2—— 2 — 8 13 ee. e er 5 4 1 4 8 4 4 4 5 —— 2): 0(40:0 0.13 Landwirthſc» Xx 3. Do Bd. Wr€ „das bewirken, was nur mit der Zeit und in Folge zahlreicher Beobachtun- ppSen und Werſuche vollendet werden kann. Da dieß Werk für gebildete Landwirthe beſtimmt iſt; ſo halte ich es. für überflüſſig, noch etwas darüber zu ſagen, Ich überreiche es daher den Landwirthen Teutſchlands mit dem lebhaften Wunſche, daß es ſo glücklich ſeyn möge, ſich ihren Beifall zu erwerben und, wäre es auch nur um wenig Grade, eine Wiſſenſchaft zu fördern, die keine hdhere Stufe ihrer Ausbildung zu erreichen vermag, ohne zugleich einen entſprechenden Fortſchritt im phyſiſchen, wie im moraliſchen Wohl der Menſchheit zu bedingen. Geſchrieben zu Gohlis bei Leipzig im Auguſt 4823. CG 5 W Berg. EMT EKR 0 mie doer Mn Wir hſe auegefüllt, und in ſyſtematiſcher Ordnung die Thatſachen dargeſtellt finden, welche dazu dienen können, ſie vor Mißgriffen zu bewahren. Eine, achtzehn Jahr hindurc< mit viel Neigung verfolgte practiſe Laufbahn, zu der ich aus einem ganz fremden Wirkungskreis ohne vorgefaßte Meinungen über- trat, und die ich dann einer vollkommen ſtrengen, analytiſchen Methode unterwarf; verbunden mit häufigen Reiſen, die mich in den Stand ſeßten, Unterſuchungen über Verfahrungearten anzuſtellen, wie ſie in verſchiednen Gegenden unter den abweichend» ſten Verhältniſſen üblich ſind, haben mir einige Erfahrung in den verſchiednen Zweigen der Landwirthſchaft erworben, die vielleicht nicht zu wohlfeil erfauft iſt, aber auch gewiß des ſichern Grundes nicht ganz ermangelt. Wenn ich viel glük- liche Erfolge zähle, ſo kann ich vielleicht nicht weniger mißglükte Speculationen annehmen, die ihnen vorangegangen ſind; und da ich glaube, daß die Bekannt- ſchaft mit ſolchen für den Landwirth ganz vorzüglich wichtig iſt, ſo wird dies Werk größtentheils von ihnen, ſo wie den Mitteln, ihnen auszuweichen, handeln, Jc< läugne Übrigens keineswegs, daß auch andere mir häuſig den Stoff durch ihre Vere ſahrungsarten geliefert haben, Beiſpiele von zu vermeidenden Mißgriffen anzufüh- ren; wenn ich indeß von ſolchen ſpreche, werde ich mic< wohl hüten, den Namen derer zu nennen, von denen ich ſie begehen ſah; nur meine eigenen Jrrthümer ſollen das Licht nicht ſcheuen, Hätte jemand vor mir ſich der Arbeit unterzogen, die ich jeßt unternehme, ſo würde einer Menge gewichtiger Männer mancher verdrießliche Fehlſchlag erſpart worden ſeyn, und man würde die Ueberzeugung von einer Wahrheit gewonnen haben, die mir über allen Zweifel erhaben iſt, daß nämlich die Landwirthſchaft nicht allein eine edle und angenehme Beſchäftigung darbietet, an der die tiefſte Meditation, wie die lebhafreſte Einbildungskraft, ſich üben kann, welche der Seele Frieden verleiht, und das Leben im Schöooße der reinſten Genüſſe hinfließen läßt, ſondern auch, daß ſie ein Weg zu eben ſo ſicherm und anſehnlihem Gewinn iſt, als irgend eine Art der Speculation. Die Claſſe der bedeutendern Grundeigenthümer würde einſehen lernen, wie ſie ihre Muße weit nüßlicher, als auf eine ſolhe Art der Beſchäftigung verwenden könnte, und"der wirkſame Einfluß ihres Beiſpiels würde Ueberfluß und Wohlſtand unter der Claſſe der Landwirthe verbreiten. E kle ich ug 3 Bei der Wahl der in dieſem Werke zu beobachtenden Ordnung glaube ich nicht beſſer thun zu können, als wenn ich die;enige annehme, welche Thaer in ſeinen Grundſäßen der rationellen Landwirthſce zum vollfon;mnen Gerathen der Ernte während dcs ganzen Cyclus der Fruchtfolge erforderlich wird. Deconomie der Landwirthſchaft. Wat Der Landwirth muß überdieß ſorgſam ſür die Aufbewahrung ſeiner geernteten Producte wachen; gewöhnlich ſind hierzu geräumige Locale nöthigz und es iſt ſehr ſelten, daß die Vervollkommnung einer Wirthſchaft nicht neue Bauten veranlaſſen ſollte. S. 6-+ Endlich kann der Landwirth nur durch einen vortheilhaften Abſaß ſeiner Pro- ducte ſich einen vollfommen genügenden reinen Gewinn verſprechen, Gewöhnlich hat er nicht über ſo beträchtliche Capitalicn zu verfügen, daß er nicht mit einem Theile. ſeiner Producte zu beſtimmten Zeiten losſc zu pachten, oder, auf was für Bedingungen es auch ſey, zur Bewirth- ſchaftung zu übernehmen.; 9. 4141. Wer, im Beſiße hinlänglicher Erfahrung, verbunden mit Einſicht und ge- ſunder Theorie, die Landwirthſchaft zu einem einträglihen Erwerbszweig für ſich machen wollte, ohne ein ſehr beträchtliches Capital zu ſeiner Dispoſition zu haben, würde ſehr fehlerhaft handeln, wenn er den größten Theil der Summe, über dis er 2 10 Deconomie der Landwirthſchaft. zu gebieten hätte, zum Anfauf liegender Gründe verwenden wollte, Im Gegentheil ſollte er ſein Capital zurü& behalten, um dafür einen beträchtlichen Viehſtand an- faufen und die Nußung einer langjährigen bedeutenden Pachtung beſtreiten zu können, Es iſt ſelten, daß das Capital, welches auf das Eigenthum eines Grund» ſtücks verwandt wird, mehr als 3 bis 5 Procent trägt? das will ſagen: man muß gewöhnlich hundert Franken für das bezahlen, was man um drei oder höchſtens fünf Franfen pachten könnte. Das Capital hingegen, was auf die Nußung des Gutes und den Anfauf von Vieh verwandt wird ,, kann, wenn es in ua Pflege ſteht, wenigſtens 40 bis 412 Procent einbringen. Um dieß durch ein Beiſpiel zu erläufern, wollen wir aN zwei Freunde der Landwirthſchaft beſiken jeder ein Capital von hundert tauſend Franfen, das ſie auf eine landwirthſchaftliche Unternehmung verwenden wollen, A. fauft für 70,000 Franken ein Gut, das für 4 Procent verpachtet war......*.......... 2800 Fr. Ihm bleiben 30,000 Franken auf ſeine Bewirthſchaftung zu vers wenden, welche einen Ertrag von 42 Procent liefen-. 3600== Er batzalſojeinh Einkommen von..- 5 7 Fr. - dagegen pachtet ein Gut, deſſen Capital 220,000 Franken beträgt, um 4 Procent, oder 8880 Franken, und verwendet ſeine ganzen hundert tauſend Franken auf die Nußung ſeines Pachtes; da dieß Capital ihm 412 Procent einträgt, ſo wird er beinahe die doppelten Einfünfte als A. heben, ANE 1 SII ERIN OE PEE GR 0:07 Tie Nimmt man nun an, daß beide mit ohngefahr 5 Procent ihres Ca» pitals zu ihrem Me 2 ausfommen, und den Ueberſchuß ihrer Ein« fünfte ebenfalls um 5 Procent verintereſſiren, die jeder von ihnen, nebſt ſei« nen Erſparniſſen zum Capital ſchlägt, ſo wird in 20 Jahren A. im Beſiße eines Vermögens ſeyn, welches beſteht mit ſeinem urſprünglichen Ca« Pifalvon: 0. bier eo ve ie 6 1- 400000"Sr: und einem Anwachs von Sikereſen auf u a 0 ve eS UNOD OO un ellem alſos a x en ee 2 u R 0.5.26 6000 Fr. hingegen wird beſißen neben ſeinem urſprünglichen Capital von 400000 Fr. einen Anwachs von Intereſſen auf..=..- Ww-.< 232160> in Allomwalſa 95 456 19100 4.0024 3:57 AREBE-2000K A«» 331600,Fr. Oeconomie der Landwirthſchaft. 11 Das Vermögen von B. wird alſo das ſeines Bruders bei Weitem um bie Hälfte überſteigen z und wenn er nun das Grundſtück, welches er bewirthſchaftet, käuflich an ſich bringt, ſo wird das Capital, was noc< zu ſeiner Dispoſition übrig bleibt, mit dem, was er in die Wirthſchaft ſeines Gutes wenden muß, beinahe noc< drei Viertheile der ganzen Erſparniſſe von A. betragen; das heißt, er wird 135,400 Franken mehr als dieſer leßtere gewonnen haben, In einer landwirthſchaftlichen Nußung, die mit Thatigkeit betrieben wird, die elnzige, welc 3) Miſt oder Dünger, das Viertheil deſſen, was in 4 Jahren PLLNLAUML: WIND 25.2)). 1 4.0. 8 j JW ROE 1 AIN FRE RIEEN 4) Ausſaat......„'.........> 30<=, 129 Fr. und ſelten wird der Landwirth die beiden lebten Auslagen wieder einbringen, bevor er neue für das folgende Jahr zu machen genöthigt iſt. Ein Grundſtü& von 400 Morgen erfordert alſo zu ſeiner Bewirthſchaftung ein Tapital von vierzehn bis funfzehn tauſend Franken, und noch darüber, wenn der kandwirth etwa außergewöhnliche Werbeſſerungen daran vornehmen, oder nicht ge- nöthigt ſeyn will, in ungünſtigen Augenblicken ſeine Ernten verkaufen zu müſſen. Giebt der Landwirt] ſeine Wirthſchaft auf, ſo muß er das Capital, welches er darin verwandt hat, rein wieder herauszicehen können, wenn er nämlich mit Vor- ſicht und Bedacht zu Werke gegangen iſt. *) I< nehme hier als Einheit für das Maaß der Ae>er den Berliniſhen Morgen an, wie Thaer in ſeinen Grundſäken der rationellen Landwirthſchaft.: **) Ein Stü großes Vieh giebt bei Stallfütterung in einem Jahre die Quantität Mitt, die für einen Morgen auf 4 Jahr erforderlich iſt. Das Verhältniß von einem Stück Vich dieſer Art, zu einem Morgen Ackerlandes, iſt daher das paſſendſte. =-*) Drei Fuhren von 2000 Pf. Miſt, jede hier zu 8 Fr. gerechnet. Ich nehme in dieſem Werke den Centner zu 50 Kilozrammen an, 9% 142 Deconomie der Landwirthſchaft.' Man wird bald ſehen, daß jede freiwillige oder" nothgedrungene Einſchrän- kung dieſer Vorſchüſſe es unmöglich macht, dem Boden viel Vortheile aäbzuge- winnen. Will man ſeine Wirchſchaft dur< eine Vermehrung des Viehſt andes noer mit der Säema- ſchine maßt, von der damit verknüpften Vermehrung der Arbeitsunkoſten überboten würde; ſo würde es demohngeachtet in Jahren der Theurung wünſchenswerth » Deconomie der Landwirthſchaft. 13 für das gemeine Beſte ſeyn, daß man ſich der Säemaſchine bediente, um, was dieſe an Körnern bei der Ausſaat erſpart, für die allgemeine Conſumtion verwenden zu fönnen«,; Manche Leute haben eine wahre Manie, alle Arten Jnſtrumente, die ſie ſehen, zu beſiken und wenden auf ihren Anfauf Summen, die mit der Ausdehnung ihrer Wirthſchaft in gar keinem Verhältniß ſtehen. Dieſe Jnſtrumente nehmen in den Gebäuden einen beträchtlichen Raum weg, ſie gerathen in Verfall, auch wenn ſie müßig liegenz und bandekt es ſich darum, ſie wieder los zu werden, ſo finden ſich oft feine Käufer dazu. Es iſt daher ein weſentliches Erforderniß für einen Landwirth, ſeine Bedürfniſſe hierbei ſorgſam zu Rathe zu ziehen, und nur mit viel Umſicht der Liebhaberei zu neuen Inſtrumenten nachzugeben; eben ſo wichtig und nöthig iſt es aber auf der andern Seite, ſich nicht aus übel verſtandener Spar- ſamfeit ſelbſt der Hülfsmittel zu berauben, die ein wahrhaft empfehlungswerthes JIn- ſirument gewähren kann. Hier folgt ein Beiſpiel, wie man in Fällen dieſer Art die Berechnungen vor- zunehmen hat. Eine Dreſchmaſchine koſtet zz B««=++ 5. 25628 24500508 Die Intereſſen zu 6 Procent belaufen ſich in zwanzig Jahren, welches die Zeit ihrer Dauer iſt, ohne beträchtliche Reparatur SUM fDRDERNSMOUſD+4 49-1 000> eue 9 we,. 4800= NB. Die kleinern Reparaturen, welche während der erſten Jahre nödthig werden, deen ſich durc< die jährliche Minderung des Capitals. 3300 Fr. Man habe jährlich 600 Centner Getreide zu dreſchen. Berechnet man nun, wie viel das Dreſchen mittels der Maſchine in Ver- gleich mit der zu Lande üblichen Art deſſelben koſtet, ſo erhält man mittels der Maſchine eine Erſparniß von 50 Centimes für den Centner. Für 12,000 Centner, die man innerhalb 20€ zu dreſchen hätte, Betrug die Erſparnis 2: 8 5 00 2006-14- 6000 Fr. ſo daß alſo während dieſes Zeitraums die Drrſchifzaſchitis 4508 ſehen von dem Werthe, den die Maſchine ſelbſt dann noch 16 einen reinen Gewinn liefern würde von.. 4,58 2700 Fr. die nach Abzug der 3300 von den 6000 übrig Bleiben: 14 Deconomie der Landwirthſchaft. Hätte man hingegen nur 300 Centner zu dreſchen, ſo würde dieß Ver« fahren wahrſcheinlich aufhören, vortheilhaft zu ſeyn. Das Gut, 671057 Iern und Beſäen. 2) Von Esparſetland, dieſelben Werthe; aber 420 Pfund Esparſetſaamen, ſtatt* der 18 von Luzerne, 3) Von Kleefeldern 45 Franken für den Morgen. Wenn hingegen der Pachter, nach Ablauf ſeines Pachts, den Umfang des Futterlandes größer hinterließ, als er ihn überfommen, ſo würde der Beſißer ihm nur die Hälfte der angeführten Vergütungen dafür zu leiſten verbindlich ſeyn; es wäre denn, daß beide vor dieſem Zeitpunkte von freien Stücken ein anderes Ab- kommen darüber mit einander getroffen hätten. Was die Benachtheiligung dur; Wucernlaſſen des Unfrautes betrifft, ſo hat es weit mehr Schwierigkeiten, dieſem vorzubauen. Glücklicher Weiſe iſt in dieſem Betreff das Intereſſe des Pachters vollfommen mit dem des Grundeigenthümers in Uebereinſtimmung 3 und der Landwirth, der dem Pachter in der Bewirthſchaftung folgt, wird ſich auch leiht, wenn er die Sachen nur einigermaaßen anzugreifen weis von dieſer Feldplage befreien können, 3. ODeconomie der Landwirthſchaft. 67". 247 Der paſſendſte Zeitpunct zum Antritt oder zu der Beendigung eines Pachtes ſcheint mir der erſte März zu ſeyn, wo die Futterung ziemlich verbraucht, und der Abſaß der Ernten vom vergangenen Jahre geſchehen iſtz doh muß vom erſten Oc- kober des vorhergehenden Jahres an dem Pachter oder Landwirth, der das Gut übernehmen ſoll, das Acerland zur Diepoſition überlaſſen werden, damit er ſeine Felder für die Frühlingsſaat vorbereiten könne, Uebrigens muß der neue Pachter bei ſeinem Antritte vom alten eine beſtimmte Quantität Futterung befommen, mit der er ſein Vieh erhalten kann, bis ihm friſches zuwächſt, Wäre noch eine grö» ßere Menge Futterung vorhanden, und die Gebäude des Gutes gewährten nicht hin reichenden Raum, daß der Pachter, der ſeinen Pacht aufgabe, dieſen Ueberfluß, ohne den neuen Landwirth in ſeiner Nußung zu benachtheiligen, noch vor Ende Mai's von ſeinem eigenen Vieh verzehren laſſen könnte, ſo müßte der neue Land- wirth gehalten ſeyn, den Werth deſſelben dem alten zu vergüten, nicht zu dem laufenden Preiſe, ſondern zu dem, mit welchem die Kühe durch ihren Ertrag die Futterung bezahlen; und den ich hier zu Lande auf 2, 60 Franken für den Centnex oder 50 Kilogrammen gutes Heu glaube anſchlagen zu fönnen. Wenn der Pachter bei ſeinem Abgange die beſtimmte Futterquantität nicht hätte, ſo müßte er ſie zum laufenden Preiſe bezahlen, oder ſie in Natura von Außen herbei ſchaffen, 9 1297 Dieſe Bedingungen, glaube ich, können es Eigenthümern möglich machen, ohne etwas dabei zu wagen, Pachtern ihre Ländereien in die Hände zu geben, und Contracte mit ihnen auf lange Zeit hinaus zu ſchließen 3 aber ſelbſt dann würde ich es bei Weitem gerathner finden, den Pachtpreis nicht nach Geldeswerth, ſondern in den gewöhnlichſten Producten feſtzuſeßen, damit dieß Einfommen mit dem fort«- rüFenden Preiſe der Producte von erſter Nothwendigkeit gleichen Schritt hielte, und der Beſißer ſich nicht auf einmal aus der gemächlihen Lage herausgeriſſen ſähe, in der er ſich vielleicht zu dem Zeitpuncte befand, wo er ſein Gut verpach- tete. Uebrigens müßten dieſe Producte nicht in Natura geliefert werden, weil ſonſt der Fall eintreten könnte, daß in einem ſchlechten Jahre die Pachtſummen bei- naße den ganzen Ertrag der Ernte wegnähmen; ſie müßten vielmehr in Geld abge- tragen werden nach dem mittleren Preiſe, der in den zehn lekten Jahren ſiatt ge- funden, jedoch mit Ausſchluß der zwei Jahre, wo er am höchſten, und der zwei, ODeconomie der Landwirthſchaft. 24 wo er am niedrigſten geſtanden. hätte. Dieſen Preis müßte man nach dem Markt- preiſe der. zwei oder drei nächſten Marktpläße beſtimmen. In wie weit bis hierher von der Verpachtung die Rede geweſen iſt, habe ich bloß das billige Intereſſe des Verpachters im Auge gehabt;'was den Pachter ſelbſt betrifft, ſo ſteht er, 1 ſobald er ſolche Bedingungen eingegangen iſt, ohngefähr auf gleichem Fuße mit einem, der ſein Grundſtück ſelbſt bewirthſchaftet. Wenn ich daher von dieſer Art der Nußung ſpreche, werde ich nicht Gelegenheit nehmen, das- jenige abzuhandeln, was dem Pachter hinſichtlich ſeiner Vortheile in der Bewirth- ſchaftung zu beobachten nöthig iſt,| Der Pacht um die Hälfte. O. 23, Dieß iſt ein Contract, nach welchem der Grundbeſißer ſein- Gründſtüs einer Familie zur Bewirthſchaftung überläßt, mit dem Vorbehalt der Hälfte des Ertrags. Dieſe Art der Nußung würde faſt alle Vortheile, ſowohl für den Bewirth- ſchaftenden als den Grundeigenthümer und den Staat in ſic) vereinigen, wenn man nur immer in den Familien, die dieſe Art Pacht unternehmen,- diejenige vollkom- mene Rechtlichkeit anträfe, welche den Eigenthümer allein vor Bevortheilungen ſicher- ſtellen kann, I< habe den Pacht um die Hälfte in mehreren Gegenden der Schweiz und Jtalien, und einigen Gegenden Frankreichs. üblich gefundenz in jedem dieſer Zänder aber mit anderen Bedingungen. SG 5 Was die Kornfrüchte betrifſt, ſo findet hier nicht viel Verſchiedenheit ſtatt; der Gutsbeſizer und der Pachter tragen jeder die Ausſaat zur Hälfte, und theilen dann auch zur Hälfte den Ertrag. Das Gleiche geſchieht mit einigen Arten von Wurzelgewächſen, als Erdäpfeln und Möhren, ferner mit den Oelſämereien, dem Flachs und den Fruchtbäumenz mit dem Unterſchiede jedoch in Hinſicht"der leßteren, daß die Bäume und Weinanpflanzungen gewöhnlich auf Koſten des Grundeigen- thümers ſtatt haben, dem auch die Pflege derſelben aus eigenen Mitteln obliegt, bis ſich der Pachter für die Hälfte des Ertrags dazu verſteht. 22 Oeconomie der Landwirthſchaft. Der Theil der Deconomie aber, bei dem die Bedingungen am meiſten va» riüren, iſt das Vieh, beſonders das Nußvieh. In der Schweiz gehört das Vieh gewöhnlich dem Grundeigenthümer an, und dieſer übergiebt es dem Pachter nach einer beſtimmten Schäßung, unter dem Beding, nach Ablauf der Pachtzeit ihm den gleichen Werth an Vieh zurück zu lie» fern; und während der Dauer derſelben für jede Milchkuh eine Rente zu zahlen, die auf 70 bis 80 franzöſiſche Franken jährlich ſteigen kann. Der Pachter iſt über» dieß gehalten, eine Anzahl Schweine, über die man überein gekommen iſt, und die der Gutsbeſißer gefauft hat, zu füttern und zu mäſten, die dann zur Hälfte unter beide Parteien getheile werden. Die Wolle und der Zuwachs von Schaafen werden gewöhnlich auch zur Hälfte zwiſchen dem Beſißer und Pachter getheilt. In Franfreich finden ziemlim dieſelben Verträge ſtatt. Jn beiden Ländern laſten die Abgaben gewöhnlich auf dem Eigenthümer. In Jtalien weichen dieſe Bedingungen außerordentlich von einander ab. Wenn man Milchkühe hält, ſo giebt der Pachter gewöhnlich ſeine Hälfte zum Capital für das Viel) oder zahlt die Intereſſen davon, und Gewinn und Verp» luſt an dieſem Capital gehen dann zu gleichen Hälften zwiſchen dem Eigenthümer und Pachter- Die Milch wird an eine gemeinſame Melkerei geliefert und der Ex» trag zur Hälfte zwiſchen dem Eigenthümer und Pachter getheiltz daſſelbe findet mit dem Ertrag der Schweine ſtatt. QDOft macht man es auch mehr, wie in der Schweiz; indem man blos eine feſtgeſeßte Geldabgabe für jedes Stuck Nußvieh verlangt, nebſt den Intereſſen des ganzen Capitals, bis der Pachter ſeine Hälfte vom Werthe der Kühe und den ganzen Werth des Zugviehes bezahlt hat. Wo es keine Milchkühe giebt, iſt das Zugvieh und das Vieh, welches jung aufgezogen wird, nicht in dem Contract zwiſchen dem Gutsbeſizer und Pachter mit inbegriffen. Entweder beſißt der leßtere das Vieh als Eigenthum, und Gewinn und Verluſt davon fällt ihm allein. zuz oder auch, er nimmt es in Pacht(chepteil), ſey es vom Cigenthümer ſelbſt, oder von irgend jemand anderes, dem er eins Rente, gewöhnlich in Getreide, zahlt 3 außerdem theilt er mit dieſem Verpachter zur Zeit des BVerfaufs Gewinn und Verluſt, Das Sterben des Viehes fällt dem Eigenthümer zur Laſt, wenn es nicht durch Nachläſſigkeit des Pachters verſchuldet iſt. Iſt das auf ſolche Weiſe verpach- tete Vieh in den Händen guter Pachter, ſo trägt es ſeinem Eigenthümer gewöhnlich 10 bis 42 Procent vom Capital, den Gewinn mit eingerechnet, welchen das jung Deconomie der Landwirthſchaft. 93 aufgezogene Vieh liefert oder vielmehr den Ertrag, den man durch Verkauf des al- ten erhält, welches eben durch das junge erſeßt wird, Statt der Hälfte des Federviehes, oder als eine Art Miethe, zahlt der Pach- ter einen feſtgeſeßten jährlichen Zins, der ſich auf 2 Franken für den Morgen be- laufen fannz wo indeß der Pachter die Hälfte der Abgaben trägt, entrichtet er dem Eigenthümer feinen feſt beſtimmten Zins der Art. Der leßtere liefert dem Pachter faſt überall zur Streu für ſein Vieh eine ' beſtimmte Quantität Sumpfgras, das dieſer auf eigene Koſten einholen muß, In dem Bologneſiſhen und in Romanien ſieht man nicht- ſelten Familien aus fünf und zwanzig, dreißig, ja vierzig Individuen beſtehend, in demſelben Vor- werk beiſammen leben, und ihre Pachtwirthſchaft mit dem größten Fleiße betreiben. Dort hat oft ein Vater zwei bis drei Söhne, die ſelbſt verheirathet ſind und Kin- der haben; und die vollkommenſte Eintracht herrſcht unter allen Gliedern der Fa- milie, unter der patriarchaliſchen Leitung dieſes Oberhauptes. 68 25% Durch den Pacht um die Hälfte kann der Eigenthümer ſeine Einkünfte nicht ſo hoh bringen, als ausgebreitete Kenntniſſe und eine vollendete Erfahrung es ihm möglich machen würden, wenn er ſein Grundſtück ſelbſt dur<; Knechte und Tage- löhner bewirthſchaftete 3 indeß läßt ſich durch dieſe Art der Nußung doch immer noch ein ſehr genügendes Einfommen erhalten z und da nur ſehr wenig Vorſchüſſe von Seiten des Eigenthümers dabei erforderlich ſind, ſo hat er hier weit weniger, als bei der leßtgenannten Art der Nußung, zu wagen. Wir wollen verſuchen durch. eine Rechnung zu zeigen, was einem Gutebeſißer die Verpachtung von 400 Morgen um die Hälfte, ſobald die Bewirthſchaftung von einem guten Pachter geſchieht, eintragen kann, Wir nehmen dabei an, daß 14 von dieſen 400 Morgen ſind gewöhnlich mit Luzerne bebaut: 8 mit Runfelrüben zur Viehfütterung. 213 mit Hackfrüchten, nämlich: 4 /3x mie Erdäpfeln oder andern verfäuf- | lichen Gewächſen, 43 mit Weizen. 24L mit Klex. 400, Deconomie der Landwirthſchaft. Der Eigenthümer wird wahrſcheinlich für ſeinen Antheil erhalten: 700 Centner Kartoffeln zu*)+ 4,50-«+««« 4050 140 Centner Weizen, über ſeinen Antheil an der Ausſaat u+ 45.00 40 6:0 0000004..009 S0 2.05. 4...10.400 Den feſtgeſeßten Zins vom Pachter 43% 5+= x- 200 3350 Bezieht er die Hälfte von der Rente des Viehes in Na- tura, ſo wird er noch überdieß haben: Die Hälfte des Ertrags von 48 Nukkühen und von zwei alle Jahre zu verfaufenden und durch junges, heran- gezogenes Vieh zu erſeßenden Kühn,... 1300 -+ 5150 Hiervon hat er abzuziehen: Abgaben), gerechnet zu-.---«.-- 014 440 Sumpfaras. zur Stre.> 4905 08.. 200 4.1180 Intereſſen von der Hälfte des Capitals der 48 Kühe und 6, Stuck anwachſenden Wiebes„5. 0.„m. 2 410 Sn Stand halten der Gebaude- 0 50 SZerWalfungsuntoſten 2..%. we 2 6 PE 90 570 Bleibe rein. 2, ve 7-00. 05.5000 WI 5 0 EE HEN Der Pachter wird für ſeinen Theil haben: Seine Hälfte vom Bruttoertrag, wie der Eigenthümer.. 5450 Wovon er abzuziehen hat: Für jährlichen Anbau von 3 Morgen Luzernefeld; Koſten fürnArbeirgleutehund Ausf SRS RESI Einernten von 44 Morgen Luzernelandz; Koſten für Ar- Geitsleute 2505.%>.+4% MMW 10010 140 Transport......... 3.....-+ 215-+ 5150 *) I< werde immer in dieſem Werke als Einheit des Geldes, den Werth eines Tage»- lohnes ſeßen, wie ein Mann ihn gewöhnlich zu bekommen pflegt, und durch das Zeichen + ausdrücen, welches man, wenn man will, als einem Franken gleichgeltend anſehn kann, Deconomie der Landwirthſchaft. 95 Srahsport 6 6 0+.».. 215+ 5150 Anbau und Einernten von 8 Morgen mit Runkelrüben dio und Ausſaat 45 0€) 34 4% 499 65:0). 5208 Eben ſo von 43x Morgen Kartoffelland z dieo dio 5 5 4 400 Beſäen und Ernten von 43 Morgen Senſe; Arbeits- foſten ohne) die 2u8ſaamE-->»>»--.-« 520 Beſäen und Ernten von 24x Morgen Kleefeld; Ausſaat und Arbeicsfoſteh- 2» 00,4 4:»«+ 280 Eil Felbäuleiler=-- 7% 0 2.11.0004... 1509 Ein Kuhhirt mit einem Gehülfen 800 Intereſſen vom halben Capital der Kühe..«-.<=+ 41410 Dio. dreier Ochſen im. Durchſchnitt-.- 9% /-.- 60 Feſtgeſeßter Zins für den Eigenthümer... 3 200 Einbringen der Streu, nöthige Sorge für die Reinlichkeit,' unvorhergeſehene Arbeiten, Abgaben und Abnußung von Inſtrumenten, u2ßWw.«++»++++= 4 300 . * '. . . 3849 Dem Pachter verbleibt. ein reiner Gewinn von«+<<.+ 4304 Ich habe hier weder den Werth des Miſtes, welcher verbraucht wird, noch die Arbeit des Zugviehes mit in Rechnung gebracht, weil zugleich die Fütterung, die das Vieh erhält, und der Werth des Düngers, den es erzeigt, aus der Rehe nung weggelaſſen ſind, und ſo ein wechſelſeitiges Aufheben ſtatt findet. Wenn der Grundbeſißer, anſtatt die Hälfte des Ertrags von den Kühen zu „bekommen, ſich blos mit einer Geldernte, z- B. von TJ 76 für jede Kuh abfinden ließe, ſo würde der reine Gewinn, den er aus denſelben zieht, ſich um+ 542 mindern, der des Pachters aber um eben ſo viel mehren. Iſt der Pachter ein rechtlicher Mann und guter Wirth, ſo kann man faſt immer auf einen höheren Ertrag rechnen, als den ich angegeben: habe. Jſt er aber das Gegentheil hiervon, ſo wird es freilich ſehr kläglich um die Rente ausſehen; und das einzige Mittel bleibt dann noh, dem Grundbeſißer übrig, den ſchlechten Pachter fort zu jagen und einen beſſern zu ſuchen. Da ich ia der Rechnung, welche man ſo eben geleſen hat, alle Handarbeiten ſehr hoch angeſchlagen habe, ſo kann man annehmen, daß das dafür berechnete zum Unterhalt der Familie des Pachters hinreichen wird; und wäre dieß auch nicht, ſo 4 26 Deconomie der Landwirthſchaft. " fönnte er denſelben von den I- 4304 oder 4843 beſtreiten, welche ſeinen jährlichen reinen Gewinn ausmachen. Was hiervon übrig bleibt, kann dazu dienen, den Wohlſtand dieſer Familie auf eine dauerhafte Weiſe zu begründen, I< habe nun noch zu zeigen, daß beſagter Pachter hinlänglihe Fütterung für ſein Vieh, und durch dieſes auch die nöthige Quantität Düngers erzalten wird, Vierzehn Morgen Luzernefeld liefern jähr- lich wenigſtens, jeder 50 Centner trofene Fütterung oder ihr Aequi- valent:an"Grünfutter,»++»+ 700 Cent. u. an Miſt 4400Eentner. Acht Morgen Feld für Runkelrüben ſie» fern 4412,000 Pflanzen, jede zu 2 Pfund, macht 224,000 Pfund, wo- von das Aequivalent iſt.«««» 8838 ohngefähr 41344== 24x Morgen he 16 jeder zu 30 Centner«+«.*“* eo.= 645-- 1290== 43 Morgen Weizenfeld, jeder zu 45 Eenitner. Stroh.€«x=«! 4 659-- 1318= Sumpfgras zur Streu.+«»+»» 200-- 400= Totalſumme, Tro>ne Fütterung oder ihr Aequivalent 2233 Centner Miſt. 5752 Centner, EN Streu 9 GO /> GG*:-«-« x 8539 emm Nimmt man any daß er ſelbſt 4 Ochſen hält, und daß die 6 Stück junges Vieh eben ſo viel als 3 Stü erwachſenes verzehren; ſo würde auf ſolche Art jährlich auf jedes Stü beinah 90 Centner vortreffliche Fütterung kommen; das ſind täglich 25 Pfund, was vollkommen hinreicht,. Denn wenn auch auf der einen Seite die Ochſen etwas mehr brauchen ſollten, ſo wird dieß durch das wieder ein- gebracht, was die Kühe auf der andern Seite weniger verzehren z und überdieß läßt ſich auc? von der Lucerne und dem Klee ein noch. reichlicherer Ertrag erwarten, als ich angegeben habe. Die 5752 Centner oder 2803 Fuder Miſt, jedes zu 20 Centner, zumal mit dem, was die Schweine und das Hofgeflügel noc< dazu“ liefern, werden voll» fommen hinreichen, die 100 Morgen, woraus dieß Pachtgut beſteht, in einem Zu- ſtand großer Fruchtbarkeit zu erhalten, ODeconomie der Landwirthſchaft. 97 Der jährliche und beſchränkte Pacht um die Hälfte, G. 26. Dieß iſt ein Contract, vermöge deſſen der Grundeigenthümer oder ein Pach- fer irgend. einer Perſon, gewöhnlich„Handwerkern oder armen Familien aus der Nachs barſchaft einen Antheil von dem Boden über den er zu verfügen hat, überläßt, um während eines Jahres irgend ein Product, über das beide Theile übereingekommen ſind, darauf anzubauen; mit dem Beding, die gewonnene Ernte zu theilen. Dieſe Methode iſt im Betreff der Kartofſeln in die Umgegend von Genf durch Herrn Chriſtian Pictet eingeführt worden, der ſim dadurch ein großes Verdienſt um die Bewohner der Umgegend von Lancy, die nicht eigenen Grund- und Boden beſißen, erwirbt,'indem er ihnen Mittel verſchafft, ihre Zeit während des Winters nükßlich anzuwenden, und ſo vor Mangel geſichert zu ſeyn. Die Bedingungen die Herr Pictet feſtgeſeßt hat, ſind folgende:, 4) Das Feld während des Winters tief und ſorgſam mit dem Spaten zu bear- beiten. 2) Im Frühjahr es mit Erdäpfeln, welche der Eigenthümer liefert, in Reihen zu bepflanzen. 3) Sie zu hacken, von Unkraut zu ſäubern und zu behäufeln. 4) Das Einernten zu verrichten, und dem Eigenthümer ſeinen A>er ſo be- ſchickt zu übergeben, daß er im Herbſt Wintergetreide, ohne weitere Vorar- beiten ſäen kann. Der Eigenthümer zieht erſt ſeine vorgeſchoſſene Ausſaat ab, und erhalt dann noch die Hälfte von dem Ueberſchuß 3 die andere Hälfte bleibt dem Pachter für ſeine Mühe. Bei dieſem Contract darf der verpachtete Boden nicht gar zu mager ſeyn; und der von Herrn Pictet iſt auch wirklich in gutem Stande; obgleich dann immer ſchon vier Jahr verfloſſen ſind, daß er keinen Miſt erhalten hat, Denn ge- wöhnlich wird er nur zum Behuf des Getreides gedüngt, was auf die Erdäpfel folgtz dann kommt das Kleejahr und auf dieſem noch eine zweite Getreideernte, ehe er wieder mit Hafrüchten beſtellt wird. Wäre der Boden ſehr ausgeſaugt, und dem Pater ſtände etwas Dünger zu Gebote, den er vielleicht auf Landſtraßen oder von den Gaſſen aufgeſammelt 4* 28 Deconomie der Landwirthſchaft. hätte, ſo ließe ſich die Uebereinkunft treffen, daß er, der Pachter, denſelben auf den Boden, den er bebaut, verwendete, und der Beſißer eben ſo viel für ſein Theil dazu lieferte; und daß, wenn der Pachter bloß für dieſe einzige Ernte den Genuß davon zöge, der Eigenthümer ihm dann den Werth des ganzen Theiles ſeiner Hälfte Düngers vergüten müßte, von dem man annehmen könnte, daß er in Folge dieſer Ernte noch im Boden zurü> geblieben wäre; dieß würde bei Kartoſſeln 3. B. drei Viertel oder ein Fünftel von der Hälfte, die der Pachter dazu gegeben hat, betragen- 6. 27. Der auf dieſe Weiſe für eine Kartoffelernte geſchloſſene Contract könnte auch um ein Jahr für eine erſte Ernte von Cerealien verlängert werden. In die- ſem Fall müßte ſich der Pachter damit begnügen, vom Eigenthümer zwei Fünftel von dem Werthe des Miſtes zu erhalten, den er in den ſo gepachteten Boden gewendet. Fieferte der Pachter den Dünger allein, ſo müßte alsdann der Eigenthümer ihm die Hälfte ſeines Werthes gut thunz und die oben angegebenen Verhältniſſe gingen dann bloß die Hälfte des Pachters an. Für das Einernten und Dreſchen ſollte der Pachter ganz allein zu ſorgen haben, und drei Viertel des Strohs dem Grundbeſißer verbleiben; dem es auch zu- ſtehen müßte, im Frühjahr in das Getreide Klee oder Luzerne zu ſäen und davon ven vollen Genuß zu ziehen, naMdem der Pachter die Cerealien abgeerntet. 6. 98. Es iſt unbeſtreitbar, daß Ae>er, die ſo um die Hälfte des Ertrags auf ei- nen furzen Termin hinaus an Leute verpachtet werden, welche dringende Bedürfniſſe zur Induſtrie nöthigen, gewöhnlich einen Ertrag liefern, den man durch die gewöhn- liche Cultur nicht ſo leicht erhält. EGSchon aus dieſem Geſichtspunct allein betrachtet, würden ſolche Contracte beiden Theilen und der Geſellſchaft ſehr vortheilhaft erſchei nen müſſenz aber noc) weit empfehlungswerther werden ſie, wenn man auf den wohlthätigen Einfluß, den ſie in moraliſcher Hinſicht auf mehrere Familien der Städ- tebewohner äußern, reflectirt, Oeconomie der Landwirthſchaft. 29 Die dconomiſche Bewirthſchaftung vermittelſt Knechten und Tageldhnern. 4 Aut. 29. Dieß iſt ohne Widerrede diejenige Art der Bewirthſchaftuug, durch die ſich der Grundeigenthümer die reichlichſte Rente von ſeinem Boden verſprechen darf 3 indeß nur unter folgenden Bedingungen: 4) Daß er vollkommene Erfahrung in den Wirthſchafts- und AFerarbeiten be- ſiße, mit viel Thätigkeit und einer entſchiedenen Neigung zum Landleben ver- bunden. 2) Daß ihm hinlängliche Capitalien zu Gebote ſtehen, um niemals genöthigt zu ſeyn, irgend eine Operation, von der ſich reelle Vortheile erwarten ließen, bloß aus Unfähigkeit, die Koſten derſelben zu beſtreiten, vernachläſſigen zu müſſen. 3) Daß er alle ſeine wirthſchaftlichen Operationen der ſtrengſten und detaillirteſten Berechnung unterwerfe. 4) Daß er ſich treue, fleißige, geſchite Gehülfen und Knechte und gute Ta- gelöhner zu der Zeit, wo er ihrer Arbeit bedarf, zu verſchaffen wiſſe 3 obne genöthigt zu ſeyn, ſie auch dann zu ernähren, wenn ihm ihre Hülfe von keinem Nußen iſt. 5) Daß er ſich dieſer Hülfsmittel mit möglichſter Deconomie und Gewandheit zur Ausführung ſeiner wirthſchaftlichen Arbeiten zu bedienen wiſſe, 6) Daß die Producte in ſeiner Gegend nicht zu niedrig im Preiſe ſtehen, und die Handarbeit nicht im Verhältniß dagegen zu theuer ſey. Dieß und keine anderen ſind die Bedingungen, von denen im Allge- meinen der gute Fortgang einer Pachtwirthſchaft abhängt: und in ſo fern kann man auch den Grundeigenthümer ſelbſt, der ſein Gut bewirthſck zu+ 40,000 angeſchlagen würde, und der Beſißer deſſelben 4 Procent als Rente davon bezöge, in Allem+ 1600, ſo würde dem Pachter ein reiner Gewinn von+ 4284 verbleibenz was weit über 42 Procent vom circulirenden Capital iſt, worauf doch die Rechnungen 5. 44. ges gründet waren, DieD 6609 mwomie im enger mimne; oder die Anordnung der verſchiedenen Theile der Wirthſchaft, 021242 Nichts erfordert mehr geſundes Urtheil und mehr Fähigkeiten, als die An- ordnung des Ganzen einer ländlichen Nußung, und eine Organiſation derſelben, die ſowohl aus dem Ganzen als jedem einzelnen Theile die größtmöglichſten Vortheile ziehen läßt, Decottomie der Landwirthſchaft. 3t Wenn man ſich von einem Tage zum andern die Anzahl und die Art Ar- beitsleute und Zugvieh verſchaffen könnte, deren man gerade bedarf; wenn man ſie immer. zu bllligen Preiſen fände, und nicht auch während ſchlechten Wetters und während der todten Jahreszeit beſchäftigen müßte, um für die gute Witterungszeit ſich ihrer verſichert halten zu können, ſo wäre Alles leicht, oder wenigſtens die Hauptſchwierigkeiten gehoben. Aber ſolcher Vortheile erfreut ſich der Landwirth nur ſelten 3; im Gegentheit hat er oft ſeine ganzen Kräfte anzuſtrengen, wenn er mit eini- gem Glücfe dieſe Mißverhältniſſe bekämpfen will, die ſich ihm unaufhörlich darbieten. Hierin liegt ohnſtreitig der hauptſächlichſte Grund der Fehlſchläge, die nur zu häufig bei dem Betrieb der Landwirthſchaft eintreten, Zu verlangen, daß ein eingeſchränfter Kopf dieſe Schwierigkeiten beſiege, hieße das Unmögliche fordern; ein ſolcher taugt zu nichts, als eine vorgezeichnete Lauf- bahn ſclaviſch zu verfolgen, und man muß in dieſer Hinſicht die götcliche Weisheit bewundern, welche Leuten dieſes Schlages gewöhnlich einen wahren Abſcheu gegen Alles, was neu heißt, einflößte, Unfähig derjenigen Spannung des Geiſtes, welche zu neuern Combinationen erfordert wird, ſind ſie ſelbſt die erklärteſten Feinde ſolcher Neuerungen, und ſichern ſich dadurch vor den Mißgriffen, in die ſie durch fehlerhafte Anwendungen verfallen könnten, Mögen mir es Männer, welche das Ruder des Staats führen, verzeihen, wenn ich zu behaupfen wage, daß es vielleicht weniger Schwierigkeiten darbietet, die Regierung eines Landes, als eine vollfommene ländliche Deconomie zu organiſiren. Gewiß erfordert dieſe ausgezeichnetere Talente und eine größere Geiſtesſtärke. Was jene betrifft, ſo braucht man die einſichtsvollſten, der Sache ergebenſten Männer nur zu ſuchen, um ſie zu finden; hier hingegen muß man Alles aus ſich ſelbſt ſchöpfen z man hat mit Werkzeugen umzugehen, die faſt alle eine, ihren Beſtimmungen ent- gegengeſeßte Tendenz haben; man muß Vorurtheile überwinden, um große Re- ſultate durch ſpärliche Hülfemittel zu erhalten 3 man darf ſich nicht darauf beſchrän- fen, die Bedürfniſſe der Volksmenge zu befriedigen, oft muß man die Volksmenge den Bedürfniſſen anpaſſen 3 es reicht hier nicht hin, Fehlgriffe zu verbeſſern 3 man muß ſie vermeiden, ihnen vorbauen, weil ein einziger oft die Mittel zur Fortſeßung einer ganzen Unternehmung rauben kann. Deconomie der Landwirthſchaft. Geſpann- Arbeit 6. 22 Was ich in der zu bh. 116. der rationellen Grundſäße der Landwirthſchaft von Thaer hinzugefügten Note über den Vorzug, den der Gebrauch der Pferde vor dem der Ochſen hat, geſagt, habe ich in Folge einer fortgeſekßten Erfahrung beſtä- tigt gefunden, und ich bemerke bloß noch, daß es mir geſchienen hat, als ob*die Ochſen von den ſüdlichen Racen ſich mit weniger Futter begnügten, als die von den Scweizerracen, die ich damals im Sinne hatte, freilich aber auch weniger leiſteten*). Eben ſo kann ich auch das, was ich über den Gebrauch der Kühe in der Note zu 9. 460, deſſelben Werks geſagt habe, beſtätigen**). In allen Gegenden, wo die Winter lang und ſtreng ſind, oder die Aer- arbeiten lange Zeit hindurch ausgeſeßt werden müſſen, iſt der Unterhalt einer gro» ßen Menge bloß zum Ziehen beſtimmten Viehs mit außerordentlichen Unfoſten ver- knüpfe. JIc>. 2,66 I= für einen Jungen zu 4, 60. 2, 44 31, 84 2. ve VESGIFIHEN)«4.6 Mel le I ord wl 0 We 31, 84 blos] für 4"Ochſen zur Saaut.3.--+++»+« 11, 41 Franben oder..-. 1. 4-75,..9 Wo iſt der Boden, der durch ſeinen Ertrag ſolche Koſten deen könnte? Zu derſelben Zeit und auf einem Boden von ziemlich gleicher Beſchaffen- heit ſah ich vier Ochſen von mittlerer Größe täglich zwei Morgen Land nicht im Mindeſten ſchlechter bearbeiten. Wir wollen nun auch die Koſten dieſer Arbeit berechnen: 5 [A 1 wa= Deconomie der Landwirthſchaft. Erſte Pflugart xX Tagelohn für 4 Ochſen, einen Pflüger und einen Jungen.(NB. Wir rechnen ſie hier nach dem oben angeſeßten Preiſe, obgleich die Ochſen ein Viertel weniger'an Futterung roſten)>»>„Wee u a l= 8 56 Statt eine zweite Pflugart zu geben, wurde der Exſtirpator an- gewendet; dieß foſtee.,,. SEE EE 4082 87 2%= Eben ſo ſtatt der halben Pflugart zur Saat ENE 8 3 2,== Franken oder..«--+ 12) 56 Durch die leßte Methode wurden mehr als-- 62, 53 alſo über fünf Sechs» theile erſpart. Das Publicum wird ſich wahrſcheinlich darüber wundern, daß der Land- wirth, der nach der erſten Weiſe verfuhr, nur ſeinen Ruin in dem Bau ſeiner Felder fand; er wird wahrſcheinlich die Schuld deßhalb auch auf die Landwirth- ſchaft ſchieben; da er doch im Grunde bloß den Leichtſinn zu beſchuldigen hätte, welcher handelt, ohne vorher zu überlegen. Aller Orten, wo der Boden leicht zu bearbeiten und nicht ſehr feſt iſt, zu- mal, wenn der Pflug nicht tiefer als 6 Zoll(ohngefahr x Meter) einzudringen braucht; reichen zwei Stü Vieh zum Ziehen und ein Menſch zum Lenken des Pfluges hin. Ein ſolches Geſpann fann ganz bequem drittehalb Morgen in einem Tage umacern. Die Pflugart koſtet dann kaum+ 3 auf den Morgen; weil auf ſolchem Boden das Zugvieh faſt das ganze Jahr zu thun finden kannz und man wird mite- hin mit 7, 50"Franfen dort eben ſo viel ausrichten, als wozu man, wie wir oben geſehen haben, an einem andern Orte 75,7 09 Franken brauchte; demohngeachtet könnte es ſich treſfen, daß auf dem wohlfeil beſtellten Boden die Ernte viel ſchöner gediehe, als auf dem, für deſſen Beſtellung man ſo viel Geld verſchwendet. Woel- Her Unterſchied iſt in den Reſultaten, dieſer beiden Arten zu wirthſchaften? Es iſt alſo von höchſter Wichtigkeit für den Landwirth, es ſo einzurichten zu ſuchen, daß die Kräfte, die er zu ſeinen Arbeiten in Anwendung zieht, wirklich ganz verwendet werden, und die größtmöglichſte Wirkung hervor bringen, die ſich hervor bringen läßt, ohne zu große Erſ<2pfung zu EUREN Dieſe lekte Vorſicht iſt nöthig: ODeconomie der Landwirthſchaft. 35 1) Weil jede Ermüdung, der die gezwungenen Ruhetage(Feſitage und über« mäßig regneriche Tage) nicht hinlängliche Erhohlung- gewähren, dem Tag, an dem ſie ſtatt gefunden, zum Nachtheil angerechnet werden muß, 2) Weil, wenn man dem Viehe zu viel zumuthet, die Arbeit dann langſamer von Statten geht, und man dadurch mehr verliert, als die Erſparniß be- beträgt, die man zu machen denkt, indem man eine geringere Anzahl Zugvieh gebraucht.; Ich hatte geleſen, daß man in England, Holland und Piemont bloß mit zwei Stücken Vieh pflügte, und wollte auf feſtem Boden ein ähnliches Reſultac zu erhalten ſuchen. Jc< meinte, es läge blos am ſchlechten Willen meines Viehs und ſeiner Lenker, daß dieß nicht ſo giengez und ereiferte mich gegen dieſe; als wenn der Widerſtand des Bodens ihnen keine Hinderniſſe in den Weg gelegt hätte. Die Arbeit ging ſchle zu ſagen, wenn ſein Unternehmen, ſtatt ſeinen Wohlſtand zu mehren, ihn nicht gar zu Grunde richtete, Im Jahr 41802, da ich die Nothwendigkeit ves Rechnungsweſens für jede landwirthſchaftliche Nußung ahnte, nahm ich mir vor, die meinigen dieſer Art der Verbeſſerung zu unterwerfen; und, in Erwartung, daß ich den Muth faßte, die Hand dazu ans Werk zu legen, hielt ich jeden Tag eine genaue Note über alles das, was auf mein Gut Genthod an den Ufern des Genferſees verwandt wor«- den war. Da ich, wie ich pflegte, zu Ende des Jahres die Bilanz meines Vermögens 380g- bemerkte ih, daß dieß Gut mir keine hinlängliche Rente lieferte. Jc eine möglichſt vollſtändige Belehrung zu verſchaffen ſuchte, I< widmete mich dieſer Arbeit mit aller HartnäFigkeit, die zur Vollführung derſelben, ohne hinlängliche Kenntniß der dabei zu befolgenden Methode nöthig war; und nachdem ib mir wohl drei oder vier Mal mehr Mühe gegeben hatte, als eine Perſon vom Metier dazu nöthig gehabt hätte, kam ich endlich mit der Operation aufs Reine und fand meine Bilanz. Man kann leicht denken, wie iM mich ge« ſtimmt fühlen mußte, als ich zum Reſultat die Gewißheit erhielt, daß mein Grund- ſtü&, ein Grundſtük, das ein ſchweres Capital repräjentirt, mir einen Verluſt von 74 Franken, anſtatt einer Rente verurſacht hatte, und daß an Vortheile von der Bewirthſchaftung deſſelben nicht zu denken war.=====-=-=- So beſtätigte ſich mir, was ich ſchon zu vermuthen angefangen, daß die Hälfte der Operationen, die wir vornahmen, nur paſſiv ſind, und den Ertrag der übrigen abſorbiren. Den- noch hatte ich ganz den gewöhnlichen Weg verfolgt, und ſehr gelehrig und nach mei- nem beßten Wiſſen mich nach den Rathſchlägen derer meiner Nachbarn. gerichtet, die meiner Unerfahrenheit zum Führer hatten dienen wollen. Natürlich veränderte ich nun faſt alle oöconomiſchen Combinationen meiner Wirthſchaft; ſie nahm von der Zeit eine ganz andere Wendung an, und verſchaffte mir eine hinlängliche Rente. 6 2 Deeonomie der Landwirthſchaft. Wenn ich, wie ſo viel andere Landwirthe, nicht hinlänglichen Muth oder Ausdauer gehabt hätte, um meine Deconomie bis auf den Grund zu ſondiren, ſo würde ich nicht weit mit meinen Vorſchriften gekommen ſeyn, und bald die Zahl der abtrünnigen Freunde dex? Landwirthſchaft vermehrt haben, die allenthalben von ihr abzuſtehen ſuchen Da ich aber einmal die Mittel gefunden hatte, von Allem die wahren Reſultate zu entdeen, nahm meine Neigung zur Landwirthſchaft vielmehr in dem Maaße zu, als ihre bewundernswerthen Myſterien ſich meinen Augen ent- ſchleierten, 6. 45. I< bin oft angeregt worden, die Methode des Rechnungsweſens, die ich auf meinen Gütern eingeführt, öffentlich bekannt zu machen. Es iſt mir ſehr lieb, daß ich dieß bis jekt verſchoben habe, wodurch ich den Vortheil erhalte, ſie dem Publicum mit Verbeſſerungen vorlegen zu können, die ſie für jede Aerwirthſchaft, wie beträchtlich ſie auch ſey, anwendbar machen. Ueberdieß habe ich jedem gern die Einſicht in meine Wirthſchafts- Bücher verſtattet, der den Wunſch äußerte, ſie zu ſehen; und nie dabei die Erinnerung an Landwirthe vergeſſen, wie unumgänge lich nöthig eine methodiſche und detaillirre Rechnungsführung zum glücklichen Fortgang ihrer Nutzung ſey, J< muß mit Bedauern bekennen, daß ich bisher wenig Land- wirthe gefunden habe, die das Werlangen gezeigt hätten, ihre eigenen Operationen einer Sichtung zu unterwerfen, wodurch ſie freilich allein hätten veranlaßt werden fönnen, ſich einer ſolen vorgenommen worden 5. PN TZ lindimJahr.<<--4 nn 1| 1813. 1814| 1815 1846.| 3 an dem Vorwerk Fanni, außer der im Jahr 1812|| P. P. P-. P. Z daran vorgenommenen Baute, E. die ſhon in dem, meiner allgemeinen Rechnung einver- leibten Kaufs-Capital mit in-|| begriffen iſt.»«+«+-(14124/44,4| 784/09, 3|| 218133, 7|| 44146, 5|(2171|03, 9 hes: I femi 46 SPIIAN Ogo 90.40 10 ie vs ur 51163, 7|| 234/89, 9'| 476/62, 8|| 323.84, 441083197, [5 2] NS DASEHTETE SENT TIEF CHE TSNMETS SST SUED SIED PES SSET ESS CIE SEAS PASNEPESIRECHAFIELES je EN SODEN 016 0"& ee(6 5 122814;=|= iI-||-|=|| 42181, -.*»== Pioppa, ein großer Stall und -|| GUL: HANG 0 0 8 0 457 63, 21| 23,84, 9||=|=||=|=|| 481148,4 --= Palazzola, 4813, wieder aufge- bankey“ Stal: 006.5 57.45,8!|=|= 5044,71=|=|| 107160,5 =“= Canova, 1813, desgleihen.. 85031-=-|=- I=||=|--|| 5850,3 dam 0 mm 558 ZS ſEHTA 175 5 08 5.1.0 or 0 0. yp 8 I WME =“= Vig Tiglio; Factor- Haus.. -“== Matig, wie am Vorwerk Fanni “ az - ;|!) Piaſter 5 4+ 1-1 1192407 02, 3| 4039/84, 4|; 834 19,2| 368 27, 9] 4449/33, 1 || Ueber zu tragen+.+-- 114449/33, 5 3 EEN 86 08, 0|- 1| WIE | en CRTD TE LER TENDEN VRNENE ARR NENNE ST] „ *) Dieß ſind Verbeſſerungen am Grundſtü>, die das Copital deſſeiben vermehren, als, z. B. neue Bauten, Baum- oder Weinanpflanzungen, ohne Abzug des Verkaufs der alten Bäume u. ſ. w. S5 Oeconomie der Landwirthſchaft. UeberffägE.;-. a- 2404" 8%> 408 26) HAIE Zorwerk Fanni thut Vorſchüſſe zur Wirthſchaft für 4847 und folgende Jahr: No. 1*) Royolen und Säen mit Weizen auf umgeriſſener Cuzerne ieee aman ju="2. Desgleichen..+.«%%«« jW+ 27 DIE =- 3 und 141 desgleichen(i< vermeide hier unnüße Weit- läuftigkeiten.) ua 2 Pflugarbeiten und Saat mit Weizen 5, 268, 7: 12/ 2 Fuder Miſt vom Herbſt 1816=. 3, 10, 3 101367 7 =- 48 Eine halbe Pflugarbeit und eine Royole im De: 1, GeiNOen up Me 0 8 I ane 10 15072000 2 AUF UDEr SMIP 4 40 9 21 07 EEE STERN"| 17,42,0 Sumi(49 NB TERNU 18.05 151. 1006,0.0 5 R. 5...5. 5.0.20 47|42,0 -==- 20 Eine halbe Pflugarbeit im September,,,.. 134,0 .*/10 Zakte ms > OD &> OE un Bas Oo=- PHPSPPSPCHPEGCSESSSSIESSSISLLELSES Vorwerk Trignano; desgleichen: No. 4/ 2, 3- Verſchiedene vorbereitende Arbeiten zum Beſäen mit Luzerne....7 6 10 27| 24 Fuder Miſt vom Herbſt 1816:»="MW8 637 80 -=“ 4 Die drei Viertel von 8 Fudern Miſt vom Herbſt 18415, wovon das- vierte Viertel durc< eine mittelmäßige Hanfernte abſor- vir WOrden iſe.„253 KM ELIE 18, Die z von 30 Corbes Federvieh- Miſt, die andere Hälfte auf gleiche Weiſe abſorbirt 4, 38"EE 2 Pflugarbeiten und Beſäen mit Weizen; im7Novomber 4846.....2% 4 P52..% 2.00 14 Quartiroli Weizen Ausſgagt. 5 25 106 65,0 €. 02...» Weizens für 22/7 /6|Corbes in /Voryarh mm. e Weine; M UMEH bANe DEE." 12:2. SSH I AR 7125| eus--- 482, 08 Centner desgleihen... R EEE erwerkzeuge un eräthe;(es folgt die Aufzählung und Schä'eines jed derelben, dann der Totalbetrag).. 0 3 An Nng Ze 1 Jacob Veroneſiz Saldo, den er bis dieſen Tag zu entrichten hat dw) .*.» We Piaſter 05 e Vomidemſelben Tage Eingangsbilanz ſoll an Folgende: An allgemeine Ausgaben; Abgaben für das leßte Halbjahr von 13415, die er< Sten Januar 1816 bezahlt, und in das Journal deſſelben Monats NGT WELDEN Me 7 10 10! we eleie 06 107.8. 1% 3e. 101 56 Md CHE RES INE SON NGGTRR EN 120 An das circulirende Capital; für die Wirthſchaft, den Betrag für das genannte. Maſter 5.008 SHIPS HSSSHSPSSSPSSSSNSSSPHSESSESSSSSEESSSESEPSSSSISSISIIPSAES *) Dieſe Nummern bedeuten abgeſoyyderte Feldſtüke, und zwar hier ſolche, WRE EE REA WWW WER ERR RA MS SI M I A SN SAAT TAZ ADSANADSZ!ASASAG OO» PISS SSSSSSSSSSES (eo-] id « & +t. HUSH SH SE PES HEHSI ESIS SSS SSESSSSSSSESESSSA EAS ESISSSSSSSSSSSSSSISSSSIASSSSSIT Ulmen und Weinſtö>ken von e14w%dor geſchieden ſind. Die hunn Reihen von **) Hier iſt nicht die Nede von d.» Safſo; dieſe hält eben der ſo daß ſein Couto eigentlic) das Coſſen- Conto iſt, Saffor: over Rohnnygsſührer Veroneſi, Oeconomie der Landwirthſchaft.- 47 Um den Umfang dieſes Werks nicht zu ſehr zu vergrößern, habe ich nur dieſe wenigen Beiſpiele aus dem Journal der Eingangsbilanz von 4816 hier bei- gefügt. Zu bemerken iſt, daß dieß Journal der Eingangsbilanz und die einzelnen Monatsjournale eben ſo viel beſondere Hefte ausmachen, die am Schluß des Jahres zuſammen gebunden werden. Jh kann dieß deshalb nicht ändern, weil ich gewöhn- li< 420 Lieues von dieſem Landgut wohne; demohngeachtet aber immer regelmäßig von Allem, was daran vorgenommen wird, unterrichtet ſeyn will, und mir daher zu Ende jedes Monats das ſich auf daſſelbe beziehende Journal ſchien laſſe. Sowohl das Journal des Schluſſes und der Balance der Conto's zu Ende des Jahres, äls die Eingangsbilanz vom folgenden Jahre werden bei mir redigirt, weil dieß nach den Poſten geſchehen muß, die 1's große Buch des verfloſſenen Jah- res eingetragen ſind, dieß bleibt aber immer in meinen Händen. Aus demſelben Grunde wird auch die Eingangsbilanz, welche das Rechnungsweſen für das folgende Jahr eröffnet, bei mir redigirt, und ich ſchie dann dem Factor oder Rechnungsfüh- ver eine Copie davon, um ſie in das große Buch, was er zu ſeinem Gebrauche hal- ten muß, über zu tragen, | CG 43. Die Journale über die täglich vorkommenden Operationen werden vom Reh» nungsführer gehalten 3 dieſer ſchi>t mir jeden Monat die Ueberſicht davon, welche ich dann in das große Buch, was über dieß Gut geführt wird, ſelbſt eintrage oder ein- tragen laſſe. Es würde ohne Zweifel zu viel Weitläuftigkeiten veranlaſſen, wenn man in ein großes Buch die Operationen von jedem Tage einſchreiben wolltez um indeß die Collectivſumme deſſen, was eine Operation oder Arbeit gekoſtet hat, genau zu erhal*- tenz muß man durchaus die Hand- und Geſpannarbeiten, die jeden Tag gebraucht worden ſind, auch täglich in Rechnung bringen, um dann die Ueberſicht davon in's Monatsjournal ſchreiben zu können. Ich verlange deshalb, daß meine Factoren Jour- nale halten, die wir Wo|&(ze Z EE 72 SS|>S| Arbeitsleute und Vieh, EE Ez. Wl| 07 *Z jSSiW2 2(2 PEI 7 v|x„||= EN 1278 Wage zee SE EIE Jeeben ZU- 2 EIS 2 Wd 2-&|» is,> 8.755 8 EIR ies„4| S|2|2|2|5|z[25]€ 228 I SZEX ee m kofz| m ieS| 8 Er EX T=|=2/Z81| für Rechnung des Grundbeſiters.|=| Z|>22|T|=| 51= 2 1X *SÜ S dad ad a2|2|.-.-|**|> 2.125 kes=>< im|G 85 OS|e|S|IGegs|& EJ SI ZT M|> R|G| dD E>[<< 300% Wi. Sis== Z tee|= Z IM: EMW= 22 DGE 92 EI Ei Z| EZ| SXE FS=/=|S DSUSES=>+ Ze= G&G Im==|d>=|/7 G *| 5 3% 392| 13| 448 WASN 1200M., MUfMEINLen M„0 1 T414141.6].268.--».„'-„-».“»."*'] 103% RENENNNLZ| 228) SAENUGESI MILONGA UTD es s 212 3(412. 1 11:2111.0((M]73Ge.>»».»» ea»." f&»=j.--| 1055 DEINEN UNN EING[EIDUNGLUNESAUG/SSUINMEÜD, 1«1 2145 1 107211410008 Ze ee nee R*<=.„UÜEHE X 200 FE AU ENENOL SUN SE DMNCNLNEMLD 1«15111. 4 14 160 0 11 10 17 ZU LTG u8 jo» 0...*...*'=F Z10402% ENNOLET| 2481 47.2000x05 erchle8, 11|1|11 1]4|]11]17]0N86.- 2»...-""-*"*"|- 163X % 2001 15| 248| Vernochi,(CRE SEM TENNN NER 2) M2 0.2 0171 101152 1.40 12..0210 21002 06370 94 ew.»....«**.;. 1|300| 13%: 2 5956| 4%| 248/Vonkäitini, Baptiſt, deßgl.--«|=| 4/1414[1| 11 6 REMS IGN EM ER 3 SAE a 0 ate€ 12601 95 Z 200| 1Z| 248| Bentivoglio, Johann Baptiſt, DEB== 1 LDL OD 1 001 4.0 0 1 LW88).4 oo*.-.'e 0...'.*...* 1200| 9% X 200 Su EMEN RONICHEUT I UIGENT/Z DEB BL:+ 27» zi UE 0(5 14 10.1. 6(112881 Me 0 0. 0 u we 1,*..** 1'200) 9& X 9200| 42| 248| Baldini, Sante, deßgl,»«««|=| 14(1| 8 4|1|> 42 1) AAS KRESSE Sa DIEN EIKE SERN DUE: 290010:(32 » MEDER Winz SONS RWMZeUDEN NU LSSSTCV| f0477| 7771 5551 5147|E 2 12[NDAG| 2 6 Eee oe ne 8--|--| 147% Z 200| 4*| 248] Caldironi, Sante, Tagelöhner-„|=|=| 1|14|41|1|14| 5| 1/7240- a FEE LAER IRRLICHT DBG ER 2 LEERT EE 1|- 738 + 200 12| 248! Medri, Franz, deßgl.-««««|=| 2|1|1/|1|1 2 16(AES RT„Mie eo ov em* 15200) 508 X 200| 13| 248| Mainardi, KENNT SSIOEUNNIE. 2120 IDN HN DD M! Gj J488. 2 6 4:0) 0 0 aus* 1 0.. 1,200) 9+ 5 1713 0X 1218| GARE SERUWENGZDSRT:=]»«1-1 141 0:4 14 1 m) 2 7 1992|»»«-.- aw>".--[[8000€ 7 X 200 1%| 248] Galleaati/ ZAUEon, Dep 4+| 6=| SEE EN EE INIT 02.4 018+|=|=< 0= 05: % 200| 13| 248| Cecoli, I NIE MDENN ISE 121 200 6720| AE Mad AU JEM E0LL. 6.|| AIABE| a 00 86 0 ete zn 5 8 0 0* 1|200| 9% MUESSEN USUDOUL SF: DEBNIIN+ 22 2221 1(0 2) 0| 1011] GY 128. a 8 2» vo e«*..'==|S40[0992 140| 44| 188| Baldini, Catharine, Tageldhnerin|=| 31 4|4|4|14/|1| 5 M O20| 00 2 2 1a 2) MM:+-*| 1770 23% EU 14AES E07 ENZU BON TELGNO FUNLOGES DENNIS 902 m 10 17-1 SD ND 20 1140. 52) 10328- eo 9 oe 0 ee 0* ei 1770 aeg X 140| 13| 188) Montanari, Marie, BGL KRE Al==(5.7017 971.405) NL(LD 2120 192051) S4(03 9176 61 100€ je 800 MW 0 10| 0+[71770 83% 2 1401 42| 488| Venturini, Margarethe, deßgl.-|-=| 2 4|1|1/|/1/1] 5211 1034.++- EEE 003 90. 8 4.|==177.017. 9508 BENN ABS1SNEMNDCM UE SONONNE, DeſAl+2,-|=] 3) 1] 1| 211/111] 52] 103.0«2» 2»«»--"»*"(51770 247 X 140| 13| 188 Taſſinara, Franzisfe, deßgl.«+| 3| Z| x| 3) 3 M MI e3 3111658109 21 2) 09 wolle 90. 2/28 107.* 771490] 525 T 1440| 42| 188| Medri, Angeline, deßgl..+«|=| 3 41| 1|=|>|1 GENES VNAN EG EE ANDER D NEIN SEIN LILIEN.[=1490 Zn T 4140| 13| 488) Foletti, Lucie, deßgl..+««-=1| 24/14 1/1 1 FAO EED OZ 1) Gs 1.024208 7'065 10 0 0000124008--1770 8x X 1401 13| 188 DITENNDENN ZENCIET DEN+ 2 2 viel 2 ESD EN MOT(920+.» 6..e.. ww. e.-|700| 73% 5 5ER SELE IEPN= 230 7 17577> 3]32 4 EHE 2 ; 3 epd SERIE- DIG Sieh 4 5 2 2 M4 17" DIEN AUFCHONE SO E 0ne[FAL NESODIte8 EB X i 17700)(9883)[BRSDREN(ASSE 442(23a 3| SEES WAREN Wars] WRESS 81389 Tageldin=+++ 340|2447 7 Verſchiedenes Futter, verbraucht für 3 234 02.1228 45008 Wein, für 2142 ver: 2 &.1/295/24X|901|991 3(1'65/9 rauchte Krüge 7).-| 6186 3 5|262 3251343|2931283 3031 184 68277 oo Pasquali, für ſeine 4: SIE% INWEerb" 4214.00 161 2,952 3 X Anmerkungen. Der Krug Wein iſt zu 0, 032 Piaſier gerechnet.-== Brunetti, für ſeine* LK Die anderthalb Krüge, die Pasquali den Sonntag, ohne zu ar- UNGEN SEE DET 118691& T beiten, erhält, erhöhen, indem ſie auf die Arbeitstage vertheilt|>"> Veroli und Taſſinara, 3 4 werden, den täglichen Koſten: Betrag des Weins von 0, 048 IDE EDE M2 A EIE 2 Z Piaſter auf 0, 056 Piaſter. EEE WIIRE 12 2004 0008 eb WAN 2 % eit.". ee 670| *-==- verſchiedene Vorwerke||% T u. Heu zumViehfutter[18 382) T ? ZEE -E Piaſter 165„1-; -PPPEPEEET NEVER EEEREBEEP HPG VPPRWEREEEEG ERTE EEE GEE EE KAR SSRSSSRASSRSABSSSSRSARABSRSRASSRBRRUR.i Dieſe Tabellen ſind nach Seite 48 zu binden, KASSAHSASASADTTST TS SNT IT TSSSL STN S ND NZN RNS R ZST NSA EEE EEE WEWER WEWER ERBEN LAPSRARSSSNARSTIISN > Anzahl* >+ + der z + Z:;+ = 2|| Tagearbeiten<* Z EE en] 1 EM “>»- Es Z<|/S|Z 212+8 ZO 0-28 1.008 IS EEE Shu 53 + Si Ne Zie ws E10 “-.(=J WD=>| 25|Ss== DD Tz TE<| zZ|S8|/T|>Si| 2 * a zZ jez... “ 5 e-; S2<<*» Z=|&|=|?|2“je|u? 2 k ; Z * T Sonntag den 4ſten September 1816. 7 Zz“« EG EN H ID OPD Sie warten und melken, die Milch in die Käſerei tragen, x Bru-; D Z netti und"4 feine-Frau- 8) gs ute Wa a ea EE SN EN KIS EN UELI M Z 7 Unterhalt von 40 Kühen, 3 in grüner Luzerne von Trignano zu 0, 440 1 1529+ +. Piaſter, und x in trockenem Heu zu 40 Pfund für jede; alſo 200 J 2% 3; Pfund//yden? Gentner 3070713702PIſter 4. 4.11.2907 1 ZEI ie 7 * Junges Vieh Es warten;Taſſinanin= SW ve 0 9 2 zes w1€ 10 5 00) 0E211.062 23 meli- 2 5 Fütterung einer erwachſenen Ferſe, 3 eines Stiers, und x)+4 X dreier Ferſen über ein Jahr alt, jedes zu 0, 090 Piaſter; ferner|--|842+ + z für ſechs theils Stiere, theils Ferſen über ein Jahr alt, zu 0,050( Z Zz Piaſter, auf der Weide von EEN und x mit Laub von dem- 0 J* + ſelben Vorwerk, zu JeEnannfemä Preſſe 1: 2 BD 50 2 WISE NENE=== 000,7 GE GEESZEZE| I 04 R CDN 0-1 WIE 2 Sie warten; Oc<ſenfnecht Bono ni 2 ws 0 6 00088(1211108 x|- 71 47 - Fütterung von ſechs; 3 auf der Weide von Maria, und 2 mit Laub ſ= 0228 =; Von, Dem EIN R ONIDEKE 5 3007 SORPIAILER 1 3 4 12 EIE 11 GE NI6GO EBEN 6 167 5 DELLI adm Brunetti x ERNE Zugerne A die RUE nähen ifei 3 N. Hain-“|- Z|--|--|124 2 220000..-5 245 Veroli 3 Tagearbeit; das Vieh weiden und Laub ſtreife n, x Vernoc “-. mm ET 5|77 “. H +8«+ er+ .%+ 3 Montag den 2ten September 41816.* 2“. Z KU 2 502580 Sie warten und füttern, wie geſtern, aber x in tro>enem Heu, 3 “. jede zu 40 Pfund, 3 Auf der Weide zu Trignano und 3 in grü-* = ner Luzerne von Fanni, auch zu 0, 110 Piaſter; die 434 Pfund. 50 + eit“ gereOnetizu- 07137- Piaſter den“Centner 22020025-| u u MET Een 11437& Z Junges Vieh Wie geſtern H 08|--|= li(812 X “I% W EEE ASR SES IR 28.1000€ 27 0 EEE ENES EGING 2.8 S7 SIONEN 51202 Sie warten und füttern; aber x in Heu zu 40 Pfund, den Cent:* Z ner zu 0, 370 Piaſter, und x in Laub von Maria, zu 0, 410+ 7 Pi ir T 836> LANE u ie ei 0 DeW eH Inn 61 08791. 79.10(6 MS DENG el 2 NEENE EN SUSE 1 MT WRE)(EEN EEE 3 SN EAUEN u z Tagearbeit; Luzerne für das Vieh mähen und zum Stall 4 0%* NUTEN. 6 u 76 10 013100. 91 He 02. u 010 100 10 Rel GAREN INIS 20 0/ SRS SEIN(Ne E RN 94 Wart aki)(BEE p; Z Trignano.. Die Brunetti 3x Tagearbeit, das Vieh weiden.... SE LENDER I| Brel:(2132)- 1» Wet Gn* = Ochſenknecer aus graſen und umgraben, um ihn zum Beſäen mit Luzerne vorzube- reiten„10) 8 Veroli 8, 3 ein Tagelöhner und"ſechs Ochſen; genannten tief ur Zoll) umacern 8 SENE Caporal 3, und 3 ſechs"Tageldhner, zwei andere, und- fünf Weiber; den Hanf von SCHADEN Geht die bei erſten Male überdreſchen.. SOR SERER WIRGLE Cecoli x;+ ein Tagelöhner,"und-: vier Kühe; ein Fuder Hanf von No. 35.- vom Teiche nach dem Hauſe des Negiſſeurs traus- portiren. SIN ORFEINEN.CH 6.16 100 Die Brunetti x; das Vieh" Weiden. SM RER TEES Brunetti x; wie geſtern. Medri 1, und x ein Tagelöhner; Laub für die"Ochſen ſtreifeln Taſſinari 3, und x Z ſeine Frau, wie geſtewW<=-== 6,2 05 2000708 Wie geſtern, aber 3 auf der Weide von Canova, und x mit grüner 6.15.00 4,0148 6..*. .*..... m] / VPiaſter WRP RE EN B ABR EN STEN Weibern. PEGO es Geſpann. Tauſendtheile. Tauſendtheile. v. Männern von Zugvieh. von fremd Uu. ITIS - vin > UC) xX win [3] [=Y 11218 „»|HH HN NH VH 2.00 11=> Aabtpt4ia:dhabiakhhkhl24s BASSE SSCS PSS ES ISSES SSSESPPISESSSSSSESESESSESESISE EN + + & 0 550AAABAAAAELA 4 VMESS AMSASDPTLASAPAGZASEAS Anzahl der Tagearbeiten . . . > 2244220 7 / Piaſter. Tauſendtheile, v. Männern u. Weibern. von Zugvieh. von fremdem Tauſendtheile. DISS SISSSS HESSE SSEN SE SS SSSISSISSISIIPSEISSIISSSSSSEHISASISISISSISSSSISSLSISSSSSSSSSSSSSSSSSSSISLSS ELISE SSES SN Geſpann, Pran. Donnerſtag den 5ten September 1846. WEN PENN EREN VERBERWRWRP EP BPRGN %* (MES 01 09 2 MBE IE IS Wie geſtet 1. ts 6 wah eb SE Fi De 44185 16. 10 u Hw 0 UI GEO EON EEE 1|282 *. Auges Vieh Wie-geſtenn..„5.40 4 wd 6 a de Sn. 1a 0 Me HN SSZUSES X|. 40 180 1882 5 2003/M/ NEI Wie geſtern, aber ganz mit Laub von Maria gefüttert.,.+ zr ZT|=|--||-- 1722 24 GIA NMUN m 000 8 Brunettn zn Wietgeſtenn: 51. 08 46010255 40009 8 904680): 2104 40 280600)(0622 100 KE|= 4 10== 1020 2 Ga DME 2 2000 Pasquali und ſechs andere; um den Hof herum mit dem Spaten arbei- ZE m ausgraſen, Erdflößer ſchlagen, Luzerne ſäen und Abzugsgrä- . SITEMACDEN 2% 00 1504 0000208 2 22802045 2220 S NER 220ED ECHT: MRG EORSERSIDEEELN 1| 936 7-=|= 4 Bentivoglio, ein Tagelöhner und a, wie geſten. 5.-|-- X(== 1= Yi 1404 +“. " Via Dt glw: Veroli 3, 3 ein Tagelöhner und ſechs Ochſen; umreißen, ebenen und MAUDE NNIEN 145 15 908 26:09 20.1347 430 283/18. 107 NE HEISE IEE Gamowa Bentivoglio 4, 13 ein Tagelöhner und--3 a 18 oe bn 0-.-0>> bb.>>> bp pe iD OTP A+2I> 4202420 GSELE SE WNEREPNKENSGEEIFPTTTT LEITET RENSETELT EG EH EOPS GET EISEN PERES R HSHE S EHE HEESE HEESE ADHS DPA S SES ES SEES EE Ebbe „>. ? Anzahl| T 7 T der 8 7 +.= Tagearbeiten 220007 : el= IZ Sw 10:2.6--4.. 1 ee 1;..= jS<'= iM IPM “== 5 Be(052. 8 3[eM 2 D/E(-- Wa um der=|*=| WEIDE =<= Os(Ez 2|==& ; vo.<==S vod ac= 4| W(32=|=|=(S|Q+ & EN 3 T ;: I. D Sonnabend den 7ten September 1816. 4 “+ ZE MUNG 6 60« Wie geſtern, aber 2 auf der Weide zu Trignano, und F an grüner X +" SPINUS NOL: SPN 0 EE 3.178127 10664(SÜGERLE 5) 1W1577 EEN 1E HN 984 X * Junges Vieh Wie geſtern ZE-|- 4|=|--= 1812+ Z SONSNeM on Veroli 3z ſie warten, und Fütt? rung, halb in gaub von Mari ii und X: Z| halb in tro&enem Heu=„PUG SPHR oH MCH 109 MIES BGer aN iD[er 24| 54 AN EAS) SICHS 4 Sannb es Brunetti ZF; Luzerne mähen und zum"Stall transy ortiren.|--| 124 E|=- M7+ + Pasquali+, und* fünf Tagelöhner z Gras langs den Gräben"auf| EE(03608 4 No? 486 No. 103 No. 20. und No. 21. mähen, 40 zehn trockene J 3 + j Centner davon zuſammen bringen.. 240 B 1,0748 0--| 562 2|-|- ich + METgUano.« Pasquali EN und 3 vier Tagelöhner; ausgraſen"auf No. SUHR 20050-=-| 483:(3 Mann 1“ T Veroli+, 8 ein Tagelöhner, und ſec oo» RIEN--|-| WE IEEE ZZ Noi 5 FEEN VEEN[675:= TTTARETETUEEE : SIE EIGE(= ELSM MEERES T& ? ZS 4+ X 2 EN 2 X nz* ET 5% +*+ + is *+ *„> zZ-“ + ++ 7* + “* 4+ 5 as + ZT .** 2+ ++ ** ++ ++ ** E+ *“ *+ 4+ ++ PPPPPPPPEEGEEEL PEPPRSEEGPEP SG EPPPEPP PEER PPPOE EP EEP PEP CEP EWE E R WERE A WEER E RERE EEE EREN EE EREEN € Ds I... ZE|| Me SEAN 247 KiEDE; 7 >September.| ID 40: 20.70: 00 Ochſen.| Kühe. Viel apa Maria.|| Palazzola.|; Fanni. Canova.* | Bz gx+ X 1. Sonntag. EEE FERSE 3--| 722| 4| 529|=-| 812||--| 424[=| 300 I<| 200 GEE EEN Ma * 2. Montag.|====-=====---| 336 11437|!--| 812 5| 2182||==| 340||=| 280[|=[022 001175802 2 3. Dienſtag,|========“=---| 798 2510280||! 72 13002 6| 782||=-| 248(1=-| 280 CZ 102 100==000629008 X 4. Mittwoch.||==<<====-===---| 798 4| 282 11:== 812 1| 090||--| 310||--| 280||--| 124 5| 859* + 5. Donnerſtag.=============- Er 2 ME 282=0G002 18 1000070000000 057000 2: 008 7 2 20050:20 3| 993& S6. Freitag. NN---<< ZZ<<€--| 836|| 4| 282|=| 812||=|=|=| 872||=| 280||=| 12x|| 3| 485 X * 7. Sonuabend.|========-=--=---| 836 11.284.217== 4812 3| 132 1| 522||=| 280||--| 686 11.4138 +|<== TEIGE TE“ 7 MTAIEGD 4.2.42. 2.01 SES EIEE 5| 548 9| 374 5| 684|| 16| 296|| 3| 882 3| 688 1| 306|| 15| 832 Es - EEE 4 ++ %| a& E- Via 2 3 4 otal:-+ ““ Sta No»&. 3September.| S0. 20 7060| Tiglio.|| Weizen.| Holzſpäne. Betrag.> . k *“. S1 SONDERE 5 REREN BETETE=|=j=|1=|=|= j=|1=|=|= ji-|=||--|| 3 P777 X X 2. Montag.|--==-==-=-=--=-=|=j|-=-|=|=-|=i|=|= j|-|=|-|=||=-|= 9: 1.270 8 * 3. Dienitag.|-“-=-==----- We SES a| Nina| WAN RER AE| Wera UID. Scar)| ÜR| ame]| Wim Buzz 0) Kama GA NB Wa Z 4. Mittwoch. EE OF“|-||-|-||--|-|-|-|-|-||-|-|-|--| 10| 555 X X 5. Donnerſtag.|==========- I 1 1 4== 1 864 1 u EE TEE 1008 24152 + 6. Freitag.|=-<=--=== 2| 590||-=|-=“|-|-j|-=-|-||-|-|-|-- 911981 2 Z 7. Sonnabend,||===--==--=--=-=|=“|=1| 2831-14=|=4=|-=-|<==P--|=|=-(1140| 175 9 € SIRENE SETE„EEE GEIE m"55 EHE S “+ Piaſter 6.45 05 eue 5 010 I 12 1 SOGEN IIS(SGD Nn Ie 12| AER IE 228 2 I SEEN MIER EIE- <.--= S 4 E“*. ++ *“+ |++ |+ Y j ji je. * 55 10 11 wnn| Z September.| H a b e n von|| Veroneſi.| Ochſen. Kühe.|| Trignano.|| Palazzola.i] Maria. Fanni. Canova, 2 Z||| 7 *+ 6| Menge des verbrauchten Heues.|| Z 2.4. Sonntag.«117200 Pfund.»+ uod 0 1= Wh= I ETA MESS 02) DS SIEDEN LEN BENS ESI IEE NDERN SIE IEE X 2. Montag. 254= 0 80 8 00000 0 11. 1== 1 2 1.220 117| 2255 01.366 19 11975011=>|1.3308| 52110074 201 000 * 3. Dienttag.| 804 2 16: ef See 8 ef 1== 11 2 1 22.0. 11== 17 225 065.1 788.172 0 79090028 6102 02 5 MU NZ UERNEN % 4. Mittwoch.[4180 177 Wie 2611086 1098.78 9 411. 777.(75570116 210220 11:57[230007 EIA SEN NES| SZM EEA FEE AO SOT SG 11.229 X 255. DUE.= 200 5 DW ee 2 1= Ie 2| 220 47 27 1. SOO E21= 1.1.2000 40== 717 0601 166 170607 510 05025068 % 6. Freitag.[PAID m 1 1 5 HIAS SE HEGTHRGE NG SEES 1 SIN WEI RES 2.[220 411=[ENES[0S 7|E EZ 31| 7 12E05,01 4 11= 110230711 BEE 1625672 16 WGORS 217. Sonnabünd.|[4420/ 2. ie+ 8.411 18 1 310.11 2.120 0-21 5008) 22.0033 2 19505) 0229| 9330(M 367||=|- X “| EDLEN EE“ “ 7:|| 2 63| 854 Pfund, Piaſter..« i| 13| 340| 13| 320|| 4| 350| 2 19382 SPELNSE TAL AN H Bas M 182.01) 21.202 21119* EN *+ +.;. rau SIRI STEELE EE: Total: X TS eptember.| H-0.m.e nn von Heu. Brunetti.| M dar Veroli.| Taſſinari.|| Pasquali.|; Wein,| Betrag. Z “ aman +|'|| X 224. Sonntag: fe I E25 EE--| 740||--| 200||--| 067||=-| 200||=| 200||=“||-|-|| 31367 X 222. Montag.-=>>=>=-=| 9391.| 200 1.| 067||==| 2060 4-= 1.200 11= 1 392 118-1--- 6| 256 Z (25 3. DEINEN. 10 EEE ES--| 296||=-| 200||--| 067 I 12500111> 1.200 11 183990 18| ZUE 6 19050008 Z. 4. Mittwoch. M GIR TGT(712226 11== 1.200241= 19 0675311225200 MOB(827210 200,21 27 1150058 1180707217 377 6] 165 X + 5. Donnertag./===========-|.== 3== ji=>("200 1:==| 067 11== 1 200|=-| 200 1:-- 1 392 1== 7== 11 61.069 Z 3 ZS BER BR 5 2--| 444|;=-| 200||=-| 067|--| 200|--| 200||-| 392||==- 5| 93% X 7. Sdungabend.|===--=-==---=-=-||--| 444||=-| 200|i=| 067||=-| 200|-=-| 200||=-| 392 6| 864|| 311407 X I WIEL EIER rT TRETE TERRE Z E j1- Piaſtel>.+ Woran ae 3 1 459 WO 4 0400= 104695 1622 000207222400 2| 352 6 1861 1 651277+ KN denn amm mm mau aa DIETE SARG===== u.- zZ amen +>. 63*) Die zweite Columne iſt jedes Mal als mit der erſten zuſammenhängend und fortlaufend zu betrachten. Zz KASS ESSSSRSSASSSASZSAZT SZS DSSS SS SS SST SN SZS SI II EEE SIE EEE ERN ERN R ERSIN 2 SIL ES SIE Db bb SISSEL LSSSS ER TERPY MMW oH Rt Genr)dDo db. Journal über. das verſchiedene Tagelohn für die Woche vom 8ten bis zum 44ten September 41816. 2220000082 23..4.2.2707347.8..41956 1 1666 6 6GNWONNSCHEOGN HODSSSSSSNS UNSERERS SSSASAR IRT SEEEHR| :*|=|SS= S Z ZS Ubi a ES Z* 2|SZ|>S| Arbeitsleute und Vieh, EU 1216 OE >|ZS|Q2 IE IE(0[SIl28... 2 54 We BV. e= KEI d-- 1 2|ES|=- 3|» 25 Es= Z 3 SIAS| v|>|=||S 5% ZZ DO= II 2|>|.= 1= 4)(AEN Wi S ES== 5 R||as vIS|/alS|ielewvon I| 3(53 X 0...=- Z 2.=||2=== Z MEIEM ZIE AEN <1 2 FW 1% I> iz SUE S RziIG ims=| SIG& + ie 52 56517 45 14467 Va8qUmli, Dom, Hyfimeiſter-=-[=|- 4| 114-4|V] 4]; 6]: 2688]-»»=.-o--»..-.| 192% W900N 4%|; 2481 Brunetti, Anton, Kuhhirt-:.-[241]4|411|4/111|. 7] 1736.-'o 0--»»-»*»-'-*- EE 10202 D 671/13[1415| Brunetti, Barbe, Kuhmagd"=„4141/1141 1/1111 7[=805.«--"- R Ee 10 T 9200| 12| 248| Veroli, Franz; Ochſenkneht«1|4|14|14|14|11|]1]| 7[j114736.- M S1 102 “ T T. 5 S bj 1.......... 2 D 200) 1% 1 248| Taſſinari; Hercules, Ochſenknecht|t| 1|4|/414]41411.7|][ 1736.«»»» SEO DI IAM) E71 21055 + 160] 4%| 208] Pasquali, Ludwig, Tagelöhner„|=|1| 41|1|11] 2141| 5214144.-«- 208 DN IS USM GEE X 4160| 1x| 208| Bentivoglio, Johann Anton, deßgl.|=| 1| 1|4111| S14/| 52/1144..++ GE EE EEG SRTL 1420 2402 (160 4422142081 BeNFATOANTG EDIN DEBOL-. 7 1:111,.1] 24] 5214102 oo...„..-"*».*= 8330| 8 3. 160| 12| 208] Vernocchi, Carl, deizl.-.--t|1]/1/1/11] 21 GE SSS ER 0 22.6«5000 15040,1 X 160 1x| 208| Galanti, Vincent, deßgl.=+- 45 1690 10 M 1063| 171 152118 MINEN u 0 1 u ale 175.880 808 SIED 48|/S ald Gante, dnl»»»„14-1- 1/4111] 4|-|192]+«++»» ENTEN NE NTI IMM 1330: 3460| 17 EUS RESIN ENG Sante, Tagelöhner-„|=|4|4|/1|14| X 14| 5x[14144-»+--- HE MEN 1 STEN UIST 2160114 11203) Matnäardi, Carl,/"debgl.-- 5+»-|=|1|/1|/1|11| 2141| 5| 4144.».»-».--*-»»--|7 220 DEE % 160| 13| 208| Medri, Franz, deßgl..«++-+= 1,4]4/1 2 WIM I5| WENILMECK 1a EAN LEI Mie 0 0910 HEBE SE X 160)/42|/208| Cecoli, Joſeph, deßgl.«<>«-«|=|€| 1| 1-11| S4 SMM 1 MNUE R 020 200 208 01 00 WIRS) 0) 00010 58, WH=| 80!„8 3160| 17| 208| Camanzi, Vincent, deßgl.«-»«|=| 41|4|41) 31 GU ESSIG EUEW EPR ITIGS INN WENIG[|S WIWSSES ZE RNMLE 12208 Effe darn Anton, deßgl.+-+(=|-=|-)--|-1|=|=| 1][=1208|] e«+.».-..»*.»»*.=1460! 1227 3 100 17 148 Cecoli, Franz; deßgl.. uE EIA IE 1 1 11:4 Z ERDEN EI(=== 157000)[2102 5 0B 00 0 2 DI EW MREUD DUS NE DLIOEG- 11027,0>10-3% + 400|- 12| 148| Baldini, Catharine, Tagelöhnerin|=14 1111 21539 22711158|(== 1774.01 157 185) a! v3 wol du*lje el ie 0 70 0 ZENO>28 X 400| 1*| 248| Veroli,-Dominice, deßgl.=«-=4141/411!1 EZ 31 5=/740+-»+»»« R ER IE 207 E00| 00057(8028) 77eDVf AUSelNe, DePGl...<*.*+| 4%] 1546| 4-] ZU Z| 911-7730..»-.»--*--.-[74500„1% SEINE(ELT 81 M DNIANAriZ Marie, Depgl.:.»-|= 1/1 1/41] 2 2 5||740.-.».* ee.»*-.*-- EO) 220 + 4001 4X| 448- Venturini, Margarethe, deßsl-«|=| 4| 14|414| Z| 31 5|=|740«« oo 0 0 0 0.+ 0+-+ 7/3500„Zu + 100|112| 148| Foletti, Lucie, deßgl.,«=««-=/11/|4/|4/14 iN 49 2310.40| 5010). 492101 28 4 Je els 3,2. EE ANE SEEN 00| USNREMDANUCTendehgl: 3 u le| 2 u] 1 mio er u erw ew 000 EE(ZI 30 ES 20.700|94X 114881 VernocHi,-"Joyanne, depgl...--=141141€/ 4141 MX 5-70» oe ey... EREN GONE EUS X 1001 18-| 2148| Tafſſinaka, STANGISEE/ DEPOT.»>| 2) 2 3) 21 ZU 2 Z| 32|1=|918| 6» e« ee...--=|359| 54 I+ FW OIPDUNEN- 21» 2 oe 1») 0 e*+| 087 8 HSSIW8 1521187] 452114161773] 36 23.005 SEDE T ZES 7“: PEST IV Wi bo el!».e. jr| 2 14 3].2125| X 12|| 21700) Auf Credit von Veroneſi, für bezahltes TV 5“ Verſchiedenes Futter, verbraucht für|=|=-|--|--|--|- ZS 91765 Tagelohn..+(13,470 205xX ED;--= 4 für 2098 ver:|| EE. D 5x)352/325 34X|35x|23x 28514952 Ds: rauchte Krüge.+| 6696 8 >. 2 3.9 4Z139Z123Z 28311952 6642 oo WIESHEE für Eine!. 7 AMVeiT 4 4.4» 4» 05 002.352 Z p--=== Brunetti, für ſeine||* + und ſeiner Frau Arbeit| 4 869 S8 ZE----= Veroli und Taſſinari,|| 4 + ihre Arbeit. 2 52744.20000+ |===- Ocſenund Kühe, ihre||; iS + AITbel 1 ius a 25 9! 273 11. 1002 py-=-==- verſchiedene Vorwerke|| 5. D u. Heu zumViehfutter|49 7651 Z ?|- 3 iaſter 166/425] X 434 344. P *+ PER BREN WEEBENREREREREERERERERERWERPREERREEEERRREE EEE KK SSKAAKAD!SrAALSSATSSISSSSSSRSSSSLSISS &* GETTORF GORO IOT TEES SSE GTG TEOERSEETE SO GG EG ENDEN EIT OO DIRIE EN EEE EE EEE GEE EEG “*.+ & Anzahl& “+ >. der 2 ps 7 M&% Z=|| Tagearbeiten<* 2 2||'v+ SES 10 S12.20.2000: uE ET WETTE EINS ESW: 42300205 | es 5 NEST SS IS A UNERE - vs= 6 2| 02 NS1021 62111 Serie || A>]>[=]=+ = EE SIE(SIE== EI| 056 “-= SSI eG/E= H N. Dd +"1+0] 5 SSHSYN: 507 11 1S20000 Z=| 8 j-=| 2|2|=|82 3 X% I+ “.+ >“ % Sonntag den 8ten September 1816, 4 2+“ .D: KN **- | Z 7 | S0 NU Dae 15 10052 Brynetti Z, und& ſeine Frau; Fütterung wie geſtern..„--|- 2 iZ 11281* | 4 Sung Nie ER 2 V)alazzol 0= der Weide* 2 SEUMNE Vieh Taſſinari 2; Fütterung& in Laub von Palazzola un auf der Wei e 4 | E] deſſelben Voi werks. 8.-=“|- Z|=|---|812% | SPICE 6 2 eS 0601 25 M SUTHeEHUNOEZN Qaub von Maria und 2 auf der Weide"deſſel: Z . ben Vorwerks 83.5 I 4 225, N= 1--|799+ | 25. ONI DEAL LIE| Veroli 8 3. und 1 ein Tagelöhner;'Lanb für die Ochſen ſtreifeln 2048-|= 14|=|=|-- 1394 3| | 2 SEEN 2 NE BIG ZE Luzerne fun Die Kube mahen 0 14 0 6 0 MEIS Z|=|=(|=|124 X| | 521 2625 V1.091,0.00.0780 5121 Die Brunetti 2; die Kühe weiden,.. Z= ZE|---[==||--(058& 8; P alazzola.-|| Taſſinari 8, und 2 ſeine Frauz das Vieh weiden und vaub“ für daſſelbe= 10 |%| AUVEUfE VIERING 4KeAis: EMEN S ZLCHUES DEI 0 228 3 8 30 8 eM(| |+|--|- 3 16541+ |+“. I|+ |+ 3 |=> ji. 55 Montag den 9gten September 4181416.* |<+ EI“-| -.| EI |„. 4& KE Wie geſtern, aber 2 acht Kühe auf der Weide von Canova und x mit br | 2 Luzerne von Fanni ,/ jede zu 0, 4110 Piaſter, und zwei Kühe mit- “ trockenem Heu, jede zu 40 over 80 Pfund für beide, den Centner b-4 .s; ZUE07 37709 PIAſbEN! 15 H 00 0220 6“ ASS PIERER USSR SENS R AOE 10 2en-|- 1|=|- 1|357 X 2. Sunqes 31.00 510 Jeſper VIEL BE BURST AI REIN HROR SGB||(WECH| 11.207277 BE AEN ZUZU SLZEG 0871 9(0. PALIE SE 101 3012-1 Wie geſtern, aber acht an"der Zahl, und x"mit Laub von Canova und v8 = Z mit Luzerne von Fanni. EN xi== 1-|992&| SE ERLE, 49% 8:50 Baldini nac) Berding 12 Krüge Wein, 0, 048 Piaſter, und 1 ein Ta: en = gelvhner; Weizen ſieben.. EEN MEZ(15 1771 199057[axe 5115565 MU 2. GIN 8 Veroli 3 und 3 drei Tagelihner mit acht Ochſen, und 2 2 vier Kühen;+. 18 I die Stücken No. 18., No,-49.,; No, 20,, und 2? von No. 21. mit| E: IR > zwei Pflügen umreißen 3 07 140 102518 25.0 4 SOME IGE 40/0.40.4008 4| 214 3 1402|-- 4|370 X| % Cecoli= und Z zwei Tagelöhner; L"Adern für die 23 maßen.==| 456 2!1- Ti|+ 25 SO EOAINNG: 5 10 Brunctti 2; wie€ geſten 27 221.257 HEDI EN X -. Pasquali 7, X fü! if Tagelöhner, und x x Fr. Gecoli;* auf No. 48. aus--=-|942& 1:5 ar aſen 7 8138 3x[| TD Ez( EID. m-.|--+ ZIEL UNTEN€ Pasquali 3, und*+ fünf Tagelöhner, Krapp auf No. 33. behaden M2,--| 744 24 LN[28 Z* ) 5» Die Baldini ZE und? 2 zwei andere Weiber; Weinleſe halten.,.«== 17296 2|-|-+ . Die Baldini 3%, und Zſe' ZS= Ib +4 4444 20 SIe 135|| es EE TSET&= Z9 2 SENE 2 +4b54= PINS 01 ii +44.= Ss+ 10 1.26 26.1 EN YZ: 55- DZ +b IK> AASESS Nen;: SII 4 1281 7 HIbbSS+ 12 22 44444 D= ++ b+b 3-- EE IE dds Ca-| 75 942< 2 SILNG 7 2 SC-|-> - be er 3) ZEN WAERE v: D d 2 Ruta für. E3 Qu 2 0.. ZE 335 15 . un R hf! ſter 20: NDEN 4;+ X netti 27h x REES H Piaſ 004"7 4 EU 13em MES 25 1(2 1 361% N u'4... u. u reite in EN=| 428 + Bru uova utte 11:07 192708. ela gbrei br H 5= Z T; ze F ner z nit La e: Eimme GENET 00 25 20: 24| ZT +. gar Cent 4= mi. DIES F und uſam». wei 1 13+ +(IAT den. 5 WEDEN dere; en rz lten. 2383(2 13) Ds 4 . er inf ant ng ede ha m G 85 2| u 00 ſtern ab 60 bri wi e EEE. 1 EN 3 Ä ie ge. n ndrt:. 1 2 AEN 7 “ M7 70% geſtern 1.) und"0 WHI e; Weinleſe 1; No, Erdäpfel auf 1 Eg 1- 3 Vieh Di Av. 33. vfchneiden 4„u geſterr 55„und Erd) Trig:| 696 ws 2735 3 +4 es ie B 6, qu nd 3 3 zw au z 0.5. hren. nach ud. 1|| 2X Z|-- ch 208 ng 05 Di No, 6, 3/U und 3 Fr un 1; Md M fel n 2 0 33 TEL,+ ZT Ju ſen Zeroli Or ſeine ner, Beiber; r Erdäp EN 182936 370 513-(, 2 Z D<: ie V ini 3 E loh dere Weib*Fuüder E DG EHMEN M 2 8- 4 : O Hand. 2 MER ung 0]; ndere W! Ai SN Z 4 6 H.| 7 ZE 018 I 7 Z Trig Zaſſinatt 2 eaten. vier a S* Kühe; e.„Ba 7 Blitier 45 124„A EIE IEH 510,10+ T„UND Di, lügen b Ie 0 vier. Trapp ttabaga ERUNG 358-- 137 10== 3 4 laz Zero ausm un er: den. ie Ru nd'Snach F..„1 e 312; Bud Z . 2 ausn I. u a.. 1-- 2 j X P Die No: 1 ad 8 IE ICHEEG NESS Queen I 335(6x 12 ig" u: Ta a rx Zu e: ISE. er, ed 2 2 :' ig fahre g vier tne; die 4"ander"Fluſſe=| 5(z2L+“ + 2 Ludw no d ſech dz Cen wühe;. TENDEN I Flu SLIT + 3. nan n nd> 20 C Ku 3 en in 208Cden S 57 IS 7 + aria uali n Er 2108 1 weiden. DC 5 4+ aus de EE ie 8 15 > M BE man 138 04 19 usreiß In, u Sand' 4 0 PEE 7 y DIE pig Pas4uali das wages a M»chſen; M KEN in 55==; X 4 5“ 388 75 die Rutabaga's. Od(iE ba- 60 170-- 4? 1168: Ruta L 8 BE a : SUM0VA Die Brunet I anderer ds nd 2 20" DITE„- 7 3B Z 5 te 1 ZE in N u 5. r R.„I| iE 7 SPREE 087 0006 00 48 ſelben||=| 4 ja76 7 + 8 te drei Str S'“ign GEDNE SUED'm.' 2x vm* * Me nd x dre S n Trig& dem EEE+ Z if= 1 zf BOE 11te von geſtern&en von SEEN EIE| IS 4 Zeroli 3 ie Lu en eide ie gel 0,008&en. O<ſ it GE--+ + Ver uf d d W w Gun Que E07 g 4 ini 3 156 uE 17 4 3 ben| itrwo.: 1 Sanov, 20 x 45 DEE 199: 6. BILDE 132 ZEIGE 924 + 18ga M ber 3 uE TI0607 Sanov DEP eande und 4.48 SE- 1“ EN 4 im.Au NEID EDE| Trigna M ER eifel+=<(vs|. ZW 3 Z Allge ie genen No„in Laub v 419078 2 4. No:. ſreifel No. 47- IM: X- TE(| X pi W(EISE ber x in Lau ande; No, e Ochſen 8 a un 57 HEESE?+ :; je geſtern“ und in vier es 245 2508 LAS EIE: EU: 7 er REIEN E| 7 Kühe. Vieh vy orwer Di En 7 25 beffacren| DEE 789| 53 4,08 7 7 “ 7 in Lan mr» 00' D Ep s PIPE 7 e. X 7 EI 12-25. 1000 Tt es: ſen ROZ IREN u Tage ünf 2.2008 3(660 IUELIEE:« DER| 66 Z d.. w ec Rf. ES SIE n.“ nd;(9R874 SEH 9 3 Zune v O nova. Die 26 Kro DEN NNIUN ſe Ei 40 x„Weileſe h d IREN 4 C« 4 7 3(tansporri die Dns BEI: WEN EHE * 5 Cecco ano JEG kreifeln, a die Tt Ds -4 ria 3 n Pas549 Laub d ET d ſen; NS EMa Shin R AE LW OD 005 + Taſiine dini 3. ZIEHN 2 + X Ta Baidi nd"ron. : 4X ers fahre 3 iazzola PE heſſar + Pa 3 + & 4 DEEHEEEEEEEESEEE ESSE E SEE EDP EHER SEH HPDDP SEH D ESPE DSDS E SEHE EA EE HASE DESERT SHASE TDH EII SILA br 0 Ebbe Anzahl der Tagearbeiten * Piaſter. Tauſendtheile, v. Männern n. Weibern. von Zugvieh. von(zem| Geſpann, Tauſendtheile, | Donnerſtag den 42ten September 1816. KU:0066: 410008 Wie geſtern, aber 3 auf der Weide zu Trignano, und* an Rutaba- ;: 88'8 von No. 22, von Canova, zu:72 Pfund und 2"zu 40 Pfund . trodenen Heues, jede.