— Univ--Bibj. — !: 10/846 j! 13."„DE 8. 0'D ſäße u; 2.8 teutſhen . Landwirthſchaft nn von Johann Be&mann Hofrath und ordentlichem Profeſſor der ökonomiſchen Wiſſenſchaften in Göttingen. Fünfte, verbeſſerte und vermehrte Ausgabe. oder nicht hinreichend, ſind, da muß man ſich doch af die Trfahrungen an- derer berufen 3 und dann iſt man auch, eben ſo gut als ein Geſchichtſchreiber, ſchuldig ſeinen Gewährsmann zu nennen. Zweytens erlaubet der Vortrag zuweilen niche, alle Umſtände ſo weitläuftig, als zur glücklichen Anwendung und Augübung nöthig iſt, aus einander zu ſeßen. Bey ſolchen Fäl- len kan man fich einigermaßen beruhigen„“wenn man die Materialien, womit jedweder ſolche unvermeidliche Lücken ausfüllen kan, anzeiget, Drittens iſt der größte Theil ökonomiſcher Erfahrungen, Entde&ungen und Vorſchläge, in einer ungeheuern Menge höchſt verſchiedener periodiſchen Schriften, Samlungen und Ma- gazine, zerſtreuet und verſte>t, und bey dieſer Art der Bekantmächung gewinnet zwar die Wiſſenſchaft ſelbſt, aber die Kentniß ihrer Schriften wird dadurch beſchwerlicher, und die Anzeige derſelben hier nothwendiger, als in andern Lehrbüchern, Viertens habe iH auch durc; Anföhrung der Schriſten bey jedweder Materie ,. dieſe Bo- gen denen brauchbar machen wollen, ſür welche ſie ſonſt eigentlich nicht geſchrieben ſind. Dieſe können ſolche, als ein Regiſter über die verſchie denen Bücher und Abhandlungen, gebrauchen, und XII Vorrede und baſſelbige mit den übrigen nach eigenem Belieben, in bequemer ſyſtematiſch er Orde nung vermehren*). Vermuthli< wird man mir hier und da Stellen zeigen, wo ich einen wichtigen Schrift- ſteller ausgelaſſen habe; und darüber werde ich nicht ſehr erröthen. Kein Fehler wird bey. der- gleichen Arbeiten leichter begangen, und von erfohrnen Leſern leichter vergeben, als dieſer, welder nicht allemal aus Mangel der Kentniß, ſondern oft aus einem Gedächtnißſehler, oder aus einem andern Ungefähr, herrühret**). Ich rühme *). Dieſes Verzeichniß der dkonomiſchen Schrifs ten dient auch zum Leitfaden in meinen dfs fentlichen Vorleſungen über die Kentniß derſelben, wobey alödann, wenigſtens die meiſten, vorgezeigt werden, Wenn einer? ley Abhandlung in verſchiedenen periodiſchen Schriften abgedruFt worden ſind,(o habe ich ſolches angezeigt, und dazu das Zeichen= geborget, 3, B, S.51, Schwachheims Nachricht vom Mergel, iſt zuerſt in die öFon, LTachr,, hernach ins 570urna! oecon, Franzöſiſch, und daraus wieder Teutſch über- ſetzt ins allgemeine Üiagazin eingerückt, Eine Unachtſamkeit des Teutſchen Ueberſe- - Ser8, die Wöllner zu einer Uebereilung verleitete, welche er in ſeiner Bibliothek 1, S. 93 auf eine edle Weiſe verbeſſert hat. 5%*) Dieſe Entſchuldigung kan bey der fünften Ausgabe noch: mehr als bey der erſten gel2 ten zur erſten Ausgabe. XIII rühme bey dieſer Gelegenheit mit Danke die Erleichterung, die ich hier von denen S.22, genanten Bibliotheken, und vor allen ane dern von der, die den zweyten Theil des Hausvaters ausmacht, und die volſtändigſte iſt, genoſſen habe. N: Daß ich überdem auch die herſchaftlihen Landesverordnungen, die kandwirche un= terrichten, und ſonderlich diejenigen, welche die Einwohner der königlichen-teutſchen Lande, der hohen Vorſorge der Königlich- Churfürſt- lien Landes-Regierung verdanken, an gehörigen Orten angeführt habe, dazu hat mich das Beyſpiel des H. Moſers*) bewo- gen. ten. Jeßt iſt die Zahl der dkonomiſchen Schriften-ſo ungeheuer groß geworden, daß niemand, er ſey wer er wolle, ſie alle er? halten, noch weniger ſie alle ſelbſt leſen und beurtheilen kan, um aus allen die allerbe- ſten auszuwählen. 2%) Moſers Sorſtofonomie S.9.“Die: Forſt „ordnungen ſind die Hauptgrundgeſeße der „„Berwaltung der Forſten; ſie ordnen den „Gebrauch derſelben, und die Art des Gez „branchs; ſie weiſen an, wie dieſelben bes „wahrt, erhalten und ſo tractiret werden „ſollen, daß ein beſtändiger Nußen-aus „„denſelben zu ziehen; ſie zeigen auch. beſon» „„dere Vortheile bey einzelnen Geſchäften, rand XIV Vorrede gen. Die von ihm angeführten Gründe wird jedweder, überhaupt bey allen ökonomiſchen Gegen- „und ſie ſind um ſo zuverläſſiger zu gebrau- „Hen, als die Anordnungen und Vorſchrif- „ten, derſelben ſich gemeiniglich„auf die Er? „ſoahrungen forſtverſtändiger mehrer Perſo- „men beziehn, und die Berathſchlagungen „zum Grunde haben, welche in denen Col- „legüs, denen die Direction des Forſidko- „„nomieweſens anvertrauet iſt, nac) ächten „Wirthſchafts- Prineipiis deshalb gepfloz „gen worden, Die Forſtordnung desjeni- „gen Landes, welchem man dereinſt im „Forſtweſen Dienſte zu leiſten gedenkt, kan „bey der Erlernung derſelben niemals ents „„behret werden; die Zurathziehung mehrer „aber erweitert die Erkentniß, ſie giebt „Gelegenheit zum Nachdenken, zur Prü- „fung unſerer Cinrichtung und zur Beſſe- „rung derſelben, wenn wir andere beſſer „gefunden, als. die unſrige,"" Solte nicht desfals eine ſyſtematiſche chronologiſche Samlung der vornehm? ſten Landesverordnungen, welche die Land- wirthe zunächſt angehen, ein ſchr gemein? nüßiges Werk ſeyn? [Hieher gehört nun des Bergius und auh meine Samlung der Polizey- und Ca2 meralgeſeze. Bon leßterer iſt der erſte Theil':zu Frankfurt 1783, und der zehnte 1793. in Quart"gedru>t worden. I< glaube die Fortſezung verſprechen zu können,] zur erſten Ausgabe, XV- , Gegenſtänden, eben ſo wahr finden, als ſie es augenſcheinlich beym Forſtweſen ſind.| j Uebrigens habe ich mich der Ordnung und | Kürze befliſſen, und die Materien, ſo zu ſagen, „nur angezeigt. Solte dabey mancher Paragraph zu furz, oder gar mangelhaft gerathen ſeyn z ſo wird mich die Menge und Mannigſaltigkeit der Sachen entſchuldigen. Göttingen den 29. März, 1769+ XVI Vorrede 2.0 2.008 408 3652088 zur zweyten Ausgabe,' In dieſer Ausgabe iſt die Ordnung unver- ändert geblieben, aber. überall habe ich den Säßen mehr Genauigkeit zu geben geſucht. Die kehre von der Urbarmachung des Landes, und von der Düngung, hoffe ich verbeſſert zu haben. Die Grenzen zwiſchen der Defonom ie, Te«- nologie, Polizey und Cameralwiſſen- ſchaft, habe ich dieſesmal noch genauer be- ſtimt, und in der erſten alles dasjenige wegge- laſſen, was ich vortheilhafter, in den Vorle- ſungen über die zuleßt genanten Wiſſenſchaften, vortragen zu können glaube. Deswegen ſind aud) die landesherlichen Verordnungen, welche in der erſten. Ausgabe angiführt ſind, in dieſer nicht berühret worden. Unter den angeführten Schriften habe ich eine etwas ſtrengere Auswahl gemacht, und ſie mit den neueſten vermehrt. Diejenigen, welche ich damals, als ich ſie an- führt?, vor Augen hatte, habe ich mit einem Sternchen bezeichnet, um dadurch etwas zur Berichtigung, der noch wenig bearbeiteten 8 fo- nomi- de DE> ld- EU Wider] ma 8 Kil ar Ende u Dd fel“ zur zweyten'Ausgabe, wv nomiſchen-Bücherfunde beyzutragen*). Bey den. neueren Schriften“iſt auch. angezeigt worden„wo man ,von ihnen in der Phyſik a- liſch- öf onomiſchen Bibliochek ausführe liche Nachricht finden kan**), Praktiker, welche keine Gelegenheit zu einem afademiſchen Unterricht in der Landwirthſchaft gehabt haben; und deſſen Nußen nicht einſehen, oder nicht eingeſtehen, bitte ich, dasjenige zu überlegen, was S. 7,8. 12 und 25. geſagt wor- deniſt. Chemals lachten und ſpotteren viele Land- wirthe, wenn ihnen Naturkunde, Mathematik : und %)'Ich geſtehe, daß ich dieſe Bezeichnung in den neuern Ausgaben verſäumt habe. Über bey meiner Bemühung, über jeden Gegen- ſtand der Landwirthſchaft einige der beſten Schriften anzuzeigen, kan ich verſichern, daß nar ſehr wenige von mir angeführt ſind, welche ich ſelbſt noch nicht ganz geſehn habe. Zu dieſen gehdren H, Riems dkonomiſch-ve- teriauiſche Hefte, H. Bartſch Blumengarten und.die drey- S. 333. angeführten. Abbildun? gen der Blumen mit dem Titel Flora. Wenn ich dieſe gehabt hätte, ſo würde ich ſie bey jeder Pflänze angeführt. haben. 38) Von dieſer ſind, ſeit dem Anfange des Jahrs 1770 bis jeßt, zwanzig Bände und drey Stücke des ein und zwanzigſten Bandes, wel- = 14.1076 Zweyter oder algemeiner Theil. ; Einleitung. S. 49X- 31 S. 687 XE; Landgüter, 6..492.- 689 Il. Landwirthſchaftliche Perſo: AUE 4 SE SOZS ONES 698 1. Der Landwirth. 6. 593--- 698. 2. Bediente. 8.526.-- 713 Flora oeconomica Germaniae., 717" Fauna oeconomica Germaniae. 728 Regiſter über die Teutſchen men: der Pflanzen.-- 731 Regiſter über die Teutſchen Raume der Thiere ve. 746 Erklärung der gebrauchten Ab Türzumgen,- 750 Ein- EN MA. 2:= DE Et toett:-u 05 8 in vie teutſet eo melius feciſſe quosdam, qui minore pömöerio“ Ünierunt,- excluſis partibus, quae non pertinent ad hanc rem; Varro 1.1, c.2. P+144, A 5 CG, 2. 6 Einleitung, GO. 3 6. 2. Dieſs Mittel ſind tXungen zu reden und zu ſchreiben. Aber wenn der Empütiker den Nußen des wiſſenſchaftlichen Unterrichts verz leugnet, ihn'zu verſpotten, und Fünftige Lands wirthe, welche dazu Gelegenheit; haben,. das von abzuhalten ſucht,== wahrlich. dann ſchas det er der Aufklärung ſeines Nächſten und der Nachroelt mehr,'als ex durch ſeine Schriften und Reden vergüten kan. Dieſes"Verfahren, welches noch in Teutſchland öfter, als in an? andern Ländern bemerkt wird„iſt nicht? allemal Boösheit; denn würklich giebt es ſogar Cltern, welche ihre Kinder zu lieben meinen, und dens voch wicht keiden können, daß"dieſe mehr und gründlicher ſtudiren, als ſie ſelbſt!; vor einem S halben Jahehunderte, zu ſtudiren Gelegenheit pder Luſt gehabt haben. 3. Die' Routine; das iſt 7 die ungelkeitete Uebung, welche durch den wiederhohlten Umgäng mit einer Kunſt, deren Grundſätze" ſie"nicht einz ſieht„eine gewiſſe Fertigkeit erworben hät, des ren Sh eigentlich das Gedächtniß iſt,-und die man; beynähe wie einige Philoſopbenm-den Ins ſtinkt, durch eine Wiedererinnering"des vörgan2 genen Fällo', beſchreiben kdunte 3 dieſe Rdutine hat'in dan dkövorniſchen Wiſſenſchäften, wie in zed er Einleltung.. 3.24; 5 jeder"andern, lange geherſchet; und als das Licht: der'Philoſopbie ihrer Herpſchaft ein Ende !'machen wollte ,'fich ſehr geſträubt ihren“ uſurz pirten Zepter fahren zu laſſen; Die Unzulängz- lichfeit der! practiſchen Kentniß;ohne Leitfaden der wiſſenſchaft!ichen Grundſäße„ fält durch dieſe einzige Betrachtung deutlich in die Augen 2 daß alle Dinge unter gewiſſen Umſtänden vor- gehn, folglich der bloſſe Empiriker, ſo bald die Umſtände geändert. ſiud, ſich“ nicht zu helfen "wiſſe.' Eben dieß wiederfährt ihm, ſo oft ihm Fälle vorkommen, deren ähnliche er in dem Gedächtniſſe/ dem Vorrathshauſe“ſeiner Erfah- wingen, nicht aufzufinden weis:' Sonnenfels Grundſätze der Polizey, 1, S. 28. 8, 4: Der wiſſenſchaftliche Unterricht in der kandwirthſchaft ſeßet, die richtige Kentniß ihrer Hulfswiſſenfov Anfangsgründe der theoreti2 ſchen und angewandten Botanik. Leip, 1786. 8. Phyſ. ökon. Bibl. XIV. S. 423- Entwurf einer dkonomiſchen Zoologie. Leipzig 177878."Bibl. IX. S«. 499-; 3. Einleitung. 5, 4; Lr 3. Ein vortrefliches Hülfsmittel. zur Erlernung| der Botanik für Landwirthe iſt: Joh. Sim.| Kerner Abbildung aller dkonomiſchen Pflan2 zen. Stuttgard ſeit 1786 bis 1796. acht Bände 1 in 4 7 mit: 800. ansgemalten Kupfern.- Jeder| Band koſtet 30 Guld.; die Piſtole zu 9 Gul| den gerechnet. Hr.'Kerner hat darin richtige j' ausgemalte Abbildungen aller derer Pflanzen nN geliefert, welche in meinen Grundſägen des| Landwirthſchafr genant ſind, mit Verweis| ſung auf die. Paragraphen, wo ihrer gedacht) iſt, daß alſo dieſes Werk die Kupfertafeln zu dieſen Grundſätzen enthält, wiewohl es auch ohne dieſelben gebraucht werden kan. Die Landwirthe' finden darin beyſammen alle Pflans zen abgebildet, deren Kentniß ihnen nothwens dig iſt oder nothwendig werden kan, und zwar dieſe allein, ohne Zeichnungen bezahlen zu dür? fen, welche ihnen niemals oder hd<ſt ſelten nußen können. Ein Werk dieſer Art, deſſen Brauchbarkeit gleich groß bleibt, ſolte billig jeder Gutsbeſitzer für fich und ſeine Nachkommen anſchaffen... I< habe hier bey jeder Pflanze, wo ich ſie zum erſtenmal nenne, die von Hr. Kerner gelieferte Abbildung, nur mit Beys= fetzung ſeines Namens und der Zahl der Kupfere tafel, angeführt. S.: Phyſ. ökon,. Bibl. XIV. S. 543.. XV. S. 17.254. XV1. S. 312. XVII. S. 469. XVII. S. 504. XIX. S. 207. 4. Ein ähnliches, aber weniger brauchbares und unvolſtändiges Werk iſt: Flora ruſtica, ex- hibiting figures of ſuch plants as are either uſeful or injurious in husbandry, Drawn by F. P. Nodder 5 with obſervations by: Th. Martyn. London. 1792-1794... Vier Bände in 8.7 mit 144 gansgemalten Abbildungen. 4S; 1Z Elnleitung«'“'S«'5- Si Phyſik alt ökonomiſche Biblioth: XVIVl. a"S.- 564.| Ge 5 Die wiſſenſc2 bolm,. Berlin,„Göttingen; itiügleichen die kaiſerliche und. die. Berliner naturforſchende Geſelſchaft. s. 9. Dieſe Bemühungen der Gelehrten wurden von den Regenten unterſtüßt, als welche, theils durch die. anwachſende Pracht der Höfe, theils auch durch die einreiſſende Nothwendigkeit, be- ſtändige Kriegsvölker zu unterhalten, gezwune gen wurden, auf die Vermehrung ihrer Ein- künfte zu achten, C. 10» Durch dieſe Veranlaſſungen wurden ökono» miſche Geſelſchaften errichtet, welche die Ver- beſſerung der Landwirthſchaft zu ihrem Gegen- ſtande machten; auf Univerſitäten wurden Leh- xer derſelben, und der mit ihr verwandten Wiſ- ſenſchaften, beſtellet 3 die vielen periodiſchen Schriften ſammelten, aus allen Gegenden, öko» nomiſche Nachrichten und Erfahrungen. Ein eigenthümliches 4ob dieſes Jahrhunderts iſt 7 da 16-„Einleitung, 4 S..10.7 G daß. dis-Oefonomie inzdemſelben zu. einerzWiſ- ſenſchaft-erhoben worden, und. daß ihre Achtung „algemeiner. geworden. iſt;. auch daß man ihre „Kentniß. von„ denen Bedienten des Staats zu verlangen"anfängt, welche dieſes wichtigſte Ge» werb befördern. ſollen, oder doch gelegentlich be fördern. fönnen..,..“ EE ""u Die, älteſte“ Geſelſchaft, welche die Landwirth- |"2 ſchaft zu ihteim einzigen» vder vornehmſten Ge- j genſtande gewählt hat; iſt, fo"viel ich-weis, die zu Dublin in Irland. Zweyhundert vor- nehme Herren dieſes Königreichs ſtifteten ſte, ; und ſeit dem 4. Jan. 1739 gab ſie ihre Beob: | ächtmngen!?"alle Dienſtags"nach»Art“"eines j Wochenblatts ,, aus: it Av| |"* 8. Zu denen Geſelſchaften/' welche ihre Schrifteſ haben drüenm läſſen, gehdren voynehmlich.fol- | gende 5*vo1" denen jedoch: manche, ſchon, einge- ) gangen„zu, ſeyn. ſcheinen.| 4 4 6 MET 1. Die phyſikaliſche.Geſelſchaft zu Zurich, geſüiftet 1747. 1.500 2. Die Londoner Geſelſchaft zur Aufmun- terung dex- Künſie,„ Manuſaeturen. und der Handlung, geſtiftet 1753.„Ihre erſte Ver- ſamlung wär d. 1. Mörz 1754. Von der Einrichtung und Geſchichte" dieſer Geſelſchaft findet man Nachrichten“ in A coneiſe'/ac- count ofthe riſe, progreſgand, preſent ſlate of the ſociety for the encouragement of arts, mavufaCtures and commerce, nſti- tuted at London 1754. London 1763. 8. Dieſe Nachricht iſt anfänglich jährlich net -gedruFt worden» Memoirs of eiue *> SERN v magen Sel v HEERES EZ EN„a. Einleitung. M 10. 17 by Dosſie, 1. S.1. The advancementofatrts, manuüfaC&ures and commerce 3 or deſcri- ption of tbe uſeful machines and models contained in the repoſitory of the ſociety for the encouragement of afts= by /77, Bailey.. London 1772. fol. Phypital. ökonomiſche Biblidthek: 1, S. 155. 1V, S. 47. Leipziger Jntelligenzblatt, 1766. St. 16* 19, und. 1769 St. 17» 3. Die zu Florenz, geſtiftet 1753. 4. Die in Bretagne zu Rennes, die lteſie in Frankreich, geſtiftet 1757. ZS. Die zu Bern, errichtet 1758, 6. Die zu Paris; errichtet 1761, 7. Die zu Udine in Friaul. Sie erwuchs 1762 aus einigen Mitgliedern derjenigen ala ten Geſelſchaft zu Udine, deren Mitglieder ſich ehemahls Sventati nänten 8. Die Hannöveriſche Landwirthſchaftsgeſel- ſchaft zu Zelle, geſtifiet 1764. 9. Die fieye dkonomiſche Geielſchaft in St. Petersburg, errichtet 1765. 30. Die. Hamburgiſche Geſellſchaft zur Bez förderung der Künſte und Gewerbe, geſtif- tet 1765. I1. Die Leipziger dkonomiſche Societät, be ſtätiget 1755 d. 28. Febr: 42. Die des Y&erbäanes Und der nüßlichen Künſte im Herzogthum' Crgain, geſtiftet. 1767. 33. Die Geſelſchaft der, Sitepſehre und Landz wirthſchaft- in;; erxichtet- 4762. S. B Phyſ: 18 Einleitung, F+ 10. pPhyf. 6on.! Bibl. 111. S.d9xr. und Vo S. 161. TTicolai Reiſe V11. S. 493» « I4+ Die K. Däniſche Landhaushaltungs- Ges ) felſchaft in Kopenhagen, geſtiftet 1768. S. Plan 04 Inrerning for det Danske Lands HZuusholdings Selſkab. Kopenh. 1769. 8 15. Die churpfälziſche phyſikaliſch- dkönomiz ſche Geſelichaft. Sie hielt die erſte Ver? ſamlung d. 15. März 1769, und erhielt die churfürſt!:che Beſtätigung d, 39. Aug. 1779, 156.. Die Schleſiſche patriotiſche Societät, er= ric:et 1772. S. Statuta der unter kdnigl. Genehmigung von der ſchleſiſchen Land? ſchaſt zur Aufnahme des Nahrungsſtandes" errichteien patriotiſchen Societät, Breslau 1772- fol.*,/ 17. Die phyſiographiſche Geſelſchaft zu Lund in Schweden, geſtiftet'772+) 18. Die patriotiſche Geſelſchaft zu H7ailand) geſtiftet 1776. 19. Die Amſterdamer dkonomiſche Geſelz ſchaft, ſeit 1777? 920. Die Geſelſchaft zu Bath in England, ge- ſüſtet 1777- 21. Die Geſelſchaft landwirthſchaftlicher Freunde in Bündren, ſeit 1779 22. Die Märkiſche dbynom. Geſelſchaft zu Potsdam, geſtiftet 1791. 33. Die Weftphäliſche dkonom. Geſelſchaft zu Zämm, ſeit 1791.' 24. Der board of agriculture zu London, ge ſtiftet 1793, deſſen Einrichtung aber ſchon11 796 umgeändert worden iſt- S;:"Account of the Einleitung, 6. 106, x9 the origin of tbe board: of agriculture, Lond. 1796. 4- Annals of agriculture b QToung. vol. XXX. 6fonom. Bibliothet. XX. S. 175, Göttingiſche gelehrte Anzeigen 1800. S. yoo. 35 Die Errichtung akademi'cher Lehrämter der Dekonomie'hatten längſt viele gewüyÖjcht, wos von man Beweiſe finder in Rohrs Hauxhalz tungs-Bibliothek S. 39, und 410drhofs Polys hiſt. TIT. 3. Der König von Preuſſen, Fries derich Wilhelm, erfülleie dieſen Wuuſch. nud ſtiftete zuerſt 1727 dkonomiſche Profeſſionen: zu Halle und Frankfurt an der Oder. Dort ward ſie dem geheimen Rath S, pP. Gagaſſcr, und am leßtern Orte dem Profeſſor IJ.€ Dich» mar“ äufgetragen. ,, Der Königliche Berehl „„vom 24 Jul. 1727 empfohl dieſe Vorleſunzew prallen Studiofis, fich in dieſer Wiſſenſchaft zu prüben, und ertheilte ihnen zugleich die Verſſa „„Herung, dieſerwegen künfug, in Ertheilus: „„der Bedienungen, bedacht zu werden..== S. 3. P.' von Ludewig Nachricht von dex neuen Oekonomieprofeſſion zu Halle,"Zalle 1729. 8. Sie ſieht anch hinter den von CT." F; Blotz herausgegebenen Anmerkungen des H, voin Ludewig über Seendorſs Friſtenſiaat. Frankf. und Leipzig 1753. 3.3 auch iſt fie wieder abz BedruFt in der Samlung auserleſenier wür. licher Abhändlungen zur Verbeſſerung des, ZTahrungesſtändes, Frankfurt und Leipzig T766. 8. S. 167. 3. Dieſem Bevyſpiele folgten hernach die Univerz ſitäten Upſala, Götringen und andere. Ia Göttingen ward im Mai 1568 ein dkönomt2 ſcher'Garten angelegt, worin die dfononzichet, Pflanzen x zum Gebrauche bey den"Worleitiks B 2 zen 20 Einleitung, 8. 10. 11, gen über die Landwirthſchaft, gezogen werdet, In der königlichen Verordnung vom 23 Jun. 1773 iſt denen Studirenden, welche dereinſt die Beförderung zu Amtsbedienungen ſuchen wollen, die Erlernung der Oekonomie, Naturkunde, im- gleichen die mathematiſchen Wiſſenſchaften em- pfohlen, und dabey feſtgeſetzt worden, daß in den Examinibus der zu Amtsauditoren ſich meldenden Candidaten, auf dieſe Kentniſſe, und auf-die Zeugniſſe, wegen der auf der Akademie gebörten dfonomiſchen und mathematiſchen Col- legiorum, Rüſicht genommen werden ſoll. S. Hannöveriſche Anzeigen 1773 St. 55. S 906 und Willichs Auszüge aus dem Braunſchw. Lüneb. Landesgeſeßen 1. S. 473.. Dieſe Ver- vrdnung iſt d. 9. Sept. 1799 wiederholt worden« S. 4nn6v. Anzeigen St. 73. S. 2086, GS. IH Die nothwendige Kentniß der vornehmſten unter den zahlreichen ökonomiſche» Schriften, wird einigermaaßen durch folgende Cintheilung erleichtert.: x. Bibliotheken, welche von allen hie- Her gehörigen Schriften. Nachricht.geben, 2. Defonomiſche Zeitungen,(Jour» nale,) worin aufrichtige Nachrichten, und brauchbare Auszüge aus den neueſten öfonomi- ſchen Schriften gegeben werden, 3. Syſteme, welche die ganze Landwirth- ſchaft, oder doch viele Theile derſelben, um- ſtändlich abhandeln, 4. Einleitung. FF; 11 zr 4. Lehrbücher, worin die ganze Wiſſen- ſchoft(und zwar bisher gemeiniglid) zugleich mit der Polizey- und. Cameralwiſſenſchaſt) ſys» ſtematiſch in furze Säße, vornehmlich. zum Gebrauche bey den Vorleſungen, gebracht iſt, 5. Schriften ökonomiſcher Geſel- ſchaften, 6. Vermiſc 1797- Vier Theile ia 8.*. 2. Agricultur oder AFerbau der beiden hocherfahrnen Römer Columellae und. Paladii== durc) Theoa dor Meyum. Magdeb. 1612. fol.* 3. Des Columells zwölf Bücher von der Landwirth- ſchaft, überſezt von 27.€. Curtius. Hamburz und Btemen. 1769. 2 Bände in. 83.* 4. Varro von der Landwirthſchaft„“ überſeßt von - 5. S. Mayer. Nürnberg 1774. 8. 5. Traduttion d" anciens ouvrages lativs relatifs a lagrieulture et 4 la megicine veterinaire, avec des notes. Par M. Saboureux de Is Bonnetrie. Paris. ſeit 1771. 6 Theile in 8. 6. Virgilii Georgica, With an engliſh transla- tion and notes by John Martyn, Lorpdon B;: 4 174L, | f 4 | En wüde REN ZUE SON EIER>»- u Mu ZT m ERC TREE gt SIE 2 wv INDE '. 8 1| 24.45 Eitleitung, 6. 1x, 1741, 4.*| The fecond edition. Lond: 1746. 8 5. Auch ins teuiſche überſetzt von,J, Z. Duſch, Hamburg und Leipz, 1759: 8, 9. Tewrauina 3 Geoponicorum ſive de re ruſtica' - JibriXX, gräece et latine 3 recenß et illuſtrati a 2, N. Melas Lipfiae 1781. 4 Theile in 8.* 8. A ſürvey of tbe ancient busbandry and garde ning, colle&ed from Cato, Varro, Columella, Virgil and others xpriters. By R. Bradley, „Long, 1725.:8.% S. Bibl, XVl. S. 204. 9: The husbandry of tbe anoients, By Adam Dickſon. X'cinburgh. 1788. Zwey Theile in 8: S. phyſ. 6kon.. Bibl. XVI, S,. 202, 3, Teutſche. ' y' 3, Con. Heresbachii rei ruſßticaelibri1V unigerſam apriculturae diſciplinam continentes,=- nunc ab innuümeris mendis vepurgati, et cum autario editi, Spirae Nemetum 1595, 8.% 2: M. Feh. Coleri Aurveo- Montani Sileſi, calen«» darium perpetunm et ſex libri veconomici== das iſt, ein ſijetswährender Calender== auch ſechs Hausbücher( eines Lauts und Inhalts mit dem- vorigen in Quarto). Wittenberg 1662. fol.* M, Joh. Col»r4 oeconomiae pder Haußbuchs ers ſter Theil. Wittenb. 1623. fol.* Die übrigen Bücher laufen, ohne beſondere Titel, in einemforr. 3. Qeconomia.ruralis et domeſtioa, das iſt, ein ſehr nüßliches allgemeines Haußbuch=-- hiebevoy von M. loan, Colero zwar beſchrieben. jeho merkz lich corrigiret, vermiehrt und verbeſſert, Maynz 1643. fol,* 4. M. Foh. Colevi oeconomla pnralls et domeſtica, dariun das-ganze Ampt allex trewer VauDe un A Einleitung, 5. 11, 25 und Hauß-Mütter begriffenN' Srankf. 1680. fol.* Die erſte Ausgabe dieſes Buchs ſoll vom Jahre x 59x : bis 160t, in ſechs Theilen in 4 zu Wittenberg, unddie leßte 1692 zu Frankf. in folio gedruFt ſeyn. 5. Vollſtändige" Hauß- und Landbibliothek dürch Andream Glorez von Währen. Regenhſpurg 1701 und 1702. fol. Aber. auf einem aufgeklebten Zettel ſteht? XTürnberg bey Lohner, ohne Jahrzahl.* 6. Continuation der Haus- und Landbibliothek durch) Andream Glorez von Wlähren. Nürnberg. fol. (Regensſburg 1701).* 7. Franciſci Philip. Florini veconomus prudens et legalis, oder allgemeiner kluger und rechtüverz ſtändiger Hausvatter=- herausgegeben von J. C. Donauern. Nürnberg 1702. fol.* auch 1722. fol.* auch 1759. fol.*. 8. Oeconomus prudens et legalis continuatus, oder großer Herren Stands: und adelicher Haus- vater durch 5, C. Donguern. Nürnb. 1719. fol. 9. Wolf gzelmhard Freyherr von Hohberg Geor- gica curioſa, oder Bericht von dem adelichen Land- und Feldleben. Erſier Theil. kTürnberg 1682. fol.* anderer: Theil 1682.** S. Thomaſüi frey- müthige Gedanken über Bücher 11. S. 36. Georgica curioſa au&a, das iſt, Bericht vom adelichen Land- und Feldleben. Erſter Theil. Würnberg, fol. 1716.* anderer Theil 1716* dritter Theil 1715,* Der dritte Theil iſt von dem Verleger Endrer. Die neueſte Auflage ſoll 3749 ſeyn. 10."Der kluge Landmann, oder Unterricht, wie man das Hausweſeu anfangen, zuin verbeſſern und 5 ge- a6 Einleitung. 82 11. genieſſen möge. Wn F.R.P.P. a.E.K. Frankf, “und Zeip3. 1713. 2 Bände in 4.* 11.5. SB. von Rohr vollſtändiges Hauswirthſchafts2 bv) Leipzig 1722. 4.* Zweyte. Auflage“ eben= daſelbſt 1751..4.* '32- I. 3. von Rohr Einleitung zu der Land- und Feldwirthſchaftskunſt derer Teutſchen. Leipzig E27 2000 18:220"4| 33. G. A. ZHofſmanns Klugheit Haus zu halten, oder prudentia/oecönomica in formam artis redatta, Dresden, und Leipzig. 8. 1, 1744 dritte Auflage. 11. 1784. UT, 1742. 1V,. 1174907 173592 14. 3. B. von Fiſcher Liefländiſches Landwirth- ſchaftöbuch auf die Erdgegend von Lief- Eſt- und Cuiland eingerichtet. Mit einer Vorrede von ZJ. G. Axndt. Halle 1753. 8.* auch v. H. Schre? ber herautgegeben Riga und ZLeip3. 1772. 8. 135. I. G. von E&harts vollſtändige Experimentals dkonomie.. Jena 1754. 4-* und unverändert 1763«. 4.5 und gänzl;ic< umgearbeitet von L. J..D. Sudow. Jena 1779. 8. S. Bibl. X. S. 199. 16. I- D- Hagedorns Landwirthſchaftlicher Haus. halter. Berlin 1755. 8.* 17. I- G. Zeopoldts nüßliche und auf Erfahrung, ges gründete Einleirung zu der Landwirthſchaft. Ber2 lin und Glogau 1759. 4.* 38.(Tſchirner) Schleſiſcher Landwirth mit patrio2 tiſcher Freyheit, Breslau 1, 11, 1771. 8. S., Bibliothek. Il. S. 1323; V. S. 575. 19. Die nach Grundſäßen und Erfahrung obgehan2 delte Schleſiſche Landwirthſchaft(vom Hry. von Dresky.) Breslau. 1, 1771.11, 1772. Ul, 1777» 8. SD. Bibl. ZU. S. 566... 1X%./S.- 556, 20. 5. Einleltung. C. 11 27 506-(von Benekendorf) Berliner Beyträge zur Lando wirthſchafiswiſſernſchaft. Berlin ſeit 1774 bis 1791. ſieben Theile in 8. ſ| Bibl. V. S.137, g3r uf 21.(Germershauſen) Hausväter in ſyſtematiſcher Ordnung vom Verfaſſer der Hausmutter. Leipzig 1783 bis 86' fünf Bände in 8. S. Bibl, X11t S. 61, 370: XIV. S, 88, 216, 398. 22. 5.2. G. Leopold Handbuch der geſamten Lands wirthſchaft. Schnepfenthal 1795. bis 98. zwey Theile in 8. S. Bibl. XX.'S. 398. 3. Engländer. 1. The boke ofhusbandry. London 1334, 8.= correfed and amended by the author Fitzher- barde. 1548. 12. Die neueſte Ausgabe ſoll von 1767. 8. ſeyn, 2.. John Worlidge new ſyſtem of agriculture. London 1716. 8. edit. 3. 3, The whole art of husbandry; or the way of managing and improving ofLand-- by Morti- mer. The VI edition with large additions of the author. Lordos 1763. 3 vol. in 8. 4. Mortiniers ganze Wiſſenſchaft des Feld- und AFerbaues, überſetzt von Theodor Arnold. Braunſchw. 1753. 4,* g. 1'agricultore complette, ou V'art d'ameliorer les terres, traduit de VAnglois de Mortimer (par M. Eidous). Paris 1765. 4 Theile in 12. 6. A new iyftem of agriculture, being a com» plete body of husbandry and gardening by John Lawrence. London 1726, fol,* 260 5 1 > Zn FR En pF al IRRE ENKE TUE; „abe 28 Einleitung. 8.11,' 7.- A new improvement of planting and garde-. ning by. Rich. Bradley. London 1717. 8. und 464724 5 85.7 8. A general treatiſe of husbandry and garde- ping. by. KR, 8Bradley. London(1726. 2 Bände in 8. 9. Fethro Tul! the horſehoeing husbandry, or an eſiay of:the principles.oftillage and vege- tation."London 1731. 4. und. 4733. fol. und „4762.„8.; 10.(37. Flill)- A: ,complete body of husbandry, compiled from the original papers) of the late Thomas Hale... London 1756. fol.* A continuation of the compleat body of hus- bandry.: Lond. 1759. fol.:* The ſecond edit. Lond, 1753. 1759- 4 Bände in 8. I1- Allgemeine. Haußhaltungs-. und Landwirthſchaft, -- von einer dkonomiſchen Geſelſchaft in Eng» land. Hamburg und Zeipzig 1763- 1768. 5 a FR 108 08: Kie 132. Le gentilhomme cultivateur, ou corps com plet d'agriculture, traduit de l'anglois. Par Dupuy'Demportes. 8tomes in 4. Paris1, Il, 17613 1 5T1V: 3762054 NT5 41768 4ND, VII, 1764.*' 13. Edward Lisle obſervations in husbandry. London 1757. 2 Bände in 8. 14. A new“ and complete ſyſtem of prattical busbandry, by John Mills, 8. London I, 1762» 15-111, JV„-1763: V, 4765.% 13. Wills vollſtändiger Lehrbegriff von der profkti- ſchen Feldwirthſchaft.* Leipzig 1764 1767. Fünf Theile in 8,(überſeßt von Prof. Duſch und C. FS. Jünger.); 16. Einleitung»+8. 11% 29 16. A treatiſe of agriculture, The ſecond edi- tion, with large additions and amendments by Adam/Dickſon. Edinburgh. in 8. 1, 1765: 115 1769:* 4. Franzoſen. 1. Caroli Stephani praedium ruſticum, Lutetiag? 1554+* und 1629. 8; 2. V'agriculture et la maiſon ruſtique de GE Etienne& de Fean Liebault. Lyon 1668. 4+ 3. Sieben Bücher von dem Feldbaw.=- etwan von Carolo Stephano und Joh. Ziebhalto franzd2 ſiſch beſchrieben.= in Teutſc) gebracht von Melchiote Sibizio. Strasburg 1579. fol.* 4. XV Bücher von dem Feldbaw,== deren etliche vorlängſt von Carolo Stephano und Joh. Liz *balto franzdſiſch vorkommen, in Teutſch von Mmeldhiore Sebizio gebracht. Stva8b.1598. fol:* 5. Le theatre d'agriculture et mesnage des champs d Olivier de Serres„. ſeigneur de Pra- del. Troifieme edit, Parts 1605. 4.* Cs ſoll auch eine Ausgabe von Lyon 1675. fol. ſeyn. 6; Le nouveau theatre d'agriculture,&& mehage des champs par le Sieur Liger. Paris 1713.4* Economie generale de la campagne, Ou nous velle maiſon ruſtique: par Louis Liget. Se- conde edit,„Amſterdam 1701. 2 Bände in.4.* -- hyitieme edit. augmentee par M=== Paris 1762. 2 Bände in 4.* La nouvelle mai- Joh ruſtique, ou economie generale de tous les biens de campagne; la'maniere de les entretenir& de les multipliet5 donnee ci- de- vant par.M. Liger; neuyieme edition, Paris 1768. 2 Bände in 4. To 39 Einleitung,'& 1x, 7. Traite de la culture des terres, ſuivant les “principes de M. /ul!. ParM. Duhamel du Mon- Ceau. Paris, 8: 1, 1750. und nouvelle edit,;- corrigee et augmentde 1753. Il, 1753 nou- velle edit. 111, 1754. IV; 1755.: V» 1757: „ML 17667 ' 8. Elemens d'agriculture par. M. Dukamel. Pa- ris 1763. zwey) Theile in 8. 9. Eſlai ſur l'amelioration des terres par Patulio. Paris 1758. 12. Amſterdam, lena et Leipzig 1763: 8-* 10. Anweiſung zur Verbeſſerung des AFerbaues und Viehzucht, aus dem Franzöſiſchen des H. Patullo. Frankf. 1763. 8. II. Manuel d'agriculture pour le laboureur, pour le proprietaire et pour le gouvernement. Par de la Salle de. Paris 1764. 8.* 12. Economie rurale et civile, Par P.(Par- mentier) Tom. 1. 2. Paris 1789. Die folgenden ſechs Theile par abbe de Lalauze,* 5. Schweden, x. Magn. Mentzer ſwenska äkerman, Stockliolm 1727. 8. auch Up/ala 1732. 8. 2. Brokman hushällsbok. NVorköping 1736. 4. zwey Theile. 3. C. Dahlman(Wenska hushälls rön. Stockholm- 1; 1746. II, 1747. 111, 1750. in-8. 4; Tankar och forlök om aker och äng, med dertil nödiga redskap af 3Johan Braunr. Jemte bihang om Ladugardars byggnad och inred« ning af Carlt.Winblad, Trede uplaget, Stock- holm 1755- 8| 5. Einleitung. au zt 5. Boyes ſwenska Landthusbaällare. Stockholm 1756. 8. 6. Forzök til en(yſrematisk Inledning i Swenskä Landtskötſelen, lämpad efter Rikets nofdliga Climate, och grundad pa Rön, Försök och Avmärkningar i Natural Biſtorien, Phyſiken, Chemien-- författad af Pehr Aar. Gadd. Stockho/!m ſeit 1773 drey Theile in 8: ſ. phyſ» ödFon, Bibl. VHIL, S. 163. X. S. 428. 6, Holländer, 1. De pieuwe wyze van Landbouwen in haar uytstekend voordeel, vertoond door proeven in de Nederlanden genomen;= door Pröf, Pp. Camper.? Amſterdam 1764. 7. Jtaliener. 1. Pet. de Creſcentiis opus ruralium commodos rum, Argentinae 1486. fol.*= Pietro Cye- ſcentio d'agricoltura, In Venetia 1542. 8.* S. Fabricii biblioth. med. aetatis*. V. p.761. Götze Merkwürdigkeiten der Dresdener Bibl. l: S. 305. 2. Petr. de Creſcentiis vom AFerbaw, Erdtwüz SEEERTESENN ain EC EGHRERS ET. SAE u IC 32 Einleitung.“ 6. ux. 8. Spanier.! 1. Gabriel Alfonſo de Herrera, liber de agricutls ' tura, que'es de labranga y crianga y de mu- cbas- otras particularidades de las coſas del campo. Tolet, 1520. fol. an; Madrid 1646. fol. Eine lateiniſche Ueberſezung von Mich. Tatimnmazino ſoll zu Rom 1557. 4. gedruckt ſeyn« 2. Secretos de agricultura di F+. Mig, Augu- Pin. 1617. 4- iſt oft aufgelegt worden. 3. Agricoltura getteral por don Jos. Valcavret. Valencia, Seit 1765. Mehre hieher gehdrige Schriften ſind„angezeigt in Fiſchers Reiſe nach Madrid. Berlin 1799. S. 311. 9. Porfugieſen. 1. Teſoro de lavradores, LisSbo4, 1762, 4. 4. Lehrbücher, 1. 3.€. Dithmars Einleitung in die dkonomiſchen Poli:ey- und Cameralwiſſenſchaften, mit Anmer- kungen, von ZH. G. Schreber: Frankſurt än der Oder 1755. 8. und 1769. 8.* 2. S.P. Gaſſers Einleitung zu den dkonomiſchen, politiſchen und Cameralwiſſenſchaften. Halle 1729. 4+ 3. S. U. Stiſſexs Einleitung zur Landwirthſchaft| und Polizey der Teutſchen=- mit Zinkens Vors rede, Jena 1746. 8. gum) 1768, doc) wnver2 ändert. 4.-G. H. Zinkens Grundriß einer Einleitung zu des nen Cameralwiſſenſchaften. Leipzig 1742, 8+ 5. Einleitung. 8. 1r.-- 5. G. H. Zinkens Anfavagögründe der Cameral2 wiſſenſchaft. Leipzig 1753. 2 Theile in 8.* 6. 5. GOG. Darjes erſte Gründe der Cameralwiſſene ſchaften. Leipzig 1768. 8.* 7. 2.5. D. SuFXow die Cämeralwiſſenſchaften nach dem Grundriß des H. Darjes. Jena 1768. 8.* 8. A. Berchs Eipleitung zur allgemeiner) Haußhalz tung, in ſich faſſend die Grundſäße der Polizey= Oekonomie- und Cameralwiſſenſchaften Aus dem Schwediſchen von D. G. Schrebex. Halle 1763. 8.* 9. 5. C. Fabricius Anfangsgründe der dkonomi2 ſchen Wiſſenſchaften. Flensburg. 1773. 8. zweyte Aufgabe. Kopenhagen 1783. 10. J. D. Tirius Grundſäße der thevretiſchen Hauss haltungsfunde. Zeipzig 1730. 8. ſ. Bibliothet. XL..S» 283» 11. Entner von Entnerfeld Lehrbuch der lande wirthſchöfilichen Oekonomie. Wien 1791. zwey Theile in 8. 12. 8.C. 2. Barſten die erſten Gründe der Lande wirthſchaſt. Berlin 1795. 8. S. Bibliothek. XIX.: EG 117% 5. Schriften bdkonomiſcher Geſelſchaften, 1. Teutſche. TI. Abhandlungen der Naturforſchenden Geſelſchaft ia Zurich, 1, 1761. 11; 1764. 11, 1266. in 8,* EC Ax ? BE neee 34 Einleitung. SY 11, 92. Der Schweißzeriſchen Geſelſchaft in Bern Sam» lungen von landwirthſchaftlichen Dingen. Zürich. 1760. 1761. 2 Theile in 8. Recueil de memoires, concernants!' oecDnO- mie rurale par une ſociete etablie a Bernez 1760 1761. 2 Theile in 8. Abhandlungen und Beobachtungen durch die dko- nomiſche Geſelſchaft zu Bern geſamlet. Berny ſeit 1762 bis mit 17733 jährlich ein Band, Me&moires et obſervations recueillies par la fociete oeconomique de, Berne. 8. Bern. 1762-1773» Neue Samlung phyſiſch- dkonomiſcher Schriften, herau8gegeben von der dkonomiſchen Geſelſchaft in Bern. Seit 1779. drey Theile in 8. S. phyſ. öfon, Bibliothet. Vl. S. 484. VIII. S. 568. XII. 370: 3, Abhandlungen von der dkonomiſchen Geſelſchaft in Baſel, Baſel 1796 und 1797. drey Stücke in 3. 4. Der Hanndveriſchen Landwirthſchaft8geſelſchaft Nachrichten. Zelle ſeit 1768 drey Theile in 8. S. Phyſik. 6kon. Biblioth. 1. S. 398. Ill. S. 374. IV. S. 64. Neue Abhandlungen und Nach- richten der Landwirthſchafisgeſelſchaft zu Celle. Seit 1787 bis 1794. vier Theile in 8. S. Bibl. XVS. 242: 5. Anzeigen von der Leipziger dkonomiſchen Societät. Seit 1764 bis mit 1770 funfzehn Stücke in 4. Auszüge aus den bey der Leipziger Societät ein» gelaufenen halbjährigen Nachrichten; ſeit 1767 bis mit 3770. acht StüFe in 4. Anzeigen von der Einleitung«“! H. 41. 78 der Leipziger dkonom. Societät, nebſt Auszügen aus den bey derſelben eingeloſſenen Nachrichten; ſeit 1771 bis jetzt, jede Meſſe einige Bogen in gs. Kleine Schriften der Leipziger ökonom. Geſelſch. 1778. nur ein StüF in 8. S. Bibl. U, S. 613. III, 388. V, 59. VII, 332. IX, 96. X, 392. XV1, 1363. , Schriften der Leipziger dkonomiſchen Societät, ſeit 1771 bis 1790. acht Theile in 8.-S. Bibklioth. 11 S/78%-1V2 S. 202. IX./S 223. XV1. S. 361. Neuere und gröſſere Schriften der Leipziger dkonom. Societät. Erſter Band. Dresden 18091. 8. S. phyſ. ökon. Bib!, XX[l. S, 368. - Bemerkungen derer- baues und der Künſte in Steyermark. Salzburg. 1783. 4. S. Bibl... XV. S. 565. 11. Vermiſchte Schriften der A>kerbau- Geſelſchaſt in Tyrol. Inſbruck. 1769, drey Stücke in 8. 12. Abhandlungen der Landwirthſchaftsgeſelſchaft zu Burghauſen. 1771-1790. zwey Theile in q. 13. Annalen der Märkiſchen dkonomiſchen Geſel: ſchaft zu Porsdam. 17921798. 2 Bände und 3. Hefte in 8. S. Phyſ.' 6ökon. Bibl, XVI1l. D+ 357.158) 73, j 14. Der Weſtphäliſch- dkonomiſchen Societät zu „Zamm vermiſchte Abhandlungen. Halle ſeit 1792. zwey Stücke in 8. S. Bibl. XVUI. S. 580. 15. Abhandlungen die Verbeſſerung der Landwirth- ſchaft betreffend, von der K. K. dkonomiſchen Geſelſchaft in Böhmen, für die Jahre 1797 und 1798. Prag ein Band in 8, 16. Aa der Oſtpreuß. Mohrungſchen phyſikal, dko- nomiſchen Geſelſchaft. Bönigsberg 1799 1.1800. drey Hefte in 8. Auch unter dem Titel; Bey- träge zur Kultur'der Oekonemie in Preußen. 17. Verhandlungen und Schriften der Zamburgi- ſchen Geſelſchaft zur Beförderung, der Künſte und Gewerbe. Seit 1791- 1794. vier Bände in 8, S. Bibliorhe?. XVII. 171. XX. 59. 2“ Einfeitung. 8, 11. 27 2: Franzöſiſche: 1. Corps. d'obſervations de 1a ſociete d'agricul- ture, de commerce& des arts, etablie par les etats de la Bretagne, annces 1757& 1758. Rennes 1761, 8.* Annees 1759 et 1760, Paris 1762. 2. Recueil des d&liberations& des memoires de la ſociete de Tours, pour V'annee 1761. Tours 1763, 8- 3. Deliberations et mewoires ds 1a ſociete d'agricultüre de la generalite de Rouen, I. FINEST 19.0844 86.40 4767." 8;* 4. Recueil, contenant les deliberations de 1a fociete d'agriculture.de la generalite de Paris, & les memoires publies. par ſon ordre, Pa- ris 1761. 8. 5. Memoires Wagriculture, deconomie rurale etdomeſtigue, publies par la ſociete roy. dagri- culture de Paris. Seit 1785 bis mit 1791, überhaupt 23 vierteljährige Hefte(trimeſtres) ing. S. Biblioth. XIV. S.319, 586. XV, 155, 332. XVI. S. 66. Ein algemeines Regi- ſtier enthält folgende Schrift: Compte. rendu a la ſociete d'agriculture de Paris, de ſes tra- vaux faits,-- par /, ZL, Lefebure, Paris. An VlIde la republ. 8. Göttingiſche gelehrte Anzeigen. 1891, S.222, 3. Engliſche. 1, Eſſais de 1a ſociete de Dublin, traduits de 1 Anglois par Zhebault, Paris 1759. 12. Cz 2. EU At ETS ERR ZZ arina lr „mt 38 Einleitung."6 11% 2. Memoirs of agriculture and other oecono- mical arts,'by Robert Doſſie. London 1768 1782. drey Theile in 8. Biblioth."1. S. 155./ 1.1286 Xt, 212 3. TrangaCions of tbe ſociety„“inſtituted för the encouragement of arts, wanufatctures and commerce. Seit 1783 bis mit 1798«+: ſechszehy Bände in 8. S.-Diblioth. XI111.. 508. X1V-« 3569. XV 114: XV1408.: 526: AVILE 447- XVILET 340. NIX 370 XA, 4.4: 4. Letters and papers on agriculture, planting, etc.-- of the Bath and Weß of England ſociety for the encouragement of agriculture. Seit 1787 bis mit 1796. äkt, und von dieſen ſind die eilf erſten Bände, zu Riga 1767- 1777 teutſch überſeßt gedru>t worden.'-S. Biblioth, 1V« S. 324- VIL. 384. VU. 286.„XV... 443. 2. Auswahl dkonomiſcher Abhandlungen, welche die dkonomiſche Geſelſchaft in St. Petersburg in teut- ſcher Sprache erhalten hat. St, Petersburg ſeit 1793. vier Bände in 8, S. Bibl. XVUL. 155, g. Preisſchriften und Abhandlungen der dkonomiſch. Geſekſch. zu St. Peteröburg.«Sr. Petersb:' 17954 8. erſter Band, S. Biblioth. XIX,'S. 415: 6. Schwediſche. 1. Phyſiograpbiſka Sälſkapets handlingar.'Stocks holm, 1776- 1786. Vom erſten Theile 4 Stü>e in 8. 2. Svenſka„patriotiſka Sälſkapets bandlingar. 1770. ein Stü 8. Cy 3. 43 Elnleitung: 9, mm 3. Samling af rön Gch sf handlingar, rötände Landbruket, ſom til K. Wetens. Akadem, blifwit ingiſfne. Stokholm. 1775-1783. vier Theile in 8. S,. FZibliothek, Vil: S. 147. XIIL 437% 4 P 7. Niederländiſche. I. Verhandelingen uitgegeeven door de maat- ſchappy ter bevordering van den landbonw te Amſterdam. 1778- 1799. dreyzehn Theile in 83. S. Biblioth. XU, S. 438. 2. Verhandelingen uitgegeeven door den oeco« nomiſchen tak van de Hollandſche maat- ſchappy de Wwetenſchapen te Haarlem. Seit 1790 drey Theile in 8. 8. Däniſche. 1. De kongel!ge Danſke Landbunusboldings- Sel. ſkabs Skrifter, Kiöbenh. 1776= 1797. fünf Theile in 8. 9. Spaniſche. 1. Momorias de la Sociedad economica, Ma- drid. 1789. zwey Theile in 4. Due Fernitz FR mem mum emm nimh / 10. Portugieſiſche. 1. Memorias economicas da Academia real dag Sciencias de Lisboa, para"0 adiantamenta da agricultura, das artes e da induſiria em Por tugal e(uas conquiſtas, Lisboa« 1789 1791. drey Bände in 4, E[] SE NETTE „wn 14> 22 2. .- Einleitung. H. 11, 41 2. Memorias de agricultura premiadas pela Aca- 3: demia das Sciencias de: Lisboa, 1788. 1791. zwey Bände in 8. 6. Vermiſchte Schriften. 1. Teutſche. .(CG. H. Zinke) Leipziger' Samlungen von wirthſchaftlichen Polizey- Cammer- und Finanz- Sachen. Leipzig. 16 Bände in 8. Das erfie Stwü> iſt 1746, und das 184 oder lette Stück iſt 1767 gedru>t. Goneralregiſter über die 12 erſten Bände der Leipziger Sammlungen, Leipz3« 1761. 8.* . Hanndveriſhe Samlung kleiner Ausführungen aus verſchiedenen Wiſſenſchaften. Hannover. in 4. KR 4207.27 ZT7: 41 1752 ZUR 1753.“1V7 17547 Haynndveriſche nüßliche Samkangen. Hannover, vier-Bände in 4.-ſeit 1755 bis 1758.% 4. Hanndveriſche Beyträge zum Nußen und Verz 5. 6. gnügen. vier Bände in 4. ſeit 1759 bis 1762.* Hanndveriſches Magazin. ſeit 1763 jährlich ein Band in 4,“ Oekonomiſche Nachrichten. Leipzig. ſeit 1750 bis 1763 funfzehn Bände in 8,* 72 Neue dko1omiſche Nachrichten. ZLeipzig. ſeit 8. I'983 ſünf Bände in 8« Der letzte Band von 1763 hat ein Regiſter. über alle 20 Bände,* Oekonomiſch- phyſikaliſche Abbandkungen. Leipz, zwanzig kleine Theile, oder fünf Bände in 8. ſeit 1751-bis 1760.* Cs j 9. SIE 11. fe a"IV. 5 | | 5 4| „ank „mw FERN 42, Einleitung. 8. 11. 9. Chriſtian Reicharts' Land=; und Gariten-Schäß. Erfurt. in 8. 1. 1753. und dritte Auflage 1768. IT. 1753- auch 1765. III. 1753. und zweyte Aufz lage 1768. IV. 1753. V- 1754. zweyte Auflage 1769. VL 4755.-neue Auflage 1765.* Anhang zu den 6 Theilen des Land- und Garten-Schaß. Erfurt. 1774- 8. 10. C. Reicharts Einleitung in den Garten» und Ackerbau, Erfurt. in 8."1. zweyte Auflage 1769. I. 1759+ zweyte Auflage 1769.* 131. Ch. Reicharts gemiſchte Schriften. Erfurt. 1762. 85. 32. Schleſiſche dkonomiſche Samlungen, ZBreslgu. ſeit 1755 bis 1762 drey Bande in 8, 33.:Di GOG. Schreberxs Samlung verſchiedener Schriften, welche in die dkonomiſchen, Polizey- und Cameral.- quch andere Wiſſenſchaften ein? ſchlagen. Halle. Seit 1755 bis 1765 ſechs8zehn Theile“ in 8.*(0,5 14. D. S. Schrebers neue Samlung verſchiede- ner in die Cameral«Wiſſenſchaften einſchlagens ver Abhänd/ungen und Urkunden, Bützow und Wismar. Seit 1762 bis 1765 acht Theile in 8.* 15. Schrebers neue Cameralſchriften. Seit. 1265 bis 1769 zwdlf Bände ins8., die erſien zu Halle, die leitern zu Leipzig.* 16. Schrebers Beyträge zur Beſdrderung der Haushaltuugskunde. Münſter. 1776.'8« S. Bibl. VH. S. 322. 37. I. H. G. von Juſti dkonomiſche Schriften, über die wichtigſten Gegenſtände der Stadt- und Landwirthſchaft, 2erlin und Zeipzig. I. 1760« zweyte Auflage 1766, 11, 1760, 118, 5 18. Einleitung. 5, 11. 43 18/51 J. Reinhards vermiſchte Schriften: Srankf. u. Zeip3 ſeit 1760 bis 1769 act S1ücke-oder zwey. Bände in 8. S..Phyſ. 6kon. Bibl. 4, SZ 19.(Dav. Sig. Grüner) Sam!ung öugerleſener Schriſten von Staats- und wirthſchafilichem In- halte. Bern, ſeit, 1762 bis 1775 drey Bände,in 8, 20." Leipziger Intelligenzblätter, ſeit dem 18. Jun. 1763 jährlich ein Quartbaud.* 21.(Des Hrn. Landdroſien und Landraths Otto v. mMündhhauſen) Hausvater. Hannover in 8. 1; 1764." zweyte- Auflage 1766. 11. 17566. I. 1768. 1V: 1769.. V. 1770. Vl. erſies: Stü 1773. S. Phyſ. 6kon. Bibl. 1. S. 88.261. D;:S..27.4.419,. AI, S220...1V.'S.. 5099. 22. I. G. Gleditſchs vermiſchte pbyſikaliſch-- bota: niſch dkonomiſche Abhandlungen.„gle in 8. 1. 1765. 11. 1766- IH. 3767.* 23. 53. G. Gledirſchs vermiſchte Bemerkungen-aus der Arzneywiſſenſchaft,' Kräuterlehre und Oekono- mie. Leipzig 1. 1768;* 24. von Schönfeld die Landwirthſchaft und des FEBR Leipzig 1773. 8. S.' Biblio: Ini 1V. S4 O MRR EE der patriotiſchen Ge2 2 elſchaft in Schleſien. Seit 1773 bis mit 1779 jährlich ein Bayd in 4. Neue dfonomiſche Nach- richten der patriotiſchen Geſelſch. in Schleſien, ſeit 1780 jährlich ein Bandin 4. ſ. Bibliozh, V. S; 560. VI. 498. VIL 431. VIII, 279. ,X. 268. XIL 306. XIII. 389. 26. Joh. Be&>mann Beyträge zur Oekonomie, Technologie, Polizey- und Camerglwiſſenſchaft. Göta 44 Einleitung» 8 11: Göttingen, 1779== 1791 zwdlf Theile oder 4 Bände in 8- 27. IJ.€. v. Schubart dkonomiſch- cameraliſtiſche Schriften. Leipzia 1786-95 ſechs Theile in 8. S; Biblioth.' XI. S. 195. 337+ XIV. S. 282, 405- 28.(Aug. Tiemann) Schle8wig-Holſteiniſche Pro2 vinzial: Berichte, Alton. und Kiel, Seit-4787.= 1798.'jährlich 6 Hefte, deren drey einen Band in 8. ausmachen. S. phyſik. ökon. Biblioth. XVL S. 555. XIX., 441. XX. 425. 29.(A. Tliemann) Schleswig- Holſteiniſche Blätz2 ter für. Polizey und Cultur, Seit 1779 jährlich acht StuFe ein 8. 30. TJ. Riem phyſikaliſch-dkonomiſche Zeitung; eine Monatüſchrift. ſeit 17863 aber ſeit 1788 unter dem Titel; phyſikaliſch-dkonomiſche Quartalſchrift. Dresden in 8. Sachinhalt der Moyats- und Quartalſchrift ſeit 1786= 19789.'Dre8den 1790. 8. S. Biblioth, XI11. 454. 592. 594- XIV. S. 452. XV. S.148..517« 31. Riems. auserleſene Samlung. vermiſchter. dko- nomiſcher Schriften. Dresden ſeit 1790. zwey? Bände in 8. S. Biblioth. XV[l. 337- XVU, 61. 243- 32. Riems monatliche praktiſch-dkonomiſche Evcy- clopädie ſeit 1735 drey Bände in 8. dazu Auhang und Regiſter 1792. 33. Riems neue Samlung dkonomiſcher Schriften ſeit-1792 bis 1798 vierzehn Theile in 8. Dres- den. S. Biblioth. XVIl. S. 481. XVUl, 93. 304.420. 613. XIX, 35. 219. XX. 285. Neu fortgeſeßte Samlung z ſeit 1800. 34. Einleitung.<ß. 11. 45 34: Oekonomiſche Hefte, oder Samlung von Nach- richten, Erfahrungen und Beobachtungen für den Land- und Stadtwirth. Leipzig, ſeit 1792 bis Ende 1809 funfzehn Bände in 8, wovon der erſte theils 1795, theils 1798 und der zweyte 1794 zum andern nital gedruckt ſind. S. Bibl. KRK 71 05: ZBT. 35. A. Thaer und ZJ. C. Beneke Annalen der nie- ſächſiſchen Landwirthſchaft. Zelle ſeit 1799 zwey Jahrgänge in 8. 2. Engliſche. 1. The modern husbandman; or the pradice of farming, by /i/l. Ellis. London; 1-1V, 1774. V- VIIL 1747. in 8.* 2. Ellis's husbandry abridged and wethodized. Lond. 1772. 2 Bände in8.= W. Ellis Land» wirthſchaft(überſeßt von C. F. Jünger). Leipz. 1774. zwey Bände in 8. S, Bibl, V. S.389. 3. Muſeum ruſticum et commerciale; or ſele& papers on agriculture, commerce, arts and manufa&ures. London. 1. Il. 1764. III. IV, N.--17.681- VI. 237066 in78..* Mu“eum ruſticum et commerciale, oder auger- leſene-Schriften, den AFXerbau, die Handlung, Künſte und Manufacturen betreffen, Leipzig ſeit 1764 zehn Bände in 8.*(überſeßt von C. A. Schulze und J. JI. Schwabe). 4. Sele& papers on husbandry extratted from the muſeum ruſticum and foreign eſiays on agriculture. Edinburgh, 1767. 8:* 5. De re ruſtica, or the repoſitory for ſele& papers on agriculture, arts and manufattures. Lon- | 7 f' Z<7 Irr NEE> „at > md FTERT 1 [ j K 1 x 46 Einleitung."6. 1. London 1::1769. IL 1770. in:8. GS. Biblioth. D1:2S9547:'' 6.(A Hunter) Georgical eſſays. London ſeit 1769 fünf Theile ins. S. Bibl. Ul. S. 208. 1V. S. 539. IX. 197.; ».(Irihuar Vous) The farmer's letters to tbe people of England. London 1767. 8-* 8.(20ung) The farmers letters to the Jandlords of'Great Britain. London 1771. 8. BDibliotb. V. S.252- PY 9. A cours of experimental agriculture by Ar: *hur 10ung. London 1770. Zwey Bände in 4, S. Biblioth, 1. S. 649-| 10. Rural oeconomy, or ellays on tbe prattical parts of busbandry. By the author of the far- mer's letters. London 1770. 8. S. Biblioth: 1. S. 457-; 11. The rational Farmer, or 2 treatiſe on agricul- tureandtillage. by Matihew Peters. London 1771. 8. S. Biblioth. 1117.10 1807- 12. Lllaysrelating to agriculture andruralaffairs. By a Farmer. Edinburgh. 1775. zwey Theile in 8. ſ« Biblioth. VI. S.525. 13. The gentleman ſarmer.(by Henry Home) Edinburgh. 1776. 8. f Biblioth. IX. GS. 481. 14. Minutes of agriculture by M. Marſhall. Lon- don 1778. 4+| Biblioth.'X.-S. 514. 15. Experiments and obſervations concernivg agriculture and the wheatber. by M. Mayſhall. Lond. 1779: 4: ſ- Bibl. X. St518. 16. Annals of agriculture and other uſefvl arts, colleted and publiſhed by Arthur Qowmng. Seit Einleitung. Y, 31. 47 Seit 1783= 1799. zwey und dreyßig Bände in 8.| Noung Annalen des Akerbaues und anderer nüßz-| lichen Künſte, überſetzt'von S. Hahnemann und I. Riem. Leipzig. Seit 1790 zwey Bände in 8. S. Biblioth. XVUl. S. 202-| 3. Franzöſiſche. 1. Journal&conomigue, ou. memoires, notes et avis ſur l'agriculture, les arts et le com- merce,(par MM. Boudet de Querlon, le Ca- mus). Paris. Seit Januar 1751 bis. December| 1757. ſechzig Bände in 12. und ſeit 1758 bis| 1771 vierzehn Bände in 8.| 2. Le nouvelliſte oeconomique et litteraire. 3 1a Haye. Seit 1754 bis 1758. fünf und zwanzig Bände in 8,* 3.(2.8. du Pont) Journal de Vagriculture, du commerce et des Ünances. Paris ſeit Julius 1765 monatlich ein. Stü> in 12. bis 1771?*| und hernach wieder 1778 angefangen; ſ. Bibl.| KX."SD: 94 4. Manuel des champs par M. de Chanvalon.' Par; 1765.. 12. Neue verbeſſerte Auösgabe 1769. zwey Bände in 12. 5. Ecole d'agriculture pratique, ſuivant les prin- cipes'de M. Sarcey ae Sutieres,=- par M. as Grace. 1765. 8: und Paris 1770. Y k öfonom. Bibl, II1, S. 597. dg 6. Ephemerides du citoyen, ou bibliotheque raiſonnee des ſciences morales et politiques. Seit'Anfange des Jahrs 1767 monatlich ein Duodezbändchen. S.. Bibl. V. S. 47. Und Nouvelles, ephemerides&conomiques. 1775 u, 1776. monatlich ein Bändchen in 12. S, Bibl, VIIL S. 30. VII, 492. Z. " G Mahe FE Zu u. fcr a aag ild ! f| ', 4 y In Er SENE 3 ME EEE. I EHE EEE- 48- Einleitung, 5. 11. 7. Bibliotheque phyſico-&conomique.(par Par- mentier et). Seit 1783 in 12. S, Bibl. XU S. 321. XIV. 323. XV1l. 55. 4. Schwediſche. I.(Loſibohm, Prof, in Upſala) oeconomilka tidningar. Upſala. 1765. a. 3= Schwediſches - ökonomiſches Wochenblatt(überſetzt von ZJ. C. Dähnerr.) Greifswalde. 8.(1765). 2. Hushaälnings journal. Stockholm. ſeit 1776? Seit 1790 Nya hushällnings journal. 5. Däniſche. N I. Danmarks og Norges vekonomiſke Magazin. Kiöbenhavn 1. 1757. Il 1758. IH. 1759. IV. 1760.- V. 1761.„Vl. 1762. VII. 1763. VI, 1764. in 4.* - 2. Phyſicalſt., deconomiſk og medico ehirvrgiſk Bi- bliothef for Danmark vg Norge.( Udgivat af EriFX Viborg). Kidbenhavn. Seit 1794 mo- natlich ein Stük ins. S. Bibl. XVUl, S-4r13. 3. Erich Viborgs Samltung von Abhandlungen für Thierärzte und Oekonomen, Aus dem Däni: ſchen. Kopenhagen. Seit 1795 in 8. S. Bibl, „SIX.' 1%9:/ 4. Oeconomiſke Annaler(udgivat af. Olufſen),. . Kidbenhavn.-Seit 1797 mongilich ein Heft in'8« S. Bibliorh., XX. S. 415. 6. Jtalieniſche. I.(Francdizei Griſ/elini) Giornale d'Italia ſpet- tante alle ſcienza naturale, e, principalwmente all" agricoltura„ alle arti ed al commercio, In Venezia. Seit 1765 bis 1776 zwdlf Bände in 4. S«. Bibl. 6 S. 149. IV. S. 418. WEI Einleitung.n46. ar, 49: un: 3274"Nuovo Siornale d'Italia. ſeit'1777. . Bibl. XU 1.506. 4:8 2. Magazino'Zeorgico.(von"Do Luigi Tar.» Eionm)«uSeit. 17831 zu Florenz. 4-- Bibl. XU1. S. 1525 x 3. Diario economico di agricoltura,: maniſattura e'commercio. 1Rom2,1;-Bis,-4780:-drey Jahrz gänge:.in.8. 7.. Beſondere Schriften, ky Werden unten an gehörigen Orten ängezeigt. 8. Oekonomiſche„Topographien,: Die meiſten dkonomiſchen Topographien hat in neuern Zeiten England erhalten, vornehmlich auf Veränlaſſuüg des bdard vf agriculture. ManrS41'v. BeneFfendorf-Aus8zug aus der-oecono- - mia forenlis. Ber" 1788. 1789. drey Theile in 4. S. Bibl. XV. 436. XVl. 33. 6:75. 5: RundeWröndſäße des teutſchen Privatrechts. Dritte-Aufläge:"Göttingen t801. 8.6. 481-557; und die daſelbſt angeführten Bücher. 11, Oekonomiſche«Wörterbücher. 1; Teutſche, 1: GH; Sinfens allgemeines dkonomiſches Lexicpy, Leipzig 1744- 8: Fünfte Ausgabe vermehrt von I, 5... Volkmann, 1780. 8. Sechste von C. A. Leich. 18008. zwey Theile in 8. 2. Onomatologia oeconomico.- prattica,, oder dkonomiſches" Wörterbuch ,-„mit H. von, Juſti Vorrede. Ulm,&rankf. und Leipzig 1760. 8.* 3. Allgemeines Haushaltungslexicon.Leip3« 1749 1751. 3 Theile in 4.* 4. Oekonomiſche Encyclopädie, oder“allgemeines Syſtein der Land= Haus- und Staatswirthſdyaſt, in. alphabetiſcher Ordnung von ZJ: G. Zrünitz, Betlin ſeit 1773 bis jezt 84 Theile in 8. S. Bibl. 1V. S, 214. V. S. 53. 408. VI. 128; u.f. 5. Auszug aus Krünilz Encyclopädie von 17. C. v. Schuügz. Berlin ſeit 1736. 21 Bände in 8. S» Bibl. XIV. 315. 445.: 6. G. GS. Strelin Realwödrterbuch für Kameraliſten und Oekonomen.. Nördlingen 17831795. aht Bände in'8. S. Bibl, XU, S: 52, Z. Einleitung,"6. ur. 53 7. C. 8. Germershauſen dkonomiſches Reallexicon. Leipz. 1795- 1799. vier Bände in 4. S. Bibl. XIX.'“S. 112. 283. 8.€. 5. Meisner dkonomiſches Handlexicon, Hals berſtadt 1798. 1799. zwey Bände in 3. S. Bibl, XAL SUL 4 2. Franzöſiſche. TI. Dietionnaire oeconomiquepar M. Vo?! Chomel. fol. Lyon 1709. Amſterdam 1732, a Commercy 1741. Par Mi de la Marre, Paris 47675. drey Bände in fol. 2. Die währen Mittel, Länder undStaaten glü>klich= zu machen; oder dkonomiſches Lexicon. Leipzig, 8 Theile“ in fol. 1750= 1i7572* 3. Dietionnaire uniuerſel d*agriculture etde jardi- * nage, d€ fauconnerie-'=-' par M. de la Clies- nage des Bois. Paris 2 Theile in 4. 1751, 4. L'agronome, ou dietionnaire portatif du gulti- “vateur"par'M. Alletz.' Paris? i768. 2 Vol. in 12.* und 7764. vier Theile- in- 8!'' 5. Di&ionnaire domeſtique portatif, concernant toutes les connpiſſances, relatives a l'0econo= mie domeſtique et rurale. Paris 1762- 1764. "3 Theile in 8. Die neueſte Ausgabe iſt vvü' 1770 drey Theile in 8. MBLIKE. 6.' Encyclopedie oeconomique ou ſyſtäme geEnt- ral d'oeconomie.=*«4'verdon. Seit 1770. 12 Bände in 8. S. Bibl. Ill. S. 262. 7. Dietionnaire domeſtique portatif, ouvrage egalement, vtile a ceux-=- Paris 1769. Drey Theile in 8. D.3 8. m; 7 DE 1] "| | | uur, SE a ZEN R eS NCE 3:. Fn ( DU . mu 54 Einleitung. 6. 11: 8. Cours cowplet d'agricultune theorigue, prati- que, Cconpmigye== redige par M. Pabbe Rozievr. Paris 1781=- 1800. zehn Theile'in 4. S. Bibl... XU. got. - 3: Engliſche. "I. The complete Farmer; or a general di&ionary of husbandry. Londou 1769. 4. S./Biblioth. I. S. 53. 4. Jtalteniſche, 7 „TI. La. cultivazione italiana“-o ſia Dizionario d* Agricoliura, raccojto do /gna2t0 Rontoni. In Venezia 1772.“Zwey Theile in 85 S. Biblioth. IV. S. 425. 2. Dizionärio univerſale Geconomlcoraies, del P. Glicerio Fontana, In Milano„ſeit 1773== 3780.- zwölf Bände in 8. S. Bibl. 1X. S. 152. "4 Echwediſche. T.. Nya Swenſka' ekonomiſka Dicetioymnairen,(af Job. Siſcherſtröm). S1oFholm 1779 1788. ſechs Theile ia 8. S. Bibl. XI. 288. XII 558. “6. Holländiſche. 1. Chomels huisboudelyk woordenboek. Ley- den 1775. 4. Erſier oder beſonderer Theil der Läanndwirthſſtoff. in„jedem faulbären Körper befindlich ſind, und bey der Fäulung ausgeſchieden werz- den, und daß alw, auc< nah den neueſten Meynungen., welche noch in manchen weſentlie . 8.16; 63 2:1 Die.: Materie, woraus, organiſche: Kdrper be- ſiehm, und welche denſelben zur Nahrung Dient, ſcheint, ohne Abnehmen und Zunehmen, beſtänz dig. im; Umarbeitung zu. ſeyy:„Der Unterſchied,;| daß einige Thiere ſich» von. animaliſchen 7 an-| ders. von vegetabiliſchen'Theilen, ernähren, rührt daher, weil ihre Nahrung. innerhalb ihren Kör- pern aufgeldſet wird, und weil ihre Verdauungs- werkzeuge verſchiedentlich gebildet ſind. Aber die, Nahrung der. Pflayzen wird außer„ihren Körpern aufgeldſet, und alsdann von den Wurz zelfaſern, welche man. mit den Milchgefäßen der Thiere vergleichen kan, eingeſogen?""Des82 wegen dienen ihnen alle durch die FäulunF gaufz geldſete:organiſche /Sdrper: zur Nahrung», ov- gleich manche mehr und“ſchneller.; als andere mahren;.- j 3. Nicht. durch die Wurzeln allein, ſondern, auch dur die Blätter ſangen die Pflanzen. die, nah2 xenden Theile ein, weld)e, vernehmlich bey der Fäulung organiſcher Kdrper, in die Atmoſphäre übergehn, hauptſächlich Kohlenſtoff und Sauer? ſtoff. Aus dieſer werden ſie auch vom'Erdbo- den angezogen, oder in dewſelben abgeſetzt,. wodurch': denn ſeine“ Fruchtbarkeit: vermehrt wird,„Dieß kan: zwar die Kunſt. befördern, aber nicht allemal hinlänglich erzwingen-; auch iſt. die Fruchtbarkeit der Atmoſphäre nicht in allen Jahren und Gegenden gleich groß",'deß2 wegen die- Landwirthe ſelbſt den Pflänzen die Nahrung zubereiten müſſen. 4. CG: Rafn's Entwurf einer Vflanzenphyſiolo» gie. Aus dem Däniſchen überſeßt von ZJ. A. wlarkuſſen.' Kopenhagen 1798. 8-* Ingenhouß über Ernährung der Pflanzen und Früchtbarkeit des Bodens, überſeßt:vov G. Siſcher 64 Erſten Theils.: 1: Hauptſtück. Fiſcher." Leipz-317981/8.%= Vöigts"neues Magazin für Natwkunde. 1B-2.S. xo. Reßlexions ſur'letat:a&vnel de Vagrieülture. Paris 1780. 12." Si wbyſilah ökonom Bi- blioch. XILnS.45.:= 5. BS. Sabroni/Ver- ſuch über den A>erbau', mit Anmerkungen von 3. R, zorſter Berlin 1782! 8. Zermbſtädts Abhandlung über die Vegetation und. ihre Beförderung durch die Düyaumg;) in Annalen der Märkiſchen dfönom. Geſelſchaft. DEL 2.0000):.:122 -3Grens, ſyſtemat. Handbuch der geſamten Che- mie. 11. S 253. Girrannens antiphlögiſtiſche Shemis)„Berlin 1795. 8.'S. 232.( Die ältern Meynungen und Schriften über die Nahrung der Pflanze" finder man angezeigt“im neuen Hamburg, VI7aggazin 1. S. 68. 94 1137-18. Die Arten. der Erden, in Abſicht auf ben Pflanzenbau, ſind„die. Stauberde,. die die falf üchte, diet honichte, und;udieſ u n- dichte Erde. Jede hat ihre eigenen Vortheile und Nachtheile, und alle müſſen daher, ſo wie die„aus, ihrer Miſchung. entſtehenden Abarten, auf„verſchiedene Weiſe;, zubereitet werden, 1. 1. G. /Vallerii diſſertat. Agriculturae fun- damenta chemica.== Akerbrukets/chemiſka Grunder. Eve comite G. 4. Gyllenborg. Upfaliae 1761. 4.*"Man hat zwey teuiſche Ueberſetzungen, die Ma Chymiſche Grunde ſätze des AFerbaues== von JI, S."Brünig. Berl. Eialeltung. S4 175 28: 94,3. 65 Berlin 1764.*.=. Gemeinnüßiges Natur.- und '"Kunſtmagazin 11, die ändere ZBern..1765. 8:* "Yuch hat man Kine franzdfiſche„uud„engli'che Ueberſetzung Elemens d'3griuvgliure phy fi- que et chymigüe der M, /MWallerzus,„agver- dun. 17656, 12... The natural and ehewmical el»-mehts of agriculture„. travslated from the latin of count Gull/nborg,„by. KEIiS. London 1770. 12-* Phyſix. ofon. Zibliotb. V. S.472. Cben diete Ueberſezung ſieht auch in De re ruftica.*11: S.pr2. The principles ofagriculture 4ridvegetation by»Franc./ Home. London 1759.'8." Sweyte Auegäbe.*= Grüundfäße des Ackerbaues und Wachsil. ums der Pflanzen, überſeßt von J. C. Wöllner. Berlin 17563. 8. Dritte vermehrte Ausgabe 1782. auch im erſten Theil der Ber- 5"ner'Samlung äuserleſener Schriftens' auch in dkonsmiſch- phyſikaliſchen"Abhandlungen. 1V. S! 782!"= Prineipes de'!'agriculture'et de Ja'vegetation''Paris 1741.12.*" Eine italie- niſche Veberſeßung" ſteht"hinter der venen Aus2 gabe von Davanzafi''coltivaZivne italiana, Venedig 1767. 8: 3 Bergmann: de, terris geoponicisiin Opuſc. VN. PuS9- GS. H. Piepenbring Anleitung zur Kentniß der“verſchiedene:y Ac>ererdarten. und der Däüng- und Verbeſſerängsmittel.' Hannov. 9797. 8. . Zauy'wahren Kentniß der Erdarten iſt die Kentniß der Mitteralogie unentbehrlich, in- dem“die Kenzeichen,"die'man gemeiniglich vom Geruche, Geſchwä>e und der Faxbe hernimt, unzulänglich und ungewiß ſind. JI erinnere aber noch einmal, daß hier vorausgeſe6t werde, man 66 Erſten Thells 1. HayuptſtüF.! - iman kenne.die iu der Oekonomie vorkommenden| “ Naturalien, an den beygeſezten ſyſtematiſchen| Benennungen. Wer hier eine umſiändlihe Aufeicang zur Kentniß der Erdarten verlangte,| der würde in der Fölge, mit gleichem Rechte, aiich. ein? Anweiſung zur Kentniß der Pflänzen,| Fordern“ können,/ vnd: wo wären die Grenzen der Naturgeſchichte und Ockonomie, dieſer ſo weitiäuftigen Wiſſenſchaften! 4. Die übrigen Arten der. Erden kommen"beym Acerbay.nicht in Betrachtung. Die glasartige Erde ſcheint nur.verſteint vorzukommen z aber ſie, hat«als Sand, einen.ſo großen Einfluß auf das Wachsthum. der“ Pflanzen ,: daß- ſie hier allerdings Zenant zu. werden verdient:y Die Stauberde, iſt nur eine Miſchung: au? den übrigen Erdarten und) aus. verweſeren thieriſchen| und pflanzenartigen Theilen,.-. Faſt alle Erdar-| ten. enthalten auch Eiſenerde, welche- nür als- dann zuſchaden ſcheint, wenn ſie einer ſomſt un gemiſchten Erde in großer Menge behgemiſcht iſt. Jede reine oder einfache Erdart iſt für ſich al lein nicht zum Wachsthum der Pflanzen geſchickt. 5. Einem Landwirthe, der nämlich Botanik verſieht, können die Kenzeichen der Erdarten, vvn den auf ihnen wildroachſenden Pflanzen, vft dienlich ſeyn. Z. B. Erdrauch(Zwaaria officikalis) Berner T. 60. und Zünerdarm(Aiſine) Rer» uer Taf. 308. zeigen Stauberde an; ſo wie Hingegen SünffingerEraut(Potentilla r2p-| ?ans) Berner Taf. 162. WundFraut(412 thyllis vulneraria). Kerner Taf. 265, und Huflattich(Zuſſilago farfara) Kerner T. 3477. gemeiniglich den Thon, und Gnapghalium arenarinm den Sand atideuten, S. Lin. Dh. lof. Einleitung. 18..47- 18. 19» 67 Joſ. botan. S. 270.. Afdanſon Familles des plantes. I. S.324.»55mb, Nigg, XXIL, S.8-' 51 6. Den thonichten Boden. nennen die Landwirthe Falt, und den fandichten) und kalkichten warw. Leichter, mitlerer und ſtarker Boden, ſind relativiſche Benennungeu, welche nur die Bex ſchaffenheit des Bodens einer einzelnen Ges gend, unterſcheiden» C. 195 Dieſe Vorbereitung des Bodens beſteht in Urbarmachung, Niſ1.„Hauptſiük. »-»H u“ Erſier Abſchnitt. Von der Vorbereitung des Bodens "-„zum Pflavzenbau. “| n6"d 1 t; UrbarmadHung 9. 20. 21. der Hölzungen 5. 22 der Moräſie H. 23. 24- der. Heiden 8. 25. der Sandfelder 68. 26. Vortheile der Urbarmachung CS. 27:41. Beſtimmung„des. beſien. Landes. F.- 28- Miſchung der Erdarten.“8.29= 33. Mergelung, 5. 34:"Düngung 4.3541.“ Begrbeitung des Ländes 5-42.| Es ee 6, 20. Ein Boden, welchen die Kunſt berelts zum Pflanzenbou zugerlichtet-hatv- heißt ur bar; hin- gegen ein ſolcher, welcher entweder von jeher, oder ſeit langer Zeit, ſich ſelbſt äberlaſſen, ent- weder mit Holz und Gebüſchen, oder mit Moos und Waſſerpflanzen, oder mit andern wilden Kräutern überwachſen, oder ein nackter, unſtä- ter Sand iſt, heißt ein natürlicher oder wilder Boden, oder Leede, Leide, Laite oder Dreiſch. 1. Es giebt i in Teutſchland Plätze, die vor ſehr, vielen Jahren, z. B. vor dem drcyßigjährigen Kriege, wirklich gebäauet worden, hernach aber wieder I, Vorbereitung des Bodens. FC. 21. 69 1 wzbieder verlaſſen und'verwildeit ſitd'3"und auch dieſe heiſſen Leeden!" Dieß'Wört Hä? Nich in des Benennungüvieler Derter;"vornehnilich im 'Laüde-ober'der Enk55/- erhalten, 3: B. in“Hoch2 yilaiten; Nehlaiten:! O2. [Einbin ſolchen Boden abräumen, ebenen, austro>nen oder befeſtigen, heißt ihn urbar machen: Felder"welche erſt- neulich“ urbar gemacht“ worden; werden Meubrüche,' Ro» den, Neureute,- Rieden, meRblelder genaut 1. Memoire ſürTes* defrichemens" par'M. le Marquis'ad& Turbil!y:“ Paris 1759."12. auch 1760. 12- und» a"Awſterdam 1761. 12.*= “Des''Marq. von Türbilly practiſcher Unter- richt zum Aufreiſſen umd Brechen der ünange- bäueten Felder?"'“ Alföna 1762.18.“' Steht au< Faſt! Fanz"46" Sämlung der: Bernet Ge- ſeiſchaft 1: 4766" S,. 640:““Auch“"hat man - eine pliſche„Fiir Culltivätion of "bafren lafdso' London: 'Prätique des“ WE EN End Paris1760« ''8x.2-*iſt' ein Auezug aus jettem,; 2. Die Naturkunde erweiſet,; daß alle; Pflanzen und Thiere, wenigſtens ehemals, ohne Beyhülfe des Menſchen, welchey, ſelbſt das letzte Werk der Schdpfung war, ſich fortgepflanzt haben 5 37 Kälfefn mwill"der? Metiſch: Pflanze und Biide, )) an einem< ihm beliebigen Ofte.; ſin Mengeiand „voy;„iner Ihmybelighigen. Be ſchaffenheit. verz „auwehren; alädann» maß er Vorrichtungen maz 4 de welch? vie“ Dip IEE ding 3 3. *0Q . Erſten Theils-T,; Hauptſtück? 3.- Zum. Abſchälen oder Entraſen eines wilden Bos deys, hat man einen. Schälpflug angegeben, zvovon. eine- Beſchreibung. und. Abbildung in „Lehrbegriff ſämtlicher ökonom. Wiſſenſch. 1. S. 22, und von einem. andern in sÜgem. Haushalt. und Landwiſſen. 1. S.320. T. '2. Fig. t. 2. zu finden iſt. Unſere niederſäche fiſchen Plaggenbauer verrichten, dieß geſchi>t und ſchnell mit der Plaggenha>e. 4.'Zu vielen Arbeiten, welche in der Landwirthſchaft ſelten vorkommen, ſind beſondere Maſchinen angegeben worden ,..die doh, wenn ſie auch gleich das leiſten,'was"ihre Erfinder verſpres chen, nur ſelien dazu angewendet werden, weil Ihre Anſchaffung, für einen einzelnen. Fall, zu Fofibar und mühſam iſt. Inzwiſchen. zeige ich die vornehmſten überall. an ,. damit.den Liebs babern ſolcher Erfindungen hier nicht- etwas wichtiges zu Fehlen. ſ Moſers Forſidkon: 1. S. 211. 27 Neue Beyträge zur»Cameral- und Haushaltungswiſſenſch.: Jena 1766. 8. S. 83« G€. Silberſchlag Cloſterbergiſche Verſuche. Berlin 1786. 8. S-169. E4 I. Erſten Theils 1. Hauptſtü>."“ IT w.'(Wiegond)"Abhandlung" von'' der "Holöſparkunit“' Sratkf.(und“ Leipz? 1767." 4. S. 20. Zrünig dfonyomiſche Gueyclopädie NLS. 258.„Taf. 2-8. wo gle vorhergenante auch abgebildet ſind. won Tettenbörn) Beſchreibung einer nou er- fuündenen Hebmaſchine zum. Ausroden der Std>v. „Mawuheim 17802 4- - Aber H Sülberſchlag hat erwieſen", daß man von der Mechanik keine Maſchine, erwar2 ten kan/ durch die ſich. eine, hinreichende. Kraft für alle, oder auch nur die meiſten Fälle, er- reichen lieſſe, und die zugleich dausrhaft und wohlfeil aenug wäre.' Bey einer Gewalt von 732,000' Pfaud, blieb die Wurzel eines.Kien- baums uvbeweglich. Fär die ſchwächſteh Wur- zeln aber verlangt keiner Wezſzeuge. 5. KE. "Silberſch1a 838 Nachricht von einigen zu Schdn- eiche ängeſtelleten Verſüchen, Berlin 1773. 4- Phyſik.:6xön Bibl. V. S. 289. Lettre a “M M.= ſur les experiences faites a Schön- eiche par M.'Silberfehlag, ſur un trotic d'ar- bre ,. qui m'a pu&tre- deracine par'tontes les puiſſances“de; Ja mechanigqgue. Berlin 1773.» Ein halber Bogen in 8. - Eiven““mit' Bäumen. und Gebüſchen bewachſe- nen Plötz'abſchwenden(ſs vanen es unſere Vorfahren), oder abbrennen, um Getreide das hin'jäen zu können; Fan jeßt, wenigſtens in den“weiſten Gegenden von Teutſhland; weder aus dkonomiſchen/ noch) politiſchen Gründen, erlaubt werden, wiewohl ſich noch jetzt/einige Länder. dadurch! an ihre!Nachkommen Pverſün- digen JnFinland/ neünet man ein ſolcnet", verbeſſert und genüßet werden. 1. Dergleichen Bäume ſind Ellern oder Erlen, Eſchen. und einige Weiden. Auch können dazu. einige vüßliche Gravarten dienen, 3. B. Waſſer- Riſpengras(Foa aquatica):'Berz- ner T. 346. Wieſenfuchsſchwanz( Alope- curus. pratenſis).. Becner T. 57. Wieſen» lieſchgras(Phleum pratenſe) Berner T. 196. und" andere. 2. Zur Äbziehung des Waſſers, hat“ man" in Englämd verſchiedene„Ibziehpflüge:„(Drain- plough, draining ploagh) angegeben. Cinige findet man in Mulruſtieo teutich, Ueberſeßz. IV. S227, und in'/! Sailey's Advance- ment of arts.“ London t772. S. 1.6. Meh- »reſind/ angezeigt; u Johnſtons Abhandlung über das Austroknen der Sümpfe und Entwäſſerung kalis gründiger Ae>er, nach dem Verfahren des Elz Fingtons 3; überſezt von Grafen von Pode- Wwils. Berlin.- 1799. 4- Thaer Engliſche Landwirthſchaft.» 1. S. 258- und Il. 1, S,. x, GS. 24. Nah der Austro>nung brennet man enke weder den. Boden ab, oder, welches beſſer iſt, man vermiſcht ihn auc< nur mit reinem Sande, I. Samlung der Berner Geſelſchait 1761. S. 243. u. 739. 3 und 4762. St.4. S. 31.3 und 1764. St. 4..S,. 21455- 4 Berchs Verſuch, wie moraſtige Gegenden zum Ackerbau zu nußen.- Zannöver. nürtliche Saml. 1. Voötbereitung des Bodens, 8 23» 75 Saml.u 1755. S. 162. Z= Berner-Saml. guserleſener:»Schrifren. 1. 52 Leipziger Saml. X1. Vön Juſti ökonomiſche Schriften. 1. S. 354,5 und“ Volizeywiſſenſchäft: 1. 9. 64-79. Reinhards vermiſchte Schriften. 1. S. 177. Oekon. XTahr. Il. S. 661. u. VIN, S. 563« Abhandlung der Bayriſchen Akademie. I. 2. S. 127. u. 111, 2. S. 213. Schriften der Zännöv. Landwirthſchafts2 geſelſchaft. 1. S. 21: u. Ul. S. 316. Linne''Schoniſche Reiſe. S. 79. Georgical Eſſays. IVW. S. 134. Neues Verfahren, kalte, naſſe und unfrucht2 bare Länder zu verbeſſern. Aus dem Engliz ſchen. Münſter) und Leipzig. 1775. 8- S« Bibl. Vl. S. zol, „Hierher. gehört. auch. die in ueuern, Zeiten an? gewendete Urbarmachung, da man ein benach. hartes flieſſendes Waſſer über den Moraſt weg? laufen, und durch daſſelbe die dbere Moorerde von dem darunter liegenden fruchtbaren Boden abſchlämmen läßt: Ein. ſolcher abgeſc-wemmez ter Boden giebt die in unſerm Lande, bekanz ten-Schwemwieſen. Eine volſtändige Nach? rlc, Bern. T. 495.; Sphagnum paluftre, Splachnum und andere. L 5. 198; 3 Ein Boden, welcher:mit Heide(Erica, Kern, Taf. 535.) überwachſen iſt,„wird»dur vorſichtiges Abbrennen, Ausreiſſen„der; Wur- zeln, durch künſtliche Veberſchwemmungen, wo ſolche möglich ſind, und durc) Verbeſſerung der Erdarten; jedoch) nicht.ohne viele„Mühe,: zum Pflanzenbau geſchickt gemacht. 1. Yon Juſti von Anbauung der Jütländiſchen Heiden", in ſeinen ökon.' Schrifr. 11:"S-246. ='€./G. Hengels Kopenhagener'Mägazin. U.S. 363-'| Hann5v. gel. Anzeigen, 1753. S. 514- 2. Ein Werkzeug"zur Äbräumung'der'Heide, fin- der man beſchrieben und abgebildet in'Advav- cement'6f arts by Bailey, p. 4713" Und in Krünit Encyclopi''XX11. S. 715-9 0/1 5. 26: Der:Flugſand kan. durch mancherley Tin- faſſung zr durch» Zäune+ Strehdockenzwm dergl. ebew, 1und;dur<, B-ſaung/ mit„einiganyGras- arten); Feſt gemächt"werden. 451 | 1. I: Vorbereitung-des Bodens. 6,36. 77 1. D. G4Schrebers Anweiſung, wie,der Flugz ſand ſtehend„ und dürre, Feider zu„Wieſen zu madchen; ZLeip3. 1764-84*: Beſchreibung, auf was Art' man'in Dänne- mark auf der Inſel"Seeland/ den fliegenden Sand, in 6konom. TTachr. VIIL S. 629. 638. Lidbeck dill, de arena volatili ſcanenſi. Lon- dini Gothor. 1760. 4. Linne Schoniſche' Reiſe S. 104.'284- 3.C. D. Schrebers Beſchreibung der Que. Leipzig 1772. 4- S. 20. S.. Biblioth. 1Y. S, 491. "Gloditſchs vermiſchte. Abhandl. 111,„S. 45. 120. Abhandl. der ſchwediſchen Akademie XXX. S. 276. „Zeannover„Landwirthſchaftsgeſelſch. 1. S. 117. 330. ZK. Viborg Beſchreibung der Sandgewächſe und ihrer Anwendung zur Hemtnung des F!ug- ſandes in Jütland 3; überſeßt von ZJ. Peterſen. Kopeyhageu 1789. 8:'S. Biblioth; XVL S. 154. 2. Die hiezu dienilichen Pflanzen find vornehme? lic: der Sandhaber(Z/ymus arenariuis); Viborg“ Taf. 2. Sandſchilf, elm. der, Hols länder(Arundo aren.) Berner.„Taf. 386. Viborg Taf. 1. und Sgandrietrgras(Carex arenaria). Berner Taf. 298. Viborg Taf. 3. und voc, mäncker, ohne verhältnißmäſſige Vermeh- rung der Biehzucht, entſteht ein überwiegender Nachtbeil, t I. Vorbereitung des Bodens; C.28. 29; 75 x. Was' in RöFſicht"auf"das gemeine Beſte, wegen Urbärmachungen und Anbauungen an» zurathen und zu'verfügen ſey, das gehdrt in die Polizey der Landwirthſchäft« 9. 28. Der beſte Boden zum Pflanzenbau übet« Haupt„"oder zum Getreidebau insbeſondere,-iſt der, welcher viele Nahrung für die Pflänzet aus der Luſt anzuziehen, dazu rohe Materia» lien zu. verarbeiten, und den zum Wachsthume erforderlichen Grad-der, Feſtigkeit und Feuchtig- Feit/ anzunehmen vermag,“ Er ſcheint-derje- nige"zu ſeyn, welcher'aus wenigem Sande, etwas. mehr. kalfichter, nom mehr. Stauberde, und. größtentheils aus thonichter Erde beſteht, 1. G. Fordice in Elements. of agriculture and vegetation, London 1771. 8. beſtimmet die beſte Verhältniß ſo, daß von 400 Gran Erde, d 200 Gran Waſſer, 7 Gran kalkichte Erde, 1 Gran Schleim, und entweder 73 Grau Sand und 219 Gran Thon, oder auch umge» kehrt 219 Sand und 73 Thon ſeyn ſollen. S, Phyſ. öfon. Bibl. 111. S. 228. | 6. 29. Um einen Boden jene Verhälkniß zu geben, vermiſc%» | | 80 4 Erſten Theils.[; Hauptſtück. 1:4.T.,W..Pörner, Anmerkungen über Bgume“ Abhandlung vom„Thone.». Zeipzig4774- 8-+ S. 156. Phyſ. ökon. Bibl, Ul, S-45-.Neue Ausgabe der Urſchrift. 4797. 8.| 2. Schon die Alten haben dergleichen Miſchun- gen vorgenommen. Man leſe Plinius Hiſt. nat. lib. 17.€. 7«,85 nah Zard. I S.53- 3. Es„würde nicht„unmöglich. feyn 7 in einen Boden. eine beſtimte. Verhältniß der; Exdart zu erzwingen. Aber überhaupt läßt ſic) die Mi- ſchung, wegen der Köſten der Fuhren und der Arbeiten, nicht gar oft'änwenden,' Nutr ſelten liegt: die.'beſſetnde Erdart: unter»der Fehler» Hafren//Damerde. Zudenrverlangt;dieſe„Unter* nehmung;.wenigſtens„. einige mineralogiſche KentmiB 3 ſo lange dieſe nicht. allgemein ge- worden iſt, ſo lange wird es beſſer ſeyn, Eint“ piriker zur Vermehrüng des Düngers'zu eymahs nen» mit, dem. ſie. zum„Theil: jene Abſicht guch.erreicen können,; 7 39 Thon oder Leim beſſert den ſandichten oder gar zu.loFern Boden,„Alte Thonwände(Wäl- lerwände) bierhet man auch dem, feſten. Boden. 1. Von Juſti dkonomiſche, Schriften. 1, S. 319« Muſeum uſtic.I1. S. 296. G. 31; Sand. beſſert den gar.zu zähen, zu dich- ten, oder thonichten Boden. Der beſte iſt der reinſte, aus dem Meere oder aus Flüſſen, 1. Vorbereitung des)/ Bodens; 6. 32- 8x "XZ. Algemeine»AZaushalt. u. Latdroiſſenſch. an) biS595:2%5 Ms 1; “21 Von" Zuſti.dkön: Schriften. 1. S:' 370% cd Philoſatransaet, 1. 113. P+293» FE MEG Ge 7; SyhlauD i 111)); 32 Die Fulfichte/ Erde wildert die Säure, min- deit ie Näſſe,"befördert* die" Fäulung und beſſert“ den' thönichten!'Boden. 7 02 099Mls Feldwirthſchaft. 1. S: 65. *“Leipz. Saml. XW:'S: 40. „2 Algem,;„Zaushaelt.. und Landwiſſenſch. 1. S. 239. wo, mau. doch fälſchlich den Kalk, „zur Verbeſſerung des ſandichten, kieſichten und un oefnichten Bodens; vorgeſchlagen hät. 2:1'Hieherigehdren auth-- einige Arten Tophſteine DO(terrae tophadeae);: duch) die vom Meere ausz2 geworfenen Conchylien, welche man in North- „wmberland vußer; die..incruſtirten Mooſe, dergleichen 3. B. die Raßeburger See in Menge liefert, und derzScherp, Salz-, Dorn2 vder Pfannen) ein der Salzwerke ,. der, wes „. nigſtens gemeiinglich, vicht viel mehr als ! Kalk iſt. Zu' Dürrenberg verkauft man von einem Gemenge>ausi19Dornſtein1,- Pfannenſiein und Holzaſche, den, halben Dresd. Scheffel, oder "einen. Center für 26 Gal.| .Z. Vow Salzſteine ſ. Anzeige.cvom LT7upen und.Gebrgauche der. Sglzaſche zum Düngen. Frauff. und Leipz- 1773. 8.„Bibl, IV, S, 603. Schriften der Churpfälz. Seſelſ. 1769. S. 246. F 4. 