20 Viertes Kapitel.
Viertes Kapitel.
Von den anatomiſchen Elementen oder den Grund- organen der Gewächſe.
Schon mit bloßen Augen erkennt man bei vielen Pflan⸗ zentheilen, z. B. am Hollundermarke, daß ihre Maſſe aus kleinen Blaͤschen beſteht, erhaͤrtetem feinen Seifenſchaum nicht unaͤhnlich. Aus ſolchen, freilich hoͤchſt mannichfaltig geſtalteten Blaͤschen, von denen jedes ſeine eigenthuͤmliche, ihm ange— hoͤrende Haut hat, iſt die ganze Pflanze zuſammengeſetzt, und die niedrigſten, einfachſten Pflaͤnzchen, wie die Brandpilze, beſtehen aus einem einzigen oder nur wenigen ſolcher Blaͤschen. Man kann dieſe Blaͤschen nicht weiter in ſelbſtſtaͤndige Theile zer⸗ legen und nennt ſie deshalb Grund- oder Elementarorgane, weil eine mechaniſche, anatomiſche Zerlegung des Pflanzen⸗ koͤrpers ſie als letzte geformte Beſtandtheile deſſelben erhaͤlt.
Ein einzelnes ſolches Blaͤschen, ſei es, daß wir es aus dem Verbande mit anderen abgeſondert haben, oder daß es ein ſelbſtſtaͤndiges Pilzgebilde ſei, iſt entweder kugelrund(die Grundform), oder eirund, oder noch mehr gedehnt und dann ſchlauchfoͤrmig, von einer organiſchen, ganz dichten Haut oder Membran aus dem bereits kennen gelernten Membranen⸗ ſtoff gebildet, umſchloſſen und von einem waſſerhellen Saft, dem Zellſaft, erfuͤllt. Sind die Blaͤschen unter einander dicht und innig verbunden, ſo daß jedes auf die benachbarten einen Druck ausuͤbt, ſo muͤſſen nothwendig die Flaͤchen, in denen die Blaͤschen einander beruͤhren, mehr oder weniger abgeplattet werden, wodurch ihre urſpruͤngliche runde Form verloren geht. Theils deswegen, theils weil dadurch eine
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