—, — S„ 3—— —·ʒꝗÿᷓᷓd·ꝛʒma———V— /—C— OO—˖Q—-ᷓy— Anleitung zur Veredlung des Schafviehs, Jac Grundsäßen, die sich auf Natur und Erfahrung stüßen. Mit mehreren Tabellen. IC BIBLIOTHER D. KÖNIGLICHEN ACADEMIE DES LANDBAUES ZU MÖEGLIN? = Rudolyh. AnDETD, W. Verwatter und Mitglied der Kaiserl. Königl. Mährisch- Schlesischen Gesellschaft des AFerbaues, der Natur- und Landeskunde« PraFs WI56b in- der: T. SG, Calve'swen Buchandlung, 4 tisch: der| Bone . N SEHE eiert. 20 kl > ene ii frü een II Zb... 1. I == 5 SEI endes Beispiel, verehrungswürdigster Herr Baron, ein so allgemeines Fnteresse fast in jedem Theile unseres glüFlichen Staates gewann. Desterreic), Ungarn Böhmen, Mähren weisen reiche“ Früchte davon auf... Das verwilderte SoschtiB schufen Euer HoHwohlgeboren. zum Wallfahrtsorte unserer Landwirthe umz hier sprach: die That, von hieraus verbreitete sich far Unzählige ,- glei einem elektrischen Feuer, das Beßere, das Wahre mit Schnelligkeit.== | 1|„Docy warum„zähle iM Berdienste auf, die im Herzen jedes Bater- 4“ landsfreundes unauslöschlich aufgezeicgnet sind? Auch mich entzückte, was ich in Hoschtit gesehen, aber vor allem die berrliGen Heerden! Seit jener Zeit, als ic) das erstemal Hoschtit zu besuchen das GlüF hatte, betrieb ic< die Schafzucht mit leidenschaftlicher SIMI 90 Noßmen daher Cuer Gochwohlgeboren die Zueignung dieser Arbeit gmddigst an z mir steht weiter kein Mittel zu Gebot, Cuer SHo dieser Zeilen, Mix sind vornehmlich folgende Hindernisse bekannt, welche der allgemeinen Veredlung unserer Schafheerden im Wege stehen: 1) Auf gar vielen Herrschaften wird Schafvieh gehalten, wo 03 seiner Natuy nag, gar nicht gehalten werden sollte, und Rindvich viel größern Bortheil bringen würde, IV. meine hier alle biefliegenden Güker mit feuchten Srifken, denen es entwes der an allen, oder doh an hinlänzlichen Bergweiden fehlt Höchstens taugen solche Ge- genden für. Mastschäfereyen. Entstünden auch nicht hier unter den Schafen wegen der fast immex feuchten, mit unreinen Dünsten erfüllten, und ihnen deshalb schädlichen Luft, öfters Seuchen, so wird doch bei solt wird z das einfachste aus eben der leßten Ursache; das wohlfeilste aber, weil man sich mittelst einer Stammheerde alle in Zukunft nöthigen Sprungstöhre selbst zieht, dadurch aber, und durch die jährlich? Verzrößerung der Stammheerde an Muttervieh, dur EIER IST AEGI ÄR EE Rewe wg ien 6 auch selbst dänn constant, wenn die äußeren Umstände der Erhaltung derselben fort: geseßt nicht günstig seyn sollten 3 die Degeneration geht hier nur sehr langsam vor sich, und. vielen Zahren noc<, in denen solches Racevieh fortgesezt vornach läßigt, oder HM angemesjen behandelt wurde, wird man an demselben noch gewisse beinahe un- htihe Eigenschaften auff.unden können, die die Naceabstammung beurkunden. (ei zeichnet sich ee Racevich durch eine besondere Ausdauer, Lebensfkraft und lange Tauglichkeit zur Zucht und sonstigen Benußung, als Folge|f jeines harmonischen, festbegründeten Orzani u us aus. -"Neines edles.Racevieh kann daher nur jenes genannt werden, wel: hos seit vielen, EN: ohne nur im geringsten auszuarten oder etivas von seinen edlen Eigenschaften zu verlieren(vorausgeseßt, daß es nicht widernatfärlich' behändclt wurde) fich bloß in und durch sich selbst ,. also stets nur in der B!utsve rwandtichaft, fortpflanz: ke und von aller Vermischung mit anderem Race- oder Nich trace- 4.4 srey erhalten wurde(in der 11, Abtheilung hierüber mehr). Dei dem bl.oß edlen(nicht Race-) Scmäßige 224 dex Paarungen ge- wisse Eigenthümlichkeiten in Rüsiht auf Körperbau und Wolle diesem Vieh aneignet, welche dann erhalten und immcr im nämlichen Grade dergestalt auf die NAG fommenschaft fertgerflanzt werden wissen, daß teduirh Ekw-as constant ori(Qt: nelles,/-odex im Organismus dieser NCHT OLE Te WECCFUÜNDTESG ONE c ga R- KTN NNEN in NH ERES 20(6689 EARN ER. 93.455777. AEH IEEE- m; n a "ue NGEN LETTING DIINNEN I NAILS HERREN 7 NGEN WERE 200007 SITTEN ND=== wo een ro enn meer ÄN M 0 2 IZ weenie AMS 7 fort: ' sich, gänzebinzig und alleinnut.aus lauter Bl utsvorwhndtin H ergg0e , Der leitete, Abstammung Harakterisirendes, entsteht,(Man sehe hierüber Ye u:. weiter unten 6. 4-) Hak man nun- dieses Harabteristische richtig aufgefaßt, und findet man rast nach vieljähriger, genauer Beobachtung und Prüfung die Beständigkeit-desselben ischen, und daher entstehende Originalität im vollen Maaße bei der Nachkommenschaft,= dann exst kann man ein solches Veh Racevieh nennen. , wel: Sind dann diesicht auf baldige, gründliche und beson.. tt das ders dauernde Veroolltfommnung statt sindet. altung Bedient man sich ve der Veredlung edler Race-Stohre, so wird diea her Felbe sicher, bald. und SEMADLIO von statten gehen, und was Hauptsache ist: vi vorzüglichen Eigenschaften, die man durch diese Bastzrdirung auf die Abstammung der gemeinen Schafmütter verpflanzen will, werden hier weit dauernder bleiben, un3 8imus,:“. g nN, ehrere dur. widrige 2045 Einflüze nicht so leicht wieder vertilgt werden können, als wenn . nan zur Veredlung zwar. edle, aber Nicht- Original- oder Racestöhre wählte, die al* j8mus so von einem un herrühren, dessen Eigenschaften nod. nicht gehörig in siHh b e* S4 gründet sind, und der also selbst der„Ausartung beim geringsten Anlage noH jehr 19.0 unterworfen. ist. 4 Meines Erachtens verdient daher edles Racevich bei. der Wahl einer n Stämmheerde den Vorzug vor jedem and?ra, selbst wenn d'eses aud) glänzendore Eigen- u ja en als 20 besißen solite, sobald es nicht Rac evieh ist. an er sich zur Veredlung zwar edl2s, aber kein Racevieh zur Stammheerde an- ge schafft, e wenn er sih einen glücklichen: Erfo!g. verspre hen will, vor allem erst diese Vieh'angekaufte Stammheerde gleichsam veredeln, und ihr die E'geaheit des Raceviehs, das „6 ist: dauernde, im-Organismus fest begründete Originalität, ver? rige schaffen... Ex kann. zwar indessen mit den-Abk5 nmlingen dieser g-“ex(t selbst-noZ zur Race 50 zu erhebenden Schafe die Veredlung bei einer gemeinen Herde- zu: gleicher Zeit be.gin- q ft. d nen: ZSC CCG<€e RNG II GiG u | |: „-. 3 M M<-.=„)' L Ds pH n«+ Gru“ ZM) IH 14 Fair 0a- u. ama 8 Kon: es wird aber nach dem, was ic früher sägte', Jedermann einsehen, wies langsam er sic) auf diese Art dem Ziele nähern wird, denn nicht allein die Vollko mm enheit an sich, sondern auc) die Begründung, Fortdauer und Forterbung der- selben bei der spätesten Nachkommenschaft sind die Zwecke einer soliden Veredlun g. Wird der lekztere vom ersten getrennt, was hilft uns dann unsere verwandte Mähe, Ar: beit uad Kosten? Bei dem geringsten Anlaße beginnt die Auscrtung der Nachzucht und die Heerde wird, ehe man es sich-versieht, wieder da seyn, wo sie ursprünglich vor ve- gonnener Vervollkommnung war. Und welcher Werth ist dann auf eine solche, im Grunde wur s oder Racevieh erhob.. Mit solchem Vieh ist es bei alle dem dennoch seiten soweit gekommen, daß der Unterschied zwischen ihm und dem, wenn nicht ganz, doch größtenthei!s von der Natur gebildeten edlen Original- spanischen Racevieh,(besonders hinsichtlich des Körperbaues) nicht aufzufinden wäre. Die äußeren Kennzeichen des leßtkeren werden gleich weiter unten an» gegeben werden, 2) Worauf 5 WREN WERNE 2200.70--.- ill(257 E44 Bene drt angsam heit "9 der- un 9. )e, Ar: ht und dot be: Grunde n Die 'y Famen ur durch ars des , Wozu inalitat (deren vy, ber nen an: on, wo nicht so Recnes Bildung ebe vits jemeinen , breit, dicht am Kopfe und laufen in eng aneinander shließender, meist dop- pelter Windung, an beiden Seiten desselben, sie haben etwas beinartiges und man ver- De daran. das grobblättrige, das man an den Hörnern andrer Shafe findet. Der Kopf isi überhaupt üppig mit Wolle bewachen. Der Hals ist nicht sowohl lang, als„e t und von beträcdtlihem Umfange,"eben so auH die Brust, Der IE da= gegen ist gedehnt und der BauH von tonnenähnliche DREI als Folge eines befon- ders breiten Nü>ens und Kreu<ßes und durhaus mit Wolle star? bewachsen. Die Füße sind kurz und stark, besonders in den Gele 1 E68 und unten, wo ie Klauen angewachsen sind, daher der seste Tritt und das phlegmatische in der Bewegung, bei jonst vielem Feuer; sie find bis hinunter mit 8 lle gut bewachsen und gerade, nich t einwarts gebogen, Der Se schlecht verwahrt, so fällt allerley Staub und Schmatz auf das Vieh herab und verunreinigt die Wolle, G+ 4 Iönwendig im Stall wird eine zweite Wand von Bretern, die bis an die Fenster reicht, angebraht. Zu dem Ende werden längs den gemauerten Stallwänden 4 Zoll di&e Pfosten in gehöriger Entfernung eingeschlagen, und befestigt an welche gehobelte Britker Genagelt werden und durch di iese also eine zweite, vierZoll von der gemauerten abstehende, Wand gedildet wird. Diese Spalirung der meistens feuchten Mauern ist deöhald sehr zu em psehlen, weil dadurc) das Bieh von denselben entjernt bleibt und das Gemäuer besjer M EG wirde Zst der Scafstall breit, so bringt man auch in der Mitte SE e solche bre» kerne Wänd an, die jedoch den Stall nicht gänzlich theilt, sondern nur bis auf ne wiße Länge aufwärts dergestalt sortgeführt- wird, daß oben noch so 0 las offen bleibt, als die Breite einer Hälfte des, durch diese Breterwand gefheilt werdenden Stalles»bo> eter frägt, jo daß also das Vieh bequem von"einer Seite auf die anvere gehen kann. Man Fann auf- diese Art nicht mur-mehr Futterraufen mit Drdönung aabringen, fondern hat den Vortheil, während der Lämmerung im Winter sehr-loicht die nöthigen Abtheilunges machen zu können, 0. 5- Längs allen diesen Wänden('an der mittleren zu beiden Seiten) worden die Futter- Läufen angebracht, Diese müssen so ein gerichtet seyn, das sie Raufen und Tröge miteins ander vereinigen, und däs Vieh sich beim Freßen die Wolle nicht v orunreinigen kann. Die besten Futterraufen, die ich kenne, sind die, welche ein Baron Ge iß- lern, Graf Lamberg und andere Desißer berühmter Schäfereyen in Mähren, in ihren Schaffiällen eingeführt haben. Sie werden ringöSherum an den Wänden angebracht und bestehen aus 2 Haupttheilen, einem Troge und einer Raufe, von gleicher Länge. Ersterer wird auf der Erde, und letßtere darauf geseßt.. Jede Raufe bildet einen lan- gen viere&igen Kasten. Jhre Länge beträgt meistens 1 2 bis 2 Klafter, die Höhe und Breite innwendig einen Shuh. Die Seite dieses Kastens, die auf dem 5 Schuh yohen und 1 Schuh breiten, gleichlangen Trog zu jeben kommt, hat Sproßen, x 3 Zoll 484 einander, eben so auch die vordere Seite, woran das Vieh frißt, Die hintere EÜ EGGHREZZZC CC GEIT<<<=<=<< digg ZEIGER 4 ):A | ener E 2 Ne an Ez rd NCE 14 offen, da sie an der Breterwand anliegt; die oberste, vierke Seite macht der DeXel,, “E es einem Bret besteht, das den innern Raum dex Raufe bede>tz; durch diesen el legt man das En und Stroh in die Raufe und. verschließt sie danit. Ii Die Raufen sind nur mit Ketten dergestalt an den Breterwänden.- nach Belieben gehoben und herabgelassen werden können. Das Heben der Nau- ht 8) hieht nach jedem Futtergeben, indem durch die unteren Sproßen alles kurze 6 37 Getreidkörner, Aehren Ww Dd. gl. in die untersichenden Tröge fällt, welches am dana die Schafe aus denselben fressen, Eben so dienen die lektern guch dazu, wenn man Eur zelzwächle, Haber, Hexel Ic, füttern will. R. 20:. Der Stall muß die nöthigen Abtheilungen für die verschiedenen Shafvieh- Gattungen over Sorten, nach verhältnißmäßiger» Größe haben“ Hierbey muß besonders darauf RüCssicht genommen werden, daß die: Stöhre von den Mutterschafen gehörig'ent2 fernt stehen und ihr Stand so verwahrt ist, daß sie die Einfassung weder über springen; noh Finessen können, 3. 7% In den leeren Räumen oder Gängen des Stall8 befinden sich die S, von Widdern, Hammeln und 2jährigen Müttern 5 StüE, von Jährlingen 6 und von Lämmern 7 bis 8 Stü> zu rechnen. Das alte Mutterdiel) besondets darf nie zusam mengedrängt werden, man mus hier auf die Trag- und Lämmerzeit denken. 11. Zeidnen des Biehbs, 6. 3% (v „Ir die Zahl des Viehs für die Shäferey naH obigem Nan 819,8 bestimmt, so nimmk man vie“ Zeimnung+. sämmtlichen Sha1foiehs der zu veredelnden Heorde-, der sämmtlichen zweyjährigen Mätter, Jährlinge, Schöpsen und Lämmer, so wie aud) der etwa noh vorhandenen gemeinen Widder, mit einem gemeine der innern Haut des Schafohres durc is Den kann. Woh:getrerkt, nur die Di>e der Hcutz d2an das Ohr muß nicht ganz durchstohen werden. Mit RüEI3%4ht auf die Ha altung würden also diese Stiste oder 20004 die Shraube mit eingeschloßen, die Länge von etwa 3 oder 4 Linien haben müßen. Wenn diese Spißen' nun in der vorgeschriebenei Ordnung, fest eingesen diese Punkte, auf eine weithe Maße gedrückt, den Buchstaben vollkommen aus, Je größer diese Spißen in ihrem Um fange seyn können, je sichtbarer werden die Punite« Das Instrumenk wird mit einem Stiele verseyen« Wenn man nun ein Schaf mit demselben zeichnen will, so wird ersig- res von einem Manne festgehalten, ein anderer logt das Ohr so breit als möglich mit der auswendigen Seite auf einen Kloß, breitet den innern Theil gehörig aus, dräFt das gend Ea ant. des : der uus tung von jenen eiche Um“ om vst mi rim H as Obr an der Wurzel fest; so je ZEH SOA A BEIT TIR wird. Ein drikter befeuchtet mittels eines kleinen Pinzels etwas diX die zu Lezein<:nde unbehar to 76 elie mit der Farbe, die- n naver angegeben werden wird, 100: den eben Fals in die se Fatbe stark eingetauchten Stempel, vder I 1 auf diese unbeharte und gefärbte Steile leicht auf! Glödann auf ein Mal alle diese Spißen zu gleich in den. innern Theil des Ohrlappen, so, das alle so eingedrüFte Punkte eine Feucht igfeit, die mit etwas Blut vermischt zu seyn a pflegt, von sich geben) und dagegen-die, durh die Spitzen eingedrüte und auf der Stelle wohlz eingeriebene, Farbe aufnehmen, welche Farbe nachmals darin verheilt und unauslöschlich bleibt. Dios Drücken mus nicht ZU stark seyn, damit die Spißen- zu tief gehen z je leiser dieß geschehen kann und je weniger Blut sich mit jener Feuchtigkeit vermischt, je sicherer ist der Erfolg, Angestellte Versuche werden bald den richtigen Handgriff leh ren« Den Zinober hat Herr Hubert vorzüglich gut gefunden, Auch bediente er sich ves S In- digos 3 vielleicht giebt es noch besser GEE Farben. Diese Farben werden mit sehr starkem-Kornbrantwein odet Spiritus, so fein als möglich in einer. Tasse, oder einem klei- nen steinernen Mörser, mittels einer steinernen Keule, gerieben, so daß die Masse einer sehr dünnen Salbe ähnlich siebt.