— 5 8 8 — 3— 4— 3 *ℳ ſUnn— 3 Univ- Pibl. G. 1AS5Sn —* —yy —.— 1 1 1 41 1 3 ——’’’’;;j———— 3——————r——Q—Q—Q—QQQQ—Bnᷓyᷓ——ʒÿymÿm—- 8 A Geoörs-7CulÄ4 25 über Auswahl und Veredlung der vorzüglichſten Hausthiere. N] ->" 7" 2-- Aeg- ame Georo Culley | 7. |) ER | Jus wa[)( und Wo reolu na dle znm eenzienenezeuugzgegßg;meefeWiß »+r)27 CVGrt( Franz Daum WIE EAI pg 4-?y rr. «- zouw Waite. deit! ſei j "<= Beyrt emm tde= dmr; BREE I SOSE SSCHRIRNEGENE SEIEN IEEE EEE REESE ERR ARR Den denfenden Landwirthen ſeines Baterlandes widmet gegenwärtiges Werf zur Beurtheilung und Beherzigung der Ueberſeßer, amm | H 0 einen peil hetitel Cour Sto ſhent (nge hal yn) fon gen diſd , [| " t; | 1] merten knn mean SIDLUE FT Id Rn | | | VLFNBDÜOC I 0 des WTBVDEOErTA» BEG Obgleich das öfonomiſche Publifum ſchon mit einem ähnlichen Werke, in der Ueberſeßung eines Theils des erſten Bandes des Marſhallſchen Buchs betitelt: the rural Economy of the midland Counties, including the management of Live- Stock in Leicesterſhire and its Environs, be- ſchenft worden iſt, welche im Jahre 1793 zu Göt- ingen, unter dem Titel: Ueber das Haus- haltsvieh, als Pferde, Hornvieh, Schafe und Schweine, und über die Vervoll- Fommnung dieſer Vieharten nach dem ge- genwärtigen Verfahren in den mittellän- diſchen Grafſchaften in England, heraus- + jd DE FF<< 2m ün TE 2 ENEN RNS TT II FTI SIT SSI SSS S2 SSSSSSISSINEIIIIEEN TERE 0677=-lgps 17 geren ÄN 3 VI fam, und wahrſcheinlich ven Herrn Obercommiſſär 40 Weſtfeld zu Wehnde zum Verfaſſer hat, ſo glaube vn ich deſſen ungeachtet es für feine unnüße Arbeit hal- eing fen zu dürfen, wenn ich mir die Mühe genommen geh) habe, des Landwirths Culley in Northumberland:- fehl Observations on Livestock, containing hints Kla for chosing and improving the best breeds of Dere the most useful kinds of domestic animals.| dF The Second Edition altered and enlarged. mite London 1794, in einer treuen Ueberſeßung dem von d deutſchen Publifum mitzutheilen, und ſie den vom iſi, Geiſte der Verbeſſerung beſeelten, einſichtsvollen Bray Landwirchen meines Vaterlandes zur Beurtheilung fütter zu überreichen.|. iirth Die Biehzucht iſt und bleibt das Meiſterſtück winn der engliſchen Verbeſſerer der Landwirthſchaft.| ih Hierin findet man das Urtheil aller Reiſenden über-| ven einſtimmend. Jh ſelbſt habe mich von dieſer That-| ſpree ſache während eines einjährigen Aufenthalts in ver-| nz ſchiedenen Provinzen dieſes Königreichs zur Genüge überzeugt. Mit dem herzlichſten Wunſche, mei- ungeg SZ TISESSZSAIRNB EMS Sm SZ SS SINS II 37 SSS ZSS SSS Se I went weine nR Nz 29 ME VI nem Baterlande nößlich zu werden, wage ich es daher, dem landwirthſchafttreibenden Publikum" einige Gedanken in dieſen wenigen Bogen vorzule- gen, welche, wie ich mir ſchmeichle, gewiß nicht ver- fehlen werden, die einſichtvollere und begüterte Klaſſe deſſetben auf Vortheile aufmerkſam zu machen, deren Erwerbung nur wegen der Langwierigkeit und des Koſtenauſwandes der hierzu erforderlichen vielen mik einem ungewiſſen Erfolge verknüpften Verſuche von den mehreſten Landwirthen unterlaſſen worden iſt. Was würde Preußen, und beſonders die Mark Brandenburg, die ſich durch Einführung der Stall- fütterung einen ſo glänzenden Ruhm in der land- wirthſchaftlichen Geſchichte erworben hat, nicht ge- winnen, wenn deſſen Landwirthe ihre Ställe mit Viehracen von eigener Zucht beſeßen könnten, welche dem vorgeſeßten Zwecke auf das vollkommenſte ent- ſprächen. Es iſt zwar wahr, daß manche Verbeſſe- rungen in der Zucht des Milchviehes durch Einſüh- rung fremder Racen bewirkt worden ſind; deſſen ungeachtet aber bemerkt man mit Bedauern, daß VII » e“4+ G 4 ,(. 1( unſere eigenthümlichen Racen eben nicht merklich- wan beſſer, ſondern wohl gar. noch ſchlechter werden, ei Ja ſelbſt die fremden eingeführten Racen behalten es bei ihrer Fortpflanzung unter ſich ſelbſt nicht den) mt Grad der Vorzüglichfeit, den ſie anfangs beſaßen. de Die Haupturſache hiervon läßt ſich meiner unvor-| nh greiflichen Meinung nach wohl in Folgendem aufſu- beſſe chen. Unſere eigenthümlichen Racen des Rindviehes le ſind in einem früheren Zeitalter, theils durch die Ver?(dies miſchungen unter ſich ſelbſt, theils durch die Begat-| Laufe tungen mit fremden Racen, mehreren Veränderun- j ſhf gen unterworfen geweſen, und es läßt ſich nicht den-| hand Fen, daß man in jenen Zeiten eben eine ſorgfältige ſahre Augwahl der Individuen beiderlei Geſchlechts hier-|"ßy bei zum Grunde gelegt habe. Nimmt man an,| md daß dieſes der Fall war(wie es ſich wohl ſchwerlich| feit| bezweifeln läßt), ſo folgt daraus natürlicher Weiſe, vi daß man bei einer ſol warten 97 Lumen KIT tität Milch von vorzüglich reicher Beſchaffen- heit producirt. Dieſe würde ſich am beſten für ſolche Molfereien ſchicken, deren Entfer- nung von großen Städten oder deren Vortheil es heiſcht, ihren Milchertrag in Butter und Kaſe für den Abſaß umzuwandeln, Was die Schafzucht becriſſt, ſo ſind wir in Rück- ſicht der Wolle, in der Veredelung derſelben, wohl am weiteſten gediehen, und wir haben darin wohl eben ſo viel vor den Engländern voraus, als dieſe uns in der Veredelung der Carcaſſe*)- die- ſes nußbaren,Thieres übertreffen. Wäre es möglich die Carcaſſe eines ſpaniſchen Schafes bis zu dem Grade zu veredeln, daß ſie der eines Diſhleyſchafs gleich käme, ſo würde ein ſolches Thier gewiß das vollfommenſte Geſchöpf ſeiner Art ſeyn. Den Er- *) Carcaſſe iſt ein aus der engliſchen Sprache ent- lehntes Kunſtwort, und bedeutet das ganze mit Fleiſch be- deckte Gerippe eines Thieres, ohne dabei Rückſicht auf die Haut und Haare, oder das Zell und die Wolle deſſelben zu nehmen, XIV . is je? fahrungen und Beobachtungen berühmter Schaf- c e,. 2 7 ö folgt, züchter zu Folge, läßt ſich aber ein feines Fließ mit'| ii.| e; hatt zu ſehr an aufmerkſamen Beobachtungen, um die- 966 2 2- EZ< N ua ſes als richtig beweiſen zu können. Denn dieſe haben 0 *) Unter Schafzüchter, welches auch ein neues ho, Kunſtwort iſt, verſteht man Leute, welche ſich mit der NE Zucht und Weredelung der Schafe abgeben, und ſolches 9 zum Hauptzweck ihres Betriebes machen. Die Benennung poten Viehzüchter aber, welche in der Folge ſehr oft vorkom- Tces men wird, bedeutet im Allgemeinen jemand, der ſich mit ſelben der Zucht und Veredelung aller Arten des Haushaltvie- fes hes abgiebt. Dieſe Schaf- und Viehzüchter machen in fimmt England eine beſondere Claſſe von Landwirthen aus, wel- een M .] 24."5 1,8 : 3 EK 147 in 5 Hs x 4, | N 2 14 1] iT | 1 tL 14 ir y| 4, L|! "4 (3) /Y 1) |!| y " 45MB 47 j ?| v NN| | 3 | 7| 4] h 1] ZU m CEO <== 8 JITE 0 004-6; ſhaß: N Einteitung, EE CHES NEE UEG 4 NSE GDGCIE CHEM itſ e,] j mit dem in den Preußiſchen Staaten üblichen| ung 4 a|| 14 Magdeburgiſchen Landmaße.= 1EI1777| Ander 3. Erflärung der Kupfertafelm+...-- 378| Eyfte |. es Ackers SE EIE mache Einleitung, Me tiere| Iandwviy SS SSS SSS DETTE NIN SINN FEN NNN SS EEE NENE EEE ENNS EEN EEE EE EEN EEE R Ra 17Y 177 178 10: Einleitung des Verfaſſers, wennn nemme mene meme (E; iſt vielen ſehr auffallend geiveſett, daß Feiner un- ſerer Landsleute bis jeßt den Verſuch gewagt hat, eine eigene Abhandlung über denjenigen Theil der Land- wirthſchaft zu ſchreiben, welchen man allgemein unter Viehzucht verſteht und welcher diejenigen Hausthiere in ſich begreift, mit welchen unſere Felder, Höfe und Ställe beſeßt ſind, oder wenigſiens ſeyn ſollten, als nämlich: Pferde, Rindvieh Schafe und Schweine, deren genaue Kenntniß in dem gegenwärtigen Zeifrau- me- der landwirthſchaftlichen Verbeſſerungen dem Oeko- nomen eben ſo nothwendig iſt, als die richtige Beſtiel- lung des Weizens, der Gerſie, der Rüben, oder einer andern Feldfrucht. Zufolge des jeßigen verbeſſerten Syſiems"der Landwirthſchaft ſieht die Beſtieilung des Ackers mit dem Erzeugen, dem Aufziehen und dem Fett- machen des Nindviehes, der Schafe und anderer Haus- thiere in ſo genauer Verbindung, daß ein Oekonom in landwirthſchaftlichen Dingen eine ſehr unbedeutende 0) GS 22207+00. Mis SIT Swe, SSEN SISSI SIE anton is z===--1- 2). eat Den eilen nn. vam m EEN <-it 2 SEARS olle ſpielen würde, wenn er nicht leßteres eben ſo gut| mi“ als das erſtere verſtände. Unſere Buchläden ſind mit A Bänden über den Ackerbau überhäuft worden, wäh- au8) vend ſehr wenig über die oben angeführten ſehr nükli- 00 021) tüd mand, der Sachkenuntniſſe beſißt(und in der Routine iſd, augen- len, blicklich entſcheiden kann: ich ſage, jemand, der in der Routine 0 iſt, weil ich glaube, daß der fertiaſte Kenner, wenn er außer eſe! Vebung, nicht im Stande iſt, beſtimmt zu urthetilen, wenigſtens 1 Fann ich es nicht, Wir ſagen z. B, dieſes Stück Vieh fühlt ſich --- 14=-- Aus dieſen und ähnlichen Gründen bin ich bewogen worden zu glauben, daß Viehzüchter und Viehmäſter ganz irre geführt worden ſind, oder ſich wenigſtens in der Rückſicht ſehr geirrt haben, ſowohl wenn ſie glau- ben„-daß ſie ihre gute Race von Rindvieh, Schafen 2c. verloren haben, als auch darin, daß dieſe Thiere jetzt ſehr ſanft auf den Rippen, Hüften 2c. an, weil wir an dieſey Stellen ein angenehmes elaſtiſches Gefühl wahrnehmen. Wir ſagen aber nicht, daß dieſes Gefühl. weich ſey, weil es mehrere von derſelben Art von Thieren giebt, die ſich weich und loſe anfühlen„' welches wir aber nicht für gut halten: weil, ob- gleich ſie ſich weich und loſe aufühlen, man dennoch die oben an- geführte Elaſtizität im Gefühl vermißt.=- Denn obgleich ſie ſich beide weich und loſe anfühlen, ſo wiſſen wir doch, daß das Eitie fett werden wird und das Andere nicht; und hierin liegt die Schwierigkeit der Beſtimmung. Wir finden gans oſſenbar etwas angenehmes in dem Anfühlen des Einen, welches dasjeni- ge in dem des Andern: weit. übertrifft, und wir ſchließen daher unmittelbar, daß dieſes ſehr fett und das Andere nicht ſo fett werden wird, und hierin iryt ſich ein Kenner, der in der Uebung iſt, ſehr ſelten, Ich will nur noch eine Bemerkung hinzufügen, nämlich dieſe: daß, obgleich ein Stück Vieh ſehr fett werden Fann, und ein anderes bei derſelben Futterung faſt gar nicht zunehmen wird, es zwiſchen dieſen beiden Extremen unendliche Verſchiedenheiten giebt, welche ein vollfommener Kenner mit einer bewundernswürdigen Beſtimmtheit unterſcheiden kann. Anmerk, des Ueberſeßers, Man muß jedes für die Schlachtbank beſtimmte Thier.in dreien Zuſtänden betrach ten, nämlich: 1) in dem Zuſtande ſeiner Magerfeit, 2) in dem Zuſtande der Fleiſchigkeit,(wenn es nämlich herne ö rue verti SERIE IE Se NR SS zZ SR INI 2 ZIP EN BE nne AÜ Fre wegrennen mun Li <= 1 5 ORE| j Veivogen ſchlechter geworden ſind; wie ſie ehemal8 waren. Die IE: hmäßer Urſache hat wahrſcheinlich ihren Grund in unſern auf-| 4 jens in mertkſamern Unterſuchungen, durch welche wir ſchwieri- R ſie glay- ger in den Begriffen der Vorzüglichfeit gewdrden ſinds j hafen und wenn wir dieſe Kenntniſſe auf der einmal angefan- ſ jem jeht genen Laufbahn verfolgen, ſo werden wir in unſern Ur- y IEEE theilen über das Wieh täglich belimmter und vorur-[4 111 dieſen EU SEELE n . Wir wohl beleibt iſt, ohne dabei fett zu ſeyn,) und 3) in dem Zus. mehtere ſtande ſeiner Feiſtheit, in welchem es den höchſten Grad h und der Vollkommenheit erlangt hat. Nur durch das faſt täglich eil, obe wiederholte Anfühlen eines Stück Viehes in dieſen drei Zu- ben als 1 ſtänden oder Perioden ſeines Zunehmons iſt man in! Stande, eich ſie ſich diejenige Kenntniß zu verſchaffen, zufolge welcher mant daß das eine unglaubliche Fertigkeit erlangt, gleich im erſten Augett-/ 1 liegt bliFe des NAnfühleuns eines Thiers beſtimmen zu können, ob ſſenbar es beim Mäſien fett werden wird oder nicht, und ob es den aben Grad der Feiſtheit in einem kürzen oder langen Zeitraum daher erlangen wird. Die Viehzüchter in den mittelländiſchen ſo fett Grafſchaften ſind hierin äußerſt geübt; doch ſind die Unter- ebung ſchiede der Vorzüglichkeit eines Stück Viehes jekt zu einem füdm, ſoichen hohen Grade der Subtilität geſtiegen, daß ſelbſt die werden. erfahrenſten Viehzüchter(wie ich es bei der jährlichen Aus- x nicht, fiellung zu Derby beobachtet habe) in ihrem Urtheile zuwei- endliche len zweifelhaft ſind, welchem Stück Vieh ſie den Vorzug ner mit zuerkennen ſollen, Dieſes iſt aber ohne Zweifel ein ſicheres 1. Kennzeichen, wie weit man es jekt in England in der Ver- für die edelung und Vervollfommnung der Vieharten gebracht hat. betrag! Eu BViehzutet wenn er hur Parteilichkeit ARGH, 100), iſt gewiß uur im Stande über ſein ſelbſt gezogenes Vieh ein mid richtiges und beſtimmtes Urtheil zu fällen. Wi rr-<2-222222222. 