1 3 5 7 A 5 | Statiſtiſch-topographiſche („ZIE Re Ore ib un der KE IAIN IE j.„*;„BV: Mark Brandenburg, Statiſtiker, Geſchäftsmänner, beſonders für Kameraliſten, Von F. W, A, Bratrings, ETIENNE SET TTT TTT EN NIN Mi[90(MEN Erh zd Ze of. F Da. ok er A end WE ILE 5 Gwab ae) Eze ter.(War der Marten berg' dar helow. Gericht+A Zad 4 L.- 5 Er DEA: GE AP ZSE RI Vettad/ ) zuwendorf 1 SZ- 5 j CE 27(DALERS EA SUSA N D-(Zs E78 2E ehe< Aebs BIBLIOTHER D-KONTGLICHEN ACADYMIE DYS KN" X? NI ji) ID ch: 3„eee Erſter Band. Die allgemeine Einleifung zur Kurmark, die Altmark und Prigniß enthaltend. Mit Königl. Preuß. und Churfürſtl. Brandenburgiſchem allergnädigſten Privilegio. Berlin, 1804 Bin Frie iM Manunr nr. Privilegium, / Nuri bei Seiner Königl. Majeſtät von Preußen, Unſerm Allergnadigſten Herrn, der Buch- händler Friedrich Maurer. allhier angezeigt hat, daß er nachbenannte Schrift: Statiſtiſch- topographiſche'Beſchreibung der geſammten Mark Branden- burg, von F. W, A. Büatring, in Verlag genommen habe, und dazu eines ausſchließenden Privilegii zu ungekränkter Erhaltung ſeines Eigenthums, und zur Deckung, wegen der darauf gewandten" beträchtlichen Koſten, be- dürfe: Als haben Seine Königl. Majeſtät dieſem allerunterthänigſten Geſuch in Gnaden ſtatt ge- geben, und erfheilen hiemit dem Buchhändler Friedrich Maurey allhier das gebetene Privile- gium, dergeſtalt und alſo;„daß außer ihm und ſeinen Erben innerhalb Zwanzig Jahren vom Dato dieſes Privilegii an gerechnet, niemand bei Einhundert Dukaten Strafe, wovon die eine Hälfte dem Fisfo, die andere Hälfte aber dem Jmpekranten und ſeinen Erben zu entrichten iſt, berechtigt ſeyn ſoll, vorgedachtes Buch weder ganz, noch zum Theil, noch auch nur Aus- zugsweiſe, oder unter einem andern Titel verfaßt, in den Preußiſchen Staaten nach? zudrucfen, oder die außerhalb derſelben in einer der vorbenannten Arten nachgedruckten Exem- plare einzuführen, und heimlich oder öffentlich zu verfaufen. Seine Königliche Majeſtät wollen auch den Buchhändler Friedrich Maurer,und deſſen Erben bei dieſem Privilegio die er- wähnten Zwanzig Jahre hindurch, gegen jedermänns Eingriffe, ſchüßen, wogegen aber auch derſeibe und deſſen Erben, bei Verluſt des Privilegii, ſchuldig ſeyn ſollen, n'h4t nur overwähntes Buch üm einen billigen Preis zu-verkaufen; ſondern auch von demſelben jekt und bei künftigen a2 neuen Auflagen zwei Exemplarien an das Königl. Lehns- Archiv, und außerdem die gewöhnlichen Exemplarien an die Königl. Bibliothek abzuliefern. Urkundlich unter dem größeren Lehns-Siegel. Gegeben Berlin, den 10, April 1802. (L. 8.) Königl, Preuß. und Churfürſtl. Brandenburgiſches Lehns- Departement, M0. 50.7 0.0.8 Ei, Werk dieſer Art bedarf keiner weitläuftigen Vorrede, und am wenigſten einer Apo» logie. Ich hatte bei der Augarbeitung deſſelben eine doppelte Abſichtz die erſte, dem Geſchäftsmanne, der in ſeinem Wirkungsfreiſe wirklich nußen will, ein leitendes Handbuch über das Jnnere der Mark Brandenburg zu liefern; die zweite, dem Bürger und Staats- einwohner ſein Vaterland, durch ein getreues Gemälde von der Verfaſſung deſſelben, werch und theuer zu machen. Ob ich dieſe Abſicht zu erreichen richtig oder fehl ging, mö- gen Kenner, aber auc< nur dieſe=, beurtheilen. Die zuverläßigſten Quellen, Staatspa- piere, Aktenſtüe und andere offizielle Nachrichten von den verſchiedenen Departements und Finanzbehörden liegen überall den gelieferten Angaben zum Grunde. Nur dann, wenn öffentliche Papiere mir Li, ehedem Seehof, einem dem Hrn. Großkanzler v. GoldbeFX gehörigen Rit-| j vb, Aus Bielefeld8hof, einem v. Goldbeckſchen Lehnhofe, zwiſchen der Pfarre und Neu-- Goldbeck. tergute an der Elve, nebſt einigen Einliegerwohnungen.'| c. Aus einem großen Bauerhofe. I. Nieder-Wendemark, dazu gehören Vorrede. VII 2) Die Kirche, die'v..Jagowiſche Patronatpfarre,Käſterwohnung, Pfarrwittwenhaus. 2); Der. Engelſche: Freihof,“ welcher. aus zwei, ehedem denen v. Wulſch gehörigen Nittergü- kern. beſteht, und noch einen AFerhof und 3 Büdnerſiellen beſigt. 3) Fünf große Bauerhsfe. 4. Eine Windmühle, nebſt 3 Hufe Ritteracker, zum v. Ganſaugeſchen Gute in Schönberg gehörig. 5- Ein fleines v- Jagowiſches Afterlehn, 3 Käthner- und 3 R 4 HdR 2 p 008 UI. Paris- Wendemark enthält z) das Rittergut des Hrn. Deichhauptm. v. Grävenis, nebſt einem Bauerhofeß der vont Gute bewirthſchaftet wird, einem Koſſätenhofe, dem Zagenwerder in der Elbe,(mit einem Hol;wärterhauſe) einer Büdnerſtelle und 11 Einliegerwohnunget. 2) einen Bauerhof, zum Schülzeſchen Gute in Lichterfelde gehörig. 3) Engels alten Hof, nebſt 4 Einliegerwohnungen. IV. Vorwerk-Wendemark umfaßt 2) Den ECinhof,. einen Freihof.des Joachim Fal>, ehedem der Freiherrn v. Puttlik. 2) Eigen Freihof des s. Johann-Fa'>, zu dem aber auch fontribyabler AFer gehört. 3). Zwei große Bauerhöfe, und. 6 Einliegerwohnungen. Alle dieſe einzelnen Höfe mußten als beſondere Beſißungen; welche ſelbſt auf Karten Namen haben, in der Topographie in ihren, Kreiſen aufgeführt werden, ungeachtet die Kammertabellen darauf keine» Rückſicht nehmen. ke "Bei dem platten Lande iſt das Jahr 13913, doch mit Ausnahme der Prignis' und Neuwark, wo ich das Jahr 1800 wählen mußte, als Normaljahr angenommen. Meinem erſten Plane nach, wollte'ich noch zwei Notizen, den Zolldiſtrift und die Ausſaat eines jeden Orts angeben,. allein erſtere hätte der Verleger, und mit ihm das Publifum, einem Privarbeſißer zu heuer bezahlen müſſen, und leßtere ſchien mir in den jeßigen Produkten- tabellen nicht glaubwürdig genug; ich mußte es daher bei der Angabe der Hufen be- venden laſſen. Die erſte Zahl in der Hufenrubrik zeigt jedesmal die Fontribuablen oder VIII Vorrede. kataſtrieten und die zweite die ritterfreien Hufen an. Die von Oesfeldiſchen und Soß- manniſchen Karten, vorzüglich die großen Karten von der Prigniß, Mittel- und Ufermark und die Güſſefeldiſche von der Altmark können, mit Nußen, bei dem Buche gebraucht wer. den, indem ich ſie überall gehörig verglichen und zum Grunde gelegt habe, Meinen Gönnern und allen verdienſtvollen Männern, die mein Unternehmen zu unter- ſtüßen die Güte gehabt haben, ſtatte ich hiermit öffentlich meinen verbindlichſten Dank ab. Zuleßt noch ein Wort über die unvorhergeſehene ſtarke Bogenzahl des Buches. Da die Stärke eines Werkes von dieſem Umfange, bei der großen Menge und Man- nigfaltigkeit der Materialien, Akten und Tabellen, woraus die einzelnen Notizen. entnom- men werden müſſen, durchays nicht genau« überſchlagen und berechnet werden kann, ehe eine gewiſſe Anzahl von Bogen gedruckt iſtz ſo. hat der Verfaſſer und mithin noch weni- ger der Verleger vorher ſehen können, daß das Buch, wofür man drei Alphabet, als die höchſte Bogenzahl angenommen hatte, nor: zweimal ſo ſtark. werden würde. Das platte Land allein wird über 2 Alphabet wegnehmen, und die ſtrenge Oekonomie des Drucks kann hinlänglich beweiſen, daß es nicht auf unnöthige Vermehrung der Bogenzahl ange- ſehen war. Aus dieſem Grunde wird das Publifum es ſehr billig, und dem äußerſt müh» ſamen und Foſtſpieligen Drucke ſehr angemeſſen: finden, wenn der Verleger, um bei dem großen Koſtenaufwande nur einigermaßen gedeckt zu ſeyn, auf die Fortſeßung eine neue Pränumeration eröffnet. Von der patriotiſchen Theilnahme und Unterſtüßung der Zeitge- noſſen wird es alſo abhängen, ob und wann dieſes Vaterlandswerk, das beinahe völlig ausgearbeitet da liegt, beendigt werden- kann. Berlin, den 1. Januar 1804» Der Verfaſſer. IX Pränumerantenverzeichnis. Kollegia, Kämmereien und Bibliotheken. Hr. Kaufmann Alberti in Berlin 2 Exempl, D'== v. Alopä us, Ruſſjiſc< Kaiſerl.- Gey. ie Königl. Kurmärkiſche"Kammer in- ſandter in Berlin- z/ BR Berlin-"; 2 Exempl,-.. Domdechant Graf v, Alvensleben Die Kurmärkiſc Be] Das Stadigericht zu Berlin.: 2= 3, Die Rathskämmerei in Cremmen- 2-.* Der. Magiſtrac in Spandau 4 ie==- Oberamtmann Baath in Sachſendorf 1== Die Rathskämmerei in Templin“- 4:=== KammeraſſeſſorBärenſprungin Berlin x= Die Rathskämm. in Neuſtadt- Eberswalde 1=--“ vy. Banhet in Germendorf.- 317" mmm Der Magiſtrat in Strasburg/ 2,== Inſpektor Bauer in Zoſſen- ue inn Der Magiſtrat in Arenswalde- EI-- Kalkulator Baumbach in Berlin I= Der Magiſtrat in Schievelbein- EE Lane--- Bayer, Gutsbeſizer auf Hohenwalde 3== Die Rathskämmerei in Wuſterhauſen a.d.D, 2==- Poſtſekretär Behm in Kaliſch| ie Die Rathekämmerei in Nauen 2. er-- Regier. Regiſtrator Behm in Cüſtrin 3= Der Magiſtrat zu Neu /Ruppin- 1=-=-“ Juſtizamtmann Behrends in Rheins- Der Magiſtrat zu Königsberg, in der Neu- berg j:- M0 ZU x map 34 Z 4 E*= Geheimer Krieges- und Domänenrath Der Magiſtrat in Cüſtrir H 1 Berends in Berlin- IFA Der Magiſtrat in Neudamm“- LEERE=- Obriſtlieutenant v. Berg in Mitten- Der Magiſtrat in Mittenwalde- 1= walde 8:; 1 VE j-- Senator Berg in Soldin- 2= I A,== Juſtizamtmann Betiß in Salzwedd 1= Hr. Bürgermeiſter Aber neth y in Lands-== Bürgermeiſter-und Stadtrichter B e- berg a. d. W.;: 1= nie in Landsberg a. d. W.- 1 va== w | „m | -=- Prediger Bertuh in Cüſtrin b = Kaufmann Achilles in Werben | Hr. Amtmann Bet in Wendemark und Lichterfelde |=- Baron v. Blomberg in vu IS=- Kaufmann Bluhm in Werben 38-=- Oberamtmann Bökel in Tauche 41-1== Oberamtmann Bohm in Cöüſtrin -- Ed EE V: Bonin in Star- || gardt 7- | i -“ Kammerherr v. 0 5 Ritkter des Stadt und Diöscös SEEG?c. in der Reumark == Landſtalhmeiſter v. SEHEN auf dem Landgeſtüt Lindenau e = Buchhändler Braun in Berlin = v. Bredow in VPeſjin: = v. Bredow in Stechow: ="Domherr v. Bredow in Carpzow 4)|== v. Bredow in Markau- 4= Rittmeiſter v.*Brieſt in Nennhauſen |=- Stadtdirektor Brive in Berlin (| 4=- v. Bröfſig>e, Gutgbeſizer in Ketzür |||-- Inſpektor und Oberpred. Brohm zu ||-x Seehauſen-- ||=“ Reichsgraf Moritz-v. Brühl, Königl. (4 Obriſt und General- ChauſJee- Bau- | Intendant in Berlin |= Krieges- und'Domanenrath ZU OIN | in Cuüſtrin! |-= Amtmänn Buchholz in Gieſendorf |'= Zeughauptmann Buddee in Berlin ="Kammerdirektor Büſching in Berlin |= Amtmann Büttner in Cüſtrin |-“ Geh. Krieges- und Domänenrath | v. Buggenhagen in Cüſtrin == Kgufmann Bur Acciſeinſpektoy Cabanijs in Bran- denburg- N; = Geh. Ober-Fin.Ratch v. Beyer in Berlin |' St.“ Johanniterordens, Erbherr der' Xx Pränumerantenverzeichnis, 1 Exempl. 1 1 „m"0 vb wm wi it Ww wi al balt bal al dad 1 --=Kainmerrach Buchholz in AMEN 1 1 2 1 ||= Oberamtmann Bütow in Alt-Ruppin 2 3 Hr. Major v. Catbe in Dramburg -=- Zollinſpektor Carius in Berlin I == Kammergerichtsrath 1c. Graf NE mer in Berlin: 1 = Krieges- HAN EE AE WERU IN DEERE 1 in Königs- Wuſterhauſen: = Hauptmann v. Crana< auf Craatzen = Buchhändler Creutz in Magdeburg == Juſtizrath Cumwow in Stendal D. ==. D aum, Bankier in Zoſſen- = Sekretär Dei =--Poſimeiſter v..Drygalsky in Schla? we;;; I E; 7 = Kaufmann Ebel in Werben- 2 = Bürgermeiſter Ehrenberg in Zehden 1 = Juſtizrath Eichholz in Friedeberg 1 -=- Landesdirektor v- Eichſtädt M Damm "m vm mmm 5 u R u bei Prenzlau/ 1 = Hauptmann v. Eichſtädt in Daten, walde--/ t = Adminiſtrator Einbe> in Lüpte 1 = Krieges- und Domänenrath v- Em- pic< in Guten-Pahren-| = Hauptmann v. Erman in Stargardt 1 F. -=- Freiſaſſe, Joh. Diet. Falde in Wen- demar?-; T -- Freijaſſe Joh. Joae doſerb 1 = Bürgermeiſter Fiſmmann in Som-/- merfeld--- = Kaſſirer Fleſſer in Cüſtrin- == Kaſſirer Förſter in Bremen-, == Major v. Fo> auf Stü>en- == Lehnſchulze Foge in Merz- „== Major v- FranFe in Berlin won Ww ow ki bal ELT 3 Exempl+ ] 1 4 17 Pränumerantenverzeichnis, IX Hr Oberinſpektor Franz in Stettin 2 Eyempl- Hr. Bürgermeiſt. und Stadtrichter Hoff- -=- Amtmann Fun> in Jahnsfelde 20 0= mann in Berlinchen!: 1 Exempl, '== Rektor Homberg in Wittſto> 1= I 4“+. -=- Prediger Gähde in Eichſtädt 1=. --- Oberkonſiſtoriälrath Gedi>e in Berlin t==- Juſtizdirektor Janinsky in Wittſto> x== == Senat. Geiſeler in Landsberg a.d.W, DEES=- Kriegs- und Domsnenrath Juger- == Oberkonſiſtorialſekretär Geiſeler in“ Mon Stein 4 SRE Berlin-/; Z60E= Bandrath v- Ihenplit auf Gr. = v. Germaxr auf Stolzenfelde EEE CEE Bähniß-;; lr= == Proviantmeiſter Gerwien in Verlin t=== Rendant Fung in Berlin» 17 -=- Fieuten. 9. Geuder ju-Berlin 1== -- Acciſeinſpekt, Götſc< mann in Bran- R denburg-:- 1224" == Hauptmann v. d. Golz-in Berlin Li 05 2s=-=“-Prediger Kaapke in Dramburg 1."ei == Freiherr v. d. Golz auf Carwitß 1=== Inſpektor Kannengießer in Werben 1= == Oberamtmann Gottgetreu in Wal-== Landrath v. Karſtedt zu Stift Hei- tersdorf-:: 1= ligengrabe;: I== Frau v. Gräveniß auf Frehne=== Buchhändler Keil in Magdeburg Il= v Hr. Deichhauptmann v. Grevenit auf== Bürgermeiſter Kiniß auf Glambe&. 1== Paris- Wendemark- nN AUER?= Bürgermeiſter Kiſtma her zu Kö- = Pietz v. d. Gröben auf Baudach Bn nigsberg in der Neumark- 1= -- Senator Grünwald in Reppen 1. ams= Hauptmann v. Kleiſt in Stargardt I= -- Juſtizbürgermeiſter ZEUG: 7 in== Major v. Kleiſt in Berlin- 1== Bahn- Il-=-=- Hofrichter und Bürgermeiſter Klör -=- Inſpekior Guik(en ih in Berlin ER IETER in Nörenberg; E- -- Zolknjpekt- Güttic<) in Brandenburg 3== v. d. Kneſebe> auf Langenapel 162: I I = v. d. Kneſebe> auf Tylſen- I H.|= Bürgermeiſter Köhler in Cottbus I-=- -- Ordensrath König in Berlin I = Amtmann Kranz in Gr. Cammin I = Oberamtmann Krauſe in Trebatſch I == Krieges- und DIN EDE Krauſe = Acciſeinfpekt. Hahn in Brandenburg 1= =- Apothek. Hannäus in Strausberg == Krieges- und Steuerrath ZIBDRE 1 QU in Cüſtrin:; l ; Gb 2607 in Berlin: V4S= = Amtmann Haupt in Löwenberg AINKER=- Juſtizkommiſſar. dib deut in Cottbus 1== =-- Oberkonſiſtorialrath He>er in Berlin 2=„> Dberamtmann Kriele in Neudamm x= =- Stadtdirektor Henſel in Soldin 1o--- Doktor Kruggmann in Cüſtrin IEE, = Juſtizrath Henneberg in Lands-= Krieges- und Domänenrath Küſter berg a. d?'W.: B En in Königs- Wuſterhauſen eM BALI SEI =- Stadtſekretär Hering in Demmin 1--' =-- Kriegsrath Hermes in Berlin I==" Lg. == Kaufmann Joh. Friedr. Herrmes aus der Altmark- 1=== Juſtizkommiſſarius Laddel ik Lands- -=-“ Hieronimus, Herzogl. Rath und berg-a. d. Warche- I= Kammerkonſulent zu Hildburghauſen I=-=- Geh. Ober- Juſtizrath v. 18 SEDE g == Inſpektor und- Oberpred. Hinden- in Berlin-- 1= berg in Kyritz 2 N) Een== Amtmann Laue in Seegeletz- 1 b 2 XII„ Pränumerantenverzeichnis; Hr. Kammerherr Baron v. Ledebur in Saizwedel ZE 7 =- Oberamtmann Lehſe in Zehden -=- Oberamtmann 206: mann zu Fried- richsaue-- == Buchhändler TIE in Brandenburg = Kammerrach Lembke auf Baß == Obriſtiieurenant v. Lentken in Berlin »- Geheimer Sekretär Leveke in Berlin -- Amtsrath Liebenow zu Draheim =- Buchhändler Linke in Leipzig =- General Landſcen in Werben- = Geh. expedirender Sekretär Moritz in Berlin:- --- Rentmeiſter eg in Königs- Wu- ſterhaujen: -- Hofrentmeiſter Mäcter in Berlin = Oberamtmann Müller in Königs- Wuſterhauſen J8BE:; =- Freijaſſe Müller*in Lichterfelde = Baron Laur v. Münchhofen auf Plaque-*; SHG: « 1 Exempl, 1 ud ei mi zi(7 dd det bad bet Id Int bid. dan bad Ian | Hr. Oberförſter Muscate in Dölit --. Injpektor Mytius in Fehrbellin N. ==Kriegsrath Na gler in Berlin = Kreisſteuereinnehmer N ehſe in Lands- 1 berg a. d. W.: = Bürgermeiſter Nes band in Shduftics -=- Eotterieſckieiär Nicäus in Danzig == Krieges- und Domänenrath 4HM in Cuſtrin = Oberpfarrex Nothnagel in SE O. == Zimmermeiſter Oertel in Berlin P-/ == Senator Paaſch in Soldin- = Syndikus Pah urin Läandsberg a. d.W. = Kammerdirektor Pappritz in Cüſtrin = Krieges- Domänen- und Steuerrath Pappritz in Züllichau: = Generalmajor v. Pajtau- in Schönfließ = Oberamtmann Pfeil in Zehden =- Prediger Sr. Excell. Pfeiffer in Strasburg der Herr Generallieutengant v. Pir< in Stargardt; Hr. Hauptmann v. Pir< in Stargardt = Juſiizkommiſſarius Po4 hammer in Berlin :, FE] FE r Exempl, I= Y I nn I== 1 men, | dE 2 I= 1=. „s-- 1= 1-- I--- 3 muy 1-=-- ie = Graf v. Podewils auf Giſo in-Berlin 1= -- Hauptmann v- Preuß in Berlin = Baron v. Puttlitz auf Puttliz => vy, Puttkammer auf Panſen R. -- Joh. Friedr. Rabe in Brandenburg = Kandidat Rademacher in Fehrbellin == Jauſtizkommiſſgrius Rathmann in Wittſto-;; Sr. Ercellenz der Herr Staatsminiſter Graf v. Neden in Berlin- Hr. Obexrpfarrer Rehfeld in Reppen => Graf Wilhelm) Schleſien v. Reim enbach in ; EJ x 87 I Enn «-. NE nen KRE 3„= I-=- I=... I= ,“ Pränumeranienverzeichnis. XI Hr. Juſpekt. Reicenberg in Grahlow-:- X 1= Berlin-- his- 2.=- == Kammerrath Rhau auf Cunow rt=--“ Juſtizamtmann S Hneider zu Erxleben 1= -=- v: Ribbe>; Gutsbeſizer in Bagow 1.=>= Kämmerer Schönfeld in Reppen 1= =- Polizeybürgermeiſter Kämmerer Ri-=- kandrath v. Schöning auf Morrn 2701.58, Hardi in Cöslin- p 2,== Poſiſekretär Sc;: 1= -=- Oberämtmann Roſe in Spandau I=-=- Inſpektor und Oberpred. SHwarte E = Ritterſchaftsrath v- Rühlein Wittſto& 1= in-Strasburg.-: ENE -- Kammergerichtsr, Rudolphi in Berlin 32=== General v.Scott in Spandow LEE =- RitterſcardimwBrandenburg x=== Amtmann Teh ow zu Diedersdorf I= --“ Kammerpräſident v. Mure lp hs in 4=-- Ober-Konſiſtorialrath und Pree Tel? Cüſtrin-;- Silz ler in Herlin 2 1-- =- Einnehmer Sis in Reppen 1=== Regierungsrath v. ale in Ma- =“ Graf v Schmettow in Berlin 1-- rienwerder: 1= =- Referendarius Shmidt in Berlin 1--== Münzmeihjter 36: in Berlin I= = Ordens- Juſtizrath Sce in== Mühlenbeſizer Thederan in Kunſter- Reppyen--- GRE IMD/-: 1= XIV Pränumerantenverzeichtnis, Hr. Freiherr v. Thümen auf Stängen- hagen“-: 2 => Aktugrius'Tieffenſee in Berlin == Krieges- und Domänenrath Timme in Cüſtrin. N N == Kammerkanzelliſt Töcker Trowitſc< in Cüſtrin V. == Vogel, Geheimer Sekretär und Land- ſchafisbuchhalter in Berlin =- Vogel, Probſt. zu Angermünde W. = Geh. KFriegesrath und Bürgermeiſter Wacenroder in Beilin N = Prediger Wagener in Alten Plathow = Konrektor Weber in Werben -- Juſtizamtmann Wedde in Salzwedel == 9, Wedel auf Beerbaum = Accäiſeinſpekor Wegener in Brandenb. = Kämmerer Weigelt in Landsberg ag. W. I Exempl. I ii in „my„4 ] Hr. Stadtſekretär„Weizmann in Croſſen = Rittmeiſter v. Werde> auf Jarchau = Aftuarius) Wexner zu LöFenit -- Bürgermeiſter Werther in Lands- berg a. d. W.) == Geh. Kriegesrath Wetzel in Berlin =- Bürgermeiſter Win Kriegesgrath Wohlbrü> in Berlin = Kaufmann Wohlers in Nauen =- Profeſſor Wohlers in Berlin =- Landrath v. Wolde> auf. Storkau == v. Wolff auf Alten Klücken- == Kammeraſſeſſor Woy.da in Stettin Jui Ind Ind W id Ind al ind - Hofapotheker Zeidler in -- Landrath:v. Zieten in Wuſtrau = Landrath v- Zinnow in Falkenwalde XV Juhaltsanzeige, TL Die Kurmark Brandenbürg, E rſter Theil: Beſtandtheile des Landes. Erſter Abſchnitt. Das Land ſelbſt. S. 3-29. 2. Kap. Erwerbung und Eintheilung S. 3=5- 2.= Lage und Grenzen S. 6. 3.=- Größe S. 7. 4.-= Natürliche Beſhaſſenheit. S. 8= 29. 1. Oberfläße. 32) In Abſicht auf Erhöhung, Flähen ünd Thäler. S.“ 38. 2) In Ab- fit auf Fruchtbarkeit S. 10.= AdFer- klaſſen S. 32.= Hufen.S. 3Z. IT. Klima. S. 14- 111. Gewäſſer. S.. 15-29. 3. Flüſſe. A. Die Elbe, nebſt ihren Ne- benflüſſen S. 16.=“- B. Die Oder, mit ihren Nebenflüſſen S. 19.=€. Die Havel und ihre Nebenflüſſe S. 20.= "D. Die Spree und ihre Nebenflüſſe. S. 22- 2. Kanäle. S. 23-26. 3. Seen. S. 26-29. 4. Mineraliſche Quellen u. Brunnen. S. 29. Zweiter Abſchnitt. Cinwohner. S. Zo-=-81. 3. Kap. Völkerſhaftlihe Kloſſen. .- Nationateinwohner.'S. 30. und 31. .- Judenſchäft.“"S: 31en, Exi- mirte, wirkliche“ Bürger und Schußz- verwandte.“S. 50. 5. Der Bauetſtand S. 51= 54. Flec>en, Dörfer, Kolonien und Vorwerke S. 51:'= Schulzen, Bauern, Koſſäten, Käthner und Einlieger S. 52.- Ei- genthumsbauern, Fatbauern, Erbunter- ? thämge'S- 53.“= Koloniſten. S. 54-=> 5, Kap. Zahl und Verhältniſſe der Bevölkerung. S. 54=82. 1. Zahl der Wohnungen. S. 55-57- 2. Zahl der MenſFenbau und Konjumtion S- 88.= Gerſtebau und Konjumtion S- 89.= Haferbau und Konſumtion'S. 89-= Erbſen. S- 90.= Linſen und Wien. S. 92:-- Buchwei- zen und“ Hirſe'S. 92.=- KartoFelbau und Konjumtion S.-93.= Uebrige Feldfrüchte, Gartenbau, Obſtkuitur S. 94.= Weinbau S. 95.= Fabrik und Handelsgewächſe: Flachs S. Hanf S. 97.= Krapp- oder Färber- röthe S. 97.= Waid S. 98.- Hop- pfen S. 93.= Tabak S. 99.= Fuk- terkräutier- und Gräferbau; Klee S. 100: Holz und Forſten S. 2101. 2.“Produkte des Thierreichs: Viehzucht S. 105.="Generaltabelle vom VWiehſtande 99.= Z. S. 105,== Pferdezucht S. 106.= Rind- viehzuht S. 208.= Schafzucht S. 110. Schweinezugt S. 2113.(Viehjeuchen S. 114*) Federvich S. 2114= Wild- prett S. 114.= Fitherei S. 215.= Bienenzucht S. 117.-Seidenbgu S.118. Produkte des Mineralreichs: Im allge- meinen S. 119.== Sumpfwiejenerz S-. 120,=- Bernjtein S, 120.-- Torf S. 220.= Steinkohlen S, 121,= Erd- und Steinarcen S,. 221.-= Kalfſiein bei Rüdersvorf S. 122.= Gyps S. 222.= Thonarten S. 1-3,=- Kieſel: arten S.! 123;= Salze S./123.=* Verſteinerungen S. 124. 2. Kap. Fabrikation S. 124= 157. Einleitung .. 124 I. Freie und mechaniſche Künſte S. 126. 11. Die Handwerke S 127.- Handwerker tabelle von den Siädien und vem platten Lande von 1750 bis 21801. S 12g. I11. Manufakturen und Fabriken. S 1530- 156. 2,: 1) in Wolle S-< 2; . 4 130,="Generaltavelle der Woltlarveiter von 1725 an.'S. 132,= Neanufaktu- ren 1800 S. 132.= 2) in Leinen S. 13Z= Garnwebertabei!e von 1725 an und Manufakiuren S. 134.= z) in Seide“ S. 135.=='Manufakturen S. 736.= 4) in Baumwoile-S. 137.= KattundruFereien S. 138.= 5) in Ka/ meel- und Pferdehaaren S. 139.= 6) in Leder S.:539.= 7).in Filz, Ka- ſtor und Stroh. S. 140.= 8) Tape- ten und Wachstuch S. 140.= 9) Pa- pierfavrikatrion. S. 141. O Mineralijcde und„vermiſchte Fabrika tion: 1) in Eijen und Stahl S. 142.-=- 2) in Kupfer S. 145:= 3) in Meſ- ſing S. 145.= 4) in Zinn und Blei S. 146.= 5) in Gold und Silber S, 146.-- 6) Uhrenfabrifation S. 147.= 7) YUebrige metalliſche und vermiſchte Geräthſchaftsfabrikation: Porzellanfa- brik S. 148.= Steingut- Fayence S. 143.= Irdene Tabakspfeifen S. 149. Töpferarbeiten S. 149.-- Glasfabri- kation S. 149.= Spiegelfabrik S. 150.= Farbenfabrifation S. 150.== Pulverfabrik S. 152,-- Juvelier- Bi- jouterie- und lakirte Waaren S. 151. Schiſſbauerei S.- 151.= Säge- und Schneidemäuhlen S- 151. Konjumtibiliengewerbe: Bierbrauerei E. 151.=- Ejjigbrauerei S. 153.= Zuerſiederei oder Raffinerie S. 153,= Deh.fabrikation S. 154.== Graupen S. 154.= Stärke und Puder S. 155. -= Wachsbleichen S. 155.= Seife u. Lichte S 155-=TabafsfabrikationS.155 neele Veberſi“ 4) Kavallerievapflegungsgeld. 5) Hufen- und Gteveljhot. 6) Kitegsmetkorngeld. 7) Na- turalfouragelicferung 2 S- 210.= | Abgaben der Städte: 1) Acciſe S. 211.= 2) | ieſe S. 211.= Z) Servis. 4) Yebrige Ab-/ gaben S- 212. Regierungsverwaltung. NV 5. Käſſen/ und Rehnungsweſen. S. 212. 4: Landſchaftlihe Kollegien S. 214.= Ritrer|haftliche Kreditaſſociation, Kur-/- märkiſche Landfeuer- Sozietät S. 214. 5. Kirchen- und Schulenverwaltung: Geiſt liches Departement, Kurmärkiſches'Kon- ſiſtorium, Amtskir=322« Der Arendſeeiſche Kreis: Einleitung S. 523= 326. 1) Die Stadt Arend;ce S. 26--329. 2) Die Stadt Calbe S. 329 is 332. 3) Die Stadt Bismark S, 332 bis 335. 4) Der Fleken, Gr, Apenburg S. 5335-336. Platte Land S. 337-350. Der Salzwedeliſche Kreis: Einleitung S- 350= 354. 2) Die Stadt Salzwedel S. 554= 359-2) Die Stadt Gardelegen S. 320-- 363 3) Der Fle>en Betzendorf S. S- 363= 365. Plattes Land S. 365-392, Zweiter Abſchnitt. Die Prigniß. 1) Benen- nung S. 2791.- 2) Lage und Grenzen. Z) Größe. 4) Zberfläche S. 392. 5) Flüſſe uud Seen. 6) Einwohner S. 393. 7) Produk- 8) Fabrikation S. 402. a) 10) Jujtiz- Kameral x und Polizeiwejen S. 405. 11) Kirchen- und Schulverfaſſung S, 406. 12) Einkünfte und Abgaben S. 407. 313) Eintheilung S. 408. tion S. Z97- Handel S. 404. L. Kap. Der Perlebergiſche Kreis; Einleitung S. 403= 410. 1) Die Stadt Perleberg S, 2. Kap. z1r0=Z14. 2) Die Stadt Wittenberge S. 414== 416. Prattes Land S. 416-429. Der Lenzenſche Kreis; Einleitung S. 429 bis 431. Die Stadt Lenzen S. 431= 433. Plattes Land. S. 434=-439* 3. Zapit. Der Pritzwalkiſche Kreis: Einleitung/ S- 4. Kap. 5- Kap. 6, Kap. 7. Kap, „bis 444- 440= 441. 1) Die St. Prißwalk S. 442 2) Die Stadt Meyenburg S. 444446. 5) Die Stadt Puttliz S. iG -- 448. 4) Der Fledken! Freienſtein S- 448= 449. Plattes Land S: 449-457 Der Wittſto>iſche Kreis; Einleitung S. 457= 459: 1) Die Stadt Wittſto> S-. 459= 462. 2) Der Fle>en Zemlin S. S. 462, Plattes Land S. 463-469. Der Kyritziſche Kreis: Einleitung S.- 469 -=- 471. Die Stadt Kyritz S. 471= 475Z- Plattes Land S. 474=478- Der Havelbergiſche Kreis: Einleitung S. 478-480. Die Stadt Havelberg S. 480 bis 483. Plattes Land S. 483=458- Der Plattenburgiſche Kreis: Einleitung S. 489= 490. Die Stadt Wilsna> S- 492=-492, Plattes Land S, 493 494 Die T. Die Kurmark Brandenburg, Evt ſter 2. b 044 Beſtandtheile des Landes, Erſter Abſchnitr. Dis.„Lan Dd-- ſe 1.6. fi, Erſtes Kapitel, Erwerbung und Eintheilung, Die Kurmark Brandenburg, im nördlichen Theile des Oberſächſiſchen Kreiſes, iſt das Mut- terland des Preußiſchen Staats; ſie iſt die Wiege einer Monarchie, die jeßt einen Flä- Kurntork: von Rürnberg, aus dem Hauſe Hohenzollern, daſſelbe im Jahre 1411, gegen eit Darlehn von 100,000 Ungariſchen Goldgulden, von dem Kaiſer- Sigismund, in Beſis nahm. Er beſaß es pfandweiſe, bis er 1415, nach Erhöhung des Darlehns bis auf 400,000 Goldgulden oder Dufaten, vom Kaiſer nnd Reich, mit Zuſtimmung aller Kur- und Reichsfärſten, damit be- lehnt wurde. Die förmliche Belehnung erfolgte aber erſt am 18ten April 1417, auf dem Reichstage zu Koſtnit.+' Friedrich erhielt, wie geſagt, ein ausgeſogenes und verheertes Land, das in ſeinen alten Grenzen%) etwa 355[] Meilen enthalten ſollte, aber von den Nachbaren an den Grenzen und von dem Adel im Innern ſo gerupft war, daß er kaum zwei Drittheile des Ganzen in Empfang nahm. Mit Muth und Unternehmungsgeiſt forderte er ſein nunmehriges Eigenthum zurück, und erhielt es mit den Waffen in der Hand. Zuerſt entwand er dem aufrühreriſchen Adel eine ganze Anzahl Schlöſſer und dazu gehörige Landſchaften, deren ſie ſich unter ſeinen Vorfahren bemächtigt hatten.. Die Prigniß, welche großentheils in den Händen der Herzoge von Mecklenburg war, erhielt er 1425, durch den zu Perleberg geſchloſſenen Frieden, wieder, und überdies noch Lychen und Himmelpfort in der Ukermark, welches 1442 durch den Vergleich zu Wittſtock beſtätiget wurde. Mit Pommern kam, 1427, wegen der von der Ukermark abgeriſſenen Stücke, zu Neu- ſtadt- Eberswalde ein Friede zu Stande, in welchem Friedrich 1. auch dieſe, bis auf Grei- Fenberg, mit der Kurmark wieder vereinigte. Nun erſt beſaß er die Mark Brandenburg in ih- ren alten Grenzen.: Sein Nachfolger in der Kurwürde, Friedrich Il. vergrößerte feine Beſißungen durch den Anfauf der Herrſchaften Cottbus und Peiß, die aber in der Folge zur Neumark geſchlagen wurden. Die Böhmiſchen Unruhen gaben ihm Beranlaſſung zur Beſißnehmung verſchiedener „Theile der Lauſiß, als der Ländchen Teupitz und Beerwalde, womit er in.dem Gubenſchen. Vergleiche, 1462, von Böhmen belehnt wurde. Zugleich erhielt Friedrich Il. die Anwart- ſchaft auf Beesfow und Storkow. Im Jahre 1478 kam das Haus und Amt Löfeniß, durch den mit den Herzogen von Vorpommern geſchloſſenen Vertrag, für immer zur Ufermark. Kurfürſt Johann erkaufte 1490 die Herrſchaft Zoſſen für 16000 rhein. Gulden von dem Ge- orge von Stein, und erhielt darüber 1493 die lehnsherrliche Beſtätigung der Krone Böhmen. Durch die Grafſchaft oder Herrſchaft Ruppin, welche 1524, nach dem Ableben Wich- manns, des lezten Grafen von Arnſtein, als ein eröffnetes Lehn, der Kur Brandenburg anheim fiel, erweiterte Joachim 1. ſeinen Staat. Die Herrſchaften Beeskow und Storkow, *) Von der Altmark aber war der Strich Landes von"dem jetzigen Herzogthum Magdeburg, an der Altmärkiſc. Die Mit- telmark wird von verſchiedenen Anhöhen durchſtrichen. Die höchſten ſind der Müggelberg, bei dem Müggelſee, unweit Cöpenick, im Teltowiſchen Kreiſe; der Harlungerberg, Märien- oder Kapitelsberg bei Brandenburg, und die Berghöhen längs der Havel, welche die Gegen- den um Pots8dam zu den reizendſten in der Mark machen.*) Zwiſchen Friſac, Rhinow und Rathenow erheben ſich einige Anhöhen, die Stöllenſchen Berge genannt, deren höchſte Spitze- bei Rhinow nnter dem Namen des Fackelberges bekannt iſt. Auch von der nordöſtlichen Seite der Prignitz ſtreichen einige Anhöhen in die Grafſchaft Ruppin hinein. z. B. die Zühlen- ſchen Berge, diegWilkenberge und die Steinberge. Die höchſte Gegend der Mittelmark iſt unſtreitig bei Freienwalde, da dort ſich eine Reihe ziemlich hoher Berge zuſammenkettet, welche mit Holz“ bewachſen ſind, und ſchöne Thäler und Wieſengründe enthalten. Der S und Zechlin, eine faſt ganz öde Sandfläche; die Mittelmark, beſonders. in ihrer Mitte, auf der nördlichen Seife von Berlin und in den Kreiſen an der Sächſiſchen und Magdeburgiſchen Grenze; die Ukermark hingegen nur auf der ſüdlichen und ſüdweſtlichen, an die Mittelmark und Mecklenburg grenzenden Seite. Dieſe Gegenden ſind es vorzüglich, welche mit Holz und Waldung überzogen ſind, aber auch hin und wieder Brennflächen und wahren Flugſand enthalten, Stellen, die duren und Amtsſtädt<- und Rhiengra- *) Vergl. Bekmann Th. 1. S. 952. und Fabris Magazin. Nürnb. 1797. Th. 1. S. 37. wo man von den Veberſhwemmungen der Elbe Nachrichten findet. Von dem Elbdeich- Direktorium am gehörigen Ort ein Mehreres. 587 C Gewäſſer, ben, bei Düſedow die Schildtorf auf, und vereinigt ſich, in der Seggewieſe, unterhalb Oſterburg, mit der Bieſe.=- Die übrigen mit dem Aland, der Bieſe- und Milde in Verbindung ſtehenden Ge- wäſſer z. B. die Beverlake, oder der Seegraben, der Schiffgraben, die Wäſſerung» die Kohſitte, der Balſam, ſämmtlich im Arneburgiſchen und Seehauſenſchen Kreiſe; der Lauſe- bach, die Weterik, der Reinbach, Goldbach und der Augraben im Tangermündeſchen, Salz- wedelſchen und Arendſeeſchen Kreiſe ſind völlig unbedeutende Bäche. Die Zehre entſpringt unter dem Namen Hammey zwiſchen Book und Kleinow im Arendſeeſchen Kreiſe, geht bei dem Dorfe Zehren vorbei- durch den Geeriſchen See, vereinigt ſich an der Lüneburgiſchen Grenze mit dem Schaugraben, und fällt bei Meißkau, im Herzogthum Lüneburg, unter dem Na- men Euge, in die Elbe. Sie iſt weder flöß- noch ſchiffbar.; Die Jeetze oder Jeze entſteht zwiſchen Ferchau und Steimke, im Salzwedelſchen Kreiſe auf der ſogenannten Kohlſtätte, vereinigt ſich bei Beetzendorf mit der Hunte oder Zun- der, trennt die Alt- und Neuſtadt Salzwedel, nimmt in- den Wieſen dieſer Stadt öſtlich die Binde und weſtlich die, von dem Molmfke- oder Wolmke-Bach ſchon vergrößerte,' Dumme auf, ſirömt im Lüneburgiſchen bei Wuſtrow, Lüchow und Danneberg vorbei, und vereinigt ſich bei Hißacker mit der Elbe. Von Salzwedel an iſt ſie ſchiffbar, und machte dieſe Stadt im 13ten und 14ten Jahrhundert zu einem berühmten Handelsort. Der han- ſeatiſche Bund fiel, mit ihm der Handel, und die Jeeße ward nicht mehr geräumt.=- Die Ohre durchſtrömt nur einen Theil der Altmark. Sie entſpringt im Lüneburgiſchen Dorfe Ohrdorf, macht anfänglich die natürliche Grenze der Kurmark, ward bei der Urbarmachung dieſer Gegenden in einem graden Strom durch den Drömling gefährt, nimmt bei Wiegeliß den Mühlenbach auf, fließt auf Neuhaldensleben im Magdeburgiſchen und ſtrömt über Wollmirſtedt und Rogäß in die Elbe. Vom Drömling an iſt ſie zum Transport des Kof- turholzes nach Schönebeck flsß- und ſchiffbar gemacht worden. Folgende kleine Flüſſe fließen durch die Alvenslebenſchen und Schenfiſchen Gerichte und verbit- den ſich mit der Ohre und Aller: die Teuternigt, Wampfe, Spaße, Bilſe, Bever und der Mühlenbach, und ſind ſämmtlich unbedeutend. b. Auf der Oſtzund Nor d-Oſtſeite oder inder Prign iß verbinden ſich mit der Elbe folgende Flüſſe. Die Elde, eigentlich ein. Mecklenburgiſcher Fluß, fommt aus dem Plauerſee, berührt bei dem Dorfe Krieniß zuerſt die Mark Brandenburg, macht alsdann die natürliche Grenze zwiſchen Mecklenburg und der Prigniß, tritt bei Eldenburg hinein, und nimmt die Löckeniß auf, macht darauf wieder die Grenze bis an den Garker See, und fällt bei Dömiß, im Mecklen- burgiſchen, in die Elbe. Die Neue Elde im Herzogthum Mecklenburg gehört nicht hier- her. Die Flöſſerei auf"der Elde iſt wegen der vielen Mühlen ſehr beſchwerlich. Die Lö>eniß entſpringt im Mecklenburgiſchen- tritt bei dem Dorfe Streſow in die Prignis, macht von dort bis an die Silge die natürliche Grenze zwiſchen dem Perlebergiſchen und Lenzenſchen Kreiſe, nimmt bei Lanz den Namens Die Fahrt an, geht bei Lenzen durch den See, und fällt bei See- dorf in einen Arm der Elde. Iſt wegen der vielen Mühlen und Krümmungen nicht ſchiſſbar zu machen. Gewäßer. 19 Die Stepeniß entſteht unweit Meienburg in der Prigniß, fließt, vor Kloſter Stepeniß und Putlißß vor- bei, nimmt die Ddömniß auf, umſließt und durchſtrömt Perleberg und fällt unweit Wittenberge in die Elbe.» Sie war ehedem bis Perleberg ſchiffbar, jekt aber iſt ſie nur fößbar, und zwar von Put- lG.00 4 Die Dömniß entſpringt bei Halenbeck, geht bei Prißwalf vorbei und» vereinigt ſi ch bei dem Dorfe Helle mit der Stepenilz. Die Z kleinen auf dem Perlebergiſchen Felde in die Stepeniß fallenden Bäche Perle, Roſe und Jäßke ſind unbedeutend. Der Karthan entſpringt bei Gark, ein anderer Arm bei Döllen, beide vereinigen ſich bei Grube, nehmen bei Karthan den Namen an und gehen vor Wilsna> vorüber. Bei Wittenberge fällt er in die Ste- peniß. Er iſt weder flöß- noch ſchiffbar. Die Havel fällt zwiſchen Werben und[Huiköbel in die Elbe. Dieſer Fluß bildet im Herzen der Kurmark ein eigenes Flußgebiet, und verdient daher, nebſt ſeinen Nebengewöäſſern, un- ter den Hauptflüſſen zu ſtehen. B. Die Dder, welche in nördlicher Richtung zwiſchen der Kur- und Neumark hin- durch ſtrömt, entfpringt befannklich in Mähren bei dem Dorfe Haslicht, im Olmüßer Kreiſe; durchläuft Schleſien der Länge nach, worin ſie bei Ratibor ſchiffbar wird, berührt bei dem Dorfe Briesdorf, wo der neue Friedrich- Wilhelms- Graben hineinfällt, zuerſt die Kurmarkf, und macht von da an bis an die Pommerſche Grenze, oberhalb Schwedt die natürliche Grenze zwiſchen der, Kurmark und'Neumarf. Bei Küſtrin nimmt ſie auf der Oſtſeite die: Warthe auf. Bei dem Dorfe Güſtebieſe theilt ſie ſich in die Alte und Neue Oder. Die Alte geht bei Wriezen und Oderberg vorbei. Die Neue iſt in den Jahren 1746 bis 1753, bei Urbarmachung des Nieder- Oderbruchs, gegraben, und in ziemlich gerader Richtung bis nach Hohen- Saaten geführt, wo die Alte Oder ſich wieder mit ihr verbindet. Dieſer neue Kanal iſt gegenwärtig der Hauptſtrom, und die eigentliche Oder verſandet mit jedem Jahre mehr, ſo daß ſie bei dürren Jahreszeiten faſt gänzlich austrocknet, und nur im naſſen Frühjahre und Herbſte ſchiffbar iſt. Zur Abfüh- rung des Binnen- Waſſers ſind in dem-Dber- und Nieder-Dderbruch ſechs Hauptgraben oder Kanäle angelegt, welche ſämmtlich bei Wriezen in den Landgraben fallen, dieſer führt das Waſſer darauf über Freienwalde,; durch den Oderbergiſchen See in die Finow, und bei Oderberg in die alte Oder- Aus dem Mittelbruche wird das Binnen- Waſſer ebenfalls durch einige Kanäle abgeführt, und darauf, vermittelſt der alten ſtillen Oder, bei Oderberg, der alten Haupt- Oder überliefert.) Zwiſchen Vierraden und Uchtdorf verläßt die Oder die Märkiſche Grenze und tritt bei Fiddichow, wo ſie ſich mit der Welſe vereinigt, in Pommern ein. Bei der Stadt Garß bildet ſie zwei Hauptſtröme, wovon der weſtliche ihren Namen fortführt, der öſtliche aber die große Regeliß heißt und in den Dammſchen See läuft, mit dieſem in das große *) Ueber die verſchiedenen Kanäle und Abzugsgräben kann iM mich, des beſchränkten Raumes wegen, nicht weitläuftiger auslaſſen, ſondern muß- meine Leſer auf das Borgſtedeſt ſie ſich in mannigfachen Krüm- mungen auf der Grenze zwiſchen dem Zauchiſchen Kreiſe und dem Havellande bis Plaue. Die Stadt Brandenburg wird von ihr umfloßen, und durch einen Arm in die Alt- und Neuſtadt ein- getheilt. Bei Plaue nimmt ſie, in dem Plauer See, den, von der Elbe kommenden Neuen „Friedrichsgraben oder Plauer Kanal auf: Darauf macht ſie von Brieſt att, bis an die Prigniß die natürliche Grenze zwiſchen dem Havellande und"dem Herzogkhum Magdeburg. Auf dieſem, ebenfalls ſehr gefrüimmten Laufe berührt ſie Prikerbe und Nathenow, vereinigt ſich, im Lande Rhinow mit dem Nhin und der Doſſe, tritt in die Prigniß ein, umfließt die Stadt Havelberg, und wird, der Stadt Werben gegenüber, beim Havel-Ort, von der größern Elbe ver- ſchlungen. Die Havel, welche von Fürſtenberg an ſchiffbar iſt, hat ſehr flache Ufer, iſt nicht mit Deichen eingefaßt, und kritt daher ſehr leicht über: ſie durchfließt ſehr viele Seen, hat ſehr große Krümmen und eben daher einen langſamen Gang. Zum intern Handel iſt die Hävel in dev Kurmark der nüßlichſte Fluß. Die zum Havelgebiet gehöriget Nebenflüſſe: Die Spree, als der hierher gehörige Hauptfluß, macht ein eigenes Flußgebiet aus, und muß daher beſonders aufgeführt werden. Die Doſſe entſpringt bei dem Mecklenburgiſchen Dorfe Maſſow, fließt vor Freienſtein vorbei, umſtrömt die Stadt Wittſto>, geht bei dem Dorfe Doſſe vorüber, nach Wuſterhauſeit, nimmt die Flsöth auf, ſeßt bei Reuſtadt und dem Hohenofen verſchiedene Werke in Bewe- gung, vergrößert ſich durch die Aufnahme der Jägelit, tritt, vermittelſt des Bültgrabens, mit dem Rhin in Verbindung, und fällt bei Vehlgaſt in die Havel. Dieſer reißende Fluß iſt von Doſſe an flöß- und von Hohenofen an ſchiffbar, und könnte es noh weiter werden, wenn er gerade geſtochen würde. Die Jägelik entſteht in dem Prignikiſchen Dorfe Schönebeck und theilt ſich ſogleich in zwei Arme,“wel- , in Sachſen, tritt bei dem Zinnaiſchen Amtsdorfe in die Kurmark, fließt vor Zinna vorbei, nach Luckenwalde, nimmt das Gottowſche Fließ auf, treibt zu Gottow den Eiſenhammer, theilt ſich in mehrere Arme, welche ſich am Tyrowdamm wieder vereinigen. Darauf nimmt ſie das, von Treuenbriezen kommende, Niepikfließ auf, theilt ſich bei Saarmund wieder in zwei Arme, wovon der eine die Saare genannt wird. Beide vereinigen ſich bald nachher, und zwiſchen Neuendoxf und Potsdam fällt das'Nuthefließ in die Havel. Alle hier genannte Flüſſe ſind durch viele Kanäle geleitet und abgegraben.. Die Emſter entſteht aus den Seen bei Lehnin, durchgeht mehrere Seen, und fällt bei Klein- Creutz in die Havel: Iſt nur bei hohem Waſſer flößbar.' Die Plane oder Pläne entſpringt bei Rabenſtein, geht bei Reckahn vorbei, und fällt bei Brandenburg in die Havel. Von Göttin ab kann ſie mit Brennholz beflöſſet werden. Die Bukau entſpringt in dem Magdeburgiſchen Städchen Görkfe, fällt bei Brandenburg in die Havel und iſt nicht flößbax. j D. Die Spree hat ihren Urſprung in der Oberlauſiß, zwiſchen den Zittauiſchen Dör-| fern Ebersbach und Gersdorf, tritt bei Breſinchen in den Cottbuſſiſchen Kreis der Neumark, geht bei Cottbus vorbei, ſteht bei Saspow, vermittelſt des Hammerſtroms, eines Arms der Spree, mit der Malx in Verbindung und tritt bei Burg in den Spreewald. Dort ſtrömt ſie vor Lübbenau und Läbben in der Nieder- Lauſiß vorbei, und erreicht bei Schlepzig die Kurmark. Nun theilt ſie ſich in verſchiedene Arme, welche unterhalb Neuendorf einen. Strom ausmachen, der ſich bei Werder, unweit Coſſenblat mit dem Hauptſtrom wieder vereinigt: Von Coſſen- blat an, woſelbſt ſie ſchiffbar wird, geht ſie nach Beeskow, tritt zwiſchen Nenhaus ynd Neubrück in den Werchenſfee, von dem der Friedrich- Wilhelms- Graben nach der Oder abgeleitet iſt, nimmt darauf ihren Lauf nordweſtlich nach Fürſtenwalde. Von dort ſtrömt ſie durch den Hangelsberger Forſt, durch den Müggelſee, bei Cöpnick, wo die ſogenannte Wendiſche Spree hineintritt, durch Berlin, vor Charlottenburg vorbei, nac; Spandow, und vereinigt ſich ") Den Lauf dieſer Flüſſe und der kleinen Bäche dieſer Gegend findet man ausführlicher beſchrieben in mei- ner Beſchreibung der Grafſchaft Ruppin. Berlin 1799. gr. 3. S: 9- 16. Gewäſſer, 27 daſelbſt mi? der Havel. Die Spree hat nicht allein mehr, ſondern auch ein ſchnelleres Waſſer, wie die“Havel; auch ſie durchſtrömt viele Seen,, iſt nicht von Deichen eingeengt, und über- ſchwemmt daher jährlich die Wieſen.“ Die zum Spreegebiet in der Kurmerk gehörigen Nebenflüſſe: Die Notte tſpringt unweit Baruth, in Sachſen, treibt einige Mühlen. im Amte Zoſſen, wird bei-dem Clausdorfſchen See ſchifſbar, geht durch mehrere Seen, bei Zoſſen und Mittenwalde vorbei, erhält dort den Namen Sahne oder Sühne, fließt bei Wuſterhauſen in die Dahme, und fällt bei Cöpenick, ver- mittelſt der Wendiſche Spree, in die Haupt- Spree. Dieſer Fluß dient zum. Transport“ des Gipſes aus den Bergwerken bei Sperenberg. Die Dahme hat ihren Urſprung bei Dahme, in Sachſen, macht die Grenze zwiſchen der Lauſiß und Kur- marf, fann von Stachow an beflöſſet werden, geht bei Buchholz vorbei, durch viele Seen, heißt von der Prieroſchen Mühle an das alte Fließ, und fällt bei Cöpeni> in die Spree. Die Dahme, welche aus dem köthenſchen See, im Amte Krausni> kömmt, fällt unweit Neuendorf in die Spree und iſt fliößbar.| Die Leknil entſpringt im Amte Rüdersdorf bei Kienbaum, hält die Grenze zwiſchen dem Ober-Barnim- ſchen und Lebuſiſchen Kreiſe, durch den Hangelsbergſchen Forſt, und fällt bei Erkner in die Spree. Sie iſt flsßbar.: E. Die Uker iſt der einzige Fluß in der Kurmark, welcher nicht zu den Gebiete größe? rer Flüſſe gehört, ſondern ſich unmittelbar mit dem Meere vereinigt. Sie geht aus dem Ufker- fee, in der Ukermänk, ab, durchfließt in verſchiedenen Armen die Stadt Prenklow, welche ſich aber nachher wieder vereinigen, nimmt verſchiedene kleine Gewäſſer auf, geht auf Paſe- walf und Torgelow zu, vereinigt ſich bei Eggeſin mit der Randow und fällt, bei Ufermünde in-das große Haff. Ehedem war ſie bis Prenzlow ſchiffbar, jeßt nur bis Paſewalk. Zu ihrer Vereinigung mit der Havel und völligen Schiffbarmachung ſind verſchiedentlich Vorſchläge ge- macht, aber nicht ausgeführt, ſo bedeutend auch die Vortheile davon für die Ufermark und Berlin ſeyn würden.*) 2. Kanäle, Die mit große Koſten in der Kurmark angelegten Kanäle ſind es eigentlich, die dent in- nern Handel, Waaren- und Produktentransport weſentlich erleichtern, indem durch ſie theils die Hauptfläſſe verbunden, theils die Wege verkürzt, und dadurch die entfernteſten Provinzen mit Berlin, Stettin und Hamburg in Communication geſeßt find, die bis dahin durch koſtbare Frach- ten ihre Produkte verſenden mußten. Zugleich werden hier die Hauptkanäle gans kurz berührt werden, welche zur Urbarmachung ganzer Bruchgegenden das meiſte beigetragen“ haben- 8) Um das nicht zu wiederholen, was in dem Borgſtedeſem Amthauſe zu Liebenwalde ſeinen Anfang, und gehr. unterhalb Nieder- Finow in die Ar. Ein aus der Havel abgeleiteter Kanal, die Alte Fluth genannt, fährt das Waſſer, zwiſchen der Grafenbrückſchen und Schöpfurthſchen Schleuſe, in die Finow. Die- ſer Kanal ward ſchon 2605 unter dem Kurfürſten Joachim Friedrich angefangen. Man arbeitete daran bis 1620, aber kurz vor ſeiner Vollendung brach der dreißigjährige Krieg aus, und die Unternehmung blieb liegen, bis Friedrich der 11. ihn mit. großen Koſten, in den Jahren 1745 bis 1749 neu anlegen und 1767 erweitern ließ. Der Finowkanal verfürzt die Schiffahrt zwiſchen Stettin und Berlin um die Hälfte,-und erleichtert den Transport der Waaren und beſonders des Salzes ungemein:" Ehedem mußten die Kähne uach Stettin einen Umweg von einigen 20 Meilen durch den Müllroſer Kanal nehmen. Es paſſiren ihn jährlich 4000 Oder- oder Breslanuer Kähne, 16--1700 Schuten, ohne das Flößholz aus Pommern und der Neumark in Anſchlag zu bringen. Der Kanal, welcher ſeit 1951 unter der Direktion der Kurmärkiſchen Kammer ſteht, hat 12,508 Ruthen, oder beinahe 53 Meilen Länge, 4--6 Ruthen Breite, 15 Schleuſen, ohne die beiden dazu gehörigen Ha- velſchleuſen und 1338 Fuß 93x Zoll Gefälle, wenn es am ſtärkſten iſt. Zu. ſeiner Spei- ſung dienen der Werbellin, Pechteich, Nettelgraben, Bukow, Möllen, Ukerſee, Schwärze, Ragöſer und Papenfließ.*) Der Friedrich- Wilhelms- oder Müllroſer Kanal vereinigt die Spree mit der Oder, und geht bei Neubrücf von der Spree ab, vor Müllroſe vorbei, bis Briesfow, wo er durc< den dortigen See in die Oder fällt. Er war ſchon 1558 projektirt, und ward in den Jahren 1662 bis 1668, unter dem Kurfürſten Friedrich Wilhelm, zur Erleichterung des Handels mit der Neumark, Pommern, Schleſien und Polen, angelegt, welcher wohlthätige Zweck auch in ſeinem ganzen Umfange erreicht iſt. Der Kanal iſt 6230 Ruthen 11 Fuß oder 3 deutſche Meilen lang, 5 Ruthen breit, und hat 10 Schleuſen und ein Gefälle von 65 Fuß.: Der Plaueſche Kanal oder neue Friedrichsgraben gehört zwar eigentlich zum Herzog- thum Magdeburg, muß aber des Zuſammenhanges wegen hier mit aufgeführt werden. Er verbindet die Elbe mit der Havel, geht aus dem See bei der Stadt Plaue ab, vor Gen- thin vorbei und tritt, bei Parey in die Elbe. Er ward in den Jahren 17453 bis 1745, zur Abkürzung der Fahrt zwiſchen Berlin und Magdeburg, angelegt, iſt 8655 Ruthen oder 43 Meilen lang, 26 Fuß breit, hat unr 3 Schleuſen und 16x Fuß Gefälle von der Elbe zur Havel. 2 Der =---» *) Die Geſchichte der Anlegung dieſes Kanals S. in von der Hagen Beſchreibung von Neuſtadt Ebers, walde. S, 91= 138. 7 .. Gewäſſer. 25 Der neue Oderkattal iſt oben bei der Oder ſchon berührt. Er ward in den Jahre 1746 bis 1753, theils zur Abkürzung der Odverfahrt, theils zur Urbarmachung des Oderbruchs, auf der neumärkiſchen Seite der Oder durch die hohen.Sandberge zwiſchen Hohen- und Nieder-Wukßen, mit großen Koſten gegraben, und erſtreckt ſich von Güſtebieſe bis Hohen- Saaten, wo er die alte Oder wieder erreicht. Dieſer Kanal, welcher jeßt die neue Oder genannt wird, ward nur 10 Nuthen breit gegraben; er hat ſich aber, durch den ſiarken Zu- fluß des Waſſers mit der Zeit ſo erweitert, daß er dein alten Oderbette faſt alles Waſſer entriſſen hat, und gegenwärtig den Hauptſtrom ausmacht, der allein zur Sciffahrt gebraucht wird, welche dadurch ſehr abgekürzt iſt. Zu gleicher Zeit iſt der andere Zweck, die Ent- wäſſerung des Bruches völlig dadurch erreicht, und dieſe ehedem jährlich überſchwemmte Gegend ſeitdem mit den ſchönſten Etabliſſements beſeßt.; Der Ruppiner Kanal verbindet den Rhin mit der Havel, und nimmt ſeinen Anfang zwi? ſchen Sachſenhauſen und Dranienburg, erſtre>t ſich auf 2 Meilen bis zum Cremmer See, von dieſem durch den Rhingraben, nach dem Büßſee und darauf, vermittelſt des Büßgra- bens(oder Rhinarms) in den großen Ruppiner See. Er ward im Jahre 3787, theils zum Transport der Baumaterialien nach Ruppin, theils und vorzüglich aber um den Torf von Linum nach Berlin und Potsdam ſchaffen zu können, angelegt, und 1788 eröffnet. Dieſer Kanal hat 3 Schleuſen, und iſi für Ruppin von großem Nußen. Der Templiner Kanal in der Ukermark verbindet den Lebauiſchen See mit der Havel, und hat eine Länge von 9425 Rnthen, oder beinahe 43 Meilen. Er geht durch folgende Seen; Läblau, Meli, Lübbe, Fähr- oder Zahrſce, Oberfährſee(das Templiner Müh- lenfließ) den-NRedlinſchen See, Lankeſee, Kl. Lankeſee, Kuhwald, von dort durch die faule Ha- vel in den wirklichen Strom der Havel. Dieſer Kanal dient vorzüglich zum Getreide Transport nach Berlin, iſt im Jahre 1745 angelegt worden hat 5 Schleuſen und veſſortirt von der Kurmärkiſchen Kammer.;: Der Storkowiſche Flöſſerkanal geht aus dem Storkowiſchen See Dolgen ab, die Stadt Storkow, bei der Mühle, durch, woſelbſt das Mühlenfließ hineintritt, geht darauf in den Wolziger See, von dieſem vermittelſt des Plöſſinſchen Fließes nach dem Prieroſchen Schul- zenwaſſer und in die Dahme, und ſo endlich, bei Cöpenick in die Spree. Er ward im Jah- ve 1732 zu graben angefangen, um den Transport des Holzes aus den benachbarten For- ſten nach. Berlin zu erleichtern, und hat in der Hinſicht weſentliche Dienſte- geleiſtet. Der Werbelliner Hanal in der Ufermark, geht aus dem großen Werbellinſee ab, welcher, durch den-Grimnikſee, mit dem Welſefluß in Verbindung ſteht, und daher zum Trans? port der Produkte aus der Ukermark nach Berlin ſehr bequem iſt. Er geht bei der hollän? diſchen Papiermühle vorbei, durch den Grabowſee, in den Pechteich, und aus dieſem, bei Zerpenſchleuſe, zum Finowkanal, hat 2 Schleuſen und bis zum Pechteich 19 Fuß, 6 Zoll Gez fälle. Der Zoll wird der Kurmärkiſchen Kammer berechnet. D 26 Gewäſſer, Zur Urbarmachung der Brücher und Sumpfgegenden ſind ebenfalls mit vielen Koſten Kanäle gezogen, die mit den benachbarten Flüſſen in Verbindung ſtehen, und das Waſſer dahin führen, aber ſelten zur Schiffahrt, ſondern nur zur Flöſſerei tauglich ſind. Hieher gehören die Kanäle und Gräben im Oderbruche; zwiſchen dem Rhin und der Doſſe; im Neuſtädtſchen Bruch; in der Silge, welche mit der Löfeniß in Verbindung ſtehen; im Drömling, welche ihren Abfluß in den großen von Jahrſtedt bis Calförde 1786 gezogenen Hauptkanal der Ohre haben, und endlich die großen Kanäle im Havelländiſchen Luche, welche das Waſſer theils dem Rhin, kheils der Havel zuführen. Der große Hauptkanal, welcher 21,678 Ruthen oder 103 Meilen lang, aber nur 2-- 4 Fuß breit iſt, erſtret ſich von dem Pinnowſchen Damm, un- weit Oranienburg, wo er mit der Havel in Verbindung ſteht, bis nach Nauen, von dort bis Bredikow, woſelbſt der Kleine oder der Frieſackſche Kanal, von 6767 Ruthen Länge, in ge- rader Richtung nach Frieſac> zum Rhin abgeht, durch den Witzfer und Hohen- Nauenſchen See, wo er ſich mit der Havel wieder vereinigt. Mit dieſen Haupt Kanälen ſtehen noch 25 Binnen- graben, welche das Luch in allen Richtungen durchſchneiden. Die Urbarmachung dieſes großen Havelländichen Luchs ward in den Jahren 1718 bis 1724. bewerkſtelliget.*) 5."Se ein- Stehende Gewäſſer hat die Kurmark, wie alle auf der Nordſeite der Elbe liegende Län- der, in großer Menge, vorzüglich die Mittelmark und Ukermark. Dieſe Seen ſind theils wegen ihrer leichten Verbindung zur Flöſſerei, theils der Fiſcherei wegen wichtig. Auf Größe(wie der Müritzſee im Mecklenburgiſchen) kann keiner derſelben Anſprüche machen, wohl aber iſt die An- zahl der fleinen, die man zum Theil mit Recht Pfühle nennt, ſo bedeutend, daß ich die Richtig- keit der Behauptung unſerer Geographen, welche der ganzen Kurmark 679 Seen geben, gar ſehr bezweifele. Seit verſchiedenen Jahren hat aber ihre Anzahl ſehr abgenommen, da viele abgelaſ- ſen, urbar gemacht und ohne fremdes Zuthun ausgetrocfnet ſind. a. Die Altmark iſt in dieſer Hinſicht am ärmſten. Der Arendſee oder Arendſeeiſche See iſt der einzige von Bedeutung, aber auch faſt der merkwürdigſte in der ganzen Kurmark. Er iſt 2170 Morgen 60[-] Ruthen groß**), 20 bis 30 Klafter tief, und friert wegen der "beſtändigen Bewegung der Oberfläche höchſt ſelten zu. Außer einem weſtlich vom Dorfe Schrampe fommenden Bache hat der See keinen Zufluß, und einem kleinen weſtlich nach Zieſſau fließenden Bache keinen Abfluß. Der Spiegel deſſelben erhebt ſich von Jahr zu Jahr, ' vorzüglich an der Seite der Stadt und des Kloſters Arendſee. Es wurden daher verſchie- *) Eine ausführliche Beſchreibung der im Havelländiſchen Luche befindlichen Kanäle und Dämme findet man - in dem Borgſtedeſchen Werke S. 133== 143. 27) 00 wirklichen, 1782 angeſtellten, Vermeſſungen. Wer mehr über die Naturerſcheinungen dieſes merk- würdigen Sees nachleſen will, dem kann iH Silberſcſchen See und die- ſer hängt, vermittelſt eines Baches, mit dem Skolpeſchen oder Kyrißer See, dem Bantikowiſchen und endlich mit der Doſſe bei Wuſterhauſen. zuſammen.= Die Ber- linichenſchen und der Drauſeeer See find nicht ſo bedeutend, wie der große Zechlin, bei dem Flecken gleiches Namens, welcher mit dem ſchwarzen See, dem Zoßken, Bramin, Tießow, dem Gr. und Kl. Prevelow, Dolgow durc) Fließe, mit dem gro- ßen Rheinsberger See in Verbindung ſteht, und alſo dem Rhin Waſſer zuführt. Andere Seen, unweit Zechlin, bei Lohme, Repente und Kl. Zerlang hangen mit den größeren Ge- wäſſern im Herzogthum Melenburg zuſammen. &. Die Mittelmark hat eine große Anzahl Seen. Folgende zeichnen ſich entweder durch ihre Größe aus, oder ſind wegen ihres Zuſammenhangs mit Flüſſen bemerfenswerth. An die oben genannten Zechliner Seen ſchließen ſich der Kagarſee, Dolgow, Schlageborn und der Melitz an, welche ſämmklich mit dem Großen oder Rheinsberger See und dem Grineri>, folglich mit dem Rhin, in Verbindung ſiehen. Daſſelbe gilt von dem Huge- now, Sal, Struvenſee, Vieliß, dem Wug und Gudelackſee, zwiſchen welchen die Stadt Lindow liegt, dem Möllen und Lankerſee; dieſe hangen bei Zippelförde mit dem Rhin zuſammen. Auf der Weſtſeite nimmt er das Waſſer des'Stein- bergs oder Kalkſees, des Tornow, Zermüßel, Muriß und Molc endigt.=- Der nicht unbeträchtlihhe Cremamerſee ſteht, vermittelſt des Ruppiner Kanals mit dem Büßſee und dür dieſen mit dem Rhin in Verbindung.=- Der große Gülpſee, zwiſchen Strodehne und Gülpe, führt das Waſſer des Rhins in die Havel.=- Zm nördlichen Theile der Grafſchaft Ruppin, unweit Mentz ſind die Seen der Gr. und Kl. Stechlin, Nemiß- Teufels- und Rowenſee, welche vermittelſt des D 2 Gewäſſer. Polzowkanals in den, halb zu Meklenburg gehörigen Wentowſfee und durch dieſen, bei Marienthal, mit der Havel in Verbindung treten.=- Im Havellande und Zaucheſchen Kreiſe werden die Seen bei Plaue, Prißerbe, der Breitling, der Trebel, bei Keßin, der Schwielow, bei Baumgartenbrü, und der Wannſee, bei Stolpe, unmittelbar von der Havel durchſtrömt, und ſind zum Theil von beträchtlicher Größe.=- Im Havellande der Hohennauenſche See zwiſchen Hohen- Nauen und Semttilin; die Seen, welche bei Bähniß anfangen, und in einer Strecke von drei Meilen bis Brandenburg fortſtreichen.== Im Zaucheſchen Kreiſe von dem Städtchen Lehnin an, der Lehninſche, Kloſter- Ne ßen- Mohr- und»Rießerſee; dieſe alle hangen durch kleine Ströme mit der Havel zuſammen. Daſſelbe iſt der Fall mit einigen Seen im Niederbarnimſchen Kreiſe z. B. bei Hermsdorf, Tegel, den meiſten in dem Wandelißſchen Forſt, vorzüglich aber bei denen zwiſchen Groß- Schönebe>X und Liebenwalde.=- Jm Teltowiſchen Kreiſe ſtehen die meiſten, die bei dem Städter Beſchreibung des Geſundbrunnens und Bades zu Freienwalde.- Berl. 1795. 8- 5.**) Formey medicin.“Topographie von Verlin S. 39= 5% 22x) Seit einiger Zeit wird das Bad bei Frankfurt an der Oder wieder ziemlich ſtark beſucht. Einwohner, %? 245 Zweiter Abſchnitt. E 440 W02- 06.0 0 05.0 Erſtes Kapitel,; 33 daJufeie vb: Schr acf bl. 4.0.8: SK laIrLen Wenn man die Einwohner der Kurmark, in Abſicht auf"die Verſchiedenheit ihrer ur- ſprünglichen Abkunft, alſo in völferſchaftlicher Hinſicht, eintheilen will, ſo giebt es, wie faſt in den meiſten Preußiſchen Staaten, nicht mehr als drei Klaſſen: Nationaleinwohner, Ju- denſchaft und Franzöſiſche Kolonie, wozu man noh die Wallonen und Böhmen rech- nen kann. Dieſe Einkheilung iſt gewiſſermaßen dadurch von der Regierung ſanctionirkt, daß ſie einer jeden dieſer Klaſſen gewiſſe ausſchließliche Nationalverhältniſſe beigelegt und zugeſtan- den haft. 1T5D14e Nationaleinwohner.; Die ehemaligen Bewohner aller nordſeitigen Elbgegenden waren Slaven oder Wetn- den, und der füdlihen Sachſen und Thüringer. Von dieſen kann man im Allgemeinen den Urſprung der jeßigen National- Brandenburger herleiten. Jh will aber damit nicht be- haupten, daß dieſe Abſtammung ſich rein und unvermiſcht erhalten habe; daß der Altmärker be- ſtimmt von den Sachfen und der Mittelmärker nur von den Slaven abſtamme. Man weiß, wie ſchwer es hält, die Reinheit einzelner Familien mehrere Generationen hindurch zu beweiſen, um wie viel ſchwieriger müßte dieſe Aufgabe in Abſicht einer ganzen Nation werden, wenn man anders eine eigene Schedel- und Kinnbackenlehre nicht dabei zu Hülfe nehmen wollte. Nur ei- nes oberflächlichen Blicks in die ältere Geſchichte des nördlichen Deutſchlands bedarf es, um uns hinlänglich zu überzeugen, daß die wilden Kriege der Sachſen, denen man die Verbreitung der Chriſtusreligion zum moraliſchen Zweck utterlegte, die frugalen und thätigen Slaven theils aufrieben, theils zurückdrängten, ſo daß ein großer Theil dieſer Nation ſich nach den ehe- dem von ihr bewohnten nordöſtlichen Gegenden Curopens zurückzog.' Die Sachſen, welche ſich, unter dem Schuß ihrer Waffen, hier anſiedelten, waren zwar; zahlreich genug, um als Sieger ihre Sprache geltend zu machen, aber doc zu ſchwach um den Volksverluſt völlig zu erſezen. Albrecht 1. fand das Land, im 22ten Jahrhundert, ziemlich öde und menſchenleer, und ſahe ſich daher genöthigt in ſein neuerworbenes Eigenthum große Kolonien von Holländern, Flamändern und RNheinländern hereinzuziehen, welcht vorzüglich die faſt gänzlich verlaſſenen und wieder verwachſenen Niederungen an den Flüſſen ur- Einwohnexy,'Z1 bar machten. Dieſe Fremdlinge vereinigten ſich nach und nach mit den ſchon vorhandenen Landeseingebohrnen.«» . Aus Slaven alſo, Sachſen und den Koloniſten Albrechts 1. entſtand eine Vermiſchung, die den Grund zu der jetzigen einheimiſchen Volksmaſſe in der Mark. Brandenburg legte. Aber nur vom platten Lande kann man dieſes im Allgemeinen behaupten; denn in den Städten iſt der Zufluß der Fremden viel zu groß, die Vermiſchung zu ſichtbär, um noch an Reinheit der Ab- funft denken zu können. nE ! Die neueren Koloniſtenanſiedelungen unter Joachim I1.,„Johann George, unter dem Kurfürſten Friedrich Wilhelm, der im Jahre 1650 die Oldenländer aus dem Bremiſchen in die Altmark zog, Niederländer*), Lütticher, Clever, Schweizer und Pfälzer nach der Mittelmark verſeßte, und Schleſier und Lauſitzer in die Kurmark aufnahm, und vor? vorzüglich unter Friedrichs des Großen, für die Bevölkerung ſeiner Staaten, insbeſondere aber der Kurmark, ſo einflußreichen Regierung, wo ſich faſt aus allen Ländern des deutſchen Reichs neue. Anbauer im Oderbruch, Rhinbruch, bei den Städten, Aemtern und Dörfern nieder? ließen, ſo daß man vom Jahre 1740 bis 1786 einen Zuwachs von 11,618 fremden Familien, oder ungefähr 50,000" Individuen, für die Kurmark annehmen kann. Dieſe neueren Koloniſten- anfiedelungen vollendeten die Vermiſchung der Volksmaſſe, und ungeachtet faum ein halbes Jahrhundert ſeit ihrer Etablirung verfloſſen iſt, ſo iſt die Zuſammenſchmelzung ſchon in einem Grade erfolgt, daß man nur hie und da noch einzelne Spuren, nicht der Sitten- ſondern der Spracheigenthümlichkeiten findet. Dieſes Eigenthümliche wird mit der erſten Genera- tion“ verſchwinden, und dann überall nur ein und daſſelbe Volk vorhanden ſeyn. Da die Regierung bei den Volkszählungen auf die Verſchiedenheit der Abfunft nie Rückſicht genommen hat, ſo bin ich außer Stande, hierüber beſondere Angaben mitzutheilen, ſon- dern muß auf die weiter unten folgenden allgemeinen Bevölkerungstabellen verweiſen. 2% Die IJüdenſ und von der Schulenburg, und in der Prignilß die von Königsmark, von Puttliß, von Quißow und von Rohr. Sie hatten verſchiedene Vorrechte 3 jekt hat aber dieſer Unterſchied gänzlich aufgehört.***) Die Anzahl der adlichen Familien hat, ungeachtet der Neugeadelten, gegen ältere Jahrhutt- derte' ſehr abgenommen. Die Geſchlechter ſind theils zuſammengeſchmolzen, theils auch gänz er? loſchen. Beſonders zeichneten ſich die Prigniß und die Mittelmark ehedem durch eine große Menge kleiner Nittergüter aus, ſo daß in manchem Dorfe deren 5 bis 6 vorhanden und bewohnt warett. Dieſe ſind in neuern Zeiten ſehr zuſammengezogen. Der güterreichſte Adel war von jeher in der Altmark und Ufkermark. Es giebt auch, beſonders in den Städten viele Familien ohne Güter, dieſe ſtehen aber größtentheils in Militärdienſten. Landgüter der Kurmark und deren Werth im Jahre 18021. Provinz.-| Güter.| Meiereien.| Werth. Altmark€=-",2 102 26 5,050,988 Rtlr. PrigniBe: 44... 163 27 4,170,228=> Mittelmark. 337 45 15/323,044= Ukermarf-- 216 9 7,401,740= Kurmatrk..>[Dm 2818 1. 211075 1 1917/940/000 RIU: *) Dur< die Lehnsaſſecuration vom zoſten Junius. *«*) Fürſten ſind in der Kurmark ſeit dem Tode des Fürſten von der Oſten, genannt Sa>en, nicht vorhanden. 2**) Man vergleiche Lenz Urkunden S. 5668, Ger>en Dipl. vet. March. Zh. 1. S. 191. 491. Th. 2, S. 628. Einwohner, mä Es bedarf wohl keiner Erinnerung, daß hierunter auch die Kämmereigüter, Burglehne und alle in. bürgerlichen Händen befindliche Ritterſike begriffen ſind. Bei der Angabe des Werths "derſelben fehlen verſchiedene nicht ganz unbeträchtliche Güter, deren Werth nicht bekannt iſt.*) -Die Kurmarfk hatte Edelleute und wirklich auf den Gütern wohnende Beſitzer Im Jahre 1750.= 454- --== 1770.= 444 -.=-- 1780.=- 363. -.= 1790,=>„322-. wen we SID ND weren 1278, (+.== 13045 0 054065 Auch hier find die bürgerlichen Gutsbeſiger mit aufgeführt. Aber folgende Tabelle giebt den wahren Beſtand des Adels auf dem platten Lande an; | Edelleute.| Adl. Witten. Zahre.| mit Gütern.| ohne Güter.| mit Gütern, 1798 309 D7 52 1801 3099 35 34 Hiernach ſind alſo 1793 360, utid 1801 nur 143 adliche mit Gütern angeſeſſene Familien vorhanden gewefen, und ihre Anzahl hat ſich in 4 Jahren um 17 Familien verringert, nach obi- ger Tabelle aber in 51 Jahren um 90 Familien, wovon ſich freilich die bürgerlichen nicht tren- nen laſſen. Der Adel iſt alſo zahlärmer oder güterreicher geworden. Verzeichniß der in der Kurmark angeſeſſenen Geſchlehter und Familien.*) Von Ahlimb, zu Ringenwalde, in der Ukermark. Von Alvensleben, ſeit 1590 zwei Hauptlinien in der Altmark, die weiße und die ſchwarze. Zur weißen gehören die Häuſer Erxleben(Gräflich) und Iſenſchnippe; zur ſchwarzen die Häuſer Calbe (2 Häuſer) Zichtau(2 Häuſer) und Vienau- Die übrigen Häuſer dieſes alten und ausgebreiteten Geſchlechts haben ihre Güter im Magdeburgiſchen, *) Wovon iH nur einige namhaft machen will: Bülſtringen, Immekath in der Altmark; und Parey, Wol- fier, Premnitz, Walsleben, Wulkow, Jütkendorf, Lichtenrade, Re>ahn, Dangelsdorf, Golzow, Göctin, Jeſerig, Stälpe, Kaltenhguſen, in der Mittelmark.; TENZDG verſchiedene Familien mehrere Güter beſitzen, dieſe aber hier nicht alle aufgeführt werden konnten; ſo iſt entweder ihr Wohnſitz oder das Hauptgut namhaft gemacht, Die während des Drucks vorgeſal fenen Veränderungen und Veräußerungen können dem Verfaſſer nicht zur Laſt gelegt werden, F 42„Einwohner, Von Arnim, verſchiedene Linien, deren genealogiſcher Zuſammenhang hier nicht her gehört.; 1) Gräfl. Haus zu Boikenburg/ 2) zu Neuenſund 53) zu: Götſchendorf. 4) zu Suckow( Majorat) 5) zu Gür ſtow,/ 6) zu Schwarzenſee, 7) zu Nex- Temmen, 8) zu Woddow; 9). zu Kröchelndorf, 20) zu Bit- fow, 11) zu Werbelow, 32) zu Milmersdorf, 13) zu Alt- Temmen„-- 34) zu Fredenwalde, 35) zu Gerswalde, 16) zu Pekni>, 17348 Blankenſee, 18) zu Bökenberg, 39) zu Friedenfelde,. 20) zu Crullenhauß, 22) zu Angermünde, 22) zu Gr. Sperrenwalde, ſämmtlich in der Ukermark. Die übrigen in der Neumark und im Herzogthum Magdeburg. Von Arnſtedt, 1) zu Demker, in der Altmark, 2) zu Hoppenrade, in der Mittelmark. Von Avemann, zu Ellershagen, in der Prigniß.. Von Bärenſprung, zu Reichenberg, im Oberbarnimſchew Kreiſe. Von Bandemer, 1) zu Kl.. Beeren, 2) zu Dietersdorf, im Teltowſchen Kreiſe. Von Bardeleben, z) zu Selbelang, 2.) zu Ribbe, im Havellande, 5.) zu. Emilienhof,- im Oberbarnim- ſchen: Kreiſe. Von Barfuß, 1) zu Baaklow, 2) zu Alt-Wrießen, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Barſewiſch, 2) zu Scharpenlohe, 2) zu Vielbaum, in. der Altmark, 3) zu Neuburg, in der Prigniß. Von Baſtineller, zu Streenthin, in der Prignik. Von Beerfelde, zu Loſſow, im Lebuſiſchen Kreiſe.' Von Below, zu Bröllin, in der: Ufermark- Von Berg, 1) zu: Bahrensdorf, im Beeskow- und Storkowſchemw Kreiſe, 2) zu Schönfeld, 3) zu Herz- felde, 4) zu Mittenwalde, 5) zu Wiedebuſch, in der Ufermarek. Von Bertkau, zu Alt-Bertfau, in der Altmark. Von Beville, zu'Dalchau, in der Altmark. Von Biſchofswerder, zu. Marqvard, im Havellande.. Von Bismark, verſchiedene Linien, 3x) zu Uengling, 2) zu Birkholz, 3) zu Brieſt, 4) zu Döbbelin, 5) zu Schönhauſew(2 Häuſer), 6) zu Welle, 7) zu Creveſe, ſämmtlich in der: Altmark. Von Blücher, zu Gr. Zieten, im Glien- und Löwenbergſchen Kyreiſe. Von Blumenthal, 1) Gräfl. Haus zu Horſt, 2) zu Vehlow in der Prignitz. Von Bornſtedt, 1) zu Vollenſchier, in der Altmark, 2) zu Hohennauen, im Havellande', 3) zu Tuche- band, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Borſtell, x zu Schinne, 2) zu Gr. Schwarzloſet, 3) zu Inſel, 4) zu Nahrſtedt, ix der“ Altmark. Von Bredow, viele Linien, 3) Gräfl.. Haus zu Kleſſen, 2) zu Wageniß,- 3) zu Landin, 4) zu Hage, 5) zu Stechow, 6) zu Senkfke, 7) zu Bredow, 3) zu Markau, 9) zu Marfkee, 10) zu Zeeſtow, 11) zu Reßow, im Havellande', und“ 12.) zu: Züzen,. in dex Ukermark: Von Brieſt, zu Nennhauſen, im Havellande.. Vow Brißke,. zu Demzien, im Zauchoſchen Kreiſe. Von Bröſike, x) zu Uenke, in der Prigniß, 2)-zu Cammer- 3) zu Grebs, in Zaucheſchety Kreiſe. Von Buch, zu Stolpe und zu Verkehrt-Grünow,. in der Utkermark. Vow Bülow, zu Kl. Schwechten,. in der Altmark: Von Burghagen, zu Burghagen, in der Prignitls. ! Einwohner, 43 Von Burgsdorff, 1) zu Hohenjehſar, 2) zu Karzig ,/ 3) zu Kunersdorf, 4) zu Rathſto, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Calbo, zu Wulkow, in der Prigniß. Von Callenberg(Reichsgräfl. Haus), zu Golmiß, in der Ukermark. Von Chaſot(Graf), zu Deſſow, in der Grafſcardtſtein(Freiherr), zu Prößel 20. 2c. im Oberbarnimſchen Kreiſe( Beſißer der Gräß, Kamc>e- ſchen Güter.): Von Eichſte dt, zu Baumgarten, in der Altmark. Von Eicſtedt, 1) zu Damme, 2) zu Eickſtedt, 3) zu Tantow, in der Ufkermark. Von Empich, zu Guten-Pahren, im Havelländiſchen Kreiſe. Von En>evort, zu Petershagen, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Erxleben, zu Selbelang, im Havellandiſchen Kreiſe. Von Euen, zu Rekow, im Havellande. n Von Finkenſtein(Reichsgraf), zu Madlilß, im Lebuſiſchen Kreiſe, Von Flemming, zu Gr. Bukow, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von-Flothow, zu Meſendorf, in der Prignik. Von Fo>, zu Stücken, im Zauchiſchen Kreiſe. Von Froſch, zu Wollenrade, in der Altmark. Von Ganſauge, zu Quiköbel, in der Prigniß, und noh mehr Güter in der Altmark. Von Garn, zu Gr Schwarzloſen, in der Altmark. Von Gayl(Freih.), zu Schwarzholz, in der Altmark. Von Geiſt, genannt Beeren, zu Gr. Beeren, im Teltowſchen Kreiſe. Von Görne, 1) zu Möllendorf 2c. in der Altmark, 2) zu Herrenholz, 3) zu Moſer, im Havellande, 4) zu Golwiß im Zaucheſchen Kreiſe. Von Görke, zu Beuthen, im Teltowſchen Kreiſe. Von Görkfe, zu Schönefeld, im Zaucheſchen Kreiſe. Von GoldbeE, 1) zu Wahrburg, 2) zu Neu- Goldbe>, in der Altmark. Von der Golk, zu Falkenhagen, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Grabow, 1) zu Bantifow, in der Prigniß, 2) zu Gartow, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Gräveniß, 1) zu Poriß7 2) zu-Paris- Wendemark, in der Altmark, 3) zu Frehne, 4) zu Rohls- dorf, 5) zu Schilde, in der Prigniß. 32 44 Einwohner, Von Greveniß; zu Gottberg, in der Altmark.; Von der Gröben, 2) zu Löwenbruch, 2) zu Jünodorf, im Teltowſchen Kreiſe, Von Gäöhlen, zu Gans, in der Prigniß. 3; Von Haa>, zu Gr. Kreuß, im Zauchiſchen Kreiſe. Von Häſeler(Graf), zu Sacrow, im Havellande. Von der Hagen, verſchiedene Linien, 3) zu Tetſchendorf in der Prignibß, 2) zu Langen, 3) zu Nafel, im Ruppinſchen Kreiſe, 4) zu Hohennauen, 5) zu Rhinow, 6) zu Stöllen, 7) zu Carweſee, 3) zu Keßür, im Havellande, 9) zu Schmiedeberg, in der Ukermark. Von Hafe, 2x) zu Genshagen, 2) zu Heinersdorf, 3) zu Kl. Machenow, 4) zu Osdorf, im Teltowſchen Kreiſe.| Von Heidebrandt, zu Eggersdorf, in der Prignitz.> Von Hertefeld(Freih.), 2) zu Häſen, im Ruppinſchen Kreiſe, 2) zu Liebenberg, im Glien- und Löwen- bergſchen Kreiſe. Von Herkberg(Graf), zu Briß, im Teltowſchen Kreiſe. Von HikßaFer, 1)..zu Gethlingen, 2) zu Hindenburg, 3) zu Burg-Salzwedel, in der Altmark. Von Hobe>, zu Glowe, im Beesfow- und Storkowſchen Kreiſe. Von Hollwede, zu Falkenberg, im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von Holkendorf, verſchiedene Linien, 2) zu Bruckhagen,, 2) zu Tornow, 3) zu Rittgarten, 4) zu Vietmannsdorf, 5) zu Kl. Holkendorf, in der Ukermark. Von Jagow, zwei Hauptlinien, die Auloſenſche und Garkbſche, 1) zu Alt- und Neuhaus, Auloſen, 2) zu Crüden, 3) zu Polli, 4) zu Streſow in der Altmark, 5) zu Rühſtedt in der Prignit. Von Jeeke, 1) zu Jeeke, 2) zu Loſenrade, in der Altmark. Von Jena, zu Köthen, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Ingersleben, zu Vinzelberg, in der Altmark. E Von Ikenplik, 2) zu Bitkau, 2) zu Grieben, in der Altmark, 3) zn Gr. Bähnißß, im Havellande. Von Kahlden, zu Zden, in der Altmark,(die ehemal. Freiherrl. von Kannebergſchen Güter.) Von Kalben, zu Rönnebeck, in der Altmark, Von Kaphengſt, 2)-zu Gühliß, in. der Prignitß, 2) Meſeberg, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Karſtedt, 1) zu Frekdorf, 2) zu Kl. Linde, in der Prigniß. . Von Katte, zu Rosfow, im Havellande. Von Keith(Freih.), zu Mehrow, im Niederbarnimſchen“ Kreiſe. Von Kittſcher, zu Wittenberge, in der Prigniß. Von Kleiſt, 2) zu Orpensdorf in der Altmark, 2) zu Stavenow, in. der Prigniß, 3) zu Proken, im Ruppinſchen Kreiſe. Bon Klinggräff, zu Schrepfow, in der Prignit. Von Klikßing, zu Demerthin, in dex Prigniß. 3;. Von Klükßow, zu Dedelow, in der Ufermark. Von dem Kneſebeck, verſchiedene Linien, 1) zu Langenapel, 2) zu Tylſen, in der Altmark, 3) zu Carwe, im Ruppinjchen Kreiſe. 3 Von Kunobelsdorf, zu Kletkfe, in der Prignis. Einwohner, 45 Von Knoblauch, 2) zu Gr. Oſterholz, in der Altmark, 2) zu Fercheſar, 3) zu Peſſin, 4) zu Buſchow,. 5) zu Ekin, im Havellande. 4300 Von Königsmark, 1) zu Berlitt, 2) zu Köklin, in der Prignitz. 3 Von Krahn, zu Tornow, in der Altmark. Von Kriegsheim, zu Barſekow, in der Grafſchaft Ruppin. Von Kröcher, 2) zu Lohm(zwei Häuſer), in der Prigniß, 2) zu Busfow- im Ruppinſchen Kreiſe. Von Kroſigk, zu Gr. Ellingen, in der Altmarf. Von Kruſemark, zu Kruſemarf und Hohenberg, in- der Altmark. Von Labes,(Freih.) zu Zernickow, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Leipziger, zu Bosdorf, im Zauchiſchen Kreiſe. Bon Lenkke, zu Lenkke, im Havellande. BVon-Levelßow, zu Hohenwulſch, in der Altmark. Brand von Lindau, zu Wendiſchborg, im Zaucheſchen Kreiſe. Von Löſchebrand, 1) zu Selchow, 2) zu Radelow, 3) zu Saarow, im Beesfow- und Storfowſchen Kreiſe. 2; Von Lück, zu Warnsdorf, in der Prigniß. Von Lüderik, 1) zu Löderiß, in der Altmark, 2) zu Roſenhagen, 5) zu Weiſen, in der Prignitz. Von Lynar(Reichsgräfl. Haus) zu Gr. Beuchow im Beesfow- und Storkowſchen Kreiſe. Von Marſchall, 1) zu Dahlewiß, im Niederbarnimſchen Kreiſe, 2) zu Biesdorf, 3) zu Alt- Ranft, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von der Marwi, zu Friedersdorf, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Maſſow, zu Kersdorf, im Lebuſiſchen Kreiſe, Von Medem, zu Wahlsdorf, im Zaucheſchen Kreiſe. Von Meding, zu Deutſch- Horſt, in der Altmark. Von Meyerin>, zu Leuenberg, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Möllendorf, verſchiedene Linien, 3) zu Baaben, in der Altmark, 2) zu Herkſprung, 3) zu Kram- pfer, 4) zu Gadow, 5) zu Lindenberg, 6) zu Brünfendorf, 7) zu Behrenheide, 8) zu Kl. Breeſe, 9) zu Wendorf, in der Prignitz, Von Monteton(Freih.) zu Priort im Havellande. Von Montmartin(Freih.), zu Cummerow, im Beeskow- und Storfowſchen Kreiſe. De la Motte Fouque(Freih.), zu Lenkke, im Havellande. Laur von Münchehofe(Freih.), zu Plaue, im Havellande. Von Naß, zu Streganz, im Beesfow- und Storfowſchen Kreiſe, Von Nedern, zu Blumenhagen, in der Ukermark. Von Oerkenz zu Neu-Placht, in der Ufermark. Von Pannwiß, zu Stolpe, im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von Paſot, zu Bieſow, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Pauly, zu Darſifow, in der Prigniß. Von Peſters(Freih.), zu Bruſendorf, im Teltowſchen Kreiſe. Von Petersdorf, zu Book, in der Prignib. 46 Von Pfuel, zu Gielsdorf, im Oberbarnimſchen Kreiſe.“« Von Pfuhl, 1) zu Kl. Oſterholz, in der Altmark, 2) zu Si im Oberbarnimſchen Kreiſe, 3) zu' Jahnsfelde, im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von Platen, 1) zu Meſeberg, in der Altmark, 2) zu ZIEHE zu Mechow, 4) zu Gantifow, 5) zu Kuhwinkfel, in der Prignik.; Von Pls&6, zu Roſenwinkel, in der Prigniß. Von Plothow, zu Döberik, bei Rathenow. Von Podewils(Gräfl. Haus), 3) zu Walsleben, in der Altmark, 2) zu Guſow, im Lebuſiſchen Kreiſe, 3) zu Streſow, in der Prignik. Von Prittwiß(Freih.), zu Luiliß, im Lebuſiſchen-Kreiſe. Von Puttlib(Freih.), 2) zu Puttliß, 2) zu Wolfshagen, 3) zu Pankow, in der Prignik. Von Quaſt, 21) zu Gark und Vichel, 2) zu Radensleben, im Ruppinſchen Kreiſe, 3) zu Lichterfelde, im Teltowſchen Kreiſe. Von Quißow, 1) zu Neu-Bertkäu, in der Altmark, 2) zu Gark, 3) zu Gerdshagen, 4) zu Grube, in der Prignißk. Von Raſchfau, zu Vorberg, im Beeskow- und Storkowſchen Kreiſe. Von Rathenow, 1) zu Pinnow, in der Prigniß/ 2) zu Pläniß, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Raven, 1) zu Gr. Luckow, 2) zu Warbende, in der Ufermaxrk. Von Rebeur, 1) zu Criewen, in der Ukermark, 2) zu Beelendorf, im Lebuſiſchen Kreiſe, Von der Re>(Freih.), zu Bahnils, im Havelländiſchen Kreiſe.; Von Redern(Gräfl. Haus), 1) zu Woltersläge, in der Altmark, 2) Schwandte, im Glien, Von Redern, zu Wansdorf, im Glien-? und Löwenbergſchen Kreiſe. Von Reichenbach, zu Steinbeck, im Oberbarnimſchen Kreiſe, Von Reinhart, zu Gr. Möringen, in der Altmark. Von Rehkdorf, zu Heinrichsdorf, in der Prignik. Von Rekßow, 1) zu Möthlow, im Havellande, 2) zu Ruhlsdorf, im Teltowſchen Kreiſe. Von Ribbe, 1) zu Bagow, 2) zu Seegefeld, im Havellande.! Von Rieben, zu Lauenhagen, in der Ukermark.. Von Rinow, zu Lindſtedt, in der Altmark. Von Riſſelmann,'2) zu Schönwalde, 4m Glien, 2) zu Cruſſow, in der Ukermark. Von Rochow, verſchiedene Linien, 2) zu Reckahn, 2) zu Pleſſow, 3) zu Golzow, 4) zu. Trechwik, .5) zu Stülp2, 6) zu Jeſerig, im Zaucheſchen Kreiſe. Von Röpert, zu Beelendorf, im Lebuſiſchen Kreiſe./ Von Rohr, verſchiedene Linien, 1) zu Langerwiſch, 2) zu Penklin, 3) zu Meyenburg, 4) zu Holkhau- ſen(zwei Häuſer), 5) zu Dannenwalde, in der Prignik, 6)' zu Drieplaß, 5) zu Tramniß, 8) zu Ganker, im Ruppinſchen Kreiſe, 9) zu Demniß, im Lebuſiſchen Kreiſe, 10) zu Degeln, im Beeskow- und Storkowſchen Kreiſe, 11) zu Alt- Künckendörf in der Ukermarf. Won Romöerg, zu Rohrbe>, in der Altmark und Brunn, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Roſſow, zu Falkenberg, in der Altmark. Von Rüdingsfeld, zu Friedrichshof, in der Ukermark. Einwohner, Einwohner, 47 Voti-Rudolphi, zu Weſenthal, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Rundſtedt, zuBadingen, in der Altmark. Von Sac, zu Trebus, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Saldern, 1) zu Wilsna>, 2) zu Plattenburg, 3) zu Abbendorf in der Prigniß. Von Sauerhof, zu Schöneberg, in der Altmark. Von Seither, zu Berge, in der Altmark. Von Schen>, 1) zu Böddenſel- 2) za Flechtingen, 3) zu Hilgersdorf, 4) zu Haſſelburg, in der Altmark. Von Schen>endorf,/ 3) zu Wul>ow, im Ruppinſchen: Kreiſe, 2) zu Weißenſee, im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von Scierſtädt, zu Dangelsdorf(zwei Häuſer), in Zaucheſchen Kreiſe. Von Sclabrendorf(Gräfl. Haus), 1) zu Gröben, 2) zu Willmersdorf, 3) zu Trepenſee, im Teltow- ſchen Kreiſe.: Von Sclippenbach(Gräfl. Haus), 2) zu Schönermark, 2) zu Raakow, in der Ukermark. Von Schmalkenberg, zu Eichwerder, im Oberbarnimſchen Kreiſe.:: Von Schmettau(Reichsgräfl. Haus)/ 2) zu Garkau, im Oberbarnimſchen Kreiſe, 2) zu Merk, im Beesfow- und Storkowſchen Kreiſe. Von Schmidt, zu Neuendorf, im Zaucheſchen Kreiſe. Von Schüke, zu Schöneiche, im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von der Schulenburg, theilen ſich in 2 Hauptlinien, in die weiße und ſchwarze. Die ſchwarze iſt beſonders in der Mark angeſeſſet. 2) Gräfl. Häuſer: 1) zu Mahlwinkel, 2) zu Apenburg, 53) zu Bandau nnd die drei Vogteten: Mekdorf, Rohrberg. und Steimeke, 4) zu Althaus- Bekendorf, 5) zu Probſtei Salzwedel, ſämmtli< in der Altmark, 6) zu Blumberg, im Niederbarnimſchen Kreiſe. 5) Adl. Häuſer: 1) zu Eichſtedt, 2) zu Priemern, 3) zu Bekendorf( zwei Häuſer), ſämmtlich in der Altmark. Von Schwerin(Grafen), x) zu W. Willmersdorf, im Teltowſchew Kreiſe, 2) zu Walsleben( Majorat), in der Grafſch. Ruppin, 3) zu Wolfshagen, in der Ufermark,.| Von Selchow, zu Gründel, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Sparr(Retchsgr.)„ Greifenberg, in der Ukermark. Von Spiegel zu Dieſenberg(Freih.), zu Lemſel, in der Altmark. Von Splittgerber, zu Lichterfelde, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Stechow, 1) zu Stechow, 2) zu Kokzen, im Havelländiſchen Kreiſe. Von Steinfeller, 1) zu Krügersdorf, im Beesfow- und: Storfowſchen Kreiſe“&) zu Streelow, in der Ufermark. Von Stephani, zu Käthen, in der Altmark. Von Stülpnagel, 32) zu Faltenberg„ in der Altmark/ 2) zu Grüneberg, 3) zu Taſchenberg, in der Ukermatk. S Von Sydow", 1) zu Zernifow; 2) zu Schmarſow, in: der Ufermark. Von Tauenkien(Graf), zu Kl. Kieniß, im Telrowſchen Kreiſe. Von Teiffel, zu Gnewickow, im Ruppinſchem Kreiſe.! 43 Einwohnexy, Von Thümen, 1) zu Blankenſee, 2) zu Kl. Brieſen, 5) zu Stangenhagen, 4) zu: Kaltenhauſen, im Zaucheſchen Kreiſe.< 9: Von Treskow, zu Storfow, im Storkfowſchen Kreiſe. Von Ufermant, zu Cunersdorf, im Beeskow-- und Storfowſchen Kreiſe. Von Verdy, zu Siethen, im Teltowſchen Kreiſe. t Von Vernezobre(Freih.), zu Hohen-Finow, im Oberbarnimſchen Kreiſe. Bon Voß, 1) zu Vielbaum, in der Altmark, 2) zu Buch 2c. 2c. im Niederbarnimſchen Kreiſe. Von Wagenſc, 1) zu Jarchau, in der Altmark, 2) zu Bü>wik, im Ruppinſchen Kreiſe. Von Werder, zu Parey, im Havellande. Von Weyrach, zu Stolzenhagen, in der Ufermark. Von Wiedebach, zu Falkenberg, im Lebuſiſchen Kreiſe. Von Willmersdorf, zu Markee, im Havellande. Von Winning, zu Gliene>e, im Havellande. Von Winterfeld, verſchiedene Linien, 1) zu Kehrberg, 2) zu Seefeld, 3) zu Freienſtein, 4) zu Neuen- dorf, 5) zu Karve, 6) zu Vaarnow, 7) zu Neuhauſen, 3) zu Wendiſch- Warnow, ſämmtlich in der Prignilß, 9) zu Cuzerow, 10) zu Falkenhagen, 11) zu Menckin, 12) zu Fahrenholz, 13) zu Niden, 14) zu Neuenfeld, 15) zu Rollwiß/ 26)zu Gr. Spiegelberg, 37) zu Damerow, POE TEEUNE: Von Wöllner, zu Birkholz 26. im Beeskow- und Storkowſchen Kreiſe. Von Wolde>, zu Gnewickow, im Ruppinſchen Kreiſe. Wolde> von Arneburg, zu Arnim, in der Altmark. Von Wolff, zu Alt Bliesdorf 20. 2c. im Oberbarnimſchen Kreiſe. Von Wülckniß(Freih.), 2) zu Carkow, im. Havellande, 2) zu Lanke, im Oberbaxnimſchen Krelſe. Von Wulffen, 1) zu Wuti>e, ia der Prignilß, 2) zu Ihlow, im Oberbarnimſchen Kreiſe, 3) zu Tem- pelberg, im Lebuſiſchen Kreiſe.| Vou Zieten, verſchiedene Linien, 1) zu Gr. Gottſchow, 2) zu Poniß, in der Prigniß, 3) zu Wuſtrau, 4) zu Wildberg, 5) zu Barjifkow, 6) zu Loegow, 7) zu Nackel, im Ruppinſchen Kreiſe, 8) zu Dech- tow, 9) zu Brunne, im Havellande. Von Zülow, zu Dahlwiß, im Teltowſchen Kreiſe.*) 2, Der *) Von den bürgerlichen Gutsbeſizern könnte ich ein ähnliches Verzeichniß liefern, da aber hier häufiger Veränderungen vorfallen, ſo muß ich in Abſicht ihrer auf die Topographie des platten Landes ſelbſt ver- weiſen, wo ſie bei jedem Gute namentlich aufgeführt werden. Einwohner, 49 9. Der. Bürgerſtand. Das Wort Bürger bezeichnet, im weiteſten Sinne, alle Bewohner der Städte, folglich, im engeren, die Klaſſe von Menſchen, welche ſich mit der Fabrifation und dem Handel beſchäf- tigt, oder den Gewerbsſtand, und im engſten Sinne diejenigen, welche ſich das Bürger- recht in einer Stadt erworben haben. Hier iſt von ſtädtiſchen Bewohnern überhaupt die Rede, in ſo fern ſie den Bewohnern des platten Landes entgegen ſtehen. Dieſer Stand, der zwiſchen dem Adel und dem Bauerſtand in der Mitte ſteht, bildete ſich in der Kurmark, mit dem Ur- ſprung der Städte, zu den Zeiten Kaiſer Heinrichs 1V. und beſonders unter Albrecht dem Bären. Städte ſind diejenigen Oerter, welche unter dem Ramen des Stadtrechts, gewiſſe ansſchließliche Nechte und Freiheiten erhalten haben, z. B. das Recht eigener Statuten, eigener Magiſträte, zünftige Gewerbe zu betreiben und Jahr- und Wochenmärkte zu halten. In Abſicht der Gerichtsbarkeit und der Land esabgaben ſind ſie in Immediat- und Mediatſtädte abgetheilt; erſtere haben Magiſträte mit eigener Gerichtsbarfeit, ſtehen unmittelbar unter den hö- heren Landeskollegien, ſchiffen Deputirte zu den Huldigungs- Land- und Kreistagen, und ſind bloß mit ſtädtiſchen Abgaben belaſtet; leßtere haben feine eigene Patrimonialgerichtsbarkeit, ſon- dern ſtehen unter einem Domänenamte, oder gehören einer adlichen Familie zu. Sie entrichten zwar(ſeit 1766) Acciſe, müſſen aber auch alle Abgaben des platten Landes tragen. Jedoch giebt es in dieſen Hinſichten bei verſchiedenen Kurmärkiſchen Städten Ausnahmen, die ich«nicht überge- hen darf. Potsdam z. B. gehört nicht zum Städtecorpus, denn es ſchickt keine Deputirte zu der Land- ſchaft. Manche Städte ſind nur im juriſtiſchen, andere nur im Finanzſinne unmittelbar; im erſten Fall befinden ſich Alt-Landsberg, Freienwalde, Müllroſe, Seelow, Wittſto> und Zoſſen: dieſe werden vom Kam- mergericht zu den immediaten, von der Krieges- und Domänenfammex aber zu den mediaten gerechnet, da ſie zu verſchiedenen Abgaben des platten Landes contribuiren müſſen; zu den leßteren gehört Strasburg in der Ufermark, deren Magiſtrat blos mit Polizeiſachen zu thun hat. Noch andere haben nur einen Theil an der hohen und niedern Gerichtsbarfeit, wie Lenzen, Trebbin, Zoſſen 2c., ufd ſind deswegen ſchon im juriſtiſchen Sinne unmittelbar.*) Zwiſchen den Städten und Dörfern ſtehen die ſogenannten Fle> en, welche feine Stadtgerechtigleit, keine Zünfte und Gewerke, und zum Theil nur Jahrmärkte haben. Sie dürfen aber Krämerei und bürgerliche Nahrung treiben, auch Handwerker aufnehmen, die ſich aber zur Zunft einer benachbarten Stadt befennen müſſen. Sie haben Richter oder Schulzen, welche von dem Amte oder der- Gerichtsobrigkeit beſtellt werden, und tragen die Abgaben des platten Landes. Daher werden die Flecken, ſo wie die Burgflec>en, z. B. Löckeniß in der Ufer- mark, gewöhnlich zum platten Lande gerechnet, und ſtehen daher unter den Landräthen.**) =) Ausführlicher kann man ſich hierüber belehren aus Büſch ings Topographie der Mark Brandenburg. S. 57 bis 64.. »*) Da die Bürger in den Mediatſtädken, und beſonders in den Fle>en faſt einzig vom AFerbau leben; ſo werden ſie gewöhnlih AFerbürger genannt. Die Anzahl derſelben belief ſich 1301 auf 5556 Jndividuen. G 50 Einwohner, Gewshnlich rechnet man folgende Oerter zu den Immediatſtädten: 1) in der Altmark: Stendal, Salzwedel, Tangermünde, Gardelegen, Seehauſen, Oſterburg und Werben; 2) in der Prigniß: Perle- berg, Prißwalk, Wittſto>X, Kyrik, Havelberg und Lenzen; 3) in der Mittelmark: Berlin, Brandenburg, Frankfurt, Spandow, Rathenow, Nauen, Potsdam, Neu- Ruppin, Wuſterhauſen, Granſee, Neuſtadt- Eberswalde, Oderberg, Freienwalde, Wrießen, Strausberg, Bernau, Oranienburg, Liebenwalde, Charlot- tenburg, Cöpenick, Mittenwalde ,. Zoſſen, Trebbin, Müncheberg, Müllroſe, Fürſtenwalde, Treuenbrielen, Beeliß, Beesfow und Storfow; 4) in der Ukermark: Prenzlow, Angermünde, Templin, Lychen und Strasburg. Zu den Mediatſtädten? x) in der Altmark: Arneburg, Arendſee, Calbe und Bismarkz 2) in der Prigniß+ Puttliß, Meienburg, Wilsnack und Wittenberge; 3) in der Mittelmark: Fehrbellin, Prißerbe, Kekin, Rhinow, Frieſa&>, Plaue. Cremmen, Alt- Ruppin, Lindow, Neuſtadt an der Doſſe, Reinsberg, Bieſen- thal, Alt-Landsberg, Teupiß„ Teltow, Lebus 7 Seelow, Buckow, Werder, Saarmund, Luckenwalde und Zinna; 4) in der Ukermark: Schwedt. Joachimsthal, Vierraden und Zehdenick. Zu den Fle>en: 2) in der Altmark Apenburg und Bezendorf; 2) in der Prignitz: Freienſtein und Zechlin; 3) in der Mittelmark: Kl. Bufow, Werneuchen, Lehnin, Buchholz und K Königs- Wuſterhauſen; 4) in der Ufermarfk: Gramtow, Brüſſow„ Greifenberg, Stolpe, Löckenik, Gerswalde- Fürſtenwerder, Freden- walde und Boykenburg.; Nach der im Preußiſchen Skaat beſtehenden Einrichtung werden die Städtebewohner in drei Klaſſen abgetheilt: in Eximirte, wirkliche Bürger und Schußverwandte. Zu den Exi- mirten gehören alle Königliche Offizianten, Kirchen- und Schullehrer, graduirte Gelehrte, oder mit einem Königlichen Karafter verſehene Perſonen,(im gerichtlichen Sinne auch der Adel): dieſe ſind von der Gerichtsbarfeit ihres Wohnorts, ausgenommen in Abſicht der Polizeiſachen eximirt, und ſtehen unter dem höhern Provinzial- Juſtizcollegium. Wirkliche Bürger ſind die- jenigen, welche von dem Magiſtrat des Orts das Bürgerrecht erhalten haben. Nur dieſe fön- nen, durch repräſentirende Stadtverordnete, an den Berathſchlagungen und Schlüſſen der Stadt- gemeine Antheil nehmen, ausſchließlich die ſtädtiſchen Handthierungen und Gewerbe treiben und Mitglieder der Zünfte und Junungen ſeyn. Schußverwandte nennt man alle die ſtädtiſchen Beivohner, welche weder Eximirte noch Bürger ſind, und, ohne Ausnahme„ unter der Gerichts- barfeit des Magiſtrats ſtehen. Die beiden leßten Klaſſen ſind ausſchließlich den Arbeiten des Handwerkers und den Ge- ſchäften des Kaufmanns gewidmet, und bilden eine vom Staat privilegirke Korporation, die bei den Kaufleuten und Fabrikanten Gilde, bei den Handwerkern Zunft genannt wird.*) Die vielen ehedem dabei eingeriſſenen Mißbräuche und Bedrückungen ſind durch landesherrliche Edifte, entweder ganz abgeſchafft. oder doch ſehr gemildert worden. In Abſicht der ſtatiſtiſchen Angaben zu dieſem Gegenſtande, müſſen wir recht ſehr bedauern, daß in unſern Kammertabellen auf die eigentliche Unterſcheidung. der CEximierten, Bürger- und *) Das Nähere hierüber in dem Abſchnitt von der Fabrikation. Einwohne, 51 Schußverwandke keine Rückſicht getommen wird, welches aber um ſo tiofthwendiger wäre, da man doch in den Tabellen des platten Landes die verſchiedenen Eintheilungen des Bauerſtandes t ſeit vielen Jahren beobachtet hat. gz DeEe SB aar erſt amd. Unter dem Bauerſtande begreift man, in ſo fern er den Städtern entgegen geſeßt iſt, alle Bewohner des platten Landes, welche nicht zum Adel oder zu irgend einem höheren Stande ge- * hören; im. engern Sinne" diejenigen, welche ſich unmittelbar mit dem Ackerbau und der Vieh- zucht beſchäftigen, und als ſolche die Laſten ihrer Höfe tragen. Hier ſind überhaupt alle auf dem Lande lebende Menſchen darunter gemeint, welche durch Aemter, Geburt und beſondere Rechte von dieſem Stande nicht ausgenommen ſind.; Die Mitglieder des Bauerſtandes leben in Flecken und Dörfern,*) auf Kolonien und Vorwerken, in Oertern, die hier nie immediak, ſondern jedesmal einer beſtimmten Grund- herrſchaft unterworfen ſind. Sie erkennen dieſe als ihre erſte Inſtanz an, leiſten ihr gewiſſe Dienſce und Abgaben, oder auch noch andere Unterthänigkeitspflichten, die von ihrem Verhältniß zu dem Landes8herrn, dem außer der allgemeinen Geſeßgebung auch die höheren Kameral- und Polizeirechte zuſtehen, verſchieden ſind. Die Verfaſſung der Dorfgemeinen in der Mark Brandenburg iſt durc die Dorf- und gAckerordnung vom 16. Dec. 1702 beſtimmt und feſigeſeßt. Der Vorſteher einer Dorfſchaft iſt in Königlichen Domänendörfern häufig, ſeltener in adlichen, ein Lehnſchulze. Die übrigen Dör- fer haben einen Erb- oder Seßſchulzen. Dieſer macht mit den ihm beigeordneten S<< sp- pen die Dorfgerichte aus, und hat die niedere Dorf- und Feldpolizei auszuüben. Eigentliche Rechtshändel werden von dem Juſtitigrius des Amts oder des Guytsbeſißers geſchlichtet. Nach Maßgabe der Größe der Beſißungen und Grundſtücke und der davon zu entrichtett- den Abgaben wird der Bauerſtand in der Kurmark in folgende vier Klaſſen eingetheilt: 21) Bauern oder Beſi ß er von Bauergütern, welche dem Grundherrn mit ihrem Geſpann zu dienen verpflichtet ſind. Sie heißen, nac) dem, Umfange ihrer GrundſtüFe entweder Ganzbauern oder Vollhüfener, und dieſe haben in der Regel 2(zuweilen 22 bis 3) Hufen kontribuables Landz Dreiviertelbauern oder Halbbauern(Halbhäfener) jenachdem ſie eine oder anderthalb Hufen beſizen. Nach ihren Hufen ſind auch ihre Dienſte und Abgaben beſtimmt. 2) Koſſäten oder Kothſaſſen, welche nur Handdienſte zu leiſten verbunden ſind, und gewöhn- lich den vierten Theil eines Bauerguts Caber immer fkontribuablen Acer) beſiken, folglich auch nur den vierten Theil der Abgaben entrichten. Rach der Größe ihrer Beſikungen giebt es auch Halb- foſſäten. 2| *) Nur dem Orte, worin wirklihe Bauern und Koſſäten wohnen, kommt der Name eines Dorfes zu. Die neben einem adlichhen Gute wohnenden Einlieger machen nie ein beſonderes Dorf aus: doch giebt es auch Fiſcher- und Spinnerdörfer-in der Kurmark. G 2 52' Einwohner, 5) Köthener(Käthner) und Büdner beſißen niemals fontribuablen Acker, ſondern kleine, ge/ wöhnlich umzäunte Ländereien bei ihren Wohnungen, die Wörden genannt werden, und ernäh- ren ſich meiſtentheils von Handarbeiten. Will man zwiſchen beiden noch einen Unterſchied machen, ſo ſind die Büdner als ſpäterhin angeſelßte Koloniſten zu betrachten. 4) Einlieger oder Hausleute, welche kleine Wohnungen, ohne Aerland, entweder ſelbſt be- ſien oder gemiethet haben, und von Handwerken oder Tagearbeiten leben. Sind ſie von der Grund- herrſchaft gegen. Dienſte angeſelßte Koloniſten, ſo heißen ſie vorzugsweiſe Hausleute; Einlieger aber, wenn ſie, gegen einen Geldzins zur Miethe wohnen.*) Man kann übrigens hieher noch die Kirchen- und Pfarrbauern und die Altſiter rechnen, ungeachtet erſtere in den Kammertabellen nicht beſonders aufgeführt werden. Sie ſind in Abſicht der Dienſte und Pächte zur Kirche oder Pfarre. angewieſen, oder haben die Ländereien derſelben in Zeitz oder Erbpacht, und ſtehen nach Verhältniß der Größe derſelben in den Bevöl- Ferungsliſten in der Rubrik der Bauern, Koſſäten oder Köthener.**) Die Altſitzer ſind die Innhaber der ſogenannten Altentheile, welche von dem Uebernehmer eines Bauer- oder Koſ- ſätenhofes dem vorigen Beſißer zu ſeiner Verſorgung auf Lebenszeit angewieſen werden. Von Handwerkern dürfen nur als Ausnahme wenige, z. B. Schmiede, Rademacher ,,, Leinweber, Schneider, Zimmerleute und Müller auf dem Lande wohnen, und müſſeu ſich zur Zunft einer benachbarten Stadt vefennen. Es hält ſehr ſchwer, die wahre Anzahl der Individuen dieſes Standes auszumitteln, weil die ſtatiſtiſchen Kammertabellen die von Wittwen-bewirthſchafteten Höfe beſonders aufführen, und nicht angeben, ob es Bauer- oder Koſſäten-, Ganz- oder Halbbauerwittwen ſind. Naur-die Tabellen von den Jahren 1798 und 1802 machen hierin eine Ausnahme,***) daher ich ihre Angaben hier mittheile;' ;| 1798| 1801 Frei- und Lehnſchulzen. 7720 697 - Seßſchulzen. 2 1146 1279 Ganzbauern.?--- 14462| 14218 Halbbauern.- 7-- 5158,| 3005 Ganzkoſſäten.„7, 8264| 8182 Halbfoſſäten.»-- 977 1090 ' Köchener und Büdner.| 10497| 10504. 7 Yx PT *) In den Bevölkerungsliſten'wird dieſer Unterſchied aber nicht gemacht. 23) Derſelbe Fall tritt in unjern Kammertabellen bei den Koloniſten ein auch fie werden unter den Bauern, Koſſäten und Köthenern mit aufgeführt, ungeachtet ihre politiſche und ökonomiſche Lage auf ganz andern Grundſätzen beruhet.. *22) Vom Jahre 1801 gan iſt das Schema der Tabellen für immer ſo eingerichtet worden. Einwohner.| 53 3 1 1798| 1801 Altſiger. 7 2- 2, 7 6256| 6344 Einlieger- 27 2 2|==| 198389 Bauerwittwen mit Höfen.|. 530| 562 Koſſätenwittwen-- 259 527' Büdner- u. Kökhenerwittw. 765 697 Familien angebauet.-|== 200 Nah dieſen Tabellen iſt es einigermaßen möglich, mit ziemlicher Gettauigkeit die Anzahl der Bauern u. f. w. im Allgemeinen anzugeben, wenn man die Wittwen hinzurechnet. Die Kurmark hatte darnach 1801, mit Einſchluß der Seßſchulzen, 19064 Bauern, 9598 Koſſäten, und 11201 Köthener und Büdner.' Die Verhältniſſe der Bauergutsbeſißer zu ihrer Grundherrſchaft ſind in der Kurmark ſehr verſchieden. Es giebt Eigenthumsbauern, Laßbauern und Erbunterthänige. 1) Die Eigenthumsbauern beſizen ihre Höfe und Grundſtücke entweder als freies Erbe oder als Lehn(Afterlehn), und können von ihrer Obrigkeit, ohne rechtsfräſtiges Erfenntniß, ihrer Grundttücke' nicht entjeßt werden. Sie ſind entweder Fret- Lehns- Erbzins- oder Pachtbauery, und hier- nach zu verſchiedenen ſehr mäßigen Abgaben und Dienſten verpflichtet, oder ganz davon befreiet. Die Freiſaſſen,(Beſißer von Freihöfen) haben einige Vorrechte mit den adlichen Güterbeſißern gemein. Dieſe Vorrechte beſtehen vorzüglich in der eigenen Jurisdiftion binnen Zauns(die Zaun- und Pfahl- gerichte), Jagd- und Fiſchereigerechtigkeit, und dem perſonellen Stand unter dem höchſten Kollegium der Provinz. Die gewöhnlichen Freibauern ſind von Naturaldienſten und Pachtlieferungen be- freiet, aber den Patrimonialgerichten unterworfen. Die vorzüglichſten Freiſaſſengüter und Frei- höfe befinden ſich in der Altmärkiſchen und Lenzer-Wiſche. Die Lehnbauern müſſen ihre Höfe von dem Lehnsherrn als Afterlehn löſen, und bei deſſen Ableben, oder bei eier jeden Veränderung deſſel- ben durc< einen neuen, entweder einen Muthſchein, oder wohl gar Muthſchein und Lehngeld berichti- gen. Auch deren-giebt es verſchiedene in der Altmärkfiſchen Wiſche. 2) Die Laßbauern(oder freigelaſſene Leibeigene) ſind nicht in Abſicht ihrer Perſon, ſondern in Ab- ſicht ihrer Höfe und Beſißungen dem Gutsherrn unterthänig, und können dieſe, auch ohne den Willen ihres Herrn, jedoch nur nach Stellung eines tüchtigen Gewährsmannes an ihrer Statt, verlaſſen. Dieſe befinden ſich vorzüglich in der Mittelmark, in der Prigniß und in dem größten Theil der Ufermark, 3) Die Erbunterthänigen oder gutspflichtigen Bauern haben eine etwas mildere Lage, wie die. wirklichen Leibeigenen. Sie und ihre Kinder ſind, in der Regel, den Gütern unterthänig, und fön: nen nur gegen ein Los- oder Abzugsgeld davon befreiet werden. Sie werden mit' den Gütern von den Herrſchaften verkauft oder vertauſcht. So drückend dieſer Zuſtand. an ſich ſeldſt iſt, ſo wird er doch theils durch die weiſen Veranytaltüngen der Regierung, theils durch die Einrichtungen menſchen? freundlicher Gutsbeſizer immer erträglicher. Dieſe Art von Gutspflichtigfeit findet in verſchiedenen 54 5 Einwohner, Theilen der Prigniß und dex Ufermarf, beſonders abev. in dem Beeskow- und Storkowſchen Kreiſe ſtatt: 7) Die neu angelegten Koloniſtendörfer haben durchgängig eibliche Höfe. In der ganzen Altmark beſißen ſämmtliche! Batern und“ Koſſäten„ adliche ſowohl als königliche, ihre Höfe erb- lich- In der Prigniß,. Mittelmark und Ukermark iſt es ſehr vermiſcht; daſelbſt wohnen erbliche Laßbauern(und gutspflichtige) unter einander.