=- Sobald man si) überzeugt Yat, daß die“Wunden vollkommen geheilt find, was nad) 3 bis 4 Wochen geschehen wird, so wird das Ohr, vermittels eines nassen Lappens ausgewascr. << FLA EISE 19 2, Zit die Anzahl der Mütter aus der Stammheerde niht groß, nicht über 10, 12 StuF zum Beispiel, so hütet man sie gemeinschaftlich mit der grossen Mutterhoerde und zeichnet sie zur auFallendern Unterscheidung schwarz, mit Theer auf der Rase, weil sie im Stalle siets wieder ausgesucht und besonders eingesperrt werden müßen, I| diese vereinigte Mutterheerde mehrere Hundert Stücke stars, so sind davey 2 Knechte crforderlich. Ist die Zahl dos angekauften Stamm- Matterviehes nur einigermassen be- deutend, so verlohnt es sich, um der bessern Pflege und Aufsicht willen, dazu ei- nen eigenen Knecht zu halten. Dieß muß auc nah einigen Jahren geschehen, sobalb fich dieselbe durch die herangewachsenen Mutterlämmer vergrößert hat. 3+ Den dritten Haufen maden die ziveyjährigen, zur Nachzucht bestimmten Mäüttex, mit einem Knechte aus,| A. Wenn die bereits abgespännten Lämmer im FTräyiahr noH im Matterhofe stehen, - werden sie, solang fie auf die Weide gehen, nach dem Geshlechte besonders gehü- tef, wozu-also indessen 2 Knechte auf einige Wochen aufgenommen werden müs- sen. Sobald das Vieh Abend8 von dor Weide na) Hause kommt, kömmt es in die ihm bestimmten Abtheilungen, V, Borbereitungen zur Bestimmung der individuellen Paarungen, A. Nummerirung des Zucht viehs. MIER Nun schreitet man zur Nummeriru ng des Zuchtviehs. Jeder bereits Dietny- fie thuende Sprungwidder erhält sein Täfelchen mit einer Nummer, um den Hals gebunden. 31 der Folgeordnung richtet man sich nach dem Alter, fängt mit dem Aeltesten, der Nro 1 betömmt, an, und geht so nach der Zahlenordnung weiter, bis jeder Widder sein Täfels 2 u 128doc) wenig 06 13 Zoil vom Rande(damit das Aus USHENT Sbr ecjen ve rhindert wird d., ein Loch, nicht zu groß, durhgebohrt, durc< welches die Shnur zum Umbinden kömmt, Auf dev c latten Seite werden die Nummern ausgeselt und darauf geschrieben: von Nro.=- Ale diese Musier von einer einzelnen Heerde werden sorgfältig in ein Tuch zusammengebunden, damit ja keine Verwechslung geschehen kann, Sind die Woilmuster von einem StüX genommen und seine Nummer ihm um.“ gehängt, so untersumt der Beamte, der mit Schreibmaterialien versehen ist, dasselbe auf das genaueste und entwirft dann eine gedrängte aber genaue Beschreibung des- selben. Er zeichnet zuerst die Nummer auf, merkt dann das Alter und die Generations- Zahl an, ferner ob alle Theile des Leibes, Kopf„Stirn, Füsse, Bauch recht üppig mit „Wolle bewachsen sind, ob die Wolle überhaupt dit oder sonst gezeichnet sey u. s. w, Den Anfang mit dem Umhängen der Nummern, Wollabschneiden und ver „Beschreibung mact.“ Rücken, Lens 4 j| breit, Schenkel und Hinkerfül 18 auf„gebaut und bewaäßsen,. Dex NN||| Schwanz di>k 4 faltig, so wie die Sen fel 56 Out arhvunt., |)| Wolle. Sehrdiht. Kopf sehr gut bewachsen. Die Wolle an 4(||| den Kra; zen und Sa lLtzn nicht grob, ie sd am den A üffen. ''| E|| Liefe vt an gewaschener Wolle 3 P | 2. Beschreibungs- Regi ster der Stam- Mi utter, (MI WES LSCL EBG iT ji Hals| lter;| Ohrenzeichen,| | 5 u iE Befcen. Wirft ein | um's andere Jayr Zwillinge, | Wolle. Di ht. Aussen vorzüglich s Beilage SEIDL uk mm Eu 1 SIZE SEEN ebörid. [5] = 2ur Seite =< r *uabungaguurx aby vjudnn| 31. 0at)0zu0 PD umarmen *3NOQGUIPNY 'wöunzaewur | 961yvJuoDR -- uemmeinmnm meme <== mau GO Au DIES EEE 1.403.606- 12431262 WWvIS 4230 34406F- (Yap) voa py) 3421/2302“nw u39430M4 3420W3buv 14v9844508 0*24qv 8! Gy|| StO! 13a, 4 ji| Gaar AR NO) 7116 GRZ ZETT GGG 2<<<<-=inn (ANZTRQBSEEN) 11181 219070| You by) pjuyy wag jnv 492) || | | l |

5. GE= <- bree Ir:&2 8.65.00 =. S- <-2-+=5 dent, 3*97)0QUUIPNG ZIT FM Wolle an 4" en aus! tein 1, Auf Ein | ere<<<=== mn oz zn<<< „M 128'E |*a46vH| | HN *Bragt N0.0 Ew I: * ermenm=-umrng. N Ze zurlg S Kina. beendigt, so wird ebenfalls ein Strich vatunter gezogen, und so fortgefahren. | 6. I8. Auf diese Art gelangt der Shäfereyverwalter zur individuellen genauen Kenn ts niß der Eigenschaften eines jeden einzelnen Stü>es dieser Heerden, welche ihm unentbehr- li) ist, wenn die Veredlung schnell und glü>lich von Statten gehen und solid beendigt, werden foll. VI. Bestimmung der individuellen Paarungen oder Copulationen. | CG 04 9 Sind diese hiex angeführten Geschäfte mit möglichster Accuratesse beendigt, dänn stem Leib, von einer breiten Brust, von kurzen Füssen 2%. machen, und jekt erst beur? werden? heilen, in wiefern der Körperbau der eigenen Schafe noh fehlerhaft oder doch unvollfom- vortheil: men ist. einzelneg Ein Körperbau nah dem beschriebenen Berhältniß der einzelnen Theile, ist des- Halb sehr vortheilhaft, weil er wegen des breiten Rückens und des starkzewölbten Bauches eine größere mit Wolle bewachsene Oberfläche därbiethet, als ein enger gebauter, und da- durch also mehr Wolle erzeugt wird, Ueberdieß ist aber schon an und für sich mit einem ß bleibt üppig gebauten Körper auh ein dichtes, üppizes Vlies, daher hohe Wollerträgniß, ver- 1 Raaß- bunden, und umgekehrt wird ein Stöhre, der 5, 6 bis 8 Pf. gewäschene Ft lle liefert, ge- wiß einen zwe&mäßigen und-schönen Körperbau haben, nen Shells 8 21. u be, B. Das Vlies eines vollkommenen edlen Shafes soll sich Rutter 1) x möglich über den ganzen Körper verbreiten, also nicht nur 300 Hals, Brust, Rumpf sammt Bauch und Senkel, sondern auch der Kopf mit BERENEN 9 Stirn und Wanzen und die Füsse bis hinunter an die Klauen sollen üppig mit 98olle bewachten seyn, 5; 2) Soll das Vlies so dicht als möglich seyn, d. h. ein Wollfaden foll gedrängt A an dem andern stehen. Der Pelz eines dic ES<41 411 SETSSS ADA BR NBR SSS III NNN NNN NSN gteteÄReeeeCCecpte6hanEm uam I ÜdNINEEEEEEReT ----------Ä „rm=-===-..- ESSENS SNGEN m= S--deremnrmnnn en eewunm umnrüg RESSSNENSSSISSEIENNNSGENE NNSEEEN ADDEN ÄERNEED EN IE IIRIEIREN EE SSE EEIGTE SHGGNGNENEN“ GREEN 27 liche x u 00 I N. f 4,- 183: über wenig fette Wolle, um 10 bis 20 Procent mehr werth 3; im Durchschnitt also um 91.0 f+ Weh 25 Procent. Hieraus folgt aber noFg niht, daß jedes fette Vließ auc) mild und sanft anzufühlen fey, denn ich sprach bisher nur von solchen Vließen die aus Wollefäden ie besteben, Besieht aber das Vließ nicht aus lauter reinen, wahren Wollfäden, ist es ie doch nur Hunds- oder Ziegenhaaren vermischt, 24 artet es gänzlih in dieselben aus: so ift dieß eil auß koine eigentliche Wolle mehr, und die Gettmaterie fann dann hier nicht mehr, wie auf fol man leßtere wirken. Weiter unten mehr hierüber. u 5 erhige: Man mus5 nun alle Sorgfalt auf die Erhaltung des Fetts in den Vließen der 1 Yep Schafe wenden, und sie vor allem bewahren, was den Verlust desselben nac» 4sache Sortirunz nöt„4 es wird. höchstens. nur 60 Procent feine, dagegen. 33 Procent 4 rd 4 Mittel» und 10 Procent grobe Wolle liefern. Das ordi inaipo„- oder. nu voin; Hinsicht. auf Woll» Menge veredelte Schafs v.ey. Lizfert 12% 05 09 Trozent Mittel= und»40 PNrocent:„grobe Wolle. und: das Vlies 0 ordert mur 2 Sortirungen. Bei entweder von der Natur recht vollkommen gebildetem Race- oder auch zd= Riu: EEE= AISEEs ESE EN EN: EIER olfi edeltem Shafvieh, sind d diese Verhältnisse ganz anders. Es jind hier beim Vließ We tungen. nöthig. Man erhält an gleiH feiner:Wolle- 75.-bis.. Yo Trocent, an Miktelwolle nur 15 bis 29, und an grober nur 5 Procent.» Zur ersten gehört die Wolle vom 0 RücCen, von den 26000„ und. vom obern Tkoj vel: der Schenkel, zur zweyten vu O214( 9,92% 7 4 L+ die eizentliche Brust» unterste BauY- und Schenkelwolile, zur dritten aber alle übrige Jue Ys uE 240 JD. ARIE: T 220082; ao vom Kopsy von den Fü ssen, vom Schwanz und was: um-lebtern her: 1015107 Ost, 17:9 KERÄÜESGEIZSE Z en ETIENNE, 270(mm REER WI. 7.907700 NNN RSR NI NI NEGER EESTI INLET RER NNN NONNEN 2200 7 ENEN pmr=== SEE br IRREN AMI<< qa) WW, INN u: (cafe id, 0 1-"yz v",- Kii! papier, 1) uns n und 3 von ihr so ' der 29 - 5]; 14. y 286.3.544:.« 8 a,:r2 S9 N Yon? Und dahin-wuß. man-e8>bei der.-ganzen Heerde; die. man veredolt,: zu bringen Fuchen« Es iss hier noh folgendes zu bemerken: Auf den Schenkeln, auch am Bau- )e der Schafe scheint die Wolle. immer mit am gröbsten 3 oft ist dies wirklic h. der Fall, aber manchmal, besonders bei in der Wolle sonst ausgezeichnet schönen Stü>en, scheint es. nur+ weil. das Vieh meistens, entweder auf dem einen oder dem andern Hinter schenkel beim Liegen FUDE, 4860 die Wolle ganz zerdrückt und u1 IEE wird und LWS robes Ausfehen befömmt. Man unterjuche alfo genau, 5) Soll das Blies aum frey von- Sktihel=und Humndshaaren-seym Die Stihelhaare wachsen einzeln zwischen der guten Wolle, sind glän- zend weiß, glatt,(ose spihig, an der Wurzel dier und wachsen.in gerader Linie, ohne sic) zu fräuseln. Sie sind bei weitem kürzer als die eigen 7 ye Wolle. Um sie zu er- ei die Fennen,.muß man WoltlfloXen von den NA 60 Theilen des Körpers knapp an der Hauk wegschneiden und dann genau unter[WE Den WollfloXen muß man aber fest nit den Fingern zusammenhalten, sonst rutschen viele Stichelhaare heraus, Die sogenannten Hundshaare IE en ebenfalls einzeln, haben aber einen ei hups 5 schten GIE als jene"und mehr Aehnlichkeit mit der eigentlichen Sie sind jedoch- weit gröber, von ziemlicher Länges fühlen sich scharf und raul) an, und sind nicht gekräuselt, sondern nur wellenförmig gefrümmt, die Spitze ist etwas Umge 04:00 und ragt über das Vließ hervor» Man braucht also nur. über das Vließ mit u 292 Waben nzuy 7 um sie zu erkennen. Jede Wolle, die sich rauh anfühlt, ist, wenn sio-nicht etwa fettlos-ist-,-mit Hundshaaren vermischt„ welche.man bei genauer Un- EE des Vie ßes jederzeit entdeXen wird, oder die Wolle ist bereits gänzlich aus- geartet und nähert sich der Natur. dieser sogenannten Hunds= oder Ziegenhaare, welche die Moh ettmaterie zu erweichen und Ffanft anfühlbar zu machen, nicht vermag." Diese Hundshaare schaden daher der Güte des Vließes bei weitem mehr, als die Stichelhaare, v denn: sie. sind es, wie gesagt, vornehmlich), die verursachen- daß das Vließ sieh scharf und..ra uh anfüh l-et und daß aus einer(0081 Wolle um so mehr nur ein schlechtes >-' Fabrikat. verfertigt wird ,- da ste auch: die Farbe 19 nehmen, sondern einer-eigenen Färbungsmethode dedürse Die..Stichelha-.are fand ich oft selbst':an edsen«-Original.- oder:-Race- » wie die. eigentliche Woll VIE > > ba IAT schafen häufig 3. HundsYhaarve u. eiten und dann nur am untern Theil der Schen- kel, gber-dem Kniegelenk, sonst war das ganze V ließ davon vein,- Meistens artet„nur : vei | 3 : GES. ven neuen mae 0 rd GEIER Wera '“- EE zua ee nan IRD SAE K Z| FATE SES IEN nien m lige- LEN WE 5 30| | erfat! bei Bastarden die Wolle gänzlich aus« Beide, die„Hundshaare sowohl, als die Stichel- N 4 haare pflanzen sic) auf die Nachkommen, man sagt jogar vermehrend, fort, und brin- gen eine sonst gute Wolle, wenn sie sim h äu fig darunter finden, in üblen Ruf und kn seen sie im Wertye sehr herab z beides mit Necht, denn die Fabrikanten, welche diese vf Wolle dem Gewichte nach kaufen, verlieren viel, weil die Stichelhaare während der Fa-| jew briks- Woll-Wäsche und Verarbeitung alle ausfallen,=-die Hundshaare aber zwar mit| verarbeitet werden, aber wegen ihrer Schärfe und Rauhigkeit, und weil sie die für Wol-|| le bereitete Farbe schleht annehmen, die Waare verschiehtern. Schafe mit diesem Feh-| ler jollen nie zur Zucht genommen werden,| 55 6) Muß das Vieh auc geordnet seyn Die Wolle darf nicht wie Werg in 8 einander verfilzt und schwer zu trennen seyn, sondern die Haare müssen alle in 17 j der nämlichen parallellen Richtung von der Wurzel auslaufen,“ 5 |, Bei einem dichten Vlie5 ist die Wolle in der Regel auch geordnet, nicht im-[00 SN|| mer aber ist ein geordnetes Viieß auch dicht, x |: M SAE 227 |.| C. Der einzelne Wollfaden muß |,; 1) fein seyn. Der Begriff der Feinheit ist sehr relativ; eine Wolle kann, mit "240 einer andern verglichen, fein seyn, mit einer driften verglichen aber nicht,| | Daher kömmt es, daß die meisten Shafzüchtler, die ihre Heerden etwas über| 0 das Gemeine erhoben haben, glauben und sagen, daß sie feinwolliges Vieh| Del | besißen.| |.| Der feinste Wollfaden unter mehreren ist“derjenige, der pu] vem den geringsten DurcEsiat auf die nußbvaren Eigenschaf- (ten ten, dieihneneigen und vereint bey ihnen anzutressen sind== aufz zustellen,- und Es folgt hier 3 dom zuvor ein!ge ie Nöthige Vorerinnerungen: he: I< berüfsichtige bei dem nachfolgenden Abtheitings: Schema bloß folgende „MF Gigenschaften:; eil| a, Wollmenge leicht b, Fefttifeit) 8.0: c, Feinheit? des Vlieges, |(itz ne d, Gleichheit) 2 Mit diesen sind in der Regel auch alle übrigen Evrfordernige eines voll?om- wan menen Schafes, in jeder Hinsicht verbunden, auzer etwa, daß Thiere, denen sie zu Theil Vieh geworden, vielleicht no< Stichel- und Hundshare haben, die ein wesentlicher „schr Zehler sind. Hin und wieder eines oder ein Paar hat nichts. zu bedeuten, ein SHas «an lent bei dem sie nur einigermaaßen Un(x ECD genommen, ist dur.. dur aus nicht zur Zucht zu gebrauchen, wenn es au h- außerdem reht shäßbare Eigenschaften 1 fol: hatte, und hierin wird mirx.geviß jeder Scafzühtler, ia. Erwägung, des 9. 