82 2 Erſten Thels84 zHauptſte7 1 “Uni Weilburg hat-nan>ein Pvhweik",„und . eine Mühle mit einem Siebwerke angelegt, 1 um den feſten-Kalbſtein«zus zerkleinerwp und | verkauft dort 62 Pfund für 4 Kreuzer:, S. Bemerküngen der pfälziſchen 6k5n0m; Ge. ſelſc). vom 7. 1775. S. 275. 5. Auch, der gebrante Kalkſtein wird in England, """Schlefien, 9685 n dex NäGbarſchaftven Eger, | und EN LEN ie EHEN gebraumt. Yufß W dem Hunsri> löſcht. man, ihn. mit wenig: Waſer ih? und wirft ihn Vi mit Kner“ blemen 307g " ſchauffel überdas Land/?:1 In 1der Allgemein. / Hgush. u. Zatzdwirthſ: 1, Taf. 1...Fig. 2. | findet man die Abbildung eines Ofens zum Kalk- j brennen. zu dieſen? Gebräuche."“ Keilkfchutt ver- ſpricht„weit weniger“ Nüßen."05= 6. E8-iſt falſch), daß„der. aufs, Land., gebrachte ungebrante Kalk, eine Säure aus der Lüſt an- ziehe, und' mit derſelben ein“ drdichies: Mittel- ſalz werde. S. Phyſ»okon,» Bibkz1V. S. 542.!' Ueberhaupt wird wohl ſchwerlich eine freye Säure“in der'Damerde vorkommen. ? 6: 337 5 TIE | Mürber oder kleingeſtöſſener Gy ps,' oder | die ſchwefelſaure. Kalkerds, verbeſſert ven tho- nichten Boden, wieinder"Kalf;;v aber ſchneller, x. S. A.Cartheuſer„minerglogiſche Abhandlung. | Gieſſen 1773. 8. S. 81. Phyſ. ökon. Bibl. a" 1V. S. 24x, 1067] | Bemerkungen der pfälziſchen 6könom. Ge- ] ſelſchaft. 1775: Sh it | Brünig Encyclop. XX. S. 460. | I. 1.“Vörböveirunk 8c4 Bodens! 33,| 83 3. 52 7äp erbie L3bL& 600 Bups2 18 einem zwörzüalich Zuten Dung!zu ällen ErdFetvähien. Anſpach 1769. 3! zwähte Auflage.= Mäyers Beyträge“und Abhändlungen 1. S.i 261.= (db:«von Selbiger) voy Erkentniß' und“ Ans wendung: der- Erdartön-zür Verbeſſerung“ des Ackerbaues. LeipziF 1770 4.* I. 5."Mayer Vertheidigung des Gypſes, als einer vortreflichen Düngſorte. Frankf. am 17. 1771. 3,= Zweyte Föttſeßung der Beyträge S: 6| Ebendeſſelben erſte Fortſezung der a 0 S. 173. S. Phyſ.. kon.-Bibl. 11. S. 560. 2. Die. ſchnellere Würkung- rührt. wohl daher, weil„Gyps. leichter als«Kalk„zerfält, und ſich ehr und genauer als dieſer mit Thon vermiſcht, wozu vielleicht die Aufldslichkeit in Wäſſer das meiſte. beyträgt. Eben dieſe iſt die Urſache, daß der mit Gyps vermiſchte Boden länger als ſonſt feucht bleibt, oder ſpäter von der Därre- leidet. Am meiſten würkt.er,-wenn er im Frühjahr über: das aufgegangene. Getreide, über Klee und Hülfenfrüchte geſtreuet, und bald vom Regen in die Erde eingeſchlämt wird. Aber die mit Gyps beſtreueten Ae>er ſind, vor dem Regen, den Schafen und andern Thieren ge? fährlich: S.. meine Beyträge zur Vefonom. Vl. S. 144. und VU. S.156. 3. Schon feit undenklichen Zeiten hat man in uns ſerer Nächbarſchaft, im Amte Niede>-, die? ſen Gebrauch vom Gypſe gemacht; aber Mayer hat das Verdienſt, ihn allgemeiner bekant ge- macht zu haben. JInder Seſchichte der Zand- wirthſchaft von Rupferzell“ hatyer S. 74. ein Pochwerk abgebildet, zum“ Gypsſtäne zu 8.2 zerz „Erſten. Thlls.k Hauptſtük5 7? 3 zerkleinern, wovon aber"ſchwerlich“ein-/Gewinn „ AW erhalten ſeyn wird;:"Cine Mühle zu eben dieſem Gebrauche,„iſt-beſchrieben und.abgebil- det. in. Schubgrt55dkonomiſchen- kamergliſt. Schriften: 1%.„S. Sgausvater« V. S. 947. Unleugbar„iſt es.,„daß. die Empfehlung: des Gypſes von denen, welche ihn. am wenigſten kennen, am nteiftey übertrieben wird. G, 34- Vorzüglicher, als jene einfachere Erdarten, iſt, in den meiſten Fällen, der M'ergel/"Der thonichte-Boden verlangt Kalkmergel,; der ſandichte aber"Mexge1 oder Thönmergel, und. der falkihte, Thonmergel oder ſan- dichten Thonmergel, I.(Andrea) Abhandlung über eine beträcht- liche Anzahl Erdarten, aus Sr. Maäzeſtiät deutſchen Landen, und derſelben Gebrauch für den Landwirth.- Auf Befehl der Königl. Churfürſtl. Cammer dem Dru> übergeben. Zannover 1769. 8.* Georgical eſlays III. S. 25= Ellays and Obſervations phyſical and litterary read be- fore tbe philoſophical ſociety at Edinbunrgh. 1771. Phyſik. öfon. Bibl, IV. S. 539. S. SG. P. Seip Verſuch vom. Mergel und deſ- ſen Würkungen jm Lande. Hannsöv. nüpgl. Saml. 1756. S. 34.= Bernex Sgml. guserleſener Schriften. 1. Mindiſche Beyträge zum LTutzen und Ver- gnügen 1768. St. 2.= Hannöv, Magazin 3769.. S. 1234- NAN: I. Vorbereitung des Bodens, 8. 34- 85 Hannöv. Magazin 1773. St. 14. Della marta, e d'alcuni altri foſſili atti 2 render fertili le terre, Opera di Antonio Zanon. In Venezia 1768. 4. 4 Schwachheims-Nachricht vom Mergel in okon. tTadchr. IIL S. 120.= Journal oecon. 1752. Novem.=.Algemeines Magazin IV. S. 123-+: Jordmärg tjänlig til mager jords förbättring, beſkreſwen af 2. W. Rothöf.-Gdteborg. ; 17731 8. S. Bibliothek: 1V.: S:132. 2 Die Lehre vom Mergel hat-Andresä am gründ- lichſten; und- volſtändigſten:abgehändelt, als er die, auf Befehl der kdniglichen, Kammer in Hannover, aus dem ganzen Chürfürſtenthum zuſammengebrächten|Mergelarten, die ſich-über 300 belaufen, und jekt im Göttingiſchen dko2 „miſchen Garten“ aufbewahrt“, werden.“unter? ſuchte...- I<. brauche die Benennungen, ſo wie ſie von ihm beſtimmet„ſind.;---;; Mergel. iſt„einer. natürliche Miſchung, faſt aus gleichen, Theilen Jhon und Kalkerde. Er heißt 1 B.alEmergel, wenn. die Miſchung drey "Fheile Kalk und ein Theil Thon iſt. Er heißt 2 Thonmergel, weim ſie drey Theile Thon iundvein Theil- Kalk äſty 5Wenn mit drey Theis ten. Mergel,-oderyWalkimergel 37 oder'Thönmerz gel„rein. Theil. Gyp8/wveraniſcht-iſt,-*ſo Hekdmt 71:cdieſe Miſchung, den,-Nawen-;(3 Gypswiergel, 4 3ypſichter BalFmergel; 5.4ppfſichter Thon- mergel... T(t ein Theil Saud mit drey Theilen Rergel ut. f. w. vernüſD.u nger oder Dunn gs Die; Arbeit.+. da man dear 7 Lande ſolche: Subſtanzen mittheilet, henne: iman die Dün gung.| 054 Didh/ams; Trobliſo: of"agriulther, 1. S;- 46-1828) 11:1 3854 9 "Algemene! Grühbe ber Diigilng in Schre: '„bers Saml.“ 1V? S.376.= 598116v. nügl. „ay Saml. 1753. S./r154.'| |"0 Watlerius de eidetndätione agri. VUpfatiae.| 4758: 4. Schreb. Samt."RI.“S. 228. ; Walterius did de,"cauſfs ſtorilitatis 2grvrum. Upfat. 1754.="Chendaſelbſt. S, 20 k- uad„Memoige(ur. da qalite: ee-ſur emploi des „17 SRgrais;, par, Md? Maſao.„Paris/E767. 12.* "41'Mhrhatds df6m2"Pflätizenhiſterie: 11:'S. 117. „H7 Berliner Beyträgs“"zuft Laindwirthſchäſtswiſſen- 772 Iſcaft: 1: 1S. 49627 54 Birwän Beantiwortüng| der zi„welches 919 Ds vie'paßlichtan. gte 7 7. Übberlept von Ä.'G.L. Lentin.(aus, Tranzactions z6f be ."Tit ſociety, 53„Hdtuingei),;„179% g. ; Bol T. Vorbereitung bes!Böbehs."6738. 37. 87 'u!/Vdlſtändige“Ueberſicht."der" Dimgemittel von Robert Sommerville von Hävdingtow?“über2 ſet von“C. A+ Wichmanm. LeipF-:ä800. 8. 2-08 Well die Zurichtüng der Nährüung der Pflähden" durch div" Fäulung geſchieht(E16), ſomuß„auch"der Dünger, ehe. er.ins tand. ge brächt wird"einen" Grad der- Fäulung angenom- miei"haßen,"welcher, nach der Beſchöffenheif des Düngers, und des Ländes,'beſtimmek wer- den muß, m boten 8: 37. "Miſt oder“ dir Auswurf des Wiehes,, was in ber Landwirthſchaft gehalten wird,„heißt-fett, wenn.gr, viele nährende.Theile enthältz. mager abet; upwenner."größtentheils zaus;erdichten Weilen! beſteht!“"Unter hißigem-Miſte vec- ficht“ mänz in der Landwirchſchaft ven Pferd- und. Schafmiſt ,. ſo wie der Kuhmiſt falt ge: nannt wird. Der hißige hat. mehz) öhlichte und ſchärfere Theile, und bey ſeiner Fäulung, ent- ſteht„= wenn er. in großen. Haufen liege, oft Carke Hiße.-, aber. iſt::wäſſerichter, ſchleimichter, und ſeine Fäulung wird durch die übermäſſige Menge dor-wäſſerichten Theile etwas aufgehalten: Der: Ork) wo" man; den. Miſt bis: zum«gehörigen» Grade. der; Fäuluugz" und bis zum Gebrauche»“aufhebt„Heißt; die. Miſt« ſtäte oder der:-Müöſkh außenspivng) 1653 H! L F 4 I. 88„72 Erſien Sheils7:-Hauptſtück)- ,7% 1 | x. 1Gänsyater. 1:5S1253-7v0m der Inhertitung py| i1de9: MiſteSe?: rn 2 anz anne ver Zännsver. Beyträge."17681."S; 21887' Gekonomiſche t7achrichten. Ill. S. 1x. ; Schleſiſche öokon. Saml, 1. S, 163. 242. Reinhards vermiſchte Schriften. 1. S. 5665 97 Des Engländers Tull Cinwetdungen 31wider "'den:;-Gebrauch“ und die:-Unentbehrlhkeit1des 4 Miſtes, hat, unter vielen andern, Wallerius iw Fundam, cbem., agric. c, 13., Seb. wis derlegt. ] 3. In der Grafſchaft Hoya pflegen die vaubleute nach der Ernte, das Feld mit den Stoppeln abzuplaggen,, und. dieſe Plaggen:.mitzzdem Miſie in Haufen oder Wieten. zu, hringen. Dieß iF» dem, in einigen Sandgegenden'“ge: bräuchlichen Verfähren“ ähnlich, wo'nmiäu!/'zur ; Bermehrung"des'»Dühgers, MEINS uy] des Strohes, den Miſt mit Plaggen vo. 1j Anz |+ gern, oder mit. Heide oder Kaub, jn. Mieten 4 bringt, wowider jedoch in.den Schriften der |' Hann6v. Landwirthſchaftsgeſel. 4 S. 113“ etwas" erinnert wird.'| 4. Eine: bequeme gepflaſterte miſigrube if, in algem. 5Saushalt. u. Zandwiſſenſ. 1. SG: 51. Taf. 1. Fig. I.„angegeben. || SG, 38» Nicht jeder Miſt iſt'/für- jeden Bode ütid 54,-. jebe Soatk„gleich gut.» Der?! hißige gehört. dem „thonichtew und Feuchten:Boden? und der) Kuh- miſt dem ſandigen und: fälflhten.: I» 1. Vorbärditung; des: Vöden8.: 8:38; 39: 89 »-T:3Ebepudaher rührt».die„Betiennung: higziger - and: Falter«Miſt3- weil:jener-ſich, für-.dey kal» ten;zidieſer, fürn den watmenBoden,(9.46. 6.) ſchfät 5; nicht aber..von.!der Hiße,/;..dieg vur unter gewiſſen. Vrbſtänden,. vor" der) Fäulung, 5 Jbey dem 5 Pferdemiſt, vorhergeht,„und, die, ; Geycder Düngutig;...des“ Getreidefeldes,,„einen Eivnſlüß!hatz«Jedvh än. auch-jene:Beyeynung daber) entſtanden ſeyn 5 weil. wan, ggwöhnlich alles was" ſchnell und heftig. würkt3i;chilig zn nennen pflegt. 1386 . 6:13923! Unter"ungewöhnlichem,*oder'fünſt- lic 180wplt verſteht“ main' in Englandeine 3Mi- 'Ncbung, vvn Miſt, 0 geſe Kalke:uns dn |«n3Q 507: j "M uz m N 402 8 Grund Düngung'nennet/mans». wenſ man Pfadi vornehmlich Hülſengewächſe,"ans? ſäet/*undJödlche kurs vör de" Bniche"initerpflügt. Oebere“Düngung heißt;-wennantän ben!Dün- ger“ nur“ öben"aufs tand bringt, dhe ihn; Pnter- zupflügen.. ps „1 NY+ „Von en rünen. DANGER Mine S. 8 Mn 95. und ex gr 1 4 VIE del medico ut. : BEN 14 Torino 1 8.*. PaS. 99. ni Fp Ftalien, 0; 0: ee Fel u] ij“ im rauche iſt“ hennet" man ſie vc Fund braucht dazu vornehwlich Gi RUE upi- nus varius, Berner Taf. 370. L- Nus). EU wien, I. Vorböveitung'däs Boden8226: 4% 42) Dx. !«"Wien, Bohnen-auch: Buchweigen: S. Cato» de re"ruſticai lu. 0-23. pr 054. i ""%.- Voy der öbern Düngung(Top- dreffipg) f. .„Georgical eſlays.II1. S.467..„Chger. engli? „.--Iche Gandwirthiböft, 1 S,172. -7:9:: zt;; .% Man gebe"dem beſten" Lande: den“beſten Duüger 7? aber'die nöthige Menge für ein Stück Sand läßt ſich nicht algemein. angeben.„„Eine unmäſſige. Düngung»„(oder das, Ueberdün- gen,) ſchadet, in- der Menge und Güte des Getreides, eben ſowohl, als eine unzulängliche. x. Vom Ueberdüngenſ. ökon. Lahr. Vl. S. 5838. Um die Anziehung der nährenden Theile aus der Luſt zu befördern, und die eingeſogenen, und den Dünger in die Erde zu bringen, und darin gleichförmig zu verbreiten; um das Un- fraut zu zerſtören und. ſäen zu können, und um den für die Wurzeln gar zu feſt geworde- nen Boden, wieder aufzulo&ern, geſchieht die Bearbeitung deſſelben mit verſchiedenen Werkzeugen. 1. Die Miſchung mit andern Erdarten(F. 29.) verſchaft eine Erde, welche die ſruchtbaren Theile anzuziehen vermag, aber die Bearbei- tung hilft, daß dieſe Anziehung, welche 1EG 5% ey 92„ch Erſten“ Theils I. Hauptſtück. 1 bey-gleich guten Boden“ und“der. Gleichheit al- Yer übrigen Umſiände;.:nach"der: Grdſſe der Oberfläche, oder Menge der Zwiſchenräume, "Stahl einen Magnet gemacht, ſo erfolgt die Anziehung des Eiſens"doh nur erſt alsdann, wann letzteres wirklich in die Attractionsſphäre des erſtern gebracht wird. 2;“Die"Bearbeitung des Bodens iſt,- nach Be- ſchaffenheit der Pflanzen,„verſchieden, da ſie „bald mit dem Pfluge, bald mit dem Grabs 3 ſcheid, bald mit andern Werkzeugen„geſchieht. "!"Sie wird alſo bequerter unten angezeigt werden. 929 in zm 19,77 M) ADF 313,8 "2 i zn 174' 3 4 Ne eis 4A (735540 11 400) UI 4 DU?| 1;(ZIN) HELG 14;j ii 143? 15 799 2167€ 38. ZU E30: DINI EG vo 95717 42008 z-. >.<2 330 Wed 8.0062. 4 E54 x 3 vin„IS. 163 5.N8„19/49„, Ehre mun Me «O1 SEISER Tot 9540: 84.41.1108 gum »Swey- %= ies “"xichtet, wirklich geſchehe." Hat die Kunſt“aus' PI 2-0 ZWE RI=€ 3. ZEI. I Sets I ER R 082[EN et IEEE 2,9055 WR DRE Bi 5m 93: Zweyter Abſchnitt. 7 Vom Getyxe41d 4.-:; Juhalt, Erklärung des Getreides:C. 43,. Getreidefelder:H. 44. Einſchlieſſung derſelben F. 45-+ Eintheilung der: Ges treidearten.in Winterfrucht und Sommerfrucht Gu! 46:7 Abtheilung. der«Getreidefelder in. Brach Winter». ,und Sommerfeld-C.::47=50. Aderz werkzeuge 5. 51= 56:. Bearbeitung der Brache und des Winterfeldes 6. 57= 63, Bearbeitung des Som2 merfeldes: 5. 64.- das Säen. C. 65 69:1: Säema- ſchinen 6. 70. Entbehrlichfeit:der. Brache F. 71. Die Getreidearten 7 Weigen L. 72.. Dinkel oder Spelz 8, 73. Einkorn 5.74. Roden 5.75. Gerſte 6. 76. Haber 8. 77- HSirſe, iganna, Schwaden|L. 78. Mays 5. 79.:„ohrbirſe 8.80. ZBucweigen 5. 81. Schröpfen und Ab2 hüten des Getreides 9. 82. die Ernte 5. 83-87. das Dreſchen C. 88. 89. Reinigung der Körner S. 99. 91. Aufbewahrung des Getreides C. 92-95. Kornraupen 5. 96. Krankheiten des Getreides S. 97-99."C. 100.!“ Ungeziefer S. 101. Unfraut&. 102. 103. ßS. 43. Getreide(cerealia, frumenta) werden diejenigen Grasarten genant, welche: vorzüglich) groſſe/ mehlreiche, und zur Speiſe der Men- ſchen dienliche Samen tragen, Der Theil der Z2ant- 94 Erſten Theils"71, Hauptſtück. 1) Landwirthſchaft, weichen. ſich mit. ihrer Gewin- Wh nung beſchäftigt, heißt der Getreidebau, oder auch A>&rbau.-& 7? 1. Man iſt jederzeit. gewohnt geweſen, die Ge- treidearten von den übrigen Gräſern zu tren- ven, und dennoch. läßt: ſich kein botaniſcher Unterſchied angeben. Denn wenn gleich die mehreſten von fenenzährliche(plantaeantua2e) " und Zweyjährliche(plantäaebiennes)// im"Gez- jp 2.1gentheil die mehreſten' gemeinen Gräſer'-daus | retide Pflanzen)(plantae"perennes)- ſind. ſo | ſind doch Far.) zuviele“: Ausnahmen«/ ZB- 1] Brizä ,"Laguwrus;»Agrofiis ſpicaventity;Lo-: lium. temulentum und: verſchiedene Arten. von Bi omus; ſind jährliche Pflanzen,"aber! doch: nicht Getreidearten.+77" 07 2. Einige, aber die wenigſien, rec 30720: Quadratſchuh. 3:50|(Schuh. Kalenb. ſind 9 Pariſer Schuh; und;4/5 Schuh 34% Kaßenh,... ſind, 14 Schuh.Rheinländiſc<. Die| „Huſge;ſiad in„verſchiedenen; Gegenden verſchie: 1379805; hier um Göttingen; werden;. auf x Hufe, » 29 Morgen gerechnet.;. An einigen Orteü heißt ein halber Morgenzein.: Vorling. A 12. Ein 1 Nheinkländiſcher: HV? oxgen iſt 120 O. Ruthen/>= 178802) Schüh Nbeinloz="4 8514 - 2: Schuh. Kalenberg» 12? 12*...Ein Wior- „81% Juchatt,u,(Aber Bergius giebt den Morgen zu 600 OÖ. Rythen. an). „32? Im. Förſtenthum»Anſpach„und., Bayreuth „gäſt. eine Ruthe=12 Schuh. Nürnberg,. Ein Morgen. 360 O. Rüthen= 31840 Q. Schuh.(H. Hofr. Schreber.)/.. 1.7 Im, Würtembergiſchen iſt ein Juchart, „Tagwerf oder Yiannsmat 1x Morgen. Ein| Morgen'= 150 OD. Ruthen, oder, da 1* = 16 Schuh iſt;"38400 O. Schuh“Wär- temberg9z=' 29774: 2. Schuh Pariſer.(B. Sprenger).:. 7 Würtemberg.- Morgen: machen 4 Leipziger AFer. CHartmann). Ein“'Magdeburgiſcher Morgen iſt 1830 O.-Rüäthen Rheinl.' Eine Zufe= 36 Mor- 'gen= 15 AFer..(von EXhard und Berliner Beyträge zur"Landw, und Nicolai). . Im Erfurtiſchen iſt 1 Morgen= 168 Q. Rüthen 1*= 14* Erfurt. oder 1x Mor- gen= 18535 Q. Ruthen Rheinl.(Reichard). Im Pfälziſchen und DurlgaHhiſchen iſt 12=16* Rheinl. und x Morgen= 160 O. Ruthen.= 409960* Rheinl.; vn In Erſten Theils' 42 Hauptſtüs. 2%%n=FSranfoin liſbia 2 125 Rheinla Ein h'Mougen T=. 256/122 Ruthen? 23664 Q. “"E14 Schwediſch- Poker"iſt"1 Fuß 120 Un. Pariſ." 16 Fuß' mächen ſeine“Ruthe, 3. 9. Ruthen"einen"Mörgen,'15 Morgen x / Häenhuſe, 30 eine" Landhufe"und 65 eine Hägerhufe(H: Gävebüſch). 3 : 221 Im Hohetldhiſchen iſt1292= 16%. Cin „Morgen 256 Q;/Ruthen(Mayer)-»11.:: Um. krordhauſen!"hab vie"Mutbe“ 107; "ein AFer 160 2. Ruther 24 949-1287 94** Rheinl.(Roſenthal):“ 3 4: IcH 8 In Sachſen'hat ver“AFer"300'D. Ruthen 197% Elle 2'Zoll Leipz. Määß:“CHqUßvater uns Leipz. Intelligenzbl/"1773 S?585.)- . Ein. halber Schleſiſcher Morgen iſt etwas weniges größer, als ein Mögdeburg.“ Morgen. ' Um Bern„iſt ein„Morgen. oder Juchart 36000 Rheinl. Quadratſchuh«(Tſ 19175. 3. Zuweilen ſchätzet manzauch die Grdgeder Ge- treidefelder nach Zimten oder. Sheffeln der Ausſaat oder Einſaat. Dieſe zweifelhäfte. Be- ſtimmung 7? welche; jin. den ndrdlichen) Ländern faſt die gebräuchlichſte iſt,"hat-.in neuern Zei- ten den Werth“ der Landgüter-heruntergeſeßt. Ein ZBalenbergiſcher Morgen. iſt,„in;.keimich» tem und ſchwerem Boden, 2 Braunſchweigiſche Hiniten RoFXen-Ausſaat oder Cinſaat;„hinge- gen. in leichtem Lande, 3 Himten- In den Elbmaſchen neunet man einen VIaſch- Vlora gen, wozu 8 Himten Ro>en Einſäat-gehdren.- Im- Amte Weſten iſt ein Zimtſaat 40 Qua- dratruthen. Zwölf Himtſaat machen. ein Mal- ter II. Vom Getreide. ß. 44. 97 zer(Molter).' Ein!Spint iſt 10 Quadrairu2 Ih then.(Claproth iauriepr. beurem: i54p4:494).(4 In Sachſen machen 2 Dresdner Scheffei Aus? ſaat einenA>er. In zolſtein ſoll 1Scheffe! Aus2>| ſaat 109 Q. Ruthen ſeyn. Aber bey der Zer2| ſchlazung. des“ Vorwerks Rehtwitſch iſt eine Tonne. zu 320 Quadrdtruthen 3; ein Stheſfel zu 40 Quadratruihen 3 ein Sechsözehntel zu 22 OQyadratruthen 3 und. die Ruthe zu 16 Schuh| Hamburg. M. gerechnei worden 3 dieſe leßiere| Beſtimmung iſt, wenigſtens in dem Fauzen Theile von Hollſtein, welcher ehamals'allein kdniglicm war, überall. üblich. 4. Im te>klenburgſchen beſtimmet man die Ynzahl Quodratruthen, welche im beſien Box den mit einem Scheffel Ro>en Roliveher ges ſtrichenen Maaßes beſäet werden. Dieſe An zahl vermehrt man in dem Verhältniß, als der Boden ſchlechter wird. Vier ſoleher Schefz Fel: Ausſaat mächen! denn einen gerwwdhnlichen Morgen, 305 Scheffel aber'eine Hufe. Im metleaburgſch. Landsvergleich ward den Taxaz| toren vorgeſchrieben.;- auf x. Simeff. Ausſaat in| der erſten Klaſſe 75 Quadratruthen, in der zweyten bis 95 und in der ſechſten von 205 bis 300 Quadratruthen zu rechnen.(Hr. Profs 5. TC, ZL. ZBarſten.) 5,, Eine vollſtändigere Beſtimmung der in Tevtſchs land gebräuchlichen Maaßen, findet man im „Zausvatker. 1. S. 519. und in ZB. Spren» gers Anfangsgründen des Feldbaues. 1. S, 419. Da die Angaben oft ſehr verſchieden ſind, ſo ſolten die dkonomiſchen Schriftſteller die Maaßen, vort denen ſie reden, allemal ges nan. beſtimmen, und- mit andern vergleichen; SG voidris ||| 98 Erſten Theils"1. Hauptſtück? iy widrigenfais. iſt vſt ihr ee! ganz: unz (1 brauchbar. i wig 45. ki] Die Getvyeidefeldep;- ſind offen„ ober.;ohne 34 Befriedigung.»-Eswürde aber:die Einſchl eſe 140, ſumg wvder Befriedigung" verſelben"dem NN Eigenthümer,"wenigſtens'in den meiſten"Ge | genden, höchſt. vortheilhaft ſeyn ,. wenn. die Po» lizey.- fähig. und. geneigt wäre, die. Hut»'und Triſtgerechtigfeit und ändeve ne zu überwinden. Ethis de Novean fur la queſtion s*il vaut * mienx permettre a chaque poſſeſſeur de fer- mer ſa poſleſſioü, ou s'il convient mieux de 1a laiſſer ouverte, Beſancon, 1767. 8. u Algemeit. Saushalt. und Landwiſſepſch. 4 L...S. 3538 (! G. A. Zofſmanns Anmerkungen zum Garten2 | rechte, in 6kon. XTachricht. VIIL S.32. " Despommiers Vart de s'enrichir par Pägri- (| culture. Paris» 1770. 8. verwirft die"Eins y ſchlieſſung. 1 2. Die HZutgerechtigkeit beſiehet darin, daß man ſein Vieh, nach der Ernte, auf fremdem Boden, meiſiens gemeinſchaftlich, weiden darf. Die Trifrgerechrigkeit erlaubt, das Vich über einen fremden Boden wegzutreiben. 3. Soll Indüſtrie bey der teutſchen" Landwirth- ſchaft' entſtehn, und ſoll dieſe jemals zur Vol!l- kommenheit gebracht werden, ſo müſſen aue Land- I1; Vom Getreide, 6. 45: 46. 99 Landwirthe die Freyheit' erhalten;'die“Ländes reyen, welche ſie bauen, gänzlich»nah: ihrer Einſicht, ohne Einſchränkung, zu nußen.. Yber ſv lange die meiſten nicht freye Eigenthümer ihrer Höfe, oder wohl gar Leibeigene ſind, ſo lange iſt keine algemeine Vervolkommung des vornehmſten Gewerbes: mdglich."Die»'Obrig2 Feit muß den Landwirthen Gelegenheit;'Ver2 beſſerungen! kennen zu lernen, und. die-Mög- lichkeit, ſolche zu benußen, verſchaffen 53 aber| die. Anwendung derſelben ihrem freyen] Willen 4 überlaſſen. 1! 6. 46. Die Getreidearten. theilet man gemeiniglich' in Winterfrucht und Sommerfruct.| Zu jener gehören diejenigen: Getreide“ welche im Herbſte geſäet, und im folgenden Sommer geerntet werden 3 zus leßterer aber gehören die, welche im Frühjahre geſäet, und auch denſelben Sommer geerntet werden. TI. Ueberhgupt ſind die Pflanzen entweder jähr2 liche(plantae annuae O), vder.3weyjäht- liche(biennes&), oder daurende Pflanzen (perennes'2)3 inzwiſchen wird die gewöhn? liche Dauer ofi, durc< Clima, Cultur und Zu? fall, verlängert oder verkürzet. 2. Winterfrucht iſt z. B. Winterweißen, Wins terroFen, Wintergerſie, Spelz. Sommerz frucht iſt: Sommerweißen, Sommerro>Fen, Sommergerſte, Haber, Hirſe, Buchweigen. 3. Von der Dauer der Gewächſe überhaupt, und beſonders vom Unterſchiede des Sommex- und G 2 Win- 100. Erſten Theils 1. Hauptſti>. Wintergetreides. ſ. Schrebers neue Canteral- ſchriften 1i1. S. 645. 4. Dieſen ganzen Abſchnitt bis zu L. 71. erläu tern folgende Schriften;: Haysvater[. S. 85. Anweiſung, wie unz ſere Saatfelder bea&>ert, und beſtellet wer- den ſollen. Schriften der Berner GSeſelf, 1262, St. 2. S. 5 und 1763, 3 S. 5. Von' der beſien Zubereitung der Ae>er zur Winterfrucht. Berliner Beyträge zur Landwirthſchgafts2 wiſſenſ.. Erſter Theil. 3. Riem das Ganze des Getreidebaues und der damit verbundenen Geſchäfte, Hoff. 3800. 8. S8. 3. W.( Weber) dkonomiſcher Unterricht über die Saatbeſiellung. Leipzig 1799. 8.| S. Biblioth. XX], S, 136. 6. 47. In den mehßreſten Gegenden von Teutſche land, wird das Getreideſeld, wenn es eine Zeit« lang Getreide getragen hat, ein Jahr, oder auch noch länger, unbeſäet gelaſſen. Dieß nen- net man das tand brachen, oder ruhen laſſen, 6. 48.| In den ältern Zeiten war dieſe Einrichtung, wegen gemeinſchaftiicher Hut und Trift, noth- wengig, jeßt aber iſt ſie eine geſeßmäſſige Ge- wohnheit geworden, welche weit mehr ſchadet als Il, Vom Getreide, 5. 48 10r als nußet, und welcher die Landwirthe ſo lange folgen müſſen, bis die höhere' Macht der Po- lizey eine vortheilhafte Aenderung verſchaft hat. I. 5 C. O. 260 Nüßlichkeit und Möglichkeit der Abſchaffung der Brache. Frankf. i777- 8. ſ. Biblioth. VII. 106. Yon Juſti dkonomiſche- Schriften 1. S. 270. Schleſiſ. ökom. Saml. 1. S. 435. und 111. S. 22. Beweis, daß der Aker, durch das, Brachgras, weder Ruhe genieße, noch ge? ſtärkt werde. Leipz. Saml. Ill. S. 327. Vom Nußen der Brach- und Ruhefelder. OGekon. LTahr. IX. S. 117. Hannöv. Beyträge 1762. S. 854. S. GB. Weber über die Abſchaffung und Ein- ſchränkung der Hut; Trift und. Brache, in ſo fern dieſe Rechte den Rittergütern und Domä2 nen gegen die Bauergüter zuſtehn. Leipzig 1800, 8: S,. Biblioth. XX1. S, 151. 2. Weder durch phyſikaliſche, no dkonomiſche Gründe, läßt ſich die Brache rechtfertigen. Nicht Ruhe, ſondern Düngung und Bearbei- tung, verlangt das Feld, und beide können ohne Brache geſchehen. Durch Anhau der Futterkräuter und Einführung der Stalfötte- rung wird die kümmerlihe Weide auf der Brache entbehrlich, hingegen die Vermehrung der Viehzucht und des Düngers möglich. Beſs? ſer iſt, wenig Land vollkommert, als vieles Mittelmäßig und ſchlecken,"nachher Gerſte trägt, und Zaferland, was zuerſt RoFen und dann Hafer trägt. Dreyjähriges Ro>Xen-= land.iſt dasjenige, welches zwey-Jahre brach liegt, und dann ohne Düngung ein Jahr Rodeu trägt, aber bey der Düngung auch wohl die Sdmmerung ertfäge. Sechs bis neunz jähriges Land, wird yur als Hütung oder Weideland angeſchlagen." G: 51. Die. Bearbeitung: bes Getreidelandes zur Saat, geſchiehet mit dem Pfluge, der Egge und der Wälze. 9. 52. Der Pflug iſt zwar in den meiſten Ländern von verſchiedener Bauart,- und. muß es auch, nach Verſchiedenheit des Landes, ſeyn, inzwi- ſchen pflegen ſeine Theile zu ſeyn: Ga 1, W| 104- Erſten Thei!s.4- Haupcſtu>; r. Dos Seh, welches än einigen Orten / bie Säge, der, Kolter, das lange Meſe« ſer, das Vordereiſen oder das Pflug- eifen, genant wird, und welches zu der neuen Furche das Land ſenkrecht abſchneidet. 2. Die Pflugſchar, oben auf der Sohle, oder vorne am Kopfe des Pflugs, welche die Erde horizontal vom Boden trennet, und in die Höhe hebt. 3. Das Streichbrett, oder das Ohr, wodurch) die neue Furche völlig aufgehoben, und zur Seite umgewendet wird. 4. Der Grindel, Grendel, Rieſter oder Balken, wodurch die Theile des Pflugs zuſammengehalten werden, 3-« Der Pflugſterz, womit dev Führer den Pflug regieret. X. Dieſe Beneynungen ſind ſehr alt, und mels ſtens aus dem Platteutſchen Dialect. Grina del heißt ſo viel als Riegel, und noch jeßt fogt wan togrindeln, für zuriegeln:- Pflugz ſtexz iſt eigentlich'Plogſteerr„ welches unrich= tig durch Stürze höflicher gemacht iſt. Seg, Sach iſt aus dem veralteten Worte Sachs entſtanden, welches ein ſchneidendes Werkzeug bedeutete. Roltexr und kouter der Niederläns dev iſi a88 culter geworden. S. Geſchichte dex Erfindungen, V, S. 105. 3. Zur gründlichen Kentniß und zum richtigen Gebrauche des Pflugs dienen vornemlich: Theo2 11, Vom Getreide. 5. 53 105 Thedrie'des Pflugs, im Zausvater 1: S. 7. Arbuthnovs mathematiſche Betrachtimg des Pflugs, in The farmer's tour through the| Eaſt of England. 11. S.523- 560. Auch 1) überſeßt in Ro2ier obſervations ſür 1a, phy-| ſique, 1774. IV. S. 284. S. Biblioth. Ul. S. 126. Memoirs of agriculture by Rob, Do/ſie. II. j S. 232. G. A. Hoffmans dfonomiſce- mathemati- ſche Beſchreibung des Pflugs, in ökon. phyſ, Abhgäidl. 1. S. 829. Anton 5zzltenbrand erſte Anfangögründe der zur Landwirthſchaſt'ndthigen Mechanik. Wien I779. 8. und mit einem neuen Titelblatt 1783. 3.. Einige Pflüge haben Ein Sech, undere zwey, andere gar feines z; einige ein bewegliches, an= dere an der rechten Seite ein unbewegliches| Streichbrett, und uoen, Hafenpflug, Pflughaken, iſt ein einfacher, leichter, wohl- feiter Pflug„ohne Streichbrett, Vorderg*ftell und Sech, mit einem einfachen. Sterzz Er dient nicht ſowohl Schollen abzuſchneiden, und umzuwenden,„als vielmehr nur den Boden äufzureiſſen, und loFerer zu rnachen. Sein Gebrauch iſt in den Gegenden am vortheilhaf- reſten... in welchen die Ochſen zu den AFerarbei- ten adienen; x. Am meiſten iſt er im Herzogthum' Lüneburg, in Me&lenburg, Sachſen und Schleſien im Gez brauche. 2,(Schumadher) Abhandlung vom Haken, als einem vorzüglichen AFerwerkzeuge anſtatt des Pfluges. Berlin 1774. 8- S. Biblioth. Vl. S. 104. Zähnnöv. Beyträge 1760. S. 241. 1761. S. 1066. 1762. S. 875. Zoffmanns Beſchreibuug des Hakenpflugs, in ökon.. Abhandl. 1. S. 857. Berliner Beyträge[zur Zaydwirthſch. I. S,268» " jp. Zeip- 11:'|VBom“Getreide,- 6. 53. ILL Leipziger Intellig; 21. 1768:1/S: 35514365. Mehlers Böhmiſcher'Akerbau, wo mancher? leg Abänderungen- des' Hakens gut abgebil2 det ſind. Rienis, neue Samluhgs XU. S. 67. der um Freyberg gebräuchliche Hafen. Rrünig Encyclopädie«/XX1. S, 213:! - Bey Vergleichung aller mir bekanten in E22 ropa gebräuchlichen? Pflüge, glaube ich zwey urſprünglich verſchiedene Erfindungen, oder. Arz ren zu bemerken, nämlich unſern gemeinen Pflug 5. 32. und den Hafen.. Erſterer" der in' den /meiſten Ländern von Europa: ſeit unz denflicher Zeit gebraucht) wird:«hat; eben: des- wegen die meiſten und ſtärkſten Abänderunz gen erhalten; leßtexer äber ſcheint mir dennoch Der älteſte zu ſeyn, weil er nach ſeiner eiſien 'Anläge der einfäthſte iſt /*und'micht“einmal Ei- ſen verlangt, ſowie es in Bündten;,,'Littauenz im;amanchen Gegendenj-von- Oſtindien und«der “ Levante, noch jezt ohne Eiſen iſt.. Connox Beſchreibung von Polen. S. 335. Er' war der Pflug der alten Slaven und Wenden, und kbmt" der Beſchreibung des älteſten griechiſchen und römiſchen Pflugs am nächſten. Auch derjenige Pflug, welcher in Liefland, 7% Churland, Finland, in den meiſten Theilen des Ruſſiſchen Reichs und den benachbarten Län2 der gebräuchlich"iſt, kömt dem Haken näher als unſerm Pflnge. Man glaubt nicht ohne Wahrſcheinlichkeit /-daß er eine Tatariſche Er2 findung, und von den Tataren über Rußland zu den übrigen Nationen gekommen iſt. Bea ſchreibung und Abbildung deſſelben findet man in Zupel topographiſchen Nachrichten von Lief= und [4 Y h n ) | 112 Erſien Theils 1. Haupfſtüf.' und Ehſtland. NRigät 774. 1777.) zweh Theile in 8.* U. S. 275. undaGadd Landt-ſkdtſel. 11. S.1056. Taſ« t. Fig. 9.„wo. er Gaffel:plog ge- nam iſt. Bo> Naturgeſchichte vou" Preuſſen V. Taf. rund 2, Guüldenſtädtrs Reiſe. durch Rußlatd."11. Taf. 46. Riems neue Saml. V. S. 58. Taf. 2. Fig. 1t.. wo eine Abände»= rung der Preuſſiſche Zoch genant: wird. 9: 54. Ein guter Pflug muß die Furche völlig um- fehren., daverhäſt, wohlſei!, alſo nicht ſehr zus ſammengeſeßt ſeyn, und ſich leicht ſtellen, zie- hen und regieren laſſen, 6. 35. Die. Egge, ein mit eiſernen oder hölzer- nen Zinfen: verſehenes Gitter, dienet dis auf dem tände übrig gebliebenen Klöße zu zer- bre&en, den Boden mürber und lockerer zu machen, das Unkraut auszureiſſen, und den äusgeſtreueten Samen mit Erde zu.bedecen. 1. Oekonom. LTachr. VIL S. 674„von der verſchiedenen Bauart einiger gebräuchlichen Eggen. Le labouteur, vu cours d'agriculture prati- que par 4. Crasquin. Paris 1771, 8-] Youngs tour through the North of Eng- land, 1, S. 92. Le nouvelliſte veeonom. Il, S,. 69. Leipziger Intelligenzbl, 1767» S. 404> Ggadd IL. Vom Getreide.: 6. 55.'56, 413 Ga2dd] Swentka Land- ſkötſel. 3.- S. 142. NE 44T: 10. 11...u0d.T, 2. F.6; 2. An unſern gewöhnlichen Eggen ſind“ die Bals fen durch Schienen feſt) mit einander verbune den; man hat aber auch, ſonderlich in den ndrdlichen Ländern, gegliederte Eggen, deren' Balken einzeln berreg!ich ſind. Eine Abbil| dung ſieht in.:B9X Naturgeſchichie; von K. Preuſſen.«V. T. 3. Mehre gute Zeichnunz gen. findet man in kMäehlers Böhnuſchem A&erbau. C.50, Die Walze, ein hölzerner. oder ſteinerner Cylinder, mit Stacheln, oder ohne Stacheln, oder mit eiſernen, ſchneidenden Schraubengän- gen beſchlagen, dient die Klöße zu zerbrechen, und das gar zu«leichte Land feſter zu machen.| In leichten oder ſandigen Gegenden ſichert auch das Walzen die Pflanzen/ wider die Beſchädi- gung vom Froſtie, und im Frühlinge, wider die von der Hiße, x. Verſchiedeue gebräuchliche und neue Walzen, findei man beſchrieben und abgebildet in: Denffer von den Urſachen der Fruchtbarkeit. S."52. Beſchreibung einer Walze zur doppelfurchigen Pflugart; in ökon. X7achr. XIV. S, 560. Peters rational Farmer. S.g. Schwediſche Akademie. XI. S. 22x. Sur operation du rouleau ſur les terres, H Jour x14 Erſten Theils 1. Hauptſtück. FJourual' oeconomique. 1762. pP. 127- Encyclopedie, planches Vol. 1. agriculture tab. 4. Wehlers Böhmiſcher AXerbau. 1. S. 134. Taf. XV; xk. 9. 5% Die Brache wird im Frühlinge, wenn der Boden abgetreikner iſt, aufgeriſſen, oder zum erſtenmal gepflügt, welches man Stürzen oder Brachen nennet, Das zweyte Pflägen geſchiehet' im Junius, und heißt das Wenz den; das dritte zwiſchen der Ernre der Winter» und. Sommerſrucht, und heißt: Rühren; und envlic) wird, 14 Tage vor dem Säen, zur Saat gepflügt; wiewohl: alles dieſes in allen 2ändern nicht völlig einerley iſt. 1. Voy ver Behändlung der Brache, in ökono: miſchen Zeften. Vil. S. 1. 2/Im Me&>lenburgiſchen heißt jede Arbeit eine Fah- xe, daher die Benennungen? Brachfahre, Wert- defahre und Saarfahre. Vielleicht iſt das platteutſche Wort 5ghre aus Furche entſtan- denz es wird auch zuweilen Fuhre geſchrieben; ß. 58. Feſtes und naſſes Land muß öfter, dichter und tiefer gepflügt werden. Macht man die Furchen jährlich etwas tiefer, ſo iſt von der ſogenanten wilden Erde wenig oder nichts zu beſorgen. ; Es II. Vom Gotreide.- C, 58, r1g x. Ockösn. 1Tachricht. 11::S. 395. Il. S. 125. Vi: St 215.| Leipz. Saml. VIl.“S. 159.| P. ZE. Züders Abhandlungen und Bedenken| über das AFerweſer. und den Anbau verſctiez dener Feldfrüchte, Flensburg und Leipzig. N 1755. 8,*| P. EZ. Züders nähere Beſiätigung, daß das| ſchmale und fläche Pflügen om nüßlichſten. f Slensburg 1769. 38.* I.€. E. Springer Betrachtung über die Frage: ob das flache. Pflägen einzuführen ſey. Zemgo 1768. 8. Schleſiſche ökon, tTachrichten 1777. S 193», 2611. fs 1778. EE, 81.185 u.f. 1780. S. 120, Ellays and obſervations phyſical and litte- rary. Zdinburgh INN. S. 56. 683, Phyſif. ökon. Bibl. V. S.344.: L'agriculture experimentale par M. Sarcey de Sutieres. Paris» 1765. 8.* Ecole d'agriculture pratique, ſoivant Jes principes de M, Sarcey de Sutieres Par M. ae Grace. Paris 1770. 12.* 2. Wilde Erde nennen Landwirthe diejenige ſteife Erde ,. welche unter der Damerde liegt, nie an die Oberfläche gebracht worden, und alſo nie Pflanzen getragen hat. Wewn ſie mit der Damerde von gleicher Art iſt, ſo gilt das, was im, ß. 58. geſagt iſt, gewiß 3 nicht aber immer, wenn die untere Erde ein eiſenſchüſſiger Sand, oder von ſolcher Beſchaf: fenheit iſt, daß ſie die Miſchung der Dame erde ganz verſchlimmern. wärde,; 92 3»| 116 Erſien Theils 1.' Hauptſtück, . 19: Vornehmlich. verhüte' man ungepflügte Zwi- ſchenräume( Benbalken), welche entſtehen, wenn der Pflug ausſchropft, und nicht"gleich wieder eingerichtet wird.| 6. 59- Wo der Boden naß, oder das gute Erd- reich nicht von hinreichender Tiefe iſt, da wer- den nur ſchmale Beete, und zwiſchen ihnen tiefe Waſſerfurcen erhal- ten 3 ſonſt aber pflügt man zum leßtenmal aus- einander. 6. 61.; Die Egge mag allemal dem Pfluge,: nu nicht bey dem erſten Aufreiſſen der Brache, ſol: gen, Il: Vom Getreide, 8. 61== 65. 117 gen. Ein, ſteifes und mit Unfraut beſchwertes tand,-muß auch„queer„geegget werden. 1.“ Fournal oeconom."Du travail de la herſe. 1762."PY 125: ''G. 62. Der Dünger wird, gemeiniglich am, bequem- ſten, zwiſchen dem Stürzen und Wenden; aufs Land gebracht, und alsdann ſogleich mit. dem Lande untergewendet, I 6:63; Will man. das Land.von Schafen bedüngen laſſen,-ſo hilfe der Pfer<; Pfärd, Pfarch- ſchlag 3 Hürdeſchlag, Hürdelager, kurz vör der Saatſurche,"am mehreſten, Er muß bald, aber nicht tief untergepflügt werden, 1.: Vom Pferchen. ſ. unten. 6. 64. Das Sommerfeld wird nach der, Ernte der Winterfrucht zum erſtenmal gepflügt; oder geſtürzet3 im Frühjahre gerührt und hernach wird zur:Saat-gepflügt. 6., 65, Zur Ausſaat wähle: man jedesmal den be- ſten„völlig reif gewordenen, gleich“ ausgedro- ſchenen,, gereinigten und'wohl aufgehobenen Sa» men.. Die von einigen. ſo ſehr. empfohlene 3 3 Ein- 118 Erſten Theils* 7, Hauptſtück?! Einquellüng(Impräguation) in wäſ. ſerichten„över fetten, oder ſalzichten ,' oder ſel« Fenartigen, oder„geiſtigen. Mumien„„hat=weder Gründe, noch richtige Erfahrungen.-für, ſich. Unter ſeltenen Umſtänden, fon ſie nur das Auf- gehen der Samen be ſchleunigen, aber gemei- nigiimh iſt" ſie' unwürfſam,„und noh“ öfter ſchädlich. 1. Von der Einquellung ves Samens findet man ſchon bey Virgil Georgic. 1. 1933 bey Co2 lumella X. 351.-und 11. 9, und XI. 3; bey Paladius I. 35. und.X. 3. auch bey Plia nius XVIUUL 17. Nachricht. Ju neuern Zeiz ten haben. ſolche vornehmlich Vallemont"und Amwbrof. Zeiger: wieder“ in Vörſchlag gez brocht. Noc<4 jetzt. laſſen„ſich einige. Land» wirthe damit täujk. ſich:nicht wohl. Samenzvon verſchiedener Größe zugleich ausſtreuen. TI. Sannöv. Beyträge 1761. S, 8398- 998. 2. Inzwiſchen meint man'von dem mMengkorn, Gemengkorn, Miſchgetreide, da man Ha? ber, Gerſte und Klee; oder, wie auch in un- ſerm Lande geſchieht, Sommerro>en und Ha- ber vermiſcht, nicht der Körner wegen, ſon- dern zur Futrerung", ausſäet, Vortheil zu ha- höäben.> In neuern Zeiten-iſt dieſes Movakorn (meteil) vornehmlich empfohlen von Sarcey de Sutiere', in Ecole d'agriculture prati- que'== par M. de Grace. Paris 1770: 12. 6. 67. “Die S äe zeit der Getreidearten hängt vor- nehmlich von der Beſchaffenheit und Lage des Feldes, und von der Witterung ab.. Eie läßt ſich am ſicherſten durch richtige Beobachtungen, näch dem Naturkalender, oder botani- ſchen: Kalender, beſtimmen. TI. Cine große Menge natürlicher Erſcheinungen, welche jährlich“ erfolgen, z. B. das Ausſchl7g:n und Blühen der Pflanzen, erfolgen jährlich in einerley vom Schdpfer ſelbſt beſtimten unwandelbaren Ordnung. Ein nach vieljäh- rigen Beobachtungen entworfenesker zugleich anzeigt, ſchon deswegen unzuverläſſig, weil nicht wohl erwieſen werden kan.“ wie dicht' gefäet werden mwüſſe. S. Treue Ab- Handlungen der Zelliſchen 6Fonom. Geſels ſchaft. 11. S. 121. CS. 69. In einem leichten Boden wird tiefer,"als In einem feſten, geſäet, und daher wird die Soat/ vornehmlich die Sommerſaat, in jenem zuweilen untkergepflügt und eingewalzet,, in dies ſem aber nur eingeegget. 1. Schriften der Berner Geſellſch. 1774. 2.2.05 16 ME Beyträge zur Landwirthſchaft 1. S. 259. Oefonom. LTachrichten I. S./73. 277: 557. 7213 und IIL.S. 274. 289 3 und IV. S: 190. 2. Unter gewiſſen Umſiänden. kan das Getreide auch„mir Vortheil gepflanzt, over nach Art der 11.»Vom' Getreides" FC. 69. 78. 123 der Bohnen, geſeßt; auch" wohl„1'nac<. dem es aufgegangen iſt, zertheilt und verpflanzt werden.' Erſteres iſt würklich ſchon in einigen Gegenden von England gebräuchlich geworden, wo man es the dibbling nennet. S. Phyſ. ökon.: Biblioth. XL GS. 212. XIV. 187. Meine Beyträge zur Oekonomie'1.'S. 26. Leske-Reiſe durch Sachſen, Leipz. 437857 4-+ Si 319.): FC. 70.;' Unter den vielen in-neuern Zeiten“ angegs« benen ſinreichen, und zum Theil koſtbaren Säe- maſchinen(Semvir» Drill- Plough), wo- von die: mehreſten zugleich-pflügen,. ſäen und eagen ſollen, iſt noch keine von ſolchen Vorthei- len„geweſen, daß ſie algemeinen und dauerhaf- ten Beyfall erhalten hätte. TX. Die vornehmſten werden beynahe folgende ſeyn: IL. Die Säemaſchine des John„Worlidge ſ. "Mills Feldwirthſhaft 1. S. 360. 2..Culls Säemaſchine,|. deſſen Horſehoeing husbandry. 3, Randalls Säemoſchine. The conſtru&ion and uſe of a newly invented univerſal Seed-Furrow Plough, the conftru&ion of a Drainingplough, of a Patotoe- Drill'ma- chine,=- to which is added en ailay on the theory of a common'plough. By"3. Randall. London 4.(1764)..* 4: Arburhnorh Säemaſchine. S.' The far- mers tour through the Eaſt,-I1, Z- 124„Erſten Theils»“ 1.) Hauptſtück, 5./-Verſchiedene neue engliſche; in /Adyance- ment“ of arts. „„Duhamels: Säemaſchine ,„. welche theils von ihm ſelbſt, iheils von De Monteſvi-,;Dian- court). De Villiers und andern, verändert und"verbeſſett. worden. S.'Traite"de 1a culture;:des terres. . Säemaſchine des-Chateauvieux.'S.3ME- moire ſur la pratique du ſemoir(par ChateauvieuXx). Lion 1762. 8- Des Tſchiffeli"in Schriften der Berner Geſelfdy: 4763: Sti 4. S. 22844 2 „ Des Soumille,.. in, Deſcription du ſemoir 3 bras de, Languedoc par 1'abbe Soumille. 'a Avignon 1762: 8. an 1763. 16. 59817 1növeriſhe' Beyträge 1762.'S. 374: Des: Sekinete"." S. Mangel des„labou- reurs.- Vany. E763., 8- . Verſchiedene in Zucyclopedie.„ Planches vol.1. tab. 1.2.3. Semoir. Säemaſchine des-Italieners Luigi. Ricetti, S. Nuova maniera di ſeminare 11 fru- mento==. pubblicata da Franceſco. Griſe- lini. Venezia 1763. S,. Giornale dIta- lia. I. p.9. . Des'Jgnat. Ranconi“ Säemaſchine,. S. Giornale d* Italia. VI. S. 185. . Weſtbe>s: Säemäſchine. S. Abhandk. der Schroed. Akademie Il. S.,262. Ul.. S, 89. 31E. IV. S; 321. VILL S3 232: „'Thunbergs Säemaſchine.»S-. ebendaſelbſt XL. Sti 307.: C. I. Cronſtedt, ebendaſ- XXVIl.'S. 178. . Winters Drill-machine. Letters on agri- culture of“ Bath ſociety. IV.p. 31645 S« Riems Beſchreibung zweyer engliſchen Säe- ma ſchi? 11, Bom Getreibe. 5.79.78 125 maſchinen. Leipzig 1792. 8- S. Bibliothek XVIK'S. 403. 13. Jac. Cooke Maſchine: Letters on agric, of Bath ſociety HI. p.244. Riem eben- daſelſt S. 4. 19. Die neueſten Arten findet man auch abge- bildet. in American edit: of the Encyclopae- dia. Art. Agriculture. 2. Algemeine Urtheile über die Säemaſchinen auc Verſuche fiudet man im Hgusvater IL S 413. Schrifren der Hannöver« SFonom. Geſelſchaft 1. S. 45. 290- Schriften der Leipz. ökon. Societät. 1. S: 203» 3. Von den älteſten Säemaſchinen und, ihren Erfindern ſ. Beyträge zur Geſchichte der Erfindungen. IV. S. 381. Jeßkt ſind in England die beliebieſten die Cookſche, vie Dunkerſche und Winrerſche Maſchine. Die erſte koſtet wenigſtens 150 Nthlr.; Man braucht inzwiſchen dort, außer der Säemaſchine ,- auch den Pflug, die Egge, welche jedoch hinter manz ert, und an dieſe geworfen wird. Das Säen mit der Maſchine heißt the drilling, woher'das Wort Drillwirtrhſchgft entſtanden iſt; noch älter iſt der Namen hor- ſehoing- husbandry,"S. Thaer" engliſche Landwirthſch. 1. S. 483. Das Augſäen dex Körner aus freyer Hand heißt broad“caſt. S9. 76 In Gegenden, wo die Landwirthe, durch die Hut- und Triftgerechtigkeit, nicht gehindert werden ' 126 Erſten Theils+ 1. Hauptſtück, werden, ihr Land, nach den Regeln der Oeko- nomie zu nußen, und wo alſo die Nothwendig» keit der Brache(6. 48.) wegfält, kan das Land, ohne dieſelbe, bey richtiger Verhältniß des Ge- freidebaues"und der Viehzucht, jährlich durc) Verw-<<ſelung der Früchte, genußet werden. 1. Vorſchläge, zu dieſer Abſicht, mit Pflanzen abzuwechſeln, findet man in: LE ai für Vamelioration des terres par Pa- zuilo.. S. oben S. 30. 9. Reicharts Land-. und.-Gartenſchaß V-« S. T-SI. Darjes AFerſyſtem, in 6konom., TTachrich: ten X. S,.313. Reinhgards vermiſchte Schriften Il. S. 664. (I:€. Wöllner) von Aufhebung der Ge- weinheiten in der Mark Btandenburg.-Serlin 1706. 8. 9.28.*| 23. Sprengers Anfangsgründe des Feldbaues.' 1. S. 187-' 2. Au die Med&lenburgiſhe Roppelwirth» ſchaft kan zu dieſer Abſicht eingerichtet wer- den. Von dieſer ſ. unten 8. 108. 3. Bretſchmers doppelfurchige, Pflugart,' die auch. zu dieſer Abſicht dienen ſoll, iſt. kein neuer“Einfall. Man findet ihn ſchon in slo- rinus B. 4. K.7.- S: 662. im Sächſiſchen Land: und Hauswirthſchafrsbuche, Leipz. 1704. S. 389. auch im Biugen ZLandmanne. Frankf. und Leipzig« 1713. S. 424- Außer den Streitſchriften, welhe darüber in» den Leipziger Samiungen und den ö6kononm, ztachrichten vorkommen, gehören dab": Leiter 11, Vom Getreibe'6. 71. 72 127 Peter Kretſchmers dfonvmiſche Präctica. 1749. 8.* und verbeſſert 1754.'8. 5 5. A. Herzogs neu entde>te Oberſläche der Erde, oder neue AFertheorie nach Kretſchmers Pflugart. Viiggdeburg 1749. 4. Von, Juſti dkonomiſche Schriften 1. S. 386. 4. Die meiſien und größten Verſuche zur Bez ſtimmung des vortheilhafteſten Fruchtiwechſels ſind in England angeſtellet worden, von de- ven man einige Nachricht findet in Thaers engliſcher Landwirthſchaft. 1. S. 267. Uuch gehdren hicher Schuberts Verſjöche mit Ges treide.und Klee abzuwechſeln. Aber keine Folge wird man algemein als die vortheilhafteſie| empfehlen können,| 6. 72. Der Weißen, welcher wohl. in Teutſch- land. zu. wenig gebauet wird, verlangt einen wohlgedüngten und nicht zu leichten Boden. Die vornehmſten Arten und Abarten ſind: 1, Der gemeine und Sons- merweißen, beyde ohne Grannen, oder. mit Grannen(Hacheln). 2. Der polniſche Weißen, 3. Der engliſche Weißen; 4. Der vielährichte Weißen, oder das Wun- derforn«. TL. Die Grenzen zwiſchen Ärten und Abarten "4 Mäe varletates) der"Naturalien. zu be- ſtimmen, Erſten Theils. 1. Hauptſtück, ſtimmen, iſt überhaupt ſchwerer, als diejenigen meinen, welche ſich mit einem Syſiem, an welches ſie ſich gewöhnt haben, beruhigen; ,am allerſchwerſten aber iſt es bey Pflanzen und Thieren, welche Gegenſtände der Landwirth- ſchaft ſind. Clima, Boden, Wartung und andere unbeſtimliche) Zufälle verurſachen Abän- Derunzen, welche oft weiter von einander ab- zuweichen ſcheinen, als die währen Arten ſelbſt. Der Oekonom zieht mancs, oder. einer andern angenehmen Eigenſchaft, den übrigen. vor, und ſucht- ſolche, durch einerley Wartung, beyzubehalten. Malraque ſunt, nobis ex vtilitate fua quae Commendata manent tutelae tradita noſtrae, Lucvet.'V, 858. “ Aber dieſe Bemühung ſchlägt zuweilen fehl, da dann eine Abart in eine andere übergeht, welches-.man Ausgrten nennet, aber.wohl eigentlicher LEingrren nennen. könte. Dieſe Abarten, ſo unerheblich auch manche" ſcheinen möchten, muß wenigſtens-in den Vorleſungen gedacht werden, wenn ſie nur irgendwo wirk2 lich gebauet werden, oder dazu in neuern Zei- ten in Vorſchlag gebracht worden ſind:“Der gelehrte; Landwirth muß beyde kennen, um, nach den ſchon von andern gemachten Verſu- chen, die beſten Arten wählen, und die gerin? geren vermeiden zu können. Die Botaniker haben ſich bisher nod zu: wenig um'dieſe verz änderlichen und mannigfaltigen Geburten be= kümmert;"höchſtens haven ſie nur zu- beſtim- men geſucht, zu welcher Art ſie gehdren. In- zwiſchen iſt es allerdings der Mühe werth, die Nämen'zu wiſſen, welche ſie den Abarten gegeben..haben, indem man doc dadurch up dur II+ Bom Getreide,* 6. 72, 129 durch„die'von ihnen'gelieferten Abbildungen, zu dem höchſten Grad der Gewißheit gelanget, welche die Natur dieſer Sache erlaubt, 2. Zu den veränderlichen Eigenſchaften der Ges| treidearten gehdrt,"außer der Farbe des Strdös hes der Aehren und der Körner, daß die Aeh- ren von-einerley Art, bald lange Grannen (ariſtas), bald kurze, bald gar keine haben 5 daß ihre Kelche bald mehr. bald weniger Blu2 men enthalten; daß ſie bald mehr, bald wenis, ger Zeilen Körner zur Reife bringen; daß ſie Winter- oder Somnmiergewächſe ſind 3 daß ſie ſich viel oder wenig beſtauden; d.i.' viele oder wenige Halme aus der Wurzel treiben. Em pirifer/ die dieß nicht zugeben' wollen, kan man vielleicht eher dürch die, Beobachtungen aufmerkſamer Dekononten, z. B. des Reicharts, Krauſens u.a. als durch die Urtheile großer Botäniker, überzeugen. Das Wintergetreide pflegt meiſtens'am' fruchtbarſten zu ſeyn. Die| Grannen erwachſen vornehmlich im ſchlechten Boden, bey nachläſſiger Wartung, und wenn| ganz friſche Samen ausgeſäet werden, Starke| Grannen halten das.-Wild, wenigſtens bis zum grdßern Hunger, ab. 3. Genäuere Beſtimmung der oben genanten Ars ten und Abarten. 3) Gemeiner Weigen. Triticum locuſtis imbricatis, quadrißoris, glabris. Hattler tiſtor, plant, IL. p. 207. 10.1422. Gaertnevr"de frutibus et ſemini- bus. tab. 81. a. Gemeiner Winterweigen ohne Granz nen, NT Thi Erſten Theils" 1. Hauptſtück, Friticum'hyberaum Linn,“ p. 126. Millers Garden, di&ion. Kerner dfonom. Pflanzen. Taf. 293 WMebhler. Taf. Ill. Fig. 1. Triticum hybernum ariftis- carens C. B. und. 33. B. theat. p. 352. und Moris. hiſtot, III. p. 175. L+ SeE, 8: tab. 1. fg; 1. I. Triticum 7ournef. tab. 192, M.M. M. Blackwell 1, tab, 40. fig. 1..2. 3- Reicharts Land- und Gartenſchaß. Ve„SZLIA- Ich" habe eine Abart unter dem Na- men Aſiatiſcher Weigzen erhalten, deſſen Aehren. ſtärker und weiſſer, als der gemeinen Abart waren, ſo wie auch die Kdrner ſchneeweiß waren, aber nach zwey Jahren wurden ſie gelber. b. Gemeiner Winterweigen mit Grgan- nen. Triticum ariſtis munitum. Park. und Moris. bift. II. Se&: 85 tab. 1. 8g, I. “Gemeiner' Sommerweizen ohne Grannen. Reicharts Land- und Gartenſchaßz. V. S. 118. Berner neue- Samlung. 1. S. 283. Zu dieſem rechne ich!auch denjenigen Meitzen- welcher in Sicilien und auf Malta:(-unter dem. Namen. 7umon1i4 oder Tumminia gebauet wird.. In Cu- pavi horto:botanico. Neap.. 1696. 4. heißt er: Triticum minus, vere ſe- rendum, ſubrubrum, intus flauum, pol- - 141. Vom Getreide:' 8, 72% tzt polline ömpibus prouentiori ac dul- cioti, longa angaſtague ſpica, ariſta modo nigra, modo alba,*Die.Ködrz ner dieſes WMeißens, welche ic) aus| Florenz von dem Herrn Grafen Sia| gism. von Hohenwart zu erhalten die Ehre gehabt habe, ſind groß, glatt und ſehr mehlreicd. Seſtini ſagt in| ſeinen Briefen aus Sicitien, daß das| Mehl zwar nicht das weiſſeſte, aber vorzüglich zu Gebackwerk ſey, und gez wiß verdient„dieſe Art in Teautſchland befanter. zu werden. d. Gemeiner Sommerweizen mit Grannen. Triticum aeſlinum Lin. p. 126. Bauh, Pin. 21. n,9. Triticum longioribus ariſtis ſpica alba. Bauh., theat. p. 374. Berner T. 292. Mehler T.111. 2.! Blackwell. 1. tab. 4o. fig. 5.. 6. Neicharts Land- und Gäartenſchaß. V.-S. 120., und genüſchte Schrif- ten. S 156. e, Rother Engliſcher Weitzen. Red- wheat und Red- Wheat with withe chaff. Jener hat etwas rdth- liche oder bräunliche Aehren, deren Kelche ganz glat ſind, und die nur am eberſten Ende einige kleine Granz2 nen haben. Lekßterer gleicht dem vo- rigen, nur daß die Aehren weiſſer ſind. Die Bäcker in England ziehen den ro- then Weitzen vor, weil hundert Pfund Mehl deſſelben mehr Waſſer auneh- men, und mehr Brod geben, als huns 55 dert nee IIR Erſten Theils 1. Hauptſtück. dert Pfund des weiſſen. S Meine Bey- /'rräge zur Oekonomie. 1. S. 22. 23« 2) Polniſcher Weigen. Triticum polonicum, calycibus bifloris nu- dis, floſculis longiſſiwe ariſtatis, racheos dentibus barbatis. Lin. p. 127. Miller's Gard. dition. Triticum maius longiore grano glumis fo- liaceis incluſo, Poloviae diftum. JMoris. biſt. III. p. 175. 0.8. Se&t. 8, tab.1. ſig, 8. Triticum ſpecioſum grano longo. Baul. hiſtor. Il. p. 410 und Ray. hiſtor. 1238. Berner' Taf. 43x. Mehler Taf. 1. Schrebers Samlung Vl. S.364. T.1. Schrebers neue Cameralſchrift. V1. S. 97x. Ich habe dieſen Weißen, unter dem Namen Gomer oder Gümmer, erhalten. Wird er im Frühjahre geſäet, ſo wird er zuweilen nicht völlig reif|[F Wird er im Herbſte geſäet, ſo verfriert er oft; ſonſt aber wird er älsdann volkommener. Dieſe Art, bey welcher ich in ſechs Jahren keine Veränderung bemerkt habe, iſt die einzige Ge- treideart, welche im dkonomiſchen Garten von den Vögeln unangegriffen bleibt. Zu dieſer Art gehdrt auch, nac) H. Doa ctor Triboler Verficherung, derjenige Wei- ßen, den Haller hift. Il. p. 209. vw. 1423. Triticum levifimum glaycum, locuſtis quadrifloris duobus floribus ariſtatis, duo- bus mycronatis, nennet.. meine Hey- träge zur Oekon. Techn. IV. S. 146. Aber Hr. Medic. Rath Schrader meint, 0 er II. Vom Getreide, 6. 72. 133 fer kdnne nicht zum Polniſchen gehdren, weil“ er, nicht wie dieſey nur zwey Blumen mit lan? gen Graynen, ſondern vier Blumen hat. Er hält ihn für eine bey uns noch unbe-| kante Art.| 3). Engliſcher Weigen, Triticum turgidum,/ calycibus quadrifloris"R ventricofis villoſis imbricatis ſubariſftatis. Lin. und Mill. Gard, dittion. im Engliſchen: Gray Pollard, Duckbill wheat. White wheat. 7 Triticum ſpica villoſa quagrata breviore et turgidiore. Moris. 111, p. 176.14. Set. 8. tab. 1. füg. I4. Wehler Taf. 2. Fig. 2. Schrebers neue Eameralſchrift, VI. S. 672, Auch dieſe Art hat meiſtens Graynen, zuweilen auch nicht. Die Kelche ſind ſehr| bauchig upd meiſtens mit vielen kleinen Här- een, wie mit- einer feinen Wolle, überzogen. Eine verädelte Abänderung derſelben ſcheint Cone wheat der Engländer zu ſeyn, oder Triticum quadratum des Willers, und Triticum ſpica villoſa quadrata lLongiore, ariſtis munitum. Moris. Il. p. 176. 13, Set. 8. tab. 1: fg. 13. Vielleicht iſt dieſe Abart ebendiejenige, welche Clock- wheat genennet wird, die ſehr haricht. iſt, und lange Grannen hat. 4) Vielährichter Weizen, Wunderkorn. Triticum compoſitum, calyc. quadrifloris ventricoſis, ſpica compoſitas Lin. “3 Triti- 134 Erſten. Theils- 13 Hauptſtü>. Triticumſpica baſi ramoſa. Fall. IL: p.208, Triticum ſpica multipliek" Bauh.'pin.21. n. 6. und Theatr. p-371. Mör:s. 111, Db. 175. 7.'Sett. 8. tab. 1. 8g.'7. &-. Bauh..hiftor. planvtar. Il. p. 408. Memoires de V'acad, des ſcienc, 4 Paris 1700."p- 159. „Dii Hamel de 1a culture des terrres 1.-p. ZOO: 111179. AOESUVE PI2:21254 VELD.434: VL. p. 386. Bucho2 lettre ſur le bl& de Smyrne, Pa- 515 1768. 8. wills Feldwirthſchaft kl. S. 383. Anzeige der Leipz. ökon. Geſelſch. Mi- viel zu verſprechen ſcheint, ſo artet er doch leicht aus, ver? liert die Seitenähren/ und erhält längere ſchiefe“"Grannen 3; daher er das Lob nicht verdient, was ihm OsbeX und"ändere gegeben haben. Inzwiſchen bleibt er länger vielähricht, wenn er allemal im. Herbſte, und etwas, weitläuftig, geſäet wird; auch ſcheint er viel ſeltener als der gemeine Weißzen vom Brande zu leiden,| 4. Vom Weißenbau überhaupt f. neue ökon. xtagchr. 1V. S. 465. 6. 73. Dinkel, Dünkel, Spelt, Spelz oder Veſen, verlangt, wenn nicht einen beſ- ſern, doh wenigſtens eben ſo guten Böden, als der Weißen, welchen er, im Ertrag und in der Nukung, übertrift. I 4 IL. 136 Erſten Thoils 1.“Hauptſtück; I. Triticum“ foribus. quaternis';'duobus foe- cundis, glütmis adhaerentibus;| Fall, hiſtor, 11.'p. 209 1.1424. Triticum Spelta, calycibus truncatis quadri- foris„ floſculis ariſtatis hermaphroditis; iv- termedio neutro, Lin. Spec, p.127. 1.5. Bexner Taf. 290. Wehler Taf. 3: Fig. 3. 2. Sränkiſce Samlung 111. S. 432. 483. Zeipziger Samlung X.-S. 660. Eharts experiment. ODekon. S. 49.(52.) Sgnnöveriſche' Zandwirthſch, Gefelſchaft UES?+43:. 464,; 3. Der Dinkel wird vornehmlich in Schwaben, wo er gemeiniglich,.wenn. er enthülſet iſt, Zorn oder Rern genant wird, in Schweiz, wo er Epeautre oder Bled locular, Froment Jocar,„heißt, in Franken und in einigen Gegenden von“ Frankreich gebäuet.- Zuweilen hat er Grannen ,. zuweilen auh nicht. Gez» meiniglich wird, er als Winterfrucht gebauet, doch, hat man auch'Somnierſpelz, welcher ſim, durch, ſeine gerſtenartige Grannen und weitläufiige Aehren, unterſcheiden ſoll. Man hat auch eine Abart mit rdthlichen, und eine mit ganz weißen Yehren, beyde ohne Grannen. Jene habe ich aus Ulm, unter dem Namen rother Veſen, oder Dinkel, und dieſe unter dem Namen weißer Veſen oder Dinkel, er- Halten, 4. Dinkel giebt einen größern Ertrag als Weißen, au< ein nahrhafteres und weißeres Mehl, wovon jedoch: das Brod etwas trc>ener wird. Beym Brauen verhält er ſich zur Gerſte, wie IL.) Vortt. Getreibe“ 6 738 137 "wie ſieben zu ſehs."Er dientvünenthülſet zu Pferdefutter beſſer, als Haber: In demteutſchen Antheil des-CantowBern düngeti may das Land !- Jehr ſtark, worauf. es dereinſt) 8'bis 10-Jahre| ) 3Gras träat. In einen zu:fetten Boden würde| ſich der: Ro>ken“legen. und, faulen; und. auch der Weitßzen würde zu ſehr ins Stroh wachſen. Daſelbſt banet-.man alſo Dinkel. Im Frana zödſiſchen Antheil- aber, und auch im Teutſchen, wo män nicht. ſo ſtark dünget, bauet»man, wie in Teutſchland:7'!Ro>en und: Weizen, und dieſe Getreidemiſchet-der Landmann. zum Brode. 5, Man hat die“Möglichkeit, Dinkel auch in dem nbrdlichen. Teutſchland' zu bauen, aus Den Abhandlungen der Schwediſchen Aka demie X1. S. 53'erweiſen wollen; aber die Rede iſt dort vom Himmelskorn der Schwe- den, Dänen und Norweger, welches eine Ger? ſte iſt. Der Namen Dinkel iſt dort ein Fehler des Ueberſetzers. Inzwiſchen haben die großen(4 Verſuche, welche'ehemals in unſerer Nächbar- ſchaft vom General- Lieutenant vön'Walrhauz ſei zu Lindau", dem Hrn. Amtmänn Wede2 meyer zu Erichöburg und von andern angez| ſtellet, und zum“Theil in den Schriften'der| Hanndveriſchen'dkonom. Geſelſch. beſchrieben( ſind, die ohnehin wahrſcheinliche Möglichkeit genugſam beſtätiget. 6. Der Dinkel muß, ehe er'gemahlen wird, ent2 hülſet werden. Dieß geſchieht, indem man glatte oder ungereifte Mühlſteine etwas von einander entfernet, wie es zu den Gerſtengrau- pen geſt wird. In? zwiſchen.!irret man,"wenn. man meiut., alles Dieſes) feine oder ſogenante Spelzwehl werde nur;“aus, Spelz'gentacht;/ auch Weißen giebt es.“ Bey“ der-Bereitung'kdmt es vornehmlich auf eine Beutelmühle an;' welche derjenigen in den". weſentlichſten: Tlöilen-gleichet;,. die: man abgebilder findet in., Duhamels. Abhandl. von Erhaltung, des Getreides 1...Taf. 1.: Fig-,3- oder in Mills Feldwirthſchaft 111. Taf. 2. Fig- 6. oder, auch bey-Malouin im Schaäuplayz ver Künſte:VUl. Taf. 1. Fig. rt. nur wird die Walze mit feinem glatten Seidenftohr übers 39gen«,-."Alſo kan auch dieſe Nutzung bey uns Feine„Schwierigkeit finden 3 wiewohl der- Ver- brauch,.des Mehls zu Backwerk nicht, zum als gemeinen Anbau hinreichend. ſeyn würde. Viel- leicht würden auch die Fröhner in Niederſach- ſen, denen Brod gereicht werden' muß, ſchwerlich Spelzbrod, ſtatt RoFenbrod' neh- men wollen. 6. 74. Einforn, oder St. Petersfkovn, vey- langt einen ſolchen Boden, als die vdrherge- nanten Arten verlangen, aber es iſt nicht ſo vortheilhaft. IL, Vom" Getreide. 6.74.73 139| 1. Triticum ſpica diſticha, floribus ternis, fer- tili vnico, glumis„tridentatis ,„ floralt ari- ſtata. Zall. hiftor. IL. p. 210. n. 1425. Triticum monococcum» Ccalycibus tridoris; 4 floſculo altero ariſtato; intermedio neutrO« Lin. ſpec. p. 127. Gaertner de fru&, täb. 81. Dodonaei hiftor. frumentor., p.33. Baulkini theatrum p. 415. Berner Taf. 291. Ulehler Taf. 3. Fig- 4- 2. Einkorn wird im Herbſte und auch im Früh» linge. geſäet.- Gemeiniglich haben die. Bälg» lein. nur einen Samen, in gutem Boden abes oft zwey, auch zuweilen gar drey. Cine Ab? art; welge Emmer oder Emmerkorn im Würtembergiſchen genant wird, hat allemal zwey Samen; der ſchwarze Emmer hat ſchwärzliche Aehren und Samen. j 3. In der Größe der Körner und im Ertrage iſt dieſe Art weit geringer, als der Dinkel z auch ſäet man fie in Schwaben ſelten, und meiz ſtens'wwr frühlings ins Winterfeld, wenn man ſolches nicht hat zu rechter Zeit beſtellen. kön2 nen, oder wenn die Winterfrucht, durch Näſſe oder andere Züfälle, verdorben iſt. ZJ. Bau Hin ſagt, ſie„reife ſehr ſpät. 9. 75. Der Roten, die vornehmſte Getreideart in Niederſachſen, nimt mit einem Boden vor- lieb, welcher für Weißen nicht gut genug iſt, 1. Secale cereale. glumaram ciliis ſcabris. Lin. ſpec, p.i24. Hall, hiftor, 11. p. 206. nn, 1421- 140 Erſten Theils 1. Hauptſtück: n. 1421: Gaertner tab. 81. Kerner T. 158. ! Mehler Taf. 4. Fig. u. 3. 2. Reicharts Land- u. Gartenſch. V. S 121.125- Hausvgter. 1. S. 321. Vom Unterſchiede des Winter= und Sommerro>ens. 3. Man hat Winterro>Fen(Secale cer. hyber- num) und Sommerroden(Sec. cer. vernum). Jener giebt längeres Stroh und gemeiniglich größere Körner, daher er auch in den meiſten Gegenden am häufigſten gebauet. wird. 4. Das ſogenante Stgudenkorn treibt aus einem Samen viele und große Halme. S. ökonomiſche LeTachrichten 1. S. 118. Il. S. 1. u. 111. S.699- Schriften der Leipz. Societ. 1. S.25. Yber in Vocaäbulis rei nummäriae. Witebergae. 1552. 8. ſcheint der Namen Stgudenkorn einer Art Weißen zu gehbren. 5. Zuweilen erhalten auch die Aehren des Rockens Seitenähren, ſo' wie Lritic. compoſitumg und man könte. dieſe Abart gleite Gerſte, I. Zur genauern Beſtimmung der verſchiedenen Gerſtenarten dienen vornehmli< folgende Schriften: Memoria del' Pietro Arduino dei grani conipreſſi da Botanici ſotto la gene- rica dedominazione di Orzo; in Saggt ſcientifici e litterari del? accademia ai Pa- dova. 1794. Tomo III. P.1. p.117. Boz taniſk- dkonomiſt Afhandling om Bygget aß Eri Viborg. Kidbenhavn. 1788. 4. Beyde haben ſehr gute Zeichnungen, welche ich bey jeder Art anführen werde; ſo wie auch die, weldje Haller in Nouis commentariis ſoc. ſcient. Gottingenls, Tom, VL 1775. beys gebracht hat. L. [FN h y ! / » | 142: Erſten Theils TI. Hauptſtück, 1) Vierzeilige Wintergerſte. Hor.dum hexaſtichon, floſculis' omnibus hermapbroditis ariſtatis, ſeminibus ſex- fariam. aequaliter poſitis. Lin.. Pp. 125. Miller's Garden. dittionary. Gaertner tab. 81.; Hordeum ſpica polyſticha, floribus omni- bus hermaphroditis, longe ariſtatis. Zall. hiſtor. Il. p. 247. 1. 1534- Hordeum polyſtichum hibernum. Bauh. theat. p. 438. Moris. hiſtor. Ill, ſe&t.8. tab. 6. Arduino p. 121. tab. Il. fig. 2- Viborg Taf. 2. Mehler VI. Fig. 2. Haller Fig. 22- Leipziger Samtung. Il. S. 849. Reichart Land- u. Gartenſch. V. S. 129. Muſeum ruſticum. V. GS. 128. Dieſe Art wird ſelten gebauet, weil ſie eben die Bearbeitung des Landes, als Win- terweißen und WinterroFXen verlangt, und weil ſie auch nicht die beſte zum Bierbrauen ſeyn ſoll. Junzwiſchen wird ſie doh häufig in der Schweiß, in Schotland, auch an eini? gen Orten in Sachſen geſäet. Die Englän» der nenen fie Winter- oder Square- Bar- ley, Bear barley oder Big; die Franzoſen D'escourgeon, groſſe orge. orge quarre, orge a quatre quarres. In unfruchtbaren Fahren bringt ſie nicht alle Körner zur Reife, ſondern zwey Zeilen bleiben alsdann,' wie bey den übrigen Arten, leer; an< pflegen gemeiniglich die unterſten Blüthey der Ach: -'ſv wie auch bey den übrigen Arten, un- volſtändig zu ſeyn.; 2 I1. Bom Getreide. 8. 76. 143 2) Vierzeilige Sommergerſte, kleine Gerſie. Hovrdeum vulgare, floſcutis omnibus her- maphroditis ariſtatis; ordinibus duobus eredtioribus. 111% Hordeum ſpica ſubdiſticha, calycefolioſo ſetaceo, floribus omnibus hermaphrodi- tis,» longe ariſtatis. Zall, 1. S.246. DN. 1533» Arduino p.123- tab. Il: fg.t. Kerner Taf. 428. aller Fig. 18. : Berliner Beyträge. zur. 1. S. 742.|. Oekonomiſche LTachrichten V. S. 307. Wiillex nennet dieſe Art Spring Barley. 3)' Zwexyzeilige Sommergerſte, große Gerſte. Hordeum diſftichon, floſculis lateralibus maſculis muticis,. feminibus imbricatis. Linn. Gaertner tab.81. Arduino, p- 128. tab. Il. fig.3. Viborg Taf. 3. Rerner Taf. 429. Haller Fig. 24« Mehler VI. Fig. 5.| Reichart Land- und Gartenſch. V. S. 129. Berliner Beyträge zur Landwirthſchaft. 1947.40: Dieſe Art iſt bey uns die gewöhnlichſie, Die Engländer nennen ſie zuweilen Sprat Bartey, die Franzojen Orge, und die Schweden Gumrik. 4) Staudengerſie, Blattgerſte. Schrebers: Samlung. 1.. S, 49. und 11. S, 427-"br ers Sie Erſten Theils 1. Hauptſtück. Sie iſt eine Abart-einer der vorher genan- ten Arten, welche ſich ſtärker beſtaudet, und etwas eher reifet, aber ſie artet leicht aus. 5) Reißgerſte, Bartgerſte. Fördcum Zeocriton, floſculis lateralibus maſculis muticis, ſeminibus angularibus Patentibus corticatis. Lim. Pp. 125- Schrebers Beſchreibung der Gräſer. 1. S. 125. Taf. 17. Rexner Taf. 59. Arduino p.131. tab. IV. fig. LL Diborg Taf. 4. Mehler Taf. V. Haller Fig. 26. Oekonomiſche, Lachrichten. 1. S.879. Dieſe Art verdient, wegen ihrer Vorzüge, häufiger gebauet zu werden. Die Engländer nennen ſie Sprat':Barley-, Buttledor Barley, Fulham Barley oder Patney Barley. Aber Miller giebt den erſten und zweyten Namen der zweyzeiligen Sommergerſte, dahingegen Moriſjon jenen der Reißgerſte giebt. 6) Vierzeilige ng&te Gerſte. HHimmels2 gerſte, Himmelskorn, Aegyptiſches Born, Wallachiſches Korn, Jeruſglems- Zorn. In Norwegen; Davidsgerſte, Thoregerſte, Forädeum caeleſte, floſculis. omnibus her- maphroditis, feminibus' decorticatis. Lin. Pag. 125. Arduino p. 125. tab. 3. Viborg Taf. 1. Haller Fig. 21. Schrebers neue Cameralſchr. VUI. S. 257« Abhandl. der Schwed: Akad, X1, S.'53- Pontoppidans Naäturhiſior/ yon. Norwe- gen 1, S. 19% 4 Pon2 11. Vom Getreide. 6,76, 145 Pontoppidans Naturhiſior: von Diäne- mart."Bopenbagen und Zamburg 1765 4. S. 110. Linne", Haller und die, meiſten Botaniker) halten" 2. caele/te für eine Abart von 2. vulgave 3; aber Arduino verſichert, ſie ſey eine beſondere Art, Pontoppidan, der dieſe Art wegen des vorzüglichen Malzes lobt, braucht Thorez gerſte und Himmelskorn, für gleichgültige| Benennungen,„aber Giölleböl in Naturlig och dconomiſk Beſkrivelſe dver Hdlands-Präz ſiegield. Kidbenhavn 1771. 8. unterſcheidet S. 87:»Zimmels- Byget, Thore- Byget und Flad- Byget, als drey verſchiedene Arz ten,„S. phyſit. 6konom. Biblioth. V. S. 358- 7) Zweyzeilige na&>te Gerſte. Hordeum nudum“, floſculis la- teralibus maſculis muticis ,ſeminibus an- gularibus imbricatis decorticatis. Zia. P- 125. Arduino p. 132. tab.I11. fig. 4. Geofgical Kſlays Il.= Hannöver. Magaz. 1773. S. 442. 591.. In dieſem Büche wird' dieſe Art Siberian barley.'genant. I<„meine' beobachtet zu zu haben, daß die vierzeilige-na>te Gerſte in dieſe zweyzeilige übergehe, und daß ſie alſo nicht zwey verſchiedene Arten ſeyn. In2 zwiſchen erklärt ſie Arduino für eine beſon- dere. Art, und freylich ſcheint der Unter ſchied groß zu ſeyn, weil H. diſt. vyuqum mänliche und unbegrannete Seitenblumen; t gber 146 Erſten Theiſs I. Hauptſtü>. aber H. celeſte nur begrannete Zwitterblu? men hat. Bebrigens. merke ich- gelegentlich an, daß ich ſchon bey Galen. die Erwähnung einer naten Gerſie gefunden habe, in der mur noch Lateiniſch gedruckten kleinen Schrift de attenuante diaetaz edit. GeSner:, claſſ, 2. . 89. 2- Wehler Fortſezung. U S. 22. Taf. 6. Fig. 3- hat dud) Zordenm bulboſum hieher gerechnet, und es uuter dem Namen der zwiebelichten Gerſie, wegen des vielen vorzügli Xu, S. 245. Schrebers Samſung, 1X. S. 10», und XIV, GS. 356.? 0 Schrebers neue Saml. 1]. S. 432. Schrebers neye Cartzeralſchrift. S. 314 SEE. 7 Säta Erſten Theils 1. Hauptſtück. Hannöv. nügliche Samlung. 1757- S. 398. Brünig dfon. Encyclop. Il. S. 669. Eine ſehr ergiebige Art; die auch al- lenfals im Herbſie geſaet werden kan. c. Der glatte ſen und Weißzen, iſt längſt durch unverdiente Verſuche widerlegt worden« Virgins Rön om Sädes-arternas förvand- lings Stockh. 1757 8.3 ſteht überſeßt-in Dhyſik. öSkonom. Patrioten Il. S. 97, und in Dresdner gel: Anzeigen[757- St. 35 und 36. Unter den Widerlegungen ſind die vor- nehmſten: Lännei amoen. acad. V. P+ 106 Schrebers Saml.. V'11. S. 457» und V. S. 126= 169.“ Die übrigen Schriften ſind größtentheits in wölners Bibliothek 1. S. 144, und in Brünig dfon, Encyclopädie 11. S. 696 angezeigt worden. ß. 78- Die verſchiedenen Arten der Hirſe, werden zwar nicht ſo algemein und häufig, als die vo- rigen Getreide, aber doch in einigen Gegenden - von, Teutſchland, mit. ſehr großem Vortheile, gebauet..„Sie. gedeihen am beſien in einem lodern; etwas feuchten, aber nahrhaften Bos ren: auf Neubrüchen,. aufgeriſſenen Wieſen und-auszetro>neten Fiſchteichen, ſind'aber alle- mal vielen Unfällen ausgeſekt. Kg LI. Die 152* Erſten Thei!ls 1. Hauptſtück; I. Die vornehmſten Arten-ſind: I) Die, gemeine Hirſe, Riſpenhirſe. Berner Taf. 268..-V?7ehler Taf. 15. Fig. la a. Die gemeine weiße Hirſec |“ Panicum miliäceum, panicula laxa | S flaccida, foliorum vaginis pubeſcen- ribus. ,:;Linu. p. 86. Milium panicüm. MMiller?s Di&ion. Miliumſemine luteo etalbo. C. 8.26. 1) Bauhini theatrum p.,502. 11941) Von E Fhart Defonomie S.67. 109. Oekon. XT7achr. IV. S. 741. Leopold, Landwirthſchaft S: 139. j Schleſiſche ökon. Saml. 1. S. 403. 4 Reichart Land- u. Gartenſ.1V. S.105. MEY Von. Rohr Hauswirthſchaftsbuch S. Fim 200. Zottichte Hirſe. a4 b) Die'gemeine gelbe Zirſe. | c) Schwarze Zirſe. Schwarze Ris- penhirſe.! je Milium iemine nigro,; C. B. P+:26. (5) Theatr. 505.; 4] 2) Italieniſche Hirſe, großer''Pfenh, | Pfännich, großer Sench, großer Pfe- 4 nich, Panikorn. | Paniculum italicum» ſpica compöſitayſpi- 4 gulis glomeratis, ſetis immixtis,»pgsdunou- 84 lis hirſütis. Zinn,, p..83.. Miller?s;Dietion. Pani- +41: Vom Getreide;* 6.78) 153 Panicum»! italicum!.: panicula„maiore, C: B. 27... Theatr. 519; Mehler Taf.'15. Figo2: 3) Teutſche Zirſe; Folbichte Zirſe, Sench, Pfenich; FSenchelbirſe,: Suchsſcwanz, Fuchsſteert.| Panicum(germanicum) ſpica''fmplicl cernya, ſetis breviöribüs, pedunculo hir- ſüto,„Miller's Dietion. Panicum germanicum ſ,. panicula minore. C. B. 27. Rerner Taf. 430. Hagedorns Haushalter S, 461. Schrebers Samlung VI. S. 445: Von Rohr, Hauswirthſchaftsbuch S. 209. Kolbichte Hirſe. Leopold Landwirthſchaft'S. 144. 1» Dieſe, ſcheint. mehr, als. eine Abart zu ſeyn.,. wie ſie denn. auch mir,„ſeit. fünf-Jah- ren, bey verſchiedener Wartung, unveränz dert geblieben iſt 3. ungeachtet ſie Linge nicht als. eine beſondere,, Att. angeführt hät. 2. Ehemals hat män auch in Teutſchland, Bdh- men, Schleſien und Krain das Fanicum fanguninale, oder Bluthirſe, Rerner Taf. 38. Mehler Taf. 11. Fig. 2. unter den Namen: WMianna,, Schwaden, Zinimelsthau, ge- bauet.,. wie man ,gus dem Mattihiolus"“ und andern, ſieht.: Auch. noh, jet wird es, nach Mlehlers Bericht„in Böhmen gebauet. S. Phyſikal.„SFonom.. Biblioth. XIX. S. 26. Von dieſer Art ſcheint Gramen dattilon eſeu- K5 lentum Erſten Thells“"+T: Hauptſtück. „iJentum“'Bagh. pim./8.'-welces, auch; unter jenen Namen, ehemals gebauet. worden, nur eine Abänderung. zu ſeyn.: g."Jeßzt, ſammelt man die Samen der-an wäſſes richten. Drten 3 wildwachſenden Fe/fucä fluis 7au5, Rerner Taf. 128. und nennet ſolche Manna, Schwaden oder Himmelsthau, und wenn ſie enthülſet ſind: Mannagrute, Graine de Pologne. Sie, ſoll die vorher? genänte. Bluthirſe verdrängt haben. Ob aber Feſtuca“ fluitafs"iegenbwo kunſtmiäßig ge? bauet wird, wie in Anzeigs der Leipziger Ikon. Societät. Michaelismeſſe4232. S. 36 verſichert wird ,. weis.ich'vicßt, Man ſehe Phyſik. ökon. Bibliorh, XIX. S' 416. Mir ſelvſt hat ein Verſuch nicht glüFen wollen. Im dkonomiſchen Garten hat der Gärtner Voß einen mit Thon ausgelegten Graben gemacht, der.von dem benachbarten. Brunnen beſtändiy gewäſſert wird. Inu dieſem ziehen wir nicht allein Manna„ ſondern auch viele andere nülze lihe Waſſerpflanzen. Was noch jeßt in Böhmen, Schleſien, Görz, Kärnthen, Scla? *vonien jährlich geſäet: und Manna' oder Schwa- den genant wird, wie män in ökon.'Ytachr. IV. S. 855; bey Magnerti und andern liejet, das iſi- die, vorhergenante Bluthirſe... Die als ten. Kräuterkenner haben dieſe. Pflanzen oft verwechſelt. „Die Samen von Feſtuca fuitäns werden auch im Hanndveriſchen, 3. B. im Lüneburgiz ſchen bey Langendorf, im Amte Kldße und ander8wo geſammelt,'enthülſet, au< ver? ſhi>t. Sie wächſt"anch in vielen Gräben bey Göttingen, und in den meiſten Theilen von Il. Vöm Getreide, 5. 79) 355 von Teutſchland.: Von ihrer Einſamlung und ihrem Nutzen handeln: Schreber Beſchreibung der Gräſer 1. S.34| Taf. 3. Gleditſch verwiſchte Schriften 111. S. 128. Linne Schoniſche Reiſe S. 349 in der Ur? ſchrift. Dieterichs Pflanzenreich I. S. 96 GS. 79» Mays, oder Türkiſcher. Weißen; wird in vielen, vornehmlich in den ſüdlichen Ge- genden von Teutſchland, mit dem größten Vor- theile gebauek, Er verlangt einen lo>ern, foſt ſandichten, aber wohl gedüngten Boden, und einen heiſſen ,'troenen Herbſt. Bey uns leis det er zuweilen von"der Kälte, 1. Der Mays, eine amerikaniſche Pflanze, hat mannigfaltige Abarten, ſo wohl in der Hdhe der Pflanzen 7: als auch in der Gröſſe dex Blätter, der" Samen und Farben. der leßtern.. Die gemeinſte iſt Zea(vulgaris) caule humi- Jiori„ follis: carinatis pendulis, ſpica bre- wiore,.. Miller?s Die&ion.» Doch» habe ich auch einige Jahre ſeine erſte Art? Zea(ame- ricana) calle alriſimo„ folijs latioribus pen dulis, ſpica lovgiſſima, im Garteu gezogen, wo ſie auch allemal reif geworden iſt, Nb bildungen findet man bey Rexner Taf. 352. und WMiehzler Taf. 17. 2. Abhandl. der ShwediſcHen Akademie. XI]. S.313 XV. S. 2938 von Bau des Mays 156 Erſten Theils. 1: Hquptſtü. Mays in. Nordamerika.=„Juſti„dkonom. Schriften"1.'S. 397. Schrebers neue Cameralſchriften VI. S. 222: vom Bau des Mays in Ungary. Abhandlung vom Bau und Nußen des.türki- ſchen Weißens. Berlin 1757. 8.= Berner Samlung. gauserleſener. Schriften 1. Duhamel Culture de terres IIl. S. 178. „Hannöver. Magazin 1760.“ S. 466. Leipziger Intelligenzblätrer 1769. S.I151. Schleſiſche 6ökon. LTachr. 1776. S. 364. 3. Von den“verſchiedenen Arten Brod und Spei- ſen,“ welche man in. Jtaliem! aus dem Mays macht, handelt;V7anetti umſtändlich. 6. 89. Noch. empfindlicher gegen die Kälte unſerer Gegend iſt die. Mohrhirſe, welche in Jta- lien, auc< in der Schweiß, als eine der ergie- bigſten"Getreidearten, Zebauet wird. 1. Es ſind- 4'Arten, die martin Italien"bauet: Eolcus'/ſorglhum. Wietler Taf. 16. H. ſaccha- ratus; Rerner Taf.569: Fhatepenſis. Ber- ner Taf. 67. Linn.*p.11483. und FH. bicolor Linn.'Mantiffa altera"p: 301: Die erſte hat man auch in"'Zeütſchland anzubaueu-verge- bens geſucht.' Die zweyte bringen die-Bucharen häufig näch Orenburg. 2; Hannöveriſches Magazin 1765. S. ko9 und 1766. S. 455- Reicharts. Einleitung..in den. Garten- und ACerbgu 11,.S. 95.; Rein- aum 23 WIS an nen* m. iii iini en ane es 11, Vom- Getreide, 6. g1, 157 Reinharts vermiſchte Schriften 11. S. 1063. Schrebers Samlung. VI. S. 436. Buch03 Brieſe 1. S.355,. »5Agausvgter Ill. S. 217. h. 81. Bucweißen, oder Heideforn, wird in Gegenden, wo der Boden zu andern Getrei- dearten tüchtig iſt, wenig gebauet, deſto mehr aber im Lüneburgiſchen, in der. Mark Bran- denburg, Weſtphalen, Holſtein; auch verlangt er eigentlich einen ſandigen Boden., und dieſen verbeſſert er. Wiederholte Verſuche haben in Schweden gewieſen, daß der Sibiriſche Buchweißen, welcher jenem in der Güte wenigſtens gleich iſt, in kalten Ländern noch beſſer fortkömt. 1. Der gemeine Buchweitzen(Polygonum fago- gyrum Linn. p. 522. Hall, hiſtor. II. p. 260. n. 1563.), Berner Taf. 347. Mehler Taf. 14. Fig. 2., welcher, ſeit dem Anfange des funf» zehnten Jahrhunderts, aus Aſien und Griechen- land, nacy Europa gekommen iſt,(S. Beyz träge zur Geſchichte der Erfindungen. Il. S. 533. und 1V. S. 310.) hat weiße große Blumen und Samen mit glatten Eden; hin gegen der Sibiriſche, Buchweitzen, Po/yg. tataricum Linn, p. 521. Mehler Taf, 14. l. welchen die Teutſchen Kräuterkenner, im An- fange dieſes Jahrhunderts, aus“ Sibirien gez bracht haben, hat„grünliche kleinere Blumen, und Samen, deren EXen zweyza>icht ſind. Viel? Erſten Theils 1. Hauptſtück. Vielleicht ließen ſich. quch. noch, einige andere Arten dieſer Gattung als Getreide nützen, wdzu zman in Schweden bereits den Indiſchen Buch» weißen, Polyg. orientale, Bernex Taf: 191» und den Dauriſchen PL. fruteſcens, Bernev Taf. 6003. vorgeſchlagen und mit Vortheil vers ſucht hat, Dieſe lezte Art iſt in Kinne Man« tiſſa altera p. 375. genänt worden. S. Gadd Swenſka'Landt»ſkdtſel. 111, S. 437. Auch Polyg. emarginatum(Roth catale&a botan, Wiild, Spec. plant. 11.), weldjes in China gebauet wird, kdmt auch bey uns fort, und hat noch einmal ſo große Samen, als der gemeine Buchweitzen| Ich habe es noch nicht erhal* ten können.;| : S8. Abhandl. der Schwediſch. Akademie. Vl S. 105. Taf. 4. und V1:1, S. 28. X1]. S, 211. IEE SEES 850 Sele&a phyſico- veconomica. IL SG. 60. Schrifien der hannöver. ökon. Geſelſch. IL S. 398- Zriefwechſel über die ÜD7feklenburg. Land wirthſchaft. 111. S. 445. 3. Genau zu reden, gehdrt der Buchweißen nicht zu den Getreidearten z inzwiſchen hat ſchov v. Linne fein Bedenken getragen, ihn, it einer ähnlichen Emtheilung der dkonomiſchen Pflanzen, dahin zu rechnen. S, Amoenit, academ. VI, S.362» 26G5-8% Die Gewohnheit, das Wintergetreide, wenn es im Herbſie ſtark aufgewachſen iſt, beym Froſte, von Schafen abhuüten, oder auch daſ» ſeive 11. Vom Getreide. 5. 82:83» 159 ſelbe im Fruühjahre ſchröpfen zu laſſen; iſt gemeiniglich ſchädlich,"wenigſtens allemal gee fährlich:! 19..90 1. Berliner. Beyträge zur Ländwirthſchaft 1.„S. 1. Schleſiſche ökonomiſche Saml- I. S-146, und 11. S,. 321. Hannöveriſche Anzeigen 1751. S. 306. 92. Bey einem zu ſiärken- Wachsthum auf einem| gar zu- nahrhaften Boden kan das Schröpfen,( wie das Beſchneiden der Bäume, nußen; aber| das Abhüten ſchadet au< al8dann oft, indem die Schafe vornehmlich die ſchwächern und zär2 tern“ Pflanzen lieben, alſo dieſe verſtümmeln und die ſtärkern unbeſchädigt laſſen. An eini- gen Orten pflegt man auch die Sommergerſie zu ſchröpfen: 6. 