------- beco ien 4 0 Junges Vieh Wie geſtern,. ONE H u is Wie geſtern, aber 3 in"vaub von Canova,! z in Laub und Queden von Trignano, und 3 in Luzerne von Maria.. Weizen.. Baldini M Verding 1, mit 1x Krug Wein(0, 048 Piayter) und ein anderer, Weizen ſieben.. MELUA 267 Die Baldini x,'and 3 eine andere; Erdäpfel in den Speicher von Trig: nano transportiren GEBERIT EVER MalcH 9 17 S8. 250887 IMES Palazzola, Taſſinari 3, und x ſeine Frauz wie geſtern 2 Trignano. Veroli 8, 2 drei andere, aenem Heu, in Allem 490 Pfund Heu.. Di NCE Veroli 3; Unterhalt von ac + > „. + > EI D | 4 & + * EN * + Tf * *. * *- »> * > * EN + + * *. * = + “* + * + * + > 4 * > > * * * + * .. +. * * + * + > + EN * + + + + + * + + + + *. * * * . + + + . * + + + * + + SEIGLAADLAEAAEDAGAEDEADEAAEEAEAAEZEDAABZAELAAEALEAnEG:, If 2Ü is De 3Ue ee If II M fi fir fs Zis Zis be 1 Ii Sd Zi ZI SCH M A DSH Me HCD fe 1 22h Be 20.08 8 18 2.18 25 * PHHHHPSHPHHHPHH HH HH H HH HRPH HH HP HP PPS HSHE PH EH PH PEPP LHR E HSSS HH SHIP PEP SPSS P EHE S EHS HESSE SESSEL SPEE SASE ES ;] Anzahl der Tagearbeiten ; dtheile, von fremdem Sollten auſen Weibern. EREN BENE EP EBNETE REUE GEE RN RB ER EI Tauſendtheile, Geſpann. v. Männern von Zugvieh. DELETE Piaſter, U. Sonnabend den 414ten September 183816. MEME„a es Brunetti und ſeine Frau, wie geſtern; Unterhalt x auf der Weide von Canova, und 3x in Nutabaga's von Trignano, zu 72 Pfund auf; DEN INN AS SERER WEIHEN HEIL 00.4.0571 ,0750:05 0) eZ ewe einre.0.107 6. Am m Juvges Vieh SNIFN. SNTOUEOG 1-4 SU M2 a 8. 0 8 a 9.10. 2 4: 09 17:5[BESEN Wie geſtern, ausgenommen 3x Tagearbeit von Veroli...-.-||=|= KEINE 4.5 5 Veroli 3, und 3 ein anderer; No. 5. mit a ſeine Frau; das Vieh weiden..- EIS Pasquali*, und% acht andere 3; die alten Pflanzungen auf No. 5. UND INOFN62-WVEANÜCIEPIN. er 0 0+ 2 a 100 dr wiie 0 elie 0: me Canova.&= Pasquali 2, 2 ſieben andere, und x ein anderer; den Krapp auf No. 33. DENE BI 20007 e0Bo1 10908) 2183 td 10 gw 98 al je en 05 M6-.1,0 7 0 DIrodEN 05 SUNDL fÜL" Das Dre Nele Ne ue ie iel wwe 55) 187-407 10 Brunetti x; die Rutabaga's auf No. 17. einerndten.,.« IE RIEI LEBER BERETTERTE ES Sd 7 (NEN. A ie | 9|968 cl Pb 5 .. “ KEA ZS SSTSZ ASS AMS AN SAAS ZI SSS DSTDAS TST SN A ZITA S SSD NANNT RSR T ESTR TTT 3:3 ib SAPbAEAADAOALDEARBAEAAAAAEAAAABDAADADANLGAANEARDENEBNENGEAN"ENEENADENEEEAABADEAEDAES , + 7] CETRRBTPRRPPRRERERRERRENS 7€ R ap W| [arti on *), SEE RE WKK EK ESE ESS SAS SAS SSI GA AASA SAS SSSRASSS MAASS SAS KASSAST STELA AISI SA AAN SD I 10.0 200.0.2000.0 . &+ Z| Junges i ni.|| Trign X EEG| SwwiTrlen| Ochſen. Kühe, Vieh. Maria. Fanni. ignano. 19.907287 Canova. 7 | X WRE ERGE KEN EEN AT IHRE em 5 ihn--| 7221 4| 281|--| 812||-| 394||=-| 124511| 058 1201056091 2000 100000 F 8: 08 8-“------=>-|--| 942|| 41357||--| 812|--|--|| 4 370||=| 942||--| 260|| 2| 4120 X SEES: Ei 4--=-|--|942|| 1| 281||=| 812|=| 361|--|--||=-| 296|| 4| 798|| 2| 735% Zun. 10208805 EEE E13||=| 942| 1| 281||=| 812|| 4| 209|=|=|| 4| 376||=| 566|| 4| 924F Ee u BEE A irie m Är Ei--j| 92] 11357||=/812 j=j 18];-=-j--| 51267 1-1 260) 21075X u IIM: SEE EE EI| 1/4061 1] 60,/4 165|-|o29|=j= j-|-|- 1074| 4|615* Dal 9--= lä? 10:0 %14. Sonnabend.|====>=>=>>>| 1| 044 1| 284 812! 3| 354 895 840 4.1570 T | WINILEN 4 Soe es 0110 10 erde 8 MI.65 WSGMOEN SONIA T 8) 195.6 19.037( 2| 044|W 7 1848 1.41 1.834 12 4| 058 1) 45 18039 2 E. Z Z>. Z. Allge. Total-& We 5 TSeptember.(S0. 0.21..2250 Weizen.|| Ausgaben. DZetene€ Zz g Z Z. D ai GSE UE 210 ERAR SEE III ESEL DEE=|=|=|:=-||=|=j=-|-|=-|1=-|[-]|--|.--/|-|| 3| 654 X + 8. Sonntag. SE EEE R GTONG EU TNG I| 256 MIE| IUP 4 25 41227|... 25 AE HO? Ua 4 DENEN 008. um(18 a MOE NNEN “9. Montag. I SEN ZS ZIET ZIZEZ PER DIENEN 2:40. DIeUftqg-" 117 ENIE SEED: EEN| D-41203| 150944) 8217|E. 12305 ZUTS EEN SUN RMS EE Zz 1.4... MMEFWO). 11 u EEE EEENEE EEN 177: 1 256 Ee a EN 45 kn aas X Re, 4... AU a S8 ENE: 4111 417 55 +12. DDNNENſtag- in E10 WELIE EEE 202 UN)| PSSWWN 44 DREIN|| BIER EIMWAN| M3 DE 0 EEN 243. FteiL00e| EE ETNIES EE INE EE ZU 1 22 0 Z| 25 11225 41 EN ÜDSHRGER(1 177 1 TNINE IO EEG E14 Sonnabend.||=======>=>=>= 7|* . i| SE EM EN NE EN+ 66-1 495,00 = Wiaſtel duale Hee Ae NE SE SOSO ES EEE ZUS es;| 425 X 2 Z 5+ us* * 7 ?- >. bz* ;; ZSeptember.| Ha b e n von[Bee Ochſen.| Kühe.|| Trignano.!| Fanni Palazzola. jj Maria.€ Z Heu. Rutabaga.| NX 3% 8, Sonrtaz.= Pfund.|== Pfund R= US==|= WS| 783 WW 1== S0== 1.606011 20 + 9 SDERE 80 Im-|-|-|| 2] 960|=| 600||--||--| 367||=| 750|--|--|| 4| 027 3 2410. Dienſtag.-= S1) EB 22 155 1539 M 18 00== 20110 1.7334(1.== HENSON== 18= 115.41 19980 F41. Mittwoch.||==>| 210= jj=|=| 2| 960]=] 675|| 4[026||=|=|=/1750 jj=]= jj=/j 94 X 742. Donnerſtag. 80= 192== ji= 1==|| 2196011=| 450 ji= ij 884= 1== 1-! 750 1-- 1993 1. 1 596€ 213. Freitag. 5277= NUE EE EN ENE STEM(WEB GUMMI 2 NE 1= 975 1.220 102718807 7 +14, Sonnab.n).'| 107=- 240==|| 13| 470|| 2| 960||--| 075||--| 367||--| 294||--| 750||--|--|| 41 026 +1 N EEN WE SIEHE]---- ZUE A8E| I BE kd ||] u.| 794 Pfund. 11056 Pfund,|| 43| 470|| 46| 77,3| 2| 700 34007 394||»4| 875 4 1 173 6| 380+ ;|: *| 2 N Frau.“. Total-? 3Se eptember.| H aben von|Brunetti.| Zruünetti.|| Veroli.| Taſſinari.|| Pasquali.|| Heu, Wein, Betrag. X Z FS Z Z 8. Sonntag. Wee A EEE ELZE 212.200;= E06 NT== 112000(We PDO=== Germ| Wat| 115 70 02-- 3| 177 7 ED RUEN 2= 7=-| 200||=-| 067||--| 200||--| 200||--| 392||--| 296||=|-- 7| 425 240. UEFA 1 EEE EE CEE--||=| 200||-| 067||=| 200||=-| 200|=| 392|==“|-“-„||=--|-- 7| 049 X X141. Mittwoch.||====== EE TE EE|E 10200 11 27 1067 411= 12008|| 652 92,00 176541 SUSRÜTET(5550 1 63) 157 11 WOU 0204 3 312. Donnerſtag. Gee 7 1 mfa ErEG 7.200 AU 1067.41. 4200 100775(620.0 1911 777. 1. SSZEHNOGO|1 2,20 11856521 2225111 17 1121050 813. Freitag. EEE RZ--| 200||-| 067|;=-| 200||=| 200||=-| 392 1| 949||-|- 6| 983 214 Sonnabend. Z=“--====|=| 200|=-| 067|=| 200||=-| 200||--| 392||--| 395 6| 696|| 27| 092| -*<== enen----- anm % 5447+ .;| Widſten 3 EEE 1S4..12.400,9)): ZZ 50-469|"460 1.201 400|) 2| 35291) 2 12936 1226.1.6967) 168 11.0258 Z 7) Die zweite Columne iſt jedes Mal als mit der erſten zuſammenhängend und fortlaufend zu betrachten. X KEPPPRPPPPSENPBERPEPPNN DAASAURSHARSRSANZSDSRASSASSA SIZES R ENER EEN OPERETTE EEEENPENTEEETEEBGEGRENGEGEGNBEH| Ze ZinHE ve Zr ppa et 177 albaner Ee EE EEE IR<< U8 1 wei SCHAS D- 9-05 44.-- G eU) €+. H. 05. de Journal über das verſchiedene Tagelohn für die Woche vom 415ten bis zum 21ſten September 1816. > 42 PISASDESLALASAHRISEIPISUDENDENSLADERIARESEHEETSENERFRPESSSSSSST KRRPSSSRHSBRHSSFRSIFIRHRRRIRSIRFSSSHEN EE.128= ZEW IE: ZU ERSCES E E 4 =>.*|D2=» I d== DE 28 6-5; 3: Es=< 5 52|SS|>S| Arbeitsleute und Vieh, S4 ZIE ER += zac Ze /|<=SI> R N“=|= MN Week) NE| SMI Eun== ZZ EZ für Nechnung des Grundbeſißers. 544 ES 10278) 2IE JE SZ= Zs Ew|S 88= ESWE 2.1.00) 72 vs NZ 7 Si|mes OBI Ge] RIGE 6 8“ KS En Z Z +57 ahr'S= 5 kee===:-. T2.S|.|Z= OiZ wien. 3 MES ET IS SNZU SS SE=|Z|S=[NZIIS||>+ zi 6(ms'S|7 SHG “.. 0; 6x.-- 16:50) 162528 äs FREU[8.255 19490 PUASAUOCL582011:) 9DMNEINTWLS 1 ee) 2 DL 1 4.110 116] 26«».»..e»»»»'*..- 102 S2 024.013 vunetrfw Tnt0n, Sit 2... M| 11 1|/1/1411/]1 15(90 82.0116) 17 ge 1 S0 ee el 10 168) 0. 6 ME IMT 172% Fen(0716.25| 107| Brunetti Barbe: KUhmagO DP 11/414/1/1 13 HNL BROS DEERE RI PEIL EE TERE UM-- E24 SENN 20212 24.0//N01V017 SENZ, DOſenedt a aN ae 4 1414 EMA BBSO ft" 0 00 4:9. 6) wis 1. 0. 8 0 TUE EU EON.0| 7 Aar DeNchleB, Ohſenknect|| 4|/4|/14/.1/14/0] 7|| 1|680«»»».».»»*»-« 8»+ 1724 % 160| 2%| 200] Pasquali, Ludwig, Tagelöhner„|=|1|1|/14|/1|1|1 EP 167011710 0 1 99 0049.00, 01.0: 07 MS NIESSEN) 7 2206 440. 1.0518 150 2% 160| 2X| 200| Bentivoglio, Johann Anton, deßgl.=| 1|]1|/4|/1/|11|1. 1,200 MUHEN SEI ANER 2BE 10018 270 01.0,7.8 15,5 FEE 2 19200| SWCHIDUNZEUPEND DENOL. 1a,» ee 5 dE 0 1 411051) AGO7... 0 0:..»..:.»-.»»* EO 133X + 160| 23.| 200| Galanti, Vincent, deßgl.««-=|14|/4|/4/|/41/|1|1 6| SUN ESIS LO EE LU IINWES) EED) 15€ »- 160| 2x| 200| Mainardi, Carl, DENI» he 490 0m) 20.4054 u z8 4X i|-- 266 DAR WE EISEE HES URETRE BENE: H. 7 1965.008 327 1074 Z 160] 22| 200| Vernocht, ST TST SEO SM TEK BESEN H X!„BN(0 460 SEES DHOS DI SOR TEB ODLN 20)(78 120| 1725 «1601 2x| 200 Medri, Franz, deßgl.«-«»«|1 11111" 111 6 11200107 127 381[eee u 0. 8 2.02 1060| 15,5 SENEN 00 BONO NE AUUMZUL BUCO 088014»++17 2| M4 8 177 35(=(067|'- oo 0 8 9 0 0+ 0 12 10»«7984| 838 DETEN SKS ZU OS ENN DEE ZUNING[DBM 19) AES 30320 1 195) GEN TEN EN M ZU 1[771200]«de 0 0 10 1,0000. 10-,9..2..0*. Sm1460 238 =. Mf 2x| 040, Derſelbe, nach Verding, fürs Sieben|=|=|=-|-- GA IM 34 0401!+,++ GO RARRE DEN MALLS NG 21 16.110507 78 Bl 24% T 160| 2%| 200, Caldironi, Sante, ANGE IDNNEeD«6 5 EN SIL NT 17104 10235 1)(DEN S(O 12644 27 GE HOE EH STELA LIESER M 35-4. 133X 0 160/203 428.001.86017) J0ſ00N% DLPOl.«»| 11/1] 1/1] 21 521 NENE SE P.0-0 2 RIESA IDN 880| 1 ax XT 160 22| 200, Vicinelli, Joſepb, NE EE SAC=-|-| ZZ-|-|=|- 311 134] ORN 0400 SE SIPM EBEL SA. 0.2 SE PIIE IMG 72-87.1..0.1: 8 E16 173 KEENE NNN US460107 DFUNO/ HDE BO.-015 123,9 353| 2 1( 4| 11 1101.6 2]8408:0 0+« 4040.*» ,«»*[71000745 2 100| 2x| 440| Baldini, Catharine, Tagelbhnerin=] 4/414/141/114]/ 6[7 E49 0/)-2 997 000 8.08) R WRUE 2005178. 18.9.0176|ZHOUQ 15 X JEN IA(9909.0|D 81017/ HOPMICe/ DENN 1-1+5 41414/115111 6|7]880].. 7«fe 2««+[=51600145 X “ 1400| 21| 140| Montanari, Marie, DPN ee= LDPD 4 5 SS 1700140 7.514840 ARZ PYNN 6 010 8 0,00 En 123% FE 100 92| 440, Midri, Angeline, deßgl..«««=| 4|4|1|14/|/1/|1| 6[840 EH SEE HOSE 07) 00 M o9 204857708. 28 27.0258 574 0+ X MM EE 49.0] SFDIeLHM CUDIE,"DENGl.. 6 7 a er em 0 IL FEN(is(3 ENE NO eM 1-11 4 3 0180 a 0 0 0 0,*' 507 M 8 ini;]=-'600 3% 1400| 22| 140| Venturini, Margarethe, DESG== AN LLL 14 DZUG 9 242 BRN OID 15+ X 4100| 2X| 440 Vernoc Vieh, alſo 240 Pfund, den Ceatner zu 0, 150 PTAILEL 72: 12277145."0 250SIEH ELEGIE ES RREDEH VENEN SRH HIN 2222 0508 Die PRIEN 092570 Junges Vieh Daſſingart T;- es wartet.> 4 Facterung von einer erwachſenen Ferſe, eines Stiers und drei drei: jährigen Ferſen, jede zu 0, 090 Prajter; 2 auf der Weide von Pa- lazzola, und X mit Laub; und von fe O2 109 DEE ES Veroli 35 Laub für die Ochſen jireifeln 48 ME WRE Palazzola Taſſinari 43 Laub fur das Vieh jtreifeln, uud X L ſeine Fpaus"es WEIDEN 6 12 120 122 102 LIER EIR SISI ILM EROS EN NGIENSL is (ui (.-] - Vin|&l4+obin NH HN [5] ed iO =-4 225% Montag den 416ten September 1816 KU 4 is DI2) 173 1.2112 3. AME ERG ERES NSAR SEE PEST EDE BARRIERE BEZ EB GEBESEE Junges Vieh DO CBR ZUA DEE IE SIERT 23 LED OLSEN De vm0 37.207 6 EEE EDS Oheim u» Wie gejtern, aber 2 mit Laub von Canova,"und x in Luzerne von Maria EE SEN EEE ER ELIS AES ZSS GEEEE Trignano.. Brunerti 2; Rutabaga'"s auf INGE 17."erndten 56.0 Die Berol 35 und& eine andere; Fimmel von NG: day„Nö; 5 und No.. 6. bearbeiten 56 SWE IEE 168 1 IIIS ESS 24E. Vim Trglio. Die Brunetti 75 das Vieh weiden RE AIN DIE ERSEEE 11200 MEISTEN Wein.; ü Bentivoglio 3; im Keiler des Grundbeſizers arbeiten.. Palazzola. T Wie 9 Selten: LE. NE BEE BEE EU EIE ANIMES TL [ONEN EE Vervli 2, 2 ein anderer,& ein"anderer, und* Fr. Ceccoli, mit acern 23) MIE EME IRNENEUMEELLEE. 02758 a 18 ut 4,0 und"drei andere,"und 3 ein anderer, Weinleſe AUE. 220078 FEE EHIRO I 20 80 81:48 1790, Joſeph Ceccoli 4, und 8"zwei Kühe; Trauben nach dem Keller des Grundbeſikers(ANDE 4 34,8 am BCE AUER NBD ReN NALDRENE EE 477 IEE und 8 zwei andere; den Krapp No. 33.. be- WEHE 4 6 Die Vroli|, und 2 zwei andere; Bohnen auf NE 28. und No. 5,0% einetndten. 6409 Ludwig Pasquali 1;"die Bohnenſtengel auf"genannten abmähen S Gallanti 15 Laub für das Vieh ftreifeln.. 37 ZER 0 D,e Montanari x; Nutabaga's auf No, 22. einerndren“ LEINE R avr EN 5 pn EN . *„ -„- - >. EN * * + wN “ ** * + - + & > vin Hr + > Hm HH Kiw wl WI 4 +4. PITT IREN x < SZ= 0 + PE 02 BR]-=2 R < ZNS 2|2“||= 3 + 3 S5 UE>= : EEE| X |+ + Lie 1.> ES ol: ++ ; IDE 816. E00:+ : September 1 2 1 NESS ud jS110] 5 % den 17ten 8 in Rutabago8|| 8= DE 2 Dieuſtag ria, und* SE 4-[940 Z 7 ide von Ma 1 ED RID IM 10 1196 E Zz 5 auf der Wei SPROWEPRED DEREN ine von Ca- Si 101 1825 2 E ie geſtern, aber No dT 1004 08 0. Seihns DIEN Luzerne 427.7 56 540|| 33|( 1 1001+ X D180 Triguano ER zin Queden, eps 34 EIGE eindien. TE j- I 5||. R Auen in.; ern. 22:8 zaub, TEEN 78 auf No. 47 Fanni 73 EDU 1 15=< 167 3 FN ieh Wie ME: zul a)| EIER EE Rutadaga's Dun 10047“... 231|. 1007561) GTA.| 1STZE 1054 2 * Junges Vie Tu ie&[7498 fandero; Nutabaga u ERL E71= 1 IEE| 150 "GEM LSIN 20 EINE ME KEIM KISS 15; iZ, und> BEE IE Ri AG M 1108./7"20 EE; 3 b+ Trignano,. Zn, IWEIN 320 Biel I Wein JURE 14200 10 10: m tali&, und 3 in anderer; PN VE IENNE HIE EG r-; 2 j E Pasquali 5,! SENER BIC ESWE DED EEE de SURE 915008 Z ZT X dglio 3, u 8 Vieh 0. 8 zwei 5:88| x|-+ XT ERH 75 da ENSE den Hanf da HOCH EN NO 387 985(142“ + fim 3 ME im Die* MUELNG: L 0202 el andere; HUT ZH 0050.40, neden auf? 4| m ASE 5 WOBEI 23 3 Maria 0 171171 2:.MRTS WWE üharfen, und 3|| 119 EIE 3 ME 5:5. 6 Ven Eee fang"REH und 3 Fr. 06/3.70. STR BRNIS, arfen, 2 Es Z 0 X Weizen LN: dreſchen 00 anderer, 1 auf No. 28. zufämitenh EE EN BEE 10057 S j x | EO 1ova-. SELE ZH if No. 28. 3 SEESEN 3 je uEes- ZG Galanti 1, AE ZEUS ncengel au 33. lejen Aderer Der 158 5; Z E leſen 10: fene kene ERGE EEE anderer, 1| 45|' T Z Die 217„ner IE andere; W? ter, und 3 NE RE EIE|<= * mit 3:28 und* vier q 2 ein ande ZEHEN No. 828. be-. 3=14„4015557 dp er 5 REDIS> nE:--ji-= 10|925“ 7 GEIE SER 2. Beha Seccoli und acht UE 8wei Pflu ZIE 234| 83<<- 225 7 Pasquali auf No. 33. 0 3 Fr. Cecco ad No. 32, 24) GEE IRG=--|"5-|* Z Rrapp L zwei EN 4 No. 34. 1 5 MI. M EEG Z 7 WET. MEREN IK ABER 2 7 Au SEE 8: +“ ge: : ber 1816. 11274 X 2 n Septem; 1|-|-= 13810 X 2 two< den 18te 7 auf der Weide ESE EEN SIE= 5: ittw i; 2 EIGEN 140 + Mit Trignanuo z; 23 1(SEND AIBEN.-=- 194( be: ide von Trig! no No. DS=|-=? Z r x auf der aun EE EWE II I Dan EMI WD EI+ 3 ie geſtern, AE 3 in Ruta| I 557 uſtroh und Inu GISCHE DE 120 IEE 1 966 5 ZT WE W von Maria, 33 ER IEEE* und+ in Bohne SAGER 7 8 104.000) NER a--| 026 j| 5 j' 1.8. E Kühe.. Wie 4 1008 aber 2 in Laub, 130 EEN SETENEN. 00 1208 s| N * Zieh l ejtern, WISE: Suh 17002 IE GEN» w54 KIRI TERN RE ANG: No. D.7; Gad EE 5 : SELEN pe: M€ en: die Pflanzungen von No. 5.) LD 1050 2 8 EN T Ochſen. Brunctti IE 20.019 Df FE 1 10.,; No. 1 En 1208 02.002311: 2025,[HWS 13|=- I 505 ie Bruue 740 au] 4 9.7 E OH 11 2003 z5 2: 150 250 EE 1529 17 +; 0 5.205 Die Bru vei andere, BELNG: WE DiE 3,4 7 + Trignag; E39 NO:4857 ELLI SMEs Bote 1 0 2208 200 = Jasqualt,+ Ter 1:2 2.4 Sagie 148 treife= 12 + Pa No 7 ege Y h ſer je I644 9. pfleg"EE fs 5 Vieh(a MS: 22 7? UR 13. und.. Vieh EE 8 Laub EIE M ſtrei: 335| 13 07 1E0 ij Z Die Brunetti 3; das Bich wc zweiten Mal 1 inbegriffen; L 13 201) 20571 28||- 4 7:„| Die 7 EMLING vet andere Ft. Ceccolt! Hal überdreſhen||!. 2 WERE: SU EO IEH Fen ADR 1E EeÜ DR R Übe| M5 az; 15. WO nderer; OD um Ceccc 4"ün S2 USERN x Pa| Galanti 1, z eing 1 Hauf zum zu Fr. N 2204: 38| 85-7 +- und X e; der: andere, 27.5 No. Mal 550751108 FSGEE|| 10 6. eln, andere; 3 drei 02 27.7 ten M ZU 18- 3 2 Canova Beitneite 4 IR 4 EE 5E, No.+ Plmgen zum zwei ZI 240 2[2224| li | ſcüfneht V OE ge d zwe SCRDNIEESE li * Ohſeukr ZO ND- 24.5 en un%»== % griffen; mit acht zie BE 0.0... 7 * No. iE AOONE 4.540 DRE€ k-4 bea>«ern 25! + pH S + + + b KLAFDRADRESSSENZRBRSISN KARST ASKRASZRNS 1* SEIS SSISS ES ESIEHN Anzah Z PIII SLISEIASEE SI 4S der R GISELA SSE(6.0„8. SPRE R EREN NSN SN 2|| Tagearbeiter zZ? FER TTEBNEN= Mn=Q S> TD es EEN EN X %.-> EMU., ZE Z| 2 ZE Zz 2| 2 I T|€(ZS| SIZE|=? Se<=- 2 ZS=|=|ZS=|= 015 4 WE dd EN 2|s2 FZ] Z & 0 1 EB: 1... II He REH=== S ZS ov ij&(=>+ + Z X+ 7* 4816 x;& = den 19ten Septem ver x auf der Weide 3 «. en 1t: Canova, 3 8 17.+ % 1erjtag rx Weide von; en No. 17. 6 Z Donn ſechs 3 auf der Wei as von der names zu 0, 37 Lp 1 14 02 u: ie geſtern, aber 2 in Rutabag den Centne WS) OEM 2|-|-|= j810 X 6 IIe SE Wie 8 Trignano, und 3. zu zu 40 Pfund, ER DRUM TTS|(17E5 A 1 24159 5 ZZ IDL I und 4 an trockenem vor 542 908 9067 DE 00 03) ES 1 Z . u 808 IS ES ISOS DE Sun 1== 4 7:0 Wupn 255; TE LUMEN: SM 1020.07 SIED: MENTS GREEN GMA 2 DM zz.025 FN 111-205, 0 8008 X “*.- tern SIE bein 710,..» RE EIE IE:| 120 z K- 65 g Vieh Wie SI 4 SRI NEB 287. I iden G 9..%..- ait, EE FH HE 5. 365) Bie geſte EEL1.82-16 M'e HELP IG 5 16 R CID Ii| py KEEN WL. + SIEHE Wie DENNE IUDGS Vieh, DIENE 17. ENAME No. 20., No. 21. 1.['493 1 784== 0„im* + AEI 74 DUE Z; die Puteban, 7 Weiber; die Pflanz und No. 27. pflegen. 327|| 2x= EI IG 5 unetti x NR s: En.- 27. 4 4. Kae|s ZZ 10005 3 .. 02 eee 3 2 AUSEHEN R 24.(6 M Di No. 17. EINIG ÄL: 3 140:=- T 2: No 22218072: SLES ndere, jede 55 unter, mit 8 Ochſe[EZEEE 7 3| 995 1. 24) Sw| 05,+ ps ie Baldini, und ſechs an Fr. Ccccoli REER Mal übera>ern<55 12506 Z Z -+ Die li 3, und 8 drei andere, SENG 19. zum zwei EDB PSIT-S; 1135 58 + Bcroli S- No. 48. uv S 7 A EEN AUSN OU 15 M5. 2070= :'a>ern, und No. GEE 1552.04 2002560080 auf D„5 7 TE 8 + SI b ſtreifeln...- Fr. Ceccoliz Luzer EI: 58: 52 SEHN S0(x 7 Z| SIR LATE anderer, und 6 eiten Mal überdreſchen.||=| 267+ x€&i... j: pJ 4 7 ie dis +. RITAS und nach EEE DALE G+ Wein für 240 11.210 2 N ZU508 ch SE FIM UTE I do eincr! x 3 andere; den H's Hanfes helfen, 1 SEIEN LIEN| aml 52* 7% 100 Venturini x, 005) 19007 beim Packen des Me Piaſter+ das Vieß| 18 142 1008+ X[330.104 Benrivoglio 1z SIR wei Kruge, X 3 d x ſeine Frau z==|D250*+ X Palazz Be SEHN ZOGDE MVied ſftreifeln; und 3 PE 5 Vieh 9 2,0126 E ie DIE* das Bi EE EEE IAIN d ESSEN STERNEN | Taſſinari 3; Laub fur eifeln; und 2 Brunetti; da- 3 7407(55.6054 . Taſſinari 33€ 7 das Vieh"riel- und 2« we ws NOS; 1-40. E-TEN 7 +| weiden 1. 607 das Vieh ſireifeln; 1645 20478: FREIN BWEESIUS 2 1252 ü* 8 auti 2, Laub KE 3 -*! Gallanti-. Eu SIR GENZE SIN ETUIS X * wen TE EEN 2 SEAT EEE OELEN N* > Canoya| weid September 1816.„002.677 TD KE 1- 3 20ſten Sep neun Kühen t*„ ;| Treita g den 2 n Fütterung von 3 f der Weide von+ %<=|„+ DO HHGE HIE ſeine Frau; F Trignano, 3 auf de und zwei„0 IEEET|| Brunctri ZU AUD auf der Weide von n Canova Ado. 22. wicht und SNES(SSS I|: 46 S0 2 KUhe 3 TS 21807 SS e HE AULADUIS. 162 genanntem Ge ee EE 59 8 Es; Sanova, ELER e 20 alles NEE IE EHEULGISPE GZ:| 1- X 2| EING mit tro>enem Heu, ZENIE NDEN Ferſen mit Heu gefüt 10 IEE X N %| EE 60 N60M3 SEUBR115:0. on ju EI BEG IEA SAE 042 3 + Pre 07; zwei von dei rechnet. n 0. 1R 1 X )| Wie pM CONTE 090 07 30 Pfund SETE Laub von Trignano, EKZ Ä< 5 3 TE DIEN WMO 3 REEG Fanni, EE IS De 2 4 3 2 teri w Luzerne von Fa HIE, n 43 2 I|| qWie geſtern, aber EE NIE 2 2: WEER SLS ME 493 1 1401165 ZS . Ochſen nn..> 7 vn Laub SUNWELL, BISL BENE 11. anfangen,.« 25[2050 DIE 71 D 77: DO] li 2, und* ein endigen un DIGE DUE 205 20==1107058 3: Veroli*, ENEN von Ado, 5. Diens DEE EN 0.0.2100 Maulbeerbäume FE Z|-|- 55 Nn ge SI+ 207 578 das Um ne für die Ochſe»"[bäume und die M|<< E|=|=|--[250 X = Fan SEU EEN Luzerne pften Aepfelbäun 6 EED-= DER 13 Z NEE XDIG 10 CHIN HEN 69 0N ME DEE SEES"=|-* ei Die M„und ausgraſen. ie geſtern ie Waſſerfurchen 3|-|- EM n y SIE 28 ind«ausg! M vie geſter' Waſſerfur c 33=-|-& + Emfeta+. EEN und 3 jeine 28"2 ein anderer: die Waſſ| m GAGEN[WSES 157 14 mE 67* < Taſſimaii 3/ 0 andere, und 3 EEE 8.240 EO ED Z = DUE Squali, zwei Ne. MADEN 1. 6 2 ve EHR NN 0200 Einl-. 14<- Gera Weer, EN pr HUE 00.528 PROE 187 165 DEE DEICH RIET z Fr. Geccoli, und 5 acht m 2.1.2082 0 23[I TD GET 11 ZSS AUB NEVeHFENN Deven X S1 Gr EREN SES 177“ 4 M EE Wu„36 x ein an? IEEE:?-=--| 38 PE H& * HET 2,2 SEDE weite Mal beackern iutabagas auf No. 7. erndten--| 027 X 3|504& Z Verolt 4,+ Be das zwe ineandere 3 Nutabag« JM DI-I-S+ 2 ſen; No. ODENTIEN u. 8 eineandere; SEHR 122208 4(DED 1195 25 x| 3 57 ieV-roli1, 1einean Bich weiden,. EIDG REIS AE 0008;(5< ie Bc eme 3 Bich E 125 p nter- SP SS u? 4 ADEN 0007 auf Ado. AU Phe zum zweiten Mal u MEET 33 7. 3 ie Ze zettt>; Auto; DIE<> Ri IE SRE: 0 988 EE En SUE z 7- und drei andere EEN HIME legen und ausgraſen.||==| 350 56 1= 124. 10700 756% 4 ZEE SÜbelbnngen 2 die Baumſchule pflegen u1 71%. 3-11 20 WETEN Wal|'Z BE dv;n Div 1 1dZ vier andere;. 58 Te DOLFeIUT: 3 204 SM 18. Z 02008 5 SEE drei andere; Weinleſ( EE 0 EE S1 H 222110096-(79127(009/668| 0..» je Baldini ZE, un ifel SEUSS SIH IREN A EIKE BEINES] 2 EE MOIEN| IE Z< Qqanova- Die B6 4) ſteifen«. is R SUM 22 07! 1 u] Galayti 3; 8 das Vieh" weiden; DEE, %|| Die Brunckti 2; S.': +) 8 i “*. De a: ie ni rn RET R R R R ES ASS AASAT ASS AS SSS AZ ERZ SS ZSZ ZSS SZS ZSS IIM I IS RITT RRR TRR ON GEE EEE EE ER EEE REEG EEE ET ERS EEE EEE ES ET KER ES R RE EE ERR EE RERE ER RTR RDR ERR RU GOO R GARTEN LEERER EEE SEGEN WEN EE SEE E20 10 0 2BUR II DOI DDL ACD 11 1 DED BDE DEDODE DE DO DOI ACD DEB 1 15 1 25.10.10. 15.20..20.2.0.200.20000.90.20.2.00 8620.20 20.20.06. 20.00.2.20025 26.2.0.2.2.2. 2.0.2.2. 2.2. 10200.200.02. 200 4:2, 25 1 ++ Z Anzahl| 3 p der 4 Ky “ u ZZ Ee<+ *= Tagearveiton 208 E 2|-> ZE moor.e 1 SA RATE NN ZIE] WESEN 2 EE * SE ZN ZI CN WIEBE 3= ES= S2 Z<=|SZ|<|=< '“* 50= 0. 2665)(50ER: 4=|&|2=1 3=| E 3 Sonnabend den 21ſten September 1816.+ MUN 2../05.5 Wie geſtern, aber acht Stück, 2 auf der Weide von Canova, und x+ in Rutabaga's von Trignano, vier Stü> mit troFenem Heu,«||=|= 114|=|- 1 1646& Junges Vieh Wie geſtern..«I-=-1|1'- z|->|||932 X MOE a u Wie geſtern; aber* in euzerne von Fanni, und 2 in"Laub und Que e-+* &>en von Canova SEIS DASS 1 7 X|-|-.=11940/ 3 EIER E01. Ceccoli x, und x„ein anderer; Luzerne für das Vich mähen. wiiäfs-|- Elin I=.|100,2 EPrtgnan0.. Veroli 50 und 8 zwei andere, 3 Fr. Ceccoli, und acht Ochſen; 2 KN No. 5., No, 6. und No. 417. mit zwei Pflügen zum zweiten Mal Z Ee le 4 351.545. 1036(68 I=“| Pasquali 1, vier andere, und 2 zwei andere; die*Waſſerfurchen"der R Pflanzungen HEINTEL. 040. 14| 506 65|=---» 6|046 X Die Veroli 41, vier andere, 2 eine"andere, x eine andere, und Z"Fr.+ Ceccoli; Queen für das Vieh in den Pflanzungen und auf No. 19. Z und No. 20. ſammeln..-„-.«-»-.»-»---.»-.--| 875 GEIE+ Brunetti X; das Vieh weiden.„ HE Me EH u 200.2 Ne 11.120,(wS[04 Ie T Einova... Galanti 4; Laub für das Vieh frreifeln. SEE EE SE EN EN EB UNE 200 Le 27 Die Brunetti X; das Vieh JGD 992 1» 110214) ve m eius 3,48 230 112225[098 ue 4 ei 1 Medri*,* ein anderer,€ die Baldini,* zwei andere, und+ vier 327 Zz Kühe; Weinleſearbeiten 18 PS ES-| 574 13|12|-J|+ Palazzola.- Taſſinari 3; Laub für das Vieh ſtreifeln; und.Y ſeine Frau, es(X MEIDEN 20071. 64 2 50 I CE RCS RS 0100.01. 8) 20 of 0710) ow 0 0 es il 2 AE I SEDRUN 25.002 22%| 9X|=-|| 10[741 X * *. * 5 +. * “*. * Es * *“ * +. Z %* +. . * J“*. * +“. “* = 7 + * + + EN TE *. “* * EN + * + Z -- +“. * * * R; 0.00 rum oo t n (AEN ERINEE LIEN ESIS SR IIRTRR BENDE 4227 BESSEREN VOTES 72 GF EIEHSEETT EE 4444+ -: Junges*“ TSeptember. ESP 41-0. m| Ochſen,| Kühe. Wich. Fanni,|| Trignano,+ 2| 3 * u% 5 X SPAS INES 23155 IG UIID--| 940 1| 274||=-| 840 026 120 T SIGN DNGIGS EEE 21 REED===| 920,| 408274(==> 17840= 213 X 241.7€ SICUWANS AU GEE STETEN 1 19940 IDES(274|14=912800= 001 Z + 18. Mittwoh).||=====>=>=>=>-==| 940 11274-=-| 810-- 966 E T19. DON MEUNAG 35 777077 65 KEEN-=-| 940 1426|=, 8108 135 062> 220. Freitag. GA EREN GIT 7 DETT 4:5/50042 MH SEO NM 16932 543 504" 521. Sounabend.||=========-|=| 940 1| 646||'=-| 932 100 046 Z >. * 4[ S 5 ONATECH: 21.22.41.0508 20 25 202008 6| 682 738 5| 914| 1577 912 2 ZE EZ+ +* uE Via+ 0)+ ZSeptember. SO 020 021020 Dial Caſetta Wein.+ 2 glio. X D 5 Zz 215. S Sonntag.|========-<=-|-|----= 2 +16. Montag.|=========-=-| 054--||--| 050-== Z Z17. Dienſtag.-“--=----- SEE MET--||--| 267----+ +18. Miktwoh.||==========- EMI 7-||-|--=| p-; T19. Donnerſtag.=========-- de iN NIETE= i=-">--- 5% +20. Freitag. d====-==-==-|- 070|-|----- p3 221. Sonnabend,|=====“======----|---|-|----- + EIER *-| * SD UAIEGE SES LS SES 16 010 1 0 1.076 IN--| 317-----== Z "*. GE 5% Z X <&+ *+ 2 Z % * EN Z DE||. R ZSeLemb er. Hab en von Veroneſi.|; Ochſen. Kühe. Fanni. Canova,- Z“.“*. Z Heu. Rutabaga. z X 15. Sonntag.-- Pfund,| 240 Pfund.||=“|=-|=-|-|- ZE ESER W0.3)(602 750 X +16. Montag.-- 240-|-|- 2-| 960||--| 150 366||=| 587||= 750+ 217. Dienſtag.<= 240=-|-|| 2| 960|=| 113--||--| 880||-- 750 3X *18. Mittwoch.-= 240 GEE| WWABEU 1S E7EH 2| 960||-|---||=| 880||= 750 7% +19. Donnerſtag. 160= 144-=== 21 960 1=| 450.- 1| 100|=; 750 5 Z20- Freitag. YE 21477 2 ame 240<= 7-= 2| 960|--| 300 4:17; 4. 1,026. 41..--| 50* 321. S Soünabend.!| 220=- MOR eS 43 1.0008) 202008960) 252488900 20504117 1.5 UTB M 1555| 50 2 |„ 5. EEE 5 =: 1536 Pfund.|| 14| 090 760| Em S3=| 806| 306| 5“ 4 4 7 7 + 5 NY TSeptembeny Hab em von zu Pasquali.[ee Frau|| YBeroli|. 47 2 4 Tiglio.| Brunetti.||* 48)= ."*. * N+ *“+ “. 5/16(Sonntag. NEE-|--Z|--| 200 067 200| Z X16. Montag. I=========<-== 12733 393(5| 200 067 200| Z 317. Sem: I-- 2=>">>== 7 1316. 572 22007 067 200| X 218. JUDEN. EE eee zien EN URIG BIZ E M 2 19200| 067 200 Z 219. Donnericag.|======= EM 4 393; EE 200 067| 200 Z 580: Freitaz.-==-=-=-==-=-====-- DIL 8200 067 200|. It. Sonnavend.|--=-====-==--|- 394||--| 200 067 200| Z |--=--+“ SE|< | SPUiGeN SSIRS 06.40 10 02501800)|| ISE| 733 2| 360 1| 400 469 120 1| 400! X :- X d. > > M7) *) Die zweite Columne iſt jedes Wal als mit der erſten zuſammenhängend und fortlaufend zu betrachten. KASASSAD SAAS DSA D ADI SS SSS AS SSS SAD SSK I SS SIR EIR I II R R EEE EEE EE WIER WERBE MR BERNE WMWBEREBWBRREEN d. WKN Er Geötbho E s bi ISſten September 1316. i wi is zum 22€ ſchiedene Tagelohn für die Woche vom über das verſchie Journal über SEERTEREE EDEN MEERE IT UG DBEIRECHET- 5 RIEN jecte re== KRK BORSE SE HN=+ 8" Seb H=& HEER EEG EREEEE?= OÖ KATANA ASASSISS> e& SISSI ERR RE ERN 5|Z= - SgulelitWghnt EIE 4(ed= Z=|&|E=>== +>|: is= SG +&&= NN el 2 Wi vr 2=- Eq 2 SIE itsleute und Vieh, 3 ES 1218 SUS= *TZ|<==="Dry Arbei SJ 71 6]= a 5. zZ +2">=<= Sto S'! 4» SE|< u= +2 EZM. ae EE;|.= SZ= - 208.(ed 55 braucht SES ED(EI MI MEISE= iT= SRE iE ge EEN ESS IS 1%= Te5 ue:<-> 1 181=)(ENEN[WES EI a. IE S 32|=ZIZZ des Grundbeſißers,|| 2|2|<|Z 2|os 2= SEITZ U 008 nung de=& 7= +2|ZS/jZS| für Necnung vR|e|ä|e== %>.=“2-- 5- iS|=|S== BE 5 Z T 27508 UZ +2(= 4|= +*.= 2 22 ZUE 20: 422||= S13 SEE SHE ze...== 2640|>51 0.006 ROS IAD ISTTEN) S T2>|> 8 VEESEEE 9 182,0 et eee 0 METRIE TE=|=|== fmeiſter.»«|=| 1 ISS BES 1 BE UO 11 SE 2|8 2 01.0.81:0 2/0 49 017 90/2280: 49,01. 02008 ia 216|? 2 ali, Dom., Ho SEHEN 1 594 13] 11:4 157 0 S0 6. 20617 2020000 GR 28.1070 0% + 4001| 23 a Lage pe; Anton, 06 TE 0 1-4 7 HD.6.7: IR247 BEE EIR 6& | 5 Brunetti, hmag IE] 1|14 4680115 278 18"; 6 0000 1022-0 25 T 200| 23| 240: Barbe, Kuh 114 11117 EIE ED 18.16: 0 ZUG 4 au 24| 20 Bes Fea Gale 7 ll NEI EIETEN EI EO ERSSRRIRG: 2|< 54 % ZE| 240 V BE Z 2.0508 ME EEE 1 WEN: ZE X 200| 23 340 Taft Joh. ut, Tagelöhner ZE EE 2: LEST SONS SUIS 4004 37% T 200| 22| 2 vogrio, 5 ZBB DSL[GGS ee 2 108 e02009. 461 MEIN 33.6. + X| 200| Benti HUE 15 L.4 1 5211| 10 SE SE E23 50 58 EIL. 110 EG IREEN DIL UD) v50 7 31 0 2E 5 97 PIN) DIOD 7208 222 2.16 5-44(ip lanti,* LE 0) EEE x 8/1; OG 9 eas DE CII U 22 L 001 Ga nt deßyg. 2| 1: 8 52 1| m 01 70 N Te. T“ 4160| 25| 2 anzi, Vince 5 SENE|==184 EL. 2) EE WE Is 3|[AarE: AUE ERB MEIS HEIN 3 RER SU INE INL 338 E 460| 23| 200 m tdi,€ Carl, deßal. öhner..'-=-! 1 Df 1 1752(1.4 MN REES 97 0 1 des 853%: 4 30| 2x| 200| Maina ite Tageld)' 1 zd 6 1= 1i100( WESER v IT80 T 160 23| 2001 C Caldironi, Sat UE SIN 2 24 M1 2 EE= 214 22 1 060.0. 10.409 27 GE 2 NIMES 74% X 160. 200 Medi, ZE Deal. EIE SINA) 22D; zi 4 7 1 u 3 GEE EG GEN| B35 XE 2202.58 4 WDE EITE DERDIENN? 3X F 160| 23 200| Cecoli, HE rer deßgl.«=+| NEI SHE 2223| 158415 4 44 2 SEE R IDUE 76 X 4160| 25 Venturin'B:“(10051 20 TEE 4].“2 3 WAEREN MALER| MAZ5- SUS|| 017 WLESS E80: O6 27.% T 4160| 2X| 200 Anton, depgl..«--1 2] X 2 SI iS SHOR ERES N O6 + 160| 72 200| Caligati, Anton,(106(REET IS 260 EE EB EE[BE 1/2727].»+.» PUM 06, 2030/28 133 4 260| 24| 200 Vicinelli, uf, Pflug. DEE IM NE DU 39 DN 290-000 I SRI 1X 42100 3| 848 ENE 0 Wich 24) EDEN 787[EEE 1x. SB a 8 SUE RE 005-2, 367 ZT 800 j mit ſe S0 SRI Mis 473! WEH 297283 11.2000| WTE 027 167[28 ZE|87.08 1e/-0 6... OA SEEL 27% ? 4001.45 at Roſſi, 311 1. 48 wgge= 150 SIEHE NIE SEN 7 311 SE ZUGER ENGER EE EIUN 1 D 6 SCHTM SIN 33% 00| 22|: Binzent, SULIELN Dan[4 14152 GOO a 0 4.00 8 ME 1 le ls 334 de GE Baan DT 6 12 SEDS DEIEE 4: ; 2 tharine,--| 4 7 EE 1| 52||- 0 LE ML ANUEIR 23 75 1E5 33% + 100| 23 Baldini, Ca TEPEE Z 1|1 AE) IE 2 13 223 100) 24| 140 Bera Dominic bei m En 8 EIERERENE I SO SMEESE EE 2 2077000M T 100| 25 Venturini, Mc l 01 20(aeg T 1|1"2 MOV|A04 100.200 52 0008.60 AE PIE M 27h 39 170170 82 4 27 240 e, deßgl.. 105 a 5|- WEINER ies T 400 2 140 Montanari, SII, SEREN; 2| 5 004. EEN SS GTI R EE RES IE;> 3 100| 2 140] Foletti, L 004.2 SENS 3 47 LN ESSEN 24 5E uE 0 7 M0 weis 8 400172 140| Medri, Angeline, e, deßgl..«.|-- Zu EU HEM 020.€ SE NM 4004 fi, für bezahltes> X 4100| 2x c + eee ZU NDeLEE SEEBER| 35! Zr S Ofen, Kahe ihrer;[97] Z S=="Diel V| <--“=-- verſchiedene Sen|-14|% T FTE METEN uU. Heu zum?“ Biehft 265)-,& +[|„G. * iaſrer 1691649!> . jiaſter 169; 2 4 2 REDU N II wären & ee bb R 00 KRK BK SKIHN Z doch Bebe herber fe barer Zorfa orn ' KIR SIR 7 LERS ENT EN ESESEN < SESHS ELSE I Ed Tes ME 80044244 K ES EEE EE EEE EE EEE I ON MOR DON AON DN MOINS DOT II DEN 1525 DOK DUN DED 35 22.00 820015 202.1.200 2.0 2.00.2.0.0.2. 26.20.2020. 2.0 2 0 8 EIIIE RWE " Z Anzahl+ 5 der 2: N&|| Tagearbeiten OW “........* A[X]„mum eus" Saua, 822% FZ S0 1150 1 8 SSE eſe UE 1 208 Zz„4 AO|O 28877 E66(07520 eO+ Zz WW Z Ei=== WB 2106 “= v|SES| ZSS)=| ] e| ZSS, ee I== .= 1)= ne]=* 7 Z| 8 Po 2|S 1er X&[64<< 1 20 1=|Q+ "“*. ..+ “.„+ E es "4 X 5 Sonntag den 22ſten September 41816. iz SD X =+ -- a---- 4 WKA Me UME 8 Wie geſtern; aber auf der Weide von Trignano, ſtatt auf der Weide X .; von Canova, und zwei Kühe mehr mit grünem Futter....(=|-=-|| 4|=|= 1|865* -- Junges Vieh Taſſinari X; es warten, Fütterung dreier jährigen Rälber, zu 0, 090 3 . Piaſter, ſecenem Heu, eine zu 30 Pfund und- 7 14 DEN GENTNELNFUN 07 29:7 0MMICILE Hp 2809704 0241002 7€ 73008 4.2.7.2 1460004 812008 80 I MESUM M UTE EU 185 258 A IDI DIN EME 41 108.18 Wie geſtern; aber 3 auf-der Weide von Maria, und x an Laub von T -- DENMNerDeNn BONWECHLN NN 9%? 21 ei 10.099 40) 5048 DIS Be? 0 GSE EME Eul mi ICT 19406X 2. SUM: as Bxünetti 3 5 Nukabaga/5:auf: No: 751 06ndten.+...» 119 2 Fu» de MEZSIUZDN Kr+ 2 Die, Brunetti 3; das Vieh weiden<-. e-.>+»= 9«0041= 00055 1 SIZ ONE[DEES 82 OMM VUN ITRIET Werol 45 Laub) ſnd OVENT WeHENNZ 21...018 Neue LABO ENEEE-|- IT|=|||= 1480+ 4(RENDITE 8 2178 23PL00eML 4 5 Laub JUL DASEMWIEN[FVeUfe INN 2. 109.40 1907 20 4003 EE SESIS-|- SETE ee--|200 X 2 Do lapgola in NBTEN KFC:) 2 204 E00R AS 020202200 1 BE00 1 GAG HRN KATE NS DSE I GDLHEI-|- 1X|==|-=-|250 X 5 1. Bem| 1225 4|466 X ““.(EREN EIE +* 5% X 7 Montag den 23ſten September 4846.= .“+ 3 Z x X s--. 5 2. MU DWEL DL wt118. iw Wie geſtern, aber zehn Stük Vieh, T auf der Weide von Fanni, T -. 3 auf der Weide von Canova, und 3 in Nutabaga's von Trig-+ .*. 3 Ä Ö;. g g I Z 2»NA1D/7"VIer SEU AUG DIEUN NE 107 2004192886 7 28 000 DIS EE EE SREIEES ad RE PE)(02088+ 228 1 1865& 7 Junges Viech 21, 1:200) 2(1281 BRO PREN 2 MN NON DE EIE IO STEIGE KE-|- E|=|-||--y“|852 X Sör GAS NEE 248 ds Wie gejiern; aber x in Luzerne von Fanni, 3x in Laub von Canova,+ Z und. 2 mit Hein zu X05fn10 FMDen Daan a. 3. 49.07 2 WEED Nee REER SZ 1.412 4 1039 X 37. 10MIN: 220.121. 08 Bruner 35206 Bieh! Wend? 212272628 10 4. 294408 50040 209008 208089 072) wz PIO*|=|= Z 4 Beroli 3; 3 ein anderer, und acht Ochſen, nebſt Marciani und ſeinen Z 2 vier Ochſen, No, 41. umreißen, und No, 2. zum zweiten Mal 4 I. epi AILEEN 25. Se 001008 JaW 0 3 NODES UREE 42 01.52.0250 27 0 S5 MESSI MW 10. 044» 4| 138 AI 11:85.210:4+ “ Ceccoli X, und z ein anderer, 2 vier Kühe; auf No. 12. Miſt, zu? 5(185* “St. Nyarte geFaufl FH u ae el erneu e 26403 401. eH(000) AU SI2H EE* Geccolt ET 7UNDSTCHUNNDELEHSSCHFEINe MaNen 2 9 entw Bee I SIN-=-| 109 IEE(2 XT SZEMBEELZ5 DNWADROGS ANN NOS 7. JCENDLEN 54. 10 DE II ZES 100 409(24)[x+ SIE EIWEN 2;- 4 Ee HOS)+ DIG 2* STE FE 19MOND ie 2 Pasquali 1, und 5 andere, nebſt x einen anderen; die Waſſerfur Z EE| NO, 7-7 No. 8.7 NO: 97 No, 10., No. 11., No- 12. und No. 13. X E. j leſen und an den Waſſerfurchen von No. 2,, No, 3. und No. 4,+. er win Das: Biehl damit zu Ffütbenmn ee... 3.5 Un SE=--| 420 3 1|--= ZT Ni INE 2 7| Bentivogliv 3, und 3 ein anderer; im Keller Wein abklären.,..-|-- 13|- SEE 333% ="Gonova. 3| Golarti 13 Laub fur das Vieh ſtreifeln, und 3 die Brunetti, es* u| SIDO UDW Te DE 28) De 1. 0 819:0.0:8.) 6. EIE IDIEN 277 KE EINC 22684"|: M fn EEN-|997 X Zz Pola oba: PE AD TET WEITE DIN un DEN EE EEE 0 980 2 I EI EIS IEE GELEN SEEE 1E|=|=||--|250 X ps| 1 67658 IEEE+ CNNREE SS ENER EE EE R PSR SNORESRES SEED RR WEGEN TEER OON PISS SSSSSS ESSE SEES EL SES SIIIISIHSASSE HIHI SEI SSIS SSI SISSI SSSSSDPSESSIPHISSSSISSISSIDSISS SSS SSSSHISSSSS SS SSSSSSSSSSSSSSSIIASASIIESSLSN Anzahl 7 der 0; &|| Tagearbeiten 25 SE ten: UED IRE 3 ZUE GIU WIRE Wd ET GAREN 12:27 9057 0201142203 221. 2 15 RIEN SENN HEIN KIB: Bpm FR4 4 SU SEHE ZZ= 1,2= == 1(SEEM 102551)) Wen 2087 = ve 55=|2 15 MUHEN. 55-4: 5 Wie geſtern; aber 10, 23 auf der Weide von Maria, und 3 in Ruta- Z baga's von ZEE NSE ERA IIRUG. NIDLN ar 7121. a 10 1122 089: 82 6 0== 4|-=-|- 1 1865 Z Junges Vieh pie; gejtein KEEN MAIN 400: M 21 ve N= WDE(059 5 SICHEN+2 oo« Wie gejtern; aber 3* in Möhren- Kraut“ von Maztia, x in Laub von< Canova, und X"in Queen VOTEN UMO Se 2 Pe ee 090 Ve= 1==|S|-- lvy40> WBiqgnan oo:. Veroli x; E ein anderer, und 2% fe EI *. |: Mittwod den 25ſten September 1816.| 54 EI * MUANG: nu m Wie geſtern; aber blos 11, und 2 auf der Weide von Trignano, und 54 E> in Rutrabaga's von demſelben o0rmwert.-|- 1|-|- 413833* Junges Vieh Wie"geſtern; aber 2 auf der Weide, und T in(ras von Palazzola EMH XE|--| 11 2|2SGDS WOZU A ENEN, Wie g«qrern; aber 3 mit Laub, 1Und+ auf"dier Weide von Lrigunano.||-- 31=|--(1--|940 5 UNIE 0 8 Pasquali 37 und 3 funy a1.dere; die Waſſetfiityen auf Ado, 414. und||+ 3 INO 025) SENER 865- SEE es Schin 305 Es SIE SEE LIGA WS EADSSOUG)| 1 SISH 182222 Y| 191 5584 EE Mail ZURN]| WEBE(FE 2-4 EUERN: 4» Pasquali 2, und 2 vier andere; die Waſſerfurc" s einerndten“ AER AH SEGER ESS DIBT HE NN SENT 20120 XE|-|- 4 Die Brineiti 35 die Kuhe weiden,.-.. LET 054 x 5 211831* Veroli, zwei andire, Fr. Ciccoli und acht Ochſen, jeder 3 2458 No: 7 2 fertig umreißen und No. 4. das zweite Mal übera>ern.=. 1| 182 1| 22|-> CU 9.7. MEERES Gaäalanti 1, 3 zwei andere, und 3 Fr. 2= fur das Vieh> GENIAL ME EOWEINT 540 3 4 SEITIG 2505 4 2941 Kl Ba 08| 22005--|335 X Palazzvola.= Wie vorgeſtern:455 IE 5 ZS MDA NETE 1 57 “Y Veroli Z, 3 zwei«andere, 3 Fr. Geccoli, und 2 acht Ochſen; No."15.) 3 fertig umpflügen, und NG MUN SULTANE SMET 40)0:05.705) De 217705. 120 207, 48 2| 363 2 EEA+ 1000 470000152 ADFTe; 2Beinlefe Haen...-:----..]-|90 161-1]*[599* EK. Die Veroli 3; Rutabaga" 5 auf No: 55 eindten"..-| 070|; Z|-|-+“ I EIE 0 Bentivoglio T, und 3 cin anderer; im Keller des Grundbeſißers ar:) 54 AMANI DEE 3164 020 DED SEEDER SSEN| SEE ELE E53 EJ es-=-|266 X | 224| 8|=|| 9(90752 |=--5 PIOPOHOSPESSHPSSSSDSHSSSHPEHHSPEHSPSSS SEH PE SEPP PEH EHE EPE E EPE HSS HPEH SPES SS EHE PHESSEHSESSSSISAESS Anzahl der Tagearbeiten 4. E ( SS 2781.19510.50- 4; Weibern. von Zugvieh. Geſpann, * + * * > 7 + * * * +* + “ + * + >» P-t a er. Tauſendtheile, v. Männern" von fremdem Tauſcndtheile. uU. SERER R EE EE PES ERPERPAPN SN Donnerſtag den 26ſten September 1816. EN * | MUhe u 008 Wie geſtern; aber dehn, 3 3 in Luzerne von Maria, und x in Nutaba- Zz Bes Deu No. 7. von SUREN zwei mit Heu,"jede zu 40 E Pfun EU. Junges Vieh Wie geſtern; aber 7 in Laub, und* 4"auf der'W?"ide von Palazzola is X OMNEN. 1a We 278 Wie geſtern; aber* in Luzerne von Fanni, x in Ezitb voni ZIE a. i und 5 z in Heu, zu 40 Pfund far den Tag. z Fant: Veroli 3, 3 Vernochi, x Fr. Crccoli, ſechs Oden, und 2 7"zwei'au: dere, ferner Machani und feine zwei Ochſen; auf No. 40. umrei-. .“ : + + Es * 7 EN * * * ßen, und No, 9. anfangen,. Ws WEIS E87 DINE Ceccoli 1; Luzerne auf No. 9, und No. 10. mähen Des Rah Pasquali 3, und x ſechs andere; u Wäaſſerfurchen NV: No. 8.' IN 9. 4 und No, 410. ziehen"Wh 142473 DERB: HE< 18A Wein. Benrivoglio 1, und 2 ein anderer;; im Keller arbeiten. WOIU N. Maurer Roſſi 1, und 3 Zimmermann Siroli uach V2'rding; die ge: kaufte Kufe faſſen und aufſjtellen,,. LL WBEL LIN Palazzola Taſſinari+, und 3 Z ſeine Frau; wie den leßten Sonnabend DE Die Baldini 3 ZE, und x 3 Fk. Ceccoii; Weinleſe halten; x Vernochl, und x zwei O+ * HOOPS SSS ESSE SPS HESS SSPE S SES PI SSS SEHE P EHP EPS SH PHP PPP SPPHSIH HP PP HS ESSSEHSSSPPSS LASS SSSISSESSEE I 5 7 Anzahl Z Z der Es +. 0 2& es 2|| Tagearbeiten a ZT 6 ER GEN 1-0 IN WO F=) 5 DE ZG oE kt en, ES 418 BD[=8) Weil DS: | ZU ESS ESE€ Er p= BW 1-27 i--& 7<| I 1| SSEHIGT EZ|1€ 155,5 X GEN 22548| 17=<=D|= s 3 S| 0 j||32=1 83|2>|“ 3 +%% /+“ +/„ D Sonnabend den 28|en September 4816.| 6 + 7 SER Uhe. ug Wie geſtern; aber 2? auf der Weide von Canova, und 3 mit Luzerne; vn. +(: aus 13 da„LEEE(M5- 8 DONNIE WE SENE SU ENNS 20910, 20050: 1628. We 00.58. 0.0 35 .-| ES I GORE 12208==|7. + Junges Vieh SSTSL GTE KENN GT| SERIES ER EINE MU MU 5 3 ell 10 500 9-0 0 0. 20...0 0 Il=.. NE m Shfem,.. Wie geſtern; aber x in Luzerne von Fanni, 3X in Laub von Canova,:; 63 8 SAM 10.5 UNN GUGEERE IUS DMW 0 u eue eee 1== FE|=|= 39% AIZ DTS SEIN Veroli 4, x Vernochi, 3 Fr. Ceccoli, ſec StFebns Mann...»+ END 11.200898 192% 10.5907 62 78/3) 6--| 420 230 IEE) WE NE +4 4.2.03 20 GERDA TE Bentivoglio+, und 3 ein anderer; im Keiler arbeiten.,. 1= 15|==|=| RU MALI.<. Galanti x; Gras längs der Gräben mähen; 400 Pfund davo1 nah: Y! K 2 SINUfE, FÜNF ZUNDEH Sai: eifel„5 4... ME=| 200 1 EE HGG NEE WETTES “w Die Baldini 1, und 3 EDEN ANDERE 5 DÜHren erndten.. 2.4.0.0.. 70/0007 25427|(| 3 w:- Caupva..(NTI SSPIGEOUZ 5) DAB DIÜEN) AUGIDEIUS RES 910 24 9 ale 20 a 5.0510 4 1.054 Be t'> * Vernochi JF, und x zwei O&t.. Da es nun ſehr* Z wahrſcheinlich war, daß der Dru> dieſer Rechnungen 3% ; eben ſo ausfallen würde wie der franzöſiſche, wo das Z "| auf zwei Seiten gedruckt iſt, was hier nur eine ein-+ T uſ 3[ geÜrug n 5 X + nimmt; ſo bleibt Seite 48 die Bemerkung ſtehen:+ 4 daß in den 11.208 240 SOE D.8| X + nalen zwei Seiten, wie ſie hier gedruc> + ſind, alle Mal nur Eine auszumachen TX + brauchen. Dieſe Bemerkung fällt aber nun weg, 4 -4 da im Teutſchen zwei Seiten des Franzöſiſchen der& 8 Erſparniß wegen in Eine gedrängt worden ſind. Z 4 Eben deßhalb ſind auch die Recapitulationen hinter+ ps jede Wochen- Rechnung gebrochen, während ſie durch-. + laufend ſeyn ſollten.| 4!+ + BP.<% + 5; *+ * UEIMEEN * 58 *+ x+ 2:|„s- p- pe? +; u +|| ++“ vs T *v 4* 4> 0 404444400400004 KANSRIDRAHSAN GNS TTT R NESS ER SSER URID ESSEN RS SERRE TIIDA NN 000% + + 4 HNP H SHIRA PETRHSHSIHSSSSSSSSESSSPS HASSES SISSI SSSSSSSSPASSSSS 180 641 708 067 5974 .„Sonntaz. .„ Montag. . Dienſtag. 5. Mittwody. 6. Donn. rjtag.| 7. Sreitay. 3. Sonnabend. EPP REER EREEBTEN Dx MS MN MI Mo„Wo„Wo«) Wx Hd HW ammo SSWWI [--W-=] 3. Montag. . Dienſtag. „Mittwoch. 3. Donnerſtag. 5 7.05 eitag. Sonnabend. 91 (3 DERE ENER KURS REGINE RE PLE ET ET ENSE September. 3[.||"Ochſen. I| Maria. i Canova.|| Trignano. 35654+ Bretts dr + O Dome ſtag. reitag. SPIMAVEND: wwwwwe| Mte 4222 WGLIBES SEES Frau |; unetti. Veroli. ZE Hg ben von Brunet 3 23. Vionkag- 200 „D ientiag. 200 5. Mittwoch. 200 == 411007 200 714067. 200 JOLHLFHFFTIÄIERS LERDSIERBELESSIEHE 200 ir DET ER 067 z. Donnerſcag. 200 26. 2| 067 200 „Freitag.| 200 | mr 05067;| 200 [| | PRB EN) %*283. Sonnabend, 200 067 200 „Sonntag.| 200|=-| 067 200 | ISE 1" Piaſtel«woo EING 1 400 400|| 2 1: E E|| 649 *) Die zweite Columne iſt jedes Mal als mit der erſten zuſammenhängend und fortlaufend zu betrachten. KERSA DDA SSS DID DISS SAD I IDS SSS ZT ZIST R SAS AD DIDI SR DI R I EE EEE EREEEE ERBSE ETW ER EERBEREREBRRNNRNRN 400 ZM 0060 SOHSSSGENTERDGSSACHESITSECHLRELSEEHT FELSEN DOTS + + *“ + 4) 2) 3) a) 6) 8) Deconomie der Landwirthſchaft. 49 Anmerkungen Der Hofmeiſter Pazquali hat einen feſtgeſeßten, monatlich bezahlten, Lohn: ex erhält die nämliche Koſt als der Rechnungsführer 3 bloß der Wein, den er verbraucht, wird hier als Ausgabe gerechnet 3 ſeine Tagearbeit iſt hier nach dem Schäßungswerthe eingetragen, und da er auch den Sonntag, wo er nicht arbeitet, Wein erhält, ſo muß der Betrag des am Sonntage oder an anderen Feiertagen von ihm verbrauchten Weins auf den Lohn der Tage mit vertheilt werden, an denen er wirklich Arbeit verrichtet. Brunetti, ſeine Frau, Veroli und Taſſinari werden auch mdnatlich bezahlt, da ſie aber den Sonntag das Vieh,- deſſen Abwartung ihnen übertragen iſt, zu füttern ha- ben; ſo kann der Wein einen Tag wie den andern mit auf die Conto's geſchrieben wers den, für die ſie gearbeitet haben. Vernocchi und die folgenden ſind Tagelöhner 3; ihr Lohn beſteht in Wein und Geld: leßteres wird zu Ende der Woche bezahlt, und dann auf das Credit des Rechnungs fährers geſchrieben, in die Columne, die die Ueberſchrift führt z Wirklich bezahlte Summe. Die wirklich verrichteten Tagearbeiten der Ochſen ſind zu 0, 370 Piaſter gerechnet, ſo daß auf jede ohngefähr 2 Franken kommen; die Futterung bloß mit Grünem zu 0, 140 Piaſter und mit Heu zu 0, 448 Piaſter 3; angenommen, daß 40 Pfund 412 Unzen täglich von Lekßterem verzehrt werden, und der Centner 0, 370 Piaſter koſtet. Troß dieſem Unterſchied zwiſchen den Koſten für das eigentliche Arbeitslohn und den für die Futterung, wird ſich doc) das Ochſenconto kaum zum Vortheil ſaldiren, wenn man den Tagelohn für die Feiertage, die Abwartung ,- die Intereſſen und die Verſchlechterung des Capitals mit in Rechnung bringt. Dieſe Columne enthält den Totalbetrag der Tagelöhne für die verrichtete Arbeit. Er bes ſteht aus dem Lohn an Geld, Beköttigung und Wein für die Knechte; dem Werthe an Geld und Wein für die Tagelöhner; dem Werthe an Geld für das gemiethete Vieh; dem mittleren Schäßungswerthe des Tagelohns für mein eigenes Vieh; man fügt noch zu dieſer Columne den Totalwerth des vom Vieh verzehrten Futters, um die Balance der Objecte vollſtändig zu haben, die auf das Credit der verſchiedenen Conto's in die Columne 5) geſchrieben worden ſind. Dieſe Columne giebt die Quantität des Weins an, der die Woche hindurch von jedem Arbeiter verbraucht worden iſt. QSein Totalbetrag muß in das Credit der Weine ein- getragen werden, wie man in 7) ſieht. Dieß iſt die Zeit, welche auf die Wartung der Kühe ſelbſt verwendet wird. Die Zeit, welche gebraucht wird, das Vieh auf der Weide zu hüten, muß, da ſie beſtimmt iſt, ohne anderweite Koſten ein Product zu benußen, welches ohnedem zum großen Theil verloren gehen würde, in das Debet des Grundſtücks eingetragen werden, welches die Weide hergiebtz auch wird dieß von dem Werthe dieſer Weide creditirr. Ein Gleiches findet Statt mit den Koſten für das Einernten der grünen Futterung; ſie müſſen auf das Debet des Grundſtücks geſchrieben werden, welche dieſe Futterung liefert, ſo wie auch das nämliche Grundſtück von dem Werthe derſelben creditirt wird. Hier hat der Rechnungsführer einen Fehler begangen, daß er die Futterung auf der Weide nach derſelben Taxe in Rechnung gebracht hat, als die grüne Stallfutterung z 7 Deconomie der Landwirthſchaft. denn bei leterer werden alle Ercremente des Viehes als Miſt gewonnen und zu einem Haufen zuſammen gebracht; dagegen, wenn das Vieh auf die Weide- geht, die Hälfte der Excremente auf den Weg fällt, oder auf die Wieſen ſelbſt, ohne viel Nuten zu bringen. Die Unkoſten für das Streifeln des Laubes, welches das Vieh zur Futterung braucht, betragen hier die Hälfte des Werthes för dieſe Futterung ſelbſt. N 9) Der Rechnungsführer hätte die Zeit, welche auf No. 4) verwendet worden iſt, von der unterſcheiden ſollen, die er No. 2) gebraucht hat. Uebrigens, ſobald die Arbeit auf den Nummern 4) 2) und 3) vollendet war, ließen ſich die Unkoſten leicht auf alle drei in Verhältniß zu ihrer Ausdehnung vertheilen. 10) Obgleich alle dieſe Arbeiten auf dem nämlichen Grundſtück ſtatt hatten, ſo mußten doch die, welche das Einernten des Hanfs erforderte, von denen unterſchieden werden, die ſich auf das neue Beſäen bezogen. 44) Dieſer Baldini erhält ſeinen Lohn zu beſtimmten Zeiten, wie man im Monatsjournal ſehen wird; bloß der Wein wird ihm Tag für Tag gereicht und deßhalb hier mit eins getragen. 12) Hier iſt wieder ein Fehler begangen, daß die Arbeiten für den Hanf auf No. 35) nicht von denen für den Hanf auf dem Hofe unterſchieden worden ſind. 13) 72 Pfund Rutabagas ſind kein Aequivalent für 40 Pfund trockenes Heu; ſo friſch muß man wohl 400 Pfund rechnen. Der Preis von 0, 450 Piaſter für den Centner im Verhältniß zu 0, 370 für den Centner Heu kann bleiben. 14) I< brauche die Quecken zur Ochſenfutterung; ſie taugen dazu recht wohl, und man de>t dadurch zum Theil die Koſten, die das Ausrotten dieſer verderblichen Pflanze von den Aeckern erfordert. 15) Hier iſt die Angabe der Quantität des Geernteten vergeſſen; die Abfaſſung des Mo- natsjournals würde dadurch erleichtert worden ſeyn. 16) Dieß iſt eine Arbeit auf Koſten der Commune zum Unterhalt der Landſtraße. 47) Alle dieſe Nummern beziehen ſid) auf Plane von meinen Vorwerken, wovon ein Exems play in meinen Händen, eins in denen des Rechnungsführers iſt. Mittelſt ihrer kann ich nicht nur den Ort genau angeben, wo gearbeitet worden iſt, ſondern auch in wel- 1..- 34079 5 0, 550 MAldzzoln 3.«=== Futterung von jungem Vieh auf der Weide 0, I; deßgleichen mit Baumlaub 0, 375... GG 0, 750 Maria EIE-=-- Futterung von zwei Ochſen auf der Weide T u und mit Baumlaüb 0, 440.=& Zu 3 0, 660 JIU MM eee== 2 Centner, von den Köhen verbraucht, den Falke 3111 07M37700e) Me€ 2»» 2+ SM. 0 40.12 40,740 Brunetti, Kuhhirt.=.== eine Tagearbeit von ihm 0, 200 und eine von ſeiner -.o.- Mr 1. 0, 200 - Hier trägt man in's Credit dieſer drei lekßten Conto's nur den Ueberſhuß vom Werthe des Weins, das heißt, was davon in Geld hätte. bezahlt werden ſollen, und nur Einmal monat lich bezahlt wird. 7*? Deconomie der Landwirthſchaft. Montag den 2ten September 48416,| Auf Credit von P. Sevomeſt: 2 SE 0 EEILDAaß er au 46548 bezahlt hat 9 Arbeiter zu 0, 20 und 5 zu 071........... 0, 570 Wein WX 5 8.404 0. Für 29x Krüge m jeden zu 0, 032, die dieſen. verbraucht worden ſind, X von Pasquali's Wein am Sonntage mit inbegtiffe 5 MU 5m 0, 944 Ochſen.-7 6 Tagelöhne für Arbeit/zu 07 370«---4. 1.000 Kühe PSEERE.“'..*-. mme es deßgleichen DSM) 1:0720/0-05.208.26 W. 49... Vahwe 42 0, 925 . . .n7 Trignano..«..=- Futterung von drei Kühen, T auf der Weide zu WE ENO 5 Ma 2008648 00 el 0.50.61 Du 0, 366 Palazzvlu=.++»„IN9M(e geſteit 0: Wu. R u ee M€ 0, 750 Maria.=-=«| Für Futterung von drei Ochſen mit Baumlaub.... 0, 330 Fanni.== Futterung von drei Kühen, 3 mit der Luzerne von INO. 7. 2 ge ae m 1» eM 2 vl ee= 0 30.367 MSDE a ae ei 0€== 2 Centner 54 Pfund, verbraucht von den Kühen und NN Ochſen, zu 0, INNE 0.017 0). 18/1000 4- 01 AD 1 16 D 000 70 O0, 939 Brunetti, Kuhhirt.. Vie geſtern"2 oe 0 12; 000 10 We M4 21.07 1 2OI70M Veroli, Ochſenknec Se M ile Vorwerk Fornäce, an denſelben für 922 Pfund; die Hälfte eben ſo auf das Debet des Hälftepach- (ers Baſ 5+2+. Sumo u 5= 16 -- 32, = 5 -- 41, ze 28, 174, 28, 5 P- „Ueber zu ram 5.<- 4774 83, 59 P- Deconomie der Landwirthſchaft. Ueber gefragn»-, Vorwerk Via Tiglio, an denſelben für 466 Pfund z alle vom Antheil des Grundeigen- ChUMerS 3, verh+» 410 004 25 0. 8 4.05 14.P. An den Brunnenmeiſter Benghi für Reinigen Des Brunnens? 5002.-= 40== Transport von Kiesſand, um den Grund. ges nannten? Brunnens damit zu bede>en.-==> 40== 57" 177, 83.25. P. Vorwerk Trignano, an genannten Baldini für Packen von 440 Pfand Hanf. 25 aa»«0-00 Hanf[von zweiter Sorte, an denſelben für Pa>en von 1000 Pfund, zu demſelben Preiſe,+++»- Mais, an denſelben für„Meſſen von 40 Corbes zum Verkäuf+ 0. 4.02.20 P- An Angeline Grandi, Miethe für hren Bo-; den, IMSSSCHFFLSAMGN«u ie ie 6 aum Inſtrumente und Geräthe, bezahlt an den Wagner Formigati, ſein Conto reducirt MU SM MN ebi.5 108 Vain Wals 108 214. Spt Pe Ankauf von Reifen für Eimer««« 3+= 30= Anfauf einer fupfernen Kelle, 4 Pfund 6 ÜUnzenafhwer.» 41 ve».- 4 196= An den Schlöſſer Neggiani ſein Ciao 4.0 cirt auf........... 2, 43 IE Anfauf von Eiſen im Magazin zu(1900, um den neuen Räderpflug zu beſchlagen 8 Pfund 4 Unze zu 05,06 DP.. 2++. 0,3065 M. 5 Pfund 40 Unzen zu 05.08),.+< 07466 3 0, AN 5! > M 0= -- 30,=“= 5, 20, ee emen Ueber zu tragen 492, 00; 5-- 8 7% 60,---- Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen!+ 5+- 1927 00, 5'P. 47 Pfund 6 Unzen zu 0, 06 P+:+ 06"450570== 1, 05= An den Faßbinder Siroli, um drei Eimer mit Reifen zu belegen«««+++= 40= An denſelben, um die Joche und Deichſeln der Ochſen auszubeſſen= 5+--= 45= 0) 1,60==- Kühe, Ankauf von 5 Pfund Oel für die Lampe, verbraucht im Auguſt und September.„.-< 1-9.. Wi=- 60, 0 7 Junges HD /0vnvieh) deßaleichem. 4-»-.->». 1<< 6,= Verſchiedenes Tagelohn, bezahlt an die verſchiedenen ge- brauchten Tagelöhner, wie man in den Ueberſichten der vier Wochenjournale nachſehen kann.,.„ 62, 43, 9= Haushofmeiſter Pasquali, ſein Lohn und Koſt für vn ESS ePWEMPber:--%. 8... 0 0.0 ve We lo+ Su 44,605 7== Kuhhirt Brunetti, Lohn 67 ihn und ſeine IE deßs» Gleichem> 5 5 ep 70 160760) 80 00 00887. 8, 60,===- Ochſenknecht Veroli, Lohn, die Koſt mit inbegriffen, deß- gleiMn 2 8- a 6 u 1 MS EMD. 6,=== Ochſenknecht Taſſinari, vefätäe„PA UE 18 1302 9 6,====== Vorwerk Fanni, den Brunnen reinigen und den Grund mit Ktiesſand' bedecken 4 77 5 01 0 0= 558== m Vior wert Fornac'e; den Dünnen reinigen“ SE 289, 455 4 P. Von genanntem 30ſten September 4816, Verſchiedene Tagelohne ſollen an Folgende: An D< ſein» ihre Arbeit in dieſem Moni-+ 5 0 60.3 =. K11(1e17 DaPZUMe Len eue-. ee eu(0. 5) 67 04.08-- Ueber zu wä 55.- 74, 65; 1P Deconomie der Landwirthſchaft, 59 Ueber getragen„»+»-« 74, 65, 4 P, An Vorwerk Trignano, Viehfutterung auf der Weide, mit grüner Luzerne, Rutabagas und Ulmenlaub«. 4) 44, 26, 6=- = Vorwerk Palazzola, deßgleichen, auf der Weide und mit Baumlaub und Luzerne 5> o. es 8»+- 49,367 5-- --“ Vorwerk Maria,'deßgleichen««»>»» 20% 68.9-- == Vorwerk Fanni, deßgleichen, auf der Weide| mit QuUner LUgenne eve 2-» 6 N 6). 345 3, =-- Vorwerk Canova, deßgleichen, auf der Weide,. Rutabagas und Baumlaub,«+»++».. te..8 47.080) 10.= -“ Vorwerk Via Tiglio, deßgleichen, auf der Weide, die Hälfte auf das Credit des Hälftepachters Weroneſi zu ſchreibe„0. R 8. IN<< 0503, 3. == Wein, der dieſen Monat elbe iſt, 8 Corbes, 232 Krüge reinen Wein, und 44= 28x= Halb- Wein, wie in den Wochenjournalen zu ſchen«+«++»+» 25, 21, 2= -- Heu, was verbraucht iſt, 35, 39 Centner, eben ſo«.»« 42, 72, 0= -=-- den Haushofmeiſter Pasquali, ſeine Arbeit in dieſem MMonNan: EVEN ue ME m ON AU 0. 8 0642.10 040 4 == den Kuhhirt Brunetti, ſeine und ſeiner Frau Arbeit, 5.60 41024) 3776] M2 eben. u- H 423, GO<- --- den Ochſenknecht Veroli, ſeine Arbeit in dieſem Mont, een ſO.+7. je 2>. 0.1 5.60 0=-- -- den Ochſenknecht Taſſinari, verlernt iin fw ZEI 5360 0-- 205, 10; 0 PY. Vom genännten Tage, Die Folgenden ſollen an verſchiedenes Tagelohn: Ochſen, ihren Unterhalt in dieſem Monate, gemäß dem in die Wochenjournale eingetragenen Detail«+++++ 257 847 6 P. Ueberustragen««-» 2057 84; 6 P-. 8* 60 Deconomie der Landwirthſchaft. Ueber getragen,..- 225, 84, 6 P. Kühe, defgleichem u 249 10 0 MELEEEG RIEN 39, 86)"S"== Junges Hornvieh, deßgleihen,.. SI aN SIE 00000. 1003) 114, 4 das Vorwerk Trignano, Arbeiten zur Verbeſſe» rung des Grundſtücks, Pflege der] Pflanzungen Nr. 4 bis 27,«« 4,014, 4P, Jährliche Wirthſchaftsarbeiten 6): Gras mähen, Blätter ſtrei- fein und das Vieh weis- Den 8 e-s 0 5== 45.388,.8 PP. Transport von Miſt, Be- aFern und Beſäen mit Luzerne der Nr. 4, 2 YO 38 a€ 8. 12,957 3= Erſtes und zweites Beatkent und Keſen von Queen auf den Nummern 4, 5, 6, 77147,.48,. 49 und 20, für die dießjährige Herbſtſaat 7),++«+ 25,7 33, 4== Den Hanfſaamen von den Nummern 4, 5 und 6 einſammeln 8) ,..«»==, 73, 4= Den Hanf dieſer drei Num« mern mit dem doppelten Bläuel bearbeiten»«=, 70,0= Die Rutabaga's von den Nummern 7, 47, 49 und 20, einernten, waſchen und den Kühen geben. 4, 73,2== - 46, 36, 9, P. 50, 05, 5 P. Ueber zu. tragen',-=.. 438, 87,3P. Oeconomie der Landwirthſchaft. Ueber getragen Die Abzugsgräben der Num- mern 14, 2, 3, 4, 5, Gy 18 und 49 reinigen«+- 4, 86, 4 P, Weinleſe halten„<+->= 66; 7=- . . . 5; 52 8 P Vorwerk Maria, Gras mähen, Laub ſtreifeln, und das Vieh weiden M-.-*35 34,3 PB. Gras an den Graben mähen, wenden und zwanzig Centner Heu zuſammen- bringen. 6.+. 2 0 fe 104.775 4.== Vierzig Centner Erdäpfel aufuN 4. ernten, und na Deßgleichen, am Hanfſaamen der ge- nannten 0 8. 5.5 Den Hof 44x Zoll tief miwäigen divel liren, das Unkraut ausjäten, mit Lu- zerne Veſaem rd M we Die Bohnen von den Nummern 28 und O9 eilNeunen«ee S0 Den Krapp auf Nr. 33 EBG 553 Die Rutabaga's auf Nr. 22 einernten. Die Nummern 414, 415, 21, 24, 25, 26, 27, 28, 30, 31, 32 und 35 zur Herbſt» ſaat umackern 08 7 3.4. M7 Pflege der„alten Men unben in dieſen Mummern... 2.0.7.0 05.08 PAL ge Ven IAM. 0- vs Laub ſtreifeln und das Wieh weiden,„. Deconomie der Landwirthſchaft. * 25, 15, 04, 26, 29, 47, 35, 53, Ueber zu tragen . . 4714.74) 7 P. 29, 62, TD==> 47, 56, 3 gd Deconomie der Landwirthſchaft. Ueber getragen-,.., 4248,93, 8 P. Gras auf den Nummern 6, 7 und 8 mähen, und 43 Centner Heu ernten 4, 47, 9= Weinleſe halten, und die Trauben zum Keiler"fahren". 1. 9 00 6 07 16, 1= 6, 64, 0 777g Vorwerk Via Tiglio, für den Hälftepachter Veroneſi und auf ſein Debet, aXern« 2, 59,0 P. Das Vieh weiden, die Hälfte auf das Debet des genannten 9)++++= 547, 0= 3%, 64, 4 SEREN Worwert Caſetta, die Baumſchule pflegen 8.6---== 07,0 Holzſpäne, zwei Fuder davon nac? Lugo zum Verkauf fahren.=-, 86, 4= SIBETOEN.: MDD EE OR 2 3. 15 M) 8= Allgemeine Ausgaben, Commun-Frohn, Sand auf die(abe ſiraße zu fahren. 5- SU M0 0 0 ie 2, 41, 0= Wein, Arbeiten beim Keltern des Weins 310. 0 2, 52, 0= SUMPF Mmaßennuee------.-.we-« 2, 46, 0= 0167 535 19.10 Von genanntem 30ſten September 4846, Miſt ſoll an Folgende An Kühe, für 42x Fuder, jedes zu 65 Centner, von ihe nen während dieſes Monats geliefert, zu 3 P-««- 43, 307 0 P- TÜR GEG DEE BRCH 00 23 STAG 3 0 NE a LO 6,=, 0= RE IO LCHMKEN„JU 02 JUDE ee es am en ulli rl 100 6 4, 50, 0=- 24, ZETEW 7 0 P. Von demſelben Tage. Vorwerk Fanni- ſoll: An Miſt, für zwei Füder, auf Nr. 42. gebracht, gekauft für ENER 5 0180 65 00 EN) 08 0) 5/0 20.€€ 6 4, 30,[0] P. Deconomie der Landwirthſchaft. Von demſelben Tage, Folgende ſollen an Sumpfheu: 4 Kühe-+ 70. 5" Tuüder zu Stre 2.= m 1, 80, 8 P. Junges Hornvinhos+--"deßgleichen..- 1, 80; 7== Ochſen?+« he0-2 5 9=== 10eBQleIMN 4 ur 47180; 7= 2 Fuder.. 4.....+. Oy 42% 3) P. Von demſelben pa 9| Die Melkerey ſoll: An Kühe, für 4200 Pfund Milch, von ihnen„- dieſes Monats Geliefert.--- 4.»“0.5:.“.:.. 25.0800 Von 100 068 Luzerneſaamen ſoll an Folgende: An Vorwerk Maria, für 90 Pfund geerntet auf Nr. 5 , zu 0, 15. P.......... 13, 90, 0 P- == Vorwerk Fanni, für 85 Pfund geerntet“+ Nr. 23| und 29....... eG;. GE u 0 M0 05 0 m 175 MEL 267 25, 0 P. Von demſelben Tage, Folgende ſollen an Luzerneſaamen: | Vorwerk Trignano, 60 Pfund geſäet auf Nr. 4, 2 und 3 9,==, 0,P. Vorwerk Canova, 25 Pfund geſäet auf dem Hofe..,. 3, 75, 0== Von demſelben Tage, Hanf erſter Güte ſoll an Folgende: An Vorwerk Pioppa, 533 kb. gerechnet für den Theil des Eigenthümers, zu 5, 20 P. den Centner 27, 714, 0 Ps Ueber zu fragen.., 533 H,+1. 427% 7475080: Deconomie der Landwirthſchaft. Wevpetgewagent 5%... 533 WB.. 1 44... 533== für den Theil des Hälftepach- ters Belloſi, wovon auf ſein Credit zu ſchrei- be oo 076 My 277. 74, 65 0 P. An Vorwerk Caſetta, 320== fürden Grund- beſißer, zu 4,08 PE. 0% 320= für den Hälfte- pachter Bruſi, auf ſein Credit 16, 46, 55,7 42, 0 P. --- Vorwerk Fornace, 460== für den Grund«- beſißer, zu 5,20 MU 5 460=- für den Hälfte pachter Baſſi, auf ſein Credit 23, 92, 23, 92, 32, 32, 0- --“ Vorwerk Fantona 486= fürden Grund» beſikßer, zu 4,80 PP... 4 186= für den Hälfte- pachter Baron- cini, auf ſein Credim,-. 92, 8, 47, 84, 0-- 0 P. Ueber- zu tragen . 2998 16...»..... 17, 84, 0- 153, 42, 0 P. 66 OD Veber gcfragen...* 2998 1b........+..* 453) 42, 0 P. economie der Landwirthſchaft. An Vorw, Belfiore, 140=- fürden Grunde beſißer zu 5 P..... is rag 4 0 P. 440=- für den Hälfte- pachter Anto»- nelli, auf ſein Credit[] 5 7 es) 0== . 14,=, 0= ==“ Vorw, Via Tiglio, 466=- für den Grund- beſißer, zu 5,20 Pi 6 24,03,00: 266== für den Hälf- tepachter Vero- neſi, auf ſein Credit.«« 143, 83,0-=- 33, 06, 0.= => Vorw, Trignano/ 440== alle dem Grundbeſißer gehö= vi9/ zu 57 208.-= 5 27,408,0 == Veitw: Canova) 755=10e60leichen10egalimm 20.0 30. 26,0> == Vorw, Palazzola, 75=- deßgleichen zu 4, 80 P,,. 3, 69, 0-| 9280 H. nelW..+.»-+.". 2, 22, 0 P. Hanf von zweiter G An Vorwerk Pioppa, -- Vorwerk Caſetta, Von demſelben Tage. üte ſoll an Folgende: für 203 Hk. geerntet für den Theil des Grundbeſißers, zu 3 P...... 6, 09, 0 P. == 4120= deßgleihen.«.. 37160, 0== Ueber zu ſkagen-. | 19323 Ib.,«4er 0.5 0903. 4,1609,:010, Deeonomie der Landwirthſchaft. 67 - Meber) gawagen.„.« aI 3238....60 0/4 7» 5 9, 69, 0 P.<| An Vorwerk Fornace, für 67=- deßgleihen.+« 2,01, 0 --. Vorwerk Fantona,== DA-- deßgleiMen...« 5 2, 13,0 -- Vorwerk Belfiore,=- 30-- deßgleichen 0 Vorwerk Via Tiglio,= 82=- deßgleihen«»« 0.46.00 a 0 0 0 .*. . jein 2. GO D * Vorwerk Palazzola,;= 305=- deßgleichen««-. 9; 15, Vorwerk Canova,=-- 195= deßgleichen Vorwerk Trignano;=- 426=- deßgleichen 4519 Hb.».€... 4000 061.00 0 45, 97 0 P. . . + [we] * [0-] Gn * . [| . jed ls) <= ZU OP * Von demſelben Tage, | Mais ſoll an Folgende: An Vorwerk Pioppa, für 48 Corbes geerntet für den Theil des Grundbeſißers, zu 29590 P-z05%) 7» 2395 20; 0/P: =-- Vorwerk Caſetta,== 27==.»«- 78, 30,0-- == Vorwerk Fornace,= 12= deßgleihen..«=» 34, 80,0=- -=- Vorwerk Fantona,= 46== deßgleihen««++ 46, 40,0= - Vorwerk Belfiore,/== 3== deßgleichen..«.« 870 0> MOGUQOES»--+„-+ 007410,0 M. Von demſelben Tage, Erdäpfel ſollen: An Vorwerk Maria, für 40 Centner geerntet auf Nr. 14,«+« 040 101.07 Von demſelben Tage, 4 Möhren ſollen: An Vorwerk Maria, für 40 Centner 40 16. geerntet auf ders „ſelben Nr. 0.08 Kp). 402 SUR O.7O.+ 0 0.0. 0. Vw 9" 14, 80, 0 P. Deconomie der Landwirthſchaft. Von demſelben Tage. Folgende ſollen an Rübſaat: Vorwerk Via Tiglio, 3 tb. geſäet auf ein Hanffeld, zu 0, 40 P., wovon die Hälfte auf das Debet des Hälftepach- terms. 2 6 8. Io--, 30; 0 P. Vorwerk Caſetta, 4=- deſMeihen..=„2=-- 40,0-- Vorwerk Pioppa, Gi deßgleichen.«+»»+==, 60, 0-- Landgut Maſſa Lkom-' barda, 25== überlaſſen für die genannte, an Danrbiert: 6.44 0.0.0000 2, 50, 0= 35 fle 5 0 a 0. 0 8 2 ie 3, 807 0 P-+| Von demſelben Tage, Hanfſc<äben ſollen an Folgende: An Vorwerk Trignano, 2 Fuder herrührend vom Abdre»- ſchen des Hanfes der Nummern 4, 5 und 6 2,=, 0 P, == Vorwerk Canova, 2=- herrührend vom Abdre- ſchen des Hanfes des Hofes und der Nr. 35. 2%-7 0=| == Vorwerk Palazzola, 4=- herrührend vom Abdre-| ſchen des Hanfes des Hofes und der Nr, 45. 1,=, 0= 5-JUDel.%. ue 0 5;=, 0 P, Von demſelben Tage, Bohnen ſollen an Folgende: An Vorwerk Pioppa, für Corbes 0, 5 Q. geerntet für den Theil des Grundbeſißers: zu 3; 50 P, 14, 09, 0 P. Ueber zuvtragen 2: 5=+ Coibe80: 55 7=.» 17 09, 0 P. Deconomie der Landwirthſchaft. 69 Ueber getragen.."eC. DT wv. Corbes 0, 5 2% GUM 100016. 18 4770 1, 09, 0 P. An Vorwerk Caſetta, für=- 0, 2=- deßgleihen,--, 43, 0=- --“ Vorwerk Via Tiglio/==“=-=- 0, 3-- deßglihen,=, 65, 0= -- Vorwerk Canova,== 9, 0= deßgleihen, 341, 50, 0=- --“ Vorwerk Trignano,=== 0, 4=- deßgleihen,=, 87,0=- Corbes 9, 14 D,5 3.... 34, 54, 0 P. Von demſelben Tage, Heu ſoll an Folgende: An Vorwerk Ca- nova, 13 C, ſchlechterer Sorte geerntet, zu 0,48, 6 der Centiner. 2, 41, 3 P. -“ Vorwerk Fanni, 10-=- deßgleichen.., 4, 86,0 P, 6 C. gute Sorte zu O, 37 0 P- 9 22, 0 558 2. 4, 08, OR =“ Vorwerk Ma- ria, 20----......... 3, I% 5 OW== -=-- Vorwerk Trig- nano,=== 13== trofeneLuzerne von den Num- mern 414, 415 und 16« 4, 831,0= -. Vorwerk, Pa- lazzola,--=- 10= deßgleichen, von Nr. 24,. E00= 43 C, 29 C.....*.... 18, 1%, 8 P. Von demſelben Tage. Der Grundbeſißer ſoll: An Hanf erſter Sorte, für 5072 Pfund, expedirt für ſeine Rechnung an N, N. nach Bologna, um ſie nach dem Ort ihrer weiteren Beſtimmung zu verführen 40) ODeconomie der Landwirthſchaft. Von demſelben Tage, Folgende ſollen an Weizen: Er ſelbſt 11), für 6 Corbes 9 OQO, Abfall von 400 zum Verkauf durchgeſiebten (Gobos-. M 04 18 1.2.0000 31/1817 1000; Für 5 Corbes 2 Q. Abfall vom Sieben Her AUSM« wiie 0 2- NN+ Zör G2/ Di Für 4 Corbes 8 DQ. guten Weizen ge- wonnen durch das Sicben des Ausſieb- 028, ZU 4950 /P---€ 5> 6 J9F Oe 64, 18, 7 P,. Ausſaat, für 7 Corbes Ausſiebſel verſchiedener Sorte gewonnen aus genanntem.+»« 4=+»> 43,7 257 0== 774 43, 7 MD. Von demſelben Täge, Folgende ſollen an ausſhüſſigen Weizen: Weizen, für 3 Corbes 4 Q. guten Weizen gewonnen durch Sie- ben von 8 Corbes ausſchüſſigem Weizen««-- 13, 50, 0 P. Ausſiebſel, für 2 Corbes 4 Q. gewonnen vom Sieben der näm- lſichen8 Corbes. Mo»«5 0 e ee„2„47. 50/0<< 187 77.0 07 Von demſelben Tage. Folgende ſollen an Wein: Er ſelbſt, 5 Corbes 2 Krüge Hefen, zu 0,03,2 P. den Krug- 8, 06, 4 P. Weizen,-“= 40=- getrunfen von den Ochſenknechten, die den Weizen herbei- geſchafft haben--, 48,-0= Ueber zu tragen«.-+- 8, 54, 4 P, 71 ODeconomie der Landwirthſchaft. Heber! gewagn 5.+ 5 8, 54, 4 P. Mais,== Corbes 40 Krüge getrunken von den Ochſenknechten, die den Mais herbei- geſchafſt haben.= 3% 0- 6=“.=“= verbrauchtvon Bea roneſi und ſeiner Familie 3; auf ſein Debet zu ſchreiben 9, 60, 0= 18, 46, 4 P, Vorwerk Via Tiglio, Zu St. Agate, den 415ten October 1846, Unterzeichnet) Veroneſi. Von dieſer Art iſt das Journal, welches ich für den September 4316 ers halten habe 3; man ſieht, daß das ganze Detail der Wochenjournale darin im Conto der verſchiedenen Tage in Debet und Credit aufgeführt iſt. Man braucht nur einen Rückbli auf die Wochenjournale zu«hun, ſo wird man finden, daß die Summe, ſowohl vom Debet, als vom Credit ſich beläuft 716 Denn ſien, bi,+7cen„Seplember ai..„eme 6» 05, 27, 1: P. >»=, S==< 14-=- EEE“ Ier....*».." 66, 42, 6<= -=.'» 15=»== F- GEO TERE.... 670.. 66, 18, 8:== vera WEIR 5 NIE 27 ETTTÜNGTEEN 28=& 5 BEING»....+ 69, 64, 9-- 2674 153, 9 P- NB. Das Credit und Debet des 29ſten und 30ſten gehen mit in das Conto der erſtern Woche des Octobers ein. Dieß geſchicht, um die Wochen nicht zu theilen; und daher kommen manchmal fünf Wochen auf einen Monat für die Berechnung der verſchiedenen Tagelohne. 72 Oeconomie der Landwirthſchaft. Suchen wir nun im Monatsjournale die Summe des Credit der verſchie- denen Tagelohne, ſo finden wir, daß ſie ſich auf dieſe 267, 53, 9 Piaſter beläuftz und ſuchen wir wiederum die Summe des Debet, ſo finden wir im Credit von Veroneſi, für Löhnung der Arbeitsleute««+»+«»+» 62, 43, 9 P. und in dem der verſchiedenen Conto'8. 5 4 0.09+»»-+»+» 2055 40,0== e 267, 53, 9 P, Was denn auf gleiche Weiſe unſere Balance giebt, In dem Monatsjournale iſt von jeder Operation ſo viel angeführt, daß man die Koſten derſelben im Allgemeinen daraus erſehen kann; will man ein Ausführe licheres darüber wiſſen, 3. B., wie viel Arbeitsleute dazu gebraucht worden ſind, und wer ſie dirigirt harz ſo muß man die Wochenjournale nachſehen, worin man alles finden kann, was in dieſer Hinſicht zu wiſſen nöthig iſt, I< füge nun die Bemerkungen bei, auf welche ſich die Nummern be- ziehen, die man beim Leſen des Journals angetroffen hat. CEs ſoll dadurch, nicht auf Jrrthümer, deren ſich keine vorfinden, ſondern nur auf leichte Fehler in der Verwaltung oder in der Abfaſſung des Journals aufmerkſam gemacht werden. 4) Bei dem Koſtenbetrage für Ankauf, Verfertigung und Reparatur der Inſtrumente iſt es nicht hinlänglich, wie hier geſchehen iſt, die verſchiedenen ſtattgefundenen Auslagen aufzuzählen, auch ihr Zweck muß mit angegeben werden, auf dieſe Weiſe z. B. Macherlohn und Materialien zu einem neuen Räderpflug, beſtimmt, Erdreich umzuackern, welches wegen ſeiner Trockenheit den gleichmäßigen Gang eines: Räderpflugs„nicht 1etlaub u. 15 8 0. 10..040 20 4) IE DENNE Für Reparotur einem Dflugkarre 7 0 0 al 01 le Jey ve 1 00. 10 Mazi dau Kauf einer kupfernen Kelle zur Weinleſe 4%+. 4.4..m ve ol.=== und ſo fort, ſo daß die Balance der bezahlten Summe heraus kommt« Dieſe Recapitulation iſt von Nußen bei Abfaſſung des Inventariums zu Ende des Jahres. W 2) Hier iſt ein Beiſpiel, das einzige, was ich wenigſtens anzuführen weis, wo die Anm wendung von Ochſen zur Arbeit vortheilhaft genannt werden konnte; auf 480 Arbeitss tage kommen nur 2x, wo ſie feiern müßten; und ſie gewähren daher auch dieſem Mo»- nat einen Gewinn von 44, 98 Piaſter. Dieß verdankt man dem anhaltend ſchönen Wetter, welches während des ganzen Monats September in dieſer Gegend ſtate fand. Das Conto des Unterhalts und der Arbeit meiner O<ſen hat ſich mir dieſes Jahr, ſo viel ich weis, zum erſten Male, in Gewinn ſaldirt 3; dagegen bedurfte es, wegen ausnehmender Trockenheit des Bodens, faſt immer die Hälfte Vieh mehr, als ſonſt gewöhnlich zur Vollbringung der Arbeiten in dieſer Gegend erfordert wird. 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) Oeconomie der Landwirthſchaft. 73 I< muß übrigens bemerken, daß dieſe 41, 98 Piaſter keinesweges für reinen Gewinn anzuſehen ſind: es iſt nämlich hiervon noch abzuziehen die Abnußung der Was gen und Acergeräthe, und der theuere Unterhalt der Ochſen, während der todten Jahs re8zeit, oder der am Kapital zu erleidende Verlujt, wenn man ſie im Herbſte wie? der verkaufen wollte, und endlich die Intereſſen des Kapitals und der Miethzins fär Stallung. Die Kühe ſind beinahe gar nicht gebraucht worden; und dieß iſt der größte Fehler in der Führung der Wirthſchaft, den ich dem Rechnungsführer vorzuwerfen habe. Hier ſollte das Journal den Antheil ſpecificiren, welchen die Weide, das Laub, die Luzerne und die NRutabagas jeder Nummer an dieſer Summe hatten. Wenn ich die Wochenjournale wieder vornehme, kann ich zwar das Conto darüber abfaſſen, allein der Redacteur des Journals hätte mir dieſe Mühe erſparen können. Dieſe Bemerkung findet auch bei allen übrigen Vorwerken ihre Anwendung. Mein eigenes Vieh iſt mit auf die Weide des von Veroneſi bewirthſchafteten Vorwerks gegangen. Nach der, bei Verpachtungen um die Hälfte eingeführten Regel gehört die Hälfte, dcs rohen Ertrags dieſer Weide dein Hälftepachter an; dagegen muß dieſer die Koſten für das Hüten des Viehes ganz tragen. I< unterſcheide immer von den Bewirthſchaftungs- Unkoſten die Arbeiten zu Capitals Verbeſſerungen. Unter der Benennung Bewirthſchaftungs- Unfoſten be greife ich alle die Koſten, welche ſich auf Ernten beziehen, ſollten ſie ſelbſt einer Reihe von Jahren angehören; wie z. BDU das Ednmvon Luzerne Krapp u Rwe ic vertheile bloß- dieſen Koſten- Betrag auf die Jahre der Dauer, indem ich den Rück: ſtand von dem Conto eines Jahres auf das des folgenden übertrage- Beiſpiele werden dieß erläutern: Das Pflanzen von Ulmen und Weinſtöken in Reihen wird von mir als eine Capital- Verbeſſerung betrachtet, allein ich ziehe davon den reinen Ertrag der alten aus7- gerotteten Bäume ab. Wenn ich dagegen, z. B., ein Feld zum Anbau von Luzerne beſtellt habe, vertheile ih die Unkoſten auf die Jahre ſeiner Dauer, wie man in der zu Ende dieſes Werkes beigefügten Tabelle ſehen kann, und trage zu dieſem Zweck jedes Jahr, mittels der Eingangs- Bilanz, in das Debet des folgenden Jahres den Antheil der Unkoſten für die Beſtellung ein, der nicht ausſchließlich dieſem Jahr, ſondern auch dem darauf folgenden angerechnet werden muß. Die Ausgabe jeder dieſer Nummern hätte einzeln angegeben werden ſollen. Eben ſo der Ertrag jeder dieſer Nummern. Hier iſt die Vertheilung unrecht geſchehen 3 die Unkoſten müſſen ganz und gar vom Hälftepachter getragen werden; dieß Weiden des Viehes muß hinſichtlich der Koſten wie eine Art Ernte betrachtet werden z die Weide trägt nämlich die Futterung des Viehes aus, außer den Hütungs- Koſten und dem verlohrenen Miſte. Der Rechnungsführer hat den Plaß fär den Preis leer gelaſſen, weil er lekteren nicht kannte. Da die 6 Corbes 9 O. und die 5 Corbes 2 Q. als Verluſt zu betrachten ſind, ſo dürfen ſie im Debet bloß in die Columne des Geldes als Vermehrung des Werthes 10 Deconomie der Landwirthſchaft. deſſen, was bleibt, getragen werden, nicht aber in die Columne des Getreides: das gegen im Credit müſſen ſie ſowohl in's Eine als in's Andere getragen werden, weil die Quantität, die auf dem Getreide- Boden befindlich war, um eben ſo viel ver? ringert iſt. j Das Gegentheil findet bei den 4 Corbes 8 Q, ſtatt; dieß iſt eine wirkliche Ein- nahme, die im Debet in die innere Columne des Getreides, wie in die des Geldes, eingetragen werden muß; im Credit dagegen wird ſie, als bloßer Gewinn, nur in die Columne des Geldes geſchrieben. Die 7 Corbes Ausſiebſel kommen im Debet ihres Conto*s in beide Columnen, und im Credit des Weizen- Conto's bloß in die Columne des Geldes» Denn dieſer Verluſt iſt ſchon als Ausgabe in's Weizen- Conto unter der Benennung Abfall einges tragen worden. 5 47 I< glaube, mir ſchmeicheln zu dürfen, daß die angeführten Beiſpiele und Erläurerungen hinreichend ſeyn werden, allen Landwirthen, die einige Kenntniß von der doppelten Buchhaltung beſiken, dieſe Art der Rechnungsführung begreiflich zu machen. 6. 46. Das große Wirthſc insbeſondere an- rechnen laſſen- Zu Ende des Jahres muß dann das Saldo dieſes Conto's auf alle Grundſtüe vertheilt werden, in Verhältniß des Werthes, nach dem ſie im Steuerregiſter aufgeführt ſind. Das Conto der Gewinne und Verluſte iſt dagjenige, worein die Ge- winne und Verluſte aller andern Wirthſchafts+ Conto's in Debet und Credit über- fließen, ausgenommen das des circulirenden Wirthſchafts-Capitals, wel- im Laufe des Jahres geliefert hat, und die von der andern Seite in das Debet der Conto's der verſchiedenen, in Vorrath liegenden Producte, eingetragen werden müſſen.. 9) Den auf's Debet des Conto's der Kapital» Meliorationen geſchrie benen Betrag der Capital- Verbeſſerungen, die während des Jahres geſche- hen ſind« ä 3) Den Deconomie der Landwirthſchaft. 777 der Ausgangs- Bilanz anzuſchreibenden Betrag der Vorſchüſſe für das laufende oder die folgenden Jahre, So müſſen die Koſten der Herbſtſaat von einem Jahre auf's andere übergetragen werden. Doch nicht genug 3 der Dünger z. B., den man zum Behuf einer Ernte in den Boden bringt, wird nicht ganz durch dieſe abſorbire, ſondern ein Theil davon bleibt im Boden, der der folgenden Ernte angerechnet werden mußz zehrt auch dieſe, was vom Dünger übrig geblieben iſt, nicht ganz auf, ſo trägt man abermals den Betrag deſſen, was ſie im Boden zurück gelaſſen hat, auf die nächſtfolgende Ernte über. So wird eine Ernte von Wurzelgewächſen wahrſcheinlich 40 bis 60 Centner Miſt auf den Morgen abſorbiren, die darauf folgende Cerealien- Ernte, die Hälfte des in Verfolg der Ernte von Hackfrüchten, noch zurü geblie- benen Miſtes; der Klee, nichts, die zweite Cerealien- Ernte dagegen, was noc< von Miſt übrig iſt, abgerechnet den Antheil, der immer im Boden zurück bleibt, wenn er ſic) nur im gewöhnlichen Zuſtande der Erſchöpfung befindet. Dieſe Verhaltniſſe, obgleich weniger genau, als die vom berühmten Thaer in ſeinen rationellen Grundſäßen der Landwirthſchaft angegeben, kommen do< der Wirk- lis hinzu- fügen muß, um ſein Conto zu balanciren. Ueberſteigt dagegen das Soll den Bee trag des Haben, ſo hat man vom Grundſtük Verluſt gehabt, und muß dieſen 738: Deconomie der Landwirthſchaft. in's Debet der Gewinne und Verluſte eintragen. Beim Beginn landwirtho ſchaftlicher Unternehmungen wird der lc<ßtere Fall nicht ſclten eintreten, und nur mit» telſt eines wohlgeordneten Rechnungsweſens wird man die Operationen, die paſſive Reſultate liefern, vermeiden lernen. Für die Grundſtüke, die von Hälftepachtern bewirthſchaftet werden, erhält ſowohl das Soll als das Haben innere Columnen, worin man die Summe von allen den Artikeln wiederholt, die den Hälftepachter insbeſondere angehen; ſo braucht man für dieſen fein beſonderes Conto zu eröffnen, GG Die eben beſchriebene Methode des Rechnungsweſens genügt ohne Zweifel zur vollkommenen genauen Berechnung der Koſten und des Ertrags einer jeden Ernte, ſobald man nur Detail's dabei nicht ſcheut. Für die erſten Jahre einer land- wirthſchaftlihen Unternehmung, ſcheint mir indeß noh etwas mehr erfordert zu wer- denz; hier ſoll man ſich nämlich eine Ueberſicht von den erhaltenen Reſultaten ver- ſchaffen, die man beſtändig vor Augen haben kann, um nicht durh Nachläſſigkeit zu Jrrchümern geleitet zu werden, Zu dieſer Ueberſicht ſollen zum Theil die Plane dienen, von denen oben (Siehe Anmerkung 17) die Rede geweſen iſt. Für jedes Vorwerk entwerfe ich: 14) Einen Plan von Capital» Verbeſſerungen. 92) Jährliche Cultivations- Plane. Erſterer iſt ein Plan, der das Grundbeſißthum in dem Zuſtande, in wel- nur nam dem gegenwärtigen Zuſtande verzeichnet wird, Auf jede Eintheilung, oder auch ſelbſt auf die NEWER wenn deren Conto geſondert werden ſoll, ſchreibe ich: a) Zu Anfange des Jahres, die Auslagen, die vom leßtern oder den vorherge- henden Jahren übergetragen worden ſind, mit Angabe der Menge Düngers, welcher im Boden bleibt, und ſein Datum. b) Dann, Monat für Monat, ſo wie im die Journale darüber erhalte, die Ausgaben, die in Betreff der verſchiedenen Eintheilungen Statt gefunden haben, ſo wie den aus ihnen geernteten Ertrag, c) Am Schluſſe des Jahres füge ich zu dem gewonnenen Ertrage, den Be- trag der Ausgaben, die dem folgenden, Jahre angerechnet werden müſſen. Wollte man ganz genau verfahren, ſo müßte man zuvor zu den Aus= gaben den Theil der allgemeinen Ausgaben hinzu rechnen, den dieſes Grundſtück auf ſich nehmen muß, nebſt den Intereſſen der ihm geſchehenen Vorſchüſſe. Zieht man den Totalbetrag dieſer Ausgaben von dem Iptalbetracs der Einnahme, welchem die Unfoſten, die dem folgenden Jahre zur Laſt fallen, mit bei- gerechnet ſind, ab, ſo erhält man zum Reſultat den reinen Gewinn, den das Jahr geliefert hat. Die Nummern in einem ſolchen Plan, wovon jedes Mal eine Copie in den Händen meines Rechnungsführers iſt, machen ein ſehr leichtes Verſtändniß aller, auf us Grundſtüf ſich. beziehenden Anordnungen und Berichte, auch in der 20 ODeconomie der Landwirthſchaft.| Entfernung, möglich, wie man das Beiſpiel davon in den Journalen hat ſehen können-« 6. 