210.200 Gesagten Necht geben. I< sage dieß hier voraus, weil ich bei dem nachfolgenden Gra“ "men dations- Schema nur von Schafen rede, die entweder ganz frey von Stichel- und Hi md8- vor haren sind oder ihrer nur ganz wenige haven. Die übrigen Erfordernige eines vollkommenen Viießes, sind, wie gesagt, ehen, ne stets im Verein mit den 4 vereit its angegebenen, denn: vv 0 I Wf eO„3 5 I 5 Frey ad a, Körperbau, Dichtheit des Vließes und üppiger Wuchs der Wolle über- ahr Haupt, so wie Länge derselben stehen gegeneinander im genausten Verhältniß und ty a- "er gen daher in der Regel fiets vereint zur Wollmenge bey. (0: 34 Ein Shaf, das 3 Tf. gewaschene*) Wolle gebt, verdient erst ven Beinay men wollreich, Die höchste Wollerträgnis, die wir bis i6t kennen, ist bei einzelnen fein- wolligen Matter- Schafen, die freilich äußerst selten gefunden werden. 6 Pfund,. beim Schöpsen gegen 7+ bey einzelnen Stöhren aber bis 8 Pfund gewaschene Wolle per Stük, Hö|| bedeutend|| 552*|| F.'-;| VI+ 28 820- 2-e 15- 9. gerwsg] 45| ; DJ;: 208 S0 2 TD. 72 16.'- RZ bedeutend 9497||| vi.[3 4 2 160 ERR us 1 1670 17 Debentenb- 1 538- 4| YIUI,| 6. 4-| 60.? 3* 30- IO 2 bedenicnd 516 Zz ; M 1 35 2 008.028 I5 s 5-|| bedeuiend 1h] 3 30[577 3- 80 2 Lo- 15* 5* gering|(10-s| [c|'- n iE 19,77 3. 80 27 43. s 15* 5| bedentend) X.|b, G+ 4> 60- 34» 30 5| 10 9 iübebantend 1]] „nl WE j Hs 37 30- 2- 125,2 5“ bedeutend 0 0 > 20/5| Hs M 6060- TT- 390 oo| 10*- beteutend 490 KI. 6. 3- 80..9.5.2 115 2 1- 5 2 ji bertend 436- 3 ä 6 4€| 69» 4- 30(2-|| bedeutend] 430- KD M IE 8.2 1202020 LEIS 5=|| bedeutend ;' j H|: b. 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ES I SEI EIS eV El Ld 4 252 EDI EE aD 35 7 Zker Qualitat, mittlere feine Wolle m 4ter=..detts gx 0 b-erefeime-Wolle jeder] Her= 860. f2rn 0 Wolle Fp 8bH er ALE: 1ad b, Mittelwolle, e,; Grobe Wolle, | Folgende Preise können ungefähr die Abstufungen aller diesev Qualitäten aus- | drüFen, wenn man annimmt, daß 120 fl. Convent, Geld der höchste, für die erste | Qualität ist.- I<. sage: wenn man es so annimmt-- denn die Umstände 03, | fönnen sehr leicht weit höhere Preise herbeiführen. Also der Werth obiger Qualitäten wäre: Feine Wolle 1ster Qual. 120 fl. Conv; <<===: 12601 VeXrfOE FLO== 50== [ 3) Gl fer Detto 100==- u== Aten Detto MO==== ===== tel De0 SO-= Mittelvone:=> BEES Grobe Wolle 40 bis 30== | Die vorstehende Tabelle enthält ein Abtheilungs- Schema des Schafviehs ix | 82 Stufen, nach seinen verschiedenen Eigenschaften,.. Zur Erläuterung derselben finde ich folgendes zu e innern: *| Die 1te Rubrik enthält die Stufen- 3 a hl. Mann wird hier bemerken, daß off 272, 45,0 bis 7 inihren Eigenschaften ganz verschiedene Stük- Fe, do< auf eine und dieselbe Stufe gehören, und das ganz natürlich, denn so verschieden auch diese Eigenschaften sind, so führen sie, wenn man den Werth, den sie in ökonomischer Hinsicht haben, also den Vortheil, den siedem NI | wirt h gewähren,--berehnet, doch alle zu einem und demselben Resultat. | Die 2te Nubrik: Wollertrag nach Pfunden, 6 Pfund gewaschene 9 Wolle ist, wie gosagt, ungefähr das h öh st e; was, so viel mir bekannt ist, einzelne fein«- | j 1- 4020 I2 wollige Muttershafe an Wolle gegeben haben. Die Hammel der nämlichen Race wev-- v] 4 den etwas mehr, die Stöhre aber 8 auch wohl 9 Pf. per Stück geben. Da nun aber“ . 4 I LAIR. 2„"“ ei SR DM CE 3 0 kann, und die 2.| M erden und ihr: N jeder Stufe I Daß derselbe Geldwerth auch in der Tabelle angenommen* wurde, wie ich ihn eben diese “4 S. 353 bestimmte, versteht sich von selbst, die - Das Schafvieh der Stufe Il- wirft gegen jenes der Stufe LAXXII einen X mehr als 8 mal größeren Nußen ab; jenes der Stufe 1. also einen noch höheren.; so y M GE“36, fer ai || s Durch dieses Abtheilungs- Schema ist es nun möglich gemacht zu beurtbeilen- vo „ wohin man zu arbeiten hat, um die möglichst nüßlichsten Eigenschaften auf das zu(pre ||| veredeinde Vieh zu verpflanzen. Es ist nicht gerade not hwen dig sein Vieh durc aui 4;| Beredlung bis auf den h ö< st en Grad der Vollkommenheit zu bringen z wem die Mit- went -[vm tel dazu fehlen, der bognüge sich damit, es auf eine mindere Stu“e zu bringen, es wird gen || ihm dann noch) immer grogen Nußen abwerfen. Man wähle sim also eine der im vor- given || stehenden Gradationsschema ausgeführten Stufen, schaffe sich solches edles Stan nmvieh an, das| jener | die beabsichtigten Eigenschaften beißt und sie also auß auf die"Nachkommenschaft vor-|(5, ; pflanzen kann, und dann kömmt es hauptsächlich nom auf'die vernünfti(46, zweckmäßige-„schaft 4| Leitung der Paarungen durch Bestimmung der individuellen Copulationen sdaft X ie wieder die Wollproben- Charten und Beschreibungsregister Herr j unumgänglich nothwendig sind. Indem man alle guten Eigenschaften und Fehler jedes| " einzelnen» Stücks kennen lern it, fo wird man d dadurch in den Stand gesest,'dur< die| sv9€ | weCmäßige Betkheilung der Stö byre die Heerde in ihrer Nachkommenschaft Yan “IM nicht nur in Hinsicht auf jedes einzelne Individuum derselben nach dem vor-' Caren > geseßten Ziele veredeln, sondern auch diefe einzelnen Stücde unter einander| By; 4„möglichst ausgleichen zu können.| det || dig! Di0=| getin; | „Tchaften 37 Diese Ausgleichutig der Heerde haf zum Zwe> es da in Stü> merklich besser oder schleHter als das andere, besonders in der 20:5 s6:)». Y (0 5 Ee a I[4 3,04 ZES G"Va 2428 44: 004 3ierauf muß man gi eic) von Anfang. der 258€ redlung AN; binar? eifent. | 4 iF Gr EEE ZN 55-5024. S5 000( Es dahin gebracht zu haben, ift»viel werty. Der Werth einer solchen Wolle ; IE vn Gl 2 AEHATG. FOLZ s Br Es steigt dadurch, wenn ste im Rufe einer besondern Gleichheit steht: it dem"Fabrifan ) den EN fn T€ A 3<> M+ WRE»(Y: ps 6 a. 2'>x 4% art ton ist nichts unangenehmer, als wenn die eka Solle sehr ungleid) 2 Y g| in vielerley Abtheikungen sortiren laßen muß, und dann ist es auch-sehr schwierig für ei- 2 ne folc&t) erlangen, wenn der Beißer niht-den Grundsaß-.. und befolgt: seine Wolle nie an Unterhändler, ausgenommen an solche,. deren Rechtlichfeit und Solidität erprobt ist=- zu verkaufen, sondern meistens nur mit Tuch-“7-(inn- oder ausländischen) oder ihren Commißionairs, die Wollverkäufe abzuschließen. Denn nicht wenige Wollhändler sortiven und vermischen die, von verschiedenen SdHäfereybesiz- zetn erkauften Wollen, so, wie jie es ihrer€ 5peculationen wegen für dienlich finden, und geben dann derselben beim Verkauf an die Fabrikanten beliebige Namen, von dieser oder jener Herrschaft, was doch im'Grunde eine offenbare Verfälschung ist. Daher kommt e8, daß Fabrikanten, die nicht aus der ersten Hand kaufen, die Woile mancher Herr- anz unverdient loben und erheben oder tadeln, denn wo“ die"Bürge vz; vom Unterhändler benannten ze% olle auch vvn diejer oder jen > ES EEE ß die gekaufte W Die Ungleichh eit in der Wolle: trift man: auh fast bey. allen unsern sogenannten veredelten Heerden an, wo man nicht nac einem gewißen 1G leitete, wo man dem Zufall zu viel überließ, wo man nicht im bst.“nicht ME war j1was woh man. cigemntlich wills / Panx die Were [un ven, mit-sic).. 2 ee) nr 72 2? => ] ..“ vad SS ie n=] => 2; Eke 2 [20 ver] e- > < = ee DÄ EL Ts NS tus .. ee & 3 vend. diesor Zeit eine unglaubliche Menge von M9- » Wolle. Das taugt aber nichts? Man muß sie stets auf die möglichst 2 8: N.44 LB;. ANE hl zu beschränten und dennoch'immer in dev Veredlung vorzurücken., allo eine EL... 8 -- ee x be ehe 5 IS - ED IT 3 “75 &> es Se 58 => <> +2 D u: /> 2 -? 2 ce 7- öSperiode sich gleichsam fekbjt überla3enen- Heerde fitz <=%-=wj= vain=48 977722008780 EREEE Degen vn IE>iE WERE SSS SIR ZSIPH KOSHEEST a 80r23

= hene ane! m ME AIIEN Ene CreeT ie IE uH „" T=“ Er N “4. man) nöhig, EEN EI ISIN RR DTR ERNIE 0.750170 NI O«piii EIG:- ene eee eo ae eas eas ee-eeeWEEe9EewÖwwwweagzwagwseewweeen: weeweggrwww ere "09= EEE weeEnn EE Rd 0 uE ün EEE 39 tde auc) ja nicht mehr rehnen. Die Sprungzeit datert gewöhnlich gegen 9 WoHen, Fie also über 60 Tage, ein Widder wird also bey 40 Müttern noh nicht angegrif. e Ie: fen werden, wenn die Begattung“ nimMt nag Willführ, sondern in abgemeßenen wenn Perioden geschieht. Später, wenn man.sich durc< die Stammheerde hinlänglich mit Stöhren versehen sieht, thut man aber sehr wohl, einem Stöhr nur 25 bis 30 Mütter jährlih zur Begattur ig zuzutheilen. Man erzieht dadurch eine 36 Kraftvoliere, in jeder Hinsicht ausgezeichnetere Nachkommenschaft, bey der die , HABE iy | € dür: edlen Eigenschaften und die Originalität der Väter hervor= if- ftechend und vorzüglich constant seyn mr zulas: 3« Außer den zum Sprung bestimmten Widdern müßen immer noch, nach Verhältnis der 0) Größe der Mutterheerde einige schlechte Widder(der Wolle nach)» die jedoM beson= walls, ders feurig und starf€ seyn sollen,=- gehalten werden, welche man späferhin/ wäh» ie vend der Sprungzeit, dazu gebraucht, um diejenigen Mutterschafe, die den Widder verlangen, in der Heerde aufzusuchen« Mannennt sie ProbirböFe, Wiei- Fer unten wird darüber mehr gesagt werden. Pte ie aften Bemerkungen über dies vben beschriebene Verfahren bey Bestimme ; ve nung der individuellen Paarungen in Hinsicht auf sehr ausgebrei- tete Besitzungen, die einen sehr starken Shafviehstand haben D| Man wird mir hier vielleicht die Einwendung machen: das eben beschrie- Stöhr: bene Verfahren sey wohl bei einzelnen kleinen Heerden, nicht aber auf jenen Besitzungen 7 zum: anwendbar, wo man viele und sel pr grosse Schafheerden hat. ahren: Beym ersten Auffaßen dieses Gedankens mag dies wohl so sch einenz erwägt jonen: man die Sache aber gründlich, so wird man seine Meinung wohl ändern. schaft“Die meiste, aber auch fast einzige bedeutende Arbeit machen die unumgänglich eötere pr ERSIN 75.1815 ZIL WE Bestimmung der Paarungen, nämlich die de, Nummeriru"8 des sämtlichen Zuchtviehs und die Verfaßung der Wollproben- : Charten und Beschreibungsregi M Dafür sind aber auch auf 1564 anz jede sehnlichen Besißungen mehrere Oekonomie-Beämte, die sich unter Oberaufsicht des W Wirth- Vieh erhe- ben, es isi also ganz gewiß, daß man mit den, in dieser Heerde gebornen 560 nun wieder vie TUL Veredlung der 2 26 Heerden,(freilich nicht in der kürzesten Zeit) zu ii bringen kann, und alle 3 Heerden werden also aus einer und derselben Abstammung seyn, Ja, wenn man bei den 5 Heerden und ihren verschiedenen Genera- tionen stets die Evidenz der Abjtammung erhält, und mit dem systematischen Ueberseßea der ausgemusterten Generationen der beßern Heerde in die folgende, u. s, w. genau und pünktlich fortfahrt, so werden in Kurzem auH in den Heerden 2ter und Zter Klasse, lauter unmittelbare Abkömmling? der 1sten Klasse. seyn, und die Veredlu ing des säm t- lichen, roc< fo bedeutenden, Siaafitandes wird die auffallendesten Fortschritte ma- den, Alles dies wird aus dem, was später über die Generationen gesagt werden wird, deutlicher werden, S5. 30 Etwas zur Erläuterung des obigen. „Man hat sich lange Zeit darüber gestritten., ob und in wiefern die Paaqa- rung unter. der Blutäverw andts« 7. Sf. BEETEN en I I> AST ENEEEDENN Ai aS EREEEEK GEE ES«a mene SNES SEINEN 4,2, ncht fest genug 5 noch nicht vinlänglich begründet sind, und alis von dem«= selben auf die-Nachkommenscs in die gehörige Rubrik ein, Die Stamm- Mutterheerde erhält ihr besonderes Register, die große, zu ver- edelnde Heerde auch. Auf SEHE benennen nine eeZerrereanenn''INIEEET NARZ.2XZ ün Ae..d Wm mt tmMeOeemKieE ttt R Re Nee nN eee 3 4 4> ><» 43 Auf. diese Art bereitet man alles vor, bis nac der Schur die Zeit der Be- gattung eintritt.« 5 VILL Die Schur. Cs 4322 Mit allen diesen bisber angeführten Geschäften bat man jährlich bis An- fangs Juny Zeit, In der Mitte oder, wenn kühle 2 Witterung einiritt, Ende diese Monats, schreitet man zur Schur Die Schafe sollen durchaus jährlich nur einmal, und zwar zur genannten Zeit Seshgren werden, Denn wenn es auch seine Nichtigkeit hätte, daß man dur eine talige Schur etwas nicht ganz unbedeutendes mehr an Wolle erhält, als"bey- ein- maliger, so wird doch) dagegen die einschürige Wolle im nämlichen Verhältnis theuerer bezahlt. Dies hebt sich also fürs erste rein auf. Dagegen hat man, aber beim ein- schürigen Vieh jährlich nur einmal die nicht unbedeutenden Scurkosten zu tragen, beim zweischürigen aber zweimal, Ueberdieß ist es auggemacht, daß das zweyschürige Vieh weit mehr Krankheiten und widrigen Zufällen unterworfen ist und schwächere Nachkom- men in die Welt seßt, als das einschürige. Ohne Zweifel ist der Grund hievon darin zu suchen, daß das zweyschürige Vieh allen üblen Einjlüßen der Witterung weit mehr aus- geseßt ist als 05 einschürige.; Das Vieh sol daher jährlich nur einmal, und zwar zur angezeigten Zeit geschoren werden., (453) Es frägt si) nun: Soll die Wolle vor der Sur, also noh auf dem Vieh, oder soll sie erst nach der Schur gewaschen werden y oder soll man sie un- - gewäsc< en verkaufen? Bey uns wird das Schafvieh in der Regel vor der Shur gewaschen, man laßt die Wolle auf dem Vieh gut troFnen und scheert dann. Gewöhnlich verfährt man aber dabey nicht behutsam genug 3 es ertrinkt oft ein oder das andere StüE> oder wird stark beschädigt. Wäre wan der Dieberey niht so ausgesebt, so wäre. die zweite Art, ws. nätilich das Vieh ungewaschen geschoren wird, auf jeden Fall vorzuziehen. Dann sind aber auch die nöthigen verst wird, und so. nur einige Zeit liegen bleibt, ver- 6 Kert an Werth, denn sie wird spröde und. kraftlos, zwey Fehler, die das Oel, das ihr u nach der Fabr 5 väsche wun tischt wird, nicht wieder gut zu machen vermag» Geschieht id es aber, das eine solen) bi ist, in enge Ställe, damit es ret wird, so it sie dem Verderben- bei weitem mehr und Wolle,'die fettlos in die SäE>e kam, denn der S die so verfahren, begehen(oft aus Unwissenheit) eine offenbare Verfälschung und kennen ihren wahren Vortheil niät, AUo Fettmaterie muß in der Wolle, die eingez scc>t"Wird;- seyn, um sie zu erhalten.