220000 ES SEESEN SSS NS SIR 2 SES SEE Rg SS tenennn LEES Zrmmene wer neger nE Immen dmr EEN III theilsfreier werden, ſo wie wir es jekt in vielen andern| Dingen ſind.*) *) Der Verfaſſer führt im Verfolg dieſer Eitzleitung die ver- ſchiedenen engliſchen Benennungen der Hausthiere jedes Alters an. Da dieſe aber für die mehreſien deutſchen Landwirthe kein ſonderliches Intereſſe haben können, ſo wird man mir es hof- fentlich verzeihen, wenn ich ſie in der Peberſeßung weggelaſſen habe. Anmexrk, des Ueberſ, Erſter DEE ur ün, 4. amg SE FE ) 4 nerft (eſ heſondt gm einräut wan Mah! [pteet | andert Ee am LEN g die ven es Alters Erſter Abh nirt, iethe kein NN“ß Of| Von den Pferden, eggelaſſen berſ, Dieſe Gattung von Hausthieren iſt allgemein dafür anerkannt; daß ſie nicht nur für jedermann, ſondern beſonders für den Landwirth- von großem Nußen iſt, und wir wolien daher ihr den erſten Plaß in dieſem Werke einräumen. Mögen die Verſchiedenheiten dieſer Gat- tung nun ſeyn, welche ſie wollen, ſo ſollte doch jedes eahl ihre Geſtalt der nachfolgenden Beſchreibung ent- ſprechen. x Beſchreibung eines Pferdes. Der Kopf muß ſo klein ſeyn, als es nur das Ver- hältniß der übrigen Theile des Körpers zugeben will, das Maul muß klein, die Naſenlöcher müſſen weit, die Augen munter und hervorſtehend, die Ohren klein, auf- recht und dicht neben einander geſtellt ſeyn, der Hals muß ſich von den Schultern an in einer ſanften Beu» gung erheben, nach dem Kopfe zu immer ſchmäler -.(: 3 >: 7m Nine: enge En L„all ... IS-=-- werden, und an dieſem ſchön angeſekßt ſeyn, die Schuls-.(Fuß tern müſſen wohl zurückgezogen ſeyn und ſich allmählich herſcht! in den Hals verlieren, welches den Gang eines Pfer- ſchen des mehr erleichtert als eine enge Schulter,*) der Arm er, oder Vorderſchenkel muß muskulöss ſeyn und von dem ewe Elbogen nach dem Knie zu allmählich abnehmen, und ww dort mit einem geraden ſehnigen Beine zuſammentreffen, yd der Huf muß rund und nach dem Ballen zu weit ſeyn, gen die Bruſt muß tief herunter gehen und volie Seiten ha-' Am ben, die Nieren müſſen breit und gerade ſeyn, und der pm) ganze Leib rund, die Hüften müſſen ja nicht weit aus Rlepye einander ſiehen, und der Schweif muß ſo angeſeßt ſeyn, daß er beinahe mit dem Kreuze in gerader Linie ſieht. Die voll Lenden müſſen ſtark und myskulds, das Bein mager, hat, 3 feinknochich und breitrund ſeyn. Faſt durchgängig iſt wig man der Meinung, daß wir nur zwei beſondere Racen| ſelben von Pferden auf dieſer Inſel haben, nmlich: die Race pſt: der Wettrenner und die der ſchwarzen Karrenpferde, die| Glet übrigen hat man bloß als BVerſchiedenheiten anzuſehen, Mttion welche von dieſen durch wiederholte Vermiſchungen ent- hindy ſtanden ſind, und doch müſſen wir uns ſehr wundern, witzy wenna wir den Unterſchied zwiſchen dem rieſenmäßigen, beſon *) Wer jemals einen Windhund oder Haſen unterſucht hat,. wird bemerkt haben, wie weit 4,0 in u pbern Sill der Wehn x Schultern ſind, und es Ape wenige Thiere; welche ſich mit"M ſolcher Leichtigkeit und Schnelligkeit bewegen.| e Schul 6 Fuß*) hohen, auf dem Pflaſier der Hauptſtadt ein- Imählih herſchreitenden Karrengaule und dem kleinen Hochländi- 108 Pfer- ſchen oder Schotländiſchen Klepper beobachten, wel- der Arn cher, ob er gleich, wenn er ſeinen voltien Wachsthum von dem erreicht hat und nur 3 Fuß hoch iſt, mit ciner ſchwe- hen, und ren Laſt über die Haiden wegtrippelt.=“ Der Größe entrefen, und Geſtalt dieſer kleinen Klepper zu Folge ſind wir bewo» eit ſeyy, gen zu glauben, daß es hier wenigſtens drei beſondere tein ha Racen von Pferden giebt, nämlich: die Wettren- nd der ner, die ſchweren Schwarzen und die Schottländiſchen ait aus Klepper, bt ſeyn, Die Wettrenner- Race iſt diejenige, aufderen Verz* ht, Jie vollfommnung man die größte Aufmerkſamkeit gewandt mager, hat, über welche ich es aber ablehnen muß, irgend etwas pi zu ſagen, weil ich eben keine genaue Kenntniß von der- e Race ſelben beſike, und ich auch denfe, daß Landwirthe nicht die Race mehr mit dieſen=- zu thun haben ſvliten, als wenn ſie forde, die Gelegenheit haben eine gute Stute von einem wohl pro- zuſehen, portionirten, ſtarken Wettrenner belegen zu laſſen, um ingen ent hierdurch unſern gewöhnlichen Reitpferden etwas Race wundert, mitzutheilen. Ja ſelbſt ein Pfluggaul wird zu manchem mäßigen beſondern Zwecke nicht weniger brauchbar, wenn er erfuct ib*) Ein engliſcher Fuß iſt gleich 11 Zoll 7,35, Linien Rheinl., 9 1717.0. 20000 wenn man das Verhältniß von 3co engl. Fuß zu 97:22. rheinl. he fic mit Juß zum Grunde legt. 1454 Muhen B 2 antini nmunmnmbeemeneneeeeneentiidht lt an Äbte maniac ite Ed nn üm bSEE = TZ SSS HER Tem eenma er unmemreg IIEIES SSS SE TETE: S7: SSS SS: 587718288 LAZSEES 09 ah I LEES SS R AIRE RR ENE 505 BIRNE- WE RIET Wei mmi glu.. angeg EEE 1 WSI 25=<.„< e.-.-; Ww j einer und derſelben Jahveszeit beſäen, und täglich bis drei Acres .|| mit zwei Pferden umpflügen können, wenn dieſe nicht ſchneller 1, et M und ausdauernder wären, als die, von welchen hier die Nede iſt. den, fin |:| hdd SEEN EE Semi ee EEA DETESTIGRGEAHEREEED“ |Y. b&<>-< 7m ian dl fn u BR aan , 4).(A) "" ; j] en<<<= EE REGE re <== EE V= ZSS <== j NN an u u WW Y VEG WOWYC Y ee eini eien ei DE Zi nn dn ei mm är a nr 22 5 „um ihnlid NML as R Hüſtet is“ voy N“ ZEE an und.) Hy f j„.'. u j' |“|(M pe Gh jeſebt M R den fig Ane(| Vier ſin Gut NN ſcheide undd Haut genom Race! Wbertro raum Statt findet. Die ganze Carcaſſe muß einer Toyne ähnlich ſehen, die Hüften müſſen weit aus einander ſie- hen, rund oder kugelförmig und ein weniges höher als das Kreuz ſeyn; die Lenden odex die Viertel( von den Hüften bis zur Kerbe) müſſen breit, und anſtatt vier- ecfig zu ſeyn, wie es einige anempfehlen, müſſen ſie von den Hüften an nach hinten zu allmählich abnehmen, und. die Dickbeine müſſen nicht hervorragen; die Kerbe muß an beiden Seiten den Schwanz dicht anſchließenz der Schwanz muß breit, ſtark behaart und ſo hoch an- geſeßt ſeyn» daß er mit dem Kreuze horizontal ſieht, Die kurzhörnige oder holländiſche Art. CS. Tafel I.) Die Individuen von dieſer Gattung unterſchei- den ſich von denen der übrigen Racen durch die Kürze ihrer Hörner, und dadurch daß ſie größer und dicfer ſind, daher wenn ſie gemäſtet werden, das ſtärkſte Gewicht erlangen, und wenn ſie fett ſind, bei weiten die größte Quantktät Talg haben; auch dadurch unter- ſcheiden ſie ſich, daß ſie eine ſehr dünne Haut haben, und dieſelbe mit wenigern Haaren beſeßt iſt, als die Haut von irgend einer andern Race( die Aldernays aus- genommen); aber der weſentlichſte Unterſchied dieſer Race von allen andern, und in welchem ſie von keiner übertroſſen wird, beſicht in der großen Quantität C | EE 1 BRE| Milch, welche ſie giebt.*) Dieſe große Quan-| füfe 0 tität Milch, welche ſie giebt, ihre dünne Haut| felt und das wenige Haar, welches ſie hat, ſind wahr-|(OB ſcheinlich die Urſachen, warum dieſe Art zärtlicher iſt| gegen als andere, die Aldernays ausgenommen. Man behauv-|: 98 tet von dieſer Race, und wie ich glaube mit Recht, daß| van ſie eine größere Quantität Nahrung zu ſich nehme,| dem, als irgend eine andere, doch kann man ſich hierüber| ein nicht wundern, wenn man in Betrachtung ziehet, daß| pan ſie die andern in den obengenannten dreien ſchäßbaren| ehef Stücken, nämlich in der Quantität des Fleiſches, des fee Talges und der Milch weit übertrifft.= Ihre Farbe Mn j iſt ſehr verſchieden, doch mehrentheils ſind dieſe Kühe DZ Rothſchimmel, und dieſe Farbe fällt ſehr angenehm in di ſhaft Augen. ſann| dehrere Urſachen geben Veranlaſſung zu glauben, Dull daß dieſe Race von dem feſten Lande hier eingeführt wor- ſehr gt den iſt, und zwar erſilich: weil ſie an vielen Orten noch' unddie immer fort die holländiſche Art genannt wird; zwei- Un ſel ten8; weil wir dieſe Race faſt bioß nur auf der öſtlichen nas und? *) Es giebt Beiſpiele von Kühen, welche täglich 36 Lvart verſd Milch geben, und auch welche, wo von der Milch von 13 Kür ware hen 48 Firkins(2688 Pf. engl.) Butter gemacht werden 3 aber gewöhnlich rechnet man nur 3 Firkins(x68 Pf. engl.) Butter Ie von einer Kuh, und täglich 24 Quart Milch.: Aüſte Aumerk. Ein Firkin Butter enthält geſeßmäßig 56 Pf. ln, Dex Neberſ, dem 9 e Dhan Küſte der Inſel, nämlich von der ſüdlichen Spiße von nne Haut Lincolnſhire bis an die Grenzen von Schotland antref- find waht» fen, welche denjenigen Diſtrikten des feſten Landes rtlicer if gegenüber liegt, wo dieſelbe Art von Vieh gezo- an behauy- gen wird. Dieſe und die langhörnige Race trafen auf Recht, daß den Gebirgen, welche Yorkſhire vom Lancaſhire ſchei- < nehme, den, zuſammen, und da entſtand dann durch Kreuzen- ) hierüber eine Nbart, welche man die halblanghörnige 'het, daß nannte. Dieſe iſt eine ſchwere, ſtarke und nicht unvor»- jüßbaren theilhafte Race: wir finden aber nicht, das ſich die er- he8, des ſiere weiter weſtwärts, noch die andere ſich mehr nach ve Farbe Oſten zu ausgebreitet hätte. ieſe Kühe Drittens erinnere ich'mich eines Herrn in der Graf- hm in die ſchaft Durham( Hr. Micha elDobin ſo n), welcher in ſeinen jüngern Jahren nach Holland reiſete, um dort glaubet, Bullen zu kaufen. Die, welche er mitbrachte, thaten ihrt wor ſehr große Dienſte in der Veredelung des Rindviehes, ten noch j. und dieſer Herr Dobinſon und ſeine Nachbarn ſtan- d; zwei: den ſelbſt zu meiner Zeit im Rufe, das beſte furzhörz Wflichen nige Vieh zu beſißen, und ſie verkauften ihre Bullen GI und Färſen für ſehr hohe Preiſe,=- Späterhin reiſeten 6 56 Dutt verſchiedene andere, welche der Sache nicht ſo kundig von 12< waren, hinüber und brachten einige Bullen mit, wel- orben; abit20 0-05 gerer an «--<< finbienfahrge verproviantirt, da dickes we Fleiſch ſehr ſaftig iſt, und ſich daher für ſolche lange 154 Reiſen am beſien ſchickt. Unſere Königl. Marine ſollte das ws EEE GENEN IL mwg>... rnin 0 billigauch mit demſelben verproviantirt werden; ich fürch-| te aber, daß unſere ehrlichen Matroſen durch den Wucher m aus(' der Lieferanten und andere Mißbränche öfters gezwut- land a gen ſind, mit Fleiſch von geringerer Güte vorlieb ſhlach zu nehmen. Die Kohlenſchiffe zu NRewcaſile, Shields, Sunderland 2c. werden gänzlich mit dem Fleiſche dieſer ſchäßbaren Thiere verſehen. 1) 7 <“KEGRZEE(CDM Z Ge Ei ES SEAS fi LE 4 ne Ran ee amm En=-= ne. Ochſen dieſer Art wiegen geinäſtet gewöhnlich von 69-- 100 Stein(den Stein zu 14 Pf. gerechnet), und öfters erreichen ſie ein Gewicht von 120=- 130 Stein, ja beſondere Individuen hat man bis 150 Stein ge- bracht. Dieſes Gewicht verſteht| Jpl von den vier Vierteln, Hy, Hill auf SIREGEN bei Darlington in D der Grafſchaft Durham, ſchlachtete im December 1779 einen ſechsjährigen Ochſen von ſeiner Zucht, welcher Dt nachſtehendes Gewicht und den beiſtehenden Werth hatte, als: jj 7 Die bel Gewicht. Der Stein Werth. zu Schilling. | Oetticht |Schill.| Sterl, | Pfund | |: | Die beiden Vorderviertel. Ze 1 Dinterviertel. 76 > m vy » | | | | | Gewicht der ganzen Carcaſſe LN BU TONES 18 9 34| 3|>; 5,3] M8.Tal8... 5 5 IT|= 4 2] 41- ud : Dop NQ DIE 4 T|16j== pril GO REEEEEEEETEGGNTRTERIGET: 08) GLBESEINEE Beet zan uu) FÜ| EEN RIEN y Das volle Gewicht alſo| w1r| 101,,, 38| 31 fm,| 2-22 ZT nöten für Zwei ſiebenjährige Ochſen, welche durch den Ba- 0 Bücher ronet Sir Henry Grey auf Howick in Northumber- S pewun- land aufgezogen waren, wurden im März 1787 ge- 'te verlieh ſchlachtet und hatten folgendes Gewicht, als ' Ehields, Zemich 5 N EN Gewicht| 5x Stein] Werth- iſche dieſer| ZU---171- - j=| Schilling.| SZ| 842 m 1) Der vothe O<ſe.(SIS ISITDB-ISSiSIS Nlich vol| t), und Die beiden Vorderviertel. 82| 2 4 1678 6 Jais= Hiliterviertel=. ZEN 7 5 17172] 6 Ctein, SEE GER RE SIRGEN GIES WE EIER EEA 7 0 ; Gewicht der ganzen Carcaſſe 1521| 9 BEIT 34 ZE tein ge: ZE NE NAT SPPSUSQUNe0 4 De= I6) 7 4 34617 den vier 1 DEL DAUE 258 91 2 4 x16| 6 ; A EEE EE Gi ae 4(SEAR RE eS EN ERR Li BIE E|!= 2 Das volle Sewicht alſo| 1781 41++- 391 3| 6 her 1779 welcher 2) Der bunte Ochſe. Die beiden Vorderviertel. 801-721 4 16; 21 2 BID Hinterviertel. 