**) In der Regel iſt der Zuſtand der Bauern in den Domänendörfern beſſer, wie in den adlichen, weil dort die eigentliche Unterth- nigfeit, beſonders durch die Declaration vom 25. März 1/90 aufgehoben, und die Näturaldienſte großentheils ſchon in Abgaben verwandelt ſind. Die hieher gehörigen ſiatiſtiſchen Angaben wer- den im dritten Kapitel dieſes Abſchnitts folgen. Dvittes Kapi ben Zahl und Verhältniſſe der Bevölkerung. Menſchen ſind das beſte Kapital eines Staats; ihre Erhaltung und Vermehrung iſt eben ſo wichtig, wie die Erweiterung der Oberfläche und Grenzen. Ein Saß, von deſſen evidenter Wahrhrheit Brandenburgs Regenten ſeit dem großen Kurfürſten, und noch früher, vollkommen überzeugt waren. Die ſchnelle Volksvermehrung in der Mark Brandenburg liefert eins der auffallendſten Beiſpiele in der neuern Kulturgeſchichte. Sie gehört zu den merkwürdigſten Tha- ten eines Regenten, den jeder edle Preuße, mit. vaterländiſchem Stolze, ſo gern den Einzigen nennt. Die hiſtoriſche Darſtellung und Entwickelung dieſer großen Unternehmungen, wodurch die Volksmaſſe in der Kurmark, eines blutigen Krieges ungeachtet, in einem Zeitraum von 37 Jah- ren, faſt um die' Hälfte vermehrt wurde. iſt bereits von verſchiedenen Männern, mit den gehös- rigen Belegen, in einer ſolchen Vollkommenheit geliefert worden,***) daß ich nur darauf zu- rücf verweiſen darf, und mich bloß auf ſtatiſtiſche Nachträge und Ergänzungen einſchränken werde. Nur alsdann glaube ich ſchon gelieferte Angaben aufnehmen zu können, wenn ihre Ver-, bindung mir zu neuen Anſichten und neuen Reſultaten Veranlaſſung geben kann.+) *) Vergl. Krug über die Leibeigenſchaft in den Preußiſchen Staaten. Halle 1798. 3. **) Z.B. Dranſee, bei Wittſto>, hat 2 erbl. Bauerhöfe, die übrigen ſind Laßgüter; Doſſow nur einen erbl. Hofz Berge, bei Rauen, nur 3 erbl. Höfe u. ſ. w. ***) Das Vorzüglichſte in dieſer Hinſicht iſt der Sechste Abſchnitt des Borgſtedeſchen Werks: die Bevöl- kerung der Kurmark S. 295 bis 537. Die darin befindlihen Volkszählungen gehen bis 35% das Jahr 1787, und können dort nachgeſehen werden. +) Schon Kurfürſt Friedrich Wilhelm fieng im Jahre 1633 an, über die Volksmenge ſeiner Staaten Buch und Rechnung zu halten; freilich noch ſehr unvollkommen, und nur von den Städten. Erſt unter Fried/- Einwohner, 55 1. Zahl der Wohnungen In Abſicht der Städte hat man zwar dieſe Rubriken ſehr früh in die Tabellen aufgenom- men, aber vom platten Lande findet man davon vor dem Jahre 1778 in den gewöhnlichen hiſto- riſchen Kreistabellen durchaus. keine Notiz- Das platte, Land der Kurmark hatte*) Im Jahre.| Dörfer.| Feuerſtellen.| Ziegeleien.| Theeröfen. 1788 1997 65247 113 99 1789 1998 64347 118 98 1790 1989 62099 115 99 1791 1991 62208 123 98 1792 1994 62462 193 94 1793 1995 62533 128 94 ":- DIOS 1978 62568| 129 95 1795 2013 62625 132 94 1796 2014 62687 130 93 1797 2013 62693 129 93 1798 2042 65516 144 94 1799 2045 65740 148 92 1800 2044. 65804 147 90 1801 2053 66304 160 91 Die Vermehrung der Dörfer, welche gegen das Jahr 1783 56,(gegen 1778 aber nur 28) beträgt, rührt von der Aufnahme der Kolonien und der-ſeit ihrem Urſprunge erweiterten Etabliſſements in die Ru- „brif der Dörfer her, und iſt alſo der Willführlichfeit ſehr unterworfen. Die Feuerſtellen haben aber, durch Anſeßung der Familien in den Dörfern, ſeit 1788 einen wirklichen Zuwachs von 1057, Cund ſeit 1778 von 2762) neuen Wohnungen erhalten; ſind jährlich alſs im Durchſchnitt um 75x vermehrt. Die Anzahl der Ziegeleien iſt durch das Allgemeinerwerden des Maſſivbaues um 42(ſeit 2778 um 53) gewachſen. Die Theerdöfen hingegen ſind aus Gründen der Forſtöfonomie um 8 vermindert. Die Feuerſtellen der Städte haben in den Tabellen keine eigene Nubrif, ſondern matt muß die in drei Kolumnen vertheilten Häuſer Aſammenrechnen und“ dieſe dafür annehmen, ungeach? tet ſie gerade nicht den ſicherſten Maßſtab abgeben. rich IT. erhielten die Tabellen eine zweF&mäßigere Form, und ſeit dem Jahre 1801 haben ſie in der Kur? mark eine noch beſſere Einrichtung erhalten, deren Vorzüge ſich aber vorzüglich. auf die ſeitdem jährlim be- ſonders eingereicht: werdende Produktentabelle erſtre>en«, *) Man vergleiche die Beſchreibung der Kurmark. S. 584- Einwohner, Feuerſtellen der ganzen Kurmarf. | 1778| 1780| 1790| 1800| 1801 In den Städten| 38516| 39005| 32103| 34821 Auf dem Lande| 63543| 66857| 62099| 65804 34562 66304 Summä- 102059 105862| 95202|100625| 100866 Nach dieſer Tabelle zu urtheilen, hätten die Feuerſtellen in den Städten, ſeit 1778, um 5954. abgenommen. Da das aber nicht möglich iſt, wenn man quch keine große Vermehrung derſelben annehmen kann, ſo muß ber Grund in der unrichtigen Anfertigung der älteren Tabel- len liegen. Auf dem Lande aber iſt durch die Koloniſtenanſeßung ein Zuwachs von 2761 Feuer- fiellen gewonnen. Mit Einſchluß der Stadt Berlin kommen in der Kurmark 253. Feuerſtellen auf die[] Meile. Eine genauere Ueberſicht gewährt folgende Tabelle*) von der ganzen Kurmark. | 1773| 1798| 1801 Immediatſtädte- S 43--- Mediatſtädte- z- 409---- STECFEM AE 7 201 4121.88:2 19-. kd geimfeb 241.12 m 200.7 66.161.700 87 Königl. Zeitpachtvorwerke] 184 181 -- Erbpachtvorwerke/]|*"* 59 62 ==“ Zeitpachtweiereien<= 27 38 = Erbpgactmeiereien-- 12 13 Adliche. Güter RB ENT 708 842 818 = Meiereien- 7-- 137 107 Städtiſche Vorwerke--- 45 57 N - Landziegeleien?---- 166 1609 Stadtziegeleien“ 7-9- DU 41 44 Offworuſemn 2 dE„= 05 1-07 Landwaſſermühlen---- 442 427, Landwindmühlen---- 643 633 Städtiſche Mühlen- EEN BR PURE EI44" Die, *) Man wird hier die Uebereinſtimmung der Landräthlichen und Skteuerräthlichen Tabellen wieder vermiſſen. Ehe dieſe nicht conform entworfen werden, müſſen wir über das Total der Zeit- und Erbpachtsvorwerke, der Wind- und Waſſermühlen u. f. wv. in der Kurmark, in Ungewißheit bleiben. - Einwohner, 57 Die Kurmark hakte alſo im Jahre 1801: 243 Vorwerke und 521 Meiereiet auf dem Grund und Boden der Domänenämter, 204 Ziegeleien und 1395 Mühlen. Die Anzahl der Dörfer"habe ich aus der Tabelle weggelaſſen, theils weil ſie oben ſchon an- gegeben iſt, theils auch, weil man daraus doch nicht erfährt, wie viel Dörfer königlich, adlich, ſtädtiſch u. f. w. find.*) Im Jahre 1791 wurde von den Steuer- und Landräthen eine Liſte von den Wind- und Waſ- ſermühlen, von den Brücken über Flüſſen, die:ſonſt nicht paſſirt werden fönnen und von den Fäh- ren eingereicht, deren Reſultat ich hier mittheilen will. ZUPTE ör NUE| Brüden.| Fähren. Bei den Städten- 140 7627 34 440| 177 Auf dem Lande- 416 573 410| 1 In der Kurmarf- 556 736| 850| 26 Hiernach hätte die Kurmark alſo nur 1292 Mühlen, folglich 103 weniger, wie oben ange- geben iſt. Mehrere Zuſammenſtellungen und Vergleichungen erlaubt der Raum nicht. 2. Zahl der Menſ:| 20723>< kh: 90650=--| 22209- Summa- 1287961| 73114|290302| 71485(292291| 69332(296438| 72258 Häufer, maſſive- 5141-- 5266-- 5339 IE 5405-- Ziegeldäher.- 7| 25827--| 25975--! 25975|=--| 25887-- Stroh und Scindeld.| 1795-- 1781-- 1789-- 1736-- Scheunen 29.77- 6590-- 6652-- 6699-- 6721=. Wüſte Stellen--“259- 260-= 560-- 262- Häuſer neugebauet- 210-- 239 1:5 185 4 153 2 im gepUrirt 17 426-- 566-- 549= 442-- Baufreih. G. bezahlt 1|148133R1.| 20Gr-6Pf.| 238180Rl.; 21 Gr. 142241Rl.| 19Gr.1Pf.( 121330Rl.|6 Gr. 3Pf. WIOUNEL 12 12 2002 65*-- 65x„DE 652-- 652 Kk= Vorwerke-- 7-7 58-- 56-- 56-- 56 am Schenkffrüge-- 1344-- 1341-- 1354-- 1354-- *) Beſchreibung der Kurmark. S. 531 bis 334 u. f. Einwohner. ESNNNE ME RIN SERBIEN Ik EB 5 19.2.3001 2662 1 m bbs Kp DACHI]| | Civil Militär.| Civil.| Mitiesx. Civil.| Militär. Civil.| Militär. Männer- 7 2 60632| 32859| 61052| 25387| 61985 13480| 63235 23199 Frauen 2 7 7 73235| 14397| 73990| 14520|: 74403 113947 175459| 12856 Söhne- 7 7- 7-7| 55729| 10332| 55598| 10526| 56101| 9986| 56454»| 8978 Töchter- 7-7-| 61092| 10540| 62994| 10631| 62324| 9745| 62733| 8948 Geſellen 5-- 14459 cr 13814 241 19050 5 14558-- Knechte"2= 222 7 6970-- 6861-- 6705-- 6332-- Jungett.: 202 07 642-- 6264 7-- 6213-- 6239= SMAgDE EE 120627 3 5 00002--| 21173--| 21175 E10 180705 Zi Summa 7 1300247| 68033|300846| 61064 /303062| 47158 306455| 58981 Häuſer, maſſive- 5546= 5680-... 0(0 6051 LE Ziegeldäßer 7-7 7.| 25803--| 25843---| 2538138--| 25642 u Strohdäher-- 1745--- 1714-- 1703-- 1606 Übe Scheunen--- 6515-- 6425--| 6469= 6517 es Wüſte Stellen-- 211- 259-- 249„- 245 u Häuſer neugebaut- 176... 179 Es 193-- 206 KEG =7*1 1„VEPANIEG: 1.2 71 056-=- 506-- 458 1-=- 43 Ee Baufreih. G. bezahlt| 86386R[.| 19G. 13P.| 25997RU.!19G. 113P.1 47582RU.) 16G. 83P. 1115450RU.! 12G. 32P- Dörfer ZRESSSEA 65-- 64x-, 643-- 59- Vorwerke--- 55-- 56 Ds EE 159 55 5 Schanffrüge:-- 1599 rm 1271| 97.4 BONN== 892- uuf,[>=„.=. | BITE cl UB IUO7 200 0 2200 06. 44252700 | Civil.| Mititär.| Civil.| Militär.| Civil. Militär.| Civil.| Militär. Männer-- 7| 64699| 28232| 65950| 29279| 68230| 29060| 69349| 27896 Frauen 7. 7 17 76986| 12840| 77899| 13014| 80183| 12631| 80873| 12297 Söhne? 7-7. 7. 2|. 57098| 8926| 58173| 9145| 59650| 8535.| 60749,| 8531 Töchter-- 7| 62645| 8821| 63759| 9255| 64888| 8899| 65726| 8843 Geſellen-- 7 15523-- 15585-- 15371- 15070. 1.*-- Knechte 2...--:- 7480--- 8435== 8079-- 7998 4; SUNgen 421.32. 2 6429-- 6782-- 7107- 7097 Na Mage 2 2...2..1.21622=| 21733' 1=| 22547=| 22524 2 Summa-|522485| 58819|318316| 60593|326055| 59125 1529577| 57567 Einwohner, 63 EE ED u EE SG(212700545110... 1700 Y: Civils 7| Mititär.| Civil:| Milirär.| Civit,| Mititär.|-Eivil.| Militär. Häuſer, maſſive- 6248-- 6342-- 6322-- 6916 ni Ziegeldäher--| 25924--| 25946--| 26795==| 25636- Strohdäßer- 7-7 1601-- 1598.. 164.2-- 1605-- Scheunen--- 65346--“| 64137-- 6662-- 6642=. Wüſte Stellen-- 237--- 237- 564-- 544 x Häuſer neugebauyet- 032-- 136-- 208-- 206-- --“ reparirt 7 573-- 624--- 513-- 475 ile Baufreih. G. bezahlt| 80985Rl.|5Gr.93Pf.| 75894Rl| 11 Pf- 74420Rl.|gGr. 5Pf.| 58916Rl. 18G. 43P. Dörfer 7"It< aue: 59 mE 59 ne 59 7 59 7 Vorwerke--- 7 55> 55= 56== 56 77 Ehanffrüge-- 909-- 9090--- 912-- 922-- 1800| T801 Civil.| Militär.| Civil.| Militär. Männer- 7-7-| 70423| 28163| 70002| 31417 Frauen: 7-7 7 7| 81608| 12130| 82677| 12000 Söohne- 7-9.> 61781 38318.| 61415 8208 ObHter"" A 4 2 7 1166974 8517| 66188 8362 Geſellen-- 7 15599 5 17047 0-7 Knechte ZE 2 187 8040-- 8081..- Singen: A.22. 152 7242-- 7142-- Mägde dil 2-0. 32 22518-- 225379-- Summa»- 1334185| 57128 1334931| 59987 Häuſer, maſſive- 6822-- 6941= Ziegeldäher---| 26449=.| 26296-- Stroh und Schindeld. 1550-.. 1395-- Edeunen-»- 6695-- 6680-- n Wüſte Stellen- 7-7 52 2 563 Es Häuſer neugebauet- 225------ = reparirt, 483------ Baufr.- Gelder bezahlt| 28352Rl.. 3Pf.---- Dörfer ZMEZ 6,52 59-----+4 Vorwerke--:-' 7 56-- 57-- Schankfrüge-- 910-.. 836--- | Einwohner. B. Tabelle von den Bewohnern der Städte, nach ihren Beſchäftigungen und Stänz- den, von den Jahren 1750 und 1801...? 1 | 1750 1301 1750 1301 Alphabetiſche Fol-=== 55 5125 55 8[Alphabetiſche Fol-| ZUL SELGTZEAG ge derſelben.|S SS 2 53/52, 5 4 ge derſelben. 155|SS1S SS Sz S Acciſebediente 4651:=| 24 9341"=|.= JBilderhändler=|'=|= 5.1-- Aktuarii gj.=1 4 51 oo=1.:=P Bierſchenfer» 6741|=|-th1040|--. Advokaten, jekt Aſ- Bierſpünder- 15]=|-4 171.--|=- ſiſtenzräthe u. Ju- Billeteurs:-1=-!|-| zg!--/-- ſtizeommiſſarien| 24]=i=4 631=|=JBiberhaarſtrumpf- Acersleute: 12834| 1] 13556]=|= weber,[.Strumpf- Amtleute- 7 1-4. 3610-1=E weber:-=-J-|-4----|-- Apotheker-- 94| 70| 811 114; 1381 974 Brettſchneider-=|"=< 00 BE Se m Armen- 1384|=4 4122541" 1 1.= J Blumenfabrifen(5) Bader 101| 55| 303 20 4) 06(Huvriers)-J1=|-4157|1-|=- Bandmacher(Ou-! ABleicher 261.-|-| x|--|-=- vriers)-- Sh 274 5 ropa): ZE EBleiweißmacher 2 8 1, 5 7 51 I Barbiere und Chi- Bleiſtiftmacher- 21.-4-J 26|-|- rurgen- 156| 120| 59] 249) 258] 751 Boten: 1 4417-1, 1.2391-|= Bauinſpektoren- M. 4 ZZ 101 4 ZU Bohr-) Säge undi Bauſchreiber=|.=4= 21--|--J Zeugſchmiede--| z61 61 6] 45) 221 16' Baumbaſtweber--|-|- L|--|--1Bortenwirker,f.Po- Baumwollenzeug- ſamentirer"26717 15007 068: BIZ 5 0 macher(Ouvriers)|=|=|=4 962|=-|=jBdötticher- 4355| 136 711 454| 2371| 77 Bautnecte Z|-|1-4 31--|--jBranntweinbren:-; Bankfobediente--|-|- 4“-|-J ner!/ 1|1839|=|-41824|=-|=- SäRer>72 1130| 369| 275331185 754| 242] Branntweinſchen- S Becenſchläger- H 1 M 4 1|--| fer: 2 514].=|.=-4 7641|== Beutler,|. Hatid- Bierbrauer z:|2226]-T1. 4121)|== ſchuhmacher 961. 471 36] 211 5| af Braumeiſter- 56|-1-4 24-|- Beſenbinder 571=|-4 521.-|--1Braufnedhte z61L"=P"-| 3821|.= Bergleute-=!-=-1- 1<|| JBrillenmacher 21-|- H-|- Bildhauer, 1) Figu-|- 7 Briefträger 7e4M(83 2.22) MOMESE(MP P: DIESE WES riſten. 15 42| 531-2579 561 6! G6GſBrenn- und Bay-' --“ 2) Zierateurs L; holzhändler- 360"<=-| 1 101|-- . Einwohner, 1750 1801 1750, 1801 Alphabetiſche Fol- ET BELGE-- AlphabetifcheFol-- ASISPNZP ETON ge derſelben.|Z3|S2 15[25(S5|=] gederſelben. 125125| Z 155/45= Buchbinder-- 98| 44| 334 2126|. 76 58) Cämmerei- u. Kar- Blattmacher und venkfnechteu. Auf- Blattbinder- FSK 25 E24 Neher 024:5 EE) EE EE a I PI) MACHE Buchdrucker-- 19 50 138 271 136] 211 Ciſeleurs und Gra- Buchhändler(1750 veurs 67 41 4 2531= 1 inel. Lehrl.: und Colonierichter und Faktoren) 36]-|-| 2331. 31| 24] Aſſeſſoren- 15 WREN| UPE WERTEN BERL| 8227 - Büchſenſchäfter- 21| 8| 3] 2125| 91 3jComödtanten- SEEL Z| WEL ZM 16 6:45) WORSE(SEE Bürgermeiſter und Conditoren/-|«|--I4 46| 331-8 Stadtrichter- 1801=|-4 149|==4Conducteurs..- EE, KE 22 WIE 25 BEAN RSS| BINZ Butterhändler-=|-1-4 241=-j IConfitüriers/ſ. Con» Bürſtenbinder 34" DQ 29 171.024 AY... ditors-: 2 024, 2.5) 130. 3=|.- Beuteltuchmacher Centrolleurs-- Z|--|-4 1377|-|- (2Fabrifen)(9-4 21=|=-4 2353|--|=-JCopiſten--- EU BEL LM EEE EURO WRE Ema SR Biereſſigbrauer(99)=j==) 9|.>|.>| Corduan- und Saf- Caffetiers--- 2ö]1-4+1. 741-|- fianmacher- ie 1 E 5 Wg Calculatoren;- 23 I EL 1246== 1 SW Töminerert 2305(3 EMU(AE 23 AEN MIR IEH Candidaten-- 051 lt 1 1204... 1... 1 Ereisbediente“- 8 3 DHE Pi Canefaßbleicher- ME| EI al== 12 ZWTpitieues Ds 2 146; 15 S0 SW SU CIE DEE 14 18 Canonici-- mum|- uf- FX=1= Cantores und Cal- Caffemühlenmacher|=|=|=4 2| 2|-2 0 RDN 20007 MTU 909[ROSES DEN 1070) ESN URLS Deſignateurs- zZ=|-4 71-|- Canzelleiſchreiber| 5|=|=| zug]=]=[De>en- und Frieß: Clavier- undDarm- macher, ſ. Tuch- ſaitenmacher(O.)|=|=|=| 131=|= macher--- 202 EE HEBIE Canzelleidiener- 5) m TEE aufn=D irertorem 7 7 76 189198 1888 77 107.7 6 200 WEEZE Caſtellane-|.) SEE 23| is 1M6(997.77; WA EAN| EE Diatantſchlelfex ZI iE 2!-|- Cammerjäger 1 3 1 Ball 5 11|-| Deftillateurs- 150|-|-4 229|-|- Cattun und Zitfa- Zi: DaG iE:-|-|-)) Wa SS brifanten(Ouvr.)| 29| 154]=| 420|=|= ANGE 1-7 H 19869 107: 18 707 AUHRT BISEGN SINE Cloſterjungfern- 4 4 4 241 1,= 1 Dräthzieher, Spin- Cattun- u. Zikweber|=|=|-4 bz] 63 41 ner und Pläötter.| 6o| 15 ol 24| 301] 319 Cattun- und Zik- Drechsler---| 175| 65| 594 3121| 179| 205 druCet(Onvv)| 151 Af Kk 902 abi Drucer 2,5. 7 13 4 4(ORE ae Ta 66 Einwohner, Alphabetiſche Fol- ge derſelben. vend Goldſcheider-- 2i-|- 41=1= ti Zuſtizräthe-- 41. 2 DIP 4. Goldſchläger-- zZ 3 1 4 2 13 Jouvelierer, f.Gold- Goldſchmiede“- 136| 781 Go 195| 1221: 734 ſchmiede-- 3]--|- LN NELLE Gold- und Silber? Italiener 25377 MW 4= ji Pi ſehe 2:2: 7 23 6 3] 99 3 24 Iuſtitiarien-- 10]-4-| go|«|- Gürtler--- Zucht 1547125 82|: 451! 31 Zudenfamiltien- 519|=| 4047|“+|- Güterbeſtätiger und Invaliden---+=| 4 269|-=|= Schäfſner.-- 2|--|- 9)-1>--FKellerwirthe-- ZU I] IE 1 G3OSZS PELZ Grüßmacher-- 361=| 4: 371 zl! 24 Kahnführer, ſiehe Goldpapiermacher, Schiffer 11% 204 26054.--4, 0=P 1240-11=: (Ouvriers)---+:=€| ZB 6=4=-ERatfbrenner-- zz fl OU=== Handſchuhmacher 55] 30| 23] 172| 921 42| Kammacher-- 49| 44 83. 321| 22 Haarſiebmacher, ſ. Kantenmacher und Siebmacher-+ rt Fh rl: cd=P Händler 77 7-|=|-j 169]=|- Hausſchlächter:- 110]=|=: 100]; 1=-tLKettenſchmiede*- Et Zz EM 1|=|- Hebammen---|-|-1 1581=|=-|Kartenmacher- 179 Ep 13; 1 KWE 33) 40 Hechelmacher--5 11:-J 10|=|= Kaufleute in Manu- Hechtreißer-- 337. 4 4 25!=! 4 fafturs u. Fabrif- Heideinſpektoren u. waaten?-- 3953| 147] 2624 713| 310| 261 Bedienten- 20 4 7 ol-y+ 11-|= Hirten und Feldhü- Kellenmacher- BE ZE ELS ERZEU KE EIR 4235-255: 18 4181=|=] 4581=|: 1] Keſſelfliker- 7 BLE GE ZE 208 SE Ne Holzceontrolſeurs= 3= 0== BKfeidephündlert oder Holz- und Bretter- Duöpker:>: 7 5 6)(BBERGG(ANE E77 10104 14 15 295570 S8 händler---|-|-1 40|=!-+JKleinbinder, ſiehe Holzvögte---J-4 4 11===|j Bötticher-- 11 9 5 21] 21(5 Hopfenmeſſer und Klempner-- 82| 32| 30] 105| 44| z6 Hopfenhändler 21-|-4 ,4|-|--1Knopfmacher- 1258 Zi 52 157f 511. 24 Höfer-- 7 7 7 14631=|=4 8541>11=>1 Kohlenmeſſer- Ze UE bg FU M 25 Hofräthe--- Zo hi 4P 5 Gb li] Rornhändleria"- 27|-|-1 441--|- Huf- und Waſfen- Kornmeſſer---|-!|-J 21|-4- ſchmiede. s| 4551-273]|-123] 451): 3781. 127] Kornmätler---|=-|- 1]-|-- 2 [6] 68 Einwohner, 1750 1801| 1750 1801 Alphabetiſche Fol- 50 8 125158[ZG AlphabetiſcheFol- ZETGDT 8 IS 1G8TE ge derſelben. ZZ Il 1 DE 203 ge derſelben. EESTI SS SS E =|S 21:5 I2=|23.1.5 FRE Se 22 USS SSS 1 7S Se= 42[*=(*=|S EISENS 14(2=0|: Köche- 771-|-1 292|--|+--1L2ederhändler- NS WEGE 0 E14 ESS wp Wap Krämer und. Eiſen- Lederthauer--=|-4 4 261 Dl= händler, f.Nadler| 731 721- 8] 281 4|==jzLeinwandhändler+ 21 EE bi eb ien Kriegsräthe- it Eur Sf 08== Leinen"Dammäſte Krieges.- Mekein- macher--- Gp. IR852 1100 GAWHARET nehmer--- 20]=|=B 321:=F=[ Leinen- Zeugdruer|- 27 4 2 181 121" 32 Korbmacher- 321 239| 8 3539| 47| 3571Lein- und Garnwe- Krugmacher-.-|=j=|=| 61: 6|. 2] ber--.- 11350] 495] 22111795](9241| 238 Kuchenbäcer=|=|-| 51| 12] ZſLeiſten-und Bohlen-|| H Kupferſtecher und ſchneider 59| 12|-| 3835| 8|= Drucker:- 141 1 58 Gol== 1:5 2PLehmentirer 1441<|=J1091 1- Kupferſchmiede- 55) 3530| 281. 75|' 43| 261 Liſeurs bei den Sei-| Künſtler der Mecha- denfabrifen- 3-|-J 53-|- nif und Mecha- Lohgerber 132| 86| 30] 182| 1268| 46 nict- 7K- 491- 2008 4715048 3 h Lothſchlöſſerfabri- Kürſchner 1051 65] 304 259| 75]: 26] Fanten.<=: FT FWD SIMS UNES Küſter 112=| 4 2521=|>I Lohnlakaien-=F=|-4. 41=|= Korkſtöpſelmacher Lioniſche Drathfa- (Ouvriers.)- FIT ZS ZEUS STER br iter(OuyvriereDe 00

11 Materialiſten 344| 111| 2043 972| 342| 512 La&macher(Huvr)| 2]=|-J 61=|=-|Maurer- 262| 621| 2171| 28912059] 467 Lackirer( Ouvy.) 10]=|-J 42]--|--IMäktler-- wf=+4 24) 14,5 Lampenpußer oder Medailleurs- Z|-|-[uE IEE Verſorger- VN 1 720.0 1>14 MedicinaeDortores|+ zu=| 141 24h=P-- Landpaſſaten- 10 uf LBER OE ii Mehlhändler A lar» dunn DEE 5) SR MES DUEEE: Landbaumeiſter- vr= 7 8|=|=] Meſſerſchmiede- 95| 36|- 32] 124| 56| 58 Land- und Polizei- JZ Mechanici 1 H 16322 4 WiS: 5) AM DED PAK IET . Leiter ,-„HPI>>14 381=|=[Milchhändler=|=|-J 5|-|- Einwohner, D (Yes) 1750 1801 1750 1801 Alphabetiſche Fol- 5015 125 a01p Alphabetiſche Fol- 7 ZD 1.200& ge derſelben.[53 25|S[2222| Z| gederſetven. 22|25|>[23 52|= Mollenhauer EF-=|= 6!-|--JODelm tier und Oels Mouliniers( Sei- Ries ſchläger:--|-|-| 19|-|- den-)„/ 7]-|- 271-1-jOficianten bei den Muſikant. u. Kunſt- Armenhäuſern u. pfeifer- 791 97| 683 3309| 2607| 82] Armenrendanten| 27|=|-4 8go|=|-- Muſikaliſche In-* JOfficianten bei Klö? ſtrumentenma- ſtern und Hoſpi- er- 41, 16 1 5900-467 1:58:"ölen. 51=|-4 331=|- Muſifalienhändler--|-|- 3--|-=--JOrdonanzwirthe- z4]>-|'-J 47|-|- Mäühlenbeſcheider-|-|-J 24|-|--FiOrganiſten 51-1-F+ 51- Mäühlenbereiter u. Orgelbauer- IB 260: ZI SPON GOGOL Belaufer- ol 4 Zz U0 M2<> Ortſchmiede ſ.Bohr- Rühlenſchreiber-|-|- z1--|--|J und Zeugſchmiede[; 7| 91-22 2 Müller-Waſſer- ß 11 169| 199| 451 Ofenfabrifanten Müller- Wind-- 4 S0 1909 75f 79| 851- 2124(DOuvriers.)- GEIE EEE R LIE 2) 125 Münzarbeiter--+-|-14 104|“=|--JPadhofsbedienten NE R GL 25 Münzbedienten- wh 2„2 Pig 8= EPantöffelmacher 131| 87| 34j 264| 191| 129 Müßenmacher- 591=| 4 741=|!?Papiermacher zi: 160 2330 SNES Marfktmeiſter-4-|-J 2x|--iPapierhändler- SENSE SAUST AGREEING Moireurs-I-1-J 21=|--jParchentmacher- 1 REES EE EILE 43 Meſſerträger(Lin-: Paſtetenbä>er,|. genſche)- 258 Be EBERL OUT 7 E07 Siem Kuchenbäcker- Ea de 2 M 102822 1B 2a88l Nadler- 1333| 37| 26] 2821:-43|'26 Pergamentmacher Z 2|'--- I 1 1 Nagelſchmiede Perkan- u. Plüſch- (Schwarz?- 117] 149| 871 158| 157| 93x weber(Ouvr.)=|-J-1 45,=|= Nachtwächter 147F=| 4295|=|"=|Perſonen, ſo von Nähnadelfabrikan- eigenen Mitteln Gents 9 39.1--|-|-1 21 6 31 leben und feine Notarien und Pro- Profeſſion haben.| 10: 3|=|=-42863|=|-=- tonotarien- 141=|-| 55||>1jPerrükenmacher 187] 63| 441 5112| 1254|:23 Nachrichter- 501==4 201=|>14 Pfefſerküchler- 71 Ds SE 040. 15210076 Oberbilletiers 151=|-4 41=|>[Pfetfenmacher- 34 BE DEIN Yig 1 Obſthändler o. Hö- Pferdebereiter 5,(1 RIE 71-|= fet= 2 7 7| 2261=“ 41. 61=|=14Pferdehändler- 24| HE R ET Bn 22 70 Einivohner, 1750 1001 AlphabetiſcheFol- EITE VUISTEETE AlphabetiſcheFol- GETTE WRZAUTCUEG ge derſelben.|23|SS|= jS5|S|=| ge derſelben.|53 25|S[S3 55| S S3(mp2 122|==>(E54. 425 1|SS/ SS, ee 1S P=[2=|S"Ie|S[=(2=|S Pförtner- 3 77 31:-1..>ERaſchmacher- 10 E 107 Planteurs u. Kreis- Rathmänner,---- gärtner- 4 172'Räthe(Königl.) 2: SN Plattenmacher- 2 1 Refevrendarien und Plüſchmacher, ſiehe Auscultatoren Im Perkanmacher---Regiſtratoren-- Polizeibediente- 66 Reißner o. Zeichner-- Polizeireiter 5 Rentmeiſter, Ren- Porzellan und Fa- danten, Caſſirer1. yancemacher- 162 undNRentſchreiber]. ES Porzellanmahler 6ij 69 Riemer 217-4 39 Poſimeiſter u. Poſt- Riethmacher-- commiſſarien, 56 Rothgießer u. Glo- Poſtſekretärs,&Fengießer---=- Schreiber u. Ko- Röhrmeiſter oder piſten 64 Brunnenmacher 4 Poſtillions 147 Rathsdienetr oder Poſamentirer 440 Stadtknechte- if Pottaſchenbrenner 53 Saſſianfabrikanten Präabendenten- 179(Ouyvriers.) 2 bs Pferdekaſtrirer- 2 Sackträger und Präceptoren und Sacfahrer 4 Schulmänner 571 Salzfaktoren-- Präſidenten- 21 Salzinſpektoren-- Prediger---- 85 Salzſeller-- Procuratoren oder Sammtmacher-- “ Anwalde- 2 Sammt- u. Plüſch- Proviantbedienten, Ruthenmacher-=- ſ. Magazinbe- Sattler 97 dienten- 25 Söägeſchmiede 5 Pröbſte oder. Prä- Sekretarien- 3 latein 3 7. Segelmacher= Perſchierſtecher- 6 3 Seidenzeugfabri- Profeſſoren- 17 kanten(Oyvr.).. Einwohner. 71 ' 1750 1801 1750 1801 AlphabetiſcheFol- STED 7 ETOS ABE: Alphäbetiſch&Fol- En 0 SS 125148)> ge derſelben.|SZZ|55| ZD j=5|S=|=[ gederſelben. SSS SS|S[SZ|SZ( X SE 12-15[2-12 12[S2[2[2-|2=1 SZ Seidenbauinſpekto- Sculhalter(appro- ren-:=|=;=>|-=-|-| bitte)---=)-|-4 1806|-|-=- Seiden-(halb-)| Schuhflicker--- 671=-|-| 72|=|- Wirker(Ouvr.)! 261 5301 2647183;=|=]Schuhmacher- 12740 ,1548] 52044920|20081' 851 Seidenwirker- 11| zt 281'634/1518| 572] Schwertfeger- 9 2 21 26 61.-1*5 Seidenſtrumpfwir- Schweinſchneider 15]-|-4 16|-|- TAF E EINE:--|:-|=F 226| 467| 561 Sprachmeiſter,|. Seifenſieder-- 661 23 81 122| 70| 29 Präceptoren--|-|- I| Scabint o. Schöp-; Siebmacher-- 8 4 118"17 6 1 POE IS 28=|-=-J-4' 111-|-t+Syndici--- 44 oo=|=<1.0251=|= (2 4105 AU WW LRUE] 1871 59| 391 2301 104! 63] Spinner 7--=|=|-17132|=|-=- Sänftenträger- Z|-|-4 6-|--jSplettreißer-„== P.P Wo== Servisvendatiten=|=|-J i9|=|[Sporer--- ST Hml Gf 101 301459 Scharfrichter und|| Stadtverordnete“|=|'=|=4 267|=|= Abde>er--==|=j 331=|=[Stadtrichter, ſiehe Scheerenſchleifer 21 2 2] 43| 16) 6f Bürgermeiſter LEE SEESEN IS Schembelmacher 1!-“|- 11-|-J4Stahl- und Metall- Schieferde>er- PEE=D R1 DU 25 üebetrer ULD AT: BT. 1317 39 1779.01 23== Schiffbauer-- 241 45| 16] 43| 147| 44[Stallmeiſter-- 41=|-1 281=-|=-' Sciſſer- 4 60|=|-1 474,=|[Stärke und Puder- Hamburger Schif- mader--- 3 ME 12 WR wun| 90073(7 Seal Wh 18153 fer zz 2 2 2 1=!=|=P gl=|=jz Steinſchneider-- 6i zl-4 51 11-=- Schifffnechte--| 270|=|=) 5521|=|=-|[Steinmeker-- 13| 36| 319] 3139| 52| 28 Schlöſſer 55 S6 BEE LG|N 1308 M97772085 266 Stein-und Damm- Scneidemäller-=|-1-4 9| 1 IM hw. 1v€ aa FER BEIER EE NB Whbr Schneider--[1992 L8r| 34812624|1427| 685 Steinhändler- AWN BLE 9 wobei 4:5, M0 . kn: Schornſteinfeger 41| 4211| 59] 6o|“68 91 Ent uud Rahe Schreiber und macher---| 309| 1209| 63] 3421| 179| 67 Schreibmeiſter 481=| kh 1217|>| Z| Scheerenſchmiede EE E00 510603 ES 06) GENE Scriftgießer(Ou-1 Stempelrendanten-|=|-j 39|-|- vriers)- 7/ 1 2]-=-4. 421=|=[Steuerleute-- 57-|-1 49|-|= Scrotgzießer(Ou- Strohhutmacer Glier) 2-15=--|=“=| 46]=|=-4:“(Ouvriers)- 21:--| 12561=|= 72 Einwohner, 1750 1801 1750 1801 - Alphabetiſche Fol- TSTZET> ICETZBTD AlphabetiſcheFol- STZ57 DS|25157E ge derſelben. SZ SS Z 25 SE Z ge derſelben.+; S5=> SS SZ|S Strumpf-(Seiden) Tanzmeiſter, 5|=|„H 19)-=-|-=- Fabrikanten Tapetenmacher] (Huvriers)- 271=|-1 175|=|=4(Duvriers.)- zy:"22 2] 98|«| 20 Strumpf-( Woll-! Tapezierer- 245 4. 418: 650 werds u. Baummwol- Täſchtnner- 74 M» 2 2 2 L len:) Fabrifan-| Teichinſpektoren- 1). el. 7|-|= ten(Ouvriers)|=|=|==) 4638|=|=-4j Thorſchreiber und' Strumpfſiricker- 63 4 63. 381- 42 18 Einnehmer 54|-|-- 83-=-|= Strumpfwalkfer-=|-|-3. 11=|-=+jTiſchler 799| 4141 20311150] 813| 427 Strumpfſtiuhlſchlsſ- Todtengräber 50].=] 4 1214|=|= fr 2 22 2 1 1=“)= 3. 2 1|=? Töpfer 241.1. 2356| 874 314| 2071|. 440 Strumpfweber- 189. 213]. 290 2591 475|. 632 Trippmacher, ſiehe Stuhlmacher(Eng- Plüſchmacher 3], 1 Abler c BEE ae 21... 2 Aicha.) 7 1.467 10]. 4]. 20f ,44| 40|- 401 Tuüchbereiter- 36). 30] 154::. 34420 457.12.21 Stukfkaturarbeiter uf. 2 IIM 510 Z|.=| Tuchhändler u. Ge-,])' Superintendenten. 1 wandſchneider 5647.* pal. 7 PN 50 Rekurs und Kirchenin- Tuchmacher-*-|[1631| 508| 21212092] 7251 423 ſpektoren-*--|-=-|-1 29|--|--FTirenrs bei den * Schließer und Ge- Seidenfabriken EU BE Dd 1) FREE| IEEE fangenwärter---|=|--J 121.==1= Tüchſcheerer- 951. 331) 298. 91;. 361.36 Schnallen- u. Ha- Uhrgehäuſemacher 7 1 14 9 1 I kenmacher--=|;=!=1..281=|.„=F Uhrmacher(Groß: Tabacks-( Rauch:) 6|| j und Klein-) 431. 15] 91 114| 203] 43, Fabrifanten= 11| 65] 20; Uhrzifferblattma-* Tabacks-(Schnupf-)| 5 2| 7|2671 1tZweenmacher- R00e 18. IAEO 16. 3 Bb 3 ME Wenn 74 Einwohner, C. Tabelle von den Bewohnern des platten Landes, nach ihren Beſchäftigungen und: Ständen von 1788 an. Edelleute, die auf den Gütern wohnen- 7- S; 332| 325 322| 330 Generalpächter- 7- 163 135 154 140 Verwalter und Unterpächter- 15386.| 1355| 1330|! 1370 Förſter und Jagdbediente- 783 751 718 7536 Prediger- 2 7: 650 655 662 656 Küſter und Schulbediente-- 1698| 1711 1691 1693 Frei- und Lehnſchulzen- 643 639 624 619 Ganzbauern- 2 z 7 15706| 15720| 15417| 15512 Halbbauern- 7 2 z 2748| 2771 2700 2746 Koſſaäten---- 9265| 9266| 9059| 8945 Dyidüuel. 222692 2 3 WE 9744| 9859| 10022| 10229 Hausleute od. Einl. u. Altſißer| 21537| 229339| 22317 22430 Krüger 9 Z8 2- 794 782 689: 704 Hopfen- und Kreis8gärtner- 233 235 2532 2534 Gartner...- 7-- 295 266 247 291 Drechsler*)- 7- 22 23 21 91 Bötticher- 54...7- 86 79 81 81 Bäcker ZER NZD 61 64 65 F 63 Fiſcher 2.2.7 28.47 762 751 702 4 1694 Färber und Drathzieher 7 12 12 10 10 Feldſcherer-- 7- 56 53 55 2 Glaſer und Hutmacher-- 155 155 154 136 Hirten- 7 2-- 4192 4198 4089 4112 Leinweber-- 2 7 1898 1892 1731 1730 Müller S;-- 925 930 934 946 Maurer 7 7 7 7 182 173 181 208 332 14.1 1362 732 659|: 1678 643 15539 2754 8905 10259 23424 750 232 298 24 809 60 698 10 33 131 4119 1871 945 212 333 133 1357 719 660 1694 642|: 15496 2759 8811 10297 22804 | 1788| 1789| 1790| 1791| 1792| 1793| 1794 5323 136 1365 724 661 1692 647 15511 2768 9011 10127 22225 722 252 284 17 72 59 700 10 34 132 4058 1918 992 1838 *) In Abſicht der Landhandwerker muß ich ein für alle Mal bemerken, daß es ſehr ſchwierig iſt, ihre Airt- zahl von der der Bauern, beſonders der Koſſäten und Büdner zu ſcheiden; denn gewöhnlich werden dieſe, da ſie zweierlei Gewerbe treiben, auch in jeder Rubrik, alſo zwei zi aufgeſührt. Einwohner, 75 | 1788| 1789| 1790| 1791| 1792| 1793| 1794 Nadmacher--:- 410 401 297 4.01“414.31 410 415 Sättler und Seilevx- 7 13 9 11 11 13 15 11 Schlöſſer-- 2 5 14 19 17 19 18 19 19 Schneider:- 2- 7 1007 2028 934 933 962 994 974 Sthmietel& 24705 PE 1000 995 964 972 970 966 973 Schuſter?-:- 9073 205 912 205 5025|: 1399 201 Schäfer- 201%- 1529 1543 1526 1540 1585 1615 1600 Döpfer und Schlächter-- 27 27 24. 25 27 25 5 Tiſchler z ZBD. 170 149 147 14.1) 1/50 14.2 227 135 Theerbrenner ZUFREZ E10 101 107 100 99 97 97 96 Kalkbrenner z/--:-„11 13 13 13 dE 14 14 Ziegelſtreicher-- 1% 106 VVO 115 121 117 123 129 Zimmerleute--- Schiffer“+-- | ] | | | | | | 1795| 1796| 1797| 1798| 1799| 1800| 1801 Edelleute, die auf den Gütern 15% wohnen 2,04:7.1144 325 324 526 336 327 338 544 Generalpächter--- 137 137 134 14.6 132 133 131 Verwalter und Unterpächter- Förſter und Jagdbediente Prediger.--- Küſter und Schulbediente Frei- und Lehnſchulzen-- 654 650 649 711 702 700 697 Ganzbauern- 2 7 7 15511| 15544| 15569| 15161| 15237| 15199| 14218 Halbbauern- 7 7- 2743:| 2743 2737 3212 1.3103 3051 3005 Koſſäten--- 7 8869| 8908 8912 9064| 9242 9571 9271 Büdner- z-- 10238| 10274.| 10352| 10484| 10537| 10770| 10504 Hausleute od. Einl. u. Altſiker| 22782| 23218| 23573| 25541| 25418.| 25575| 26233 Er ESV » 2 »*-D Wl... „ I Q (SS MINE] xv a id I: GQ vx a -* cc - 2432 qa qa OO OO „m CA. > DD W Oo ieal 25 d OOO vm SEI I= Da W mi DQ OS Ww „- Q OO [Gz] „ DD OO „m ims (eo) [0's] (Gz „ Q [os] I „m DQ OD „- „m I „m [2] Krüger is 1 20048. 1-39 719 716 720 624 6921 756 1. 878 Hopfen- und Kreisgärtner- 234. 234 235 194 210 202 206 Wupfiien auta. 22 2 509 315 528 403 53381| 589 590 Drechsler*) 7- 2 16 17 22 17 15 15 13 *)“S. Seite 74- unten die Note. 76 Einwohner, 0 11795| 2796| 1797| 1798| 1799| 1800| 1801 Bötticher- 7 Z+? 71 70 74 81 79 81 82 Spacfer 4 Br(84 BD-48 57 58 59 54 60 58 54 iſche 107 20.210 791 691 686| 624| 637 637| 452 Färber nnd Dratzieher-- 10 12 12 14 14 15 4 Feldſcherer- 7-: 55 55 58 ER 37 359: 59 Glaſer und Hutmacher- z 137 136 137 153 116 115 121 Hirten--- 7- 4049 4091 40453 4140 4105 4091 4133 Leinweber 2 2 5 9| 7 1956| 1993 1984| 31948 1948| 1986| 3000 Müller 7 ZEE 7 960 961 964 903 910 907 901 Maurer 2 4 21210-2.5 544 181 177 130 218 216 224 206 Radmacher- ZH.- 405 422 422 408 599 597 406 Sattler und Seiler-- 11 11 121 12 40 11 13 Schlöſſer-: z E 18 16 26 18 17 17 15 Schneider-- 7- 954 967 970 939 913 908 921 Schmieden"7.0.1232 978 992 990 956 969 972 979 Schuſter 7214(8142 1-42 195 190 184, 184 181 194 191 Schäfer-- Bi WEIZ 1582 1590 1567 16561 1578 1594| 1631 Töpfer und Schlächter-- 27 ol 26 25 26 27. 25 Tiſchler---;| 130 133 125 134 131 134. 131 Theerbrenner Zi w2..4- 4 94 94 92 94 95 91 85 Kalkbrenner-- IGE 8415 13 12 10 17 16 17 16 Ziegelſtreiher'- 2.41% 123 125 123 143 141 141 150 Zimmerleute-- 7 474 535 536 561 464 467 489 Schiffer-----------= 695 1 693 Darunter ſind Sokdaten| 1788| 1789| 1790| 1791| 1792| 1793| 1794 3) Angeſeſſene, die in Dienſt und| Löhnung ſtehen=-- 1363 1630| 1372| 1303 1165 7338 222 2) Unterthanenſöhne- 5 5612 53890 6500 1] 6699 5995 5181 2670 3) Enrollirte-- 7 1110983 1113175|111704 1113235|115075 1115197[114641 Darunter ſind Soldaten.| 1795| 1796 1797| 1798| 1799| 1300| 1301 2) Angeſeſſene, die in Dienſt und!'|/ Löhnung ſtehen-- 829 873 946 1035 1079 874| 1252 2) Unterthanenſöhne-- 4637| 5800| 5873| 7063|: 6362| 6455| 6555 5) Enrollirte 7 7 7 1116048 1117194 1119331[122146|122208-|126453 1264553 Einwohner, 71 D. "Getteraltäabelle von der Bevölkerung der ganzen Kurmark. & Knechte vi Männer.| Frauen.| Söhne.| Töchter. und Geſellen.| Jungen.| Mägde.| Summa. m.; Diener. 1788 Städte.| 576,5| 71152. 1 53778| 59827 6662| 12378 5883| 20636|. 287961 Land.-.| 79372.| 91553| 89404| 84729| 25260|===| 11147| 25660| 407029 Civil.-| 157016| 162710| 143182| 1445561 Z1822| 12378| 17030| 46296 694990 Militär.| 37373]. 245031 120599 10639 73114 Summa| 174389| 177213| 153781| 155195| 31822] 12378| 17030|. 46296| 768104 2789| Städte.| 58111| 715351 54026| G60050 6757| 13249 5861| 20723| 290302 Land.-| 80236| 92643] 90486| 85935| 254401> 11307] 25379] 411426 Civil.-| 138347| 164178| 144592) 145985| 32197| 153249| 17168| 46102| 701708 Militär.| 36173| 14408| 10357| 30547 71485 Summa| 1745201 178586| 154859| 156532| 32197| 153249] 17168| 46102| 773193 1790| Städte.| 59090| 72268| 53759| 6007| 6574| 13854] 6109| 20630| 292291 Latid.- 79206 93185] 90113| 85620| 25091|,== 10654| 25099 408368 Civil.-| 138196| 165453) 143872| 145627| 31665| 153854) 16763| 45729| 701159 Militär.| 34861| 14134] 10129| 10208 69332 Summa| 173057| 179587| 154001| 155835]- 316651 13854] 16763| 45729| 770492 1791'Städte.| 5995| 72609| 54527| 60201| 6873| 14720| 6594| 21209| 296438 (Land.- 79651| 953859| 91208 86202| 26088|=-- 10980| 257031 41 3691 Civil.-| 139556| 166468| 145735| 146403| 32961| 14720| 17374|| 710129 Militär.| 36167| 14885| 20444| 10762 72258 Summa| 175723|.181353| 156179 157165 52961]. 14720|. 17374 46912 782587 1792! Städte.| 60632| 73235] 55729|„61092| 6970| 14439| 6428| 21722| 300247 Land.- 80901| 94224|| 87139| 25816]--- 11204] 25859| 418031 Civil.-| 141533) 167459] 148667| 148231| 32786| 14439| 127632| 47581| 718328 Militär.| 32859| 14307| 10332| 19540 68053' Summa] 1743592| 181766| 158999 158774| 32786| 14439]. 17632| 47581 786366 1793! Städte.| 61052| 739909| 55598| 62094| 6861| 15814] 6264| 21173] 390848 Land.-| 801541. 94250| 99253401 879241 251761== 1 11715 26340] 417897 Civil.-| 141206) 168240| 247938| 150018| 32037|' 1538141 17977| 47513| 718743 Militär.| 25387|.114520| 10526| 10631 61064 [Summa] 166593] 182760] 158464| 160649] 32037| 158141 179771 475131 779807 Einwohtter. - 0“| Knechte D| Männer.| Frauen:| Söhne.| Töchter.|“ und-|: Geſellen.|)?Jungen..| Mägde.| Summa. SE; Diener. 1794 Städte.| 61985| 74403| 56101 63324 6705 4 14156]: 6213 21175 303062 Land.- 79385| 942351 91219 88361,'24128|==| 11663]: 26266) 415257 Civil.-| 1415370| 4686538] 447320|- 150685130833|- 14156) 47876|-- 47441) 718319 Militär.| 134801 15947| 9986|"97451- 47158 Summa] 154850| 182585] 157306 160430| 30833| 14156| 17876| 474411 765477 1795| Städte.| 63285| 75459| 56454! 62733| 6882| 14558) 6289| 20795| 396455 Land---- 80130] 945871 929571 88357| 25561]==-1 115213] 26020| 419125 Civil.-| 143415| 170046) 149411 151099):32443| 414558| 17802| 46815) 725580 Militär.| 28199| 12856| 189781 8948;' 58931 Summa 1716141. 182902] 158389 160038 32443|. 145581] 17802] 468315| 784561 1796| Städte.| 64699: 76986| 570981 62645| 7480|' 15525| 6429|: 21622| 312482 Land-| 808651. 949909) 933531 88747| 26314]== 1 418561 268761"422975 Civil.-| 145564| 171976| 150451| 151392| 33794] 15523| 18265| 48492| 735457 Militär.| 28232| 12840| 8926| 8821=< 58819 Summa] 173396| 184816| 1593771. 260215|. 33794| 15523| 18265| 484921 794276 1797/Städte.| 65959| 77899| 58173| 65759|1 84351 15585]: 6782|: 217533| 5318316 Land.-| 812491 951441 94354| 89519| 263861==|. 227361 26765) 425151 Civil.-| 147199| 173045| 152527| 153278) 54821| 15585| 18518) 48496| 743467 Mitlifär-|- 292778. 43014... 91451... 499951 S1 Ne ESE 1 12200593 TT[Summa| 176478| 186057| 161672] 162433|.34821| 15585| 18518| 48496| 803960 1798/Städte.| 68230] 80183] 59550] 648881 8079|: 15372] 7107| 22547| 326055 Land.- 1 83614| 991061 95467| 89970| 27171]=== 1 1929971 282491 456544 Civil.-| 151844| 179289| 155117| 154858| 35250| 15371| 20104] 850766) 762599 Militär.| 29069| 12631| 8535| 8899-| 59125 Summa| 180904| 191920| 163652| 163757] 35250| 15371| 20104| 50766| 821724 1799'/Städte.| 69340| 80873| 60749] 6572 7998| 15070| 7097| 22524| 329377 Land.- 836551"'98723| 974053|:91857| 27166|== 12016| 27059] 437879 Civil.-) 152995| 179596| 158152) 157583| 535164| 15070| 19113| 49583| 767256 Militär.| 27896| 122297| 8531| 8843 511181. 87567 Summä'] 180891| 181893| 166683| 166426| 35264] 15070|.19113| 49583| 824823 1300| Städte.| 70423| 81608| 61781| 66974| 8040| 15599| 7242| 22518| 334185 Land.-| 835421 991351 91486| 92586| 275281===| 12020| 27145| 435441 Einwohner. 79 [W?]; Knechte S Männer.| Frauen.| Sdhne-| Töchter. und Geſellen.| Jungen.| Mägde..| Summa. vi Diener. j 1800| Civil.-| 153964| 180743| 153267| 159560| 35568| 15599 19262 556 767628 MEINEN T| MO 2013|„TUL EE BWL. 0317 1.2 Ln AL IDEE 53858 Sumina 182127| 192873 161585] 168077| 353568| 15599, 19262 49663 824806: 1301|Städte.| 70002| 82677| 61415| 66188 8081| 17047 7142| 22379; 334931 Land.- 85602|"98945 96867| 914881 275391= 11507 277214| 439162 Civil.-| 155604] 181622| 1582821. 157676). 35620| 17047): 18649|* 49593| 774093 Militär.| Z12417| 12009| 8208 8362;== 59987 [Summa] 187021] 193622] 166490] 166038] 35620| 170471 18649] 49593| 834080 Ich werde mich hier nicht auf weitläuftige ſtatiſtiſche Berechnungen und Unterſuchungen ein- laſſen, da. ein jeder, dem daran gelegen iſt, dieſe ſelbſt anſtellen kann.. Die geſammte Volks- menge der Kurmark betrug alſo 1301, mit Einſchluß des Militärs, 834080 Menſchen, folg- lich 65976 mehr, wie 1788, vor 13 Jahren. Jm Durchſchnitt vermehrt ſich die Bevölkerung jährlich um 5075 Individuen, theils durch Anſiedelung fremder Familien, theils aber und vor- zäglich/ durch: den“ jährlichem Ueberſchuß der Gebohrnen.. Zur ſchnellern: Peberſicht hier eine Tabelle von dem Wachsthum der Bevölkerung der Kurmark nach wichtigen Zeitpunkten. ::, Zeſt der| Verhältniß z.| Zuwachs ſeit dem|Plus des Jahre. Hiſtoriſches Faktum. GEWER SIEGEN el 21 400 ki 1701*)! Friedr.1. nimmt die Königswürde an.|: 283566 656---- 550514 1713 Regierungsantritt Friedr. Wilh. 1. 519566 739 536000 514514 1725|Erſte wirkliche Volkszählung:- 7 567566 350 48000 466514 1740"|Negierungsantritt Friedrichs Il..-: 475991 1101 108425 553089 1755.|Jahr vor dem ſiebenjährigen Kriege.| 586375 1357 1105384 247705 1763 1Ende des Krieges-- 7-- 519531 4902(66344Minus 31 5314549 1786|Regierungsantritt Friedr. Wilh. 11. 683145 1581 1636 14-; 150935 1797.|Regierungsantritt Friedr. Wilh. 111.| 8053960 1861 120815:' 30120 1801|Anfang des: 19ten Jahrhunderts- 834080:| 1930 30120---- Von dem Jahre 1736 an iſt das Militär mitgerechnet; in allen vorhergehenden fehlt es. Nach: dieſer tabellariſchen Ueberſicht hat alſo die Kurmark ſeit der erſter wirklichen: Volkszählung, *) Die: Angaben von 1701 und 2713 ſind Berehnungen, weil. von: jenen“ Jahren keine wirkliche Volks- zählungen vorhanden ſind: »*) Dieſes iſt der wahre: Menſchenverluſt der Kurmark im ſiebenjährigen Kriege. 80 Einwohner, auf dem Lande(1725), einen Zuwachs an 466514 Menſchen; folglich 88948 über die Verdop- pelung gewonnen, und dazu bedurfte es unter dem milden Scepter unſerer Monarchen nur eines Zeitraums von 76 Jahren!-- Die Volksmaſſe der Kurmark verhält ſich jeßt(1803) zum ganzen Preußiſchen Staat, wie 1 zu 20. Die Bevölkerung der Städte war 1801, um 44244 Indivi- ' duen geringer, wie die des platten Landes, ein Verhältniß, welches in der Regel nicht Statt zu finden pflegt, hier aber durch Berlins Menſchenmaſſe(1729838 Köpfe) bewirkt wird. Ohne Berlit würden die Städte zum platten Lande ſich wirklich nur wie z zu 2 verhalten. In Abſicht des Verhältniſſes der Volksmenge zum Flächeninhalt ſteht die Kurmark, ſelbſt mit Einſchluß der Bewohner von Berlin, mit ihren 1950 Menſchen auf der[-] Meile, noch weit hinter Schleſien und Magdeburg zurü, und wird auch bei ihrem Sandboden jene Höhe nie erreichen*) Den- noch übertrifft ſie die Neumark, Preußen und Pommern bei weitem Das in der Kurmark ſte-' hende Militär verhält ſich zu den Erwachſenen des Civilſtandes wie z zu 32. Weil aber der größte Theil des Militärs aus Ausländern, d. h. Nichtmärkern beſteht, ſo kann man überhaupt annehmen, daß auf dem platten Lande unter 19 erwachſenen Mannsperſonen nur einer Sol- dat iſt.**) Die Bemerkungen über die Tabellen B und C behalte ich mir vor für HE Abſchnitte über. Produktion, Fabrifation und Gewerbe, KREN NOREEN der Gebohrenen und Geſtorbenen in der Kurmarfk vom Civil| und Militär von 1787 bis 1804, In den Städten| Auf dem Lande STE der Alſo mehr Jahre. ſind ſind Gebohre-| Geſtorbe- verwehren Heſepe gebohren.| geſtorben. gebohren.| geſtorben. nen.:|] nen.- Igeſtorben.| gebohren 1787 15096| 13754| 20246| 14256| 35442| 28010 7432=== 1733 12089| 10461| 15381| 10381.| 27476| 21842| 15628

41 21 438 zol 1. 2 EN TA 1 251 4,50815 40 Summe. 363] 1280| 127 65| 1472| 1214|] 102 45| 13919 23331 1104 0 2200 1799 Land. 56207 7442| 521|- 312 8275 7185| 4771 2531| 789371261685 4998 47831 9781 Städte.s 27971 4953| 664| 289| 59064 4595| 615| 234| 5444111550 4998| 4619| 9517 Reform. Franz.2c.3 1854 Z13 7 7| 3271 262 9| 7| 27/ 744- 6o2J) 1 84| 2881 562 Summe.|] 6602]12708 1192| 608|14508])12042| 1101| 468 u 28119] 9830| 9530|194560 1300 Land.] 35893 7352| 4691| 3071 8127 6989 4701 2451 7793115835304 6558 4 4170| 13028 Städte.ß 27978 4903| 664| 276 484 477 618] 235| 562941147753 5009| 5697|11 52 ju t 4 477 35 34214774 5909 c 3 Reform. Franz.2c-h 1558 287| 232 61. 504] 285]: 251: 3"5631 6074 260| u 494 Sr 65401 bien 220 589 44279) 12050 65] 482 23035]27 2792: 4h12427| 12401| 24828 and. 40054 8107| 5471 3064| 90183 7808 505| 240 5724 0943! 6622:153565 1801?„Städte. 28874 5247“50 304 6271 4970 6935| 241 590 2275 6333| 6330| 12/ 2063 Reform. Franz.:c.h 1774 363 15 11| 3898 309 19| 6] 3341 7234 2821|| 587 Summe.| 7069)13717| 1282] 679| 15678)150 8387| 1217]: 48714- 1791 150469125538 13257 26315 Sum. v.3Jahren] 202118353971| 3623| 1876[44657279], 5422| 2457| 4203 71: 8502435355] 36533 171103 Fraktion.| 673714129903] 1206| 62531 1482138223931|212403|- 4791 1 140122 4268341211,55| 138 46] 23701 *) Durch die Verordnung vom 18ten September 1799- **) Tabellariſhe Nachrichten über die Population' der geſammten Königl. Proußiſchen Staaten, von dem Königl. Hofrentmeiſter Herrn Müller, Th. 1. Berl. 2799. Fol. S. 26. L 82 Einwohner, Nach dieſet Tabellen werden bei dem Civil- und Militärſtande in der Kurmark, näch einem 10 jährigen Durchſchnitt jährlich. 29,9074 Menſchen. gebohren, und 240764 Menſchen ſterben. Die wahre innere Volksvermehrung beträgt alſo nach derſelben Fraktion jährlich 5331 ZIndividuen. Nach dieſem Maßſtabe kann ſich die Volksmaſſe der Kurmark, ohne Beitritt äußerer Einwir- fungen, binnen 143 Jahren, alſo im Jahre 1944 verdoppelt haben, wenn anders menſchenfreſ- ſende Kriege und Seuchen meinen Kalful nicht umſtoßen. Das Verhältniß der Gebohrenen zu den Lebenden iſt, nach demſelben Durchſchnitt, wie 1 zu 275 und das der Geſtorbenen wie 1 zu 534. Auf jeder Ouadratmeile ſterben jährlich 55 Individuen, und 69 werden gebohren. Täglich kommen 81 zur Welt, und-65 verlaſſen ſie. Ueber die Tabelle vom Civilſtande laſſen ſich noch mehrere Beobachtungen anſtellen. Der dreijährige Durchſchnitt iſt unter der Tabelle ſelbſt ſchon angegeben. Auf 115 Menſchen vom Civilſtande fällt jährlich eine Ehe; auf 262 eine Geburt, auf 302 eine eheliche, auf 5293: eine uneheliche, und auf 701 Menſchen eine todte Geburt. Es werden jährlich 309 Knaben mehr ge- bohren wie Mädchen, ſterben aber deren in den erſten Jahreu auch weit mehrere. Unter 52* Menſchen tritt jährlich ein Todesfall ein. 83 Z2.Werrter Therh +.en, Gerſte und Hafer ſind die Hauptgetreideartent, für welche ſich der Märkiſche Boden eignet- Weizen iſt nur in einigen Theilen der Altmark, Mittel- und Ukermark das Hauptprodukt; er verhält ſich zum Rockenbau wie 1 zu 73, und dennoch bleibt gerade vom Wei- zen ein anſehnlicher Ueberfchuß zum Verkauf übrig. Die Getreideausſaat hat ſich nach dieſer Tabelle in 20 Jahren beträchtlich vermehrt; bei dem Weizen um 697, bei dem Rocken um 874,- bei dem Hafer um 1571 Wiſpel. Aber bei der Gerſte hat ſie um 955 und bei den - Hülſenfrächten um 1057 Wiſpel abgenommen. Dieſe Differenz kann indeſſen zum Theil auch von dem Brach- und Schlagwechſel herrähren. Das Verhältniß des Getreidebaues der Städte zu dem des platten Landes iſt, wie-1 zu 8Z- Da die im. Jahre 1798 einer beſondern Immediatkommiſſion eingereichte Tabelle die ſpeziel? lere Beſtimmung der Früchte, und zwar nach einer dreijährigen Fraktion,(von. 1794 bis 1797) enthält, ſo will ich ſie hier mittheilen. Produktion, Werreipe vd Plattes Land. Städte. Ganze Kurmarf. Früchte ausge- 1 ſäet. Wiſpal.|Scers durch Düngung zur Folge gehabt, und dadurch Veranlaſſung zu einer ſtärkeren Saat: und Produktion, 7 zu einem höheren Ertrage gegeben.*) Es wird jährlich mehr: Weizen gebauet, weil der Aer durch Dünger und beſſere Bewirthſchaftung mit jedem Jahre veredelt wird. Hieraus folgt ebenfalls ein ſtärkerer Anbau der Gerſte. Die Ausſaat des Hafers nimmt dagegen ab die Gerſte erſeßt aber den Ausfall deſſelben hin- reichend. Auch der Anbau der Hülſenfrüchte vermehrt ſich nach Verhältniß der Verbeſſerung des Viehſtan- des; denn je mehr Dünger der Landmann hat, deſto mehr Frülſenfrüchte fann er in der Brache beſtellen. Ich werde nun die landwirthſchaftlichen Produkte einzeln durchgehen, und die Angaben der Kammertabelle vom Jahre 1801 zum Grunde legen. Vergleichungen mit früheren Jahren kann ein jeder, nach den oben gelieferten Tabellen, ſelbſt anſtellen. [1 Weizenbau und Konſumtiot, 1801. Zur Saat und Ausgeſäet. Gewonnen. jKonſumtion war] Blieb übrig. Fehlte. nöthig. Wiſpel.|| Mj. Wiſpel.[zw] m] Wiſpel.[ew] M] Wiſpel..[ew] M. VWiſpel.|z| M. 1 Land.- 6039| 4| 2i 31927] 10| 7 8638| 18| 51 23288| 16| 2--|-|- Städte.- 5097| 51104] 2648| 11|--4 10663| 20| 8 204| 7| 486 83219|16|12 Summe. 6546| NE| 34575| 21 1 19302| 14| 13 23492| 25|| 8219 16| 12 Ein für alle Mal ſey es hier geſagt, daß Berlins Konſumtion in dieſen Tabellett von 1301 fehlt, und alſo durchaus hinzugerechnet werden muß, wenn man. den wahren Ue- berſchuß des Landes ſehen will. Das geringe Plus bei den Städten rührt von denen in der Altmärkiſchen Wiſche belegenen Städten her, welche ſo viel mehr gewinnen, als ſie verbrauchen. Rechnet man nun die den Städten fehlender Wiſpel von dem Ueberſchuß des Landes ab, ſo be- hält das platte Land noch 15273 Wiſp.. 6 Sch. 10 M. zum Verkauf übrig. Dieſes würde Ber? lin ungefähr gebrauchen,**) wenn es von Magdeburg, Anhalt, Pommern!c. nicht unterſtüßt würde. Die Ukermark liefert ihre Ueberſchüſſe zwar größtentheils nach Berlin; die Altnrarf und Prigniß aber ſchicken bei erlaubter Ausfuhr" faſt allen Weizen nach Hamburg, wo der Märkiſche Weizen, wegen ſeiner ſpezifiſchen Schwere, den erſten Rang, behauptet... Man kann wenigſtens 2) Das größere Ausſäatquantunmr in den neueren Tabellen rührt. aber“ auch von. der unrichtigen Anfertigung. der älteren herz; ferner beſizen faſt alle Oerter ſogenannte Peberländer, welche in den Kakaſtern nicht: mit aufgeführt ſind: dieſe“ wurden ehedem: aus Furcht, daß ſie: zur" Kontribution gezogen: werden möh- ten, nicht angegebeir, daher müſſen die älteren Tabellen: nothwendig: eine geringere Ausſaat. enthalten. **) Berlins Weizenkonſumtion kanm man jährlich auf. x7000 Wiſpel. ammrehmen.. 88 annehmen, daß die Altmark jährlich 10000 Wiſpel dahin verfahren fan, wodurch, den Wiſpel zu 48 Thaler gerechnet, 480000 Rthlr. bar ins Land gezogen würden. Hätte die Kurmark nicht das verzehrende Berlin im Schoße, ſo würden durch den ganzen Weizenüberſchuß etiva 733116 . Thaler fremdes Geld in Umlauf geſeßt werden.*) Produktiott, Ro>enbau und Konſumtion, 180x2, Zur Saat und i j Augsgeſäet. Gewonn?n. jKonſumtion war] Blieb übrig.| Fehlte. H 1 nothig.[] J Biſpel.|Sch| M.] Wiſpel.|Sc<| Nf Wp. 5 Wiſpet.| Sch M.j Wiſpel.|Sen.-- 14625 15| 2 1- 1Rtlr.12Gr.-J 526522| 16| 6 Gerſte.--- 7399 16| 10 f- 1Rtlr. 4Gr.--| 206939 9|6 Hafer 7 742 1209 18| 14 j/=- 20Gr-J 24195| 17 1 6 Summe.-- 38499 9:4...%1| 1490775| 6 Nun bedarf es doch wohl weiter keines Beweiſes, daß die Kurmark nicht ſten Getreideländern des Preußiſchen Staats gehöre?== Erbſenbau und Konſumtion 1801. zu den ſchlehte- Zur Saat und|] Ausgeſäek.. Gewonnen.[Konſumtion war] Blieb übrig. Fehlte: nöthig.? ] Wiſpei.|S] M.J Wiſpel.[Scy| 3. Wiſper.|S] 22.[ Wiſper.| Sch] 22.] Wiſpet.|Scenbau und Konſumtion 1801. Zur Saat und Augsgeſäet. Gewonnen.|Konſumtion war? Blieb übrig. Fehlte. nöthig.* . Wiſpel.|Sch| m.| Wiſpel.|S] M] Wiſpol. Sch! M] Wiſpel.|So| M.| Wiſyel.|Sch| M. 6' 12 121 2 6. 3] 5666 14) 1] 23602 2,14 442|- 12 470 Land.- 1011 Städte.- 133 10| 9 853 NE ed 00% I 4 19 12 42 Sumiane. j 1149| 22 6 4108|14] 15] 4072 173) 11] 97 14-| 61[481 14 Auf dem platten Lande gewinnt der einzige Teltowiſche Kreis ſeinem Bedarf nicht. Zieht man deſſen fehlendes Ouantum von dem Ueberſchuſſe der übrigen Kreiſe ab, ſo kann das Land 64 Wiſp. 4 Sh. 8 M. verkaufen., Die Havelländiſchen Städte haben einen fleinen Ueberſchuß. Das allgemeine Plus von dem den übrigen Provinzialſtädten fehlenden Quantum abgezogen, könnte die Kurmark noch 35 Wiſp. 19 Sch. 2 M. Wicen verkaufen, wenn Berlins Bedarf nicht in Anſchlag käme. „| Produktion, Buchweizenbau und Konſumtion 280. : Zur Saat und Ausgeſäef. Gewonnen. jKonſumtiowwarß Blieb übrig. Fehlte:; nöthig. ] Wiſpel.|S>| M.) Wiſpel. Sch| M: Wiſpel.|S] Mh Wiſpe!.|S<| M| Wiſpel.|Sc>)] M Land..-! 905|16| 44 3301 j|--| 44 2912|--| 5 5393 71 5 4. 6 Städte.-| 60| 21-4: 192 251+ 325| 11| 12 6|: 21 121; 139“|uwmb:4 Summe.| 962.|18| 4]. 3495[15] 8| 5237|12| 1] 599[10] x] 143| 8110 Der Buchweizen wird in der Mark Brandenburg, beſonders in der Altmark und. Prignis, imm- leichten Boden häufig gebauet, und. in. großer Menge fonſumivrt. Einigen Kreiſen der Mittel» mark. fehlen 4. Wiſp.. Dieſe vom Ueberſchuß des platten Landes abgezogen, bleiben 333 Wiſp. 23 Sch. 15.M. zum Verkauf übrig. Einige Städte der Mittelmark haben zwar ein, kleines Ue- berſchußquantum, dieſes aber von dem abgezogen, was andern fehlt, ſo bedürfen ſie noch 132 Wiſp. 22 S<. 8 M. Der reine Ueberſchuß,. nach Verſorgung der Provinzialſtädte, iſt alſo' 256. Wiſp. 1. Sch. 7 M., welche auf den hieſigen Mühlen zu Grüße gemacht,"und als ſolche theils. nach Berlin, theils nach Magdeburg, Halberſtadt und Sachſen geliefert werden. Hirſebau und Konſumtion 1801. x Zur Saat und Ausgeſäet. F- Gewonnen.[Konſumtion war] Blieb übrig. Fehlte.. nöthig. 4| Wiſpel.|Sco| M.j Wiſpel.|So| Mj Wiſpel.|So| M Wiſpel.|So] M] Wiſpel.|S<] M. Lans.- 63 3|: 5] 1254| 161 15j 897|22|11] 372(17| 4 15 1123|- Städte:- f EN 10:3: 4 089? 62.|23| 5j 2439 9| 3-=---|-|-1 186 9114 Summe, 74| a| 7| 1317[26]+] 11/47|"| 144 372[27] 4 202 j 81:4 Die meiſte Hirſe wird in- der Mittelmark, und hier wieder im Lebuſiſchen, Teltowiſchen und Zaucheſchen Kreiſe gebauet. Die übrigen“ Theile der Kurmark gewinnen kaum ihren. Bedarf. Die Ufkermark muß ſogar 15 W. 23 Sch. zufaufen. Dieſe von dem Ueberſchußquantum des platten Landes abgezogen, bleiben noch 356 Wiſp. 18 Sch. 4 M. zum. Verkauf übrig. 9 Sch. 4 M. werden no< von den Provinzialſtädten verzehrt. folglich bleiben überhaupt noch Allein 186 Wiſp. Produktion, 93 175 Wiſyp. 8:Sch. 6 M. übrig, und dieſe werden zum Bedarf der: Reſidenz, Berlin: wohl inicht hinreichend ſeyn.. 7? Pebrige Feld- ud Gartengewächſe. Außer dieſen Produkten gewinnt man noch Feldbohnen,*) welche zum Pferdefutter und zum Mäſten der Schweine ſehr vortheilhaft gebraucht werden, aber guten Boden verlangen, und Schwaden oder Manna, auf den Wieſen, vorzüglich längs der Oder und in. der Altmark, - worauf aber in den Produftentabellen keine Rückſicht genommen wird. Die nächſte Stelle unter den Oefonomieprodukten verdienen die Kartoffeln, ein Gewächs, das aller Beſchuldigungen: ungeachtet, welche Gelehrte und Oekonomen: ihm vor einigen Jahren machen wollten, ix jeder großen oder“fleinen Wirthſchaft unentbehrlich. iſt. Ihr Einfluß auf die Verringerung der Getrei- defonſumtion. iſt evident, und ihr Anbau bei ihrer 6 bis 9 fachen Vervielfältigung ſo emporge- fommen, daß fie bei der ärmeren: Volksflaſſe faſt allgemein die Stelle des Brodts vertreten-. Zum Belege dieſe Tabelle. Kartoffelbau der Kurmarf. Zur Saat und dz-:. SAE SS> Ausgeſeßt. Gewonnen.[Konſumtion warß Bkieb übrig. Fehlte. >| nöthig.- | Wiſpel.|So| M.| Wiſpel.|Scy| M] Wiſpel.| Sch| M. Wiſpel. Sch| M.ß Wiſpel.|So| M. 276512and.- 2207. 1461| 61; 4187:| 201 10k:r II>> it==<| Städte. AAG Faid 36746. 000 2(ee l= UE Spriſ Se frii| 717 Summe] 1653 17 10] 53862| 6| 31-“-|I-|-4=-“-|-|-4=-|=|= 17731Land..- 2826.| 51.08. 2160/4241200 S8. feh rike| dr:| Städte. SIe A SOL OR 6542 mab 98. ue ka in 4 SETE UTE (Summe. 3768[23] 11] 21334| 13) 41--|-1-1=“-|-|-|=-|-|- 1. en anb..=| 27618 411105709.|--i--F=>|< IT iT IkTE- AMO '(Swabte M 3052 11201 E201.105107|101508:<== fz ferf== 4-4---|-|- [Summe. 20870|=| 11125225(161 4==|-|-4==|=(-4== 1=|-- 1807[2and.-| 18299| 2| 211110765| 2|13f101557 1117| 31 9207 WOS 13 1 GELAEIE 4 E63 BEE Städte. 3617 19 31 18333| 26] 64 22742| 15| 9 632: 1 r61--P 4542| 15; 3 Summit] 26:6[vol 51129596[19] 51:24500| 8|12; 9840| riot 4547[5] 5 *) Hieher muß man. auch die Garteubohnen rechnen, welche beſonders: auf dem Catbeſchen Werder in der Altmark gebauet. und nam Hamburg geliefert. werden. 94 Produftion. Welch eine ungeheure Vermehrung in 36 Jahren! Der Kartoffelbau hat ſich um 15x Mal verdoppelt. Damals rechnete man auf jede Perſon etwa 32? Meßen, jeßt im"Durchſchnitt 3 Scheffel. Wenn man dem Ueberſchuß des plätten Landes und einiger' Städte, in dieſer Tabelle, das! andern Städten fehlende Ouantum abzieht, ſo bleiben noch 5298 W.. 10 Sch. 7 M. zum Verkauf übrig, und dieſe dürften für Berlin wohl nicht hinreichend ſeyn. Zu den Feldfrüchten der Karmark gehören noch verſchiedene Arten Rüben, für die aber it der Produktentabelle: keine Rubriken vorhanden ſind, ſo ſehr es auch die ſogenannten M ärki- ſchen Rüben verdienten,' da. ſie für manche. Gegenden. einen nicht unwichtigen Nahrungszweig abgeben, und weit und. breit verfahren'werden. Die größere Art nähert ſich in Abſicht ihrer Beſtandtheile; den Waſſerrüben, und wird faſt überall, wo leichter Boden iſt, gebauet. Die fleiz neren Rüben hingegen haben einen ſehr aromatiſchen Geſchmack, und gerathen nur in einigen Gegenden der Mark Brandenburg. Die vorzüglichſten und kleinſten werden bei Teltow Hewon- nen, und haben Veranlaſſung zu der allgemeinen Benennung Teltower Rüven g“geben. Auf dieſe folgen, in der Güte, die Rüben von Sc3n4x D"|. Dp.|S.| Mü Wp.|S.| M| Wſp.] S.| M! Wp.|S.| MhFK!1."Sy.| Pf. j;Kl.(St.| PfüK1- St. Pf] Kl. St.|PfY Stüc. Stütk. 17664 Kreiſe,.-| 941|261a1]1440| 9i11|1428| 4] 71 2122| 51 41 67939| 7 46957 t 4754| 2 63] 81 904057 613524 Städte.-| 94114120) 157 20| 3| 134122i 3] 212211 62441 9| 4637 172] 61=| 12353521 9064 Summe. jz036| 7] 511578| 5124|1563| 2120| 25 5| 41 74184| 6| 51574120 4927| 4| 63| 8]10275922|703970- 1770jRreiſe.- j2038| 11--J1775]10| 111721| 4| 7| 541 5/10] 89928| 921'61613|1138 7819| 31 132 291434731|866278 Städte- 4 g1t121| 74 152125| 6| 150/20|=| 2|19| 6y 7050| 52| 5423| 61 2771| 361-4 2321249| 838153 Summe. j1129|22| 7]21928| x| 7128721=| 7| 56| 11--J 97559| 4| 67035172) 8096| 3| 1268| 2]1555980 19500932 1730 Kreiſe.- 11274|14| 742590|25| 912480| 8115| 129] 6110136227|10[109218] 2] 4709312] 5047|20)1805318|1277530 .-|'99| 31 71 2621 81 51 2155| 91141 GI221 71 89241 521 7093| 4 241 11 174225| 98315 Summe. jä575|17114]2752123114|2655128115| 2237| 5| 1]245142| 435|116311| 6] 17127| 2| 5052[20 2081043[1385845 1790) Kreiſe.- h14271211--42458| 5112|23153|17114| 144]11|114f166415| 5 149754 10ß 15368| 9| 5052| 14 S S 58 “ IStädte- 1 1351291 24 2238| 9113| 220127| 41 17126| 9gß 12099| 5x 5 1353| 21=“-|-J4 8 2 88 Summe.[1563|26| 2)2686|15| 9|2524|21| 2| 162| 4| 78178514| 8x|158820| 44 15382|--| 5052| 2 2007827|1467922 Q: 15 II . Su|> 2 1800| Kreiſe.- 41635|-=-| 742806|14/11|2654|22110| 151116! 1]165243| 6|455702| 51 19483) 61120201:54% ,> 8 EE Städte.- Y 153| 2| 1] 2641131231 229| 8125| Z5| 41244 21953| 9 9319|* u LER 14 WEk<26) Fd Summe.[1788| 2| 83072| 4| 812884| 71 9| 168|20|151277197| 4|165021|5x] 19753) 6112020| 51] iG |. py Z & 8 1802 fKreiſe.- 1641| 51 8J3228/21!| 4/3032|22 1871.9 3]176924| 7 134929] 57“21018! 21 8827| 5 7[5] ; Städte.-| 139|23) 9ß 255|22|=-! 2371|16|21 AER 50 13059| 5 9218| 02y 324 e-> 501 Summe. J2781| 51 254741 9| 415269| 4112| 205| 4| 811899641 1[1441481 51 2253421 21 8857| z1 Nach *) Der Saamen kommt aus Riga, Libau oder Memel. Der Libauer iſt der vorzüglichſte für; die Mark. Wenn der Landmann indeſſen ſeinen Leinjagmen 5 bis 6 Jahre alt werden ließe, ſo bedür“te er des frem- Produktiot, 97 Nach dieſer Tabelle hat die Kyurmark 18915 268621 kl. Steitt 10 Pfd. Flachs/ und 135291 fl. Stein Werk von ihrem eigenen Gewinn verbraucht. Der Flachsbau hat ſich:in 37 Jahren noch über ein Drittel vermehrt. Zn der Prigniß iſt der Flachs 1801 äm beſten gerathenz denn die Provinz hat 248 Wiſp. Leinſamen weniger ausgeſäet, und. doch 15531 kl. Stein Flachs mehr gewonnen, wie die Ufermark. Auch die Altmark wird von ihr, ungeachtet dieſe 111 Wiſp.'mehr ausgeſäet hat, um 11758 kl. Stein Flachs übertroffen. Doch jährlich dürfte dieſes wohl nicht der Fall ſeyn.) Der. Hanfbau iſt in der Kurmark nicht von Bedeutung. Die Domänenämter und Ritter? güter gewinnen ihren Bedarf, und die Seilev in den Städten beziehen dieſes Produft aus Ro- ſeo, und ſchien mehrere Tauſend Thaler dafür ins Ausland. Der Anbau deſſelben, wovon die-Produktenkabellen nichts enthalten, verdiente daher eine Aufmunterung. Der Anbau des nüßlichen Rübeſamens(Rapſaat) wird in der Mark faſt gänzlich ver- nachläſſiget, ungeachtet das Havelland, und einige Theile der Ukerinarf, Altmark und Prignis ganz. tauglichen Boden dazu beſißen. Nur einige Güter machen eine unbedeutende Ausnahme. Auch hier muß das Auslatid der Märkiſchen Induſtrie wieder zu Hülfe kommen.: Die Erzielung der Farbekräuter, beſonders des Krapps oder der Färberrsthe, wurde durch die Pfälzer Koloniſten in der Mark befannt, und darauf 1756 dur ,. Holſtein und nach Dänemark verfahren, und. von den Hopfenhändlern zum. Theil abge- holt. Die Prigniß liefert ihren Hopfen. ebenfalls. dahin ,. oder auch, ſo wie: der Oberbarnimiſche Kreis, in. der: Mittelmark, nach. Berlin, Brandenburg, Spandow, Ruppin, Potsdam und Frank- furt. Die: Ukermark- bauet. jeßt kaum: zum eigenen Bedarf, ehedem. ungleich mehr.. Uebrigens fehlt es- jekt zuweilen: an. Abſaß„. noch weit mehr aber wird. der Anbau dieſes Produkts in neuern Zeiten: durch. den. Mangel. an. Stangen gehemmt: x. Tabelle: von den Hopfenſtühlen.:. 4 Hopfenſtühle'vorhan- Zugepflanzt. Summe aller: Hopfen-| Dazu werden Stangen xS den.|; ſtühle..| gebraucht. Scho>:|Mandet.| Stück.|“. Schoe>.|Mandet.| Stü.| Scho>.|Mander.- Stück.| Scho>.|Mandel.| Stüc. 2775| 203604! 2:| 7| 142781 5. 1:7| 1178853]: x| 14| 3659| 28| 8 2780| 74765)=|=| 1384] 5:| 8| 761491 5:| 8| z75| 2| 2 27881 62595) zr| 9 hp 752|= Piu 633471: 2.4 10:1.2856.1..0| 2 Dieſe Tabellen" find: nur“ bis zum: Jahre: 1788. eingereicht.. Es geht: übrigens überzeugend Haraus hervor. daß: der: Hopfenbau: ſehr: abgenonunen habe. Produftion, 99 2. Hopfengewint. TI 4 j-; 7 G& Iſt Hopfen ge- NETE EEN„KORR 2 IN Konſumirt. Verkauft.|Uebrig geblieben.|] Fehlen. EN; 5.| Biſpel.|Sch| M.| Wiſpel.|Sch M.| Wiſpel.|Sc<| M.| Wiſpel.[Sch] M.| Wiſpel.|Sc<| M. 4775 104408 116112) 3703 118] 8)-=- i--|- 1 fi mem SIZ 1780[SIEH ERRUT| USSZY HAATSBOEI HHN(3.05 1 WEzan) Nifnemmmeike(en) Wagen: MESAR GIEREN 7:78) 166577 las| 77757006 Kraand[gen 1797|Städte. 516|16|62| 1272 1 51 5 212| 21102] 46 j11|--|==|--|-- Land.- 4583| 20| 3| 5453 1181 1 5638|] 8112| 2023 17131==|=> Summe.| 4700|12162| 1815|23|213| 38509| 11|67| 248 EE<< IE 1801| Städte. IBN EE) BIEN 10 2520 832 WECSETTGERN WREN) WGET SEEEREENN(IE IE 1465.11= 2155 Land.--"| 8818 ji 2121 14| 1952 j22j 71 2881| 81 4946|15| 11 624<< 58 Summe.| 9091| 4| 14| 2788| 5113 2881| 81-1 4946[15[11| 1525 1--| 103 Hier zeichnen. ſich die Jahre 1733 und 1801 als zwei gute Hopfenjahre aus. Das fehlende bei dem platten Lande rührt von der Ukermark, dem Niederbarnimiſchen und Zaucheſchen Kreiſe her, welche 62 Wiſpel zukaufen müſſet. Ueberhaupt konnten 1807, nach Abzug des Bedarfs der Provinzialſtädte und der genannten Kreiſe, 6503 Wiſp. 7 Sch. 1 M- verkauft werden, wovon Berlin einen großen Theil verbraucht. Der Tabaksbau macht in der Ukermark, wie der Hopfenbau in der Altmark einen eige- nen Nahrungszweig aus. Dieſe Provinz, worin er durch die Walloniſchen Koloniſten 1689 eitn- geführt iſt, bauet mehr Tabak, wie alle übrigen Theile der Kurmark. Vorzüglich iſt der Boden bei Schwedt, Strasburg und Vierraden dazu ſehr tauglich. Die Prigniß und die Herrſchaften Beesfow und Storkow bauen Faſt gar keinen Tabak. Da er in der Brache gebauet wird und den Acer ſehr reinigt, ſo iſt die Beförderung der Kultur dieſes Produkts ſehr wünſchenswerth. Die Ukermärkiſchen Blätter gehören, nächſt den Cleviſchen und Pfälziſchen, zu den beſten in Deutſchland, und werden in Schwedt und Berlin in den Fabrifen zu gemeinen und mittleren Rauch- und Schnupftabaksarten, vorzüglich aber zu Rolltabaksgeſpinnſten gebraucht. Im Jahre 1797 Im Jahre 1801 bepflanzt. Im Jahre 1790 bepflanzt. gewonnen. gewonnen. bepflanzt.| gewonnen. |M. Morgen.| Zentner.| Pfd.|M. Morgen.| Zentner.| pfd.|M. Morgen.| Zentner.|»fd. Pl. cN 7| 8251525| 40092| 2x| 67084| 34474| 78 Städte. 7003| 23575|+42| 187432| 19906| 55| 23343| 11777| 784 Summe.-| 7003| 23573| 42[101263+| 52998| 78| 90453| 46252| 483 N 2 k00 Produktion, Gegen ältere Jahre hat der Anbau des Tabaks beträchtlich zugenommett. Die Cichorien gehörett als Handelsgewächs auch hierher, und werden bei den Städten ziemlich ſtarf angebauet; da abey der Staat davon feine Notiz nimmt, ſo kann ich von dem Umfange ihrer Kultur feine nähere Ausfunft geben. M W Der Futterkräuter- und Gräſerbau Iſt in der Mark Brandenburg noch nicht ſo allgemein eingeführt, wie man es bei deit belehren- den Verordnungen, Samen- und Prämienvertheilungen der Regierung und den großen Fort- ſchritten der praftiſchen Defonomie erwarten ſollte. Die Domänenämter und adlichen Güter find faſt die einzigen, welche davon Gebrauch machen; bei den Dörfern hingegen ſteht die Gemeinheit der Ländereien dieſer nüßlichen Kultur noch fehr im Wege. Doch ſcheint das Beiſpiel einiger Gutsbeſiker und Pächter ſeit einigen Jahren auch in dieſer Hinſicht einige Wirkung auf den Land- mann gehabt zu haben, ſo daß manche Dörfer durch Verbeſſerung der Wieſen, den Anbau der Futterkräuter und die Einführung der Stallfütterung einen ziemlich hohen Grad von Wohlſtand erreicht haben. Ungeachtet die Luzerne, wegen ihrey Ergiebigkeit und Ausdauer, wohl den Vorzug verdiente, und der Boden in der Altmärkiſchen Wiſche und andern Gegenden ſich ſehr gut dazu eignet; ſo hat doch der rothe ſpaniſche Klee von jeher bei den märkiſchen Oekono- men das Vorrecht behauptet."Der Anbau deſſelben wird verhältnißmäßig in der Altmark, Uker- marf und dem Ruppiniſchen Kreiſe am ſtärkſten betrieben, am wenigſten im Zaucheſchen- Bees- ow- und. Storfowiſchen Kreiſe. Der Klee wird größtentheils grün verfuttert, zum Theil aver aud getrocfnet, und im Winter, geſchnitten, mit dem Futter"vermengt. Kleebau 1797 und 180x, Klee| 3: Rindvieh Im; ausge-| Beſäet. Seon: damit Jahre.| Foben| ſäet.| Samen| Klee.| gefuttert. - Pfund.|M Morgen.| Pfund.| Zuder.| Stü. 2797(Land.-| 85850|1976653 1075472 88663|. 10352 Städte.:| 2351| 3073 593.| 233 255 Summe.| 882022 2007333 1081402 9100575. 20587 1]| t 2801|vand.- 100520X, 186692| 200708.| 8026| 10547 | Städte. 2362| 1271| 1271 388.| 299 Summe. 20288227 189843) 101979| 8414| 10846 Votr dei Wie ſen habe ich oben ſchon geſprochen. Die Mark haf, im Ganzett gettommen, mehr Wieſewachs., wie manche andere Länder: es iſt aber zum Theil ſauer, und“ zur Verbeſſe-- Produktion, 101 ruttg» durch Entwäſſerung, Beiwäſſerung, Düngung und durch Nachhülfe mit Grasfamen ge- ſchieht hier weniger, wie in Schleſien und Anſpach- Baireuth. Doch machen verſchiedene Guts- und Koloniebeſiger und Pächter auch hierin eine nachahmenswerthe Ausnahime. Die vorzüglich- ſten Wieſengegendett ſind oben ſchon namhaft gemacht worden. Auch über die verſchiedenen Gragarten und Wieſenkräuter fann ich mich hier nicht weiter auslaſſen, da diefer Gegenſtand be- reits von ſehr geſchickten Männern bearbeitet und zur Kunde'des Publikums gebracht iſt.*) Eine vorzügliche Erwähnung verdient aber noch die Schafweide der Kurmark, als ein Vor- zug vor manchen andern Ländern. Der troene Sandboden produzirt hier verſchiedenen Gras- arten, welche auf die Größe, Geſundheit und Wolle der Schafe einen entſcheidenden Cinfiuß haben, und daher die Schäfereien zu einem der wichtigſten Dekonomiezweige in der Mark machen. Der Havelländiſche, Ober- und Niederbarnimiſche, Teltowiſche, Lebuſiſche und Beeskowiſche Kreis, und einige Ukermärkiſche Gegenden, beſonders bei Angermünde, zeichnen ſich in Abſicht der guten Schafweide vorzüglich aus.| 5710,12 Die Mark Brandenburg war von jeher eine der holzreichſten deutſchen Provinzen des, Preu- fiſchen Staats. Ein beträchtlicher Theil ihres Areals iſt mit Holz bewachſen. Seitdem Fried- rich 11. das Forſtweſen zu einem beſondern Zweige der Staatsökonomie erhob, iſt in die Forſt- bewirthſchaftung, durch Verordnungen, Belehrungen und Prämien, in Abſicht der Exhaltung des alten. Holzbeſtandes, der Beſamung unv Anpflanzung, ſelbſt durch ſcmäßiger zum Kie- fernanbau„anwenden wollte. Dieſes kann aber nur.alsdann geſchehen,-wenn die ſtädtiſchen, adlichen und Bauerfeldmarken genau vermeſſen, abgeſchäßt, und darauf in Abſicht der Forſtkultur unter die ſtrengſte Ku- ratel eigener, von der Forſt- und Baukommiſſion dependirender Aufſeher geſeßt würden. Dieſes ſchwierige, und, in Abſicht der damit verbundenen Koſten, kaum ausführbare Unternehmen würde für die Nachfom- menſchaft die geſegnetſten und wohlthätigſten Folgen haben. Die Kurmark hat bei der Verſchiedenheit ihres Bodens faſt alle Holzarten, beſonders aber gute Kiefern- oder Kienenwälder, da die Kiefer in hohen. ſandigen Gegenden hinreichend Nah- rung findet; die Laubholzarten, Birken und Ellern, in feuchtereim Boden; Büchen und Eichen hitn- gegen nur da, wo fruchtbarere Erdlagen ihr Fortkommen begünſtigen. Leßtere werden übrigens mehr geſchont, wie andere Holzarten, weil ſie langſamer reifen, und nach einer allgemeinen Bes merfung, beſonders die Eichen, nicht mehr ſo häufig vorhanden ſind, wie ehedem.**) Das meiſte Holz haben die Mittel- und.die Ukermark, das wenigſte hat die Altmark, daher auch dort das Holz am theuerſten und für die Zufunft wirklich Mangel zu befür in der Prignitz, die Garbe in der Altmark. **) Ein genaues ſyſtematiſches Verzeichniß der Holzarten in der Kurmark findet man in der Beſchr. der Kur- mark. S. 224 bis 234. *x*) Die näheren Angaben von dem Holzbedarf der Kurmarxk. kann im, aus gewiſſen Urſachen, erſt in der Ein- leitung zur Neumark liefern. Produktion, 103 ßung und von 134 adlichen und: Bauerheiden gar feine Angaben: erhalten können.*) Auf dieſe unſichere Eingabe. dev. Land- und- Steuerräthe: gründet ſich folgende, im. Jahre: 1796- angefertigte Tabelle:. Sind beſtanden mit Inhalt nach Magdebur-;:| cas Eichen: Büchen. Elſen und ger Mor-;; Kienen. Birken. gen.. Rein.| Melirt, Rein. Melirt. Morgen. ua Morgen.[(IR"Morgen.[)R| Morgen.|[IR| Morgon. u| Morgen. ox| Morgen...|(IR Königliche For-'||| ſten. 5 7| 975234 210] 85991 110|55195]|151|111039| 1150930| 8 210564]125| 638229; 156 Privat- und|: 7 „Bauerwaldun-|| gent. 7 7| 5201021 271214994 195]:| 1446841== 1> 15 35448] 89! 224975i 25 Stadt- u. Bür-' gerheiden.-| 246683| 27| 35921) 42|==>|> 16374] 70 LEREN IDEE 45781| 25 150506) 72 Summe.--[1732019 164|258615| 44|55195 152|71097| 7:[50950] 8|291294 5711013711173 Daß dieſe Angaben für das Areal der“ Kurmärkiſchen Forſten zu' gering, ſind,. iſt in die Au- gen ſpringend. Es fehlen die Prinzlichen,. Dom'- und noch“ andere Waldungen;: ſögar' die Ks- niglichen. ſind viel zu. klein' angegeben... Der' Flächeninhalt: der“ leßteren iſt zwar in: dem Borgſte- deſchen: Werke**): beſtimmt angegeben;: da aber“ ſeitdem! durch Vermeſſungen. ſo manche Berich- tigungen' und genauere Beſtimmungen befannt geworden ſind, ſo will ich, hier eine: neuere Tabelle von. 1798. mittheilen,. deren: Angaben: von. jenen. ſehr: abweichen. ; 2): Bon letzteren: will. ich nur die vorzügli<ſken: namhaft: machen: x) Jm der Altmark: Krum>ez- Priemern, Cre- veſe, Böddenſel,, der Drömling». Breiteeih| 51491 32] 8. Salzwedel od.| 11.- Rädel und 11. Mühlenbeck u.- Bohldamm-| 56138| Zo Lehnin---| 4705| 1341 Birkenwerder.| 14869|=-| 9. Weißewarthe| 7018-| 222 12,7 Pokfsdam.-| 21422 1 107,19. Hermsdorf 1625| 174 10, Arneburg-|. 628| 132 15. Bornim-' 5331| 170113. ZE 7 4 0054 7 14. Rüdersdorf| 25523| 23|1|14. Heiligenſee 4238| 4 ZD 3 D 15. Cunersdorf.| 143751 105115. ORE HFA 14 0 Summe 117779| 148 16. Ahrensdorf 4560 3 und Pinnow.| 43 1416; ZEE 17. Colpin-- 7 1.32960| 1381/16. Crämer 7- 7026 661 Pierzu ſter Diſtr 365418 77 18. Friedersdorf.| 26273| 15117. Spandow-| 11884| 120].> 2ter Diſtr.| 594904| 220 19. Schadow:-| 9552| 41j48.Falkenhagemc.|- 29197|..446 90. Trebbin 7-2|.. 2707| 17:9Charlottenburg 3629 175 Königl. Forſten d.|' N 21. Zellin und 20. Liepe---| 27509 1; O0. 'Wollup.*) 4966 802|21. Schmargendf.] 45534| 246 Kurmark 1678099| 165 82. Zinna 7 2-| 34761|=-|22. Eldenburg- 5801 S1) 23. Cummersdorf| 30493| 121123. Zechlin--| 30082| 29 24. Burgſche'24. Goldbeck und Spreewald- 1700.|--- Gadow 7- 1 2125| 176 25. Biegenbrü>| 10382|. 31125. Zühlen--| 16333| 92 26. Kaiſermühl 9027 45,26. Menz: 2, 2 ,2.-| 27077 EE 27. Grünau oder(27. Wittſtoe>.-| 7934|- 54 Rathenow-| 10427| 104/28 Lüdersdorftc.! 505909 93 !29. Rüthenick- 8791 15 Summe-|36541 130. Alt- Ruppin| 3518 61 En EEN 1218"4 31. Neuſiadt a.D.| 5994 20 32, Zehdenick-| 34206 93 33. Roddelin-| 13000= 34. NReiers8dorf-| 202338 24 35. Haſenheideu Thiergarten Summe- 220 Rech- *) Im Jahre 1802 wurden von dem Lebuſiſ Jgg Qzobs|1844|SStrI:|SCSb|.ZS92rt|Sz99g 193254|2“S491 88598|46S1t0L|941 81|800201]+ 3113445 ooQt 618%% Jagzgz4|86691 ozgbr Jog145 IPLES.|41944 ISSLS1T|Zoofs|S1198 1891681 o19L8|y824111692881 185866 102) gybb J|ggbz4(58201 gebr|---|- ChziL j6616 lgb6gr(69211 9691| 96993 1686:33001D[* 1GS1y jobrtr C195 Ibb€ og143|b28g|1988(><83 19099 I6vob j9g482L jo6LEoL| 146191 119546|-*3l13445- o6Lr z699%|S1%594|bo922 o8%961 189241|Sogg Ig24g9 126884 I965tt Izz403 IE6588 1822981| 28268 111 L8ot|€ECH1I81 59526 u 407 gr8€ 698%L 6801 iot184t 8--- 160694|e&og 185541 i6hgot j029L5;ob6G ij689g1t1 64 Lvs(8828 3109 f g483% bbs OtgLt Jo22t 1B8gedt|Sogsg ggg jSSis 19959 JIbar SPQLL BIEN IEE 390,6|bLyget1.4616|-*3l134459 OBEr 1 V82329 192021 grz6r LLlqgzt Jolgr 19608 19229|ab%21[69181 iSogbgs 1996541 26998|br16 196941 59488 Ae] „m Cgor1g i96-6 j8vzgt 177---- j19809 ivor4|z1651 Sorort(619235 16689.|az4ot Let163|E96s:33901D f* -.. 6121 Jo25s Ig8g96s Igvhz1 lolgr|d60o8 Jobber|8229|4%2s|B860bL|gbb8ht H6LoßQ 192498|beg19r1166128|-"311344 Seht ice QS184G Ihhh11|12g922 lo26g ISgrg J|z26 C69295 jg4tot|19L85 100926| 285191169288 LzG6L'GG1861],0206 Ann -- 1529 9Lo9 MES--“|8SL8-- 138859|9439g|Loz13(6889|882vo3|90€9 Cob6|B8t1612|G92*33QvID -- ooot Jol2s JhLEr Jo2Sg|8S%233 I286 ISt%. Joobs 5873|16/9g|6bBg0%t|6b618[2004|ZEgrIET|1rbobß|- 211344) ged Kol>.>> B>. E ES u EE AUD MS DIR EUS SS ES 518 2 nr p=<< 0< M=8- 9 DOS=“|5=2|>== ST IO S2| 0S= -»>->[=S»>= 2 denn 2»* 3=&“| 1512="=|& eG 12 el 6€ GS€ ie 5 LIS=S et En? Z |*(p1]Ja29 *“uyab;*"u3ja0u I.-1193)28. 139v&'quy Jnvzaos| zauumjvog-40)43 3)vp)914197%„6: aui) Wauvaaen 36.84 439 921230Q um&;, 4avwanzg 3395 3qUvYh215qU16 wos 31)199VT 110 Produftion, Dieſe Rindviehſtandstabelle liefert bei einer Vergleichung der Jahre die intereſſanteſten Re- ſultate, von denen ich nur die vorzüglichſten aufführen will. Im Jahre 1756 hatte die Kurmark 322989 Stäc> Rindvieh, 1801 aber 454335 Stück, folglich in 45 Jahren eine Vermehrung von 131346 St. Nindvieh erhalten, wozu freilich die Urbarmachung der Brücher viel beigetragen hat.*) Im Jahre 1756 waren 347461 Stück Nindvieh zum Betrieb der Wirthſchaft erforder- lich, es fehlten alſo überhaupt 24472 Stück. Hingegen im Jahre 1801 waren, obgleich die Wirthſchaft 377806, alſo 30345 mehr erforderte, 765321 Stück Rindvieh über den Bedarf vor- handen. Der Rindviehſtand hat ſich alſo beinahe um€ vermehrt.>Aus der angegebenen Ver- faufsſumme laſſen ſich keine ſichere Reſultate ziehen, weil das meiſte davon im Lande bleibt, und gewiſſermaßen nur vertauſcht wird. Jedoch giebt es einen kleinen Begriff von dem innern Ver- fehr und Viehtauſchhandel, wenn man weiß, daß 23985 Stück Nindvieh von den Beſißernt in andere Hände gekommen ſind. Die an die Fleiſcher verkauften Kälber kann man nicht hieher rechnen. Die in der Tabelle angegebene Konſumtion iſt bloß von dem platten Lande und den- Provinzialſtädten zu verſtehen; denn Berlin verſchlingt alleit 58000 Stück Rindvieh jährlich, folg- lich, da die ganze übrige Kurmarf nur 88466 Stück verzehrt, nut 30466 Stu weniger, wie die übrigen Theile des Landes. Da die Kurmark die Bedürfgaiſſe Berlins nicht befriedigen kann, ſo müſſen die benachbarten Provinzen, und beſonders Polen, einen größen Theil, man rechnet zwiſchen 8 bis 9000 Stück Ofen, dazu liefern. Die Shafzucht iſt ein Haupterwerbs8zweig- der Mark Brandenburg, und wird durch die hohen Gegenden, durch das Heidekraut und durch die Forſten ſehr begänſtigt. Die Weide för dieſes nüß- liche Hausthier iſt hier geſund und gedeihlich," und die Negierung iſt von jeher bemühet ge- weſen, dieſen Zweig der Oekonomie durch Verordnungen und Ermunterungsmittel empor zu bringen. Die Veredelung der Schafe durch ſpaniſche Böcke iſt ſeit mehreren Jahren ſchon von Gutsbeſißern, Beamten und Pächtern in der Kyrmark realiſirt, und ſeit furzen iſt ſie ein wichtiger Gegenſtand der Aufmerkſamkeit des Staats geworden, und man hat geſehen, daß nächſt Schleſien und Magdeburg auch die Mark fähig iſt, hierin Fortſchritte zu machen. Auf die Schä- fereien des Landmanns hat dieſes bisher freilich wenig Einfluß gehabt, theils, weil es einen an- ſehnlichen Vorſchuß erfordert, theils auch, weil er das Vorurtheil hat, daß die Sterblichkeit des Viehes dadurch vermehrt werde.**) Die Wolle aus den Beeskowiſchen, Teltowiſchen, Lucken»- waldiſchen und Havelländiſchen Kreiſen behauptet, nach der Schleſiſchen, den Rang vor jeder andern deutſchen Wolle. Auch die Ukermark liefert ſie von vorzüglicher Güte. Die Wolle von *) Durch die ſeit einigen Jahren eingetretenen harten Winter haben die Schäfereien überall ziemlich ſtark ge litten, und der Kusfall des Jahres 1860 gegen 1799 beträgt in der Kurmark in Abſicht der Schafe 47046 Stü&>, und in Bekreff der Wolle 7852 Stein 1 Pfd. *») Das weitere über dieſen Gegenſiand in dem Abſchnitte von der Fabrikation. Produktion, XLE. den veredelten Schsfereiet, welche gewöhnlich um einige Thaler theurer verfauft wird, erhält „eine beträchtliche Summe Geldes im' Lande, wird aber nicht immer ſehr" geſucht und daher nicht gehörig bezahlt, weil unſere Fabrikanten größtentheils“ nur. grobes“ Tuch“ verfertigen.*) Die Hainmel werden jährlich: in großer Anzahl nach den Bruchgegenden zum Fettinachen verfauſt; aber auch hierzu kontribuiren das Ausland und die benachbarten MOO EEE weil die Kurmark den Bedarf der Städte Berlin und Potsdam nicht beſtreiten fatn. Tabelle vom Shafſiande der Kurmarfk. Im Jahre 1757- Im Jahre 18023. | y? Pl. Land.| Städte.| Summe.|Pl. Land,| Städte,| Summe. Zur Wirthſchaft waren nöthig.| Hammel| 533409| 29751 563160] 508828) 26714| 535542 Schafe.| 588332| 51803| 640134| 611743| 47457| 659180 Lämmer.| 348080| 212020| 369109]=> Zil Summe.| 14698201 102574|1572394(1120671| 7415111194822 Hammel| 573238| 25933| 399071| 563201] 263506| 589597 Schafe.| 603777| 64200 667877] 646295| 500241 696319 gämmer.| 338647| 23501| 3621481.= iE iE Summe.|1515662| 113634 1629296|1209496 76330 1285826 Hammel| 16101| 85768| 101869| 73745| 15038 83781 Schafe. 62410 4597| 670071 10411| 55927]. 66328 Lämmer.| 2724]:. 30731 57971- 23061 534351! 5741 Summe.| 81255| 95338| 174573 86460]. 74390 160850 Hammel| 150374] 9414| 159788| 147966| 5446| 155412 Schafe.| 33308| 4005| 37313] 55594] 4098| 39692 Lämmer. 9593 1875|] 11468 9942 1959| 131901 Summe.) 193275| 15294| 208569| 193592| 11595| 205005 Hammel| 584441 4763| 65907| Schafe.| 57525| 8293| 65818|=-|- Lämmer.| 333454] 21888) 3553421 3275361 19081] 346617 zeſſe 449425| 34944| 479367| 327536| 9081| 5346617 Der wahre Schafbeſtand der Kurmark läßt ſich aus der Tabelle von 1801 nicht erſehen, weil die Lämmer fehlen, ein Fall, welcher bei der oben gelieferten Generältabelle ebenfalls ein? fritt.**)..Die Vermehrung des Schaafſtandes iſt in die Augen fallend. Vorhanden waren- >» » v Konſumirt ſind-- PT » nx vw » ». Verfauft--- 7 m x » emen--- MI Zugezogen wurden 7 ») Durch die von 1776 bis 1736 in der Kurmark urbar gemachten Länidereien und Brücher iſt der Viehſtand um 6266 Stä> Rindvieh vermehrt.; 12) Dieſes Fehlen der Lämmer in der Schafſtandstabelle- beſonders des Jahres 1786, Cin der Beſt» x YD AWEL MS PT u Dem Anſcheine nach hätte die Schweinezucht 1801 gegen 1797 abgenommen, weil in lekte- rem Jahre 42018 Schweine mehr vorhanden waren. Auch die Zuzucht iſt geringer angegebett. Das Verfaufsquantum aber beweiſet hinlänglich, daß die Schweinezucht eher zu- als abgenom- men habe, welches durch die oben gelieferte Generaltabelle beſtätigt wird. Die ganze Differenz rührt von dem Auslaſſen der Ferkel bei dem wirklichen Beſtande und der zur Wirthſchaft er- forderlichen Anzahl her. Ob man nun aber die Anzahl der Zugezogenen im Jahre 1801, welche in der Tabelle ausdrücklich Ferkel genantt werden, mit Sicherheit zu dem Beſtande hinzurech- nen dürfe, geträue ich mir nicht zu beſtimmen; denn alsdann käme eine Anzahl von 354935 St. Schweinen heraus, und das würde in 4 Jahren eine kaum glaubliche Vermehrung vorgauSſeken. Zy 114 Produftion. Bei der Konſumtion fehlt Berlin abermals; denn dieſe Stadt. verzehrt allein 400005 Schweine jährlich, und muß von' den benachbarten Provinzen, vorzüglich von Preußen und-der Moldau, unterſtüßt werden.*) Die landwirthſchaftliche Feder viehzucht ſchränkt ſich, wie faſt überall, nur auf den häuslichen Bedarf ein, doch machen die bentachbar- ten Gegenden von großen Städten, beſonders von Berlin, hiervon eine Ausnahme, da es dieſen nicht an Abſaß des zahmen Geflügels, der Eier, Federn u. ſ. w. fehlt. Zm Ganzen genommen ſcheint aber dieſer Erwerbszweig nicht einträglich genug zu ſeyn.-Sachſen, Anhalt und Pommern liefern das Fehlende. Wildprett. hat die Kuffivarf: zwar nicht im Ueberfluß, aber doch beſonders in"tel Kortigegenden ziemlich häufig. Man will indeſſen behaupten, daß die Mark bei ihren vielen Waldungen ehedem weit *) Vielleicht dürfte es manchem nicht unangenehm ſeyn, hier über die Viehſeu Rind- vieh, das übrige im Zauheſchen und Niederbarnimiſchen Kreiſe. 4 3777 298| 40621 157831 7221) 6161|Wäüthere- fort in der Altmark(13567 Stü>) Prignitz, Havel- 3 land und beſonders Ruppin.. 1778 233| 1736| 12567| 5012| 7625| Im Arendjeeiſ. Am fiſcharmſten iſt die Altmark; denn ſie hat keine Seen, und in den Flüſſen ſind die Fiſche, durch das Abgraben und Geradeſtechen, ſehr vermindert. Am fiſch- reichſten iſt die Ukermark. Die großen Flüſſe, 3. B. die Elbe und Oder, ſind weniger ergiebig an Fiſchen wie die kleineren und die Seen. Die Havel und Spree liefern dagegen, wenn gleich nicht viele, doch wohlſchmeende Fiſche. Zu den fiſchreichſten Seen gehören die Müggel, der *) Zu FriedriH Wilhelms I. Zeiten ward ſo viel Wild geſchoſſen- daß, da nicht alles verkauft werden konnte, anfänglich(1724) die Königl. Officianten Geiſtlichen, Magiſtratsperſonen und Schullehrer in Berlin eine gewiſſe Anzahl Schwarzwild für die Taxe, das große Schwein zu 5 Rthl., Keiler und Bachen zu 4 Rthl., und Fröſchlinge zu 16 Gr. bis-1 Rthl. 8 Gr. annehmen mußten. Im Jahre 1730 ward das Wild aber ſchon auf die Mittelmärkſchen und Pkermärkiſchen Städte repartirt, 100 Hauswirthe mußten 4 Schweine nehmen; ſogar die Judenſc übernehmen. Dieſe Repartitionen währ- ten bis um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Im Jahre 1747 wurden noh 2399 Stü> Roth- Dam- und Schwarzwild vertheilt. P 2 x10: 4; Produktion, Uferſee,. der Paarſtein bei Chorin und der Scharmüzel bei Storkow. Die Fiſche ma- hen. einen. beträchtlihen Zweig des inländiſchen Handels, und zwar beſonders nach Berlin, aus. Je<. will hier nur- die vorzüglichſten Fiſcharten nennen. Der Aal wird in der Oder, Spree, Havel und in einigen Seen häufig und zum Theil von. beträchtlicher Größe gefangen. Ge väuchert macht er einen Gegenſtand des Handels aus. Nächſt ihm iſt der Wels in der Elbe, Oder, und- vorzüglich in. einigen Seen, 3. B. in: dem Plöwenſee bei“ Löfniß,"in dem Caterbauſee jm. Ruppinſchen Kreiſe und vielen andern nicht ſelten, und zuweilen hundert und mehrere Pfund jchwer. Der: Lachs, welcher zur Leichzeit unſere Flüſſe. beſucht, wird in der Oder und Eibe/ höchſt ſelten itz der: Spree, gefangen. Vormals ſoll der Lachs in der Elbe weit häufiger geweſen ſeyn Die Lachs- und Teichforelle, erſtere in der Oder; lektere in kleinen Gewäſſern und ſogenannten Forellenfließen, faſt in allen. Theilen der Mark, beſonders aber in dem Mühlenſtrom bei Prenzlow, bei. Boikenburg ,- in- dep Schwänze u.. ſ: w. Der Schnepel wird in der Elbe, bei Tangermünde gefangen, und macht friſch und ' geräuchert einen Handelsartifel aus. Die Maräne; ein vorzügliches Eigenthum der Gewäſſer in dey Mark Brandenburg, hier in der. Kurmark, beſonders in den beiden Seen. bei Lindow, dem großen Stechlin und einigen andern Seem bei Reinsberg und Menz, in: der Grafſchaft Ruppin. Auch dieſer Fiſch: ſoll hier, wie der Lachs in der Elbe, ehedem weit häufiger geweſen ſeyn. Der Stint oder Alander in der Müggel, der Saare, und. andern kleinen Gewäſſern. Der Hecht faſt in allen Flüſſe: und Seen, beſonders aber bei Wrießen und Freienwalde, und macht roh, geräuchept und geſalzen einen beträchtlichen: Gegenſtand- des Verkehrs.. Die Pl öße,. einer der gemeinſten. Fiſche in Flüſſen und Seen.„Die Barbe..in der Elbe und Oder, Giebel beſonders in Pfühlen und Teichen, Schlei, Blei oder Braſſe," ſehr häufig. in Seen, beſonders in der Müggel, dem Grimniß- Plöwen- und Boklowſee. Die Karauſche in Teichen und Land- feen. Der Raapfen, Dübel. und Aland in der Elbe, Oder, Havel- und Spree. Vorzüglich verdienen aber die Karpfen, als einer der erſten Fiſche der Mark hier eine. Stelle. Sie werden nicht allein in Tei- hen geheeget, ſondern auch in Seen, in. der Havel und Spree, ziemlich. häufig und zum Theil von außer» ordentlicher Größe gefangen. Die vorzüglichſten Karpfenteich? findet. man bei Zoſſen. Von dem Baarſ< haben wir mehrere Arten in Seen und Flüſſen ziemlich häufig. Z. B der gemeine oder Stockbaarſch, der Kaulbaarſch und“ der Sandbaarſch oder der Zander; lekßterer wird friſch und geräuchert verfahren. Neun- augen werden häufig bei Oderberg und in mehreren Theilen der Oder und der Elbe gefangen; Lampreten im Frühjahre in der Elbe, Oder und Havel, bejonders bei Schwedt, Wrieken und Freienwalde; der Stör in: denſelben Flüſſen, aus welchen er zuweilen ſogar in die Landſeen geht=- Noch gehören hieher die Schild- fröte, welche: in. unſern. Seen, Pfühlen und Teichen, vorzüglich. bei Rhinow, Frijack, bei Fahrland, Wrießen und in den Seen der Ukermark, bei Lychen und Boißenburg nicht ſelten gefunden wird, und der Krebs, der in Flüſſen und Seen, nur nicht in der Altmark, ziemlich häufig iſt, beſonders bei Frankfurt, ;iDderberg und: Wrießen: Die Havel- und Spreekrebſe ſind groß und vorzüglich jchmackhaft, noch größer, avr. von geringerer Güte, die Oderkrebſe,*) *) Wer ausführlicher über. dieſen Gegenſtand belehrt. ſeyn- will, dem empfehle ich- Blo<'s Fiſche Deutſchlands, Th. 1. Bekmann?s Beſchreib.. der Mark Brandenb. Th. 3, Kap. 2- Die Beſchreibung dex Kuxmare, S. 296 bis) 202,- und Formey's Topographie, S. 595 bis 393-- Produktion, 117 ; Die Bienenzucht im der Kurmark iſt nicht mehr" ſo erheblich, wie ſie es ehedem, beſonders während der Luxem- burgiſchen Regierungsperiode geweſen iſt. Daß es der Mühe lohnen würde, dieſem Erwerbszweige zrößere Induſtrie zu widmen, beweiſet, daß außer den Gartenbienen, viele wilde Bienen in ho? len Bäumen, an Ufern, in Mauern und Hölen ſich anbauen- und erhalten. Aber alle Aufmunte? "ungen. von Seiten der Regierung durc< Belehrung und Prämien haben wenig Eindruck gemacht: An: Gewächſen, welche die Bienen vorzüglich lieben, fehlt es nicht: unſere Buchweizenfelder, Linden, Wie? ſenblumen, Weiden, Hederich und vorzüglich die Blüte des leider häufig genug vorhandenen Halidekrauts: könnten dieſen- Zweig der Landwirthſchaft ſehr leicht emporbringen, wenn der Landmann dafür mehr Sin hätte. In manchen Gegenden indeſſen fommt die Biene nicht fort. Am häufigſten wird die Bienenzucht noch in: der Altmark betrieben, woſelbſt ſie dem Landmann in guten Jahren eine nicht unwichtige Quelle des: Gewinns iſt.*) Da von den lekßten Jahren feine tabellariſche Ueberſichten vorhanden. ſind, ſo fan Ich- feine neuere als folgende liefern:: Anzahl der Bienenſtöc>e im Hiervon ſind eingeſtoßen.|Als Ueberſtänder vorhanden.. Herbſt.' u] Land und| Einzelne|Ma azin Einzelne|a azin, Einzelne| Ma azin S k; We 40900(färbe:; gm erbe.; 547 erbe. 2| Städte. Stöcke. Stöcke.- Stöcke. 1776 Land. 2:| 42917 8285--=--| 11859:| 3273-“--| 31058 5012-- Städte. 1 4858-“-|-=-=- 62-“----=- 4796<= EE Sr Summe.; 47775 8235.|=>| 11921 5273:|---| 35854| 5912|== 17801 Land..--| 64817 4657|==| 22107 2067|=---| 43321| 2620= Städte.| 8014 359|--| 2634| 47|=| 58411 315|-- ESumme.| 72832| 5026 24741 2114 48732 2935. 1786|Land.-| 63139| 1908 21956| 24916| 707 237| 38623.| 1201 1719 - Städte.| 6940 212|=-=-|: 2652 651. 1.4290 DID I Summe. 709079 2120 1956| 27168 770 237| 42913- 1359|; 2719) Ct| 2.) V V N 74155 28175 45982 Aus dieſer Tabelle ergiebt. ſich, daß der Bienenſtand 3766 zwar 5126. Stöcke. ſtärfer. war, wie: 17763 aber gegen 1780 um 5685 Stö>e und Körbe gerlnger. In der Kammettabelle finde' ich) aber die Bomer»- fung: daß das Minus dieſes Jahres von zu vieler Näſſe herrühren ſoll. Von dem gewonnenen. Honig und Wachs ſind nie Angaben eingereicht. :) Vergl. Gleditſch über den Bienenſtand der Mark Brandenburg, Rigg. 2769. 8-- 1183; Produftion. 7 Y Der Seidenbau. Mit der Kultur des Seidenbaues und mit der Maulbeerbaumzucht machten die franzöſiſchen Flüchtlinge in der Kurmark den Anfang. Die Negierung ward darauf aufmerkſam.-Friedrich Wilhelm 1. nahm ſich des Seidenbaues. mit Eifer än, doch ohne großen Erfolg. Mit mehrerem Glück that es Friedrich IL Es wurden Anweiſungen zur Maulbeerbaumzucht erlaſſen, die Prediger und und Schullehrer dazu ermuntert, große Plantagen bei Städten und Dörfern angelegt, und Sachverjtändige aus Italien und Frankreich als Auffeher angejtellt. Die Plantagen wurden unter Aufſicht beſtimmter Kreis- gärtner gebracht. Auf mehreren Aemtern wurden zu dieſem Behuf mit großen Koſten Koloniſten angeſekt, Seidenhäuſer und Stuben angebauet, und denen, welche 5 bis 50 Pfund reine Seide zum erſten Mal diefer ten, anſehnliche Prämien, goldene und ſilberne Medaillen gegeben*) Unter Friedrich Wilhelm Il. ward 1788 eine eigene Immediat- Landſeidenbaufommiſſion feſtgeſest und der zur Unterſtüßung des Seidenbaues angewieſene Fonds anſehnlich vermetrt, ſv. daß die Ausgaben des Staats. in einem Zeitraume von 50 Jahren ſich auf eine Million Thaler belaufen. An der Regierung liegt es alſo nicht, wenn die Produktion der Seide, deſſen ungeachtet nicht ſehr emporgefommen iſt. Das Klima ſcheint hier das größte Hinderniß«4iu den Weg zu legen.- Manche Seide giebt zwar der Meiländiſchen wenig nach, manche iſt aber ſo ſchlecht, daß ſie nur zu Strumpfwaaren zu gebrauchen iſt.“ Wenn gleich die Geldſumme, welche dadurch dem Staate erhalten wird, nicht ſo ſehr groß iſt,“ denn die vielen Seidenntatiufakturen der Kurmark bedürfen immer noch für eine Million Seide aus dem Auslande, ſv wird durch den Landſeidenbau doch ein anderer wohlthä- tiger Zwe erreicht, nämlich die Verbeſſerung des Landſchullehrerſtandes, da dieſer ſich vorzüglich damit be- ſchäftigt. Da von älteren Jahren, in Abſicht der Maulbeerbäume und des Seidenbaues Angaben genug vorhanden ſind, ſo will ich nur die. Tabelſen yon 2800 und 1802 hier mittheilen. Noch nicht laubbare 1, EO G& G&. e&i.== Im Jahre 21801. Ea Schon laubbare Bäume.| Summe.== :; PI 28 5| Wä iln EE.| EE. vB=>3 m M N.=<< Z02== 4 Waren Maulbeerbäume SOE<9B| 28 Ei BIC E13 SP I22S SX| ZS[== vorhanden. ES IEEE 1 8 APE EPSON Stück.| Stüc.| Stick.| Stüc[2«.| Stör. Stü.| Stü. Y Stu.| Stüek.| Stur In den Kreiſen.*)---|=| 4308| 5563| 57129]='| 14739| 7026| 44805 Gj00 665701133590 Bei den Städten.---| 21656| 115| 2993| 12492] 4128| 1832| 5870| 20727] 18293 325571 50849 Auf den Aemtern. 7---=“| 10253] 5989| 307451= 4003|- 8649 34173 46987 46825] 93312 Bei den Geiſtlihen.---- 09771 4710! 65463]--| 20392| 3500 43741 21035 282661 49301 Summe.---| 1656 2549| 19275 10612] 4128| 40966] 25045 104079]155584[1742181527552 *) Vorzüglich bemühete ſim der Miniſter, Graf von Herzberg unter Friedrich 11. den Seidenbau in Aufnahme zu bringen. xx) D,. h. von den Dorfgemeinen. ( ä AIM: Produktion, 119 Ueberdies waren noch 870?[] Ruthen Saatbeeten vorhanden, und die Baumſchulen nahmen einen Flä- und Havelberg, in der Prignikß 3 bei Neu- hb. Man würde vielleiHt in mehrerer Teufe auch auf Steinkohlen- Schieferflöte oder auf Sandſteinbänke ſtoßen, ehe man das uranfängliche Granitgebirge erreichte, aber die Gewinnungs- und Waſſergewältigungskoſten würden den Vortheil bei weiten überſteigen. 120+ Produktion, ſtadt an der Doſſe, längs dem Finowkanal, bei Freienwalde, bei Storkow, Beeskotw, Coſſenblatt das. beſte aber bei Gottow,*) in der Mittelmark und beſonders bei Zehdeni>, in der Ukermark.- Bei Gark ward es ehedem gebrochen, und bei Zehdeni& noch gegenwärtig. Es bricht übrigens nicht Gangweiſe ,- ſon- dern wird. in einzelnen Sümpfen und Brüchen 13 bis 2, ſelten 3 Fuß tief gefunden. Von Farbe iſt es ſchwarz, im Anbruch glänzend und pechartig, übrigens ſchwer. Regen und Luft machen es ocherhaft und gelb- oder braunröthlich. Das ſchwärzeſte und ſchwerſte iſt am reichhaltigſten. Faſt in der ganzeu Kurmark iſt das Erdreich eiſenſchüſſig. Die weitere Verarbeitung des Sumpfwieſenerzes wird unten folgen. Der Braunſtein wird zwar auch, aber ziemlich ſelten, angetroffen. Reicher iſt die Kurmark an E r d harzen. Bernſtein z. B. wird ſehr häufig ausgegraben, vorzüglich in Sümpfen, wenn ſie mit Gruben durchſchtnits ten worden ſind, und in Thonlagern, wo er allemal von Ocher umgeben iſt. Da dieſes in allen Theilen der Kurmark der Fall iſt, ſo bedarf es feiner Aufzählung einzelner Gegenden. Man findet weißen, gelbli- ,**) in der Prigniß;-Bökßow, Müllroſe, Königshorſt, Lindow, Fürſtenwalde, Lankwitß, Zehlen- dorf, Potsdam und Spandow, in der Mittelmark und Chorin, in der Ukermarkz aber gerade das Luch bei Linum und Fehrbellin, welches in dieſer Hinſicht ſo wichtig geworden iſt, war übergangen. Jeßt findet man faſt überall Torf, wo Wieſen ſind, vorzüglich äber längs dem Finowkanal.»Die Regierung ließ 1761 und 1762 Torfgräber aus Minden und Oſtfriesland kommen, welche aber wenig ausrichteten. Mit beſſerem Erfolge fing man 1762 und 1763 bei Salzwedel einen Torfſtich an. In dex Mittelmark blieb der Torfſtich bei dem Vorwerk Hertefeld, unter dem Amte Königshorſt, der vorzüglichſte, der Transport war aber unbequem und foſtbar. Endlich ward man auf das Luch bei Linum aufmerkſam, und fing 1782 daſelbſt den Stich im kleinen an. Der Torf übertraf allen bisher befannten an Schwärze und Schwere, folglich an-Güte, Da dieſes Luch einen Vorrath auf eine nicht zu berechnende Reihe von Jahren enthält, für die Reſidenz alſo ein wah- res> Magazin iſt, ſo ſuchte man den Transport nach Berlin zu erleichtern, und grub 21787 den Kanal aus dem Ruppiner See in die Havel. Seitdem ward der Torfſtich ſo erweitert, und 3783 bei Fehrbellin ein neuer angelegt, daß 5 bis bao Menſchen unter der Aufſicht eines Torfinſpektors daſelbſt arbeiten, und jähr- lich *) Das Fuder Eiſenſtein bei Gottow enthält 4x bis 5 Zentner Eiſen, und können auf der dortigen Hütte ws- findet man ſeit einigen Jahren den ſogenannten Veh- torf, welcher ſic) nach ſeinen innern, vorzüglich guten Beſtandtheilen, ſehr gut zum Verkohlen qualifizirt. Die damit angeſtellten Verſuche ſind ſehr vortheilhaft ausgefallen. Produktion. 121 jich anydie 30 Millionen ſtechen."Folgende Torfſtiche ſtehen uuter der Känigl. Torfadmimiſtration, und werden von derſelben in„Betrieb geſelzt: , Kreis oder; Maden Torfſtich. BE, Amt.[|Etablirt. LEN Abgeſes e 1 Linum u. Fehrbellin.| Havelland. Fehrbellin. 1787| 10000|Berlin, Pot8dam und Nachbar» in| ſchaft. 2j)Dreeß.- 7 7 7.|Ruppitt.-|Neuſtadt zu|. 1790 500|Hoheofen und Spiegelfabrik. Dreeß., Z|Kleeſſen.-- 72.|Havelland. 1v. Bredow.|;==>> 500|NRatheitow und Brandenburg. 4.|Friedersdorf.--'!Storfow. Stansdorf.| 3797 2900|Brennholzfomptoir, Rüdersdorf, 5 Steinfurth am Fi- Porzellanfabrik. now: 7- LBsöhenfit Bieſenthal.| 1790 500|Neuſtadt- Ebers8walde. Gräfenbrü>-.| 6iDösllen und Proken-|Niederbar-| Zehdeni> u.| 18013 600(Berlin und Nachbarſchaft. wieſen bei Lie-| nim und| Lieben- j benwalde.-| UVfermark.| walde. Die übrigen Torfgräbereien werden entweder von Privatleuten, theils zur Verſorgung des Salziverks zu Schönebe>, theils für die Nachbarſchaft und eigene Konſumtion, oder von den Forſtbedienten in den Königlichen Forſtrevieren betrieben. Dieſe können zuſammengenommen jährlich wohl“ 12000 Haufen liefern: die ganze Torfproduftion der Kurmark beläuft ſich alſo jährlich wenigſtens auf 26090 Haufen. Auch Steinkohlen hat die Kurmart: ſie wurde n 1756 im Lebuſi ſchen Kreiſe, unweit Frank- furt, bei Petershagen entdeckt, unterſucht und gefunden, daß die Kohle gut, und in gewiſſem Betracht beſſer als die gewöhnliche gute engliſche ſey. Das Lager erſtreckte ſich bis Trepplin, Sie- versdorf und Boßen. Das Werk kam in Gang, und die Intereſſenten erhielten das Privilegium, die Koh- len Zoll- und Acciſefrei verfahren zu dürfen. Allein während des ſiebenjährigen Krieges gerieth das Unter- nehmen. in Steen, das Waſſer aus den angrenzenden Seen trat in die Schachte; und da die Kohlen, bei verſchiedenen wieder angeſtellten Unterſuchungen ſchlecht und loſe und mit weißem Sande und Lehm durchzo- gen befunden wurden, auch der Bau überdies zu koſtbar geweſen ſeyn würde: ſo blieb das ganze Unternehmen liegen.= Bei Berlin, Potsdam und in andern Gegenden findet man häufig Stinfſtein in Ge- ſchieben, und Schwefelkies zuweilen in dem Eiſenſtein bei Zehdenick und in der Lehmgrube bei Berlin. In Abſicht der Er d- und Skteinarten iſt die Kurmark nicht ganz arm. Man findet z. B. faſt überall aufgelöſeten und verwitterten Kalk in den meiſten Erdarten, welcher wahr- ſcheinlich aus zerriebenen feinen Meerwuſchelſchalen entſtanden iſt,;- bald einen Kalkſchlamm, bald ganze Lagen bildet, und ganz deutliche Ueberreſte von Meermuſcheln und Konchilien enthält. 9) 122 Produktion, Dergleichen Kalfmergelgruben hat die Kurmark ziemlich früh gehabt:-in'der Altmark bei Altmerſchle- ben, welche ſhon. vor: länger“ als 200 Jahren im Gange geweſen iſt; bei. Braunsberg, im Rupptnſchen Kreiſe, an dem ſogenannten Steinberg.