Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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Schweren nach der Beobachtung nimmt, zwiſchen welchen die verlangte liegt, und wenn man anmerkt wie viel jene eine ſolche arithmetiſche Mittelzahl uͤber⸗ ſteigt, oder darunter iſt; und wenn man denn auch eine arithmetiſche Mittelzahl, zwiſchen der mathe⸗ matiſchen eigenthuͤmlichen Schwere, wozwiſchen das Geſuchte liegen muß, und einen verhaͤltnißmaͤßi⸗ gen Ueberſchuß oder Defekt annimmt.

Ich habe eine Columne von der Anziehung der Salpeterſaͤure zum Waſſer hinzugeſezt, in ſo fern ſie mit der Vermehrung der Dichtheit in gleichem Ver⸗ haͤltniß fortgeht, aber nicht weiter, weil ich mit dem Geſez ihres fernern Zuwachſes nicht bekannt bin. Ddie eigenthuͤmliche Schwere des ſtaͤrkſten Salpe⸗ tergeiſtes, welcher bis izt gemacht iſt, iſt nach Herrn Beaume 1, 500, und nach Herrn Bergmann 1, 586.

Ich ſchritt hiernaͤchſt zu der Unterſuchung des Verhaͤltniſſes der Saͤure, des Waſſers und des fixen Laugenſalzes im Salpeter, auf dieſelbe Art, wie ich es zuvor bey dem Digeſtivſalz gemacht hatte; und fand, daß 100 Gr. vollkommen trockenen Salpe⸗ ters 28, 48 Gr. Saͤure, 5, 2 Waſſer und 66, 32 fipes Laugenſalz enthielten.

Ich werde nun das Reſultat dieſer Experimente mit den Hombergiſchen vergleichen.

Die eigenthuͤmliche Schwere des Salpetergeiſtes, deſſen ſich Homberg bediente, wog 1, 349; und von dieſem, ſagt er, wurde eine Unze 2 Dr. und 36 Gr.(d. i. 621 Troy Gewicht) erfordert, um eine franzoͤſiſche Unze(472, 5 Troy Gewicht) trockenes

B 4 Weinſtein⸗