833. Wenn das Getreide den gehörigen.Grad der Reife erlangt, wählet man zur Ernte trockene und warme Witterung, und ſuchet, bey allen Erntearbeiten, das Ausfallen der Körner zu vermindern, 1. Denffer von Urſachen der Fruchtbarkeit. S. 75, Oekon. 17achr. III. S, 429: 4909. Hofſmanns Klugheit, Haus zu halten. V+ S. 168. Journal veconomiqtie 1761. GS. 523. De | 1a ſaiſot favorable pour couper le frument, Vorge et autres grains, Vekono» 160 Erſten Theils" 1: Hauptſtück,! Qekonomiſche'Zefte. VII. S. 18. über“ die -» Erntegeräthſchaften.und Erntegeſchäfte. 2. Wie viele Frucht beym Einernten„verlohren gehe, haben Berch in Abhandl. d. Schwed. Akädem. IX. S.x2. und Denſfer berechnet. Bis zur völligen Reinigung des Ro>ens, gehn von Loo! Körnern 39, und'bey der Gerſte von 100 Körnern 37 verlohren. 6.-84-| | Das Getreide wird entweder mit den Senſe| 10 äbgemäher(gehauen), oder mit der Sichel 141 geſchnitten. Jenes ſcheint vor leßterm unſtrei- 4 tige Vorzüge zu: haben.z- beyde Werkzeuge: ſind aber„“in verſchiedenen Gegenden, von verſchie- dener Beſchöffenheit,) |[M 1. Zofſmanns Klugheit, Haus zu halten V.| "9 S. 170: von den Eigenſchäften einer guten| (3, Senſe„ihrer Steklung und Verbeſſerung:| | Schriften der Berner"Geſelſchaft: 1762. 2. 1 S.: 199, und'1763- 3- S. 168: von Verglei |en oder Zeilen, welche man Schwaden nennekt, zu liegen. Q::86. Das Getreide wird gekro>net, hernach von dem Binder, mit Beyhülfe zweyer Anl e- ger, mit Strohſeilen in Garben gebunden, und von dem Mandler in Mandeln geſeßt. Es iſt aber das Auswachſen, oder Keimen der Körner, zu beſorgen,- 1. Sch brauche überall die Benennungen, welche in Schriſten die gewöhnlichſten ſind, und am leichteſten algemein werden können. An eini- gen Orten ſet man, 15 Garben in einen Haufen, und nennet dieſen eine Vigndel; an andern ſeßt man 20 Garben neben einan- der, und nennet ſolche eine Stiege; an än- dern Orten heißen 30 zuſammengeſeßte Kun en 1. Vom Getreide, Ö, 86. 163 ben ein Dreyßiger, Im Caäalenbergiſchen und Luneburgiſchen: ſezt man gemeiniglich“ fünf und. fünf Garben Ro>en gegen" einänder, und Hennet dieſe 10 Gärben eine Hoe.| Beym Haber heißen 2 Garben ein Schaub,| ein Schööf, Schöf,; und 10 Schöfe eine Stiege; Vorn Buchweißen ſeßt wan zuz geſpitte"Häufchen, die man Stuken nennetz| hernach werden 2 Stiuken in ein Schöf ge-; bundeit. Bierzig Stuken Buchweißen ma- en. 82. Wider das' Auswöchſen findet. man-,Mittel vorgeſchlagen, Saninödver. Dägggzin 1771 S. 1083. Oekonomiſche HTachrichten IL. S. 623. Muſeum ruſticum III. S,. 195. Methode pour recueillir les grains dans les anbces plüvieufes. Par M. Ducarne du Blan- gy. Patris 1771. 8. S. Phyſiksl. öSkonom. jj Bibliothet IL. S.271. j Oekonomiſche Hefte. IX. 5.:S. 403. Hr. Röſjig über die Hülfsmittel bey naſſen Ernten. Untrüglice Art und Weiſe bey regnigter Erntewitterung die Feldfrüchte in Sicherheit zu bringen. Weimär 1801. ,8: 3. Vorzüglich empfehle ich den. teutſchen) Land- wirthen, zu überlegen, ob es nicht, wenig- ſtens in einigen Gegenden, rathſam ſey, die in Schweden gebräuchlichen Gärbendärren CHäßja)zeinzuführen« Man findet-ſie beſchrie ben und abgebildet in Abhandlung der Schwe- diſchen Akademie. KXX1. S.229. S: Phy L3 ſikal; bo-=... | y h ? / 7 || Eiſten Theils X. Hauptſtück, fikal. ökonom. Bibliorh. 1, S. 361. Krüz nig Encyclop. X], S. 442. Auch in! Sadd Swenſka Land- ſkdtſelen. 1. Taſ, 3: Cben dieſe Gerüſte ſind auch untex dem„Namen Harpfen in Crain gebräuchlich, deswegen man ſie in Valvaſor. Ehre des Herzogth. Crains. 1. S. 105. abgebildet findet. In, Norwegen ſte>t man lange Stangen in die Erde; und auf dieſe 6 oder. 8 Garben. S. Pontoppidans Naturgeſchichte, 1. S 184. Hieher gehdren auch die Schweizeriſchen Heudarren z ſ. unten 9. 126. 6. 87. Das eingeſahrene Getreide muß man in den Scheuren gehörig bänſe'n(banzen, altern; taſſen), oder in Feimen(Fiemen, Tehmen) unter freyem Himmel legen läſſen. 1. Thaer Engl. Landwirthſ. 11. x. S.153- 193- Leipziger Intellig. Blatt. 1.800. St. 30. S. 248; über den Nachtheil der Getreidefeimen, 2. Dieſe Feimen kdnnen auch, ſo wie die zum Heue, mit einem beweglichen Dache verſehen werden; ſ. unten Y. 127- 6. 88. Die Getreidekörner werden,„auf verſchie» dene Weiſe aus den"Aehren und Bälgleinen gebracht, als: 7 Durch-Au reiten, da man-die-auf den Tonnen ausgebreifeten Garben,' durch Ochſen oder Pferde, austreten läßt. I EE % 11. Vom Getreide.&C 88» 165 2. Durch Ausfahren, wozu man ſich eines mit Steinen angefülleten, oder eines Wagengejtelles mit vielen Rädern, bedient, 3. Durch: Dreſhen mit Flegeln, 4. Durch verſchiedene, zu dem Ende erfun- dens Dreſchmühlen, oder Dreſchma- ſchinen.| 1. L'art de battre,- eeraſer, piler,-moudre et monder les grains.= Par M. DN. E, abcien“officier de cavallerie, Paris. 1769. fol.* Die"Dreſchkunſt ſowohl älterer als neuerer Zei- ten;*von Rrünigz."Berlin.“1776, 8.'= ZRrüs niz“Eucyclopädie. IX.) S.:595= 621. Schrebers neue Cameralſchrift.'V. S. 341. 2.'Vom.Ausreiten ſiehe: Goguet“Urſprung der: Geſetze, Künſte und Wiſſenſchaften::1: S-93. Keißlexs. Reiſen I. S. 1029. nach der-erſien Ausgabe. Paulſens Nahricht' vom AFerbau der Mor- genländer. Helmſtadt. 1748. 3. Das Ausfahren iſt noch jezt in Aſien und einem Theile von Africa gebräuchlih. S. Aba handl. der Schwed. Akadem. XII S. 52. Dahin gehdrt auch die Tribula der Alten, wo» von Schöttgent antiquitates triturae„- 774]. 1727. 3. Nachricht geben. 4. Die. Dreſchwagen, welche in einigen Gegen? den von Schweden gebräuchlich ſind, findet man: beſchrieben und abgebildet in Abhandl. L's der 4] y h ? | ( || 166 Erſten Theils 1]. Havptſtu>.' der Schwed. Akad... XV1.. S. 270."XXIll. S..220. XXX1. S, 236. In Aegypten hat „man zeit Schlittengeſtell mit einigen Walzen, "welche einige ethabene Reifen haben.'Abbil- dung zund.)Beſchreibung finder" man. in Lie bubhrs. Reiſebeſchreibung. 1. S, 151. 5. Die Handgriffe des„Dreſchens mit, Flegeln “Vwerden-in ökon. 1Tachr. V- S.'455-. gelehrt. 6. Von Dreſchmaſchinen überhaupt, ſ. 6kono- 55 miſche. Llachrichts VIT. S: 267.|" Oefono- /miſche/Zefte, X1. 6. S-501:| Ihre verſchie- dens Eiprichtungen«kan. man.'qus.- folgenden Beyſpielen kennen lernen: j “ 479!Die erſte ſoll 17670 zu in. Cur- land./gebauet:1-ſeyn. Sie iſt beſchrieben in: der. Breslauer LTaturz::und»Kunſiz 3.2 geſchichte 14724..Oetob,. und.>in den aus dieſen geniachten dkonomiſchen Saml. 1. S. 337- Zeipzt“ öxonom““ Saml. 1. S. T51. 781. AU S2525: 1801317 Siſchers Liefländiſches.Wirthſchaftsbuch. S. 62. 2:7 Zu"Erzen in Hännbveriſchen!, zwiſchen Pyrmont und Swöbber,„iſt /voch die 134770). unter. der,„Aufſicht des"Oberamt, Vogts, exbauete Dreſchmühle in Gebrauch, mit welcher drey Perſonen ſo' viel. Getreide ausdreſchen, als. achtzehn andere in eben der Zeit mit Flegeln. Man bedient ſich ih2 rer aber nicht beym RoFen, weil ſie das Stroh gar. zu ſehr verdirbt. Beſchreibunz gen und Abbildungen findet man in Miſce11. Berolinenſ. 1710'p. 326. BDeyers Theatr; machin.'molarium, welches: den neunten Theil von Leupolds Theatr. machin, ausz macht, S-116. Taf. 42- ZSinkens dkon. Lexicon - 130. I1. Vom Getreide 5. 83-+ 167 Lexicon Taf. 21. Fig. 2- Falentini muſ. muſeor,-Ul. S, 75.. Taf. 35. Den Fehler dieſer Mühle ſuchte Goldin- gen zu verbeſſern, in ZBreslauer Sams lungen S.351. „Sturms volſtändige Möühlenbaxfkunſt S, 34. Taf. 42- „iSlachat' Unterſuchung zur Beförderung der Handlung, Künſte= 1. S. 310. . Holfelds Dreſchmaſchine, in Screbers* neuen Cametalſchriften V. S. 351. Dazu einige Verbeſſerungen vön H. Pr. Röſſig in. ökonomiſchen Heften. XI. 6:' S- 518. „ Die von einem Franzoſen angegebene und ebendaſelbſt in Schrebexys Cameralſchr. S. 353 beſchriebene ,- von welcher auch eine Beſchreibung- beſonders.“ gedru&t. iſtz. Bes richt über die„Erfindung einer neuen Dreſchmaſchine; aus dem Franzöſiſchen Frankf. am M. 1765. 8.* „ C. D. Feſters Dreſchmaſchine, beſchrieben und abgebildet in Mengels Kopenhagener Magazin Ul. S, 77. , Verſchiedene vom Conſiſtorialrath Zähn angegebene Dreſchmaſchinen; eine mit ei- nem Tretrade und nüt, Stampfen;- eine an- dere mit einer kegelformigen Walze.„Lelz» tere hat man doch noch jeßt in Kloſter Bergen beybehalten. S., Burzgefaßte Zeſchreibung verſchiedener zu Zloſter Bergen errichteten Miaſchinen. Leipzig 1772. 8. Phyſ.. 6fon. Bibl. 1IL S. 447- En Trdöſk- Machin, ſom i nogra är, med god Nytta och Fördek warit brufad:;= X: 4 fram- 168 32. = Gn<--= I4. A5. X1. IZ- Erſten Theils 1. Hauptſtück. ſramgiſwen af Claes Bliechert Trozelius. StoFholm 1734. 3.*== Ein Tretrad, welches einven ſchweren hölzernen Kegel herumtreibt. Des Engländers Evers Windmühle, die zugleich driſcht und mahlet, S. ZBatley's Advancement of arts p. 95. SchumgdHers.. Dreſchmaſchine, in Dän- marks 0g Narges oeconomiſke Maga- zin. IV. S.357 3; auch noch eine andere S. 365, auch S. got. Die in„Norlaud gebräuchlichen; Dreſchs walzen, ſ. Abhandl, der Schwed. Akad. XXVI. S. 251. Die zu Reichenbach in Schleſien; ſ. Riem dkonom. Monatöſchrift. 1788. 1. S. 84. Z. G. Peßlex Beſchreibung und Abbildung einer Dreſchmaſchine. Braunſchw. 1797. 8. S. Phyſik. ökonom. Biblioth. XX. S. 191. H. Pr. Röſſig Bemerkungen darüber in Zeipzig. Intelligenzbl. 1797. St. 54. S. 451. Die- Veßlerſche Dreſchmaſchine nach der Theorie beurtheilt von 5. C, L. Barſten, Zelle 1799. in 8. ß. 39. Das Dreſchen kan, bis in den Winter, aufgeſchoben, und, wann das Getreide g e- ſchwißt hat, bey tro>ener Witterung vorge« 7] nommen werben. Buchweißen aber und das 10 aller Getreidearten, muß man gleich (34)| nach der Ernte ausdreſchen laſſen, IT. IL. Vom Getreide, 5. 90, 91" 1269- 1. Eine gute Anweiſung ,' Dreſchtennen anzule2 gen, findet man in EFharts Oekonomie S. 99. ß. 90." Das ausgedroſchene Getreide wird erſt ab- gefegt, das Ueberkehr fürs Vieh aufgeho- ben, und das Stroh, nachdem, es ausgeſchüte- felt worden, zuſammen gebunden. I. Das kurze verwirrete Stroh, was bey.dem Dreſchen vorfält, wird zuſammen geharket, zu-|| ſammen gebunden, und Wirſiroh, Wirbunde, 1 Wirngebunde genant. Dieſer Name iſt von dem veralteien Wirren, wovon noch vers| wirren gebräuchlich iſt;: daher einige neuere unrichtig Wurmgebünde ſchreiben. Dieſes Wirſtroh dient zur Winterfütterung. Das Neverkehr heißt in einigen Gegenden Rieſing, und im MeClenburgiſchen Bort, ß. 91.( Die Körner ſelbſt werden geworfen, ſorkls ret, und alsdann durch Siebe, oder Fegen, oder Staubmühlen(Windſiebe), vom Staube und anderm Unrathe noch Ferner gerei- nigt.. Der Vorſprung dient zur Ausſaatz und die Spreu,(Kaf, Aechters in Mecks- lenburg), nachdem ſie geſiebt worden, zur Winterſut?erung. I. Zinkens dkonomiſches Lexicon Taf. s. Fig. x. und Abhandl. der ſnet das Getreide hinreichend, auch ohne Darſtuben, G. 946 174 Erſten Theils 1. Hauptſtück. 6. 94. Die Kornmagazine, in welchem das Getreide, lange Zeit unverdorben aufbewöhrt werden ſoll, müſen entweder luſtdicht ſeyn, oder einen beſtändigen Luſtzug haben. Won der erſten Art ſind die Getreidegruben, welche, ſeit den älteſten Zeiten, im Morgen- lande, in der Ukraine, in Rußland, Ungarn, Spanien, Portugal, Jtalien, und ſelbſt noh in„einigen Gegenden von Teutſchland, gebräuch» lich ſind« Von der andern'Art ſind die ge- wöhnlichen Kornhäuſer, Kornböden; wiewohl auch luftdichte Kornhäuſer vorgeſchla gen ſind» Inzwiſchen behält das in der freyen Luſt erhaltene Getreide allemal einen Vorzug vor dem, was in einem verſchloſſenen Raume, zumal-in Gruben, gelegen hat. x. Van. Ant. Plenci5 Abhandlung oder. neuer Vorſchlag, das Korn'=- durch ſehr viele Fahre gut zu erhalten. Wien 1764. 8.* Schrebers Samlung X;-S. 69: wie män in , der Ukraine das Getreide.'aufbewahret«- 3. Abhandlungen der Schwed. Akademie VI. S. 189: Zärlemans Gedanken von Vorraths- häuſern. 1. Faggot Förbättring pä kornhusbyggnad. Stockh. 1758. 4- Z Saggot verbeſſerte Korn? magazine, in Schrebers'Samlung 1X. S- r- (Von Buttler) Grund.-. und Staydriß. nebſt Profil eines neu erfündenen Vorrathsgebäu- des 11, Vom Getreide, 5. 94. 935. 175 des: 1939. fol.= Schrebers'-Sämlung X. S. 264. Engelmänns Entwurf eines Kornmagazins, 4 worin das Getreide wider Ungeziefer und Feuers-| gefahr geſichert iſt“, in Preisſchriften und| Abhandlungen der 6konom,. Geſelſch. zu jj Str. Perersburg, 1. S. 89. Ein Yuszug aber vhne Zeichnungen, ſteht in Hamburgiſchen/ Addrescont. L7Tachrichten 1797. St«57. 58. 59. und daraus auch in okonomiſchen Heften| 1X.'6 Si8175 6. 95: Die Kornhäuſer müſſen dergeſtalt an- gelegt werden, daß ihre Richtung gegen die troFenſte Himmelsgegend geht 3: die Wände müſſen mit Kalk getünchet, und mit gegen ein- anderüberſtehenden, und niedrig angebrachten Fenſtern, verſehen ſeyn. 1. G. FS. Dinglinger die beſte Art, Kornnaga?' zine und Fruchtböden anzulegen. Hannov. jj 1768. 4.* Steht auch engliſch überſeßt in De re rüſtica 1, j Oekon, LTachr. V. S. 561 und VIl. S. 552. Algemeine Hgushalt. und Landwiſſenſch« 1V, S.144- i HZannöv. Via483. 1765. S. 146. 2. Nach; dem Rathe des Hr. Duhamel, ſoll das geddrrete Getreide nicht auf Kornböden, ſondern in Kaſten, aufgeboben /werden, wozu j weniger Plat und weniger Koſten ndthig ſind.| Dabey empfiehlt er den Gebrauch der Blaſe-! bälge, 3- 176- Erſten Theils I. Hauptſtück. 3. Dinglinger ewpfiehlt ein Gebäude, Deſſen zwey gegen einander über ſtehende Seiten ſv niedrig zu öfnen ſind, daß die. Luft das Korn horizontal durchſtreichen kan, 4. Noch viel beſſer iſt der Rath des H. Oberbau- commiſſ. Borhe>, die Luftzüge dergeſtalt zu ordnen, daß die Luft ſo wohl die dbere als üntere Fläcye des Bodens, auf welchem das Getreide lieat, zugleich beſireichen kdnne. S. G, 5%. Borhe&X Landbaukunſt. 1. S. 188. 6. 96. Vornehmlich iſt im Sommer das öftere Umſtechen und Sieben, und überhaupt die größte. Vorſicht nothwendig, um die gefährli- , Beſchädigungen von Thieren und vom Unfraute, ausgeſeßt; welche oft die beſte Hofnung des Landmannes vereiteln. Zu erſtern gehört vor- nehmlich das Aſterkorn und der Brand. G, 98 Das Afterkorn, Muttterkorn, Hun- gerforn, Hahnſporn, Todtenkopf, Kornmutter, beſteht darin, daß ſich hin und wieder in den Aehren ungewöhnlich große, pfriemförmige, auswendig mehrentheils ſchwarze, Inwendig aber weiße und bläuliche Körner oder Körper, von. reiner harfen ſen, zwiſchen dem kein Hea derich(Raphani/trum, den Linne für die 2| Urſache. det„Krankheit hielt) wächſt, und die| Schwediſchen bey der Gerſte, welche hd<ſt 1] ſeiten Afterforn hat, und beyde bleiben, beym Vorrathe jährigen Getreides, ohne Seuche, wenn gleich? der Ro>en Afterkorn, und die Gerſte Hederich hat. S, phyſikal. 6konom. ZBiblioth. Il. S. 120. ß. 99- Der: Brand, Brenner, Tod, zeigt| ſi vornehmlich dadurch, daß.:die dünnen h Schalen der Körner, nichts- als ein feines,| ſchwarzes, übelrlechendes Pulver enthalten. Ex| ſchadet dem Weißen, Spelz, Haber, der| Gerſte, Hirſe, dem Fuchsſchwänze, dem Ca-| nariengraſe, aber nur ſelten dem Rocken. I.»Traite. des maladies des grains;, avec figu- res. Par, Vabbe Zeſſier. Paris. 1783. 8« S. Phyſ. 6kon, Bibl. XI S. 168. Delle malattie del grano in erba, trattato ſorico-fiſco del conte France/co Ginannis In Pe/aro. 1759. 4.* M3. Felix 1829 Erſten Theils 1' Hauptſtü. 7(Felix Fontana) Olervazioni ſopra la rug- '"““gine del grano. Lucca. 1767. 8«' Diſſertation ſur Ja cauſe qui corrompt et voircit les grains de bled dans les Epis, et ſur les moyens de prevenir ces accidens par M. Tillet, Paris, 1755.'4-| Suite des experiences et, reflexions, relati- | 1 ves 2 Ja diſſertat. ſur la cauſe qui corrompt // les grains de bled; par Ti/let. Paris,4755- 4- "| 1“ PreEcis des experiences faites a Trianon ſur N 1a cauſe de la corruption des bleds, par M. | Tillet. Troyes. 1756- 12. Tillets Abhandlung von der Urſache, woher |-«"die Körner des Getreides verderben und ſchwarz 1! werden. Hamburg, 1757- 8- 1 M&moires de mathemat, et de phyſique, preſentes 3'Academ. A Paris. UI. P.68. und IV. S. 358.2 ſar les maladies des bles.;' „4 Gadd diſſert.' om' fäderarternes fiukdomer. IN"Abo. 1765. 4. jj Gleditſchs'vermiſchte Abhandl. 1. S. 105. 134- ='Memoires de VAcadem. 4 Berlin, 1756. P3S- 66. WE Zanndv. nüßliche Saml.. 1757. S. 386.:-, Zannöv: NIaga3. 1764. S. 1248.= Schre-| bers Samlung. 11. S- 413» 330-| | j Schrebers Samlung. XIV“! S. 354. 3637 Schriften der Berner GSeſelſchaft, 1763. und 17603-; Giovanni Targioni Tozzetti Alimurgia, 9 Ga modo di render meno graui le careſtie,. In Firenze. 1767. 44% 1 D+ 279- ; c 52381117 11: Vom Getreide, Vß. 99. 181 Hamburgiſches Magazin. XXVI. S. 553. Benevenuti von den Urſacgen des Brandes im Getreide und. den Mitteln dawider;. wo, vom Ueberſeßer, die übrigen hieher gehdrigen Schriften angeführt ſind. „ Man hat eine Menge Meinungen über die Urſachen dieſer Krankheiten, aber ich kennyx feine, der ich, bey einer genauen Unterſu- hung, eine vorzügliche Wahrſcheinlichfeit zu- geſtehen. könte. Kennen wir doch von den Krankheiten derjenigen organiſchen Körper, unter denen.die Menſchen ſelbſt die vornehm- ſten ſind, nur ſelten die nächſten, und noch ſeltner die entfernten UrſaFmen! Den Brand leitete H. von Münchhauſen von einer Art Infuſions- Thiere her. ,S. Zausv.1.. S. 151. 329. 334. 11. S.751. 111. S. 899. und Vor? rede zum zweyten Stü> des erſien Theils. Dieſe Meinung beſtätigte H. von Linne durch ſeinen Beyfall. S. Linuei amoenit, acad. VI. S. 395 und Syſtema na. Chaos fungorum und Chaos uſtlago. Aber durch ſorgfältige Beobachtungen habe ich gefunden, daß der Brand feine andere Thierchen zeigt, als welche man in anderen eingeweichten vegetabiliſchen Dingen, ſv gar im abgekohten Thee, und in Waſſer ,. das über Kanaſter geſtanden:hat, be- merkt.„Das Afterkorn rechnete H. von Münch- hauſen zu den Schwönmenz er nante es Cla- variam ſolidam, ſubulatam, ſulcatam, und Hielt es., wie alle Schwämme, für. Wohnun? gen kleiner Thiere 3 aber die chemiſchen Un- terſuchungen widerſprechen dieſer ſonſt nicht ganz unwahrſcheinlichen, Behauptung., Die , meiſten Landwirthe halten-den. Brand für an- ſieFend, und rathen dawider an, das Sadu!- M 3 ZFXorn 182 Erſlen Theils 1. Hauptſtü. korn mit Kalklauge zu waſchen, wodurch frey- lich das ſchwarze Pulver, welches etwas fettig iſt, weggebracht werden kan. Yber die von mir und andern oft und ſorgfältig wiederhol? ten Verſuche widerlegen die faſt algemein behauptete AnſteXung des Brändes. Cin eng- liſcher Landwirth hat ſo gar die Abwaichung mit dem gefährlichen Arſenikwaſſer empfohlen. S. Biblioth. XVI S. 539: Nace auf den- Blättern des Weitzens und ande2 rer Il. Vom Getreide, ß. 99. 100."183 rex Gräſer äußert, worauf zuweilen das flei2 ſchichte Weſen- der Blätter ganz vergeht. Nach der Meinung der neuern Botaniker iſt auch der Rrebs ein Schwamm; in. Pey- „ſoon ſynopfis fungor. Ureado ſegetum. Der Roſt ſcheint theils Uredo linearis Per/oon p. 216. theils Puccinia graminis Pp. 228. zu ſeyn. Jene Art iſt von Lambert in Transaet. of the Linnean. ſociety IV. p-193 und leßtere zuerſt von Schrank in Bayriſcher Flora Il..S, 669. unter. dem Namen Lyco- perdon lineare beſchrieben worden. 5.-Einer beſondern. Krankheit iſt der Mays in Frankreich und der Schweitz ausgeſetzt, da nämz lic) aus verſchiedenen Theilen der Pflanze, "vornehmlich 1auf den Aehren, ſchädliche Aus- wüchſe entſtehen, welche ich“ ehemals: für Staubſchwämme(Lycoperdon) gehalten haz be. Aber dieſe Meinung ſcheint durch die Beobachtungen widerlegt zu werden, die man in EF. I. Imhof dil. de zeae maydis morbo ad vſtilaginem vulgo relato. Argentorati, 1784: lieſet. Man ſehs auch Tillers.Beob- achtungen in Memoires de l'academ. a. Paris 1760.-P+ 254» 2 HS8ennöv. Ülagezin 1768. S..1339. 6. 100. Zu den Wetterſchäden gehört, wenn Wind, Regen oder Hagel, das Getreide nie- dergebogen, oder gar-gehröcen, nebſt Prüfungen der Ges genmittel. Zeip3. 1772. 8. S. Phyſ. 6kot« Bibl. 1U. S. 383- Oekon. FTachr. 1. S.770. M 5 5. 186 Erſten Theils 1. Hauptſtück, 3. MayFäfer, Scarabaeus melolontha Syſt, " nat. P-554. Auch&. horticola. Schriften der Churpfaälz. 5kon. Geſelſch. 1770, 2.. S. 299. 410. 429. 44l. Verhandl, d. Hamb. Geſel. 1791. S.209. Veber die MoyFäferlarven oder MayFäfer- würmer. Meiningen 1789.8. S. Biblioth. XVI. S. 113. Der Maykäfer und ſeine Larve, dkonomiſch betrachtet, nebſt Gegenmitteln von Ch. 7. Gensler. Gotha 1796. 8. 6. Zeuſchre&e, Sprengſel, vornehmlim Gyy!- lus- migratorius, SyR. p. 700, Eiſftoire de l'academie des ſciences 3 Berlin 1752. p. 83.= Gleditſchs vermiſchte'Ab- handl. II. S: 228. Gleditſchs Abhandlung von Vertilgung der ZugheuſchreFe.- Berlin 1754. 8.= Ver- miſchte Abhandlungen 111. S.252,. Oekonom. L7achr. VILL S.43. 438. 453- qzmöller von Vertreibung drr Heuſchre>en: Zamburg. Maga3z.' XXIV. S. 186. Von den Mitteln wider die HeuſchreXen. Aus dem Ruſſiſchen: 7. Srühlingsrodenraupe, Phalaena nziQitaus Syſt. p. 847- Abbandl. d. Schwed, Akad. XXX[. S. 312. g. Rokenraupe, Phalaena ſecalis, Syſtem. p2Z. 882. ! Abhandl. d. Schwed. Akad. XIV. S. 67. 9. Gerſienraupe, Phalaena, Schrebers Nachricht:von den Raupen, welche „ im Jahre 1751, im Thüringiſchen an den Some? 11. Vom Getreide; 8, 101, 102; 187 Sommerfrüchten großen Schaden angerichtet haben. Zalle. 1752: 4.> Schrebers Saml. 1. S. 241.= Zeipz. Sgml. XUIL S. 909: = Hann6v, Anzeigen, 1754. S. 960. 10. Gerſtenmade, Muſca frit, ſecalis, cala- mitoſa, horaei. Syſt. p. 994. Abhandl. der Schwediſch. Akadem. XI, S. 187. 9: XXXIX. S.29. 11. RoFenniäde', Muſca. Anzeige d. Leipz, Societät, Michaelis. 177346 6. 102. Eben ſo nachtheilig ſind den Getreidefeldern verſchiedene Arten: von Unfraut, worunter man, in der Landwirthſchaft, diejenigen Pflans zen verſieht, welche an ſolchen Orten, wo ſie den avsgeſäeten„Pflanzen ſchädlich ſind, wild wachſen. Am ſchwerſten auszurotten ſind die- jenigen, welche tiefe dauernde Wurzeln haben, und deren häufige Samen, vor der Reife der Getreidearten, ausfallen, auch lange Zeit, ohne zu verderben, in der Erde liegen können, 1. Die Unkräuter verdrängen die landwirthſchaft2 lichen Pflanzen, weil jene: auf ihrem eigenen Boden, in ihrem Baterlande;''von der Natur ſelbſt, dieſe aber auf einem, fremden, und oft ihrem Vaäterlande ſehr unähnlichen Boden, voin dem Fleiſſe: der Menſchen, gezogen: werden. G. 21. 2.) 2. Noch eine Urſache, warum manche Pflanzen andern ſchaden, hat Brugmanns in äiſlert. - de lolio, Lugd. Bat. 1785. angegeben. Er meint, 188 8g-. Erſten Thells 1. Hauptſtück, meint, daß die Wurzelſaſern einen Auswurf abſetzen, welcher andern Pflanzen ſchädlich ſey. So ſoll der Haber von Serratula arvenſis, der Lein von. Euphorbia. peplus, der Weißen von Erigeron acre u, ſ,w, leiden. Aber ſchon Hedwig- hat dieß geleugnet in ſeinen vermiſch- ten phyſikal. Schriften, und Rafn, in Pflans zenphyſiologie, ſcheint es auch zu bezweifeln. Unwahrſcheinlich iſt dann doch wohl ein ſolcher Auswurf bey der auſſer den organiſchen Körpern anfſgeldſeten Nahrung. In neuern Zeiten ſind manche ausländiſche Pflanzen, welche man einmal, wegen einer Nußung, gebauet, oder mit' fremdem Getreide ausgeſäet hat, Unkräuter geworden, indem ſie, wegen Aehnlichkeit unſers Bodens und/ Clima mit ihrer Heimat, einheimiſc) werden konten. So iſt die Wucherblume, mit ausländiſchem Getreide, ums Jahr 1737, zu uns ins Amt Blumenau, Wunſtorf, Linuner und in andere Gegenden des Churfürſtenthums, auch mit Ge» treide aus dem Brandenburgiſchen nach Däne2 mark, wo man ſie noch Brandenburger nen? net, und-mit Däniſchem Getreide hernach wei- ter nac) Norwegen, gekommen. So ſcheint mit Jtalieniſchem Getreide der Taubhaber, wie Erigeron canadenſe mit Reiß aus, Ame» rica, zu uns gekommen zu ſeyn. Ralen haben wir mit Getreide nach Norwegen geſchi>t. „ Von wanchem Unkraute läßt ſich in der Land» wirthſchaft ein Gebrauch.machen, welcher den Schaden einigermaſſen verringert, und von dem übrigen.„iſt„gleichfals. noch ein Gebrauch zu vermuthen. und..zu ſuchen. ZS. 1. Bom Getreide.'8- 162, 103, 189 3. Von der Ausgrottung des Unkrauts überhaupt handeln: G. R. Böhmer commentationes de plantis| ſegeti inſeſtis, Vitebergae. 1792. 4. S«-| Ziblioth.. XVI. S. 317.| Dickſow's Treatiſe of agriculture. I. S. 85. Reicharts Land- und Gartenſchaß 111. S. 20. Schriften der Hannöv. Landwirthſchafts» geſelſch. 1. S. 399. 318.| Oekon. phyſ. Abhandl. 1. S. 963» j j Leipz. Saml. 11, S. 937+ Gadd Swenſfka Land- ſkdtſel 111. S. 162,| 6. 103. Die beſchwerlichſten und ſchädlichſten. Ar- ten des Unfrauts. ſind: Wucherblume. Mohn oder Klatſchroſe, Kandelwiſmanns Beyträge zur Oekonomie, Tech» nologie IX. S. 295» 2. Seldwinde. Convolvulus arvenſis. 218. 4 Berner Taf. 226. Mehler Taf. 47. Fig. 1. 3. Vogelwiden. icia cracca 1035. 4 Bev? ner Taf. 23. Uiehler Taf. 47. Fig-3- 4. Guflatrich. Zuſiläago farfara 1214. 4 Berner Taſ. 117. 5. Queden, Triticum repens, 128. 4 Meh» . ler Taf. 44. Fig- 2 Schrebers Beſchreibung der Que>e, nebſt ihrer Abbildung. Leip3. 1772. 4.= Beſchrei? bung der Gräſer Ul. S.24- Leipziger Safnlung Il. S, 838. Reicharts Land- und Gartenſchaß VI. S.221. Thaer engliſche Landwirthſchaft. 1. S- 252« Leipziger Intelligenzblatt 1771. S. 292 wo der OQued>enrechen des H. von Schönfeld beſchrieben iſt. Verbeſſerungen deſſelben 5 et 12. IZ-« IT, Vom Getreide. 5. 103. 1:93 det man beſchrieben und“abgebildet, in 6ko9 nomiſchen X7achridzten der Schleſiſchen Geſelſch: 1773. S. 402, VIlehler 1. S. 132. Taf. XV." Fig.'3« . A&erHamille, Anthemis arvenſis, 1261.& Rerner. Taf. 517. Särberchamille, Anthemis inforia, 4 Bexrter Taf. 483» - Gänſebiume, große Mgslieben, Chry/anz Zhemum leucauthemium, 1251. 2 „Berner Taf. 551. Diſtelw, Carduus lanceolatus 3 nutans F Berner Taf. 540. cri/pus. 1150. F „“A&erdiſtel, Serratula arvenſis. 1149. A Mehler Taf. 46. Fig. 1. . Saudiſiel, Sonchus arvenſis, 1116. 2 Berner Taf. 396. A&erſcabioſe, Apdſtemkr&ut.' Scabio/s ay. venſis. A Zä&erſchmiele, Windhalm, A4g0/?is /pi- ca venti. A 14. Brombeer, Rratbeer. Rubas Fruticodſus, IZ. 797.. Berner Taf. 539. Wehler Taf, 42. Akerbeer, Lriechende blaue Brombeer, Rubus caeſius. Bern, Taf, 469, Beyde Sträucher werden in manchen, am meiſten in ſandigen Gegenden, ſehr ſchädliche Unfräuter; vornehmlich der leite, welcher Friecht, und ſich auch dadurch vom erſten un- terſcheidet, daß alle Blätter nur dreyfach, ſeine Zweige nicht eig, und mit ſchwachen Staz *eln beſeßt ſind; dagegen der Brombeerſtrauch hdher wird, eFige Zweige mit ſtarken Stacheln, 3 vſt 194: Erſten Theils 1. Hauptſtück? pft oben"einfache"Blätter hat, dagegen die übrigen aus drey,;'und die unterſten aus fünf Blatchen beſtehn..:Von.der beſchwerlichen Yus- rottung ſ. Riem neue Samlung, X1V,. S, 90. Germershauſen Schafzucht; 1, S. 221, 223. Mehr Arten Unkrauts der Getreidsfelder fin- det man angezeigt und beſchrieben» von Hrn. Hofr. I. F. Gmelin im L7agturförſcher. 2. S.-'90. und in. deſſen Abhandlung. von den Arten des Unkrauts in Schwaben, Lübe. 1779. 8. ſ« Dibl.; X. S. 326+ Aud) in Leipz, Saml. 1IX..S. 595. und in ökonomiſchen, tTachrichten, VI. S. 67. welche letztere. Abhandlung aber. erſt im achten Bände S. 297.„dadurc; brauchbar gemacht worden, daß daſelbſt die gebrauchten Provinzial- namen durch. verſtändliche erklärt worden ſind. Von dem. Verzeichniſſe der Unkräuter gilt ( eben daäjenige, was ich in der. Vorrede vom Verzeichniſſe der Schriften geſagt habe, Beyde ſind zu zahlrei", als daß man nur die mehr- ſten angeben könte, und eine' Auswahl iſt viel zu relativiſch und mislich, als daß ſie allen gefallen könte."Das hier gegebene Verzeich2 niß mag Ergänzungen nach Nothdurft und Bes lieben veranlaſſen, es 3. M0 wn Zer ]; 197 Dritter Abſchnitt. Won Futterfräuterm Inhäals, Erklärung der. Futterkräuter C. 104- 106, gehda rige Verhältniß zwiſchen Getreidefeld und Anger C. 1674 die Wechſelwirthſchaft Fs 108. die Gra ſer 5. 199-111+- Pflanzen mit Schmetterlings blumen FS. 112 119, Rlee Gs 113. 114. Züzerne. G+ 115; Schwediſche Lüzerne 6.116. PLspgarzette G. L117,“ Widen'S: 118. Spart 120, Bibernelle 6. 121. Wäſferung der Wieſen C. 122; 123, Heuernte GQ. 124-127+ Weiden FG; 128: 129. Unfräuter 9+1304 Ungeziefer F+ 13314 6. 104. Futterkräuter heißen diejenigen Pflana zen, welche dem Viehe, was: än der Landwirth- ſchaft gezogen wird, ein geſundes ,, nahrhaftes und angenehmes Futter ſind, und welche, zu dieſer Abſicht vornehmlich, gebariet werden. In der Teutſchen Landwirthſchaft kommen bier nur die Pferde, das Rindvieh und die Schafe in Betrachtung, 6. 105. Futterfräuter„welche bey ung wild wachſen, werden natürliche, und welche geſaet, und 23 mit 196 Erſten Theils- 1. Hauptſtück. mit Fleiß gebäuet werden, künſtlich e Futter- „ fräuter genant. TCin 2and, welches zu ſolchen Pflanzen beſiimt iſt, heißt ein Anger, und zwar ein. natürlicher, wenn er natürliche, und ein fünſtlicher, wenn er künſtliche Fut- terkräuter trägt,'Anger.; welche abgemähet werden, heißen Wieſen, und welche vom Viche abgeweidet werden, Weiden. 1. Im Hanndveriſchen. und Würtembergiſchen hat män, für Getreidefelder und Wieſen, einerley Morgen; in einigen andern Ländern aber, ſchäßi. man“ die Größe der leßtern nach Tagewerken, Sabeln, ZBabeln u. d. 6. 106. Bey der Auswahl der Futterfräuter zum Anbau hat man vornehmlich zu überlegen: 1. welche Arten fich für unſern Boden am beſten ſchicken,: 2. Welche demjenigen Viehe, dem das Fute fer beſtimt wird, die zuträglichſten ſind, 3. Welche unter dieſen die wenigſte Dün«- gung, die wenigſte Arbeit und Wartung for« dern, und den Boden am wenigſten entkräften, 4. Welche am beſten zur Weide, zum Ab- hüten oder grünem Futter dienen, und das meiſte Futter geben. 5. Welche frühes, und welche ſpätes Futter lefern. 6. 114, Von Futterfräutern. 5. 106, 197 6. Welche nur eine Ernte geben, und welche mehre Jahre dauren. 7. Welche die wenigſie Arbeit fordern, wann] einſt der Boden wieder: aufgeriſſen werden ſoll,| 1. Unter manchen Umſtänden kan es vortheilhaft ſexy, Futterkräuter zu mehren Abſichten ver- miſcht auszuſäen. 2. Vortheilhafter iſt es, wenige, aber die zwede mäßigſten Arten, als viele Arten von verſchie-| dener Güte zu bauen, 1] 3. Zur Beſtimmung derjenigen Nahrungen,| welche am meiſten auf Fleiſch, Milch/ Fett und Wolle wirken, ſind nur noch wenige ſichere Beobachtungen vorhanden. 4. 5. C. D. Schrebers botaniſch- dkonomiſche Abhandlungen vom“Grasbau! HKeip3. 1763« 8. OeFonomiſche Xaächrichten XV. S.193. (I,€. Bernhards) Abhandlung vom Wieſen- bau, ſowohl dem natürlichen als künſilichen. Frankf, und Leipz, 1763. 8- Anhang zu der Abhandlung von Wieſenbau. Stutg, 1764; 8.* Dritte. Auflage. von 5. G. Steeb. Erſter Theil. Stutgart 1798,-8, S, phyſ, 8fonom. Biblioth. XX. S, 217+ Hallers Abhandlung über die Futterkräuter| der Neuern, Bern 1771, 8,= Novi commen-| tarii ſocietatis ſcient, Gottingenfis. 1. S.1.| Sie ſteht auch in den Schriften der Berner Gefſelſchaft' vom Jahre 1770, Phyſ, 6kom. Bibl, I. S, 251, Liminei amoenitat, academ. IL S,. 203, Pan ſuecus== Stillingfleet's miſcellaneous tratts. P 350. N 3 Ab- 198 Erſlen- Theils 1. Hauptſtück. Abhandlungen der Schwed; Akadem. VI. S. 208. Ralm von der Beſtellung der Wieſen. IX. S.674« Von einigen Futterkräutern. „Zausvater 1. S. 267. Von Wartung und Nußung der Wieſen. Cbendaſelbſt S. 281. Von den verſchiedenen Futterkräutern. Reicharis. gemiſchte Schrifreu S. 94. Von Verbeſſerung der Wieſen und den Gewächſen, welche dem Viehe nüßzlim und ſchädlich ſind. B. Bergius tal.om ſvenska Aeng-Scötſeln, och desf främjande: genom lönande Gräs- Nag.„Stockolm 1769. 3. Phyſ, 6fon, Bibl, 1. S.vo. Ata academ. Mogunt. 1779; p. 219. 8. 3. Knecht Abhandlung von Vermehrung der Futterkräuter., Stutgard, 1780. 8, S. Phyſ. 6kon. Bibl, Xl. S,. 197. 5.€. Bergen Anleitung. zur Verbeſſerung der Viehzucht. Berlin 12844 85.0 13%,/ S. Bibl. Xl. S,. 558. Neu hergusgegeben von A. Thger. Berlin. 1800. 8. G. HZ. Borowſki die beſien Getreidearten und Futtergewächſe. Berlin 1788 ouch 1789, 8,-S,. Phyſ. ökon. Zibl. XV. S. 461. S. 107.' Das beſte Verhältniß, zwiſchen den Ges keidefeldern und Angern, läßt ſich nicht alge- mein beſtimmen. Man'hat aber dabey vor- nehmlich auf die Beſchaffenheit und Lage des kondes, auf diejenigen Producte, welche den gröſten Gewinn bringen, auf die Anzahl des ' zu ISIT SIN DI. Von Futterfräuternm 8, 107.108, 199 zu“den landwirchſchoftlichen Arbeiten. nöthigen Viehes, und; auf die erforderliche Menge des Düngers zu ſehn, Ein-Fehler.iſt es, wenn man den Mangel der Futterkräufer lieber, durch Verminderung der Viehzucht, als durch Ver- beſſerung und„Vermehrung: des Futterbaues, heben, will. 1. Schleſiſche ökonomiſche Sammlung Itt. S. 249. Ob Wieſen oder Getreidefelder nußbaz2 rer ſeyn. Oekonomiſche LTachrichten 1V- S. 627. und V. S. 277. Ob es veortheilhafter ſey, Heu pder Wieſen zu kaufen. Beſtimmung des Verhältniſſes» zwiſchen»dem A>erbau und Viehbeſtäande., von ZL. 5% 9: von Engel. Freyberg 1791. 8: 2. Die meiſten Landgüter haben mehr Anger, als, bey einer kunſtmäßigen Cultur, ndthig ſeyn würde; aber wenn ſich einmal die Volks2 menge mehren wird, ſo wird mancher Anger in Getreidefeld verwandelt werden. Man trret, wenn man glaubt, dem BViehe den Mangel eines guten Angers, durch die Größe deſſelben erſetzen, zu können, C.. 108. Am vortheilhafteſten iſt es, wenn man das Land in verſchiedene Schläge(Koppel) theitet, und jeden Theil einige Jahre als An- ger, und hernach wieder als Getreidefeld nußet« Dieſe Einrichtung nennet; man bie Wechſel- N 4 wirth» 200. Erſten Theils 1. Hauptſtü>.'- wirthſcerbau, aus der Meklenbur- giſchen- Wirthſchaftsverfaſſung. Frankf. 1763. 8. Berlin 1774. 8. Phyſikal, ökonom, Bibliotb, VI. S.111. &T. Geſt Abhandlungen vom AFerumſatz. Slensburg 1765. 8,* (Don VegeſaX) Zur Aufnahme der Land- wirthſchaft. S. 26. Schleſiſche ökonomiſche Samlung 1. S,. 348.,- Von der Medclenburgiſhen Koppel: wirthſchaft. Schriften der Berner Geſelſchaft 1762. 2. S. 5 und 1763, 2. /S. 167. Gekonomiſche LTachrichten VI. S. 430. Reicharr1s Land- u. G. Schatz V. S. 215. Germershauſen Hausvater 1. S, 412. Briefwechſel, die Me&Xlenburgiſche Land- wirthſchaft betreffend. S,. oben S, 50, 5. Ueber die Anwendbarkeit der Koppelwirthſchaft in der Mark Brandenburg; von O. 38. Ja- nee, Hamburg, 1794. 8, S,. Phyſ. 6kon, Bibl. XVIII, S, 454. I. CT. Siſcher VPreisſchrift über die Regeln bey Einrichtung der' Circulation des Aerbaues oder III. VönyFutterkräufern,“ 9 108. 20x oder der'Koppelwirthſchafte«Hannov, 1797. 8, S. Bibliorh. XIX. S. 474. Traite des aſſ6vlemens, ou de Vart d'etablir les rotations"de recoltes par Pittet de Geneve. Geneve 1801:'8. 2. In Holſtein iſt die Wechſelwirthſchaft ſo alt, daß man..ihren Anfang- nicht mehr weis, Sie ſoll dort bereits in.ſechözehnten Jahrhun derte gebräuchlich geweſen ſeyv, Dort braucht man den Namen Zoppel, wenn die Rede nur von einzelnen Latdgütern iſt; und den 1 Namen Schläge, von. den Ländereyen einer; ganzen Gemeinde, In dieſen Schlägen hat jeder Cigener in den Saatjahren ſeine ihm eigenthümlichen Ae>er zu beſäen und zu be- nußen; in den Nuhejahren aber geht das Vieh der ganzen Gemeinde in den Schlägen durch einander. In Medlenburg hat der Oberland- droſt, von der Lühe dieſe Koppelwirthſchaft zuerſt auf ſeinen Gütern Panßzow und Mulſow, eingeführt, worauf die meiſten Melenburgi- ſchen Landwirthe, ſie, wie gewöhnlich, an- fänglich, verſpottet, aber, welches nicht ſo ge- wöhnlich iſt, hernaH ſelbſt angenommen ha-| ben,- Jüzwiſchen ſchiet ſie ſich, wenn nicht|. die Stalfatterung damit verbundeu wird, nur für ebene Gegenden, die keinen Mangel an Waſſer, keine Gemeinheiten, keine Zehnten ha- ben, und wo dem Lande noch Menſchen manz geln;=- in leßzterm Betracht, noch immer für Niederſachſen, nicht für eik Malta, 3. Dieſex Wechſelwirthſchaft kömt die in Nieder? jächſen befante Einrichtung, da ein Land vier Tahre unbeſäet(Dreiſch, oder im Amte Wes N-. 5 ſien 202 Erſten Theils I. Häuptſiä>k.. ſten: Dröſch) liegt, und als Weideland dient, nahe.= Man vergleiche oben'8. 71. 4: Zum Aufreiſſen“ der. Wieſen findetr man-einen Wieſenpflug vorgeſchlagen„in. den Schriften der Leipziger 6Fonom;. Socerat 1. S, 262. 3. Nur ſolcnete Fiſchteiche ſind die vorzüglichſten Gräſer: Waſ-|| ſerwiehgras, Foa aquatica 98. Berner Taf.)' 346. Wieſenwiehgras. Fog pratenſis, Ber-, ner Taf. 354- Gemeines Wiehgras. 2Poa] zivialis, auch Poa anuguſtifolia, Berner Taf. 253., welche letztere Art dom nur gar ſchmale caniculirte Blätter hat; ferner Fe- j fſtuca fluitans oder Mannagräs. Berner| Taf. 128. S. oben S. 154, Waſſerſchmiele.|, Ara aquatica,. Rerner Taf. 509. Geglie- derter Suchsſchwanz. Alopecurus genicula- zus. Allenfals auch einige Binſen: Scirpus maritimus, Berner T, 482. filnaticus, Das rohrartige. Canariengras, Phalaris arundina- cea; Rohr, Scilf. Arundo phragmites. Letztere werden in Göttingen ſo lang ſie jung ſind, zur Futterung genußet. 15. Die Engländer treiben, ſeit einigen Jahren, einen verführeriſchen Handel mit Grasſamen; ſie geben einer Art einen Engliſchen Namen, ſie rühmen es, und der teutſcten Früchten be- ſtellete Brach, mit dem erſten Getreide, das iſt, nach der Weiſe der Engländer, mit Gerſte auszuſäen, darnach. den Klee ein Jahr zu nußen, und alsdann nach ihm Wintergetreide zu ſäen. Aber die Brache kan der Klee nicht erſetzen, wie dom ZI, C, Schubart meinte. S. 1146 IIT.. Von Fukterfräutern,“4. 114 21x v. 114. Die übrigen Kleearten, welche in: neuern Zeiten zum Anbau empfohlen und angewender worden,"ſind: der Erdbeerflee, der weiße Bergflee, der Steinklee, Von den jährlichen Kleearten ſind die nüßlichſten: der Boſtartklee, der Sternklee und der Hopfenklee. I. Erdbeerflee, Zrifolium fragiferum 1086. Engl.'Strawberry Trefoil, Kerner Eu 729. Müſeamruſfticum X. S, 253. „aller von Futterfräutern. 6, 13, 2. Weißer Bergklee, Zyifolium montänum. Bergius tal om Aeng.-ſkötſeln, 3+ Steinklee, Zrifol. melilotus oficinarum, Zerner Taf. 221. Bergius tal om Aeng-ſkötſelh. Krauſens Gärtnerey, S,. 656./ 4. Baſtartklee, 7rifol. hybridum. Berner Taf. 206. Jourval oeconomique 1.:p. 38. Haller von Futterkräutern 6. 12. 5. Sternklee, Zrifol. ſtellatum, 9.009 Faronche, Zaller von Futterkräutern F. 17. Gärtner"de fruttib. et ſemin, tab. 153. Dieſe Arr hat im dkonomiſchen Garten oft zwey Jahre gedauert; ich glaube, daß ſie- eben D72 dieje: 212 Erſten Theils. 3. Hauptſtä>k. diejenige ſey, die„Krauſe in ſeiner Gärtnerey S. 652; Pyrenäiſchen Bergklee nennet,. und daß' er dieſen unrichtig für 7rifol, rubens, Berner Taf. 175. halte. 77if. ſtellatum hat Tradeſcanr auf“ ſeiner-RüFreiſe von Algier, aus der. Baleariſchen Inſel Formentera, zuerſt nach England gebracht. 6. Incarnatklee, Zrifol.; incarnatum., Mär- tymw's flora ruſtica tab. 63. Gärtner de Frudib. et ſemin, tab. 153:/4-"Die,"beyden „Teßten Arten können, wenn man. nicht beyde zugleich vor ſich hat, leicht verwechſelt, werden z beyde ſind jährliche Pflanzen und haben weiche Blätter"und Stengel, Aber Z2ucarnatum hat weit längere Achren(ſpicas), die meiſtens weiß ſind, aber eine Incarnatröthe zwiſchen ſich haben,»und wenn ſie reifen, ſich krümmen. Yuch» die. Blätchen(foliola) ſind: größer und ründer als a:&tellatum. Die Blüthen an Stellatum ſind incarnatroth, bilden eine kür- zere Aehre, die, wänn die Samen reifen, eine aus großen Sternen zuſammengeſeßzte Ku- gel wird. Aber 77:fol, rubens, BRerner Taf. 175- iſt dauernd, obgleich ſie Linne und filler jährlich nennenz ſie hat.weit längere und ſtärkere Blumenſträuße als jene beyden, und zwey Sträuße konimen immer aus einem Punkte, auch ſind ſie in der Rdthe dem ge- meinen Wieſenklee gleich. 7. HopfenFlee, gelber Rlee, 7rifol. agra- rium. Engl. Hop. Trefoil. Berner: T, 205. Muſeum rufticum VI. S. 332 in-der Urſchrift. L' Isle obſervations,ip hysbandry 41, S, 59. Zaller von Futterkräutern. S8. 15. 8, [117.7Vön Fautterkräutern..'C, 115. 213 8: Weißer Wieſenklee,'7rifol. EE Rerner Taf. 207. Germersohgauſen Hausvater 111. S. 300» 9. Blauer Steinklee, 7.. melil, caernlea, 6. 115, füzerne liefert auf einem guten ni<ßt ſan- digen Boden) drey bis vier Ernten, und dauert gegen zehn Jahre; aber ſie hat weniger Laub,, als der Kiee, und durt, meiſtens gelbe. Blumen und fichel- förmige Hülſen hat?" Beyde findet man ab- gebildet in des Bulligrd Flora Pariſienſis, 2- APPD 3 der- Schwediſchen Akad. 1V. S. 221%!' „Linne,/Oeländiſche.„Reiſe S. 259« „Agannöv. Magaz. 17653. Sa 1015. "3. Auch die Zopfenlüzerne,"Medicago Ilupu- lina, Kerner Taf. 424., mit gelben Blumen und mnierenfdörmigen einkdrnichten Hülſen, glaubt man in England mit Vortheile ar Sen, III. Vohk Futterfräutern 8 116, 317.-41F fäen 5 ungeochtet ſie„auf unſern Ye&>ern und| Wieſen nur niedrig bleibt, S: Muſeum ru-| fgicum VI. S..221, wo die Pflanze auf der j erſten Tafel Fig. 4- unter dem Namen gelber 5. Klee» abgebildet iſt. Man. vergleiche hiermit Ehrbharts dfonomiſche Pflanzenhiſtorie:: VII. S. 113, wo ſie Melilotus minima genant iſt, aber im finde ſie, nicht bey Miller, den doch Ehrhart anführt.'-Memoires, de la ſociete d'agriculture der Paris 5; 1786. Trimeſtre d'automne, pP. 80. 6. 117. Eſparcette gehört zu den vorzüglichſten Futterkräutern. Sie fordert elgentlich einen falfichten Boden, der aber auch ſteinicht und dürre ſeyn mag. In. den erſten Jahren muß ſie gejätet, und durc< Nachſäen ergänzet werden. 1. Efparcette, Hedy/arum onobryclhis 1059» Kerner Taf. 49. wird auch Zeiligheu, Hah- nenkopf, Hahnenkamm, Engl. Cockſhead, und Franz. zuweilen auch Sainfoin genmant, aber den lezten Namen geben einige auch der Luzerne Eſparcette iſt abgebildet bey Rei- Hart V. S. 196. Taf. 2. beſſer in Züulliard Flora Parifienſ. Martyn flora ruſt, tab. 47. Mehler Taf. 29: und noch viel beſſer in Jacquin Flora Auſtriaca IV. tab. 352» In England iſt ſie zuerſt von Parkinſon 164% als Futterkraut genant worden. 2. Berner Samlung 1. S.407. Hanndv. nügl. Saml. 1756. S. 89% Hgusvgater 1. S. 289. Krauſens Gärtnerey S. 661. O 4 3» 216. Erſten Theils I. Hauptſtücf;| 'Z+ Aus eben dieſer-Gattung hat man auch 22- dyſarum alp:num, Berner Taf. 264,1 wel? dies Zaller mit Zedy/.. ob/curum, Berner Taf. 5x, für einerley halt;“imgleichen die Sulla ,' oder Zeay/. coronarium 1058; Bera ner': Taf. 222. zum Anbau- vorgeſchlagen. Aber mit jener::Pflanze ſind“ noch keine Ver- ſuche, gemacht worden, und Sülla,-- welche ſchon längſt unter: uns, als eine Gartenblume, bekant iſt, und in-Italien, mit dem größten Vortheile, gebanet wird ,“ ſcheint. für unſere Gegenden zu zärtlich) zu ſeyn, wiewohl ſie, im ökonomiſchen«Garten, manche harte Win- ter. ausgehalten:- Hatz. Eine Abbildung findet man in Breslauex-Samlung 1718 Septemb. und. in„Edwards Britiſh Herbal Tab. 65. 4. Von Sulla handeln: Veglie appartenenti all" Kconomie della villa. 1767 0. 4. in welchem florentiniſchen Wochen? blatte man eine ausgemalte Abbildung findet. Giorpale d'Italia JIL. p. 290. Abhandl. d. Berner Seſelſ. 1768. 1. S. 49. 6. 118, Auch die Futterwicken gehören hierher, welche oft mit Getreide vermiſcht, zu Ra uh- fütcer gebraucht werden: No< vortheilhaf- fer ſind, wegen ihrer längern Dauer, die zweyjährlichen Wien. Beyde können| auch zuweilen grün gefättert werden. 1. Sutterwide, Yicia ſativa 1037,| Kerner Taf. 223. Mehler Taf. 12. j Oekon. L7achriehten V. S. 762. Reicharts Land- und Gartenſchaß V. S« 135. -N III. Von Futterfräuferns FG, 118. 119, 2175 25 Zweyjährliche Wide, 7icia biennis. ZRerner Taf. 22. Abhandl. der Schwed.' Akad, IX. S. 70. Schrebers Samlung I1U. S. 89, 3. Auch die Zaunwi>e, Vicia ſepium, Rere ner Tof. 36.. für welche ein magerer Boden gut genug iſt, verdient einen Plaß unter den Futterkväutern;' wie auch die ge&enwide, 7i- cia; dumetorum, die ſchon Liſter in Philoſo- phical transaCtions 225. empfohlen hat, ims gleihen die Vogelwike, Vicia cracca, Berner Taf. 23. die doch, gebauet, ziemlich hoc<4 wird; ferner die Waldwi>ke, FV. fil- „vatica, Berner Taf. 570. und die Bengalz- ſche, ZY. bengalen/is., aug 7. pififormis, Prof. Borovoſki empfahl nach eigener Erfahe rung auch 2. narbonen/ſis. S. 119, Außer dieſen gehören von den Schmetter- lingsblumen hierher: der Geisklee, einige Are ten der Platerbſen, die bunte Kronwicke, die wilde Kicher, und einige andere Arten dieſer Gatfung. Inzwiſchen ſind manche dieſer Pflan- zen dem Wiehe nur vor der Blüche angenehm, aber hernach zu hart. I. Geisklee, Galega officinalis 1072, 4 Berner Taf. 378. „Zaller' ven Futterkräutern. 9. 24. Kräuſens Gärtnerey S. 650. ACa Academ. Moguntinae. 1779 S, 219, Os 2. | | y Zus 218"Erſten Theils1-T:-Häuptſtü>s-'“ 2. Platerbſe, Lathyrus pratenſis;'T033, 4 Berner Taf. 146.; Bergius om Aeng“-ſkötſeln. In Muſeo ruſtico 11:“S. 407- werden auch Lathyr. latifolius, Berner. Taf. 577. und Cicera empfohlen; außer dieſen gehdren hie- her Lathyr. ſativus und ſilveſtris, 3. Bunte Rronwice, Coronilla varia 1048. 2 Kerner Taf. 17. Martyn fl. ruſt. tab. 15. üillers Gärtnerlexicon 1. S,. 347 4. Wilde Richern, A/tragalus cicer 1067. 2 Rerner Taf. 19.; A&a- academjae IL, p. 355. s. Aſtragalus piloſus 1065. Kerner Taf. 18. und giycyphyllos, Berner Taf: 267. welche letztere Pflanze, ungeachtet ſie krießet, von den Engländern empfohlen wird, die ſie Milk- vetch, Liquorice- yetch oder Milkwort nennen. E/ſays velating to agriculture and rural affairs. Edinburgh 1775. 8.* 1, S.450 6.150. Unter die Pflanzen, welche nicht zu dieſen beyden Klaſſen gehören, und dennoch vortheil- haſte Futterfräuter ſind, gehört vornehmlich Spark, eine einheimiſche jährliche Pflanze, die, ungeachtet ſie wenig Laub hat, dennoch, ſchon ſeit einigen Jahrhunderten, in Brabant, deswegen gebauet wird, weil ſie mit einem ſandigen Boden vorlieb nimt, ſchnell und bis in III. Von. Fukterfräutern., 1205 12% 219 in den Herbſt hin wächſt;; und/;noch:auf die Stoppeln geſäet werden fan, auch faſt von allem landwirthſchaftlichen Wiehe begierig ge- freſſen wird, und die“ Milch und Butter ver- beſſert. 1; Spark, Spergel ,„Rnöterich, Spergula arvenſis 630. Berner Taf."463+ Gleditſc&m vermiſchte Abhandlungen I1. S. 283: vom Anbau des Spergels in der Mark Brandenbarg«. Zannöv. Landwirthſchaftsgeſ. 1. S, 14, 15. Screbers Samlung 11. S. 319. Annalen: der. Triederſächſiſchen. Land? „wirthſchaft 1. S. 283. Oekon. Wachr. IV. S. 334+ Ehrharts Pflanzenhiſtorie VI, S,. 273+ Duhamel culture des terres VI.:S,. 149, wo auch Taf, 1. eine Abbildung iſt, 2. Aber Spergula nodo/a, Berner Taf. 310. iſt eine dauernde Pflanze, und wächſt nur auf naſſem Boden. Sp. pentanäara iſt ſel- ten und niedrig. Beyde werden nicht gebauet. GS. 121. Die Pimpernelle, oder Bibernelle, wird von den Engländern, ſeit einigen Jah- ren, vornehmlich deswegen angebauet, um den Schafen ein grünes Winterſutter, zu verſchaf- fen. Um die leeren Zwiſchenräume, welche dieſe Pflanze übrig läßt, rein zu halten, und zu 220 Erſten. Theils 17:*Hauptſtück, zu nußen„ſäet'man' Gerſte: und Haber da- zwiſchen. 1. Dieſe Bibernelle, Poterium /anguiſorba, T41IT. 2,"Berner Täf. 164. ſcheint Rocque zuerſt, unter dem Namen Burnet, als, Futz terfraut bekant gemacht zu haben: Weil aber, unter dieſen Nämen, außer"der. ges nanten Pflanze, zuweilen auch zwey andere verſianden werden»; nämlich HSangaz/orba officinalis, Berner Taf. 359. und Fimplnella MEIER: Kerner Taf, 172, ſo- wurden, aus- Mangel botaniſcher Kentniß, von Mills 111. S, 323, und von einigen andern, mancherley Verwechſelungen begangen, denen man'imMuſeo ruſtico IX: S.75, durch kunſi- loſe Zeichnungen ,' vergebens. abhelfen wolte. Bey dieſem überzeugenden Beweiſe des Nußens, den die Botanik der Oekonomie leiſtet, ſpottet dennoch ein unverſtändiger im Muſeo ruſtico VILL S-: 495 über diejenigen, die den botani- ſchen Namen der geprieſenen Bibernelle wiſ- ſen wollen! Poterium /anguiſorba und San- guiſorba officin. gleichen ſich im Wuchſe, in Blüien und Blättern;- aber die erſigenante Pflanze iſt niedriger, äſtiger, hat Blätter, die ſchärfer oder ſpißiger gezähnt ſind, und gehört zur Mondcie, da ihre mänlichen Blüten viele Staubfäden, und“ die weiblichen zwey Staub- wege haben, Hingegen Sangui/örba offici- nalis hat in allen Blüten vier Staubfäden und nur einen Staubweg, FPimpinella /axifraga trägt Dolden, und die Wurzeln haben einen ſtarken Geruch und ſcharfen Geſchma>, ſo wie die Wurzeln der auf unſern Wieſen wild wachſenden Pimp. magna deren Blätter jes' doch viel größer ſind, I. 111. Vom Futterkräutern«. CG 42% 2214 2: Rocque pra&ical;treatiſe, S;-oben S..2135 Doſſie memwoirs. of. agriculture 11,..S.76, ZBrauſens Gärtnerey S. 649: 3. Senecio ſayacenicus, Berner Taf.466, wel? 4. Auf allen Wieſen ſolte'man die beyden Sauer- ampfer, Rumex acetoſa und acetoſella, wes gen ihrer heilſamen Wirkungen, zu vermehs2 ren ſuchen, j 5, Kohl, Mangold, Rüben, Möhren, Bälſter- naden,“Erdäpfel und andere Pflanzen, die auch zur Fütterung dienen, kommen, wegen ihres weitern Gebrauchs,“ unter die Küchen- gewächje.: Q. 122. Die Graganger, welche nicht genugſame Feuchtigkeit haben, müſſen gewäſſert. werden. Dieſe Wäſſerung,- oder künſtliche Ueber- ſchwemmung, weiche bereits bey den Römiſchen Fandwirthen und im mitlern Zeitalter gebräuch- lich geweſen iſt, geſchieht, wenn man aus einem benachbarten Strohme, Bache oder Teiche, oder, wenn dieſes nicht möglich iſt, aus einem an der höchſten Seite des ängers gegrabenen Brunnen, Waſſer, durdy Gräben, gleichför- mig über denſelben leitet. Iſt der Boden nicht abhängig, ſo ſind auch, zur Ablaſſung des Waſ- ſers, eigene Abzugsgräben nöchig, G.:-423. Bey ſolcher Wäſſerung iſt vorzüglich auf die Beſchaffenheit des Erdreichs und. des NW | ers, III. Von Futterktäutern. 6. 123, 223 ſers, auf die Jahrszeit und Witterung, und j) nicht weniger auch auf. die 2age der Wieſe zu. achten. 1.“ De Peau relativement 3 Foeconomie rüſti-| que, ou traite.de Virrigation: des pres/par Bertrand. a Avignon 1764..8.* 3. Bertrand"Kunſt, die Wieſen zu wäſſern. z7ürnberg 1765,, 8.. und vermehrte. Ausgabe ebendaſelbſt 1774, 8. Dieſe Schrift ſieht auch in der Samlung der Berner Geſelſ. 1761. S, 483+ Anleitung für die Landleute über die Wäſſerung der-Wieſen, aus. den Preißſchriften zuſammens getragen... Zürich 1774. 8. Sgamlung der Berner. Seſelſchaft 11. 176x S. 39; und 1761 S. 243. auch 17626,2 S. 1642 Stapfers Verſuche über die beſte Art, die Wieſen zu wäſſern. 3.'G. Scheyer Anweiſung zur Wäſſerung der Wieſen und ihrer Verbeſſerung, Leipzig"| 14795. 8+| Giornale dItalia 1.'p. 86: Nuovo'ed uti-) liſffimo metodo per 1a coltura de" präti,| 2. Cin bequemes. Waſſerrad, welches. auf“ einem Kahne oder. Floße: ſteht, und: alſo leicht von einer“ Wieſe zur: audexn gebracht" werden/ kan, findet man beſchrieben und. abgebildet, in CHahns) Beſchreibung verſchiedener Maſchi» nen zu Kloſter Bergen« Leipz. 1772. 8. S- ):;X0L4 Mehre Einrichtungen, zu dieſer„Abſicht, findet man in Leupolds Theatro machi- narum, Ö. 124, 224 Erſten Theils 11“ Häauptſtück- N;'G; 124. Einige Wieſen“ ſind dreyſchürig, an»- dere zweyſ<ürig,. und andere gar nur ein» ſc<ürig,(einhauig)+--Lebtere heiſſen.-Ja co- biwieſen; und die übrigen Pfingſt wieſen Das bey dem erſten Abmähen erhaltene Gras, oder die erſte Mat, heißt Heuz die zweyte und dritte Mat aber Brummat, Nact; jede wird auf ihren Armen mit Heu beladen, wel? Hauptſtück. von I, Middleton, überſeßt von 5, G. Leon- Hardi. Leipz. 1797+ 1 Bogen in 4. Die Urz ſchrift ſteht in Transa&. of the ſociety at Lond. for the encourag.! of arts. XIV. p. 190. auch. in The: repoſitory of arts and manu- fat. VI. p. 27.3 und in Geißlers Auszügen aus den Tranſact. der Soc, zur Aufmunterung der, Künſte. 11l. S. 244. Cine ähnliche Ein- richtung iſt das ſogenante Heubäumen in Meck- lenburg; ſ. FS. C. Z. Rarſtens Gründe der Landwirthſchaft S,199. 6. 127. Das ſchnell getrocknete Heu und Grummatk wird auf tro>enen und luftigen Böden, oder in eigenen Heuſchöbern verwahret, oder in feſt gebanſeten Feimen, unter ſriyem Himmel ge» laſſen. 1. Kalms, Reiſe 1. S. 5 und 270 beſchreibet die 2. engliſchen Heuſchdber, die zu Muſtern dienen können, Aehnliche Schdber mit, beweglichem Strohdache ſind, ſo wohl zu Getreide als Heu, in unſern Elbgegenden und in den der Stadt Hamburg zugebdrigen Vierlanden, gebräuchlich. Eine andere Einrichtung iſt abgebildet in Schubarts dkonom, Schriften, Th, 4. T, 2« Man vergleiche oben 9, 87+ Das Heu wird, wider die Fäulung geſichert, wenn man zwiſchen daſſelbe Röhren legt, die auch nur aus Brettern zuſammengeſchlagen ſeyn können, Andere nehmen dazu nur Reiſer, G+ 128: III. Von Futterkfräutern. 49,128.-- 130, 2327 6. 198. Anger, welche, wegen ihrer Beſchaffenheit, Nachbarſchaft und wegen genugſamen Waſſers zu Tränken, Weiden ſeyn können ,, ſchien fich doch nicht alle gleich gut für jedes Vieh, Am wenigſten ſolten Schafe, Ziegen, Schweine und Gänſe hinauf getrieben werden, 8. 129, Die Weiden müſſen nicht auf einmal ganz, ſondern ſtükweiſe, und im Frühlinge nicht zu früh, nod) im Anfange zu ſtark betrieben werden. I. Gemeinweiden, Zurhen, auf welche ganze| Gemeinen oder Dorfſchaften ihr Vieh gea meinſchaftlich treiben, und welche, weil ſie allen gehdren, von keinem geſchonet, noch gebeſ- ſert werden ,' verlangen die Auſſicht der Poe " Tizey„ oder die Bertheilung, 2. Von den Vortheilen der Stallfätterung|, unten bey der Rindviehzucht, 6. 139. Unfräuter, welche dem" Viehe ſchädlich und wohl gar tödlich ſind, oder doch den nüßlichern Pflanzen Plaß und Nahrung rauben, und ſolche oft gänzlich verdrängen, müſſten fleißig ausgerottet werden. Sie ſind, nach Verſchie» denheit des Erdreichs und der Lage, verſchieden. I, Zu. den Wieſenkräutern, die nur durch Wu , Leopolds Landwirthſchaft. S. 222. Le vouvellifte oecon. 1V; p.36.= ASamb, WMaga3z. XXIV. S.- 217. Leipz. Saml. XII. S. 609. und Vl.'S. 89. „Zannöv. nüßl. Saml, 1755. S.687. und 1756 SDS. 679. Geſelſchaftliche Erzählungen Il. S, 150. Journal de agriculture 1769. Sept. p. 73 Methode poor detruire les taupes, ävec la ſgure de Ja machine pour les prendre, par M. Ducarne de Blangy. De la Faille Naturgeſchichte des: Maulwurfs und Mittel ihn zu vertilgen. Frankf. u. Leipz. 3778. 8.«S.., Bibl. IX. S.'236; Schleſiſche ö6Fonom. Kiachr. IIL S.67: Abvildung eines Wieſenhobels, womit die Mautwurfshaufen abgehoben werden können z dergleichen auc) Wehler I11. 1, Taf. 3. Fig. 1. abgebildet hat. - Grgsraupe, Phalaena graminis. 3830. Abhandl. d. Schwed. Akad. 1V.'S. sg. = Verſuche und Bemerkungen aus dem Reiche der Natur. xrürnb,(1769) S. 165. Linne Schoniſche Reiſe. S. 177. Phyſ. ökon, Bibl, IL. S. 313. . Ameiſen, Formica nigra, ceſpitoſa, vor? nehmlih ZF. rubra. 5annöv, nünl, Saml, 1754.10. 1757. S. 255, Leipz, Saml, Xl. S. 236. Schleſ, 6ökon, Saml, 1. S, 391. 393- Vier- = H.„234 Vierter"Abſchnitt. Von Gartenkräutern, Inhalt Erklärung der Gartenkräuter Y. 132+ Einheilung derſelben 5. 133. 134-" Erklärung und Eintheilung der Gärten. F. 135. Befriedigungen C.:'136- He&en F. 137-149. todte Befriedigungen F. 14 142. Gartengeräthe F. 143- Wahl eines Plaßes zum Garten H. 144. Zubereitung des Landes JS. 145- 148. Beſtellung" des Küchengartens I. 149- 157. Treibbeete 8. 158- 160. ZBobhl- arten C. 161-164. Wuürzelgewächſe GS. 165= 176. Bnollige Wurzelgewächſe 9. 177+ 178« Zwiebelgewächſe 9. 179-+ Salate 8. 1807182. Hülſenfrüchte LY. 183= 187+ Aepfelkräuter CS. 188- 190+“ Spargel 9.191. Blumenfrüchte G. 192. 193+ Beerenkräuter 9. 194. pflanzen C. 195, Blumengarten CS. 196- 198+ Unfräuter 5. 199. Ungeziefer F. 200. 0.2.1327 Gartenkräuter, Gartengewächſe, Küchengewächſe, heiſſen alle diejenigen Kräuter, welche, außer den Getreidearten, zur Speiſe der Menſchen gebauet werden, 1. Von den Gartenbäumen oder Obſtbäumen, wird hernach, in ejnem beſondern Abſchnitte, gehandelt werden. P4 Qs 133« 232 Erſten Theils. I. Hauptſtüc>k. 6. 133, Die. verſchiedenen" Teutſchen Gartenfräuter, laſſen ſich. unter-fglgende, Abcheilungen bringen: 1. Kohlgewächſe(olera), deren Blät- ter und zarte Stengel zur Speiſe dienen, und zu dem Ende;vornehmlich gebauet werden (9. 161-164.). 2. Wurzelgewächſe(radices, tubera), deren. Wurzeln und Knollen eßbar ſind (6- 165=178.). 3. Zwiebelgewächſe(bulboſae),"welche eßbare Zwiebeln haben(6, 179.). 4, Salatgewächſe(3cetaria) ,- deren Blätter vornehmlich ungekocht gegeſſen werden (6. 183= 182.).; 5. Hülſenfrüchte(legumina)z- deren eß- vare Samen in Hülſen wachſen(5. 183-187.). 6, Aepfelfräuter(cucurbitareae), deren Aepfel eßbar ſind(8,188+ 190.). 7. Spargelfräuter(turiones), deren zuerſt hervorfeimende Wurzelſproſſen gegeſſen werden(H. 191.). 8. Blumenfrüchte(diſci),“deren Blu- menboden(receptacula) eßbar ſind(8. 192. 193.)« 9. Beerenkräuter(bacciferae), welche der Beeren wegen gezogen werden(H. 194.) 10, IV. Von Gartenfräutern. 8. 134. 135. 233 10, Gewürzpflanzen(condimenta), die niche ſowohl zur Speiſe ſelbſt, als vielmehr zur Würzung derſelben, dienen(H. 195.)« 6." 134. Unter dieſen Gartengewächſen ſind„einige jährliche, andere. zweyjährliche,. und noch andere dauernde Pflänzen. Die erſten werden alle Jahr von neuem äusgeſäet, und trägen auch jährlich reifen Samen, Die zwey- jährlichen tragen erſt. im zweyten Jahre Samen, doher. ihre Wurzeln, und von einigen auch die Stöcke(Strünfe), den Winter über, entweder, wenn ſie die hieſige Kälte vertragen, im Lande gelaſſen; oder in Kellern und Gruben aufbe- wahrt, und im Frühjahre, zum Blühen und Samen, wieder ins Land geſeßt werden, Die dauernden Pflanzen aber tragen gemeiniglich einige Jahre hinter einander Gamen. 1, Die Blätter, Stengel und Wurzeln der zwey- jährlichen Pflanzen, werden, vor dem Anfange der Blüten, zur" Speiſe gebraucht; hingegen ſind die Wurzeln der dauernden Pflanzen, erſt nach der Reife der Samen, recht eßbar. 6. 135. Ein Garten iſt ein beſtiedigter Plaß, worauf Pflanzen, zum Nußen und Vergnügen, gezogen werden. Er heißt ein Küchengar»- ten(Kräßgarten), wenn er vornehmlich den Küchengewächſen beſtimmet iſt. P5 I. 234 Erſten Theils 1. Hauptſiu>. TIT. Die Befriedigung, wodurch Menſchen'und Vieh abgehalten werden, iſt wohl dasjenige, was einem Platze den. Namen eines Gartens giebt, welches uralte Wort, ſo wie Gatter, von dem alten Worte Gärda, umgeben, ein2 einſchlieſſen, abſtammet. Alſo muß er.Gar2 teurecht haben, oder dex Hut und Trift nicht ausgeſeßt: ſeyn, Plätze, welche Gartenrecht haben, und dennoch“ nicht befriedigt ſind, pflegt man Gartenäer, Gartenfelder oder Gartenländer, auch wohl Jahrfelder. zu nennen, und ſie den Artfeldern(4.:49.) ent2 gegen zu ſetzen. Vom Gartenrechte ſ. Eiſen? Harts'Recht in Sprüchwörtern S- 228. 2te Auflage: Hoffmann in dkonom, Nachrichten VIIL GS.32. 2. Vorzüglich und gemeiniglich werden die Kür &s Vollſtändige Gartenkunſt, in alphab. Ordnung überſetzt, von ZJ, LE, Zei? her, Leipz. 1774. 2 Bände in 8.* 4. The compleat body of planting and gar- dening=- by Wiliam Hanbury. London. 2 Bände in fol. l. 1770« Il. 1771-'S. Phyſ. ökon., Bibl 1. S. 495: und V. S-.226- 5. Every man his own gardener, being a gar- dener's kalendar, by Mawe and Abercrom- bie. Achte Auflage. London 1779. 8.= v7awe und Abercrombie practiſchde Anwei- ſung zur Gartenkunſt. Leipzig 1776. 8. S.« Bibl. X. SDS. 325-. 238-Erſten Theils 1. Hauptſtü. 6. The.complete kitchen gardener and hot- bed forcer, by John Abercrombie. Lond. 4789. I2« CF. 136. Man giebt einem Garten eine lebendige, oder todte Beſriedigung. Jene nennet man eine He&ez und Stauden, welche dazu dienen ſollen, müſſen, ohne viele Wartung, geſchwind wachſen, einen ſtarken und dauerhaften Schuß geben, ſic< beſchneiden laſſen, und ſich nicht weit ausdreiten. I. Von, den verſchiedenen Arten der Befriediz gungen handeln: Hagusvater 11. S, 652 Anweiſung wie aller? ley Arten von He>en, auch':andere Vermas- hungen, anzulegen und zu warten ſind. Gledirſch phyſikaliſch- botaniſche Abhandlun- gen Il. S. 395: von den Stauden, die ſich zu He&en ſchien. k Oekon. LTachr. V. S. 329. und VIll. S. 643. Allgemeine Haushalt. und 2 andwiſſenſch. 1. S got. wovon ein Auszug im Jorfimaz gazine V. S. 194. Zrauſens Gärtnerey S,. 513. CS. 137- Jn unſern Gegenden ſind die nüßlichſten Stauden zu Hecen folgende: I, GEN zt en WEIL 1V. Von'Gartenfräutern: 8. 137. 239 1. Weisdorn; eine einheimiſche Pflanze, welche auf jedem Böden, nur nicht“ auf ganz dürrem Sande, ſortkömt, und welc<ße, wenn die Hecke durchflochten wird, die beſte Beſrie- digung giebt. 2. Hollunder oder Flieder, der leicht und ſchnell wächſt, auch das mehrſte Vieh ab- hält, aber eine breite, und nach einigen Jah- ren, unten löcherige He>e giebt, welche ein beſtändiges Zupflanzen erfordert. 3. Birken, welche in ſandigen Gegenden, in zwey Reihen, auf Wälle, die von Soden oder Raſen aufgelest, und inwendig mit Erde ausgefüllet ſind, mit großem Nußen, zur Be- friedigung gepflanzt werden, 1. Weisdorn, VIehldorn, Crataegus 0XyY4- cantha 683. Berners Bäume und Stauden Taf. 43. dkon. Pflanz. Taf. 198.; Zgannöv., nütl. Saml. 1756. S. 107. Hannöv. Beyträge 1760, S.73l- Yuch Crataegus coccinea,. Berner Taf. 679. ſchi>t ſich gut zu Heen;|. Schwes diſche Akademie XXXV. S. 320. 2. Zollunder, Flieder, Alhorn ,: Sambucus nigra 385. Berner Taf. 456. Schrebers Sawlung V. S. 195. Phyſ. ökon. Abhandl. V. S-706. Hannöv. nüßl. Saml. 1758. S. 1041: von dem verſchiedenen Nußen des Hollunders. 3» 240 Erſten Theils' 1. Hauptſtück. 3: Birke, Betula alba.-f. unten; Rerner'Taf. 498. Hausvater II1l.. S. 104, 4. Weiden, Salices, und. Schwarzdorn. oder Schlehendorn, Prunus. /pino/a,„Berner Taf. 459. taugen nicht zu He>en.: 5. Zuweilen werden He>en aus verſchiedenen Stauden zuſammengeſeßzt,“ vor' welchen vers? miſchten He>en doch die unvermiſchren- ei» nen Vorzug haben. 6. 138. Zu He>en, wel der“ angenehme Verſchiedenheiten/“welche ſie Durch. Propfen und“-Ofuljren fortbringen und vermehren. Man findet ſie erzählet in. Zan- bury body of planting 1. S. 217. ß. 139. Fruchthe>&en beſtehen aus„Stauden, welche eßbare Früchte liefern. Dahin: gehören: Haſeln, Sauerdorn, Stachelbeeren/ Johannis- beeren, und Hinbeerenz aber ſie geben nicht die angenehmſten He&en. Denn werden ſie ſtark beſchnitten, ſo tragen ſie wenig, und wer- den.ſie nicht beſchnitten, ſo breiten ſie ſich zu ſtarf aus-, und können faum durch Geländer in Ordnung. gehalten werden. T. Dieſe Stauden kommen, wegen ihrer Früchte, unter die Obſibäume. 6.. 140. Das Wachsthum der He>en hindern ver- ſchiedene Pflanzen, die gern in ihnen wuchern, und vornehmlich diejenigen, welche weit. um- her friehende Wurzeln haben, ſich leicht durch Samen vermehren, und oft die ganze Hee umwinden und überziehen; daher man ſie gleich auszurotten ſuchen muß, I. Dahin gehdren vornehmlich: Die Zaunrübe;' Bryonia alba 4 1438- Rerner Taf. 32. auch Syyonia dioica, Flora au/fir. tab. 199; Die IV. Von,/Gaytenkräutern, SG. 1495. 141, 243: Die weiße. Wäldwinde, Convolvulus ſepiunm, 218.„Berner. Taf. 432» Die AlfranFen, Solanum dulcamara. 264 b Berners ökonomiſche Pflanzen Taf. 568. Schmidt Taf. 146.' Ballote, Sallota nigrä 814.2;] Betäubender RälberFopf, Chaerophyllum j temulum.; 370. 3 Berner Taf. 546. jj| Rlebfräut, Galium aparine. O Berner Taf.'376. Rnoblauchstfrgaut, Eryſimum alliaria. 972.3 Rerner Taf. 563. Der wilde Zopfen, und andere. 2. Diejenigen Bäume und. Stauden, welche die angenehmſten He>en geben, dienen«auch zu Sauben, oder Laubhütten, und- bedeckten Gängen, welche hier übergangen werden, weil ſie in die Luſigärten gehören, und auch nicht einmal nachdem neueſten: Geſchma>e ſind. Man findet; die. vorzüglichſten Pflanzen ange= geben, in Schrebers. neuen Cameralſchriften 1. S. 173. Rrguſens Gärtnerey S. 605. ( S: 14L| Die tödten Beſrievigungen ſind zwar| vergänglichev-und koſibarer, ſie ſind aber in einigen' Fällen“, ällein möglich, und in andern ſogar nüßlicher? als die Heen; 6. 142, „3 Man verfertiget ſie von feſtem Holße(Plane fen, Stacete), von troFenen:Reiſern(Zäune), Db von 244 Erſten Theils' 1. Hauptſtück. i von Erde(Wälle- und Wellerwände);“von Stei- nen, und zuweilen umſchlieſſet man auch ein band mit einem Graben,'; 1. Hannöv. nütl. Saml,. 1755. S. 1465.1647- Zeip3. Saml.- XI. S. 340. .'Zeue ökon, Xtachr.. 1. S. 121. 2. Wellerwände werden aus Thon oder Leim, mit-untermiſchtem Stroh und Spreu, aufge führt. Ihre Bereitung iſt gelehrt in: (Schönbach) Verſuch eines Vorſchlags zur holzſpareuden Bauart, Berl. 1768. 4 Bogen in 8. Abhandlung aus der Landbäukunſt vom Bau ver Lehm- oder Wellerwände. Berl. 1787. 8. Oekon. Xachr. XIL S. 760. 6, 143, A+ Die vornehmſten Gartengeräthe ſind: x)'Grabſcheide, Schuten, Schaufeln'oder Spae- den; 2) Karſten, mit zwey oder drey krummen Zacken; 3) Haen von verſchiedener“Breite; 4) Harken oder Rechen, mit eiſernen oder höle- zernen Zinfen,, von verſchiedener Oroße 3:5) ein Erdſieb; 6) eine Gartenien 3 10) Etroh- deen. 1. Dieſe Geräthe findet man äbgebildet, oder doch beſchrieben in; M| Lau- IV. V. Gartenfräutern, 8,143. 3,.b. 444. 245 Laurembergit borticultura S,45-, tab. I» 2. 4 Mn fs Zinkens dkonom. Lexicon Taf. 5. und Taf. 15. Reicharts Land- und Gartenſchaß 111. S. 228. Taf.'3. 4:% LP ueders Gartenbriefe II1. S. XXV. Zraufens Gärtnerey S- 484. Encyclopedie, planches 1. tab. agrichltare, jardinage. 6. 143, b.. Die Größe des Gartens und die Wichtig- keit des Gartenbaues wird bey einer Zandwirth«- ſchaft, theils durch die eigene Bedürfniß der Gartengewächſe in der Küche" und zum Vieh- fütter, theils durch die Leichtigkeit des-Ver- faufs, beſtimt, 1. Berliner Beyträge zur Landwirthſchaft UH. S. 435% 2. Ein Garten verlangt 4 bis 5 mal mehr Ar- beit und Koſten, auch! im Durchſchnitte ge? rechnet; mehr als dreymal ſo viel Dünger, als ein even ſo großes Getreidefeld. Viele Garz tengewächſe laſſen ſich auch auf der geſommer- ten Brach ziehen.- Inzwiſchen iſt es gewiß, daß der Gartenbau in vielen Theilen von Teutſchland nicht genug betrieben wird. O, 144 Bey der Wahl eines-Plaßes zum Küchen- garten, hat man vornehmlich auf die Lage, die Q 3 Güte 246/ Erſte Theils 1. Hauptſtück: Güte des Bodens, die Nachbarſchäft des Waſ- ſers.,„und, ſo„viel es dieſe Umſtände erlauben, * auch auf die Annehmlichfeit der Gegend zu ſehen. I. Sausvater I. S. 201 3 Regeln„zur Anlegung eines. Gartens. 773 Willers Gärinerlexicon I1...S. 268. 672. .-">Jdelex Gartenfreund 1V. S. 128. G. 145. Die Zubereitung des gewählten Plaßes ge- ſchiehet durch das Wenden oder Rigolen, und zwar am beſten im Herbſte. )X7 Reicharts Land.-.und.Gartenſchas1l. S. 17:22. 37! Rigolen kömtvom franzöſiſchen Rigole, Rigo> Jer, und dieſes vielleicht von. dem teutſchen Riege her. Jenes bedeutet einen kleinen Gra2 Hey; leßteres eine Reihe.- Alſo-iſt Rejolen, Reolen und Rojolen unrichtig. Ti. Gyl46, Den Gartenbeeten giebt man die Figur der Rechte>e, und. eine Breite von' drey, vier bis fünf„Schuh.-.- Zwiſchen ihnen müſſen Gänge gelaſſen werden.| OG» 147. Die Hauptgänge oder Wege im Garten, deren Breite nät ſid) auc) dazu das ſo genante engliſche Gras, Staticegarmerias auch*die. Seder? nelfe, Dianthus„plumarius. 6, 148.;& Das Umgraben der Beete muß ,“wedey bey ſtarker Dürre, noc< bey großer Näſſe, geſche- hen. Viele geübte Gärtner laſſen ihr 2änd ſchon im Herbſte graben und düngen. 1. Reicharts Land- und Gartenſch. V. S-40. Lueders Gartenbriefe 1. S.189- 2.. Das. Umgraben im Herbſte haben. ſchon Lau- vemberg in Horticultura pP 47:. und Conv. Gesner in Hortis Germaniae, hinter Cordi oper. Pp. 240. b. empfohlen. H. 149. Aller, Samen, der zur Ausſaat dienen ſoll, muß von den beſten Stämmen jeder Art, in völliger Reife, bey tro>ener Witterung, ge- nommen, von allem Unrathe gereiniget,/ und Q 4 an 248 Erſten Theils 1]. Hauptſtück. an einem luftigen und trockenen Orte aufbe wahrt werden. 1.'Reichgrts Land- und Gartenſchaß, erſter Theil, woſelbſt S. 91. eine Nachricht zu finz den iſt ,. wie viel Jahre. jeder Samen dauert, oder zum. Keimen tüchtig. bleibt; S. 100 wann jeder apszuſäen„ und S. 121 wie viel von jedwedem auf einem Aer zu ſäen ſey. Juſti dkonomiſche Schriften 1. S. 1085 von Erzeugung des„Samens von den Küchengea2 wächſen. S. 5-5: Lueder die Küchengewächſe nah ihrer Saatzeit, Dauer“u. fw. in eine Tabelle zu- ſammen gefaſſet. Leipz. 1775. 2 Bogen. 4. 2. Von keiner zweyjährlichen Art muß man die ) Samen von ſolchen Pflanzen wählen, welche im erſten Jahre in Samen ſchießen. 3. Anleitung, wie-Samen unverſehrt weit übers Meer verſchi>t werden können, findet man in: Diredtions ſor bringing over ſeeds and plants from the Kaſt-Indies and other diſtant countries, in a ſtate of vegetation, by &John Ellis. London 1770. 4.* Some additional obſervations on the method of preſerving ſeeds from foreign parts, by & Ellis. London 1773. 4. S. Phyſ. ökon. Bibl. V.S. 387. 4. Vom unzeitigen Aufſchießen mancher. Gar- tenhewächſe|. Lueders Briefe Il. S. 456. Dieſes Uebel ſcheint verſchiedene Urſachen zn haben. Nach meiner Bemerkung geſchieht es am meiſien, wenn die Pflanzen in einem nicht genug gedüngten Boden zu dicht ſtehen, und der Regen zu lange fehlt. 6 - 150, 200.(wmin“cgiim, zie, IV. Von Gärtenkräutern: C. 156== 153, 249 6. 150. Das Ausſäen muß nicht bey gar zu naſſet Witterung. geſchehen, und jeder Samen" muß, ſeiner Art nach ,- deſto tiefer unter die Erde ge- bracht werden, je trofener und loFerer der Bo- den iſt. Feine Samen müſſen faſt nur der Oberfläche eingedrückt werden. 1. Juſti dkonomiſche"Schriften 1. S. 132: von der Art und Weiſe, verſchiedene Küchenge- wächſe zu ſäen. 6. 151, Zu den frühreitigen Gewächſen werden die Samen von den Pflanzen jeder Art geſammelt, welche am eheſten blühen ,: und man ſäet ſie an dem wärmſten Orte des Gartens aus. 6. 152. Einige Küchengewächſe werden bequemer und ſicherer durch: Keime und Ableger, als durch Samen, ſortgepflanzt.. Einige trogen auch in unſern Gegenden ſelten, oder niemals, Samen. x. Zu den letztern gehdren z. B. die Schalotten (Allium'a]cal.) deren Blüte, ſelbſt die Kräus terkenner, erſt in neuern Zeiten, aus dem Vaterlande dieſer Pflanze, erhalten haben. G. 153. Das Verpflanzen der Küchengewächſe wird am ſicherſten, bey naſſer Witterung, vorgenom- O5 men, 250-Erſten-Theils-- 1.'Hauptſiüch men, widrigenfals„muß man ihnen, durch ſWyſältiges Begieſſen, zu Hülfe kommen; I. Pflanzen, welche ſpindelförmige(radices fuü- fiformes), oder fnollige Wurzeln(radices tu- beroſae)' haben, leiden das Verſetzen nicht, daher man nur einige, da wo ſie zu, dicht aufgegangen ſind, guszieht. ' Ö. 154.| Das Begießen der Gewächſe muß nur im Sommer Abends, im Frühlinge und Herbſte ober, wegen der kalten Nächte, Morgens, und zwar allemal reichlich genug, geſchehen:“Nie mals muß ſtillſtehendes, faulendes- Waſſer: ge- nommen werden. Die von einigen vorgeſchla- genen künſtlichen Waſſer ſind unnüß,.oft ſogar ſchädlich, 1. Abhandlung der Schwed. Akad. XX. S. 39 und XXI. S. 148. Schrebers neus Samlung 111. S. 615.= Leipz. Intelligenzblatt 1768. S. 42.= Bie- nenſtoF. Wien: 1768. S. 145. 2: Ein künſtliches Waſſer zum Begieſſen- iſt in Phyſik. ökonom. Patrioten II. S. 240 vor? geſchlagen worden. CG. 155. A-' Hat ein Garten kein taugliches Waſſer in der Nachbarſchaft, ſo iſt esam beſten, Waſſer- behältniſſe anzulegen. D 0 zz;=> R LES EG GEO EDO IV. Von“Gartenkräutern, 6. 155.= 157.- 2F1 5. Millexs Gärtnerlexicon; Art."Wäter. 2. Die Verſuche des H: Home, und meine eigene ,' beweiſen, daß hartes und Xaltes Waſ- ſer den Pflanzen nicht. ſo ſchx' MG als manche Gartner. meinen. 6. 155. b. Das Wachsthum der meiſten Pflanzen wird ungemein befördert, wenn die Erde zwi- ſchen ihn'n aufgeloFert, und an den Pflanzen angehäuft. wird."Wenn Kohl' und Wurzelges wächſe auf den" Ae>ern in gleichlaufenden Zei: len gebauer werden;' ſo geſchieht dies'Beh äu» fen am bequemſten mit der Pferdehacke. 1. Dazu dient der: teichte Pflug oder. Häfen, welchen H. Thäer in Bergens Anleitung zur Viehzucht S. 201. beſchrieben, und Sf 2. abgebildet hat: ; 6: 156, Vornehmlich hat man darnach zu ſehen, daß män. eine ununterbrochene Folge der Früchte erhalte, und daß niemals ein Theil des Garo tens lang unbeſeßt. bleibe. I. Zueders Gattenbriefe 1. S. 95. G. 157. Pflanzen, welchen man den Sonnenſchein und den Zugang der ſreyen Luft entzieht, und welche man alſo in einen geringen Grad. der Fäue 252 Erſten.Theils 1. Hauptſiü>.. Fäulung.gerathen läßt, werden zärter, und ' verlieren viel von ihrer Schärfe und ihrem Ge- ruche..: Daher. werden einige dadurch. eßbar gemadt, daß man ſie bewindet, oder ihre Blätter zufammen bindet, oder ſie mit Erde be- häuft, welches man Bleichen oder Weißen nennek. 6. 158, Treibbeete, oder Miſibeete, ſind, mit gutem Miſte und ſehr fruchtbarer Erde ane geföüllete Pläße, auf welchen" zarte und. auch frühzeitige Pflanzen gezogen werden. Sie, ſind entweder frey angelegt, oder eingefaßt 3. entwg- der offen, oder verſchloſſen(Treibkaſten) 3 enk- weder mit dem Boden gleich, oder eingeſenkt, dder über dem Boden erhaben. 1. Zäusvater Ill. S. 649-747: von Anlegung und Unterhaltung der Miſitbeete. Bs Combe Unterricht von Küchengewächſen „28: Abhandl. der Schwed. Akad. 1. S. 27,.wo9 eine ſehr wirkſame, aber 6. Art Treib- beete ängegeben iſt. Reicharts gemiſchte Schriften S. 386: ob die Miſibeete in der Oekonomie nüßlich oder ſchädlich ſind. Lueders Briefe Ul. S:177. I. 5. Kirchners Awweiſung zur Gartenkunſt, beſonders zu Treibung der Gewächſe. Erlang. 1796. 8. S. Phyſik. ö6konom. Bibl, X1X. S. 273» 2. => rP-5 AIRES"PWO SE 15-1 IV. Von Gartenfräutörn. 5. 158:== 160. 253 2. Auch die ſogenanten: kalten oder blinden Miſt- beete, da man„nahe um einem„Beete..eine Grube macht, und ſolche mit hißigem Miſte anfället, verdienen hier einer Erwähnung. 6. 159. Sie müſſen an einem troenen und freyen Orte gegen Mittag ſchief angelegt, mit gutem friſchen Pferde- Eſel» oder Mauleſelmiſt, und mit durchgeſiebter, friſcher Erde(Jungfernerde) angefüllet werden...„Zur Bedeckung dienen Fenſter,.Matraßen und. Matten, welche von Kühharen gemacht, oder von Rohr, oder Stroh, zuſammengeknüpft ſind. I. Die Neigung der Fenſter auf. den Treibbeeten, wird, durch die Höhe der Sonne in der Som- merſonnenwende, beſtimmet. Dieſes iſt z. B. für unſere Gegend 62 Grad, alſo muß die Nei2 gung der Fenſter 28 Grad ſeyn. Auf eben dieſe Art beſtimmet man auch die Neigung der- Fenſter für. die Treibhäuſer oder- Gez „wächshäuſer ,- nac) der Sonnenhdhe in der Winterſounenwende. Da dieſe hier 15 Grad iſt, ſo muß jene 75 Grad ſeyn. 6. 160. Bey dem Gtbrauche der Miſtboete kömt es vornehmlich daräuf an, zu wiſſen, welche Pflan zen auf ihnen überhaupt gezogen werden können 3 welche auf einem Beete zugleich die Jahrszeit zu. ziehen.„erlaube,., und wie. der erforderliche Grad. der Wärme:: zu. erhalten: ſey,:- « S. 161, 254„Erſten/Theils«I. Häuptſtück. 6. 161. 