- oder Kalkſee 3 bei: Frankfurt: an den Loſſowiſchen Bergen 3; bei Sukow in der Ufermark;, bei Lanke und Prenden im. Niederbarnimiſchen Kreiſe, und in verſchiedenen andern Gegen- den, welche: aber: zum“ Theil nur ephemere Etabliſſements ſind. Weit ergiebiger und wohlthätiger für die Kurmark ſind die Kalfſteinbrüche bei Rüdersdorf, woſelbſt der Kalf in einem beſondern Hauptflöß liegt, und an vielen Stellen zu. Tage ſtreicht. Die Schichten. deſſelben werden durc< eine dünne Lage. von gelben fetten. Thon: abgeſondert, und ſind. mehr oder weniger weiß, zuweilen gelblich, in der Tiefe aber bläulich: und feſt. Der: erſte wird roh als Stein zum Bauen gebraucht, aus dem lekteren hingegen. wird der Kalk gebrannt. und. damit nicht allein die Kur- und Neumark, ſondern: auch ein großer Theil von Pom- mern. und. Preußen verſorgt.: Dieſer Kalkſtein, welcher für das Land ein großer Schaß iſt, und zum ſchnel- len Anbau Berlins: ungemein? viel beigetragen hat, wurde ſchon im Jahre 1254 gebrochen. Die Kalkberge gehören zum Domänenamte Rüdersdorf ,. doch haben auch: verſchiedene Städte und adliche Familien daſelbſt Brüche, welche indeſſen unbearbeitet liegew,. bis auf den. Bruch der Stadt Cölln. Im Durchſchnitt wer- dem jährlich etwa: 3490, Prahm:(zu 412. bis; 427: Kubikfuß) gebrochen. und auf den. dortigen 4 Kalköfen gebrannt oder roh verfahren, und: auf dem Kalköfen zu Berlin, Beesfow, Rathenow, Spandow, Ruppin, Lehnin, Oderberg, Brandenburg, Landsberg a. d. W. u. ſ. w. gebrannt. Der Abſatz der rohen Steine er- ſire>t ſich hauptſächlich auf Berlin und Potsdam, und die Nähe der Spree erleichtert die Anfuhre und Verſendung. Die ſpezielle Direktion des Kalkſteinbruches wird von dem Bergamte zu Rüdersdorf, welches ſeine eigene Juſtiz hat, beſorgt.*)»' Gyps hat die Kurmark bei Sperenberg. und Rüdersdorf.. Der bei Rüdersdorf angefangene Gipsbruch iſt wieder liegen geblieben, bei Sperenberg aber, im Amte Zoſſen, iſt er ſeit 100 Jahren und darüber ſchon in Betrieb geweſen... Der Bruch iſt ſehr beträchtlich. und leicht zu bearbei- ten, da die Gypsſteine nur mit 2 bis 3 Fuß. Erde bedeckt. ſind.. Die vorhandene Maſſe reicht- auf viele Jahrhunderte zu. Es. werden im Durchſchnitt jährlich etwa 20000 Zentner Gyps und 750 Zentner Mehl- 8yps. abgeſekt.. Er wird roh in Steinen und Kothen, und, wenn lektere zu klein ſind, zu'Gypsmehl ge? brannt,. nach Berlin, Potsdam und nach Sachſen verfahren. Die Ablage iſt am Klausdorfer See, wel- , dun- felgelbe, ins rothe fallende ziemlich gute Siegelerde. Uebrigens giebt es rothe, braune, gelbe und andere farbige Erden in der Kurmark, vorzüglich in Sand- und Berggegenden, 5. B. bei Rheinsberg, in den weſt- lichen Theilen der Utkermark, bei- Potödam, Brandenburg, Rathenow, Gardelegen u. ſ. w. ſo häufig, daß es auffallend iſt, wenn man auf eine nükliche Anwendung dieſes Produkts bisher noc< nicht bedacht war. Triepel hat man bei Cunersdorf, unweit Wrießen, und bei Dolgelin, im Lebuſiſchen Kreiſe gefunden. Lehm ſteht überall in der Kurmark in großen und mächtigen Erdlagen, mehr oder weniger rein oder mit Sand vermiſcht. Daher die beträchtliche Anzahl von Ziegeleien*) dieſer Provinz, unter welchen ſich vorzüglich die Ziegeleien bei Rathenow, Glienefe, Lehnin u. ſ. w. einen Namen erworben haben. Die Kieſelarten kommen faſt ſämmtlich als Geſchiebe vor, und ſind in verſchiedenen Gegenden, wie bei Rheinsberg, Rüdersdorf und Freienwalde gar nicht ſelten. Man findet Quarz von verſchiedenen Far- ben, wohin der feine Kiesartige für die Spiegelfabrik zu Neuſtadt ſo wichtige Sand bei Freienwalde zu rech? nen iſtz Berg- und Gypsfryſtalle, Hornſtein, Granat, Scörl, Feldſpath, Chalcedon und Achat, vorzüglich in verhärtetem Thon, Karneol, Opal, Jaspis, ſehr häufig und vielfarbig; Feuerſtein, verſchiedene Arten deſſelben, Granit, in allen Zuſammenſeßungen, gewöhnlich mit rothem Feldſpath vermiſcht, Gneus, ziemlich ſelten, Porphyr von den mannigfaltigſten Farben, findet ſich in den Thongruben in großen Blöen, Baſalt, Serpentinſtein, alle Arten Sandſtein, Wakke, Breccie, vorzüglich ſolche, deren Bindemittel Eiſen iſt, und Wandelſtein. Zu den Salzen im Mi- neralreich gehören folgende Produkte der Kurmark. Bei Freienwalde findet ſich im Marienberge ein Alaun- ſchieferflö6, welches ſeit 1718 bearbeitet wird, und ſeit 1738 dem Potsdamſchen Militärwaiſenhauſe ge- hört. Es iſt eigentlich eine fette, ſchwarze, zähe und ſchwere Thonerde, welche im Feuer mit einem Schwe- felrauch verbrennt, und aus Alaun- Eiſenvitriol- Gyps- und Bitterſalztheilchen beſteht. Das Alaunerz wird gegenwärtlg durch 26 Bergleute aus einem Stollen und 2 Schachten gefördert, und ſteht 3 bis Zo Fuß hoch. Es wird durch Hauen oder Kraken gewonnen, und in Halden oder große Haufen geſeßt, und *) S. oben S, 56. O2 „us KÄIhr | p ie |. X % : g S '* re 8: 1.7 MSS EDI DIS IIR 2009 7 124 Fabrikation, in der Folge in der benachbarten Hütte geſotten. Das tägliche Förderungsquantum beträgt, wenn alle: Läufe im. Gange ſind, 672 Karren oder(4 4 Kubikfuß) 2088 Kubikfuß, und das jährliche etwa 501,2120 Kubik? faß.*) Von dieſer für den. Staat ſo äußerſt wichtgen Anlage im nächſten Kapitel das Weitere. Salpe: ter findet man hin und wieder in der Kurmark, aber nicht häufig genug, um Gebrauch davon. machen zu fönnen. Von den. Salzquellen iſt oben bei den Gewäſſern ſchon die Rede geweſen. Verſteinerungen. Wenn die Kurmark auch keine eigenthümliche unterirdiſche Schäße fiefert, ſo verdienen doch die Petrefakten einige Aufmerkſamkeit. Man findet ſie häufiger, wie man es erwarten ſollte, und zwar in Kieſel- und Kalfkſteingeſchieben, Sand- und Mergellagzern, am beſten erhalten aber in den Thonlagern, Die Gegenden von Rüdersdo! f, Freienwalde, Rheins- berg, Ruppin, Berlin, Potsdam., Werder, Arendſee, Bernau, Boißenburg u; f. w. ſind vorzüg- lich reich.'an Verſteinerungen.. Man findet Petrefakten von. Thieren, und zwar von Säugethieren (Zoolithen ,, Elephantenbakzähne mit Wurzeln, 40 Fuß tief unter der Dammerde, und. große, ſtark. kalci- nirte Knochen: Gerippe und Knochen von Vögeln(Ornitholithen), Fiſchſchupyen, Haifiſchzähne(Ichtyoli- then) Inſekten(Entomolithen) vorzüglich die Kafadumuſchel: Gewürme(Helmintholithen.), z. B. See- fterne, beſonders einzelne Strahlen: und Glieder der Meduje, Meerigeln; Koncer hat nur Berlin allein, und zwar von erſteren 45, und von lekteren 15, und hierunter manchen berühmten Namen. 7) Maler, Opern- Portrait- und Stubenmaler, hatte die Kurmarf 1750 nur 122, aber 1803, 339 Herrn, 16 Geſellen und 8 Lehrlinge- wovon Zo3. allein in"Berlin, die übrigen aber in den Pro- vinzialſtädten leben. 8). Muſiker, theils von der Königl. Kapelle, theils Stadtmuſifer, im'Sahre' 1750 nur 79, aber 1802 330 Herren, 107 Geſellen und 32 Lehrlinge, wovon allein 260 ſich in Berlin befinden. 9) Steinſchnreider waren 180x in Berlin 5 vorhanden. 4 10. Uhrmacher,(Groß- und Klein-) zählte man 1750 in den Städten der,Kurmark 43 Meiſter, 15 Geſellen), 9 Lehrlinge, und 1801 214 Meiſter, 103 Geſellen, 43 Lehrlinge, wovon allein 58 Meiſter in Berlin be- findlich waren. Von den Uhrenfabrifen, ſo wie von den übrigen hieher noch gehörigen Nahrungsgewer- ben unten ein mehreres. dür IT. Die Handwerke. Den Bemöhunger der Regierung und dem Daſeyn der Reſidenz verdankt es die Kurmarfk, daß die Handwerke hier mehr beſeßt ſind wie in jeder andern Provinz. Durch die Einwande- rung. der franzöſiſchen Kolonie iſt ſo manches: nüßliche Gewerbe eingeführt, andere ſind erwei- tert und verbeſſert, ſo daß die Kurmark in Abſicht der Induſtrie ſeit den lekten hundert Jahren unglaubliche Fortſchritte gemacht hat- wozu für die Zukunft die Akademie der Künſte, bei der jeder Handwerker ſeine Kenntniſſe koſtenfrei erweitern kann, viel wirken wird. Unter Hand- werken begreift man die gemeinew und" eigentlich mechatiiſchen Fabrikation8gewerbe, bei denen ein einzelner Menſch hinreichend iſt, das Kunſtprodukt zu vollenden. Die Handwerke ſind in der Regel in Zünfte, Innungen und Gilden, d. h.. beſtimmte Geſellſchaften, eingeſchloſſen, deren Hauptzwe die ausſchließliche Treibung eines gewiſſen Gewerbes am einem Orte iſt und bei denen gewiſſe alte, hergebrachte Gebräuche beobachtet werden. Sie ſind aber, vorzüglich durch die Verordnung vom 24ten März 17853, ſehr von Mißbräuchen gereinigt und gemil dert worden*). Gewiſſe Rückſichten erlaubten es noch nicht, die Zünfte gänzlich aufzuheben. Die *) Die Zunftverfaſſung ſoll zwar vor der Hand noc: beibehalten, aber die nachtheiligen Folgen derſelben ſollen vermindert und der Zunftzwang eingeſchränkt werden: 1) keine neue. Innungsprivilegien in der Regel mehr ertheilt werden, 2) aus gleihen Materien arbeitende und denſelben ähnliche Formen. gebende Handwerke ſollen ſo viel als möglich verbunden werden, 3) mehreren Handwerkern iſt die kumulgtive Verfertigung ihrer 128 Fabrifation. Ertheilung der Innungsprivilegiett iſt ein landesherrliches Vorrecht. Die Errichtung der Zünfte findet nur allein in denen der Acciſe unterworfenen Städten Statt*9). Wenn drei Meiſter einer Art, eines in der Kurmark für zünftig erklärten Handwerks in einer Stadt wohnen, ſo können fie auf Ertheilung eines Janungsprivileginms Anſpruch machen; doch iſt dieſes ſeit einigen Jah- ven auh ſehr eingeſchränft. Auf dem Lande dürfen auf einmal dazu kataſtrirten Stellen fol- gende Handwerker wohnen: Leinweber, Schmiede, Rademacher, Zimmierleute und Schneider, wenn ſie zugleich Schullehrer ſind. Doch müſſen die Landhandwerker ſich zur Innung einer benachbarten Stadt halten***), Man kann die Gewerke eintheiley, 1) in Handwerker, die in allen Städten, ſelbſt in den kleinſten, Iu- nungen haben 3. B. Bäcker, Barbierer und Bader, Böttcher, Drechsler, Glaſer, Huf- und Grobſchmiede, Hut macher, Lein- und Garnweber, Maurer, Müller, Sattler, Schlächter, Schlöſſer und Kleinſchmiede, Schneider, Schuſter, Seiler, Stellmacher, Tiſchler, Töpfer und Zimmerleute, 2) in zünftige Handwerker, die gewöhnlich ii den mittlern, ſelten aber in den kleinen Städten gefunden werden. z. B. Beutler und Handſchuhmacher, Buch- binder, Färber, Klempner, Knopfmacher, Kürſchner, Lohgärber, Nadler, Nagelſchmiede, Pantoffelmacher, Pex»- rückenmacher, Raſch- und Zeugmacher, Riemer, Röhrmeiſter, Shornſteinfeger, Seifenſieder, Tuch-Bereiter und Scherer, Tuchmacher und Weißgerber. 3) in Handwerker und Künſtler, die nur in großen und mittlern Städten Unterhalt finden, 3. B. Bohr- Zeug- und Sägeſchmiede, Büchſenmacher, Büchſenſchäfter, Bürſtenbin- der, Deſtillateurs, Feitenhauer, Friesmacher, Gelbgießer, Glasſchneider, Goldſchmiede, Gürtler, Hectreißer, Kammacher, Kleinbinder, Korbmacher,- Kupferſchmiede, Meſſerſchmiede, Pfefſerfüchler, Poſamentierer, Schiff: bauer, Schwertfeger, Seidenweber, Siebmacher, Sporer, Steinmetzen, Steinſelzer, Strumpfwirker, Strumpf ſtriker, Stuckateurs, engliſche Stuhlmacher, Tabacksſpinner, Zinngießer. Die Künſtler ſind oben ſchon aufge- führt. Im Hinſicht dieſer lekßtern beziehe ich mich auf die in dem Abſchnitte von den Einwohnern S. 64. gelieferte alphabetiſche Tabelle. Von den erſteren aber muß ich hier noch eine tabellariſche Ueberſicht liefern, da verſchiedene derſelben in Flecken und auf dem platten Lande wohnen. Handy Waaren eingeräumt worden, 4) Waaren, welche durch Zunftgenoſſen bereitet, nie ſo wohlfeil geliefert wer- ven können, als ausländiſc nur tüchtig anfertigen, werden, ſie mögen zünftig oder nicht zünftig gelernt haben, angenommen. 11) Zünften, deren Mitglieder ſic), aus Mangel an Abſatz vermindert haben, iſt die Aufnahme neuer Mitglieder unterſagt. 22) Handwer- ker, die ſonſt in der Kurmark zünftig ſind, dürfen ſic) in den Städten, wo keine Inuzung ihrer Art iſt, und die auch nicht Jnnungen anderer Städte ausdrüFlich beigelegt ſind, bloß aufs Bürgerrecht etabliren, doh ſind die von ihnen angelernten Burſchen nicht zünftig 2c. **) Die einzige Ausnahme macht das Zeug Lein- und Kattunwebergewerk zu Nowa.ves, das aber keine Landweber annehmen darf. 32x) Weitläuftiger behandelt dieſen Gegenſtand das bekannte von Lamprechtſ- 2.| 14831 3509| 411 1701 451'50] 1731 501 325 349 671-541 3556| 74| 51 Huf-u.Grobſchmiede;1342] 273,12542320]'247 1131376) 223|113/1422| 379,115j1459| 378127 Hutmacher.-.- 1386|. 89| 60) 266| Go 611 180|- 109| 533 230| 173| 991 2352| 192| 85 Klenpnet 7 7 02.2.0020 21 261 231 97| 15| 263 106| 47| 36; 105] 44 56 Knopfmacher.- 1295|* 71| 52] 13511 53| 37] 1232| 62 561 159| 55) 221 157| 5121| 21 Kürſchner.-- 105| 65| 30) 162] 851 44] 2621. 731 263 159| 7 143 159| 75) 16 Lein- u. Garnweber.[2895| 495|22113235| 441|228]3389| 524 18713833] 773124013858| 9291240 Lohgerber.-- 1329| 86| Zoff 169| 116| 37] 177| 1539| 48 185| 151| 674 181| 168) 46 Maurer.-- 7 754] 61111764: 4451 949 206) 486|1138|163Z 5214/1980 340]. 495|20591467/ Müller... 2.:9..2 9391| 1153|. 7211122] 224 6911351--|-+11155| 314| 5512149 284| 57.; Nadler.-- 7 1331 371 26] 179! 361 461 176! 54; 35 192| 37! 271 182 zl 26 Z Nagelſchmiede.- 117| 149| 871 1530| 112/108] 192 97! 761 159| 1391100] 158| 2157| 93% Pantoffelmacher. 131| 87| 341 2140| 62| 49] 1521| 81| 544 258| 192 156] 264| 191|12 y PerrüFenmacher.| 187| 653| 44|j 229| 139 166) 272| 211/261] 505| 1451|. 33] 5212| 154| 25 ß Raſcy- und Zeugma-;: der: 2? 7- 3536/2151) 624 197] 17/4 304 187| 252| 55 2621! 602/20482593; 661124 E NiemeL: 117.7.:2 36| 581! 331 106| 4121| 24] 1038 36| 19):.1101: 571-371 2171..05| 59; Röhrmeiſter.-- 53|--|--4 30)-12|:-- E10) 21 ATU 201 20.420.0..220.08 8] Sattler.-- 7 174| 67| 791 217| 841 671 203] 104 64] 242) 116| 951 243| 144] 97 py: Schlächter.-- 552| 264/146] 563| 3201120] 665| 356|109 667| 3891116; 686| 4111103. Schlöſſer und Klein- ſchmiede. 2:37 3725| 1651130 363 16011563 5357| 181[108 4536| 21711501 42 268] 196 Schneider.-- 12944| 881|534813045| 272|317j2943| 896|41615474|1594 6601354511427|685 Schornſteinfeger. 4x] 41| 591 48| 39| 981 51| 4412021 59| 67] 951 6o0| 68| go Dd Scuſter.- -. * |. - ud 0. 457 E 5 L Seifenſieder.-- 66| 95| 81 105| 39! 131 1321 461 16; 1293| 69! 241! 122|- 701.9 Seiler.--/ 7 1877|. 591 300 2210. 711 ZU00 25311 745.5 235! 109| 68! 2301 104/ 63 Stellmacher.-- 6483| 109| 63) 625| 87| 721 682 118! 551 731| 174| 691 747| 2179| 67 Tiſchler.>--| 9261 414203] 969| 380 559]7024| 438|199j1215| 716137511281| 813/427 Sopfer.59:14.7::72 2721] 156| 871 275 140|121 295 199,216 542, 23611751 339 207140 Tuch- Bereiter und'| Scheerer.---- 4 131 1..651-324 126]. 5371| 524: 1231 491-524 223 431 63] 1292| 53! 57 Tuchmader. 7- j2631| 508.212 1659| 414|20131985| 450|308]2094 655'496j2092| 725 423 Weisgerber.--- 143]+38; 324:170 64]: 42 1621|. 861 Z14: 2661 143! 371 174) 115/43 Zimmerleute.-- 500) 593.149) 680] 7621236 763| 88711881 731 1421/3381 756) 1402] 344 R 130 Fabrikation, , Aus dieſer Tabelle geht hervor, daß die Zah! der Meiſter und beſonders der Geſellen und Lehrlinge bei manchen Gewerken ſeit 1756:ſich faſt über die Hälfte vermehrt, folglich: mit der Bevölkerung überhaupt gleichen Schritt gehalten hat. Die Handwerferx: des platten Landes. ſind aus der oben CS. 74) gelieferten. Tabelle ge- nommen; da aber darin blos die Meiſter aufgeführt ſind„“ſo fehlen hier beirallen Jahren die Geſellen und Lehr- linge des platten Landes. Ein Uebel, das nicht vermieden werden kann, ſo lange dem Tabellenweſen Einheit und Uebereinſtimmung fehlt. Folgende Handwerke beſchäftigen die meiſten Menſchen: Die Schuhmacher 6970, die Schneider 5657, die Leinweber 4027» Tuchmacher 3240 u. ſ. m ITI. Manufafkcuren und Fabriken. In dieſem Abſchnitt, der eigentlich die Belege der Gewerbſamfeit und Nationalinduſtrie der Kurmark enthält, ſteht Berlin, als der Mittelpunkt der geſammten Gewerbsfkultur oben an. In dieſer Reſidenz vereinigen ſich Künſte, Wiſſenſchaften und alle die glücklichen Umſtände, wel- - ZE SEELE>"EE(Es VE 3770)16521| 431] 379|1,566j 226| 163] 201| 79- EE PA=? BEE) 1 0k 21 00 ds 178031685] 4504"|-| 244| 721 280| 2098 49602|--4 606363| 4 613092| 4 151543|- 17901772| 642] 2521 773 238j 269] 2181 142]= j-4=< I-4=<|-4 283934! 6 180012094| 655k:2257| 951. 403| 7781 230| 175]= 4- j-4- 1-1 3427| 9 1801]2092| 725j2248| 2031 406| 9431 232| 192-----=---=. 225 CE EE Von den in der Tabelle nicht ausgefüllten Jahren ſind keine|Nachrichten vorhanden. Die Anzahl der Wollarbeiter hat fich übrigens anſehnlich vermehrt. Im Jahre 1725 zählte man 3354 1801 aber 6969, folglich 3615 mehr, und 1800 wurden 141,447 kl. Stein“Wolle mehr verarbeitet, wie im Jahre 1725. Beweiſes genug, daß dieſer Zweig der Induſtrie ſich DE verbreitet hat. Wollenmanufakturen im Jahre 1800. Stühle. Haben an Werth. & 2 Zeuge, Z2| Z[299 8 8 6,9 2 Fabrizirt Napf mI D--|SS| ganz has| 22|S|S3S|S|S|S"?| 8 Lande.| Landes. S||. Wollene.)- ZS 1 20022) E 3 Rehlr.„1.„Rehlr.!„„Rehltr. Berlin.-|] 106 8?211422|271| 18|| 4661|=| 41|23097| 2794 13803958-3,1610058] 125800 Provinzialſt.?157Z| 2534| 2233| 8| 2|-| 75|- 2412158] 71161138093093| 911492| 466638 Platte Land- g].=-| 7| 61|=|-| 41 EI 4a 203951 10395| ENE Summe.- 11681316, 1662340] 29|=| 545| 266 2819539| 1018443194656|2531855| 592438 Die vorzüglichſten Wollenmanufakturörter ſind Brandenburg, Ruppin, Stendal, Salzwedel, Wittſtock, Beeskow, Treuenbriezen, Prißwalf und Rathenow. In dieſen Städten wohnen die meiſten Tuchmacher. *) Bei dem Jahre 1780 ſind bei Berlin nur die Zeugmacerſtühle angegeben, die Provinzialſtädte hatten 187 Meiſter und 252 Geſellen. Fabrikatiott. 133 Die meiſten Fries- Boie nnd Flanelſmacher in Strausberg, Wriezen und Salzwedel; die meiſten Zeug- und Raſchmacher.in Bernau, Luckenwalde, Lindows Potsdam, Fürſtenwalde und Wriezen 3 die meiſten-Strumpf- wirfer in Templin, Brandenburg, Gardelegen, Potsdam und Frankfurt, und die meiſten Wollenbandma- und Frankfurt. Vorzügliche Fortſchritte hat man in "Berlin in dem Färben und Appretiren der ſeidenen Zeuge gemacht. Es werden übrigens alle gang- bare“ Arten""von“ ſeiden" Zeug,"Taſfet, Sammet, Atlas, ſeidener“ Plüſch. Felbel, Dammaſt, Gros"de Tour, Serge; Stoff, Krepp, Flor, Tücher, Band, vornehmlich aber ſeit einigen-Jahren ſeidene Strumpfwaaren von beſonderer Güte, ferner halbjeidene Waaren, als Taſſete und Atlaſſe mit leigenem und baumwollenem Einſchlage, und floretſeidene Strümpfe und Handſchuhe verfertigt. Arbeiter in Seide in der Kurmark. (EE Seidenfabri-| Seidenwir-| Halbſeiden- Emme macher. fanten. fer. wirfer. 3 1750| 1801| 1750| 1801|11750| 185:| 1750| 1809111757| 801 SU Dern: 7. 7 13'| 244| 124[141 11| 686|=| 198 20 VEG =- Potsdam.- 33-- 2 21-- 66< 2-4"5 -=--d. übrig. Städten.|=|=|= 1000 CE SHEOZ EEE ICHE 17 DN Euren IR 741 1 Crans Summe.-- 7' 46| 245"7796717260 11"| 7768--| 199|--| 219 *) Do erhatten die Seidenwaarew welche ins Ausland debitirt werden, bei der Ausfuhr noch eine Prämie, die auf 6 Prozent ihres Werths geſchäßt werden kann-. 130 Fabrifation. Daß hier nur von wirklichen Meiſtern und Fabrikbeſikern die Rede ſey, bedarf wohl feiner Erin- verung. Die. Tabelle des Jahres 1750 ließ ſich, wegen der abweichenden Rubriken ſchwer mit der von 18o0x vereinigen; ſo ſind z. B. die Seidenſtrumpfwirker mit den Wollen- und Baumwollenſtrumpfwirkern zu- ſammen geworfen. Wenn die Vergleichung-nicht etwas unſicher wäre, ſo würde ſie das Reſultat einer faſt unglaublichen Vermehrung der Seidenfabrikation geben. , Seidenmanufakturen im Jahre 1800. Gangbare Stühle. Haben an Werth. Q|[6] 2 M 1 Dw]=.;. Es waren in 2- S2 9282| 28/05 8 1 8obri“ 8 10 >> SENE= T /"%=-=, i 2 1' ; aedft Eoin> 2 Rthlr.] Rthlr.| Rehlr. Dern."2 185!2099| 262|1196| 92 13854|5085 11869880|1334280|' 535600 .- 7?- 38 154--- 20 10| 222| 510 8 134181| 114181| 20000 Cöpeni>----| 43|= 81--1 45.| 46 50218] Z30218|=--- Frankfurt.- 7-- 20-|-“|- 20 59 5005 4500|=== Spandow.-------. 8 EZ 8 1 600 6000|=--= Lindow. 7 7---..---- 1.. 2 50 30)= Summe. 7-7-- 223|2316| 262|1227| 102[4130|5655]:059914 1485809 555609 ! Zu allererſt muß ich hier ſagen, daß ich in Abſicht der Angaben von Berlin das Jahr 1799 habe nehmen müſſen, indem die Manufakturtgbellen dieſer Stadt von den Jahren 1800 und f. bis jeßt(im Mai 1803) ſo wenig bei der Kammer wie bei dem Generalfabrikendepartement ein- gereicht ſind. Berlin hat die Hauptmatnufakturen in Seide im preußiſchen Staat, die kleineren Städte kommen wenig oder gar nicht in Betracht.: Der Vergleichung wegen noh folgende Ta- belle von den Seidenmanufakturen der Kurmark in den Jähren 17381, 1797 und 1798. Waren vorhanden.|| Abgeſeßt. m Haben|Jm Lan-| Außer ae| Stühle.|Arbeiter./ Fabrizirt| de. Landes. Jahre Rthlr. Rehtr. Rthlr. 3 1781 2429 2562|29312262 1609867 594820 1797| 3697| 6783|2352874|1629566| 655610 3636| 6504|2281764| 1564871| 709682 Fabrikation, 137 Vergleicht man hiermit die. Tabelle. vom Jahre 1800, ſo ergiebt: ſich ein Reſultat, welches von dem Fortgange-unſerer Seidenmanufakturen in den letzten Jahren eben keine günſtige“ Idee"erwekt. Die An- zahl. der"Arbeiter und- die Quantität des Fabrifats hat abgenommen: Eine natürliche Folge der jeßigen „politiſchen Lage der Ditige. Frankreichs Induſtrie gewinnt wieder die“ Oberhand" und"vtiſere Manufakturen ſind nicht im Stande mit jenen gleichen Preiß zu halten.: 8 ION Ferner gehören hierher die ſeidenen und. reichen Sti>eveien,"welche. in Berlin ſo ſchön gearbeitet werden ,. daß ſie den Franzöſiſchen und Brittiſchen nichts nachgeben. Im Jahre 17538 verfertigten 42 Ar? beiter für 16,550 Rthlr. wozu ſie für 15,880 Rthlr. Zuthaten und Materialien“ verbrauchten, 1799 aber nür 35 Arbeiter für 15,549 Rehlr. Von den Blondenmatufakturen iſt bei den Kanten ſchon geſprochen. 4) Die. Baumwollenmanufakturen der Kurmark find die bedeutendſten-im ganzen preußiſchn . Staate. Sie verdanken Friedrich Il. ihr Daſeyn und ihren Flor. Die-in dew Jahren 4752 und 173:5 ins Lanid gefommenen Böhmen und Salzburger führten mit Königl. Unterſtüßäng. die" erſten Baun 1- wollenwebereien ein,- welße nachher durch Franzoſen und“Schweizer vervollkommnet wurden. Seit einigen Jahren hat ſich auch“ die. Maſchinenſpinnerei der Engländer in. Berlin ſchon ſehr beträcht- lich„ausgebreitet und“ es- iſt zu hoffen, daß wir zulekt, der Lieferung des ganz feinen Baumwollengar118 von. den Engländern-werden überhoben ſeyn können.„Die; Regierung hat zwar. durch. Aus- und Ei11- - fuhrverbote und durch„Prämien-ſehr viel. auf: dieſen. Zweig des. Kunſtfleißes gewirft, aber ungleich „ mehr no<; das» Bedürfniß„und-, der ſteigende Luxus der. Moden. Vorzüglich ſcheinen die Druckereic 1" ſeit einigen) Jahren die Spinnereien und Gewebe; in. Abſicht der Vollkommenheit hinter ſich zurück: 3'e- laſſen zu haben.„Cs werdet: aus Weſtindiſcher und Levantiſcher Bauwwolle alle Arten. Kattune und Zie, zum Theil von vorzüglicher Güte, Manſcheſter, Tücher, Neſſeltuch,('Mouſſelin) Kaneſas, Nanking, Parchent, Velverette, Jeannette, Snowdownette und alle andere Arten von ganz und halb "bauimwollenen Zeugen" gemacht, und türfiſche Garne gewebt, ſo daß“ wir"die feinen: oſtindiſchen Wäau- ren längſt entbehren fFönnen. Der Hauptſik der Baumwollenmanufaktaren iſt in Berlin, Arbeiter in Baumwolle. Baumwollen| Kättunfabri--.| Kaftundru-| Manſchefter-| Parchentma-, Ee kanten.(Kattunweber.| der.) machen 2-5): Her: 1750| 1801| 1759 1801 1750| 1801| 17509 1891 -„Es waren| 1750| 1801 1750| 1801 Sy Berlin.|=| 925| 29,1 26].=[11047|.,15| 9111] 7 176|=“| 18 In Provin-);/ zialſtädten. 2778 37 ve 3 0 1228|==---- 12 Z| 62 Summe.-|-| 962| 9| 19|--| 1175| 5| 911|--| 138| Z|„8 i Der Manzel an Uebereinſtimmung der Tabellen erlaubt hier wieder feine ganz ſichere Reſultate. Bet den Zeugmachern ſind nicht Meiſter allein, ſondern alle Arbeiter angegeben, bei den Fabrifanten aber bloß Fabrikbeſiter 3: beiden. Webern, Druckern, Manſcheſter- und- Parchentmachern wieder alle Arbeiter. Nach Berlin haben die Städte, Potsdam, Stendal» Zinna, Rathenow, Brandenburg, Müllroſe und Cöpeni> die größten Baumwollenmanpnfakturen, & Fabrikatiott.. Bäumwollenmanufakturen 18300. 19 M8 Haben an Werth. Ey Gangbave St “ & XE=. D Q a IG Es waren in|= 2| 25 S?| Buj2zg2 QZ| 2| Fabri- Debitirt- EITM= 3 D.(SS 2011558= i im Lande.|uſſerLan- ES== S Sr zu SS=. ziert. jim Lande.|""95. UPE S- ZP 222.05 124( = D 2274 RU EEN| Rtehlr.|“ Rthlr.| Rthlr. Berlin.- 7| 995|:459| 56| 289| 27|--| 1826| 209711110490]|1054540| 55952 Provinzialſt.] 368| 96|=|=| 54 2| 520| 5811 404228|. 400499) 2489 Platte Land. 10--=“T==|== gr|. 752 19 19]; 8000|“ 8000]*---- Summe. 7-7 11375| 555.| 56| 289| 90 2| 2365| 2697]1522718|1463039|.58439 Die Baumwollenmanufakturen des platten Landes beſtehen in einer Parchentmanufaktur zu Amalienhof, im Oberbarnimiſchen, und in einer Kattunfabrik zu Rixdorf, im Teltowiſchen Kreiſe. Es ſcheint; als wenn das Sinken der Seidenmanufaktüren auf die Zib- und Muſſelinarbeiten einen“ wichtigen Einfluß gehabt habe;z denn die Zahl der Stühle und“ der Arbeiter hat ſich ſeit 1797 ungemein vermehrt*)- No< muß ich einige Worte von den türkiſch Garnfärbereien und den Ziß- und Kättundruk- kereien ſagen. Eine Fabrik und Färberei von türkiſchem Garn befindet ſich ſeit 1767 zu Kaput, bei Potsdam, worin 36 Perſonen arbeiten,**%). Die vorzüglichſten Kattundruckereien ſind in Berlin und Charlottenburg.' Kaktundruereietn. ( Im Jahre 1790.. Im Jahre 13800. : O Z Es waren= Z Fabrizirt Debitirt Bz Z Z Fabrizirt| llen 7 aX 4; au Z.-.;? r Z N im Lande.| vandes. Z- im Lande.| gandes. > Rthlr. Rth(r. Rchlr. 9> Rehlr. Rethlr. Rethlr. In Berlin.- 4=| 648| 364157| 269777| 93580 52.| 1010 472700| 405500 50500 In Charlotten- 4 burg.---|--- 40| 16000| 16098|=--- Summe.----| 648 364157| 269777| 93580 32| 1050| 488700| 421500! 50500 *) Im Jahre 1797 hatte Berlin 1523 Baumwollenſtühle und fabrizirte für 908/599 Rethlr., 1798, ſchon 1749 Stühle, auf welchen für 1,082,570 Nthlr. fabrizirt wurde, und 1799 hatte es nac< obiger Tabelle noch mehr zugenommen. **7) Die Angabe des Fabrikationsquantums dieſer Anſtalt fehlt in allen Tabellen. Auch find ſeit einigen Jahren verſchiedene MHemiſc und Strasburg;„die meißen Haudſchuhmacher in Prenzlow, Frankfurt, Salzwedel, Rathenow und Stendal. Lederarbeiter in der Kurmark. ; Korduan und 'Lohgerber.| Weißgerber.| Saffianma- Danbfcu ak eg Es' waren di 4„Her.;? 1750| 1801 1750] 1801 1750| 1801| 1750] 1891| 1750| 1891 GE In Berlin.-- 18.| ,43 21 28 2 4 ab 41| 603| 1062 In Provinzialſtädten|] 214:1 158| 222| 146 1 2 107| 151|2137.| 2958 Summe.-.- 132| 181| 143| 174| 3 6*| 151| 192(2740 1*4020 Sattler und| Pergament->; 2 ; MENTE| jaher: Täſchner--|Lederhändler. Es waren( 1750| 1801| 1750| 1801| 1750/13801 1750| 1801 Sn Berlin.- 7 60 031.3 DE; 7 2--| 42 In Provinzialſtädten| 200| 254 EG WARS] 73BNHER 70)(RSE BAI Summe.--| 260| 347| 35 1 7| 2 204 06 S2 140 Fabrikation. Die änſehnliche Vermehrung der Lederarbeiter in dex Kurmark ſeit einem: halben Jahrhun- dert iſt in die Augen fallend. Lederzubereitung und Verarbeitung 1800.*) Haben ay Werth. Haben an Werth. Enwiniet-. S 88 Fabri- Debitirt, 5.4 Fabri- Debitiret. 7 2> Z t- 3; 4 S0 8[SZ| 83. lim vande.[fe7 304 S2) zir.|im Lande. ufer Gans 7:? Z-| Rthlr:.| Rthlr.|:-Nthir. TZ Rthlr.| Rethlr.|'Rthlr. In Berlin.-=-|--| 242| 578694| 579872| 640223 9 5112 SELE EEE GETR 31 Provinzial-| 5|;: ſtädten.-|J 292| 402.| 693| 615683| 479209| 124772] 142| 13886| 10781| 2838 Summe.-|] 291 1'402|*935|1194377] 1059081| 188794 153 (28998| 15895| 2838 Nach dieſer Tabelle haben die Berliner Loh- und Weißgerber für 65,200 Rthlr. mehr debitirt als zu- bereitet. Es iſt alſo entweder vom vorlekten Jahre ein Beſtand übrig geweſen, oder es haben fremde Oerter dazu fontribuirt.' Die“ Provinzialſtädte haben etwas übrig behalten- we 7) Die Filz- Kaſtor- und Strohhutfabrikation beſchäftigt in der Kurmark viel Men- ſchen, beſonders aber in Berlin. Die groben Filzhüte werden überall in den- Städten von den Hatmachern verfertigt, feinere und Kaſtorhüte aber vorzüglich gut in den Fabriken von-Berlin und Pots- dam. Leiztete ſollen in Abſicht der Güte und Leichtigkeit den engliſchen wenig nachgeben. Die Anzahl der Hutmacer und der Werth ihrer Fabrikate iſt öben bei den Wollenmätiüfäkturen" ſchon ängegeben. Hier „daher nur noch von der Berliner Hutfabrikation. Im Jahre 1798 verfertigten daſelbſt 194 Oavriers “des Hutmachergewerfs und 75 Arbeiter in den Fabriken für 121,422 Rthlr. Hüte, und ſekten für 100422 Rthlr. im Lande und"27,000 Rrhlr“"nußer“ Landes ab?"In Potsdam wurden 1798" für 50923 Rthlr. verfertigt“ Strohhüte werden in zwei Fabriken zemacht,- wovon“ die eine in Berlin 1799 356 Arbeiter beſchäftigte, für 14348 Rthlr. verfertigte, für 10812 im Lande und für 2015 außer Bi abſekte. Ein Fabrifant in Prenzlow verfertigte 1800 für 50 Rthlr. Dieſe Fäbrif iſt indeſſen den Launen. der Mode ſehr unterworfen. 8) Die..Tapeten- und.Wachstuchmanufakturen der Kurmark ſind von Bedeutung, und haben ſich im Auslande einen Namen erworben. Die vorzüglichſten ſind in Berlin; nächſtdem in Potsdam oder vielmehr auf dem Jagdſchloß Glinecke und eine kleine in Stendal, worin nicht *) Es. iſt zu bedauern daß unſere Manufakturtabellen von dem Lederbedarf der Schuſter, Sattler, Kor- duanmäcer ſo wenig, wie von den Körſc in dieſen- Arbeiten, feinen großen Abſaß zu haben. GIML NE: 055: Tapeten. Haben an Werth. 2& Es waren im Jahre Debitirt.. Arbeiter.| Fabrizirt. 2800;| im Lande. außer Landes- Rthlr. Rthlr.| Rthlr- In Berlin.- 7- 77 45525 36010 9210 In Potsdam und Sten- S Dal!+21 7 23.4 78« 52964.|- 15429 17535 Summe.-| 155| 78489| 51459 26745 9) Die Papierfabrikation in. der Kurmark iſt zum Bedarf nicht hinreichend, ungeachtet ſie beſonders unter Friedrichs 11. Regierung auch hier ſehr vervollkommnet, und in Abſicht der Verfertigung der feinern Papierſorten veredelt iſt.. Die wichtigſte Papiermühle im Lande iſt die 1781 bis 1783 auf Königl. Koſten bei Spechtshauſen erbauete holländiſche Papierfabrik] welche von.der Schwärze in Bewegung geſekßt wird, und 108 Menſchen in Thätigkeit erhält, Doch hier iſt eine tabellariſche Veberſicht aller Papiermühlen> Hat im Jahre 1798 lnit. ider"Papiet: Werkmei-| andar- Fabri-| Werth. Debitirt. Rohe Materialien. x“| fier und' zirk.. außer Lan-| 8. Werth der mühle. Seba beiter jm Lande.| des. Lumpen:| aterial. Ballen. Rehlr. Nehlr.| Rehly.| Zentner.| Rehlr. Spechtshauſen.-- 37 71 2000| 40000| 30900| 10900 4800| 24000: “ Wolfswinkel.-- 7 EEN 22 909 3404 3000 404 1600 4175 P. M. bei Berlin.- 15909.17==-- 5000 3000----|-- P- M. im Zaucheſch. Kr.| 20 7707-- 3280| 2700'580-- 2270 iſt das älteſte Eiſenhüttenwerf des Landes, indem es ſchon ſeit 1620 in Betrieb iſt. Seit 1774 ſteht es unter der Bergwerkfs- und Hüttenadminiſtration. Hier wird: der Eiſenſtein aus der Nachbarſchaft, aber auch aus'der Altmark und Prigniß geſchmolzen, zu Guß- eiſen gefertigt und zu Eiſengußwaaren weiter verarbeitet. Es werden außer den Bomben, Grana; ten, Haubikßen- und Kanonenkugeln, auch Tiegel, Töpfe,'Pfannen, Mörſer, Oefen, Gewichte u. ſ. w. nach den feinſten Modellen gegoſſen**). Dieſe Hütte hat in den Jahren 1764 bis 21800 an die Artilleriedepots zu Magdeburg, Berlin, Stettin, Spandow, Cüſtrin und Graudenz 130,355 Zentner 90 Pf. 5 Loth Ammunitionswaaren geltefert. 6) Das Eiſenhüttenwerfk bei Gottow im Lukenwaldeſchen Kreiſe, ward 1751 bis 2753 angelegt, und ſteht ſeit 1770 ebenfalls unter der Bergwerks- und Hüttenadminiſtration. Auf dem alten *) Oberſchleſien liefert aber auc, Roheiſen nach unſern Hütten, vorzüglich nach dem Eiſenhammer zu NReu- ftadt-Eberswalde.; 2*) Merkwürdig iſt ies, daß dieſer Ofen ſeit 1733 ununterbrochen im Gange-geblieben iſt. Die-Arbeiten auf demſelben ſind näher beſchrieben in den Phyſikal. Beluſtigung. St.-9. S. 644- / Fabrikation. 143 Werke, ganz nahe bei: Gottow, befindet ſich ein. hoher Ofen, in welchem der in der Nähe geför» derte, vorzüglich" gute Eiſenſtein geſchmolzen, und. ein. Stabhammer., wo, das Roheiſen: zu Stab- und'Schmiedeiſen bearbeitet wird. In. einer Entfernung von einer Viertelmeile befindet ſich der neue oder zweite Hammer und ein Zainhammer, woſeibſt die Nageleiſenſtangen verfertigt werden. "Bei einem ſtarken Betriebe können auf dieſem Ofen. 9 bis 20,000 Ztner Ammunition von beſonde- rer Güte, geblaſen- werden. Das hieſige Eiſen wird beſonders zu Königl. Bauten? in Potsdam “ gebraucht*).'| c&) Der Eiſenhammer bei Neuſtadt- Eberswalde iſt 1690 angelegt, ſteht ſeit 1789 unter der Bergwerks- und Hüttenadminiſtration, und beſteht aus drei bis vier Hütten, zwei. Stabhammet- einer; Re>hammer- und einer Zainhammerhütte. Dieſe Werke, wozu aus den DOberſchleſi- ſchen Eiſenhütten das Roheiſen geliefert wird, verfertigen nicht allein Stangen- Stab- Pfan- nen: 26; Eiſen, ſondern auch. feinere Sorten für Schlöſſer, Nagelſchmiede und Drathhammer, und verſehen damit die Artillerie, das Hofbauamt und den Stettiner Schiffbau. 2 Y Dieſe drei Eiſenwerke, von denen jedes unter dem ſpeziellen Betrieb eines Hüttenamts ſteht, liefern dieſes Metall durch die Arbeiten erſter Hand vervollkommnet an die Drathhütten, Ge- wehrfabrifen, Huf- Nagel- und Meſſerſchmiede, Schlöſſer und andere Eiſenarbeiter zur weiteren Veredelung und Beſtimmung. a) Die Eiſendrathhütten zu Sophienhaus und Carlswerf im Oberbatnimiſchen Kreiſe nebſt einem Zainhammer, ſeit 17,54 angelegt, werden von der Bergwerks- und Hüttenadminiſtra- tion, als Erbpächter, betrieben. Hier wurden 1798 auf 12 Stühlen, von 36 Arbeitern 400 Zentner Eiſendrath', von der Stärke des gröbſten Keſſeldrathes bis zur Feine des Klavierſeitendra- thes, 6009 Rthlr. an Werth, gezogen, und ſämmtlich im Lande abgeſekt. Im Jahre 1800 wur- 1200 Zentner Drath, 7600 Rthlr. an Werth, fabrizirt; die Materialien koſteten 5800 Rthlr. folglich wurden 18000 Rthlr. verdient. dH) Die Gewehrfabrif zu Spandow und Potsdam,- welche 1722 und 1723 von den Kaufleuten Splittgerber und Daum aus Lüttichſchen Gewehrarbeitern errichtet wurde, und jeßt den Gebrüdern Schickler gehört. Auf dem Plane bei Spandow, werden von 99 Arbeitern die Läufe zu den Ge- = *) In den Jahren 1770 bis 1784 hat das Werk incl. des Vorwerks, an Ertrag geliefert 65,922 Ril. 13 Gr. 7 Pf. und 35,676 Klafter Holz verzehrt. Die drei Eiſenhütten haben nach einem bjährigen Durchſchnitt jährlich Kohlenholz verbraucht. Werth der gelieferten Pro- Aus Königl.| Aus Privat- dukte. Forſten. forſten. Summe. | 4Füß Klofter.| 4Füß-Klafter. 4Füß.Klafter.| Rhlr.| Gr.| Pf. Zehdeni>.-:; 1300 178 1978 21755 2 11 Bottom ee 9... 17992--* 17993 7859 15 5 Neuſtadt-Eberswalde. 25 13723 13973 23759 25 9 Summe.---| 36245 15505 5175 53374| 17|; 33 Fabrikation, wehren geſchmiedet und gebohrt, und Säbel- und Bajonettflingen geſchmiedet und“ geſchtiffen. Auf der Potsdammer Fabrik werden die Läufe verſchäftet und ekiptret, die Gewehre mit Schlöſſern und allem übrigen verſehen und völlig in fertigen Stand geſeßt. Die Fabrik, welche 1793 243 Arbei- ter hatte, ſteht jekt unter der Adminiſtration des Gouvernements, und hat- als die einzige im "Staate, die ganze Preußiſche Armee bisher mit Waäffen verſehen. Es können in einer Woche ſo viel Flinten fabrizirt werden, als ein ganzes Bataillon gebraucht. Das jährliche Fabrifationsquan- tum beträgt aber etwa nur booo Stück, ohne die übr'gen Waſſen. Es wird darin nur ſchwedi- ſches Eiſen verarbeitet, ungeachtet das ſchleſiſche eben ſo bräuchbar ſeyn ſoll.€ Uebrigens. giebt es in Berlin und aydern Städten auch.noc< Büchſenmacher und Düchſenſchäfter, die zum 120er anſehnliche Geſchäfte machen.) ce) Die Eiſen- und Stahlwaarenfabrik in der Vorſtadt von Neuſtadt- Eheröiwalde, wurde 1747 auf Königl. Koſten von Kolonijten aus dem Eiſenach- Gothaiſchen Fabriforte Ruhla errichtet, und führt daher den Namen der Ruhla&r Kolonie. Sie gehört jekt den Gebrüdern Schiler und verfertigt vorzüglich Meſſer und Scheeren, Feilen, Bohrer, Stemmeiſen„- Schlöſſer, Ketten Lichts pußen und andere Stahl- und Eiſenwaaren zu ſehr. billigen: Preiſen und daher» gerade. nicht-von vorzüglicher Vollfommenheit. Die Waaren werden in das dortige, Magazin, abgeliefert. und mit dem Stempel eines Adlers bezeichnet. Das ganze Werk beſteht aus 36 Werkſtellen, 91 Meiſtern, worunter allein 52 Meſſerſchmiede ſind uud überhaupt(1800) aus 124 Arbeitern, welche im Jahre 2800 für 32,000 Rthlr. fabrizirten und für 32,500 Rthlr. im Lande abſekßten. Der Werth der dazu gebrauchten Materialien betrug 19,200 Rthlr. Die übrigen fleinen Fabriken in Eiſen und Stahl ſind nicht ſo bedeutend, wenn man allenfalls die vier Stahlfabriken in Berlin, deren Abſaß im Jahre 1798 doch 13,100 Rthlr. betrug, und die Nähna- del-Fabrifen in Potsdam(mit 7 Arbeitern und 3626 Rehlr. Abſaß), Salzwedel, Rathenow und Tan- germünde ausnimmt, welche im Jahre 1300 27 Arbeiter beſchäftigten, für 4875 Rthlr. Nadeln. fabrizirten, und für 4584 Rthlr. im Lande und 29x Nthlr, außer Landes debitirten: Die Übrigen Stahl- und Eiſen- waaren werden von den zünftigen Gewerken in den Städten und Dörfern verfertigt. „ Eiſenarbeiter in der Kurmark. DM s-] 2|272 lam)&O[798 NQ%<2 Huf- und 2.2|-=8 2| S2|Zw EAT=|" M SD Q zB an 5 S5|S=| SE|S| ZS|S2| S(S2 1 De| S0 28 SS> S Grob- 52 1 22 S2) SNN(SZ MAU 2 Sel 0 10| S0 1 12 SIN IEM 80x25 Es+ 8-7>22 kon-s 40148 ar=. S- 2 2 Ses waren? 5 253 SS AUSS M ieres TITS 5<-=-= 5 272= 6 ſchmiede.| ZG ji*= BS E1770N BEIII| IE.=| 241.3 Be IE 1-47>.„168 E 1X:. Ke ZS x Jahre. 27 Städte H= S5|S SZ| S1 S Z SIS) 1:2: HS 210.2 15 .= e es Z Z 5 Z= 2 er=== 3 1750 887| 455] 16| 21|- 951 1171257803| OE 9 KNETEN 5 I1ED8 OE 0671 354432261162| 15 jd “4: / Fabrifation, 145 Dieſe verſchiedenet Stahl- und Eiſenarbeiter erhalten ihr Eiſen nur zum Theil von den hieſigen Hürten, größtentheils aus Schleſien und vom Harz. Das Nähere hierüber im Abſchnitt vom Handel der Kurmark. Auf den Hürten im Oberbarnimiſchen Kreiſe wurden im Jahre 1805 für 44,000 Rthlr., in Berlin für 10,400 Rthlr. und in den übrigen Städten der Kurmarf für 85,447 Nthlr. Eiſen- und Stahlwaaren fabrizirf und ſämmtlich im Lande abgeſeßt. 2) Die Kupferfabrifation. Ungeachtet die Kurmark fein Kupferbergwerk hat, ſo findet wir doch bei Neuſtadt an der Doſſe, auf dem ſogenannten Hohenofen, ein Kupferſaiger- hüttenwerf, woſelbſt die Kupferſchiefer von Rothenburg im Saalfreiſe geſaigert werden. Mehr davon bei der Fabrikation in Gold und Silber. Die nähere Zubereitung des gewonnenen Rohtfupfers, geſchieht auf dem großen Kupferhammer bei Neuſtadt- Eberswalde. Dieſer Hammer, welcher ſchon im zbten Jahrhundert der Kämmerei zu Neuſtadt- Eberswalde gehörte, wurde im Jahre. 2603 vom Karfürſten Joachim Friedrich erfauft und neu angelegt, und 1729 dem Splitt gerberſchen Handlungshauſe verpachtet, deſſen Erben ihn noch beſißen. Hier wird das auf dem Ho- henofen gar gemachte Kupfer umgoſſen, und- zu Tafeln und Schalen ausgeſchmiedet, welche darauf entweder hier oder von den Kupferſengießereten. und die große Königl. Stückgießervei in Bet- lin, ix welcher: für die ganze Armee Kanonen, Haubißen. und Mörſer. geformt, gegoſſen, gebohrt und aus- gearbeitet, zuweilen auch große Bildſäulen. gegoſſen. werden; 4), Die Zinn- und Bleifabrikation.. Die Verfertigung der zinnernen Hausgeräthſchaften hat durch Fayancefabrifen ſehr. abgenommen, dagegen haben die Zinngießergewerfe durch die Fabrifation verſchiedener. anderen Produkte ſich zu. entſchädigen geſucht). der Debit des Berliner Gewerts beläuft ſich etwa auf 40000- Rthlr. Die Scriftgießereien, deren'es drei in Berlin giebt, beſchäftigten 1798 45 Menſchen, welche für 18500) Rthl.. deutſche und franzöſiſche Lettern lieferten(1799 für 18100 Rhlr.) und für 7200 im Lande und. 11300 außer Landes abſeßten. Die dazu angewandten Mate- rialien des Einlandes hatten» einen Werth von 4000 ,, und. die des Auslandes von. 6130 Rthlr. Die Lettern. des Profeſjors Unger haben ſich einen Namen erworben;:. Fabrikation. 4 ) Die-Bleiſtiftfabrifen in Berlin und Potsdam liefern gute Stifte nach engliſcher Art: In dieſen Fabriken| RUEE8G Setten ab ); außer Lan- Im: E70 Arbeiter.| Werth.| im Lande. DEE ahre A Rehlr. Rthlr. Rthlr. Berlin...-.- 1799 10 4700 2900 1800 Potsdam.-- 1309„6 2170 1750 420- Summe.- 16 6870- 4650 22920») Hiernächſt findet: man Bleiplattenfabrifen zu Tabakken,, Blei- und Schrotgießereien und Bleiweißfabrifen in Berlin. In allen dieſen Anſtalten. arbeiteten 1799 49 Menſchen, fabrizirten für 39000: Rthlr.„, und ſekten im Lande für 25500 Rthlr: und im Auslande für 10500 Rthlr. ab:. 5) Die Gold- und Silberfabrikation. In. Abſicht. der. Zubereitung der: edeln Metalle hat: die: Kurmark nur eine einzige Anſtalt, und zwar den Hohenofen oder die Kuüpferſai- gerhütte bei Neuſtadt an der Doſſe.. Auf dieſem. Werke, welches ehedem eine Eiſenhütte war, werden aus. Mannsfeldiſchen. Kupferſchiefern von Rothenburg jährlich etwa 3000 Mark Silber geſai- gert.**).. Die- Hütte ſteht. unter der Direktion. der. Bergwerks- und. Hüttenadminiſtration, und beſchäf- tigt 6a Arbeitet: *) Deren: Stärke“ und Abſatz: iM aber“nicht angeben kann, weil“ unter erſteren die Hornknopffabrikanten und“ unter letztern die Darmſattenmader in den Faäbrikentabellen mit aufgenommen ſind.. **) Auch wird“ daſelbſt aus den rothen Schliehemn: des. Arſenikbergbaues zu Reichenſtein in Niederſchleſien jährlich 11 bis. 12: Märk: Gold. geſchieden z im Jahre 1792 aber belief ſim der Werth des hier geſaigerten Goldes auf 4355 Rthlr. Fadrifation. 147 Die edeln- Metalle werden entweder in der Münze oder in der Gold- und“Silbermanufafktur, oder auch von den Goldſchmieden weiter verarbeitet. Die Mark Brandenburg hat nur eine Münze, und zwar die.alte und neue in Berlin, welche unter dem Generalmünzdireftorium ſteht. Hier werden die Maſſen zu goldenen und ſilbernen Münzen geſchmölzen, gegoſſen,-geglühet, geſtreckt, zu Platten“ geſchnitten, geprägt und geſotten, und nächſtdem:an die Behörden abgeliefert. Die in Berlin geprägten Münzen füh- ren ein A auf 4hrem Stempel. Von den Münzen ſelbſt und von ihrem Werth gehörigen Orts ein mehreres. -- Die große“Gold- und Silbermanufaktur in Berlin, welche im Jahre 2692 von Pri- vatleuten etablirt, in der Folge:von Friedrich Wilhlem 1. erkauft und dem potsdamſchen Militär- waiſenhauſe geſchenkt, im Jahre 1763 aber zur Beförderung des Abſatzes, dem Ephraimſchen Hauſe, gegen eine jährliche anſehnliche.Rekognition übertragen wurde, iſt eine: der größten Unter- nehmungen im Lande. Es werden darin Gold- und ESilberdrath, Lahn, Flittern, Gold- und Silbergeſpinnſt, und davon Treſen, Schärpen, Franzen und Borten verfertigt. Die Manufaktur hat mit ſehr vielen dieſer Artikel den ausſchließlichen„Debit im Lande*). Arveiteten; is; 45 4 darin Haben an Werthz. Werth der TE* abgeſeßt fabriziert.|. geſeß Zuthaten, Im Jahre Perſonen. im Lande.|außer Landes. M 1 2 RE: Nhlr. NRthlr. 1798 1116 352000| 3375389 9591 245922 1799 1013 345900 321930 21292<--=- Uebrigens iſt die Anzahl der Gold- und Silberarbeiter in Berlin und den Provinzialſtädten nicht ge- ringe, und viele derſelben machen auf den Meſſen ſehr. bedeutende Geſchäfte. Berlin hat auch noch eine leoniſche oder unächte Gold- und Silberdrathfabrif, welche 1738 105 Menſchen beſchäftigte und für 9300 Rtl. Waaren lieferte, wovon für 8000 Rtl. im Lande und 1300 Rtl. außer Landes abgeſeßt wurde, 1799 nur 95 Arbeiter aber für 9500 Rtl. Waaren, 7860Rtl. im Lande und 1700 Rtl. außer Landes abgeſekßt. Ferner hat Berlin auch verſchiedene Gold- und Flitterſchlägereien, deren, Debit freilich nicht ſo bedeutend iſt. 6) Die Uhrenfabrikation hat, in Hinſicht auf Taſchen- und Stubenuhren einen hohen Grad der Vollkommenheit erreicht, ſo daß wir dieſer Produfte des Auslandes füglich ent- behren können. Die in Berlin verfertigten Harfen- und Flötenuhren dürften in Abſicht des muſika liſchen Werths nicht leicht übertroffen werden. Zum Behuf einer Uhrenfabrik in Berlin wurde 1731 und 1782 zu Friedrichsthal bei Oranienburg, auf königl. Koſten, eine Kolonie von franzöſiſche ſchweizeriſchen Uhrmachern angelegt, welche alle Arten Taſchen- Stuben- und Spieluhren verfertigen, von denen in Berlin eine Niederlage iſt. Zn dieſer und den übrigen Fabrifen Berlins verfertigten 1798 28 Fabrifanten für 18000 Rthlr. Uhren und Uhrfournituren, wovon für 10500 Rthlr. im Lande *) Weitläuftiger hierüber Nicolai. Berlin?c. Th, 2« S- 539= 533 EIE wurde 1799 in Berlin von 4 Perſonen für 1520 Rthlr. fabrizirt und für 800 Rhlr. im Lande und 720 Rthlr. außer Landes abgeſekt. Die Glasfabrifation in der Kurmork iſt von großem Belattge, ungeachtet einige Hütten, des zu befürchtenden Holzmangels wegen, ſeit einigen Jahren eingegangen ſind*). Dagegen ſind aber andere auf. den Steinfohlenbrand eingerichtet. Die weiße Hütte bei Zechlin liefert unſtreitig das weißeſte Kreide- und Kriſtallglas in den preußiſchen Staaten. ») Z. B. Die grünen Hütten bei Ze" Welche ungeheure Vermehrung dieſes Produkts in neuern Zeiten, worunter Berlins Konſumtion in den - fekten! 4 Jahren noch nicht einmal mit angegeben iſt! Eſſigbrauereien ſind ſeit einigen Jahren in Berlin, Potsdam und Zoſſen in großer Menge ange? legt. Sie liefern Malz- und Biereſſig, Weineſſig, wozu der hieſige Landwein mit gutem Vortheil ange- wandt wird, und Fruchteſſig, und können noch das Austand damit verſehen. Zm Jahre 2798 hatte Ber- lin, 7 Weineſſig- und 4 Biereſſigfabriken, deren Zuſtand aus folgender Tabelle hervorgeht:( 4 Fabri- Zebitirten| Werth d. Zuthaten Arbeiter.| öirten-|im Lande.|auß.Lande inländ,| auständ. Rthlr.| Rthlr.| Rehlr.| Rthlr.| Rehlr. 4 Weineſſig.-- 18| 17590| 15630 1100| 9030| 3480 Biereſſig.-? 7 7000 7000---- 5600---- Summe.-- 25 24590| 22630 1100| 14630 7480 Die Zu Ferſiedeveien oder vielmehr Raffinerien ſind ſehr wichtige Anſtalten für das- Land, indem ſie große"Summen Geldes darin erhalten, und ſogar aus dem Auslande ziehen. *) Man hat ihn auch mit gutem Erfolge aus Obſt, Kartofſeln und andern Produkten gemacht. u ie: 1744 70.07 EN EE Zu Die evſte ZuFerſiederei' ward 1749 in Berlin von dem Splittgerberſchen Handlungshauſe angelegt; Und'durch| Friedrichs. Begünſtigung mit einem Privilegium verſehen.*).Die Kurtnark hat 6 Siedereien/ wdvon 5 ſich| in Berlin befinden, nämlich drei Splittgerberſche, die. Jordanſche und"die der 13713 errichteten Zuckerſiedexei- kompagnie, und. die“ Freierſche in: Havelberg. Dieſe verſehen Tie ganze Mark und zugleich die benachbarten Provinzen: mit allem Arten Hutzucker ,- Kandis und Syrup, und nehmen jährlich etwa für 300000 Rthl. ro- hen Zucfer aus England, Fkanfreich, Holland'und Dänemark, über Hamburg, und Stettin. Die Fabrika“| tion iſt aus folgender Tabelle erſichtlich 1| Fabri- re 5;; Debitirten Werth des Materials. Im Jahre 1798. Arbeiter. zirten..| im Lande. außer Landes.| inländi/ch.| ausländiſch. ZU'-Rthlr: Rthlr.. Rehlr. Rehlr..=|-Rehlr. Die 3 Splittgerb. Siedereien.| 106| 463270| 384615| 24150 5809 381730 =- Zuerſiederei- Kompagnie,| 324| 150000| 120000 30000 10000 140000 ==. Jordanſche Siederei.- 45 115000]'100000|--“---- 8000 1400009 == Freierſche in Havelberg. 4 30800 530800| 20500 Summe.--- 179;| 759070! 635415| 54150 23809 692230 Im Jahre: 1799 beſchäftigten ſämmtliche Siedereien 187 Menſchen, welche für 710530 Rthlr. Zucker 2c. fabrizirten, und für 636475 Rehlr. im Lande und 19878 Rthlr. außer Landes abſekren..; Die Oehlfabrifation, welche die geringeren. Arten Oel. zum. Brennen. begreift, iſt nicht von gro ßer Bedeutung, da der Anbau des Lein- Hanf- Rübe“- und. Mohnſaamens. für den Bedarf in' der:-Kar- mark noch nicht hinreichend iſt... Die Anzahl der Oelmühlen. vermag ich,( vergl. S.-57)- nicht anzugeben, ZERI. Fabriz Debitirten a Ah jep ANDEN Arbeiter.| ärten. 1 im Lande.[außer Landes. ehlmühlen.. Rthlr. Rhlr. Rehlr. Auf dem Lande.---- 147| 16549 1 264 400 Bei den Städten:- 2-.-- 14 5279 5072-- Summe.- 7 161 21828| 21221| 400 Perl- und andere Graupew wurden im Jahre 1300 auf Wind'- und Waſſermühlen von 22 Arbei- tern für 11350-Rthlr. gemacht und mit. Einſluß des vorjährigen Beſtandes. für: 12263 Rtrhlr. im Lande und 2211 Rehlr. außer“ Landes abgeſetzt, Vom den Grüßmühlen und derew Fabrifationsquantum ſind keine Nachrichten: vorhanden, ungeachtet die Kurmark ſehr. viel. Buchweizen-„ Weizen.- und Hafergrüße verbraucht. *) Die Einfuhr des fremden raffinirten Zuckers im-die alten Provinzen wurde 1951 unterſagt und der Berliner Siederei das Privilegium zur Verlegung derſelben gegeben, welches Friedrich Wilhelm 1783 gber wieder aufgehoben hat,- x ENTE REN -TTE '4 35 BA TZWWSTE SWE 45 u MES UEE EUEL H U-= u 8 1 l MIER HSmeiR SDdR wi Fabrifation: 155 Dis Stärke- und Puderfabrifation in Berlin, Frankfurt und Prenzlow iſt-für' die Bedürfniſſe "der Karmark nicht hinreichend, Magdeburg und beſonders Halle liefern das fehlende.„Im Jahre 1800- wurde von. 45) Arbeitern. für 22449 Rehlv.. fabrizirt, und. für 24849 Rehlr. im Lande abgeſeßt. Die, Wachsbleichen der Kurmark gehören zu den bedeutendſten im ganzen Preußiſchen Staate, und verſorgen noc< das Ausland mit weißem Wachs und Wadhslichten. Die meiſten ſind in Frankfurt, Berlin und im Niedetbarnimiſchen. Kreiſe.“"Im Jahre 2800 fabrizirten 30 Arbeiter*) für 43500 Rthlr., und ſek- ten für 27100. im Lande und 2500 Rthlr. außer Landes ab.: Die Seifen- und Talglichtefabrifation wird in den-Kurmärkiſchen. Städten theils von den Ge- werfen, theils abet auch in Berlin in beſondern Fabriken ſtarf betrieben. Außer der gewöhnlichen Seife wird grüne Seife„Marſeiller Seiſ?, bunte und ſchwarze Kornſeife gemacht. In den Fabvikentabellen wird unter der-Rubrik: Schwarze Seife, die. Veifertigung aller Seifenarten in der Kurmarf im Jahre 1800, von 26“ Arbeitern, auf 98157 Rthlr. angegeben, wovon für 97957 Rthlr. im Lande und 200 Rthlr. außer Landes abgeſeßt wurde. An Talg und Lichten liefert Rußland jährlich no< eine anſehnliche Quantität. Von den Cichorienfabrikfen in Berlin und Potsdam, die zum Theil ſehr anſehnlich ſind, liefern die Tabellen feine Angaben. Die Tabaksfabrikation mag den Beſchluß machen. Sie hat hier, wie in den übrigen Preußi- ſchen Staaten mancherlei Veränderungen erfahren, und ward zweimal(von 1766 bis 1787 und 1797). als ein Regale betrachtet, iſt ſeit dem aten Aprit 1798 aber wieder frei gegeben. In den Fabriken von Ber- lin, Potsdam, Schwedt, Prenzlow, Frankfurt und Ruppin u. ſ. w. werden alle Arten von Rauch- und Schnupftabak theils aus Virginiſchen, theils aus Landtabacksblättern, und lektere beſonders von detz faſt in allen Städten befindlichen Taba>sſpinnern verfertigt, ſo daß die Kurmark die benachbarten Provinzen füglich mit dieſem Produkte verſorgen kann. x) Zur ſpeziellen Ueberſicht dieſes wichtigen Induſtriezweiges fann ich feine neuere Tabelle, als die vom Jahre 1798 mittheilen. Tabafksfabrikation im Jahre 1798- Fabrizirten Debitirten Werth d. rohen Mater.- Arbeiter. für im Lande.'außer Landes. inländ.| ausländ. Rthlr. Rthtr. Rthlr.- Rthlr. Rthlr. Berlin(10 Fabriken.) 1- 532 659170 509380 5350|; 231810| 375510 „Poksdam(3 Fabriken).- 112 175725 49926 8009 27809 Schwedt(3 Fabriken.)'- 368 159842 139778 17563 135522 Prenzlow.(1 Fabrik.)- 25'86Z30 4260 5670 8000 Frankfurt(2 Fabriken)- 66.|. 715533 8932 2216 2805 7144 VebrigeStädte.(Tabacksſpin.)| 53 24165 22709 560 17159 IE Summe.--7 1156 1041065 735935 59368 7 805759 Im Jahre 13800- 7 1125 1103388| 827739 72747 GEE EU ESSE *) Das Fabrikationsquantum und der Debit der 17 Wachsbleicher im Niederbarnimiſchen Kreiſe iſt in den Ta- bellen nicht angegeben. **) Vergl. S. 99, woſelbſt von dem TabaFsbau das Nöthige geſagt iſt. uU 2 156 Fabrikation, Den jährlichen Werth der geſammten Fabrifation in der Kurmarkf wird man aus folgender Tabelle er- ſehen, welche theils noch verſchiedene Zweige enthält, die ic< nicht berührt habe, theils aber auch viele an- dere Gegenſtände der Nationalinduſtrie nicht auffährt, denen man doch ohne Bedenken einen jährlichen Um- ſaß von 2 Millionen zugeſtehen muß.*) - Recapitulation der geſammten Fabrikation im Jahre 1800.**) Ramen der Manufakturen und Fa- 4: 9 am iG“uus Debitirt ENE. Stähle.| Ouvriers. ö im Lande. jaußer Landes. Rkhlr.* Rthlr. Rthlr, Die Seidenmanufakturen.-- 50984 5693 2039914 1483809| 555600 -- Wollmn----- 7 4539 11084 3144656 2531855 592438 -=- Lederfabrifen---- 7-- 935 1194377 1059081| 188794 »>- Elfenbein?-- 2 7 7-- 62 53270 56500 17970 == Federpoſen- 7 7 7 7-- 5 1520 715 805- == Fiſchbeinreiſſereien------ 12 54257 15812' 16445 =- lederne Handſchuhe------ 151 18998 15293:2838 -= Wachsbleichen------ Z0 43500 27100 2300 -=- Beinenmanufakturen-- 6034 5443 487595 574905 25657 => Baumwollen--- 7 7 2402 2697 1522718 1463039 58439 -- Tabafksfabrifen 9---7-- 1156 1103388 827739 52747 -=-- Potaſchſiedereienz- 7 7-- 2 1200 370 680 -=- Korkſtöpfelfabrifken----- 24 4630 1670 2810 -- Strohhut 7-- 7-7 7 2.-- 557 14398 103862 2015 -- Päpier 27 29 2 7 7--- 223 61830 41480 11600 --'"Seifefabrifen------ 23 98157 97957 200 -=- Etärfe und Puder----- 45 22449 24849"-=- == Weineſſig--- 7 7 7-- 25 50949 27060 420 -- Farbenfabrifen---+7-- 8 15290 9310 5980 -- IE€ und Kattundrucereien--- 1050 488700 421500 59590 --=- Appreteurs-- 32 1/4000 10400 7600 --<< Aucfezpſ edereien--- 7-- 187 710530 636475 19878 -- Bleiweiß, Schrot und Blei--- 49 590009 25500 10500 -=-- Bronzefabriken Zu 24.420007.- 45 27800 17200 10600 = Fay BUCCBS2.4 77102.--24 226.2 5 125 532023 32023 IT -- Sfen und Krukfen------ 117 18363 16223 2590 = SAVDPIEEL Pfeifenfabrifken--- 57 11224. 6894 3000 =- Glaghütten--- 7 7-.- 63 40500 55850 2600 =- Spiegelfabrifen---- 7-- 148 609500 449000 1600 --- Kupferhamuter 2 2.24-144-=- 13 25685 54800 8385 Meſſingwerf---- 7-- 101 136787 134787 2000 ----- Meſſing-Einfaß--„Gewichtfabrif-- 2 254 154 100 ... Bleizüge 24.2 182. 5752200-- 5 1145 961 184 AN 207-=- T7 4875| 4584 291 == Rähnadelfabriken *) 3. B. faſt alle Handwerker, fobald ſie ihre Gewerbe nicht im Großen oder fabrikenartig betreiben. »*) Auch hier muß ich wieder bemerken, daß die Angaben von Berlin, aus den- oben angeführten Gründen, vom Jahre 1799 ſind. DEIEE ST Es. 3 06 R. I k Fabrikation, 157 E 4 Haben fabri- Debitirt Namen der Manufahur und Fay Stühle.-;| Ouprier8=| vt für im Lande[außer Landes. brifen. j" Rchlr. Rehlr. Rehlr. Die Schnallen und Hakenfabriken.-- 96 9541 848 2000 -=- Stahl- und Eiſenfabrifen|--- 295 95847 96147== -= Schriftgießereien----- 44 18100 5050%42750 -=-. Scheidewaſſerfabrifen--=,[4 5100 5100-- -“- Vitriolfabriken- 7 7---- 5 5600 5000 600 == Vitriolölfabrifken 7-7-' 7'-= 8 7900 5900 1500 ==; Bleiſtiftfabriken- 2,5'7-- 16 6870 4650 2220 -=-- Gewehrfabrikanten- 7 7-- 1/46 2220 1560 660 == Futteralfabrifänten-- 7-7-- 16"10160 5280 8330 == Taveten- und Wachstuchfabr.|--“255 78489 51439"26745" ---. Wachstaftfabrifen------ 5.4.0 8655 5685 4980 == Siegellackfabrifet-,- 7?=-- 6 1760 1236 524 =- Engl. Metall- und Hornknöpf? fabrif 2 82" 2 2 2.,2. 7-- 52 24222 28060 6162 ==. Inſtrumenten- Darm- und S Drathſaiten---- 7-- 27 77920 5930 2950 ==" Engl. Sattelfabrifken----- 10 2670 2670-- =-“Engl..Peitſchenfabrifen---- 6 2000 500 1500 = Bijouteriefabriken-- 7er, Thee, die Seide, Baujnwolle 2c. entriſſen dem Lande, das nichts mehr dagegen zu vertau- ſchen hatte, ſo beträchtliche Summen, daß die Maſſe des baaren Geldes mit jedem Jahre ver- ringert werden mußte. Friedrichs 11. umfaſſender Geiſt ſah die Folgen eines ſolchen Verkehrs und. zugleich die Nothwendigkeit ein, ihnen begegnen zu müſſen.“Es gelang ſeiner: Politik; durch Manufakturen und- Fabriken in den Handel“der Mark einigermaßen eit Gleichgewicht zu brin? gen,**) ſo daß. jet die Handelsbilanz weniger nachtheilig für„die Mark ausfällt, und wenig- ſtens ein großer Theil der Luxusbedürfniſſe gegen unſere Kunſtprodukte. eingetauſcht werden" fann. Im Allgemeinen genommen iſt die Mark, in Abſicht' der Lage, von ter Natur zu einem großen und ausgebreiteten Handel nicht geeignet. Sie wird von keiner Seife von einem Meere beſpült. Dieſen Mangel erſetzen indeſſen die beiden großen. ſchiffbaren Flüſſe des nördlichen Deutſchlands, die Elbe und die Dder, die ihren Schoß durchſtrömen, und ſie mit.der Oſt- und Nordſee, und mit Stettin und Hamburg in Verbindung ſeßen. Det Handel der Kurmark fann, ſeiner Natur nach, än Abſicht des Gegenſtandes, womit er getrieben wird, in Produktenz-, Waaren-, Geld-- oder Wechſelhandel eingetheilt werden. 1. Der Produktenhandel wird eutweder mit gattz rohen vder einigermaßen vorgearbeiteten Produkten getrieben. Dieſer Verkehr iſt aber bei' weiten niht"mehr ſo bedeutend wie ehedem:: denn leider kann die Kurmärk ---=- *) Vergl. Möhſen Geſchichte der Wiſſenſch. S. 199. 202. 216. 224. .*) So ſehr auch Mirabeau und Mauvillon über dieſen Manufakturſtaat ſich ereifern. Handel:; 159 bei ihre großen Bedürfniſſen nicht viel Produkte“ entbehren, ſondern muß in der Regel vott den Nachbarn noch unterſtüßt werden. Die Hauptgegenſtände dieſes Verkehrs ſind Getreide, Vieh, Holz und Hopfen.: / Die Ausfuhr des Getreides, wohin ich den Weizen, Rocken, Hafer und die Gerſte rechne, iſt in det Regel verboten, nur dex Weizen macht davon zuweilen eine Ausnahme, und könnte füglich immer frei gegeben werden, da er nicht zu den unentbehrlichſten Produkten des Landes gerechnet werden kann, und von den Ausländern. zu ſehr hohen Preiſen: angenommen wird..- Vorzüglich dazu gelegem iſt die Altmär! fiſche Wiſche, ſie ſekte 1799*) für 322793, Rthlr.. Weizen.(lege publica,) nach. Hamburg ab, für 118907 Rehlr. ward von. andern. Seiten. in die Kurmark eingeführt, folglich: betrug der“ Gewinn des Landes noch immer 193385 Rthlr. an baarem Gelde. Bei der ſtarfen Konſumtion Berlins mußte die Kurmark 1799.- für Weizen, Ro>en, Gerſte und Hafer 416346 Rthlr. an die Nachbarn geben, wovon allein 218433 Rtehlr. auf den Rocken. fallen. Den meiſten Rocen liefern Magdeburg, Pommern, Sachſen und nunmehr Süd- preußenz, Weizen, Magdeburg(für 495699 Rthlr.) und Pommern. Der Viehhandel der Kurmark iſt im Grunde ein Tauſchhandel mit den Nachbarn; und da"Berlins Konſumtion. in. den. Tabellen: nicht: mit aufgeführt iſt, ſo läßt ſich der Gewinn und Verluſt daraus nicht'ab- nehmen. So viel iſt gewiß ,"'däß die Provinz nicht hinreichend Vieh hat: Da der Schlag: des Viehes, in Abſicht der Pferde und Kühe, in der Mark etwas. klein fällt, ſo werden. für Kutſch- und Reitpferde und für Stiere und» Kühe zur Veredelung, des Rindviehes allein 292352 Rthlr. ins Ausland geſchickt. Pferde liefert Holſtein und beſonders. Mecklenburg, lekteres: 1799 für 21421 Rthlr. Pommern und Magdeburg lie- fern Zugpferde.- Dagegen holen. die: Sachſen und Hannoveraner wieder Pferde aus der Altmart und eini gen- Gegenden. der Prignit.,/ wofür" etwa 59000 Rthlr. wieder: ins Land, kommen. Das wenige Rindvieh, welches wir dem Auslande überlaſſen, geht nach dem Lyneburgiſchen.. Ochſen, und beſonders Fettochſen liez fert das ehemalige Polen, 1799 für 56000 Rthlr. und faſt allein nach Berlin; ferner Pommern und die Neumark, lektere für 100000 Rthlr. Kühe liefern Oſtfriesland, Sachſen, Anhalt, und beſonders die Neu- mark(1799 für 38000 Rthlr. die Neumark.) Schweine das ehemalige Polen(20000 Rthir.) die Mol- dau und“ Meiklenburg, beſonders aber Pommern:.und. die Neumark. Der Handel mit Schafen iſt ein Tauſchhandel mit Pommern und der Neumark. Zur Veredelung werden: aber zuweilen, theils auf königliche Köſten, theils für Rechnung einiger Privatperſonen Böcke aus Spanien verſchrieben. Der Holzhandel iſt bedeutender“; wie er der unten zu liefernden Liſte nach zu ſeyn ſcheint, und: wird' entweder von der ſeit 1772 beſtehenden Königl. Hauptnußs- und Brennholzadminiſtration, welche Komföire und Niederlagen zu Hamburg, Stettin, Spandow und Havelberg hat, oder von Privatperſonen getrieben, und zwar mit Eichen- ud Kienen Balken Schiff.- Knie- und“ Nutholz. Im Jahre 1799 ging für 63662 Rthlr. Eicher Schiffsholz gröztentheils nach Hamburg, und. von. dort weiter nach Engloatd,. Holland, Por-- tugal? 206: Dagegen gingen aus England über Hamburg für 37092 Rthlr.. ausländiſche Holzartem für die Künſttiſchler und für“ 2500 Rthlr. Steinkohken ein, und Sachſen. und die Neumark liefern. allerhand Holzarteir, lekßtere Provinz z. B.: 1709 für“ 10x83 Rehlr. Bau- und Schiffsholz, 42245 Rthlr.. eichene: Bretter, 107385 Rthlv.. Kienen. Bretter, 23390 Rthlr.. Brennholz, und 19918 Rthlr.. Holzkohlen.. *) Die Liſten-vom Jahre 1800" waren nicht vollſtändig, iM mußte daher die von 1799 zun Grunde legen. 1:69: Handel, Hopfen-wurde 17953 aus der Altmark für 26000 Rthlr. größtentheils näch. Braunſchweig in die, Nie- derlagen geliefert.„Die Frachtfahrer bringen indeſſen aus dem Anhältiſchen jährlich noch einige Wiſpel. nach Berlin, wofür aber kaum 2000 Rthlr. außer Laydes gehen. j; Ferner gehören hierher noch folgende Produkte: Leinſamen, welchen der Landmann ſo gern jährlich neu erſeßt, Klee- und R übſamen, dafür gingen 1799 27540 Nthlr. ins Ausland, und zwar 13592 Rthlr. allein nach Liefland und Kurland; Flachs und Hanf lieferte Liefländ und Kurland für 21984 Rthlr.; das übrige kommt aus Südpreußen und Hannover. Kohl- und Gartenſämereien kommen aus Sachſen und Frankreich 3 die Blumenliebhabexei gab 256 Rehlr. für Zwiebeln und Blumengewächſe an Hol- land;*) fleine märfiſche Rüben wurden für 4066 Rthlr. theils zu den Nachbarn, theils über Ham- burg in entfernte Länder geſchit; Erbſen, Bohnen 2e. gingen aus der Altmarkt und Prigniß für 5272 Rthlr. nach Hamburg, wofür aber von der andern Seite an Erbſen, Graupen, Grüße 2c. von Sachſen für 9273 Rthlr., aus der Neumark für 20000 Rthlr. und aus Pommern für 13000 Rthlr. eingingen. Von dem Taba> und den übrigen rohen oder halbzubereiteten Produtten werde ich in dem Abſchnitt von dem Konſumtionshandel ſprechen.- 9. Der Manufakturen» und Waarenhandel. Dieſer iſt von der größten Wichtigkeit, und wird theils mit» Arbeiten der erſten Hand, theils und beſonders von Seiten Berlins und der Kurmark, mit. völlig vollendeten Kunſtprodukten ge- führt. Berlin iſt das große Depot dev Bedärfniſſe und Luxusartifel für das ganze nördliche Deutſchland, und verbraucht daher eine große Menge roher oder halb verarbeiteter Artikel des Auslandes, die in den Fabriken und Manufakturen vollendet und veredelt den Nachbarn und dem-Auslande mit einem Gewinn von mehreren Prozenten wieder überlaſſen, oder von der Mode und dem Luxus des Ortes ſelbſt verbraucht werden. Mit den Artikeln dieſes Handels beſchäfti- gen ſich beſonders die Fabrik- Manufaktur- und Galanteriehändler, mit einigen auch die Ma- terialiſten.;: 8 Wollene Waaren. Diefe machen den größten"Verkehr in. der. Kurmark. Da die hieſige. Wolle theils nicht fein genug iſt, theils auch nicht zureicht, ſo müſſen unſere Sabrifanten, zur ausländiſchen ihre Zuflucht tzehmen: daher die ſtarke Einfuhr der ſpaniſchen und mecklenburgiſchen Wolle, wofür 21799 220000 Rthlr. ins Ausland gingen, auch die benachbarten Provinzen lieferten für 177000 Rthlr, welches aber durch den ſtarken Abſatz des Tuchs und anderer fertigen wollenen Waaren reichlich erſekt wird. Im Jahre 1799 lie- ferte die Kurmark ei. 1030 nach *) Wie wenig gegen ehedem! Handel,, 163 nach 1 Tuch.| Zeuge.|Summe. ; Rthlr.| Rehlr. Rthlr. Gamen: Hamburg- 7 7| 12514| 73275| 85589 I Schweden---- 5387|=---|* 387 Polen/Preuß.u.Ruß)| 2226|] 4151- 6267 Sachſen---| 2288621 23341| 252295 Hannover---| 268982| 109105| 378087 Mecklenburg--| 33076| 25288| 48364 dem Reihe-- 6019' 180932! 2186951 Frankfurt zur Meſſe| 173100|- 437710| 610810 andern Meſſen--| 16492| 150631| 267123 Anhals PRISE 1640| 2820| 4460 Der ganze Abſaß an wollenen Waaren beträgt 2928949 Thaler. Der Handel mit Leinwand und Garn iſt bedeutend. Außer dem oben angeführten Fla dieſen Zweig des Luxus noch nicht kennen. i.- Die Kaffekonſumtion der Kurmark belief ſich 1790 auf 1779978 Pfund! und nach den Acciſeregi- ſtern. wurde 1799 für 323402 Rthlr. Kaſſe, und zwar für 2997,56 Rthlr. über Hamburg, und für“ 15045 über Stettin, das übrige auf andern Wegen eingeführt? wie viel durch den Kontrebandehandel, iſt nicht auszumitteln. Dieſes Geld iſt. für die Kurmark ganz verloren, und Hamburg hat faſt ganz allein den Ge/ winn.= An rohem Zucker kamen 1740 668922 Zentner ins Land, und 1799 für 305651 Rthlr. über Ham- burg, das übrige wenige über Stettin. Dagegen ging aus den inländiſchen Siedereien für 274000 Rthlr. Zucker, theils nach den Frankfurter, Bromberger und andern Meſſen, theits auch in benachbarte Provin- zen, woran doch etwas wieder gewonnen wurde.= Für Syrup, einen Luxnsartifel des gemeinen Mannes, gingen 219250 Rthlr. über Hamburg, und 13122 Rthlr. über Stettin ins Ausland. Die ganze Syrupfon- ſumtion betrug 2790. 44428 Zentner. Kakaobohnen kamen für 5258 Rthlr. ins Land. Die Berliner Ci- : Fremde Tabacksblätter und Rollen von Knaſter und Portoriko liefert Hamburg für 300009 Rthlr. größtentheils Virginiſche Blätter für die hieſigen Fabriken, welche 2799 für 63000 Rthlr. fabrizirten Rauch- und Schnupftaback nach Sachſen, Mecklenburg, Anhalt 2c. abſeßten. Die Neumark lieferte fär 63000 Rthlr. Landtaba>. Die ſpaniſchen und fremden Schnupftabacksarten werden hier ſelbſt fabrizirt, und ihre Einfahr Ut unbedeutend. Viktualien, hierunter befinden ſich verſchiedene Artikel, welche die-Kurmark als fremde Produkte vom Augslande zu nehmen gezwungen iſt. Manche LuxuSartikel gehören bloß der Stadt Berlin. Häringe, dieſer wichtige Handelsartikel, wofür die Kurmark 54000 Rthlr. ſeinen Nachbarn giebt, hat durch die 1769 errichtete Häringsfompagnie eine wohlthätige Wendung für das Land erhalten, indem- dadurch viel Geld im Lande erhalten wird. Die Kompagnie lieferte 1799 allein für 22424 Rthlr. Häringe an die Kurmark. Fi- / .„Handel/ 165 ſche und Krebſe liefert die Neumark, Melenburg und Pommern, Lachs und Schnepel auch Magdeburg, Seefiſche hingegen. Hamburg.(3700, Rthlr.) Stettin(1700 Rthlr.) und Preußen.(5600 Rthlr.) Im Gan- zen genommen geht wenig, für- Fiſche ins Ausland., aber die benachbarten Provinzen erhalten über 20000 Rehlr. von Berlin für Flußfiſche 3 deſſen ungeachtet liefert die Kürmark jährlich noch für 3600 Rthlr. nach Sachſen. Auſtern liefert Hamburg einzig und allein. Wildpret Sachſen(3822 Rehlr.) und Anhalt, das übrige Pommern und Preußen. Wildes F edervieh liefert- Sachſen allein für 20000 Rthlr. und Böhmen für 4000 Rthlr., das übrige Preußen und Magdeburg. Zahmes Federvieh eben daher.- Geräucherte Schinken; Spigänſe und Würſte Pommern,'Neumark und Preußen. An Butter bedurfte die Kur- mark 2799 eines Zuſchuſſes von 257872 Rthlr. von. den Nachbarn, wovon allein 219000 Rthlr. baax ins Ausland gehen.. Der Einfluß Berlins iſt hier in die Augen ſpringend. Sachſen lieferte für 123864, MeE- lenburg für 58930, Holſtein für 6259, Böhmen für 18486, die Neumark für 19490, Schleſien für 18742 und Pommern för 6492 Thaler. Für Käſe gingen nach der Schweiz und der bataviſchen Republif 28372 Rehlr., nach Sachſen 5966 Rthlv., nach. Me&lenburg 4428 Rehlr., überhaupt 30000 Rthlr. ins Auslaud., Das fehlende liefern die Bruchgegenden der Neumark. Eier liefert Sachſen für 4600 Rthlr., Anhalt für 2000 Rthlr., die übrigen Magdeburg(7009 Rehlr.) faſt allein zux Konſumtion Berlins. Für geba&enes Dbſt gingen 24090 Rthlr. ins Ausland, nach Böhmen 9380, nach Sachſen 8726, nac< Mecklenburg 5000 und nach Anhalt 700 Rthlr. Von der Einfuhr des grünen Obſtes habe ich leider keine Angaben gefun- den, ungeachtet Sachſen, Anhalt und Böhmen jährlich große Quantitäten nach Berlin liefern. 5 Zur Begründung dieſer Daten will ich am Ende dieſes Abſchnitts die aus den Acciſe- und Zollregiſtern gezogenen Exportations- und Importationsliſten(Nr. A. und B.) der Kurmarf mitheilen.| 9. Der inländiſche Konſumtionshandel beſteht in dem Tauſche der im Lande erzeugfen Produkte, und dem gegenſeitigen Verkehr zwiſchen den Städten und dem platten Lande. Die Jahr- und Viehmärkte befördern dieſen inländiſchen Handel. Der Städter liefert dem Landmanne Material- Tuch- Apothekerwaaren, Eiſen, Stahl, Bier, Branntwein 2c- Der Landmann hingegen den Ueberfluß ſeiner:gewonnenen Produfkte: Ge- treide alley Art, Taback, Graupen, Grütze, Mehl,*fettes Vieh, Kälber, Geflügel, Wild, Butter, Käſe, Gartengewächſe, Leinwand, Garn, Baumaterialien, Holz und Holzwaaren.*) Da ich aber von dem Betrag, dieſes inländiſchen Verkehrs, das beſonders in der Nachbarſchaft von Berlin und den größeren Städten ſehr bedeutend iſt, keine Angaben liefern kann, ſo muß ich auf die in dem Kapitel von der Produktion gelieferten Tabellen und das Räſonnement darüber zurück verweiſen, woraus man ſich eine ziemlich richtige Idee von“der innern Konfumtion und der Be- darf des Landes an ſelbſt gewonnenen Produkten wird bilden können. Der Raum verſiattet es nicht, jene Data hier noch ein Mal zuſammen zu ſtellen. / »; *) Das eigentliche Hauſiren iſt verboten; nur den Lin genſ 260|--4 17900|= Kohl- und Gartenſamenz 7- 2 929/|=- 459|= 1378|: Hopfen 7-;-; 1512| 28 531| 22: 284311: 6 Zwiebeln und Blumengewächſe--- 5560| 2 01 236|-= „» «) Der Handel zwiſchen Ober- und Niederdeutſchland ſteht, bei dem Mängel eines von Süden nach Norden ſtrömenden großen Fluſſes, noh nicht in dem gehörigen Verhältniß, und iſt dur< den Landtransport zu koſtbar. Handel, 167 GELEGTE IN | und Aus dem E37 Betrag ; 3 H 38: IEE SIEREN Auslande. dern. er Benennung der Waaren und Artikel. 1, Wirth ver EEN ortation Nthlr.|Gr.] Rthlr.|Gr.| Rthlr.|Gr. 2. Vieh. Lie Reit- und Wagenpferde- 2-29363|| 10521|=. 59884|= Ochſen und Bullen- 7 7 E-67980|=| 1309118|--4 198098|=- Stiere 12„7- 7 z 5694;= 1: 360|-- Kühe-- 7: E 10243|=| 43767| FE 540101=- Schweine 7 2- 7 535586|--J 94679|-| 130265|== Kälber, Hammel, Schafe und: HWR 7 z.18367!=-1 294668!=-j 313035]= 5. Viktualien.' N:| -„aX/Erbſen, Linſen Bohnen, Grüße, Hirſe u. Gräupen] 11566| 12] 39042) 12] 50609|'= --p)"Wil d pret: Hirſche, Rehe, Schweine, Haſen- 4885|= 7187| 4 12072|= c)/Wild es Federvieh: Faſanen;Schnepfen, Rebhühner, Gänſe, Enten, Tauben, Krammetsvögel und Lerchen] 174168== 7969|-| 22137|-- a) Zahmes Federvieh: Hühner, Gänſe, Enten, Puten]*|; und. Taüben- 2- 7,- 2593| 12] 9778| 4 12571| 12 e) Fiſche(ſüße und geräucherte): Lachs, Laberdan,; Kabliau- Dorfch;- Forellen,“ Schnepel, Stock- und]: KE! Klippfiſch, Speckbücklinge tc. tc.--< 5878: 121 20172!"61 26050; 18 €). Gefalzene Häringe- S 7 530923| 189 236409| 181 545641 12 g) Geräucherte Schinken, Spe und Würſte Ee 15439|=J 9018, 18] 24457| 18 h) Geräuderfe'Spiekgänſe- 7 7---|-I 5955) 61. 5955|: 6 33: Butter 7 7 Zz EG 2 2408300|= 4 47072;--j 2578721= k)- Käfe 7',„ 7-*50195|= 5765| 181 55958] 18 -4) Eier 2 7 7--- 66181= 7328| 184 13946| 18 mm) Gebackenes Obt.-:-- 24987|=:|'i--+ 24987= 71) Auſter und Muſcheltt- 2 7> 2760|---- 3-- -=v17 Gartengewächſe und Dbfſt 2 7 117 7 uE 28: 20555]=4'20555|-- 4. Matevrialwqaren, Wein, Bratfüfwein, Feine Weine ſüße, Spaniſche, Italieniſche, Ungari-] ſche, Champagner und Bourgogner 7- 28869! 14-=---|--F 128869| 12 Franzweine und-Pontak 058- 7| 244060| 4=---|--4 244060|= Rhein- Reckar- Moſeler und Frankenweitne- 49964] 120=---|-4 49964| 12 . Handel, TAU andern ande/ 11 H 3g(Preuß. Län-| Betrag Benennung-der Waaren. und. Artikel, Werth der 17. 4 Dpp Güter. Werth. JImportatiott hir TOrs Kb Gf Rh:[Gr Landwein- 7 2? 7 4560-=- 6171| 12) 10531| 12 Weitt- und Cidereſſig 17 Pe- 1067| 42 2510|= 2577 12 Biereſſig Als 2 2: 2=|= 296|--4 296|-- Franz- und andere fremde deſtillirte Branntweine,; Araf und Rum.- 7 z- 3854| 12 2566|-J 6420| 12 Kornbranntwein- Pe-- 930|-J.21187| 189 221317| 18 Fremde Biere---- 10211 108---+ 1-4 12 Inländiſche Biere-»-- 7 1548|:=- 1548|]= Selzer- Sauer- und Bitterbrunnenwaſſer 5 7193! Fe PAU RDS IE Steinſalz- 2- 2- 26950|=-4-=--|-| 26950|-- Kokturſalz- s 5:-----|-J 67246| 184 672461|:18 Thee 2 5 5 2 2 6142| 18]==|= 6142| 18 Kaffee 2- 2: 2 323401, 61----|-4 523401]. 6 Kakaobohnen- 5, 2 E. 5258 61==.[1-4 52581 6 'Chofolade-- 7 2- 1712| 18]'=-=--|-- 17121318 Roher Zucker 2 2 7-| 305945! 12]===|--1 305945| 12 Raffinirter Zucker--- 2 32238|-1 9711/-4 41949|-- Syrup.-- PE]- 7 2348171 6 2794|-4 25376111 6 Granaten, Zitrogen, Pomeranzen und. Apfelſinen- 17135] 181==|-| 2.7135] 18 Farbewaaren>: 1 Oi Indigo:-- 7 7 152371|-4=---|-| 1523711= - Koſchenille--„ 7- 20191|-J=---|-j 20191|:=- Färbehol;- 2 7 2» 29726| 12]==-|-| 29726|= Berlinerblau- 5- 2» GRE EEN FEPA) 67|- 67|-=- Lackmus 2 2;-- Gi IE DEE 1137.-- 1137|-- Röthe,- 208 2 367- 91|--J 2997-4 2998|: Andere Farbewaaren und Kräuter, Bolus, Vitkriol, 4:e Silberglätte u. ſ. w. E 7-| 1256081181 7296;--4 1339541 18 Gewürze, feine: Zimmt, Nelfen, Musfkatenblumen u. Nüſſe- P-- 58922| 181==|-| 38922| 18 == ordinäre: Pfeffer, Ingwer, Anis u. Kümmel.| 98897| 1221===|=] 98357| 12 Handel. 169 a. Aus andern | 194 DEN ne. Aeg Betrag Benennung der Waaren und Artikel. 02112) K658 Mr dE. ' Güter. Werth. ZImporkation |“ Rehlr.[Gr]„Rehlr.. 4Gr-h-Nehle.[Gr Reiß 4- z-- 8 BASA EIG= PAE 84544|=> Medizin»-und' Apotheferwaaren g, 3637014 0" 9173 181"5543 13 Weißes Baum*/ und Provenzeröl;*-- 12862|+4=<|J“ 18862|-- Yüdere gemeine Oele für die Fabrifanten- 164171| 194 16137] 12] 180309)-- Puder und Stärke-- 5- mmm Nf 155381 600/70805338) 12 Tabackspfeifen 7---===.|-| A3191.128,,1 47126 19 Papier 7-- s- 23097| 12]. 36796) 74.59893| 12 Alaun 5. 7--- 425.- 571 I 5371|-- Römiſche Alaune 7|--- 132 R WESEN(UE 1 132|--- | Andere Materialwaaren, als Mandeln, Roſinen, Ko-J dr; vinthen, Zitronenſchalen und trockene Feigen- 221199] 12].===|=- 221199 1% Rau- und nde MÜ|| Kanaſter in Rollen'--->» 20898] 12].<==:|. 20898| 42 Portorifko in Rollen- 255- 5 20932] 184==|=]. 20932; 13 Fein Swizent E 4:08 z 7 101L|-J---|-- L08|=> Ordinäre Packtabafe--- Ee 235-4.--|- 235|= Virginiſche und Ungariſche Blätter 7- 266152| 12--3 266152! 19 Landtabaksblätter 7: S 5 6541--3 1482031 1 148857;-- Fabrizirter Rauch- und Schnupftabak- 7.1----|=-1'72252|--1..722538|--- Sevilleſchnupftabaef-.. 7-; 72-4---|- Se Verſchiedene Sorten Schnupftabak 7- 5979| 188-=--|-4 3979! 18 5. Galanteriewaaren, als Frauenzimmerpuß, Etuis,- 5 Parfums und Italieniſche Blumen-- 33421|-4 1436|-1 44857]-- Meerſchaumene Pfeifenköpfe--- 293| 12%=--|-- 2993| 12 Quincailleriewaaren- 7 4 29150|=| 11827]--| 40977|-- Juwelen- Gold- und Silberarbeiten- 15156| 12 55|-T 15212| 12 Treſſen, Spißen und Krepinen- 7 s SI EE BELEBEN WEL 76| 6. Porzellan- Fayence- Glas- u. Töpferwaaven)- Yechte Porzellanwaaren: 5-- 3180|=- 190]-- 3570|= Fayence und Steingut- 7 5<< WE 1321|-- 1821|. Handel, . andern ;:„I dom Preuß: Län-]. Betrag Benennung der Waaren: und Artikel... Wer RE re TZ I00EE Guter, Werth.|FImportation Rehlr.|Gr.j Rthlr.|Gr.ß Rehlr.[Gr. Optiſche- Brenn- Fern- und Uhrgläſer- 7 985|=|=>|= 985|= Spiegel und Spiegelglaß P- 4..e--=-|-- 90|-- 90|= Grünes Tafelglaß+- S 7 7 4==|=| 4639|-| 4649|- Andere Glaßwaaren-. z- 7|>>[€ 1173521 61 1075511 6 Töpferwaaren.. 7--- 1139| 18] 3914|-J 5053| 18 7. Metallwaäaren. 4 Kupfer und Meſſing.-- E: 162|-J 2735|-J 2897!-- Meſſingdrath'-“ 7--:--|-- 62|== 62:|-- Kupfer- und Meſſingwaaren--- 29| 12 190, 241 F12 Zinn und Blei 7 SG; 7- 252481] 18 1645|-4 2685"| 13 Zinn- und Bleiwaaren- 7: 7---|-- 110117 1109|-» . Zinnaſche und Bleierz-- 7--“-=-|- 25,-- 23|-- Ausgeſchmiedetes Stangeneiſen-- 7 13646| 18] 78972.-“-| 92618| 18 Auggeſchmiedetes Stahl in Stangen- 7 4352| 189 11056|--J 15408! 13 Eiſerne Gußwäaaren-- ier----=-|--j 12199| 189 12199| 18 Verzinntes Eiſenblech----== J-J 6812|-J 6812|--» Unverzinntes Eiſenblech"--- 2617= 36|-- Schwarzblech 7 A 7---“-=-|-| 8301| 12]- 8302| 12 Eiſendrath---- 7401.08. 2888) ve Zy wawng. 0a 5306|= Geſchmiedete Eiſenwaaren--- 3521 181 36341|--| 36693| 18 Geſchmiedete und ausgebohrte Gewehrläufe- 28:-4--- 1-- GB 8. Seiden- und Halbſeidenwaavren. Rohe Seide und Floretſeide---| 967212; 12 12|--4 967224! 12 Nähſeide.> 7- 7- 832441- 163-- 83407" 5 Ganz- und halbſeidene Waaren und Bänder- 4198| 128 5348|--J 9546, 12 Reiche, mit Gold und Silber durchwürkte Stoffe, Dammaſt, Gros de Tour„ Atlas, Taft, Mohr un andere ſeidene Zeuge und Tücher- 7-==- 1-4 10699| 121 10699| 12 Flor, Agrements und Mignonetten 7 7--==-=|= 584|-- BERL Seidene Strümpfe und Handſchuhe---“--|-- 4934) 12 403 1! 12> Handel, 171 Aus andern „Min nn vi Betrag Benennung der Waaren und Artikel.| 3752195974 KNDIREEE: Si EE -|' Gäter. Werth. 4 Jmportakion Rh 161.1[Rh Grd Rühl Gr 9. Baumwollene Waaren.; Rohe Baumwolle 7 2 PD 7"12148911== j= 121489 ER Baumwollen Garn-“08.1 5"- 1 363945| 12]' 2520|--4 366465| 12 Manſcheſter, Plüſch; Felbel, Ziß, Kattun, Parchentj“; und Kannevas- 7- 4<==|-4 1510114 15101|-- Schnupftücher-----=----|-- 2297|-- 2297|, Strümpfe, Müßen und Handſchuhe- 2----|--- 7266!-- 06612 Baumwollene Waaren, als breite Neſſeltücherc.- 15619]= 4== 1-4 15619|-- Türkiſch- und andere gefärbte" Garne-- 2401|=]==|-J 24011|-= 10. Wollene Waaren. Rohe Wolle- 7 2 7 7 420416]=-3 177819] 199 298235| 12 Wollen Garn 2 7.- 7 4653| 4=--|-J 4363|-- Tücher, feine und Mittel--------|-J 77050| 61 77050| 6 Kalamank, Etamin, Chalon, Serge, Fries, Boye u. 2 Molton--- 7---“--|-J 19957| 18j 199571 18 Berkan und Kamelotte-----“-|-J 1680| J 1680|-- Hüte, mittel"und feine 47-- a 12 26|- ui 5 MES Strümpfe, Müßen und Handſchuhe--==|]- 502]= AI EE 11, Leinene Waaren. Flachs, Hanf und Werk--? 8109| 61] 6778| 61 44837| 19 Leinen Garn und Zwirn--- 14874| 1 63316|-| 78190)-- Rohe und gebleichte Leinwand“ und Pacleinwand- 5121| 6] 128021[| 12] 133142 18 Lein. Schleier und Batiſt- 2- 3535|-1 5747|-1 GoB2|-- Drillich, Zwillich, Dammaſt zu Tiſch- 64 WOR: nnd Betten IZ:---j= 5956,-- BOSG!--- Strümpfe, Müten und Handſchuhe-----|- 5270| 6 5370| 6 Kanten und-Mignonekten-: 2--“-|- SOE NE g21|-- 32. Leder- und Rauchwaaren. 1). Gar gemachtes Leder. Juchten-- ,„'- 9 4939| 12 DON 5019| 12 Korduan und'Saffian Handel. 480580 Aus andern; | Auslande. PEE FEN "6 Benennüng“ Waaren.P Artikel. Werth ver etl aeg. EEE ; Rehlr.“|Gr.J Rthlr.|Gr.] Rehlr.|Gr Engl. Kalbleder und Sohlleder-- 239392]. 6]=-=-|=] 23930| 6 !|. JInländ. Sohlen- und Kalbleder.- 7 IJ.|=| 92374] 9257|-- 2) Raüchwaaren, als. Zobel x. Marder- Hamſter 7] Feüban!- Tiger- Fuchs und Kaninhenfelle.---].:31198|=- 4771 HE 136751= 35. Holzwaaven und Steinkohlen. Us. Bau- und' Schiffsholz. 7;: 1144| 12 10215| 19].11560|== Stab- und Pipenholz-;: 90|= 37211|-71.,.57301|-= Eichene Bretter|-<. 2-- mid FE 234551 Pri 4 14551= Kiehnene Brefter=- ZINK:==|J 112797) 12]. 121787] 12 Brennholz|- 4-- 2- 3974) 22]: 26391]-4. 29465|22 Holzfohlen- GS, 2- 2:4 4025| 18] 23303]:181 27529! 12 Drecsler- und Tiſchlerwaaren-- 1431|=F 1964|--4 3295|-- Fremde Holzarten, als Zedern- Mahagoni- Roſen- und: Ebenholz- io-:» 7- 311611--J=---|-4 Z1161|= Steinkohlen- iz|-„ 7- 28271 12 194.--4. Zo2ti 12 "4. Baumäterialien.| Marmor- 12 4 SENE 2<==:| 2 Ke Ee IUS mit 17 Bruchſteine und Werkſtücken- wn.- j4291<= 4321| 22 4450| 12 Schieferſteine 8.7 DER- 5 SIT) ZE FTE USD S7(FE Mauer-. und Ziegelſteine....-- 4.08.27 500|=-326179481/12. 2618448 12 Kalkſteine-. WWP DES----4"« 5360|= 5360|=- Gips: 1010 Kalt. 021 4 21 Cim 7=== 1-4 15968 4: 42768,-- 25. Allerlei rohe Materialien.: ' Däſen- Kühe- und Pferdehäute z-- 2/4986|-| 12319; 12] 47305| 12 Kalbfele- 0: 7-- 4982;=4 10582;=4 35563,== Ziegenfelle-- B-- 4059| 22 196; 61. 4855| 18 - Bewollte Hammel- und- Schaffelle 7- 6527= 4602" 125. 11129| 12 Talg...:3- 1--;;- 45566i; 6 180. 2.2].:45746/.28 S Seife 3 7 17- 7 7 3281|,12j 1163/4444) 12 Venetianiſche Seife- 21-- 686091104.|= 106360) 32 Grüne und ſchwarze Seife E 7-=-|=| 29395| 12[:430395| 12 Handel, 173 137087 Aus andern ' 2 e u Preuß: Zän- Betrag Benennung der Waaren und Artifel. MWh der BF. ; Güter. Werth. Imporkatiotz Rthlr.|Gr. Rthlr.|Grf Rthlr.|Ör. Wachs- und Wachslichte- 2 7 I| 140331. 8 5877|--4.27910|.8 Honig uud“ Meth- 7-- 5058| 12] 1718| 181 6757| 6 Fiſchbein----.-- 49723] 18 2316|-J 520441 18 Elfenbein und Waaret davon.--, 2152| 12- 46 1 0759012 Bernſtein, roher und in Waaren 7 2 63|- 2923|=- 286|== Settfedern 27-, 7- 20113| 12 464| 6) 205771 18 Pott- und Waidaſche 2 7 2 15137!-- 6039,-“| 21176, Knochen und Horn- E?? 469|= 108|=-(54717) Wem Scmergel« 7 2- 2 15| 129)=--|= 151202 Gallmei?.-? 7-----|--4 14428] 12] 14428| 12 Pech-- m"? 2---|= 146-- 146|=- Theer 2 2 2 FE?=|-- 5319| 18 5319| 18 Bieber- und Kameelhaare? 2» 40!-4-“-|- AS Summa- 155584221 1815313802| 6j10872224|== B. Exportationstäabelle der Kurmark von 1799 j Werth der Werth der Benennung der Waaren. Waaren. Benennung der Waaxen.. Waaren- : Rthtr.| Gr.; Rehly:| Gr. zx. Getreide, Sämereien, Hop? Klee- Rübe- u. Leinſamen- 26,-- fen 26:28. 3- 7 Kohl und Gaärtenſamen. Ep 219|-- Weizer---| 312793|--| Hopfen-!- 21 26995)== Rocken-- 2.| 5336|.|[2- Vieh.'] j Gerſten-- 7 411. 8530== 1 Pferde) 2:4-- 48087]=- Hafer iG De-- 480|=| Ochſen und Bullen-- 18530|== Erbſen 2c. S. Viktualien Kühe:-- AU. 114301 ae Rüben-- 7 2 4066|=| Schweine-- 12.405)= Handel, : Werth der Werth der - Benennung der Waaren, Waaren«] Benennung der Waaren. Waaren. Rehlr.| Gr. 3; J Rehlr.| Gr. Kälber, Hamwel, Schafe u. Ziegen 2432|-=-| Lein- Hanf- und Rübeöl- 29334]== 5. Viktualien.; Landblättertabak“*-- 1382|= Erbſen, Linſen, Bohnen, Grüßex.c. 7918]-=| Fabrizirter Rauch und Schnupf-! Wildpretz; Hirſche, Rehe, Schwei-' tabaf-- WS 63332]= ne, Haſen 0--4+-|--| Tabatspfeiſen-- 841= Federwildpret:-----|-- j] Puder und Stärfe-- 588-- Zahmes Federvieh-- 10!---) Medizin und Apotheferwaaren 2500= Fiſche--- 5314|= 15. Galanteriewaaren, als ge- Geſalzene Häringe--->- 1== J ſiickte Kleider, Manſcherten, Etuis,[ j Geräucherte Schinfen, Spe u. 1 Evankaillen, Paraſols, Blumen:c. 1 94898)== Würſte- 7- 8878|= J Quincailleriewaaren- AA 32560,-- Butter- 5- 81|=-|] Juwelier-u. Goldſchmiedearbeiten] 75801]= Käſe--- 435|= J Leoniſche Treſſen-- 1 10781=- Eier- 7----|= j6. Porzellan-Fayence-Glas-| 4h. Materialwaaren. und Töpferwaaren./ Landwein- 7- 51|== Y Aechte Porzellanwaaren- 50]--“ Weineſſig- 2- 8754.=? Fayence-7-- 25956;-- Biereſſig- 7- 531]--] Töpferwaaren s- 2130|== Deſtillirte Branntweine- 103|=] Spiegel und Spiegelglas--- Kornbranntwein-? 2297|--| Grün Tafel und Fenſterglas- 5659 h- Inländiſche Biere-- E 1996|.=- 4 Andere Glaswaaren-- 283]== Kokturſalz-- 2 283]= 17. Metallwaaren. Raffinirter ZuFer---4 274328|=“-| Kupfer und Meſſing-- 900]-- Syrup--, 2 3433|= 4 Meſſingdrath 7:---|--y Cichorien--„ 4 3979|= 1 Kupfer- und Meſſingwaaren- 7834|= Ochſenblut--; 410|= FJ Zinn und Blei-- a He 15 Inländiſche Alaune- 2.22964|=- 1 Zinperne und bleierne Waaren| 8194|= Papier-- r 20816|=-] Zinnaſche und Bleierz--|- Berliner Blau-- 569|=| Geſchmiedetes Stangeneiſen- 924|=- fa>mus 7 7? 98-=-| Stahl in Stangen-- EEE Röthe-----|-- 1 Eiſerne Gußwaaren-, 1284|= Andere Farbewaaren und Farbe- Verzinnkes Eiſenblech-==|= fräufer 7,- 10905|= J Schwarz- Blech- R 4104|= Handel 175 | Werth der Werth der Benennung der Waarett. Waaren.| Benennung der Waaren, Waaren. Rehlr.| Gr. Rehlr.| Gr. Geſchmiedete Eiſenwaaren- 2170|= j11. Leinene Waaren. 3. Seidene und halbſeidene Rohe und gebleichte Leinwand- 27780]== Waaren. Leinen Schleier und Batiſt- AIM I 7 IDM Mit Gold und Silber durchwirkte Drillich, Zwillich und Dammaſt 1960|-- Stoffe, Dammaſt, Atlas,"Taffet, Schnupftücher-- 19002|== Tücher 2c.--| 979131|--| Strümpfe und Handſchuhe- LISILS Flor, Blonden, Agrements und Kanten, Spißen und Mignonet- Mignonekten 7- 96976|=| ten--- 85p= Seidene und Sammtbänder-| 106933|=-| Leinen Garn und Zwirn-“81 Seidene Strümpfe und Hand- Flac| Eichen Schiffsholz--| 636621-- 743188|---| Fichten Bauholz 7 2 82x01.-- 10. Wollene Waarett. Eichene Diele und Bretter- 1921| Feine- nnd Mitteltüher- 7| 742988|=| Kiehnene Dielen und Bretter- ZE ZUE ; Kalemank+ Etamin„ Chalon, Ala-| Stab und Pipenholz; 209.08 pin, Serge, Raſch, Boy und Brennholz-- 7% 15581-- Molton- 7 7| 997253|=| Drechsler und Tiſchlerwaaren 157831. Hüte 7- 7 14956]=; MUR Müßen. und Hand»- 7 8 ZU MAR FEHNUNG GIE>". 2008 0 Brüchſteine, Werkſtücken u. Kalk- Berfan und: Kamelotte 2 82846|= DEE 7; 7.? LTT ELGEES GEE);' PEIN IEEE Mauer- und-Ziegelſteine 7 1561|-- „458! Gips und Kalk 5- 12600|-- 81918949]=| Handel. "4 45 Werth der Werth der Beuennung der-Waaren. Waaren.|] Benennung der Waaren, Waaren. Rehlr.| Gr.- Rchlr.| Gr. 15. Rohe Materialien. Wachs und Wachslichte H 2199|.,-- Rohe Ochfen- Kühe- und Pferde Honig und Meth- EE 6) WRBOL MEN| 00 haute 7 E- 1305|--| Fiſchbein-. 7 2 630942|:= - Rohe Kalbfelle.-;9 1039|= JI Federpoſen» E 835]; Gegerbte Hammel- und Schaf-. Pott- und Waidaſche- 2 AG felle-- PE 6636|=- 1 Elfenbein und Waaren- 05x2]:2- Talg und Talglichte- 1359- „Seife 5 jp. Ee EE Summe- 15447229)... Grüne und ſchwarze Seife.-|] 23535]=!“50 MUT"A8M mn al BE Das Ausland hat 1799 der Kurmark an Waären geliefert. 7 Werth. der Namen der Länder. Waaren. Rthlr.[ Gr. 1. Direkte aus der Fremde gezogen 31) England, Holland, Portugal, Spanien, Weſtindien und andere Weltgegen- den zur See a) über Hamburg-- 7--.|2609793|.-- b) über Stetin-:-- 24 430373|-- c) durch andere Wege- 5 5 py 9657) 18. 2) Frankreich-: 8----| 104508! 18 5) Italien-- 3“--- 2194041323] 4) Schweden: z-- 2»- 29309|-- 5) Dänemark, Norwegen und Holſtein-- 22 5» 430101 12 6) Rußland, Kurland, Liefland und die Ukraine--- 102606]= 7)- Polen, Thorn und Danzig*)- 7--- 195282| 6 3) Ungarn, Siebenbürgen, Moldau, Wallachei und Türfei-- PEOSAL Nw *) Polen, Danzig und Thorn ſtehen in der Tabelle noch unter den fremden Ländern und Städten. . Handel, Namen der Länder, 9) Oeſtreich, Böhmen, Mähren, Steiermark, Oberſchleſien 10) Sachſen und Lauſiß 211) Hannover, Braunſchweig und Lüneburg 22) Anhalt- 23) Mecklenburg 14) Das Reich und die Schweiz U. Indirekte iſt eingeführt worden: ? [7 : LZ] 1 1) Von den Meſſen zu Frankfurt-:an der Oder s 82) Aus andern Preußiſchen Provinzen 2 D 2..22.28U 8-48 Ans den andern Preuß, Provinzen ſid 1799 Waaren eingeführt 1) Aus Oſtpreußen-- 2)-- Lithauen 5)-- Weſtpreußen 4)= deim Herzogthum Pommern 5)= der Neumark 6)= dem Herzogthum Magdeburg 7)= dem Fürſtenthum Minden und den Grafſchaften Ravensberg, Lingen und Tecklenburg 83)= dem Herzogthum Cleve 9)= der Grafſchaftf Mark 10)== dem Fürſtenthum Halberſtadt und der 11)= dem Fürſtenthum Oſifriesland 12)-- dem Herzogthum Schleſien 13) Von-den Meſſen zu Frankfurt an der Oder x xD u>» py SEE WE NEI) 7 und der Grafſchaft. Mansfeld 1c. 2 s 2 G 7 c] 7 VERG 33. MY Dx hö» u > py KT> raſſchaft Hohenſteit Dx xD ERT Werth der Waaren. Rthi(r.| Gr. ; 92199]-- - 5314074] 12 ? JI 71604; 18 2 14389| 18 2 151660| 12 , 110482;-= - 57603| 6 - 44943] 18 - j5558421| 18 7 163571== 7? 8201-= 7 48397|= 7 3907271 6 2 15768861] 6 7| 486309| 13 7 1779| 12 7 14406| 12 - 46726| 6 7 41986| 12 ? 22724|' 6 4 499525 7 75082|-= 5313802 Die Kurmarkf hat 2799 an das Ausland und die benachbarten Preußiſchen Pro- vinzen geliefert. Namen der Länder. | Werth der Waa- ren. Rthlr. . Schweden Rußland, Kurland und Liefland Polen, Danzig und Thorn den öſtreichiſchen Ländern Sachſen und der Lapſit Anhalt. Mecklenburg den Meſſen zu Frankfurt an der Oder andern Meſſen und Preußiſchen Provinzen- Nach fremden Ländern, 1) über Hamburg 2) über Stettin: 7 dy» NN Nd ud 7 2 7 L|] WL NR NUR TV ND NNDADN ND WANN NYN [SEL EH.„M SE OLPNLID. X Jö EVN DnD YD wz Dd BR DN DOPE VO. 0„DJ 5599021 460 2510 5823 24836 6132 497390 10539 79994 2536578 866388 Summe, wi 5270768 Tabelle von fremden 1799 dur< die Kurmark geführten Tranſitogütern. 1. Für Rechnung fremder Kaufleute. Für Rechnung fremder Kaufleute Werth der„Waa- ren. Rehlr. Von Hamburg nach Sachſen und Mecklenburg. = Stettin nach Sachſen- GIE Aus Franfreich nach Polen und Sachſen =- Italien nach Sachſen: == Schweden nach Sachſen =“ Dänemark == Rußland nach Augsburg == Polen nach Sachſen == Deſtreichſchen Provinzen nach Schweden und Spanien » » »D . WX KT PY vv LX A DID NE TITRE IX DIX„NO AY M" 275 dF x X"X-> XE M7 WR ZEN IME DL-€ 286.22 X 8 »» vu 83948. 9715 1764 1760 168 147 5080 514 26942 Handel. 179 J Für Rechnung fremder Kaufleute Für Rechnung fremder Kaufleute: Werth der Waa- ren. Rethlr. Aus Sachſen nach Mecklenburg, Braunſchweig, Rußland und. Hamburg- 91368 -=- Aus Braunſchweig nach Sachſen und Regensburg 2-- 1242 =- Mecklenburg nach Sachſen und: Lüneburg;- Nn-- 5325 =- dem Reich nach Sachſen und Mecklenburg- 6-; 153 Summe- 226124, 9. Für Rechnung inländiſcher Kaufleute. Nach Hamburg- Ps 5 E- 2- 450 '-- Deſtreichs Staateit»----- 50329 --“ Sachſen- L| 7 2 7 4» 735792 --=- Braunſchweig- s;--:- 2 == Anhalt-: 5 FE] 2--- 6047 == Mecklenburg"-y---- 2- 232 --- dem Reiche- FE) s- 7 2- 148 Summe- 110773 Sc muß 12 Loth, ein 8 Groſchenſtück 10 Loth, ein 4 Groſchenſtü 8 Loth, ein 2 Groſchenſtück“6 Loth fein in der Cöllniſchen Mark halten.*) 2. Gewichte. Für Frachten und die Schiffahrt hat man Schiffspfunde, von 280 gemeinen Pfunden oder 20 Liespfunden. 12 Schiffspfunde-vder-3560 gemeine. machen eine Schiffs? laſt.“Der Zentner enthält 5 Stein oder 2110 Pfund. Ein Stein hat 22 Pfund, ein leichter| Stein nur 11 Pfund. Ein Pfund hat 2 Mark oder 32 Loth.**) Ein Loth hat 4 Quent- hen. Ein Ouentchen hat 4 Pfenning. Feine Sachen und Waaren, die keine große OQuan- tität augmachen, werden mit dem ſogenannten Mark- oder Einſaßgewichte gewogen, und nach Unzen, Lorhen, Drachmen, Pfenniggewicht oder Denier und in Gran eingetheilt. Der '») Das Königl. Münzedikt vom 24ſten März 1764 beſtimmt die Prägung und die Verhältniſſe der Münzen ge- gen einander-. »*») Vom Fleiſchergewicht rechnet man 10 Pfund Fleiſ< gewicht auf 13 Pfund Handels- oder Spo ge wicht. Hülfsanſtaltett, 131 Denier haf 20 Gran, das Drachma oder Quenkt, und daher von keiner großen Bedeutung iſt. Schiffahrt und Kanäle. Da die Kurmarf mit Flüſſen und Kanälen hinlänglich durch- ſchnitten iſt(S. 26 bis 25), welche die Kommunikation im Innern des Landes ſehr erleich- kern; ſo ſteht natürlich der Waſſertransport mit dem Landtransport in gar keinem Verhält- niß. Auf dieſen Strömen und Kanälen werden jährlich anſehnliche Partien Waaren verſen- det. Hamburg, Magdeburg, Stettin, Breslau, Frankfurt und Berlin ſtehen durch ſie in enger Verbindung, und nur in dem Fall, wenn die Schiffahrt durch Dürre und Grof g2- hemmt wird, oder die Schleufen geſperrt ſind, werden die darauf befindlichen Waaren zu Lande weiter. gefahren. Die vorzüglichſten Ausladungen und Waarenablagen' ſind zu Lenzen, Wittenberge, Tangermünde, Havelberg, Berlin und Frankfurt an der Oder. Um von der Schiffahrt für das Land ſo viel Nuten, wie möglich, zu ziehen, wurde im Jahre 1716 eine Elbſchiffergilde von 25 Mitgliedern errichtet zur gänzlichen Itt- und Expor?- tationsfahrt auf der Elbe und Havel von Berlin bis Hamburg, und dadurch allen eigentli- , Lübeck 2. geſchehen größtentheils zur Achfe. Beſonders werden die Waaren von und nach den Frankfurter Meſſen durch Frachtfahrer ſpedirt. Uebrigens|. Für die Fracht- und Fuhranſtalten durch beſondere Königl. Reglements geſorgt. 9. Das Poſtwefen. Die Anlegung der Poſten war unſtreitig für den Handel und Verkehr 1 5er Kurmark von weſentlichen Vortheilen. Kurfürſt Friedrich Wilhelin der Große führte ſie 4650 durch ſeinen-Kammerrath Matthias ein, und ſeitdem hat dieſe Einrichtung ſo große und weſentliche Verbeſſerungen erhalten, daß das Preußiſche Poſtweſen jeßt zu den beſten im deutſchen Reiche gehört. Berlin iſt der Mittelpunkt, woſelbſt- ſich alle Poſten conzentri- ven, und von dem Königl. Generalpoſtamt oder General-Poſidepartement das Ganze dirigirt wird. Die Poſten ſind entweder ordinäre(reitende oder fahrende) oder Extrapoſten, und es iſt die Einrichtung getroffen, daß durch alle anſehnliche Städte wöchentlich zwei Mal- fahrende und reitende Poſten gehen. In Anſehung der innern Einrichtung des Poſtweſens "Fann man ſich aus den vorhandenen Poſtordnungen belehren, da die Mark Brandenburg hierin feine beſondere Provinzialeinrichtung hat.*) Zu der"Kurmark, welche 44 Poſtämter und mehrere Poſthaltereien hat, befinden ſich von Berlin aus 14 Hauptpoſtcourſe.**) 1) Nach Aachen, über Zehlendorf, Pot8dam, Großenkfreuß, Brandenburg.*:c. 2) Nach Hamburg über Bstßow, Flathow, Fehrbellin, Wuſterhauſen an der Doſſe, Kyrit, Kletßke, Perleberg* Lenzen.* 2c. 5) Nach Halle und Leipzig über Zehlendorf, Potsdam, Beelit, Treuenbriezen, Bos- dorf 2c. Die Leipziger geht von Treuenbriezen auf Wittenberg ab. 4) Nach Cüſtrin und Preußen über Vogelsdorf, M ün, Erkner, Fürſtenwalde, Jakobsdorf, Frankfurt.* 3) Rach Freienwalde äber Altlandsberg, RENE Wriezen"-f Freien- walde. 9) Nach Halberſtadt über Charlottenburg, Spandow, Set ühn BLandunbudo Plaue. 2c.& 20) Nach == *) Unter dem' Generalpoſtamt ſtehet das zur ſchnellen Verbreitung der Handeksnotizen, Preiſe, Taxen 2c. ſo wich- tige Intelligenzkomtoir in Berlin, welches, den Sonntag ausgenommen, täglich ein Intelligenzblatt ausgiebt, und die Einkünfte davon dem Königl. großen Waiſenhauſe zu Potsdam berechnet. | 2x) Alle gedehnt gedrute Oerter haben Poſtämter, die übrigen nur Poſthaltereien, Von den mit einem Stern bezeichneten Oertern gehen Nebenp VEN ab. u=<250ekearüneitnntener tener AER memmemenmnmmermen- Geiſtige Kultur, 185 10) NoH Danzig über Werneuchen, Freienwalde, die Zepernickſche Schleuſe.:c. 12) Nach Roſtoc> über Bößow, Flathow, Fehrbellin, Neuruppin* Reinsberg, Wikt- ſto>* Freienſtein* 1c. 19) Nach Salzwedel über Charlottenburg, Spandow, Wuſtermarf, Nauen, Barnewiß, Rathenow* Tangermünde* Stendal* Gardelegen* Wuſtrewe und Salz- wedel.* 217) Nach Stettin: 1) Ueber Bernau, Neuſtadt-Eberswalde, Angermünde, Schwedt. 2). Ueber Dranienburg, Zehdenick, Templin* Prenzlow, Brüſſow, Lö Feni tz.2c. 14) Nach Zittau über Königswuſterhauſen, Storkow, Beesfow.* c. Die Neben- oder Binnenpoſten find folgende: 1) Von Brandenburg nach Rathenow und umgekehrt. 2) Von Perleberg a) nach Prißwalf, Wittſto>, Altſtrelis, Lychen, Boizenburg, Prenzlow 2c. vb) nach Stendal über Wilsnack, Hävelberg 2c. 5) Von Lenzen a) nach Schwerin, b) nach Magdeburg.(S. Nr. 8.) 4) Von Frankfurt a) nach Luckau über Müllroſe, Beeskow, b) nach Cüſtrin über Lebus. 5) Von Zehdenick nach Neuruppin über Granſee, Lindow und Altruppin. 6) Von Freienſtein nach Röbel. 7) Von Tangermünde 2) nach Arneburg, Sandow, Havelberg, b) nach Magdeburg über Kehnert, Wollmirſtädt. 8) Von Stendal eine von Lenzen, Arendſee und Oſter- burg kommende Hamburger Poſt über Burgſtall, Wollmirſtädt nach Magdeburg. 9) Von Gardelegen nach Hannover über Steimke. 10) Von Salzwedel, a) nach Arendſee,' b) nach Dannenberg. 12) Von Templin nach Altſtrelit über Lychen. 