+= Sct werden müß« Man hält einen Topf mit reinem Talg(Unschlitt) und Teryventinöl, bei- des in dem Maaße untereinander gemischt, daß eine in entsiebt ,“ bereit ird ei Thier geschnitten, so IEEE man.-die Wunde mit dieser Salbe, Dieß ist nicht vornachläßigen, denn sonst nistet sich gleich Ungeziefer in die Wunde e ein, und hindert nicht nur das Zuheilen derjelben, sondern vergrößert. sie noch. Die Vließe müßen so abgeschoren werden, daß sie zusammenhängend bleiben z sie werden dann jedes einzeln für sich zusammengewielt und init Bin; dfaden zu sammengebunden und dann eingesa>t. Das Zusammenwieln geschieht so, das jene Seite, die sonst die Oberfläche des Pelzes bildete, jeht die inwendige wird. Nur die Lämmerwolle wird, wie sie abges oren wird, ohne weitere Vorberei itungen, eingesa>t. Ein oder 2 Burschen mit Schaufeln und Besen versehen, sind nöthig, um den Unrath wegzuschasjfen; ouch ist es sehr gut, wenn man einen Scheerenschleifer zur Schur bekommen kann. U, s. w, Besonders behutsam muß mit den Lämmern verfahren werden. Der Beams te hat diese nur von den geübtestien Schecxern absheeren zu lassen; sie dürfen durchaus nicht gedrückt werden. An. den Tagen der Schur, wo das 2 Vieh 1 iicht auf die Weide kann, muß es mit 051985 Heu oder Stroh gefüttert werden, Bey <= 8-60 enn IEEE wdh Ne; 27 menen um u umge- Sr inen 0er 2 gIEEI EIIIE mn meme demn mg men ena mm men I EE IFEN-<--=- gemenneaez==me=- wenÖsmnsee€wweoauneneeeenene=emgegenen en ae SE, 25 z=2 Fd.= 22 TZ 47 Bey den Shafen und Lämmern, welhe'Numnera am Halse haben, ist ge- wau darauf zu sehen, daß diese nimt mit abgeschnitten werden; die Scheerer sind im raus davon ZU unterrichten. Die loFXern Nummern können Ha dieser G G elegenheit aud) fejter gebunden werden. Nach der Shur ist das Vieh besonders vor Erkühlung* zu bewahren, daher Anfangs nur in den warmen Tagsz eiten, also ewas später als sonst, auszutreiben und auch Abends nicht zu lang draußen zu laßen. VIT, Die. Begattung. S Es frägt sich nun: Wannsollen die Shafmütter belegt werden? Faii alle aus- Gezeichnete Schafzüchter kommen darin überein, daß es am vortheilhaftesten ist, wenn die Lämmer im. Winter, vom Anfang Dezember“ bis Mitte Februar, fallen, und. da das. Shaf Zs Monat beiläufig trägt, so müßte also die Begattung mit: Anfang“ July bes ginnen. Die Vortyeile einer solchen frühen Lämmerung der Heerden sind mannigfaltig und wichtig. Im Winter, wo die Schafe im Stalle bleiben, hat man hinlänglich Muse, sfowhl die ge bährenden-Mütter abs die Lammer gehörig abszu- warten und zu pflegen. Dadurch wird, bey gehöriger Fütterung Ic+ den üblen Folgen der Vernachläßigung der Thiere während. der Geburt so wie auch: der sonst so häufigen Sterblichkeit unter den Lämmern am sicherssen vorgebeugt. Beide Theile, Murter und Lämmer tom men: bts:30r W oi-die->Z eit. binl.änglich-cr: fFarkenundsich erholen, man fann beide bis dahin, leicht von einander nac der Heerde, wenn die Lämmer, wenn die Weide beginnt, bereits ihre eigenen Haufen bilden. Ferner hat die... gelehrt, va. die im Winter fallenwom Lammer"viePELaftrger gesünder str ärker, auUSdauernder' sind, und“viel freudiger heran 16:4 HTE) als die im Frühling geboraen, von denen viele auf der Weide zur Welt kommen“und wo Mütter und Lämmer nicht nur meistens-alle Pflege entbehren müßen, sondern, besonder s ! leßtere, ' | 43 leßtere, einer Menge widriger Zufälle SE sind.= Dorn hat man von frähen vämmern“auch nc< den Vertheil, daß ihre-Wolle bis zur Schurzeit im Juny, stere Vollziehung ves Sprungs, bcy dem erst vor wenig Wochen geschorenen Vieh, u s. w. Erwägt man alles- dieses, so wird es kaum Jemanden geben, der" dem frühern Belegen der Mütter, als es gewöhnlich geschieht, entgegen wärez denn das, was die-frühen Lämmer bis zur Weidezeit an tro>enem Futter verzehren, ist unbedeutend und wird durch den Dung wieder erseßt. Was aber das Muttervieh betrifft, so muß dieses auc bei der ge FWBPREER spätern Zulaßung im Winter reichlich gefuttert M weil es dann in dieser Zeit schon ziemlich stark trächtig ist z und überhaupt wer seine Schycfe oder jein LNG Vieh im Winter darben läßt, der beweist, daß er nicht ENE zu rechnen versieht(besonders wenn die Schafe veredelt sind).„Hiervon später, Die Belegung fängt also mit erstem July an. Worber wird das Be- legungs- und Ablämmerungs- Register(wovon bicr das Formular beiliegt) verfertigt, Ein ien n ühäg<.<<)1p) m.(A HARTEN 0ER > 74 Ah a HERE(| GEL==" e%| 2 14 4 9M| l| PE NENT 10 [07=---| 447008"DE ANKE HDDERT | MERE RN | js DOEN ENDE ESG NSE] mt| M8 1] 2 4 FE Rar, ZER 1 E mmm manu gge, << 7| 257179 NRW EN GIES UDE UN | vl 2 j 3 jaw] j=/ u 2 EH 28 REIEN E18 1„.. (;|| oO 42|||| EEE WERE GERNT RITEN<<<=<< oeeiooeäi=... IE EAN |:<| 39131N/G 400 d 2]| u| 03| es NEE WE IEEE EIE 1. IAN... SERER ETN EU WERTZ NIC TE LRROEE- DERES SAGL NUEWER (S/S| 820198 909| 4 7.05| 4-, Te SG<<===-<<<===uuup SEE TER eh=== iri heren 128278 | u01JvA4| 620% 5 GUT ERMNTIETEARTGURFRSKT 7<== | 7409, 290 1WwE| OS ZI MEGNS|(2) E00 16.30 970.7). / di> Jen EE 4]+ ZP. E22 B2 0 ZEI eS LR» TH Sab eceFe..=. RE«<6. 00287"4% gee:€ FL SHOE<< ID">*="=- 21 M (0) “4 fund m eder M | Jämme fon; E ihn auf? Zeit, 081 | Abends| Baue plidliche | zeit best |E 18300 dagegen | Kommet Za vd sättigen de, am Penn d ales Vi den R werden dem ihr : herde 9 :=| Wu | Geerde 1 | groß sey, | 4 EN| ift sich andy dem R; ihn nich PIER 43 GG» 4 Ein. Geschäft,»das. so. wichtig in- seinen“ Folgen ist, als die Leitung der Begatz fung, muß von dem Schäfereyverwalter mit der größten Accuratesse besorgt werden. Jeder Mutter ist: bereits ihr BoE zugetheilt und dieß im Begattungs- und Ab- lämmerungs- Regisier Anger eg: dabey ist nun weiter folgendes zu bemer-. Een? N Jeder- Stöhr darf in 24 Stunden nur eine Mutter belegen und man. läßt. ihn auf dieselbe nur einen Sprung thun. Früh Morgens is zum Belegen die beste. Zeit, weil da“ die Thiere noh nüchtern und. ausgeruht sind« Mittags, und besonders Abends, darf durct. Wenn der Thau auf den Triften getro>net ist, hört für diesen Tag das Zulaßen auf und' alles Vieh wird ausgetrieben,.. .. Der Scäfereybeamte muß also, solang die Begattungsperiode- dauert, j e- den Morgen mit Tagesanbrud in der Sc bequem darin Plaß hat. Der Beamte Jdäßt sim nun die Nummer der Mutter zeigen, schlägt dann im Begattungs- und Ablä mmerungs- Register nach, und benennt den iht Gem te StöohE dem Namen oder der Nummer nach, Dieser wird. nun zu ihr gethan und man läßt ihn nict mehr als einmal auf dieselbe springen, Mehr Sprünge auf dieselbe Mutter ' G hinter= KRE ÄEREGÄäaaaaazzzeauzzzezzzze zee eneeeezzzeuzzeeez==z=zueuenun% eien mm7enenenzen.ummgmeezzzzaunzzznzzuznnezzeen Aberer. Ee. 6 “4 Dem 50 Hintereinander sind nicht nur unnühb, sondern s4 hwächen den Bo> ganz zwecklos und sind oft Ursache, daß die Mutter gald bleibt, da im Gegentheil die Erfahrung zeigt, daß es bey der beschriebenen Manipulation ein seltener Fall ist, daß ein Mutierschaf, in der gan- zen Heerde, gald bleibt; es fallen sogar nicht selten Zwillinge. So wie der Sprung vorüber ist, wird der Stöhr wieder zu den übrigen Bök» Ten gethan, und der Tag der geschehenen Belegung in dem bewußten Register bey der betressenden Mutter angemerkt. So verfährt man bey allen Müttern. Alle belegten werden glei) nach dem Sprung mit Theer oder Wagenschmiere auf der Nase mit einem deutlichen Punkt gezeichnet und von der übrigen Heerde abgesondert gehalten, denn die ProbirböFe würden ihnen noch einige Tage nad) vem Sprung, nachgehen, und sic< bey ihnen unnöthig aushalten, 5. 38. Da die Shafe nicht immer vom ersten Sprung frächtig:'werden, so läßt man von Zeit zu Zeit die Probirbö>e au unter die bereits belezten Mütter, damit sie die- jenigen unter ihnen auffinden» die den Stöhr noH einmal begehren, Weil jedoch die Schafe, nachdem sie empfangen haben, stets nom mehrere Tage brunftig bleiben,(v muß man sich. dadurch nicht täuschen laßen, sondern nur jene zum 2ten oder, was jedoch selten ge- schieht, zum Zten Male zum Widder bringen, die nach dem achten Tage seit dem Sprung, abermals begehren. Das genannte Negister weist dies aus. Diese Vorsicht ist ja ni Durch das Verwerfen geht ni ME nur das Lamm verloren, sondern'| iv iw| oft auch die NENE fömmt sie aber auc) davon, so bleibt in ihr doch Meistens eine| s '(| D.sposition, künftig wieder zu verwerfen, zurü>, und auf jeden Fall wird sie im Woll| h: | ertrage zurückzeseht“=- 2 gejunde Fütterung versteht sich von selbst. Ueber fin den gewöhnlichen Futkteraussaß ist jedoch den schwächlichen Müttern während der Tragzeit,( eiivas Körnerschrot oder Kleye im Tranke darzureichen.-; V 355 || In der Regel kritt die Geburt 21 Wochen nach einer fruchtbaren Begattung j | ein. Die Lämmerungösperiode ist diejenige, in der der Schafmeister seinen Diensteifer und seine Treue am meisten bewähren kann, sowie auch seine Geschiklihkeit. Er soll 7 ißt eigentlich gar nicht aus dem Stalle kommen, sondern von Ende November an bis| nach gänzlicher Ablämmerung Tag und Nacht im Stall förmlic) seine Wohnung aufs|; | shlagen- Die Knechte sollen ein gleiches thun. Diese und der Schafmeister müßen„für|; WW warmeiKleidung sorgen, damit sie nicht nöthig haben durch Verhinderung des Zutritts 4 | der reinen frischen Luft und des Abzugs der Dünste und verdorbenen Luft aus dem Stall,( in demseiben ihretwegen eine, dem Vieh schädliche, Wärme hervorzubringen. Der Be-: amte seiner Seits hat daher um diese Zeit den Schafitall Anfangs täglich einmal, spä-| | terhin aber„- wenn die Lämmer häufiger fallen, zweimal zu besuchen ,- und außer dem | Geschäfte der. Aufzeichnung der Lämmer auch jedesmal besonders auf die- im Stalle herr-( ; 1| schende Temperatur zu sehen, Es darf darin nie zu kalt, aber auch nicht zu warm und; S jj das Athmen für den Menschen nicht beschwerlich seyn.| | SG. 44+( y Die Zeichen. daß die Zeit der Geburt bei einem Schafe herannaht, sind t|| | das Aufschvellen der Geburtstheile, der Ausfluß einer shleimigten Feuchtigkeit aus den? e ) 4) selben, und das Anst und gereinigt vat, behutsam und ohne es unmittelbar mit den Händen zu berühren, indem man es famt der Strou, auf der es liegt, aufhebt, mit seiner Mutter in ein kleines, von Hur den gemachtes Behältniß gebracht. Man macht diese Behaltniße neben einander an ei- ner: oder zwey Wänden. des Stalls, fo daß sie mit einer Seite au die Futterraufen ftos- sen, in denen man dann auch diesen Müttern das Futter thut. Den Trank erhalten sie tägiim Zmal aus Schaffeln oder Wasserbütteln, welches ja nicht unterlaßen werden darf. Schwächlichen Müttern muß unter denjeiben nothwendig etwas Schrot, Kleye odex Schwarzmehl gemischt werden. Viele Schäfer haben den üblen Gebrau bleiben jvürden, weil. sie Gn INIT 15.2 A NRRRRNINT 1290522-.50n0m H naa EN 090175 00000==5005 EEE GETIER EEE SEAEEGGZZEGGGGZEZGR 2 EI POI I- N--- wi SEHDEIISNEN mn 8 T-. 57 8 sie nur gegen 8 Wochen, jene aber 12 j saugten; so thuf man diese shwächern, wenn ; eine Abtheilung der Lämmer abgespännt wird, in die folgende(also die Schwäclinge 4" der ersten, im Dezember gebornen' zu der zweitens im Januar GEIEERPDE== Zund- die' 6 Schwächlinge der zweiten zu der. dritten Abtheilung, welche aus den im Februar geborz- rü nen Lämmern bestebt), damit sie noch einige Wochen trinken können. 3 Diess 3 verschiedenen Lämmerabtheilungen werden, damit sie sih nicht ver- ans mischen ,„- nie zusammen, sondern immer eine nach der andern hinaus zu den Mättern, NM welche“ beisammen bleiben, gelaßen, Die Lämmer der ersten Abtheilung werden, die F lebtgefallenen derjelben ausgcnommen, mit leßtem Februar, jene der 2ten, mit eben der die' Ausnahme, Ende März, und die der Zten Abtheilung mit leßten April abgespännt. | ent:| Bom ersten May an, bleibt das Säugen also ganz weg, die Schwächlinge der lekten selben Abtheilung ausgenommn.en, Euter 9. 4: 0."Die frühe Absonderung der Lämmer von den Muttersces sie aus Muthwilien thun und sich*> dadurch böse ge0e Krankheiten zuziehen, die Mütter aber verunstalten.. bru 4. Könnte das Abspännen der Lämmer nicht nac) und nach geschehen und würde dann auf sie und die Mütktter sehr nachtheilig wirken. nah 5. Vebersieht man die Lämmer beßer-, wenn sie von den Müttern abgesondert und nicht unter diesen sich befinden, man kann die Sen, bald aber saufen werden, Man mischt unter dieses Wasser etwas Kleye, oder Gersten- oder HaLlermehl und Salz. Sobald sie ordentlich freßen, giebt man ihnen alie Wochen 2mal Salz, gut zerstoßen in Trögen zum LeFen, und thut etwas recht fein geha>ten Knoblauch darunter, der die Würmer tödtet. Se 5507 Sind die Lämmer einer Abtheilung 6 Wochen alt, so nimmt man die soge- nannke H ammelung bei allen zu derselben Abtheilung gehörigen Lämmern, mit Aus2 nahme der noh nicht 4 Wochen alten, vor. Diese besteht darin, daß alle Bo>lämmer, die man zu Schöpfen bestimmt, kastrirt, den zur Zucht bestimmten Widder- jo wie den Mutterlämmern aber die Schwänze gestußt werden. Bey jenen Lämmern, die noh nicht 4 Wochen alt sind, wird diese Opera- tion erst später, wenn sie dieses Alter erreicht haben, vorgenommen. Das Kastriren geschieht auf folgendes Art: Ein Schaffnecht nimmt das Lamm, lehnt es mit dem Rücken an sich an und hält ihm mit beiden Händen die 4 Füße fest zusammen, so daß der Hodensa> des Thiers dem vor ihm siehenden Schafmeister, ganz frey zur Operation entgegen liegt. Dieser nimmt den Hodensack in die Hand, drückt die beiden Testikel sanft etwas in die Höhe und schneidet dann den untern Theil des Beutels mit einem sehr scharfen Messer, nit einem Schnitt recht geschwind ab, darauf drückt er mit beiden Händen die 2 Zestikel zu gleicher Zeit durch die gemachte Oeffnung heraus, faßt diese mit den Zähnen und zieht sie beide zu gleicher Zeit sammt den Saamensirängen heraus, In das innere des Beutels wird zur geschwinderen Heilung etwas ungesalzene Butter oder Schweinefett +t 4 Wunde, drücken sie sanft zusammen und sie verheilt ebenfalls bald und gut. Dieß ist die allgemeinste und, so viel ih erfahren habe, auch die beste Art der Kastration. So wie das Kastriren und die Classification(hiervon gleich weiter unten) vor- bey ist, nimmt man den Schöpsenlämmern die Halsnummern ab, weil diese späterhin nur beim Zuchtvieh nöthig sind, Was das Abstußen der Schw änze beiden zur Zucht bleibenden Widder- und Mutterlämmern betrifft, so hat man auh dazu seine Gründe z denn ohne gufe Ur- jahHe oll nichts geschehen, gefhan; viele Schafmeister thun auch nichts hinein, sondern laßen etwas Speichel in die Man . Fil(0 zie dn dd 252-2000. O----.. wwe, 59 dieses... 