeld, was es eigentlice? iſt 308-7-Iſt in den Hers zoglich Braunſchweigiſchen Landen vers boihen: ebendaſ- Wie das ETinkfoms men davon-zu erforſchen iſt, ebenvaſ, Siebe, wie ſie in Koſten- Aaſch.ag zu bringen ſind-105 83. Stieber beym Rüpbeſaamen- Drös ſchen, auf vier, Dröſcher wird ein Sies, ber gehalten. 1053. 82. Sommter»Exndte, Berech. der Erndtes Koſten auf dieſelbe 135. H: u, S 136, Sommerfeld, was darivn beſtellt wird 49 6. und folz Dewmſelbett kann durch den Hürdeſchlag zu Hülfe gefommen werden 50, 10... Want und. wie oft es.'gepfäüget. und.geegget wird 54 und;5. 26. Wird gewöhn lich gewalzet, ebend. Waun die beſie Zeit zum Pflügen oder Felgen des fünfiigen Sommerfeldes iſt 56. 28+ KH 2 Das EE an ute äbnen 4467 AE LN Das geſömmert geweſene hat eigentlich gar keine Gaare mehr 65, Nr 30.4. Mie viel ein Morgen darinn abzubrine- gen Foſte 103 74, Wie viel ein Mann täglich) darinn mähen kann, ebend, „Wie viel drey Leute in einem Tage aufbinden können 104. 74. Die Seile werden dazu gegeben 102.' 74. Berechnnng der Koſten der Erndte aus . demſelben 135 B. und 336. Sommerfrüchte, wie viel ein Mann in einem Tage mähen kann:03. 74, Was dafür bezahlt wird, ebendaſ. Mie viel für das Aufbinden derſelben gegeben wird, ebend. Die Seile were den hiezu gegeben, ebendaſs Zum Aufbinden werden drey Leute erfordert, ebendaſ]L Wie viel dieſe in einem Tage aufbinden können 104 74. Be» rechnung der Koſten auf die Erndte derſelben 135. B. und S. 136. Sommer- Hafer, Zubereitung des Landes zu deſſen Beſtellung 55, 26, Beſteilzeit deſſelben 60, 37.; Sommer- Rübeſaamen, Zubereitung des Landes dazu durch, Pflügen und Eggen 54 und 55. 26 Ausſaat deſſelben 59. 35. Beſteilzeit deſſelben 60. 37. Deſſen Bau thut den folz- genben Winterfrüchten Schaden 62, 45. Koſten auf die Erndte deſſelben 136, Berechnung des Dröſcherlohns deſſel- ben 138-= 6. Sommexrweide, ſiehe Viehweide, Angerweide und Holzweide. Sommerwolle, ſiehe Wolle, Sortiren der Wolſe, wie es geſche- hen muß 211, 23. Urſachen, wes- „6 Alphabetiſches Regiſter, halb es, geſchieht, oder unterbleibt, eben>aſ Sodefutter, was es iſt 37. 6. IT| dem Rindviehe ſehr zuträglich,| ebendaſ, Sdmmerung, was ſie iſt 50, 20, Wie das Land dazu mit Pflügen und Eggen zubereitet werde 54 und 55, 26 und 27. und SDS, 56, 28, Nad) ders ſelben darf nicht ſo ſtark geſaet werden 539. 36. Was für Früchte außer dem ſogenannten rauhen Zeuge in derſelben gebauet werden*63. 46. Nimmt die halbe Gaare weg 65. Nr, x und 2« Durd) dieſelbe wird dem YA>er niht ſo viel Kraft geuommen, als durch andere Früchte, ebendaſ Nr, 2, Auf die Menge derſelben muß bey dem Er- trage im Winterfelde geachtet werden 709. 7 Nur der dritte Theil der Brache darf dazu genommen werden, ebendaſ, In derſelben iſt das Abbrin- gen der Feidfrüchte um den Zehnten mit am gewöhnlichſten 102. 69, Wie viel ein Morgen darinn abzubringen koſte 103. 73, Berechnung. der Erndtes Koſten derſelben 137. C, Von ders ſelben'muß der Zehnte entrichtet werden 298. 10 Spanndienſte thun weniger, als eigenes Geſpann 142. 9. Auf was Art ſie zu unterſychen ſind, ebendaſ, 10 und 11, Wie ſie zu berechnen . ſind 143. I3«+ Was durch dieſelben nicht geleiſtet wird, fällt auf eigenes Geſpann, ebendaſ, 14. Wie dieſcs zu würdigen iſt, ebendaſ. Worauf bey deren Verwandlung in Dienſigeld : zu 2.