20, Die beiden Berliner Handlungsſchulen gehören ganz vorzüglich hierher, da ſie ſich aus- ſchließend mit der Bildung des fünftigen Kaufmannes beſchäftigen. Sie wurden beide im Jahre 1791 errichtet. Die eine, welche den Natmnen einer Handlungsakademie führt, iſt kürzlich ein Königliches Inſtitut geworden, deſſen Lehrer von dem Generalfabrifendeparte- ment jährlich eine beſtimmte Summe zur Beſoldung erhalten; die andere ſteht unter dem Kuratorium der Aelteſten der beiden Innungen der hieſigen Kaufmannſchaft, und verbindet damit noch eine beſondere Elementarſ. Nichthriſtliche: oder die Juden: haben: als Bekenner des moſäiſchen Geſees die völlige Freiheit: des ſtillen Gottesdienſtes, und in verſchiedenen Städten dazu ihre Synagogen. Mehr* von. dieſem: Volke iſt oben:(S. 31.) geſagt worden.:. Zweites: Kapitel.. Wiſſenſchaften und Künſte. Da. die: Religionsbegriffe* auf den- Unterricht, und dieſer auf die: Geiſtesbildung: eines Volks ict hi und Künſte, 187 und der"Mark Brandenburg in Abſicht der wiſſenſchaftlichen Bildung und SEOEEEN ihren Nach? baren"gewiß nicht nachſtehen. Denkfreiheit, eine gemäßigte Cetiſur- und Preßfreiheit waren die großen Hebel, welche die wiſſenſchaftliche Kultur in dem brandenburgiſchen Staate beförderten. Um das Ganze deſto leichter überſehen zu können, will ich furz von den Anſtalten reden, die zur Begründung, Erweiterung und. mehreren SR SOOR der Kultur AOE und der wiſ- ſenſchaftlichen insbeſondere beigetragen haben. 2. Allgemeine Bildungs- und Vorbereitungs anſtalten. Die Sculen kann matt in Land- und Stadtſchulen, und leßtere wieder in Elementar- Bürger- Mittel- und gelehrte Schulen eintheilen. Die Landſch ulen. der-Kurmark, deren Anzahl ſich auf 2650.-beläuft, bedürfen im Ganzen in Abſicht des innern, weit mehr. aber in Abſicht des. äußern Zuſtandes, noch großer Verbeſſerungen. Die meiſten Stellen haben nur ein Einkommen zwiſchen. 10 und 4o Nthlr., ſo daß ihre Inhaber zu einer Kunſt„oder einem Handwerke„ihre"Zuflucht„nehmen müſſen, was ohne Nachtheil für die Schule.nie geſchehen. Fann. Viele Dörfer. haben«ſogar für den Winter gemiethete Schulhalter.*+ Doch. iſt ſeit. einiger Zeit ſehr viel. ,;zu ihrer in- neren und äußeren Verbeſſerung gethan, noch. mehx aber vorgeſchlagen, und. es ſteht;zu hof- fen, daß dieſe, Anſtalten beſſer dotirk, und dann zur Bildung der. Jugend, zweckmäßiger ein- - gerichtet werden. Verſchiedene unſerer Landſchulen haben durch die: Bemühungen der Guts- herren und Prediger ſehr verbeſſerte Einrichtungen erhalten, z..B.+Rekahn„Wuſtrau. Lüde- riß, Wildberg u. a..m.“die Nachahmung verdienen. Gerade die Landſchulen verdienen die vorzüglichſte Aufmerkſamkeit des Staats, da von ihnen die Kultur, Sinn für Religion, Va- terlandsliebe und HäuSlichfeit bei ganzen Generationen. begründet wird.= Die Elemen- tarſchulen in den Städten, 173 an der Zahl, werden gewöhnlich nur von einem Lehrer verſehen, und ſtimmen im Weſentlichen mit der Einrichtung der Landſchulen überein, und leidex auch darin, daß ihre Lehrer, bei vermehrter Arbeit, zuweilen kaum ſo viel Gehalt be- ſiven, wie mancher Dorfſchullehrer.= Die Bürgerſchulen oder ſolche, wo 2 bis 3 Leh- *) Doh hier zur Ueberſicht die förmliche Klaſſifikation der Kurmärkiſ D<| S a m co öS DJ EIER| amin[152074(15 0272| 10x18 28 NB Cl BE 26:[1 8P NQ &%< i SEIS| Se EDS SS SS SS| SETS ZT SÜSS SS1 SS In den 59 Inſpektionen.| Zu| Z8 SS SS ZS 28 ZS SS| SS| SS 22230 DE Gu 216 Geigen nR OO[w.] S5„„[E SE SITH MDS 5 R 65 PROGS 2 WOGE: EBER LEH IE ZB[DEB GW PU OS Königlihe Schulen-- SON 67 152.|| 044) 68 5861: Gbr 47 6:79 EEE 95200 ES oc Patronatſchulen---- 145| 169| 269| 189| 114 71 69 10.1! 10 4 2 1|1062 Summe-7-| 184| 236| 421| 233| 182| 129| 130| 56| 18| 6| 2| 5 11650 Aa 2 138 Wiſſenſchaften und Künſte, rey vorhanden ſind, wohin auch die Mittelſchulen, an denen 3 bis 4 Lehrer arbeiten, zu rechnen ſind, haben die Bildung des Handwerkers und eigentlichen Bürgers in den Elemen- karfenntniſſen der nöthigſten Wiſſenſchaften zum Zwe. Zuweilen wird die Jugend in dor erſten Klaſſe der Mittelſchulen, auch für die eigentlich gelehrten Schulen vorbereitet. Bürger- ſchulen hat die Kurmark 55, Mittelſchulen hingegen nur 6, und zwar in Potsdam, Garde- legen, Perleberg, Rathenow, Spandow und Tangermünde, von denen verſchiedene ehedem zu den gelehrten Schulen gerechnet wurden.=- Die gelehrten Schulen bereiten zwar ** nicht alle ihre Zöglinge, aber doch mehrere derſelben zur Univerſität vor, und beſchäftigen fich mit der eigentlich. wiſſenſchaftlichen Bi!dung der Jugend. Die Kurmarfk hat 11 derglei- hen Anſtalten? 1) das Joachimsthaliſche Gymnaſium(reform.); 2) das vereinigte Berliniſche und Cöllniſche Gymnaſium; 5) das vereinigte Friedrichswerderſch2? und Friedrichsſtädtiſche Gymnaſium, und 4) das Friedrich Wilhelms Gymnaſium ,' womit jet die Realſchule verbyn- 'den iſt, dieſ' vier in Berlin; 5) das neue Gymnaſium zu Brandenburg und die Sculen 6) und 7) zu Frankfurt, die lutheriſche und reformirte; 8) Ruppin; 9) Prenzlow; 10) Salzwedel und 11) Stendal. Verſchiedene dieſer Anſtalten haben ſich theils durch innere Einrichtung, theils durch berühmte dabei ſtehende Lehrer und“ Vorſteher einen Namen erworben, und liefern jährlich: den Univerſitäten manchen geſchickten Zögling.*) Zn. mehreren, ſelbſt kleineren Städ- ken iſt neben dieſen lutheriſchen Schulen auch eine deurſch-reformirte, oft auch noch eine fran- zöſiſch- reformirte Schule, z. B. in Stendal, Brandenburg, Ruppin, Prenzlow, Lindow, Schwedt u. f: w. Selbſt auf manchen Dörfern iſt neben einem lutheriſchen Schulhalter auch ein reformirter, wodurch die Anzahl der Schülen unnöthiger Weiſe vermehrt worden iſt. Die Anzahl“ der veformirten Schullehrer beläuft ſich in der Kurmark auf einige 80. Die Anzahl derPrivatſchulen und Jnuſtitute in den größeren Städten, beſönders aber in Berlin, nimmt mit jedem Jahre zu Dieſe ſind noch nicht beſtimmt genug organiſirt, und bedärfen hin und wieder einer zweckmäßigern Einſchränfung und genaueren Aufſicht. Die Sommerſchulen haben bisher nur in wenigen Dertern des platten Landes einen glücklichen Fortgang gehabt; es iſt aber auch nicht zu leugnen, daß dieſer Einrichtung große Schwierigfeiten im Wege ſtehen... Um ſo wünſchenswerther iſt die allgemeinere Einführung der Sonntagsſcs für Maler, Zeichner, Bildhaueru.ſ-w.=-DieGeſellſchaft naturforſchender Freunde in Berlin, ſeit 1773, welche. ſich um"die“Erweiterung. der Naturkunde mannichfaltige Verdienſte erworben hat, wie ihre Schriften“beweiſen können.=. Die ſeit 1766"beſtätigte Königl. So'ctetät der Wiſſenſchaften und Künſte in Frankfurt; welche achtungswerthe Mitglieder beſigt, „und jährlich Abhandlungen bekannt macht.'=="Die ſeit 1791 beſtehende Märkiſche ökono- miſche Geſellſchaft, in Potsdam beſchäftigt ſich mit der Aufnahme und Beförderung des ſiädtiſchen und ländlichen Gewerbes, und theilt.dem Publifum die wichtigſten Beobachtungen „durch„das märkiſche. Volksblatt mit..„Noch, verdienen folgende gelehrte Geſellſchaften in Ber- lin hier“ nahmhaft gemacht zu werden; Die pharmazevtiſche Geſellſchaft'ſeit 1796 von ee u und Künſte: 1Q1 forſchern; die Göſehlſchaft 6% Freunde'der'Humanitäti die pädagogiſche Iſele ſchaft;“die literariſche Mittwochsgeſellſch äft; die Singakademie ſeit 1790 für Vokalmuſik; die muſikaliſche Geſellſchaft für Muſik überhaupt. Und wer würde hier nicht eine Erwähnung des großen, jekt mit ſo vorzüglichen“ Künſtlern: beſekten Königlichen Nationaltheaters und' der Opern in Berlin. erwarten wovon: ich, äber PRIN be- ſchränkten Raums wegen nichts weiter ſägen darf. 4. Hülfsmittel zur! Beförderwnugder- Wiſſenſchaften und Künſte. Zur allgemeinen Verbreitung der Alffflärung und wiſſenſchaftlichen Kultur“wirkt in dem Preußiſchen"Staate und beſonders in'Berlin" der lebhafte Buch handel. Die gemäßigte Bücherzenſur“,“ die in Abſicht dieſes'Gewerbes- vorhandenen zweckmäßigen Verordnungen, und die Nähe von Leipzig hät auf den Büchhandel Berlins einen wohlthätigen Einflüß: Zwei Drittel"'der im Preußi- ſchen gedruckten Bücher erſcheinen in der Mark Brandenburg. Die Anzahl der Buchhand- lungen in'dieſer* Provinz iſt ſehr grdß. In Berlin befanden. ſich: 1801. 25. deutſche, 5 fran- zöſiſche Buchhändler, 3 Landkarten-, 2 Muſikalienhändler, mehrere Kupferſtichhändler, und 25'Buchdruckereien:" Vöon"den!Provinzialſtädten haben Stendal. Brandenburg, Potsdam, Prenzlau und Fränkfart Buchhandlungen und- Druckereien... Buchbinder findet man faſt in jeder leinen-Stadt.--==+-Dev.“Einfluß der"Bibliotheken und“ Bücherfammlungen. auf die Kultur iſt-unverkennbar:“Es find- viele-öffentliche und Privatbibliothefen» im Lande: vorhanden. Die“ große Königl! Bibliothek in- Berlin iſt: eine: der“ anſchnlichſten in- Europa, die theils durch die Lieferungen der Buchhändler, theils durch den Ankauf ganzer Bibliorheken anſehn- lich vermehrt wird", der“es''aber immer noch an. einem! angemeſſenen Fonds“fehlt:"Mau kann die Anzahl. der Bücher“ etwa!'auf""202000- Bände: annehmen.' Am vorzjüglichſten iſt das Fach der Geſchichte und: Naturgeſchichte beſeßt.. Die Bibliothek der Akademie der'Wiſſen- ſchaften iſt 1798: größtentheils mit der. großen. Königl: Bibliothek: vereinigt! worden: Die Bibliothek der Univerſität"in'Frankfurt, des Obertribunals, des Kammergerichts., des Kolle- gium- Sanitätis,.- des Bergwerks- und“ Hüttendepartements, des. Oberbaudepartements ,, der: natkurforſchenden Geſellſchaft, des' Kadetteneorps. in Berlin, der“ Gymnaſien“ und. Schuien. in: Berlin, Ruppin, Brandenburg, Salzwedel ,. mancher Kirchen: in- Berlin: und den: Provinzial-- ſtädten: und“ mehrere Bücherſammlungen von“ Privatleuten verdienen: hier“ genannt. zu. wer- den.*): Die Kirchenbibliotheken enthalten manche alte! Handſchriften! und: Drucke, die mit neuen und: nüßlichen“ Werken vertauſcht werden. ſollten: Auch fehlt es- der Kurmark: nicht an. öffentlichen und: Privatn'afuralienſammlungen, von: denen“ die königliche! Kunſt'- und- Natuaralienkammer: in Berlin ,, die: Kabinette der Akademie der- Wiſſenſchaften ,. des. Bergwerks, *) Leih--und“Leſebibliotheken, Leſezirkel und Jourknalgeſetllſ, Richter(Inſp-), Richter, Sa, Sei- denkopf,* Spalding fen., Steinbart,* Stoſch, Teller, Thormeyer,* Troſchel, Wolters- dorf, Zöllner./ b) Philoſophie: Aſcher, Ancillon Vater und Sohn, Bendavid, von-Caſtillon, Fichte, Gebhard, Henning, Jeniſch, Kieſewetter, Klein, Mehring, Merian, Nicolai, Schleier- macher,* Schmidt, Schulz.; 6) Mathematik und Aſtronomie: Bernoulli, Bode, Burja, v. Caſtillon, Eytelwein, Fi- ſcher, Grüſon, Hildebrand, Hobert, Hulbe, Jdeler, Kosmann, Krauſe, Marſchall v. Bie- berſtein, von Maſſenbach ,* Meinert,* Michaelis, Müßler„. Neander, Oefer, von Oes- feld,* von Oppen, Rhode,* Streit, von Tempelhof, Trembley. d) Phyſik und Chemie: Achard, Bourguet, Fiſcher, Gerhard, Gronau, Halle, Hempel,* Hermbſtädt, Hobert, Huth ,* Klaproth, Lange,* Richter, Schulz, Stöwe,* Wolf, Wrede, Wünſch.* :) Naturgeſchichte und Defonnomie: Dahlenburg,* Dreyer, Dunker,* Eiſelen, Flör- ke, Gerhard, Haff, Helmbrecht, Herbſt, Alex. v. Humboldt,* JIdeler,* Karbe,* Kar- ſten, „ *) Es verſteht ſich von ſelbſt, daß hier von fremden Gelehrten nicht die Rede ſeyn kann, welche ſich nur eine Zeitlang in Berlin aufhalten. Alle Schriftſteller, bei denen ein* ſteht, wohnen nicht in Berlin. EE HRG TG HIER BET: Wiſſenſchaftett und Künſte. 193 ſten, LasSpeyres, Manteufel, Naumann, Nöldechen, Otto, Otto,* Paſtorf, Salzmant, Sannow,* Schneider,* Seidenburg, Siegfried, Sprengel, von. Wolff, Zöllner. kf) Arzenei-Wundarzeneikunde und Pharmazie: Auguſtin, Berends,* Bock, Boehr, Erhard, Formey, Friße ſen. und jun., Grapengießer, Heim, Hufeland, Knape, Mur- ſinna, Pallas, Peliſſon, Plön, Reich, Ribke, Niemer, 94.0,5"Sonnenburg, Walter Fen. und jun. 5) Rechtsgelehrſamfeit: Amelang,'von Arnim, Breton, Cavan, Eiſenberg, Friedel, Goßler, Hirſchel Levin, von Hoff, von Kircheiſett, Kleiti, Madihn,* von Maſſow, Mei- ſter,* Paalzow, von Raumer„“Reitemeier,* Woldermatt. h) Baufunſtt Becherer, Eytelwein, Genelli, Gilly, Hirt, Jachtntänn, Langhans, Kefer- ſtein,* Riedel, Zitelmann.* 1) Geſchichte, Statiſtik, SEPA Politik, Finanzweſen 2c. Ancillon jut. Appelius F v- Arnim, v. Arnim,* Baumann,/* Becker, Beerbaum, v. Deguelin, Bernoulli, Bieſter, Freih. vy. Blumenthal, v. Borgſtede, Brandenburg, Braumüller, Brunn, Buch- holz, von Bülow,* Cuhn; Deninaz-Dilſchmann-,* Dreſſel,* Elteſter, Erhard, Erman, Fiſchbach, Frenzel, v. Gayl,* Gillet, Gründler, Hartung, Hauſen ,* Heineccius-Meycke, Herzberg, Hindenberg ,* Hüllmann,* Jacobi, Jochmus, König, Kosmann, Kriele,* Krüger, Krug, Küſter, Lampe, von Lamprecht, Lange, Mayet, Nicolai, von Oesfeld, Poppe, Reitemeier,* Rumpf, Gr. von Schliß, gen. Görz,* von Schmettau, Schmidt, Schönemann,* Sect,* Sigi8mund, Soßmann, Spener, Stein, von Struenſee, Stu- benrauch, von Tempelhof, Thürnagel, Traue, de Verdi du Vernois, Wadze>, Wöhner, Wohlbrü, Woltkmann, Wrede.; k) Alte Literatur: Bernhardi, Bieſter, Bothe, Brohm, Buttmann, Feßler, Gr. v. Fin- fenſtein,* Haltern, Heindorf, Koch jun., Lindau, de Marecs, Schmidt, Schneider,* Spalding jun., Thormeyer,* Webßel.* 1) Pädagogik und Schulſd riften: Barby, Bolte ,* I Dellbrück, Dettmers,* Dittmar, Hahn, Hartung, Hauchecorne, Hecker, Herzberg, Kletſchke,* Köpke, Laurent, Müch- ler ſen., Pleßmann, Rambach, Mad. Renelle, Riemann,* von Rochow,* Schulze, Seidel, Tiefenſee, Treumann,* Wilmſen, Zimmermann. m) Schöne Wiſſenſchaften und bildende Künſte: Abramſon, Agricola, v. Arnim, Saul Aſcher, Baldenius,* Bernhardi, Bertram, von Beyer, Herz. Friedrich v. Braunſchweig- Dels, Brömel, Catel, Czechtizki, Ferd. Delbrück, Eart, Benj. Veitel Ephraim, Eſche, Teßler, Friſch, v- Göcking, Halle, Henrici,* Herklots, Heun, Hirt, Horn, F. W. von Humboldt,* Jdeler, Jeniſch, Iffland, Kläden,* Kliſchnige, Koch jun., Freih. v. Kro- ſigf, von Kotebue, Lombard, von Luccheſini,* Meier, Meil, Mercy, Merkel, Müch- ler jun., Mylius, Plümicke, Puhlmann,*" Rambach, Rellſtab, Schadow, Schlegel, Bb 194 j Wiſſenſchaften und Künſte, / Schmidt,* Schulz, Siede, Spalding jun, Steinhart,* Tie>, Tiedge, Troſchel, Troft, Unger, Mad. Unger, Urſinus, Wagner, Hartwig- Weſſely. n) Deutſche Sprache: Angerſtein,* Belling,* Heinſius, Heynaß,* Krüger, Merian, Richter, von Rochow ,* Wohlers./ o) Fremde Sprachen: Arnous, Beresford, Buchholz, Jdeler, Leonini, Nolte. P) Vermiſchte Schriften und Ueberſeßungen; Bauer,* Braumäller, Breton, von Engelbrecht,* Euchel, Fiſcher, Frä- Rex, Frenzel, Friedländer, Gerhard ſen., v. Goyon,* Himly, Küſter, von Menü, Mylius, Neumann,* von Pajon de Moncet, Plön, Prah- mer,* Rabe, von Rohr, Sander, Schleiermacher ,/* Schulze(ehedem in Gielsdorf) Schulze,* Wadzec>, Zöllner. 195 Drifter Theiß Innere Staqgtsverhältniſſe. Erſter Abſchnitt. Regierungsverfaſſung. 4. Der Regenk. Das Haus Hohenzollern, welches ſeit 1701 die Königswürde über Preußen angenom» men hat, beſikt das Kurfürſtenthum Brandenburg ſeit 2415 mit allen Kurfürſtlichen Rechten. Da aber die Königliche Würde, als die höhere, hier, ſo wie in allen Preußiſchen Staaten dominirend iſt, ſo wer- den die Beſchlüſſe der Landesfollegien im Namen des Königs abgefaßt. Dieſer Gegenſtand gehört eigent- lich, mit allen ſeinen ſtaatsrechtlichen Verhältniſſen und Beziehungen, für die allgemeine Einleitung in die preußiſche Monarchie. Zc< werde daher hier nur die unentbehrlichſten Notizen mittheilen.“ 2. Hausgrundgeſeße und Verträge. Es ſind verſchiedene Hausgeſelze, Beſchlüſſe, Verträge und Teſtamente vorhanden, nach welchen die Brandenburgiſchen Regenten ſich, in Abſicht der“ Erbfolge, der Volljährigkeit, Vormundſchaft u. ſ. w. richten. Die-Erbfolge in der Kurlinie gründet ſich, außer der goldenen Bulle, auf das Teſtament des Markgrafen Albrecht Achilles vom Jahre 1473,*) den Gerai- ſchen Erbvertrag von 1598**) und deſſen Beſtätigungen von 1599 zu Magdeburg und 1603 zu Anſpach, worin jenes Teſtament neue Beſtimmungen erhalten hat, und dann endlich auf die Dispoſitionen Fried- richs Il. und Friedrich Wilhelms II. Durch dieſe Grundgeſeße und Dispoſitionen iſt die Unveräußerlich- feit der Beſikungen, die Erbfolge für den älteſten Prinzen, die Abfindung der Nachgebohrenen, die Aus- ſtattung der Prinzeſſinnen, die Volljährigkeit des Erbprinzen 20. 20. feſtgeſeßkt. So manche Punkte- der- ſelben ſind aber nicht mehr durchaus gültig, ſondern durch die neueren Verhältniſſe der Königswürde ſehr modifizirt. 5. Titel, Wapen. Da die Kurmark nur einen Theil der nachher erworbenen größeren Länder ausmacht, ſo nimmt ſie in dem vollſtändigen Königl. Titel erſt den zweiten Rang ein, 3. B. König von Preu- ßen, Markgraf zu Brandenburg,' des heil. Röm. Reichs Erzkämmerer und Kurfürſt 2c- Eine gleiche Bewandniß hat es mit dem kurfürſtlichen Wapen, auch dieſes macht jekt einen Theil des *) Vergl. Moſers Staatsrecht, Th. 12. S. 507. Rudloff Einleitung in die Geſchichte und heutige Verfaſſung der'Churhäuſer. Götting. 1768. S. 522. **) Im hiſtoriſchen Sendſchreiben vom mitausſchreibenden Fürſtenamt im Fränkiſchen Kreiſe- Frankfurt und Leipzig 1739. S. 77. 4 Bb 2] 296 Regierungsverfaſſung. großen Königl. Preußiſchen Wapens aus, und beſteht aus einem rothen Adler mit goldenem Schnabel und mit Kleeſtengeln in den Flügeln, im ſilbernen Felde. Das Wapen der Erzkämmererwürde iſt ein goldener Szepter mit dem Kurhut im blauen. Felde.*) 4.. Hofſtaat, Orden und Erbämter. Au in dieſer Hinſicht kann hier nur wenig geſagt werden, da, wenigſtens die beiden erſten Punkte für Werbe gehören, die: den. ganzen preußiſchen Staat zum Ge- genſtand haben. Der königliche Hofſtaat hat theils zu Berlin, theils zu Potsdam ſeinen Sil, und beſteht. aus den hohen-Hofbedienungen- und den Hofſtaatsoffizianten. Die Dekonomie' des' Hofjtaats be- forgt das Hofmarſchallamt, und wird aus einer beſondern Hofſtaatsfaſſe befitten. Da die Orden, als der ſchwarze und rothe Adlerorden und der Verdienſtorden von den Regenten, als Königen, geſtiftet ſind, und alſo Bezug auf den ganzen Staat haben, ſo können ſie hier nur nebenb2i erwähnt werden. Das IJohannitermeiſterthum zu Sonnenburg, welches den König, als Kurfürſten von Brandenburg, ſeit uralten Zetten für. ſeinen Schußherru anerkennet., hat ein"achteckigtes goldenes, weiß emailltrtes Kreuz, welches an einem ſchwarzen Bande getragen wird, zum Ordenszeichen. Nächſtdem haben die bei- den Domſtifte zu Beandenburg und Havelberg, bei denen der König das jus primariarum pre- eumangübt; ſv wie auch die Fräuleinſtifte zu Heiligengrabe und Zehdenick ihre beſonderen Stiftszei- iſt gegenwärtig die Verwaltung der ihnen zugeſtandenen öffentlichen Fonds. Von dieſen landſchaftlichen. Kollegien, und beſonders von. der ritterſchaftlichen Kreditaſſoziation im nächſten Abſchnitt ein mehreres. 6. Landesgeſeße. Die Provinziallandesgeſeße und Vorſchriften für die Unterthanen und Gerichtshöfe in der- Mark Brandenburg findet man in einer großen gedruckten Sammlung unter dem Titel: Corpus Constitutionum Marchicarum, von Mylius im Jahre 1737 angefangen. Sie hebt mit dem Jahre 1443 an und ivird noch immer fortgeſekt. Das im Preußiſchen Staate ſeit dem r8&ten Junius 1794 eingeführte allgemeine Landrecht nebſt Nachtrag' von 1803, hat. in der Mark, jedoch den ſpeziellen Landesobſervanzen und Geſelen unbe- ſchadet, ſeine Gültigfeit, bis das Provinzialgeſekbuch, deſſen Bearbeitung ſeit einigen Jahren im- Wevke ift, publizirt ſeyn wird. Die ſeit 2795 publizirte(1793 aber ſchon erſchienene) allgemeineGerichtsord- uung, mit ihrer Deklaration von 1798, iſt auch in der Mart Brandenburg die allgemein gültige Ges vichts- und Prozeßvorſchrift. Daſſelbe gilt von der- Depoſitalordnung und der Hypothefenordnung vow. 1783, in Abſicht der gerichtlichen Sicherheit des Eigenthums.' Die Fisfkäle der Departements und Kollegien müſſen auf die Beobachtung und Aufrechthatktutg der Befehle und Geſeße ſehen, und zugleich die dem Landesherrn und dem Fisfkus zukommenden Rechte vertheidigen. Dev Generalfisfal in Berlin führt über die Fisfäle die ſpezielle Aufſicht, und ſteht unter dem Generaldirgktiorium, dem Juſtizminiſterium, und in manchen Fällen unmittelbar unter demz. Könige. - Zweiter Abſchnitt. Redierünyaspverwailtung Erſtes Kapitel. Das Military Dieſen Theil der Regierungsgewalt hat ſich der Regeat, wegen der Macht, die ſie giebt, ſelbſt vorbehalten. Es iſt hier nicht der Ort von dend Beſtande und der Organifation der gan- zen Preußiſchen Armee zu ſprechen, ſondern nur von dem Militär in der Mark Brandenburg- Die Mitglieder dieſes Standes machen bekanntermaßen, ſv lange ſie: in wirklichem Dienſte ſtehet; einen durch Verfaſſung und Rechte ganz abgeſonderten Stand aus, *) In den Provinzen werden indeſſen, ſo oft es die Bedürfniſſe erfordern, noh beſondere Landtage und Situ gen gehatten. 193 erung mit angegeben, Das Militär. 1. Der Beſtand des Militärs in der Kurmark iſt oben S. 77. in der Getnevaltabelle von der Bevölke- Im Jahre 1801 zählte man 59987 Menſchen, die zum Militärſtande gehören, darunter befanden ſich aber nur Z1417 wirklich dienende Soldaten. Das Verhältniß des Militärſtandes zum Civil iſt wie x zu 125, und das dey wirklich dienenden Soldaten zu den erwachſenen Mannsperſo- nen wie 1 zu 97 Tabellariſche Ueberſicht des Militärs in der Kurmark. Le Sen F0:0.4.0.0.450, Q NE 4 Namen des Re-= Garniſon des| Garniſon der Inſpektion.; Z|==| Jeßiger Chef. Garniſon. 1[5ten Musque-| Invaliden- giments 2c.= tierbataillons| kompagnie. Potsdamſc hagen» Wrie- ßen 2c. Reg. Gö>ing, Hu-| 2'1730|G,L. v. Göding. Berlin, Fürſtenwal----- Avent 4. 12.2 de, Beeskow, . Müllroſe. Magdeburgi-|Leibcarabiniers,-| 1111692/G, L. v. Bismark. iRathenow, Havel--- - ſche Inſpek-|- berg:c. tion. Reg. Borſtel.-- 711689|G. L. v. Borſtel.-|Salzwedel, Seehau--= ſen, Oſterburg, Tangermüude. Von der Artillerie liegen in Berliu das erſte und zweite Regiment, das gte Bataillon und drei Kompagnien von der reitenden Artillerie. Vom Ingenieur- und Pontoniercorps ſteht ebenfalls ein Theil in Berlin. Das Feldjägercorps zu Pferde,( Chef Gen. Maj. von Kö>rik), welches 1740 er- richtet wurde, und größtentheils aus Förſterſöhnen beſteht, hat die Stadt Cöpeni> zur Garniſon. Die Kur- mark iſt alſo mit 22 vollſtändigen Regimentern beſeßt, wovon 10 allein in Berlin in Garniſon liegen. 2. Kantonverfaſſung. Seit dem Jahre 1733 iſt die Kurmark, gleich den übrigen Preußiſchen Pro»- vinzen, in gewiſſe Militärdiſtrikte, Kantons genannt, eingetheilt, aus welchen der Abgang der Inländer bei den Regimentern erſeßt wird.*) Nur die drei Städte, Berlin, Potsdam und Brandenburg ſind vom Enrollement gänzlich frei. Die noch fehlende Mannſchaft bei den Regimentern wird durch die aus- wärtige Werbung rekratirt. Die einzelnen Kantons in der Kurmark ſind folgende: 1-1BD ei Dem In Fomrer er egkm ente rn. Nr. 3. jekt Regiment Graf Kunheim in Berlin, die Hälfte des Beesfow- und Storfowiſchen Kreiſes, die Hälfte des Teltowiſchen und ein Drittel des Zaucheſchen Kreiſes, die Städte Storkow, Buch- holz, Zoſſen, Teltow und Beeliß. ve *) Durch das Kantonreglement vom 12ten Febr- 1792, die Inſtruktion vom 24ſten Mai 1793, die Kabinetsordre vom 17ten Dezemb. 1793 und dur< den Nachtrag vom'9gten Novbr. 1796, ſind die einzelnen Stände, Per- ſonen 2c. 20. beſtimmt, welche von der Zwangsaushebung frei ſind. Das Militär, Ny. 32. jekt Regiment Prinz Wilhelm von Braunſchweig, in Prenzlow, den Ufermärkiſchen Kreis und die Städte, Prenzlow, Templin, Strasburg und Lychen.: Nr. 23. jeßt Regiment Arnim in Berlin, ein Drittel des Havellandes, den Glien- und Löwenbergiſchen Kreis, die Hälfre des Oberbarnimiſchen Kreiſes, den Dom zu Brandenburg und Havelberg und die Städte Frieſa>, Rhinow und Plauen.; Nr. 38. Das Königs-Regiment in Potsdam: Ein Drittel des Havellandes, den Arneburgiſchen und Seehau- ſenſchen Kreis in der Altmark, ein Drittel der Prigniß, und die Städte Spandow, Bernau, : Strausberg und Cöpenick.- 4 Nr. 39. Jekt Regiment Göke in Berlin, einen großen Theil der Neumark und in der Kurmark die Städ- te: Treuenbrießen und Teuptk. Nr, 23. Jekt Regiment Winning in Berlin, die Hälfte des Oberbarnimiſchen Kreiſes, die Hälfte des Tel- towiſchen, den Stolpiſchen und Niederbarnimiſchen Kreis und die Städte Liebenwalde und Ora- nienburg. y Nr. 24. Jet Regiment Zenge in Frankfurt, einen großen Theil der Neumark und in der Kurmark di Städte Frankfurt und Beesfow.. Nr. 25. Jet Regiment Möllendorf in Berlin, einen Theil des Lebuſiſchen Kreiſes(und des Sternber- giſchen) und die Städte Lebus und Sternberg.: Nr. 26. Jekt Regiment Alt-Lariſch in Berlin: Einen Theil des Lebuſiſchen(und des Kottbuſſer) die Hälfte des Beeskowiſchen Kreiſes, und die Städte Müllroſe, Seelow, Fürſtenwalde, Beesfow und Peiß. Nr. 27. Jeßzt Regiment Tſchammer in Stendal: Die Hälfte des Stendaliſchen, die Hälfte des-Tanger- mündiſchen, den Salzwedeliſchen und Arendſeeiſchen Kreis, und die Städte Stendal,(Burg) Gar- delegen, Bismark, Apenburg und Bekzendorſ. Nr. 34. Jet Regiment Prinz Ferdinand in Neu- Ruppin? Die Hälfte des Ruppiniſchen Kreiſes, ein Drittel der Prignitß und die Städte Ruppin, Lindow, Nauen, Reinsberg. Nr. 36. Jet Regiment Puttfammer, hat ſeinen Kanton in Pommern.*) Das Feldjäger- Regiment hat keinen Kanton, ihm» ſind die Königl. und ſtädtiſchen Unterförſterſöhne obligat. Das Feldartillericorps: Ein Drittel des Zaucheſchen Kreiſes, und in der Kurmark die Städte Trebbin, Mittenwalde, Fehrbellin, Prißerbe, Werben, Charlottenburg, Freienwalde, Wrießen, Oderberg, Werder, Saarmund, Beesfow, Müllroſe und Seelow.; 2, Bei den Kav.allerteviegirmentern. Nr. 2. Jekt Regiment Schleiniß in Kyriß: 26. Die Hälfte des Ruppiniſchen und Havelländiſchen Krei- ſes, und die Städte Kyriß, Perleberg, Wittſtock, Pritßwalf, Wuſterhauſen, Granſee, ZehdeniE and Cremmen. 1 175 *) Die Garde hat keinen Kanton. Ein jedes Infanterie- und Kavallerieregiment giebt jährlic; zwei Mann, von beſtimmter Größe ab, welche die Unrangirten ausmachen, wovon auch die Grenadiergarde ergänzt wird. Vergl. die jährlich erſcheinende Stamm- und Rangliſte von der Preußiſchen Armee. / Das Militär, ue . 7. Jekt Regiment Borſtel in Salzwedel. 2c. Die Hälfte des Stendaliſchen und Tangermünideſchen Kreiſes und die Städte: Stendal, Salzwedel, Tangermünde, Seehauſen, Oſterburg, Arneburg und Calbe an der Milde. . 20. Reg. Gensd'armes, in der-Kurmark, ein Drittel der Prigniß und die Stadt Havelberg. . 21. Reg. Leibkarabiniers, in der Kurmark, ein] Drittel des Zaucheſchen Kreiſes und die Stadt Ra- thenow. . 2. Regiment Kurfürſt von'Pfalzbaiern Dragoner, hat ſeinen Kanton in Pommern. . 33. Die Garde du Corps hat keinen Kanton, ſondern wird durch ausgeſuchte Leute von der Armee erſekt. *. 2.. Regiment Göing Huſaren, hat keinen Kantoti. Das Oberkrviegskollegium zu Berlin hat die Verwaltung der Finanz- und ökonomiſchen Angelegenheiten der ganzen Preußiſchen Armee. Es iſt 1787 errichtet, und beſteht ſeit 1796.aus drei Departements. Das erſte beſorgt die Angelegenheiten der Infanterie, Kavallerie, der Artillerie, das Proviant- Feldlazareth- und Fuhrweſen, in Verbindung mit dem Militärdepartementz das zweite das Montirungs- Armatur- und Oekonomieweſen; das dritte hat die. Verſorgung und Penſionen ſämmtlicher invaliden Offiziere und Soldaten, Mit dem erſten Departement iſt die Generalintendan- &ur verbunden. Das Ingenteurdepartement beſorgt die Angelegenheiten'der Feſtungen, des Mi- neurcorps und des. Corps-de Genie.; Das Militärjuſtizdepartement ſeit 1798, beſteht aus dem jedesmaligen Chef des Militärdeparte- „ments und dem Großfanzler, und beſorgt die weltliche und geiſtliche Juſtizadminiſtration. Unter dem- Felben ſteht das General- Auditoriat, als das Obermilitärgericht in Civil- und Kriminalſachen über die ganze Armee, von dem entweder an die Regierung der betreſſenden Provinz oder an den Appella- tionsſenat des Kammergerichts appellirt werden kann; und die Reviſionsinſtanz iſt bei dem Obertribunal in Berlin; das Kriegsfonſiſtorium, welches, unter dem Vorſike des Generalauditeurs, aus dem Feldprobſte oder einem Feldprediger und zwei Oberauditeuren beſteht. In der Geheimen Krieges- fanzelei werden alle Offizierpatente ausgefertigt und die Rangliſten geführt. Das Medizinal- und Chirurgieweſen bei der Armee ſteht unter dem Medizinalſtabe. Von den Kadettencorps, den Ritterakademien 2c. 2c. und andern eigentlich auch hieher gehörigen Anſtal- ten iſt oben ſchon die Rede geweſen. Invalidenanſtalten. Zur Verſorgung der Invaliden wurde 2748 bei Berlin ein Invalidenhaus er- Fü bauet, wohin die verwundeten und unvermögenden Soldaten von den Regimentern abgegeben wurden. Das Corps beſteht aus 3 Compagnien, und erhält Sold, Mondirungsſtücke u. f. w. Seit 1783 ſind noch beſondere Invalidencompagnien errichtet, welche aber von der Invalidencompagnie eines jeden Re- giments verſchieden ſind. Trebbin ift der einzige Ort in der Kuxmarf, der eine ſolche Garniſon hat Hiernächſt iſt auch, nach dem Reglement vom 26. Jun. 1791, in den 3 Landarmenhäuſern der Kurmark für die Unterbringung von 400 Zuvaliden geſorgt. Verſchiedene erhalten monatlich den ſogenannten Gna- denthaler aus deu Acciſefaſſen rx die Feldausrüſtung jorgen in der Kurmark und beſonders in und bei Berlin, das Zeughaus, meh- rere Proviant- oder Getreide- und Mehlmagazine und Kriegsmagazine, die Stückgießerei in Beriin, die Pulvermühlen und Laboratorien bei Berlin und die Gewehrfabrifen zu Spandow und Potsdam. Span/ Ec 202 Juſtiz- oder Rechtspflege. dow. iſt jeßt die einzige Feſtung in der Kurmark, welche aber mehr zur Verhaftung, als zur Sicherheit des Landes dient.; Zweites Kapitel. Civik I. Inländiſche Geſchäftsverwaltung. 1. Juſtiz- oder Rechtspflege. Auch hier muß ich wieder ganz kurz von dem Juſtizweſen des Preußiſchen Staats ſprechen, da Berlin der Siß der Hauptjuſtizkollegien iſt. Das oberſte Regierungsfollegium im Preußiſchen Staate iſt der Geheime Staatsrath oder das Geheime Staatsminiſterium, welches in drei beſondere Departements abgetheilt iſt. Ein Theil davon iſt das Juſtizminiſterium oder das Juſtizdepartemenk, welches die Oberaufſicht über ſämmtliche Ober- und Unterjuſtizfollegien in allen Provinzen*) führt. Mit demſelben iſt verbunden 1) das Lehnsdepartement, 2) das geiſtliche Departement, 3) das Departement der Franzöſiſchen und 4) der Pfälzer Kolonie. Das ganze Juſtizminiſterium iſt in 5 Departements abgetheilt, deren nähere Erörterung, ſo wie die Nachrichten von den davon abhängigen Juſtizkollegien, z- B. der Geſeßkommiſſion, dem Gehei- men Obertribunal, der Examinationsfommiſſion u. ſ. w. aber eigentlich nicht hierher gehört. Bloß die Juſtizverfaſſung der Kurinarf muß hier auseinander geſeßt werden. Die Kurmark hat zwei Provinzial- Landes- Juſtizlollegien, das Kammergericht in Berlin und das Obergericht in Stendal. Das Kammergericht in Berlin, deſſen unmittelbarer Jurisdiktion die Mittelmark, Ukermark, Prig- niß und in der Altmark das Schulamt Dombe> und die von Kahldenſchen Güter und Dörfer unterwor- fen ſind, iſt von Joachim 1. geſtiftet, und 1748 und 1782 förmlich reformirt worden, hat einen Mini- ſter zum oberſten Präſidenten und beſteht ſeit 2782 aus zwei Senaten, dem Juſtruftions- und Oberap- pellationsſenat. Der Inſtruftionsſenat, mit einem Praſidenten, Direktor und Räthen, iſt die erſte Snſtanz der unter der Jurisdiftion des Kammergerichts wohnenden Extmirten, und der ſonſt dem Kolle- gio beigelegten Rechtsſachen. Er führt die Aufſicht über die Berliniſche Ritterſchafts- und Hypotheken? regiſtratur und über die Juſtizverwaltung der deutſchen Untergerichte in ſeinem unmittelbaren Jurisdik- tionebezirf. Von ihm geht die Appellation an den Oberappellationsſenar und die Reviſion aa das Geheime Obertribunal. Dieſer Senat iſt in zwei Deputationeu abgetheilt, in die Kriminal- und Civildepu- tation. Erſtere ſieht unter der Direktion des Kriminalgerichtedirektors, und hat, außer einigen Kam- mergerichtsräthen, verſchiedene Kriminalräche. Dieſe Deputation erfennet in allen Kriminalſachen, faſſet Kriminalerkenntniſſe ab, auf Requiſition des General- Acciſe- und Zolldepartements und des General- Poſtamts, und erſtattet Gutachten, wenn das Kriminaldepartement und das Geaneraldireftorium es ver- *) Mit Ausnahme von Süd- und Neuoſtpreußen, Anſpach- Baireuth und Neufchatel. Juſtiz- oder Rechtspflege. 203 langen. Die Civildeputation hat die Entſcheidung des Appellatorii in allen bei den Untergerichten und dem Hausvoigte:gecicht in erſter Inſtanz abgeurtelten Bagatellſachen, die Inſtruftion und Entſcheidung aller von den Untergorihten und dem Hausvoigteigericht abgeurtelten Injurienſachen, und endlich aller zum unmittelbaren Reſſort des Kammergerichts gehörigen, dem Hausvoigteigerichte nicht überlaſſenen In- jurienſachen, ſo wie auch vie Injurienſachen zwiſchen dem Militär und den Civilperſonen. Zum Znſtrufs? tionsſenat gehört endlich noch die Immediatfriminalfommiſſion, welche über alle Untergerichte der Stadt Berlin und 5 Meilen im Umkreiſe derſelben die Oberaufſicht führt. Wegen der franzöſiſchen Gerichte iſt dieſer Kommiſſion ein Rath des franzöſiſchen Obergerichts beigeordnet. Der Oberappella- tionsſenat beſieht, auzer dem Chefpräſidenten, aus einem Präſidenten und mehrern Kammergerichtsrä- then, und hat bioß mit Abfaſſung der Erkenntniſſe in zweiter Inſtanz zu thun. Dahin gehören alle Sachen, worin der Inſtruftionsſenat in der erſten Inſtanz geſpröchen hat, die Kurmärkiſchen Unterge- richtsſachen, über 50 Rthlr. in Neumärkiſchen Sachen, wenn die Regierung in Cüſtrin in erſter Inſtanz erfannt hat, in altmärkiſchen Sachen, die das Obergericht in Stendal in erſter Inſtanz abgeurtelt hat, in gewiſſen Militärſachen, wenn das Generalauditoriat in erſter Inſtanz geſprochen hat, in allen Civilſa- chen, über welche das Generalauditoriat erfannt hat, und endlich in Sachen des Oberacciſe- und Zoll- gerichts und des Obereollegii medici. In denen Kriminalſachen, in weichen die Kriminaldeputation in erſter Zuſtanz ertennet, geht die zweite Jaſtanz an den Oberappellationsſenät. In Verbiadung mit dem Kammergevichte ſtehen: Der Geheime Juſtizrath, von dem die Rechts- ſachen der Prinzen des Königl. Hauſes, der bei den Geſandſchaften an auswärtigen Höfen angeſtellten Perſonen, wenn ſie nicht noch in der Armee ſind, die Prozeſſe der Juſtizpräſidenten und Direktoren aus andern Provinzen, und die Juſtizverwaltung der Univerſitäten Halle und Frankfurt abhängig ſind.= Das Hofgericht, welchem die Jurisdiftion auf dem Schloſſe, über die untern Hofbedienten, die Hof- arbeiter, über alle Burglehne, Freihäuſer und Grundſtücke in Berlin, welche auf den Grund und Bo- den der ehemaligen Feſtungswerke erbauet ſind, zuſteht; die Judenfommiſſion, welche die Rechts- ſachen der Schußjuden Berlins beſorgt; das Hausvoigteigericht in Berlin, als eine Deputation des Kammergerichts, welche Civilſachen, die nicht 50 Rthlr. betragen, kleine ZInjurienſachen und die Criminalfälle, welche zur unmittelbaren Gerichtsbarfeit des Kammergerichts gehören, unterſucht und ent- ſcheidet. Das Pupillenfollegium gehört ebenfalls hierher. Es führt die Obervormundſchaft über die- jenigen Unmündigen(die Judenſchaft ausgenommen), welche unmittelbar unter der Gerichtsbarfeit des Kammergerichts ſtehen, und in derſelben Hinſicht hat es die Aufſicht über die unter dem Kammergericht ſtehenden Untergerichte. Die Räthe deſſelben ſind Mitglieder des Kammergerichts.*) Das Altmärkiſche Obergerichtin Stendaliſt das zweite Oberlandesjuſtizfollegium.in der Kur- mark, wurde 1753 errichtet, beſteht aus einem(Präſidenten) Direktor und 4 Räthen, und iſt für den Adel, die nicht zum Militärſtande gehörigen Eximirten, die Lehnſaſſen und Immediatbauern in der Wiſche, in Ehe- und Konſiſtorialſachen 2c. die erſte Inſtanz. Zn Anſehung aller Sachen aber, worin die Magi- *) Das Ukermärkiſche Obergericht zu Prenzlow iſt aufgehoben und mit dem Kammergericht verbunden worden. Zur Bequemlichkeit der Eingeſeſſenen iſt indeſſen zu Prenzlow ein Commiszarius perpetuns angeſtellt, der die Prozeſſe inſtruirt, und an das Kammergericht zum Spruch befördert, Cc 2 204 Finanzvertwvattung. firäte,. Juſtizämter und Patrimontalgerichte in erſter Inſtanz ſprechen, iſt es die zweite Inſtanz. Vom Obergericht geht die Appellation an den Oberappellationsſenat des Kammergerichts, die Reviſion abey in gewiſſen Sachen an das Obertribunal.*) Auch in Kriminalſachen faßt das Obergericht Erkenntniſſe ab, oder hat die Reviſion der Erkenntniſſe: vor der Publikation, wenn die Untergerichte ſelbſt erkannten. Zu- gleich reſpizirt daſſelbe das Hypothekenweſen aller altmärkiſchen. Ritter- und Freiſaſſengüter, Freihäuſer und Immediatlehnspertinenzienz ferner das Pupillenweſen der Minorennen der Civileximirten, welche unter dem Gerichtszwange des Obergerichts. ſtehen, oder verſtorbener Militärperſonen. vom Oſſiziersrange, und die Amtsverwaltung der Untergerichte. Die Konſiſtorialſachen gehören, wenn ſie nicht zu. rechtlicher Cognition fommen, für das Kurmärkfiſche Konſiſtorium in Berlin Das franzöſiſche Obergericht in Berlin wurde 1690 von Friedrich. Ul. errichtet, hat dew je: desmaligen Miniſter des franzöſiſchen Departements zum Präſidenten, und führt die Aufſicht über alle franzöſiſche Unter- oder Koloniegerichte in den Preußiſchen Staaten. Es entſcheidet in der zweiten Zu- ſtanz. Die Reviſion geht an das Obertribunal. Die Koloniegerichte findet man in Berlin, Bernau, Brandenburg, Buchholz ,, Frankfurt, Müncheberg, Potsdam., Prenzlow,. Schwedt, Stendal, Strasburg und Vierraden. Die Untergevrichte,. welche in der erſten Inſtanz erfennen:, ſind“ entweder in den Städten oder auf dem platten Lande. Unter den Städten haben nur die Immediatſtädte die Gerichtsbarfeit( Seite 49.), und laſſen. ſolche durch die Juſtizbürgermeiſter, oder wenn ſie zu den größeren gehören, durch das Stadt- gericht, als ein. beſonderes Juſtizkollegium des Magiſtrats in. der. erſten Inſtanz ausüben. Die Unter- gerichte auf dem platten Lande werden durch beſondere, von dem. Landesjuſtizkollegien geprüfte und ver- pflichtete Richter verwaltet, und zwar auf den Königl. Domänenämtern durch Juſtizbeamte,**) und bei den adligen Gütern und Dörfern durch Juſtitiarien, welche entweder Juſtizkommiſſarien und Nota- rien, oder Juſtizperſonen bei den Magiſträten ſind. Sämmtliche Untergerichte ſtehen entweder unter dem Kammergerichte in Berlin. oder unter. dem. Obergerichte in Stendal. 2. Finanzverwaltung. Um den gegenwärtigen Betrieb der Finanzgeſchäfte in der Kurmark darzuſtellet, muß ich zuvor wieder von der allgemeinen Organiſation des Finanzweſens im Preußiſchen Staate einige Worte ſagen.. Das Generaloberfinanz- Krieges- und Domänendirektorium, wel- e ſind, nach - einem Staatsgrundgeſeß von 1713 unveräußerlich, doch ſind die eigenthümlichen Beſißungen des Landesherrn davon auszunehmen. Sie werden ſämmtlich auf eine'gewiſſe Zeit, mit allen Pertinenzien und Präſtationen an Beamte, nach neuen und erhöheten Anſchlägen, verpachtet, und die Pachtgelder fließen etatsmäßig zur Do- Schwedt, und ſteht ebenfalls unter dem Generaldirektorium. Die Domänenkammer des Prinzen Ferdinand in Berlin, mit der die des verſtorbenen Pritizen Heinric< verbunden iſt, beſorgt das Finanz- und Kaſſen? weſen des Prinzl. Hauſes'und der dazu gehörigen Domänen. *) Und zwar in der Altmark 4, Priegnit 5, Pkermark 3, und Mittelmark 9 Landräthe. Finanzverwaltung.. 207 mänenkaſſe. Die Kurmark hat, mit Ausſchluß der Herrſchaften Schwedt und Wuſterhauſen 61 Königl. Domänenämterz deren Ertrag belief ſich mit Einſchluß der Forſt- und Maſtgefälle in dem Etatsjahre 2695 auf| 1743 auf| 1752 auf| 1722 auf| 1755 auf Rehlr.| Gr. 9.[9ehtr. Die Einkünfte der Aemter fließen aus Pächten vom Amtsvorwerk, Unterpächten von Nebenvorwerken, Gr.|pf.| Rtbly.|sr.| ps.| Rehlr- Gr.| Pf.| Mehr.|Gr.| Pf- 222264 10| 3.[311332] 4| 13 257957|| 38|3829058 966551|-| Ee Getreidepächten, Dienſtgeldern, Brauerei, Brennerei, Kalk- und Ziegelſcheunen, Glaßhüätten, Papier- Mahl- Oehl- und Schneidemühlen,(welche gewöhnlich in Erbpacht gegeben ſind) Fiſchereien ic. BIER ege ali. en. 1. Das Forſt- und Jagdregal, zu deſſen Verwaltung iſt ſeit 1770 bei dem Generaldirektorium ein'be- ſonderes Forſtdepartement angeordnet. Unter dieſem beſorgt die Forſt- und Baukommiſſion, mit Hülfe der Oberforſtmeiſter und Forſtmeiſter, unter deren ſpeziellen Aufſicht die Oberförſter, Hegemeiſter und Unterförſter ſtehen, das Forſt- und Jagdweſen.(S. oben S. 104.) 3. B. die Befolgung der Forſtord- nung(von 1722) und anderer Vorſchriften in Abſicht des Holzverkaufs, Holzanbaues, der Vermeſſung, Abſchäßung, Erbverpachtung, Jagd, Maſt, Forſt- und Jagdcontraventionen u. ſ; w. Die Einkünfte dieſes Zweigs der“ Staatssöfonomie fließen in die Hauptforſtkaſſe, und werden von dieſer der Generaldo- mänenfaſſe zugeführt. Sie betrugen 1758, nach dem, Etat, und zwar die Forſtgefälle 1339x0 Rthlr. 23 Gr. 5 Pf. und die Matſtgefälle 19552 Rthlr. 17 Gr. 1 Pf.*) 2. Das Bergwerks.- und. Salzregal wird von. der Bergwerks- und Hättenadminiſtration und- von der Torfadminiſtration. in-Berlin,, unter deren Aufſicht die Berg'- und' Hüttenämter ſtehen, verwaltet. Es gehören dazu ſämtliche Eiſenhütten, die Kupferhütte zu. Neuſtadt- und das Alaunbergwerk zu Freien- walde, die Salzfaktoreien und die Torfgräbereien. Daß die Einkünfte dieſes Zweiges von ziemlicher Be- deutung ſeyn"müſſen; erſicht man aus"den oben(S. 143 und 141) gelieferten Nachrichten. 3.'Das Zollregal erſtret ſich über alle Landſtcaßen und Gewäſſer, und wird unter Aufſicht des Aceiſe-“ und Zoll epartements von den Acciſe- und Zolldireftionen zu Berlin und Brandenburg, unter denen, die beſondern Waſſer- und Landzollämter ſtehen, verwaltet. Die Zölle werden über- haupt in, Waſſer- und Landzslle eingetheilt. In der Kurmarkf iſt bloß der Ausgangs- und Durchgangszoll üblich. Der Eingangszoll findet in dieſer Provinz, einige Ausnahmen in der Alt- marf und Prigniß abgerechnet, nicht Statt. Das Land iſt, nach den verſchiedenen Hauptzöllen, in beſondere Zolldiſtrikte eingetheilt, zu denen eine beſtimmte Anzahl Därfer gehört, die von ihren Waa- ren und Produfren, ſobald dieſe in einen andern Diſtrikt gebracht werden, einen Ausfuhrzoll entrichten müſſen.**) Die Zollfreiheit einiger Städte in der Mark Brandenburg iſt 1715 gänzlich aufgehoben worden 3. nur der Adel beſikt noch anſehnliche Vorrechte, welche aber aufhören, ſobald ſie eine andere *) Vergl. Beſchreib. der Kurmark S. 236. **) S. Landzollrolle und Inſtruktion von 1722 und 1746. 208 Finanzverwaltung. Provinz berühren.*) Die Landzölle, welche nach der Zollrolle'und. dem Tarif erhoben werden, erſtreen ſich über ſehr verſchiedenartige Gegenſtände. In die Landzollfaſſen:3.B. fließen der ordinäre Landzoll,| der neue Wein-, neue Korn-, neue Tonnenzoll, Nachzoll, Poſtzoll, Deichſel- und Dammzoll, Brücken- zoll, Neben- und Thorzoll u. ſ- w. Der Ertrag der 65 Landzollämter in der Kurmark**) belief ſich Nac einer drei? 62 5 auf jährigen Frafk- 276 auf| 27835 auf| el pa auf Rehlr.|Gr.|Pf.|Rthlr.| Gr.|Pf.|Rehlr.|Gr[Pf. 72732|' 19 101078 (To) 1 7 zz| 7 62784| 17|- Die vorzüglichſten W.aſſerzölle ſind bei Lenzen, Wittenberge, Camps, Werbet1, Arneburg.'und Tangermünde auf der Elbe; bei Havelberg, Rathenau, Brandenburg, Potsdam, Spandow, Oraniett- burg, Templin und Zehdeni> auf der Havel und in Berlin auf der Spree. Dieſe Zölle ſind weit be- trächtlicher, wie die Landzölle, und von allen bringt der Elbzoll zu Lenzen am meiſten einz„man ſchäßt ſeinen Ertrag auf 200000 Rthlr. jährlich.***) Die vorzüglichſten Königl. Damm- und BrücFen- zölle der Kurmark ſind zu Berlin, Frankfurt, Neubrü>, Schwedt, Fehrbellin 2c. Sie brachten 2785 zuſammen 3792 Rthlr. 4 Gr. 2 Pf. ein.+) Die Zollgefälle fließen ſämmlich in die Generalkriegesfaſſe. '4. Das *) Ausgenommen in Vorpommern und in der Neumark, woſelbſt auc< der Adel, wenn er die Kurmar?k be- rührt, dieſelben Vorrechte hat. 2») Die Kurmark hat folgende Hauptzollämter: 1) Unter der Direktion zu Berlin: 1) Beeskow, 2) Berlin, 53) Cöpeni>, 4) Frankfurt, 5) Freienwalde, 6) Fürſtenwalde, 7) Liebenberg, 8) Liebenwalde, 9) Oberlindow, 20) Mittenwalde, 12) Müllroſe, 22) Müncheberg, 13) Neubrü> bei Henningsdorf, 14) Reuhaus; 15) Neuſtadt- Eberswalde, 26) Oderberg, 17) Oranienburg, 18) Gr. Schönebe&>, 19) Storkow, 20)“Straus- berg, 21) Trebbin, 22) Königs- Wuſterhauſen, 23) Wriezen/ 24) Zoſſen, worunter“ 29"Nevenzollämter ſtes hen. 2) Unter der Direction zu Brandenburg: 2) Arendſee, 2) Arneburg, 53) Gardelegen, 4) Ofterburg, 5) Seehauſen, 6) Salzwedel, 7) Tangermünde, 8) Werben, 9) Brandenburg» 20) Beeläihy 12) Frieſack, 12) Fehrbellin, 15) LuFenwalde, 14) Nauen, 15) Potsdam, 26) Prizerbe, 17) Rathenau,, 28) Treuenbrie/ zen, 19) Plaue, 20) Saarmund, 21) Spandau, 22) Havelberg, 23) Lenzeu/ 24) Neuſtadt a. d..D- 25) Per- leberg, 26) Neu- Ruppin, 27) Wittenberge, 28) WittſtoF, 29) Wuſterhauſen a. d. D- 30) Angermünde, 31) LöFenitz, 32) Joachimsthal, 33) Lindow, 34) Lychen, 35) Prenzlow, 36) Schwedt, 57) Templin, 33) Strasburg, 39) Zehdeni>, 40) Nieder Finow, worunter 107 Rebenzollämter ſtehen, welche in der Topo- graphie namhaft gemacht worden ſind. z*) Im Jahre 1719 trug der Elbzoll zu Lenzen 14790 Rthlr. 2724 16515 Rthlr. 7 Gr. Ausfährliern des platten Landes und der Mediatſtädte, nach den Steuerkataſtern und Matrifeln, entrichtet, und wurde 1653, als ſtehende Heere nöthig wurden, vom Kurfürſten Friedrich Wilhelm eingeführt. Sie betrug nach Angabe der hiſtoriſchen Tabellen: Pr 277| 1750| 1770| 1780| 1790| 1800 Rthlr.| Gr.| Pf. Rehlr,|Gr.|Pf.| Rehlr.|Gr.|Pf.| Rehlr.|Gr.[Pf.|Nehlr-| Gr.|Pf.|Rehlr.|Gr.|Pf. 276862| 34| 231277147] 4| 23|269078 25 2 275654 8| 4 9 83| 276957 2|253224 9 Die Kontribution iſt zu des Landes und der Stände Nothdurft beſtimmt,(und macht die Marſch- und Moleſtienkaſſe aus, aus welcher die Vorſpanne, Kriegsfuhren 2c. beſtritten werden) und der Ueberreſt fließt in die Königlichen Kaſſen. 3.) Die Viehſteuer iſt nur in einigen Kreiſen der Kurmarf, vorzüglich in der Altmark, als eine beſon- dere Abgabe vom Rindvieh und von Schafen gewöhnlich. Site betrug: Dd Finanzverwaltung. EIZ7| 1750| 1.170| 1780| 1790| 1,80,0 Pf:|Rehr.|Gr.|Pf- Rehlr.| Gr.| Pf.| Rehlr.| Gr.| Pf.| Rehlr“| Gr.|Pf-|Rehlr“|Gr.| Pf.|Rhir-[&r. 11 6|10x| 18439 14027 16447 6| 11 5 3| 18444 Tau on Das Kavallerieverpflegungsgeld oder Fourage- Servis- und Speiſegeld, wird ſeit 1716, ſtatt der ehemalige Naturaleinquartierung' der- Kavallerie auf dem platten'Lande, nuch den föntribuoblen Hufen entrichtet, und zwar von. 3 Rthlr. Kontribution- 22 Gr. Es fließt, zur Geuneralfriegsfaſte;. und betrug“ 1737| 1750| 1'77'0| 1.780| 1790| 1800 Rthlr.|Gr-|Pf.|[Rchlr. Or.[Pf.|Rehlr.|Gr.|Pf, Rhlr.(Sr.|Pf.[Nehr.[Or-|Pf-[Nehlr.|Gr-|(Pf STI EEEENN 3 12) 103 11 20| 6[11371253 361 7 120802 222293 123158 48 124235 125393 19 22 1 Dey. Hufen- und: Giebelſchoß wird ſeit 1521 von. den Aeckern. und; Häuſern„der, Dörfer entrichtet, und fließt in- eine beſondere unter. Aufſicht. der Landſtände ſte 09ſe Kaſſe. . Das Kriegsmekßkorngeld wird von. den. kontribuablen Unte.:hanen»ſtact des. ſeit. 1636 in natura ges lieferten Rockens und. Malzes. entrichtet, und. fließt zur Spandomchen Zuchthaus- Nm zur. Kontribu- tionsfaſſe: Es. betrug' [Sr] SS 1780| 1799 E 13090* Rehlr.)| Gr.|Pf-|Rehlr.|Gr.]Pf|Rehlr.| Gr.[PF-- 637 Tp-IIEERE DÄR ER Ea il hs REI 68,779) PIII DARE 63.7|5 2 3 LR SIR 4066| 21 7: Die Naturalfouragelieferung. für die in der. Kurmark ſtehende Kavallerie an“ Haßer',' Heu. und Stroh“ geſchieht“ nach einer gewiſſe Repartition der Kammer. und Landräthe nach den verſchiedenen Klaſ- ſen der Hufen, und umfaßte bis 17912 auch die Unterbringung einer gewiſſen Anzahl Pferde-auf Gra- ſung. Die Vergütigungsgelder werden von den Kreisdirektorien auf die Duitungen der Fourageämter ausgezahlt.|| Verſchiedene kleine Abgaben des-platten Lamdes. Dahin gehören in der Kur“-"-und“Neumark die ſogenannten Potsdamſchen Bettgelder ſeit" 1740, zur Unterhaltung der Betten und Bettgeräs- the des erſten Bataillons Leibgarde. Das Ganze. beträgt jährlich 10000 Rthlr.., wozu die Kurmark(+3 7721 Rthlr. 21 Gr. 8 Pf., und die Neumark(55) 2278 Rthlr. 2 Gr. 4 Pf. beitragen.= Die Brayu- 245 wegen der. Braugerechtigfeit zum Krugverlage bei adligen. Gütern 41. ſ. w.- je Abgaben der Städte. Die Imanediatſtädte haben ihre be jonderen Abgaben, die„Mediatſtädte kfd tragen auch die Laſten. des Matten Landesz. von der Kontriburion. ſind. ſie indeſſen durch die dafür eingeführte Acciſe befrpeiet.*) *) Vergl. was hierüber S, 49, geſagt"iſt. ' Finanzverwaltung."211 1. Die Asciſe wird vott allen Bedürfniſſen entrichtet, und iſt, nach“hrer Erhebung, entweder eine Konſumtions- oder Handlungsacciſe: Erſtere wurde zum Theil ſchon 14467, 42680 aber gänz- lich in der Mark eingeführt, und 1736 erſchien das erſte vollſtändige Aceiſereglement. Sie gehörte zum Reſſort der Steuerräthe., bis Friedrich 11. 1766 ein allgemeines Acciſe- und Zolldepartement er, richtete, und mit dem Generaldirektorium verband. Die Erhebung der Acciſe geſchicht in den verſchiede- nen Acciſe- und Zollämtern,*) uach.dem Tarif für die Kur- und Neumark vom 20, Febr. 1787, von - den dazu angeſtellten Offizianten, unter der Aufſicht der beiden Provinzial- Aceiſe- und Zolldirektionen zu Berlin und Brandenburg, welche unter der allgemeinen Direktion des General-Acciſe- und Zoll- departement ſiehen."Die Haudtgegenſtände,'von denen Acciſe er hoben wird, ſind das Getreide, Mehl, Malz, Bier; Branntwein, Wein, Vieh, Fleiſch, Material- Fabrif- und Manufakturwaaren ,' Vik- tualien ü- ſ. w:.""Acciſefrei“ ſind“ die adbl. Güter, Domſtifter /"Univerſitäten“Geiſtlichen 20..,“und"dieſe heißen Expimirte.**) Die Cinnahme der Acciſe betrug, nach den hiſtoriſchen Tabellen: 1722 4 1730| 1754| 1789| 1T9ENE: 22798| 1800 Pf. Rthlr.| är. 5546| 2| 9 ' Rehlr. Z TIE ühlr.|Gr.| Pf.|Nthlr.|Gr.|Pf Rthlr.|Gr.[Pi.|Rehtr. Pf.|Rthlr. Gr.|Pf. C 4 3824 2 4 582703-[reo 20 441150| 23 45 545086) 5| 4|5167681]-21| 11 | 855 Von 1762 an fehlen die Angaben-von Berlin und den Prignißiſchen Städten: und von 717909 an auch | fivch die ufermärkiſchen Städte und Frankfurt can.der Oder,alſo-.nur die, 3. erſten Jahre-umfaſſen alle | Städte. der-Kutmark. Eine. Million kann man für die Provinz wenigſtens: annehmen. wv Die! Zieſe; SEREN EN öder'das"Btergeld, welche-von den Bierbrauereien erlegt wird, und in demzalten>(1448) tieuen. Biergelde( 2549) und..dem, Einlagegelde.(2664) beſteht, 1wovon aber die Exi- .' *) Hier iſt ein Verzeichniß der Acciſeämter in der Kurmark. IT. Direktion in Berlin: 1) Be.lin'/.2) Bernau, 3) Bieſenthal, 4) Beeskow, 5) Buchholz, 6) Charlottenburg /"7) Cöpeni>, 8) Frankfurt, 9) Freienwalde, 10) Füärſtenwalde,'31) Alt-Landsberg, 22) Lebus, 13) Liebenwalde, 24) Mittenwalde, 15) Müllroſe, 26) Mün- , 43) Wuſterhaujen a. d. Dy 44) Meyenburg, 45" Angermünde, 46) Brüſſow, 47) Granj2e, 48) Greifſenberg, 49) Jvahimsihal/. 50) Lindow, 51) Lyk. **) Ausführlich, findet man dieſen Gegenſtand abgehandelt in Appelius Handbuch über die Acciſever,- * faſſug und Acciſegeſoßze in ver Kurmgrk Brandenburg. Berl. 1800, 8. de Dd 2 FZ TTT--=>==>) 212 Das Kaſſen- und Rechnungsweſetn, mirten befreiet ſind. Die Zieſe betrug in der Kurmark 1719 483059 Rthlr. 25 Gr. 4 Pf., 1722 79243 Rthlr. 4 Gr. 3 Pf., und 1730 220402 Rthlr. 14 Gr. 83 Pf. Neuere Angaben kann ich nicht mit- theilen.)| 3. Der Servis iſt ein Surrogat der Naturaleinquartierung, und wird von den Servisrendanten, unter Aufſicht der Einquartie: ungs- und Servisfommiſſionen in den Städten, nach der Inſtruktion. von. 1770 erhoben, und zwar als Grund- Nahrungs- und Gehaltsſervis. Der Ertrag deſſelben mit jedesmali- gem Ausſchluß Berlins war: 17193| 1739 1754+ 1780 1790| 1800 Im Jahre Rthlr.|Gr.|Pf-|Rhlr|Gr.|Pf.| Rehlr.|Gr.|Pf.|Rehlr.|Gr.|Pf-|Rhlr.| Gr.| Pf.|Rehlr.|Gr.| Pf. Servis.-- 78642| 15| 1| 61423| 12| 10| 71000| 23| 8|201810| 11| 6|121590| 14| 11] 98920| 4 6 Wirkliche Ein- quartierung.|= 1--|--| 550921=|=-1200601| 19| 9| 82320]=| 3| 90165| 3| 11 738441 3 9 4. Von den übrigen Abgaben der Städte, welche in verſchiedene Kaſſen fließen, als dem Scen und Dörfern, 410 Rthlr., die geſammten Städte aber 590 Rthlr. geben. Wenn aber die Neumark nicht mit kollekrirt wird,[ſo geben, nac Abzug des Zoſten Theils, den die Herrſchaften Beeskow und Storkow übernehmen, zu 1008 Rchir., die Städte 552 Rthlr. 15 Gr., und die Ritterſchaft 404 Rthlr. 21 Gr. Wird eine Vertheilung unter ſämmtliche Nitterſchaft dieſſeits und jenſeits der Elbe und Oder gemacht, zu welcher die Städte nicht mit beitragen, ſo wird erſt der Zoſte Theil für Beeskow und Storkow abgezogen, und von dem Reſt ber kömmt die Neumark 5%, die Altmark und Prigniß 55, die Mittelmark 5% und die Ukermayk<>. Das Caſſen- und Rechnungsweſen, 213 künfte aufnimmt, und unter der ſpeciellen Verfügung des Regenten ſteht. Nach.den beſondern Departements ſind folgende beſondere Kaſſen in Berlin'vorhanden: Die Hauptforſtkaſſe, General- Acciſe- und Zoll- kaſſe. Poſtfaſſe, Bergwerks- und Hüttenkaſſe, Münzkaſſe, Stempelpapier- und Karten- kaſſe 2c. 2x., an welche die Einfünfte der beſondern Staatszweige aus den Provinzen, nach Abzug der Verwaltung, abgeliefert werden. Aus dieſen fließen ſie theils in die Generalfaſſen, theils, in beſtimmten Summen, in die beiden Hauptkaſſen der Krieges und Domänenkammer. Dieſe ſind 1) die Do- mänenfaſſe, in welche alle Aemter- Pacht- Forſt- Jagd- Maſt- und überhaupt alle Domänen- und etatsmäßige Zollgefälle fließen. 2) Die Kriegeskaſſe. Dieſe nimmt alle Kontributions- Steuer- und Li- zentgefälle, nebſt dem Acciſefontingente der Provinz an ſich. Die Baukaſſe hat ihre beſondere Einnahme, und beſtreitet alle Domänenbauten. Die Kammer liefert ihre Ueberſchäſſe von der Domänen- an die Ge- neraldomänen- und von der Kriegesfaſſe an die Generalfriegeskaſſe. Noch hangen von der kurmärkiſchen Kammer verſchiedene Nebenkaſſen und Adminiſtrationen ab; 3. B. die Haupt- und Speztalfabrifenſteuer- kaſſe, die Mühlenkaſſe, die Salzfaktoreifaſſe, alle Kreiskaſſen der Kurmarf und die Kämmerei-*) Ser- vis- Städtiſchen Feuerſocietäts- und andere öffentliche, zur Kameralverwaltung gehörige Kaſſen der Pro- Vitae: 7,9): Die Kaſſen bei den Landesjuſtizkollegien ſtehen entweder, wie dieſes auch bei dem Konſiſtorium und dem Pupillenkfollegium der Fall iſt, immediat unter den Kollegien, z. B. die Depoſiten- und Sportel- kaſſen, oder unter den Untergerichten, z. B. alle Pia Corpora 2c. 2c. mit ihren Kaſſen, oder theils mediat, theils immediat unter den Landeskollegien oder Unterbehörden.=- Die öffentlichen Leihanſtalten aber, wie die Bank, die Landſchaft, das Kreditweſen, die Landfeuerſozietät und die Wittwenverpflegungsanſtalt, haben ihre ganz beſondere Adminiſtrationen, die zum Theil, und zwar jede beſonders, unter der Aufſicht eines Königl. Kommiſſarius ſtehen. 7 *) Von dem Zuſtande der Kämmereien in den Kurmäörkiſchen Städten muß im hier no< eine tabellariſche Ue- ſit ſich auf die Prüfung und. Beſtellung der Kirchenlehrer, die Direktion des geiſtlichen Lehramts und der Armenanſtalten, auf. die ökonomiſche Verwaltung ſämmtlicher Kirchen-- und Armenfaſſen, und. auf die rechtlichen. Grieimtniſſs und Beſtrafung in- Anſehung. des Dienſtgeſchäftes. Das furmärtiſche Amtsfkir, 9) Wittſtock.*C) In der Mittelmark: x) Beelik, 2) Beeskow, 3) Berlin. Stadtinſp., 4) Berlin. Landinſp., 5) Altſt. Brandenburg, 6) Dom Brandenburg, 7) Neujt. Bran- denburg, 8) Bernau, 9) Cöln, 10) Friedrichswerder, 11) Fehrbellin, 12) Frankfurt, 13) Fürſtenwalde, 14) Granſee, 25) Lindow, 36) Mittenwalde, 17) Müncheberg, 18) Nauen, 19) Neuſtadt- Cberswalde, 20) Potsdam, 21) Rathenow, 22) Neu- Ruppin, 23) Spandow, 24) Storfow, 25) Strausberg, 26) Treuen- brießen, 27) Wrieken, 28) Wuſterhauſen a. d. D., 29) Königs- Wuſterhauſen, 30) Zoſſen, Zx) Luckenwal- de, 32) Pechüle. D) In der. Ufermark: 1) Angermünde, 2) Gramzow, 3) Prenklau, 4) Strasburg; 5) Schwedt, 6) Templin, 7) Zehdeni>. Bei der Beſchreibung der einzelnen Theile der Mark werde ich die Mutterkirchen einer jeden Inſpektion namhaft machen.**) Das reformirte geiſtliche Departement hat die Direktion aller reſormirten geiſtlichen Kirchen- und Schulſachen, die franzöſichen ausgenommen. Von demſelben reſſortirt die Kaſſe montis pietatis, das Domdirektorium und das reformirte 1715 geſtiftete Kirchendirektorium. Lekteres hat die Beſekung al- ler Königl. refoyrmirten Patronat- und Schullehrerſtellen in der Kuy- und Neumark 2c. 2. und die Beſtä- tigung der anderweit vozirten Prediger und Schulbedienten, läßt ſeine Befehle direkte an die Inſpektoren ergehen, erhält die Konduitenliſten, und führt die Aufſicht über die Kirchenkaſſen, Waiſenhäuſer, Gymna- ſien und Schulen. Die Kurmark hat, außer der immediaten Oberpfarr- und Domkir, 10) Frank- furt, 11) Gramzow, 12) Müncheberg, 13) Neuſtadt a. d. D., 14) Paarſtein, 15) Potsdam, 16) Prenz- low, 17) Schwedt, 18) Stendal, 29) Strasburg und 20) Gr. Zieten. Die katholiſchen Gemeinen der Mark Brandenburg ſtehen, in Abſicht der Kirchen und Schulen, unter dem lutheriſchen geiſtlichen Departement. Die Kurmark hat übrigens nur 4 katholiſche Kirchen, in Berlin, Potsdam, Spandow und Frankfurt, und zwei Schulen in Berlin und Potsdam. Die Fatholiſchen Geiſtlichen werden meiſtens aus dem Dominikanerkloſter in Halberſtadt genommen. Von dem Kriegesfonſiſtorium, unter dem, ſo wie, in einer gewiſſen Hinſicht, unter dem Feld- probſte, alle Kirchenſachen des Militärs, und die Feld- und Beſaßzungsprediger ſtehen, iſt oben ſchon die Rede geweſen. Der Feldprobſt ordinirt die Prediger. Wichtige Militärkirchenſachen gehen aber zuweilen auch an das lutheriſche Oberfonſiſtorium. Das Sct. Die Ausländer müſſen 2 Jahre im Hauſe arbeiten, d. h. Wolle ſpinnen oder zur: Spinnerei zubereiten. Können ſie nac Verlauf dieſer Zeit nachweiſen, wie und wo ſie ſich ernähren können, ſo werden ſie, außer der Kleidung, mit einem Paß und Zehrgeld, bis zum Orte ihrer Beſtimmung daraus entlaſſen.***) j . Waiſenverpflegungsanſtalten. Unter dieſen ſteht billig das 1722 von Friedrich Wilhelm I. ge- ſtiftete Militärwaiſenhaus zu Potsdam, über welches ein“ beſonderes Direktorium, ein Theil des Militärdepartements, die Aufſicht führt. Das Erziehungsweſen ſteht unter einer. Schulfommiſſion. Es gehören dazu 1) das große Knabenwaiſenhaus, 2) das Mädchenwaiſenhaus, 3) die Kadettenanſtalt, und 4) ein Lazareth. Die Anſtalt iſt bloß auf wirkliche Soldatenwaiſenkinder eingeſchränkt, und zieht ; ihre Einkünfte von dem Amte Bornſtädt, dem Freienwalder Alaunwerf, dem Lagerhauſe und der Gold- und Silbermanufaktur in Berlin, dem Intelligenzweſen und aus andern Fonds. Im Jahre 1797 be- fanden ſich darin 474 Knaben, 216 Mädchen und 304 Offizianten, überhaupt 994 Perſonen. In dem 2665 vonn der Kurfürſtinn Luiſe geſtifteten Waiſenhauſe in Oranienburg werden 12 Knaben und 12 tädchen veformirter Religion erzogen. Das große Friedrichswaiſenhaus oder Hoſpital in Ber- lin mit einem Kuhblatterimpfungs- Inſtitute und 14000 Rthlr. Einkünfte für Kinder reformirter und lutheriſcher Konfeſſion 1697 geſtiftet. Im Jahre 1798 wurden 225 Perſonen und Kinder im Hauſe und *) Das Armendirektorium in Berlin hat den jedesmaligen Chef des lutheriſchen geiſtl. Departements zum Prä- ſidenten, iſt in mehrere Departements eingetheilt, und hat auch die Charitee, die Waiſen- und Arbeitshäu- ſer unter ſich.: **) Nikolai's Beſchreibung. Ausgabe 1736. S. 622 bis 700. Auszug oder Wegweiſer 1799- S. 128 bis 150. Die Einnahme der Armenkaſſe in Berlin belief ſim 1797 auf 71783 Rthlr. und die Ausgabe auf 69064 Rthlr-. Jahrbücher 1798. Jun. S. 198. "x*) Vorzüglich verdient hier noch das große Stadtarmenhaus in Potsdam, welches, außer dem eigentli- lien Armenhauſe, aus einem Hoſpital, Arbeitshauſe und Lazareth beſteht, und an die 3500 Rthlr. jährliche Einnahme haf. Auch die beiden Lotterien, die Zahlen- und Klaſſenlotterie, gehören wegen ihres wohl- thätigen Zwecks hierher. Von der Zahlenlotterie werden bei jeder Ziehung 5 arme Mädchen, jedes mit 50 Rthlr. ausgeſtattet, und beide Lotterieen ſind zum Beſten der Invaliden- und Wittwen- Schul- Armen- und Chariteeanſtalten beſtimmt. Sie werden zu diefem Behuf von einem Generaladminiſtrationskollegium verwaltet.- 10, IL. Das Medizinalwefen, 221 58x außer dem Hauſe verpflegt, welche 18000 Rthlr. koſteten. Von Privatperſonen ſind in Berlin noch folgende Stiftungen für Kinder vorhanden: Das Kornmeſſerſche, das Schindlekſche und das franzöſiche Waiſenhaus, erſteres und lekteres für Knaben und Mädchen.„Auch. Frankfurt hat zwei Waiſenhäuſer. Das größte Krankenhaus im preußiſchen. Staate iſt die Charitee. in Berlin, 2726. geſtiftet. Dieſe Anſtalt beſteht aus einem Kranfenhauſe, worin Kranke für und ohne. Geld kurirt werden, aus einem Hoſpital für abgelebte Perſonen, aus einem Entbindungshauſe und einem Irvenhauſe, und hat liegende Gründe, Kapitale und andere wichtige Einfünfte, welche 1802 68000 Rthlr. betrugen. Sie ſteht unter dem Medizinaldepar- tement und dem Armendirektorium, und verpflegte 1798(mit Inbegriff des Koppenſchen Armenhauſes in Berlin) 3262 Perſonen, für welche 42494 Rthlr. 21 Gr. 5 Pf. verausgabt wurden. Mit der Charitee iſt das kliniſche Inſtitut'zur Bildung angehender Aerzte und die Hebammenſcmäßigen Anſtalten in Berlin, iſt obey- ſchon die Rede geweſen. Die Lehnsverwaltung. Ausländiſche Geſchäftsverwaltung. 223 8. Die Lehnsverwaltung. Die kurmärkiſchen Lehns8angelegenheiten wurden ehedem von einer beſondern Lehnsfkanzellei verwaltet, da aber 1717 die Lehnsvererbung, gegen einen von jedem Nitterpferde' feſtgeſeßten jährlichen Lehnsfanon von 40 Rthlr. eingeführt wurde, ſo ward die Lehnskanzlei eingezogen. Jett ſiehen alle Lehnsſachen, die noch übrig geblieben ſind, z. B. die Anfertigung der Muth- und Lehn- ſcheine, bei noch vorfallenden Belehnüngen, die Erbämter in der Kurmark, Huldigungsſachen, Landſtandsangelegenheiten, Erbregulirungen, Appanagen und Vormundſchaften des Königl. Hau? fes, die Aufſicht über die Domkapitel und das Kloſterweſen, die Ertheilung der Privilegien über den Druck der Bücher, die Abnahme der, ſtatt des ehemaligen Lehneides, abzuleiſtenden Unterthä- nigfeitspflicht unter dem jedesmaligen Chef des Lehnsdepartements, als Lehnsdirektor des Lehnsarchivs in Berlin, woſelbſt alle Akten und Urkunden, Lehnprivilegien und Begnadi- gungsfachen der Kurmark und des Herzogthums Magdeburg, unter der ſpeziellen Aufſicht eines Archivarius, auſbewahrt werden. Die Ausfertigungen werden von der mit dem Lehnsarchiv verbundenen Lehnsexpedition beſorgt. < I. Ausländiſche Geſchäftsverwaltung. Die Kurmark att und für ſich ſelbſt hat, in dieſer Hinſicht; keine beſondere Einrichtung, ſon- dern wird auch hierin als ein Theil der ganzen Monarchie betrachtet. Da aber die die auswäar?- tigen Angelegenheiten beſorgenden Behörden in Berlin ihren Sitz haben, ſo gehört eine leichte Ueberſicht derſelben mit allem Recht hierher. Die auswärtigen oder ſogenannten Staatsgeſchäfte des ganzen preußiſchen Staats werden von dem Departement der auswärtigen Angele- genheiten oder dem Geheimen Kabinetsminiſterium in Berlin verwaltet. Dieſes Depar?- tement, dem zwei wirkliche Kabinetsminiſter vorſtehen, unter denen verſchiedene Geheime Lega- tionsräthe arbeiten, ertheilt allen Königl. Geſandten an fremden Höfen, bei Reichs- und Kreis- verſammlungen, die Inſtruktionen, erhält ihre Berichte, beſorgt die Geſchäfte mit den am preu- fiſchen Hofe befindlichen Geſandten fremder Höfe, und führt die Korreſpondenz mit allen fremden Höfen und“ deren Miniſterien in und außer dem deutſchen Reiche, in eigentlichen Staatsſachen ſo- wohl, als auch' über die Privatangelegenheiten der preußiſchen Unterthanen in fremden Ländern. Zugleich beforgt es die Familienſachen des Königl. Hauſes, die Angelegenheiten des Hofes in Ce- remoniel- und andern Vorfällen und die Standeserhöhungen. Die Hoheitsrechte, welche auf fremde Länder Bezug haben, werden in Verbindung mit dem Generaldirektorium und dein Juſtizdeparte- ment bearbeitet. Unter dem Kabinetsminiſierium ſtehen die Geheime Staatsfkanzellei, das Landegart?- 225 ) Fünfter Theil Spezielle Landesbeſiſchen Gerichte liegen ganz iſolirt im Herzogthum Magde- burg. Dagegen liegt das Braunſchweig- Lüneburgiſche Amt Klößen, ganz von dem übrigen Kontinent ge- trennt, in der Altmark.: 5. Größe. Nach den gewöhnlichen Angaben hat die Altmark eine Größe von 763[] Meilen. Nach der v. Win- terfeldiſchen Berechnung aber( Denkwürdigk. 1799. 1. S. 788) beträgt das Areal dieſer Provinz, nach den beſten Karten, nicht mehr als 62[] Meilen. Sie hat alſo mit der Ukermarf eine Größe, iſt 3 Meilen kleiner wie Baireuth und 8 Meilen größer, wie Anſpach oder Oſtfriesland. 4. Oberfläche. Die Oberfläche iſt, wenn man den Dolc und von der Schulenburg. Man zählte 1750 83, 2770 83, 1780 88, 1790 67, 2800 80 und 1802 75 Edelleute, welche auf ihren Gütern wohnten. Edelleute.] Adliche Wittwen.| Werth der Güter. « Im Jahre.) Mit Gütern.| Ohne Güter.| Mit Gütern.|Ohne Güter. Rthlr.|Gr.|pf. 1798 56 12-----|- 18021'73 6 19 9 5,050/;088 1 4|: 3 Von dem Bürgerſtande oder vielmehr den Strädtebewohnern überhaupt fann ich folgende Ue- berſicht von 2750 und 1801, nach ihren verſchiedenen Beſchäftigungen liefern. Die eingeklammerten Anga- ben ſind von 1750. Die Städte der Altmark hatten 1801. Acciſebedienten 219(95) Aktuarien 9. Advokaten oder Juſtizkommiſſarien 20(12) Aerleute 390(252) Amtmänner' 12, Apotheker 16 H. 13 Geſ. 7 L.(13. 7. 8.) Armen 478.(213) Barbiere und Chirurgen 55 H- 18 G. 15 L.(46. 19. 19.) Bauinſpektoren 3. Baumwollen- zeugmacher 31 M. 4 G. 1 L. Bäcker 151. 32. 18.(125. 17. 22.) Beſenbinder 2. Bierſchenker 110.(11) Bierſpün- der 4,7(7)(Bildhauer 1.) Billeteurs 7. Bleicher 5. Bleiſtiftmacher 2. Boten 17.(3) Bohr- Sägel- und Zeug: ſcen- und Friesmacher 9. 5. 2. Direktoren 11. Deſtillateurs 2, Domherrn 1. Drechster 45. 22. 22.(30. 9- 5.) Eiſenhändler 19. Fabrikeninſpektoren 5. Fabrik. Commiſſ. 1. Fär- ber 56. 12. 3.(38. 9- 5-) Fuhrleute 9.(9) Fiſcher 61. 6. 2(62. 12.--) Fiskäle 6. Fleiſcher 96. 17. g.(76. 13. 5.) Fuhrleute 46.(20) Förſter 2. Galanteriehändler 2. Gaſtwirthe 43.(27) Gaſſenvögte 12.(8) Gärtner 23. (14) Gelbgießer 3. Gerichtsdiener 15.(22) Glashändler 6.(1) Glaſer 37. 7- 3-(24. 6. 2.). Goldſchmiede 11. x. 2,(11.6. 1.) Gürtler 4.(53. 2. 3.) Grüßmacher 13.(7) Handſchuhmacer 24. 14. 13.(7) Hausſchlächter 12. Hebammen 25. Haideinſpektoren 14. Hirten und Feldhüter 94.(77) Holz- und Bretterhändler 4. Holzvögte 11. Hopfenhändler 2.(2) Höker 23.(24):Hufſchmiede 74. 59- 20(75- 59. 20.) Hutmacher 35. 25. 6,(26. 3, 7.) Hofräthe 6. Italiener 1. Juſtitigrien 27 Judenfamilien 36.(12) Invaliden 269. Kellerwirthe 10, Kahnführer 45.(51) Kalkbrenner 2. Kammacher 2.1. 1:(1. 1.=) Kantenmacher 1. Kaufleute 110. 34. 35.(101. 27. 33.) Keſſelflicer 3(1) Kleiderhändler 2. Klempner 10: 2. 1.(11. 2, 2.) Knopfmacher 19. 9. 5.(12. 6. 8.) Kornhänd- ler 59.(10) Köche 1.(3) Kriegesräthe 2. Kriegsmetzeinnehmer 9. Korbmacher 1.(2) Kuchenbä>er 2. Kupfer- ſenma- cher 21. 4. 1.(16. 3. 5.) Pfefferküchter 5.(5. 3- 2.) Pfeifenmacher 2. 1.=- Polizeireiter 3. Poſtmeiſter 20.(2) Poſtſekretäre 6. Poſtilions 14. 43) Pojamentirer 4- Präbendaten 76."(101) Präzeptoren 35.(37) Prediger 39.(41), Raſchmacher 5. 2.= Rathmänner 8.(20) Räthe 7.(6) Referendarien 13. Regiſtratoren 3. Rendanten 14. Rie- mer 18. 7. 6.(13. 18. 6.) Rothgießer 2.(2) Röhrmeiſter 8. 1.=-(3) Salzfaktoren 6.(1) Salzinſpektoren 1. Salzſeller 33. Sattler 35. 24- 21.(Z0- 7, 8.) Sägeſchmiede 5. 1. 2,(3) Sekretarien 14.(4) Seidenbauinſpekto- ren 2. Seifenſieder 17. 4- 3.(214. 4. 3.) Seiler 33. 17. 8.(Z1- 11. 5.) Servisrendanten 24. Scarfrichter 3. Sceerenſchleifer 5. 3. 2-(HP Schiffbauer 4. 9. 4- Schiffer 9.(5) Schiffknechte 139.“51) Schlöſſer 43. 27. 12.(50- 16. 16.) Schneidemüller z. Schneider 277. 85. 47-(232. 66. 45.) Schornſteinfeger 5- 9. 3.(3- 3- 2.) Schreiber 11. Schuhfli>ker 2.(7) Suſter 635. 255. 117.(428. 199- 77-) Schweinſchneider 2.(4) Siebmacher 4. 3.(2) Syndici 9,(1) Sporer 2. 1.=(1). Stadtverordnete 78. Stallmeiſter 1. Stärkemacher 2.(3) Steinmeßer 2. Stein- und Dammſeßer 4. 2. 1.(3) Stellmacher 39. 14. 7.(42. 11. 9.) Stempelrendanten 15. Steuerleute 19. (4) Strumpfſtriker 9. 3-=( 25-= 2-) Superintend. und Inſpektoren 21. Tabasſpinner 6. 5. 2.(27.= 2.) Tabuletkrämer 1. Tagelöhner 669.( 605.) Tapetenmacher 1. Thorſchreiber 7.(15) Tiſchler 156. 36. 37.(112.. 32. 35.) Todtengräber 21.(6) Töpfer 39. 22.=(42. 24- 20.) Tuchbereiter 5.(5. 1.=) Tuchhändler 17. 9. 2. Tuchmacher 299- 95- 45.(301- 51. 29.) Tuchſcherer 18. 2. 4.(14. 4- 5.) Uhrmacher 9. 2. 3.(6. 2. 2.) Vergol- der 1. Viehhändler 3- Viehmäſter 9- Wagebediente 216. Wacsleinwandmacher 1. Walkmüller 9. 1.=(5) Weinhändler 24. Weinſchenker 27. Weinmeiſter 3. Weisgerber 34. 26. 6.(31. 11. 7.) Wollkratzer 15.(8) Woll- ſpinner 600.(26) Wollſtreicher 12. Ziegelbrenner 8. 11. 4.(5. Z- 4-) Zieſemeiſter 14. Zieſebedienten 2. Zimmer- leute 39. 127- 35.(44. 74- 26.) Zinngießer 9- 2. 1.(14. 4. 3.) Zirkelſchmiede 1x.= x,(x) Von dem platten Lande und deſſen Bewohnern, nach ihren Beſchäftigungen, folgende Tabelle: In den Jahren.|1725 1750|1890|1801 In den Jahren.|1725|1759|1800[1801 Edelleute auf den Gätern.-|=| 83 80| 75 Hirten. SSBM ZTOS1.0807./) DOIENSIS Generälpähter. 7- /--= 25| 43| 219 Hfeinweber. 2414.1208 422900710 108 110459. 1.400 Verwaltter und Unterpächter.|=| 298| 185| DOO! BONTITCHS LITTEN ENIE TES 78| 195| 232| 231 Förſter und Jagdbediente.- ME: 48| 100| 124 Maurer.- 7!:- 21 32 54 Prediger.- 2:; 44250212 2.52| 151 IRademacher.-:: 70| 106-| 136| 138 Küſter und Schullehrer.-==| 278| 293| 300 ISattler und Seiler.----=> 2 2 Frei- und Lehnſchulzen.- 111 CON 73| O7 WSHLOMEriF 1 28 ig. 08 F= 4 3 206 Ganzbauern z:„)„60-2708 2635(2456 Schneider.-: 7: 136| 206| 254 15257 Halbbauern.-: 1 7 4 in 1642|2578 Schmiede.- /-:: 61.:113230.1 139; 1. 240 Koſſäten.- 7-: 354413777 12572|2321 FScutjter.-:;- 12 15 19 17 BUBHep:. En SE EEE IS 2-=-|=|1678 11582 1Schäfer.:; 366| 429| 488| 493 Einlieger und NGE:| 205411692|3984|3904[Töpfer und Schlächter. 5-- 1|- Krüger. 15: 4= hb 258: 1.255 WDiſhlers 2 518 d= 15 40/1... 21-4..18 Hopfen- und u 177-|- 7 7 ATheerbrenner. 7. 8- 4 3 zZ WAREN ED. 270-2 9987 BU AEI-=“|-| z1| 61|jRalfbrenner----|]-|-|- Dredsler.-;"BIEN-- 4 4 JZiegelſtreimer.- BELL- 12 26 17 Böttcher.-;:: 2 2 6 5 JZimmerleute.-'-: 52 73| 100| 113 Bäcker.-;::- 6 2 2 ISchiffer.-: ZEEN.ZE I=, DOI 3 EID GUM EE EE 857-=-| 15| 13| 12 JJ Darunter find Soldaten: SAUDEDE HE VEDETRSHLIUGEN 1277-. I-=-|== kz) Angeſeſſene- 5 7 7| 134| 265| 88| 84 Feldſcherer TE R 5- 5 9 3 12) Unterthanenſöhne.-| 672| 356| 795| 838 Slaſer und Hutmacher.--|- 3 2 13) Enrollirte.--- 12658 17239(24052123781. Einwohner, 229 4 Noc< ſpezieller ſind die Stände des platten Landes in der- Tabelle von 1801 angegeben. Man zählte nämlich(Edelleute ſ. oben) Generalpächter und Beamte 19. Königl. Bedienten 12. Frei- und Lehnſchulzen 167. Sekſchulzen 261. Müller 231. Ganzbauern 2456. Halbbauern 1578. Ganzkoſſäten 1940. Halbkoſſäten 331. Käthner und Büdner 1582. Altſiker 2676. Einlieger 2228. Bauerwittwen mit Höfen 90. Koſſäten- wittwen m. H. 87. Büdnerwittwen m. H. 40. Die Zahl der Wohnungen ergiebt ſich aus folgender Tabelle: = Hatte das platte Land.] Hatten die 13 Städte. L2 Dör-| Feuer:| Ziege-| Theer-Y Feuer-|maſſiv.| Ziegel| Stroh|Ziege-|Theer- | fer.| ſtellen.| leien.| ofen.|ſtellen| Häuf.| dächer|dächer| leien.| ofen. dav 1760| 5535 22396| 9 UD 10.0E[2 1/01010437/ 1 27 62 1790| 496|11701| 210 3.1:(356 1.3933| 399 OE ET 1800| 514 123326 13 2|J 45341| 245| 4030| 366 6-=- 1802| 513. 113328 14 2 5248 251 4034| 366 6-- Aus der Tabelle von 1801 gehen noch folgende ſpeziellere Data hervor: Das platte Land hatte 7 Ks- nigl. Aemter mit 11 Zeitpachtsvorwerken und 1 Erbpachtsvorwerf,(die Städte 5 Vorwerke) 102 adl. Vorwerke, 26 adl. Meiereien, 86 Waſſer- und 20,5 Windmühlen.*)(die Städte 80 Mühlen). Generaltabelle von der Bevölkerung der Altmark. Us je hatten| Männer.| Frauen.| Söhne.| Töchter.| Geſellen,| Knechte.| Jungen.| Mägde.| Summe. 1725| Land.- 11798 11262 10084 10796- 4206-- 3322 51468 1730| Städte- 3771 4091 5606 3804 423 253 4535 1679 13062 1740| Städte- 4272 5017 4209 4473 526 508 590 1699 21094 1750| Städte- 4574 5531 3865' 4420 811 5353 618 1860 22032 Land.-| 15051 13321 11999 11891= 2344 2056 2920 58032 Summe. 19625 18352 15864 10311 811 2897| 2674 4780 80114 1770| Städte. 5678 6761 4763 5515 858 427 753 1963| 26716 Land.- 14398 14917 13650 13231- 3660 2897 5333 68293 Summe. 20076 21678 18413 18744 858 4087| 3650 7301 95014 1780| Städte. 5445 6724 4603 5370 871 378 593 1750| 25740 Lans... 15023 16001 14299 13999- 5906 2853 5028 71109 Militär. 2124 1036 777 707----=- 4644 Summe. 22592 25761 19579 19082 672 4284 5446 6778 101493 1790| Städte. 5365 6497 4644 5298| 1014 594 530 1579| 255322 Land.-| 15473 16679 14655 14240= 3730 2846. 4736 72359 Militär. 2225 1143 874 8396-=-= 235 24 5156 Summe:| 236062| 24319| 20173| 20434| 2014.| 4124| 3376| 6z15[- 102816 *) Im Jahre 1774 hatte die Altmark, nac einer Kammertäbelle, 115 königl. 375 adl. 4 Kämmerei- überhaupt 494 Dörfer, 153 königl. 64 adl. überhaupt 77 Vorwerke, 9 königl. 55 adl. 49 ſtädtiſche 251 Privat- überhaupt 355 Mühlen. 230 Die Altmark. =" j &| hatten| Männer.| Frauen,| Söhne.| Töchter.| Geſellen.| Knechte.| Jungen.| Mägde. j] Summe. 3800 Städte- 5756 6964 5128 5622 DLD„424- 709 1851 27569 Land.-| 16457 17770 15615 15712 R 4354 3508 5587 4 79886 Militär. 643 865 552 673= EE 7. 77- 2733 Samme.| 22856 25599 1295 22007 150 4773 4217 7458-| 210188 1801| Städte. 5787 6945 5468 5492 1054 458 624 1810 276583 Land.-| 16361 17745 16283 15687= 4492 3345 5430-79393= Militär. 2263 952 583 636 254 M 85 Ee 5 4454 Summe.| 24403| 25642| 22354| 22815| 32054| 4950| 4969| 7290| 221585 Die Bevölkerung des platten Landes hat alſo gegen 2725 um 27925, und gegen 2750 um 225311 zuge? nommen, die der Städte gegen 2730 um 96o6 und gegen 2750 um 5626, alſo verhältnißmäßig nicht ſo ſtarf wie auf dem Lande. Die Volksmaſſe der ganzen Provinz hatte ſich alſo 2802 gegen 17.530 um Z1271 Menſchen vermehrt. Auf der[] Meile leben in der Altmark 2796 Individuen. Die Städte verhalten ſich zum Lande ungefähr wie 32 zu 25. Im Jahre 2798 ſind in der Altmark 2134 Paar fopulirt, 3964 Kinder geboren und 3322 Menſchen geſtorben. 77. Produktion. Pflanzenreich. Was oben(S.22.) im allgemeinen geſagt iſt, hat auf die Altmark ſpeziell An- wendung. Die Dreifelderwirthſchaft iſt faſt allgemein.-In der Wiſche iſt die Ackerbeſtellung ſchwer, 20 bis 16Pferde haben in der Wiſche oft an einem Pfluge zu ziehen, in den übrigen Theilen verrichten es 4 Pferde oder Ochſen. Von. dem guten, tragbaren Acer, der nur alle 3 Jahre brach liegt, ſind Feine Angaben vor- handen, wohl aber von dem ſchlechteren: Das dreijährige Land beträgt 77060 M. 2738[] R. Das fünfjähr. 2134 M. 163[] R. Das ſechsjähr. 29215 M. 92[] R. Das neunjähr. 10235 M. Sox[I R. Das zwölfjähr. 8854 M. 124*(JR. Die Summe alles ſchlechten Landes 1218590 M. 243 TR. Die Hufen des platten. Landes, denn von den Städten iſt in dieſer Hinſicht keine Notiz vorhanden, werden ſehr verſchieden angegeben.; Im Jahre| 1750| 1780| 1790| 1798| 1890 Kataſtrirte Hufen.--] B3093X] 7058 8058 8005322| 700775 Freie Ritterhufen.-- Es ZU 0372 1267 1272X| 1409 Die Wiſche hat guten fetten Boden, gewährt aber, wegen des Farken Einfluſſes der Dürre und Näſſe, einen unſichern Ertrag. Die gute Höhe iſt am ſicherſten, die ſchlechte Höhe nur bei naſſen Jahren, und die Niederung iſt dem Verſauern und dem. Ueberhandnehmen des Unfrauts leicht ausgeſeßt. Die Ausſagat iſt, nach der Verſchiedenheit des Bodens und der Grundſäke des Bebauers, eben ſo verſchieden, wie der Er- trag, der überdies noc< von dem Einſiuß der Witterung abhängt. Der Weizenbau iſt in der Wiſche und in einigen Theilen des Tangermündeſchen Kreiſes von Bedentung- Rocken und Hafer wird überall gebauet. Gerſte, Erbſen, Wien und Linſen vorzüglich auf der guten Höhe und in der Wiſche. Buchweizen Produktion, 231 in ſchlechten Sandgegenden. Hirſe unbedeutend. Kartoffeln überall in großer Menge, doch verhältniß- mäßig weniger, wie in der Prignib. Zur Ueberſicht hier eine Tabelle von 3780, 2800 und, 1801. 1780 1800 1301; Konſumirt R Sui,/ 78| 8 V 8 Gewonnen.| und wieder 1 Blieb übrig.4 Fehlte. IZ 2 NA c2 8 Ausgeſäet. j Ausgeſäet.] Ausgeſaet. geſdet., n 36-3 2000,* ZU WIRREN% 1 5 j[Biwr.| S| 27 Wiſp1.|>| 22[iw|S| zj Wiſt.|S|] Biwi. S| m Wit.| 5| Wir.|S|22 Weizen- Land.-| 1450! 6| 48 15831211! 9 2171) 7|11 13594|14/ 124 3250114 5Fro344| ol-|-|- Städte. 1571191 89 2691 71-1 188122122 1130| 8 48 928 15|=<| 201| 14 4 13." So WERE WERTE Summe.| 1603] 1112] 1757118| 98 2360| 6| 78i147241|23| 23 4179| 5| 5205451171238=|-| Rocken.- Land.-| 7789| 91109 66631 41124 7208| 3|101341101--| 6123143|18] 6f10966|: 6|-E=|=| Städte. 544]15|129 4721181108 4711 51 68 21401 7122] 6120| ZU 84-= 1-1 3979129.22 Summe.|] 3334| x| 64 7135|23| 61 7679| 91|--135250| 8] 2129263]2x|14]20966| 61-1 3979129112 7135]|23 9 3925 9203 44209 3979) 29 Gerſte.- fLand--'Y 4072| 71-4 5616| 8| 84 4062| 10|--912829 61114 99651 gl109 2859121| 18=|-I1- Städte. 64r121] 48 181 51 98 5631201 68 1748121 1-4 4196121148= I14 24481114 Summe.| 47131131 41 4134|24| 1 4626| 61 6814578| 3122141661 7| 81 2859[21| zB 24481114 Hafer.- fLand--| 3952115| 81 3344|22| 44 3771| 512241530191 22|15810876| 21145 3762|15|20) 3518/|:29| 9 Städte. 132121] 88 150] 1] 4] 165! gl14l 6481 2110 118811511229=|=i-B 540/251 1 Summe.| 4035113|--1.3494123| 81 3936115] 9)13668| 11 9412064118| 9l 3762115110]. 2159| 8/20 Erbſen.- Land.- JJ=|-|=-4=-|-|-] 977| 3/1208 3988| 21234 5824|20 14| 61 68 2801|14| 2 c c 9 444 Städte. wa RET 3 m lem 3021101 467 3731 240 414] 61139=|=|= 411.41] 3 Summe.|=|-|-4=|- 1-4 1079113111] 4361| 5| 74 42381171 6] 4441 61 64 322118] 5 Wien. iLand:- JF=|=-|-4=|-|--j 2471| 91136 1070|11| 4] 1048| 5|- 22] 81 44=|--|- Städte.--“--I-1-4-|=-1= 481 81 74 21481 91-4 262 Das--|-ji- 15)3G) 11 Summe.-|-|-J-|-|-| 2095|:18 1213|20 1210| 4[21 22] 81 4 13|26/11 95 t t 5 Linſen.- Land.-|=|-|-|--|--|-F* 20|112| 38 89,22| 38 72,239| 49 3138| 21158=|=|“ Städte.=|=|-=-4Y-=|=|= 18|14|11 74118114 65113) 1 ONE Knin(5747 Summe.|=|-|-4=|-1-F 3539| 212149 2164[127| 24 32361 81 54 271 81224=||] Hirſe.'- JLand.---|-1--J==|=|- 1|17| 2| 101:- 6112126 1| 61 685==|--i- Städte.|= I=t-4=|=1=4= 1 ala4ß vhb 614 41301 29= itil 55104 Siet 12248 AS Gl Fe m Wa 1 Sibi 1|19|= 9] 1|- 4: 12 T|161: 61:.551;4 Buchwei- 8Land.--=-|-|=4==|-|-|J 1461 2| 2] 764|20| 23 689,20|32 74123) 58=“|=|= e 1 zen. F|Staädte. eee Sp kin) 20140 1524: S2UP 6 47 iegen dd 2 4422140 Zumme. SIE 5 US 12 2 46122 0568 768123 5] 736|211: 2E 74123] 51 44122110 Kartoffeln Hände> a ni bamen 227-=“|= 1=1' 1401|13| 9,11045|=- 9% iE 2 1706 5178--|I-|- Städte.| een zl: 270045| 1816/10j--J 2556118 SEE DELE 7401 81 8 Summe. j-- jf]-=- pre! 1 2680| x6| 9,2862|x0| 9j22895|25|20] 2706| 5| 75 740 8| 3 Der Ueberſchuß des Weizens und- Rockens iſt ſehr anſehnlich, bei der Gerſte unbedeutend.. Der Tan- germünde- und Arneburgiſche Kreis müſſen nog Hafer und Erbſen zufaufen. Auch der Salzwedelſche ge- 232 Die Altmark. winnnt nicht Erbſen genug. Im Jahre 1768 wurden nur 423 Wiſp. 3 Sch. 5 Mekn. Kartoffeln ausgeſekt und gegenwärtig vier Mal ſo viel. Der Hopfenbau iſt in der Altmark, beſonders bei Calbe, Gardelegen 26.(S. 98.) ſehr bedeutend, und für die Provinz einträglich. Der Salzwedelſche Kreis hatte 1786 3650 und 1798 5980 Hopfenſtühle. 1780 wurden in der Provinz 2739 Wiſp. 25 Sch. gewonnen, 1801 aber 7432 Wiſp. 13 Sch. 2 M. 791 Wiſp. 20 Sch. 2 M. verbraucht, 2673 Wiſp. 20 Sch. verfauft, und 4133 Wiſp. 11 Sch. 11 M. blieben übrig. Flachs wird eigentlich blos zum Bedarf gebauet, und nur, wenn er geräth, wird etwas verfauft. | erin ſam en Flachs. Werk. |; e Saat un Es erz 1 er Im Jahre 1. geſäet.| gewonnen| DI 1| verkauft. OA| EE; verkauft. 952| prt verkauft. 31.|S.|22| 35.|S-[32| 86.|S.|| 6.|S.| 22 jä1 St. p.|K1.St.|P.|K1-St.| p.[K1.St.| p.| K1-St.| p.| 81.St.|P. 1766,- J105|22,15j|140|23| 11240 25| 1|-|-|- 54941 2]: 7|> 16| 5] 3526| 4|"==.|=€) IE 1800.- 42411181 11426| 9110/3683111| 1| 52|21|11218829|20|==|=| 2031| 4 16570| 6|.-- I--| 1224| 7 1801 Land. J252|| 121493] 41141462 16|14| 11|12|--J22722| 51207141 6| 20071|103718957| 12|17808]|.7 1643| 5 Städte] 141261 71 57118)1131 37 1281151 11-4 14321 81 14321 81== It 89211 89211 1 Summe. 4266(17| 3|530|25|11|519)24|11| 1x|12|=[21255] 2122247, 5| 2007| 10j20849| 1[18700| 7| 1648| 5 Im Jahre 1800 wurden 561.596 St. Flächſen- und 2268183 St. Werken Garn geſponnen. Der Tabac>sbau könnte ſtärfer betrieben werden. 27898 wurden auf 2105 Morgen 594 Zentner 63 Pf. 1801 auf 2953 Morgen 1095 Zentn. 45 Pfund gewonnen. Der Futterfräuterbau hat ſeit eini- gen Jahren mehr Eingang gefunden. 2798 waren 3776 M. mit 21448 Pfd. Klee beſäet 3; davon wurden 18233 Pfd. Samen, 2193 Fuder Klee gewonnen und 2855 St. Rindvieh. damit gefüttert. 2802 waren 3395 M. mit 195605 Pfd. Klee beſäet; davon wurden 14874 Pfd. Samen, 3359 Fuder Klee gewonnen, und 2577 St. Rindvieh damit gefüttert. Weinberge hat die Provinz gar nicht. Auf die Erzielung der Farbegewächſe wird, wenn man allenfalls den Waid und die auf den Wieſen wildwachſende Scharte aus- nimmt, feine Rückſicht genommen. Die kleinen Rüben, welche bei Schwarzloſen gewonnen werden, ſind ihrer Güte wegen allgemein beliebt, und werden großentheils nach Magdeburg geliefert. Der Gartenbau wird nur zur Nothdurft betrieben. In der Obſtfulrur hingegen hat-man hie und da,. beſonders in.der Wiſche, anſehnliche Fortſchritte gemacht. Die Kammertabellen enthalten aber von dem Umfange dieſer Oe- kotzomiezweige feine Nachrichten.- Die Forſten nehmen zwar Raum genug ein, ſind aber zum Theil ſchlecht beſtanden.| Es wachſen darin, die Büchen ausgenomtnen, alle Holzarten. Die königl. Reviere, von denen das Leklingenſche das größte iſt, ſtehen unter der allgemeinen Auſſicht des Oberforſtmeiſters zu Leklingen.(S- oben S. 104.) Die adlichen Forſten; 3. B. die Garbe, der Drömling 20. ſind zum Theil anſehnlich und gut beſtanden. Unter den Städteforſten zeichnet ſich die Seehauſenſche beſonders aus. Die Bauerheiden ſind ſehr ansgehauen, manche Dörfer haben indeſſen ſehr gute Schonungen angelegt. Die Größe der Forſten erſieht man aus folgender Tabelle von 21796: Die Prodyftion. 233 || Enthalten. j Eichenholz. Birken und Eljen. Kienen. Die EE E-. 4 Magd. Morg.[IR. Morgen.|[IN. Morgen.| R. Morgen.|[3R. Königl. Forſten.-- 7 310059 73 834 86 67840 167 46728 59 Privat y. Bauerwaldungen 40374-- 28219-- 8052-- 14063- Summe.- 156373| 73| 19103| 86 75892| 267 60791| 59 Unter den Privatheiden fehlen aber 22 adl. und Bauergehölze(S. 203.) welche zum Theil von Be- deutung ſind. Eine Tabelle von 1798 giebt ſämmtlichen Privatſorſten eine Größe von 55093755 Morgen. Die ſtädtiſchen Forſten betragen 13728 M. 25 JR. Dex ganze Holzbeſtand dieſer Provinz beträgt alſo etwa 184860 M. 83 IR. Wovon beinahe zwei Drittel allein im Taugermündeſchen Kreiſe ſich befinden. Thievreich Die Viehzucht iſt nächſt dem Getreidebau der Haupterwerbszweig, und in der Wis ſche, längs der Elbe,(beſonders in der Garbe) auf dem Calbiſchen Werder, im Tanger und Drömling ſehr anſehnlich. Wanche Gegenden leide Mangel au Wieſewachs, und haben zu Futterfräutern zu ſchlech- ten Bodenz dieſe ziehen nur Vieh zum eigenen Bedarf auf. Die Schäfereien des Salzwedelſchen Kreiſes verdienen noch bemerkt zu werden. Der Viehſtand der Jahre 3780, 21790 und 28012 ergiebt ſich aus fol- gender Tabelle: y ia E. ] a. IEEE [.. 2 < . 3 2, 4, ] Vorhanden waren Zum Be- Si 7: z2 Mi pſc konſumixt.|. Verkauft. id 1780| 1790| 1801| nöthig.| 7 Pferde.--4 JLand.- 5 f 25776 25785 35066 302169--| 1007 2926 Städte.-- 2067 1915 2639 2171- 170 194 Summe.-| 273843 27700 37705 52340 7 1177 3120 Ochſen.-- Ykand.-- 121041 13705 16007 14204 640 1257== Städte.-- 339 435 545 536 649 215= 1 Summe.- 4 12280 14140 16552 214740 1239 1470- 3 Kühe. 5- Land.-- 24757 27272 37985 54069 2532 2367.-». Städte.--.- 4700 5130 4987 5058 536 423-=--.. |; Summe.-| 20457 32402 42972 39127 3068 2790=.7 Jungvieh.- Land. 43. 18733 19773 20762 20568- 6427= Z Städte.-- 19425 2527 13232 1759-- 127€- 51 Summe.--J 20678 22300 22083 22327-=- 9665- 3 Kätber.-- Land,----= 12021= 6233- 11260 io Städte.-/- FE 1024-- 7502-- 746 8.4 2 Ne Summe.----- 13045- 13735- 12006- Haminel.- Land.-,- 65335 53379 96808 78365 4287 14458 ZL Städte.-- jf 06952 46435 5323 5486 5815 761- Summe.:,- J 72337 63022| 102131 3851 10102 15219 EN Schafe.--- JLand.---| 94226 63127 117346| 105932 10254 8643 R N Städte.-- 8443' 5660 7098 8247 1401 965- Summe.-| 102669| 68787| 124444| 2214179| 21655| 9508|= Gg Die Altmark. Vorhanden waren 9 Zum Be- trieb der EEE Z0U42395 ! Wirth'ch. konjumirt.|-Verkauft. Zuges 1780| 17982| 1301.| nöthig. En; Lämmer-- YLand---- Zz| SIE 1 8. 19:5| ZEI| DTS E S(aD fem-..= 2 3017. 268 2749 | Summe.-== 7 2003| 4547. 58257 Schweine ſfand.- 5 8 25086 25866; 56383| 28064| 22035 12456| 19616 und Ferkel. IStädte.-- 7289 7876 8077 3284 2660 1731 24540 Summe.- 32375| 533742| 4: 4965|"55248| 52095 8 14187| 22256 Auf den Elbwerdern wird viel Vieh fett gemacht,*) beſonders ſind die Werhenſchen Fetthammel be- rühmt. Die Schafwolle fällt in manchen Kreiſen ſehr gut aus, und wird von den Tuch- und Hutmg- chern in Stendal und Salzwedel 2. verbräucht." Hie eine Ueberſicht davon 1800 und 180. Iſt Wolle gewonnen. Wolle ſelbſt verkauft.: Wolle verkauft. Städte.|- Land.| Summe. Städte.|| Land.|" Summe.| Städte: 1]' Land.+| Summe. |(mw Sr| Pfd| ſchw Se| Pſd[ſchw St| Pfoj ichw St Pfd| ſchw St|pfd[ſchw St| pfd, ſchw».St| Pfd wr St| pid dy) Se| Pfd = I Kn Ie BREI ve< E 1800| 1129| 15| 14749| 16| 5870| 5| 725| 4| 5979| 17 670% al-|-| 8756| pi 679614 18019 854| 8 26801| 13| 17655| 21]'537 6233 6770 128 317 4 10568 6 10809179 Wild prett hat dieſe Provinz bei weiten nicht mehr ſo“ viel wie ho Spa 18 das meiſte wohl noch in den Burgſtall- und Leklingenſchen Forſten. Vorhanden ſind übrigens alle Arten von Wild. Die wilden Schweine richten. auf. ihren. Streifzügen. oft beträchtlichen! Schaden. im Getreide at... An Fiſchen iſt die Altmärt die ärmſte Provinz der Mark Brandenburg.* Stehende Gewäſſer fehlen ihr; die Elbe iſt nicht fiſchreich, und-die kleinen»Landſlüſſe- ſind- durch- das A bgraben und die Räumungen, welche in den Jahren 1782 bis 1785, Behufs der Wieſenurbarmachung bei dem Aland, der. Bieſe,"Jeke, Milde und Ohre mit großen Koſten unternommen wurden, ganz fiſcharm geworden."Am ſeltenſten ſind die Krebſe. Der Lachs 7 Schnepel- Neunaugett- und: Lampretenfang in der€ Eibe iſt zuweilen, es jekt auch ſelten, bei Tangermünde, Werben 2c. atiſehnlich. Die Bietrenzucht wird, beſonders in den-Heidegegenden„in dipſex Proviny/ſtärker betrieben, wie in den übrigen Theilen der Mark, und iſt ein nicht ganz unwichtiger Nedegzweig der Hefonomie des Landmanns. Aber nur“von den Jahren 17 70 und 2786 fann ich ine Ueberſicht liefern... ;| Anzahl der Stöc>e im Herbſt. Hiervon ſind-eingeſtoßen-“ Als Yeberſtänder vorhänden. Im Jahre.| Einzelne.|Magazin-| Einzelne.|Magazin-| Einzelne'|Magazin-| | Stöc>e.| Körbe. Stöde.|* Körbe.'Stö>e2!?>|„Körbe. Tua FE da I"" Y+1 LT 17706 ß 12464| 5764|= 5181| 27260;| 55 62383 1'9 5056 4 RG - t( 1>| 16943| 061 4-- 10044/ 552|= 6899| 3H09| 13470||= 746| 50- Gor|:69- Sma 18900"| 3 x60:2]=| 10795.| 582."|= 1 7500| EB.= *) Von den Viehſeuchen in der Alimark, in den Jahren 1770. 73- 76 und 77- oben S. 114: die Anmerkung. Faprifatiot, EE 2,514 Auch der Seidenbau findet hier verſchiedene Liebhaber, vorzüglich im geiſtlichen und Schul- Stande. Folgende Tabelle giebt einen Begriff davon: 2 Mäuntbeerbäutne. 1! Reine Seide. Florerſeide.- Seidengrains. u DE laub-|Suftie.9 1800.| 13801'4- 1800| 1801] 1300| 1301 auo- 3 1 11300] bare.| bare: 18011 gfd.[2. Pfd.|.L. Pfd.| 2. Pfd.]€. Pid.|€. Pfd.|L. j ZE 08270):(53N ERDE 1708 6 EC Bei den' Dörfern.| 25087| 14554] 10452 25006) 43| 61'74| 34 120| 17| 7) 24h=-| 12|--| 3x Bei den Städten. 1466| 2530| 2914| 4444427| 2| 20 f.71 41 28) 3'| 254-- 19| 3 I19 Auf den Aemtern. 6207| 40171 250314 63204: 3| ZU Gr a 1 11 SE S=| 51=| 7x Bel den Geiſtliche.) 127451 17316) 56171 1205538 75 145 67 1'291 121 171 14 1 219 9| 11]-- SAL AUSTIN SUT APL. mul 57|"GE: D;|; 3 DS 3 6[ W| j||| Summe.| 46503] 27427| 23206| 487034247(SBZ 172016 260: 757111301 221] 4 20| 35| 4| 4 Mineralreich In Abſicht der Produkte des Minexalreichs iſt die. Altmark ſehr arm. Man fin» det zwar in der Geſchichte Spuren von einem Erzbergwerk bei Flechtingen, welches Kurfürſt Fried- rich I1. 1469. denen von Schenk anzulegen. erlaubte, aber in. der Folge keine Notiz weiter, ob das Werk wirklich angefangen"iſt.*):“Es beweiſet aber döch ſv viel, daß“ dort: ehedem Metalle*geſucht und gefunden ſind. Eiſenſchüſſig iſt die Evde in vielen Gegenden der Provinz. Raſenſtein oder Sumpfwieſenerz wird in den Wieſen bei Gr. Garkß, Haverland und Golletisdorf gegraben, bei Wahrenberg geladen und nach Neuſtadt an der Doſſe gebracht. Die Provinz hat zwar Torf, aber nicht hinlänglich; er wird bei Salz- wedely Lüderikß, Wittenmoor, Apenburg 2c. ſeit 1760, 62 und 1792 2x. 2x. geſtochen, und bei dem zuneh- menden Holzimangel mit großen Vortheilen gebraucht. Aufgelöſeten'und' verwitterten"Mergel findet man häufig, und bei Alt-Mert Lim Lande.|auß. Land.4 macher.| ten. im Lande.|auß. Land- Ouvr.|Ouvr. ZOuvr. jf Rhlr. Rthlr. Rthlr.|Y Ouvr, Rthlr. Rthlr. Rehlr. 1798. 61 46 107 152209 jf 116406| 35803 44 6966 J 4439 2,527. 1800| 72 45 117| 2162758| 119176| 43582 40 6463 5129 1334 worunter aber die Gerber und Handſchuhmacher in Rathenow mit begriffen ſind. Von den Schuhmachern und Sattlern hat, man leider keine Angaben. In Werben werden Pferdehaare geſottenz; in Arendſee Federpoſen zubereitet3 in Stendal iſt eine Tapeten- und Wachstuchfabrif, von deren Verkehr bei der Stadt ſelbſt das Nähere. In Abſicht der mineraliſchen Fabrikation läßt ſich wenig von der Altmark ſagen. Der Raſen- ſtein, das einzige rohe Produkt, wird in einer andern Provinz zubereitet. In Stendal ſind zwei Bleizug- ; macher für die Glaſer, welche 1738 für 426. und 1800 für 254 Rthlr. verſertigten. Zehn Nadler fabri- (| zirtetz 2800 für 2255 Rthlr. Nadeln, und ſeßten für 964 Rthlr. im Lande und 291 Rthlr. außer Landes | ab. Drei Arbeiter verfertigten 1800 in Salzwedel für 1200 Rthlr. Pfeifen, und debitirten für 400 Rthlr. ] außer Landes. Noch gehört gewiſſermaßen hierher die Inſtrumentenfabrifation in Tangermünde, woſelbſt j 1800 3 Arbeiter für 800 Rthlr. muſikaliſche Inſtrumente verfertigten. Die Konſumtibiliengewerbe ſind für die Provinzialſtädte am wichtigſten: denn Ackerbau, Vieh? zucht, Brauerei und Brennerei ſind ihre Hauptnahrungszweige. Dier Bierbrauerei in Gardelegen, ' Tangermünde und Salzwedel war ehedem im höchſten Flor, und bereicherte die Städte. Die Biere wurdet 4 weit und breit verfahren, und die Poeten der Zeit beſangen beſonders den Gardelegenſchem Gerſtenſaft in 4 allen Sprachen. Dieſer Verfehr hat ſich aber ſehr verloren; und ſo wie der Bierabſaß abnahm, hat der - Branntweindebit zugenommen. Außer dem, was oben S. 152 geſagt iſt, noch folgende allgemeine Ue- | berſicht(incl. Rathenow). 3 ;- Bier in Branntw. Scank-| Brauſtel-| Malz ver- den Bla/| Schrot ver- in den ImJahre. krüge. len.-brauht. Schank-| ſen, braucht. Scank- krügen. krügen. || Wiſpel.|Sc<-| Tonnen.|| Wiſpel.|Sch.| Quart. 1719 333 546 6196 10| 65186 189 42 22 11724 31722 267 609 6745 8| 54466 243 662 2.1: 25156 1750 489 608 5827| 20| 40850| 429| 1572 2| 93455 3790 486 555 3262| 15| 26249|. 333| 2104 7| 205408 j 1300-- 5368 2906 17 6171574 294 9095=| 223860 ſ 1801--- 278 3026 9-- 502 1003 21 5 Der Malzbedarf hat alſo über die Hälfte abgenommett/ und der des Schrotes iſt um 24 Mahl ſo ſtark geworden. In Stendal und Arneburg wurde 1800 von 2 Arbeitern für 299 Rthlr. Stärke und Puder fa, brizirt. Die Tabaksſpinner in Stendal, 13 an der Zahl, haben 1793 für 5225 Rehlr. 2797 aber für 110,50 Rthlr. Tabaf geſponnen. In den Oelmühlen auf dem platten Lande iſt r800 von 80 Arbeitern für 238 Die Altmark. 1723 Rthli. Oel geſchiagen und im Lande abgeſelt. Die geſammte Fabrikation der Provitiz, mit Ausſchluß Rq- thenow's, im Jahre 1800 zeiget folgende Tabelle*:; ] Fabrizirt.| Debitirt.| An Zuthaten erforderlich. »*: e,€ Ir|;- im Se 50008 Land.| Summe.[Eintändi-|Auständi- Summe. 1809 ſce. Die Grafen von der Schulenburg in Betzendorf und Apenburg, die. vow Alvensleben zu Calbe, Erxleb ein und Jſenſchnibbe, die von Jagow und von Schen> haben eigene Geſamtgerichte. .*) Dex Zuſtand der Kämmereien in den Alkmärkiſgen Städten war.(excl. Rathenow) folgender? Einnahme.] Auegabe.“+4. Beſtand.| Activa-[| Paſſiva. ' - Ip| Gr RES 240' Die Altmark,-- Gewiſſermaßen gehört auch die altmärkiſche Ritterſchaftsdireftion hierher, welche das Ritterſchaft- liche Kreditweſen der Provinz beſorgt, aus einem Direktor, zwei Räthen und einem Syndikus. beſteht, und ſich in Stendal verſammelt. Von der ganzen Einrichtung iſt oben(S. 214.) in der allgemeinen Einlei- tung das Nöthige gejagt worden.*) Zu den vorzüglichſten Provinzial- Polizeianſtalten, gehören 1) das Deichweſen. Dieſes ſteht unter drei Deichhauptleuten, von denen jeder bei der Elbe ein Revier zu beſorgen hat. Die Reviere gehen von Schnafenburg bis zum Camps, von dort bis Tangermünde, und von da bis an die Magdeburgiſche Grenze. Die Deichhauptleute veſpiziren auch die übrigen Flüſſe der Altmarf. 2) Das Armenweſen. Nach dem Reglement von 17912 ſollte bei Tangermünde für die Altmark ein Landarmenhaus errichtet-wer- den, nachher wurde ſie aber zum Landarmenhauſe bei Wittſtock geſchlagen.-An Hoſpitälern und andern, mil? den Stiftungen fehlt es der Provinz nicht. 5) Feuerlöſch- und Verſicherungsan ſtalten. Die Städte der Altmayf waren(incl. Rathenow)-im 2,5cen Quinquennium mit 1,533,540 Rthlr., im zbten mit 1,882,250 Rthlr., und im 27te1n(1603) mit 4,651,400 Rthlr.- verſichert. Die Löſchanſtalten in den Städten waren folgende: Im Jahre.|1719]175* 17501770 1789|1799|1890 1801 E Brunnen 172.28 75 549| 1627| 1826| 1982| 1822| 26120 1637| 1607 Spritzen, metallene“ /- 20 29 43 49 44 44 43 47 Spritzen, hölzerne- 280| 1569| 3683| 4097| 4224| 3518 5996| 3976 Geiter. oe 8 1 1 162 6341 516.4. 7601. 336.1 1618: 205 294 Eimer- FLIESS 1057| 2610| 4892| 5873| 5754| 4207 5484|. 4734 ; Sale 27754388 1508 83| 213| 258| 302| 277| 263.| 202 194 Kufen BÜRS 81| 125|: 274| 230| 189:1 290| 2185 133 Sm Jahre 1770 ſind alle Privatfeuerrüſtungen mit aufgeführt. Das platte Land hatte 1801 81 große, 76 metallene und 243 hölzerne Hand-Sprikßen. 