334 Neunundzwanzigſtes Kapitel.
daher gewoͤhnlich den dritten Ausſchlag zu Saamen ſtehn, der, wenn er reif iſt, wie Weizen geerntet wird.
Die abgeſchnittenen Blaͤtter werden in Koͤrben geſammelt und alsbald nach Hauſe geſchafft, um ſie zu zerquetſchen. Es geſchieht dieſes meiſtens in einer Muͤhle vermittelſt einer gereiften eiſernen Walze, die ſie in einen Brei verwandelt, den man in kleine Haͤuf⸗ chen zum Abtrocknen hinſetzt, und aus dem man, nachdem dies einigermaßen erfolgt, eirunde Ballen formt, die auf Horden un— ter einem Schuppen an der Sonne, oder noch oͤfter in Trocken⸗ haͤuſern auf Gittern getrocknet werden. Sie bekommen dadurch außen eine beinahe ſchwarze Farbe, und im Innern einen pur⸗ purnen Schimmer. Ihre Guͤte wird nach ihrem ſpecifiſchen Ge⸗ wicht und der Reinheit ihrer Farbe geſchuͤtzt. Der Acker liefert 1— 1 ½ Tonne, in guͤnſtigen Faͤllen ſogar 2 Tonnen ſolcher Bal⸗ len, und die Tonne wird mit 20— 25 Pfund Sterling bezahlt. Es iſt demnach der Waid ziemlich eintraͤglich; allein er erſchoͤpft das Land, und darf daher nur ſelten auf dieſelbe Stelle wieder kommen; doch hat man in Lincolnſhire auf dem daſigen ſehr rei⸗ chen Boden ihn dreimal hintereinander angebaut.
Der Wau liefert eine ſchoͤne gelbe Farbe, und verurſacht, da zu ſeiner Zubereitung weiter nichts erforderlich iſt, als ſein Trocknen, dem Producenten nur wenig Muͤhe. Er waͤchſt faſt auf allen Bodenarten, am beſten jedoch auf einem thonigen. Der Saamen, der nur klein iſt, wird am beſten im Auguſt und fuͤr ſich allein, meiſtens breitwuͤrfig zwoͤlf Pfund pro Acker ausgeſaͤet. Bisweilen drillt man ihn jedoch auch, oder ſtreut ihn im Fruͤh— jahr, wie den Klee unter eine andre Frucht. Das Land dazu muß ſehr gut vorgerichtet ſein und der Saat nur eine ganz ſchwache Erddecke gegeben werden. Im Jahr nach der Ausſaat iſt es noͤthig, die Pflanzen durch Jaͤten und Behacken vollkom— men rein zu erhalten. Bei guͤnſtigem Wetter bluͤhn ſie in der Regel Ende Juli's. Man rauft ſie dann, ohne die Reife des Saamens abzuwarten, und ſtellt ſie in kleinen Buͤndeln zum Trocknen hin. Iſt dies erfolgt, ſo bringt man ſie in groͤßere Bunde zuſammen und hebt ſie in dieſen an irgend einem Orte auf. Ihr Erwaͤrmen iſt nicht zu befuͤrchten, und ſo koͤnnen ſie mehre Jahre lang ohne zu verderben aufbewahrt werden. Man ſagt, der Wau ſei ein ausſaugendes Gewaͤchs, wenn man ihn aber nicht bis zur Reife des Saamens, der uͤbrigens ein gutes Oel gibt, kommen laͤßt, ſo iſt ſolches kaum zu glauben, und es
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