%..u leiht, 37,6 dglich, 0, 20, jen und 55, 20 ch ders werden ßer dem erſehen mt die und 2» & wh (18 dur 2, Auf dem Ex: & werden Theil der werden, & Abbrin- 1 Zehnten 69, Die zubringen ee Erndtes Yon det? tet werden iger) alß Juf was ; ebendof, | berechnen h dieſelben auf eigen? Wit dieſs Dorf | Dienſiged zu Alphabetiſches Regiſter» 17 zu ſehen iſt 144.'17« Die Bezah»- lung der Spanndienſte nach dem zu verdienenden Lohne iſt ein unrichtiger Maaßſtab 145. 17. Gewöhnlicher Bezahlungs- Anſaß derſelben, ebendaſ. 18, Außer dem AFerbaue werden ſie noch zu mancherley Verrichtungen ges braucht, ebendaſ, 20. Ob es nothig iſt, fie in Anſchlag zu bringen, ebend, Spättklachs, Beſtellzeit deſſelden 60, 37. und S, 63. 45. Ohngefähr» licher Ertrag deſſelben, ebend, Siehe au< Flachs und Frühflachs. Speichen, wie viel deren in ein Rah gehöhren 1124: Speiſung des Geſindes, Siehe Belöſtigung des Geſindes. Spreu, ſiehe Kaaf und Spreu, Springoc<ſen, ſiehe Saamenrinder und Zuchtodcſen, Spundgeld, ob es bey einer Braus erey in Anſchlag zu bringen iſt 286. 36: Stalldünger, ſiche Dünger Stalifütterung, wie viel dabey an Dünger von dem RNindviehe falle 43, 24.; Stallgeräthe, was dazu gehöhrt 85. 12. Auf deren Abgang muß et- was gerechnet werden, ebendaſ. Wie viel darauf zu rechnen iſt 86, 12, Berechnung der Unkoſien auf dafſelde 110. Stollgeräthe in Rindviehſtällen, worinn ſie beſtehen 195. 10, Pas ſie verunkoſten, ebendaß Gewöhnlich verfertigt ſie der Hofmeiſter ſelbſt, ebendaſclbſt, vend 2er urr EINERLEI WERNE RR& 0 Dü ih kerne Stalleuchte, das Oehl darauf wird von ſelbſt geerndtetem Rübeſaamen ges ſchlagen, und nach dem Nnſchlags» Preiſe in Anſaßz gebracht 86. 12, Wie viel darauf an Oehle erforderlich" iſt, ebendaſ, und S, 195. 10. Be» rechnung der Unfkoſien auf dieſelbe 110, Staubmehl, die Beſtimmung der Quantität deſſelben iſt ſehr ſchwierig 3038. 3 und 9, Es kann keine ge? naue Berechnung davon gemacht wer- den 309. 10, Es iſt auch nicht roth» ſam, es hoc< in Anſchlag zu bringen, ebendaſ. Gebrauch deſſelben, ebend, 11. Werth deſſelben, ebendaſ. Wie die Quantität deſſelben zu berechnen iſt, ebendaſ. 117. Gründe eines ges ringen Anſaßes deſſelben 3 10, Stein, großer, was er an Ges wichte hält 212. 272+. Steine, Ableſen derſelben von den Aeckern, wie es am vortheithafteſien geſchehen könne, 100, 64, Gehdhrt unter die bleibenden Verbeſſerunzen, . und iſt daher in Koſten- Anſatz zu bringen, ebendaſ, Giebt ſchon wäh rend einer Vachtzeit einen vermehrten zußen, worauf bey dem Koſten- Anz ſchlage Rüſicht zu nehmen iſt, eben- daſelvſt Steinmehl, was es iſt 311, 12% Gebraud) deſſelben, ebendaſ. Kann nicht beſonders in Ertrags- Anſchlag kominen, ebendaſ. Sieinrinken, Warze in demſelben, ſiehe Warze in dem Steinrinken, Steühefen, welcher der beſte iſt 281, 16, Quantität deſſelben zu ei? K 3 nem 78 Alphabetiſches Reaiſtets nem Gebraue Weiß- und Braun- Bier 281. 16. Welcher Geſcht dazu ge nommen werde 286. 34. Der aus dem Stellbottig dienet bazu nicht, ebendaſ. Wie ex in Koſten- Anſatz zu bringen iſt 288. 4+ Siehe auch Hefen ober Geſcht,' Stellmacher» Arbeit müſſen auf manchen Aemtern die Hofmeiſter mit verrichten 88. 21, Wie ſolche in Anſchlag zu dringen iſt, ebendaſ. Sterben der Fertel, ſiehe Ferkel, Sterve s Felle vom Schaaf=-Viehe, gewöhnlicher Preis derſelben 213. 30- “. Sterben des Nindviebes, fiche Rindvich, Sterben des Schaafpiehes, Siehe Schasfvießh und Lämmer, ingleichen Sckoaafiierben Sterbewolle iſt ſchlechter, als S-beerwolle 220, 21. Beſchaffenheit derfelben, ebendaſ Sticteiche, Laich uind Rohr. Strreckteiche, was ſie ſind 249. 