24- z 5 18|==12.2 26SUGS Gewicht der ganzen Carcaſſe EEN SEE ES 34| 2| 4 IE 2, 2088. D160B 55 161- 4 ZIF MOE; DE MAUT 10 71 11 1 4 1i19| 2 15) 2|-- Das volle Gewicht alſo| 1781| 5 7 391 5S| 6 19 in < Ein fünfjähriger O Das volle Gewicht alſo 179 2 MEETS 39= Aus obigem erhellet, daß der Barninghamer fünfjährige Ochſe mit den übrigen ſechs- und ſiebenjähri- gen einen gleichen Werth hatte. Die ſtärkſien weiblichen Subjekte dieſer Race, wel- che überdies ſehr zum Fettwerden geneigt iſt. j„u Seine Schafe ſind bei weiten noch vorzüglicher als Prindle) ſein Rindvieh; da wir aber in der Fol ge Gelegenheit ha- Seſjing ben werden, von dieſen zu ſprechen, ſo will ich nur bloß Wf bemerken, daß dieſer Herr die Haupturſache var, daß 1793 0 die Lancaſhirer Farmer ihr beſies Viel verloren; aber-(mme es wurde auch durch ihn ſelbſt in Leiceſierſhire eine weit 4 vortheilhäftere Race eingeführt. M Es giebt mehrere berühmte Viehzüchter in dieſem wis aufgeklärten Theile der Inſel, woſelbſt die Zucht der Gchafud nußbaren Hausthiere zu einem Grade der Vollkfommen- Dm, Et heit gediehen iſt, welcher in frähern Zeiten ganz unde- 000 200€ fannt nen erin WG Eb ain Gelini da Üben GA I eien 3 II Anionen eini eer Enn Gur il Se Enamennmnen RÄ Zeman wanna ern enen jeſondert, fannt war, und welche in manchen Gegenden der Inſel Wehreren; für ſehr gering geachtet wird. Für diejenigen, welche uch hier» mit dieſem Grade der Vollfommenheit einen ſehr gerin es Vehes. gen Begriff verbinden, müſſen die Preiſe, welche für ; die Eins das Vieh, das Hr. Fowler zu Little Rollright in Großbii- Oxfordſhire am 27ſten März 1791 dſfentlich verfaufen ' Vortheil ließ, bezahlt worden ſind, ſehr auffallend ſeyn. Dieſe ; bezeugen zu gleicher Zeit, in welchem Werthe gutes Vieh [18 Zeit bei den Viehzüchtern in den mittelländiſchen Grafſchaf- gleibige ten ſieht:; 18 auch Sarrick, ein 5jähr. Bulle, ward verkauft für 205 Guineen ſer auf- Sultan, ein 2jähriger E 5 Mi 0102. - fromn Waſhington, ein 2jähriger&: 210 jen Rios Young Sultan ,- ein rjähriger.+ 2009 7 wt, wels 7 EittdeSgleichen a ea TIS. 5 --- Ein desgleichen 3? N ICO- icher als Brindled Beauty, eine REZ: M6...2.2005%8 heit ha- Waſhingtons Mutter 2 GEIE 185- yr bloß Auf Hrn. Pagets Auction am raten November ar, daß 7793 wurde ein Bulle Namens Shafkespear*) durch » aber.; M,*) Dieſen hat Hr. Grisley zu TJallop in Worceeſterſhite eine weit für obigen Preis erſtanden, und ſich durch denſelben einen Vieh- Stapel von vorzüglicher Nutbarkeit verſchafft. Dieſer einſichts-' iq dieſet volle Landwirth miethet ſich auch jährlich zur Verbeſſerung ſeiner ucht det Schafzucht drei jährige Böe, von der Diſhley Race von dem Hry. Stoue zu Luarndon bei Loughhorou4h, für den Preis onen 1 2 LE fom von 200 Güyineen für das Sttirf, 1113 unbe Der Yeberſ, 5] fannt >< 7 Nenn. TEICHEN En 2 kana an ---“ iO== Hry. Fowler erzielt, für 499 Guineen verkauft. Im Frühjahre 1792 vermiethete Hr. Bakewell einen Bul- len für 152 Guineen, unter der Bedingung, daß derſelbe nur vier Monat lang, nämlich vom 1ſten May bis zum 1ſien September zum Beſpringen gebraucht werden ſollte: dieſes iſt wahrſcheinlich der höchſte Preis, wel- , Hr. Dalzell und meh-| deit, rere haben ein Kreuzen mit Hrn. Bakewells Bullen Gufelt verſucht, in wie fern aber der Erfolg der Erwartung enz| ſmd, u ſprochen hat, iſt mir bis jeßt noch nicht bekannt gewor- m! den. Obgleich ich nicht begreife, wie man eher ein für di Urtheil fällen kann, bevor man einen vollſtändigen ſoiſti SE AIREIEE ders| *) Es iſt mir ſehr angenehm zu erfahren, daß ſein würdiger verl Sohn( Lord Daer) die Zucht von gutem Viehe mit Eifer und ivo hit Neberlegung verfolgt, Köſeit 98 Keys Verſuch gemacht hat, ſo habe ich deſſen ungeachtet gk- dad und funden, daß die mehreſien Viehzüchter ſich gegen das Die Kn'Kreuzen mit Hrn. Bakewells oder andern Bullen er- en ſchwar klärten, indem ſie glauben, daß ihre echte ohnhörnige an gän: Race ſchon durchs Kreuzen mit einer andern verdorben Ünglichen worden ſey.'; H, daß Das ſchwarzbraune Suſfolker Rindvieh, och) wer. aß ihre Dieſes führt dieſen Namen deswegen/ weil es vd fein die herrſchendſte Art des Nindviehes in Suffolk iſt, ein wie- welche wehrere wohl für eine beſondere Art halten mös- ven fh gen; aber ich finde mich bewogen, ſie bloß für eine Ab- üchtern art des Gallowayer Viehes zu erklären, welches ſich durray auch leicht aus dem Umgange ableiten läßt, welcher ſeit ind ſcho geraumer Zeit zwiſchen den Gallowayer Treibern und h Ninde den Suffolker und Norfolker Viehmäſtern ſiatt gefun» 1d mehz den hat. Beide Arten ſind ungehörnt, und obgleich die Bullet Suffolker alle von einer lichten ſchwarzbraunen Farbe wag ent- ſind, und die Farbe der andern ſehr verſchieden iſt, ſo it gewor mag bei den erſien dieſes wohl von einer Parteilichkeit cher eit für dieſe Farbe herrühren. Dem ſey aber wie ihm wolle, (ſändige ſo iſt dieſes kleine Vieh jekt eine ſehr nußbare Urt, beſon- ders für die Molkerei. Man findet eine große Anzahl KE, derſelben in den Molkereien einiger Gegenden von Sufßslk, [1 0 wo vielleicht die beſte Butter aber auch der ſchlechteſte it Eifer 6.5 SERERSE: ' Käſe imi ganzen Königreiche gemacht wird. Hr. Young --- 36<- d behauptet, daß dieſe Kühe täglich gewöhnlich an 24Quart gewöhn eilch geben, worin ſie den beſten kurzhörnigen Kühen in Om beinahe gleich kommen.=+ Den jährlichen Ertrag giebt hen ſim Hr. Young folgendermaßen an, als: j ſigen+ ſchwa 3Firkins, 168 Pfund, Butter/ zu 32 Schilling... 4Pf. Sterl, 16 Schill, 2500, 252 Pfd./ Käſe“ 22 Ds ven Ein Schwein Ee ie Ee bi)?=-= 7 4 y Ein Kalb EEE EE Eme- 1 KORS vie Wb vm m Summa 77 En(O0 ven der Wir finden, daß dieſe Kühe, ſo wie alle andere dew R ſtarke Milcher, ſehr mager, platt und hangebäuchig ſind. Ä Das Gewicht von dieſem Viehe iſt im Durchſchnitt gehö 50 Stein. Rah Die Kyloes. j. wit dy Dieſe ſind in eben dem Verhältniſſe kleiner als die 0 ungehörnten, ſo wie dieſe es gegen die langhörnigen"( ſind. Dieſe Art iſt ebenfalls mit langem dichten Haar N NN bedeckt, wie die beiden genannten Arten, und ſo wie bei dieſen iſt ihr Fleiſch feinfaſerig, ſaftig und mit Fett durchwachſen; aber auswendig iſt es nicht von einer fo ſchönen Farbe und öfters ſchwarzfleckig, ſelbſt auf den ſchäßbarſien Theilen, ausgenommen wenn es ſehr fett iſt, Wenn dieſes Vieh gegraſet wird, nimmt es ſehr ſchnell zu, Das Gewicht, welches daſſelbe erlangt, iſt H en mmm dn u irre nini, SN SIN ME irn ez gann 2400 a M Du R RR Se Si Än mE Ze<= vem EE 24 Dart 1 Fühen tg giebt 664hil, 16 IV andere hig ſind, "Oſchmitt als die denigen 4 Haar d ſo wie mit Fett von ein! ſelbſt auf nes ſeht imm (ans) if gewöhnlich voti 20== 35 Stein; einige wenige erreichen ein Gewicht von 49. Stein.*) Die herrſchendſten Far- ben ſind entweder bunt oder ſchwarzbraun, aber die hie- ſigen Viehzüchter geben ſo wie die in Galloway dem ſchwarzen Vieh den Vorzug. Dieſe abgehärteten Thiere bewohnen den ausge- dehnten und bergigen Diſtrikt in Schotland, welcher unter dem Ramen des Hochlandes bekannt(und auch die weſtlichen Inſeln), und der von allen Seiten von dem Meer und den Grampianiſchen Hügeln, welche ſich von der Nordſeite der Clydeſchen Meerenge öſilich nach dem Meere bis nach Aberdeen zu erſtrecken, umgeben iſt. Alle Niederungen in Schotland, Galloway aus- genommen, beſitzen eine gemiſchte Race von Rindvieh. Nach Cumberland zu iſt es theils langhörnig theils ohnhörnig, an den Grenzen von Northumberland aber mit kurzhörnigem vermiſcht, dis man in die Gegend *) Ein Kyloesſches Stück Vieh, welches in Cantive gezogen und durch Hrn. Spearman zu Rothley- Park in Northumber- land gemäſtet ward, wurde am 22ſten Jul. 1792 geſchlachtet und hatte folgendes Gewicht, als:| Die beiden Vorderviertel 43 Stein 12 Pfund : Zz HDinterviertel 37- 82 7 Gowicht der ganzen Carcaſſe 31-(A ; 0.08 DS a 00 78522--'s: : der NAUE 20.2.0077 EE Das volle Gewicht alſs: xzo00 x „a ES vi- V GE meer een 1 rt nte voy Tiviotdale kommt, wo die Heerden aus einer rauhen vem und kurzhörnigen Art, oder wie es die Yorkſhirer Vieh- gh händler nennen: einem verbutteten Viehe beſiehenz welche einiges gute kurzhörnige Vieh ausgenommen, welches lande | an den anmuthigen Ufern der Tweed gezogen wird, Die- Gtyt / ſes verbuttete Vieh findet man ebenfalls überall auf dem Nm 408! Wege nach der Forthſchen Meerenge.=“ Wenn man no A m: über dieſen engen Seearm in Fiveſhire hineintritt, ſo Ra N jj| ſollte man anfangs glauben, daß das Rindvieh in dieſer u ; 4"". Grafſchaft von einer beſondern Race iſt, weil es ſich durch vd fic U 47 die aufrechtſtehenden weißen Hörner, welche nur äu- beſſer 67|) ßerſt wenig ins Schwarze fallen, und durch die dünnen J 4 Schenkel auszeichnet. Aber ich bin feſt davon überzeugt, ſüdwä ! daß es bloß daher kommt, weil es ſich den Kyloes mehr von) nähert und daher weniger von dem verbutteten kurzhör- Guſt nigen Viehe an ſich hat.*) Das Nindvieh längs dieſer ngk Küſte verändert ſich immer mehr und mehr: je weiter' vf) man kommt deſio kleiner wird e8, bis man den Gebirgs» uy ? *) Ich habe neulich erfahren, daß das Fiveſhirer Vieh im Need füdlichen Theile yon England in ſehr großem Auſehen ſteht, da Gh! es fich ſehr gut graſet und mit dem Gallowayer Vieh auf dem grp Markte zu Smithfield um den Vorzug ſrreitet. Sollte dieſes nicht daher Fommen, daß das Gallowayer Vieh durch Kreuzen mit j einer ſchlechten langhörnigen Race, welche an den engliſchen au Grenzen gezeugt wird, verſchlechtert worden iſt, und vielleicht dieß auch daher, weil die Fiveſhirer Viehzüchter mehr Aufmerkſant- gehn Feit auf ihr Vieh verwandt haben? den| rauhen vrckeit erreicht, wo es ganz in die Kyloes einarfet, ob- (e Vieh gleich es den echten, unvermiſchten, ſchäßbaren Kyloes, Wiehen; welche wir in dem mehr nördlichen und weſilichen Hoch- weihes lande und auf den Inſeln, beſonders aber auf der Inſel 1d, Nies Skye und in demjenigen Strich Landes, welcher unter | auf dem dem Namen Kintail bekannt iſt, antreffen, ſehr weit hn man nachſiehet. In dieſen beiden Diſtrikten findet man die ritt, ſo Race der Kyloes einheimiſch, welches eine abgehärtete, h dieſet zur Arbeit wohl geſchickte, vortreffliche Art von Vieh iſt, ) durch und ſich in jeder Rückſicht für eine rauhe Gebirg8gegend x au Heſſer paßt, als irgend eine andere mir bekannte Art. dünn Dieſes Rindvieh wird im Herbſte in großer Anzahl erzeugt, ſüdwärts getrieben, viele nach den weſtlichen Diſtrikten es mehr von Yorkſhire, die größte Anzahl aber nach Norfolk, przhbt- Suffolk, Eſſex und andern Grafſchaften im ſüdlichen 8 dieſer England, woſelbſt ſie gemäſtet, und dann entweder weiter auf den einländiſchen Märkten oder auf dem Markte virg8z zu Smithfield verkauft werden. a Die Nachfrage nach den Kyloes in England iſt für En diejenigen Gutsbeſißer, welche Güter im nördlichen 3eht, da Schotland beſizen, von ſehr großer Wichtigkeit, da der auf dem größte Theil ihrer Pacht mit Vieh bezahlt wird. (eſes nicht Der Admiral Sir John Lockhart Roſſ und veuzen mit einige andere einſicht8volle Herren haben verſchiedentlich ergiſh die Kühe von der Inſel Skye mit langhörmgen Bullet 0 gekreuzt. Ob dieſes dem vorgeſeßten Endzweck entſpre? ul genf (led fnet haft, d pad der „"V und 1a und 4! Hörner Ban maßige! „ä Rhe he vy ſchwa Hö un Chen Y und fü welche| Sers 793 EIIIE M Glied- lebhaftern Blick und kürzere Hörner hat; daß ſein Hals 8 Tusfely fleiſchiger und größer iſt, und faſt den größten Theil die hren feines Leibes ausmacht; ſein Bauch hangt nicht heruyn- Nh und Ups ter, ſondeyn iſt faſt gerave, damit er zum Beſpringen aber in ih der Küije geſchickt ſey.“ f und auf JPalladius ſpricht ebenfalls viel über dieſen Ge- Hals fei: genſiand; er ſagt:„die Bullen müſſen groß ſeyn, ſtarke die Knie Gliedmaßen und ein mittelmäßiges Alter haben, doch eit, der können ſie eher jung als alt ſeyn; ihr Blick muß leb- "tt, der haft, die Hörner dünn,' der Hals fleiſchig und lang vig und und der Bauch nicht herünterhangend ſeyn.“ ,-„Gute Kühe“ ſagt Colymella,„müſſen hoch dy rother und lang ſeyn, große Leiber, breite Stirnen, ſchwarze und große Augen, ziemlich platte und ſchwärzliche jeht, he- Hörner, haarige Ohren, eingedrückte Backen, große des Co- Wammen, Schwanz, Klauen und Schienbeine von ders auf mäßiger Größe haben.“ en auch|„Eben ſo“ ſagt Palladius„iſt es jekt Zeit, uns ad einer Kühe zu verſchaffen; wir ſollten ſolche wählen, die ſehr hoch und lang ſind, große Leiber, breite Stirnen., große a,„mvß ſchwarze Augen, hübſche und hauptſächlich ſchwarze vild oder Hörner, haarige Ohren, breite und lange Wammen tebrigens und Schwänze, kurze Klauen und dunkel gefärbte dünne velche ich Scheufkel haben.