5 entlich Man hat nämlich. die Erfährunzg gemacht, daß das Zuchtvieh dadurch an Uh, Vollkommenheit des Körpers gewinnt, indem das Rügrad stärker und das Kreuz brei- ker wird. Dieß läßt sic) daher erklären, weil jene Säfte, die sonst in den Schwanz (der' eine Verlängerung des RüCgrads ist) giengen, nun zurück- und im Rügrad blei- 144. 50 ben und dessen vollkommenere Ausbildung a 7„Ferner beugt man dadurd) auch; Yu: der Ube EE= Lämmer vor, welche gleich in den ersten Tagen mit den iet, SAE der- spielen,.- 5 Mund nehmen, daran fauen und zummeln, die„Wolle ausreißen und hinunterschluFen, u. d. gl. was alles unniiß oder schädlich 16:0 ist.== Auch kann durch den abgestußten Schwanz nicht mehr der Unrath in die Wolle wera an den H'nkertheilen es PEE Eben so.: 5307 auh gewiß, das die Begattung dadurch erleichtert wird, wenn den Mutterschafen die Schwänze gestaßt werden, und das die Stöhre sich nicht so leicht verwunden können. - Man läßt den Schwänzen eine Länge von 153 bis 2 Zoll, und sucht beim Ab. 40 schneiden, indem man die Haut. des Schwanzes sanft hinauf, gegen die Hintertheile (6 drückt, mit dem(sehr scharfen) Messer immer zwischen 2 Wirbelbeine zu treffen, (hegt, DIE 1 die;; 1 7 'esset, Bey der Hammlung werden nun die Lämmer. gleimG. latfsifrcirk. Die je 2 Klassen sind: s<ön, mittelmäßig, s beit und in gleichem Wachsthum erhalt 3 jede Unterbrechung, ZurüFsehung darin, scha- jerhin det mehr, als Viele glauben. Besonders ist dieß ein großes Hinderniß einer schnellen, dauerhaften Veredlung«. 6 idder--'Am häufigsten fehlt man gegen diese Regel bei der gewöhnlichen Art des Abspän- Ur nens und in der Behandlung na demielben.- Bey der von mir beschriebenen Metyode jedoch, fällt deshalb alle Sorge weg, höchst selten wird ein Lamm verbutten, besonders wenn may auh nach dem Abseken die Lammer gehörig pflegt und angemezen behandelt. Yan H 2 Sü xs“=hng [)"47 1O, p T4' ve EEE IERS EIE AI EEREIII ERIN 33215: NIEIDIEEN SAEED EE IRIS NN 307 5 pf| nbi L|! Mi d jj) 1.30 60 Zobald ein Lämmerhaufen abgeseßt ist, wird einem jeden zur Zucht bestimmten Lamm jener Heerde, die veredelt wird,=- die Generationszahl(wovon noch weiter unten die Rede seyn wird) mit eisernen römischen Ziffern von verhältnißmäßiger Größe-auf die Klaue des linken Hinterfußes gebrannt, jedoch recht behutsam und weder zu tief noY zu shwach, damit dem Thier kein Leid geschieht, die eingebrannte Zahl aber auch kenntlich bleibt. Wer diez Geschäft zum erstenmal ver- richtet, der thut wohl, dieß Brennen zuvor an einigen Schöpsenlämmern zu-probiren, damit er jenen Theil der Klaue(es ist der vordere), wo das Brennen unschädlich im, so wie auch die übrigen Handgriffe und das, was sonst zu beobachten ist, kennen lernt. Eben jo macht man auc< zur Vorsicht am untern Rande des Halstäfelchens so viel deutliche Einschnitte, als die Zahl der Veredlungs- Generation ist» Nach 2 1|2 Iahren, weun das Thier zugelaßen wird, wird die Generations- Zahl mit etwas gröf: serer Zisfer, auf den rechten Vorderfuß deutlich eingebrannt. Vis dahin muß man von Zeit zu Zeit das sämmtliche junge Zuchtvieh durchsehen, ob es noch: die Tä- felE ist, und die Einschnitte leicht verwachsen könnten. Um späterhin zu viele Einschnitte zu vermeiden, laße man jene am rechten Ohr für Einheiten, jene am linken aber, für Fünfer gelten; 2. Nach dieser Overation kommen nun die Lämmer in den Lämmerstall, welcher 2 Abtheilunzgen hat, eine für die Mutterlämmer und eine für die Widder- und Schöps= jenlämmer. Mit Ende April müßen alle in demselben beisammen seyn Cdie Spätlinge ausgenommen), Der Stall muß für sie hinlänglih Raum haben, es muß stets frische, reine Lust und eine angemeßene Temperatur in demselben erhalten werden; sie mü ßen soviel"zu: freßen und zu saufen befommen, als sie nur immer woll en« Man giebt jeder Abtheilung einige alte Hammel(Schöpsen) als Führer und Leiter zur Gesellshaft, damit sie sich in Zeiten an dieselben gewöhnen und später beim Austreiben ihnen folgen. Bey guter Witkerung werden sie, eine Abtheilung nach der andern, in den Hofraum gelaßen, um sie an die freye Luft zu gewöhnen, und über- haupt weil diese Bewegung ihnen sehr wohl bekömmt, Nachdem sie sich ausgesprungen haz m- KENN ewezmn: 2 K-.>LÄ-be<< 20 wf ee Ez Zn momente NNN gwen AF än on ük LISI SIDES m man emen mm EE. niken ien, v a“ NE En.- En SENSEI binn emen“ omm= gee jabe Rut son? bin, jung (ud) de habe 61 men Haben, kreibt man sie wieder in den Stall, Der Plaß muß aber rein, besonders ohne ' woh Pfüßen, seyn. an Näbiger Bis gegen Ende May dürfen die Lämmer nicht auf die Weide kommen, | recht sondern sie müßen bis zu dieser Zeit mit troFX enem Futter im Stalle gefüttert wer- die- den. Aber auch selbst von dieser Zeit an müßen sie zu Hause bleiben, wenn die Witte- WB+o rung feucht, naß oder überhaupt ungesund wäre, Ist sie ihnen jedoch zuträglich und der viren, Erdboden vollfommen tro>en, so werden sie zur benannten Zeit, zum ersten Male auf |, s9 die ihnen bestimmte Weide 7 nachdem sie zu Hause bereits ein Morgensutter erhalten E haben,== ausgetrieben,« (hm Ge 53. 7 1 Dkese Weide muß nothwendig sehr nahe an der Shäfe- grd rey liegen; In Ermanglung einer nahen natürlichen Bergweide muß dazu jedes Jahr muß ein nicht weit entferntes Stü Feld bestimmt werden, das zu diesem ZweX im vergan- Tas genen Jahre mit Futterkräuter= und Gras- Sgamen besäet: wurde. Auf 100 Lämmer Er- werden 6 bis 7 Metzen Aussaak eiver solchen künstlichen Weide vollkommen hinreichen, Hierbey ist nun dem Schafmeister und den Knechten, welche die Lämmer hü- dau| fen, die größte Vorsicht zu empfehlen und der Beamte hat hier fleißiz nachzusehen, denn 10n8z das junge Vieh kann, wenn der Schäfer unachtsam ist, i6t in eimem einzigen Tage ver- nor: dorben und sehr leicht das Opfer seiner Nachläßigkeit werden.: Um Die allgemeinen, beim Weiden zu beobachtenden Regeln, werden weiter unten ee angegeben werden 3 bei den Lämmern ist jedoch noh in5besondere folgendes zu beobachten: 41. Die ersten Wochen hindurch dürfen sie nie hinaus kommen, ohne zuvor ein Morgen- eher futter erhalten zu haben. ws.-2,.Jedesmal Morgens, vor dem Austreiben, werden sie getränkt, unter Tags und tlinge Abends nun nicht mehr.: rische, 3. Sobald der Thau vollkommen abgetro-fnet ist, werden sie ausgetrieben, man läßt wm sie auf der Weide nicht stehen/ sondern treibt sie ganz langsam über dieselbe hin, mer und läßt sie nur gehend das Gras abzupfen- Nach 2 Stunden wird eingetrieben z - und ste erhalten dann eine reichliche Mittagsmahlzeit und kommen dann Nachmittags beim wieder 2 Stunden lang auf die Weid?o. Abends erhalten sie wieder tro>enes Futter« h der 4. Nach 8 Tagen legt man täglih auf die Weidezeit, Vor- und Nachmittags ,- eine üver:- halbe Stunde zu und verkleinert die Mittags- und Abendsportionen, bis sie zuleßt ungen: ganz haz / weniges“„brug Äwmnnpemen SIL LSE? “k FK; "MET = |] - 5 I. EIE EE ". R LEN SESIS NI HERRN 4 5272 57 | . Ed 62. ganz und eadlich auc das Frühstück, aufhören; die Lämmer werden dann zur nämlichen Zeit wie das übrige Vieh aus- und eingetrieben, Ss 54 Wenn in den leßten Wochen des Juny*s die Schur vorgenommen wird, wer- den die Lämmer im Durchschnitt ein halb Jahr alt, schon ziemlich stark und an die Weide gewöhnt seyn, Sie werden ohne Bedenken, aber zulegt; auch geschoren, wobey jedoch so schonend als möglich mit ihnen verfahren werden muß,. denn es ist nichts. sel- tenes, daß manchmal einem ungeschi>ten Stheerer, der einen alten Hammel und ein Lamm überein behandelt, ein solches todt im Schooß liegen bleibt, Besonders muß alles Drücen, vorzüglich auf Bauch und Hals, vermieden werden, 45 Nac) der Schur werden die Hammel- und gewöhnlich auc< die Mutterläm ams mer, jenachdem das Lokale ist, aus dem Mätterhofe in einen andern, Gald- oder Hammelhof, übertrieben, Die zur Nachzucht bestimmten Widderlämmer, fo. wie auch die Mutterlämmer der Stammheerde bleiben aber, der beßern Aufficht und Pfl gen, im Mutterhofe. Erstere weiden mit den Sprungwiddern, leßteve mit ih kern, beide werden jedoch über Nacht stets von dem Haufen, mit dem sie weiden, abge- sondert und in besondern Stall abtheilungen gehalten.| 78 darf nicht vergeßen werden, von Zeit zu Zeit die Nummern der Lämmer, wie beim alten Vieh, durchzusehen. Auch muß man sie, so wie die Lämmer heranwachy- sen, weiter binden. S:: S5. Die Shöpsenlämmer bleiben stets auf dem Gald- oder Hammelhof. Man sorgt für die erforderliche Nahrung und. Erhaltung ihrer Gesundheit 3 iim Zten bis aten Jahre werden sie verkauft und der Nachwuchs erjest ihren(bgang von Jahr zu S3hr. Die Widderlämmer werden in einem Alter von 2 112'Jahren zum Sprung gebraucht, weil sie erst bis dahin ziemlich ausgewachsen sind. Da in diesen Thieren ein so großer Werth sieXt, so versteht es sich von selbst, das während der Zeit ihrer Ausbildung die grögte Sorgfalt auf sie verwendet, alles gethan, was dieselbe befördern und alles unterlaßen werden mus, was ste hindern?önnte; Reichltiche, gefunz de, kräftige Fütterung steht oben an. Die besien Weidepläße bleiben für sie und ihre Water, Sie weiden zwar mit den alten Szprungwiddern, werden gbex im Stalle siets von 4> S<kten. Diese werden ausgestogen und verkauft, Da, wo das way Scafvieh gehörig gepflegt und behandelt wird, wird man jedoch solcher Gebrechen wegen, stets nur äußerst wenig Stü>e auszumerzen haben, Die zur Zucht tauglichen werden nun wie die alten Zuchtmütter behandelt und elhof, kommen unter die Heerde derjelben. Die Nummern, die man ihnen, zur Erkennung ih- 10.04 rer Abstammung, als sie zur Welt kamen, gab und die sie bis ißt trugen, werden ih- "PU nen nun abgenommen, und andere dafür umgehängt, und die Zahl der Generation auf 4; den rechten Vordersus gebrannt, falls man diese Art der Zeichnung wählt. Dann nimmt man, wie ich eben bei den jungen Widdern sagte, wenn nah“ ;"7. 8 bis 14 Tagen die Zeit dazu kömmt, mit ihnen, wie beim alte Vieh, um die K9o- 46 pulationen bestimmen zu können, die Revüe vor, nimmt die Wollmuster und trägt ihre ei Beschreibung in das bekannte Regisier ein. Dieses leßtere und die Wollproben- Char- [ejetbe ten werden, wie im scen. Man sondert al- so 40 derselben für den vollkommensten Stöhr X aus, und läßt die übrigen 30 Stü> von einem andern Y bede&en, arbeitet aber darauf hin, das, wenn die männlichen Nachkommen des X herangewachsen sind, auf sämtliche 70 Mütter und den indeß hin- zugekommenen weiblichen Nachwachs derselben keine andern Stöhre als diese gebraucht, die männlichen Nachkommen des VY aber sämtlich nur bei der zu veredelnden Heerde und zwar nur in solang verwendet werden, bis der männlichen Nachkommen des Stöhres X -<= u=----7 GEGR".' TTF ieee m u amn B eilage 12: T; qa 7 c[ s e- Zur Seite 05. Über die Menrrhaionen Beit Ft veredelwdin- Heerde. Angefangen im Jahre(1815 Geendet:- Z: +“ R N c e 7 REER.“43 e s) ii“ 6; 1 3 Y"7:| war der Stand der Mütter während der Lämmerung von der|| Von ihven wurden geboren 9 erlämimer e pe 2| Ü on Er: m.- TEESE--- SERRE 2 aS GARE EAESESGSEEREI NN:!>----<==---- VB O| zien;| 370| 3ten| aten| sten[5 EfC«| elc. Er alien- 4„zten(- JN: 4 gien| aten| 6tcn j etc. etc, 7| ai---=== a Winter«: 137; GEE GIA€--4--0--2|(WRC HN EL TEL& 1; a KEI IEE x n== EEE ar. N 182 RE;; 8. 16 400 2 2 z z 5 2 z 4| 200 a Werden| im Winter 23 züm ersten imal lammen. 18]!. 19) 17 4.00-' 2' 2;.--;- 48 2C0:D- dto; dtö, iG dto. dto.| ..|| EE: 27 13 4.00 3 8 1-; z dr z- z 7 200 GEG: 040: df9> 13 1 dto. dto. H 13 200 alte Muiiter 0 wurden au13zgebra>t und du ie 200 a er'sckf,- o 18 100 d. ZN Se 21. M 18-|( 3 r< d a er|sckt.):| Y„3-504.08, 1:8 d= ersie| Lämmerung. 19 200 2C0 a........+....> 109€ Cc 32 |- GRE SGARSEAL HN SI ME 63 AAS 6 k i | II| r9 200-4| BEH dio.] 1909 7 200 a] 3...... s*. 3.|!- 300.. did 1E PIs/ x 4 20 200 b?(die 200,2 wurden ausge|bra>t.)': 23. 1 5.:- 250 cy> DK EE.+.. 2"*.“. FE E 2C0 I dto. 16,4 dto. dto. (222224||* 6 wv 2.-.. 921 200 c/(die 200| b ausgebra&t.) 150 h. 3. W IZ* erste|iLämmerung.| 1 0. 100 dy.»*.>.. EN:..*.* v p- 4 23' LOO.».%: 4; A 5& 2; 2 SRE RIEH 501. TE MU 110.4. 28;| N DEE|. k " x00 d(.iie 2070 Cc QUS.,€C brat,) I iE* e&..|.+. u. 4 5- 50. DG% M >2? N; 100 e,;; 2: 4 1 Ix W. 8.2 erste Lä|mmerung.» il* 200;.. EB X...: Zz 1Z0 I| | il|:| *.=. En II 2 67 wur. l (100.d und 100| e. äusgebradt.)| 22 200 f< pe'.« 2. 4[E] 2 200 M+%%. Z 26.; mmerung O2%..:*|. I8-- erste Lä|' 164-- 290 g 27 (200 i wurden| äusgebra>t,) 5]-- F75 m 25 0> 27 te Rs 4 209 g.-....'.*|. 2(& 18--- erljie ammerung« (37 N 5 W- M 1857 z FP? 1309 h» a k-]| 23 j eminenter[] E37"454 4„ 159 1. 200 g wurden äusgebratt.)