48. Jeder Landwirth, der dieſe Methode befolgt, wird, das glaube ich verſichern zu können, zu ſeinem Schrecken gewahr werden, was für eine Menge falſcher land- wirthſchaftlicher Speculationen er unternimmt, und wird ſich ſehr bald von der Noth- wendigkeit überzeugen, Veränderungen in ſeiner Oeconomie vorzunehmen. Jn jedem Falle wird ihn der erſte Blik lehren, welches die Producte ſind, die er mit dem größten Vortheil anbauen kann, G. 49. Aber, höre ich hier ſagen, was für Mühe, Arbeit und Sorge für einen Gewerbsſtand, den man ja gewöhnlich nur als das Mittel zu einem angenehmen und ruhigen Leben betrachtet, Hierauf kann ich nur antworten: ich ſchreibe nicht für Leute, die nichts Hd»- heres, als Mittelmäßigkeit in jedem Fache und ſclaviſche Befolgung der Gewohn- heiten ihrer Bäter vor ſich ſehen. Wozu auch für ſolche Leute ſchreiben! Sie leſen nicht, und wenn ſie leſen, ändern ſie deßhalb doch nichts in ihrem Treiben. Ich widme vielmehr mein Werk denjenigen Perſonen, weſſen Standes ſie auch ſeyen, die ſich freuen, wenn ein glücklicher Erfolg ihre Bemühungen krönt, welche Vor- theile zu erringen ſtreben, auch wenn das Bedürfniß ihrer Exiſtenz ſie nicht mahnte, die allem, was ſie unternehmen, das Siegel der Vollkommenheit aufzudrücken ſuchen 3; Perſonen, denen das Wohl der Völker, wie des Einzelnen, am“ Herzen liegt, welche erfennen, daß Reichthum der Nation nur mit der vortheilhaften An- wendung und Richtung der Thätigkeit aller ihrer Individuen beſteht, und das, was den Einzelnen in der freien und von Rechtswegen ihm zuſtehenden Ausübung ſeiner Fähigkeiten beeinträchtigt, auch im Allgemeinen der geſellſchaftlichen Verbindung, de- ren Glied er iſt, Nachtheil bringt. Männer, wie dieſe, werden gewiß eine Sache, deren innern Werth ſie kennen, nicht deßhalb verwerfen, weil ſie etwas Mühe forderf.: Für einen thätigen Mann iſt im Grunde auch dieſe Arbeit von ſehr weni- ger Bedeutung, und will man ſich ihrer auf eine beſoldete Perſon entladen, ſo fann auch das feine großen Koſten verurſachen. I< beſiße in Unter- Romagna zwei Güter, die ich landwirthſchaftlich nuße. Das eine beſteht aus 500 Morgen, wovon 200 durch Hälfte- Pachtern gebaut wer- Deconomie der Landwirthſchaft. 81 den. Ein einziger Mann verwaltet hier die Geſchäfte des Regiſſeurs und würde auch vollfommen ſeiner Obliegenheit Genüge leiſten können, wenn nicht das Beſu- chen der Märkte, das er aus Gewohnheit nicht gern aufgeben will, ihm einen Theil ſeiner Zeit raubte, weßhalb von Zeit zu Zeit ein Copiſt ihn unterſtüßen muß. Auch nehmen ihm noch manche andere Beſchäftigungen Zeit weg, die mit meiner Wirth- ſchaft nichts zu thun haben. Das andere Gut enthält 4680 Morgen, wovon ohngefähr 4400 verpachtet oder um die Hälfte bebauet ſind, außerdem gehört. noh der Zehent von 4500 Morgen dazu. Auf dieſem Gute halte i< einen Verwalter, der zugleich Buchhalter iſt; im Vergleich zum Umfang dieſer beiden Güter, iſt das Perſonale auf dem einen wie auf dem andern faſt gleich koſtſpielig. Der Verwalter jedes dieſer Güter ſhit mir naH Ablauf jedes Monats eine Abſchrift ſeines Monats- Journals.» Er bedarf nicht mehr als vier oder fünf Stunden Arbeit, um es in das große Buch des erſten dieſer Güter über zu tragen, und zwei bis drei Stunden, um die Operationen in die reſpectiven Pläne einzu- ſchreiben z es ſind alſo monatlich ſieben Stunden dazu verwendet; dieß macht jahrlich+-+ le 2 20 04 167 MEM+0 2 51. 2.46 5.. Hierzu muß gerechnet werden die Eröffnung der Rechnungen IN ZQLORENE ZIM. 5 49 a IER EEE) M 6 2 6 v. 8. A40= Die Abſchrift des Plans der fünf Meiereien, die ich 46 Vel INNMOfEe u u+. eM u ie 1 9.2 20= Nad) Ablauf des Jahres die Rechnungen zu ane 5 bie SS(anm ZUZICHNK.-«0€ 00e.v.00.230.2 /..=. 60-- Correſpondance, monatlich 8 Stundn 5»«+= 0>»> 96= S5 ZME» u 982 Stünden, davon 42 auf den Tag gerechnet, macht jährlich 23x Tag. Das zweite dieſer Güter erfordert ohngefähr halb ſo viel Zeit mehr, ſo daß beide zuſammen 55 bis 60 Tage bedürfen. Wenn ein Mangel an Fähigkeit oder eine gewiſſe Abneigung gegen dieſe Beſchäftigungsart mich zwängen, die Beſorgung derſelben einer beſoideten Perſon zu übertragen, und ich beſoldete dieſe ſelbſt ſehr genügend, ſo glaube ich nichr, daß ein Aufwand von einigen hundert Franken zu bedauern wäre, wenn er zu 11 82 Deconomie der Landwirthſchaft. einer ſo genauen Controlle aller Operationen meiner Landwirthſchaften verwendet würde, Welche Art von Rechnungsweſen man übrigens auch in Anwendung bringen mag, ſo muß man doch immer einige Zeit darauf verwenden; hierzu muß der Ci- genthümer, deſſen Verwaltung ſich nur auf ein allgemeines Rechnungsweſen gründet, no< die langen Tage voll Unruhe rechnen, die er bei Aufſuchung der Urſachen ſeiner getäuſchten Erwartungen in Beſorgniß über die Rechtſchaffenheit ſeiner Unter- gebenen zubringt; ſolche Tage werden ihm weit ängſtlicher, weit ermüdender ſeyn, als die ſechszig Tage,„die ich jährlich verwende, um eine gründliche Kenntniß mei» ner Intereſſen zu erlangen, und Beweiſe über die gute Verwaltung meiner Agenten zu erhalten, die mir Anhänglichfeit gegen ſie und Dankbarkeit für ihren Eifer zur Pflicht machen*). Ehe ich Alles zu dieſer vollkommenen Regelmäßigkeit gebracht hatte, glaubte ich zu einem Secretair meine Zuflucht nehmen zu müſſen, dem ich alle jene Sor»- gen übertrug; aber, außer daß ich die mich intereſſirenden Dinge nicht mehr mit derſelben Genauigkeit unterſuchte, und folglich mit weniger Einſicht dirigiren konnte, fand ich es noch weit ermüdender, zu dieſen Arbeiten Worſchriften zu ertheilen und über ihre Ausführung zu wachen, als ſie ſelbſt zu verrichten. Jc< trennte mich da- her von dieſem Secretair und übernahm Beſorgungen, die für mich nur ein Ver- gnügen ſind. Ich geſtehe, daß es einige Mühe machen muß, dieß Rechnungsweſen in ei- nem Lande einzuführen, wo die Verwalter zu einer wenig unterrichteten ClaJe ges hören; indeſſen bin ich ohne Scwierigkeiten mit einem meiner Verwalter, der aus dem Bauerſtande entſproſſen iſt, dazu gelangt. Anfangs bemühete ich mich, dieſem Verwalter die Nothwendigkeit jener Ar- beit einleuchtend zu machen, indem ich ihn davon überführte, daß er für mich durchaus paſſive Operationen oder ſolhe unternahm, die mehr koſteten, als ſie eintragen konnten.„ Er wurde auf einmal betroffen und ängſilich über ſeine Sehler, und bat mich, ihm meine Jdeen zu erklären und ihm ein zu beſolgendes Muſter abzufaſſen. Jh entſprach ſeinem Wunſche, und acht Tage nachher brachte er mir 8) Seit ich dieſes geſchrieben habe, iſt ein großer Theil meiner Güter, die vorher för meine Rechnung bewirthſchaftet wurden, um die Hälfte verpachtet 3; mit den übrigen werde ich es in der Folge auch ſo machen; die Arbeit für mein Rechnungsweſen iſt daher beträchtlich vermindert, und ſie wird es mit jedem Tage noch mehr« Deconomie der Landwirthſchaft. 83 D ſein, mit einer ſolchen Genauigkeit abgefaßtes Journal, daß er die Berechnungen darin bis zu Tauſendtheiler und zwiſchen dem Dünger, dem Futter und dem Viehſtand ihrer AFerwirthſchaften iſt, und wie es ſeyn ſoll, Faſt alle bebauen größere Stre>en Landes, als ſie gehörig bedüngen fönnen, und ſo ziehen ſie aus ihren Lkandwirthſchaften in keiner Art den Nußen, den ſie bei rich» tiger Bewirthſchaftung daraus ziehen könnten, Biele unterhalten weit mehr Vieh, als ſie gehörig zu ernähren im Stande (ind, und nicht ſelten ſind ſie dadurch gezwungen, ihre Thiere entweder unter dem geltenden Preis zu verfaufen, oder ſie ſo kärglich zu ernähren, daß ſie abma- gern und deßhalb feinen Ertrag geben; oder endlich müſſen ſolche Wirthe ſich oft von Außen her Futterungs- Mittel zu den höchſten Preiſen zu verſchaffen ſuchen. Nur eine kleine Anzahl erfahrener Männer, weis ihre Oeconomie jederzeit in den paſſendſten und einträglichſten Verhältniſſen zu verbinden. 11* 84 Oeconomie der Landwirthſchaft. Nicht oft genug wird man es den Landwirthen wiederholen können, daß die Bebauung eines Landes, welches das zehnte oder das fünfzehnte Korn als Ertrag der Ausſaat liefert, nicht mehr Koſten verurſacht, als die Bebauung eines Feldes, deſſen Ertrag ſich nur bis auf das dritte Korn beläuft. MPDer Reichthum des Bo» dens, das heißt, die Menge des in ihm enthaltenen Nahrungs- Saftes, oder auch, das ihm mitgetheilte und ihm noch nicht entzogene Düngerverhältniß, reicht oft allein hin, dieſen Unterſchied in der Quantität der Producte zu veranlaſſen, und demohnerachtet kommt der Betrag des Theils vom Nahrungsſaſte, welcher durch die Vermehrung der Erzeugniſſe abſorbirt wurde, ſelten dem Betrage gleich, um welchen die Ernte vermehrt wird, X 50 Nach den von Thaer in dem H. 258. ſeiner rationellen fande wirthſc214 20668-= 129, 12 1458 0 90 AT+ 1206 WEL SEE SEV ----= 19= 1 135955464 06 u---<==. 43 fi---- 20= 7 2027 240 u Da==“ 7, 14 ==---- 21====) M18,.1259 a. m= 75.08 5 4.<=.- 527-"- 155 08.=== 7,"05 „ZZ--= 23-- 1.6 1,1,0.7 Ge GER=--=k7: 78703 EE ER 2000: FE EAS EARN(EE EE Er 444000) === 75--= 4174, 55 EN EL EE EAR UU 02108 --<== IG--- 181, 04-------= 6, 96 -- re-= zu--="187%. 53<=----=“ 6, 94 -= Im-=-- 28= 22194, 7102==.---- 6, 93 --=. 7 22,9=-="7200, 94 GZ IEE=--- 6, 92 <=== 173,0=.== 207, 100-.------- 6, 90 = 1 R mm 8 107= 2 2274 LG)<< eEn---- 6, 89 4== 11082-= 219, 98<< z NT Ich muß hierbei bemerken, daß der Preis von-4- 40 för ein Fuder Miſt von 4000 Kilogrammen ſehr hoch iſt, und daß die Differenz in dem Preiſe, auf welchen der Scheffel herunter gebracht wird, um ſo bedeutender werden muß, je weniger der Miſt koſtet 3 denn: koſtete der Miſt an Statt 4+- 40 nur+ 6, ſo würde bei einer Ernie von zwei Scheffeln auf den Morgen, der Koſten- Betrag für jeden Scheffel nur 4- 40, 05 ſeyn, und bei einer Ernte von 32 Scheſfeln,+ 3, 89. Wenn die Ernte ſehr ſpärlich iſt, welches Statt findet, ſobald der Morgen we- niger als 41 Scheffel über die Ausſaat trägt, ſo muß man annehmen, daß der Boden ſeit langer Zeit keinen Dünger erhalten habe 3; und es ſcheint in dieſem Falle, als ob man für die Ernte bloß die Arbeitskoſten in Rechnung zu bringen hätte. WFllein dieß iſt reine Täuſchung; denn der Boden wird durch die Ernte nur no< mehr ausgeſaugt. Deconomie der Landwirthſchaft. 87 Braac<- Ernte gegeben hat, und nicht mehr als vierzig Grade Fruchtbarkeit enthielt. Bleiben alſo die oben feſtgeſeßten Bedingungen, -+ 12, 3, mit Weizen beſäeter Morgen, w Scheffel OPO=» 12 16 20| 24 28 32 daß nämlich Akern und Beſäen und die Fuhre Miſt von 4000 Kilogrammen<-+40 koſten, ſo wird ein nach Abzug aller Unkoſten und Vorausnahme der Saat, an Ertrag geben, wenn er geliefert hat und der Scheffel Weizen koſtet: +F 5,-|+ 16=|+ 15,-|+ 20,| 25,-- "azur, 0!| zn-/| zz-| S7 tun“| Qauerana,„amm NP 455828.1,V. 5, 28| G. VATZERG H 4. 10, 72 GER 224, 72 -==. 18,26|,G. SETE ze I QT Md m I EYT LEN GERL 645 74 = 1 76246:422 zg€ 15508|NSp) S8 55340 8N== 4505, 27 8|w2=>:.14 357.78 = 1 3,05 1185|== FN 15, 96 Dieſe Felder haben ſich ſonac) um Grade 24, 4 verſchlechtert. ODeconomie der Landwirthſchaft. Johann's Feldbau, Unkoſten und Erfrag. Erſte Ernte der Fruchtfolge, Weizen. Ausgaben. Pflugart von 40 Morgen*) erfordert für 2x Morgen 4 Men- ſchen und 2 Pferde, alſo im Ganzen 4 Menſchen und 8 SOR OO R EE EEE 320 SUMLE10N: 14 INNEN je-.. ee...."2...». ZUMEKGCGEn EL EON ein ſchen Und 1: PfeO.«--» 4.---+ Waſſerfurchen zu ziehen und ſie im Stande zu erhalten««»- Untoſten Bmndie Gnu.---.--. 2-+.-.- Außerdem hat er ſeinen zehn Morgen hundert Fuder Miſt gegeben, die ihm mit Inbegriff des Fuhrlohns und des Breitens GehOſTelMNAVEN++ 3. ue 9 ee ev wn In der Ernte hat er ausgegeben: Tagelohn für 6 Männer, 5 Weiber 1100) 35: Pferde««=»»--- imens++- 0/6'Scheſſel! auszidreſchen zu DO, 50-=-«we.-+ IInteueſſen ſims orſMiſſe.+--»-'-*""-».„-.»».-- Grurag: Scheſſel Weizen 8674 ZU 5:(2,==--- ee 0-. 4 Cencner Stroh 464,== zu FO; 50.«.««0 0++ Hierzu kommt noch der Werth von 44 Fudern Miſt, der von dieſer Enco noMini Doden beite Wr--- m. 5 91 = BO 77 SEE 1, 50 -- 6 715 -- 1410,= + 48, 25 ===> 24, ZE - 48,== - 64,= + 1184, 25 + 1033, 2 .-=> 82,== PUTIN 440,== +: 1555, 2 *) Man ſehe in Thaer's Grundſäßen der rationellen Landwirthſchafe 6. 200« die Schäßung der Arbeiten. Ich rechne hier die Tagelöyne der Pferde zu -4- 3, die der Männer zu+ 1, 50 und die der Weiber zu+ 4. 2*) Ich theile hier die Düngungs- Koſten zwiſchen zwei Getreide- Ernten zu gleichen Theilen, um die Berechnungen zu vereinfachen 3 übrigens abſorbiren dieſe beiden Ernten nur 7252 von 40 Fudern Miſt, die dem Boden gegeben wurden. 127 92 Deconomie der Landwirthſchaft. 3 ,.weite EA ntue,»K(720 Ausgaben, 10) Pfund Kleeſaamen Ginſaat 2... Kall ey aue Ginzuernfen u. il» Incereſſen) ſr Vorſcuſſe- I 06- Ertrag Futter für eine Kuh, während 4346 Tage zu+- 0, 60« Dritte Ernte,"Wieigze Gn. Ausgaben Wie im erſten Jahre, vorausgeſeßt, daß die Arbeit um die Hälfte mehr GOTEN? 140 00 210 6 OH R IME EE 0 02 Werth des in der erſten Ernte nicht ausgeſaugten Miſtes.„ Intereſſen dieſer Summe für ein Jahr Ernte und Dreſchen+ 1 97 .*»..*.. Ertwag Scheffel Weizen 60; 3, zu-- 12,=- Centner Stroh 120=- zu+ 0, 50 + 407== -- 1, 50 SE 45,= 85:74 44,= -+ 130, 50 + 807, 60 4- 63, 25 -- 440,= . TE 44,<< <= 59,- + 606, 25 + 723, 60 - 60,= + 783, 60 Deconomie der Landwirthſchaft. Recopitiilatiot, Ausgaben. Eiſtee Gm.= 0+++ 1184,125 Weile"Ernte.,.+-== 1307350 Dritte Ernte«+.»-;= 6067 25 Es bleibt reiner Erkkäg:n+"++ Dieß beträgt auf den Morgen+ 422, 54 . . und auf ein Jahr Jacob's Feldbau, Unkoſten und Erkrag. Erſte Ernte der Fruchtfolge, Weizen, Ausgaben. Koſten für die 50 wie bei Johann Ernte....... Scheffel Weizen ul 6- aet breſchen zu E% 50 Ertrag, Scheffel Weizen 24, 6 zu+ 12,= Centner Stroh 58, 82 zu F+ 0, 50- Zweite Ernte, » Rus8sgaben 770, Pfund Kleeſaamen:...=».+.5 Stüen-85= Ernten..'.. dt.....e ....*... Ertrag. 3 8 er 1565,02 .. Ee III 807», 60 .... ROE: 783, 60 + 3146, 22 0.4.+ OB=> NUR EEG)+ 42,200 27 “=+ 40; 85 »%“.+ 48, 25 ». NEI 20, SETE -- 17730 4 85, 55 . D-+- 295, 20 .. EEE 2), 41 + 324, 61 G'ſee .... 4 40, MERING IETI 1, 50 3== 30,== ODeconomie der Landwirthſchaft. Ertrag, Futter für eine Kuh, während 326 Tage zu+ 0, 60«««+»- 495, 60 Dritte Ernte, Meike n Ausgaben.| Einſaat. wie die bei Johann:+.-«+ uv 00 0000 3 00 HIESS Ernten und Dreſchen..,.,........[]. 35, EIE + 98, 25 yy", Ertrag. ay j Scheffel Weizen 46 zu+ 127=>-- 0» 80 0, 0-28+4 8+ 19%)== 11 Centner Stroh 442 zu- 0/50.-.+„Wie. ee-= 277125 + 214, 25| Necapitulatkion Ausgaben, Ertruog. Erſte Ernte.-+, 4%: 855.155,.„ve oe 082 0.5 D24467 SWEeitezGENte.+»>».=> 715-0»« 6«»«. Me 0.== Dritte Eine. 0 98, 28 0 u ole 1-+==zi ieee; + 734, 46 +. 6 Rs. 7%. 5 EW 0555 30 Es bleibt reiner Ertrag+-+=. 60 ve-+ 479, 46| Beträgt auf einen Morgen+, 47, 946, und auf ein Jahr.+ 45, 972 Deconomie der Landwirthſchaft. Wenn wir von+ 1225, 22, dem reinen Ertrag Joo hann's, den reinen Ertrag Jacob's mit+ 479, 46 abziehen, ſo finden wir, daß Johann's 400 Fuder Miſt einen reinen Nußen von....................+ 746, 6 gegeben haben; hierzu kommt noch der Unterſchied in der Verſchlech- terung des Bodens mit Graden 4, 32, welcher für, die 40 Morgen durch............ d+...... end 432, maween vorgeſtellt wird. Der reine Gewinn durch den Miſt beläuft ſich alſo wirklich DSE» 200- e eN ei Re ee eo 5 ee 4 11785 6 oder: auf+ 414, 782 für ein Fuder. Wenn man hierzu noch + 8 als Einfaufs- Preis des Miſtes, mit Ausſchluß des Fuhr» lohns rechnet, ſo bringt man ein Fuder bis auf+ 419, 782; in- deſſen wird man noch bemerken, daß ein Scheſſel(oder 45 Kilo- grammen) Weizen hier nur mit+ 412 berechnet iſt, während im vorigen h. funfzig Kilogrammen deſſelben zu I 48 angenommen wurden, Dieſe Paralelle wird nac; meinem Dafürhalten hinreichen, um die Land- wirthe zu überzeugen, von welcher Wichtigkeit es für ſie ſeyn muß, immer die er- forderliche Quantität Düngers vorräthig zu haben, um ihre Saaten zu dem höchſten Grad von Reichthum zu ſteigern, den ſie, ohne dem Lagern ausgeſeßt zu ſeyn, erlane gen fönnen.' Wenn übrigens, wie es auch hätte ſeyn ſollen, die Fruchtfolge mit einer beha>ten Ernte ihren Anfang genommen hätte, und der Miſt wäre für dieſe ver- wendet worden, ſo würde Jo hann"s Deconomie die des Jacob noch weit mehr übertroffen haben, als wir durch obige Berechnung ſahen, 6.1.53. Bei einer mit aller Thätigkeit betriebenen Cultur bedarf man, um den Voden in einem möglichſt fruchtbaren Zuſtand zu erhalten, in einem Zeitraum von vier Jahren, auf einen Morgen unter dem Pflug getriebenen Landes nicht weniger, als zwölf Fuder Miſt zu 20 Centner, oder für jedes Jahr drei Fuder auf den Morgen. Es myß daher eine der erſten Beſtrebungen des Landwirths ſeyn, Mit- tel aufzufinden, durch welche er ſich einer ſolchen Quantität verſichern kann, 6 Oeconomie der Landwirthſchaft. Ein ziemlich großes Stüu> Rindvieh, welches täglich 25 Pfund Heu oder, dem Berhältniß nach, Grünes verzehrt, während des ganzen Jahres im Stalle ges füttere wird und in 42 Monaten 20 Centner Stroh oder trockenes Schilf als Streue erhält, wird in einem Jahre 41 Fuder Miſt, das heißt, beinahe die für 4 Morgen Land jährlich, oder auf einen Morgen für 4 Jahre, hinreichende Quan- tität, geben. Es ſcheint alſo ein Thier dieſer Art, oder ein Pferd und noch etwas von fleinem Vieh dazu, für eine Fläche von 4 Morgen das paſſendſte Verhältniß des Viehſtandes zu einer Landwirthſchaft zu ſeyn. Die natürlichen, bleibenden Wieſen, und die beſtändigen Weiden einer Land- wirthſchaft ändern dieß Verhältniß beträchtlich. Wenn dieſe erſteren, durch befruchtende Gewäſſer beneßt, oder auf andere Weiſe begünſtiget, keinen Dünger erfordern, ſo kann der von ihren Erzeugniſſen gewonnene Miſt zur Düngung des unterm Pflug getriebenen Landes verwendet wer- den. Das Verhältniß des zur Gewinnung der erforderlichen Dünger- Quantität nothwendigen Viehes bleibt immer im Zuſammenhang mit der Ausdchnung dieſes leßteren Landesz aber in der Wahl der von dieſem zu erzielenden Producte iſt der Landwirth weit weniger beſchränft, und er fann ſich weit freier dem Anbau ſolcher Ernten überlaſſen, die im Handel vorzüglich geſucht werden;-in der auf ſei- nen Aeckern eingeführten Fruchtfolge, kann er das Verhältniß des Futterbaues um ſo viel vermindern, als er Futter von ſeinen natürlichen Wieſen gewinnt, Wenn aber hingegen dieſe Wieſen nur im Verhältniß der ihnen mirge»- theilten Dünger- Quantität Producte geben, ſo iſt es ſelten, ja ſehr ſelten, daß ſolche Grundſtücke einen genügenden reinen Ertrag liefern; auf jeden Fall dürfen dieſe Wieſen nur in dem Maaße als ein Unterſtüßungs- Mittel des ackerbaren Lan» des betrachtet werden, in welchem ſie nach Abzug'ihres eigenen Dünger» Bedürf» niſſes, durch den ſich etwa ergebenden Ueberſchuß ihrer Producte, zur Dünger= Ver» mehrung beitragen. Man wird leicht einſehen, daß alsdann, außer der Anzahl Vieh, die zur Erzeugung der für das pflugbare Land nothwendigen Dünger- Quan- tität erforderlich iſt, es noch einer Anzahl von Vieh bedarf, um den in die Wieſen zu verwendenden Dünger zu gewinnen, Die Weiden gehören in dieſem Betracht unter die Categorie der keinen Dün- ger bedürfenden Wieſen. Hierbei darf aber der Landwirth nicht aus den Augen verlieren, daß faſt die Hälfte des Düngers, welchen die Thiere während der Zeit Deconomie der Landwirthſchaft. 97 erzeugen, wo ſie ſich auf der Weide befinden, entweder auf die Weide ſelbſt, oder auf die dahin führenden Wege fälle, und ſo für das unterm Pflug getriebene Land verloren iſt. Ein Stück Vieh, welches während des ganzen Jahres im Sealle ges füttert wird, 44 bis 42 Fuder Miſt producirt, giebt nicht leicht mehr, als 9 bis 10 Fuder Miſt, wenn es nur 4 Monate im Jahre auf die Weide geht, 95 50% Vielen Menſchen ſcheinen die natürlichen Wieſen die einzige dauerhafte Ba- ſis einer blühenden Landwirthſchaft zu ſeyn. Meine Erfahrung hat mich im Ge» gentheil überzeugt, daß nur ein Mangel an gründlichen landwirthſchaftlichen Kennt- niſſen eine ſolten Futter- Ernten rechnen. 6 57 Schon ſeit langer Zeit ſuche ich die kürzeſte Art, mit wenigen Hülfsmitteln viel Dünger zu erzeugen, das heißt, ic: ſuche eine beträchtliche Fläche Landes ſo- bald als möglich zu einem hohen Grade von Fruchtbarkeit zu bringen, ohne große äußere Hülfsmittel dazu zu beſißen« Deconomie der Landwirthſchaft. 9) Nah vielen Verſuchen bin ih bei dem Mittel ſtehen geblieben, das Land folgendem Fruchtwechſel zu unterwerfen, 1) Runfelrübenz; ich halte dieſe Rübe für ein Wurzel- Gewächs, das in warmen und troenen Himmelsſtrichen am Einträglichſten und den wenig ſten Unfällen unterworfen iſt. Unter falten und feuchten Climaten ſcheint aber der Anbau der Rutabaga oder ſchwediſchen Rübe vortheilhafter zu ſeyn. Man muß hier vorzüglich dahin ſehen, daß der Miſt in Linien un« ter die Pflanzen gelegt wird, ſo daß jede Pflanze mit dem Miſte in Be- rührung fommt, weil ſie außerdem ſehr dürftig bleiben würden. Sechs, oder beſſer acht Fuder guten Miſtes, zu zwanzig Centnern, auf dieſe Art verwendet, ſind für einen Morgen Landes hinlänglich, wenn es nicht ſchon zu ſehr erſchöpft iſt. 2) Luzerne; jeßt muß man dem Lande den nöthigen Zuſchuß an Miſt geben, um die in der vorigen Ernte ungedüngt gebliebenen Zwiſchenräume gut zu düngen 3 dieſer Miſt wird von dem, durch die Runkelrüben-» Ernte des vori- gen Jahres gewonnenen, entnommen, 3) Luzerne, 4) Zuzerne, die im Herbſt auf den Morgen mit ſechs Fuder Miſt gedüngt wurde. 5) Luzerne. 6) Luzerne; ſie wird nach dem dritten oder vierten Schnitt ſorgälftig um- gebrochen. 7) Weizen, und nach der Ernte Hirſe zum Abfüttern, mit untergeſäetem Incarnakt- Klee(trifolium incarnatum).; 8) JIncarnat- Klee, hierauf gedüngte Runkelrüben. 9) Weizen mit darüber geſäetem rothen Klee, 10) Rother Klee, 411) Weizen und nach der Ernte Hirſe zum Abfüttern mit darunter ge- ſaetem Jncarnat-Klee. 12) JIncarnat- Klee, hierauf gemiſiete Runkelrüben, 13) Weizen mit rothem Klee. 14) Rother Klee, 15) Weizen, hierauf Hirſe mit Jncarnat- Klee, 13* vor bringt. Erzeugt 4ſtes Jahr. Grund- Capital 6 oder 100 Deconomie der Landwirthſchaft. Dm anirtaf Wir wollen jeßt ſehen, welche Reſultate dieſe Fruchtfolge im Dünger her- des Miſies, Auf den Mor- gen Fuder von zwanzig Cent- ner Miſb. 3 8| Für Runkelrüben 0.04 0 108 Verbraucht Stroh und Heu davon 4 Erzeugte Quantität mit Inbegriff der acht Fuder als Vortal)--.,-.-. GG:«6 ve 0.7 M Ertrag der Runkelrüben« 10| Ergänzung für Suzerne„€- 6 N== Suzerne.... 0.00 2 3= LUzGltE"= 6«0 4= Quzere. 5 ve GG. 0 0.0 002 ALES 6 | ES="QUzEUNC» 1:€ 0 0 9 jj, G-=--== Luzerne. ee--= 4 j">=> SB0l32D BED DBrNC | Strobund Se Pes 8== JIncarnat- Klee und Rüunkelrmben. 3 42,0-10 0.04 4.009.092.40 | 04 PE Weizen, Strohydavon"2 || 022=== Klee 18+ WM. 0+. O | er 2 Nofeigfen? umd! Drfe: jj Stroh und Heu davon 4 | d->= SncoeLEGISKE EN jj Runbelbnben 7/ 42.0.1000. 9%+... 42 jj 3 7 Nikel das.[Stu0) |; Won»»-- 1+ 2 Verbrauchte Duantia u+42 | M 2 8e 5 Eo blabunohguverſigenubrgußer„47 | äu 5 SBEbBCH URD DUENC, ODeconomie der Landwirthſchaft. 101 Man ſieht alſo hier einen Morgen Land, welcher in Zeit von funfzehn Jah- ren außer dem ihm gemachten Vorſchuß eines Grund- Capitals, nachdem er ſeinen eigenen Bedarf reichlich geliefert hat, noch einen Gewinn von 36 Fuder Miſt ab» wirft, der zur Verbeſſerung anderer Grundſtücke verwendet werden kann; überdem hat er auc) noch eine bedeutende Rente durch Benußung ſeiner Producte ein- getragen. Man muß hierbei aber berüſichtigen, daß ſolche Reſultate nur durch die vollfommenſte Cultur und unter Beobachtung jeder Sorgfalt, die zum glücklichen Erfolg beitragen kann, erlangt werden. Ich werde in der Folge von dieſer Sorgfalt und von den Mitteln reden; durc< welche man einen glücklichen Erfolg der Ernten erzielen kann, wenn nicht Hagel oder andere bedeutende Witterungs- Unfälle das Gegentheil gewaltſam herbei führen, 9:- Wenn man auf dieſe Art ein unbedeutendes Stüc> Land zu einem gänzlich genügenden Zuſtand von Fruchtbarkeit bringen Fann, ſo wird man mit deſto grö- ßerem Rechte in den allgemeinen Landbau, jenes glückliche Verhältniß zwiſchen dem Flächeninhalt des Feldes, dem Dünger, dem Futterbau und dem Viehſtand ein» führen. fönnen, welches einer guten Oeconomie als Baſis dienen ſoll, Go 58 Man hat alſo geſehen, wie wenig, im Allgemeinen, die natürlichen Wie- ſen zur Unterhaltung der Fruchtbarfeit eines Gutes nöthig ſind 3 indeſſen darf man ſich doch nicht verheelen, daß es Felder giebt, die ſo große Schwierigkeiten darbic- ten, daß man zu äußeren Mitteln ſeine Zuflucht nehmen muß, um ihnen einen vor» theilhaften Ertrag abzugewinnen. Der Fkandwirth, welcher beim Uebernehmen eincr Fkandwirthſchaft in Betreff ihrer Lage freie Wahl hat, muß dergleichen Ae>ker zu vermeiden ſuchen; indeſſen kann er allenfalls noch Aecker wählen, deren Lage ſo ge- birgig und ſteinig iſt, daß die Luzerne nur ſehr unvollkommen darin gedeihe. In ſolchen Localitäten ſteht der Landwirthſchaft noch die Eſparcette als Hülfsmittel zu Gebote, die überhaupt falkhaltigen Boden liebte, und die, wenn ſie auch einen ſo reichlichen Ertrag nicht giebt, als die Luzerne, zum Erſaß dafür den Vortheil ge» währt, daß ſie länger dauert und für ihre Saaten faſt feinen andern Dünger be- darf, als den Gyps. 02 Deconomie der Landwirthſchaft. Wenn die Eſparcetkte in einem für ſie paſſenden Boden ſteht, und ihre Ein- ſaat einen guten Erfolg gehabt hat, ſo kann ſie mehre Jahre hindurch von jedem Morgen die erforderliche Quantität Heu geben, um drei, auch wohl vier Fuhren Miſt, jede von zwanzig Centner, daraus zu gewinnen. Wenn man die vom Kraute dieſer Pflanze gebildete alte Grasnarbe umbricht, ſo iſt der Boden aus- geruhet und ſehr geeignet, Cerealien» oder andere Ernten zu tragen; jedoch befindet er ſich nie in einem ſo fruchtbaren Zuſtand, als der Boden, welcher Luzerne getragen hat; er läßt ſich nur etwas leichter umreißen als jener, Wenn aber hingegen die Ae>er, an Statt zu bergig oder zu tro>en zu ſeyn, ſich in einer zu niedrigen Lage befinden, als daß ſie mit Luzerne bebauet wer- den könnten, ſo muß der Landwireh den Anbau des Fiorin- Graſes(Agrostis alba) verſuchen, deſſen außerordentliche Ergiebigkeit als Futter- Pflanze ſeit einigen Jahren ſehr gerühmt wird. J< muß übrigens für meine Leſer bemerken, daß ich die Cultur dieſer Pflanze auf Boden dieſer Art nicht verſuchen konnte, und daß ich auf trofenem Boden, außer in Gärten, weder einen beträchtlichen Ertrag davon erhal- ten habe, noch von Andern erhalten ſah- 6. 60. Man wird voraus ſehen, daß der Landwirth, welcher die verbeſſernde Frucht- folge, von der ich geſprochen habe, oder eine andere, die zu eben dem Zweck führt, anhaltend befolgt hat, endlich einen Ueberfluß an Dünger und zu fette Aecker er- halten wird, ſo daß er Producte zu erbauen, bemüht ſeyn muß, die den Boden mehr erſchöpfen 3 dann, nur dann wird er ſich dem Anbau der Handels- Ge- wächſe überlaſſen können, und Pflanzen erbauen, die, indem ſie einen beträcht»- lichen Gewinn gewähren, die Kräfte des Bodens merklich. ſchwächen. ß. 641. In ſolchen Lagen, wo der Landwirth ſich Dünger von guter Beſchaffenheit, ſo viel er bedarf, zu vortheilhaften Preiſen verſchaffen kann, da iſt er nicht mehr verpflichtet, jenes genaue Verhältniß zwiſchen Futter- Quantität und Viehſtand, und durch dieſe, zwiſchen Dünger- Quantirät und Flächeninhalt der Aecker zu beobachten, welches bei iſolirten Lagen unumgänglich zu berückſichtigen nöthig iſt. Hier iſt der Dünger ein voher Stoff, den man ſich für Geld verſchafft, um ihn in Waare umzuwandeln, Der Landwirth hat in einem ſolchen Fall nur zu be» Deconomie der Landwirthſchaft. 103 rechnen, für welchen Preis er den Dünger einkaufen kann, um noch aus ſeinen Producten, und folglich aus ſeinen Ae>ern einen genügenden Nuten zu ziehen. Er befindet ſic) in einer beſonders günſtigen Lage; aber nicht ſelten muß er auch ſolche Ländereien mit einem deſto höhern Preis bezahlen. 50 62. I< muß hier die Landwirthe daran erinnern, wie wichtig es iſt, den Dün- ger ſo viel als möglich in. Thätigkeit zu ſeen, und ihn nit unbenußt ruhen zu laſſen. Im Syſtem der Dreifelder- Wirthſchaft mit Brache iſt es üblich, den Dünger von einem Jahre zum andern aufzubewahren das heißt, es wird hier aller Dünger, welcher ſeit der vorhergehenden Winter- Einſaat gemacht wurde, zum Düngen des Winter- Getreides verwendet. Wenn man, an Statt dieſe ſchlechte Oeconomie zu befolgen, den Dünger* ſo viel als möglich in Anwendung bringt, ſo fann man es während des gedachten Zeitraumes bis zur Verdoppelung der Dün- ger- Quantität bringen 3 wir wollen dieß ſogleich durch ein Beiſpiel deutlicher machen. I erwachſenes Rindvieh un- terhält, und ſie zwei Drittel des Jahres hindurch im Stalle, und während des an- dern Drittels auf der Weide ernährt. Jedes Stück von dieſem Vieh wird ohnge- fähr neun Fuder Miſt, jedes von zwanzig Centnern, geben, nämlich: ſieben Fuder vom 45ten October bis zum 45ten Juni, und zwei Fuder vom 45ten Juni bis zum 15ten October. Am 4ſten April wird er über 573 Fuder Miſt disponiren können, die er auf zehn Morgen Land bringen wird, welche ſhon im Herbſt oder während des Winters tief durchaert ſindz er wird dieſen Miſt in Reihen oder noch beſſer in föcher unterbringen, von denen eins vom andern ſehr regelmäßig entfernt iſt, um Runkelrüben- Kerne darüber zu ſte>en. Er kann ſich alſo damit begnügen, dem Morgen Land nicht mehr als 52 Fuder Miſt zu geben, außer, daß er im Herbſt auf dieſelbe Ac>er» Flähe no< ſecerten Miſt höchſtens die Hälfte, oder 29 Fuder, abſorbirt haben; es würden ſonach noch 282 Fuder im Boden bleiben, die mit den leßtgewonnenen 406 Fudern 4343 Fuder ausma» chen, an Statt, daß dieſer Landwirth, ohne dieſe Cultur, nur 578 Fuder haben würde. Am 4ſten May wird unſer Landwirth noh 40x Fuder Miſt haben, die er von ſeinem Viehe im Monat April gewonnen hat; um dieſe Zeit kann er noch zwei Morgen mit Runkelrüben, oder, wenn er in einem feuchten Clima wohnt, mit Ru- tabaga's beſäen, im October wird er ſie abernten und nach den oben angegebenen Verhältniſſen dadurch 265 andere Fuder Miſt gewonnen haben, an Statt daß er ohne dieß Verfahren nur 103 Fuder Miſt haben würde. Weny das Clima feucht iſt, ſo kann er zum 4ſten Juny noc< zwei Mor- gen Rutabaga's pflanzen oder ſäen, die mit 403 Fuder im Monat May gewon- nenen Miſtes gedüngt werden. Die davon gezogene Ernte wird für die in ihren Nußen verwendeten 402 Fuder Miſt 22x Fuder wieder geben, Am 4ſten July wird dieſer Landwirth wieder 85 Fuder Miſt haben und da- mit einen Morgen Land bedüngen, den er mit Hirſe zum Grünabfüttern beſäet. Er wird davon zwei Fuder Miſt, außer dem von der Ernte ausgeſogenen, ge- winnen 3 und ſo werden ſich die 83 Fuder bis auf 103 Fuder vermehrt finden. Am 4ſten Auguſt hat er wieder ſechs Fuder Miſt gewonnen; dieſe wird er in einen halben Morgen Land verwenden, um es mit Hirſe, die grün abgefüttert wird, zu beſaen. Durch den Gewinn dieſer Ernte ſind die ſechs Fuder Miſt in ſieben verwandelt. Vom 4ſten Auguſt bis zum 45ten October erhält unſer Landwirth wieder 45 Fuder Miſt, wovon er feinen anderen Zwiſchennußen ziehen kann, als daß er einen Theil davon für Buchweizen oder Bohnen verwendet, um dieſe als Dünger grün unterzupflügen. Oeconomie der Landwirthſchaft. 105 Recoaopmwtulation, 573 Fuder Miſt, angewendet den 4ſien April, vermehrten ſich bis zu 1343 Fuder. . 10€===--“= 1-- May,----“==- 265=> 105 1<< Zz UW== 2 2 85==--= 14= July,=„=== 10 1- Auguſt,= a 8 15-- October,=--“-“-- 15 | (REN IEE 15. 2-- 108 Fuder Miſt, jedes zu 20 Centner oder 4000 Kilogrammen, ſind alſo in einem Jahben--»-»-«=-.-*».«- umgewandelt, Man glaube aber ja nicht, daß ſolche Reſultate durch eine nachläſſige Cul- tur zu erlangen ſindz nur die vollkommenſte Behandlung der Aec>ker iſt im Stande, ſie herbei zu führen. Nicht oft genug werde ich es ſagen und wiederholen können, die Ernten der Wurzelfrüchte ſind eine Quelle ſehr großer Vortheile, wenn ſie paſ- ſend behandelt werden, dahingegen ſind ſie nur eine Quelle von Verluſten, wenn ſie keinen Dünger erhalten und ihre Bearbeitung vernachläſſigt wird. Jnudeſſen blei- ben auch dieſe Verluſte nicht unerſeßt, wenn nur der Boden vollfommen von Un- fFräutern gereinigt wurde. Wenn übrigens der Landwirth auch nur die Hälfte der Vortheile erhalten ſollte, die ihm die hier angerathene Anwendung ſeines Düngers zu verſprechen ſcheintz ſo würde ein ſolches Reſultat doch noch ſowohl für den Wohlſtand ſeiner Grundſtücke, als auch beſonders für ſeinen eigenen, unendlich vortheilhaft ſeyn. Ueberdem gebe im auch zu, daß, um in wenig Monaten eine ſolcerbau, und endlich auch für den Landwirth. Der elende Miſt, den man in einer dieſer Frucht« folge unterworfenen Landwirthſchaft, von dem faſt einzig ohne beſſeres Futter mit Stroh ernährtem Bieh erhält, erzeugt faſt nicht mehr, als ein Biertel oder Drittel des Nahrungsſaftes, welchen eine leidliche Ernte ausſaugen muß. Ein ſol» liche Elend empfinden, welmes man nur in Ländern antrifſt, die ſich eins zig auf den Getreidebau beſchränken, Wenn auch ein Product vernichtet wird, ſo bleibt doh noch das andere 3“ wenn ein grauſames Ungewitter die Hoffnung einer ſchönen Ernte verſchwinden machte, ſo wurden doch die Kartoffeln unter dem Schuß des ſie bedeFfenden Erdbodens von dieſem Uebel errettet; ihr Kraut wird zwar leiden 3 aber es wird auch bald wieder ſein erſtes, kräftiges Anſehn erlangen. Das einge« erntete Heu ſichert nicht nur die Subſiſtenz der Kühe, deren Milch eine gure Nah« rung giebt, ſondern aum des jungen Viehes, deſjen Verkauf dem Landwirth oft eis niges Geld zur Befriedigung der erſten Bedürfniſſe liefern muß; und ſelbſt, wenn einige Wieſen von dieſem Unfall betrofſen wurden, während ihre Ernte noch auf dem Halme ſtand, ſo trug dieſe beſchädigte Ernte durch ihre Zerſezung zur Befruchtung des Bodens bei, und vermehrt ſo den Ertrag der folgenden Ernten, Es kann alſo den Regierungen nicht gleichgültig ſeyn, ob der Landwirth dieß oder ein anderes Ackerbau-Syſtem befolgt; weil ſie in dem Einen ſichere Mittel zur Subſiſtenz der Völker finden, die ſie vergebens im Andern ſuchen. Jn der That, in ſo fern im es beurtheilen konnte, fand ich allenthalben, in den von mir durchrei- ſeten Ländern, wo der Bauer neben dem Anbau ſeiner Ländereien Nuß- Vieh hält, einen weit größeren Wohlſtand, als in den Ländern, wo er fein anderes Huülfsmittel als den Getreidebau hat. Uebrigens ſollen die Regierungen den Landwirth in ſeiner -Deconomie nicht beſchränken 3 ſie ſollen vielmehr das einträglichſte Cultur» Syſtem das durch ihren Unterthanen eigen zu machen ſuchen, daß ſie dieſe über ihr wahres Intereſſe aufklären- Der Zwang erweckt Widerwillen und entkräftet, die freie Be- nußung des Bodens hingegen beſeelt den Landwirth zum Wetteifer. 14* Oeconomie der Landwirthſchaft. ar Körner Bau. 6. 64. Das Cultur- Syſtem, welchem man dieſen Namen gegeben hat, widmet den größten Theil der Ländereien ausſchließlich den Cerealien, und nur einen weit gerin» geren Theil davon den natürlichen, bleibenden Wieſen. Nur der Mangel ächter Kenntniſſe der Pflanzen- und AFerbau- Oeconomie, und eine irrige Meinung, konnten ſcheinbar den Glauben begründen, daß man ſich nur dadurch eine reichliche Quantität von Körner- Früchten verſchaffen könnte, wenn man die Felder ausſchließlich dem Körner- Bau widmete, Nichts iſt jekt beſſer erwieſen, als der aus dem Wechſel der Producte ver» ſchledener Gattungen entſpringende Vortheil, welcher hauptſächlich darin beſteht, daß durch dieſen Wechſel das Land nie unthätig liegen bleibt und ſo eine weit größere Quantität von Nahrungsmitteln darreicht. Man kann aber annehmen, daß das unter dem Namen Körner- Bau bekannte Cultur- Syſtem nur noch in Gegen- den ausgeübt wird, wo es an Beobachtungs- Geiſt und an ächten landwirthſchafte lichen Kenntniſſen mangelt. Jeßt erhält man, mit Hülfe wohlberechneter Frucht»- folgen, auf derſelben Fläche Landes, die ſonſt ausſchließlich den Cerealien ,- und auf der Fläche, die nicht weniger ausſchließlich zur WViehweide beſtimmt war, eine Quantität von Producten zur Ernährung der Menſchen und zur Erhaltung des Viehes, die weit beträchtlicher iſt, als die ſonſt vom Körner- Bau- Syſtem gezogene. 6:7 165: Wir wollen dieß durch Beiſpiele deutlicher zu machen, und uns zu über- zeugen ſuchen, was man ſich von den verſchiedenen Cultur- Syſtemen, wenn man von einem und demſelben Puncte und mit gleichen Hülfsmitteln ausgeht, verſpree =|===|-=| 4= 2 üſtes Jahr, Brache.-- 27 WET ÖRBTTT u EEN REREN 10,= En== 50,<= 8 Fuder Miſt a 20 Cent- ner“....... WE KIEL 2 IE<= Sean 80,-------- 130,(SSI 3tes Jahr, Hafer 8 Schef- fel......» 7, 14 3, 08<--] emen 20,= 98,<= Ates Jahr, Brache..---|=-| 12,--|==| 709,= 5tes Jahr, Weizen. 9, 06 4, 30|==| 28,=| 42= 6tes Jahr, Hafer, 4, 2 Scheſſch>-- 45 17) 17160|=--|: 10, 3521| 3005 Deconomie der Landwirthſchaft. Die Reſultate dieſer Fruchtfolge ſind in 6 Jahren Centner Stroh 35, 72, die für den Viehſtand verwendet 3, 37 Fuder Miſt von ſehr mittelmäßiger Qualität geben, alſo jährlich 0 7. ei eu oE eier 6 0008 Ue DD Süuder, 0,59 Scheffel Weizen 46, 98, oder ein Aequivalent an Hafer« Scheffel 2, 33 Und eine Verſchlechterung des Bodens, wenigſtens von Gra- den 8, 5:7 9der jahrlich? 4.-+ 2-+. 2»". mo»=* AZO m dr NO 27 Dreijährige Fruchtfolge mit Benußung der Brache. 2 DDC! j DAC Vermeh- Vermin- Uebrig |“| rung der| derung der| bleibende Für einen Morgen Futter. be AE AE Fette Fruchtbar- Land. IIM 2 keit. keit. Ausnahme Centner.| der Saat. Grade. Grade. Grade. Natürliche Fruchtbarkeit des Bodens«=+ jj= 1==|==|==-| 40,--- 4ſtes Jahr, 8 Fuder Miſt zu 20 Center 1»==|==| 80,=|==(120,= Grofſen:= 02. 78 6=| 4,=|===| 410,=(110,== 2tes Jahr, Weizen.--|| 137 29| 6 77 1--=| 44,==| 66= 3tes Jahr, Hafer, Scheffel 6a) 88 68: 03.1 2, 54| ZZ- 16 5190.55 4tes Jahr, Brache»«-==|>-“ Wo|==| 60 5 5tes Jahr, Weizen--- 87 02| 3 Sz 7 0 m(086 17 6tes Jahr, Hafer, Sceffel ZG M M dn 3). 65. 4, 202 ZZ 0 EO 2 A Deconomie der Landwirthſchaft. Die Reſultate dieſer Fruchtfolge ſind in 6 Jahren Centner Stroh 36, 99, die 32 Fuder Miſt von mittel- mäßiger Qualität geben- können, alſo jährliM.*-.+„«-. Fuder 0, 646 Scheffel Weizen 18, 39, oder ein Aequivalent von Hafer Scheffel 3, 065 Und eine Verſchlechterung des Bodens, wenigſtens von Qra081 1 12,&) DIe ANFÜHRER 0 200 oe---- WMrade I, 1 Wenn wir jeßt, indem wir den verbeſſerten Fruchtfolgen näher kommen, für die Erbſen die Kartoffeln wählen, und zur Ernährung des Viehes den Theil dieſer Frucht verwenden, welcher zur Erſeßung der, dem Boden durch dieſe Ernte entnommenen Fruchtbarkeit erforderli iſt, ſo werden wir folgende Reſultate erhalten: Nos 3: Dreijährige verbeſſerte Fruchtfolge. SONN OZ DEUTCHE€?; PST Vermeh- Vermin- Uebrig 3; t Weizen, rung der| derung der| bleibende Fur einen Morgen Futter, joder Aequi- Fruchtbar-| Fruchtbar-| Fruchtbar- Land, ZU keit, keit. keit. Ausnahme Centner.| der Saat, Grade. Grade. Gerade. Natürliche Fruchtbarkeit des Bodens++=“=j|-==-=|-=|---| 4- 8 Fuder Miſt.«bj>|==| 80,=|== 1420,= 1ſtes Jahr, Kartoffeln, Schef- 10,= NSN 0... 4«21 207 3.122; 34020]-- 1 30,-- 1120,= 2tes Jahr, Weizen--- 145 350 7 39|==--| 48,--| 79,== 3tes Jahr, Hafer, Scheffel EE 0 0) wl. 0 0 6 6, 50 M= 1 18 1| 54= Ates)»-»»«» berechnet werden kann, 2 bd*. Scheffel Weizen 38, 53, oder ein Aequivalent an Kartoffeln und» Daſer..! 6 2.27 0080 55 1000 ien 8 eiu 0 S:. Und eine Verſchlechterung des Bodens von Graden 410, 60, oder jährlich von»-+»+>»»+» ...... . Fuder Scheffel Graden 54, 9 0, 39 4, 75 1, 76 Wir wollen jeßt zur Einführung des Kleebaues in die Fruchtfolge übere gehen. No. 4. Oeeonomie der Landwirthſchaft. Dreijährige verbeſſerte Fruchtfolge, 3; ite"6 Vermeh-| Vermin- Uebrig Ä;|„03 rung der| derung der| bleibende Fur einen Morgen Futter.|oder Aequi- Fruchtbar-| Fruchtbar-| Fruchtbar- Land, She a. Felt, keit. keit. Ausnahme Centner.| der Saat. Grade. Grade. Grade. Die 3 erſien Jahre wie hier ODE. 10:++ 99 hie ie 41, 88| 23,=|==|==| 54,= 4tes Jahr, Klee an Statt VE Dram Tn 20 5==| 85=|==| 62)= StS. SSaDr;„Beizen. 8 87.201. 07 SE=== 1 245"8| 37/9 72 6tes Jahr, SAP Scheffel SONN 105008 END 3 2730 00 23|= 1 9, 361.27, 0-'9 73) 57| 28,424 Die Reſultate dieſer Fruchtfolge ſind in 6 Jahren: Centner Futter 73, 57, wovon 40, 73 in Heu oder dem gleich ſindz dieſe Centner 73, 57 werden mit dem Kartoffelfraut QEVENN 20.5 m ue W 0 00e Nofels 5 3 We= 16„Zuder, 7,029 Miſt von beſſerer Qualität als der vorhergehende, alſo NIPPNCHN+ Bo 0 5 aw ol mel 1 0 Gard R 5 100) 80,180 Fuder- H, 215 oder, wenn wir die von der Kartoffel- Ernte BEA Quantität Dan AHZICHEN ee wir(0 SE wee. 0, 885 Scheffel Weizen 28, 24 30:0 ein Aauſwalent an-Satiöffeln UND ANUfer ade€ M EE 4 ENES 7.. Scheffel 4, 707 und eine Verſchlechterung ves Bodens von Graden 42, 4 oder KD S4 RE 1 DU IUO- Grade 2, 016 15 114 Deconomie der Landwirthſchaft. Dieſe Fruchtfolge hat im Weizen etwas weniger producirt, als die vorher- gehende, weil der nicht gut eingeſchaltete Klee nur eine dürftige Ernte geben konnte, und in dieſem Fall iſt die darauf folgende Weizen- Ernte immer von geringem Er- folg; er läßt den Boden um Grad 4, 5 verſchlechtert zurüfz; da er aber Centner 20 Klee geliefert hat, welcher Fuder Miſt 2 geben ſoll, die 20 Graden Frucht- barkeit gleich kommen, ſo iſt ſie offenbar vortheilhafter, als die vorhergehende, Wir wollen in dieſer Fruchtfolge eine andere Modification einführen, indem wir die erſte Hafer» Ernte wegfallen laſſen. No. 5, Fünfjährige Fruchtfolge. ZZ 0 Dd te Pr 4 ND Vermeh- Vermin- Uebrig (4666 N 5 mie- Weizen,| kums der| derung der| bleibende Für einen Morgen Futter,|oder Aequi-] Fruchtbar-| Fruchtbar-| Fruchtbar- zalent iv 4. Ä I Land, SPIE keit. keit. keit. Ausnahme Centner.| der Saat.| Grade. Grade. Grade. Die beiden erſten Jahre, wie in der vorleßten Frucht- folge...... 35, 8 20, 23 EEE ITEGEEN== Fn 7, 2,--- 3tes Jahr, Klee. 28+ 30,| 1<<. 1110028===== 0827= 4tes Jahr, Weizen,.+ 10, 54| 57 16==| 337 6 ME Er 5tes Jahr, Hafer, Schef- N. ZEUGE 6 371 8 fel 9.... Oeconomie der" Landwirthſchaft. Die Reſultate dieſer Fruchtfolge ſind in 5 Jahren: Centner Futter 80, 38, wovon 50, 73 von guter Qua- lität ſind, alſo Fuder Miſt 7, 97 oder jährlich-+«.+- Fuder 4, 59 Es iſt wahr, von dieſer Quantität mußten zwei Fuder am Ende des erſten Jahres für den Boden wieder verwendet werden, um den durch die Kartoffeln ihm verurſachten Verluſt zu erſeßen;3 es werden dadurch im Vergleich zu den erſten Fruchtfol- Gei Dieſels 50/6. Wa We...». w'..s e 14, 19 reducirt, Scheffel Weizen 27, 34, oder ein Aequivalent dafür be- (vage JAH 0. M.+0 0 3 SEE„ Scheffel» 5, 46 Und der Boden här dabei nur„erffn Frachbarfets Grade, 25 277 oder jahrlich:|.(4 ee u.++ O0, 44 Man ſieht hieraus, wie viel vortheilhafter es iſt, Diel erſte Hafer- Ernte wegfallen zu laſſen; wir wollen nun ſehen, ob es nicht ebenfalls einträglicher iſt, auch noch die zweite ausſcheiden zu laſſen. No. 6, Vierjährige Fruchtfolge, Vorausgeſeßt, daß alle Umſtände, denen der vier erſten Jahre in der vorher- gehenden Fruchtfolge gleich ſind, werden wir folgendes Reſultat haben: Centner Futter 75, 62, wovon 50, 73 von guter Qualität ſind; Scheffel Weizen 25, 39, und eine Fruchtbarkeit des Bodens, die um Grade 40, 4 größer iſt, als ſie im Anfang der Fruchtfolge war. Dieſe Fruchtfolge wird uns jählich Centner Futter 48, 90, 62: SIE0 ZUB SIS UE BO BI SEI 0 1, 879 geben, Von den Fudern 7, 49, als Total- Product, bedurfte man zwei, um die Erſchöpfung des Bodens von der vorhergehen- den Kartoffel- Ernte dadurch zu erſeßzen. Dieſe 4, 873 ſind da- her im Vergleich zu den erſten Fruchtfolgen zu«--»»- Fuder 4, 373 reducirt. 15-7 Oeconomie der Ländwirthſchaft. Weizen.....,.......... Scheffel 6, 349 Und eine Verbeſſerung des Bodens von Graden 40, 4 oder jährliche%. MME: 0 3 0 9 0 00 8 ERRONDE TZ ee Wir ſind alſo hier bis zur vierjährigen Fruchtfolge gekommen, zu welcher man immer ſeine Zuflucht nehmen muß, um von aerbarem Lande durc< die Cul- tur unſerer gewöhnlichſten Producte die größte Rente zu ziehen, die ſie zu geben im Stande ſind, . Wir wollen nun die Reſultate dieſer verſchiedenen Frucht- Folgen reca- pifuliren.. N Es giebt jährlich No. 4. Weizen, od, ein Aequiv. 2, 83 Fud. Miſt 0, 59 Verſchlecht. des Bod. Grade1, 41 „No.2.=.=>-> 3068/--O066==<=% 4 No3%=--= 475--0% 56>=== 4 76 No.4==“== 4,707===0888==== 2,016 No. m m 2 2 M6 0 10 044 No. 6==-= 6,349=== 1,373 und eine Verbeſſerung des Bodens von.= 2, 6 Man ſieht hier, daß die vierjährige Fruchtfolge an Körnern, Futter und Miſt faſt drei Mal ſo viel giebt, als die reine dreijährige Fruchtfolge. Die vorgehenden Berechnungen ſind nach Formeln angelegt, die für das Clima und für den Boden von Nord- Teutſchland paſſen; für ein Land, wo das Vieh größtentheils mit Stroh ernährt wird und wo folglich der Miſt weniger ſub- ſtantiell iſt, als in den Ländern, in welchen der Landbau ſich auf einer höheren Stufe der Vervollfommnung befindet. Jn den Gegenden, wo der Biehſtand beſſer ernährt und das Clima wärmer iſt, kann man, im Verhältniß zur Qualität und Quantität des Miſtes, die Producte etwas höher veranſchlagen. Jindeſſen iſt es doch beſſer bei Berechnungen dieſer Art und überhaupt bei Anempfehlung einer neuen Cultur immer mehr unter als über der Wirklichkeit zu bleiben; damit nicht Deconomie der Landwirthſchaft. 117 die Landwirthe, welche ſich überreden laſſen, die ihnen vorgeſchlagene Methode zu befol- gen, Mißgriſfen ausgeſeßt werden, I< habe es nicht für nöthig erachtet, zwiſchen der dreijährigen Frucht- folge und der Wechſel-Wirthſchaft mit Weide eine Paralelle zu ziehen; weil ſie keine Verwandtſchaft mit einander und vielmehr ein ganz enkgegengeſeßztes Ziel haben. Uebrigens werde ich bald Gelegenheit haben, ſie im Detail zu un» terſuchen, 4) 2) 3) 4) 5) Antmerfungen,. Der größern Bequemlichkeit wegen ſind alle Brüche in Decimal- Brüche gebracht. Jeder Fruchtbarkeits- Grad iſt gleich zwei Centtier oder 406 Kilogrammen Miſt an- genommen. Um den Ertrag an Stroh zu berechnen, ſehe man die Formel am Ende dieſes Werks; man muß aber den Betrag der Ausſaat zum Körner- Ertrag fügen, hier habe ich für einen Morgen nur einen Scheffel Saamen gerechnet. Hier fahre ich fort Thaer's Formeln zu befolgen. Nach ihnen muß ein gut bearbei- teter und ein ziemlich gedüngter Morgen Landes 89 Sceffel Kartoffeln tragen, die 80 Centner wiegen, und vom Vieh verzehrt 48 Centner, und außerdem noc< 45 Centner 42 Pfund Miſt vom Kraut geben. Um die 20 Grade oder zwei Fuder von der Kar? toffel- Ernte abſorbirten Miſt zu erſezen, muß man alſo, außer den 45 Centnern und 42 Pfunden vom Kartoffelkraut, 44 Centner 46 Pfund Kartoffeln vom Vieh verzeh/ ren laſſen, die als Viehfutter 20 Centner 73 Pfunden Heu's gleich kommen, aber nur 24 Centner 83 Pfunde Miſt erzeugen,(wenn man anders das Stroh- Gewicht der Streue, die unter das die Kartoffeln verzehrende Vieh geſtreuet wurde, durch die Verwandelung in Miſt, als verdoppelt annehmen will), 38 Scheffel 54 Kartof feln, die zur Nahrung für Menichen übrig blieben, machen ein Aequivalent von 12, 24 Weizen. Nach zwei Körner- Ernten kann man faſt niht mehr von einem Boden erwarten, der nur 54 Grade an Fruchtbarkeit enthält. 6. B6s Aber hier bleibt mir noch übrig zu unterſuchen, wie hoch ſich der reine Er- trag an Geld beläuft, den der Landwirth aus der reinen Dreifelder- Wirthſchaft beziehen kann, damit wir ihn mit dem der übrigen Fruchtfolgen, die wir in der Folge noch erörtern werden, vergleichen können. Deconomie der Landwirthſchaft. Producte. von. Gnem, Moran Weizen, oder ein Aequivalent an Hafer, Scheffel 46, 98 ZU“ 4 Mie us ui en ie 20) 1,0 25 EE BE 1 m 1008..2007.100 Stroh.- 3 28000 Centner 35, 72 Al 10.008 04 00; 0 21 47/186 Wenn man hiervon abzieht den Mach» von 8x Grad SL CAOWE die in 6 Jahren abſorbirt iſt und durch+35 Fuder Miſt erſeßt wird,»-= Sy, 50 (0 0/eIVt rein: oo. 2. 9 2 0 0-9 1 0 004 0.12 000 4- 213, 12 Unfoſten Drei Pflugarten zu+ 4.« 41,40+ 12,= Acht Fuder Miſt von 20 Gemen zu-+(00 mit Inbegriff der Transport- und Breitungs» Koſten«=+>.„=== 807== Das Säen des Weizens, Ech ad das Ziehen der OBaſſerſUr. 0.+- 0,09». 2 uo= 040 Eine Pflugart für den Hafer«=-+=--+»== Säen, Eggen und Waſſerfurchen ziehen«»«+»-= 4, 70 Ernten und Dreſhen.«++---“ 5,= Die nämlichen INE„ mit Augnahme der Kefer für Miſt und T für Dreſchen, für die drei leß- (eim Jahre.. 2: eo..'. 2 5 m 1267530 Es bleibt ein reiner Ertrag von«++- I 60 41 78, 48 oder jährlich-- 12, 23, wovon abel der Miethzins für die zum Un- terbringen der Producte nöthigen Gebäude, die Verwaltungsfoſten, die Abgaben und einige billige Compenſation für Hagelſchlag und andere Un- falle der Witterung abzuziehen ſind, Deconomie der Landwirthſchaft. 119 In der Berechnung, die man ſo eben hier geleſen hat, iſt vorausgeſeßt, daß die Arbeiten mit aller der Deconomie verrichtet ſind, welche den Berechnungen als Baſis dient, die mit dem 5. 200. der Grundſäße der rationellen Landwirthſchaft von Thaer verbunden ſindz aber unter tauſend Landwirthen wird es kaum einen geben, welcher ſeine Arbeiten auf eine ſo ödconomiſche Art aus- führt; vorzüglich aber wird man bei denen vergebens darnach ſuchen, welche in ei- ner Apathie und Unwiſſenheit verharren, die ein Cultur- Syſtem, wie das ihrige, immer vorausſekßt, ſo daß in der That der reine Ertrag des Bodens ſich faſt auf nichts reducirt. Um zu den 8 Fudern Miſt, von 20 Centnern, und zu dem„322 Fuder Miſt beizutragen, welche die Verſchlechterung des Bodens vorſtellen, muß man noch dieſen Morgen pflugbaren Landes, außer den 35, 72 Centnern Stroh, eine Wie- ſenfläche zugeſellen, die jährlich Centner Futter 8, 79 giebt; mit andern Worten: 3 Morgen ſehr gute oder 3 ſchlechte Wieſe, oder endlich muß ſo viel Weide dazu kommen, daß ſie zur Ernährung eines Viehſtandes hinreicht, welcher in 6 Jahren Fuder Miſt 5, 278 giebt. Wenn keins von dieſem der Fall iſt, ſo wird ſich dieß Cultur-Syſtem- auf keine Weiſe behaupten können, Wenn man, an Statt im erſten Jahre todte Brache zu halten, eine Kar- koffel- Ernte voraus nimmt, wie wir es in der Fruchtfolge No. 3. geſehen haben, und man läßt die 38, 54 Scheffel Kartoffeln, an Statt ſie zur Nahrung der Menſchen zu beſtimmen, vom Viehſtand conſumiren, ſo kann man dadurch 23, 48 Centner Miſt mehr erhalten, als wir im Reſultat dieſer Fruchtfolge angegeben ha- ben; dieß wird aber immer nur ein armſeliges Hülfsmittel ſeyn. Es ſcheint viel» mehr den Ruin eines ſolchen Landwirths zu befördern, wenn er dem Vortheil ent- ſagen müßte, die Kartoffeln zu ſeiner und ſeiner Familie Ernährung verwenden zu können; denn ein ſolches Cultur- Syſtem hat immer die Armuth des Arbeiters, zu ſeiner Begleiterin. Man hat aber auch geleſen, je mehr ſich die Dreifelder- Wirthſchaft dem Fruchtwechſel, und beſonders der vierjährigen Fruchtfolge näherte, je reichlicher war der Ertrag an Producten und an Mitteln, die Fruchtbarkeit des Bodens una%h9angig von allen äußern Hülfsmitteln zu erhalten. Der nach einer zweiten Getreide- Ernte geſäcte Klee, geräth jederzeit nur höchſt unvollkommen, während ſein Gedeihen faſt geſichert iſt, wenn man ihn nach einer Getreide» Ernte ſäet, die gedüngten Hacfrüchten folgte. 120 Oeconomie der Landwirthſchaft. An dieſer Stelle, vorausgeſeßt, daß der Boden im gehörigen Zuſtand dre Fruchtbarkeit ſich befindet, giebt der Klee faſt immer 30 bis 45 Centner Futter von vortreſflicher Qualität, oder, mit andern Worten, ein Product von-J- 80 bis 400, das faſt nicht mehr, als+ 145 Unfoſten verurſae und des weißen Klees und anderer kriehenden Pflanzen über- zogen, ſondern auch durch die Fußtritte des Viehes und durc; das Waſſer ver- härtet worden iſt, ſehr ſchwer zu bearbeiten. Um dieſe Bearbeitung zu unterneh- men, muß man einen Augenblik wählen, wo der Boden die erforderliche Feuchtig- keit hat, ohne zu ſehr erweicht zu ſeynz beſonders aber iſt zu dieſer Arbeit ein Pflug nöthig, deſſen Schaar und Sech gehörig geſchärft ſind; ohne dem würde man die gewöhnliche Anzahl des Arbeits- Viehes vermehren müſſen. Aber ſo gut man au dieſe Arbeit“ ausführen mag, wenn man dabei nicht zwei Pflug- Körper, einen hinter dem andern, in der nämlichen Furche gehen läßt, oder man hat ſich nicht des von den Engländern ſo genannten Trenching-Plough bedient; ſo bleibt es immer ſchwer, die ganze verraſete Narbe mit lockerer Erde zu bedecken, und wenn dieß nicht gehörig geſchieht, ſo werden die Wieſen- Pflanzen das Getreide ſehr bald unterdrücken, Einige Landwirthe glauben dieſem Uebel zu begegnen, wenn ſie über den bearbeiteten Boden eine ſtarke und ſchwere Egge ziehen, welche die Raſenſtücke zerreißen und die Schwarten zertheilen ſoll; es wird aber durch dieſe Operation ein großer Theil der Pflanzen wieder zur Oberfläche des Bodens gebracht, wo ſie von Neuem zur Vegetation kommen und dadurch einen Nachtheil erzeugen, den man vermeiden wollte, oder ſie laſſen einen großen Theil ihrer Safte verdünſten, 126 Oeconomie der Landwirthſchaft. an Statt ſich zu zerſeßen und als Dünger zu dienen, wie es der Fall iſt, wenn ſie gehörig mit Erde bedc>t ſind. Man darf alſo nichts vernachläßigen, damit die Kräuter oder die oberſte Rinde des Bodens gehörig vom Pfluge mit Erde bedeckt werde; hätte man aber dieſen Zwe> nicht gehörig erreichen können, ſo müßte man zu Hand- JInſtrumen- ten, zu Hacken und Karſten ſeine Zuflucht nehmen, um die abgeſchnittenen Erd- ſchollen vollends umzuſtürzen, zu durchſchneiden und zu theilen. Wor der Anzahl von Arbeitern an Männer, Weiber und Kinder, die zur Vollendung einer ſolchen Arbeit auf einem großen Stü Land erforderlich ſind, muß man erſchrefenz 42 bis 44 würden nicht zu viel ſeyn, um einem etwas raſch gehenden Pfluge zu fol- genz man würde alſo für einen Morgen 5 bis 6 Tagearbeiten nothig haben; und doch würde die Arbeit nicht ſo vollfommen ſeyn, als ſie es ſeyn würde, wenn an Statt dieſer Arbeiter ein paſſender Pflug angewendet worden wäre, um zur Ober- fläche des Bodens die zur guten Bede>ung der Grasnarbe erforderliche Erde zu bringen, Um dieſen leßtern Zwe zu erreichen, iſt eine Lage Erde von einigen(zwei oder wenigſtens drei) Zollen nöthigz; und dieſe Erde, ob ſie gleich einige Jahre geruhet bätte, müßte wenigſtens einigermaßen auggelüftet ſeyn, um ihre Crudität zu ver- lieren, und um der Wegetation der Cerealien günſtig genug zu werden, Es iſt nicht zu bezweifeln, daß eine leichte Düngung mit Kalf dem Boden für dieſen Fall ſehr vortheilhaft ſeyn würde; ich würde aber noch vorziehen, ihm einigen we- nigen thieriſchen Dünger zu geben, wenn ich nämlich genug davon zu meiner Dis» poſition hätte, um ihn dafür verwenden zu können, ohne den Dünger für die Fel- der vermindern zu müſſen, die zum Futterbau bearbeitet werden. Jc< würde dieſen Miſt auf die Oberfläßge des- Bodens ausbreiten laſſen, um vergewiſſert zu ſeyn, daß der obere Theil dieſes Bodens der Wirkungen dieſes Düngers nicht beraubt ſey 3 dieß Verfahren würde ich beſonders in leichtem und durchdringendem Boden befolgen. Wenn nach Verlauf des erſten Jahres, die Pflanzen, welche die Gras« narbe bildeten, ſicern, um ihn als Dünger dienen zu laſ- ſen und den Boden in größerer Fruchtbarkeit zu erhalten. Es iſt ſogar nichts Sel- fenes, ſolchen Weizen aus Geilheit ſich lagern zu ſehen. Um dieſem Uebel zuvor zu kommen, muß man etwas ſpat, und wie es allgemein befannt iſt, immer in eine einzige Pflugart ſäen, Nach dieſer zweiten Weizen- Ernte kann man ſich ſehr gut eine zweite Ernte in dem nämlihen Jahre erzeugen; in gemäßigten Cli- 17 130 Oeconomie der Landwirthſchaffk. maten ſäet man zu dieſem Zwe> Buchweizen, Hirſe zum Reifwerden, oder Rü- ben. In weniger günſtigen Climaten kann man an Statt ihrer Hirſe oder Hülſenfrüchte zum Grünabmähen, oder Raps zu eben dieſer Beſtimmung ſäen. Dieß iſt die Rotation der Ernten, die eine lange Erfahrung als die Vor»- theilhafteſte uns hat kennen gelehrt, und welches mir die Baſis der Feld- Oconomie ſeyn zu müſſen ſcheint. 0 754 In einigen Gegenden hat man den Hanf an die Stelle der Hackfrüchte ge- bracht. Da dieſem eine Winter-Brache oder, noch beſſer als dieß, eine halbe, gedüngte Brache voraus gehen muß, nach welcher eine grüne, als Dünger unterzua&ernde Ernte folgt; ſo geräth gewöhnlich der nach dem Hanf geſäete Weizen ſehr gukz aber nicht ſo iſt es mit dem hierauf folgenden Klee, welcher noch weniger geräth, wenn er erſt nach der zweiten Getreide- Ernte folgt, Icer, mit Hülfe einer ausgezeichneten Cultur, eines fehlerfreien Bodens und eines gemäßigten Climas im Vergleich zu den Reſultaten einer ſchlechten Cultur erwarten darf; um dadurch die achtſamen Fkandwirthe vor jenen Verluſten zu bewahren, denen auc< ich in den erſten Jah- ren meiner landwirthſchaftlichen Verſuenes Futter als auch Streue und oft noM mehr nöthig, wenn ein Theil dieſes trocfenen Futters durch grüne Wurzeln erſeßt wird, weil dieſe im Ver» hältniß zu ihrem Nahrungs- Vermögen eine dem Gewicht nach geringere Quan tirät von Miſt geben, als das Heuz es iſt dieß ein Fehler, der aber in der That, größtentheils durch die Vorzüglichkfeit des aus ihnen entſtehenden Düngers compen- ſirt wird. Wenn man verſichert wäre, daß der Klee ſich immer gehörig im Boden beſtockte, ſo würde es hinlänglich ſeyn, ihn nach jedem Schnitt mit flüſſigem Dünger zu beneßen, um von jedem Morgen 50 Centner und mehr trockenes Heu over ein Aequivalent an Grünfutter zu erhalten. Wenn man alſo ein Viertel des Feldes, oder 25 Morgen, mit Klee beſäete, ſo würde man davon 4125 bis 430 Centner(42,500 bis 43,000 Pfund) troenes Futter erhalten; und ſäete man nach der zweiten Getreide- Ernte Hirſe und Jncarnat-Klee, ſo würdeg man davon nach der günſtigen Beſchaffenheit des Bodens wahrſcheinlich 25 Centner von jes dem, auf einen Morgen, oder:425 Centner auf's Ganze ſowohl im Herbſt als auch im Frühjahr erhalten 3 und wenn man zu dieſer Quantität noc 72 Centner (7200 Pfund) Weizen- Stroh fügt, ſo würde man kaum das nöthige Dünger- Verhältniß erzielen 3 übrigens würde es nichts ſchaden, wenn man noch ein Viertel oder einen halben Morgen zum Anbau von Runfelrüben verwendete, um ſich noch eine Futter- Unterſtüßung zu verſchäffen, die 25 bis 50 Centnern(2500 bis 5000 Pfund) Heu gleich iſt. Man könnte alſo die Fruchtfolge errichten von Deconomie der Landwirthſchaft. 135 ſ x Morgen Runfelrüben für den Viehſtand. 3 Hacfrüchte S 2 Morgen Kartoffeln zur Hausconſumtion oder zum l Verkauf. 3 Winter- oder Sommer- Weizen, mit rothem Klee, x Rothen Klee, F Winker- Weizen, worauf Hirſe zu Futter und Jncarnat- Klee, im Frühjahr des folgenden Jahres vor der Einſaat der behackten Früchte abzumä- ben, folgt. Aber dieſe Fruchtfolge, ob ſie gleich in gewiſſem Betracht mit Einſicht ein- geführt iſt, würde dem Landwirth nicht Sicherheit genug gewähren 3 ſeine Runkel» rüben könnten nur unvollfommen gerathenz; ſein Klee könnte im Keimen oder wähe rend ſeines weitern Wachsthums durch außerordentlihe Trocniß oder durch das La- gern des Weizens vernichtet werden; endlich könnte auch eine anhaltende Troniß das Gedeihen der Hirſe und das Keimen des Jncarnat- Klees verhindern. Ohne Zweifel würden alle dieſe Unfälle ſich höchſt ſelten in einem Jahre zutragenz es reicht aber ein einziger hin, den Landwirth über die Ernährung ſeines Viehes und. über die Mittel, ſich die ſeiner Wirthſchaft nöthige Dünger- Quantität zu verſchaffen, in eine Art von Verlegenheit zu ſeßen, Wenn übrigens die Klee-Ernten während einer gewiſſen Zeit, von vier zu vier Jahren, in einem und demſelben Boden auf einander folgen, ſo gerathen ſie darin ſehr dürftig 3 es iſt daher nicht gut, in ſolches Land von Neuem Klee zu ſäen, bevor jene Müdigkeit des Bodens ſich verloren hat. Um dieſen Zwe zu erreichen, und auch um das Gedeihen der Getreide- Ernten zu vermehren, iſt es nüklich, dieß, 2and abwechſelnd und während einiger Jahre mit dauernden Futter- Pflanzen, beſonders mit Luzerne, zu beſäen. Es würde alſo paſſend ſeyn, von dieſen zehn Morgen zwei mit Luzerne zu beſtellen und nach fünf Jahren damit zu wechſeln 3 man müßte aber in jedem Jahre nur FT ihres Flächeninhalts anſaen; und einen gleichen Theil der älteſten Luzerne dagegen umbrechen, ſo daß jeder Theil, wenn die Reihe an ihm iſt, fünf Jahre Ruhe hat, oder, um mich deutlicher aus- zudrücken, fünf Jahre als künſtliche Wieſe liegen bleibt, Es würde alſo paſſend ſeyn, die Fruchtfolge ſo einzurichten: 2. Morgen Hackfrüchte, wovon T Runkelrüben und 43 Kartoffeln, 136 Deconomie der Landwirthſchaft. 9 Morgen Winter- oder Sommer- Weizen mit rothem Klee. 2 2 2 geſäet, ==" Tocher Klee. -- Winter- Weizen, hierauf Hirſe zum Verfüttern und Incarnat- Kleez dieſer wird gleich im Anfange des Frühjahrs vom folgenden Jahre be- nußt, ſo daß die Beſtellung der nach ihm folgenden behacten Ernte nicht verſpätet wird« --- duzerne. Die Beſäung des mit Luzerne zu beſtellenden Landes geſchieht im Frühjahr unter den Weizen, wie es beim Klee geſchiehtz jedoM wird ſie etwas ſpäter aus- geſeßt werden. Unfkfoſien nach den Arbeits- Rechnungen von Thaer, aber das Tagelohn für Pferde, Ochſen und Kühe, oder für Zugvieh im Durchſchnitt mit + 2, für Männer mit J- 4, 50) für Weiber mit T 14 berechnet. Jm erſten Jahre oder in der er- ſten Art, Hac>frücte. 2 Morgen. Tiefes Akern, 3 Männer 6 Oh» ſen... Ed...+ 46, 50 927 Fuder Miſt, Fahrlohn und Breiten 3 I 410 EE 0770)=> Zweites Pflügen, 14 Mann und 2 OPf- 0: ee 4 77.58.00 Auf 4x Morgen, Kartoffeln in die Furchen legen, 33 Wei- -- 3,75 Ger«I ee el ie wels Ueber zu tragen=| 295, 75 nemmmmentnmmmmen als dieſer, damit die jungen Luzerne- Pflanzen vem Frühjahrsfroſt nicht aus- Ertrag 4180 Scheffel(48000 Pfund) Kartoſfeln 3+ 2(+ 4 die 200 Pfund)-+++"+ 360,= 6000 Runkelrüben- Wurzeln, jede zu 2X- machen 45000 Pfund. Dieſe geben nach meinen Erfahrungen ein Aeo quivalent von 5953 Pfund Heu, welches wir, um vor Ueber zu tragen=|- 360,= Uebergetragen=| 395, 75 Mit der Egge überziehen, x Mann und. 2, TM.. is 4 a 45..92.442.20 Mit dem Exſtirpator überziehen, wenn die Kartoffeln aufgegan- gen ſind, 3 Mann und 3 Mhſe 84.7= aſe Wr 2.5 2,08 Zwei Bearbeitungen mit der Ha>e, T Mann“und X Ochſe-+-=" 2, 25 Ein Handjäten, um die no< zu? rückgebliebenen Unkräuter auss auteißen 4 Weib€ wor en 5= Die Kartoffeln einzuernten, 1X Mann und 412 Weiber.«=»= 44, 25 Sie einzufahren, 4 Maänn, und 2 02,04 0-0 ww. 0= 0050 Auf x Morgen Runkelrüben ſäen und gefeimte Saamen dahin zu vertheilen, wo der erſtere nicht aufgegangen iſt, 2 Wei- MEN M R 0 6) el wee 1 25== Die überflüſſigen Pflanzen auszie- SU 4 14 11) 190 08 49204 DD3 1 Übbnemad ELDE ÄNDER Zum erſten Mal" jäten, 13 Se 1 Ww Balan wa=7 LN, 60 Zum Zweiten Mal jäten, 2 Wei- O2. JI 1 do 098 2)«== Zei Die Runkelrüben einernten,+x Mann und3 Weiber."= 3.08 Sie einfahren, 3.- Mann und Z SINUENN Dw. A Dd 3081) we. 0 0==. 475 34 + 334, 84 Davon iſt abzuziehen Der Werth v. 21728 Fuder Miſt, welche für die folgenden Ueber zu tragen+- 334, 84 Deconomie der Landwirthſchaft. 137 Uebergetragen== 360,= zu hohen Berechnungen ges ſicherter zu ſeyn, auf 5000 Pfund reduciren und den Centner oder 400 Pfund mit J- 2, 60 berechnen wolle,"M.= ew direi== 1430,== Ich unterlaſſe es, das Kartofse fel und Runkelrüben-Kraut hier in Anrechnung zu brin2 gen, es mag als Erſalz dies nett, für die geringere Quans tität von Miſt, welche dieſe Producte im Verhältniß zu ihrem Aequivalent an Heu geben. -+ 490,-y Ueber zu tragen+ 490,=-- 18 138 Uebergetragen=+ 334, 84 Ernten im Boden bleiben+»+»+»+ 212, 46 Item, ein Drittel für außerordent? Oeconomie der Landwirthſchaft. liche Bearbeitung und Reinigung des Bodens.» Se= 6716 + 221, 27 Uebergetragen J- 490,-= Es bleiben an efſfectiven Unkoſten<+«+== 4143, 57 Im zweiten Jahr oder in der zweiten Art, Weizen, 91(O2 09FT.990 IM Eine Pflagart nach dem Ausneh- men der Kartoffeln und der Runkelräben, 4 Mann und 2 DO: M ie dele wer 85,150 Ausſaat mit der Hand, ein Vier- Cel MTAN Dee 108 BN 70,0 Eagen, x Mann und 3 O<ſe.== Z, 25 Die Waſſerfurhen und Scheid- fahren ausſchippen, 4* Mann=- 2, 50 Ernte, 3 Männer, 23 Weiber (00 IM- eme- 7 161.00 Drei und zwanzig Scheffel zu dre- NE EIU OO 2 9+= imm 18, 10 -4+ 37, 90 Ucber zu tragen J- und an reinem Ertrag,.= 376, 43 20 Scheffel Weizen, mit Auss nahme des Saamens, a<+- 42.......*.-+ 240, re 44,40 Centner Stroh, a== 0,50 oder 200 Pfand+ 4««»= 20,70 -4+ 260, 70 Ueber zu tragen+ 260, 70 Uebergetragen+= 37, 90 Hierzu kommt noch: Die Hälfte des im Boden gebliebenen Unge.+=+ 106, 30 3x oben in Abzug gebrachter Cultur? Oeconomie der Landwirt 5 ſchaft. 139 Uebergetragen+ 260, 70 Koſtet.=+-=> 24.69 Intereſſen eincs Jahe ves von-+ 221,27 3.40 Procent.== 21, 27 -4- 130, 46------ GE+ 2607770 Abzuziehende Koſten diejes Jahres.-..=- 4168, 36 Bleibt veiner Ertraz.+ 92, 34 Zim orien Sahr over In ver Dvneven 200 vorher Rie. 2 Margen. Einſaat unter die Getreide- Ernte Trockner Klee, in drei Schnitten des zweiten Jahres, 3 Mann J- 0, 38 80 Centner(oder 80590 Pfand) Ein zweites Drittel der im erſten 2.8. 7) 60 der Cenit. 4 208-- Jahre reſervirten Cultur-Koſten= 2, 89 Mit der Harke den Saamen un- terzußuingen, 2 Manne.. u 3/-- 44 Pfund Samen. 5.-= 1060= Eine grüne Ernte im Herbſt des Einſaatjahres und zwei im fo! genden Jahre abzumähen und zuſammen zu bringen, 6 Män- noe 4 Spciber und 1 OMe-- 16,= Eines Jahres Zinſen von J- 112, 08, die als Düngungs? und Cultur-Koſten im Rückſtand FUER 8,00 2 ia. 0 8 ee= 11,24 Ausgaben dieſes Jahres oder dieſer Art, welche abzuziehen ſind.+ 43, 48 Bleibt reiner Ertra4+=+ 464) 52 15 140 Deconomie der Landwirthſchaft. Im vierten Jahre oder in[der vierten Art, Weizen, hierauf Hirſe und JIncarnat- Klee, 210597 0156 01 11 Unfoſten für den Weizen, wie im zweiten Jahre 2 377 Zurückgebliebener Dünger und aus ßerordentliche Bearbeitungen«== 409, Eines Jahres Zinſen von dieſer Summe: 4 6 io 0 4 010= 5-407 Das Land nach der Ernte mit ei- nem Schaufel- Pflug, mit Vory dergeſtell, überziehen.--»-== 2, Eine) Pflilqau 0 oo«ee em 07 Ceicht übereggell..-= m 4 Die Hirſe und den Incarnat-Klee QUSzUſRCHT 0 el.«= 107 Saamen des einen und des ans DEU 0 0 401 100 9.81 18) Mein(ed M OZ Das Land mit dem Rechen über? ziehen und Waſſerfurhen max- Mem 0 8 We 1e e== M) Hirſe mähen und zuſammen brin gen, 4x Mann, 4 Weib und 2 O7ſe„“.» e ee) e0mmih 47 Den Jncarnat- Klee im folgenden Frühjahre mähen und abbrin- eM 4 010(0040 ele ei dy Gyps, im Frühjahr über den In- carnat- Klee: geſtteuet.«+-==" G, 90 49 50 40 2535 25 Weizen und Stroh wie im zweiten Jahre| WEN ION 9707 MS GIA 7 8 00-+ 260, 70 45 Centner Hirſen-Heuy, 3 2, HO. 6). 95 15100007 400.048.> 1408,== 45 Centner Incarnat- Klee, im Frühjahr des folgenden Jahres, a-+ 2.| M4 1 JM000 AUM E IE 28 1008/ BER Waraaraed 90,== = 4687170 Abzuziehende Koſten diejes Jahres oder dieſer Art..== 495, 441 Bleibt reiner Ertrag..+ 263, 29 TTDTZLEFE Tum de Tuze 9» Morgen Die Koſten der Einſaat ſind eben ſo, wie beim Klee, ausgenom? men, daß man wenigſtens 30 Pfund Saamen bedarf und dieſer faſt ein Drittel mehr ko- fret u vw DOR. WES 64 WES Man muſt ihm die Totalität von zwei Neunteln einer tiefen Pflug art und der Reinigung des Bo- dens, welche von den beiden erſten Ernten der Fruchtfolge nicht abſorbirt worden ſind, zur LAſtWPeMNenN 6+«+)»>» Wenn, von der einen Seite bes trachtet, die nach der Luzerne folgende Weizen- Ernte, von ſeiner Hälfte dieſer leßtern Auss gabe befreiet iſt, ſo hat ſie andererſeits eine Vermehrung der Arbeits- Koſten zu übertras gen; denn das Umackern eines Luzerne- Feldes iſt immer ſchwies riger ,' als das eines Klees Feldes- Dieſe Ausgaben auf fünf Jahre vertheilt belaſten im Durc<ſchnitt jedes Ia 5 5 Mk des vierten Theils. von=F 106, 30 Miſt, welche im Bo»- den zurück blieben, die drei ans dern Viertel kommen auf die Rechnung der folgenden Weizen- WANNE M u al ei(a 8 Ueber zu tragen ene -+ 39, 38 -“- 5, 76 4+ 9,03 4 11/35 Oeconomie der Landwirthſchaft. Mittelmäßiger Ertrag, 100 Centner Luzernen/ Heu, 3=F 2, 60 . *.*.."+ 260,== Ueber zu tragen+ 260,= 142 Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen<= 44, 35 Uebergetragen=| 260,== x einer Hälfte von 42 Fudern für das Luzerne- Feld, im drits ten Jahre ſeiner Dauer, ver- wendeten Miſtes; die andere Hälfte dieſes Miſtes kommt auf die Rechnung der nach der Lu- zerne folgende Weizen- Ernte== 207,7= Intereſſen eines Jahres von, im Durchſchnitt,<+ 495 Miſt, welcher im Boden zurück bleibt=- 49, 50 Ernte von fünf Schnitten Lus- ZeUne He 1 0 10€ ie le Be m Zu= Abzuziehende Koſten eines Jahres,««.<+- 73, 85 Bleibt als reiner Ertrag--««=„+ 486, 45 I< habe immer angenommen, daß die Ausſaat des Weizens von der Ernte ſelbſt voraus entnommen iſt, Nach Thaer's Formeln hätte ich den Ertrag der zweiten Getreide- Ernte, an Statt wir hier, auf 20 Scheffel, nur auf 45 Scheffel veranſchlagen ſollen z aber, in meinen verſchiedenen Feld- Wirthſchaften erhalte im jederzeit nac< einer ſchönen Kiee- Ernte eine ſtärkere Körner- Ernte, als die es war, welche der Klee» Ernte voraus gieng, und ich habe in dieſem Fall nie eine ſcen, die man in einer an ſich ſelbſt guten Sache begehen fann. An Statt, wie in der vorſtehenden ſo eben vollzogenen Berechnung, zu- zugeben, daß alle Arbeiten mit der möglichſten Erſparniß verrichtet ſeyen, neh- men wir an, daß man ſich im Betreſf der Einzelnheiten und der öconomie- ſchen Combinationen, der Sorgloſigkeit überlaſſen hat, welche gewöhnlich den Fkandwirth von jeder Verbeſſerung ſeiner Wirthſchaft entfernt hältz wir müſſen auch annehmen, daß die Pflugarten durch einen mit einer Pflugkarre verſehenen Pflug gegeben ſind, der von vier großen Ochſen in ruhigem und langſamen Schritt bewegt wurde, und der in einem Tage nur einen Morgen ziemlich thonigen Lan- des, oder drei Viertel Morgen, wenn das Land ſehr zähe iſt, umbrechen kann, 144 Deconomie der Landwirthſchaft Im erſten Jahre oder in der erv- ſten Art, Hafrüchte, Unmnfoſten. 46 Fuder Miſt, zu 20 Centner, mit Fuhrlohn und unvollfom- menen usbreiten 0«1 460== Eine einzige Arbeit, von 18 Cen: timeter Tiefe, auf den Mor»? gen 2 Männer und 4 Ochſen; die Thiere werden hier mit 4- 3 gerechnet, weil ſie in eiz ner ſolchen Wirt9ſchaft weniger gebrauche werden..= 7 30,= Die Kartoſfeln auf 43 Morgen in die Furchen legen, 6 Wei- GE LET REN ui MEH EU SEB HOTTE Eine Bearbeitung der Kartoſfeln mit der Handhacfe, 5x Män»- ner auf den Morgen«=--> 11, 62 Mit Hand- Inſtrumenten behäus feln. MN EE EE ee ZD VLNYS Im Herbſt die Kartoſſeln mit dem Pflug zu ernten; auf den Morgen einen Pflug und 40 Weiber oder Kinder, a+ 0480/28 1- 40: 0000094,.30 Eine zweite Pflugart für einen Morgen Runkelräben++-= 7, 50 Einſaat der Runkelrüben mit der WNMOE de SE 0, 40 SAGE NE 6 720 Eſtes Behaken; 5 Mee on 51== Zweites Behacken, 6 Weiber««= 6,= Ernten, x Mann, 4 Weiber und EE IHM 3 Ochſe+„mer ve Z Ueber zu tragen«0.=== 100 2 Ernten mähen und abbrin; gen, 4 Männer, 2 Weiber und EUSO NENE 21. MT een ema DL== x Unfoſten für Reinigung des Bodens im erſten Jahre.-= 2,41 Eines Jahres Zinſen von J- 68, 03 im Boden gebliebener Miſt und Reinigung des Bo- dens....... PET 6, 80 Zinſen von=+- 32, 66 Verluſt des HONiNEM JONES. ee ois 0 ve 3, + 64, 10 0,= Hierzu kommt noc<: Rückſtand von Miſt und Reini- gung des Landes im erſten Sahre ee ee 0 0024-1655) 44 Eines Jahres Zinſen.«=.= 6, 54 Von++ 3, 32 Reſt des Verluſtes der vorigen Jahre.=»-= 0, 33 -4+ 136, 38 Davon ſind abzuziehen: Die Producte wie im zweiten ANDE 1-0 el ee 8 0€ Je 1 120,58 Es iſt alſo Verluſt..=+- 45, 88 Nach der Weizen- Ernte bleibt der Bo- den ſo mit Unkräutern überzogen, und ſo von ihnen ausgezehrt, daß von Hirſen und Incar- nat- Klee Ausſaat keine Rede ſeyn kann; we- nigſtens, wenn man ſie ausſäete, ſo würden beide Ernten, an Statt eines Nußens, nur Verluſte mit ſich führen. it Luzerne Die Beſtellungs- Koſten ſind die? ſelben, wie bei einer vorzüge lichen Bearbeitung des Bodens, ſie betragen alſo.« 585 Hierzu kommen noc< 2 Unkoſten für die Reinigung des Bodens, welche vom zweiten Jahre in Mitckſtand"find 0 0 3.5 + 39, 38 45-82 + 44, 20 Dieſe Unkoſten, auf fünf Jahre repartirt, belaſten jedes Jahr WÜGEEE LE ZE ER SINE.+ I des vierten Theils von=<|- 63 Miſt, welche nach dem zweiten Jahre im Boden blieben. x einer Hälfte von acht Fudern für das Luzerne- Feld am Ende des dritten Jahres verwendeten Miſtes, wovon die andere Hälfte auf die Rechnung des nach der Luzerne folgenden Wei- 8, 84 3, 45 ZENSENOMMG ol oo u 0, em 715 43:33 Eines Jahres Zinſen von, im Durchſchnitt,<= 423 Miſt«== 12, 33 Ernte von vier Scnitten Lu- zer....... Ir 706 13, mg + 50, 65 Producte, 30 Centner Luzernen- Heu,+ 8 ME CN 8 Dd ain+ 717): TETE Die Unkoſten davon abgezogen«=- 350, 65 Bleibt ein reiner Ertrag von«+ 27, 35 Deconomie der Landwirthſchafr. | Jeder wird einſehen, Feld leiſten kann, welches auf einer flachen Pflugart, und in einem wenig gedüngten Bo- den angelegt iſt, der überdem noc) mit Que- &>en und Unkfräutern überzogen iſt. Ein ſol- == 4 ut gar......... a0564 IE. FERN<= 25, EF Da8. Luzerne Ze>«eve-- 30,-- I 58 ES Centner 401,== Centner 50,= Dieſe Quantität von Futter und Streue wird kaum 44x Fuder Miſt, Fas Fuder zu 20 Centner, an Statt der 24 Centner geben, welche dieß Land während des Laufes der Fruchtfolge bedarf, Was das Capital anbclangt, welches der Landwirth für die Eine und für die Andere dieſer Wirthſchafts- Arten bedarf, ſo itt es faſt ganz daſſelbe; im ODeconomie der Landwirthſchaft. 13i erſten Falle, erfordern zwei Kühe x mehr, und, um die Fruchtfolge anzufangen, iſt ein Vorrath von 44 Fudern Miſt mehr nöthig, als im zweiten Falle; aber die Verſchiedenheit der Reſultate des erſten zum zweiten dieſer beiden Fälle, in den zwei erſten Jahren, überſteigt den Werth dieſer Kühe und des Miſtes 3 es iſt dieß alſo kein verlorenes Capital, ſondern bloß ein für die Benußung dieſes Landes mo- mentan beſchäftigter Werth,: 5. 84, Dieß ſind die Wege, welche den von einem und demſelben Punct aus- gehenden Landwirth entweder zu ſeinem Glück oder zu ſeinem Ruin führen. QOhne Zweifel giebt es nur eine ſehr kleine Anzahl von Landwirthen, welche auf eine ab- ſolute Art in einem oder dem andern Wege vorſchreiten 3 indeſſen aber kann ich doch verſichern, daß unter den von mir aufgeführten Thatſachen des zweiten Fal- les nicht eine iſt, die nicht in den erſten Jahren meiner landwirthſchaftlichen Ver- ſuche aus meinen eigenen Erfahrungen gezogen wäre, Was den erſten Fall an- belangt, ſo kann ich die Verſicherung geben, daß er gänzlich von Thatſachen ents nommen iſt, die ich faſt unausgeſeßt, nicht bloß in meinen eigenen Wirthſchaf- fen, ſondern auch in einem weniger günſtigen Clima, vor Augen habe. J< kann ſogar verſichern, daß ich das eine und das andere Extrem ſehr merklich gemildert habe. Man muß nicht aus den Augen verlieren, daß der Preis der Lebensmit- tel die Reſultate einer Fruchtfolge ganz und gar verändert; denn, wenn ich an Statt als mittleren Preis die Taxe von J- 412,-- für den Centner Weizen, m ur== v==. Kartoffeln, =%4 60==== Heu, 7710) 30----=-- Ecroh, anzunehmen, dieſe Lebensmittel zu dem Preis veranſchlagt hätte, wie wir ſie im An- fang des Jahres 18417 verkaufen ſahen, nämlich: + 50,=- für den Centner Weizen, Fm u== Kartoffeln, => 6---- Heu, NE<==.== Stroh, Oeconomie der Landwirthſchaft. 