“ denn ein Virgil giebt uns bloß die Beſchreibung der Kuh und fügt noch hinzu: daß Viehzüchter, ſowohl! die, fenen mur; 5 welche ſich mit der Pferde- als auch die, welche ſich mit iht eins R CSII <="80"<= 7 ver 0m der Rindvieh- Zucht abgeben, ihr Angemmerk haupt- be N ſächlich auf die Geſialt des weiblichen Geſchlechts rich- inften! ten müſſen.„„Wenn jemand“ ſagt er,„bei den Olynr- Cel piſchen Spielen den Preis davon tragen will, und zu ath dieſem Behuf Pferde aufzieht, oder wenn jemand ſtarke. Ochſen für den Pflug aufziehet, fo richtet er ſein Haupt- On augenmerk auf die Geſtalt der Mutter: die wohlgeſtal-"%. tetſie Kuh hat einen lebhaften Blick, eine breite Stirn Np und einen langen Hals mit einer vom Kinn bis zum au Knie herunterhangenden Wammes; der Leib muß ſehr 7 ausgedehnt und alle Theile groß und ſtark, und ſelbſt 3 die Füße müſſen nicht klein ſeyn: die Hörner müſſen"02 Frumm gebogen und die Ohren haarig feyn; ich halte(0% es auch eben für feinen großen Fehler, wenn erſtere' ay weiß gefleckt ſind, ſo wie auch für keinen, wenn ſie ſich übe, dem Joche widerſeßt, und auch dann nicht, wenn ſelbſt I“ M ſie etwas ſivßig iſt. Auch Fann man ihr das nicht als je 4 11:07 einen Fehler anrechnen, wenn ſie einen ſiolzen Bullen ähnlichen Blick hat, und mit ihrem Schwanze beim Ge- ohen, m hen die Erde berührt.“ Dieſe landwirthſchaftlichen Schriftſteller ſind ſehr vinſtändlich in ihren Anweiſungen beim Vieh- Ankauf, beſonders aber empfehlen ſie alle, daß das Bieh, wel- eyes man kauft, auf einem Grund und Boden aufge- zogen fepn müſſe, welcher mit dem, wo man es hin- Dm will, eine gleiche Beſchaffenheit habe. Zarro ſagt:„Alte Ochſen muß man nicht in ebe- nen aner nl en mike mm mr nd RR RR CINEN EIE GE We haupt: nen Gegenden auffaufen, um ſie in harte gebirgige zu lechts rich: verfezen, umgekehrt aber hat man nichts zu be- den Nlmr- fürchten.“ ll, ud Columella ſagt:„Ein einheimiſcher Ochs iſt mand farb allezeit beſſer als ein fremder. Er leidet nicht durch Ver- ſein Dauyt- änderung des Waſſers, des Futters, der Himmelsgegend vohlgefials und der Beſchaffenheit des Landes, ſo wie die, welche vite Gtiry aus der Cbene und Fläche nach gebirgigen und rauhen bis zum Orten, oder vom Gebirge in die Ebene gebracht werden. wwf ſehr Siehet man ſich alſo ja genöthigt, von andern Ortett und felht Ochſen kommen zu laſſen, ſo wähle man ſie aus ſolchen er möſen Gegenden« welche ihrem künftigen Aufenthalt ähnlich ) ſind.“ ich halte Palkadius ſagt aus eben dieſem Grunde:„Es "m erſiere iſt beſſer, Ochſen aus der Nachbarſchaft zu Faufen, denn „Ii dieſe ſind keiner Veränderung des Grundes oder des niht al Klimas unterworfen; gehet aber dieſes nicht an, fo muß man ſie ſich von ſolchen Gegenden zu verſchaffen jim Ge ſuchen, welche mit der, in welcher man ſich befindet, | Aehnlichkeit haben.“ ſind ſeht ); Anlauf, Zieh, wel? ver aufge au es hi 14118 nen „<< wad GEIER. 27 200 00 IIe ns-+- um MÜ made====------ PyPWwywPwRwmuySgnTTnnTnnnnnNnnnueddinimnnaumzzennaunzzunzzuaumeen- ms LE el ez un will eek"4 ail Dam ze zd dn Ea anammmmenanetitr gat witze> in a Dumer 7.("a TE T: .-<== EZ REER GG 417 "6 144/40 " M ALPEN ""WD 4:14) 9 | 300 1,0663 M0 VIANEN 75 if 6] vk 10'0 8:8 L bf 87) F“ 144: El DIE: n EI 1? | H' ; 4'h ve Ds EN ö (3| iy 19.1108 j| || ZSS lhrrag r SE EE GREISE S)YTAA LEN MD ED URL, Von den Schafen. IB können, glaube ich, mit Necht behaupten, das das Schaf für England ein Thier von der größten Wich- tigfeit iſt, welches der ſieten Aufmerkſamkeit der Geſetze würdig, und faſt von jedem Landwirth) in Großbritans- nien in beſondere Betrachtung gezogen zu werden ver- dient: denn wir beſißken wenige Landgüter auf dieſer Inſel, wo dieſe nicht könnten mit Vortheil entweder als Zucht- oder als Maſtvieh, oder auch um Fettläm- mer zu ziehen, gehalten werden.=- Pope ſagt irgend- wo:„das Fell, was den Monarchen wärmt, ſchüßte den Bären vor der Kälte.“== Aber die Wolle dieſer ſchäßbaren Kreaturen wärmt jeden Menſchen, vom Ks>- nige bis zum Bettler, ernährt Tauſende durch ihre Ver- arbeitung und ihre Exportation beſchäſſtigt ganze Flotten. Das Intereſſe eines jeden Individuums iſt mit dieſer wichtigen Handelswaare verknüpft, vom Lord an, 0 dos Bi» z JO ) brit» 10 0 diet M0 IE jed „iht die NNEN MED t ANU jf m m KN Zu Seite 83 gehörig. Tabellariſche Ueberſicht der verſchiedenen Arten von Schafen in Großbritannien. ||Gewicht der Mittlerer Mittleres Alter,- D; 78:.: ;| a Wrbeiuue| Wit der(lies im Bolle, pro|der Hänel] geſdiaätet Namen der Racen. WASFRE Wehe und Beine: Durch- Pfund. jim Viertel.] werden. es ſind. ſchnitt. 7 Pfund.| Sll.| Den.| Pfund. Jahre. LT) Die Diſhly Rae«++“ s S1 10:0 05 2 2) Die Lincoluſhirer MAC 7. feine weiß long 3. IL O1 X0 25 3 3) cDie Ra 4-4 9 G:|'X0 30. 2 4.) Die Dartmore-Natts 7).. E19 OLUE28 30 2X 5)-Die-Gemoor-'Schäfe..-+ haben Hörner! desgleichen desgleichett 6 G's r6 25 6) Die Dorſetſhirer Race... kleine desSgleichen fein und furz 2: I 2 18 ZE 7): Die Herefordſhirer-Race... feine de8gleichen|ſehr fein und kurz 2 2 A-0 14 4Z 8) Die Southdown Race.'. deSgleichen grau desgleichen 2 SE OE IS 2 0): Die NoUfolket Mäe 4+ große ſchwarz fein und furz 2 I 5 I8 37 TO) Die Haide Schafe: 2454 desgleichen| desgleichen| grob und lang 52 21.6 15 X FL) DIE NDNerdwiee Re 5 feine. geſprentelt kurz 2 OÖ 120 TO Z 712.) Die'Cheviot Räcer 5-45<< desgleichen weiß fein und furz I Oo| II 16, 4X 13)>Die Duynfaced Ruce- 4 4. deSgleichen| ſchwarzbraun desgleichen IX 3 7 4X 14) Die Shettländiſchen Schafe. desgleichen|von verſchiede-| fein und baum- EE 3 8 43 ner Farbe wollenartig *) Gleic 3oiſ- kommenheit der Form,*) und es iſi wenigem Zweifel *) Unter Vollkommenhekt der Form muß man nicht allein Schönheit der Form, ſondern auch und zwar haupt? Aer Futon . Wd Depot; iv Aihbriger » der Umfang le dev Dey 1 Schulter), Fe genauht ' ganz voll iſſen breit, | alt dein wuß icht den müſſen Fleiſch muß der iwas müſſen die inter gehen h die breite alten wer“ non Felle den, obigen De Geder Voll jem Zweit mme ug man Dd v ava Dop NENN SETE II ewe«SEAT EDTRERREIURG EEE“ 1.0.70 2:0 *% » % männ rehm em nir Über we emen Zeiten hen Leue winni muh hnmmmpQem*nnmemeeneenn ont 7; : Ni LHR 78 Ley 7 2 guat nuſamtt jeit ver V welnng ſepſpir Deurhe fes Day Gat: Fettwerde Suti u (eh bei| Hm, ZD find fe 10 komt,€ Reccn be EH ſichlih 5 wiſſe Fox Fant er) Foit oder) (ordert 1; 008 Bolfom -- 85= nnterworfen, daß wenn dieſelbe Sorgfalt und Auf- merkſamkeit, welche man einer beſondern Verſchieden- heit der Lincolnſhirer Race gewürdigt hat, auf die Ver- edelung irgend einer andern Race wendete, man die- ſeiben Vortheile erlangen würde. Die Verſchie- denheit, welche hier gemeint iſt, iſt die, welche zuerſt durch Hrn. Robert Bakewell zu Diſhley in Leices- ſterſhire ausgewählt worden iſt. Durch die beſondere Beurtheilungskraft und die große Aufmerkſamkeit die- ſes Herrn iſt eine bis jeßt gänzlich unbekannt geweſene Schaf- Race entſtanden, welche in der Diſpoſition zum Fettiverden und auch dadurch, daß ſie das verzehrte Futter aufs höchſte verſilbert, alle andere bekannte Ra- cen bei weiten übertrifft.=- Von dem Wohnorte- des Hrn. Bakewell, als erſien Züchters dieſer Schafe, find ſie jeßt gewöhnlich unter dem Namen: Der Diſhley Race, CS, Taf..V. Fig. 1.): bekannt. Sie unterſcheidet ſich von andern langwolligetn Racen beſonders durch ihre hübſche Augen, welche ein ſächlich Nüßlichkeit der Form verſtehen. Denn eine ge- wiſſe Form kann zwar den Begriffen zu Folge für ſchön ex? fannt werden, ſie kann aber deſſen ungeachtet an der Nünlich- Feit oder dem guten Verhältniſſe der Theile, welches erfordert wird, um von derſelben den vorgeſesten Zier auf das vollfommenſie zu erlangen, Mangel leiden, Dey Ueberſ, X EEE NEE GER EEES,> > 86 ſehr frommes Anſehen haben, den reinen Kopf, den ge- raden breiten und ebenen Rücken und die runde tonnen- förmige Carcaſſe, die ſehr dünnen Knochen, die dünne Haut, und durch die Anlage, in einem frühen Alter fett zu werden. Dieſe leßte Eigenheit iſt aller Wahr- ſcheinlichkeit nach den vorher angeführten Eigenſchaften beizumeſſen; und einer langen Erfahrung und vielen Beobachtungen zu Folge hat man Urſache zu glauben, daß dieſe bei allen andern Arten der Hausthiere unter den“ängeführten Umſtänden Statt findet. Die Vor- zuglichfeit des Fleiſches der Diſhley Race beſtehet nicht allein in ſeiner Fettheit, ſondern auch darin, daß es feinfaſeriger und ſaftiger iſt, als das aller andern langwoltigen Racen, ſo daß es auf den Märkten beina- he in eben dem hohen Preiſe ſteht, als das Fleiſch des hochländiſchen kurzwolligen Viehes. Das gewöhnliche Gewicht der Carcaſſe iſt im Durchſchnitt von drei- oder vierjährigen Schafen 18= 26 Pfund das Viertel, und von zweijährigen Hämmeln 20-- 30 Pf. das Viertel. Die Fließe wie- gen im Durchſchnitt 8 Pf. und die Länge der Wolle iſt on 6-- 14 Zoll, Sie wurde im Jahr 1792 zu 10 Pence das Pfund verkauft. Es giebt zwei Urſachen, warum die Hämmel ſchon zweijährig geſchlachtet werden: erſilich gewähren ſie dann den meiſten Vortheil und zweitens geſchieht es darum, weil ſie, wenn man ſie länger füttert, zu ji fürdi vſe Jet problem durch Ein de am wid 90 de Nh Gewa wöhnlid, Sippen 1 Köckens gelammt geſäugt| benJaht den Gei und obgle hidt voty! Unſänden Zungen N gere, ab ſelbe eine JÖRG Wr GET RERE un 0» 107000 ---=“ I00=--| Es iſt zwar keinem großen Zweifel unterworfen, daß|. die Teeswater Schafe urſprünglich von eben dem Viehe(EME 154.3: entſtanden ſind, als die Lincolnſhirer, dadurch aber,| 3 daß man bei jenen ſein Augenmerk mehr auf die Größe| 0 als die Wolle gerichtet, und dieſen Gegenſtand beſtän- Ja dig verfolgt hat, iſt dieſes Vieh eine beſondere Abart derſelben Original- Race gewörden. Dieſe große Art von Schafen ſchickt ſich nicht gut in großen Heerden und auf magern Hütungen, Sie ver- langen einen guten Boden, auf welchen wenige von ih-| nen zuſammen oder ſie nur in kleinen Haufen gehütet| werden müſſen. Im Winter erfordern ſie viel Sorgfalt;|"5 dem zu Folge finden wir auch in dem ſchönen Landſtriche||" neben dem Tees- Fluſſe den Boden durchgängig gut,|? und in kleine ſie gegen rauhe Witterung und Sonnenhive| V| ſchübende Koppeln gelegt, in welchen ſie nur zu kleinen jut! Anzahlen in jeder weiden. Jm Winter werden ſie beim Dl Heu-Feimen gefüttert, oder man fährt ihnen Heu in Wu? den Koppeln zu, wo ſie es aus den für ſie aufgeſieli-| a ten Raufen verzehren. Die Matterſchafe werden ge-| 8 wöhnlich kurz vor oder auch eine Zeitlang nach der| mo Lammzeit mit Korn gefüttert. Oe Die Mäütter dieſer Race werfen gewöhnlich zwei|, AE SELFEREE 5000;| ande hatte ſien laſſen) 17 Pfund, Dieſes iſt das größte Gewicht,| werde welches mir von einem Schafe jemals SONO it, und es| Hil iſt zu bemerken, daß dieſex Hammel von der ächten alten Tees:|| we 5 water Race war. --- IOLI= Werfen, das Lämmer, zuweilen auch drei; ja man hat Beiſpiele, ben vm Viele daß ſie ſelbſt vier auch fünf geworfen haben, wie dadurh aber, dieſes der Fall bei einer dem Herrn Edvard Ed- auf die Größe diſon zugehörigen Zibbe war, welche, da ſie zwei hiand befäg Jahr alt war, im Jahre 1772= vier Lämmer Gn Se Ian zr funf , ZENZ 74.= zwei ſich nicht gut 1774= zwei 6....59 17753-- fänf 7. 2 1776,-=- zwei.- und 2 77 1777== zwei Lämmer warf. Noch iſt zu bemerken, daß die erſten neun Lämmer Oondere Aba KT ux Px 't, Gie ver“ jige von ih- ſen gehütet ( Sorgfalt; en audfrice in Zeit von 11 Zaun geworfen MULDEN, Agängig git, Dieſe Race iſt jest ſelten in ihrer Reinheit aufzufin- »Sonntthite pe ausgenommen in den Heerden einiger alten 20; ur zu leiten züchter, denn wer nur einmal einen Verſuch mit der den ſie beint Diſhley- Race gemacht hat, findet, daß, obgleich das Fließ dieſer nicht ſo ſchwer iſt, als das der großen alten Art, er doch auf einer gewiſſen gegebenen Fläche Lande8* mehr Wolle erzielt, da von dieſen eine größere Anzahl auf eben demſelben Lande gehalten werden können, wel- ., arbfte Geni) werden kann. Kurz der Vortheil hat die Vorur- *. munen ißt 10 theile überwältigt, und man findet daher jekt we- hten alten 0 nige Heerden in dieſem Diſirikte, welche nicht mehr =< 4025=== oder weniger mit deim Diſhleyſchen Blute gefreuzt worden ſind. Die Devonſhirer Natts. Dieſe haben keine Hörner, weiße Geſichter und „Veine, dicke Hälſe, einen ſchmalen und hohen Rücken, gute Seitentheile, kurze Beine und dicke Knochen. Das mittlere Gewicht der Schafe iſt 20 Pfund im Viertel: das mittlere Gewicht eines 23jährigen Hammels iſt 30 Pfund im Viertel; das Gewicht der Wolle eines Schafs iſt im Durchſchnitt 9 Pfund, welche im Jahre 1792 für 8 Pence das Pfund verkauft wurde. Einige der einſichtsvolleſten Landwirthe dieſer Graf- ſchaft fühlen den Vorzug der Diſhley- Race, und haben im vergangenen Jahre 80 Guineen für einen Bock von dieſer Race bezahlt, welcher ihnen ohne Zweifel viel Vortheil ſchaffen wird.