4) In Abſicht der Medizinalpolizei ſind in der Altmark 5 Stadtphyſici angeſeßt, von denen zwei zugleich Latydphyſici ſind. j 11. Kirchen- und Schulenverfaſſung. Die Lutheriſchen Kirchen- Schulen- und Pfarrſachen dieſer Provinz ſtehen unter dem Kurmärkiſchen Konſiſtorium in Berlin, und in gewiſſen Hinſichten unter der ſpeziellen Direktion des Generalſuperin- tendenten der Altmarf und Prigniß in Stendal, der aber zugleich Inſpektor der Stendaliſchen Didzeſe und erſter Domprediger bei der Nicolaiſtiftsfirc, 14) Thüris, 35) Winterfeld. C. Inſpektion Calbe mit 15 Pfarren. x) Calbe, 2) Bismark, 3) Altmersleben, 4) Berge, 5) Gr. Engerſen, 6) Eſtedt, 7.) Güſſe- feld, 3) Jeeße, 9) Jeggeleben, 10) Kremkau, x1) Mehrin, 12) Mieſte, 13) Plathe, 14) Zethlingen, 15) Zichtau: D. Inſpektion Gardelegen mit 23 Pfarren, x) und 2) in Gardelegen, 3) BerFau, 4) Bre- genſtedt, 5) Bülſtringen, 6) Burgſtall, 7) Caſſiek, 8) Eimersleben, 9) Erxleben, 10) Neu-Fer, 14) Speningen, 15) Storbe>, 16) Uhtenhagen. F. Inſpektion Alt-/ Salzwedel mit 32 Pfarren: 1) Altſtadt Salzwedel, 23: Arendſee, 3) Binde, 4) Bombe>, 5) Chüden, 6) Cläden, 7) Döh- re, 3) Dambe>, 9) Diesdorf, 10) Kl. Garß, 21) Heiligenfelde, 12) Henningen, 23) Hilmſen, 14) Immex- kath, 15). Jübar, 26) Kerkau, 17) Kuhfelde, 13) Ladekath, 29) Lagendorf, 20) Mechow, 21) Mehmke, 22) Neulingen; 23) Oſkerwohl, 24) Pakebuſch, 25) Preßier, 26) Alten Salzwedel, 27) Amt Salzwedel, 23) San- ne, 29). Schernikow, 30) Steimke, 32) Tylſen, 52) Walſtawe. G. Inſpektion Neuſtadt-Salzwedel, hat keine Didzeſe. H. Inſpektion Seehauſen mit 19 Pfarren: 2) Seehauſen, 2) Gr. Beuſter, 3) Kl. Beuſter, 4) Böhmenzien, 5) Bretſche, 6) Coſſebau, 7) Crüden, 8)"Deutſ<, 9) Dobbrun, 30) Falkenberg, 21). Gr. Gartz, 12) Höwiſch, 15.) Königsmark, 24) Loſſe, 25) Neukirchen, 16)-Schönberg, 17) Wahrenberg, 318) Gr. Wanzer, 29) Wendemark. I. Inſpektion Tangermünde mit 20 Pfarren: 1) Tangermünde, 2) Bellingen, 3) Buch, 4) Buchholz, 5) Dahlen,'6) Elversdorf, 7) Gohre, 8) Grieben, 9) Hemerten, 10) In- fel, 13) Kächen, 32) Lüderitz, 33) Mahlwinkel, 14) Rahrſtedt, 25) Oſtheeren, 16) Schönhauſen, 17) Gr. Scwarzloſen, 18) Kl. Schwarzloſen, 19) Väthen, 20) Volgfelde. K. Inſpektion Werben, mit 9 Pfarren: 1) Werben, 2) Berge, 3) Nieder-Görne,- 4) Hindenburg, 5) Iden, 6) Kruſemark, 7) Polkriß, 8) NRohrbes, 9) Walsleben.; Die beiden deutſchyreformirten Pfarren in Stendal und Trüſtädt ſtehen unter der Inſpektion Magdeburg, und die franzöſiſch- reformirte Pfarre in Stendal unmittelbar unter dem franzöſiſchen Oberfon- ſiſtorium in Berlin. Die Altmark hat zwei gelehrte Schulen in Stendal und Salzwedel, welche um den Rang ſtreiten 3 zwei Mittelſchulen, in Gardelegen und in Tangermünde, und in den übrigen Städten Bürgerſchulen. Die Dorfſchulen be- dürfen im Ganzen genommen einer großen Verbeſſerungz die Schullehrer haben aber größtentheils ein ſo dürftiges Einfommen, daß man, ohne Erhöhung deſſelben, billig feine große Forderungen machen kann. 82 Schul- lehrer haben nur 5 bis 10 Rthlr. 49, 20 bis 20 Rthlr. 84, 20 bis 40 Rthlr. 67, 40 bis 60 Rthlr. 30, 60 bis 30 Rthlr. 120, 80 bis 200 Rthlr. 20, 200 bis 130 Rthlr. x, 130 bis 150 Rthlr. 2, 150 bis 280 Rthlr. 2, 200 bis 220 Rthlr., und 1, 220 bis 250 Rthlr. Gehalt. Lektere iſt die vorzüglich gut eingerichtete Schule in Lüderitz. 12. Einkünfte und Abgaben. Die Einfänfte des Staats aus dieſer Provinz fließen, wie überall, aus dem Ertrage der Aemter, der Regalien und der wirklichen Staatsauflagett. Die Altmark hat 6 anſehnliche Domänenämter, zu Arendſee, Burgſtall, Diesdorf, Neuendorf, Salzwedel und Tangermünde, Lekteres iſt das beträchtlichſte. Der Ertrag derſelben war, mit Einſchluß Hh 242 Die Altmark. dex Forſt» und Maſtgefälle, in dem Etatsjahre 1725: 34500 Rthlr. 5 Gr.'2 Pf. und 1758 t 56367 Rthlr. 23 Gr. 9 Pf. Die"Zslle. Die Hauptzollämter ſind oben S. 208. namhaft gemacht; unter ihnen ſtehen 539 Nebenzollämter, welche in der Topographie bemerkt ſind. Der Ertrag der Landzollämter belief ſich 1719 auf 8944 Rehlr. 3 Gr. 9 Pf. 2765 auf 9572 Rthlr. 718 Gr. 4 Pf. und 1797 auf 18579 Rthlr 6 Gr. 2 Pf. Bei Tangermünde iſt ein Waſſerzoll auf der Elbe. Den Ertrag der übrigen Regalien kann ich nicht an- geben. Die wirklichen Abgaben der Einwohner ſind folgende: 7. Auf deim platten Lande. a) Das Lehnpferdegeld der Ritterſchaft beträgt jährlich, für 158x Rit terpferde, 6340 Rthlr. Die lekte wirkliche Muſterung war im Jahre 1610. b) Die Kontribution, welche auch von den Mediatſtädten entrichtet wird, betrug im. Jahre 1737, 71263 Rthlr. 3 Gr. 1770 aber 77378 Rthlr. 2 Gr. 6 Pf. 21730, 68669 Rthlr. 10 Gr. 1 Pf. und 1800: 44472 Rthlr. 6Gr. 7Pf. c) Die Viehſteuer belief ſich 1737 auf.16447 Rthlr.. 11 Gr. 1770 auf 18662 Rthlr. 9-Gr.- 10 Pf. - 3790 auf 18301 Rthlr. 2 Gr, 3 Pf. und 23800 auf 12401 Rthlr. 8 Gr. 6 Pf. 4)„Der Ertrag des Kavalleviegeldes 1737: 36663 Rthlr.“ 18 Gr. 1770: 34960 Rthlr. 22 Gr. 1790: 38856-Rthlr.. 20 Gr. und 1800 27159 Rthlr. 3 Gr. e) An Kriegsmekkorngeld entrichtet die ganze Provinz jährlich 1000 Rthlr. Doch iſt davon der Stendaltſche Kreis ausgenommen, welcher jährlich 135 Rthlr. 16 Gr. 6 Pf. beſonders aufbringt, welche Summe aber mit unter der Kontribution ſtet. Von den übrigen kleinen Laſten ſind feine Angaben vorhanden. 2. In den Städten: a) Die Acciſe. Die Aceiſeämter der Altmark, welche S. 211. namhaft gemacht worden ſind, ſtehen unter der(zweiten kurmärkiſchen) Acciſe- und Zolldirektion in Brandenburg. Der Ertrag derſelben war(ohne Rathenow) im Jahre 1719: 48730 Rthlr. 2 Gr. 1730: 56942 Rthlr. 17 Gr. 7 Pf. 1750: 56927 Rthlr. 22 Gr.= 13770: 52717 Rthlr. 17 Gr. 10 Pf. 1790: 93978 Rthir. 20 Gr. 5Pf. und 1800: 96677 Rthlr. 22 Gr. b) Die Zieſe betrug 1719: xx116 Rehlr.. 1 Gr.„xo Pf.. 1722: 11425 Rthlr. 1 Gr. 10 Pf. und 1730: 11334 Rthlr. xx Gr. x Pf. c) Der Servis belief ſich 1719 auf 21640 Rthlr. 7 Pf. 1730 auf 11334 Rthlr.. 11 Gr. 1 Pf. und die. wirkliche: Einquartierung auf 6608 Rthlr. 21 Gr. 4 Pf. 1770 der Servis auf 16776 Rthlr. 12 Gr. 6 Pf. und die Einquartierung auf 16060 Rthlr. 3 Gr. 1790 der Servis auf 22918 Rthlr. 2 Gr. 2 Pf. und die Einquartierung auf 17110 Rthlr. 23 Gr. 3 Pf. und 1800 der Servis auf 110259 Rthlr. 3 Gr. 4 Pf. und die Einquartierung auf 9319 Rthlr. 19 Gr. 4 Pf. Die übrigen Abgaben der Städtebewohner fehlen in den Kammertabellen. Die Erhebung der Kontribution in der Altmark iſt im"Jahre 1693 von dem Direktor Levin von Bis- war und den Kriegsfommmiſſarien von Borſtell und von Jagow, auf den Grund der Schoßmatrifel von 1584, regulirt worden. Das Verhältniß der Altmark, in Abſicht der Aufbringung der Steuern zu den übri- gen Kreiſen der Kurmark iſt folgendes: Wenn die Ritterſchaft oder das platte Land der ganzen Mark 2000 Thaler aufbringen muß, ſo trägt dieſe Provinz dazu„439 Rthlr. 9 Gr. 232.Pf oder etwa den 4* Theil bet, und wenn die Ritterſchaft der Kurmark, um 1000 Rthlr. aufzubringen, 404 Rthlr. 21 Gr. übernehmen muß, fo giebt die Altmark, mit Einſchluß des Ufermärkiſchen Uebertrages, dazu 120 Rthlr. 8 Gr. 9 Pf. 13. Eintheilung. Im kameraliſtiſchen und landſchaftlichen Sinne macht die ganze Altmark nur einen Kreis Mi der ein Kreisdivektorium und nur. ein ritterſchaftliches Korpus. und eine. Kreiskaſſe hat. Die Unterabtheilung in Der Stendaliſche Kreis. 243 den Stendakbiſchen, Tangermündeſchen, Arneburgiſchen, Seehauſenſchen, Arendſeeiſchen und Salzwedelſchen Kreis oder Diſtrikt, iſt von Alters her beobachtet worden; äber von der Kreis- eintheilung ver Mittelmark ſehr verſchieden, indem ein. jeder Kreis der Mittelinarf ein beſonderes Korpus ausmacht. Der Tangermündeſche und Arneburgiſche Kreis ſtehen, ſo wie der Seehauſenſche und Arendſeeiſche Kreis gber unter einem Landrathz der Stendaliſche und Salzwedelſche haben: jeder einen Landrath. Erſtes Kapitel.| Der Stendaliſche Kreis, 1. Lage: Faſt überall bezeichnen Flüſſe die Grenze. Gegen Norden trennt die Bieſe ihn vom Seehauſen- und Arendſeeiſchen Kreiſe. Gegen Weſten ebenfalls die Bieſe vom Arendſeeiſchen, Salzwedelſchen und Tangermündeſchen Kreiſe. Gegen Oſten(mit Ausſchluß der Gebiete der Städte Stendal und Oſterburg,) die Ucht vom Arneburgiſchen und Seehauſenſchen, und gegen Süden gvoßentrheils wieder die Ucht vom Tangermündeſchen Kreiſe.; 2. Größe. Der Flächeninhalt beträgt, nach der Oesfeldiſch- Sokmanniſchen Berechnung 93[] Meilen, welches aber, nach der von Winterfeldſchen Behauptung, etwas zu groß angenommen; iſt. 3. Oberfläche. Der Kreis beſteht, einige Anhöhen bei Uenglingen und Holzhauſen abgerechnet, aus einer hohen Ebene, welche auf den Grenzen, vorzüglich am Calbiſchen Werder, längs den Flüſſen, in Wieſen ausläuft. Der Boden iſt leichter Sand mit Lehm vermiſcht. An den Flüſſen ſchwarzes Erdreich, theils fruchtbar, theils ſauerbeizig. Die Fruchtbarkeit ſteigt vom zten bis zum bten Korn. Der beſte Getreide- boden iſt bei Bieſenthal, Neuendorf am Damm, Büſte, Gr. und Kl. Sc 8 17502| Platte Land.| 2265| 2161| 1948| 2023, 442| 672| 9896| 1 Städte.- ZUN2 OLE TZ0 812 1070 103 61 127:|. 456 5125| Summe.| 3259| 3458| 2760.| 3093| 1938| 546 569|4128[15022 1 3800|Platte Land.| 3Zo4r| 2825.| 2408| 2326|=| 721 527| 813 12323 Städte.--| 1353| 1706| 1243| 1429| 227 74 1a29 1434| 6595 . Summe.| 4394| 4531| 3651| 3755| 227| 795| 656[11247[18918 3801|Platte Land.| 2564| 2869| 2519| 2386|=| 694| 4x 772|12215 Städte.--| 2964| 1691| 1210| 1372| 210| 126| 105 405| 5701 | Sumime:| 458| 4590, 3729| 3757| 210| 810| 516 fea77[27926 5 Die Menſchenmaſſe hat ſich alſo ſeit 1750 um 2895 Individuett vermehrt. Auf dem platten Lande wa- ren 1750 24 angeſeſſene Soldaten, 143 dietzende Unterthanenſöhne und 1547 Enrollirte, 1801 33 angeſeſ- ſene Soldaten, 127 dienende Unterthanenſöhne und 3493 Enrollirte, und in den Städten 5638 Enrollirte. Der Adel des Kreiſes iſt- anſehnlich! von Bismark zu Uenglingen, von Borſtell zu Shinne, von Bü- fow zu Kl. Shwechten, von Dequede zu Deetze 1c., von Froſch zu Wollenrade, von Gökne zu Könnig- de und Möllendorf, von Goldbe> zu Wahrburg, von Grävenitz zu Poritz, von Jeetze zu Döllnig, von Kalben zu Rönnebe> 20.5 von Kleiſt zu Orpensdorf 2c., von Krahn zu Tornow, von Levetzow zu Ho- henwulſc zu Rochau. Der Werth der Güter im Kreiſe beträgt 686932 Rhlr. 6, Produktion. Die Produfrionskraft des Bodens iſt, die oben genannten Oerter augen 7 mittel: mäßig für den Rocken'und Hafer aber faſt überall gut: Das platte Land hatte 1800, 197* Ritter- hufen, 16513 fontribuable Hufen Land. Der Acerbeſtand der Städte iſt nicht bekannt. - Im Jahre 21801| Augsgeſäet.| Gewonnen. Gi nE Blieb übrig.| Fehlte- | Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|2%.| Wiſp.|S.|M.| Wiſp-|S.[9%. . Weizen.- 5|Land.---| 541| 17|= 2735 3|=| 995| 19|---f 1737 BS=== 3853 Ülanen x Städte: 5.8 521.018 224.1. 9].81"..161 T|)2.21 4405+ EE EM=|„= De Summe.| 594| 2| 8| 2957| 12| 8| 1157| 2[ 12] 1800 9.121=|-|-| Roden.-|Land.---| 1083| 211-- 5676| 23|+| 3600| 10|-| 2076| 5)=|= Fh 1| Städre- 55-2 88 1 261--1 445| 81--1 1489| 20] 41== 1=|-| 1046| 121 4 Summe.| 1177| 13|=| 6120| 7|=| 5090| 61 4| 2076| 15-| 1046| 121 4 Gerſte.+-|Land.---| 836 2t|=| 2844| 151'=1 2447| 261=| 566| 221-1,-“ PI- Städte.--| 139 1 121 4 402| 10] 41 926 1 131-1= I=|=| 525| 531= |«Summe.| 976| gl 41 3247| z1 41 33741 51=| 36 1 231-1 251 ZI- * Der Stendaliſche Kreis, 245 Im Jahre 1801| Ausgeſäet.| Gewonnen. ED IRGEE ja Blieb übrig.| Fehlte. || Wiſp.|S:[M.| Wiſp-|S:| 7.| Wiſp.|S.| M.| Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|. Hafer:-+(Land. 5 22 1..101451.:591. 1.2820.1. 131>| 2003.48 105 0423.0. B0.N 02940 Städte.--/ 27== 14 NWOG 1 E21. 2512.87-- 1 81-| 22 41= Summe.| 642| 13|=| 2429| z|=| 2216| 8]=| 424| 221=| 2:2| 41= Exbſen,'5|Land- 4 7 1 ZU] 41.=| 2239 1.191. 1.426.| 441.4: 412| 221.|=< 4a, Städte.?- 251.=1 51. 89.1. 91 201 209/120] 5 41 21-1 241. 71.24 Summe.] 342| 4| 5| 1323| 181 10[ 535| 22| 5] 227|=| 26 1 0780,00 Kartoffeln.-|Land.-- 1] 239|=|=| 1863| 81-| 1855| 22|= 6110-I-|-|- Städte.-- 25!|7121 4 81"406 21-4 216 1140 81= I=1=| 440|. 121 8 | Samme.| 260| 13] 81 2269| 10[=| 2673| 32] 81 6| 10|--| 410| 22| 8 Die Ausſaat an Linſen auf dem Lande und bei den Städten war: 13 Wiſp. 9 Sch. 3 M., und der Evtrag 70 Wiſp. 2 Sch. 13 M.'An Wiken die Ausſaat 20-Wiſp. 25 Sch. 5 M. Der Gewinn 76 Wiſp. 5 Sch. 10 M. An Buchweizen die'Ausſaat 20 Wiſp. 4 Sch. Der Ertrag. 28 Wiſp. 2 Sch. Hirſe hat der ganze Kreis nur 2 Scheffel ausgeſäet. Von 1264 Wiſp. 17 Sc Zz Pferde."-| 6077| 552 6629| 5120| 502| 5622|=----- 2770 46| 3161| 596 15|- 412 Ochſen.-'-| 2298| Zx| 2229| 2095| 2172| 2266|] 88| 153] 242| 281 7|. 2880 m PPG wnn Kühe.--| 5720| 1220| 6942| 5792| 1368| 7160] 455| 731- 528] 48: 801. 576 TAS di. SeUNAvIeN. 7. 1 33981: 2021255001. 35301“: 4401 39700. 7|. ie u Puna 1 u. Kälber.--| 1713| 144| 28571=|-|=| 854| 1708| 2562| 1165| 2358| 1403| 1745] 165| 1910 Hammel.- 110399 673| 11062| 8975| 633 9693] 539| 1223| 1762| 2698| 2120| 1808|=-- d= Schafe. 7|12308| 1994|14702115688| 2349| 4037| 2195| 497 1692| 1290] 2304| 15941= 724.; Lämmer. 1= 1|= 1:=|= 1=| 241 7671 8932| 7501. 20x| 831|.66231- 8553| 17458 Schweine.-| 2927| 1815| 4740| 2618| 1490|. 4208| 2720| 1877|. 4597|: 2214| 23831 3971.= 1-|> SCHÜ 17767[LIES EANGEEN T=: UMG= 2116? ES[A DEA APS mmm IERS SEET 08 5 ZD ZUED BO B2: 147 173305|./4451 44808 Der Wollgewinn betrug im Jahre 1801 2002 ſchwere Stein 6 Pſd.3 547 St. 39 Pfd. wurden ver- braucht und 954 St. 9 Pfd. nach Stendal und Gardelegen verkauft, SEEKS SS STETTEN PRIEST R SITE A IEIPGEG I RICE BIE 2: ON ». KA HE Terz ZI ZY SISDS &. [67] = Z- 246 Die Altmark. Fabrifation. In Abſicht dey Städte findet man die beſondern Angaben bei den Städten ſelbſt:“Die Fabrikation des platten Landes erſtre>t ſich bloß auf leinene und halbwollene Zeuge. Im Jahre 1800 ſind auf 30 Stühlen, von 30 Perſonen, für 2025 Rthlr. halbwollene Zeuge(1798: 210166 Ellen) und von 299 Perſonen auf 209 Stählen für 26525 Rehlr. Leinwand und Leinenzeug-(1798: 97049 Ellen) verfertigt. Auf den 42- Oelmühlen ſchlugen 43 Arbeiter für 422, Rthlr. Leinst1. - Kreisverfaſſung. Steht in Abſicht des Steuer- und Polizeiweſens unter einem Landrath, in Abſicht des Kirchenweſens unter den beiden Inſpektionen Stendal und Oſterburg, und in Betreff des Kanton- weſens zur Hälfte zum Infantexieregiment Nr. 27. in Stendal, und zur Hälfte zum Kavallerieregi- ment Nr. 7. in Salzwedel ec. Abgaben und Einkünfte. Die Städte 1800: 19302 Rthlr. 8 Gx. 7 Pf. Acciſe, und 3692 Rthir. 2 Gr. 1 Pf. Servis. Das platte Land 23400 Rthlr. z Gr. 6 Pf. Kontribution, 25 55 Rthlr. Viehſteuer, 6980 Rthlr. 6 Gr. 6 Pf. Kavallerjegeld, und 185 Rthlr. z3 Gr. 6 Pf. Mekfkorngeld, welches lektere aber bei dieſem Kreiſe ſchon mit unter der Kontribution begriffen iſt. 1. Die Stadt Stendal. Lage. Stendal, die Hauptſtadt der Altmark und des nach ihr benannten Kreiſes, liegt im ſüdöſtlichen Winkel des Kreiſes, in einem weſtlich und ſüdlich von Anhöhen eingeſchloſſenen Thale, an der Uht, 16 Meilen von Berlin und 7 Meilen von Magdeburg.) Die- faule Ucht theilt die. Stadt in zwei Faſt gleiche Theile, die alte Ucht umfließt ſie auf der Südſeite. Größe. Die Stadt iſt ziemlich groß, ovalrund gebauet, und hat einen Flächenraum von 3780[] Ru- then, wovon 1264[] Ruthen auf die Kirchhöfe fallen. Thore, Mauern, Wälle, Vier Thore, theils mit antiken Thürmen, theils mit Pfeilern, das Tan- germünder, Uenglinger, Arneburger und Viehthor und zwei Nothpforten. Zſt mit einer hohen Mauer umgeben. Die ehetnaligen doppelten Gräben und. Wälle ſind im vorigen Jahrhundert abgetragen", und zu Gärten und Plantagen gemacht. Eintheilung. Entweder nach den vier Thoren in vier Viertel, oder nach den vier Hauptkir&r und Buchhändlern, 2 Büch- ſenmacher, 3 Bürgermeiſter, z Bürſtenbinder, 1 Kämmerer: 2 Kaffetier; 3 Kandidaten, 2 Kanonikus„54 Kan- toren, 2 Kanzelliſten, 2. Kanzeilidiener, 3 Kattunwebcr, 14 Kivoſterjungfern, 2 Kolonierichter» x Konditor cx| Kon- trolleur7 2 Direktoren, 1. Deſtillateur., 4 Drechsler, 2 Eiſeuhändler,. x Fabrikinſpektor, 9 Färber, 6 Fiskäle /a3 Fleiſcher, 3 Fuhrleute, x Galanteriehändler, 5 Gaſtwirthe, 2 Gaſſenvögte, 7 Gärtner, 53 Gelbgießer, 2 Ge- richtsdiener, 2 Glashändler, 4 Glaſer, 2 Goldſchmidt, x Gürtler, x Grüßmacher, 5. HandſFer zu 2, Kupferſeuträger»-5-Lohgerbery-4-Magijtratsbedienteny2 Mahlerz-2-Marktmeiſter, 17 Ma- terialiſten, 6 Maurer, 2 Medic Doktoren; 2“ Mehlhändler, 2 Meſſerſchmiede, 3 Muſikus, 15 Wind- 1 Waſſer- müller, z Mützenmächer/ 6 Nadler, 5" Nägelſmmiede, 4 Nachtwächter, 7 Notarien, 2 Obſthändler, 5 Kloſter, ofizianten, x Ordonanzwirth, 2 Organiſten, 8 Pantoffelma 120 Zr--)--== 3046 2| 6984 13060 104] 28“= L(I 4 6-- Der Gewerbszuſtand der. Stadt geht aus fölgender Tabelle von 1800 hervor: waren Fabrizirt.| Debitirt. Im Jahre 1800-: DIN 07 Dex 111)"Gehlen Webeiter.| 24405,"| zande| aub Tand- Wollarbeiter.- ruf 04:4 0) 169| 501121 45092|. 5029 'Lederarbeiter.--.-|= 36 63900.| 53420 15480 Lederne Handſchuhe.-|=- 8 1715 M ERAR 1-47= Leinweber. 4 2-4,-4 9 46 537 4633 2326 2307 Baumwollavbeiter. 7-4=== 24 15 7444 5905"1539 Täbaksſpinner.-|-= 8„9691 9692-- Siärke und Puderfabrik. 1"= 2| 250 250„it Sleizügefabriken.- 1-|= H 254 154 200? Tapetenfabrik. EH/ I--.-.? 1724 724 2000 X Summe.-|. 3267| 277.| 245722.| 218276.| 25446 7 AnZuthatemund Materialten waren erforderlich: inländtſche für 75000 Rtlr. ausländiſche für 3700 Rtlr, überhaupt für 78700 Rthlr. Im Jahre 1798 wurden 2549 St. Tuch, 1564 St. Kattun und Parchent. und 5364 St. Hüte fahrizirt.. Was außer Landes geht, wird größtentheils auf der Braunſchweiger Meſſe G&G. 2 4 250 Die Altmark.-| abgeſeßt.- Der Handel'iſt übrigens unbedeutend. Die Brauerei und Branntweinbrennerei kommt manden benachbarten Städten nicht gleich.;? waren Malz. Schrot.«|- Bier.| Brannt- Imm Jahre; wein. Brauſtellen| Blaſen. Viſpl.|S. Wiſpl.|S.| Tonnen.| Quart. 2719 40=< 590| 6 82| 16] 406 1458, 1730 120 34 63; 1.71. 205,0. 220 2.77 057' 1750 36 59 675| 16| 224| 22| 2271% 6810|' 2780 47 45 428| 12| 170| 10| 1296| 4894 2800 47 27 282 9 37 1.140:- 1128 8188 1801 47; 27 309| 22 82"22 u EE AFerbau und Viehzucht ſind faſt die Hauptnahrungszweige. Gute Wieſen und auf einer Seite gu- ter Boden. Die Ausſaat, den Ertrag und die Konſumtion erſieht man aus folgender Tabelle:, Im Jahre Ausgeſäet,| Gewonnen. EE eiB Blieb übrig:| Fehlte. 2802.| gBiſpl.| S.| 57.] Wiſpl.! S.| 9.] Wiſpl.| S.! M.| Wiſpl.| S.| M.| Wiſpl.| S.| M. Weizen.-- 42 12| 81-170 2 EN 126| 16] 12|-43 ol 41- 5 iE Roden./- 55 1|-x1 275, 5- 1199 17|-- öd,--|-| 922 LOST.- diem Gerſte.--|-200| 20| 2| 302 4--| 824| 121-4=> 241.21 242 41- Erbſen.--- 14 48 81 51- 57 8| 10|| 81| 261.5]=-=-|-| 24 7| 11 Linſen. 2.7 134 3| 5| 57 g1.100..24..001. 411235 Gr 0 120= Widen.-- 14 Er BIET 8! 10 435 1-| 5] 14 8 EU im-|-- Kartofſeln.- 20-=-|-| 400<| 736| 121-|-=-<= 336 WoL 2 Leinſamen- 1 61-24 40 28 PE 21 61=|- EE 1 Glet Hirſe und Buchweizen wird nicht gebauet.' 34: Morgen. waren mit 216 Pfd. Kleeſamen beſäet, und von 184 Morg. wurden 739 Centn. 200 Pfd.-Tabak“gewonnen." Der"Gewinn an Flach's belief ſich auf 126 Kl. St. 4 Pfd. und an. Werk auf 756 Kl. St. 4 Pfd. Der Viehſtand der Stadt iſt ſehr anſehn- lich, und ſo, wie die Konſumtion, aus folgenderTabelle von 1801 zu erſehen: 1801 Vorhanden. 4 Ie 28 Konfumirt.*| Verkauft. 4 Zugezogen. n| Pferde.-*- 296 270 me 26--| Ochſen. DEE 22 137 14!|.= 9.15 Kühe.--: 781 835"1746: j 29 5... Junges Vieh.-| 98 238 ml 395 an Kälber.:: 46 mm. 1294-| 159 8 Hammel.-- 565 433 1096 us“ Scaafe;-.- 1629 1749:: 296. zz» 320-- Lämmer.-+ wee a- 623 90 673 Is Schweine.- 1463 1068 1512 126=: Jerk. 7! 3|"38 Der Stendäliſche Kreis. 251 14. Die Stadt hat 4 Jahrmärkte, eben ſo viel Vieh- und Pferdemärkte und 2 Wollmärkte, ein König- liches Poſtamt, auf der Straße von Leipzig nac Hamburg und von Salzwedel nac< Berlin, und ein Königl. Acciſeamt. y 15- Obergericht, Magiſtrat und Kämmerei. Stendal iſt der Siß des Obergerichts, als- des er- ſten Juſtizhofes der Altmark.(S. 555.) Als Immediatſtadt gehört ſie zu den Landſtänden, führt bei den Städten der" Provinz das Direktorium, und hat bei Zuſammenkünften der Altmärkiſchen und Prig- nibiſchen Städte auf dem dortigen Rathhauſe den Vorſit vor Perleberg, bei allgemeinen Angelegenheiten den Rang nach Brandenburg. Der Magiſtrat hat die obere und niedere Gerichtsbarfeit, und beſteht aus 6 Mitgliedern, einem Stadtdirektor, Zuſtiz- und Polizeidirektor, 2 Bürgermeiſtern/ einem Stadt- ſecretär und Aſſeſſor. Die franzöſiſche Kolonie hat ihr eigenes Gericht. Die Kämmerei, welche das Dorf Belkow,- das halbe-Dorf- Hemerten, nebſt drei Gütern darin, und 1360, Morgen 75 IR. Holz, (Eljen, junge Eichen, größtentheils aber Fichten Schonungen) und verſchiedene Ländereien und Gärten bei der Stadt, einen Damm- und Brückenzoll 20. beſißt, hatte Im Jahre 1719 1750| 1780 1800 Rthtr.|Gr.| Pf.|Rchtr-|Gr.| Pf.|Rehlr,|Gr.| Pf.|Rthtr.|Gr,| pf. Einnahme.-| 5079| 94-0| 3520| 4|=-| 2650| 12|=| 4952 5| 6 Ausgabe.-| 3039| 5| 91 2705| 2| 7| 2649| 27|=| 4592| 10| 8 Beſtand.-|] 2060 1'541 7| 672.| 25| 20 14::= 1.19|.==| 358: 1.28| z0 Activa.-- 127419 13 44...225| 2-6 La427:4=; 1=>| 5220 4==|== Paſſiva.--[12073 p|| 5.121362| 3 1:| 12612 1|--| 6427| 8|- 16. Geiſtlichkeit und Schullehrer. Stendal hat 4 lutheriſche Pfarrkirchen. Bei dem-Domſtehen 3 Pre- diger. Der Paſtor am Dom iſt jedes Mal Generalſuperintendent der Altmark. und Prigniß, und Inſpek- tor der Stendaliſchen Dizzeſe. Die Univerſität Frankfurt,'als Beſikßerinn der Dom- und Stiftsreve- nüen, ſeit 1552, iſt Patroyin von allen 3 Stellen. Bei der Marienkirche 2 Prediger, bei Jakobi eben- falls 2 und bei Petri 3 Prediger. Die Paſtorate vergiebt der König, die Diafonate der Magiſtrat. Eine deutſch- und eine franzöſiſch- reformirte"Gemeine, jede mit einem Prediger. Die große Stadt- ſchule gehört zu den gelehrten Schulen in der Mark Brandenburg, und hat 4 Schullehrer. Uebrigens giebt es außer den reformirten voch vier Elementar- oder Parochialſchulen und verſchiedene Privatanſtalten. 17. Stiftungen.„Zu dea. oben angeführten milden Stiftungen gehört noch beſonders die Schönebe>- ſche Fundation,(mit einem Kapital von 18640 Rrhlr.) für die große Schule, fär eine Privatſchule, und für Junge Studierende. „38. Das Stadtwapen. Ein getheiltes Feld, zur Rechten mit einem halben Adler, und zur Linken mit 4 Rautenſteinen(oder wie man ehedem wollte mit 4 Gerſtenförnern) beſekt. 19. Abgaben und Kaſſen. Im Jahre 1739 betrug die Zieſe 1046 Nthlr. 12 Gr. und 21730 766Rthlr. 19 Gr. 3 Pf. 26472 Die Altmark. Im Jahre 1719| 1730| 1750 1730 1800 betrug Rehir.| Sr.| Pf.|Rehlr-|Or.| Pf.|Rthlr.|Gr. Pf.| Rehlr.|Gr.|1Pf: Rthlr.|Gr. pf. Die Accije.'--|'7270| 15] 6| 8815| 11 619959) 15 81145931 4" 1 hagbg7 Ion] Der Servis.-- 4521 6| x| 372 aul=| 1307==| 3855) 71'511" 5043>[175 Die wirkt: Einauie He 2 AP ZN lng RIT-2115408| 6b=l 3503: 14:15 Vag b35l 20 20. Feueranſtalten und Verſicherung... Im xten HQuinquennium/- oder 18035 war„die Stadt mit. 875475 Rthlr. in der ſtädtiſchen Feuerſozietät verſichert,. im 36ten nur mit“388650'Rthlr. ,. Die Stadt hatte; 3740;; u 6.(8 Spritzen;| Spritzen, Gin eus|)] 2455) im Jahre| Brunnen. hölzerne.| metallene| tern. Eimer. Haken. Kufen. 5 33 5 1752 3800 und 1801 65 2121 52, 1100 577 795 570| 646 - 2% Die'Stadt Oſterburg. 7. Lage. Oſterburg liegt im nordöſtlichen Winkel des Stendaliſchett Kreiſes an der Bileſe, aus der ein Gra? ben abgeht, welcher die Stadt umgiebt; 3 Meil. von Stendal und 193 Meil. von Berlin. 2. Thore, Mauern; Wälle."Die Stadt hat doppelte Thore, Mauern; Graben und Wälle; lektere find abey zum Theil abgetragen. Auf der Nordweſtſeite macht die Bieſe die Befeſtigung. Die drei- Thore heißen das Stendaliſche ,' Seehauſenſche und das Altſtädtiſche."Eine Waſſerpforte. 3. Straßen und Präße. Die Stendäliſche Straße, Zuden'- odex Salzſtraße,*die Dammſtraße; Flei- ſcher- Neue- Roßmühlen 7“ Spangen- oder Salz- und Hafenſtraße, die Schöppenfiätte“ und' 2 Marktplätze. Häuſer und Feuerſtellen. Nach dem Brande 2761 gut und nett aufgebauet, doch größtentheils von Tn mit Fachwerk, L%: Die Stadt hatte 171911722|1730|1740|1750|1770 17809|17909|18090|1801 H&nfer, maſſive.-----=----=-- I| x 1 2 1 -= mit Ziegeln..- 24 309|. 1431,41: 218 311) 229<| 212| 255+1: 235: 4 2371111257 - mit Stroh;- 201 160 56-=------------- KIPDEN 3 2524.25 444.45 8---=------ 2 2 41458026 43 8 Schemen 12 0% 49 49 43 50 50 43 50 51 55-| 55 Wüſte Stellen.--- 97 GPiA305 6711:1:65--| 5 3. Elb EZ 5. Oeffentliche Gebäude. Die Nicolai Stadtkir- es iE 156 Summe.| 305| 355| 199| 285| 48| 22 26“ 75| 1312 3300 GWvil. 7%| Broil 230: 250.1 2407| 44 13 35 97 1296 Militär.= 29 18 22|=-----= 69 | Summe.| 270| 359| 268| 269| 44 13 35 97| 1565 | 180x Civil.- 287|| 335| 256| 256| 55| 54| 31| 78| 1352 Militär.- 171 76 63 69 Ee 44:0 E- EE 379 Summe:| 458| 411|. 319| 325| 55 54 1 78| 1731 |/ Darunter befanden ſich 28012, zwei Juden, 9. Garniſon. Eine Esfadron des Köraſſierregiments Nr. 7., zu deſſen Kanton die Stadt auch gehöret. | Im Jahre 1801 zählte man 167 Enrollirte. 10. Nahrung und Verkehr. Akerbay, Viehzucht, Brauerei, Bventterei u. Handwerksbetrieb. Ein wohlhabender Ort. Im IJ. 1800 hatte die Stadt: 6 Acciſebedienten, 44 AFerbürger, x Apotheker, 13 Stadtarmen, 3 Barbiere, 8 Bäder, 3 Bierſcheuker, 2 Bleicher, 3 Böttg65| 1612: 51'474| 61 4 37. Feueranſtalten. Im 16ten Zuinquenniym war die Stadt in der Feuerſoctetät mit 99575 Rthlr., im z7ten oder 1803 mit 193425 Rthlr. verſichert. Zm Jahre 1801 hatte O' crburg 95 Brunnen, 3 große Spritzen, 203 hölzerne Handſprikßen, 38 Feyuerleitern, 220 Cimc:; 22 Hafe; und 12 Waſ- ſerfufen.;; i Der Stendaliſche Kreis, 257 TM 3 SIS Kirchl -| Quali“ 0-4 ME WI M.| Ofpdreß- Name. tät Zuſtand. ZE 2|=| Beſiter,| Verfaſ-(8dvoß at. a 234 0) vrfer. j=| Z ſung. Arensberg.| Dorf.| 9 Ganzbauern, 6 Koſſäten, x Büd-| 20| 124| 17| Domänen- Mutterk. P- Bis- ner, 12 Einlieger, x Kreisgärtner, amt Burg- RIEN marf. 2 Leinweber, eine Windmühle. 27 ſtall,; M, Kienen. Badingen, Dorf und| 3 Ganzbauern, 4 Halbbauern,28| 79| 380| 22|1)DerMajor| Mutterk. p- Sten- 4 Güter.|Koſſäten, 38 Büdner, 31 Einlie- 17|v. Rundſtedt. Nd val. ger, 8 Leinweber, 3 Mauter, 1 8) v.Dequede I Rademacher, 2 Müller mit Waſ- ermühlen, eine Schmiede. Güter haben 136 M. Dorf 72 M. Holz.- Hopfenbau. Gr.Baller-| Dorf.|13 Ganzbauern, 5 Halbbauern, 3] 26| 220| 54|DerGrafv.d.| Mutterk.|p- Oſter- ſtede. Koſſäten, x Büdner, c2 Einlieger, Schulenburg I burg. 2 Leinweber, eine Windmühle, eine IN EEE ie] "| Schmiede, 206 M. Holz. En 75 Kl. Done Dorf. KEINEN 2 Koſſäten, 2 p 8| 59| 21 Def aſe Fil. v. Gr. p- Oſter: edt, jeger, 2 Zimmermann, 25 M, C 4 aller.| burg. ſ Hol/ 3/ z. Wolfsburg,| ſtedt, Inſp cs ö: Vogtei Mez-| Oſterburg dorf. Beeſewege Dorf. 15 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 3| 24| 81| 20| Univerſität| Filial von| p- Bis- Bieſewege. Koſſaäten, 5 Einlieger, 2 Leinweber, Franffurt. SEDE matt. 36M,. Kienen. SEE Belau| Dotf.i-4xo Ganzbauern, 4 Halbbauern, 2| 18| 2132| 33 12) Magiſt. zu| Filial von|p- Sten- Belckow. Büdner, 6 Einlieger, eine Schmie- SIALEPE“ Ee dal. ;;: rem ebr.v Gold-. de, eine Windmühle, 26 M. Kie- be>, 3)Dom.| Stendal. nen Schonungen. A. Burgſtall Berc>au|Dorf und|24 Ganzbauern 2 Halbbauern, 3253| 42| 258| 8 1)DerRittm.| Mutterk.| p- Bis- Bercfow.| Gut.|Koſſäten, 3 Büdner, 214 Einlieger, 222|v. Scheither. Sunpelt mark. : 5 Leineweber, 1 Rademacher, eine 2) Graf v. d.| Gardeles ;; 3 5 Schulenburg] gen. "Schmiede, eine Windmühle. Das z.Wolfsburg, Gut 58, und das Dorf 572 Mg. Vogtei Meß- Holz. Hopfenvau.( dorf. Bieſenthal| Dorf. 13 Ganzbauern, 4 Koſſäten, 3 Ein-| 25| 202| 27 DerGraf v.d.| Filial von| p. Oſter- on|p lieger. 22 M. Holz. Schulenburg 5| burg. z. Wolfsburg,| Sjterburg Vogtei Meß- (dorf. Die Altmark. ber, eine Schmiede, eine Wind- mühle. 60 M. Holz. Oſterburg Z| 2-| Kirchl| Quali-=|> D TÄ? 378 d- MNNE M 280) Zuſa; TZ| ZS|S| Beſißer.| Verſaß-|"oreß : SPS 2.00 ſung.: Borſtel. Dorf.| 312 Ganzbauern, 29 Koſſäten, 9| 48| 262| 36| von Borſtell.|. Mutterk.| p. Sten- Einlieger, 32- Leinweber," eine Sufpelt Spl Schmiede, eine Windmühle. 107 3280 Gil M. Kienen. des Dom. Archidiac. inStendal Büliß Dorf.| 5 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 4| 12| 86| 22|DerGrafv.d.|Filial von p. Sten- Koſſäten, 5 Einlieger, 2 Leinwe- Schulenburg iui dal. ber, 6o M. Kienen Schonungen. auf Angern. Stenbel Büſte.|Dorf und| 23 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 14| 52| 366| 2572| v. Leveßow| Mutterk.| p. Bis- 2 Güter.| Koſſäten, 13 Büdner, 25 Einlie- 4 Erben. Spen mark. ger, 7 Leinweber. Das Gut 27 und 2007 das. Dorf 56 M. Holz. Carris.|Dorf und|2 Ganzbauern, 8 Halbbauern, 5| 29| 127| 14(1) v. Tres- Fil. v. Ber P. Bis- Gut.|Koſſäten, 6 Einlieger, 1 Leinwe- fow. EN mark. ber. Das Dorf 62 Morg. Holz. 2).v. Alvens-| gen. Starker Hopfenbau. leben. Darnewiß| Vorwerk.|bei Kläden, nebſt 2 Büdnern, 4| 6| 34| 19| v. Levelow| Eingepf.|p. Sten- Einliegern, 1Leinweber, Windmüh- Erben. KEINS dal. le. 14 Morgen Holz. SIEBIE Deetz oder|Dorf und|4 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 7| 295| 150| 14%|v. Dequede.|Filial von|p. Sten- Deeße, Gut.|Koſſaten, 5 Büdner, 10 Einlie- 8x Nowe) dal. ? ger, 2 Leinweber, eine Schmiede SILIT und Windmühle, Gut 20 u. Dorſ z 57 M. Kienen Schonungen. Deebſche|Krug und|iſt bei Deeke aufgeführt. Die]=|=|--|Kämmerei in| Eingepf.». Sten- Warthe. Zollhaus.| Warte ward 1409 erbauet. Neben- Stendal.| 39 Deeß-| dal. 7 zollamt von Oſterburg. Dobber-| Dorf.[26 Ganzbauern, 16 Koſſaten, 1| 59| 254| 27| v. Treffen- Mutterk.| p. Bis- fay. Büdner, 22 Einlieger, 4 Leinwe-- feld. Fuberg 3308 ber, 1 Rademacher, eine Schmie-: de und“ Windmühle, 50 M. Holz. Döllniß.|Dorf und|7 Ganzbauern- 4 Halbbauern, 3| 20-| 1351| 23*| Lieutenant v.| Materva-| yp. Bis- Gut.|Koſſäten, 8 Einliger, 3 Leinweber. Jeeke. FREE marf. Gut 12 M. und Dorf. 137 M. Iuſpekt. Kienen Schonungetr. Stendal. Duüſedauo.| Dorf.|9 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 22| 28|-190| 212| Univerſität| Mutterk..|p. Oſter- Düſedow, Koſſätetr, 12 Einlieger', 5 Leinwe- Frankfurt.| Znſpekt,| burg. Der Stendaliſche“ Kreis. 259 2/8 Kirch! Quali- ENIS DD 7 ol. Toſddres. Natmne.; Zuſtand. 3212, 1S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß „af Z2|>= vrker,. Ge IEE DM 108 ſung. || Erxleben.| Dorf.| 12 Ganzbauern, 4 Hälbbauern,| 33| 193| 46| Der Graf v. Mutter.|p. Oſter- | 11 Koſſäten, 33 Einlieger, 3 Lein d. Schulen-| Inſpek:-| burg. G 5. 8 burg zu Hiterburg weber, eine Schmiede, eine Wind- Mplfeba | mühle, 2 Krüge, 225 M. Cichen Vogtei Moly und Kienen. dorf. Fleſſau. Dorf und|5 Ganzbauern,'7 Halbbauern, 17| 38| 225| 20|c) DieObri-| Mutterk.|p, Oſter- Fleſſow. Gut.|Koſſäten, 1 Büdner, 121 Einlie-| 3 ſtin v. Kleiſt. SUIS burg. ger, 5 Leinweber, 2 Rademacher, 2) Der Graf|= 9 -. 8 2- Cs 2 eine Schmiede und Windmühle. E d. Schu- .(5 enburg zu Das Dorf 6o M. Holz. Wolfsburg, Vogtei Meßk- dorf. Friedrichs- Kol. Dorf| bei Schmoor, 2 Ganzbauern, 12] 14| 63|= bon Levezow| Nach 7: p- Sten- Z 338. Finli 264 Erben. henwuljc)| fleiß. Büdner, 2 Einlieger, x Leinweber. EMSEBEE| dal. Inypekt.| Stendal.| Friedrichs-| Vorwerk.|wird bei Hohenwulſch mit aufge-]=|>|=[von Levezow| Nach Ho-|p. Sten- - führt. Erben. jhenwulſ&| dal. hof. Z eingepf. Injpekt, Stendal. Garlipp Dorf.|10 Ganzbauern, 2 Halbbauern,| 28| 7168| 38 EE SEN P- Sten- o. Garlip. 10 Koſſäten, 320 Einlieger, 5Lein- Frankfurt. SDI dal. weber, eine Schmiede und Wind- mühle. 48 M. Holz. Gräveniß.|.- Dorf.|3 Ganzbauern, 1 Halbbauer, 1| 10| 78| 173|Die v. Bis-| Fil. vag.j.|p. Oſter- Einlieger. 60 M. Kienen. marf. v. Stor-| burg: bes, Inſp. Oiterbarg Graſſau. Dorf.|22 Ganzbauern, 1 Halbbauer, 7| 95| 192| 31x| Der Lieuten.| Mutterk.| p. Bigs- ! Koſſäten, 2 Büdner, 10 Einlie- v. Jeeße. Sr mark. ger, 3 Leinweber, eine Schmiede SENDE und 2 Windmühlen. 40 M. Holz. Grün-| Dorf.|3 Ganzbauern, 6 Koſſäten, 3 Ein-| 1x| 58| 122(Der Lieuten.[Filial von 1. Sten- N'“[en;. FP wulſch, lieger. 22 M. Holz. v. Jeeke. Seaſta07 vun ehedem Lüt- SEIT tenwulſch. Haferbreite|Etabliſſe- Bei Stendal, welches aus 8 Büd-| 5| 43|--|Kämmerei in| Eingepf.|. Sten- ment.|nerfamilien und einem Kreisgärt- Stendal. Zu| SELIGE ner beſteht. Erbpacht ge-: geben. 260 Die Altmark, 7[>27] 8* j Kir l uali- Z| 5/2; irchl.- Müller> tal, Zuſtand. Z| Z|S| Beſißer,| Verſaſ- Addreß tat. E| SS-; orter. ;<| 127 4077; ſung. Häſewig.| Dorf.|5 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 4| 12| 65| 26|Der Lieuten| Fil. v. Gr.| p. Sten- Koſſäten, 3 Einlieger, 23 Leinwe- v. Bismark Schwe, dal und ber. 40 M. Hol zu Döbblin.[ke Imp] 5. . 40 M. Holz. Stendal.| Oſterburg "Hohen-|Dorf und|x Ganzbauer, 4 Halbbauern, 5| 22| 137| 18[von Levekow| Filial von|p. Sten wulſch und| Gut.|Koſſäten, 9 Einlieger, 1 Leinwe- 7 Erben. erl dal. Friedrichs- ber, 2 Gärtner, eine Schmiede, ZEA hof eine Windmühle, Ziegelei, 2 För- ; ſtex. Das Gut 22, Dorf 20 M. Holz. Holßhau-|Dorf und|7 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 7| 30| 169| 19 x) Der Pro-|Filial von| p. Bis- 62: Jem; Gut.|Koſſäten, 2 Büdner, 12 Einlieger, 2 /priatär" HDa-|Könnigde| map. 2 Leinweber. Das Gut 108, und vberland. 2)| anvert Dorf 218 M. Holz Hopfenbau Dei Maj.w| 77 7 7 Randttedt zu Badingen. 3) Graf-v. d. Schulenburg zu Belzendorf Kläden.|Dorf und|9 Ganzbauern, Z Halbbauern, 23| 51| 285| 24x|1)v. Levekow| Mutterk.|p. Sten: Gut.|Koſſäten, 23 Büdner, 37 Einlie--| Erben. 2)| Inſpekt. dal. ger, 4 Leinweber, 1 Gärtner, 1*| DerLandrath| Stendal. Schmiede und Windmühle. Das v. Wolde>.' Gut 583, und Dorf 63 M. Holz. Klinfe. Dorf.|5 Ganzbauern, 5 Halbbauern. 1x| 25 166| 163| Domän. Amt| Mutterk.|p. Sten- Koſſäten, 9 Einlieger, 2 Leinwe, Burgſtall.| Inſpekt.| dal. ber, 3 Rademacher, eine Wind- SEDE: mühle. 49 M. Kienen und Ellern. Hopfenbau. Könnigde,| Dorf und[2 Ganzbauer, 5 Halbbauern, z0| 31| 178| 73(1) Verwittw.|-Mutterk.| p. Bis- '| Gut.|Koſſäten, 2 Büdner, 14 Einlie- 8 v-Görne, geb.| Iuſpekt.| mark. ger, 3 Leinweber, eine Schmiede v. Treſſenfeld| Stendal. “jund 2 Windmühlen. Das Gut 126,| ZEN NR und Dorf 18 M. Holz. Hopfenbau. zu Wolfeburg ; Vogtei Mekz- | dorf. Kremfau.| Dorf. 9 Ganzbauern, 5 Halbbauern, 17| 44| 227| 22|1) Diev. Lü-| Matterk.| p. Bis- Koſſäten, 9 Einlieger', 5 Leinwe- deriß zu Lüde- Inſpekt. mart. ber, it Rademacher, eine Sc| Beſißet,| Verfaſ: Addreß- tat.: EE SIMS G ſung örter. Lindſtädt.| Dorf und|7 Ganzbauern, 20 Koſſäten, 61 a 113| DerRittmet-| Mutterk.| p. Garde-! ; Gut. /Büdner, 26 Einlieger, 6 Leinwe-] 192. 10 9SMt[Aner“tegen. |] ber, 3 Gärtner, 1 Rademacher, HN: gen. s eine Schmiede, Waſſermühle, 1; Förſter. Das Gut 62, und.Dorf 34 M. Holz. Hopfenbau. n | Lindſtädter|„Dorf-|rx Ganzbauern, 11 Koſſäten, 20| 26| 197| 17|Der Rittmei-|Fil.v.Lind|p. Garde- | Horſt. Einlieger, 5 Leinweber, 1 Schmie- ſter v.Rinow, MEN legen. | de. 48 M, Holz. Starker Hopfen- EU 5 bau.- 6 | Luthäne|Schäferei| Zuweilen auch Lütkenſchäferei,| 6| 22|=-|DerRittmei-|NachLoot-| p. Garde- | Lürtehne.[und Vor-[nebſt z Büdner und 3 Einliegern. 5[ſter v.Rinow.| che einge/| logen. | wert.|80 M. Eichen /- Kienen und El- WADA | lern. legen.| Mäcern| Dorf.|3 Ganzbauern;. 2 Koſſäten, 1 Büd-| 13| 8x| 22|Der Graf v.| Nach Erx-|p. Oſter- (1 Möcern. ner, 4 Einlieger, 1 Leinweber,; d. Schulen-| ieben'ein-|“barg. | eine Schmiede und“ Windmühle. WEI G OE | GB urg, Dogtei +4 8 M. Holz.|„ws Mebdutf. Meßdorf. Dorf.|Sik des Vogteigerichts. 17 Ganz-|"47| 358! 22|Der Graf v.| Mautterk.|p. Oſter-; bauern, 232 Koſſaten ,; 3 Büdner,]>; d. Schulen-| Inſpekt. burg ner, 7 Einlieger, 4 Leinweber, 1|> burg z. Wolfs]| Oſterbarg 4 Rademacher, eine Schmiede und burg. 2 Windmühlen. 48 M. Kienen-: ſchonungen. Gr. Möh-| Dorf und| 12 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 9| 35 293|Der Gener.| Mutterk,|p. Sten- | ringen. Gut.|Koſſäten, x Büdner,' 12 Einlie- 4% Lieutenant v.| Inſpekt.| dal, ger, 1 Leinweber, 1 Rademacher, Reinhart.| Stendal.; rx Gärtner, eine Schmiede und d Windmühle. Das Gut 24, und Dorf 75 M. Holz. Kl. Möh- Dorf.|5 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 6| 20 223|Die von der[Fil. v. Gr. p. Sten- ringen. Koſſäten, 17 Einlieger, x Leinwe- Schulenburg| Möhrin- DB ber. 150 M. Holz.' NSE, Möllenbeck] Dorf. EM INNAETEEN 2 Koſſäten 11: 19 29 Domän. Amt| Filial von| p. Bis- BDüdner, 11 Einlieger, 1 Leinwe-/ Tangermün-| Dobber- EE ber, eine Schmiede und Wind- de. kau, Inſp. MINKE inühle. 23 M. Holz. SiENpAl Die Altmark, 5 Ne 0. Quali- Z| 7|» Kirchl. Add Is.= E 4 v- | Naime für Zuſtand. 22| S5|=| Beſißer.| Verfaſ-|“< eß |== Br ſung. orfer. +5 I| 5!<<, ſ Möllen- Dorf und| 5 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 13] 28-| 264| 15.| Die-Gehei-| Fil. v. Kl. p7 Oſter- dorf. Gut.| Koſſäten, 1 Büädner, 12 Einlie- 83|meräthin von| Shwech- burg | ger, 7 Leinweber, eine Waſſer Gun R I: und eine Windmühle. Das Gut 17, SENE, | und Dorf 47 M. Holz. Ü | Nakterhei- Dorf.|5 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 4| 19| 109) 26|D. verwittw. Filial von py. Oſter- de oder Na- Koſſäten, 5 Einlieger, 1 Leinwe- Generalin v,| Spänin-"BE | ferheide. ber, eine Windmühle. 1090 M. Kahlden, geb.| gen, Inſp. g- | n Gi Baron. v.|Oſterburg 5 | Silenen, 5 vor" Darf SIA Kannenberg. (Dieuendor Dorf.|5 Ganzbauern, 5 Halbbauern, 7|- 22 146) 15(1) 6 4:;- 5 419 077 Tpe5-|/7 Barde jam Damm, Koſſäten, 8 Cinlieger7 5 Leinwe e(E91) 2). von Men iD Garde- | Ee ber, 1 Zimmermann, eine Wind-| Alvensleben.| Inſpekt. legen. | Ifen mühle, 34 M. Eichen und Ellern, Calbe. | 2; Hopfenbau, Nettendorf| Dorf. 20„Sanzhlnern, 9 Koſſäteng 1| 22| 1537| 26| Univerſität| Matterk.|p. Sten- am Spec. Büädner, 4 Cinlieger, 3 Leinwe- Frankfurt.| Junjpekt. dal ber, eine Schmiede und Windmüh- Stendal.; le. 89 M. Holz. Orpens- Dorf und[2 Ganzbauern, I Halbbauer, 2|-12| 66 z.|Die Obriſtin| Filial von|p- Oſter- dorf. Gut.|Koſſäten, x Büdner, 6 Einlieger. 4x|V. Kleiſt, geb.| Schmer-| hypy %=|v.Barjewiſch(jau, Inſp. 8: Peters-|Etabliſſe-| von Büdnern zwiſchen Stendal] 211|= Oſterburg Sten- burg. ment. jund Wahrburg, unweit der Ucht. P: dal; Peters- Dorf.|Z3 Ganzbauern, 7 Koſſaten, 1 Büd.| 13 75| 183|Der Graf v.|Fil. v. Kl. Oſter- marf, ner, 5 Einlieger. 75 M. Holz. d. Schnlen-| Schwech- iE; burg z. Wolfs| ten, Inſp.| u9g- burg, Vogtei| Stendal.; ;? wes' 4 Mehßdorf. Peulingen. Dorf. 9 Ganzbauern, 4 Koſſäten, 5 Ein-| 16| 95| 28|von Levezow| Fil. v-Neu p. Sten- lieger, 96 M. Kienenholz. Erben. endorf am| Den I€ 7-z(G 3 R tendal. Polkau. Dorf. 13 ZEE 2 Alone 7| 26| 157| 39|Domän.Amt Fil.v.Erx-|p. Oſter- Polkow. Koſſäten, 14 Einlieger, 2 Leinwe- Tangermün-|leben/Iſp.| 6 ber, 1 Rademacher, 1 Zimmer-„de. Oſterburg arg. mann, eine Windmühle. 113 M. Holz. Poriß.|Dorf und 8 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 153| 39| 276| 123 1x.) Fräul. v.| Mutter.| p. Bis- ! zwei Gü- Koſſäten, 4 Büdrier, 25 Einlieger, 22| Gräveniß. 2)| Inſpekt. OE | ter. 4 Leinweber, x Rademacher, eine 991 Levebbv Stendal, | Windmühle. Die Güter 45, und Erben. 1|Dorf 42 M. Holz. Der Stendaliſche Kreis, BS Z|8 Kirchl Quali- ZENTSIEN.?-|Addreß- Name. 473 Zuſtand. 2215 1€ Beſißer. I SE <| Z I iQ. Querſtedt.| Dorf.|7 Gatizbauern, 5 Halbbauern, 3 20| 156| 19 Dornän Ame| Fil. v Ba-|p- Sten Koſſäten, x Büdner, 16 Einlie- Neuendorf. ue dal. ger, 2 Zimmerleute, 1 Schmiede Stendal. und Windmühle. 30 M. Holz. Rochau.| Dorf.|13 Ganzbauern, 4 Halbbauern,| 43| 304| 47 x) Der Ritt-| Mutterk.|y. Oſter 19 Koſſäten, 1 Büdner, 22 Ein- meiſter von| Inſpekt. burg. lieger, 3 Leinweber, x Radema-' 2.245 2)| Stendal. .= Quali- FEN 627: RIEON.:(| 0a 4551 Name.:- Zuſtand. DS|. 4 S| Beſißer.| Verfaſ-| ddreß- tat. SI AE 1] orter |: ER(W<2E 416D ſung.? 'Schinne. Dorf und] x 5 Ganzbauern, 13 Halbbäuern,| 65| 4683| 513| x) Der Gene-|.Mutterk. Pp. Sten- Gut.|23 Koſſäten, 12 Büdner, 29 Ein-|| 8 jrailieutenant| Jufpekt.| dar. lieger, ro Leinweber„,1 Radema- v. Borſtell.| Stendal. cher, eine Schmiede und Wind:- 1:9 92 mühle. Das Gut 21, und Dorf v. DEMI: 60 M. Holz.| 7| Schmer-| Dorf.|xo0-Gauzbauern, 1 Halbbauer, 6| 24| 378| 22|DerGr.v.d.| Mutterk.|p. Oſter- S' Koſſäten, x 1 Einlieger, eine Schmie-' Schulenburg| Inſpekt.| burg. ſay. de, 18 MN Holz. 00 4 zu Wolfsburg, Oſterburg: WEG Vogtei Mek- :; dorf,. Schmoor.|ZweiVor-| welche aus den Wirthſchaftsgebäu- 3| 6|=|r) Gebrüd.v.| Nach Ho-| p. Bis- werke.|den und einem Einliegerhauſe be. Kalben. 2)v.| henwulſch| apf ; 2 NPIEE arf. ſtehen. 50 M. Kienen. Levekow Er-| eingep!. E ben. ZU db Stendal. Schöne- Dorf und|9- Ganzbauern, 1 Halbbauer, 5| 20| 67| 18 ZE Lieuten. Miert. P- ÖOſter- becf. Gut.|Koſſäten, 6 Einlieger, 2 Leinwe- SETS A ESORET EDB 088: ber, eine Windmühle. Das Gut 6, Uenglingen. Streu 1 und Dorf 30 M. Holz. Schönfeld|Dorf und|6 Haldbauern, 2 Büdner, 7 Ein-| 16| 74| 132|Der Major Filial von|p. Sten- (auf Beren-] Gut. jlieger, 1 Gärtner. Das Gut 36M./*-| 6 /v. Rundſtedt.| Scherne-| 541. feld.) und Dorf 30 M. Holz. Eies iE Schorſtedt; Dorf.|14 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 5| 30| 190| 58 Die von Ri-| Mutterk.| p. Bis- Koſſäten, 2 Büdner, 14 Einlieger, now. ZUNE mayrk., 1 Leinweber, eine Schmiede und Dun Windmühle. 140 M. Holz./ Schwar-| Dorf. 13 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 4Ein-| 12| 104| 36x| Domän. Amt Fil. v.Ro-|p. Sten- zenhagen lieger, eine Windmühle. 63 M. Tangermäün-|Hau Inſp. dal 5 Holz de. Stendal. 4 Groß Dorf.|25 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 55| 328| bo 1) Der Kam- Mutterk.|p. Sten- Schwech- 10 Koſſäten, 5 Büdner„- 183- Ein- merh 5 St amp dal oder GEHRER; 4 5 ow. 2) Der| Stendal. ä ten. lieger, 4 Leinweber, 1 Radema-"Deichhaupt- Oſterburg H

  • . Leit. i Windmüble. vr(EUR: ARLT ESE 3: Leinweber, eine Windmühle Stephens Nn StWARAl Bismark. |- p Uenglingen|Dorf und| 11 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 17| 37| 2538| 255|Der Lieuten.| Mutterk. 1p. Stey Ds Dat-,»e 1 SE-E| Cnſnmok 2 5 | Gut.|Koſſäten, 7 Einlieger, x Gärtner,| I1 EEN ILE dal. N..|“ at. | 5 Leinweber, 1 Zimmermann, eine| ajelbtt.; | Windmühle. Gut 25, und Dorf!| | 184. M. Hölz.| || Wahrburg Dorf und|3 Halbbauern, 21 Köſſäten, 4 Buüd-| 42| 245| 153 ir) Gebrüder|PiJia va- Sten- | zwei Gü-iner,'346 Cinlieger, 4 DREH 4 8.| v-GoldbeX. 5 zans-4e6t> dal. »Y De ter,[Zimmermann, eine Windmühle,| 4"Ars ce Ritt vo Inſel | Güter 36, und“ Dorf 29 M. Holz.j ENEN| Steudal.| |||| |! 7 22 |-Warten- Dorf. 16 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 10) 23 757| 153| v. Alvensle-| Filial von D. Bis: s; Boſamt! Berka | berg.!|Koſſäten, 12 Einlieger, 1 Leinwe-|| HERE Aue SUL G mat | ber, 2 Zimmerleute. 120 M. Holz,| 9 Tee delegen.) Hopfenbau.||||| jade WE MOIEN ||)||| el 266 Die Altmark 2c, F Zweites Kapitel. Der Tangermündeſche Kreis, Quali- 12155|1 47 1 irch-. EO 8 ee Zuſſand. ZZ(SZ|S| Beſißer.| verfaſ-|"ddreß 7; GE m örter. = g- | Wollenha-| Dorf,|9 Ganzbauern, 15 Koſſäten,. 36|. 27| 178) 93 Gebr. v. Kal- Filial von| p. Bigs- gen. Einlieger, 2 Leinweber, 2 Mau- ben zu Rön-| Klinke, mark. ver, 2 Zi leute, 36 M. Hol nebe&. ZP: 7 H. mmerleute, 3 2. Holz,-| Stendal. Iopfenbau. Wollenra-| Dorf und|7 Ganzbauern, 3 Halbbauerü, 3| 22| 7144| 17| Die Majoxin Filial von[p. Oſter- de. Gut.| Koſſäten, 1 Büdner, 14 Einlie- 8|v-Froſch7 geb.| Schöne-|“ burg. ; ger, 3 Leinweber. Gut 26, und Beuneten- Ph Ex Zip:< -|Dorf 30 M. Holz. dorf. MENGE Wulſch-| Siehe|Grünenwulſch.' (Grünen.) Wulſch-| Siehe| Hohenwulſch. Hohen.) 4 3 Zedauy Dorf.|6 Ganzbauern, 2. Halbbauern, 12| 24| 163| 16.| Inſpektorat Fil.v. dem|p. Oſter- Zedow. Koſſäten, 4 Einlieger, 1 Leinwe- zu Oſterburg,|Dſterburg| burg. ji-|Koſſäte„2 Einlieger. 33 M. Holz. I Döbblin. 5000 Inſp dal oder Zollhaus.| Haus.|Bei Neuendorf, am Damm.-| Stendal.[Oſterburg| ! r. Lage. Grenzt gegen Süden und Oſten an das Herzogthum. Magdeburg, wovon er öſtlich durch die Elbe- getrennt wird, doch liegen die Dörfer Schönhauſen und Fiſchbeck noch auf der Oſtſeite der El- be; gegen Weſten an das Braunſchw. Lüneb. Amt Calfsrde und den Salzwedeliſchen Kreis, und ge- gen Norden an den Stendaliſchen und Arneburgiſchen Kreis. 1x] Größe. Der Kreis, welcher ſich der Länge nach von Tangermünde bis Gardelegen erſtret, enthält nach der gewöhnlichen Berechnung 1675[] Meilen, und iſt nächſt den Salzwedeliſchen der größte in der Altmark. OI Oberfläche. Der oſt- und nordöſtliche Theil des Kreiſes, beſonders längs der Elbe, iſt eben uud fla<. Im weſtlichen aber, von Lüderiß an, erheben ſich Anhöhen, die unter verſchledenen Namen (Landsberge, Dolleberge, Keſſelberge) den Burgſtalliſchen und Leklingenſchen. Fort durchſtreichen, ſich Die öſtlichen Ge- bis ins Magdeburgiſche erſtrecken, genden, vorzüglich bei Tangermünde, haben einen ſehr fruchtbaren M ſind die höheren weſtlichen Theile bei Leßlingen und Neuendorf. ] und größtentheils mit Holz bewachſen ſind. ittelboden 3 magerer und ſandig - Der Tangermündeſche Kreis, 267 Flüſſe, Die Elbe durchſtrömt, bei Tangermünde, einen Theil des Kreiſes, und nimmt daſelbſt. die aus mehreren kleinen Bächen zuſammengelaufene T Tanger auf. Die U Dr= Im Jahre= 5=>= D 2 S- =<;= 3 Z==> 1750|Platte Land.| 3557| 3926| 3625| 3645|=| 742| 157| 359(15988 1Stadtt---| 455|%80|. 380| 44351"78 43 66-] 157| 2140 1 Summe.] 4010| 4446| 4005| 4086| 738 1 784| 203| 516[18128 1300|Platte Land.| 3167| 3439| 3485| 3176|=| 664| 373 y| 808 115112 Stadt.--| 590|: 737| 645| 628| 79| 58| 43|-204| 2984 Militär.-- 9 43 60„7|------ 469 | Summe. 3766 4219| 42190| 3861| 79 472 426(ops 18265 1802| Platte Land...| 3421| 3445 13250| 3262 1402 662 373| 806 115108 Stadt. 57:5|. 600|: 740:|.' 649:|- 656 4." 86 49 59| 195| 3034 Militöär.--| 130| 61 34 ME EI) WERE-|'- 25% | Summe.| 4141| 4246| 3933| 5 3347| 86| 711| 432 1207[?8 8396: Im Jahre 1750 iſt, bei dem platten Lande, die Volksmenge des Arnebargiſchen-Kreiſes mit aufge? führt, weil beide Kreiſe einen Landrath haben, und ehedem in den ſtatiſtiſchen Tabellen zuſammengewor- fen wurden. Im Jahre 1801 befanden ſich auf dem Lande 30 angeſeſſene Soldaten, 250 dienende Un- terthanenſöhne und 4356 Enrollirte, und in Tangermünde 697 Enrollirte. Die adligen Familien des Kreiſes ſind: von Alvensleben zu Pollwiß, von Arnſtedt zu Demker c., von Bismark zu Birkholz, zu Uenglingen, zu Brieſt, zu Döbbelin, zu Schönhauſen und zu Welle, von Bornſtedt zu Vollenſchier, von &l 2 268 Die Altmark, - Borſtell zu Gr. Shwarzloſen, zu Inſel, zu Nahrſtedt, zu Windberge, von Garn zu Gr. Shwarzloſen, von Ingersleben zu Vinzelberg, von Ibenplitz zu Bittkau, zu, Grieben und zu Jerchel, von Lüderitz zu Lüderitz, von Roht zu KöFte und zu Langen Salzwedel, Gr. v. d. Schulenburg zu Mahlwinkel und von Stephani zu Käthen- Dex Werth der Güter im Kreiſe beträgt 911,123 Rthlr. 6. Produktion. Man nimmt im Kreiſe drei AFerklaſſen an, zum 4ten, 5ten und G6ten Korn. Am fruchtbarſten ſind die Gegenden bet Tangermünde und längs der Tanger, am leichteſten die weſtlichen Theile des Kreiſes. Mit dem Arneburgiſchen Kreiſe zuſammengenommen werden 1800, 161477 fon- trib. Hufen, 1750 für den Kreis allein 1084* kontrib. Hufen angenommen. Die Ritterhufen und den Ackerbeſtand der Stadt Tangermünde finde ich nirgends-angegeben. Im Jahre| 1801| Ausgeſäet.| Gewonnen.[EE 168 Blieb“ übrig.| Fehlte- || Wiſp.|S.|M. S.|M] Wiſp-|S.[M. Wiſp-|S.|M] Wiſp-|S.|M] Wiſp. Weizen.'- 5|Land.--“-4%' 1;"3651| 612451: 25561 251 21177 445| 253) SW anz NT ES Ze . Stadt. 7-/| 20|=|=| 140|=|=| 20 1=|=| 20|=|-=-h= jj=|= Summe.| 3851 61 13| 2696| 25| 121 563| 231- 51.2133. 1-1 61= 1=l[= Roden.-|Land. 7 7| 1302| 14| 6| 7815| 14| 4| 4866|'14| 61.2948| 23| 141==|-- Stadt.-- 70|=|'= 280 1'-==|-=- 670-|-|'---|=| 3909|--|-- 1255 .| 1572| 14| 61" 8095| 24; 41-5530|: 241.6| 2948| 231 241 390 1=|= Gerſte.:--»|Land.---| 7261 21 4| 2178|- 61 121. 1144| 2531: 41 30335| 71 81. 0 1 Stadt.- 130|=|=| 260|=|=| 780|=|=|=<= EIN E20 0= Summe.| 856[1 21 41-2438| 6| 12| 1924| 23| 4110331"71""81* 520|-|- Hafer...- 7-,|Lansd.- 7- 1- 547 9| 12| 1642 5| 4| 3125 STEP TZS=< joe) 3 482,1. 21 15 F= Stadt.*-.- 251=|- EEE Rz Ve Le ISIS Minn Wia) WIE I ep Efe flänk Fp| R Summe. 572 STE ZU DTU 51 41 3350 2| 41---|--| 1632| 2232|= Erbſen.-*+|Land.| 8 211 13.71.1057 4 2900" 51.1540 Z| 15]---|-| 292 6|: 12 GEIER 8 4:41. W04 32 090 125.417 2003 24270 Wi 64 1009 717 LI 12,c24 5 SEA WU 788 Merwe OR DETE PE EF TAS Sumnie. 484.1.1530..74.1126 1 101 7351|.21426 1]. 158..----|=| 309| 76|( 12 Rartoffeln.-|Land.--- 353| 12| 14| 3985| 831 12| 3207|-| 14|. 478-| 71 141]=-/- Stadt.-- 32|=|=|- 1260|=|= ME Ra: Ring D) 81-1=|=-|- | GSumme.|- 400| 12] 14| 5845| 8) 221 5559|=| 141 486 1 I= 1=I=< Die Ausſaat an Linſen betrug 180x, bei der Stadt und auf dem Lande, g Wiſp. 26 Sch. 15 M., und der Ertrag 47 Wiſp: 20 Sch. r1 M. An Wicken, die Ausſaat 53 Wiſp.-9“Sch. 4 M., der Er- trag 360 Wiſp. 22 Sch. 4 M. An Hirſe, die Ausſaat: 1- Wiſp. 7 Sh. 234 M. Der Ertrag&Wiſp. 7 Sch. 8 M. An Buchweizen, die Ausſaat 27 Wiſy. 2x S Q= 3601 2 Z= 2==] 2 ty= 2 5857P=5=>.: BU(97655 HEY(RHEIN 24202) SRS I0G 138-4 S6 WES SEH M; 1 26) SES REEDE WES BIESEN IM) r.„3 2.> r| 2 2. u> Pferde.--| 4998| 2411| 5239] 4675| 180| 4835: Ochſen.--| 4786| 59| 5845| 3447| 26] 5 Kähe.--| 7624| 330110954| 5852| 3576| 6227| 294| z30| 324| 432 GM 4384044| Zl Jungvieh.“-| 5904| 1001 60041 5451 501 55021=|=<--|---- j--- Kätber.--| 3240| 209| 5349]=|=|=| 1446| 1305| 2751| 2995| 803] 2798| 3210|, 2109| 53219 Hammel.- 139446] 693|40139|28200| 693|28793| 1226| 944| 2260| 4428]=| 442---|- Schafe.-[30386] 742|31128[21581| 742|22323| 2109|=-| 2109| 2834|- 23341=< 1= 1= Lämmer.--5--|---=--- 450 471: 4097| 8661-- 866| 167251 314|17039 Schweine.-|10356| 5571209151 4258] 557| 4715| 3800|. 725| 4525| 3244|==| 3144|=|.>|. Ferkel.|== Ph=| S- h-| Sho 0361=| 161 23221= 1. 253221 ZE661 32531 6989 Der Wollgewinn betrug 1801: 6423 ſchw. Stein 8 Pfd., wovon 2506 St. 3 Pfd. ſelbſt verbraucht, und 3917 St. 5 Pfd. verfauſt wurden. . Fabrikation. In Abſicht der Kreieſtadt vergleiche man den Artikel Tangermünde. Auf dem plat- en Lande wurde 1800, mit Einſchluß des Arneburgiſchen Kreiſes, auf 33 Stühlen für 691 Rthlr. Leinwand(17981 3770 Ellen) fabrizirt, von 3 Perſonen für 600 Rthlr. Pottaſche gemacht,: und auf ig Oelmühlen für 586 Rthlr. Oel geſchlagen. Verfaſſung. In Abſicht des Steuer- uud Polizeiweſens ſteht der Kreis mit dem Arneburgiſchen unter einem Landrath; in Abſicht der kirc Ze Z;. T=. F: I 1722 SIN SEE GED 881(20) Bee 412| 451:| 52 23 70 056012, BARTER 1730 Civil, 514| 526| 458| 486|] 34 25 44 183| 2270 1740 Civil.- 1* 332| 435|-553| 563| 24 530 38 184 1 2159 1770 Civil. 631| 795| 562| 617| 74 55 95 218| 2997* ' 2780 Civil. 7%| 589| 7454 522| 6051 89| 35| 534 190| 2809 SI. 35 EN SZOPGT EEA GRIES[DINI NEES D[WEL 251 EMU ESS Summe.|:: Yv das Stendaliſche oder Neuſtädter, das Hünerdorfſche und das Elbthor oder die Roßpforte, und 2 Waſſerpforten auf der Elbſeite. Tangermünde war ehedem eine* Grenzfeſtung, hat auf der Landſeite'eine doppelte und auf der Waſſerſeite eine hohe einfache Mater. Straßen und, Vorſtädte. Die Stadt hat 2 Vorſtädte; das Hünerdorf oder die Burgvorſtadt und die Neuſtadt. Erſtere liegt zwiſchen der Burg oder dem jekigen Königl. Amte und der Stadt.! Der Ort iſt eng und gothiſch gebauet, hat 4 Hauptſtraßen: die Fiſcherſtraße, die lange Straße, die neue Straße, die Kirchſtraße, und 8 kleinexe Straßen. .' Häuſer und Feuerſtellen in der Stadt und den Vorſtädten. Emmi He me Eg EEN AENA LE A me 2 ES -."GW ze Der Tangermündeſche Kreis. <[27]"&=(We)€ OWNER je EE SUIS he 1.5.1.2.|D Im Jahre Stand.=S S Fe Z Zz<| S 2 Z M IE IIB ZALUEN EEN DENG) 15:4 405 E57 I78 DET ES 1790 Civil. 747 l...624; 115671: 6221 663.1 92 42 25 292| 3003 Militär. 150 834 65 5x)--5„€= 530 Summe.| 740| 85x| 667| 704 nN 92| 42| 25| 192| 3333 Die Angaben von den Jahren 1750, 1800 und 1301 ſtehen oben in der Einleitung zum Kreiſe. Im Jahre 1801 hatte die Stadr 5 Judenfamilien- mit 24 Judjviduen. Die Garniſon beſteht aus einer Esfadron des Kavallerieregiments Nr. 7. in Salzwedel, zu deſſen Kanton der Ort auch gehöret. 180x zählte man 697 Enrollirte.,.! 4; 8. Nahrung und Verkehr. Viel Leben und« Betriebſamkeit durch die Schiffahrt auf der Elbe, den Kornhandel, Schiff- und Schiffmühlenbau, Brauerei und Brennerei, Fiſcherei und ſtarke Paſſage. Im Jahre 1800 hatte die Stadt: 13 Acciſebedienten, 2 Aktuarien, 2 A>erbürger, 1 Apotheker, 36 Stadt- armen, 5 Barbiere, xz1 Bäcker, 3 Beutler, 12 Bierſc<;enker, 3 Böttcher, 39 Branntweinbrenner; 26 Brauer, 1 Briefträger, x Buchbinder, 3 Bürgermeiſter, x Kämmerer, 6 Kantoren und Kalkanten, 2 Kontrolleurs, 4 Kreisbedienten, 2Direktoren, 2 Drehsler, 4 Eiſenhändler, 1 Färber, 24 Fiſcher, 12 Fleiſcher, 6 Fuhrleute, 4 Gaſtwirthe, 2 Gärtner, 1 Gerichtsdiener, 2 Glashändler, 2 Glaſer, 1 Goldſc 4, Nachtwächter, xz Organiſten, 2 PerrüFenmacher, 1 Poſtmeijter, 2 Poſtilions, 4 Präzeptoren und Scullehrer, 3 Prediger, 12. Rathmann, 2 Röhrmeiſter, 3 Salzfaktor, 7 Salzinſpektor, 21 Salzſeller, 5 Sattler, 1 Seidenbauinſpektor, 2 Seiler, z Servisrendanten, x Scharfrichter, 1 Schiſſbauer, 1 Schiffer, 70 Sctifſknehte, 5 Schlöſſer, 22 Schneider, 74 Schuſter, 1 Syndikus, 3 Stadtverordnete, 23 Stellmacher, 9 Steuerleute, 2 Kirc ; E, MEN 877 d Die Braueret(auch des engliſchen Bieres) und Brennerei war von jeher von großer Bedeutung. Noch jekt wird das Tangermünder Bier naß Hamburg verl Der AFerbau und die Viehzucht beſchäftigen bei dem guten: Boden, und den ſchönen. Wieſen„auf Die Ausſaat und der Viehſtand der Stadt iſt in der Einlei- Von 1 W. 12 S<. Ausſaat Linſen wurden ji80x 6 Miſpl. von 3 Wſpl. Leinſamen x00 kl. St. Flachs und 80 St, Werk. 16 org. waren mit 80 Pfd. Kleeſamen beſäet, Hopfen,'Tabaf. und Hirſe wird a gebauet. Der Wollertrag belief ſich auf 75 ſchw. Stein. 9. Die Stadt hat 4 Jahr- und Viehmärkte, ein Poſtämt zwiſchen Rathenau, Stendal, Magde- burg und Havelberg, eln Acciſeamt, Haupt-Waſſer- und Länd-Zollamt. Tangermünde iſt eine Immedtatſtadt. einem Stadtdirektor, einem Juſtizbürgermeiſter, einem Syndifus, einem Polizeibürgermeiſter, Käm- Der Magiſtrat beſteht aus Der Zuſtand der Kämmerei, deren Revenüen von Ae&>ern, Wieſen, 506 M. Elchholz, von der Elbfähre, der Ziegelei 2c. fließen, geht aus folgender Tabelle hervor; | Einnahme.| Ausgabe.| Beſtand.| Aktiva, Paſſiva, Im Jahre |Gr(Vf.|Nehlr.| Gr Nf +t Nehlr.| Gr[Pf | | ! | Rehlr.| Gr|Pf- 2800 2875 -Rkhlr. 1719| 1819 1750.| 1424 für arme Bürgerfrauen. |Gr(Pf.|Nehtr. ie 7| 1036 7| 51 1590 ID 3 2020 11. Das Domänenamt Tangermünde liegt der alten Burg entſtanden, und mit einem tiefen Graben umgeben. und Juſtizbeamten, und enthält 2 Amtsvorwerke, Bührs(bei Arneburg) und Weißewarte und mehrere Arneburg- und Seehauſenſchen Kreiſe. 3 das Amt, nach dem Etat, incl. der Forſt- und Maſtgeſfälle, 17598 Rthlr. x1 Gr, 12. Geiſtlichfeit und Schullehrer. Inſpektor der Tangermündeſchen Divzeſe iſt, ein Archidiakonus und ein Diakonus. ſchule, welche jekt zu den Mitteiſchulen gehört, 3 / iſt, ein Konrektor und ein Kantor. 13. Milse“Stiftungen. Dörfer im Tangermünde- Stendal- 19] 81» 782 4 12) 8164[5 74 Wien FEEN GRE ea Mrs| 227 A Bilger) rz WALT 008 77 13: 91 885402.01. af mm 1 464 auf deim hohen Elbufer in der“Vorſtadt Hünerdorf, iſt aus Es iſt der Siß eities Domätien- Im Jahre 1752 trug 5.Pf. ein. Bei der Stadtkirche ſtehen 3 Prediger, ein Paſtor, der zugleich Bei der Stadt- Lehrer, ein Rektor, der zugleich Prediger in Köckte Zwei Elementarſchulen. Die Nicolaifirſchen Vermächtniß, jährlich 12 Sch. Rocken unter die Armen vertheilt, und ſeit 1794 beſteht in der Stadt eine freiwillige Armenkollekte, welche monatlich etwa 50 Rthlr. Einkünfte hat. 14. Stadtwapen. Ein rother Adler, mit einer Roſe über jedem Flügel. 15. Abgaben und Kaſſen. Der Ertrag des Waſſerzolles war 1732, 7778 Rthlr. 8 Gr. Des Land» zolles 179x. 84 Rthlr. 13 Gr. 8 Pf. Der Zieſe 1719, 1986 Rthlr. 8 Gr. und 1730, 2417 Rthlr. 1 Gr. 11 Pf.; Im Jahre 1719 1730 1750 1780 1300 betrug S; au Rthlr.| Gr|Pf.|Rthlr.| Gr| Pf.|Rthlr.| ör|Pf.|Rthlr.|Gr| Pf.|Rthlr.|Gr| Pf. Die Acciſe..| 6689| 21x| 10| 75214| 12| 9| 7261 1| 3| 8552| 2128| 9114806| 22| 6 Der Servis.| 2912| 12| 2| 3171| 20| 6| 3681| 18|-4| 2515|=| Z| 1041 Z| 10 Die wirkliche Einquartier.|= 1=|-| 2013| 6| 61-1722| 19|=| 23241 12| 321 932|'7| 6 16. Feuevanſtalten. Im 1bten Huinquennium war die Stadt in der Feuerſocietät mit 166,650 Rthlr. im 17ten(1802) mit 441200 Rthlr. verſichert. Im Zahre 1801 hatte ſie 6x Brunnen, 4 metallene, 410 hölzerne Spriken, 30 Feuerleitern, 99 Eimer, 20 Haken und 11 Kufen. - GE Kirchl. 15. Quali-: 24 24209 0321 Beſi%-|Addreß-: ;: N 32/2|S eſißer.| Verfal| 5 18 3 Name tät. Zuſtand SIS(5 ſiß 5 j| Fs ; Algenſtedt.| Dorf.|7 Ganzbauern, 7 Halbbauern, z1| 2 6| 21| Domänen-| Filial von|. Garde-Ö Koſſaten, 7 Büdner, 5 Einlieger, amt Neuen- Si legen.“ rx Rademacher, Windmühle, Krug. dorf. ZeeAE NE 800 M. Holz.: I w 2 | Behrenfeld Vorwerk.| Bei Schönhauſen, auf der Oſtſeite der Elbe. Bellingen. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 18 Ganzbauern,| 46| 321| 423|Der Reichs-| Mutterk.| p. Tan-: 6 Halbbauern, 12 Koſſaten, 4 ger. v.d.Schu- Jaſp. Tan germünde( Büdner, 27 Einlieger- 1 Rade- agr u germünde macher, 2 Schmiede, 2 Windmüh-| ne Vogtl| len, 2 Krüge. 144 M. Holz. Mebhdorf ge- ? hörig.| Rm 274 Die Altmark. | | | | Abhange der Keſſelberge, Schafe rei, Forſthaus„ nebſt 4 Einliegern, Waſſermühle, auf einer wüſten Doriſtelle. 800 M. gutes Eichen- holz. Erben in Gr.| Schwarzlo-.| Schwarz- ſen,2)Gebrür- der v.Borſtell | ; SIS Kirchl . 85-[A]? irc<+. F Name. Quali Zuſtand. 532|>|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß 4 taft. Sl Sil, S drter. Ebe[IDN ' Sand- Dorf.| Gehört nicht zur Altmark, ſondern| 33| 232|=| Domänen- Filial von| p. Burg- ) Beyendorf zum> Herzogthum Magdeburg, iſt, amt Burg- Zincputiz ſtall. Sand- aber in den ältern Tabellen zur ſtall., 8 Hl Beyers- Altmärk gerechnet, weil es unter| kreiſe, dorf. dem Amte Burgſtall. ſteht. Birkholz.|Kolonieu.| 92 Büdner“ oder Grundſißer, 2| 12| 102|=(Der Minox Fil, v.Vs-|p. Burg: : Vorwerk. Einlieger, 2 Rademacher, 1 Tiſch- v. Bismarfk. wen, Iſp- ſtall. lep? 521" M3 Hölz 7 1; HIM Bitfau Dorf und(3 Koſſäten, 6 Käthner, 25 Büd- 29.|"290| 20[Det Lieuten:| Fitiab von. Tan; Bitkow.| Gut.|1ney, 5 Einlieger“, Schmiede, Wind-. 20|v. JIketplik:| Grieben,(KÄSER und Schiffmühle, Ziegelei, 2 Kru: DI ge, Nebenzollamt. 8oo- M. Holz. LL IGEN | Die Einwohner leben! von der |: Schiffahrt. j Bölsdorf Dorf.| Ein Lehnſchulze, 9 Ganzbauern, 6| 28| 145| 20| Domsnen- Filial von| p. Tan- Böllsdorf. Koſſäten, 1 Büdner, 4 Einlieger, amt Tanger- ee 1 germünde Waſſermühle an der Tanger, Krug. MADEN EINS 66 M. Holz. 1 Börgiß Dorf.|6 Halbbauern, 2 Koſſäten, 7 Büd-| 1x 85|.“ 8| Domänen-| Eingepf.“p:“ Sten? Börriß. ner, 2 Einlieger, 1 Rademacher, amt Neuen- zu Staas,| dal. Schmiede, Waſſermühle, Krug. dorf. UU= 14 M. Holz.; 28 Borne|Vorwerk.| Krug und Königl. Unterförſter: im ;-;; 0 7.1 75|>| Domänen-| Eingepf.|p. Garde- Bornfrug. Revier Leklingen, nebſt 10 Ein-| amt Neuenz-1in De B we liegern. dorf. gen. Born- Krug.|Ehemaliges Jagdſchloß des. Prin- Domänen-| Eingepf.|p: Garde- ſtedtsluſt, ze Leopold von Deſſau, unweit amt Neuen- in Zus legen. Solc[1)v.Borſtell,| Eingepf. p- Sten- in Gr lojen. dal. Der Tangermündeſche Kreis. Als; ; SIS|oa Kirchl. Quali- 38.| Spal(027 j] Name.|“ie Zuſtand. Z2|S(|S| Beſißer.| Verfaſ- 3pnen TE ZS= ſung. Es Buch. Dorf.|Ein-Lehnſchulze, Zo Wonibiinn) 6) 420| 49| Domänen-|-Mutterk.| p. Se 39 Koſſäten, 7 Büdner, 20 Ein- amt Tanger-| Inſp. Tan| germünde lieger, 1 Rademacher, Schmiede, möyude.|Se5münde 3 Windmühlen, x Schiffmühle, 2, Krüge, Elbfähre. Dieſer Ort, welcher.aqzus 2 Haupt- und 2 Ne- benſtraßen beſteht, war ehedem ein Städtchen, mit Rathhaus, Wäl- len, Mauern /und Jahrmärkten. 2 | 800 M. Holz.) Buchſche| Kuhſtälle,| Auf der Oſtſeite der Elbe, zum .|Dorfe. Buch gehörig. Buchholz. Dorf.'|14 Ganzbauern, 2 Halbbauexn, 13| 33|-2101'42%|DieUniverſi| Mutterk.|p. Sten- Koſſaten, x Büdner, 4 Eihlieger, Fa Frank, SEE dal. - EIN Windmühle. Krug. 412 10:7) 28: En 06 M. Holz. Bündfelde Dorf und(0 Ganzbauern, 14 Koſſäten, L| 28| 186| 18|1) Der von]| Filial von» ad Bindfelde.| Gut.|Kätrhner, 7 Einlieger, Schmiede, Bismark zu|Staffelde,|“ dal Krug. 132. M. Holz. Uenglingen.| Inſpekt.; 2) DerLieute-| Stendal. nant v. Bis“ marfzu Döb- belin. Burgſtall.| Dorf, Do|Siß des Domänenbeamten, 1Lehn-| 55| 630| 3| Domänen-| Mutterk.|, Sten- mänen-|fchulze, 2 Ganzbauerxrn, 1 Halb- amt Burg:|Iſp. Gär-| al. „amts|hauer, 42 Koſſäaten, 53 Büdner,| ſtall. Delegen: 1200.21 5% KAS SEO(DGU ERR EE) werf und ZEinlieger, 4 Rademacher, Schmie-| Forſthaus|de, verſchiedene Handwerker, Poſt-| [halterei, Oberförſter über das Burg-| |ſtallſche Revier, Waſſermühle, 2| Krüge, Nebenzollamt von Garde- legen. Carlbau, Dorf.[Beſteht aus 9 Büdnern oder Käth-|-- 7| 69|=| Domänen-| Eingepf. p. Tan:| ehedem inern und 2 Hirten. Der Ort hat| amt Tanger? in Tan-|geymünde| Calbu.[feinen Acker, aber gute Elbweide münde. germünde jund Wieſen. 4| Caſſiek.| Dorf.“ 5 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 7| 24| 215| 16| Domänen-| Mutterk.|». Garde Koſſaten, 1 Büdtyer, 20 Einlie-| amt Neuen-|Tſp. Gar:| legen| ger, Windmühle. Hopfenbau. 458|- dorf. delegen. M. Holz. Die Altmark, EI+2 7 Ki ſ Quali-=|=(DZ; je ddreß- Name.- Zuſtand. ZZ| ZS|S| Beſißer.| Verfaſ- Ai dreß-|. ät.|S|= örter. | SENT ſung. Charlotten| Vorwerk. Zu Bündfelde gehörig, nebſt 2 Ein-| 3|.|=-|Der v. Bis-| Eingepf..|p, Sten- hof. liegern. Gute Wieſen und 2x Hu- martzu Ueng ME dal. fen Land in jedem Felde. 170 M. lingen. NEPEAG Holz. Cludey. Dorf.| Gehört nur zur Hälfte zur Alt-| 36 128| 8| Domänen-| Eingepf. p- Garde-/ marf, die andere Hälfte zum Her- amt Neuen-| zu Roxför-|“ legen. zogthum Magdeburg, und iſt adlig. dorf. MELLE 8 Halbbauern, 4 Koſſäten, 4 Büd- gen, ner, 10 Einlieger, 2 Rademacher. 100 M. Holz. Dalen Dorf.| 1x Ganzbauern, 6 Halbbauern, 6| 26 175| 413| 1) Die v. Bor Mutterk. p- Sten- Dahlen. Koſſäten, 12 Einlieger, 1 Rade- ſtell, 2)-der v.|Iſp. Tan-|** dal. macher, Windmühle, 2 Krüge. 54 Garn, 3) die|germünde M. Holz Gebrüder v. SPEE.:; Läderik. Darenſrädt Dorf.| Ein Lehnſchulze, 6 Ganzbauern, 6| 10| 85| 222|x der Gene-| Filial von|p. Sten- Dahren- Koſſäten, Schmiede, Krug. 100| rallieuten. v.| Dalen, dal. ſiedt M. Holz. Reinhärt, x| Inſp. Tan 7 der Kammer-| germünde präſident von Ingersleben. : Demker. Dorf und|6 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 4| 22| 198] 14x 2) DerMajor| Filial von| p. Tan- 3 Güter.| Koſſaten, 12 Büdner, 4 Einlie- von HR SER AE 5108 germünde er, Windmühle ug. 21 M, auß. Dienſten[Iip. Tan- Hb PEI 2510994. 2810M 2) der Ritter-| germünde T: jc; Zuſtand. I| Z[5| Beſißer.| Verfaſ-| ddreß tat.| S(S vrter ; SE ESE DD ſung. 3 Fährhaus.| Haus.| Zwiſchen Buch und Jerichow, auf der Weſtſeite der Elbe. Fährkrug.| Krug.| Auf der Oſtſeite der Elbe, der Der Fähr- | Stadt Tangermünde gegenüber. früger. Fiſchbeck.| Dorf.| 16 Ganzbauern, 14 Koſſäten, 8| 33| 269| 32|Die v. Bis-| Filial von| p. Tan- Einlieger, Schmiede, Krug. z1 marf zu| Schönhau| geymünde M. Holz. Schönhauſen"Eig Gebeniß.| Siehe| Jävenit. münde. Gohre.|Dorf und| 6 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 5| 2x| 188) 263|3)DerJuſtiz-| Mutterk.|p. Sten- 2 Göter.| Koſſaäten, z»Büdner, 9 Einlieger, rath Cunow| Inſp. Tan| dal. Schmiede, Windmühle, Krug. 232 in Stendal.| germuünde M. Hoiz. 2) Der Syn- diceus Garn in Tanger- münde. Grieben. Ze und 8 Ganzbauern, 21 Koſſäten, 15) 38| 234 6|DerRittmei-| Muttetk.| p. Tan- ut.| Büdner, Zt Einlieger, Schmiede, er v. Iken-|Iſp. Tan-| germünde Windmühle, Krug, kleiner See. pliß, außer|germünde/ 2000 M. Holz zum Gute, 23 M. Dienſten. der Gemeine. Grobleben,| Dorf.|Ein Lchnſchulze, 6 Ganzbauern, 6| 33| 95| 12| Domänen-|Filial von| p. Tan- Koſſaten, 3 ECinlieger, Windmäh- amt Tanger-| Oſtheeren|germünde le, Krug. münde. I zn germü Heeren.| Siehe|Oſt- und Weſtheeren. Hemerten.|Dorf und 6 Ganzbauern, 4 Halbbauern,.15| 31| 205| 24|Kämmerei in| Mutterk. S6. 3 Güter.| Koſſaten, 1 Büdner, 3 Einlieger.-|Stendal.(In| Iſp. Tan- SENÜNG Schifſmühle, Ziegelei, 2 Krüge. Erbpacht ge-|3ermunde Nebenzoll von Arneburg. 28 M. geben.) Holz. Hemſtedt.| Dorf.|10 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 11|-25| 184| 29| Doms ii /[3 5 Oomänen-|Filial von|).; Koſſäten, 4 Einlieger, 600 M. amt Neuen-| Lüffingen, Ee Holz- dorf. Ifp- Gar-; elegen. Hoktendorf Kolonie-| 17.56 erbauet. Beſteht aus 18 Ko-| 20| 97|=| Domänen- Nero DIGtard eigentlich dorf.[loniſten oder Büdnern, 2 Rade- amt Neuen-|Fil, v. Trü 0. S Hugonot macher. dorf. ſtadt, Iſp. 9F0: tendorf. Mane Hüner-|Vorſtadt. von Tangermünde, worin ſich das; dorf, Amtsſilßvorwerk befindet. S. Stadt Tangermünde. j | Die Altmark, | | Quali- EIS|S| Kirhl. 13: Name. tät. Zuſtand. 52= S> Beſißer Verfaſ- ia te,|Adl. Gut.[zwiſchen der Elbe und Tanger, tebſt| 3| 34|=-(Der Deich?|„Kapelle| p..Tan- 5 Einljegern. Im Jahre 1375 war hauptm. von wird von| geymünde es ein Dorf, das 24 Hufen Lan- Roth dieſ. SEIEN des beſaß. 600 M. Holz. Tanger- münde cu- s; rirk.; Kruüppel- Krug. unweit Staaß, nach Käthen ge-| 1 5.| 7.|Der.v. Ste:| Eingepf. p: Sten- warte. hörig. Die Warte ward 1409 vom phani in Kä- zu Vinzel-|“ dal. Magiſtrat in Stendal erbauet. then. berg. Der Tangermündeſche Kreis. 279 | ZSS| os Kirchl : Quali- SEN Sie iS Beſi-| Addreß- ; SS 142 200 65 eſißer.| Verfaſ-|*. Name. 4 Zuſtand. SIS|€ ſißer.| Verfaſ-| 5 eter. DEE i eL s ſung.. ) 195 Landsberg Vorwerk.|auf dem Gipfel der Keſſelberge, zu| 1 9|-(Die Gebrüd.| AP 0E p-“ Sten- Kl. Lüde- Lüderiß gehdrig. 600 M. Holz. v. Lüderitz.|aufüderis| dal. KE."viß. eßlingen.| Dorf und| Das Dorf and Jagdſchloß wurde| 55| 482|=| Domänen-|Filial von NGapde- Lekling Jagd-|1555 vom Kurprinzen Joh. George amt Neuen- AG|E egttt: ſchloß.| angelegt. 84 Büdner; 21 Einlie- dorf. dele. ger, 1 Rademacher. Ein Königl. Oberforſtmeiſter, ein Landjäger über das Revier Leklingen, Schmie- de, Ziegelei, Windmühle, Krug, Nebenzoll von Gardelegen. Leßlingi-| Theero-| nebſt einigen Einliegern. Domänen- ß ng nn SEEL 4 WE ds amt Neuen-|€ „ſcher dorf. Lotſche. Dorf.|2 Ganzbauern, 1 Halbbauer, 9| 22| 85| 8 DUBINE|Sitial vpn p. Garde- Koſſäten, 5 Einlieger, Schmiede, WATE ABE 7 1 legen. Krug. 60 M. Holz. s Stendal. Lüderiß.| Dorf und|2 Ganzbauern, 13 Halbbauern, 2| 3x| 342| 10|Die Gebrü-| Mautterk.. Ser Gut.|Koſſäten, 22 Käthner, 14 Grund- 10 jder v. Lüde- IE dal. ſißer, 11x Einlieger, 1 Chirurgus, viß. 1 Rademacher, Schmiede, Wind- mühle, Waſſermühle, Krug, Ho- ſpital, Freiſchule. 300 M. Holz des Guts, 36 M. der Gemeine. Kl. Lüderiß.| Vorwerk.| iſt das Vorwerk Landsberg zu Lü- deri gehörig.) Lüffingen.| Dorf.|6 Ganzbatern, 5 Koſſäten, 4 Ein-| 22.| 149| 14| Domänen- 20000: p, Garde- lieger, 1 Rademacher, Waſſermüh- SEEN DEMge legen. le an der Milde. Krug. 24 M.|' Holz. Mahlpfuhl|Dorf und| x Lehnſchülze, 6 Ganzbauern, 5| 15-| 207| 7| Domänen“ Fil. v, Vä-|; hlpfuh Forſthaus| Halbbauyern, 20 Büdner, 5 Ein- amt Burg- Weng I.(07 lieger, ein Königl. Oberförſter über fan mände. das Mahlpfuhlſche Revier, Krug. Mahlwin-|. Dorf.| 12 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 4| 22-| 299; 12|DerGeneral- Jive 4 p- Burg: fel. Koſſäten, 4 Büdner, 16Eintieger, lieutenant u./ Meade| ſtall. Schmiede, Krug: Cine Art Sumpf-| SF|burgiſchen| wieſenerz. 898 M. Holz. l 4 ivo-Käh,[I1?- Tan- 7 en 11.4 155 CSE, .| 2830 Die Aitmark, ar 7 Quali- iE| 155: 170M Kirchl.|5 7 Name. ae Zuſtand. ZZ| Z| S| Beſißer.| Verfaſ-"ue Miltern.| Dorf.(Ein Lehnſchulze, 22 Ganzbauern,|: 45| 29 Domänen-| Fil. d-Ar-| 9. Tanz 215 Büdner, 7 Einlieger, Schmie- amt Tanger-|-Sten-| 11 Koſſäten, 9 Büdner, 20 Ein- amt Burg-| Burgſtall,|*"dal. lieger, 1 Rademacher, Sc»«'= S j Kir[' | Quali->||D, ird. eb:> Name. a Zuſtand, 32|-2-| 5| Beſißer.| Verfaſ- Addreß |. tät. S| BS; ürter. v3g) SEN SEIL ſung. | Untexför- Königlich| im Neuendorfer Forijtrevier, am Domänen- / ſterei. Forſthaus| 38ege von Gardelegen nach Sten- amt Neuen- dal, 1803 angelegt. dorf. Väthen.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, zo Ganzbauern,| 28| 242| 283|Der Ritter- Muatterk.|p. Stey- 7 Halbbauern, 6 Koſſäten, 11 IMA IpIR els dal.“ Büdner, 21 Einlieger, Schmiede, AE 0 j IS Krug, von einem Elsbruche umge- Drieſt. ben. Rübendau. Vinzelberg| Dorf und|5 Halbbauern, 24 Büdner, 2 Ein) 9| 1293| 5| Der Kam-|Fil. v.&äs- p-- Sten ' Gut. i1lieger, 60 M. Holz. merpräſident|ihen, Ip.| dal. v. Ingersle-| Tanger- s ben in Stet-| münde. - un. Volgfelde.| Dorf.|Ein Lehnſchulze) 4 Ganzbauern,| 23 2156| 32| Domänen-|Fitiat von|p. Sten 7 Halbbauern, 13 Koſſäten, 4 Ein- amt Ieuen„Staaß, dal. | lieger. Krug, Waſſermühle, an der dorf. SPE 15 j j Tanger- || Ucht, 48 M. Holz. münde. | Vollen- I IIG mit 8 Büdnern und einigen Ein-/ 7| 61|= 7 Land-„Rue». Sten ſchier.|11dOorn- Fil. v. Zu-| dal. ſch ferei 2 2"70 ſtedt daſ. hel Injp. Tanger- münde. Wannefeld| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 13 Halbbauern,| 20| 143| 13 Domänen-| Eingepf. p. Garde- 5 Koſſäten, 19 Einlieger, x Ra- gpg abn H in Roxför-| ſegen. „4.! p vf. de-. Jilſp. demacher, Schmiede, Krug. 445 00 Gaibele M. Holz.:. gen. Welle.!Dorf'und Ein Lehnſchulze, derer< von Gold-| 6| 67| 2 1) Der Ma-|Fil. v. El-|p. Sten- 2 Güter.|bec> zu Wahrburg. x Grundſiker, jor. v Atn-|versdorf:| dal. 5 Einlieger ſtedt außer|Jip. Tan- y 3; Dienten. 2)|Zermünde Der v. Bis-' ;; mark hieſ. |Weißewar-| Kolonie, 17 Koſſäten, 16 Büdner, 2 Einlie-| 39| 1297|=| Domänen- Fil. v. El-| p Tan- te. Amtsvor- ger, Krug. Königl. Oberförſter aht Tanger-| versdorf.|germünde wert und über das Forſtrevier Weißewarte. mände.|Ijy. Tan- .|Forſthaus| germuünde | Weſthee-| Dorf. j24 Ganzbauern. 6 Halbbauern, 6) 29| 2353| 37*| Domänen-| Macht mit| p. Tan- | ren. Koſſäten,« Büdner, 22 Einlie= amb M EI HEr germünde | ger, 1 Rademacher„ Windmühle,) I 8 aus. |; Krug. 40 M. Holz. /Windberge Dorf und 7 Ganzbauern, 5 Koſſäten, 3, Büd-| 17| 1539| 12% Gebrüder Filial von|p. Sten- 1ſtedt zu Baaben, von Ganſauge zu Germerslage'c. Freih. von Gayl zu Schwarzholz?c. von Görne zu Billberge 2c. von Gräveniß zu Paris-Wendemark, von HißaFer zu Gethlingen und Hindenburg, von Kahlden zu Iden 2c. von Knoblauch zu Gr. Oſterholz, von Kruſemark zu Kruſemark:c. von Pfuhl zu Kl. Oſter- holz, Graf von Podewils zu Walsleben, von Onitzow zu Reu-Bertkau, von Roht zu Sanne, von Romberg zu Rohrbe>, von Roſſow zu Polkritz, v. d. Schulenburg zu Eichſtedt, von Wagenſ zu Jarchau, Wolde> von Arneburg zu Arnim. Der Werth der Güter im Kreiſe beträgt 928,751 Rtkhlr.; 6. Produktion. Die zur Wiſche gehörigen Theile von der gewöhnlichen Fruchtbarkeit, die übrigen in einem etwas geringeren Grade, Für Rocken und Hafer iſt der Boden überall tauglich. Man nimmt drei AFerklaſſen- an, zum 4ten, 5ten und 6ten Korn. Der Kreis hat 5543 fataſtrirte Hufen. Die Ritterhufen und den AFerbeſtand der Stadt Arneburg finde ich nirgends angegeben. -. Der Arneburgiſche Kreis, 5„iv 2008 v Im Jahre|- 1801| Ausgeſäet.| Gewonnen.|Konmſumirt| Btieb übrig.| Fehlte. geſäet. || Viſp.|S.| M.| Wiſp.|S-|M.] Wiſp.|S.|.| Wiſp.|S.|M] 2i0-|S. M Weizen.--|Land.?--| 513| 13| 20| 3594+ 9 545.1 28). 141 3049-1 4| 134==(Z-- Städt:+- ,- 16 SE PTLSZ 4| 72025 1 0 DRIT UCTEN- SEO MN ITRNSTE(LIEN Ged Summe: F 539 1| 10| 3726 25| 9 573 138| 14 3153 4 11 iE| ZEN LS, Rocken.- Land.- /.- 561 1.191 7) 3370| 204 13| 2043-| 19| 71 1322 Ug gl<= Stadt.-- 20.|.-|=| 100!--|= ON GIE Summe.| 531| 19| 7| 347 20| 13| 2133| 19 7: Ä Gerſte.-'!|Land.---| 489| 26| 6| 1469| 1| 2| 668|. 7| 6| 800| 141 1221.=|=<|= Stadt.-- 25 k=|= 25|=|!= 50-||= SEES 25|=|- 7"Summe.| 514[| 261 6| 1494 1». 214 718| 50 6|- 8od-T 141.42 25|-|= Hafer.- 7|Land.2 2“-|. 545 1: 3[ 5| 2635| 20|= 1772| 81 91=|-|-| 155| 22] 9 | Stadts--..- SEE RS GE UE IUSBI Wu IN 8 GE MW BoE EAS EENEE | Summe.| 555| 31 5| 2650| 1210|=-| 1796| 31 91=|=|-| 145|'22| 9 ». Erbſen.":" 7 1Land..:..45 134| 2] 81 6701 21 8| 619| 6121|«4|| 128)=|-|- (St0t. 5.17 5 Sm nen WGN EI 10120 41 1 ENDEN 7 S JEBAUN ET Zu Zil Summe.| 144 14.31 685 21; 8| 639 61 12 51|=) 12 51=|-=- Kartoffeln.-]Land.-- 124| 14| 12| 1246 3Z| 8| 1278| 20| 12|-+ 5-- 32(17| 4 |- Stadt.-- To|> f= 50 1=|= 5ol1-I-=-1-|-i-|- ZE || Summe.| 134| 2141 12| 1296| Z| 8| 1328| 20| 121.=|=|--| Zz2 1 17| 4 |-' Die Ausſaat an Linſen auf dem Lande und bei der Stadt belief ſich 1801 auf 2 Wiſp. 5 Sch. 2 Mezßen, und der Ertrag 10 Wiſp. 11 Sch. 12 M. An Wicken, die Ausſaat 46 Wiſp. 2 Sch. 9 M. der | Ertrag 221 Wiſp. 12 Sch. 13 M. Hirſe die Ausſaat nur 1 Sh. 5 M. An Buchweizen. die Ausſaat 2 Wiſp. 1x Sch. 13M. der Ertrag 14 Wiſp. 22 Sh. 14 M. Hopfen wird nicht ge- | bauet, aber 227 Wſp. 8 Sh. 6 M. konſumirt. 493 Morgen waren mit 2959 Pfd. Klee beſäet, wo- von 286 Fuder gewonnen ſind. Von 16 Wiſp. 2 Sch. 8 M. Ausſaat Leiſamen ſind 334 kl. Stein 4 Pfd. Flachs und 862 kl. St. 3 Pfd. Werk gewonnen und im Kreiſe verbraucht. Tabak | wird gar; nicht gebauet. Holz hat der Kreis nicht hinreichend, nur 3755 Morg. 132[) R., wovon | 628 M. 132[] R. den Königl. Forſt Arneburg ausmachen, 1935 M. den adl. Gütern und 1x192 M. - den Dörfern gehören. Die Viehzucht des Kreiſes iſt beſonders längs der Elbe und itt der DM | ſehr bedeutend.. Die Elbwerder geben zum 98 die ſchönſte Fettweide ab. » Ps 2 „ 4 [0] Qn 268 Die Altin 808 ] Vorhanden..| HE 2 01 Konſumirt.| 7 Verkauft. Zugezogen. Ce„EEG. Im Jahre ETG a|Q al 8 a! 2 als 2:21EG 15-3 065 88-3 10-44 SU BEH EE ER BE S2 A SEM R MB 8 == 2= 2 h== S zZ= S EI= 8 Z 3=- a]&--]&.] 1-7 NAG==]-%=< 3> 5 5!>:>+s Pferde.--| 25838 100 2433 2187. 92| 2279|---= 201j ,.= 201|.: 233 6 239 Ochſen.--| 1792 551] 18471 1522 58] 1582|. 661-- GONE... 12043 46.7 217% u Kühe.--| 3100| 143| 3245] 2402| 146| 2547| 185 7|- 1921 144| 412 156]:=---- Jungvieh“ 7 1276487, 251 4978091 4646075617 168215 2| 2 MRS PE ZIEREN=1-- Kälber. 7--| 4561| 34] 470|=|= Hammel.-|]11492|: 40|11532| 7141 694 72211: 5001 4: 101. 400| 20 401072500.12.1. 418). Schafe..-| 9316| 272110088) 7543 5330| 7873| 812 26| 8231" 802| 14 8161|=-+-- Simmer 1 No fi li-|-| 200 14:1:+ Baa BRET LI6EN 2380| 5632! 39| 5722 Schweine.-| 3604| 150| 3754| 1642| 2509| 1892| 1524| 245 1769| 808 32| 840]=|=“|= Ferbe 122-7--------- 0174454 10; 4981 20| 5181 1332| 84| 2416 Der Wollgewinn betrug 1801 1960 ſchw. Stein 9 Pfd., wovon 1368 St. 14 Pfd. verkauft wurden. . Fabrifation. In Abſicht der Kreisſtadt vergleiche man den Artikel Arneburg. Auf dem platten Lande wurden 1798 auf 4 Stühlen 450 Ellen Leinwand zum Verkauf gemacht,(gewöhnlich wird für Lohn gearbeitet). und auf 3 Oelmühlen für 50 Rehl. Del geſchlagen. Die“ Angaben von 1809 S. Tan- germündeſchen Kreis. - Verfaſſung. Der Kreis ſteht in Abſicht des Steuer- und Polizeiweſens mit dem PEM ſchen Kreiſe unter einem Landrath; in Abſicht des Kirchenweſens unter den Inſpektionen Stendal, Oſterburg und Werben, und in Betreff des Kantons unter dem Infanterieregimente Nr, 18. in Pots- dam, die Stadt Arneburg aber unter dem Kavallerieregimente Nr. 7. in Salzwedel. . Abgaben und Einkünfte, der Stadt vergl. Artikel Arneburg, des platten Landes, S. oben den Tangermündeſchen Kreis, von deſſen Abgaben dieſe nicht getrennt angegeben ſind.(Nach dem v. Thile monatlich 497 Rthl. 21 Gr. 93 Pf. Kontribution, 67 Rthlr. 2 Gr. 3% Pf. Viehſteuer, und 232 Rchlr. 20 Gr. Kavalleriegeld.) 8 4 Die Stadt Arneburg. - Lage. Arneburg, die einzige Stadt in dem nach ihr benannten Kreiſe, auf einer hohen Ebene, an der Elbe in einer angenehmen Gegend, 167 Meilen von Berlin und x ſtarfe Meile von Stendal. . Thore. Das Stendaliſche, Tangermündeſche und Sandauiſche und eine tiefe Fahrt nach der Elbe, welche mit einem Schlagbaume verſehen iſt. Die Stadt, welche ehedem befeſtigt war, iſt mit„einen Mauer umgeben, hat aber weder Wälle no< Gräben. - Straßen, ſind eng und ſchmal. Die einzige Hauptſtraße geht von dem Stendaliſchen Thore an nach der Elbfahrt hinab, und iſt ziemlich breit und gut bebauet. . Marktplak. In dex Mitte der breiten Straße befindet ſic der Marktplaß mit dem Rathhauſe und der Bürgerwache. . Häuſer und Feuerſtellen. Nach dem Brande von 1767 ganz gut wieder aufgebauet, wozu Fried- rich 11. der Stadt 26664 Rthlr. 14 Gr. 10 Pf. gti Die Der Arneburgiſche Kreis, 289 Die Stadt hatte, 17191|17221|1730 174011750 1770| 1780 1790]1800|1801 Häuſer, maſſive.-'/.---- Em Sn--> 4 9 29 29 = mit Ziegeldächern. 45 64 72 87 86 1209.|+185 198 190 199 --= Strohdäcern.| 98| z11 87 78 73 539.6:b" 28 8 1 1; WIM 5.2..2..2 5------------ 1" 1 1 N Scheunen.“"5 21: 24 4 46 46 44 43 I8 74 37 40 40 Wüſte Stellen.--- DE EEE EISEN M 1 Eier Dh HES EUUCEL NNEN 6 22; 6. Oeffentliche Gebäude. Die Stadtkir= M as 1722 Civil. 42.72 148|- 163 187 16 12 13 45 5 1730[ADE HO DENE 154'|. 267 L10 160 16 12 15 4% 673 1740 wu AB 5 178 157 127 146 13 14 17 51 703 2759 et 2152446. 2 2.004)- 200.215: 1534 K72220.404.420 21 19 60 OL2 1770 wm 2.08 227 250 169 227 40 22 25 55 1015 1780 Civil:"5 2-1 239| 280 1... 216[1 251 18 14 17 56| 1060 * I Militär.2- 9 10 11. D0-- 2 EE GE NS Summe.]. 238 299| 231 232 18 14 17 56 1105 1790 SDR 243 302:1 215| 229 13 IZ 17 Er 1081 Militär.-- 16 IT 12 IE Er- ER 1 53 erbürger, 1 Apotheker, 17 Stadkarmen, 2 Barbiere, 4 Bäder, 5 Bierſchenker, 3 Böttcher, 14Branntweinbrenner, 11 Branntweinſc Kirchl. Ou i- BER=] ZZ DD'. Name.| ät. Zuſtand. DE| Z| Z| Beſiber.| Verfaſ-|"ddreß- "1 RE ſung. Jo IE|| Ahrend. Dorf und|3 Koſſäten, 12 Büdner, 3 Einlie-| 2: DerLandrath Filial von|p. Sten- Arnim. Gut.|ger, Windmühle, Krug. 300 M. Wolde v. Hemer- dal. SET DEENGE 160.4 ISG Arneburg| ten, Inſp. Holz. 420 Schfl. Ausſaat. Hieſelbſt- Stendal. [2] „4 OÖ | Abhbrends- Einzelner| zwiſchen Räbel und Berge, ehedem Die Koſſäten| p- Arne- berg. Hof|zum Gute Berge gehörig. zu Röbel.„burg. Altenzaun.| Dorf und| 14 Koſſäten, 5. Büdner, 3 Einlie-| 20| 156| 75|1) Fräul. v.| Filialka-|p- Arne- [zwei Gü-|ger, x Rademacher, Schmiede,| W Aen pelle von| burg. hietelbſt. 2)| Pol>riß. drei Eigen-| thümer im ter.|Windmühle, Krug. Orte. Baaben.| Dorf und| 22 Ganzbauern, 35 Halbbauern, 7| 3x| 196|. 33(1) Der Lieut.| Mutterk.| p. Sten- Baben. Gut.|Koſſäten, 6- Büdner, 8 Einlieger,| v. Möllen-| Inſpekt. dal. | Schmiede, Windmühle, Krug. 6o| ILG| Stendal. EE Domän. Amt Tanger- münde. Barfelds-| Freihof.'bei Räbel, ehedem zum Gute Ber-| 2 3.|...| Die Koſſäten Eingepf.|p. Arne- hof.| ge gehörig. Ein von der Schu- zu Räbel. jin Berge.| burg. |lenburgſches Afterlehn. | Baumgar-| Dorf und|6 Koſſäten, 4 Einlieger, 3 Rade-| 9| 59| 43(Die verw. v.[Filial von|p. Sten- ten. rt 7 macher. 54 M. Holz. Eichſtedt geb.| Eichſtedt,| dal. 457 v. Cichſtedt. Ee: en. | | | | | [8] S Ww 292 Die Altmark, 3 es 8 4. Quali-" SEI EE 128, Kirchl.' Name. it Zuſtand. Z| 2|S| Beſißer.| Verfäſ: Addreß 2 2 8= orter, SCS: ſung. Beeliß. Dorf und| 4 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 4| 14| x15 17| Der Hofrath| Filial von P- Arne- 'Sut.|Koſſäten, 2 Büdner, 3 Einlieger, Heren in| Baben,| burg. rx Rademacher, Schmiede. 80 M. Tanger? EAAWGEl: Holz- münde. 92; WEI Dorf.|5 Ganzbauern, 5 Einlieger, 8| 79| 153| 1) Domä-| Eingepf. p- Havel- orf. nenamt Tan-| in Wer-| berg.. germünde. 2)|: ben. Kommende' ). Werben,! eee 7 und|2 Ganzbauern, 6 Koſſäten- 20 Büd-| 23| 174| 9|1) Der Pro-| Mutter. p. Havel- SCHEN ut. iner, 6 Einlieger, 1 Rademacher, priet. Schrö-| Inſpekt.| berg, Berge. Windmühle, Krug, 1 Förſter über BE NEAT Werben. ; N Nenenhof j 050. 2 0: 2) der. Kam- merdireftor Freih. v. Gayl, den! : altenLehn ; hof. JAlt- Bert- Dorf und| 4 Ganzbauern, 3 Koſſäten, 3 Büd-| 12| 90| 103| Die verwitw. Mutterk.|p. Sten- p fau. Gut. ner, 4 Einlieger, Schmiede Wind- Majorin v.| Inſpekt. dal. mähle.'|: Bertfau,geb.| Stendal. v. Katte. | Neu- Bert- Dorf und welches aber mit Alt-Bertfau un-| 16| 102| 11|1)DerMajor Eingepf. p- Sten- fay. Sut.|mittelbär zuſammenhängt. 3 Ganz- v. Quikow M dal. bauern, 9 Koſſäten, 2 Büdner, 4 ue bg 210 Juſpekt: ili; c Crb-! I Einlieger, Schmiede. pacht gege Stendal. ben). 3) Dd- mänenamt Tanger- münde. Alt-Bever| Haus,|von 2 Einliegerfamilien bewohnt,| 1| 12|= Die verwitw.| Eingepf.|p. Arne- laf. zwiſchen Buſch und Berge, zum Genetalin EEISEHT M burg. Gute Buſch gehörig. Kahlden. 0 D Neu-Be- Etabliſſe- von 3 Büdnern, zum Gute Kan-| 3| 40|= E30 GE fegte PEE " ment.. Generalin vjin Derge,/ burg. verlaf.- nenberg gehörig. Kahlden.| Inſpekt, . Werben. Billberg.|Adl. Gut, nebſt 4 Einliegern an der Elbe,| 3| 23|= Die verwitt.| Fitialka-|p. Arne- unweit Storkau, an der Heerſira-| Geh. WEIN 2154 burg. ße von Arneburg nach Tangermün- v. Görne.| SEULE| ide. 260 M. Holz. Stendal. Der Artniebüurgiſche Kreis, 293 : Zi 2 LKichl.[2.. Quali-=| S/S j RED| Addre 4 Name. 15 Zuſtand. 25 SA|D. Beſißer.| Verfaſ- 500

    k.| in Wen-| berg. -; demark.|- Gr. Elliu- Dorf und| 10 Ganzbauern, 21x Koſſäten, 21 31| 169| 3x jDerLandrath| Eingepf.|p. Arne- gen. Gut.|Büdner, 7 Einlieger, Schmiede, v, Kröſigt, zu in Kruje-| burg. Windmühle, Krug. 32. M. Holz Erxleben, im| M be SURSEE Fürſtenthum Weihe der emeine. Bernburg. erben, |M. Holz der Gemeine. 294 Die Altmark,: 2812 104 Kirchl. Name. Zuſtand. 22|S|'S| Beſißer.| Verfaſ- SO SIE ſung. Kl. Ellin- Darf. zwei Freihöfe, 6 Ganzbauern; 4| 13 46) 24| Domän. Amt! Einaepf.| gen.) Koſſäten, 4 Einlieger, Windmühle.„Tanger in Kruje- Nebenzollamt von Arneburg 32 M." münde. Su | Holz. Werben. Engelshof. in Nieder- Wendemarf. S. See- | hauſenſchen Kreis. Falkenhof in Vorwerk Wendemark, wo er aufgefährt iſt Gethlin- 5 Koſſäten, 4 Bödner, 2 Einlieger.| 6| 82| 9|1r) Der von Filial von gen. Hißacker. 2)| Hinden- der Propriet.(08% S Pagentopf. Werben. Germer- Das Gut wird, nach dem ehema| 4| 49| 5x|1) Die Geh.| Eingepf. ſchlage. ligen Beſiker, auch Voſſenshof Räthin v.[zu Zum: Germer- genannt. 2 Ganzbauern, 6 Büd- EREN E SIE ; ZEIGE Zeneralin v.' ſlage. ner, 1 Einlieger. Kahlden, S “1 Sdent: Ober u. Nie- Ein Freihof 7 Ganzbauern, 2 Ein-] 11| 116| 19x| Die General.| Filial von der lieger, Krug. v. Kahlden Ira . n; Iden. FSnjpekt. Gieſen- zu Ide Werben. ſchlage. Gieſen- in dem Dorfe Gieſenſchlage. Der Propr. ſchlage. Zachert, hieſ. Goldbecf. 4 Ganzbauern, 2 Halbbauern,| 16| 102| 13|DieGeh.Rä-|Filial von rx Koſſäten, 4 Cinlieger, 2 Ra- thin v. Gör- bid-Bert- demacher, Krug. 76 M. Holz. ne,in Berlin. kau, Inſp- WAT nebſt 6 Büdnern, und 3 Einlie-| 6| 72|=|Der Propr.| Mutterk-|p. oörne gern. Lucke, zu| Inſpekt.| Filow.| Werben. Haſſel. Ein Lehnſchulze, 7 Ganzbauern, 21| 144| 233| Domän.Amt Filial von|p 11 Koſſäten, 8 Einlieger, Krug. Tanger-| Sanne, 30 M. Holz. münde. Inſpekt. ;| Stendal. Hinden 11 Ganzbauern, 3 Halbbauern,| 36| 276| 563(x) SION| Mutterk,| : Koſſäten, 6! v. Hißacker.| Inſpekt. burg 176, SRONAFeN 67 2SUDNEE 7 Sinlle; 2) Domän..| Werben* - ger, 1 Rademacher, Schmiede, 2 Amt Tanger- j Windmühlen, 3 Krüge. Gehört;| münde. 3) halb zur Höhe, halb zur Wiſche.|| Komthurei Nebenzollamt von Arneburg. 200| Werben. Der Artneburgiſche Kreis, 295 ]|S=Z| Z 42 FO-|Addreß : pP: 4 uſtand. S2 ZS ßer.- js: Nam Ie Zuſtand SETS NS Beſißer.| Verfaſ: SE, IUS 18 ſung. Hohenberg Dorf und!6 Koſſäten, 3 Büdner- 2 ami 11| 78| 75|DerMajor v.| Eingepf.|p. Arne- Gut.|ger, Schmiede 1 Förſter über 400 IE le burg. IN n Berlin. a | M. Holz.| un Jnſpekt. Werben. Hohenhof. Vorwerk nebſt 2 Einliegern, zu Kannenberg| 3| 310|=|Dieverwitw.„Eingepf.|p. Arne- u. Schä-| gehörig. Generalin v.|in Berge.| burg. ſere, Kahlden, Jacken| Siehe.[|Oſterholzſcher Krug. frug. Jarchau.| Dorf und|4 Gauzbauern, 2 Halbbauern, 11| 22| 159| 192|Der Rittmei-| Matterk.|p. Sten- Sut.|Koſſäten, 2 Büdner, 5 Einlieger, ſter v. Wer-| Inſpekt.| dal. *|Windmöhle, Krug. de, hieſelbjt.| Stendal. Jden.|Dorf und|6 Ganzbäuern 4 Halbbauern, 28| 52| 329| zo|Dieverwitw.| Mutterk.|p. Oſter- Gut.|Koſſäten, 13 Büdner, 7 Einlieger, Generalin. v. Injpokt. burg. Schmiede, Windmühle, Krug. Kahlden,| Derben- geb. Freiin v. Kannen- berg. Jordansg-| Freihof,|in Gieſenſchlage, ein: vo0= Kahle)== 1==- 11.1 Dep Propr.|-Eingepf.|p. Oſter- hof. denſches Afterlehn. Jordan. jin Giejen-| burg.. ſchlage. Käliß.(Adl. Gut, nebſt. 5 Büdnern und 5 Einlie-| 4| 58| 2% Die verwitw.| Eingepf.|p. Arne- gern, Windmühle. 30 M. Holz. Geh. Rathin| in Pol>-| burg. v. Ganjauge,| riß- Käcklis.| Freihof.|S. Büttnershof. Kannen-|Adl. Gut,| nebſt 2 Sen08ren und 3 Einlie-] 5| 37| 9|Dieverwitw. Eingepf.|p. Oſter-|. berg. gern. 40 M. Holz. Generalin v|in Berge,| burg, Kahlden,| Inpekt, „geb. Freiin| Werben. v. Kannen- berg. Kruſemark Dorf und|; Ganzbauern, 4 Koſſäten, 3 Büd-| 16| 145| 18x DerMajor'v.| Mutterk.|p. Arne- Sat.|ner, 5 Cinlieger, Windmühle, 300 SEINE FE burg. ESE in Berlin.| Intpett, M. Holz. n Werben. Der Küſel| Freihof,|neb& 4 Koloniſten Familien in Der Nittm. od. Kruſel. Schwarzholz. v. Knoblauch. REX EPIC RERE %. 4 EIE Es 2 .- R 58) 255 296 Die Altmaxk:- =[>22] n EM c 1. Quali- EU ESE 1.152 Kirchl.; Name. Mt. Zuſtand, Z|. S|=| Beſißer.| Verfaſ- Modech ; NU 0) örter. <| 2 ſung. Liedefum-| Etabliſſe-| von einem Büdner, zwiſchen Ber-) 3 KB Ie kna DIES EH'Eingepf.|p) Arne, mer. ment,| ge und Röbel, zu Kannenberg ge- Kahlden.|in Berge, burg. hörig. 5 j Lindorf.| Dorf.|6 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 7! 37| 114] 20|Der Rittm. Filial von|p. Sten- : Koſſäten, 3 Einlieger, Windmüh- v. WOB; Sn dal. > In rc1iß,|“burg. Räthin von Pert/ Ganſauge. er Der NRür-|Zwei Hir-|zu Altenzaun gehörig, auf der Oſt-| dow tenhäu-|ſeite der Elbe, zwiſchen Wuckau E ler, jund Schönfeld. Sandauer|Fährkrug,|bei der Elb-Ueberfahrt nach San-| 1 6|--(Die verwitt-| Eingepf.|p. Arne- 2 GESTEN wete Geh. jinKäF*lit/| burg. dow. Nebenzollamt von Werben Räthin von| Intpekt. 2 Ganſauge. Werben. Sanne.|Dorf und|6 Ganzbauern, 9 Koſſäten, 2 Büd-| 20| 132 6,|x) Die Ge-| Mutterk.|p. Sten- zwei Gü:| ner, 3 Einlieger, Schmiede, Wind- 2201,09 DE dal." ter.“ PE EITE 2) der Regie-|€; mühle, Krug. 30 M. Holz. vungsrath Schwarzen- berger inGlo- gau. Schwarz- DEL 5 Ganzbauern, 2 Büdner, 5 Ein-| 15| 170] 173(rt) Der m ei pP» Arne- zwei Gü:| lizger. 60 M. Gemeinholz. merdivreftor jin Pol>:| barg. holz. ter.- 0 Freiherr von|tiß- Inſp. 4 Gayl, 2) der Werben. Propriet. Pi- per. Stafſelde.|. Dorf.[8 Ganzbauern, zo Koſſaten, 3 Ein-| 22| 208| 20 Die Univer, Mütterk En: ; lieger, Windmühle. ität Frank-| Inſpekt,| dal. 2; furt an der| Stendal. Oder. Pp 296 Die Altmark. 3! 8. Quali- 355 1057 1,1489; Kirchl,|; Name.|"31 Zuſtand. 2245|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß- 2=| Z+] ß orter. “<| zs ſung. Storfau Dorf und|1 Halbbauer, zx Koſſäten 2 Büd-| 17| x42| 6 Der Landy. rat. ya-|p. Tan- Storkow.| Sut.|ner, 2 Koloniſten, 5 Einlieger, 1.| Solve& von gans 1ezt| geymün- Rademacher, Windmühle, Fähre Arneburg zu 2 Gs de. über die Elbe. 120 M. Holz. Ne m| ; benzollamt von Arneburg.;+ T Theenhof.| Vorwerk,| ſtatt deſſen bei der Bra>mühle ein| x| 7|--|Die verwitw. P-. Arne- Hof aufgebauet wird.| Generalin v. burg. ? Kahlden. - Voſſens-|Adl. Gut,|in Germerſchlage ſ. Germerſchlage. Die Geh. hof.) Räthin von]. Ganſauge. Walsleben| Dorf und|2 Halbbaueru, 13 Koſſäten, 8| 25| 212| 113 Der Ober-| Mutterk.|p. Oſter- Gut. Büdner, 9 Einlieger, Schmiede, hoſmarichall| Juſpekt.| burg. Krug, Windmühle, 1 Förſter über Gr.| Em 000 100 M. Holz des Guts, 36 M. der"Sli . Gemeine, gehört halb zur Höhe,| halb zur Wiſche. Walsle-| Schäfe-[unweit Walsleben. benſche rei, Vorwerk| Dorf.|Ein Theil des im Seehauſenſchen| 4| 48|=-|r) Der Frei- Eingepf.|p. Wer- Wende- Kreiſe- belegenen Dorfes Wende- ſaſſe Joachim| in Nied. ben. mark. mark. Zwei Freihöfe,(wovon der Falt 2) Der| Bare eine Einhof heißt) 2 Ganzbauer- SIL], Inſjpekt. höfe, 6 Tageldhnerwohnungen. 78 Gus| veg R M. Holz.; Paris-|Dorf und I| ein Theil des im Seehaufen-| 20.| bo 3 Der Kapit.| Eingepf. p- Wer- Wende-| Gut. ſichen Kreiſe belegenen Dorfes ARIEN BU IC ER 3.18.27 mark. Wendemark. 2 Ganzbauerhöfe, 1 NE DIE: 1320 5.; Grundſißer, 11 Tagelöhnerwoh- DBU: Inypekt. nungen. 80 M. Holz. EM Wiſcher Etabliſſe-|von 2 Büdnern, unweit Haſſel,| 2| 8|-- 1Domän. Amt| Eingepf. p- Sten- Viſcher.| ment,[auf der wüſten Feldmark Viſch- Tanger-[zu Haſſel,| dal, heyde münde. Inypekt. . Srendal. Zagen-|Holzwär-|auf einem Werder in der Elbe, zum| 1 Sinh: Det: Deich: Eingepf.|p.-Wer- werder.| fer und|Gute Paris-Wendemark gehörig. hauptim. von| zu Wen-| ben. Hirten- Gräventß.| demarfk. wohnung, [S] cs Der Seehauſenſche Kreis, 299 Viertes Kapitel. Der Seehauſenſche Kreis. - Lage." Grenzt öſtlich und nordöſtlich“ an den Arnehurglſ 11 Schmiede, 30 Schneider, 3 Ziegelſtreicher, 3 Zimmerleute, 365 Einlieger, 6 Schiffer ,' 10 Bauerwittwen mit Höfen, 10 Koſſätenwittwen mit Höfen, 13 Käthner- und. Büderwittwen mit Höfen. Die Klaſſen der Städ- tebewohner zeigen die bei Seehauſen und Werben mitgetheilten alphabetiſchen Tabellen. Anzahl der Wohnungen. ZIm Jahre 1301; zwei Städte ,- Seehauſen und Werben, 57-Dörfer, 46 adlige Güter und Vorwerke, r1 Meiereien, 1861 Feuerſtellen, und zwar 1230 auf' dem Lande und 581 in den Städten, 5 Ziegeleien, 1 Waſſermühle, 35 Windmühlen, und 15 Mühlen bei den Städten. Bevölferungstabelle. DD a> eo- 2 NZ| = WIE 18%> SN 2 2 12-12 &[6]===>= I= Ss Zz Im Jahre= S= S S S-=“ 7=. Z n> 1750 Land. 1935| 1490"| 1321| 1246- 577 510 597| 7176 Städte. 594|'558.| 357| 435| 110| 70| 93| 192| 2309 Sunne 2529| 2046| 1678| 1681; 110| 647| 603| 789| 9485 "Die Altmark, S A Q& 2 rs WE E 1 a Im Jahre= 2 EN EE 91.25== 7:5 IEEE, Z 2= I= S- zu Creveſe 1c v. Bornſtedt zu Kö- nigsmark, v. Ganſauge zu Eickhof:c. v. Goldbe> zu Neu- Goldbe>, v. Grevenig zu Gottberg, v; Jagow zu Aukoſen, zu Crüden, zu'Streſow und zu Pollit, v. Jeetze zu Lojenrade, v. Kahlden zu KrumFe, v. Levetzow zu Alten- Gehra, v. Platen zu Meſeberg, v. Redern zu Wolterslage, v. Roſ- ſow zu Falkenberg, v. d. Schulenburg zu Priemern 2c. v. Stülpnagel zu Falkenberg, v. Voß zu Vielbaum. Der Werth ſämmtlicher Güter im Kreiſe beträgt 1,177,812 Rthlr. 4 Gr. 10 Pf. 6. Produktion. Die Wiſche und Geeſt, als der größte Theil des Kreiſes, bekanntermaßen von gro- ßer Fruchtbarfeit, bei guter Witterung.*) Weniger einträgltch iſt die Höhe, auf der Weſtſeite des Alands aber zum Rocken- und Haferbau überall tauglich. Man nimmt 4 Ackerklaſſen an, zum 3ten bis zum 6ten Korn. Das platte Land des Kreiſes hat, nach der hiſtoriſchen Tobelle von 1800, 480* kontrt- buable und 3433 freie Ritterhufen(von denen 3062 zu den Gütern und 372 zu den Dörfern gehören) welche aber, vorzüglich in der Wiſche, in Abſicht des Einfalls,(von 5 bis zu 8 Wiſp. auf die Hufe) ſehr verſchieden ſind. Viele Oerter, als Gr. und Kl. Aulofen, Gy: und Kl Beuſter, Behrend, Calenber- ge, Deutſch,“Develgünne, Pollit., Steinfelde, Streſau, Scharpenlohe, Kl. Wanzer, Wahrenberg und Zwi- ſchenteich haben gar keinen- Hufſchlag, ihre Ausſaat. wird auf 5199 Scheffel angegeben. Der Ackerbeſiand der“ Städte fehlt in den Tabellen. *) Man vergleiche die Schilderungen der Wiſch e in Fabri's Magazin Th. x. S. 1x= 33; in den Denkwür- digkeiten 1797. S, 1279=- 1294 und 1798. S, 3338= 322 wieder abgedruckt in-Steinhart über die Alt, mark Th. 2. S. 44-=- 80+ Der Seehauſenſche Kreis, Im Jahre 1301 Ausgeſäet. Gewonnen. tr 7 94 Blieb übrig. Fehlte. | Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|:| Wiſp.|S.| M.| Wiſp.|S.|M.| Wiſp-|S.|, EEE Weizen.- ſLand,-“- 78| 6| 81 3974| 191 41 717| 2x| 9! 3256 a ww= ji-=-ji=- Städte.-- 54| 9 8| 453 6=| 320. 11 224 162 SII UE EEE NIT Summe.| 632(3Me= 4408 1| 41 833| 19| 91 3568| 71 111= EE|< Roden. Land.- 565414413137 X275355|502::15(2781514201: 1531|.) 570 201: kia m Städte. DIEBE| ZE BIEL ZIELE DALSH EDEN R CHE) BEICH DEE) BEE EIDG 15ER| CEE SE 115.3.4.(091 E64 Spr Summe.| 6212 10| x| 3103| 21 13| 2694 1x] IZ! 571| 211=!1 138 1 61== Gerſte,- Land.- 494|- 4| 12| 1818| 14| 15] 1380| 20| 141 233| 181 3X|= jj=-1= Städte.- 48 TN=| 2053)| 22|.|" 1185 8| 773] 73.11.14 Er= GIE kante Summe.| 542 11) 12] 2022| 12 151 1566| 41 14) 27| Bl 11= I=1= Hafer,.?-|Land.-'- 580| 23| 40| 2798| 10| 11| 1444| 23| 2) 1I33Z| IN 10)=|=(= Etädte,- ATEO| 158| 20|=| 121 8| 571 22 2400) WE E5EH GRETEL IFIETS| SEEG Summe,|"667 1 81 10| 2957| 61 mi 1566| 71 11-1390| 231 Ol== I|= Erbſen,-|Land.- 1671 221 117 992.06-X41.10|"303:| 18] 1017 283.|+ 20| 44.4=-j- Städte. 18.1.5177) 12.94 1201.| 56 AIDE 936:|. 16 18== Bz= Summe,| 180| 3 12] 637| 10] 10 359 22| 10] SN A BET REUE=== Karkoffeln.|Land.- 187| 12| 7| 1190| 10] 12| 704 71 4F 486: 1.31: 81 m 1 fin 1 Städte. 30| 16|| 25037 MENNE| ENE SLUM TE[EIS[35 NA7| SURGE Gummnmte.t 21394)"ml: we6410| 121: 954) 71 41 486| 3 81 1%| al- Die Ausſaat an Linſen betrug 1801 auf dem Lande und bei den Städten: 6 Wiſp. 2 Schfl. der Er- trag 21 Wiſp. 13 Sc.> 5 O- 6 BEN== KD= Im Jahre. Etand.|==| S| S|; DS 25 22= Z 2 ZS Z= 2 s Z= JE8| ZEE Mb IE de ZIE 40 1722 Civil. ad 27= 228| 236| 5t B 42 31|= 1730-=- 232 236 187 172.| 33 30 43 106| 1044 1740=. 244 250 212 182 34 Z0 59 209| 1100 1750 47 267| 344| 197) 240! 72 49 47 127:| 1340 E70 EE DE 42 GR 127: HEEDE 43 4X0 11539 7 1780 Civit-):; 7 ip: 379 EE 524-4..2551|. 2068 1.. 57 30 50 100|-x427 Militär.: 55 34 32 15------- 240: Summe: 456 4 358:| 287 4. 323-1. 54.4.1301. 59.1 200|.2627 Die Altmark, 2 =[07 4; Q 5007 SE FE 1199 20[69* 383 99 2431 187 BU 1905208 16:4 50 INE- Im Jahre Stand.== Sei BRE> D. Z ZS= 254 1-80 4 S4| 1MB1 WS UPS+1 254552 1790 Civil. 3435| 3538| 290| 330| 123 62 63 105| 1674 Militär.-- 61 59 27 19 WEN Ir a 246 „ v [67] [ep] [x] S [S7] „ (e] QM „» Oo [S] [=] ' Summe.| 464| 397 Z17 349 3800 Civil.“ 2% 5357 451 298 292 65 33 81 109 19686 Militär..- 31 53 58 41=<= Summzg.| 368 504 530 333 65 Z3 81. 1097| 1829 1301 Sb EE az): Bap aL ZB UOBE4[60(EL 35,7 0 Fag 115 104 GERERG(< 38 78 128| 2688 Militär.- 128 38 43 49 ag AB 9 508 ST 507| 576 jp Gin 574| 75| 58| 78| 128| 1996 Darunter befanden ſich 1801. 3 Zudenfamilien, mit 17 Individuen. Die Garniſon beſteht aus einer Es- kadron des Kavallerieregiments Nr. 7 in Salzwedel, zu. deſſen Kanton die Stadt auch gehöret. 1801 zählte man 43x“Enrollirte. 9. Nahrung und Verfehr. AFerbau, Viehzucht, Brauerei und Kornhandel. Der Mangel an Paſ- ſage ſchadet dem Verkehr ſehr, Im Jahre 1800 hatte Seehauſen“ 9 Acciſebedienten, 37 AFerbürger, 1 Apotheker, 16-Stadtarmen, 3 Barbiere, 12 Bä>er, x Beutler, 2 Beſenbinder, 10 Bicerſchenker, 4 Bo- ten, 4 Böttcher, 18 Branntweinbrenner, 9 Brauer, x Buchbinder, 4 Bürgermeiſter, x Kämmerer, 1 Kan- tor, 1 Konditor, x Kontrolleur, 3 Drechsler, 2 Eiſenhändler, 2 Färber, 1 Fiſcher, 8 Fleiſcher, 1 Galante- riehändler, 1x Gaſtwirthe, 2 Gärtner, x Gerichtsdiener, 3 Glaſer, 2 Goldſchmiede, 1 Grüßmacher, x Hand- ſ 10| 21|--| 43 12|-- 19| 20|=| 235 16|--|-- SSE Einfen.: 7 venen 54 6061-002 81= Zzi-rlf-1=|-|=1 7? 16|- Wien.-'- 3 Er ZE Pad 1 00G0 PAX[m PR BIE== 1 1004 4)=- Kartoſſeln.- 12 16|-| 110--]=] 1110|=|-=-|=-|--|-=---|> 50 Morgen waren mit 507 Pfd. Klee beſäet, Von 1 Wſp. 4 Schfl. 2 M. Leinſamenausſaat wurden 159 fl. Stein Flachs und 94 Stein Werk gewonnen. Tabak wird nicht. gebauet. Ur> 3 2 Ü er= 2=< GG 58 M 2 Im Jahre 1802. e=% S St&=<= Dx S 5 2 I<== 2 5 ZS, Z 2 ZB >..“ng ch EN 5== pwd 1 Vorhandem---.