10, Beſchaffenheit derſelben, wie ſie ſeyn maß, ebendaf, Sind bey einer Fis ſcherey nicht ſchlechterdings nothwens- dig, ebendaſf Bedürfen feiner ſo tiefen Stiche oder Fiſdgruben, ebend, Mit was für Saamen ſie beſeßt wer- ben, ebendaſ 134. Wie lange dieſer darinun ſtehet, ebendaſ, Zu welcher Zeit das Beſetzen geſchiehet, ebendaſ, Wonakteiche, Laich und Rohr. Teich- Knechte, ſiche Fiſhmeiſter und Teichknechte.' Teich r und Fiſch» Negiſter, was ſie enthalten müſſen 33. 6. Nr. 5. Die richtig geführt ſind, ſind das beſte Mittel zur Erforſchung des Ertrages der Fiſcherey" 254. 22« Erforder- niſſe derſelben, ebendaſ, 23« B2y2 ſpiel der Einrichtung derſelben in ei- nem Auszuge 261 und 262. Bemer? kungen und Erläuterungen zu denſels ben 263 und 264. Cs muß dem Pächter zur Bedingung gemacht: wers den ſie ordentlich zu führen, bedüre fenden Falls vorzulegen, und ſie.am Ende der Pacht auszuhändigen 389, Ö32: Teichwaſſer, wie es beſchaffen ſeyn 5 Miß 24748 7. Teichwirthſchaft, reguläre, wie bey derſelben» die Teiche eingetheilet ſind 246. 5. Worauf es bey deren Unterſuchung ankommt 252 18, Wie ſie anzuſtellen iſt, ebendaſ, T9« L Theex Z mmm Tree LI Wd TI IRE DSSSR» 1%«6 aS AIEREETAIEEN: 82' Ilſphabetiſches Regiſter, Theer für das ſogenannte Schmier- Vieh 223. 10. Toxmin zu Verfertigung des Pacht- Anſchiages iſt dem. zeitigen Pächter bekannt zu machen 32.-5. Tiefe bes Pfiügens, dabey iſt auf die Beſchaffenheit des Landes zu ſe- hen 56. 28, Wo es nüßlich iſt, ebendaſ. Toba>, wie der Zehnte davon in den Herzogl. Braunſchweigiſchen Län- den zu entrichten iſt 203. 31.. Tobak auf das ſogenannte Schmier- Vieh 225. 19 Todte Erde darf“ nicht hergus 8? pflüget werden 65, 28«. A ſevgebendes Zeug einer Mahlmühle, Schmiedekoſten darauf 316 7, Uebrige Koſten darauf, ebendaſ, 8, Der Müller verrichtet bie Urbeit mit ſeinen Leuten ſcibſt daran, ebendaſ, Die Zeit auf die Reparatur deſſelben wird in der Betragsrechnung abge: "Jetzt", ebendaf Auf die Berfertigung ganz neuer Hauptſtüe. däbey muß bey dem Anſchlage Rückſicht genom» men werden, ebendaſ. Koſten auf das'Schmier deſſelben 316 und 317.9, Umgraben des Gartenlandes, wie viel Leute zu einem Morgen in einem Tage erfordert: werden 179. 44 UnglüFsfälle in einer Wirthſchaft, warum es nicht unbillig iſt, dem P8ch- ter derentwegen guf die Gefahr etwas U. Tracht,- das geſömmert geweſene Brachfeid hat ſc 24 Unkraut, Ausjäten deſſelben auf dem AFerlande, wie es am vortheil- hafteſten geſchiehet 100, 64. Gehöh- ret unter die bleibenden Verbeſſerungen, und und .e.=- mt.D on wiſene 1.3); indern oh> lag zu 0.35, n Wie werbe, einem nd der. nachn WO wn" e dazu, Veſiim- genden, „=[16 Erlaß ew mile (gt wer: verſchie? ten veſſel tilgen iſt» falen iß zu machn ſelben auf m vorthell: 4: ehöh ebeſſerungt und SE En Ebenen en 3 SEIFE 27 Alphabetiſches Regiſter- 83 und muß daßer bey dem Toſten- Ant ſatze beachtet werden, ebindaf Wor- auf hiebey Rückſicht zu nehmen iſt, ebenda Augjäten deſſeivben in dea Küdbengärten, was es verunkoſtet 179. 5. Unterſuchung des Ertrags eines dconomiſchen Haushalts, worauf ſie zu gründen iſt 17. 5 Unterſuchungs» Proces findet bey Verfertigung des Anſchlages ſiagtt 14, 4. und S, 58, 226| ENT erafterpächtäng muß dem Pächter nicht'ohne Einwilligung geſtattet werden 389 und 3906 63. Auch ei? nem Eybpächter ſtehet ſol Veikaufs- Anſch!äge, dartnn ſind andere Preiſe der Producte'anzuneh- men, als in den Pacht- Anſchlägen 190 17. Vorkaufsficche. das darauf bey Ans tritt„iner Pacht“ zu verwendende: ge? hdhrt nicht zu dem zu verzinſenden Supecx» Inventario 338. 