= In dieſer Grafſchaft finden wir auch eine kleine langwollige Race von Schafen, wels en und Lammen dey Schafs kany man nicht als eine beſondere Eigenſchaft auſehen, da es vielmehr die zatürliche Folge eines reichlichen und nahrhaften Futters iſt. Unſere gewöhnlichen Landſchafe ſind hierzu bei außerordentlich gutem Futter ebenfalls geneigt, Der YUeberſ, ---" 107= "Und Tys art dieſer Race, welche, da man hauptſächlich auf Größe Rückſicht nahm, zu einem weit höheren Gewichte. gelangt ſind, nämlich von 20=-28 Pfund das Vier- tel.== Dieſe haben gewöhnlich kahle Bäuche, welches ihnen ein ſeltſames Anſehen giebt.*) 1 daßdiſ ) lammh, Englands, Die Abarten dieſer Race ſind ſowohl in mehreren 1 Behand- ſüdlichen Grafſchaften als auch in mehreren weſtlichen die Chä- verbreitet, als z. B. in Glouceſterſhire, Herefordſhire, nachbar' Worceſterſhire 16. Obgleich manche von dieſen von den Treiben Dorſetſhirern ſehr abweichen, ſo ſind es doch, glaube auöſehs' ich, bloße Spielarten dieſer Race, welche durch das aber den> Kreuzen mit verſchiedenen Böcken entſtanden ſind. Dieſe vſeiſhiver Spielarten trifft man ferner nordwärts, bis ſie ſich un- Yehaup- ter die der Lincolnſhirer Race allmählich"'verlieren. wohl bes In dem weſtlichen Diſtrikte von Yorkſhire, welcher dte Yorf, unter dem Namen Cräven und Wenſleydale bekannt iſt, eina und in Silverdale in der Grafſchaft/Weſimoreland, fin- Schafen def man eitze beſondere Abart von Schafen, welche ſondert größtentheils gehörnt iſt. Ic< weiß nicht, zu welcher Race ich ſie eigentlich eine Ah? rechnen ſoll, aber ich glaube, daß ſie ſehr viel von der 87 WH Dorſetſhirer an ſich haben, beſonders was ihre Hörner fanu man und weiße Geſichter betrifft, und wahrſcheinlich durchs elmehr dit: utters if*) In Rückſicht der Wolle, hauptſächlich was die Ouantis- rordentli tät derſelben betrifft, iſind dieſe Schafe„wohl ioffenbar die ſchlechteften. ; Der Uebertſ. 11790%! EEE winn a za. <== WE<= Kreuzen der Dorſetſhirer und Theviot Race entſtanden ſind.= Die Wolle dieſer Art wird für 10 Pence das Pfund verkauft, Die Herefordſhirer Race, Dieſe habett keine Hörner, weiße Beine und Ge- - ſichter, welche bis um die Augen mit Wolle überwachſen ſind; die Carcaſſe iſt von ziemlich guter Form, wiegt. 10--18 Pfund im Viertel und iſt mit. 1x= 2x Pfand ſeiner kurzer Wolle bewachſen,*) welche im Jahre 1792 mit 2 Schilling 9 Pence das Pfund bezahlt wurde. Das Fleiſch iſt vortreſſlich. Nachſtehende dieſe Art von Schafen betreffende um- ſiändliche Nachrichten wurden dem verſtorbenen würdi- gen Baronet Sir Charles Turner in Antwort eini? ger von ihm gethanen Anfragen zugeſchickt: „ Die Lämmer, nachdem ſie um Johannis abgeſest +'vdorden, werden avf alte Klee- und Raygras- Stücke „„ oder auf eine trockene Hütung gebracht, und ernähren „ſich auch auf derſelben den ganzen Winter durch, aus- „„Senommen wenn Schnee oder ſehr kaltes Wetter ein? „tritt, in welchem Falle ſie alsdann etwas Heu und „ Erbſenſiroh erhalten.“ *) Die Schafe, welche die feinſte Wolle geben, werden auf magern Weiden gehalten. und man erhält vom Stück nür 12 Pfd. Wolle; werden ſie aber beſſer gefüttert, ſo werden ſie größer und geben mehr Wolle, welche aber von geringerer Güte iſt. 7“ „y' * iſtanden 0 Jo das„„ Die Hämmel werden gewöhnlich zu Michaelis y „von der Heerde abgeſondert, den Winter über.gut „Sefüttert, und im nächſien Sommer, wenn ſie vier- |„jährig und fett ſind, geſchlachtet. Einige Landwirthe „bringen ſie früher auf die Maſtiung; doch geſchieht „ dieſes nur, wenn die Heerde etwa zu ſiark geworden „iſt. Die Schafe mäſien ſich, wenn ſie vierjährig ſind, m, wiegt| ROSE: - 98wiß beſſer, als in einem frühern Alter, und das he und Or berwachſeh IMG ON 7 Fleiſch iſt EEE NO it Foineh ju ſede Jah- „„veszeit angemäſtet werden, ſo wie es die Eigenthümer Yu Das„am gerathenſien finden„doch ſollten dieſe es ſo einrich- abe„„ten, daß ſie kurz vor dem Winter fett werden könnten) ſende um roder vor dem Winter von der Heerde genommen, und nen würdi-:;. ag uſo gehalten würden, wie oben bemerkt worden; man Wen„treibt ſie al8dann auf die Rübenfelder oder, auf gute „trockene Weiden, und verändert ihr Futter öfters. A op„ Zuweilen werden ſie im Stall mit Heu und Hafer ge- SIGG„„füttert, wobei ihnen in einem neben ihnen ſtehenden ernähren„„ Troge Waſſer gereicht wird." Dieſes iſt zwar koſiſpie- 1008„lig, man erhält aber dadurch Fleiſch von einem vor- Better ew„trefflichen Geſchmack. Das Gewicht des Fleiſches von 3 Heu und einem ſolchen Schafe beträgt 59 bis 89 Pfund. Ein |„„ Ryeländiſches Schaf,„welches im Zuſiande der Flei- "zf„ſchigkeit 50 Pfynd wiegt, wird öfters dis zu 80 Pfund ne 120„ angemäſitet.“' an fie geößi- Die Zuchtheerde(ausgenommen die Jährlinge zu if„und Zeitſchafe in den Korngegenden, wo die feinſte WWE EG< 3;== ear zan gam - Wolle erzielt wird) wird das ganze Jahr hindurch alle „ Rächte in offene Schuppen getrieben, und die Raufen „verden ihr mit Erbſen-, Weizen- und Gerſtenſiroh - oder einem andern trockenen Futter eingefüttert, wo- „von ſie einen Theil verzehrt, der andere aber zum „Einſireuen gebraucht wird. Der hierdurch erhaltene - Dünger ſekt die Landwirthe in den Stand, gute Ger-. „ſten 2c. Aernten zu gewinnen. Am Tage werden die - Schafe auf alten Klee- und Raygrasfiäücken, hohen - Hütungen, auf der Brache und den Stoppelfeldern „- Seweidet, aber beſtändig in einem magern Zuſtande „ und auf knapper Weide gehalten. Wenn es ſich nicht „thun läßt, daß die Schafe das ganze Jahr hindurch „„des Nachts in den Schuppen gelaſſen werden können, - ufo geſchieht es wenigſtens vom Anfange des Winters - dis zum April oder Mai, wetn die Lämmer im Stande „find, im Freien zu bleiben. Während der Lammzeit, - und wenn die Lämmer noch ſchr jung und die Nächte „ſo kalt ſind, daß man befürchten muß, die Lämmer „ könnten vor Kälte ſterben, weil ihre ſehr kurze Wolle „„ſie nicht dagegen ſchüßen kann, ſo werden die Mütter „des Nachts über im Stalle behalten. Sind die Läm- „mer aber geſund und acht Tage alt, ſo können ſie es „„ ſchon ertragen, auch während der Nacht im Freien zu „biegen.“ - Die Schafe werden auf Gemeinweiden, offeuen „- Feldern oder in Koppeln gehütet, wenn die Weide a rä Een en lä en == TU=<€ ndurd als„do< und der Geſundheit der Gaſe zuträglich iſt, dV Reufen„vnd man ſie während der Lammzeit nicht in die „„ Schuppen bringew kann. Die Wolle der Schafe mus eFüttert, vo;„- icht die feinſte, ſondern mit etwas gröberer vermiſcht eve aber zum„ſey; man erhält alsdann eine größere Quantität, 0) erhalten!„„ obgleich das Pfund derſelben um zwei Pence im „ gute Ort,„„ Werthe geringer iſt,== Wenn die Mütter draußen '(verden die„ſeyn können, ſo ertragen die Lämmer die Kälte beſſer, en, hohen„wenn man ſie aber zu dieſer Zeit nicht in Ställen ha- pelfeldern„rben kann, ſo muß man öfters nach ihnen ſehen, und | Zuſtande„ſie an ſolche Oerter bringen, wo ſie am beſien gegen 9 ſich nicht„ die Kälte geſchüßt ſind." yx hindurch Herr Pye, ein Herefordſhirer Landwirth, ſagte den Föhnen, mir auch, daß die Zuchtheerden den Winter und Som» 08 Winters mer hindurch des» Nachts in die Schuppen getrieben, im Stande im Winter aber in Naufen mit Erbſen- und Gerſten- Lammzeit, ſiroh 2c. gefüttert werden, und bei ſehr ungünſtiger Wit- die Rächte terung Heu erhalten. e Lämmer Dieſe Schuppen ſind niedrige, oben bedeckte urze Voll Gebäude, in welchen, der Größe des Landgüts, der vie Mitter vorhandenen Hütung und der Größe der Heerde gemäß, d die Lam von ein- bis fünfhundert Schafe geſtallt werden können. ven fe 6 Die ächten HDerefordſhiver Schafe werden eigentlich Nye- 1 Freie zu landſchafe genannt, welcher Name von dem Grund und Boden herſiamimt, auf welchem ſie weiden: denn ehe- 0, ofen dem hielt man dieſen ärmlichen Strich Landes nur der die Die << IL0 0== Erzeugung des Rockens*) fähig; jetzt aber iſt er ſo in Kultur gekommen, daß er beinahe jede Getreideart hervorbringt. Die South-Down Race, CS Taf V Fig 2.) Dieſe Schafe haben keine Hörner, graue Geſichter und Beine, feine Knochen und lange dünne Hälſe, ſind vorn niedrig, aber. hoch in den Schultern, und leicht in den Vordervierteln; die Seiten ſind gut, das Nie- renſtück ziemlich breit, aber der Rücken zu hoch, die Keulen ſind auswendig voll und inwendig ebenfalls gut geſiellt und geformt. Sie tragen 23 bis 3 Pfund einer ſehr dichten, kurzen, nämlich 2 bis 3 Zoll langen Wolle, welche im Jahr 1792 für 2 Schillinge das Pfund ver- kauft ward. Das mittlere Gewicht der zweijährigen Hämmel iſt 18 Pfund das Viertel z das Fleiſch iſt fein- 'faſrig und von vortrefſlichem Geſchmack. Dieſe Schafe ſtehen hinten höher als vorn und die Hinterviertel ſind gewöhnlich ſchwerer als die Vorder- viertel, welches in Suſſex(dem Diſtrikte, wo ſie gezo- gen *): Rocken nämlich heißt auf Engliſch rye, daher könnte man dieſe Schafe verdeutſcht wohl Rockenſchafe nennen. Der Uebepſ. pi mN ſand, Diſtr ſehen len y telve tur u inge und di gun] Elma er, der H den Z Mitzs mit Ve Zun den ſin J geln,| jogen, jiveiton hur 15 wen fj -= 113-=-- Wife gen werden) für einen großen Vorzug gehalten wird, Gettaideqrt da die Schlächter ein Pfund von erſteren um einen ganz zen Pence höher verkaufen als von leßteren, ein Um- ſtand, welcher, wie ich glaube, nur bloß in dieſem | Diſtrikte Statt findet; denn auf allen andern Märkten ſehen wir, daß die Hinterviertel und beſonders die Keu- len um einen halben Pence weniger als die Vordervier- tel verkauft werden. Dieſe Schafe ſind von harter Na- .- 7 X TTI ESI 505.'E*„.< wn Siploa 18 GEIE LI zuzu GEIE 55 GSE ZEHN R. 7 S bG DEICHE,.- EI vem X= TÜ TZE neee. 58 0(Veſichtet 1085 tur und mäſten ſich geſchwind an. Ich hoffe, daß den und leicht Jeängeln dieſer Schafe in einigen Jahren abgeholfen, das Rit und dieſe Race durch die Aufmerkſamkeit und Anſiven- 4 M 3 gung unternehmender Viehzüchter, Seſonders des ZIE| We Elſmann zu Glynd, deſſen Deaude Gt ſchon vorzügli-] UM, cher, als die ſeiner 2700 iſt, in ihrer Carcaſſe und| gen Böll) der Quantität und Qualität der Wolle veredelt wer-|;| den wird.. Pfund ver» SEE SE; FJ Die Lämmer fallen gewöhnlich von der Mitte des(0. Wen Märzes bis zu Ende des Aprils und ſind dann ſchon gut jj h ift fein- mit Wolle überwachſen; der dritte Theil derſelben pflegt| Zwillinge zu ſeyn, wenn die Mütter gut gefüttert wor- 1" va unddie den-find.| ie Vorder Dieſe Schafe werden auf ſehr trocknen Kreidehs- j wo fie gez) geln, welche ein kurzes feines Gras hervorbringen, ge- ij 0 zogen. Die Hämmel werden ſelten länger als bis zum h << 100 zweiten Jahre gehalten, mehrere Viehzüchter füttern ſie(4 daher Font! nur 18 Monate lang,=- Die Mutterſchafe werden,! SA wenn ſie fünftehalbjährig ſind, größtentheils an die„m HÖ <= GEIE I EINE I EIIIE IIS SEEG Kn ei Se En ne dg= ned EIS< ER, 007 4= Viehmäſter in den Wäldern*) von Suſſex und Kent verkauft, welche ſie dann in dem nächſien Sominer ſammt den Lämmern fett weiden. Ader ſeit einigen Jah- ren hat man für dieſe Race einen vortheilhafteren Markt in anderen Grafſchaften, beſonders in Suffolk und Norfolk gefunden, wo ſie(von-denen, die es mit ihnen verſucht haben) ſelbſt den Norfolker Schafen vorgezv- gen werden, weil ſie ſich geſchwinder anmäſien, und ebeit fo gut die Strapazen des Hordenlagers ertragen können. Die Norfolker Race, CS. Taf. V1. Fig. x.) Dieſe Schafe haben ſchwarze Geſichter, lange ſpi- ralfsrmig gewundene Hörner**), eine ſehr geringe, lange, dünne und ſchwache Carcaſſe, einen ſchmaleit Rücken, und wiegen von 16 bis 20 Pfund im Viertel. Sie haben ſehr lange ſchwarze oder graue Beine und dicke Knochen, die Wolle iſt kurz und fein, das Ztieß ; *) Dieſe ſogenannten Wälder waren ehemals ſehr anſehn» liche Forſien, weiche aber nach und nach bei der zunehmenden Bevölkerung gerader und in fruchtbare reiche Ebenen verwatt- delt worden ſind, ſo daß man jekt nur noch ſehr wenige Spit- ren dieſer Wälder in der Wirklichkeit antrifft. Dex Uebeſ, **) Die Hörner einiger Norfolker und Suffolker Böcke meſſen 36 Zoll in dey Länge des Gewindes und 9x Zoll in! Umfange dex Wurzel,% hafteron Nerf | Guffolt un) 7 eS mit hten jafen borgen ſtet, und eben '0gen Fönen, y, lane ſy ſehr gering) inen ſchmal zd im Viertel, je Beine und |, das Fließ emen als ſehr anſehn! ver zunehmend Ebenen vero at wegt Ey Yer Nebe Suyfolfe Dil und 93 Zu" Wwe A SEES feln 1792 30 Das Fe aber de vere M geſröß way| Shaft halten M Norfolf Ye (jem wen dieſe, ſcht| vorn ſehr di (in hv gehdey daß|! ſehen, Anblid Ghaft E zu Vert eröffnet B2G an. Gi Er I GG RÄ R I aaa ne 00 5 zam Zi zr | Or | 5 5: . 