6:8 1“ Die Kohlärten werden in ein gedüngtes Fand geſäet, und hernach in hinreichender Weite verpflanzet. Die meiſten können nach der ver- ſchiedenen Zeit der Ausſaat, Winter- oder Sommerkohl ſeyn. 1. Von einigen. Kohlarten(Zra/fica oleracea J 932) werden die Blätter, von andern die Stenz gel, von andern die Riſpen(paniculae prae- Coces, nondum evoluütae), und von noh andern die Wurzeln/ vorzüglich geſchäßt. 2. Die kleinen kugelfdrmigen Körper", welche im Frühlinge, an' den im Herbſte eingegrabenen' Kohlblättern 5 gefundent- werden, ſind nicht Samevykörner, wie. ſich einige eingebildet ha- ben; fondern eine Art Schwämme. S.Fal- leri biſtor. ftirp. 0.2178: Lycoperdon fſub- terraneum. Murrai: Lycopera. minimum, Tode fungi Meklenburg. 1. p- 4. tab, 1. Fig.6. 2..b. c. Sclerotium ſemen.' Dieſer lezte Namen iſt jeht der gebräuchlichſte. S. ZBrütmänn in Comwercio litterar. Norimb. 1741. S. 181. Hsmburgiſche Berichte von gelehrten Sachen 1741. S. 102 und folg. Reicharts Land- und Gartenſchaß 1. S. 155. Hanovs Seltenheiten der Natur ll. S.395. Yon Gleichen Neueſtes aus dem Reiche der Pflanzen.". Anhang S. 1.0). Taf: 6... Bäncozs commiſſ. Bergius in Abhandl, der Schwed. Akad. XXVU. S.215. 3. Wir haben nicht nur weit mehr Arten Küchen? gewächſe, als man vor einem Jahrhunderte Hatte; ſondern auch die Abärren ſind mannigs faltiger geworden. Zur: genpuen Beſtimmung der IV. Von“ Gartenfräutern. F. 161. 162, 255 der“leßtern ,' fehlen no<+ Beobachtungen und j/ Unterſuchungen; dom? hat I. I. Spielmann einen Verſuch gemacht, welcher, wenigſtens weil er noch der einzige iſt, angeführt zu werden ver? dient. Olerum argentoratenfium faſciculus. Argentorati 1769 und Faſciculus alter 1770. Den größten Theil unſerer Küchengewächſe haben'wir, ſo wie Getreide und Obſt, über Italien erhalten, daher ihre gemeinen Benen2 nungen oft verdorbene italieniſche' Namen ſind. S. Beyträge zur Geſchichte dex Erfindun? gen 5. S. 107. 6. 162, Zu den vornehmſten Arten gehören? der weiße und rothe Kopffohl, der Savoyerkohl, der braune Kohl, der Blumenkohl, der Broc« coli; auch gehören: zu eben dieſer Gattung die Kohlrabi, dexen Stamm., dicht über den Wurzeln, eßbare Knollen treibe. "x."Nähere Beſtimmung dieſer Kohlarten 7 1. Gemeiner weißer Ropfkohl, weißes Rraut, großer Braunſchweigiſcher Kopf? kohl, Kappus,(vermuthlic) vom ita? lieniſchen Capuccio). Braſſica capitata ſerotina cowpreſſa ma- jor.. Spiel. 33. De Combe 1. p. 440. Chou blänc de Stras- burg. Reichart Ill. S. 87."'Zueder 1. 'S. 41. Großer'Braunſchweigiſcher Kohl. 2. Windelſtädier Bopffohl„ Spixfrüh» Frau. vs' Braſä 256 I Erſten Theils. T. Hauptſtück, Braſlica-: praecox„- capite,„oblongo. Spielm. 31. Brafſica pyramidalis. Miller's Gard; die, Lueders Briefe 1. S. 47. „Rother Bopfkohl. Brajſica oleracea rubra Lin. Mill. Spielm. 34. Rerner Taf. 514. Reicharts gemiſchte Schriſten S. 44. Oekonomiſche LTächrichten IV. S. 754. . Savoyer Rohl, Werſing(vermuthlich gus dem italieniſchen Verza, Verzellini). Braſſica ſabauda Linn. Grüner Werſing, Herz3kohl. Braſlica ſabellica Spielm. 36. Reicharts Land- und G.Schaßz 111. S.104- Lueders Briefe 1. S.7.) Sproſjenkohl. "Eine Art Savoyerkohl, welcher ſich vom gewöhnlichen dadurch unterſcheidet, daß die Blätter ganz unten, wo ſie am Stamme ſißen, einen Rand oder Lappen haben, und daß die Pflanzen keinen Kopf bilden, dagegen aber ſpat im Herbſte, zumal wenn ihnen oben die Spiße ausgebrochen wird, in den- Winkeln der Blätter(in axillis foliorum)-kleine Köpfe, wie große Walnüſſe. oder kleine Aepfel, treiben, welche aus dicht in einander ges wickelten Blättern beſiehn, und von vore "züglichem Geſchmae ſind.- Sie kdunen, wenn die Pflanzen etwas wider den Froſt ge? 1V. Von»Gartenfträuterns 6 162, 257 geſchüßzt werden„faſt den ganzen Winter Hindurch, ,ſo»wie auch die dberſten jung? ſten»Blätter., verſpeiſet werden, und blär- hen nicht ſo, wie der eigentliche Sovoyer-| kohl.> Die Blumen ſitzen dichter beyſam-(14 men,„und. ſind, ſo. wie ihre Kelche, größer., als an„andern Arten. Er ſoll aus. Brabant„ wo. er-Spruitkool heißt, gefommen ſeyn. „. Brauner Robl, Rrauskohl, Feder kohl, Plümagekohl. Braſſica felenifſia.'37, ÜDlehler Taf. 33. 8. Bärddwiker Rohl, niedriger brauner Röhl. Braffica fimbriatapumi!a Bauh. pin. 212+ 9. Der hohe ſchlichte Pommerſche Bohl. Braflica ſativa rubra aperta laevis. Mo- Killa 11: D-20025 HRausvater 1.: S. 301. Er iſt im. dkonomiſchen Garten 9 bis T0 Schuh hoch geworden, er hät aber alle Winter von der Kälte gelitten. 10. Schnitkohl. Braſſica oleracea fabellica, pon capi- tata. Spielm« 36. Kerner Taf, 163. LZueders Briefe 1. S,. 317. I1. Blumenkohl, Räſfefobhl, Chonfleur,. Braſſica botryHs' Lin. Spielm. 38. Reichart Ill. S. 107. Rerner Taf. 440. Winterblumenfohl erhält man, wenn mgan Samen im Auguſt gusſget, und die Pflan- 258 Erſten Theils- I. Hauptſtück../| Pflanzen nach. Michälis verſetzt, da ſie denn früh im folgenden Sommer eßbaren Blumenkohl geben; ſ. Lueders Briefe DU. S. 118. «Der ſchönſte Blumenkohl wächſt jetzt auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung woher man die Samen nach Holland kommen läßt. S. GSeſchichte der Er- findung. 5. S. 120. 12. Broccoli, Spargelkohl. Braſſica: aſparagodes criſpa. Dag. pin. ITLL- g7iillers Gärtner- Lexicon 1, S. 427-1) Reicharts Land zu. G. SchasI111. S.115. Kurze und bequemere Methode, die italieniſchen Broccoli, ſpaniſche Cardoon, und andere fremde Küchenkräuter-hervorz zubringen=' von Stephan Schwiper. Yus dem Engliſchen. Leipzig 1755, 8. Hannöv. Magazin 1763. S. 1078. Man hat zwey Verſchiedenheiten, eine Purpurrothe, und eine weiße; beyde ſcheinen nur Abarten des Biumenkohls zu ſeynz aber ſie haben weiße Blumen. Veberhaupt giebt man den Namen Broc- colo wehr als einer Art, wovon de 1a Marre in Chomels Di&ion. 1, p. 606 den Grund angiebt. En general meme on donne le vom Brocolis a tous les rejettons des choux pommes ou friſes, dont les'pieds ont ete en terre pendant Phiver, apres que les pommes en ont et& couptdes; et quirepouſlent au printems. == Ces rejettons, Etant cuits ſont REN IV Von Gartenfräutern, 56. 162, 259 jj a manger en ſalade et avec de la puree. jh S. Menage dittion. etymwol, 14! 13. Zohlrabi, Rohlrüben über der Erde, Engl..Turnep- cabbage.| Braſſica gongylod/s. Berner T. 311. Mehler Taf. 34. 35- 74. Rohblrabi unter der Erde, Rohlrüben| unter der Erde, Rlumperrüben Engl. 11] Turnep-rooted cabbage, oder cabbage- rooted turnep, vder Cabbage- turnep, Franz. Chou-Navet. Braſſica napobra/ſſica. Berner. T. 312- Mehler Taf. 36. Reicharts vermiſchte Schriften S. 17 7 von Kohlrüben„unter der Crde. Bergen Anleitung zur Verbeſſerung der Viehzucht. S. 160, Zweyte Auſlage. S. 247- Dieſe Kohlrübe, welche entweder weiß oder gelb iſt, iſt zuerſt 1620 von Caſp. Bauhin beſchrieben worden. Sie ſcheint zuerſt in Bdhmen, wo ſie Dor2 ſen oder Dorſchen heißt, gebauet zu ſeyn. Zu uns ſollen ſie Bbhmiſche Glas- händler erſt' ums Jahr 1764. gebracht haben, wie mir H. von Münchhguſen, Verfaſſer des-Zgusvarers, verſicherte. 14 Gemeiviglich wird ſie bev uns Sreck- rübe genant, welcher Namen doch eigentz lich einer Abart von HSra/ſica napus gehdrt. S. 6. 167. 3. Seit ungeföhr 15 Jahren hat man eine Kohl- art, unter dem Namen choux verds, oder R 2 Braſfi- | H] | : " 0... FNS <> peeing 260 Erſten Theils"1.' Hauptſtück. Brafſica maxima canadenſis,“empfohlen, welche, im dkonomiſchen Garten, die Höhe von 6 Schuh erreicht hat. Die üntern Blät- ter erhalten eine Länge von mehr als 4 Schuh, und eine Breite von 2 Schuh. Alle ſind weißgrün, glatt, und eben(folia plana, von vndulata, nec bullata), und“ haben weiße Nippen, die Blüthen ſind ganz weiß(ſo wie am Brocolo), und weit grdßer als bey den übrigen Kohlarten. Im zweyten Jahre ſcheint dieſer Kohl einen Kopf bilden zu wollen, ſtat deſſen aber häufige Blüihen erfolgen, da er doch nach andern, erſt im dritten Fähre blüs hen ſoll. Er muß oft und ſtark behäuft werden. Die Blätter geben eine, zwar nicht vorzügliche ,. aber dom nicht unangenehme Speiſe, und wegen der Menge derſelben ſcheint er zur Fütterung gut„zu ſeyn; aber ex leidet, wie die meiſten hohen Kohlarten, von der Kälte. S. Anzeige der Leipziger Socie- tät.'Oſcern 1771. S. 15. 16 Schriften der Hannöveriſchen Landwirthſchaftsgeſelſch. UU. S. 632 und S. 644. . Auch iſt ſeit 15 oder 18 Jahren eine Kohl- art unter dem Namen? Gelber Blatkohl befant geworden, welcher gewöhnlich nicht blü- het, durch abgeriſſene Nebenzweige vermehrt wird, micht erfriert, ſich an die Erde drüt, und deſſen gelbgrüne Blätter im Frühjahr, wie Schnitkohl, genußt werden. Der Gärtner Voß hat ihn für den ökonomiſchen Garten unter dem Namen des perennirenden Bohls erhalten.. S. Walters Gartenkunſt S. 342- und Lueders Anleitung zur Wartung der Küchengewächſe S. 335- 4. IV. Von Gärtenfräutern, F. 162== 164. 261 4. Wer es noch nicht der Botanik glauben will, 1 daß die meiſten von den oben angeführten Na? if men, nur Verſchiedenheiten einerley Art be| zeichnen, der kan ſich davon durch die Beob2| achtungen des Reicharts in Land- und Garz tenſchaß 1. S. 32 Überzeugen, und alsdann wird er ſich nicht wundern, daß die Samen leicht augarten. 5. Von den Schälken, oder denjenigen Kohl? ſidFen, denen, nngeachtet ihres guten Wuch2 ſes, das Herz fehlet, ſ. Reichart Ul. S. 56. ß. 163. Spinät, Grünkraut, Spaniſches Kraut, wird auf ein wohlgegrabenes, ge- vüngtes und ſonnenreiches Land, am mehreſten im Frühlinge und Herbſte, geſäet. Um Sa- men zu erhalten, imuß man wenigſtens einige mäntiche Pflanzen ſtehen laſſen. 1. Vom Spinat, Hpinacia oleracea O 1456, Kerner Taf. 115. hat man zwey Verſchieden- heiten oder. Arten: 1. Spinacia oleracea, foliis acute terminatis. Spielm. Il. p. 33.(Spinacia aculeata). Lapathum hortenſe, ſeu ſpinacia ſemine| ſpinoſo. Baul, pin. 114.| 2. Spinacia oleracea, foliis ſuperne rotun-| datis. Spielm. Il. p+ 34.(Spin. inermis)-.| Lapathum hortenſe ſeu ſpinacia ſemine non ſpinoſo. Bauh, pin. 115- 6. 164.;| Auch der Engliſche Spinat, die 4 Melde, und die Winterkreſſe, ſind ehe: R 3 mals 262 Erſten Thells 1. Hauptſtück. mals als Spinat genußet, und zu dieſer Abs ſicht geſäct worden. CErſterec kömt jeßt wie» der in Mode, aus der ihn, nebſt den übrigen, der Spinat verdrängt hatte. 1. Engliſcher Spinat, Möndsrhabarber. Ru- mex patientia 2 476. Berner Taf. 720. Leipziger Intelligenzblatt, 1769. S. 61. Lueders Briefe 1. S.331. 2. Melde, Atriplex hortenfis O 1493. I. Weiße Melde. Atriplex hortenſis alba vel pallida virens. Bauh. pin. 119. Rerner Taf. 570. 2: Rothe Melde, Atriplex hortenſisrubr2. Bauh. 119. Berner Taf 385. 3. Bunte Melde, mit grünen Blättern und rother Einfaſſung. Millers Gärtnerlexicon 1. S.317. 6. 165. Die meiſten Wurzelgewächſe, welche man in ſpindelförmige(4. 166.176.) und fnol- lige(9. 177. 178.) eintheilt, wollen ein nicht friſch, ſondern ein Jahr vorher gedüngtes, jedoc) warmes, etwas ſandiges, und tief um- gegrabenes, einige wenige auch ein etwas feuch« tes Land haben, 6. 166. Die Möhren, oder Carotten, werden theils im Frühjahre, eheils in der wat des ome 1V. Von Garkenfräutern. H, 166. 167: 263 Sommers, theils" auch ,- unter dem Namen der Winterkarotten, im Auguſt. geſäet. Man bauer ſie auch mit Vortheile auf den Aec>ern zur Futterung: 1. Möhren,' Mohrrüben, Carotten, Wurzeln, Daucus carotta 3 348. Berner Taf. 319. Mehler Taf. 49. 1. Die gemeinen gelben Wurzeln. Paſtinaca tenuifolia, ſativa» radice lutea, Baul. 151.'| Daucus ſativus, radice lutea. Touarnef. 307- 2. Die weißen Möhren. Daucus ſativus, radice alba. Tournef. 307. 3. Die goldgelben Möhren. Daucus ſativus, radice aurantii. coloris« Tournef.; 4-„Die rothen Möhren. Daucus ſat. radice atrorubente. Bauh. 131. 2. Reicharts Land- und Gartenſchaß:: IM. S- 149. 165. quillers Gärtnerlexicon Il. S. 15. Oekonomiſche Ltachrichten W.. S-.'577* vom Anbau der Möhren auf dem Felde. Scriften der Berner GSeſelſchaft 1767, 2 GSI 31: Thaer engliſche Landwirthſchaft. 1. S.345- 6. 167. Zu den Rüben gehören nicht nur die ge- meinen weißen und gelben Rüben, ſondern auch R 4 die 264 Erſten Thells.:-4. Hauptſtück, die:(Steckrüben„- und viele andere. angenehme Abarten; die vornehmlich durch die Werſchie» denheit“ des'Bodens, entſtanden ſind, und das Her von einigen Gegenden oder Dertern bes nant weden, TI..Rüben:, engliſch Turneps„Braſſica rapa 2 932. Berner Taf. 138. Mehler. Taf. 37. Martyu flora ruſt. tab. 49. 50. I« Die: Migyrübe, Tellerrübe. Rapa ſativa rotunda, radice candida«, Sauh, 99. Braſſ. rapa, radice vtrimque- compreſſa, Spt. im. 1. P. 45. 2. Die arünköpfige Rübe. Rapa ſativa rotunda, radice ſupra terram viridi. 8oerh. ind. 3. Die rothköpfige Rübe. Rapa ſariva rotunda, radice punicea, Baul. pin.'90. 4. Die-Guelrübe. Rapa ſat. oblonga, ſeu femina, Bauh, 5. Die gelbe Rübe. Rapa ſativa rotunda; radice foris et ine tus flaveſcente. Saul. 90. 6. Die SteXrübe; SriFelrübe. Braſſica napus. Mehler Taf. 38. 7. Markiſche Rüben Teltower Rüben. Berner Taf. 534. C. 2. Sannow Verſuch einer praktiſchen Anleitung zum Teltower Rübenbau. Berlin, Ohne Jahrzahl. 92 Seiten in 8. ZAgnn6öv. IV. Von Gartenfräutern. 8. 167, SZannöv. nügliche Saml. 1758. S. 653, jh Schriften der Hannöv. Landw, Geſelſ. VU. S.'69.| Reicharts Land=. und Gartenſrübe gez bauet wird, unterſcheidet man beyde ſehr"ge? nau, und Mehler hat beyde richtig abgebil- det.. An der wahren Ste>rübe kommen die Blätter unmittelbar aus der Wurzel hervor,| da ſie hingegen bey- Kohlrabi meiſtens am 1! Stamme ſitzen. Jene ändert ſich, wehr als irgend eine andere Wurzel, im Geſchmae nach der Erdart', worin ſie gezogen wird 5 am ſchmaFhafteſien wird. ſie in einem mit viez lem Sande. gemiſchten Thon. Daher entſiehen denn die angenehmen Abarten, welche nach der. Gegend, woher ſie bekant geworden ſind, genant werden: die markiſchen, teltower, bor85 feldiſchen, bobenhäuſer und wilhelmsburger 1.8 R 5 Rüben, 265 Erſten Theils[.' Hauptſtück. Rüben. Aber ſie verändern ſich alle in einem andern Boden, und man muß ſie deswegen von Zeit zu Zeit dur) Samen, welche man aus ihrer Heimat kommen läßt, wieder ver= beſſern. S. Beyträge zur Geſchichte der Erfindungen 5. S. 128, ß. 168. Paſtivafen müſſen, wenn ſie um Jo- Hannis eßbar ſeyn ſollen, ſchon den Herbſt vor- Her geſäet werden. Sie leiden nicht von der Kälte, und können im Frühjahre den Mangel anderer Gemüſe erſeßen. Das Kraut dient, ſo wie die Wurzeln, zum Viehſutter, 1. Paſtinaken, Balſterna>en, Hammelsmöh- ren, Paſtinaca fativa 3 376. Berner Taf. 596. 597. 1. Lange Paſtinaken. Paſtinaca ſativa, radice longiore alba. Spielm. VW. p. 22. 2. Runde Paſtinaken. Paſtinaca ſativa, radice turbinata, Spielm. 2, Reicharts gemiſchte Schriften. S. 34. De Combe S. 603. 6. 169.' Auch die Zu> erwurzeln werden' am beſten im Herbſte geſäet, ungeachtet ſie beque- mer durch Keime vermehrt werden. I. Zu&erwurzeln, Sium ſiſarum, 4 3615 Berner Taf. 464. Reichart 11. S. 184. CS. 170. IV. Von Gartenkfräutern«. 1700 267 69470 ih Peterſilien und Cellerie werden beyde, ſowohl wegen der Wurzeln, als auch wegen des Krauts, gebauet. Der Wurzeln wegen, muß der Cellerie ſ Reicdarts Land- und Gartenſchaß 1V. S. 59, ß. 172. Rübrapünzel, eine Virginiſche Pflanze, die auch wegen ihrer Blumen in Garten gezo- gen wird, treibet, wenn ſie in ein lo>eres-2and geſäet und verpflanzet wird, Wurzeln ,. die ab- gebrühet zum Salate dienen, 1. Rübrapünzel, Franzöſiſcher Rapünzel, gel? ber Weyderich, Venothera biennts.492- Berz 1V. VowGortenfräukern, 11.8. 172. 173. 269 Berner Tof. 591. Reicharts) Land- 1. Gartenſchaß 111. S. 186« 2. Von dieſer Pflanze ſind die einheimiſchen Ra- 4 pünzelwuvzeln, Campanula vapunculus 3; 231. Berner T. 297- verſchieden. Beyde kdn- nen nur jung genoſſen. werden./ Chemals nüßte man auch die zweyjährigen Knollen des 1,4) Rübenkerfels, Chaeroplyllum butboſum 3] 370. wovon man eine Abbildung bey Berner y Taf. 299. und in /acquin flora Auftr. 1. 11] Taf. 63. findet. Noch jeßt werden die Wurzeln nN in Wien aufs Markt gebracht, abgekocht und mit Eſſig und Baumdl, als Salat gegeſſen. S. Elsholz Tiſchbuch S. 25 3; deſſen Gartens bau S. 149. LZueders Briefe 11. S. 2114 Auch die Wutzeln des' Waldrapünzels, Phy- teuma /picata 242. Bertzer Taf. 153. ſind auf gleiche Weiſe ehemals, öfter als jekt, gevüßt worden, wie man aus Foqon. adverſl, p. 149. Tabernäm-. Kräuterbuch 11. S. 125. und Chabraei Cciagraph. Pp. 262. ſehen kan. In neuern Zeiten hat auch Walter S. 351. dieſe in manchen Teutſchen Wäldern wild wachſende Pflanze zu den eßbharen Rapünzeln gerechnet, O. 173 Die Skorzonerwurzel bleibt länger eßbar, als die Haberwurzel, welche im zweyten Jahre ihre Milch verliert, und'holzicht wird. Jene wird bey uns häufiger als leßtere, gebauet, 1. Scorzonerwurzel, Vipergras, Schlangen? mord. Franzdſ. Salfifie d'Eſpagne, Scor'20- vera, hiſpanica 4 1112. Berner Taf.g1. Reicharrs Land- u. Gartenſ. 111. S. 181= 184«+ De Combe S. 309. Der 270 Erſten Theils I. Hauptſtü>. Der. Namen iſt aus' dem Jtalieniſchen entz ſtänden, entweder aus Scorza nera, wegen der ſchwarzen Haut der Wurzel, oder aus Scor- zone, dem Namen einer gifrigen Schlange, wider deren Biß ſie einmal empfohlen worden. S. Geſchichte der Erfind. 5. S. 140. 2. Häberwurzel, Bo&sbart, Artifiwurzel, franzdſ. Salifie commun, 7ragopogon por- yifolium 3 1110. Berner Taf. 237. Auch bauet man,„unter dieſem Namen, Tra opogon praten/e 3 1109. Kerner Taf. 66. die man auch in Thefauro rei herbariae ' hortenſisque S. 124. Taf. T, 4. gut abgebil? det findet. 3. Beyde Pflanzen unterſcheiden ſich vornehm- lich dadurch, daß die Blumen der Haberwurz zel einen einfachen Kel) haben, der hinge- gen, bey der Scorzonerwurzel,| aus einigen Reihen Schuppen beſieht. 6. 174. Die verſchiedenen Arten der Bete, oder des Mangolds, verlangen olle ein ſtark ges däüngtes Land. Von einigen werden vorzüglich die Blätter, von andern.die Wurzeln, und von einigen die Rippen und Stengel gegeſſen, 1. Bete, Römiſcher Rohl, Beißkohl, Seta cicla I. Syſtema nat. pP. 195. Berner Taf. 242. Alle dahin gehdrigen Abarten haben nur Pleine Wurzeln, welche ſelten di>er als ein Daumen werden. Von ihnen wird auch nur das Laub genußet. | | % in aT WE Ze I. ZERI 7. IV. Bon Gartenfräufern, 8. 174. 27x 1.. Grüne Bete. Ih Beta communis five viridis. Baul, 118. 2. Weiße Bete. Beta alba vel palleſcens, quae Cicla offi- cinarum. Bauh. 3. Römiſche Bete, Schweizer Mangold« 2 Beta maxima, Helvetica, latifſimo caule. Boerh. ind, alt. Hannöveriſches Magazin 1764. S. 1092» und 1766. S.715, und 1797. S.369, und 1768.: S. 269, und 1774. S-285. Lueders Gartenbriefe 1. S. 382- Dieſe Art, mit weißlichen Wurzeln und blaßgrünem Laube, har Andrea zuerſt im Jahre 1764, ins Hanndveriſche gebrachty wo ſie, wegen des angenehmen ſpäten Ge2 müies, was die vielen Blätter geben, noch) immer allgemeiner wird. 32: Mangold, Yiangoldrübe. Beta vulgaris. Alle Abarten derſelben haben große fleiſchichte eßbare Wurzeln. 1. Rothe Rübe. Rerner Taf. 251. Beta rubra vulgaris. Saul. - 2. Gelbe Mangoldrübe. Rerner Taf. 235» Beta radice Rapae flava. SP;/imat. P-27« Die Wurzeln ſind ganz gelb, wohl nie ſo groß und di>, als die rothen, aber zu Sas lat ſchma&Fhaft?er: Zuweilen wird die gelbe Farbe blaſſer, und ſcheint ganz zu verſchwin den, und glsdann iſt auch der Geſchmack ſchlechter. 7 3» 272 3. Erſten Theils T:+ Hauptſtück,." Di>Xruben, Raunſchen; Burgunderrüben, Runkel, Rummelrübem. Beta altiſſima. Häusvärex 1. S.307. Reicharts vermiſchte Schriften S. x. Oekon, WTachr. XU S. 481. Memoire fur 1a culture de 1a racine d'aboti» dance ou de diſette: Pat Pabbe“ade/ Com- merell. Lauſanne, 71786. 83. S:CPhyſit. ökon. Bibl. XV. S' 32. R. A tröldechen über den Anbau der Run? Felrüben und die damit angeſtellten Zuerver? verſuche."Berlin 1759; 8-|- Röſſigs botaniſche Beſtimmung der Runkeln, nebſt Bemerkungen über ihre Cultur zur Zuer- gewinnung. Leipzig 1800.'8. Dieſe Abart wird oft ſieben bis amt Schuh hoch. Sie gleicht im Laube, in der Farbe der großen rothen, vft rothbrauneu Rippen der Blätter, und in der Bildung der Wurzeln, gänzlich. der rothen Rübe, von welcher ſie ſich vornehmlich dadurch unterſcheidet, daß ihre großen Rüben quer. durchgeſchnitten weiß ſind, aber rothe Kreiſe habey; wiewohl die Rdöthe bey manchen ganz zu verſchwinden ſcheint. Sie haben ein rothes Oberhäutchen z wenn dieß zerkraßt wird, erblict. may aleich das weiße Fleiſch; dagegen die rothen Rüben aledann zu bluthen anfangen. Dieſe Rüben ſiud ein vorzügliches Viehfuts ter. Ich erhielt die erſten Samen vom H. Landdroſt von muünchhauſen, und die erſten Runkeln, welcge unſern nächſten Landwirthe, vor- 1V. Bon Gartenfräuterm" 8 174 175. 273 vornehmlich die zu Roßdorf, gezogen haben,| ſind aus den. Samen erwachſen ,. welche dazu aus dem dkon. Garten weggegeben ſind.:;; Aber noch bekanter iſt dieſe Abart in neuern, Zeiten geworden durch den erneuerten Vorſchlag, ſie auf Zu&>er zu müßen; ſetzt giebt ſie wenige ſtens"einen brauchbaren Syrupz jedoch iſt, nach den Verſuchen unſers Hrn. Gerichtſchulz2 zem Zachgriä, die gelbe Mangoldrübe noch reicher an. ZuFer. 3. Ic< habe die beyden Arten Z. cicla und B. vulgaris nach den Wurzeln beſtimt, weil, ſv viel ich bemerkr habe, alle andere biöher an= gegebenen Unterſcheidungszeichen unſicher und unzulänglich ſind, und weil Miller verſichert, in go Jahren keinen Uebergang dieſer beyden Arten an den Wurzeln bemerkt zu haben. S. Hannöv. Ulagazin 1799. S- 332- S. 175. Die Retktic H. a cn ume, ZB:<änn j 25 IV. Von Gartenkräutern. 6, 176, 1770 275 Land, undierſt im andern Jahre ſind die Wur- zeln"recht“gut.; 1. Meerrettich, Rreen, Cochlearia armora- eia.2*'904." Berner Taf. 423. Reichart 111. S.189. Oekon. Wahr. IV. S.2grxr. Berliner Beyträge: zur Landw. 11. S, 663. 6. 177. Unter den koolligen Wurzelgewächſen ſind die Tartuffeln die nüßlichſten. Sie wachſen am beſten auf einem mit Sande vermiſchten rhonichten Boden. Sie werden, da ſie. bey uns höchſt ſelten reife Samen rragen., aus Keimen gezogen, aber ſicherer iſt es, wenn man die ſchönjten, unzerſchnitten und weitläufe tig, pflanzt, L. Tartuffeln, Erdtuffeln, Cartuffeln, Car- toffeln, Erdbirnen, Grundbirnen, Nudeln, Knollen, Solanum tubero/um 2 295. Rerner Taf. 371. 372. 1. Tartuffeln mit violetrdthlichen Blumen, und großen länglichen hd&ernchen Knollen, mit rdthlicher Haut, und weiſſem Fleiſche. Blackwell's herbarium tab, 523. b. fig. 9. 10. 2. Tartuffeln mit weiſſen Blumen und langen rothen Knollen.' 3. Tartuffeln mit weiſſen Blumen, und weiſſen, etwas runden Knollen. Blackwell's herhar. tab. 523. b. fig, g. S 2 Dieſe | 276 Erſten Theils-+T. Hauptſtück. Dieſe beyden lekßtern ſind hier am läng»- ſten gebauet worden, wollen aber nicht mehr gut gerathen. 4. Sommertartuſſeln, Zu&ertartuffeln, ha- ben faſt blaue Blumen, müſſen früh ge- pflanzt werden und können am längſien ſiehen bleiben. Blackwell Taf. 523. 4. Hgusvgter 111. S. 864. Lueders Gartenbriefe 1. S. 342. 5. Tartuffeln mit blauen Blumen, die gröſſer als an den übrigen ſind, mit blauen Knollen. 6. Holländiſche Tartuſſeln mit violetten Blus men, und weiſſen länglichtrunden Knollen; von gutem Geſchma>, einträglich; werden hier erſt ſeit einigen Jahren, aber ſchon häufig gebauet. 7. Engliſche Tartuffeln, Conglomerated oder bedfordſhire patatoe. Doſſie memoirs of agricult. IL S. 292. Wittenbergiſches Wochenblatt. 1788. S. 49. Die Knollen dieſer Art haben eine rdth- liche Haut, und ſind die größten, ſo daß ſie oft einige Pfunde wiegen, aber ſie arten aus, ſind im GeſchmaFe die unangenehm: ſten, und taugen nur fürs Vieh. Uebrigens haben die Tartuffeln, durch den häufi- gen Anbau, eine faſt unendliche Abände- rung erlitten, wovon H, Engel die meiſten angemerkt hat. IV. Von Gartenfräutern. H. 177. 277 2: Sausvater. Il. S. 86x. Lueders Gartenbriefe 1. S. 338. Oekonomiſche TTachr. VI. S. 534. Brauſens Gärtnerey S. 2058. Anweiſung und Nachricht über den Erdäpfel: bau. Bern 1773. und zweyter Theil 1774. 8- (vom H. Landvogt Sam Engel). Supplement 3a l'encyclopedie IV: Pommes de terre von H. Engel. (Ebendeſſelben) Traite de la nature et de Putilite des pommes de terre ,' par un ami des hommes. Lau/anne 1771. 8- I. Adam Jac. Ludwigs Abhandlung von den Erdäpfeln. Bern 1770. 8- Sleditſchs vermiſchte Abhandlungen... Halle 1765. 1. S. 157; über die Vermehrungsart der Tartoffeln. Examen chymique des pommes de terre/-- par M. Parmentier. Paris 1773. 12: Oekonomiſch- praktiſcher Unterricht über den Anbau und die Zenuzung der Rar» toffeln, von C. EL. B. zweyte Auflage, Leipz. 1799. 8. Report of the committee of the board of agriculture, concerning the culture and uſe of pätatoes. Lond. 1795. 4. S. phyſ, ökon. Bibl. XX. S. 181. 3. Materialien zur Geſchichte der nüßlichſten Pflanze, oder vielleicht der nüßlichſten Sache, welche Europa aus Amerika erhalten hat. 1553. Erſte Erwähnung derſelben in Pedro de. Cieca chronica del Peru. 1. cap. 40. unter S3 dem 278 Erſten Theils 1. Hauptſtück, dem Namen papas und operacok.(C/ufii biſt pl. p-LXXX.).)' 1554.. Erwähnung derſelben von Franz Los pez de Gomarg, unter dem Namen ope- namk, pape, papuZ. Seine Hiſtor. de Mexico iſt in Sarcia“ biſtoriadores IL Wieder abgedru>t worden. Auch. Joſeph Acoſta, hat ihrer erwähnt.(Phypſ.“ ökon. Bibl, XX S 182.) 1580? ſoll ſcten Virginien nach Irland, wo ſie zuerſt im Garten hey. Wovahall gebauet ward. Yber man war mit der Nutzung noch ſo wes nig bekant, daß man meinte, die Beeren ſollten gegeſſen werden., welche dann freylich nicht gut ſchme>ten. Da fragte der Gärtner ſpödiriiſch: ob- dieß die gerühmt& Frucht ſey? und erhielt. von Raleigh. zur: Antwort; wenn fie nichts tauge, ſo möchte er das Unkraut ausrotten.(Phyſ. ökon. Bibl. XX. S. 183.) 3588 erhielt-Cluſius dieſe Pflanze'zum erſien mal, welche aber ſchon damals in Jtalien gemein war. 1590 erhielt"Caſp. Bauhin eine gemalte Ab2 bildung, und nante", ſo-wie 1597 John Gea rard, die Pflanze Solanum tyberofum. (Progrom. p. 90.) 1616: wurden Tartuffeln noch als eine Selten: „heit auf die königliche Tajel zu Paris gebracht. 1662. empfohl ſie Bukland, ein Landmann von.Sommerſet/ in den Philoſ, transa&. 1684 1V.5 Vom Gartenkräutern. 58. 177(279 1684 bauete“ man ſie“in Lancaſhire"zuerſt auf freyem Felde.(Phyſ. ökonom. ZBiblioth. XX..S. 1383.) 1710 brachte ſie der: Waldenſer“, Antoine Seignovet, ein Coloniſt, ins Wirtenbergiſche. Galth. Sprengel.) 1717- brachte ſie der General- Lieuten. von Miltkau, bey ſeiner Räkunft aus Brabant, vac Sachſen. 1726 veranlaſſete Jonas Alſtröm den Anbau' zuerſt in Schweden.; 1728 bauete ſie der Taaldhner Thomas Prens? tice zu Kiliyth zuerſt in Schotland auf freyem Felde.(Phyſ. 6X. Bibl. XX. S. 183.) 1736 ward ſie aus England nach Schleſien zum Anbau. gebracht.(Xunam«." rar. nat. p- 509:) 1737 ward ſie zuerſt in Finland bekant.(Gadd.) 1738 wurden die. erſien Verſuche mit dem An- bau um. Berlin gemacht; man nante ſie da? mals Erdnüſſe.(Sönig hiſtor. Schilder. von Berlin. VU. S..294.) Doctor Löber, welher 1669 zu Verden ſeine Anchoram ſanitatis ſchrieb,' erzählt älle damals um Verden gebräuchliche Ge- müſe, und darunter auch S. 58. Flos: ſolis glanduloſus, Erdäpfel, aber nicht Tartuf2 feln. Sogar in Flora francica rediviva oder FSranfens Kräuter- Lexicon, von Thilo. Leipz“ 1736. finde ich die Tartoffeln noch nicht genant. Der Namen iſt aus dem Ita- lieniſchen tartufo,'tartuffo, tartufulo enta ſtanden, und ſcheint über Holland zu uns S4 ge? SC TRL ECE NE 3: 280'. Erſten„Theils- 1. Hauptſtück. gekommen zu ſeyn, hat aber von unfern Land2 leuten mandherley Entſiellung erlitten. 4. Seit einigen Jahren werden die Tartuffeln von einer noch unbeſtimten Käfer- Raupe viel- leicht Scarab Jolſtitialis, beſchädigt. S. Hannöv. Magaz.' 1779. S. 1323- 5. Von der Krayfkheit dieſer Pflanze, welche die Engländer the-curl, und die Teutſchen Ueber- ſetzer die Kräuſelkrankheit nennen,|f. die von Thäer in Engliſcher Landwirthſch. 1. S 423. und. von Riem in neuer Samlung ödkonom. Schrift. V1. S. 163. geſammelten Nachrichten. 6. 173. Auf eben. dieſe: Weiſe werden auch die Erd- äpfel fortgepflanzt ,. welche, ungeachtet ſie in Brofſilien zu Hauſe“ gehören, unſere Winter aushalten. 1. Erdäpfel, Erdartiſchoken, Engl. Jeruſälem Artichoke, Franzdſ. de tobinambours(von den Braſilianiſchen Völkern dieſes Namens), Helianthus tuberofus 4 1277. Jacquin bor- tus Vindob. Il, Taf. 161. Rerner T. 104. 105. Reicharts Land- u. Gartenſchaß 1V. S. 50. 2. Es iſt ein Fehler, wenn man Tartuffeln und Erdäpfel für einerley hält, oder dieſe Benen- nungen verwechſelt 3; oder wenn man. auch keiz2 nen Unterſchied zwiſchen erſtern, und den Pa taten, Patatas, Patatos, Battatas macht. Letztere, Convolvulus Batatas, Berner Taf. 493. ſchiken ſich nicht für unſer Clima. In England zieht man ſie auf Miſibeeten, und bede>t ſie mit Glasglo>en.; S- M art IV. Von Gartenkräutern. 6.178. 179. 2. 281 Gärtnerlexicon 1. S. 81t1. Ralms Reiſe 11. S:. 322.. Hausvater 111. S, 868. 3. Zu den knolligen Wurzelgewächſen gehören auch die Erdnüſſe oder Erdmäuſe; Lathyrus tubero/us 4. 1033., Berner Taf. 328. welche in manchen Gegenden von Teutſchland, auch um Gdöitingen, wild wachſen, und am Rhein und in Holland gebauet werden.-S. Haus2 vater Ill. S. 8656. Abhandl. der Schwed. Akad, VI. S. 245. XAXV. S. 187. Ehr- harts Pflanzenhiſt. VU. S. 118. h. 179. a Hierher gehören auch die in neuern Zeiten, zu Oehl und Mandelmilch, und vornehmlich ſtat des Kaffees, empfohlenen Er dmandeln, Sie werden im May in ein nahrhaftes, war- mes, und, wenn es ſeyn kan, etwas feuchtes Land, einen halben Schuh weit von einander und ein Paar Zoll tief gepflanzet, und im October, wann die Spißen der Blätter gelb werden, aufgenommen, gewaſchen, und auf einem luftigen Boden wider Mäuſe verwahrt. 1. Die Erdmandel, Cyperus e/culentus 67 2 wird in Spanien und Sicilien gebquet.- In Teutſchland, wo ſie nicht blühet, und leicht von Froſt leidet, hat ſie. der Hofgärtner Schweiderr in Carlsruhe zuerſt 1798 zum Anbau empfohlen. 2.5. L. Chriſt, der Teutſche Stelvertreter des Kaffee. Mit zwey ausgemalten- Kupfertafeln. Frankf. a. M. 1800. zwey Bogen in 8. S5 I. ame I ee R Tn 282 Erſten Theils 1. Hauptſtück.“ 3. H Bü&ing Bemerkungen über die Erd2 mandeln. Gießen. 1801.'23 Bogen in 3. ; 6. 179. b. Die Zwiebelgewächſe werden, theils durch Samen, theils durch Zercheilung und Verſeßung der Zwiebeln, fortgepflanzt 3 indem dieſe; wann das Laub gelb wird, aus der Erde gehoben, ihres Krauts beraubet, abgetrö>net, und zu gehöriger Zeit wiederum eingepflanzt werden, 1. Zwiebeln, Zipollen, Bollen, Sommerzwie- beln, Allium cepa 431. Reicharts Land- und Gartenſch. 111. S. 290. qillers Gärtnerlexicon Ul: S. 6309. Hamburgiſches Wagazin XXIV. S.t161. von der Cultur der Zwiebeln. Sränkiſche S3mlung 111. S. 137: von dem Gochsheimer Zwiebelbau. Einige Zwiebeln haben.;eine rothe, andere eine weißglänzende Haut; einige ſind rund oder kugelförmig, andere länglich.(Cepa ob- longa. Dodou.) Zu den edelſten Arten der Zwiebeln gehd- ren die großen ägyptiſchen, portugiſiſchen und vorzüglich.die ſpaniſchen Zwiebeln, welche fünf bis- ſechs Zoll im Durchmeſſer halten, vom feinſten Geſchma>e find, auf mancherley - Weiſe zugerichtet, und, ohne die Unbequemlichkeit gemeiner Zwiebeln, verſpeiſet werden;=== vermathlich die geprieſenen bulbi WE In ten 1V. Von Gartenfräutern. 6. 179. b. 283 Alten."S. Beyträge zur Geſchichte der Erfind. V. S-11x. Winterzwiebeln, lange Gartenzwiebeln, Allium fiſtuloſum 432. Berner Taf. 249. Reichart Ill. S. 219. Man hat auch rothe und weiße. . Rnoblauch, Allium ſativum 425- Berner Taf. 130. Reichart Ul: S. 224. Oekonomiſche Encyclopäd. T. S. 526. . Rod&enbollen,'. Schlangenfnoblauch, zah? mer Knoblauch, franzdſ. Rocambole, Allium ſeorodopra/um. 425. Allium ſtaminibus alterne trifidis, capite bulbifero, ſcapo ante maturitatem contorto. Hall. opuſc. botan..P.334- DN. 2. Reichart 111. S. 226. Dieſe Art hat dunkelpurpurfarbige Blumen. Ihr Stamm krümmet ſich, ehr er Blumen hat, au die Erde und wieder aufwärts, ſo daß er eine ſc. Franzoſen ſo ſehr verdorben: haben, daß man ihm die Abkunft kaum anmerken kann. 5. Bergzwiebel, Allium multibulboſäm. Jac- guin Flora Auftr. 1. Taf. 10. Rerner Taf. 44. IPird um Wien in Garten gezogen. Der Geruch hat kaum etwas von Zwiebeln oder Lauch an ſichz etwas mehr der Geſchma>. Die Zwiebel iſt weiß, meiſt kugelſdrmig, nur etwas zuſammen gedru>t und wit ſeh“ vielen kleinen Zwiebeln, welche durch Fäden mit der Mutter zuſammenhangen, umgeben. Trennet may dieſe von der Mutter, ſo findet man Öberal fleine eingedrute Gruben. Die Blät- ter ſind groß und breit. Der lange Blumen ſtiel trägt Blumen, welche weißliche Blätter, außen mit einer“ grünlichen Linie, haben. Die Samen ſind ſchwarz. Die Pflanze blü- het im Junius und der Samen reifet im Auguſt. H. Rexzius hält dieſes A. multibul- boſum des Hrn. Jacquin für Allium nigrum des Linne- S. Obſervat. botan. faſcic. V. 6. Schalotten, Eßlauch, Eſchlauch, Aſchlauch, Allium aſcalonicum 429. Berner Taf. 307. Reichart 111. S. 224. H. Georgi rühmt in ſeiner Reiſe das von H. Pallas beſchriebene Allium altaicum, als die gewürzhafteſte Art des Lauchs, welche auc<ß in Rußland häufig gegeſſen wird. 7. Porre, Spaniſches Lauch, franz. Porreau. Allium porrum 423. Berner Tof. 143- Reichgarts Ul. S, 221. IV. V. Gartenfräutern.“ 6.179. b, 180, 285 8. Perllauch, mit vielen kleinen Pperlfdrmigen und perlfärbigen Zwiebeln, und ſehr feinem Lanbe, Es entſteht aus den in Winter ab» genommenen, und im März gepflänzten, klei? nen Nebenſchdßlingen des Porre. Lueders Gartenbriefe 1. S, 170, Hannöv Magazin 1775. S.262. 9.'SHnitlauMm, Graslauch, Hohllauch, Al- lium ſchoenopra/um 432. Berner Taf. 64. Reichart Ill. S.222. 10. Johannislauch. Cepa fiſilis Sauk. pin. 72. Halleyri opuſc. botan. p. 364. 1.14. Y. Lueders Gartenbriefe 1. S. 80. Es ſcheint eine: Abart von dem vorigen zu ſeyn. 6. 180. Die Salatpflanzen müſſen ein ge« düngtes, wohlgegrabenes Land haben, und weite läuftig verpflanzt werden. Die unendlichen Verſchiedenheiten des Lattichs, können, den ganzen Sommer hindurch, geſäet werden. 1. Laftuca ſativa 1118. O Die vornehmſten Arten und Abarten ſcheinen folgende zu ſeyn: 1. Srüher Eyerſalat, Montree. Ladttuca capitata ſeſſilis; capitibus parvis favis. Spielm. II. S.13. 1. 2. Gelber Prahlſalat. La&uca capitata, capitibus magnis flavis, foliis rugofis.«Spielm. S,. 13. 3+ 3. 285 Erſten Theils 4. Hauptſtück. 3.(Großer gelber krauſer Montree: * LaäQuca capit capitibus magnis flavis, fo- liis minus bullatis« Spielm. S.14. 4. 4. Grüner Prahlſalar.; Ladttuca capit. capitibus magis viridibus. Spielm. S, 14- 5. 5. Straßburger Ropflattich. LaCuca capit. capitibus maioribus viri- dibus laxis. Spielm. S. 14+ 7+ Latäuca ſativa capitata, Lin. 6. Winterſalat. TaCuca capit. capitibus majoribus ver- ' ſus marginem maculis rübris ſparſis. Sp. S. 15. 8.' „, Sorellenſalax/ SorellenFopfſalat: La&uca capit. rubro variegata, foliis ro- tundiss Spielm» S. 15. 10. g. Capucinerſalat, Bologneſerſalat. La&uca capit. foliis coptortis., Spielm, S; 17. 15. 9. Langer Sommer: Endivien, Bindſalat. La&uca romana(1. e. foliis meditullio cöeuntibus) foliis viridibus, Spielm. S. 17:44, TL. a&uca foliis obſcure vireſcentibus, ſe- mine nigro.. Saul, 133- 10. Weiſſer Paſſauer, gelber großer Paſ: ſguer. LaQuca romana, foliis evidenter ad Iu- teum colorem accedentibus, Spielm, 17.2. 11. 1V. Von“ Garkenfräufern«&. 180, 181, 287 IT. Forellen- Bindſalat: La&uca' romana, foliis rubris maculatis, colore dilutiore.«Spielm. 18. 3. 12.. Rother Bindſgalat, rother Bologneſer- Salat. LadSuca romana, foliis rubro maculatis, maculis magnis ſaturatis. Spt/lm.18. 4. 9. Die vier. leßten Arten ,. werden Bindſalat, oder Endivien- Salat, und von'den Franzo2 ſen Chicon genannt. Sie werden, ehe ſie ge? noſſen! werden, eine, Zeitlang mit einem Fa- den“zuſammen gebuvden; umd geweißet. Eine Abart, welche hier Frankfurter Strunkſalat heißt, wird nicht gebunden und hat ſtarke flei?2 ſchichte. Stengel, welche geſchälet, in kleine Scheiben geſchnitten, und ungetrowt mit Salz in einem Topfe, mit Steinen beſchwert, als ein gutes Wintergemüß, verwahrt. werden. Schmnitſalat oder Srechſalat nennet. man eine jede.:Art, wenn man ſie, dicht, und nur zu dem Ende ſäet, um. im Frühjahre die.erſien Blatter zu eſſen. H»: 181. Rapunzel kan man in den Monaten Julius, Auguſt, September, October und November ſäen, um ihn im November, December, Januar, Februar und im Frühjahre eſſen zu können. 1. Rapünzelſalat, Feldſalat, Valeriana" locu- »' ſta olitorio O 47: Hall! hiftor. firp. 1! p.94« n. 214. Rerner Taf. 400.. 2. Ehemals, bauetie man. auch die Rauke, Ru- chetta der Italiener, Sraffica eruca O 932. Berz 288 Erſten Theils 1. Hauptſtück. Rerner Taf. 137. imgleichen Bra/ſica eruca- ſtirum O Berner Taf.:313. S. Willers Gärtnerlexicon Il. S. 1363 Bruca ſativa. Die Blätter der Rauke haben, zumal wenn ſie eto was zerdrüFt werden, einen unangenehmen Geruch nach ranzigem Fette oder Schweine- braten. 3. Zum frühzeitigen Salate dienen auch vor» nehmlich. die Gartenkreßſe, L-pidium ſati- vum..O 899. Berner Taf 63, Man hat eine Abart mit krauſen Blättern, Naſturt ium hortenſe criſpum SBauh. 104. auch eine breitz blätterige und ſchmalblätterige. Reichart 1V. S. 27. Zu eben dieſem Gebrauche-ſäet. man auch den weiſſen Senf, Hinapis alba. Ber- ner Taf. 438. und nüßer auch dazu die in Waſz ſer wild wachſende Brunnenkreſſe, Si/ymbrium najiurtium, Berner Taf. 287. Willers Gärtnerlexicon IV. S. 227. 231- 4. Zum Winterſalate bauete man ehemals auch die Winterkreſſe, deren Blätter im Winter grün bleiben, Rerner Taf. 562. Lryſimum barbaracva 2. 922, und die Abart derſelben, die Miller Eryfimum vernum nenet. Dieſe hält Smith für eine beſondere Art, und nen? net ſie Lryſimum praecox. Flora Britan, 2. pP. 231. ß. 182. Cichorien und Endivien werden erſt als Salat gegeſſen, wenn ſie vorher gebleicht worden: ſind» Von einigen Arten ſind: auch die Wurzeln eßbar. I. Die Verſchiedenheiten dieſer Gattung, Ct- chorium 1143. Bernex Taf. 134." ſind ſchwer zu IV: Von Garfenfräutern. 6. 182, 284 zu“ beſtimmen; inzwiſchen ſind folgende die vornehmſten: I. Bunte Cichorien. Cichorium intybusſativum, folio elegan- tiſſime variegato.. Spielm. 1. P- 52:% 3 Reicharts Land- u. Gartenſchaß 111. S. 178. . Winter- Endivien mit breiten Blättern, Franz. La ſcariole, ſcarolle, Eſcarolle. Cichorium Endivia foliis oblongo- ova- tis dentatus. Spieim. p. 53. 2 O Reichart IV. S. 10. : Groskrgauſe Winter- Endivie. Cichorium Endivia, foliis pinnatim 1a- ciniatis, laciniis latiusculis, hyberna, Spiel, 54. Reichart IV. S. 10. . KleinErguſe Winter- Endivie. Cichorium Endivia foliis pinnatim lacinia- tis, nervo evidenter in ramos viridi« Spieim. 57: Reichart 1V. S, 10. diviſo, 2. Cichorium intybus,-Cichorien, Rerner Taf. 134. die Blume, und Taf. 426. die Wurz zel mit dean Blättern, hat meiſtens zwey ſtiel- loſe, dicht an einander ſitzende Blumen, rief eingeſchnittene. Blätter; die ganze Pflanze iſt viel härter und rauher, wächſt ſperricht, ſcheint ſich legen zu wollen, iſt daurend und wächſt bey uns wild.: Die Pflanzen werden im Herbſte zwiſchen Sand. in Tonnen gelegt, im Keller gehalten, und treiben im Winter weiße eßbare Blatter. T Die 299- Erſten Theils 1. Hauptſtück. Die beliebteſte' Abart iſt die, welche hier zuerſt genant iſt.% 3. Cichorium endiniä, Endivien, Zernev Taf. 134. das/Blatt-und Taf, 426. die Blume, Hat meiſtens einzelne Blumen auf langen Stie- len; die Blätter.-ſind. ganz, nicht eingeſchnit- ten, aber oft kraus. Die Pflanze iſt viel weicher und. zweyjährlich. Sie wird gemeiniglich um Johannis geſäet, blühet aber alsdann erſt im andern Sommer /z wird ſie aber im Frühjahre geſäet, ſo blühet ſie im erſten Sommer, und ſtirbt im erſten Herbſte. ab. Die Blätter werden zuſammen gebunden, oder mit einem Topſe oder mit Erde bedce>t, um ſie zu weißen. Unter den Abarten iſt die mit gekräuſelten Blättern, Endivia criſpa, Baul... oder die hier genante dritte Abart die beliebteſte. 4. Die Cichorien, deren gedörrete Wurzeln jeßzt ſtat Kaffee gebraucht, und in großer Menge um Braunſchweig, Magdeburg, Hannover und im Amte Wölpe gebauet werden, ſind Cichor. intybus. Sie fordern ein gutes, aber nicht friſch gedüngtes Land, werden in der Mitte des Aprils geſäet, oft gejätet, und wo ſie zu dicht aufgegangen ſind, ausgezogen. Die Warzeln werden am Ende des Auguſis ausgenommen, und im October geddrret. S. Berlin. Beyträge zur Zandwirthſch. 1. S. 175. TJournat für Fabriken und Mg? nufgct. 1794. 1. S. 223-; 5, Eben wie die Endivien, können auch die Blätter der häufig wildroachſenden Buhblus- men, Löwenzahn, Leontodon taraxacun 4 1142». IV. Von Gartenkräutern. 5. 182= 184. 291 1142. Kerner Taf. 451. nicht nur im Frühz jahre, ſondern auch, wenn ſie alle drey Wochen geſäet, und hernac; durch Anhäufung der Erde, gebleicht werden, den ganzen Sommer, und in Kellern, auch den Winter hindurch, genußet werden, S. Fanbury's body of planting and gardening. IL S,. 737, 9. 183. Die Hülſenfrüchte nehmen mit einem lodern mittelmäßigen Boden vorlieb. welcher ſchon, ein Paar Jahre vorher, andere Garten- gewächſe getragen bac, 6. 184, Die Phaſeolen oder Vitsbohnen wol- fen vorzüglich einen loFern Boden haben, und leiden leicht von der Kälte. I, Weiſſe Türkiſche Bohnen, Steichbohnen, Schminkbohnen, welſche Bohnen, weiſſe Faſeln. Pliaſeolus vulgaris. O 1016, Berner Taf, 489. Die Hülſen dieſer Bohnen werden fein zerſchnitten, etwas abgetro&net, mit Salz eingemacht, und zum Gemüſe und Salat- für den Winter aufgehoben, Line Abart, mit ſehr breiten fieiſchichten Hülſen und fleinen Samen, iſt bey uns, unter dem Namen Schwerdtbohnen, bekant, Rerner Taf, 490, 2. Bunre Türkiſche Bohnen, Braſilianiſche Bohnen, Arabiſche Bohney, 22 Pha- 292 Erſten Theils 1. Hauptſtück, Phaſeolus vulgaris coccineus 1016 Kerner Taſ. 188. Dieſe, mit bunten Blumen und Samen, pflegen höher, als die erſtern, zu ſieigen, Cine Ybart, mit dunkel purpurfarbigen, ſchwarz gefle>ten, faſt kugelſdrmigen Samen, und ſehr fleiſchigen Hülſen, die eine faſt unmerk- liche Ueberhaut haben, iſt unter dem Namen Sleiſchbohne bekant. Nuch gehdret hieher die Zu&erbohne, welche jedoch jeßt für eine beſondere Art gehalien wird, und in Moench method, horti Marburg, p. 155. Plha/eolus ſaccharatus genant iſt. 3, Zwergbohnen, Franzbohnen, Eyerbohnen, Prinzeſſinbohnen. Pha/eolus“ nanus 9 1017- Kerner Taf, 339+ Dieſe, welche nicht ſteigen, alſo auch nicht geſtiefelt oder geſtengelt" werden, ſind, eben ſo, wie die vorigen„ der Farbe nach, ſehr mannigfaltig und veränderlich; aber die Farbe iſt, weder in Anſehung der botaniſchen Beſtimmung, no<% des dkonomiſchen Ges brauchs, wichtig. 4. Reicharts Land= u. Gartenſ. IV. S.121-143+ V ueders Gartenbriefe 1. S. 496. Schleſiſche ökon, LTachrichten 1775(S4 237+ | MW 5 bonum- 0... GDE NE 6. 185. Die Bohnen unterſcheidet man in Gar- tenbohnen und Futterbohnen, Bey jenen be» ſördert nC RE awd FERT: 7; emm IV. Von Gartenkräutern. 8. 185. 186. 293 fördert man das Wachsthum der Hülſen dadurch, daß man, ſobald ſich die üntern Blumen öfnen, die Spiße, oder das Herz, ausbricht. 1, Sroße Gartenbohnen, Vicia faba O 1039« Berner Taf. 259. Mehler Taf, 13. Reichart.1V. S, 143. Mmillers Gärtnerlexicon Il. S, 180. Hanbury body of'planting and gärdening 11.-407 Z987 Auch hier iſt eine große Mannigfaltigkeit in der Farbe und Größe. Die Engländer ſchä2 ßen die Mazaganbohne, die aus einer Porz tugieſiſchen Colonie ,-an der Afrikaniſchen Küſte, gleich) an der Meerenge von Gibraltar, ge- bracht worden, als die früheſte Art, vorzüglich. Auch verdient dieſerwegen die Windſor- bohne(windſor-bean), welche große krumme Hülſen gemeiniglich mit zwey großen etwas bräunlichen Samen hat, einen Vorrang, 2. Sutterbohnen, Roßbohnen, Pferdebohnen, Faba minor five equina Bauk, 338. Reichart V. S. 150, 6. 186. Die Erbſen müſſen mit völlig entlaubten Reiſern, und nie ſehr dicht geſtiefelt werden. Vorzüglich werden die frühzeitigen und die dün- ſchaligen geſchäßet, 1. Die Erbſen, Piſum /ativum O 1026. Berner Taf, 243 und 435. Üäehler Taf. 10. DZ ſind 254 Erſten Theils 1. Hauptſtück. ſind in der Farbe der Blüten, der Sqa2 men, und im Wuchſe, verſchieden und ver- änderlim. Die vornehmſten ſcheinen folgende zu ſeyn: 1. Die Früherbfe. Pifum praecox anglicanum. Boehr. Reichart IV. S, 149. Die Früherbſen blühen und reifen von unten ouf; dahingegen die Späterbſen die erſten Blumen und reifen Hülſen oben, und die lezten unten haben, 2. Die Zuererbſe. Piſum ſine cortice duriore. Baul. 343. Reichart IV. S,145. Dieſe hat ganz weiße Blumen, ſehr flei- ſchige Hülſen, die ein Zoll breit, und fünf Zoll lang werden, und die ganze Pflanze erreichi eine Höhe von ſee, und wächſt nicht leicht über drey Schuh, daher man ſie nicht ſtiefelt. Zwercherbſe, Franzerbſe, kleine Zucker? erbſe, Kruperbſe. Piſum humile caule firmo. Journ. 334. Reichart IV. S, 147. Dieſe erreihen nur, die Höhe von.drey Schuh, aber ſie tragen ſehr viele WIE 0 3 . 4 + 1V. Von Gartenfräutern. 15.186. 295 ſo wie auch andere, weligte Geſtalt"un."Zu dieſen gehd- ren die: grag Aerrer. der'Dänen,, die. vor nehmlich: in Zagland gebauet, und auch Laaländiſche Noſinen;;"gevänt, werden. Sie übertreffen, in der. Höhe,„alle mir be= kante Erbſen." Ihre Blumen ſind dunkel» violet und groß> ihre großen Samen ſind getro>net faſt vizre>igtz- voll; Vertiefunz gen, und von dunkler.ichwarzgrauer Farbe. Sie trogen reichlich, aber, wegen ihrer harten Häut, ſind“ſie"nicht die angenehm? ſien.> Die+ Farbe::-äſt,, im, ökonomiſchen Garten, ſchon„viel blaſſer geworden. 6,“Kronexbſe;--Traubenerbſe, Büſchelerbſe. Piſum vmbellatum. Zau. 343- Reichart 1V.S.1.47:. Sis wächſt mehr aufrecht; als die übri- gen„trägt. die Hülſen- büſchelweiſe 7 aber ſte ſind klein, nicht fleiſchig, und haben nichts vorzügliches. 7. Selderbſen. Piſum arvenſe. Bauh. 342. Reichart V. S.144« 2. Auch die Spargelerbſe, Lotus tetragonolobus 0 1089. Zernet-Taf. 10,. Engliſch winged pea, ward ehemals mehr als jeßt gebauet. Die jungen Hülſen:werden mit einer Spargel? brühe gegeſſen. S, Millers Gärtnerlexicon 11. S, 836 S4 6. 187. 296 Erſten Theils'. 1. Hauptſtück, ß: 187. 4 Die Linſen nehmen zur Noth mit einm ſandigen„Boden vorlieb, Vornehmlich muß man bey der Ernte, das Aufſpringen der Hül- ſen zu verhüten ſuchen. 3.“Bon den-Linſet ,““Ervum lens& 1030. hat man« zweß""Abarten;/ Rerxner"Taf, 379. Mehler Tafurr:' Fig. 1.000007 1. Die gemeine Linfe. „Lens vvu]garis.. Bauh. 346. Reichart! V> S.'1534 2. Die Pfenniglinſe, Fränzdſiſche Linſe. Lens major. Sauh. 346. Millexs: Gärtnerlexicon I1+ S,139. Vielleicht gehdren hieher' die, im 20. Stüce"des:Wittenbergiſchen-Wochen- blatts 1979-1", gelobten Piſelli' roman:; ſie werden aber däſelbſt Wien'genant, die ſonſt im) Jtalieniſchen Veccie, heiſſen. S. Auch verdienen hier die Richern"oder Ziſer- erbſen; Cicer. arietinum O to40. Berner Taf. 317. eine Erwähnung?“ Die' Blumen ſind violet, die Stiele der faſt-cylindriſchen Hülſen ſind gefrümmet, oder machen einige Winkel. Kichern„werden am. häufigſten in Spanien, unter dem Namen Caravavze, oder Garavanze, duch» in Frankreich, und in eini- gen Gegenden“ von Teutſchland/ theils zum dfonomiſchen, theils zum mediciniſchen Ge- brauche, gebauet, S. Reichyärts Land- und Gartenſ, V.'S. 161. Andere ſagen, caravanza2 ſey Dolichos chinenſis,“Berner Taf.76. wovon „ IV. Von Gartenfräutern. 6. 187. 297 wovon der Samen bey uns nicht reif wird; und H. Panzer hält ſie im ,Linneiſchen Syſtem. 8. S. 548 für /“ha/aoius /plaero- ſpermus 3 dagegen H. Ribini mix ſchrieb, in IBien wolle man wiſſen, es:iey Latlyrus Cicera. Aber auch Tawnſend und H, Link in ſeiner Reiſe 1. S. 207 erklären die gar- vanzas der Spanier für Cicer arietinum, 3, Ehemals bauete man auch in Teutſchland ein Paar. Arten Platerbſen, nämlich /atliyrus ſativus und Lathyrus cicrra O'1030. HAallri Hiſtor. ſtirp..0::4439-. Von erſter Art. iſt die mit weißen Blumen beſſer zum Kochen, als die mit blauen, Beyde verdienen auc noch hier Yeiner Erwähnung, da man ſie noch in der Schweiß und der Grafſchaft' Mümpelgard ſäet, wiewohl einige ihren Genuß ungeſund halten. Man ſehe: Linguet und Tiſſot über das Getreide und Brodt, nebſi Geſchichte einer giftigen Erbſe, Zürich 1780. 8. wv auch eine Abbildung iſt, und Phyſ, ökon, Bibl, XX. S, 174+ 4. Es verdient angemerkt zu werden, daß die Hülſenfrüchte, vorneymlich die Erbſen, auf einem Aker das erſte Jahr ſchlecht, die fol- genden- Jahre aber beſſer geräthen« Dieß rührt, meine ich, daher, weil dieſe Pflanz zen ein ſchleimiges Weſen in ihrem Boden«b- ſezeu, wodurch derſelbe zur folgenden Saat gedünget wird. Deswegen pflegt auch vas Getreide auf einem Erbſen- und WikenacXer gut zu gerathen. TZ S. 188. 298. Erſten Theils 1. Häuptſiü>. 6. 188. Fen Bermehrung, gedauet zu. werdeu. 558. deren zahlreiche Abänderungen angegeven ſind, Laub und Fleiſch, Die Kürbiſſe werden zwar für keine ſehr angenehme Speiſe gehalten, jedoch verdienen ſie wegen ihres mannigfaltigen Gebrauchs, und wegen ihrex geringen Wartung und ſtars I, Die Art, welche in Teutſchland faſt allein gebauetr wird, und gebäuet zu werden verdient, iſt Cucurbita pepo O 1435. Rerner Taf. 557. in. den Leipziger Intelligenzblättern 1770 S, 472 2. Reicharts Land- und Gartenſch. 1V..S,. 173. Scopoli annus hiſtorico- naturalis H. P307. 27 Schriften der Berner Seſelſch. 1768. 2. S.35. 3: Mehr zum Vergnügen, als zum Gebrauche, zieht man auch zuweilen: 1) die Flaſchenkür2 biſſe, Ralabaſſen Cucurbita lagenaria, Rer: ner Taf. 581. 382. deren Nußen und Anbau im Wirtenbergiſchen Wochenblatte 1768. S. 242 gelehrt worden; 2) die Trompetenz kürbiſſe, Cucurbita oblonga flore albo, fo- lio molli. Sauk. 313; 3) die ZerFulesFeule, clava Herculis; 4) die Warzenfürbiſſe, Cucurbita verruücofa. 5) der Türfiſche Bund; und„andere.“'S. Zgausvater 111. S. 821. Dieſe kommen bey uns ſelten zur völligen Reife. Die drey erſt genanten haben weiſſe, alle andern gelbe Blumen. Die erſte Art hat weiche Blätter, und übelriehendes 6. 189» IV. Von Gartenkräutern. 5. 189. 299 ß. 189. Gurfen, welche ſrüh gebraucht werden ſollen, werden auf Treibbeeten, die übrigen aber auf freyen Beeten, gezogen. Die Samen dür- fen nicht tief gelegt, und die Pflanzen nicht. be- ſchnitten werden. 1. Die. bekanteſten Arten der Gürken, Cucta mern, Kümmerlinge, Cucumis /ativus O 1437. Berner zof. LIT. 112. ſind: TI. Die gemeine gelbe Gurke. Cucumis ſativus, fruttu maturo ſubluteo Baul. 3109. 2. Die“gemeine weiße Gurke. Cucumis ſativus, frufu maturo atbo, Bauh, 310. Beyde ſind von gleicher Güte; nur ſind die reifen Aepfel der erſtern, goldgelb, da2 hingegen die von der leßtern, weiß ſtnd; und länge weiß bleiben. 3. Schlangengurken, lange Gurken. Cucumis flexuo/us 1437-« Rerner Taf. 151. 152. 2. Häusvater Ill. S.802. Reichart IV. S. 153. Hannöv. nütl. Saml. 1757. S. 555. Millers Gärtnerlexicon.-]. S. 916. S. 190. 300 Erſten Theils 1. Hauptſtu. 6. 190. Die Melonen verlangen eine ſorgfältige und umſtändliche Wartung auf Treibbeeten, die ſich für gemeine Küchengärten nicht ſchit. 1. Unter den zahlreichen, veränderlichen und un- beſtimlicheu Abarten der Melonen, Cucumis melo O 1436, Rerner Taſ. 141. 559. ſind vielleicht ſolgende die vorzüglichſien; 1. Die Cantalupen, les melons de Florence, Berner Taf. r42., deren Früchte plat gedrüFkie warzige Kugeln ſind. Man hat vornehmlich ſchwarze Orangen-- Cantalu- pen, grüne und weiſſe. Die drey erſten' haben ihre Beynamen von der äußern Farbe, die lette. aber von der Farbe des Fleiſches. Sie werden Cantglupen ge- nant, von dem Schloſſe Cantalupo in Marca d'Ancona z wohin dieſe Abart aus Armenien gekommen ſeyn ſoll. 2. Die LTenzmelonen, les melons brodes oder mareches, deren große lange Früchte eine dünne, außen neßförmige, und inwendig grüne Schale, ein dunkel orangengelbes Fleiſch, und kleine gelbe Samen haben. 3. Die gereifeten Melonen, les melons ä cötes„-deren Früchte zwölf Furchen, und ein gelbes vom Marke getrennetes Fleiſch haben. 4. Die frühen Melonen, les melons des car- mes, deren kleine kugelförmige Früchte eine etwas neßfdörmige Schale, und ein goldgelbes Fleiſch haben. 5. IV. Von Gartenkfräutern. VF. 190. 191. 301 5. Die weiſſen Melonen, les melons blancs, deren längliche Früchte gegen den Stiel ablaufen, zine glatte weiſſe Haut, und ein weißgelbliches-Fleiſch haben. 2. Hausvgter Ill. S. 751. Traite de la culture du melon, par M. Vabbe Vilin. Amiens 1774. 12.= Vilin Abhand2 lung vom Melonenbau. Leipz. 1776. 8, S-« Bibl. VII. S. 605. Memoirs of agriculture II. S. 52. 3. Die Angurien, Waſſermelonen, Arbuszen der Ruſſen, Cucurbita citrultus: O 1435-» Rerner Taf. 301. 302. kommen nur ſelten bey- uns zur Reife, wenn ſie gleich, wie die Melonen, gewartet werden. Unter freyem Himmel gedeihen ſie nur bis zum 5z2ſien Grade N. Breite. S. Hausvgter 11. S. 820. "4101. Der Spargel wird entweder durch Zer- theilung der Wurzeln, oder durch Samen, forko gepflanzt. Dieſer wird entweder gleich in die, nad) Art der Treibbeete, zugerichteten Spargel- beete geſte>t, oder erſt auf ein gedüngtes Land geſäet 3 da man denn die Wurzeln, wenn ſie ſtark genug geworden ſind, in die Spargele- beete verlegt. I. Von dem Spargel, A/paragus officinalis, 2 448. ZRerner Taf. 123. hat man vornehm» lich dreyerley Abarten; L. 202" Erſten Theils 1. Havptſtü, I. Grüner Spargel. Er treibt grüne Warzelſproſſen, die ein Zoll di>, ein Schuh lang, und ganz zart und eßbar ſind. 2. Weiſſer Spargel. Er treibt weiſſe Sproſſen mit grünli» ung, geweißet und zart geworden ſind. Die Pflanze wird aus amen, oder durch Zertdeilung der. Wurzeln gezogen, ohne den Aufwand an Dünger, welchen der Spar- gel fordert I. MeertFobl, Crämbe maritima. 937. 4 wächſt wild an den Engliſchen> und an- den nödrd2 lichen Küſten. 2. Direttions for cultivating the Crambe mar. or SeaKkale,“ for the uſe of the table. B Curtis London 1799. 8.= Wil. Curtis Beſchreibung und Cultur des Seekohls3 übers ſeßt ww C: x. A. Müller. Gdtting. 1801.83. S,. Phyſ. ökon. Dipl, XX1, S. 356. 7 Mils 304 Erſten Theils 1. Hauptſtück.. Millers Gärtnerlexicon. 1. S. 861. Lüders volſtändige Anleitung zur Wartung als ler Küchengewächſe. Lübe>. 1780. 8. S. 552- TVouug's. annals IIL p. 295. HZannöver. Magazin 1797. S. 1319.= ökonomiſche Zefte. 1797. Novemb. S,. 445. 6. 192. b. Von Blumenfrücten ſind dje Artie- ſchofen im Gebrauche, Sie werden durch Samen, der aber bey uns nicht reifet, oder ſicherer dur? Nebenſproſſen oder'Schößlinge, fortgepflanzt: Im Winter verlangen ſie Schuß wider Froſt, Fäulung und Mäuſe, 1. Artiſchoken, Cynara /colymus 24. 1159. Berner Taf. 525. 526. 1. Die rothe, Engliſch Globe Artichoke. Cynara hortenſis, non aculeata, capite fuübrubente. Bort. reg. Paris. Dieſe trägt die grdßten Köpfe, mit brei? ten, braunen, einwärts gebogenen Schup- pen, und ſehr di>ken fleiſchigten Boden, 2. Die grüne oder Franzöſiſche Artiſchoke. Cynara hortenſisfoliis non aculeatis ſqua- mis viridibus. Baul, pin, 383. Dieſe hat kleinere, mehr kegelförmige Kdyfe, mit ſchwalen, grünen, auswärts gebogenen Schuppen. Ihr GeſchmaF iſt weniger angenehnt. IV. Von Gartenfräutern.. F. 192, b, 305 3. Die ſtachlichte Artiſchoke. Cynara hortenſis aculeata. Bauh. 383. Sie trägt zwar kleinere', aber häufigere Köpfe, die vornehmlich zum Cinmachen gebraucht werden. 2. Reicharts Land- und Gartenſchatz IV. S. 67. HZannöv. nügliche Samlung 1755. S. 331. Phyſik, öSfonom, Patriot III. S.225. De Combe S. 115. miillers Gärtnerlexicon 1. S. 243. 3. Der Namen Artiſchoke, Artichaut, ſcheint aus der Jtalieniſchen Benennung Carciocco, articiocCO, und dieſe aus Cardicoccalum, vder vielmehr aus der Griechiſchen Coccalum, mit dem vorgeſeßten Arabiſchen oder Saraceniſchen Geſchlechtsworte Al, nach Veränderung des Lin r, Arcococcarum, enmſtanden zu ſeyn. Leizteres hat ſchon Zzermolgus Barbgarus anz gemerkt, der auch verſiert, daß dieſe Früchte, noch im funfzehnten Jahrhunderte, in Vene- dig- unbefant gewejen ſind. Die Cardonen hingegen fauten ſchon die lateiniſchen Köche. S. Beyträge zur Geſchichte der Erfind. 11. 195. 4. Auch die Blumen einiger andern bey uns woch- ſenden Pflanzen, könten auf eben dieſe Weiſe z; wie die Artiſchoken verbraucht werden; z. B. die Sonnenblume(FHe!ianthus annuus), die Eberwurz(Carlina acaulis),|f Wierkwürz- digkeiren der Zandſchaft Baſel. X. S. 1147. und Haller. hift. Mtrp. 1. p. 80. Aber ſchwerlich möchten ſich dazu die Blumen der Wegdiſtel( Vnopordum acanthium Berner uU Taf. BSE SCH WE Zw Ennen 306 Erſten Theils 1. Hauptſfück.: Taf. 425.) ſchi>en, wie manche ſagen, un- geachtet man ſie ehemals als Küchengewächs gebanet hat; ſ. Faller hiſt, Stirp. 1. p. 69. und Millers Gärtner- Lexicon Ul. S. 321. 6. 193. Auch die Cardonen, von denen man die Rippen dey Blätter und dieer überzogen als Confect verkauft. 9. Schwarzkümmel. Nigella ſativa O 753. Berner Taf. 366. Reichart IV. S.r1or. Auch bauet man den Damaſceniſchen Schwarzkümmel, Nigel/a damg/ſcenaO 753. Berner Taf. 590. 10. Baſilien, Baſilicum. Orimum baſilicum O 833. Berner T. 338. Reichart 1V. S.19. KRrünig ökonomiſche Encyclop. Ul. S. 576. Zum Küchengebrauche, ſchi>t ſich die Abart mit länglichen glänzenden Blättern am beſten; denn die übrigen Abarten ſind noch zärtlicher. 11,- Türkiſche Meliſſe. Dracocephalum moldavicum O 3813 Berner Taf. 560. KRrauſe Gärtnerey S. 613. 12. Löfſelkraut. Cochlearia officinalis O 903. Berner Taf. 70. Reichart IV. S.28. 13. Boragd, Borretſch. Borago officinalis O 197- Berner Taf, 167: Willers Gärtnerlexicoy 1. S. 416. 14. Portulg?, Burzelkrgut. Portulaca oleracea DO 633. Kerner Taf. 273 Reiz IV. Von Gartenfräutern.&. 195. 313" Retchart. IV.:S.'37. Yus einerley Samen, erhält man gelb- und grünblätterigen Portulak. 15: Senchel, gemeiner Fenchel. Foeniculum vulgare 3 WMiller II. S,. 227. Bauh. pin. 137. BRerner Taf. 113.“115. Reichart 1V. S. 108. Stat dieſer Art, bauet man zuweilen den ſüſſen Fenchel, Foeniculum dulce MWi!l. Foe- niculum dulce majore et albo ſemine. 7 Bauh, WI. p.24. Von beyden iſt noH. der wahre Italieniſche Fenchel, oder Finochio, verſchieden, den Miiller Foeniculum azoricum 3 S.227 nen- net. Dieſer hat ſehr kurze fleiſchige uud zarte Stengel, welche dicht über der Oberfläche des Erdbodens zum Vorſchein kommen, vier bis fünf Zoll breit ſind, und nachdem ſie, ges bleicht worden, mit Oehl, Eſſig und Pfeffer, wie“ Salat, gegeſſen werden.“ Die Samen dieſer Art ſind ſ anz zulegen, wird. die Luſtgärtrnerey. genaut, die ſiM zu der landwirthſchafilichew ungefähr ſo verhält, wie ſich die|s zuſchreiben. Die großen Engliſchen Luſigärten ſind Land- ſchaften, darin keine Gattung der natürlichen Schönheit vermißt wird, Zum Vortheile der Landwirthſchaft und'des Staats, wird die Nacheiferung der Teutſchen, durch den Man- gel Amerikaniſcher Colonien, eingeſchränft. 2. Einige Anleitung zu der ächten Luſigärtnerey eben: (Thomas[Yheatley*s) Obſervations on mo- dern Gardening, illuſtrated by deſcriptions. The ſecond edition. London 1779. 8.=< Betrachtungen über das heutige Gartenweſen, durch Beyſpiele erläutert, Aus dem Engliſchen Cvon Prof. Zeiher) Leipzig 1771. 8x= V'art de former les Jardins modernes, ou Vart des Jardins anglols. Paris 1772. 8. S, Phyſ, ökom, Bibl, 11. S. 119, n 1V. Von Gortenfräurern, 5:.19% 3214 Angellay on the different natural ſituations of gardens. London 1774,.4- A diſſertation on oriental Gardening by Sr. Walliam. Chambers. London 1772. 4+= Chambers: Abhandlung über die orientaliſche Gartenkunſt. Gotha 1775. 8. S.Phyſ. ökon. Bibl. IV. S,.252, Zdeenmagazin für Liebhaber von Gärten. Leipzig. S. Phyß. 6kon. Bibl, X1X: S. 393- C. C. L. Zirſchfeld Thedrie der Gartenkunſt. Leipz. 1779- 1785. fünf Bände in 4. Krünig Encyclop. XV1, S. 147-282. „ Wer üvoch zu den altmodigen Luſigärten Riſſe und Anleitungen verlangt, findet ſie in folgen» den Werken. Sxurms Anleitung, großer Herren Palläſte zu bauen. Augsburgs. 1718. Fol.* Joh. Dav. Fül&en neue Gartenluſt, vder vdl2 liges Ornament, ſo bey Anlegung neuer Luſt und Blumen als auch Küch» und Baymgär2 ten ndthig. Augsburg, in Querfolio, ohne Jahrzahl.* Franz Anron Danreiter vier und zwanzig Gärtengrundriſſe, Augsburg, folio, vhue Jahrzahl.* La theorie et la pratique du Jardinage, ou P'on traite A fond des beaux jardins apelles communement les Jardins de proptete, com» ime ſont les parterres, les busquets etc Paris 1706...4.* De 1a Diſtribution des maiſons de' plaiſance, et de la decoration des edifives en general, par Zatques» Frängois Blondel, Paris L 1737 11.1738 in 4-* ' 6 X New 322 4 Erſten Thells 1. Hauptſtück» New principles of gardening; or the laying wut and planting parterres; groves» Wilder- veſſes, labyrinths, avenües, parks, by Sai- ty Langley. the' ſec. edit. London 1739. 4* Dieſer nähert ſic) ſchon mehr dem Feuern Geſchmade. . In der. Nachbarſchaft groſſer. Städte, iſt auch ſelbſt der Verkauf der Blumen,- nicht gänzlich zu verachten.- In Hamburg ldſen einige Einwohner der Inſel Wilhelmsburg, in einem Sommer, für gemeine Nelken, von einem Beete, daß zwdlf Fuß lang und ſechs Fuß breit iſt, einen Thaler. Eben ſo viel löſen ſie von 150 Quadratſchuh Land, welches mit Hes- peris matronalis beſcßtiſt; oder von 240 Oua- dratſchuh mit wohlriehenden. Erbſen, Lathy» rus odoratus; oder von 288 Quadrätſchuh mit gelben Violen; oder von 321 OQuädräatſchuh mit weiſſen Narciſſen, die mon"dort Zittelroſen nennetzs oder au< von 396 Quadratſchuh Land, „welches Ringelblumen, Ringelrofen, Calen- dula officinalis; rräat. Den größter; Gewinn geben die gemeinen Nelken, weil dieſe lange blühen; und. viele. Blumen tragen. 3%. Die Geſchichte der Tulipomanie findet man iv meinen. Beyträgen zur Geſchichte der Erfindungen. 1.-S.2233 evendaſelb't III, S. 296. die Geſchichte mehrer Gartenblymen. 6. Bon den Zwiebelgewächſen hat Linne, in Amoevitat. academ. IV. p. 391, die Folge der Blumen und die Dauer derſelben, angegeben. 6. 197. Einen vorzüglichen Werth pflegt man den gefülleten und den ſproſſenden Büwmen beyzue IV. Von Gartenkräutern. 8. 197. 198. 323 bedzulegen. Jene entſtehen, wenn, durch über- flüſſige Nahrung, die Blumenblätter und Saft- behältniſſe„- vervielfältigt, und entweder alle, oder do die meiſten Staubfäden, in Blumen- blätter verwandelt werden. Bey den ſproſſen= den Blumen, wächſt aus einer Blume eine andere hervor, und zwar in den einfachen aus dem Fruchtknoten, in den zuſammengeſeßten aus dem Boden, und in den Dol!den dur Entſtehung einer neuen Dolde, Dieſe ange- nehmen Misgeburten tragen entweder gar keie nen, oder doc. napellus., iſt ſelten in Garten. Adonis autumnalis, O Adonisrdschen. Berner ;„Sar Tn Adonis IV. Von Gartenfräukern, 58. 198, 325 Adonis aeſtivalis, O Berner Taf. 53. vernalis, 4. Agroſtemma coronarium, 3 Gartenraden. Alcea roſea, 3 Storoſe Amaranthus caudatus, O“Fuchsſchwanz. -“- tvicolor, O** Amaryllis formoſiſima, 3%. Zw.** Lilie von St. Jago. Rerner Taf. 43. =-=-[arnienſis, 4 Zw.** Lilie von Jernſey. Anemone coronaria, 4 Anemone. =-“- hepatica, 4 Leberblume. Antirrhinum maius, T Ydwenmaul, Orant, -“-, cymbalaria, 2 Cymbelkraut. == linari“, 2% Leinkraut. Apocynum anuroſaennfolium, 4%-Hundskohl. Rerner Taf. 133. Aquileia vulgaris« 4 Adeley, Agley. Alter chinenſis, O. Berner Taf. 41. --=- Tradeſcanti, 4 -=-“-=- novae Avgliae, 4 grandiflorus, 24 Bellis perennis, 4 Madglieben, Marienblume. Calendula officinalis, O Ringelblume. Berner Taf, 61. Caltha paluſtris,% Dotterblume, Berner T«9. Campanuta latifolia, 4% Glode, Glo&enblume. ZRerner Taf. 296. -“- medium, Z -=--=- perſicifolia,% = pyramidalis,& frachelium, Berner Taf. 314. 2 Centaurea cyanus, O Kornblume, -=--- moſchata, O Biſamtknopf. =„montana,+ X 3 Chei- 326 Erſten Theils' 1. Hauptſtück, Cheirautlhus cheirs, 38% La&, Goldenla>, gelbe Violen. ===.- 16405, TD 4%% Winterleucoyen. Berner Taf. 519. =--- feneſiralis,>* Facquin hort, Vindob. 2. tab 169. emm 471118, Sommerleucoyen. Slora T, 5. Ch-lidonium glaucium,&% gehdrnter gelber Mohn. Chryſanthemum ceronarivvn, O Goldblume. Cin raria martitima,%* Colchirum autvmnale, 4 Zw. Zeitloſen. Slora 4,2. Convallia majalis,% Mayblume, Convolvulus tricolor, O Winde. Zlora 1, 4- Coreopfis tripteris,% Cyepis barbata,€ Qculus Chriſti. Rerner Taf. 21. Crocus ſativus, v+21u8,% Zw. Frühlingse ſafran. Rerner Taf, 11. Cypripedium calceolus, 4% Frauenſchuh. Delphinium Ajacis, O Ritterſporn. Slora 1, 1. „= gonfolida, O Bernex Taf. 154. Stora 4,3- == LLAEUNE 2) Dianthus armeria, O Feldnelke. r= barbatus,% Bartnelke. == drthufign0rum,% Carthäuſer Nelke. <==-- caryophyllus,% gefüllete Nelke. == chinenſis, O Chineſer Nelke. ewe DIMAS, Federnelke. === ſuperbus, F Berner Taf. 187-/ Diäamnus albus,% welſſer Dipiam. Rertier Taf. 73- Digitalis ferruginea% Fingerhut. kerzen luteg,& wi === purpurea,& Dode- 1V.“Von Gartenfräutern. C. 198, 327 Dod ecatheou-meadia 5; 2%: Gdtterblume. Berner Daf. 25. 3 Fratillagia imperialis,,%„Zw. Kayſerkrone. Berz ner Taf. 121. „==„meleagris, ,2- Zw.„Bretſpielblume, Ki» wWißey."Berner Taf. 39. Fuzmarig, bulbo/a, 2„Erdrauch. Berner T. 202. -“- lütra, 4. gelber Erdrav<. Galanthus nivalis,%. Zw. Schneeblume. Schnee? tropfen. Berner Taf. 79. Geräntium aodoratiſſimum,%* wohlriecgenver Storchſchnabel. --- inquingus„HS e=r=-ufaugutaeum,%; ==. Z02ale, bv* y Gladiolus communis;% Zw. Scwertel, Allers mansharniſch 2x Glorioſa ſuperba, Zw3** Pracililie. Gnaphalzsm margaritaceun,:% Ruhrfraut. ---- foetidum„3* Gomphrena globoſa, DO.* Kugelamaranth. Eedyſarum coronarium, 3* Berner Taf. 222. Helianthus aunuus» Q Sonnenblume, Berner Taf. 131.:132- ----„multiflorus57%„Berner Taf. 81. Heliotropium peruuianum, 47 Helleborus» niger,-4 Nießwurz, Chriſiblume. Berner Taf. 28. == VIBIÄLS 31 4 Hemerocallis flava, 4, Zw: Affodillilie. ---- fulva, 4 Zw. Heſperis matronalis, 34 Nachtviole. --- triſtis, 8 Berner Taf. 83. Hibiſcus irionum, 9 Wetterrdschen. Hie! acium aurautiacum, 2% Habichtblume. Rexs nex Taf. 34. X 4 Hyä&cit- a 3 WE R 1 IE F 328“Erſten Thells 1.'"'Hauptſtük. FHyjäcinthus monſtrofus; 4%Zw. Mönſtröſer Hya- einth. Berner Taf. 122. ===> botryoides„"Zw. Trauben?: Hödnth. Rex: ner Taf, 2561. === miſcart',"Zw.'Muſkathyacinth. Rexnex Taf. 25. === von'ſeriptus, Zw. Blauer Hyacinth, Dir - nex. Taſ, 444: =="ſibirica, Zw. Rexner Taf. 87. =--- perſica, Zw. Berner Taf. rx. ſpuria, Zw. Rernex Taf. 147. Latlyrus odoratus, OD"Spaniſche Wide. Rers nev“ Taf. 565. Flora 4. Lund 5. Lovatera trimeſtris, O Leucotum vernum,%/"Zw. Berner Taf. 48. -=--- geſlivum, 4 Zw. Lilium bulbiferum,'% Zw.-Feuerlilie. Berner Taf. 96. e===(A1didum, Zw. weiße Lilie. Rerner T.219. === martagon, Zw. türfiſcher Bund." Berner Taf. 161. ===. Chalcedowituin, Zw. Berter" Taf. 35. === ſuperbum, Zw. gelber türkiſcher Bund. Lohelia cardinalis,'%* Cardinalösblume, “Lychnis NBlbeabkice, 4% Jeruſalems" Blume, . bregneade Liebe.. 4 j Lychnis IV. Voit Gattenkräutern. FC: 198« 329 Lychnis flos euculi,'% Kuduksblume.“Rernev Taf.-447:«. === /piſcaria7 4%- Pichnelke.-Bertier Taf. 332. -=-- dioica, 2: Sammetroſe. Berner Taf.446. Lyſimach'a vulgaris4"4. Bexner Taf: 477. Malva moſchata, Berner Taf. 333“ =. maurirana, eO Matricaria parthenium, 2 zuweilen 2 Mutter: kraut. Rerner Taf. 334- Mirabilis ialappa, O 4* Jalappe« longiflora ,'O 2% Monarda diayma,% Monarde., === clinopodia, x == fiſtulöſa /'%; Morara chinenſis(Txia), 4 Berner Tof. 47. Narciſſus poeticus, Zw. Narciſſe. Berner'T. 109. ---- jonquilla, Zw. Jonquille. ----' pfſeudouarct/us» Zw. Flora 3,"26-“"Bernex Taf. 110. =-- tazetta, Zw. Nigella-"damaſcena;'' O Jungfern in: Grünen, Braut in Haren.“ Rerver Taf: 5904* Ornitlogalum vmbellatam,% Milchſtern. Rex ner Taf. 50. „<= latifolium,% nutaus, 4: BRerner Taf. 231. Paeonia officinalis, 4 Päonien. Rerner T. 239. Papaver rhovas, O Mohn. Berner Taſ“227- ſamniferum, O Rerner Taf. 34.: Paſſiflora“ caerulea, b* blaue Paſſionsblume. Phalaris arundinacea pi&a,* buntes Gras. Phlomis!eonurus, 6** Ydweuſchwanz. Phlox glaberrimäa, 4 Flammenblume. ZBerner Taf. 136. -- diväricatas X Berner Taf. 13. Phyſalis alkekengi, 4 Judenkirſche. Bern. T:260. X's Pole- 339.FErſten Theils?. T:»Haüptſtücek, Polemonium'caoruleum, 12% Polyanthes tuberoſa, 2. Zw.** Tyhberoſen. Primulä veniss 2%„Primeln Kerner T. 249.250. =>-"auricula ,;%3 Aurikeln, Ranunculus acris,.2%4 Rauunkel. ---- aſiatüys;: 4,5 == ficaria,% Rerner Taf. 274: „==(/ae0mafoligs; === bulbo/us, 2: Bernet: Taf. 05. Reſeda odorata, O Berner Taf. 469.(Die ſchädliche grüne Raupe iſt Fapil. napae.) Rudbeckia lacimäta 2 Bernex: Taf. 6. purpurea,% Bernet: Taf. 75 Saponaria officinalis, 4% Seifenkraut...; Saxifräg ans granulata., 4" weiſſer-Steinbrech, Berner: Taf. 285. === cotylrdon,% Nabefkraut. === Funda 152) Scehvvabiümchen., -=-- craſſifolia,% Scabio/a atropurpurea, O == öchrolenca,“:2% Berner. Taf. 193. Scilla amoena,%-. Zw: Sternhyacinth, Kerner Taf. 14% Z Senccio elegans, O Sicyos angulata, O ranket und ſteigt ſehr hoch. Silene? armerig, O Solanum 1ycoperfſicum ,'O%2. Liebesapfel, „=== melongenag, Od Eyergewächs."8 w- D/endoapficum:s;b X Korallentirſche, Solidago virgäa aureas% Goldrurhe,... Bernex Taf. 3555 == CHARS, Spwaea vlmaria, 4| Bodsbart. => filipendula, 4 Tagetes ere&a, Flos Africanus maior, 0. Sams: metblume; Tagetes 1V. Von Gartenkräutern; 9. 198. 332 Tagetes patula, Flos Africanusminor 3 O Tracheläzum carruleum,& Tradnfcautia;virgiwiana„.:% Zw. Trollius europaeus, 4 Engelblume.. L Tropaeolun: mains„./Q,- 4,5 JIadianiſche Kreſſe: Zernr Taf. 399. 7 wren JHIBUS 5. O 2,9 Tulipa geſneriana, Zw. Tulpes PVerbaſcum phoeniceum,% Vinca roſea, y 2% Singrün. Rerner Ta 1594 maior, bh Berner Taf. 27. === minor, 4 Berner Taf. 209. r Viola. odorata,% Merzviolen. Stora 35 1. -=-- tricolor, 4 Stiefmütterchen. Xeranthomum aunuum ,, O Strohblume, ZBernes Taf. 168. Zinnia pauciflora, O --- multiflora, O Berner Taf. 181. = verficilata, O 2. Eden, or a compleat body ofgardening, both in knowledge and prattice==.by John Hill, The ſecond edit. London 1773. fol. S« Phyf. 6Xoy. Bibl. V. S« 510 8. 9+ 9. Zueder botaniſch- praktiſche Luſt gärtnerey, Leipz« 1783 1786. 4 Theile. in 4. S. Phyyſ. 6kon, Dibl. XIH. 208. XIV. 403« 5. Auguſt Grotian phyſital. Winterbeluſtis gungen mit Hyacinthen.== TIordhauſen 1750. 3« und verm. 1751 34 Neue Aufl. 17742 Ebendeſſelben Abhandlung vom Bau der Lev2 cojen, Nelken und Aurikeln. ordhauſetz, 1758. 8.- Zweyte Auflage 1762. Ebendeſſelb. ergdößzende Sommerbeluſtigyngen. xTordh, 1. 1759. 11. 1764. 8: ate Aufls 1774- BRarl 332: Erſfen Theils' 1]. Hänptſtie>.." Barb, Evelyn: Vergnügen und Nußen der Gärtnerey, vder Unterricht alle Arten Blu- men zu pflanzen, Aus-.dem Engliſchen. Reip3..4755. 8417 I. w.“Zönerr Anweiſung zur Anlegung und Unterhaltung eines Blumengartens. Bremen dritte Auflage 1774. 8. S. Bibl, Vl]. 446. 5S. C. von 2ro>e Beobachtungen von einigen Blumen, Leipz. 1779.8, S. Phyſ. ökon, Bibl. X. S. 318 u, X. S. 391. Dritte Aufl, 1792. 8+ S. 5. 9S+ Zueders Briefe über Anlegung ei- - nes: Blumengartens: Hannover 1777, 8: ſs Bibl, VIU. S.229. TTik: von Rampen Abhandlung von Zwie» belgewächſen; aus dem Franzöſiſchen, Re- gensburg 1769. 8. (Marquis az St, Simon) Les jacintes, de leur anatomie, reproduttion et culture. Amſterdam 1768. 4. Traite des renoncyles-- par 7. P. R: a" Ar- denne. Paris 1746. 8. Z= Des Paters d'Ars denne Tractat von den Ranunkein, WTürn» berg, 1754. 8. Kbendeſſelben Traite ſär la connoiſſance et la culture des lacintes. Avignon 1761. 8. Ebendeſſelben Traite des tulipes. Avignon 1760. 12. Ebendeſſelben Traite des aeillets. Avig- non 1767. 12.| 5. 27. Weißmantel der Blumiſt. Erfurt, 1779, 83« 2 Theile in 8. Drey Erklärungs- und Supplements- Tabellen Erf, 1785. 8. CJ. 1V. Von Gartenkräutern. 8.1988 333 C:, I: Seidels- Blumen- Gärtner- Calender. Wetzlar. 2 Hefte in 8, 1790, 1791: The botanical, or lower garden diſplayed. By 7. Curtis.'Löndon Seit 1787, A. 5. G..C. Egrſch der gedfnete Blumen- Gar» ten, Weimar. 8. ſeit 1796, 8, I. I. Römer Garten der Flora, oder Be- ſchreivung und Abbildung verſchiedener Pflans zen für Liebhaber der ſchönen Gartenkunſt. Winterthür. 179-94«:4 Hefte in 85 Flora für Gartenfreunde, Naturliebhaber und Künſtler. Halberſtadt. Seit 1793. in. 4+.S. Bibliorh. XVII S. 480 Flora, oder Nachricht von merkwürdigen Blu= men. Strutgart, Seit 1788 bis 1796. 6 Hefte in 8, S. Phyſ, 6kon, Bibl. XV. S,. 558.' 3+ Einen Beweis, von dem veränderlichen'Gea ſcyma>e der Bluamenliebhaber, geben die Nels ken, Ehemals wurden die gelben für die vors züglichſten gehalten, dahingegen nun die aſche farbigen höher geſchäßt werden,“Die"Blue menliebhaber achten auf jede Abänderung der Farbe, und daher kömt es, daß ſie„allein von gelben Nelken ſechzig, achtzig und noch wohl mehr Arten zu kennen glauben, Jeder Abart geben ſie einen beſondern Namen 3 einige Nel- ken heiſſen bey ihnen Bizarre“,"andere Picote, andere Picote Bizarre, noZm andere 5a2 meuſe u.(. w. Dieſe Namen und die jeßigen Preiſe findet man in X. /Ve/ion's Botanicus vmiuerſalis et hortulanus. London 1/ 1770. U. 1771. 8+ Der Kräuterkenner; oder Nas turaliſt, liebt mehr die Menge dex Arten, als Abarten, 4. Zu 334 Erſten Theils 4. Hauptſtück. "44 Zu“ denen Pflanzen, welche man wegen ihres ; angenehmen Anſehens: in Garten zu ziehen pflegt ,. gehdren auch diejenigen, welche: ver» ſilberte-oder vergoldete oder bunte Blätter ha- Gen, die aus einer erfünſtelten Schwäche ent- ſieher. Ein Verzeichniß ſolcher Pflanzen ſteht im LTeuen Hamburg. 078g83. XV. S.345> 6. 199» Die Gärten und Gartenäer müſſen oft und vorſichtig gejätet, das iſt, vom Unfraute gerci» nigt werden, und zwar in einer weder zu- naſ» ſen, noc< zu trockenen Witterung. Man er» leichtert ſich dieſe Arbeit, wenn man das Un- kraut nicht zu Samen kommen läßt, und die Beete, im Herbſte, umgräbt. 1. Bey uns ſind die gerdhnlichſten und bes ſchwerlichſien Unkräuter: Saudiſtel,„Sonchus oleraceus O 1I16, Berner Taf, 452 g7achtſchatten, Solanum nigrum valgatum O 266. Berner Taf, 358> Kreuzwurz, Senecio vulgaris O 1216. Berner"Taf. 69. HZühnerdarm, Hühnermyrrhe, Alſine media O 389.» Rexrner Taf, 398: Rlebkraut, Galium aparine O 157, Rerner:Taf» 376, Eirerneſſel„- rtiea vrens, O 1369: Taube 52 2222.00. SÖT: IV. Von Garkenkräuternm: 6: 199. 336 Taube tTeſſel 5 Lamium:albam, 4 Rerner- Taf, 449« purpureum, OQO, 809. Berner Taſ« 573+; Zeſſel, Geißfuß, 1 Aegopod,. godagraria. 3794: 41 Berner"Taf. 506, Siorchſehnabel; Geranium diſſetum, vo» tunäifolium.'ÖO 957. Berner Taf.566, Rainkohl, Biilchen, Lap/ans communis. OÖ 1141: Berner Toſ, 575. Ganſefuß, LTeunſpitzen, Chenopodium hy- briaum, Rerner.Taf,. 549. viride, Berner Taf. 548. polyſpermum. DO 321» Bern. T.550. Bingelkraut, Mercurialis annya« 1465. Berner Taf, 585,. Wolfemilch, Euphorbia peplus,-654.O Tauber Treſp,„Zromus Perilis, welcher zwey bis dreymal in einem Jahre aufgeht und reifet. Glo&enblume, Cämpannla vapunculoides. Saudiſtel; Gäuſediſtiel, Sonchus avvenſit 4 'Rerner Taf, 396+ Wegtritr, Plantago maior, 4 media;% lancrolata. 4 Wegeſenf, Eryſimum o/ſjieinale. O A&Ferwinde, Convolvalus arvenſis.