152 ſo würde ſich das reine Product von jedem Morgen, im erſten Fall, von +4 4038, 27 auf die unglaubliche Summe von ohngefährert würde, betrachte ich nicht als ein actives, es iſt nur paſſiv. Wenn man aber dieſer todten Brache eine behackte Wurzel- oder Hülſenfrucht- Ernte ſub» ſtituirt, ſo wird das Land activ, und dieß um ſo mehr, je reicher und überflüſſiger dieſe Ernte ſcyn wird. 027 186: Nachdem lange über die Vortheile und Nachtheile der todten Brache und des Aufhütungsreenes Futter das mittlere Product ſind, welches man vom Klee, im Herbſt des Jahres ſeiner Ausſaat und in den beiden Schnitten des folgenden Jah»- res erhalten kann. Es handelt ſich alſo darum, dieſe Futter Quantität in der Wirth- ſchaft zu erſeßen. Wenn der Boden, welcher Klee produciren ſoll, ſehr fruchtbar und mehr leicht, als zu thonig iſt, und man ſäet etwas di>, ſogleih nach der Ernte Hirſe hinein und unter dieſe Hirſe Jncarnat- Klee, ſo kann man von der Hirſe 18 bis 25 Centner troFenes Futter von ſehr guter Beſchaffenheit erwarten. Zwei Monate reichen hin, um eine ſolcenes Heu gebenz wenigſtens erhält man dieſe Quantität, wenn man nicht der Verſuchung unterliegt, dieſen zweiten Wuchs reifen zu laſſen. Wenn dieſer Wuchs bei eintretender Blütche abgemähet worden iſt, ſo iſt noch Zeit ge- nug vorhanden, nach ihm eine Hirſen Futter» Ernte folgen zu laſſen, und nach die- ſer den Boden zur Winterſaat gut vorzubereiten, Dieſe Wie läßt ſich ſeyr gut mit Roggen ausſäen 3 die Stängel von dieſem dienen ihr als Stüße. Ein anderes Hülfsmittel dieſer Art findet man darin, wenn man im An- fang des Monats Auguſt's eine Ausſaat von Roggen und Winterwicken machtz man fann davon bereits im Herbſt eine Futter- Ernte erhalten z und eine zweite er- halt man davon im Frühjahr noch zeitig genug, um Kartoffeln odex Runkclrüben nach ihr folgen zu laſſen, Auc< der Mais, etwas dier ausgeſäet, als gewöhnlich, und grün ab- gemähet, kann den verlorenen Futter- Bedarf ſehr gut wieder erſezenz aber er zehrt den Boden mehr aus, als der Roggen, und wenn ich meiner Erfahrung trauen darf, ſo iſt er auc< der Milcherzeugung bei den Kühen nicht ſehr günſtig; wenig- ſtens iſt es gewiß, daß er weniger Milch erzeugt, als die Hülſenfrucht- Pflanzen und die Wurzel- Ernten, Bei allen dieſen Ernten iſt voraus geſchk, daß der Boden nicht ausgeſo- gen iſt, weil man in einem erſchöpften Boden nur dürftige Klee- Ernten erhal- ten würde, Alle dieſe Mittel machen, daß der Landwirth das Mißrathen ſeines Klees und einiger anderen Futter- Ernten mit ruhigem Auge anſehen kannz indeß bleibt es für ihn doch ein beträchtlicher Schade, weil er ſich die Subſidiar- Ernten, von welchen ich geredet habe, ohne Sorgen und Koſten nicht erzielen kann. Uebrigens, ohnerachtket dieſer Hülfsmittel, ohnerachtet des Vortheils, wel- er zu ver- mehren, Die meiſten Landwirthe ſäen Hafer als erſte Ernte in die umgebrochene Gragnarbe, weil dieſe Pflanze genug Wurzelkraft beſißt, ihre Wurzeln in einem nicht zerkleinerten Boden ausbreiten zu können, und weil der Weizen in einer ſol» er genug iſt, um das Gelingen eincr Weizen- Ausſaat. zu ver- gewiſſern. In Piemont und im Mayländiſchen ſäct man oft Lein in friſchum- gebrochene Wieſen, der hier ganz außerordentlich gedeihet, GG. 93. Hier drängt ſich uns die Frage auf, ob man in eine umgebrochene Gras- narbe zwei nach einander folgende Getreide- Ernten, als zum Beiſpiel, 14) Ha- fer und 2) Weizen, oder auch 1) Gerſte und 2) Weizen oder endlich auch, 4) Winter- Getreide und 2) Sommer- Getreide, ohne den Boden von Neuem zu düngen, ſaen ſoll. Wenn der Boden nicht ſehr fett iſt, das heißt, wenn die Grasnarbe nicht ſehr diE und mit einer mit Humus geſättigten ſehr fruchebaren Erde nicht Oeconomie der Landwirthſchaft. 159 umgeben iſt, ſo würde man nach meinem Dafürhalten einen großen Fehler bege- hen, wenn man ſo eine Kraft erſchöpfen wollte, an Statt ſie durch Unterſtüßung mit Dünger zu erhalten, die den Reichthum der kommenden Ernten begründet z wenn aber der Boden ſehr reich iſt, ſo würde es keinen großen Nachtheil haben, auf eine erſte Getreide- Ernte eine zweite, beſonders Weizen, folgen zu laſſen. Bei der Wahl einer ſolchen Ausſaat muß man vorzüglich berückſichtigen, welche mehr oder weniger vortheilhafte Anwendung man von der einen Ernte ehe, als von der andern, wird machen können, 95 0-4: Es iſt nicht anwendbar, in einer friſcten Ernten eben ſo, wie mit den andern 3 ſie lieben es, durch den Zwiſchen» Anbau anderer Producte gelrennt zu ſeyn, die, indem ſie ſich von Säften nähren, welche von ven erſtern, ihrer Natur nach, verſchmähßet wurden, die Werhältniſſe wieder hers ſtellen, welche für jene in den Beſtandtheilen. des Humus und des Bodens, worin ſie vegetiren ſollen, zuträglich ſind, Nach den Wurzel- Ernten bringt ohnſtreitig die kuzerne die größte Quantität Nahrungsſtoffs für den Viehſtand auf einem ge- ODeconomie der Landwirthſchaft.| 161 gebenen Raum hervor; hierauf fommt die Exparcette, der Klee und alle die an« dern Pflanzen, die man zu dieſem Zwe im Felde erbauet. Ic des Bedürfniſſes nicht zu haben ſeyn. 6. 96. Das, was ich hier geſagt habe, wird hoffentlich hinreichend ſeyn, den Fkandwirth bei'm Uebergang von einem Syſtem zum andern zu leitenz jedoch muß ich ihn noch gegen einige Jrrthümer verwahren, die er bei dieſem Uebergang leicht begehen kann. Ich entſchuldige mich nicht wegen Wiederholungen, wenn ich ſie, um den Landwirth vor Verluſien und Fehlgriffen zu warnen, für nöthig halte, Um ein lange in Rube gelegenes Land, beſonders ein altes Suzernen- Feld, umzubrechen, iſt ein kräftiges Geſpann und ein Pflug nöchig, der die AFerfurche vollkommen umwendetz das Cine iſt Foſtſpielig, und den Anderen hat der Lande wirth oft nicht zu ſeiner Dispoſition. Wenn er nun dieſen Mängeln nicht durch Handarbeiten abzuhelfen weis, ſo wird er nur eine ſehr dürftige Ernte erhalten und die Rente ſeines Feldes verlieren, indem er es ſo ausſaugt, daß er oft nicht einmal die Totalität ſeines für die Cultur verwendeten Koſtenaufwandes ge- winnen wird« Wenn män in einer friſch umgebrochenen Grasnarbe eine Brach- Ernte erbauet, und die umgeſtürzten Raſenſtüfen unter dem Anbau einer Getreide- Ernte zuvor nicht hat zerſeßen laſſen 3 ſo wird dieſe Brach- Ernte nur ſchwach vegetiren, 21 162"ODeconomie der Landwirthſchaft. weil der Boden dann noch nicht die Reife erlangt hat, durch welche ſeine Säſte in den Strand geſeßt werden, von den Pflanzen- Organen abſorbirt werden zu kön- nen, da das Land noM in Raſenkflumpen zuſammen geballt bleibt; die Cultur eie ner ſolchen Ernte wird auc) weit foſtſpieliger, und auf dieſe Art ein Gegenſtand des Verluſtes, an Statt daß ſie einigen Gewinn geben ſoll. Der Landwirth, welcher be- merken wird, daß er nur Verluſt von ſeinem Verfahren zu erwarten hat, wird leicht geneigt ſeyn, eine ſolche Ernte ſich zu überlaſſen, um das heraus zu ziehen, was ſie ohne Koſten liefern fannz dann wird ſich der Boden immer mehr und mehr mit Unfräutern überziehen 3; die darnach kommende Getreide- Ernte kann folg- lich nur eine ſehr mittelmäßige werden; der auf dieſe folgende Klee wird no< ſchlechter gerathen, und endlich die nach dieſem kommende Getreide- Ernte wird ſo wenig gedeihen, daß ſie nicht ein Mal ihre Koſten bezahlen wird. Wenn, im Gegentheil, der Landwirth den Muth nicht verliert, und der behaten Ernte die nöthige Sorgfalt widmet z wenn er ihr, nach Bedürfniß, ein wenig Dünger ge- geben hat: ſo wird ihm dieſe Ernte wahrſcheinlich ſeine Vorſchüſſe wieder erſtat- ten, und auf jeden Fall wird er durch die glücklichen Erfolge der kommenden Ernten reichlich für ſeine Aufopferungen entſchädigt und für ſeinen Muth belohnt werden. Theile der Oeconomie, welche ſich auf die Beſchaf fenheit des Bodens beziehen. 5%.+97. Die Felder, welche an einem oder dem andern Extrem leiden, die thonigen oder ſandigen, bieten dem Landwirth in jedem Augenblicke Schwierigkeiten dar, G-. 98. Die thonigen Felder erfordern zu ihrer Bearbeitung ſowohl mehr Kraft, als auch eine günſtige Witterung; man muß hier den Augenbli& in Acht nehmen, wenn der Pflug in ſolchen Boden eindringen kann, ohne durch zu große Feuch- tigkeit die Wände der AFerfurche ſich ballen zu machen, an Statt ſie zu zerklei- nern, und hingegen den Zeitpunct vermeiden, wenn wegen großer Trockenheit der Deconomie der Landwirthſchaft. 163 Boden nicht geſchmeidig iſt und bei der Bearbeitung das Feld mit Klößern be- det wird. Wenn die Beſtellung des Landes vollendet iſt, ſo muß man oft, um die Klößer zu. zerkleinern, nicht nur zur Egge, ſondern auch zur Stachel- Walze, zur Walze, zum Exſtirpator, zum Schlägel und zu andern Hand- In- ſtrumenten ſeine Zuflucht nehmen. Man reinigt ſolche Felder nur mit außerordentlicher Mühe von Queen, und es giebt mehre Producte, die nur ſehr mittelmäßig darin gedeihen. Endlich, damit die darin zu erbauenden Ernten den Zufällen nicht ſo ſchr ausgeſeßt ſind, muß man dieſe Felder mit beſonderer Sorgfalt mit Gräben, Furchen und Waſſer- leitungen durchſchneiden, um ſie gehdrig trocken legen zu können. Dieß mag genug ſagen, wie ſehr ihnen eine niedrige Lage nachtheilig iſt. Alle dieſe Umſtände machen die Cultur thoniger Felder viel koſiſpieliger und viel ſchwieriger, als die Cuitur leichter, oder ſolcher Felder, die nur eine mittelmä- ßige Conſiſtens haben. Da die thonigen Felder aus Theilchen beſtehen, die eine große Zuſammen» hangs» Verwandtſchaft(affinitas aggregationis) beſiken, ſo eignen ſie ſich den erhaltenen Dünger an, und laſſen ihn nicht leicht eher wieder fahren, um ihn in die Pflanzen übergehen zu laſſen, als wenn ſie bis zum Ueberfluß damit geſättigt ſind, und wenn ſie über ihre weſentliche Quantität davon haben. Man bedarf alſo für einen thonigen ſehr ausgeſogenen Boden eine weit größere Dünger- Quantität, um eine ſichtbare Wirkung zu erlangen. Wenn aber auch ſolcer widerſtehen einer anhaltenden Trockniß länger, die;Vegeta- tion wird darin nicht ſo bald durch ſie gehemmt. DH Der Thon kann der Wärme lange ausgeſeßt werden, ohne dadurch den Feuchtigkeits- Grad zu verlieren, welcher noch zur Erhaltung der Vegetation hinläng- lich iſt. Wenn er von Humus durchdrungen, ſeine Pflanzen- Erdſchicht ſtark, und ſeine Oberfläche etwas lo>er iſt, ſo giebt er den darin vegetirenden Pflanzen die ihnen nöthigen Nahrungsmittel, während Pflanzen von derſelben Art, die ſich in außerordentlich leichtem Boden befinden, durch die Troniß in ihrem Wachsthum gehemmt werden und ſogar umfommen«. Gm 99: Sandiges Erdreich hingegen nimmt Anfangs den ihm gegebenen Dünger in ſich auf, zerſeßt ihn und überliefert ihn den darin wachſenden Vegetabilien ſehr leicht.- Beſonders mit Hülfe weniger warmen Miſtes, des Rindvieh- Miſtes oder no< beſſer des vegetabiliſchen Düngers von grün untergepflügten Ernten, verbunden mit tiefem Pflügen, erhält man darin eben ſo reichlich faſt alle die Producte, welche ſich zum Anbau für thoniges Land eignen, und viele andere nom, die in dieſem nicht gedeihen würden, Wenn die untere Lage des ſandigen Erdreichs nicht von zu ſchlechter Be- ſchaffenheit iſt, ſo kann man der bebaubaren Erdſchiks ſiehe vorher beim Capitel über die Pflug- Arten, Die Kv) en dieſes ganzen Verfahrens ſiehe vorher bei der Cultur des Hanfes. Oeconomie der. Landwirthſchaft. 171 „die“ küfrung des Bodens zu bewirken; und man giebt dem fande vor der zwei- „ten Pflug- Art, zum Beiſpiel, acht Fuder Miſt, jedes zu zwanzig Centner, und „„ſäet breitwürfig fleine Bohnen(feveroles) hinein, nach der Stärke der ge« „wöhnlichen Ausſaat: ſo hat man, im October oder November, Bohnen mit „ Blüthen- Knoſpen, die einen bis zwei Fuß hoc<. ſind; und wenn man dieſe 1» Bohnen“durch eine gute Pflug- Art als Dünger unterakert, ſo theilt man dem 5, Boden dadurch einen Fruchtbarfeits- Grad mit, der wenigſtens dem gleich iſt, „den er haben würde, wenn man ihm zwei bis drei Fuder Miſt und noch mehr „ram Statt der Bohnen gegeben hätte 3; dieſe Fruchtbarkeit iſt anhaltender und ver- „„gewiſſert den- glücklichen Erfolg der Ernten mehr,“ 4 In einigen Gegenden erſeßen die Lupinen die Stelle der Bohnen zu die- ſem: Gebrauch, in andern bedient man ſich dazu des Buchweizens 3; aber ohne Zweifel iſt immer eine Pflanzen- Ark dazu nöthig, die reichlich belaubt iſt, die deßhalb einen großen Theil ihrer Nahrung in der Atmosphäre zu ſuchen im Stande iſt, und die in ihrem Wachsthum ſich ſchnell entwickel.| In Bologna und Romagna bedient man ſich dieſes Mittels, die Felder zum Hanfbau zu düngen, ſehr oft, und es iſt bekannt genug, daß der Hanf nir- gends beſſer geräth, als in dieſen Gegenden. Uebrigens wäre es wohl der Mühe werth, ſich durch unmittelbare Ver- ſuche zu überzeugen, ob man nicht dieſelben Wirkungen von einigen andern Pflanzen, deren Saamen weniger koſtſpielig ſind, als die Bohne, erhalten könnte, 6 108 Die Kuchen von Rübe-Saat oder andern Oel- Sämereien zu Pulver ge= macht und über die Oberfläche des Bodens geſtreut, ſind ebenfalls ein vortreff- lien, das heißt, wenn ſie 40 bis 45 Centimeter hoch ſind, bei ſtillem und nicht regnigtem Wetter, jedoch mehr im Thau, als bei zu tro ner Witterung.; Etwas weniger als zwei Scheffel oder ein Hectoliter ſcheint mir für ei- nen Morgen Landes die paſſendſte Quantität zu ſeyn, Jn den meiſten von mir durchwanderten Gegenden koſtet dieſe Quantität Gyps, mit der Handarbeit für das Ausſtreuen deſſelben, nicht über J- 3, und es iſt wohl ſehr ſelten, daß ver durch dieſen Koſten- Aufwand veruxſachte Vortheil, nicht von weit beträchtlicherm Werth wäre. Mechaniſche Berbeſſerung des Bodens, S. 112% Dieß iſt die allgemeinſte Kunſt, aber demohnerachtet eine von denen, welche von der Vollkommenheit am entfernteſten ſind. Uebrigens iſt dieſe Un- vollfommenheit gar nicht erſtaunenswürdig, da die Ausführung der Aerbau» Ar- beiten gewöhnlich dem Theil der Bevölkerung überlaſſen bleibt, welcher die we- nigſte Erziehung und Bildung erhalten hat, das heißt, Leuten, die unfähig ſind, die Anwendung der Kräfte zu analyſiren und die einſichtsvollſten Mittel aufzuſuchen, um von ihnen Nuken zu ziehn, und ſparſam damit Haus zu halten. Weit davon entfernt, in den materiellen Executions- Mitteln eine Erſpar- niß zu ſuchen, verſchmäht der größte Theil der vom Landwirth gebrauchten Söld»- linge aus einem gewiſſen Esprit de corps, durch eine Jdee von perſönlichem Intereſſe getrieben, alle Mittel zur Abkürzung der Arbeiten des Landbaus; ſo daß oft von Seiten des Landwirths eine fortgeſeßte Aufmerkſamkeit und eine ganz bez ſondere Fahigkeit erforderlich iſt, um in ſeine Wirthſchaft alle nur irgend möog- liche Erſparniß der Handarbeit einzuführen, und oft gelingt ihm dieß auch nur dann, wenn er ſelbſt mit einem gutem Beiſpiel voran geht, das heißt, wenn er perſönlich die neuen Verfahrungs- Arten ausübt, die er einzuführen ſucht, und 174 Deconomie der Landwirthſchaft. für die er vorher die Meinung und den guten Willen ſeiner Leute nicht gewin- nen fonnte. Icen, das heißt, auf die vom Pflug umgeſtürzten Furchen ließ ich Trommelkopf- Kohl(Choux a tete de tambour)(Drummheaded Cabbages) pflanzen, deſſen Saamen ich aus England hatte kommen laſſen, und ich rechnete auf eine eben ſo gute Ernte, als Heconomie der Landwirthſchaft. 175 wenn ich hätte in ein Garten- Land pflanzen laſſen. Der Erfolg war ſo, wie er ſeyn mußte, oder mit andern Worten, ſo elend als möglih..., ,. Und ich eiferte gegen die Autoren, die uns, durc, Anrühmung ihres Aerbau- Glücks, nur zu Schaden führtenz ich vermuthete gar nicht, daß der ſchlechte Erfolg, den dieſe Operation gehabt hatte, von meinen eigenen Fehlern verurſacht war, IH wünſche allen Landwirthen mehr Klugheit, als ich bei dieſem Um- ſtand'und bei vielen andern ähnlichen äußerte, und ich muß ſie recht ſehr ermah- nen, fein Product zu ſäen, ohne vorher dem Lande alle ihm nöthige Vorbereitung gegeben zu haben. In leichtem und ſandigem Boden iſt dieſe Vorbereitung wenig Fkoſtſpie- lig; in thonigem hingegen erfordert ſie nierheit mitzutheilen.| Ich will hier nicht wiederholen, was über dieſen Gegenſtand ſehr einſichts- voll von Thaer, in ſeinem hier oft citirten Werke, geſagt worden iſt, 6. 114: Durch eine lange Erfahrung bin ich überzeugt Wporden, daß bloße Cultu- ren, ſo oft ſie auch wiederholt werden mögen, die Unfräuter nicht gänzlich ver- nichten, die ſich durchg Ausſchlagen von Sprößlingen oder Zwiebeln vermehrenz vielleicht erreichte man dieſen Zwe, wenn man die Bearbeitungen mehr als ein Jahr hindurch fortſeßte; es würde aber dieſer Zwe& dann um einen ſo hohen Preis erlangt werden, daß man nicht zögern darf, ihn durch eine oder ſelbſt durch zwei auf einander folgende behackte Brach- Ernten herbei zu führen. Durch dieß Mittel wird man die Reinigung des Bodens weit vollſtändiger und weit eher, und oft mit großem Vortheil erlangen, als durch die großen Unkoſten und den Verluſt an der Rente des Bodens, die mik einer lange dauernden Brache ver» EFnüpft ſind. In der That macht eine vollkommene Brache den Verluſt einer Jahres« Renke nöthig, und dieß iſt ſchon ein weit größerer Aufwand, als der durch cine behackte Ernte verurſachte; überdem erfordert jene noch wiederholte Arbeiten, die um ſo Foſtſpieliger ſind, je mehr der Boden thonig iſt, ſo daß, wenn ſie nicht 176 Oeconomie der Landwirthſchaft. in Berbindung mit einer ſehr fräftigen und ſehr reichen Cultur Statt findet, ſie an und für ſich ſelbſt das ganze Product der activen Jahre der Fruchtfolge abſorbirt. Die AFer- IJynſirumenre. 6. 145 Die Bearbeitungen, welche man mit Hand» Inſtrumenten unternimmt, ſind einer ſolchen Vollkommenheit fähig, daß man in Gegenden, wo die Hand- Arbeit nicht ſehr koſtſpielig iſt, und wo die Lebengmittel um einen hohen Preis verkauft werden können, es oft vortheilhaft ſindet, für Grundſtücke von geringerm Umfang ſich ihrer zu bedienen. Aber, ſelbſt wenn ein höherer reiner Ertrag uns zu ihrer Anwendung veranlaſſen könnte, und der Landwirth hätte Mittel genug in Händen, die für eine ſolche Cultur erforderlichen Vorſchüſſe zu beſtreiten, ſo würde * es doch zur Ausführung derſelben auf großen Flächen der Bevölkerung an hinläng- lichen Arbeitern fehlen. Die Cultur mit von Zugvieh in Bewegung geſeßten Jnſtru- menten iſt alſo zur Ernährung des Menſchen- Geſchlechts beſtimmt; ſie iſt folglich vie, mit der wir uns hier beſchäftigen müſſen, Der Pflug 6: 116: Die Pflug- Arten ſind im Allgemeinen die koſtſpieligſten Operationen der en Eultur und wenn man überlegt, daß es Gegenden giebt, wo ſechs drei Viertel Morgen Land umbrechen, wäh- vend in andern Gegenden zwei Pferde in dem nämlichen Zeitraum bis zwei und einen halben Morgen bearbeiten, ſo wird man einſehen, daß die Kunſt und die Umſtände kaum glaubliche Verſchiedenheiten in den Cultur- Koſten und folglich in dem vom Boden zu ziehenden reinen Ertrag hervor bringen. Die über die Pflüge und das Beſtellen geſchriebenen Abhandlungen ſind und leider giebt es nur ſehr wenige, die mit einer einſichtsvollen und viele haben die Parteilichkeit zu Gun- ſchrieben, ſo weit getrieben, daß ſie etwas hierin zu verbeſſern, ſo gewöhnlich Ochſen in einem Tage nicht mehr als mählig unzählig, gänzlichen Unpartheilichfeit abgefaßt ſind 3 ſten der Gewohnheiten der Focalität,. wo„ſie als Grundlaß anfſſicllten? wenn es möglich ſey, Occonomie der Landwirthſchaft. 177 würde die Weisheit der Jahrhunderte die EntdeFungen ſolcher Verbeſſerungen nicht bis auf den gegenwärtigen Augenblick verſchoben haben, Wenn es aber unläugbar iſt, daß man in vielen Ländern, wie in Flandern, in Piemont, in der Lombardey, an den Adriatiſchen Kü» ſten, in einem Theil England's, Frankreich's und Teutſchland's, die gewöhnlichen Pflug- Arten nicht mit zwei Stück Zugvieh und einem einzigen Füh» rer ausführen kannz ſo iſt es nicht weniger erwieſen, daß vermittelſt eines guten Pflugs dieß in vielen Gegenden geſchehen fönnte, wo man eine größere Anzahl Zugvieh anwendet, und daß man auf jeden Fall die Anzahl des Zugviehes, wo nicht für alle Pflug-Arten, denn doch für die vermindern könnte, die nur eine mikt- elmäßige Tiefe erfordern.( Die Aufklärung dieſer Thatſache iſt für die Deconomie jeder Gegend von ſolcher Wichtigkeit, daß es faum zu begreifen iſt, warum weiſe und väterliche Regierungen nicht ſchon längſt comparative Verſuche in den verſchiedenen Theilen ihrer Domainen anſtellen ließen, um jeden Schatten von Zweifel über dieſe Materie zu verſcheuchen, Nach meinem Dafürhalten würde es hinreichend ſeyn, in den verſchiede nen Gegenden, wo man nur mit zwei Zugthieren arbeitet, unterſuchen zu laſſen, welchen Grad von bewegender Kraft dieſe Pflug» Art erfordert, bis zu welcher Tiefe man mit zwei Thieren aern kann, und endlich, welches die mittlere Kraft des Zugviehes iſt. Da. dieſe verſchiedenen Kräfte ſich nach Maßgabe der Schwere berechnen laſſen, ſo iſt es ſehr leicht, ſie mit Hülfe eines Dynamometers auszumitteln. Wenn man dieſe Verhältniſſe auf eine ſichere und mathematiſche Art kennen wird, ſo kann man mit demſelben Inſtrument den Grad des Wider- ſtands, welchen die gewöhnlichen Pflug- Arten des Landes darbieten, worin man arbeitet, und die Kraft des dazu verwendeten Zugviehes erforſchen. Wenn als- dann die gebräuchliche oder nur nothwendige Pflug- Art, die mittlere Kraft von zwei Stü Zugvieh, oder wenn man will, die dcs Viehes der in Vergleichung gebrachten Gegenden nicht überſchritte; ſo würde man dadurch den Beweis erhal- ten, daß die Anwendung der größern Anzahl von Thieren feine andere Urſache hat, als die Gewohnheit oder das BVorurtheil. Eine Regierung, die durch dieß Mittel oder durch die Einvführung eincs verbeſſcrfen Bfluges, die Arbeitsfoſten um ein Drittel oder wohl gar um die Hälfte verminderte, würde ihrem Fande 23 178 Oeconomie der Landwirthſchaft. eine Wohlthat erzeugen, von deren Wichtigkeit man ſich faum eine Jdee mas Femwm 67. 4118... I< habe auf Boden verſchiedener Art Verſuche mit Cultivatoren oder Pferde- Haen angeſtellte 3 in lockerm, leichtem und gut zubereitetem, von Steinen freiem Boden, haben ſie mir die größeſten Dienſte geleiſtet 3 in thonigem, ſteini- gem und ſchlecht geebaetem Boden hingegen, habe ich niemals große Vortheile von ihnen ziehen können. Auf Boden der leßtern Art fand im es vorzüglicher, Hand- Culturen anzuwenden, zumal wenn die Ernten nicht behäufelt werden wollten. Wenn der Boden ſehr ſiark mit Unkräutern überzogen iſt, ſo bleibt es eine undankbare Mühe, ihm viele Culturen mit der Pferde-Hac>e zu gebenz die Quee 2) Der Yorc>ſhirer, der Small'ſche und der Bailey"'ſche und ſelbſt der Bel giſche- Pflug, der gewitſermaßen zwiſchen den Räder- Pflägen und den Pflü- gen ohne Vorgeſtell die Mitte hält. Dieſer leßtere Pflug ſcheint unter allen den mix bekannten die meiſten Vortheile in ſich zu vereinigen. Seine Beſchreibung und An- wendung findet man in Schwerz's Belgiſcher Landwirthſchaft. Seine Nachahmung iſt ſehr|ung mit der Hand, oder durch ein Rigolen, welche ſie in beträchtlicher Tiefe unter die Erde bringt, vertilgt werden. Wenn die in gehörig von einander entfernt ſtehenden Reihen geordneten Ernten eines hohen Behäufelns bedürfen, ſo kann man ſich mit Vortheil des den fieinen Pflügen ähnlichen Pferde» Cultivators( Pferde- Hacke) bedienen, welcher mit einem einzigen, vorn unter dem Balfen angebrachten Rad verſehen iſt, das man nach Belieben ho< und niedrig ſtellen kann, um dadurch die Tiefe der ver» mittelſt dieſer Inſtrumente zu bewirkenden Cultur zu regeln, Dieſe Cultivatoren werden von einem einzigen Pferde gezogen 3 ſie gewähren eine ſehr beträchtliche Er«- ſparniß an Handarbeit, und dieſe Erſparniß findet nicht auf Koſten der Güte der Arbeit Statt, Ser Grffiirpatitor, 6. 119. Der Eprſtirpator leiſtet ſo wichtige Dienſte, erſpart ſo viel Arme, giebt dem Boden im Allgemeinen eine ſo vollkommene Zubereitung, daß man ſich mit Recht wundern muß, ihn noch nicht allgemein eingeführt zu ſehen, PMeine Päch- ter in Romagna, Feinde von allen neuen landwirthſchaftlichen Verfahrungs- Arten, waren beim erſten Anblick ſeines Gebrauchs von der Nüglichfeit deſſelben ſehr über- raſc le je 2 3008 Auf dieſe Operation ſollte eine Cultur mit dem Exſtirpator folgen, welcher die von der Walze feſtgedrückte Erde auflo>erte und zerkleinerte: 3 Ochſen a+ 2 6308 10.18.28 1080 0.09 260220 200MESS+ arm 4 Führer a+ 1, 5305-6 vo 6 ve os 2 0 Ee HT EULE IEEE 1 50 4 Knabe a+ Ne 10 0.10 le 20..0- 140 NEE EUERE ES IEE 1, a + 8, 50 Ueber zu tragen+ 3; 38 Oeconomie der Landwirthſchaft. 483 e E:, Uebergetragen+= 3, 38 Der Epſtirpafor wird in einem Tage über 5x Morgen gehen z "JEOZ EINONGEIE WivDd) 61ſ0) Coſten en ep a ee ev 14+ 14, 54 Mithin wird alſo die Auflo>erung eines Morgen Landes koſten..».. 2. 2..** kd*..*...+..*+ 4, 92 Ich glaube, daß die Fälle ſelten ſind, wo eine ſolche Operation mit Hand- Inſtrumenten nicht paſſender und wohlfeiler verrichtet werden könnte; wenigſtens, wenn es nur darum zu thun iſt, dem Boden eine für Winter- Getreide hinläng» liche Auflo>erung zu geben, Wenn es ſich aber um Sommer- Getreide, welches einen vollfommen zerkleinerten Boden verlangt, handelt, und ein außerordentlich leh- miges Feld in harte und troFene Klößer vereinigt iſt; ſo giebt es vielleicht kein Mittel, mit deſſen Hülfe man dem Lande eine ſo vollkommene Auflockerung und Zerkleinerung geben fönnte, als das der Anwendung der Walze und des Ep- ſtirpators.: Es iſt kaum zu verlangen, daß man ein erſparenderes Mittel zur Erlan» gung eines eben ſo vollfommenen Reſultates finden ſollte, Ein dem gegenwärtigen nahe fommendes findet man, wie iM ſchon weiter oben geſagt habe, in der Schaufel mit Vorgeſtell, beſonders aber in den doppelten Stachel- Walzen, die man durch zwei Ochſen oder durch zwei Pferde über den bearbeiteten Boden zie» hen läßt. Die Anwendung ſchwerer Walzen auf thonigem, nicht troFenem Lande iſt eine wahre Geißel für die darnach folgenden Ernten. Es iſt oft mehr als ein Jahr und die Cinwirkung eines ſtarken Froſtes nöthig, um die Zuſammendrückung der Theilchen des Bodens und jene Undurchdringlichfeit zu vernichten, welche durch die unzeitige Einwirkung der Walze verurſacht wurden, Die Pffüua-Arten ' 6: 423%; Die Vollfommenheit der Arbeit, beſonders der des Pfluges, iſt für das Gedeihen der Ernte von einer ſolchen Wichtigkeit, daß die an den Culturkoſten ge- machte Erſparniß immex»übel angewendet iſt, wenn ſie auf Koſten der Güte dieſer Arbeit Statt findes=* 184 ODeconomie der Landwirthſchaft. In der That, was ſind+ 4, 2 und ſelbſt 3, die zu den auf einen Morgen Land verwendeten Koſten hinzu kommen, wenn wir durch dieſe Koſten- Erhöhung eine, zwei oder drei Garben mehr gewinnen? Und nicht bloß hierauf äußert die Vollkommenheit der Arbeit ihren Einfluß; bei Wurzel- Ernten kann ſie oft einen Unterſchied von mehr als drei Vierteln in der Quantität der Producte veranlaſſen. Nachdem ich aber dieſen Gruündſaß aufgeſtellt habe, muß ic< auc< bemer» fen 7 daß in Beſchleunigung der Operationen dieſer Art durch gute AFerbau- Jus ſtrumente, bei gleicher Güte der Arbeit, in der Anzahl der zur Ausführung der» ſelben nöthigen Zugthiere ein beträchtlicher Gewinn veranlaßt werden kann. Ein ſolcher Feldbauer führt in einem Tage mit zwei Pferden drei Mal mehr Arbeit aus, als jeder andere mit ſechs Ochſen und einem Gehülfenz; dem» ohnerachtet iſt die Arbeit des erſtern oft weit vollfommener, und wenigſtens iſt der von dieſem bearbeitete Boden von wenigern Füßen zuſammen getreten Es iſt alſo in jeder AFer-Wirthſchaft von der größten Wichtigkeit, jeder Arbeitsart die möglichſt vollkommenſte ODeconomie zu geben«| 6 124. Die Tiefe der Pflug» Art richtet ſich ſehr oft na) dem mehr oder weni- ger großen Widerſtand, welchen der Boden dem Pflug entgegen ſeßtz man muß alſo der Pflug- Art nicht mehr Tiefe geben, als ihrem Zwecke gemäß ihr nöthig iſt. Es iſt aber nichts Leichtes, in dieſer Hinſicht den wahren und paſſenden Punck zu beſtimmen. Selbſt die geſchiteſten und berühmteſten Landwirthe ſind darüber noch im Streit.* Wir wollen die Unterſuchung dieſer Frage unternehmen. Alle pfahlwurzeltreibenden Pflanzen gerathen beſſer, wenn ſie tief in den Boden eindringen können. Jn einem Lande, deſſen Pflanzenerd- Lage di> iſt, gedeihen die Pflanzen kraftvoller, ſie widerſtehen beſſer der Troniß und der zu großen Feuchtigkeit z i< ſage Pflanzenerd- Lage, und verſtehe uns- ter dieſer Benennung nicht eine beträchtliche"Schicht von Jungfern» Erde, welche man durch ein Rigolen mit der obern Lage des Bodens vereinigt hätte, ohne ſie mit einer hinlänglichen Düngor- Quantität zu beſruchten« Es iſt gar nicht zu bezweifeln, daß es für dieſe Pflanzen und für ſolche, die mehre Jahre in der Erde bleiben müſſen, von Wichtigkeit iſt, der Cultur eine große Tiefe zu geben, Dieß erſtre>t ſich aber nicht bis auf die Pflanzen, deren ODeconomie der Landwirthſchaft. 185 Wurzeln ſich horizonkal ausbreiten, die eben deßhalb von einer dicken Pflanzen« erden- Lage feinen Nußen zu ziehen ſcheinen, Mir hat es zwar immer geſchienen, als ob ſie darin mit mehr Kraft vegetirten, indeſſen könnte dieß auch daher rüh- ren, weil der ſo aufgewühlte Boden ſich länger friſc) erhält. In dieſem Fall wäre es nicht nöthig, der Pflug-Art für Winter» Saaten viel Tiefe zu geben, weil ihre Producte gewöhnlich vor der Epoche der anhaltenden Trocniß zur Reife gelangen, Mit weit mehrem Rechte wird eine gewöhnliche Tiefe nicht überſchritten, wenn die vorhergehende Ernte eine ſehr tiefe Pflug- Art erhalten hat. Für die im Frühjahr ausgeſäeten Ernten, die ihre Reife im Auguſt oder noch ſpäter erreichen, iſt es ſebr nöthig, daß das Land in einer großen Tiefe aufe gelocfert werde; wenigſtens, für leichten, ſandigen oder grandigen Boden, der niht, wie in der Lombardei, regelmäßig bewäſſert werden kann. Noc< bin ich auch darüber in Zweifel, ob es nicht in den meiſten Fällen, und jedes Mal, wenn der Boden einige Conſiſtenz und eine tiefe Pflanzenerden-Lage haf, vortheil- hafter ſey, der Wäſſerung zu entſagen, ſo leicht man ſie auch ohne Koſten bes werkſtelligen könnte, In der That, die meiſten, im Trockenen gewachſenen Pro- ducte haben bei übrigens gleichen Verhältniſſen, eine beſſere Qualität, als die, welche in großer Feuchtigkeit vegetirten. Wenn man alſo im Laufe der Fruchtfolge das Land rigolen oder ihm eine tiefe Pflug- Art geben kann, ſo muß man ſie, nach meinem Dafürhalten, der Brach- Ernte geben, und dieß um ſo mehr, da der Dünger und die Cultur, welche dieſe erhält, kräftig dazu beitragen, dieſer aus der Tiefe zur Oberfläche gebrachten Erdſchicht eine Fruchtbarkeit und Lockerheit zu verſchaffen, welche ſowohl das Gedeihen der folgenden Cerealien, als auch das des Klees oder anderer Futter- Pflanzen, die unter dieſe geſäet werden könne ten, ſichern. Wenn das Rigolen unmittelbar vor der Getreide- Ernte Statt fände, ſo wäre es ſehr zu bezweifeln, ob dieſe von großem Erfolg ſeyn würde; und beſone ders dürfte man nicht hoffen, die unterzuſäenden Futter- Pflanzen gedeihen zu ſehen z ſelbſt dann nicht, wenn“man, wie es gewöhnlich geſchieht, einigen Dünger auf der Oberfläche des Bodens über vie Saaten ausgebreitet hätte. Jn der That, wenn durch dieß lekßtere Mittel die Oderfläche des Landes gedüngt worden wäre, ſo würden die Pflanzen- Wurzeln, da ſie im Innern des 24 186 Oeconomie der Landwirthſchaft. Landes nur wenige Nahrungs- Säfte finden könnten, ſich ſeitwärts ausbreiten und bald von der Trockniß geſchwächt oder gar getödtet werden, 6. 125. Wenn der Boden für die Brach- Ernte eine ſehr tiefe Pflug- Art erhal» ten hat, ſo iſt es noh weit mehr unnüß, dem auf dieſe Ernte folgenden Wino- ter- Getreide eine ähnliche zu gebenz es iſt weit beſſer, ihm die neue ſo eben gedüngte und ſorgfältig aufgelo>erte Erdlage zu erhalten, Die erſte hierauf folgende Pflug- Art iſt gewöhnlich die, durch welche man den Klee oder anderes Grün- Futter umbriht. Die ihr mitzutheilende Tiefe hängt von der Methode ab, welche man bei der Einſaat zu befolgen gedenkt. Für die hach Futter- Kräutern folgenden Getreide- Ernten iſt es hinlänglich, wenn der Saame bede>t werden kann, ohne die durch die Pflug- Art untergeackerten Pflan- zen, deren Zerſeßung ſo kräftig zur Befruchtung und Friſche des Bodens beiträgt, von Erde zu entblößen. Eine ſolche Getreide- Ernte darf nur ſelten die Tro>niß fürchten, beſonders /wenn der Landwirth klug genug iſt, den Klee oder andere Fut- ter- Pflanzen einen Wuchs von 5 bis 6 Zoll Höhe erreichen und dann erſt un- terackern zu laſſen, ; 6. 196. Es bleibt uns noch zu unterſuchen übrig, ob für eingeſchaltete oder zweite Ernten, die man bisweilen noc< nach der zweiten Getreide» Ernte erbauet, eine Pflug- Art von großer Tiefe nöthig iſt. J< bemerke hierbei, daß die Sommer- Regen ſelten anhaltend genug ſind, als daß ihre Feuchtigkeit tief genug in den Bo» den eindringen fönnte.; IH bemerke ferner, daß, wenn ein hinlänglich feuchtes Land zu Ende Juli's oder Anfangs Auguſt's auch nur eine oberflächliche Pflug- Art erhält, faſt immer für die übrige Jahreszeit Feuchtigkeit genug in ſeinem Innern bleibt, um die hinein geſäeten Vegetabilien der Troniß widerſtehen zu machen; wenigſtens wenn der Boden nicht wahrhaft mager und erſchöpft iſt, in welchem Fall es auch nicht rathſam wäre, ſolche Ernten auszuſaen. J< folgere hieraus, daß es nicht viel hilft„. der Pflug- Art für zweite Ernten eine große Tiefe zu geben, und daß es hinglänglich iſt, den Augenbli> zu benußen, wo der Boden gehörig und nicht zu ſehr mit Feuchtigkeit verſehen iſt, um ſie ihm durch die zu ſeiner Auflockerung nöthigen Arbeiten zu erhalten, Deconomie der Landwirthſchaft.; 187 6 12% Endlich, wenn man Weiden, Wieſen oder Felder umbricht, die lange in Ruhe gelegen haben, wird es da wohl gut ſeyn die Grasnarbe tief unter zu acfern, oder iſt es vorzüglicher, dem Lande nur eine oberflächliche Pflug- Art zu geben? Für Länder dieſer Art, die man in Cultur ſeßen will, iſt die Gragsnarbe oder der Raſen, wie man es nennen will, nichts Anderes, als ein Dünger« Vorrath, von dem man den größtmöglichſten Nußen zu ziehen ſtrebe. Wenn der Boden außerordentlich fett iſt, was bei den zum Umbrechen beſtimmten Gragnar- ben ſelten der Fall iſt, und die Pflanzen, welche ſeine Dee bilden, zerſeßen ſich ihrer Natur nach leicht, ohne von Neuem hervor zu treibenz ſo iſt es paſſender, dem Boden nur eine oberflächliche Arbeit zu geben, um die zu ſeiner Dispoſition ſtehenden Nahrungs» Säfte unmittelbar zu benußen und eine reichliche Ernte da- von zu ziehen. Wenn hingegen die Pflanzen- Decke aus ſauern und ſich ſchwer zerſeßenden Pflanzen beſteht, ſo ſcheint es mir beſſer zu ſeyn, ſie in eine paſſende Tiefe unterzuackern, damit ſie, indem ſie nicht in unmittelbarer Berührung mit der Atmosphäre ſind, ſich nach und nach zerſeßen, ohne etwas von ihren Säften verdunſten zu laſſen. Um aber nicht die Rente des Bodens durch Zeitverluſt zu verlieren, ſcheint es mir, gut zu ſeyn, wenn man dieſer tiefen Pflug- Art eine leichte Miſt- Düngung.durch Ueberſtreuen giebt, welche die von dieſem neuen Lande zuerſt verlangte Ernte ernährt. Während der Vegetation derſelben bewirkt ſich die Zerſetzung der untergea>erten Pflanzen und der Landwirth findet alsdann die Säfte im Ganzen wieder, von den er nur wenig Nußen gezogen haben würde, wenn er ſie unmittelbar hätte in Thätigkeit ſeen wollen. Indeſſen geſchieht es auch ſehr oft, daß ſolche Grasnarben erſt nach Verlauf zweier Sommer genug zerſeßt ſind, um neuen Pflanzen als Nahrung dienen zu fönnet3 in einem ſolchen Fall iſt eine Kalk- Düngung, wenn man ſie zu einem niedrigen Preiſe bewirken kann, um die Auflöſung der untergeacerten Vegetabilien zu vollenden, von großer Wirk- ſamfeit. CG: 14284 Es iſt jezt erwieſen genug, daß man allenthalben, wo die untere Lage des Bodens nicht außerordentlich zähe iſt und Steine von ſehr beträchtlihem Volumen oder in zu großer Menge verbirgt, mit Hülfe eines ſehr ſtarken Pflugs mit BVor« geſtell und ſpißem Eiſen, bis auf ſechs Decimeter Tiefe eindringen und pflügen 24* 188 Oeconomie der Landwirthſchaft. kann." Fellenberg iſt, wie ich glaube, einer der erſten, welche uns ein Beiſpiel davon gegeben haben. Seine Anfangs durch einen mit zwölf bis vierzehn Pferden beſpannten Pflug bis auf zwei Berner Fuß Tiefe ausgetieften Ae>er werden noch gegenwärtig von Zeit zu Zeit mit einer weit geringern Anzahl Zugviehs ſehr tief ausgepflügt, Es giebt Localitäten, wo man zur Ausführung einer ſolern, welches viel leere Räume hat, wie es bei einem erſt neulich gepflügten 12 Deconomie der Landwirthſchaft. Felde der Fall iſtz das Waſſer nimmt hier immer einige Theile dieſes Düngers mit ſich, bis auf den Grund der Pflug- Art. Es ſcheint alſo paſſender zu ſeyn, wenn man den Dünger ſo viel als möglich in der Oberfläche des Bodens erhält, damit er ſich immer, ſo weit die Pflanzen» Wurzeln ſich ausbreiten, im Bereich ihrer Saug- Organe befinde, Uebrigens giebt es auch Pflanzen, in welchen ein Streben liegt, ſich zur Ober- fläche des Bodens zu erheben, an Statt in den Grund der Pflanzen-Erdſchiche einzudringen. Dieß iſt vorzüglich bei den Kartoffeln der Fall. Würde der Miſt unter dieſe Pflanzen gelegt, ſo fönnte er ihnen nur ſehr wenig nüßen3 ex würde ſo für ein ganzes Jahr unthätig bleiben, woraus ſich ein reeller Ver» luſt ergäbe. Uebrigens verweiſe im meine Leſer auf den genauen Unterriht, welchen uns Thaer in ſeinen Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft über dieſen Gegenſtand gegeben hat, Hier habe ich weniger die Abſicht, einen poſitiven Unterricht zu geben, als, die Landwirthe vor Mißgriffen zu bewahren, 6. 1433: I< habe mich ſchon über die Brache erklärt. Die Fälle, in welchen ich ſie für nothwendig halte, ſind ſelten; und jedes Mal, wenn ſie nicht unumgänge- lic) nothwendig iſt, bringt ſie großen Nachtheil mit ſim, weil ſie, neben dem Ver- luſt einer Jahres- Rente, noc< bedeutende Koſten verurſacht. Die Art von Brache, welche darin beſtcht, daß man bald nach der Ernte dem Lande eine Halbe oder zwei Drittel Pflug- Art giebt, indem man zwei Furchen, die eine gegen die andere, über eine dritte hinwirft, welche zwiſchen ihnen unberührt bleibe, und daß man hernach dieſen Rücken ſpaltet, indem die Erde dahin gebracht wird, wo die Furche offen geblieben war, und ſo den Strei« fen in Cultur ſeßt, der bei der erſten Pflug- Art unberührt liegen blieb; dieſe Art von Brache, ſage i<, ſcheint mir in warmen Sommern ſehr wirkſam zur fköftung des Bodens und zur Vernichtung aller Arten von Unfräutern beizutragen, In Jtakien wende ich ſie mit dem beſten Erfolg an. In einer Gegend, wo die Ernte ſehr frühzeitig Statt findet, gewährt dieſe Methode die Reinigung der obern fage des Bodens in einem ſo furzen Zeitraum, daß man ihn von Neuem be- ſäen und in dem nämlichen Jahre eine zweite Ernte erhalten kann. In der That kann dieß aber nur Statt finden, wenn nach einer ſehr warmen Temperatur im Augenbli> der Einſaat ſim feuchte Witterung einſtellt. ODeconomie der Landwirthſchaft. 191 6. 134. In einer ſehr thätigen Deconomie des Bodens ziehe ich einen ſehr gro- ßen Vortheil von„der großen Schaufel mit Vorgeſtell, die ich ſchon vorſtehend im 6. 414. erwähnt habe- J< gebe dem Boden damit bald nach der Ernts eine oberflächliche Cultur, die zur Reinigung und Lüftung deſſelben viel beiträgt. Sogleich nach der Ernte laſſe ich dieſe Schaufel über die Oberfläche des Bodens ziehen. Von zwei Ochſen oder drei Kühen gezogen, kann dieß Inſtrument in acht oder neun Arbeitsſtunden vier bis fünf Morgen Land drei oder vier Zoll tief cultiviren, und wenn ich dieſe Operation wiederholen laſſe, ſo kann dieſe Tiefe bis auf fünf oder ſechs Zoll geſteigert werden. Auf dieſe Art wird die Oberfläche des Bodens ſo zerkleinert und aufgelo>ert, daß nicht bloß die Pflan- zen vernichtet werden, die im Boden vegetiren und deren Wurzeln nicht wieder ausſchlagen können, wenn der Strunk von ihnen getrennt iſt; ſondern auch, daß die ſchlechten auf die Oberfläche des Bodens gefallenen Sämereien, wenigſtens wenn der Boden Feuchtigkeit genug beſißt, größern Theils unter die Erde und zum Kei- men gebracht werden- Dieſe Operation hat ebenfalls den Vortheil, daß ſie dem untern Theil der Pflanzen- Erdſchicht, die wenige in ihm noc< enthaltene Feuchtig- keit erhält, ſo daß man dem Lande jeder Zeit, ſo groß auch die Tro>niß ein- fallen mag, mit Leichtigkeit eine Pflug- Art geben kann, Eben ſo iſt dieß ein Mittel, dem Boden die nöthige Feuchtigkeit zu erhal ten, wenn man eine für zweite Ernte ſäen will. Außer dem vertritt eine doppelte Cultur mit der Schaufel, nebſt dem nöthigen Eggen, oft die Stelle einer flachen Pflug- Art und iſt ſo für eine ſolche Ernte hinreichend. Wenn der Boden ſehr mit Quecken und andern Wucher- Pflanzen überzogen iſt, ſo iſt es ſehr gut, dieſe vor der Anwendung der großen Schaufel ſorgfältig mit Hand-Ha>en aus dem Bo» den bringen zu laſſen. Auf diefe Art wird das Land für die behackte Ernte des fol- genden Jahres, wenn man eine ſolche darin erbauen will, ſehr rein, OD as: rb ammo Men, 6 135. Die Methoden, welche man befolgen kann, um neues Land in Cultur zu ſeßen, ſind ſo verſchieden, hängen ſo ſehr ab von der Natur des Bodens, SEEGER 192 ODeconomie der Landwirthſchaft. vom Zuſtand, worin er ſich befindet, und von dconomiſchen Umſtänden, ſowohl von der Localität, als au< von Dem, welcher ſolche Operationen unternimmt, daß ich hier feine wahrſcheinliche Ueberſicht von den möglichen Koſten eines ſolchen Urbarmachens geben kann» Bei Unternehmungen dieſer Art können uns nur ein geſunder Verſtand und auf kleinen Flächen angeſtellte Verſuche als Füh- ver dienen.; I< will hier nicht die vortrefflichen Vorſchriften wiederholen, die uns Thaer, über dieſen Gegenſtand, in ſeinen Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft gegeben hat, noten Früchte im Allgemeinen, und von der dieſer Pflanze beſonders reden werde, Wenn die Runkelrüben durch Ausjäten ſo von einander entfernt worden ſind, daß eine von der andern, nach beiden Richtungen hin, vier Decimetcr weit entfernt ſteht, und jede von ihnen auf dieſe Art ſechszehn Quadrat» Decimeter ein- nimmt; ſo werden auf einem Morgen 46,000 Pflanzen oder nur 45,000 ſtehen, wenn man annimmt, daß ein Sechszehntel derſelben ausgeblicben iſt, Da(ich ſelbſt auf meinen Feldern Pflanzen erbauet habe, deren Wurzeln dreißig Pfund wogen, ſo glaub? ich keinesweges die Wahrheit zu überſchreiten, wenn ich zwei Pfund als das Durchſchnitts- Gewicht jeder Pflanze annehme; 45,000 Pflan- zen würden alſo 30,000 Pfund wiegen und ein Aequivalent für 44,900 Pfund guten Heues geben. Um ſowobl dem Volumen als auch dem Gewicht nach, die Dünger- Quantität beſtimmen zu können, welche dieſe Runkelrüben hervor bringen, muß man wiſſen, welche Quantität und welche Qualität von Streue der Landwirth dem Vieh giebt, das dieſe Runkelrüben verzehren wird. Da aber die im Miſte ent- haltenen Nahrungs- Säfte, und nicht ſein Gewicht noch ſein Volumen, den re» ellen Werth deſſelben ausmachen, ſo werden wir gewiß nicht weit von der Wahr- heit entfernt ſeyn, wenn wir annehmen, daß die Runkelrüben, als Miſt, die reelle Quantität von Nahrungs- Säften hervor bringen, welche die von ihnen- res- präſentirte Heu- Quantirät geben würde; voraus geſeßt aber, daß man die dar- aus ebenfalls hervor gehenden Urine nicht unbenußt läßt. Um aber gegen Ver- rechnungen um ſo mehr geſichert zu ſeyn, wollen wir nicht bloß den, von den Blättern der Runkelrüben her rührenden, und den aus der wenigen Streue, die dieſer Landwirth ſeinem Viehe geben fann, entſtehenden Miſt- Antheil gänzlich un- gerechnet laſſen 3 wir wollen vielmehr noch, auch der größern Bequemlichfeit in 25 194 Deconomie der Landwirthſchaft. der Rechnung halber, den mittleren Durchſchnitt des Productes von jedem More| gen Runkelrüben auf ein Aequivalent von 40,000 Pfund Heu und folglich auf| 10 Fuder Miſt, zu 20 Centner oder 2,000 Pfund, reduciren, Unſer Landwirth konnte im Frühling des erſten Jahres dem mit Run- felrüben beſtellten Felde nur a„Fuder. 10 Mil; hervorbringen wird. Er wird No. 4. mit ſuzerne be- ſäen, welche ihm in dem nämlichen Jahre geben Wild. 1.-e» eo-..+ ZERO=. 90 25 (000 ſo daß er am Ende des zweiten Jahres haben WirO SS u 0 ele ev ie Pfund 12,000 Heu, Fuder 42 Miſt, Oeconomie der Landwirthſchaft. 195 DY Er wird unmittelbar 6 Fuder Miſt verwerden, die Düngung von No. 2. vollſtändig zu machen, um dieß Land im folgenden Frühjahr mit Luzerne zu be- ſäen. Die 6 andern Fuder Miſt wird er in Reihen einem dritten Morgen Lan- des No. 3. geben, den er in dem nämlichen Frühling des dritten Jahres mit Run- kelrüben beſaäet. Im dritten Jahre wird er ernten: Auf No. 4«+ Luzernen- Heu- EN ve«+ Pfund 5,000 davon Fuder Miſt 5 -57 emm 2; daſſelbe....... IEH 2,000= 7570= 2 EEE UZ SMEN ELEND ENUM Von.==>“ 440/000.-----== 10 Im dritten Jahr im Ganzen-=+«- Pfund 47,000 davon Fuder Miſt 17 Von dieſen 47 Fudern Miſt wird er verwenden: 6 Fuder, zur Vervollſtändigung der Düngung auf No. 3., um dieß Feld im Frühling des vierten Jahres mic Luzerne zu beſäen. 41 Fuder, zwei Morgen*?) No. 4. in Reihen zu düngen, um ſie mit Runkelrüben zu beſäen, im Frühling des vierten Jahres, Im vierten Jahre wird er ernten? Auf No. 14. Luzernen-HeU«++»+++ Pfund 6,000 davon Fuder Miſt 6 = en 2%; daſſelbe a*,..,.. ung 9,000 72705(zm(- FE 5 FEE EEG ILL DN FRE. 7 242 92410 Wan eie He 1 em, 2,000 mii am 0 2 4. Runtelbuben, Aequivalent von.=-. 20,000===---.:20 Jm fünften Jahr im Ganzen.«-»-- Pfund 33,000 davon Fuder Miſt 33 Von dieſen 33 Fudern Miſt wird er verwenden: 43 Fuder, die Düngung No. 4. zu vervollſtändigen, um ſie im Früh- ling des fünften Jahres mit Luzerne zu beſäen. 6 Fuder, die Luzerne No. 4. ſchon im Herbſt des vierten Jahres zu überdüngen, und *) Da dieſe Miſt- Quantität für die mit Runkelrüben zu beſtellende Akerflähe zu ſchwach iſt, ſo wird unſer Landwirth dieſem Mangel dadurch abhelfen, daß er den Miſt unter die Runkelrüben- Pflanzen ſelbſt vertheilt, 25. Deconomie der Landwirthſchaft. 44 Fuder Miſt, 2x Morgen*) No. 5. in Reihen zu bedüngen, um ſie im Frühling des fünften Jahres mit Runkelrüben zu beſäen. Im fünften Jahre wird er ernten: Auf No. 4, LZuzernen-Heu..+-++ Pfund 5,000 davon Fuder Miſt 5 ---- TÜ däſſelbe,..»-,5. 4->== 6000==== 6 -=== 13. buſſelbe: 1. 0 1 100<= 1 05,000 I EE 5 --'=="47Daſſclbe. 7.»+ e 0 7==. 4,000<< 1== 110008 ----=- 5, Runkelrüben, Aequivalent von.=- 25,000==== 25 Im fünften Jahre im Ganzen«.«+» Pfund 45,000 davon Fuder Miſt 45 Von dieſen 45 Fudern Miſt wird er verwenden: 46 Fuder, die Düngung von No. 5, zu vervollſtändigen, um dieß 2and im Frühling des ſechſten Jahres mit Luzerne zu beſäen. 6 Fuder, die Luzerne No. 2. ſchon im Herbſt des fünften Jahres zu überdüngen.; 23 Fuder, vier Morgen Land*?) No. 6. in Reihen zu düngen, um ſie im Frühjahr des ſechſten Jahres mit Runkelrüben zu beſäen. Im ſechſten Jahre wird ex ernten: Auf No. 4, LZuzernen-Heu+«+>««« Pfund. 4,000 davon Fuder Miſt 4 ..-.=-„I Daſſelbe.%: oe. 60"==="55000=== 0 0.00 ...= 3 Duſſclbe,.«eve 20.0000. 1 2 06 ====== 4, duſſelbe. 6 4....>»== 4000.==== 410 a....- Ze daſſclbt.»».«=...= 5,000=<== 50408 --=-- 6, Runkelrüben, Aequivalent von.=- 40,000==== 40 Im ſechſten Jahr im Ganzen.«+««„ Pfund 70,000 davon Fuder Miſt 70 Von dieſen 79 Fudern Miſt wird er verwenden: 25 Fuder, die Düngung No. 6. vollſtändig zu machen, um dicß Fand im Frühling des ſicbenten Jahres mit Luzerne zu beſäen, *) Man ſehe die Note der vorhergehenden Seite, Oeconomie der Landwirthſchaft. 197 6 Fuder, die Luzerne No. 3. ſchon im Herbſt des ſechſten Jahres zu überdüngen.| 39 Fuder, 6x Morgen Land No. 7. in Reihen zu düngen, um ſie im Frühling des ſiebenten Jahres mit Runkelrüben zu beſäen. » Im ſiebenten Jahre wird: er ernten: Auf No. 4,/;welches er im Herbſt des ſechſten Jahres wird umgebrochen und mit Weizen be- ſäet haben: Weizen, außer der Saat H. 850 und Stroh 16. 2,000 alſo Fud. Miſt 2 und Hirſen- Heu«-===. 2,000=-=--- dav. Fud. Miſt 2 --== 2.&uzernen-HeU«++-==>= 4,000-=== 4 --== Z.daſſlbe.«+«»==== 5,000====== 5 zz= 0 WM 0 2 0.0.00 ERR WU eee m m m --== Z.daſſclbe..+«-==== 12,500--====== 124 ---- 6.daſſelbe.»»»-»== 8,000--==--===“ 8 ---=-- 7,Runkelrüben, Aequiv. v,===-=- 65,000======= 65 Im ſiebenten Jahr in Allem Weizen|. 850kb«+ 408,500 kh. 2,000 dav. Fud,. Miſt 110x Bon dieſen 440x Fudern Miſt wird er verwenden: 6 Fuder, einen Morgen Land No. 4. nach dem Abernten des Jn- carnat- Klees in Reihen zu düngen, um im Frühling des achten Jahres Runkelrüben hineinzuſäen. 12 Fuder, um die Luzerne No, 4. ſchon im Herbſt des- ſiebenten Jah- res zu überdüngen, 39 Fuder, die Düngung von No. 7, zu vervollſtändigen, um dieß Fkand im Frühling des achten Jahres mit Luzerne zu beſäcn. 53x Fuder, neun Morgen Land No. 8. in Reihen zu düngen, um ſie im Frühling des achten Jahres mit Luzerne zu beſäen. ODeconomie der Landwirthſchaft. Im achten Jahre wird er ernten: Auf No. 4, Jncarnatflee-Heu« HB. 2,000 dav, Fud. Miſt 2 Runkfelrüben, Aequiv. v.-=- 10,000=“=--=- 40 --== 9 Weizen 7 1€- tb. 850auß.0. Saal) Stroh 15. 2,000 2 UND SAMEN Den 0 Ee--“ 2,000 dav, Fud. Miſt 2 == 13 Sugennenz den. hy WERTETE-- 4,000=== 4 42 Daſſelbe«ve 1 AE-- 10,000=====- 40 2 1 220,8), Daſſelbe 1 1 8 e0 AES RERG-=-- 15,000====> 145 20767 Daſſelbe 614 1 00 EEE--“ 20,000==== 20 4 2007„Da ſjel004 5. 165 10 Wu-- 43,000=-=-=-- 13 --== 8. Runkelrüven, Aequiv,. v.=-=-=--- 90,000==-“-=-- 90 Im achten Jahr im Ganzen«„ Hb. 850 16. 166,000 16. 2,000 F- 468 Von dieſen 468 Fudern Miſt wird er verwenden: 4 Fuder, die Düngung von No. 4. vollſtändig zu machen, über die Weizen- Saat, um das Hervorfeimen der jungen rothen Klee» Saat zu begünſtigen, die er im Frühjahr des achten Jahres hineinſäen wird. 6 Fuder, einen Morgen No. 2. na< der Ernte des Jncarnak- Klees in Reihen zu düngen, um im Frühling des neunten Jahres Run« felrüben hineinzuſäen. 45 Fuder, die Luzerne No. 5.'ſchon im Herbſt des achten Jahres zu überdüngen, 542 Fuder, die Düngung von No. 8, zu vollenden, um dieß Land im Frühling des neunten Jahres, mit Luzerne zu beſaäen. 832 Fuder, funfzehn Morgen Land No. 9. in Reihen zu dün- gen, um ſie im Frühling des. neunten Jahres mit Runfelrüben zu beſäen. Auf No. Oeconomie der Ländwirthſchaft. Im neunten Jähre wird er ernten; 4, Weizen«»+ 850auß.d. Saat, Stroh tß. 2,000 dav. Fud. Miſt 2 --== 2, Jncarnatklee-Heu==-=--=- Hz. eme emen Im neunten Jahr in Allem 16. 4,700 Runkelr. Aeq. TE ZBeeN 1, ie Hirſen» Heu. 4. Luzernen-Heu« 5: daſſelbe 6. daſſelbe„ 5 OUelDe 6 1. 8: Daſſelbe,+: 9, Runkelr. Aeq. V.=-========» -- 850--==-- em wnn mee eee emm Vv-==>====--===== 2,000 5. NEE 10,000--------- =------=-2,000 2,000=---- 8,000==- 12,500==- 24,000----- 32,500=== 48,000==---- 150,000=----- ren -=-- = === 2 10 Von dieſen 263 Fudern Miſt wird er verwenden: 4 Fuder, die Düngung No. 2. zu vollenden, die Weizet ſtigen. WB. 259,00016« 4,000 dav, Fud,. Miſt 263 indem er ſie über 1- Saak ſtreuet, um das Aufgehen des rothen Klees, den er im Frühling des neunten Jahres hinein ſäen wird, zu begün» 6 Fuder, einen Morgen Land No. 3. nach der Ernte des Ju- carnat- Klees in Reihen zu düngen, um im Frühling des zehnten Jahres Runfelrüben hinein zu ſäen. 24 Fuder, 913 Fuder, die Luzerne No. 6. ſchon im, Herbſt des neunten Jahres zu überdüngen, die Düngung von No. 9. zu vollenden, um dieß Feld im Frühling des zehnten Jahres mit Luzerne zu beſäen. 137z Fuder, für drei und zwanzig Morgen Land No. 10.,, um ſie im Frühling des zehnten Jahres mit Runkelrüben zu beſagen. Im zehnten Jahre wird er ernten: Oeconomie der Landwirthſchaft. = dav. Fud. Miſt 3 2 230 Auf No. 4. Heu vonro- them Klee WB. 3,000 --- 2 Sommer- od. Winter- Weizen|H- 8530a,d. Saat===== Stroh tb, 2,000=-=-=- ==„== 3. Jncarnakt» flee- Heu=-===> 2,000====>> 2 Runkelrüb, Aequiv. v-=>>> 10,000===- ZE zim A eH== MOOG ETI--=--4,000 IX ---- S.fuzernen- Heu-======= 10,000====>> ==. 6. daſſelbe,== 52. 20,000.<= 70M GE 5==) 75 Dajelben==< EH 39,000--==--- DAS ---.->;8-daſſelbe,<= 76 45/000) 775| RNTEGE DEG -->=" 9.daſſelbe.==> 7 30,000<= 776 es ---- 40, Runfelrüb. od. Aequiv.======>> 230,000===--- Im 40ten Jahrin Allem tb. 2,550 16. 393,000 kb. 6,0C0 dav. Fud. Miſt 399 Von dieſen 399 Fudern Miſt wird er verwenden: 4 Fuder, die Düngung von No. 3. über die Weizen» Saat zu vollenden, um das Hervorkfeimen des rothen Klees zu begünſtigen, den er zu Ende des Winters im zehnten Jahre unter den Weizen ſäcn wirv. die Luzerne No. 7. ſchon im Herbſt des zehnten Jayres 39 Fuder, zu über 138x Fuder, düngen, die Düngung von No. 40. zu vollenden, im Frühjahr des eilften Jahres mit Luzerne zu beſaen 3 es werden izm noch bleiben Fuder, dd [= a] vim um, wenn er will, um dieß„Land 36* Morgen in Reihen zu düngen und ſie im Frühling des eilften Jahres„mit Runfkelrüben zu beſäen Oeconomie der Landwirthſchaft. NE 6 OMT ofiot Urbar- gemachte Fläche. Verwen- deter Miſt Producte ISE Weizen. 556 lent Trocknes , oder Aequiva- dafür. EEN Stroh, Erzeug» ter Miſt. Morgen. Fuder zu 20 Cent. 8 10 12 17 83 Vorrath, ...... und es bleiben noch zur "Verfügung: read Hb. 10,000 - 42,000 17,000 33,000 45,000 70,000 108,500 166,000 259,000 393,000 5/9580|4,113,500,14,000 26 202 Deconomie der Landwirthſchaft. Ich glaube nicht in den ſo eben aufgeſtellten Berechnungen, beſonders un- ter den Bedingungen, die ihnen als Baſis dienen, die Angabe der Producte über» trieben zu haben. DObgleich unſer Landwirth bei der erſten Düngung des Bodens nur acht Fuder Miſt, jedes zu zwanzig Centner, beſaß 3 ſo findet ſich do<, daß er in einem Zeitraum von zehn Jahren 65 Morgen urbargemachtes Land verbeſe ſerte und in einen vollkommenen Cultur- und Fruchtbarkeits- Zuſtand verſeßte. Außerdem erzeugte er ſic) Pfund 5,950 oder Scheffel 66 Weizen, 14,113,500 Pfund Heu, oder ein Aequivalent an Runkelrüben, und 44,000 Pfund Stroh, und durch dieſe beiden leßteren Arten von Producten 4,427% Fuder Miſt, wovon 940 zur Verbeſſerung des urbargemachten Landes wirklich verwendet wur» den. Es bleiben ihm aber demohnerachtet noch 2473 Fuder Miſt für die Fortſekung ſeiner Verbeſſerungen zur Verfügung. Wenn wir jeßt dieſe Producke in Geld verwandeln, ſo werden wir haben für Scheffel 66 Weizen außer der Saat, M CD A SEE NI TEI SU 10120 Wd MS NIE EE RUE UEEE EN Ii 79%=> Pfund 41,413,500 Heu, wovon 4,097,500 aus Luzerne, Klee und'Runfkelrüben' 3 45 0,0276-»-%. 1-04* 7 267927000 Pfund 10,000 aus Hirſe a-+- 0, 024««+-++ 7 240,= Pfund 6,000 aus Jncarnat- Klee beſtehen a+ 07,02..=="120 7 Pfund 44,000 Stroh a=| 07 005.- 6 08 EEE 70,= (01 e111 DLutto:- Ertrag von+ 1 06 4 2 EE OS m Dieß macht ebenfalls einen jährlichen Brutto- Ertrag vom Ffihrgen von u 0 ee Wo iel 0 000 2 EH 707 04. SEU IM SES und nach Abzug der Koſten und des Düngers beinahe-««- 4+- 100,= 6. 1375 Es bleibt uns noch zu unterſuchen übrig, wie hoch ſich das zu einer ſolchen Unternehmung erforderliche Capital belaufen würde. Wenn wir+ 200, als den Capital- Werth jedes urbar zu machenden Morgen Landes, annehmen, ſo würden ſich die Intereſſen dieſer Summe a 4 Pro- „cent auf+ 8 belaufen, die der Landwirth in jedem Jahre von dem Product ſei- ner Ernten, wenn es realiſirt iſt, im Voraus entnehmen müßte, „ODeconomie der Landwirthſchaft. Aber unſer Landwirth muß vor allen Dingen 8 Fuder Miſt 4% 1) SUBEN:+ 154 5) SURE NHER NR Wei 6 7.1004. 0.«db Und die Mittel zur Beſtreitung der Koſten für Einſaat, Cul- kur und Ernte eines Morgens Runkelrüben 3 dieſe Koſten können ſich BENNI fEHWONN 3 ee See el 10)+ 2.10 0**-.. Es iſt möglich, daß er alle dieſe Arbeiten ſelbſt auegeführt hat3 aber auch für dieſen Fall mußte er Unterhalt für ſich und ſeine Familie im Vorrath haben, um während der Arbeit davon zu zehren.] Er bedurfte alſo im erſten Jahre ein Capital von«=+- -+ 1:2 45 0 Außerdem bedarf er im Herbſt Vieh zur Conſumtion ſei- ner Ernte; indeß kann er dieß vielleicht miethen oder irgend eine andere Einrichtung treffen, die ihn von der Nothwendigkeit befreiet, ſelbſt das Capital für den ihm nöthigen Biehſtand zu beſißen. Uebrigens geben ihm ſeine. Ernte und ſein Viehſtand Mittel zur Leis ſtung einer hinlänglichen Garantie für den Vorſchuß des zu jenem Ankauf nöthigen Capitals, wenn er nämlich zur Anleihe deſſelben ges zwungen iſt, Im Herbſt des erſten Jahres hat unſer Landwirth für -4- 260 Producte, wovon er+ 8 als Rente für den Boden zahltz es bleibt alſo zu ſeiner Verfügung der Werth von-«+- Davon hat er im zweiten Jahre zu: entrichten: Zehn Fuder Miſt für die No. 4. und 2,« Arbeiten und Saamen für No. 4., Beſäung mit Luzerne und Ernte-Koſten++»++»+- Koſten des Urbarmachens von No. 2., Be- ſäen mit Runkelrüben, Cultur und Crnte derſelben. -+ Veberzutragen+ 184, 26* + 252,- Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen+ 184,=+ 252,=- Die Rente von ſeinen zwei Morgen Land.«= 46,=- Er vergütet an ſich ſelbſt die Intereſſen a 40 Procent von ſeinem erſten Vorſchuß.«+«+-+= 42, 10 + 212, 10 Auf Rechnung ſeines Anfangs- Vorſchuſſes wird ex an ſich zurück"zählen...->.>-e....-«» 4 0= 239060 So daß dieſer nun reducirt iſt auf 84, 40. Zu Ende des zweiten Jahres wird er für Koſten von NOD ee ee+ : Dioſelben: vonn NO- 3 eee 0 on 07 0 Siebzehn Fuder Miſt für No. 3. und 4.« Arbeiten zur Anlegung der Luzerne auf No. 3. und Exnte derſelben H Felo» 6«u 1 x Koſten des Urbarmachens von No. 4., zum Anbau von RUUlelkUdbeile.-o-.!e.»-».- Rente von fünf Morgen Land„.««« Zinſen von+ 44, 24 Saldo des Urca- SIE S 0 0s 0 Meme 00 p 8 9.10. v1 6 Es bleiben zu ſeiner Verfügung.»+« Er verwendet davon J- 44, 24 zur Abzah- lung ſeines Urcapitals, und kann alſo noch über 4-72,67 Uebrigbleibendes verfügen. Nun muß er darauf denken, ſich nach und nach das Vieh, welches ſeine Ernten verzehren ſoll, eigenthümlich zu verſchaffen. Am Ende des vierten Jahres wird er für« Producte haben, Davon hat er im fünften Jahre abzugebent Die Transportk- Koſten des Miſtes und die LENITE NIOMTeN UL INO: 4..-..» u e ei... Stnte=/Köſtenn auf: NO 2.» A+.».. 2».*„ue Rente von 41x Morgen Land« 5++ ....*. Es bleibt alſo zu ſeiner Verfügung»+»+- + 858,- SNB 264, Err. --. 60,= -+ 602, 50 ... 2.4 255750 360, 117, 228, 92, <== .. ODeconomie der Landwirthſchaft. 9207 Dieſe Summe zu den+ 328, 47 des vorigen Jahres gerechnet, ver- mehrt ſein disponibles Capital bis zu I 630, 67. Außerdem hat er noch die Ernte des ſechſten Jahres ganz koſtenfrei, die<- 1,820 betragen kann. Ich will dieſe Berechnungen nicht weiter fortſeßenz man kann daraus ſe- hen, daß unſer Landwirth, weit davon entfernt, neue Capitale zu bedürfen, nachdem er ſein Grund- Capital wieder gewonnen, und alle zur fortſchrei- tenden Bewirthſchaftung und gänzlichen Fruchtbarmachung ſciner Aec>er nöthige Ausgaben reichlich beſtritten, die progreſſive Vermehrung ſeines Circulations» Ca- pitals herbei geführt hat, mit jedem Tage neue disponible Mittel erlangt, die er zum Ankauf von Vieh oder zu andern Unternehmungen verwenden kann, GCG 138: Aber, ſo reel auch die hier aufgeſtellten Ueberſichten und Berehnungen ſeyn mögen; ſo wird doch ein ſolches Unternehmen ſchwerlich in allen ſeinen Thei- len realiſirt werden können, wenn es nicht in Verbindung mit einer Wirthſchaft geſchieht, die außerdem noch andere Ländereien beſikßt. Mehr als drei Fünſtel des von den Neubrüchen gewonnenen Futters beſtehen in Runkelrüben, die nicht nur vom Ende Auguſt's an bis zum 4ſten May, das heißt, in acht Monaten verzehrt ſeyn müſſen, ſondern auch dem Horn- Vieh nur mäßig, und dem Verhältniß nach faſt nicht mehr als zur Hälfte zu ihrer Nah» rung gegeben werden können. Das zehnte Jahr bringt eine zur Ernährung von 44 Kühen hinreichende Futter- Quantität hervor; aber von dieſer Quantität mü ſen drei Fünftel in ſieben bis acht Monaten von 80 Kühen oder 70 Ochſen con» ſumirt werden und nur ohngefähr die Hälfte ihrer Nahrung ausmachen. Man müßte alſo für den nämlichen Zeitraum noch über 240,000 Pfund trofenes Heu disponiren können, während für das ganze Jahr nur 453,000 Pfund voryanden ſind. Um aber dieſe 80 Kühe, die man nur für acht Monate nothig hat, während des ganzen Jahres zu erhalten, müßte man ſich alſo von außen 327,000 Pfund Heu verſchaffen. Dieß würde faſt nur möglich ſeyn, wenn ein ſolches Unternehmen durch eine große Wieſenfläche oder durch Futter- Felder unter- ſtüßt wird. Uebrigens könnte man auch einen großen Theil dieſer Runfelrüben zur Ev» nährung und Mäſtung der Scaaofe und Schweine verwenden; dieſe beſonders können faſt ausſchließlic) mit dieſer Art von Producten ernährt werden, 208 Oeconomie der Landwirthſchaft. Die vorſtehende Ueberſicht habe im aufgeſtellte, weniger um dem Landwirth eine von Punct zu Punct zu befolgende Regel zu geben, als vielmehr, um ihm zu zeigen, was er möglicher Weiſe mit einer einſichtsvollen Deconomie und guten Cule fur vom Boden erlangen kann. Uebrigens werden ſich die Vortheile einer ſolchen DOeconomie des Bodens, unter einem günſtigen Clima und bei günſtigen Umſtänden, nicht bloß hierauf beſchränken; denn ich habe in Jtalien Luzerne- Felder geſehen, die vom Morgen ein jährliches Product von 40,000 Pfunden trockenen Heues lieferten, während ich ſelbſt das Maximum des Ertrags von einem Luzernen- Felde in dieſer Größe und Zeit nur auf 6,000 Pfund bringen konnte, 6. 1439. Indeſſen werde ich es nicht oft genug wiederholen können, daß man nux mit Hülfe einer in allen Puncten ganz vollfommenen Cultur ſolche Reſultate erlangen kann. Ohne eine gewiſſe Vollkommenheit in den Verfahrungs- Arten, bringe man etwas Achnliches nicht hervor, ſondern man leidet öfters beträcht- lichen Schaden. Ueberdem ſind auch nicht alle Landes- Arten für die vorbeſchriebene Cultur gleichmäßig geeignet. Sehr ſandige und wenig tiefe Boden« Arten ſind den Run- kelrüben nicht günſtig, und die Luzerne gedeihet darin nur mit Hülfe vielen und be- ſonders nicht ſehr warmen Düngers«. Der Weizen und ſelbſt der Klee gedeihen darin faſt niemals vollfommen. Aber in einem Boden dieſer Art kann die Esparcette die Stelle der Luzerne vertreten und darin ſehr reichlihe Producte, obgleich weniger als jene, hervor bringenz die Run- felrüben würden darin nicht das ganze, meinen Berechnungen als Baſis dienende Gewicht erreichen. Wenn indeſſen ihre Wurzeln unter dieſer zu warmen Erdſchicht Rindvich- Miſt finden, der ſeine Feuchtigkeit lange an ſich hält, oder, was noch beſſer iſt, wenn man eine grüne Ernte als Dünger untera>ern könntez ſo iſt zu erwarten- daß das Gedeihen der Runkelrüben nur wenig zu wünſchen übrig laſſen wird. Dieſelben Mittel werden noch einen ſehr wohlthätigen Einfluß auf den Weizen und Klee außern. Weit größere Hinderniſſe wird dieß Unternehmen in ſehr thonigem, kaltem und natürlich feuchtem Boden antreffen. Auch beklage ich jeden Landwirth, der das Urbarmachen einer großen Fläche Landes dieſer Art unternimmt. Er müßte mit koſtſpieligen Austro>nungs- Arbeiten den Anfang machen, und feine Einſaat un- Deconomie der Landwirthſchaft,* 909 ternehmen, bevor ex nicht alle ihm, von der Natur und Lage des Bodens erkge- gen geſtellte Hinderniſſe beſiegt hätte. Alsdann würde er ohne Zweifel das näm- liche Cultur- Syſtem befolgen können z beſonders, wenn er nicht unterließe, das Dünger» Verhältniß zu vermehren und zu dieſem Ende nur die wärmſten und wirk» ſamſten Düngungs- Mittel anzuwenden, Doch wird er nur ſehr ſchwer, und vor» züglich nur dann alle vorſtehend angeführte Reſultate erlangen, wenn der Boden ſich vollkommen zerfleinerf und in allen ſeinen Theilen gleichmäßig mit Nahrungs- Säften durchdrungen findet. Wenn der Dünger mit dem Boden gleichſam combinirt iſt, ſo wird der Landwirth auf eine poſitive Art auf das Gelingen ſeiner Unternehmungen und auf das vollfommene Gedeihen ſeiner Ernten rechnen können, Iern, damit ſie ſich, ohne irgend einen Vero luſt an Säften, darin zerſezen könne, als ſie der Austrocknung und dem Verbrennen zu unterwerfen 3 weil ſich dadurch, wie man es auch bewerkſtelligen mag, immer ein weſentlicher Theil dieſer Säfte in Gas- Geſtalt und als Rauch verflüchtigt. Uebrigens verweiſe ich auf das, was ich über dieſen Gegenſtand in meinen Anmerkungen zu Thaer's Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft geſagt habe- Die Koſten einer ſolchen Operation ſind immer beträchtlich, und es ſind deßhalb nur ſelten Verhältniſſe anzutreffen, unter denen ſie rathſam ſeyn möchte. Es würde vergebens ſeyn, wenn ich auc< für dieſen Fall, wie ich es bei vielen ande- ren gethan habe, Verſuche auf kleinen Räumen anempfehlen wollte, um vom Kleinen die im Großen zu hoffenden Koſten und Reſultate beurtheilen zu können. VBisweilen. iſt im ganzen Jahre nur ein Augenblif vorhanden, in welchem dieſe Operation ſich mit Leichtigfeit verrichten läßt. Iſt dieſer Rugenbli verſtrichen, ſo iſt man mit der Operation auf's andere Jahr verwieſen, und die Leichtizkeit und Schnelligkeit derſelben hängen ſo ſehr von Oeconomie der Landwirthſchaft. 2911 der Witterung ab, daß ein Verſuch keinen Maßſtab von dem geben kann, was un- ter einem andern Verhältniß unternommen werden ſoll, 6. 142. Oft findet der, einen Neubruch unternehmende Landwirth in den noc< unbe- baueten Ländereien wichtige Hülfsmittel zur Ernährung ſeines Viehſtandes und zur Reproduction neuen Düngers. Wenn er ähnliche als Weide benußte Ländereien hat, ſo kann er ſich den Vortheil verſchaffen, die zu befruchtenden Ländereien von Schaa- fen pfercen von Weißdorn anlegen will, ſo muß jman den Saamen von dieſem Geſträuch, gleich nach dem Einſammlen, an einen ſich warm- haltenden Ort legen, ihn dort mit leichter Erde und mit Sand vermiſchen, und bis zum Keimen feucht erhalten. Wenn dieſe Operation mit Sorgfalt befolgt worden iſt, dann fängt im Frühjahr der Weißdorn- Saame an, ſic) zu öffnen, und zeigt ſeinen Keim, welches ohne dieß Verfahren nur ein Jahr ſpäter geſchehen wäre, Man *) Vermuthlih Rhamnus vulgaris, 275 212 Deconomie der Landwirthſchaft. muß ihn nun in eine Baumſchule ſäen, deren reicher oder gut gedüngter Boden wes nigſtens einen Fuß tief aufgelo>ert iſt, und ihn hier in Reihen legen, um die Pflan- zen mit weniger Mühe hacken und von Unkräutern reinigen zu können, Will man aber Stechdorn anlegen, ſo kann man den Anfang des Ja- nuar's abwarten, um den Saamen auf die vorſtehend beſchriebene Art keimen zu laſſen, Er geht immer im erſten Jahre auf und erreicht ſogar oft in demſelben Jahre eine Höhe von 43 Fuß. Es iſt ſehr guf, wenn man ſowohl die eine, als auch die andere dieſer Pflanzen zwei Sommer hindurch in der" Baumſchule ſtehen läßt und dafür ſorgt, daß ſie in jedem Jahre zwei Mal bearbeitet und von allen Unfräutern ſorgfältig rein er- halten werden. Im Sommer oder Herbſt dieſes zweiten Jahres lege man die Gräben zur Anpflanzung der Hee an. Sobald durch die Kälte alle Vegetätion unterbrochen iſt, ſeße man die Weißdorn- Pflanzen hinein, die Stechdorn- Pflanzen aber verpflanze man erſt zu Ende des Winters. Wenn man die jungen Pflanzen aus der Baumſchule nimmt, ſo muß man ganz beſonders darauf Ae mit der gewöhnlichen Sparſamkeit anlegt, ſo wird ſie ſieben und mehre Jahre zu ihrem Auswuchs bedürfen und demohnerachtet ihre Beſtimmung nicht erfüllen. Jhre ver- früppelten Reiſer werden keinen Ertrag geben, während die gleichzeitig mit gehöriger Sorgfalt gepflanzte Hecke von dem Jhrigem ſchon alle Koſten ihrer Anlage bezahlt ha ben wird. Einige ſind darüber in Zweifel, ob ſie nicht den Stamm des ſo verpflanzten Weißdorn's nur ein wenig über der Erde verſchneiden ſollen, um den Trieb der neuen Sprößlinge zu begünſtigen. Icnens gehören ohne Zweifel unter die wichtigſten bes Landbaues. Sie erfordern aber auch viel richtige Beurtheilungs- Kraft von dem, der ſie leitet 3 iſt dieß nicht der Fall, ſo leiſten ſie entweder nicht das, was man von ihnen mit Recht verlangen kann, oder ſie leiſten es nur auf kurze Zeit, oder endlich» ſie verurſachen übertriebene Koſten, Hier muß ich den Rath wiederholen, den ich dem Landwirth ſchon ſo oft gegeben habe; nämlich, über ſeine Ausgaben die genaueſte Rechnung zu halten, und Anfangs auf kleinen Flächen Verſuche zu machen, damit er nicht Operationen fortſeße, die ihn vergebens mit der Hoſſnung zur Wiedererlangung ſeiner Koſten ſchmeicheln z bei Zeiten gewarnt, wird er dann wohlfeilere Mittel ſuchen, um das, was er ver- langt, zu bewirfenz und er wird ſie auch größten Theils in den offenen Gräben finden, wenigſtens, wenn der Boden in ſeiner Pflanzen- Erdſchicht nicht Sreine genug enthält, denen man keine beſſere Beſtimmung geben fönnte, als, ſie in unterirdiſche 214 Derxonomie der Landwirthſchaft. Gräben zu ſchütten, die zur Ableitung des auf dieſem Lande ſich ſammelnden, über: flüſſigen Waſſers beſtimmt ſind. b. 145, In der Ebene von Bologna und Romagna iſt die Oberfläche des Lan- des ſo wenig geneigt, daß auf einem ein und eine halbe Stunde langen Flächen- Raum, der hauptſächlich aus meinen Beſißungen beſteht, nicht mehr als zehn Fuß Fall iſt. Man wird hieraus leicht einſehen, wie viel Vorſicht man hier, beſonders in thonigem Boden, anwenden muß, um die Felder vor Stauwaſſer zu bewahren. Indeſſen leiden unſere Felder hier doch weniger als in der Schweiß, wo der Boden mehr als zu viel Fall hat. Wir verdanken dieß gänzlich der außerordentlichen Indus ſtrie, der Tochter der Nothwendigfkeit, die der Landwirth der erſteren Gegenden aus- übt, um ſeine Felder von dem Waſſer zu befreien, das ihnen ſchädlich werden könnte- Da die, in dieſen Ländern zum Trocenlegen der Felder befolgte Methode, in allen andern ſehr flach liegenden Gegenden, ebenfalls anwendbar iſt, ſo darf ich hoffen, den Landwirthen nüßlich zu werden, wenn ich hier mit Hülfe einer Abbildung die Beſchreibung derſelben gebe. Das hier beigefügte Kupfer*) ſtellt ein mit Winter-Getreide beſäetes Grunde ftücf vor, welches wie die Felder in Bologna und Romagna geordnet und abe getheilt iſt. Dieß Grundſtük ſoll 420 Bologneſiſche Ruthen, gleich 456 Meter, lang und 60 Ruthen, gleich 228 Meter, breit ſeyn, Dieſe Länge iſt in drei Ab« theilungen A., B. und C. durchſchnitten. Jede dieſer Abtheilungen iſt von der andern durc< eine Einfaſſung oder durch einen Rain 40, 40+ 40. 40. getrennt, der ſelbſt durch einen bleibenden Abzugs» Graben 3. 3. in zwei Theile getheilt iſt. Dieſer bleibende Abzugs- Graben leitet ſein Waſſer in einen andern beträchtlichern Abzugs- Graben 4., dex ſeine Mündung wies der im provinzial Abzugs- Canal 5. hat, von wo das Waſſer jn den Fluß 6, und aus dieſem in's Meer geführt wird, *) Dieſer fingirte Plan iſt anders dargeſtcllt, als die gewöhnlichen Pläne, das heißt, der Süden iſt hier oben und der Norden unten. Es iſt dieß deßhalb ſo eingerichtet worden, weil die Neigung des Bodens nach Norden zu geht und es ſo natürlicher ſchien, wenn ſich der niedrigſte Theil am unterm Ende des Beetes befände, Die Nummern 4. bis 48+ dienen, um die Acker- Beete von einander zu unterſcheiden. Deconomie der Landwirthſchaft. 215 Die Doppelraine 40. 40+ 40+ 40. und die einfachen Raine 44, 44. ſind auf ihrer ganzen Oberfläche um 20 bis 24 Centimeter weniger erhaben, als die acerbaren, gegenwärtig mit Winter- Getreide beſäeten Flächen 3 ſie bleiben immer als Gräſerei liegen und dienen ſo wechſelsweiſe entweder als Fahrweg oder um Futter zu erzeugen, welches gewöhnlich hier ſehr reichlich wächſt, weil man ſowohl bisweilen hier Dünger abſchlägt, um ihn bei paſſender Gelegenheit über die Aerſtüken auszubrei« ten, als auch, weil die A>er- Stücken einen Theil ihres überflüſſigen Waſſers auf dieſe Raine abſeßen und ihnen ſo einen Theil ihrer eigenen Säfte überlaſſen. Schon mit Hülfe dieſer Raine und der vollkommenen Regelmäßigkeit der Acker- Stücken, wird ſich das Waſſer nicht lange aufhalten können. Man vertrauet aber dieſen das Troenlegen der Felder nicht allein an. Die Felder ſind gewöhnlich von 40 zu 40 Ruthen(von 38 zu 38 Meter) von bleibenden Rinnen 2, durchſchnitten, die man an ihren Nändern beraſen läßt, von Zeit zu Zeit ſorgfältig wieder herſtellt und abwartet, damit ſie das überflüſſige Waſ- ſer von den Ae>ern, die ſie begränzen, ununterbrochen in den Graben 3. führen, Bei der Operation des Nivelliren's der Felder muß man ſorgfältig darnach hinſehen, daß die Stelle, wo die bleibende Rinne gezogen werden ſoll, immer die niedrigſte jedes AFer- Stücks ſey» Jndeſſen begnügt man ſic) auch noc: nicht mit dieſem Mikt- tel zur Beförderung des Waſſer- Abfluſſes. Man zieht noct iſt, daß ſie keine Spur auf der Oberfläche des Rains zus- rücf läßt. Man ſieht hier, bei 8., Reihen von Bäumen, gewöhnlich junge Ulmen, die den Weinſtö>en als Stüße dienen, von welchen alle dieſe Felder umzogen ſindz ſie ſind im Sommer nicht bloß durch ihre Aeſte vereint, ſondern auch durch die Wein- reben, die man jährlich von der Höhe jedes Baumſtammes zu dem untern Theil des benachbarten Baumſtammes herab beugt. Dieſe Baum- Linien ſind auf den Abtheilungen B. und€. nur durch punc- firte Linien 9. angezeigt, übrigens haben ſie zur Entwäſſerung des Bodens keinen Bezug. Mit Hülfe dieſes Felder- Entwäſſerungs- Syſtems werden die Ernten, wie ich verſichern kann, niemals von Näſſe leiden. Uebrigens mache ich auf meinen Acker- Stücken noch Unterabtheilungen, indem ich ſie in eben ſo viel ſecundaire, ven bleibenden Rinnen parallele Abtheilungen von 5 Meter Breite pflüge. Dieſe Un»- ter» Abtheilungen ſind eine von der andern durch eine mit dem Pflug gezogene Furche getrennt, die das Waſſer in die transverſale Furche leite. Es ſcheint, als habe man auf dieſe Art alle mögliche Vorſichts- Maaßregeln angewendet, um die Pro- ducte gegen die Einwirfungen einer außerordentlich großen Näſſe zu ſichern. Ich ſehe hier ſchon im Geiſte, wie meine Leſer vor den Unfoſten erſchre>en, die eine ſolche Felder- Einrichtung veranlaſſen muß, und dieß verpflichtet mich, ihnen hier eine nicht ſpeculative, ſondern eine aus meinen eigenen Rechnungen genommene und auf ſiebenjährige Erfahrung gegründete Berechnung davon vorzulegen. Die überflüſſige Erde von den Rändern weg zu nehmen, um die niedrigen Raine zu bilden; dieſe Erde auf niedrige Stellen zu werfen, ſo daß der Boden nivellirt wird, für jeden Moran.- 005.6 Einen ſichen Fuß breiten Aufwurf von Erde in den Strim zu machen, wo die bleibende Waſſer- Rinne gezogen werden ſoll; um dieſer hierauf mehr Megelmäßigleit zu geben..- 4 6009 60001. 1 uZ Die bleibende Waſſer- Rinne zu ziehen und auszugraben, ſo wie die Waſſer- Leitung unter dem Rain anzulegen:.+ WWeble.+...„Wis VUeberzutragen Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen+ 34 Für die Errichtung und Erhaltung des Abzugs- Grabens fällt je DENUESNDUGAZUE ACE. ae eie anta lle 0 0 6. 8 0 een Sämmtliche Koſten der bleibenden Einrichtung*)..,,.+- 32 4 Die jährlichen oder für jede Ernte beſondern Koſten, das heißt, die für Er» haltung der Gräben und Rinnen und für Anlegung der nicht bleibenden Furchen, ſind nicht ſo beträchtlich, als an andern Orten, wo man die Entwäſſerung der Ern» ten auf andere Art bewirkt, 6. 