26. Verkauisprodukte kann der Pächter verkaufen, wern er auch. gleich virs ſprochen hat, vor beendigtei Rückgabe der Pracht nichts von dem Seinigen. zu veräußern) ſonbern den Haushait in jein Verfaſſung Zu loſſey 397. 8%+ Verkauſsſchwrine, ſtehe Schweine, 2 2X Ber? GE zan zt äb ner 0 FP AENLNM 84 Alphabetiſches Regiſter, Verkaufsvleh, das bey der Annah- me einer Pachtung darauf verwandte Capital-gehöhrt nicht zu dem zu ver-' zinſenden Super- Inventario 336, 21. und 337. Was dieferhalb mir dent Pächter zu verabreden iſt 364. 19» Vermeſſung aller'in Pacht zu ge- benden Stücke muß geſchehen 24. 13«+ Wie dabey zu verfahren, ebendaſ, 14, und folg. Iſt das ſicherſie Mittel zur Erforſchung der Größe des AFXerlandes 48. 2: Siche auch Felbmeſſer. Vermeſſung der Teiche, ſiche Felds- meſſer und Fiſchteiche, Vermeſſungs- Koſten, wie ſie bes zahlt werden 26. 16. Verpachtung eines Grundſtücks, was ſie iſt 15, S,. 27. 19, und S,' 372. 45 Verpachtung auf das Meiſtgeboth iſt. bey Domänen nicht anzurathen 357. 2« Wann dieſelbe bey Verpach: tung einex Mahlmühle aüßlich iſt 319. 2. Verſchlemmwen der Teiche, veruc? facht große Koſten beym Ausbringen- derſelben 253. 20. Wie dieſem vor2 "zubeugen ſtünde, ebendaſ. Vervielfältigung der Ausſaat, ſiche Yusjaat Verwalter, wie er wegen der Dün- gung zu vernehmen iſt 50, 13, und folg Muß wegen des Körner- Er? trages vernommen werden 61, 4Z3, Wie dieſes geſchehen müſſe, ebend. 44. Die Koſten auf denſelben fallen auf das Ganze 105, 86, S. 148, 6. und S, 331. 3 und 4. Verrichtungen deſ- ſelben 331. 4+ Gehalt und Unterhal»- tungs- Koſten für denſelben, ebend, 5, Berechnung derſelben 352.= 1 Verzeichniß der zu vermeſſenden Pachtſtürke muß dem Feldmeſſer gege: ben werden 24, 14. und folg. Bieh, Anzahl des zu verpachten: den muß ausgemittelt werden 24. 13. Siehe auch. Zug- und Zuchtvieh, Biehbeſtand- hängt von der Menge des Futters ab 35. Winterſutterung und Weide beſtimmen ſolchen, ebend, Muß mit dem Ackerbaue im Verhält- niſſe ſtehen, ebendaf, Auf denſelben haben Wieſewachs vnd Futterkräuter- Bau einen großen Einflus, ebendaſ, Eben ſo- auch die Viehweiden., ebend, Von deſſen Unterſuchung öängt die Er2 forſchung des Acker- Ertrages ab, ebendaf, Worauf es bey Unterſuchung deſſelben ankommt 36, 1. und folg, Berechnung dev für denſelben vorhan denen Fütterung 39« k1+« Beſiim- mung deſſelben nach dex Winterfütte- rung, ebendaſ. Viehdünger, Vorzug deſſelben 34. Vieh- Futter, das- darauf beym Antritt einer Pacht zu verwendende Capital gehöhrt zu dem zu verzinſen=- den Suver- Inventaxio 387. 2Z« Vieh- Fütterung, dazu dienen auch die Kohlrüben 63, 46«+ Siehe auch Rindvieh und. Schaafe, Vieh- Inventorium iſt ein wichtiger Gegenſtand“ bey landwirthſchaftlichen Verpachtungen 361. 12, Verſchieden» heit wegen des ganzen oder partialen Eigenthums des Verpächters und Päch- 2? eh nh; 3, ſenden gege: hten: VEN Menge terung ebend, hält: WD auſer» bendaſ, ebend, die Er: 3m, ſuchung d folg, „vorhan! Beſtim? terfühle (om 34 wf beym wendendt verzinſen: 1, 23 jenen auch ziehe au) n wichtige! ſchaftlichen Berſchieden" ' partial urs un j Pic: SRE Ene Zumal 5 MIE E32 - Alphabetiſches Regiſter. 85 Wächters 361. 12. und“ S, 362+ Grundſäße, nach denen die Sache zu betrachten iſt 362. 14« Der, Pah? tex iſt verbindlich. zu. machen,- daß er bas ſelbſt angeſchafte für Bezahlung zurücklaſſen müſſe, ebendaſ. 5. Wie die Bezahlung zu beſtimmen iſt, ebend, Erhält der Erbpächter eigenthümlich 423. 