% Rerner Taf, 226. 3. Man hüte ſich, daß man nicht ſolche Pflan- zen im Gärien ſäe, welche leicht beſchwerliche Unfräuter werdeu können. Zu dieſen gehdren; Meerrettig(hb: 176.)„Borretſch(85 195,-12.), Rübrapünzel( 5, 1724), Erdspfel(8. Or: in 'Engli- g36 Eeſten Theils 1. Hauptſtück. 1(Engliſcher Spinat(H 164), Oſterluzey, Ari- ftotochia-4ematitis) 491364, Berner Ta. 521. 3. Einen Jätepflug, womit zwey Perſonen, in ei- ver Zeit. von weniger als drey Viertelſtänden, einen Gang, tauſend Schuh lang und acht Schuh breit, abſchaufeln können; findet, wan beſchrieben und, abgebildet, in der Zugabe zum fünſten Theile des Hausvarers S..193z auh in HD7ehlers Böhmiſcher Landwirthſchaft. 1V. Taf. 2. I 6. 206 Unter den vielen Arten von Ungeziefet,. wel» hes den Küchengärten den größten Schaden zu» fügt, ſind die vornehmſten: Mäuſe(6. 101.), Maulwürfe(8.131.), ein fruchtbares mannig* faltiges Heor der Raupen, die Werre, Erd- flöhe, Blottläuſe, Schne>en(H+.101,) und Regenwürmer.; x. Unter. den Raupen. ſind die ärgſten Papilio braſſicae 759» Kohlweißling»"Butz texvogel.. Grünlich. graue geſelſchaftliche Raupe. Herbſt Schmetterlinge. V. S. 58+ Taf. 87. Fig+ L+ 2+ 3- Röſel Inſect. x. Claſſe 2. Taf. q j 'Päpilio rapae 759. Räbenweißling« Grün: liche einſamlebende Raupen mit einer gelben Rückenlinie... Zerbſt. Schwetterl. V,+S. 64. Taf 87. Fig. 6,-7,,8- Röſel Inſect. I+„Elaſſ, 2. Taf. 5: S- 205..:463 39:94 Papilio napi 760,(.5%erbſt'Schmetter!l. Vs S. 89-+ Taſ-93« Fig. X 7 9.| Phalaena 1V. Von Garfonfpäutetn* 6. 260, 332 Phataeuga di/par, 821. Stamraupe. Röſel 1. Nachtvögel 11. Taf. 3. S. 17. Grosfdpfichte, harichte, braune Kaupe mit rothen, und blayen Knöpfe. Panzer Fauna inſe&. XXII, Taf. 22: Phalaena eaia 819. Edwärze Bärenraupe. Röſel 13 Rachtvdgel 2. Taf. 1. S.i. Phaläehnäa gamma 843. Gräsögrüne weißges ſtreiſte Spantenranpe, Röſel 1. Nachtpds gel 3. Täf. 5. S. 21, Tipula oleracea 971 Muſca YFäadicum, larvaritin 092: dieſe: verür2 ſachen die ſogenanten Kröpfe an Kohlrabi, Rädießemund Rettigen, S. Zannd5v, U8ag3z. 1779 S. 1646. Schäfers Nächricht' vön eiver Raupe(Pha« laruna aiſpar), ſv vielen Schaden gethan, nebſt Vorſchlägen, wie ſolche zu verringern. Regensburg 1752. 4x Von eben dieſet Raupe,|. Sleditſc) vermiſchre Abhändlung« Berlin 1789. 8. U. S. 264. &. Werre, Riehwurm, Franzdſ, 1a courtilliere. Gryliks gryllotalpa 693. Sannoveriſches Magazin 1766 St. 82 und 1769 St.-03. Sdannöveriſche Anzeigen 1754-S. 1421. ausvgater Vi, S. 880. De re ruſtica IL S. 363, 3. Erdflöhe, Erdfliegen, Chry/omelas Jalta: Zoriae; vornehmlich oleracea, hyoſcyamt, 5094. Hannover, Miggä3 1861. Auguſt. Preis2 ſchriften,': E Y Rei 338 Erſten Theils 1. Hauptſtück.| Reichärts- Land- und Gartenſchaß 1. S.64. ul. S. 93. Vl. S. 249. 4. Blattläuſe, Mehlthau, Aphis fabae Sco- poli entomol. Carniol. p. 139. Ehrhart Beyträge zur Naturkunde, VII. S. 83- - Zamburgiſches Magazin XIII. S. 145- XIV. S. 138. „Zannöveriſche nügzliche Samlung 1756. S. 1379.| 5. Regenwürmer, Lumbricus terreſiris 1076.| Auch ein Paar Oni/ci.| 6. C. P- Pezold Mittel, die uns ſchädlichen| | | Raupen zu vermindern. Coburg 1794+ 8- Mit zwey Kupfertafeln. 339 Fünfter Abſchnitt, Von Gartenbäumen oder Obſtbäumen. mmm Inhalt Erklärung der Obſtbäume F. 20x. Eintheilung der- ſelben ß. 202. Baumſchule F. 203- 207. Pfropfen S. 208. 209. Okuliren 5. 210. Ab'äugen FC. 211. 212. Baumwachs FF. 213. Abſenken 6. 214. das Verpflanzey der Obſibäume 5. 215. Baumgarten C. 216. das Beſchneiden F. 217. Zwergbäume€. 218. Auswahl-“ der Obſtarten 5. 219. Birnen 6: 220. Aepfel 5. 221. Quitten 5. 222. Birſchen 85, 223. Rornelkirſche 5. 224. Pflaumen F. 225. Apriko» ſen 5.226. Pfirſchen 6.227. Mandeln 5.228.(2) Wallnüſſe 6. 228.(b) aſelnüſſe. 6. 229. Ra- ſtanien 9. 230. Miſpeln 5. 231. Weintrauben C. 232- 234. Wigulbeeren 5. 235. Johannisbee- ren; Gichtbeeren; Stachelbeeren; Himbeeren; Berberitzen 5.236. Hahnebutten 5.237. Obſt? ernte 5. 238. Krankheiten der Obſibäume 9. 239. Ungeziefer 9. 240, EEE, ß. 201. Gartenbäume, oder Obſtbäume, ſind diejenigen Bäume und Stauden, deren Sa- men, oder fleiſchige Bedeung der Samenge- häuſe, zur Speiſe dienen, und zu dem Ende, vor- nehmlich in Garten, gezogen werden, Der Theil 2 der 340 Erſten Theils 4:-HauptſtäF. der Landwirthſchaft, welcher ſich mit ihrer Er- ziehung beſchaftizet, heißt die Baumzuk. Die Früchte ſelbſt werden Obſt- oder Baum- früchte genänt, x. Der Teutſche Baumgärtner, naM den Gründ- und Lehrſäßen der berühmteſten Männer in der Gärtnerey. Schleuſingen 1764, 8. Der Verfaſſer iſt der Floßcommiſſar. Daulin in Schleuſingen. Joh. Abercrombie Anleitung zur Erziehung oller Obſibäumez überſeßt und vermehrt von FS. ZZ, 9. Zueder.» Lübe& 1731. 8. S. Bibl. AL„S: 535» G. W; C. von Wil&>e Samlung der wichtig? ſten: Regeln in der Baumgärtnerey. Zweyte Auflage.-Leipz." 1788. 8-+ G.-W. T. von WilFXe-monaätlice Anleitung zur Erziehung des Obſtes. Halle 1787.. 8. S.. X. Geiger Unterricht in der Baumgärtnea rey. Vierte Aufl. Augsb. 1797. 8- 53. C. ZE. Schmidt Anweiſung zur Erziehung der Hoc<ſtämmigen- und Zwergfruchtbäume, Zweyte Auflage. Manheim 1791. 8- 3. 2. Chriſt von Pflanzung und Wartung der müßlichſten Obſibäume. Zweyte Auflage. Frankf. am M. 1792. 8: I. 2. Chriſt Handbuch der Obſtbaumzucht und der Obſtlehre. Frankf. 1794. 8- I. V. Sidler der Teutſche Obſtgärtner. Weis mar, ſeit 1794 ſunfzehn Bände in 8. 8. Die Artikel von Gartenbäumen, aus der vorleßten Ausgabe von Willers Göärtnerles ricon, V. Von Gartenbäumen. 6.202. 203.(3) 341 xicon, ſind. unter dem Titel: Volſtändige An- leitung zur Pflanzung, Erziehung und. Wara tung der Fruchtbäume. Bern 1764..8. teutſch zuſammen gedruckt worden. Sie machen auch, von der Berner Sgamlung Küuserleſener Schrifren, das vierte Stü> des erſten Banz des aus. 6. 2032, Die" verſchiedenen Teutſchen Obſtbäume laſſen ſich unter folgende Abcheilungen bringen: rt. Kernobſtbäume(pomikerae), deren Frucht eine, mit einem fleiſchigen Weſen, um«- gebene Kapfel iſt(ß. 220-222.) 2. Steinobſtbäume(drupiferae), de- ren- Samen ſich in einer ſteinharten Schale (Nuß) befindet, die mit einem fleiſchigen We- ſen bedet iſt(F. 223-227.) 3. Nußbäume(nuciferae), deren Nuß der fleiſchige Umſchlag fehle(8. 228-230), 4. Boerenbäume(bacciferae),. die ein polles, ſaftiges Samengehäuſe haben ,. in vem die Samen, ohne. andere Cinfaſſung,[|e9%% (Q: 231- 237: 4."2037(a). Der Verbrauch und Vortheil des Obſles iſt in der Landwirthſchaft weit geringer, als der Produckte der Küchengärten 3 hingegen verlangt 9) 3 ein 342 Erſten Theils 1. Hauptſtück. ein Obſtgarten weniger Wartung, geringere Koſten der Unterhaltung, und für getrocknetes Obſt, fehlt der Abſaß nicht leicht, 6. 203.(b) Die zur Baumzucht nöthigen Geräthſchafe ten ſind: Meſſer, Baumſäge, Meiſſel, Keile, Baumſc. ſcheinen die Samen dey"ſrühern Arten die" bös ſten zu ſeyn, weil'ſie'die völlige Reife zu haben, und“ fruchtbarer zu ſeyn pflegen, I. Hausvater V. S. 581. 9.1207. Die Wildliages, ſowohl diejenigen, welche Inder Samenſchule, aus den ausgeſäeten Sa« men erzogen werden, als auc die, welche im Walde von ſelbſt aufgewachſen ſind/ werden in „die Pfropfichule, zum Pfropfen oder Aeugeln, verpflanzt. Erſtere ſind allemal den lekßtern vorzuziehen, T. Bäume, welche aus dem Samen zahmer Baäugpie erwachſen find, tragen zuweilen, un- gepfropft, vortrefliches Obſt. S. Schrebers Samlung VI, S. 387. 394. und Phyſik. dkon. Bibl. XV. S. 145. 2... XTebenſchößlinge, over Ausläufer„Räu? ber, welHe aus den Wurzeln alter Bäume aufgehn, verdienen keinen Plaß in der Vſropf- ſchule. Sie erhalten yie volkommene Wurz zeln, und behalten den Erbfehler, ſich durc< Mebenſchdßlinge zu entkräſten, „- CG. 208: Das Pfropfen, Impfen, Pelzen, oder Zweigen(inlitia),'geſchieht, indem man ei- nen jährigen Zweig mit Knoſpen-(einP fro p fs r048), von einem zahmen Baume// mit dem Stamme eines Wildlings"dergeſtalt ge da V. Von Gartenbäumen, FE. 208. 209. 34F daß ey mit ſolchem zufammen wächſt, und dies ſer künftig die Früchte des zahmen Baumes trägt. Nime man, ſtat des Pfropfreiſes, einen Kno- ſpen oder ein Auge(gemma), ſo-heißt es Ae u- geln, oder Ofuliren(Inocculatio, Em- plaſtratio; I. Eſſai ſur Jes principes de la greffe par M. Cabauis. Paris 1781. 12. S. Bibl, XI S. 607. Siler Obſigärtner 11. S. 110. 219. 298. 6. 209. Zum Pfropfen müſſen die Reiſer gefammel6/ werden ,. ehe die Knoſpen treihen,'alſo im De« cember, Januar, oder auch allenfals im Fes bruar, da ſie alsdann an einem ſchattigen Orte, oder im Keller, in die Erde gelegt, aufgehoben werden. I. Mau hat verſchiedene Arten zum pfropfen vor2 geſchlagen, aber manche ſind nur vorgeſchlas gen,'üund nie verſucht worden. Manche, deren- Möglichkeit„Verſuche erwieſen haben, find wißig ausgedacht, aber zum Gebrauche unbequem, und ſelbſt die beſten ſind, nicht in allen Fällen, gleich bequem und ſicher. Fol- gende' ſind die bekanteſien Arten, wovon dis erſte in Teutſchland, und die fünſte in Engz „Jand.,. vornehmlich gebraucht wird, X. Das Pfropfen in den Spalt. Franzöſiſch; La greffe en fente, Engliſch 3 the cteft- gräafting; ßock- oe Nit- graf« ting, grafting'in' the:cleft, 95 58198 Erſten Thells+ I. Hauptſtück, „Zausvgter V. S. 687. Taf. 1. Fig. l. 2. Reichart Il. S.62. Taf. x. Fig. B, B, C. Sikler Obſigärtner Il. Taf. 16. Fig. 1. 2. Duhamel Naturgeſchichte, der Bäume Il. S. 49. Fig. 94 95- 96- Duhamel traite des arbres fryitiers p. 19 tab. 1. fig. A, B, Z. Langley's pomona p. 39- tab.T, Eg. 3. 5.6. Laurembergii horticultura p. 213. Üg. 12. Dieſe Art zu pfropfen muß'im May oder April, ehe die Knoſpen ausſchlagen, vorgenommen werden. Zuweilen ſetzt man an jedes Ende des Spaltes ein Pfropfreis 3 olsdann müſſen beyde ganz gleich geſchnit- ten werden, damit nicht der Dru& un- gleich ſey. , Das Pfropfen zwiſchen die Rinde, oder in die Borke. Engliſch: the grafting in the rind, Rind- grafting, houlder grafting. HSausvater V. S, 714 Taf. 1. Fig. 3. 4- 5- Reichart Il. S, 59. Taſ. 1. Fig. A. A. Siler Obſigärtner 111, S, 32. Taf, 4- Fig. 4- 5- Zuweilen ſelzt man etliche Reiſer im Um- Freiſe, und alödann nennet man es Rrons pfropfen, Crown-grafting, greffer en Couronne,. Duhamel Naturgeſchichte der Bäume 1], S. 52. Fig. 190,- Duhamel traite p. 21. tab, 1, Eg. 3: Laurembergii horticultura p. 122, Eg. 13. Dieſe V. Von Gartenbäumen. 5. 209, 347 Dieſe Weiſe zu pfropfen geſchicht ſpäter als die erſte, nämlich, wenn ſchon ſo'viel Saft im Stamme iſt, daß ſich.die Borke leicht'abldſen läßt, oder am Ende des März, im April, auch noch wohl im Junius. 3. Das Pfropfen in den Rerb. Franzöſiſch: 1a greffe 3 enyporte- piece, ou en approche; wiewohl Duhamel traite des arbres fruit. p. 31. den erſten Namen einer Art zu äugeln giebt. Engliſch: cheekgrafting. Zausvater V. S.718. Taf. 1. Fig. 6. 7. 4. Das Pfropfen in den Sattel. Franzöſiſch: 1a grefle par enfourchement, Hausvater, V. S. 718. Taf.1. Fig. 8. 9. Sic>kler Obſigärtner Il. Taf. 2. Fig. 7- S. 239. Duhamel traite p. 20. tab. 1. fig. 1. C, D. 5. Das Pfropfen mit dem Zünglein, Engliſch: the wbhip- or tongue-grafting. HZagausvater V. S. 719. Taf. 1. Fig, 10. 11. Langley'*s pomava pag. 38, tab, 1. fig, 1.4. whip- grafting, oder ſplice- grafting, wies wohl etwas anders, als im Hausvarer. 6. Das Pfropfen durch AnplaFen, Trian3 gyliren. Franzöſiſch; en bec de flüte, „Agusvater V, S,720, Taf. 1, Fig. 12+ 333 17. 18, Silex Obſtgärtner 11. Taf, 2. Fig. 5- 6. Dieſe Erſten Theils 1. Hauptſtäk, Dieſe Weiſe iſt: von. der vorigen wenig verſchieden.."Die drey leßten Arten zu pfropfen nennet„man jezt auch das Coa puliren. 2. Der Vorſchlag, von einerkey Art Obſt zu wiederholtenmalen aufeinander zu pfropfen, um größeres und. ſchöneres Obſt zu erhalten, iſt durch Verſuche widerlegt worden, in Schre2 bers neuer Samlung UU. S. 251, und yon Dus Hamel in Traite des arbres fruit, D. 173 denz noch giebt leßter den Rath, auf Pflaumen Ypricoſen, und auf dieſe hernach Pfirſchen zu pfropfen, um den Baum ſtuffenweiſe(par une greffe intermedgiaire) zu verbeſſery. S. 210. Zum Aeugeln wählet man Knoſpen von eis ; nem dießjährigen Reiſe, welche, beym Abſchie« ben, den Keim(die Seele) behalten haben. Die jungen Wildlinge müſſen eine Zeitlang vor her nicht beſchnitten, und wann das Auge ge- trieben hat, über demſelben abgeſtußt werden. 1. Aeugeln; Anſchilden, Okulirxen. Franzöſiſch: greffer en ecuſſon. Engliſch 2 the inoeulating ,. Budding. Hausvater V. S.729. Taf. 2. Fig» 7. 8- 9« und Taf. 4. | Reichart Ul. S. 73. Taf. 1./ Fig. D- XL. yi Siler Obſigärtnee 111. S, 108. 187. Taf. g:1F..1.2"3.| Dubamel Naturgeſchichte der Böume 11. S. 85. Taf, 12. Fig. 105: 106« 107- Duhamel V. Von Gartenbäumen,„S.2i5, 217, 349 Duhamel traite des arbres fruit. p. 23. tab.1. Ng. 4. 2. Geſchieht das Aeugeln wit dem Schilde, um Johannis bis gegen Ende des Julius, ſo pfle- gen die Auzen noch. in demſelbigen Sowmer “jn Auguſt und September, zu treiben; daher man dieſes das Okuliren mit dem wgcreiſet, vermehrt werden. Die erſte Art der Vermehrung geſchieht, indem man einen jungen Zweig eines Baurnes in die Erde beugt, und ihn, wenn ex Wurzeln geſchlagen hat, vom Baume trennet z Die andere aber indem man einen jungen Zweig, einige Zoll unter dem Knvten des vorigen Jah- res, abſchneidet, in die Erde legt, und Wurzeln ſchlogen läßt. x. Vom Abſenken, Ablegen» Einlegen|. HZvs82 vater V. S. 649. Die Senkreiſer werden ini Engliſchen layers, im Franzöſiſchen 1es pro» vins oder marcottes genant, 2. Zum Abſenken bedient man ſich hölzerner odex blecherner Kaſien, oder noch beſſer, irdener Töpfe mit einem Einſchnitte. S- Hausvater V. Taf. 34 Ze V. Von Gartenbäumen. 8, 215. 353 3.. Von der Vermehrung durch Stereiſer(Eng- liſch 2 ſtip oder ſet, Franzöſiſch une bouture), ſ. Sausvater V. S. 651. Q. 215, Das Verpflanzen oder Verſeßen der gepfropften Bäume, geſchieht im nächſten Früh- jahre oder Herbſte 3 doch können die Bäume, mitten im Sommer, eine vorſichtige Verſeßung leiden. Sind ſie ſchon erwachſen ,. ſo werden dazu beſondere Hebzeuge und Wagen erfordert, 1. Dergleichen findet man beſchrieben und ab: gebildet in?! Sturims Reiſeanmerkungen S. 113, und dar? aus in Zinkens dkonomiſchen Lexicon Taf. 18» Fig. X+ - Machines approuvees par Pacadem, a Payis IV. p.107- Corps dobfervations de la ſoriete Wagricul« ture en Bretagne, 1757 et 1758 Pag.192. Zeupolds theatr, machinatium tab. XL F.3. 2. Das. regelmäßige Verſezen der Bäume in Wäldern und Garten. Von C. IJ. FS. von Dieſkau, Meinungen 1776. 8 S. Bibl. VII, S. 548. Zweyte verbeſſerte Ausgabe Hild» burghauſen 1788. 8. Von Verſezung der Bäume im Sommer,| Schrebers Sammlung 111. S, 236. 3. Hieher gehdrt auch die Schrift des Duhamel: Vorſchläge- nach welchen der Tranſport der 3 Bäume, 354 Erſten Theils 1. Hauptſtü>k. Bäume, Pflanzen, Samen u. ſ. w. zu veran- ſialren iſt; überſeßt von G, C. Oeder. Ko- penhagen 1756. 8. Eine andere Ueberſeßzung iſt der Teutſchen Ueberſetzung von der An- weiſung, wie die Seltenheiten der Naturge- ſchichte zu ſammeln. LkTürnb. 1761. 8.* gngehenket worden. 6. 216, Der Baum garken muß frey liegen, und unter der Damerde kein feſtes, kieſichtes oder eiſenſhuſſiges Erdreich haben. Er fan nicht zugleich zum Küchengarten, auch nicht einmal als Ora8garten genußt werden, wenn man nicht ſehr ho<ſtämmige Bäume hat. C. 217. Das Beſchneiden der Bäume, welches vornehmlich im Frühjahre, ehe ſie ausſchlagen, vorzunehmen iſt, hat zur Abſicht, die Fruchtbar- keit, Geſundheit und Zierde der Bäume zu erhalten und zu vermehren. Daher muß man die langen ſken, hat noch wenig genußet, und eben ſo wenig hat' die Berichtigung oder die Coucordanz der Synonymen glü>en wollen, vder die Beſtimmung, unter welchen Namen jede Abart in den vorhandenen Schriften bes ſchrieben und abgebildet iſt. Män muß ſich alſo nom; mit den Namen behelſen, welche die Abarten des Obſtes'in ihrer Heimat“; oder ſonſt wo erhalten haben, und dieſe ansländi2 ſchen Wörter werden von unſern Gärtnern ſo entſielt, daß man kaum ihre Abkunft-erras then kan. Die Menge ſolcher Namen, über welche bereits die Griechiſchen Landwirthe klags ten, ſ. Geoponica Il. p. 748, iſt jekt un- mäßig angewachſen, und ſchwer iſt es, zu jedem dieſer Namen die Frucht, und für jede Frucht die gebräuchlichen Namen zu fin- den, weil jede Abart unter mancherley Na- men vorkdmt, und auch unter einem Namen mehrerley Arten verſtanden, werden. So gar die beſten Abbildungen mit natürlichen Farben heben die daher entſtehende Ungewißheit nicht immer; zudem iſt die Aehnlichkeit widr es V; Von Gartenbäumen, VF, 219, 359 Geſchma> und andern Eigenſchaften verſchie: dener Abarien ſo groß, das kein Künſtler das, was den Unterſchied.ausmacht, hinlänglich anzudeuten vermag, Mehr helfen zwar die aus Wachs von natürlicher Grdße, Geſtalt und“ Farbe nachgebildeten' Früchre, aber die Koſtbarkeit: dieſer Kunſiwerke erlaubt keinen ſo algemeinen Gebrauch derſelben, als zur alge? meinen Einführung: beſtimter Namen,= und zur Verhütung der Verwechſelung, ndthig wäre. Dazu kdmt denn noch das neue Uebel, daß die Schriftſteller über die Obſtgärtnerey faſai eben ſo leicht und ſo gern neue Namen machen, als jeßt viele ſyſtematiſche Mineras logen, Botaniker und Entomologen. ' 9. Pomona, or the fruit- garden illuſtrated =-== With above three hundred drawings of the feveral fruits;''By Batiy Langley. Lond. 1729. fol.* Job. Mayer pomona Franconica, oder Ab. bildung und Beſchreibung der beſten Obſt- bäume und Früchte. Erſter Band. Nürnberg 1776. 4- 1. 1779. III. 1801. S.Phyſ. ökon. Bibl. VIII. S.397. X. S.156. Traite des arbres fruitiers, contenant teur figure, leur deſcription, teue eulture, par M. Duhamel de Moncean, Paris 4768. 4. S. Phyſ. ökon. Bibl. 1. S. 25. Des H. Duhamel du t7onceau Abhandlung von Obſtbäumen, worin ihre Geſtalt, Erzie» hung und Pflege angezeigt wird, überſeßt von C. C. Oelhafen von Schöllenbach, Nürnb. 1771. 4.'S. Bibl, NES. 98: Pomologia, dat is, beſchiyvingen en afbeel- dingen van de beſte ſoorten van appels en 3.4 peeren 360 Erſten Theils 1. Hauptſtück.“ peeren-- beſchreven, naar het leven ge- teikent, en wet de natuurlyke coleuren afgezet door John, Hermann Knoop, Te Leeuwarden 1758. fol,* Pomologia, das iſt, Beſchreibungen und Ab- bildungen der beſten Sorten der Aepfel. und Birnen=> in das Teutſche überſeßt von G. 2. zaurh. Nürnberg 1769. fol.* Fru&ologia, of beſchryving der vrugtbomen en vrugten- door 5. Z. Knoop, met platen, vertonende alle vrugten naar het leven, die in dit werk vervat zyn. Te Leeuwarden 3763: fol.*' Pomologia, das iſt, Beſchreibung und Abbil- dung. der beſten Arten der Aepfel, Birnen, Kirſchen und einiger Pflaumen,= beſchrieben und mit natürlichen Farben abgebildet. Oder der von Rnoop herausgegebenen Pomologie DOR ZUNE xrürnberg 1766. fol,(Dieſer heil iſt nicht von“ Rnoop, ſondern von dem Sachſen- Meinungſchen Conſiſtorialr. Zink,)* Johann Kraft Abhandlung von den Obſibäus men, mit 200 ausgemalten Abbildungen. Wien. Erſter Theil 1792. Ul. 1796. fol.* Si&ler Teutſche Obſtgärtner. S. oben S. 340. Die dazu gehdrigen ausgemalten Kupfer kan wan unter folgendem Titel kaufen: Abbildun- gen der Obſtarten, aus dem Teutſchen Obſt? gäriner. Mangers Anleitung zu einer ſyſtematiſchen Pomologie. Leipzig 1780- Zweyter Theil 1783« Fl. S. Bibl, X1. S. 89. XII, S. 385. Pon V. Von Garkenbäumen. LC. 219; 220. 361 Von Münchhauſen Hausvater: Ill. S. 243: Nachricht von“"den vornehmſten Obſtarten. Mathias Rößler ſyſtematiſches: Verzeichniß aller in den Baumſchulen der Podiebrader Dechantey cultivirten Obſtarten. Prag 1798. 8- S. Biblioth. XX. S. 5232. A. 5. A. Diel Verſuch einer ſyſtematiſchen Bes ſchreibung der Teutſchen Kernobſtſorten."Frankf. am M. ſeit 1799. 4 Hefte in 8. Catalogue des plus excellens fruits, qui ſe cultivent dans les-pepinieres des Char- treux.„Paris 1767..8. Verzeichniß der FSruchtbäume, welche in den Carthäuſer Garten in Paris gezogen werden. Wien 1774. 38. Auch findet man eine Ueberſetzung in dem unerhebligen Buche: Der wobl uns terrichtete Gärtner. Bayreuth und Leipzig 1721."8:.'S. 34t. 3. Pomologiſches Kabinet, enthaltend“ alle im Teutſhen Obſigärtrnex beſchriebene Obſtfrüchte, in Wachs nachgebildet ,- unter Aufſicht von I. V. Sidler. Weimar, Seit 1795 zehn Lieferungen. -V, 220. Die mannigfaltigen Arten der Bienbäume verlangen einen warmen, etwas fetten, und.mehr tronen als naſſen Boden. Zu hochſtämmigen Bäumen werden die Reiſer auf wilde Birn- ſtämme, aber zu Geläwderbäumen auf Quittene ſtämme gepfropft, wiewohl man in einem magern und ſteinigen Boden, auch zu leßtern Birnſtämme nehmen kan, 35 1. 362. Erſien Theils 1. Hauptſtück, ; 4. Verzeichniß: der vornehmſten- oder- bekanteſten Abarten der Birnen, Fyrus communis: 686. 1. Petit Muſcat. Sept-en-gueule, Muſca- tellerbirn. Pyrus frufu minimo, praecoci, Duhamel traite des arbres fruit. Il. pag. 119. tab.I. Knoop pomologia p.48. tab. 1. Muſcadel- Peer. Rraft Taf. 71. Fig.l. Sidler 1. S. 60. Taf. 5. 2. Muſcat Robert."Poire 4 la Reine. Poire d' Ambre. 5 Pyrus fru&tu medio, pyriformi, gläbro, e viridi flaveſcente, aeßtivo. Düham, p. 120. tab.2. Rraft Taf. 72. 1. Silex: 1. S. 180.„Taf. 9. Knoop p. 61. tab. 4. La princeſſe. Pucelle de Xaintogne. Garidel hiſtoire des plantes. p.385. 3. Madeleine. Citron des Carmes.: lenenbirn. P. fru&u medio, turbinato, e viridi ci» trino, aeſtivo. Duham. p. 124. tab. 4. Knoop p. 48. tab.1. Magdalene-Peer. Keizerin. Rraft Taſ. 73. 1. Sidler 1. S. 182. Taſ, 10. 4. Cuiſſe- Madame. P. fru&tu Vv. Von Gartenbäumen, C. 2206 363 P. fru' medio, longiſſimo, ſplendente, partim e viridi flaveſcente„ partim ſub- obſcure rubro, aeſtivo,' Duham. p;:127+ tab, 5.. ;BRraft, Taf. 74. Si>ler 13. S. 217. Taf. 112 Knoop p.64. tab. 5. Poire des Rives.- Poire de fuſee. Zink Taf. 1. Fig. 12. Langley pomona tab. 61. fig. 3. 5. Belliſſime'd* Zutomwe., Vermitlon, P. fru&u medio longifſimo, hinc'luteo, inde pulcre et ſature, rubro ,. autumnali. Duhamel p.128. tab. 19. fg. 1. Knoop p. 52. tab. 2. Üg.2. Muſcat rouge, Rraft Taf. 13t..: 6. Epargne. Beau pröſeat. Saint- Samſou. P. fru&u medio longifſimo„ ſubviridi, maculis fulvis diſtin&o, aeßtivo. Dubam« 133. tab. 7. Rraft Taf. 77. Silex 8. S. x5. Taf. 1. Knoop, p. 64. tab. 5. ÜZ. 2. 7. Salviati,| P. fru&tu medio, rotundo, cerino, ma- culis rußis diftin&o, aeſtivo. Duhan, P» 137. tab.9. Langley tab. 64. fig. 5, Rraft Taf. 86. 1. Sie 364 Erſten Theils 1. Hauptſtük; “| Sie hat einen ſtarken Geruch; und ſehr ſüſſes: Fleiſch.; S 8] Bezi da'Hery. P. fru&tu wedio ſubrotundo glabro, hine Juteo, inde e viridi-ſübalbido%y“autum- Dali. Duham. P-139. 1' 7 Knoop p-72.:tab. 7. Bg. 5. Beſideri, Car- wey- peer. Rraft Taf, 152. 9. Qrange, muſgquyte, P. frudtu medio, Aurantii forma, pau- Julüm compreſſo„ papulato, viridi," ae- ſtivo.' Duham. 140, tab, 10. Knoop p. 56. tab. 3. Braft Taf. 86. 2.! Si&ler 2.. S. 165. Taf. 7 10. Rou/ſelet d'hiver, P. fruCtu parvo, pyriformi, partim viri- diori, partim obſcure rubente, brumali, “Duham. 146. tab, 19. fig. 2. Knoop p-. 76. tab. 8. Kraft Taf, 153. 11. Rouſſelet de Reims. P. fruftu parvo, pyriformi, partim viridi, partim obſcyre rubente, aefßtivo, Duham. 147- tab, 11.:' Knoop p, 57. tab, 3. Gros Rouſſelet, Kraft Taf. 92.- 2.: Siler 3. S. 20. Taf, 2. Sie hat ein zartes Fleiſch. mit faſt un- merklichen Steinen, wird aber ſchon, wenn ſie kaum zeitig iſt, am Samenhauſe braun. 12. 4 V.„Von„Gartenbäumen; 6. 220. 36x 12. Poire fans peau. Fleur de Guignes. P. fruetu medio,.pyriformi- long6, par- tim pallide viridi, partim flayo, maculig ſanguineis evanidis conſperſo, aeſtivo, Duham, p. 150. tab, 13. Knoop p. 60. tab, 4. fg. 2. Rräft Taf. 81. 1. 13. Martin- Sec. P., fruetu- medio, pyriformi acuminato, bic melino ,. inde intenſe rubro, autum- vali. Duham. 152." tab, 14. Rr8äft Taf. 137. ? Knoop p. 73. tab. 7. Langley tab. 72. fg. 1. 14-- Rou/ſſeline. P. fru&tu parvo,, pyriformi- cucurbitato, autumnali. Daham. p. 153. tab. 15. Knoop p. 68. tab. 7. Rouſſelin- Peer. RBraft Taf. 135. 2. 15: Ah mon Diew. P. frue&tu medio, fere pyriformi obtuſo, hinc citrino, inde rubello et pun&is ru- bris diftin&o, aeſtivo. Duham. p, 154. Knoop p. 67. tab. 6. Gezegende'Peer, Belle fertile: Rraft Taf. 93. 2. 16. Chair a Dame, Chere Adame, P. fruetu medio pyriformi, hine melino, inde dilutius rubente, aeßtivo» Duham. P- 156, tab, 16.. 2 Knoop 366 Erſten Theils T.- Hauptſtück. 2 Knoop p. 66. tab.5. Rraft Taf, 82. r. Si&ler 11. S. 271. Taf. 13- 17. Bergamotte Juiſſe. P. fru&u medio, turbinato- ſubrotundo, taeniis flavis, vitidibus, et ſanguineis vir- gato, autumnali« Duham: p+ 163« tab. 20. Knoop p. 54. tab. 2. Bergamot(uiſſeronde. Langley tab. 36. üg. 8. Swiſſ Burgamot. Kraft Taf. 114- 13. Bergamotte d'automne: P. fru&a magno, turbinato- compreſſo, partim flaveſcente, partim dilute rufeſcen-« te, autumnali. Daham. p. 165. tab. 21. Knoop p. 52» tab. 2. fg.1, Herfft-Bergalnot., 9 Langley tab. 76. fig. 1. Winter Bergamot. Braft Taſ. 115. Der Namen Bergamot iſt mit der Frucht nach. Italien aus der Türkey gekommen, wo er Begarmudi heißt, und Kdniginn; der Birn. bedeutet»'S- Henage 2 dition, ety» mol. pP. 92: 19, Craſanne. Bergamotte craſanne. P. fruftu magno rotundo, e viridi cinere0) autumnati. Duham, p- 166. tab.22« Knoop p.53+ tab. 2. Ü8. 5- Langley tab. 65. fig. 5. Craſann« Rraft Taf. 111. Silex 7, S» 158 Töf.7» Zink V. Von Gartenbäumen. EG 2205 367 Zink Taf. 8. Nr.94«: 20. Meſſire- Jean dort. P. fru&u magno ſubrotundo; obfeurefla- veſcente(vel cinereo, vel albido), au- tumnali. Duham. p.173. tab. 26. Knoop p.53. tab. 2. Hg. 6. „Langley tab. 64. fig.1. Brown Mefiire Jean. Rraft Taſ. 14x, Zink Taf. 7. Nr. 69- 2 Siler 14. S. 215. Taf. 10. 21. Epine d'hiver, P. frudtu magno glabro, e viridi albeſcente, aufurmbpali. Duham, p. 184. tab. 44. Eg. 3 Braft Taf. 136. Sidler 5. S. 317. Taf. 14, 22. Ambretie. pP. fru&u medio[ubovato albido, autum- nali. Duhamel p. 186. tab. 3L. Knoop p. 72. tabs» 7. Dg. 3. Langley tab. 66. DS; 4. Kraft Taf. 14% Zink Taf. 10. Nr. 914 Silex 5. S. 310. T.1Z3- 23. Echaſſery. Bezi de Chaſſery. P. fru&tu medio ovato, ſubflaveſcente, au- tumpali« Duham, p+ 187+ tab. 33» Knoop 368 Erſten Theils-[.- Hauptſtück, Knoop p- 71, tab. 7. Ü8.2 Langley tab. 70. Eg. 1, Braft Taf. x18. Sidler 5. S. 229. Täf« 12- 24. Sucre-vert, P. fruf&u medio oblongo glabro viridi, autumnali.' Duham. p.189- tab 34+ 2 Knoop p. 50. tab. 1. Herfft Suikerey, Langley tab. 63. üg. I. Sugar vert. Rraftr Taf. 110. Sickler 7. S. 13. Taf. 1. 25. Verte- longue: Mouille- bouzhe, P. fru&tu magno longo viridi, autumnali. Daham. 194. Knoop p. 69. tab. 6. Eg. 10 Zink Taf. 7« Nr. 63. Langley tab. 63. fig. 5 et 6. Verte-lon- gue panachee. Man vergleiche Si&ler 3. S. 95. Taf. 5. und 10. S. 30- Taf. 2. Von dieſer iſt Mouille-bouche longue Sidler 2. S« I4. Taf 1. verſchieden, als welche ſchon am Ende des Auguſis reiſet« 26. Beurre gris.. Graue Butterbirn. P. fru&tu maximo, ovoidali- acuto, cine reo(aut viridi, aut rubente), autumnali. Duhamel 196. tab. 38. Knoop p.71.tab. 7. fg. GrauWwe Botet- Peer. Sidler 10. S- 29. T9f.+ Gn V. Von Gartenbäumen, 6. 226. 369 In Hamburg wird dieſe Birn Iſembart, Zſambert oder Iſamberrbirne genan“ Die rothe, Butterbirn ,. Rraft, T. 103, Sickler 11. S. 85. T» 3 ſcheint.muy eine Spielart zu ſeyn, wie ſchon Duhgmel gemeint hat. 27. Angletevre, Beuvyrt d' Angleterre. Poire Ww Angleterre. Giſambert, pP, feruttu medio, Ovoidali- acuto-Jongo, glabro, e cinereo viridi, aeſtivo, Dukam, 197. tab. 39. Knoop p. 67. tab. 6. fg:3. Zooöh= peer, Engelſche Boter- peer, Engelſche Giſam« bert. Rraft Taf. 162. In Hamburg wird“ dieſe Bin Beurre grtis genant.| 28. Bexi de:-Chaumontely"Bearyt eMver, ad. P.' frudtu magno, fubovoidali, hine et trino, inde pulcre' rubro, brumali, Dub, 199: tab. 40. Knoop p. 75. tab. 8. Bg. 2, Winter Beurt&, Winter- Boter- peer. Kraft T. 143» ? Langley tab. 70. f&, 11 Winter Büree, Benrve blade. Doyennd:: St. Michel, Bop he- Ente. Schmalzbirn... Butterbirn. P. fruftu magno oblohgo eitting; autum« nali, Duüham. 205, tab. 43. Knoop p. 35. tab. 2. üg.9. Langley tab, 63. fg. 7, Rraft Tito Vdink T. 6: Nr. 57 Silex 3. S, 24: T. 23 Aq 309. 370 Erſten Theils: 1. Hauptſtüs. 30. Bezi de 14 Motte, P. fru&u magnö, rotundo- turbinato, ſpiſſius viridt; non nihil faveſcente, autumpali. Duhäm. 206. tab. 44. Üg,. 5» Kraft T. 104. Sidler 13, S. 11, T.1. ZL.„Bon- Chvetien d*lwver. P. fruQu maximo, pyramidato.-truncato, artim citrino, partim dilute rubente, prümali. Duham. 212. tab. 45. 2 Knoop p. 52. tab. 2» Üg, 3. Herfft Bon- Chretien,; Langley tab. 68. Ag. 3. Braft T+129+ T. 15, Nr. 92» Si&ler 3. S-265» T» 13» Pancirollüs und» VMienage vermuthen, der Nawen ſey aus pira cruſtumina des Colus znella entſtanden. 32. Bon- Chretien pete, Gräcioli. «u P. frufu magro pyramidato-obtuſo paut- Julum eucurbitato, glabro, flavo, aeßtivo. Duham. 217. tab. 47- fg.4. Knoop p- 62. tab. 4. fig. 7. Langley tab.65. Dg. 2. BRraft T.87+ Dink T, 3. Nr. 29- Siäler 1+ S. 287. Tofs 15» 33. Colmart. Poire Manne. P. frudttu maximo pyramidato ad turbing- füm accedente, hinc viridi, inde dilutius rubente» brumali. Daham, 233. tab. 50. Knoop V. Von Gartenbäumen,. 6,220. 371 Knoop p:,77. tab. 8. üg. 6.. Kolmer- peer. -Roskammer peer,; Langley tab. 67. fig. 3. Rraft T. 125. 84. Saint- Germain. JZnconnue la fare. P. ſruftu magno pYramidato, Yviridi, faſ- cis pun&is diſtin&o, bruümali.'Duk. 225. tab. 52. Knoop p. 75. tab. 8. fig. 2. Langley tab. 66. üg. 2. Sidler 3. S, 275, T, 15» ? Rraft T. 146. 33. Louiſe- Boune, P. fru&tu magno pyramidato, glabto, e yi= ridi.albido, autumnali. Dab. 227. tab, 53. Knodp p. 72. tab. 7. fig. 4. Rraft T. 134. 36. Poire de ivy, Pfandbirn. P. fru&u maximo,.pyriformi- obtufo, vi» ridi, maculis rufeſcente, brumali, Dw. Ham: p. 235 Knoop p.77. tab. fig.. Grand monarque, Utote Monarch. Grote Mogol,'' Grote Tamerlan. Pond- peer. Gratiole ronde, ? Langley tab. 71. fig. 3. pound pear, ? Sidler 7. S. 164. T, 83. 87. Sangainole, Blutbirn. P. fru&u medio pyrifotrmi, glabro, carne rubente, aeſtivo. Duham. p. 243- Knoop p. 67. tab, 6. fig. 2. Granaat peer, Bloed peer, Ag 2 SiFlex ;74“Erſten Teils“1. Hauptſtück. Si&ler 4. S. 313. T. x6. Eine“ändere Art iſt Silex 8. S. 385- T+ 21. Brafst "T. 89: Fig- 2. 38. Catillac,| P. fruttu. maximo, plerumque“pyriformi obtuſo, pattim buxeo, partim obſcure ru- bente, ſerotino« Duham, 233+: tab. 58- tig: 4.“1.;; Brafr T. 162. Silex 4. S. 28. T. 2. 39. Royale d'hive8. 0. P. frudtu imagno pyriformi, glabro, par- tim citrino, partim ſuave rubente, bru- mali. Duham. 191. tab: 35. Laugley tab. 67. Bg.4- Rraft-T. 130» 40: Herrenbirn, Pfäſſenbirn, Bönigs Ta» feibixn« ib. Pyrus ſativa,. quae fert pyva herilia do. „Baul. WER ws Knorr. Thef. rei herbariae 1.'S.2: T. B. 2 Knoop p. 64+ tab. 5. Üg.1... Enkelde Keyſern., j i qmartini Geſchichte der Natur. V1-T. 274. 3. Noch mehr Abarten findet män bey Duhamel, Kinodp, Langley und Kraft beſchrieben und abgevildet, und, nach. dem erſten,«auch in der Pyyſikatiſch- öFonomiſchen Bibliothek I. S. 4334- imgleichein" in“ dem Wdörterbuche: des ſel. Schmidiin, beſtimt, 3. Grau(gris) heiſſen diejenigen» welche wie mic einem bräuplichen. Roſte überzogen ſind. Grün(vertes) beiſſen ſole, welche bis zur völligen Reiſe, grün bleiben« agp je ä“ ind 4.2Von Gartenbäumens 56 220, 373 find„meiſt kugelfdrmig., und am Stiele, einge» drückt.»- Inzwiſchen Salviati. 75...16/ gros oignonnet, 1a„Dauphine,| le Bourdon musque, heiſſen nicht Bergamotten.,„ungez achtet ſie ihnen,-.im-Ayſeyen, gleichen; und im Gegentheil: ſind. 1a Bergawotte ſuiſte 17, Ja-Bergawotte de-Bugy den übrigen, nicht ähnlich. HBon-chretiens find. große; flange Birnen„ die in der Mitte dicker ſind, und am Nabel(Blume, Kelche), und Stiele ablaufen; gleichwohl haben nichtalle Birnen von dieſer Geſtalt, dieſen Namen 3: 3z« B«+. St. Germain 34. Je gros Rozat d'biver.. Srühbirnen oder Sommerbirnen-heiſſen die, welche. im, Julius und Auguſt reifen; Zerbſtbirnen, welche im September! und: October;.- Winrevbirnen, welche im November und December„reifen, 4: Zu Rochbirnen ſchien ſich am beſten die? jenigen, welche groß und nicht zu ſaftreich ſind, auch ſich lange halten; mwcht aber diejenigen, welche, wegen ihres häufigen Safts', roh am ſchma&hafreſten ſind, Alſo gehdren dahin? Bon- chretien d'hiver 31, Franc-Real 35, Catil- jac 385 Poire de livre 36, Grozat d'hiver. 5, Zum Baen. und. TvoF&nen werden diejeniz gen„gewählt, die„zartes Fleiſch und Füſſen Saft haben; 3: B. Beurre;blanc;29. Rouſle» Jetde Reims. L1, Parabelle musguge. 6. Die Folge der Reife iſt, in unſerer Gegend, ungefähr dieſe. Julius? Petit: muſcat 1, Muſcat Robert 2, Cuiſſe- Madame 4. Auguſt: Rouſſelet de Reims 11,„Orange musquee 9: September;: Bon- chretien dete 32, Beurre gris 26, beürre blanc 29. October; Bergamotte ſuifle 17, Berga- / Aa 3 motte 374 Erſten Theils“ 1.) Hauptſtü>, 7 motte d'automne 18, Sucre«vert' 24, Verte-longue 25. Wovember: Craſänne 19, Bezi de la Motte 30. bis Jaz nuer:“St, Germain34,"Ambrette 22; Ecbaſ- ſery 23," Epine'“d'hiver- 21, Louiſe- bonne 35, Ifenbart'25."' Januar bis März: Colmart 33, Marquiſe. Sebruar bis März: 'Virgouleuſs', Bergamotte de Soulers: Bis zum April: Royäle d'hiver 39. 5. Einige Birnbäume laſſen ſich auch zu'Pyra» miden ziehen, und zwar vorzüglich die, welche “ oben mit“folgenden Zahlen bezeichnet ſind 2 30: 3 33: 25: 29- 23+ 8. Die A36bolbitiv; Pyrus pollveria,; Mayer, 2.'T. 9. Martini Geſchichte der Natur VIl. Taf. 275+ Zink-T..4. Fig. 38... Sidler, 12. S; 75... T+ 4. iſt unter.den Birnen eine der Kleinſten, Faſt blutroth mit wenig gelb, hat gelbes füßliches Fleiſch und das. Kernhqus dicht unter dem Nabel. oder Kelch...„Die übrigen Arten:von Azerolen oder Lazerolen ſind nicht. Birnen, ſondern Beeren und Früchte von Crataegus a2arolus foliis tripartito« lacinia» tis, laciniis ſubdenptatis,'ſabtüs pubeſcen- tibus 7Yillden. Duhamel i. p.323:"tab. 1, oder:von einer"andern Art dieſer"Gattung, die im Wuchſe und in der Geſtalt der Blätter von. jener ſehr„ abweicht. Dahin gehdren Mayer 2. Taf. 5.:6. 7..8« Dieſe Obſtart kdmt in Teutſchen Garten noch ſelten vor, aber aus Jtalien werden die„Früchte ,. ganz mit Wachs überzogen„-. oder in Zueker einge? MIO: verſchi>t,:: CG. 231“ PV. Bon Gattenbäumen. 9. 221 379 GS. 221, Die Aepfeibäume gedeihen am beſten, In einem tiefen und etwas feuchten Boden. Zu hochſtäammigen Bäumen pfropſet man Wild- linge aus Samen hochſtämmiger Bäume3z eben dieſe wählt man auch zu Geländerbäumen;- wies wohl zu leßtern auch oft Stämme von He- apfel und gemeiniglich Johannis- oder Para- diesapfel genommen werden. x. Verzeichniß der vornehmſten oder bekanteſten Abarten der Aepfel, Lyrus malus 686. 3. Paſſe pomme rouge. Matus fruf&tu parvo, globofo- compreſſo, pulcre rubro, aeftivo. Duham. p. 277. Bnoop Il. Taf. t. Fig. 4. 2Si>ler 9. S. 416. T. 19 und 15. S. 151. T.2. 3. Calville blauche&'hiver. Weiße Winters Ealville. M. fru&ua maximo, glabro, prowinentius coftato, luteo, carne gravoſa, brumali, Duham. 279- tab. 2. Knoop p. 41. tab. LE, Sidler 5. S. 18. T. x. 3. Calville rouge. Rothe Winter- Ealville. M. frau maximo,' coſtato, glabro, ſa- turatius: rubro, carne granoſa et roſea, bruwali. Duham. 289: tab. 3. Malus cavillea Linnei, EN: Knoop p.39:tab« L1. und 11, Taf, 8. Fig« 61 Aa g- Langley 376 Erſten Thells. 1. Hauptſtück, Langley tab. 95; fig. 3, Silex 8...S, 95.-T. 6.- Man vergleiche M die rothe Herbſt- Calville 9, S, 205, Q. 8. . Fenauillet gris, Anis. M, fru&tn parvo fulvaſtro, Inodoro, bru« mali, Duham, 287. tab. 5, Knoop p. 32. tab, 9. fig. 6. Langley tab, 75, fig. 1. . Feuouillet rouge, Rother Fenchelapfel, M. fru&tu media, cinereo, maculis rubro- . Füſcis. ad; ſolem diſtin&oa, brumali, Du- ham. p. 289. tab. 6. Zink Taf. 13. Nr. 108. SiFler 4. S. xr1.- Taf. 7: « Pomme dor. Reineite d* Angleterre. M. fru medio, aureo, acide- dulci, brumali. Duham. 292, tab. 7. Knoop p. 35.. tab, 10. g.2.. Tulp. Reinet. Langiey tab.-74. fg. 6.; Sidler 67:S. 133. T. 22. . Reinette blanche. Weiſſe Reinette, M. fruQuy vix medio, albidao, acide+ dulci, brumali. Duham. 295. ? Knoop p. 29. tab, 8, fig. 7. Zink T, 13. Nr. 102. Sieler 5. S. 114. T. 6. Retinette griſe, Graue Reinette, M. fraftu magno, cowpreſfſo, cinereo, acidule- dulci, brumali. Dah. 302« tab. 9, Sickler 7. S-89. T. 6.; 10. IT. 12. TZ. 74. V."Von'Gartenbäumen,"5. 221, 377 . Pigeonnet, M. fru&u wedia oblongo rubello, tae- niolis intenſe rubris-virgato, autumnali. Duham. 305: Pigeon, Coeur de pigeon,'gerufalem. Rother Taubenapfel, M. fru&tu medio, conico, glabro, roſeo, quadriloculari« bramali, Dyubham, 306. tab, 12. Üig. 3- Knoop p. 39« tab, I1, fg. I. Mayer 3. T.18, Sidler 5. S, 323. T. 16, Rambour franc M, fru&ua. maxima compreſſo, albido, tae niolis rubris virgato, autumnali. Duham« 307: tab, 19. Silex 9. S. 25. T. 3. Api, M, fru&u parvo, glabro, hinc ſubflave- ſcente, inde ſplendide purpureo, inodoro, brumali. Dubäm. 309. tab, 11. Knoop p. 42. tab, 12. fig. 1, und Zink 13. Nr, 103, Langley tab.'95. fig 4. Sidler 3.'S. 1814, T- Il. Pomme de glace, Transparente.--Eivapfel, M. fru&u magno albido, glaciato, Duh« Nan- pareille, Grüne Reinette, M. fru&u magno, compreſſo, e viridt Fayeſcente, acidulo, brumali, Duh. 313. tab,!2. fig, 2. Knoop tab. 8.“Zink T, 8, Nr. 67. Siäler 3:'!S; 1775 T. 10,": Aa 5“15. 378 Erſien Theils. 1. Häuptſtuck, 15. Borſtorfer Apfel. Knoop p. 35- tab. 10. fg. I. Knoyry chef. rei herbar. 1. Taf. A, 3- Laugley tab. 77. fig. 6. Boſßapple from Hannover. Silex 4. S. 102. Taf. 6. Man ver: Fe av& den rothen Borftorfer 10, +41. T. 3. und den Sqmmerborſtorfev I5. S4 28. T.3. 16. Rother Gulderling. Knoop p. 14. tab. 3. ig. 7“ Roode Gul- derlivg. 17. Großer HZerrenapfel. Knoop p. 20. tab. 5. fg. 6. Grote Heer. Appel. Grote Prinſen- Appel, 28. Zippelspfel. Knoop. p. 27. tob. 7. Zieppel- Appel. Kantjes- Appel. Kaasjes-Appel, und Zin? 8. Fig. 64. Zwiebel- Borſtorfer. Sidler 7. S. 394« Te:2« 19. Gsldpeppin Peppix a*or. Pipping. Knoop p. 33» tab. 9. vg. 9. ! Silex 5.(24 217: Taf, 19. 20. Weißer Peppi. Kuvop'p. 22. tab. 6. Bg. 3. 21. Zigeuner Ipfel.? Schwarzer Borſtors fer Apfel. Knoyr thef. rei herbar. Il. S.66. Taf. M. ? Knoop p.29. tab. 8. ßig. 6. Bryindeling. Sidler 12: S«: 207. T3ſ« 16. 23. PV. Von Gartenbäumen. 5: 221. 379 23. Rother Stetiiner Apfel. Zink Taf. 7. Fig. 55. Sicler 5. S. 223. Taf, kr.„Man vers gleiche auch den gelben Stettiner 6. S. 326. Taf. Zl. und deu weiſſen Stextiner 12. S,. 205. Taf. ll. 3. Hieher gehdrt au der Glo>enapfel oder pomme ſonnapt, der Wiener-, der Roſto>er2 apfel, von welchen urſprünglich Teutſchen Yepfeln, mir no< keine Abbildungen bekant find, Der oben genante Ze>Xapfelbaum heißt, im „SRausvgater Vo So247- Maltus::Ffruteſcens, und bey Duhamel, pommier“ve.Doucin 273. DerJobannis-"oder Paradiesgpfelbaum iſt Malus paradiſßiaca Lim. Malus-pumila.Zour« nef... et„Milleri« 3 Reinettes heiſſen meiſt ſolehe Aepfel; die wie mit einem grauen Roſie-überzogen ſind, aber Fenovillet 4, Bardin und andere; haben den Roſt, und. werden dennoh. nicht. Reinettea genant. Catvilles heiſſen meiſt ſolche, welche gerippet ſind, und ein groſſes Kernhaus mit beweglichen, Kernern, haben„..«deswegen ſie auch GloFenäpfel und.Schloterspfel heißen. 4. Die, Reife. der Aepfel läßt ſich nicht einmal ſo genau, als bey den Birnen, angeben; män kan ſie daher nur in Sommer-, Herbſt 5 und Wintetäpfel unterſcheiden. 7: 174 4066, 8. Zum Schmoren ſchien ſich vorzüglich: Cal- ville blanche 2, Pigeon 10, Paſſe pommoe rouge 1."Rambour«franc 10,;:Borſtorfer 15. Zum Baden taugen vornehmlich die Pepping T9. 29.;..-Non- pareille 14. Borſtorfer, Zips pelapſel 18. ? 6. 389"Erſten Theils.' 1. Häuptſtück, 6. Die Nußung der Aepfel zu Cyder, iſt in Teutſch land nicht ſo algemein Üblich„als ſie es ver? dient, Es raugen dazu die verſchiedenen wilden ſauren Aepfel, denen man einige ſüſſe beymiſcht, Anweiſung zur Bereitung des Aepfelweins geben; Langley's Pomona pag. 135. L'art de cultiverles pommiers etles poiriers, et de faire les Cidres ſelon uſage de Ia Nor- mandie, Paris 1765, 12. Muſeum ruſticum IL, S, 68, Allgemeine Hgaushalt. und Zandwiſſenſch. - WW. S.471% Anzeige der Leipz. ökon. Societät, Oſtern 17725'S; 56 3, G. Vorhmann Bereitung, Aufbewährung und Anwendung des'Apfel- und Birymoſtes. Aus'dem Däniſchen."Göttingen 1798. 8. S. Phyſik. ökon.: Biblioth. XX;'"S. 443. wo auch S. 445. mehr Schriften angezeigt ſind, Q. 222.: “ Qultten tragen am meiſten, wenn ſie än Teichen oder feuchten Dert-rn ſtehen, Man 'pſropft ſie auf ihre Witdlinge und“„Abtöger, „oder au) auf Biryſtämme... x. Die vornehmſten(Abarten der. Quitten, Py» rus„oydonia 687% ſind; L+ Die Birnquitte.“ Cydönia oblonga: Sitſecs: Gärtnerlexicon 1. S4950«. 128 » Cydonia ſrueta ME Wevlt 4.0650 et Duham. 1, pP. 204. Knoop VH Von Gartenbäumen, 6. 222. 381 Knoop Fruttologia p. 10. tab,1. fig. 4. Quee- peer; Knorr thefaur. rei herb. 1. tab, Q. Blackwell edit. Norimb. tab. 137. Martini Geſchichte.der Natur. VI... Taf 277: Sidles 11. S.212, Taf, 10 2: Äpfelquitte, Cydonia maliforma, Mill. 1. S. 9508. Cydonia frufu breviore et rotundiore, Tour nef...et Duham. 1, p. 204, Knoop Frutol, p.10. tab. 1. ſig. 1, Quee- Appel, Langley tab. 73. fig. 5. Engliſh quince. Wartini Geſchichte der Natur, VI1l, Taf, 276. Berner T.:595. 7 SiFler 13. S,87..T.7. 3. Portugieſiſche Quitre. Cydonia lufitanica. Millee 1. S. 95t. Cydonia latifolia luſitanica, Zournef. et Duham,. 1. p. 201.? tab, Coignaſſier., Langley tab. 73. fig. 1. Portugal Pear- quince, und fig. 3. Portugal Apple-quince« Dieſe iſt die grdßte und vorzüglichſte Art, aber nicht die fruchtbarſte, 2. Die zuverläſſigſte Anweiſung, Luitten und das übrige Obſt einzumächen; findet man im Zausvarer Ill. Vorſchriften noc< Franzödſi- ſcher Weiſe, giebt Zucho2 in Manuel aiimen- taire des plantes, Paris 1771. 8, S. Bibl. 1, S, 299+ 6. 223. 382 Erſten Theils 1:1, Hauptſtük,, Ö, 233. Kirſchen gerathen beſſer in einem leich» ten und tiefen, als in einem feſten und feuchten Boden.- Sie laſſen ſich nicht ſo gut durch Pfropfen, als Aeugeln, fortpflayzen, Man ofulire ſaure auf Stämme der ſauren, und ſüſſe auf Stämme der ſüſſen Arten. Auch aus dem Samen" erwachſen oſt Bäume von ſhof- ten: und häufigen, obgleich kleinen Früchten. x. Der Kirſchbaum, Prunus ceraſus 679, wächſt ſchnell. und ſehr gerade» Die Rinde des al» ten Holzes iſt braun, glat, und hat weniger Rißen,- als andere Obſibäume; am jungen Holze iſt ſie grän, oft weiß gefle&t; die dbere Haut l1dſet ſich leicht ab. Die Blätter ſind eyſdrmig, doch an beyden Enden ſpitz, am Rande gezähnt» und haben eine ſtarke in viele Seitenzweige zertheilte Rippez dſt ſind ſie der Länge nach zuſammen gebogen. Die Blätterſtiele ſind lang, ſchwach, ſv daß bey vielen die Blätter meiſtens herunter hangen. Die ſauren Arten haben meiſtens kleinere Bläte ter; die ſüßen gröſſere, und an den Rippen derſelben feine Wolle, 2. Die vortreflichſten Arten der Kirſchen, erhält man aus Holländiſchen und Teutſchen Obſtgar» ten. Ihre Abarten ſind ſo zahlreich, ſo un» beſtimt, und ihre Namen in allen Gegenden ſo verſchieden, daß es noch zur Zeit unwdglich iſt, ſie genau anzugeben. Bey der Einfdrmigs keit der Bildung, nußen auch die beſten Abbil? dungen wenig, und kaum ſind: andere Unter2 ſcheidungszeichen mdglich, als diejenigen, welche vom V. Von Gättenbäumen.&. 233. 383 vom Geſchmake'der Früchte,- und zuweilen von der Geſtalt uad dem Wachsthume der Bäume) gevopmmen werden» Duhgmel], S. 155= 196 hat 34 Abarten beſchrieben, und x6 abgebilderz Langley Taf, 165 17. 18: hat 13 abgebildet z Rnoop Fruttol: p.14. hot 26 beſchrieben, und Taf, 2. nur 3 äbgebildet 3 Miäyers Pomona Il. S,. 1, hat, von 25 Abare ten"Beſchreibungen und die ſchdyſten ausges malten Abbildungen, Viele gute Abbilduns gen heben auch: Rraft und Sikler geliefert. Miiller 1. S. 640 hat gegen 30genant, Die Namen, welc gen Trieben, ſondern auch an den aus den zwey> und dreyjährigen Aeſten hervorſchieſſens den Zweigen.' 8. Einize der vornehmſten oder doh bekanteſten Arten der Abärten der: Pflaumen vder Zwets 7 Achen ſind folgende: X. Prane'jaune hätive: Pruhe de Catalognt. Prunus fruetu paryo, lobgo, Cereo, prae» Cocl..|Duham.'Il. p. 66, tab. x. Mayer 1. S« 129. Taf, 3+-I» ? Silex“8. S4" 3441 Taf, x85 gelder Spilling« 2. Gros Damas de. Tours. P- fru&tu medid, lovgulo, fature viola Ceo. Dühaim. 69. Mäyer L'S, 183. Tafs 362» Begafs Toſs 184» 46 Bb 3. 386 Erſten Theils 1. Hauptſtück, 3. Damas violet. P. fru&tu medio longo, violaceo. Duh. 50. tab. 2. Mayer S. 125. Taf, 5. 5. Kraft 199. 1. Sidler 12. S. 28. T.2. 4. Gros Damas blanc. P. fruftv medio, e viridi cereo. Du. 72. tab. 3. fig. 2. Ul8yer S, 139. Taf. 12. 20+ Kraft Taf. 185. I. 5, Damas rouge, Rothe Damaſcener-Pflaume. P. fraftu medio, ovato, bhinc ſature, inde pallide rubro. Daham. 72. Mayer S. 126, Taf. 5. 6- BRraft Taf. 180. 1. Siler 9. S. 340. Taf, 16. 6. Damas d'Italie, P. frußu medio, prope rotundo, dilute violaceo. Duham. 75. tab. 4. Migyer S. 148. Taf. 16. 30« Braft Taf. 195+ I. „. Mouſieur.' P. frudu magno, globoſo, pulcre viola- ceo. Duham. 78. tab. 7- Mayer S.144. T. 15. 26. BRraft Taf. 179. 1. 8. Rojale de Tours. P. fruftu magno, ſubrotundo compreſſo, hinc violaceo, inde rubello.“ Duh. 81. tab. 20. fig. 8. Mayer S. 123. Taf. 4. 3- 9. Perdrigon blanc. P. fru&tu parvo ovoidali, e viridi albido, maculis rubris ad ſolem diſtin&o. Dub. 84. tab. 8. Mayer S.145- TT. 15% 27. Langley tab. 23. fg. 5. White perdrigon. , Zrafr V.»Von Gartenbäumen. 6, 225, 387 Rraft T. 193. 1 Sicler 4..S. 259. T.12. 10. Perdrigon violet. P. fruttu medio longulo, e pulcre viola- ceo rubeſcente ,“ punis flavis Mo. Duh. 85. tab. 9. Mgyer S, 148. T.17.3I. Rraft T.197. I. 11. Perdrigon vouge. P. fru&u parvo, ovoidali, pulcre rubro, pun&is falvis conſperſo.-Duh. 86. tab. 20. 09.'6...Argaft T. 172.2 12. Royale. P. fruetu magno, ſubrotundo- compreſſo, dilute violaceo. Duham. 88. tab. 10. Mayer S. 128. T. 6.8. 13. Groſe Reine- Claude. Dauphine. Abri- cot vert. Verte- bonne. P. fruetu magvo, paulaium compreſſo, viridi, notis cinereis et rubris conſperſo, Duham.. 89. tab. 11. Wigyer'S. 130. 2.7... 10: Kraft Taf. 173. 2. und 179. 2. und T, 193. 2. Sidler 2. S, 286. 243 14. Petite Reine- Claude. P. fruetu medio, rotundo-compreſſo, e viridi albido. Dukam., 91. Mägyer S, 131. T.8. 41, ? Langley tab.'24. fi8. 4. Green gage. Kraft T,. 189. 2: 15. Abricotee. Apricoſenpflaume, P. fru&u magno, rotundo- comptfeſlio, hinc e viridi albido, inde non nihil rubente. Bb 2 Duham. 388 Erſten Theils 1. Houptſtätk. Dahoam. 93. tab. 13. Wayer S. 132. T., 8. 12. Kraft T,173+ 1+ und 183, 1. 16, Mirabelle. Pp. fruftu patvo(vel minimo) oblongo, ſuccineo colore. Dühkam. 95. tab. 14. WMäyer S. 124. T. 4. 4- Langley tab. 23. 8.8. White Mirabile. Siler 2. S. 284. DT. 13« 17: Drapd!or. Mirabelle douple./ Gold? pflaume. P, fruQu parvo rotundo flavo; maculis rubris conſperſo. Duham. 96. Mayer S. 129. T.7. 9+ Langley tab. 24. HS. 5. RBraft: T: 187. 48.“ Imperiale vidlette. Großer Mogul:“Blaue Raiſerpflaume. pP. Fru&u magno, ovato, dilute viola- veo. Duham. 98. tab. 15. mayer S. 1275 T. 6,7% Rraft T.178. I> 2? Langley tab. 25. fig. 3. Imperätrice, 19. Diapree violette. P. fruttu medio lopgiori, violaceo. Dw- ham. 101. tab. 17- Mayer S. 146. Tafs T54 28: Kraft 75 190, I. 20. Sainte- Catherine. P. fru&tu medio,.oblongo, vereo, Düül, 109. tab. 19. Migyer Sz 150. E47- 324 Rraft T. 186. 2. 31. Lä Dame- Aubert. Groſſe Iniſäante Gelbe Eyerpflaume. Gelbe Malon>e. P; V. Von Garfenbäumen, 8.225..2266 389| P. fru&tu quam maximo,, Ovato ,. JduteOo, Duh. 107. Wiayer S. 133» T+9- I13+ Sidler 11. S. 23. T, 34 22. Teutſche blaue Zwerſche. Siler 13. S. 19. T. 3. 3. Prünes nennen die Franzoſen diejenigen, bey denen ſich das Fleiſch nicht vom Steine löſet; Miräbelles, bey denen das Fleiſc) vom Steine getrennet iſt, 4. Hierher gehören auch die zahmen Schlehein, oder ZAriechen, Prunus inſititia 630. Bers ner T. 533. Münchhauſen Hausvat, 111. S. 366. 5. Einen alten Pflaumenhaum, deſſen meiſten Zweige abgeſtorben ſind, muß man dennoch, wenn nur noch der Stamm geſund iſt, nicht gleich ausreifſen.= Nimt man ihm, mit der Säge, alle Zweige, ſo ſchlägt er oft wieder ans, und wird in kurzer Zeit wieder ein frucht- barer Baum. 6. 226. Apricoſen verlangen einen warmen, leiten, ſandigen und tiefen Boden. Man ofulirt ſie auf wilde Apricoſen- und Pflaumen- ſtämme. Hochſtämmige Bäume tragen kleine, aber ſchma&haſtere Früchte, als die Geländer- bäume, welche aber, weil ſie beſſer wider den Froſt geſchüßt werden können, dauerhafter ſind, und öſter tragen. I. Die Apricoſenbäume, Prunus armeniaca 679. Kerner Taf. 201. unterſcheiden ſich von ihren Bb 3 Ver2 390 Erſten Theils 1. Hauptſtück, Verwandten“ dadurch, daß ihre Blumen und Früchte keine Stiele haben. Ihre Blätter ſind glat, herzförmig, zugeſpißt, gezähnt, beugen ſim gemeiniglih an der Spiße um, und haben ſchaft. 2. Die vornehmſten Abarten der Apricoſen ſind: I. Abricot precoce.- Abricot hatif musque. Frühreife Npricoſe. Armeniaca fruCu parvo, rotundo, partim rubro, partim flavo praecoci. Döl. 1, PD." 133: tab./T. NMIayer 1.'S. 29," SD. 2. 1. Rertier T. 301. Sidler 8. S. 313. T- 17. Kraft T. 51. '8. Abricot de Hollande. Amandge- Aveline. Orangenapricoſe. A. frufu parvo, rotundo, nucleo dulci amygdalipum ſimul et avellaneum ſapo- rem referente. Duh. 138. tab. 4. WMiayexr S. 33. Taf. 3. 3. Rexner Taf. 592. Kraft Taf. 57. " 8. Abricot commun. Armeniaca vulgaris fru&u majori. Dub. 135. tab. 2, Mayer S.31. Taf. 2- 3- Berner/ KRISE NEN -. FPNZ . ASG zur FSHRER EE „" V. Von Gärtenbäumen« 8. 227. 391 Kerner T. 503. Sidler 6. S. 313. T. 29- Kraft Taf. 53- 3. Millers Gärtnerlexicon. 1. S.229« ZKrönirz dkon. Encycl. S. 418. G. 237. Die Pfirſchen gerathen bey uns am beſten, wenn ſie, in einem etwas tro>enen Boden, an Geländern gezogen werden;''Man ofulirt fie auf wilde Pfirſchen- und Apricoſen- und auf wilde Pflaumen- oder auch auf Man- delſtämme. 1. Der Pfirſchenbaum, Amygdalus perſica 676. ZRerner Taf. 101. wird gemeiniglich nicht ſehr hoch,. die gezähnten, mat grünen Blätter leichen den Weiden- oder Mandelblättern, ihre Stieke ſind kurz. Die röthlichen ſtiello2 ſen Blumen ſitzen einzeln. 2. Zu den vorzüglichſien Arten der Pfirſchen gehören: 1. Petite Mignone. Double de Troyes. Peſche de“ Troyes» Swolſche Perſik. Zwolſche Pfirſche. Perſica aeſtiva, flore parvo, frufu medio- cris craſſitieiz; Trecaſſina dia. Duham. IL. pag. 8. tab. 4- Mayer Il. S. 326. T. 7 Berner Töäf. 40l. 2. Madeleine blauche, Holländiſch? itte Montagne. P. flore magno, fru&u globoſo, compreſ- Co, albis carne et cortice. Duham. p- 11. tab. 6. U7gyer S. 328. Taſ, 8. 5- Bb 4 Rerner 'YErſten Dhells->7T:) Hauptſtük. 7 Keener Taf, 4021 1.5 Sidler 11. S. 277: Taf. 14. g. Madeleine" reit: Madeleids de'Courſon, Melcatoints:| P. flore magno, NEM paututum com- preſſo, cortice rübro, carne venis rubris murivata. Dur. 14, Aab, 7."Mayer S. 339: Taf. 19. ZRernev Taf. 493. 403. 4. Verztabls Pourpree hätive a grande fleur, „1P.yfeu&u globoſo, aeſtivo, obſcure ru», bente; carne aquoſa ſuavifima. Duham, 16. tab. 8. Mayer S. 332. Taf. 9. Rerner Taf. 411. 8. Mignoune. Große Mignonne. Felutie de Mert, La>kpfirſche. P. flore magvo 3. fruetu globoſa,, pulcer- Fimo. ſzture.rubro. Dubam. 18. tab. 10. Maxer S. 233.. Tof. 9.7. Rerner Taf. 405. 6. Bourdin« Bourdine. Narbonne, P. flore parvo; fru&u globoſo, pulcerri« mo, atrorgubente. Duham. 20. tab. 12. Mayer S. 347. Tafa 15. Siekiex 9,.S. 239. T. 14- %. Cheyveuſe hätive. P. fore parvo; fra&u aeftivo, veihpfefſo, panlulam verrucofo. Duham, 21. tab. 13. Mayev. S. 336. Taf. 10. 8. Reener Taf, 412« nn. A“Adumirabile, . Nore parvo; frufu magna,".globoſo, .„Kiäe eubente: carne firma MEINE 11] V."VonGärtenbäumen, 167237. 393 Duh:3w.tab. 21,"Migyer'S. 3484" T. 16. Berner Taf.408. 9. Parvie rouge ade'Pomponne, Pavie. mon- ſtrueux:" Pavie camu. P. flore magno,'fruttu maximo' pulcerri- mo; carne dura, nucleo adhaerente. Dub. 37. tab. 26." Diayer S.361.-Taf. 23. Berner„Taf. 499. 10. Bellegarde. Galante. P! flore parvo'; ſrudtu-magno' globoſo, atrorubentei; carneifirma ſaccharata. Dub. 3%. tab. 20... Mgyer 2. S. 341. Taſ..1. Rerner T. 410. Si>ler 4.-S. 202, T.10. 3. Pavies heiſſen“bey den Fränzoſen die Pfir2 ſchen, deren Fleiſch am Steineyfeſd hängt, und Peches die, deren Fleiſch ſich leicht: vom Steine abldſet. Unter jenen iſt Pavie de Pomponve 9 die größeſte, aber nicht eben die ſchma>- hafteſte. Pfirſchen mit glatter Oberhaut heiſs ſen bey den Franzoſen 3rugnous, bey- den Eogländern NeZarims; fie gehdren zu Nuci- perſica Bauh. Die beſten Aiten Pfirſchen erhält man aus Montrevil, einem Dorfe bey Päris, und von den Corthäuſern zu Paris. Die Engliſchen Benennungen findet may vey Langley tab 26- 33. und die Holländiſchen in Knoops fru&olog. p. 47. 4. Traite de la culture des pöchers:: par Ni. de Combes. Paris 1750. 12,*> Beſchreibung von den Pfiſchbäumen, Frankfurt 1767. 8. Einen Auezug findet mau in 6kon. Phyſikal., Abhandlung. 1V. S. 666. Duhamel traite des arbres fruit. IT. p.46. ; Bb 5 x7eue 394“Erſten Theils I. Häuptſtük. &Teue 8kon, Wachr. IV. S. 202: Von Ei- ziehung der Pfirſchbäume, Kurze, Anleitung, wie die Pfirſchbäume zu ſchneiden, von SG. S8. Möller, Zweyte Auſz lage. FSrankfurt 1756. 8. Muſeum ruſticum VII. S.20: Anweiſung zum Beſchneiden der Pfirſchbäume. GS. 228. A+ Mandelbäume verlangen einenzleichken lockern Boden.- Man zieht ſie hochſtämmig, oder ſicherer an der ſüdlichen Seite eines Ge- länders 3 dennoc< werden die Früchte bey uns nur ſelten ſ 1. Hauptſtuk. 3. Samenldſe Miſpel. Duliamel-pag-33-L, tab. 4« VÜ7gyer'S. 46, Taf I. C. 23» Unter den unzähligen Abarten des Wein- ſto&s,. welche durch die. Verſchiedenheit der Wartung, des Clima und des Erdreichs, ent» ſtanden ſind, ſind die fleiſchigen und die Muſka- tellertrauben, vom angenehmſten Geſchmoe3z dahingegen' zur Bereitung des Weins, die ſaſt» reichſten"Trauben die dienlichſten ſind. Bey uns-muß der Weinſtko> an der ſüdlichen Seite einer Mauer gezogen werden, wenn er vollkom» men reife Früchte tragen) ſoll. * 4, Für unſere Gegenden ſind- die vorzüglichſten Abarten des Weinſtö>s, 7itis vimfera 293. Berner“Taf: 751. folgende? 1. Srübe ſchwarze Traube, Morillon hätif, "Raiſin precoce. Raiſin"de la Madeleine, Vitis acino parvo ſubrotundo, nigricante, praecoci. Duhaw, 11. pag. 294. 3. Gutedel, Chaſſrias blanc. Die Traube hat ſehr wohlſchme&>ende, weitläuftige Beeren, die eben deswegen leichter reifen« 3, Chaſſelas musqgue. Vitis acino medio, rotuhdo, albido, ind- ſchato. Duham. p.266. Iſt noch. angenehmer; aber weichlicher. Zi 1". Von Gartenbäumen, HF. 232. 4094 4. Rother Muſkateller, Muſcat vouge. Vitis 2piana, acino medio rotundorubro, moſchato. Duham. 268. tab. 4. Die Traube hat vorzüglich ſüſſe, ange» nehme und weitläuftige Beeren, die aber eben deswegen ehr reifen, als der weiſſe Muſtateller; aber der rothe trägt nicht gern. 5. Schwarzer Muſkateller. Muſcat noir. Vitis apiana, acino medio ſubrotundo ni- gricante, moſchato. Duham. 269. Knorr theſaur. rei herb. 1. T. W. 10. ? Langley tab. 36. Blank muſcadine grape. 6. Rother Treminer. 7. Weiſſer Treminer«. Beyde haben ſehr ſüſſe, aber kleine und diFhäutige Beeren. 8. Grauer Rießling. Dichte, ſehr ſaftreiche, aber ſäuerliche Beeren. 9. Peterſilientraube, Cioutat. Ciotat, Rai« ſin d' Autriche, Vitis lacinio/a, foliis quinatis 3 foliolis multifidis. Lin, 293- Vitis folio laciniato, acino medio rotundo albido. Duham. 266. tab. 2. Gleicht dem Gutedel, nur nicht im Laube. 10. Sti. Laurent.? Chaſſelas dort. Bar- /ur» Aube blanc. 2 Vitis acino medio rotundo, ex albido faveſcente, Duham. 265. tap, 3. Ce IT. 402 Erſten Theils"1. Häuptſtück: 1L Cortinrhentraube,““ Corinthe“ blanc. 2. 7Vitis' acino'minimo rotundo albido, ſine nucleis, Corinthia." Duham. 273.“tab. 7. -* Man hat auch eine rothe; beyde ſcheinen voy' Gutedel. abzuſtammen, und ,- nur als Sonderlinge, beliebt zu ſeyn. Kaum ſiad noch zur. Zeit. einige Abarten des WemſtoXs, durch kunſtmäßige Beſchreibungen und Abbildungen, gehdrig beſtimmet worden. Nur Dubsmel und Saridel haben einen Au- fang. gemacht." Aber. erſterer hat mur die Franz 3dſiychen eßbaren ,Trauben, beſchrieben, und zum Theil abgebildet, und Garidel hat in Hiſtoire des plantes, qui naiſſent aux evvi- rons d'Aix.+A 4i% 1715 fol; p:492- nur die Arten, welche may in Provence zum Wein bauet, ohne“ Abbildung, ſehr kurz be/hrieben. Der neueſte Verſuch" dieſer Art iſt die Trau- ben- Tabelle von Hen. 8. 2. Wälrher'in meis new Beyträgen„zur öFonom. Technol, XI S- 143. Die' Lehrer des Weinbaues haben ſich mit Provinzialnamen beholfen« O. 233. Die Fortpflanzung des Weinſlo>s geſchieht dur Rebenhölzer boutures, croflettes), da man junge, im Winter abgeſchnittene Sprößlinge, im Frühjähre ,' in die Erde legt z oder durc) Senker(provins), da män Ran- "fen, ohne ſte vom Stoke zu trennen," in die Er»e"beugtz oder auch durch Ableger(war- cottes), da man wohlgewachſene Ranken durch einen V. Von“Gattenbäumen? 6. 233 234. 403 einen kleinen Korb ſteckt," und dieſen in die Erde gräbt. zugs; 1." Dieſe Arten der Fortpflanzung z'findet män bez ſchrieben und abgebildet, bey«Bidet k. tab. 2. Fig.:4. 5.6.3; und bey Sprenger. 2. Auch- die'bey den Ndmern gebräuchliche Art kz„der Fortpflanzung durch. Pfropfen ,. iſt.noch jeßt in. ſüdlichen Ländern üblich. Auch„in.dem ehemaligen Bülfingerſchey Weinberge, zu-Cant- ſtadt im Würtenbergiſchen, ſind vielerley Weine, ſogar aus ändern Welttheilen, durch Pfropfen, fortgebracht worden. Co/umella IV, 29, Se- Jetta phyſico-oecon. 1. p. 58. ; CG. 234. Um"viele und wohlſchmeckende Trauben zu erhalten, müſſen, von Zeit zu Zelt, alle kleine Nebenranfen, welche keine Trauben verſprechen, imgleichen die an den Havptranken;- den Winkeln der Blätter„„Hervorkommenden jungen Schüſſe.(Geiz),"abgenommen werden. Dag Beſchneiden geſchieht im Herbſite, dergeſtalt, däß man''die im vorigen& ommer getriebenen Ruthen ſo'weit verfürzer, daß, nur vier, oder ſechs Augen, übrig bleiben... Altes Holz treibe Feine Früchtreben.. Jm! Frühjahre darf.nicht zu ſpät beſchnitten werden; der Weinſto>.murde ſich ſonſt.durc< Bluten:(Thränen)-enekräften, I. Da der Weinſte> nicht wohl über den funf- zigſien Grad der Polhdhe, und- nicht auf:jedem * Boden'fortkömt, ſo übergehe ich auch dieſes- Cc 2 mal Erſten Theils..]. Hauptſtück, mal, den.Weinbau(5. x. 4.). Zu dem. iſt die Lehre von der Beteitung des Weins, vielmehr ein Theil der Technologie, als ver Oekonomie. Zu“ den vorzüglichen Lehrbüchern des Wein» baues gehören:' Balthaſer Sprenger Praxis des Weinbaues. StutFart 1778'8. S- Bibl, IX. S. 264. H. A. Oſſenfeldex vom Weinbau in den chur- ſächſiſchen- Landen. Dreöden 1771. 8. S- Bibl, 7. S. 284. Traite ſar 1a nature et ſur la culture de la vignez; ſur le vin, la fagon de 1a faire, et 1a maniere de le bien gouverner: par M. Bidet; ſeconde edition par M. au Hamel du Monceau, Paris 1759. 2 Bände in groß 12.* Ueberſetzung der ältern Ausgabe: Bider Abhandlung vom Bau und der Verbeſ- ſerung des Weinſto>s. Leipz. 1754- 3. Eine andere ſteht in Seledtis phyſ. oecon. IIL S. 17-345. 3 auch in Leipz, Saml, X1V, S. 1024. Oenologie ou diſcours ſur la meilleure me- thode de cultiverla vigne(par Begwillet), Dijon. 1770. 8. Oekon. XIachr, IL S. 685« VI. S.547: 600. V. S. 161.: Berechnung der. Nutzung des Weinbaues- 3. In manchen Teutſchen Weinländern iſt. der Rebenſticher, Curculio bacchus 611.(Schäf» fers Regensburg. Inſect. Taf. 37- Fig. 13-)» zum. grdßten Nachtheile des Weinbaues, eins heimiſch geworden. Schriften von der Vertils ung dieſes Inſects, ſind angezeigt in Phyſ, kon, Bibl, 11; S, 308, 336, 111, S. 584« ß. 235 V. Von Gartenbäumen, 58,333. 336. 40F CF. 235. Der ſchwarze Maulbeerbauüm fordert einen lo>ern ſandigen Böden,' Schuß wider ſtrenge Winde, und doch auch viele Sonne, Man vermehrt ihn durch"Samen, Ste&reiſer, Ableger und Pfropfreiſer. 1. Schwarzer Maulbeerbaum, Morus nigra 1398. Berner.Taf. 244. BRraft T. 67. Duhamel 1. p.335/ tab.338. Murier. Knoop fru&ol. p. 108. tab. 13. Moerbeſien. Langley tab. 57. üg..4.. Black Mulberry. 3: Die aus Samen erwachſenen jungen-Bäume, tragen oft nur mänliche Blüten, und ſind als» dann unnüß. 3. Von Erziehung der weiſſen Maulbeerbäume ſ. unten bey der Seidenraupenzucht, 6. 236. Johannisbeeren, Gichtbeeren, Sta- sbeeren, Schwarze SöahnmBbreren"Ribes nigrum 294. ""Klioop'fräetol! fab. 16. Swarte Aalbezien. "Knorr tbelaupl Zuf. 1. 6. ZBla>well, Taf. 2385» Fig. 6. Schmidr Zu 9: Reitter«Taf. 9x. Der widerliche Geruch und die weißlichen Augen oder Knoſpen unterſcheiden dieſe Art 8 leicht,» “3, Siachelbeeren, Blöſtetbeeren? 1; Gemeine] Srächelbeere. Ribes groſſu- :-Laria 291.; Schmidt Oeſterreich. Baumzucht, Taf. 99- '2. Glatte Strächelbeere.- Ribes uva crispa. Schmidt Taf. 100. 1 Duhamel 4, p+270»„tab.2.. Groffeillier epineux. Knoop frußtolog. P+ 125: 138 17. Kruis- beſien. Knoyry theſaur. IL tab.'G. Rraft V. Vön Gartenbäunmtn:“ 6,236. 407 Rraft- Taf..39= 42. Reitter Taf. 67. Kerner Taf.'499. Der Unterſchied dieſer beyden Arten hak zuerſt Hr. Schmidt genau beſtimt, Die erſie R. groſfular1a hat geſtielte Drüſen, womit der Fruchtknoten, die De&blätchen „and; die Blütenſtiele5, nicht. aber:„die Fein behaarten Blumendeken,. dicht. bejeßzt ſind, welche- ſi?) auch an. der reifen und ſchon vertro&nenden Frucht deutlich e:kenven, und von gewdhnlichen Haaren unterſcheiden laſſen. Die ändere Art, X. uva cri/pa> welche jederzeit niedriger bleibt, und ihre Zweige mehr qausbreitet, bat gar keine geſtielte Drüſen, ſondern Fruchtknoten und Blu2 mende>en find“-nur fein behaaret. Die Früchte ſind wenig behaart, oft ganz glat, grün, gelb oder roth. Dieſe Art baben die Engländer durch Ausſäung der Samen dergeſtalt verbeſſert, daß die Stauden wez nig Stacheln, aber viel größere Früchte tragen." S. Bibliorh." XX. S. 186, 4. Himbeeren, Rubus idgeus. 706. (Kerner! Taf. 331. 1“ Rothe Himbeeren. Duhamel 1. p. 255. tab. 260. Framboiſfier. Knoop p. 113.186. 14. Framboſen. Kndry thefaur. 11)'TäafGR.1. Fig. 2. Rraft Taf. 62.» Rerney"Taf. 33: 2. Weiſſe Himbeeren. Knorv tbeſaur.11. Taf. R. 1. Fig. 2- Kraft Tof. 63. |“u nk | y Y | " ! | Cc 4|Die 408 Erſlen Theils 1. Hauptſtück,| Die-“dießjährigen Triebe oder Schüſſe ha- Hen fünf Blätter(folia quinato- pinpata) z aber die zweyjährigen Zweige haben nur drey Bläichen(fol. ternata), und nur dieſe tragen Früchte, und müſſen hernach im Herbſie weggenommen werden, 3. Berberigen, Sauerdorn, Berberis vuls Zaris 471. Kerner Taf. 169. Reitter Taf. 49. Duham. 1. p. 149. t. 152. Epine- Vinette, Knoop p. 128. tab. 18. Berberiſſen, Knorr theſaur, 11. Taf. B. Die ſamenloſen Beeren dieſer Staude, welche ſchon;von Hohberg georgica cu- rioſa 1. S. 624. b, genant hat, nud welche man zum Cinmachen, den andern vorzieht, ; find Wirkungen einer natürlichen Schwachheit, die erblich wird. So wird es auch wohl bey den Coriuthen, der. Muſa, uad andern ſeyn, welche man ehemals, wegen ihrer ſamenloſen Früchte, für uneheliche Geburten hielt. Die Berberißenſtaude trägt Beeren wit zwey, mit einem, oder mit gar keinem Samen, nachdem| fie gar nicht, viel oder wenig geſchwächt iſt.| 6. 237. Die Hahnebutten werden leicht, durch| Samen und Schsßlinge, vermehrt, und die| N" gröſſere Abort läßt ſich durch Pfropfen und Ofuliren erhalten. Auch ſie wollen einzeln ſte- hea, wenn ſie viele Früchte tragen ſollen, 1. V. Von Garkenbäumen« YF, 237, 238, 409 1. Zahnebuttenröſe. R, villofa Lin. 704. Mantis 2.p. 399.. Du Roi II. S. 341. KRerner Taf, 361. Reitter Taf. 54. R. ſpinis re&&is, foliis quinis tomentoſfis, pin- nis rotundis, ſpinoſis. AZall. hißtor. 11. p. 40. Nn. 1105. R. pomifera 7. Hermanni diſl. de Roſa. Ar- gentorati 1764. P-16.* Knorr theſaur. 11. S. 97. Taf. R. 2.2, wo aber die eine Blume fälſchlich gefället vorgeſtellet iſt. 2. Die Hahnebutten dieſer Art ſind, wegen ih2 rer Größe, den Früchten der gemeinen wil2 den Roſe, Ko/a canina, Bernex Taf. 243. vorzuziehen, wie wohl keßztere gewürzhafter find. 6. 233. Um die Zeit der Obſternte genau zu wiſſen, muß man die Folge der Reife, ein Paar Jahr genau anmerken, und ſie nach dem botaniſchen Kalender zu beſtimmen ſuchen, Ueberh&äupt muß das Obſt an tronen und hels tern Tagen abgepflückt, oder vorſichtig abge- ſchüttelt, nicht aber abgeriſſen, und noch wenie ger abgeſchtagen werden 3 nur wenige Bäume leiden leßteres ohne Schaden. 1. Vieles Kern«- und Steinobſt wird in Ba>dfen, oder noch vortheikhafter und bequemer, in eige? nen dazu eingerichteten Obſidarren, getro>- net oder geba>en. Dergleichen Obſtidarren findet man beſchrieben in: Cc 5 Scres- 410 Erſten-Theils:-J, Haupfſtük. Schrebers Samlung 1. S. 46. „Aausvater V. Zugabe S./212. Reinharrs vermiſchte Schriften. 1. S: 201. ; Ö.. 239. Zu'den gewöhn/ichſten Krankheiten der Obſt- bäume, g-hört der Brand oder Krebs da nämlich der not:ſich!eine ſolche Gegend auf viele Meilen, ſo daß ſie oft Städte und Dörfer in ſich begreiſt, ſo heißt ſie ein VL. Von'Walöbäumen, F.!241. 415 ein Wald. Ein Theil eines Waldes; zu deſ- ſen Aufſicht un? Verwaltung, beſondere Forſt- bediente geſ:ht- ſind, heißt ein Forſt. Cin Thzeil eines Forſtes, welder cinem eigenen För- ſtex zur. Aufſicht anvertrauet iſt,'heißt ein Forſtrevier. Ein Ort heißt ein beſtimter P.-6.im Walde, welcher eine andere Holzart, als die hyrſchende iſt trägt. Worhölzer ſind die mit Bäumen und Büſchen bewachſenen Grenzen der Waldungen. Feidhölzer, Ge- büſche oder Büſche, ſind fleine, mit Holz bewachſene Gegenden,„welche vom. Forſte. ent» fernt» ſind ,;; oder. ſrey licgen. 1. Ein volſtändiges Syſtem der Forſtwiſſen: ſchaft'muß, wenn man, wie billig 1ſt,'Narurz funde and Kettnis der. Mattyematik vpravt&reßt, vier Theile habenz:. 1. den' ökonomiſchen, welcher die Gewinnung des Holzes/ oder den Holzbau, lehret..- 2. Den politiſchen, welcher die landesherrliche Vorſorge. für die Waldungen lehrt, und ein Theil. der Polizey iſt.- 3.: Den Famergliſtiſchen., welcher von der Nußuug der landesherlichen Waldungen inſonderheit+ han delt. 4. Den juriſtiſchen, welcher die Entſchei- dung der Forſtſtreingfeiten, die Beſtrafung der' Forſifrevel uf. w.'lehrt.* Auch iſt man gewohnt, das“Jagdweſen mit dem Forſiwe- ſeu,“ doh“"nicht' ohne Nachrheil:: des leßtern, zu verbinden. 2. Die Größe der Hölzungen beſktimmet man gemeiniglie)' wach. Morgen'oder AeFern. Jene ſind: im Hanndveriſchen mit ben' Feld2 morgen(8.44:"einerley;"in andern WADE aver Erſten Theils 1. Hauptſtück. aber rechnet man auf einen Waldmorgen 160 Quadratrutben, und auf eine Ruthe 13 Rheinländiſche Schuh. 3. Einige der vorzüglichſien Schriften vom Holzbau. C. w. 5. Gatterer forſtwiſſenſchaftliches Rex pertorium. Macht die beyden erſten Theile des neuen Forſt? Archivs aus. S,. Biblioth. XIX. S, 426. „* Syſteme. Sylvicultura oeconomica, oder hauswirths ſchaftliche Nachricht und naturmäßige Anwei- ſung zur wilden Baumzucht, von H.€. von Carlowitz. Leipzig 1713. fol.* und ebendaſ, 1732. Hiſtoria naturalis arborum et fruticum filve- ſtrium Germaniae, oder Geſchichte der wilds wachſenden Bäume und Sträucher in Teutſch land.=- von 5. ZB. Rohr. Leipz. 1732. fol.* Silva, or a diſcourſe of Foreſt- Trees, and "the'propagation of Timber== by Fohn Eve- lyn. The fifth edition. London 1729. fol.* Eine neue Ausgabe mit Kupfern hat Zunter beſorgt. Grundſätze der Forſtdkonomie, entworfen von w. G. Moſer. Franff. und Leipz. 1757. 8.* 3. A. Crämers Anleitung zum Forſtweſen. Mit Kupfern. Braunſchweig 1766. ſol.* Neue unveränderte Ausgabe 1798» 4» 5. C. von Brode währe Gründe der phyſik. und Experimental algemeinen Forſiwiſſenſchaft« Zeipz. 1 IL. 1768. HL. 1772«+ IV. 1774. 8.* S«. Bibl, Vl, S«- 519, auP 1788- Syſte: VI.„Bön ,Wäldbäumen,. G+ 241: 417 Syſtematiſche Einleitung in die. neuere Forſt- wiſſenſchaft von JI. G+ Sleditrſch.- Berlin[l. LZ7 4.4 4141775. 8:« FS. A; 2.1 von Burgsdöorf Forſthandbuch> oder Lehrbegtiff ſämtlicher Förſterwiſſenſchaft. Drirte Auflage... Berlin 1809. 8... S... Bibl. XX[. S-945%7 1) i: mn Träitg des arbres et arbuſtesi3.-qui1ſewmenlti- vent en France enpleine terre.par.M/Dur., du Monceau. Paris 1. Il, 1755, 4*= Ab- handlung von Bäumen, Stauden und Sträy- Biblo XVIL S: 33» (G. von Griesheim) Handbuch der'grundz ſäzlichen Förſtwirthſchaft, Altenburg'- 1'809. 5 Theile in. 4- S--Bibl. KRRU. S. 2409: von“Burgsdorf Anleitung zur'"Erziehung und Anpflanzung der Holzarten in Teütſchkand. :Zwehte Auflage. Berlin 1791:"2'Theile in 8. S1; BibloXV.'S. 11. 2: Daumkunde. CG. G; Oelbafen von-Schöllenbach Abbildung der;wilden Bäutnie, Stauden“und Buſchge- wächſe.. Nürnberg» ſeit 1772. Zwey> Theile und einige Bogen; vom„drtten Theile in 4. „Soll ſeit 1799-Fortgeſeßt werden von Joh. Wolf.' 1;: Franz Schmidt-Deſterreichö algemeine Baums zucht, oder Abbildungen in und ausländiſcher Bäume..und Strävyche,-deren“ Anpflanzung in HSeſterreicy mdglich"und nüßlich iſt.„Wien ſeit c792- 3-Theile in Fol.'Jetzt 165 Tafeln. S. Bibl. XVIL S.398. 451. XVIUU. S. 10. 302: 384. 557. XIX. S. 344-- XX. S. 613 =. Das ſchönſte Teutſche Werk dieſer Art! Abbildung Hhürnvdert Deutſcher wilden Holzar- ten= vein'J D. Reitter und. GS. FS. Abel, Stuttgart 1790,%4. VEEN 1484 Die Haärbkeſche wilde Baumzucht= von I. P-. du Rot." Neue Ausgabe von ZJ.&- Pott. Braunſchweig 1995== 1860. 3 Theile in 8. S. Bibl. Vi S. 161.„Cb: Ee. C 2. willdenow Berliniſche Bäaitiizucht/ oder "Beſchreibung der um Berlin ausdatuernden Bäume und Sträucher. Berlin 1796. 8. V1."Von'Waldbäumen. F, 241. 419 "4, A: 5.7 von: Wangenheim,-Beytrag zur „Foxſtwiſſenichaft,:0oder- Anpflanzung"Nordamex rikamſcher Holzarten,. Göttingen 17874 /Fol, Bibl; XV: S1 FS. A. LL. von Burgsdorf Verſuch einer vol» ſtändigen Geſchichte vorzüglicher Holzarten. Berlin 1783. 1800: 2 Theile in 4. S. Bibl. Xl. S. r4a9. XV. 480. XX1. 142. M. SB, Borkbhauſen Verſuch einer forſibotas viſchen Beſchreibung der; im Freien wachſen: „den. Holzarten. Fraukf. am M. 1790..8. S. ' Bibliorh. XV1. S. 599. 8. 8. Walther Handbuch der Naturgeſchichte der Holzarten. Bayreuth 1793. 8. Biblioth, XVII S. 182. G:23.:Andreä Karakteriſtik inländiſcher Forſts “bäume und Sträuche„-in Tabellen. Frankf.: “am M. 1790, S. Biblioth. XVI. S, 441. „X*xK, Vermiſchte Schriften. „3. S. Stabl algemeines; dkonomiſches Forſk» Magazin, Frankf. und Leipz. 1763==.69% Zwdlf Bände in 8. S. Biblioth. x. S. 5395 Die beyden erſten Bände ſind 71783 zum ans dern imal Fedrut" worden.; Ww. G."von Moſer Forſt: Archiv, Ulm ſeit 1788 bis 1796.' 17 Bände in 8. e C. w/ 5. Gatterer neues!1Forſt- Archiv. Ulm ſeit 1796+ 8 Bände in 8. S, Bibl, XIX. S. 426.. C3. D.Reittex) Journal für das Forſt x und Jagdweſen. Seipgig ſeit: 1790 fünf Bänd in 8. S, Biblioxh, XV11L S.394., Dd 3 8. 420.„Erſten Theils 1. Hauptſtück. S. G5 Leonhardi Magazin: für das Jagd- und Forſtweſen. Leipzig ſeit 1797. 6 Hefte in 4. S. Bibl. XX1. S. 169. 22% x Wörterbücer. (Chriſtoph Orto). anomatologia foreſtalis piſcatorio-venatoria„oder volſtändiges Forſtz, Fiſch--und Jagdlexicon.. Frankf. zund Leipzig 1773- 1780. 4 Theile in 8. Der vierte Theil; onomatologiae ſüpplementum iſt-von'5J. S. Stahl. S. Bibl. 1V. S.218. (Beorg Zerwig) nüßliches Handwörterbuch für angehende Forſt= und Waidmänner, Leipz« 1796. 8. S. Biblioth. XIX. S. 266. GS. 242. 3. Beym Forſtweſen cheilet man die-Bäume in faubholz und Nadelholz, Tangel- hz, Schwarzholz. Jenes verliert im Herbſte ſeine Blätter 3' leßteres aber iſt dadurch Fentlich, daß es die von den gewöhnlichen Baumblättern ſehr verſchiedenen Nadeln oder Tongeln(folia aceroſa) hat, die bey allen einheimiſchen, außer dem. Lerchenbaume,“ den QBinter über ſißen bleiben.- Jenes treibt: im frühen und mitlern.-Alter-,; wenn es- abgehauen wird, aus den Wurzeln, neues Holz, leßteres aber'gar nicht oder doch.nur höchſt ſelten; da- Her heißt jenes au<4 lebendiges, und dieß todtes Holz, Vom Laubholze nenner man Oberholz, hohes Holz, Stamholz, was zu hohen Bäumen und völligen Stämmen 9e- VI. Von Waldbäumen; ß. 242. a, b.'421 gewachſen iſt 3; hingegen was, entweder ſeiner Natur nach, nicht zu ſtarken Stämmen zu wächſen pflegt(Buſc< holz, Buſchwerk), oder was nur niedrig geblieben iſt,-weil es nicht zu hohen Bäumen gezogen, oder in der Jugend, durc< einen Zufall, im Wachsthume geſtört worden, wird Unterholz genänt. 1. Das Oberholz pflegt man auch in hartes und weiches Holz zu unterſcheiden, da man zu jenem Eichen, Büchen, Erlen uv. a. rechnet. Beym Unterholze nußet dieſer Unterſchied we? niger; auch iſt er nicht in allen Ländern auf einerley Art beſtimt. Am, Harze heißt ſogar Nadelholz weiches, und Laubholz hartes Holz. 2. Die Benennungen:: Bäume, Stauden, Sträucher, Büſche, beſtimmen nicht ganze Klaſſen oder Ordnungen, ſondern nur die Beſchaffenheit des Wachsthums einzelner dau? render Gewächſe. 3. Aus der zahlreichen und noh ſchwankenden Forſiterminologie, erkläre. ich hier nur. die vor? nehmſten und gebräuchlichſten Benennungen. Die“ übrigen mag man. in Onomatolog, fo- reſtal., oder in Wald-, Forſt- und Jägerey2 lexicon. Altſtadt Prag, ohne Jahrzahl. fol.* vder' mit grdßerm Nutzen, in SF..W. Weiß, Entwurf einer Forſtbotanik.““ Göttingen 1: 1775. 8. nachſchlagen.' Leßzterer hat auch eis nen, guten Anfang zur Samlung der Provinz? zialwdrier gemacht. S,. Bibl. VI. S. 242. 6. 242:! b. “Holz, welches zum Böuen, oder zu den vornehmſten'Verarbeſtürgen" täuglich iſt, oder 9 Dd3 fauge 422' Erſten-Theils.-]. Hauptſtück, tauglich:.werden ſoll,--heiße 1 Bauholz. und „Nußholz,. dem das Brennholz, welches zur Feuerung und Verfohlung' dienen ſoll, entge gengeſeßt wird. Jenes muß ein vollfomme- nes."Wachsthum erreichen, und erfordert alſo dazu mehre Jahre, als leßteres zu ſeiner Be- Nimmung, bedarf.; heißt ein Revier oder Forſt, deſſen meiſten Bäume das ver- langte Wachsthum erreicht haben, oder dasje- nige Wachsthum, welches ſie ihrer Natur nach, oder nach der Beſchaffenheit des Bodens, der Sage ihres Plaßes, oder nah' ondern Umſtäns Hen, erreichen fönnen. Oberſiändig.heißt Holz, welches, wenn. man es noch länger ſte- Hen licße, ſich mehr, zu ſeiner Beſtimmung, verſchlimmern als verbeſſern würde. Abſtäne Hig heißt jeder abſterbende oder abgeſtorbene Baum. G. 1,243; A+ Das- beſte Mittel“ einen Wald beſtändlg In gutem Stande' zu erhalten, iſt, daß, wan ißn in ſo viel gleich große Theile, oder, ſo, viele Theile von gleichem. Holzgehalte,, abtheilt, als ſo: viele Jahre die Gattung. des: Holzes„ nach Beſchaffenheit des Erdreichs,“ der“Lüge des Waldes und der Witterung", zum hinreichen- den Wachsthum ubthig- hät, und daß man alsdann„jährlich. einen„Theil abholzet, dieſen fogleich: wieder beſeßt, und..ſo lange Wfeonet : 8 NETETEEEEEEEENEIEEEE V1. Von:Waldbäumen,"H. 243. a- 423 bis.ihbny nach-Ablauf obiger: Jähre, wieder die Reihe"trift!"Solche gleiche Theile werden Schläge, Gehaue, Hauungen, Haue, Hiebe. genaänt.. 