- 297 104| 420| 94 2281 428.47 668 1== 24 1"-- Zur Wirthſchaft erforderl,| 180 Z0 360| 125--- Z00 800|= 442- Konſumitb 2... 50 5005.00-- 4 2151 Wen 7 197 49 118| 20 449 1 Depkauft.. 4.444. 14:14 63 41 52|- 7 231 66| 15 144| 21 Zugezogene 27 7 7 46------ 28--- 280-- 126 Der Wollgewinn betrug 73 ſchw. Stein, wovon 63 ſelbſt verbraucht ſind. 10. Die Stadt hat 4 ſtarf beſuchte Jahr- und Viehmärkte. Die Pferdemärkte dürften wohl die wichtigſten in der ganzen Mark ſeyn, Ein Magiſtrats- Poſtbote holt und trägt die Briefe von und nach Oſterburg und Perleberg. Cin Acciſe- und Hauptzollamt. rr. Magiſtrat und Kämmerei. Seehauſen iſt eine Immediatſtadt. Der Magiſtrat beſteht aus einem Stadtdirektor, 2 Bürgermeiſtern und einem Kämmerer. Der Zuſtand dex Kämmerei, deren Revenüen theils aus den gewöhnlichen Gefällen, theils aus Pächten von dem Vorwerk Kamps, dem Dq 506 Die Altmark,..| Kalandshof in. Kl. Holzhauſen, dem Burgkrugy Ländereien, Wieſen, Ziegelei, Roßmühle, Fiſcherei, Dammzoll, Pächten, Forſt- und Maſtgefällen fließen, denn der Kämmereiforſt, bet der Warte bele- gen, beſteht aus 1514 Morg, 32[]Ruth. und iſt vorzüglich gut beſtanden( Auſſerdem beſikt die Bür- gerſchaft noc< 682 Morg. 46[]Ruth. Holz.) erſieht man aus folgender Tabelle: Einnahme. Ausgabe.| Beſtand. Aktiva,| Paſſiva. Im Jahre Rthlr. Gy| Pf.|Nehlr.|Gr|Pf.|Rehtr:[Gr|Pf. Rthly.[Gr Pf.|Rehlr.|Or Pf. 2729 2520:| 22 zj 1844| 2320| 51 666| 12 834155|=|=-|=--|= 12750|"2570| 221 7] 2773| 51 51! 599| 22]- 21 500-1[28050 1.+ 2809- j:2656| 141"41 26801 171=-4= 11-- 2098|=|-| 1166|=|=-+< 7r2. Geiſtlichfeit und Schullehrer. Bei der Stadtkirche ſtehen 2 Prediger, ein Paſtor, der zugleich Inſpektor der Seehauſenſchen Diözeſe iſt, und ein Diafonus. Bei der Stadtſchule, welche jezt zu den Bürgerſchulen gehört, ſtehen 4 Lehrer, ein Rektor, Konrektor, Kantor und Luartus, der zugleich Mädchen Schullehrer iſt. Zwei Elementarſchulen. 713. Milde Stiftungen. Ein Hoſpital, welches aus dem, 1254 geſtifteten, Dominikaner Mönchsflo- ſter entſtanden iſt, und 12 arme Bürger und Bürgerinnen von den Einkönften der ehemaligen Hoſpi- täler vor dem Viehthor erhält. In dem Beguinenhauſe haben arnie Leute freie Wohnung. Die Kü- Fenbieter- Mags- Müller- und Baldemanſchen Stipendia für Studirende, deren Kapttalien bei dem Magiſtrate belegt ſind, tragen jährlich 48 RNthlr. Zinſen. 14. Das Stadtwapen. Ein rother Adler in grünem Felde, mit goldenen Schnabel und Klauen in denen ev ein Seeblatt hält. 15. Abgaben und Kaſſen. Der Ertrag des Zolles war 1731, 735 Rthlr. 8 Gr. 179x aber 2146 -Rthlr., 19 Gr. xx Pf. Der Zieſe 1719, 386 Rthlr.. 13 Gr. rx Pf. und 1730, 746 Rethlr. 1 Gr. 6 Pf. Im Jahre 1719| 1730 1750| 1780| 18009 betrug Rehlr| Gr.| Pf.| Nehl.|6r.| Pf[hm|Gr.| Pf.|Nchlr.|Gr.| Pf.| Rehtr.|Gr.. Pf. Die. Aceiſe. 2..-| 3313| 18| 4359| 17] 6| 4328| 22| 4] 4296| 12| 9| 6910| 8] 6 Der Servis.--| 1425. 1--| 711|„|| 853| 231 61 21495 1 6 2 1162 9] 5 Die Einquart.-|-=---] 43|=„0 8483| 12] 11] 814| 20| Eg 936 14] 2 16, Feueranſtalten. Im 16ten Quinquennium war die Stadt in der Feuerſocietät mit 125,225 Rthlr, im r7ten(1802) mit 227,475. Rthlr. verſichert. Im Jahre 1801 hatte ſie go Brunnen, 3 große ynd 220 hölzerne Spriken, 14 Feyerleitern, 323 Eimer, 18 Hacken, 15 Waſſerkufen. ; 2. Die Stadt Werben. I. Lage. Werben liegt an der Elbe, dem Einfluß der Havel gegenüber, in einer der fruchtbarſten Ge- genden der Wiſche, 132 Meilen von Beriin, 4 Meilen von Stendal. 2. Thore und Mauern. Vier Thore: das Eibthor, Seehauſenſche, Röbeliſche und Kommenthureithor, Werben war ehedem ein feſter Ort, hat Mauern, dte Wälle ſind aber abgetragen und in Gärten verwandelt.! Der Seehauſenſche Kreis, 307 3. Straßen. Din vorzüglichſten Straßen ſind: die lange Straße, die Fiſcherſtraße, Judenſtraße, Scha- dewachter und die Röbeliſche Straße, welche auf das Röbeliſche Thor ſtisßt.] Der Marktplaß iſt nicht ganz flein. 4. Häuſer und Feuerſtellen. Ziemlich gut gebauet, von Holz mit Fachwerk. Die Stadt hatte|171911722|1730| 1740 1750|1770 1780 1790|1800 1801 Hauſer,"maſſive.- PE DES-=----"EIN 2 2 == mit Ziegeln. 161 172 296| 226 230| 232 229 229| 229 229 -- mit Stroh.- 45 2 26 6 x------- Minheh ert 32 a--------- 3]+ 150%(DEE 7 1 Scheunen.?-. 9- 23 23 27 28 27 23 23 23 Z1 Zt; Wäſte Stellen,-- 16| 20 26 7 I-- I 1 2 1 5. OeffentlicheGebäude. Die Stadt oder St. Johanneskir Z= I ZS>= 1722| Civil.- 206|= 144| 3170| 29 19 39 65- 1730-- 2530| 1 2161 154 111240 1.8 23 26 49 843 1740-- 271 226 150|“ 140 18 19 32 47 863 1750-- 227|. 21, 44 160,| 1056 53 21 46 68 969 1770- 238 294 188 221 42 Z0- 28 81 1122 1780|Civil,- Dae| 265.| 905.4," 205-0 52 Z1 9 80.| 1053 -[Mtitär. z6 26 11 21----.- 104 Suümme.| 291| 2902| 216| 216| 22 31'9 80| 1157- 1790 1ICivil.- 257| 318| 236| 243| Zo 20 2% 76| 1204 Militär.| 59 36 26 23| 7---- 144. Summe.| 5316| 354| 262| 266 1. zo 20 24 76.| 1348-/ 1800| Civil.- 264| 302| 238| 207 7| 27 47 100 1302 Militär. 15 7)“7 14|=-= a SER 51 Summe.| 279 Z17 245 221 27 27 47 100 1353 1801|Cipil.- 270'| 302| 252| 208| 44 33 33 0 1 TZ21 Militär. 13 13 20 1107 GZ Summe 283| 5:5| 4 55| 44| 33| 35 [02] We] ved [S2] we] w 508 Die Altmark, Darunter befanden ſim 1801, 2 Judenfamilien, mit x2 Individuen. Werben hat ſeit 130x keine Gat- niſon, gehört zum Kanton des Feldartilleriekorps, welches 180x daſelbſt 239 Enrollirte hatte. 3. Nahrung und Verkehr. Aderbau, Viehzucht, Schiffahrt, Kornhandel und Fiſcheret, Im Jahre 1800 hatte Werben: 6 Acciſebedienten, 1 Aktugrius, 44 Aerbürger, 2 Amtmann, 3 Apotheker, 13 Stadt- armen, 5 Barbiere, 7 Bäer, 6 Bierſchenker, x Boten, 5 Böttcher, 7 Branntweinbrenner, 1 Briefträger», 3 Bürgermeiſter, 1 Kämmerer, 3 Kantor, x Kontrolleur, 3 Drechsler, 1 Eiſenhändler, 2 Färber, 2 Fell/ händler, 8 Fiſcher, 4 Fleiſcher, 1 Gaſtwirth, 2 Gaſſenvögte, 2 Gerichtsdiener, 2 Glaſer, 3 Hebammen, 4 Hirten, x Holzvogt, 4 Hufſchmiede, xz Hutmacher, 2 Jnvaliden,- 1 Juſtitiarius, 4 Kahnführer, 2 Kauf- leute, 2 Kellerwirth, 6 Kornhändler, 1 Kriegsmeß- Einnehmer, z Küſter, 7 Leinweber, 3 Lingenſche Pa- Fenträger, 3 Lohgerber, 5 Magiſtratsperſonen, 3 Materialiſten/ x Maurer, 1 Mufikus, 3 Wind 2 Waſſer- müller, z Nagelſcerban und von der Vieh'zucht. Die Stadt hat ſehr frucht- baren Wiſchera>er, und vorzüglich gute Wieſen( die Prenzlow, die Sühre) und Fettweide längs der Elbe, in der Prigniß und auf den Elbwerdern. Saat und Kon- Im Jahre Ausgeſäet. Gewonnen. NEE| Blieb übrig.| Fehlte. Sn Wiſpl.|S.|-.| Wiſpl.| S.| M.|Wijpl.| S.| M.| Wiſpl.|S.|.|Wiſpl.|S.|M. Weigen-.... 22:5. 26:4.(BBT 11265, 05254424 510031512|-> 198| 121=|=|=|= Rocken.:„ 12 18]=-| 95 151 ,-| 186 181-|--=-|-| qr 3|- Gerſte.-- 21 81-1 96 4%-=|, 5.208 SINE R- E20 AEZ KRBE» SEES Hafer.-- 13 81| 106 16|-| 71 8)-| 35(10-05 1 SER BEZ NENN Erbſen,-- 7 8|-=-| zx 81-| 368 31-| 25 1-0 0008 4 KIEW u AE Finſen.--|= ARE 1 Wwe IWM 1020 II 24 DUETT O2 GFSCM ZE EN.) REFENONNN.. WAWENN FWT WSEBIRGRET PAI 1-24 Wien.-.- 4 18|--| 13 12]=-| 13 12!=|.==|=|=-|- Kartoffeln.-| 18|=|--| 126|=|=| 140 Si fe 2) ED LDHEE) BELL SAUG, p 28 PEL 2 Der Seehauſenſche Kreis,. 509 20 Morgen waren mit 240 Pfund Klee beſäet. Flachs und Tabak wird nicht gebauet.| (Me> 2 Im Jahre 1801 Et 200 812 GIE 5:8= Z S Es ,*= 00 BARING A EIR 18 E28 17 8> Z S > Vorhanden----|'278 4. 0.309. 452 38 86- 7 SID Er Zur Wirthſc Arend- ſen. 2. Güter.|9 Einlieger, x Rademacher, Schmie- Trib Rath in Ki, Au-|L“ NG; de, 2 Förſter, 2 Krüge. 62 Schef- v. Jagow,| loſen, 7 fel Ausſaat. Antheil an der Gar- auß. Dienſt.| Inſpett. -=< 2 2)DerDeich-|. Seebau- be und den Moſt. Die beiden Gü- haupem. v ſen. ter liegen.auf der Oſtſeite des Orts. Jagow in S. Alt- und Neu- Haus- Auloſen. Crüdven, .(das 2teGut) Kl. Aulo-| Dorf.|Hängt unmittelbar mit Gr. Au-| 18| 103=|Die v. Ja-|Fitial von P: Arend ſen. loſen zuſammen. 7 Ganzbauern, gow in Au/| Bömen- ſee. 7 Koſſaten, x Käthner, 5 Ein loſen, Crüden zien, Tſp. lieger, x Rademacher, 2 Wind- und Pollik. 5 nl mühlen, Krug. 180 Sh. Ausſaat. Alt und Neu/| Zwei adl So hi DAGE Iwei adl. hießen ehedem die beiden von| 7| 77|--| Der Geh Se, an der Heerſtraße| 2| 5|=[ZT Eingepf. P- Df 7> ier.jin Krum- rg. frug von Stendal näch Lenzen. Kahlden. te. urg Dequede.| Dorf.|7 Halbbauern, 4 Ganzbauern, 3| 26-| 96| 33| Der Kreis.|Filial von|p. Oſter- Halbkoſſäten, 1 Büdner, 2 Ein- Du v. 155 Seu burg. "PRIEN er mark, in Cre-| Iſp.Oſter- lieger, 2 Oelmühlen. veſe. burg. Deutſch.|- Dorf. j113 Ganzbauern, x Halbbauer, 1| 19| 229|=-|Die v. Ja-| Mutterk,|'p. See- r Koſſäte, 2 Käthner, 6 Einlieger, gow in Aulo-|Jſp. See-| hauſen,. ſen, Crüden| hauſen. AAR ZNIRGRIÄSRENINESZG GI nbnk Mili ite u, dD Na Re Der' Seehauſenſche.Kreis, 313 "Ka2S Kirchl alt:|. ZE Z 2];. 36. Naime.| Zuali Zuſtand. DS(SZ(|S,| Beſißer.| Verfaſ-| Addreß tät.|D(SZ füg,) der. / 2=. Dobbrun. Dorf.| Ein Freihof, 5 Ganzbauern, 5| 26| 135 145) 9 Det Reichs Mutterk. p- Öſter-| lbfoſſäten, 4 Einlieger, Krug.!' graf“ von der| Zmeum,| burg. Jeinduih mannin von| Wahren- Eferyöfe. liegern und 2 Windmühlen. 20600: berg Iſp- | Loſenrade. EEN Eickhof.|Adl. Gut, unweit Geeſt- Gottberg, nebſt 3| 2| 390| 3|Die verwitt!| Eingepf.| p. Seo- « Einliegern. Geh. Räthin[zur Kapel-| hauſen. v. Ganſauge.|ke bei den Eikerhöd- fen. Elſebuſch.| Freihof, am Aland, unweit Seehauſen. xz| 7| 4| Der Pro-| Eingepf.| y, See- ve priet. Wels.| 4n See- hauſen | hauſen.|"; Engelshof.| Freihof, jin Nieder- Wendemark S. Wen- ; demark. Eſack.[|Adl. Gut, zwiſchen Seehauſen und Beuſter,| 5| 24| 2 Der 4 Eingepf. p. See- hb Finli:M.YEichholz. v. Barſewiſch[in kl. Beu- jnebſt 2 Einliegeon. 1057M. Eichholz hieſelbſt. jr hauſen. Eſſe, Meierei, bei Seehauſen, am Aland, nebſt| 1x 6.|=| Zum See-| Eingepf.| p. See- oder Prieſter- 2 Einliegern. hauſenſchen| in See-| hauſen. Eſſe, Inſpektorat.| hauſen. Eſſe,| Lehnhof,[bei Schallun, ein von dex Schy-| x| 3|=-|Der Propr.| Eingepf.| p. See- od. der kleine lenburgiſches Afterlehn. Dahms. jin Schön-| hauſen.. Schallun. berg. i 314 Die Altmark, 5. Käthner, 8 Einlieger, 2 Rade, macher, 1 Windmühle, Schmiede, Krug. 16 M. Dorfholz. Sumpf- wiejenerz, das aber nicht mehr ge- brochen wird. (>?) „Z| S|& Name. Zuſtand. 5 2|Z|=| Beſißer. Falkenberg] Dorf in 2 Freihöfe, 6 Ganzbauern, 3| 29| 18) 1) Der Lieut. i- Ganzfoſſäten, 5 Büdner, 12 Ein- v. üg 7 E auß lieger, 2 Krüge. 30 M. Holz. Dienſt. 5) Der v Roſ- jow hief. 3 Der Deich: hauptm. von Jagow. in Strejow. 4) Der Propr. Dockmann, einFreihof.5) Der Propr. Falke, daf. Ferchlipp. 6 Ganzbauern, 1 Ganz- 1 Halb- 122 1) Der von|Filial von|p.: Hſtet- foſſate, 1 Büdner, 2 Einlieger, Faltenbers ; G? alfenberg. Windmühle, Krug. 2) DerDeich- hauptm. von Jagow in Streſow. 3) Dom. Amt Tangermün- vakant üs Fiſcher- zu Eickerhöfe gehörig. fahn. Fiſcherka- 6 Koſſäten und 3 Fiſcher. Am Geh. Räthin ten. Schönebergſchen Elbdeich, zum v. Ganſauge. Dorfe Schöneberg gehörig. Gänſeburg bei Scharpenhufe, ehedem ein Vor- 4 Dey Deich- werf, iſt eingegangen, und wird hauptm. DOU von Scharpenhufe aus beackert. TINE Die Garbe. in der Garbe, zwiſchen dem Aland 21 Die>v.:„Ia“ und der Elbe, nebſt 2 Einliegern. 8gow. 2000 M. Cichen und Rüttern, 1900 M. Fichten. Gut beſtanden. Gr.. Gars. 13 Ganzbauern, 7 Ganzfoſſäten, 208 Der Kam: merherr von Jagow in Polis. theile. ' Der Seehauſenſche. Kreis, 515 || Z1S Kicchl Duali- Ä Z| I ve ot|; 507 Name. Hp| Zuſtand. 2212|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß tat, EE: En 1.08 orter, ||!|. Geeſt-Gott Dorf und] 16 Halbbauern; 8 Ganzkoſſäten, 22| 2324| 123| Der Haupt-| Eingepf.| p. See berg Gut..|» Büädner, 2 Einlieger, 2 Wind- mann v.Grä] in Gr.| hauſen. AR 3 ibl AE ENES PE| veniß, außer|„Beuſter, Geiſt- Gott. mühlen':an der Elbe, Krug. Dienſt. Ip. See berg. hauſen, Alten-Geh-|Adl, Gut,|am Aland, bei Gr. Holzhauſen, 1| 9| 13[von Levezow Eingepf.| p. See- va. nebſt 2 Bädnern. Wird wegen| 1. Erben, in inCrüden, hauſen. des guten Bodens ganz zur Fett- Hohenwulſch MEI.] weide benußt.; Gehrhof.|Adl. Gut, jam Aland, zwiſchen Seehauſen] 4| 28| 3| Der Deich-| Eingepf. S0 und Behrend, nebſt 2 Einliegern,| hauptm. von| in Beh| hauſen, 1 Fiſcher und. Windmühle. 120 M. DM in| rend. Eichen und Fichten, Det Geldberge, Hollände-| zwiſchen Stapel und Gr. Roſſau.| 2| 8|=|Der Kreisde| Eingepf.| p. Oſter- oder der|reiu. Jä-> put. v. Bis- De burg. dberg.| geryaus marf in Ein-| Roſſau,- vs eb| winkel. jIp-Oſter- 5;) burg. Geriſcheſee|Adl. Gut, junweit Cräden, an einem kleinen] 3| 253| 2 Der Krieges-| Eingepf.| p. See- See, nebſt 2 Käthnern und 1 Ein-- u. JURE EEN hauſen. ieger?;“|rath Weyde| Iſp. See- ;[500924 M- D96 auß. Dienſt.| hauſen. Geiſterhof,| Adl. Gut, WRE Einlieger, unweit Gr. 2 13|= Die verwityv. Eingepf p See? rhof. euſter.). Ratyim| in Gr.| hauſen. ppf vof|: Ganſauge.| Beuſter. 99 Neu-Gold-|Adl. Gut,| unweit Werben, eigentlich zu Ober-| 5| 40|=| Der Groß- Eingepf.| p. Wer- becf. Wendemark gehörig, nebſt 6 Brd-| fanzler von|in Wende/-| ben. ehedem See- nern und 2 Einliegern. Das alte| Kae in| mark. hof. Gut Seehof hat contribuablen| Berlin. Acker.| Gotktberg.|Adl. Gut,| zu Geeſt- Gottberg gehörig, nebſt| 5| 41|=(Der Haupt-| Eingepf.| p. See- 6 Büädnern und 1 Fiſcher. mann von|z. Kapelle| hauſen. Gräveniß[bei denEi- ; N'| auß. Dienſt.| kerhöfen. Haverland| Dorf.|12 Halbbauern, x Koſſäte, 1 Ein-| 16| 76|--|Die v. Jay Eingepf.it p;-Ste- lieger, Krug. 221 Scheffel Aus-| g0w zu-Crü-| in Gr.| hauſen. [aat. Tt. Ficht; den 2c. Gartz ſaat. 30 M. Fichtenholz Iſp. m -- hauſen. Herkfelde. Dorf und[4 Ganzbauern, 3 Hälbkoſſäte, 2| 15| 132] 63|Dieverwitw.| Eingepf. 2.50 | 2 Güter.| Büdner, xx Einlieger- Wind- Geh. Räthin|in Schön- hauſen. mühle. v. Ganſauge, berg, Iſp- beide An- du en. 5346 Die Altmark, - 28 Kirchl Quali-+45|f 50. Kirchl.| ſddreß- Name. tät. Zuſtand. SEE ei ZD Beſiger, Verfaſ- TE Es UR is. 5 Z ſung. er. -Gr. Holz-| Dorf.| zx Ganzbauern, 2 Koſſäten, Wind-| 34| 12 133| Die v. Ja-| Eingepf.|-p. See- hauſen. mühle. Gehört. halb zur Höhe, SM Cr.-... Eu hauſen. ic, IM: en, Streſov| den,- halb zur Wiſche. 10 M. Holz. ND Pollih.. vin de Kl. Holz-| Dorf.|Ein Freihof(die Oehre) 3 Ganz-| 6 56| 63 11) Domaän.| Eingepf. p. See- hauſen. bauern, x Halbbauer, 2 Einlieger. Amt Tanger-|in Schön-| hauſen, münde, 2,|berg, Ijp. Der Landr.v| Scehau- 5 Barſewiſch ten. den Freihof. = 1 | Holzwär-| Jäger-[an der Elbe, bei Schönberg. 420884 Fray von ter. haus, Ganſauge Holzwär-| Jäger-|bei Krume. ter. haus, Hof zur|Acerhof,| nahe bei Bömenzien, am Zehren-| 2| 11 I| Der Deich-| Eingepf P- Arend- Hufe. graben nebſt 1 Cinlieger. Es iſt hauptm. v. jinBömen-| ſee, ein gewöhnlicher Bayerhof. 84 Sa99 in| zien. Sce.| Dorf und 12 Halbfoſſäten, 2 Büdner, 7| 28| 164]=|Die verwitw. Filial von|p. Oſter- Gut.|Einlieger, 1 Rademacher, Schmie- General. v.|Lesſe, Iſp. burg. de, Waſſer- und Windmühle, Brü Kahlden, EIE &enzollhuus an der Bieſe. 137 ii EE A Schfl. Ausfaat. 6:= 700 M. Fich-:'berg. i ten, Eichen 2c. Holz. Der Seehauſenſche Kreis.. 717 p[07]-) N ſj yp Quali- IE ES ee Kirchl.| 5 Name. EIn. Zuſtand. 221=|S|" Beſißer.|Verfaſ:| H || Si 07.| fung.|.drter. Krumc>e-| Schäferei| unweit Krumcke an der Heerſtrac|=|=|-=-|Die verwitw.| Eingepf. P- Öſter- ſche Kley. und Bor-| ke von Oſterburg nach Seehau- General. v.|zu Krum-|“ burg. wert,|ſen, nebſt Förſterwohnung. Kahlden, 1|€. Lichterfelde| Dorf und| Zwei Freihöfe, 8 Ganzackerhöfe,| 26| 225| 28|1) Der Kauf-|Filial von p- See- zwei Gü-| 3 Käthner, 3 Büdner, 7 Einlie- mann Schut- je 9025 hauſen. tert.| ger, Windmühle, Krug. Der MINES"StE, Müllerſche Freihof iſt ein von ter, 2) 2508 ſen. Puttlißſches Afterlehn. Propr. Möl- ler den Lehn- hof. 3) Der Propr. Rau. Hof zu Lin-| Hof,[unweit Drüſedau, ein Erbpachts-| 2| 20| 1|DieKirche in| Eingepf.| p..See- dau beſizer. Schlechter Boden. 59 Seehauſen.(in Se hauſen. Lindhof. Sc GE; Oy ee] unweit Schönberg, nebſt 5 Ein-| 3| 17 2| v. Levezow| Eingepf.| p. See- höfe.! 0 g Waren ehedem 2 Güter, Erben, inHo- E Schön-| hauſen. abe Y erg, Iſp. haben 5 Hufen Land. benwuljch. E33, ſen. Sclies-| Dorf, an der Bieſe, 1 Lehnſchulze, 5] 9| 75] 11x| Der Kreis-|Filial von|p, Oſter/ dorf. Ganzbauern, x Koſſäte, 1 Einlie- deputirte HDi burg. ab TiC MRinhre v. BDismark| I1p-Djier ger, 1 Fiſcher, Windmühle. im"Creveſe 4 burg. e Gb) EHER; Schöne- Opt vod Wird eingetheilt in Schöneberg am| 36| 291|- 14|x) Die verw.| Mutterk.| p> See- berg.|? ter.||Damm und Schöneberg am Geh. Räthin| Uvicum,| hauſen. Deich(Elbe) 6 Ganzbauern, 19 vi San ange, SE Ganzfoſſäten, 5. Büdner, 16 Ein- TRIE ſen.(Die lieger', I Fiſcher, Windmühle, 1(ae m Förſter, 2 Krüge. Herzfel- 4 de.) Seehof.| Einzelner| S. Neu- Goldbeck. Hof. Stapel. Dorf. 17 Ganzbattern, 4 Halbkauerty, 11] 26| 12x| 15%|-Der-Kreis-|.Filial von|p. DOſter- Koſſäten,-2 Eitlieger, x Rade- SENE v. Weiten 4 burg. as Zigmarft in| 1917 Inp- macher, Krug. Einwinfel. /Pltervarg Steinfeld.|Dorf undfan der Elbe, 4 Ganzkeſſäten, 2 63:..| Eingepf.| p- See- .-|Dor 3 cſſäten, 9:1 63 1:==|Der„Propr.|„=18! D Gut.|Büdner, 6 Einlieger, 238 Sc Beſißer.| Verfaſ-? Zoe EHE 5 ſung. 4 Uchtenha-| Dorf und| 4 Ganzbauern, 3 Einlieger, Krug.) 11| 93| 6:<= Kam- IE p. Oſter-| Gut.-"1535 37. Eſſer merh. v. Ja-| Juſpekt.| burg.+ gen. 20 M. Eilernholz. R Pol Öſterbura 3 liß.| Vielbaum.| Dorf und|3 Bauern,.3 Koſſäten, 5 Käth:| 39..| 289, 14%(2)-v.. Barſe-| Filial-von| p. See-| 4 Süter.|ner, 42 von 1776= 1786 etabl. wiſch. 2) von Ea hauſen. Koloniſten,:2/ Krüge. Der Ort DEE DD Nauſe gehört halb zur Geeſt halb zur Ganſauge. 5) Höhe. 25 M. Eichenholz. Der Propr. ; Schmidt. 6) Domän. Amt Arendſee. Boß- Hof. Adl. Gut,|mit einigen Einliegerwohnungen<< Der“ Landes- Eingepf.| p. See- an dem Aland, zu Vielbaum ge- direkt. Diet 37 ze haujen. hörig, woſelbſt es ſchon aufge- BoB, hieſ. ZU 08 führt iſt.| Wahren-| Dorf, jan der Elbe, 22 Halbbauern, 31| 77| 723|=|1) Diev. Ja- Matterk.| p. See- berg. Ganzfoſſäten, 7 Büdner, 53 Ein- gow. 2) von Zu haujen. lieger ,2 Schiffer, 2 Rademacher,|= 244 050 zu 43654 Windmühle, 3 Krüge, Schmiede, vent 23 UEE 1487 Sc39 Zuſtand. ZZ|S|S| Befißer.| Verfaſ-|"ddteß ] Sul 2 481“ wng. ) Wegeniß Zwei Gü-| Ein Lehngut und ein Freihof, nebſt! 4| 29| 32 1) Der Pro-| Eingepf.| p. See- ter.| 53 Einliegern.: priet. Gagel.| in Klein-| hauſen. 2) Die verw.|„Beuſter, Groihe.| I1v- See- haujen. '/[| Wende-|Dorf und| Zwei Freihöfe, 6 Ganzbauern, 1| 17| 149| 193|2) Die Un- Matterk.| p. See- marf,. Gut.| Halbkoſſäte, 3 Käthner, 3 Büd- terth.denenv. Sag haajen. ner; 8 Einlieger, Windmühle, Krug. ZOE IN '. Strreſow und Iv; Dieſes'grope Dorf beſteht aus 4 Pollilz. 2) Theilen: Ober- und Nieder- Wen- Der Propr. demarf gehören zum Seehauſen- Bielefeld' 5) ſchen Kreiſe, Paris- und Vor- Gee Er werk- Wendemark, zum Arnebur- en: giſchen Kreiſe. S. die Vorrede. Neu- Wer-| Kolonie von 8 Einliegerwohnungen und 1 Kämmerei in| Eingepf.| p. Wer- hen. Holzwärter, auf der andern Seite Werben. MIE? ben. der Elbe. 285 Wilhelmi-| Kolonie|von 16 Einliegerfamilien, unweit] 8| 65|=- Der 20 Eingey!: p-.. i ireft."von| in Viel:| hauſen. nenhof. Vielbaum, auf der Höhe. Voß. Daim) Seehau- 1 ſen. Wolterx- Dorf und|4 Ganzbauern, 6 Einliegzer, Wind-] 9| 96| 82|Der Graf v. Filial von p--See- ſchlage. Gut.|[mühle, 1 Förſter über 50 M. Fich- Redern. Königs?| hauſen: ten und Eichen des Guts und 18 pF cl. v: M. Dorfheide. y ſen, Wolters-| Wind-|bei Seehauſen S. Eertsmühle.| 1| 6|= Mühle.| mühle | Zoll Haus,|zu Nienfelde gehörig, von einem bei Seehau- Einlieger bewohnt. ſen. Zwiſchen-| Dorf, jauf der Oſtſeite der Elbe. 1 Bau-| 7| 55:|--|Dieverwitw. Eingepf.| p- Witz deich. er, 5 Ganzkoſſäten.. 138 Schfl. Deichhaupt-|in Gr. Beu| renberge. Ausſaat. mannin von ſter, Juſp. "Jeelze zu Lo-| Seehau- ſenrade. fen. WE| Der Arendſeeiſche„Kreis, Funftes Kapitel. Der Arendſeeiſen iſt, bei hellem Wetter/ deutlich ſichtbar. Der Boden des Kreiſes iſt ſehr verſchieden. Der ſüd- liche Theil oder der Cal vbiſche Werder beſteht aus einem fruchtbaren ſchwarzen Erdreich 3; der Mit- telpunft und der Strich zwiſchen Arendſee und Salzwedel iſt ſehr leicht und ſandig, und die nörd- “ fichen ebenen Gegenden enthalten einen ſchwarzen, mit Sand vermiſchten Boden, der zum Ausſau- erti ſehr geneigt iſt. 4. Gewäſſer. Dieſer Kreis hat bei der Stadt Arendſee den einzigen beträchtlichen und zugleich ſehr A merkwürdigen See. in der Altmark(S. 26. 27.) Die kleinen Fküſſe find die Jeekße, längs der Salz- wedeliſchen Grenze, die Bieſe, Milde, Voß, der Augraben, die Binde und die Zehre auf der Seehauſenſchen Grenze. Die Binde iſt: der einzige Fluß, welcher im Kreiſe entſpringt. 5. Einwohner. Bewohner des platten Landes im Jahre 1801: 3 Edelleute mit Gütern, 2 Domänen- beamten, 1. Königl. Bediente, 17 Pächter und Verwalter, 9 Forſt- und Jagdbedienten, 27 Predi- ger, 49, Küſter und Schullehrer, 103 Frei- und Lehnſchulzen, 16 Sekſchulzen, 45 Müller, 555 Ganzbauern, 193 Halbbauern, 198 Ganzfoſſäten,- 12x Halbkoſſäten, 179 Käthner und Büdner, 349 Altſiker.,.29- Krüger. 97. Schäfer, 3 Kreſsgärtner, 1 Gärtner, 1 Böttcher, x Drechsler, 5 Fiſcher, 124 Hirten, 57 Leinweber, 1 Maurer, 35 Rademacher, 31 Schmiede, 1 Schuſter, 55 Schneider, 1 “ Tiſchler, 16 Zimmerleute, 222 Einlieger, x adl. Wittwe mit einem Gute, 19 Bauerwittwen, mit Hs- „Fen, 18 Koſſätenwittwen mit Höfen und 16 Büdnerwittwen. Die Klaſſen der Städtebewohner er- ſicht man aus den alphabetiſchen Tabellen bei den Städten. Anzahl der Wohnungen. ZIm Jahre 1301: 3 Mediatſtädte, Arendſee, Calbe und Bismark, 1 Fle- Fen, Gr. Apenburg, 96. Dörfer.,. 2 Königl. Domänenämter, Arendſee und Salzwedel, 1 Königl. Zeitpacht- und 1 Königl. Erbpachtsvorwerk, 12 adl. Güter und Vorwerke, 4 adl. Meiereien, 2446 "Feuerſtellen, und zwar 1933 auf dem Lande.und 513 in den Städten, 9 Waſſermühlen, 46 Wind- mühlen, und 7 Mühlen bei den Städten. Ss 2 Die Altmark, Bevölferungstabelle. B[027] 4 0.== SS S>>== 37.50 Land. 7:4;| 2205| 2521|. 2042| 1867|= 464| 480| 548| 9927 Städte.- 565] 650|: 474-|:506:|/762 46 69 209| 2482 Summe.| 2770| 2971| 2516| 2373| 62 510| 549| 657|12408 1300 Land.--| 2588-| 3000| 2405| 2369|= 537| 528| 943 112370 Städte.-| 715| 894| 625| 705| 126 5|.478| 259.|:3262 Militär,- 19 42 22 at 2 25 ZZ 2205 Summe.| 53320| 3936| 3052| 3205-| 226 588| 506| 1102 115745 2801 Land.--| 2545| 2929| 2493| 2351|.= 732| 518| gg[12485 Städte.--| 685| 788| 862| 537| 155 67| 101|- 274| 5349 Militär,-: 40 22 21 13|=-- es v74 10x - Summe.| 2370| 5739| 5574| 2996| 155| 799| 1619|| 11095[15955 Im. Jahre 1801 befanden ſich auf dem Lande 6 angeſeſſene Soldaten, 128 dienende Unterthanenſöhne und . 3235 Enrollirte, und in den Städten 693 Eunrollirte. Die adligen Familien des Kreiſes ſind: v. Al- vensleben(2 Häuſer) zu Calbe und zu Redekin, v. Bismark zu Einwinkel(jezt zu Creveſe) v. Jeetze zu Jeetze, v. Kalin zu Büſſen, Gr. v, d. Schulenburg zu Apenburg. Der Werth ſämtlicher Güter beträgt 302,016 Rthlr.. 23 Gr. 5 Pf. 6. Produfktion. Der Boden des Kreiſes iſt, ungeachtet der großen Satidſtrecen doch überall zum Rocken- und Häferanbau tauglich, und manche Gegenden, vorzüglich längs der Bieſe und Jeeke, kön- nen mit allem Recht zur guten Höhe gerechnet werden, da ſie ſogar Weiza>er'enthalten. Ueberhaupt genommen" kann man den Ertrag auf 3= 5 Körner annehmen. Nach der hiſtoriſchen Ta- behe von 1800. hat das platte Land 1689, kontribuable, und 2742 freie Ritterhufen. Verſchiedene Derter z. B. Ziemendorf, Zieſſow, Zehren, Schrampe, Harpe, Einwinkel, Droſede, Bieſe, Bückewiß c. haben, gar keinem Hufſc 3801|“Ausgeſäget.| Gewonnen. Gefäett| Blieb übrig.| Fehlte. | Wiſp-|S:|M.| Wiſp.|S:| M.| Wiſp.|S.|.| Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|M. Gerfte;- Land.-- 800| 20!==! 2297 vpl4: 2110 7.141.281 7486 TE ie-'- Städte. 312.0. 1 2B 44 HREN 13 Eels FEEN Kappl WESER 19.73 1 Sri SU FERREÜT iE EEE i89| 16|= Summe.| 840|=|=| 2440|=1"41 2442| 191. 41 186 1-21| 121 189 1 261= Hafer.- Länd:“ 7- 339| 141 81] 1025|'19| 8| 773| 9) 81 24| 21 121=|=|= Städte, I5| 101=|" 55 6| SEE] HINO.) ENSE AGI u 2 11 SU UETS 4 Fm „Summe.| 3554| 4 8| 1081 I-11- 81 1,901 11:46). 81: 2541 121 121 75 4150 Erbſen,--+|Land.+- 93.1151 2121|: 1254 1.271.4|:. 212 4| 14 42 1..B21 61=-|- Städte. AEZ IHG| 143022.11 7305 1157544 104 D393||. 222|E=< 4 7712271. S1 Ep 968 8155 Summe,|| 102| r1|' 121] 277| 61 4| 252| 171 4 421 12). 61 ir 8,= Kartoffeln.|Land.- 231| 22] 21 1796| 18| 15) 1028 17| 10| 768„| 5. I=|=> Städte.- DAN 1022017 0 12058 111 42|17 1121970 221517=| mN 2OLL I: 0- 44 77 Summe.|... 284|: 18]-2| 2089 11.61 151 2602:/|: 5|. 40| 7638| x| 51; 281,|:=|=- Die Ausſaät;an Linſen betrug 1801 auf dem: Lande und bei den Städten: 1 Wſp. 12 Schfl.. 8 M. Der Ertrag 8 Wſp. 2 Schfl.. 112 M. An-Wic> en"die Ausſaat 8 Wip. 1x Schfl.: Der: Ertrag 22-Wſp. 23 Schfl.:21-M.“ An Hirſe die Ausfaat 2 M. Der Ertrag 6.M. An„Buchw el.zem;/) die Ausſaat Hopfen wird“ vorzüglich: bet.-Calbe und auf dem. Calbiſchen Werder ſtark gebauet, 1891: 507-Wſp. 14 Schfl. 2 M. wövon- 236 Wſp. 5 Sc s>> be) 4> Pferde.- 4(6554| 362,6916| 5739| 39916238).|= 1-| 57]= 1 571.628| 13| 64t Ochſen. 4 7|16585| 20111784] 1574| 200|2674| 77]-55| 4532| 1226| 1537|1365|=1|=|:- Kühe. 2. 7' 3;|5938| 755166931 5629| 53016159]:536| 50| 586) 562] 1453| 7041: 1= 1.- Junges“Vieh.- 132541 354 360813311| 386136971<< Eri 1 ud zl 1= 2162|-=-|j---|--|- 617 573. 129614036 52|1088+2077| 115|2192 Kälber. 1< A: J494+5 Hammel.-''(7305| 55217857|7109| 480|7589| 496| 5389| 8851 1756| 18311939]=|-|- Schafe.. 7 7| zzu1115851 21797| 22894| 1506| 24400 2697| 17512872| 2390| 115115051=|=|'= Lämmer.- 1=|=|=|=|= 1=|: 93| 201 29511514! 62|11576,9962| 559] 20521 Schweine.- FID 19 01 1673 6984] 52351158316818.13039|1168|3207|1730f Z1011440|= 1-|=- Ferkel: 2 2 yr| m Pp 4= dim lim H 9761 128180041 6441 12031 947139971 22014217 Der Wollgewinn betrug 180x: 2910. ſchw. Stein 19 Pfd./ wovon 834 Stein 22 Pfd. ſelbſt verbraucht und 1026.Stein 7 Pfd. verfauft wurden. „Fabrikation. In Abſicht der Städte."S. Arendſee, Calbe 2c. 20. Auf dem platten Lande wurden 1796 von 72 Perſonen, auf 84 Stühlen, 476 Stü& Leinwand, 54 St. Seegeltuch und 33 St. bunte Leinwand Cdas- Stück zu bo Ellen)-fabrizitt, und von34' Perſonen. 26) Zentner Leinöl geſchlagen. Die- Angaben von. 1800 vergl. Einleitung zum"Seehauſenſchen.“Kreiſe. Ve faſſumg.> Der Kreis ſteht, in Abſicht des2 Steuer-' undPolizeiweſens: mit dem Sechnüſepſchen unter einem Landrathz in Abſicht der kirc'9 Pf: Kontributian;.: 36 Gr. Viehſteuer, 6359 Rthlr. 14 Gr. 3 Pf. Kavalleriegeld. 45,"Dre: Stadrx.. Arendſee. « Lage: SIE die Hauptſtadt in dem nach ihr benannten Kreiſe, liegt auf der Nokdweſtſeite des Arendſees, in einer ſandigen Gegend, 22x Meilen von Berlin und 6x Meilen von Stendal. . Beſtandthetle. Beſteht aus der eigentlichen Stadt," der Vorſtadt“ Haworth, dem'Domänen- amtsvorwerfe, dem'Fräuleinſtiff und einer Straße, ber UH Gl genannt" Die! Vorſtadt /mit- allen dazu gehörigen Theilen liegt auf der Nordſeite des Orts, vor dem Salzwedeliſchen Thore. . Straßen und Pläßte. Es iſt ein offener Ort, mit 3 Ausfahrten, das Stendaliſche Oſterburgiſche- und Salzwedeliſche Thor genanut, der nur eine Hauptſtraße hat, die in der Mitte durch eine enge Gaſſe, Cdie enge Brü&e genannt) in die Alt- und Neuſtadt getheilt wird; erſtere erſtreckt ſich vom Seehauſenſchen Thore bis auf den Marktplaß, der nur aus einer Erweiterung der Straße beſteht, und 4 (Si? Der Arendſeceiſche Kreis, 327 leßtere von da bis zum Salztwedeliſchen Thore. Ein anderer kleiner“ Plaß., neben dem-Marktplaß, von dem eine- Fährt nach. dem See hinab geht, heißt„der: Hor Kuing. Häuſer'und Feuerſtellen. Die Bauart iſt alt,'von' Holy, mit vorſtehenden Giebeln. 1730|1740|1750|1770:11780|1179011800|1801 Die"Stadt hatte L72L912722 ---=--- I 1 1 Häuſer; maſſive. 5. 5 7--- EE =- mit, Ziegeldächern..| 20 44 36 47-4...62 70 32 94.1 106.|,115 == Strohdäcern.| 214 143 137...1.235 132 124 121 112 1.202-]3 103 Kinhenm 4.1118 4 248„S wen Fie| 44 ui 1 7 I. Scheunen.--] 57,1 Goh 4 60...| 125"| 315 59 54 34: 4..32. » dD Oeffentliche Gebäude. Die Kloſter- oder Stadtkir- 8 Z Es 5 E 2722 CH inn; 167.4... 159 144| 14 1E 35 45= 1730 TP 701.248|. 425.1.5707;| 3553:49923|. 10225|; 49:.h..574 3740 SAEED WL AGE DA REEL€ Ep WERE 3.0.18 198 BERNS 8 1 EE 951737 WEER 42) 14 17 42 677 3750 SEE 51 em I LIU SEL 223 4.120 14 20 46 727 3770 GEIE DE We; 214 255 156 178 39| 21 27 44 934 1780 Civil. u. Mil.|] 270| 313 222 277| 43 14 ZU 60 1230 3790 Civil u.Milit.| 256 295.|: 204 260| 41 12 29 50 1147 1800 Civil u.Milit.| 247 725 226 275 54 28 39 59 1253 " 1301 Civil u.Milit.| 253 315 289 5302| 56.2 14:9k, 51 71 134E In den Jahren 1780 und 1790 ſtand Garniſon kn dert“ Stadt; ſelt 1860, äber nicht. Die Miilktärperſs* nen in den beiden leßten Jahren ſind daher Beurlaubte. Im Jahre 1301 zählte man 293 Enrollirte. 9: Nährung und"Verkehr. Nahrhaft und Lebhaft' Brauerei, Brentierei, Handel, Ackerbau, Vieh- zucht und" Fiſcheret. Im Jahre i800 hatte Arendſee' 6'Acciſebedienten, 25 Aerbuürger, x Oberamte mann, 2 Apotheker, 15 Stadtarmen, 5 Barbiere, 48 Bäer, 6 Bierſchenter/ 4 Böttcher, 28 Branntwein brenner, 30, Brauer, z Bürgermeiſter, 3 Kantor, 2. Kontrolleur, 2 Drechsler, 4 Färber, 5 Fleiſcher, 4 Y 328 Die. Altmark, Fuhrleute, 3 Gaſtwirthe, 1' Gärtner, 5 Glaſer, 2 Handſchuhmacher, 2 Hebammen, 3 Hirten; 3 Hufſchmie- de, 4 Hutmacher, 11 Jnvaliden, 8 Kaufleutei, 2Ktiopfmacher,"35 Kornhändler, 1 Küſter;» x Landteitery 7 Leinweber 3. Lohgzerber ,-3 Magiſtratsperfonen 1-8 Materjaliſten, 1 Maurer p 3; Muſikus, 4»Windimüller, x Nadltery2-Nagelſchmiede, 1.Nachtwächter/-2»Organmiſten=» Perrückenmacher, 2 Poſtmeiſtery4“Poſtillions, 2 Prägeptoren oder Schullehrer, 2 Prediger7 2 Riemer, 2. Nöhrmeiſter, 1 Sattler, 11 Seifenſieder; 2 Seiler, 1 Servisrendanten, 2 Schlöſſer, 23'Schneider, 55'Schuſter,“5 Stadtverordnete, 2 Stellmacher, 10 Tagetdhner, 16 Tiſchler/ 2 Tvodkengräber, 3 Töpfer, 3"Viehhändler/ 1 Weinſchenker, 2 Weißgerber; 3 Zieſemeiſter, 3 Zimmerleute, 1 Zollbedienten. D.e vier Hatimacher verfertigten"1860 für 1250 Rthlp.'Hüte; die Loh- und“ Weißgerber präparirten für"7485 Rthir, Leder jund debitirten für 2385 Rthlr. außer Landes. Der Handſchuhmacher fabrizirte für 120 Rhlr. Lederwagren; Die 7 Leinweber arbeiteten auf 12 Stäh- len, äber nür für Lohn; Der Nadler verfertigte für 40 Rthlt. Nadeln. Die ganze Fabrikation von 30 Ouvriers belief ſich auf 9815 Rthlr., wovon für 3015 Rthlr. Waaren ins Ausland gingen. Der Werth der rohen Materialien betrug 4900 Rthlr. Die Brauerei- und Brennerei- Nahrung iſt die“wichttgſte für den Ort?" Das Ber iſt bei dem Landmann beliebt. und der Branntwein hat ſich einen- Namen erworben. waren| Malzverbr.| Schrötverb| Bier.“ Drops Im Jahre|""> eg Blaſen.| Wiſpl.| S. Wiſpl.| S.| Tonnen,| Luart, 1719 40 17 2 dp ea Wzgen GE! 20| 1490 2102 1730 58 28 3552| 81 34 PENWSB62 1696 2780 58 32 144 1" 81 6s 16]' 1742" T|116125 1800 58 ZU 1:4|=| 67 201 BI 150650 Der Ackerbau und die Viehzucht ohne Bedeutung. Der Boden iſt ſändig und an- Wieſen fehlt es gänzlich. jm Jahre Ausgeſäet; Gewonnen.[SEE Blieb: übrig. Fehlte. 2801.| ziſpl.| S.] 97.| Wiſpt.| S.| M.| Wiſpl.|.S.| M. Wiſpl.| S.| M.| Wiſpl.|&.! M, | 1044| 2[0224 Weizen.- 5 12]--| 33 12|- 131|+<8-| 20 41-|- 1=|- Rocken.- 870-7 4.572 ME H 83 WE 2e DB WRE RE aner wälen 45 Nw(Fr 001.72 u En Gerſte.- 3| 12|=| 10| 12|=| 166| 4|=|--|-|--| 155| 16]= Hafer. 1 L2i-FX 3 1-1-t 15 1-4=|=|=| 12 1-3= Erbſen.-- 2 81= 4 4(5) FRS PIE| SE MPERES 2054 5 835 7 Ste Kartofſſeln.- 50 Drei Morgen waren mit 6 Pfd. Klee beſäet.."Hopfen,"Buchweizen,“Wicken ze. werden. nicht gebäuet. Von 12 Schfl. Ausſaat. Leinſamen wurden 11 kl. Stein Flachs und 9"Stein Werk gewonnen.) Die Stadt muß alſo die meiſten Naturprodukte kaufen. Der Arendſeeiſche Kreis, 329 vv,[Me] 2 FN ERZEU RUINS SPUR AURE) 2:(CEI > Sigi at bz ue HEER WIE: M) DIESE 153 BB 190-001 0844 508, 86 0423 7-198 BREEHEE EN IIR UI? b5.. Z= 2> XZ= zZ oa. D= Vorhanden. 7--- 68 63 128 10 2 zu| 372 eS) 566 ee Zur Wirthſchaft erforderl.1. 35 43 61 20 ka 85 300/10== E58 GE Hdnſkmirt. 7 2 17- 44 17 Zz 118 a 104 15 HA PERES Wenkauft,.+. 224.5- 94 65- 4 10 80|; 76 uu Zugezogem- 7-- 1-= 6| KRE I5 48 1 17 Der Wollgewinn betrug 1801 28 ſchw. Stein. 10. Arendſee hat jährlich 6 Jahr- und 4 Vtehmärkte, welche ſtark beſucht werden. Königl. Poſt- « amt zwiſchen Stendal und Lenzen und ein Acciſe- und Hauptzollamt.. 11. Magiſtrat. Der Ort ſteht, als Mediatſtadt, unter der Gerichtsbarfeit des Amtes Arendſee. Der Magiſtrat beſteht aus einem Polizeibürgermeiſter und einem Rachmann, und verwaltet die Polizet in der Alt- und Neuſtadt, dle niedere Gerichtsbarfeit aber nur auf der Neuſtadt. Die ganze Altſtadt hingegen ſteht unmittelbar-unter dem Domänenamte. Eine Kämmerei iſt nicht vorhanden. 12.'Domänenamxt und Fräuleinſtift(S. plattes Land) liegen neben der Stadt, ſind, auf drei Seiten, von einer Mauer und auf der Nordſeite vom Soe umgeben. Das Amt iſt der Siß eines Domänenbeamten und hat außer dieſem Vorwerk mehrere Dörfer im Kreiſe, die unten benennt wer- den ſollen. Im Jahre 2755 war der Ertrag deſſelben, incl. der Forſt- und Maſtgefälle, nach dem Etat 65658 Rehlr. 15 Gr. 2 Pf. Es iſt, ſo wie das daneben liegende Fräuletnſtift, welches aus z Do- mina und 6 Konventualinnen beſteht, aus einem ehemaligen, 1184 geſtifteten, Benediktiner Nonnen- kloſter, nach der Reformation entſtanden. 3. Geiſtlichfeit und Schullehrer“ Bei den Kirchen der Stadt Arendſee ſtehen 2 Prediger, zur Inſpekt. Alt-Salzwedel gehörig, ein Paſtor und ein Diakonus, welcher leßtere zugleich Paſtor in dem Dorfe Kläden iſt; bei der Schule ein Rektor und ein Organiſt. Hoſpital zum heil. Kreuz, neben der Pfarre, nebſt dem Müllerſchen Legat, worin 7 arme Bürger verpflegt werden. 15- Wapen. Ein Schild mit einem Adler. 16. Abgaben und Kaſſen. Im Jahre 1719 war der Ertrag des Zolles 333 Rthlr. 14 Gr. 4 Pf. 1791 aber 1325 Rthlr. 11 Gr. c1 Pf. der Zieſe 1719 378 Rthlr. 9 Gr. 6 Pf. 1730 625 Rethlr. 23 Gr. 3 Pf. Der Aceiſe 1719, 1536 Rthlr. 17 Gr. 10 Pf. 1800 5979 Rthlr. 16 Gr, 11 Pf. Des Servis 1779 569 Rthlr. 6 Gr. 6 Pf. und 1800 212 Rthlr. 3 Gr. 9 Pf. 17. Feueranſtalten. Zm 16ten Quinquennium war die Stadt in der Feuerſozietät mit 86, 275 Rehlr. im rt7ten( 1803) mit 173,875 Rthlr. verſichert. Im Jahre 1801 hatte ſie 8 Brunnen, 2 große 135 kleine Spriken, 9 Feuerleitern, 132 Eimer, 3 Haken und 8 Waſſerkufen. 2. Die Stadt Calbe. I, Lage. Calbe liegt in einer der angenehmſten und fruchtbarſten Gegenden, im Mittelpunfte der Alt- mark, und faſt in der Mitte des ſogenannten Calbeſchen Werders, wesweo2n fie auch Calbe in dem Werder heißt. Die Milde vereinigt ſich daſelbſt mit dex Bicſe, daher der gewöhnliche Beiſaß Dt 14. 330 2 Ona Die Altmark, Calbe an der Milde, um fie von Calbe an der Saale zu 46000608 Der Ort iſt 20 Mellen von Berlin und 4 Meilen von Stendal entfernt,; Straßen 2e. 1c. Es iſt ein offener Ort, ohne Mauern und Wälle, der aber von einem künſtlichen Arm? ver Milde, die auf der Oſtſeite vorbeiſließte, ganz umgeben iſt. Zwei Ausfahrten mit Schlage bäumen, das Salzwedeliſche und Gardelebenſche Thor genannt. Die Zauptſtraßen fid die Todten- ſtraße, die Richtſtraße, die Neuſtadt und der Kieß. Die vor den Thoren liegenden Häuſer„. welche eine kleine Vorſtadt bilden, gehören zu den Rittergütern, und werden mit ihren Einwohnern bei dem platten Lande mit aufgeführt.: 3. Häuſer und Feuerſtellen. Wie die meiſten kleinen Städte, von Holz mit Fachwerk, übrigens ziemlich nett. Die Stadt hatte[2739 2728|1730|1740|1750|1776|1980|1799|185c|1801 Häuſer, mit Ziegeln.-| 26 28 27| 33 37 49 51 80 836 86 1 m 7Se oh; 15- 73 89x| 62 62 61 50 63| 46 42 42 Kirchen. Rd SE MESIE----------|-- 1 I 4 1 Scheunen. 75 4 5 25% 1.46 21 2r| 21 29 24 25 25 Wüſte Stellen.-----=------=- 1| 2 1 1 . Deffentliche Gebäude. Die Stadt- oder St. Nicolaikir, EINES Roden.- 2 41 2 8 16]--| 92 2E NG PEPE| REAUL

    8= 2> 2= Zz Vorhanden---/- 82 3 365| 214 278| 268| 296 IZ 632|= Zur Wirthſchaft erforderl.| 82 Z 319 207„il 225 232 YAM 642= Konſumir. 2-2/ 7; 7%-.- 7 9--- 178 104 54 4 393-- Verfa AS 1090.40 2ER-- 46- 14 43 14- 40- Zugezogen 2 7 7-------- 40 SEREN(EIIIE I90"Es 176 Der Wollgewtinn betrug 16 ſchw. Stein 3 Pfd. Die Bürger beſißen ein Ellernholz von 1012 Morg. woraus vorzüglich die Hopfenſtangen genommen werden, 8. Der Ort hat 4 Jahr- und 2 Viehmärkte, ein Acciſeamt und ein Nebenzollamt von Gardetegen. 9. Magiſtrat. Calbe iſt eine Mediatſtadt des adl. Geſchlechts von Alvensleben, und ſteht, in Abſicht der Juſtiz, unter dem dortigen von Alvenslebenſchen Geſammtgerichte. Die niedere Gerichtsbarfeit und Polizei wird von dem Magiſtrat, der aus einem Polizeibürgermetiſter und einem Rathmann beſteht, verwaltet. Die Bürgerſchaft kann aber den Magiſtrat übergehen und gleich anfänglich bei dem Geſammtgerichte Recht ſuchen. Die Beſtrafung der Bürger und Fremden ſteht allein dem-Ge- ſammtgerichte zu. Eine Kämmerei iſt nicht vorhanden. 70. Die beiden adligen Güter, denn von dem ehemaligen berühmten feſten Schloſſe Calbe iſt keine Spur mehr vorhanden, nebſt den dazu gehörigen Wohnungen in der Vorſtadt, kommen bei dem plat: ten Lande vor. irt. Getſtlichfeit und Schullehrer. Bei der Kirche ſtehen 2 Prediger, 1 Paſtor, der zugleich In- ſpektor der Calbeſchen Diözeſe iſt, und x Diafonns. Bei der Schule 1 Knaben- und x Mädchen- Schullehrer Erſterer iſt zugleich Organiſt. 32. Stadtwapen. Ein Schild mit einem halben Adler auf der rechte Hälfte und einem halben Kalbe auf der linfen.- 73. Abgaben und Kaſſen. Außer den Dienſten, Pächte und Zinſen an die Grundherrſchaft, 2.1e. Im Jahre 1719 war der Ertrag der Acciſe 1425 Rchir. 12 Gr. 3 Pf. des Servis 387 Rthlr. 22 Gr. 3 Pf. Im Jahre 1800 der Acciſe. 2394 Rthlr.'z33 Gr. 6 Pf. des Servis 167 Rthlr. 17 Gr. Zieſe und Zoll fehlten in den Tabellen. 74. Feueranſtalten. Im x6bten Quinquenntum war Calbe in der Feuerſozietät mit 32,275 Rthlr. im 27ten(1805) mit 48,900 Rthlr. verſichert.. Im Jahre 1801 hatte es 47 Brunnen, 2 große, 30 hölzerne Sprißen, 6 Feuerleitern, 110 Eimer, 4 Hafen und 3 Waſſerkufen. 3. Die Stadt Bigsmark.; - Lage. Bismark(Bleſemark an der Bieſe) liegt auf der Oſtſeite des Calbiſchen Werders auf einer Anhöhe, an der Grenze- des Stendatiſchen Kretſes, eine halbe Meile von der Bleſe, in elner ziem- lich fruchtbaren Gegend, 19 Mellen von Berlin und 3 Meilen von Stendal. Thore und Straßen. Zſt offen, hat aber ehedem Wälle gehabt. Drei Thore, auf den Sel- ten nach Stendal, Gardelegen und Calbe. Der Ort iſt flein und eng zuſammen gebauet. Zwei wt [Ee] Der Arendſeeiſche Kreis. 333 Hauptſtraßen, welche zwar gerade, aber ſchmal ſind. Die übrigen Gaſſen ſind noch enger. Die Na- men der Straßen ſind: die Hirtenſtraße, die Heiligeſtraße 2c. 2c. 3. Häuſer und Feuerſtellen. Im ganzen genommen. gut gebauet, aber gänzlich von Holz mit Fachwerk. Die Stadt hatte 1719|17227|1730|1740|1750 17701786[1790 1800|1801 Häuſer, maſſive.-| 4<->|- Z| ds DE| Zn IE| 4 8 =- mit Ziegeln.- 3 Zz 4 12 14 17 Zo 23 z1 32 -=-- mit Stroh.-| 73 79 73 90 88| 86 73 75:1.08 67 GO ee EE| 20 18. 49..45 401..1.155 1.156 1.567|.56 D.57- Ir54 51154 Wüſte Stelle.--| 6|=|=|= 61-1 4]=|=|- 4. Oeffentliche Gebäude, Die Stadtkirche ſteht in der Mitte des Orts auf einem mit Mauern umgebenen Kirc[+ 7= da)= 6 DZ 21722 gl-- 111 89 11 19 14 30- 1730 106 109| 120 4. 117 I0 18 14 36 530 1740 133 148 141 142 10 12 18 27 631 1750 1391 25751. 10012115 19 15 25 Z0 606 2770 I 32 255,41 44204, 1.438]. 11 13| 22| 37| 669 1780 242.4“-166. 1: 244.1 2341 32 8 20 ZL 667 1790 163 185 140 154 21 12 16 24 720 2600 189| 209| 148| 178| 43 20 14 Zt 835 202 75,50"204| 242.1 5200 1:66 27 26 32 842 e Von 1780 an iſt das hier befindliche beurlaubte Militär mit angegeben, es beſtand 1801 aus 17 Män- nern, 9 Frauen, 7 Söhnen, g Töchtern. Bismark gehört zum Kanton des Infanterieregiments Nr. 27 in Stendal, utrd hatte 1301 135 Enrollirte.' 7- Nahrung und Verkehr. Nicht von Bedeutung. Ackerbau und Brauerei ſind die beiden Haupt- erwerbszweige.- Im Jahre 1800 hatte der Ort: 6 Acciſebedienten, 45 AFerbürger, 1 Apotheker, 4 Stadtarmen, 3 Barbiere, 5 Bäer, 4 Bierſchenker, 2 Böttcher, 3 Branntweinbrenner, 7 Brauer, x Bür. germeiſter, x Kantor, 2 Kontrolleur, xz Drechsler, x Eifenhändler, 1 Färber, 2 Fleiſcher, 1 Gaſtwirth, 4 Glaſer, 2 Grüßmacher, x Hebamme, 6 Hirten, x Höfer, 5 Hufſc in die Jeeße fällt, auf einer Ebene, 23x Meilen von Berlin und 6 Meilen von Stendal. . Bauart. Ein offener Ort, der mehr einem Dorfe als einem Städtchen. ähnlich ſicht, ganz dorf? artig gebauet iſt und faſt lauter Strohdächer hat. Der Ort"hatte 1719|1722|1730 1740[1750 1776|1787 17390|1800v|1801 Häuſer, maſſive.-------| ,;=---- I ZUE IE =-- mit Ziegeldächern.|= 4 2 7 5 5 H. 9 DEE 08 -= Strohdäcern.| r- 48 47 60 60 60 46 6o 62 62 Scheunen. 7+5--+= ZE 30 31 32 52 32 38| 29 29 3. Oeffentliche Gebäude. Die ziemlich anſehnliche Kirt ſich ] auf 6 Blaſen, von denen aber nur 2 im Gange ſind und im Jahre 1800 3 Wſp. Schrot verſchwee- ; let und 1157 Quart Branntwein in den Schankfrügen abgeſeßt wurden 5| Mehrere Hände beſchäſtigt der A>erbau und die Viehzucht. Der Ort-hat 162 Hufen ſandigen Acker. ay Im Jahre 1801 betrug die Ausſaat: an Weizen 8 Sc legen. de, Krug. Geſammtge-| Iſp-Calbe richt zuCalbe. Bamiel-| Waſſer- jin dem Dorfe Mechow. 1| 7|=-|Die von Ja- p. Arend- ſcheMühle.| mühle, gow. ſee. Beneken-| Dorf.|9 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 2z| 14| x10| 203|Die von dem| Filial von|. Salze dorf. Ganzfoſſäte, 2 Einlieger, Krug, Kneſebe>. FG Dat 900 Fi en, Inſp. 11 M. Eichen.| Alt Sa ;[! wedel. Bieſe, Dorf.|Ein Lehnſchulze, 2 Ganzbauern,| 27| 90| 7|Die von Al-jFilial von|) Barde Beeſe. 9 Büdner, 7 Einlieger, 1 Rade- vensleben zu| Mehrin, EH macher, Windmühle, 2 Krüge. Calbe. 1Iſp-Calbe Nebenzollamt von Oſterburg. Ge- hört zum Werder. ;|| Die Altmark, y nN . Kirchl. Qual ZSS|9 uali--=| Z; 48 Name.| tät Zuſtand. 22| S| D/ Beſißer.| Berfaſ- u wu ; ZULZE ſung.; Binde.'| Dorf.|Fänf Freihöfe, 39 Bauern, 3 Koſ-| 3x| 220| 43|12)Domänen-, Mutterk.|p. Arend-|- ſaten, 1 Käthner, 1 Büdner, 7 amt arenvjee| Im. Saiz-| ſee. Einlieger, x Rademacher, Schmie- ER E OE IRE) de, Krug, Windmühle. Mergelar:: Die Pre- tiger Lehm.'-[diger zu Tyl- ſen u. Binde. Bohl-|Forſthaus| Ein Königl. Förſter über das Salz-|: 5 1 12 1=| Domänen- pP. Salze damm wedelſche oder Bohldammſche Re- amt Salzwe- wedel. vier, nebjt einem Büdner. Neben- del. zollamt von Salzwedel. Bömen- Dorf.|14 Ganzköſſäten, 4 Halbkoſſäten,| 34| 213|=-|Die von Ja-| Mautterk.|». Arend- zien, 10 Käthner7 4 Cinlieger, 1 Ra- gow zu Aulo- Ip Gee] ſee, demacher, 2 Krüge, Schmiede, jen; DBU:(990180: Windmühle, Zollamt, 305 Schef-: AEN und fel Ausfaat. Nebenzollamt von E00 Areadjee. 220 Morgen Fichten- holz-: Bömen-|Schöferei| ſüdlich vom Dorfe Bömenzien. I 4|=| Zu Auloſen| Eingepf.|p. Arend-| zien. gehörig.|jinBömen- ſee. N zien. j |) Booc>. Dorf.|Zwei Freihöfe, 10 Ganzbauern, 3| 292| 136) 28|Der Graf v. Filial von'p., Salz- | Halbroſſäten, 1 Büdner, 1x Ra- d. Schulen- dug 18 wedel.| demacher, Schmiede, Krug. 7 M. Pr AIUMEN: EE EE| Eichen.„40x del.| "Bruch- Waſſer-|bei Gr. Apenburg. S. Salzwed. ] mühle- mühle,| Kreis. | is| | Brunau Dorf.| Ein Lehnſchulze, 13 Ganzbauern,| 29| 232| 265|Die von,Al- Filial von|p. Garde | Brunow. 8. Ganz- 5 Halbfoſſäten, 1 Cin- vensleben zu rn 50 legen.| lieger, 2 Rademacher, Schmiede,; Calbe. SIe 2,4 Windmühle, Krug. Gehört zum Werdexr..; Buchwiß,| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, 3| 22| 8 IIx|Die von dem| Filial von„Gardey n 25x&, /S| Ewiß albbauern, x Koſſäte. Knejebe>,, 1 Stappen-|- legen.| . H/"?(größten- bet, Inſp. 07 1 theils.) Apenburg Bühne...|. Dorf.|Zwei Freihöfe, 5 Ganzbauern, 2| 10| 1231| 23|Von Alvens- Filial von|p. Garde/ Halbbauern, 3. Ganzkoſſäaten, 1 lebenſches Guüijefeld| legen. ; Büdner, 5 Einlieger. Gehört"zum Gejammtge- SIP-CADE Werder. 150 M. Ellernholz. richt inCalbe. GTE Der Arendſeeiſche Kreis. 339 = Kirchl j»uali- M EZEEE SEN.; Name.| 0 Zuſtand. ZZ4.2|S,| Beſißer.]Verfaſ-| lddreß 1 tat."ERR 1227 1 PRS ortex. : NEW EK ſung. Büſſen..| Adl. Gut! nebſt 2 Einliegern und einer Schäs 20|==|Der v: Kalm| Eingepſ.| p. Salz- 1 ferei. 4 M. Fichtenholz. in Vienau.| zu Bene-| wedel. kendorf. Buttet- Dorf.| 2 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 2 7| 70|>|1)Domänen-| Filial von|p. Garde: horſt. Ganzkoſſäte, 5 Einlieger. Hopfen-|. amt Salz-| Altmers- legen. bau. 309 Scheſſel Ausſaat. 8Zo0 wedel. 2) Von| leben, Jſp.| M. Ellern Alvensleben:| Calbe. Z: ſches Ge- ſammtgericht x in Calbe. Calbe. Das gro- nebſt 2 Büdnern, 14 Einliegern,] 28| 135]= Der Obriſt-| Eingepf. ße Gat,|5 Fiſchern, z FörFer und ver- lieutenant v./in Calbe. ſchiedenen Handwerkern. Waſſer- Alvensleben, und Windmühle: S. die Stadt Calbe.; Calbe.|Das klei-|nebſt 7 Einliegern- und einigen| 1x- 49|=|Der von Al-| Eingepf. ne Gut, Handwerkern. Das zu den beiden vensleben jin Calbe. Gütern gehörige Holz liegt in hieſelbſt. Kommunion. Callehne,| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 22 Ganzbauern,| 19 132| 22|Die von der| Mutterk,|p. Garde- I Halbbauer, 1 Ganzfoſſäte, 2 Schulenburg M9. APE; legen. Rademacher.-9 M. Ellern. De Gr. Capex-| Vorwerk,[nebſt Schäferei und x Büdner,| 2| 8|=-| DerKam-| Eingepf.|p. Arend- moor. bei dem Dorfe Dröſede, unweit pad u inHömen/-| ſee, SINE 8 0 M! i ien, eines großen Moors."Pollis. ö Kl. Caper- Vorwerk, nebſt Schäferei undFörſterwohnung,| 2| 10|=“| Der Deich-| Eingepf.|p. Arend- moor. bei dem Dorfe Goliensdorf. hauptmann|inBömen- ſee. v. Jagow, in| zien. Crüden. Caſſuhn. Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern,| 8| 45| 12 1) Der Graf|Filial von p- Salz- 2 Halbkfoſſäten. Holz. v.d.Schulen- Scerni-| wedel. : burg zu Apen-| kau, Inſp. burg. 2) v.Le-|Alt- Salz- vezow Erben| wedel. in Hohen- wulſch. Cheiniß.| Dorf.|6 Ganzbauern, 9 Halbbauern, 1| 18| 95| 28|) Die v. d.| Filial von|p. Garde- Koſſäate, x Zimmermann. Schulendurg Zetlingen,| legen. 14.254 2) Von Al-|Iſp.Calbe vensleben. 340 Die Altmark. 81 83. il j 8 2& Kirchl. uali-; BEIER E|G; J Name. Zu Zuſtand. 22|=|>| Beſißer. Verfaſ- Ad dreß taf. Zz== ſung vrter, Gr. Chü-| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 6 Ganzbauern, b| 30| 2352| 38|Die vcn der Mutterk.'p- Salz: den. Halbbauern, 1 Ganz- 3 Halbko- Schulenburg 00:0 PM wedel. ſäten, 2 Büdner. Krug. del 4 Kl. Chüden| Dorf.|6 Ganzbauern, 2 Einlieger. 12] 8| 47| 103| Domänen- Filial x vonp. Salze Sum amt Salzwe-| Sr- Chü- 1. | M. Fichtenholz. nf HU TEIG. wede Alt- Salz- wedel. Coſſebau,| Dorf.|3 Freihöfe, 10 Ganzbauern, 1| 25| 209| 282|Der Deich-| Mutterk.|p. Arend? Coſſebue. Halbbauer, 8 Halbkoſſäten, 1 Ein- hauptmann:| 510; Seer] ſee. lieger, 2 Rademacher, Windmüh- v. Jagow zu] aufen, 1:/ Kii Streſjow. Quaden- Dorf. Beſteht aus 6 Ganzbauern und ei-|] 7| 49| 12|Dev-Graf v.| Filial von|p. Garde- Dambeck. nigen Hirten. d. Schulen-| Alten- legen. burg zuäpenz| Salzwe- burg. del, JInjp. Apenburg Depekol>.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, 1| 15] 65 102|x) Domänen-| Filial von|p- Garde- Halbbauer, 1 Büdner. 15 M. jamt Salze: SUL legen. Fichtenholz. del»:2JAbls"GiB Deſſau. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 10 Ganzbauern,| 20| 99| 29| Schulamt|Filial von|p- Salze 2 Halbbauern, 2 Büdner, 2 Ein- Dambe&. ENEN 27 wedel. lieger. Alt- Salz- wedel. Dewiß.|Dorf und|6 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 5| 9| 2214| 22|1) Der Ritt- Filial von|p. Arend- adl. Dou Koſſäten, 3 Büdner, 1 Grundſi- meiſt. von der| Bretſch/| ſee, wert.|ker, 3 Rademacher, Krug. Das pe Es DE ARHER€! Vorwerk iſt den Bauern in Erb- 2) Domän. pacht gegeben. Amt Salze ; wedel. Dolchau-) Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, 3| 10| 58 14|v. Alvensleb.| Filial von|p. Arend- ; Halbbauern. Gehört zum Werder. Gejammtge-| Mehrin, ſee. Auf der Feldmark deſſelben be- u I IV ER findet ſich der höchſte Berg in der IBG * jAltmarf. Der Arendſeeiſche Kreis. [] 1 Zimmermatin, Schmiede, Wind- mühle, Krug. 341 IE Kirchl ; Quali-; PIE ESE UGSEN ir Ganzkoſſäten, 3 Einlieger, Schär] 11| 53|=(Der Kreisde| Filial von|p. Arend- Gat.|ferei. 45 Schfl. Ausſaat. 136 M. putirte von| Gladigau,| ſee. Holz. Dismark.| Iſp.Oſter- N burg. Fahrholz.| Siehe.| Vahrholz. Friedrichs»| Erb-; inen Einlie-; F ae EEE RE von 6 Bübienn und einem Einlle; 7| 28|-|Domän.Amt| Eingepf.|p. Arend- | NDEEE UNN TODE SEU MIE AUDGO 2702. 80 Arendſee.|in Arend-| ſee. GBlonie iden hieſigen wüſten Feldmarken ſee. auſgebauet.; Gagel. Dorſ.|Ein Lehnſchulze, 10 Ganzbauern,| 21| 117| 223 1) Domän.| Filial von|p.Arend- 5 Koſſaten, 1 Käthner, 2 Koloni- Amt Arend-| Höwiſch,| jee. ſten, Schmiede, Windmühle, Krug. ſee. 2) Do-|Iip- See- M. Fichtenhol mänenamt| hauſen, 6% ö- Salzwedel. (2 Höfe) Kl. Garß.| Dorf.|Zwei Freihöfe, 10 Ganzbauern, 2| 91| 112| 28|x) Die von| Mutterk. 2 Sus Halbbauern, 4 Büdner, 2 Einlie- dem Kneſe-| Iſp. Alt«| wvedel.. ger, x Zimmermann, Krug. beck z.Tylſen.| Salzwe-; 2) Domän. del, Amt Salz- wedel. Genzien.| Dorf.[Ein Freihof, 2x Halbbauern, 1| 19| 234] 12|Domän.Amt| Filial von| Arend» Ganz- 2 Halbkoſſäte, 2 Büdner, Arendſee, Zen ſee. 4 Einlieger, 20 M.- Fichten. ZEE del. Geſtien.| Dorf.|Zwei Freihöfe, 11 Ganzfkoſſäten,| 16| 114| 93 Domän. Amt| Eingepf,|p. Arend- 1 Büdner, 4 Einliegeyx. Arendſee.|in Arend-| ſee. ſee, JInjp- Alt- Salz- wedel Gladigau.| Dorf.| Zwei Freihöfe, 21 Ganzbauern, 3| 25| 2182| 29| Der Kreis-| Mutterk|p. Arend- Halbbauer, 2 Ganzkoſſäten, 4 Büd-|- deputirte v. Ilp-Oiter- ſee. ner, 2 Einlieger, 3 Rademacher, Bismark.|- burg. 542 - Die Altmark, = 8. Quaäli--8|Z|D Kirchl.] Name.|<< Zuſtand. T5|5|=| Beſiker.| Verfaſ-| ddreß- tat. 1-2) MC- 013 6=; orter 1420186 ſung.% Gollen8-| Dorf. 1x Halbbauern, 1 Ganzfoſſäte, 11.525504 21.2.5) NT Die vt 3a Eingepf.|p. Arend- dorf, Büdner, 2 Einlieger. 140 M. gow,in Aulo- inBömen-| ſee. Golden- Fichten. jen, Crüden, dien If. i ehau- ſor id| ie Güſſefeld.| Dorf.|Drei Freihöfe, 6 Ganzbauern, 3| 3x| 228) 22[v. Alvensleb.| Mutterk.|p.“Salze Halbbauern, 9 Ganz- 2 Halbkoſ- Geſammtge?-| Iſp. Calbe| wedel. ſäten, 13 Einlieger, x Radema- richt in Calbe. zu Tilſen.3)Do- mänenamt Arendſee. Der Arendſeeiſ Kirchl: . 2-=- DD ir|) SiS 8 Luali- 4-1[MD': AddyreKſ- Name. 2 Zuſtand. 22|= S| Beſißer.| Verfaſ- ZU ) SN ENIM[DE ſung. rjau.* eſteht aus bbauern.' 6| Der Gr. v. d.| Filialkap.| p. Arend- Jahrſau.| Dorf.| Beſteht aus 6 Halbbauern 7| 4 Schulziſbubs| 9.Prebat 8 zu Apenburg.| Inſp. Alt- Salzwe- del, 4:; 2 3| Schulamt|Filial von| vp. Salz- ebel. Dorf.| Zwei Freihöfe, 5 Halbbauern, 2| 22| 83| 228)[ von|p. Salz 3 Halbkoſſäten,'5 Büdner. Dambec.„Prezier, wedel. Inſp. Alt- Salzwe-/ del. Jeeße.|Dorf und| Drei Freihsfe, 7 Ganzbauern, 2| 40| 242| 26 1) Det Lieut.| Mutterk.| yp. Garde- 2 Güter.| Halbbauern, 5 Ganz- 4 H- bk v. Jeetze hie| Iip.Calbe| legen. ſäten, 3 Büdner, 9 Einlieger, IE Schmiede, Windmöühle, Kutg. ring.(v. Al- Gehört zum Werder. 20 M. Clieriz vensleb. Af- terlehn) Jeggeleben| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 8 Ganzbauern,| 27| 88| 15 12) DerGr. v.| Mutterk.|p. Garde- 2 Einlieger, 1 Rademacher. 21 M.. Sy Iſp-Calbe| legen. SE 4 n. urgzu Apen Eichen und Fichten 2090 8 mänenamt Salzwedel. Karſtedt, Dorf und Ein Lehnſchulze, 6 Ganzbauern, 4! 23| 203| 20? EITE GIA p- Garde- Kahrſtedt.|Schäferei| Halbbauern, 6 Ganzkoſſaten, 12 Beſammtge-| in Alt-| legen. EN; 4.'Sleb Einlieger, Schmiede. Gehört zum richt inCalbe. Iſp.Calbe Werder. 600 M. Ellern und Bir- fen. Kauliß, Dorf.'Ein Lehnſchulze 26 Ganzbauern,| 41| 238| 36|Domätt.Amt| Filial von|p. Arend- Cauliß. 11 Koſſäten, 3 Büdner, 2 Grund- Arendſee.„Binde, ſee. ſizer, 5 Einlieger, Windmöhle, 2200(56 Krug. Gute Wieſen. 100 M. Holz, del. (das Brüggeholz genannt). Kerkau. Dorf.[zwei Freihöfe, 6 Ganzbauern, 1| 12| 85| 22|Der v. dem| Mutterk. p- Arend- Einlieger, Windmühle, Krug. Der Kneſebe> zu Inſp. Alt-| ſee. Ort benutzt die Feldmarfen der Tylſen. HUNPF- wüſten Dö. fer Buckow und Came-|, 4 min. Holz. Kerkfuhn.| Dorf.|Ein Lehynſchulze, xx Ganzbauern,| 19| 103| 26| Der Gr.v.d.|Filial von|p- Arend- 5, Ganzfoſſaten, 2 Büdnec. Krug- Schulenburg| Sannen,| ſee. zu Apenburg. Inſp- Alt- Ap! del. ---- %; = . 4 PETE „Aedn, 344 Die Altmark,| di& S-'.| 4 Quali- S2 1.250 127 1 Krehl. Addreß- Name.| tät. Zuſtand, 22|.S|S| Beſißer,| Verfaſ- 2 SSE ſung. |; 6 n Kläden,| Dorf.|2 Freihöfe, 8 Ganzbauern, 5 Koſ?| 20 ue 53 Domän/Rmnt! Mutterk.| p. Arend- Cläden. ſäten, 3 Pfarrbauer, 2 Einlieger, Arendſee.| ZE ſee.“ Krug, Windmühle. Gute Weeſen IDEN und T9 M. Holz. in Arend- | ſee- Inſp] Alt- Salz. | Y wedel. Kleinau.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 12 Ganzbauern,| 25 116| 28|Der Gr. v.d.| Mutterk.|p. Arend-f 2-Halb- 2 Ganzkoſſäten, Sc.| Alten| wedel. Satzwe-| 74 Inſp.|| t- Salz-|* wedel. 1 Mechau,| Dorf. 14 Freihöfe, 10 Ganzbauern, 18| 39| 285| 24|2) Die v. Ja-| Mutterk.|p. Arend»- Mechow. Koſſäten, 6 Einlieger, Schmiede, gow zu Aulo-| Inſp. Alt-| ſee. 1 Rademacher, Windmühle, Waſ- jen Streſow EEN fg ſermühle, 2 Krüge. Holz(der und Polliß. Dur Mittelbu N b l 2) Die Chü- Mittelbuſch genannt) Nebenzoll- den in Ealz- amt von Salzwedel. wedel. 3) das Georg. Ho- ſpie.vorSalz- wedel. Mehrin.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 8 Ganzbauern,| 17| 122| 2x|Die von Al-| Mutterk.|p. Garde- 1 Halbbauer, 1. Ganzfoſſäte, 2 vensleben zu|Iſp-Calbe| legen. Büdner, 4 Einlieger. Gehört zum Calbe. Werder. 25 M. Holz. Möſenthin| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern,| 7| 48| 9(2) Die Gr. v.|Filial von|p. Garde, x Halbbauer, xz Büdner. 12 M.|d. Schulen-| Winter-| legen- Holz. burg, 2)Vog- feld, Juſp.| „tei Rohrberg.|Alt- Salz- || wedel, Xx Die Altmark, - ' Zi 2 Kirchl Quali-: SE 12618 F;-| Addreß- Name. d Zuſtand. 22|=|>| Beſißer.| Verfaſ-| 57 eß tat. 1 fring,-)"ree, N'| ABER HE jöed| | Moliß.| Dorf und| Zwei Freihöfe, 6 Ganzbauern, 2| 13-| 2101| 24 Der Iuſtiz- Filial von p. Garde- | Gut.|Ganzkoſſäte, 2 Einlieger, x Rade- Commiſſions,| legen. |); Ne SAND» Rath Schul- Iip-Catbe| | macher, Schmiede, Krug, Waſſer- 7 WEIS) e.* dz“ Q-| mühle.( EinAtvens- "| leb. After- leh)|'| ) Neue| Waſſer-(bei Gr. Apenburg. 1| 6|--|DerGr.v.d.| Eingepf.| | Müble. mühle,| Schulenburg UEFAUG) [] t 4- 'Neulingen. Dorf.|6 Freihsöfe, 6 Ganzbauern, 1 Buüd-| 20--| 219| 39| Domäit. Amt- Mutterk. p- Arend- | ner, x Einlieger, Krug, Wind- Arendſee. A 2 ſee. eſ 353. FMMov Surz/ | mühle. 50 M. Fichten u. Cilern. del! |Pakebuſch. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, b|* 34| 202| 19(1) Derv. d.| Mutterk. p. Arend- Halbbauern, 8, Ganz- 1 Halbfo)/|| Krreſebech) zu-Imſp? Pre! ſee. | ſäte, 1-Büdner, 2 Linlieger, 1 ZE Ne: GEEIG Rademacher, Schmiede)-Krug, 08 | Windmühle. Gehört zum Werder. Perwer.| Dorfoder| Ehedem das Judendorf, neben der| 384.[502„2 1) Domänen;| Mutter?k.|p. Salz- Boxſtadt| Neuſtadt«Salzwedel, wird zum amt Salzwe- SE 6 wedel. 44 M6 platten Lande gerechnet. Das hier NE 45 38 u 28 * Ibefindliche Amt Salzwedel iſt be-"Bes PS ſonders aufgeführt. Cin Ganz Nagiſtrat bauer, 49 Käthner oder Büdner, der Altſtadt| 50 Leinweber, 2 Rademacher, 1 Salzwedel. . Töpfer, 38 Einlieger, Krug. Plathe,|Dorf und|Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern, 2|/ 19 116 17| Der v. Al-| Mutterk.|p. Arend- )] Plathow.|"Sut;|Hälbbauern,. 3> Ganzfoſſaten, 1 vensleben in|Iſp-Catbe| ſee. Einlieger, 1 Rademacher, Schmie- Calbe. de, Krug. Gehört zum Werder. MER Dorf.| Ein Lehnſchulze, 6 Ganzbauern, 2) 26| 141, 5363|x) Dex.v. d. Mutterk.|p. Salz, preßier. Halbbauern, 3 Ganzkoſſaten,- 1| KATE 4 Inſp Alt-| wedel. Vnnl 5 500“-| j Tytfen. 2)| atzwe- SÜHNE E Rademacher, Schmie| Supra ane) ae de, Krug. amt Salzwe- del. Der Arendſeeiſche Kreis, ge) Aris | | | W Ge-? c iw[: Er Quali- ES[nE; 6.) Addvreß- Name.: Zuſtand. 32|-2,|S| Beſißer.| Verfaſ-| tat. x Z| S|= orter ZUL ſung. ' 4!„es| Rademin.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 22 Ganzbat tern,| 18| 139| 33|1) Der Graf| Filial von p. Salz-| 1 Halbbauer, Schmiede, Krug, WEG pke 0 wedel.| EE EEE urgzuapen/| 3nſp. Alt- j Windmühle. burg. 2) Do-| Salzwe-| mänenamt del. Salzwedel. E | Rathsle-| Dorf.|2 Halbbanern, 7 Ganzkoſſäten, 1] 32| 57| 5*-|Der Kreisde- Filial von|p. Arend-) ben. Cinlieger, Krug. put. v. Bis?| Caſſebue,|* ſee. mark. Ijp- See- |+| hauſen. |Recklingen| Dorf.|7 Ganzbauern, x Halbbauer, 2| 18| 2119| 13|Die von der|Fitial von|p. Garde- | Ganz- 1 Halbkfoſſäte, 6 Einlieger, Squlenburg nE legen. | SEINS AM ES ATEN GH zu Beken-|Iſp-Apen- | 1 Rademacher, Schmiede, Krug. öd GBit bran Riebau. Dorf.[Ein Lehnſchulze 17 Ganzbauern,| 34| 175| 374|Die von der] Filial von p. Salz-| 6 Büdner, Sch niede, Windmüäh- Schulenburg SIR- wedel.| > Sw. Ipen- 1 ; le, 2. Krüge.| 708 Rieße. Dorf.|Ein Lehnſchulze, 1 Gatzbauern, 19| 2243,35 1) Domänen:| Filial von|p. Salz- 1 Halbbauer, 2 Halbkfoſſäten, AH Salzwe| Alt Salz:| wedel- Windmühle del. 2) Salz- wedelJſp. ; wedelſchePa-| Alt Salz- trizier. wedel. | Rikleben. Dotf:|zwei Freihöfe, 4 Ganzbauern,- 4| 13| 2| 14 Die von dem| Filial von p. Arend- Koſſäten, x Einlieger, 3 Radema- Kneſebeck. zu AI yee. < ue> Y cher, Krug. 28 M. Holz(der fur- ZU 20 408 0 T ze Strauch genanat.) EHE del. Saalfeld Dorf. Ei Lehnſchulize, 7 Ganzbauern, 23| 1486| 20|1.) Der Gr.]Filial von|p.- Salz- 4 Halbbauern, 2 Halbfoiſäten, 2 v.d.Schuten-| Alr Salz-| pedel. Büdner,'2 Einlieger, 2 Radema- burg zu 4pen-| wedel,| . dieſes Dorfes. Störpfe.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, 2 53| 5|Die von der| Filial von|p. Garde- Ganzfoſſäten, 3 Einlieger. Schulenburg] Thüriß,| legen. zuBezendorf.| Iſp-Apen- burg. Thielbeer.| Dorf.|Ein. Lehnſchulze, 20 Ganzbauern, 101| 30|Domän.Amt| Filial von|p. Arend- 2 Halbbauern, 3 Ganzfoſſäten, 2 Arendſee. a 77) ſee. J1np., Büdner. Salze Es; del. Thuriß. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 6 Ganzbauern, 1 100| 12|Die von der| Matterk.|p- Garde- Halbbauer, 3 Ganzkoſſäten, 3 Ein- Schulenburg|Iſp-Apen-| legen. lieger. 6 M. Holz. zuBezendorf.| burs- Der Upſtall| Häuſer.|Ein Theil der Arendſeeiſchen Vor- Domän. Amt ſtadt Haworth, welcher aus einer Arendſee. einzigen Straße beſteht. Vahrholz.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern, 3 82.| 15|Von Alvens-|Filial von|p. Garde- Ganz- 3 Halbkoſſäten, 2 Büdner, leb.Geſammt| Catbe/Iſp| legen. 4 Einlieger. Gehört zum Werder. Gericht ji!| SINE 9.M. Holz. EAM: EEE 1 SIGNED EI: (LEGE iin CHES MWG: Binn, MITE an€ 04 2 1000 N Der Aprendſeeiſche Kreis, D| Kirchl.| j 3.„SIS|: irchl. TORI IE „Name. pu Zuſtand. Z2|=|S| Beſißer.| Verfaſ| Mn M Sf REIEN AEG fm Vellgau. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern, 5] 22| 2530| 20| Die von der| Filial von|. Garde-] Halbbauern, 6 Ganzkoſſaten, 4 SEIT 2 000e legen. . Einlieger, Windmühle, Krug. z-Delzendorf. EILE Vienau.| Dorf und| Ein Lehnſchulze, 2 Ganzbauern, 2| 24| 144| 8| Der Kam-|Filial von|p. Garde- Gut.| Halbbauern, 4 Ganz- 5 Halbfoſ: merh. v. Al-„Mehrin, legen. ſäten, 1 Büdnier, 2 Einlieger, 2 vensleben, in| Iſp-Calbe; N64% IEE ARE DE DBURNIL TEUR Redekin(Ge- | Rademacher, z Förſter, Waſſer- ſammtger.) mühle, Krug. Gehört zum Wer- der. 152 M. Holz.: Vießen.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 4 Ganzbauern, 3| 11| 84| 62| Von Alvens-| Filial von|p. Garde- Ganzkfoſſäten, x Büdner, 3 Ein- leb.Geſammt| Guüßeield,| legen, lieger. Gehört'zum Werder. 6 Ger.inCalbe.| Ip- Calbe M. Holz.; Viſſem. Dorf.|Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern, 2| 16| 83| 22| 1) Domän.|Filial von| p. Salz- Halbbauer, 4 Halbfoſſäten, 2 I Ee SEE En, wedel. Su bnop; SWRindimn wedel. 2) die| Inſp- Att- DRI x Schmiede, Windmühle, Chüden“ in| Salzwe- KyÜg, Salzwedel,| del Winterfeld) Dorf und| Ein Lehnſchulze, 7 Ganzbauern, 2| 20| 147| 15|DerGr.v. d.| Mutterk.|. Garde- Gut.|Halbbauer, 2 Halbfoſſäten, 4 Büd- Schulenburg 27000 legen. ner, 3 Einlieger, x Rademacher, zu Apenburg. Schmiede. Wohlen-| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 7 Ganzbauern, 5| 15| bo| 9x|Der Kreisde- Filial von|p. Arend- ; 3 J. ut. v. Bisg-| BSradigau, ee. berg. Ganzkoſſäten. p LIESE ſ burg. Zehren. Dorf.|Ein Sekſchulze, 9 Ganzfoſſäten,| 12x| 55|=|Domän.Amt Site an Pp. Arend- 126 Schfl. Ausſaat. 15 M. Holz. Arendſee. GF ſee. Alt- Salz wedel. Zethlinzen.| Dorf.|Zwei Freihöfe, 5 Ganzbauern, 13| 24| 1537| 28|Die von Al-| Mutterk.|p. Garde- Halbbauern, 3 Einlieger, Wind- vensleben zu|Iſp-Calbe| legen. : 4- Zichtau.(Ge- mühle, Kru) RADEK ſammtger.) Ziemen- Dorf.|13 Halbbauern, 4 Ganz- 8 Halb-| 39| 212|=-|Domän. Amt| Filial von! p- Arend- dorf.; koſſaten, 6 Einlieger, Windmühle, Arendſee“ Sey ſee. Krug. 425 Siſche und Alvenslebenſche Gericht, an Güte dem Mag- deburgiſchen Boden-völlig gleich. Thäler und Anhöhen, Holz, Wieſen und Keornfelder wechſeln da- ſelbſt in dem angenehmſten Gemij< ab. 4. Flüſſe. Die Jeeke entſpringt im Kreiſe, durchſtrömt einen großen Theil“ deſſelben und tritt, nach- 3: dem ſie ſich mit den kleinen Bächen die Hunte, Dumme, Molmke, Beeke 2c. vereinigt-hat, ins Lüneburgiſche. Die Ohre durchſtrömt, ſeit 1733 gerade geſtochen und ſchiffbar gemacht, den Dröm- ling. Berührt wird der'Kreis no< von der Milde, der Teuterniß, der Wampfe, Speke, Bilſe, Bever und dem Seegraben. Dieſe kleinen Gewäſſer ſeken 65 Waoſſermühlen in Bewegung. Einwohner. Bewohner des platten Landes 1801: 17 Edelleute mit Gütern, 2 Generalbeamte, 9 königl. Bedienten, 42 Verwalter und Unterpächter, 46 Forſt- und Jagdbedientew, 36 Prediger, 838 Küſter und Schulhalter, 33 Frei- und Lehnſchulzen, 118 Sekſchulzen ,- 63 Müler, 593 Ganzbauern, 826 Halbbauern, 326 Gatizkoſſäten, 120 Halbkoſſäten, 516 Käthner und Büdner, 333 Altſißer, 102 Krüger, 192 Schäfer, 2 Kreiggärtner, 18 Gärtner, 4 Böttcen/-Be- endorf, 162 Dörfer, 2 Aemter, Domänenamt Diesdorf, Schulamt Dambe>, 3 Königl. Zeitpacht- vorwerke, 12 adl. Vorwerke, 8 adl. Meiereien, 6356 Feuerſtellen, und zwar 4791 auf dem Lande und 1565 in den Städten, 6 Ziegeleien, 65 Waſſermühlen und 28 Windmühlen. Bevölferungstabelle. =[0] R Im Jahre= S= S=; S 2 ZS Z 2 x 35== 5)=* SE 1750|[Land. 7-| 3679| 3423:|' 2891| 3284|=| 577| 487| 745|15085 Städte.- 1307| 2628| 1080|*1263| 252 81 171 637| 6469 Summe.| 4986| 5051| 3971| 4547| 252 658| 658| 1431|21554 1800 CanD, 2.7 4703| 5257| 4545.| 5572- 1301 962| 1709|24049 Städte.- 1606| 1895| 2186| 1467|“380 98 185 567| 7334 Militär.- 99 260 151 182---- 692 Sumine.| 6408| 7412| 5882| 7221| 380 1399| 1147| 2276 132125 2801 ODO 127777 4772| 5222| 5125| 4995- 1284 967.:| 1679| 24050 Städte.--| 2600| 1843| 1228| 21479| 608 81. 52161|D 249.|. 7353 Militär.-| 756 1 352| 349| 209|= A 8 2 14 256 Summ:| 7127| 7417| 6702| 6583| 603| 1365| 1123| 2218|32929 552: Die Aitmayxk, Im Jahre 1801 befanden ſich auf dem Lande 2 angeſeſſene Soldaten, 124 dienende Unterthanenſöhne und 7335 Enrollirte und in den Städten 1432 Enrollirt?z. Die adligen Familien des Kreiſes ſind: vou Alvensleben(2 Häuſer) zu Zichtau, zu Bülſtringen, zu Jſenſchnibbe und zu Erxleben von Hißa>er zu Burg Salzwedel, von dem Kneſebe> zu Langenapel und zu Tyiſen; v. Meding zu Deutſch Horſt, v. Schen> zu Flechtingen, zu Haſſelburg und zu Hilgendorf, Gr. pv. d. Shulenburg(auf Wolfsburg) die Vogteien Rohrberg, Gteim>e und im Stendaliſchen Kreiſe Megdorf, Gr. v. d. Schulenburg auf der Probſtei Salzwedel, v. d. Shulenburg(3 Häuſer) zu Bezzendorſ, Spiegel zu Dieſenberg zu Lemſel. Der Werth ſämmtlicher Güter beträgt 1,044,354 Rthlr.' 6. Produktion. Der Acker des Kreiſes kann in 4 Klaſſen getheilt merden. 1) der ſtrenge Weizenbo- den in den ſüdlichen Gegenden auf dem aber alle Getretdearten gebauet werden, ſchlägt in naſſen und dürren Jahren fehl. 2) der milde Boden und 3) die gute Höhe in der Mitte des Kreiſes, iſt am ſicherſten. 4) die ſchlechte Höhe iſt entweder ein heißſandiger oder falrtgrändiger und kieſiger Boden, der nur Rocken, Hafer und Buchweizen trägt, und von Dürre und Näſſe gleich ſtark leidet. Dex Ertrag ſteigt vom 2ten bis zum 7ten Korn. Im Jahre 1800 hatte das ,platte Land 156975 kontri- buable und 5332 freie Ritterhufen. Der Acerbeſtand der Städte fehlt in den Tabellen. Im Jahre| 1301| Ausgeſdet.| Gewonnen. Re 167: Blieb übrig.| Fehlte. -8 INDIA Dip:|S.|M.| Wiſp-|S. M.| Wiſp.|S.|N] Wiſp.|S.|M.| Wiſp.|S.|M. Weizen.-»|Land.--- 96 1251 831 2481|..21. S1 426 E41 21.54 20 BE== 2 SS Städte.-- 29| 2328|=| 130|--|-|, 270| 22| 8|=-|-| 140| 2828|: 8 Summe.],.-426-1,-..9k-.81|:4. 614 22.17. GO h.21 421.„el 08.442401. 22128 Rocken.-|Land.--| 2372| 4|=| 9362| 221=| 6995| 91=| 2366| 21=|=|=|= Städte.-- 134|=| 41 592 HE 12.|: 2472 1. 1515581=-=-|.=| 581| 14) 12 Summe.| 2505| 4| 4| 9952| 21] 12| q163|=| 8] 2366| 2|=| 581| 14| 32 Gerſte.- 2.4 Ca9d: 4.207 714| 6| 6| 2221| 12| 10| 2017| 6| 14| 204| 5112|=|=|=- Städte: 2.42 1 259.41 5] 21. 585. 1 270 321: 2841| 221 hl=-|--4. 758: 51 2 Summe.|: 873.[ 9[l 8]| 28605| 6| 61-3359| 5| 121 204| 5| 12| 758|-5| 2 Hafer. 2-|Land.---| 1143| 17]. 8| 3591.| 12| 8| 2858| 721 81.2733| 51 81=|=|- Städte.-- ZE b.1=-4..441:"220, 4.281.220];..215: 1.224: ZU]=<< Ii-= 02.432619 Summe.| 3174|-18| 6| 3712 1 7| 21-2272| 18| 141 3733 1- 51 H| 92| 26| 9 Erbſen.--|Land.-- 53| 18| 4| 373 71 4| 222| 15|: 6]=-|- 49 SIe Städte.-- 16 ee 36| 201=| 661221 81=“ 1=|-| 29 1.16] 8 Summe. 4 Kartoffeln.-| Land.- 7| 249| 231 61 42262| 22| 20| 2262"f 221.201.= P=h=4==|=== Städte.-'- 50|. 41 81 342 M1 a3 I 1=]= IT 1=1 91| 201= nn | Summe] 306 1- 3f 14| 1604| 21 301 1695 1 zal aof<= TEU| es 12011. Die Ausſaat an Linſen betrug 1801 auf dem Lande und bei den Städten: x Wſp. 3 Shfl. Der Er- trag 3 Wſp. 12 SP4 DE: ER SEESEN EURE BLN 106 DIE: S6 EBASE PE Ei 8 dau SIED(S0 SP 2102 406501788640 5 Pferde.--| 8697| 392| 9083| 8012| 4053| 8425|= ZE 5 74:4 15.0270 73| 595| 14| 609 Ochſen.--| 4577| 26| 4693]: 4520| 22| 4532] 235]: 2241 5359|: 2281 5|: 2335|>>|= 4= Kühe.;--|120195| 1420111615] 9227| 2418)20645| 692| 2221 8214| 3588| 59 4383|=<=-- SHA BIENE: AE AOS ABL SOBRE BISS ude B GTOE En RE TEN 5 M6 en 36 IS SEN mm Kälber.--| 3659| 2911|. 38501=|=|=| 1368] 1878| 3246) 1789| 206| 2895| 2565| 210| 2775 Hammel.- 122592| 2609| 249911221486] 2128 23614| 1323| 2789| 3212| 2034| 125| 2159|= 52 286 Schafe.- 134550| 1320|35870133964| 839|34893| 2560| 154| 2714| 2166| 400| 2566|=|-|- Lämmer.-/|=|-=--|----|---- 17| 83t 98| 148! 20 1681134721 508|13980 Schweine.-| 9906| 2374|12280| 9887| 3000|12887| 7158| 2406| 9544| 1680| 568| 2248|-=|-|-=- Sert. 1<< 1<< PP 1= Po= 1081 201 1281 Go| 230 90| 6669| 972| 7670 Der Wollgewinn betrug 1801 4201 ſw. Stein 2 Pfd., wovon 3941 Stein verfauft wurden. 7. Fabrikation. Zn Abſicht der Städte die ſpeziellen Angaben bei den Städten ſelbſt. Auf dem Lan- de-wurde 1800 von 23x Perſonen, auf 837 Stühlen für 3247-Rthlr. Leinwand verfertigt, 1798 nur für 2671 Rthlr. Eine Potaſchſiederei beſchäftigte 2 Perſonen, welche fär 142 Rthlr. fabrizirten. In den Drömlingsdörfern werden allerhand Holzwaaren, als Mulden, Schaufeln 2c. verfertigt, und in der Gegend von Salzwedel herrſcht in Abſicht der Spinnereien und Webereien die meiſte Indu- ſtrie in der Altmark. 8. Verfaſſung. In Betreff des Steuer- und Pollizeiweſeus ſteht der Kreis unter einem Landrath; in Abſicht der kirchlichen Verfaſſung unter den Inſpektionen Alt- Salzwedel, Gardelegen, Apenburg und Calbe, und in Anſehung des Kantoyweſens unter dem Infanterieregiment Nr. 27 in Stendal, die Stadt Salzwedel ausgenommen, welche zu dan daſelbſt in Garniſon ſtehenden Kavallerieregi- mente gehört. Yy NE Mr. dg 25 554 Die Altmark, 9. Abgäben und Einkünfte. Der Städte ſ. Salzwedel, Gardelegen 2c. des platten Landes, im Jah- re 1800/2192 Rthly. 16 Gr. 9x Pf.( 1750 25,807 Rthlr. 4 Gr.) Kontribution, 959 Rthlr. 1 Gr. 9 Pf. (1750 11337 Rithlr. 8 Gr.) Kavalleriegeld, und 1750 noc< beſonders berechnet 5337 Rthlr. 16 Gr. Viehſteuer. 1. Die Stadt Salzwedel, I. Lage. Salzwedel, die Hauptſtadt in dem nach ihr benannten Kreiſe, liegt im nördlichen Theile des Kreiſes, in einer tiefen und ſumpfigen Gegend an der Jeeße, 26? Meilen von Berlin und 7x Mei- len von Stendal. Die Jeeke theilt den Ort in die Alt- und Neuſtadt, und die kleine Jeeke und Dumme umfließen einen Thetl deſſelben. Größe. Nimmt einen ziemlichen Flächenraum ein, von ovalrunder Figur. 3. Eintheilung. Wird von der Jeeke in die Altſtadt und Neuſtadt getheilt. Jede derſelben hat ihren beſondern Umfang, Thor, Straßen, Kirchen, Schulen und ehedem ſogar einen eigenen Magi- ſtrat.“ Vormals wurden ſie als zwei für ſich beſtehende Städte betrachtet, jezt aber machen ſie nur eine Stadt aus, welche 2 Vorſtädte hat, Bockhorn weſtlich, und Perwer öſtlich. Die erſtere wird zur Stadt gerechnet, lekßtere zum platten Lande des Arendſeeiſchen Kreiſes. - Thore, Mauern, Wälle. Sechs Thore mit Thürmen: das Perwerthor, Bockhorniſche Thor, Lü- 5= n> 7 1722 Civil. 736|- 621| 688| 132| 31 109."599.|== 1730-- 734 1-827- 1 657.1. 727-1 1533.1.54 92| 385| 3589 1740-- 726 865 669 708 140 43 106 400| 3657 1750<= 748| 867| 5841 665| 165|. 43 119| 415| 3606 1770 ZE Es 804| 1020| 615| 802| 246| 839 161 350| 4017 1780|Civil.-- 834| 1024| 582| 867| 225| 24 130| 369| 4054 Militär.- 261 171 1038| 123|!= kr= 8, 665 Summe.-| 1095| 1195| 689| 992| 225| 24| 130| 569| 4717 Die Altmark. 0"> S|| Do:| 4 Wichs rel EE fer SEI WED 1302 A EL iD Im Jahre Stand.== S&“|=&r 1 Z 3= 5 32>= 2& W5Z :. TS GULNSS| 7 Ns 1790 Civil./- 843| 1054|. 650| 902 207 30 105 5334| 4180 Militär.- 20.7 1927[7 14257 7 DD. 2m- EE EN 706 Summe.- 1116| 1236 775| 1033 207 Z0 105 534| 4886 2800 Civil.-- gro| 1092| 711 932 265| 57 IZ1 593| 4491 Militär. 7 99 133 ring 93 en Gef 2!. een, 407 Summe.- 1009,| 1230| 783| 1025 265| 57 132 593| 4898 xZ0L"Civil. 9- 91I| 1104 708 615 442 48 103 375| 4406 Militär.- 275-7149 1-.102| 3104-11=- 5"17.650 Summe.- j 1186| 1253| 810| 2019| 442| 43| 103| 375| 5036 Darunter befanden ſich 1800 22 und 1801 23 Juden(4 Familien). r1. Garniſon; Dieſe beſteht aus einer Esfadron und dem Stab des Kavallerieregiments Nr. 7, zu deſſen Kanton die Stadt auch gehört: 1801 783 Enrollirte. 12. Nahrung und Verkehr. Salzwedel iſt die wohlhabendjte Stadt der Altmark, und hat viel Be- triebſamfett und Leben. Brauerei, Brennerei, die Verfertigung der Lotnwand, Tücher, Frieſe, Ra- ſche 7e. Gerbereien und ein bedeutender Speditionshandel machen die Hauptzweige des Verkehrs aus. Die Stadt hatte 13007 15 Acciſebedienten, 1 Aktuarius, 29 AFerbürger, 1 Amtmann, 2 Apotheker, 27 Stadtarmen, 3 Adminiſtrator, 5 Barbiere, x Bauinjpektor, 32 Bäder, 16 Bierſchänker, 2 Bleicher, 3 Bohr- und Sägeſcer, x Büchſenmacher, 2 Bärgermeiſter, x Kämmerer, 1 Kaffetier, 6 Kandidaten, 3 Kantoren, 1 Kattunweber, x Konditor, 2 Kontrolleurs, 9 Deen- und Friesmacher, 1 Direktor; 7 Drechsler, 1 Ei- fenhändler, 1 Fabrikeninſpektor, 9 Färber, 21 Fleiſcher, 4 Fuhrleute, 4 Gaſtwirthe, 2 Gaſſenvögte, 1 Gärt- ner, 1 Gerichtsdiener, 4 Glaſer, 1 Glashändler, x Juſtitiarius, 1 Juſtizrath, 1 Juſtizkommiſſar, 2 Kamm- macher, 21 Kaufleute, 2 Kellerwirthe, 2 Klempner, 3 Knopfmacher, 3 Koh, 1 Kriegesmetzeinnehmer, 1 RKorbmacher, 4 Kupferſckenmacher, 1 Pfeifenmacher, 2 Poſtmeiſter, z Poſtkommiſſar, 3 Präzeptoren oder Schullehrer, 5 Prediger, 3 Raj Tuch, 6bo Stü> Serge, 2100 Stüc> Hüte, 1436 Stück Fries und 36 Duß. baumwollene Tücher fabrizirt, und was davon ins Ausland gkng, größtentheils auf der Braunſchweiger Meſſe abgeſeßt. Ehedem, im 13ten und 14 ten Jahrhunderte war Salzwedels Handel ſehr lebhaft. Die Stadt machte damals, bei der ſchiſſbas ren Jeekße, als Mitglied der Hanſe, ausgebreitete Geſchäfte. Die Brau- und Brenunahrung war von jeher von Belang. waren| Malzverbr Schrotverb.| Bier.| DrannG Im Jahre. ABT 2 Brauſtellen| Blaſen.| Wiſpl.|S.| Wiſpl.|S-| Tonnen.| Luart. 1719 108| 36 1063| 8 53| gj 10000| 670 17,50 65 47 1237|=hj> 224| 21 10648* 10539 1780 42 72 360| 20| 2177|= 8923 26224 1800 II 38 933| 141 208| 21 86422| 53084 3001 35 38| 1003.| 2320| 228| 20 na= Aber auch der A>erbau und die Viehzucht geben einen anſehnlichen Nahrungszweig für die Bürgers ſchaft ab. Ausſaat, Ertrag und Konſumtton ergiebt ſich aus dieſer Tabelle. Im Jahre| Ausgeſäet.| Gewonnen.|S und Kon-| Blieb übrig. Fehlte. Da Wiſpl.|S.| M. Wiſpl.| S.|M.|Wiſpl.|S.| M.| Wiſpt.| S. M.| Wiſpl.|S. M. Weizen.- 14-=1. 1-04-1.=| 2388|, 121-1:=--=-|=| 104 t2|== Roden.- 63-|--| 378--|-| 1024 1 16]=|=-=-|=| 646 16|-- Gerſte.-- 92 12|--| 452 12|-| 964| 12|=|=-=-|-| 512--|=== Daſan: 7: 12-|-| 78=|=| 12|-|-|'=-=-|--| 34=| Erbſen.-- 7 I-II-=-| 82|=|=) 6l1i2I-1 5 J12I- 4=|== Kartoffeln.- 6183-1 65 j-|=| 2/1-I-t=|= 17 I=|= 358 Die Altmark, (Im Jahre 1798 wurden 43 Wſp. Kartoffeln ausgeſelßt.) Wi>en(1801) ausgeſäet 6 Wſp. 12 Sc ;- S 5= n 5= rt Vorhanden 2-- 140 12.| 740 204 22 NEON 2SDREN- 2-11 1901080 Das Zur Wirthſchaft erforderl.| 155 12 740 226--- 1300 120 4=- 1500- Konjumiit 7. 7 07-- 177 82- 1159|.1114 34 1-22 1494 14 Verkauft/-=<=--= 4..- E54 58 Zugezogen„Ki|- 7 100.7 ir 2 52 1=| 206 13. Salzwedel hat 3 Jahrmärkte, 1 Viehmarkt und 3 Wollmarkt. Ein Königl. Poſtamt, Acciſe- anrt und Hauptzollamt. 14. Magiſtrat und Kämmerei. Salzwedel iſt eine Immediatſtadt. Ehedem hatten die Alt- und Neuſtadt jede ihren beſondern Magiſtrat, ſeit 1713 aber ein vereinigtes Rathskollegium, welches die obere und niedere Gerichtsbarfeit beſikt, und gegenwärtig aus 1 Stadtdirektor, 3 Bürgermeiſtern, x Sekretär, 1 Kämmerer und 1 Senator beſteht. Die-Kämmeret, welche das Dorf Böddenſtedt und Zietheniß und Antheil an Perwer beſißt, und daraus Getreidepächte, übrigens aber Revenüen von Aeckern, Wieſen, Wällen, Fiſcherei, Dammzoll, Walkmühle, Ziegeleien 2c. zieht, hatte Der Wollgewitnn betrug 31801: 118 ſchw. Einnahme. Ausgabe.| Beſtand.| Aktiva, Paſſiva, Im Jahre Rthlr.|Gr Pf.|Rthlr.|Gr[Pf. f.[9 ethlr.|Gr|Pf.|Nehlr.| Gr|Pf. Rthlr.|Gr Pf. 1719'| 3127 2] 10| 2563|.4| 112]: 563| 21| 11126614|=1=| 320|-|- 1750-| 3550| 29| 9j 2520| 6| 3| 974| 6| 7| 2156| 6| 10129993| 16| 3 2800-1: S656 I et 5404 FE EIR 2572 PSE 7614370) 4-8 1925201 6510 15. Geiſtlichkeit und Schullehrer. Die Stadt hat 2 Pfarrkirchen. Bei der Marienkir, 3) der Viehmarkt, welches eigentlich eine Straße iſt. 4. Häuſer und Feuerſtellen. Außer den darin vorhandenen maſſiven Gebäuden viele alte Häuſer, größtentheils von Holz mit ſteinernem Fachwerk. Die Stadt hatte 1779 172“|1730|1740|1750|17709k1789 1795[1860 1871 Häuſer, maſſive.----=== 5 Bi FRE is 34 70 70 -= mit Ziegeld.-| 477| 439| 470| 500| 499| 498| 498| 498| 514.| 514 = mit Strohd,- 9 Z1|-- 5 ZZ= 2 2 I SUmpei u 20 4268------ 5 2 4 4 Gehamenas- 72.57. 1.107 150" 230 1|316: 215 La15 k100. 16586) 1:2427| 142 Wüſte Stellen.----- 1|-- I 5 4 4 2 2 'Im Jahre 1790 befindet fich, in Anſehang der Scheunen, in den Tabelken ein Rechnungsfehler, den ich nicht berichtigen fann./ 5. Oeffentliche Gebäude. Zwei Stadtkirten Thurme, drei Ho ſpi- täler 1) das große oder Heiligegeiſthoſpital in der Breitenſtraße, nebſt einem Pachthofe und einer Kapelle, worin zugleich alle halbe Jahre katholiſcher und reformirter Gottesdienſt gehalten wird. Die- ſes Hoſpital iſt ſehr reich und für 12 angeſehene Bürgerfrauen beſtimmt. 2) Das kletnere Heillgegeiſthoſpital, bei der MatrtenkirB<> 499| 644| 464| 546| 55| 18.1 29| 278 2555 1740 Rd 487| 6535| 462| 5%| 45| 17| 48| 225| 2503 1750 EDT 481| 680| 426| 533| 80 30 45 250| 2525 1770=< 78 683| 529| 398| 500| 71 54 1 56 203| 2474 1780 Civil; 7:77 580| 650| 442| 494| 54 56 46 189| 2492 Militär. 423 187 110 104|=---“-- 829 Summe.-| 21008| 837| 552| 5988| 54.| 36 46 189| 3320 2790 Civil.-- 574| 494| 310| 348| 69 20 65 113| 2013 Militär. 799 130 120 142|=------ 341 Summe,- 975| 674| 430| 490|'69| 20 65 113| 2854 LZ00 Civil.- 561| 637.| 368| 454| 208| 30 47 132.| 2317 Militär.- 119 73 86|------ 278 Summe. 561| 756| 441| 520| 108 30 47 132| 2595. I301 Civil.€ 578| 598| 429| 481| abr 32 50.| 459 24883 Militär. 472 200 95 104|=---- 874 Summe.-| 1050| 798| 524| 535| 161| 32| 50| 159| 3459 8. Nah- , Im Jahre 1801 hatte die Stadt unter ihren Bewohnern 3 Franzoſen und 2 Böhmen. Keine Juden.-| Die Garniſon beſteht aus einem Bataillon des Infanterjeregiments Nr. 27 in Stendal, zu deſſen 1801 zählte man"556 Enrollirte. 61 at Der Sälzwedeliſche Kreis. 3. Nahrung und'Verfehr." Der-ehemalige Flor und-Handel der Stadt iſt gänzlich geſunfen. Acker bau, Viehzucht, Gartenbau und Tuchmacherei ſind' jezt die Hauptzweige der Betriebſamkeit. ie Stadt. hatte 138004 10 Acciſebedienten, 25 AFerbürger, 2-Apotheker, 37 Stadtarmen, 6 Barbtere, 11 Bg- Fer„- 24 Bierſchenker,-4 Bortenwirker, 6 Böttcher, 89 Branntweinbrenner-,--59-Brauer, 2- Buchbinder, 3 Bürgermeiſter, z Kämmerer, 3“Kantvore8“' 2 Kontrolleurs 7 5 Drechsler, 2 Eiſenhändker, 2 Färber, 1 Fi- ſcher, 6 Fleiſcher, 10 Fuhrleute7 2 Förſter 7.6 Gaſtwirthe; 3 Gärtner, 1 Gerichtsdiener, 3 Glaſer, 2 Grüß, macher, 2 Handſ BUR EE KIETNS 418 Kartoſſeln.-| 40 4| 8| 241 44=| zu i=l=|=|=|=| 69| 20)- Linſen wurden geſäet 3 Schfl. gewonnen 12 S= s= 2 2 2= < R:= Vorhanden.--- 199.| 12 553] 153|. 131| 500| 735.|- 11274|= Zur Wirthſchaft DE 200 8 558 153- 800| 1200|=- 1290|== Sonfümwr 2 2 7- 47 34|- 679| 675|- 120-| 39 732|-=- Verfa 9 AB IE- 4 34|- 64| 125| 400| 20 5531=- Bugezogen. 27.27.77 12|--- es 3!=- 21456<< 705 Der Wollgewinn betrug 180x 113 ſchw. Stein. 10. Die Stadt hat 5 Jahrmärkte, eben ſo viel Viehmärkte und einen Gowi Ein Königl, Poſtamt, auf der Straße von Berlin nach Hannover, ein Acciſeamt und Hauptzollamt. 11, Magiſtrat und Kämmeret. Gardelegen iſt eine Immediatſtadt, der Magiſtrat beſißt daher die obere und niedere Gerichtsbarkeit. Er beſteht aus 4 Perſonen, einem Direktor, zwei Bürgermeiſtern und einem Stadtſekretär. Die Kämmerei, deren Revenüen von Ländereien, Gartenzinſen, Möh- lenyächten, der Ziegelei 2c. auffommen, hatte Einnahme. Ausgabe. Beſtand. Activa. Paſſiva- im Jahre Rthlr.| Gr| Pf.|Rehlr.|Gr|P.|Rehlr.|Gr|Pf.|Rthlr.| Gr|Pf.|Rthlr.|Gr|Pf. 1719 3724| 23| 5| 3585| 16| 11| 139 6 EN NE SED 24 BG Wa BTI, Böger BE. 1750 1555, 1,1715): 26091 91.2 2 455 Kr fe SU=S 20S M 20S 125 300 1362| 5| 10| 1429| 9| 10|= 7=| 500 1--i=|>==175 12. Getſtlichfeit und Schullehrer. An den beiden Stadtfirchen welche aber nur eine Parochie aus- machen, ſtehen 4 Prediger. Ein Paſtor, der zugleich Inſpektor der Gardelegenſchen Diözeſe iſt und den Titel eines Superintendenten hat. Die übrigen drei Prediger haben jeder über einen beſtimm- ken Theil der Stodt die geiſtliche Kuratel. Bei der Stadtſchule welche jezt zu den Mittel- ehe- 6344 iin Der Salzwedeliſche Kreis. dem aber zu den Gelehrten-Schulen“ gehörte, ſtehen 4 Lehrer. Außer dieſer ſind nog 2 Elementar- ſchulen vorhanden. 13. Stiftungen. Von den oben genannten drei Hoſpitälern iſt das große Heiligegeiſthoſpital vielleicht eins der reichſten in der Mark. Es beſißt die drei Dörfer Aondorf, Jeggau(mit dem Vorwerk Neuhof) und Laaßke, eine Mühle und ein Gehölz von 2500 Morg. Größe. Der Magiſtrat führt darüber die Aufſicht, und iſt zugleich Kirchenpatron der genannten Dörfer. Ueberdies ſind noch ver- ſchiedene kleine Legate für Wittwen, Armen und Schulkinder vorhanden. 14. Stadtwapen. Auf der einen Hälfte einen halben rothen Adler, auf der andern vier mit Hop- fenranfen umwundene Stangen. 15. Abgaben und Kaſſen. Im Jahre 1719 war der Ertrag des Zolls 5117 Rthlr. 17 Gr. 3 Pf. 1791 7322 Rthlr. 18 Gr. 3 Pf. Der Zieſe 1719 4196 Rthlr. 18 Gr: 1 Pf. 1730: Der Acciſe 1719 13176 Rthlr. 12 Gr. 1750 10171 Rthlr. 19 Gr. 11x Pf. 1800 12899 Rthlr 11x Ga. 11 Pf.'Des Servis 1719 4010 Rthlr. 3 Gr. 7 Pf. 1750 631 Rth/lr. 16 Gr. 4 Pf. 1800 1290 Rthlr. 21 Gr. 10 Pf.(die wirkliche Einquartierung 1750 2346 Rthlr. 194 Gr. 5. Pf. 1800 1219 Rthlr. 16. Feueranſtalten. Im xbten Quingueninium war die Stadt in der Feuerſozietät mit 190,400 Rthlr. im 17ten- oder 1803 mit 682,675 Rthlr. verſichert. Im Jahre 1801 hatte ſie 236 Brunnen, 6 4500 422 kl. Handſpriten, 38 Feuerleitern, Soo Eimer, 24 Haken, 16 Waſſerkufen. 3. Der Fle>en Bekendorf. 1. Lage. Bekendorf Ulegt an der Jeelze, welche den Ort in dret verſchiedenen Strömen theils umglebt, theils auch hindurch fließt, 24 Meilen von Berlin, 8 Meilen von Stendal. Urſprünglich vielleicht- Jeekendorf. Der Ort iſt offen, irregulär und ganz dorfartig gebauet. Die drei adligen Höfe geben ihm noch einiges Anſehen. 2. Häuſer und Feuerſtellen. Wie auf den Dörfern, von Holz mit Lehm oder Ziegelſteinen. Die Stadt hatte 1719|2722|11730|1740|1750| 1770 1780|1790|1800|1801 Häuſer, mit Ziegeln.--- p| 2 151 485 42 45 45 58 53 "=!"mit.Stroh- 2. 1-1.5510551 4814| 49| 49.| 49| 37| 37 Scheunen.-- 1-- 26 27..| 26 26 29 46 52 32 32 [3 3. Oeffentliche Gebäude. Die Kir=» 3 er 2„ZU 2 Zz= Ds 5 DEN es= Vorhanden 7 7-5 7 52 122 20 33--=-- 230|= Zur Wirthſ.---- 104-530 Zugezogen..417..2.7 2--- Z0------- 60 6. Der Ort hat 3 Jahr- und Viehmärkte, ein Acciſe- und Nebenzollamt von Salzwedel. 7. Gerichtsbarfkeit. Iſt ein Marktfleken den gräfllh und adeligen Häuſern von der Schulenburg hieſelbſt gehörig, wel 2.- Name,| ali Zuſtand. 222|S| Beſißer.| Verfaſ: Addreß tat. ZU EM GE ſung Orter. Gre. Bier-| Dorf.|4 Ganzbauern, 10 Halbbauern, 1| 25| 219|+22 A 50 1095 FE pon P- Garde- ä Einlieger. Dambef. 21 Rohrberg| legen. "406670 Koſſäte, 4 Einliegey Vogt.Rohr6.| Inſp. All- 3 diſch-Biet- 3) v. d.Kneſe- Sap: ſtedt. be zu Tyl- 67 ſen. Kl. Bier-| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 3 Ganzbauern,| 10| 53| 9|Die Gr. v.d.| Filial von|p. Garde- ſtedt, rx Halbbauer, 2 Einlieger. Schulenburg| Rohrberg| legen. ehed. Deutſch in Bezendorf| Inſp- Alt, Bierſtedt- u. Apenburg. 65. 06 Bockhorn.| Vorſtadt,| auf der Weſtſeite der Altſtadt Salz-|=-|=|=|EinTheil der| Eingepf.|p. Salz- wedel, deren Einwohner Bürger Stadt Salz- M EEE wedel. ſind und bürgerliche Laſten tragen. wedel. 0 2 Es befinden ſich hier 3 Wind-und 3 Waſſermählen, wovon die eine vorzugsweiſe die Bohornſche Waſ- ſermühle heißt. Bö>wiß, Dorf.|4 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 3| 17| 83| 9|DerGr.v.d. Eingepf.| p. Garde- Böcefiß. Büdner. 786 M. 107 JR. An- Schulenburg[in Steim-| legen. theil am Drömling. Supel fe. Böddenſeel| Dorf und|5 Ganzbauern, 22 Koſſäten oder| 51| 252| 5|D.v.Schen>| Eingepf.; Gut.|Büdner, 8 Einlieger, xz Maurer, 24| hieſelbjt. NI] EE 1 Rademacher, 1 Förſter, über 150 I 5000 M. Eichenholz. Windmühle. 8: Böddenſeel| Kolonie-|15 Halbbauern oder Koloniſten, 5| 27| 129|=|D.v.Schen>| Eingepf.|p. Garde- dorf.|Büdner; 4 Einlieger, x Radema- 11 legen: .|zur“ Stadt del. ) Alt: Salz- 2 7 j wedel. Wendiſch- Dorf.|8 Bauern, 1 Koſſäte, Schmiede.| 3 6 Der Gr, v. d.| Eingepf. zarde- Drome. Gehörte bis 1692 zum Herzogthum 004908 3 4806 in Irn u Beine. Lüneburg. 66 M. 143[]R, An- Sn ER WIRLIE 5. theil am Drömling. Steimke.| burgiſch- Aga Der Salzwedeliſche Kreis.. 369 |/. n ; ZU E16 NES; Kirchl.|. - vual- 0 GX08 Z=-:= Name. 09. Zuſtand. 2245| S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß * IE TRD zZ N orfer. ;=| 8 ſung. Brüchau.| Dorf.|2 Ganzbauern, 11 Halbbauern,"2| 20| 109] 8 DU v. Al- Filial von|p. Salz- Finli N vensieben zu euen- wed l. Einlieger, Hopfenbau Sſeiſſchnibbe. dorf Inſp. e - Saiz- vi SOLE Neu- Vorwerk|und Schäferei nebſt einem Einlie-| x j] 6|= 1v. d. Schu- Eingepf.| p. Salz- Brüchau. ger, unweit Immekath, 1748 auf lenburg.| inTan-| wedel. der wüſten Feldmark Brüchau an- geln.| gelegt./ Büſſtrin| Dorf.|Gehört zum Theil(mit zu Koſ-| 58| 296| rx| Die Erben| 9Mutterk.| p. Neu- gen. ſäten) zum Herz. Magdeburg, 11 des Miniſters Iſp. Gar- Haldens- ! Ganzbauern, 17 Koſſäten, x Büd- CHEN delegen.|* leben. ner, 8 Einlieger, 2 Rademacher, disburg.% Schmiede, Waſſermühle am Müh- lengraben. Gaſthof. 1800 M. Holz. Guter Kornboden. Brücen-| Waſſer-| bei Gr. Apenburg. I 7|-|D.v.d Schu-| Eingevf. p- Garde- mühle, mühle, burg. ne legen. Broc-; mühle. Burgmüh-| Waſſer-|bei-Gardclegen. 1 5j/>JDie v. Al.| Ein; : 4 M gepf.|p. Garde- (5; mühle, vensleben.|in Gardel.|> EE Ff n j Buſche ICaſſer-|bei Gardelegen. 1| 5,1= jStadt Gar-j Eingepf.!p. Garde- mühle.| mühle. delegen. jin Gardel.| legen. Cempen.| Siehe.| Kempen. Cheine. Dorf:|3 Ganzbauern, 17 Halbbauern, 2| 32| 131| 12| Schulamt|Fitial von 0 Koſſöten, 2 Büdner. Dambeck,| BombeE,| wedel. ;| Inſp. Alt- Salzwed. Chüeliß. Dorf.|9 Koſſäten, 5 Büdner, 1 Rade-| 19| 78| 9g /Kämmerei in Eingepf."Salt: ? macher. Salßkwedel. zur Stadt Pp(de Alt- Salz- wedel. Cunrayu.|Dorf und|7 Ganzbauern, 17 Byüdner, 2 Ein-| 35| 1611] 10x| Der v. Al- Eh DÜHF: be Made: Vorwerk.| lieger, Schmiede, 1 Förſter über 7x|veitsleben auf|in Steim-| legen. ein ziemlic es Revier Holz. 2312 M. Iſenſchnibbe.| e. 44[) R. Antheil am Drömling. j Die Altmark,* | 370 | | B| 2 || Quali- RE 132 8; Kirchl. t Name. DE.„Zuſtand. 2232||>| Beſißer.| Verfaſ- Ad dreß <| 2 ſung. Dahren- Dorf.|8 Halbbauern, 2 Koſſäten, 4 Ein-| 23| 113| 102| Diev.d.Kne-| Filial von P- Salz- dorf. lieger, 1 Tiſchler, 2 Zimmerleute. ſebeck. Sine] wedel. Salzwed. Dambeck,| Dorf.|5 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 4| 27| 139| 14| Schulamt„Mutterk. pP. Salz: Kirchdam- Koſſäten, 5 Büdner, 4 Einlieger. Dambeck.| Inſp. Alt-|“ wedel. | be Salzwed. Ö || Dambec>.- Siß des Generalbeamten; 2 Büd:| 6| 42|--|Joachimstha|Fitial von ER; || NSE ner, 1 Krüger, Waſſermühle, an liſche Gym-| Dambe&,!/ wedel. ||"|der Jete. War ehedem ein Be- naſium in|Inſp. Alt. nediftiner Nonnenkloſter, deſſen» Berlin.| Salzwed. Revenüen nach der Reformation dem Joachimsthaliſchen Gymna- 5 ſium geſchenft wurden. Damme- Krug, junweit Wernis, auf der Gardele-] 3| 13|=| Die v. M. p- Garde- frug. ger Heerſtraße, nebſt 2 Einliegern. vensleben. legen. Damſen- Vorwerk,| im Flechtingenſchen Holze, nebſt! 2| 28| 3x|D.v. Schenck Eingepf.|p. Garde- dorf. einem Einlieger, Schäferei. zu Flechtin-| in Flech-| legen. gei."tingen. Dankſen,| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern, 3| 15| 1038| 17| Domänen-.|Filial von p. Salz- Danxrden Halbbauern, rt Büdner, 4 Einlie- amt Diſtorf.„Diſtorf, wedel. ger, Waſſermühle an dem Molm- f 0 febach. AIAE Dannefeld. Dorf.|Ein Lehnſchulze, 3 Ganzbauern,| 46| 1g0| 153| Die vy. Al- Filial von|p. Garde- to Halbbauern, 2 Koſſäten, 9 Ein- vensleben zu| Jeggau,| legen. liger, x Rademacher, Schmiede, Sihtay vp Itp-Calbe Hopfenbau. 55:8 M. 171[]R. Iſenſchnibbe. Antheil an Drömling. !Darnebeck.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 9Bauern, 1 Koſ-| 17| 96| 72 SDEHPE Filial von|p. Garde- j 1< j v. d.Schulen-| Zeeven,| delegen. ſäte, x Büdtnier, x Rademacher.(3 Vogtei /Iip-Apen- 9 Rohrberg) 2) burg oder | Die Familie ET j BDrewißz in 7 | Salzwedel. | Darſefau.| Dorf.|4 Ganzbauern, 5 Halbbauern, 1| 22 84| 8|1.) Die vv. d.|Filial von|p. Salz- | Büdner, 3 Einlijeger. Knejebek» 2)| Bombe,| wedel. | D v.d. Schu- Injp- Alt- | lenburg.| Salzwed. Der Saälzwedeliſche Kreis, Aaa 2 371 j a,&? j Quali- Z|:|D Kirchl.| Name.| tr. Zuſtand. SZS| S| Beſißer.| Verfaſ- Ie Far FEE WEPES-S WS BOE IE ſung. ers Diſtorf,| Dorf,|12 Halbbauern, 8 Koſſäten, 3 75| 317| 12| Domänen-| Mutterk.|p. Sülz: Diesdo-f. ZEI Büdner, x Einlieger, 2 Krüger, amt Diſtorf.| Ivſp- Alt-| edel. a"Stift 1 Kreisgärtner, verſchiedene Hand- Salzwed. '“|werfer, Schmiede, Windmühle. Siß des Domänenbeamtcen. Ein Stift, welches aus einer Domina und 11, theils adl. theils bürgerl. Konventualinnen beſieht, und vor der Reformation ein Auguſtiner Nonnenkloſter war. Nebenzollamt von Salzwedel. Döhre.| Dorf und] 12 Halbbauern, 6 Koſſäten, 22| 72 368| 34|1) Der v. d.| Mutterk.|». Salz- zwei St| Büdner, 15 Einlieger ,- 2 Krüge, 21|Kneſebe& in|Inſp- Alt:| wedel. *|3 Rademacher, 3 Schmiede, Waſ: Langenapel.| Salzwed. .....% 2) Der Pro- ſermähle an der Dumme. Ehedem priet. Gercke eine Probſtei. Nebenzollamt von die-Probſtei.| Salzwedel. 100 M. Holz. j Hohen? Dorf.| Ein Lehnſchulze, 10 Halbbauern,| 16| 68| 13| Domänen- Filial von|p. Salze| Dolsleben..|2 Einlieger, x Zimmermann. amt Diſtorf.| Döhre,| wedel E T Inſp. Alt 5 Salzwed. Sieden: 1. Dorf.|3 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 1| 13| 61| 143| Domän.Amt| Filial von|». Salz- Dolsleben.: 1Koſſate, 1 Einlieger, Waſſer- Diſtorf und| Döhre,| wedel. mühle adlig. Inſp. Alt- 581; 7 Salzwed. Doöniß. Dorf.| 5 Halbbauern, 1 Koſſäte, eine| 9| 41| 10|.Die v. d.| Eingepf Sal; Y& Z 4 SANDE Salz- Waſſermühle an der Jeeke. Schulenburg|in Imme-| wedel. kath, Ip- Alt- Salz- wedel. Dreven- Dorf. 19 Halbbauern, 1 Pfarrbauer, 53| 16| 84| 18| Domänen- Filial 50 p- Garde- edt. Büdner, 1 Rademacher. amt Dijiorf.| Mehm>e ſt FAN<| Inſp. Alt legen. Salzwed. Dröge- Au zwiſchen Ziepel und Kenzendorf,| 14 5|=| Die-yv. d. 9. Garde- mühle,)ie)|an der Milde.; Schulenburg legen. Dracken- mühle. Dülſeberg.| Dorf.|10 Halbbauern, 1 Krüger, 1 Zim-| 12| 92| 148| Domänen-| Filial vor] 5. Salze mermann, Waſſermühle. amt Diſtorf.| Döhre,| wedel. Inſp. Ait ? c: Salzwed. Breite-Ei-| Siehe.|Breiteiche. “-.- 22] 83 ze„ N nr=...; - un 55 bO! pee 4; EN Zuſtand. ZS|S|S| Beſißer.| Verfaſ- 198 |' EME ſung.; Eifhorſt. Dorf. 17 Ganzbauern, Waſſermühle an"e 74| 14| Domänen-[Filial alk Salz- j der"Dumme.; amt Diſtorf.„Döre wedel. Jaſp..Alt -| Salzwed. Eimersle-|Dorf.und|2 Ganzbauern, 13 Halbbauern,| 204; 4536|) 46| Der Graf v.| Mutterk.|p. Mag- ben. Gut. 115 Koſſäten, 12 Büdner, 21 Ein-|-!| Alvensleben| Unicum,| 5ehyurg. tieger, verſchiedene Handwerker, auf Erxleben. ME| Schmiede, Windmühle.' Guter|!. Kornboden.:. || Ellenberg.| Dorf.|10 Ganzbauern, x Halbbauer, 3| 18| 20|Domän.Amt| Eingepf-.|p. Salz-| Koſſäten.- Diſtorf. jin Döhre,| wedel. Inſp. Alt: ||' Salzwed. Gr.Enger-|Dorf und 6 Garnzbauern, 1 Halbbauer, 12| 59 2066| 133 Det Landy.| Mutterk.|p. Garde- ſen. Gut.|Koſſäten, 1 Büdner, 10 Einlieger, 12-|v- 4 wun I1p.Calbe| legen. 1 Krüger, 1 Rademacher, Schmie- deninZichtau, de, Waſſermühle am Mühlenbach. Hopfenbau. Ellernholz.;/ Kl. Enger-"Dorf.|Ein Lehnſchulze, 2 Ganzbauern,| 25| 12|Die von Al-| Filial von| p. Garde- ſen. 7 Halbbauern, 2 Koſſäten, 3 Ein-| ner in 5 legen. i a. INeu-Gaters-| 11",- lieger. 446(Mb Ellernholz. PEEEGEN Calbe: Erxleben.|Dörf und|5 Halbbauern, 24 Koſſäten, 14| 134 689| 2|) Der Gr.v| Mutterk.|p. Mag- zwei Gü:| Büdner, 29 Einlieger, 32 Lein-|-| 100| Alvensleben| Umcum,| deburg. 7 ter,|weber, 1 Glaſer, 4 Maurer, 2 yiel. 2) Der Ifp; Gar-j-. Rademacher, 2 Tiſchler, 2 Bött- Ea PRISBSUE .| Wegen-| legen. ! DR. Antheil am Drömling. NE un | Eversdorp| Dorf.[Ein Lehnſchulze, 1 Ganzbauer, 3| 13| 84| 22|Die von der| Filial von|p- Salz: ; Halbbauern,. 3 Koſſäte, 3 Ein-| Schulenburg| Bombe>,| wedel. liegey.|| Jmyp- Alt/ Salzwed- /" "3 Der Salzwedeliſche Kreis, 3 52 Kirchl. Name. vm| Zuſtand. 2=||=| Beſißer,| VWerfaſ-| 227 ß j at. 4 GENER 175 örter ; 115 ſung. Fahren-| Dorf.| 3 Ganzbauern, 8. Halbbauern, 3| 36| go| 15| Domän.Amt Dun:|p. Salz dorf. Rademadher. REIEN En 77 H UR Faulen- Dorf.|6 Ganzbauern, 5 Halbbauern, 2| x8| 127| 10|D.Gr.u.Hn. Cingepf. Pp- Garde horſt. Koſſäten, 2 Büdner, 3 Einlieger.. ge 478 6 legen Hopfenbau. Ellernholz.; EE EOI4.7 CUbS 2 Ferchau.|Forſthaus| Ein Förſter. 1738 erbauet, in dem| 1| 4|=| Schulamt 1. Garde | Schulamts- Forſtreviere gleiches Dambe&. legen ) Namens.: | 2 Y Alt- Fer-| Kolonie,| von. 7 Büdnern, zwiſchen Köbbe-) 8| 35|=| von Alvens- Eingepf,|p. Garde-( hau. lis und Neu- Ferchau. leben. in"Reu-| legen. 7 Ferchau,| Ip, Gar- delegen. Neu- Fer-| Kolonie,| welche aus 13 Büdnern u. 5 Ein-| 33| 162|=- 7 0„Vagans,|p. Garde | Kirchl. Addreß- Name. 1 Zuſtand.| 752|21|'D Beſißer. Verfaſ- zu| Sd ſung. Gieſeriß.| Dorf.|2 Ganzbauern, 10 Halbbauern, 3-20-|.411 14|. Schulamt Filial von|p:- Salz- Büdner, 5 Einlieger, Wind- Dambeck.| Hilmſen,| wedel, mühle. Jnſp- Alt, Salzwed. Gr. Gi- Dorf. 17 Ganzbayern, x Rademacher. 12| 66| 162| Schulamt| Filial des P-. Salze ſchau, Dambec. ZN jn wedel. 6 etzend. Gisfau. Inſp- Alt- Salzwed. Kl.Giſchau| Dorf.|Beſteht nur aus' 4 Halbbauern. 5| 32| 7|- Schulamt|Filial des'p. Salz- ; Dambeck..| Diac. in-| wedel. Bezend.: Inſp. Akt- Salzwed. Gladden- Kolonie- 5 Halbbauern, 6 Biſdner/* Waſ-| 431 55|.= Domän.Amt| Eingepf- p. Garde- ſtedt. dorf.|jermühle an der Ohre, Ein abge- Diſtorf3):[in 2062 17 legen. . Juſp. Alc- ; bauetes Vorwerk, SRB: Gräven-| Siehe.| Gravenſtedt. ſtadt. Gravingen| Dorf.|7 Ganzbauern, 7 Gr. Koſſäten, x| 38| 179 7 Die von| Eingepf.|p. Garde- Kl. Koſſäte, 4 Büdner, 5 Einlie- Schenck. pi H legen. ger, 3 Maurer, 249 M. 71[]R. iarb ele. Antheil aun Drömling. Gr. Gra-| Waſſer-[bei Gr. Grawenjiedt, am Müh- Schulamt wendſche,| mühle,[lenbach. Dambeck. Geaven- ſtedtſche Gr. Gra-| Dorf. 16 Ganzbauern, 2 Einlieger, Waſ-| 12 64| 9-|Die von dem| Filial von|p. Salz: venſtedt, ſermühle, ſ. Gr. Grawendſche; Kneſebeck. Ab; wedel. Graven- Mühle. Nebenzollamt von Salz- Salzwed. ſtedt. wedel.; Kl. Gra-| Dorf.|6 Ganzbauern, x Rademacher. 8| 44| 6|Domän.Amt|Filial von|p- Salze venſtedt. Diſtorf.| Lſterwohl| wedel. 204790605 Alt- P- Salz- wödel. | Der Salzwedeliſche Kreis. 375 Z| 8 Kirchl % ali- ZZ= a"? 5 59 z Name.|| Zwali Zuſtand. S5|Z|=| Beſiker.| Verfaſ-| ddreß taft. je 7 80 orter. SRS AKS ſung. Hohen- Kolonie-| Im Jahre 1750 auf der wüſten| 13| 75|=| Domän.Amt Filial von| p. Salz- Grieben.| dorf.|Feldmarf Hoh. Grieben angelegt; Diſtorf. baun 7 wedel. beſteht aus 10 Koloniebauern, wel: Salzwed. | Eingepf.|p.Garde- Gut.|ner, 1 Einlieger, 1 Förſter über Erben, der v.| in Flechtin| legett. 1000 M. Hol Alvensleben| gen, Inſp- EILERT Iſenſchnib-| Gardel. | be, "Daſſelborſt Dorf.| Beſteht aus 3 Ganzbauern und 2! 6| 299| 4*|Domän. Amt„img. P- Salz- ? H Diſtorf.[in Diſtor| Haſelhorſt Jalbbauern, Diſtorf in DE wedel Salzwed. Heerde,|Schäferei| unweit Quarnebe>. 1| 10|--|Die von Al-'p. Garde- | vensleben. legen. Heiday,|Forſthaus| 1749 unweit. Tangeln: angelegt,| 111/15"|=|Graf v. der Eingepf.|p. Salz- nebſt einer Einliegerwohnung. Der Schulenburg in Tan-| wedel. Forſt hat 12 Meile im Umfange. zuWolfsburg| geln. Heidehof.| Etabliſſe-|im Holze unweit Solpfe. Z m.nt, Die Altmark; j Gn= HE. Ki l yali-“Z|: 109 ir.[jezt Filial| legen. 7 vy 3 PIIR wohl, Iſp- Alt Galz- [ wedei. Hohen- Dorf,|14 Halbbauern, 2 Einlieger. 21| 95| 222| Schulamt| Mutterk,|p. Garde- Henningen Dambe>.|Injp. Alt-| legen." bei Klößen./ Salzwed. Ae; ' pl|.| Heſtedt. Dorf.|4 Halbbauern, 7 Koſſäten, x Büd-| 24| 31| 8 Die von der| Filial von|p. Salz- 4 ner, 3 Kröger.| Schulenburg| Bombe,| wedel. Inyp- Alt-. Salzwed. -|Hilgendorf|Adl. Gut,[nebſt 5 Büdnern, 4 Einlieger, ei-| 17| 78| 16[Gebrüder v.| Eingepf.|p. Garde- ' nem Kruge und 1 Förſter über 1000 Schen>.| inFlecy-| legen, M. Holz. Fen I Hilmſen.| Dorf.|xzx Ganzbauern, 2 Büdner, 2| 19| 104| 22|Domän.Amt| Mutterk.|p. Salz- Einlieger. Diſtorf.| Inſp. Alt.| wedel.| 7 Salzwed. Höddelſen.| Dorf.|Beſteht aus 5 Halbbauern, Waſ-] 8| 42| 62|Domän.Amt| Eingepf.|p. Saſz- ſermähle an der Dumme, welche Diſtorf. jin 0 wedel. : hier entſpringt. TALE: Holzhau-| Dorf,.