146, Die Entwäſſerung des Bodens durch unterirdiſche Gräben iſt oft ſo foſto ſpieiig, daß ich allen denen, welche ſie etwa auf großen Flächen unternehmen. wollen, rathen muß, ſich vorläufig einen regelmäßigen Plan und einen ſehr genauen Anſchlag darüber zu entwerfen. Sie müſſen ſich zu dieſem Ende nicht bloß über die erforder- liche Quantität von Materialien und über die durch den Transport derſelben entſtehen- den Koſten, Gewißheit verſchaffen 3 ſie müſſen vielmehr noch auf einer kleinen Fläche nach der von ihnen hierzu adoptirtfen Methode einen Verſuch anſtellen, und zu dieſem Verſuch die ſchwierigſte Stelle auswählen, damit man verſichert ſey, daß die durch eine ſolt ſich von 60 bis auf 80 Jahre. Nach dieſer Zeit iſt es gut, die Pflanzung zu erneuern, 28 218 Oeconomie der Landwirthſchaft. tet, Verſuche anzuſtellen, durch die man in den Stand geſeßt wird, die durch dieſe Entwäſſerungs- Methode möglicher Weiſe entſtehenden Koſten im Voraus zu bes urtheilen. Culfur der Wieſen: GG. 147. Die Unbekanntſchaft mit den wahren Principien der Cultur des pflugbaren Fkandes, und die gänzliche Erſchöpfung dieſes Landes, die jeder Zeit eine Folge der durch ununterrichrete Landwirthe ausgenbten ſchlechten Verwaltung iſt, haben in eini- gen Gegenden den Wieſen einen Werth beigelegt, welcher mit der von ihnen möge liher Weiſe zu producirenden Rente in einem offenbaren Mißverhältniſſe ſteht. Es gehört ein Zuſammenfluß außerordentlicher Umſtände dazu, und beſonders muß man mit fruchtbaren Gewäſſern ohne Schwierigkeiten wäſſern können, um von einer Wieſe den Ertrag zu ziehen, den man mit Hülfe einer guten Oeconomie und einer ſorgfäl- tigen Cultur von unterm Pflug getriebenem Lande erhalten kann. Jndeſſen enthält eine Wieſe in der die Oberfläche des Bodens bedeckenden Grasnarbe eine Maſſe von Nahrungs- Säften, die einen ſehr reellen Werth haben und in einem pflugbaren Felde, ſelbſt wenn es friſch gedüngt wäre, gewöhnlich nicht enthalten ſind« Man kann alſo ſehr wohl ſagen, daß die Wieſe einen größern Werth hat und das Feld mehr einträgt. In der That, kann die größere Rente von dieſem als ein Reſultat der Jn- duſtrie betrachtet werden, weil die Wieſe ſelbſt unter ungeſchikten Händen immer ei- nigen Ertrag giebt, während hingegen die Rechnung des Feldes ſich oft mit Ver- luſt ſaldirt. Ich habe ſehr oft Wieſen geſehen, von denen der Morgen mit zwölf hundert Franken bezahlt wurde, und die im Durchſchnitt jährlich in zwei Schuren noch nicht 4300 Pfund Heu lieferten. Wenn man den Centner dieſes Heues zu 2 Franken 60 ſchäßt> ſ0 wind.„dieß"betragen-»+++- ue 1. 1.+1 SONENNENIEN 50 Ueberzutragen Franken 46, 80 Oeconomie der Landwirthſchaft. N Uebergetragen Franken 46, 30 Davon iſt abzuziehen: Abgaben und Koſten, ſowohl der Einzäu- nung als auch der Reinigung+++ 5 0+- 4 Franken Jährliche Düngung für. 2 4 4,» 8 46. pp Koſten: von zwei Erntm ee= bs es. I-- EEE 25, EI Das Product beträgt alſo nur»++&»++»- Franken 24, 80 Oder etwas mehr, als 434 Procenk. In derſelben Gegend koſtet ein Morgen ſehr guten Feldes nicht mehr als 600 Franken 3 wird dieß Feld ſchlecht bewirthſchaftet, ſo giebt es gar keinen reinen Ertrag; wird es hingegen mit der erforderlichen Einſicht bebauet, ſo giebt es einen reinen Ertrag von 60 bis 80 Franken. Dieß Feld kann alſo 40 und ſelbſt 43 Procent eintragen. Welch" ein Unterſchied! In der Wiſſenſchaft des Ackerbaues unerfahrene Derfilen Cunter dieſe Zahl begreife ich auch die Landwirthe, die ſich nur durch ihre Gewohnheiten Geſeße vor- ſchreiben laſſen, ohne die Reſultate ihrer Operationen zu analyſiren) halten den Beſit von Wieſen für vorzüglicher, entweder, weil ſie in einer Gegend, wo es nur wenige gute Pachter giebt, ihr Eigenthum wenigſtens einigermaßen dadurch vor Verwahr- loſungen ſchüßen, daß ſie ihrem Pachter die Verpflichtung auflegen, über ihre Wieſe eine beſtimmte Quantität Düngers jährlich auszubreiten und ihm das Umreißen derſel ben unterſagen 3 oder auch, weil ihnen die beſſere Art, von ihren aerbaren Lände» reien Nußen zu ziehen, unbekannt geblieben iſt, oder endlich, weil ſie die Mühen ſcheuen, die ihnen dieſe Cultur verurſachen würde. Ein Umſtand, welcher ebenfalls dazu beiträgt, den Wieſen in gewiſſen Ge- genden einen dem Reellen unverhältnißmäßigen Werth beizulegen, iſt das Vorurtheil, welches viele Leute gegen das Klee-, Luzernen- und Esparcetten- Heu haben, daß, wie ſie glauben, von geringerem Werth ſey, als das Heu von natürlichen Wieſen. Wenn es aber gut eingebracht iſt, ſo iſt zur Ernährung des Viehes ein Neuntel mehr werth, als drei Viertel von natürlichen Wieſen. Dieſem BVorurtheil zu Gunſten der Wieſen muß man die Neigung zuſchrei- ben, welche einige Lkandwirthe für Anlegung neuer Wieſen haben, ohne ſich durch die 98,* 220 Deconomie der Landwirthſchaft. beträchtlichen, mit dem Rein- Ertrag in Mißverhältniß ſtehenden Koſten davon abhale ten zu laſſen, die, um ein Feld beraſen zu machen, erforderlich ſind. 6. 1448. I< will hier die Rechnung der Koſten verzeichnen, die ich ſelbſt gehabt habe, um dieſe Beraſung auf Ländereien am Ufer des Genfer-Sees hervor zu bringen 3; wobei ich eine Methode befolgte, die mir von Männern empfohlen worden war, auf deren Erfahrung ich rechnen zu können glaubte. Auf einem Morgen: Zwölf Fuder Miſt, jedes zu 20 Centner, oder 8, jedes zu 30 Centner, Transport und Ausbreitungs- Koſten,««. Franken 4415,=“ Drei Pflug- Arten, um den Boden wohl zu reinigen und zu verfleinern, und um den Dünger gut mit ihm zu ver- 110[CYGIN 4 6) 167 0,056 26 1.01.01 EINE UT TOE NEN NG EEN--- 30,= Drei Mäl zu eggen. 7 MN 10 ER R WEZ-- 4, 50 Das Ebenen und Nivelliren des Bodens« 5,„„ Säen eggen. und. walzen.>- 4.5.0 Drei Ceatkner Wieſen- Hafer(Avena elatior) und Saamen anderer Graſer 29: 22.410 104.00 2.1002 002085-- 90;-- Vier Pfund Saamen vom weißen kriechenden Klee, Ye 0 W5 0. 0.16.14 oe 0 EEN EE EE E82 Die Steine. WegzUſchäſſecll a 4 0 H 0 020 0200200 Die Rente des Bodens.von einem Jahre,...« a. 24,-- Im Winter no< eine leichte Düngung auf die Ober- fläche des. Bodens zu: gebet". c> 6 0 0 8-- 65.25 | > | | H | ] | | 8 | Franken 347, 50 +) Um Wieſen dieſer Art zu bilden, iſt es weit rathſamer und einträglicher, nur höchſtens ein Viertel von dieſer Quantität Wieſen- Hafers( franzöſiſches Raygras) anzuwenden und an Statt deſſen 20 Pfund Raygras- Saamen, 40 Pfund Wieſen- Fuchsſchwanz und 20 Pfund Wieſen- Riſpengras- Saamen auszuſäen. Ich muß hier noch für meine Leſer bemerken, daß ich hier den Wieſen: Hafer ſo genommen habe, wie er im Handel vorkommt 3 der, den man ſelbſt erntet, iſt niemals von ſeiner Spreu frei. Deconomie der Landwirthſchaft. 221 Ohnerachtet der bedeutenden Unfoſten, die mir dieſe Beraſung verurſachte, habe ich es doch niemals dahin bringen können, von dem Boden, worauf ſie Statt fand, die 4800 Pfunde Heu vom Morgen zu gewinnen, die ich weiter oben als Baſis der von mir über den Ertrag eines Morgen Wieſe aufgeſtellten Rechnung an- genommen habe. Eine einzige Ernke von Runkelrüben, in ſechs Fudern Miſt erbauet, hätte mir eben ſo viel Nahrungs- Mittel für mein Vieh gegeben, als mir ein Morgen von meinen Wieſen in 6 oder 7 Jahren gab. Mit derſelben Dünger- Quantität, die ich der Wieſe gab, hätte ich auf dem» ſelben Boden, wenn ich ihn mit Luzerne bebauete, in einem Jahre ſo viel Futter ge- wonnen, als ich hier in drei oder vier Jahren erbauete, Endlich hätten zwei Klee« Ernten, in einem Jahre auf der nämlichen Boden-Fläche mir mehr Futter gegeben, als dieſe Wieſen in zwei Jahren, Dieß ſind ſo einleuchtende, ſo erwieſene Thatſachen, daß ſie gar keiner De- monſtration mehr bedürfen ſollten, und doch ſind ſie noch in den meiſten Gegen» den verfannt.| 6. 1449, Ganz anders iſt es aber mit den Wieſen, die von fruchtbringenden Ge- wäſſern bewäſſert werden könnenz ſie geben einen kaum glaublichen Ertrag. I< habe im Mayländiſchen Wieſen geſehen, die von Waſſer gewäſſert wurden, in welches der Unrath der Hauptſtadt ſeinen Abfluß fand. Dieſe Wieſen wurden ſchon im Monat März zum dritten Mal gemähet, Das mit Menſchen- Koth überladene Waſſer, welches man während des ganzen Winters auf die Wieſen leitete, breitete ſich gleichmäßig und unausgeſeßt über die Oberfläche dieſer als geneigte Ebene eingerichteten Wieſen aus, und nachdem es die Materien, von denen es be- ſchwängert war, darin abgeſeßt hatte, verlief es ſich in Abzugs- Gräben. So konnte der Froſt dieſem Graswuchs nicht ſhadenz denn während der Schnee und das Eis. an an- dern Orten den Boden für die Vegetation unzugänglich machten, bedeckten ſich dieſe Marcite, wie ſie von den Mayländern benennt werden ,» mit einem zarten und dich- ten Graſe, welches man, wenn es eine Höhe von 40 bis 42 Zoll erreicht hatte, abmähete und es den Kühen grün gab, um durch dieſe ſaftreiche Nahrung die Frucht- barkeit ihres Milch- Ertrags zu erhöhen, Die Bäche, welche die Abflüſſe von Städten, Dörfern und ſehr bewohnten Dertern aufnehmen, haben das Eigenthümliche, viel Gras wachſen zu machen, Die 222 Oeconnomie der Landwirthſchaft. Wieſen, welche ſie aufnehmen, nähern ſich mehr oder weniger den ſo eben von mier erwähnten, je nach dem ſie mehr oder weniger von nährenden und wärmenden Säf- ten geſchwängert ſind und auf dem Boden in Wirkung erhalten werden können, Es giebt auch falkhaltige Gewäſſer, die, zur Wäſſerung der Wieſen angewendet, die Ves getation des Graſes ſo begünſtigen, daß dieß eine eben ſo üppige Vegetation erreicht, als das Gras der durch die Ausflüſſe von Städten und Dörfern gedüngten Wieſen. In der Schweiz ſieh? man viele Wieſen von dieſen beiden Arten, und ſie gehören dort unter die geſuchteſten Beſißungen. Jc< habe dort ſolche geſehen, von denen der Ber- liner Morgen für 440 franzöſiſche Franken verpachtet wurde, Man muß ſich aber wohl hüten, mit Wieſen dieſer Art jene beraſeten Flächen zu verwechſeln, die entwe« der troFen ſind, oder nur von nahrungsloſen Gewäſſern bewäſſert werden, und nur einen kärglichen Ertrag geben, wenn man ihnen nicht eine reichliche Quantität Düns gers widmet. Dieſe leßtere Art von Wieſen, wie ich es auch ſchon weiter oben geſagt habe, iſt weit davon entfernt, eine beträchtliche Rente zu geben. Wenn daſſelbe Land in ein Futter- Feld umgewandelt würde, und man weche ſelte auf demſelben mit dem Anbau verſchiedener Producte; ſo würde man ohne Zwei» fel eine weit größere Quantität von Nahrungs» Mitteln für das Vieh davon ziehen, ohne eine Menge Nahrungs- Mittel für den Menſchen und beſonders im allgemeinen den weit größern Rein- Ertrag zu rechnen. De Heru- Erüfre, 6% 450. Schon ſeit mehren Jahren habe ich die beſten öconomiſchen Mittel zum Ein- ernten der Futter- Kräuter aufzufinden geſucht, und die Methode, die ich als die beſ« ſere und wohlfeilſte habe kennen lernen, bei der ich auch ſtehen blieb, befieht in fol« genden Verfahrungs- Arten: Das Gras wird nach dem Mähen ausgeſtreuet, um es abtrocknen und abe welken zu laſſen. Am Abend, bevor der Thau fälle, wird es ſo gewendet, daß die Seite, welche der-Cinwirkung der Sonne ausgeſeßt war, und durch die Feuchtigkeit der ODeconomie der Landwirthſchaft. 9923 Nacht alterirt werden würde, unten zu liegen kommt, während die grün gebliebene Seite, die ohne Nachtheil vom Thau beneßt werden kann, oben liegen wird. Am folgenden Tage welkt auch dieſe nac) ihrer Tour ab, und gegen Abend ſest man dieſe Ernte in Haufen von ein oder zwei Centnern, die man zur Be» ſchleunigung der Fermentation leicht zuſammen drückt. Nach Verlauf von zwölf bis funfzehn Stunden erhißen ſich dieſe Haufen ges wöhnlich; die in den Stielen der Pflanzen zurück gehaltene Feuchtigkeit fängt an her- auszutreten. Wenn der Wärme- Stoff genug entwickelt iſt, ſo daß man die Hand kaum im Haufen leiden kann, ſo muß man ihn öffnen und das Futter ausſtreuen. Wenn es zwei oder drei Stunden den Einwirkungen der Sonne ausgeſeßt geweſen iſt, ſo iſt es troffen, und wohl ſelten iſt es der Fall, daß es dann nicht in dem Stande wäre, ohne Furcht vor Verderben oder Entzündung eingehäuft werden zu fönnen. Auf dieſe Art erhält das Futter die Blätter und die Blumen der Pflanzen und foſtet weit weniger zu heuen, als wenn man es oft ausſireuet und wendet, Man wird leicht einſehen, daß dieſe Methode, wenn Regenwetter zu befürch- ten iſt, Modificationen erleiden muß. Man muß dann dieſe Operationen unterbre« en Futter zu erhalten, muß wenig- ſtens ſechs und vierzig Pfund Miſt geben, ohne den von der Streue herrührenden in Deconomie der Landwirthſchaft. 225 Anſchlag zu bringen. Wenn dieſe Kuh auf der Weide ernährt wird, ſo verliert ſie ohngefähr. die Hälfte ihrer Excremente außer dem Stalle, ohne daß die Weide merklichen Nußen davon zieht, wenn man übrigens nicht darauf bedacht iſt, ihn zu ſammeln und nach erlictener erſten Fermentation über das Land gehörig zu verbreiten.: Iſt die Weide in einer bedeutenden Entfernung vom Stalle, ſo geht ein großer Theil dieſer Excremente ſchon auf dem Wege dahin verloren. Wenn zwei tauſend Pfund reiner Miſt, oder ohne Beimiſchung von Stroh,- 40 gelten, ſo werden ſechs und vjerzig Pfund gelten-=<+ 0, 25- Wenn hundert Pfund trockenes Futter-+- 2, 60 gelten, ſo koſten drei und zwanzig Pfund deſſclben Futters -+ 0, 5983 von dieſen+ 0, 598,+ 0, 415 für die Hälfte des Düngers ab- gezogen, den die Kuh(ohne die Streue zu rechnen) in einem Tage hätte produci- ren ſollen, findet ſih der Werth der Weide auf+ 0, 483 reducirt. Wenn nach dieſer Berechnung eine Kuß ſo viel Grünfutter frißt, daß es der Quantität nach drei und zwanzig Pfund Trockenfutter auemacht, ſo beträgt der Werth dieſes Grünfutters<+- 0," 598, und die Ernte- Koſten müſſen dann dem Grund und Boden zur Laſt geſchrieben werden, von welchem das Futter herrührt, Unter den nämlichen Bedingungen iſt die Weide einer Kuh Landes. lieber abweiden zu laſſen, als ihn abzumähen und dem Viehe im Stalle zu geben? Dieſe Frage ſtellt ſich von mehren Seiten dar, und ihre Löſung hängt größ- ten Theils von Verhältniſſen und Localitäten ab. Wir bemerken zunächſt, daß ohne Zweifel die Thiere durch den wiederholten Dru ihrer Füße der Vegetation und der Reproduction der Vegetabilien ſchaden z 29 226 Oeconomie der Landwirthſchaft. und daß dieſer Schade beträchtlich vergrößert wird, wenn der Viehhirte ſeine Thiere hier und da nach Belieben herum irren und beſtändig von einem Ort zum andern gehen läßt, ohne den abgeweideten Stellen Zeit zum Nachwuchs zu laſſen, bevor ſie von Neuem durch die Füße des Viehes zertreten werden, und an Statt die Thiere an einem beſtimmten Ort zuſammen zu halten, bis ſie das darauf ſtehende Gras ab» geweidet hätten. Dieß Uebel iſt ſo weſentlich und ſo beträchtlich, daß man nicht ein Mal die flüſſigen und feſten Excremente anſehen darf, die von den Thieren auf dem Bo»- den verloren werden, um ſich von den Nachtheilen zu überzeugen. Wenn man alſo das Gras mähete, an Statt es vom Viehe abweiden zu laſſen, und man ſame melte im Stalle den davon herrührenden Dünger, und gäbe dem Boden, welcher das Gras producirt hat, den Theil davon, den das Vieh dort würde verloren haben, wenn es dort geweidet worden wäre; ſo würde dieß Land ohne Zweifel weit mehr produciren. J< glaube übrigens, daß das Abmähen und zum Stalle Führen des zur Ernährung einer Kuh nöthigen Grünfutters, nie mehr als+ 0, 145 ko- ſte. Es iſt gewiß vortheilhafter, dieſe Methode zu befolgen, als das Vieh wei- den zu laſſen. Vegetfabiliſche- Reproduction 6. 4454: Es iſt von außerordentlicher Wichtigkeit, daß die Pflanze in den erſten Mo» menten ihrer Exiſtenz nicht bloß alle zu ihrer Ernährung, ſondern auc) zur vollfoms menen Entwickelung ihrer Organe und Kräfte nöthige Nahrung bekomme. Wenn es aber anders iſt; wenn die Pflanze während ihres Wachsthums durc, Mangel an Nahrungs- Säften nur einen Augenblick geſchwächt wird, ſo ziehen ſich ihre Organe zuſammen und verlieren ihre Claſticität, ihre Lebens- Kräfte vermindern ſich, und ſelbſt dann, wenn ſie ihre Kräfte in ihrer anfänglichen Jutenſität in der Folge wieder er- halten ſollte, würde ſie doch nicht mehr die Größe und BVollfommenheit erlangen, zu der ſie fähig war. Es iſt alſo weſentlich, daß der zur Vegetation dienende Boden in der That alle Säfte enthält, die dieſer Vegetation Thätigkeit geben können, und daß dieſe Oeconomie der Landwirthſchaft. 997 Säfte gehörig vertheilt ſind, um von den Saugorganen der Pflanzen erlangt wer- den zu können, Es würde ohne Nußen ſeyn, wenn ein Boden Nahrungs- Säfte ſelbſt bis zum Ueberfluß enthielte, die aber nicht gehörig vertheilt oder zu tief in die Erde gebracht wären, ſo daß ſie von den Pflanzen im Anfang ihrer Vegetation nicht erreicht werden könnten 3; ſolche Pflanzen würden vor der Zeit umkommen, oder wenn ſie die gewöhnliche Periode ihrer Dauer erlangten, ſo würden ſie nur dürftig und verfrüppelt vegetiren, ohne jene Nahrungs- Säfte benußt zu haben; während vielleicht andere Pflanzen, die den Dünger in Maſſen vereinigt und mit dem Boden unvermiſcht anträfen, ſich davon eine zu große Menge aneignen, vor Ueppigkeit la- gern oder durch Indigeſtionen umkommen würden, 6. 155. Ohne Zweifel giebt es Pflanzen mit kräftigen Organen, und von akmo- ſphäriſchen Subſtanzen unterſtüßt, die ſie in ſich aufnehmen, welche in einer großen Entfernung eine kleine Quantität Nahrungs- Saft, die in der Erde noc< verborgen war, auſſuchen und in ſich ziehen können, ſo daß ſie eine ziemlich kräftige Entwicke- lung erlangen, wenn gleich ihr Boden ſchlecht zubereitet-worden wäre. Aber der größte Theil der Vegetabilien verlangt zur Erreichung der möglichſten Entwielung und Vollkommenheit, ſo wie zur Erhaltung ihres Wucſes und ihrer Geſundheit bis zum natürlichen Ziele ihrer Dauer, das heißt, bis ſie ihren Saamen getragen haben, nicht nur Dünger und Nahrungs- Säfte, die von ihnen erreicht werden können, ſon- dern dieſe müſſen auch ihrer Natur angeeignet, gleihmäßig im Boden vertheilt und mit ihm combinirt ſeyn, Cin ſolches Reſultat erhält man aber in einem ausgeſaug- ten Boden nicht in kurzer Zeit, beſonders wenn er lehmig iſt. Man muß dieſen Boden, um dazu zu gelangen, mehre Jahre hindurch einer verbeſſernden und ginſichtsvollen Cultur unterwerfen. Auch iſt ein zur vollſtändigen Fruchtbarfeit erho» benes Land mehr werth, als jeder andere ausgemagerte Boden, dem man die Düns ger- Quantität mittheilte, die ihm für die Folge dieſe Fruchtbarkeit gewähren könnte. In dieſem erſtern Boden könnte man gleich Anfangs vollkommene Ern- ten erlangen, während man im leßtern lange nur unvollfommene Erfolge errei- neten Menſchen- Koth, den ausgetroc>neten Miſt von Geflügel, die von der Oel- Bereitung übrig bleibenden zerſtampften Kuchen, den Ofenruß und zum Theil die Hornſpäne- Jc< rede hier nicht von der Aſche, noh von mineraliſchem Dünger, weil ich ſie faſt nur als Agenzien zur Zerſeßung der in „der Erde enthaltenen Pflanzen» Nahrungs- Subſtanzen betrachten kann. Die Dünger- Arten, welche pulveriſirt werden können, ſcheinen mir aus- ſchließlich für ſolche Fälle angewendet werden zu müſſen, wo ſie ihre Wirkungen auf die Oberfläche des Vodens äußern ſollen, indem man ſie zum Beiſpiel zur Unter- ſtüßung der Vegetation ſolcher Pflanzen verwendet, die ſich in einem ſehr ausgeſoges nen Boden befinden.„Aber beſonders anwendbar iſt ſolcher Dünger, um die Cnt» wicfelung der Keime kleiner Geſame zu befördern, Die Anwendbarkeit des flüſſigen Düngers beſchränkt ſich faſt einzig auf leiche tes und durchdringbares Land 3; auf thonigem Boden hat er den Nachtheil, daß er die Oberfſtäche deſſelben, bald, nachdem er über den bloßen Boden ausgebreitet wurde, verhärtet, und die atmoſphäriſche Luft abhält, in ihn einzudringenz er iſt alſo hier nur auf Gräſer anwendbar, die den Boden mit ihrem Schatten bede>en, oder auf Aecker, die bald eine neue Cultur erhalten ſollen, 6. 1456. Es iſt eine ſehr übel verſtandene Oeconomie, wenn man die in ihrem Wachethum nicht zur Vollkommenheit gelangten Saamen, die entweder nicht keimen 9230 Deconomie der Landwirthſchaft. oder nur ungeſunde und verkrüppelte Pflanzen geben, von den guten Saamen- Körnern nicht abſondert, in ſo fern man ſie überhaupt zur Ausſaat gebrauchen will; von den Cerealien können dieſe unzeitigen oder unreifen Körner, wenn ſie durch das Sieb von den guten abgeſondert ſind, zur Nahrung des Menſchen oder des Viches dienen, während ſie zur Ausſaat verwendet nur die Hoffnung des Landwirths täuſchen. Es iſt beſſer dünne, und nur ganz vollkommenen Saamen zu ſäen. I< glaube die Bemerkung gemacht zu haben, daß das aus reichen und be» ſtändig in Thätigkeit erhaltenen Aec>ern entſtehende Korn im Allgemeinen weniger voll» körnig iſt, als das aus magerm oder weniger fruchtbarem Boden. Dieß ließe ſich vielleicht durc) die verhältnißmäßig größere Quantität atmo» ſphäriſcher Nahrungs» Säfte erklären, welche die Aehren einer dünnen Ernte in ihrer Umgebung finden und in ſich aufnehmen könnenz aber in der Erwartung, dieß erſt ſeit vier oder fünf Jahren beobachtete Phänomen, gänzlich beſtätigt zu ſehen, kann ich dem Landwirth bloß rathen, ſich ſo viel als möglich vollkommen genährter Saa- men zu bedienen, und wenn ſie dieſe von ihren eigenen Ernten nicht hätten, ſie ſich von andern zu verſchaffen. Größten Theils geben die Saaten von zuſammenge» ſchrumpftem und ſchlecht genährtem Korn Producte von derſelben Beſchaffenheit. Im Pflanzen- wie im Thierreich muß man immer die ſchönſten Jndividuen zur Fortpflanzung der Ragen ausſuchen. Uebrigens muß ich auf das verweiſen, was Thaer über dieſen Gegenſtand in ſeincm oft angeführtem Werk ſehr einſichtsvoll ſagt, 6:5. 4575 Für alle Producte, und beſonders für die, welche nicht behackt werden ſole len, iſt es wichtig, nicht bloß guten, ſondern auch vollfommen reinen Saamen auszuſäen, Wenn ich ſage: reinen Saamen, ſo verſtehe i< darunter ſolchen, der ohne alle Beimiſchung anderer Pflanzen- Saamen iſt, Meine Felder waren mit Trespe und Vogel-Wien gänzlich überzogen z während drei Jahren ließ ich alle meine Weizen- Ausſaaten nicht bloß ſorgfältig ſieben, vielmehr noch) auf dem Tiſche verleſen und im Frühjahr alle auf dem Felde unter meinen Cerealien ſich zeigende Unfraut- Pflanzen ausreißen. Dieſe vollkommene Rei- nigung der Saat koſtete mir+ 4, 80 auf den Centner, und das Ausreißen des Unfrauts aus dem Getreide im Frühjahr bezahlte ſich durF die Verwendung des Krauts zur Vieh- Fütterung. Won der Zeit an verkaufte ich den Centner Getreide Deconomie der Landwirthſchaft. 231 dieſer Felder für I+- 4 und bisweilen für J- 2 theuerer, als das von Feldern, wo dieſe Vorſicht vernachläſſigt worden war; dieß Korn wurde endlich ſehr zu Saamen geſucht und ich war dadurch eines vortheilhaften Abſaßes immer gewiß; der Vortheil dieſer Vorſicht belief ſich alſo auf vier bis fünf Mal höher, als die dadurch verur- ſachten Ausgaben, S9. 1583. I< bin oft um Rath gefragt worden, ob der Gebrauch der Getreide- Säe» maſchine für verſchiedene Landwirthſchaften vortheilhaft ſey? Wir wollen jekt dieſe Frage zu erörtern ſuchen. Ich will hier das nicht wiederholen, was ich in einer Anmerkung zu meiner Ueberſezung von Thaer's Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft über die Eigenthümlichfeiten der Säemaſchine geſagt habe, Jc< nehme es als erwie- ſen an, daß dieſe Maſchine die Ausſaat eben ſo gut, wo nicht beſſer, ausführt, als es auf jede andere Art geſchehen kann, und daß ſie außerdem noc: eine Erſparniß von mehr als einem Drittel der Ausſaats» Quantität veranlaßt, Eine Fellenbergiſche Säemaſchine, die vollkommenſte unter den mir be fannten wird ohngefähr drei hundert und achtzig Franken koſten, und nach Maaß- gabe ihres Gebrauchs und nach der Natur des Bodens, worin ſie in Thätigkeit ge- ſeßt wird, mehr oder weniger lange dauern. Ich nehme ihre Dauer im Durchſchnitt auf zwanzig Jahre an, wenn ſie zur Beſäung von vierzig Morgen gebraucht wird. Jedes Jahr ihrer Dauer wird alſo zu ſeinem Theil vom Kaufs- Capital belaſtet mit,«+«. Franken 49,== Das erſte Jahr müßte überdem noc< mit den Intereſſen des Capitals zu zehn Procent belaſtet werden,«««+--- 38;== SUE QUNZenL a 2. oo- 02 eo oe= 2 57,=> Im folgenden Jahre iſt das Capital und folglich ſind auch die Zinſen vers mindert3 aber dann fommen Unterhaltungs- Koſten, die nach und in dem Maaße ſich vermehren, in welchem ſich die Zinſen vermindern,; Es belaufen ſich alſo die dur Es wird ſich ſonach die Ausgabe für jeden der vierzig ON ange Auf.4 9 IE EE SITZES Franfen 2, 42 mehr belaufen, als wenn man mit der Hand geſäet hätte. Ohne Zweifel wird mehr, als man hier verwendet hat, an der Saat er- ſpart. Gänzlich auch abgeſehen von den für die Ernte daraus entſtehenden Vorthei- len, iſt es doch dconomiſcher, dieſe vierzig Morgen mit der Säemaſchine zu beſäenz doch mit der Vorausſetzung, daß man zur guten Ausführung dieſer Operation gute Arbeiter oder einen Aufſeher habe, der ſie gut zu leiten im Stande iſt, Wenn aber die Anzahl der mit der Maſchine zu beſäenden Morgen ſich zum Beiſpiel auf zehn reducirte, ſo würden die ſieben und funfzig Franken nur auf dieſe Anzahl vertheilt werden müſſen, wodurch der Vortheil ſehr zweifelhaft werden würde, In den Gegenden, die zu ihrer Conſumtion nicht Getreide genug bauen, iſt die Erſparniß eines Drittels der Ausſaat von nicht geringer Wichtigkeit, zumal wenn man mit dieſer Erſparniß eine quasi Gewißheit zur Erhaltung einer beſſern Ernte verbindet. Es iſt daher wohl der Mühe werth, wenn ſich zwei oder drei kleine Gutsbeſiber zur Einführung des Gebrauchs der Säemaſchine vereinigen, und gemeinſchaftlich eine dieſer nüßlichen Maſchinen anſchaffen und beſißen. Mir ſind Gegenden bekannt, wo Privat- Leute Säemaſchinen auf Specu- lation beſißen, um die Ae>er ihrer Nachbarn für Lohn damit zu beſäen. Uebrigens darf ich es nicht verhehlen, daß für Lkandwirthe, die nicht im Vor- aus eine Art Lehrzeit im Gebrauch dieſes Juſtruments ausgeſtanden haben, oder die nicht mit einer beſondern Einſicht und einigen Kenntniſſen der Mechanik begabt ſind, dieſer Gebrauch im erſten Augenblick ziemlich große Schwierigkeiten darbieten würde. Um übrigens eine Methode dieſer Art in eine Landwirthſchaft einzuführen, hat man immer mehr oder weniger mit den Vorurtheilen der Knechte zu kämpfen; aber dieſer Nachtheil iſt ja faſt mit allen landwirthſchaftlichen Verbeſſerungen verknüpft; um ihn zu überwinden bedarf man nur ein wenig Energie und einige Ausdauer, und wenn ein Mal eine ſolern des Landes, damit es für dis atmoſphäriſchen Gas- Arten immer zugänglich ſey. 4) Lege er, wo es mit Vortheil möglich iſt, künſtliche Bewäſſerungen an. Von dieſen Mitteln habe ich bereits geredet, es bleibt uns nur noch übrig, ſie unter dem uns jeßt beſchäftigenden Verhältniß zu betrachten. Die Wirkung der tiefen Pflug- Arten und der vollfommenen AufloFerung des Bodens in der ganzen Stärke ſeiner Pflanzen- Erdſchicht iſt außerordentlich 3 ſel- ten werden die in einem ſo zubereiteten und übrigens gut gedüngten Lande vegetiren- den Pflanzen von der Trockniß leiden 3 im Gegentheil iſt ihre Vegetation oft um ſo ra- ſcher, je mehr die Temperatur warm iſt, Es ſcheint mir alſo, auf jedem Fall Er- ſparniß und Gewinn zu veranlaſſen, wenn man dem für Sommer- Getreide beſtimme ten Lande eine vollfommene und tiefe Cultur giebt und dieſe bei jedem Umlauf der Fruchtfolge erneuert. Alle Ernten derſelben werden ohne Zweifel davon Bortheil ziehen.; I< habe ſchon von den Vortheilen der als Dünger unkergepflügten grünen Ernten geſprochenz dieſe ſind vorzüglich ſolchen Producten günſtig, die während der gan» ODeconomie der Landwirthſchaft. 935 zen warmen Jahreszeit im fande bleibenz ſelten werden die Ernten des Sommer- Getreides in einem Boden durch Troniß leiden, der auf eine vollkommene Art eine ſolche Düngung erfahren hat. Der Miſt von Schweinen und der von Horn» Vieh ſind es, welche nach ver grünen Düngung am Meiſten dazu beitragen, die Pflanzen während der größten Hiße kraftvoll zu erhalten, Zu demſelben Zwe trägt auch das Beha>en viel bei. Da, wo der Boden eine ſorgfältige Zubereitung erhalten hat und der Landwirth dafür ſorgt, daß die Oberfläche des Bodens während der ganzen Vegetations- Zeit lo>er erhalten wird, erfahren die Pflanzen ſelten die nachtheiligen Wirkungen der Trockniß| Die Ruta- baga und die Ste&>rüben ſind unter den in unſerer A>erbau- Deconomie ge- bräuchlichen Pflanzen die einzigen, deren Lebens- Princip, ohnerachtet aller vorſtehend angeführten Vorſichts- Maaßregeln, durch eine zu große Hiße zu leiden ſchein. Ich werde bald von der Cultur der behackten Ernten reden und hoſſe da zu erweiſen, daß das Behacen mit ſo wenig Koſten veranſtaltet werden kann, daß die durch dieſe Operation herbei geführten Vortheile die Unfoſten bei Weitem überſteigen. Viele Landwirthe wagen nicht die Berührung ihres Landes, wenn ſie es durch außerordentliche Troc>niß feſt geworden ſehen 3 ſie befürchten vielleicht die darin vegetirenden Pflanzen zu tödten- In den comparativen Verſuchen, die ich zur Auf» klärung meiner Zweifel über dieſen Gegenſtand anſtellte, habe ich ganz das Gegen- theil erfahren; die cultivirten Bäume, Reben und Pflanzen blieben grün, während die, welche nicht cultivirt waren, gelb wurden und ihre Blätter verloren, Uebrigens muß man, um die erforderlichen Culturen zu geben, nicht warten, bis die Härte und Trockniß des Bodens ihr höchſtes Ziel erreicht habenz man würde ſonſt Gefahr lau- fen, den Pflanzen ihre Kronen und Seiten- Wurzeln«zu einer Zeit mit abzuhauen, wo dieſe Pflanzen alle ihre Organe am Nöthigſten haben z man muß vielmehr die Pflanze durch in der erſten Zeit der Vegetation zu gebende Culturen zwingen, ihre Wurzeln tiefer in die„Erde zu ſenken und ihre Ernährung nicht von einer Erdſchicht abhängig zu machen, die den unmittelbaren Einflüſſen aller äußern Zufälle prei8gege- ben iſt. Wenn man es indeſſen vernachläſſigt hätte, dieſe Culturen frühzeitig genug zu geben, ſo bleibt vielleicht fein anderes Mittel übrig, als das der Bewäſſerung. Die mit der Hand anzuſtellenden Bewäſſerungen ſind kaum für Blumen und für Gärten von wenig Flächen- Jnhalt anwendbar. Der Landbau kennt faſt keine andere Bewäſſerungen mit der Hand, als die, welche zum Düngen angewendet werden, ZUN 236 Oeconomie der Landwirthſchaft. oder die mit flüſſigem Dünger. Ueber dieſe Düngungs-Art habe ich mich ſchon erklärt3 hier kann daher nur von Bewäſſerungen mit durchfließendem Waſſer die Rede ſeyn, wenn nämlich der Landwirth Gelegenheit dazu hat. Iſt der zu bewäſſernde Boden ſehr honig, ſo kann er durch die Bewäſſerung ſehr leicht ſo verdichtet werden, daß es ſchwer wird, ihn wieder zu zerkleinern 3 die Bewäſſerung würde alſo hier nicht ſo allgemein vortheilhaft ſeyn, daß es ſich der Mühe lohnen könnte, die dazu ers forderlichen Einrichtungen zu treffen. Jſt aber der Boden leicht und ſandig, ſo kann ihm die Bewäſſerung keinen Schaden veranlaſſen, und ſie würde die Vegetation der hinein geſäeten Producte merklich befördern; man müßte ſich aber auch hier nur auf das Nothwendigſte beſchränken, außerdem würden die Producte ſehr an Qualität ver lieren. Es muß alſo der Landwirch hauptſächlich zu den drei erſten hier angezeigten Mitteln ſeine Zuflucht nehmen, um ſeine Ernten vor den Einwirkungen einer außer» ordentlichen Trocniß zu ſchüßen. Von den verſchiedenen Arten der Cerealien, 9. 1462. Die Cerealien und beſonders das Koſtbarſte unter ihnen, der Weizen, grei- fen ſo ſehr in unſere Bedürfniſſe ein, daß ſie allenthalben, wo ſie vegetiren können, einen beträchtlichen Theil der Ländereien einnehmen 3 indeſſen giebt ihre Cultur im ge» genwärtigen Preis- Verhältniß der verſchiedenen A>erbau- Producte dem Landwirth bei Weitem nicht den beträchtlichſten Nußenz allenthalben, wo die dreijährige Frucht- folge mit fodter Brache eingeführt iſt; allenthalben, wo das Getreide gewöhnlich in niedrigen Preiſen ſteht, kann der Landwirth den Getreide-Bau nur mit Hülfe der von ſeinen Wieſen oder von ſeinen Weiden geforderten Opfer betreiben. Wenn aber der Getreide- Bau in einer vernünftigen Fruchtfolge betrieben wird, und wenn die Korn- Preiſe der Gegend gewöhnlich in einer ziemlicm vortheilhaften Taxe ſtehen; ſo können die Jahre, wo der Boden Weizen trägt, noch unter die Zahl derer gerechnet werden, die dem Landwirth einen ſehr hinlänglihen Ertrag geben. J der meiſten Menſchen geeignete Nahrung ſind; wozu noch fommt, daß ſich dieß Nahrungs- Mittel leichter als andere, und ohne Vorbereitung von ei- nem Jahre zum andern erhält. Es iſt geſünder und mehr geeignet, unſere Organe in ihrem natürlichen Zu- ſtande zu erhalten. Es iſt alſo wahrſcheinlich, daß, ſo lange die Bevölkerung ſich nicht auf eine übermäßige Art vermehrt, das Getreide immer den weſentlichſten Theiß der menſchlichen Nahrung ausmachen wird, Niwboaon ver Wereoglien 5. 1463, Die Cerealien lieben, wie faſt alle andere Pflanzen- Arten, einen von Un- fräutern völlig reinen Boden, der vollfommen cultivirt und aufgelockert, reichlich mit Säften verſehen iſt, die mit ihm vollſtändig und gleichmäßig verkörpert und in ge- wiſſen Betracht verbunden ſindz endlich verlangen ſie einen gut geebneten und wohl- entwäſſerten Boden, auf dem ſim das Waſſer weder anhäufen noch lange ſtehen blei- 238 Deconomie der Landwirthſchaft. ben fann. Der Hafer kann ſchon in einem ſehr mittelmäßig lockern Boden gedeihen, wenn er nur reich genug mit Nahrungs- Säften verſehen iſt; er iſt aber der einzige unter den Cerealien, welcher dieſe Eigenſchaft beſißt, und geräth nichts deſto weniger beſſer, wenn man ihm alle von mir hier aufgezählten Vorſichts- Maaßregeln wieder» fahren läßt. Nach Aufſtellung dieſer Principien iſt es faſt überflüſſig zu ſagen, daß die Cerealien ſich mit einer einzigen Pflug- Art begnügen können oder daß fie mehre er» fordern, je nachdem der Boden zu der Zeit beſchaffen iſt, wo man ſie darin erbauen will. Aber in jedem weislich eingerichteten Cultur- Syſtem ſind die Fälle 60 ſelten, wo eine einzige Pflug- Art nicht hinreichend ſeyn ſollte, In der That, ſelbſt wenn die Cerealien in gemeine, natürliche Wieſen oder Gras» Narben geſäet werden, ſo würde es unpaſſend ſeyn, dem Lande mehr als eine Pflug- Art zu geben, weil eine zweite die Pflanzen zur Oberfläche zurück bringen würde, welche unter der Erde ſich zerſeßen und in fruchtbringende Säfte verwandeln ſollen 3 wenn ſie hingegen der Sonnenhiße und der Luft ausgeſeßt wären, ſo würden ſie ſich bald auf ihre faſerige Theile reduciren, indem ſich ihre nahrhafteſten Theile mit der Luft vereinigten und entwichen, um andere Ae>er zu befruchten und andern Ernten als Nahrung zu dienen» Wenn dieſe Gras» Narben von Klee, Luzerne oder Esparcette herrühren, ſo wird der Boden faſt immer lo>er genug ſeyn, um einer zweiten Pflug» Art nicht zu bedürfen. Wenn hingegen die Cerealien nach einer behackten Ernte folgen, ſo muß dieſe den Boden ſo rein und locker hinterlaſſen, daß eine einzige Pflug- Art zur Be- ſtellung vollkommen hinreicht., Wenn man aber eine Cerealien-Ernte nach einer von derſelben Art ſäen müßte, eine Operation, die nach meinem Dafürhalten auf den einzigen Fall einer Miß- Ernte oder eines abſoluten Bedürfniſſes beſchränkt ſeyn ſollte: dann iſt es ohne Zweifel gut, dem Lande eine Art Sommer- Brache zu geben, um ihm eine füftung zu verſchafſen, die ich zwiſchen dieſe zwei Ernten für nothwendig halte, und um ſo viel als möglich die im Boden befindlihen Keime der Unkräuter zu vertilgen. b. 164. Nach verrichteker Pflug» Art, wenn das Land gehörig aufgelo>ert und zerflei- nert iſt, wird ſich die Einſaat ohne Schwierigkeiten veranſtalten laſſen; der Saame wird allenthalben eben ſowohl mit der Hand als mit Inſtrumenten gleichmäßig ver- theilt werden können z wäre aber das Land von großen Erd» Klößern überzogen, ſo GER IT E97 WR 7 vn Deconomie der Landwirthſchaft. 239 müßten dieſe vor der Einſaat nothwendig zerkleinert werden. Allenthalben, wo die zen- oder jedes andere Getreide- Korn, das vollkommen geſund iſt, wenn es in die Mitte jeder einen Quadrat- Decimeter enthaltenden Erdfläche ſechs oder ſieben Centi- meter tief gepflanzt wird, eben ſo viele Producte liefern, als eine weit beträchtlichere Ausſaats- Quantitätz wenn nämlich das Korn frühzeitig genug in die Erde gebracht wurde, damit ſeine Pflanze ſich gehörig beſto>en konnte. Es würden ſo auf einen Morgen 255,000 Körner kommen, während man nach der gewöhnlichen Methode wenigſtens ſieben Mal ſo viel ausſtreuet, um entweder die durch Witterung und In ſecten entſtehenden Nachtheile zu erſeßen, oder auch, weil man bis jebßt noch fein ſicheres Mittel gefunden hat, die Saat mit einer ſo außerordentlichen Regelmäßigkeit zu vertheilen, als eine ſolche Cultur erfordern würde, wenn wir nämlich das Pflan- zen nicht dafür annehmen, weil dieß eine in großen Wirthſchaften unausführbare Arbeit iſt. Es hilft alſo weit mehr, auf einen Morgen vollkommen zerkleinerten Landes, ſelbſt mit der Hand, einen Scheffel Saamen auszuſäen, als zwei oder drei Scheffel einem ſchleHt bearbeiteten Boden anzuvertrauenz weil in dem erſtern der Saame vollfommen gleichmäßig vertheilt wird, während im lekßtern der ſtellenweis ange- häufte Saame Pflanzen- Büſchel verurſachen würde, die ſich unter einander ſelbſt vernichten. Es ergiebt ſich hieraus, daß der Boden zur Einſaat mit der Hand eine nicht weniger vollfommene Beſtellung verlangt, als für die Einſaat mit der Säemaſchine, 6%. 465. Die Eggen mit perpendicular ſtehenden Zähnen bringen das mit der Hand ausgeſäete Getreide niene Witterung die Berührung der Saat geſtatten, ohne ſie zu beſhädigen und ohne bedeutende Eindrücke auf dem Boden zurü zu laſſen. 6. 1470- - Sehr oft und mit Recht hat man es empfohlen, das Winter- Getreide im Frühjahr zu eggen, um die Pflanzen dadurch mit friſcher Erde zu umgeben. Die guten Wirkungen dieſer Methode ſind ſo reell, daß man ſie den Landwirthen niche genug anrathen kann z da aber das Zug- Vieh im Frühjahr in den in Vege- tation ſtehenden Boden meiſten Theils einſinkt, ſo laſſen ihre Fußtritte tiefe Eindrücke zurück, wodurch ein beträchtlicher Theil des Bodens auf eine: nachtheilige Art verhär- ket wird 3 ich habe es daher für weit vortheilhafter gehalten, über die ganze Ober» fläche des beſäeten Feldes mit der Hand große Harken ziehen zu laſſen, die, da ſie mehr nach Gefallen und Bedürfniß geleitet werden können, einen weit vollſtändigern Erfolg hervor bringen, wobei die vorangeführte Unbequemlichfeit nicht Stakt findet, Dieſe Methode darf beſonders nicht vernachläſſigt werden? wenn man Luzerne unter die Cerealien geſäet hat z denn es iſt ſehr weſentlich, die Saat derſelben ſorgfältig zu bes I 31* 244.- Deconomie der Landwirthſchaft. decken, wobei man beſonders darauf Achtung haben muß, daß ſie nicht ſtellenweis angehäuft werde und auf andern Orten dagegen zu dünne bleibe, Auf dieſe Art thut man jedes Mal zweien Producten etwas Gutes. Daſſelbe Verfahren wird dem Klee nicht weniger zuträglich ſeyn, wenn zu der Zeit, wo man ihn unter das Winter- Ge» treide ſäet, was immer ſchr frühzeitig geſen genug iſt, um die Einwirkung der Harken zu geſtatten. Die durch dieß Verfahren verurſachten Ausgaben überſteigen die für das Eggen ſehr" wenig, und dieſe geringe Koſten- Vergrößerung iſt durch die vollkom» mene Ebenung des Bodens und durch andere im Gefolge dieſer Methode erſcheis nende Vortheile mehr als compenſirtk. DO ie Err ec 5. 171. Soll man die Cerealien mit der Senſe mähen, oder ſie mit der Sichel abſchneiden? Dieß iſt eine Frage, die vielleicht noM nicht unter ihren verſchiedenen Ge- ſichtspuncten betrachtet worden iſt. Die Ernte mit der Senſe fann allenthalben ohne Schwierigkeit verrichtet werden, wo die Cerealien nicht zu dünne und nicht kraftlos ſtehen(ich verſtehe hier unter fraftlos den Zuſtand der Cerealien, in welchem ſie ſo ſchwach ſind, daß in der Ernte ein Theil der Stängel ſich eingeknickt findet, während die andern aufs recht bleiben). Das Mähen koſtet nur halb ſo viel, als das Schneiden; dieſe er» ſtere Art zu ernten geht weit raſcher vor ſich, und foſtet zu gleicher Zeit weniger.;: Beim Mähen kann man Kinder gebrauchen z die das Getreide hinter der Senſe ſehr gut raffen könnenz wogegen ſie beim Schneiden faſt nur zum Zuſammen»- tragen gebraucht werden fönnen. Beim Mähen bleibt das Stroh viel länger und der Boden wird reiner, als beim Schneiden, wenigſtens, wenn man nicht nach der Sichel die Senſe hat folgen laſſen, um die Stoppeln zu ſammeln, wodurch aber die Arbeit ſehr ver» mehrt wird. "Deconomie der Landwirthſchafr. 245 Dahingegen wird durch das Schneiden mit der Sichel das Stroh regelmä- ßiger geordnet 3 es nimmt weniger Umfang ein; im Allgemeinen koſtet das Dreſchen des geſchnittenen Weizens weniger Mühe; der Flegel oder jede andere zum Dreſchen gebrauchte Maſchine trifft in einer kleinen Quantität Strohs weniger Hinderniſſe an, als in einer großen," Der geſchnittene Weizen iſt im Allgemeinen reiner, als der gemähetes viele gewöhnlich unter den Cerealien vorhandene Unkräuter entgehen der Sichel und bleiben in der Stoppel, I< habe ſelbſt dieſe beiden Methoden auf meinen Feldern in Romagna in Vergleichung bringen laſſen, Da aber die von mir dazu gebrauchten Arbeiter ſich ſehr an die Arbeit mit der Sichel gewöhnt hatten, und das Mähen des Getreides für ſie eine ganz neue Operation war 3 ſo konnte die von Anwendung der Senſe her- rührende Erſparniß nicht von der Art ſeyn, daß nicht ein“ großer Theil davon durch die Koſten des Dreſchens verzehrt worden wäre. Wenn übrigens mein Korn auf- recht geſtanden hätte, an Statt daß es ſich größten Theils gelagert hatte, und man hätte es können auf Scer von Hälfte- Pachtern bebauet werden und der Eigenthümer nimmt ſeine Hälfte von der Ernte in Natura, ſo muß dieſem an der baldigen und unausgeſeßten Betreibung des Ausdruſches gelegen ſeyn; dann iſt es ohne Zweifel vor- theilhaft, dieſe Operation während der Sommer- Wärme zu verrichten, die ſo we- ſentlich dazu beiträgt, die Körner aus den Aehren gehen zu machen. Aber in allen Fällen, wo man das Dreſchen nicht bis zu der Zeit wird verſchieben können, in welcher das ſchlechte Herbſt- und Winter- Wetter einfritt, und wo man auf einen Ort ſo viele Cerealien zuſammen bringen kann, daß die Anſchaffung einer Dreſch-Maſchine, wie die in England gebräuchlichen, ſich der Mühe verlohnt, muß man unbedenklich eine ſolche Maſchine zum Dreſchen der Cerealien anwenden, Das Dreſchen mit einer Maſchine wird höchſtens den dritten Theil von dem koſten, 20.14. ke ERGLEHREÄHGENE ZEE 72. AARE,= RENEE IEE IE EEE pe iw u 7«llen EEE == ifi Oeconomie der Landwirthſchaft./ 247 was es mit dem Flegel avsgeführt an Aufwand verurſacht. Dieſe an ſich ſelbſt ſo beträchtliche Erſparniß geſellt ſich noch zu einer weit größern, indem ſie die Arms frei läßt, die in dieſer Jahreszeit für die Feld- Arbeiten außerordentlich nüßlich und nothwendig ſind. Icer, um ſie für das folgende Jahr zu lüften und die darin befindlichen Unfräuter zu vernichten, ſehr weſentlich ſind. G-. 173: Die Abſonderung des Getreides vom Staube und von der Spreue wird auf verſchiedene Art bewirktz die wohlfeilſte Art iſt wohl ohne Widerrede die mittels der Fege. Bei einem unter den Augen meiner Verwalter und zum Theil auch in mei- ner Gegenwart angeſtellten comparativen Verſuch koſtete dieſe Operation für ein Gewicht von 435 Pfund Weizen,- 17116 Dei IB 197D.-"SENE ZNEULIEN et. 00.0 unn ende ve 5022.05 SF ANT en 0, 062 auf. ders Tennezin agfpier Fuſt;gewobfelt: 1161....%-+ kB-- 0, 200 I< muß geſtehen, das Local war dieſer leßteren Operation nicht ſehr gün- ſtig und der ſehr unregelmäßige Wind begünſtigte ſie noch weniger; ein großer Nach- theil dieſer Methode licgt aber ſchon darin, daß ſie das Unternehmen vom Local und von einem mehr oder weniger günſtigen Wind abhängig macht. Uebrigens war aber auch die von mir damals beſeſſene Wind-Fege unter den von mir in Anwendung geſehenen feines Weges eine der vollfommenſten, 6. 174. Ic< habe geſehen, wie die Ernte- Koſten von einem Morgen Feldes ſich ENE KENT UE 00412 JEH 1 e 051 5 00 HiM WEN: 0 4=-<"Sranten 12,= beliefen, und wie ſie übrigens unter völlig gleichen Verhältniſſen MENSEN EWTC REI: 710 MSS wai0 56-1001 10 15.0 0 ODIER 00 iS Dd emu 4, 80 betrugen. Eben ſo ſah“ im, wie der Aufwand für Dreſchen und Reinigen eines Maaßes von 435 Pfund Weizen ſich 948 Oeconomie der Landwirthſchaft. belief, und wie er durch Anwendung einer von einem Bach in Bewegung geſeßten Dreſch- Maſchine nur einen Betrag NOPE EUS 0 0 H RO EE 0 Do Sei 0, 2a erreichte. Dieſe Verſchiedenheit in den beiden Arbeiten beträgt allein ſchon die Rente von ſeert hat, ſo erfreuen ſie ſich oft darin eines ſehr vollfommenen Erfolgs. Ich kann es mir nicht erlauben, eine Weizen» Art mehr als eine andere zu empfehlen 3 nur die in jeder Lage angeſtellten comparativen Verſuche können bei dieſer Wahl als ſichere Führer dienen. Der Weizen ſcheint aus' dem ihn producirenden Boden eine Quantität von Nahrungs- Säften zu ſaugen, die auf den Scheffel dreizehn Centnern, oder auf den Hectoliter 4488 Kilogrammen Miſts von mittelmäßiger Qualität gleich fommt. Jſt hingegen der Miſt von ſehr guter Qualität, ſo beträgt es allerdings weniger, Im Betreff des Ertrages, den man vom Weizen ziehen kann, verweiſe ich meine Leſer auf die dem vorſtehenden 6. 54, beigefügte Note. Der Sommer- Wer wem SE.4008 Von dieſer Art der Cerealien giebt es eine große Anzahl von Varietäten, von denen die eine in dem einem Erdreich gut gedeihet, während ſie in dem andern ſchlecht fortfommen würde. Die Meiſten derſelben ſind dem Zufalle mehr ausgeſeßt als der Winter- Weizen, und gerathen im Allgemeinen auf leichtem Boden beſſer als in thonigem Lande; bei gleichem Körner- Gewicht geben ſie auch weniger Mehl als der Winter- Weizen. Es wären ſonach viele Motive vorhanden, die uns beſtimmen könnten, auf ihre Cultur Verzicht zu leiſten, um ſich ausſchließlich mit der leßteren zu be- ſchäftigen, wenn wir nicht in ihnen ein herrliches Hülfs- Mittel fänden, das uns für die Fälle entſchädiget, in welchen von der Witterung, oder durch die Verſpätigung der vorbereitenden Ernten die Winter- Ausſaat verhindert wird, und wenn dieſe Weizen» Varietäten ſich nicht ſo vortrefflich zur Ausſaat mit Futter» Kräuter»- Säme- reien eigneten. So haben es die meiſten Landwirthe zum Beiſpiel erprobt, daß der unter Sommer-Weizen geſäete Klee beſſer geräth und weniger den Zufällen ausgeſeßt iſt, als der unter Winter- Getreide geſäetez eben ſo iſt es mit der Luzerne und mit der << ITERRERIEEIIIEE mei Oeconomie der Landwirthſchaft. 954 Esparcette3 dieß iſt ſchon ein wichtiger Grund, eine Art Sommer- Weizen aufzu» ſuchen, die mit dieſem Vortheil noch den verbindet, daß ſie dem Zufall nicht ſo aus- geſeßt iſt und in feſtem Boden geräth*). GI SEEDER 0 CM 0 ee nN. 0,1104 76, Dieſe Art von Cerealien wird überall, wo der Boden nicht durchaus ohne Conſiſtenz iſt, in dem Maaße ſeine Stelle dem Weizen einräumen müſſen, in wcl- ern zu können. Wir bleiben aber dabei, ſo lange wir nicht durch ſehr überzeugende Verſuche eines andern überführt ſind, zu dieſem Gebrauch den Saaten der Hülſen- Früchte den Vorzug zu geben, die eine größere Quantität von Nahrungs- Stoffen aus der Atmoſphäre zu nehmen ſcheinen, ODTWenO err ne 67 1479 Die Frage: ob es vortheilhaft ſey, dieſe Art von Cerealien zu ſäen? beant- wortet ſich größten Theils durch die darnach Statt findende Nachfrage, oder durch die Höhe der Marktpreiſe derſelben. Im Allgemeinen giebt der Weizen einen beträchtlichern Rein- Ertrag an Geld. Wenn, nach meinem Dafürhalten, eine einſichtsvolle Oeconomie verbietet, in regelmäßigen Frucht» Folgen zwei Cerealien- Ernten auf einander folgen zu laſſen ſo wird die Gerſte keinen andern Plaß darin finden können, als den nach behacten Früchten, und auch hier wird es ſelten ſeyn, daß man nicht die Ausſaat von Winter- oder Sommer- Weizen vortheilhafter finden ſollte, Da indeſſen die Winter- Gerſte dem Weizen in der Reife wenigſtens um funfzehn Tage zuvor kommt, ſo empfiehlt ſich ihr Anbau beſonders für ſolche Jahre, wo ein Mangel an Lebens- Mitteln bei Annäherung der Ernte voraus zu ſehen iſt. Die Gerſte ſcheint aus dem Boden, worin ſie wächſt, eine Quantität von Säften zu abſorbiren, die auf den Scheffel derſelben fünf und ſiebenzig Centnern, oder auf den Hectoliter 639 Kilogrammen Miſts von mittelmäßiger Qualität- gleich ilt, Der 9a ce 6. 1480.. Dem Preiſe, für welchen dieſe Getreide- Art gewöhnlich verkauft wird, und dem Werthe nach, den ſie in Beziehung zum Weizen hat, kann es nur ſelten Oeconomie der Landwirthſchaft.. 253 vortheilhaft ſeyn, ſie auszuſäen, Viele Beſißer ſäen den Hafer, um ſich das Un angenehme zu erſparen, ihren Bedarf davon bei Andern ſuchen zu müſſenz ohne Zweifel erhöhen ſie auch den realen Preis des Hafers durch den, welchen ſie in der Erſparniß dieſer kleinen Mühe findenz ſie können ſich alſo größten Theils nur auf dieſe Art überreden, daß ſie in der That einigen Ertrag von dem dieſen Cerealicn gewidmeten Lande ziehen. Was mich anbelangt, ſo habe ich. dieſe Cultur immer paſſiv gefunden, außer während einer kleinen Anzahl von Jahren, wo der Hafer einen mit ſeinem realen oder verhältnißmäßigen Werth dur ſäenz denn in einem ſo zu- bereiteten Boden beſto>t ſich gewöhnlich der Hafer ſo ſehr, daß, wenn man den Saamen nicht außerordentlich ſchonte, die Pflanzen des Cereal's dem Klee keinen Raum geſtatten würden. Der Hafer will im Frühjahr ſo zeitig als möglich, ſelbſt im Februar, wenn es die Witterung erlaubt und der Boden zur Aufnahme deſſelben geeignet iſt, ge- ſäet ſeynz auch iſt es immer gut, den zum Anbau dieſer Art von Cerealien be- ſtimmten Boden im Herbſt zu beſtellen, damit man im Anfang des Früdjahrs nur zu ſäen und den Saamen zu bedecken hat. Wenn zur Zeit der Bildung ſeines Korns große Hiße und Trockniß einfällt, ſo ſchadet dieß der Größe und Güte* des Korns ſehr. Der Hafer ſcheint aus dem Boden, worin er ſteht, eine Quantität von Säften zu abſorbiren, die auf einen Scheffel deſſelben fünf Centnern, oder 254 Deconomie der Landwirthſchaft. auf einen Hectoliter 457 Kilogrammen Miſts von mittelmäßiger Qualität gleich fommt. Im Jahr 1846 ſah ich am lebten Tag des Novembers Hafer abernten, welcher Schnee, Froſt und die entſchieden unbeſtändigſte Witterung ausgehalten hattez demohnerachtet war er noch ſehr gut, 6. 151. In allen Ländern von einem etwas günſtigen Clima bauet man dieſe Art von Cerealien als zweite Ernte, nach Weizen und beſonders nach Roggen; und wenn der Boden reich, locker und nicht zu thonig iſt, und es fallt überdem noch der nöthige Regen, um die Pflanzen keimen und gehörig aufgehen zu machen 3 ſo giebt ſie ſehr reichliche Producte, Die Lombarden ſäen eine Menge davon; in Romagna habe ich Hirſen- Ernten von vorzüglicher Schönheit geſehen. In den nördlichen Alpen hat man die Hoffnung, die Hirſe als zweite Ernte reifen zu ſehen, faſt nur dann, wenn die erſte Ernte in den erſten Tagen des Juli's vollendet werden kann. Indeſſen reichen in dieſer Jahreszeit, wenn ihr das Wetter günſtig iſt, neun bis zehn Wochen hin, um ſie aufgehen und reifen zu laſſen. Wenn übrigens auch die Hirſe dieſe Reife nicht erreicht, ſo bleibt ſie demohnerachtet als Futter ſehr nüßlich 3; ſowohl grün wie auch als Heu iſt ſie eine vortreffliche Nahrung für alle Arten von Milch- und Zug- Vieh. Nachdem ich zahlreiche Verſuche über die beſte Verfahrungs- Art zur Wer- gewiſſerung des Gerathens der Hirſen- Saaten angeſtellt habe, bin ich bei folgender ſtehen geblieben. J< bearbeite das Land durch die Schaufel mit Vorgeſtell, ſobald die Stoppel vom Felde iſtz dieſe Operation wird wiederholt, wenn man durch dieß Mittel das Feld funfzehn bis ſechszehn Centimeter tief bearbeiten kann: wo nicht, und auf jeden Fall, wenn man Miſt unterackern will, ſo giebt man dem Lande eine Pflug- Art. Es wird ferner ſo geegget, daß der Boden vollfommen davon aufge- loFert wird; des Abends, im Thau, oder wenigſtens gegen Untergang der Sonne, wird der Hirſen- Saame ausgeſäcet, den man vorher unter feuchtem Sande hat kei- aman 0 u Deconomie der Landwirthſchaft. 250 men laſſen. Das Feld wird nun von Neuem, jedoch leichter als das erſte Mal, mit der Egge überzogen, oder noch beſſer, man bringt den Saamen mit der Harke unterz es muß dieß aber unmittelbar und eher geſchehen, als die Erde und der Saame abtro>nen, Wenn das Land die nöthige Feuchtigkeit und Fruchtbarkeit be- ſit, wenn es nicht von Unfräutern überzogen und nicht zu thonig iſtz ſo wird eine günſtige Ernte nicht mangeln, Wie alle Cerealien, ſo fürchtet auch die Hirſe während ihrer Vegekation das Eggen nicht, ſelbſt wenn es ſehr ſtark wäre IJc< habe mit Erfolg den Verſuch gemacht, gefeimte Hirſe unter eine Ernte derſelben Art zu ſäen, von der mir ein Theil der Ausſaat ausgeblieben warz ich ließ das Ganze mit einer belaſteten und mit zwei Pferden beſpannten Egge überziehen; die Hirſe, welche damals ohngefahr zwei Decimeter hoch aufgegangen war, kränfelte etwas; aber bald nahm ſie ihre vorige Vegetation und mit mehr Kraft, als vor dem Eggen, wieder an. Die nachgeſäcte Hirſe erhielt nur an gänzlich leeren Stellen eine beträchrliche Entwickelung; denn wenn ſie von Pflanzen der vorigen Ausſaat umgeben iſt, ſo ſommern dieſe ganz aus- ßerordentlich, ſowohl durch die Saug- Organe ihrer Wurzeln, als auch, weil ſie die atmoſphäriſche Nahrung aufhalten und in ſich aufnehmen, ohne den nachwachſenden Pflänzchen etwas davon zufommen zu laſſen. I< kenne feinen genauen Verſuch, durch welchen die Quantität der Säfte ausgemittele wäre, die von der Hirſe aus dem Boden, worin ſie wächſt, abſor- birt werden. Nach meinem Urtheil hält ſie hierin die Mitte zwiſchen dem Roggen und der Gerſte. Wenn beim Hirſen- Bau alle vorkommenden Dinge auf eine ſo öconomiſche Art eingeri DFS! DUVLNS eu EM oo oo 0 6 0040 0 M Saamen......»... 4.......... EEE 2 Cinernten.....". 4.............. br57 08; I ESU EIE UU MSN€ 242 0214) 1,63 aM 1 02 Wei 2el ee 8„1/40 Wenn man die Hirſe in der Blüche mähet, ſo kann man ein Product von zwanzig bis vier und zwanzig Centner Heu und ſelbſt noF mehr gewinnen 3 doch 256 Occonomie der Landwirthſchaft. wird Feßteres ungewöhnlich ſeyn» Uebrigens wird die, durch dieſe im Zeitpunct der Blüthe abgemähete Ernte, verurſachte Ausmagerung des Bodens nicht ſehr be« merkbar ſeyn. Der Anbau der Cerealien 18 Bene CG; 4482. I< habe nie Gelegenheit gehabt, dieſe Cultur auf meinen eigenen Gütern zu verſuchen, und habe ſie nur ein einziges Mal ausführen ſehen, Jern ſie bedeFenden Boden übergetra- gen werden. Uebrigens ſcheint aber dieß Vermögen ſehr von der Kraft abzuhängen, die der Reichthum des Bodens ſelbſt ihren Organen mittheilt, weil die verfrüppelten und ſchwachen Pflanzen nur wenig Unterſtüßung in der Atmoſphäre zu finden ſchei- nen, und weil der Gyps, welcher ſo kräftig auf dieſe Pflanzen» Art einwirkt, wenn ſie in einem fruchtbaren Boden vegetirt, nur ſehr wenig oder gar feine Wirkung auf ſie hervorbringt, ſobald ſie ihren Standort in einem magern und ausgeſogenen Boden hat. Damit die Hülſen-Frucht-Ernten in der That das produciren, was man von ihnen erwarten kann, und damit ſie den Boden in einen befriedigenden Zuſtand hinterlaſſen, iſt es, man kann es nicht oft genug wiederholen, unumgäng- lich nothwendig, daß das ihnen gewidmete Land mit aller Sorgfalt vorbereitet ſey z die Meiſten unter ihnen müſſen noch während'des Laufes ihrer Begetation bearbeitet werden, und die, bei denen dieß nicht nöthig iſt, ſollen den Boden überall ſo be- deen, daß dieß Bede>en eine Folge des Reichthums ihrer Vegetation, nicht aber 33 953 Oeconomie der Landwirthſchaft. einer zu ſtarken Einſaat iſt; damit die unter dem Dickicht ſic) bildenden Gas- Arten gemeinſchaftlich mit der vom Behac>en herrührenden Lüftung zur Befruchtung des Bodens beitragen. Um ſolche Reſultate zu erlangen, muß nicht bloß das Land, welches mit Hülſen-Früchten beſäet werden ſoll, ziemlich reich ſeyn, es darf vielmehr auch feine Unfräuter, beſonders von den ſich durc) Wurzeln fortpflanzenden Arten, enthal- ten, damit man nicht gezwungen werde, die Ernte zu beſchädigen, um die Reinigung des Bodens zu bewirken.| Ob dieſe Art von Producten oder die Handels- Pflanzen im Anbau den Vorzug verdienen, dieß beſtimmt ſich nicht bloß nach der zu unſerer Verfügung ſte- henden Dünger- Quantität, ſondern auch nach dem relativen Rein- Ertrag, den die Cinen und die Andern gewähren, und dieſer Rein- Ertrag hängt von einer Menge Umſtände ab. Die von uns ais Handels- Producte benannten Vegetabilien ab- ſorbiren im Allgemeinen ein größeres Dünger- Verhältniß, als die Hülſen- Frucht Ernten. Der unterrichtete Landwirth wird klug handeln, wenn er, bevor er ſich für das Eine oder das Andere dieſer Producte beſtimmt, nicht bloß das Bedürfniß ſei- ner Wirthſchaft berückſichtigt, ſondern auch,'wenn er comparative Verſuche an- ſtelle, die ihn über die Koſten und die relativen Erträge jeder dieſer Pflanzen- Ar- ten belehren, GN€ ZER BEETEN: 8%. 184, Das Gedeihen dieſer Hülſen- Frucht hängt ſehr von Zufällen ab, wenn ſie nict während ihrer Vegetation geſtiefelte wird, wodurc<; aber ihre Cultur- Koſten ſehr verwehrt werden. Die Erbſen haben neben ihrer Nahrhaftigkeit nom den Vortheil, daß ſie eben ſo ſehr zur Nahrung des Menſchen, als zur Mäſtung des Viehes geeig- net ſind, Es iſt alſo gewiß der Mühe werth, ſich mit ihrem Anbau auf eine beſon- dere Art in comparativen Verſuchen zu beſchäftigenz um beſtimmen zu können, wie hoch ſich der von ihnen in jeder Gegend zu erhaltende Rein-Ertrag im Durch- ſchnitt beläuft, und darnach in relativer Hinſicht zu beurtheilen, ob es nüklich ſey Oeconomie der Landwirthſchaft. 959 oder nicht, ſich mit ihrem Anbau zu beſchäftigen. Da, wo ſie ſehr gut gerathen, kommen ſie in reichlichem Ertrag faſt dem Weizen gleich, und wenn ſie, von einer Seite betrachtet, während ihrer Vegetation behackt werden, und auf dieſe Weiſe Koſten ver- langen, die der Weizen nicht fordert z ſo abſorbiren ſie von der andern Seite weni- ger Saamen und verurſachen weniger Ernte» Koſten, wenn ſie nicht geſtiefelt ſind, als jener 3 überdem nehmen ſie den Boden nur während eines halben Jahres ein, ſaugen ihn nicht ſehr aus und ſcheinen dur< ihr Kraut dem Boden faſt eben ſo viel Dünger wieder zu geben, als ſie ihm entzogen« Uebrigens können ſie auch als eine vorbereitende Ernte betrachtet werden, durch die der Boden, vermöge des ihr nöthigen Behackens gereinigt wird. Zur Aufbewahrung der nicht zur Saat beſtimmten Erbſen ſcheint es gut zu ſeyn, ſie auf eine Darre zu bringen, um die Würmer und andere Inſecten um- fommen zu laſſen, von denen dieſe Frucht gewöhnlich ſehr beläſtigt iſt. M ine SE 1.0 Mm ; 9. 185, Dieſe Hülſen» Frucht, welche weit niedriger bleibt, als die Erbſe, iſt den Zufällen weit weniger ausgeſeßt, als jenez aber, ohne Erfahrung davon zu haben, muß ich doch vermuthen, daß ſie den Boden mehr ausſaugt, als die Erbſe, ſo» wohl, weil ſie unter ihrem Laube jene befruchtende Gas- Arten nicht hervor bringt, die man den Erbſen, Wien, dem Klee und einigen andern Hülſen- Früchten zus ſchreibt, als auch, weil ihre weit kleinere Pflanze weder dieſelbe Quantität atmoſphä- riſcher Nahrung in ſich aufnehmen, no< durch ihr Kraut das Dünger- Verhältniß erzeugen kann, welches man von den Erbſen erhält. Jie Schmitt- Bohnen S. 186. Dieſe Hülſen- Frucht hat ſehr zahlreiche Arten, von denen die meiſten reichliche Ernten geben, wenn ſie mit gehöriger Vorbereitung und Sorgfalt er- bauet werden. Da dieſe Pflanze, wenigſtens die Arten derſelben, welche nicht hoch wache ſen, etwas mehr Feſtigkeit har, als die Erbſen- Pflanze, ſo können die Shlag- 33* 260 Deconomie der Landwirthſchaft. Regen ſie ſelten lagern und in die Erde ſchlagen, wie ſie es mit jenen hun, Die von- der Schmink- Bohne veranlaßte Ausſaugung des Bodens, ſcheint mir zwiſchen der der Erbſen und der der Linſen die Mitte zu halten,| Die Schmink- Bohnen, wenigſtens die, welche nicht geſtiefelt werden dür« fen, gerathen beſſer, wenn ſie mit der Maſchine in Reihen geſäet werden, ſo daß die Reihen vier Decimeter weit von einander entfernt ſind, während die Pflanzen einen Decimeter weit eine von der andern ſtehen, Sie müſſen geſaet werden, ſobald man keinen Froſt mehr befürchtet, in ein ziemlich fettes, tief bearbeitetes, gut aufgelo>ertes und wohl gereinigtes Land z außerdem wollen ſie ſorgfältig behackt und behäufelt ſeyn. Da ſie aber große Trock» niß fürchten, ſo halte ich es für ſehr angemeſſen, ihnen nur eine flache Behäufelung zu geben. JM< werde dieſen Ausdru> bei der Belehrung über die behackten Erno ten erklären, Die Schmink- Bohne keimt ſehr leicht in der Erde; man muß ſich wohl hüten, ſie vor der Ausſaat beſonders durh Einweichen in Waſſer keimen zu laſſenz ſie hat viel Neigung zur Fäulniß und verliert dadurch ihre Reproductions- Fähigkeit.) I< habe geſagt, ſie müſſe geſäet werden, ſobald der Froſt aufgehört hatz es muß dieß deßhalb geſchehen, damit ſim vor Eintritt der großen Sommer- Wärme die Schoten und die Körner ausbildenz und in tiefes Land ſäct man ſie, um ſie weniger von Trockniß leiden zu laſſen. Uebrigens kann ſie auch ſpäter und in eine tiefere Pflug- Art geſäet werden; aber dann hängt ihr Gedeihen ſehr von der Wit- terung ab. Der reichlihe Ertrag von den Schmink- Bohnen iſt eben ſo zufällig, wie bei den Erbſen, wenn man nicht darauf bedachr war, ſie vor zu großer Trockniß zu ſchüßenz wenige Tage ſind hinlänglich, um die Hoffnung einer reichlichen Ernte verſchwinden zu machen. DO.>e€. Bob ner 6. 1487. I< werde hier nicht wiederholen, was Thaer hierüber in ſeinen Grund- ſäßen der rationellen Landwirthſchaft ſagtz vielmehr erlaube ich mir. nur Oeconomie der Landwirthſchaft. 261 hier einige Particularitäten anzuführen, die ſich auf mildere Climaten beziehen, als das, wo Thaer wirthſchaftet. Niemals habe ich reichliche Bohnen- Ernten erzielte, wenn ich ſie nicht ſehr früh im Frühjahr oder ſogar im Herbſt ausſäetez; die Bohne fürchtet den Winter nicht, wenn nur der Boden durch Waſſer- Furchen und Waſſer- Abzugs- Gräben ſorgfältig trofen geleg? wurde; wenn man daher befürchten muß, ſie im Laufe des Februars nicht ſäen zu können, ſo iſt es beſſer, dieß ſhon im Herbſt zu khun. Uebrigens ſcheint mir keine Ernte mehr den Zufällen ausgeſeßt zu ſeyn, als dieſe3 die reichſte und vollfommenſte Cultur kann wohl eine ziemliche Ernte hervor- bringen, aber feines Weges eine ſehr reichliche. Ihre Blüthe ſest ſehr ſchwer Früchte an, und hängt hierbei mehr als ir- gend eine andere vom Zuſtand der Atmoſphäre ab, ſo daß man oft bei den ſchönſten Ausſichten nur eine ſehr mäßige Ernte erhält, Der Roſt und der Honig- Thau, von denen ſie oft befallen wird, ſind zwei gefährliche Kranfheiten für ſie; dieſem Uebel kommt man wirklich zuvor, wenn man die Bohnen an ihren Spißen abfneipt, und die davon getrennten Ranken vom Felde trägt; dieß muß man vorzüglich vornehmen, wenn die Pflanze kaum ihre Ent- wicelung vollendet hat, vom 40ten bis 20ſten May, die Zeit, wo die Erdflöhe an- fangen, ſich an den Spißen der Pflanzen zu zeigen, Obſchon fünf bis ſechs Decimeter von einander entfernt ſtehende, mit der Pferde- Ha>e bearbeitete Bohnen, ſich in ihren Spißen mit einander vereinigen; ſo halte iM es doch für vortheilhaft, wenn man um einen mäßigen Preis im Boh- nenha>en geübte Arbeiter haben kann, ſie zwar auch in Reihen zu ſäen, die aber nur um die Hälfte oder ohngefahr drei Decimeter weit von einander entfernt ſind, während eine Pflanze von der andern zwölf bis funfzehn Centimeter weit abſieht. Bei dieſer Methode muß man no< beſonders darauf ſehen, daß der Boden, ſchon ehe die Bohnen eingeſäet werden, gut von Unfräutern gereinigt iſtz denn ohne dieſe Vorſicht würde das Beha>en ſchr koſtſpielig und ſchwierig werden, In den comparativen Verſuchen, die aber in der That die Praciſion nicht Hatten, die ich von einer Erfahrung verlange, um ſie als beweiſend aufſtellen zu können, habe ich feinen Unterſchied zwiſchen den Getreide- Ernten bemerkt, die nah gehörig behackten Bohnen folgen, und denen, die nach ciner codten Brache er-: bauet werden, 262: Deconomie der Landwirthſchaft. Ich begreife ſonach nicht, wie ein Product, welches ſo viele Nahrungs« Stoſfe liefert, ſeine Reiſe erlangen kann, ohne dem Boden einen großen Theil der in ihm enthaltenen Nahrungs- Säfte zu entziehen; und doch ſcheint dieß durch die Praxis erwieſen zu ſeyn. Cs iſt ausgemacht, daß die Bohne ſich größten Theils von atmoſphäriſchen Subſtanzen ernährt z wird ſie es aber um deßhalb unterlaſſen, ſich einen Theil der Mahrungs- Säfte anzueignen, die in dem Boden enthalten ſind, worin ſie vegetirt? Dieß Vermögen der Bohne, größten Theils die in der Luft enthaltenen Nahrungs- Theile, von denen ſie bei ihrer Vegetation umgeben iſt, in ſich aufzu nehmen, macht ſie ſehr zum Anbau als grüne Ernte geeignet, die als Dünger un» tergeaert werden ſollz man wendet ſie auch in Jtalien ſehr oft dazu an, wie ich ſchon weiter oben bemerkt habe. Wenn man aus öconomiſchen Abſichten den Bohnen, die zum Reifwerden beſtimmt ſind, feine Sommer- Brache widmen will, ſo kann man ſie nach Hirſe ſäen, die als Grün- Futter benußt worden iſt, und bei der Einſaat reichlich ge- düngt wurde, I< will hier nicht verſuchen, eine Ueberſicht der Einſaat-, Cultur- und Ernte- Koſten der Bohnen zu geben, noch von dem Ertrag, den man von ihnen erwarten darf, reden 3 alle dieſe Dinge hängen von zu vielen Verhältniſſen ab, als daß nicht ſolche Rechnungen, wenn ſie“ angeſtellt werden, ohne vorher dieſe Verhältniſſe gegeben zu haben, den Landwirt) zu Fehlern verleiten könnten. Bloß durch eigene, auf eigenen Localitäten angeſtellte Verſuche, kann der FLandwirth in der Meinung zur Gewißheit gelangen: ob es vortheilhaft ſey, ſich mit dem Anbau dieſer Pflanze zu beſchäftigen. SL WE MTL LEN 9. 188. In ihren öconomiſchen Verhältniſſen nähert ſich die Wicke ſehr der Erbſez da ſie aber nicht eine ſo große Höhe erreicht, ſo iſt es nicht nöthig ſie zu ſtiefeln 3 ſie kann auch des Behaens entübriget ſeyn und ihr Saame, der weniger ſchma>»- haft iſt, als der von der Erbſe, wird weniger oft zur Nahrung des Menſchen än- gewendetz ſie iſt ſehr gut für Geflügel und Vieh, und zu dieſem Gebrauch wird ſie auch in den meiſten Gegenden Europas angebauet. Deconomie der Landwirthſchaft. 263 In den Gegenden, wo man auf Vermehrung der Futter- Mittel denkt, bes dient man ſich zu dieſem Zwe> ſehr oft und mit vollem Rechte der Wi>ez man ſäet ſie ſowohl im Herbſt, als auch im Frühjahr 3 doch geſchieht es vorzugsweiſe in dieſer leßtern Jahreszeit, wenn die Fröſte aufgehört haben und der Erdboden wie= der erwärmt iſt, Im erſtern Fall kann man die Wicke oft zehn Tage früher ſchneiden, als den Incarnat- Klee, wodurch ſie ſehr ſchäßenewerth wird; um dieſe Zeit zeigt ſie kaum einige Blüthen- Knoſpen z ſie treibt ſehr bald neue Stängel, und man fann dann dieſen zweiten Wuchs zur Reife kommen laſſen, um den Saamen davon zu gewinnen. Wenn der Boden no< ziemlich nahrungsreich iſt, ſo wird ſie einen reich» lichen Körner- Ertrag geben, wenn gleich ſie in der Frucht- Folge nach der zweiten Getreide- Ernte geſäet wäre. Da immer eine mehr oder weniger große Anzahl von Pflanzen nach dem erſten Schnitt ausgehen, ſo muß man, um zwei Schnitte zu erhalten, die Wien faſt ſo di> ſäen, als das Getreide, oder, was noch vor» züglicher iſt, ſie mit Roggen ausſäen, deſſen Stängel ihnen hernach als Stüße die- nen und ſie vorzüglich beim Reifen aufrecht erhalten, Der Roggen giebt auch wei Schnitte. Die Frühjahrs- Wicke vom Mayn, die von dem berühmten Ch. Pic- tet, zu Lancy, in den erſten Tagen des Septembers, im vierten Jahre der Frucht- Folge, das heißt, nach Ablauf der zweiten Cerealien- Ernte in ein Land von guter Qualität und mittelmäßiger Conſiſtenz geſäet wird, giebt ſchon im 20ſten April eine grüne Ernte, die fünf und zwanzig bis dreißig Centnern ſehr guten Heues gleich kommt. Da ſie zu der Zeit noch ganz jung iſt, ſo erweicht ſie die Excremente des Viehes, ohne jedoch Diarrhoe zu verurſachen. Nach dieſem erſten Schnitt treibt ſie einen zweiten, zwar weniger reichlichen, als der erſte, der aber doch noch fFräftig genug iſt, um einen guten Saamen- Ertrag zu geben, Dieſer zweite Wuchs ſteht ſchon im Anfang des Juni's in der Blüthe und reift uoch vor Ende Juli's.; Dieſe Wicken- Varietät kann auch im Frühjahr geſäet werden, wenn die Fröſte vorüber ſind und der Erdboden crwärmt iſt, Wenn ſie im Mai ausgeſäet wird, ſo kann ſie im Juli reif abgeerntet werden, 264 Deconomie der Landwirthſchaft. Wenn man dieſe Wicke im Herbſt nach einer Cerealien- Ernte ſäet, ſo iſt es genug: 1) Wenn man mit Haen die im Boden vorhandenen Unkraut- Büſchel hin weg nimmt, die durch ihre Wurzeln wuchern könnten, wie zum Beiſpiel die Quecfen, den Acer- Windhalm u, ſ. w. 2) Wenigſtens wenn nicht eine ſol». ee-.0- 0,0 12 10 ewe I LI= Den erſten Schnitt grün abzumähen und einzuernten.->-== 3,= Ernte des zweiten Schnitts und Dreſhen«-=-.-= Gp= Ausſaugung des Bodens durch das Reifen des Saamens ver- Qa 2 0. 0 6 ie 0 ue Me 0 EEE 918 ERES W| &s = | Geſammt- Koſten H) 2.04.9 DE SEHN ES DINE G WIL KOEN S1| FEB E52) Mp 050 20.110.400 Erſter Schnitt, ein Aequivalent von fünf und zwanzig Centnern tronen Heues a. 0. 2x. EEE WEER M R G8 Wl FELI WS 5-+ 2% 60-+ 65, HEN| Zweiter Schnitt, Körner-„N wenigſtens fünf Centner 6...-0 4980 4d* 0 2000.0.09000 0, 9, Gn. een 45, 3 Wien- Stroh achtzehn(EEE«erer re=== 18,7== -4- 128,= Hiervon die Koſten abgezogen mit«<< PE 2 39,= Bleibt als Rente vom Boden für ein Jahr+ 89,-- Oeconomie der Landwirthſchaft. 265 Die Platt-- Erbſe ſcheint mir in ihren Eigenheiten viel Verwandtſchaft mit dieſer Wicke zu haben 3 ich habe ſie aber immer im Herbſt geſäet und es auch nie anders geſehen. Sie vergeſellſchaftet ſich überall ſehr gut mit dem Roggen, au- ßer daß ſie in lehmigem Boden auch ſehr gut fortkommt, welcher dem Roggen nicht ſehr entſpricht.? Nachdem man von den Platt- Erbſen, im Anfang ihrer Blüche, den erſten Schnitt genommen hatz ſo kann man ihnen ohne Nachtheil eine Cultur mit einer Hae geben, die an Statt der Schneide zwei Spiken hat, welche den Harkfen- zähnen ähnlich ſind. Da die Platt» Erbſe ihre Wurzeln faſt perpendicular in die Erde treibt, ſo gehen dieſe Zähne bei den Wurzeln weg, ohne ſie ſehr zu beſchä- digen, und dieſe Cultur wird dem Boden und der Ernte ſehr zuträglich. Der Buchweizen 9. 1489, Die Cultur des. Buchweizens zum Saamen- Malen iſt gewiß eine der zu- falligſten, die der Landbau darbietet; die Witterung äußert hier ihren Einfluß in allerhand Arten, Jc Frümtee 6..490, Dieſer macht einen der wichtigſten Zweige des eigentlichen A>erbaues auez entweder führt man beim Anbau dieſer Früchte die erwünſchte Oeconomie ein und richtet die erforderlichen Arbeiten vollkommen mit Schnelligkeit und wenig Koſten aus, wodurch man in den Stand geſeßt wird, Producte zu mehren, die große Er- träge liefern und dadurch beträchtliche Vortheile erzeugenz oder auch, man führt die Arbeiten dieſer Cultur nur unvollkommen und mit außerordentlichen Koſten aus, und dann giebt dieſe Art von Producten nur Verluſt. Im erſten Fall kann man ſich mit allen Zweigen der Ackerbau- Deconomie beſchäftigen und ſeine Producte zum höchſten Grade des Reichthums ſteigern z; im zweiten hingegen muß man ſich auf die einfachſten Theile der A>erbau- Kunſt beſchränken und Neuerungen vermeiden, die nur Mißgriffe verurſachen würden, 6. 1914 Es giebt vielleicht kein Land, wo man nicht das Bedürfniß gefühlt hätte, gewiſſen Producten während ihrer Vegetation eine Cultur zu geben 3 wenn aber dieſe Oeconomie der Landwirthſchaft. 267 Producte nur Räume von geringem Umfang einrähmen, ſo hätte man faſt nicht nd- thig, abgefürzte Methoden zur Bewirkung dieſer Cultur aufzuſuchen z man würde nur dann empfinden, wie nöthig es ſey, ſolche Arbeiten durhg Anwendung von JInſtru- menten zu erleichtern und zu beſchleunigen, die als Erſaß- Mittel der hierzu nöthi- gen Arme, welche uns nicht zu Gebote ſiehen, dienen könnten, wenn die von dieſen kleinen Räumen gezogenen Wortheile zur Ausdehnung dieſer Cultur auf- munterten, Beſonders hielte man in leichtem und ebenem Boden eine ſolche Erſparniß in den Arbeiten für möglich 3 als man aber durch Uebung auf ſolchem Boden Ge- ſchilichkeit in den Verfahrungs- Arten erlangt hatte, ſo bediente man ſich ihrer auch in ſchwerem Bodenz eben ſo ſieht man in jener Gegend, mit durch Zugvieh bewegten Inſtrumenten Operationen verrichten, die man an andern Or- ten, wenn ſie auch unter völlig gleiche Verhältniſſe gebracht wären, für unaueführbar halten würde. N In den Gegenden, wo es nur ſchweres Erdreich giebt, hat man die Au- wendung der Inſtrumente des verbeſſerten Landbaues faſt gar nicht verſu den nöthigen Unterricht geben, Jeerung des Bodens durch wiederholte Culturen ſo viel als möglich ſowohl die Unkräuter ver» nichtet, die ſic) durch Saamen vermehren, als auch die, welche ſich dur ihre Wur- zeln oder auf andere Art fortpflanzen, Die Unkoſten, welche die Reinigung eines leeven Bodens verurſacht, ſind gar nicht mit denen zu vergleichen, die ſich von die»- ſer Reinigung ergeben, wenn man die Pflanzen einer das Land einnehmenden Ernte ſchonen, und ſo einen Theil der Pflanzen auswählen muß, um ihn zu vernichten, einen andern aber, um ihn zu erhaltenz oft ſind die wuchernden Wurzeln der Pflanze, die man aus dem Felde ſchafſen will, ſo mit denen des Productes, das man zu begünſtigen ſucht, durchſchlungen, daß man, ſo viel man ſich auch Muühe geben mag, die Cine nicht vollkommen vernichten kann, ohne auch das Andere zu opfern, Wenn die Art von Producten, die man erbauen will, einen von Nahrungs- Säſten wohl durchdrungenen Boden verlangt, ſo muß dieſer Boden entweder in den vorhergehenden Ernten reichlichen Dünger erhalten haben, oder der ihm für die ge genwärtige Ernte gegebene muß ihm durch die verſchiedenen Pflug» Arten, die er zu ſeiner Auſlo>kerung erhält, ſorgfältig beigemiſcht werden, Wenn endlich die Ernte mit Pferde- Haken cultivirt werden ſoll, ſo muß der Boden vollkommen gleich und eben gemacht werden, damit die Hacken einen gleichen Gang haben und nicht gegen die Pflanzen geworfen werden, Es verſteht ſich von ſelbſt, daß auch für dieſe Früchte, wie für alle an- bere, der Boden gehörig trocken gelegt werden mußz denn wir dürfen nie vergeſſen, Oeconomie der Landwirthſchaft. 269 daß eine zu große Feuchtigkeit unter der Oberfläche des Bodens allen Pflanzen nachthelig iſt, die wir durch den Landbau zu erzielen ſuchen. Ich erinnere mich ſehr wohl, alle dieſe Vorſichts- Maaßregeln damals ver- nachläſſigt zu haben, als ich anfing, mich mit dem Anbau der Hack-Früchte zu be» ſchäftigen. Man kann ſich leicht den Erfolg denken 3 und doch argwohnte ich nicht, daß die Schuld davon allein an mir lagz ich klagte in meinem Wahn die Autoren an, deren Vorſchriften ich ſchlecht verſtanden hatte, GG 193. Wenn der vorbereitete Boden nicht hinlänglich mit Säften verſehen iſt, und der kandwirth beſizt nicht Dünger genug, um die ganze Pflanzen- Erdſchicht durchdün- gen zu können z wenn beſonders das Product, welches man zu erbauen beabſichtigt, von der Art iſt, daß es die unmittelbare Berührung des Miſtes nicht ſcheuet: ſo muß er dann dieſe unzulängliche, zu ſeiner Verfügung ſtehende Dünger- Quantität ſo vertheilen, daß ſie nur die im Wirkungs- Kreis der Pflanzen» Wurzeln begriſſe- nen Theile des Bodens einnimmt. Wenn dieſe Pflanzen weit von einander entfernt ſtehen ſollen, ſo muß dieſer Miſt an der Stelle, die jede Pſlanze einnehmen ſoll, in föcher oder Höhlungen gelegt werden. Wenn hingegen jede Pflanze nur eine Fläche von zwanzig bis dreißig Quadrat- Decimeter einnehmen darf, ſo iſt es beſſer, den Miſt fünf oder ſechs Centimeter tief unter die Oberfläche des Bodens in Reihen zu legen, 6. 