1.“Die Mittöl zur vortheikbafteſten Unterhaltung und Nußung der“ Wäldurigen, lehrt die Lands 1 wirthſchaft ,“ oder derjenige Theil derſelben, welcher die Forftwiſſenſchaft heißt,-und nach Anleitung derſelben, entwirft die Pölizey; Forſtordnungen, welhe jeder Eigenihümer, zu ſeinem und des Staats Beſten, befolgen muß. Wären dieſe allemal gründlich abge» Faſſet', und verlangte nicht zuweilen der Noten des Staats eine andere Einrichtung de? For2 ſte, 3. B- die-Anpflänzung einer andern Holfait„ als der Privatnugen, ſo würde ſich der Eigenthümer, bey“einer: gründlichen“Kenta niß und bey völliger Anwendung der Forſiwiſſen ſchaft, kaum um die. Foxſtordnung zu beküms mern Urſache haben; denn dem Gerechten iſt kein Geſetz gegeben." Sollen jemals die Waldungen. der Nachwelt geſichert werden, ſs müſſen alle künftige Foxſtbediente geprüft, und die tüchtigen auf. die algemeine Forſiordnung beeidigt werden. Was jeder beſonders in Ab- ſicht der ihm anvertraueten Forſten zu beob: achten hat, muß ihm. in der Inſtruction vor2 geſchrieben werden... Das volſtändigſie. Ver? zeichniß der Forſtordnungen. findet man in ? Gatterers Repertorium 1. S. 199. Won den neueſten ſind die' beſten'in)Bergius und in meiner“ Samlung der' Polizey- und Cames xalgeſeze abgedru>t worden. Dahin gehdrt auch WüllenEampfs Samlung, S, Bibl, XIX. S. 384. Dd 4 2. 424 2. Erſten Theils 1. Hauptſtück, Bey den Pflanzen'der vorigen Abſchnitte, er fordert es die Ordnung,“ zuerſt von ihrer Aus» ſaat ,. und bernach von der Ernte, zu reden, Aber da die Waldbäume vom Schöpfer ſelbſt, vpder von unſern Vorfahren, für uns ausge» ſäet* ſind, ſo“ ernten wir, wo wir.nicht ge- ſäet haben, und pflanzen. nur. nach, oder wir ernten auch. wohl, ohaoe., wieder nachzuxflans zen. Unmdglich:und unnüß wäre es inzwiſchen nicht, ganz neue Waldungen. anzulegen, und da der Nutzen.davon. zu-emtfernt iſt ,. als daß er die. Eigenthümer der Ländereyen zu einer koſibaren und. mislichen. Unternehmung reißen kan, ſo ſolte ſie wenigſtens die Polizey: in Ge- genden, welche kein Holz in der Nähe, vicht Steinkohlen,«zicht Torf; wohl aber wüſte Pläzze haben, veranlaſſen, und zum wenig» ſien das Nächpflanzen bewürken. ß. 243. b. Dieſe Eintheilung, ſo wie jede andere nuß- bare Ordnung“ der Waldungen„muß fich auf richtige Vermeſſungen und Riſſe, auf volſtändige Beſchreibungen, und auf eine zuverläſſige. Taxation gründen. 1. Vekonomiſche tTachrichten XV."S. 152: Geißlers Abhandlung von geometriſcher Vers meſſung der Waldungen. „Mathematiſche Anfangsgründe der Arithmetik und Geometrie, in ſo fern ſolche,;die ſich dem: Forſtweſen widmen wollen5. zu wiſſen ndthig ſind:;. von ZJ. Vierenklee; Leipzig 1767. 8. Practi- VI. Von Waldbäumen. 5. 233, b/ e- 42x Practiſcher': Beweis, daß die Matheſis bey dem Forſiweſen unentbehrliche Dienſte: ,thue, von. C. C. Oetrelt. Dritte Ausgabe. Eiſenach 1765. 8. Beyträge zur Forſtiwiſſenſchaft aus der prakti- ſchen Geometrie von C. W.'5H.(Zennert). Leipzig 1783. 8 S.-;: Bibliothek XI1 S:'573- I. S. von Oppen Anfangsgründe der Arith: metif und Geometrie für diejenigen, welche ſich dem Forſtweſen widmen. Berlin 1792. 8. I. ZL. Spärh Anleitung die Mathematik und phyſikaliſche Chemie auf das Forſiweſen: anzu? wenden. Nürnberg 1797. 8.: 2. Von Riſſen und Forſikarten ſ. v. Burgsdorf Forſthäandbuch*S. 653- 719. Journal für das Sorſt- und Jagdweſen. Ill. 1. S. 18. 3. Ein guter Entwurf zu einer Forſibeſchreibung ſieht in Laurop über Forſio wirthſchaft+S. 57. j 3. Wenn die Gehaue* entweder von gleicher Mors genzahl, oderi,doch,-ſo viel. möglich ,' von gleichem Holzeftrage gemacht'ſind, ſo ſind dennocr< Reſerveſchläge ndthig, welche einſt bey einer. größern Holzbedärfniß, oder bey einem"zu geringen Ertrage eines. Gehaues, gushelfen müſſen.. VE Ie Unter Taxation oder. Schäßung, Abo ſchäßung: eines Waldes, verſteht man hier die Beſtimmung des jeßigen! Vörraths an Holz dder des" Holzbeſtänd'es, ferner des jähr- SAE EEONG lichen 426.» Erſken-Theils' 1. Hauptſtüek. IlÜchen Nach win. Dresden 1791. 8. S. Bibl. XVII. S 29. Man vergleiche Görtingiſche gel. Anzeigen 1799. S. 1396, und Joduchgl für Sorſt- und Jagdweſen. Il. S. 1151 2. Hieher gehört die Einrichtung, den Wernigerodiſchen Forſten gebräuchlich iſt. S. H.€. Moſers Bemerkungen über Forſts weſen, auf einer Reiſe geſammelt. Hof 1799; 8. S,8, S. Biblioth. XKU. S. 123.' welche“jeßt in "S. 243. g. Viel Kentniß, Klugheit und. Vorſicht iſt nöthig, um die vortheihafteſte Größe, Breite und Richtung der Schläge zu beſtimmen"und ein- 430. Erſten Thells... 1. Hauptſtück, einzurichten 3: zumal wenn Viehweiden mandher»- key Einſchränfungen verurſachen,. ! 6. 244. Die kaubbäume erteichen die erſte Hälfte, Ihres"Wachsrhums ſchneller, als die leßte; des». wegen, und weil ihre Wurzeln alsdann wle- devuili ausſc)deſſel- ben ausmache;; ſondern dergeſtalt vertheilt-ſey; daß man, jährlich, an. verſchiedenen Orten;; Hauungen oder. Gehaue hat; jedoch ſo„+ daß dieſe. zuſammen nicht mehr., als den G, 2436-A6 beſtimten Theil des Ganzen, ausmachen. GQ. 247+ Gemiſchte Oerter,»oder ſol 1. S. I57» und in der Wiener Reglzeitung 1772, S. 97. beſchrieben, berechnet und abgebildet iſts, Eine andere findet man beſchrieben und abgebildet in 8, W. von Griesheim Cammerotiſchen Grundſätzen der Forſiwiſſenſch. Leipz. 1778. 8. 1. S 130. Auch ſehe man Zrünig Encyclop. XXIV.'S, 600. 2. Von der Beſtimmung der ardßten Nußung jeder Holzart, welcheKentniß der Technologie vor= ausſe8t, ſ. Duhamel von Fällung der Wälder. Oekonomiſche xTachrichten Il. S, 213. 4945 Sorſtmagazin XILS, 200, Von Burgsdorf Forſthandbuch S. 540. 3+ Die Berechnung des Gehalts der Bäume er» leichtern verſchiedene Tabellen+» Welche in Ee 2 Gattea dü D| hy | ) 436 4 Erſten Theils-. 1. Hauptſtück. Gatterers Repertorium: 1. S. 19. 129, 13 genant ſind, Zu den beſien-gehdren C. B. Krügers Ausrechnung des Inhalts roher Stämme und behquener Baumſtämme. Berlin 1780. 8. Einige ſind angezeigt in Phyſik. ökon. Ziblioth. XVIL S,.30: XIX. 85. XXI. 391. Man ſehe auch Rrünigz Ency? clop, S. XXV. S.; 6972. „. Hieher gehdrt auch die Empfehlung der Dampfes maſchine, einer Engliſchen Erfindung, wodurch man das kurz vor Pfingſten, oder auch ein zur Unzeit gefälletes Holz, austro>net, dergleichen man in. Bräunſchweig, in dem Hauſe eines Tiſchlers angelegt hatte, welche aber ſchon wieder eingegangen iſt. S. Leipz. Säml. X. Hannöv, gel. Anz, 1753 S.1098, wo ſie abgebildet, und 1754 S. 261, wo ſie beſchrie- ben iſt. Journgl für Fabrik und Manufact. 1797. 4- S. 263. Taf. 2. RKrünigz, Encyclop. XXIV. S. 847+ Die beſte Beſchreibung und Abbildung mit den neuen Verbeſſerungen finz det man in von Burgsdorf Geſchichte der Holzarten, 11. 2, S.421x. Taf. 19. ß. 251. Verſchiedene Verſuche haben es wahrſchein- li< gemacht, daß. die Siärke und Dauerhaf- tigkeit des. Bauholzes, durch Abſchälung der Rinde, zu der Zeit, wann die Bäume im Saſte ſtehn, und durch langſame Austro&nung auf dem Stamme, um ein vieles vermehret werde. 1. Memoires de 1'academ. des ſciences 4 Paris, 1738 p. 249. na< der Pariſer Ausgabe.= Moſer Forſidk, Beylag. S, 13.=&oxſtmaga- zin VI. Von Waldbäumen. F. 251-=- 253. 437 zin Il. S. 52.> Hannöv. Beyträge 17608 S.;:290:= Oekon. xT7achr. 1. S.741. Otts Dendrologia S. 200. TJourngl für Zorſt- und Jagdweſen!1. 1. S.50,. 2. Ueber dieſen Rath, den ſchon Virruv gege ben hat, findet man verſchiedene Anmerkungen im erſten Bande der Oekonomiſchen LT7ache richten. Auch vergleiche man. damit Zam- burgiſches MIagaz. V. S,. 179. 6. 252. Die Stö>e, Stufen, Stubben(Franz. ſouches), mit ihren Wurzeln, ſowohl von den gefälleten- Nadelhölzern, als demjenigen leben« digen Holze, von dem'kein tüchtiger Ausſchlag zu vermuthen iſt, werden,-ungeachtet des hohen Rodelohns, zu verſchiedenem Gebrauche, und zum Beoſien der. Hölzungen, noch vor dem Frühjahre ausgerodet; wiewohl es in manchen Gegenden"mit Vorſicht geſchehen muß, und in manchen gar nicht geſchehen darf. I. Von Uslar forſtwirthſchaftliche Bemerkungen S. 70. Abhandlungen der Berliner Akad. 1788. S. 62.= Gatterers neues Forſt- Ar- div VIII. S.145: von Burgsdorf von Umwerfen und Yusroden der Bäume. Ö. 253. Beym Abreiben der Gehaue, vornehm- lich in Laubwäldern, läßt man eine gerechte An- zahl guter Lasreiſer, Hägereiſer, Samenreiſer, Ee 3 Batte 428„Erſten Theils 4. Hauptſtück, Banraitol-, in gehöriger Entfernung von ein- ander., theils. zur"Beſamung, oder zu Sa- menbäumen, theits zum Verſeßen, theils auch zum Zuwachſe des künftigen Nußhol- zes, ſtehn. Dieſe werden, nach deni zwey- ten. Umlaufe. der Schläge, oder beym zweyten Hiebe„.Vorſtänder. oder. Oberſtänder, nach dem dritten und vierten Umlaufe, avg e- hende Bäume, hernach Mittelbäume, und, wenn ſie ihr völliges Wachsthum erreicht Haben", Hauptbäume genant. 1. Zeonhardi Forſt--und Jagdkalender 18050. S. 67: über die erforderliche Zahl der'Lasreiſer. „,-2« Am Harze nennet man die Samenbäume(Franz, baliveaux) Viertbelſtänme ,,..welche.drey Spann, halbe Stämme, welche vier Spann, und ganze, welche fünf Spann im Umtkreiſe haben, wobey jeder Spann zu 10'' gerechnet wird. 3. Die neueſien Lehrer der Forſiwiſſenſchaft erz klären es für vortheilhaſter., Baumholz und Schlagholz beſonders, und nicht vermiſcht, zu ziehen. 6.254. Nach Abräumung der Gehäue, muß für die Fünftige.Beſebung der-Blößen geſorget;wer» den. Dieſe geſchieht durch Ausſchlag der Stö>e, durc< natärliche und künſtliche Beſa- m20g,. und durch. Pflanzung junger Stämme. Dabey. iſt. nöthig ,. daß die abgetriebenen, Geo aue, auf hinlängliche Zeit, in Schonung gelegt, VI. Von. Waldbäumen, C:'255= 256,b. 439 gelegt.) gehegt, in Z uſch lag genommen, das iſt, von der. Viehtrift“ verſchont werden. ; 6. 255. Die Stö>e der in gehörigem Alter und in der. beſten Jahrszeit mit. Vorſicht abgehauenen Laubbäume. treiben aus den-Wurzeln in-kurzer Zeit! viele'Stämlo den," Erdloden, Sommer« lätfen, welche zwar kein tüchtiges Oberholz, aber do viel Brenholz liefern. Jedoch wird dieſer Ausſct, oder eingelegt, und ſeicht eingeegget, kleine aber und beflügelte Nadelſamen nur ausgeſtreuet.. Den Samen und Loden ſchaden Vögel und Wild, vornehmlich die Haſen, welche duch, dichte und hohe Zäune, und durch eine. Bedekung von trofenem Gebüſche,„abgehalten werden, LI. VI. Von Waldbäumen. H, 2571! 258. 441 4% Oekon. Wachr. X.'S. 339 8''Witerricht vom Holzanbau, wie der Samen dazu zu ſamleu, zu'verwähren und auszuſäen, auch wie' jun? ges Holz anzupflanzen. j 1133 Zannöver. Magaz. 1765. S. 1282. I. Zeche von Pflanzung wilzer Bäume Und Sträucher z aus dem Schwediſchen.; Ebendaſelbſt 1768 S. 1602:, wier auf, Heide» pläzen Holz anzubauen, w. SG; Heſſe. Abhandlung:-vom. Holzanbau. Gotha 1779,. 8.«Ziblioth« X.“ S.343 und XIL.S. 276:; Läaurop über Forſtwirthſchaft'S. 344= 415. 8.2. v. Witzleben Beyträge zur Holzcultur. Zweyte Ausg. Marburg 1800. 8.'S-1. Phyſik. ökon. Bibl. XIX. S. 432. 2. Die Benennung Heiſter, wird eigentlich nur von jungen Eichen. und Büchen wenigſiens niemals von Nadelholz, gebraucht. G. 258. Das Verpflanzen kan aus verſchiedenen Ur- ſachen nöthig ſeyn, und geſchieht, am ſicherſten im Frühjahre; doch in tro>enem Boden auch wohl im Herbſle. Man nimt dazu die jungen Bäume aus den Höſlzungen ſelbſt5- wo»'ſte ſehr dicht ſtehn, oder aus dem Holzgorkein.(9.2257) Iſt der Boden, wohin ſie verſeßt werden ſollen, ſchlecht, ſo werden die Gruben, wenigſtens ein halbes"Jahr vorher, aufgeworfen."Man ver- hute'die Entſtehung des Ortſteins in' den Blößen; und ſeße über ihn keine Bäume, Ee 5 Is PI WESENS: Wan.“>= ll ] y | | | ! 442 Erſten-Theils 1. Häuptſtü>u-77 'X- Ortſtein/ entſteht äus einem mit vieler Eifen- voher: vermiſchten Sayde,„der, na) Entbld- Pung oder Aufreiſſung der. Damerde; zu. zeinen feſten eiſenſchüſſigen Sandſteine erhärtet.33 Der Namen. rührt daher, weil. man- aus«dieſer Steinari E>ſteine und Mäölſieine, Greyſſieine, die man ebenfals Ortſteine nennet, zu machen pflegt. Hat dieſer Sand nicht viel Ciſenerde bey fics,"'ſo wird er oft, unter gleichen“ Um- ſtänden, der gefährliche Flugſand(5. 27,). 2.'Die beym'Verſeßen* hinderliche ſtärke; ſenk- rechte-Wurzel,-oder"die Herzwurzel, Fi8ble wurzel, ſolk man, nac; Dühzamels! Rath im zwevten Jahre: abſchneiden 5/;abex mat laſſe ſie. den Bäumen, von, welchen man vorzüglich hohes, di&es und, feſtes Holz erwartet.- 9,259: Verſchiedene Laubhölzer! loſſen“ſich ſehr fe quem durch"Ableger(5. 214.) vtmehren, 3. B. Rüſtern, Ahorn; zeinige auch durch Ste&reiſer(9..214.),.3. B, Weiden, die.man alsdann- Saßweiden zu, nennen pflegt; einige auch durch Nebenſ<ößlinge(4. 207- 1, 3. B. Ellern,. I. Von Broke Forſiwienhoft 2 1. Me 300. 349: 3,38+ 7 . 5. 1 au7 MUMIE Das Köpfen oder. Kappen, da man; im Frühjahre, die ganze„Krone eines, Baumes, abhauer, und den Stamm zum Ausſchlage'ſtehn läßt, VI. Von. Waldbäumen, CF. 260= 262, 442 läßt, erdulden die Weiden und Pappeln ums dricte oder vierte„Jahr, und. die: Hoinbüchen alle-ſechs oder acht Jahr, am. leichteſten... Ers ſtere werden alsdann Kopfweiden.,„ Kolb- oder Pottweiden, genankt.; I. Sausevgater III. S. 120.! Schleſ. ökon. Saml. 1. S. 15. 492. 451. Sorſtmagazin Ill. S. 275. C. A. von Sedendorf über die Behandlung der. Leipzig.: 1800. 8. ZZ. D. v. Zanthier Abhandlungen über Forfi- weſen, mit Anmerkungen von C; W, Zen- nert, Berlin. 1799. 8. S. 31. 6. 261. Das...Schneideln oder Abnehmen der Seltenäſte und Zweige, geſchieht inder Abſicht, gerade und ſchöne Bäume zu ziehen; es iſt aber oft ſchädlich oder doch überflüſſig. „X Sannöv. nüt, Säml. 1756. S. 1295.= FSorſtmaägazin 11! S. 194,3 von Landdroſt „von Ie rep HK Ewa j" 6. 565 "C Auch“das Ausleuchten, Ausläutern, Auslichten oder Ausziehen der ſchlechte- ſten Bäume und' Holzarten, wo ſolche zu dicht zu"ſtehen. ſcheine," bringe Fee mehr Schaden als Vortheil, 4443 ß. 263» 444„Erſten Theils.“[: Hauptſtück, 6. 263. Die Eichen kommen am beſten“ in einem löFern Böden, welcher großen Theils aus Gay- kenörde beſt*ht/ nicht äber in einem moraſtigen, ſandigen und felſichten Boden fort. Man pflanzt ſie am ſicherſten im Herbſte, und über- ſäet, den P!aß mit Haber. oder Buch veißen, oder noch vortheilhafter, das Jahr vorher, mit Bir- kenſamevn, Das Verpflanzen geſchieht am ſicherfien im Frühjahre. Sie erreichen unter allen vaterländiſchen„Bäumen das höchſte Alter, Als. Schlagholz werden fie alle zwanzig“ oder dreyßig Jahre abgetrieben. 1. Die einheimiſchen. Bäume ſind freylich die wichtigſten Gegenſtände der Forſtwiſſenſchaft, aber gewiß iſt es, daß auch einige ausländiſche, zumal die“ aus den nördlichen Ländern, des Indigenats fähig und würdig ſind.- Solche nenne ich daher bey jeder Gattung, und zeige auch wohl ſolche an, welche allenfals nur in den-Luſigärten(5. 196.) einen Plaß verdieney, Deyn hier muß nicht nur das, was der künf- tige Forſtbediente wiſſen muß, ſondern auch alles, was zur algemeinen Landwirthſchaft ge» hdrt., angezeigt werden. 2. Die Buchſtaben hinter den botaniſchen“ Na- men, ſind ſo zu erklären: ZE= Einheimiſche Teutſche Gewächſe. Lg> Gewächſe, die auch in der„Nachbare ſchaft von Göttingen wild. wachſen. A= Ausländiſche Gewächſe. Ar VL. Von Waldbäumen, 6. 363. 44F An'= Ausländiſche“ nüßbare Gewächſe,. die der Anpflanzung vorzüglich werth ſind. BZ= Bäume, oder die, wenigſtens gemeinig2 lich, zu Bäumen zu wachſen pflegen, St= Stauden und Sträucher,' Rl> Kleine niedrige Sträncher oder“Büſche. R= Rankende Gewächſe.*; 3. Beſtimmüng der vornehmſten Eichen:* 1. Quercus pedunzulata. ſ[. racemo/a3,glande e longis pediculis unifloris et bifloris pen» dula,foliis wagis diviſis, ligno'pallido. Hall. n. 1626. Kg, B. Q. cum longo pediculo. Bauk. Memoires ſur l'hiſt. naturelle du chene par M. de.:Secondat, Paris.“ 1785. Fol, tab. I et 3.: "Reitter Taf. 2. Von Sierstorpff 1 Taf. 2. Cramer S. 12. Taf, 2. Fig. 1. 3. Knoyr deliciae. naturac. Taf. EB, 3. Oelhafen Il. Taf: 3. Stieleiche. Sommereiche, Auguſteiche. Diaſteiche, 2. Q. robur /. ſeſſilis. Q. glandibus ſex, ſeptem et ultra, in brevibus pediculis ſeſfilibas, minoribus, folio duriori, ma- gis laurino, minus diviſo, humilior tota etdurior,ligno valde colorato. Zall, Eg... Secondat tab, 4. Cramer Taf. 2, Fig. 2. 4. Rerner T, 178, OGelhafen 11. Tof..q« Reitter Taf. 1. Von Sierstorpff 1. Taf. 3. Traubeneiche, Viereiche, Wintereiche, Sreineiche. Beide 446 Exſteu Thells,! I) Häuptſiück,]! „Beide ſcheinen, verſchiedene Arten Lnicht nur Abarten: von.-Q;„10,47.].in+gzu ſeyn, Erſtere: giebt die beſte. Maſt, und zumal in hohen: Gegenden ,. das beſts Holz„vornehme lich zum Möühlenbau„..zu Stabholzz und «Tiſchlerarbeit. Das Holz der-Träubeneiche iſt röthlicher, mürber, brüchiger/ und nur zu Säulen und. Riegeln gut. 3.'Quereu 5 rubra, foliis obtuſe-fnuatis ſeta- ceo“mucronatis, 1413.(An. DB.) Kerner Taf. 458.: Von Wangenheim S.14. Taf, 3. Fig. 7. Hiſtoire. des chenes de l'Amerique par "A. MichauX. Paris 1801.„fol. tab. 35: Rothe Eiche. xTordamerikaniſche große Eiche. 4. Quercus prinus, Selin aQbovatis utrimque acuminatis finuato-ſerratis: denticulis ro- tundis uniformibus. 1413.(An. B.). Du Roi S. 276. Taf. 6. Fig.3- Berner Taf. 265.-Von Wangenheim Tauf. 4. Fig. 8. Raſtanienblätteriche Eiche. - Von ur g6dorff WADE der vorzüglichſien Dötzarten. 11.7G Bib. AAL,'D+442- Von Meek über die Erziehung der vor- zügli<ſten inläudiſchen„Holzarten., Erjier Theil. Hannover 1796. 4+«. S.. Bibl. X1X. S., 501, C. G. Jacobi Abhandlung von der vorzüglich» ſien Urt, die Eichbäume zu ſäen, welche von der Akademie zu Bourdeaux 1759. den Preis erhalten. Halle 1761. 8.= Schrebers Same? lung VU. S.36+= Soxſimaggazin 1.-S. 3009. Gorſtz VI. Vön Waldbäumens 6. 263/264. 1447 :bilgiForſtmägazin X1.'S.*1x6."von Broke. +“ Gledirſch vermiſchte Abhandl. 1.„S. 69. „Oefon. L7achr. VIIL S. 125,-Döbels qu82 et führliche Nachricht von der Eiche.*""' ;"Zannsv. 2.ndwirtbſch, Geielſch+1,: S.139. 1 58298mb. Wggazin XV. S. 66. T= 50pſipiaga- zim Im.'S-105. Schmerſghl.; Schreber neye.Samlung V. S.,148.;, 6. 264. 0.0 Die Buche wächſt vorzüglich“ it"einem Teichten/ etotfnen!" ſchäftigen Boden? und köme in“ ſumpfigen nicht ſort:'. Wegen'der männig- faltigen. Nußung, des Holzes, welche bey. feiner Art, größer iſt, verdient ſie, vor ollen..andern angebauet zu“ werden ungeachtet die Ausſaat, die man von Samebünmnen nicht"allein erwar- ten darf, mühſam iſt, I. Fagus ſylvatica, foliis oyatis obſolete ſer= ratis. 1416,(Eg.25,) Hall. nm. 1622. Gle- ditſch S. 535. Buche... Yigſtbuche. Tragebuche. Roth- buche. Cramer Taf. II.“ Rerner Taf. 564. "'Oelhafen 11. Taf. 6. 7. 8. Reitter T.6. 2::Rothbuche nennet der'gemeine:Mann dieſe Art, um ſie von ſeiner Hainbuche oder H8- geduche.zu unterſcheiden, die doch nicht ein- mal zu derſelbigen Gattung gehdret. 3. 4] y Y | | IN WEISE SSG: 448„Erſten. Theils:». Hauptſtück. 3. Von“"Burgsdorf Geſchichte der. vorzüglich» ſten Holzarten. Erſter Theil. Berlin 1783. 4« Phyfſital. ökon, Bibliorh, XIII. S, 149. ' 5.2. von Wibkleben über die rechte Behand» lung der Rothbuchen- Hoch- oder Samen? Waldungen: Leipzig 1. 1795. 8 Gledinſch» vermiſchte Abhandlungen."Berlin 1789. 8 111. S?xk. Zännö ver. Magazin 1768. S. 1218." Samlung der Berner Geſelſchaft 1760. 1. S-. 082%-.) 1 Sorſtmagazin Il. S: 6. ie » Die Buchen ſind, ſchon: von. weitem durchden kalffarbigen oder mehlariigen Ueberzug von Lichen kentlich. Als„eine Seltenheit verdient eine Buche in unſeier- Nachbarſchaft im Walde '/Bey" Reinhäuſen angemerkt zu werden, deren Stammi m... Rerner VI Von"Waldbäumen. 6. 267. 454 Berner Taf. 353« Reitter Taf. 5. Cramer Taf. 8. Gelhafen 1l. Taf. 16. x7. 2, Hannöv. nügl. Saml. 1753. S.765. Gekonom. LTachr. V. S. 612. Vi. S.57. 3- Auch einige ausländiſche Arten verdienen äne gebauet zu werden, als- kr. iuglangifolia, die. weiſſe Eiche; bk. pubeſcens, ſchwarze Eſche 5 vielleicht auch F. ornus, die blühende Eſche, Berner Taf: b10. Man ſehe die Beſchreis bungen in. Willdenow»s, Berliniſcher"Baums zucht. S. 115. C.:;: 267. Die Ulme wächſt in fruchtbarem Bode leichtz und hoch; hingegen fömt ſie in tro&nem Sande ſelten fort. Das Verpflanzen geſchieht im achten: Jahre. X» Ulmus campe/tris, folis duplicate-ferratig baſi inaequalibus, floribus ſubſeffilibus con- iſglomeratis pentandris, Früdtibus glabris« Wiliden, Lin. Ru Rot.(Eg. B.) Gemeine Ulme, J|me, Rüſter, JIpernyy Epenholz. Rerner Taf. 476. Reitter Taf. 3. unter dem Namen U., ſativa. 2. Ulmus ſubero/a, foliis duplicato- ferratis, baſi. ſubaequalibus„ fotibus ſubſeſſlibag conglomeratis tetrandris, fru&ibys.gläbris» cortice ramulorum ſuberofo« atato, Willden. (U. ſativa Du Röi.) Schkuhr„S. 178, Taf. 67.;U. tetramra. (E, 3.) e' Eſa"% Pallas 452 Erſten Theils 1. Haupeſtükk. Pallas flora Roflica I. p. 75. wo dieſe bey- den Arten gut beſchrieben und unterſchieden, aber nicht abgebildet ſind, Kork- Rüſter. 3. Ulmus effuſa, foliis duplicato- ſerratis, baſi inaequalibus; floribus o&tandris pe- dunculatis effuſis, fru&tibus margine ciliatis. Wiltden.(VU. hollandia Du Roi,)(E, B.) Schkuhr S. 178. Taf. 67. U. o&ändra. Reitter Taf. 4,-aber mit dem Namen U. campeſtris. Langſtielige Rüſter. 4. Ulmus pumila, foliis aequaliter ſerratis; baſi aequalibus.(21. B.) Zwergulme: Pallas flora Ros. tab. 48. Berner Taf. 684- Dieſe Art, welH 2 zuin j ' 455 Crſten Theils"Ta(Hauptſtäk, Waßbolder. Rileiner.“Teutſcher Ahorn. Yiaßeller. Eplern. Ippeldören. Weißeper« Berner Taf. 256. Scmidr Taf. 13. Reitter Töf. 25. Cramer Taf. 29. Oelhafen. 11. Taf. 28. 8.«oer. tatarieum, fotiis cordatis indivifis ſer- Z. < ratis 3„lobis; obſoletis, oribus racemolis. GB).,; Tatariſcher Ahorn. Pallas flora Ros. tab. 3. Schmidt Taf, 9. Kerner Taf. 668. Acer penſylvauicum, foliis trilobis acumi- Batis duplicato- ſerratis glabris, racemis Nſimplicibus pendnlis. /Viliden. A: ftriatum Liv.(2, B.) Geſtreifter Bhorn, Schmidt Taf. 12. Herner Taf. bo9. Wangenheim S.29,. Taf. 12« Fig« 28. Der Nomen iſt. vog der grüns uud weiß- geſtreiften Rinde. j Acer daſycarpum foliis quingnetobis, acu- minatis, dentatis, fübtus glaucis, floribus Capitato- umbellatis germinibus tomentofis. Wiltden. A. robrom mas Lin.; Rauher Ahorn. „Yo3» Wangenheim S. 28. Taf. 11. Fig. 27. der Samen, aber nicht die Blätter. Schmidt Taf. 27. Rerner Taf. 603. Dieſe Rrt"iſt ehemals mit der fokgonden, welche fehtener iſt, vorwechſelt worden. VI. Von Walhbäumen«."6.268. 455 7. Acer rubrum foliis ſabquinquelobis acutis, dentatis, ſubtus glaucis, Boribus umbella« tis ere&is', germinibüs glabris. Wilden, A. rübrum Lin.(an. 3.) Rother Ahorn. Von Wangenheim S. 28. Taf. kr. Fig. 27+ Die Blätter, aber nicht die Frucht. Schmidt Taf. 6. 8. Arer ſaccharinum, Su&er»Abhotn(An. B.). Schmidt Taf. 8.= Leonhardi Jagd- Ma- gazin 11.'Taf. 3. Dieſe Art gleicht in Blättern dem A. plata- poides 3; beyde werden aber im Winter leicht durch die Knoſpen unterſchieden. S. Ü7ediz2 cus Beyträge zur Pflanzen- Anatomie 1. S« 19 und 23. 9. Ader monſpeſſulanum. Sranzöſiſcher Ahorn. (A. B.) Schmidt“ Taf. 14. Hat“ fehr kleine Biäiter, faſt wie A. cam« peſtre. 10. Acer negundo. Eſchenblätteriger Ahorn (An. 3.) von Wängenheim S. 30. Taf. 12. Fig. 29- Schmidt Taf. 12. Rerner Taf. 664. 11. Man hat verſchiedene Abarten, vornehmlich von Nr. 2. die wegen'der Farbe der Maſern (tophi),"auch wegen“der knotigen Warzeln (radix criſpa), ſhäßbar ſind. Acer: montan, flavum€. crifpum. Saub. p.431. Von Brode 1. S.94. 12. Zur genauern Kentniß jener Arten dient Thunberg diſſert.'academ. 11. p, 338- f 4 6. 269. | 456 Erſticn Theiſs 1. Fauptſtuck, GC. 269. a. Zu denjenigen„ausländiſhen. Bäumen, welche wenigtiens in Luſtgarten. einen Vorrang verdienen, gehören die beyden. Arten.des-Pl a- tanus. Der Otitentaliſche, welchen ſchon die Römer wegen d-s angenehmen Schattens ge- prieſen haben, verlangt€t ſind. 3. Sorbus hybrida. foliis ſemipinnatis ſabtus tomentoſis.(A. ZB.) Berner Taf. 2085 ß. 271 Die Vogelkirſcern'tiefen Boden wird er bald ein großer Baum,'und erreicht ein hohes„Alter, doch dient er. beſſer in Alleen,„als in Waldungen. 1. Aeſculus hippocaſtanum,(448: Hall:/p. 442. Roßkaſtanienbgzum. Schmidt T. 38. Cramer T. 23. B.. und 23. B. 2. Berner T. 304. 2. Aeſculus pavia. Schmidt T. 39. 3. Aeſtulus flava. Schmidt T. 49. Berner T. 618. 619. Schrift. d. Seſelſch. naturforſch Freunde, Vir S, 133- T. 6. Die erſte Art hat bunte, die zweyte rothe; und die dritte gelbe Blumen. 4. Die Geſchichte dieſes angenehmen Baumes habe ich in Geſchichte der Erfindung, 1. S. 497 erzählt. Die Schriften von dem'man- nigfaltigen Nußen, den man von der Frucht erzwingen wollen, findet man“ angezeigt im neuen Hamb. UWlagaz. X. S.443-. 9. 275. a. Auch der prächtige Tulpenbaum aus Virginien verdient hier einen Plaß;< indem er unſer 464- Erſten Theils“[. Hauptſtü>. unſer Clima erträgt, und die Höhe unſer gee wöhnlichen Laubbäume erhält. Er«verlangt einen feuchten, aus Sand und Leim vermiſchren, beſhatteten Boden, Die Vermehrung,),ge- ſchieht durch Stecklinge, Ableger und am ſicherſten durch Samen. Aber das Verſeßen leiden die“ Stämme ſelten, wenigſtens bleiben ſie ſcweide. 6. Salix helix, foliis ſerratis glabris lanceo- latolinearibus; ſuperioribus oppoſitis Obli- quis. 1444.(Eg. St.) G h ; h ( g S. 465"Erſten Theils. I. Hauptſtück: S. monandra, foliis. glabris /. lineari- lan- ceolatis, ſerratis, ſuperne coniugatis, inlis tomentoſis. Zall. IL p. 306. BD. 1640. Bachweide. ZHagenweide, Bräune Weide. Hoffmann p. 18. t: 1 et5. Üg.1.t. 23. Dg. 1. Reitter T. 58. Rerner T, 670. Ein Strauch ohne Stamm, nicht über 3 Schuh hoch, an Gräben, Bächen, Teichen. Die neuern Botaniker haben S. helix und S8. purpurea Lin. unter dem Namen 8. monan- dra vereinigt.: „. Salix alba, foliis lanceolatis acuminatis ſerratis virinque pubeſcentibus; ſerraturis infimis glandulols. 1449.(E. B.) S. arborea, foliis ellipticis, lanceolatis, ſubtus ſericeis, dentibus craſleſcentibus. Hall. p. 303. 0. 1635. Weide. Weiße Weide. Cramer Taf. 15. Berner T. 454» Hoffmann p. 41. tab. 7. 8. und tab. 24»'3» Hat ſilberfarbige Blätter, jedoch nicht, wenn ſie ſehr im Schatten ſieht.» Der Baſt iſt grün, der hingegen in Vitellina ,. für deren Abart ſie Zalex gehalten hat, nach Hr. Hoff? manns Beobachtung, gelb iſt. 8. Salix viminalis, foliis integerrimis lance0- lato- linearibus Jongiflimis- acutis» ſubtus ſericeis, ramis virgatis» 1448.(Eg. St.) S. foliis praelongis, obſcure dentatis, ſubtus tomentoſis et albicantibus». Fall, 3097» D. 1641. Poff- VI. Von Watdbäumen, 5. 275 b. 467 Föffmann p. 22. tab. 2. und 5. fig. 2. und 21. fig. 2. e-g. Reitter T. 57. Rorbweide. Uferweide. Dieſe Art, welche ſich durch die ſilberfarbige Unterſeite der ſehr langen Blätter unterſcheidet, verdient bey uns angebauet zu werden, da die Korbmaächer im Hanndveriſchen, Braunſchwei- giſchen. und Hildesheimiſchen die ndihigen Ru- then aus dem. Bremiſchen oder hinier Ham- burg holey und theuet bezahlen müſſen; doch etwas wächſt auch bey Doſte vicht weit von Oſterode. Die Fortpflanzung geſchieht durch Ste&reiſer, die ini'März eingelegt werden. S. von Borke IU1., S,:356, 9. Salix capyea, foliis ovatis rugoßis; ſuübtus tomentoſis, undatis ſuperne denticulztis. 1448.(Eg. B.) S. foliis ovatis rugoſis, ſubtus reticulatis, tomentoſis, iulis ovatis, Ripulis amplexi- caulibus„ ſerratis.- Zal!. 310. n. 1653- Söhlweide. Palmweide. Werftweide. Cramer T. 14.„Rernex T. 210. Hoffmann p. 25. tab. 3. 5. Bg.4. y. tab.21. ßg. 1. a-d. Reitter T. 23. Wächſt auf einem troXnen Boden ſehr ſchnell, nußt aber wenig. Io, Salix arenavria, foliis integris ovatis acu- tis; ſupra ſabvilloſis, ſybtus tomentoſis. 1447.(E. St.) ſ. 5. 26. 2. S. foliis integerrimis, 0ovato- lanceolatis», ſubtus ſericeis, iulis tomentoſis. Zall. P- 307. n. 1642. Sandweide, Rerner T.626. Gg 2 Oft 468 Erſten Theils 1. Hauptſſü>. Oft wird 8, fuſca für S. arenaria gehalten, und auch Reitrers 8. arevaria Täf. 70. iſt, nach H. Schraders Verſicherung, S8. fuſca. 11. Salix roſmarinifolia, foliis integerrimis, Janceolato-linearibus ſtri&tis ſeſhlibus ſabtus tomentoſis. 1448.(E. St.) Berner Taf. 214... Reitter Taf.:59: 12. Salix incubacea,'foliis integerrimis :* Janceolatis 3 ſübtus vilfoſs nitidis, Kipulis ovatis acuütis. 1447.(E. St.) Berner Taf. 21.6- RKriechende Erdweide, Feldweide: Die Blätter ſind unten mit ſehr feiner ſil- berfärbiger Wolle überzogen. 13- Salix aurita, foliis integerrimis vtrin- que villofis 1obovatis appendiculatis. 1446, (EE. St.) Salveyweide. Hoffmann p. 30. tab. 4. UU. 5. fig. 3. und tab. 2. üg. 1. a-d: Reitter T. 69.'Rerner T.387- Dieſe wird leicht mit der Sdhlweide ver- wechſelt, aber allenfals ſchon dadurch unter- ſchieden, daß: ſie-.im May blühet, da Caprea ſchon in März oder doch April Blüthen hat. 14. Salix babylonica, foliis ſerratis glabris lineari- lanceolatis, ramis pendulis, 1443. (A. 3.) Du. Roi 11. S. 397- Babyloniſche Weide. Berner Taf. 214. Ihre dünnen Zweige hängen alle zur Erde herunter. Zuweilen leidet ſie in kalten Früh. lingönächten, Ihre Blüten findes man jene ilde VL Von-Waldbäumen. H. 275. b. 276. 469 bildet in Schriften der. Berliniſchen GSeſela ſchaft 1. S. 310. 15. Salix cinerea, foliis ſubſerratis oblongo- ovatis; ſubtus ſubvilloſis, Ripulis dimidiato- cordatis. Man hat eine Abart mit weißgeſcheXten Blättern. 16. Die beſte Beſchreibung der Weidenarten ent- hält Hiſtoria ſalicum iconibus il/uſtrata a G. Fr. Hoffmann, Vol.T. Lipfiae 1787. Fol. S. Phyſ. ökon. Bibl. XIV. S.95. XV. S. 154. 418. Aber es ſind nur 5 Hefte. 6. 276. Der Amerikaniſche Schotendorn wächſt, faſt in jedem Erdreiche, auſſerordentlich ſchnell, läßt ſich mit Vortheil köpfen, treibt viele Stam- loden und Schößling?, und giebt gutes Nuß- holz, verlangt aber Schuß wider Windſiürme. Der Sibiriſche Erbſenbaum empfiehlt ſich gleichfals, durch ſein ic Aba << zan VI, Von Wakldbäumen, 5. 276. 277. 471 Abhandl. d. Schwediſch. Akadem. XII. S. 125. Rrünitz Encyclop, 1. S. 196. Die Blätter ſind kleiner und“ beſiehen ans 5 vder 6 Paar kleineren Blättern, ſie ſind'mehr herzförmig zugeſpißt, glatt und dunfelgrün, Die Blumen ſind gelb. 3. Robinia hiſpida, ramis azillaribus, foliis impari-pinnatis, caule inermi hiſpido. Rothblühender Schotendorn. Schmidt Taf. 31. Rerner Taf, 601. Dieſe Art aiebt. uns keine reife Samen, wird durch Pfropfen vermehrt, bleibt aber zärtlich. S. 277-| Außer dieſen Bäumen und Stauden, hak Teutſchland noch verſchiedene, die zwar.von ge- ringerm, doch aber ſs erheblichem Nußen ſind, daß-man ſie genau fennen muß. Die meiſten werden unter der Benennung Unterholz begrif- fen, doch fönnen einige auc) Bäume werden, 7? Manche di:nen nur zu Luſigebüſchen, 1. Carpinus betulus, 1416.(Eg. St. B.) Haller 11. p. 298. n. 16027-. Zainbüche. Hagenbäche Steinbüche. Cramer T. 4. GOelhgfen Il. I-9. 10. IT 12. S.:oben 6.138“ BRerner T.373- |; P| h | | 2. Crataegus oxyacantha, foliis obtuſis ſub- trifidis ſerratis 683,(Eg. St.) Fall. IL P. 39. NH. 1087. Gg 4 Weiß- 472. Erſten Theils 1. Hauptſtück. Weißdorn. WMebhldorn. Cramer T. 33. Berner T. 198. S. oben C. 137- Reitter T.;40. 3. Crataegus torminalis, foliis cordatis ſeptan- gulis; lobis infimis divaricatis. 681.(Eg. 2.) Hall. 11. p.31. p.'1088. KEhrharts Beyträge. Vl. S. 92. LElzbeeren. Darmbeeren. Arlsbeeren. Cramer T. 17. Kerner T. 62. Reitter T. 20. 4. Crataegus aria, foliis ovatis inaequaliter ſerratis ſubtus tomentoſis. 681.(E. B.) Hall. IL..p.31. 0.1089. Reitter Taf. 24. Berner Taf. 555. WMehlbeerbaum. WehlfäſſerHen. 8. Cratargus coccineg. Rother Weißdorn. KRerner Ta". 679. 6. Crataegus crus galli. Glänzender Weiß2 dorn. Von Wangenheim S. 53. Taf. 17. Fig. 42- Berner Taf. 739? y„. Rhamnus catharticus, ſpinis terminalibus, floribus quadrifidis dioicis, foliis Ovatis 279.(Eg. St.) Hall. 1. p. 366. 0.824. Creuzdorn. Wegdorn. Creuzbeeren. Zirſch2 dorn. Cramer Taf. 35. Reitter Taf. 39- Schmidt Taf. 158. Rerner Taf. 457- 8. Rhamnus frangula, inermisz; loribus mono- gynis, hermaphroditis, foliis integerrimis. 280.(Eg: St.) Rham- VI. Von Waldbäumen.: 8.-277- 473 Rhamnus inermis, foliis ovato lanceolatis, integris, DNoribus quinquefidis, adrogynis. Hall. 1. p. 365. D. 821. Szulbaum. Sprügern. Schießbeeren. Schmidt Taf..154.+ Yeitter Taf. 55« Cramer Taf. 43. Berner Taf. 150, 9. Cornus ſanguinea, arborea, cymis nudis. 171.(Eg. St,) Zall. 1. p. 363. 9.816, Rerner Taf. 492. Schmidt Taf. 66. Reitter Taf. 48. Hartriegel. Härtern. 10. Cornus mas, arborea, umbellis involbcrum aequantibus. 171.(Eg. St, 5.) Hail. 1. p. 362. 1. 8(5. Schwmidr Taf. 63. Reitter Taf. 31. Rerner Taf. 4. Cornelkirſchen. Zerligen. S. oben Y. 224. Die Blätter ſizen an den Zweigen alle nach einer Richtung, und ſcheinen einen fla- yen Fliegenwedel zu bilden. 11. Cornus alba, arborea, ramis recutvatis, cymis nudis. Hartriegel mit weiſſen Beeren. Schmidt Taf. 65. Berner Taf.554. Pallas flora Roſſica tab. 34. 12. Cornus ſericeag. Schmidt T. 64- Rerner Taf. 637. 13. Cornus circinata. Schmidt Taf. 69. Berner Taf. 638- Gg 5 14-. 474"Erſten Theils 1. Hauptſtück, 14. Cornus paniculata, Schmidt Taf. 68.| Rerner Taf. 639. 15. Cornus alternifolia, Smidt Taf. 70%: ZRerner Taf. 640. 16. Cornus florida. SG hwmidt T. 62. BRertier Taf. 687. von Wangenheimt S. Z1« Taf: 17. Fig. 4. 17, Cornus: ſtrita.. Schmidt TZ. 67. Berner Taf. 701. 18. Lonicera xyloſt-um, peduncnlis bifloris, bac- cis diſtin&is, foliis'integerrimis pubeſcenti- bus. 248.(Eg. St.) Caprifolium foliis ovatis acuminatis, ſübhir- ſutis, baccis gemellis. Aall.1. pP. 301. 0. 677. Strügzern. Zaunkitxſchen. Walpurgiemay« Zed&enkirſche.| Cramer Taf. 40. Berner Taf. 339. Schmidt Taf. 113. 19. Lonicera'periclymenum, capitulis ovatis imbricatis termivalibus, foliis omnibus di- ſtin&tis 247.(Eg. N.). Schmidt Taf.407. Kerner Taf. 442. und- die Abart mit dem Eichenblatt Taf. 671.| Spelilie. Zaungilge« Waldwinde, 20. Lonicera caprifolium, floribus verticilla- tis terminalibus ſeſßlibus, foliis(ſummis con- nato- perfoliatis. 246,(A..R.). Tacquin Flora auſtriaca IV. T.357- ZBernep Taf. 31» Schmidt Taf. 105 U- 106. 21. V1. Von Waldbäumen, 5. 277- 475 21. Lonicera tatarica, pedunculis bifloris, baccis diſtin&is, foliis cordatis obtulis. Berner Taf. 78. Pallas lora Roſlica tab. 36. Schmidt Taf. 111. 22. Lonicera ſymphoricarpos. Schmidt Taf. 115. Rerner Taf. 796. 23. Lonicera diervilla. Schmidt Taf. 116. Berner Taf. 655. 24. Lonicera cerulea. Schmidt Taf. 114. Rerner Taf. 653. 25. Lonicera nigra.. Schmidt Taf: 110- Berner Taf. 654. 26. Lonicera ſemper virens. Schmidt T. 104. Kerner Taf. 696. 27. Lonicera alpigena. Schmidt Taf. 112. Berner Taf, 685» 28. Hippophae rhamnoides, foliis lJanceolatis. 1452.(E. St. B.) H. foliis linearibus, fubtus rubiginofis. Hall. AL. p. 278. D. 14693» Weidendorn. Rerner Taf. 262- Pallas flora Roflic2 tab. 68. Reitter Taf. 47- 29.!iburnum oputlus, foliis lobatis, petiolis glanduloſis. 384.(Eg. D- St.) Zall. L p. 297. n. 668.) Waſſerholder.“ Zirſchholder. Schwalken. Balinken.( Der letzte Namen iſt aus dem Wendiſchen Kalina. S. Popowitſch vom Meere S. 304.) Cramer Taf. 39« BRexyner Taf. 532- Reitter Taf. 52+; Hier? 476 Erſten, Theils 1. Hauptſtück. Hierher gehdrt auch die wegen der kugela fdrmig. geordneten Blumen angenehme Abart V. op. roſeum, Schneeballen. 30. Viburnum lantana, foliis cordatis ferratis venofis ſubtus tomentoſis. 384.(E. St,) Hall. p.298, n.669. Ja:quin Flora Auftr. IV. Taf, 341. Reitter Taf. 41. Berner Taf. 116. Schlingenbaum. 31. Evonymus europaeus, pedunculis ſolitariis, petalis oblongis, frutibus glabris. Du Roi l. S. 222.(Eg. St.) Lin. p. 286. Evon. foliis ovato lanceolatis, ſerratis, ramis tetragoniis. Hall, 1. p. 370. n. 829. Spindelbaum. Zahnenklötrgen. Spillbaum. Pfaſſenhütlein. Schmidt. Taf. 71. und E. verrucoſus Taf. 72. und E. Jlatifolius Taf. 74. Cramer Taf. 37. Berner Taf. 20.28. und E. verrucoſus Taf. 656: und LE. latifolius Taf. 55. und atropurpureus Taf. 792. Reitter Taf. 45. S. oben Y. 138. 32. Jiex aquifolium, foliis ovatis acutis ſpi- noſis. 181.(E. Rl.) Zall. 1. pP. 297. 1. 667. Zülfe. Hülſchen. Stechpalme. Zwieſel? | | pv 9 dorn, | Reitter T. 82. Cramer T. 31. Berner T. 326. S. oben 5. 138. ' 33. Liguſtrum vulgare, 10. Hall. 1. p3g. 230, D. 530. Rain» VI. Von Waſldbäumen, V,. 277. 477 Rainweide. Zaunriegel. Cramer Taf. 42. Berner Taf. 344. Reitter Taf. 44: S. oben 5, 137. 34. Sambucus nigra, cymis quinquepartitis, cau- le arboreo. 385.(Eg. St.) Falt. 1.'p. 298. Zollunder Holder.“ Slieder. Alhorn. ScHmidr Taf 143. 144- Rerner Taf. 456. Reitter T. 37. Cramer T. 32. S, 9. 137. 35. Sambucus Yacemoſa, racemis compofſitis Oovatis, caule arboreo. 386.(Eg. St.) Traubenhollunder. Berghollunder. Hirſch- hollunder. Schmidr Taf. 141. Reitter Taf. 38. Cramer Taf. 32. b.. Rerner Taf. 72, Sambucus ebulus, Zwerghollunder ,+ Ker- ner Taf. 395. iſt eine einheimiſche Pflannze, verliert jährlich alle ihre Zweige, ſchlägt jähr- lic wieder aus den Wurzeln aus, und darf, weil ſie ſehr wuchert, nicht in Gärten und Luſtgebüſche gebracht werden. 36. Sambucus laciniata fol. pinnatis 3; foliolis laciniatis; floribus umbellatis, caule fruti- coſo, Du Roi. Schmidt Taf. 144. Peterſillienblätteriger Hollunder. Iſt nur eine Abart vom gemeinen Hol- lunder. 37. Daphne mezereum, floribus ſeſlilibus ternis caulinis, foliis Janceolatis-decidyis« 509». (Eg. St.) Zail!, 1. p. 438. DB. 1024. Rellera KE«riel Na 3 IEEE tb RE Rg rm m <<.„" md= 478 Erſien Theils"[.' Hauptſtück, Beiterhals.. Zeidelbaſt, Ziedelbaſt, Zei- land. m. Cramer Taf. 47+"gle-giſtige- Pflanzen Taf. 8. Schmidt Taf. 165. Berner Taf. 467. Reitter Taf. 75. 38, Colutea arboreſcens, arborea;“foliolis ob- cordatis. 1045.(In. St.) C. foliis ovatis, emarginatis, Hloribus racemoſis. Hall. 1. p. 174. n. 400. Schmidt Taf. 117. Berner Taf. 190. Blaſenbgum, Falſche Senne. Schaflinſen. 39. Colutea fruteſcens, fruticoſa, foliolis,ova- to-oblongis.(A. St.) Empfiehlt ſich durch die angenehmen ro- then Blumen, verlangt aber einen ſonnen- reichen Plaß. 40. Colutea orientalis.- Schmidt Taf. 118. Berner Taf, 651. 6 Empfiehlt. ſich durch die gelbröthlichen Blumen, und weil ſie faſt den. ganzen Som- mer hindurch blühet, aber ſie bleibt nur niedrig. ar. Cytiſus laburnum, racemis ſimplicibus pen- dulis, foliolis ovato- oblongis, 1041. (Eg. BS.) Hall. 1. p-157. D.360.; Jacquin Flora Auftr. IV. Taf. 306 Berner Taf. 71, Schmidt Taf. 22. ZBohnenbaum. Falſcher Ebenbaum, 42. Cytiſus alpinus. Schmidt] Taf. 24. Berner Taf. 187. iſt. kleiner- blühet 14 Tage 43» 44: 453- VL. Von Waldbäumen« 8. 277- 479 Tage ſpäter, hat längere Blumenſträuße und ſchmälere Blätter, Gytiſus ſeſſilifolius. Schmidt Taf, 24. Kerner Taf. 713. Cytiſus nigricans. Schmidt Taf, 25- Bexner Taf. 462. Cytiſus purpureus,. Schmidt Töf, 26. ! Berner. Taf. 788« 46. 47. 43» 49: 50. 51. Cytifus ſupinus. Schmidt Taf, 27- Berner Taf. 789. Cytiſus auſtriacus, Schmidt Taf. 28- Kerner Taf. 714. Siaphylea pinnata, foliis pinnatis. 368. (At. St.) Hall. 1. p+ 371. 0.831. Pimpernußſtrauch. Rlappernuß. Wilde Piſtacien. Schmidt Taf. 80. Reitter Taf. 42. Kerner Taf. 234.* Staphylea trifolia, foliis ternatis«(A, St.) Dreyblätterige Pimpernuß. Schmidt Taf. 81. Rerner Taf. 630- Rhus coriaria, follis pinpatis obtufiuſcule ſerratis ovalibus ſubtus villoſis« 380, Qin. B.) Bexner Taf. 362. Sumgak Rhus glabrum, fol. pinpatis ſerratis lan- ceolatis vtrinque nudis.(A. B.) Rhäs cotinus, foliis ſimplicibus Oobovätis. 333.(An. ZB. St.) Fall. 1. p- 368- 1. 827- Pallas Reiſe Il. T.H. Jacq. Fl, Auſt. UI. tab. 210. Berner Taf. 170. Parüfenbauim. Rhus radicans, foliis ternatis 3 foliolis petiolatis ovatis;nudis integerrimis, caule radicante. 381.(A. St.) Berner Taf. 363» Rhus toxicodendron. Kerner Taf. 627. Ptelea, trifoliata,. foliis ternatis. 373 (21. St.) Rerner T.' 189. Schmidt T. 76. Der Baſt mit den Nägeln zerkraßt ,- giebt einen unangenehmen Geruch. Syringa vulgaris, fol. ovato-cordatis. IL.(An. St.)| Spaniſcher ZHollunder. Syrenen. Schmidt Taf. 77... Berner Taf. 667- Syringa perſica, foliis lanceolatis(A. St.) Raginweidenblätterige Sprene. - Schmidt Taf. 78. 79+ 59. Rerner Taf. 668. Elaeagnus- angu/tifolia, folis Janceolatis. 176.(A. ZB.) Wilder Oehlbaum. Pallas flora Roſ. tab, 4. Berner Toſ. 361. Schmidt Taf. 134» 135+ Die VL. Von, Waldbäumen, 6.277 481 Die Blätter ſind» wollicht/ und vornehm? lim 7auf der Üntern Seite ſilberfarbig und glänzend. Die gelblichen Blumen verbreis ten. im Julius ſehr weit hin einen angenehsa mea Geruch. 60. Amygdalus nana, foliis petivlatis ſerratis baſi attenuatis. 677.(A. St.) Zwergmandel, Pallas flcra Roſſica tab. 6. Rerner T. 127. 61. Meſpilus cotoneaſter„'inermis, foliis ova- tis. integerrimis. 686.(A, Sx.) Zwergmiſpel. Schmidt T. 89. Reitter T. zx. Rerner T. 474+ Pallas flora Roſſica; tab, I4. 62. Meſpilus canadenſis. Schmidr T. 84. Rexner T. 780, 63. Meſpitus amelanchir. Schmidt T. 85. 64. Meſpilus arbutifolia. Schmidr T, 36. Rexner T. 765. 65. Meſpilus chamaemeſpilus. Schmidt T. 87. Berner T..387, 66. Me/pilus pumila. Schmidt T.33. 67, Meſpilus.cotopneaſter. Schmidt T. 89. Rerner T. 474. 68. MeJpilus pyracantia, Schmidt T. 90. Rerner T, 623» 69. Spiraea Jalicifolia, Bosbart, Schmidt T. 50. Rerner T. 135, Pallas flora Rollica tab, 21. 22» Hh 70. 482 Erſten Theils 1. Hauptſtüc>k, 70: Spiraea crengta:,,: Pallas tab. 19- Schmidt.T.55. 71. Spiraea opulifoha.' Schmidt T. 52. Rerner T. 753.. 72. Spiraea hypericifolia, Schmidt T. 56. 57.;. Kerner. T. 665. Imgleichen no< mehre Arten, welche von Pallas, Schmidt und Rerner abgebildet ſind. 6. 278. 3 Noch giebt es in den Teutſchen Waldungen einige ſtrauchartige Gewächſe, welche zwar zu klein ſind, als“ daß ſie einen Plaß unter den Holzarten verdienen könten, welche aber doch ſo viel nußen' und in“Waldungen ſchaden, daß ſie die algemeine Landwirthſchaft wenigſtens'nen- nen, und'/jeder Förſter wenigſtens kennen muß, 1. Spartium ſcoparium, foliis ternatis ſolita- rüisque, ramis inermibus angulatis. 996, (Eg: St. RÜ). S. foliis inferioribus ternatis, hirſutis, ſy- perioribus ſimplicibus. Pall. 1. p. 154. Pfriemkrgaut. RehFraut. Brahm. Cramer Taf. 50. Berner Taf. 246. Reitter Taf. 60. 2. Geniſta pilo/a, foliis lanceolatis obtuſßs, cau- le tuberculato decumbente. 999.(XE Bl.) G. inermis procumbens, foliis duris, ſub- hirſutis, ſpicis floriferis brevibus, Zall. I, P+153«+ ND. 351. Rer: V1. VoinWaldbäumen«+.4 9. 278-3» 483 Bertier: Taf.i29. Reitter Taf..94+ Rauhe Erdpfrieme, miaypfrieme. 3. Geniſta Germanica, foliis compoſſitis, ra- mis foriferis inermibus, folis lanceola- tis. 999.(€. Rl)| G. foliis ovato- lanceolatis, hirſutis, ſpi- vis in ramis ſeneſcentibus ramoßs, Pall, 1. p. 153:0:/35 217: Berner» Tof, 323». Reitter. Taf. 80, Stechende Erdpfrieme." Ginſter.'Genſt. 4. Geniſia nforia,:folls lanceolatis glabris, ramis' ſtriatis teretibusy»ere&tis:- 998. (Eg. Rl:) G. jnermis, folis glabtis3; confertis elli- pticis, Janc-olatis, floridus ſeffilibus ſpi» catis. Fall, 1. Dp. 152, 10. 350. FSärbepfrieme.? Berner Taf. 375+. Reitter T. 68. Gleicmt ſehr der rauhen. Erdpfrieme, aber die Färbepfrieme wächſt aufrecht, und hat girdßere Blätter.| 5. Geniſta anglica, ſpinis Amplicibus, ramis florifetis, inermibus;- foliis lanceolati8s. 999:(EZ. Zl.) Bernex Taf. 3746 6. Ledum:paluftre. 5541:4E. Bl.) Berner Taf. 329." Schmidt Taf. 463. Reitter Taf. 83 Poſt, Porſt. Rühnpöſt, Wilder Ros2 marin. „ Myrica gal, foliis lanceolatisſubſerratis, caule ſyffruticoſo. 1453.(8, Bl.) Hh 2 Bernev k y H 484 Erſten Theils 1. Hauptſtück. Rexner Täf. 282. Reitter Taf. 74. Torfmyrte.' Heidelmyrte. Gagel, 8, Arbutus uva urſi. 566,(E-ZBl.) Hall, 1. p. 434. 1. 1018, Schmidt.T. 138. Reitter T, 91. 3 Rerner. T. 520, Sandbeere. Baärentraube. 9. PYaccinium'myrtillus. 498.(Es: Zl.) Hall. 1..p. 8367 1.4020. Bi&beeren."Blaubeeren."M7 908beeren, Zeidelbeeren, Reitter T. 79. Cramer. T. 49, I, 2. Berner T, 487. “4a. Faccintium. vitis idaea. 300.(E, Zl.) Hall, 1. p- 437. 0. 1022. Preuſſelbeeren, Bronsbeeren. Reitter T. 43« Cramer T. 49. 35 4- Berner T, 343» 11, Vaccinium vligino/um. 499.(EE. Rl.) Hall, 1. p. 437. 1. jo021, Rauſchbeeren. Trunkelbeeren, Berner T. 488. Reitter T. 78. 12. Vaccinium 0XYC0CC0s, fol. integerrimis re- volutis ovatis,.caulibus repentibus filifor- mibus nudis.(EX. Bl.) WMo0sbeeren. Berner T, 471, Reitter T, 88. 13. H-dera helix, foliis ovatis lobatisque. 292.(Eg, Al.) H, VI. Vor, Waldbäumen, 56. 278. 3. b. 485 . H; foliis ſterilibus- trilobatis, frud&tiferis ovato- lanceolatis. Zall. I. p- 368. 1. 826. Epheu. Eppich. Wintergrün, Cramer'T. 45. Reitter T. 36. Rerner T, 509. 14. Clematis vitalba, foliis compoſitis decom- poſitisgue z: foliolis Ovatis integerrimis, 765.(Eg. Bl.) Waldrebe. Rehbinden. Berner T. 494. Reitter ZT, 72+ 6. 278. b. Auch die wilden Arten unſers Obſtes ver- dienen, wegen ihrer mannigfaltigen Nußvng, in den Waldungen mehr Schonung, als ſie ge- melniglich erhalten, 1. Wilder Birnbaum,?yrus communis. 686. S. oben ß. 220. Cramer Taf. x9. B. Rerner Taf. 586. Reitter Taf. 21.; 2, Wilder Apfelbaum, Zolzapfel, Pyrus ma- lus. 291. S. oben 9.221. Cramer Taf, 19. Berner Taf. 581. Reitter Taf. 22. Der wilde Apfelbaum wächſt nicht woh! über.den 66ſten Grad der Polhdhe. 3; Wilder Guittenbaum, Fyrus cydonia, 687. (EE. St.) S. oben 9,222. Jacquin Flora Auftr. IV. tab, 342- Reitter T“'50. Hh 3 4 FI WWE NSE dü Y hy | | 4356 Erſten Theils" 1. Hauptſtück: 4. Pyrus(weſpitus) amelanchier, fol. ovatis ferratis ſübtus tomentoſis calveſcentibus. Haller. Guantelbeeren,“ Slühbirnlein. Berner Taf. 393- 8.“Pyrus baccgta.. Beerxentragende Birn. “1 Pallas flora Roſſica L p. 23. tab. 10. Berner Taf. 756. 6. Twiſelbeeren. ZKasbeeren, Prunus avium. 680.> S. oben F. 223- Cramer Taf. 16- Rerner Taf, 567. Reitter T. 17. 7. Weichſel, wilde ſaure Rirſche, Prunus ceraſus auſtera, 678.(Eg. St.) Reitter Taf. 30. 8. Wilde Pflaumen, Prunus domeſtica. 689. -S: oben 5. 225. Crämet Taf. 20. 9. Schlehen, Schwarzdorn, PfFunus ſpinoſa. 631.(Eg. St.) Reitter T. 43. Cramer T. 34+ Berner T. 459: S. oben 8. 137- 10. Kriechen, Zähme Schlehen. Prunus zuſiticia.“Kerner Taf. 533. I1., Haſeln, Haſelnüſſe, Corylus avellana, ' Sicoben'F: 229," Cramer T. 30."Reitter T. 36. Rertner T. 394' 12, Wi. de-Johannisbeeren, Ribes 1ubrum«. S. vben 9. 230. Schmidt T. 93. Reitter T. 36. IZ. VI. VonWaldbäumen. 5.278. b. 487 13 14- I5-. 16. 17. I8. I9. 20. "Gichtbeeren, Ablbeerſtraueß, Ribes nigrüm.* Schmidt'T. 91. Neitter T. 65. Corinthenſtgude, Straußbeeren, Ribes alpinum. Jacquin flora Auftriaca. tab, 47. Schmidt T. 96. Reitter T. 64. Cramer T. 38. Berner TZ. 531. Wilde Stachelbeeren, Ribes uva cri/pa. S. oben 5. 236- Wobhlriechende Zimbeeren, Rübus odo- ratus. Berner T, 602- Steinbrombeere, Rubus /axatilis, Kerner Taf-»211. Zimbeeren, Rubus iadaeus,.. S. oben F. 236. Cramer Taf. 48. Zerner Taf. 331. Berberizen, Sauerdorn, Berberis vul- garis. S. oben F. 236. Roſen. Roſa. lutea, Gelbe Roſe. Große, einfache, gelbe, wanzenaärtig rie- erroſe. Eſſigroſe. R. damaſcena, Miongtroſe. R. rubigino/a. Wilde Roſe, Reitter T. 33. Weinroſe. R. canina, Gemeine wilde Roſe. Reitter T. 61.- Rerner T. 245- R. alba. Berner T. 662. Reitrer T. 62. Zur mißlichen Kentniß der Roſen, welche durch vie!jährige Cultur in allen Theilen von Europa unzählbare Abänderungen erlitten ha- ben, dienen: Willden. Berlin. Baumzucht. Borkhauſen H. Darmſtädtiſche Holzarten. Frankf. a. M. 1790. 8. C. GS. Röſſig Be- ſchreivung der Noſen. Leipz. 1799. 8. auch deſſen Roſen, nach- der Natur gezeichnet. Fol. ſeit 1801. A colle&ion of roſes by Mary Lawrence. 1799-“S. Bibl. XX. S.. 204. 6. 279» Die Nadelhölzer, oder Tangelhöl- zer, verlangen meiſtens einen tronen, ſandt- gen. Boden, doch kömt die Fichte auch in einem feuchtern ſort. Die inländiſchen. Arten loſſen ſich/ durch einige ausländiſche, vortheilhaft vermehren. %* Zins VI: Von Waldbäumen, 5. 279. 489 * EZinblätterige. . Pinus abies, foliis ſolitariis ſabulatis mucro- natis laevibus, bifariam verſis. 1421.(GE g-.B. Pinus foliis ſolitariis, tetragonis5-mücro- vatis. Hall. H. p. 312. 1. 1656. Pinus picea, foliis ſolitariis ſubulatis bifa- riam verfis; conis oblopgis pendulis, ſqua- mis ovalibus planis, marginibus undula« tis et laceris, C. von Lengefeld Anmerkungen von den auf dem Thüringerwalde bekanieſten drey Arten Nadelhdlzer 3; wit“ illyminirten Figuren. Nürnberg 1762. 4-* Taf. 3- 4- OGelhafen 1. Taf. 9-16 und Zl. Cramer Taf. 34. Berner Taf. 468- Reitter Taf. 99. aber unter dem Namen P. picea. Fichte. Rothtanne. Harztanne. Pichtanne« Die Tangeln ſind einzeln, faſt vierſei- tig, zugeſpißt, ſtechend, ſizen anfänglich ohne Ordnung um den ganzen Zweig, und ge? ben ihm eine walzenförmige Geſtalt; doch mit der Zeit theilen ſie ſich mehr in zwey Rei- hen. Die Zapfen ſind länger, als bey der Kiefer, etwa 5 Zoll lang, di> 12 Zoll, und hängen herunter. Die Samen ſind ſchwärz- lich, Flein, mit breiten gelbbraunen Flügeln. Die Zweige hängen am erwachſenen BaunS,. herunter. Die Rinde iſt braunroth, und&is Hält mit der Zeit immer mehr Rißen, Das gZolz iſt weiß und leimt. Die Pfahlwur- zel nur kurz.== Es giebt einige Abarten, Aus dieſen Fichten beſteht größtentheils der: Harzwald. Hh 5 2. Erſten Theils. 1, Höuptſtük. . Pinus picea, foliis“ſolita.iis emarginatis. 1420.(E, ZB.) P. Ffoliis ſolitariis, planis, pe&inatis, ewarginatis.: Aall. 11. p.314.. D. 1657. P. abies, foliis ſolitariis emarginatis; co» nis oblongis erettis, ſquamis ji fubrotundis planis, baſi acuminatis.: Du Roi S, 95. Lengefeld Taf. 1. 2: Oeihafen S. 25. Tab. 5- 8 und 30. Cramer Taf. 25. Reitter T.68, Berner Taf. 327. Tanne. LEdeltanne.: Weißtanne. Silber? tanne. Taxblatterige. Tanne. Die Tangeln ſind einzeln,ſteif, an der Spitze eingekerbt, oben dunkelgrün, glän- zend, unten mit drey1grünen. erhabenen, und zweß weiſſen vertieften Linien; ſie. ſien auf beyden Seiten der-Zweige, und ſind ſchmäler und kürzer, als an der Kiefer. Die Zapfen ſtehn gufrecht, ſind länger und di>er, als bey der Fichte und Kiefer, faſt eyfbrmig. Die in- nere Schuppe iſt herzförmig, oben abgeründet, und enthält die beyden Samenkörner 3 die äuſz2 ſere Schuppe iſt dünner, ſchmäler, und'aus ih- rer Mitte geht eine ſpitzige hervorragende Zunge heraus, wodurch ſie. ſic) vdn der vorherge- henden Art, oder der-Fichte, unterſcheidet. Die Samen ſind die größten unter den Nadel- hölzern, did, braun, glänzend, ſäſt dreye>ig, mit großen, breiten und ſtumpfen Flügeln. Die Zweige ſiehn gufrecht.. Die Rinde iſt weiſſer, als an der Fichte, oft ſilbergrau, glatt, zerbrechlich!" Die Wurzeln gehn tie- fer, als an der Fichte.-Das Zolz"iſt reiner, | weiſſer, V11. Von Waldbäumen. H. 279. 4914 weiſſer, nicht-ſo. äſtig und harzig, als an der Fichte.- Aus. demſelben werden/in-Tyrol die Schachteln und“ Siebränder gemacht. Die Täyne wächſt im Thüringer Walde, im Vogtlände; Franken„ Schwaben, Bay» ren, Tyrol, Bdhmeri. Aber-auf dem Harze iſt ſie ſo- ſelien, daß Cramer auf 200,000. Waldmorgen nur zwey geſunden hat. Fx Zweyblätterige. Dinus ſilveſtris; foliis geminis 3. primordia libus ſolitariis glabris. 1418.(EX. 3.) P. foliis binis cOonvex0-CONCaVIS, CONIs MA- ſculis ſolitariis alaribus. Zal!. 11. PD. 317» 1n. 1660. Lengefeld Taf.5. 6. Reitter Taf. 97. Oelhafen Taf. 1.'2. 3- 4 und 29. Cramer Taf. 26. Berner Taf. 479. Kiefer. Riehnbaum. FZohre... Fuhre. Zwey, ſelten drey, ſpißige Tangeln, etwa 2 Zoll.lang,'die in einander paſſen, und um den Zweig ohne Ordnung ſien. Sehrholzige, kegelförmige Zapfen, die Fleiner, dier, här- ter und harziger, als bey der Tanne und Fichte, ſind, Die Samen ſind ſchwarz; die Samen- flüge!, weißlich, halbglänzend,. größer und ſchmäler, als bey den übrigen Arten. Die Rinde iſt voll Ren, aſchgräu; oben und an den Zweigen gelb. Das Holz3.hat einen weiſs ſen, aber in höherem Alter, xdthlichen Splint, iſt ſc Forſtmagazin 1. S. 1. 258. Zannöv. Magazin 1767. St. 96. Gatterer neues Forſt- Archiv. VII. S.t und 61. . Pinus-cedrus, foliis faſciculatis acutis. 1420» P. foliis faſciculatis perennantibus3 conis ovatis obtuſis ereQtis, ſquawis appreſſis rotundis, cortice laevi, Du Roi. S.84«. Knorr. VI. Vom Waldbäumen.; 16. 279: 280- 495 Knorr tbeſaur.'rei'herb. I.'S, 10.'T. C. Rerner Taf. 722- Ceder von Libanon. . Sie ſcheint auch bey uns wachſen zu kdön2 nen." Aus" Mangel botaniſcher Kehtniß, iſt der Nämen Cedex ſehr verſchiedenen Bäumen gegeben worden ,. welche. Jriungen'Du„Rot S. 93. 94- verbeſſert hat. ; 6.:.2809, Die Nadelhölzer vertragen das Verſeßen und Beſchneiden nicht gern. Die Einſamlung der Sämen muß bey jeder Art mit beſonderer Vorſicht geſchehen. I, Vom Verſetzen der Nadelhölzer ſ. Gleditſch vermiſchte Abhandlungen 1. S. 39. von Zrode 1. S.392. 2, Zur Einſamlung der Samen aus den Zapfen | ſind verſchiedene Darren und Anſtalten vorge | ſchlagen worden. Hieher gebören" die Ges rüſte, welche I. G. Be&Xmann angegeben hat in Verſuchen und Erfahrungen von der Holzſaat. Chemmß. 1765.'4. S. 199. und Il S, 108. 154. Ferner die Kiens zapfendarren ,. welche beſchrieben und“abgebil- det ſind in von Zanrhier Abhandlungen über das Forſtweſepy, mit.Zinmerkungen„von C. W. Hetnnert. Berlin: 1799. 8- l. S.254. 258. Am beſchwerlichſten iſt die Einſamlung der Lerchenſamen. S. Zanthier 1]. S.2,. 3. Die Kiefern laſſen ſich auch durch Ausſtreyung der Zapfen mit den Samen anſäen. S« ZBurgsdorf Forſihandbuch. S, 505. S0 oton, 496“Eiſten Theils"1. Hauptſtück, ökon. Bibl: XV, S. 482. Zanthier Ab- handlungen. 1. S. 263. ON 281. Zu den Nadelhölzern rechnet man auc<ß Tax, Wacholder und Lebensbaum. Die beyden erſten tragen Beeren, der leßte hat fleine Zapfen z alle aber ſind von geringerm Werthe. 1. Taxus baccata. 1472. Hall. II. P.322- D. . 1663.(Eg. ZB.) Oelhafen Taf, 23. 24 und 33. Schmidr Taf. 145. Reitter Taf. 81. Berner Taf. 165. Taxus. Eibenbaum. Jbenbaum, 2 Tuniperus communis. 1470. Hall. 1. p. 319. mn. 1661.(Eg, St)| Oelhafen Taf, 22 und 33. Pallas flora Roſl.“tab. 54. B. C. Cramer Taf. 44- Reitter'Taſ, 100. Berner Taf. 255. Wacdolderſirguch. Branwetbaum. Die Wacholderbeeren brauchen zwey Vahre zu ihrer Reife. Die ſchwarzbraunen ſind zweyjährig und- reif z die grünen ſind einjährig und noch unreif. 3, Zuniperus /abina. 1472.(A. St.) Hall. 11,| P- 321. 1. 1662. Oelhafen Taf. 26.| Rerner Taf. 572. Pallas flora Roſlica tab. 36. fg. 2» Sagebgum« Sgadebgum. Sevenbgum«» A VI. Von Waldbäumen, 5. 281. 497 ; 4. Tuniperus virginiana, | Berner Taf. 631. Hat an allen Zweigen immer drey graß= grüne Blärter aus einem Punkte„ wie der Wacholder, jedoy ſitzen ſie dichter an eins ander und ſind weicher; dagegen die Blätz ter des Wachholders weitläufiger ſigen, ſieHend und ſeladongrün ſind. 5. Zuniperus caroliniana. Von Wangenheim. S.y. T, 2, Tig. 5. Hat an den üÜntern Zweigen ebenfals ſolche drey Blätter, aber an den dberu ſind ſie klein und dicht in einander geſchoz | ben, wie am Sadebaum. Linne und Willa | denow halten 4 und 5 nur für Abarten z | hingegen Du Roi für veiſchiedene Arten. | Die erſte hat ſich im dfonomiſchen Garten, ) und die leßte im botaniſchen Garten immer unverändert erhalten. 6. Thuia occidentalis. 142x.(A. St.) | Oelbafen 1. Taf. 25 und 34. | Berner Taf. 350. Von Wangenheim S. 7. Taf. 2. Tig. 3» Sebensbaum. Auch 7iuia orientalis wird. wegen ſeines ſcige Eiche, die Blutbüche, die ſche>igen Hülſen(S. 241), die ſche>ige Ulme, ſche>ige Ahornen, Roßkaſtanien, Sadebaum u. a. Solche angenehme Krankheiten werden durch Pfropfen vererbt, und durch ein mageres ſandiges Land unterhalten. Einige Nachrich? ien von ſolc;en Bäumen findet man im Forſtmagazin XU. S. 149. Aber vorzüg- lich gehdrt hieher F. ZB. MediFus Beyträge zur ſchönen Gartenkunſt. Manheim 1782. 8. S. Biblioth. XU. S, 297 282 Zu den Nußungen der Forſten, außer dem Holze, gehört der Gebrauch der Sicheln, Buch- nüſſe, Haſelnüſſe und des wilden Obſtes, zur Maſtung oder Fehmung, da mon, wann die Früchte abzufallen anfangen, nachdem vorher die Hütung eine Zeitlang unterblieben iſt, eine der Größe des Forſtes, und der Menge der vor- Handenen Maſt gemäße Anzahl Schweine hin- ein treibt, I. Nachdem die Bäume viel oder wenig Früchte haben, heißt die Maſt ganze(volle), drey* viertel, halbe, vierrel, Spreng- oder*"0» . gelmaſt.»Untermaſt oder Erdmaſt heiſſen 2, Die Raupen einiger Käfer, voruehmlich der Maytäfer, Scarabaeus melolontha, Eger- linge, die ſicß in die Damerde verkriechen 3 imgleichen die Wurzeln einiger. Pflanzen. Zuz weilen wird auch die Erlaubniß, Haſelnüſſe und Kaſtanien zu leſen, verpachtet, Wenn einmal volle Maſt iſt, ſo wird zweymal eingetrieben, Die erſte Maſt fängt altdamn gemeinige- VI. Von Waldbäumen. 5, 282, 283. 499 gemeiniglich 14 Tage nach. Aegidi, oder..den T4+ September an, und dauert bis Martini Cen 11. November). Die Nachmaſt ſteht gleichfals 6 oder 8 Wochen. g. In die Cameralwiſſenſchaft gehdret, was die Nußung der landesherrliczen Waldungen insbeſondere betrift. g. Von Zanthier Abhandlungen über Forſt weſen'von Zennert hergausgegeben 1. S. 93. Von Sierstorpff Erziehung der. Holzar- ten. 1. S,. 230. Ö. 283» Die Verkfohlung des Holzes iſt, beym VPeberfluſſe deſſelben, und in der Nachbarſchaft der Hürtenwerkfe und großer Städte, eine ſehr erhebliche Nußung. Beſſer iſt es, wenn ſie auf Koſten der Herſchaft geſchieht, und wenn von"den Forſtbedienten die dazu dienlichen Stämme, zumal in entlegenen G-hauen, ano gewieſen werden, als wenn dazu das Holt, nar“ Morgen oder Acc>ern, an die Köhler ver- Fauft wird. I. Oft werden beſondere Revire bloß zum Ver? kohlen beſtimt, und alsdann Rohlengehaue genant. Vortreflich iſt die Einrichtung im Würtembergiſchen Sc ad- lichſten diejenigen, welch? den Boden derge- ſtalt bede>en, daß keine Samen zum Keimen ia die Erde kommen können, und daß kein Plaß, nor Nahrung, ſür die jungen. Loden übrig bleibt. I. Dahin gehdren vornehmlich: Polypodium filix.:mas 1551. SarxnFraut. Cramer S. 62. Taf. 51. Berner Taf. 139: Polypodium filix femina 1551« Berner Taf. 271. j Erica vulgaris 502. veideFrgaut. Cramer S. 62. Taf. 52« Reitter Taf. 89+ Berner Taf. 535: Erica tetralix 50225 Berner Taf. 55. Reitter Taf. 90. Vaccima S,. oben 8. 277. Verſchiedene Mooſe, 4.5 6. 291, 506 Erſten Thells 1, Hauptſtük. 6. 291. Das größene und fuürchterlichſte Unglück für die Waldungen iſ? der Brand oder Feuerſchaden. 'Zu einiger Vorſicht dient die beſtändige Untere haltung und Aufräumung der Feuerbahnen« Zur Löſchung hauet man, um der Brandſtelle, Bäume und Büiiche, vornehmlich die gegen den Wind ſehen, ab; zieht Gräben, füllet ſolche mit Waſſer, wenn ſolches vorhanden iſt, und wirſt die Erde dem Feuer entgegen. LI. Durch die Nadelhdlzer, zumal ſolche, welche mit Heide bewachſen ſind, hauet man Wege, und plagget daſelbſt den Boden, in einer Breite von 20 bis 33- Schuh, ab, um dem Feuer Grenzen zu ſeßen, und Leute zum Löſchen dahm ſtellen zu können. Solche Feuerbahnen ſind in ver Mark Branden- burg überall eingerichtet, und auch in verz ſchiedenen Waldungen des Herzogthums Lüs neburg, auf Anrathen des Herrn Amtmanns Jacobi, angebracht worden. 2. Die Vermüihung, welche neulich in H. von Moll Jahrbuche der Berg: und Hüttenkunde V. S 438. angezeigt worden, daß nämlich die Entzündung der Waldungen ivy heiſſen Sommern oft aus natürlichen Urſachen ent? ſtehn, oder eine Selbſtentzündung ſey, hat H. Bergrath Zacquet mir ſchon vor andert- - Halb Jahren. in einem-Briefe ſehr wahrſcheinlich gemacht. 3. Gatterers neues Forſt- Archiv, VIIl. S. 227- Lgurop über Forſiwirthſchaft S. 211. Sies (aman ST 07 Siebenter Abſchnitt, Von Handelskräutern, Inhalt Erklärung der Handelskräuter CF. 292. S80f CT. 293» Zein 9.297. Rübſamen 5. 301. Mob T. 3035 Tabak 9. 304."Hopfen 6. 306. Färber rothe, ZBrapp LT 309. Waid 5. 311. Wau S5. 316+ Safran 5, 317. Safior 5. 320. Süßholz G. 322« Barten. Canarienſamen, Rhabar- ber, Seidenpflanze. Färberſcharte, Slöhſamen. Y. 323» <<< ama mn 6. 2092». Alle Pflanzen, welche zu den oben genanten Arten nicht gehören, aber doch, mit Vortheile, in dem größten Theile von Teutſchland gebauetr werden, oder gebauet werden fönten, nenne ic Handelsfkräuter oder Manufacture pflanzen, 1. Hieher gehdren; Hanf,. Flachs, Tabak, Hos pfen, die Farbekräuter, die Arzeneykräuter und andere. Dieſe Manufacturpflanzen, denn ich weis ihnen keinen ſchilichern Namen zu geben, weichen in. der Art, wie ſie gebauet werden müſſen, von den Pflanzen der vorigen Abſchnitte, ſo weit ab, daß ſie bequemer in einen Abſchnitt vereint werden können; eu abe Erſten Theils..: 3. Hauptſtück, habe ich nichts dawider, wenn man lieber für jede Art derſelben, einen beſondern Ab- ſchaut machen will, 6- 293. Der Hanf. wird in einen loXern, mehr feuchten als tronen, wohl gedüngten Boden, im April'geſäet. I. Der Zanf, Cannabis ſativa O 1457. Berz: ner Taf. 314. gehdrt zu denen Pflanzen, bey we!chen die Geſchlechter getrennet: ſind. Die mänliche Pflayze iſt'die, welche den Samen- ſtaub trägt, der die Blüthen der weiblichen Pflanze befruchtet; letztere tragen alsdann Samen, die wieder zur Ausſaat dienen; unz ſere Landwirthe benennen aljo beyde Ge» ſchlechter unrichtig. ZIwimänlicher Hanf. Bey den Ländwirthen: Zänfinn, Bäſtling, Simmel, Femel.(Cug- liſch;:„mble-hewp.) Duhamel Vart de la corderie tab. 1. Blackwell Taf. 322. b. Wehler Taf. 23. 92 Weiblicher Hanf. Bey den Landwirthen: Der Hanf Duhamel tab. 2. Wehler Taf. 22. Blackwell Taf. 322. 3. , So viel ich weis, hat man keine gar verſchie- dene und merkwürdige“Abarten dieſer Pflanze 5 aber in der Größe weichen ſie ſehr von'einan- der ab. Ein Hanf ,'den ich, ſeit einigen Jah? ren im dkonomiſchen Garten habe, erreicht eine =. VI1. Von Handelsfräutern, 6. 293, 294. 509 eine Höhe von eilf, auch wohl von r9 Schuh. In England rühmt man jetzt den aus Chine- ſiſchen Samen gezogenen Hauf. „ Traite de la fabrique des manoeuyvres pour les vaiſſeaux, ou l'art de la corderie perfe- &ionne; par Duham:l da Monceau. Seconde edit. Paris 1769. 4. P-1-93.* Traite du chanvre, par Marcandier. Paris 1758. 12.= Abhandlung vom Hanf, nebſt Auszügen aus andern Schriften von dieſer Pflanze. Freyſtadt 1763. 8,= Hamburg. Magazin XXI1l. S. 565, Journal vecono- mique 1768. Juin p. 241, wo der Verfaſſer einige Cinwürfe beantwortet. De re ruſtica I. p.62.= HSannöv, MI8gaez3. 1770. S. 242- Saml. der Berner Geſelſch. 1. 1760. S. 200. und 1765. 1. S.43- Oekon.&Tachr. 1V. S, 884 und XI. S. 499. Churbraunſchweigiſhe Annglen Il. 4. S-47« 4. Daß der Hanfbau, wenigſtens in dem größten Theile von Niederſachſen, nicht ſo vortheilhaft, als der Leinbau ſey, wird in Hannöv. nügl. Samlungen 1757. S. 746 behauptet. Etwas wird doch in den Herzogihümern Bremen und Verden, und im Amte Syke gebauet, 6. 294. Der mänliche Honf wird, wann er ausge- blühet hat, und der weibliche, wann der Sa- men zeitig iſt, auſgezogen, leßterer getronet, gedro- 510. Eiſien Theils, 1. Hauptſtük. gedroſchen, und beyde gerötet und wieder ab- gefrednet. x. Das Röten beſteht darin, daß man den Hanf, im Waſſer, einen ſchwachen Grad der Fäulung untergehen läßt, wodurch der Leim aufgeldſet, und die Pflanze in Fäſern zertrennet wird. Dax alte Teutſche Wort Röten, heißt etwas zur Fäulung bringen, oder faulen laſſen; Rots ren aber heißt faulen. Auch im Schwediſchen ſag: man Rötg Lin. Der gerdtete Hanf wird an der Luft ausgebreitet, und abgetro>net, wo- für wir in Niederſachſen den Ausdru> Spröa den haben, der mit dem Schwediſchen Sprida, und dem Engliſchen to ſpread, übereinkdmt. 6. 295. Der gerötete Hanf wird, entweder in Backs öfen, oder ſicherer und beſſer, in beſonders dazu eingerichteten Darren, gedörret, hernach geſchälet, oder gebrochen, geſchwungen, gz» hechelt, und, wann er von der Spreu(Schäbe, Agen, Ageln), und dem Werke(Hede), g- reiniger worden, in Knoen(Knauten, Rei«- ſten) gewunden, I. Wer eine Abbildung der Hanf- und Flachs» breche verlangt, kan ſie in Zinkens dkonom. Lexicon Taf. 2. Fig. x. und in Rrünitz Encyclo- pädie finden. Die übrigen. hierbey gebräuch- lichen Geräthſchaften ſind abgebildet in Ency- clopedie planches Vol. 1, Oeconomie ru- ſique, travail du chanvre. 2. Soll der Hanf zu feiner Spinnerey dienen, ſo rötet man ihn, nachdem er gebrochen wos der, VIIL Von Handelsfräutern, G. 295. 296. Ft den, noch einmal. S. Nouvellie oeconom, XX. p. 13.= Hamb, Viagaz XXI. S4.4288» Journal oconom. 1755.= Algem. Üi8g33. IX. S.95. Rozi-r obſervations 1773- 1 1. S. 231. Buch03 Briefe 11. S. 156. Die ſo genante Baumwolle aus Hanf und Flochs ſcheint wenigen Vortheil zu vertprechen. Die daraus bereiteten Zeuge werden nach einiger Zeit, und nachdem ſie oft gewaſchen worden, wieder zu Leinwand, S. Bibl XV..208. 3. In einigen Gegenden leidet dex Hanf von einer Schmaroßerpflayze, Orobanche maior. 0.14- jnmo/a 882. Berner Taf. 124+ 125. die auch) desfals Hanfwürger genant wird, aber in wanchen Gegenden von Teutſchland nur ſelten vorkömt. & 296, Der erhaltene Samen wird getro>net, ge- reinigt, und der ſchwereſte oder beite zur Saat auſgehoben, der ſchlechtere aber zum Deblſchla- gen genußt. 6. 297. .“ Der Lein oder Flachs verlangt einer lo>ern, etwas feuchten, nicht aber naſſen, ſan- digen oder ſehr thonigen Boden, Er wird im April oder May oder Junius geſäet, und ere hält darnach den Namen Frühflachs oder Mitctelflacs- bau. Wien. 1767. 8. P. S. Lüders Beſchreibung von Leinbau. Flens- burg 1770. 12,% Zz Wengels Kdpenhagner Magazin 11. S. 385. Saml. d. Berner Seſelſch. 1. 1760. S.17*. 428.3. und 11. 1761.'S. 307. und 1763. U1'. S. 193. I. G. Seifarth Nachricht von Erbauung und Zurichtung des feinen Flaächſes. Dresd. 1780. 8. S. Bibl. Xl. S. 416. OVekon t17achr. 1V.S,. 875.; u. XIV. S.345. Leipz. öfon. Saml. VIII, und IX. Hannöveriſche Saml. kleiner Ausführungen 1751. S.739. 1753. S. 505. 1754. S. 1232-+ Beipziger Intelligenzblätter 1754. St. 48. = Hannöv. Wagaz. 41764. S. 1504. Beantwortung der Preisfrage wegen der vortheilhafteſten r'ferhoden des Flachs- und HZanfbaues in Churbraunſchw. Hane: nover 1794. 8. Biallon Anweiſung zum Flachs= und Hauſ? bau. Hannov. 1794. 8. C. G. Herrmann Beſchreibung des Flachs: baues im Erzgebürge. Leipzig. 1786. 8+« Zibl. XIV. S. 3909. Giornale d'Italia IL. p. 9. . In einigen Gegenden hat man zwey Abarten des Leins, die man Rlang und Dorſch nennet. Von jenem iſi der Samen, deſſen reife Kapſeln von ſelbſt aufſpringen, heller 5 er reifet eher, und giebt zwar fürzern, aber feinern, weiſſern und weichern Flachs. Der Dorſch NEEM elere VII, Bön Handelöfräufern,; 9. 297- 513 kelere Samen 3-giebt längern, aber grünlichen, vder„wenn“ er ſtark-gefdtet iſt, ſchwärzlichen Flachs. S.“Leip3« Saml.-IX. S.119. La nouvelle'maiſon ruſtique 1. Pp. 666. 3. Den beſten Samen dieſer Pflanze 15Lt man aus Liefland, Litauen und dem bevaMbarten Polniſchen Gebiete kommen. Der Roakitiſche Lein aus Litauen, und der Marienburger aus Liefländ ,' wird in Teutſchland gemeiniglich am höchſten geſchäßt. 4. Eine Berechnung der. Nußung. des Leinbaves überhaupt findet man in ökon, LX7achr, 111. S. 75-3 und in den-neuen ökon, X7achr, 111. ES. 33. 5. In Niederſachſen, und auch in den Königlich» Teutſchen Landen, iſt der Leinbau groß und einträglich/"Aus einer zuverläſſigen Tabelle, die ich zu erhalten das Vergnügen gehabi habe, weis ich, daß vor 3059 oder 40 Jahren im Ymte Calenberg 2400 Morgen, im Amte Aer2 zen 205, Blumenau 611, Gronde 609, Ohſen 118, Hardegſen'257., Weſterhof 217., im Lei2 nebergiſchen Gerichte. zu Gödriingen 235, zu Salzderhelden 230, in der Grafſchaft Schauen2 burg, im. Amte Lachen 400, Sternberg 416, Burgdorf 45, Lüne 63, Medingen 60, Syke in der Graſſchaft Hoya(welches 10910 Mör- gen. Sagtland hat,) 641.,„im Amte Weſten und Tedinghauſen 609, Lemförde 100 Moraen mit Lein beſäet worden ſind. Der Ve/kehr mit. Leinen und Leinengarn betrug damals jähr» lich. im: Amt Polle 3600 Rhlr., im Amte Brunſtein 1260, Erichöburg 980, Friedland 5000, Hardegſen 1203, im Leinebergiſchen Gerichte 3525, im Amte Herzberg 8714, Ro« ) Kk tenfirz + 514 bey Erſten Theils"-71:-Hauptſm>; tenfirchen 13050 Salzderhelden 200083 Las hem 87000, Sternberg 70000,' Lüchow 24000- Ehrenburg. 118, Hoya 21600, Syke 7652, Weſten und Tedinghauſen 10800,"Lem förde 9000, im Gerichte Oſten:500 Thaler 35 alſo in allen dieſen 18 Aemtern„zuſammen 289-152 Thaler.. Damals hatten 47 Aemtcr in allen 6628 Weberſiühle zu Leinen3 nämlich Aerzen hatte. 164, Blumenau 112, Calenberg 173, Hatdegſien 193, Harſte 256„. Morin» gen. 120,, Münden 353, Herzberg 313, Las eſten Schoten hat. Es ſcheint-am vortheilhafteſien zu'eoy, ihn im Heibſie zu ſäen. Er legt ſich inzwiſchen leicht, doch ohne ſonderlichen Schas den. S. Zbhandlung. dex Schwed. Akad. XXVI. S. 335. Zeipziger TJntelligenzblatt 1768. S.146. Volſtändiger Unterricht über den Anbau des Chineſiſchen Oehlrettigs und die Bereitung des Dehls. Yus dem-Jralieniſch. des France. de Grandi. Leipz. 1801.38. Die Urſchrift iſt zu Turin 1793. 8. gedruckt worden, S, Bibl. XIX. Si 125. 6.1302“ Die Pflanze wird, wenn der Samen völlig yeif iſt, getrocknet und-gedroſchen. Der gerei- nigke Samen wird fleißig umgeſiochen ,- und bald verkauft, oder bald in die ODehlmühle. ge fchift, weil er am Gewichte abnimt. 14 VII. Voi Händelsfräutern?"Q, 302. 303. 519, 1. Die-jungen Bläiter ſind zum Salat, die Blu- men den. Bienen, und die ODehlkuchen dem Rindviebe dienlich, Das Stroh wird den Safen Abends in die Raufen, und das grds bere im Winter zur Streu gegeben. 2. Von den Oehlmühlen ſ.' Zeoyers theatrum mwachinarum molarium. S. 81. Abhandl.d.| Scwediſchen Akad. XVI. S. 26. Anlei? rung zur Technol. X. 3. Im Bremiſchen wird viel Rübſamen gebauek. Im Amte Neuhaus uvd im Lande Kedingen ſenden ihn einige, auf eigene Rechnung, und mit Vortheil, nac Holland; aber übel iſt es, daß wir das aus unſern. eigenen Rübſomen in' Holland geſchlagene Oehl, über Hamburg und Bremen zurückkaufen; ungeachtet wir auch auf inländiſchen Mühlen Oehl ſchlagen laſſen. Ö. 303. Mit nicht geringerm'Vortheile bauet man in einigen Gegenden Mohn, der auf ein ge- düngtes Land im April ſeicht geſaet wird. Die Kapſeln(Köpſe),. werden.-abgeſammelt. und aufgeſchnitten, die Samen, gereinigt, verkauft oder zu Dehl genußt. 1. Mohn, Magſamen, DIahn, Papaver ſomniferum O 726. Berner T.34t. Hall. hiſtor. ſtirp. Il, p. 16. 0, 1065. Man hat zwey Abarten. 1. Weiſſer Mohn. Papav. bortenſe, ſemine albo. Bauh, pin. 170. Papav. album, Blackw. tab. 483» Krk 4 2. 520 Erſien Theils“1. Havptſtü>k 2. Schwar.er odet blauer Mohn. Papav nigro. Bauh. 170. Papav. nigrum. Bl ackw. tab. 482. 2. Reichart Land= und Gartenſch. 1V. S. 47 Germersha uſen Hausvater Ul. S. 39, Annalen d. KTiederſächſtſch. Landwirthſch. 1: S!2298. 3. Der weiſſe. Mohn, deſſen Blätter etwas heller ſind, wird heurer bezahlt, aber die Köpfe ha2 ben gemeiniglich weniger Sam en, als der blane Mohn. Die Samen über haupt geben ein geſundes Oehl, welches in Frankreich, wo es huile d*oeillet heißt, dem gemeinen Baums dhle, welches man oft mit demſelben verfälz ſchet oder verbeſſert.' vorgezogen wird. Weil es beym Brennen weniger Ruß giebt, als Baumdhl und- Rübdhl, au<4 bey der gewdhn- lichen Kälte nicht gerinnet, ſo dient es vorzüg?- lic zu den Lampen für die Manufacturen. Auch werden die Sa men in der Medicin ges nußt, aum in Kuchen gebacken, und die aus? geſchlägenen ODehlkuchen ſind dem Viehe ges ſund. Um Erfurt werden einige hundert Aker mit dieſer Pflanz» beſäet. Auch bey uns hat dieſe Nutzung ſeit einigen Jahren ſehr zugenom2 men. Möchte m an nur immer, beym Schla- gen des Oehls, die größte Reinlichkeit an? wenden! 4. Zu gleiher Nußung bauet man auch an ei? nigen Orten Dotter oder Leindotier, Mya- grum ſativum 894. Berner Taf. 281. Meh- ler Taf. 46. 3. deſſen Oehl in der Kälte gar nicht gerinnet. S. G:ckonom:/ Trachr. IV, S.-897+ PL. Arduino'memorie di ollerva- zioni VIL Von Hatndelsfräufern. 87304. 521 zioni ſopra. las coltura diyvarie piante, I. P+ 89. tab, 17, 6. 304. Der Tobak wird, wenn die Nachtfröſte vorbey ſind, auf ſtark. gedüngte Beete, geſäet, hernach auf wohl gedüngtes Land verpflanzt, be- hacetrund fleißig gejätet. Pflanzen, von denen man feinen Samen verlangt, werden die Knos- pen der. Blüten«(der Geiß), ſo bald, ſie ſich zeigen, abgenommen. x. Man hat vornehmlich drey Arten 3 1. Gemeiner Tobak. Nicotiana tabacum 2358- Berner Taf. 15. Knorr theſaur. 1. Taf, T. 11. Blackwell Taf. 146. Sabbati hortus roman. 1. tab. 89. 2. Türkiſcher oder kleiner Tobat. Nicotiana ruſtica 258. Berner Taf. 16, Blackwell Taf. 437-. Sabbati hortus roman. I. tab. 96. 3; Soldaten“ Tobak. Rundblätteriger Tobak, Nicotiana glutinoſa 258. Berner. Taf. 337.% Abh,d. Schw. Akad. XV, S. 49. T. 2. Kk s 3. 522 Erſten Theiſs 1. Hauptſtück, I- 95" Gefonil STachr. 11, S!536. 751: 866. Reicharts Land- und Gartenſch. 1V:'S. 126. Von E&Xharr Dekonomie S. 70. Bannöv. Magazin 1770..S. 450. 3. ZE. Rorge Unterricht zum Anbau des To- bafs. Breslau 1775. 8.. Biblioth, VI. S. 538. Neue Ausg. 1779. 8. Abhandlung vom Tobaksbau. Helmſt. in 8. Feit 1785= 1787. drey St. Juſti dkon. Schriften 1, S. 334: vom Tür» kiſchen Tobak. Abhandl. der Schwed. Akad, XV..S. 49: Vom Soldaten Tobak,; 3. Mau bauet in Teutſchland faſt überall die| erſte Art, von der jezt eine Abart bekant iſt,| deren Blätier oft 13:Cllen lang und 3 Ellen breit„ſind.>» Inzwiſchen„würde es vielleicht möglich ſeyn, auch die übrigen Arten vortheil- Häfter, als bis jezt Zeſchehn iſt, zu brauchen. Der“ Türkiſche Toba? geht'hier aus den im Herbſie, ausgefallenen Samen auf, und ſcheint| Faſt ein Unfraut werden zu wollen. Der von 4 H. Chriſt'empföhlene' Iſiariſche Tobak iſt eine Abart des Türkiſchen mit größern und di>ern Btättiern., welche,„wie die Stengel, ha? richt. ſind. S. Biblioth,.X1. S. 64, Die i rundblätterige Art wird"in der Krym allein gebauet; und giebt/-dä deny braungelben Tür2 tiſchen Blättertobak, 6. 305.. Die bis September abgebrochenen Blätter müſſen erſt ſnet werden. j Wie viel" der Tobaksbau in Niederfachſen ertrage, findet man berechnet in Zälinsv, Magazin 17067«1 St,-9. 2, Im kleinen geſchieht das Trocknen auf Bds den, auch wohl außer den Häuſern unker dem Dache.. Im großen bauet man TroFenhäuz ſer:, deren-Wände Überall. Kiappen baben, pder nur. aus Reiſern. geſkochten ſind. Jedoch iſt es wohl rathſam, die Blätter nicht ,zy ſehx der freyen Luft auszuſeßzen. 6. 306. Der Hopfen geräth auf einem lökern, etwas feuchten Boden am beſten; doch dürfen die Hopfengärten nie an Heerſiraßen angelegt werden. 1. Es giebt verſchiedene Abarten des Hopfens, Humultas lupulus 1457. Berver.Taſu433« welche man nicht unter einander miſchen darf, weil ſie vicht zu gleicher Zeit reifenz 3. B; der frühzeitige Staudenhopfen ,- der kleine ſpäte Hopfen, der weiſſe, der. braune ,- der“große längliche Hopfen. v. ſ, w. Man pflegt ihn auch nach den Ländern zu unterſcheiden, als Böhmiſcher, Braunſchweigiſcher, Polniſcher, Bayeriſcher Hopfen. 2.(Joach. Srider. Treſenreuters) Wirthſchaft2 liche und rechtliche Abhandlung. vom Hopfen« Nebſt der Ueberſezung von 8. Sradleys Reich? zhum eines Hopſengartens. e7ürnb. 1759 4.