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Indem das Rind auf den hohen Bergen ſeine Nahrung, gleichſam kletternd, ſucht und dabei ſtets die ganze Laſt des Koͤrpers auf den Hintertheilen ruht, waͤhrend der Nacken zuruͤckgedruͤckt wird, muͤſſen die Knochen und Muskeln des Hintertheils nothwendig an Staͤrke gewinnen, der Nacken und Hals kuͤrzer und ſtaͤrker wer⸗ den. Dagegen werden die Thiere im ebenen, weichen und oft ſumpfigen Boden zur groͤßern Anſtrengung ihrer Vordertheile aufgefordert und dadurch erhalten hier Knochen und Muskeln mehr Staͤrke, ſo wie ſich auch durch das tiefe Buͤcken, um zum Futter zu gelangen, die Halsmuskeln ausdehnen und dadurch Kopf und Hals duͤnner und ſpitziger werden muͤſſen. Nimmt man nun noch dazu, daß, wie oben ſchon erwaͤhnt, die kraͤftige ſtaͤrkende Bergesluft und Nahrung ganz anders auf den ganzen thieriſchen Organismus einwirken muͤſſen, als die mehr er— ſchlaffende Luft und Nahrung in den Niederungen, ſo erklaͤrt es ſich nicht unſchwer, wie nach und nach durch die dauernd fortgeſetzte Einwirkung der genannten Umſtaͤnde zwei ſo ganz ent— gegengeſetzte Rindviehraſſen, die Hoͤhe- und die Niederungsraſſe entſtehen konnten. S. die Abhandlung: Andeutungen der wich— tigſten Raſſezeichen bei den verſchiedenen dem Oekonomen wich— tigen Hausthiere, von Sturm; in deſſen Jahrbuche der Land⸗ wirthſchaft IV. 2. S. 208.
39. Aus der Vermiſchung dieſer beiden Hauptraſſen, aus der Durchkreuzung der davon erhaltenen verſchiedenartigen Blendlinge, und aus den Einwirkungen, welche die Kultur, die Stallfuͤtterung, die verſchiedene Abwartung, die bald mit, bald ohne Plan und beſtimmten Zweck getroffene Auswahl un— ter den zur Zucht auserſehenen Individuen, ferner die Lieb⸗ haberei hinſichtlich der Farbe und Abzeichnungen auf Größe, Bauart und Faͤrbung des Rindvieh's ausgeuͤbt haben, ſind gegen⸗ waͤrtig eine ſolche Menge verſchiedener Raſſen entſtanden, daß faſt jede Gegend, ja ſelbſt jeder Ort, wo ſtarke Rindviehzucht getrieben wird, eine beſondre, in manchen Stuͤcken ſich aus— zeichnende bekommen hat, und es ganz unmoͤglich ſeyn wuͤrde, ſie alle namentlich aufzufuͤhren, noch weniger ihre beſonderen Kennzeichen, die oft kaum aufzufinden ſind, durch Worte dar— zuſtellen.
Ueber die bekannteſten Rindviehraſſen ſ. des Vfs. Anleitung zum Betriebe der Landwirthſchaft. B. 1. S. 220.
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