€ 3|) A „5 59 k;-':....-“ FOO. Is Es 8. erste Liämmerung. 157-: z0oi) ENE: 3.W-| 185 15011,.. 3.;%>«;| 7100 9 mum= 59 7 150 1h und 59 Kk aus]gebradt«.) 29. 56 150 1;|| 18“ ersie|Lämmerung,. 182 2"08 3 200 m),,.. v.!.- 7- 200 r. JI, W. 30 GENRE PE PHAR Z| T<| 200 md(50 1 jünd 150 1 ausgelbra>t.);. 2 1.27 175 x 3... 4 x 2- u- 183 5» Yz, W. 1872 erste|Lämmerung. 152;-::;; 12. | 5 OÖ. BEE vb; 5:* E>|* 7-- 5| 175 17(200m]| werven ausgebr|ad>t.).| 2, 100 pF.:*...; x:. 5 ä- E 7Z3-Ws 3. W.| 1822 erste|Lämmerung. 185 2: FE z 25 Oo" ö. 5 d>.. 3 7 iE EN 62 V.) 2 100«:::- t a 4 J>[4"4+ 4 a..»-- 4 3 32. 75 p(175 1n lund 25 p auSsgeibrä&t.).+:| be; JT. W.| 182?- erite|Lämmerung« 4. SE; 164 Xx 33 OE 2?:* 2 d R„> 9 2- 4« 8 25:5- c- E00) 1-4:-: 270 r); nE; 4.2 ji 7 EEE EN EEE 22205(25 0| 95 p. 160 q äu|sgebract.) y; 900 Y.» LEI.-- s-Ö 194 Y-/ 33. 1.40%, 30 2 8.. S yx. M 8?? ersie|Lämmerung. . 185:::- 188 s| SE| | j 12&t» j 3.“ Me|-- Id 2 9, Ze| I| 183 837(200|rausgebra>t.) 4 s 163 aa. 167/. .- J 133uz3. 7|| E..|" I. W.| 18?T. ersie|Lämmerung 15-> 7 2 i2 t N"'. Z| 5 G Z 4 EEN 35 | 4"8202 X 1 it WW 37 bb. "ZUEEEES|. 126:(188| s und i2 u aujs8gebradt.)| 81 ec) 32 5.we 5... GAG-+*.: 35 G 18 4- 2 A 4 15 N|' I. jW. 18% crsie| Lämmerung. 6:; 62vV...*“:-:| 3 170. dd. 3 3 164 x) gf] de 24 ] 36"H 126 u.| 30 w+ 12 t ,1.26!% ausgebratt.) 5 z| 36 933 164 X» 6&| 3%: 7-<": 200 CE, Z- 9, 18 die erste Lämmerung. 10633 2 2 M z 2 194 y.“ TC-%| 37 S | j. Ä 6 z j L i k) ß wa< 7 1 SEO THERIEINGEN: SE NIERE“ 106 Bix7-20007: SUREN(000: 4-7 008ID 29777 10mm 127 na 65 fo viele sind, um damit* sämmtliche Mütter der: zu. veredeladen Heerde bede>en laßen zu können. Auf diese Art wird dann aus der Stammheerde nach und-'nah gleihsam- eine einzige Familie aus lauter.nahen Blutsvorwandten bestehend, gebildet; g, Be: B.. In Betreff der*zu veredelnden großen Mutterheeede, Hier:ist:wiedor"die-ndividu.e lle Abstammung zu wißen, im Gründe übers flüßig, und-man: muß alle un n-.öth.i ge Arbeit und Schreibereyen vermeiden, Män begnügt sich..im Allgemeinem damit, im Bescen stets- die ältes- ste Generation'abf ausgedraxt: werden; als Stüce von: jüngeren, Generationen(Nachwachs) in die Mutterherrde aufgenommen. werden, T“ Inne ee A IE R einn R 22 A NIT end Sz SSEN EIE dd ni di auf In dd dmr R nan m EEN 225-AEÜÄEREEN SEESEN- an KEENE GSE ENEN N iin<< ün Ern EÜ EEN ENEN wende 66 Das erwähnte Formular und Beisp 4 D. g! cbt darüber Hd! 6-45 SM gen Nüu- 7 x fchlüße 3 es gilt dasselbe aber nur von 508 Heerde, die durch lauter Nace- Böe-belcat und-vevodelt wird.".-Gebrauc Naea“ darf hier nicht in dem gewöhnlichen Sinne ver» standen werden, wo es foviel heißt: iB ausstoßen und, als zur Zucht untatglich!,'zum Schlachten verkaufen.=- Hier heißt es nur soviel, al8: aus dieser Heerd«eent- fer men.+7 Hut Man 3. BD: s mehrer e Heerden, die in der Veredlung noch nicht so weit, als diese, sind, so übertreibt man das aus dieser Heerde ausgebrac>te veredelte Vieh dort hin, und verkauft dafür„in soviel vom dortigen alten-Vieh.=- Und d 4. ZZ habe schon früher gesagt, das alljährlih die Wollproben- Charten Pp DE: « > ve und Bese 6 Generationen(jede zu 4 Jahren gerech= me Wi Mae wurden, zund:man isterst. jest. im-Stande2, die„Veredlung mit Racejtöhren an(in(versteht„sich jener Race,“ welche die: bisher gebrauchten Bajtardieöhre erzeugte) sort zusetzen 8 jeden so müßen, um jie zu vodenden, durch diese no 2 Benerationen heroorgedra.dt werden, Man , ned) 25 kam 08 Rs I INEI EEE RING EE 178 NIRIERRRET BR BESIEGEN es vm= =< << br äs 2 eien 2 A IIC 2 EEE SANS EIR IEE 41 1 IEEE===> äzeiefännene 63 Fam Yier-akfs erst in 22 Jahren zum Ziel, vas man schon in 19 bis 20 Jahren erreichen Lönnen, wenn man fich lauter Racestöhre bedient hätte, Zum Beispiel:"I drüuFe hier den Grad der edlen Eigenschaften, den das 14 „gemeine Schaf mik jeder Generation annimmt, d ard) Zahlen aus, nänilich jenen der ersten Yeneration mit 1, den der zweiten mit Il, u. s..w. mit UL IV, un. V. als dre Generation, Bastardlämmer(a) nun, die von gemeinen Mütkern und ed'en Nat- t3h- ven erzeugt werden, erhalten den Veredlungsgrad I, Werdea-die Mutterlämmer a wie: der durch Racestöhre der nämlichen Abstammu ung belegt- fo erhalten ihre“Eizeugten(bh) den Beredlungsgrad Il, U, s. w, Laß ich nun aber gemeine„Mütter einer zweiten Heerde, niit herangewachsenen DastardböEen aus jenen Lämmern a.[. belegen, gön inen dann die hier geboren werdenden i8 57 EE > 1 Lämmer aa. auch den 1 Veredlungsgrad 1. erhalten? Unmöglich, sondern nur und wenn 7 diese Lämmer 2a, mit BastardböFen aus obigen Lämmern bh. I1. bels gt. werden: so kana erst diess Generation den Veredlungszrad 1. erlangen. Die nächste Generation dur Bastardböcke erhält den Vere dlungsgrad 1--, 7 die vierte Generation erst 11, u.|f. w., vorausgeseßt: daß auc< die, bei jeder» dieser Generationen 0.e brauchten Bastardbö>«, jedesmal aus eiverx Generation mit um I erhöhetem Veredlungsgrad waren, Man hat bei der soliven Veredlung nur zwischen 2 Wegen die Wahl; der, welcher am frühesten zum Ziel führt, ist dex fortgesehte Gebraue, abex nur fsol< e, ACbTZ USR, der ex Va- fer alle aus einer und derfelben edlen RNace unmittelbar sammen- and die(namlich die Bastardstöhre), felbst Producte einer soliden Were- vlung,mitjeder Generation, bis zur fünften, progressiv, immer um einenganzen Vereddlungögrad vollkommener seyn müßen. Die Vi.re- diung wird also in beiden Fällen nur durch S Stöhre von homogenem Blute, was eine unerläßliche Bedingung ist,-“- bewerkstelligt. Diesen lektern Weg 0. man bey einem schr größen Viehstand ein, wenn man die Kosten auf Anschaffung einer ver haltnißmäßigen Stammheerde zu wenden nicht vermag, Ein Beispiel EE gab ich 5. 29. 8. S9, Ee WO SES EURO GSIES SE F- 3520 Z2 7Z7- 69 = H: 29. Man verwechsele ja 88 eine bloß tempyvrelle Verbeßerung und “x| .. Vervollbommnung der Wolle und des ART AEI, u es mit iner soliden % eit"Wer edu 1 g+ Erstere kann mon erreichen, vöne den Weg gehen zu müßen, den man Rafi. bey leßterer einschlagen mu 8. Bey jenex nimmt man wenig oder gar keine Rücksicht auf ; iy die Abstammung der Stöhre, sondecn siebt nur auf die äußeren Eigenschaften derselben, 2 wählt sie daher vald aus dieser 5 ba!d aus jener Schaferey, seyen es nun Race: oder ! Baßfardstöhre., von homogenem vder heterogenem Blut 3; darum Lümmert man sich niht vn wean 8 nur die gesuchten Eigenschaften Haden. Und 0 ij das Resultat 1 Z- 00: fahrens?„Cin DEE DOI FeE durch die Yeterogensten Dvganismen erzeugter Viehand, der zwar für den AugenbliX scen, den Beleg finden, daß es der ganzen Heerde an einer gewißen gemeinsamen Originalität, SEE nur besonders, und j es wenn de mihrer Jndividuen, eigen ist, fehlt. verde! Die Unz!eihheit bei einer so l< en- Heerde, läßt sich sogar durr== 80075 Eini“ A der Heerde herrschen, die so leicht keine Verschmelzung zulaßen, Man steht da Lämmer von so verschiedenen Eigenschaften zur Welt kommen, daß man glauben sollte, sie seyen aus allen Schäfcreyen des ganzen Landes zusammen gesucht worden; man findet fast allg möglichen Modulationen der Wolle und des Körperbaucs, kurz Alles-- nur keine Originalität, ke je“ Deständigkeit und Begründung. der Eigen: Solches Vieh steht weder auf dem ersien noc< auf einem hüheren soliden Ver- edliungsgrad, sondern auf O. denn es mangelt ihm ganzlich an festbegründeten Organis mus, der erst nach 5 Generationen, die alle durch Bäter von homogenem Organis2 mus(Blut) hervorgebracht wurden,==- vollfommen und constant don zu veredelnden Kör- pern angeeignet werden kann» Um alfo dergleihen Vieh solid zu veredeln und sodann weiter, zu wirdlichem Race-oder Stämmovoieh umzubilden muß man mit demselben entweder ganz von vorne anfangen und die Veredlung wie bey.jeder andern, gemeinen Heerde, dureh 5 Generationen systemae- tisch durchführen oder so verfahren, wie ich'in der 11. Abtheilung zeigen werde: nad)- vem nämlich dergleichen Vieh ursprünglich entweder gemeines oder aber edles Racevich war, das der Besißer aber noch mehr vervollkommnen woüte, 8....00. Mit der fünften Generation ist also, wie gesagt, die solide Veredlung vollendet 3 der veredelten Heerde, alfo jedem einzelnem SEEN Derselhen„2 DEZ der ganze Organismus der, zu ihrer Veredlung gebrauchten Race ,“ im-v 9 angeeignet, ste besibt alle edlen Eigenschaften- und im nam lichen Grade» wie diese, man findet also bey ihr, als Folge des gleichen Organismus auch. eine bosondere Gleichheit der äußeren Eigenschaften, nämlich der. Woile, in jeder Hinsicht,=- des Körperbaues== 2c+ Mit dieser soliden Veredlung ist nun der wesenklichst? Shritt zur Umbildung gemeiner und bastardirter Schafheerden zu edlen Racethyieven gethan. Sobald dann dieser neue, nach und nach angenommene, Organismus bei dem veredelten. Vieh recht fest und constant begründet ist, dann ist dasselbe zur edlen Race erhoben und vollkom- men umgebildet,| Diese Begründung und constante Anefgnung der neuen Körperbildung kann ber nur erreicht werden," wenn man bei der. veredelten Heerde wenigstens nom 2 bis Z Generationen durch Stöhre aus der bisher gebraukten edlen Race hervorbringen läßt;: wenn ien Maaße e. werden. stets beibehalten 3 wenn man auch (was ich jedoch nie.thun oder rathyen würde) die individuelle Bestimmung der Eopulationen abschasst;. so ist doch immer darauf zu sehen, das jeder Stöhr-während dev. Sprungzeit: nur-stets in 24 Stunden eine-Mutter belege, Müßen jährlich; vom. NahHwus. beiderley. Geschlechts. die. ge- wöhnlichen Wollmuster:genommen und die Charten davon ver, fertigt). ebe: so. aw<,. die abgeschorne. Wolle: jedes jungen Stöohrs-bei:der: Zten.=- jedes: jungen Mutterschafes aber bei der qgten Schur: gewogen werden, damit man genaue Vergleihungen anstellen und jeder. etwaigen Degeneration in. Zeiten vorbauen könne.. 6. 622: Veber diebisherige'Behandlung der Stammheerde.. I< habe/ wie maubisher-gesehen“ hat, fast gar keinen: weseatiiä jed in dev Behandlung der Stammheerde gegen die- der erst zu: veredelnden Heerde ge- EE Beide„Heerden werden zwayv auf das sorgfältigste von einander gt NEE bey 707 zen Unter- x aber ist das Verfahren fast genau sor mie bei der andera, ohnerauchter: die eine im Ganzen doh beveits ganz edel und-vofommen;. die andere- aber erst zu veredeln ist,.==- IIR== Dieß geschah nun vornehmlich aus. 2 Haupt-Ursachen!: GET MUPPLI ST ufte Stammbheexrdeinzund>:dur sind-dießfalls keine Schwierigkeiten: „zu besorgen, wie ic) jc&ern zu gewißen ange? Zeiten und unter gewißen Umständen,' fit!',. eff&K Gg. 64.“ WT SPIE ><»w=wcze=mumr.--- DE Eenl 8 4. FA / 3 TEI j it || |(IM a i fü| | | [5 PF 4] 1 ji] “zm u "4 GOL -“ Ad a. Was die eigentlihen Shaf-Huthweiden betrift, so ist darüber folgendes zu bemerken: Einegute SHhaf 8 Es sansten Berglähnen bestehen, die gegen Norden durch Gebürge, einzelne Berge oder Wälder 1 SeGraäe tf und auf diese Art vor den rauhen, kal- ten Winden ZedeXt sind, die nicht nur auf die Vegetation der Gräser und Kräuter/ soy- ern äuch auf das Wohlbefinden der Schafe selbst, und besonders- auf die Güte der Wolle nachtheilig wirken, Sind sie zu steil, so geht dadurch die wohlthätige Wirkung des Regens beinahe ganz verlohren und sie liefern nur eine sehr geringe Futtermenge. Alle tiefliegenden, niedrigen Weiden in den Ebenen taugen für Schafe nichts, denn sie sind gewöhnlich der Nässe, welche die Schafe durcen legen, umarbeiten und mit gesunden Gräsern und Kräutern bebauen.'. Vorzüglich ist nun darauf zu sehen, daß eine Weide mit Vieh nicht überseßt werde, Zum Maaßstab ist hier folgende zuverläßige Angabe. zu nehmen: Gin Joch(3 Nied. Ovstr. Meßen) schlech tes Weideland kann, so lang die - Weidezeit dauert, nimt mehr als 8 Stück, ein Joh mittleres Weideland, wo also die Fukterproduction größer ist, 12 Stü, und ein Joch g ut e„Weide 16 SE üE& qaus- AEO Safvieh vollkommen ernähren. 9. 65. Sehr zu empfehlen ist 88, die Shafweiden nach u nd nac: ganz mit Obst-Bäumen zu beseßen. Selten wird der Grund so schlecht seyn, daß nicht wenigsiens Pflaumen- oder Kirsch» Bäume darauf fortfkommen soliten 3 allemal aber wird sich dieses Unternehmen reichlih auszahlen, theils durh den Verkauf des Ob- stes, theils durc< die, durch den Schatten beförderte. Vegetation und daher hervorge- brachte größere Futtererzeugung, theils durch das Wohlbefinden der Schafe, die dann im ScPatten weiden können, Im schlimmsten Falle sehe man wenigstens Wald- Laubbäume aus Fortier ist: diie Weid eso weit es ihre Lage: und die Gosialt„ihrer Obep= | fläche zuläßt, alle Frühjahr, wenigsten8 Theil:weis, mit siarten, bes AE schwer ten, ee nen SATA zu überfahren. Dadurch wird die Grasnuarbe FEM: Geöffneh den wohlthätigen Einwirkungen der Lust, des Regeas und andever aihmo«= 1:04. spharischer Feuchtigteiten HIE und dadurch das Wachsthum des Grases sehr bes Y fa: fördert,; 4 I Auch ifi schr zu empfehlen; d ie Hutkweide gleichsamin» mehrere 7 Vol: Schläge-einzuthe DiE davon jeder jährlich nur durch eine-gewiße"Zeit beweidet, ing ds außerdem aber geschont wird, um sich erholen zu können. Dadur< wird ebenfalls eine j größere-Futtererzeugung erweCt, 5 Eb Aber eine nothwendige Sache auf jeder; nur einigermaaßen von der fönnen, Schäferey weit entfernt:n Weide,„ist:di e- Exvichtung eines oder. nac<. Ver“ tigfeit hältniß der. Größe..devr. Heerden, mehrerer. großer offenen Schupfen, die el mit Stroh gedec>kt werden. Die Seiten werden durch Hurden- geschloßen und» auch die + dieß nöthigen Abtheilungen nach den verschiedenen. weidenden Heerden werden mit diesen ge- d R, mat. vou In diesen Sch upf en finden die Schafe. Schuß vor der. Sonnenhiße und vor dem Regen, denn sie dürfen weder diesem noh jener, wenn sie zu stark ist, aus- nich! geseht werden« Ist die Weide aber zu weit von der Schäferey Wi iennbe so würde man ehmen: bei herannahenden Gewittern oder Regen, die oft. unverjehens da jind, die Stallungen ang die mit. den Heerden nicht zeitig genug erreichen können, wegen der ost unerträglichen Mit- 90(m tag8hiße in den Sommermonaten aber, um das Vieh derselben nicht Preis zu geben, € aus Fgets Mittags mit demselben den weiten Weg nach Hause und Rachmittags wieder auf die Weide maßen müßen, Dadurch wird dem Vieh die Zeit, die ihm zur Sättigung nö | thig ist, 2007006 9 ga)... exsarken Mittagshitße muß das Diets deShalb entzogen werdcn, 1, dj weil sie he eilig auf die Gesundheit desselben zu wirken. fheint.... Auch hört das Zieh in „ed dieser Tagszeit meist von selbst zu weiden auf und sucht Sch attenz es muß. über Mittag 3 She ruhen, um gut verdauen zu können, vergl Der Regen hingegen laugt. das Fett„aus der Wolle und verursachet: vez ann im üftevem Iaßwerden des Viehs, daß der obere Theil der. Wolle„oft auf einen viertel. Zoll bäumt weit, nach und nach: ordentlich vermodert, besonder8 wenn sich noch. häufig Staub da- wischen jeßt, wodurc< denn der Wollertrag mehr geschmälert wird, als man glauben Fet“ KX>? sollte, =< ZIEL Baade rw ii beem mum rf-ugun= mlt EU.