1",M [WF 8: 1 | I 1; NEM! 4 1: j 111730 ß Ns j| jW(; 14 |: JEEE) | "3 M0 S ("DE ſ:„7 "4 8/9 vi LAU 117 1; EN I hi: [1|] EE egen bg -- W8= woraus erhellet, daß man ſie den Sommer über ums ſonſt oder gar mit Nachtheil hält. Dieſer Aufwand des Durchwinterns iſt, wie ich glaube, den Eigenthümern jeder andern Art von Scha- fen im ganzen Königreiche unbekannt, Die Haideſ 4 5:?" eee zii Wo dieſe Felſen mit Erde bedeckt ſind., iſt dieſe doch nur in geringerer Tiefe vorhanden, aber mit grünenden Krävtern bewachſen, welche mit Haide beſotzders auf den Gipfeln untermiſcht ſind. Ste eyhalten im Winter kein Heu, ſondern ernäh- ven ſich in dem ſtürmiſchen Wetter und bei ſehr tiefem Schnee auf den Bergen, indem ſie ſich die Haide und andeye Kräuter aus dem Schnee hervorfraßen. Zuwei- ien, obgleich ſelten, geſchieht es, daß einige Stellen der Berge durch den Wind vom Schnee entblößt wer- den, und dieſe werden von den Schafen aufgefunden.-- Sie gehen dem ankommenden Starme nicht entgegen, ivie einige behaupten wollen, ſondern kehren demſelben, wie aile andere Schafe zu thun pflegen, den Rücken zu, und bei ſolchem Wetter ſuchen ſie ihr Futter zuſammen und weiden umher; hierdurch treten ſie den Schnee nie- der, und werden ſelten überweht, Den jährlichen Abgang kann man bei den Lämmern vom Handert auf 2 bis 5 Stück rechnen. Der Frühling tritt in der Gegend, wo dieſe Schafe weiden, ſehr ſpät ein; daher läßt man die Schafe nicht vor dein Anfange des Märzes lammen. Die neuge- bornen Lämmer find ſtark mit Wolle bewachſen. Die Mutterſchafe werden ſo lange zur Zucht ge- braucht, als ſie nur immer noc< lammen wollen, und vſters 10 bis 15 Jahr alt, ehe ſie verkauft werden.== Die Hämmel werden fünftehalbjährig verkauft, d, diefe deh ' mit geünenden e beſonders zy ſondern erndh bei ſehr tiefen | die Haide und "aßen, Zuve: einige Gtellen entblößt werz ſeefunden,=- icht: entgegen, ven demſehen, den Rücken zu tier zuſammen ein Schnee nie den Zämmert y dieſe Schafe e Schafen Die neu <ſen. zut Zucht 13 + wollen, 11 € werden: pig verf) 2225 <=: a I< ZA H berei. 55= 7 . ) 10 00 6400 fem! aw Ny (iche fid, ( [11101 Haupt (my yah aW di Zi ſe lang,) I der Die Nel; "8 DY, Vu); mit11] Z.;) A/ <= EE2D-== El und zwar werden dieſe ſowohl, iwie die Schafe von den YD Schlächtern ſo geſchlachtet, wie ſie von den Bergen wer kommen, ohne ſie vorher auf eine beſſere Weide zu brin- gen. Die Berge, auf welchen dieſe Schafe gezogen wer» den, gehören, ſo wie die Schafe ſelbſt, die ſeit undenk- lichen Zeiten jährlich Heerdenweiſe verpachtet worden find, dem Lord Muncaſter. Sie ſiehen wegen ihrer dauerhaften Conſtitution in einem ſolchen Anſehn, daß Herr Tyſon, welcher die Hauptheerde in Pacht hat, jährlich eine Anzahl Böcke (um die Conſtitution anderer Heerden zu verbeſſern) nach verſchiedenen Gegenden der angränzenden Graf- ſchaften verkauft.= Ote“Cheviovdt-Race, (S. Taf. VI11. Fig, x und 2.) %: Dieſe Schafe haben keine Hörner, weiße Geſichter d und Beine, die beſten haben ein offnes angenehmes Ge- ſicht und fromme hervorſtehende Augen: der Leib iſt lang, den Vordervierteln aber fehlt die Tiefe und Breite in der Bruſt, ſo wie die Breite auf dem Rücken. Die Beine ſind rein und dünnknochig und die Haut iſt dünn. Die Carcaſſe wiegt, wenn ſie fett iſt 12 bis 18 Pfund das Viertel, und das geſchorne Fließ enthält27x bis 3x "- Pfund Wolle, von welcher das Pfund im Jahre 1792 "NM mit 11 Pence bezahlt ward, "I WER ARE 14 enn äh zm (>| | || | GIII ien ei SSE Zz NS SRS SR xn Wie m 5 War an za= -- 124=- Die Wolle dieſe Schafe. iſt in einem Fließe' nicht durchgängig gleich fein, denn in einem dreipfündigen Fließe findet man öfters aur 2 Pfund feine Wolle, die, wenn das ganze Fließ zu ro Pence das Pfund im Durch- ſchnitte: verkauft wird, 2 Schilling das Pfund, und x Pfund"grvobe Wolle, welches nur 6 Pence werth iſt. Einige der Cheviot-Schafe haben geſprenkelte Geſich- ter und Beines dieſe ſind aber, aller Wahrſcheinlichfeit nach, feine reine Race, ſondern durch wiederhohltes Kreuzen mit ihren Nachbarn, den Haideſchafen, ent- ſianden? denn ſobald man die Höhen von Annandale oſiwärts verläßt, ſo verlieren ſich augenblicklich die Haideſchafe und die gemiſchte Race, und man findet die weitläuftigen grünen Hügel an der Schotiſchen Gränze von Reedwater längs den Cheviot- Bergen bis zu der unfruchtbaren Haide von Lammer- Moor mit Cheviot- Schafen bedeckt. Die beſten Individuen dieſer Gattung ſind gewiß da eine ſchäßbare Art von Bergſchafen, wo die Weide hauptſächlich mit einem dichten grünen Raſen überzo- gen iſt, oder wo ſich auf derſelben eine große Duanti- tät des feinen nahrhaften Graſes befindet, das auf den Hügeln um Cheviot wächſt, wo dieſe Schafe gezogen werden, und wo das feine Gras, welches die Gränz- hügel überall hervorbringen, ſie den Sommer über ſo gut ernährt, daß ſie in Stand geſeßt werden, die Be- Schwerden des Winters beſſer zu ertragen. (nigen ſondern wicht lich de (part far Doſe vn fand Iigiw ſh bej Y Dondij Mah y ole;) Vieje nict Die Form dieſer Schafe iſt in den leßtern Jahren Upfſindigen ſehr veredelt worden; alle diejenigen aber, welche ſich Dale, di, beſirebt haben, dieſe Veredelung hervorzubringen ge- d im Durh- ſiehen es augenblicklich ein, daß ſich hierin noch ſehr nd, und 1 viel thun laſſe. Beſonders erfordern die Vordervier- ert) iſs, tel, welche, wie ſie gemeinſchaftlich behaupten, ſehr felte Geſiche fehlerhaft geſtaltet ſind, noch eine große Verbeſſe- einlichfeit rung; es iſt aber zu hofſen, daß dieſe nicht lange derhohltes ausbleiben wird, da man, unter den Viehzüchtern fen, ent einen Erforſchungsgeiſt aufkeimen ſieht, welcher in Inpandale einigen Jahren nicht allein dieſem Fehler abhelfen, jidlic vie ſondern auch noch mehrere Mängel entdecken wird, 4 findet di welche dieſe Herren bis jekt noch nicht Willens ſind on Gränze einzugeſiehen. bis zu der- Da. Kenntniſſe von Dingen ſich aber nur allmäh- t Cheviot- lich der Vollkommenheit nähren, ſo läßt es K< nicht ) /]/ erwarten, daß der höchſie Grad der Veredelung, deſ- nd gewiß ſen dieſe Schafrace fähig iſt, auf einmal erlangt wer- ie Wawe en überzo? den fann, ſondern dieſem muß man ſich durch' eine langſame Stufenfolge zu nähern ſuchen, wie es bei Qa allen andern Verbeſſerungen der Fall iſt. Man hat je Dua 48 auf de! fe gezogen vie Oran ſehr viel gewonnen, wenn man Mängel zugiebt, und ſich beſirebt dieſe zu verbeſſern. Die Zucht derjenigen Art"Schafe, welche dem Landwirthe den größten Gewinn abwirft, wird jedes 1er über ſd; „Ze Mahl von ihm verfolgt, ſeine Lage ſey, welche ſie die:= 450: n | wolle; dieſer Zweck kann aber in dieſem Diſtrikte --= 120=- nicht alleitt durch feine Wolle erlangt werden. = Vollkommen gute Bergſchafe müſſen von harter Natur und guter Form ſeyn, und eine Anlage zum ſchnellen Fettwerden beſiken. Dieſe Eigen- ſchaften werden ſie alle Mahl den Viehmäſtern em- pfehlen, welche, wenn ſie die Wahl haben, niemals ein ſich langſam anmäſtendes Thier kaufen, obgleich ſie ſolches um einen weit geringern Preis erſiehen können, als eines, welches die entgegengeſehten Ei- genſchaften beſit. Könnte dieſen zum Verkauf eines Bergſchafes ſo weſentlichen Eigenſchaften noch ein feines Fließ hinzugefügt werden, ſo würde man eine Art von Schafen erhalten, welche ſich am beſien von allen denen, welche wir bis jeßt kennen, für eine bergige Gegend ſchicken würde*). Es läßt ſich zwar eben nicht zweifeln, daß man dieſes durch eine ſorgfältige Answahlerlangen könnte; aller Wahr- ſcheinlichkeit nach ſchicken ſich aber die beſten Jndivi- duein der Cheviot-Schafe, welche von haxter Conſtitu- tion find, und eine Quantität feiner Wolle hervor- *) Es iſt nicht der Werth des Fleiſches, welcher den Ge- winn des Landwirths ausmacht, ſondern der Werth des Flie- ßes, oder vielmehr diejenige Art von Schafen iſt die beſte, welche von einer und derſelben Fläche und in einem gleichen Zeitraume den meiſien Gewinn, durch das Fließ und die Carcaſſe zuſammen gewonnen, abwirft, M 0" D (Oe! veſt) ZG eid! Dy (ir) für au (ee Y (oli "u | eid Ch NN( Iamwen fin 131 ian, Um Ona hen, 13 G( Mom Orbit 7] --- 127-=- Rt werden. bringen, am beſien dazu, um zu dieſer Verbeſſerung dn harter die Grundlage abzugeben.; eine Yalaye Die Art, und Weiſe, wie in dieſen gebirgigen Dieſe Ep Gegenden die Landwirthe ihre Heerden behandeln, näffern ew beſteht darin, daß ſie die Lämmer-, Hämmel- und 1, Wiemalß Zibbent- Jährlinge, alte Schafe und Hämmel vo 1, obgleich einander abſondern, und jedem Haufen eine ſolche 18 erſiehen Weide anweiſen, welche ſich am beſten für ihn past, ſehten Ei: Ein jeder Haufe wird durch einen beſondern Schä- auf eines fer gehütet, welcher verbunden iſt, die ihm überge: wh ein bene Anzahl von Schafen entweder lebendig wiede: järde wan abzuliefern, oder ihren Abgang in den Todtenliſietg )(m beſien gehörig nachzuweiſen. ennen, für Sie bekommen kein anderes Futter, als was ihre "5 läßt ſich Weiden hervorbringen,.„ausgenommen, wenn der durch eine Schnee ſehr hoch liegt, erhalten ſie etwas Heu.=- aller Bahr- Die Schafe läßt man nicht vor dem dritten Jahre en Judivi- fammen, und ſie werden fünftehalbjährig ungefähr y Conſiity- für 13 Schilling das Stück an die Viehmäſter ver- We hervors kauft, welche ſie im nächtien Sommer ſammt den Lämmern fett weiden, und bei dieſer einjährigen 0 Graſung 12 bis 15 Schilling auf das Stück gewit- [cher den Oe. gen. Die Hämmel werden viertehalbjährig für 14 oder 1h des Flie 15 Schilling verkauft, und wenn ſie beinahe zwölf | die beſte, amen glei ieß 40) dit Monate aufs Gras gegangen ſind, werfen ſie einen Gewinn von 10 bis 12 Schillingen ab. Es iſt eine altes und aligemeine Gewohnheit ge- kens 12 3 IEH weſen, die Schafe dieſer Art, nachdem die Lämmer abgeſeßt worden, acht bis zehn Wochen lang zu mel- ken. Die erhaltene Milch wird zu Käſe verbraucht, welcher zu 3 Vence das Pfund verkauft wird. Wenn dieſer 3 oder 4 Jahre gelegen hat, wird er ſehr ſcharf, daher ihn mehrere andrem Käſe von viel beſſerer Qua- lität vorziehn. Die Schafe 2 oder 3 Tage nach dem Abſeken zu melken, iſt eine ſehr nüßzliche Methode; wird dieſes aber acht oder zehn Wochen lang fortgeſeßt, ſo wird es ſehr nachtheilig: die Schafe werden mager dars nach, und ſchlecht vorbereitet, die Beſchwerden des Winters zu ertragen. Den Gewinn, welchen ein acht- - bis zehnwöchentliches Melken eines Schafes abwirft, fann man auf 8 Pence für das Stück rechnen; da- gegen aber verliert ein jedes Stück wenigſtens 1 Schil- ling 6 Pence am Werthe, wie ſolches allgemein durch die angeſehenſien und verſiändigſten Bergwirthe bes ſtätigt wird, bei welchen dieſe Methode jeßt ſehr raſch außer Gebrauch kömmt, und in einigen Jahren wahr- ſcheinlich gänzlich bei Seite geworfen werden wird. Alle Niederungen in Northumberland beſißen eine gemiſchte Art von Schafen, welche aus der Cheviot-, Teeswater» und Lincolnſhirer Race entſianden, und im Allgemeinen eine ſehr ſchwächliche, ſchlecht geformte und nicht nußbare Art von Schafen iſt, obgleich ſie viel beſſer ſind, als diejenigen, welche ſie ehemals hielten, (0 1, 7 ſey vt weicht Auen font Gj) jug [00 don Shia Gei inan ſhaftſ frühen feht ſh Gundo mit den Gnſſhaf hoben, Ein ehh die Werden x KE )" [aſt in) Iotyey Eh | "- | Ww Sihler in" SEE 129 2222538 Nie Lämmer; (465 hielten, und die unter dem Namen Mugs befannt wa- 00 1 mb ren, weil ihnen die Wolle gänzlich in die Augen gewach- ehh ſen war. Einigen übriggebliebenen Schafen dieſer Art, rd. em welche ich geſehen habe, war die Wolle ſo dicht um die ſchr ſcharf Augen berumgewachſen, daß ſie kaum ſo viel ſehen ſerer Quas konnten, ihr Futter aufzuſuchen. Dieſes verwachſene Geſicht wird in Jeßigen Zeiten von jedem erfahrnen Vieh- Ibſeßen zu züchter und Viehmäſter für ein gewiſſes Zeichen eines rd dieſes weichlichen, ſchwächlichen und ſich langſam anmäſien- ſo wird den Thieres gehalten. det dars Seitdem die Diſchley Race in Northumberland erden des Eingang gefunden hat, ſind die Schafe in dieſer Graf- nem aht ſchaft ſehr verbeſſert worden. Sie können jekt in einem 8 abwirft, frühen Alter fett gemacht werden, und dieſer Diſtrikt 0 „hund (KW ncht, 3 deſs wahren entwe ſake un un 1 if, wd EN N Farbe, weichſe ſeht die fen Def waren zu Gefunden| man, 7 ve ſhi "% Des beſchrie ") 6 worden Penn Feibe Felber: . Tu die Die andere Varietät*) dieſer Race, deren Wolle NAwnen ges weich und Baumwollenartigiſt, iſt eine ſehr weich- liche Art von Schafen. Ihre Wolle iſt kurz und nicht olle, wicht dicht, aber frei von einer Bedeckung langer Haare. 