194. Um auf dieſe Art den Miſt unter die Erde in Reihen zu bringen, habe ich mehre Methoden verſucht, und die mir die beſte zu ſeyn ſchien, beſteht darin, daß man dem Lande eine oberflächliche, aber vollfommen regelmäßige und gerade Pflug- Art giebt, und in die Furche, auf der die Pflanzen- Reihe ſtehen ſoll, den dieſer Reihe beſtimmten Miſt durch Arbeiter werfen läßt, die in dieſer Arbeit genug Behendigkeit beſißen, um nicht die Pflug- Arbeit aufzuhalten. Auf dem hier beigefügten Kupfer kann man in den Figuren 4., 3- und 5, die Durchſchnitts- Zeichnung eines ſo vorbereiteten Landes ſehen, In Figur 4. iſt der Miſt jedes Mal in die zweite, in Figur 3. in die dritte und in Figur 5. in die vierte Furche gelegt. a. Bezeichnet die Oberfläche des Bodens vor der Pflug- Art, b. Die Tiefe der Furche. c. Den Miſt. Deconomie der Landwirthſchaft. d. e. f. g. h. i. Die vom Pfluge umgeſtürzten Furchen, k. Die in Reihen geſeßten Pflanzen, 1 Die Oberfläche des gepflügten Feldes, nachdem ſie geebnet wordcn. Es iſt ſehr einleuchtend, daß die vom Pflug über die Miſt- Reihen umge ſtürzte Furche weit erhabener ſeyn muß, als die, welche ihr zur Seite liegen. Ein Ueberziehen mit der Egge oder beſſer mit dem Exſtirpator, beſonders wenn es quer- über oder ſchräg geſchehen kann, wird dieſe Erhöhung wegſchaffen, indem dadurch ein Theil der ſie bildenden Erde zur Seite geworfen wird. Wenn das Product, welches darin erbauet werden ſoll, nicht behäufelt werden darfz ſo iſt Cin Ueberzie- hen mit der Egge hinlänglich? denn, da der Miſt ſich zu ſenken geneigt iſt, ſo wird ſich die Oberfläche ves Bodens ſchon von ſelbſt hinlänglich ebenen, wenn ſie im Anfang etwas noch erhabencr ſcheinen ſollte, als die der Zwiſchen- Räume. Wenu hingegen dieß Product es liebt, daß man die Erde während ſeiner Vegetation um die Pflanze herum anhäuft, ſo iſt es gut, den Miſt durch eine ungleiche Pfluge- Art unterzuafern, wie man es bei Figur 7, ſieht, und auf den niedrigſten Theil der vertieften Linien e,&. 3. zu ſäen oder zu pflanzen, um hierauf während der Vegetation die Erhabenheiten der benachbarten Furchen d.€. h. an die Pflanzen ziehen zu können, ſo daß nach zwei Bearbeitungen die Oberfläche des Bodens den Anbli>k der Linie 1. Figur 8. darbietet: dieß iſt die von mir ſchon weiter oben er- wähnte Cultur, die ich flaches(plattes) Beh äufeln nenne, I< habe ſchon geſagt, daß man dem Felde eine vollkommen regelmäßige ünd gerade Pflug» Art geben müſſe, um den Miſt gehörig in Reihen unteracern zu können z man wird leicht einſehen, daß dieß unumgänglich nothwendig iſt, wenn man ſic< nicht beſtändig der Gefahr ausſeßen will, beim Ausſäen und Pflanzen Stele len zu beſäen oder zu bepflanzen, die keinen Dünger bekommen haben, Da übrigens von der Oberfläcde des Bodens bis zu dem auf dieſe Art unfergea>erten Dünger immer eine gewiſſe Lage nicht gedüngter Erde ſich befinder, und doch viel daran gelegen iſt, die raſche Entwickelung der Pflanzen zu begünſti- gen, und ſie zur Erreichung der unter ihnen befindlichen Dünger- Lage zu verhelfenz ſo wird der Ffandwirth ſeßr wohl thun, auch die in den Boden niedergelegte Saat mit ein wenig zerpulvertem Dünger zu bede>en, zum Beiſpiel, mit auf den Straßen geſammelten Thierexcrementen, oder mit ander Dünger- Arten, die ſich leicht pulveriſiren laſſen. Wenn die Pflanzen- Reihen weit von einander entfernt ſtehen, ſo. iſt zur Beſriedigung dieſer Vorſicht nur eine kleine Quantität Düngers nöchig, die aber ODeconomie der Landwirthſchaft. 271 doch zum Gedeihen der Ernten ſehr weſentli iſt, Sekßt man, an Statt zu ſäen, Pflanzen in die Erde, und ſie können mit ihren Wurzeln den untergea>kerten Miſt erreichen, ſo iſt es ſchon hinreichend, wenn ſie in den Pflanzen- Brei getaucht werden, von dem ich bald reden werde; es würde dann überflüſſig ſeyn, Dünger auf die Obcrfiähße des Bodens zu bringen. SL L05. Wenn man ſäen will, ſo ſpannt man die Schnur nach der Richtung aus, die man den Reihen zu geben gedenkt; ſoll dieſe Einſaat mit der Säemaſchine ver- richtet werden, ſo zieht man dieß Inſtrument der Länge nach und ganz nahe an die Schnur hin, doch ſo, daß dieſe nicht gefaltet noch weniger aus ihrer Richtung gebracht wird; hätte man aber keine Säemaſchine und wollte folglich mit der Hand ſäen, ſo müßte man längs der Schnur, mit Hülfe eines Vorſchreibers*), Rin- nen ziehen, den Saamen in dieſe legen, ihn mit pulveriſirtem Dünger beſtreuen und mittels einer Harfe zudecken. Hat man die Säemaſchine angewendet, ſo wird der Saame größten Theils durch ſie vollkommen zugedeckt ſeyn. Wenn in den Pflanzen- Reihen ſelbſt die Pflanzen dreißig Centimeter und darüber von einander entfernt ſtehen müſſen, und der Saame groß genug iſt, daß man immer ein Korn auf einmal zwiſchen die Finger nehmen kann, und er iſt übri- gens durch ſein Alleinſtehen beim Aufgehen dem Jnſectenfraß nicht ausgeſeßt, wie die Kohl- Arten, Rutabaga's, Rüben und ſo weiter3; ſo wird es vortheilhaft ſeyn, dieſen Saamen, ein Korn nach dem andern oder zwei: Körner neben einander, nach der Schnur zu legen, und ihn nach Bedürfniß mit"ein paar Finger voll oder mit einer Hand voll Dünger- Erde oder mit anderem zerkleinerten und feuchten Dünger zu bedeen. In dieſem Fall iſt es oft vortheilhaft, wenn der Saame nach ſeiner Be- ſchaffenheit ein, zwei oder drei Tage hindurc< befeuchtet und dadurch ſchneller zum Keimen gebracht wird, damit er auf der Oberfläche des Bodens deſto früher Zei- t ſeyn» Wenn man die Einſaat nach der beſchriebenen Art, den Saamen in gewiſſe Entfernungen von einander legend, verrichtet, ſo muß man dazu einen mit einer Hand- Hacke verſehenen Arbeiter gebrauchen, der jedes Loch macht, in welches man ein oder zwei Saamen- Körner legen will, und welcher mik der aus jeder dieſer Vertiefungen genommenen Erde den in das vorhergehende Loch gelegten Saamen bedecit. Eine Frau oder auß wohl ein Kind wird dazu angeſtellte, an der Seite des Arbeiters den Saamen in die Löcher zu legen, und ein Zweiter ſtreuet Dünger» Erde oder die dazu beſtimmte Dünger- Art darüber; und da es ſehr nöthig iſt, daß der gekeimte oder im Keimen begriffene Saame im Boden hinlängliche Feuch» tigkeit findet, damit ſein Hervorſproßen nicht unterbrochen werde, ſo muß man ſich öfters einer künſtlihen Anfeuchtung bedienen- Zu dieſem Zwe> müßte man ein drittes mit einem Eimer verſehenes Kind anſtellen, um nach Bedürfniß mit der Hand Waſſer auf den Dünger., womit man die Saat bede>t hat, zu werfen. ' Dieſe verſchiedenen Operationen müſſen ſo gleichzeitig vorgenommen werden, daß der Saame, der Dünger und das Waſſer in das Loch kommen, während der erſte Arbeiter das folgende Loch macht, damit er mit der daraus genommenen Erde den in jenes gelegten Dünger leicht bedecfen kann. Man darf hierbei nichr vergeſſen, daß die Anfeuchtung, wenn ſie nöthig iſt, jedes Mal geſchehen muß, che man den Saamen und die ihm gegebene kleine Dünger- Quantität mit Erde bedeckt. 45. 196. „Welche Arbeiten, welche Unkoſten!!! wird man ausrufen.„„ Welcher „FZandwirth wird ſich ſo beſchwerlichen Details unterwerfen?«++«““ Alle die, welche bemüht ſind, den beträchtlichſten Rein- Ertrag zu erzielen und zur Erlangung ihres Zwecks feſten Willen und Ausdauer haben,. Um auf dieſe Art die Einſaat zu machen, iſi erforderlich: Ein Arbeiter mit einer Hand-Hacke,«- 5-- 5-5>= Ein Kind mit einem Gefäß, worin Saame beſindlich, der; längs der Schnur hin gelegt werden ſoll«++»-»»=> 0, 40 Ueberzutragen.+2+. u 8 ee 8 ES E15 1940 '"Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen.*...........“.'*-+ 4, 40 Ein Kind mit einem Korb voll Dünger- Erde oder einer an- dern zerkleinerten Dünger- Art, wovon es eine Hand voll auf den geſteten Saamen legt=-++---+ u+-== Op 40 Ein Knabe, oder eine Frau, der aus einem Eimer mit der Hand ein wenig Waſſer über dieſe Hand voll Dünger WWivſt. 3. 4 4o Mule 08 81 e 0)=» oe 10. 6 6 0="r= 105.560 Ein Knabe, oder eine Frau, der dea dritten und vierten dieſer Arbeiter nach Bedürfniß mit Dünger oder Waſſer WERTEN NN del 150075) 1 Ee 109 el ee 0 2 0 6.2.0= 0.60 Der Erſte und der Lebte ſtefen die Schnur weiter und ſpan- nen ſie aus. Jn zwölf Arbeiks- Stunden werden dieſe fünf Individuen, die wenig mehr als............ GS;....-+ 3, rea Foſten, 40,000 Pflanzen ausgeſte>t oder ohngefahr einen Morgen bepflanzt ha- ben, wenn jede Pflanze einen Raum von ohngefähr ſechs und zwanzig Decimetern darauf einnimmt. Iſt dieſe Operation gut verrichtet, ſo erfordert das Ausbüßen der Stellen, wo der Saame ausblieb, nur ſehr wenig Arbeit. Was iſt ein ſolcher Koſten- Aufwand im Vergleich zu einer Ernte, die ei» nen reinen Ertrag von J+- 450 oder 200 und oſt noc<) mehr geben fann, wenn ſie vorzüglich gedeihet, die aber auch Verluſt nach ſich zieht, wenn man es vernach- läſſigt, ihr die nöthige Sorgfalt zu widmen? Außerdem erſpart dieſe Art der Einſaat nicht bloß viel Saamen, ſondern au< im andern Fall die zum Verziehen der Pflanzen nöthige Zeit. Bei trofener Witterung bleibt übrigens dem Landwirth. gar keine Wahl; dann kann er einzig durch dieß Mittel das Gedeihen dieſer Ernten befördern. Auf „dieſe Art verſchaffte ih mir im Jahre 4818 bei einer großen Tro>kniß und ſehr warmen+ Temperatur ſchöne Ernten von Runkelrüben, während meine Pächter, weil ſie einen oder zwei Franken auf den Morgen erſparen wollten, nicht den fünften Theil von dem ernteten, was ſie hätten ernten ſollen. Wenn übrigens der ſehr thonige Boden leicht klößig wird und ſich nach einem Regen eben ſo leicht durch Sonnenſchein verhärtet, ſo daß ſeine Oberfläche von ei- ner harten Rinde überzogen wird, die von den Saamen-kappen der Pflanzen nicht 35 274 Deconomie der Landwirthſchaft. durchbohrt werden kann 3 ſo geht in ſolchem Lande der Saame oft gänzlich verloren z denn weil es ihm an Kraft!gebricht, in's Freie hervor zu dringen, ſo kommt er um, In ſolchem Erdreich ſind die hier vorgeſchriebenen Maaßregeln noc< nicht hinreichend z hier iſt es gut, wenn man im Herbſt oder im Winter eine Miſchung von ſandiger Erde und Dünger bereitet, um ſich ihrer im Frühjahr zur Bedeckung des Saa- mens zu bedienen, ohne hierzu das Erdreich zu verwenden, in welches die Einſaat verrichtet wird. Es iſt leicht einzuſehen, daß in dieſem Fall eine noch ein Mal ſv große Quantität von dieſer Dünger- Erde nöthig iſt, als man bedarf, wenn der über den Saamen gelegte Dünger no< mit Erde bede>t wird. 6. 197. Wenn man nicht ſäen, ſondern pflanzen, oder die in einem dazu berei» teten Saamen- Beete aufgegangenen Pflanzen in's Feld verſeßen will, ſeo bedient man ſich ebenfalls der in gehöriger Entfernung geſte>ten Schnur, Nachdem die Pflanzen aus den Saamen- Beeten ſorgfälrig ausgehoben worden ſind und die nöthige Vorbereitung erhalten haben, ſo ſeßt man ſie auf die Stelle, die ſie einnehmen ſollen, bei jedem Zeichen der zu dieſem Zwe> ausgeſpann- ten Schnur. Die beſte Methode, die Pflanzen aus den Sqaamen- Beeten zu ziehen, iſt folgende: Man nimmt einen Spaten, ſte>t ihn ſeiner ganzen Länge nach vor der erſten Pflanzen- Reihe in den Boden und neigt ihn nun nach der, den Pflanzen entgegengeſeßten Seite, ſo daß man ſie mit der Erde, worin ſie vegetiren, aus- hebtz; man greift nun leiht mit der Hand unter die Pflanzen und zerkleinert die Erde mit Vorſicht, ſo daß die Pflanzen von einander abgeſondert werden, ohne weder ihre Haupt- Wurzeln noc< ihre Wurzel- Faſern im Geringſten zu beſchä- digen. Wenn man ohnerachtet dieſer Vorſichts- Maaßregeln die Beſchädigung eini- ger Pflanzen nicht vermeiden konnte, ſo werfe man dieſe lieber weg und behalte nur die vollfommen gut erhaltenen. Nachdem man eine Hand voll ſolcher ausge- ſuchten Pflanzen zuſammen gefaßt und ſo geordnet hat, daß die Hälſe derſelben ſich in gleicher Höhe beſinden; ſo nimmt man zwei Drittel der Blätter weg, die nur, da ſie überdieß verwelken müſſen, das Herz der Pflanzen öffnen und den außerordent- lichen Einwirkungen der Sonnenſtrahlen Preis geben würden. Hierauf taucht man die Pflanzen bis an den Hals in einen Brei, den man aus Rindvieh» Miſt, etwas lehmiger Pflanzen- Erde und Miſt- Waſſer zuſammengeſeßt und gemiſcht hat. Deconomie der Landwirthſchaft.; 975 Jede dieſer Pflanzen» Wurzeln wird von dieſem Brei eingehüllt und dadurch nicht bloß gegen den nachtheiligen Einfluß der Luft geſchüßt, ſondern auch für die erſte Zeit ihrer Verſeßung in ein neues Land mit einem Nahrungs- Mittel verſehen, So vorbereitet haben die Wurzeln übrigens mehr Feſtigkeit und. mehr Gewicht, wo» durch ihr Einſeßen in die für ſie beſtimmten Löcher ſehr erleichtert wird, Zum Pflanzen bedient man ſich eines Pflanzers- Dieſer iſt nichts An- deres als ein Pfahl von hartem Holz oder von Eiſen, der ohngefähr ein und einen Viertel Fuß lang, an ſeinem untern Ende zugeſpißt und oben fnicformig gebogen oder mit einem Querbolz verſehen iſt, ſo daß der Arbeiter ihn handhaben und darauf drücken fann, um ihn in die Erde zu bringen, ohne ſich die Hand zu verleßen.? Wenn der Arbeiter geſchit und der Boden gehörig vorbereitet iſt, ſo muß der Pflanzer mit einem Stich tief genug in die Erde eindringenz und wenn die Erde den mäßigen Feuchtigkeits- Grad beſißt, den man, um mit Gewißheit auf einen guten Erfolg rechnen zu können, immer wünſchen muß: ſo wird dieſer Pflanzer, wenn er aus dem Boden gezogen wird, das Loch gewöhnlich weit genug offen laſſen. Man muß dafür ſorgen, daß die Pflanzen längs der Schnur hin und je» dem Zeichen gegenüber gehörig vertheilt ſind, damit ſie der pflanzende Arbeiter bei ſeiner Ankunft auf jedem Plaß bereit findet. Wenn dieſer Arbeiter mit der einen Hand den Pflanzer in die Erde ſte>tz ſo greift er zu gleicher Zeit mit der andern nach der ihm nahe gelegenen Pflanze und indent er den Pflanzer aus dem von dieſem gebildeten koche zieht, ſteckt er die Wurzel der Pflanze bis an.den Hals hinein z dann drüct er faſt gleichzeitig den Pflanzer von Neuem in die Erde, um die Pflanze damit zu umgeben und anzudrücken«. Damit ſich dieſe leßtere Arbeit gut und ſchnell verrichten laſſe, muß der Arbeiter ſeinen Pflanzer ſchräg in. die Erde ſtecken, indem er ihn ſechs oder ſieben Centimeter vom Pflanzenloh entfernt anſeßt und gegen den Untertheil deſſelben hindrückt 3 dieß muß ebenfalls mit Einem Druck verrichtet werden. Wenn hierauf der Arbeiter ſeinen Pflanzer, ohne ihn aus der Erde zu ziehen, gegen den Hals der Pflanze führt 3 ſo fülle er mit dieſer einzigen Bewegung das ganze 2oH aus und umgiebt die Wurzel ihrer ganzen Länge nach mit Erde(was durchaus nothwendig iſe). Nun iſt es genug, wenn der Arbeiter, indem er den Pflanzer heraus zieht, 35,7 276 Deconomie der Landwirthſchaft. ein wenig Erde in das leßte Loch ſtreuet, damit es nicht offen bleibe, wodurch die Verdünſtung der Feuchtigkeit des Bodens beſchleunigt werden würde, Bei dieſer Arbeit iſt es gut, wenn die mit dem Pflanzen beſchäftigten Ar- beiter auf ſich Achtung haben und nur den ſchon bepflanzten Boden oder die Zwie ſchen- Räume der Reihen betreten, damit ſie die nicht nor nicht bepflanzten Stellen feſttreten. Noc< mehr aber müſſen ſie auf oder neben die in die Erde geſeßten Pflanzen zu treten hier ſorgfältig vermeiden, Wenn nur der Boden einige Feuchtigkeit beſißt, ſo iſt es nicht nöthig, daß die ſo geſeßten Pflanzen, wenn ſie zuvor in den Pflanzen- Brei getaucht wurden, be- feuchtet werden müſſen. Sie erholen ſich ſehr bald und bedürfen nur wenige Tage, um wieder in Vegetation zu treten. Uebrigens muß man drei oder vier Tage nad) dieſer Pflanzung alle Reihen durchgehen, um die ausgebliebenen Pflanzen aufzu- ſuchen und durch neue zu erſezen. Wenn dieſe Arbeiten alle ſo verrichtet wor- den ſind, wie es ſeyn ſoll, ſo wird auf hundert Pflanzen noch. nicht eine ausge- blieben ſeyn. 9. 198. Wenn die Pflanzen in eine Entfernung von. einander geſeßt werden ſollen, die groß genug iſt, daß die Pferde- Hacken in mehr als einer Richtung dazwiſchen» hin gehen können; ſo muß man die Pflanzung oder die Einſaat ſo einrichten, daß die Pflanzen nach allen Richtungen hin in Reihen ſtehenz auf dieſe Art erſpart man viele Hand- Arbeiten, die unendlich langſamer und foſtſpieliger ſeyn würden, als die mit der: Pferde- Ha>e verrichteten Arbeiten. Um dieſe Abſchnürung nach allen Richtungen hin zu bewirken, muß man eine gehörig abgetheilte Schnur ziehen, die man in gleichen Zwiſchenräumen pa» rallel auf zwei ebenfalls. parallelen Linien vorwärts ſtet; vor jedem von dieſer Schnur gemachten Zeichen ſeßt man den Saamen oder die Pflanze in die Erde. Wenn das Stecken der Schnur auf eine regelmäßige Art verrichtet wird, ſo müſ- ſen die Pflanzen, von welcher Seite man ſie aum betrachten mag, nothwendig abgeſchnürt ſeyn, und man kann die Pferde- HaFe nach allen Richtungen zwi» ſchen ihnen hinziehenz wenn man nämlich zwiſchen den. Reihen den nöthigen Raum gelaſſen hat, daß die Pflanzen nicht Gefahr laufen, vom Juſtrument beſchädigt zu werden, .„autlllr ZEE SEES eie Ce en 5 Zie Deconomie der Landwirthſchaft. DIET 6. 199. Wenn man, an Statt zu pflanzen, den Saamen an den Ort ſelbſt gelegt hat, wo die von ihm zu producirenden Pflanzen ihre Vegetation vollenden ſollen z ſo muß man zunächſt an die Stellen, wo Saamen- Körner ausgeblieben ſind, neuen Saamen legen, und dann alle überflüſſige Pflanzen, wenn ſie das vierte Blatt ge- trieben haben, ausziehen. Es iſt niemals gut, mehr als Cine auf Einer Stelle zu laſſen, und oft hat es weniger Nachtheil, wenn eine von der andern zu weit ent» fernt ſteht, als es haben würde, wenn ſie zu nahe bei einander ſtänden. In den Wurzel« Ernten haben oft zwanzig kleine Pflanzen, wie man ſie erhält, wenn eine neben der andern vegetirt, nicht den Werth einer Einzigen, die das Volumen erreicht, welches man von den in gehöriger Entfernung von einander ſtehenden Pflanzen er- warten darf, Die mit dem Pflanzer in die Erde geſeßten Pflanzen werden ſchon bei dieſem Verpflanzen gehörig iſolirt; dieſer Umſtand würde die Einführung der Ver- pflanzung für alle Producte empfehlen, die in einiger Entfernung von einander ſtehen wollen, wenn nicht die größte Anzahl der von uns in die- Claſſe der Hack- Früchte begriffenen Vegetabilien durch die Verſeßung von ihrem Geburtsort an einen andern, um da ihre Vegetation zu vollenden, ſehr leiden würde, Wenn der Miſt in Rei- hen vertheilt worden iſt, ſo befinden ſich die darauf geſteckten Pflanzen mit allen ihren Wurzeln in unmittelbarer Berührung mit ihm. Dieſer Miſt beſchleunigt ihre Vegetation und ernährt ſie während ihrer Dauer, wenn es ihm nicht an der erfor» derlichen Feuchtigkeit fehlt, und ſelten verliert der ſo unter die Erde gebrachte, ge* hörig befeuchtete Dünger dieſe Feuchtigkeit gänzlich, bevor ein Regen ihm neue mittheilt. ' Die geſäeten Pflanzen müſſen, wenn der Erdboden nicht ſchon für die vorhergehenden Früchte Dünger genug hat, zuvor auf der Stelle, wo ſie ſtehen bleiben ſollen, mit ihren fleinen Wurzeln eine mehr oder weniger ſtarke, faſt ganz nahrungsloſe Erdſchicht durchlaufen, um den ihnen gewidmeten Dünger zu erreichen. Wenn dieſe Wurzeln einen erſchöpften und tro>enen Erdkloß antreffen, ſo halten ſie in ihrem Wachsthum inne und die Pflanze wird früppelig, wenn ſie nicht etwa gar gänzlich umfommt; befindet ſie ſich hingegen in einem gut zerkleinerten Boden, ſo ernährt die Dünger- Erde oder die kleine Quan- tität Düngers, die ich hier oben über den Saamen zu ſtreuen anrieth, die Saug: Organe der Pflanzen und leitet ihre Wurzeln- bis zu dem unter ſie gelegten Miſt, 978 Oeconomie der Landwirthſchaft. Man muß ganz beſonders darauf acerte Erde oder doch wenigſtens in einen Zwiſchenraum kleiner Erdklößer, niemals aber auf ver« härtete und undurcert, dieſer Dünger durch die Einwirkung des Pfluges mehr oder weniger von dem relativen, für ihn beſtimmten Ort verſchoben werden muß, ſo daß es Räume giebt, die im Ueberfluß damit verſehen ſind, während es andern gänzlich daran mangelt. Es iſt alſo nicht möglich, daß alle in ein ſolches Land geſäete Pflanzen in ihrem Wirkungs- Kreis einigen Dünger finden können z man darf ſich daher nicht wundern, zu ſehen, wie die auf dieſe Weiſe und unmittelbar nach der Dün« gung ausgeſäeten Ernten ſehr ungleich ſtehen und nur ein unvollfommenes Gedei- hen erfahren. S. 200. Wenn der Boden vor dem Pflanzen oder Säen ſorgfältig zubereitet und von Unfräutern gereinigt worden iſt, ſo läßt ſich die Bebauung, die der Pflanze während ihrer Vegetation nöthig iſt, mit Leichtigkeit verrichten, man mag ſie mit Hand- oder Zug» Inſtrumenten bewerkſtelligen. Auf jeden Fall muß man damit anfangen, mit der Hand- Hacke den Zwi- ſchenraum zu bearbeiten, welcher die Pflanzen in den Reihen von einander ab« ſondert. Wenn die Pflanzung auf eine regelmäßige Art verrichtet worden iſt, ſo läßt ſich dieß mit großer Behendigkeit bewerkſtelligen, indem man die Reihen mit Deconomie der Landwirthſchaft. 279 ſolchen Hacken quer durchgeht, die bei ihrer Größe der Breite der Zwiſchenräume angemeſſen und beſonders an ihren E>en ſehr ſcharf ſind. Wenn hingegen der Saame in ununterbrochene Reihen ausgeſäet wurde, ſo muß man mit dem Ver- ziehen den Anfang machen, das heißt, man muß die Pflanzen, die man erhal- ten will, iſoliren, indem man andere, welche im Boden überflüſſig ſeyn wür- den, ausreißt, Dieß läßt ſich ſehr leicht mittels ſehr ſcharfer Hand-Hac>en verrichten, die leicht genug ſeyn müſſen, um ſie mit Geſchilichfeit handhaben zu können; wenn die Pflanzen in Büſcheln nahe bei einander ſtänden, ſo müßte man die bloße Hand dazu nehmen, um die überflüſſigen Pflanzen heraus zu nehmen, weil man mit der Hacke die, welche ſtehen bleiben ſollen, leicht beſchädigen könnte, Erſt nach dem dieſe gehörig bezeichnet und iſolirt worden ſind, muß man zur Hand-Hacke greifen, um mit einem Male die überflüſſigen Pflanzen zu vernichten, die noch zwiſchen den, welche zum Anbau beſtimmt ſind, ſtehen blieben. Es iſt gar keinem Zweifel unterworfen, daß dieſe beiden Operationen, zuſammen genommen, mehr Zeit erfordern, als die Verpflanzung, wenn ſie von geſchickten Arbeitern ausgeführt wird, Hierauf unternimmt man die Bebauung der Zwiſchenräume in den Rei- hen. Auch dieſe Arbeit geht ſehr raſch von Statten, wenn man ſie mit Hand-Jn- ſirumenten verrichtet. Man bedient ſich hierzu breiter und ſehr geneigter Hacken, die der Arbei- ter in den Boden eingreifen läßt, indem er ſie nach ſich zurück zieht. Dieß läßt ſich aber noch vollfommener, mit leichten, aber breiten, ſehr ſchneidenden und etwas vorwärts gefrümmten Spaten bewirken, die von den Arbeitern, wie vie Schaufeln in Garten- Alleen in Wirkſamkeit geſeßt, das heißt, geſchoben werden. Auf dieſe Art werden die Arbeiter nicht auf den Boden treten, den ſie eben bearbeitet haben, wie dieß der Fall iſt, wenn dieſe Arbeit mit Haen verrichtet wird; der Acer bleibt dadurch loerer, und erhält ſeine Friſche und innere Feuchtigkeit länger, Wenn die Bebauung der die Reihen trennenden Zwiſchen- Räume mit der Pferde» Hacke geſchieht, ſo wird ſie mit großer Schnelligkeit oder eben ſo ſchnell verrichtet, als das Pferd geht. So geſchickt aber auch derjenige Arbeiter, welcher das Inſtrument und das Pferd leitet, ſeyn mag, ſo kann doch nicht vermieden werden, daß nicht hin und wieder einige Pflanzen beſchädigt werden ſollten; übrigens giebt es auch ſo empfindliche Früchte, wie dieß zum Beiſpiel mit der Runkelrübe der Fall iſt, und Felder, die ſo leicht hart werden, daß die Anwendung der Pferde-Hac>e in den 980 ODeconomie der Landwirthſchaft. Reihen ſolcher Ha>-Früchte nicht immer ausführbar iſt. Um nicht bei dem Anbau derſelben auf den Gebrauch der Juſtrumente des verbeſſerten Landbaues Verzicht leiſten zu müſſen, wünſchte ich wohl, daß man ſich zu ihrer Bearbeitung Hacken von der Urt bedienen möchte, wie wir ſie von Thieren ziehen laſſen; doch müßten ſie leiche ter und ſchärfer ſeyn, als dieſe, ſo daß ſie von Arbeitern gezogen werden könnten? ſie würden einen weniger ſtarken Dru auf den Boden ausüben, ſie würden da- durch die Pflanzen mehr ſchonen und bei der geringſten Erinnerung des Arbeiters, welcher das Inſtrument leiten würde, inne halten oder ablenken. Uebrigens könnten die Sterzen der Zug- Hacke auch ſo eingerichtet werden, daß ſie in dem Zwiſchen- raum gehalten und geleitet würden, welcher naM dem folgt, in welchem die Hacke in Wirkſamkeit geſeßt iſt. Auf dieſe Art wird die Erde hinter der Hake nicht wieder feſt getreten. Wenn die Unkräuter zwiſchen den Reihen abgeſchnitten werden, ſo ſind ſie damit noch nicht vernichtet. Sind in dieſen Zwiſchenräumen Queen, Windhalm oder andere Pflanzen vorhanden, die ſich durch) ihre Wurzeln vermehren, oder durch dieſe wieder ausſchlagen, ſo muß man, ehe die Zug- Ha>e angewendet wird, die Zwiſchen- Räume von Arbeitern mit zweizinfigen Hand- Haen dure bei ſich einfüh- ren wollen, müſſen beſonders darauf hinſehen, daß ſie ſiM Arbeiter hierzu verſchafe fen, die in der Anwendung dieſes Juſtruments geübt ſind und die ihre Kenntniſſe davon wo möglich in einer ſolchen Gegend erlangt haben, wo der Erdboden nicht leicht iſtz außerdem könnten die Arbeiter leiht mehr Schaden als Vortheil anrichten. 6. 204. Alles, was ich hier im Vorſtehenden über Ha>- Früchte geſagt habe, bezieht ſich beſonders mehr auf den Anbau der Pflanzen dieſer Art, die nicht behäufelt w Oeconomie der Landwirthſchaft. 281 werden ſollen und in einem geebneten und gleichen Felde wachſen« Die Cultur der Pflanzen, die behäufelt werden ſollen, iſt weit einfacher.; Wenn ſich dieſe Pflanzen in einem gleichen Lande befinden, ſo iſt es hinreichend: 1) Die überflüſſigen Pflanzen, wie ich oben beſchrieben habe, zu verziehen. 92.) Alle Unfräuter auszurotten. 3) Die Reihen zu wiederholten Malen mit einem Häufel- Pflug oder mit einem fleinen Pflug mit zwei Streich- Bretern zu durchziehen. Man erhält dann das Reſultat, von dem ich in vorſtehender Figur 10, eine Durch» ſchnitts- Anſicht gegeben habe. Wenn aber die finien weit von einander entfernt wären, und der Häufel- Pflug ſollte, ſelbſt wenn er zwei Mal durH die nämliche Furche hin gezogen würde, nicht augreichen die Erde an den Stamm der Pflanze zu häufenz ſo muß man alsdann mit Hülfe eines kleinen Pflugs, an dem man nur ein Streich-Bret gelaſſen hat, und der drei Decimeter weit von den Pflanzen ein- gelaſſen wird, Anfangs eine Furche gegen die Pflanzen legen, hierauf eine eben ſolche von der andern Seite, dann eine dritte, eine vierte, bis man mitten in die Zwiſchenräume gefommen iſtz hierauf geht man zu einer andern Reihe über, und verrichtet ſo dieſe Operation auf der ganzen Ausdehnung des Feldes 3 ſodann zieht man mit dem Häufel-Pflug durch die Furchen, welche von dem fleinen Pflug mitten in den Zwiſchenräumen offen gelaſſen worden ſind. Eine Anſicht des Zuſtandes, worin der Boden durch dieſe Operation verſeßt wird, giebt Figur 9, Iſt nun die Pflanzung oder die Einſaat ſo, wie ich ſie in Figur 7, vor- geſtellt habe, verrichtet worden und ſie ſoll ein flaches Behäufeln erhalten, was ich beſonders für die im Frühjahr geſäeten Producte für weit vorzüglicher als das ge- wöhnliche erhabene Behäufeln halte 3 ſo iſt hierbei die zu befolgende Methode ganz ver- ſchieden. Wenn das Product, welches man behäufeln will, das gänzliche Bede>ken mit Erde fürchtet, oder ſein Kraut wird durch die Stöße der Erd- Klößer und Inſtrumente verletzt, was bei Pflanzen, welche die Erde um ſich herum angehäuft haben wollen, ſelten der Fall iſt; ſo muß man mit Hand- Haken oder Karſten die Erhabenheiten zwiſchen den Reihen nieder reißen und die Erde davon um die Pflan zen herum ziehen, bis die Oberfläche des Bodens geebnet iſtz es iſt aber beſſer, dieſe Operation zwei Mal vorzunehmen, damit ſowohl ein größerer Theil des Landes der Lüftung unterworfen werde, als auch, um deſto beſſer alle Arten von Unkräu- tern zu vernichten, die dieſen Theil des Bodens etwa überzogen haben. Wenn hin- : 36 982 Deconomie der Landwirthſchaft gegen das zu erbauende Product ſtark iſt, und nicht leicht verleßt werden kann, ſo muß man auf ein Mal über zwei Erhöhungen, welche die Pflanzen- Reihen trennen, eine Egge oder einen Exſtirpator ziehen, der dieſe Erhöhungen nieder reißt, die überflüſſige Erde, woraus ſie beſtehen, in die Vertiefung fallen macht, worin die Pflanzen ſich befinden, und dieſe dadur; bedeckt und behäufelt. Dieſe Operation muß wiederholt werdenz dann iſt es gut, mitten durch die Zwiſchen- räume hin, welche die Pflanzen- Reihen trennen, einen Cultivator oder kleinen Pflug ohne Streich» Breter gehen zu laſſen, der mit einem oder zwei Pferden, eins vor dem andern gehend, beſpannt iſt und tief genug in den Boden ein- dringt, um den Theil zu bearbeiten, den man unter b. in den Furchen d. tf. und h. bei Figur 7. ſieht, und welcher bei dem Untera>ern des Düngers nicht be- rührt wurde.' Indem man mit der Egge oder mit dem Erſtirpator die Cultur verrichtet, von der ich ſo eben geredet habe, muß man vorzüglich mit dahin ſehen, daß die Zugthiere auf den höchſten Zwiſchenräumen zwiſchen den Pflanzen- Reihen ge- hen, damit das Jnſtrument die von den Füßen dieſer Thiere zuſammengedrücte Erde auflockern fann, Wenn dieß aber nicht möglich iſt, ſo darf man nicht ſäumen, das platte Behäufeln mit Hand-Juſtrumenten zu verrichten. PBisweilen läßt ſich dieß auf eine wirthſchaftliche und vollkommene Art durch Harken bewir- fen, die mit eiſernen, etwas langen, leicht vorwärts gefrümmten Zähnen verſehen ſind; eine Art Inſtrument, die ſic) in mehren Operationen der Landwirthſchaft von großem Nußen beweiſet. Ih muß hier noer und loſe erhalten wird. Vorzüglich der Erhaltung dieſes Vortheils halber iſt die Anwendung der Pferde-Hac>e um ſo mehr zu ſchäen, weil ſie die Vervielfältigung der Bearbeitungen ge- ſtattet, die durch ſie verrichtet, ſekr wenig koſten, 6 202;' I< habe ſchon weiter oben geſagt, daß ich das flache Behäufeln für weit vorzüglicher halte als das hohe Behäufeln, beſonders für Sommer»Erntenz ich will jeßt meine Gründe dafür angeben. Die meiſten von den Pflanzen, die während ihrer Vegetation bebauet zu werden verlangen, bleiben in den Monaten, wo die größte Sonnenhiße herrſcht, Deconomie der Landwirthſchaft. 983 in der Erde. Wenn ſie ſehr hoch werden, wie man es in Figur 10: ſieht, ſo bietet der Boden den Einwirkungen der Sonnenſtrahlen eine weit größere| Oberfläche dar, als die des flachen Behäufelns z das Regenwaſſer, welches auf die|' geneigten Ebenen fällt, die oft vom Druc der Streich- Breter des zu ihrer Geſtal-|- tung angewendeten Jnſtruments gehärtet ſind, fließt faſt nur darüber hin, ohne ſich||S aufzuhalten, und läuft ſo vom Felde, an Statt es zu befruchten. Wenn übrigens,|| von der einen Seite betrachtet, die durc) die Bildung jener Prisma's beträchtlich ver- mehrte Oberfläche eine größere füſcung zu erhalten ſcheint 3 ſo macht von der andern| Seite, wie ich ſchon geſagt habe, der ſtarke nöthige Dru, um die Erde auf dieſe Art| anzuhäufen, dieſe für die Luft faſt unzugänglich, und beſchleunigt nur die Verdün«| ſtung der Feuchtigkeit und die völlige Austro>nung des Bodens,| Nachdem ich lange den aus dem Norden, das heißt, aus einem feuchteren j Clima, als das unſrige, zu uns gefommenen Gebrauch des erhabenen Behäufelns||)| befolgt hatte, bin ich ſowohl in Jealien, als in der Schweiz durch comparative Bei-| ſpiele, die ein glücklicher Zufall mir vor die Augen führte, veranlaßt worden, die|| von mir eben beſchriebene Methode des flachen Behäufelns anzunehmen, Wenn nur|| der Boden auf ſeiner Oberfläche lo>er erhalten wird, ſo werden mit Hülfe dieſer jj Methode die Pflanzen ſelten merklich durch Trockniß leiden, ſo anhaltend ſie auch| iN: einfallen mag./ WS Uebrigens darf ich zu bemerken nicht unterlaſſen, daß die Methode des fla-| -er ein flaches Behäufeln mit Hand- Inſtrumenten zu geben, wie man es bei Figur 7. ſieht, ſind zwei Arbeitstage auf den Morgen erforderlich, und eben ſo viel bei Wiederholung der Operation, Will man die Pflanzen- Reihen mit dem Cultivator bearbeiten, ſey es nun in der Abſicht, einer in eine Furche um die andere geſäeten Frucht ein einfaches erhabenes Behäufeln zu geben, oder um den Erdſtreifen aufzulo>ern, der unter der Pflug- Art unberührt blieb, wie man es bei Figur 7. in dem unter den Furchen a. f. h. vorgeſtellten Fall ſiehtz ſo werden ein Mann, ein Knabe, und nach Be- ſchaffenheit des Widerſtandes vom Boden ein oder zwei Pferde Oinlänglich ſeyn, um ſechs Morgen in einem Tage zu fördern. Wenn die Pflanzen- Reihen entfernter von einander ſind, daß man jede Seite zwei Mal mit dem Pfluge beſtreichen und den Häufel- Pflug mitten durch die Zwiſchen- Räume ziehen mußz ſo iſt etwas mehr als das Doppelte der zur vorſteheno den Operation erforderlichen Zeit nöthig. Zwei Arbeiter können in einem Tage mit dem Reihen- Zieher die Linien auf aer, leiht und von Steinen ſo wie von Unfräutern rein iſtz und je mehr er hine- gegen thonig, dur< Feuchtigkeit gehärtet, mit Queen und Unfräutern überzogen und mit Steinen belegt iſt, je koſtſpieliger und unvollkommener ſind dieſe Culturen« Fandel Bilanzen, 6. 204. Man kann es den Landwirthen nicht oft genug ſagen und wiederholen, daß nur dann vom Unternehmen des Anbaues dieſer Pflanzen die Rede ſeyn kann, wenn N ME SRE RR= 2386 Deconomie der Landwirthſchaft. man Dünger in Ueberfluß beſißt. Außerdem geben dieſe Pflanzen ſelten einen eben ſo beträchtlichen Rein» Ertrag, als man von den gehörig angebaueten Futter- Pflanzen ziehen kann.; Der Anbau der Handels- Pflanzen wird für den gewöhnlichen Landwirth viel Reiz haben, weil ihre Producte ſich unmittelbar realiſiren laſſen, und weil Menſchen, die nicht rec. 8 0-6+ 1 707.09 | | NERI==== " SENEN EEE <0 Deconomie der Landwirthſchaft. Uebergetragen!--»-.- 0:0 e je) 70, 50 Baſſer- Firrchei ziehe.--.=-- 2 ie 2,= Ein leichtes Behäufeln mit der Pferde- Ha>e im Herbſt.-= 14, 50 Jin Frühjahr von Neuem behäufen:--<<= 2 0 77 1, 50 Mit Hand- Inſtrumenten die Unfraut- Pflanzen wegſchaffen, |+ die den frühern Bearbeitungen entgangen ſind«+»+»»-»»> 4%: Schneiden und Ernte?=-«+»>»-*--€»(0 mm 0 50 Dreſch--«=-. 5 8 0.4.» 2=€ UE EE MEN + 82,- Wahrſcheinlicher Ertrag. Funfzehn Scheffel Coder Heckoliter 8, 49) zu 4-10.«»+ 1450, Die vorſtehenden Unfoſten davon abgezogen«-«»»»-= 82/7 | leibe„ein reiner Ertrag VM»--= 0 woo 28 2 m M DEE Der Preis des Rapſes richtet ſich nac) dem des Oels3 gewöhnlich aber er- reicht er wenigſtens den in der vorſtehenden Berechnung angegebenen Betrag,- Der Raps kann auch ſehr gut als Grün- Futter benußt werden und in die- ſem Fall nicht bloß in dem Jahre, wo er geſäet wurde, ſondern auch noch im fol- genden mehre Schnitte liefern z man muß ihm zu dieſem Zwe> einen gut gedüngten und gut bearbeiteten Boden geben. Der zu dieſem Gebrauch angebauete Raps hat noch das große Verdienſt, daß er im Frühjahr noch zehn oder zwölf Tage früher, als die Luzerne, Grün- Fuk- ter giebt. Eben ſo kann er auch geſäet werden, um ihn als grüne Düngung untkerzue ackern, wozu er ſich beſonders durch Wohlfeilheit ſeiner Ausſaat empfiehlt. Uebrigens habe ich demjenigen, was Thaer von den beiden hier erwähnten Pflanzen ſagt, nichts hinzu zu ſetzen. Man kann ebenfalls die gewöhnlich zur Ernährung des Viehes beſtimmte ſchwediſche Turneps oder Rutabaga zum Körner-Gewinn, um Del daraus zu ziehen,„anbauen. Der Anbau dieſer Pflanze zum obigen Gebrauch und ihr Er-/ trag haben mit denen des Rapſes viel Aehnliches- In Betreff ihres Anbaues als Futter- Pflanze wird weiter unten die Rede ſeyn. Oeconomie der Landwirthſchaft. 989 Ueber den Sommer-Raps und die Sommer-Rübeſaat, den Sanf, den chineſiſchen Oel-Rettig, den Dotter und die Sonnen-Blume habe ich nichts Neues zu bemerken; ich beſtätige nur das, was ich in der Ueberſeßung der Thaer's Grundſäße der rationellen fandwirthſchaft hierüber ges ſagt habe. De M 110E.0..0, ß. 206. In Folge neuer Verſuche, die ich über den Anbau dieſer Pflanze angeſtellt habe, muß ich nicht bloß empfehlen, ſie ſobald als man in das Feld kommen kann und ſelbſt unter den Schnee zu ſäen; ſondern auch no<4, beſonders, wenn der Boden nicht reich genug iſt, über den geſäeten Saamen etwas pulveriſir- ten Dünger auszuſtreuen, der die kleinen Pflänzehen, ſo wie ſie aufgehen, ernäh- ren hilft. Wenn man nicht cine zweite Ernte unfer den Mohn ſäen will, ſo iſt die paſſendſte Entfernung einer Pflanze von der andern, nach beiden Richtungen hin und in einem reichen Boden, fünf Decimeter, und vier in einem weniger fruchtbaren Bo- den. In einen magern Boden Mohn zu ſäen, iſt niemals rathſam. Wenn man übrigens nach dem Abernten der Cercalien nicht noch eine zweite Ernte vom Felde verlangt, ſo hat man im ganzen Herbſt und im Anfang des Win- ters Zeit genug, den zum Anbau des Mohns beſtimmten Boden vorzubereiten z ich rechne den Mohn noch unter die Ernten, für die es ſehr nüßli< iſt, wenn ihnen eine grüne Ernte als Düngung untergea>kert wird: bei Befolgung dieſes Grundſaßes werde ich hier eine Berechnung der Koſten und des Ertrags dieſer Ernte von einem Morgen Ländes aufſtellen. Die Büſchel von Unfräutern auszurotten und bald nach der Ernte das Land mit der großen Schaufel überziehen..««-+++ BE ELE 2,- Neun Fuder Miſt, Fuhrlohn und ausbreiten SEEN SE BR SR NE ESE 4 7-90 Ein Scheffel Bohnen und zwei Pfund Raps- 4. (Sgamen, MuSCeloſim...--.-„..w-.- 10 davon kommt nur ein Viertel auf Rechnung dieſer Ernte, mit== 25,=- HelerzufGagn: ii..-» ee H a E24 5 62 " 37 Oecottomie der Landivirthſchaft. Rebergettagem OH ee 6 S1 5 EIDLEENN 7 Eines Jahres Zinſen vom Ganzen%.„ov 01 0 Pflug- Art, ein halbes Tagelohn eines Mannes und zweier Zugthiepe 0 00.00. 002.1.0...000.0....9.000.0000:008 Im Herbſt eine tiefe Pflug- 0 um die Bohnen und" den Raps unterzuackern:„--- ve 4 EN DEE IE 09.23... 8 Den Boden mit Hand- atm oder mit der Egge ebenen und Waſſer- Furchen ziehen.««+ 0 4.9.00: Im Winter, Mohn in Reihen cs, wenn es bali iſt unfer den Schnee, und pulveriſirten Miſt über die Ausſaat zu [343113 PRISE AE SERN SIE EE ERR BREE SICH NE DN. 1213 03 ZEW A Ein Fuder Miſt<+- 4103 ein Viertel davon auf Rechnung bieſer: Erſte...„ue 0 1 004 Me R DHE THITERE SILC Einige Stellen, wo die Saat avsgeblieben iſt von Neuem zu beſäen.. 2....... eO;'........?* » Den Mohn auslichten und verziehen.<«.«+>+++ Zwei Mal mit Hand- Inſtrumenten beha&en,...„. Ernten und. Dreſchen. 2.- 0..-.we ele we AM 20 350 70 E r tr. 68:9 Um ihn nicht zu übertreiben, will ich ihn auf ſieben Scheffel, hoch anſchiagen, wovon jeder drei und zwanzig bis vier und zwan- zig Pfund vortrefflichen Oels geben wird; die Fabrication iſt mehr als bezahlt durch die Ueberbleibſcl=.= u+ 4+++ 5. Davon die vorſtehenden Unfoſten abgezogen, mit«+- | FX 30 70 Bleibt als Rente des Bodens und Reinertrag««=+»-- 80 -= HDeTonomie der Landwirthſchaft. ETH in EM Mf loanzen Ser Ge... 6. 207. I< muß bedauern, daß ich hier nicht eine vconomiſche Parallele zwiſchen ven Vortheilen des Leinbaues und denen des Hanfbaues, und zwiſchen dem Winter- und Sommer- Lein ziehen kann. In den Gegenden der Lombardei, die bewäſſert werden können, bauet man viel Lein nach der Getreide- Ernte; und zu Folge des von mir an Ort und Stelle eingezogenen Unterrichts ſäet man dieſe Zwiſchen- Ernte von Lein in den erſten Tagen des Juli'ss. Am oſten Auguſt ſahe ich ihn ſchon blühendz aber die Ernten ſchienen mir weit geringer zu ſeyn, als die von Früh- jahrs- Saaten. In Jtalien iſt man allgemein darüber einverſtanden, daß der Anbau des Hanfes, allenthalben wo er gedeihen kann, mehr Vortheile gewährt, als der des keins3 indeſſen gewinnt man von Lekterm eine nicht unbeträchtliche Quantität von Saamen, der viel Oel giebt. Dieß könnte in einiger Hinſicht die beträchtliche Ver- ſchiedenheit compenſiren, die in der Quantität des Geſpinnſtes Statt findet, welches die eine und die andere dieſer Pflanzen giebt. 28er Man 6. 205 Er verlangt einen lo>ern Bodew, der weder zu thonig noc< zu ſandig, reichlich mit Nahrungs- Säften verſehen, tief, vollfommen rein von Unfräutern und ſo viel als möglich gegen heftige Winde geſchlßt iſt. Mir iſt keine Gegend bekannt, wo dieſe Cultur mit einer ſo großen Voll- fommenheit betrieben würde, als im Bologneſiſchen, und in einem Theil von Romagna und Ferrara; nicht ſelten ſieht wan dort Pflanzen vier bis fünf Me- ter hoch über die Erde hervor ragen, die troß ihrer Höhe ein ſehr ſchönes und ſehr feines Geſpinnſt liefern. 37% 292' Heconomie der Landwirthſchaft: Ich will hier die Verfahrungs- Arten beſchreiben, welche man in dieſen Ge- genden für den Anbau des Hanfes, der in der Frucht- Folge gewöhnlich die Stelle einer beha>ten Ernte einnimmt, anwendet, Sobald man die Getreideſtoppel vom Felde gebracht hat, giebt man dem Boden eine Zweidrittel-Pflug- Art. Dieſe Arbeit beſteht darin, daß man mit ei- nem Pflug mit Vorgeſtell zwei Furchen, von drei Decimeter Breite, eine gegen die andere, über einen ebenfalls drei Decimeter breiten Erd- Streifen hinſtürzt, der vom Pfluge unberührt unten liegen bleibt und durch die beiden umgeſtürzten Furchen durchaus bede>t wird. Die gewöhnlich in dieſer Jahreszeit herrſern der Bohnen deſto ungehinderter geben kann z haben dieſe eine Höhe von 45 bis 2 Fuß erreicht, ſo müſſen ſie untergea>ert werden, um als Düngung zu dienen. Deconomie der Landwirthſchaft. 293 Bigsweilen ſäct man auch an Statt der Bohnen, jedoch ehe die Schleife zum Ebenen über das Land gezogen wird, irgend eine Pflanze vom Geſchlecht der Rüb- ſaat oder des Rapſes, um zu obiger Anwendung zu dienen. Die erwähnte Pflug- Art giebt man dem Felde vor Eintritt des Froſtes; noch öfter wird ſie durc Hand- Arbeit mit großen Spaten verrichtet, die ohngefähr fünf und dreißig Centimeter tief in das Land eindringen. Jn dieſem Fall fängt man die Arbeit in der Mitte des Stües an, ſo daß der von der Arbeit des Spatens offen bleibende Graben ſich an den äußerſten Enden des Feldes, an der Stelle (Gewende) befindet, wo der Pflug ſeine Wirkung endigt und immer eine mehr oder größere Quantität von Erde anhäuft. Man ebnet und ordnet den Boden und entwäſſert ihn durch Furchen oder transverſale Abzugs- Gräben; an Statt der Rücken ſieht man auf dem bebaueten Raum nichts als leichte parallel laufende Vertiefungen, die das überflüſſige Waſſer von drei zu drei Metern in jene transverſale Abzugs- Gräben führen und dem Boden das Anſehen eines in kleine Beete abgetheilten Feldes geben. In dieſem Zuſtand bleibt das Land bis zur Mitte oder zum Ende des Marz liegen, Dann ſtreuet man den Hanf-Saamen über den Boden aus; hierzu würde beſonders eine Säemaſchine ſehr nüßlich ſeyn, nicht nur zur Erſparniß der immer nicht wohlfeilen Ausſaat, ſondern auch vorzüglich deßhalb, um über den Boden nicht mehr, als die wirklich nöthige Quantität von Saamen zu verſtreuen, Wenn es ſehr weſentlich iſt, daß der Aker die paſſende Anzahl von Pflanzen trage, ſo iſt es nicht weniger weſentlich, daß dieſe Anzahl nicht übertrieben werde, weil eine zu dick ſtehende Hanf- Ernte niemals ſo gut gedeihet, als eine, deren Pflanzen in gehöriger Entfernung von einander ſtehen, und weil das Auslichten durch das Be- hacken hier eine lange und foſtſpielige Arbeit erfordern würde. Mit der Ausſaat ſtreuet man gewöhnlich Menſchen- Koth, Miſt von Federvieh, Kuchen von Raps oder"andern Oel- Geſamen oder endlich Horn- Späne aus, Das Ganze bringt man mit Hand- Hacken unter die Erde und ebnet den Boden ſorgfältig mit Harfen. Sobald als der Hanf gut aufgegangen iſt, giebt man ihm ein erſtes Be-' ha>en mit fleinen, ſpißigen und ſchmalen Hacken, und wenn er einen oder einen und einen halben Fuß hoch gewachſen iſt, ſo wird dieß Beha>en wiederholt 3 viele Land» 294 Deconomie der Landwirthſchaft. wirthe beſchränken ſich auch für dieß Mal nur darauf, daß fie die Unkräuter mit der Hand, ohne Anwendung der Hae, ausreißen laſſen. Mir hat es geſchienen, als ob die für die vortheilhafteſte gehaltene Entfer- nung der Pflanzen unter einander einen Quadrat- Decimeter für jede einzelne ſeyz oder man ſal) es gern, wenn ohngefähr hundert Pflanzen auf einem Quadrat» Meter Landes vegetirten; ich halte es für beſſer, beſonders in einem ſehr reichen Boden, wenn eine etwas größere Anzahl von Pflanzen darauf ſteht 3 ſie werden dadurch we- niger groß und die Faſern werden feiner. Die Ernte des männlichen Hanfes(Fimmel) findet gewöhnlich drei Wochen nach der Getreide- Ernte Statt z man macht den Anfang damit, wenn die Pflanzen, nachdem ſie ihren Saamen» Staub verbreitet haben, anfangen, ihre Blätter zu ver» lieren, oder wenigſtens, wenn dieſe Blätter gelb werden. Der Hanf wird nicht ausgezogen, ſondern mit einer Art von Sichel abge- ſchnitten, die einer Senſe ähnlich iſt, von welcher die Hälfte der Klinge und drei Viertel der Handhabe weggenommen ſind. Man läßt ſo viel weibliche Pflanzen auf dem Stiele ſtehen, als man zur Gewinnung des erforderlihen Saamens für nöthig hält, Hier ſcheinen mir die Jtaliäner einen Fehler zu machen; es iſt viel beſſer, die zum Saamentragen beſtimmten Hanf- Pflanzen unter den Mais- und Kartoffel» Ernten zu erziehen, die mit dem Hanf- Saamen faſt zu gleicher Zeit geerntet werden, und wo ſie iſolirt, einen weit größern Ertrag liefern, als jene ſchlanken, in den Hanf- Feldern gedrängt neben einander aufgewachſenen Pflanzen. Wenn man auf dieſen Leßteren den Saamen reif werden läßt, ſo wurzeln darunter Unfräuter ein, das Feld wird ausgemagert, und die folgende Weizen» Ernte wird immer mehr oder weniger darunter leiden 3 wenn man hingegen gleich nach dem Abernten des männ- lichen Hanfes ſtoppeln kann, ſo fehlt es nicht an Zeit, den Boden vollfommen zu reinigen und zu lüften, oder noch eine eingeſchaltete Futter Ernte zu erbauen. So, wie der Hanf geſchnitten wird, legt man ihn auf Fröſche, die trans- verſal übereinander gelegt werden z ſo wird er gewöhnlich in zwei bis drei Tagen trofen, wenn das Wetter nicht zu ungünſtig iſtz ſind dieſe Fröſche tro>en, ſo ſchüttelte man die Spißen, um die Blätter abfallen zu machen, Dann bringt man den Hanf in die Nähe der Wirthſchafts- Gebäude, um ihn zu ſortiren, Dieß wird auf folgende Art verrichtet. Man legt den Hauf hori» zontal in Haufen, ſo daß der Untertheil oder das Wurzel- Ende der Pflanzen gegen Oeconomie der Landwirthſchaft. 295 eine Mauer odey Wand geſtüßt iſt, damit an dieſem Ende die Pflanzen gleich weit hervor ragen, und die Ungleichheit der Hanf- Stängel ſich an der entgegengeſeßten Seite zeigt. Man legt auf den Haufen dicht an die Mauer ſchwere Bretter, um ihn in Ordnung zu erhalten, weil er im andern Fall bei dem Sortiren des Hanfes durch das Herausziehen der Stängel leicht verwirrk werden könnte, Nun ſchreitet man zum Sortiren, Zu dieſem Ende ergreifen die Ar- beiter mit vollen Händen die ſich darbietenden längſten Stängel, ziehen ſie aus dem Haufen und binden ſie in der Mitte ihrer Länge in kleine Bünvelz zum Binden nehmen ſie vergeilte Hanf- Stängel. Jndem die Arbeiter auf dieſe Weiſe immer die längſten Stängel herausziehen, kommen ſie endlich zu den ganz kurzen und zur Er- ſchöpfung der Ernte*% Wenn ſie zwölf Bündel zuſammen gelegt haben, ſo machen ſie ein Bund daraus, das.an ſeinen beiden Enden zuſammen gebunden wird. Damit dieſe Bunde ihrer ganzen Länge nach von gleichmäßiger Stärke werden, ſo legt man die eine Hälfte derſelben nach der einen Seite und die andere Hälfte nach der andern Seite gewendet, hin.; Die Spißen der Pflanzen läßt man etwas hervor ragen und ſchneidet ſie ab, um nur das zu laſſen, wovon ein gntes Geſpinnſt zu erwarten iſt. Wenn man ven Hanf ſo ſortirt, ſo iſt es noch nothig, alle beſchädigten oder vor der Ernte vertro>neten Pflanzen oder Stängel abzuſondern. Hierauf bringt man den Hanf zur Röſtez dieß geſchieht in Teihen, die zu dieſem Gebrauch eingerichtet ſind und ihrer Beſtimmung um ſo mehr entſprechen, wenn man das Waſſer in ihnen naH Gefallen erneuern kann. Die gewöhnlichſten Teiche ſind in der Erde tief genug unter der Oberfläche ausgegraben, um ſie immer voll Waſſer erhalten zu können. Dieſe Teiche ſind in ihrer ganzen Ausdehnung mit Pfählen ausgeſchlagen, die ohngefähr zwei und einen halben Meter tief in der Erde ſtehen, damit ſie nicht durch die Kraft des zur Ober- fläche des Waſſers ſtrebenden Hanfes heraus gezogen werden könnenz übrigens ſind dieſe Pfähle in regelmäßige Linien gepflanzt, die ohngefahr zwei Meter weit von ein- ander entfernt ſind, und da ſie mit ihren Spißen an Querhölzer ſtoßen, die ſechs- zehn Centimeter breit und vier Centimeter ſtark ſind und ſich in gerader Richtung von einem Pfahl zum andern erſtrefen, ſo gewähren ſie im Waſſer den Anbli> von %. x x) Dieſe Arbeit hat auch no< den Zweck, den Hanf von rankenden Unkräutern zu reinigein, die ihn nicht ſelte umſchlingen. 296 Oeconomie der Landwirthſchaft. Alleen. Die Pfähle dürfen nur bis etwas unter das gewöhnliche Niveau des Waſ- ſers reichen, damit ſie nicht ſo leicht von abwechſelnder Trockniß und Feuchtigkeit an- gegriffen werden, Der Teich iſt gewöhnlich etwas über einen und einen halben Me ter tief, ausgenommen am Rande, wo man von Brettern eine Art von Bank bildet, die nur acht oder zehn Decimeter hoch mit Waſſer bedeckt iſt. Auf dieſer Bank erhalten ſich die Arbeiter bis an den Gürtel im Waſſer, um den Hanf, bevor er aus ver Röſte genommen wird, zu waſchen. Um den Hanf zu röſten, legt man ihn in Bunden, die ſo gut als möglich geordnet ſind, in dieſe Alleen. Die Bunde werden nach der Richtung der Alleen gelegt, und man legt ſo viel hinein, daß die ganze Breite jeder Allee zwei Bunde hoch damit ange- fülle iſt, Hierauf nimmt man Hölzer, die den Durchmeſſer der weiter oben gedach- ten Querhölzer haben und drei oder vier Decimeter länger ſind, als die Breite der Alleen 3 das eine der Enden dieſer Hölzer ſtet man unter die Querhölzer, die gleich» ſam den fortlaufenden Rand der Allcen bilden, über die Hanf- Bunde 3 dann drückt man auf das andere Ende und zwingt den Hanf, ſich unter das Waſſer zu tauchen, bis man dieß andere Ende unter das auf ſeiner Seite befindliche Querholz ſtecken kann. Man ſieht alſo, daß dieß Holzſtü> hier die Verrichtung eines Hebels über- nehmen muß, um den Hanf zum Eintritt und Aufenthalt in das Waſſer zu zwingen« An jedem Ende der Bündel iſt eins von dieſen Holzſiücken nöthig« Bis hierher werden alle Operationen des Röſtens von Männern verrichtet, vie auf den äußerſten Enden der Pfähle, und zwar auf den Querhölzern, ſo wie auf den Hanf ſelbſt, einher gehen, ohne in das Waſſer zu treten, Dieſe Männer bedie- nen ſich langer Stangen, die mit eiſernen Haken verſehen ſind, womit ſie die Bunde ergreifen und nach Gefallen im Waſſer ordnen. Man fängt auch an, die Teiche auf verſchiedene Art anzulegen 3 an Statt Pfahle hinein zu ſchlagen und hölzerne Bänfe im Waſſer anzulegen, beſchränft man ſich darouf, den Boden zu pflaſtern, oder ihn mit Ziegelſteinen und mit Mauerwerk zu bekleiden z rund herum ſind die Seiten ebenfalls von gemauerten Wänden ge- halten, und man hält den Hanf nur mit ſchweren auf ihn gelegten Steinen un- ter Waſſer. Gewöhnlich wird der in ſolchen Teichen geröſtete Hanf noch weit ſchöner, als der, welcher in den zuerſt beſchriebenen geröſtet wurde, ODeconomie der Landwirthſchaft. 9297 Hat man weder von der einen noch von der andern Art Teiche, ſo läßt man den Hanf entweder in Bächen, oder in Fluß- Betten röſten, worin er mit Stricken befeſtigt wird, daß er nicht von plößlich wachſendem Waſſer weggeführt werde, oder auch in, zu dieſem Gebrauch ausgegrabenen Pfüßen, wv die Hanf- Bunde durch die aus dem Grund der Pfüße genommene und über ſie hingeworfene Erde gezwungen werden, unter dem Waſſer zu bleiben, Der auf dieſe leßtere Art geröſtete Hanf, iſt immer weniger weiß, und ſein Geſpinnſt wird oft um ein Sechstheil wohlfeiler verfauft, als das von anderem, Allenthalben, wo keine Pfähle ſind, müſſen die Arbeiter, die den Hanf in die Röſte bringen, im Waſſer arbeiten. Wenn der Hanf vier Tage in der Röſte gelegen hat, ſo muß man anfangen danach zu ſehen, um zu unterſuchen, ob ſich. die Faſern leicht von den holzigen Theilen ablöſen. Es iſt ſehr wichtig, den Augenbli&, wo dieß Statt finden kann, nicht vorbei gehen zu laſſen; denn, wenn der Hanf zwölf Stunden länger in der Röſte bleibt, als es ndthig iſt, ſo kann dadurch ſeine Qualität, vorzüglich die Halt- barfeit ſeiner Fäden ſehr gefährdet werden. Gewöhnlich iſt er im ſechsſten Tage vollkommen geröſtet, doc< hängt dieß viel von der Natur des Waſſers und von der Temperatur- Höhe ab, Wenn man lieber ſehr haltbares, als ſehr ſchönes Geſpinnſt zu haben wünſcht, ſo muß man den Hanf ſogleich aus der Röſte nehmen, wenn die Faſern anfangen ſich bei dem Brechen der Hanf- Stängel zu löſen 3 will man hingegen ein GSeſpinnſt, das mehr ſchön, als ſehr haltbar iſt, habenz ſo läßt man den Hanf zwölf over ſechszehn Stunden länger in der Röſte. Nun geht man zum Waſchen über, Weiber, mit ſchlechten Kleidern ange- than, treten in die Röſte, auf die für ſie beſtimmte Bank, wo ſie ſich bis an den Gürtel im Waſſer befinden. Iſt der Teich mit Pfählen oder mit Steinen ausgeſchlagen, ſo machen Män- ner die Hanf-Bunde los und zerreißen die Binde- Seile, um die Bündel von ein- ander abzuſondernz3 hat hingegen der Teich dieſe Einrichtung nicht, ſo wird die Ar- beit von den Weibern ſelbſt verrichtet. Hierauf ergreifen die Weiber die Hanf- Bündel mit beiden Händen, heben ſie etliche Mal ſo hoch, als ſie mit den Armen bequem reichen können, und werfen ſie horizontal mit allen ihren Kräften auf das Waſſer, wobei ſie dieſe Bündel jedes 38 298 ODeconomie der Landwirthſchaft. Mal etwas um ſie ſelbſt drehen, damit jeder ihrer Theile die Wirkung dieſes Sto- ßes empfinde. Dieſe Operation löſet faſt alle Faſern vom holzigen Theil des Hanfes ab, und reiniget den Hanf zugleich von Erdtheilen und Unreinigkeiten, die etwa ſich könnten daran gehengt haben, Nachdem die Arbeiterin dieß Stoßen des Hanfes auf das Waſſer drei oder vier Mal wiederholt hat, ſo ergreiſt ſie das Bündel bei dem dünnen Ende und ſtoßt es mit dem entgegen geſeßten Ende in das Waſſer, wodurch die Faſer vom untern Ende des Stängels ebenfalls losgehtz indem ſie hierauf das Bündel im Waſſer rollt, ſo macht ſie, daß die abgelöſete Faſer ſic) um das Bündel herum wielt; es ge- ſchieht dieß vorzüglich deßhalb, damit dieſe Faſer beim Abtröpfeln mit dem Boden nicht in Berührung komme. Alle Röſte- Teiche ſind mit Wieſen Raſen umgeben, die zum Ausbreiten des Hanfes beſtimmt ſind. Nachdem jedes Bündel auf die eben beſchriebene Art gewaſchen worden iſt, ſo wirft es die Arbeiterin auf den Raſenz hier ergreift es ein Arbeiter und richtet es, das di>e Ende auf die Erde geſtellt und das dunne an andere Bündel gelehnt, in die Höhez hier tropft der Hanf ab. Jeder Tag fängt mit der beſchriebenen Operation an, DQOhngefähr um ein Uhr Nachmittags gehen die Weiber aus der Röſte, kleiden ſich reinlicher an, nehmen eine Mahlzeit zu ſich und fangen nun an, den Hanf auszubreiten. Wenn es noch nicht in der Röſte geſchehen iſt, ſo ſchieben dieſe Weiber das, die Bündel in der Mitte zuſammen haltende Band bis an den Obertheil jedes Bündels, und indem ſie dieß Bündel unten öffnen, ſpreizen ſie die Stängel bei dem Aufſeßen auf den Raſen voneinander, während die Spiken oben vereinigt ſind, ſo daß das Ganze ohngefahr wie von Soldaten gegen einander geſekte Flinten ausſiehr. Der Hanf iſt auf dieſe Art der Sonne und der Luft vollfommen ausgeſeßt 3 indeſſen bedarf er, um gänzlich auszutrocknen, nicht weniger, als zwei Tage, ſelbſt wenn er von feinem Regen befallen werden ſollte, ein Umſtand, der beſonders für die Schön- heit des Geſpinnſtes zu wünſchen iſt. Wenn ein heftiger Wind entſteht, ſo wirft er döe Bündel ſehr oft durch ein- anderz man muß daher in einem ſolchen Fall ſehr eilen, ſie aufzunehmen. Gegen Abend bringt man den gehörig troFen gewordenen Hanf zuſammen und führt ihn zu den Wirthſchafts- Gebäuden 3 größten Theils wird er dort ſogleich, nachdem 'Deconomie der Landwirthſchaft. 999 man nur eine kleine Mahlzeit zu ſich genommen hat, von ſeinen holzigen Theilen ents blößte, die von nun an Schäben genannt werden, Dieſe Arbeit wird gewöhnlich des Abends oder bei Anbruch der Nacht verrichtet. Man wird ſich noch erinnern, was ich ſchon oben ſagte, daß der Hanf vier Meter und noch darüber,-lang iſtz3 obgleich die Spißen, die ein gutes Geſpinnſt nicht liefern können, davon abgeſchnitten wurden.: Dieſe Länge muß nothwendig einer gewiſſen Stärke entſprechen, die es nicht wohl erlaubt, dieſe Stängel mit einer gewöhnlichen Breche zu brecßenz denn ſie würde, wenn man ſie in größeren Dimenſionen und größerer Schwere anwenden wollte, im Großen unanwendbar ſeyn. ; Um dieſem Uebel abzuhelfen, verfährt man nach folgender Methode: Man ſchlägt ein, dreißig bis drei und dreißig Centimeter breites Brett von hartem Holz aufrecht in die Erde, ſo daß es ohngefähr einen Meter hoch über der Erde hervor ragt; der obere Theil deſſelben wird ſo ausgeſchnitten, daß er der innern Form eines halben Mondes gleicht; die ſcharfen Kanten dieſes Einſchnittes werden durch ſchneidende Inſtrumente abgerundet, damit fich den Hanf- Faſern nur eine gleiche und glatte Oberfläche darbiet« Ein Arbeiter nimmt hierauf ein Hanf- Bün»- del nach vem anderen, legt es mit dem Wurzel- Ende in den Einſchnitt des Brettes und ſchiebt es hier ſo weit vorwärts, daß immer ſechszehn bis zwanzig Centimeter nicht zerbrochene Stänhel darüber hervor ragen. Zwei Weiber mit harten Stöcken bewaſſnet, die vorzüglich an ihrem unteren Ende nach Art der Keulen ſchwer ſind, ſchlagen auf das Ende des Bündels, ſo wie es vom Arbeiter vorwärts geſchoben wird; ein einziger Schlag reicht hin, das vorliegende Ende zu zerbrechen, ſo daß, um ein vier Meter langes Bündel zu brechen, nicht mehr als ohngefähr zehn Schläge von einer Frau nöthig ſind; das obere vom Arbeiter in der Hand gehaltene Ende wird dieſen Schlägen nicht unterworfen ſeyn. Wenn die Arbeiter einige Uebung in dieſer Arbeit erlangt haben, ſo wird vine Minute mehr als hinreichend ſeyn, um drei ſolern und mit der Harke einzuharken, 4 Wei- ber- Tageldhne»+* Zwei Mal beha>en« Schneiden- Ueberzutragen . . . +. . . jahr unterzua>ern iſt, 4- 183 dieſe Ernte. . . . ., Dünger, der mit dem Saamen im Früh- davon kommt auf . . . 4 . . in > . . . . . Zinſen vom Dünger und von den vorbereitenden Arbeiten des vorhergehenden . 474458 4, % wum 46, l .„-+ 200,„ur 50 90 140, 257506 64 a- eme= BI = 1910 4 .+ 94, 4+ 200,- ODeconomie der Landwirthſchaft. PENERZAÜUSEN. oo Wos v/o 0. 6..0,0%+ 200,-- -+ 914, 4 Ausſc 5%, -+ 138, 04 (Es? blezbt alp! einbrefrer Erkrag von.+ 1 0...-»+-=|- 61,'96 Wenn die tiefe Pflug- Ark mit dem Pfluge verrichtet worden iſt, ſo erhält man dadurch eine Erſparniß von+ 9, 40 und bringt alſo den Rein- Ertrag vom Morgen auf+ 74, 36.- Uebrigens iſt es nicht zu viel, wenn man ein Fünftheil, zur Deung der Unfälle, vom rohen Ertrag abzieht. Cs würden alſo von jenen=|- 74, 36 no? 4- 40 abzurechnen ſeyn und folglich nur+ 341, 36 als Reine Er- trag bleiben. Wenn der Boden mager iſt und die nöthige Zubereitung nicht erhalten hat, ſo wird der Ertrag außerordentlich geringer ſeyn. und oft nicht ein Mal die Ko- ſien deen.; Sehr ſelten wird der zum erſten Mal in ein Feld geſäete Hanf eine ſehr reichliche Ernte geben, wenn man nicht dieſem. Felde mit einer beſonders ſorg- fältigen Bearbeitung eine ſtärfere Dünger- Quantität giebt, als die vorſtehend angegebene. Da wir, ſo viel ich weiß, einen in unſerer Sprache geſchriebenen vollſtän- digen Unterricht über die beſte Arbeit des Hanfbaues nicht haben; ſo glaube ich hier nichts von dem vernachläſſigen zu dürfen, was dem Landmann zur Anleitung in die- ſem Bau dienen könnte. I< habe nichts von der neulich erfundenen Maſchine erwähnt, den Flachs zuzurichten, ohne ihn dem Röſten zu unterwerfen, die man ebenfalls auf den Hanf anzuwenden ſucht, Nachdem ich dieſe Maſchine unter meinen. Augen habe unter- 39 306 Oeconomie der Landwirthſchaft. ſuchen laſſen, habe ich die Ueberzeugung gewonnen, daß ihre Einrichtung für die Be« arbeitung eines Hanfes von ſchöner Vegetation durchaus unbrauchbar iſt. Der hol- zige Theil des bologneſiſchen Hanfes iſt gewöhnlich zu did, daß nicht von einer Seite, wenn man ihn zwiſchen gezahnten Rädern zerbräche, das Geſpinnſt oft zerriſſen, und von der andern die Maſchine durch eine ſolche Arbeit bald abgenußt werden ſollte. Uebrigens würde auch die Bearbeitung des Hanfes durch dieſes Mittel verlän- gert und foſtſpieliger werden, und ohne Zweifel würde auch eine verhältnißmäßig weit beträchtlichere Quantität vom Geſpinnſt in das Werg fallen, Die FOr Ge- Pila En Der" 60.2.2000: 6. 209. Dieſe Pflanze verlangt eben ſo, wie der Hanf, einen ſehr reichen Boden, der eine vollfommene Vorbereitung erhalten hat. Noc< wichtiger iſt ihr die tiefe Bearbeitung des Feldes und deſſen vollkommene Reinigung von Unfräutern, Weil die Wurzeln eines Theils oft beinahe einen Meter tief in die Erde eindringen, an- deren Theils ſich auch unter der Oberfläche des Bodens ausbreitenz; ſo iſt es nicht gut möglich, ſie während ihrer Vegetation tief genug zu bearbeiten, um die Unfräu- ter zu vernichten, die ihnen unausgeſeßt Nachtheil bringen oder wohl gar ihre Ver- nichtung bewirken, Der Krapp verlangt überdem einen leichten und nicht zu feſten Boden, ſonſt koſtet ſeine Crnte eine faſt unglaublich große Hand- Arbeit, Ich ſelbſt habe von einem Morgen Pflügen mit dem kleinen einſpännigen Pflug, um zu R 04.2.0420 4 2 20 GO TER EE EEE ERLEN Ohngefähr 44,000 Krapp-Pflanzen in den Pflanzen- Brei M HSS R EURC IDEN WU CM EMa o 1 8 8 eds le 0-27 229 7 Sie zu verpflanzen, acht Arbeiterinnen, jede ein halbes (SQUSlSHU M 0 M 2000 209 2 eZ ee ee ue en 10= Die Gräben zwiſchen den Beeten zu machen und zu DUNGL 4 010.2100:0 1 1: 9(0 fe 109 3 ee 2 ee rele(RITT MT Zweites Jamv. SNUNEPLSIIBINNCHON 020 90 EM je 0 6 00 2 2 3 0 0 u ZE ufd SEHNE 1803 BI DEA HEN ER 105 151 000 3 86 135 63 H 31. reel 22 Sechs Fuder Miſt, Fuhrlohn und Breiten«++++--- 60;- Ihn mit Erde aus den Gräben zu bede&en«««+++= 2,=< Deicotes Tahr 1 phaeno>».-*„»--.»."''*== 16 7 SOUNERUSCPICN CHE 87 Ee 1 eee ie ee€ ee ee 7 47. Krapp- Ernte und Ragolen des Feldes*).«««-«= 90,7- Dinſe von den Vorſchüſſen-+-----..--= 40, 60 Weſnnmis Noſe+. eee 1 4 8 1 377%== *) Wenn der Boden nicht ſehr leiht, und das Erdreich geneigt iſt, ſich in Klößer zu ballen, ſo kann dieſe Ernte noc< weit mehr koſten z weil dann alle Klößer zerſchlagen werden müſſen, um die darin befindlichen Krapp- Wurzeln heraus zu ziehen. Da aber dieſe Wurzeln ſehr zerbrechlich ſind, ſo zerſpringen ſie leicht in kleine Stücke, und erfor- dern deßhalb viel Zeit zum Einernten. Deconomie der Landwirthſchaft. Wahrſcene und wohlgereinigte Krapp-Wurzeln zu-+ 0, 50."............ 4%“<[ZS 5+ 400, is Der Werth von zehn Fudern im Boden gebliebenen Miſt,=“+ 400,= Der Werth von zwei und dreißig Centnern Krapp- Heu zu+4, 2 4 0 ve ei eo ue 2 EEE= Der Koſten- Antheil vom Ragolen des Feldes, welcher den folgenden Ernten; zur Laſt fäl 2 Suu 0 oe 0 3 uv dD es + 604,= Hiervon! ſind die Koſten? auzuziehen mi 0 ES Es bleibt alſo als Rente des Bodens für Abgaben und Ad- miniſtrations- Koſten in zwei Jahren( jährlich+ 413, 50)..«-+ 227,= : 6 210. Den Anbau des Waid's, Wau's und des Safflor's habe ich nicht verſucht. Durc< das Aufhören der Continental- Sperre ſcheint der Indigo ſeinen gewöhnlichen Vorzug vor dem Präparat der erſten Pflanze wieder behaupten zu wol- len- Was die beiden anderen Pflanzen anbelangt, ſo ſind ſie nicht allgemein genug in Gebrauch, als daß wir uns in einem Werke, wie das vorliegende, mit ihnen ſpeciell beſchäftigen ſollten z ich muß daher auf das verweiſen, was Thaer in ſei- nem ſo oft angeführten Werk darüber geſagt hat. Der Hom fen. EE 2 02.222.1007 Da der Saame, den ich mir von dieſer Pflanze verſchafft hatte, nicht auf- ging, ſo ließ ich mich ſehr zur Unzeit von einer neuen Ausſaat abſchre>en; ich habe *) Gasparin,(Cin einer Bemerkung, die er über dieſen Bau durch die Bibliotheque Universelle mittheilte) giebt von gut bearbeitetem und gehörig gedüngtem Krapp einen weit höheren Ertrag an; er hält aber auch den Krapp für ausſaugender, als ich nach metnen Eifahrungen zugeben kann. Es iſt gar nicht unmöglich, beide Meinungen zu vereinigen 3 denn es iſt wahrſcheinlich, daß der Krapp, wenn er den Boden bis zu dem Punct eingenommen hat, um von Einem Morgen zwanzig Centner trockener Wur- zeln liefern zu können, den größten Theil der im Boden enthaltenen Säfte ſich aneignet. Uebrigens hängt die größere oder geringere Ausſaugung des Bodens größten Theils davon ab, ob man den Krapp hat reifen Saamen tragen laſſen oder nicht. Deconomie der Landwirthſchaft. 311 alſo über dieſen Bau keine Erfahrung, Das, was ich davon geſehen habe, ſcheint mir ſehr mit dem übereinzuſtimmen, was Thaer in ſeinen Grundſäßen der ra- tionellen Landwirthſchaft vom Hopfen» Bau geſagt hat. F EE 2 AEN WO EE I 4 6. 212. 4 I< habe den Anbau dieſer Pflanze verſuern zu verbannen. Oeconomie der Landwirthſchaft. Bur Fel ET EGMR ee 6 Die Kartoffenrnn 6. 214. - Man hat ganze Bände über den Anbau dieſer vortrefflichen Pflanze geſchrie- ben, und obgleich ſie von großen Ländern als Schuß- Mittel gegen Hungers- Noth ge- ſchäßt wird, ſo giebt es dagegen noch andere, wo das Wolk eigenſinnig genug in der Meinung beharrt, daß die Kartoffel nur ein Nahrungs- Mittel für das Bieh ſey. Die Kartoffel wird ſich immer dur< unſchäßbare Vortheile auszeichnen. Wenn ihr Anbau mit Umſicht betrieben wird, ſo haf ſie nur wenig von Wiks« terungs- Unfällen zu fürchten, ſelbſt der Hagel verurſacht ihr nur geringen Nachtheil, und ſie bringt auf einem gegebenen Stück Land eine beträchtlichere Quantität menſch» licher Nahrungs- Mittel hervor, als jede andere von uns angebauete Pflanzez ihr Nahrungs» Stoff iſt gedeihlich und durch eine ſehr einfache Manipulation kann ſie mehre Jahre lang aufbewahrt werden, ohne ſich zu verändern. Als Futter giebt die Kartofſel ebenfalls Mittel zur Erhaltung eines beträchtlichen Wiehſtandes. End- lich liefert ſie ein gutes Stärke- Mehl und Alkohol. Alle dieſe Umſtände machen die Kartofſel für unſeren Landbau außerordentlich empfehlungswerch, 65 9057| Mir iſt keine Art des Karkoffel-Anbaues bekannt, die in Hinſicht auf Er- ſparniß der Cultur- Koſten mit der zu vergleichen ſey, die man in Thaer's vor» angeführtem Werke findet. Aber das erhabene Behäufeln, welches Thaer und mehre andere Autoren, den Kartoſſeln während ihrer Vegetation zu geben, anratßen, ſcheint mir keines Weges den Bedürfniſſen dieſer Pflanze weder in warmen not. Wenn man ih- nen bei dem Pflanzen Miſt giebt, ſo muß man ihn auf und nicht unter die Kar- toffel legen, weil dieſe Pflanze mehr Neigung hat, aufwärts zu wachſen, als in die Erde zu dringen; der günſtigſte Zwiſchenraum zweier Pflanzen, wornach die Kar- toffeln, um eine reichliche Ernte zu erzielen, gepflanzt werden müſſen, iſt nach mei- nem Dafürhalten drei und dreißig Centimeter, und die Entfernung der Reihen von einander fünf Decimeter. Obgleich es im Allgemeinen vorkheilhafter iſt, lieber große, als kleine Knol» len zu pflanzen z ſo muß man doch die Quantität des Saamens mit dem Zwiſchen- raum, den man den Pflanzen giebt, in Verhältniß ſeßenz es würde ſehr unrecht ſeyn, wenn man in einer na; meinem Rath von einander entfernten Pflanzung, eben ſo große, ganze Kartoffeln legen wollte, als in Pflanzungen, die nach beiden Richtungen einen Meter weit von einander entfernt ſtehen, G: 216: I< habe ſchon weiter oben geſagt, daß man die Kartoffel durc eine ein- fache Manipulation mehre Jahre hindurch als eine geſunde menſchliche Nahrung auf- bewahren fann; ich meine damit, wenn ſie zu Mehl gemacht wird. Nach den im Hoſpital zu Genf angeſtellten Berſuchen, deren Reſultate übri- gens mit dem der Verſuche von Cadet de Gaſſicourt faſt übereinſtimmend iſt, gaben 434,062 Pfund Kartoſſeln, zu Mehl gemacht, ſowohl an Seß- Mehl als auch an Mehl vom Zellengewebe der Frucht, die Quantität von 32,768 Pfund. Die Hand- Arbeit dabei koſtete+ 303. Der Gebrauch der zur Fabrication und zum Trockenen erforderlichen Geräthſchaften=|- 424, 6, das Mahlen+ 255, 4; alſo WEERRICN NNZ) 101 100 u ue 0) el eM ems ei) u SS= 683,== Wenn man die Kartoffeln zu<- 4, 80 das Hundert an- ſchlägt, ein Preis, der ihren Anbau immer ſehr einträglich macht, ſo haben die 4134,062 Pfunde einen Werth von..«««-== 2359, 146 Die 32,768 Pfunde Mehl kamen alſo zu ſtehen auf--+ 3042, 4416 Oder das Pfund auf<< 0, 0928 42338, 40 314 Deconomie der Landwirthſchaft. 100 Pfunde Kartoffel- Mchl i8 gleicher oder größerer Quantität mit Wei- zen» Mehl vermiſcht gaben zwiſchen 450 bis 460 Pfunde Brod mehr, als das Weizen- Mehl allein würde gegeben haben. Cs würde alſo 4 Pfund Brod außer den Fabrications- Koſten nicht über 62 Centimen zu ſichen kommen, Mach den eben erwähnten Proben geben 40 Pfunde Kartoffeln 45 Pfunde Brod, während daſſelbe Gewicht(40 Pfunde) von Weizen- Mehl ohne Kleien 493 Pfunde giebt, Cs ſcheinen alſo 266 Pfunde Kartoffeln, die von aller Erde befreiet ſind, mit Vorbehalt der Fabrications- Koſten des Mehls, faſt 100 Pfunden Weizens gleich) zu kommen, Zum Erſaß als Vieh- Futter kommen 400 Pfunde Kartoffeln kaum 45222 Pfunden guten Heues gleich. Es iſt alſo zwiſchen dem Werthe der als Bichfutter gebrauchten Kartoffeln und dem von demſelben Producte, wenn es als Nahrung für Menſchen verwendet wird, ein offenbares Mißverhältniß vorhanden, Wenn 100 Pf. Weiz. werth ſind+4 2 ſo ſind 100 Pf. Kartoff. werth+ 4,5 1 weniger+ 0,34 Fabricationskoſt, od.+ 4,17 EE Ge 2€ 18) EE F= 18€ 6/6 2 00 48,04<= idem,=-===- 17,70 ABenn 100 Pf, Heu werth'ſind+ 2,40 ſo ſind 200 Pf. Kartoff, werth+ 0,92 weniger 0,05 für Waſchen u. Stampfen+0,87 ----===-=-- 357>>>==-=1,415= idem.==--====-1,10 ..=====<====- 3,60========-1,38== idem.----==---1,33 ===>. 5:4, 0==<==-4,61=- idem.==<===- 1,56 =“======- 4,88====-1,84= idem.=====---4,79 --“-===-- 5,40=====-2,07= idem.=--===-2,02 --=“==-- 6,00=====--=2,30= idem,--==---=--2,25 Was für ein außerordentlicher Unterſchied! | ns. a I ZWEI iE 208 29 EIIÜEI Eg Occonomie der Landwirthſchaft. 315“ Ich habe geſehen, daß auf Feldern, die gut bebauet und gut gedüngt war ren, jeder Morgen Landes 450 Centner Kartoffeln nac< Abzug des Saamens gab; dieß beträgt in den Fällen, wo der Cenkner Weizen für I- 12,= verfauft wird, eine Summe von-4- 625, 50 eme eee 48,-=---........... GERE 2655, ef Wo das Heu ee emm 2, 40........... beu 130, 50 mts emma 6,--... DO....... I EEEEEN 337, 50 Wenn 3 Pfunde Brod zur Ernährung eines Menſchen auf einen Tag aus» reichen, ſo werden 2920 Pfunde Kartoffeln auf ein ganzes Jahr dazu genügen, ſo daß ein Morgen Land zur Ernährung von 5 Menſchen hinlänglich iſt. Um ſich dieſe Nahrungs- Quantität zu verſchaffen, ſind nicht mehr als 34 oder 36 Arbeitstage und 42 Fuder Miſt, jedes zu 20 Centnern, wovon durch dieſe Ernte höchſtens ein Viertel abſorbirt wird, erforderlim z das heißt, man kann mit 4- 66, wobei aber die Rente des Erdbodens nicht gerechnet iſt, 5 Menſchen während eines ganzen Jahres ernähren, Dieß würde im Ganzen für jedes Jndivi- duum ohngefähr I- 46 betragen. I< will hiermit keines Weges ſagen, daß die Menſchen fich einzig von Kar» koffeln ernähren ſollen; vielmehr will ich nur zeigen, wie wenig der Menſch bedarf, um ſich vor Hungersnoth zu ſchützen. 67 207: Wenn die Kartoffel in einem großen Verhältniß roh als Vieh- Futter an» gewendet wird, ſo hat ſie den Nachtheil, das Wieh zu erſchlaſfen und den Excres menten deſſelben einen etwas ſtinfenden Geruch mitzutheilen. QWGekocht hat ſie dies ſen Fehler nicht; ſie verurſacht aber im Magen der Thiere eine zu langſame Ver« dauung und mäſtet ſie, ohne ihnen Kräfte zu geben. Zur Nahrung für Küzde an- gewendet giebt die Kartoffel eine mehr Käſe- als Butterreiche Milch. Man kann ebenfalls, wie ich ſchon oben geſagt habe, von der Kartoffel Stärke» Mehl und Branntwein machen, es gehört aber nicht in den Plan dieſes Wer- fes, über dieſe Fabrications-Arten Anleitung zu geben 3 daher werde ich mich bloß darauf beſchränken, hier die Beſchreibung des Apparates zu geben, womit die Kartoffeln zu Mehl gemacht werden, weil ich iyn für den größten Theil der Landwirthſchaften von Europa ſehr nüßlich glaube. 40* ODeconomie der Landwirthſchaft. 6. 2418- Die zur Fabrication des Kartoffel- Mehls nöthigen Inſtrumente ſind folgende: 1) Eine Waſch- Maſchine. Dieß iſt ein cylindriſches Gefäß, deſſen beide Enden nur aus zwei Brett- Scheiben beſtehen, die von hartem Holz ge- mat ſind und einen Meter im Durchmeſſer halten, Der Körper des Gefäßes iſt aus Latten gebildet, die an ihren Enden rund um die Scheiben herum angenagelt ſind; dieſe Latten ſind weit genug von einander entfernt, um dem Waſſer und den Unreinigkeiten einen freien Ablauf zu geſtatten, ohne die im Cylinder befindlichen Kartoffeln durk. Bei gleichem Ge- wicht verhält ſich dieſe Wurzel zum Heu wie 4 zu 237 das Heißt, es ſind 250 bis 254 Pfund Runkelrüben nöchig, um 109 Pfund gutes Heu von natürlichen Deconomie der Landwirthſchaft. 319 320 Oeconomie der Landwirthſchaft. Wieſen zu erfehen- Jh ſtelle dieſes Verhältniß nicht als ein unumſtößliches, ſon- dern als ein wahrſcheinliches auf. Uebrigens rede ich hier einzig von der Wurzel und nicht vom Kraut; denn dieſes iſt weniger milchreich und weniger nahrhaft; um ein Pfund Heu zu erſeßen ſind 5 bis 6 Pfund Blätter erforderlich. Zudem müſſen die Runfelrüben mehr als jede andere Wurzel dem Bieh mäßig gegeben werden, ſonſt frißt es zu viel und fättiget ſich ſo ſehr, daß es durchaus einen Widerwillen dagegen bekommt. Den wiederkäuenden Thieren darf man nicht mehr als die Hälfte ihres Futters in Runkelrüben geben, das heißt, man giebt einem Stü Vieh, welches 30 Pfund Heu conſumirt, nicht mehr als 38 Pfund Runkfelrüben- Wurzeln und 45 Pfund Heu oder ein Aequivalent an Stroh, Zu den Blättern hat das Vieh niemals ſo große Neigung, daß es im Uebermaaß davon genöſſe- Da mir fein Futter bekannt iſt, wenn ich auch vielleicht die Rutabaga's ausnehme, welches die Kühe während des Winters beſſer in Milch erhielte; ſo halte ich es für ſehr rathſam, den Runkelrüben Vorrath ſo einzutheilen, daß man in der Futterung mit einer gleichen Ration ſo lange fortfahren kann, bis man grünes Frühjahrs- Futter, Rüb- ſen, Wien, Jncarnat- Klee und Luzerne gewinnt z außerdem werden die Kühe oder Schaafe ſehr an Milch verlieren, GS... 224. Die Runkelrübe liebt einen gut zertheilten und gut bebaueten, doch weder zu leichten noenes und mageres Land finder, erreicht ſie, ſo lange ihre Vegetation auch dauern mag, eine geringe Entwickelung. Man findet auf einem und demſelben Felde Runkelrüben von 2 Unzen und andere von 45 bis 20 Pfunden. Oeconomie der Landwirthſchaft. 321 Welches iſt denn nun wohl das Mittel, ſich viele Pflanzen von dieſem feßteren Gewicht und im Allgemeinen die größtmöglichſte Ernte zu verſchaffen? I< habe über den Anbau der Runkelrübe ſehr viel Verſuche anſtellen laſ- ſen und trage daher fein Bedenken, für dieſe Pflanze dieſelbe Vorbereitung des Bodens, wie bei dem Hanf(im vorſtehenden 8. 