„Efe munen iti lime « follte.- Eben fo verliert die Wolle aber auch an' Qualikät,"wenn sie, so lang sie auf dem Viey sikt, ihres natürlihen Fettes beraubt wird. Sie wird durch öfteres Naß und Troc>kenwerden spröde, verliert Glänz; Milde und'den sanften Griff, also auh an Werth, Die Favrikanten sehen auf die Sanftheit mehr, als auf die eigentliche Feinhoit der| Wolle, und mit Recht, weil man sie auch am Tuche am meisten und mehr als leßtere| schöst,| Auch drückt der Regen Staub und andere Unreinigkeiten, welnet und mit Steinen bede>t Werdens « is Bib... GLA SL A I She R Re IE LEG MIITEE AEN, Ing rrf reges“"ir 6, 65: Einige Regeln beim Tränken und Weiden. 2. Es darf nicht der Willführ des Schafmeisters überlaßen bleiben, wann er im Frühe jahr die Hutweide zu besuchen anfangen soll; sondern der Beamte hat ihm dieß aufzutragen. Zu dem Ende muß dieser aber auch, sobald anhaltend schöne Früh- lingswitterung einfällt, die Trift genau untersuchen, ob dieselbe bereits vollkommen abgetroFnet und gut begrünt istz Findet er dieß, dann ordnet er das Austreiben an, und die Huthweide wird von nun an regelmäßig mit dem Vieh besucht(aus- genommen bez widrigem Wetter), bis die Stoppelfelder auf einige Zeit eine Ab- wochslung gewähren; hört die Behütung derselben auf, dann behütet man wieder die| “2| daten burg AUE„2...„de 22 EIE-- Ä ZIE d>S [>>] 17 | x 2: die eigentliche Weide, bis feuchte Herbstwitterung oder der Winter dem Stasvich [sd why dieselbe verbiethen und die aP bearb beginnt,| R uE Weh 2. Den Sommer pak und= vas Schafvieh pie grüne EBE, säuft es al lihtee wen und vieles Trinken huf ihm dann auch nicht gut, Es-wird daher in dieset Zeit nur alle Morgen, ehe e38 zu weiden anfängt, satt getränkt, den Tag : über, und besonders Abends und Rechts m nie. Nas ft Das Tränken geschieht entweder im Hofe beim Brünnen, oder auserhalb nein, im 70; um Vosselben, an einem fließenden Bach oder. einer künstilihen. Wasserleitung, wo man das Wasser einer Quelle in Röhren fängt, und in einen großen Wassergrand"ausfließen läßt. en das Diese Grände oder Tröge müßen stets so reinlich als möglich gehalten und öfters ausae- R Wer pußt werden. Das Vieh ist. zur Tränke stets langsam zu treiben, uie zu jagen, damit ie Wollt, es nicht erh vip zum Wasser kömmt. med 3. Die ersten 8 bis 13 Tage, wo- das Vieh im Frühjahr ausgetrieben wird, erhält- es der mit sein bi Gf Morgenfatter in der ganzen Portion fort, und, wenn. die Weide ft mie“ nicht hinlänglich Nahrung giebt, auch-das Abendfutter. Nach und nach aber giebt Riad, man des Morgens immer kleinere Portionen,-bis sie endlich ganz aufhören 3 mit uf liegt, dem Abendfutter verfährt man eben so. Das Morgenfutter während der ersten on dem: stets noc< den Schafen zu reichen, erfordert die Gesundheit derselben un- umgänglich- theils weil ihnen der plößliche Wechsel der kroF&enen mit der grünen bst; al!- Fütterung schadet» theils weil sie, vom Hunger getrieben/ über die grünen Ger Ab wächse ohne Auswahl herfallen und sich leicht krank freßen würden. 4. Die Zeit des Auskreibens ist Morgens früh, sobald der Thau abge? tro>net, die des Eintreibens, Abend8, sobald der-Thau zu fallen„be- 'ginnk: Sobald Mittags die Hike stark wird, treibt der Schäfer das Vieh un- ter die Schupfen, oder, wo er nahe genug ist, in den Stall, also gegen 11 Uhr im Früh Vormittag horum«» Nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr, wenn die größte Hike ihm dis vorüber ist, wird wieder zu weiden angefangen. Während dieser Zeit sollen der one Frühe Shafmeister und die Knechte das Zuchtvieh untersuchen, ob noa en fruh, vor dem Austreiben etwas trockenes zu füttern; darf dahern i e außer Acht gelaßen werden« Der Herbst besonders ist diejenige Jahrszeit, welche aus obiger Ursache vorzüolic) gefährlich für das Schasvieh ist, wenn es ansgetrieben wird; die Folgen da- von sind- hier um so nahtheiliger, weil, da tm diese Zeit die Schafe trächtig sind ,. beim Ausbrud).der Krankheiten, meistens'Ende Winters, nicht nur das alte Vieh, sondern uch, und meistens, die Lämmer zu Grunde gehen, oder doch so schwächlich und elend bleiben, daß man späterhin eine Meng? davon ausmerzen muß. Das Scafvieh kann nan einmal durchaus nicht Näße und Feuchtigkeit ver. kragen, sie ist feiner ganzen Ratur zuwider und es ist eine vergeblihe Mühe-diefe da- xan gewöhnen zu wollen 3 das. lehrt die alljährliche Erfahrung. Es ist ja bekannt ge- nug, daß das. Vieh das beregnete passe Gras unberührt läßt und überhaupt während es dem Regen ausgesest ist, nichts frißt. Nur der größte Hunger kann es dazu bringen, wider seinen Instinkt zu händeln» Warum läßt man es alfo an Regen- und Nebelta2. gen nicht daheim, und.legt ihm wenigstens etwas Stroh vor, von dem es noch überdieß wenig zu sich nehmen wird, da die Schafe das tro>ene Futter verschmähen, so lange die Weidezeit dauert. Faul-und Wasserfuht, dann die Raude nnd Blattern sind die Krankheiten, die das, in dieser Hinsicht verwahrloste Schafvieh vorzüglich heimsuchen, und in ihren Folgen mit der Pest in den Morgenländern verglicgen werden können. Wie diese unter den Menschen, so wüthen jene unfer den Schafen,= Unter zehn Matken, wo diese Krankhei? ten ausbrechen, ist gewiß neunmal Mangel an Aufsicht: und Pflege, alfo nien'and aaderer, gls das Schäfergesinde und der, die specielle Aufjicht führende Veamtko, daran schuld. So Gv <= 0-40 ft SÄÜG-egd> Dherieriiiilg Mgr Beads PAID 4. Ne,.„es> N-=-=>===-- ener- ESER uren ar wem=. em PRIN- M+ FEEX, ob es seine Nahrung findet oder nicht, denkt nicht daran, daß der Schaden, den er sich durc; eine solen ist.“ Dabey muß. das Vieh stets während des Weidens in n.äßiger Bew egung erhalten und nicht zulange in einemfort auf dem Klee gcilaßen werden.€ Das Beweiden der Wiesen im Frühjahr und Herbst(das sogenannke Vo-und Nachweiden) mit Schafen ist meistens sowohl diesen als den Wiesen höchst nachthei- lig. D '-Was das Vorweidenim Frühjahr betrifft, so soll dieses ni e Statt Haben, Die Wi esen sind zu diescr Zeit meistens noch feucht, das Vieh zerknetet also dea Boden, der dann, wenn er tro Enet, zu fesi wird.- Nächstdem ist das Frühjahr diejenige Jahrszeit, die dem Grasw u= nnn nme gif DE ue 205. 5€ 60. Selten ist im Spät- Herbste die Witterung fo, daß man das Schafvieh noh ohne Gefahr längere Zeit hindurY auf die Weide treiben Tönnte, und eben so selten fin Ta 340 det sich in dieser Jahrexzeit auf derselben noh reichliche Nahrang, weil der Graswuchs aufhört. Daher soll das Schafvieh in diefer Zeit shon nach und na auf trockenes Futter geseßt werden. Sobald es nicht mehr völig gesättigt von der Weide nach Hause Xömmt, erhält es täglich ein Morgenfutter, späterhin auch eine Abendmahlzeit und endlich bleibt es ganz zu Hause« Fallt schlehtke Witterung ein,' so geschieht dies"ohne- hin,„?TU8 ! Ein kluger vorsichtiger Oekonom, der seinen Vortheil versteht, vehnet wenig. stens auf 160 Tage Winterstallfütterung und versieht sich mit dem auf diese Zeit für sei- ne Heerden 4053 Futter.(43 8 Beweiden der Wintersaaten ist dem Schafviceh meist nur durch wenn Tage zukräglich, und kann bey einer ordentlichen Wirth schaft in gar feinen Betracht kommen z denn es darf die Wintersaatäc>ker nur in der Zeit vom ersten starken Frost (so lange er anhält) bis zum ersten Schnee besuchen, wenn es si< dadurch nicht sc> 660--) ien füt KartoFeln: N 2- EO OO we S 9) vedische Rüben rota baga,+ 2. 350== rods 9 unkel: oder rofhe Rüben, auh ) fuß 1 Burgunderrüben genannt&+- 460= dil) Wasserrüben 3:.: 525-=- "hn Will man also z« B. den Winter über jedem Schaf täglich nur 1 Pfd.»Hcux 4] geben, muß man statt des andern Pjundes 1.112 Pf, Geriteastroh, oder 1415- bis 2 vent, Pfund Habersiroh u. s, w« füttern. für sei: Ein erwachsenes Shaf braucht also dure) 169 Tage a 2.Pf. wenigstens,=> 040 3 Cent, 20 Pfd. Heu, odevrein anderes, diesem an Nabrungsgehalt gleiches Futter. st m Eine veredelte Mautterheerde von 590 StäX braucht also jährlich nebst feinen„dex Weide weniFstens: EIN 600 Centner Heu) It;; < nigt 244 223 2Sch0G Futterstroh(nämlich Gersten- Haber- Erbsen- und Wikenstroh e, er zu gleichen Theilen).* |(aßen S5 eG SEIDEN;;„8 53 va 20 Centner Sal; 6 Dazu smd nod die Sn Wartungs- und Schurkosten, dann als Zubeßerung während der crjten Wochen nach der 15 fh Lämmerung .| 1 250 Mezen Kartoffeln zu rechnen, je Dagegen gewinnt man: dfn| 1, gegen 490 Lämmer 3 dann, wenn die Schafe nämlich per Stü> nur 3 Ps- gewaschene „4 1 Wolle jährlich geben(sie können aber bis auf 6 Pf, gebrac 12 Pfd Heu, oder auf 100 StüX, während der Abspännzeit 35 bis 40 Gentner gutes Heu, Wollen sie mehr fressen, so müßen jie auch mehr bekom? men, damit sie sich immer vollkommen sättigen können. Gutes Linsenstrohy ist ihnen vorzüglich gesund und dienlich, und kann deshalb hier ganz an die Stelle des Deus kreten, Pfund für Pfund. Die J ährlinge erhalten im Winter die halbe Portion eines Mutterschafes, Die Zweyjährigen 3)4 Portionen eines alten Stäc>s giebt man et- GS. 72.: Das sämtliche Vieh erhält dieß Gutter in 3 Portionen y und zwar Früh, Mit tags und Abends, Während dem Einlegen des Futters in die Raufen wird das Vieh stets in den Hof gelaßen, damit alles ruhig und ordentlich geschehen kann und die Wolle des Viehs nicht: verunreinigt wird. An Wasser darfes den Winter über ja nicht fehlen, und es mus die3 stets in mohroren flachen runden Behältnißen den ganzen Tag über vorhanden seyn und täglich Zweimal. friich«eingegoßen“werden, Gs 73. "207 =< 42022 0 2 zr Enn rn II ZIERT Enn nien ment vem mme wR3-- 2 EE=== SSE SSEN ZT gram=. weer ldonpgpuug BONO INSNENINGNNNNSRNNGEEN SESSTERES SENG GE HEGE SEGNEN“ SEESEN 85» | Roten PEG HIHIE Är.+3“ y(M|-« Das Salz ist den Schafen jedes Alters und jeder, Gattung ein unentbehrli- ch2zs Bedürfnis, da sie den Faul- Krankheiten so sehr unterworfen sind. Es trägt aber | auh zur Güte der Wolle sehr viel bey, indem“es ihr Fett vermehrt, sie kein's undkcäfe» üiter tig macht. un) Läßt man ven Schafen den Genuß des Salzes ganz frey, so genießt ein aus: “* gewachsenes Stü> jährlich im Durchschnitt vier Pfd« Und dies ist auch die rechte "m 7 Portion„ man darf hier nichts abbrechen. “Di Die Lämmer erhalten schon während der Saugzeit Salz, wie im schon früher ) S8 49. erwähnte 3 man rechnet alle 2 Tage: 218 Loth auf eines.:Na< und-nach ver- mehrt man diese Gabe, mit dem Alter. Siud sie ein Jahr alt,“so erhalten sie schon jährlich 2 Pfd, und so weiter, bis sie die volle Portion von 4 Psd, jährlich erhal- es tens;:;; 106 Da8 Salz wird den Shafen nicht in Stä&en zum L eEXe1 hingeseßt,-denn sie beir In ßen fonst daran und verderben sich die Zähne 3 es wird] vorher fein gestoßen und ihnen en;mmer Abends in lange Tröge zum.. LeXen gestreut, Man misnetes Wermuthkraut, Enzian, shafs, Wacchhodlerbeeren, Salpeter, Shwesel„-Knoblauch und zu grobem Mehl gemahlene, vor? man her: getro>nete, Roßkastianien. 2c,".; Das Salz giebt man im Sommer gewöhnlic< jeden Tag Abends, wenn das Vieh von der Weide kommt== im Winter ebenfalls zu einer Zeit, wo nicht „Wh bald darauf gekränkt wird, denn sonst würde die gute“ Wirkungides Salzes gesen. Soi- en und von ihren.- Bo&lämmern. keines zur Zucht zu. laßen» denn häufige ShäXen nah einem Stöhre, beweisen entweder einz? sehr geschwach- te Zeugungökraft desselben, oder gar schoneinen Grad von Dezenoeration, * Eine nothwendige Sache ist ferner, daß man den Syprunzwiddern den Som? mer über die Wolle, einen Zoll um die Oefsnung der Ruthe herum, abscheren, und ih- nen die leßtore öfters.mit frischem Brunnenwaßer auswaschen- laße.. Es bleiben sonsti ge- wiße Feuchtigkeiten an dieser Stelle zurü; welche die Fliegen anlo>en, die dann ihre Eyer dahin legen, woraus Maden entstehen, die das Ilier entsetzlich plagen, oft Ente zündungen, Geschwüre und entweder Unbrauchbarkeit des Stöhrs zum Sprung oder gar ven Tod verursachen. Findet man davon die geringsten Sxuren, so betropft mon die Stel- le von Zeit zu Zeit mit Terpentin 2 oder Stein- Oel; wodurc< das Ungezieser abgehalten Und getödtet wirds 6. 75. 7 '-«A,„Die Schaferhunde. Wenn ste gut abgerichtet sind, so erseßen fie oft einen Beyknecht oder Zukreiz ber, und verdienen dann eine ordentliche Jaßirung an Korn zu Brod, und der, der sie abgerichtet,=- eine Belohnung. Sie sollen alle durchaus weiß und nicht zu groß feyn, am wen'gsien aber ans Heßen gewöhnt werden. Sche>ige ,- oder gar schwarze Hur.de- taugen nichts 3 die trach- tigen Schafe erschre>en oft davor und werfen schwarze oder ime*.ge Lä.nmer« 67 76. 