1d weich if, Dieſe Schafe verlieren öfters dieſe weichwolligen Fließe drei Mahl während des Winters, oder im Anfange des Frühjahrs, angen Das entweder von ſelbſt, oder ſie reiben ſich die Wolle vom ute henne Leibe**). Dieſem könnte man wohl am Beſten durch hat an der ein ordentliches Scheeren ſtatt des Abrupfens zuvor- n Anfange Fommen, welches leßtere eine barbariſche Gewohnheit wede Sti- iſt, welche die Schafe entkräftet und der Länge der Polle ſatz'Wolle nachtheilig wird. ſen Haar! Die Shetländiſchen Schafe ſind von verſchiedener vem Wach? Farbe.| Die ſilbergraue Wolle wird für die feinſie und that, dant weichſte gehalten, die ſchwarze, weiße und hraune aber m zu verl ſteht dieſer wenig nach. Sie iſi ſämmtlich von der weich- ſien BeſchaFenheit, und zu den feinſien Manufaktur- waren zu gebrauchen z matt hat ſogar dergleichen Wolle Monate alt jen rauhen oy bleiben) gefunden, welche der ſpaniſchen, den Jang ſtreitig pafen abgt macht. Die reite weiße Wolle aber iſt im Allgemeinen auc) dur) die ſchäßbarſie, da ſie zu allen den feinen Waren ges v getrennt:= TE igen, gd*) Jeh halte dieſe Schafe bloß für eine Varietät der vor- ymangelun) her beſchriebenen Dunfaced Race. dieſe Th!*»«) Sollten dieſe Schafe nicht von der Räude befallen vopreözeit worden ſeyn, und ſich daher aus dieſem Grunde die Wolle von (11)11M 5 ' Leibe reiben? a Dey Ueberſ, j'! Di ESSER Si ani wi za;.-=>---- ESSIG SS NS SGI SSR SS ZR ZZ Zh M ZL SS NERZ ZZ LL LL I TT LZ ZZ zz zz zz z=<== urr braucht werden kann, zu welchen Kämmwolle erforder- lich iſc. In der Weichheit und dem Glanze kommt die- ſer Wolle keine andere gleich, und man kann aus den Fellen Pelze von großem Werthe verfertigen. Einige Proben von dieſen hat man ſchon nach China geſchickt. Dieſe Schafe ſind durchgängig von ſehr harter Na- tur und von weit wilderm Temperament, als irgend eine andere mir bekannte Art. Im Winter, und beſonders, wenn der Erdboden mit Schnee bedeckt iſt, freſſen ſie die Seekräuter ſehr begierig, und öfters haben ſie auch bei anhaltendem Schneewetter faſt nichts anders zu freſſen. Die Natur ſcheint ihnen eine vollkommene Kenntniß beigebracht zu haben, zu Folge welcher ſie es genau wiſſen, wenn ſie ſich dieſes Futter anſchaffen können; denn ſobald die Ebbezeit kömmt, ſo laufen die Schafe insSgeſammt dem Meeresufer zu(obgleich ſie mehrere engliſche Meilen von demſelbeu entfernt auf den Hügeln weiden), und bleiben ſo lange dort, bis die heranna- hende Fiuth ſie nöthigt, ihre gewöhnlichen Weidepläke wieder aufzuſuchen. tachdem ich nun die verſchiedenen Racen der Groß- britanniſchen Schafe beſchrieben habe, ſo ſey es mir vergönnt einige Worte über die Irländiſchen Schafe zu ſagen, von weſchen ich eine ziemlich große Anzahl auf dem großen Markte zu Ballinaſloe geſehen habe, „mt jd€ wee (kd, apl ZJ wol vy] bm ju hen Ow a Vicht findet mi) per! We erforder font die INN 048 Den ei nigt a geſchict, harter Ras 3 irgend eine ) beſonders, eſſen ſie die € qu) bei zu freſſen, e Keyntniß e es zenan en Fönnen; die Schafe ſie mehren! den Hügeln je heranna- Veidepläke „4 der Groß ſey es mit y roße Anzäh wſehen hap metin E37 FETEN &s wo mir der Zolleinnehmer verſicherte, daß damals 95200 Stück zum Verkauf ausgeſtellt wären, und daß dieſe Anzahl öfters viel größer ſey. Es thut mir aber leid, bekennen zu müſſen, daß ich nie ſchlechtgeformtere, häßlichere Schafe geſehen habe, als dieſe. Die ſchlechteſten Racen in Großbritannien ſind dieſen weit vorzuziehen. Man könnte beinahe bewogen wer- den zu glauben, daß die Schafzüchter in Irland ſich eben. ſo viele Mühe gegeben hätten, häßliche Schafe zu ziehen, als die Engliſchen angewandt haben, um ſchöne hervorzubringen. Ich weiß nicht, in welcher Rückſicht ich ſie empfehlen könnte; es müßte denn ihrer Größe wegen ſeyn, welche vielleicht manchem altmodiſchen Biehzüchter gefallen möchte, der kein Stück Vieh auf- finden kann, welches ihm groß genug iſt. Ich werde mich bemühen, dieſe Schafe zu beſchreiben, das Urtheil über dieſelben aber meinen Leſern überlaſſen.== Dieſe Schafe haben lange, dicke, krumme und graue Beine. Der Kopf iſt groß, und häßlich mit lan- gen Baumelohren, grauem Geſichte und tiefliegenden Augen. Der Hals iſt lang und liegt tiefer als die Schultern, die Bruſt iſt klein ,- vorn und hinter den Schultern hohl; die Seiten ſind platt, der Rücken iſt ſchmal und wie ein Karpfenrücken geſtaltet; die Hinter- viertel ſind kurz abfallend, und der Schwanz iſt niedrig angeſeßt: kurz, dieſe Schafe ſind gerade das Gegentheil von dem, was ich mir unter einem ſchön geformten mreeEewenz Schafe denke. Es iſt traurig, daß nicht mehr Auf- merkſamkeit auf die Viehzucht in einem Lande, wie Jr- land, verwandt wird, welches ſo reich an ſchöner Gra- ſung iſt.“Wirklich haben auch ſchon der eben erwähnte Herr Frenches und einige andere aufgeklärte Viehzüch- ter auf ihre eigene Gefahr-mit großen Koſten Bullen, Böcke und Hengſte aus England eingeführt. Durch dieſes Kreuzen ſind ſchon ſichtbare Verbeſſerungen in der Viehzucht entſianden. Ich habe auf dem oben erwähn- ten Markt einige Abkömmlinge von den engliſchen Böcken geſehen, und es iſt außerordentlich, in wie weit dieſe die dortigen Landſchafe ſchon übertreffen: Ader ein ſehr großes Hinderniß ſieht dieſen Inſulanern in der Verbeſſerung ihrer Schafzucht im Wege. Daſſelbe Ge- ſeß, welches die Ausfuhr der Schafe nach Frankreich oder nach einem andern Reiche des feſten Landes ver-. bietet, erſtreckt ſeine Rechtskraft auch auf Irland*). Ich halte es für ſehr hart, daß dieſe Unterthanen Sr, *) Dieſes Geſeß iſt aber jeßt, wie ich in Erfahrung ge bracht habe, in Rückſicht Irlands aufgehoben; und da die Landwirthe dieſer Inſel ſich es ſehr angelegen ſeyn laſſen, die Zandwirthſchaft zu verbeſſern, ſo wird von ihnen ſehr viel Vieh in Eugland aufgekauft. Ich war ſelbſt zugegen, als ein Herr aus Irland von dem Herrn Honeyborn zu Diſhley( dem Nef- fen und Nachfolger des berühmten Bakewells) eine große Ane zahl Lämmer, welche ungefähr vier Monat alt waren, das Stück für 3 Lſtel. erfaufte. Der Ueberſ. fat NEN (frn vm) zu führ! u Git jur (m fal We! ſy 1797 ſonde EEE ABD: 206 PA Majeſtät ſich des wohlthätigen Einfluſſes der Verede- ;+ lung ihrer Schafe nicht ohne Gefahr des Unterſchleifes Fh erfreuen können. Als Lord Harcourt Generallieutenant erwähnt von Irland war, wurde er erſucht, die Erlaubniß aus- Viehzlichs zuwirken, daß Böcke aus England nach Irland einge- h Dullet, führt werden könnten, und man wollte ſich von Seiten - Durch Irlands anheiſchig machen, gegen eine zu ſtellende, den en in der drei- oder vierfachen Werth des Bocks betragende erwahn? Sicherheit, denſelben wieder nach vollendeter Sprung» gliſchent zeit nach Englat.o zurückzuführen, oder im Fall er ſter- we weit ben ſollte, ein gehöriges Certifikat hierüber ſammt dem ; Wer Felle und dem Ohrzeichen beizubringen. Aber alles die- ey inder ſes war umſonſt. Um indeſſen zu zeigen, daß der Feh- ſelbe Ge- ler nicht den irländiſchen Viehzüchtern zuzuſchreiben iſi, vanfreich ſondern daß dieſe im Gegentheil es ſich ſehr angelegen des ver. ſeyn laſſen, ihre Viehzucht durch gute Racen von dieſer land*). Inſel zu verbeſſern, und für dieſe Preiſe bezahlen, wel- nen Er, che manchen brittiſchen Viehzüchter zum Murren verlei- Gault ten würden, will ich eine authentiſche Nachweiſung, wie hoch ein Hengſifällen und einige Schafe auf dem Markte |; zu Ballinaſloe in der Grafſchaft Galway in Jrland b?- ib vie zahlt worden ſind, beifügen, wie ſie mir von einem « piel Vieh guten Freunde mitgetheilt worden iſt, welcher ſie vom ; ein Det Herrn Trench, einem begüterten Landbeſißer in der Ge- dem Ne gend von Ballinaſloe, erhalten hat. He Sie wurden nämlich auf einer Auction am 5ten 46 her SERN= winnen. wi ue == 140= October 1770 in kleinen Anzahlen und zwar zu folgen- den Preiſen verkauft, als: 66 Mutterſchafe an verſchiedene ver- Y kauft für.. ro94Lſirl. 5Scill, 5 Pence.| 8 6 UZ SINE AES SE WESSGEESSC LN Bi Rs IE A GIE IL | 5 DUC1ammer 0 R 1 ELIE || y' Ein dreijähriges Y „MT Hensfifüllen, 170== 12== 6x= m! Gs y!| Summa 1646=- 10= 7=- macht „BE Einer dieſer Böcke ward an Herrn deten " 44 Col, Pearſe verkauft für.. 52 Guigneen. bn |] 64 4 Zwei Mutterſchafe an John Bodkin| Nat j'| it: M SE EZ 200. 5| ven [7 j p] Zwei desgleichen an den Baron Roch- vie j.| EMERGE RE NSAS ERG ERN DE GEIE pid, | 3 10) Zwei dergleichen an Col. Pearſe fir 40==| wirde +| 1 Zwei dergleichen an Herrn Blake für 40= Viſiod j'|| Nachdem ich obige Nachweiſung erhalten, hatte ich Wing ' jh.| das Vergnügen Herrn Trench in Jrland zu ſprechen; jd | 10) auch habe ich Gelegenheit gehabt, Herrn Johnſon, den fie 111 Bruder, desjenigen Herrn, welchem das obige Vieh| M gehörte, kennen zu lernen, der mir dies ebenfalls be- fj "4 fiätigte, 443| | y' y| befant | nin Un) dif Di) ) -= I1I41-- WU felgen: | Bitcerter. Abſchwit t. .5 Vetes,; 6 E ic» „me Von den Schweinen. 4. Schweine ſind die vierte Gattung von Haugsthie- ME ren, welche hier erwähnt zu werden verdienen. In 1 mancher Rückſicht ſind ſie zwar widrig, doch aber von bedeutendem Nußen für das Allgemeine und für den Gyiteen, Landwirth ins beſondere. Bei keinem Thiere hat die Natur mehr Oekonomie beobachtet, als bei dieſem; .e denn ihr Magen ſcheint ein Behältniß für alles dag1e- nige abzugeben, was von andern Kreaturen verworfen 30 wird, und was ohne dieſe öfters ganz verloren gehen Kl würde. Sie ſuchen alles dasjenige, was ſonſt in den Miſt getreten werden würde, mühſam hervor, und ver- ſchlingen es mit der größten Begierde. Der Abgang am 4 auf den Feldern, aus den Gärten und den Scheunen iſt ihnen ein feſtliches Mahl. en, 6 Die zahlreichſte Art von Schweinen auf dieſer Jü- 4% ſel iſt diejenige, welche unter dem Namen der yfalls de- Berkſhirer Schweine bekannt iſt, und ſich jeßt beinahe durch ganz England und einige Theile von Schotland verbreitet hat.=- Sie Sägen wennn ue WBR ION SINS KEENE AARETEETETNG ian --- 142= ſind durchgängig von rother Farbe mit ſchivarzen Flecken, haben lange über den Angen herabhangende Ohren, kurze Beine, dünne Knochen und eine gute DiSspoſition zum Fettwerden.=- Das erſtannend hohe Gewicht, bis zu welchem einige von dieſen Schweinet angemäſiet worden ſind, würde ganz und gar unglaudb- lich ſcheinen, wenn es nicht durch ſo unverwerſiche Zeu- gen verbürgt würde.=- Herr Young, in einer ſeiner Reiſen, benachrichtigt uns von einem Schweine in Berkſhire, welches 81 Stein und einige Pfund gewogen hat, und deſſen ich öfters im ſüdlichen England habe erwähnen hören. Vor einiger Zeit aber hat mir ein Cor- reſpondent eine Nachricht von einem außerordentlich großen Schweine, welches in Cheſhire geſchlachtet wurde, mitgetheilt.=- Es ſey mir vergönnt, mich ſeiner eigenen Worte zu bedienen, ,, Montags den 24ſien Ja- „nuar 1774, ſchreibt er, wurde ein Schwein( welches „ Derr Joſeph Lawton in Cheſhire aufgezogen hatte) ge- „ſchlachtet, welches von der Naſe an bis zum Schwanz 1-3 Yard 8 Zoll maß, und 4 Fuß 52 Zoll hoch war. Le- rbendig wog dieſes Schwein 12x Cer. und 10 Pfund; nachdem es aber geſchlachtet und aufgehauen war, + wog es 102 Ctr. 11 Pfund oder 86 Stein 11 Pfund - Avoir du poids.=- Dieſes Schwein wurde von einem „„ Schlächter zu Congleton in Cheſhire, Namens James „ Waſhington, geſchlachtet.