[welches aus 7 Halbbauern, und| 8| 42| 7(Die von dem| Eingepf. p: Salze ſen. einem Schäfer beſteht. Kneſebe>.[in Lagen-|* wedel. < AU EEE ix: Satz? | del.- 5 Zolzkrug.| Krug,|bei Ferchau. L| 5|=| Schulamt We| p. Garde: Dambec. legen. Holzkrug.| Krug jim Werlholz, nebſt der Unterför-| 1| 3|=|Domän.Amt p- Salz- ſterei. Siehe Werlholz. Diſtorf. wedel, | Holz- Waſſer- jeine Viertelmeile von Flechtingen,| 3| 6|=-| v. Schen>. p- Garde- Mühle.| mühle,[am Mühlenbach. legen. | Hoppen-| Waſſer-|bei Immekath, an der Jeekze. 11 7|=|von d. Schu p. Garde- | Muhle. mühte, lenburg. legen]. | Hoppen-| Waſſer-|bei Ipſe, an der Milde, nebſt eic] 2| 9|=[von Alvens-| p- Garde- Mühle. mühle,|nem Einlieger. leben. legen. Na- Der Salzwedeliſche Kreis. Hopfenbau. Holz, der Hagen ge- nannt. 987 M. 76[JRuth. An- theil am Drömling. Zichtau. Iſp. Calbe a! L I -| Quali- nN Z| Z.|9: SiO ABT ae a cor: S1 SPR= orter. wS ſung. e 3-. jh| I Hörſingen.| Dorf.|5 Ganzbauern, 20 Koſſäten, 18| 80| 378| 163| Die von Al-| Mutterk.| p. Mag- ?/ Büdner, 6 Einlieger, verſchiedene venöjeben in IEE M deburg. Handwerker, Schmiede, Wind- und Erxleben. MOR. Waſſermühle an der Bilſe, 2 För- ſter. Nebenzollamt von Gardele- gen.» Guter Koradboden. Deutſch- Dorf und|» Bauer, 4 Koſſäten, 5 Einlteger.| 12| 63| 6|Der Lieuten.| Filialkap.|p. Salz- Horſt. Sut.|Nebſt einer Kapelle. 500 M. 4| v. Meding|v- Döhre,| wedel. Holz hieſelbſt.| Inſp- Alt- ? y| Salzwed. Wendiſch-| Vorwerk, unweit Döhre, oder vielmehr ein| 3 3%| 2 Die von der| Eingepf. M4 Horſt. Lehnſchulzenhof, nebſt einem Ein- Schulenburg| in Döhre,|“ wedel lieger. 100 M. Holz.| Inſp. Alt- vin 3 Salzwed. Horſt- Waſſer[bei Wiegeliß, auf der wüſten Mühle.|. mühle,|Feidmark Pachwik. Jahrſtedt. Dorf,|8 Ganzbauern, 6 Hatlbbauern, 1 26| 1921| 14|Der Gr. v.d. Eingepf.|p. Salze Koſſäte/ 3 Büdner. 1992 M. 152 Schulenburg[in Steim: edel: (IRuth. Antheil am Drömling. Vogtei 06: Nebenzollamt von Satzwedel, Steim>e. Jeeben. Dorf. 110 Ganzbauern7 2 Halbbauern, 2| 33| 207| 24x Die von'der| Mutterk. p- Garde- | Koſſäte, 20 Bädner, x Radema-| Schulenburg gd legen. |Der Johan.| Matterk.|p. Garde, ſchnibbe, Waſſermühle. Liegt auf einer, von Ritter v. Al-|Iſp. Gar-| legen. den Bächen Milde, Lauſebach und vensleben TREE Goldbach gebildeten Inſel, nahe hieſelbſt. iſtin Gar- bei Gardelegen, und iſt ganz neu delegen, aufgebauet. Von der alten Burg iſt nichts mehr vorhanden. Jübar. Dorf.|8 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 3| 4x| 224| 3rxx|Domän. Amt Mutterk.|p. Garde- Koſſäten, 8 Büdner, 3 Einlieger, Diſtorf.|JInſp. Alt- legen, 2 Krüge,“ 1 Rademacher, Neben- Salzwed. zollamt von Salzwedel. Käckliß.| Dorf.|2- Ganzbauern, 1 Halbbauer, 3| 13| 66 9(Die von der|Filial von|p. Salz- Koſſäte, 3 Büdner, 1 Einlieger. Schulenburg SIe, wedel. gend. oder Apenburg Kahnſtieg.| Zoll- und zwiſchen Schenkenhorſt und Crem:|*| 3|=|Die von Al- p. Garde- oder auf dem| Wirths- kau. Es wird hier ein Dammzoll vensleben zu legen, Kahnſtieg.| haus,| entrichtet. Eu Kämcker-| Etabliſſe-|eines Büdners. DUE In horſt. ment Kemniß.| Dorf. 4 Ganzbauern, 6 Halbbauern, IT| 72| 173|1) Zur Prob-| Eingepf.|p. Salz- ſtet Salzwe-| zur Stadt| wedel. del. 2) Amt|Alt- Salz- Diſtorf wedel, Ga Bauer) Kempen.| Amts-|unweit Haſelhorſt an dem Vieri-| 3| 23|=|Domän Amt Eingepf.|p- Salz- Schäferei[ſchen Buſch, nebſt 2 Bödnern, Diſtorf.:[in Diſtorf.| wedel. 1754 angelegt. Der Salzwedeliſche Kreis. Kirchl, Quali| ZIS|o ---= TT& H: Name.|“wat Zuſtand. S5| S5|=| Beſiber,|Verfaſ-| 1ddreß tät."SIS| ZS örter. ; SN ESEH 05 ſung. Kenzen-| Kolonie| von 4 Büdnern und einem Einlie-| 5| 20|= ue; u Ab) Eingepf. p- Garde- i 4 vensleben zu egen. dorf. ger, unweit Pollwiß Iſenſchnibke. Gar, gen . delegen, Kinder-|Forſthaus| oder Forſthaus? am Kinderteich| x| xx|=| Die von teichſche 1788 erbauet. Schen>. Kleiſtau.| Dorf.|3 Halbbauern, 2 Koſſäten. 8| 37| 62|Die von dem| Eingepf.|p. Salz- KneſebeX.|in Döhre,| wedel Inſp. Alt/ p Salzwed. Koöbbeliß.| Dorf.|3 Ganzbauern, 7 Halbbauern, 2| 22| 206| 83|2) Die v. d. Filial von|p, Garde- Koſſäten, x Einlieger. Gute Wieſen.. ZIE 1 legen. j Alt: Salz-|* ; Steim>e.|“ edel. Kö Fte. Dorf.|26 Halbbauern, 3 Koſſäten, 1x| 42| 212| 123|1x) v.d.Schu- Filial von|». Garde-| Einlieger, z Zimmermann. Hop- lenburg zu| Jeggau,| legen.| fenbau. 5503 M. 54 IRuth. An- Bekzendorf u.| Iſp-Apen- theil am Drömlin Apenburg. 2)| burg- 80 g- Amt Oebis- felde. Kortenbe>| Dorf.| 5" Halbbauern,-7 Koſſäten, x| 15| 84| 20|Dom. Amt| Eingepf.|p. Salz- Krüger. Diſtorf. in Döhre,| wedel. Inſp. Alt- Salzwed. En Gaſthof,| bei Wiegelib, nebſt einer Schmiede.| 2| 16|=|D.v.Schen> Y. Neue-| Gaſthof,|unweit Reddigau, nebſt einer| 2| 12|=|Dom. Amt| Eingepf. Krug.|><|Windmöhle. Diſtorf.(in Diſtorf. Kuhfelde.| Dorf.|6 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 5| 19| 86| 835| Schuiamt| Mutterk.|p. Salz- Bödner, 1 Krüger. Dambe>.|Inſv. Alt-| wedel. Salzwed. Laaßke,| Dorf.|3 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 1| 2x| 34| 92|Heil. Geiſt-| Eingepf.|p. Garde- Latſche. Koſſäte, 1 Einlieger, x Zimmer- hoſpital in in Eſtedt,| legen. mann. Hopfenbau. Gardelegen.|Iſp-Calbe Lagendorf.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 6 Halbbauern, 1| 13| 80| 21|Der Graf v.| Mutterk.|p. Salz- Koſſäte, rt Büdner, 1 Kröger.«d. Schulen-| Inſp. Alt-| wedel. /- burg zu Be-| Salzwed. Bendorf. 380 Die Altmark, Ouali- 21.2 1,47. Kirchl. Add ' T=“ reR- Name. ELN Zuſtand,*S= Z Beſikex. Verfaſ-."Au SN 15. 425 ſung.; Langen-| Dorf und 2 Ganzbauern, 5 Büdner, 24| 32| 3531 6(Der von dem] Filial von p- Salz- apel. Gut. Einlieger, 1 Krüger, 1 Radema- 142 Kneſebeck Oſterwohl wedel. . 2)|inWegen- legen. | Schmi< Fürſtl. Amij|ſtedt Iſp; |: miede. 1469 M. 4 DÜRuth. Hebisfelde.| Gardel, 4 ! Antheil am Drömling. 1. Der Salzwedeliſche Kreis, 381 49 1. 58- 1 EKirchl. ? 4WA 7+ 6li-=== D: 33 ES eR- Name.- 3; Zuſtand. 22|S|S| Beſißber.| Berfaſ- ane ;| M SRI WPZEH EREN 18- ſung.; Marau.| Dorf.|6 Halbbauern, 1 Koſſate, 2 Büd-|'10 45 7| Domän. Amt„Eiügepf-. P- Salze Inſp. Alt- Ke"Salzwed. Marſch- Waſſer-|bei Gardelegen, hieß ehedem die| 3| 3|--| Kämmerei in| Eingepf. p. Garde: „Mühle.| mühle,| Saſſendorfſche Mühle. Gardelegen.[in Gardel.| legen. Mehmcke.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 4 Dreiviertelbau-| 21| 1183| 32| Domän.Amt| Matterk. ANSE ern, 2 Hälbbäuern, 4 Büdner, Diſtorf.| Inſp. Alt-| wedel. x Einlieger, Schmiede. Gute Salzwed-; Wieſen. Mellin.| Dorf.| Ein. Lehnſchulze, 7 Halbbauern, x| 18| 88| 11 1)| Domän.| Filial von| p- Salz, Koſſäte., 1 Büdner, 5 Einlieger,/[Amt Diſtorf.| Jübar,| wedel. Schmiede. 2) Die v. Al.| Inſp. Alt- vensleben.| Salzwed,. Mieſte. Dorf.| Ein Lehnſchalze/ 3 Gänzbauern, 17| 31 419| 273|Die von Al-| Mutterk.| p. Garde» Halbbauern, 23 Koſſäten, 25 Einlie- vensleben zu| Iſp.Calbe| legen: ger,;2 Krüger, 1 Rademacher, Schmie- Zichtau. de, Windmühle, Hopfenbau.g850M. : 11(JRuth. Antheil am Drömliag, Mieſter- Dorf.|Ein Lehnſchrlize, 2 Ganzbauern, 22| 283| 113|Die votz. Al-| Filial von|p. Garde- horſt. 14. Halbbauern, 4 Koſſäten, 6 vensleben zu„Mieſte,„legen. Einlieger, x Rademacher, 1 Schmie- Zichtau.| Iſp-Calbe: de, Hopfenbau. Nebenzollamt von Gardelegen. 8811 M. 174[JRuth. Antheil am Drömling. Molmfe,| Dorf. 5 Ganzbauern, 3 Halbbauern, Waſ-| xx| 51| 13|Damän.Amt| Eingepf.|p. Salz- Molden- lermühle an dem Molmkebach. Diſtorf. jiv 8 wedel, ?:| Inſp. Alt- becf. 4 Salzwed. Größe-| Waſſer-|bei Valwit, an. der Jeeke. 2| 9|-| Schulamt|| Mühle.| wöhle, Dambec. Kleine-| Waſſer-|an der Jeeke. 1| 5|=| Schulamt Mühle.| mühle, Dambec. Neue-| Waſſer-|an einem kleinen Bach: 1| 8|=| Adlig; 5 ze. p- Garde-| Mühle. 4 mühle|; legen. Neſeniß Dorf. 13 Halbbauern, 3 Rademaker. 15| 74| 8 Die von der|Filial von|p. Garde- |“ Schulenburg| Riſtedt,| legen. zu Bekendorf|I'v-Aven- burg oder| Beßend. FSED Uu vile 9 eä ana vm; EWIR dl en ef: r “117 382 Die Altmark, ZI 2 Kirchl Quali- 52|,S|S'; irchl.; Name. ät Zuſtand. 22|=|>| Beſißer,| Verfaſ: Addreß- C=<.. ſung. oOrter, Netgau. Dorf. 7 Halbbauern, 1 Koſſäte, 1 Ein: 14| 69| 5|Die vvn der| Eingepf.| p. Garde- lieger, x Rademacher, Schmiede. Schulenburg| in Brome| legen, Gehört ſeit 2692 zur Altmark, zuBekendorf Mare er ehedem zum Herzogth. Lüneburg. Lüneburg. MEIN Dorf.-(14 Ganzbauern, 5 Koſſäten, 3| 31| 134| x6 ie POND Mito. p- Garde? eiApenburg. Einlieger. nbau. ulenburg| Iſp.Apen- Einlieger. Hopfe WE EE Ehr gls 7 legen. Betzend. Neuhof|Vorwerk.| Eine Viertelmeile von Jeggau. 24:23. 7.| Hoſpital: zu|-Eingeöt.!p. Garde Neuenhof. Gardelegen.|in Jeggau| egen. Neuhof.|Vorwerfk.| nebſt einem Büdner. 3| 26|=| Schulamt|Filial von|p. Salz- Dambeck.| Kuhfeld.| wedel. Neumühle.| Vorwerk| bei Tangeln, nebſt Schäferei und] 5| 26|=-|Graf v. der| Eingepf. 3 Einliegerwohnungen. 886 M. 20| Schulenburg| in Ein Holz. zuWolfsburg| geln. Neuſtall|Schäferei| nebſt 3 Büdnern, 1754 im Lüddel-| 4| 13|=|Domän. Amt Eingepf. Neyuenſtall. ſenſchen Forſtrevier angelegt. Diſtorf. jin Jübar. Niephagen Schäferei| nebſt Einliegerwohnung, unweit| 2| 15|=|Der von dem| Eingepf.|p. Salz- Niepage. Tylſen. Knejebe& zu|in Tyljen.| wedel. Tylſen. Nieps.| Vorwerk| Eine Viertelmeiſe von Ahlum, in| 1 6|--|Die von der| Eingepf.|. Salze u00SE dem ſogenannten Holze Nieps. Schulenburg|in Ahlum.| wedel. haus. Nipfendei. Schäferei| zwiſchen Teutſch- Horſt und Wiers-| 2| 7|=-|Der v. Me-| Eingepf.|p- Salz- und Forſt-| dopf. 200 M, Birken und Ellern. ding zu jinTeutſch-| wedel. haus, Teutſch Horſt| Horſt. Oſterwohl.| Dorf und| Ein Lehnſchulze, 3 Ganzbauern,| 138| 87| 4|Der Gr.v.d.| Matterk. p. Salze Gut.|4 Koſſäten, xz Büdner, x Rade- 4|Sculenburg|Inſp. Alt-| wedel, macher. auf Bekend.| Salzwed. Peckfiß. Dorf.|6 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 1 24| 123| 16|Die von der|Filial von|p. Garde- Peckwiß. Koſſäte, 2 Büdner, 3 Einlieger. Schulenb. zu| Jeggau,| legen. Hopfenbau. 682 M. 106[]Ruth. HIN: und Jſp-Calbe Antheil am Drömling. Apenburg, Peerß. Dorf.|3 Ganzbauern, 7 Halbbauern, 1| 22| 112| 143|Die von der Filial von|p. Garde- Büdner, Schmiede, Waſſermühle. Schulenb. zu|» Jeeben,|- legen. Bekend. und[FAP Auns . Iburg oder Apenburg Beel: Der Salzwedeliſche Kreis, 363 ; I 53 Kirchl Quali--2/Z|D;*| Addreß- Name.„M Zuſtand, 0) Beſißer.| Verfaſ: SEO ZUE EINNE ſung. | Pefenſen.| Dorf.|2 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 1| 14| 83| 22|Domän.Amt| Filial von|p. Salz? ! Einlieger, 3 Rademacher, Waſſer- Diſtorf. Zen wedel. mühle. LUES ; Salzwed, Pfeffer- Waſſen Eine Viertelmeile von Ziepel, 1| 7|=-|Die von Al- P- Garde- Mühle.| möhle. vensleben. legen. .| Dorf.|11 Halbbauern, 4 Einlieger, x| 25(226| 23 0 en Filial von p- Garde- eevben Krüger. vutenburg I“ M0607 legen. burg oder Betzzend. Poßähne.| Dorf.|6 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 7| 26| 128| 9 DerLandr. v.| Filial von|p. Garde- Einlieger. Hopfenbau. Holz von Alvensleben Dra legen. unbeſtimmter Größe. 282 M. 61 in Zichtau.|I!P-Calbe [TRuth. Antheil am Drömling. Prielop.| Krug.| Einzeln liegendes Gebäude. auf Die von der der wüſten Feldmark Prielop. Schulenburg Puggen. Dorf.|7 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 4| 2x| 121| 14|r) Die Gr.v.|Filial von P- Salz? Koſſäten, 2 Büdner, 1x Einlieger, 0 IEE Rohrberg.| wedel. 1 Rademacher, B ekend. 2) Die v. d.Kne- ſebec, zu Tylſen. Quarne-| Dorf.|9 Halbbauern, Schmiede. Hat| 13| 60| 18|Die von Al- Filial von|p. Garde- bes. 1457 M. 7[]Ruth. Antheil am vensleben zu| Dreiten-| legen. Drömling. Zichtau und|feld/ Zip. Iſenſchnibbe.(54 Ber kendorf. N Reddigau.| Dorf.| Beſteht aus 7 Halbbauern, an| 9| 5x| 7|Domän.Amt| Eingepf.|p. Salz- der Dumme, Windmühle, unweit Diſtorf. inen 4 wedel. des neuen Kruges. Salzwed. Riſch[Forſthaus| Eine Viertelmeile von Pekenſen,| 1| 3|= Schulamt P- Salze? Rieſch. 1782 erbauet. Ein Förſter über Dambeck. wedel. .|2450 M. Holz. Riſtedt. Dorf.|9 Halbbauern, 4 Koſſäten, 1 Ein-| 25| 136| 29x|Die von der Nutterk,|p- Garde- ? lieger, 2 Krüger, Schmiede, Waſ- Schulenburg Ene legen. ſermühle an der Jeeke. 7 Been.|+ Die Altmark, 3 E|S Kirchl Quali-| 2 1.2 irchl.|(dd 1 NSE üſtand.=S(Zh 6-|Addreß- Name.|"är. Zuſt S1 S| D| Beſiber.| Verfaſ-[3 ive SE 15 ſung.; :|-- I) Rittleben.|Adl. Gut und Schäferei zwiſchen Gr. Apen-| 3)|+21|=| Die Gebrüd.| Eingepf.| p--Salz- burg und Sieden Tramm, nebſt 3|9.d.Schuten-| in Gr.| wedel. 1 Einlieger. burg, auf| Apenburg Bezendörf. Rotfenthin| Dorf.|2 Ganzbauern, 7 Halbbauern, 11.18| 75] 22(Die vonder-Mutterk.| p. Salze Düdner. Nebenzollamt von Salz- Schulenburg[jezt Fil: v| wedel. j wedel;» Bombe,|-' j< Infp- Alk- zune Salzwed. Rohrberg. Dorf. und Siß des Vogteigerichts, 21| 59| 321| 33|2 Der Gr.v. mie 2 SG ||Bauern, 38 Koſſäten, 2 Käthney, d. Schulenv.| Inſp. Alt- M 4. Büdner, 7 Einlieger., 3 Rade- MEN USUT 9 Salzwed.:>. 4 her, Schmiede, 2 2 emühſen. 3 Der Gr. v.|oderApeit- macher, Schmiede,"aM müh J SWB|- 099) EU ZIE zuBegtzendorf Roſen- 07:4 Eine Biertelmeile von Erxleben,|“ 3| 8['= PDie"von Al- Eimgenf. 19"Mas Muble."8 jam Seegraben. vensleben. jin Fre deburg. ;"Ven. 7! „Roten-|| Krug und| Waſſermöhle, am Mühlenbach. EE ERG Krug. vensleben. f Rothen-| Krug, junweit Bombe. x| 7|-|Die von vem| Eingepf.| p. Salz- wohl. Kneſebeck.| in.Bom-| wedel. ber. j Rüſtenbe>|“ Dorf,|8 Halbbauern, z Rademächer, 1| 2| 58| 9|Domän.Amt| Eingepf.|p- Salze Zimmermann. Diſtorf.. ſin Döhre,| wedel. Iuſp- Alt- Salzwed.: Sachau. Dorf.|6 Ganzbauern/ 2 Halbbauett, 2| 33x|- 163|' 82] Die ag Al- Filial von|p. Gärde- Koſſäten, 5 Büdner, 6 Einlieger, vensleven auj|- Berge,| legen. 1644 M. 27[JRuth.- Antheil am Sſenſchnbe. JIſp Caibe -| Drömling. Alt- Salz-| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 5 Ganzbauern,| 28| 126-123| Schulamt-| utterk.|»... Salze wedel. 3 Halbbauern, 7 Koſſäten, 2 Ein- Daimbe&F.| Inſp. Alt.| wedel, lieger, Waſſermöhle. Salzwed. | Burg:„| Adl. Gut,| zwiſchen der Alt- und Neuſtadt Salz-| x 5|--|Die Frau v. p.. Salz- Salzwedel wedel an der Jeeße, ganz von Waſſer Hißacer,* wedel. | umfloſſen, ehemalige Reſidenz der Geb. von Koven. s erſten Brandenb.* Markgrafen. Jezt ein gewöhnlicher Ritterſiß mit einem Garten. Der Salzwedeliſche Kreis. 4. ZE a Dualt-„E 2 Z| 210 Kirchl,; Name.| ät. Zuſtand. 22| S5|S| Beſißer.| Verfaſ: Addreß- 3 3 1:54 Wie7= x Orkter. RS 5 ſung. Probſtei|Adl. Gut/|in der Altſtadt Salzwedel bei der| 2-1 10|=|DerGr.v.d. p. Salze Salzwedel. Marienkirche. Seit der Refor- Syutenvurg wedel. mation ein Lehnſtück der Fatinilie hiejelbit. von der Schulenburg, und jezt ein ; adlig Gut, nebſt Gärtnerhauſe.. Salz we-| Waſſer-|bei Gardelegen am Salzwedel-] 1| 6|--|Kämmerei in delſche- mühle,|ſchen Thore. Gardelegen. Mühle.; Saſſen-| Waſſer-|Siehe Marſchmühle. dorſſche- mule. 6: Y| Müble.; Schade- Dorf. zip aus 10 Halbbauern, und] 13| 71| 83 EE Eingepf. 9. Sahy legt 3 Weeile von Diſiorf. iſtorf. jin Diſtor 1,4 wedel. wohl. IRB EE 12304 139 Injp- Al: Salzwed.] Schenfen- Dorf und| Ein Lehnſchulze 5 Ganzbauern, 4| 40| 236| 10|DerLandr. v.| Filial vo:.] pp. Garde- horſt. Gut.|Halbbauern, 8 Koſſäten, 11 Cin Alvensleben| Eſtedt,| legen. lieger, Waſſermühle an der Milde. in Zichtau.|Iip-Catbe Starter Hopfenvau. Cllernyolz. 2 Schieben| Dorf.|4.-Ganzbauern, 5 Halbbauern. 9| 56| 12| Schulamt| Eingepf.|p- Salz- Dambe.| in alten| wedel.| 2 Salzwed., 45 Salzwed. Schinken-| Waſſer- EI BADE EGIT SHOLS 4 A; af < M)=[Amt Diſtorf. P- Saſlz- SN UG n wedel. ji Schmölau.] Dorf. 18 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 2 Büd-| 15| 103| 22|Domän. Amt| Eingepf.|». Salz- ner, 3 Rademacher, Schmiede. Diſtorf.[in Diſtorf,| wedel. Injp. Alttr- ' Satzwed. Schwar-| Krug, junweit Düuiß.- 1) 4|=[v.d.Schulen-| Eingepf. zendamm.' burg. in Imme- 3 katy. Schwieſau| Dorf.|14Ganzbauern, 1 Koſſäte, 2 Büd-| 36| 168| 162|Domän.Amt| Filial von|p. Garde- ner, 4 Einlieger, 2 Rademacher. Jieueindorſ. II legen. R 008 eid Inſp. Hopfenbau. Holz. Alt- Salzy wedel. 386 Die Altmark. | Mali Z| 8|s2| Kirchl.| Addreß- Naimne. Ur; Zuſtand. ZZ ZE Beſißer.| Verfaſ- Zee; ']; u SEHE DD ſung. 2 Seeben.| Dorf.| 14 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 8| 37| 174| 12| Die Patri-| Filial von|p. Garde-| | Büdner, 3 Einliezer, 1 Ratema« zier Familie| Bombe&,| legen. | bt Ars 8 kale; Brewiß und| Inſp. Alt- | her, Windmühle, x Königl. Un- Meyer in| Salzwed. terförſter, zum Salzwedelſchen Be- Salzwedel.| ritt gehörig, über den ſogenann ten Chein.- Sichau Dorf.| 12 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 1x Ein-| 23| 120] 12, Die von Al- Fe 8 p- Garde- lieger. Hopfenbau 123 M. 142 vensleben. SE legen. OR. Antheil am Drömling. 1454 s|:: 50 p Sotipke Dorf.| 17 Ganzbäuern, 2 Koſſäten, 2| 52| 261| 402|Die Gr. u.|Filial von|p. Garde- < A,? B 2 Bädner, 9 Einlieger, 2 Krüger, Hrn. v. Al-|?"Ee legen. 1 Rademacher, Schmiede. Hop- SEES WEL AEW ES fenbau. Nebenzollaimt von Garde; legen. 1143 M. 146[]R. Antheil jam Drömling. Stapen.| Dorf.!|53 Ganzbauern, 3 Halbbauern, 2| 22| 90| 203 Die von der| Mutterk.|>. Garde: : Koſſaten, 1 Büdner. Schulendurg ZEEIL legen. Steim>ke, Dorf.| Sitz eines Vogteigerichts, 7 Ganz-| 35| 2175| 20|DerReichsg.| Filial von|p. Garde- Steinbe. bauern, 13 Halbbauern, 1 Koſſä- v. d. Su-|Brome,m| legen. ite, 4Büdner, 5 Einlieger, Schmie- lenburg zu|Lüneburg. de, Waſſermühle an der Ohre. Wolfsvurg. 1389 M. 94[)R. Antheil am Drömling. Nebenzollamt von Salz- wedel.; Stemmer-| Förſter-|nebjt zwei Einliegerwohnungen, un:| 3| 16|='Die von Al-| Eingep/.[p. Garde- berg. haus,|weit Hörſingen, an der Bilſe, auf| vensleben. jin Hörfin-| legen. i|der wüſten Feldmar? Stemmer./ Syn: Stendal-| Waſſer-|bei Gardelegen, am Stendaliſchen Kämmerei in ſcheMühle. mühle, Thor.; Gardelegen. Stöckheim| Dorf. 17 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 2 26. 1 1431214 Der Rar v.d. Filial von p- Salz- ; Büdner, 4 Einlieger, x Radema- Schutenbur3| Ablum,/| wedel. der VogteiNRoyr-| Ip-Apen- GR berg. burg oder | Begzend. Stödelſche SEE an der Dumme, unweit Eickhorſt.| Eing " m)|; Mühle. G9187| horſt. 1227| Sylpfe.| Kolonie. 1738 angelegt, beſteht aus 2 Büd-| 24| 83|= Die von Al-.|p- Garde nern, 1 Einlieger und verſchiede- vensleben. zu Lg gd legen. nen Handwerkern.| 2 Ihen Thor.| Der Salzwedeliſche Kreis, 387 Quali- Z| S|so Kinchl.|903 B 0-8 2 7%-z=,?-H.- Name. tät Zuſtand.><| DV Beſißer. Verfaſ- 4 jw E45 ſung. vor Er: , Tangeln. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 1x Halbbauern,| 32| 166] 143| Die von der| Filial von| p. Salz-| 1 Koſſate, 3 Büdner, 6 Einlie- Sepulenburg SI EN wedel. EE 456 R Iſp-Apen- ger, 2 Krüger. GEN INE Deßtend. Tarnewiß.| Kolonie-| 1539 angelegt, beſteht aus 6 Ganz-| 23| 104|= Domän.Amt| Eingepf.| p. Garde- dop. bauern, Z Halbbauern, 5 Büd- Ieuendorf.| in Jeggau| legen. “ e|) nern, 1 Einlieger, 2 Windmühlen. 5 60 Taterberg, Etabliſſe-|eine Viertelmeile. von Mieſter-| 5| 27|= GRe GGT oder auſ dem| ment.“Z im Drömli G: ngepf.|p- Varde- Taterberge horſt im Drömling, ſeit 1787. Cin inMicſter-| legen. 39 Ober- Grabenbau- In1pektor unter horyt, den 4 Grabenmeiſter jtehen, 2 DUd- ner, 3 Cinlieger. Hohen- Dorf. 7 Ganzbauern, 2 Halbbaueen, 2] 13| 74| 132| Die Gr. und Filial vonfy. Garde, Tramm. Koſſäate, x CEinlieger. 2oxn. v. d.-| Jeeben,| legen. Schutlenburg| 31p-Apen- |baig ode:| Heßend. j Sieden- Dorf. 6 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 1. 20| 81| 92|1) Die v. d.| Filial von|». Garde: Tramm. Hüdner, 3 Ctnlieger, Waſſermühle WIEN edi legen. a underbach. 2) Gcuiamt| Jw. Apen- we; as| Dambeck. ſ|burg odei | Bezzend. Trippleben| Schäferei| unweit Bombeck, auf der wüſten| 1| 7|=-|v. d- Schu-| Eingepf.|[p. Salz- E Feldmark LTripplebeti.| lenburg. EE wedel. Troen-|«Siehe| Dröge- Mühle. Mudle. Tylſen Dorf und| 2 Halbbauern, 10 Büdner, 2 Ein-| 28| 137| 2|Derv.d.Knze-| Mutterk.|».-Salz- Gat.|li:ger, 1 Krüger, 1' Rademacher,| 32 ASHA ZIER 5 wedel. 1 Förſter über 700 M. Holz.-| LIRRVEN: Uhrslebe.| Dorf und|2 Ganzbauern, 25 Halbbauerü, 25| 94| 518) 161 Der Graf v.| Mutterk.|». Mag- Sut.|Koſſaten, 9 Büdner, 10 Cinlieger,| 36| Ziveaslebein| Tip- Gar-| deburg. 9| 36| zwe 10 irg. mehrere Handwerker, 1 Radema-| auf Errleben. EEE 'Domän. Amt. P- Salz- Holzkrug. Königl. Holzwärter zum Diſtorf-| Diſtorf. wedel. ſchen- Nevier gehörig, über das j Werlholz, TE EMIET- WAY EEE Der Salzwedeliſche Kreis, 389 |H, ; 3/ nn& NE Kirchl.'A LEER SENSE|E IEA SSI; 4.217 j-Addreß- Name. 1. Zualt Zuſtand. ZS| SZ:| DS| Beſißer.| Verfaſ-| 5 oxeß Eu tät. Si 2100„5.8 WIe „Werniß.-|. Dorf..| 5 Ganzbauern, 4 Halbbauern, 41 35| 1431 122 ab dl Al-| Filial von"Hei do-ſäte Züdner Sinlieher vensleben zu| Jten- egen. EEN 3 Bäüdvner,"MIG Zichon 117: ABHIbO?(s) ymiede. Hopfenbau. Guter Korn- Sſeuſchnibbe Iip. Gar-|: boden. 1525 M. 129[]R. Antheil 2| delegeu. am Drömling,; Wernſtedt.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 8 Ganzbauern, 5| 29| 164| 21| Domän. Amt Filial von|p- Garde: ; Koſſaten, 4 Einlieger.« Radema- Salzwedel.„Zichtau,| legen. Büid- legeliß..| Dorf.|9 Halbbauern, 1 Koſſäte, GEND 251 4115.) 2.01 KE. 09 Filial von|». Garde- ner, x Rademacher, 2. Zimmer- Schenc> zu| Bülſtmn- legen, leute. 300 M. Holz. Böddenſeel.|9en Juſp. 7 Gardel. Wieg-| Waſſer-|än der Ohre, unweit. Netgau. 2-f!/ 640004 Reichsgt.v d manng=-| mühle, Schulenburg Muhle. auf Wolfsb Wicepfe, Dorf.|Ein Lehnſchulze, 10 Ganzbauern, 45-| 202| 332|Der von Al-| Filial-von|. Garde- rt Halbbauer, 4 Koſſäten, 5 Ein- vensleben auf„Zichtau, legen. lieger, 1 Rademacher, Schiede, 3 Iſenſchnibbe.| Ip-Calbe Waſſermühle. Hopfenbauy. Holz. Wiersodorf.| Dorf.|2 Ganzbauern, 8 Halbbauern, x| 23| 79| 12|Domän. Amt Eingepf.|. Salz, Bädner. Diſtorf.|in Döhre, FE:" Inſp. Alt- j: 8 N Salzwed.| iewohl.::/ Wiewoh Dorf.|8 Halbbauern, 2 Büdner. 20|:48[+74|Domän.Amt| Eing pf. 6."Sal Diſtorf.[in Lag-»d.|“ wedel. Infp- Alt- | Salzwed Tie Zltmark: Zuſtand. Uoö(p|132(7 Kirchl. Beſißer, Verfaſ: Addreß- örter.| Win>el- ſtedt amWerder. Winc>el-| Dorf ſtedt bei Diſtorf. Gr. Wis-, Vorwerk, mar.-/ Kl. Wis-| Schäferei mar. ; Wiſtedt.| Dorf. Gr. Wohl-| Schäferei gemuth. Kl. Wohl-| Schäferei gemuth. Wohlkrug,| Jäger- - haus, Wolfs- Mühple. Wöpel, MWaſſer- mühle. Dorf. Wülmer- Dorf. ſen.| Wuſtrewe.|] Dotf. Hirten/ Hopjendbau. 9. Halbbayern, z Schäfer. zwiſchen Ahlum und-Netgau. anweit Gr. Wigmar, nebſt 4 Ein- liegern und einzr Ziegelei. 7 Ganzbauern, 1 Büdner, 5 Ein- iteger. unweit Bekendorf, zu den dorti- zen Gütern gehörig. nahe bei Gr. Wohlgemuth, zu Dekendorf gehörig. unweit Erxleben, Eine Viertelmeile von Gr. Ger- |ſtedt, an der Dumme. |4 Ganzbauern, 4 Koſſäten, 1 Ein- lieger, 2 Rademacher, Cin Lehnſchulze, 2 Ganzbauern, 2 Halbbauern,, xz Pfarrbauer, 3 Büdner.-* 7 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 1 Ein- lieger, 2 Krüger. Hopfenbauy. 12; Halbbäuern, 2- Einlieger, 4' „- > Oo jung. Kakerbe> im Lüneb, Iip- Gar- delegen. venslebeu. Domän. Amt| Filial von Diſtorf. Dvhre, Jnjp Alt- Salzwed. DerGr. v. d.| Eingepf Schulenburg|in Ahlum burg. Der Gr. v.d.| Eingepf Schulenburg; in Ahlum ;u Bekendorf) Ip Apen- |+ burg. Domän. Amt| Filial von Dijtorſf.|DOſterwohl JInjp Alt- Saizweo.| Die von der| Eingepf. Schulenb ig| in Betzen- 3: Bekendorf|- dorf. Die von der Eimngepf. Schulenburg in Bezen- zu Bekendorf| dory, Die von Al- vensleben zu Erxleben. 0,508 Schu- lenburg. Die Grafen Filial von v. d. Schu? Kuhfeld, lenburg.„Jup. Att | Satzwed. Meyinde, Inſp. Alt- | Salzwed. Der von Al-| Mutterk. vensleben zu Ip. Gar- Zjenj, jezt Fil. v.| 'iim Lüneb. - zu Beizendorj| I!p-Apen-| Domän. Amt Filial von|p Die von Al-| Filial von P- Garde. legen. p. Saälz- wedel. p- Salz: wedel. P- Salz- wedel. p-. Garde- legen. Salze? wedel. Pp. Salz? wedel. « pP... Mag- debarg. 1p. Salz- wedel. Salz? wedel. SE alz- wedel. P- Garde- legen. Die Prigniß. mmi omen nm 391 er|»; y E Z 2 Fen 7) Kirchl. ;»tali--Z| 5|Y(ddreß- Name. 4 Zuali Zuſtand. 252| 2.|=| Beſißer.| Verfaſ: ie Df tat. GERE WEZ Np GE,; vorter, E18 za ſung.. Zarkau.| Forſthaus! Eine Viertokineile- von- Quarne-|- 2 3.1.- Y" Schu- Fhugepf. P- Salz- EEN EE II eindvurg zu|zu Luar] medel. be&) 1769 angelegt. BEBENDRE hebe. Zichtau.| Dorf und| Ein Lehnſchulze, 3 Halbbauern, 2| 30| 269; 4|1)DerLandr. Mutterk.|p. Garde- zwei Gü-| Büdnuer, 17 Einlieger, 2 Waſſer- 18 AIN: Iip-Calbe| legen. '. HERD:; ieſ. 2) Der ker: müblen, 2 Schäfereien., 1 Förſter,"auben v. über 3000 M. Holz.| Alvensleben -: in Berge. | Ziegelhof..! Ziegelei,| bei IWegenſtedt. 2| 7|-| v.Schen>.| Eingepf. /“ Jin Wegen- ; G k 3 BRIT E ſtedt. Zienau. Dorf.|zwei Lehnſchulzen, 5 Halbbauern,| xx| 68 6| Schulamt Fhigeps P- Salz 3 Hirten. Dambe&>.|in Perwer| wedel. St. Geor- ge, Inſp. Alt: Salz- wedel. Ziepel. Dorf.|7 Halbbauern, 4 Büdner, 1 Ein-| 21| 2102| 8|Die von der| Eingepf. PAIN“ ; irten. G Schulenburg| in Wete-| legen. lieger, 3 Hirten. Hopfenbau< 3 6, hſv: Gardel. Zieteniß,| Dorf.|5 Ganzbauern, 2 Halbbäuern, 1| zx| 47| 12 DENINDE m Epnarpf; P- va he ) i äſer. Salzwedel.|in Perwer| wedel,. Zietheniß. Schäfer UAE NSt-Geur- ge, Inſp- Alt Salz- wedel. [ber Haus,|Ackergildehaus bei Salzwedel, vor Magiſtrat in arthe. dem neuen Thore. Salzwedel. Zweiter Abſchnirr X): 1:20 MEST WIE SED. WEITE. 1 KINE 1. Benennung. Die Prigniß hieß ehedem, vorzüglich in den kurfürſtlichen Privilegien der Landſchaft und Städte, die Vormark, doch häufiger noch und ſrüher gebräuchlich war die Benennung: Prignitz. Die Provinz war urſpiünglich ein Theil der Mart Brandenburg, und beſtand zu den Zeiten der Wenden und der er- ſten ſächſiſchen Kaiſer aus«den' drei: Gauen Daſſta oder Daſſeri|, bei WittſtoX und Doſſe, Niele- ttzi, bei Havelberg und Nißow und Linagga bei Perleberg: und Patliß, weiche ſich aber in die Mit- telmarf und das Mecklenburgiſche hinein erſtreckten. ß. 592 Die Prigniß, 2. Lage und Grenzen. Dieſe Provinz liegt auf der Nordoſtſeite der Eibe, und wird, auf der Südweſtſeite, durch dieſen Strom von der Altmark getrennt. Gegen Norden grenzt ſie an die Herzogthümer Mecklenburg, gegen We- ſten an die Mittelmark und zwar an die Grajichaft-Rupptn, gegen Süden ebenfalls an Ruppin und wit einem kleinen Theil an den Havelländiſchen Kreis und das Herzogihum Magdeburg. 5. Größe. Nach den gewöhnlichen Angaben nimmt die Ptignitß eine Oberfläche von 572[Meilen ein. Sie iſt alſo 5[Meilen kleiner wie die Utermarf, und 3[]Bieilen größer, wie das Fürjtenthum Ansbach, im fränkiſchen Kreiſe. 4. Oberfläche. Im ganzen genommen ein ebenes, flaches Land, welches nur hie und da einige ſanft fortſtreihende An-- höhen hat. z- B. im Lenzenſchen- und Perlebergtychen Kreiſe, längs der Mecklerburgiſchen Grenze, von Nausdorf anz; der Scharfe- Berg, bei Wittſto>, mit ſeinen fortlaufenden Anhöhen bei Maulbeerwalde uind Bläſendorfz bei' Zechlin und Walli längs der Ruppiniſchen Grenze und die ſandigen Berghöhen welche von Havelberg längs der Havel und Elbe, baid höher, bald ntedriger fortlaufen, und veizende Ausſichten in die größe Ebene der alimärkiſchen Wiſche gewähren. Die hs<ſte, zugleich aber auch ödeſte Sandſiäche befindet fich zwiſchen Wittſtoc> und Zechlin. Gehaltreticher und fruchtbarer ift die Ebene zwi- ſchen. Kyris und Perleberg. Weniger fruchtbar die Fläche zwiſchen Perleberg und Prißwalk. Die Haupt- ſenfung iſt bei Lenzen, in der ſogenannten Lenzerwiſc, v.&öphengſt zu Gählitz, v- Karſtedt zu Fretzdorf, zu Kl. Linde, v. Kittſ< er zu Wittenberge, v. Kleiſt zu Breſch, zu Stavenow,'v. Klinggräff zu Schrepkow, v. Klitzing zu Demerthin,.v. Kno- belsdorf zu Klezke, v. Königsmark zu Berlitt, zu Kötzlin, v. Kröcher(2 Familien) zu Lohm, zu Voigts- brügge, v. Lü> zu Warnsdoxf, v. Lüderitz zu Roſenhagen, zu Weiſen, v. Möllendorf zu Lindenberg, zu Herzſprung? zu Gadow, zu Behrenheide, zu BrünFendorf, zu Kl. Breeſe und zu Wendtorf, v. Pauly zu Darſickow, v.'Petersdorf zu Boot, v. Platen zu Wutik2?, zu Me, zu Plattenburg und zu Abbendorf, v. Wahlen Jurgas zu Trigliß; v. Wartenberg zu Rohlsdorf, zu Luggendorf, zu Nebelin(2 Famil.) Gr. v. War- tensleben zu Zat>e, zu Königsberg,-v. Winterfeld zu Kehrberg, zu Seefeld, zu Freienſtein, zu Neuen- dorf, zu Karve, zu Varnow, zu Neuhauſen und zu Wendiſch- Warnow, v. Wulffen zu Wutie und v. Zie- ten zu Gr. Gottſchow und zu Ponitz. Von dem Bürgerſtande, oder, richtiger, von den verſchiedenen Klaſſen der Städtebewohner thei- le ich folgende tabellariſche Ueberſicht von 1750 und 1301 mit; wobei ih aber bemerken muß, daß 1750 die Städte Wuſterhauſen und Neuſtadt a. D. zum Diſtrikt des Prignikiſchen Steuerraths gehör- ten: daher das Plus bei manchen Gewerken in dieſem Jahre. Die eingetlammerten Angaben ſind von 1750: Acciſebedienten 80(6) AFerleute 215(237) Apotheker-1r1 H. 7 Geh.:8 Lehrl,(12. 4. 5.) Armen 119(1695) Bader 6M. 1G. xL.(14. 4- 13.) Barbiere 17. 5. 9.(15. 5- 3.) Bauinſpektor z. Bäder 140. 13. 6.(151, 14. 20.) Boten 5.'(10.) Böttcher 51. 33. 12.(45. 19. 6.) Branntweinbrenner 33.(33) Branntweinſchenker 12.(4.) Bierbrauer 44-(57-) Brauknechte-5.(1.) Briefträger 4.(2.) Brenn- und Bauholzhändler 3.(6.) Buchbinder 7. 2. 2.(7 1. 1.) Büchſenmacher 2.(2.) Bürgermeiſter 13.(23.) Calkulatoren 1. Candidaten 4.(13.) Cantoren und Calkanten 12.(15.) Creisbedienten 5. Direktor 1. Drechsler 29, 14- 11.(23: 7. 6.) Färber 26. 7. 5.(25. 4. 4.) Fährleute 3.(5.) Fiſcher 29.(28- 4.) Fleiſcher 55. 12, 7-(55- 20,- 12.) Gaſtwirthe 20.(15.) Gaſſenvögte 2. Gärtner 3.(13.) Gelbgießer 3. 2. 2.(2.=- 1.) Gerichts- und Magiſtratsdiener 13.(14.) Glashändler 2,(1.) Glaſer 17. 4- 3-(18. 4. 7.) Goldſcer 4.(9.) Schuſter 530. 200. 140-(420 163, 82.) Schweinſchneider 2.(2-) Einwohner, 395 Syndikus 1. Stein- und Dammer 1. Stell- und Rademacher. 25. 17. 9.(35- 7- 2-) Tabaksſpinner 11. 4. 3 U7.. 5 2.) Tagelöhner 546(444) Deichinypektor 1. Thorjchreiber 7-(10.) Tiſchler 82. 44. 25-(85. Zo. 14.) Tod- tengräber 5.(5.) Töpfer 32. 11. 4.(24. 21. 7.) Tuchmacher 310, 65. 34. t346- 60. 37.) Tuchſcherer 14. 3. 6. (28. 6.) 2.) Uhrmacher 5. 1. 1.(21.= 1.) Wagebedienten 5.(1.) Walkmüller 6.(8.) Weinhändler 1.(1.) Weiß- gerber 22. 7. 2.(22. 3: 4.) Wildhändler und Jäger 3.(3.) Ziegelbrenner 6. 7, 3.(5. Z3- 1.) Zieſemeiſter 3. Zim- merleute 27, 100, 29.(28. 49- 20) Zinngießer 6. 1.(7.) Zirkelſchmiede 1. Zollbedienten 19.(6,) ZuFerſieder 1.2.1. Von dem platten Lande und deſſen Bewohnern, nach ihren Beſchäftigungen, folgende Tabelle: In den Jahren-|1725|1750|1800|1801 In den Jahren. 1725| 1750|1800|1801 Edelleute auf den Gütern.== 142..1..05 11.63. 4Birten, 2. 2055 811: 204 1604 11-610-1. 506 Generalpächter.-.-“-=I4 1 AS 5 5 JLeinweber.:- 11| 154| 46| 38- Verwalter und Unterpächter.|= 6521..2220 17225 3 MUllet-> 17- 53 99| 106| 110 Förſter und LEHRE--| 117| 109| z06 Maurer.“-:--- 19 26 20 Prediger!-:==;-0:94: 13 87 18644 RademaDer.4 44 45.05 76950..1.: 35 Küſter und 109 00)-=| 183| 246|] 243 JSattler und Seiler.-- Er 36 II IE Gad Beh 774308(UDRES Frei- und Lehnjchalzen.- TE 84| 103| 211 LSchiöſſer.-;/-- 14 1 2 Ganzbauern::.l Sh E dcs 1 Seh 1 Schneider.-:-- 18| 248 55 54 Hathbäuern." 1477.,-),2./- SEI 8.102,07 451 95/1. 83|'85 Koſſäten. ZIP NUS, 1397| 1637| 466| 487 j Sutter.: 25 M UNDDTAN 227 fo] SUD Wg 42 10E-|= 11353[1543 kSdäfer--- 7,44 175| 179| 253| 262 Einlieger und PIN:[] 594] 2469| 3857|z3886[Töpfer und Stde-(0 EEA 6 5 L7 411: 82 ZWREN-;<= ZE 47 35 Tiſchler. 7?;:- 3 34 SE g Hopfen- und Ge fodäriner- ZE ZL 13 Theerbrenner.-:: ps 2 6 6 (OBFINeEN 2 SM B64.0 2-|- 19 25 SCIÜBDreEHNers>28 8.22.07 ZE ele 2 85 Drecsler.--;:-- IO 2 1 ÄZiegelſtreicher.-:;-- 13 13"6 Böttcher.- 7:;- I2 4 5 Zimmerleute.-:; 2 54 54 535 Bäder. 2;::-- 40 5 3 Schiffer.--:- EE EF 68; iN Fiſ S 1725 jſSGtädte.-| 2488|=-| 2583| 2695| 358 244| 27| 045 1= Land.--| 5505| 5541| 7468| 6808.|=[| 1714|=| 1499|285535 Summe.| 7993|=| 9851("9503| 358| 2958|= 1 244|= 1730 Städte.-| 2574| 2698| 2489| 2743| 373 263| 3507| 953 112405 1740 Städte.-,| 3238| 3482| 3148| 3358| 327 294| 351| 1103 115300 1750 Städte.- 3615 1 4132| 3091| 3580 1 694 373| 462! 1211 lJi7158 Land, AI| 9865 10705 DEB Ee|-- 992 761| 1407[BiSS Summe.- 113480|14837 115747 125672| 694| 1365| 1223| 2618 165635 3770[|Städte.-| 3181| 3998| 2837| 3125| 457| 263| 337| 1200|15440 Land,>- 3 9927|11240 121168[11426- 1825 977| 2445 148998 Summe. 15108(15238[24905|14542| 457| 2088| 1334| 3645(64438 32780|Städte.--| 3234| 3943| 2875| 3456| 555| 308| 379| 1159 115910 Land.--|20350|12359|11398-|'1498|=| 2572| 1530:| 3307|53007 Militär.- 483| 215-1 295.14 179.4= 1==|=| 1072 Summe.| 14067| 16517 1214458 115133| 556| 2880| 1909| 4496(69989 3790|Städte,-| 3397| 4014| 3199| 3572| 667| 333| 392| 1194|16767 Land.--[21291|153044. 122462[12528|=| 2865| 1390| 3540|57120 Militär.- 469 230| 169 261----=-- 1029 Summe.-|15147|17288 125839|26260 667,| 3198|-1782 | 4754|74926 *) Im Jahre 1774 hatte die Prignitz, naH einer Kammertabelle, 35 königl. 246 adl. 3 Kämmerei- überhaupt 284 Dörfer, 6 königl. 276 adl. überhaupt 182 Vorwerke, 12 königl, 223 gdl, 26 Privat- überhaupt 139 Mühlen. Die ſtädtiſchen Mühlen ſcheinen übergangen zu ſeyn. Produktion. >= Q& 8>& 8 R = u O- bh; ax==er Kreiſe., Kartoffeln mehr wie in dex Aitmarkt. Zur Ueberſicht hier eine Tabelle von 1780 1800 und 1801. 1720 180 11202 Konſumirt]; 78 S! 0 Gewonnen.| und wieder|Blieb übrig.] Fehlte. Ausgeſöet. J Ausgeſäo.? Ausgeſäeit. fs [€;! gefdet. j[Biw:.[S RE M4 Wiſpl.[|S|: PE|S ps 2| Wiſpt[2[2 52 Weizen'- ILand.'- 138) 5| 4 165|17| 5] 5) 183 17| 5 754|23| osl2| 4 4 1245|<= uE EE Städte. 18117|- 7| 311238 37112'22]"99/19(7 0 376 ABE(2 JJ 176]11|14 Summe. 136,20 J 191,211.25 2214 6| 934.26| 682 4: 8: 431,--(-4 17611114 7!;€ 2 Ri Roden.- Land.- 4046] 4| S4 4203| 2 8] 4283|. 28 7152| 6 005: 12 8! 9031 17| 88=|-|- Städte. 52512614 55391231--4 560) 71: 81 2084/1712). 3660: 23 1-1=(=-1-- 1596| 3/14 Summe. J 4569 20| 23 4742,14] 8; 4845| 9-j 216 23 2j79909| 9 8 903 17 84 1596| 3114 :![|'[] l| 8 j j- Gerſte.- FLand.- 1732[10] 54 2320|14|15j 1370| 53 3226|18|--4 209)19| ER EE[DE Städte. 586! 14. 246125|100 244| 88 1648112 12] I a| 1028| 1| 4 Summe. 2119, 51 1567|14| 93 1615:14| g 4046 18 138 4865| 6112] 209.19, 5] 1028; 11 4 Hafer.- Lands-| 2631114113] 2993| 5| 74 5073| 5 7j 7683| 1| 98 7557|14| 74 125111] 2=|-|- Städte. 319'151--J 3951 5121] 387120| 83 98' 1151| 85 1351119| EI MIET WE O7 0: 20155 Summe.] 2954, 5 11ß 3388| 11, 24 3461| 111588664 17| TN 9409 468 425/24| 2j 8701 41=- ;||| Erbſen.'- Land.-Y=-|-|--4---|= 3441 2112] 1032| 8| 43 9791141 9 52117[139=|--|= Städte.=|-|-4- j--|- 64.13|-J 2151| 8 84-+ 553110145: 4244-L-140| 21 7 Summe. Y=|-1-4=-|-4 463 15/129 1945/16/12]] 1533 2| 8] 52/17,11f 1401 2 7 Wien. FLand.-= I-1-1=|--|-3"2021 41-1 5061212|-4 306 RE GERN 830) 123(622 20 E13)(CS Städte- 1-j--|-J 15! 71-4 381 6|- 52|16] 41=|-|- 14110] 4 Summe.| ZEE 4 WERS) MRR MENGEN NEIGEN Ria) ER R 7217 1.8 mmm 1204-7017 Bn 18 4 1a] WRG 457| W- T004-1 EIE GEZIEEN 14/10| 4 | j 91:4 Linſen.- Land.--|- zB T=(= 1= 13214 4 2|- 4 2|-= ISP==|= his Städte. Y='=|-J=|-|-4-- 111 4 2:;10| 8 6] 6jz0oy=--|-|- 3120 Summe.=|-|-J=|-|-j= 1253| 8 6,121 3 10] 31108=="| 3|20| 2 Hirſe.- Land...---“J1-|-%==|--|- 2| 7|- 10| 8|- 101 83-4-“-|-/-8--|-I-- Städte= I-1-1=|-1-|=|-|--|-=|= 281/20; 81= I-| 28,201 8 Summe.-=-|-|-J-|-|-- 1- 10| 8|-- 36 4| 81=|-I|- 28201 8 :! Buchwei- jLand.- J=|=|].==|--|-] 194] 81-1 7771 81-1 277; 81-4-|- 1-4-|| zen.[Strädte. zickt merz)huw ig„agla4l 69:4 67-508:=+14 2002514 Summe. Tu= zb t= 414 206),.7121: 47161220: 6L. 8440331.60:= 124 27|15|- Kartofſeln I Land.- ZITITE> ITI-E 2625||-H16250|--|-k16190/--|-4 Gol-J-F=|-|- Städte.- i-T1-4-|-!- h 465 Z|- 3508119--| 3661/15-j=> FB 152/201-- Summe. j-= I=7---[=45| 2090| 5| 1975819]-j19851| 51-1 en R 152|20[=- Produktion, 399 Hiernach zu urtheilen konnte das Land) 1301 zwar 254 Wſp. Weizen verkaufen, gewann aber von allen übrigen Getretdearren und Früchten, ſelbſt die Kärtofſeln nicht-ausgenommen, nicht hinveichend zur Konſumtion und neuen Ausſaat. Der geringe Ueberſchuß des platten Landes iſt nicht hinreichend, um den Ausfall der Städte zu de>en. Im Jahre 1768 wurden nur 273 Wſp. 9 Schfl. Kartoffeln aus- geſeßt, und jezt beinahe ſieben Mal ſo viel. In Abſicht des Hopfenbayues zeichnet ſich nur das einzige Dorf Lank, im Lenzeuſchen Kreiſe, aus. Im Jahre 1780 hatte die. Provinz von 2360 Stühlen 394 Wſp. 18 Sc(oder Papenbrof) und Zechlin, der aber nur zum Theil zur Prignißß gehört, ſind ſehr gut beſtanden und gehören zum zweiten Oberforſtmeiſterl. Diſtrikt der Kurmark. Unter den adl. Forſten zeichnen ſich die Saldernſchen(bei Wilsnac>, Leppin und Damerow) die Puttlibſchen und der Struck(Strauch Gühlik) aus, nächſt dieſen die Havelberger und Heil. Grabeſche Stiftsheiden, und unter den Kämme- reiforſten vorzüglich die Wittſto>kiſche. Uebrigens haben faſt alle Dorfſchaften Ackerholz zur Nothdurft. Die- Prignis. * | Enthalten.| Cichenholz. j Büchen. En SIT Kienen. EI Magd.[IN.| Morg.| 321.| Morg.|(3R-[Morg| UR.!erg.| 0X. Königl. Forſten.- 7 17421| 25 22| 117| 895| 15 837 I| 56:16| 68 Stift- u. Privatwaldungen449237=. 129937= j10605-- 1700- 7000- Summe.- 15665| 25 Je9959| 117 12495| 15| 2567|. 5 Zrz616-| 68 Unter den Privatwaldungen fehlen aber die Angaben von 37 Gütern. Eine Tabelle von 17983 giebt ſämmtlichen Privatforſten 76, 587 Morg. und den ſiädtijchen 33,073 Morg. Der ganze Holzbeſtand der Prignils beträgt alſo etwa 117,081 Morg. 25[]Rach. Thiervei<. Die Viehzucht iſt für manche Gegenden. dieſer Provinz wichtiger und einträglicher wie der Ackerbau z. B. kängs der Eibe und den kleinen Flüſſen, die hier mehr mit Wieſen befränzt ſind, wie in manchen andern Theilen der Mark. Vorzüglich zeichnen ſich hierin die Lenzerwiſche.(durch die allges mein befannte Fettweide), die Gegend bei der Vereinigung der IZägelik und Havel, die Silge, und die nördlichen Theile des Perlebergiſchen Kreiſes aus. Nur wenig Oerter haben gänzlichen Mangel an Wie- ſewachs. Der Viehbeſtand der Jahre 1780, 1790 und. 1801 erglebt ſich aus folgender Tabelle. 1 Vorhanden waren Zum Be- 2 08I4]) TEEN | irieb der| Konju-| Verkauft Zugezo- Wirchſch.| miet.;"48: qen. 17809| 17909| 13801| nöthig. N! Pferde.-- fLand.-- 18742 18739 19615 23596 EE| 1304 2679 Städte.: 1833 3622 1989 2256- 7 177 Summe...- 20575 20361|->21602 25852-- 1304 2856 Ochſen.-- FLand. N 7417 8424 8744 9125 233 1854-- Städte.- 308 275 364 317 312 61- ! Summe.-| 7725 8699 9208 9442 545 1915= Kühe...-- ſLand.:| 318089 22076 25295 26538 1239 2036- Städte.-- 3369 4263 3402-1 3775 559 266 7 Summe. 21453 26239 28697 Z50ZLZ 1798 2202- Jungvieh.- JLand. 1Ö370 20353 10353 12063--- i-- Städte.-- J 1570 1739 1565 1063---- Summe.- 17940 22597. 219216 13126-=- Kälber.»- FLand. 2----- 13971 3157 6394 8439 Städte.----- 812 3416 306 698 Summe.---- 14783 6573 6700 9187 Hammel. Land. 70103 68453 59403 60068 1388 15905-=-- Städte.- 6460 4146 3949 3552 2192 786- Summe. 76563 72604 63352 63620 3579 166921- Schafe.- jLand.- 7/4 44535| 44933| 64807| 66208 6029 4285- Städte.-- 8849 58702 6606 7594 1425| 499-- Summe./ j 53182| 50803| 71413| 73802| 744| 484| „| , 401„ Vorhanden waren Zum Be- ;. frieb- der;: Zugezo- / Wirthſch. konſumirt j Verkauft.: 1780| 1790| 1801| nöthig. gen: Lämmer.- ſLand.---=------| 279 1322 Z1340 Städte.----------- 112 115 2071 Summe,-=--== AZ 599 1437| 33411 - Schweine u.;Land.-- 205344 19061 203142 22324 11773 5968 13548 Ferkel. Städte,-- 5591 4092 4923 4747 10204 1020| 1830 Summe.- 25935 23153+| 25265| 27571| 21977| 6938| 15378 Die Fettweiden ſind den Elbdörfern ein wichtiger Erwerbszweig. Von den Viehſeuchen in der Prige- niß vergleiche man die allgemeine Einleitung S. rr14. Die Schafwolle fällt nicht ſo gut, wie im Havellande und in der Grafſchaft Ruppin, am beſten im DIe Kreiſe und wird nach Rupptn und den Altmärkiſchen Städten verkauft. & i 73 Iſc Wolle gewonnen. Wolle ſelbſt verbrgucht. Wolle verkauft. S Städte.| Land.| Summe. Städte.| Land.| Summe. Städte.| Land.| Samme. iw St| Pfd| ſchw St| pfd| ſchw St| pfdz cc Pfl|6w St| pfd[ſchw Sr| pd| 1800) 1436| 2| 13720)--| 15156| 21 585.| 13| 3150|=| 3735| 13]-|-| 10570|--| 10570|=- 1801] 342| 12] 13675 14517| 12] 508| 14| 4528|=| 5036| 24] 333| 20| 9147 9480 20 Die Prianiß iſt wildreicher, wie vie Altmark, vorzüglich die Havelberger Domheide, die Lohmi- ſchen und Neuendorfer Forſten an Rehen und Hirſchen. Fiſchen und Krebſen iſt die Provinz reichlicher verſehen, wie die Altmark. Schweine am häufigſten bei Zechlin. Die ſtehenden Gewäſſer Auch'mit und kleinen Flüſſe liefern alle Arten von Fiſchen, und die Elbe, wenn gleich nur in geringer Quantttät Lachs, Schnepel und Neunangen. Die-Bienenzue im Herbſt.| Hiervon ſind eingeſtoßen. Als Ueberſtänder vorhanden. Im Jahre. 3 Einzelne.|Magazin-| Einzelne.|Magazin-| Einzelne|Magazin-| Stöcke.| Körbe. Stö>e. Körbe. j Stöcke.| Körbe. 1776| 5597| 655|-- 1532 1683| 7| 4065| 472|-- 1785. Land| 5280| 792|= 713 149|== 4567|-643- Städte 1009|(EEE EISES SU SN SEIN ELBIGES E10 E WES | Mm Rm R DE (SUNMEN 6280"12 BOL R 3 1 11057 TENO SER UED WI AS6T5 1 R Von dem Bay der Seide in dieſer Provinz, folgende tabellariſche Ueberſicht:** Die Prigniß. KENNE/ Z Maulbeerbäume. Reine Seide. Florerſeide. j Seidengrains. he laub.|Sufie.4 13800| 180: f 1800| 1301 j 1800| 1801 1300| bare.| bare.[1801 pfd.]€. Pfd. L. pf|€ e[pfd.| 2.| I pfd.[-&.|P Pfd.|€. GABT TRETEN n en Sarda; Bei den' Dörfern.| 10718)- 7550|* 3372. 10222=“|=|=|-4=|=--| 43(44---| Bei den Scadten. 1451| 1235| 2621 13978 3| 1212| Aa= Jara 1 hr|=|=|= Auf den Aemtern. 4 5175| 2187| Z152x| 53384= 4=-|=|-4-|-|-|-4-|-|-|-- Bei den Geiſtlier Forſt, ſo daß er, nach- den damit angeſtellten Verſuchen, zum Verfkohlen tauglich iſt. Große Torfſtiche* hat die Provinz nicht. Thon- und Lehmarten aller Art, hin und wieder auch Mexr- gel. An Ziegeleien und Töpfern fehlt es niht. Verſteinerungen z. B. Trochiten, Entrochtten, Strombiten, Turbiniten. 2c. Verſteinertes Holz 2c. findet mau bei“ Havelberg, Zechlin und in andern- Gegenden. - 8. Fabrifatiot.; ä Eigentliche Fabriken hat dieſe Provinz nicht auch wohl nie gehabt, wenn man bie AUFERREE. in. Havelberg und die Zehliner Glashütte ausnimmt. Die Städte ernährten ſich von jeher von dem Ackerbau, der Viehzucht, der Brauerei und Brennerei, und die darin befindlichen. Künſtler und Hande- werker, welche man“ aus dem oben gelieferten alphabetiſchen Verzeichniſſe erſehen kann/ arbeiten nur für die Bedürfniſſe der Städtee und ihrer. Nachbarſchaft. Dte Tuch und Zeugfabrifkation, als das Hauptmanufafkrurgewerbe der Städte, ſoll 1m Wittſro>, Prikwalk und Perieberg ehedem beträchtlicher geweſen ſeyn. In Wittſtock iſt ſie noch ziemlich bedeutend, und es werden daſelbſt, außer den gewöhn- lichen, auch ganz gute Mitteltücher verfertigt. Die Fabrikation in Wolle geht aus folgender Tabelle hervor: Anzahl der Stühle. 1 Summe. 1[Babrinr] Dedbvirirt. ' Im Jahre.|Fries/Fla-| ganz Wol-|Str 4 J je“ Lande.| auß. Land. I Tuch.| nell. len.| Müßen. derStühle[Duvriers,. ß- Rehlr.| Rehlr.| Rehlr. 3798 289 6+7-- 5) 5455: 131505| 91751| 39754 1800 296 8----- 304 384 126152.| 86977 39275 Die Zahl der verfertigten Tücher und Zeuge iſt in den Tabellen nicht angegeben. Auf dem Berge vor Havelberg wurden 18:0 von 200 Perſonen 3600 Paar wollene Strümpfe, 1200 Rthlr. an Werch, ' verfertigt. Von den halbwollenen Zeugen auf dem platten 6 enthaiten die Tabellen nichts. Die-An- zahl der Wollfabxikanten belief ſich “Fabrikation, 403 ;> 2 Ws 2 87 FUST= Im Tuchmacher.| Zeugmacher.,| Hes: Hutmacher. 2 Fem? EE EEE WIRRES Jahre.| Mitr.| Gef.| ſtr.| Geſ.| Mir.| Gef.| Mitr.| Gef. 02100 DU. M E26 WUST BR li WEF SUI 10) WRE 5 iE 1730| 356| 67 3 1 4|> T/2 234.2 1750 546 60-=-- 2- 20 10 1770. 4 3542 1: 57 6 3 ZUE 9. 25 5 1500 312| 65-|--- DD 29 14 Die Leinenzeugweberei wird von den Landleuten zum eigenen Bedarf, ſelten, ſelbſt nicht von" Leinwebern, zum Verkauf betrieben. Ein Dammaſtweber auf dem Berge bei Havelberg(S. Schmocks Meberei in der Topographie) macht eine Ausnahme.. Er verfertigte 1800, auf 4 Stühlen, mit 7 Arbei« tern außer der Lohnarbeit ſär 800 Rthlr. Leinendammaſt und ſekßte für 650 Rthlr..im Lande und 150 Rehlr. außer Landes ab. Im Jahre 1798 hatten die Städte der Prigniß 77 Stühl' für Leinwand und Dammaſt mit 80 Arbeitern, 1800 82 Stühle und 93 Arbeiter. Das platte Land 1798 und 1800, 8o Stühle und 83 Arbeiter. Fabrifanten in Baumwolle hat die Provinz gar nict. Den Verkehr der Lederarbeiter wozu die Lohgerber und Weißgerber gehören, erſieht man aus folgender Tabelle. I Weiß- Lohger-J Sum- Fabrizi Debitirten ImJahre.s ber. me. ten, im Lande.|auß. Land. kOuvr.|Duvr. hOuvr. jh Rthlr. JF Rthlr, Rhlr.?. Af 13 EE m Beg EK Dkk h II Std 1798 32 9 41 22071 MO 200 Es ITD 1800 29 8| 27 30328 16068 14760 Das Fabrifationsquantum der Handſchuhmacher fehlt in den Tabellen.- In Lenzen werden Pferdehaare geſotten.! Die mineraliſche Fabrikation iſt ſehr unbedeutend. Von der Pfeifenverfertigung auf * dem Berge bei Havelberg iſt oben. S. 149, und von der Glashütte bei Zechlin S. 150 das nöthige ge- „ſagt worden. Da aber jene Angabe nur die weiße-Glashütte betrifft, ſo will ich hier das Fabrifations- quantum vom Jahre 1738 noch liefern, indem damals die nunmehr“ eingegangene grüne Hütte noh exi- ſtirte. Beide Hütten hatten 1798 43 Arbeiter und lieferten ſür 19,000 Rthlr. Glaswaaren, wovon für 13,200 Rehlr. im Lande und 5800 Rthlr. außer Landes abgeſeßt wurden.-- Auf die Nadler nehmen die Tabellen von dieſer Provinz keine Rückſicht. Am wichtigſten für das ſtädtiſche Verkehr ſind die Konſumtibiliengewerbe. Haben gleich die Biere der Prignißiſchen Städte ſich keinen ſo großen Namen erworben, wie die ihrer Nachbarn, ſo iſt dennoch ibr Abſas nicht ganz unbedeutend. Eee 2 „Die Prignitz, ? Bier in Branntw. Scank-| Brauſtel- Malz ver den Bla- Schrot ver- in den ImJahre. Präge. len. braucht. Schank-| fen. braucht.| Scank- S6 krügen. frügen. || Wiypel.|S<.| Tonnen.|| Biſpel.|Sch.| Quart. 1719=| 248 2521| 20| 7496| 290| 385| 5! 4978 1722 177 721 2692.47 0,1). 407589 1.7 331 17 068, 4.1120 ÄG21L 3750| 147| 66 2700-| 8| 10718| 570| 1045| 4| 71806 1790 146 602 1016“| 15| 14658 246 535 8| 180397 1800 1,46 453 965| 20 14218 246 597 6| 168123 1801|-'446 913 13-- 240| 619 9- Der Abſaß des Biers iſt zwar nicht geringer gewordets, aber die Konſumtion des Branntweins hat verhältnißmäßtg zu ſehr zugenommen. Die Tabakſpinner, deren faſt jede Stadt einige hat, aus 24 Ouvriers beſtehend, haben im Jahr 1800 für 16,140 Rthlr. Tabak geſponnen und im Lände abaejekt. Die Zuc>erraffinerie in Havelberg(S. oben S. 154) hat im Jahre 1800, durc< 4 Arbeiter, für 36,000 Rthlr. fabriziren laſſen und im Lande abgefeßt. Die 7 Oelmühlen und 2 Schneidemühlen. des platten Landes liefern nichts zum Verkauf. Folgende Tabelle zeigt die Fabrifation der ganzen Provinz: [Sobrizirt.|„Debitirt. h An Zuchaten erforderlich. | im ande: auß. Land.| Summe.[Eintändi- Ausländi-| Summe. 1899: 8 ſche. ſche. Ouvriers.| Stühle.| Nehlr.| Rehlr.| Rehlr.| Rthlr.| Rthir.| Rehir.| Reh. 386 218082 J 163871 80 13030 13420 Städte.- Fand... 7 651 327 2180831 86915 13630 6700 54210 2210 56356| 143271 6700 Summe.| 978| 466] 231711 177291| 55420| 231711! 93615| 56356| 249972 9. Handel. Der Tranſitohandel der Prigniß war zu den Zeiten der Hanfe gewiß nicht unbedeutend. Lübeck und Roſto> hatten hier in verſchiedenen Städten Niederlagen. In neuern Zeiten hat dieſer Handel eine an- dere Wendung genommen. Havelberg iſt faſt einzig und allein im Beſil deſſelben, und macht mit Ham- burg 2c. ganz bedeutende Geſchäfte. Außer dem Weizen(etwa 254 Wip) kann die Provinz kein Ge- treide verfaufen, ſondern muß ſogar von ihren Nachbarn darin unterſtüßt werden. Zur Erſparung des Raums muß ich hierbet auf die vben gelieferte Getreidetabelle verweijen. Hopfen, rohes und gebacke nes Obſt, kleine märkiſche Rüben, Tabak, Flachs, Nuß- und Brennholz und Wolle ſind die einzigen Produkte, wovon die Provinz jährlich einen kleinen Ueberſchuß den Nachbarn überlaſſen kann, Die Belege ſind oben ſchon geliefert. Wichtiger iſt der Viehhandel, vorzüglic) mit Prerden Ham- meln, beſonders Fetthammein, Schweinen und fetten Ochjen von den Elbgegendeu, vornegmitch in der Lenzerwiſche. Die Vtehſtandstabelle vom Jahre 1801 enthält die nähere Angaben. Handel, 405 Daß auch dieſe Provinz bei dem Manufaktur- und Waarenhanbel jährlich eine bedeutende Summe zuſekt bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Denn wenn die Städte 1800 auch für 54,210 Rthlr. Tuch und andere Waaren' tns Ausland ſchickten, ſo ſteht dieſes doch mit der Summe in gar keinem Ver- hältniß, welche für Kaffee, Zucker, Wein und andere Konſumtibilien jährlich ins Ausland geht. Zu ih- ren Kunſtpyrodukten allein gebrauchte ſie 1800 für 56,356 Rthlr. rehe Materialien. Uebrigens begünfti- j gen die Elbe und die Havel den Tranfitohandel ungemeitt. Nach und von Lübeck, Roſtio> und Wismar, zum Theil auch von und nach Hamburg werden die Waaren zu Lande transportirt. Die ſehr befahrene Poſtſtraße von Berlin nach Hamburg durchſtreicht. die Prignitßs der Länge nach, und berührt die Städ- te Kyrt, Perleberg und Lenzen. Ueber Havelberg kommt eine andere von Magdeburg 2c. 2c. Von die- ſer, ſo wie von der von Pericberg abgehenden Binnenpoſt iſt oben S, 185 das Nähere beigebracht. y 10. Juſtiz- Kameral- und Polizeiweſen. Die Prignſß hat, in Abſicht der Juſtiz, nie einen eigenen Gerichtshof gehabt, ſondern von jeher, als eln Theil des Landes diſſeits der Elbe, untr der unmittelbaren Jurisdiktion des-Kammerge- vichts in, Berlin geſtanden. Ausführlicher iſt über die hieher gehörigen Gegenſtände S. 203 und- 204 geſprochen. Das ehedem in Perleberg beſtehende, 1541 von Joachim Il angeordnete Landgericht be- ſchäftigte ſich etgentlich nur mit Polizeitangelegenheiten; und war zur Unterſtüßung des Landeshauptmanns beſtimmt, iſt auch mit jener Würde, ungeachtet der Magiſirat in Perleberg noch 1740 damit belehnet worden iſt, eingegangen. Zum Reſſort des Landgerichts gehörten geringe Schuld- und Jujurieuſachew und die Erbfälle. Das Kammergericht iſt zugleich das Kriminal und Vormundſchaftsfollegium der Pro- vinz. Die Juſtizämter, Magiſträte und Patrimonialgerichte erkennen als Untergerichte in erſter Inſtanz.*) In Abſicht der Kameral- und Polizeiverwaltung ſteht die Provinz unter der Kurmärkiſchen Krieges- und- Domänenfammer in Berlin. Die Unterbehörden in Betreff des platten Landes ſind x Lan- desdireftor und 2 Landräthe, und in Abſi<ßt der Städte ein Krieges- und Steuerrath**). Die Priguißkiſche Ritterſchaſtsdirektion, deren Verſammiungsort Perleberg iſt, beſorgt das ritterſchaftliche Kreditweſen der Provinz(S- oben S. 214) und beſteht aus einem Direktor, zwei Rä- then und einem Syndikus. Von- den Militär- und Kantoneinrichtungen iſt oben S. 201 vergl. Nr. 2. Nr. 18. Nr. 34. und Nr. 10.) das Nöthige geſagt worden. *) Die Gevettern von Möllendorf laſſen auf dem Lehnſchulzenhofe in Cumloſen ein eigenes Geſammtgerih gehört. Die Städte haben überdies keinen Mangel an Hoſpitälern und milden Stiftun- gen. 3) Die Feuer-Löſch- und Verſicherungsanſtalten. Die Städte der Prigniß waren im r5ten Quinagennium mit Ee Rehlr. im 16ten mit x,242,580 Rthſr. und im 17ten(1802) mit 3,296,480 Rchlr. verſichert. Die Löſchauſtalten in den Städten waren folgende; Im Jahre.|1719 1739|1750|1770|1780|179%7|1800 1801, Brunnen-:? 164,| 2013| 1025| 1621| 1021| 1022| 1051| 2070 Sprißen, metallene- 20 22 28 30 32 32 35 7. Spritzen, hölzerne: 236| 1768| 2071| 2089| 2137| 2137| 2130 1559 Leitern-:/ H 90 1271 137 143-1145 145 125 127 Eimer-:;: 511] 2263| 2463| 2451| 2862| 2862| 2860 2913 Haken-- 78.205 41 89 135| 150 479.| 139| 142| 148 Kufen-:; 7 63 94 135 129 142 1,46 141 143 Das platte Land hatte 1801 122 Feuerſpriken, 9 metallene und 209 hölzerne Handſprißen und 35 große Sprißen. 4) In Betreff der Medizinalpolizei ſind in der Prigniß 3 Stadtphyſici angeſekt, von denen einer zugleich Landphyſifkus iſt.) Kirchen- und Schulen- Verfaſſung. - In Hinſicht anf die Lutheriſchen Kirow, 7) Lohm, 8) Roſen- winkel, 9) Daphne 10) Nehlin, 11) Vehlow, 12) Wutike, D, Inſpektion Lenzen, mit 13 Pfarren 1) Lenzen, 2) Boberow, 3) Garlin, 4) Lanßt, 5) Lenzerwiſche oder Kiez, 6) Mötlich, 7) Pinnow,.3)" Prött- lin, 9) Seedorf, 10) Warnow, 11) Wuſtrow. E. Jnſpektion Perleberg, mit 21 Pfarren, 1) Perleberg, 2) Bentwiſch, 53) Gr. Berge, 4) Blüthen, 5) Breſche, 6) Gr. Breſe, 7) Cumloſen, 3) Datlmin,.9) Düpow, 10)“ Gr. Gottſchow, 12)'Gulow, 12) Kletzke, 13) Krampfer, 24) Nebelin, 15) Neuhauſen, ,16) Premslin„ 17) Quißow, 18) Roſenhagen, 19) Suckow, 20) Venße, 21) Vieſeke. F. Inſpektion Prißwalk, mit 19 Pfar- ren, 2) Pritzwalk, 2) Beveringen, 3) Buchholz, 4) Chemnitz, 5) Collrep 6) Falkenhagen, 7) Freienſtein, 3). Kuhbiet, 9) Kuhsdorf, 10) Halenbe>, 21) Lindenberg, 12)„Meienburg, 13) Reenthin, 14) Rohlsdorf, 15) Sadenbe>k, 16) Sarnow, 17).Schönhagen, 18) Schrepkow, 219) Tegow..G. Inſpekrion Puttlitz, mit 8 Pfarren, 1) Puttlitz, 2) Mansfeld, 3) Mertensdorf, 4) Seddiny 5) Stepeniß, 6) Ta>en, 7) Triglitz, 83) Wit- tenberge-. H. Inſpektion Wilsna>, mit 6 Pfarren, 1) Wilsna>, 2) Leggde, 3) Leppin, 4) Lüben, 5) Sölenthin, 6) Welle. I. Inſpektion Wittſto>, mit 12 Pfarren, 1) Wittſto>, 2) Babitßz, 3) Chriſtdorf, 4) Doſſow, 5) Dranſee, 6) Gadow, 7) Herbtzjprung, 8) Königsberg, 9) Papenbro>, 10) Sgazke, 11) Werni>ow, Über nahe vf Einkünfte und Abgaben, 407 12) Zechlin. Reformirte Pfarren und Kirchen hat die Prignitz eben ſo wenig, wie Gelehrten S< u- len;-wohl aber in Perleberg eine Mittelſchule und in den übrigen Städten Bürgerſchuleuy. Die Dorf- ſchulen dürften, einige wenige ausgenommen,zwegen des äußerſt geringen Cinfommens der meiſten Schul- lehrer, leicht zu den ſchlechteſten in der Kaimark gehören. 40 Schullehrer haben nur 5.= 10 Rehlr. 68, 10 bis. 29. Rthlr. 77, 20 bis.40 Rthlr. 22, 40 bis 609 Rthlr. 13, 60 bis 80 Rchlr. und nur 6, 80 bis 100 Rchlr. Einkünfte. Wer wird und fann, bet dieſen Umſtänden, große-Sorderungen machen?-=- 12. Einfünfte und Abgaben. Die“: Prigniß hat 4 Domänenämter, zu Eldenburg, Goldbeck, WittſtoX und Zechlin 3 deren Er- trag belief ſich, mit Einſchluß der Forſt- und Maſtgefälle, in dem Etatsjahre 1722? auf. 21,612 Rthlr. 10 Pf. und 175% auf 30,311 Rthlx. 22 Gr. 9 Pf.“Zölle. Die Hauptzollämter ſind S. 208 namhaft gemacht worden, die uiwrter denſelben ſtehenden 22 Nebenzollämter ſiud in der Topographie bemerkt. Der Ertrag der Landzollämter, denn dew-von den Waſſerzellämtern und übrigen Regalten kann 1c und Pattiik,) 27,666 Rehlr. 10 Gr. In neueren Jahren iſt ſie i1 den hiſtoriſchen Tavellen ntckiſchen Kyribiſchen, Havelbergiſchen und Plattenburgiſchen Diſtrikt oder Kreis iſt von Alters her be- obachtet worden, aber von den Kreiſen der Mittelmark ſehr zu unterſcheiden, da ein jeder von dieſen ein eigenes Korpus ERES / Erſtes Kapitel. Det-Perlebergif he RebIB: . Lage. Grenzt gegen Süden an die Elbe und den Plattenburgiſchen Kreis, gegen Weſten und gegen Norden an den Lenzenſchen Kreis und das Herzoathum M e&lenburg Schwerin, und gegen Oſten an den Prikßwalkiſchen Kreis. Größe. Der Kreis, welcher ſich der Länge nach von Wittenberge bis Kl. Panckow erſtreckt, hat ei- nein Flächenraum von 15x[]Meilen, und iſt der größte in der Prignis. .- Oberfläche. Die Oberfläche iſt faſt durchaus flach und eben, und die wenigen Anhöhen verſchmel- zen ſehr bald mit den Ebenen und Thälern längs den Flüſſen. Sandig und mager ſind zwar verſchie- dene Gegenden, doch haben die meiſten einen ganz guten Mittelboden. . Flüſſe. Außer der, bei Wittenberge in die Elbe tretenden SrepemiB; nur fleine unbedeutende Bäche, die aber doch viele Mühlen treiben. . Einwohner. Bewohner des platten Landes im Jahre-1301: 22 Edelleute, mit Gütern, x Edel- mann ohne Gut, 6 Königl. Bedienten, 64 Verwalter und Pächter, 23 Förſter und Jagdbedienten, 23 Prediger, 70 Küſter und Schullehrer, 13 Frei- und Lehnſchulzen, 77 Sekſchulzen- 25 Müller, 172 Ganzbauern, 1138 Halbbäuern, 295 Ganz- 37 Halbkoſſäten, 284 Käthnex und Büdner,. 426 Altſiker, 1x Krüger, 72 Schäfer, 6 Gärtner, 1 Böttcher, 1 Fiſcher, 146 Hirtea, 4 Leinweber, 3 Maurer, 20 Rademacher, bo Schankfrüger, 19 Schmiede, 1 Schuſter, 11 Schneider, 1 Töpfer, 2 Tiſchler, 5 Ziegelſtreicher, 7 Zimmerleute, 621 Einlieger, x adl. Wittwe mit x Gute, 24 Bauerwitt- wen mit Höfen, 9-Koſſätenwittwen mit Höfen, 14 Büdnerwittwen mit Höfen. Die Klaſſen der Städtebewohner zeigen die alphabetiſchen Tabellen von Perleberg und Wittenberge. Anzahl der Wohnungen. Zm Jahre 1801 2 Städte, Perleberg und Wittenberge, 98 Dörfer, (incl. der beiden Kloſterdörfer Kl. Pan>ow-und Reddelin welche, ein für alle Mal geſagt, in den Land- " räthlichen Tabellen zwar beſonders aufgeführt ſind, aber doch zum Perlebergiſchen Kreiſe gehören.) 60 adl. Güter und Vorwerke, 6 Melereien, 3757 Feuerſtellen, und zwar 3118 auf dem Lande, und 639 in den Städten, 6 Ziegeleien, 17 Waſſer- xx Windmühlen'p dem Lande, und 7 ee: bei den Städten. KEE Der Perlebergiſche Kreis, 409 Bevölferungstabelle. < 02]& 2(E7; nE 254 ERS GEN ENSE RE IE ZE EDS 30 18:50) Im T= WAZ ZEICH BERGER(SESOHEN ZIRESGEN D6EES S.S Im Jahre= S== Zz D S 4= >=>=>„5= u Zz Zz 5]: S- 3 1759,-1 Stadta:'7.72-60544: 0:4|. 56..1.0 5054„a64.4.:3,49 7411-204|; 2871 5 1800|Platte Land.| 3234| 3505| 3423| 3582|-=| 824| 446.| 971. 115944 Cafe 33 9 RE MUS ZU7 WET 70 27903) BU 2.1 53 RESE54 24 1 590452571] 56 124| 193| 3316 Militär...- 122 834 62 66 ZE6N"ER it 334 Summe.] 4043| 4392-| 4066| 4237| 237| 880| 570 11164 119594 1301|Platte Land?|: 3167| 3678| 3525.11 3666- 859 390| 983|16187 Städte.-. 7 800 709 599 638 250 63 149 175 3363 Militär.-- 142 90 60 81.-=- Ee 72: 550 Summe.| 4109| 4477| 4284| 4562| 250| 922| 531[11538[19700 | 196634 MN Siu 2 Webel WISE 205 20 el BESE4» 177) Da die hiſtoriſche Tabelle des Jahres 1750 die Bewohner nicht nach den einzelnen Kreiſen aufführt, ſon- dern die Oerter der ganzen Provinz in alphabetiſcher. Ordnung folgen läßt, ſo kann ich die Volks- menge des. platten Landes von dieſem Jahre nicht angeben. Im Jahre 1801 befanden ſich auf dem Lande 22 angeſeſſene Soldaten, 269 dienende Unterthanenſöhne und 4477 Enrollirte und 828 Eurol- liyte in Perleberg. Von den adl. Familien S. allgemeine Einleitung in die Prignitz. 6. Produktion:“ Der Boden des Kreiſes iſt faſt dur:> 3>> 3> Pferde.-.-)|: 7297|"482| 7778! 6362| 363) 6725|-|-|-| 536| 37| 1573|. gg) 82|..675 Ochſen.-- 1.3755 20| 1765| 1545 101-1555 55 66). 2.212453. 329 1 130|=--- Kühe.--| 8795| 802| 9597| 7894|" 759) 8655k 4006| 2861| 692| 5131| 6:| 5741]=|=|= Synggiche 21.3536 1149.751 5421 1623401 1415) 423641... 551.7 H R PUR 1 A0 R Ren Mm 15 EE Rätber.--| 4827| 465| 5292| 2142| 88| 2229| 1257| 387| 1644| 2376| 75| 2451| 2643| 285| 2828 Hammel. 7|20520| 2025|22545|195571 1776|2'333|- 589! 226 815| 3269| 265| 3534|=--=- Safe.-|15760| 1156|24916|13130|-988|141218| 695| 59j- 754| 5521 58| 501= 1=|- Lämmer.-| 133 717 7855 5300| 366! 6166| 144 29! 173 60! 20 80| 6590! 655| 7245 Schweine.-| 7060| 1439| 8549| 5927|- 9641 6891| 3293| 745| 4038| 1788| 448| 2236| 3987| 667| 4654 Der Wollgewitmn betrug 1798, 2 ſchw. Stein 3 Pfd. 7. Fabrikation. In Abſicht der te. vergl. Perleberg und Wittenberge. Von dem platten Lande iſt das'Fabrifationequantum der einzelnen Kreiſe nicht anzugeben, da die Manufakturtabellen nur das Generale dex ganzen Provinz enthalten. 8 4 55 Städ 8. Verfaſſung. Da das Kreisditeftorium der Prigniß das Steuer- und Polizeiweſen der Provinz ungetheilt beſorgt, ſo iſt hierüber bei den einzelnen Kreiſen nichts zu ſagen. In Abſicht der kirchli- 7= 2 3 Es[5= 1722 Civil.-- 3556|= 395.....427..0 02 25 42 191 77 21730-=- 337.|"375.| 369| 372 1/72 39 39 2168| 1791 3740 uE 570/10" A416|"367 4.2417:| 175.1 2x 66 156| 1894 1750--(61| 455.| 341 1 436 1.145: 4 30| 71| 177 4 2116 1770 FER 451| 567| 420| 468| 94 60 37 240| 2337 1780 Civin 7/7 41216 5201 75093|"4601 119 338 90 224 2256 Militär.- 114 56 37 77.|- E35 iE 2 244 Summe.- 526| 576.1 450 F- 497 1 10 1. 38 90 107 224| 2500 1790 Civil.-- 507 554| 463| 485| 166 61 128 251| 2615 Militär.-| 224 62 i- 39 42|> 5 ZA Sand 267 Summe,-4+|, 651.1 6161 5021 527| 166| 6%| 128[ 251| 2882 Die Brauerei, vorzüglich in Abſicht des Brothans, iſt nicht ganz unbedeutend: Die Prignißt, . 103 R 2100 EE EE(ENSE NUE HO| DUE ZIE WREHU mc) Im Jahre.| Stand.=| Z S S GE EI ER(IIB(50557 AU DIE= Z S„ S Z SHGS u BE 1800 Civil.- 582| 495| 387| 422| 228 45(1222 152| 2432 Militär.- 122 84 62 66==- Em= 334 Summe.- 704 579 449 488| 228 45 121 152.| 2566 1301 Civil.«- 589| 472| 405| 490| 220 49| 147 134| 2506 Militär.- 142 90 60 55|-- Es SE 350 Summe.:| 781| 5627| 465| 5407(5229| 49[147| 134| 2856 Zm Jahre 1801 befanden ſich unter den Einwohnern 3 Juden.- Die Garniſon beſteht aus einer Es- fadron des Kavallerieregiments Nr. 2, in Kyrib, zu deſſen Kanton der Ort auch gehöret. 1801 zählte man 628 Enrollirte., 8. Nahrung und Verkehr. Ehedem bedeutender. Aerbau, Viehzucht, Brauen, Brennen, Tuch- macherei und andere ſtädtiſche Nahrungszweige. Im Jahre 1300 hatte die Stadt 12 Acciſebedienten, 11 AFerbürger, 1 Amtmann, 1 Apotheker, 10 Armen, 3 Barbiere, 19 Bäer, 2 Boten,„5 Bött- Her, 2 Brauer, 1 Briefträger, 2 Buchbinder, 1 Kandidaten, 2 Kantoren, 5 Kreisbedienten, 1x Direktor, 4 Drechsler, 4 Färber, 7 Fleiſcher, 6 Gaſtwirthe, 2 Gärtner, 1 Gerichtsdiener, 2 Glaſer, 31 Goldſchmidt, 1 Gürtler, 2 Handſer, 112 Schuſter, 1 Syndikus, 3 Stellmacher, 3 Tabaksſpinner, 80 Tagelöhner, 5 Thorwärter, 9 Tiſchler, 1 Todtengräber, 4 Töpfer, 21 Tuchmacher, 1 Tuchſcherer, 2 Uhrmacher, 2 Wa- gebedienten, 1 Walkmüller, 1 Weinhändler, 2 Weisgerber. Eigentliche Fabriken hat die Stadt nicht. Im Jahre 13800 haben 32 Tucharbeiter, auf 20 Stühlen, für 3743 Rthlr. Tücher fabrizirt, und für 450 Rthlr. außer Landes debitirt."Die 2 Weisgerber haben für 3900 Rthlr. Leder zubereitet und für 2600 Rthlr. außer Landes abgeſelßt. Die Leinweber arbeiteten auf 11 Srühlen für Lohn. 6 Tabaks- ſpinner ſpannen für 2750 Rthlr. Tabak. Ueberhaupt genommen fabrizirten 56 Ouvriers für 10 393 Rthlr. Waaren, und debitirten für 7343 Rthlr. im Lande und 3050 Rthlr. außer Landes. Der Werth der rohen Materialien betrug 5000 Rthlr. Der Perlebergiſche Kreis, waren Malzverbr. Schrotverb.| Bier. Ra (+ No ein. Im Jahre Z=;= = ß S | Vorhanden 4.4)- 227| 8 560| 60 80| 140)| 300|= 180|= | Zur Wirthſchaft erforderl.| 2x0 9 560| 60- 1400 Z00- 596|- | SED evt 7 2 0 2.42 04- 62 93|- 680| 286 104| 32 1003|= ./ Szotfauft.. 7 4.42.08-------= Ee ZEE 223 50 | Zugezvgen. 7 2.7 7 7 51--=-- 80---- 66-- 387 | Der Wollgewinn betrug 1801, 90 ſchw. Stein, wovon 60 Stein ſeibſt verbraucht ſind. | 9. Die Stadt hat 4 Jahrmärkte und 3 Viehmärkte, etn Kontzl. Poſt- Acciſe- und Hauptzollamt 10. Magiſtrat und Kämtnerei. Perleberg iſt eine Immediatſtadt und als Hauptſtadt der Provinz iſt ſie der Stß des Kreisdireftoriums der Prignikß, führt ſie bei den Verſammlungen der Prig- 414 Die Prigyik- nikßiſchen Städte und bei den Zuſammenkünften der Altmark und Prigniß, in Abſicht des ſtädtiſchen Kreditweſens, ſo wie Stendal, das Direktorium. In dieſer Hinſicht führen beide Städte ein gemeinſchaft- liches Siegel. Der Magiſtra, hat die obere und niedere Gerichtsbarfeit und beſteht aus 5 Mitglie- dern, 1 Stadtdirektor, 2 Bürgermeiſtern, 1x Stadtſefretär und x Kämmerer. Die-Kämmevei, wel- erbürger, x Apo- theker, 6 Armen, 1-Barbier, 10 Bäcker, 2 Böttcher, 8 Branntweinbrenner, 5 Brauer, 1 Bürgermeiſter, “2 Kandidaten, 1 Käntsok, 2 Drechsler, 2 Fuhrleute, 2 Fiſcher, 2 Fleiſcher, 2 Gaſtwirthe, 1 Glaſer, 3 Feld- hüter, 2 Hufſchmiede, 2 Kaufleute, 3 Küſter, 2 Leinweber, 2 Maurer, x Müller, 2 Rachtwächter, 4. Par- tiküliers, x Perrükenmacher, 1 Prediger, 1 Salzfaktor, 1 Sattler, 1 Seiler, 14 Schifffnehte, 1 Schlöſſer, 9 Schneider, 26 Schuſter, 2 Stellinaher, 26 Tagelöhner, 5 Tiſchler. 1 Töpfer, x Weißgerber, 1 Zieſemei- ſter, 2 Zimmerleute, 3 Zollbedienten.- Der Weißgerber bereitete 18090.für 125 Rchlr. Leder zu. Die Leinweber arbeiten für Lohn. Im Jahre 1800 hatte Wittenberge 4 Brauſtellen, 10 Brannt- weinblaſen. An Malz wurden 26 Wſp. 12 Sc 2) v-Möllen-| Eingepf-|P- Perle- de, zwei Gü-| ner, 23 Einlleger, 3 Förſter, über dorf hieſelbſt. in Cumlo-| berg. ter, 76 M. Holz 2) v. Möllen- ſen. EEA NENE dorf zu Ga- dow. Ggg Der Perlebergiſche Kreis. 417 ] Z| S Kirchl | Quali- Z||D;“cc|Addreß- Name.|"tar. Zuſtand. 7312 DZ Beſißer.| Verfaſ- pore ' EEN EN ſung. S Bendwiſch Dorf. 11715 Ganz-, 5 Halbbauern, 10 Koſ-| 48| 33.1=“ v. Lüderik, v.„Mutterk. P- Perle- ; 2 Iſäten, 35 Einlieger, 30 M. Holz. Rekdorf, v.| Iſp- Per-| berg. Gute Wieſen Plathen, v.| leberg. " Flothow, v. Gräveniß, v. T Möllendorf. ; v.Barſewijch Gr.Berge.| Dorf.|10 Ganzbauern, 4 Büdner, x1| 22| 141| 39| Rittm. v.| Mutterk.|p. Perle- Einlieger. Winterfeld|Inſp.Per-| berg. ?' zu Carve,| leberg.' Kl. Berge.| Dorf. 5 Ganzbayuern, 1x Büdner, 5 Ein-| ,5 75| 92| v. Winter:| Eingepf.|p. Perle- lieger. feld zu Neu-| in Gr. berg. hauſen. Berge. Blüthen:| Dorf. 129 Ganz-, 5 Halbbauern, 2 Koſ-| 39| 277| 44| Domän. Amt| Matterk.|. Perle- 4 E 450 E= l ſäten, 3 Büdner, 19 Einlieger. SHA 140 36 berg. R. Holz. Kleiſt, Prpr.| leberg- SEE R Cords, v. Ja- gow, v. War- tenberg, v. Winterfeld, Ob. Amtm. Rogge. Gr. Breeſe. Dorf und|20 Ganzbauern, 2 Halbbauern,| 39| 2511|=-|v. Liüderit, v. ; Gut.|2 Koſſäten, xx Büdner, 6 Ein- EEN SET 1224 230.1 Rue lieger. 170 M. Holz. Möllendorf,|: leberg. v. Rekow, v. Barſewiſch. Kl. Breeſe.| Dorf und|7 Ganzbauern, 2 Büdner, 8 Ein-| 22| 96|--|yMöllendorf| Eingepf. p- Perle- Gut. llieger, 2 Windmühlen, 1 Förſter, hieſ. v. Reß- in Witten-'herg. über 21 M. Holz. dorf, v. Bar-| berge, ſewiſch. Mittel-|Vorwerk,|S. Neuhof. Breeſe. Breſche. Dorf und| 16 Ganzbauern, 6 Koſſäten, 1| 57| 263| 443|Fr. Major v.| Mutterr. veel Gut.|Büduer, 20 Einlieger, Schmiede, Kleiſt zuSta-| Inſp.Per- berg rx Förſter über 30 M. Holz. venow. leberg- ED Gr. Buch-| Dorf.(Ein Lehnſchulze, 7 Ganzbauern,| 19| 94| 19|v.Karſtedt, v.| Filial von Z holz.? 7 Einlieger. 72 M. Holz. Möllendorf, Ef ELE | Beſißer v.| Inſp. Per- 7 2 Klockow.| leberg. Wüſten Adl. Gut,|nebſt 4 Büdnern, 6 Einliegern| 6| 67|--|Propriet. Li-| Eingepf; Pd.;; priet. Ue| Cingepf-|p. Perle- Buchholz. m 4.0 und einer Ziegelei. 700 M. Holz. vonijus daſ.|in ud berg. biiſſement 418 Die Priegniß. ;|S Kirchl Quali- 2152 eiii 11 0E7 SO EX Addreß- i 59 uſtand. Z2(|2| S|'Beſißer.| Verfaſ- Name ie Zuſt ZU ES ſiß BV faf; ürter. ZS; ſung, Burgha-| Dorf und| 4 Ganzbauern, 6 Koſſäten, 4 Cin-| 17| 97|= Lieut. v. Fil. vag.|p. Perles gen. Gut.|lieger, eine vom Dorfe entfernt Burgyagen EEE berg. liegende Waſſermühle, die Burg. 4 biejelbit"wWbirie | wallmühle genannt. 87 M; Holz. M- Burgwall-| Waſſer-| bei Burghagen. j Mühle. mühle,: | Burow.| Vorwerk|unweit Neuhauſen, zwiſchen 1747| 13| 70|=- v.Winterfeid Eingepf.|p. Perle- Dien und 1750 angelegt, 10 Büdner, zu Neuhau-|um Pirow.| berg. Kolonie,|> Einlieger und Schmiede. jen. Carve.| Siehe..| Karve. Creußburg| Dorf.|7 Ganz-, 3 Halbbauern, 3 Ein-| 17| 74| 18 I Fil v.Zed-|p. Perle-|. : 5m» 15 zu Wöiſe| din, Injp-| berg. lieger. 80 M. Holz. hagen:| Puttäg.; Cumloſen.| Dorf.|2 Lehnſchulze, 27 Koſſäten, 15| 70| 402|=-|Die Gevett.| Mutterk.|p- Perle-|. Büdner, 10 Einlieger, verſchiede- v Mülilendory| Imp-Per-| berg. ne Handwerker, 2 Rademacher, 1 zu Lindenb.,| teberg. Zimmermann, Schmiede Neben- venhels"Be es. zollamt von. Perleberg./ I8endtorf. Dallmin. Dorf und/|8 Ganz-, 3 Halbbauern, 8 Koſ!| 56| 283| 24| Deichhaupt-|-Mutterk.|p. Perle- ; Gut. iſaten, x Bädner, 32 Einlieger, 2 mann v. Za:| Inſp- Per-| berg. Ziminermann, Schmiede, Ziegelei, gow zu Ruüh-| teberg. | 1 Förjter über 210 M. Holz. Ve| Dannen-|Vorwerk,| bei Wolfshagen, nebſt einer Ein-| 2| 13-|=| Freih. v.-| Eingepf.|p. Perle hof. liegerwohnung.; Putrlik zu zu Woifs- berg. Wolfshagen| hagen, Dependahl Schäferei[nebſt- 2 Einliegerwohnungen auf| 2| 8|=|v-Winterſeld| Eingepf.|p. Perle- Tiefenthal. dem Dallnuniſchen Felde. zu Dallmin WEN berg. n" 1 Dergen- Dou und i% Ganzbauern, 2 Koſſäten, 7| 38| 180|-- Ob. Amtm-| Fil. v-Sü- p- Perle- thin. Gut.|Büdner, 15 ECinlieger, 1 Förſter Rogge hieſ. ,|>ow, Iſp-| berg. über 416 M. Holz. v. Platen, v| Perteverg'| / Bredow, Per| leb. Kätmme- vel: Drenifow. Dorf. 3 Ganzbauern 53 Büdner,'r Ein-| 5-11 32. 153-|Fr! v. Jena| Eingepf.| p] Pyik- lieger(zum Gute Nettelbe> gehd- zu: Cöthen.| zu aine:| walk. rig.) Der übeige Theil gehört zum BU Meclenb. Amte Marnitz.' ' Der Pexlebergiſche: Kreis. 419 6 2,8 Kirchl O i--Z 4 D 5 E 5 RÜ. a Dali Zuſtand. Z| Z|S| Beſißer.| Verfaſ-| ddreß- tat. EI EE ES Orter, =| Z| ſung.| Düpow. Dorf.| 23 Ganz-, 1x Halbbauer, 6-Koſ-| 45| 2531|== 1v. Knobelsd.| Mutterk.| p. Klekke. ſäten, 3 Büdner, 18 Einlieger. Freihexen v.| Inſp- Per-; 120 M. Hol| Puttlik, v. leberg. D978„Karſtedt, ; Ip. Perleb. Eulenfrug| Krug,|S. Uhlenkrug. Garſedow.| Dorf.| 10 Ganzbauern, 1 Büdner, 4 Ein-| 25| 92|=|v. Jagow, v.| Eingepf.|p. Perle- lieger; Lüvderib„v.[in Wieten. berg. ; 1 Barſewiſch,| verge- ; v Möllendorf Glävzin,| Dorf.|17 Ganz-, 4 Halbbauern, 3 Koſ-| 49| 2235|=|v. Kleiſt, v:|Filial von| p. Perle- Glävenzin. ſäten, z Büdner, 12 Einlieger, 1 Karſtedt.|Premslin,| berg. e Rademacher. 70 M. Holz. WLAN; Gr. Gott- Dorf und/| 23 Ganzbauern, 2 Halbbauern, 4| 56| 247] 48| Hau ::„EBE 7 M i ptm. v.| Mutterk.| ſo, ſchow. Gut.|Büdner, 320 Einlieger. 80 M. Ziethen hieſ. Ittſp-Pr- Me Holz. v. Warten-| leberg. 9: berg, v. Kno- belsdorf, v. Winterfeld, v Karſtedt, v. Ziethen, v. Flothow. Kl. Gott-| Dorf und|4 Ganzbauern, 12 Halbbauern, 2| 40| 190| 24|vy Möllendorf[Filial vonip. Perle, ſchow. Gut.|Büdner, 13 Einlieger, Schmiede, EEE GINN berg. Waſſermühle. 250 M. Holz. zu Roſenhag.|Inſp-Per- Waſſermühle. 250 M. Holz Simonsha-| leberg. gen, Burgha- gen, Kl.Linde und Panfow :| gehörig. Granßow. WE zwiſchen 1747 und 1750 angelegt,| 6|:52|=-| Landrath v.| Eingepf.!p. Perle und Ko 0| nebſt 5 Büdnern, Schmiede, Waſ- Karſtedt zu|. in Kl. berg. mie.| fermüöhle, welche iſolirt liegt. Frekdorf.| Linde. Granßow-| Waſſer-|zwiſchen Grankow und Guhlow.|=|--|-+-|V. Kärſtedt,| Eingepf.“ ſcheMühle. mühle, inGuhlow Grube.|Dorf und|6Ganzbauern, 6 Koſſäten, 8 Büd-| 37| 230| 18| Hau Eur. j Ei 7 ptm. v.“| Filial von|», Klesfe Gut.|ner, 13 Einlieger, x Förſter über Quißow hieſ.| Vieſe>e Pp. Kleßfe. 20'M. Holz- Iſp, Per- eberg.|* Gühliß.|Dorf und|11 Ganzbauern, 5 Koſſäten, 3) 33| 201| 50. 2:"4 v. Kaphengſt| Filial p. Perle- Gut.|Büdner, 15 Einlieger, Schmiede, GR WEILE ae 1 Förſter. Inſpekt. “.. 8; Puttlit. Kl.Gühliß.| Vorwerk,[bei Gühlibß. EEA ENWEe; DENG BIET. Ab =. x SSER SR 420 Die Prignit. Y Z|S| Kirchl 5 LEN DP irh. 3 Name. Zuali Zuſtand.! 2212|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß- tat.== S' ſün 3 Orter,. Guhlow.| Dorf.| 12 Ganzbauern, 4 Koſſäten, E 231|= v. Winteyfeld| Mutrerk.|p. Perle- Büdner, 5 Einlieger, x Mauter. 3: Neuhauſen us Per-| berg. 90 M. Holz. FOLKE Guhlsdorf.| Dorf und|.5 Ganz-, 4 Halbbauern, 4 Koſ-| 29-Lieuten. v.| Filial von| p- Perle- Gut.. Iſäten, 6 Einlieger, 1 Rademacher. Wartenberg„tc berg. S hiejelbſt.| In;p-Per- 33"M. Holz. biejeldy(bere; Haaren. Vorwerk|bei Klezfe, nebſt 7 Büdnern, zwi-| 6 Landr.v Kno-| Eingepf. p- Perle- u. Kolonie| ſchen 17.7 und 1750 in dem ſo- vel5dorj zu[in Kleß?e,| berg. ten 5 t blirt Kleßfe. 1[Jnip-Per- genannten Haaren etablirt. ieberg. Haſſelbeck.| Vorwerk. 2 Hinzdorf.| Dorf und|5 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 2 Büd-| 16 v. Jagow zu| Eingepf.? ;- Ing P- Perle- Heinrichs-|“ Gut. iner, 4 Einlieger. Rühyſitedt, v.| in Gr.-|* horg. dorf. Saldern zu| Breeje. 2 GE WYilsnac. Hohefeld,| Kolonie,[unweit Schweinekaven, zwiſchen| 6 Eingepf. p. Perle- Hohenfelde 1747 und 1750 etablict 3 Büd- Berge, berg. ner, 2 Einlieger, 4 Zimmermann.| Hohenfier,| Dorf,|11 Ganzbauern, 1 Koſſaäte, 4 Ein-| 27 Freih. v.Putt| Eingepf| p. Perle- Hohenvier, lieger. 20 M. Holz. liß zu Wolſs-[zu Zeddin.|- berg. hagen. Hülſebeck,| Dorf,|14Ganzbauern, 5 Koſſäten, 1 Büd-| 35 Die Freih. v.|Filial von|p. Perle- ner, 17 Einlieger. Puttlik zu|Mansfeld berg. ZV8olſshagen Inſpett. Jägerhaus Förſterei.|zwiſchen Laslich und Gadow zum und Patti.| Purtlig. Sute Kuywincet gehörig. Jagel.|Dorf und|5 Ganzbauern, 8 Koſſaten, 1 Büd-| 28 DerGeneral-| Eingepf.| yp. Per, Gut. iner, 3 Einlteger. Das Gut wird Feldmarſch.| in Cum- leberg. ; von Lindenberg aus bewirtyſchaftet. v Möllendoxf| lojen. & 5- 7 20LA ZEIT|| TG „Zanders-| Dorf. vn“u MBEES: Fan ÖMER 22 Kloſt. Stepe-| Eingepf.| p Prit- dorf, 2 Büdner, 9 Einlieger. 30 M. nik. in Sie-| walk. Jänners- Holz. penig. dorf. Kaltenhof, Vorwerk. nebſt 6 Einliegern, Ziegelei. 4 Landr.v.Kar-| Eingepf. p.- Pere: Kaltenho- ſtedt zu Freß- iin Prems- berg. ve. dorf. lin Karſtedt. Dorf.|xr Ganzbauern, 4 Koſſäten, 11| 33 v. ne v. a von 5 dl N Sinljeger. M.?% Karttedt, v.|Premstin, erg. Cinlieger. 48 M. Holz Wartenderg Siip-Bef teberg. Der Perlebergiſche Kreis, 421 | M EE]| Kirchl.| ; 2|< DO irch% dd ' ua 5(06, reß- Name.] Quali Zuſtand. 22/2|S| Beſißer.| Verfaſ: Addreß : tat. Wi BE BI)(48) orter. SEES ſung. | Karthan.| Vorwerk| 3 Meile von Grube, zu Klekzfe ge-| 8| 4|= v.Knobels-| Eingepf. p-Klekfe. hörig, nebſt 6 Einliegern, Waſſer- dorſz-Kleske.| in Yenge, mühle und Förſterhauſe. 1000 M. Holz.; Karve,|Adl. Gut, nebſt einer Waſſermühle und För-| 4| 35|> IS Se P- BEE: * re| Wliütierſe ah erg. Karwe. jtervohnung. bo M. Holz. pieſelbe: und Or. 2 Derge. Kleeſte, Dorf. 13 Ganzbauern, 29 Bädner, 8 Ein-| 22| 3125| 183».Miſlepſe Eingepf: P- Perle- 4 ieger M zu euyau/| in Gr. berg. Seher 72 M. Holz. 54 Beri erg Kleinow. Dorf und| 75 Ganz-, 2 Halbbauern, 7 Büd-| 39| 187| 32 Minorenn.v. Filial von| p. Perle- Gut. ner, 7 Einlieger, 1 Zimmermann. Burgyagen,„Henge berg. | Laobels-| np. Per- 100 M. Holz. SEIS EEEE E50 - dorf, Freih.v.|. teberg. Duits, v- v. Ziethen. v Kleßke.| Dorf und| 17 Ganzbauern, 16 Koſſäten, 5| 89| 59x| 29 Landrath v.| Mutterk.| Poſtamt. Gut.|Büdner, 25 Einlieger, x Rade- E47 DEE macer, z Schuſter, Schmiede, 1 ELSA 15 3% 4 derJteumarf. Förjter, Poſtamt, Nebenzollamt von Perleberg. Guter Boden. 1800 M. Holz. Klo>ow.| Vorwerk,|mit 2 Einliegern, nahe bei dem| 4| 21|=- Propr. Cords| Eingepf.| p. Per- Dorfe Blüthen. hiejeibjt. REUE leberg. 7“4 then. Krampfer, Def und| 15 Ganz-, 3 Halbbauern, 14 Ein-| 38| 252] 33 Deichhaupt-| Mautterk.| p. Per- Gut. lieger, Schmiede, Windmühle, Zie- IE Mol Juſp. Per- leberg. geiei,. Förſter über 932 M. Holz. EOP EDA| DHA: Guter Boden. Kribbe.| Dorf.|12 Ganzbauern, 1 Büdner, 10| 25| 1253| 203| Rittmeiſter Filial von p, Per- Einli 9 v. Winterfeld|?teuhau- eberg. Cinlieger. 20 M. Holz. 5 urde WISU: g Perleberg Krumbec.| Vorwerk.|zu Nettelbeck gehörig, nebſt 4 Büd-| 13| 49|=|Der Häupt: Eingepf.| p. Priß- nern und Schäferei. mann v. Je-|inPatttis.| walt. nazu Köthen. Kuhblan>.|- Dorf.|9 Ganzbauern, 3 Koſſäten, 9 Büd-| 28| 132|= E44 Eingepf.| p. Per- ner, 4 Cinlieger. 230 M. Holz. orf, v.Lüde-| in Or.| leberg. pt- x Hol riß, v. Möl-| Breeje. 2 lendorf, v. Barjewiſch. 8 --». “> 2 .- S = c> Name. "ud] -jaYlaano8 uoöpluo Zuſtand. Beſißer. Kirchl.| Verfaſ- ſung. Kuhwinfel| Adl. Gut, Laslich,| Dorf und Laaslich. Gr. Linde. Kl. Linde.| Adl. Gut, Lindenberg| Adl, Gut, Lockſtedt. Lübzow. Lütkendorf. Lütken- heide, uebſt 16 Büdnern, I Einlieger, Schäferei und Förſterwohnung. 450 M. Holz. 14 Ganzbauern, 9 Koſſäten, 3 Büdner, 354-Einlieger, 1 Förſter über 800 M, Holz. 3 Ganz-, 3 Halbbauern, 3 Koſ: ſäten, 2 Büdner, 3 Einlieger, Waſſermühle. 50 M. Holz. nebſt 2 Einliegerwohnungen. mit einigen Einliegern, zwiſchen Bentwiſch. und Wentdorf. 12 Ganzbauern, 7 Koſſäten, 8 Cin- lieger. Nebenzolamt von Perleb. 309 M. Holz. 6 Ganzbauern, 6 Koſſäten, 1 Büd- ner, 2 Einlieger. 50 M. Holz. 10 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 1 Büd- ner, 11 Einlieger. 20 M. Holz. 6 Ganzbauern, 1 Büdner, 2 Ein- lieger. Zwei Lehnſchulzen, 5 Ganzbauern, r8 Koſſäten, 1 Büdner, 3 Einlie- ger. Guter Boden. 25 M. Holz. IJ OD Nittmeiſter v. Platen daſ. Eingepf. in Der- genthin. Freih. v.Bre-| Fil. v. Ne- dow, v. War-| belin Iſp- tenberg, v. Platen.'Pro- pr. Rogge. v. Flothow, Perleberg 1] Fil v Blü- Gew. Feldm.| thenInſp. v. Karſtedt, Kämmerei zu Perleberg. ]v Möllendorf| Perleberg Laudr v. Kayz|Fil.-v. Gr. itedt zu Fretz-| Gottſchow dorf. G. F. M. v. Eingepf. Möilendorf|in Went- in Berlin. dorf. Der Freih. v.| Filial von Puttliß zu Panckow. Mansfeld Iſp. Putt, li. Kämmerei zu| Fil. v. Ro- Perleb., v. jenhagen Wartenb, v.|Inſp-Per- Karſtedt. Die Freih. v. leberg. Eingepf. Puttlikß, Mi-[inPuttliß. nor v. Krsö- er. v. Jagow, v. Eingepf. Lüderiß, v.|in Witten- Rekdorf, v. Möllendorf, v.Barſewijcow. lieger. 20 M. Holz. Stepenik.| zu einer| walk. ; Meclenb. Z Kirche. Perleber-| Jäger!| Zwei Stadtfs: ſterwohnungen bei ger häujer.| Perleberg, die eine auf der Seite von Wilsnack, die andexe nach Der- genthin zu belegen. Pfänder-| Einzeln[unweit Karſtedt, zu Semlin ge? haus. Haus,| hörig. Pirow. Dorf.|24 Ganzbauern, 27 Einlieger, x 55| 3121. 52|Die Freih. v.|Fil.v. Gr.| p. Per- Hirte, x Schäfer. Puttliß.| Berge,| leberg. / Inſp.Per- ; leberg. Platenhof.| Vorwerk| nebſt einigen Einliegern, unweit| Z 14|=|Rittm.vPla- Eingepf- p- Perle: Dergenthin. ten zu Kuh-|inSüu>ow| berg. : jW: winkel. Poniß. ZweiBVor- und Förſterhaus, nebſt 2 Einlie-] 6| 26|=-|Minprenn.v.| Eingepf.|». Klek- werte,| zern und einer Schäferei. Burghagen,|in Penze/| fe, der Major v. | Zieten. |. Porep, Dorf.|11 Ganzbauern, 2Koſſäten, x Büd-| 24| 120| 32|vZena.Mec>-| Eingepf.|D“ 63 | Poreip- ner, 21 Einlieger, Schmiede, Waſ-[enb. Amt[in Süc>ow WOL | ſermühle, 16 M. Holz. Marnißz.Klo-|Melenb- ! ſter;Stepenits Na- Der Perlebergiſche SUE HE Kirchl - Quali-; 212 12.:| Addreß- 4 IIe uſtand. SE ENES eſißer- rfaſ- 1:77 Name tat. Zuſt S|S)/S Baſis Verfaſ: vrter. |; SES. ſung. | na| a= | Pofſtlin.-| Dorf.| 73 Ganz- 3 Halbbauern, 1 Büd-| 35| 166] 30|Die v- Win-| Filial von| p. Per- | im| ner, 13 Einlieger, Waſſermühle.-| terfeld. GERN leberg. | 40 M. Holz. leberg. , Dorf und 20 Ganz- 2 Halbbauern, 4 Koſ-| 47| 295|=|Der Maj. v.| Mutterk.| p. Per- Gut. i|ſäten, 1 Büdner, 25 Einlieger, Kleiſt zuSta-| Juſp. Per-| leheyg. 5 Schmiede, Waſſer- und Wind- venow. leherg. inühle. 80 M. Holz. t Puttliß. Drei adl|neben dem Fle>en Puttlis, nebſt| 14| 144|=|Freiherr von| Eingepf.|p. Prißk- Güter,|2. Büdnern, 17 Einliegern, einer Tn daſ. inPutrlis.| walk. Schäferei DER nd 606 Freiherr von SIE EIE und För Puttlit zu ſterhauſe. 1500 M. Holz.| Wolfshagen. Quißdorf.| Kolonie,|bei den adl, Gütern vor Puttlik|=|=|=-| Die Freih. v.| Eingepf. f angebauet, wo auch die Einwoh Puttliß.[in Pattliß. : ner aufgeführt werden. Quißow. Dorf und| 15 Ganzbauern, 8 Koſſäten, 4| 51| 239| 38x| Der Gen. F.„Mutterk. P- Pexr-/ Gut.|Bädner, 12 Einlieger, Ziegelei und Marſchall v-. ZU leberg. Förſterwohnung. 146 M. Helz. AE 3- Rambow.| Dorf.|14 Ganzbauern, 3 Koſſäten, 1| 34| 137| Zl|Die v. Win- Fil. v.Ro-| p. Klekß- Büdner, 6 Einlieger, Schmiede. terfeld.| denhagen,|. fe. M. Holz Inſp.Per- 30 M. Holz. leberg. Reddelin.| Dorf.|roGanzbauern, 5Koſſäten, 2 Büd-| 25| 2221|-=-|Kloſter Ste-| Eingepf.!p. Prigtz- ner, 7 Einlieger. 20-M. Holz. penik."| zu einer| walk, ? Meicklenb. Kirche. Reeß.|Dorf und|20 Ganz- 5 Halbbauern, 3 Koſ-| 55| 215| 46|Fr. Maj. von| Filial von| p. Per» Gut.|ſfäten, 2 Büdner, 14 Einlieger. Kleiſt zuSta- 8 leberg. | FX; 7 p, Per- 30 M. Holz. venow VUE: Reßien.|Dorf und|3 Ganzbauern, 5 Koſſäten, 1 Büd-| 25| 102| 102|Freiherr von| Eingepf.| p- Per- Gut. iner, 3 Einlieger, Waſſermühle. Puttliß zu zu Zeddin,| leberg. ! 56 M. Holz. Panckow. | Rohlsdovf. a und| 3 Ganz- 6 Halbbauern, 6 Ein- 27 123| 22|v. Gräveniß 1 vir: Pfle | zut. i000p 3.,>. EF 4 ottſc leberg. | Roſenha--| Dorf und| 12 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 3 Bid| 34| 154|=-| Der Kapitän| Mutterk.|p. Perle- gen. Gut.|ner, 13 Einliegey. Guter Boden. N vLüderiß daſ.|Jaſp. Per-| berg. 100 M. Holz. leberg. | Rösken-| Büdner[nahe bei dem Flecken Puttliß, be:| 12| 47|=|Die Freih. v.| Eingepf.|p. Perle- | dorf,| Folonie,|ſteht aus 10 Büdnern, zu den Gü- Puttlik. jinPuttlit-| berg. | Röſefen- tern gehörig, zwiſchen 1747 und dorf. 1750 etablirt. ZI 426 Die Prigniß. Quali- ES|& JID| Addreß ie j 2:8==] F.-: Name. 04 Zuſtand. 22/2|S Beſißer Verfaſ-| fr. SA 22 127.00 ſung. Sagaſt. Dorf und 8 Ganzbauern, 3 Koſſäten, 19 Ein-| 25 166] 32| Minorenn.v.] Eingepf- MM riß: - Gut. l|lieger, x Förſter, über 70 M. Holz. Kröcher.Frei-| in Puttlih-| walt. herr v. Putt- lik. i Schade-| Dorf.|Beſteht aus 5 Koſſäten und 1 Hir- 6| 31|=-|Der v. Sal-| Eingepf.|P- Perle- beuſter. ten. Nebenzollamt von Witten- dernzu Wils- DI berg. berge. nack. d. Altmark Schilde.|Dorf und 14 Ganzbauern, 4 Koſſäten, 5Büd-| 38| 222|= Gebrüder v.| Filial von|p- Perle- Gut. iner, 17 Einlieger, Schmiede, Wind-|- Gräveniß.„Uu berg. mühle, 1 Förſter, über 120 M."Derlehxg; Holz.| Schönfeld.| Dorf.-|5 Ganz- 6 Halbbauern, x Koſ-| 24| 1x0| 30| Rittm. von Filial von|p. Perle- ſäte, 4 Büdner, 4 Einlieger. 20 Platen. DME berg. ' Z1njp.- M. Holz- leberg.' Schwein-| Dorf.|14 Ganzbauern, x Büdner, 14| 31 j 155| 143 vRG Eingepf. p- Perte- Finli uNeuhaujen| imm Or. berg. faven. Einlieger. z hau) Berg erg Seddin.| Siehe|Zeddin. Semlin.| Vorwerk,| zwiſchen Stavenow und Premslin,| 2| 25|> Der Mai. v.| Eingepf.|p- Perle- nahe bei Karſtedt, nebſt. 2 Einlie- Kleiſt zuSta-| inKarſtedr|'berg.- gern und einer Förſterwohnung, OFR0: gehört zu Stävenow. Silge,| Kolonie.(782 hei der Urbarmachung des| 85| x17|=| DerFeldm.| Eingepf-|p- Perle-| 7 Sillge. Silgebruches angelegt. 9 Ganze v. Möllen-|inSuüFow| berg. bauern, 8 Büdner, 2 Einlieger. dorf 2x. Silge.|Forſthaus|der Stadt Lenzen im Silgebruch. In der|DreiForſt[und Holländerwohnungen in dem| 3| 23|=|Gevett. von| Eingepf-.|p- Perle- Silge. hauſer„| ſogenannten Sitgebruche; liegen| Möllendorf.|inSüFow| berg. alle drei getrennt, und gehören zu den Gütern Lindenberg, Wentdorf und Bärenheide. Simons-| Vorwerk[zwiſchen 1747 und 1750 etablirt.| 7| 30|=| Der Propr.| Eingepf.|P- Perle- hagen. u. Kolo-|4 Büdner, eine Windmühle. 70 Asmus da).|inzil.Gott| berg. nie,|J. Holz. ſhow. Sperlings- Kolonie,|von 6 Büdnern, 1777 auf dem|=|=|=(Kämmerei in| Eingepf.|p- Perle- wöhrde. Grund und Boden der Stadt Per- Perleberg.[in Perleb.| berg.; leberg angelegt.;: FE<5 MUR wil ww DDT; 450.4) Be) Kerner Der Perlebergiſche Kreis. 427 M€. - Quali-; 2 853 1005401 487| Kirchl. Z Name.| tät Zuſtand. ZZ) S,|S| Beſißer.| Verfaſ-| Addreß- Z 2.| 555= orter. H|S; ſung.: Spiegelda| Dorf.| 11 Ganzbayuern, 9 Einlieger. 200| 27| 131|= SNR zu] Fir v.Du-]p. Perle-4- M. N"Perleberg.(pow, Jſp.. gen. M. Holz P g erleben berg | Stavenow|Adl. Gut,| nebſt 11 Einliegern, 1 Gärtner,| 19| 123|=-|Der Maj. v.| Filial von Perle- 1: Maurer, 1 Tiſchler, 1 Förſter. Kleiſt daſelbſt| Blächen, 8 50 Schmiede. Krug. Das Gut hat Inſp.Per- y einen Thurm und iſt mit einem leberg. 0: Graben umgeben. 2687 M. Holz. Steinberg.| Dorf.|11 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 2 Büd-| 26| 2098| 37 u v. ZE„Eindopf: p- Perle- . 5. M;- erfeld. uhlow 4 ner, 9 Einlieger. 15 M. Holz. f Inf.pel berg. leberg.» Steinfeld,| Kolonie,| unweit Sagaſt, beſteht aus 2 Büd-| 2| 8|=-| Beſiß. von P- Prißkz- nern, wovon einer Rademacher iſt, Sagaſt. walk. zwiſchen 1747 und 1750 augelegt. Strehlen.| Dorf.[12 Ganzbauern, 4 Koſſäten, 14| 29| 147| 24|Die v. Win-|Filial von p- Perle- ECinlieger. 30 M. Holz. terfeld.| Dallmin| berg. Inſp.Per- ! leberg. Striegle- Kl Wes 1747 us 1750. angelegt.|'. 71 39|== RERE 7 Sig: p- Perle- u. Ko!o-|6 Büdner inlieger. elm. in Bät.| berg. ben. nie, 6 n Juſp.Per- 3 leberg- Sückow.| Dorf,| Ein Lehnſchulze, 20 Ganzbauern,| 49| 261| 43[Kämmerei in| Mutterk. p.Pris bei Perleberg 1 Koſſäate, 5 Büdner, 27 Einlie- Perleberg.|Inſp. Per-| walk. ger. 80 M. Holz. Rictm. von| leberg. ; Platen. Land- rath v. Kar- t ſtedt. Suckow, Dorf. 18 Halbbauern, 2 Büdner, 3 Ein-| 22| 75 8|Kloſter Ste-|Medenb.|p. Perle- lieger, 2 Waſſermühlen. Der. übri- peniß. Haupt- Mutterk.| berg. ge Theil des Orts gehört zum Her- MU DIUNEZDENN zwgthum Meclenburg- Schwerin. - 20 M. Holz.+ Tacken. Dorf. 121 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 3 Büd-| 49| 213| 48| Die Freih. Mutterk.| p. Prik- ner, 13 Einlieger. 28 M. Holz. v. Pattlik. 08 walk. Tangen- Dorf.|6 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 7 Ein-| z6| 78| 263| Die Freih.| Eingepf.|p. Perle- dorf, lieger. 45 M. Holz. v. Puttliß. jzu Zeddin-| berg. Tellſchow. Dorf.|23 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 2| 47| 239| 25 /Fr. v. Jena|Filial von|p. Prik- |Büdner, 14 Einlieger„ Waſſer- Geb. 1. bh av walk. mühle. 38 M. Holz. 9. Purtlih-(910: 428 Die Prigniß.' berge. jcher und einer Windmühle. Quali 4 »yait- SE. Name. BE Zuſtand. A5 Uenße. Dorf und]<0 Ganz- 2 Halbbauern, 8 Ko-| 63 Gut.|jäten, g Büdner, 19 Einlieger Buter Boden. 350 M. Holz. iUblenfrug.| Krug,| zwiſchen Bärenheide und Bärwin:|= fel, auf dem-Felde. Voarnow.|Adl. Gut,|nebſt Schäferei und einigen Ein-| 4 liegern. Wüſten-| Büdner| Beſteht aus 12 Büdnern und 4 Ein-| 20 Baarnow.| Kolonie. liegern. Bieſecke.| Dorf.|12 Ganz- 3 Halbbauern,- 10 Kof| 45 ſäten, 17 Einlieger, Wajſermühle. 75 M. Holz.- Weiſen.„| Dorf und| 13Ganzbauern, 6 Koſſäten, 2 Büd-| 43 Gut.|ner, 10 Einlieger, Windmühle, Förſter, über 38 M, Holz. Weitfen-| Vorwerk| zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.| 14 Dop M: Kolo-| Büdern, 3 Einlieger und eine nie,| Schmiede. 7 Kl. Welle.| Büdner[nahe bei VieſeXe, unweit Gr.| 12 Kolonie,| Welle, ro Büdner, zwiſchen 1747 ' und 17,50 etablirt. ' Wentdorf.| Dorf und| 17 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 4 Büd-| 30 Sut.|ner, 8 Einlieger, 3 Förſter, über 12 M. Holz. Gr. Wery-| Dorf. 17 Ganz- 1 Halbbauer, 4 Koſſä-| 27 zien. ten, 2 Büdner, 10 Einlieger. 40 M. Holz. Kl. Wer-1 Kolonie,| zwiſchen 2747 und 1750 angelegt.| 2 zien. x Büdner, 1x Einlieger. Burg Adl. Gutineben dem Flecken Wittenberge, 17 Witten- nebjt 3 Einliegerwohnungen, 1 Fi- |vo(plu6 | van 73 42 212 122 I> I< [70] " 22 4 Kirchl.. : T 9- Beſißer.| Verfaſ Addreß 5 drcer. jung. Der Lieut. v.| Muiterk.| p. Klekke. Dröſife day.| Im1p-Per- j ieberg. v. Möllend. Pp- Perle-1-- zu Bären- berg. heide. Der Kapit. v| Eingepf.|p. Perle- Wintrerfeld.| im Bäck.| berg. Die v. Win-| Eingepf.|p- Perle- terfeld. in Dä.| berg. von Knobels-| Mautterk,|p- Klekfe. dorf zu Kle8-| Inſp. Per- c>fe. teberg, Der Lieut. v.| Fil. v. Gr.|P- Perle- Lüderitz: daſ.] Breeze, berg. Gebrüd. von| Inip.Per- Reßkdorf.| leberg.> Fr. v. Jena| Fil. vag.v,.|P- Prik- Geb. Freiin v.| Puttlig,| walk. Puttliß./ Ip. Putt- liß. Die v. Sal-| Eingepf.|p. Perle- dern. inViejeke.| berg. Der Lieut v.| Filial von|P-" Perle- Möllendorf/ Cumlojen| berg. zu Dären-| Injp. Per- heide. leberg. v. Klinggräf| Fil.vag.v. /p. Klekzke,| zu Schrep-| Viejeke, kow. Inſp. Per- teberg. v. Klinggräf| Eingepf.|P+ Klekfe. zu Schrep-| in Gr. fow. Werzien, Der Kapit. v.| Eingepf. 1p- Perle- Kütjcher daſ.| zu Wirtten- berg. 4 berge. Der Lenzenſche Kreis. 429 WENES Z| 8 Kirch! j I-/ Z| 9 ir j 1! Wolfsha-| Dorf und 1 Ganzbauer, 1 Koſſäte, 8 Ein-| 2.| Freiherr von|Fil.v.Zed-|p. Prigtz - gen. Gut.|lieger, 1 Gärtner, z. Maurer, 1 Puttlilz daſ. UE walk. Zimmermann, Waſſermühle, 1 För- ſter/ über 2310 M. Holz. Zie- >» „m O » H [9] gelei. ; c zanz ä-- ih. v.| Mutterk.|p. Perle- Zeddin,| Dorf.(18 Ganzbauern, 9 Koſſäten, 20| 51| 192 Die Freih. v.| I|p j Seddin. Einlieger, 530 M. Holz. Puttliß. WE berg. ' Ziemers-+ Kolonie, /nahe bei Krumbe&, 1750 aufge-|=|=|=-|Freiherren v. p- Priß- 3 bauet, woſelbſt die Einwohner auch)- Putiliß. walk. dorf. mit angegeben ſind. Zweites Kapitel: D.er Lenzenſche Kreis. 1« Lage. Grenzt ſüdweſtlich an die Elbe und das Herzogthum Braunſchweig- Lüneburg, gegen Oſten an den Perlebergiſchen Kreis, von dem er durch die Löckeni6 getrennt wird, und gegen Norden an das Herzogthum Mecklenburg- Schwerin. 2, Größe. Der Kreis, welcher ſich, der Länge nach, von Kiel bis Streſow erſtreXt, hat einen Flä- 7800 Pl. Land.-| 2464,| 2616 07 1827 E"244| 479| 7665 Stadt.--| 405| 492| 367 1 54 56 2 133| 2095 Summe.| 13867| 2207| 2062| 2331| 112| 395| 273 612| 9758 2802- Pl. Land.-| 1460| 1625| 1704| 1818|=-| 338| 182| 454| 7582 AStadt.-„2| 416| 497 11'372| 496.1 125 58 37 122| 2113 Summe| 1876| 2122| 21| 2314| 1215| 496| 219| 576| 9694 Darunter befanden ſich 1801, auf dem Lande, 14 angeſeſſene Soldaten, 72 dienende Unterthanenſöhne und 2059 Enrollirte, und 514 Enrollirte in Lenzen. D 6. Produktion. Die nördliche Gegend ſehr leicht, zum Theil auch ſauer, in der Lenzerwiſche hingegen ſtrenger Lehmboden, zum Kornbau und zur Fettweide ſehr gut. Die vorzüglichſten Korngegenden ſind bei Lenzen, Mödlich, Kie, Seedorf, Eldenburg und Wuſtrow. Der Kreis hat 3063 fataſtrirte Hu/ fen. Die Ritter- und ſtädtiſchen Hufen kann ich nicht angeben. Weizen.| Roc>en.| Gerſte.| Hafer.| Erbſen.| Lin-| Wien. Hirſe[Raron Buch» Ausſaat. ſen. weizen. im Jahre 1798- W|S.|3| W.|=-|22| x.|S.| 3x W.|S.| x| z|e.|x| S.|||S.|x|.|| 5 S.| 37|W S.| 7 Land.--- 123113|--| 390|21|--1130|25|- 222|14--|32 ISD 8112 2 31-| 2| 92| 6|--| 8| 9112 Städter 2 2.1 Sh Al 222025) 5 18.24 154010| 371 1012: FN SUE ASE EI SEN SENN EE EEE Summe.|27| 2|=| 423|20| 5145| 3116|250| 8|=1361701' 5[=| 8122123] 8-| 2|236|15| 5| 8] 9|22 Der Hopfenbau bei Lank iſt bedeutend. Im Jahre 1798 wurden im Kreiſe 69 Wſp. 14 S-- 1|3505| 545)4050|3404| 54513949| 1530| 441 174) 150| 52] 202]--| 114| 114 Jungvieh.- 7 115511== 1155111220]== 112201: Et 1= Vox561= 1 a156|=|=" 1= Kälber.--|1393| 36411757| 9141| 364|1278| 561| 308| 8839| 368|. 66| 93412040| 312|1352 Hammel.---|7552| 211|7763|7120| 211|7331| 145| 102| 247| 1300| 861|1386|--| 263| 263 Scafe.; 7 15197| 85916066 4922| 8691| 5791|- 169] 101] 270 3507|"24| 33x|=| 304| 304 Lämmer.-- 2211| 31512526; 2044| 315/2359| 41| 171'58| 541 18|. 7212024] 32512349 Schweine.-- 12634) 761“-. 7611314911533] 308| 1841| 729| 5181124712029! 212|2241; Der Wollgewinn betrug 1798 1134 ſchwere Stein. 7. Kirchliche Verfaſſung und Abgaben. Der Kreis gehört zu den geiſtlichen Inſpektionen Lenzen ' und Perleberg. Die Abgaben der Stadt, ſiehe Lenzen; des platten Landes im Jahre 1800... 3951 N Rthlr. 6 Gr. xx Pf. Kontrtbution und 173x Rthlr. 26 Gr. 6 Pf. Kayalleriegeld.: ' Die Stadt Lenzen. j 1. Lage. Lenzen, die einzige Stadt in dem, nac< ihr benannten Kreiſe, liegt in einer angenehmen Ge- gend, an zwei Seen, dem Lenzener See, durch den die Löckenils fließt, und an dem Rudowtt- ſchen See, 22 Meilen von Berlin und 33 Meilen von Perleberg, an der Poſtſtraße von Berlin nac< Hamburg. . Thore und Mauern. Iſt theils mit Matern, theils mit Palliſaden umgeben, und hatte ehedem auch einen Stadtgraben, der aber zugeworfen und in Gärten verwandelt ift. Dret Thore: das Berg- See- und Heidethor. An j 3. Eintheilung und Straßen. Der Ort wird in die. Alt- und Neuſtadt eingetheilt, welche durch 6 einen Graben getrennt werden. Die Hauptſtraßen ſind: die Große oder Seethorſtraße, Kellerſtraße, | Heidethorſtraße und Kirch- oder Bergthorſtraße. Der Marktplaß iſt neben der Kirche befindlich. . Häuſer und Feuerſtellen in der Stadt und vor dem Bergthore. TEE TEE TB-XEC HTE IEE a Dh 2 15 IE: >> Der Ort hatte 1716|1722|1739|1740|1750|1770|178-|17940|180v|1801 Häufer, mit Ziegeldächern.| 179| 202| 204| 227| 2238| 233| 234 235 1“236 1'238 Scheunena4:-7 15- 57|-. 347|"202|: 475.| 122|! 125| 196.|. 256 1 395| 155 Wüſte Stellen.--- 5 3 1=--- SEZEN SIE 15 a 5. Oeffentliche Gebäude. Die Stadtkirc v Möllendorf| Eingepf|» Perle- weit Bärenheide,(im Perlebergi- zu Barenhe- m Cumito- berg. ſchen Kreiſe) wozu es gehört. de, SEE Berkholz,| Erb-'ehemal. Vorwerk des Amts Elden-| 12| 94|=| Amtmann| Eingepi-|p- Lenzen. Birkholz. PADETIN burg, ſeit 1766 in Erbpacht gege- Kapyengſt|inBerdiz, wert. hen, nebſt 9 Einliegern und 1 dajeldjt, GE / Förſter. Beſandte.| Dorf.(x Ganz- 7 Halbbauern, 3 Koſ-| 15| 203| 53| Detichhaupt-| Eingepf-.|p. Lenzen. ſaten, 2 Büdner, 5 ECinlieger, zur mann v. Ja/ ZUſLEN Lenzerwiſche gehörig. gow zu Rüh-|IN1P- Zen erwiſche gehörig ſtedt. zen. Birkholz.| Siehe|Berkholz. '/ N Boberow.| Dorf. 115 Ganz- 4 Halbbauern, 2 Koſ-| 52| 283| 42|Domän.Amt| Mutterk.|p- Lenzen. ſäten, 4 Büdner, 22 Einliegec. Cloenburg. v. Inſp- Len- 120 M. Holz. Arensdorf. v.|' dei: Bredow.'; Bochin.|Dorf und 4 Ganzbauern, 2 Koſſaten, 1 Büid-| 18| 135| 4|v. Arnsdorf,| Mutterk.|p- Lenzen. Gut. ner, zo Einlieger, 1 Förjier, über Fidei- Com- DALS v; 60 M. Holz- mis. Erben,| Waſtrow Domäun. Amt SOE | Eldenburg.| 9 Booß.| Kolonie- zwiſchen 2747 und 1750 angelegt.| 7| 58|=| Lieuten. v.| Eingepf.|p-Lenzen- SAEGE 1 Büdner, 3 Einlieger, 1 Förjter. Petersdorf in Garhin.! - Gut, Zu dem adl. Gute gehört auch der hieſelbſt. Rittera>er von Garlin. Der Lenzenſche Kreis. 435 hie. | : 3.) IN Kirchl.| Quali- EEN| Addre| Name.| tät. Zuſtand. ZP M) Deſiber.-[Verfaſ- EE SUSSLIT ſung.:| Breeß. Dorf.| 12 Ganzbauern oder Erbbeſiter, 2| 19| 13b| 6| Domän. Amt| Filial von| p. peau| Koſſäten/ 13 Einlieger. Guter Bo- Eldenbarg, SEE den, Fettweide. zen. | Brüſſow.| Schäferei zwiſchen Pröttlin und Pinnow.| 1 5|=| v.Blumen- Eingepf.|p. Lenzen. | 17,530 angelegt. thal zu Veh-| zu Prött- | k low. lin, Buhnen-| Haus.|Wohnung eines Buhnenmeiſters, bei]==|=|= Zur Stadt * Meiſtfez- Lenzen, an der Eibe. Lenzen. „Dargardt. Dorf und'7'Ganzbauern, 7 Koſſäten, g Ein-| 24| 197|=|Maz. v.Kleiſt| Eingepf.|p. Perie- | Sut.|lleger, x Maurer, xz Zimmermann,: zu Stavenow[in EIAION berg. | Ziegelei. 15 M. Holz.; | Deybow, 6 und|3 Ganz-, 9 Halbbauern, 7 Koſe| 41| 203| 13| v. Blumen/-|Filial von|p. Lenzen. | Deibow. Gut.|jäten, 12 Einlieger, 30 M. Holz. thai zu Veh-| Pröttlin- | Nebenzollamt von Lenzen. low.v. Arens-| Inſp- Len- ! dorf Erben.| en: 1 8"0:*< (Eldenburg Dorf und Ein Domänenbeamter, 1 Lehn-| 34| 256|--| Domän. Amt| Filial von| p. Lenzen. Spaoaas| ſchulze, 4 Büdner, 32 Einlieger, Eidenburg.| Seedorf, | Tir Kreisgärtner, 1 Fiſcher, Schmie WIEN: | de, 2 Waſſermöhlen( worunter 1 ! Walkmühle;, ein"Königl.- Oberför- ſter über das Eldenhurgtſche Ze- | vier. Guter Boden.; 1-S A(TZ L e 0; E. 5-. 1 Neu- El- SEREN nahe bei dem Amtsvorwert Clden-| 3| 50|--|Domän.Amt| Eingepf.|p. Lenzen. | denburg. EE burg. 8 Büdner, 1 Einlieger. Eldenburg. KER 01 ! Erneſti-| Vorwerk,|in der Lenzerwiſche, unweit Kieß.|=|+=-|= /Deichhaupt- | nenhof.; mann v. Ja- g0w zu Rüh- Bine de]| 6; ſtedt. Fährhaus,|= bei Wuſtrow, an der Elbe.-=4,.>|=|StadtLenzen Fiſcherhof.| Fiſcher-[zwiſchen den beiden Eldenburgiſchen|=|=-|=-|Domän. Amt haus,|38aſſermöhlen. Eldenburg. Gaarß, Dorf- K Ganz- 3 Halbbauern, 4 Koſe| 10| 78|--|Deichhaupt- Eingepf.