3. Das Pferchen oder der Hordenschlag- Zum Wohl der Shafe ist das Pferung des Shafes betrachtet, brauht ; an sih, schon beim gemeinen Safe, ungleich) mehr und edlere Bildungsmaterien als das WE Kuhhaar, wieviel ist davon aber beim fein= und dichtwolligen Schafe EEE wes JI muß man vorzüglich Rü>ksicht nehmen. Wenn wir also noch überdieß unsere Schafe ver edeln, das heist,. ihre Natur dahin ändern wotilen, daz sie auf Bildung der Wolle me ÄN | und edlere Materien, als biöher, nachhaltend ver vende: sv dürfen wir 4% nicht zu gleicher Zeit noh verlangen, daß der Shaftörper aus sich noch mehr der e eliten Säfte, als Milch, absondere« Wie könnte da die Veredlung der Wolle und des Körperbaues gez ye hel: lingen?: Der Körper der Kuh dagegen kann weit eher, ohne Nahtheil, Mil& anhale- spart; tend erzeugen, mm|! Wäre die Wolle so wenig werth, wie die Kuhhaare, so wären wir wirklich %w| Thoren, die Shafe nicht zu melken, aber es ist niht Beg Die Wolle hat einen hohen Werth - Z55 I<“ -. N 2 Y -siht auf Wollertrag und auf die; vur< ipre' Abkömmlinge be- werkstelligte Veredlung gemeiner Heerden- sondern bloß durcr I . Zao LEG GRe UN I HT AbIHeiln mn Veredlung oder no< höhere Vervollkommnung edler Race-Schafr, Höhere Vervollkommnung edler Race- Schafe, Vor 8 8 f“&% as ich unter edlem Race-Schafvieh verstehe, habe im schon in der Ein- leitung gesagt. Solches Vieh ist alsoim constanten Besitze gewißer, für uns sehe nußbarer, Eigenschaften, weswegen wir es denn edles Race-Schafvieh nenten: E8 muß, wenigstens in einem nicht unbedeutenden Grade, Wollmenge, Fein- veit, Gleichheit und Fetktigkeit der Wolle bey sid) vereinigt finden laßen, sonst verdient es nict mehr den Namen edles Racevieh und kann dann nur auf die, in der ersten Ab- :heilung beschriebene Methode solid veredelt werden, Selten besißt das edle Race- Schafvieh jene vorzüglichen Eigenschaften alle vereinf im höchstmöglichen Maaße, d h. gewöhnlich ist auch dieses Vieh noch n. Die bisherige, gewöhnlichste Ark, edles Orizinalvieh nom mehr zu vervoll- Fommnen, ist die, daß man fremdes Wieh„ das- entweder in allen, oder in einigen Eigen= schaften vorzüglicher ist, als das eigene, mit dem eigenen vermise und Bedingungen einer soliden Veredlung zuzlei)) zu erreichen und zu er- füllen, denn das Vieh. kann auf diese Art auf die höhste Stuase der Vollkommenheit ge- bracht und die Reinheit der Abstammung, also auch seine Originalität ihm dabey nicht nur erhalten, sondern dadurch nur noh mehr befestigt werden. Man jichert es alio auch durch dies Verfahren um so mehr vor Ausartung, SIE Die Veredlung solcher Thiere in und durc<; sich selbst geschicht auf solgende Art? 1. Zeder aufmerksame Beobachter wird finde, daß in jeder edlen Heerde jährlich eini- ge besonders ausgezeichnete, vorzügliche, dagegen auch mehrere schlechte Stüc>e geboren werden. Erstere übertreffen stets, entiveder den Vater oder die Mutter, nicht selten aber beide Eltern, an Voilkommenveit,- lektere hingegen stie« hen ihnen fast in jeder Hinsicht nach. 1 Auf diese Lämmer ricichtlich der Begattung, Behandlung der“ frächtigen“ und. 3e- bährenden Mütter, und der Lämmer sagte, genau. befolgt werden, In Hinsicht der Abstammung und Aufzeichnung dex Generationen ist bei Veredlung einer reinen Race- Heerde in und durc sich selbst, nichts zu beobachten, diese Arbeit fällt weg. Dagegen empfehle ich auch hier alles angelegentli für StüF zu untersuchen und seine Gesundheit zu prüfen. Die Kenn- zeichen derselben sind?„Feurige, nue Augen mit starkrothen-Adern, eine rosenrothe Haut am-ganzen Körper und. eben solches Zahnfleisch, eine festsitzende Wolle, Festigkeit im Trikt und in.der ganzen EREN Lin Ze Schaf darf: bey einem derben DruX mit der Hand auf den Hintertheil über den, Lenden nicht nachgeben oder wanken. Wenn sich. das Fett in der Wolle verhärtet, tro>en 2 und kleine einzelne Klümpchen Hildeto so ist dieß ein sicherer Veweis, das das Schaf entweder krank war oder ist 11. Da es für Wiele erwünscht seyn dürfte, zu erfahren en fie fi ch wegen Dabhaftwerdung edler Raceschafe, ohne Gefahr zu laufen, Bastar- -de.vder B Iiendlinge-zu erhalten, wenden können, daguch Viele gern erst vorlöufig wege] manderley besonderer Rüäsihten, Preis- Modificationen 3. sich ins Einverständniß sez- zen 3 da Mancehe Ursachen haben Xönnen, auch mit höchstveredeltem Bastardvieh vorlieb zu nehmen 3; nor Andere endlig die Gewähr einer guten Auswahl wünschen könnten: so wird Allen Diesen mein Vater*) gerne dienen, wenn man sich an ihn wendet. Er kennt unser? ausgezeichnetesten Hoerden, steht mik mehreren ihrer Besitzer in näherer SED 08 Knd vermittelt nimt nur seit mehreren Jahren zur Zufriedenheit ailer Partheien(im Jane ' N und *) Seine Addreße it: An den Herrn Wirthfhaftsrath Chr, Carl Andrs in Brünn in Mähren. / ' N EEREIEN TIER aucli ai-“vi 4 P:3 I TeEEEEENERIRRE= WERIRGE CE| NTB 5508. SERRRRRDIE 4 7 IRRE TE WD 3 WE, IRRER 7" DRRREHE VE 7 HRESIGEFE CIE| NR 7% 17 89RRRBESRE NE RR STEIF CHRDARIGGSFU ERRINGEN NIERRIUIT II T IPR a BOSSERT WEER" 130 BETIS 7 AERO"TE 93* und Auslande) dergleichen Käufe, sondern hat: auc) mehrere ächte. lial- Mer'nos: Heerden- Etablißei„I auf den Besißungen. einiger Güterbesißer auf€ e. für diese UD "en Ueberlaßer vortheilhafte Art zu. Stande gebracht. IT1T, Auf der andern Seite fühlt wieder gar Mancher-das Bedürfniß, sich für seine individuelle Lage rüksichtlich der Sha- ucht“ über diesen oder jenen Punkt“ Belehrung zu vers.|; 2? 4 Z pv Fav 3s zune 0.1.0 190?; dem steht; hnts, 3 zu het: ge» es s; is 'h; Seitte«. ( 15 Einleitung, über SPHäf- Veredlung, besonders in RüEsicht. auf. die öster-- dier: reichischen Staaten:| . un)>' DW 1, Warum gehet es mit der wahren Veredlung"des Schafviehs bei uns im Allgemeinen“ noch immer langsam“ von Statten?"- BIET. 0 Es> 1? 11. Wörauf hat man beim Ankauf einer edlen Stammbeerde, oder auch nur einzelner edler Stöhre, mitielit welcher man eine gemeine Scafhecrve in ihrer Nach- kommenschaft solid veredeln will:, vor allem zu sehen 7++.. S S<< II. ANeußere körperliche Kennzeichen des cedien Original- spanischen Race- Scafviehs TV Us 7 & Ea SEE IRL TERE EE A ld a. GAGE ie Gif wede es MÖN we DI GESTEIGERTER TEE a Ab<<<< N N 6“ a. me Ker d BN 20 Za zr SEE ZEH x rer nnn g= if DEE nge Nee 4. en 1.0.04 44 « Seite. L, Abtheilung, Bertedlung gemeiner Schaf- Racett, neb;t vielen Bemerkungen über unser sv genanntes veredeltes Schafvich. 1, Den Schafstall betreffend«“ REUE BREE. 200 2& 12 11. Beseßung des Stalls.-» 4. 5+.« 15 HI. Zeichnen des Bichs. 5«“« 8»*.€ u IV Abtheilung des Bichs« A Ä 2 2..> IS V. Vorbereitungen zur Bestimmung der inbividuellen PRrUnge+ 19 A, Nummerirung des ZuHtviehs Mn| X%- DN HB. Verfertigung der WolprobenHarten und Ves. affung einer +.: ») vB, Bnhalt Ranhang 1, Etwas über die Krankheiten des Shafviehs. N 1565:< 97 11. Ausfkunft, wohin man sich wegen Habhaftwerdung edlen Schasvichs wenden könne 5 4+ EA+< S s 97 LIL, Radtricht von einem Vereine. der. Kenner und Liebhaber dev . EDI UM: 4 Well 6 SARS ELN+ Ml 28 4 422 08: Bei dem Derleger dieses Buchs erscheint seit 19xx und wird ununterbrochen fortgesest: Delon miicße Reyigkeiten und Dertbhbandlünge nr Zeits so ganz 6bne „ADrifisielerische SckbF „eer erfinulichen Hül LibJ4s€ sucht, ss plaamißg und mit einer so bedachtsamen Anwendung fen hingearbeitet wäre.“ =» Nachdem der Recensent sich noch über den Plan des DeratEgebers ferncr beifällig ger außert hat, schliest er mit solgeaden Worten: 2| „„Die Ausführung des Plans entsyricht der gegebenen Erwartung in hohem MaaßSe, zu- DEr umal da viele Srose fic) tür dies Zetsärift so lebhaft interessiren, ja selbst Beiträge dazu „Mmitipe len. Nicht vhne frohe Tpeilnehmung bemerkt man hier, wie weit man in dem öster- „reicishen KaiserJaate aub in d fer Wissenschaft nun schon vorgerüFt isi, Mayt treu geblieden, wonach Landwirthsund Maschinea« 24. Landwirthschaftlicher Ertrag. 25. Länder» Brodukten- Veredlung« 26. Pflanzenkande“ überhaupt. 27. Insvesondere Pflanzenfeinde und 38. Pfanzen- Krankheiten. 29. Feldbau.. 39. Unkräuter, 31. Fatterbau überh. 32. Wie- Fonwivthschaft inödesoadere, 33. Futkerwirthschait. 34, Garkenbaus 35- Weinbau. 39. Py» mologie. 37. Bießaitcht überdaupt. 33. Schafzucht. 39. Pforbezu»<.« gr v 9- wi* s FE-= 8 5„ 744 4 Gecweinezudt. 42. Gefügelzust. 43- BienenzuJi- 44. SÜGQEreY- 45. Seidenzuc. 231027405242 140...= 4 AtG 2AGEERET:€ Simmern 5 Ea / [e 1813 Sichfranfheiten. 47- Hauswirthschaft. 42. Dofwirkhschaft.- 49. Londwirthschaftlicher Han- (86 del. 56. Wetterlehre, Z1. Witterangs- und Erndte» Wexichte, 2. Bespannung. 53- Feuer ; Ockouomie. 50, Laudwirthschafiliche Anokdsten, 55. Anfragen, Vorschläge, Wünsche... 56. ft und ME 58. Gesuche- 58. Bermischte Gegeustände. 59, Wermiscer Gestütte uzd der gegen WMidaeli jeden Jahres gebälten wexdeaden Aufffellung der von den Pferdbzzüchtern hiefigevy Gegend euzoge- von Fällen und Vertheilung der Preije an die Eigesthümer der vorzüglichsten Stüee. von ähter Race, von Erxter, Corresp, Oxig« 12. DOekonomisch- politische-ReHeozkunfe mit- besonderer Auwendung auf Vöhmen, Folge eines frühern Aufsatßes von Dr, Löhnex,. Orig. r3. Perenne ShafpsFentmpfanstalt an den vandwiethshaftlichen Inftitute des Grafen Georg Feftetits vog Tolna, von Johanz vsn Petzovies. Orig- 140 Kutwort auf die Aufforderung Wadoiph Andres, über die Frage: Worin liegt der Scund ver Meinung oder Exyfahrung, daß Wintergetreide naß-Kartoffetn selteas geräth? vom Oberamtmann Huipa- gel. Debatten. Deis, 153. Geimpfie Schafe Veen ungeimpfte mit natürlichen Vlatitorm nigt an. DOrig« 16, GErfordernise zu eines statistischen N>erbavkande, 17, Unterredung zweyev Schaszücbtevs in Gegen- wart eines dritten, Orig. I8 Huberts Warxtung, Zucht und Pflege dex Shäafe, beurtheilt ven Andre, 19.' Belhe Bespannung der Och'en ift die zweDdienliäfte, von Daninger. Orig. 20, Durc<;, welche Mita tel kann die KRindviehzuut verinehrt werden 2? vom Oberamtmann David, Orig, 21. Beavwesen, Dedatiz ten, Orig. 22, Zweypte Untwoxrt auf die Frage: Ist ver böhmische Bauer dur<& bloße Beyspiele oder dux S Zwaug zue Zöhexn Fultur. ia Feldbau zu bringen, Wenn das Impoebringen detfelben schneller zum Vortheile aller Stoatsädürger vos sich gehiun se4? ven Hüfnagl. Ovig, 23- Dyritte Rutwowt deunselbetz WSegenFand betreffend, 24. Assekuranz für bkonsmiihe Versuche, vom Wice- Büuhbaltev von Noufädter, und Antwort vom Herausgeber, 25. Zweyte uad dritte Antwort über die Lugine von Petri« 26. Sehe auffallende Wirkfuag einer Farken Schafpferhe auf einer Wiele, von St,=-f-- Ovtig, 237. Cin Srands sas der höhern Landwirthschaft: den Boden zu bessern, dieneu manc<« Vorfrühte, von St,-- f=- Ovrige 8 3. Worin liegt der Srund, daß nah Kartejfelin das Wintergetreibe sX zu Kopidino, Orig, 33. Uriprung und Bildung der Wurzeln 3 vow Engländer Knigbt. Uebers, 34. Rotizen Über den Nä&erbau verschiedener deutser in Wien. 53. Gegendärfteilung auf die Bekanntmachung: Ges jmpfte Schafe fteFeg ungeimpfte mit natürlichen Vlatterag aun, vom Oberamtmann Hufnagel, in Ghs zig spann] versi fien 3! wirt" Ratht gitute Georg oezits bey D Berl shaft 63. 9 Holi, bes I! ve D Wit! Mirschi baus zur 10 hüßrie genzug ein Be serobaugeselsFHaft in Brünn, Orig, 89. Von Neutähter Vegenhemerkungen auf dieAnmerkungen desHezs 43: DIM ausgebers zu desen Auffas über Assekuranz für öfonomilche VerbeFerungen, Orig, 90. Ueber ErriHtung Un vo4 Heit- und Strohvorräthen bei Landwiethshaften die e:-& emporgebracht werden sollen, vom Bürgeemeis fter Kafner in Neushtoß. Orig« 9x. Kunst- Wiesen, Orig. 92, Neue Wasaft Holits>, im Augusi von Tüu- wora. 1812, P+ 403. Prof. Walthers Vebersickht der verschiedenen Raccn und Arten der 4.6« 4. v-< Ä 6&; AOE:. Schafe 3 kr:tis<“ beleuchtet vom Wirthscungen für die Landwirthe. Reitmittel. Der Aecbau ist das Funda- ment unsrer Staaten. 111. Ueber scientifischenBetrieb des Feldbaues.: Der Aer- bau des Alterthums hatte nice der alten Pferde und der im Dienste mit ihnen ergraueten Oeko» Nomie- Beamten. V. Produktions- Rechnung über Federvieh- Haltung. DObrigkeiten handeln richtiger ihren Beamten für ihren Bedarf, statt dem gewöhnlichen Deputat- Federvieh- Halten, was zu vielen Unannehmlichkeiten nad Verläumdungen führet, von dem obrigfeitlichen Federvich eine gewisse Quantität in'Rehnung zu passiven. VI. Aufwand., Gewinn oder Verlust an Jung» vieh- Zucht, VIL Hauvpt- Geld- Rechnung. VU. Rechnung über abgeführte Revennen und Ers trägnisse zwischen Obrigkeit und Verwaltung, Buchhaltung, Cassier oder Rent» Amt. Eing es schaltete Anmerkungen für die jüngern angehenden Oekonomen, Prak» fifanten, Lehrlinge. Stufen des Standes der Beamten. Eigenheit einer Jeden. Sitten Feinheit. Suhbordination.- Freies Denken. Studiew,"Strapaßen.« Charakter und Bildung. Jus gend Wichtigkeit. Die Stellen großer oder kleiner Prinzipalitäts- Häuser. Gemüth- und Her- zeits- Güte verbunden mit Rechtlichfeit und Billigkeit. Beispiel einer praktisch gelegten Geldreche nung. Rechnung Nro, 32. Nro. 33. Cultur- ShPematismus, ein Bedürfniß in ieder aufgeflärten Wirthschafts- Section,-“ Beschluß des Werkes. p1.d: mn fg 2 Ne nt ers NIT dD Sr Ee SNES WEI down Sag u fn En au.--=z it de tite im Eun. Sächſche der polzi ichigung, iſt der Je⸗ lung, Das ug ihrer Be⸗ Vernil lter. d Anud Vuntn des de kkeno„ die Landei⸗ all lgemeinen derföhr enden noen von den Jliedeen die Erfähunge⸗ rech ſetlige. wiſer Naaß⸗ m Me enſchen⸗ lni, als lſto groͤßere g. Be⸗ duſührang n Odonomea Vaaituch der deſſtltn. 3. 4 Einnahme dien Gew 6, d ragt. 3. nttfam⸗ azsſeige Nüſ dh .7 F kuriti uler um ber t den zagf⸗„te cils: Küh Mlberi. eviel und hi⸗ nes Jihts.= rgreuetel 1 diie gkeinn hondeln dervich⸗Hültn llihen do rrach Jerluſt tae venüen un lut. d nel, Prats gon 14 Tidung. „„ un 4 d6 dn der uitxlluun — N— f A* —— Shart — Sour& Greęy Sortrol CO Magenta — —— A —