“. Es gab eine Art weißer Schweine mit ſehr breiten (aß 1 Hi 700 li) werde ufery Wehe Jena 178 vſl! Y 17107) = 143= Karten über den Augen herunterhangenden Ohren, welche vor aÖhangeade einigen Jahren in vielen Gegenden von Yorkſhire und; )(int aut Lancaſhire ſehr gemein waren. Es waren ſehr platte nend hohe dünne häßliche Schweine mit ſehr langen Beinen; was Chweinen ſie aber am meiſien von allen andern Schweinen unter- v Unglaub: ſchied, waren zwei Glöckchen, den Zitzen eines Kuh-Eu- fliche Zeu- ters nicht unähnlich, welche am Halſe herunterhingen, ner ſeiner nämlich, eins auf jeder Seite deſſelben. Dieſe nicht weine in nußbare Art von Schweinen hat aber jeßt beinahe über- gewogen all, der weit ſchäßbarern Art derſelben, von weicher wir and habe ſo eben gehandelt haben, den Plaßz eingeräumt. van Cor; M j ew Die Chineſiſchen oder ſung, daß dünnknochiges Vieh das dickenochige in der Schnelligkeit des Fettwerdens übertrifft; denn er iſt es, der beobachtet, und über die verſchiedenen Grade der Veredelung wacht, und ſie von Anfang bis zu Ende einer aufmerkſamen Unterſuchung unterwirft: dem Viehmäſter hingegen, welcher ſein Vieh ankauft, iſt es gleichgültig, auf welche Art und nach welchen Grundſäßen es aufgezogen iſt, wenn es ihm nur ſein Futter gut bezahlt. Ein plattes, plum- ves, häßliches Stück Vieh, kann ihm mehr einbringen, als ein hübſches wohlprovortionirtes, weil er erſieres verhältnißmäßig um einen weit geringeren Preis ein- kauft; daher iſt dieſes für ihn, al8 Individuum, von ſehr geringer Bedeutung. Aber ſeinem Baterlande und für das Allgemeine iſt dieſes eine Sache von größerer Wichtigkeit, als man ſonſt durchgängig dafür gehalten hat; denn je mehr Fleiſch und je weniger Knochen durch eine gewiſſe gegebene Fläche Weidegrundes, Rüben, Kohl zc. erzielt werden kann, deſio beſſer, und deſto mehr Menſchen können ernährt werden. pm" werth veſt NO NT] fauſt NC! peg vin hen, id (wd € od] find im in Nich Gtatth (Größe uneſh Mad/ ſhit, weder; Vfuge; Zwe€ hebel von Das Rind- und Hammelfleiſch des dünnknochigen Ne NR zur: Biehes iſt feinfaſeriger, und das Pfund deſſelben wird lahtharf viel theurer verkauft. Dem Conſumenten iſi es mehr jäſter, el: werth, als das von anderm Viehe, weil es mehr und en, welcher beſſeres Fleiſch und weniger Knochen enthält; und verſchiedene nimmt man an, daß die Armen in theuern Zeiten ge- neitte Dayf zwungen ſind, das gröbſte und ſchlechteſie Fleiſch zu iges Vieh kaufen, ſo iſt ihnen dieſes verhältyißmäßig mehr werth, ettwerdens als das von dem dickknochigen Viehe: denn obgleich es ) über die ſehr grobfaſerig iſt, ſo iſt es doch feinfaſeriger, als das ud ſie von von dem andern Viehe, und enthält weit weniger Kno- terſuchung Z ä" Es ERES EIn x Er meh -- 1532=- bemerkten, welches die nußbarſten Thiere jeder Gat- tung waren. Man hatte feinen Begriff von der Nuß- barkeit oder Vorzüglichkeit eines Thieres wenn es nicht groß war. Man konnte die beiden Begriffe, Vor» züglichfeit und Größe nicht von einander unterſcheiden. Man achtete nicht auf das Ebenmaß und Verhältniß, welches die nußbarſien Thiere jeder Gattung ſo weſent- lich'2 10 jr 30 018 49 RD demn | KLZ ' | | | | | | | | | : | | | | | | ' | | | | | | --- 166-- Großbrittannien gewiß im Stande ſeyn würde, noch drei Mahl ſo viel Einwohner zt ernähren als. jekt. Wenn wir aber, ohne dies in einem zu enthuſiaſti- ſchen Lichte zu betrachten, annehmen, daß wir nur noch ein Mahl ſo viel Menſchen, auſtiatt zehn aiſo zwanzig Millionen, ernähren könnten: was würde uns nicht hier für ein Vortheil erwachſen? Daß dieſes nicht einmahl mit der Zeit geſchehen könnte, iſt ſo leicht feinem Zweifel unterworfen. Wenngleich die höchſte Cultur des Ackers und die als die beſten anerkannten Methoden in der Vieh- zucht empfohlen worden ſind, ſo hat man doch in allen den Gegenden der Jnſel, wo die Lage es nur erlaubt nicht weniger Aufmerkſamkeit auf das Wäſſern der Wieſen gerichtet, und ich glaube in mei- ner Behauptung nicht zu weit zu gehen, wenn ich annehme, daß es wenige Gegenden auf der Inſel giebt, welche nicht durch dieſe ſehr nüßliche Methode in einem gewiſſen Grade verbeſſert werden könnten, die aber, wie ich fürchte, bis jekt von ſehr wenigen, beſonder8 in dem nördlichen Theile des Königreichs, verſtanden worden iſt, Mehrere Gegenden können mit einer großen Menge Waſſer und mit dem größten Vor- theile überfluthet werden; denn jeder Bach iſt dazu geſchickt ein daneben liegendes Grundſtück zu bewäſ- ſern, und zwar mehr oder weniger, je nachdem die Lage deſſelben mehr oder weniger abhängig iſt. Ff -/ bernd ſe ih (x -- 167--- würde, no ww; Dieſe Sache iſt vielleicht von größerer Wichtig- jeht, feit wenn ſie genauer unterſucht wird, als man im du Allgenſeinen dafür hält; Deyn iQ Slandes daß ſie bei att zehn alf I""Daupthanbeſſerungen im/ACerhau mig zum Grunde 2010.07 liegt und zu den übrigen die erſie Triebfeder abs iG". giebt. Denn nimmt man an, daß der Dünger in der Landwirthſchaft das primum mobile iſt(welches wenige ableugnen werden), ſo bin ich überzeugt, daß man finden wird, daß das Wäſſern der Wieſen ent- "ute, iſt ſd lors und weder ſchon die Quelle einer größern ſchäßzbaren Menge 1 de Vieh-- von Dunger iſt, oder es doch eher werden kann, als 6 doch irgend etwas anders. Aber wodurch dieſe Methode die Taye> noch weit ſchäßbarer wird, iſt, daß man durch die- eit auf das ſelbe den Dünger aus Materien erhält, welche ohne ube in mi dieſe Vorkehrungen gänzlich verloren gehen würden; , wenn ih denn dieſe reichhaltigen Stoffe, welche eines ſo bewuns- f der Juſl dernwürdigen Eſſekts fähig ſind(wenn das Waſ- he Methode ſer über die Wieſe gelaſſen wird), werden unbemerkt en fönnten, längs den Strömen der See zugefährt, und. verlie- hr wenigen), ren ſich daher in dieſem großen Waſſerbehälter. Königreichs, Dieſes Wäßſern, wenn es gehörig geſchieht, bringt q fönnen mit nicht allein eine außerordentliche Heuärnte hervor,| größten Dor ſondern gewährt auch noch viel Futter. im Frühjahre ach iſt dazu und eine gute Nachmath. Durch dieſes Heu, wenn| > zu bewäh- man es mit Sparſamkeit verfuttert, wird jährlich eine| nachdem di große Quantität Dünger erhalten, den man mit) ig ſſc dem größten Vortheil auf denjenigen Acter fahren m. IÖ8=== Fann, welcher deſſelben am benöthigſten iſt: denn die gewäſſerten Wieſen bedürfen keiner andern Hülfe, als daß man dieſen Proceß ſo oft als es nöthig iſt, wie- derholet, und ſie bezahlen die auf ſie verwandte Ko- ſien und Mühe auf die dankbarſte Weiſe jährlich durch reiche und gewiſſe Heuärnten; und anſtatt das ſie hierdurch ausgeſogen werden ſollten, Werden ſie immer reicher und reicher und ihr Ertrag nimmt ims- mer zu. Es- iſt mir ſehr wohl bekannt, daß man it Sotnerſetſhire auf den gewäſſerten Wieſen 20 Schil- ling auf den Acre für die Frühjahrsweide rechnet; nach dieſer gewinnt man, das Grummet oder die Nachhütung ungerechnet, noch anderthalb bis zwei Tonnen(3360 bis 4480 Pfund) Hen auf dem Acre. Die Art und Weiſe, wie dieſes berechnet wird, iſt folgende: Auf einem Acre können acht Mutterſchafe und eben ſo viel Lämmer ernährt werden, welches, wenn man das Futter auf jedes Paar wöchentlich mit 6 Pence anſchlägt, 4 Schilling beträgt. Nun werden ſie auf vieſen Wieſen fünf Wochen lang gehütet, ehe dieſe zum Heu geſchont werden, welches daher die vdigen 20 Schilling ausmacht, und gewiß ohne das übrige ein anſehnlicher Ertrag iſt. Nber auch in vie- ien andern ſüdlichen und ſüdweſtlichen Grafſchaften wird das Waſſer auf den Wieſen mit eden ſo vielem Vortheile angewandt, als in Somerſetſhire,=“ Zu 0 NO ven Pf (iat0 vy" jeipeh,| Fm ) Nhl Die hij Diſhley hat Herr Bakewell eine anſehnliche Strecke eu als armen, kalten Wieſengrunds auf dieſe Art außeror- ANM 91, Ms dentlich verbeſſert. Er hat verſchiedentlich auf ſeinen 1| ZS 4. e E ſy Wieſen Flecke unbewäſſert liegen laſſen, um die Nüb- e jährlich lichfeit und Wichtigkeit dieſer Verbeſſerung jedermani hſtatt daß hiſtatt daß vor Augen zu legen.== verden fie Beſonders aber hat er ſich auf einem Flecke die Umm ims Mühe genommen, eine Nood in zwanzig gleiche Theile 3 mon in zu theilen, nämlich jede zu zwei Perches. Die Vor-) 0 Cdil- kehrung iſt ſo getroffen, daß er die erſte dieſer Ab-, chnet; theilungen wäſſern, die danebenliegende aber überge- ZJ oder die hen; oder die erſie übergehen und die zweite wäſſern|: bis zwei kann, und ſo fort durch alle zwanzig Abtheilungen.|; vem Act, Dieſe Anordnung giebt die beſten und zuverläſſigſien| wird, iſi Beweiſe, was für ein vortheilhafter Effekt durch das: Wäſſern der Wieſen bewirkt wird. Da Herr Bake-; hafe und well ſo gütig iſt, dieſen Verſuch einem jeden vorzu- 8, weht zeigen, ſo kann ich nicht umhin, dafür zu halten, daß: tlih mit| es der Muße eines jeden Wißbegierigen, und derje-| in werden nigen, welche Zeit hierzu haben, gewiß würdig iſt,| hütet,> Wenn EI IEEE CEANMNHSTENGCHCCTNNNNEEIEER KEN EIT GEEIG Se igften Feinfafe ) glau!: ; RN OOTC 00 Gattung daß die age zum vem le 4 ); ſchwer: Gewichts- Tabelle zur Vergleichung des 1705 Engliſchen Gewichts mit dem Ber- (8 liner Gewicht, , ZI bach dem Avoir du Poids Gewicht, von welchem 100 Pfund= 96,81 Pfund Berliner ſind, ver- ße, gleichen ſich. ] Berliner Gewicht. Hundert: Pfund.| Loth, theichen Loths 5 Pfund Engliſh mit,..-- 7 75 5.67 7; DE IDEE-- I5 453 -- 1 2 E.. 30 093 a= u +. * .* T: 2 I 3 2 5 ZA 8 HG 2 3 (22:- M SII 3427 1 92 5 7- ZEE ENGE 4 6 IO IEEE 9 201 00 Ein Engliſcher Centner iſt gleich 112 Pfund Engl. oder 108 Pfd. 13755 Loth. Berliner Gewicht. un IV ux KSE TEN LN WEGE BED ORI 020+. u.- M- GE TIHEGZZSSEEZESERR SET IEEE eS anm s NS BER 7 GA EEN* HE 5 RS SET EN TIERE R wc.. WE CHEER zn A << M6 Berliner Gewicht. | Hundert- Pfund.| Loth. EDER , Loth8, BEe=a2e0 I Stone(14 Pfd.*)) vergleicht NCHENNE 2 2 4 III T3 17 71 2 Stone vergleichen ſich mit. 27 2 42 3-- ZEIETE 3 40 217 EI 4 2 7 2 2& 54 6 84 Nu ME AUE EE 058) 00 020.408 TO'<.2 7 Zu Z T35 I7 9 20:2 7 7 2. 271 2 18 39 7- 2.7 3 406| 19| 27 403-7 7 GE AZEG 26 542 fi 36 50-7 7 Zu 27. 677| 21 44 I UR 02 0 wi 1 1359 1 10 1 88 *) Der Stone(Stein), nach welchem man in England das Fleiſch verkauft, iſt nicht überall gleich. In London z. B. rechnet man nach Steinen zu 8 Pfund, im übrigen England aber nach vierzehnpfündigen Steinen, ausgenommen in den mittelländiſchen Grafſchaften, wo man auch hin und wieder nach Score(Zwanzigern), zu 20 Pfund rechnet, Nah ins Obe 10778 2 ("eG == BBD= M ie Da in gegenwärtigem Werke des Engliſchen Acker- DUM maßes öfters Erwähnung geſchieht, ſo glaube ich, wird 083 es nicht überflüſſig ſeyn, die Eintheilung und Verglei- 8 489 von der Diſhley Race. Fig. 2- Ein Schafbock von der South-Down Race. Taf. V1. Fig. 1. Ein Schafbock von der Norfolker Race. Fig. 2. Ein Schafbock von der Haide Race. Taf. VI. Fig. t-. Ein Schafbock von der Cheviot Race. Fig. 2-« Eine Zibbe von der Cheviot Race. ') *) Dieſer von dem Herrn Watkinſon zu Woodhouſe bei Loughborough in der Grafſchaft Leiceſter aufge:ogene und ge- mäſtete Stier wurde im Jahre 1800 zu Weihnachten auf dem Markte zu Smithfield zur Schau ausgeſieüt und verkauft. Er wog ausgeſchlachtet 165 Stone 7 Pfund(der Stone zu 8 Pfund gerechnet), welches, nach Berliner Gewicht gerechnet, zu Folge der obigen Tabelle, 1284 Pfund 223 Loth beträgt. €Z> "52€ In, " Divan EF Hl eur Wwellſchen vet Seite 41 Zeile 2 vonunten, lies: Londsdale ſtatt: Lands dale. Is=",49= I der Anmerf.l. Gris ehigen Ratz 49 vf.[, Grisley zu Sallop, ſtatt 7 Jallop, Chillingham.% e. Graſſhaf-- 99= 3 der Anmerf. 4. im Jahre 1779. zu Dar- x Grafſchaft: 559 lington geſchlachtet wurde, ſt, im erlandbeſind-: 67 Jahre 1779 geſchlachtet wurde. en Rindvieh, ENGE ZE ben l, Di: T 2 3 von oben l, Diſhley Race, ſt, Diſchley bod voy"Ww Race. > 129.= II v. 0.[,-ebenfalls Diſhley ſt. Diſchley. South-> 129= 2 der Anmerk, l. Tweedfluſſes ſt, Tees. fluſſes, vfolfer Rat. I.= 861.1: Fifeſbire, 6 Fiſeſhir e: ide Rate. Cheviot Rat eviot Rat, menen v Qoodhopſe M zogene IN 96 achten auf du! d verfauft,€ kane zu 8 Pfa hmet zu 308 N GEISS TE ZETER GERE SG RE TGSSETTTGETRITTTTT IT IEEE NET III 7 SSI TRR IEEE Zi GIF DE IÄÖf DÄ Anweiſung für. dB UW vend er.; Das geſtochene Titelblatt wird hinter den Schmuß- 4 titel gebunden. Tafel 1 gehört zu Seite 33. > iri 7 2 7 4.53. SEE BE) 2- 50. ege E) FE- 60. 4 ZA 257 7 85 2.0. 2...2.22 1144 SN BS ZZ 212 2: S5 Schnut⸗ —:n:·— ··—,——— 9——————————— Coloùr& Grey Controi Chart Blue Cyan Green Vellow Hed Magenta White— Grey 1(Soew 2 Grey3 Grey 4 Black