* Reicharts 524[Erſten Theils.,.. 3. Hauptſtü, Reicharts Land.=. und Gartenſch. Vl. S.r. Oekon. phyſikal. Abhandl. 1. S. 513. Oekon. r7achr. VI. S.393, und VI. S. X73-. 687. treue ökon. t7achr. 1. S. 339. Schrebers neue Cameralſchr. 1. S. 421, Ill.| S. 1.| I. FS. Bauder Abhandlung von der Art Hopfen- zu erbauen: Altorf 1777- 4+ S. Babl. VI. S-104. Meine Beyträge zur Oekonomie 1. S. 143. Schriften der Leipz, Societät Il. S, 144. Der Hopfenbau von ZJ. A. Sritſch.: Bresl, und Leipz. 1798. 8.| 3.€. Ener Anweiſung zum Anbau des' Hopfens, Leipz. 1799. 8. 6. 307. Nachdem das Land im Habſte gedünget worden, werden die Keime(Fechſer) im Frühe| jahre, vier bis fünf Schuh, in einem ſchr gu-| fen Boden. aber noct, beſchnitten und gereinigt... Hernach wird der Hopfen an Stangen gebunden, be- Häuft, ausgeblättert und behacft. Q. 38. VII, Von Handelsfräutern. 5.308. 525 9. 308. Wenn dis Zapfen.gelb verden, wird er, bey tro>enem Wetter„abgeſchnitten z die„Zapfen werden fogleic) abgepflückt, ſchnell getrocknet, und ölsdänn in dichten Hopfenfammern,) oder in Hopfenkaſten, oder Säcken, aufgehoben,| I. In England tro>net man den Hopfen auf eigenen dazu, angelegten Darren, S. Tre» ſeyreurer S. 86.«Alg. Hgaushaltung» und Landroiſſenſchaft 111. S. 494 CEben-dieß hat män auch» ſchon in- Teutſchland; mit Voxtheile verſucht,| Gleichwohl) ſcheint es-, als ob dieſe Weiſe“ zu trd>nen nicht ohne Verluſt vüßli- en und Zäunen auch mänliche wachſen, und jene von dieſen befruch- tet werden, ſo gehn aus deu Samen auch mävliche Pflanzen auf, die man alsdang ausrottet. Dieſen Vorfall ſieht der ut alſs 526„Erſten Thells: 1“ Hauptſtäck« alſo fälſchlich für eine Ausartung an- Aber ſolte es nicht der Mühe werth. ſeyn, zu vers ſuchen, ob nit der Hopfen beſſer geriethe, wenn"man äu“ zwiſchen durch mänliche Pflanzen ſtehn lieſſe? 5. Sehr"oft wird"“"det. Hopfen vom Mehlthau angegriffen.„Linne vermuthete in der Sch02 niſchen Reiſe S. 75, dieſe Krankheit ent- ſlehe,. wenn die Wurzeln von einem Nacht- ſchmetterling(Phalacna kumult)/ beſceädigt würden; wowider aber in Schrebers neuen Cameralſchriften 41. S, 391, wichtige Zweifel gemacht werden.“ Der Dünger von Schweiz nen iſt in Leips.' Samlung I1l.. S. 712 als ein“'fräftiges Gegenmittel: empfohlen ,/* aber auch ebendaſelbſt 111. S. 12x für unwürkſam erklärt worden. 9. 309» Färberröthe oder Kräpp kömt leicht in jedem, do<4 am beſten in einem lo&ern, etwas feuchten Boden fort. Man kan ſie aus Samen, ziehen, aber bequemer vermehrt man fie durch Wurz-ln mit Keimen, oder. durch Schößlinge. Dieſe pflanzt man im. Frühjahre oder im. Sommer, weitſäuftig auf ein gedüng- fes Land; man jätet daſſelbe, lo>ert es zuwei» len auf, und behäuft die Pflanzen, 1. Särberröthe, Zubia tin&orum 158, Bev» ner Taf, 236. wächſt wild in einigen Gegen? den von Frankreich, Jralien, Schweiß, auch, wie Ruſſei in Not. hiſtory of Aleppo pP. 32- meldet, um Yleppoz doch weicht ſie in eiwas vont VII. Von Handelsfräufern, 5.,309. 527 von derjenigen ab, welche man in Schleſien, Zeeland und Teutſchland bauet, S, 224, hiſt» plant. 1, p. 313. 1. 708.; 2. In neuern Zeiten-"hat. man" eine Färberrdthe von.Smyrna zerhalten„. die daſelbſt. auf den Feldern wächſt, und das ächte Roth von Adria» nopolis geben ſoll. Sie ſoll dort Chioc boya» E&Eme oder Häzalg, und von den heutigen Griechen Lizari, genant werden, Tſchiffeli ſagt in den Schriften der Berner Geſelſchaft 1765. St, 1, S. 145. 149, ſie unterſcheide ſich nur von der Seeländiſchen Rdihe, Durch ein ſchwächeres Anjehn, durch rahne Akhren, durch minder“breite, minder rauhe,„-,minder grüne Blätter, durch kleinere ,. aber weit mehr durchſcheinende Wurzeln; zudem ſoll. ſie wes niger Ableger, aber deſto mehr Satnen, und war im zwenten Jahre, hervorbringen. Ein ärber in Speyer, Namens Pfannenſchmidr, both im Jahre 1768 davon Sämen) zuin' Vers kaufe an, und ich hatte das'Vergmigen," et- was davon zu erhalten. Die Sonien gin- gen in einem wenig, nicht aber in einem ſiark gedüngten Boden auf. Jhre Pflanzen, die ſich-ungemein vermehrt hoben, blühen im Auguſt, äber nom nie haben ſie mir reifen Samen getragen. Die-Wurzeln ſcheinen an Farbe etwas reicher, als bey der gemeinen Färberrdthe zu ſeyn: 3. Schriften dex Berner Seſelſchaft 1765» St. 1. S. 135. Hannöv. Samlung 1757. S, 18. Schleſiſche ökon.. Saml, 1. S. 273» Schrebers Samlung. 1. S: 35» Steue 528 Wu Erſten Theils 1. Hauptſtück, z7eue 6ökon. Tar: III. S. 628. Unterricht fär den Churpfälziſchen Landmann, wie die Färberrdthe anzuziehen und zuzurich- ten. Manheim 1767+ 8.; Abhandlung der Schwed, Akademie XVIl. S. 115. Memoires ſur Ja garance et ſa culture, avec Ja deſcription des&tuves pour la deſſecher, et des moulins pour la pulveriſer. Par M. Duhamel du Monceau. Paris 1757. 4* Nou- velle edit. 1765. 12 M&moires de la ſociete&'agriculture de Rouen. I. p. 241. Il. p.269. 4 Bemerkungen der Pfälziſchen ökon. Geſelſ., 1777: S- 8t: eus). Vom Anbau des Krapps.- Leipzig 1779. 8. S. Biblioth. X1. S. 220.-' Millers Abhandl. von der Färberrdthe(aus deſſen Gärtnerlexicon).- Nürnberg 1776. 8« S. Biblioth. VI. S. 216.. Leo Landwirthſchaftliche Briefe. Leipz« 1787« 8. S. 149. S« Bibliorly. XV. 72- Iftruzioni ſulla coltura e prepärazione della garanza, digyo/. Mar. Pio Revelli. Turino 47705:4: Memorie di offervazioni ſopra la coltfura di varie piante, di Piet. Arduino. In Padova 1766. 4. 1. p. 41. s 6. 310, Nach zwey oder drey“ Jahren werden die rzeln, im Herbſte, aus“der Erde“genom- men, VIL.„Von Handeſekäutern."C. 310. 529: men, vom Kraufe und Schmuße gereinigtz er(? an der“Vift, und;-dann in Boköſen, oder beſſer, in beſondern dazu eingerichteten Darren, vorſichtig getro&ner, und alsdanmn verkaufe. I. Eine ſolHe Darre findet man beſchrieben und abgebildet bey Duhamelz und'in Hailep's adyancemept Qfarts p. 87findet man ein Ges ſtell, worauf das TroFnen in freyer Laſt gex ſchehen kan. In LJeuen Schleſiſchen 5ko- nomiſchen Lachrichten HI. S: 1381 hat Herzberg einen Riß zu einem bequemen Dar» hauſe und gute Regeln zum Dörren gegeben. Der beſte Grad der Wärme in einer Darre iſt"zwiſchen. 100 und x15 Grad Fahrenheit. 2. Dambodurn3y'hat, in den Schriften der Ge ſelſchaft- von Rouen, die EnideFXung. bekant: gemacht, daß die Färber auch- die Friſchen, ungetrockneten Wurzeln vortheilhaſt brauchen. können.' Einen volſtändigen Auszug aus dies ſem Aufſaßze findet man in Pills Feldwirth2 ſchaft„V. S. 305.;. 3. Der/Namen?. wilde. Färbervörhe wird zue weilen: duch einigen“ Pflanzen gegeben,! die zwar zur rothen Färberey:.dienen fdönnen, aber nicht einmal einerley Gang-mit. der-wahe ren Färderrdthe ſind 3 nämlich. I. A/peyula tinforia 150, Bernex. T2323, Linne: Gothländiſche Reiſe-S, 256. Abhanydl,-der Schwediſchen Akadem: 1V. S. 27.4.“ VUL.+44 d 2.::4/perula odorata, Rerner Taf. 266,-- [Y| 3. j m ip | j " , N 532: Erſten Theils /T- Hauptſtück, g. Galium-boreale: 156. Abhgndl. der: Schwed. Akademie IV. S. 28. 2»!| Linnei flora lapponica, 0.:60, 4. Galium verum,. Rerner Taf. 144. 5: Galium mollugo. Berner Taf. 365: 6. Galium. ſylvaticum,, Berner Taf..483»,:- GS. 311 Der Waid, welcher in einigen: Gegenden von. Teutſchland,«mit: großem Vortheile, wiee- wohl nicht mehr ſo häufig als ehemals, gebauet wird, erfordert“ein lo>eres, wohl gedüngtes, nd vom Unkraute gereinigtes Land, H Der Waid, Fatis tin&oria 936 I. Reryner Taf. 254. iſt eine einheimiſche Pflänze/ die noh in! verſchiedenen"Gegenden von Teutſth-| land wild wächſt!“ Er heißt im Franzöſiſchen 7:42 Gu&de, Vouede oder Paſtel.| "37 D.'G.“Sehrebers hiſioriſche, phyſiſche und| ökonomiſche Beſchreibung des Waids,. Halle| 3752%' 4. is 4| I. T. ZoljadſcH Abhandlung' vom Gebrauche des. Waids.in.der Hgushaltung. Präg 1766« 4- Oekonom. X7ar. IV.'S. 856. Algemeine Zgushalt. und Landwiſſenſchaft 111, S. 119+ V. S, 114. WELTE Gior- VII. Vön Händelskräutern 6. 313<= 315, 433 Giornale: d'Italia VP: 381. Arditino memotie d'offervazioni I. P. 1. G:* 312, Er wird entwederim Herbſt, öder zleich im März,'geſaet Im erſtocn Falle heißt'er Wins terwaid,'im leßtern Frühlingswald.": Di? jun- gen Pflanzen werden gejätet,"und wö ſie zu dicht "aufgegangen ſind, verminſdert. NG. 313. PG Wenn die Blätter. über eine Spanne fkäng find, und: die äußerſten:gelb werden,! werden ſie, bey gutem Wetter, mit dem Waideiſen, über ver Wurzel, doch öhne ſolhe zu beſkern' von-300 Quadratruthen über 100 Zent- ner.; Ein Zentner gilt. in Leipzig gemeinig- lim 10 bis 12 Thaler, Die Pflanze wird zwar VII. Bon Handelsfräutern. 5,317, 533 zwar vom Viehe“nicht gefreſſen; aber nach einem harten Froſte ohne Schnee dürfen doch die Schafe nicht auf die Waufelder, weil ſie alsdann die Blätter abfreſſen, und die Pflan2 zen verderben. Die Samen dienen zü Oehl, und gelten in Sachſen. ſo viel als die Sq- men des Dotters. CG. 317% Die. Zwiebeln des Safrans lieben vor- züglich einen leimichten„mit vieler ſchwarzen Damerde bedeckten, und wider Nordwind ges ſicherten Boden. Sie; werden am Ende des Auguſts oder im Anfange: Septembers, drey Zoll weit von einander, eingelegt, nachdem vor- her die Erde mit won gefanllem Dünger gee miſcht worden iſt.- 1. Safran. Crocus ſativus Halt. hiſtor. It. p. 127. Mils lers Gärtnerlexicon 1. S. 886. Blackwelt Taf. 144. Fig. 1. Berner Taf. 12. Linne hält in ſpecied. plant. 1. p. 50. die? ſen würzhaften Herſtſafran für eine Abart des veränderlichen. geruchloſen frans, welche Meinung aber Haller und Miller widerlegt haben. 2. Willers Gärtnerlexicon.1.S. 890. . Alg. Sausghalt. u. Zandwiſſenſ. IIl. S. 216. Journal de l'agriculture 1766. Decewbre. Reicharts Land- und Gartenſchaß1V, S. 77. „Zann0v, U7aggzin: 1766. S. 498. Xt 2 Ehr2 M. 3 ; || BENE 1[18 a| 8 + 1 DIED '= 1| | Mn |D 3 | 534 Erſten Thelils' TT. Haupteſtüli 1177 „ EBhrbards dtonvmiſche Pflanzenhiſt. 114"S, 50. Uirich Petrak prakuſcher Unterricht den nie» derſterreißſchen Safian zu bauen, Wien 1797. 8:'S. Bidl. XX. S. 99. 6. 318, In jedem Herbſte, zur Zeit der Blüre, werden alle Morgen, die“ ſich völlig geöfneten Blumen vorſichtig- eingeſämmelt/ die Stig- Mate> zu! Hauſe herausgenommen:.( welches man“in Oeſterreich den Safran löſen nen- net); und im Schatten;“oder auf kleinen zu dieſer.-Abſicht van Sein Oefen, langſam Guro 6. 319. Im vlerten Jahre werden die Zwiebeln, um Johannis.,, wonn. das Laub abgeſtorben iſt, "wieder aus der„Erde genommen,„von-ihren juns gen. Nebenzwiebeln, getrennet, auf einem lüſtie gen Boden abgetrocknet, und im. Auguſt wieder ün.einen neu angelegten Saſrangarten verpflanzk. X. Die Zwiebeln des Safrans werden zuweilen von-einer Art Trüffeln( Lycopergon, oder Tuber) angegriffen, von welchem änfte>en- den Uebel Duhamel inHiſtoire de Päcadem, 3 Paris 1728.p. 100, und,, aus deſſen Abiffoße, Ehrhard in dfonomiſcher"Pflanzenhiſt. UU. 54. Nachricht geben. 2. In Teutſchland“wird der meiſte und befie Sa? fran. in Niederöſterreich, mit“ groſſem Du theile VII. Son Handelsfräutern.: S. 320. 535 theile gebauet 3+ vornehwlich, an der linken Seite der Donau, in der Gegend um, Ra- vel&bach nicht weit von Meiſſau, in der Ge- gend um Neuſtift weben Kirchberg, umd äm rechten Ufer der"Donau im Tulnerfelde und Lo8dorf, eine Stunde von.Mdlk. In unſern Gegenden leidet er zuweilen von einem früz i hen Herbſtfroſte 7'“ſo daß er nicht jährlich blühet.*'Man vergleiche Beyträge zur Ge ſchichte der Erfindungen-11. S. 79. C. 220. Die Samen des Saflors müſſen auf ein wenig,-und nicht friſch. gedüngtes Land; im Frühjahr, eingeſte>t, die jungen Pflanzen ge- jätet, und wo ſie zu dicht ſtehen, vermindert, nie aber verſeßt,"auch nicht begöſſen werden. 1. Säftor /' Franzöſiſch: Saffranou. Carthamus tinaorius O 1162. Berner Taf. 5. Man hat zwey Abarten, eine mit größern, die andere mit kleinern Blättern; leßtere wird der„erſtern„vorgezogen. Zuweilen„erwachſen aus den Samen ſehr ſtachliche Pflanzen, von denen man keinen Samen zur Ausſgat nehmen muß, weil ſie kleinere Blymen geben. Einige nennen den Saflor. fälſchlich. wilden Safran, 2. Novi commernttarii ſocietatis fcient. Gotting: IV. p. 89. Reichärts Land- und Gartenſchaßz 1V. S,. 94. Oekonom, x7ahr. IV..S. 844+ 14 CG. 331 SZR IES--- ] | / | 536“Erſten Theils 1. Hauptſtück. CS. 331. Wony die Blüten etwas welk und dunkler geworden ſind, zieht-man ſie/herunter, tro>net ſie im Schatten,'und verfauſt ſie den Seiden- fürbern: X. Soll der Saſkoxr dem Deientaliſchen gleich kommen, das.iſt, weniger gelbe Faxbe, als der» gewbhnliche Teutſche enthalten. ſo! muß er ausgewaſchen, außgedrüFt, wieder an der Luft im Schatten abgetroFnet, und dicht eina gepackt werden. 2. Bisher braucht mart nur die rothe Farbe, und auch dieſe nur zu Seide, aber ich habe in Schrif2 ten der Gdttingiſchen Geſelſch. der Wiſſenſch. durch. Verſuche bewieſen, daß man ſowohl die gelbe, als die rothe Farbe, auch auf Wolle "Hräuchen könne. Die Samen, welche auch nach der Ernte der Blüten reifen, dienen zu„Oehl, zum Futter der Hühner, und das geddrrete Laub zur Winterfutterung der Schafe und Ziegen, die Stengel zur Feuerung, G.: 322. Süßholz nimt mit einem töfern, etwas ſandigen Boden fürlieb. Die Wurzeln, welche wenigſtens zehen Zoll lang, und mit einem Auge verſehn ſeyn müſſen, werden ,“ nachdem das Land ein Jahr vorher gedünget worden ,-im Frühjahr, eine Elle weit von einander ſo tief eingelegt, daß das öberſte Ende ſaſt zwey. Zoll mit Erde bede>t. wird. VII. Von'Handelsftäutern. Ci322.323. 537 T.; Süßholz ,; Glyzyrrbiza glabra und echi- nata 1046. 4 Rerner Taf. 248. FSräntiſche'Saml. V. S. 523. Oekon.' LTachr. IV. S.866. Juſtt dkonomiſche Schriſten 1. S.323. Algem. Zaushalt und Landwiſi, 111. S.166, Muſeum ruſticum IKS. 21: Abhandl. der Schwed. Akad. Vl. S. 226. 2. Da man dieſe Pflanze in England, wo doch das: Land; wenigſtens noch einmal- ſo hd<, als in den meiſten: Theilen von Teutſchlaud, ge? nußet werden kan; mit großem Vortheile bauet, und der Preis des Süßholzes bey uns und in England einerley iſt; ſo ſolten auch wir dieſe Pflanze nicht ganz außer acht laſſen. Aber in England wird ſehr viel Süßholz zu dem Biere, was. Porter heißt, und zu Ptis ſanen in Kaffeehäuſern, verbraucht. In Fran2 ken, und beſonders in der Gegend um Bams berg, wird ſie auch würklic) gebauet, wie wohl nicht mehr jo viel als ehemals. S. Vorbereitung zur Wagrenfundel. S. 392. Q. 323. Nachdem die Wurzeln drey oder vier Jahre im Lande gelegen haben, in welcher Zeit zuwei- len das Unfraut weggeräumet, und die Erde auſgelo&ert wird, werden. die größten zum Ver- kaufe herausgehoben, und die kleinen oder die Nebenwurzetn, zum u Zuwachſe in der l5 Erde BES I R S2€ anden IN KIZER-2=- - Erſten? Theils"TDB Hauptſtück. Erde gelaſſen; oder noch“ beſſer in ein friſches fand verpflanzet. xX. Ic< mag dieſen Abſchnitt nicht noch mehr ver? größern welches ſonſt leicht ,ſeyn würde. Nen? nen will ich nur noch folgende, um wenigſtens anzuzeigen, wo man von ihrer Cultur-Nach» richt finden könne. 1. Barten ,; Weberdiſtel, Dip/acus fullo- 114117 /ativus 140 2. Rerner Taf. 74. Deliberations et memoires de 1a ſociete d'agricul. de Rouen I11.'p. 190: Schleſiſche ökon. TTachr, 1774: S. 302. und 1775. S.271. Leipziger Intelligenzbl.-1775. S.:412. Oekonom.: XTachr. IV.'S. 863. Journal'beconom. 1760, Nov. p. 498. Gemeinnüßiger Börrath'auserleſener Aufs ſäge. 1. S.7153. Alg. Haushalt. und Landwiſſenſch. Ill. S. 294. Linne hielt die Karten für eine Abart der bey uns wildwachſenden. Das Gegen theil behaupten Miller in Gärtnerlexicon 11. S. 59. und HaUer"Hiſt. plant. 17p. 85. Billig ſolte jedes Land die Karten ſelbſt bquen, damit nicht die Tuchbereiter ſich, wegen des hohen Preiſes, lieber der abgenußten drä2 ternen Streichen der Tuchmacher, bedienen möchten. Bey der hieſigen Fuukiſchen Maz nyfactur werden ſie im. Garten gebauet. 2. VII. Von Hanbelsfräutern 52-539. 93:9 7; Canarienſamet) Phalaris cauarienſis 79. Rerner Taf. 107. Muſeum ruſfticam 1, S. 46. 363-,... Canarienſamen wird gebauet.-umgErfurt, in Niederlauſil-+. in Löbbenau,-4nd wird nach Dresden, Berlin und-andern Orten vers| kauft. Im Jahre 4785/:da er nicht gut ges rathen war galt die. Dreödner.Metze 1! bis 712-.Ggr. In“guten Jahren iſtdex Preis 8 bis ,:9 Ggr. NE - Rhabarber.:% Ein großer Gewinn wird die Cultur die- ſer Pflanze auch, für Teutſchland werden, wegen ihres Gebrauchs zur Arzney tnd ver2 -muthlih auc: zur Färberey. Aber nach den neueſten, Nachrichten ſcheint es uoch ſehr zweifelhaft zu- ſeyn, ob wir bereits die Pflanze, wovon die ächte Art nach. Turopa Edmt, fennenz f- Pallas neue Nordiſche Beyträge VI. S.:368; oder ob wohl gar verſchiedene Arten ganz brauchbare. Wurzeln liefern. Wenigſiens. haben einige Verſuche im Großen die Nußbarkeit der Wurzeln von Rheum palmatum 531 4 Berner Taf. 173. 174. bereits bewieſen. Zu dieſer gehds ren die, welche in England und„Galizien unterhalten werden. Da die Pflanzungen in Galizien unter Aufſicht des Hrn. Bergr. Hacquet ſtehn, ſo hat mir dieſer Freund, dem ich ſo viele Belehrungen verdanke, das von folgende Nachricht gemeldet. Die Pflan zen lieben kein. hohes noc< trodenes Erd? reich; ſie kommen am beſten an Hecken und Zäunen gegen Abend jort, verlangen Schuß gegen Mittag, leiden nicht vom Ftöſte und kommen vs Er?en Theils 1." Hauptſtück, kommen: ſchon im. März unter«dem Schnee hervor. Der Samen wird-geſäet im Auguſt vder„Anfang Septembers z die jungen Pflanz ze werden" voi dem Winter ſtark genug, dürfen' nicht vom Unkraute gereinigt wer» den, weil ſie ſonſt zu leicht vertronen. Die Wurzeln/ welche von Engerlingen und andern Raupen" angegriffen werden, fangen im'“-ſiebenten Jahre an zu faulen, woran vielleicht dort der feuchte kalkmergelichte Boden Schuld iſtz am beſten werden ſie im Auguſt oder September des ſechsten Jahrs berausgenommen; ſie werden gerei- nig!, äber nicht gewaſchen, wie doch die Engländer vorſchreiben. Die dbere Rinde mag abgenommen ſeyn, oder nicht, ſo tro>- ven. ſie dennoch.; am beſten langſam im Luſtzuge„- doch auch am Kaminfeuer, Wenn ſie ganz tro>en ſind, werden ſie auf der Oberfläche beraſpelt, und mit dem feinen Pulver berieben. Die Pflanzen können auch dur& zertheilte Wurzeln vermehrt werden. Miſtbeeie nutzen nicht. Jeßt verſucht man, das Kraut im Frühjahr zu zertreten, um dadurch die Wurzeln zu verſtärken. Die in allen Wiener Hoſpitälern angeſtelleten Ver- ſuche haben faſt keinen Unterſchied in der Würkung von der beſten gusländiſchen Art bemerken laſſen.== H. Apotbek. Hayer in Braunſchweig verſichert, beſſere Wurzeln von R. liybridum erhalten zu haben, und dieſe Pflanze ſey noh meniger zärtlim. Zu den beſten Schriften über die Cultur dieſer Pflanze gehdren: The great importance and method to cultivate and prepare the Rheum barbarum by Zill. 4950 ond. VII. Vön Handelsfräutern, 6.323. 541 Lond. 1792. 8. ferner diejenigen, welche in meiner Biblioth.+11:'S; 200. XVIl., 102, 107. XVIIL S. 341. XIX. 49. 270. XX. S. 4538» zangezeigt ſind. 4. Seidenpflanze,. A/clepias ſyriaca. ' Kerner Taf. 390.:; Neue Verſuche haben die Benußung die- ſer Pflanze ſtat"des“Hanfs und die Verarz- beitung der mit Baumwolle vermiſchten Saz menwolle, empfohlen.“ S. Carl Schnieber Darſtellung der Vortheile und. Anbay der Seidenpflanze. Uegniß 1789. 8. F. G. Frieſe Abhandlung über die'Seidenpflanze. Bresl. 1791.'8.: S7'Bibl.: XVII. S.:99. 5. Sätberſcharte. Serratula tinforia, Berner Taf. 186. Abhandl, der Schwed. Akadem. XXIX, S: 145. Brauſens Gärtnerey S. 613. 6. Stöhſamen. Plantago pſyllium,: S. Wagrenkunde. Il, S.228. Zweys 542 Erſten Theils /11.“Hauptſtück. :„Zweytes-Hauptſtü>| + Don“der 83-.4..0€ D 23:10..0.003:4 =<< demn ". HC 19 CG. 324. E| ' Ünter. Vieh zucht verſteht man denjenigen Theil der Landwirthſchaft„„welcher. ſich mit Er» ziehung Wartung und“Nußung des nüßlichſten Viehes beſchäſtigt.. Dieſes. Vieh. iſt entweder zahmes oder wildes. Jenes, welches die beſtändige Vorſorge„des Landwirths genieſſt, wird theils zur unmittelbaren Nußungz theils zum Behuf des AFerbaues, nämlich„zur Ar- beit, und. zur Erhaltung.des nöthigen Düngers,| unterhalten, 1 wens GO. 325 Bey Beſtimmung der Wahl und der An- zahl deſſeiben, hat man, außer den algemeinen Regeln(H. 13.), folgendes"zu überlegen: 1. Die Menge und Beſchaffenheit des vore räthigen Futters, 2. Die Größe der Felder, welche jährlich be» ſiellet werden müſſen, und die dazu nöthige - Anzahl des Zugvltehes. < 3 | | y | ( ' Von der Viehzucht. 8: 525 543 3. Die Menge und Beſchaffenheit des jähr» li< erforderlichen Düngers, Ueberhaupt iſt“ es vortheilhafter7 wenig Bieh bey reichlichem Futter und vollfommener Wartung, als viel Vieh, kümmerlich und nachläſſig unterhalten. HT LB. BZ... von Engel Beſtimmung des Vers? hältniſſes zwiſchen AFerbau und Viehbeſtand? Freyberg. 1791. 8: Gr. von Auersberg von dem Verhältniß der Viehzucht zum'AFerbau. München. 1784. 4. Erſier 5644 Erſten Theils er Hauptſtäk. Erſter Abſchnitt. Von Pferden, == nniemmn Inhalt Vergleichung der A&erpferde und Ot, wegen der Rindvlehſeuche unſicher, und. ihr Gebrauch ver langt mehr Menſchen, als. der„Gebranch dex Pferde 3 hingegen liefern: ſie den nußbarſten Dünger, und fönnen, wann ſie ausgedient Ha- ben, oder ſchadhaft geworden„jind ,. mit Vors| theile gemäſſet. werden,., Aber. übel iſt, daß oft der Widerwillen der. Bedientre wider den Gebrauch der Ochſen den Landwirthen die Wahl beſchränkt, x. Mehre Gründe zur Entſcheidung dieſer Frage findet man in;' Oekonom.&Tachr. DI. S.. 324+ 398.. 475». 749. XV, S.347. x7eue oöfon. Xiachr. TI. Si832. Berliner Beyträge 1. S. 279. VOekondmiſche Hefte. 1. 2. S.2r.; Annagien der YTiederſächſiſchen Landwirthe Ächaft l. 2 und 4. S,.3ib6. 363» Germershguſen Haußvater 1. S. 323, wd auH S. 308, eine Anleitung zur Beſtimmung des zu einer Landwirthſchaft nöthigen Zugs viehes gegeben iſt,. 2.. Wie ſich die Ochſen in der Arbeit zu den Pfer« den verhalten, das läßt ſich zwar nicht alge» mein beſtimmen; aber wenigſtens arbeiten leßtere dreymal mehr, als-jene3 vder man kan mit 4 Pferden mehr'als mit 12 Ochſen auSrichten«» Einige nehmen die Verhälmiß 2 zu y, ändere 4 zu 27 an, welches doch wohl gar zu viel iſt. Mm Y. 327 545 Erſten Theils- Il, Hauptſtütk. 9: 327. Beym Anfaufe der Pferde hat man vor- nehmlich auf die Geſundheit, Stärke und Dauer» haftigkeit, und ſo viel'es die Umſtände erlauben, auh auf die Schönheit zu ſehen. Juzwi'chen iſt 1eßtere kein zuverläſſiges Merkmal der Tüch» tiafeit der Pferde, und es giebt eingebildete Sryönheiten und Fehler, die ihren Grund nur in“ der“Mode häben'/ welche eben deßwegen in der Lkandwirthſchaſt weniger erheblich ſind. 1, Die große Anzahl der Bücher. von der Kent» niß und Zucht.der Pferde, macht die Auswahl ver beſten ſchwer.“ Wer, außer den folgenden, die zu den vorzüglichen gehdren, noch mehre kennen will, finder ſie angezeigt im Haus» vater Il..S. 55. 63- 478. Büffons Natur- geſchichte der vierfüſſigen Thiere, von Mar» rini, 1. S“'131. 1323; duch im vierten Bande der Berliner Samlung. A general ſyſtem of horſemanſhip in all it's branches of. 7illiam Cavendiſh Duke of Newcaſtle. London 1743. fol. Methodeet invention nouvelle de dreſſer les chevaux par le prince de Newcaſtle. Se- conde edition, 3 Londres 1737. fol.* Wilhelm, Herzog von LTeukaſtel, Reitbahn, oder! volkommener Stallmeiſter, mit des H. von Solleyſel Anmerkungen und Zuſäßen, überſeß! von Joh, Phil. Serd. Freyherrn von Pernauer. Nebſt 82 Kupfertafeln. Neue verbeſſerte Auflage. Nürnb. 1764, fol.* Ma-« I. Von Pferden. H, 327, 547 Mänuelde cavalerie, vouPon enſeigne Ia con» noiſſance de cbeval, l'embouchure, la ferrure, 1a ſelle, 1a maniere de oreſſer les chevaux, Poſteologie du cheval, ſes maladies et leurs remedes, par M. ae la Gueyinieve. a la Haye 1742. 8+ uud in Folio mit vielen Kupfern. Bole de cavalerie, contenant la connoiſſan= ce,'infſtru&ion, et la conſervation du cheval» par M. de la Gueriniere, Paris 1751. fol.* Die Reitkunſt des de la Suermiere überſetzt von JI. D. KnöU. Marburg 1791. 8. S- Bibl. XVIl. S. 294. La parfaite connoiſſance des chevaux, leur anatomie, leurs bonnes et mauvaiſes qualitesy» leurs maladies, et les remedes, qui y con= viennent, par M. de Saunier ala Haye 1734« 15) Wid Volſtändige Erkentniß von Pferden, deren Zers gliederung, guten und ſchlechten Eigenſchaften == durc) TJ. von Saunier. Ueberſeßt und vermehrt von C. H» Wilken, Leipzig und Grdosglogau 1767» Fol, mit 61 Kupfern,* Cours d*Hippiatrique par M. /a Fo//?. Paris 1772. fol. GS, Phyſital. ö&kXonom. Bidl. IV. S. 317: Von Sind Unterricht in den Wiſſenſchaften Eines Stallmeiſters. Göttingen 1770, Fol. S. Bibl. 1. S 3492. Le nouveau parfait marechal=» par M, de Garfault, Paris 174% 4.* Von Garſgult Unterricht für Liebhaber. der Pferde und Reiter; dus dem Franzdſiſchen überſeßt von 5, G+ Zrünig. Berlin 1770, Kupfern, „aine Mm 3 Der Ecſte« Theils 11: Hauptſtück. Der Holländiſche Stallmeiſter, oder Unterwei- ſung, was zum Kennen, Zäamen, Satteln, Beichlagen und Unterhalten der Pferde ge- Hdrt; aus Reitkunſt"und Abhandlung von der Stuterey, Füllen- und Pferdezucht; durch L. W. S. von. Obſchelwitz, Leipz. 1766. 8. Ww. E. von Reigenſtein volkommener Pfer- dekenner, Uffenheim 1764. 2 Theile in 4.* I.€. Zehntners Abhandlung der Kunſt Pfers de zu kennen. Frankf. und Leipz, 1766. 8.* Dritte Auflage: Frankf. an d. Oder 1774. 8. Zehrtners Unterricht von der Pferdezucht. Berlin 1754. g+ P. C. Abildgaard Unterricht von Pferden, Kühen, Schafen und Schweinen. Copenhagen und Leipz. 1771. 8. S. Phyſik. 6kon. Bibl. I. S, 362- G. Hartmann die Pferde- und Maulthier- zucht. Stutgart 1777 und 1786. 8. S. Bibl, VL" eS 5820 XIV 475: Riem und Reutter dkonomiſch- veterinariſcher Unterricht über die Zucht, Wartung und Stal- Jung der Pferde. Leipz. 1799. 4. Neues Taſchenbuch für Pferdefreunde aus den Schriften des Bell, Robertſon u. a. und aus eigener Erfahrung von- R, F. B. Leipzig 3797. 8. I.€. Ploen Anleitung zur äußern Pferde- Fentniß. Berlin 1790. 8. S. Biblioth. XVL S. 445. A. C. Zavemann Anleitung zur Beurtheilung Des äußern Pferdes, jin Beziehung auf die Geſundheit.-Hannov. 1792. 8- 2. Man “1. Von Pferden, 6 3327. 549 2. Man hat ohne Noth eine Menge Kunſtwörter bey der Pferdezucht eingeführt, die man mit Recht nicht in die Naturgeſchichte aufnimt, aber hier doch nicht ganz verdrängen kan; z, B. Ganaſſe, Unterkinlade, gavafſe. ganache z Glas, Hornhaut; Augenadern, Schläfen, Jarwiers; Seifel, Ohrendrüſen, avives; Wiez derriß ,“Vorderroß, garrot; Anken,(oder unrichtiger: ZHanken, Hüft; Tieren, Rüs den, reins; SlanFen, Dünnung, flancs; 402 ſen; Röten(unrichtiger Zörhen, Röhden)z Kugel, boulet; Seſſel, paturon; Rronez; Zähle. Einige waren ndtihiger, als Augen2 gruben, ſzlieresz; Sohle; Strahl Jhre Ertiärungen findet man in verſchiedenen Teut2 ſchen Büchetn eingeſtreuet. Von den Franzd2 ſiſchev hat man ein eigenes Lexicon: Vitetion- naire des termes du manege moderne pour ſervir de ſupplement 4 l'art de monter ä che« val du Baron d*Ei//nberg. Amſterdam 1747. Des Baron von Eiſenberg wohl eingerich: tete Reitſchule, nebſt einem Wörterbuche aller auf Reitſchulen: vorkommenden Kunſiwdrter. Amſterd, und Leipz. 1746. in Langfolio. 3. Die Farbe der Haarekan den Werth der Pferde erhdhen, weil man dabey nach der Mode urs? theilet 3 aber man irret, wenn man daraus das ganze Naturell derſelben errathen will. Junzwiz ſchen beſtätigt dieErfahrung, den Sas, daß überhaupt alle Thiere» bey. der Gleichheit der übrigen Umſtände, deſto ſtärker, und. von deſto dauerhafterer Geſundheit ſind, je mehr ſich ihre Farbe der Farbe ihrer Wilden nähert. Vornehmlich bemerkt man dieſes bey den Pfer2 den, beym Rindvieh, bey den Schweinen und Gäuſen. Die weiſſe Farbe deutet gemeiniglich Mm 3 eine 550 Erſten"Theils Tl. Hauptſſük, eine: Schwäcde an. Sie eutſieht, bey vielen Thieren, nach heftigen Krankheiten, nach früs Her Verſchwendung der Zeugungöskräfte, im Alter, im Winter, nach der Verſchlimmerung der Nahrung; und Verwundungen verurſas hev, wenigſiens auf lange Zeit, weiſſe Fle>en. Weiß gebohrene Pferde ſind in den wärmern Ländern ſeltener, als in den nördlichen. Merk2= würdig iſt, daß anomaliſch weiſſe Thiere gez Mmeiniglich rothe, oft ſehr ſchwäche Augen ha- Hen, und zuweilen blind ſind; ſogar findet ſich dieſes bey“ den Albinos oder Nachtmenſcen oft in ihrem Fette. Man ſehe auch 5. 348- 1. 4. Viele Roßtäuſcher oder Roßhändler wenden allerley Mittel on, die Fehler ihrer Pferde unz merflich' zu machen, und dadurch die Käufer zu betriegen. Man kan ſolche kennen lernen aus L*Anti- Maquignonage pour eviter la ſurpriſe dans'emplette des chevaux, par le Baron d' Eiſenberg. Amſterdam 1747. fol.= Aufgede>te Roßtäuſcherkünſte. Neue Ausggbe von I. FS. Roſenzweig. Leipzig 1780. 8.* 3. Der Verkäufer iſt, nach dem alten Rdmiſchen Rechte, verbunden, für alle Hauptfehler der Pferde, welche nicht ſichtbar ſind, zu ſtehen; inzwiſchen ſind dieſe Fehler jet in verſchiede- nen Ländern verſchiedentlich beſtimmet. G. 328. Das Alter der Pferde erkfennet man vor- nehmlich aus der Wechſelung der-erſien Zähne 3 aus 1. Ban Pferden. 5. 328. 329. g51 aus der Beſchaffenheit der Vorderzähne und ihrer Fledenz; ferner der Hurdszähne und Boenzähne. Für das hohe Alt:y find die Kenzeichen ungewiß, und überhaupt leiden ſie Ausnahmen. L. Die gebräuchlichen Kunſiwörter ſind folgepde: Die erſten Zähne heiſſen Milchzähne„ Fülz lenzähne, deuts de lait. Die Wechſelang, das Schieben, Brechen. Die Vorderzähne, devtes priwores, Rab» zähne. Von dieſen vennen die Fianzoſen die beyden mittlern, pinces 5 die beyden nächſifolz genden, mitayennes, und die äußern, les coins. Die Fle>en, Rennungen, BReimmunugen, Bohnen, Bern, germe de feve. Die Hundszähne, devtes laniarii, Haken, erocs,&rochets, ecaillons. Die Ba&enzähne, depvtes molares, Sto>2 zähne.' 3. La Foſſe hippiatrique tab. t. Effai ſür les haras, tab. 2. Züſſon vierfüſſige.Thiere, von Martini l. S.!83. Taf. 7. Garſault Unterricht S. 19. 6. 329. Bey der Landwirthſchaft müſſen beſondere Pferde für den Wagen, und andere für den Sattel gehalten werden, weil es ſa ädlich iſt, ein Pferd wechſelsweiſe zum Ziehen und Reiten Mm 4 zu 552 Erſten Theils 14. HauptſiüE, zu beauchen. Zu Wagenpferden wählet man ſolHe weiche eine breite Bruſt, ſtarke Knochen, und faſt einetley Höhe haben. Zu Retepferden dienen vorzüglich die, welche eine mittelmäßige Hove, ſicher Schenkel, gute Knie, und ein gutes Maul haben. Zum Pflügen iſt jedes ſiarfe Pferd gut genug, Q. 330. Ob ein kandwirth mit größerm Nußev junge Pferde anfaufe, oder ſole ſelbſt zuziehe, läßt ſich nicht algemein beſtimmen 3 mehrentheils aber iſt es vortheilßoft, Stuten zu AFerpferden zu häben, ſolche um'das' andere Jäir von guten Hengſten belegen zu koſſen, und alſo den Ab«- gag an Pferden, ohne Ankauf, zu erſeßen. 1. Oefon.. XTachr. 11. S. 661: von Ankegung und Nußung der Füllenzuch?. Oekfon. 1TTachr. XII, S. 748:2,0b die Pfer2 dezucht oder Rindviehzucht nüßlicher ſey. 6. 331. Zur Zucht muß die. Stute vier, der Be- ſchäler wenigſtens fünf, und jedes Geſchlecht noch nicht ſunfzehn Jahre, alt ſeyn. Das Bes legen geſchieht vom April bis zu„Ende, des Junius, und wird, um den neunten Tag, bis zur Empfängniß,„oder bis zum drittenmal; wiederhohlet. L> 1. Von Pferden. 33x, 553 1. Schriften der Hannöv. Landwirthſchafts2 gejelſch. 1. S. 181.(Des Stallmeiſiers Eller? borſt) Erfahrungen und Anmerkungen von der Pferdezucht. Leue ökonom. tTachr. 11. S. 1161. Zannövy. Beyträge 1759. S. 370. Veberhaupt dient es zur Beybehaltung guter Racen und Erhaltung der Geſundheit, wenn man die Thiere ſpäter, als meiſtens gewdhns lich iſt, zur Zucht läßt. Stuten jährlich tras gen zu laſſen, iſt mcen und zu jagen, leiſtet wohl nicht das, was ſte leiſten ſoll. Beſſer wäre es, den Hengſt nicht. gewaltſam von der Stüte zu trennen. Die Beſchaffenheit der innern Zeuz gungstheile macht, ſagt mir Hr. Prof. Oſian2 der, wahrſcheinlich, daß die Vereinigung bey» der Geſchlechter deswegen länger dauern müſſe, damit der ausgeworfene Samen an den Ort ſeiner Beſtimmung kommen könne; ſo wie bey Hunden, Schweinen und andern Thieren. Man vergleiche Zall-ri elewenta phylolog. VII, p.19. Boerhaave praele&ion. acad. ed. Halleri V, 2. /p2g.187.“Daß übrigens Mm s auch 654 Eiſten Theils 11. Hauptſtück. anch. die Araber die Stuten gleich nach der. Beo gatiung dur) Waſſer erſchreken, erzählt d'Aro vieup in ſeiner Reiſe, nach der Teutſchen Ue» berſe ßung. 111. S. 213. Zartmann erzählt, daß in den Engliſchen Stuizreyen jede Stute gleich nach dem Sprunge zur Ader gelaſſen werde, und er vermuthet, daß dort deswegen unter dreyßig Stuten kaum eine fehl gehe. Ohne Zweifel will man durch das Aderlaſſen den Zudrang des Geblüts zu den Zeugungöstheilen vermindern und dadurch die Begatrungshiße tilgen. Aber, ſagt Hr. Prof. Oſiander, wenn die Stute nicht volblü- tig i?, ſo werden durch das Aderlaſſen, zu? mal da man bey den Pferden die Ader, nicht wie bey den Menſchen, verbinden, und alſo das Nachbluten. nicht immer verhäten kan, die Kräfte der Stute ſo ſehr geſchwächt, daß man keine ſtarke Füllen erwarten kan, ſondern bey einer ohnehin zum Verwerfen geneigten Stute einen Umſchlag befürchten muß. CG. 332. Die Stute muß in der Zeit der Trächtigkeit, welche eilf Monate und einige Tage dauert, bey der Arbeit geſchoret werden, und nach der Ge- Gurt, bey weichem und ſparſamem Futter, Ruhe haben. G. 333. Die Füllen(Fohlen), läßt man gemeinig- lich. nach fünf oder jechs Monaten abſeßen(ab- binden, abnehmen, abjpänen) und entwöhrne? ſie 1. Von Pferden. 5. 333= 3356 F5ß ſie der Muttermilch dur< Kleyen, Heu und grünes Futter. Im erſten Sommer läßt man ſie bey gutem Wetter auf der Weide;. im er- ſten Winter hält man ſie in geräumigen Stäl- lenz im zweyten' legt man ihnen Halſtern an, nach dem zweyten Jahre wird es bedenklich, die jungen Hengſte in G-ſelſchaft der Stuten zulaſſen. 1. I. G. Wolſtein Anweiſung zur Zucht und Wartung der Füllen.- Mit Anmyrkungen von iE. Viborg, überſeßt von I. A. UV7arkuſſen. Kopenhagen. 18095, 8. Wobhlgebohren über die Auferziehung der Füllen. Göttingen. 1794- 8. O-: 334. Nach dem zweyten Jahre werden die Füllen almälig, und mit Gelindigkeit, zu ihrer Beo Rimmung obgerichtet 3; erſt na dem vierten Jahre können ſie zur Arbeit angehalten werden, 1. Die Kunſt, Reitpferde abzurichten, iſt eben ſo wenig, als die Reitkunſt ſeibſt, ein Theil der Oekonomie, wiewohl beyde Kentniſſe"dem Landwirth nüößlich ſind. 8. Zünersdorf Anleitung Pferde abzurichten. Marburg. 1791. Bibliorh. XVI], S, 293 G. 335« Das Wallachen(Reißen, Tegen) geſchieht gemeiniglich, wann. der Hengſt im dritten Johre iſt, im Frühlinge oder Herbſt, und zwar durch einen Schnitt, oder.dyrch Klopfen(Lähmen). > 2 ett Püin IM ür 2 PAR mem EE<= 556 I. ſeyn Exſten Theils I1. Hauptſtück. Ueberbaupt wollen einige die Thiere“ entman» nen laſſen, ehe ſie entwöhnt worden, andere, wann ſie ein Jahr alt geworden, und noch anz dere, wann ſie ſchon einige Jahre zurüFgelegt Haben. Leßkteres iſt zu gefährlich 3 im erſtez xen Falle bleiben die Thiere gemeiniglich zu ſchwächlien » und furzes feines Gras haben. O..-337- Zur Staſlfürterung dienen vorzüglich grüne Futterfräuter, Haber mit Häcerlingen von We ißenſtroh vermiſchte; und wohl“ getro>netes Heu von hohen und troFenen Wieſen: VWor«- nehmlich iſt auf Ordnung und Reinlichkeit zu ſehe wm"Das'ganze- Futter darf den Pferden nicht 1. Bon Pferden,|. 337- 557 nicht auf einmal, am wenigſten aber den von der Arbeit:tommenden Zugpferden,"vorgeſchüttet werden, 1. Gerſte. macht feiſte, aber krafiloſe: Pferde; aber die Unſchädlichkeit des Ro>ens ſcheint hinlänglihe Erfahrung beſtätigt zu haben. Billig ſolte das Futter gewogen, nicht gemeſſen werden. 2. In den Abhandl. der Schwed. Akad. XV. S. 292. iſt zum Pferdefutter, ſtat des Habers, Brod von Roden und Haberſchrot empfohlen. Man ſehe auch Schriften der 7arkiſchen ökonom. Geſelſch. il. S. 113. 3. Wer ja noch eine Abbildung unſerer Teuütſchen bequemen ZäFerlingslade oder Sutterbank, welche die Engländer und Franzoſen erſt ſeit dem ſiebenjährigen Kriege kennen, verlangt, der kan ſie in Muſeo raſftico 1. S. 31. Fig. x. und X. S. 16 finden. Eine andete nicht ſo einfache, alſo auch nicht ſo brauchbare Maſchine, Häerlinge zu ſchneiden, für deren Angabe Edgill zwanzig Guineen erhalten hat, iſt be- ſchrieben und abgebildet in Advancement of arts by 8a:!/y p. 75. Cine Häterlingemühle, die vom Waſſer getrieben wird, findet man in Beyers Theatro machinar. molar. p. 117. tab. 41. Eine noch vortheilhaftere Mühle die- ſer Art findet man in von Bor>e Stargordti- ſchen Wirthſchaft beſchrieben uno abgebildet. Ihre Erbauung kan jedoch nur auf einem Guz- the, wo ſehr viel Rindvieh gehalten wird, und viele Tageldhner ndthig /ſind, nußbar ſeyn. Yudy aebdrt hierher die Maſchine des Schwes den Thunbergs, beſchrieben und abgebildet in ökonomiſch. Zeften, 1799. 7, S. 42. ß. 338- 558 Erſten Theils/ 11, Hauptſtück, GO. 338. Zum Getränfe dient reines Fluß» oder Brunnenwaſſer, welches den Pferden oft, und im Winter nicht zu kalt, gereichet werden muß. 6. 339. Zur Erhaltung ihrer Geſundheit iſt auch die Reinigung der Streu, das Striegeln und das Schwemmen nothwendig. 1. Geſelſchaftl. Erzählungen. S. 129.: Res geln, die man bey der Wartung der Pferde ndthig hat. GG. 340. Das Beſchlagen der Pferde geſchießet. zwar von den Hufſchmieden, aber dennoch muß ein Landwirth dahin zu ſehen wiſſen, daß die Pferde weder zu früh, noc<'zu ſpät beſchlagen, die Hufe nicht zu tief ausgewürket, die Füße nicht vernagelt, oder auf irgend eine andere Weiſe dabey beſchädigt werden, 1.€. 5. Webers Abhandlung von dem Bau und Nutzen des Hufes der Pferde, und der beſien Art des Beſchlages. Dresden, 1774« 8» von Sind Kunſt Pferde zu zäumen und zu beſchlagen. Zweyte Auflage. Frankf, u. Leipz 1768. 8. Schrebers neue Cameralſchriften IV. S. 126.: Jeremias Britges Verſuch einer genauen Zergliederung des Pferdeſuſſes. Abildgaard Unterricht von Pferden. S. 175; - 1. Von Pferden: GC. 340. 341. 559 3. A. Rerſting Unterricht Pferde zu beſchlas geu, und die Gebrechen der Füße zu heilen. Gditingen. 1794. 8. Bouwingbauſen von Wallmerode Anwei- ſung Pſerde zu beſchlagen und. Krankheiten des Hufes zu heilen. Zweyte vermehrte Ausgabe. Stutgart. 1784. 8. ß. 241. Die Pferdeſtälle müſſen. dergeſtalt eingerich» fet werden, daß ſich die Pferde nicht unter ein» ander beſchädigen können; der Boden muß feſt, eben und etwas abhängig ſeyn; die ſteinernen, oder mit Tiſenblech beſchlogenen, oder wenig» ſtens glatten Krippen und die Raufen, müſſen die gerechte Höhe haben ,. keine G-legenheit zu Verwundungen und übeln Gerohnheiten, no) zur Zerſtreuung und Verderbung des Jutters, geben. 14. Ueberhaupt müſſen die Ställe für akes Vieh, geräumig, lüftig, helle und reinlich feyn, Fehler derſelben, welche der Geſundheit ſchas den, hat Teſſier angezeigt in Hiltoire de 1a fſociete de medecine 1779.53 und in Obſer- vations ſur plußieurs maladies des beſtiaux, Paris. 1782. 8> 2. Zu den übeln Gewohnheiten gehört vornehm» lich das Rrippenbeijſen, Roppen, Köden, oder Jufſezen, wowider alle visher vorges ſchlagene Mutel, z. B. die Reizenſieiniſche Maſchine, der Kopriemen. u a. unwirkſam ſind. S. von Schönfeld Landwirthſchaft S. 425. Die beſte und bewährteſte Erfindung wider das Koppen der Pferde. Anſpach M6: 5. . 34% 560 Erſten-Theils“11. Hauptſtü. ßG 342. Stutereyen ſchl>en ſich nur für große Landgüter in etwas bergigen Gegenden, welche viele Aecker und überflüſſige tro&> ene Wieſen an flieſſenden Wäſſern haben. Dieſe müſſen für die verſchiedenen Pferde in Schläge abgetheilk, und mit einigen Bäumen, Lauben und Sthop» pen verſehen werden. Die Zuchthengſte werden beſtändig in Ställen gehalten, 1. Elai(ur les haras, ou examen methodi- que des moyens propres pour etablir, diri- ger et faire proſperer les haras- Zurit 1769. 8.* Memoire ſur les haras par M. L.8.D.C. Utrecht 1770. 8- G. S. Winter von Adlerflügel Stuterey, das iſtawohlbeſtelte Fohlenzucht. Nürnb. 1703. Fol, Rrauſens Geſtüigärten. Nürnb. 1724. 12. Yon EXhart experiment. Oekonomie S,. 256. Schrebers Samlung 11. S. 374: Balance zwiſchen den Nutzungen eines Vorwerks und einer Stuterey. 2, Wilde Sruterey, wildes Geſtüt heißt, wern die Pferde veyderley Geſchlechts in weiten un? angebaueten Gegenden ohne Wartung gebal- ten werden. Dergleichen ſind in der Tatarey, Polen, Nordſchottland, auch gehdrt dahin das von I. S. Prizelius, Lemgo'770- 8. beſchrie- bene Sennergeſtüt in der Grafſchaft Lippe, Eine ſolche Stuterey liefert wilde, abgehärtete, ſtarke, aber meiſt kleine Pferde; auch iſt ſie vielen 1.“ Von Pferden,%/C.7342. 343. FE vielen Gefährlichkeiten außgeſeßt, und nur in volkarmen Ländern mdglich. Halbwilde Geſtüte, heiſſen ſolche, wd: die Pferde nur den Sommer über beſtändiz auf der Weide, aber im Winter in Ställen gehal- ten werden. Von dieſer Art ſind die Stutes reyen zu Membien in der Grafſchaft Hoya und zu Zelle. Sie ſind koſtbarer, aber nicht ſo gefährlich, als die erſtern. SJahme Geſtüte ſind ſolche, wd die Pferde nar im Sommer dey Tage auf der Weide, ſonſt aber beſtändig:in Ställen gehalten werden. Diefe verlangen weniger Weide, und haben weniger Gefahr, aber ſie ſind die koſtbarſten. Von dieſer Art ſind die Wärtenbergiſchen. S. Zartmann. Unter-Landgeſtür verſteht wan die öffentliche Unterhaltung, derjenigen Hengſte, welche zu Be legung. der von Privatperſonen gehaltenen Pferde indthig ſind. Alle dieſe Arten ſind Gegenſtände“des Cameralweſens, und von leitern muß auch in der Polizey der' Landa wirthſen= den Seuchen, iſt der beſte Rath, welchen man den Landwirthen ertheilen kan.-.Das Leben des Viehes iſterm Lände den Pflug und die Egge zieht, wenigſtens in Sandlande, angezogen zu werden. 1. Zehrbegriff ſämtlicher ökonomiſcher Wiſ: ſenſchaften 1, S.1.4. Algemeine-Haushaltungs: und Landwiſ- ſenſchaft 1. S. 723- 2. 1. Von Pferden. CE: 345 346. 565 2. Die Kenzeichen des Alters ſind eben digſe- nigen, welche'oben FS. 328. beym Pferde an- gegeben ſind, ß. 345.; Beyde Geſchlechbt-r ſind zwiſchen dem drit- fen un“ zehnten Jahre“zur Zeugung geſchit. Das Belegen. geſhieht im Frühjahre.„ Die Trächtigkeit. dauert«ilt.- Monate und...einige; Tage.(Die„züllen mögen fünf-bis ſechs Mo-. nate ſäugen. S. 346. Zur Zucht der Mauleſel wählet man 45 beſten Eſel und gute Stuten, welche noch nie zu einem Hengſte ihrer Art geläſſen worden ſind. 1. Bey Stutereyen pflegt man zur Mauleſelzucht Eſel äus- Italien“ kömmen zu laſſen."Ein qu“ ter Mayländiſcher Eſebkoſtet', mit dem Trans2 port, oft. fünf bis. ſechshundert- Thaler, EFharts Oekonomie S. 283. Algemeine Haushalr. und Landwiſſenſ.. I. S. 728. Muſeum rüſticum III, S. 292. Nn3 Zwey- 566 Erſten Thells 11. Hauptſtück, Zweyter Abſchnitt, Vom Rindviehe Inhalt Ankauf des Nindviehes C. 347. 348- Kenzeichen Des Alters 9, 349« Zucht des Rindviehes 5.350 352: Erziehung der Kälber: 5;'353.'Weiden' fürs R;n:vieh 6.355. Stallfuiterung 8,5359. 357« Getränke CT. 358. Milchvieh 9. 359- 364. Ochſen 9. 395« Maſtung 9. 366."Ställe fürs Rindvieh ; 9, 367« Krankheiten FS, 568« ÖS. 347. Das Rindvieh wird cin der Landwirthſchaft mit größerm Vortheile zugezogen,„als ange- Fauft.- In der Entfernung von großen Städten, ſolte man-gemelniglich mehr auf die Ochjen- zucht, als auf. Milchvieh halten. 1. E*hjarts Oekonomie S. 144. Leopolds Laudwirthſchaft S. 360. 4. W. Hönerts Beyträge zur Landwirthſchaft. Bremen 1771, 8. S. Phyſikal. ökon. Bibl. 1. S. 54. Treue ökonom.'TTahrichten der Schleſi- ſchen Geſelſchaft. 1782. S. 1x. Le parfait bouvier par M. Zou!rolle. Rouen 1766, 8,= Der geſchikte Viehhirte oder Unter- II. Vom Rindvieh. 6.347. 348,3.. 5,67 Unterricht zur Kentniß. der Ochſen und Kühe von I. SG. Houtrolle, Wittenberg und Zerbſt 1771. 8+ I.€. Gotthard das Ganze der Rindvieh- zucht. Erfurt 1797. 8«! Riem und Reutter dkonomiſch- veterinariſche? Unterricht über Zucht, Wartung und Stallung des Rindviehes. Leipzig 1860. 4. 2. Berechnung des Nutzens von der Rindvieh2 zucht findet man in Schleſiſche 6kon. Saml. 1. S. 402 und 419. OGekon. L7achr. 1. S. 439. Il. S. 133. V- S.775- 6... 348 Wenn Kühe angekauft werden müſſen, ſo Hat man vornehmlich auf völlige und dauerhaſte Geſundheit, auf die Beſchaffenheit der Euter, ob ſolche mit ollen vier Strichen Milch geben, und auf die Menge und Güte. der Milc<, die nicht allemal der Größe des Viehes gemäß iſt, zu ſehen. 1. Wegen der- ſchon S. 549« angezeigten Urſa- <., habe, 1. Am vortheilhafteſien iſt es, eine So mmerkub, oder eine Kuh, die im-Somwer Mit geben ſoll, am Ende des Mays, und eine Winter2 kuh. im Februar, belegen zu laſſen. C: 357. Der Stier-ſey geſund, ſtark. und von einem viel verſprechenden Anſehn. Bey gutem'Fut- tor bedient er eine Heerde von dreyfig und mehr Kühen bis ins ſechſte oder ſiebente Jahr. Wewn er alsdann, nach erſchöpften Kräften, verſchnite ten wird, kan er noch einige Jahre beym Aer- bau dienen, oder geſchlachtet werden« Jnzwie- ſchen haben Verſuche die Möglichkeit bewiejen, ihn auch alsdann, wänn er der Heerde vorſieht, zur Arbeit zu zwingen. j I. Algem. Hausb. und ß andwoiſſenſ.1. S.735. 2. Unſere Sprache iſt reich au Namen für das Rindvieh, deren Beſtimmung hier vielleicht nicht überflüſſig iſt. Der Stier heißt auch der Bulle, Boll, Zumwel, Stamochſe, Zucht: ohſe, Brumochs, taurus. Rub, vacc23. Balb iſt das neugebohrne, und Rind das mehr erwachſene Junge beyderley Geſchlechts, Särſe(von Farr, taurus) iſt eine junge Kuh, die noc< nicht belegt worden. Guene iſi eine zunge Kuh, die noc< nie gekalbet hat, oder die zum erſteymal kalbet; ein Wort, was ehe wals überhaupt das weiblicge Geſchlecht ans Nn 5 deutete, 576. Eiſten Teils IT. Hauptſtück, deutete, und ſich noch. im, Engliſchen Queen, im Schwediſchen Quinna, im Holländiſchen Quere, erhalten hat. Eine Srärke iſt eine funge Kuh, welche zum erſtenmal trägt/ oder „auch nur. einmal gefalbet hat. Ochs, bos, iſt der„jung verſchrittene arbeitende Stier, Bullohs iſt der Stier, der, nachdem er der Heerde lang genug gedient hat, verſchnitten worden iſt. Güſte oder gelte nennet man die Kühe, Ziegen und Schafe, welche, wenigſtens auf ein Jahr, unfruchtbar oder nicht trächtig find: Das güſte oder gelte Vieh, oder wel? “<en giebt, und ſie einigemal zur Ader läßr; aber vermuthlich verhütet die falkichte Erde nur die Säure und die Schwämchen, aphtbas 3 und das Aderlaſſen befördert die Mäſtung. Algemeine Saus2 Haltung- und Zandwiſſenſchaft 1, S: 765. G. 355- EFG wem uwp im 572 Erſten“Theils Il.//-Hauprtſtüäk. G. 1355: Das Rindvieh wird: entweder nur den Wine fer, odex' aud). de Sommer über im Scralle gehalten. Im erſtern: Fö Ue“ läße man es vom Frühjahr“bis Martini auf fetten' Welden, die hohes Oros hab'n, entweder Tag und Nacht, gebn-oder'man freibt es Abends ünd'an einis gen Orten auch Mittags, zum Melken ,. und Abends, ein. S. 356, Die, beſtändig? Unterhaltung des. Rindvle- bes. im Stalle, oder, dis-Stallfutterung, verlangt: zwar mehr Wartung, aber“ man gee winvet dabey am Futter, an dex Milch/ am Dünger, und ſichert das Vieh wider viele Krankheiten, vornehmlich wider die Seuche. r.(Tſchiffeli) Briefe über die Stallfütterung. Bern 1774. 8. Phyſ. ökon; Bibl. V. S,. 582. Sie ſtehn auch in Abhandlungen der Zernex Geſelſch. 1772. j 3..C. Bergen Anleitung zur Verbeſſerung der BViehzic erhält. 1. Philoſophical transa&, XLIX..p. 339- Wittenbergiſches Wodenblätt 1768. S. 305,» 313» Algem. H8ush. und Landwiſſenſch.- 11. S.-382-. 35 HZännöver. nul. Saml. 1757: S. 1315z und 1758 S.303+ 1455+ Mittel wider die blauen-FleFe. 2, Dieſe blaue Farbe, welche auf dem Rahme einem Schimmel gleicht, rührt, nach der Boopachtung meines Freundes, Herrn 5ave- mann, Director der Pferdearzneyſchule zu Hannover, nicht von Unreinlichkeit der Gefäße her, und iſt in magern Heidegegenden gar nicht, oder ſelten; dagegen am dfterſten da, wo das Vieh ſehr gut genährt wird. Der Grund des Uebels ſcheint im Viehe ſelbſt zu liegen, und verliehrt ſich oft ohne alle Hülfsmitrel, wiewohl man gemeiniglich ' jedes verſuchte Mittel, wobey"es aufgehdrt har, für die Urſache anzugeben pflegt. Hr. HAavemann hai inzwiſchen, bey ſehr hartnäki- gen Fällen, gute Würkung von den getro>“- neten II. Vom Rindvieh, 1652632= 364. 1679; neten- Blättern der: Belladonna; erfahren.“Eine Kuh erhält morgens nüchtern ep Loth, zwey vder drey Tage, bis ein ſtarkes Laxiren er- folat. Wenn das“ Uebel anhält, wird dieſe NYezuey nach einigen Tagen wiederholet:;; wo- bey. zugleich die Euter tägli) drey oder; vier mal mit friſchem... Brunnenwaſſer gebadet werden.' 3. Blutig wird. die Milch„- wenn. eine Kub. viel friſches Laub von Nußbaumen, Eichen, Erten, Quitten und Buchen=gefreſſen hat. S. Phpſ- ökon, Bibl, XIV. S. 193. WEIS: Na dem zehnten oder zwölſten Jahre wera den die, Kühe gemeirigli)„ausgemerzet., und alsdann entweder mager verfauft, oder gemäſtet. 9: 364. Bey großen Landwirthſchäften wird die Nußung des Milchviehes entweder von Ausg6s berinnen berechnet, oder verpachtet. Lekteres iſt, vornehmlich“wegen der"Untreue der Bedienten, gemeiniglich vortheilhaftet.' Ein folcher'Milch« pacht, welcher mancherley Bedingungen zuläßt, wird oft Holländerey, und der Pächter der Holländer genant, 1. Von EFhart Experimentaldkovdmie S. 1675 von Schönfeld Landwirthſchaft S. 333» “Do 2 Schles 580! Eiſten Theiſs Il. Häuptſtuck. Schleſiſche ökon, Saml. 1'S. 512. Meine Beyträge, zur Oekonomie VILL S. 1575. und 11. S,. 262. ! Oefon. LTachr."XI.'S. 441, und ebendaſelbſt fiidet man in'V"VIT. XIII. Theile'mehr Be- rechnungen“'der'-Nutzung des Milchviehes, Briefwechſel über die Me&lenburgiſche Landwirrhſehafr,' 1/"S. 170: 6. 365. Die- in der Jugend verſchnittenen Ockſen werden im vierten, oder-au< wohl erſt im fünfe- ten Jahre, almälig und mit Gelindigkeit zum Ziehen" gewöhnt."Sie müſſen! nicht"an den Hörnern /“ ſonderk"an"der"Bruſt eingeſpänner, ur d in Jar zu höſſe?" naſſer und" ſtürmiſcher Wietorung und beym Glat-iſe, ſo viel als möge- lich, geſchonet werden““. Wenn ſie gegen das zwsiſte./Jahr.. ausgedienthaben, zläßt man ſie mäſien;: 1. In manchen Gegenden", als im Vogtlande, »um Erfurt, Nordhauſenat. a+ werden" die) Zugz! vhſen"beſchlagen; entwedererhält, jeder, Fuß, oder. jede Klaue/ eiu„Ciſen. Letztes geſchieht in einigen Gegenden im Sommer;„erſtes im Winter,' 1 6.2366: Die Maſtunag der jungen oder ausgedlenten Ochſen und der Kühe, geht am beſten von ſtat- ten, 11. Vom Rinbvleh;)+8. 366.367. 581 fen, wenn man dem Viehe die Luſt zum Freſſen erhält, und ihm nicht ſowohl viel, als vielmehr oft. und jedesmal nahrhaftes Futter giebt, auch es ruhig, warm und reinlich hält. 1.5. Li Chriſt vom Mäſten''des)'Rind-; Schwein; Schaf: und Federviehes-" Frankf. am M. 1799. 8. auch Grätz 1792, 8. 2. Zur Maſtung rühmt man jeßt in England den! Leitiſamen.-- S. Thger Engliſche Land? wirthſchaft.-k- S. 632, 6. 367. Die Seälle für das"Milchvſieh, Geltevieh, Zug- und Mäſtochſen, werden bey großen Lande wirthſchaft?n"entweder gedoppelt eingerichtet, oder die Krippen werden an der Scheidewand der Tenne.dergeſtalt angebracht, daß dem. Viehe das Futter von. der Tenne ab, ſowohl in die Krippen als Raufen zugeſte>t+ werden kan, Wenigſtens. einmal wöchentlich:müſſen-die Ställe gereinigt oder ausgemiſtlet werde“. 1. Reinhaärts vermiſchte Schriſten S.189 und St. 8. Härlemans" zweyte Reiſe durc) Schweden S. 194. Taf, 6.. Von EXhart Experimentaldkonomie S. 610. 3:)/The faimer's Guide 1.-p. 468: tab. 2. 4- 1/3 Oo 3 Ber- 5322- Erſten Thells 1. Hauptſtück, Bergens Viehzucht. zweyte Ausg. S. 306. Taf. 3. und S. 302. richtige Erinnerungen wider den Gebrauch der Raufen. 6. 368, Unter den Krankheiten des Rindviehes, iſt die gefährlichſte die ſogenante Rindviehſeuche, od-y Rnvviehpeſt, Löterdürre, von deren ver- ſchizdentlich angegebenen Urſachen noch feine.er- wieſen, ſo wenig“ als eine von. den unendlich vi-!on vorgethlagenen Arzneyen, durch Erfahe rung beſiätigt worden iſt. I. Anweiſung zur"Wartung des Hornviehes in Abſicht der Seuche, von einem“Landmanne an der Niederweſer. Bremen 1772. 8. | FS. B. Oſiander. Erinnerungen an Polizeyen, | Aerzte und Hausväter, Viehſeuchen betreffend. Gdiringen 1797- 8- Ztrolt Beobachtungen über die Rindviehpeſt ür Thyierärzte, Phyſiker und Polizeybeamien. , Zürich 1300. 8. B. Laubender Ganzes der Rindviehpeſi. Leipzig 1801. 8- 2. Die vielen Schriften von der Seuche kan man kennen lernen aus D. Joh. Georg Rrünig Verzeichniß der vornehmſten Schriften von der Rindviehſeuche. Leipzig 17.67., 8.. Ergänzunz ; gen findet man in der Berliner Samlung IV. N S. 656 661. und in Laubenders angeführ- tem Buche. 3. Wider dieſes große Unglü>k, deſſen ſchädliche dauerhafte Folgen ſich über alle Gewerbe ver? breiten, 11. Vom Rindvleh. 5. 368, 583 breiten, hat: man noch zur Zeit, nach unzähz kigen Verſuchen„nur ein zuverläſſiges Gegen- mittel gefunden 3 nämlich eben dasjenige, wd- durch ſich die Republik Bern wider dieſe Seuche geſichert hat; eben dasjenige, wodurch. man ehemals ganz Europa von der Peſt befrevet hat;= die allerſtrengſte Sperrung."Alſo| ein Mittel, was nur die Landespolizey veran? ſtalten kan, JInzwitchen hoffet man ſeit.eini- gen Jahren wiederum viel von de' Einimpfung, S. Die gehobene Gefahr beym LEintritte der Rindviehſeuche.'(von C. W.€. Schu- macher) Berlin 1779. 8.* Vermehrte Aus. 1793. Von Oerzzen Bekanntmachung der in Medlenbura erprobten Jnocularion. Hamburg- 1779. 4: S. Bibl X, S.569. 579. X1[l. S. 342. Treue Abhandiungen der Zelli2 ſchen 2andwirthſch. Geſelſchaft 1. S. 137- 4. Nächſt der Nindviehpeſt iſt wohl die gefähr- lichſte Krankheit die WMlilzſeuchs oder der Milzbrand, welche iv genant wird, weil gemeiniglich die Milz des daran geſtorbenen Biehes angegriffen iſt Sie iſt nicht anſie>kend, ſcheint von ſumpfichten Weiden und verdor- benem Futter zu eviſiehnz; zur Heilung, welche aber feinen Aufſchub leidet, dient die dfrere Begießung mit kaltem Waſſer und der Gebrauch ſtarker Säuren. S. Hern. Haye? mann Aufſaß im neuen Hanndver. Magazin 1795. S.34- 5. Der ſo genante Zungenkrebs iſt ſehr ſelten Krebs. Beſſer iſt es, der Natur die Heilung zu überlaſſen, als dabey das ſchon vor mehr als hundert Jahren empfoblene ſilberne Joſiru? ment(Zundmganns rariora Dat, p,1105), Do 4 zum | ät TT Ea=< “ a“ 584 6. Erſten Theils 11. Hauptſtü>, zum-Ab'er haben, deren un- mittelbare Düngung zu beſchwerlich iſt: Die natürlichſte Weide für Schäfe iſt in'tro>enen, etwas ſandigen und bergigen' Gegenden: 1. Zu den vornehmſten Schriften von' der Schaſ- zucht gehdren folgende:" C. 5. Germershauſen das Ganze der Schaf» zucht. Leipzig 1789. 1790. Zwey Theile. in 8. S. Bibliorh. XV1l, S.73 und, 358» gx Oo 5 3:€. 586 Erſten Thells--41 Havptſtük, I. C. Gotthard volſtändiger Unterricht in der Wartung der Schafe. Erfurt(799. 3- Riem und Reutter dkonomiſch.- veterinariſcher Unicrricht über Zucht, Wartung und Stals2 lung der Schafe. Leipz. 18009. 4. 3.€ Zirſch redlicher Schäfer, oder unmſiänd2 lim Beſchreibung. einer. Schäferey. Anſpach T764« 8:* Oek314 Vachr: IV. S:. 1: und Lreue 6kon. x7achricht. Ill: S. 172.2 Herzog von Der EStrhofzucht. Oeton. LTachr: V. S. 267. und VI. S. 235. Schieſiſche ökon. Saml. 1. S. 53. Schrebers Samlung Xl: Ellis' von der Ergliſchen Schafzucht. Die Urſchrift iſt zu London 1748. 8. gedruckt. S. w. Haſtfer Unterricht von der Zucht und Wartung der beſten Art von Schafen. Aus dem Schwediſchen;-Gditingen), 1754-8.* LEbendeſſelben Goldgrube eines Landes, oder voy Verbeſſerung der Schafzucht. Kopenhagen 1756. 3. auch Bern, 1762- 8. ſteht auch. in der Berner Saml. guverleſener Schriften. Linnei amoen. academ. IV. p. 169->= Schrebers venue Cameralſchr. X. S. 182.= Hannöver. Beyträge. 1760. S. 386 Schrebers neue Cameralſchriften. Il. S. 315: Fragen und Antworten aus der Schäferkunſt. Yus: dem Schwediſchen, 4 Trait des b&tes 3-laine ,'ou methode d'ele- ) ver et de, gouverner les troupeaux aux Champs, eta la bergerie. Par M. Carlier. "Paris 1770. 2 Bände in 4. S. Phyſ. ökon. Bibl, IV. S,. 1.) Dgu- 111.“ Von den Schafen. 5.370: 587 Daubenton Katechismus der Schafzucht, her- qusgegeben von C. A. Wichmann. Leipzig. 1734. 8 neue Ausg. 1795.- S. Phyſ. ökon, Bibl. XUl. 441. Extrait de l'inſtruttion pour les bergers par C. Daubenton. Paris 1795. 12. 2. Von der Vergleichung der Schafzucht mit der Rindviehzucht, und von dey Umſtänden, unter welchen eine von beyden vorzuziehen ſey, ſehe man Leipz. Saml. 111. S. 97. Schleſ. ökon: Sanil. 1. S. 248. Oekon. Tachr. VI. S. 570. ß. 370. Wenn nach dem jährlich vorrächigen Futter, und nach der Größe der Hut, die ſich zur tand- wirthſchaft ſcende Anzahl Schafe, richtig be- ſtimt worden, ſo hat man beym“ Anfaufe, ouf die Farbe und Güte der Wolle, und auf ihre „Geſundheit, Geſtalt und Alter zu achten. 1. Eine Anleitung, die gerechte Grdße der Heer- den zu beſtimmen, findet man in den Leipz. Saml. V. S.771. Geutebru>.1..S, 44. 2. Hier verdienen die ſogenanten Zeidſchnucken oder Heidſchnaken., welche man im Lüneburz giſchen und in der Mark hat, eine beſondere Erwähnung."Bey dieſen, die“ſich! auf den Heiden die Nahrung-ſuchen, und, im Winter, mit wohlgetro>netem„Buchweißenſiroh fürlieb nehmen wüſſen, iſt die ſchwarzbraune Wolle die beſte und» häufigſte, auch theurer, als die graue 588. Erſtön Theils'I;«Hauptſtük. graue und„weiſſe. Sie wird. zum Theil im|] Lande, ſelbſt zu Tüchern verarbeitet„welche, wenn die Wolle, vornehmlich von: Lämmern, wohl ſortiret iſt, fein. und faſt ſchwarz ſind, uyd nicht verſchießen; zum; Theil wird ſie auch nach Bremen verkauft, und von da nach Frankreich verſchi>t. 6. 371. Das Alter der Schafe wird, nach der Ge- ſtalt und Wechſelung der Varderzähne, beſtimt. Sie wechſeln, nach. dem erſten Jahre"das mit- telſte Paar, und bis zum fünften Jahre jähr-| lic, auf jeder Seite, einen folgenden Zahn,| Unſicherer ſind die Kenzeichen von der Zahl der| Ringe an. den Hörnern, 1. Die Schafe haben nur acht Vorderzähne in der Üntern Kinlade, und keine Hundszähne, obgleich GeutebrüX und andere, das Gegen- theil, aus Misverſiand, behaupten. 2. Im erfien Jahre heißt das Schaf ein Lamm, im zweyten Jahre ein Jährling, Zweyſchgufz- ler oder zweyzähnig, im driiten Jahre ein VPVierſchaufler oder vierzähnig u.ſ.w. Dau? benron Katechiömus Taf, 3. ß. 372., 1! 131 Wenn die Schafe zwey Jahre alt ſind; were j den ihnen„“um Michaölis/"die Bötke//“welche die vorzüglichſte' Wolle'häben müſſen,„zugeſel- fet. Billig ſolten nicht mehr, als ſunfzehn bis:=., zwan-| 111. Von“ den“Schafen. 6.3728= 374. 5851 zwänzig! Schafe auf einen' Bok- öder Witder gerechnet! werden; 1. Ein Bo, der ſo alt geworden- iſt, daß er die: Heerde bedienen kan, heißt ein Zeitbo>, Zuchtwidder, Stör. Ein Schaf, was tra- genkan, heißt ein Zeitſchaf; und'vom dritten Jahre bis zum- ſechſten. Jahre, Exer fe oder Schnude: 7 373. Da“ die"Schafe fünf Monäte und RO. Tage tragen, ſo fält die Lamjzeit alsdänn in den Februär-oder"März und im Junius-könrien die' Lämmer der Muttermild< entwöhnt'werden z wiewohl'es für die Heerde beſſer iſt. die käm- mer ſo länge ſie wollen, ſaugen zu loſſen, 1. Es giebt Gegenden, z. B. im der Schweiz, wo die Schafe nicht nur jährlich zweßinäl 1am- menz, ſondern rauch vo<+ ſogar"'oft Zwillinge werfen, und' dennoch gegen drey Pfund Wolle liefern. 2. Die ältern und neuern Lehrer der Schafzucht, ausgenommen die Spanier, verbieten, die neugebohrnen Lämmer die erſte Milch nach der Geburt(coloſtrum) ſaygen'zu laſſen; da ihnem doch ſolche die Natur ſelbſa zur Reini2 gung vol eſchrieben hat. S, Linnei amoen. academ. 1V, p. 175. 6. 374: Die Lämmer mänlichen Geſchlechts werden, in der Abſicht, ihre Größe und Wolle zu ver-' mehren, 590, Erſten Theils I]. Hauptſtück. mehren; ihre, Maſtung„zu beſördern ,- und-das Fleiſc< zu verbeſſern, in einigen Länderm-bereits- einige Wochen nach der Geburt, nach vieler Rach aber erſt, wann ſie ein Jahr alt, und noob älter ſind ,-zu Hämmeln gemacht.-Inzwie- ſchen misbilligen einige dieſe Verſtümmelung, die entweder- durch den: Schnitt; oder bequee mer und ſicherer durc das Abſchnüren' ge- ſchieht, und die auch.in Spanien nur bey den grobwolligen Schafen,:am- mittelländiſchen Meere, gebräuchiich iſt, I. Carlier 1: S. r82. und. Daubenton"in''Ka2 techismus der Schafzucht. S. 266. lehren auch die. weiblichen Lämmer. verſchneiden,: Man nimt ihnen die EyerſtdXe mit ihren breiten Bändern. 4 2. Zu Gegenden wo fette Weidzn ſind,'nußet die Zuchtſchäferey nicht, wohl aber die Zam melſchäferey, welche darin beſteht, daß'man jährlich vierjährige Hämmels kauft,(und jähr- lic) ein Drittel oder Viertel davon fett macht und. verkauft. G. 3756 Den weiblichen Lämmern(Zibben oder Kibben) pflegt man, theils um die Begattung zu erleichtern, theils auch um ſie von den übri» gen zu unterſcheiden, die Schwänze zu ver- ſiußen. Aber die erſte Abſicht iſt unnöthig und die leßte lieſſe ſich durc unſchädlicheve„Mittel erhalten, 1. III. Von den. Schafen." 8. 375; 376. 591 1. Das: Zeichnen der Schafe, welches auch zur Unterſcheidung des Knechtviehes ydthig«wird, geſchieht:am: beſten, wenn man Theer und acen des Rüdens einflechten, und zugleich:die Ohren zeichnen.. S. Bibl. 1V. S. 7. In Spanien wird den Schafen, über. der Naſe, ein. Zei- ene Hägel mit kurzem feinen Graſe. Sie dürfen nicht in beſtändigem Regen ,. nicht in der größ- ten Hiße, und Morgends nur, wann ſchon der Thau vertronet iſt,„ausgetrieben werden. 6. 377. b. So bald. im Frühlinge die Witterung ge- Under geworden iſt, und die Schafe hinreichen- des Futter finden können, werden ſie, die Nacht über, zur Düngung der Felder, in Hürden oder Horden gelaſſen. Die trächtigen Schafe und Z2ämmer verlangen die nächſten Weiden, die gelindeſte Witterung, und werden ſicherer Abends eingetrieben: Die Hürden werden von Zeit zu Zeit, nachdem es die kandesgewöhnhelt eingeführt hat, verrüft. 4, Zu den vorzüglichſten Pflanzen, welche die Schafe auf ihren Weiden zu finden pflegen, gehdren: Schafgras, Fe/?uca ovina,|. oben SC. 110. Täſchelfraut, Thla/pi bur/a paſto- ris 903. Rerner Taf. 415. welches in einem Sommer: viermal aus dem Samen aufwächſt; Cyno/urus criſtatus,(. oben S.110. Poa bul- III. Bon ven Scofen., 6; 377: b.= 379. 5:95 bulbo/a und einige Brom. Einige dieſer Pflanzen verdienen, für die Schafe ausgeſäet zu werdön.. Gewächſe aus der Verwatidſchaft der. Rüben ,! ſind geſunden. Schafen: heilſam, anbrüchigen aber gefährlich:, Rosmarin und Lavendel freſſen Schafe gar nicht,. ob- gleich einige"daher die Güte des Spayiſchein Hatimelfleiſches ableiten wollen.' Ein größe- xes“ Verzeichnis der: hieher gehörigen Pflan- zen, findet man in /./nnei amoen. academ. IV. p. 1813 in Gleditſchs vermiſchten Ab- -«hand!l. 1. S. 259. 111:%'S. 3124" DER 82, Wie man" die gerechte Größe, die vdrtheilhafte Geſtalt des Zördenſtalles, und die dazu nd2 thige Anzahl Hörden beſtimmen ſoll“ findet mai"in ökön. Währ. Xlil. S; 228.. Leipz.» Intelligenzblatt 1772. St. 45. Schriften: der Leipziger: ökon. Societät 11. S,. 1303 Wekonoamiſche szefte Ill. S. 331. 401. 6. 278. Zur Wintkerfukterung dient vornehmli< Heu; Laub. und Stroh, von- Getreide und Hülſengee wächſen: Bey Froſt, wenn nicht alles Land mit Schnee bedeckt iſt,'kan die Heerde ausge» rkrieben werden. 6. 379. Der Heerde mag täglich reines und friſches Waſſer. angeboten werdenz obgleich geſunde Schäfe nur wenig ſaufen,; * 3, Daubenton Katechismüus S. 164. Haller elementa phyfiolog. VI. p.177: Pp2, 9. 386. 596 Erſten Theils I], Häuptſtück: 6. 380, Das mäßige Salzlecken dient:dieſen Thieren vor allen" andern zur“ Geſundheit.“ Man wäh» let dazu"Steinſalz 3'in Ermängelung deſſen giebt. man ihnen mit Theer zuſammen gefnete- tes Kochſalz„in eigenen dazu bereiteten Rinnen oder Schalen:z und vermiſcht 1es8' auch? wohl mit allerley Kräutern. 1. Von Juſti dkonomiſche Schriften 1l.. S. 430. Memoires prefentes 1. pP, LL+:,„Obſervations für les bons eflets du ſel dans 1a nourri- ture des beſtiaux«.„a YZ. S« Gleditſch vermiſchte“ Abhandlungen, von Gerhard. Berlin:1789.: 8. Il. S. 258. 3, Nach Anordnung der Späniſchen Schäfer, ha- ben zu Stolpe,'800 Schäfe den Winter über, vom 1. Januar bis zum letzten April, in zwey Wochen, 30 Pfund klargeſtoſſenes Polniſches Steinſalz„. im Sommer ,. oder. vom x. May bis zum letzten December wöchentlich eben ſo, viel verzehrt. Stat eines Zentners Steinſalz ſind zwey Scheffel Kochſalz zu rechnen. Zu Großen- ſalza, zwey"Meilen'von“"Magdeburg, wird das Kochſalz geſchmolzen und. in Formen ges goſſen, damit es bequemer dem Viehe zum Lecken dienen könne. 6. 381| ' Stat der gewöhnlichen Schafweide haben einige, mit Vortheile, die Stallfutterung, und die Untechaltung der Schofe in Hürden, mit angebaueten Futterfräutern, eingeführt, I. T11. Von den-Schafen.“ b. 381. 382: 597 „I+ Seip3» Saml.;X. S.,1097. Z+>GeutebrüF 1L...S, 375. Reicharts vermiſchte Schriften S. 686. Schriften der Pfälziſchen ökon. Geſelſch. 1769. S. 185. 2. Bey dieſer Stallfutterung und Futterſchäfe- rey. würde die„von, Young, in Six. months tour through the. Nord: of England 1. T. I. Fig. 4- abgebildete Krippe, und... Raufe., mit vier. Rädern, bequeme. Dienſie..leiſten. 3. Solte dieſe Einrichtung“ algemein) werden?, ſo würde der Polizey, eine große Hinderung, bey Aufhebung der? Gemeinheiten, weggeräu- met ſeyn,„!.. 4. Dieſer Futterſchäferey„iſt, die von de, Perce vorgeſchlagene wilde Schafzucht, ganz entgez gengeſeßt.“ Sie kdnte leicht durch' Gründe*wiz' derlegt werden, wenn es nicht die Eifährung? bereits gethan hätte.. S. Schrebers. Saml. V..S. 73.. Hannöv. Magazin 1768. S. 987- Memöires ſur les Jaines, Bruxelles 1755."8- pP- 85.*| . 6. 382. 163 Die-Schaſfſtälle müſſen an troFenen Dkten, von gerechter Länge'und Höhe gebauet, inwene- . dig an''den' Wänden“ oder in'der Mitte“mit Krippen und Raufen,,„mitzFenſtern, oben mit einem dichten Boden verſehn, und überhaupt ſo eingerichtet ſeyn, daß Licht', Reinigung der Luft, und eine gemäßigte Wärme darin erhalten.werde, - I+ Regeln, zur Anlegung„großer: Schäfereyen“fin? det man in Pp 3 Von 593 Erſten Theils"Il, Hauptſtü. "Von ZE Fhart Experimentaldkonomie S. 615. Algem,. Saushalt. und Landwiſſ. 1. S. 260. „„Carlier trajte des b&tes a Jaine 1, p.352. "2. Stat der von einigen vorgeſchlagenen Luft- züge!, die nach der Art der Schornſteine gemacht „werden ſollen'iſt' beſſer, die Züge über den Mauern zwiſchen"dem Gebalke zu machen, wobey venn die Wellerhdlzer auf das Gebalke '' gelegr' werden müſſen, wie bey dem von H, Oberbäutommiſſ, BorheX zu Mariengarien erbaueien: Schafftalle geſchehen iſt, 6: 383: Die Nußung der Schafmilch iſt ein betrügs licher"Gewinn, indem. ſie Mutter und kämmer entfräftet„und die Wolle vermindert und ver- ſch!limmert. D 11 SeutebruX'1. S 332. 2.. Wo dieſe Nüßung algemein iſt, da kommen bey ihrer Abſchaffung Schwierigkeiten vor, die in von Lamotte praktiſchen Beyträgen zur Cameralwiſſenſch.“zweyten Theil, erzählt ſind, iS; Biblioth.::X1V2S. 203."Von: Bene? Tendorff kleine Schriften. Küſtrin, 1784, 84 '„« S4, ui Bibliorh. XI111.,S. 374+ 6. 384; Die Schafe werden. in einigen Ländern jähr- lic einmal/ In mänchen aber zweymal geſcho- ren Der Rath, die zwey'hürigen Heerden zu einſchürigen zu machen;“ hat Gründe'und Cr- fahrungen vor ſich, T. LIL Bon*vem Schafen. FS 384 7 388. 599 1. Zann3vi N7agaz. 1768. S-983« Schleſ: ökonom. Saml. 11. S. 328. 623. Von Juſti dkonomiſche Schriften 11. S- 479» 2. Vor dieſer, zur Aufnahme unſerer'Manu- facturen, dieulichen Veränderung, ſcheuet ſich der Landwirth, weil e:nſc<ürige Schafe eiwas weniger Wolle, alſo weniger Cinnahme geben, indem ſie evtweder“für den Preis der„zwey? ſchürigen verkauft werdey muß; oder gar:micht, oder wenigſiens nicht vald“,. Käufer„findet. Aber verkaufien die Lavdwirihe ihre Wolle unz „mittelbar den Verarbeitern, und micht dey Vor- käufern; ſo würde dieſes und maucwemmet oder gewaſchen aber zurräglicher wäre es, die abs geſchorene) Wolle,; wie; in Spanien geſchieht, zu waſchen. 6.386. Die äbgeſchorene Wolle muß ſogleich ſortiret werden. Die vorzüglichſte' iſt die vom Rücken, nächſt dieſer die.von den. Seiten 3; die ſchlechteſte iſt». auf den Schenkeln...- kämmerwolle. und Sterblingswolle darf mit der übrigen nicht ver- miſcht werden, 31, Allemal: iſt es: dem Landwirthe nüßlich, die: „jenigen, Theile der Technologie zu kennen, welche von der Verarbeitung ſeiner Producte I Pp 4 han? 600 Erſten Theils 11. Hauptſtück. handeln 5»aber vorzüglich iſt dieß-bey/det-Wolle ndthig. Manche,„Fehler, würden vermieden werden, wenn man einſähe, wie ſehr ſie die Wolle im Gebrauche und Preiſe herunterſeßzen müſſen. Die Geſchilichkeit., die Wolle. ge- nau zu ſortiren, würde den Preis erhöhen, und ihn" der wahren Güte proportioniren. Jetzt ſchlägt der Verarbeiter den. Werth der Land? wolle/ ohne ſonderliche Rückſicht auf ihre Ver- ſchiedenheit, meiſtens'zu gering an; um ſie deſio wohlfeiler einkaufen ,/ und-ſie ſelbſt zu ſei: nem Vortheile ſortiren zu können. So verach= ten: die Däniſchen Manufacturen die Jskändia ſche Wolle, kaufen ſte wohlſeil, und leſen Wolle daraus, deren Werth" den Einkäufpreis unz mäßig überſteiget. 8: 387. Die Schäfer ſind entweder Pach(ſchäfer, denen die Triſten"verpachtet ſind; oder denen die Heerde als eiſern übergeben iſt(contraäus ſocidae)z; oder Lohnſc<äfer, welche Koſt und Lohn in Gelde, bekominen;-, und alſo. keinen. Antheil an der Schäſerey haben;z, oder Mengeſchäfer(Seßſhäfer), welche eine Anzähl eigene Schafe mit den herrſchaftlichen dergeſtalt vermengen, daß beyde zuſammen ge- nommen nur eine Heerde augmachen,'und welcend iſt, daß ſie niemals, oder ſelten, unter einer einmal da- mit befallenen Heerde, ausgerottet wird.“Man unterſcheidet daher jeßt, in Nieder- und Ober- ſachſen, auch in Franken, die Heerden in.rei- nes und Scenden P'o'X en oder Blattern, welche.am ſicherſten dur< die Ställfütterung verhütet: würden, hat"man in neuern. Zeiten durch die Jnoculation, unſchädlicher, gemacht. 1. I.D. Buſch Arleitung die Schafblattern zu behandeln. Marburg 1799. 8. S. Dibl. XX."SG 332) Oekonomiſche Hefte. X. S. 481: Gilbert von den SchafpoFen. Riems:neue Snmlung X1.: von ZHoſſmann Verjache-über- die Inoculativn«. 9.4 G, 394- 60+ Erſten Theils.-11. Hauptſtück? 6. 394: Vou.den übrigen Krankheiten. erwähne ich hier nur; der: böſen Würfungen der Blaſene würmer. und der Tgel, wider welche noh alle Verſuche vergebens geweſen ſind. 14' Die Blaſenwürmer„ Aydatides, finden ſich bey den Schafen am öfierſten' zwiſchen der harten und weichen Hirnhaut, nie zwiſchen der Hirnſchädel und Hirnhaut,“ auch wohl nie im Gehirne ſelbſt. Ihre Entſtehung iſt ſo. uperklärlich:, als die Entſtehung, der übriz gen Eingeweidewürmer z; zumal da, man ſie ſv gar intneugebornen Lämmern geſunden hat. Abor faſt. ſcheint es gewiß zu ſeyn, daß das Uebel“durch unmäſſige Hiße, vnd" ſchon in (früher Jugend>. wo. nicht verurſacht. doch vermehrt wird z wie es denn auch in" großen Heerden dfrer"als in. einern vorkdmt.< Dex Trocar kan nur ſelten nußzen, nicht bey gez hdtnten Schafen, nicht wenn die Bläſe ſo tief liegt, daß ihr Ort.nicht bemerkt werden kan. Auch kan'die Blaſe dabey nicht ganz herausgenommen, werden„und. alsdann füllet ſie ſich, wenigſtens. zuweilen„„wieder, Eben deswegen möchte es, auc) nam dem Urtheile des Hrn. Direct. Havemann, beſſer ſeyn, die Hirnſchädel mit'einem ſcharfen Meſſer zu dfnen z: und die Blaſe ganz heraus zu nehmen. IBeib aber„die. Unternehmung mißlich. iſt, und die Schafe wohl nie wieder geſund.-wer- ,.den, ſo„wird. es-am allerbeſien ſeyn, fie gleich zu ſchlachten. Uebrißens ſcheint ſich die YPür- kung nach dem Orte Der Blaſe'verſchiedentz tidy Ia äußern, daher'ndie Namen Segler, Dreher, Springer/-Trgber, entſtanden ſind. ? 2. 11; Von den Schafe» 5. 394.'60F 2.'Schdü Joh. Scultetus/ Zartmann,'Tyes ſon; Scheuchzer und"ändere haben, vor mehr vl8 hundert Jahren, Blaſenwürmer gez kant.-'Die Blaſen ,' ohne jedoch) dabey an Würmer zu denken, ſind ſchon in Heron. Gabuccimnit Jib! de comitiali worbo, Vernet. 1561/''4+ für die Urſache' des Drehens ange) geben"worden ,' und faſt ſcheint es, daß be- reits der'Verfaſſer des'Büchs'Tepl 12095 vo50y, zwiſchen den Schriften des Hippocrates(edit. Francof. 1595 fol. Set..3.. pP. 91.). eben Diez ſer Meinung geweſen. iſt» Auch. die Teutſchen Schäfer haben ſeit undenfklichen Zeiten die Blas ſen für die Urſache„der Krankheit erkant; das her auch„die Benennung Queſenkopf, von Gueſe, Blaſe entſtanden iſt. Aber unter den neuern Natürforſchern““hat H. PalUss zuerſt genaue Unterſuchungen veranlaſſet/ unter welz = H8&nnöveriſche nützliche Sama lung. 1757; S.762. Riem auserleſene Satmlung 1l. 4. und neue Samlung 1V. H. Prof. Fiſcher von Schaf: egeltt, 6, Zu den ſchädlichen Jnſeeten gehdren Oeſtrus ovis 9706. Schafbremſe. Hippobo/cä ovinä i011. Schaflaus, welche der Wolle ihres Aufenthaltes eine grüne Farbe verurſacht. Acarus veduvius, vicituS 1022. Schafze>e, Pediculus ovis 10i7. Schaflaus. 7. Zu den gefährlichen Pflanzen gehdren, außer einigen ſchon 5, 130. genänten t Anemone nemovo/a 762. Waldhähnlein«. Berner dkonom. Pflänzen. Täf. 42« " perennis 1465. daurendes Bitt2 gelFraut. Rerner Taf. 336. Schafe, welche es im Frühjahre abfreſſen, ſteiben, Sie bea rühren es aber nicht mehr, wenn ſchon an- DT Die 11.“ Vonden Schafen.- 58. 394»:627 dere Pflanzen vorhanden ſind. Mönch Aufs ſätze ans der Oekönomie. 1: S. 23. Anthöricum oſiſragum 445. Kerner T. 728. Pinguicula vulgaris 25. SextFraut. Berner Taf. 340» Funcus piloſus 468. Berner Taf. 453. Hieracium piloſella(Germershauſen) Myoſotis fcorpioides paluſtris. Vergiß mein nicht. Berner Taf. 1686. ayvenſis. Taf. 589. wird von Schafen vermieden, tddtet ſie äber nicht. S. Viborgs Samlung für Thierärzte, X, Vier- „um? y || '"| R! Bi 4 608' Erſten Theils Il: Hauptſtück, Vierter Abſchnitt. “Boo nm Zuiie cg e€ 1m Inhalt Zucht der gemeinen Ziegen 5. 395 73974 Ang02 riſche Ziegen:"8,5398 ==> wenddrgikinenmnn 6. 395, Die Ziegen können, in der. Nachbarſchaft der Hölzungen und Gärten, nicht wohl ohne Nachtheil, hingegen mit großem Vortheile, we- gen ihrer Milch, Häute, Haare, wegen des Unſchlits, und wegen ihrer Fruchtbarkeit, in fel ſichten und unfruchtbaren Gegenden gehalten werden. TI. B. L. Hüels Abhandlung von den Ziegen und zahmen Schweinen. Frankf. und Leip- zig 1756. 8. Der redliche und aufrichtige Schäfer, nebſt „dem fleißigen Geiß- und Ziegenhirten. Nürnb. und Prag 1710. 12. Alg. Sausb. und Landwiſſenſch, 1. S. 803- Das Ganze der Ziegenzucht. Helmſtädt 12801, 8. 2. Das Ueberſpringen über Befriedigungen, verwehrt man, in Schweden, dadurch, daß man den Lämmern, glei) nach der Geburt, eine IV, Von, Ziegen. H..395== 398. 