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Feuer zu dämpfen, und dann in aller Ruhe die Ursache der zu grossen Spannung der Dämpfe aufsuchen und ihr abhel- fen,— Entsteht im Gegentheil ein luftleerer Raum im Kessel, für welchen Fall man gewöhnlich die Luft- Ventile hat: so tritt die äussere Luft durch dieselbe Sicherheitsröhre in den Kessel, und stellt das Gleichgewicht wieder her, f ist eine Glasröhre, um den Wasserstand in B zu erkennen. 27, 27 sind eben dergleichen Glasröhren zur Erkennung des Flüssigkeitsstandes in den übrigen Gefässen. 20 ist eine mit einer Stürze versehene Oeffnung, um nach Belieben aromatische Ingredienzien oder Kohlenpulver, in Säckchen gefüllt, in die Flüssigkeit im Separator hinabsenken zu können, 21, 22 und 31 sind die Mündungen der Blasen, des Maischwärmers und des Dampfkessels, 23 und 24 Oeffnungen zum Reinigen des Dephlegmators. 25 ist eine mit der Luftröhre des Maisch- wärmers in Verbindung stehende, durch das Kühlfass ge- führte Kühlröhre, in welcher die spirituösen Dämpfe sich verdichten, welche aus der erhitzten Maische aufsteigen; die aus dieser Röhre abfliessende Flüssigkeit ergiesst sich bei 26 in ein unterzustellendes Gefäss. p ist ein verlängerter Griff an dem Hahne o, um denselben öffnen und schliessen zu können, ohne auf eine Treppe steigen zu müssen, Der Hahn d ist mit einem ähnlichen, abgebrochen dargestellten, Griffe versehen. 33 ist der Ablasshahn des Dampfkessels, 34 der Schornstein,
Schluss
Ich wünsche, dass es wohl verstanden werde, dass mir das erlangte Patent nicht als Aushängeschild zur Empfeh- lung meines Apparats, sondern nur als Warnungstafel an der Gränze meines Eigenthums dienen soll. So wie es überhaupt nicht im Geist der Preussischen Gesetzgebung liegt, durch Verleihung von Patenten die patentirte Sache zu empfehlen, so bescheide ich mich, dass ich eine solche Empfehlung der Vervollkommnungen und Verein- fachungen meines Destillir- Apparats von dem mir verlie-