4: Muß allen Schaden daran ſelbſt tragen 424 4+ Viehmagd, auf wie viel Stü- Kühe eine gerechnet wird 196, 14. Was ſie an Koſt und Lohne bekommt, - ebendaſ. Berechnung. der Koſt und des Lohns. für dieſelbe<01. E, Berech» uung, wie viel dieſelbe jährlich an Biere befommt 202.: Vieh 3- Naßungs 2 Regiſter können bey der Erforſchung des Ertrages vom Rindviehe mit zu Hülfe genommen werden 190 15, Vieh- Regiſter, ob und wie ſie bey Verfertigung eines" Anſchlages: ge? braucht werden können 17.'-7. und fo!g. Es muß dem Pächter zur Be- dingung gemacht werden, ſie ordentlich zu führen, bedürfenden Falls vorzule* gen, und am Ende der Pacht quszus händigen 389, 63. Viehweiden, beſtimmen den Viehs beſtand 35 und 40. 13.- Wie vies lerley ſie ſind 40. 14. Wie viel deren auf jede Art Vieh: gerechnet werde, ebend, Worauf dabey zu ſes hen, ebendaſ, Die entferntern ſind den milchen Kühen w.-nuiger nützlich. Welchem Viehe ſie vorzüglich) auf der Braache und Stoppel zufkehen, ebend. Mie deren Beſchaffenheit zu erforſchen iſe 41. 15. Ob es ndöthig iſt, ſolche in dm Rindvieh- Nutzungs= Anſchlage mit anzuſelßen 203, 4+ Viehzucht iſt die Grundlage des AcFexlandes 34. Vierfaß, ſiehe Scheffel und Viers faſſe,. Vorhude, welches Vieh ſie hat, muß erforſcht werden 40, 14, Vormäher, wird dem Fekdmeſſer: zur Anweiſung der Gränzen zugeges ben 25. 15. Ob ihm der Erbhuldie gungseid zu erlaſſen iſt 26, 15. Fors mular des von ihm zu leiſtenden. Eides 3%. Cs W.. Meaſen, fiche Brennholz und Waas» w" ſen, Feurung, ingleichen Holz und Waaſen zur Brauerey«. Wagenſchmier, wie viel auf einen Ackerwagen erfordert werde, und was es foſiet 89. 32+ mem tent eh Übern EAN TN WEnn ene m um wil ur Derrer nner HÄ EIER -=. S2 EEFERSRRNSSEE Walzer, Ausſaat deſſelben 59, 35 Beſte Beſtellungszeit deſſelben 595 und 60. 37. Ohngefährlicher Körner 2 Ertrag deſſelben 62. 45.- Waizen- Malz, ſiehe Malz„ Darrs Malz und Luft» Malz. L 3 Walze; a re KIER 36 Hilphaßetiſches Regiſter“ Walze, was fie neu koſtet, und wie lange ſie dauret 91. 38, Wie piel dexen erforderlich ſind 92. 38. Malzen des Landes, bey welchem es geſchiehet 5,5..20.„Wie viel täg» „Jich mit zwey Pferden gewalzet er den kana 86, 15, Koſien.- darauf 98. 59. Wie dieſe in B=t33 zu brin» gen ſind, wenn es durc< Deenſte ges ſchiehet, ebendaſ, 60. Außerordeut- liche Koſten. datauf 133. Nr. 2. Warze: in dem Steiarinke muß jäßrs lic) eingeſeßt werden 3:6. 7-+ Was ſie koſtet, ebendaſelbſt. „Waſſergräben, wie viel eine Ruthe davon koſtet 100. 64. Koſien auf des ren Unterhaltung, ebendaf. Müſſen durH die Vermeſſung erforſc Weiden» Waaſen aufzubinden koſte, ebeadaſ,“ Wie die MNukungs» Berechnung davon zu mächen iſt x8F7 6 uid 7. Beyſptel einer ſolchen Bes rechnung, ebend. A."as derent- wegen bey der* Berpachtung zu beſima men iF 369. 31: Gewöhnliche Be» zahlung des verſchiedenen Soeten der? “ſelben, ebend Neiß- und Speiſefiſche rehmen'den audern Fiſchen die Naßhrung 253 16. Gewöhnliche Preiſe derſelben 56. 21. Weißer Kohl, ſiepe Kohl, wetßer. Wenden des Landes, was es iſt 53. 6, Weeth des Ertrages, was er iſt, und wie er zu beſtimmen iſt 70: 9.“ Wicken, Ausſgat derſelben 59. 35, Beſtellzeit. derſelben 69. 37.+»; Ohn2 gefährlicher Kdrner 3 Ertrag derſelben 62. 45- Wicfutrer, ob der Zehnte davon in den; Herzoglich Braunſchweigiſchen Landen zu entrichten iſt 302 und 303, 30.«Siehe auch Futter- Kräuter. Wiederverpaächtung, ſtillſchweigende, wie dercn Erzwingüng vorzubeugen R 391.68.; Wieſen, was wegen Deren Erhals tung und Verbeſſerung mit einem Päch? ter zu ſtipuliren ik 3709 44.