208.) anzurathen, wenn ſie näm li< der Localität naß, irgend ausführbar iſt; im entgegengeſeßten Fall und wenn man nicht Miſt genug hat, um den Boden auf ſeiner ganzen Oberfläche reichlich düngen zu können, wird man wohl thun, den Miſt in Reihen zu vertheilen, ſo daß er, wenn der Boden gut geebnet iſt, ſechs bis acht Centimeter hoch mit Erde bedeckt wird. Zur Ausſaat muß man den erſten Augenbli> ergreifen, wo kein Froſt mehr zu fürchten iſt. Es iſt auch gut, wenn man den Saamen drei oder vier Tage vor der Einſaat etwas befeuchtetz dann muß man ſich aber wohl in Acht nehmen, ihn vor ſeiner Bede>ung tronen zu laſſen. Cine Entfernung von vier bis fünf Decimeter, nach beiden Richtungen zu, habe ich immer für die Vegetarion der Runfelrüben als die vortheilhafteſte gefunden. Wenn man den Vorſaß hat, mit der Zug- Hacke zu bauen, ſo muß man die Runkelrüben unbedenklich ſo pflanzen, daß ſie nach allen Richtungen hin in Reihen ſtehen 3 dieß bewirkt man dadur<, daß man den Saa- men, ein oder zwei Körner, vor jedem Zeichen einer abgetheilten Schnur legt, die man auf zwei parallellen Linien vorwärts ſteckt, Wenn der Boden nicht in allen Theilen ſeiner Pflanzen- Erdlage fruchtbar iſt, ſo iſt es ſehr gut, an jeder Stelle auf den Saamen ein paar Finger voll feuchte Dünger- Erde zu werfen, die den Keim und die neue Pflanze ernährt, bis ſie den im Boden eingelegten Miſt erreichen kann. Die Dünger- Erde bede>t man mit etwas gemeiner Erde, wie ich es vor- ſtehend im 5. 495. beſchrieben habe. So ſorgfältig man auch bei dieſer Ausſaat verfahren mag, ſo wird man doch das Ausbleiben einiger Pflanzen nicht vermeiden fönnen- Dieſe Pflanzen muß man, ſobald man ihr Ausbleiben bemerkt, durch andere erſeßen, die zu dieſem Zwe> in einem Saamen- Beet erzogen wurden, das in einem warmen, leichten und vor Winden geſchüßten Boden früher angelegt worden iſt. Wenn die Pflan- zen mit Erfolg verpflanzt werden ſollen, ſo müſſen ihre Wurzeln ſchon etwas ſtark und wenigſtens dier als ein Gänſe- Federkiel geworden ſeynz eben ſo müſſen ſie 41 N.4] 322 Deconomie der Landwirthſchaft. auch in den Pflanzen- Brei getaucht werden(man ſehe 6. 497.). Beſonders aber muß man einen Zeitpunct wählen, wo der Boden nicht zu trocken iſt; doch iſt dieß ſehr ſelten in dieſer Jahreszeit der Fall. Wenn die Ernte.nur mit Hand- Jnſtrumenten bebauet werden ſoll, ſo darf man den Saamen nur mit der Säe- Maſchine in Reihen vertheilen. Es darf bei dieſem Verfahren nicht an Saamen fehlen, um noch ein Mal ſo viel Pflanzen, erzielen zu können, als man ſtehen laſſen will, ſo daß die ganze Oberfläche der Reihen gut beſtanden iſt und keine Lücken bildet. Die überflüſſigen Pflanzen wer- den hierauf bei dem erſten Beha>en heraus gezogen. Wenn auf einer und derſelben Stelle mehr als eine Pflanze ſteht, was ſehr oft der Fall iſt, weil jede Saamen- Kapſel zwei oder drei Saamen- Körner enthält, die ſic) nicht leicht abſondern laſſen; ſo muß man die überflüſſigen Pflanzen, wenn ſie ihr drittes Blatt treiben, mit den Nägeln abkneipen. Wollte man ſie augreißen, ſo würde man der Pflanze, die ſtehen bleiben ſoll, ſchaden. Man giebt dem Lande bald ein erſtes und hierauf ein zweites Behacen, wobei man vorzüglich die ſich durch Wurzeln oder Zwiebeln fortpflanzenden Unfräu- ker zu vertilgen ſuchen muß. Die Runfelrüben» Blätter brechen gleich bei dem er- ſten Anſtoß ſo leicht ab, daß ich es bis hierher für unausführbar gehalten habe, dieſe Pflänze mit von Zug- Thieren bewegten Inſtrumenten zu bearbeiten. Nach meinem Dafürhalten könnte aber ſie mit denſelben kleineren, von Menſchen in Bewegung geſeßten Inſtrumenten bearbeitet werden, Die Runfelrübe will nicht behäufelt ſeyn, ſie verlangt aber während ihrer Vegetation zwei, und, wenn es möglich iſt, ſelbſt drei platte Bearbeitungen, Dieſe Bearbeitungen ſchwächen die übeln Einwirkungen der Troniß außerordentlich, die übrigens ſehr wenig bemerkbar ſeyn werden, wenn man zu dieſer Ernte tief geacert und das Land mit ſolchem Dünger hinlänglich verſehen hat, der friſch genug iſt, wie die grün untergepflügten Ernten, oder eine mäßige Wärme beſißt, wie der Miſt des Horn- Viehes und der Schweine, wenn er in einem hinlänglic< feuchten Zuſtande bede>t wird. Wenn der Dünger lange vor der Einſaat unter die Erde gebracht und das Land von da an hinlänglich vom Regen befeuchtet worden iſt, ſo wird er, ob er gleich ſelbſt zu den wärmſten Dünger» Arten gehört, die WVegetation der Runkelrüben nicht weniger befördern, ſobald nur der Boden auf ſeiner Oberflähe immer lo>er erhalten wird, Wenn übri- gens die Runkelrübe in ihrem Wachsthum durch Trockniß aufgehalten wird, ſo nimmt ſie ſogleich nach Beendigung derſelben ihre vorige kräftige Vegetation wieder an. "A damit <<< ODeconomie der Landwirthſchaft. 323 Wenn man ſich frühzeitig genug Pflanzen verſchaffen kann, ſo daß ſie ſcen. Man muß die Ernte bei ſchönem Wetter zu verrichten ſuchen, die an den Wurzeln hängen blei- bende Erde ſorgfältig davon entfernen und jene bei troFener Witterung einſcheuren, Dieſe Arbeiten können ſehr gut von Weibern verrichtet werden. Wenn die ausgeſäecen Runfelrüben ſehr gut gekommen ſind, ſo ſtehen auf einem Morgen 44,000 bis 46,000 Pflanzen; jede, eine in die andere gerech» net, kann von ihren Wurzeln rece««««.« Behacfen mitder Handi: 0.0.5... 20000 Zweite Bearbeitung mit der Zug-Ha>e««»»»« Dlatten.>.- 0 0 0». 4; hal).e 9 9. 6 We EE IEES Einernten' der Wurzeln mit Cinſchluß der Transport- Koſten Davon iſt abzuziehen der Theil von Dünger, tiefer Pflug- Ärt und Reinigung des Bodens, welcher den folgenden Ernten zur Laſt gerechnet. werden muß mit.-.„2.. 2 le« Es fommen alſo auf Rechnung dieſer Ernte,. 4 7 E ver ag: 37,425 Pfunde Runfelrüben- Wurzeln( wenn die Ernte ein vollkommenes Gedeihen hatte), als Aequivalent von 445 Centner Heu zu: 27 60.5..,5(9...10..00.00.0. 0 0 v)0/ 00.0 5 Der Werth der Blätter wird nicht mit veranſchlagt 3; wir laſſen ihn hier als Compenſation für das dienen, was die Runfelrüben an Dünger- Quantität weniger geben, als die Heu-Quantität geben würde, die von ihnen repräſen- tirt wird. Die Koſten„davon abgezogen-..>+ 48 We HN Bſeibt ein-ReinErtWg YM... 6»... 2 8 02 oin -|- 158, 40 --- 3%= . 2 2(oz rs 3, 50 ename 2% ereus 2) 6 550 nied 9, 60 -+ 183, güne Lanna 100, een: IE 63 7 + 3771 en + 294, GEE Wenn hingegen die Ernte, obgleich in einem auf dieſelbe Art bearbeiteten Boden ,- mittelmäßig war, Er.trog 15,620 Pfunde Runfelrüben, ein Aequivalent von 62 Centnern Heu: zu+ 2, 60++++ Die„Koſßetn. Davon abgezodn.. 1. eo 0 0 8 4..... r],... + 461, 20 -- 383,== Bleibt noch ein reiner Ertrag vn. 5++- + 78, 20 - Deconomie der Landwirthſchaft. 327 Die weiße Rübe und die Ste>-Rübe. Die Arten, welche die Verpflanzung nicht vertragen, 6. 226. - Ihr Anbau giebt die Gewißheit beträchtlicher Producte nur in Gegenden, bie einer feuchten Atmoſphäre oder öfterem Regen ausgeſeßt ſind, und auf vollkommen gut bearbeiteten und eben ſo gedüngten Aeckern, Unter dieſen Bedingungen werden die Rüben- Arten, welche verpflanzt wer- den: können und beſonders die Rutabaga's, die unter einem geringeren Volumen nahr- hafter ſind, faſt immer einen vortheilhafteren Ertrag geben. Bis jeßt hat man noch fein ſicheres Mittel gefunden, die weißen Rüben and die Stec» Rüben vor den Beſchädigungen der JInſecten zu ſchüßen, wovon dieſe Arten ſchon im Aufgehen leiden. Oft ſieht man auf dieſe Weiſe, ſchon in 2 oder 3 Tagen alle Hoffnung dieſer Ernte verſchwinden und ſelten bleibt ein Theil des Fel- des davon verſchont. Es iſt wahr, man kann eine neue Ausſaat machen z aber die nämliche Urſache bringt gewöhnlich die nämliche Wirkung hervor, ſo daß man in einem Lande mit troener Atmoſphäre ſelten Rüben- Ernten ſehen wird, die in ihrer ganzen Oberfläche gleichmäßig gut beſtanden ſind. Mit dem Anbau der Rotabaga's und der Runkelrüben iſt dieſer Nachtheil nicht verfnüpft 3 die erſten können durch Pflanzen erſeßt werden, die in einem vor- ber dazu angelegten Saamen-. Beete erzogen wurden3 die anderen haben bei ihrem Aufgehen nur ſehr wenig von den Inſecten zu befürchten; übrigens fönnen auch die leeren Stellen ſehr bald durc) Saamen- Körner, die zum Keimen gebracht ſind, oder durch Pflanzen, welche man von einem Saamen- Beete gezogen hat, beſeßt werden. Ein anderer Nachtheil der Rübe beſteht darin, daß ſie im Verhältniß zu ihrer Nahrungs- Fähigkeit ein zu großes Gewicht und ein zu großes Volumen hat; wenn ſie nicht auf der Stelle conſumirt wird, ſo verurſacht ſie ſehr beſchwer- liche Fuhren, Ierten Boden verlangtz und daß ſie unter dieſen Bedingungen ſelbſt in thonigen Aec>ern gedeihen fann, 4 2) Daß ſie, wenn man ſie dahin ſäet, wo ſie unverpflanzt ſtehen bleiben ſoll, diE genug ausgeſaet werden muß, damit ein hinlängliher Theil von Pflanzen den Zähnen der Inſecten entgeht, und daß, wenn ſich ohnerachtet dieſer Vorſicht leere Stellen vorfinden ſollten, dieſe mit jungen Pflanzen aus gebüßt werden müſſen, die in einem zu dieſem Zwe vorbereiteten Saamen«- Beete erzogen wurden. 3) Daß ſie ſchon nac< Erreichung ihres dritten oder vierten Blattes durch Zwiſchenräume abgetheilt ſeyn will, wenn ſie nicht eine nur geringe Stärke erreichen ſoll. 4) Daß, wenn die junge Pflanze, an Statt eines vollkommen lo>eren und reichen Bodens, nur harte Klößer oder ein mageres Land antrifft, wenn ſie endlich im Anfang ihres Daſeyns den Dünger nicht erreichen fann, welcher ihr als Nahrung dienen ſoll, ſie dann nur verkrüppelt und ſchwach bleibt, und faſt gar keinen Ertrag giebt. 5) Daß, wenn man nicht Dünger genug hat, um die ganze Oberfläche des zum Anbau von Nutabaga's beſtimmten Bodens damit verſehen zu können, man die geringe Quantität, die man hat, in Reihen unteraFern und über dieſe Reihen Rutabaga's ſäen oder pflanzen muß, indem man bei dem Säen einigen pulveriſirten oder flüſſigen Dünger, der die Pflanzen ernährt, bis ſie den unter ſie gelegten Dünger erreichen können, auf die Oberfläche des Bodens ſtreuetz daß es aber im Allgemeinen in dieſem Fall beſſer iſt, die Rutabaga's zu pflanzen, als zu ſäen, weil die Wurzeln auf dieſe Weiſe un- mittelbar von dem unter ſie eingegrabenen Dünger profitiren. 6) Daß man bei dem-Verpflanzen der Nutabaga's die Pflanzen in dem Au- genblick dazu anwenden muß, wo ihre Wurzeln ſchon etwas dic> werden und die Stärke eines Oänſe- Federkiel's erreicht haben; daß man die Pflanzen mit ihren ganzen Wurzeln unbeſchädigt auſziehen und dieſe unmittelbar in 42 ODeconomie der Landwirthſchaft. den Pflanzen- Brei tauchen muß, von dem ich vorſtehend, im 6. 497., ge- ſprochen habe. 7) Daß man den Boden, worin die Rutabaga's vegetiren, auf ſeiner Ober- fläche mit beſonderer Sorgfalt loer erhalten muß, damit dieſe Pflanze ſo wenig als möglich durch die Trockniß leide, deren Einwirkungen ſie ſehr fürchtet, 8) Daß die Rutabaga in Begenden eines gemäßigten Clima's weit beſſer ge- räth, als in warmen Ländern, und daß ſie nirgends mehr Erfolg hat, als in Ländern, wo es oft regnet3 daß ſie in dieſen eben ſo reichliche Ernten geben kann, als die Runkelrübe, während dieſe in warmen Ländern einen entſchiedenen Vortheil über jene hat und ein unvergleichlich größeres Volu- men erreicht, In warmen Climaten erreicht die Rutabaga gewöhnlich nicht die Hälfte von dem Volumen der Nunkelrüben, und eine außerordentliche Sommer- Hiße hemmt den Lauf ihrer Vegetation gänzlich. 6. 230, Nach meinen Erfahrungen ſind vier und vierzig bis acht und vierzig Cen- timeter, nach beiden Richtungen gerechnet, eine für die Rutabaga ſehr paſſende Ent» fernung; indeſſen iſt es beſſer dieſe Entfernung zu vergrößern, als ſie zu verkleinern. I< machte den Verſuch, ſie in Reihen zu pflanzen, die fünf und ſechszig Centi- meter von einander entfernt waren, wöhrend in den Reihen eine Pflanze von der andern drei und dreißig Centimeter weit geſeßt wurde, um ſie auf dieſe Weiſe mit der Pferde- Ha>e bearbeiten zu können, ohne von der Pflanzen- Anzahl verlieren zu müſſen. Hier fand im aber, daß die ſo zuſammen geengten Pflanzen den Grad von Entwickelung nicht erreichen, den ſie zu erlangen fähig ſind 3 oft beſchädigte auch das Pferd oder die Hacke die Pflanzen- Blätter, die gewöhnlich über den Boden ausgebreitet liegen. Die Rutabaga gehört unter die Zahl der Pflanzen, die nicht behäufelt ſeyn wollenz; wenn die Erde gegen ſie angehäuft wird, ſo ſchadet man der Entwickelung der Pflanze. 6 2318 Wcnn die Ernte ſich eines vollkommenen Gedeihens erfreuet, was ſehr ſel- ten der Fall iſt, ſo kann man von einem Morgen Land ſchr gut 43,000 Ruta» baga- Pflanzen erhalten, wovon eine Wurzel im Durchſchnitt gerechnet 23 Pfund wiegt 3; dieß würde 32,500 Pfund Wurzeln machen, und da nach meinen Erfahrun- | | Deconomie der Landwirthſchaft. 331 gen 232 Pfund Rukabaga's nöthig ſind, um ein Aequivalent von 400 Pfand na- türlihen Wieſen- Heues zu geben, ſo werden dieſe 32,500 Pfund Wurzeln 4140 Centnern Heu gleich kommen. Die Koſten dieſer Ernte hängen ohne Zweifel von der Vorbereitung ab, die man dem Boden zu dieſem Zweck giebt und ſind denen einer Runfelrüben- Ernte ziemlich gleich. 6. 932. Um ſich guten Saamen von der Rutabaga zu verſchaffen, muß man die ſtärkſten und geſundeſten Wurzeln auswählen, die am Wenigſten mit Seiten-Wür- zelchen bewachſen ſind; dieſe läßt man entweder auf ihrer Stelle ſtehen oder ver- pflanzt ſie in einen reichen Erdboden- Sie müſſen von allen Pflanzen der Kohl- und Rüben» Arten, die zur Blüche kommen, ſorgfältig entfernt ſeyn, damit ſie nicht durch die Befruchtung derſelben ausarten. Da beſonders die nicht ſehr früh- zeitig ausgeſaete Rutabaga den Froſt weniger fürchtet, ſo iſt es ſehr vortheilhaft, die zum Saamentragen beſtimmten Pflanzen unverpflanzt, jedoch behäufelt, während des Winters in der Erde zu laſſen; die Art nimmt dadurch mehr Kraft an. Wenn man die Rutabaga einzig erbauet, um Saamen zur Del- Bereitung davon zu gewinnen, ſo ſind alle dieſe Vorſicht8- Maaßregeln unnöthig. Gewiß iſt aber die Nachläſſigkeit, mit der man die Rutabaga als Oel- Gewächs anbauete, die Urſache von der Augartung dieſer Pflanze, als ſie uns zum Futter- Bau empfohlen wurde, Der Raps ſcheint mir übrigens, ſich als Oel- Pflanze beſſer zu empfehlen. I< glaube bemerkt zu haben, daß er einen größeren Körner- Ertrag giebt, doh muß ich bemerken, daß-meine Meinung über dieſen Gegenſtand ſich nicht auf poſitive und triftige Verſuche gründet. Im Betreff der Cultur- und Ernte- Koſten der als Wurzel» Gewächs be- nußtfen Rutabaga ſehe man den vorſtehenden 6. 225.3 ſie ſind den dort von den Runkelrüben angegebenen gleich. Die Cultur- und Ernke- Koſten der zum Saamen- Gewinn angebaueten Ru- tabaga ſind wie die im 6. 204. vom Raps angegebenen. 6: 9337 Die Kohlrabi verlangt dieſelbe Cultur, wie die Rutabagas ſie hat nach meinen Erfahrungen das Volumen derſelben nie erreicht, doch habe ich ihren Anbau nie auf großen Fläcßen verſucht. 42* ODeconomie der Landwirthſchaft. Der Kopf- Kohl 6. 234. Dieſe Pflanze kann ſehr beträchtliche Producte liefernz dazu gelangt ſie aber erſt gegen Ende des Herbſtes, ſo daß es ſchwer iſt, ſie vor Eintritt großer Fröſte, gegen die ſie verwahrt ſeyn will, conſumiren zu laſſen. Da ihr Volumen und ihr Gewicht im Verhältniß zu ihrer Nahrungs- Fähigkeit übermäßig iſt, ſo iſt ihre Auf- bewahrung mit Schwierigkeiten und Koſten verknüpft. Der Kohl hat aber einen Vortheil, wodurch er ſich von den Wurzel- Ge- wächſen unterſcheidet3z da er nichts Anderes iſt, als eine Uebereinander- Häufung von Blättern, ſo hindert uns nichts, das Vieh gänzlich damit zu ernähren. Wenn wir aber dem BVieh Wurzeln als Nahrung reichen, ſo kann man ihm faſt nicht mehr davon geben, als die Hälfte ſeiner ganzen Nahrungs- Quantität.; CG 235. Der Kohl verlangt ein mehr thoniges als ſandiges, aber außerordentlich reiches, gut zerkleinertes Land, dem der Dünger, wie Thaer in ſeinen Grund- ſäßen der rationellen Landwirthſchaft empfiehlt, ſorgfältig incorporirt iſt, Bei dem Anbau dieſes Gewächſes, ſo wie der meiſten Futter- Gewächſe, kann man dem Lande faſt nicht zu viel Dünger geben, Es iſt gut, wenn man im Frühjahr ſehr frühzeitig ein Saamen- Beet an- legt, um ſchon im May mit Pflanzen zum Verpflanzen verſehen zu ſeyn. 6. 236. Wenn man die größte Kohl-Art, den Trommelkopf- Kohl, erbauet, jo iſt es nicht zu viel, wenn er nach beiden Richtungen hin einen Meter weit von einander entfernt ſtehet. In ſeinem Anbau will der Kohl behäufelt ſeyn und das von mir ſchon empfohlene, platte Behäufeln iſt für ihn ſehr anwendbar. Uebrigens verweiſe ich auf den von mir über den Anbau der behackten Früchte gegebenen Un- terricht. Der Anbau dieſer Pflanze iſt weniger koſtſpielig als der der übrigen Hack» Früchte- Nicht ſelten ſicht man Kohl- Köpfe von funfzig Pfunden; ich habe mir feine genaue Vorſtellung von dem machen können, was man im Durchſchnitt von allen den Pflanzen erhalten kann, die einen Morgen Landes einnehmen. Es ſind faſt nicht weniger als ſechs hundert Pfunde Kohl erforderlich, um ein Aequi- valent fär einen Centner Heu zu geben. Cine ſolche Ernte muß alſo ſich eines aus ßerordentlichen Gedeihens erfreuen, wenn ſie eine eben ſo große Quantität von Nah- Oeconomie der Landwirthſchaft. 333 rungs- Subſtanzen hervor bringen ſoll, als man von einem mit Runkelrüben be- baueten Morgen Landes erhältz" übrigens iſt der"Kohl ſehr erſchöpfend und giebt nicht ſelten der Milch der ihn conſumirenden Kühe einen ſchlechten Geſchmack Duwe Mm omen CG. 237: Dieſe Pflanze verlangt ein tief bearbeitetes, ſehr lo>eres Land, mit dem der Dünger vollkommen incorporirt iſt. Wenn die Oberfläche des Bodens mager und ohne Nahrungs- Säfte iſt, ſo erreicht die junge Pflanze nur ein geringes Wachs- thum, Wenn die Wurzel im Laufe ihrer Vegetation einen Miſt- Ballen in der Erde antrifft, ſo theilt ſie ſich in zwei Aeſte oder weicht ihm aus. Triſſt ſie hinge- gen auf Stau- Waſſer, ſo verfault ſie, Es ſcheint ſona<, daß die von uns, als wir von dem Anbau des Hanfes handelten, empfohlene Vorbereitung des Bodens auch für die Möhre anwendbar ſey 3 doch darf man dabei nicht unterlaſſen, jenen Hülfs- Dünger im Winter über den Boden auszubreiten, der ſo weſentlich zur erſten Entwickelung des Hanfes bei- trägt, noch beſſer würde aber für die Möhre ein Land ſeyn, das ſchon ſeit längerer Zeit mit reichlichem Dünger verkörpert und gleichſam combinirt iſt. Keine Pflanze verlangt den Boden reiner von Unkräutern, als die Möhre; denn, wenn, bei der Zubereitung des Bodens, die ſie erfordert, ſolche Kräuter in der Erde bleiben, ſo wuchern ſie außerordentlich und erſtifen die Möhren, Wenn man in der jiimmer friſchen, wo nicht falten Witterung des Februar's und des Märzes ſäet, ſo erfordert das Keimen und Hervorſproſſen des Saamens, bis er ſich als Pflanze auf der Oberfläche des Bodens zeigt, viel Zeitz die meiſten an- dern Pflanzen, deren Saamen im Erdboden vorhanden iſt, finden Zeit genug, das Feld zu überziehen, ehe man die Möhren darauf wahrnehmen kann, und dann iſt es ſehr langweilig und ſchwierig, dieſe zu bebauen, ohne ſie zu beſchädigen. Um dieſem Nachtheil vorzubeugen, gebe ich dem Lande die für ſeine Beſtimmung nöthige Vorbereitung und laße den Saamen vor ſeiner Einſaat keimen; dann geht er wenige Tage nach ſcviner Einſaat auf, und man kann auf dieſe Weiſe die jungen Pflanzen mit Leichtigkeit erkennen, ihnen den gehörigen Zwiſchenraum geben und ſie bebauen. Deconomie der Landwirthſchaft. 6. 2238. Da der Möhren-Saamen beſonders geneigt iſt, ſich aneinander zu hän- gen, ſo iſt es unumgänglich nothwendig, ihn, bevor er zum Keimen eingeweicht wird, zwiſchen den Händen zu re.ben, um ihm die Rauhigkeiten zu nehmen, die ihn zum Aneinanderhängen geeignet machen 3 wenn dieß nicht geſchieht, ſo geht er büſchelweiſe auf und es wird dann eine beträchtliche Hand- Arbeit nöthig, um die Pflanzen in gehörige Zwiſchenräume zu ſeßen, Wenn man zur Bewirfung der Möhren- Einſaat die Säe- Maſchine an- wendet, ſo iſt es gut, den Saamen mit Sand oder mit leicht angefeuchteten Säge- ſpänen zu vermiſchen, ihn auszuſäen, bevor der Keim aus der Hülſe tritt, und ihn ſehr raſch zu bede>en, damit das Korn in der Entwickelung ſeines Keims nicht uns terbrochen werde. 6... 239: Nach meinen Erfahrungen iſt eine Entfernung von fünf und zwanzig bis dreißig Centimeter die paſſeadſte für die Möohren-Pflanzen. Bei dem Behacken muß man die überflüſſigen Pflanzen, wenigſtens die, welche ſchon einige Zoll lang ſind und unmittelbar neben einer andern Pflanze, die ſtehen bleiben ſoll, vegetiren, nicht heraus ziehen, ſondern abſchneiden; wollte man ſie heraus ziehen, an Statt ſie abzuſchneiden, ſo würde die ſtehen bleibende Pflanzen- Wurzel ſim nach der Riche tung des leeren Raumes der herausgezogenen Wurzel ausdehnen, und ſich ihrer gan- zen Länge nach ſpalten, welches ihrer Qualität weſentlich ſchadet. 6 240: Die Möhre will wenigſtens zwei Mal ſehr ſorgfältig behackt ſeyn und je des Behacken erfordert mehr Zeit, als das von jeder anderen Pflanze; da außer- dem die Möhre ſehr oft bis vier Decimeter tief und noh darüber in die Erde ein- dringt, ſo iſt auch ihre Ernte nicht leiht, ſie muß mit Spaten oder mit drei- zakigen langen Gabeln verrichtet werden; es Fann alſo nur ein reicher Boden ſolche Cultur- Koſten bezahlen. Auf einem ſolchen Boden, wenn er alle übrige von mir als für die Möhren erforderlich angegebene Bedingungen erfüllt, kann man ſich ohne Beſorgniß mit ihrem Anbau beſchäftigen. Woenn dieſer mit aller Sorgfalt verrichtet wird, ſo wird man oft über vier hundert Centner Wurzeln von einem Morgen Landes erhalten; und da nur zwei hundert ſechs und ſechszig Pfunde da- von nöthig ſind, um hundert Pfunde Heu zu repräſentiren, ſo werden dieſe vier hundert Centner Möhren hundert funfzig Centner Trocken- Futter erſeßen. Deconomie der Landwirthſchaft. 335 6. 2447 In'allen Gegenden, deren Clima nicht zu kalt iſt, kann man die Moöh- ren, wenn man ſie nicht im Anfang des Winters conſumiren laſſen will, in der Erde laſſen, um ſie einzuernten, wenn man ihrer bedarf; doch iſt dieß nur rath- ſam, wenn der Boden ſandig genug iſt, damit man nicht Gefahr laufe, ihn feſt zu drüen, wenn man vor Eintritt der troenen Jahreszeit mit Arbeits- Jnſtrumen- fen hinein ſticht, Uebrigens erhält ſich die Möhre einige Monate hindurch ſehr gut auf eben die Art, wie die andera Wurzel- Gewächſe. ; 6 249. Die Möhre iſt ohne Widerſpruch unter allen von uns zur Ernährung des Viehes erbaueten Wurzeln die geſundeſte; iM habe nie geſehen daß ihr Genuß einem Thiere beſchwerlich gefallen wäre, und in ſtarker Portion Ueberdruß erregt hätte. Pferde, die den größten Theil ihrer Nahrung in Möhren erhalten, bedür- fen feines Hafers, und nicht ſelten ſieht man, daß ſie jene, dieſem vorziehen, Die damit ernährten Kühe liefern eine ſchmackhafte Mil<, Die Schaafe befinden ſich nac< dem Genuß der Möhre außerordentlich wohl. GSöie vereinigt in dieſer Hin- ſicht alle gute Eigenſchaften in ſich, nur mäſtet ſie das Vieh nicht ſehr, hierin hat die Runfelrübe einen entſchiedenen Vorzug vor ihr. Wenn ich übrigens hier von der Möhre rede, ſo verſtehe ich darunter nur ihre Wurzel; denn ihre Blätter werden von dem Vieh nur in Ermangelung anderer Nahrungs- Mit- tel genoſſen. , 05. 2435 Unter allen Pflanzen unſeres AFerbaues iſt die Möhre die, welche den Ha- gelſchlag am Wenigſten fücchtet, und wenn ſie erſt eine gewiſſe Länge erreicht hat, ſo ſcheuet ſie auch keine Tro>niß, Sie iſt alſo. unter allen Wurzel- Gewächſen das, mit deſſen Anbau man ſich am Meiſten beſchäftigen ſollte, wenn er nicht mit Schwierigkeiten verfnüpfe wäre und namentlich mehr Arme erforderte, als dem eandwirth in gewöhnlichen Landwirthſchaften zu Gebote ſtehen. Was übrigens die im Gefolge dieſer Ernte befindliche Ausſaugung des Bodens anbelangt, ſo wird ſie ohngefähr zwiſchen der der Kartoffeln und der der Runkelrüben die Mitte halten. In einem leichten, reichen Boden, zumal wenn er auf Erfordern nach der Ernte bewäſſert werden kann, laſſen ſich die Möhren mit Bortheil ſchon im Win- ter über Weizen und beſonders über Roggen ſäen. Nachdem die Cerealien abge- bracht worden ſind, werden die Möhren bebauct und in gehörigen Zwiſchenräumen 336 Oeconomie der Landwirthſchaft. von einander entfernt, ſo daß man zu Ende des Herbſtes eine ſehr gute Ernte davon erhält.. Wenn dieſe Art des Möhren- Baues von gutem Erfolg ſeyn ſoll, ſo muß man, wie ich bei der Beſchreibung des Hanf- Baues empfohlen habe, ſchon im Herbſt oder zu Anfang des Winters etwas Dünger über die Oberfläche des Bo- dens verbreiten. Hat man flüſſigen mit Waſſer vermiſchten Dünger, ſo fann man ihn mit vielem Vortheil nach der Getreide- Ernte zur Beneßung des Möh- ren» Feldes anwenden. 6. 244. Wenn man bei Berechnung der Cultur- Koſten der Möhren die der Run» felrüben als Baſis annimmt, ſo kann man unbedenklich die Beha- und Enrnte- Koſten als doppelt annehmen. I< habe bei dem Anbau der Möhren manchen Nachtheil gehabt; ich muß aber bekennen, daß ich ſelbſt die Urſache davon war, weil ich es unterließ, ihnen den Boden und die Culturen zu geben, durch die ihr Gedeihen bedingt iſt, 67. 245; Den Möhren- Saamen gewinnt man eben ſo, wie den der Runkelrübenz; nur muß man darnach hinſehen, daß nicht in der Nachbarſchaft der Möhren wilde Möhren- Pflanzen, die ich in allen Gegenden Europa's angetroffen habe, zur Reife gelangen. 4 Der Mais oder türkiſche Weizen. b. 246. Die Cultur dieſer Pflanze hat ſich in Jtalien ganz außerordentlich ver- breitetz man könnte faſt ſagen, ſie hat ſich in manchen Provinzen ganz des Bo» dens bemächtigt, weil faſt kein Jahr hingeht, wo man nicht entweder im Frühe jahr vor der Ausſaat des Winter- Getreides großes Mais als Haupt- Ernte, oder nach der Ernte fünfziger Mais als Zwiſchen- Ernte, oder endlich großes Mais als Futter- Pflanze ausſäete, um Lekteres grün abzuſchneiden und dem Vieh im Stalle zu füttern. Anfangs fand die Einführung des Mais in dieſen Ländern eben ſo viel Schwierigkeiten, als jeßt die Kartoffel; aber bald lernte der Landwirth eine Pflanze bewundern, die, mit dem Weizen abwechſelnd, eine doppelte Ration von unmittelbar ſeinen Bedürfniſſen angepaßten Nahrungs- Producten, eine neue und vollfommen Deconomie der Landwirthſchaft. 337 "geſunde Nahrung zu ſeiner Verfügung zu ſtellen ſchien. Er glaubte nicht ein Mal, daß der Boden durch ſie an Fruchtbarkeit verlieren könnte, und dachte daher nicht auf Vermehrung ſeines Düngers zum Erſaß der aus diefer neuen Cultur- Art entſtehenden Erſchöpfung des Bodens. Das, was voraus zu ſehen war, geſchah, die Weizen und Mais- Ernten verminderten ſich nach und nach ſo ſehr, daß die Ae>er, welche vorher die reichlichſten und einträglichſten Producte lieferten, jeßt nur noc höchſt mittelmäßige Ernten geben, die nicht ein Mal ihre Koſten bezahlen. Man wollte dieſem Uebel abhelfen und ſuchte die Mittel dazu in der uns teren Lage des Bodens- Man fing an zum Anbau des Mais zu rayolen, und da man fort fuhr, jede vierte oder fünfte Furche der Pflug- Art mit dem Spaten auszutiefen, ſo wurde naM und nach die ganze, unmittelbar unter der bebaueten Erdſchicht liegende, Erd-Lage zur Oberfläche des Bodens gebract ſeynz da er aber eine außerordent« liche Tro>niß fürchtet, ſo iſt es gut, ihm ein plattes Behäufeln zu geben und zu dieſem Zwe in etwas tiefe Furchen zu pflanzen(man ſehe die Anweiſung über den Anbau der Ha- Früchte in den vorſiehenden 65. 494. und 204.). Da der Mais im Aufgehen die Einwirkungen der Egge faſt nicht mehr fürchtet als die Kartoffel, ſo hindert es nicht, wenn man die erſte Cultur und das Niederreißen der Rücken mit dieſem Inſtrument verrichtet z man muß nur darnach hinſehen, daß die Egge nicht tief genug in den Erdboden dringe, um die Mais- Wurzeln deſchädigen zu können, und daß das Pferd, welches die Egge zieht, nicht auf die Pflanzen tritt. Hätte man aber zwiſchen die Mais- Pflanzen, obgleich in denſel- ben Reihen, Bohnen gepflanzt, und diefe wären ſchon aufgegangen 3 ſo darf man die Egge nicht gebrauUpb.: 4.38=. Eure 67 Zwölf Fuder Miſt, jedes zu zwanzig IEE zu Einſchluß DESU ASUNRWHRNSH UND, DSE ZIPEINEINS:» ue ev ee ri. 0 re 0 120 ziehen Durch eine wenig tiefe Pflug- Art ihn unterzuafern..«+= 3, Mit einem Pflug mit doppeltem Streich«Brett die Furchen ....+............ RIDE 2, MNG DELE SS ÜSAIMUMME ſamen:. ere ee ie= ii 4 Transverſale und tiefe Waſſer- Furchen ziehen.«+« 4«= 4, Eqagen, wenn. der: Mais aufgegangen iſte«.+,«---“ 14 Die überflüſſigen Pflanzen wegnehmenz- durch den(ars trag bezahlt, Eine Bearbeitung mit Hand- Inſtrumenten«+ 4+++=> ZZ Die Pflanzen abkneipen; durch das Futter bezahlt, Eins Deavbeitung, mit. der Pferde-Ha>te.««„+--e= 4; 50 Ernte................. TEEN Ts GIE: Dreſchen ORE SN DEINE 01. SRE NIS 0241 6 M- 0 M 0 0 0-3 Sa Ah= I, IE + 151,= Hifervon iſt abzuziehen: Der Antheil des Miſtes, der tiefen Pflug- Art und dex Reinigung des Bodens, welcher den folgenden Ernten in Rechnung KENEILNWEerDen! muß; Wi..»+. emule e.....>="65% S3(2106 MOLIM 5 do 0 1 061.0 EM ee 50,0 0:...06 Wahrſcheinlicher Durchſchnitts- Ertrag, Tuufwuno zwanzig Scheffel Mai M 50-0. u«+ 4 175, SOIENROſTenn Davon abgezugen Mm eo. oo eos+=="86 DIENE EINSNENIFRR Erna VON= ve is 0 0 2«1 80. 342 Deconomie der Landwirthſchaft. Hier muß ich bemerken, daß ich bei Ausmittelung der von dieſer Ernte ab- ſorbirten Säfte, die ich hier als die Hälfte der dem Boden gegebenen zwölf Fuder Miſtes annehme, Feine vollfommen ſichere Baſis habe. Dieß Verhältniß ziehe ich nur aus einfachen Beobachtungen, welchen es an der Präciſion mangelt, die ich zur Auſſtellung einer Thatſache für nöthig erachte. Oie Futrtfrer> KR rv a WEH DUE ENE 0 THREE Mee ; 6 051: IH habe hier ſchon öfters Gelegenheit gehabt von dieſer vortrefflichen - Pflanze zu reden, deren Anbau zwiſchen zwei Cerealien-Ernten, nach einer beha>- ten Ernte und nach einer Düngung, den Boden tmehr zu verbeſſern, als auszuſaugen ſcheint, und die einen ſo beträchtlichen reinen Ertrag liefert, daß er den mit Recht von einer Weizen- Ernte zu hoſſenden Ertrag weit überſteigt, Man hat ganze Bände über den Anbau dieſer Pflanze geſchrieben, und ſelbſt Thaer hat in ſeinen Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft über Alles darauf Bezug habende Unterricht ertheilte, ſo daß mir nur wenig über dieſe Materie zu ſagen übrig bleibt. 67 255. Ich habe ſchon geſagt, daß die Stelle des rothen Klees in der Frucht- Folge gar nicht zweifelhaft iſtz jedes Mal, wenn man den Klee an eine andere Stelle bringt, als auf oder unter eine Cerealien- Ernte, die unmittelbar nach einer Brache Ernte folgt, ſo wird man immer einige Vortheile vernachläſſigen, die man von ihm erhalten fann. Wenn man ihm nicht alle zum ſehr guten Gedeihen des Klees nd- thige Fruchtbarkeit mittheilt, indem. man den Miſt zu dünn ausbreitet, um ein Fuder davon zu erſparen, ſo giebt man Vortheile auf, die mit Hülfe einer paſſenden Cul- tur vom Klee zu erhalten ſind, und man wird vier oder fünf Mal ſo viel verlieren, als man erſparen wollte.- Eben das läßt ſich von der Nothwendigkeit, den Boden im Anfang der Fruchtfolge zu reinigen, ſagen. Eine in dieſem Theil dex Cultur übel verſtandene Oeconomie kann alle Vortheile der drei folgenden Jahre und folglich auch des Klees == Deconomie der Landwirthſchaft. 343 vernichten, und überdem beträchtliche Koſten für Reinigung des mit Unkräutern überzo- genen Bodens nach ſich ziehen. S. 256. In den Ländern, wo es im Frühjahr ſelten regnet, und beſonders in war- men Zändern, muß man den Klee ſehr frühzeitig unter Winter- oder Sommer- Ge- treide ausſaen 3 und unter jenes oft ſchon im Januar, damit ſich die junge Pflanze entwickele und von dem Boden Beſiß nehme, ehe dieſer gänzlich vom Getreide be- dect wird. QGSechs oder ſieben Pfunde Saamen ſind für einen Morgen Landes hin- länglich; da aber durc< einige Umſtände die erſte Saat an dem Aufgehen verhindert werden kann, ſo halte ich es für beſſer, in einem Zeitraum von funfzehn Tagen zwei Mal, zum erſten Mal fünf und zum zweiten Mal drei Pfunde zu ſäen. Wenn der Boden ſehr ausgetronet iſt, ſo iſt es ſehr vortheilhaft, ihn bei der erſten Ausſaat mit großen Harfen zu überziehen, um dem Getreide eine leichte Cultur zu geben und den Klee- Saamen unter die Erde zu bringen, Vorzüglich aber halte im es für nachtheilig, in einem thonigen Boden im Frühjahr eine mit einem Pferde beſpannte Egge über dieſes Getreide hin zu ziehen; das Pferd würde oft durch ſeine Fußtritte mehr Schaden thun, als die Egge Nußen bGringen könnte, Selbſt wenn der Boden unter der Oberfläche ſtark gedüngt iſt, und es fehlt dieſer an Frucht, ſo kann der Klee zwar ſehr gut darin aufgehen, er wird aber nicht gedeihen 3 die geringſte Trockniß läßt ihn ſchon vor der Ernte umkommen. Wenn man alſo einen ähnlihen Boden hat, ſo darf man nicht zögern, ſchon während des Winters Dünger darüber auszubreiten, um ihn zu verbeſſern und ſo dem Klee Nahrung zu reichen, bis ſeine Wurzeln die gedüngte Erdſchicht er- reicht haben. Wenn eine Stelle des Winter» Getreides, worunter man Klee ſäen will, zu di ſteht, ſo dürfte man nicht unferlaſſen, eine Egge oder Harke darüber hin zu ziehen, um die Pflanzen etwas zu zerreißen und dadurch zu verdünnen 3 ſelbſt die Getreide- Ernte wird dadurch gewinnen, Einer der furchtbarſten Feinde des Klees und der Hülſen- Früchte im Allge- meinen iſt die Flachs- Seide( Cuscuta europaea), eine Schmaroßer- Pflanze, die ihre Wurzeln über dem Stamm der Hülſen- Früchte einſchlägt, die Stängel derx- ſelben umwindet, ſie erſtit und ſo die Pflanze umkommen läßt. Es ſcheint, als ſey der Saame dieſer abſcheulichen Pflanze aus den mittäglichen Gegenden mit an- 244 Deconomie der Landwirthſchaft. deren Sämereien zu uns gefommen, weil nichts dafür zeigt, daß ſie in der Schweiz einheimiſch ſey, während ich ſie zwiſchen dem Po und den Appeninuen auf mehreren unbebaueten Ländereien antraf. J< habe alle Mittel verſucht, meine Felder von dieſer ſchrelichen Geißel zu befreien. Das erſte und das wirkſamſte bes ſteht wohl darin, daß man nur Saamen ausſäet, der durchaus davon frei iſt, Muß man zu dieſem Ende den Saamen auf Feldern ſammeln, die mit Flachs- Seide überzogen ſind, ſo laſſe man den Klee- Saamen oben an den Stängeln von ſicheren Arbeitern mit den Händen einſammeln, damit man nicht Gefahr laufe, einigen Flachs- Seideſaamen mit darunter zu erhalten- Cin zweites, nicht weniger we- ſentliches, doch ſehr koſtſpieliges Mittel für Oerker, wo der Flachs- Seideſaamen in der Pflanzen- Erdſchicht verbreitet iſt, beſteht darin, daß man eine vollſtändige Brache halte, oder nach einander zwei behackte Ernten unter Beobachtung aller zur Erreichung dieſes Zweckes nöthigen Culturen baue, oder endlich das Land nach der lebten Pflug- Art von acht zu acht Tagen mit der Egge oder dem Erſtirpator auf- rühre und erſt dann ſäe, wenn alle auf der Oberfläche deſſelben enthaltenen Saamen aufgegangen und vernichtet ſind. Wenn ſich aber ohnerachtet aller genommenen Vorſichts- Maaßregeln noch Flachs- Seide unter dem Klee zeigt, ſo darf man nicht ſäumen, ſie mit dem Spaten unter die Erde zu graben, Wei dieſer Arbeit darf man ſich nicht bloß auf den Plaß beſchränken, wo man die Flachs- Seide wirklich ſtehen ſiehtz man muß vielmehr noch ſehr weit darüber hinaus graben, denn dieſe Wucher- Pflanze hat ſich gewöhnlich weiter eingeſchlichen, als man gewahr wird. Wenn eine Stelle nur ei- nigermaßen davon überzogen iſt, ſo thut man nicht zu viel, wenn man ſieben De- eimeter und ſelbſt cinen Meter weit darüber hinaus gräbt,; Unter der Luzerne iſt die Flachs- Seide viel leichter zu vernichten, weil die Luzerne ſehr gut wieder ausſchlägt, wenn ſie unter der Krone abgeſchnitten wird. Hier iſt es zur Vernichtung der Flachs- Seide hinlänglich, den Boden zu ſcherben, indem man die Pflanzen mit einem ſehr ſcharfen Inſirument vier oder ſenung ent»- weichenden wäſſerigen und gaſigen Theile dem Vieh in dem Grün- Futter ſehr zu- träglich ſind. Cs folgt daraus, daß ein Morgen Klee, deſſen Producte grün con- ſumirt werden, unter übrigens gleichen Verhältniſſen eine größere Anzahl Thiere ernähren fann, als wenn ſeine Producte alle auf ein Mal gemähet, geheuet und dem Bieh als Heu gegeben werden, Oft geht auch dur; das Heuen eine große Menge von Blättern und Blumen, mithin die nahrungsreichſten Theile der Pflanzen, auf dem Boden verloren. Ueberdem iſt es auch möglich, daß die Pflanzen, während der drei und oft mehrer Tage, die zum Heuen des Klees nöthig ſind, durch die Fermentation des ſie bede&enden Futters und durch die Fußtritte der Heu- macher leiden. Wenn aber der Klee geheuet werden muß, ſo empfehle ich dazu die in dem vorſtehenden 6. 450. angegebene Methode. Man wird durch ſie nur wenig Blätter und Blumen von dem. Klee verlieren und an den gewöhnlich zum Heuen des Klees verwendeten Koſten beträchtlich erſparen. 5. 259, 4 In der Schweiz und in dem Theil Franfreichs, deſſen Temperatur weni- ger hoch iſt, zieht man von dem Klee im erſten und folgenden Jahr aus einem guten gedüngten Boden folgenden Ertrag: Im erſten Jahr ein kleiner Schnitt naH der Getreide- Ernte, und im Herbſt Weide, ein Aequivalent von... ue 9 0 55.0 Cenfnern: 8 Im zweiten Jahr in zwei vollen Schtiltion EE 00.0477 u 36 Ein dritter Schnitt, wenn man ihn abernte>k,=«-.. 6 Centner 50 Von da an vermindert ſich der Ertrag. 43 346 Deconomie der Landwirthſchaft. Wenn man aber den Klee jedes Mal und gleich nach dem Mähen mit gy- tem, flüſſigen Dünger beneßt, ſo werden die Ernten ganz gewiß öfter und reichlicher ausfallen 3 es bleibt nur noch in jeder Gegend zu unterſuchen übrig, ob nicht die Un- koſten dieſes Düngers einen großen Theil der in dem Ertrag Statt findenden Ver- ſchiedenheiten abſorbiren. Der Klee kann auch in einigen von der Natur beſonders begünſtigten Lagen und in mit Dünger überladenem Boden weit beträchtlichere Pro»= ducte als die hier angezeigten geben, wenn er auch nicht nach jedem Schnitt mit flüſe ſigem Dünger beneßt wurde, Aber die in ein ſolches Land geſäeten Cerealien, müſ« ſen ſich wahrſcheinlich lagern und können nur wenig Körner geben, wenn nicht die Temperatur in dem Augenbli> der Entwickelung bis zur Reife der Aehre außeror- dentlich trocken iſt. Jn Jtalien erhalte ich von meinem Klee im Jahre nach der Einſaat jeder Zeit drei Schnittez aber da, wo der Boden nicht kalkhaltig oder nicht außerordentlich reich iſt, werden die Klee- Ernten ſelten ſo beträchtlich ſeyn, als wir ſie in den nördlichen Alpen erbauen. Jm Allgemeinen ſind neunzig Pfunde troen und gut eingeernteten Klees hundert Pfunden natürlichen, in flachen Gegenden ge- wonnenen Heues gleich. Wenn meine Kühe in Romagna von dem Futter des na- türlichhen Heues zu dem des grünen Klees übergehen, ſo verdoppelt ſich ihr Ertrag, Dieſe Verſchiedenheit würde weniger groß ſeyn, wenn das natürliche Heu dieſer Ge- gend von beſſerer Qualität wäre, Aber ſelbſt auch in der Schweiz iſt die Ab- weichung, die durc; den Uebergang von-einem Futter zum andern veranlaßt wird, im Ertrag ſehr bemerkbar. Uebrigens habe ich auch von einer glaubwürdigen Perſon die Verſicherung, daß das Werhältniß zwiſchen dem Nahrungs- Vermögen des Klees zu dem des Heues nicht allgemein gleich iſt und daß hingegen bei ihr, in Savoien, der Klee ſich weniger nährend zeigt als das natürliche Wieſen- Gras. Man wird leicht einſehen, daß dieß ſehr von der Auswahl der eine Wieſe bildenden Pflanzen abhängt, und daß ſich hierin wie in vielen anderen Dingen Regeln ohne Ausnahme ſehr ſchwer aufſtellen laſſen. 9. 260. Wenn man, wie es ſich gewöhnlich macht, den Klee alle vier Jahre auf derſelben Stelle anbauetz; ſo verringern ſich die Ernten dieſer Pflanze nac) Verlauf einiger Rotationen ſelbſt dann noch, wenn man bei der Wiederkehr einer Rotation dem Lande eine ſehr tiefe Pflug- Art giebt. Dieſes iſt dann ein ſicheres Zeichen, daß ein ſolches Land dieſe Pflanze während einer gewiſſen Anzahl von Jahren nicht tra- aaa ve ODeconomie der Landwirthſchaft. 347 gen will, bis es unter ſeinen Beſtandtheilen die der Vegetation des Klees zufräglichen Verhältniſſe wieder erlangt hat. Wenn ſich dieſe Symptome wahrneßmen laſſen, ſo darf man nicht zögern, den Klee- Bau in einem ſolchen Lande aufzuſchieben, und an Statt ſeiner den Lu- zerne-Bau zu unternehmen. Wenn die Luzerne fünf oder mehre Jahre geſtanden haf, ſo iſt der Boden wieder wie vorher für den Klee empfänglich, beſonders wenn er nach dem Umbruch der Luzerne mit Kalk gedüngt wird. Man kann auch die Klee- Ernten durch die Erbauung anderer Producte, be- ſonders der Hack- Früchte oder Wicken und Platt- Erbſen, verſchieben. Doch bleibt es immer verdrüßlich, einer Art von Producten entſagen zu müſſen, die nur wenig Saamen und die Mühe des Einerntens verlangt, und während ihrer Vegetation Hagelſchlag und noc<4 andere Ungewitter fürchtet, G. 261. Wenn man den Klee von widerkäuenden Thieren grün conſumiren läßt, ſo muß man ſorgfältig vermeiden, denſelben auf ein Mal eine große und feuchre Quantität jungen Klees zu gebenz dieß Vieh würde ihn mit außerordentlicher Begierde freſſen und dadurch an ſchrecklichen Jndigeſtionen leiden. Das in dem Magen dieſer Thiere dann frei werdende kohlenſaure Gas verurſacht ihnen ein ſolches Aufſchwellen, daß ſie bald plaßen und ſterben müſſen, wenn man ihnen nicht mit einem ſchnell wirfen- den Mittel zu Hülfe kommt. Um dieſem Uebel vorzubeugen, ſaen die Lombarden Raygras unter ihren Klee- Da dieſe Gras- Pflanze ſolen legen, Oeconomie der Landwirthſchaft. 349 Ge. 264. Auf einem Morgen Landes bedarf man zwölf bis ſechszehn Pfund Jncarnat- Klee» Saamen, welcher entweder etwas mit Erde bede>t, oder bei naſſer Witterung nur auf die Oberfläche des Landes geſtreuet ſeyn will. Nach meiner Erfahrung müßte ich das Gedeihen dieſer Pflanze für ſehr ungewiß halten, weil ich ihren mir um einen ſehr hohen Preis verſchafften Saamen drei Mal ausgeſäet habe und er drei Mal durchaus mißrieth. Da mir aber nie ein Landwirth vorgekommen iſt, der in dem Anbau dieſer Pflanze ſo unglücklich geweſen wäre, als im, ſo bin ich ſehr geneigt, zu glauben, daß der von mir erhaltene ſchlechte Erfolg abſolut zufällig war und daß er entweder von der ſchlechten Qualität des Saawens oder von der Unvoll- fommenheit des dieſem beſtimmten Bodens oder endlich und ganz beſonders dadurch veranlaßt wurde, daß man den Saamen zu hoch mit Erde bedeckt hatte. Man erntet den Jncarnat- Klee frühzeitig genug ein, um noch in dem näm» lichen Frühjahr eine Pflanzung von Kartoffeln oder Runkelrüben oder auch von Ru- tabaga's nach ihm folgen zu laſſen. Dieſer Umſtand giebt ihm um ſo mehr einen beträchtlichen Werth, da es nicht ſcheint, als ob dieſe eingeſchaltete Klee- Ernte dem rothen Klee ſchade, welcher unter das im Herbſt deſſelben Jahres beſtellte Cereal geſäet wird. Der leßte Umſtand erregt in mir die Vermuthung, daß dieſe Pflanze in ihren Beſtandtheilen und ihren Eigenſchaften von den anderen Klee- Arten ſehr ver- ſchieden iſt. OE 4216/5%' Man kann ſagen, der Jncarnat- Klee koſtet nicht mehr als ſein Saame und die Mühe des Einerntens, weil er immer unter eine andere Ernte geſäet wird, den Boden nur in einem Zeitraum beſchäftigt, welcher ohne dem für die Vegetation verloren iſt, und weil er das Feld, worin er vegetirf, nicht merklich ausſaugt, wenn er nicht zum Saamentragen ſtehen bleibt, SEE EEE IRENE 6 978 266: Sie verdient auc) noch unter uns die ihr von Olivier de Serres bei- gelegte Ehren- Benennung einer bewundernswürdigen Haushälterin der Felder. Durch eine achtzehnjährige ununterbrochene Erfahrung bin ich in jedem Tage von den Vortheilen dieſer Pflanze mehr überzeugt worden, und ein vor zwei Jahren 350 Deconomie der Landwirthſchaft. auf meinen Gütern in Romagna angeſtellter Verſueh gab mir den Beweis, daß ſie in Hinſicht der Miich- Erzeugung bei gleichem Gewicht, in vollkommenem Verhält- niß mit dem Klee ſteht. Man hat vorſtehend in dem F. 57. geſehen, daß die Luzerne eine von den Pflanzen iſt, zu welchen wir unſere Zufiucht nehmen müſſen, wenn wir zu der Ver- beſſerung einer beträchtlichen Fläche Landes einer großen Quantität Düngers bedürfen. An den Ufern des Genfer- Sees habe ich in fünf Schnitten von einem Morgen kandes in einem Jahre bis achtzig Centner troFenes Luzernen- Heu gewonnen; in Jtalien erhielt ich in ſehs Schnitten bis auf hundert Centner. Dieſe Futter- Quantität gab mir in dem erſten Fall wenigſtens acht, in dem zweiten Fall wenig» ſtens zehn Fuder Miſt, jedes zu zwanzig Centner, wobei ich die durch Streue er- zeugte Vermehrung des Miſtes, nicht in Rechnung bringe. Jundeſſen kann man die jährlich von der Luzerne abſorbirte Miſt- Quantität nicht höher als ein oder ein und ein halbes Fuder Miſt veranſchlagen. Ein Luzerne» Feld von einem Morgen kann alſo in einem Jahre ſechs und ein halbes bis acht und ein halbes Fuder Miſt liefern, die wieder anderen Feldern gewidmet werden können. Ein ſolches Product iſt aber kein gewöhnlichesz3 man erhält es nur in einem eben ſo ſehr für dieſe Pflanze geeigneten, als gut vorbereiteten und außerordentlich ge- düngten Boden, Ohne hier das zu wiederholen, was Thaer in ſeinen Grundſäßen der rationellen Landwirthſchaft von der Luzerne geſagt haf, und das, was ich durch meine Noten hinzu gefügt habe, werde ich mich noch bemühen, die Landwirthe gegen Fehler, in die man bei dem Anbau der Luzerne verfallen kann, dadurch zu ſchüßen, daß ich ihnen die nach meinem Dafürhalten zur Wergewiſſerung eines gün» ſtigen Erfolgs geeignetſten Verhältniſſe und Berfahrungs- Arten anzeige. Es giebt unter den gemäßigten Zonen faſt keinen Boden, der, wenn er eine gewiſſe Tiefe beſißt, und von unterirdiſcher Näſſe frei iſt, nicht mehr oder weniger zu dem Luzerne- Bau geeignet wäre. Aber zwiſchen Bauen, und viel und mit Vor» theil bauen, iſt ein großer Unterſchied. Diejenigen unſerer Ländereien, die aus Wieſen oder pflugbarem Lande beſte» hen und deren Pflanzen» Erdſchicht nicht zu oberflächlich iſt, können durc< nachſte hende Verfahrungs- Arten in Luzerne» Felder umgewandelt werden: 1) Muß die Pflanzen- Erdſchicht wenigſtens einen Fuß durch tiefe Pflug- Arten ausgetieft werden. Beſſer iſt es nom, wenn man dieſe Tiefe bis zwei und 2) 3) 4) 5) 6) Oeconomie der Landwirthſchaft. 351 ſelbſt bis auf drei Fuß treiben kann. Doch muß man vor dieſem Unterneh- men die Koſten deſſelben wohl berechnen, und in dem Beſiß des nöthigen Düngers ſeyn, um eine ſo ſtarke Erdſchiht durhdüngen zu können, Muß man den Boden vollfommen trocken legen, ſo daß alle überflüſſige Wäſſer ablaufen können. Gebe man dem zum Luzerne- Bau beſtimmten Felde eine Quantität Düngers, die ſelbſt für Weizen zu ſtark ſeyn würde und die mit dem Boden ſorgfältig verkörpert werden muß. WDBier fann der Boden nicht reich genug ſeyn; er wird aber auch die gegen ihn ausgeübte Freigebigkeit mit reichlichen Produc- ten belohnen. Wenn die Luzernen- Pflanzen gleich Anfangs in ihren Um- gebungen feinen Dünger oder keine ihnen als Nahrung dienende Säfte fin- den, ſo gehen ſie entweder nicht aus der Erde hervor oder ſie kommen bald nach ihrem Erſcheinen um, Halte man die Luzerne ſowohl von den durch Wurzeln als auch von den durch Saamen ſich fortpflanzenden und überhaupt von allen Unkrauts- Arten rein. Nichts verkürzt die Dauer der Luzerne mehr, als die Unreinigkeit des kandes, worin ſie vegekirt. Zerfleinere man die Pflanzen- Erdſchicht in allen ihren Theilen und vermiſche vollfommen den Dünger mit ihr. Alle Luzerne- Pflanzen, ſo nahe ſie auch neben einander ſtehen mögen, müſſen mit ihren Wurzeln perpendicular in die Erde eindringen können, chne ihren Nachbarinnen beſchwerlich zu fallen. Wenn die Wurzel der Luzerne auf harte und unfruchtbare Erdklößer ſtößt, ſo ſpringt ſie davon ab und ſucht Zwiſchenräume, wo ſie ſich mit anderen Wurzeln vereinigt 3 dann ſchwächen ſie ſich gegenſeitig und oft vernichten ſie beide dadurch ihre Wegetation.; Muß man das Land vollfommen ebenen, Der Saame darf nur leicht be- deckt werden. Cs iſt aljo gut, wenn man das Feld vor der Einſaat nach allen Nichtungen hin nicht nur mit der Egge, ſondern auch mic der Harke überzieht; nach der Einſaat überzieht man es von Neuem ganz leicht mit der Harke, um nicht den Saamen an manchen Stellen zum Nachtheil anderer anzuhäufen 3; bisweilen iſt es auch gut, eine leichte Hand- Walze anzuwenden, um die Oberfläce des Bodens vollfommener zu gleichen und dem zu Folge dichter bei der Erde wegmähen zu fönnen, ODeconomie der Landwirthſchaft. 6.- 267. Der beſte Zeitpunct zur Ausſaat iſt im Frühjahr, wenn keine Reife mehr zu fürchten ſind. In ſolchen Gegenden, wo im Auguſt öftere Regen einfallen, kann man auch in dieſem Monat ſäen; die in leßterer Zeit gemachten Luzerne- Ausſaaten ſind ohne Zweifel den Unfällen mehr ausgeſeßt als die Frühlings- Saaten? da aber die Luzerne der Auguſt-Saat mehr als ein halbes Jahr zeitiger kommt, ſo iſt es wohl der Mühe werth, wenn alle übrige Umſtände günſtig ſind, einen Verſuch damit zu machen» Für einen Morgen Landes ſind ſechszehn bis ac-. 2 0 0 0 0 ee 100100: 0000 EISCHNEE Wenn wir den Centner nach Maaßgabe der Ernte- Koſten nur mit I 2, 40 veranſchlagen, ſo erhalten wir eine Summe von J- 859, 23 davon abgezogen -J- 200 Koſten der Anlage, ſo erhalten wir als Rein» Ertrag in ſieben Jahren -+ 659, 2 Es iſt möglich, daß fi< die Producte weit höher belaufenz aber bei einer Vorbereitung, wie die angegebene, können ſie wahrſcheinlicher Weiſe nicht ge- ringer ſeyn,; ODeconomie der Landwirthſchaft. 355 Am Ende dieſes Werkes wird man eine Tabelle finden, welche zeigt, wie die Koſten auf die verſchiedenen Jahre der Dauer eines Luzernen- Feldes repartirt werden müſſen. Wollte man drei Fuder Miſt bei der Anlage und zwei Fuder in dem dritten Jahre des Luzernen- Feldes erſparen, wodurch im Ganzen eine Koſten- Verminderung von++ 50 hervor gebracht würde; ſo könnte der Ertrag ſich leicht um die Hälfte vermindern und überdem würde der Boden in einem weniger gedeihlichen Zuſtande zurücf bleiben, Man kann hieraus urtheilen, wie wichtig es iſt, nichts zu ver- nachläſſigen, was das Gedeihen der Luzerne ſo vollkommen als möglich herbei füh- ren fann, GO 276 Wenn der Boden leicht iſt, eine vollfommene Vorbereitung erhalten haf, gut gedüngt iſt und man überdem noch im Winter etwas kurzen Dünger dar- auf ausgebreitet hat, um ſeine Oberfläche zu befruchten 3 ſo kann man die Luzerne eben ſo, wie den Klee, auf oder noch beſſer unter ein Cereal und in dem erſten Fall zehn oder funfzehn Tage früher, als in ein freies Land ſäen, Für dieſe Art zu ſäen iſt es ſehr wichtig, die Saat ſorgfältig, jedoch nicht tief, entweder mit Hülfe großer Harken oder einer leichten mit Dornen beſeßten und von Menſchen gezogenen Egge oder auct und er- nährt werden. Aber ſelbſt dieſes Erdreich trägt oft den Keim zum Ruin der Lu- zerne in ſich, weil ohnerachtet der größten Sorgfalt nicht ſelten eine mehr oder we- niger große Quantität von Unfraut- Sämereien darin enthalten iſt. Auch dann, wenn dieſe Art von Ausreißen nicht Statt gefunden hat, kann ich als Düngung für Luzerne „nur gut verfaulten Miſt und mineraliſche Düngungen anrathen. Die Eſparcette oder das Heilig- Hey, CG. 1273. Die Gegenden, deren ſandiger und Fkalkhaltiger Boden für den Anbau der Luzerne und des Klees nicht Feſtigkeit genug beſigt und zu geneigt iſt, um ihn mit Vortheil der Einwirkung des Pflugs für gewöhnlich zu unterwerfen, haben der Ein- führung dieſer vortrefflichen Futter- Pflanze viel zu verdanken. JM< habe geſehen, wie man von Abhängen, wovon fein anderer Nußen zu ziehen war, außerordentliche Cſparcetten» Ernten erhielt, I< kann nicht anders, als dem, was Thaer uns von dieſer Pflanze und ihrem Anbau in ſeinem oft angeführten Werke geſagt hat, meine ganze Beiſtimmung zu geben, und werde mich daher nur auf einige dconomiſche Bemerkungen beſchrän- fen, deren Erinnerung ich für nüßlich halte. 0. 19270 Die Eſparcette verlangt, wie alle pfahlwurzeltreibende Pflanzen, einen tief bearbeiteten Boden, wenn ſie nicht beträchtlich von Trockniß leiden und weniger reich- liche Ernten geben ſoll, Sie liebt beſonders kalkhaltige Felder, oder vielmehr, ſie ge» deihet mehre Jahre hintereinander nur im Boden dieſer Art. Uebrigens bedarf ſie weit weniger Dünger als die Luzerne. 6. 7 07,58 Da die Eſparcette in dem Jahre, wo ſie geſaet wurde, nicmals ihre Ent- wikelung erreicht, ſo halte ich es für ſchr paſſend, ſie im Frühjahr unter Win- ter» oder Sommer- Getreide zu ſäen, um nicht den größten Theil der Rente dieſes Jahres zu verlieren, und iM, für mein Theil, habe in der That durch dieſe Art der Ausſaat immer die ſchönſte Eſparcette erbauetz ich halte es aber für durchaus DI: MLS 383 EED Deconomie der Landwirthſchaft. 3357 unpaſſend, ſie auf dieſe Art im Herbſt auszuſäen, ſowohl weil die Eſparcette vor der Ernte blühen und ſo dem Cereal ſchaden würde, als auch, weil das höher wachſende Cereal den Eſparcetten- Pflanzen hinderlich ſeyn und nur die vollkommenſten von ih- nen leben laſſen würde, oder die, welche mehr Kraft hätten als jenes und deßhalb ſelbſt zum Erſtiken der ſchwächeren Eſparcetten- Pflanzen beitrügen, ſo daß nach der Ernte das Eſparcetten» Feld nothwendig ſehr dünn ſtehen müßte; oder auch endlich deßhalb, weil die jungen Eſparcetten- Pflanzen Gefahr laufen würden, vom Froſtie ausgehoben und getödtet zu werden, Ic< habe daher vie Eſparcette immer im Frühjahr unter oder mit Cerealien, beſonders unter Sommer- Weizen, ausgeſäet, und ich kann verſichern, daß da, wo für ſie geeigneter, das heißt, leichter und Ffalfhaltiger Boden war, ihr Gedeihen nichts zu wünſchen übrig ließ. Man kann ſie aber auc) im Auguſt allein und in ein wohl vorbereitetes kand ſäen. Wenn nicht eine große Trocniß einfällt, ſo geräth dieſe leßtere Methode ebenfalls ſehr gutz ſie iſt aber weniger dconomiſch als die vorhergehende, Wenn man die reine Eſparcette ſäet, ſo muß man den Boden mit Hülfe durch Zug- Vieh bewegter Inſtrumente nicht bloß vollkommen ebenen, ſondern auch dieſe Operationen mit der Hand- Harke vollenden, ſo daß auf der Oberfläche des Feldes weder Löcher noch Tiefen zurüc bleiben 3 auf dieſe Art wird der Saame, was ſehr wichtig iſt, ſehr vollkommen und glei mäßig, entweder breitwürfig oder mit der Säe- Maſchine vertheilt werden können, Auf ein ſo beſäetes Feld darf man kein Vieh mehr treten läſſen= Im dem erſten Fall muß man den Saamen mit Harken unterbringen, deren Zähne ſo weit von einander entfernt ſtehen, daß ſie nicht Gefahr laufen, ihn ſiellenweis anzuhäufen, oder man zieht eine hölzerne Hand- Walze über das Feld hinz im zweiten Fall würde ein leichtes Ueberharken am Vortheilhafteſten ſeyn, Die Eſparcette will dic geſäet und ihr Saame ſchwach bedeckt ſeyn 3 hundert und zwanzig bis hundert und dreißig Pfund Saamen ſind für einen Morgen Landes nicht zu viel. Es iſt dieß zwar ein nicht unbedeutender Koſten- Aufwand: da aber die übrigen Koſten der Anlage geringer ſind als für die Anlage eines Luzerne- Feldes, ſv darf man ſich dm< dieſe Betrachtung. nicht abhalten laſſen. Da man übrigens oft von der Ernte eines Morgens genug Saamen für zwei Piorgen erhält, ſo muß man abwechſelnd einen Theil der Eſparcetten- Felder zur Reife kommen laſten, um den Saamen davon einzuſammeln, ſo daß man ihn ſür neue Ausſaaten nicht kaufen 358 Oceconomie der Landwirthſchaft. darf. Wenn dieſe Pflanze im Laufe ihrer Dauer nur ein Mal Saamen giebt, ſo wird der Boden dadurch nur wenig ausgeſogen 3; und da der Saame beim Einernten ſehr ausfällt, ſo wird das Eſparcetten- Feld dadurch mit jungen Pflanzen wieder be- ſet. Man befolgt dieſe Methode in der Schweiz mit vielem Erfolg, 6. 9,7105 Um ven Saamen zu ſammeln, mähet man bei ſchönem Wetter, wenn die Hälfte oder der größte Theil der Saamen- Kapſeln reif iſt, das heißt, wenn ſie braun geworden ſind, und die darin enthaltenen Körner ihre graubraune Farbe und gehörige Conſiſtenz angenommen haben. Man läßt die Saamen- Eſparcette auf Schwad liegen bis zum Abend, dann wird ſie ſanft und ohne Erſchütterung umgewendet, Am folgenden Tag, ſobald die Pflanzen von der Sonne abgetro>net ſind, ſchlägt man ſie mit Stöckern auf ausge- breiteten Tüchern, ſo daß zwar der Saame, aber wenig Blätter abgeſchlagen werden z dann breitet man die Saamen- Körncr an der Sonne aus, um ihr Abtrocknen zu vollenden, und reinigt ſie auf einer Fege- Das Heu oder Stroh wird, wenn es gehörig abgetronet iſt, geſammelt, um es im Winter den Pferden oder Ochſen an Statt Heu zu gebenz in dieſer Jahreszeit gewährt es dem Vieh noch eine gute Nahrung. 047 2777 Ich glaube, daß bei dem Umbruch eines unter Cerealien geſäeten Eſparcetten- Feldes der Boden faſt eben ſo viel Säfte enthält, als ihm das Cereal gelaſſen hatte z voch bleibt er nicht ſo reich wie nach einem Luzernen- Felde, das von drei zu drei Jahren gemiſtet wird 3 oder um mich deutlicher auszudrücken, er hat noch eben ſo viel Elemente zur Erzeugung von Körnern, Handels- Früchten und Wurzel» Gewäch- ſen in ſich, als er in dem Augenblick beſaß, wo er nach der Getreide- Ernte zum Eſparcetten- Bau beſtimmt wurde. In unſerm Cultur»Syſtem kann man faſt nur den Preis des Saamens, die Koſten der Einſaat und die Zinſen, ſowohl dieſer Ko- ſten als auc?) des für die künftige Ernte im Boden gebliebenen Düngers, und endlich die jährlichen Koſten, das heißt, den Gyps und andere ausgeſtreuete mineraliſche Düngungen, ſo wie die Ernte- Arbeiten, der Eſparcette zur Laſt rechnen. Deconomie der Landwirthſchaft. Moöſcſen von eiuem Morgen 122765 430 Pfund Saamen, der Centner zu+ 20-«++«+-»«+ 26 Einſaat................... TER 2 Wenn dieſe Summe auf acht Jahr repartirk wird(ic< habe Eſpar- cetten-» Felder geſehen, die weit länger dauerten), ſo kommt jedem Jahre in SEHEN EI. M UWE 20 MM 1 MRG ie eee» ee 4 4 Hierzu muß man noch, wie ich ſchon vorſtehend erwähnt habe, die SWL DFEHSONNAAUSTNEMNMN++.+.-.'-.-„" ee.-""6 Im Frühjahr Gyps über das Feld zu ſtreuen.«+++-+= 4/4 (O2(a111110% SUOſTEIN INEST-SQHLoS e---- ee«4 14 In dem nach der Einſaat unmittelbar folgenden Jahre giebt der erſte Schnitt eines ſolhen Feldes achtzehn bis zwanzig Centner Trocken- Futter 3 der zweite Schnitt iſt immer weit weniger beträcht- lih und vielmehr zufällig; doch kann man ihn um ſo ſicherer auf vier bis acht Centner*) veranſchlagen, da das Eſparcetten- Feld noch außerdem eine Weide giebt. Man kann aljo im Durchſchnitt den jährlichen Ertrag eines Morgens auf drei und dreißig Centner ſchäßen, wovon wir den Centner mit Einſchluß der Ernte- Koſten uur zu 4. 20 48 amen Wollen, ſoſaliM-.+»«0....:-..... T 79 20 1591625Q,0170)1 DVI MICSZ0GeN Mile»..- ee»-.-» 7 14.-- 34 65, 20 Ein Morgen Eſparcetten- Feld giebt jährlich ohngefähr drei und ein halbes Fuder Miſt, jedes zu zwanzig Centner, der andern Feldern gegeben werden fann. €) Es gießt eine Varietät der Eſparcette, deren zweiter Schnitt bis cinen und einen halbe Fuß hoch wird, und Blumen ſo wie auch Saamen trägt. I< habe ihren Anbau nicht verſucht, ich habe aber einen comparativen Verſuch mit ihr und der gewöhnlichen Cſpat- cette geſehen, vor der ſw ohne Widerſprach den Vorzug. zu verdienen ſchien, 360 Oeconomie der Landwirthſchaft. Es können alſo drei Morgen hinlänglich ſeyn, um in jedem Jahre Einen Morgen erſchöpften Landes in Fruchtbarkeit zu ſeen, 52. 2707 Man hat öfters empfohlen, Miſt über die Eſparcetten- Felder auszubreiten, Als ich dieſes Verfahren auf meinen Feldern verſuchte, äußerten diefe eine außeror- dentliche Vegetations- Kraftz aber in dem folgenden Jahre blieb nicht eine Pflanze darauf ſtehen. Jh ſtelle dieſes hier nur als eine einzige That- Sache auf, will da- mit aber nicht beweiſen, daß der Miſt dieſe Wirfung auf die Eſparcette im- mer hervor bringt. Uebrigens will die Eſparcette nie, weder mit Compoſt noch mit Dünger» Erde bedeckt ſeyn, weil die Krone der Pflanze faſt immer da- von verfault. Die Verſuche, welche ich mit der ſcer-Breite gänzlich, und gerade da, wo er den üppigſten Wuchs hatte; aber das unter dieſen Klee geſäete Raygras widerſtand ſehr gut und fuhr fort zu vegetiren, als ob keine Flachs- Seide da geweſen wäre, Das franzoſiſche Rayaras: (Avena elatior.) ß. 284. Vor einigen Jahren ſäete man in den Gegenden von Genf beträchtliche Quantitäten von dieſem Graſe- Die Höhe, welche dieſe Pflanze erreichte, hatte einen Schleier über ihren Mangel an anderen Eigenſchaften geworfen, und durch eine, beſonders bei einer aufgeklärten Bevölkerung, kaum glaubliche Verblendung ſahe man ODeconomie der Landwirthſchaft. 363 nicht ein, daß ihre Producte auf keine Weiſe den beträchtlichen Aufopferungen ent- ſprachen, welche die Einſaat dieſer Futter» Pflanze nothwendig machte. J, in Geſtalt eines ver- kehrten Kegels, haben, welcher, ohne auf ſich ſelbſt zuſammen geſchoben werden zu können, ſich bei dem Hinabſteigen zuſammen ſchließt, um der Flüſſigkeit einen Durch» gang zu geſtatten, und bei dem Aufſteigen ſich wieder öffnet und ſo die Jauche wie ein wirklicher Stämpel hebt. Gewöhnlich ſind dieſe Pumpen tragbar; man bringt ſie an der Stelle an, wo ſie gebraucht werden, ſo, daß eine Einzige für eine ziemlich beträchtliche Landwirthſchaft hinreichend iſt. Uebrigens kann ein wenig geübter Arbeiter eine ſoler zu führen. Jn großen Wirthſchaften bleibt noch zu unterſuchen übrig? ob nicht die Anlage der nöthigen Gruben und Behälter, der Transport des Düngers unter einem weit größeren Volumen und Gewicht, und die daraus entſtehenden Koſten, dn von dieſer ſchnellen Benußung der Säfte entſtehenden. Vortheil verzehren. Man darf die Gülle nicht mit dem Abfluß des Miſtes und der Wirth- ſchafts- Höfe verwechſeln; denn dieſer hat eine weit braunere Farbe und Eigenſchaften, die nach den Stoffen, woraus er ſich gebildet hat, verſchieden ſind, Wir wollen jeßt ſehen, wie hoch ſich die Koſten dieſer Behandelungs- Art der thieriſchen Excremente belaufen, um ſie mit den Vortheilen zu vergleichen, welche aus dieſer. Methode entſtehen können z als Baſis unſerer Berechnung nehmen wir ei- nen Stall von zwanzig Stü Horn- Vieh. Fünf Gülle- Gruben, jede von acht Cubic- Meter Raum, im Stall ſelbſt hinter den Viehſtänden, unter dem Gang und der Rinne angebrac und Ekel erregen ven Geruch annimmt, wodurch ſie die Freßluſt verlieren, ſo daß das Futter endlich in die Streue geworfen wird. So kommt das Wieh zum Abmagern, an Statt Anſehen und Kräfte zu gewinnen, Es iſt daher ſehr wichtig, daß die Thiere jeder Art nicht mehr Nahrung auf Ein Mal befommen, als ſie ohne Unterbrechung genie- ßen können, Alles, was darüber iſt, ſchadet ihnen und dem Intereſſe der Wirthſchaft. Man muß ohne Verzug jeden Knecht abſchaffen, der dieſe Regel nicht begreifen und ſich ihr nicht ſtreng unterwerfen will. 5. 1297 Die Zug- Thiere jeder Art können eine tägliche und mäßige Arbeit von neun Stunden während fünf oder ſechs Tagen in der Woche ſehr gut ertragen. J< ſage: eine mäßige Arbeit; denn, wenn man von ihnen das verlangt, was ſie mit aller Kraft leiſten können, ſo wird man in einem Tage die Kräfte von drei oder vier Tagen verwenden. QOhne Zweifel iſt es vortheilhaft, von dem Vieh alles das zu erhalten, was es ohne zu große Ermüdung leiſten kann; aber alles, was darüber iſt, wird ſo nachtheilig, das es beſſer iſt, etwas weniger zu verlangen, als zu viel. 6. 1298. Eine ſehr ſchlechte Methode iſt es, die Thiere mit Peitſchen-Hieben oder durch Stechen mit dem Treib- Stachel zu leiten; da dieſer nur ein Thier auf Ein Mal erreicht, ſo vernichtet er jedes Mal die Uebereinſtimmung in dem Zuge des Geſpannes 3 die Peitſche muß auf das Thier ſelbſt nur in ſeltenen Fällen angewen- det werden, wo man einer augenblicklichen Kraft bedarf, die das Thier ohne eine pldßliche Anregung nicht anwenden würde: ſo zum Beiſpiel, um ein faſt erſchöpftes Thier zu zwingen ,> in einem Gleiſe oder in einer Vertiefung nicht anzuhalten, wo ſeine Stärke nicht ausreichen würde, um die Kraft der Trägheit zu überwinden. Außerdem muß die Peitſche nur in Thätigkeit geſeßt werden, um ein Klatſchen her- vor zu bringen, wel weniger vortheilhaft zu ſeyn ſcheint. IH will dieſe Frage ſo genau, als es mir möglich iſt, unterſuchen, indem ich hier die Berechnung der Koſten aufſtelle, die ein erwachſenes Stü> Vieh dem verurſachte, welcher es groß zog. Jc< bemerke in dieſer Hinſimt, daß in dieſem Zweig der Oeconomie zwei Haupt- Methoden zu befolgen ſind, nämlich, als Nah- rung des jungen Vicehes geringeres Futter und geringere Weide zu benußen und dabei im Allgemeinen alle vernünftiger Weiſe mögliche Sparſamkeit anzuwenden 3 oder dieſem jungen Vieh vorzügliche, und in vollem pe Nahrungs- Mittel zu geben, um ſein Wachsthum zu beſchleunigen. Nach der erſten dieſer Methoden kann eine Ferſe faſt nur erſt nach drei Jahren ihr erſtes Kalb geben, wenigſtens, wenn ſie nicht vom gewöhnlichen Wuchs ihrer Rage ausarten ſoll; nach der zweiten Methode kann dieſe Ferſe ihr Kalb im zweiten Jahre, bisweilen ſogar in ein und zwanzig Monaten tragen, ohne dadurch it in etwas vom Wuchs ihrer Mutter zu verlieren. 6. 309, Unterſuchen wir hier jede dieſer Methoden beſonders, wobei wir mit der zu- erſt erwähnten den Anfang machen, Deconomie der Landwirthſchaft. 383 Wehn wir als Baſis in der Ernährung der Kälber den von Thaer, in * ſeinem oft erwähnten Werk angegebenen Unterricht 2) annehmen, ſo werden wir *) Tabelle des Nahrungs-Bedarfes eines Kalbes, in den erſten 70 Tagen ſeines Daſeyns.(Nach Thaer.) 5; G& Geburts: Jedes Täglich. Tag.„Mal Unzen. 44 Des 4. Man muß mit der größten 24 UND Sorgfalt bei den Kälbern N. t| den Durchfail zu vermeiden I. Täglich vier Mal die oder zu heilen ſuchen. Das Milch, wie ſie aus beſte Mittel dagegen bes dem Euter der Mut- ſteht nach meinen Erfahrung gen in einem Rhabarber? ter kommt.....| 45 60- Extract', der mit ſtarkem 4. Morgens, Mittags und Branntwein gemacht wird. Aben V5 Ne„52 Sa80 120 60 Man läßt dieſe Miſchung s 24 I vier und zwanzig Stunden . M WEESEN EIN.+2 94 209 Di 4 bei einer gelinden Wärme 6. von.......e. 22 66 ſtehen 3 während dieſes Zeit 78 SS OA R LO BSL EIN(0001„2 raumes wird die Flaſche 1„„ oft umzeſchüttelt und her- 8. 9). 0.61202.5 0..0..00.0i0 26 78 nach das Klare ME 9. G.0.02002T00..0.0.2020C.0 30 390 Hiervon giebt man dem 40. M0 w 8 wS obe wa a ee 402 kranken Kalbe täglich zwei 414. DEN S9 aM aD SH a 0.200700 0% E33 114 Mal,' jedes Mal einen Eßlöffel voll. Gewöhnlich 142. 0025510.» 2 0/9900 nad 126 weicht das Uebel, wenn Nee en elale rele aero 0 4E46 133 das Kalb einige Löffel voll 14. EI LEM 038 PEE 30(38510) 150 von dieſem Mittel erhalten 15.| 0020 0 5 21 e 05 2001059 156 hat; ſollte davon noch keine Beſſerung zu ſpüren ſeyn, 16.„u edei..s ee. eK 162 ſo thue man in jeden Löf- 47. SO SAL IE PADS 117 168 fel voll dieſes Ertracts fünf 18. DIENE 22 ale» 8 PRIES 174 Tropfen Opium- Tinctur, Man muß aber vorſichtig 19. WWI S.0.7.0.010.0 00000 60 480 genug ſeyy, dem Kalbe 20.|„una eie....... 62 186 nicht zu viel, ſondern nur dann Milch zu geben, wenn | Uebertrag 2». 840200...2.. 21.412 es Appetit äußeit. 384 Oeconomie der Landwirthſchaft. finden, daß ein Kalb, welches in einem Alter von funfzehn Tagen für+ 20 ver- kauft wird, wenn eine Unze Milch+ Centimen von+ gilt, für+ 4, 05 Milch G& Geburts-„Jedes Täglich. Tag. Mal. Unzen.| Unzen. Uebetttägi-... 4. 445 2445 24. Morgens, Mittags und MAbENDS 1410 40070 11064 192 92, A ESELENN ER EI IS 2 I 8193 192 und etwas Molken oder Waſ» ſer, wozu man geſtatnpfte Oel- Kuchen oder auch et- was Mehl gemiſcht hat. 23. bis 28. Shell[05 2 5er» 5.2005.4.64 1452 Eben ſo. 3681 29. Gute abgeſahnte Milch| 64 192 Eben ſo; aber überdem noch ein klein wenig Heu[und kleingehacte Wurzeln, 30. bis 35.(EVEN 0-01 4 4615 18 EING 1152 Eben ſo, jedoch nach und nach etwas mehr. 36. bis 46. Eben ſo, do< nach und nach etwas wes niger. 2 ei5 4=: 1760408 10 4509 Eben ſo, doch nach und nach etwas mehr. 2853 47. bis 52. Heu und Wurzeln, Klee und Luzerne, beide grün, mit Molken, 53. bis 70. Eben ſo, doch ohne Molken. Deconomie der Landwirthſchaft. 385 verjehrt haben wirs." Kommen hierzu noch+ 0, 95 für Abwartung und Pflege, ſo werden wir+ 5 Unkoſten haben, wodurc< der Werth des Kalbes bei ſeiner Ge- PERE 2-€ ei- o.o Sr ee 6 6++ 15,= reducirt wird, In. den erſten 28 Tagen ſeines Daſeyns wird es 3684 Un- zen Mil<,/- wie ſie aus dem Euter der Mutter kommt, verzehren z dieß beträgt.................. va 12% Gd In den folgenden 48 Tagen 2853 Unzen abgerahmte Milch zu py Centime.................. EETRCHN 75 43 Zum 48 Sagen 3090 Unzen Molke.«>-» 8%+>=- 4, 20 Heu, oder ein Aequivalent von Wurzeln, ohngefähr 4150 Pfund.................+*+(amal 3, 90 Das Kalb wird alſo in einem Alter von 70 Tagen außer der SSER JUNO DENEN[OM...»-»"“.--».»*> 39, 50 Von da an bis zum Ende des erſten Jahres wird das Kalb ein Fünftel bis ein Viertel von dem verzehren, was eine er- wachſene Kuh zu ihrer Nahrung bedarf, das heißt, im Durchſchnitt 5% Pfund Heu oder dafür ein Aequivalent an Weide; dieß würde für 295 Tage betragen 46 Centner 22 Pfund, wovon wir den Centner hier zu+ 2, 40 veranſchlagen wollen, weil ein großer Theil als Weide SE EE I WI: e 09 0» 0 2 2 0-- 2 0 0+-== 385.93 Im zweiten Jahre wird das Kalb die Hälfte vom Futter einer Kuh, oder täglich 42 Pfund und in Allem 43 Centner und 30 Pfund Heu verzehren; dieß zu dem obigen Preis berechnet WRT: UPN eile 10 FEMT- 1 2 SME EE SIF 2.0 0 1 08 1-- 103, 92 Im dritten Jahre kommt die Conſumtion drei Vierteln einer DUNNONEIHE SUN: GLEI); Defrag alſo 4-2. on(iis 155, 88 MUB=Ung, und Pflege für dreh Rahe u. en vr= 48,=== ZI em US SoLfMuſſes und Riſico. 1-0 oe a<< 40,- + 426, 23 FEED.» u EB EE 426, 23 49 Deconomie der Landwirthſchaft. Uebcrgetragen> 0 be 6 6 6 EEE GEHN 6:00 Davon iſt abzuztieheme Der vom Futter ohne alle Streue gewonnene Miſt, zwölf Fuder, jedes zu zwanzig Centner, zu-+ 8..............-+ 96, ezeee Ein Kalb........... in 15, TEA Eine Kuh wird alſo in drei Jahren bis zu der Zeit, wo ſie Mil? giebt, ohngefähr koſten....+»--.o.-»„2. 1 30008 Ein Ochſe von demſelben Alter koſtet noch mehr, und wie würde es erſt damit werden, wenn man ihn nach dem Rath der Autoren des nördlichen Teutſch- lands bis zum ſiebenten Jahre erhalten wollte, ohne ihn anzuſpannen? Dieſe+ 315, 23 ſind gewiß viel für eine Kvh, von deren Gedeihen man noch nicht ein Mal vollfommen überzeugt iſtz indeſſen war ich in der Rechnung, die man ſo eben geleſen hat, ſehr ſireng. Doch fönnte ich ohne große Schwierig- feiten beweiſen, daß die meiſten, in flachen Gegenden erzogenen Kühe weit höher zu ſtehen kommen, Es wird ſelten der Fall ſeyn, daß man eine gute Kuh nicht um einen niedrigern Preis, als dieſen, kaufen könnte. Man muß übrigens wohl bemerken, daß ich hier nicht von Gebirgs- oder im Allgemeinen von ſolchen Gegenden rede, wo es Weiden giebt, die man entweder nicht anders benutzen kann, oder nicht an- ders zu benußen verſteht, als durch Ernährung jungen Rindviehs, Für dieſe, wenn es ſolche giebt, hat ſchon die Nothwendigkeit unſere Frage entſchieden, ſo daß ſie nicht weiter unterſucht werden darf. Vielleicht hätte ich, nach Thaer, einen Theil des Futters in Stroh be- rechnen ſollen; ich kann mir aber von dem aus einer ſolcenes Heu freſſen können, und andere von größerer und ſtärkerer Geſtalt, 390 Deconomie der Landwirthſchaft. die ſich ſchr gut mit fünf und zwanzig Pfunden begnügen. Im Freſſen für den Appetit und für das Bedürfniß, ſo wie für die Kraft, finden merkliche Verſchieden« heiten bei einem und dem andern Jndividuum derſelben Rage Statt. Bei den Kühen findet ſic) dieſe ungleiche Beſchaffenheit nicht weniger: vier und zwanzig Pfund Heu ſcheinen für ein Thier mittelmäßiger Geſtalt gewöhnlich hinlänglich zu ſeynz und doch ſahe ich Heerden, freilich von ſchlechter Oecono« mie geleitet, wo jedes Thier täglich acht und dreißig Pfund und mehr Heu verzehrte. 6. 313. Je mehr Erfahrung ich erlange, je mehr Gründe finde iH, mich zu über- reden, daß die Luzerne oder der rothe Klee grün gefüttert, ſowohl für Fuhr- und für AFer- Pferde, als auch für alles Horn- Vieh ohne Ausnahme das beſte Som- mer- Futter iſt; eben ſo dienen für dieſen Zwe> die Wicken, die Platt- Erbſen, der Hafer und die Hirſe, wenn ſie ebenfalls grün gegeben werden, Das Heu, ſo guf es auch ſeyn mag, ausgenommen von einigen begünſtigten Berggegenden, ſelbſt wenn man ihm etwas Körner beifügt, kann das Zug- Vieh nicht in einem ſo an- haltenden Wohlſeyn während der warmen Jahregzeit erhalten, und giebt den Kühen weniger Milch 3; aber wahrſcheinlich iſt dieſe Milch ſubſtantieller, Aber die Luzerne und der rothe Klee liefern nicht die zeitigſten Grün- Fut- ter- Ernten, die wir uns im Anfang des Frühjahrs zur Ernährung unſeres Viehes erzeugen können. Säen wir zu dieſem Zwe> im Herbſt Raps, ſo können wir dieſen oft ſchon um einen Monat früher mähen, als die Luzerne; nach dem Raps haben wir dann die Platt- Erbſen und die frühzeitigen Wien, entweder allein oder mit Roggen vermiſcht, dann den Jncarnat- Klee, Erſt nach dieſem leßtern kann man die Luzerne und hierauf den rothen Klee mähen. Zwiſchen den erſten und zweiten Klee- Schnitten ſtellt ſich oft ein für die Ernährung des Viches mit Grün- Futter ſehr ſchwieriger Zeitraum ein, wenn man nicht in ſehr tiefen Boden Luzerne geſäet hat, die alſo von der Trockniß nichts be- fürchten darf. Der Landwirth kann ſic in dieſem Zeitraum mit, im Anfang des Frühjahrs zum Grünabmähen ausgeſäeten, Wien, mit Hafer, dann mit Hirſe hel« fen, die ebenfalls ſehr Milcherzeugend und beſonders dazu geeignet iſt, am Ende des Sommers und im Herbſt als Futter zu dienen. Man fann das Vieh während einiger Zeit im Sommer ebenfalls mit Baumblättern ernähren. Die Bewohner von Bologna und Romagna unter- Deconomie der Landwirthſchaft. 391 laſſen ninem Heu, oder wenigſtens ſo viel Stroh erhalten muß, als ihm zur Füllung ſeines Magens zurräglich iſt. Wenn wir alſo annehmen, wovon wir uns auch bald überzeugen werden, daß zwei hundert und funfzig bis zwei hundert und ſechszig Pfund Runkelrüben hundert Pfun- den Heu gleich kommen; ſo glaube ich, daß eine Kuh, die vier und zwanzig Pfund troc>nes Heu verzehren würde, täglich zu ihrer Nahrung ein und dreißig Pfund Run» felrüben und zwölf Pfund trocknes Heu erhalten ſollte.; Das reine Heu muß für die Milch- Kühe, beſonders für Maſt- Vieh, und das von geheueten Hülſen- Frucht- Pflanzen herrührende, wie die Luzerne und der rothe Klee, die im Anfang ihrer Blüthe gemähete Eſparcette, die Wicken und die Platt- Erbſe und das, von der Hirſe, eben ſo die verſchiedenen Nachhiebe ſowohl 392 Oeconomie der Landwirthſchaft. von dieſen Pflanzen, als auch von den natürlichen nicht ſauern Wieſen, muß be- ſonders für das Maſt- Vieh, ſo wie für das Zug- Vieh, wenn es angeſtrengte Ar» beit verrichten ſoll, aufgehoben werden.« PBei dieſem Futter wird ſich das Bieh immer gut im FleiſHe und milchreich erhalten; beſonders wird die Milch davon ei- nen angenehmen und Butterreihen Geſchmac> haben, Das Cſparcetten» Heu, was mit Ende ſeiner Blüche- Zeit oder noch. ſpäter gemähet wird, muß für das Zug- Vieh und beſonders für die Pferde aufbewahrt werden, Das Heu, welches von Wieſen herrührt, die mit nahrungsreichen Gewäſſern bewäſſert wurden, würde die Zug- Thiere träge und weichlich machen, und es wäre ſelbſt dann noch ihr Abmagern zu befürchten, wenn man ihnen auch nebenbei Körner gäbez man muß daher ſolches Heu entweder den Kühen oder den Ochſen geben, wenn dieſe nämlich nicht in Arbeit ſtehen-L- Das Heu von hohen und trockenen Wieſen iſt für alles Vieh vortrefflich; aber das von ſauern Wieſen, ſo wie das Grummet davon, muß für die Ochſen, um es ihnen in der todten Jahreszeit zu geben, aufgehoben werden 3 voraus geſeßk, daß ſie nicht zur Maſtung be- ſtimmt ſind. Getreide und Mehl ſtehen ſelten in einem ſo niedrigen Preis, daß es rath- ſam ſeyn könnte, für das Nuß- Vieh davon Gebrauch zu machen; überdem tragen beide mehr zur Maſtung als zur Milc<» Vermehrung der Kühe bei. PWBeſonders iſt* die durch ſie erzeugte Milch nicht von vorzüglicher Eigenſchaft, indem ſie mehr Käſe- als Butterreiche Beſtand» Theile enthält, Will man aber dem Milch» Vieh Körner geben, ſo müſſen dieſe wenigſtens gemahlen oder geſchroten und mit Waſſer vermiſcht, feines Weges aber ganz und trocken ſeyn, Bei großer Arbeit und wenn es an gutem Grün» Futter oder Wurzel- Ges wächſen fehlt wird es gut ſeyn, dem Vieh, um es bei Kräften zu erhalten, einiges Mehl, beſonders vom Hafer, zu geben. Außerdem, und mit Hülfe des weiter oben vorgeſchriebenen Futters, halte ich es für unnöthig, dem Zug- Vieh, welches bloß im Schritt arbeiret, Körner zu geben, In Teutſchland giebt man dem Zug- Vieh viel Hafer; aber guch viel Stroh, ſo daß das Eine dem Andern als Ergänzung dient. In demſelben Lande iſt man über die Nüßlichkeit, das Stroh geſchnitten zu verfüttern, ſo allgemein einverſtanden, daß ich es gar nicht wagen darf, einen Zweis- fel dagegen zu erheben 3 wenn aber dieß Stroh ſchon beim Dreſchen ſehr zerkleinert worden iſt, ſo werden vielleicht die Vortheile des Schneidens von den dadurch verur- ji ah Deconomie der Landwirthſchaft. 