Die 1903 erwachsenen Kosten des Gewerbegerichts sind folgende: Gebühren der Beisitzer 1- V an Zeugen und Sach hwverständige„„ e 0 0 Verbäandsbeitreg 4 3 5 f„„ Drucksachen und Bücher N e J Abonnementsbeitrag für die Zeitschrift das Gewerbegericht“(24 Exemplare für die Bei— sitzer) und sonstige Zeitschef ft 29,.—„
Besuch der Jahresversammlung... 55.— 187,10
Kosten wurden auferlegt im Beirage soaoeoe n Davon wurden: vereinnahmt JJ„ zur Beitreibung überwiesen 3%. 33 Medergeschla gs... 5 5,.—„ 84,20%
VIII. Arbeitsnachweis.
Die Leitung des Arbeitsnachweises liegt in den Händen einer städtischen Deputation, bestehend aus dem besoldeten Beigeordneten 0 Vorsitzenden, 4 Stadtverordneten, die zugleich Arbeitgeber sind, und 1 aus Arbeitern gewählten Mitgliedern. Die Geschäfte der Nachweisstelle waren bis Ende September 1903 dem Bürgermeisterei— gehilfen Bickel und seitdem dem? Bürgern ster geh len Brod übertragen.
Im Berichtsjahr 1903 ist der Arbeitsnachweis weiter aufgeblüht. e Stellenangebote und die Arbeits- gesuche sind gegen das Vorjahr e insbesondere aber ist die Zahl 17 e Stellen bedeutend gestiegen. Mit dieser aufsteigenden Entwickel lung haben sich naturgemäß auch die Arbeiten er heblich vermehrt.
1902 1903
Auf 100 Arbeitfuchende kamen offene Stele 89 99 Von 100 Arbeitsuchenden wurden in Stellen gebracht.... 27 44 Von 100 offenen Stellen weden bees 8 30 45
Aus der Berufsnachweisung(Uebersicht III) geht hervor, daß sich die Gewerbetreibenden auch in diesem Jahre des Nachweises zur Erlangung ihrer Arbei tskräfte wiederum mehr als früher bedient haben, sodaß sich die Zahl der vermittelten Stellen bedeutend erhöht hat.
Wenn auch bei der Stellenvermittluug der Dienstboten ein kleiner Aufschwung zu verzeichnen ist, so konnten doch über 200 Gesuche um Zuweisung von Personal jeglicher Art, ebenso wie früher, wegen des be— stehenden allgemeinen Mangels an Dienstboten und hauptsächlich deshalb, weil die Arbeitsuchenden sich immer noch vorzugsweise der privaten Gesindevermietung bedienen, nicht befriedigt werden.
Auch die Vermittelung von landwirtschaftlichen Arbeitern läßt noch viel zu wünschen übrig.
Die Nachfrage um Arbeit überstieg zwar das Stellenangebot, jedoch befanden sich unter den Arbeitsuchenden
eine größere Anzahl, welche sich als landwirtschaftliche Arbeiter bezeichneten, aber in der Landwirtschaft so wenig Erfahrung besaßen, daß sie von den Arbeitgebern als ungeeignet zurückgewiesen werden mußten.
15 Der Lehrlingsvermittlung wird fortgesetzt bef sondere Aufmerksamkeit geschenkt; obwohl eine kleine Besserung eingetreten ist, so steht die Zahl der vermittelten Stellen immer noch in recht ungünstigem Verhältnis zu den gemeldeten offenen Stellen.
Zur Bestreitung der Kosten des Nachweises hat Gr. Ministerium des Innern auch für das Jahr 1903 einen einmaligen Staatszuschuß von 300„/ bewilligt.
1903 0
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