- 2?» und S. 371, Dürfen nicht in Aker verwandelt werden, ebendaſ, Daran wird gewöhnltc< fein Vacht- Erlaß ges geben 385.= 3, Ausnahme davon, und wie es dann geſchiehet, ebendaſ, Wieſen, einſchürige, geben weniger Heu, als die zweyſchürigen i6'. 9. Urſachen davon, ebendaſ,- SDOhnze- fähr- t 1887 en Peg derent- beſtims je Bes nh der: en den 1:10; 0896 weißer, es iſt x A, ): 0. 59,35 .Ohn? eſel aon in giſchen nd 303, hte, eigettdt, uz n Crhals em Pah! EEN " ade Daran „Erlaß ge me davon „ebendoſ, ben wenige n 16", 19; Opi? (hw ' -39, 10 ſä9rlice, Koſten“auf dieſelben 225. I0. Wie viel Elle: zu einem ers forderlich ſind, ebend. Wollſchur, fiche Schaafſchur. Wucherblume, dieſelbe ſoll der Mer» gel tilgen 53. 20. Die Verhütung der Einwurzelung, wie guch die Til» gung derſelben, weun ſie vorhanden iſt, muß dem Vächter zur Bedingung gemacht werden 370, 34,= i. Wurfzeit der Sauen, ſiehe Zuchte ſauen,! 90 Alphabetiſches Negiſker> FS aun- Gerten ober Gehren verblei: ben zum wirthſchaftlichen Ge- brauche 184. 4. Was deren Preis iſt, evendaſ. Zaunſtaken werden bey den Aemtern gewöhnlich frey gegeben i80. 11. Iſt dieſes nicht: ſo: müſſen ſie in Koſten- Anſchlag: gebraßt werden,.ebendaſ, Zäune um die Gärten, Koſten auf Dieſelben 80: 17, und S 181, 12, Zehnte„: ſiehe“ Brach= Zehnte, Fruchtgarben: Zehnte, Sack-Zehnte-, Jutterkräuter, Tobak und- Wicfutter, Zehnte für das Abbringen der Felv? früchte, ſiehe Schnittzehnte,. Zehntmahler„ Bezahlung: deſſelben 301." 22:4! Gebühren für: deſſen Bes eidigung. gehöhren: zu: den-Zehntfoſten.. gbendaſ Zehntpflichtige Acker müſſen verz: Meſſen: werdeit, wenn der Ertrag: des Garbenzehntens erforſcht werden ſoll 297. 8: Sind nach der Güte: in Claſ- fen zu theilen, ebendaſ. 9 Dexen Eintheilung: in Felder muß“ erforſcht werden 298, 10 Die darinn gebau- eten Frucht= Arten ſind: zu. erforſchen“, ebendaſ; 11,»Waram: die Ausſaat in dieſelbemw. zur Erforſchung: des. Er; trages zu. unterſuchen iſt 298, Zehnt. Regiſter, wie ſie: zur Erfor ſchung. des Ertrages des Fruchtgarbenz Zehntens- zu gebrauchen: ſind 297..6, Zehntſchnitt„ ſiehe Scuittzehnte,- Zehntſchnitter„ müſſen die Seile zum Binden der Garben fnüpfen 102, 69. Woher ſie das Stroh dazu bes kommen„ evendaſ, Müſſen bisweilen gewiſſe Tage zu Dienſie im Sommer» felde thun„ ebendaſ. Zeitpacht, deren Vortheile für der Erbpacht 428, 14+« Wie die Einrich- tung dabey zum Gewinn der Cultur gemacht werden mu3., ebendaſ. Eiae nach richtigen Grundſäßen eingerichtete iſt der Erbpacht immer vorzuziehen 4.30. 16, Augsnahme. davon ,, ebend, Zeugen der Wirthſchaft kundige, ob ſie zu Verfertigung eines. Anſchlages abgehöhrt werden können 18, 8 und'9, und'folg. Einwürfe dag-gen.,. ebendaſ, ' Beantwortung derſelben 1 9, und folg, ZweX der Abhöhrung derſelben 20. Wie fie beſchaffen ſeyn: müſſen 22. 10. Ob: die Beamte und Vächter ihre in Dienſten habende Leute:„dazu ſtellen müſſen. ebendaſ 11. Wie deren Ab- Höhrung geſchehen müſſe 23. x1. Zibhben.; Lämmer, Verhältniß dero ſelben gegen die Bo> lämmer 206. 10, Zinſe an. Naturalien, wie ſie ver- anſchlaget werdew 32> und 322. 4+ : Zinſen auf das Anlage- Capital des: Ackerbaues ſind auf viere vom Hundert zu' beſtimmen 147. 4.= ls Was unter dieſes Anlage- Capital. ge? höhre„ ebendaſ. 