609 eine kleine. Sehne an„einem, Hinterfuße, hinten än der Klaue, abſchneiden. S, 2innye Weſtgöthiſche' Reiſe S. x'x. Das gefähiliche Benagen der Bäume kan wan äuch, nach dem Einfalle9; eines: Engliſchen Landwirhs, dadurch verhüten, daß man den Ziegen die Vorderzähne qusbricht; aber man ſidhret“ das durch: die Verdauang: j 1C+ 396; Sie-ſind vom zwehten bis zum ächten: Jahre zur Zeugung goſchikt. Die Begattung erlaubt man im October und November/ uns erhält dafür nach'fünf-Mönaren; öder um Oſtern 3 df Zwey /' zuweilen öuch drey Lämmer."Einige Siegen werfen zweymal im Jahre, S. 397% Sie gehören eigentlich! an Hügel und'Klips pen, nicht aber auf naſſe vder nur feuchte Wie» ſen. Jhr'Winterfurter böſteht in Heu, Stroh, Kohl, und gedörretem Laube.* In ihren Stäle Jen, verlangen, ſte„Reinlichkeit, und Wärme, ß. 398: Um Venedig, in Schweden, Frankreich und Teutſchland.,„hat man dis, wegen ihrer vorrreflichen Haare ,. weit nüblicheren Ang or ie ſchen Ziegen, mit gutem Erfolge, zu erzie» Hen angefangen.* Aber"weil" wir feine mit Buſchwerk bewachſene Wüſteneyen haben, weiche Eb> EE wir 610 Erſten“Theils 41 Hauptſtück." wir Ziegenheerden. überlaſſen fönten, und vor- nehmlich weil inan die Vermiſchung mit der einheimſchen. Raße nicht verhüter hat, ſo ſind dieſe Verſenſchrot, zum allerwenigſten 100 Pfund; aber Schweine von 209 bis 259 Pfund ſind dort nicht ſelten, ß. 409, Der Eber, Kempe, ſoll wenigſtens'an- derthals Jrhr alt ſeyn, ehe er zur Begattung geloſſen wird. Alsdann giebt man„ihm acht bis zwölf Säue. Nach vier Jahren wird er ſet- ner Dienſte entlaſſen, geſchnitten und gemäſtet, 6. 401. Die Säue läßt man alle zugleſch ,' nach einem Altar von zwey Jahren, im October oder März, belegen, Sie tragen vier Monate, Unter den 9 399. zuerſt angeführten Umſtänden, können ſie jährlich zweymal werfen; ſonſt aber iſt es beſſer, ſie nur im Herbſte belegen zu laſſen. Qq 3 GS. 492% 614- Erſten Theils 1. Hauptſtück, S. 402. Die Ferkel läßt man fünf bis ſechs Wo- hen ſaugen. Zur Zucht läßt man der Sau vom zweyken oder dritten. Wurfe, nur ſieben over acht Junge, und verkauft die übrigen als Spanferkel. 1. Sannöv. Magazin 1767. S. 1931. Journal oeconowique 1758, Pp. 157. 2. Eine Sau muß wenigſtens 19 Ferkel werfen, kan aber bey guten Eutern 12 StüFe ernäh- ren; Ju wohlfeilen Zeiten werfen 8 Ferkel nicht die Koſten ab, welche die Sau zur Uns terhaltung fordert... S. ZJ. ZL. G. Leopold Handbuch der Landwirthſchaft. Schnepfenth. 1795. 1798. 2 Theile in 8« Biblioth. XX. S. 398. . 8... Um das ſchädliche Wühlen zu verhüten, müſs ſen die Schweine geringelt werden; oder man ſteFXe ihnen cin gabelförmiges Eiſen mit einem Ringe in die Naſe; f. Algem. Haush. und Landwiſſenſ. 1. S. 301 z; oder man zerſchneide ihnen, ſchon in der Jugend, zu dem Ende, die- jenige Sehne, die den Rüſſel in die Höhe zieht z ſ. Linne. Weſtgothiſche Reiſe S.1xo. Aber das letzte Mittel macht ſie zum Wühlen, wo- durch ſie voM zuweilen nüßliche Dienſte leis ſten können, gänzlich unfähig. 6. 403+ j Die Ställe müſſen einen gepflaſterten, we- nigſtens nicht mit eichenen Bohlen belegten Boo den haben, warm ſeyn, und reinlich geholten wer- V. Von Schweinen...: 5. 493: 494.%b. 61€ werden. Die, Tröge, werden.mit Latten. verſchla- gen. Jedes Mutterſchwein-verlänger,' mit den Jungen einen abgeſonderten. Stall, mit" fvey- ſtehenden-Trögen, p winni€ 4. Damit nicht dieſe. Thiere ihr Futter, was ih» nen, ſonderlich zur. Maſtzeit:,, reichlich gegeben werden. muß,„verderben.,. ſeße. man. über die Trdge einen ſolchen, Trichter, als.in Algem, Hgush. und) Landwiſſenſch, lS, 800%T, 6. Fig. I-- beſchrieben, und. abgebildet iſt.- S. 404: 363 5.4 Zu Weiden ſchicken ſich feuchte, auch wohl ſumpfige" Gegenden, auch Brachfelder und Stoppelfelder. S. 404. b. ing Die Maſtung geſchieht theils in Wäldern G. 282. theils in Ställen;"Im-leßtern Falle dient dazu geſchrotenes Getreide, Trebern/ Spü- lich, auch vornehmlich Klee und gefo WTeuyenhahn S. 4947 Abex Überhaupt ſolte der Gebrauch, des Spießglaſes zur Beſchleunigung, der Maſiung durc< Ver? ſüche' ausgedehnt werden. 4. Da die zohmen Schweine unſtreitig von den wilden abſtammen, ſolte es dany nicht der Mü» he werth ſeyn, den Verſuch zu machen, Friſch linge aufzuziehen und zahm zu machen?- Viels leicht könten dieſe eine vorzügliche Abart: werden, | S. 405;| Ein gewöhn!ic Ge- meinnügziger: Vorrath.1. S. 65.> Büffons! vierfüſſige Thiere, nach Martini Ausgabe 111. S. 2309:?)| The rural economy of. Yorkſhire by Mar- ſhall. Lond. 1788. 8. 1. S.232" und 264. S. Bibl. XVl. S. 542. Nach der Ueber» ſetzung des H. Gr, von Podewils. Beirlig 1801. 8. Il. S 345. D'education des Japins par Zuneau de Boisjermain. Paris 1798. 8. 2: S. C. S. Mayer Anweiſung zur Angoriſchen Kaninchenzucht.. Dresden 1789. 8, 3. Riem verädelte Kaninc an. 6. 412 Die jungen. Hähne, und für reichere Ta» feln, auch die jungen Hühner, werden verſchnit« ten; und im. dunfeln Behältniſſen, mit einem Teige von Weißen'="Buchweißen» Gerſten» oder“Hinſenmehl; geſtopft. I. Anweiſung älles Federvieh wohlfeil und in kurzer Zeit zu mäſten. Koburg 1789, 8» und„1790. 8. 24 Die beſten Vorſchriften zur Unterhaltung ei3 ner.“Poularderie,: findet man bey EXharr S. 336, im Zegumups/zulelzt/gengntem Werke, in SEENGEIN VI. Vom Feberviehe,"5. 413. 414. 623 in Zeipz." Ssml. XIV. S: 925; und in ökon. 3Tachr. XI. S. 30.“' O-- 413. Unter ven Krankheiten der Hühner iſt der Pip' die'gewöhnlichſte; Sie ſcheint in einer Verſtöpfung der Naſenlöcher, vornehmli&''dör Drüſeä/in der Schleimhauk, und in Erhärtung der Zunge zu beſtehenz doch ſoll ſie von Läuſen herrühren, welche ſonderlich ſich an die Ohren ſeen. Man vertreibt dieſes Ungeziefer da- durch.,.daß man di: Köpfe des Federviehes mit Thran-. oder. miteinem andern Oehle„beneßt. I."Santn6v. Anzeig. 17545 S. 545:473- 758, Zanndöv. Wagazin 1763..S. 710 Leipz..Saml. X..S. 964. 1090. 2. Der Namen iſt von.dem Jtalieniſchen Pipita, und dieſer vom. Lateiniſchen'pipare enytſtan- den. Das Ungeziefer iſt Vegqicu/lus gallinae und. P. capouis. 1020. 3.'Die Ställe des Federviehes. müſſen wider Marter, Muſtela martes, und Jltiſſe, 44% patorius, verwahrt werden, 2 Sur 40 Die Truthühner(Puter, Kaſlekuter, Wälſche Hühner), legen im April, und brüten meiſt vier Wochen, allenfals achtzehn bis zwan- zig Eyer.“In der Jügend verlangen ſie Wärme, Schatten, xeines Waſſer, und überhaupt viele Wartung.!. Ls Ta 624„Erſten Theils 11. Hayptſtück, 1. Schleſiſche.dkonom. FTachr, 1773: S, 306; ynd 1775» S,. 4. 4 1 6. 415, Die Naſiung derſelben. geſchieht z- näch den zuerſt. in Frankreich, und hernach auch in an- dern Ländern;: angeſtelleten Verſuchen 5 am beſten?mit-Wallnüſſen und; ſüſſer. Mitch» x. Zamb. Ü78gazin SIT, S.71% ß. 416;| Die Enten bezahlen in wäſſerreichen' Ge genden leicht die wenige Wartung und'Fütte- rung, welche ſie verlängen. Sie brüten.acht und zwanzig Tage. 3. Nowuvelliſte vetonomique KRV. paßt: 41: Ma- niere d'elever les oies et les canards; et de ſe procurer des canärds-mulets. 3, Außer der gemeinen zahmen Ente, Aitas bö- Schas, zieht man in einigen Gegenden" auch die krumſchnabelige,+4. adunca 5"itglei: *Wen).die Türkiſche: Ente: Klein Hiſt, der Vögel S. 138. Schriften: dex. Zeipziger ökonomiſchen Geſelſchaft VI]l. S. 1:66: Erziehung der Biſamente.= skon, 53efte 11, 8S«+.„L18»„» 7 We AE Die Gänſe verurſachen, mehr Bemühung, ſchaden. leicht, den Gerreidefeldern und Wieſen, und ſind weniger nüßlich, ob ſie gleich, auch wege VT."Vom Febervieha“ 6. 419. Ezp wegen der Federn, die män den Zuchtgänſen jähriichzweymal: abrüpfen; mag;- Achtung"vers dienenz;: Eine, Gans:brütet erwa-zehn Eyer» it acht und zwanzig Tagen" aus.! Jährlich werden die dreyjährigen oder“ vierjährigen ausgemerzt,/ I. Leipz. Saml. IX. S, 392: von. der Gänſe zucht auf Landgütern. j Oekön, Nachr. IV. S. 297, 458 2 bon der Maſtung der Gäuſe.! Wirrenbergiſches„Wochenblatt. 19861? S. 2573 vom Nutzen der Gänjes und Schweiz nezucht.'; 2, Ein ſehr“ gedeihliches" Fätter*für junge Gänſe, und" Überhaupt für alles. Federvieh/-"iſt das? Kraut voy,„Schiebering);) Sium noaälflorun;: S«; Zeſchäftigungen» der, Berliner ngrurs. forſch. Streurnide, Ü. S. 510,: Z,: Außerk“/ der gemeinen) zahmen! Gans erzieht" man; anch: zuweilen.die-Cürkiſche. Gans, 27,8: cy21014e8, auch„ ſonderlichzin England, die- Canädenſer Gans, 4. ranadenſis: Die Guchsgans ,-H4nas 14940808; wirs mehr wes gen ihrer Schönheit, als ihres"Nußens7 gee halten;„DZ„x“ E08 Wa: 4. Auch"der"Schwan wird“in Sibirien? mit Equi/etwmn, Potamogeton, Rerner Taf“180, und vornehmlied mit den Würzeln der Calthae, Berner: Tdf:9:"und'Lapar/m aquatiti!ſo.fet emacht, daß er„ſonderlich: in der! Jugend, ſchr wohlſchmeckend'wird: ; R 6 6. FE 626 Erſten Theils- Il.“ Hauptſtück, DEN S:; 418- Die jungen Gänſe ſind'im“ Anfange des Sommers, wann-der mit Hervorkreibung der großen Federfiele böſchäftigte Körper, von Ins ſecten angegriffen wird,'den gefährlichſten Zus- fällen ausgeſeßt, wider welche TobaFsaſche an- gerathen wird, 1. Zannöver.. Beyträge 1762- S. 635+ 1255. Zannöv. nügl. Saml. 4757:(S«» 670-941, Schrebexs; Saml. 11. S, 364- 6. 419. Die Tauben machen. ihren Werth, durch bden- Schaden-, welchen? ſie AeFern, Gärten: und Dächern“ zufügen, ſehr zweifelhaft. Beſſer iſt es',"zum eigenen Verbräuche, einige Mond- tauben zu futtern, als Feldflüchter zum Stehlen zu halten: Jene liefern jährlich unge- fähr ſechs Paar, leßtere'nur drey höchſtens;vier Päar Junge. Sie brüten zwanzig Tage. "1..Oefon, XTachr. 11. S,. 65.,„Naturgeſchichte Der Tauben:! Un(07. 22 5Hzanndv. Beyträge 1771. S. 826« (C+. S+.Vioſer.). vüßliches und. volſiändiges Taubenbuch..+ Ulm 1790, 8,„S- Diblioth. XVI S.3096<; 3.00 Des„iel 1:2. Wer Tauben zum Vergnügen hälten-will, der findet-die meiſten. Abarten abgebildet in Storia naturale degli uccelli- HL:rab; 267 bi8 290. S. Phyſikal, öFon, Bibl. IV, S, 438- :" „ EE STORE GHT EHE ZE IO „VU Von Fiſchen: 6.114207" 627 3-) Saſanerien weifen zu wenig Nuten ab, ges gen die mühſame: und koſtbare Wartung, wel» teiche entbehren. 6. 424: Die Teiche müſſen eine gerechte Tiefe und Weite und ſtarke Dämme haben. Zum Ab- laſſen des Wäſſers dienen Schußbretter, Zapfen oder Ständer, die Hinter ſich dauerhafte Ge- , rinne haben müſſen. Dur den Teich werden Gräben und Seitengräben zu dem Ablaſſe hin gezo- VIL: Von Fiſchen: 6-7 424. 631 getogen? In der Nachbärſchäft deſſelben wer- den in dem Teiche Keſſel,"'Fiſchlöcher/ Fiſch« gruben Stiche oder Vertiefungen gemacht, in welche ſich die Fiſche,„beym Ausfiſchen;; ſame meln, und zuweilen zu ihrer Sicherheit, hine ziehen können Wider den.gar zu ſtarfen Zus fluß des„Waſſ“rs,, ſind Ueberfälle oder. Flutbet- ten mit Gerinnen, nschig7.-und dieſe ſowohl als der Sinlaß und: Ablaß:," müſſen«mit Gegit- ter;""Rechen'oder Reffen, verwahrt werden, Um allen Verluſt der Fiſche, bey Ueberſck, Der/Srändex/iſteine/Rinre, über deren Oef- nung.. im„Teiche zein. viere>iger Trichter.mit Sdqußbrettern ſteht,..Er ſt. ſich am beſten für“kleine Teiche,“und ſolche, die wider Diebe'genug feſichert ſind. . Am ſicherſten.iſt es, wenn man die ganze Anz legung großer Teiche, einem geſchiften T/iche 120%bäumeiſter überträgt. Ohnehin iſt dieſes Ge- 17% ſchäft;''die Aufführung der'Dämme;'"die Er- bauung der Gerinne;"ein Theib'/der“, iw“ihrer ganzen Ausdehnungz yoch nicht genugybearbeiz tet:n Hydrotechnik oder Waſſerbaykunſt, Ei- nige hieher gehdrige Regeln. findet män in Ab- handlungen dev Schwed; Akad.“XXX:'S. 182%“ XXVL“ Sy2707% Borzüglichz"verdient bier empfohlen zu werden? /T.,5: Riemann praktiſche Anweiſung zum Teichbau. Leipzig ; 3798%"8. Mo Dini. XX. Sy 318: G. 425. Die"Streichteiche müſſen der Quelle am nächſten“ liegen, und eitüge'ſeichte Stellen'haben z wie ſie denn auch überhaupt eine geringere Tiefe, 'als die übrigen erfordern. Wor ihrer Beſeßung Werden ſie jedesmal. rein ausgefiſchet und. äuse getrocknet. 6. 426. Um die gehörige Anzahl Fiſche für die Teiche Zu beſtimmen,. muß. man auf die Größe und Güte derſelben, auf die-Größe der Fiſchs ſelbſt und auch darauf ſehen,'wie lange man ſie darin zu Vila Von Fiſchen, 5.4277) 633 zu laſſen denkt. Für. die Raubfiſche müſſen kleinere"Fiſche zugleich eingeſeßt werden, | 6. 497; Jm Winter muß män das Auſſtehen"der Fiſche, und die völlige Bedeckung des"Deichs mit“ Eiſe, zumal da, wo das Waſſer. viele fäu» lende Körper enthält,"mit größter Vorſicht zu verhüten ſuchen, daher man, bey anhaltendem Froſte, viele und weite Löcher, Wühnen/ Wä- ken, hauen läßt. 1. Leopolds Landwirthſchaft S. 596. Geſelſchaftliche Erzählungen 1. S. 174. Il. S. 17.= Unzers kleine Schriften 1. S. 404: Mittel, die Fiſche. unter dem Eiſe zu erhalten. Schleſiſche ökon:-Saml.1. S.57735 Verſuch, Fiſche bey hartem Froſtie, ohne Zufluß friſchen Waſſers, im Teiche zu erhalten, 2. Einige: pflegen„um. den Fiſchen Luftlöcher zu verſchaffen, ein Bund Stroh. einfrieren zu laſſen, welcex dienen kan, 4."Ein Werkzeug zur-Reinigung der Teiche von Rohr und.Skend zu ſeyn pflegen. Die. Haut, die etwas ſtärker, als an unſern gemeinen Karpen iſt, iſt auf dem Rücken ſchwarz, aber an den Seiten uvd am-Bauche gelb. Man zzieht ſie. häufig in Böhmen, Artedi und Linne haben“ſte nicht genant, wobl sder Rlein NMiſſu 5. pag 59. 1.2.3 Kramer elench, p. 390. 1. 8. Le/ke icpthyol. Lipfienſis p 23: Cyprinus ſquamis'maiori- bus, lateribus hine inde nudis; pinva ani radiis ſeptem, dorſali radiis viginti ſex. Eine Abbildung findet man in Mar/ſilli Danub. 1V. p. 59. tab. 200 S. Geſcjichte der Era findungen, 111. S. 412. 2. Zannöv. nünl.;Saml.: 1757. S. 64x. Zannöv. Magazin 1764. S. 752. (Gründigs) Samlung zur Natur- und Kunſt- geſchichte 111. S. 377«+ 6. 433. Die junge Brut und die Alten werden im September wieder herausgenommen, nnd beyde, in beſondern Hältern, den Winter über, ver- wahrt 3; doch beſſer iſt es, wenn es die Umſtände erlauben, ſie in den Streichteichen Füße rüh» VI11+Von Fiſchen: H... 43% 637 ; Frühlinge zu laſſen, da-man die Brut in die j Strec>teiche verſeßet.. Jn dieſen bieiben ſie: ge- | meiniglic) zwey Jahre, und eben ſo lange her», nach in.den. Hauptteichen:.. Andere Fiſche, mit, ihnen einzuſeßen, iſt eher ſchädlich, als nüßlich. 1. Wegen der verſchiedenen Beſchaffenheit der Teiche läßt ſich nicht algemein. angeben, wie ſtark die Bejaßzung ſeyn müſſe?;-doc' Brüt' geben werden.“ Ein eben ſv' großer Strreckteich verlangt Ybhſtens ' 26'SchoX Biut; und ein eben*ſo"großer Santreich vier bis fünf'Scho>/ vder“ 3008 iols engarten- anlegen kan. Man fin | det dergleichen viele um Ulm und vornehmlich im Kanton Appenzell. Die Schne>en werden guf den Bergen um Jacobi Tag eingeſammelt, mit Gartengewächſen gefüttert, und wann ſie ſich: im."Winter verſchloſſeu haben, von“ dort au die Klöſter in Schwaben, Bayexn, Oeſier- reich, bis nach“Wien, ſehr vortheilhaft verz Fauft, Gannöv.“Wagazin 1764“ S. 776; OGeFon. phyſit. Abhandl: 1, S.852. HZel- vetiſchex. Balender, Zürich. 1786.= Gos thaiſche Zandlungszeizung. 1786. S. 38: 4. SchildFröten erzieht und. mäſtet man in Ug- Barn und Polen, in Gruben, welche entwedex ausgemauert oder“mit Holz ausgefüttert find. Her Nahrung dienen Brod, Sajat und aſterx» ey zarte Pflanzen. S, Bibl. XIl, GS. 175. | Keipziger Intelligenzblärner. 1781. S. 459. BEE BEENES RENEE =.„<= 5- BI WSS: | Ss Achter | | ! ; 642 Erſten Theils: Il: Hauptſtück. Achter Abſchnitt. Von Bienen R IIR Inhal, Anlegung" der Bienettzucht-. C. 439-' Ankäuf der Bienen EC 440- Bienengärten 95 441.+ Bienen haus""42. Körbe'b. 443. Std>e 5. 444. Verſah- xen der Bienen 9. 445:"das Schwärmen|! 446- 449. das Ablegen 4. 450. das Schmäuchen der Btenen"V. 451. das Zeideln! 6. 452. das Austrei- ben. der Bienen, 5.,453.:> Coloniekdrbe F. 454+ Reinigung des Honigs und. Wachſes 6: 45533 Fut- terung der Bienen 5: 456: 7Unglüsfälle 6.457= 459-;-. Krankheiten 5; 460»)„Bienenfeinde H; 461. Waldbienenzucht H. 462+ h.: 439 Die Bienenzucht ſchikt ſich für ein Land, welches nicht gebürgig ,. nicht öftern und anhal- tenden» Windſtürmeu. ausgeſeßt iſt, und 4ange Sommer- hat; für!-eine"Gegend ,, welche» viele Bienenpflanzen trägt; und für große Ländwirth- ſchaften nur alsdann, wenn ſie zahlreich genug iſt; einen beſondern Bienenwärter zu beſchäſti- gen und zu belohnen. Wenige. Bienen werfen kaum einigen Vortheil ab, und verlangen den- no< viel Wartung. I, Zu den vorzüglichſten Lehrbüchern der Bienen- zucht gehdren folgende; * Teuts * Teutſe, überſeßt'von A. GSG.“ Schirach. Leipzig und Zittau. 1766. 8.* Traite de education oeconomique des abeilles, par Ducarne«de Blangy. Paris. 177153 2 Theile in 12.* Culture des abeilles, ou methode ſür les moyens de tirer meilleur parti des abeilles, par une conſtru&ion de ruches mieux aſſor- ties 3 leur inſtin&. Par M. Duchet, Fri- bourg. 1771. 8.*| Nouveau traite des abeilles, et nouvelles ruches':de paille. Par M. de Bois/ugan, A Caen 1771. 12.* *** Engländer. Apiarium ayglicanum, oder der volfommene Biepeymeiſter,= nebſt einer neuen Entde>ung einer vortreflichen Methode, Bienenhäuſer und Colonien anzulegen. Von Joh, Gedde, aus dem Engl. Fünfte Aufl. Leipzig 1755. 8.* Die Urſchrift iſt 1675, und hernach wieder -17.22 in London, und" die Teutſche Ueberſeßung zuerſt. 1727; gedru>t. worden, A' treatiſe on the management.of bees, by Thom. Wildman. London 1768.- 4.* T. Wildmann Abhandlung von der Wartung der Bienen. Kopenhogen 1769, 8.* T. Wildmann Abhandlung von der Wartung der Bienen; nebſt Anmerkungen einiger Mit- glieder der-Oberlauſitziſchen Bienengeſelſchaft. (Üüberſeßt von Spitzner). Leipzig 1769. 8. An Eſlay on tbe management of bees, by John Mills. London 1766. 8.* Ss 3 Bryan, Erſten Theils 11. Hauptſtick. Zryan-Jauſon Bromwich geübter:Bienen- wärter. Aus dem Engliſchen. durch C. 5, 7ia enen Boden, und in der Nachbarſchaft einen klaren, nicht breiten, Bach Haben, auch dem Rouche der Schornſteine, und dem Staube der Mühlen, nicht ausgeſeßt ſeyn» 6. 442 Ein Bienenhaus muß von glatten, kfro>enen Brettern geräumig gebauet, mit gleiche weit über einander entfernten Sto&werken, mit einem dichten Dache, und gegen Mittag mik einer durce, deren man ſich in einigen Ländern, ſt>t dor Körbe, bedient, werden enk- weder aus einem Stü>e Holz gehauen, und Beuten oder Kloßbeuten-genant, oder aus glatten ,' tro&enen Brettern zuſammengeſeßf. Beyde werden entweder aufrecht hivgeſtellet, und alsdann- ſtehende Stö-> e oder Ständer genant 3 oder ſie werden der Länge nac< hinge- legt, und heiſſen alsdann liegende Stö>e oder Lagerſtö>e?e. I. Beſchreibung und Zeichnung giebt Grüwel S: 79 7 1038. (Won Lüttichau) Anmerkungen zur“ Vörbeſ- ſerung der Bienenzucht in Sachſen. Dresden 1773. 8. S. Bibl. V. S.2290. 2, Außer dieſen Kdrben und Std>en, hat man in«neuern Zeiten allerley Veränderungen an? gegeben, und ihrer-können auch leicht: noch mehre angegeben werden. Aber außer den Coloniekdrbey 6. 454. haben wohl die meiſien das Schi>ſal der Sägemaſchinen zu erwarten. Man findet ſie wißig ausgedacht, möglich, aber nicht vortheilhaft. Hieher gehdren; I. Des Palteau hölzerner Bienenſto>. Krünig Encyclopädie IV S. 606. Gekon. Phyſ. Abh. XIV. S. 371. 384+ 2. Der Frau Vicat Bienenkaſten. Abhandlungen der Berner Geſelſ. 1764- 1. S. rog. Brünig S. 614.: 5 5: VIII, Von Bienen.;.9.1444.7445. 653 3. Wildmanns Bienenkaſien. << 50 Rrünig,„S, 622. t: m; 4 Wildmanns Strohkdrbe. „un»Krünig Sy 531. G. 445» &n.den Gegenden, in welchen hinreichende Bienenpflanzen vorhanden. find, werden, die Körbe. oder Stö>e: im Sommer„im„Bienen- hauſe gelaſſen; wo jene aber bey einer zahlrei- , worin man die ab- flicgenden Schwärme auffangen kan, findet ſich. in Mehlers Landwirthſchaft. 111. 4. S. 63. Taf. 4 Fig 6. 4. Hundert neun. und vierzig todte Bienen. wie» gen ein Loth. Selten. wiegt ein. Schwarm acht Pfund; ein mittelmäßiger wiegt vier. Pfund. Auf einen ſchwachen: rechnet man 10,000 bis 15,000 57. und«“guf. einen ſtarken 20,000 bis 24,090 Bienen... Es iſt vortheilhaft, ſich das Gewicht eines Schwarms-, des..Korbes und des, Flugbretts. jedesmal beſonders. anzumer- ken. S. Sprenger S.3. 6. 448, Am vortheilhafteſten iſt, wenn ein Korb nur einmal ſchwärmt, oder wenn. dem Vor- ſchwarm nur ein Nac eine mäßige Menge Waben ausſ>neidet ,. und. als» dann das Flügloch) an der. ausgeleerten, Seite anbringt, 4.;"aus I. Rrünir Eucyclopädie IV.'S. 758:'" 2. Wiegt ein Schwartü vor dem Winter, ohne Korb/;und" Brett, worauf er“ ſteht /' 27-Pfundz), ſo: darf. man ihm alsdann nichts nehmen, inz dem er nun. kaum Fo. viel hat, als. er zu ſeia net Unterhaltung im Winter braucht. Alsdann wiegt der'Schwärm" ſelbſt fünf Pfand 3 die Waben 2 Pfund, und' die'Winterzehrung I9 bis 209. Pfund.|! 1; G+ 453» 7 3, Zu eben dieſer Abſicht kan man auch die Bienen, aus dem vollen Korbe:in einen leeren ereiben„und. zwar durch Trommeln, oder durch Räuchern, coder auch“ durch" Baden, Dieſes Austreiben maß ſo früh geſchehen, daß die Bie« nen“ im Herbſte noch etwas Wintervorrath ein« tragen können, X, Ebeit dieſes Mittels bedient, man ſich auh, um ſchwache Schwärme" zu vereinigen VC. 448. Sprenger'S,. 141. Uebel"iſt es aber, daß die ausgetriebenen 13:8 1.00 genug Wiu- tervorrath einſammeln,'un. daher alles wies? der verzehren, was man guys dem erſten : Aorbeverhalten hat.++ „158 UU? Tk GS, 454; 658 Erſten Theils“'[l. HauptſtüF; 6. 454. Mehr Vörtheile und Bequemlichkeit ver- ſprechen die Colonie2- oder Magäazinkörbe, da man nämlich von Zeit zu Zeit einen neuen, mit einem Schieber und Fiugtoche verſehenen, walzenförmigen"Korb-unterſeßt, und dägegen den. öberſten angefully:en, und.von den Bienen verlaſſenen Korb.; nachdem man den“üntern zu- geſoben hat, wegnimt Durch dieſe Einrich- tung vermeidet man das öftere Schwärmen, die Mocthywendigkeic des Futterns, das misliche Zei- dein, und. erleichtert. die Wartung- hingegen iſt ſie anſänglich koſtbar. in den-drey erſten Jah- ren ohne Nußung, und macht das Vorfahren der Körbe(9. 445.); wo nicht unmöglich, doch wenigſtens"mühſam und gefährlich. ' 1. So viel ich weis, hat der Engländer Joh. Gedde. dieſe artige Einrichtung, in neuern Zeiten, zuerſt angegeben. S. Apiarium'an» g)icanum.. Nachher- haben einige Verbeifes rungen, andere Veränderungen angebracht, Zu den erſtern gehdren vornehmlich. diejeni- gen, welche Advocat Rönig in Hännover ans gegeben hat, wovon. man-ſeine. Nachricht hin- ter der Teutſchen Ueberſezung von. Thorleys Unterſuchung- der: Bienen,..S, 233 7'254- auch in Krünig Encyclopädie.1V;. S. 648, und in Hitſchs Fränkiſchen„Bienenmeiſter S. 51 aäntrift. 2. Auch gehdren hieher die Veränderungen, wel- . quam läciniatis:'S.'meine Anmerkung zu Juſti Abhandl. von Manufacturen 11. S; 167. 3. Auch. das Laub des rorhen Maulbeerbaums, Morus rubra 1399. BRraft Taf. 69. Rer- ner Taf 367. von Wangenheim Taf. 3 5. kan die Raupe ernähren; und da dieſer Baum im ndrdlichen Amerika wächſt, und alſo die ndrolicheo. Winrer nos beſſer als der weiſſe verträgt, ſo haben hy die Schweden ehemals kommen und anbanen laſſen. S. Abhsndl. der Schwed. Akad. XXXVI, S. 147. Bor züglich empfieh!t man jetzt auch das Laub des. Tatariſchen Wlaulbeerbaums, M. ta- tarita.ir3209. Pallas flora Roſſica tab 52. welcher auf den Inſeln des»Dons und der Wolga häufig wächſt,.und mit dem Chineſiſchen qMaulbeerbaum eerley zu ſeyn ſcheint. S«, Phyſ. ökon. Bibl. XiV. 312. XV. 16.82. Verſuche die Raupen mit Blättern der Ul» men- und der Schlüſſe!blümen zu futtern, ſ. in Transadtions of the ſociety for encoura- gement of arts. Il. pP. 157« 6. 465. Die Fortpflanzung geſchieht durch Samen, Ableger, Stecreiſer uvd-durc< Pfropfen. Die erſten Arten geben die dauerhafteſt?n Bäume, und das angenehmſte Laub für die Raupenz aber durch Pfropfen erhalten ſie ein ſchnlleres Wachsthum,- größere Biätter und weniger Dornen; 1. Einige neuere haben vorgeſchlagen, die Bäume zu Hecken zu ziehen. Einige Verſüche hoben auch, für die ſüdlichen. Länder, die Mög- lich- IX. Von Seidenraupen. GS; 465. 466. 65% lichfeit der wilden Seidenraupenzucht wahr- ſcheinlich gemöcht. 2. Sollen. die-Raupen gedeihen... ſo. müß die Mitte des Sommers ,. ſonderlich) der Junius, tro>en ſeyn... Bey häufigem Regen. wird ihz nen das Laub ſchädlich, 3: Von“ einer"gefährlichen epidemiſchen Krank- heit dieſer Bäume,"und den Mitteln dawider, findet man Nachricht in Scopoli' annus-hiſtor. nat, 1V. p.115. ß. 466. Die Eyer der Seidenſchmetterlinge läßt man aus Spanien oder Jralten, oder auch aus Ber- lin und Halle, kommen. Ihre Anzahl muß der, Menge, der...vorräthigen Maultbeerbäume, und der Wärter, gemäß ſeyn,; 3 TI. Man hat hauptſächlich zwey Abarten dieſer Phaläne ,.“Phal./':mori 8123“ die eine-giebt weiſſe, die andere gelbe Geſpinſte, ſo wie auch einige weiſſe, ändere gelbe Flügel haben. Die übrigen Abarten ſind ſeltener. Man ſehe Memorie della ſocietä agraria, Torino. D1/-7PV8 I> *2.“ In Jtalien ſoll. man jeßt auch Verſuche ma- chen, die Geipinſte. von /halaena pavonia maior. n. 7. als Seide zu nußen. Vorzüg- lich.verdient hier die Erfindung des Hrn. Ww. Zeeger in Wien eine Erwähnung, nämlich die Raupen"des kleinen Nachtpfaues, Phal. Pav. x mitor. Lin, welcher bey. uns nicht : Felten iſt; zu» zwingen;;; ein. Zeug von groſſer » Breite' und Länge darzuſtellen, wien ſo gleich 672 Erſten. Theils„IT. Hauptſtü,.; gleich, zu feinen Kleidungsſtü>en verbraucht wer? den kan; wie die Proben„welche.ich.dem, Hrn. I. D. Ribini verdanke, beweiſen. Man ſehe Deſſen“ Nachricht in Phyfif.. 6fonom. Bibl. XIX S-230.' Gleichwohl ſoll W. Seeger nicht hinlängliche Unterſtüzung, um dieſe Ers findung im G:oßen'nußen zu können, erhal ten haben?" Uebrigens weis»mam;) daßz in China: und Japan'die. Geſpinſte noh verſchie: dener. andern Phalänen ,. wie Seide" genußt ' werden.; 3. Dreyhundert tauſend Seidenraupen können, in den ſechs Wochen ,Zbis zum Einſpinnen, von- ſechs. Weibern, und. vier Männern 77 hin- länglich gewartet werden;; 6.146712?| Wetm die weiſſen Mnuülbeerbäume ängefan- gen haben, auszüſchlagen“, 1äßt man die Eyer, in einer:Wärme von 182? Requm.=- 689 Fah- xenh.=1152 Delisle, ausbrüten. 1. Im Journal de Pagriculture 1768. Juin. P. 34- iſt eine Maſchine.(etuve) angegeben wor- den, worin das Ausbrüten, durch Hülfe, einer Lampe, bequem geſchehen kau.„Gemeiviglich thut man die Eyer in eine Schachtel, und ſetzt ſolche zwiſchen'gewärmte Küſſen beym DOfen« S. 468. Die ausgefrochenen Raupen. ernährt man, die erſten. Yage, in Schachteln„oder auf einem Tiſche.-:- Nach? der-eriten Häutung bringt man ſie mit"Maulbeerlaub;/“oder"durch ME IX. Von Seidenraupen. 6. 468= 471, 673 Chineſiſchen Neßes, auf einen Tiſch, oder auf Bretter,- oder geflochtene Horden, die auf einem Gerüſte, welches die Geſtalt einer Treppe har, und entweder: mit Füßen verſehen, oder an der Wand befeſtigt ſeyn muß, ruhen; 9. 469, Hernach kömt es vornehmlich auf die fleiſſige Reinigung, auf die gehörige Wärme des Zim- mers, und auf die Futterung mit trockenen Blättern an. Hingegen iſt vom Donner, oder andern Lärm, und vom übeln Geruche, kein Schaden zu beſorgen, b. 470. Wenn, nach der vierten Häutung, die Spin- zeit herannähet, werden die Raupen in die, auf den öberſten Stockwerken der Gerüſte, aus dür- ren Reiſern geflochtenen, und mit trockenen Ho- belſpänen verſehene Spinhürten gebracht. X. Wo män nur eine mäßige Anzahl Raupen hat, da pflegt man nur dürre Birkenreiſer ſenkrecht in Löcher des Tiſches zu ſie>en, vder ſolche durch ein auf dem Tiſche befeſtige tes Geſtell zu flechten, G. 471 Die Geſpinſte(Puppen, Coccons), wer- den, um die Raupen zu tödten, in einen beiſſen Backofen, oder ſicherer in ein Dampfbad ge- bracht, und hernach pfundweiſe verkauſt, Uu I. 674 Erſten Theils.-Il. Hauptſtück, I, Zur Tddtung der Raupen in den Geſpinſten hat man in neuern Zeiten mancherley Vor- ſchläge gethan; 3. B. durch Verdünſtung der Kampferaufldſung oder des Terpentingeiſtes, Aber beyde tddten nut langſam und unſicher, und leßterer“iſt auc wegen der leichten Eut- zündung gefährlich. Man ſehe die von H. Drygnder in Catal. biblioth. Banks. Il. p. 533. angezeigten. Schriften. 2» Die weitere Bearbeitung der Seide lehrt die Technologie. Cin Teutſcher Landwirth, welz- en, und vornehmlich die Beobächtung der Hägezeit(Seß- oder Brutzeit), welche in den Jagdordnungen be ſtimt iſt, erfordert. 9. 479. In ſtrengen Wintern muß man dem Wilde, in dazu erbaueten Wildſcheunen oder Schoppen, Futter reichen, und einige Bäume fällen laſſen. 6. 4802. Um eine geſchwächete Wildbahn wieder zu verſtärken, oder eine abgegangene durch eine neue zu erſeßen, iſt nöthig., die Jagd: auf einige Jahre ganz und gar einzuſtellen, 6. 481. X, Von der Jagd. H. 481= 483. 681 G+ 481. Bey dem unedlen Wilde wird gar feine Sekßzeit beobachtet, hingegen hat man einiger« maſſen auf diejenige Jahrszeit, welche von den Fellen und andern nußbaren Theilen deſſelben, den größten Vortheil ziehen läßt„ zu achten. I. Hieher gehdren: Wölfe, Füchſe, Kaßen, Dachſe, Marder, Eichhörner u. a.. die alle zur niedern Jagd gerechnet werden. 2. Einen guten Unterricht zur Ausrottung der Raubthiere, findet man in des von Schön- feld Landwirthſchaft, imgleichen in Schre- bers neuen Cameralſchriften I1l. S. 362. Vors züglich| gehört hieher TJ. 77. Bechſtein Mus ſierung der ſchädlichen Thiere, Gotha 1792. 8. S. Bibl. XVI1l. S. 381. R. Smiths Handbuch zur Vertreibung der ſchädlichen Thiere.“ Hannover 1800, 8. S. Biblioth, XX1l. S,. 195. 6. 482» Die nußbaren Producte der Jagd ſind: das Fleiſch, die Häute, das Unſchlitt, die Klauen, Hörner und Haare der Thiere. Zuweilen kan man auch. die Jagd mit. Vortheile verpachten. GS. 483. Der Vogelfang erfordert vornehmlich die Bemerkung der Zugzeit der Zug- oder Streichvögel, Uu 5 Te 682 Erſten Theils 11. Hauptſtü. x. 3. Mitelli angenehme Jagdluſt, die Vögek auf verſchiedene Art zu fangen. Nürnberg 1739. 4+ Gründliche Anweiſung, alle Arten Vögel zu fangen, einzuſiellen, abzurichten 3=- nebſt Anmerkungen über Hervieux von Canarien- vdgeln, und Mmitelli Jagdluſt; mit Kupfern. Nürnberg 1768. 8. neueſte Ausgabe.* Neue luſtige und volſtändige Jagdkunſt, ſo- wohl von Vögeln; als auch audern Thieren. Leipzig 1762. 8. Der Vogelſteller von J. A. LTeuman.« Leip2 2. Hicher gehdren vornehmlich folgende Vögel. Die fünf erſten werden zur hohen, die übriz gen zur niedern Jagd gerechnet. Trappe, Otis tarda 264. Auerhühner, Teirao urogallus 273. Birkhühner, Tetrao tetrix 274: „Zaſelhühner, Tetrao bonaſia 275- Saſan, Phaſanus colchicus 271. Rebhühner, Tetrao perdix 276. Wachtel, Tetrao coturmix 278: Schnepfen, Scolopaces 242- Gänſe und Enten, und ändere Waſſervögel. Serchen, Alaudae 287- Ziemer, Turdus v1ſcivorus 291) und andere Arten dieſes Geſchlechts, Orto- X. Von der Jagd. 5. 484= 490: 683 Ortolan, Emberiza hortulaua: 309, und andere. 3. Von Anlegung eines Entenfanges ſ. Schre2 bers Saml. 11. S. 281. und Onomatolog. foreſt. 1. S. 602. V7arſhall Landwirthſchaft von Norfolk. 11. S, 466, S. 484=- 490. Die wilde Fiſc > 5.» Er = Suu Qa = 757: (=>) wad SG 8. >. 2 > > a Kad =. .u 2 2 der Landwirthſ verweiſerhier auf Hrn. Hofr. Runde Grund- ſätze des Teutſchen Privatrechts. Göttingen. 18901, 8+ 3. Auch die nußbaren Gerechtigkeiten, welche einem„Gute gehdren,- erhdhen-; deſſen Werth, 3. B. die Braugerechtigkeit, Mühlengerechtig? keit, Jagdgerechtigkeit-, Hutgerechtigkeit, Crb- zinſen, Zehnten, Frohndienſte, Gerichtsbartkeit, Patronatrechte u. ſ. w. 4. VYolſtändig heißt ein Landgut, wenn ſeine Theile in ſolcher Anzahl und Verhältniß vor? handen ſind, daß ſie alle am vortheilhaſteſten genußt werden können. s. Ein grober Fehler iſt es, den Werth eines Landguts bloß nach der Grdße und Menge des Getreidelandes ſchäßen wollen, wie doch zu- weilen auch.in.Gexichten geſchehen ſoll. 6. Zuweilen werden von ſehr großen Landgütern einige Stücke getrennet, und dargus Nebengü- ter zuſammengeſeßt,-die man Vorwerke nennet. Nur ſelten bezahlen dieſe- ihren Aufwand, S. 493: Die eigenthümliche Erlangung eines Land- guts geſchieht; entweder durch Anbauung oder Anilegung deſſelben, oder durch den Kauf, 1. Glüksfälle, als. Erbſchaften und. dergleichen, ' kommen hier. nicht. in„Betrachtung. G+ 494. Vor Anbayuung eines Guts ,„„hat.manzunter andern auf- die„Beſchaffenheit und-kage des kan- Von den Landgütern,* 6. 494= 497. 651 Zändes, auf die dadurch wahrſcheinliche Sithevt« Heit" für'das. fünftige: Landgut/ ferner“auf die dabey vetliehenen'Vorcheile und Gerechtigfeiten, und auf den Betrag der Koſten zu ſehn. 5. 495. Die landwirthſchaftlichen Gebäude ſind: x. Die. Wohnung des Landwirchs, ſeiner Fa- milie und ſeiner Bediente. 2. Die Ställe für das Vich'/ was in der Lande wirthſchaſt unterhalten wird. 3. Scheunen oder Verwahrungsgebäude ſowohl füradie gewonnenen Naturalien, als auch für die Geräthe. 4. Nebengebäude zu einigen häuslichen Arbeſ« ten, 4. B. Waſchhaus, Backhaus. 9. 496. Dieſe alle müſſen bequem, und dauerhaft gebauet, und'vor-Feuer= und Weſſer« ſchäden aufs. ſorgfältigſte geſichert werden. Ihre Anzahl muß ſo gering ſeyn, als es nür immer die Größe der Landwirthſchaft erlauben will. SG. 497- Dem Hofe- giebt man am vortheilhafteſten die Geſtalt eines Rechte>es, damit man ihn und alle:Geb&ude“ aus dem Wohnhauſe, über» ſehen könne,'- Die Gebäude. ordnet man derge- Nx 2 ſialc 692 Zweyten Theils+1. Hauptſtück, ſtalt, daß bey den Arbeiten, wozu ſie beſtimt ſind,, Zeitverluſt und Koſten verhütet werden. Auch muß der Hof! hinlänglices und gutes Waſſer erhalten. 1. Die beſte innere Einrichtung einiger land- wirthſchaftlichen Gebäude, iſt ſchon oben an- gezeigt worden; 3. B. Y, 958+) 127+ 3414 367 382» 403. Von den übrigen, und von der vortheilhafteſten Avordnung eines landwirth- ſchaftlichen Hofes überhaupt handeln: G. H. Borhe& Entwurf, einer Anweiſung zur Landbaukunſt. Göttingen 1792. 2 Theile in 8. S. Bibliorh. XV11. S. 288. 324+ 5. G. L.(Lange) Gedanken über'die wirth- ſchaftliche Bauart auf dem Lande. Breslau 1779. 8.* H. L. Manger.dkonomiſche Bauwiſſenſchaft zum Unterricht für den Landmann. Leipzig 1785-8. ſteht auch ganz in Germershauſen Hausvater. Th. 4, S« Phyſik, ökon. Bibl. XIV. 219. 5. Weinert landwirthſchaftliche Bauwiſſen? ſchaft. Halle 1796. 3. 2 Theile. Gilly Handbuch der Landbaukunſt. Berlin ſeit 1797. 4- 3. G. Leopold dkonomiſche Civilbaukunſt, theoretiſch und practiſc) abgehandelt, Leipz!g 1759. 8:= Oekon. X7tachr. XL, S. 513+ Leopolds. Landwirthſchaft S. 726 748 E*havrs Defonomie, S: 556. Oeconomia forenſis 1.:S. 168, 191“205- Schleſ. ökon;-Saml. IL S.279- | Leipz. Von den Lkandgütern!: 497== 499. 693 Leipz. Saml. Vl.:S.906, VIl. S. 5. 257: vom landwirthſchaftlichen Bauweſen. Anweiſung, wie man neue Ritter- und Baueraüter anlegen könne. Leipzig 1793. 8. S Biblioth. XIX. S. 139. S. B. Weber in dkonomiſern' giebt man die Geſtalt der Rechtecke ,- und bemüher ſich, ſolche, ſo viel als möglich iſt, nahe beym Hofe anzulegen, I.. Was die Urbarmachung und Anlegung der Weiden, Gärten, Fiſchteiche u. f. w. betrift, ſolches iſt ſchon oben an gehörigen Orten an? gezeigt worden, und. darf alſo. hier nicht wie? derholet werden. 6. 499. Auf jedem Landgute müſſeti alle ökonomiſche Geräthſchaften, Geſchirre und Werkzeuge, in hinlänglicher Anzahl und Güte vorhanden ſeyn. I. Ein Verzeichniß dieſer Geräthſchaften findet man in? Leopolds Landwirthſchaft S,. 815. Schleſiſche Landwirthſchaft Il. S,. 91. Ex 3 6. 500, 694 Zweyten Theils 4. Hauptſtäcf 6.500: Beym Kauſe und Verkaufe des Guts, muß der Borkäufer einen volſtändigen, ord-nk- lichen und richtigen Koufanſe und Zubehöre dergeſtalt geſ, ; Von Kr landwirthſchaftlichen. Perſonen. ß. 502, Die zur Landwirthſchaft nöthigen Perſonen ſind der Landwirth. und die Bediente, Erſter iſt derjenige, dem die gewonnenen Pro- dufte gehören; er ſey nun Eigenthümer des ganzen" Guts,“oder nur Pächter.| Erſter Abſchnitt. Vom Landwirthe, Inhal« Cigenſchaften des Landwirth8 F. 503. Kentniß des Guts 5. 594. Nußung deſſelben ß. 5095= 509. Erhaltung des Guts 6. 510. Verbeſſerungen S« SIL= 514, << EEEaaeuommn€ ß. 503» Der Landwirth muß eine gründliche theoretiſche, und vornehmlich eine volſtändige . practi- 1. Vom Landwirthe, 15. 503== 505. 699 practiſche“Kentniß' der Ländwirthſchaft beſißen, ſein Gut kennen, es zu nußen, zu erhalten und. zu verbeſſern wiſſen, 6. 564 Zur'volfommenen Kentniß eines Guts, ſind richtige und deutlich“ Riſſe und Beſchreibungen, ſowoh! des ganzen Guts. überhaupt ,. als..auch der Ländevreyen und- Gebäude insbeſondere; fer- ner genaue Beſtimmung der Grenzen, und VWer- zeichniſſe- aller unſtreitigen und ſtreitigen Ge- rechtſamen, nöthig; 1. Oekon. TTachr:'XIL' S. 270: Regeln zur Aufnehmung der Riſſe von Landgütern. Zeowolds Landwirthſchaft. S. 767; Von Be- ſtimmung der Greozen. I. 7. Beyers Unterricht für Gutsbeſiter, welche ihre Güter und Ländereyen ausmieſſen laſſen wollen. Leipzig. 1796. 8. S. 505. Zur volfommenen Nußung eines Gurs, iſt nicht nur die Kentniß aller landwirthſchaftlichen Arbeiten, ſondern auch die Fertigkeit, ſie zur gehörigen Zeit auſs Beſtie anzuwenden, nöthig, 1. Es dient zur Bequemlichkeit des Landwirths ſelbt, zum Unterricht für ſeine Bediente; nnd Nachkommen, wenn er ein volſiändiges Haus buch verfertigt, worin genau beſtimt, wird, wann, wie, und von wem, jedes Geſchäft in der Ländwirihſchaft verrichtet werden Zz ut 700 Zweyten Theils 11. Häuptſtük. Zu einem Bey'piele. kan das im Hausvater L S.425 abgedruckte Hansbuch dienen, Auch die algemeinen und beſondern landwirthſchaft2 lichen Kalender geben einige Erleichterung. 2. Algemeine Kalender./ 471... G. Bucher Entwurf eines Landwirth- ſchaftskalender8. Leipzig 1765. 8. 1773, und mit fremden Zaſäßen 1776. 5. Riem monatliche ökonomiſche Encyclopä- die.' Leipzig 1785- 8. S. Phyſ/ökon. Bibl. X1V: 260. Zinkens dfonomiſches Lexicon S. 3391. Land- und Hauswirthſchaftskatender. Brünirz dkonomiſche"Encyclopädie, Artikel der Monate. 3. Beſondere Kalender. Forſikalender, oder Verzeichniß der Vetriche tungen, die einem Forſimanne in einem je- den Monate vorzüglich obliegen. Leipzig 1772. 8.(von v. Zanthier und v. Lasberg) ſteht auch in v. Zanthier Abhandlungen über Forſiweſen. 3. G..„Be&manns Forſtkalender. Leipzig 17.0748,* Monatliche Beſchäftigungen für einen Baum- und Plantagengärtner. Hannov. 1771. 8.* Zugabe zum fünften Theile des Hausväters. Calendarium'perpetuum, oder immerwährenz- der Land'- und Gartenkalender, von Joh. Aug- Grotian. 1765= 1772: ſechs Theile in 8. Auens iſt, wenigſtens im den hieſigen Gegenz den, zwiſchen Weißen und Gerſte, eben ſo wie I, Vom: Landwirthe.|. 508.509, 703 wie der Preis der-Gerſte zwiſchen Ro>en und Haber, beynahe die mitlere Proportionalzahl. Hier“ iſt der Mittelpreis des RoFen, 16 Ggr. der Himten. G, 5098. Die unentbehrlichſten- Bedürfniſſe zur Land- wirchſchaft, welche: man; nicht ſeibſt“gewinnen kan(f. oben 9.13) müſſen in erforderlicher Gute; bey Zeiten, und auf das wohlſeiiſte angekauft werden.. Zu den nochwendigen Waaren der Handwerker, gewinne man wenigſtens. die Ma« teriallen, und laſſe-ſie auf dem Gute verarbeiten, 9. 509. Um den reinen Ertrag des ganzen Landgues überhaupt, und eines jeden Thei!s und Produkts insbeſondere, zu kennen, müſſen die Ausgaben und Einnahmen von allen einzelnen Theilen der Landwirthſchaft, jährlich genau berechnet und mit einander verglichen werden(5 517. 1.). 1, Die'vortheilhafteſte Verbeſſerung des land wirthſchaftlichen" Rechnungsweſens, welche ſs gar zur Vervolkomnung der Wiſſenſchaft dies nen kan, wird einſt die Anwendung der Dop- pelbuchhaltung ſeyn, wozy Hr, IJ. ZJ. Bergz baus einen lehrreichen Verſuch gemacht hat. Man." ſehe deſſen Anleitung zum ländwirth2 ſchaſtli)en Rechnungsweſen nach den Grund- ſäen der Doppelbuchhaltung. Braunſchweig 3796. 8. auch in Hannöver.: Magazin 1796. S.210-681, S, Bibl, XIX, S. 49x guch yben S. 58. S. 510, 704 Zweyten; Theils"4l: Hauptſtü>. ß. zi0. Um ein fandgut in ungeſhwächtem Stande zu erhalten, muß der Landwirth., oder Eigen- thümer, für die ordentliche Be“ellung der Läne dereyen, die Bewahrung derſeiben vor Einreiſ- ſung“? und Ueberſchwemmung der“ Flüſſe und Bäche 7 für“ die“ Unterhaltung der Watdun- gen; Wieſen, Gärten und des Viehſtandes, für die Ausbeſſerung der Gebäude, für richtige Füh» rung der Grundbücher(Saal=, Fluhr« oder Lagerbücher), ingleichen der Verzeichniſſe aller gewiſſen: Gefälle und"aller Gerächſchaftein (5. 499.)- ſorgen. 1. Gut iſt es, wenn jährlich um Johannis, über den Zuſtand des Landguts, eine ſolche Tabelle entworfen wird,'als man in Juſti Staats- wirthſchaft 1. S. 540 findet. 6. zu. Die Verbeſſerung eines Guts muß die Nußung. deſſelben vermehren, entweder dadyr<, daß mehr eingenommen, oder weniger ausge- geben wird, als vorher. 9. 512. N Bey einer Verbeſſerung muß vorher/über- legt- werden 2-1) ob der dazu erforderliche'Aufo wand nicht“den dadurch wahrſcheinlichen Vor- heil, überſteige 3 2) ob die vermuthliche Nußung nicht eine ändere einträglichere hemmen, eder auſ» 1.3Vam;;Ländwirthe:1:38, 512.515; 04 auſheben werde; 3) ob.de Nüßen von derneuen Verbeſſerung“ beſtändig ſehn"werde. Wenn es möglich iſt /' muß ſie ällemal' vorher im"Dia nen verſucht werden. Qa,1513: Z Verſuche" um'nelie Wahrheiten und“ neue Vortheile zu extdeen, ſchien ſich vornehmlich für reiche fandwirthe beſonders) für. ſolche, welche eine wiſſenſchaftliche«Kentnißy ihres Ge- werbesbeſißenz und ſolches. Sn Jahre getrieben haben. 1. Solche Männer, dereir Anzahl ohnehin nicht groß iſt, durch den zweydeiitigen Namen der Projecteurs verhöhnen5" iſt Dymheit* oder Neid.“ Nur ſehr"wenige: Prödukte"würden un- ſere Praktiker-habew, wenn. unter unſert Vorfahren keine vernünftige Projecteurs 3 weſen wären. Junzwiichen befiehlt die Klug- heit, die Liebe zu Verſuchen, welche, weil ſie Verſuche ſind, misglüFen-kbünen„zu mäſſi« gen. Man kan“ ein-geſchi>ter Landwirth, und. dennoch-ein' ſhlechter- Haushälter ſeyn. Ein einfältiger Kaufmaun 2macht ſelten“ Banz kerot 3; ein einfältiger Landwirth entfernt ſich ſelten vom alten Schlentrian: ein denkender Kaufmann wazt;eher- Speculationen, ein denkender Landwirth eher Verſuche. 2. Biuijum vobis ad culturam dedit natura, ex- perientjam et-Iimitationem. Antiquiſſitai agricolae tentando pleraque conſtitgerunt, liberi eorum magnam partem imitando, Nos vtrumque facere debemus, et imitari alios, Yy et 706 Zweyten Teils" 411." Häuptſtück. et aliter vt“ faciamus5 experientiatentare quaedam 3„ſequentes non aleam,,, ſed ratio- „nem aliquam; PVarro-1. c. 18. P+178. 3, Hausvater 1. S. 363: von Verbeſſerungen. S. 381: von Verſuchen, Screbers neue Caineralſhriſten IX. S, 213. Zerchs Exinnerungen bey dkonomiſchen Ver- ſuchen. Oekon. Phyſ. Abhandl. Il. S.1. ZHofſmann von dkonomiihen Erfahrungen“, und von Schlüſſen aus denſelben.“ 917 /OeXon. Wahr."VI.'S. 1. Anweiſang, wie man Güter verbeſſern ſoll. Berliner Beyträge 1. S. 50: von Verbeſſe: rung der Landgüter. Schleſiſche: ökon. Saml. Il. S. x21; Von BVezänderungen in. der Landwirthſchaſt. Leipz. Saml. V. S. 978. (Youngs) Farmer's Guide I1.. S. 307. Ru- ral oeconomy S.363. (Von Benekendorf) Zufällige Gedanken, warum der heutige Landwirth mehr arm als reich wird, Halle 1786. 8. S. Phyſ. ökon. ibl. XIV.:383+ Q. 514, Zu: den Verbeſſerungen ſind vornehmlich zu rechnen: 1) die beſſere Bayung aller Grund- ſtücke; 2) die Vergröſſerung des Guts durch | ein nüßliches Stück; 3) di? Arxondirung, da man die entfernten Stücke, gegen nähere, vertauſcht, und dadurch dem Gute geſchloſſene Grenzen ver- ſchoft; TI. Vom Landwirthe,* 6. 514= 516, 707 ſchaft; 4) die Veräußerung derjenigen Stücke, welche dem Gute mehr zum Schaden, als zum Vortheile gereichen; 5) die Auſhebung der Ge« meinheiten 3; 6) die Einführung der Stallfüttes- rung; 7) die Anbauung kleiner an brauchbare Seute vermiethbarer Häuſer, 6. 515: Für die Landwirthinn ſchickt ſich. die Oberaufſicht über Küche, Keller und Viehzucht, und die Unterſulichkeit, Rech» nungen zu entwerfen, zu führen und zu beur- theilen, heißt die Rechnungskunſt, das Rechs nungtweſen, Regiſterweſen. Zum nungsweſen gehört der Herr, oder Cigenthü- mer desjenigen Vermögens, welches verrech- net wird, der Rechnungsführer- und der Wionent. Die. Lehre von der Rechnungs2- kunſt iſt zu weitläuftig, als das ſie hier ein- geſchaltet werden könte, aber" allerdings haz ben die fünftigen Oeconomen und'Canieralis ſten Urſache, fich ſelbige bekant zu machen, Jac. Döpler getrener und ungetreuer Rech- nungsbeamte. Frankf. am Mayn,(Hannover) 1697.,3 Theile in 4. I. EB. Wiedeburgs'Anleitung zum Rech- nungsweſen.' Jena 1773. 8.'S. Bibl. 1V. S. 120. 9. I. Zinze Grundſätze des landwirthſchaft- lichen Rechnungsweſen. Helmſtädt 1800, 4. S. Biblioth. XX. S. 127. Nüßzliche' Haus- und Wirthſchaftsree, die jährlichen Koſten, ab- gezogen werden. 1. Von manchen Fehlern der gewdhnlichen Pacht» anſchläge; ſ: H. I. Hinze Auswahl einzelner Abhandlungen über Landwirthſchaft, Polizey* und Cammerweſen. Helmſtädt«1801.'8. S« 413+= Oekonomiſche 5efte. 111. S, 392+ 6. 520. Hingegen ſeßt der Pachtende einen Gegen- anſcte Betrügereyen der. Verwalter. Leipzig 1787. 2 Th. in 8. S. Phyſ. skon, Zibl; XV..137. I. G. 2. Leopold Taſchenbuch für Oekono? mieverwalier. Leipzig 1801. 8- 6. 530. Wenn es nöthig und nüklich iſt, einen Be- dienten in Eyd zu nehmen, ſo richtet man ſol- chen, ſo algemein als möglich ein, und verbin- det ihn nur, den Befehlen und Anweiſungen mit größtem Fleiſſe zu folgen. ß. 531 In Speiſung des Geſindes wird eine feſtge- ſeßte Ordnung beobachtet. Brod, Käſe, But- fer wird jedem zugewogen, 1. Oekon. Vahr. Il. S.237. V. S.802. Von Speiſung des Geſindes. Viele gute hieher gehdrige Lehren giebt Ger? mershzuſen Hausmutter. S. 532. 516" Zweyten Theils) Il.-Hauptſth>. 6.532| - Große Fandgüter müſſen eine Geſindeord- nung haben, über deren Beobochtung mit Ernſt und Strenge gehalten. werden muß. 1. Cine ſol frureſcens 478. - orientalis 478. Convallia maialis 326. Couvolvulus arvenſis 192» =“ Ddatatas 280. -=-„ſepium 243. --= tricolor 326. Coreopſis tripteris 326 Coriandrum ſativum 31. Cornus alba 342. 473» - alternifolia 473» -- eircinata 473. -- Dorida 474. -- mas 241. 384. 473, == paniculata/ 474» -=- ſanguinea 241. 473. -=- ſericea 473» -- ſtrida 474- Coronilla varia 218. Corylus avellana 486+ 396» Crambe maritima 303. Crataegus aria 472. -=„aZarolus 374, == coccinea 239. 472. == crus galli 472». = oxyacantha 239, 471, == torminalis 472». Crepis barbata.3426« Crichmum maritimum 317. Crocus ſativus 326. 533- -=- vernus 326. Gucumis fexgoſus 299- Gucu“ 7.20 Cucumis melo 300: -- ſativus 299. Cucurbita citrulius 301» == lagenaria'298- =- pepo 2598. Cuſcuta“europaea. 228. 516. Cynara cardunculus/ 306 -- 39%4- Cynoſurus criſtarus 206. 594- Cyperus eſcalentus 281. Cypripedium calceolus 326» Cytilus alpinus 478 auſtriacus 479- lJaburnum 478. nigricans 479- purpurens 479. ſeſlilifolius 479+ ſupinus 479- EREBEN Da&ylis glomerata 206. Daphne mezereum 477. Daucus carotta 263. Delphinium aiacis 326. -- conſolida 192» 326- --- elatum 326. Dianthus armeria 326, barbatus- 326- cariophyllus 326 carthuſlanorum 326. chinenſis 326- plumarius 247- 326. luperbus 326. Didamnus albus 328. Digitalis ferruginea 32,60;« -- Intta 326 -- purpurea 325. Dipfacus fallonum ſativus, 535. 4 Dodecatheon.meadia 327: Dolichos chinenſis 296., Dracocephaläm moldavicum A42 Flora»oeconomita: Germaniat.. Eleagnus angußtifolia 4804 Elymus arenarius 77. -- fibiricus 204- Epilobium„anguſtifol.«303. Equiſetum arvenſe 192, 625) -=- paluſtre 228. 4 Erica tetralix 505: == vulgaris 505. Erigeron acre 1838, -- eanadenſe 183. Eriophorum vaginatum 76. -- polyſtachium 76: Ervum.lens 296. Eryſfimum alliaria 243. -- barbarea 288. 647- -- otfhcinale 335. -- praecox 288, --“ vernuum 288, Evonyimus europaeus 240. 47%. Euphorbia helioſcopia 229, -- Peplaus 188, 335+ Fagus caſtanea 398- == ſylvatica 447- Feſtuca elatior 204. --- fluitans 154;, 205- --' övina 204, 594. Foeniculum azoricnm 313: -- dulce 343» == valgare 31:3. Fragaria' chiloenſis 308. -- elatior 327- grandiflora 308 omnium cal:ndarum 308. velca. 307. velſca pratenſis 307, virginiang 307. vulgaris 307. Fraxinus excelfior 450» Fritillaria imperialis 327- -== melteagris 327 Fumaria bulboſa 327«. Fuma- Floravwotconomica Germaniae, Fumaria lutea 327: =» ofhcinalis 66; Galanthus nivalis 325. Galega othcinalis 217. Galium aparine 243. 334. == bureale, 530. == mollugo 530. -- ſylvaricum.530« =-- verum„520. Geuiſta angliga 483. -- germanica+»483«. -=-- piloſa 482, == rtin&oria.463». Geranium diſle&tum 335- ==, inquinans, 327. = odoratilſimum 327. rotundifoliam 335, languineum 327. zonale 327. Gladiolus communis 327. Glorioſa ſuperba, 327. Glyzyrrhiza echinata 537. -=-- glabra 537+ Gnaphaliaum arenarium 66. -- foetidum 327. -- margaritaceum 327. Gomphrena globoſa. 327. Hedera helix 484. Hedyſarum alpinum 216. = coronariuin 216, 327. -- obſcurum 216. -- onobrychis 215. Helianthus annuus 305. 327« == multiflorus 327. -= truberoſus 290. Heliorröpiuin' peruvianum 327 Helleborus niger 327« -- viridis 327. Hemerocallis fläva 3327, 721 Hemerocallis falva 327. Heracleum ſphondyl, 221. Helſperis matronalis.32a: 327. == triſtis+327. Hibiſcus trionum 327. Hieracium aurantiacum 327. -- piloſella 667 Hippophae rhamnoides 475, Holcus bicolor 156. =-- halepenſis 156, => lanatus 204: -=- ſaccharatus 156. -=-“ ſorghum 156. Hordeum bulboſum --- caeleſte 144- -= diitichon 143- =- diſtichon nudum 145, =- faſciculare) 146, -- bexaſtickon 142« -= vulgare 143, -- zeocriton 144, Humulus lupulus 523, Hyacinthus botryoides/ 328. == montüroſus 328, -- muſcari 328. == non ſcriprus 328, == orjentalis 328. Hypericum aſcyron"3:8. --= cälycinum 328. Hyſlopus officinalis 316, 146. Ilex aquifolium 241, 476. Impatiens balſamita 328, Iris germanica 328, == perſica 328. == ſibirica 328. ſuliana 328. variegata 328. Xyphium 328. Iſatis rin&oria' 530. Juglans alba 461. - cinerea 461, 3z Iuglans 722 Tuglans nigra 461, -- regia 395. 461, Iuncus piloſus 607. Juoiperus communis 496, === carolina 497- = ſabina 496 -- virginiana 497» Ixia chinenſis 329, Laduca capitata 285. 286, --- romana 286. 287. == ſativa 285. -= ſativa capitata 286. Lagurus 94. Laminum album 335. 646. =-- purpureum 335- Lapathum aquaticum 625, Lapfana communis 3353» Lathyrus cicera 218- 297- latifolius-2z18, odoratus 312, 328. pratenſis 218. ſfarivus 218» 297. - ſilveſtris 218. == tuberolfus 281, 661 Lavandula. 247. == ſpica-anguſtifolia 247» -- -..- er .-.- | M Es -- ſpica latifolia 247- 318. -- ſtoechas.14.- Lavatera trimeſtris 328- Ledum paluſtre 483» Leontodon taraxacum/ 290, Lepidium latifoliam 314. --=- ſativum 28S. Lencojam aeltivum 328. -. veinum 22% rum vulgare 240.476, ium hu'biferum.328» candidam 318: „helcedonicum 328: » martagon 328» Flora oetönomica Geymaniat, Lilium ſypeuibum 3285"1* Linum bienne 516. = perenne 516, == uſitatiſimum 511. Liriodendron tulipifera 464, Lithoſpermum arvenſe 191, Lobelia carditialis 328. Loliam perenne 191. 206» -- temulentum 94. 191. Lonicera'alpigena 475» == captifoliam 474, -=' caerulea 475. -= diervilla 475, = nigra 4753; periclymenum 474, ſemper virens 475. ſynphoricarpos 475, tatarica 240. 475- -- xyloſteum 240. 474- Lotus tetragonolobus 295» Lupinus albus 90. -= varius 90. Lychnis chalcedonica 318» -= dioica 329, -= flos cuculi 329 == viſcaria 329. Lycoperdon 183. 534- -- boviſta 654: -= Jinears 183+ -- minimum 254». -. ſegetum 182» --“ ſuabterraneum 254» Lycopfis arvenſis 192, Lyſunachia vulgaris.329» => == e- -.= Malva mauritiana 329» -- moſfchata 329- =- verticillata 222» Matricaria parthenium 329, -= chamomilla 91. Medicago.falcata 214» '== lupulina 214, e ſativa 2153; 4 Melam- Floya oei0nomica"Germaniae, Melampyrum arvenſe 190, Melica nutans 205. Meliſſa officinalis 316) Mentha arvenſis 228. criſpa 316. criſpata Z16 piperita 316» pulegiom 317. rotundifolia 3 16 ſativa: 316, viridis 316, Mercurialis. aniua 335, “='pereniiis 606: Meſpilus amelanchier-4815 == arbutifolia 48 ti» >= cantadenſis 481 == chamaemeſpilus 48 G -- ecotoneaſter 48 1 “- germanica 299, == pumila 481. -- pyracantha 48% Mirabilis jalappa 329% -- Jongiflora 329. Monarda clinopodia 329» = didyma 329. -- fiſtuloſa 329, Moraea chinenſis( Ixia)-329: Morus. alba 659:; == hiſpanica 669, = nigra 405. == rubra 670. -.- tatarica: 670% Myagrum ſativum 826, Myototis arvenſis 507. -- ſcorpioides paluſtris 609, Myrica gale 484, [EE IEE TH Narciffus jonquilla 329: == poeticus 329 == pſeudonarciſſus 329. = tazetta 3296 Nicotiana glütivola 52t, .= rüßica 581 Nicotiana tabazuim 8524, Nigella daimaſcena 312; 329. -- ſativa 312, OQcimum baſilicum 314. Qenothera' biennis 265. Ononis Ipinoſa 228. Ouopordou' acanthivm 365% Orchis bifolia 64% »= maſcula 647. -- militaris 647. Origanum heracleotie; 310% == maäjorana 310% Ornithogalam. lariföl. >= nütans 329. =- umbellatem“42% Orobanche major 5x. = ramoſa 544. 329» Paeonia. officinalis 326: Panicum Capillare 206% == erus galli 192. = germanicumt 153. “= Blaucum 192% -=- italicum 452, == miljaceum"152% <= ſanguinale 153. == vulgare 192. Papaver rhörvas 499, = ſomniferum 329: 51% Paſſiflora caerulea 329. Paſtinaca ſativa 286. Pedicularis paluſtris 229. Phalaris arundinacea 205» 329. = cattarienfis 539, Phaſeolus nanüs 292. =- ſaccharatus 2923 ==[phaeroſpermus 297:- Sa vulgaris 291. = vulgaris coccineut 2027; Philadelphus'coronäritis 240. Phleiun prateiiſt 73, 203.* 3i2 Phlo= === 00000057 724 Flora otetonomica“Germania!. Phlomis Jeonurus 329» Phlox, divaricata“329. Ie glaberrima 329. Phyſalis alkekengi 329. Phyteyma ſpitata 269. Pimpinells aniſum'31t. -- magna 220. == ſaxifraga. 229, DN Pinguiculayvulgaris“ 607. Pinus abies 489. 490. = cedrus 494. =“. cembra-492», == larix 494. === montana 492. == mughas 492. -- picea"49: == y116y4 4946 = ſilveſtris 494. --- ſtrobus 493. Piſum Fativimm ,293. Plant2go maior.335- == lanceolata 335: --- pfyllium 541 Platanus occidentalis: 456; - orientalis 456. Poa angaſtifolia 205» -- aquatica(743. 205. == buldoſa 594. -=- pratenſis 205. =. trivialis.205+ Polemoniumcaeruleum 339. Polyanthes. ruberoſns. 330. PolygonumSonvolvulus 192: -- emarginatum 158, -=- fagopyrum 157. -=- frutelcens[58- =-- hydropiper 229; = orientale 458. a. pexrſicaria 9“. -- tataricum 157. Polypodiain filix femina 505: ==, filix:„mas. 505» Populus alba 458-« Populus'balſamifera“ 458. -- dilatata 457: = nigia 457: -- tremula 458- Portulaca oleracea 312. Potamogeton 625, Potentilla anſerina 228, -- fruzicoſa 241. -=- reptans 66. Poterium ſanguüiſorba 220. 317. 'Priimüla“ auricula 330. == veris 330. Prunus' armeniäca 389, avium 383. 486» ceraſus 382. .eraſus' auftera 486. domeſtica"385: 486. inſititia 389- 486: mahaleb 460, padus'460 ſpinoſa 240. 486. virginiana 46 Prelea trifoliata 480. Puccinia graminis(83. Pyrus amelanchier 486. baccata 485. communis 362. 495». cydonia 380" 485. malus 375: 4853: BEBE T EREN Quereus pendandulataſ. ra- cemoſa 445.* -=- privus 446% -= robur 445: == rubra 446 -- ſeſlilis 445» Ranunculus aconitifol., 330: -- acris 228; 330. -=- arvenſis 191. 7 -..äliaticus 3304 Ranun- Flopa oeconxomica: Germaniat, Ranyguculgs; buylboſus: 228. 339: -- ficaria:c330« -=--“ flamaula 228. -- lingua. 228». -=- repens 228. -- ſceleratus. 22 8+ Raphanus„chinenſisggoleife rus 518. == gougyloides 274; == raphapniſtrum 190: 179: == ſativus 274» Reſeda luteola 532» -= lutea 647. -=- odorata 330, Rhamnus catbarticus;472. == trangula 472. Rheuwn hybridum 540. == palmatum 539: Rhinautus«criſta galli.225- Rhus coriaria 479. -=- cotinus 480. -=- glabrum 489, == radicans 480. == toxicodeudron ,480. -- typhinam 479- Ribes alpinum 487. -- groſfſularia 406. 407 -- nigrum 406. 487- -- rubrum 405. 486. == uva criſpa 406. 487- Robinia caragana 241. 470- == hiſpida 471: -=- pſeudoacacia: 469+ EE alba 488. = bicolor 5487- == canina 409, 488- =- carolina 488- == centifolia 488. -=- cinnaimomea 487» = damaſcena 488. =-- gallica 488. == pimpinellifolia 4875 ==pomifera 409» =- rybiginoſa 488. -- ſulphurea487: =- villoſa:409- Roſmarinuszofficinalis 318. Rubia tin&orumy 526-. Rubus caeſius c193» == fruticoſus j19337 == idaeus 407-:487- -=- odoratus 447. =- ſaxatilis: 487- Rudbeckia laciniata 330- == purpurea 33 Rumex. acetoſa 222. 315- ==-acetoſella 222, =- parientia, 262 == ſcutatus 5345, Ruſcus aculeatus,303» Ruta graveolens"318, Salix. 240. 464- = alba 466: =-- amygdalina. 465. == arenaria 785.467. =- aurita 468. =- babylonica 468. == caprea 467. == cinerea 469. == fragilis 4655 == helix 465. =- incubacea 468. == pentandra 464» == roſmarinifolia 468, ==, triandra 464«+ == viminalis 466» == vitellina 465- Salvia auriculata 3174 == officivalis-317« == tomentoſa-318-. - Sambucus ebulus 477» == laciniata 477: Zz 3 Sam-. 725, Roſa, lutea 487;+? | | | | / 726 Sambucus nigra, 239. 477% -- ragemoſa 477: Sanguilſochba. officinalis 220, Savponsria dMhicinalis 330 S«tureja hortenſis 450. Sax'fr.ga cotyleden 330 == /craſiitolia» 350. == gragulats 330 = pun&ata:330 Scabioſa arvenſis(93, == atropürpurea) 230. =- ochroleuca 430. Scandix cerefolium 31Q« =- odorata:3:'0;: Scilla amoena 3309. Scirpus celpitolus 76 == maritimus 205: ==.pataltris 342. == Üivaticus 205:- SclevoriameSfomen 254. Scorzonera“hiſpanica 2594 Secale cerealis 39. “-- cereale hybernum: 140. -- cereale vernum 340. Sedum reßtexum 3/5. Senecio&legaris 330. = ſaracenicus 241. == vulgaris 231. Serratula tin&oria 2476 =-- arvenſis 1584) 193. Sicyos augulata: 430. Silene armeria 330« Sinapis alba 288. 311 = arvenſis 191, == nigra 311. Siſymbrium vaſturtiam 288. vium vodifiorum 6:5. == fiſzxym 266. Smyrniam ölufarrum 268. Solanum dalcamara 243. == 1ycoperlicum 330. =. inelJongena 330. -= pigrum 434. =. pleuydocapfic, 339 Flora.ogconomica Germaniae] Sölahum- ruberofuim 295% Solidago canadenſis 330, == virga aurea 330.; Sonchus alpinus 221. == arvenſis 193. 335* == oleraceus 334. Sorbus aucuparia 459. 1== dömenßica 459 =- hybrida 460 Spartium' ſcoparium 4825 Spergula arvenſis 219,| “== nodoſa 219; == pentandra 219. Sphagnum paluſftre 976 Spinacia aculeata 261. „- inermis 268. *=> oleracea 261. Spiraea crenata 241% 4832. „= filipendula 530.""' %„=-hygericifolia 482. =- opulifolia 492. == ſalicifolia 241. 491, =- ulmaria 229. 330: Splachnum 76, Staphylea' pinnata 479. == trifolia 479. Statice arimeria 247. - Syringa perſica 241. 48% =- vulgaris 241. 480. Tageres ere&a 330 „= patala 33 Tänacetum balſamita 317, == criſpam 317 =. vulgare 228, Taxus baccata 496. Thlaſpi arvenſz/228. -- burſa pattoris 594- Thuja occidentalis 497. == orientalis 497. Thymus ſerpitllum 314.646. == vulgaris 314. Tilia europaea 462 Trachelivin caeruleum 331. Tra» Flora“ oeconomica' Germaniae. "Tradeſcantia virginjana 331. Tragopogop porrifol, 2770» =- pvatenſe 270, Trifolium agrarium 212. alpeſtre 208. flexuoſum 209. fragiferum 211. hybridum 211. incarnatum 242. medium 2038. metilorhus caerulea 213. meliloth. oficinal« 241. montanum 21 pratenfe 208. repens 213. rubens 212. -=- ſtellatuam 21. Triticum.aeſtivum 138. compoſitum L133- hyberüuimn 130- MO1nOCOCCHM 139» polonicum 132» repens, YÖ2« -- ſpelia 139. ==. ſpiga multiplict 133« -- vurgidum 133. 135» Tuber 534. Trollius egropaeus 331» Fropeolumn majus 331. --- minus 331 Tulipa geſneriana 33 E Tumonia 130 Tuſliago farfaia 65. 192. | WE 5B S0 SAD SD(0% 1 63 Vlex europaeus 241 Ulinus, cawwpeſtris 45.4. effuſa 452- hollandica 452: pumila 452. ſativa 451. .. -- 727 T)imus ſuberoſa 45% Uredo ſegetum 182. =< linearis 183« Urtica dioica 221. 574» =. urens 334. Vaccinium 305. ==» myrtillus 484. =. OXYCOCCOS 4846. == uliginoſum 4384. = vitis idaea 484» Valerianalocuita olitor, 287: Verbaſcum phoeniceum 331« Viburnum Jantana 476. -=- opulus 475» Vicia bepgalenſis 217: =. biennis 217. Cracca Ly2. 217. dumetorum 217. faba 293 narbonenſis 217» piſiformis 217. ſativa 216. ſepium 217. ſilvatica, 217. Vinca major.331«,, = minor 33 =- roſea.331» Viola ödorata 33% -- tricolor 341. Vitis laciniola 401. =-- vinifera 400: FLEFTT 1:4 Xeranthemum annuum 331: Zea americana 155. -=-- vulgaris 155: Zinnia multiflora 33. == pauciflora 331 == verticillata 33 886. << mitm m FAV- 728 Fauna oeconomica-Geymaniae, FAVNA. OECONOM1CA GERMANIAE.“ = mnie Acarus gymnopterorum 665. == reduvius 656. = ricinus 606.: Acipenfer&urio"683. Aläuda 582. Anas"adünca' 624. -- anſer 624. =- boſchas 5624. =: canadenſis 625. == cygnoides 625.' == cygnüs*625. =- tadorna 625, Aphis fabae 338. -- ulmi 452. 504» Apis mellifica 642. Aranea 655. Ardea cinerea 639. == ny&icorax:"639. =- ſtellaris'GZGEEN> Attelabus apiarius 655. Bos taurus 566. Cancer aſtacus'""640. Canis familiaris 692. -- Jupus 581." 0-4 -- vulpes 681. Capra atißörenlis 609. 610C. =- hircys 509. Cervus capreolus 679. == dama 679! -- elaphus 679. Chaos fnngorum 181. = uſtilago 181. ' Curculio 518. We == alni“5ö4,: Chermes abietis 504- -=-- alni 504. -- betulae 554. =- Juercus 204- Chryſomela'alni 504. -- betulae 564.| -- hyoſcyami 337. == oleracea 337: -- ſaltatoria 337. Cobitis barbätuls 638. 684. Columba domeltica 626. "77: -= bacchüs 464. = frumenrarius 176. -- granarius 176. =| PIT S OAS IEE == pömorum 412.. -- quercus 504."' Cyprinus barbas 684-' -= brama 6384. -= caraſſius 634- -- cafpio“ 636. 5 2.* = gobio,638.,, == vphoxinus 638. -- rutilus 684... Dermeſtes' piniperda 504« - polygraphus 504. -- typogräghius 504. „. Diticus ſemiſtriatus 640- ) Emberiza hortulana 683 “ Equus afinus 564. Equus Fauna votconomica“ Germaniae Equus„eaballusi5442 =-=mulys)565» c Eſox lucius 638. D Falco haliaetus: 6395 Faſciola bepatica 606) Felis caxus 368 1 x Formica ceſpitoſa 230 == nigra 2309. -=-- rubra 230. Fringilla domeſtica 485% Gadus lota 684 einfzvl)=» Gordius 640. Gryllus gryllotalpag33%7%« -=- mignatorius 686» Helix pomatia 64%» Hippoboſcäavovina: 606: Hirudo 640. Hirundo 665. Hydatis 604. =» finna 617% Hydra hydatula-604- Ichneumon 675- Lacerta 639« Lepus cuniculns 618. --- rimidus 679. Limax agreſtis 185. 413«. Lumbricus terreſtris 338. Meleagris gallopavo 623. Mergus ſerrator 639. Motacilla 665. Muraena anguilla 684. Mus 185. 675- --- cricetus 185. Muſca frir 187. -- Jarvarum 337. -- radicum 337* ==. ſecalis 187. 729 Muſca calamitöfa“ 1874 !== hordei 487. Muſtela lutra 635: == martes 6235 681. -= putoriusſG23 216 Niridulä khenrea"3 vg Notone&a bin pr Pediculus apis 1665, -- caponis 623: -- gallinae 62,3% == 6vis“ 606: Perca cernua 6832 -- fluviatilis 683. == lucioperca7683« Petromyzon fluviarilis 684. Phalaena“ äntiqua 412. brumata 4123 caeruleocephäſa" 412: caja 337- cereana 665. chryſorrhoea 412 504, defoliaria 412. diſpar 337. 412- dodecella 504« evonymella 412. 504. exclamatoria 518. gamma 337. graminis 230. granella 176. -=- griſella 665. -- humuli 526. 3315 Pha- vn SAMEHISEN: 7302 Phalaena: mellonella 6654 monacha 504. mori 674. neuſtria, 4124:* ni&itans„86« 11 oleracea 337. Pavonia; major: 671. Pavonia„minor 676 pinetella 504. pini 504: piniaria 504. pirhyocampa 504: pomonella 42:5 pudibunda 412» quadra 5%4 1 quercus 5049 /% 7 reſinella: 412 504: ſalieis 186. 594. ſecalis»186« ſociella 668« --- turionellag 504: FALTEN TIENT Phaſianus colchicus 627. 682- -- gallus 620: Rana 639. 665. Salmo. eperlanus 683. > fario 638: -= ſzlar 683: Salmo thymallus 683.* Fauna.:vetonomica Germaniae, 986. - Scarabaeus horticola 413. ... ellen 186. AIZ: 498. 504. == ſolſpirialis 280. Sciurus vulgaris"681% ““ Scolopäx 1682: Silurus glanis 683.' Sphinx pinaſtri 504« Sus chinenſis“ 6187 -- ſcrofa 612. = lilveftris 679: "1 Taeniac640. Talpa eufopaez 225% Tenthredo pini 504. Teſtudo.64 6 ( Tetrao''bbnaſia 68954) -- cotyrnix 682« ..- perdix 682. - tetrix 682- -- urogallus 682. Lipula florilega 413. =. hortulana 413» == Oleracea 337» Turdus viſcivorus 6832. Urſus meles 681. 191. "Regiſter über. die teutſchen: Namen der Pflatizen;“ En I EING YA. Acacia, unäte, 469« Ackteley 325. Ncerbecre. 193. Ackerhawilſie, 193. AcFerdiſtel. 193. Nckerhahnenfuß. 191. Ackerkletten. 191. Yckerwünze. 228. Acerſcabioſe, 193« Ackerſchmiele- 193» Ackerſenf.. 191% Nckertreſpen« 191 YFovwinde. 335% Avonisrdschen, 324. Aſſooillilie. 3272 Afterforp.. 178 Ratep, 3235- Yhtveerffrauch. 487. Aborn. 453: Nbazie- 469: En Alfranken 243- Nihorn. 239 477. Allerwansharpiſ<. 3274 Atipenſauyerampfer. 285 Ananagerdbeere. 398, AnemonE 325. Angurien. 301. Ryis.. Zz11 APfet 3754 - Borfſtorfer. 378- Apfel„ Roſfo>ker, 379: -“ Stettiner, 379. -- Wiener, 379 Apfelbaum, wilder, 485. Apfelquitte--3%4. YAppeldorn. 454» Apoſtemfraut 193. Aprikoſen. 389- Yprikoſenpflaume.. 387- Arbuszen, Arbuſey, 392914 Artsbeeren- 472- Artifiwurzel. 279. Artiſchocken. 304 ff Aſchlaucb. 284. Aſche,(Eſche) 450% Augaulſieicde, 445. Ayrike(ln.? 330- Yzerolbitn. 374. 2.4 Bachweide, 456« Baliote- 243 Balſamiven. 328. Balſampappel. 458. Baiſternaken, 256, Bancweide. 465. Barkgerfie. 144. Bartnelke. 328. Bartnuß. 397- Baſilicum. 3/2. Boſtilien. 312, Baſſatte it 4 Bafßiartklee.- 211. Battatas, Battaten. 280, Baumwollenweide« 465- Bärenklauye* 221. Bärentraube. 4848 Bärwurzel. 664. Bäfiting« 508 Beibbobl;;Z76: 34. 7 Beiberigen.' 408. 487- Bergamotbirn. 356. 373-. Berghollunder. 477- Bergkiee. 211; -- Phrenäiſcher, 212, Bergzwiebeln. 284. Bete. 270. =! orüne; 271. == Römiſcsbart, Sibiriſcher, 241. Bocsbeeren. 406. Bohnen. 291. -> bunte, Türkiſche, 291. t=Yweiſſe, 262. "'=“welſche,"261. Bohnenbaum. 478- (Boyneükdlle 335 5 Bollen. 282. = Dologneſerſalat: 286, -- rother, 287. „ Borago. 312. Borretſch 3122, Boviſt. 654.* gi, Brahm. 482- Brand. 179. 410% Braut in' Hären. 329, Brenner, 179. Brenneſſel! 221. 334- „ Bretſpielblume, 327. Broccoli. 258. Brombeeren, 193. Bruchweide. 465- Brunnenkreſſe» 288. Buche, 447- Buchs. 241.“, Buchsbaum.. 247, Buchweißen. 157. -- Indiſcher", 158, -= Sibiriſcher ,, 157«+ == Tauriſcher ,/"158. Bund, Fürkiſcher, 328. Burgunderrüben.. 272. Burzelfraut. 312, Buſchweide, 464. Butterbirn(Beurre gris)« 268. -=-- rothe, 369. 4€ Canariengras+ rohrartiges, 205» Canarienſamen, 539. Cantqo 298. Regiſter, Cankalupe. 300, Capuzinerſälat. 286. Caravanze. 296, Carden. 306. Cardinalsblume. 323, Cardonen. 306, Carotten. 262. Cartuffeln. 275 ff? Ceder, Sibiriſche 493» -=-- von Libanvn.- 495+ Cellerie. 267! Chamille, 191, Chioc boya«-527- Chriftblume, 327- Cichorien. 289: == bunte,"289 Citronenfraut. 316- Coriander. 311. Corinthenſiaude: 487. Eorinthentrayhe. 402. Cornelkirſche. 241. 384, Creuzbeeren. 472. Creuzdorn. 473- Cucumer. 299- Cymbelfraut. 325» EN Damaſcenerpflaume«s 386« Darmbeeren.“ 472. Davidsgerſie. 144, Dicrüben: 272 Dill. 311. Dinkel. 135. Diptam, weiſſer, 326; Diſteln. 153. 228. Dorſch( Flachsart). 512. Dorſchen, Dorſen, 259. Dotter.“ 520. 533. Dotterblume“ 325. Dotterweide. 465- Dragum, 314. Dünkel. 135+ Durc. Dwal Fliegenbaum- 452» Flittereſpe, 458. Flöhkraut, 191 Flöhſamen. 541 Flughader. 199. Flühbirlein. 486. Fohre, Föhre. 491 Foutanelerbſe, 294» 3 Forellendindſolat. 287» » Forellenradieſe. 274» Forellenſalat. 286 Franzbohnen. 292. Franzerbſe. 294»- Frauenſchuh. 326% Fromental 203» Früherbſe. 294 Frühlingsſafrant. 326, Frührettim, 275+ Fuchsſcowanz» 153» 325» == gegliedertet) 205, Fuchs(eert:'53, , Fünffingerfraut. 66» 241 Fuhr& Regiſter. Fuhre: 491. Futterbohne.:293» Futtertreſpe- 204, Futterwicke. 216» G. Gagel. 434 Garavanze. 296- Gartenbohne, große» 293. Gartenerdbeere, gemeine, 307- Gartenkreſſe. 288. Gartenmünze. 316; Gartenraden.+ 325. 517; Gartenroſe,"gewöhnliche, 488- Gänſeblume. 193. Gänſediſtel. 335 Gänſefuß 191. 335, 113, Gänſerich. 227. Geißfuß«»: 335» Geißklee. 217- Genſters 241; 483 Gerberbaum. 479« Gerſte 141, -- große, 143» = Fleine, 143: i == vierzeilige naFte, 1445" - zweyzeilige nackte, 145« -- zwiedelichke/ 1494 Gewürzdill. 314« Gibtdeexen»:406.. 4870: Ginſter. 241. 483. Glavkirſche. 383» Gtasweide, 465, Gle'ße. 267.: GloFenblume. 325,,335 Goidblume. 326-5, Goldhaber. 204, Goldlak.-326«+ Goldpflayme-: 3885 Goldruthe, 339 Goldweide, 485»; mor 0 Hanfwürger. 51m 735 Gomer, 132,.: Götterblumes 5329; Gras, buntes; 329» -- Engliſches: 247 Gravslau<. 285. Grundbirnen. 275» Grünkraut. 262: Grüßkhaber. 151, Gucdelrübe, 264« Gulderling. 378+ Gurken. 299. Güldenlak.. 326, Gümmer. 132: = FUE Haargras, Sibitiſches, 204, Haber. 146.: == gemeinet., weiſſer, 147, -- glatter. 147: = ſchwarzer; 1148, == Fytzet. 150. e=- Racdter,15% = Polniſcher 148. == ſc-Feiſchfär vige4 14664" == perlfarbige, 4667 == wilde, 486. 7996 Johannislauc<:"285;! TJohanniswebel:" 225 AU» Iſam- Ipernbaum; 245 1679 Regiſter. Iſambertbirn. 369- Iſembartbirn. 369, Iſop. 3'6. Judenkirſcweide. 465. Kramets:, oder Kranwets» baum. 498- Krapp- 526 Kragbeer. 193» Aaa Krauſe- we 20005 738 Krauſemünze: 516.* Krauskohl. 257- Kraut, weiſſes, 255, -=- Spaniſches, 262. Krautcellerie. 267- &rautpeterſilie- 267- Krebs. 182. 410, Kreen. 275. Kreſſe. 288. -- Indianiſche. 331. == Gibiriſche. 647» Kreußbeeren: 472. Kreußdory, 472. Kreutßwurz. 334- Krieen. 389. 486. Kronerbſe. 295» Kronsyeeren. 424. Kronwi&e, bunte, 218. Krummholzbaum, 492- Kruperbſe. 294« Kugelamaranth. 327- Kuhblume. 290, Kuhbült. 228. Kuhweißen. 190. Kykuksbiume. 329» Kühnpoſt. 483- Kümmel. 268. 313- -=-- welſcher, 314. Kümmerling- 299- Kürbiſſe. 298. 2. Lak. 226. Lacpficſche. 392- Lambarts.-, Langbartsnuß, 397- Lattich. 285 ff. Lauch. 228- 284- Lavendel. 247- 318+ Lazerolen. 374- Läuſekraut. 229- Lebenshaum-. 497- Leherblune,- 325- Regiſter. Lehne. 453. Lein. 511. -- Sibiriſcher, 516. Leimbaum. 453. Leindotter. 520, Leinkraut. 325. Lenne. 453» Lerchenbaum- 494- Levkojen. 326. Liebe, brennende, 328. Liebesapfel» 330- Lilie, Spaniſche, 328- =-- von St. Jago. 325. -=-- von Jernſey. 325« Lindenbaum 461. Linſen. 296» Lizar. 527: Lorbeerweide- 465:-" Löcherſchwamm» 228, Löffelkraut. 312» Löhne. 453» Ldlh. 191. Löwenmaul. 325, Löwenſchwanz- 329» Löwenzahn. 290- Lüzerne, 213. =. Schwediſche. 214. “ Mm. Märzviolen. 33. Magdalenenbirn. 362- Magſamen., 519, Mahalevkirſchr. 460 Mohn. 190. 519. Majoran, Maitan, 310. Malonke, gelbe, 388-+ Malve. 222. 329- Mandelbaum. 394. Mandelnuß 397- Mangold. 271. Mangoldrübe. 271. Manna. 153 ff. Mannagras. 204- Marien» Regiſter,"39 Matienblume,- 325- Marons- 398- MarretticH. 275- Maßeller..455- Maßholder. 455. Maßlieben. 193- 325- Maſtbuche. 447- Maßeiche. 445. Maulbeerbaum, Chineſiſcher 670: -=- ſcenbaum. 4809. Paſſfionsblume, blaue, 329- Paßel. 5309. Paßinaken. 266. Patatas, Pataten, Pata» 408: 2809. Pechtanne. 489- Perlgras, glattes, 205- Perllauch. 285- Perterſilie. 267- St. Peterskorn. 139. Peterswurz. 328- Peppin- 378- Pfaffenbirn. 372- Pfaffenhüthlein. 476. Pfännich. 152- Pfeſferkraut. 314. Pfench, Pfenich- 153- Pfenniglinſe, 296- Pferdevohne- 293. Pferdenuß. 398- Pflrſchen. 391- Pflaumen, 385-|. Pflaumenbaum, wilder- 486- Pfriemenkraut. 482« Pfundbirn. 371- Phaſeolen. 291- Pichnelke. 329- Picbtanne: 489- Pimpernelle. 229. Pimpernuß- 479 Pipping 378 Piſtacien, wilde, 479-' Platanus- 456. Platterbſe. 218. 297- Plümagekohl. 257. Poley. 317- Porre. 284- Porſt. 483- Portulak. 312- Poſt. 483- Potſcherben, 469- Prachtlilie. 327“ Prahlſalat, gelber. 285. Prablſalat, grüner, 286. Preiſſeibeeren. 484- Preuſſelbeeren. 484- Primeln. 330. Prinzeſſinnbohne. 292« Purhaber. u Quantelbe«ren. 486.. Quekfen. 192. Quendel. 314. 646. Quitſern, Quitſchern. 459: Quitten. 389. -=- Portugieſiſche- 381»+ Quittenbaum, wilder, 485» RG> Rabſaat. 516. Raden. 190. Radieße. 274 ff. Rainfarn.-228. 317- Rainkohl. 335- Rainweide: 240. 477: Ralen 188, 190. Ranunkeln. 330- Raphanellen. 274- Raps, Rapſamen, 516. Rapünzel. 268-. Rapünzelſalat 287- Rapünzelwurzel: 269- Roſenſchmiele. 295- Rauchhaber, Raubhaber. 149- Raufke.%87- Raunſc. 400. Weißdorn. 239- 472- Regiſter. Weißdorn, glänzender, 472. == rother. 472. Weißeper. 455- Weißtanne. 490. Weitzen. 127|f, == Aſiatiſcher. 1309. == Engliſcher. 133. == rother Engliſcher. 131. == gemeiner. 129. Patniſcher. 132. Kürkiſen. 140. Winterſalat. 286-; Winterweizen, gemeiner, ohne Granuen-. 129. -- gemeiner], mit Grannen. 130. Wittwe in Trauerfior. 328. Wolfsgeficht. 192. WolfsmilH 229. 335- Wucherblume. 188, 189. Wunderkorn. 133- Wundkraut. 66. Wurzeln, gemeine gelbe, 263- . Zatrey 310. Zaungilge. 474. Zaunfirſche. 249. 474. Zaunriegel. 240. 477- Zaunrübe 242. Zaunwicke. 217- Zeidelbaſt. 478- Zeiland. 478- Zeitloſen. 228- 326- 745 Zellerie. 267- Zellernuß, große, 397- Ziedelbaſt. 478+ Zieſerleim. 384- Zimtroſe. 487. Zipollen. 282. Zippelapfel. 378- Ziſererbſe. 298- Zitterpappel. 458, Zuderaborn. 455. ZuFerbohne. 292 Zucererbſe. 294. Zuckerroſe. 483- Zu&ertartuffeln. 276. Zürbe, Zürbelnuß. 493- Zuckerwurzel. 266- Zwergbohne. 292- Zwergerbſe. 294- Zwerghollunder. 477- Zwergwandel. 481- Zwergmiſvel. 481. Zwergulme. 452- Zwetſchen. 385- Zwiebel- Borſtorfer. 378. Zwiebeln. 282» Zwieſelbeeren. 383« 486. Zwieſeldorn. 476- Kana 5 Regli- Regiſter. R e gs e,54 ifi über die teutſchen Namen der Thiere, A. Aal. 648. QLalraupe. 684- Ameiſe. 230. 413, Ö75+ Aſche. 683- Yuerhubn. 682» ZD. Bachſtelze: 6565. Bandwurm:. 6409- Barbe. 684- Barſch. 683- Bärenraupe. 337: Bienen. 532. 642 ff» , Bienenlaus- 665- Bienenmilbe, 665- Bienenmotte. 665- Bienenwolf. 662. Birkhuhn. 682- Biſamente. 624» Blaſenwurm- 04 ff. 617- Blattkäfer. 504- Blattlaus- 338- Blütenwiler. 412% Bo, 589- Bolle. 569, Borkenkäfer. 504. Brachſen 3 ſ. Braſſen. Braſſen. 684. Buße- Bulloc wilde« 639. 682,» Gerſtenraupe. 186. Glander. 176. Glanzkäfer, meſſingfärbiger, 518. Goldafter, 412. Grasraupe. 239. Gründling. 638- 186. 5 Hamſter. 185. Haſe. 679- Haſelhubn. 682. Haugshahn. 620. Hecht, 630. 638. Heidſchnaken, Heidſcen 587- 4 Henne. 621. HeuſchreFe. 186. Hirſch, 679 747 Hirſchkäfer 504. Huhn, wälſches/' 623. Hummel. 569. Hühnerlaus. 623» Jgel. 649.. Iltis. 623- R Kaleknter. 623. Kaninchen, zahmes, -=- Angoriſches, 619. Karpen. 630. 635- Karauſche, Karutſcen. 185. 413. Schnepfe. 682- Schnuce. 589. 413- Schwalbe. 665- Schwan., zabmer, 625. =- wilder, 639. Schwarzwild 677: Schwein, zahmes 612- -=-- Chineſiſches„ 618- -=- wildes, 679- Seidencaninc 665. Stör(ein Zuchtwidder) 589- Stöhr(ein Fiſc<). 683+ T- Tauben, zahme, 626- Taucher. 639- Trappe. Regiſter. 749 Trappe. 689. Truthuhn. 623- W. Wachsmotte. 665- Wachtel. 6382. Waldbienen. 665- Waſſerwanze. 640. Weinbergsſchne>e. 641. Weiſel. 661 ff. Weißenmotte, 176 ff. Wels. 683. Werre. 337. Wiebel. 176. Wild. 677 ff -- edles, 677. -- rothes, 677- -=- ſchwarzjes, 577- Mild, unedles, 631. 677- Wippel. 176- Wolf(weiſſer Kornwurm) 176. Wolf. 681.| Wurm, ſcer, 107 von unten Z. 8, lies North. 1a EH R 123=> Z.5- T an. |--="== 2.6.- patatoe, -- 128 Zeile 21. lies Dieſer -- 149= 3.= Kausgebreitete, -- 150= II.=. 160 5. 84. lies: mit der Senſe. 175 von unten Z. 4. lies aufgehoben, 189 Z. 5- lies infeſtis. 204 vs lies Honiggras. 214 H. 115. lies. durchflichtet, 294 3. 4+ lies Zwergerbſe 304 von unten Z. 8. diem fleiſchigen. 324== Z.7- ptarmica. 2% 413 3.3. lies S. ſtat ß. 486 Nr. 10. lies inſititia, 571 9.354. Z. 4. wird. 623 Not. 3. lies Marder. 661 VS, 5. Z.3-. lies die Bienen. 669 von unten Z- 5. lies d'Espagne. KK SPREE L TT Farbkarte 13 4 2 E b 1 ſſſſſſſſſſſſſſſſſliniſiſſſſinniniſſſnnnnnſſnnnnnpdmmhim Oem 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11¹ 6 8 4 9 TLlalaL1LL1LLe ☛ᷣ NF —