|p-. Lenzen. Garß. ſäten, 1 Büdner, 6 Einlieger, 3 mann.;v. Ja-| in Kietz, Fiſcher. Zur Lenzerwiſche gehörig. go0ow zu Rüh-| Inſp. Len- < ſtedt. zen. Gadow.|Adl. Gut, nebſt 2 Büdnern, 3 Einliegern,| 7| 65|--| Rittm. v.| Eingepf.'p- Perle- 1 Förſter, Mühle. 200 M. Holz. Mölttendorf'in Cumio-"berg. ſen, Zufp-| Perleb erg| 436 Die Prignit. EME PIE Ri i- 3621[0150.23| 5 irhl. Name. m Zuſtand. 5232| 2,|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß- tat. 2 ES u orter, =| ſung. Gandow.| Dorf.| to Ganzbauern, 2 Büödner, 15|-25"| 151| 30 Domän Amt Thang buſen E nlieger, 120 M. Holz. Cidenvurg. tin Lenzen. Garlin. Dorf.|« Lehnichulze, 10 Ganz-, 6 Halb- 65| 5325| 143 v Petersdor|. Matierk.| p. Lenzen. bauern, 17 Koſſatren, 4 Büdner, Dd Injp. Leu- (“ H Z(CH|[7.).. 28 Einlieger. bo M. Holz- Det„MEST ven Acker des eheimal. adl. Guts it Blumenthal. nach Booß verlegt. Görniß.| Dorf.|5 Ganzbauern, 3 Koſſäte, 22 Ein-| 11| 102| 23| v. Blamen-| Eingepf. p.Lenzen. lieger, 100 M. Holz. tyal zu Behy-| m Bochin. low. Goſedahl.| Kolonie|zwiſchen 1747 und 17509 angelegt| 7| 41|>|Freth.v.Bre-| Eingepf-.|p- Lenzen. und Holz-|6 Büdner, 5 Einlieger. Das Holz- dow z. Nant:[In Zobe- warterel,|wärterhaus geydrt nach Seeße. M2 ST NeuveHaus| Haus,|in der Kuhblank, bei Lenzen. 1444.27- Ee 806 g 6% ! Holzſeelen,| Vorwerk,|nebſt 2 Einliegern und 2 Förſter| Z| 30|=| v. Blumen-| Eingepf.|p- Lenzen. Holtſeelen. zu Pröttlin gehörig, thal zu Beh-| m Dey- low. bow. Körbiß. Fiſcher- nahe bei Lenzen, welches aus 7| 14| 31|==|DomänAmt| Eingepf-.|p. Lenzen. dorf,| Koſſäten oder Fiſchern bejieht, und Eldenvurg. jun Lenzen. zuweilen auch der Kielß von Lenzen genannt wird. Kiek, Dorf uno|8 Ganz- 4 Halbbauern, 10 Koſ-| 42| 379| 25x Deichhaupt- Mutterk.|p. Lenzen. oder Lenzer? Gat. jjäten, 6 Büdner, 18 Cinlieger, 2] mann v. Ia:|Jnip- Len- wiſche. Rademacher, 1 Schuſter, Schmie LIE SEIEE EM ve, Windmühle. Guter Boden. 35. Krienis.| Dorf.[1 Lehnſchulze, 7 Ganz- 4 Halb-| 22| 155| 4| v. Blumen-| Eingepf.|p. Lenzen. bauern, 2>Büdner, 14 Einlieger. thal zu Beh-|zu Gorlo- M low, jen, im “< xe ie Melenb. Lanß. Dorf.|2 Lehnſchulzen, 17 Ganz- 2. Halb- 59| 335| 22 Feldmarſch v. Matterk.|p. Lenzen. bauern, 2 Koſſäten, 8 Büdner, Vebllendorf.|Inip. Len- 22 Einlieger, Hopfenbau. 150 M. Domän. Amt| zen. Holz Eldenvurg. 1470 Kämmerei zu Lenken. v. Arensdorf. L-nßer* Pk junweit. Lanß, bei" Babekuhl.=T-|= Ape Mühle. mühle, Mölle. Der Lenzenſche Kreis. RR TESSIN ART HORIIGIETEE 197 | Z| S Kirchl Quali-=| Z|. R-6.c| Addreß- Name. eat Zuſtand, 23|=(> Beſißer.| Verfaſ- SUE SITES ſung. Burg Len-| Erbpachts| Dieſe Lenzenſchen Amtspertinen-] 4| 32|=| Gen. Feld- Eingepf.| p- Lenzen, ßen. gut.|zien ſind 1767 in. Erbpacht gege- Den 0:7 SEU GEN« ben. x Büdner, 6 Einlieger. edllendorf. Lenzerwi-| Siehe| Kiez. ſche. Leuengar- Holzwär- auf dem Lenzenſchen Stadtfelde, an|=|=|=[StadtLenzen P- Lenzen cen.(der)| ferel,[dem Rudowiſchen See. Lindenberg| Vorwerk, nebſt 4 Einliegern und einem För-| 6| 57|=-|Maj.v.Kleiſt| Eingepf.|p. Perle- ſter, über 580 M. Holz, zum zuStavenow| zu Stave-| berg. Gute Stavenow im Periebergi- 010. ſchen Kreiſe gehörig. Mankmus jn und 21 Ganzbauern, 5 Koſſäten, 39| 37| 2x11| 203| Der Freih. v.| Filial von|p. Lenzen. Sat. Einlieger, Schmiede, Windmühle. Bredow zu| Boberow 2000 M. Holz. Landin. 7 Len- 4 2 506 zen, Marienhof| Vorwerk, nebſt x Einlieger, zu Stavenow| 2| 13|==|Dey Maj. v.| Eingepf. Nee gedvrig. Kleiſt. zu Stave/| b-15 » e e now. Mellen. 26; und 3 Ganzbauern, 3 Koſſjäten, 2 Büd- I9| 2104| 7%|Strucks Ey Fil. v.Bo-|p, Lenzen. ut.-|ner, 41 Einlieger, Waſſermühle. ben. D. A.| berow, Das Mecklenb. Amt Eldena hat Eldenburg.v.| Inip- Len- auch Antheil. Bredow. v. zen. Arensdorf. Milow Dor/ 5 Id- | Dorf.[22 Ganz- 2 Halbbauern, 8 Büd-| 23| 185| 153|A. Eldenburg| Filial von|p- Lenzen. ner, 13 Cinlieger. 50%. Holz. v. Bredow. v.| Pröttlin, Arensdorf v.|I1mjp-Len ; Winterfeld. deit, ddlich. Dorf.|» 5; 3 Mödlich Dorf 29 Ganz- 9 SPEI 0 2830 2 Koſ-| 69| 451|=|Domän.Amt| Mutter: p- Lenzen. ſäte, 30 Einlieger, 1 Förjter. Gu- Eldenburg.| Inypekt. ter Boden. j Deichhaupt-| Lenzen mann v. Ja- Unicum. g9w. Mohr. Dorf.|6 Ganz- 2 Halbbauern, x Büd-| 19| 137| 3|Domän Amt| Eingepf.|p. Lenzen. ner, 15 Einlieger, 2 Förſter, über Eldenburg. /in Leuzen 100 M. Holz. f Nausdorf.| Dorf,|an einem See. 8 Ganzbauern, x| 19| 108|== 9. Avensd2f.| EIKE Koſſate, 2 BDüdner, 8 Einlieger, v Möllendorf in Bochin.| EN Waſſermühle. 120 M. Holz. zu Wuſtrow ie Mühle.) 438 Die Prignib. Quali- Se 02; 12627 6- Name.: Zuſtand. 5 8(S4 21.1 Beſiker:| Berfaſ- Zuve tat.|S|= orter. ZI SU ſung.| Pinnow. Zhdie 7 Ganz- 5 Halbbauern, 12 Ein-| zu| 175| 93|Die Gebrüd.| Mutterk. 192 Azel Gut.| liegey, 3 Zimmermann, Windmüy- v.Rathenow."pere| le, 1 Förjier, über 300 M. Holz. UEERN "Prötelin. Dorf und| 5 Ganz- 31 Halbbauern, 2 Koy.| 38| 2339| 20| v. Blumen-| Mutterk. p. Lenzen Gut.|ſäten, 2 Büdner, 14 Einlieger, thal zu Veh- Inſpekt. Schmiede, Windmühle. 200 M. low. id Holz. Rambow.| Dorf.!4 Ganz- 4 Halbbauern, 3 Koſ-| 27 155 ö Blumen-| Fil. v.Bo-|p- Lenzeit. fäten, 3 Büdner, 132 Einlieger hal zu Veh-. berow, 130 M. Hol low. Inſpekt. ä- 3<-»2014- Lenzen. Recfenzien| Dorf.|8 Ganzbauern, 7 Koſſäten, 25| 58| 202| 223| Domän.Amt Filial von|p. Lenzen. Büdner, 19 Einlieger, 1 Tiſchler, Eldenburg. Warnow, | Schmiede, 1 Königl. Unterſörſter WE des Eldenburg. Reviers. 60 M.!; Holz- Nebenzollamt von Lenzen. Roſendorf.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 2 Ganz- 4 Halb-| 35| 131| 5| Deichhaupt-| Eingepf.|p. Lenzen bauern, 1 Koſſate, 2 Büdner, 8 mann v. Za in 1947 RIU ZUGT 9 FE gow zu RÜ Intpekt Einlieger. Zur Lenzerwiſche gehörig.(Ede.)/ CRP: Rudow.|Vorwerk, nebſt 2 Einliegern und einer Schäe|. 3| 29|==|Domäu.Amt| Eingepf.|p. Lenzen. ferei, am See Rudow. Eldenburg. jin Leuzen. Rudow-| Waſſer-|nahe an. den Lenzenſchen Stadt- ſche mühle,|gärten, zum Vorwert Rudow ge- hörig. Sargleben| Dorf. 16 Ganz- 4 Halbbauern, 2 Koſ-| 42| 206| 83[v. Arnsdorf, Filial von|p. Lenzen. ſäten, 7 Büdner, 14 Einlieger, Fideicom-| Garlin, Schmiede, Waſſermühle. 150 M. miß Erben.| DR Holz- Seedorf.| Dorf.|Zwei Lehnſchulzen, 20 Ganzbauern,| 37-| 222| 22 Domän. Amt| Mutterk.|p. Lenzen. 1 Koſſäte, 2 Büdner, 16 Ein- Eldenburg.| Inipekt. lieger. hege 4 Seeße.|Dorf und|5 Ganz- 2 Halbbauern, 10 Ein-| 13| 95| 3 /v-. Kliking zu| Eingepf.|p- Lenzen. ] Gut.|lieger. 5300 M. Holz. Demerthin.|zu Garlin. |-Steeſow.|Erbpacits«ts|1766 von; Amte ui im Erb 0:96,04) 17 Eingepf.|p. Lenzen. ) vorwerk,|pacht gegeben, nebſt 4 DAUNEN! Me | jund 7 Einlieger".|(MNGES Sterbiß.| Erbpachts(3766 vom Amte Eldewburg in Erb-| 6| 51|-(ELEA: P- Lenzen. vorverk.|pacht gegeben, nebſt 2 Büdnern, 91 6 Einliegexn und Ziegelei. INAN HITNOIINTETTIEED ODE“ DENNEN Der-« Lenzeuſche Kreis. 439 |S Kirchl.| -| Quali--Z/Z|D;--| Addreß- Name. Zu Zuſtand. 3323| 2|S| Beſißer.| Verfaſ-|“. ß tat. 6 2-3... 115 orter. SSS ſung. 5| Strreeſow.| Dorf und| 5 Ganz- 2 Halbbauern, x Büd-| 20| 3129| 7x| Der Rittm.| Filial von P-Lenzen. Gut.|ner, 5 Einlieger, 1 Zimmermann, v. 402000 Warnow. 5 eine Mühle. 137 M. Holz. alelvſt. Unbeſandte| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 5 Ganz- x1| 18| 1265| 82 Deichhaupt-| Eingepf.|p. Lenzen. Halbbauern, 1 Koſſäte, 9 Einlie- mann 0,08; u Fi j ger. Zur Lenzerwiſche gehörig.' SNLCfRdE: h: ee Verbis, Dorf. 113 Ganzbauern, 2 Büdner, 7 Ein-| 23| 133 13x Doman. Amt Filial von|p. Lenzen. | oder Ferbiß. lieger. 150 M. Holz. Eldenburg, Lang, I. Freih. v.Bre-| Lenzen. dow. Lenzen. Kämmerei. Warnow.| Dorf.|20 Ganzbauern, 7 Büdner, 15| 56| 233 202| v. Blumen-.| Mutterk.|p. Lenzen. Einlieger. 120 M. Holz. Neben- thal, zu Veh-| Jutpekt. | zollamt von Lenzen. low. Lenzen. Wendiſch- Gut und) Zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.| 12| 69|=-| Ljeuten. v.| Eingepf. Satin Warnow.| Kolonie.| Ganzbauer, 6 Koſſäten, 2 Büd-„Winterfeld| in War? ner, 3'Einlieger', 85 M. Holz. in Dienſten.|, now. Wuſtrow.| Dorf und 70 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 4| 52| 171|=|DerG.F.M.| Mutterk.|p. Lenzen. Sut. Büdner, 14 Einlieger. 104 M. v Mebllendorf| Injypek«. Holz. in Berlin.| Lenzen. Gr. Wuß.| Dorf. 10 Ganzbauern, x Koſſäte, 6 Büd-| 18| 1553| 93| Deichhaupt- Eingepf.|p. Lenzen. ner,'g Einlieger. main v. 3a in Kieß, von Lenzen. Zur Lenzerwiſche ge- gow zu Rüh-| Inypekt. hörig. ſtädt. Lenzen. Kl. Wuß.| Dorf.| Ganz- 4 Halbbauern, 8 Büd| 9| 107 23| Deichhaupt-| Eingepf.'p. Lenzen. ner, 7 Einlieger. Zur Lenzerwiſche mann v. Ja-| m cg hörig. ow zu Rüh- JIniprit. gehörig 9 WIER 012 Geni Zapel. Vorwerk,| nebſt 3 CEinliegern. 5138|>| Freih. v.'Eingepf-| p. Lenzen. Bredow zu|in Meken. ( Mantmuß.; Ziegelei.| Ziegelo-|auf dem Lenzenſchen Stadtfelde, fen, junweit Bäckern. Zollhaus,| an der Elbe bei Lenzen. Zugzelra-| Dorf.|6 Ganzbauern, 15 Einlieger. 150| 15| 838| 25|Domän.Amt' Eingepf ."€=(ED gepf-'p, Lenzen. de.|M. Holz, Eldenburg. BoE. enzen Die Prigniß. Drittes Kapitel, Der Prikßwalkiſc 5 2 Z 2 4 5 1800 Pl. Land,-| 2413| 2890.| 2935| 2785 12945 Städte.- 788| 877| 702| 849| 135 94 32 208| 3635 I Qa Oo [2 [a] OD bel Mm Q Summe.- 3201| 3767| 3637| 3634| 135| 824 422| 961|26580 1301!P1. Land.- 2492| 2867| 2943| 2847-- 687 259 768(12863 Etädte.- 862| go02| 727|'737| 89 71| 72 186| 3586 Mititgr?" 6-48 68) 89.4.3840 1,98 15 5400= 200 IE 185 0156 2500-| 3422| 3807| 5688| 36:8| 89| 758| 331| 954[16607 J Der Prißwalkiſche Kreis.== „Darunter befanden ſich 1801 28 angeſeſſene Soldaten, 138 dienende Unterthanenſöhne und 3647 Enrol- livte auf dem Lande und 462-Enrollirte in Prißwaltk. 6. Produftion. 441 Wenn gleich der Kreis keinen eigentlichen Kleiboden Hat, ſo iſt er 06h; wie der Per? lebergiſche, zum Anbau faſt aller Getreidearten tauglich. Der beſte Getreideboden iſt bei Garß, Hop- penrade, Laasfe, Prikßwalk 26.„Er enthält 17223 kataſtrirte fen fann ich nicht angeben. Hufen. Die Ritter- und ſtädtiſchen Hu- Weizen.| Rocken. 1 Gerſte. Hafer. Erbſen.|?in-| Wien, I| Kartoffeln Buch- Ausſaat.: ſen.>-| weizen. at| im Jahre 2798.| 6|S.|z| 3 92[7| 3.|S.[m] FS. EE EE W.|S.|2x||S.|x Land.:!: 1|22117| 811108 9|10|281|20| 5| 892| 8|--| 76 61-32|: 21 5|22[20 11|230 23]:8|43127| 8 Städte. 6123| 1] 202|10-| 551. 21 31 205 je 2141 Über 21). 4| 7|42 ZES 5 5] 4 LAZ Summe.|29| 6| 91|2310|20| 1536| 22| 8|2097[20] Im Jahre 1798 wurden 39 Wſp. 4 Schſfl. 4 Mek. BIDEN wonnen. 555 Morg. waren mit 2737 Pfd. Kleeſamen. beſäet. 5 Pfd. Flachs und 2950 Stein“ Werk gewonnen, und davon An Holz hat der Kreis in manchen Gegenden Man- Der Flächeninhalt der Forſten betrug 1798 12,625 Morg., wovon Leinſamen wurden 3670 kl. Stein 158 Stein Flachs und 42 St. Werk verkauft. gel, in den meiſten den Bedarf. EEE PE rl 22401731€ zur etgenen Konſumtion hinreichend, ge Von 47 W. 4 S. 1 M.-Ausſaat 9869 M. zu den adl. Gütern und Dörfern und 2756 M. den Städten gehörten. Die. Vieh zucht in dieſem, Kreiſe iſt zwar nicht ſo bedeutend,.wie-in. den Elbgegenden, doch auch nicht ganz unbeträchtlich, da einige, vorzüglich die nördlichen Thei le, ſehr gute Wieſen beſißen. Zur Wirthſchaft ICH| Vorhanden. erforderlich. Konſumirt,| Verkauft.| Zugezogen. Im Jahre; Ee; j 1793 do Q Q dD Q Z EI Q 4 EN(C] 9 de Q s SIE ETEE I ISH BESSE 1325-40 163 2214 199427080 16082) I E22 08) LE-206 01553)(28 = 2 5== zZ&>=&>=;&< 5 . S. 3.> M 37 bu> Pferde.--| 4099| 5365 4464| 4072| 426| 4498|=|- Ochſen.---| 2640|-- 671! 27071 28851 65| 1950 19 19 Kühe.---| 2191| 1153|, 5344|-47441: 2175| 5927|. 1621| 80 Jungvieh.-| 13381 3921 17301 2845] 4561| 33011=|=- Kälber.--| 1118| 295) 14131 2654]: 247| 1901| 4441| 431 Hammel.-| 5524| 2457| 7981j12237| 1526| 13763| 314i 373 Schafe.-| 9685| 3189 1200442097 312161195871 1948| 5 Lämmer.-| 4689; 1455| 6344|. 8166| 1353| 9519j 21| 8 Schweine.-| 3202| 1143| 13501 3393| 1031| 4334] 2139| 912 Der Wollgewinn betrug 1798, 2089 ſchw. Stein 1 Pfd. 7. Kir und Perleberg. Die Abgaben der Städte, S. Prikwalk 2c. des platten. Landes im Jahre 1800: Kavalleriegeld. 7522 Rthle. 10 Gr. 7 Pf. Kontribution und 3227 Rthlr. 9 Gr. Kft 442 Die Prigniß. A 1. Die Stadt' Prißwalk. I. Lage. Prißwalk, die Hauptſtadt in dem nach ihr benannten Kreiſe, liegt im Mittelpunkte deſſelben,| an der Dömnilß welche in dex Stadt eine Mühle treibt, 192 Meilen von Berlin und 33 Meilen von Perleberg.; 2. Thore und Mauern. War ehedem ſehr feſt. Sie hat no< hohe Mauern und Thürme und an manchen Stellen doppelte oder ſogar dreifache Gräben und Wälle, die hin utzd wieder aber abgetra- gen und in Gärten verwandelt ſind. Drei Thore: das Perlebergiſche, Wittſto>iſche oder Kemnikl- ſche und das Kycrikziſche oder Buchholziſche Thor.;- j . Straßen. Die Stadt iſt gut gebanet“ und hat gerade und gut gepflaſterte Straßen. Die. Haupts ſtraßen ſind: die Breiteſtraße, Marktſtraße, die Ober- Tuchmacher- oder Achter- Mauer- Kirch- Mühlen- Bau- und Buchholziſche Straße. Der Marktplatz iſt klein.; 4. Häuſer und Feuerſtellen. Von Holz mit Fachwerk und voran ſtehenden Giebeln. [9%] ]| Die Stadt hatte 1719|1722|1730 1740|1750 17701780 1790|1800|1801 Häuſer, mit Ziegeln.»| 307| 309| 312| 315| 314| 330| 333| 538| 353.| 358 Scheunen.---s 7| 356| 164 164| 155 99 99 99 99.| 129| 229/ Wüſte Stellen.-- 16 14 14 12 9--<<-- ZH: uu 5. Oeffentliche Gebäude. Die Stadt- oder Nikolaikir ZE. 1722 Civil.--/ 753|- 370| 367 20 37 124|=[ FÜGE 16 44 124| 1727 7 ZÜGE 347 3770 CEE 31780 Civil,- Militär..- 64 26 16 16|=----- 122 Summe.- 466|. Der Prißwalkiſche Kreis. | BT*o r“7 KEIRD N => 2 Ge BE): EEE EN ED IR BEHE IN? ! Im Jahre Stand, ZUM IZ S S<= S ES GSPE GE ;; 2 Z 5 3 Z 2 2& X .-s=(= DER TENE BE 7:"EE 1799 Civil.»- 365| 436| 329 337 52 15 26 103| 1663 Mititär.- 62 52 12 18|-=- 2< z 124 „09“1 Summe.[:; 427|: 468| 542 1..555,|: 52.1 735 1+:26|«4203| 1787 v 1300 Civil.-- 359| 386| 332| 349| 77 44 52 130| 1927 „2801 Civil.-- 363| 418| 349| 345| 55 32: 1| 28 104| 1674 H:; Militär.- 0530 171909 25. 1 E30) HRN ER0 3 90 EMI EIU LEW WALZEN>14 x 158 Summe.-.| 432| 458| 367| 579:|: 1-35/64u 52005:28.0)/ 104| 1832 Im Jahre 1722 ſcheinen unter der. Rubrif: Wirthe, auch die Frauen mit angegeben zu ſeyn. 1801 befanden ſich unter den Einwohnern 3 Judenfamilten; mit 9 Individuen und 462 Enrollirte. Der Ort gehört, in. Abſicht des Kantons zum-Kapallerieregiment Nr. 2 in Kyritz. 8. Nahrung uud Verfehr. Aderbau, Viehzucht, Brauen, Brennen und Tuchmacherei. Im Jahre 1800 hatte die Stadt: 7 Acciſebedienten, 12 A>erbürger, xz Apotheker, 15 Armen, 3 Barbiere, 15 Bäder, 2 Böttcher ,/ 9 Brauer, 4 Brauknechte, 3 Buchbinder, 3 Bürgermeiſter, 3 Drehsler, 3 Färber, 5 Fleiſcher, 3 Gaſtwirthe, 3 Gerichtsdiener, x Glaſer, 3. Goldſ.. 9. Magiſtrat und Kämmerei. Prißwalk iſt eine Immediatſtadt. Der- Magiſtrat beſteht aus 5 Perſonen, einem Direktor, 2 Bürgermeiſtern, 1 Senator und 1 Stadtſefretär. Die Kämmerei, welche das Dorf Gieſensdorf und Unterthanen in Kuhbier'und: Saarnow, 8-Rathshufen, überdies+ noch verſchiedene Ländereien, Wieſen, Gärten, eine Ziegelei und Holz beſißt, hatte eine'Et nnahme 1719, von 830 Nehlr.. 20 Gr. 9 Pf. 1750 von 1196 Rthlr.. 8 Gr. 9 Pf. und. 1800 von 2660 Rehlr. 21 Gr. 8 Pf. und 19rx6 Rthlr. 21 Gr. 6 Pf. Ausgabe.: 70. Geiſtlichkeit und Schullehrer. Bet der Sradtkirche ſtehen 2 Prediger: ein Paſtor, der zu- gleim Inſpektor der Prikßwalkiſchen' Diözeſe iſt, und eim Diafonus.. Bei der Stadt» oder Bürger- ſchule 3 Lehrer7 ein Rektor, der zugleich Frühprediger in der Stadt und Prediger zu Saarnow iſt, ein Konrektor und ein Kantor. Von der milden Stiftung, oder“ vem Heiligengeiſthoſpital, f. oben. 1x. Stadtwapen. Ein Wolf unter einer Linde und ein darüber ſchwebender rother Adler. 12. Abgaben, Kaſſen und Feueranſtalten: Im Jahre 1719 trug die Zteſe 803 Rthlr. 3 Gr.- und 1730, 1033 Rthlr. 12 Gr. 9 Pf. Der Acciſe Ertrag war 1719, 3228 Rthlr. 3 Gr. 6 Pf. 1750 3340 Rthlr. 5 Gr. 5 Pf. und 1770 2868 Rthlr.. rq Gr.. Der Servis betrug 1719 1395 Rthlr. 7 Pf. 1730 352 Rthlr.. 13 Gr. 1 Pf. und 1800 464 Rhlr. 29 Gr. 6 Pf. In lekterem Jah- re die Einquartierung 430 Rthlr. 21 Gr. 3 Pf Im 16biten Quinquennium war Prißwalf in der Feuerſozietät mit 39,135 Rthlr. und im 17ten(1862) mit 189,070 Nthylr. verſichert, und hatte 1801, 155 Brunnen, 4 große, 325 hölzerne, 1x metallene Sprikße, 11 Feuerleitern, 360 Eimer, 7 Haken und 14 Waſſerkuſen. 2. Die Stadt Meyenburg. 2 3. Lage, Thore, Straßen. Meyenburg ltegt im nördlichen Winkel des Kreiſes, unweit des Ur-| fprungs der Stepeniß, 20 Meilen von Berlin, 5 Meilen von Perleberg, war ehedem ſehr ſeſt, hat| toc< hohe, aber hin und wiedber eingefallene Mayern, Ueberreſte von Wällen, zwei Thore, eine H-2pt- und verſchiedene enge Nebeuſtraßen. i 2. Häufer und Feuerſtellen. Ztemlich gut gebauet, von Holz mit Fachwerk. 4 Der Ort hatte[171 1|a7 2| 1750 1740[1750 LZT: h:78[1790 AGNOLEONL; Häuſer, maſſive.-'-- 1-2 LS ACPSEEL MARIE=> 2--- Zin RE» 2 =., mit Ziegeld. 83 15 16 20 24 29 29 38| 147 147 --“nit: Strohd, 8 103| 102 101 97 103:| 116.| 216 25 25 Scheunen.-== j 1 Der Prißwalkiſche Kreis, Die Stadtkirche, ein maſſives Gebäude, ſteht in der 3. Oeffentliche Gebäude und Mühlen. Stadt" auf einem Kic Z E 2> Z 5 S I 4 FE KEA HEMM WUT ME Mh S4 RS MT DE 1722 112 7 93 95 9 4 10 10< 1730 1251"149 1."'256.-| 159| 612 DEE BBU 16 620 1740 137|T E11:“DLL 1 42240 ün 3 9 8| 730 1750 160 190 149 159 17 16 20 29 730 1770 180“| 203 184| 164 16 7 16 24 794 1780 175 212 177 193 16 13 LE 1 823 1790 182:| 220! 150 194| 24 18 16 26 839 1800 251 267 2041 238 4:28 24 13 26 1012 3801.! I 234|: 264...2202: 1: 212.4“ 26 15 20 52 1005 Der Ort hat keine Garniſon und gehört, in Abſicht des Kantons zum platten Lande. 5. Nahrung und Verkehr. Aerbau und Viehzucht. Im Jahre 1800 hatte Meyenburg: 4 Acciſe- bedienten, 22 AFerbürger, x Apotheker, 6 Armen, 9 Bäer, 5 Böttcher, 3 Kantor, 1 Drechsler, 2 Ftei- “- ſcher, 3 Gaſtwirthe, x Glaſer, 5 Hirten, 4 Hufſk. 8. Geiſtlichfelt und Schullehrer. Bei der Kirche ſtehen 2 Prediger: 1 Paſtor und 1 Diafonus, zur Inſpektion Prikßwalk gehörtg. Die Schule, eine Elementarſchule wird von einem Kantor verſehen. 9. Abgaben und Kaſſen. Die Zieſe betrug 1730 81 Rthlr. 8 Gr.“ Die Acciſe 1719 550.Rthlr. 16 Gr, 7. Pf. und 1750 959 Rthlr, 2 Gr, 9 Pf., Der Servis 1719 40 Rthlr. 8 Gr. 1750 31 Rehlr. 10 Gr. 1770 31 Rthlr, 10 Gr, und 1809 114 Rthlr. 1r Gr. 10, Feueranſtalten. Im 16ten. OQutnquennium war die Stadt in der Feuerſozietät mit 51,500 Rhlr. und im 17ten(1803) mit 92,050 Rehlr. verſichert, und hatte 188x g6 Brunnen, 2 große Spriken, 4 Feuerleitern, 125 Eimer, 4 Haken, 4. Waſſerkufen. j 3. Die Stadt Puttrliß. 1. Lage, Thore Straßen. Puttlil liegt an der Stepenit, 3 Meilen von Perleberg und 21x. Mei- len von Berlin. Von den Mouern, womit die Stadt ehedem umgeben war, ſind nur noch Uebey- reſte vorhanden. Uebrigens hat ſie 3 Thore, zwei ziemlich breite und gerade gebauete Straßen und einen großen regelmäßigen Marktplaß.; 2, Häuſer:und Feuerſtellen. Wie alle kleine Städte von Holz mit Fachwerk, doch ganz nett gebaut. Der Ort hatte 1719|172211730|1740|1750|1770|1780|1790|1800|1801 Häaſer mit Ziegeln,-- 90 104| 109 LLOT 29 DLL I17 117 TI8.. 102070102 -=- mit Stroh,-- 11 2----=-. Jes 1 1 Scheunen. 7 9 59/ Es------ 4| 4 55.| 56 3. Oeffentliche Gebäude und Mühlen. Die Stadtkir 57=.; T 5 1722| 116=== 1 105.“118 D7 1 1 1207 IO 24- 1730 137 165| 127 143 9 10 13 37| 651 1740| 139 181 166| 166 7 10 VOL: DZ2 7 200000 1750 155 124 114 142 13 3 16 16 678 1770 190 130 106 142 14 12 I1 24 679 1780| 155.| 193 186 176 14 IO 16 20| 770 1790.| 269| 205| 1521 176 8 iE 12 52“"|758: 1300| 198 1 224-1 266. 1'182 50 26 19 52“1 897 1801 205 220 176 130| 23 24 24 50 907 Der Ort hat feine Garniſon, und gehört in Abſicht des Kantons zum platten Lande. 5, Nahrung und Verkehr. Ackerbau und Viehzucht. Die Stadt hatte 2300: 4 Acciſebedienten, 3 Aderbürger, 1 Apotheker, 7 Armen, 13 Bäer, 2 Böttcher, 1 Bürgermeiſter, 3 Drechsler, 2 Fleiſcher, x Gerichtsdiener; 2 Glaſer, 4 Hirten, 6 Hufſc Leder, und, ſekten für 850 Rthlr. im Auslande ab; die Leinweber arbeiteten nur für Lohnz die 2 Tabafſpinner fabrizirten für 260 Rthlr. Tabak. Ueberhaupt verfertigten 17 Ouvriers für 2270 Rthlr. Waaren. Der Werth der rohen Materialien betrug 1400 Rthlr. Im Jahre 1800 hatte die Stadt 5 Brauſtellen und“ 5 Branntweinblaſen. An Malz wurden, 18 Wſp. 13 Schfl. und an Schrot 7 W. 21 S. verbraucht, und 48 Tonnen Bier in den Schankkrügen verzapft. Der Getreideboden iſt von mittler Güte. Welizen wird wenig oder gar nicht gebauet. Im Jahre 1301 betrug die Aus- ſaat des Orts: an Rocken, 30 Wſp. der Ertrag 75 W. an Gerſte, die Ausſaat 8 W. 12 S. der Ertrag 25 W. 12 S. an Hafer, die Ausſaat 30 W. der Ertrag go W. an Erbſen, die Ausſaat, 1 W. 5 S. der Ertrag 5 W. 20 S. an Wien, die Ausſaat 16 S.' der Ertrag 3 W. 3 S. an Kar- toffeln, die Ausſaat 26 W. der Ertrag 208 W. an Buchwelzen, die Ausſaat x W. der Ertrag 5 W. Von 2 W. 12 S. Ausſaat Leinſamen wurden 240 kl. Stein Flachs und 160, St. Werf gewonnen.- Die Viehzucht iſt ziemlich bedeutend."1801 waren 100 Pferde, 31 Ochſen, 239 Kühe, 65 Strick Iungvieh, 10 Kälber, 474 Hammel, 54 Schafe und 266 Schweine vorhanden. Konſumirt wurden 9 Ochſen, 28 Kühe, 46 Kälber, 106 Hammel, 72 Schafe, 2 Lämmer und 201 Schweine. Zugezo- gen) 38 Fohlen, 46 Kälber, 96 Lämmer und 45 Ferkel. Der Wollgewinn betrug 63 ſchw. St. Das Holz der Bürgerſchaft iſt jung und nicht vermeſſen. 65 6. Gerichtsbarfeit und Polizeiverfaſſung. Puttliß iſt eine, dem freiherrlichen Geſchlechte von Puttlikß gehörige, Mediatſtadt. Von der Geritchtsbarfeit gehören 2 den Freiherrn von Puttlis und 3 dem Magiſtrat, welcher aus einem Bürgermeiſter und einigen Rathmännern beſteht und zugleich die Polizei verwaltet. Eine Kämmerei hat der Ort nicht. Die beiden adligen Güter gehören zum platten Lande, werden der Burghof und Phillppshof genannt, und zum Perlebergiſchen Kreiſe gerechnet, 48 Die Prigniß, 7. Die Stadt hat 4 Jahr- und Viehmärkte, ein Acctſe- und Nebenzollamt von Perleberg. 3. Geiſtlichkeit und Schullehrer. Bei der-Kirc nac<, Plaue, 19 Meilen von Berlin und 5 Meilen. von Perleberg, unweit der Mecklenburgiſchen Grenze, iſt ganz. offen und hat nur eine gerade Hauptſtraße.- 2. Feuerſtellen und Einwohner. Da dieſer Ort zum platten Lande gehört, ſo kann ich von ihm die Nachrichten nicht in der gewöhnlichen Form liefern. "DE j S 2]](C] es|: Ur x Q Freienſtein| Feuerſtel- 5. Z 2= S 5 E I Z hatte len. Z Z S Z= Es 2 EN SG 1750 131 179 I41 194 176|-- 6 7 II 714 1800 172 184 NO 175 162 005 15 10 13.1|. 751 Darunter befanden ſich 1300 3 angeſeſſene Soldaten, 4 dienende Unterthanenſöhne, und 192 Enxollirte. Zum Qrte gehören 3 Waſſer- und x Windmühle“ 3. Nahrung und Verkehr. Ackerbau, Rübenbau und. Viehzucht. Im Jahre 1800 hatte Freienſtein: 1 Gutsbeſißer, 1 Verwalter, 2 Förſter, 1 Prediger, 2 Scullehrer,. 7 Freihöfe, 36 Beſiker von. Bür- gerhäuſern, 16 Büdner, 23 ECinlieger, 6 Krüger, 1 Gärtner, 2 Böttcher, 2 Bäcker, 1 Fiſcher, 5 Hirten, 6 Leinweber, 2 Müller, 1 Maurer, 2 Rademacher, 1 Schlöſſer, 3 Schneider, 2 Schmiede,- 7 Schuſter, 1 Schäfer, 2 Tiſchler, 1 Zimmermann. Der Ort hat 782 kontribuable Hufen ziemlich guten Landes. Die kleinen märfiſchen Rüben, welche bei Freienſtein gebauet werden, ſind nächſt den Teltower Rüben die beſten in der Mark Brandenburg, und werden ſehr geſucht. Der Ort hatte 1798, mit Einſchluß des adl. Guts, eine Ausſaat von 12 Schfl. Weizen, 107 Wſp. rr S. 29 M. Roden, 42 W. 19 S. Gerſte, 74 W- 9 S. Hafer, 14 W. 22 S. Erbſen, 4 S. Wicken, 13. W. - 22 S. Kartoffeln, 11 S.-4 M. Buchweizen. Von 3 W. 2 S. Ausſaat Leinſamen wurden. 426 kl. Stein 10 Pfd. Flachs und 219 St. 5 Pfd. Werk gewonnen. Der Hopfenzewinn betrug 1 W. 6 S. Die Biehzucht iſt, bei den vielen und guten Wieſen an der Doſſe, von Bedeutung. 1801 wa- ren 440 Pferde, 18 Ochſen, 482 Kühe, 413 St. Jungvieh, 260 Kälber, 200 Hammel, 1485, Schafe und 204 Schweine in Freienſtein vorhanden. Zugezogen würden 30 Fohlen, 167 Kälber, x050 Läm- mer und 80 Schweine.“ Der Wollgewinn belief ſich 1798 auf 75 ſchw. Stein. . 4. Ge: Der Prißwalkiſche Kreis, 449 "I Gerichtsbarfeit. Freienſtein. iſt ein von Winterfeldiſcher Fle>en, ohne Stadtgerechtigkeit, und wird die obere und. niedere Gerichtsbatfeit. durch einen Juſtitiarius, die Peltzet hingegen von einem Bürgermeiſter verwaltet. “Feld daſelbſt." 5. Geiſtlichkeit, Schullehrer und Abgaben. Bei der Kirche im Orte ſteht ein-zur' Inſpektion Perißwalt gehöriger Prediger, bei der Elementarſchule ein Kantor. Ort nicht, weil er zum platten Lande gehört; dafür aber muß er, außer den Pächten und Dieuſten Das adl. Sut liegt in der Stadt, und gehört dem Lieutenant von Winter- Acciſe und Zieſe entrichtet der an die Herrſchaft, jährlich 445 Rthlr. 7 Gr. 6 Pf. Kontribution und 132 Nthlr. Kavalleriegelder ge- ben, und hat ein Nebenzollamt von Wittſtock.:- j DENI R EEE TEEN ARGE GA EE TE DETS SE EURE EEE EEG NGE SGR 226 252774«138828 7807 0806 TET ZHENG WIEGE EGG 0 - 7 ner, 9 Einlieger. elt Iſp-Puttl. Z| s- 7| Kirchl 127 | Quali-=E|'S|D,-| Addreß- Name. EU Zuſtand. 22| Di 4 Beoſiver.| Verfäaſe] 5256 ß-| 0<3 ZRZ00 22 ſung.| drfer. Bäckey- Kolonie,[unweit Kunow, zwiſchen 1747 und| 18| 8x|=| v. Knobels-| Eingepf.| p. Kyritz. thin. 1759 angelegt. 38 Bädner und 6; dorf zu(in Kunow.' j Cinlieger. Klekke. Beverin- Dorf. 129 Ganz-, 2 Halbbauern, 4 Koſ-| 46| 248| 38 /v- Baſtinel-' Mutterk.| p.Prißw. gen. 425 ſäten, 2. Büdner, xx Einlieger..|. u WE Iſp-Pritz- SESESTE rfeld zu(>. | s; ZEN:.; Freienſtein.- Bleſendorf|. Dorf.|Ein Lehnſchulze, 22 Ganz- 6] 54| 2353| 53(Stift Heili-/ Fil. v.Sa-| p.Prikßw. Bläſen- 4 Halbbauern," x Koſſäte, 3 Büd- gengrabe.| denbe&,|“ dorf. ner, 6 Einlieger, Schmiede, Wind- Spi Pi: ) t mühle.; Boddin.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 8 Ganzbauern, 1] 20| 88| 25(Stift Heili-/ Filial von| p.Prxikw. . Einlieger. gengrave. Su ZW- Priß-/ z< 9-7; walk. i“ Boöltfe. Dorf|4 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 5 Büd-| 313| 97| 24|Stift Heili-|Fil. Dg p-Prißw. ' Jund ee 3 ner, 4 Einlieger. gengrabe. es 47 ; 1DekE. SEIEN| rißwalk. Breiten- Dorf.| Lin Lehnſchulze, 3 Ganzbauern, 2| 17| 87| 42 Stift Heili-| Fil.vKoll-| p. Kyrik. feld. Einlieger. gengrabe. SG Inſp- e|. EG. Pritzwalk. Brügge.| Dorf.|12 Ganzbauetn, 6 Koſſäten, 25| 42| 182| 12[v- Rohr zu|Filial von] p.Prikw. Zul Einlieger, 3 Rademacher, Schmiede. Penzklin.|Rohlsdorf, DEN ) alf. Brünfen-| Adl. Gut,|nebſt 4 Einliegern und einer Schä-| 10| 42|=|von Möſlen-| Eingepf.|». Prikw. dorf. ferei lendorf hie:] in Gr. n S ſelbſt. 051 28 ? j orf. Buchholz. Dorf. 128 Ganzbauern, 2 Koſſäten, 2 43| 1951| 382| v- Winter-| Mutterk. p.Prißw. Büdner, 12 Einlieger, 100 M. feld zuFreien-| Jſp. Pritz- 5; Holz/ ſtein. walk. ; zanzbauer;; 202|Freih.v. ilial von|». Prikw.. Bucow. Dorf. 7 Ganzbauern, 7 Koſſäten, 2 Büd' ZI| 1g01| 203 M URUE Mertened* Pr bw. | 450„>Die Prigniß.- " Kirch.; Beſißert! Verfaſ: Addreß- ſung. orter. Name. ae Zuſtand.“ 113] 7jazi401n08 „w2Z--2= vöpfnot / Budden-| Kolonie- zwiſchen 1747 und 1750 bei. Freien-| Sürgerſchafr Eingepf. p. Wittſt hagen, dor, iſtein„angelegt. 6 Halbbauern, 9)- z-Freienſtein.| ii 0p150d Budenha- Büdner, 2 Einlieger. 4 82 j 5 "gen.; Bullendorf|Adl. Gut nebſt einem Einlieger, Ziegelei, 2|=| Obr. Liegt.| Eingepf.| p.Prikw. Waſſermühle und Förſterwohnüng. v. Quikow.' bn : S DB: Es BLE THER j I Ta G Cöln, oder| Vorwerk, bei Freienſtein,„nebſt einem Ein- v. Winterfeld) Singepf.| p- Wittſt.] Neu-Cöln.- lieger,/“ Schäferei und Förſtexwoh- zu Freien-(in Freien-/ nung.| fiein. fein: Crüſſow.| Siehe| Kröſow. HE. Cunow.| Siehe[Kunow. Damelack.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 11 Ganzbauern,' Stift Heili-| Fil. 0.8: DP. Kyrib 2: Koſſäten, 3 Büdner, 2o Einlie- gengrabe.-|30w, Jſp-. ger, 1 Rademacher, Schmiede. j.7 ad Havelb- Dannen- Dorf und|9 Ganzbäuern, 2 Koſſaten, 16 Präſident v. Fil-vag.v. p-. Kyriß. walde. Gut.“|Büdner, 20 Einlieger, Schmiede, Rohr, in.|“ Demer-*: "| Ziegelei, Waſſermühle, 1 Förſter Cleve. hin, Dip4l:4). : über 600 M. Holz.) jr fo Eggers- Vorwerk, nebſt 6 Einliegern, Schäferei, För- Obr. Lieut.v.| Eingepf- p.Pritw. dorf.' ſterwohnung und Ziegelei, 800 M. Heidebrandt.|zuTüchen- Holz. j Ellersha- Borwerk zwiſchen 1747 und 1750 etablirt. v. Avemann. Eingepf.,|p.Prikw. . gen. jv- Kolonie| 9-Büdner,"Schäferei und Förſter- hiefelbſt. jin Rohls- wohnung. 50 M. Holz.; dorf. Falkfenha- Doxf-yd 218 Gatizbauern, 26 Koſſäten, 4 v. Quißow zu| Mutterk.|p.Prikw. gen.-[|Büdner, 20 Eialieger, Schmiede.-Gerdshagen.| Iſp. Pritz- v. Rohr zu walk... Meyenburg und Penklin. Frehne. Dorf und| 4 Ganz- 7 Halbbauern.,'6 Koſſä- Minorenn,|Filial von> Pyrit! Sut.(ten; 28 Einlieger, Schmiede, 2| Gebrüd. v.|Stepenis,| Förſter über 800 M, Holz. Gräveniß.|Iſp- Putt- -„4 li8. Freienſtein. Adl. Gut,|S. Flecken Freienſtein. |;; Garß. /Dorf und rx Ganz- 2 Halbbauern, x Bud» Fr. Landesdir| Mutterk.|p-Klekfe. | Sut.|ner, 12 Einlieger, x Rademacher, v. Quißow. Ip. Mie| | Schmiede, Waſſermühle, 1 Förſter. KRE Ha Kuobelsdorf. | | j | | 18:2 27008 EEE Der Prikwälkiſche“ Kreis. 451 Sli ini PAW EEGEEN ſi) 2- |: 2 Quali-<.1 E38 PE=205 fit) Kirchl. dvr j veut ei Verfaſ- Addreß- täk..[34 lid 236(867? örcer. Ei SIZ“Jung. Helle, Dorf.| 3 Ganzbauern, 3Koſſäien, 8 Ein-] 35.| 432], 272 Die Frh. v. git. v. Ta: im Prikw. ;.ieger.;."Puttlik zu| Fen Inſp. . Pankow und| Puttliz- Wolfshagen.| vs [Höendorf Etabliſſe-| Beſteht aus 4 Büdnern. 41 36:|= p-Prißw. ; ment. i;. 3 [Hohe- Hei- M in der ſogenannten Hohenheide, beil 2| 5|= 10 Heil. Eingep/. p-Prißw. fen und| zeil'abe. 142%»tabe. zu eil. de. Forſtyaus 4 Jenglabe.| Grabe, Hoppen-| Vorwerk zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.] 6* 107|= Propriet Fi 3»|FSil.vag.v.| 13 Kleßfe. rade.|U-Kolonie| 5 Büdner, 3 Einlieger und Siege- Freyer daſ.|Gr.Weile, Weia M lei. 200 M. Holz.:!„IpIits Pp Jakobs- Duſan 5 Ganzbauern, 3 Koſſäten, 1 Büd-| 22| 202| 46| NENN: Mat.|p.Prißw. S| n“inlieger. comb.|v. dorf. er, 35 Ei Nieger Puttlis'zu Triglißt, Pankow und| Iſp. Putt- ; Wolfshagen.| liz. - Auf der| Jäger-|in dem Stadtholze(der ſogenann: Kammer-| haus.|ten Kammermaxk) bei Priswalt. marf../ .| Dorf und|9 Ganz- 6 Halbbauern, 2 Büd-| 34| 225| 26 Rittm. v.|Fil. v.Lin-|p. Klebfe. Gut.|ner,:14 Einlieger, Ziegelei, 1 För-! 0) 1 FEET: | ſter über 1400 M. Holz. SEINEN walk. 1 Kemniß.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 14 Ganzbauern,| 44| 198| 46 Stift-Heil.| Mutterk.|p.Prikzw. j 4 Koſſäten, 3 Büdner, 9 Einlie- Grabe.|JIip- Pritz- .< walk.- j.| ger, Waſſermühle.' Kollrep,| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 12 Ganzbanern,| 31| 1753| 27| Stift Heil.| Mutterk.[p. Kyritz. 2 Koſſaten, 8 Einlieger. Schmiede. Grade. v. /Iip- Prig- Kiiling.>|- walk, | Könckeu- Vorwerk zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.| 9| 58|=| Stift Heil.|Nach Sa-|p.Prißw. | dotf. ju.Kolonie|5 Büdner, 3- Einlieger und 2 Grade. denbed )- eingepf, | Maurer. 1] 4.“ 'Kramßow Dorf und|6 Ganzbauern, 4 Büdner, 7 Ein-| 20 107| 12|v. Kliking zu| Eingepf. P-Kleßfe. | Krams.| Gat.'| kieger. Demerthin.|in Vettit. Z Cron: A 3 4] RU EEN? Dorf.|7 Ganz“ 12 Halbbauern, 2 Bud-|-4r 209| 27| Kloſter zu| Eingepf. p-Prißw. dorf. ner, 11 Einlieger, Waſſermühle. Stepeniß.(in Stepe- 6 Der Prißwalkiſche Kreis, 453 „ & Sr S8. Quali-? EN HRD Be),: Kirchl.; „Name.|“übe“„Zuſtand. Z| S.|S| Beſißer,| Verfaſ- me 67 WIG 5-17 ſung.| drfer- -.? VE? 4 Alt- Krüſ-| Doyf.| Ein Lehnſchulze, 12: Ganzbauern,|- 30| 2138|. 29| Stift Heil: Filial von| p.Prigw. 58' ſow.- Koſſate, x Büdner, 2 Einliegex. Grabe.| Kemnitz| Ifp. Pri: walk. ( ee Dorf. u 208.08 4 Ganzbauern,| 22| 122| 16 SIE IE Pp-Prißw. 0iv. t Düdner, 3 Cinlieger. s en; Iſp. Prit- ; Kuhbier.|.1 Dorf,|24 Ganz- l 36.1 58-1':282 1:50| Xrei NEAR WIEN . 7 udbier.|.+|24 Ganz- 2 Halbbauern, x Büd.| 58 2|- 50| Freih.v Putt-| Mutterk,|p-Prikw. '» ner; 29 Einlieger. j Li6, zu Putt-| Iſp. Prizz- | lis. Kamme-| walk. | vei zu Priß-ſ : walk. , Kuyunow. Dorf,| Ein Lehnſchulze, 25 Ganzbauern,| 41| 312| 65| v. Knobels- Filial von| p.!Klekfe. 10 Koſſäten, 16 Einlieger, Schmie- dorf z. Kleßke| Kletzke, de, Waſſermühle. 207 00 Kusdorf,|Dorf und] 14 Ganz- 1x Halbbauer, 5 Koſ-| 46| 197| 32|Obrijtlieut.v.| Mutterk.|p.Prikw. Kuhsdorf.„Gut.“|fäten, 1» Büdner,- 1x Einlieger, Quißow zu|Iſp- Priß- |: j Schmiede. 1200 M. Holz. Seehauſen.| walt. | Laasc>e, Vorwerk„zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.| 25 67|= Freih v Putt-| Eingepf. p-Prißw. |: LäsFXe.[U-Kölonie 4" Büdtier, 4 Einlieger, 1 Zim- tiß3-Panfow| in Mans- ;> mermann, Schmiede und Förſter- feld.| s wohnung. 400 M, Holz.||| Langenow,| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 9 Ganzbauern, 5| 15| 93| 22| Stift Heil.[Filial von|p-Prikw. Cankenow.|- Einlieger.; Grabe.|.Kollrep ' Iſp- Prig- : x walk. Gr. Langexr- Adl. Gut| zwiſchen 1747 und 1750 etablirt.| 17| 114|=> Der Landes: Eingepf.|p. Perleb. wiſch. y. Kolonie| 12-Budner, 4 Einlieger/ 1 För- NE! EEE u. Prißw. ſter über-4,50 M. Holz. WE SLZIEN 4055 BW- Kl. Langer- Dome zwiſchen 1747; und"1750 etablirt, 6| 3x|==|Freih.vPutt-| Eingepf..|p-Perleb. wiſch. u. Ko EE 3 Büdnern, SE men und 163 Pantow| in Helle.(a. Pritzw. 1 Förſter über 6bo M. Holz.; y | Lindenberg| Dorf,|Ein Lehnſchulze, 17 Gänzbauern,| 40!| 2539| 45-|v- Klinggräf. EREN:p. Klekfke. 3 Koſſäten, 3 Büdner, 10 Cinlie- v.Knobelsd.|3WP- Priß-- Ds ſ 5 s IBintert[pv cx, Schmiede, Windmühle. v. Winterfeld| 9 NILE! PRD zu Kehrberg. L- 5 ifa;+ T! is. WEG Adl. Gut,"nedſt 2 Einliegertt. 6| 35.1 2|Der Kapit. v.| Eingepf.|p. Perleb- dorf. Wattetiberg|zuTüchen. 7 j daſelbſt.. | Marien-| Kloſter.'S. Stepeniks.: " flieg-; 227 Oe Prigniß.“ 454 & Ee GE; a Quali: 0 5 1 108„Kirch.; Name.[ie|p- Zuſtand. I5| 5,( S| Beſißer.|Verfaſ Ande 4|;; a 23 144(GPR'| jung. 15408 Meriens-| Dorf.|:8 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 5 Büd-| 52| 231 287 Die-Frdiß2v.) Mütter?) p-Pritw.|| dorf- ner, 14 Elnlieger, x Förſter.: Puttliä zu| Iip- Putt-| || Puttlis und| 18-| Wolfshag- Meſendorf Dorf und| 5 Ganz? 2 Halbbauern, 2 Koſſä-| 39| 152 14| Der Lieuten.| Filial von».Prißw. Gut.|ten, 10 Einlieger, Windmühle/|| Hebe EUS 19.08 rele WEER 5 ajeibtt.|] iß- Ziegelei, 400M. Holz. a) 6. Ip Res| Meyen-|Zwei adl./ in der Stadt Meyenburg, nebſt 4| 22| 76|=|Der-Lienten.| Kirche in|p. Wittſt.| burg. Güter,| Büdnern, 8 Ciniiegern, 2) Wa1- v. Rohr da).,| Meyen ſermühdten, 1 Windmüyie ,/ 2 ddr: SENE burg.| (Top- M> Shſz 2 ohr. zu ſtern, 50. M.»Ib1.- DDR 30 ARD Mittel- Waſſer? nebjt einem Einlieger, zwiſchen Salt 28 141... 1. Stife Heil. p-Prikw.]| Müble. mühle,|fenhagen und Sadenbe: Grade.| Neuhau-| Kolonie,[von 8 Büdnern, 1762 auf der), 8) 39|=<|Kämmirei zu| Eingepf. 5 Peik:|| ſen. Feldmace Sacnow bei Prizwalt Prizwalk.[in Prizw-(77 ; angelegt.' Niemer- Dorf.|x0 Ganzbauern, 11 Büdner, 5 Ein-|. 22| 2253| 30|v. Winterfeld Filial von|».-Wittſt.| lang. lieger, Waſſermühle, die aber nad) zu Freienſtein«en Juf j | Freienſtein gehört.| s Privval, | Panckfow.|Dorf und|23 Ganz-, 2. Halbbauern, 2 Koy-| 57.) 227(313.|Freih-vPutt-| Filial voni; Pexleb Gut. ljaten,, 1 Büdner, 18. Einlieger, li hieſ.|Kübbier Wea Schmiede, Waſſermühle. 300 We. Die 52015; Penklin.|Adl. Gut,|nebjt 7 Einliegern, Schäferei. und| 12] 69|== ,|Devy Lieuten. Filial von|). Wirtſt. Förjterwoynung. 214 M. Holz. v. Rohr hieſ. Meyenb. 5: ItpPritziv Proddöhl.| Dorf.|Zwei Lehnſchulzen, 25 Ganzbauern,| 159| 255| 55) Die v: Mut-|Fit.v. Fat-| p.Prikw. '|2 Koſſäten, 1 Büdner, 12 Einliee|? 60v. kenh. Iſp- ger, Schmiede.: Prizwatt. Rapsha-| Dorf und|8 Sanzbauern; 2 Büdner 11 Ein-|. 25“| 152 r6.| Die v. Rohr. Fil. v- Ha:|), Pritzw. en Gut. leger. j lenbe&, 5 5 Iſp- Pritz- watfk. Reenthin| Dorf.[Ein Lehnſchulze, 18 Ganzbauern,| 50| 174| 42| V- Knobels-„Matterk. p-Prikw. || 2 Koſſaten, 1 Büdney, 5 Cinlie- dorf zu| 48:08 4 || ger, 4 Rademacher, Schmiede. Kletzc>e.| 2 || 2 3 4; Rohlsdorf.| Dorf. 2 Lehnſchulzen, 21 Ganzbauern, 9| 49| 193| 272'v. Gräveniß| Mutterk.| Prikw. Einlieger, Schmiede. Erben. v.|31p- Priz-| | Rohr. watk. SEE ETEE "TEE EEE EL NTIG Der Priktwalfiſche Kreis, 4559 Prizw.aik, | | 2,8|& Kirchl.: EE WERSE IREN=| 5|>?"8 Ne-| Name. 0) 7 5 Zuſtand. SS(0 2EU4ES Beſißer. Verfaſ- Addreß| ; cat.) 2c Z| SZ ürter,| 5 1 ji| u ne 4 ſung. 8! .---- 1 Sgaden-|.1: Dorf.| Zwei Lehnſchulzen ,- 10(Ganz-. 12|: 65.| 258| 36.| Stift Heil.„Mautterk.| p.Prikw. be. Halbbauern, 4 Koſſaten, 5. Büd- Grabe, Zip PiS | ner,'13 Einlieger, S li- ZE Z D N|“4 Z CeNR- RNanie. Puli: Zuſtand, TD(8|S| Beſitzer.| Verfaſ-|(ddreß tat.; STSCHE 17 dreier. SI SAW 2 AUD| Stevenis.| Dorf; adl. Ein Lehnſchulze, 3 Ganz-.' 14 Halb- 66«1: 312| 30.| Stift.Stepe-„Mutter?k.» Prikw. F. äulein-| bauern, 11 Koſſaten, 5 Büdnev, iß oder Ma: Jip: dit NEE 17 Einlieger, Schmiede,-Wäſſer- rien Flies. .* jImühle, Windmühle, Nebenzollamt; von Wittſtock, Förſterwohnung. Das Stift iſt aus dem 1256 geſüiſteten 1 Ciſterzienſer Nonnenkloſter entſtan- den, und. beſteht aus 1 Domina und| / 6 Konventualinnen, j Stolpe. Kolonie,|zwiſchen 1747 und 1752 nahe bei| 12 873,1..I77 Stift Ste- Eingepf. p:Prißw. Krempendorf angelegt. 11 BDuüdner. peniß. in ENT. BE m3- Strecen-| Dorf'und| Ein Ganzbauer, 4 Cinlieger-“| 32| 1| Kriegesrä-|- Eingepf.|p.Prikw. thin.. Guat. 5! rhm'v.“ Ba- in BDeove- | jüineller. ring. Stre&Fen- Waſſer- wiſchen Stre>enthin und Priß-|==|==|=| Ein Eigen-| Eingepf thinſche mühle,|valf, gehört aber zu keinem vonn hümer. jin Beve-| veiden Oertern.,; FIDE „Techow.| Dorf.[Lin Lehnſchulze, 20 Ganz- 6| 59[316-553| Stift Heil.| Matterk.(p.Prißw. Halbbauern, 4 Koſſaten, 5 Byd-]!':-“ Grabe. IN. DliB- us! Wittſi-]“ ner, 28 Einlieger, Schmiede.'; UFO ENEN Trigliß. Dorf und]xo Ganz/ 5 Halbbauern 5 Koſ-| 59-| 295 27| Der Forſt-„Mutterk. p-Prikw. Gut. fjäten, 8 Büdner, 25 Einlieger, 1 vath v. Su EE I : Tiſchler, Schmiede, Waſſermühle, POE URN f x Förſter.- ſiezwaide. Tüchen.| Dorf.|14 Ganz- 1 Haldbauer, 3 Koſ-| 36| 153/528 1:v. Knobeto-. Fil v. Re- p-Prißw. ſaten, 1 Büdner, 4' Einlieger, x| DOCFA- SECT e EEN A 4] / N Z1w- Pris 2 Rademacher. walk,| Vettin.|Dorf und|1x Ganzbauern,- 5 Koſſäten, 5| 29| 471-734 Der Rittm. Fil- v-in- p-Klekfe.| Gut.|Büdner, 9 Einlieger,.. Waſſer- v. Winterfeld» SEE Dehrberag. HP- LiB- mühle. zu Kehrverg(7 walt Warns-| Kolonie|72 Büdner,(1752 angebauet) 2 20 93.|->|DerRittm.v.!' Eitgepf-.[p:Wittſt. dorf. jv-adl.Gut| Einlieger, Windmühle, 1 Förſter. Lück, daſ. jin Brügge Weg- Waſſer zwiſchen Prißwalf und Beverin-| 1| 1x|=|Kloſter Ste-| Eingepf: p-Prikw. y mühle,| genz auf der Grenze. emi! D) 30. DLL: 1:-7- 1» Müble.+ Cy>|. gen- auf Grenz 7 UI ringen.|; Welle, oder|- Dorf.| Ein Lehnſchulze, 17 Ganz- 2 Halb-| 46|- 2238 38|Die v. Sat-| Mutterk.|p.Klekke. Gr. Welle. bauern, 19 ECinlieger. dern. 3ip-D 4 EG DEEGERH 4 mta dN fa ten(Ed ENTRE GH. Der Wittſtockiſche Kreis. 457 Kirchl.|. Beſißer.| Verfaſ- Addreß-- ſunz. vrter. uo] „j381i401n98 Ud(plu2NG uon Quali- Name. 5708 Zuſtand. Willmers-| Dorf.|12 Ganzbauern, 7 Einliegex. 2 112| 30| Stift Heil.| Filial von| p.Prikßw. dorf.; Grabe.| Kemnitz P7PEiG Iſp- Prizz- walk. GG Gr. Wol-| Dorf.|10 Ganz- 2 Halbbauern, 3 Büd- 27| 109) 22 v.Möllendorf| Filial von|p.Prikw. ner, 6 Einlieger- v.Flothow. v.| Recen- tersdorf. 0 0654 Heidebrand.| thin, Jſp. Pritzwalk. Kl. Wol-| Dorf.'Ein Lehnſchulze. 8 Ganzbauern, x| 16| 83-4 19|-Stift Heil.[Filial vou p.Prikßw. f [5] > + I 1% 77 zrabe. Schvne: ersdorf. Büdner, 2 Cinlieger.| Grabe bet Jajp- riBwal, Viertes Kapitel. Der WittſtoFiſche Kreis, . Lage. Grenzt gegen Süden und Oſten an den Kyrißiſchen und RuppiniſchenKreis,. gegen: Norden an die Herzogrhümer Mecklenburg und gegen Weſten an den Prikwalkiſchen Kreis. Die beiden Dör- fer Herbſprung und Teek liegen, mit thren Territorien, ganz iſolirt im Kyrikiſchen Kreiſe. Größe. Der Kreis erſtreckt ſich, der Länge nach, von Teſchendorf bis Kl. Zerlang und hat einen Flä , ſind hoch, ſandig und unfruchtbar. Süd»- lich von Wittſtock befindet ſich der ſogenannte, im dreißigjährigen Kriege bekannt gewordene, Scharfeberg, die höchſte Anhöhe im Kreiſe, welche längs der Doſſe mit ebenen Gegenden um- geben. iſt./ Gewäſſer. Die Doſſe durchſtrömt den Kreis von Norden na Süden. Im nordöſtlichen Win- kel giebt es viele und zum Theil anſehnliche Seen z. B.. bei Zechlin, Luhme, Repente, Dranſee, Berlinchen 2c. welche mit der Doſſe, dem Rhin, oder mit andern Gewäſſern im Meclenburgiſchen, in Verbindung ſtehen, und großentheils ſehr fiſchreich ſind. . Einwohner. Bewohner des platten Landes im Jahre 1801: 4 Edelleute mit Gütern, 2 Gene- ralbeamten, 1 Königl. Bediente, 16 Verwalter und Unterpächter, 6 Forſt- und Jagdbedienten, 8 Prediger, 25 Schullehrer und Küſter, 24 Frei- und Lehnſchulzen, 12 Sekſchulzen, 10 Müller, 29x Ganzbauern, 8- Halbbauery, 75 Ganz-. 15 Halsfoſſäten ,- 335 Käthner und Büdner, 126 Altſiker, 4 Krüger, 31 Schäfer, 12 Hopfen- und Kreisgärtner, 4 Gärtner, x Böttcher, 3 Bäcker, 2 Fiſcher, x Färber, 1 Feldſcherer, 59 Hirten 36 Leinweber ,. 6 Maurer, 6 Rademacher, 15 Schankfrüger, Mmm 458 Die Prignit. 12 Schmiede, 7 Schuſter, 12 Schneider, 2 Töpfer, 3 Tiſchler, 4 Theerbrenner, 1 Zlegelſtreicher, Tr1 Zimmerleute, 225 Einlieger, 1 adl. Wittwe, mit einem Gute, 6 Bauerwittwen mit Höfen, 5 Koſſätenwittwen m. H., x6 Büädnerwittwen. Die Klaſſen der Stadtbewohner S. Wittſto>, Anzahl der Wohnungen. Im Jahre 1801, eine Stadt, Wittſtos, 1 Fte>en, Zechlin, welcher aber zum platten Lande gerec und Zechlin, 5 Königl. Zeitpachtvorwerke, x Königl. Zeitpachtmeierei, 8 Königl. Erbpachtmetereien, 4 adl. Güter, 1757 Feuerſtellen und zwar 1223 auf dem Lande und 534 in Wittſto>, 2 Ziegeleien, 4 Theeröfen, 7 Waſſer- und 3 Windmühlen. IE NEFRLIEFENTIRTENSN: Im Jahre hatten E= S D= 2 Z= Z 2 2 I Z iy b<-. 4=: |>* 5 EI Z O 2 1800 Pl, Land.- 1337| 1507| 1485 1369|-=- 373 164.'| 355| 6595 Stadt.--| 702| 789| 645| 651| 138| 82| 135| 379| 3522 Summe.| 2039| 2296| 2730| 1020| 133| 455| 2539 734 110114 3801 Pl. Land.-| 1378| 1469| 1464| 1350-- 364 117 347| 64389 Stadt.-- 769| 896| 625| 724| 195| 117 79 319| 3724 Militär.- 63 36 24 32-(>==< 8 ue 160 Summe.| 2215| 2401| 2113| 21x06| 195 431 196 666|10373 WIEN SEHEN ZERI EIN TE Deal 210 Darunter befanden ſich 1302, auf dem Lande 26 angeſeſſene Soldaten, 67 dienende Unterthanenſöhne, 1751: Envollirte und 808 Enrollirte in Wittſtock. 3 6. Produftton. Die beſten Getreidegegenden ſind bei Wittſto>, Papenbro>, Wulfersdorf, Werni- >ow 2t. Die ſchlechteſten und kaum zum Buchweizenbau tauglichen zwiſchen Schweinrich, Zechlin und Wittſto.“ Der Kreis hat 6673 kontribuable Hufen. Die Ritter- und ſtädtiſchen Hufen kann ich nicht angeben. im Jähre 1798. Kartofſeln| Buch- weizen. Weizen.| Rocen, Gerſte. Lin-| Wien. ſen;- Hafer,| Erbſen. Hirſe Ausfaakt. Land..:05.41:5 “Stadt.- 23 28117 IZ jailed W[S|>| V|S[| EI Ried a we Eil 7|230| 3| 71309(HH 9 Alis BE: 8 wis 6|15 35 fe 41/2 7 2 ZELHRE Die Viehzu't iſt der SAIENN des Kretſes> angemeſſen, und am ſtärkſten'in'den Do Fedit| „Summe. ii| IE TE 51 713791 EEN IE 7 IE TI<=) 2 8176122| 9 Hopfen wird-nur zur Konſumtion gewonnen, 1798, 14 Wſp. 3 Sc und Goldbe>, 67x M. zu den es und Dörfern und 10,800 M. der Stadt Wirtſtöek gehören. | R EEE ETH [3 "EE TIC TET OELE:"ne EE EEE we Z Der WittſtoFXiſche Kreis. Zur Wirthich. 443g] j IESAE) ; j Vorhanden.| Öpfordeflich: Konſumirt.| Verkauft.| Zugezogen. Im Jahre| Im. Jah Salz al!S vale eG S1! 21 al 8 1798 S1 1 SU5IGS Z| 2(2|3 Zi 20 SE| 2015042 AEI NREZ IE+= PENSEE SEEING WREN SRE ARENEN SE WINGS SN ZEISER SIAM ML RELI UBE EINE 16. I SAHNE: 87 : I] Pferde.--[1552| 2561178711455] 23611692]-|-|<| 1411 120 ü551 3551 451550 Ochſen.--- J1640] 44116841 1636| 4411630| 3537| 82| 119| 2511] 1254 266)=- 42| 12 Kühe.-+.-|2191 428|2619|21731 42812601] 1071| 1056| 2431 245| 30] 275t=| G6o| 60 Jungvieh.-+..-. az381 48!158611385) 48124321- l= 1- 1 181 531 231 Pl 231 25 Kälber.: 1! jJa118]| 8111199] 700|..81| 7811|. 487] 621| 803) 1471..28) 1751 9161| 18] 934 Hammel.-: 15524| 250|57741|59431.259|5895| 881-7271 805] 1365). 21314578]= 1 200| 200- Schafe.---|9685]|1403| u1086 950311401| 10903/1392]-3% 2752| 156)-4081. 564| 4 290| 290 Lämmer.-..-(4889| 490|5379. 3093| 49213583] 71] 101 37| 4401. 13| 453146621 49515155 Schweine.-- 1320211660| 4862| 262311660| 4283] 15671132212883| 5274 3151-832114901 32811818 Der Wollgewinn betrug 1793, 1129 ſchw. St. 3 Pfd. 7. Kir. Die Abgaben der Stadt S. Wittſio>; des platten Landes im Jahre 1800 2213 Rthlr. 5 Gr. Kontribution und 1002 Rchlr. 21 Gr. 2 Pf. Kavalleriegeld. Die Stadt Wiertſto>. 1. Lage. Wittſto>, die einzige Stadt in dem nach ihr benannten Kreiſe, liegt an der Doſſe, von der ein Arm die Stadt durchfließt. 6x Meiten von Perleberg und 162 Meiten von Berlin, an der Poſt- ſtraße von Berlin nach Güſtrow. 2. Thore, Mauern und Straßen. Ehodem dreifa iſt die volkfreichſte Stadt in der Prignikt- Im Jahre 1719 hatte ſie 829 Wirthe, 882 Kinder und 525 Dienſtboten. a&- WEH 2 5 8 6.[€] Im TY=== 2=, Im Jahre Stand, S E= Z 1722|Civil.--| 459: 44 89| 210 ei uaols 8*'31WIUY uöobunn 306v2 1730= D=7 597| 526| 477| 533: 2251.56| 62 b276| 2462 71740 3 m 532| 605| 489| 5409 5241: 39 61| 190| 2507 2750"| D= 14 627:[167844 452.41"53517 125 b1v8/ Hog| 2764 815045 1770 a Eire) 6605| 786 1715044. 5948 1 Wr 1481 57| 288| 3o8x 3 I31 65 97 265 3082 Militär.-- 65 2 äs Gn is 15 134 Summe.| 717| 649 1Z1 66| 97.| 265| 3216 2790|: Gp 224 2317 040.17 DEES ENESGEEOGS.E AORSTHAOO 70: 14249| 3142 Militär.-- 55 29 56 35 43 EN dn DE 165 Stimmer 04 122002 1587281 793| 168| 69| 79| 249| 358 | | || 2800|Civil,--| 791 452 628 1.203 1 Wegen der Jahre 1800 und 180x vergleiche man die Kreiseinleitung. Im Jahre 1301 befanden ſich un- ter den Einwohnern 4 Judenfamtlien mit 29 Individuen. Die Garniſon beſteht aus einer halben Esfadron des Kavallerieregiments Nr. 2 in Kyriß, zu deſſen Kanton der Ort auch gehört. 1801 zählte man 898 Enrollirte. 6. Nahrung und Verkehr. Lebhaft. Tuchmacherei, Ackerbau, Viehzucht, Brauerei und Brennerei. Im Jahre 1800 hatte die Stadt: 12 Acciſebedienten, 22 A> rbärger, 1 Apotheker, 23 Armen, 1 Bader, 2 Barbiere, 1 Bauinſpektor, 23 Bäer, 12 Böttcher, 6 Brauntweinbrenner, 6 Brauer, 1 Buchbinder, 2 Bürgermeiſter, x Kalkulator, x Kantor, 3 Drechsler, 4 Färber, 7 Fleiſcher,« Gaſtwirth, 2 Gärtner, 3 Gelbgäießer, x Gerichtsdiener, 1 Glaſer, 2 Goldſchmiede, 3 Handſcenmacher, 1 Poſtmeiſter, 2 Präzeptoren oder Schullehrer, 3 Prediger, 6 Raſchmacher, 2 Rathmänner, 2 Räthe, 1 Salzinſpektor, 6 Sattler, 1 Sekretär, 1 Seifenſieder, 5 Seiler, 1' Scharfrichter, 1 Scherenſchleifer, 6 Schlöſſer, 17 Schneider, 1 Schornſteinfeger, 52 Schuſter, 1 Shweinſchneider, 3 Stelimac 108 Brauſtellen. und 77 Branntweinblaſen, verbrauchte 215 Wſp. 12 Schfl. Matz(1719 457 W.) 126 W. 12 S. Schrot (1719 67 W. 18 S.) und verzapfte 3210 Tonnen Bier und 28,3x6 Quart Branntwein. Der Ge- - tretdeboden des Orts iſt von mittler Güte. Die Ausſaat betrug 1801: an Weizen 3 W. Ro- Fen 90 W. Gerſte 25 W. Hafer 50 W. Erbſen 12 W. Wien 1 W. 12 S. Kartoffeln 90 W. Buchweizen 6 W. Von 2 W. Leinſamen Ausſaat wurden 200 kl. Stein Flachs gewonnen. Der Er- trag an Weizen 32 W, Rocken 270 W. Gerſte 50 W. Hafer 150 W. Erbſen 30 W. Wien 4 W. Kartoſſeln 600 W, Buchweizen 15 W. Die Konſumtion, an Wetzen 133 W. Rocken 1070 W. Gerſte 425 W. Hafer 450 W. Erbſen 92 W. Wien 7 W. 12 S. Hirſe 24 W. Kartoffeln 830 W. Buchweizen 23“W. Bei den guten Wieſen, längs der Doſſe, ein ziemlich ſtarker Viehſtand. 1801 waren vorhanden 250 Pferde, 55 Ochſen, 406 Kühe, 24 St. Jungvieh, 30 Kälber, 300 Hammel, 624 Schafe und 1000 Schweine. Konſumirt wurden 70 Ochſen, 141 Kühe, 518 Kälber, 400 Ham- mel, 362 Schafe, 5 Lämmer, 818 Schweine. Zugezögen, 30. Kälber, 80 Lämmer und 200 Ferkel. Der Ort treibt mit Tuchwaaren einen bedeutenden Handel und hat 4 Jahr- und Viehmärkte, ein Königl. Poſt- Acciſe- und Hauptzollamt.: 7. Magiſtrat und Kämmerei. Wittſio> iſt nne im juriſtiſchen Sinne immediat, denn der Ma- giſtrat beſikt die obere und niedere Gerichtsbarfett; aber im. Finanzſinne nicht, denn die Stadt wird nicht zu den Landſtänden gerechnet, und muß zu den Abgaben des platten Landes der Prigniß den 12ten Theil geben. Der Magiſtrat beſieht aus einem Stadtdirektor, 1 Bürgermeiſter, 1 Kämme- rer und 1 Stadtſefretär. DieKämmerei deren Revenüen von dem Vorwerf Neu- Daber, der Zie" gelei, Walk- und Schneidemühle, Ländereien, Gärten, Wällen und den Fvrſt- und Maſtgefällen der 10,800 Morg. großen, mit Kienen, Eichen und Büchen gut beſtandenen, Stadtheide, worüber ein Stadtförſter die Aufſicht führt, fließen, hatte 1719 eine Einnahme von 1903 Rthlr. 11 Gr. 1750 3413 Rthlr. 13 Gr. 5 Pf. und 1800 von 3933 Rthlr- 10 Gr. 1 Pf, und 1960 Rthlr. 2 Gr.) 1 Pf. Ausgabe. 83. Geiſtlichfeit und Schullehrer. Bet der Stadtkircen Zechlin. Lage. Zechlin liegt unweit der Ruppiniſchen Grenze, an einem See, 14 Meilen von Berlin, und 3 Meilen von Perleberg, an der Heerſtraße von Ruppin nach Wittſto>, in einer bergigen und. eben nicht ſehr fruchtbaren Gegend.„Ein ehemaliges furfürſtliches Jagdſchloß, welches nachher in ein Amt verwandelt worden iſt, hat Veranlaſſung zum Anbau oder zur'Erweiterung des Orts gegeben, der übrigens ganz dorfartig gebauet iſt, und mit zum. platten Lande gerechnet wird. Feuerſtellen und Einwohner. Zechlin iſt ſehr klein und hatte ed L2 8 NSE Feuerſtel- 1750 79 gt 96 110 84-- 8 6 22: bs 407 1300 84 117 139 146 116- 13 13 13 567 Darunter befanden ſich 1800 2 angeſeſſene Soldaten, 5 dienende Unterthanenſöhne und. 26x Enrollirte. 3. Nahrung und Verkehr. Acerbau und Viehzucht. Im Jahre 1800 zählte man: 4 Freihöfe, 42 Koſſäten oder AFerbeſißer, 32 Einlteger, 3 Bäcker; x Fiſcher, x Feldſcherer, 3 Hirten, 9 Leinwe- ber, 1 Kantor, 2 Maurer, 2 Rädemacher, 3 Schneider, x Schmidt, 4 Schuſter, 1 Schäfer, 2 Töp- fer, 2 Tiſchler, 3 Zimmerleute. Der Oyt hat 3t kontribuable Hufen ſehr ſandigen Landes. Die Ausſaat betrug 1798: an Rocken 5 Wſp. 4 Sc.| ſtock, 11 Einlieger. Blantifow| Dorf.|2 Lehnſchulzen, 13 Ganz- 2 Halb-| 59| 270| 46 Domän. Amt| Fil. v. Pa-|p. Witt- Blandifow bauern, 3 Koſſäten, 16 Büdner, Wittſtock. GE 8 ſto. 10 Einlieger. 250 M. Holz. Eo.; Bohnen- Amtsvor- nahe bei Wittſtock, 5 Einlieger, 1| xt| 5t|=- Sm Ar Eingepf.|p. Witt- famp. wert„and Krüger, 1 Kreisgärtnrr, 3 Zim-|- Wittſtock.| in Witt-| ſtock. tabliſſe-|nerleute.; ſtoß. ment, Buchhorſt.| Siehe.|Siebmannshorſt. Alt-Daber. Förſter- unweit Berlinchen, zwiſchen 2|=|=|=|Kämmerei zu haus, Seen.' Wittſtock. j Neu-Da- Vorwerk bei der Wittſtockiſchen Heide, an|=|=|= Kämmerei zu Eingepf. ber. u. Schä- einem See, zwiſchen Alt- Daber Wittſtock.(351 Bieſen. „Terel, und Randow. Dagow. Beinen, S. Ruppinſcher Kreis. Vorwerk. Doſſe, Dorf. 25 Ganz- 1 Halbbauer, 2 Koſſä-| 50| 238| 763|Domän.Amt| Mutterk. p. Witt- . Doſſow. ten, 5 Büdner, 6 Einlieger, Wirtſtock.| Ip. Witt-| ſtock. Walkmühle. Nebenzollamt von 0 Wittſtock. 15 M. Holz. Dranſcee, Dorf. Ein Lehnſchulze, 15 Ganzbauern,| 33| 156| 29|Domän.Amt„Matterk.[p- Witt: Dranſe. 1 Koſſate, 2 Büdner, 5 Einlie- ZVmnn<| IW TS. wes 1 Rademacher, Schmiede. 10! Dranſeer| Walk- auf der Feldmark des Dorfes| 1| 4|=|Doinän.Amt| Eingepf-|p. Witt- mühle| Dranſee, am Dranjeer See. Zechlin. jinDranſee| ſtock. 464 Die„Prigniß, | a S Kirchl- ; 1521| 1537|1E7 irchl. 72 Name. Zuali Zuſtand. 5 5|=. 12.|"Beſißer.|WBerfaſ. Addreß-|. tät."S1 S(S 04 TPOUNEr€ <| 3| ſung. „|; Eichenfelde Erb?|zwiſchen 1747 und 1750 auf den| 36| 226|= Propriet. bale Witct- pachtsvor-| Feldmarken Damelo und Padorf Lüdtke.[in Biejen.| ſto> 857|etablirt, 6 Ganzbauern, 4 Büd- "nie,(069, 11 Einlieger, 1 Maurer, Schmiede. Erbzinsgut des Amts Wittſtock. Frieſenhof. Kolonie,|bei Jabel, zum dortigen Gute ge- 4 hörig. Auch ſchlece. Dorf.:|8 Koſſäten, 1 Büdner, 1 Einlieger.| 17| 79| 20| Domän Amt Filial von P- Witt Wittſtock.| Zaauke,| ſtock. Amtmann|P: Ie Bünger. ſio. Goldbe>.|Amtsſiß-(nebſt 19 Einliegern, Schmiede,| 20| 207|=|Domän. Amt Fil. v- Ga-|p. Witt Vorwerk| Waſſermühle, und Walkmühle an Goldbeck.|dow, Iſp-| ſto>. der Doſſe, Ziegelei. Wittſto«- Gramzow-|Schäferei[auf der wüſten Feldmark Gram“ ſche z0w, zu Zaakke gehörig. Hammel-(Schäferei unweit Zechlin in der Hohenheide|=|=|=|Amt Zechlin.| Eingepf. ſtall.“ nebſt einigen Einliegern. Ft. Zechlin Gr. Haſſ-| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 8 Ganzbauern,| 26| 83| 21 2220 00 SINN pP. Witt- i-, 3 Einlieger. Hoidbec>.[bis- Inſp-| ſtock. low. 2 Büdner, 3 Einlieger Goidbe BER ſio Kl. Haſſ-| Dorf.|13 Koſſäten, 2 Einlieger. 16| 1053| 5|Domän.Amt Fil. v.Ba- p- Witt- low. Wittſtock. bißz- ſto>. Hoheheide| Siehe.|Hammelſtall. Heide-|Förſterei.| Wohnung des WittſtockiſchenStadt- thurm. förſtexys an der Stadtwaldung. Heinrichs- Kolonie, 11776 in der ſogenannten Wulfers-| 28| 94|= Domän. Amt| Eingepf-|P- Vitt: dorf. dorfer, Lake, in dem Wittſtockiſchen Wittſro>. SUI ſio>. Forſt, angelegt. 4 Ganzbauern, 2 Mies Büdner, 3 Einljeger, 12 Hop- fengärtner. ue FRIES 4 j Der Wittſtokiſche Kreis. 465 T| 3. Quali- GEE 1325[40 Kirchl. Add 5. SE| Su=;. veß- Nattie:[> ede. Zuſtand. 2 S| S,| S| Beſißer. 404 Mg H INI 133 ung. 5 Herkdorf.| Kolonie 110 Büdner, 3 Einlieger, nahe| 1x| 39|= Domän. Amt| Eingepf-.| p.Zechlin. bei dem Dorfe Schweinrich zwi- Zechlin. S iM. ſchen 1747 und 1750 etablirt.% Herß-|Dorf und| 10 Ganzbauern, 3 Büdner 4 i zB x/ 9| 30 161| 34| Verwittw.|.Mutterk. ie ſprung. Gut.|Einlieger. Major. v.| Iſp. Witt- 2E 600 ' Möllendorf| ſto- 000 daſelbſt. Grüne-| Glas-|Iſt eingegangen, doch wohnen da-|--|--|'=-|Domän.Amt Hütte. hütte.|ſelbſt noch einige Büdner. Zechlin. Weiße Glas- jin dem Zechliner Forſt, 1 256|=> H N 8 748 an| 38| 25 Domän. Amt| Fil.v Dorf] pv. Reins- Hütte. Her und| gelegt. Ein Inſpektor, 57 Glas- Zechlin.| Zechlin, N 766 4 Auel macher, Schleifer und Arbeiter, SEI; 12 Einlieger, Pottaſchhütte. ME ji 17 10 Koſſäten, 13 Büdner, 1 Ein-| 24| 151| 22 ZEE 007 von| p. Witt- gabel. ut. jlieger, 1 Maurer. Bünger daſ.| Zaatke ocf. S 5 Domän. Amt Jip. Witt- 5 Wittſtock. ſtock. Kehrbergs| Theero-[zwiſchen Luhme und der Neuen|=||-| Domän Amt Ofen. ten,(Mühle. Zechlin. Kuhl-| Waſſer-|unweit Seveckow, an der Grenze,| 2| 15|=|Domän.Amt| Eingepf. Mühle. mühle,[nebſt einem Einlieger. Wittſto>.| in 50. ow. Liebenthal.| Kolonie u.| zwiſchen 1747 und 1750 etablirt.| 32| 184]=| Maj; “LE R h ajor von| Eingepf.| p. Witt- ihn 24 ro Halbbauern, 4 Koſſäten, 6 Strahlen- jin 2 EM /|Büdner, 13 Einlieger, 1 Rade- dorf daſ. bro. 2 macher, Schmiede, Windmühle. Vom Amte Wittſtock in Erbpacht ; gegeben. Nebenzollamt von Wittſtock. ü Lieben- Krug, jan der Heerſtraße von Prißwalf| 2 5|>| Major von| Eingepf.| p. Witt-' thalſcher. Wittſtock, zu Liebenthal ge- ZUE EE Magen Effe. »vrig. N Luhme. Erb-|3 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 14 Büd-| 20| 225|= Die vereh-| Eingepf.|p. Reins- pachtsvor?|1ex, 2 Einlieger, x. Mühle. Im|- lichte Graub-|in Fle>en| berg. werf und| 5| mann und| Zechlin. Kolonie: Jahre 1752 ange egt, und vom WINDE, Amte Zechlin in Erbpacht gegeben. - Alt- Lutte-| Vorwerk,| nebſt 3 Einliegern, bei Zechlin. 4| 20|-|Domän.Amt| Eingepf.|p.Zechlin vow, Zechlin. inFl.Zoh-;] t lin. 466 Die Prigniß. SZ:; : 2/2|D(Kircht.: uali-; 515=; 1 19- Name. Zuali Zuſtand. Z2|3|S| Beſißer.| Verfaſ- Addreß „tat:= 0224008 16) ſung örter. x=. Neu-Lut-| Schäferei| nebſt 2 Einliegern, bei Zechlin|m| 2 6|-| Domän.Umtj Eingepf.|».Zechlin. terow. Jahre 1782 etablirt. Zechliag. EE Maulbeer- Kolonie u. zwiſchen 1747 und 1750 etablirt. 16| 154]=|Der Propr.| Eingepf. b. Witt- walde. SNOPPE 8 Halbbauern, Büdner, 3 Hilgenworf| um Dlajen-| ſtoc>. PEDO Einlieger, Schmiede. Zſt ein Erb- dajelbſt. DvYſ- zinsgut des Amtes Wittſtock.; Möllen-| Vorwerk,| bei und zu Herkſprung gehörig. dorfshof. 1803 erbauet. Neue-|Waſſer u.| zwiſchen Luhme und dem Zooken-|==|=|=- Domän.Amc| Eingepf.|p. Reins- Muble. 25. 4 ſee, ain Zookengraben. Zechlin. zuäl-Zec berg. | mühle, ſ Neue- Waſſer-[nebſt 3 Einliegern, unweit Doſſow.| 2! 22|=|Domän. Amt P- Witk- Mühle.| mühle, WWittſto>. ſtock. Rothe- Waſſer-| bei der Stadt Wittſto>, an der| 2 9|=|Domän. Amt p- Witt- Mühle.| möhle,| Doſſe, nebſt 1 Einlieger. Wittſtock. ſtock. Neuhof.| Meierei,| bei Zaakfe, war ehedem ein För- : ſterhaus das Volfwig genannt j wurde.; Papen-'Ein Lehnſchulze, 1,5 Ganzbauern,| 46| 272| 38 Domän. Amt| Mutterk.| p. Witt- brock. 5 Koſſaten, 12 Büdner, 3x Ein-,| Wittſto>.|JIiſp- Witt-| ſto>. Papen- lieger, 3 Maurer. Ein Königl. ſto- bruch. Oberförſter. über das Papenbrocker Revier. 50 M. Gem. Holz. i Prevelow.| Häge-| Königl. Hägemeiſter(1802 aufge-| 1| 3|> Domän. Amt| Eingepf.|p. Reins- | WE bauet) im Zechlinſchen Revier, am Zechlin.|inZechlin.| berg. | vohnuns.| Prevelow- See. | Quaſt.|Forſthaus|S. Ruppinſcher Kreis, in der Mit- telmarf. Raderang.|Büdnere-| bei Zempow, zwiſchen 2747 und| 13| 63|=|Domän.Amt Eingepf.| p. Witt- cabliſſem,/| 17,50 etablirt. 12 Büdner, 4'Ein- Zechlin. EE ſtoc>k. lieger.! Randow. FE zwiſchen 1747 und 1759 etablirt.| 9| 46|> Domän. Amt| Eingepf.| p. Witt- Sorwert,| 4 Halbbauern, 4 Büdner, 2 Cin- Selin, zu Or.| ſto. lieger Haßow, 23725305 ZEEEERRTZER Der Wittſtokiſche Kreis. 467 Volfwig. Förſterei. 1S. Neuhof. ſee. 215 Kirchl - ali- 5 Z+, 43(2): Name. Dali: Zuſtand.- 22| 2,15| Beſißer.| Verfaſ- Addreß tat. C=(Bb 3004[82; orter. .. Krug. Schwein-| Dorf.[x Lehnſchulze, 24 Ganzbauern, 6] 32 Domän. Amt| Filial von| p.Zechlin. rich. Koſſaten,- 3 Büädner, 7 Einlie: Zechlin. Se ger, Rademacher, Schmiede. Ne- 5.9 55.108 benzollamt von Wittſtock. Sewe&ow| Dorf.|Ein Lehnſchulze, x6 Ganzbauern,| 32 Domän,. Amt] Filial von| p. Witt- Seveckow. 3 Büdner, 11 Einlieger. Neben- Zechlin. 5.007 ſtock. zollamt von Wittſto>.| ſtock. Sieb-| Kolonie.| Anfänglich Buchhorſt. Im Jähre| 17 Domän. Amt| Eingepf..| p. Witt- mant:s- 1777 in dem Goldbecſchen Forſt Gotdbeck. jin Babiß.| ſtock. horſt. angelegt. 1- Ganzbauer, 16 Hop-| engärtner. Am Sied-| Theero-|im Zechlinſchen Forfirevier:= Domän.Amt liß. jen, Zechlin. Ziedliß. Teeß. Dorf.| bin Lehnſchulze, 23 Ganz- 2 Halb| 44 Damm Anf Filial von|p. Kyrißb. ! bauern, 3 Koſſäten, 6 Büdner, Wittſtock. Me IE 0) WEN EA 4*|ſprungIſp 1x Einlieger, Schmiede.- Neben- Witäſtoc>k. zollamt von Wittſio>. 430 M. Holz. Tetſchen-|Adl. Gut,[nebſt 8 Einliegern, Ziegelei, Waſ-| 11| 57 Der v. d. Ha-|.Eingepf..|». Witt- ſermühle. 355 M. Holz. zeit vaſelbjt.| in- Nie- 38a dorf. ſermühle. 355 M. Holz g jeld] ien! ſtock. Theerofen. Siehe jGieſenſchlag, Siedlis und Wumm- 14 | ie 9 1 | 4 DF wi| 463 Die Prignit. ; ZS| 5 BEN 2427.18 . 7 3) ies=.-| Addreß- Name. 024 6 Zuſtand. TIED 5 Beſitzer.| Verfaſ- NE : Z| Z ſung. 7 Walk-|u.Schnei-| bei der Wittſtoſchen Stadtheis:|=|=|> Kämmerei in mühle.| demühle.| an der Doſſe, neben dem Heide| Wittſtock. thurm. Werni-| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 25 Ganzbauern,| 45| 265| 834|Domän.Amt| Mutterk.| p. Witt- >ow. 4 Koſſäten, 14 Büdner, 19 Eiun- z2wittjio>. 517 1866 ſtoc>. lieger. 5z M. Holz.- Amt|Amtsvor-[bei Wirtſtoc>, nebſt 2 Waſſermüh| 6| 48|==|Domän.Amt| Scadtfir- Wittſto>,| werk,[len, worauf x Färber und 2 Tiſch Wittſjioc>, Zert ler wohnen. Es iſt durch eine Mauer von der Stadt getrennt| - Burg| Häuſer,|in der Stadt Wittſto>, wozu 6| 32| 2682|=|Domän.Amt| Stadtkir- Wittſtoc>. Freihöuſer, 29 Einlieger, 3 Mau- Wittjioc>k. GE * Jrer, 2 Schuſter und 3 Zimmer: leute gehören. Wulffers-| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 25 Ganzbauern,| 53| 363 54|Domän Amt| Filial von| p. Witt- dorf. 6 Koſſäten, 30 Büdner, 31 Cin- Wittrjtoc>.| Werni-| ſtoc>k. :«ow, Jip. lieger. 7 Witriſto. Am Theero-|im Zech, 2--|Domän. Amt ; liner Forſtrevier am Wumm- 9: Wummſee.| fen,[ſee. Zechlin. Zaaßfe,|Dorf und 20 Ganzbauern, 9 Büdner, 15| 42x| 329| 40|Der Gr. v.| Mutterk.| p. Witt- Saaßfe.| Sut.|Einlieger, 3 Rademacher, Schmie- EIE Jip. Witt-| ſtock. de, Waſſermühle, x Förſter. 50 en daſelbſt.| ſtoc>k.; i“IM. Holz- Zechlin.| Fleen,|S. die Einleitung. Zechlin.| Dorf.|Ein Lehnſchulze, 13 Ganz- 2 Halb-| 48| 232| 32 46,7: 0 ZE: P- Reins- bauern, 7 Koſſäten, 1,5 Büdner,;- Ip Dill-| berg. ſto, 9 Einlieger, Schmiede, Wind- 8 mähle. Ein Königl. Unterförſter zum Zechliner Revier gehörig. ; Zechlin.| Amtsſiß-|nebſt 2 Einliegern, 1 Gärtner und) 6| 38|=|Domän.Amt| Eingepf-|p. Reins- vorwerk,|einem Fiſcher. Cin Oberförſter c Zechlin.|zuZechlin.| berg. über das Zechliner Revier. Zechlinſche Schneide:|x Meile vom Flecken Zechlin.=|-|=-|Amt Zechlin.| Eingepf. möüöhle, inFl. Zech- lin. Der Kyrikiſche Kreis. a EEE EEE EEE ZI e Kirchl. Quali- EEE Rt ES; Addreß- Name. m Zuſtand. 22|2|S| Beſißer.| Verfaſ-|“< ß tat. 3) BR a) 530 vrter. SUIS; ſung. Zempow.-| Kolonie-|6 Ganzbauern, 6 Koſſäten, 1| 19| 1108|=|Domän.Amt|Fil.v Dorf| p. Witt- dorf.| Büdner, 3 Einlieger, ein Königl. Zechlin.| Zechlin.| ſto>, Unterförſter zum Zechlinſchen Re:< vier gehörig. Kl. Zer-| Kolonie.|6 Ganzbauern, 7 Bädner, 9 Ein-| 14| x16|=|Domän.Amt| Fil.v Dorf|P- Reins- lang. lieger. Im„Jahre 1752 angelegt. Zechlin.| Zechlin.| berg. Fünftes Kapitel. Der Kyritziſche Kreis. / I, Lage.„Grenzt gegen Süden an den Ruppiniſchen, Havelländiſchen, Plattenburgiſchen und Havelber- giſchen Kreis, gegen Oſten an'den Ruppiniſchen Kreis und. Mecklenburg- Schwerin, gegen Weſten an den Havelbergiſchen und Prikßwalkiſchen und gegen Norden an den Wittſtokiſchen Kreis. Das ein» zige Dorf Vehltn liegt zwiſchen andern Kreiſen iſolirt. 2. Größe. Das Areal des Kreiſes, welcher ſich der Länge nach vom Vorwerk Babe bis nach Doſſow erſtrec>t, beträgt 72[)JMeilen. 3. Oberfläche. Faſt durchgängig eben und nur von kleinen Anhöhen durchſchnitten. Der Boden iſt bei Kyril und auf der Weſtſeite der Jägeliß gut und fruchtbar, in dem ſüdlichen Winkel, bei Lohm, niedrig und zum Ausſauern geneigt, längs der Doſſe aber hoh und, einige wenige Gegenden ausge- nommen, leicht und ſandig. 4. Gewäſſer. Die Doſſe und Jägeliß durchſtrömen den Kreis von Norden nach Süden. Die Seen bei Königsherg, Bor> und Bantifow hangen zuſammen und ſtehen mit der Doſſe in Verbindung. 5. Einwohner. Bewohner des platten Landes im Jahre 1301: 16 Cdelleute, mit Gütern, 1 Edel- " mann ohne Güter, 38 Pächter und Verwalter, 21 Forſt- und Jagdbedienten, 31 Küſter und Schut lehrer, 6 Frei- und Lehnſchulzen, 38 Seßſchulzen, 15 Müller, 243 Ganz- 92 Halbbauern, 5x Ganz- 3 Halbfoſſäten, 139 Käthner und Büdner, 120 Altſiker, 4 Krüger, 34 Schäfer, 6 Gärtner, 2 Fiſcher, 66 Hirten, 8 Leinweber, x Maurer, 6 Rademacher, 24 Scankfrüger, 1x Schmiede, 3 Scuneider, 2 Zlegelſtreiher, 8 Zimmerleute, 277 Einlieger, 3 adl. Wittwen mit Gütern, 3 Bauer- wittwen mit Höfen. Die Kiaſſen der Stadtbewohner S. Kyriß. Anzahl der Wohnungen. ZIm Jahre 1801, eine Stadt, Kyrikß, 23 Dörfer, 31 adl. Güter, 5 Metereien, 1573 Feuerſiellen, und zwar 1131 auf dem Lande und 442 in der Stadt, 2 Ziegeleien, 2 Theerdfen, 7 Waſſer- 7 Windmühlen auf dem Lande und 4 Mühlen bei Kyri6. GE EEE IIR |: Am Die Prigniß. SE ZG ES 2(ED 7 'Im Jahre.| hatten=-= S es 3.= Zr= Si 10 15 1120121 24 MUS 1800|Land. 607 1245| 1406| 1379| 1373- 4038 133 471|. 6413 Stadt.- 455: 1-1 512 4 5038-11. 597|::68:..1 59 4 55 93| 1922 Militär.- 149 94 7] 46,1:=-- EE 2 540 Summe. 1827.|: 2642 1 11733/| 1816 68 467 188 564| 8675 1301 Land. 1258| 1410| 1374| 2366|=| 410 98 460| 6356 y. 5* Stadt. 434| 529| 322| 372| 36 61 49 311| 1913 Mititär.: 123 55 SENN: 435[98 u Lar 304 Summe.-| 1795| 1994| 1750| 1709| 36| 471| 147| 571| 8573 Darunter befanden ſich 1801, auf 1755 Enrollirte und 416 Enrollirte in Kyriß. 6. Produktion. dem Lande, 7 angeſeſſene Soldaten, 67 dienende Unterthanenſsöhne, Die beſten Getreidegegenden. ſind bei Kyriß, Demerthin, Kößlin, Vehlow Horſt 2c. Der Kreis hat 5703 kataſtrirte Hufen. Die Nitter- und ſtädtiſchen Hufen kann ich nicht angeben. Wien. Lin- ſen. Erbſen. Gerſte.| Hafer. Weizen.| Roden. Ausſaak. "31a Karkofſeln Buch- weizen. im Jahre 1796:| DTS W.|S. tz| 26.|S.|:| 23.||| zs[16|5|56|7| es.[mj[6|]|S.[m Land.- 1] 5|-| 567 7| 81205|14| 51416|11| 8157[14 pd 6119| 5| 2| 81144115|--|22| gſ10 Stadk. SWE yz BE 8I0)[7-| 69] 71-1 771 71-117) 81-1 31 41-1211 1] 43 251-111: A i.= Summe AS Wb] Su] SIGNS Ba M BEAT Hopfen wird nur zur Konſumtion gewönnen, 1798 5 Wſp. 11 Sc50 18: SE PE SS SO WO INTE SOO NO YU pP 1-5: 142 Pferde.- 7| 1986| 291| 22771 2942| 290]: 2232|=---- LE ,20, 171| 269 9 178 Ochſen.--| 1548| 152| 1700| 2526| 170| 1686|] 20 36] 56| 2253| 45 268|=| 27 7 Kühe.--|-3442| 370] 3812| 3431| 800| 423"| 151| 535| 186(o61t: 47 1 453N= Pao| 20 Jungvigh.-| 13451. 3621.28071 238x1: 3621 2743|=|= U'- 2117540 401=| 453 1 43 Kälber.---| 1971| 498) 2469| 9071|.-498|. 1405|: 5350| 395| 7451 20641«+ 8| 1072| 902| 201| 1002 Hammel.-| 7655| 476) 81321 7967| 476) 8443| 1671|. 398| 5605| 3340| 92] 3432|=] 28| 28 Schafe.--|10171| 26771|128481201871.2677|12864| 951t| 39| 9709| 1182| 30| 122|-| 22| 22 Lämmer.-| 5413| gz0| 6323! 5265| g10| 6175| 85| 20! 2105| 883) 92| 975| 5345| 954| 6277 Schweine.-| 2661| 1151| 3812| 2728| 1151| 3879| 1322| 678| 2000| 575| 216| 791| 1711| 368| 2079 Der Wollgewinn betrug 1798 2216 ſchw. Stein, 6 Pfd. 7. Kir= 15 3:=: 7. 5 1722 Civil.--/| 380|= 245 1504) 429 40 25 102|-= 1730-=-== 349| 330 264 332 17230 60 Z1 121| 1517 1740-=-= 5021. 356 1' 296 14541 32 63 41 152| 1675 1750 EEE 391| 367.| 358 1 338| 35| 67 67 135| 1756 17770 Ge 388| 495| 336| 344| 18| 29 58 117| 1785 1780 Civil" 217.1 587| 14704: 320 4 5721| 4x 52 Z0 124| 1795 Mililär.- 180 69 79 65------ 393 Summe.-| 567| 539| 399| 436| 41 52 30 124| 2188 1790 Civil 242 I4I ICES EE| Zaren] 448: 54 64 24 117| 2076 Militär.-| 3260 66 56 46|=--=--- 328 (Summe. E1s el 621| 473| 494| 54| 64| 24| 217|%04 Die Jahre 1800 und 2801 ſtehen in der Kreigeinleitung. Im Jahre 2801 zählte man 3 Judenfamilien mit 24 Individuen. Zur Garniſon der Stab und eine Eskadron des Sapaleneregigients Nr. 2; zu- deſſen Kanton die Stadt auch gehört. 1801 426 Enrollirte. 7. Nahrung und Verkehr. AFerbau, Viehzucht, Brauerei und Brennerei 2c. Im Jahre 1800 hatte Kyriß: 7 Acciſebedienten, 54 AFerbürger, 2 Apotheker, 26 Armen, 2 Bader, 14 Bäer, 7 Böttcher, zZ Bränntweinbrenner, 5 Brauer, 1 Briefträger, z Buchbinder, z Büchſenmacher, 1 Bürgermeiſter, 2 Kan- didaten, 3 Drechsler, 2 Färber, 4 Fiſcher, 8 Fleiſcher, 1 Gärtner, 2 Gerichtsdiener, 3 Glaſer, x Hand- ſ mentarſchulen./ 20. Abgaben, Kaſſen und Feueranſtalten.- Im Jahre 1719 trug die Zieſe 1425 Rthlr. 13 Gr. 3 Pf.] 1730 6bgr Rthlr. 6 Gr. Die Acciſe 1729 3657„Rthlr..2.:Gr. 5 Pf. und 4770'5263 Rthlr. 15 Gr. 3 Pf. Der Servis 1719 289 Rthlr. 8 Gr. 1770 1121 ,Rthlr., 2x Gr..7 Pf. und 1800 2885 Rehlr. 33 Gr. zo Pf. und die wirkliche Einquartierung 2635 Rthlr. 22 Gr. 3 Pf. Im ab6ten Quingueintüm war der Ort mit 127,970 Rthlr. und'“im 17ten(1803) mit 409,975 Rthlr. in der Feuerſozietät verſichert, und hatte 1802 244 Brunnen, 3 große(1890 379 hölzerne) Spriten, 18 Feu- erleitern, 320 Eimer, 17 Hafen, 22 Kufen. NT Hos ee dez<< 0. Dorf.|20 Ganzbauern, 2 Einlieger. 150| 23| 84| 10|v. Klißing zu P- Kyriß. M.- Holz. Demerthin. Borckſche| Waſſer?|nahe bei Lellchow/. wo ſie auch Mühle:| mühle,| aufgeführt iſt. Brieſenha-|. Dorf.| Ein Lehnſchulze,. 9 Ganzbauern;| 25| 13) 19| v. Blumen: p- Kyris. gen, j 1 Büdner,. ro Einlieger, 10: M. thäl. v. Klit- Brüſenha- Holz. ö1ing. SACH: Chriſtdorf.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 14Ganz- 2 Halb-| 29| 194| 33 Landyr.v.Kax- p- Witt- bauern, 5 Koſſäten, 18“Einlieger. ſtedt zu Frek- ſtock. dor], Dahſlhau-| Dorf und| Ein Lehnſchülze, 14 Ganzbauern,| 27| 123 33|Gr. v. Blu- p. Kyrißk. Der Kyrikiſche Kreis, 475 ; ZI S Kirchl.| Qu li-= T D j. E Name. 4 Zuſtand, 22,462|.2 Beſißer.| Verfaſ- Addreß- takt.| S| Sj ſung. Orter. Davſickdw.1 Darf und) 2. Koſſäten, 2 Büdner., 8 Einlie-| 12 10Z|=- /Fr. Maj. v.| Filial von| p. Kyritz. Gut.| ger, 3 Förſter über 200 M. Holz. Pauly daſ.| Caterbow || Demerthin| Dorf und| 9 Ganz- 7 Halbbauern, 18 Ein-| 39| 284|'27|Ritt. Dir, v.| Mutterk. Z Kyrik i Gut.. Ni 5| v. Klißing zu !; Windmühle, 74 M. Holz GRe Grabow. Dorf und|c3 Ganzbauern, 5 Büdter, 2320| 33| 187| 154|Gr. v. Blu- Mat.cam ip Kyrik. Gut.|Linlieger, Schmiede, Waſſermüh- menthal zu 838 4 ; Jie„ 1 Förſter über 759 M. Holz. Horſt. HIE Helenenhof]| Vorwerk|bei Lohm, zum z2ten Gate in|=|=|=-|Mitorenn.v. Eingepf.|b. Kyrib. Lohm gehörig. Kröcher.|zu Lohm. Holzhau-|Dorf und| co Ganz.- 8 Halbbauern, 2 Koſ-| 69| 310| 26|v- Rohr die Fil. v.Zer-|). Kyrib. ſen. Gut.|ſäten, 2 Büdner, 30 Einlieger, a 77 ne Zuſp- A-5908 75:» v. Winterfe uſter- 1 Förſter über 22 M. Holz."uNeuendorf haufen: Horſt. JAdlGut,|nebſt' 2 Büdnern, 31 Einliegern,| 38. 2105|= 1GSr. v. Bly- Filial von|p. Kyritz. B | einem Kruge und einem Förſter]. menthal daſ. 16,0 über 5500 M. Holz. 3: We 4 Domän. Amt] Eingepf.|p."Kyritz. 16 Büdner, 3 Einlieger, x Kreis-; Wittſtock. 5 44 gärtner, 1 Krüger, Schmiede, 4 j Waſſermühle. 10 M. Holz. Der Kyrißiſche Kreis, 477 817.- 5 SRO db GH | Quali-| 29 irchl.- | Name. 2 Zuſtand. 221%|>| Befißer.| Verfaſ- Addreß |/ tat.|:= a E.S orter. SEEN, WIE: wk|. E18 ſung. Lohm,-- Dorf und] 8- Ganzbauern, 8 Koſſäten, 58 36.| 3536|: 6 einovenn.v.| Mutterk.|p. Kyrig. Lo me. 2 Güter. Einlieger, Schmiede, 2 Wind- 635.4. Mi-| Iſp-Kyrit mühlen, 1 Förſter über 7000 M PRUR RE Kröcher. 4 Holz. Mechow. Dorf und| r3 Ganzbauern, x. Halbbauer, 8| 20| 155| 22|Der Lient. v.| Filial von|p. Kyritz. :«| Gut.[|Einlieger, 1 Zimmermann, 36 M. PlarerLchn, yn IE richt.in Kyris| 70w, Jip. Holz.;) yriß EEE Neuendorf, Adl. Gut,|nebſt4 Einliegern und einem Förſter,|- 11| 60|==|Gebr.v. Win:| Wird v-d.|p. Kyrik. über 780 M. Eichen- und Bü- terfeld zuWo-| Pred. und SF c(Die Minor.| Filial von|p- Kyrib. einem Kruge und einem Förſter. v. Kröcher, in| Lohm, Lohm.[Iſp-Kyrit Roſenwin-| Dorf und xo Ganz- 2 Halbbauern, 2 Koſ-|. 42[| 222|.27(Fr.: Obriſtin| Mutterk.|p. Kyri«. >el. Gut.|ſäte, 21 Einlieger,-1 Förſter,-12 v. Plöß in|Iip-Kyrizt M. Holz. Berlia. Rudowſche Waſſer- jan der Jägelik, zwiſchen Drewen|=.|=|>(Kämmerei in Muble. mühle, jund Kyrikß, auf der wüſten Feld- Kyritz. . mart Rötken.; Sechszehn Kolonie,!von. 20- Büdnern, 2783 auf. der|=|=|> Bürgerſchaft Tp- KSyriß. Eichen. Feldmart der Stadt Kyriß an der zu Kyrib. 4 Tornowſchen Greaze angejekt. Sophien- Kolonie-"|4 Koſſaten, 22 Büdner, 5 Ein-| 30| 255|=|Minorenn.v.| Eingepf.|p- Kyritz. dorf. dorf. lieger- Im Jahre 1776 etablirt, Kröcher in|in Srüde- mit 1253 Morg. Land. Lohm. ntß. Stolpe. Erb- jan dem Borkſee, unweit Kyrib.|=|->|>|Kämmerei in Eingepf. p- Kyrik. pachtsvor| Waſſermühle. 4 Koloniſten. Plan- Kyrib.[zu Kyriz. werf und tage. Kolonie Thalhau-| Siehe|Dahlhauſen- ſen.! Tornow.|Dorf und|2- Halbbauern, 5 Einlieger, Waſ-| 26| 7x| 2|5r. Maj. v. Jezt Fil.v.|p.Wuſter- Gut.|jexmühle an der Doſſe, 1x Förſter, EEE aten hauſen. 350 M. Holz. geb.v. Brunn|D|p-F9yriß Hh +78 Die Prignit. eine|--<-< 58=... ; Sul 5 76.00 Kirchl. Z ,uali-.= R Ei 0=) j A Name.|"mal Zuſtand. S8 12|-S-| Beſißer.| Verfaſ- Addxeß Jas 12 196 ba 1 ſ orter. | SE S8 ung. Vehlin,"| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 9 Ganz- 4 Halb-| 65:4). 355, 423|- Die von| Matterl- p. Kyrib. Vellin. bauern, zo Koſſäten, 13 Düdner. Saldern, Mpicam 24 Einlieger, x Rademacher, Wind» Zip-Kyrig mühle, 50 M. Holz. Vehlow. Dorf und] 15 Ganz/ 2 Halbbauern„42 Koſ- 592 243 Tz Der Lieut. v.] Mutterk..|P- Kyriß. Gut. ſäten, 1 Büdner, 12 Einlieger,| Blumenthal Iſp.Kyriß Schmiede. 34 M. Holz. daſelbſt. Vierraden| Waſſer-|bei der Stadt, Kyrilß, vor dem|'="=|=(Kd EN € 3 EIE zf Kämmerei in Mühle. mühle,| Wuſterhauſer Thor. Kyrib. Voigts-| Vorwerk,| bei Lohm, nebſt 4 Cinliegern, Schä-| 5 40|=|Minorenn.v.| Eingepf.|p- Kyrik. bruügge, ferei, einem Förſterhauſe. Kröcher zu|in Lohm«, Voigts- 7 Buskow. brüggen- berg. Vollmer3-| 2 Höfe.| Zwei aus Holzhauſen, nach der|=|=|=| Adlig. Eingepf. p- Kyritz. hoff. Separation, abgebauete* Bauerhd: zu Holz-| fe, nahe bei Holzhauſen. hauſen. Wulckow.| Dorf und|5 Koſſäten, 12 Einlieger, Schmie-| 26| 131|=|Der Maj. v.|Filial von p:-Kyrik. Gut.|de, 1 Förſter, über 750 M. Holz: Calbo daſ.“ FERNEN i; Iſp-Kyritz Wutie.| Dorf und[22 Ganz- 16Halbbauern, 2 Büd-| 75|=| 41|Der v. Pla-| Mutterk.|p- Kyriß, Gut. iner, 23 Einlieger, Schiniede, Waſ- ten daſ. der v.|Iſp.Kyrit E ſermühle, 2 Förſter, über 286 M. Wulffen daſ.|* Holz. || Sehstes Kapitel, Der Havelbergiſche Kreis, x. Lage. Dieſer Kreis liegt mit dem Plattenburgiſchen, Kyrikiſchen und Prißwalkiſchen ſehr gemiſcht. Südlich und weſtlich grenzt er an die Elbe und das Herzogthum Magdeburg, öſtlich an den Kyrikt- ſchen und Plattenburgifchen, und nördlich abermals an beide und an bez, Pfikwalfiſchen Kreis. Rüh-, ſtedt liegt, mit dem Zubehör, iſolivrt im Plattenburgiſchen, und kleine Pertinenzſiücke anderer Kreiſe wieder in dieſem.;: ». Größe. Der Kreis, welcher ſich der Länge nach von Zederih bis Döllen exſire>t, hat einen Flä- 5 4 Weizen| Ro en, Gerſte. Hafer.| Erbſen.| Lin- Wien. Hirſe Kartoſſeln Buch- Ausſgak.!"fen. weizen. im Jahre 1796-1[| x|S|2| W|S|3%| B|S|%|w|S|m|S|m|w|S|m| S|m| W| S[M|W|[:S|[M Land.- 40| 7|-| 295127 121144|20| 4|172115|-|58|23|7-| 1| 2|26| 4| 8 J 91 56| 5|=| 8122| 8 Stadt.- l 4 4 PAG WREN 1 ROH BEV. DALS 4 MRDs S2 al[WaR Bla Wilo? Mole 3 Bucha] WEHE DE: Wf Hi 42)]26 ie ER Summe-]41120| 51 5421 61 61176] 4) 411831151141[21110] z| 1116] 41 816| gl 9812:|=| 8122| 8 Von 13 Wſp. 21 Schfl. 14 Meß. Ausſaat Leinſamen wurden 357 fl. Stein 10 Pfd. Flachs und 1224 St. 4 Pfd. Werf gewonnen und, bis auf 18 St. ſelbſt verbraucht. 2565 Morg. waren mit 1067 Pfd. Kleeſamen beſäet. An Holz leidet der Kreis feis- nen Mangel. Die Forſten betrugen 1798, tnel. der 13,676 Morg. großen Havelberger Stiftsheide, 22,761 Morg., wovon 20,705 Morg. zum platten Lande.,und 2056 Morg. der Stadt Havelberg Der Hopfenbau iſt. unbedeutend. ;! gehören. Die Viehzucht iſt, bei den guten Wieſen längs der Havel und Elbe, ſehr anſehnlich, und hin und- wieder wirkliche Fettweide. Vorzüglich zeichnen ſich hierin, und beſonders in Abſicht der Pferdezucht, die Oerter Rühſtedt, Lennewil?, Below, Stüdenib 20. aus.' Vorhanden. WETEN es Konſumirtk.| Verkauft.| Zugezogen« Gs CT 7 6-|al!2„8/2 ATICINS 21-162 SPSS ESSE(S StZ 1S1S(S LEON SEMEEN SONS D EI ATEN HSS BABE IWIE TENDEN Pfeyde.-*-[2202 15012552] 2210| 14212352),=(7|| 2435|. 9) 252| 487| 1.487 Oefen. 1 7 14744) 455) 7486052 1003,35] 238]:+ hp 99 09 1 2.270 3 f=! WE.D-€| URSS(WERE(EEE Kühe.- 7 7|2245| 39912644|2295| 399 2692| 154| 891 2431 2321| 24| 2551| 7|- 28| 28 Jungvieh- 7- 1301517 2917644110121] 23 ME EC REI. WEZ Miegel BRWV4 20057 1.085273 JOD GENG Kälber.:-| 9025| 345|1270| 742| 345 1087| 114| 386) 500| 192|=| 292| 7351 300 1035 Hammel. 4363| 6214425143631 62|4425| 761.59| 2351358] 1338|= 1. 29| 29 Schafe.-- 7052| 701|775317052|'701[7753| 525] 4! 9686| 16791=| 6791:| 75) 75 gämmer--+7 130001.575|3575| 3900| 37513375|" 261 26| zol=| 5012371| 309|2680 Schweine.--| 21381 4461258412957 44614503| 990| 202|1190| 527| 49 576112401 222 1462 Der Wollgewinn betrug 1798, 1062 ſchw. Stein 13 Pſd. 7: Kirk. Die Abgaben der Stadt S. Havelberg z des platten Landes, im Jahre 1800, 3985 Rthlr. 13 Gr. 6 Pf. Kontribution und 1603 Rthlr. 9 Gr. 11, Pf. Kavallertegeld. Die Stadt Havelberg. 1. Lage. Havelberg, die einzige Stadt, in dem nach ihr benannten Kreiſe, liegt auf einer Inſel in der Havel, die nur durch Brü&en mit dem feſten Lande zuſammen hängt, 273 Meilen von Berlin und 6x Meilen von Perleberg. 2. Tho! “3 ii. Or Sie heißen die Stein- „.Häußer und Feuerſtellen. Der Havelherziſche Kreis. Thoro& und Straßen. Havelberg gehörte ehedem, wegen der Waſſerumgebung, zu den feſteten Oertornin der Provinz.""Zwei Thore, das Sandowiſche mit einer 409 Fuß langen Brücke, das Steinthor, „und“ ein Ausgang; üder die Dom: oder Lange-Brücke nach dem auf einem-Berge des feſten Landes, lie- genden Domſtift, zu dem man, vermittelſt einex Treppe, hinauſſteigt. Der Ort iſt, weil er niht ausgedehnt werden konnte, ſehr eng zuſammen-gebauet und hat ſchmale und krumme Straßen. Lange- Mühlen- Schul- Dom- Fiſcher- und große und kleine Markt Strage. Der Marktplaß iſt klein. Die vor der Stadt, am Abhange der längs der Havel hinſtreichenden An- höhe liegenden Häuſer heißen der Berg oder die Berge gehören zum platten Lande, und ſtehen größtentheils- unter der Jurisdiftion des Doms. Faſt ſämmtlich von. Holz mit Fachwerk, 4831 Die Stadt hatte 1719j1 7221 7.30 1740| 1750|1770|1780 1790 1800| 1801 Häuſer; maſſive.-----= ZZ a EVN uE S 5 -=-“ mit Ziegeln.- 233--- 228| 228 214 229| 241 241 242 240 Scheunen 7.5.7 7-- 2 40 38 33 35 55 40 43 48 Wüſte Stellen. 5-- 4 4 ZE:==<- SE ic a 0 a Oeffentliche Gebäude und Mühlen. Die Stadt- oder Laurentijusfirc S 8 S 2 2=

    | Beſißer.| Verfaſ-|< ß tat. 14 3| 2 orter. SSE ſung. Bahlow Dorf.[12 Ganzbauern, 1 Koſſäte, 5 Büd-| 40| rb7| 63x|v. Jagow zu Fil.vRüh-|p. Klekke. | 4% zu edt, Iſp 7 Below. ner, 10 Einlieger und der ſoge- ZEN: v.- 8 nannte Braufrug, ein in der KARTEN velverg. Nähe liegendes einzelnes Haus. EE Bauhof.|Ein Thei! neben dem Dechanei- Garten. 12|=-| 140|=| Domſtift| Eingepf.|p. Havel-[8 des Ber-|Halbbauern, 1 Koſſäte, 6- Büd- Haävelberg.. zur Stdt.| berg.? 4ER iner, 2x ECinljeger. Urſprünglich 7-8+ ree gehörte ein einzelnes Gebäude, der;| Die Prigniß. 4453) 8 SEE 603 Kirchl.,] < 451 5 117; Addreß- Name. Quali Zuſtand. S2| Zu 10(SG efißer: Verfaſ-|" ß ENTEN tät.+34: 254245 4 orter. SNES 7 jung. Der Berg,[vie Berge| vei Havelberg; ſo heißen die am| 262 1962|..=-| Domſtift Eingepf. ie. Havel- uße der; zwiſchen der Stadt Ha- Havelberg. NETE a berg. Selverg und dem Dorfe Toppel. be- Havel- legenen Berge angebaueten Hau: berg. ä Nn jer,(deren Bewohner ſich größten- iyeils von der Schiffahrt und Fi- jcherei ernähren) welche mit Aus, is Dam- Haveiberg | ges bei| maytweberei. | Havel- | berg. | Dahlen. Koloni-|Zwiſchen 1747 und 1750 angelegt.| 6| 25|=| Domſtift| Eingepf.|p. Havel-| | ſtendorf.|6 Büdner, 2 Cinlteger.| Havelberg.|zuToppel.| berg. | Döllen. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 18 Ganzbauern, 49| 193.|=| Domſtift Fil. von|p. Kyrik. |; 2 Koſſäten, 12 Einiieger. Schmie-| Havelberg.| Schonya. F Dd Cs ZJUjp- | de, Windmühle. 200 M. Holz. Dun p | velverg. | Der Havelbergiſche Kreis. 485 ; 5 Kirchl. 2 Quali-= 3[ddreß-|: Name.| Zu Zuſtand.=S.| Beſißer:| Verfaſ- An078 tat.= vrter,. ſung. Fahren-| SBeinberg zwiſchen Toppel und»Havelberg.--|. Domtitift dorfs Havelberg. Fiſchföper| Siche.| Köperberg. Flecken:|Gärtner-| Etabliſſement nebſt einem Einlie-=|der Eigenthu- 12210) p-. Havel- garten. ger auf dem Havelberger Stadt mev. a berg. felde. Glöwen,| Dorf. 12 Lehnſchulzen, 22 Ganzbauern, 24|v. Jagow zu| Fil. vag.|. Klekke. Gläven. 1 Koſſate, 28 Einlieger. 100 M. Rüditevt. v.| v.CHrep- Gläven Hayn 48 es Ganjauge. fkow. Gnews- Dorf. 113 Ganzbauern, 2 Koſſäten. 3 IZ|v. Jagow zu| Fil.vRüh- dorf. Büdner, 4 Eitnlieger. 11 M. Holz Rähicedt. en p- DID.+0 CHR en„E T er: velberg. Goricke, Dorf. Ein Lehnſchulze, 25 Ganzbauern, 343| Domſtift zu HESSEN p. Kyrik. 5' Koſſaten, 8 Büdner, g Einiie? vIavelberg.| lenthin, ger, Windmühle. 200 M. Holz. EE Granßow,| Dorf.| Cin Lehnſchulze, 10 Ganz- r Halb- ,5| 23|Domſtift zu] Filial von|p. Kyritz. ! bauer 7 2 Kojjaten, 4 Büdner, 6 vIaveiberg. Geng Cinlieger,, Windmühle. 64 M."Havelb. - Io.! Gumtrow.| Dorf.(Ein Lehnſchulze, 17 Ganz- 5 Halb- 226| 46| Domſtift zu| Mutterk.>. Kyriß. bauern, 2 Büdner, 9 ECinlieger, Havelberg. Iip- Dom 1 Rademacher, Schmiede, Wind- en EG mühle. 150 M. Holz.; EB» Dom Ha- Domſtift|nebſt den 2 Prediger- und Schul- 3524|=| Domſtift| Mutterk.| Poſtamt velberg. uind DBör-|lehrerwohnungen, 2 Büdnern, 24; Havelberg.|u. Inſpek- Havelb. Wert,„| Sinliegern,! verſchiedenen Hand: forat. wertern, einem Kreisgärtner ,. 3 Ziegeleten und einigen Windmüh- len. Der Dom wird„zum plat- ten Lande gerechnet. 13,676 M. Holz, die*ſozenannte Domheide. Das Rothe Holzwär- bei Havelberg. Haus. tevei. Heinotter-|- Siehe|Wendenberg. berg. 486 | 5: E/S|o Kirch! uali- ES ER? 9] Mane: Zuſtand. 22) S| S| Beſißer.| Verfaſ-| ddreß- j Holzwärter| Wohnung eines Holzwärters, im ſogenann-|==-| Bürgerſch.un ten Mühlenholze bei Havelverg. Havelberg. Jederis.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 1 Ganz- 10 Halb:| 47| 261] 6| Domſtift| Fil. vom| p. Havel- bauern, 9 Koſſäaten, 9 Büdner, LAL ME 12x00 1008 he247 10. Einlieger, 1 Förſter. 0 Kämpe. Siehe|Krüllenkämpe. Köperberg, Cin Theil 19 Koſſäten, x0 Büdner, 65 Ein-|=| 396]==| Domſtift| Eingepf.|p. Havel- Fiſchköper- des Der-[leger, 9 Fiſcher, 3 Leinweber, 1 Havelberg.|zur Stdt| berg. ß ges bei Maurer Havelb. erg. Havel-.|*] berg. Kolpin.|Forſthaus| in dem ſogenannten Kolpinholze|= 4=|=|v.Saldernzu| Eingepf.| p. Klekke. : unweit Rodahn. Plattenburg.|1n Giodwen Krügers- Siſcher- bei Luißöbel, an der Elbe, wo-| 1| 5|= Adlig. werder. JauS,| ſelbſt ein Fiſcher wohnt. j Krüllen-|Bauerhof| Ein zwiſchen Lohm und Schöner-| 1| 10|= Minorenn.v| Eingepf.|p. Kyris. fämpe oder mar> einzeln liegender fontribu- Kröcher zu| in Schd- N Kämpe, abler Bauerhof. Lohm.| nenmark. Kümmer- Vorwerk,| nebſt 8 Einliegern, Förſterei, Waſ-| 9| 76|=- Domfapitel|| Eingevf.|p. Havel- niß. ſermühle und Windmühle. Havelberg.| in Bred-| berg. ? c' din, Lehmfkuh- Eis 3 10 Büdner, 5 Einlieger, 2 Ra|=| 117|= Dom Eingepf, p. Havel- . jdes Der:|demacher, x Töpfer, Windmühle. Havelberg.|zur Stdt.: lenberg ges. bei her, 1 Töpfer, Windmühle GLZIMT SE. berg Havel: Havelberg. berg.: Lennewiß.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 8 Ganz- 2 Halb-| 39| 2164| 11|Geh.Räth.v. Filial von p- Havel- bauern, 1 Koſſate, 8 Büdner, 11 Ganjauge.|Quitöbel,| berg. Einilieger. 20 M. Holz. 20059 M Müggen- Vorwerk bei Havelberg, nebſt zwei 1782 2 15 Ger Kämmerei zu Eingepf. PD: Havel- buſch. u. Schäfe-| angeſesten Büdnern, und einem Haveiberg.|in Havel-| berg. vel, Förſter.' berg.: Mühlen- Förſterei,[nebſt 2 Einliegern, in dem Müh-| 2| rx|=| Domſtift Eingepf.|p. Havel- holz. lenholze, zwiſchen der Havel und Haveiberg|zum Dom| berg. 4 Elbe Havel- 4.128? berg. | Neßow, Dorf.[Ein Lehnſchulze, 15 Ganzbauern, 35| 287| 342| Domſtift|Mat.comb p- Havel- | 12 Einlieger, Schmiede, Wind- Havelberg. FN ENIE berg. 61o IP agen mühle. 120 M. Holz. EIn An: velberg. SP SORTEN NENNE - |» Der Havelbergiſche Kreis, 487 ; ZS ko Kirch! 108 2[4 irchl. 5 ; Nate. Quali- Zuſtand. Z| Z(|=| Beſißer.| Verfaſ- Addreß- tat. ER NABE TUNES borter. =| Ss ſung. 3 Neubera,| Ein Theil| 32 Büdner, 24 Einlieger, 2 Lein-|=| 204|= un nee: p- Havel- be 5 Der: avelberg.| znr Stdt.; Meucberg vs weber. H daa berg Havel- berg. Nißow.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 1.5 Ganz- 2 Halb-| 66| 370| 52 omi„Mutterk.|p. Havel- bauern, 3 Koſſäten, 22 Büdner, Havelberg. WH nE berg. 32 Einlieger, Schmiede, Wind- berg- mühle. 400 M- Holz. 5 Quißöbel.| Dorf und| Ein Lehnſchulze, 10 Ganz- 2 Halb-| 77| 395| 6| Die Geheim| Mutterk.|p. Havel- Gut.;< BÜd!; Räthin von| Iſp.Stdt.| bera.|" MIRI IG Koſſäten, 24 Büdner, Wonlalie 1 ZDaBel g | 26 Einlieger, Schmiede, Wind- berg. - mühle, 23 Förſter über 4048 M. ? Holz-; Rodahn,|Dorf und| Zwei Lehnſchulzen, 20 Ganzbau-| 34| 154| 15|Die Geheim| Fil. von|P- Klekfe. Roddan.| Out- lern, 1 Koſſäte, 2 Büdner, 9 Ein- Räthin von 0 lieger. 400 M. Holz. Gauſauge.| Ip. Slot Javeib, Rühſtedt, orf und|Ein Lehnſchulze, 9 Ganzbauern,| 72| 275| 10| Der Deich-| Mntterk.|p- Klekfe. | Ruhſtädt. Gut.|51 Koſſaten, 26 Büdner, 6 Em-|- hauptm. von| Jip. Sedt. | lieger, x Fiſcher, Schmiede, Wind- Jagow hief.(2 0| mühle, 1 Förſter. 821 M. Holz. 9.| Saldern-|Ciu Theil|von Büdnern und Einliegern be-]=-|=-|==| Der Deich-| Eingepf-|p. Havel-: 8; y des Der- wohnt. Fehlt in den Landräthli- hauptm von| zur Stdt.| berg..| berg. ges bei den ELIE Saldern zu| Havelb.| Havel:+ Plattenburg| berg, Sandkrug. Krug unv|Fährhaus an der Elbe. 2 9|- Siniſe Eingepf. p- Havel- Havelberg.| in Bäh- berg. de E 23 Ug Di(ow. Schmocks| Haus, zwiſchen Mo aber ebpmut;-|-|-| Domſtift I3Beberei. und Schönberg, bei Havelberg. Havelberg. Schöne-|Ein Theil|48 Büdner, 40 Einlieger, 3 Lein-|=| 406|=-| Domſtift| Eingepf.|p. Havel- b des Ber-|weber, Windmühle. Havelberg.|zur- Stdt| berg. 455 ges bei j Havelb. Havel- berg. Schönha-| Dorf.|Ein Lehaſchulze/ 19 Ganz- 2 Halb- 56| 2389| 46| Domſtift| Mutterk.|p. Kyriß. gen. bauern, 2 Koſſäten, 4 Büdner,| Havelberg. Iſp- 2710 Jor Einlieger, Windmühle. Z00|:"Den M. Holz-:; 488 Die. PLigyie: is S--. Quali- SE Ie(1 SUD zwe>> e..“= M CG. Name. tät. Zuſtand. 272: 2025 Beſiker.| Verfaſ- Addreßt =|= 7 ſung. otter. :- 208.|= 52 Schxvner--| Dorf und Ein Lehnſchulze, 17 Ganz- 2 Halb-|.451]..218|- 58.4. /Domfiift.[Filial von EEE marf.| Vorwerk.| bauer, 13 Cinlieger, Schmiede, Havelberg.| Side:: Windmühle. x6bo M. Holz. WIEN :| berg. Schüßen-| Haus,|bei Havelberg, am Wege“ nach haus. Sandow.; Sperlings-| Ein Theil 5 Büdner, 38 Einlieger, 1|.=-| 251|=- 1.4 Domſtift| Eingepf. Pp- Havel- berg. des Der-| Töpfer. Haveiberg.|zur Stadt| berg. ges bei Kammerei| Havelb.- - Havel- Havelberg. berg. Stäüdeniß,| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 24 Ganzbauetn,|- 200|/-560| 350|- Domſtift| Mutterk.|p. Kyrit. 5 Koſſaten, 12 Büädner ,/ 8. Eiti- Havelberg.|Iſp Dom lieger, Schmiede. 30 M. Holz. 0 Theerofen.- in der Hohenheide, 25) 11.5 de Damit P- Havel- ; Havelberg. berg. Toppel. Dorf.| Ein Lehnſchulze, 9-Ganzbauern, 27| 145| 20| Doinſtift| Filial vom|p. Havel- „ 2 Koſſäten, 10 Einlieger. Havelberg. j Dom Ha- berg. velberg. Weinberge In 4“ bei der Stadt Havelberg, welhe| 5| 27|=- Domſtift| Eingepf. p- Havel- endet|vom Domkapitel in Erbpacht aus- Havelberg.|zur Stadt| erg. 89€,|gethan find, nebſt 3 Büidnern HDavel- ; Eh berg. und einem Förſter. Sd Wenden- Ein zpeil 15 Büdner, 18 Einlieger, 20 Fi-|=--| 1753|--| Domſtift Eingepf.|p. Havel- berg, MZ ſcher. Ein- Theil dieſes Berges Havelberg. HF. S(on berg. - el Savel:|6 ,;5" i"hop Havelb, Wende- pe heißt der Heinotterberg. Fave berg. Wetliß, 0 nebſt 4 Einliegern und einer För-| 3| 27|=-| Domſtift| Eingepf- p. Havel- Wetteliß.|v-Scaſe-|+exwohnung. Havelberg.| zum Dom| berg. ret, Havelb. Zarenthin. Grab; 6 Büdner, 1 Einlieger. 6| 52:|=| Adlig. 1 Eingepf. 1p-Klekfe. WEI in Döllen. Der Plattenburgiſche Kreis. 489 Siebentes Kapitel. |- Der Plattenburgiſche Kreis, r. Lage. Dieſer Kreis, der zuweilen auch nach der Stadt Wilsnack benannt wird, liegt mit dem Ha- velbergiſchen, Kyrikiſchen und Prißwalkiſchen ſehr gemiſcht. Das größte Kontinent liegt zwiſchen dem Perleberglſchen und Havelbergiſchen Kreiſe und tritt mit ſeiner Grenze bei Werder ſogar über die Elbe. Das Dorf Vehlgaſt und verſchiedene Vorwerke liegen an der Havelländiſchen Grenze, an der Havel, und Bendelin, Sölenthin und Zichtow zwiſchen dieſen beiden Theilen in der Mitte, aber ganz iſolirt. Größe. Das Areal dieſes, denen von Saldern gänzlich zugehörenden, Kreiſes. beträgt 23 Meilen. Er iſt alſo ber kleinſte in der Provinz. 3. Oberfläche. Der Boden iſt, einige Anhöhen in den Forſten zwiſchen Wilsnack und Plattenburg ausgenommen, flac und hin und. wieder ſogar niedrig; bei manchen Oertern ſehr fruchtbares Erd- reich, bei manchen aber auch ſandig und leicht, in den Niederungen hier und da ſauer." 4. Gewäſfer. Außer den Grenzflüſſen, der Elbe, Havel und Jägelik, der Karthan, welc, 10 Dörfer, 10 adl. Güter und Vor- werfe, 821 Feuerſtellen, und zwar 569 auf dem Lande und 242 in Wilsnak, 1x Ziegelei, 4 Waſſer- 1 Windmühle auf dem Lande. < nN ZUBER ECH WEM TEE EREN WA 10- M E23 2* 2 SS=== SZ. Im Jahre hatten== S D- 2 2 Zz.l=] 2 co]= 6 TZ= vf= EE] . 0.%| 1.= 3 5 NV 2 1000" Tea 7 E13. 1505/17 80051 559 1," 1.200 1 83 206| 2685 Städt. 414.1 512| 579|. 285 1. 2041 535.3 PB 1 50 1 PB) 1507 Summe.| 825| 944| 882| 8535| 33| 286 99 254| 4076 1801 FAND. 727 524 595 612 596- 174 61 194| 2756 Stadt.--|. 290| 364| 280| 288| 60 75-1535 50| 1374 Summp:| 814| 959| 892| 384| 60 WE| 96| 244| 4130 Darunter befanden ſich 1801 auf dem Lande 3 angeſeſſene Soldaten, 21 dienende Unterthanenſöhne und 819 Enrollirte. 6. Produktion. Die Gegenden bei Abbendorf, Haverlantnd und Zerni(>ow haben den ſruchtbarſten Ge- treideboden und gewinnen Weizen. Werder hat den Boden der Wiſche in der Altmark. Die übri- Oqq 490 Die Prigniß. gen Theile, allenfalls Zichtow ausgenommen, ſind S4DIDE doch gärn zum Ro>enbau tauglich. Das platte Land hat 1623 kontribuable Hufen. | Weizen.| Roden.| Gerſte. Hafer,| Erbſen.| Lin-| Wien,! 2; KartoſFeln Buch- Ausſaak.: jem»S/ weizen. im Jahre 1798.| 25[S[m] B.|S.|9| 3.|S-| 92| 38. EO IAET|B|||S|S.| m Land.- 4 13 639 Dias IE ZIDANE KOPERS ai Dag 8 81.33] 51 8 Stadt. 41,6 131. 511: 1206-2 5]21 9 20 1. 182 17| 2 as 1|. 29 4 3" ab EEE ENEN ENDEL Der Hopfenbau iſt nicht von Bedeutung. Von 10 Wſp. 5 Sc>=..= 2=== ZS=< zZ PZ 121.2 1 Sk 2b, Sh 201 Scho 85:2 7804 Zu Scl85 Pferde. 354 1291 48| 1339| 1284 68 13521. 57 IE E 130 2 132] 337 2 339 Öchten.-- 172 7| 179| 162 7| 169 2 7 9 19|-- 19 X Kühe.'- 7| 1507|, 206|. 3715) 1589| 2681| 26571:- 77| 28| 051 2831 20| 23]= 22 Jungvieh.- 650 691 6g9ol 6381| G6o| 688!----- 35|-- IE) WE 41 24 Kälber.-.-| 827| 3530| 857| 364| 40| 404| 1531| 1790| zor| 3153| 72| 385 393 Hammel.-| 2274| 200| 2474| 1944| 320| 2264 75| 120| 3195|-1000| 63| 1063|=- E dafe«-| 2692| 451| 3143). 2802| 497| 3298| 5318| 461 5364| 2801 73| 3553|=- Lämmer.-| 1379| 3102| 1481! 1325| 167| 1392| 38 BE 5261 Ex614.04 50| 1297 Schweine.-| 1557| 392| 1949| 1469| 596| 1865| 538| 244| 782| 463| 184| 647| 574 28931281 [op] vd Der Wollgewian betrug 1798, 559 ſchw. Stein 3 Pfd. 7. Kirchliche Verfaſſung und Abgaben. Der Kreis gehört zu den geiſtlichen Inſpektionen Wils- nac und Dom- Havelberg. Die Abgaben dev Stadt ſ. Wilsna>; des platten Landes im Jahre 1800, 1635 Rthlr. 15 Gy. 30 Pf. Kontribution und 719 Rthlr, 7 Gr. xx Pf. Kavalleriegeld. Dey Plattenburgiſche Kreis. 491 Die Stadt Wilsna>. Lx. Lage, Thore 1c, Wilsnack, die einzige Stadt im Kreiſe, liegt an dem Karthanfluß, bei dem Ein- fluß des Kaltengrabens iz den Karthan, auf der Poſiſtraße zwiſchen Havelverg und Perleberg, 22 Meilen von Perleberg und 20x Meilen von Berlin. Sie beſteht nur- aus einer langen, breiten und geraden Straße, mit einigen. Nebengaſſen, hat weder Wälle nom Mauern, aber 3 Thore, das Ha- velbergiſche und Perlebergiſche genannt. Das adlige Gut gehört zum platten Lande. 2“ Häuſer, Feuerſtellen und öffentliche Gebäude, Von Holz mit Fachwerk, 1301„aber LI. maſ- ſives Haus. Der Ort hatte 722|1730|1740|175911770|1780|1790|1800|1801 Häuſer mit Ziegeln,-- 79 98| 109 I17 126 127 127 123 167 179 0 Stromen ZL 64 60 53 45 45 50 50 62 2 Scheunen, 7 25.5.4547 49 54 55 65 69 69 69 69 72 75 Die Stadt- oder Katharinenkirche ſteht in der Hauptſtraße, iſt ein hohes, anſehnliches Gebäude, in Form eines Kreuzes gebauet, mit einem ſpißen, Thurm. Die Magdalenenkapelle iſt abgebro; erbürger, x Apotheker, 6 Armen, 2 Barbiere, 14 Bäer, 5 Böttcher, 7 Brannt- weinbrenner, 2 Brauer, 1 Bürgermeiſter, 1 Kantor, 5 Drechsler, 6 Fleiſcher, 3- Gerichtsdiener, 2 Glaſer, 4 Hirten, 4 Hufſchmiede, x Hatmacher, 1 Juſtitiarius, 6 Kaufleute, 2 Keſſelfli>ker, 1 Knopfmacher, 1 Kü- ſter, 7 Leinweber, 4 Maurer, 1 Muſikus, 1 Waſſermüller, 2 Nagelſ. Bendelin,| Dorf“| Ein Lehnſchulze, 12 Ganzbauern, 42| 240| 29|v.Saldern zu| Mutterk.|p. Klekfe. 5 Koſſäten„- 2 Büdner, 14 Cin- Abbendorf.v.| Iſp.Kyrit ER 1 Rademacher, Schmiede, Königsmark 80 M. Holz. zu Köklin. Dom Havel- berg. Damerow,| Vorwerk,| unweit Vehlgaſt, nebſt 2 Büd-| 4 62|=.|v.Saldern zu| Eingepf.|p. Havel. Damrow. nern, 6Einliegern und einem För- Plaſten.| in Behl-| berg. iter; über 8000 M. Laubholz. gaſt: Haverland. Fe ſ und 4 Ganz- 1 Halbbauer, 7 Einlie-| 37| 84| 9|v.Saldern zu] Eingepf.|p. Klekfe. ger, Ziegelei. 13 M. Holz. Plaſten.|zu PEE orf. Jackel..|Forſthaus|zwiſchen Wilsnac> und Läben in| 2| 8|>| Die von| Eingepf.|p. Klekfe. dem von Saldernſchen Gehölze, Saldern.|zu Kl. Lü- die Jackel genannt. HE Legde. Dorf. 118 Ganzbauern, 1,5 Koſſäten, 12| 85| 3549| 2? v. Saldern zu| Mutterk.|p. Klekfe. Büdner, 23 Einlieger. 150 M- Wilsya>.|Iſp.Wils- Holz. nad, Gr. Leppin.| Dorf. 114 Ganz- 1 Halbbauer, 12 Koſ-| 72| 2756| 29 Deichhaupt-|-Mutterk.|p. Kleßfe. ſaäten, 6 Büdner, 13 Einlieger, 1 mann v.Sal-k. Kl. Lüben.| Dorf.|8 Ganz- 2 Halbbauern, 13 Koſ-| 45| 1972| 5 Der v. Sal-| Mutterk.|p- Klebe. ſäten, 6 Büdner, 5 Einlieger. dern UE 2002) Iſfp Un 7 na n Oevel-| Vorwerk.|nebſt 2 Einliegern, zum Gute| 5| 25|> Der v. Sal-| Eingepf.|p. Klekke. günne. Wilsnack gehörig. dern zu Wils-|in Kl. Lä- nac. ben. Pklatten-|Adl. Gut.[nebſt 2 Einliegern, 3 Förſtern|"1x| 82|=-| Der Deich-|Fil. v. Gr. p-Kleßfe. burg. und einer DESI 1600 M. hauptm. von| Leppin- Holz. Saldern daſ. u ai Die Prignis, 494 &); 3 aw Quali- AE 17 GEE SEGHES EE Zuſtund, 22(S| SD| Beſißer.| Verfaſ- ng je. E12[.-|. fung;: | 506 Saltldern-|Serſchaus auf der Weſtſeite der Elbe, bei, 2| Oj| Die v. Salt? Eingepig P- See- -holz.[dem Dorfe Werder. dern.„jinWerder.| haujen. Saldern- Kolonie. nahe bei dem Dorfe Vehlgaſt. 4| 57 1Die'v---Sal-| Gingepf,|p. Havel: horſt.' dern, in Vehl-/|* ber Schar-| Fiſcher-| an der Elbe, zwiſchen Bälow und| 1| 4|=|Die vy. Sal- Ee FN. ; I;«|. De I leut. haus.| Kl. Lüben, nahe beim Sandkrug| dern. jin Ki."Sakdiuiel HER 4.0 8 5 n. Sölenthin.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 12 Ganzbauern, 37| 194 283|v.Saldern zu| 9Mutrterk.|. Klexfe 5 Koſſäten, 2 Büdner, 13 Ein- Plattenburg.| Jſp.Wils- PEG lieger, Schmiede. 100 M Holz- na&, Todtenkopf Vorwerk, nebſt 2 Bädnern, 3 Einliegern! 5| 45|=|Die vy. Sal-| Eingepf. p- Havel- und einer Förſterei. dern. in Behl-| herg. Uhlenberg. Kolonie, von 10 Büdnern, 1776 bei Wils-|==|=-|=(Die v. Sal- 2 P- Klekfe. nac etablirt. vein.? Vehlgaſt.| Dorf.| Ein Lehnſchulze, 16 Koſſäten, 6 47| 228|=„Geb.u Gevet. BICNSEN, 35.58 Büdner, 18 Einlieger.| vSaldernge-| 4) Dom| 7 Werder.| Dorf.|16 Koſſaten, z Büdner, 3 Ein-' 28 ER fbr 4 IE 81: 2 12957 ten, 16) 4 2188| 83|Der v. Sal:| Fil. v. Gr.| p. See- lieger. Liegt auf der Weſtſeite dev| dern auf| Beuſter.| haujen. Elbe, in der Altmark, zwiſchen Wilsnac>. der alten und großen Elbe. Wilsnac>. Adt. Gut. bei der Stadt Wilsnack nebſt 2| 18| 90|=[Der v. Sal-|zur Kirche'p. Klette, Büdnern, 6 Einliegern, Waſſer-| dern hieſ. jin Wils-| Wind- und Walkmühle, Schäfe-| na» rei und 2 Förſter über 5006 M. Holz.| Zernickow.| Vorwerk, nebſt 3 Tinliegern und einer Schä, 6| 45|=|D. Deichhpt.| Eingepf.'p. Klekke. ferei. 4009, M. Holz.| Ne zu|inGr. Lep- |.gt|;; attenburg. pin.( WW.| EF E. I uE | Zichto|Vorwerk, nebſt 2 Einliegern und einer Schä 6| 29 Der y. Sal»| Eingepf.!p. Klehte.| | ferei.' dern zu Pla-|in Söten- ||| ſien. thin.|| Ende des erſten Bandes. Berlin, gedru>t bei Gottfried Hayn. — 1 ö 8 l. ho in lu ſi ſue lus[ute Farbkarte ¼13 Green Vellow White 3/Color Black