393 - ſachten Unfoſten überwogen, beſonders, wenn man eine unpaſſende Maſchine dazu an- wendet. I< muß übrigens noch bemerken, daß das beim Dreſchen nicht zerkleinerte Stroh weit ſubſtantieller iſt, weil es ſeine innern Theile, die ſonſt in Staub über- gehn, beſſer conſervirt hat; in dieſem Betracht gewährt das Schneiden unbeſtreitbare Vortheile. Wünſcht man übrigens, daß das Vieh viel Stroh freſſen ſoll, ſo ſcheint mir dieß Schneiden nicht weniger nothwendig zu ſeyn 3 es beſchleuniget die erſte Maſtication und erſpart dem Thiere Zeit und Kräfte zur zweiten, und zum Wie«- derfäuen, Ich kenne keinen genauen Verſuch, welcher den Werth der Körner im Bes zug zum Heu, als Vieh- Futter, beſtimmt hätte. Wenn wir vom Werth der Kar- toffeln, zum Heu und Weizen, folgern dürften, ſo müßten wir annehmen, daß hun- dert Pfund Heu acht und achtzig Pfunden Weizen oder auc) hundert und neun Pfunden Hafer gleich kämen; dieß ſteht aber mit der allgemeinen Erfahrung in geradem Widerſpruchs denn ſie zeigt uns, daß der Hafer ſogar bei glei- netes Eſparcetten- Heu, welches beim Aufbrechen ſeiner Blüche gemähet wurde. 90== in dex Blüthe gemähete Wicken, 400=-- Hirſen- Heu, in der Blüthe gemähct. 200 bis 220-- Kartoffeln. 250 bis 260=- Runfel-Rüben. 230 bis 240== Rutabaga's. 266-=- Möhren. 525-- Rüben. 600-- Kohl. 394 ODeconomie der Landwirthſchaft. 5600 Pfund Rutabaga's- Blätter. 660=- Runkfelrüben- Blätter. Den Werth des Möhren- und des Kartkoffel- Krautes kenne ih ninen einige ihrer Nahrungs- Theile verſchwinden laſſen; aber wenn man beim Heuen auch mit der größten Sorgfalt verführe, ſo würde man doh nicht verhindern können, daß nicht ein Theil der Blätter dieſer* Pflanzen, das heißt ihrer zarteſten und ſaftreich- ſten Beſtand- Theile, auf den Erdboden verloren ginge, während ſie als Grün- Futter einen ſolchen Verluſt nicht erleiden. Nach den von mir angeſtellten Verſuchen fand ich immer eine Erſparniß in dieſer leßtern Benußungs- Art. Außerdem giebt auch das Grün- Futter mehr Mil) 3; doch darf dabei nicht überſehn werden, daß dieſe Milch unter einem gleichen Volumen nicht ſo Käſe- und Butterreich iſt, als die Milch von geheueten Pflanzen, j bß. 3416, Was die Gefahr anbelangt, welche für die wiederkäuenden Thiere aus dem uns mäßigen Genuß des jungen grünen Klees, der jungen Luzerne und einiger anderer Pflanzen, beſonders wenn ſie feucht ſind und ohne gehörig gefäuet zu ſeyn, ver- ſchluft werden, durch das Aufblähen entſteht3 ſo glaube ich den Landwirthen einen Dienſt zu erweiſen, wenn ich ihnen hier ein Mittel bekannt mache, das ich noch nie ohne die vortheilhafteſte Wirkung ſah. Dieß Mittel beſteht darin, daß man dem aufgeſchwollenen Thiere einen Mund- Löffel voll flüchtiges Alkali, mit einer Flaſche Deeonomie, der Landwirthſchaft. 395 kalten Waſſers verdunnt, eingiebt. Wenn das Aufblähen noc< widerſteht, ſo muß man dieſe Doſis nochmals, jedoch mit weniger Waſſer, geben. Auch Eis iſt bei den Aufblähungs- Krankheiten ſehr anwendbar, weil es die Gas- Dämpfe, welche das Aufblähen hervor bringen, in einem wäſſerigen Zuſtand verwandelt, wenn es dem kranken Thier auf den Wanſt gelegt wird. CG.“ 317 I< habe ſchon an einem andern Orte von der Methode geſprochen, das Vieh auf der Weide zu ernährenz bei großer Trockniß kann ihre Anwendung ſehr paſſend ſeyn, beſonders auf Ländereien, wo die Vegetation verzögert wird, bevor der erſte Wuchs der Kräuter groß genug iſt, um mit Vortheil gemähet und mit der Harfe eingeſammelt werden zu können. Jndeſſen, da das Bieh beim Weiden im Allgemeinen einen großen Theil ſeiner Excremente verliere, wovon nur wenig dem Weide- Lande zu Statten kommtz ſo iſt es wohl ſelten der Fall, daß es nicht beſſer wäre, dieſen kleinen Graswuchs, deſſen Ernte- Koſten man erſparen will, im Stalle zu verfüttern. Uebrigens iſt hier nicht von Ländereien die Rede, die nicht anders als zur Weide benußt werden können z für ſolt ſich die Thätigkeits- Jahreszeit der Ochſen nur vom Ende Junis bis zum Ende Novembers, oder auf fünf Monatez dadurch wird jeder effective Arbeits- Tag außerordentlich vertheuert, 9. 320» I< glaube daher, daß der auf ſolchem Boden arbeitende Landwirth nur ſo viel Arbeits- Ochſen und Zug- Pferde halten darf, als er im ganzen Jahre beſchöftie gen fkannz und daß er in den Perioden, wo die meiſten Arbeiten eintreten, ſich mit den Arbeiten ſeiner Milch- Kühe helfen muß, indem er dieſe vorzugsweiſe zu den weniger ermüdenden Arbeiten anwendet und die Arbeit ſo eintheilt, daß jede Kuh täglich nicht länger als vier bis fünf Stunden, das heißt, bloß Vormittags oder bloß Nachmittags beſchäftigt iſt, wodurc<, nur wenig am Milch» Ertrag verloren gehen Fann. Wenn man die Ferſen von Jugend auf an eine mäßige Arbeit gewöhnt, ſo ſind ſie gewiß nicht weniger zu den Pflug» und Transport- Arbeiten bewährt, als eine auf dem Lande erzogene Bäuerin zur Verrichtung bäueriſcher Hand- Arbeiten ge- ſchickt iſt. j Durch den Gebrauch vermehren ſie ihre Kräfte 3 wenn ſie nur nicht überladen und erſt nach dem Kalben vor dem Pflug oder ſonſt angeſpannt werden, ſo vermin- dert ſich ihre Milch ſehr wenig. QWGanz anders iſt es mit Kühen, die in Weichliche feit und in abſolutem Müßiggang erzogen ſindz; dieſe leiden größten Theils ſehr, wenn man ſie zum Ziehen gewöhnen will. Sie verlieren bisweilen ſo ſehr an Milch, daß dem 2andwirth nur die Wahl übrig bleibt, entweder ſie niche mehr anzuſpannen oder auf ihren unmittelbaren Ertrag Verzicht zu leiſten. Man kann es daher den Landwirthen, welhe Kälber erziehn, nicht genug empfehlen, dieſe nach und nach zur Arbeit zu gewöhnenz dieß läßt ſich am Beſten dadurch bewirken, daß man ſolche Kälber, neben erwachſenen, ſchon ausgebildeten Thieren, anſpannt, ein Verfahren, was beſonders in Romagna ſorgfältig beobachtet wird. So zum Ziehen gewöhnte und gut abgerichtete Thiere ſind für den Landwirth noch ein Mal ſo viel Werth als die, welche in abſolutem Müßiggang erzogen wurden? denn durch die Erſparniß, welche jene durch ihre Benußung als Zug- Vieh gewähren, wird die geringe Vermin- derung des Milch- Ertrags weit überwogen, ſo daß dieſe Erſparniß in Zeit von zwei bis drei Jahren mehr als das Doppelte vom Werthe des Viehes beträgt, durch welches ſie bewirkt wurde; und außerdem wird noch ein beträchtlicher Verluſt ver» 398 Deconomie der Landwirthſchaft. mieden, der durc; den Gebrauch von Ochſen entſtanden wäre, die mau nicht im gams zen Jahre anwenden kann. I< muß noch erwähnen, daß, wenn der Landwirth ſeine Ochſen immer bei gutem Futter erhält und ſie nicht überladet, dieſe Ochſen jeder Zeit fleiſchig genug ſeyn werden, um ſie im Herbſt nach Vollendung der Feld- Arbeiten an Vieh-Mäſter mit einem geringen Verluſt verkaufen zu können, oder um ſie nach Umſtänden ſelbſt zu mäſten und an den Fleiſcher zu verkaufen. Die Melkerei und die Käſerei. 6 3244 In allen Gegenden, wo es an Gelegenheit fehlt, die Milch in Natura um einen vortheilhaften Preis zu verkaufen, muß man ſie in Käſe, oder in Butter und Käſe oder endlich in Butter, Käſe und Zieger verwandeln, um ſie auf die vortheil- hafteſte Art zu realiſiren. Aber dieſe Fabrication fordert auch Adwartungen, Einzelne heiten und eine Regelmäßigkeit, die von Seiten des Wirthſchafts» Dirigenten eine un- unterbro und über das Gelingen des Käſe in der Fabrication urtheilen. Nur die Erfahrung der Vergangenheit kann darüber Gewißheit geben. Oft geſchieht es, daß die Käſe nac) Verlauf von funfzehn Tagen anfangen aufzuſchwellenz dieß iſt ein ſicheres Zeichen ihres Mißrathens 3 hier muß man auf der Stelle die Verfahrungs- Art ändern, oder noch beſſer, ſich einen ge- ſchickten Käſe- Meiſter anſchaffen. 6 324. Die Fabrication der Butter iſt viel leichter als die des Käſe; aber der Landwirth, welcher die Butter einige Zeit lang aufbewahren will, muß beſonders da- nach hinſehn, daß alle darin gebliebene Butter- Milh rein heraus gedrückt wird, weßhalb ſie beim Waſchen öfter mit friſchem Waſſer begoſſen und darin durchfnetet werden muß. 6. 325. Nach der Fabrication des Käſe kann man aus dem Molken den Zieger, eine Art Subſtanz bereiten, die mit den Käſe- Theilen viel Aehnlichkeit hat, gleichwohl davon verſchieden, zarter und magerer iſt und vom Molken nicht nur durch eine be- ſondere Säure, ſondern auch durch einen weit höheren Hiß-Grad geſchieden ſeyn will. In der Schweiz iſt dieß Product ſehr im Gebrauch; es wird hier, wenn es geſalzen iſt, als Speiſe für die Feld- Arbeiter benußt. Friſch und mit Sahne vermiſcht erſcheint der Zieger auf den Tafeln der Reichen und gilt da als ein wah- rer Leerbiſſen, 6. 326, Der von dieſer Fabrication übrig gebliebene Molken kann auc) Milch- Zucker geben oder als Schweine- Futter benußt werden. J< werde auf dieſen Gegenſtand zurü& kommen, wenn von den Schweinen die Rede ſeyn wird, O1 3272 Unter die Unkoſten einer Käſerei muß man rechnen: 4) Die Miethe für das Milch-Haus, Laboratorium und Käſe» Magazin« 9) Die Zinſen des Capitals für Geräthe und die Verminderung dieſes Capitals durch Verſchlechterung der Geräthe. Deceonomie der Landwirthſchaft. 4091 3) Den Sold des Käfe-Machers. Der Käſe- Macher kann, wenn man ihm einen Gehülfen giebt, auf zwei Mak, täglich hundert und ſechszig Pfund Käſe fabriciren, die Butter machen und die im Magazin befindlichen Käſe beſorgen. Hat man nur ſo- viel Milh, um täglich zwanzig Pfund Käſe fabriciren zu können, ſo wird ihn auch dieſe Fabrication den ganzen Tag beſchäftigen. Man ſieht alſo, wie wichtig es iſt, eine große Menge von Milch in einer und derſelben Kä- ſerei zuſammen zu bringen. 4) Die nöthigen Laab- Magen, um die Käſe zu laabenz ihr Preis iſt nach den Gegenden verſchieden. 5) Das Salz, zum Salzen der Käſe und des Zieger. 6) Das Holz; dieſe leßtere Ausgabe wird durch eine paſſende Einrichtung des Herdes ſehr vermindert. Man kann nicht den Keſſel gänzlich einmauern, wie bei andern Fabricationen, weil man ihn nach Belieben muß heraus neh- men können 3 dagegen kann die Hälfte ſeines Umfanges ummauert und die Seiten der kreisformigen Mauer können verlängert werden, ſo daß ſie die Hißze zuſammen halten, ohne den Käſe- Macher am beliebigen Herausnehmen des Keſſels, welcher an dem Arm eines auf Zapfen beweglichen Pfeilers über dem Feuer aufgehängt iſt, zu hindern, 7) Die Koſten des Verfaufes. In großen Käſereien kommt der Groß Händler gewöhnlich zur Stelle, um den ſämmtlichen, während einer Jahreszeit gemachten, Käſe zu kaufen z dann hat der Eigenthümer nur die Mühe, den Käſe in Tonnen packen, und bis zum beſtimmten Ort fahren zu laſſen, In den mayländiſchen Kä- ſereien wird der Käſe gewöhnlich unverpackt verſchifft, dahingegen verlangt die dort übliche Fabrications- Art eine ziemliche Menge: a. Safran, den man während des Laabens der Milch dem Laab im Keſſel beimiſcht, um dem Käſe den gewöhnlich beliebten Geſchma> und die gewünſchte Farbe zu geben, b. Oel, womit der Käſe, nachdem er das nothige Salz bekommen hat, eingeſalbt wird, um ihn vor Jnſecten zu ſchüßen, c. Farbe, womit man dieſe Käſe, wenn ſie ganz fertig ſind, überzieht, um ſie deſto beſſer gegen jedes Verderben zu ſchüßen, Uebrigens ver« ſieren die magern Käſe, wie die mayländiſchen, bis zu dem Zeitpunct, 51 ETI Cn ern SITAE 5,4 Deconomie der Landwirthſchaft. wo ſie genoſſen werden können, ſehr von ihrem Gewicht, während die von nicht abgerahmter Milch gemachten Käſe, faſt nie über 5 bis 6 Procent verlieren, Was die Butter und den Zieger anbelangt, ſo iſt es für den Beſißer einer Käſerei gut, das, was er davon nicht ſelbſt bedarf, an Speculanten zu verfaufen, die ein Geſchäft daraus machen, dieſe Producte im Einzelnen zu verkaufen, Nur dann, wenn er zu einem ſolchen Abſaß keine Gelegen- heit findet, mag er die Märkte beſuchen. PBisweilen iſt er auch wohl ge- zwungen, ſeine Butter einzuſalzen, in Fäßchen zu ſchlagen und ſie weit zu verſenden, um ſie zu verſilbern. 67 13287 Die Beſchaffenheit der Milch hängt ſo ſeßr von der Futter-Art ab, womit die Thiere, von denen ſie herrührt, ernährt werden, daß ich hier nichts Poſitives und Allgemeines über ihren Werth in der Fabrication werde ſagen können. Es iſt daher für den Landwirth eine weſentliche, obgleich ſchwierige Operation, daß er den Preis zu beſtimmen ſuche, für welchen er ſein Futter durch Vermittelung der Mel- Ferei und der Käſerei realiſiren kann z bei den im Voraus über dieſen Gegenſtand zu entwerfenden Berechnungen darf er nicht vergeſſen, die Zufälle mit in Anſchlag zu bringen, die bei einer langwierigen Manipulation oder durch Ungeſchi>- lichkeit und ſchlechten Willen zu Werluſten von mehr als einer Art VWVeranlaſ- ſung geben, Es folgt hier ein Auszug meiner Rechnung über die Milch- Quantität, welche im Jahr 4846 in meiner Haupt- Käſerei nöthig war, um ſowohl 4 Pfund friſche Butter als auch Käſe zu machen, wovon dieſer zwei Tage nach ſeiner Fabri- cation gewogen wurde: ! 1.6.4.0 Januar,-MilO+:-- oo-.2%.% 0.7... 0.110Pumdwumm Febr.== e.»+ e--.-,2 1. 000 0 140= 60 März,..- Wow... ee.*."69": W10 55= April, erm Zi. Teds 6... u EE AE eS Mai,-- WE 0.400.007... 5 0 1 NE EE win 10-“ 6== Juni, EIE EE 502,5: 0. 1010.00... 8! H 0 1 SNOM EITRELNG SL=< M awoas Ueberzutragen 5.5 6 6. 5-0=. 9» 50.0 0.€ 2 2.. 65. Pfund 9 Unzen, Deconomie der Landwirthſchaft. 403 Uebergetragen«++++ ZU 0. 0. 0«165 Pfund: 9 Unzen. Juli, Milch. 4 DIITS ET EEN Ne ABN Zi ies Auguſt, Ii 81 E01. 207 LIBS SIEPE 2086 5 ORE T ERMS. 4 087„GATS 11 WIE Ms 8 u Samen (SO PHENN UED 1707 201(u eH 10000 AARE el 0 ve EE 41 160,6 October, ZIE 10.441 17 NUS SE PER US 27 08 WM LORIS DEt 10 10000 28 ERES Dir I L540 Juma ES 56, arm ENEN ENE UNC We 0 00240. 10206== WO)ZGENVeU=< 0000 10. 200 Ne R MEIN 16 01 MM 50 0 0 8 1 40<= 109 0= 133 Pfund 5 Unzen, Das Pfund zu 42 Unzen gerechnetz3 alſo im Durchſchnitt 443 Pfund, Das Verhältniß der Butter zum Käſe iſt nac) der Beſchaffenheit des Käſe, den man fabricirt, ſehr verſchieden, das heißt, je nachdem man mehr oder weniger Rahm von der Milch genommen hat, bevor dieſe zu Käſe gemacht wurde; doch äußert hier auch die Beſchaffenheit der Temperatur viel Einfluß, Wenn dieſe ſehr warm iſt, ſo iſt man größten Theils gezwungen, den Käſe eher zu fabriciren, als man den Rahm abnehmen konnte, Wenn dieß übrigens- geſchehen iſt, und man läßt den Molfen, wovon man den Käſe gezogen hat, acht bis zwölf Stunden an einem fühlen Ort ſtehn; ſo kann man no: Rahm davon- erhalten, der eine nicht ſchlechte, obgleich geringere und viel weniger Butter giebt,- als die von frie ſchem Rahm...' In der Käſerei von Cartigny, im Genfer Canton, waren nur 4 Pfund Milch nöthig, um ſowohl 4 Pfund Butter als auch Käſe und 7538 Zieger zu machen.; Ge 070.0 In einigen Theilen Jtaliens und der Smäßig behandelte Milch-Kühe verzehrt worden wäre, gelöſet haben würde, Uebrigens liegt dieß vorzüglich daran, daß das Fleiſch im Verhältniß zu den Fabricaten der Melkerei in niedrigen Preiſen ſteht, und daß die Landwirthe, welche die Maſtung größten Theils gleichzeitig unternehmen, beim Verkauf des Maſt- Biehes mit einander concurriren. In den meiſten Provinzen Englands wird das Fleiſch um einen Preis verkauft, welcher dem erfahrenen Vieh-Mäſter Gewinn ſicherte, und wenn unſere Landwirthe über ihr wahres Intereſſe gehörig aufgeklärt ſeyn werden, ſo muß ſich nothwendig ein gewiſſes Gleich- Gewicht zwiſchen dieſen beiden Arten der Futter- Benußung einſtellen z dann werden wir wahrſcheinlich das Fleiſ< etwas theuerer und die Milch nebſt ihren Fabricaten mit beſſern Prei- ſen bezahlen, 0. 331. Die Zeit und die Menge der Nahrungs- Mittel, welche zur Erzeugung einer gewiſſen Menge Fleiſches nöthig ſind, hängen nicht nur von der Beſchaffenheit dieſer Nahrungs- Mittel ab, ſondern auch, und zwar ganz beſonders, von den Eigenſchaf- ten und von dem Zuſtand der Thiere im Augenblif ihrer Aufſtallungz unter dieſem Zuſtand verſtehe im das Alter, die„Geſundheit, die Abmattung oder Magerfkeit des Thieres- Was die Magerkeit an und für ſich anbelangt, ſo muß man die, welche der Rage oder dem Thiere eigenthümlich iſt, von der wohl zu unterſcheiden verſichn, welche ſich als Folge außerordentlicher Abmattung oder Arbeit oder endlich ſchlechten Futters zeigt. Dieſer leßteren Art von Magerkeit wird ſehr leicht abgeholfen, ie gilt ſogar als Vorbedeutung einer ſchnellen Maſt 3 ſie verlangt nur eine progreſſive Verbeſſerung der Qualität und Quantität des Futters. Die von außerordentlicher Ab- mattung herrührende Magerfeit verlangt vor dem Anfang der Maſtung einen leinen Aderlaß, und iH würde auch einige Bäder.anrathen, wenn die Nachbarſchaft eines Waſſers Gelegenheit dazu giebt 3 wobei aber immer zu berückſichtigen iſt, daß ein ſolches Bad nur vor der Mahlzeit genommen werden darf. Die Magerkeit, welche ihren Grund im Temperament des Thieres findet, iſt ſchwer zu beſiegen und ver» ſprit dem Vieh- Mäſter nur Verluſt; ſie iſt ein ſicheres Zeichen, wie wenig die Verdauungs- Organe eines ſolchen Thieres zur Aſſimilation der Nahrungs- Mittcl ge eignet ſind, 406 Oeconomie der Landwirthſchaft. 07" 8.32 Welche Thiere man auch mäſten mag, ſo muß man doch die ihnen be» ſtimmte Nahrung ſo eintheilen, daß man ſowohl in Hinſicht der Quantität als auch der Qualität immer vom Beſſern zum Beſſern übergehen kann, Wenn, ſich die Aſſimilations- Organe des Thieres an ein Nahrungs- Mittel gewöhnt haben; ſo muß man ihnen ein anderes geben, wodurch ſie von Neuem gereizt werden, ihre geſteiger- ten Anſprüche zu befriedigen; ohne dem läuft man Gefahr, die ſchon errungenen Vortheile zu verlieren. Auch iſt es nom gut, dem Thiere, wenn ſeine Mäſtung etwas vorgeſchritten iſt, Ader zu laſſen, um entweder einem Blutſchlag vorzubeugen oder um die Fibern des Thieres anzuſpannen-. Man darf hier auch nicht vergeſſen, daß eine übertriebene Fettheit eine Art von Krankheits- Zuſtand iſt, Die Futter- Quantität, welche ein Maſt» Thier verzehren ſoll, läßt ſich im Allgemeinen unmöglich beſtimmenz ihre Erforſchung gehört zu den Theilen der Oeco- nomie, die in jeder Localität, bei jeder Rage und faſt bei jedem Jndividuum durch ſorgfältige und poſitive Verſuche ausgemittelt ſeyn wollen. Solche Verſuche mit den gewöhnlichen Ragen der betreffenden Fkänder anzuſtellen, wäre eine um ſo ruhmvollere Beſchäftigung der Regierungen, da dieſe Verſuche Sorgen, Zeit, Aufmerkſamkeit und folglich auch Koſten erfordern, die man von einem bloßen Privatmann, der nur für ſein eigenes Intereſſe arbeitet, nicht verlangen fann. Q; 333. Selbſt die ganz müßigen Thiere werden durch bloße Stroh- Fütterung abgemagert. Mit Hülfe einer vollkommenen Ruhe kann man oft Thiere bei Heu von mittelmäßiger Güte fleiſchig erhalten. Mit gutem Heu fängt man ihre Maſtung an. Vom Graſe wird der Körper des Viehes gereinigt, erfriſcht und gleichſam zum An- ſang der Maſtung vorbereitet. Die Kohl- Arten, der Klee, die Luzerne und die grünen Wicken, führen die Maſtung raſc< vorwärts 3 eben ſo iſt es mit den Wurzels- Gewächſen und mit den Wein- Träbern, wenn ſie zugleich mit Heu gegeben werden, Hierauf folgen gekochte Wurzeln, Getreide«Schroot, oder noc< beſſer Mehl, wobei immer Heu gefüttert werden muß, um die Maſtung zu vollenden, Die Kleie hat nur im Bezug auf das in ihr enthaltene, wenige Medl einigen Werth 3 ſie ſelbſt iſt unverdaulich. ==== 9 000005 Deconomie der Landwirthſchaft. 407 9. 334. Die Maſtung auf ver Weide verlangt ſehr reichliche Gräſer oder Futter- Kräuter, und dann verderben die Thiere faſt eben ſo viel mit den Füßen, als ſie verzehren ,. beſonders wenn man ſie nicht durch Horden oder Verzäunungen am Rande der abzuweidenden Graſungen und Futter- Felder erhält, oder an einem in die Erde geſchlagenen Pfahl anbindet. Dieſe leßtere Methode ſcheint mir durchaus fehlerhaft zu ſeyn? denn man würde durch ſie nicht nur viel guten Dünger verlieren und der Graſung durch das Kreislaufen des Viehes ſchaden, man würde viel- mehr no< die Maſtung verlängern, weil das Vieh zu viel Spielraum zu ſeiner Bewegung hätte, und weil die Abhaltung der Bewegung die Majſtung ſehr beſchleunigt, S. 335, Im Frühjahr, in der Periode der Ruhe, welche nach den erſten Feld- Ar- beiten folgt, werden die mit grüner Luzerne, oder grünem Klee ernährten Thiere ſehr leicht fett3 ic) fand das Mäſten meiner Ochſen nur dann vortheilhaft, wenn ich es in dieſem Zeitpunct unternahm, j Ein Thier dieſer Art verzehrte in einem Tage eine Quantität Grün- Futter, die in Heu verwandelt ohngefähr drei und dreißig Pfund oder* Centner gegeben hätte, Wenn der Centner Heu++ 2, 60 gilt, ſo kann der Centner Grün-Fut»- ter einen Werth von F+ 0, 80 haben, ſo daß der Unterhalt eines Ochſen für einen EEE EEE USE UE SG 2 Sie PO 6 Ne a uo 6 aue 1 7d UNDEMINNDEr: ZSartung/ OHnNgeſahrt.».-...,.".%.-+ 258,- koſtet. Wenn aber davon täglich J--0, 35 für 70 Pfund Dünger ABSEISUENE WOCDEN 2 M 0 2 weinen 0 WE- 004 Kat 5:4237.40,550 ſo beträgt die Ausgabe monatlich.., 5, ,.,.,y.+ 17, 50 Im Frühjahr oder im Anfang des Sommers kann ein Ochſe leicht über dieſen Betrag an Werth zunehmen. Unſere Frage gewinnt aber ein anderes Anſehn, wenn die Mäſtung im Herbſt mit Heu und beſonders mit Körnern geſchehen muß. Jn dieſer Zeit ſchreitet ſie langſamer vor, das Futter iſt theuerer, die Concurrenz im Verkauf iſt größer und folglich der Preis des fetten Viehes niedriger, 403 Oeconomie der Lattdwirthſchaft. 6. 336. Nach einem mit vieler Sorgfalt angeſtellten Verſuch kann ich verſichern, daß unter den von uns zu Vieh- Futter angebaueten Wurzel» Gewächſen die Runkelrübe am Meiſten zur Maſtung beiträgt. Man giebt den Thieren fo viel davon, als hin- länglich iſt, um die Hälfte des Betrags ihres Trocken- Futters zu erſeßen, Die Rutabaga's, die Möhren und die Kartoffeln können zu demſelben Zweck dienen, wenn ſie auch das Maſtungs- Vermögen in einem mindern Grade beſißen. Die Kartoffel gewinnt ſehr durch das Kochen; ſie wird durch dieß Mittel zum Theil von ihrem Vegetations- Waſſer und von einem ſcharfen Safte befreiet, welcher den Ercrementen der Thiere einen ſehr ſtinkenden Geruch und den Thieren ſelbſt oft eine leichte Erſchlaffung verurſacht. Die Möhre trägt mehr zur Geſundheit, als zur ſchnellen Maſtung der Thiere bei. Man muß ſie vorzüglich den Pferden geben, für welche ſie ſehr gut den Hafer erſeßen kann, Ueber das Maſtungs- Vermögen der Rübe und der Paſtinake habe ich keine Erfahrung, und kann daher auch nichts davon erwähnen, Das Gedeihen der erſtern hängt zu ſehr vom Zufall ab, als daß ihr Anbau empfohlen werden könnte 3 es ſey denn in Gegenden, wo im Sommer und Herbſt öftere Regen einfallen. 61.337: Die Rübſen- oder überhaupt die Oel- Kuchen würden beſonders zur Vieh- Maſtung geeignet ſeyn, wenn ſie nicht dem Fleiſche einen mehr oder weniger unange- nehmen Geſchmac> mittheilten. 6. 338 Die Anwendung der Fabrications- Ueberbleibſel vom Bier, Branntwein und vom Runkelrüben-Zucker habe ich nicht verſucht; ich kann daher zu dem, was Thaer über dieſen Gegenſtand ſagt, nichts hinzufügen. S.+ 339. Nicht zu oft kann ich es wiederholen, daß es dem Horn» Vieh, welches auf der Maſt ſteht, ſehr wichtig iſt, ſein Futter mit der größten Regelmäßigkeit und in einem ſolernn Feldern weiden 3; ſie würden hier nicht nur eine Menge Jnſecten und Unfraut- Wurzeln vernichten, ſondern auch noch weſentlich zum Zerkleinern des Landes beitragen; und die von ihnen abgeſeßten Excremente verkörperten ſich unmit- telbar mit dem Boden, ehne von der Luft und von den Sonnenſtrahlen ausgetroc>net zu werden, 9: 346. Wenn die Schweine in Ställen erzogen werden, ſo ſollte man ihnen Klee, Luzerne oder Wicken grün und ſehr jung auf Raufen und außerdem noch Molken ge: ben. Jm Winter giebt man, an Statt des Grün- Futters, Wurzeln. Dieſe Futter» Ark wird hinreihen, bis die Maſtung etwas vorgeſchritten iſt, Dann wird es gut ſeyn, den Wurzeln und dem Molken eine etwas ſubſtantiellere Nahrung beizugeben, wie zum Beiſpiel Eicheln, Buchen» Nüſſe, geſchrotenes oder gemahlenes Getreide, und beſonders Mehl, welches angefangen hat eine brotige Gährung(nach Art des Brotteiges) anzunehmen. Beſonders muß man zu dieſem Behuf das Mehl von Gerſte, ganz hauptſächlich aber das yon Mais, Erbſen und Bohnen vorziehn. Das Hafer» Mehl giebt dem Schweine- Fleiſch eine ſehr gute Beſchaffenheit, 0213472) Man darf nicht vergeſſen, daß das Maſt- Schwein ſo wenig als möglich Bewegung haben ſoll, und deßhalb in einem nicht ſehr geräumigen und wenig bellen, jedoch reinlichen Stall erhalten werden muß. Hier muß es ſein Futter ſehr regelmä- 89* 412 ODeconomie der Landwirthſchaft. ßig und nach und nach von beſſerer Güte erhalten.; Der Quantität nach giebt man ihm ſo viel, daß es ſeinen Appetit ſtillen kann, aber kein Futter auf der Raufe und in der Krippe, die immer rein erhalten werden müſſen, liegen läßt, In der leßken Zeit der Maſtung des Schweines muß man dieſem Thiere ek- “was mehr Streue geben, weil ſie zu ſeinem Wohlſeyn beiträgt, und folglich ſeine Maſtung beſchleunigt. 6. 348. Gewöhnlich hat das Schwein in einem Alter von zwei und einem halben Jahre den zur Maſtung vortheilhafteſten Grad erreicht. Wenn es in dieſem Alter -drei hundert Pfund Fleiſch und Fett giebt, und das Pfund davon gilt<|- 0, 50z ſo iſt das Schwein+ 450 werth. Seine Erhaltung würde alſo von ſeinem Ge- burts- Tage bis zu ſeinem Todes- Tage im Durchſchnitt täglich+ 0, 464 koſten, wenn man die Excremente als Compenſation für Streue und Abwartung annehmen will. Dieſe 46 55 Centimen täglich(im Durchſchnitt) würden allerdings hin- reichend ſeyn, wenn nicht das Schwein oft mitten in ſeinem Lebenslauf von Zufällen und Kranfheiten leiden müßte. Da aber dieſe ſehr oft von Unreinlichkeit und von Mangel an gehöriger Abwartung herrühren; ſo wird ein verſtändiger Landwirth ihnen größten Theils vorbeugen können, und auf dieſe Weiſe aus der Schweine- Zucht eine weniger zufällige Jnduſirie machen, als ſie bisher war,+ 0. 3407 I< kann dieſen Gegenſtand nicht ohne bie Bemerkung verlaſſen, daß die Anlegung und Erhaltung der Schweine- Ställe, beſonders wenn ſie ihren Zweck er= füllen ſollen, ſehr foſtſpielig iſt. Wenn man dieſe Ställe aus behauenen Fels- oder Sand» Steinen erbauet, ſo koſien ſie ſehr viel; bauet man ſie aus Holz, ſo bedarf man dazu theuere Pfoſten, vie aber bald verderben. CS. 435,05 Die Unreinlichfeit, worin man gewöhnlic< die Schweine läßt, hat ein Vor- urtheil gegen die auf Schweine- Zucht beſonders Bezug habenden landwirthſchaftlichen Beſchäftigungen erweckt 3; es folgt daraus, daß die Wartung dieſer Thiere gewöhnlich dem ungeſchickteſten und liederlichſten Dienſt- Perſonale der Landwirthſchaft überlaſſen wird 3 man darf ſich alſo gar nicht wundern, wenn dieſer Theil der Vieh- Zucht ſelten Vortheil gewährt, EEN Deconomie der Landwirthſchaft.; 413 6. 354: Ich habe nie die Vermehrung der Schweine betrieben, ſie ſchien mir immer ſo viel Einzelnheiten und Sorgfalt zu verlangen, daß ich es für beſſer- hielt, ſie Fleinern Landwirthen zu überlaſſen, die in ihrer Wirthſchaft nicht hinlängliche Be- ſchäftigung finden und folglich auf die Erziehung der Schweine mehr Zeit verwenden fönnen. Wenn man aber in einer gut eingerichteten Landwirthſchaft, mit Hülfe einer wohlgewählten Schweine- Rage, dahin gelangt iſt, aus der Schweine- Zucht Nußen zu ziehn; ſo wird es ſehr paſſend ſeyn, dieſe zweckmäßig gefundene Rage durch Wer- mehrung in ſeiner eignen Wirthſchaft fortzupflanzen, Jc< habe Sauen geſchn, die in einem Wurf achtzehn Junge warfen und ſechszehn davon mit ihrer Milch erzo- genz; da ſie zwei Mal im Jahre werfen, ſo kann wirklich durch die Jungen die Er- haltung der Mutter ſehr gut bezahlt werden. Doch rathe ich dem Landwirth, in der Schweine- Zucht nie auf große Vortheile no auf Würfe, wie die von mir hier an- geführten, zu rechnen, Der Landwirth, welcher trägtige Sauen hält, muß ihnen nicht nur gut Fut- ter, beſonders beim Werfen und Säugen, geben, ſondern er muß auch ihre Mahl- zeiten, wie ich oben erwähnt habe, regeln und dieſe Thiere ſehr reinlich halten. Beim Werfen muß den Sauen nur mic gehacktem Stroh eingeſtreuet werden, weil die Ferkel gern unter lange Screue kriechen, wo ſie nicht ſelten von der Mutter er- vrückt werden. Sobald die Ferkel zur Welt fommen, muß man ſie unter der Mut- ter wegnehmen und in einem Korb oder Kaſten beſonders erhalten, bis die Mutter die Geburts- Schmerzen überſtanden hat; dann ſind ſie weniger der Gefahr ausgeſeßt, von ihr verleßt zu werden, Man laſſe der Sau gleich nach dem Gebähren ein und eine halbe oder zwei Unzen Manna geben, um ſie zu reinigen und ihr die Neigung zur Wildheit zu benehmen, wodurc< ſie nicht ſelten hingeriſſen wird, ihre Jungen zu tödten und ſogar zu freſſen. In den fünf erſten Tagen muß man die Jungen nicht bei der Mutter laſſen; man halte ſie abgeſondert bei ihr und laſſe ſie zu gewiſſen Stunden ſaugen, ohne ſie aus den Augen zu laſſen, damit ihnen kein Schade geſchehe. Wenn dieſe erſten Tage vorüber ſind, ſo laſſe man die Mutter und die Jungen in eine Ver- zäaunung, wo ſie etwas Gras abweiden können, oder auf Wege und unbe- ſtellte Felder. Uebrigens gebe man der Mutter beim Säugen gute, milchbrin- gende Nahrung. 414 Oeconomie der Landwirthſchaft. De SS< 7000606 6. 5352. I< habe mich ſehr mit den ſpaniſchen Schaafen, mit den Merino's, be- ſchäftigtz wie viele Landwirthe, ſo latte auch ich mein Vorurtheil für dieſen Zweig der Landwirthſchaft,"und wie viele andere, ſo faßte auc) ich einen Widerwil« len dagegen. Von dieſen Extremen zurück gekommen, glaube ich jeßt mit gänzlicher Unpar- teilichfeit von der Schaaf- Zucht reden zu können, Die Schaafe geben uns Wolle, Lämmer, Dünger und Fleiſh. In mehren Gegenden benußt man aucy ihre Milch. Sollten ſie wohl nicht hiernach eben ſo und noch mehr nüßlich ſeyn, wie jedes andere nicht arbeitende Nutz- Vieh? Unglücklicher Weiſe haben die meiſten Landwirthe, welche ſich ſeit einigen zwanzig Jahren mit der Schaaf- Zucht beſchäftigen, Hofſnung auf Gewinne dabei gehegt, die nicht lange beſtehen konnte; in ihrer Erwartung betrogen, haben ſie ge- gen dieſe vortrefflichen Thiere eine Abneigung gefaßt, welche eine übel verſtandene Sparſamkeit in ihrer Erhaltung und einen Mangel an der zu ihrem Gedeihen nöthi- gen Sorgfalt nach ſich zog. 20.1.2353: Die Scaafe geben nur Nußen, wenn ſie gut ernährt werdenz nur in die- ſem Fall geben ſie eine reichliche, ſtarke, elaſtiſche Wollez und den Ueberfluß an Milch, der ſo weſentlich zum Gedeihen der Lämmer beiträgt. Wenn ſie ſo erhalten werden, ſo gewinnen ſie das ſchöne Anſehn, welches ihren Verkauf befördert, und in dieſem Zuſtande werden ſie dem Fleiſcher immer eine willkommene Waare ſeyn. keider fürchten dieſe Thiere, mehr als andere, gewiſſe Arten von Nahrung. Die Sumpf- Gräſer und das Heu davon, kalte Feuchtigkeit und ſtehende Gewäſſer verurſachen ihnen die Lungen- Fäule oder andere Kranfheiten. Die Veterinär- Wiſ- ſenſchaft läßt noch, beſonders in Hinſicht auf die Geſundheit dieſer Thiere und auch in Beziehung auf alle andere Thiere der Landwirthſchaft, viel zu wüne ſchen übrig. 6. 4,354. Hier iſt nicht der Ort zur Wiederholung eines Unterrichts für Schäfe- rei»Beſißer; ich kann mich daher nur auf öconomiſche Betrachtungen im Be Deconomie der Landwirthſchaft. 415 kreff der Schaafe einlaſſen, um die Landwirthe in dieſer Hinſicht vor Fehlern zu bewahren, Ein Schäfer kann mit einem Gehülfen ſehr gut drei hundert Woll- Thiere, Böcke, Schaafe, Jährlinge und Lämmer abwarten; wenn nämlich die Böe außer der Sprung- Zeit in Horden oder in einer guten Verzäunung allein gelaſ- ſen werden. Dieſer Schäfer und ſein Gehülfe koſten ohngefähr, mit Inbegriff einiger beiläufigen Ausgaben,+ 900. Dieſe Summe auf drei hundert Thiere repartirt, belaſtet jedes Thier jährlich mit I+- 3 Wartungs- Koſten, Wenn man aber von die- ſer Anzahl Woll- Thiere nur den dritten Theil beſaße, ſo würde man an dem Unter- halt jener beiden Individuen, des Schäfers mit ſeinem Knechte, nur wenig erſpa- renz denn ſie brauchen zum Hüten für hundert Schaafe nicht weniger Zeit, als für drei hundert. Jedes dieſer Schaafe koſtet alſo wenigſtens das Doppelte, wo nicht das Dreifache der obigen Wartungs- Koſten, und es iſt unter dieſen Umſtänden kein Gewinn, wohl aber Verluſt zu erwarten, Wenn ich annehme, daß eine Schäferei für drei hundert Stü Schaafe TJ 3000 koſtetz ſo müſſen die Zinſen dieſer Summe, zu zehn Procent,%die Unterhaltungs- Koſten jedes Schaafes mit+ 1 vermehren. Wenn ein Schaaf 4- 40 koſtet, und man er- höht, wegen Sterbefälle und Verſchlechterung des Capitals, die Zin- ſen bis auf funfzehn Procent, ſo kommt jedem Schaaf noc<-- 6 in Rechnung. Alles zuſammen genommen fommt auf jedes Schaaf (2402 2929090 VR 0 0 SR R R R Lm Fünf Monat Unterhalt mit Heu, oder ein Aequivalent an Wurzel- Gewächſen, täglich 2 Pfund Heu gerechnet, machen drei hun-, Deu0 Me wier SMD ver Center: fm 2:60.-....--..-.-->, 90 (SBN0m INVAb DVGDe M EE WE 25 51868 Der Beitrag des GE zur 4m. und zum Unter- halt der Böcke.............. EEN 0, 50 Jedes Schaaf koſtet alſo vn 0 OE BOL EE 076 416 Oeconomie der Landwirthſchaft. Anm Er 1 wag 74:00 01.8 560 490050060 6: Fünf und ein hald Pfund Wolle zu-+- 2, 20.-«--=| 12, 40 Ein Lamm, im Durchſchnitt Schaaf» und Bock- Lämmer zur Fork-- Zucht, jedes zu..............--- 9, 68 Dünger, ohne die Streue zu rechnen,+++- SIE 224 13222 -+ 25%, 78 Wenn das Schaaf außerordentlich gut ernährt wird, ſo kann ſein Woll- Ertrag ſich bis auf ſechs Pfund erhöhen, und wenn die Wolle ſchön iſt, ſo hat ſie auch einen höhern Preis und der Landwirth größern Gewinn. Wenn aber der Landwirth eine gemeine und grobe Schaaf- Rage hält und dieſe vielleicht ſchlecht genährten Thiere ihm nur vier Pfund Wolle geben 3 wenn ſeine dämmer ſchwach und verkrüppelt ſind 3 wenn endlich die Erhaltung des Schäfers auf eine kleine Anzahl von Scaafen repartirt werden muß: ſo darf er nur Verluſt von ſeiner Heerde erwarten, Wenn wir nun auf vie Hammel derſelben Rage, welche zum Schlachten beſtimmt ſind, fommen und den Preis oder Werth eines zum Abſeßen gehämmelten Lammes auf 4.87"FEUTEEN 8 45 16,90 annehmen 3; ſo muß man noch für Miethe des Siſaite Swivs Abwartung des Schäfers in 27 Monaten, Zinſen und Riſico rechnen«............ 4 0 4 4 3 4 Simi 10, 50 SF 166 011 277 ZNONQLEMT 1 ee 00108 1:10 IE 12ER SI EE eder Hammel koſtet alſo in einem Alter von zwei und ein d halb Jahr............... 4„„“ Ws+ 45, Faden Jn dieſem Zeitraum wird er an Ertrag liefern: Von 2 Suren 414 Pfund Wolle zu+ 2, 2«+»»-+ 30; 8 Miſt..............»*. En Der Fleiſcher zahlt für den Körper des af ue de nel d= -+ 53, 8 ODeconomie der Landwirthſchaft. 417 Hier iſt der Vortheil augenſcheinlich größer, und dieß um ſo mehr, da die Hammel, weil ſie keine Lämmer bringen, nicht von einander abgeſondert werden und folglich von einem Schäfer drei hundert Stü ſehr gut beſorgt werden können; fer- ner hat man mit ihnen faſt gar kein Riſico, weil dieſe Thiere, wenn ſie von ihrer Geburt an ununterbrochen gut genährt werden, ſich immer ſo wohlbeleibt halten, daß ſie beim geringſten Zeichen von Uebelbefinden leicht verkauft werden können 3 überdem iſt auch das Capital, wornach Zinſen und Riſico zu berech« nen ſind, weit geringer. Ueber die Böe will ich keine Berechnung aufſtellen 3 denn ich betrachte ſie als eine Laſt der Schaafe, und vertheile daher ihre Koſten auf dieſe, 9. 359. Nach dem ſo eben Geſagten wird man es in vconomiſcher Hinſicht ſelten vortheilhaft finden, den Schaafen Körner zu gebenz eine gute Weide iſt für dieſe Thiere vollkommen hinlänglich, Wenn die Schaafe im Stalle gefüttert werden müſ- ſen, was immer ein ungünſtiger Umſiand iſt, ſo gebe man ihnen im Sommer Klee, Luzerne, Wicken und Hirſe grün, die drei erſtern nicht zu jung und beſonders nicht feucht, um die Thiere nicht aufzublähen; im Winter gebe man ih- ' nen daſſelbe Futter tro>en, doch darf es nicht zu hart ſeyn, oder auch natürliches, nicht ſaures Heu.; Die Wurzel- Gewächſe: Eicheln und die Roß- Kaſtanie vermehren die Milch und die Wohlbeleibtheit dieſer Thiere, In Hinſicht der Roß» Kaſtanie muß ich be- ſonders bemerken, daß ihr ſcheinbarer Werth durch die Koſten des Mahlens ſehr ver- mindert wird. Das Laub gewährt den Schaafen eine ſehr geſunde Nahrung, doch werden ſie nicht fett davon. Nur von den Eſchen- Blättern und einigen wenigen andern glaube ich, daß ſie, in voller Kraft und hinreichender Menge gefüttert, den Schaa- fen zum Fettwerden dienen können« Für das Woll- Vieh, ſo wie für alles Vieh, welches nicht arbeitet, ſind zwei Mahlzeiten, eine des Morgens und eine des Abends, am Vortheilhafteſten, Auf jede dieſer Mahlzeiten gebe man den Thieren ſo viel, als ſie ohne auszuſeken 93 418 Deconomie der Landwirthſchaft. nnd ohne etwas auf der Raufe oder in der Krippe zu laſſen, verzehren können; doch verſteht ſich ſchon von ſelbſt, daß das Futter unverdorben und nicht widerlich ſeyn darf. Jedes Mal, wenn das Vieh plötlich aufhört zu freſſen, und es hat noch Futter vor ſich, ſo iſt ihm eine zu große Ration gegeben, worauf man das Ueberflüſſige ſogleich wegnehmen muß. Wenn man zwei Heerden hat, die eine als Maſt- Vieh, die andere mager, ſo ſcheint es Manchem vortheilhaft, das Futter zuerſt dem Maſt- Vieh auf furze Zeit vorzulegen, damit es die beſte Nahrung heraus ſuchen Fann, und dann das Uebrige dem magern Vieh zu geben. Aber- dieſe Methode iſt wirklich ſchr fehler- haft; das magere Vieh, welches am Erſten ſaſtreiche Nahrung bedarf, wird da- durc< abgehungert, und durch den Transport von einer Bieh- Art zur andern geht immer mehr oder weniger des beſten Futters verloren. Das Maſt- Vieh muß zwar gutes Futter erhalten, es muß aber auch alles, was ihm gegeben wird, gänzlich verzehren; man gebe ihm lieber die zu ſeinem ſc eo eo=«0 0-1. oe 2«+ 10 7 1000== -+ 500, 48 Ueberzutragen... EHS 7. 02200.. ECE ew 1 e"S.+ 500, 483 zum u Deconomie der Landwirthſchaft. 423 AIP OENENNPE- 4 0 0 PEU ib eur 8 s+ 500, 48 Davon müſſen abgezogen werden: Acht Fuder Miſt, jedes zu-+= 8 gerehnt,,+ 64,-- Ein Pferd foſter alſo jährlich, ohne den Gebrauch der Wagen und Pflüge zu WECH eH e-Me e 8 00 0 0436 48 Der Landwirch iſt glücklich, wenn er ſein Pferd 280 Tage im Jahre mit wahrem Nußen gebrauchen fann 3; ich denke, daß nur 240 Arbeits- Tage eines Pferdes angenommen werden können. Das Tagelohn eines Pferdes muß alſo in einer ſehr regelmäßigen Landwirthſchaft wenigſtens J- 2 koſten, In jeder Ader- Wirthſchaft, wo der Boden ſehr- ten Anſpann zu miethen Gelegenheit hat, rathen möchte, ſo viel als möglich von dieſem Vortheil Gebrauc< zu machen und nur ſo viel Zug-Pferde zu halten, als ihm unumgänglich nothwendig ſind. Auf dieſe Art wird er wenigſtens die Span» nung des Geiſtes erſparen, womit jeder fleißige 2andwirth auf Beſchäftigung ſeiner Pferde denkt, wenn er ſie müßig im Stalle ſtehn ſieht, 67 3603 Unter allen von uns benußten Thieren hat das Pferd den meiſten Ver- ſtand» Cs faßt ſehr leicht eine Zuneigung, aber noc.....- 1.»» oo eie 2 0107.00 Zwei Mal Behac>en und eine leßte Reinigung des Bodens..«++-«= 4, 30 Er wird alſo»debitivt ſeyn=mit: 5. 2. 0 0 2:0 4. els eu 0 00 5 I NOE Nach Ablouf des Jahres, wenn man die Rechnung über den reinen Ertrag dieſes Feldes oder dieſer Ernte machen will, trägt man auf das Credit deſſelben und auf das Debet der Ausgangs- Bilanz,(welche hier die Rech- nung deſſelben Feldes für das folgende Jahr, oder wenn man will, die Cereals Ernte B. repräſentirt): 1) Den Werth von vier Fünfteln der 4,67/ belaſtet iſt. 49, 67 Die Klee- Ernte C. oder die dritte Ernte iſt alſo für die vorſtehenden Kos ſten durch die Eingangs-Bilanz des nach der erſten Cereal-Ernte folgenden Jahres Delle Et NIT 002 a SU 00 0 01.0178 1020 0,0 00000 WU N20 0 0 00.2 9 Ws eue 88 ae Ohne die Koſten des Klee- Saamens, des Gypſes und der Ernte, oder andere, welche hierbei Statt gefunden haben können, zu rechnen. Im Herbſt wird dieſe Klee- Ernte nicht nur mit dem Werthe der verſchiedenen Klee- Schnitte oder des etwa gewonnenen Klee- Saamens creditirt ſeyn; ſie wird vielmehr no< durch die Ausgangs- Bilanz auf Rechnung der Cereal? oder der leßkten Ernte der Frucht- Folge gut haben: 4) Den Reſt des, dem Lande für die Kartoffeln gegebenen, Miſtes.... 2) Das leßte Neuntel der außerordentlihen Cultur- Koſten...++- EEE 33 428 Deconomie der Landwirthſchaft. So daß der Klee für ſein Antheil an den obigen Koſten nur bela- ftet iſt. mie 0 Eee ee. ege u ee 2 M NE 0 2012 1, 66 Die zweite Cereal- Ernte D. trägt aljo den Reſt der Düngungs- und außevorbentidjen“ Chleupz Koſten panic mie... 4.0. 000% 44. 49, 67 Ohne die übrigen ihr eigenthümlichen Koſten zu rechnen. Wenn man außerdem verlangt, daß jede Ernte in einem billigen Ver- hältniſſe mit den Zinſen der ihr gemachten Vorſchüſſe belaſtet ſeyn ſollz ſo muß jeder von ihnen der Betrag desjenigen in Rechnung geſtellt werden, was von der vorhergehenden Ernte nicht abſorbirt worden iſtz denn das, was man von ihr bekommt, giebt ſie nur dann, wenn der Boden wirklich die ihm von der vorigen Ernte überlaſſenen Begünſtigungen enthält; dieß beträgt alſo in dem vor- liegenden Fall: Die erſte Ernte, Kartoſfeln, hat an Zinſen zu tragen...-,.. von+ 135,= Zie zWeibe=== ZEICHEN 4 10! 48 elne 7 20.10 u R M NE ER SIE NE I I ONS ERESS Die dritte== Kle,+0... 049.4.000000 00. 00000 NEU ESE EN IEUMIG Die vietle'==" Weizen... e- 4helns We Wen ee H H NN E54 011010 Wenn man dieſe Zinſen nach Angabe des 5. 44. zu zwölf Procent berechnet, ſo wird das erſie Jahr, außerten Hülfen-Früchten an Statt ver"Blac e, Miſt. Außerordentliche> Cultur- Koſten, Auf Rechnung Es trägt jede dieſer Ernten, nachdem der Hülſen-Frucht- ſie mit dem, was ihre Vorgängerin nicht Ge NE 7 02 EE NIE 2 verzehrte, belaſtet worden iſt, nur ihren Erſte Cereal- Antheil an den Düngungs- und außeror- GU EN IH 1 20D02X? dentlichen Cultur-/ Koſten; des Uebrigen 7] See EIR 1 IE 4 974 ladet ſie ſich auf die folgende Ernte, wie 2106108 Gero: j wir im vorhergehenden Beiſpiel geſehen URG I Sen E51 S9 0 5.08 5.3 haben. p, Deconomie der Landwirthſchaft. 429 Wenn man an Statt des Klees unter das erſte Cereal Luzerne oder Eſparcette ſäct 3 ſo muß der Betrag des übrig gebliebenen Düngers und der außerordentlichen Cuitur- Koſten auf die folgenden Ernten in nachſtehendem Verhältniß vertheilt werden. Miſt 25 von dem, was übrig geblieben iſt, wird auf das nach der Luzerne- Einſaat folgende 6 ö[| Jahr vertheilt, eben ſo die übriggebliebenen außerordentlichen Cultur- Hoſten de X == auf. das zweite Jahr der Litzerne"- DeonUßUng eo... oe TL0.5 84 eM e00 00091 0.8 oB olde 5 -- EE SUN WWASPCHLCLEIG 12 2 e3 ate ends(ae R opa sl ee eM ea 5 0 u 00 0 0 ee eu H 770 220 MUN(DASYVILURE+. 2 0+» 0) eM eo LSt eh 010008010 1020710 03.020 09 eh a 010 EE.3 ==: X Auf die folgende Cereal- Ernte. 4 1 Wenn man am Ende des dritten Jahres der Dauer des Luzernen- Feldes dieſem eine neue Düngung giebt, ſo bringt man davon F auf Rechnung des unmittelbar folgenden Jahres. >=-=- des nach dieſem kommenden Jahres. -=- des nun folgenden Jahres. XZ=--“ der nachfolgenden Cereal- Ernte. Vierjährige Frucht- Folge mit Hanf an Statt der Brach- Ernte*). Wenn man eine grüne Ernte ausgeſäet hat, um ſie als Dünger unterzuackern, ſo wer? den die Koſten einer ſolchen Düngung zu denen des eigentlichen Miſtes gerechnet, und die halben oder zwei Drittel Pflug-Arten werden wie die Behackungen und wie die Koſten zur Reinigung des Landes in den vorhergehenden Frucht- Folgen betrachtet. 14. Jahr, Hanf ZI des Miſtes und der als grüne Düngung untergea>erten Ernte und 2 der tiefen Pflug- Art, ſo wie der Koſten für Reinigung des Bodens«. -=-- Weizen 3 von veitſſelben, Düiſger. 2-0.... kc. or u. 0 ED =... Klee GS SIE LEO SO EN SON EE AO OMI ZO HCE RSR EA 3 ENE NS EWE SSER RE PT SET TL IIIEE.-Z == Weizen 3 von demſelben Dünger..------- coco nu uur cr% 1 14 Wenn man an Statt des Klees nach der erſten Cereal- Ernte nochmals Hanf ſäet, und man pflägt zu dieſem Zweck noch eine zweite grüne Düngung unter; ſo findet nach dem zweiten Jahre der Frucht- Folge folgende Repartition Statt: *) Dieſe Formel dient auc< für die Fälle, wo man an Statt des Hanfes Runkelrüben geſäet hat. 430 Oeconomie der Landwirthſchaft, 3. Ernte, Hanf 52% oder ZE von dem Dünger, weicher im erſten Jahr dem Boden gegeben wurde Und a 009 000023 3 eis) Mae 5 DEX 00) BENSONBEGONDENtl hen HEN Koſten des erſten Jahres und x von den Koſten der in dieſem Jahre untergeackerten grünen Düngung.«+ Z außerordentliche Cultur» Koſten für dieſe Ernte. 4.= Weizen, 5 oder der vom erſten Jahre übrig ge- blicbatſe DUZ u. Mor++... 05 Über der Reſt von den erſten Cultur: Koſten und X oder der Reſt von der lekßten grünen DAUZUng:++. 0 10 4119 ves 0 20.8 010004 2 006 Reſt von den außerordent, lichen Cultur- Koſten des dritten Jahres. Der Boden hinterbleibt zwar in etwas beſſerem Zuſtande, als vor dem erſten Jahre, doch iſt dieſe Verbeſſerung zu unbedeutend, um die folgende Rotation damit belaſten zu können. Luzerne, wenn ſie bloß und nicht unter eine andere Frucht ge- fart wird. Dünger. Tiefe Bearbeitung, Reinigung des Bos * dens, Saamen und Einſaat. 1. Jaht M. dvi won ue ne ue 0 MG We m M NE IDE SEELE SE SC OE SE NOSE I RER SRO RI 90.29.0055 Das folgen? de Gere. Fu. a.«od oo adve een eee... ei ui Se EE EE EEE 1 Wenn man die Luzerne am Ende des dritten Jahres oben aufgedüngt hat, ſo ſchreibt man die Koſten dieſer Düngung auf Rechnung des 4. Jahtes mit»....+v a»... ec er ENDEN 5 Wu 0. 0 008 9 5.W0. 0 0 0. 0.00.0.0.00.0... 0000880800. EE EEEEEE EGGS GG. a 0 ee 0.020.008. 1096.00.8.9.0 8.«(EE EEE RS EE EE NEESEGEEEINEN EEE folgenden. Ceredls. ae einein ue nien Wie 8 M HEN SRS 0 dE Ne IEEE ERES SINE Oeconomie der. Landwirthſchaft. 431 Hierbei ſind überall die erſten, weiter oben angezeigten, der Frucht eigenthümlichen Koſten noc< beſonders zu rechnen. Wenn man die Luzerne vor dieſem Zeitraume umbric SRTENÜNLRLE eINer HINFeIMenden DUNKEL SLUM.«»».„. o.. Sichtigfet einer guren Aufbewahrung: der Droduce ee" 5 45 5 Wichtigkeit eines vortheilhaften Abſaßes der Producte.«.% Ob der Producent die unbeſchränkte Freiheit der Ausfuhr ſeiner Producte ge: KE EEEGE EN GET IE SWU) a 0 Mel 08 9 u eM eM Wels en CZ Der Chef oder Dirigent der Wirthſc.. Mn 0 SENDERS EUREN WEEEMENN 2 a 2270 1 8 Mu eM M ai u3 0 Po 0 u 58 e IO POTUDLHEN 2201 DUE LUG 2:00 6207 eU.) LIC IGL RER I wil ela a M a M. 17 Se eo ..... ........,... 5%“. Berzeichniß. Seite v1x KE NSISISI EILAES EOIdUND- SP NIESEN TT EE TET nn 29. 30. 34. 32. 33- 34. 35. & uv& SUSE ED 38. 39. Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Die verſchiedenen Arten, ein Grundſtü> zu nußen, Sie WarPachkull= w04 61.7 ede ed ei es Thve MAahtiyetle 11:1 01. 440,01. Mittel ihnen abzuhelfen?.-. 0..»». » Antritt der“ Pacht 2 1.-"eo 0 es Feſtſezung der Pachtſumme.>+++++ Der Pacht um die Hälfte. Spa ee E32. 2 SEE IDN SEE UC HUNEN Seine Bedingungen... GRE LD BUS Welchen Ertrag der Eigenthümer davon erwarten darf M 010 8 5.0 Welchen Gewinn der Pachter zu hoffen hat-.«+«+ Der jährliche und beſchränkte Pacht um die Hälfte. . ..“54 20: 022€ 200.250 0000 . (SEE WET Lie| . . 1096 1:04 4.05|| DAS 4 2G SAN EPE OWIDESCEN-A RS OO DE NL ARE UNS E08 5..5 0 Seine'Bedingungew» 2 20140 08 0 4002.08 08 5 00 400.07 44 4 Seine VerlängerUng: 24 6-7« 6000 18 ke"16 166 50 46 0 wee He Z Seine Vortheile 005. U-0-8 81 1016 16 I 00903 ww 08s 3 Die ödconomiſche Bewirthſchaftung, vermittelſt Knechten und Tagelöhnern. Durch dieſe kann man unter gewiſſen Bedingungen die a Vortheile ziehen.- 01.84.5 eU EU EMSER KEIT DIE SUREN SEE DOENUCH HEULT DEWIRIZS OD Ihre Vortheile.... GHR...... GEIE...»» Die Oeconomie im engeren Sinne oder die Anordnungen der verſchiedenen Theile der Wirthſchaft. Ihre: Schwierige 2.104.10..00.200.0000G008 Geſpann-/ Arbeit Oeconomiſche Betrachtungen über das Zugvieh.= SER DZI 10 Verſchwendung und Erſparniß beim Gebrauch des SUED! Allgemeine Regel für die Anwendung der Zugkräft+ 0.+-++- Benugßung des jungen Viches und des ausgemerzten Viehes-««+- Knechte und Tagelöhner. Anwendung der Einen oder der Andern.+++=++ ERBT IRG Eine Landwirth'chaft joll mit den ertorderlichen Arbeitern verſehen ſeh 2 Es iſt von Wichtizkiit, die Arbciten mit ſo WE Ern fe als möglich, auszuführen.- EN DUE 9108 Wenige Landwirthe verſtehen Mieſe Stcohomit zu ebudihen ANM eA E02 007 180 048 Direction des Ackerbaues. Mie wichtig es ſey, den Director der Eg für die Reſultate derſelben zu inteieſſtten«+»« EE URL 102,> SEE EI 089.-4.0 Seite ||| 10 EISI EIE IG el (. 16 17 148 20 241 21 21 23 23 27 27 28 28 29 30 37 38 39 . 4 . 7 DODO NN“-- DED“NP 39. 39. 40. 44. 42. 42. 43. 43. 43. 44. 44. 46. 48. 49. Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Eben ſo die ihm Untergebenen..= SEE I EURUS SALS 20n SI SO ESET BEES Sie können mit zur Berathung gezogen werden IMG EU 10€ Landwirthſchaftliches Rechnungsweſen. Nothwendigkeit eines genauen und detaillirten Rechnungsweſens.=« Rechnungs- Methode, welche der Verfaſſer auf ſcinen Gütern eingeführt hat.. e....... E. Auezüge aus den Rechnungen des Gutes Genthod. 66 PEPI 425 200 Auszug aus dem Zonrual der Singangse Bilanz o.o- 5 0-0 5 6= 8% URNDENGEHOUEHUN„1 5 DI SM 204 0 21 Wi 00/1006 Ve 7.0003 m 8 IB noi WBW oMmen-"'Sournale Wöchentliche Ueberſicht von den Arbeitern und vom Vieh, “====-=-=Z=Z577 5> FFF FFF über ihre An- SEE IE RE SSE I 220. Shan) lama) eon ama Recapitulotion des Haben und des Sollen jeder Rechnung während der Woche. Wiederholung derſelben Dinge für die drei folgenden Wochen. Mymerfungen zu dieſen NO ee.---%'.'».e-p» 2....» NP MITT USSZGI DIVINE 4" Wee 14 81. 9,77 06 Men ul 0). 0 0 R. a aden ulis 1a 0))DVN ATS: SOnnal: von emnem: MW...„a.»"...'".»-.. DUNGL NNGENM UED SONN-.>e.'': 2'-.»»-».-- 481 G60p2" DUM. GE INES BIE WE 00 SIDES Pläne, welche ſich auf das RN NUNSSIETEN beziehen a 200 007 2a TN ia Wirküngen eines ſolchen Rechnungsweſens-.«--«--«---/- Die zur Abfaſſung der Rechnungen nöthige Zit««-«4»»-+»+ Verhältniſſe zwiſchen den Düngungsmitteln, dem Futter DUNDEE 1 DIEN M OND oM 190. 0 0 NM 030 0 ie Fo 0) 0 2 6 0 Die Quantität der Producte iſt der im Boden enthaltenen MIO 102008 taft angemeſſen"4: EEE. 1310080 Beweis des durch den Dünger gewährten reellen Vortheils, in zwei compas VALDES SD EUMILICHLDANRCIMENENN 26 224) ee an 0000 0 0a a Lal 0 0 808 ENDTARUS CHE 2 M 10 64. 607 ef SE ad 0 0 0 08 H 050 ie SFNCOV? SUONIHUN eas GE SE SERN LI EEE RIEEE ET SEÜHGUCELE ZIE Verhältniß des für einen M orgen Landes nöthigen Düngers, und Mittel, ſich denſelben zu verſchaffen.+» MEEREN Wieſen ſind einer mit Thätigkeit und[Einſicht Getriebenen Landwirthſchaft 167 Hrchaus- nothwendig. 2.....-.» 8 5 86 5 DION Man ſoil den Dünger auf verhältnigmäßig EDE NEIMNEN concen? DUEDEN 27 205.. GEE 4.0 I SR INE MRS NTL 01215.0248 Der Dünger kann nter die Wianen DME UBUD CHR als 1 ole 1.0.0 Die paſſ-ndſte Methode viel Dünger zu gewinnen. Sie giebt die Mittel, das günſtigſte Verhältniß zwiſchen Felder und Dünger herzuſtellen 5 Modificationen dieſer Methode für Dlierrau in"welchen fie nicht ausführ; MN UE ERG POEM(ZAR MOL Wi 2 5000 MM RLEE SRL 0), 18 eb 216.106 09 59 EIE EIE 74 . . DEP? TDP DPD PAD PDO PO CO DY OC . EAEG GIE EEE IO TEED GEE 7 7 60. 61. 62. 63. III2I TI IDAAQA-PD-DGO2Ww I< I 65 80. Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Wenn man Handels- Pflanzen bauen-datf..,„+ DEO Wer Gelegenheit hat Dünger zu kaufen, der iſtim Handelspflanzenbau unbeſchränkt Man muß den Dünger ſo viel als möglich in Thätigkeit ſeen, um ihvy zu Vornnehpen ne+ es 40 10 1,9 0007 6 100 0 8 IE UE EEN Verſchiedene Syſteme des Ackerbaues, Dreijährige JLUchtfolße: mit DuImen:. u u OCH K vpm er Bam Sas man! unter dieſein CHTMZACSNRERN verſch EE 00000002008 Reftiltate verſchiedener Cultur 2 3 EE EI GEISUEEN Reſultate der reinen dreijährigen Fruchtfolge..., EE 206 E Reſultate der dreijährigen Fruchtfolge mit Benußung der erſten Brache 4508 Reſultate der verbeſſerten dreijährigen Fruchtfolge..... Reſultate der verbeſſerten dreijährigen Fruchtfolge mit Klee. 2. Reſultate Z00e MFÜNMANLTIEN ZFTUWMHNONeN+. 17 270 Ms Ms EE DEI SENSEI Roſultate der Vielſahrigen FLU>. 1005 .... .... ... ... Recapitulation dieſer EEE 1920145 919 18)(31 21 MOB IR AI I EIER EE EE 4004 INMMmerfungen. SERUMS 45.27 3 Koſten und Ertrag der reinen drei jährigen Fruchtfolge Mi 3 Reſultate im Dünger.-. EUERE EREN 2048 182) 8 SEE 19» E88 Modiſieaonen der dreijährigen Fruchtfolge ER IE 4.040 Das Syſtem der Wechſel- Wirthſchaft, Feu< twie.<ſ.el mitt 20 TUN» 2 010 0 CI SRE IE 123) Ihre Nachtheile umd."hre Wanbhöile 2 ewa 7200.27 Shve Abweichungen 25 OE SLI 07D) 19.1208 1972.07 20 80 O1 0 IPOD Fehler in dieſem Fruchtfolge- Syſiem. CUR EDLE MUNDDSTHE+ Ce SUE SENE RUSMREITEE Koſten"und Sia EE+ DM IHT 0 27 07271180 JEWEI s 17 20604 171,2 D00 DIHLLEER Von der. Folge /Ordnung der Ernten. S30dUrh. Ne beſtimmt Werban fun 7 as Fe a wan 4 ua Da 2 R NIE 1ER Nußen der viet/AhuJen FunmiſDea:») 44 es Bem ee RE H 0 10 Gen"RÜER H R: MEIR OE CMN eM a EITE TER DL ZUND I: Fm LEE SERER ME WEHE 1 Mn SR HESS IIU 20ER (514 48110204 11.) BOURGET PIEP IO 1 7 1 1 IE IRE HCE ME II PHI 18) O9 I SIE DEI 2048 ZWOCHANUZeLLR(20:+14 210 tee neu 20.0 Wie aus ME Me De 1) NEN 1 EEE Mittel den Klee zu erſeßen, wenn dex Boden ihn zu tragen überdrü- GET UE u ie. A DSEEIS Beim Anbau As Productes zwiſchen zwei Ge(weide- Ernten muß Fh"den Hülſen- Früchten den Vorzug 0 6.258." 06 15 9 M 01008 TART€ EU 1 EST EIU IES Handels- Producte.«+ 0.1.19. 2.0 11 10.24.16 510 108 Biz(ia EEG Verbeſſerte Wechſel- Wirthſchaft mit Weide. Einführung der behackten Ernten in dicſe Fruchtfolgn..«+ Verbeſſerte Wechſel- Wirthſchaft mit Stallfütterung. Ihre Vortheile.>- DEI EIG SAE NUNS DENG 0,904 2234. 23 Koſten, Producte und Reſultate ieſe Fruchtfolge(EE SC R ID IDEEL. 10 Seite 102 | FEE RES ES EE ESIS Een KI lah | 102 103 406 108 108 14109 410 111 1413 4114 415 1416 1457: 4127; 419 419 420 121 1423 124 127 427 428 429 130 130 130 1314 131 132 4133 134 FI IL zT 82 6. 33- 5. 84% 6 85- TE: 86: 6214.87: S. 88. 6... 59% 8e 90. 60 Am S- 941 G&G: 922 62 93- S8. 94. 6.1.95. 8. 96. SG.%7. 6. 98. S. 99. S. 400. 6. 4014. 6. 402+ Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Koſten, Producte und Reſultate diefer Fruchtfolge, bci einer thätigen und wohlgeleiteten Bewirthſchaftung--« SENTEETS s SIEBE Koſten, Producte und Reſultate dieſer Fine. 1..) vſe eie.. 4...«de. Verbeſſerung des Bodens durc..2000.2.00608 WEN.-.00 .. . E48 ZIE eg .. .........02 0 BE 680 2.»„.* Mechaniſ 8 SIE UNT Man erhält ſolche Reſultate nur durch die vollfommenſte Caltur DGE ZEND: VOSNSEAITeS!" M7 0 oa ae. CC ie 5 3 e ZUNNCHDUTONITOSERSIRBINMNG!(2/41 651) at 0em 0 0 ere De 0 vl el es Weide- Land SE 37 0..........., EEE... He>en und Einzäunungen. He>ken von Stechdorn.. NOREEN 00" 8 Das zweckmäßizſte Verfahren zur[Bildung lebendiger Hecken EEE EN SOLARE Von den Mitteln, die Felder tro>en zu legen. Austrocknung-.. DIE 104 DELE Verfahren in Bologna und"Romagna(mit einem Kupfer). SERIEN 54774 IINEONEN DIENE SS ZUNANDEUDNE. 0 405 010 0 0a M Ei ae PINKONINOLNCH SHU CIPUMEIN 4 02.9 17 20 ICHE REL we 2000.00 7 aM 0 7 00 0m ebe el Cultur der Wieſen. Vermeinter Werth der Wieſen... ME ELE 27 Koſteu für Beraſung des Bodens zur Bildung einer Wieſe EE EM PER WIEN 0 Wieſen mit fruchtbringenden Gewäſſern bewäſſert. 5 6=- Die: Hem Evante. SPRGABUDINELNNLE: SLEHNDDBR(2 0242. 0 008 100 0 PRC Mo 13 8 WM ue 0 02 05. 00 SONNEN NIE OIELCE 4; IM a Bi D.000 0) wu SE R R SEIEN 00200180 u 8 el 50 De Weiden 20623, Der SUADFMMRARNG:„> 0: 2» 0 In wie fein es gut id, die Graſung abwciden oder ſie mähen zu laſſen. Bie 181| SUE) 439 Seite 137 187 188 489 1389 189 190 191 440 PAN DODO CP> IAI 151 mm PADRSD wP» TI IAT I< . ORL SO S 0 9] > bd- bd pd. bd. bd. hed. ps. bd [0 2] OP= « 483. . 484. 185. . 486. 12 407% Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Vegetlawbüiliſ+77 24 72 ir 290) Ee Ums Einſfant>> EN IR SENT 44 1-30 722 Iſtt:, 70e0 Saamen zu bedefen; SEE GENEN BE-9 Rinnen oder Waſſerfurchen. EE Es FEM WEISS WIES 182 SIEBERS Es iſt ſchwer, den guten Erf folg der Getreides Ernten zu veranlaſſen -...... ........ ... Mittel, ſchwache Pflanzen! zu ſiühfen. 2 0-2 4 a Wenn eher es gut ſey, einen Theil des Il über die Saaten zu ſireuen 2 1200 3: .... Es iſt gut, die Winterſaat er'Frühjahr zu eggen. oder zu harfen. BEER DX Eru te: Soll man mähen oder Fc Md EN SEIEN Uw) 1 Abſonderung der Körner vom Streh.. Abſonderung der Körner von der Spreue Ernte- Koſten. 4 je Aufbewahrung der ungedroſchenen ÜOeN Aen in TE ei1men DIOR Der Weizen“ EEE LUD: Of SL EBE MM IEE RED DE FER REUGTE js Dier Sommer-Weizen GE NE STE DIOR ICHE: WI 01(NT EDI SHENG Nie Dier Roggen 5 2 FET DELN 303 Eu Dive GEP(HEN. 10 250 WEN RO Oe Ne REI HN ME RE SRE INS Ne M NT EH TERE TOMI EUREN DI 2 PVE PW IS I EEN ME S1 19 6.0. SOR 2110: SM Ne ee ile SEINS DI 2206028 EEHL Der Anbau der Cerealien in Reihen 558 Die Hülſen-Frfim"e Verſchiedene Betrachtungen 6 über die ENEN Früchte Die Erbifem. ß MINEA 247 5 GIE LIONCHNE: 1%. EEE SD: 2367> ite Schminkhohnen« SEEEHR CT ICH DN 21 Die Bohnen 2 0.6.04 8 4050000 ....... ........ 1 1 104. 1| FSS EE ET JSSE 0 226 227 22,9 230 ZIL 233 233 234 236 0. 188.“ S. 189. . .-> D „> . w von =D (387) . EOP PP PP CPT AP 7 DPD 57 07% = 4 8; 205% 8. 206. 9. 209. FS: 210. 8: 204. M: 242. Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. (EMU IE ZEENT DCI IIM 09 212605057 aM 2002 EEE ZEIG IE IEE we uk IE ES 00.» SONNE SO NLEHND,€ 14 0105 ubi. WW. 21 08 401 Weile uE 0ik 5 MM 8 184-0" 1a av. Si 0 Anbau der Ha>kfrüchte. [SG SISICON TU BEIE 7 0001.04) 00 hn 0 1083,00 2 u Ee NI IGTUITENT IE 45872 2055.10 Cultur mit von Zugvieh bewe.ten Suit-umenten SER EE REN Nothwendigkeit einer vollkom'nenen Vorbereitung des Bodens«.. Bei Dünger- Mangel kann der Dünger unter die Pflanzen gelegt WERDE in 242.005 00 SAHEN Art, den Dünger in Reihen unter zu vtingen"(mit einem(IE 250 EG SUMS SNEOUG DU 2.510.198 4 200100 14 4 8 032(58 16.6(60 MR CRE 9 ESE S4 I NE) 1102058 KERNEN WE ENGSGE IT ER Ei E07 AL zu: pflanzen.== 3. Mu 6) Nel a II Pflanzungen, die nach allen Ric Dhiigen in"Reihen ſtehen ASE IIIS DI EIE Pflege während der Vegetation, DROSU GLONN 14. 1 AE ER ARRHS 2 WCHA ERGE DENNIS NN 96 Au das mor im at HE EI TES men SAUFEN 0.00.07 1 e 5 278 === iin=== plattes und erhabenes Behäufeln“8 Vortheile des platten Behäufelns..«++» SE BI WIG 20 Zeitaufwand für jede dieſer Operationen,««=»+«++»++ D2.011.0/0/153)€ DU DS 11000. 02.50.+. wv» 2» to u e. ee...„. WEC MENT OG Te nn Raps und Rübſaat. Vorthcile, Bau und Ertrag z Raps als Günfattr«=«=««.++ 0€ 81 MINE 080 EH EIE EULEN PENN 422 20 na En En u a ad as Wu vn m aw 2€ Genen Mwanzen. M Sn M. WG m M ee Md m Wb Zee mw R 845 iN 8.8„Daunfr Boden, Cultur, Ernte, Saamen- Ernte, Arbciten beim Einornten und bei der Vorbereitung des Geſpinnſtes, verſchiedere Betrachtungen über den Danfomn, Koſten nd, Erfa. ei ee» 0 wi 0 I WD ie Far We MoLNan en Der Kr amn 535000€ Sulfur, me, Koſten Und" EkfkäJ=+=» wn u 5 2.07 28 MUD De RUN 0: Dei MRI:+0 4 81 m ip 8 18» 1750 0 GSIP IIETU PREN 23e 101 2:5“ Deh gal 0 WS nine 0 0 00 1000 18 (5002 1 E82 0111007 4 1 SEE EM 5 001€ Mios We BEET 0.20 0 ME gebe IEEE SETE GILDE 182(Wie WR EME 70% 201 S6 1 w0 e 00 00 8 0 We 8 100€ > [0 2] Ga EE ES EEE) (CWM EMEMECWEMEROME) MI [6»] / WOLNTD-»= Ww DD OP we 291 POSI P> > 2O0P27 . - . . ea m [WE Mean ZEPT PDPD DPD . (TCWERMERMECRERTEREME) Om . -- ZP PPP 7 DP 02% Dw (SW EW TWE) 3 33 345 EPO DPO DA DO DN METER HIM:€ 3. 10.0€ Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. SEEN P INT NNUNNS FS UNE E20 0 einn SE EE 0 0 02 GAREHNIfTen 9197 Wiehſme 0 M m M wi SENEN 110) STICHT TNG: ME 20.00 5 202 Pm 197 UT AI ROUN 2 me Emm Köſien.+... SINCE ALIEN! SES DRT URS IPO DEM Art des Saamen- Gewinns NR CE ISIN 24 METS 20) Ie 07 me. a 3 87 Betrachtungen über ſeinen Bau... ERN HART EICE ACH DE Mais, als Vorbereitungs- Ernte für Gepealen VECE LN DEP SATGE 2 2D005% SUTENENNAENTEH EINEN ONNEN+ u 0 TERR 0097 08 00 017 00 een 2 Saat und Cultur+ 5. 2 CIMR DE NUTZE PAINTER RIEN LEE VERS M Männliche Blüthen und Blätter. Nie 230000 1C27 WS 0 IM€ He CDi 002.02 SHAME: ZID eſMeN- AUfMDeWINLUNg+43«er men R arS7 A 118) OLINNfÜLeERG«5.0 EWR 002 EIE EE 4 8 SUREN Sag UND AUSMUIMINT:. 6«eo u>».'. Die Tutt er-Kranmter Der vrorhe Klex. Ses: Wortes 100400. s c Seine Stelle in der Fruchtfolge und fl SCHN ſeines Gedeißeng, Einſaat; cuscula europaea, ein Feind des us Mittel dagegen Gypſen: des Klees 4 IE 043 680.808 6102 Der Klee, als Grünfutter 499 als Heu SE HIN CSSR DIED (Eötpann.« 4.16: 4 20 IIS EIR AEI SED URN EIGEN DS Der Boden will nicht of Slee tragen 3 wie man ſich dabei verhalten NN ALE ADT D IGE LG LILHE MER 4001 EID ILD Aufblähen des Viehes 003 DAN feen CHRESI IDE 56 2E4M0 Der weiße kriehende Klee. GTAENNENANGOIT MUDS ZUSENDET 2 fe Ee R R CS TIT Ser: Fncgavunmat Re. WEISEN NONLENLEHE SEREN EEN 15 ESS SE RNS 0 00 10940 0 6 KI, DNINTTDE UND LNLIPET 112. 2.002 vp TREE a ds R LAD DIER SEINS I2SONGNEN a 004 2 0.92 16 0 02000 eie 0 er 177.0 1 C13M DEN. 0. Ihre Vortreſflichkeit und die Bedingungen ihres Gedeihens..„, 12 2 Pag) AUEEO) Di 12113 031 WERS GEDI EIIIE LESE SOL I EEN DI PWR EIT ME 5,5 ENFER AUNUN DUL: SUUGſTNC 4 23 54) 060 MR EE WE Nein 118 18 2 VPNS ZOG WOINRGEINEN 5. 0 M M R EN RM UE 0 0 4.,.10 ZE OAECTE ALM MENEL INN: a 2.2 We IE 3.2 S6 TeD E ER Ea 258 355.0 Aunsfaat. untor Eoreglien, 5..- IN BE A EISES Entblößung der Pflanzen durch Froſt H RESIS S ES 0-01 GD MIE BENS Die Luzerne von der cuscuta europaea zu befreien, ſehe man 6. 256. 56.7 . fan JE EEB EIS FIESE Je WLE 335 335 335 336 336 336 337 338 339 339 340 340 .344 342 3432 343 345 345 345 346 347 347 348 349 349 349 353 352 352 353 355 355 DP PP> 77 TOP POPO CPO pft BU>» GG MIIKE. 270 =“ DVV VDOBwDwT0owo0o [& 2] . I232 332322 OO 280. EE D .. 285. - 286- „293: 294. 295. 296. 20,75 298. Ausführliches Inhalts- Verzeichaiß. DE 07- E NP a 5707070000 Ihre Wontheble: a 257..4,25 4.07.07 m 716,07 305 0500900506 00004 Fe 00 NENN IIUDE TN RUMEdeS un 15 1000.61 19 00600 150.106 SITIDS Aus) aat......«...,....... Saanen- Ernte..14 1 ie DEA EE BU 90.8 0 M0 01 DR 2.04 DEERE Ihre: Mirküung, auf. den Bodom m ue 5 Wa 10 00 25 105 Kotten und Ertrag«» 80 M Düngung auf die Eſparcetten- Pflanzen;' ſch wediſche Luzerne, Klee..... R H............ De Se ver men Er ſcheint fär unſer Aerbak- Syſtem unpaſſend«6 4 Die angebauecen Grane Das engliſche Raygras. Eigenſchaften“-. a“.)»W0 2.50 8.1.61 011000 4 M6 Mi ug] 10 1. 18 07] WIRR SISTEMA INE SIERADEN 8 HR SINE ERC ME SN UN 070 Ep 227577 franzoſiſRind= Wipes. o.o o.o.o0.d0285.0 oo== 378 Derſuche zur Erfmndung der Eihenſfchäften jehrkr Race. 5 0-6 020== 379 Thätigkeit und Langſamkeit.. HEURIGER ERNE. WE 27 Aus welchen Gegenden der Vieh- Bedarf bezogen werden ſoll NE ET AER== 2000 Eigeiyſchäften in Hinſicht auf! Fleiſch und Fett des Viehs..;. 4%+= 381 SERS ANS UDONFEIERE ERIN RMIENEES TU SUL.8 2 200 DRHEIE RIC R en, 2 WIDE NT--“ 3841 Ob es vortheilhaft ſcy, das Vieh zum 97 pen Bedarf ſelbſt zu erziehen z; zwr Methoden dazu..= AIMEE 112133 WESEL: SE FEE WREN 35) Erſte Methode; kärgliche Fütterung DES jungen"Viehes EN DETER 1009 147612 M 03 04857 Summe 244230250 Vee: MUNDE VeiMiME FÜNeNuNM ale eo al es u 24% vr m 365 Ernährung des Rind- Viehes., Sie muß dem Zweck angemeſſen ſeyn.. 5 EEE NEIN SRIEID Die zur Ernährung eines Stüc>. Viehes nöthige ZINDA SNAEG di R ISO) Ordnung und Auswahl in der Fütterung SE EEE TIER EIE WEU EE RIE 22100) Propoitionaler Werth verſchiedener Futter- Arten.=. Sd 5 52,08 Soll das abi mit grünem oder mit trockenem Futter ernährt werden?.-“ 394 Mittel gegen das Aufblähen, von grünem Futter verurſacht=== 3,0% PUP ORS? MICLOLN 10LSNZZICHCHS 4 au es u 8 m 2-= 395 450190 ,16/ 7 Z010,05 7 18170 h. EM NIGONS. FÜfers: auf RTC des 5107: ICHS... m 2 Eul ws ru== 306 Nachtheil, das Zug- Vieh während der Jahreszeit ernähren zu müſſen, wo es nicht arbeitet.. Sie E02(21 108 Rer EN SIGE OG Vortheil im Gebranch der Milch- Kähe zum Zuge R UDE. ie Ee LSE RIO Die Melkeres und die Käſerei. Anwendung der Milch, welche nicht in Natura;: Jh werden kann- 398 Unternehmer für Melkercien und Käſereien. E08 22/308 Die Fabrication der Milch- Producte im Allgemeinen. 2 1509 HEESE EE DERS IIUbeb: 5% 0.08 EE DIES B 1225 44 288DS==" 409 ----- PED: SUPOPG 2 1 2.06 5-2 12 UE MER IES 0 302 1020 0 EIU We ZE0900 TUNBENDUNZEDFS 20701 BEN4: 2-1 0 le M 1 Z ET BRE SSO RAL II LER SRI NBR FAO PP UD DO. P> EE Nd ENI KAR I es DT Ausführliches Inhalts- Verzeichniß. Maſtung des Horn-Viehee. Oeconomiſche Betrachtungen über dieſen Gegenſtand Verſchiadene Artett: der: Magetkoit.- 70 1. FÜH erin 2 AMEUFANVEN 45.71 u 60 400165 7 Steigerung vor: Mahnung 2 Weide- Maſi:.- SEE EEE ON IESE HR BR 239 20050 15. 2 Maſtung mit Grünfutter im 1 Stalle M 0 24.4.0 Eigenſchaften verſchiedener Wurzel: Gewächſe, als Maſtungs- Futter =“=-= der Delfuchen als 008 EE 5,8 Ä -“=== der Ueberbleibſel vom Bier, Branntwein und vom Runkelräben- SUED mb 5:5 20 35.001 LENZ ETEHGEE WEU ZERG EHE 2 SI HUE S Regelmäßigkeit in der Fütterung iſt durchaus nöthig 5 Nothwendigkeit der Ruhe und der Reinlichkit.. 5.. 3 3 Gegenſeitige Verbindung der Fleiſcher zur Vermeidung der Concurrenz: beim Nich Kaufes s. ue NG HEHE. EDI GE L0ie IE MUHEN I 11 EE LEISE SE DE ITSE EN Die TS"<< we 7n20 Oecdnomiſche Betrachtungen darüber. Fortſeßung. SEIEEEG >57 kann man ſich mit der Schweine- Zucht beſchäftigen? R Nan ſoll die Schweine auf friſch gepflügte Aecker treiben, EA der“Schweine im Somm 66.000.008. 8 6 M 00000 Behandlung der Maſtſchweie 4 4-40. 0.10.00 W8 1000. 0050 Koſten und Gewinn bei 008 STE I 0 EG 10 Koſten der Schweine/Ställe... SER BSE WEH EE EAN SOE HRNE SEILE Urſache der öfteren Unfälle in der Schweine Zucht EE POOR DERE ROME Von“ der'"Vebmehrung der Schweme 2> 0 1-12. 08 00 06 DUE S: ame ........ ...... ... ....... 2..... Oeconomiſche Betrachtungen darüber>.<. PRG GE 1 2 IEP HET IREN UE Sie ſollen reichliche und geſunde Nahrung erholten 0 EEN ZN TENCHERS Koſten und Ertrag.= GIN ERLEN SIEG 035.0 ESSER EH MS DRE Verſchiedene Nahrungs/ M ittel 1707 Schäufe- 7 ERS AGS AIN GC WIGE SUR 0 111 SINS Uebernachten der Schaafe in Horden.«+ SEE EEE IREN Das Waſchen der Wolle und das Scheeren de Staus EEE IHE St 4710 PD 1f72 0IdiE Oeconomiſche Betrachtungen darüber««===+ 0.1 a, 00 M. 20 010.0. 12.0008) Wo kann man ſich mit der Pferde- Zucht beſchäftigen? R INE 207 18.0205 Erziehungs-„Koſten eines Pferdes bis zu dem Alter, wo es arbeits FAN UE. 8 EE WEENER IE ERGESEGN BENS PEE 0 Nahrung der Arbeits- Pferde: Arbeits- Tag eines PfCRDeS. 7 ne Es 5 Man ſoll nicht mehr Zug- Vieh halten, als man unumgänglich nöthig hat- Man ſoll die Pferde nicht mißhandeln««»- KUES Ueberſicht von der Vertheilung der Düngungs- und"ußergewöhnlichen Cultur- Kotten des Bodens auf die verſchiedenen Ernten, denen 255 Düngungs? und Cultur: Koſten zu Statten kommen.=. Ueberſicht der Stroh- Quantität, welche verſchiedene Arten von Cerealien ſieferin Seite -- LASSRSSSSEEN RS SSSAAASASLASATSSSSSSSSSSTHASARARUEI * Tafel zur Reduckion der in dieſem Werke vorkommenden Flächen-? *: 7 und Inhalts- Maaße. X 3(Die Brüche ſind alle in Decimalſtellen).% Z 7 3 Flächen- Maaße. Snbalts=zManße 7 -: Zz% 2 Berliniſche Morgen, Berliniſche Scheffel 7 1+* T I u NZEES X 217= 20 SCHEN& Z EE== 2 Z= En = ER| 1324 ed SE8|8.2x + S S/S 2 OS|O24 2=€ EN 8| 8+ + 4 Saen<< S=30081 Z[Oe] G)&O Is)+ 47 =* Z In In 5: IT Amſterdam ves.& jMDLNLN+. we 3,44| 0,341|P|Amſterdam.....|Schepel....|19,9211, 992% SINADON 4 4 2012». 01 INDEACH 5:51 u 8,41| 0, 841F|Baden........|Scheffel reines Korn..++| 4/733|0,433% Crafau... *. TDännemark Sano SUSAN DVNNe: 4,80] 0,046] fjDännemarf . 4, 55|0,4552 ZDresden SRE SUMME 2.4.0. 45.631 07,4631B/Dre8den.... DUTONNE 40.12 4 1. 379310739538 SIFRE"ue en 00 0/0 I AUMMbi ue 8,04] 0,801|ſſBaſel..+++.«|Sä>e,..-«| 4,2310,423X SIEF». 4. u+. SUMA.. m 8537| 0-8371kBaiern+..->..|Scheffelreines 5. 4 Korn..+«| 2,4710, 2478 SENEN 3 00x 9 5 Eme 7,421 0-742|ßBern.....-..|Müwid.....| 3,25107325% Bologna..++++«|Tornakura.«| 12,50| 4- 25[ſſBologna...«-««|Corbe....-| 6/9310, 6934 Braunſchweig..*..|Morgen... 9, 821 0,982|ßj; Braunſchweig....|Himten...«|177 6914, 769 Caſſel«+---+[Ader+++++| 10704] 1,004ſCaſſel=...+«««[Viertel„“...| 3/8310, 383 Scheffel....| 5/4140, 5114 NEI Wl NERA R WE| TSchottland. SE NDEN 2 0 00%& 4,961 0,496| Schottland.....|Firlot- Wei- 47 : ZO 6.2.»»s IMD 1614715465 rantreic ven 61a 8 0 NICCHANE 5+2» DRS6N 102561 BWZANGLeIO!.«»»-» 1Mecloliter!„= 19/26 0,5465 AUGEN ſe 1210n og 08 27 08 0.[DQUſC+0 2 u 4,471 0,9471 MOeNf..-'.-+«|COUPC«..»| 993107 6935 3 Hamburg 4112.08 er 81»[MOEIeN+ 2, 64| 0,264|| Hamburg......|Himten- Wei-+ ; EM 00 200 1207.09(27107.908 Tvolſtein 0.- 08 2.3(20e v- 240 Holſtein.....-«|Kdnigs-Tonne| 4,410, 441% “ Fuß MES ERH 4,87 0, 487+ SI71and: 0. oe». Al...- 5.901 07 200) M IDland: 5- 2.-» 5 zettarter.=„1 47:9410,491 FLauſanne 5« 2.83 8|Waul2' 0740500 Lauſanne.=+=««[Quarteron..|39, 37|3, 937% . 111: PD RODER 7,35| 0,735 TLiſſabon KEI ZI 0... Liſſabon..-+»»|FaNeNA+ c.+ 110/281, 0283 FLondon H DEDE NG DA 0) 1 72 JE IIEREN 6, 35| 07 635|F|London.+.+----|Buſhel....|15/50]4, 558 Madrid.. SIE FANG eie SEA4| 077401 8|MADIID"> 4.+»»|OANIS--+.»| 979710795785 Mecklenburg Schw..|Ruthe...«- 14200,=-1120,=-1ß|Medlenburg Schw.- Scheffel..». 14377347 373% Mailand......-|Pertica....| 33795| 3,395|f/Mailand,.+++++ Statp 4» os 194164157 4618 TNeapel.. EE EEE BEN DTD ANM 82-445 5 7, 64| 0,764|F|Neapel..+----«|Tomoli,.,.|10,49|4,049 SENS 13 29,05 0787 0 20(MUVViD.-+ 6.- 09.651. 0,.96718/NDW oe 2»-+- eo IMM0010)-»»« 11 21.039105/205 TRußland. 2: 45 1Degactini.... 2, 20| 0, 22] h/Rußland...+««-|Tſchewert...| 2,8510, 285 TSchweden SSESLIE EI M SSB DIE 5547| 0,547|F|Sc berechnet ſind, zur Belehrung für Hauswirthe, Töpfer, Maurex 2c. herauegegeben. Mit 8 Kupfern. 4to. 4 Thlr. Dictionnaire für Pferdeliebhaber, Pferdehändler, Bereiter, Cur- und Hufſchmidte oder vollſtändiges Handwörterbuch der ſämmtlichen Roßkunde, von Carl Friedrich Buſchendorf, Privatgelehrten in Leipzig z fortgeſelzt vom Hr. von Arnim. 5 Thle. gr. 8. Mit Kupfern. 11 Th. 4 Thlr. 12 Gr. 2x Th. 4 Thlr. 42 Gr. 31 Th. 2 Thlr. 42 Gr. 4r Th. 4 Thlr. 42 Gr. WEN LT 12 Gr. 6 Sp!w. 412 GV Grundſäße und gemeinnüßige Bemerkungen und Anleitungen über practiſche Bau- gegenſtände. gr. 8. 4 S0 Heuſinger, F., Untcrricht über den Bau und Gebrauch der tragbaren Windſchrodmühle, mit Abbildungen der einzeinen Theile und Erklärung derſelben, für Gutsbeſißer, Gemeinden und Haugsväter, die keine Waſſermühlen in der Nähe haben. Mit Kupfern. gr. 8. 20 Gr. Hochheimer, C. F. A., Neues ökonomiſches-,, John, Wollhändler zu Leeds, über Wolle im Allgemeinen und über die engliſchen Vließe insbeſondere. Aus dem Engliſchen mit Anmerkungen von Martin Heinrich Schilling, 4x Theil. gr. 8- 4 Thlr. 46 Gr. Zr Theil 4 Thlr. 8 Gr. 3 Thlr. Methode, neue, den Flachs und Hanf zu brechen und zu bearbeiten, mit dem Gebrauch der Maſchine; erfunden von dem Mechaniker Gioranni Catlinetti und über einige vers wandte Gegenſtände. Aus dem Italieniſchen. Mit einer Vorrede von F. Pohl, Profeſſor der Oeconomie und Technolozie. gr. 8. 16 Gr. Neuenhahn, C. E. A., die Branntweinbrennerei nach theoretiſchen und praktiſchen Grund«- ſäßen 3 nebſt der dazu erforderlichen Majtung, Mit Beſchreibung eines holzerſparenden Blaſen» heerdes und einer Rauch- Matzdarre- 2x Theil. Dritte vermehrte und abermals ganz umgear- beitete Auflage. 8. Mit Kupfern. 2 SHlr. Auch unter diem Surer Neuenhahn, C. E. A., das Ganze dex Branntweinbrennerei nach praktiſchen Grundſäßen U.|. W. Piſe-Baukunſt, die, in ihrem ganzem Umpfange, oder vollſtändige und faßliche Beſchreibung des Verfahrens aus blofer geſtampfter Erde, ohne weitere Zuthat, Gebäude und Mauerwerk von aller Arty wohlfcil, dauerhaft, feuerfeſt und ſicher gegen Einbruch aufzuführen» Aus dem Franzöſiſchen des Herrn Cointereaux bearbeitet und mit Zuſäßen verſehen von C. L. Seebaß, Profeſſor in Leipziz. Zweites Bändchen. 8. Mit Kupfern. 4r Theil 4 Thlr. 2x Theil S0 02 42161 5 Thlr. 42 Gl. Piſe-Baukunſt, über die, oder die beſte Art, Erdwände zu verfertigen. Aus dem Franzöſi ſchen überſekßt. Mit einem Kupfer. 4to. 6 Gr. Nagazin der neueſten Erfindungen U. ſ. w. für Fabrikanten, Künſtler, Oekonomen u. ſ. wW-- vom Hofrath, Profeſſor Poppe, Profeſſor Kühn, Dr. Baumgärtner und C. F. W. Berg. Neue Folge„ IT. Band, 585 oder 448 Heft, 4. 16 Gr. Aus dem Juhalt if für Landwirthe zu beachten: 4) Young, die Gewinnung eines inländiſchen Opiums,(ſehr einträglich für Landwirthe) mit Abbildungen. 2) Beſchriivung und Abbilduug der verbeſſerten Hand- Saemaſchine des Scipio Mourgue. Das Heft enthält vier große Kupfer und wird beſonders verfauft, ohne zur Forthaltung des Ganzen zu verpfiichten. Womit ee der Dreine Kefir ae Verſuch/ neuer, über die Bewäſſerung der Wieſen, mit der Beſchreibung und Abbildung der Bewäſſerungs- Maſchinen, welche den von der königlichen und Central- Acerbau- Geſellichaft zu Paris, im Jahr 1822 erkannten Preis erhalten hat. Mit 3 großen Kupfers tafeln- Nach dem Franzöſiſchen des IJ. P« Dr. Leorier, von C. F. W. Berg. gr. 8. Der Erfinder der in dieſer kleinen Schrift beſchriebenen Bewäſſerungs- Maſchine erhielt von der königlihen Central- A>kerbau- Geſellſchaft von Frankreich für die vortreffliche Ausführung dieſer höchſt einfachen und wirkſamen Maſchine, deren Gang einen ganzen Sommer hindurch von einer Commiſſion der Central- A>erbau- Geſellſchaft beobachtet wurde, einen Preis von 1500 Franfen. Die Maſchine kann leicht von einem Ort zum andern transportirt, dort aufgeſtellt und wieder von einander geſchlagen werden. Jhre Erbauung koſtet höchſtens 75 Thaler, und ihre Erhaltung ſehr wenig.- Ein Menſch reicht hin die Maſchine zu beſorgen, das Waſſer zu leiten, etwa nöthige Gräben zu dfſſnen, zu verſchließen, zu reinigen u. ſ. w. Wenn die Bewäſſerungszeit vorbei iſt; ſo kann man die Maſchine bei trübem Waſſer u. ſf. w. zum Schweinmen( warping) des'Vodens, um ihn dadurch zu ebenen und zu düngen, benugen. In Gegenden, wo das Gras auf dem Stiele durch Fluß- Ueber- ſcwemmungen mit Schlamm überzogen wird, dient die Maſchine, das ſo verunreinigte Gras auf dem Stiele- zu wajchen,. Sn Zutunft erf») 38 Jet; 19“ Jer OS algae 1etet;:|----=---==== ']| ! r| 3)|;| !«= NEI«= y uz! T 3. -