5. Zinſen von dem auf die AFer- Ge- räthſchaften zu verwendenden Capitale, wie ſie zu berechnen find 92..40: Zinſen auf das ganze Yalag:- Ca- iigl einer Padiuag„ werden am bez, dazu bes bigweilin Sommet» für der : Einrich: r Cultux ſ, Eine gerüchtete rzuzichen „ ebend, dige, oh (nſchlages 8 und 9, „ebendaſ, und folg, (ben 20, H22,.10; 6 ihre it zu ſtellen deren Ab- 71 nig der ,06: 19% e ſie vet? 322, 4% ; Capital viere vom wb Spital a Ader- Ol n Capitaly 2.,49: julage 7 pu verden 917 0, v“ Alphabetiſches Regiſter. f gl Heſten von der ganzen Ertrags- Sum? me abge ezt 148, 5 Zinſen für das Anläge- Eäpital auf das'Rindvieh müſſen.abgeſeßzt* werden - 4397."7'203 2. Zinſen auf das herrſchäft liche In- ventarium, ob ſie einem.Päöchter an» gerechnet werden können 343. 37- Zinſen auf däs ganze Süper--Ju2 ventartum,* wo. ſie“' zum Abſatze fom> men 336+ 17, Anſatz derſelben 3535.== 10,- Siehe guch Super s Inventarium Zinſen auf das Super- Juventäa- rium der Braugeräthſchaften muß der Pächter vergütet erhalten 294. 2. Zinſen auf b6a8-Super- Inventarium der Gebäude 324 13' Zinſen auf das Super- Inventarium der Mühlen 2:0 3 Zinſen auf das Super- Jnventarium der Schäferey müſſen dem Pächter abo geſeßt werden 229 7, Zinſen auf das Super- Inventarium an Schweizven müſſen dem Pächter abs geſeßt werden 233 10. Zinſen auf das Super- Inventarium der Teiche müßen dem Pächter zu gute gerechnet werden 268. 14. Zuchtgänſe, ſiehe Gänſe Zuchtohſen, Beſchaffenheit und Alter derſelben 186. 3. Wie viel Kühe einer bedienen könne, evendaſ. Wenn fie ausgedient haben, werden ſie verfauft 189, 14. Preis derſel- ben, ebendaſ. Berechnung der Zu- zucht und des Abgangs verſelben 19,1, Fütierung derſelben 193. 2. 3 und 4, Wie viel ſie.an Oehlkuchen erhaften 194. 5« Was ſie an Salze betiom»- men, ebend. 6. Berechnung der „Koſten.-auf. Fükterung und Erhaltung derſelben 198. B. 1» Beyſpiel eines Anſchlages vou der Nutzung derſelben 204. O-- Siche auc) Rindvieh und Saamenrinder, Zuchtſauen, wie alt ſie feyn müſz ſen, und. wie lange ſie zur Zucht dies? nen 2314 4. Wie lange ſie trächtig gehen, und wie oft ſie werfen können, ebendaß Verſchiedene Wurfzeit der? ſelben 232. 5. Vortheile der. einen und andern, ebendaſ. Wartung der- ſelben vor, während und nach der MWurfzeit, ebendaſ. 6. Wie viel Fer? kel eine Zuchtſau werfen könne, eben? „.Ddaſ.. 7.. Von 10 Stü gehet wohl eine gelde, ebendaſ6 Die 97! gelde gehenden müſſen ausgemerzt werden, ebendaſ, Freſſen bisweilen die Fer? kel, ebend. Solche müſſen wegges? ſchaft werden, ebend, Einige derſel» ben verwerfen auch, ebendaſ. Die ausgemerzten werden verkauft 233» 12 Gewöhnliche Verkaufspreiſe derſelben 234. 13« Wie viel eine Sau zur Wurfzeit an ScMD>, TO e7TO m mm en mm dv m ro(Q es 2 OMD GE -=z GEG OAEMRGGmMGa C»> FSE 99-4, EC. Druckfehler Und Verbeſſerungen? 93 Rb S. 183. A, 3. 4 vdn oben, lies Waaſen, für Maaſen,- | Ebendaſ. 3. 10 von olen, ſche zu dem Worte Sho>', das Wort Waaſen, | S,:86 5.3. Z. 2 von vben, lies mit der, für mit dem, | S. 187 9. 7 3 3 von unten, lies Läme, für Laune, S, 193 585. 2. Z. 2 von unten, lies ſchon, für nur; S. i95 C 9: 3 2'von unten„ lies Wo dieſes ni ht geſchiehet. S, 205 LY. 4, 3. 2 von oben, lies 4. 5 bis 6 Jahre. S. 206|. 10.3. 4 von unten, lies Zibben- Lämmer, für Gibben- Lämmer, S. 215 Columme 6, lies Jährlingszibben, fär gibben.' Ebendaſ, Columme 5 lies Zibbenlämmer, für Gibben und fo auf allen folz - genden Seiten: Ebendaſ, ſupplire die Zahlen, und ſche“ 1788<=451. 1789= 4147. 1790:-- 4FI1. und Summa 2659, vw, ſü| S. 221-Nr. 6. 3. 7 von vben, lies.„„und der der Zuwachs 1c, S. 222 Berechnung D. lies„Summa 89 Stein 18 Pf, 8 2 Loth, j S. 227 Z«. 17 von oben„ lies Waaſen, für Maaſen, S. 243 4+ 3, 6 von oben, lies nur, für nun.'*' 'S 2485 lies für S, 482+ S. 270 b.„ lies Tonnen, für Tannen, Ebendaſelbſt, lies Gülten, für Gulten, S. 272, lies zehntes Hauptſtück. SG 272. 6.4. 3 5 von unten, lies aber, für oder. 47 gar, S. 222 Yg. 20, Z. 3 von unten, lies muddig, für muldig:. ' H S,. 284 Y. 29. 3. x von unten, lies ſo, für da. S. 287 lies zehnten Hauptſiü>s. S. 288 erſte Zeile von oben, lies Waaſen, für Maaſen.. Ebendaſ. 8. 5. 3 1 von oben, desgleichen, S 289 bß. 5. Z. 2 und 5 von oben. desgleichen. Ebendaſ 8. 6, ſeße, der Stellbottig mit einem Faſſe oder einem Steine barun- ter 1c. koſtet 49 bis 45-Rthlr. Ebendaſ. 3. 12 von unten, lies„ſo iſt es nicht nöthig, daß 2c; 291 12. 3. 2 vou oben, lies Waaſen„ für Maafen, 292 B. 3 4 von oben, desgleichen, 293, lies zehnten Hauptſtüs, zol€ 23. Z3. 3 von unten, ſtreiche nach ein, die zwey Strichlein. weg. 310'Nr. 2 3! von unten, lies wahr, für mehr. 320 6 3, 3 2 von eben, lies taxato» für taxata, 326(üb B und:€.,„lies Lagszins, für LooSzins, A M9008 S,. SE Elan 5 aa Zl) zen AE Eames diinn mann AEN deren wennn mme umme wr ebe ZE Üb, Haid 0 ert DÄR FI CN 5 Sb Zi de H hei be EI I A ZIER eS Fön. lait 23 bebe ät+ ub=i-we FEEN SEEEHR ann vertfetää le er rg DEL 96 Druckſehler und Verbeſſerungen, S. 333 10, Z. 2 von oben, lies Waaſen, für Maaſen, Ebendaſ..2, 3 von unten, desgleichen, Ebendaſ, 8. 1x. 2. 5 von unten, lies paſſirt, für poſtirt. S, 353. Nr. 6.3 1 59 und 12, lies Waaſen, für Maaſen, S, 359 8, 6. 3. 3 von unten, desgleichen, S. 360 5. 10. 3. 2 und 3 von oben, lies„Sind ſie ſo übergeben. S. 3625. 15. Z, 3 von unten, ſtreiche die weg Ebendaſ, 3 2 von unten, lies keine andere, für kein anderer, S. 363 5. 16, letzte Zeile, lies keine Anſprache auf höhere Zinſen 2€, S. 372 Nr 5. Z. 2 von oben, lies Waaſen, für Maaſen, S. 373 9. 36. 3. 2 von oben, lies kann, für kbnnen S. 375 8, 41. 2. 5:von unten, lies Gefähl, für Geſchäft. S, 377 8. 45. Z. 6 von unten, lics gänzlicher, fär ganglicher, S. 378 L8. 46 Z. 3 von unten, lies der ganze Ertrag. S,. 379 8. 47. Nr x 3. 1 von unten, lies Verpächter, für Pächter, S. 383 8. 55 Z. 6 von oben, lies aufhalſen, fär aufhelfen. S. 394 5 76, 3. 2 von unten, lies eigenthümlich, für eigentlich. S 402 Nr. 4. 3 6 von oben, lies das erſte Waſſer abfüllen, wieder irls ſches aufgeben und 2c, S. 406 Z. x von oben, lies nicht berechtigt ſind, S 413 F8. 7. 3. 3 von unten, ſtreiche a m weg. Evendaſ. 5. 8. 3. l von unten, lies wörtlich, für würklich, Ebendaſ F. 10. Z. 3 von unten, lies ſetze, für ſeye. S. 416 Seße über /. Formular einer Bürgſchaft der Ehefrau eines Pächters, S. 417 3. 13 von unten, lies Senatus Conſulto, für Santlo, S 4195. 2.3 9 von oben, lies neue, für nur, S 4249. 5 Nr, 1.3, 2, lies und, für nur. S 4255. 6 Z. 9 von unten, lies außerordentliche, für auſere ordentliche. S. 426-9, 8. A 3 von unten, lies“ihren Erblaſſer, für ihrem Erbl laſſe, S. 428 Y. 14 2. 4 von abm lie8 daß dadurd deren Wohlſtand= S 433 Art. 6. 3. 2 von unten, lies zurücknehme, für zurücknehmen, S. 434 3 6 von vben, lies Vorrichtungen, für Verrichtungen S. 435 Art. 9. Z. 3 von unten, lies Conſumtion, fär Conſumzlen, Nota« Die Rechtſchreibung iſt in dieſem Werke nicht einformig, ſondern hin und wieder verſehieden. Dieſes ift aber nicht meine Schuld, ſondern . ße iſt im Abdrucke ſo geworden, wie ſie i(t. tt. wieder fii Jächters, dentliche blaſſe. nd zmen, ſen, ſadern dis ald, ſondetp —¾ 4— —— A 2 4 ——— 5.— . ————,— ——ÿÿm