Taxo àà0(A) bit —— Der Vorbem naeh!- worden, und malſsen: bis unterbringen päter die a gelangten(u Büeherhöhen ersparnis verl Naſses an R raum, um an nehmen oden 7X32= für einen Soc Fuſshoden at leieht beseha preuſsisehe 8 erxidt ebental lbereinander unzen Reihen Vretter aur? 2Reiben Pol ) 4X42. dun ach de natte, ſfil eine leberei Gad heide auf 4en erni d Reihen 892 erlut pon 1 eihen g zege ergehen n, Zentralblatt Bibliothekswesen. XXII. Jahrgang. 3. Heft. März 1905. Der Umzug der Gieſsener Universitätsbibliothek im Herbst 1904. Vorbemerkung. Die Höhe der Büchergeschosse unseres Neubaus war nach längeren Ueberlegungen auf 2,30 m im Lichten festgesetzt worden, und zwar sowohl, um die Bücher nach unseren jetzigen Höhen- maſsen: bis 29 cm 80, darüber bis 45 cm Folio, ohne Raumverlust unterbringen zu können, als anch um die Möglichkeit offen zu lassen. später die an verschiedenen preufsischen Bibliotheken zur Einführung gelungten(und daher im folgenden kurzweg„preuſsische“ genannten) Bücherhöhen zur Anwendung bringen zu können, womit ja eine Raum- ersparnis verbunden wäre. Z. B. erfordern 7 Reihen 8° unseres jetzigen Mafses an Raum je 2 cm Brettdicke, 29 cm Bücherhöhe, 1 em Spiel- raum, um auch die gerade 29 cm hohen Bücher noch bequem herab- nehmen oder einstellen zu können, also zusammen 7(29+ 1+ 2) 7 2 32= 224 cm; die überschieſsenden 6 cm werden gebraucht für einen Sockel, sodaſs die unterste Lage nicht unmittelbar auf dem Fufsboden steht, daher beim feuchten Reinigen desselben auch nicht leicht beschädigt wird. Auf demselben Raume sind aber auch 8 preufsische 8⁰ Reihen unterzubringen, denn 8 α(25+ 2+ 1)= 8 28 ergibt ebenfalls 224 cm. Da, wo auch Fol. in Frage kommt, können übereinander stehen 2 Reihen Fol. und 4 Reihen 8⁰, da bei unseren kurzen Reihen, die im ganzen Hause lm lang sind, auch die Folio- Bretter nur 2 cm stark zu sein brauchten. Es ergab sich dann für 2 Reihen Fol. 2 2(2+ 45+ 1)= 2 2 48= 96 em, dazu 4 Reihen 80 4(29+ 2+ 1)= 4 2 32= 128 em, zusammen wieder 224 em, so- daſs auch bei dieser Aufstellung der Sockel nur 6 m hoch zu sein hatte. Will man später preuſsische Aufstellung einführen, so ergibt eine Uebereinanderstellung von 1 Reihe Fol. 48 ecm, 1 Reihe 4 ⁰ 38 cm und 5 Reihen 8⁰0 5*ά 28= 140, zusammen 226 em, sodaſs der Sockel auf 4 ecm erniedrigt werden müſste, was ohne groſse Schwierigkeit zu machen wäre; eine Uebereinanderstellung von 2 Reihen 4⁰0= 76 und 5 Reihen 8⁰0= 140 ergibt allerdings 216, also bei 4 em Sockel einen Verlust von 10 ecm, bei 6 cm Sockel von 8 em, während wie gesagt 8 Reihen 8⁰ ohne Rest aufgehen; 3 Reihen 4 und 4 Reihen 80 da- gegen ergeben wieder(3 38+ 4 28=) 226 em, also eine Sockel XXII. 3. 9 114 Umzug der Gieſsener Universitätsbibliothek höhe von 4 cm. Zu wählen wären also zunächst 1 Reihe Fol., 1 Reihe 40 und 5 Reihen Sο, dann nach Abschlufs von Fol. 3 Reihen 4⁰ und 4 Reihen 8⁰, nach Erschöpfung von 4 endlich 8 Reihen 80. Als unser Bücherhaus seiner Vollendung entgegenging, sodafs die Büchergestelle(Lipmansches System mit Zähnen von je l em Abstand) aufgeschlagen werden sollten, war vor allem ein Plan festzustellen, wohin in den 7 Geschossen die verschiedenen Fächer kommen sollten. A— z, Cl(emmsche) Bibliothek). S(chmidtsche) Stliftung), Dissertationen und Schulprogramme So und 4⁰. Die Unterlagen zu dieser Ueberlegung waren z. T. schon seit einer längeren Reihe von Jahren gesammelt; schon lange nämlich, bevor die Statistik des Biblio- thekarvereins ins Leben gerufen wurde, wurde hier gezählt: Zahl des Zuwachses jedes Faches an 8° und Fol.-Bänden, sowie der dafür in der Länge benötigte Raum. Es ergab sich daher z. B. folgendes: im Geschäftsjahre 1901/02 wurden insgesamt— abgesehen von den für sich aufgestellten Dissertationen und Schulprogrammen— katalogisiert 5066 Bde 8⁰, einschliefslich der kleinen Schriften, welche zu ihrer Auf- stellung einen Raum beanspruchten von 126,67 m; daraus ergibt sich als durchschnittliche Dicke eines 80 Bandes etwa 2,5 cm.(NB. gingen bei uns auf 1 qm Ansichtsfläche 67 Bände 8⁰.) Im Fache A wurden kata- logisiert in den 4 Jahren 1898 1902 4079 Bde, die also einen Raum beanspruchten von 102 m; für 20 Jahre ergibt dies einen Zuwachs- raum von 510 m für A 80, vorausgesetzt natürlich, dafs der Bücher- anschaffungs-Fonds nicht erheblich in die Höhe geht und nicht etwa gröſsere Geschenkmassen zu erwarten sind. Diese Berechnung wurde für sämtliche Fächer angestellt(natürlich ebenso für Fol.) und das Resultat in eine Liste gebracht. Später wurde jedoch die Berechnung reduziert auf 15 Jahre Zuwachs, um nicht zu viel Bretter und Wangen anschaffen zu müssen, die ja jederzeit nachbeschafft werden können. Es ergab sich dann weiter, daſs zuzüglich der schon vorhandenen Be- stände, um beim Fach A zu bleiben, bei der Neuaufstellung ein Raum nötig war von 973 m für 8⁰, 64 m für Fol. Es wurde weiter bestimmt, daſs in allen Geschossen nur 6 Reihen 8⁰, bezw. 2 Reihen Fol. und 3 Reihen 8⁰ übereinandergestellt werden sollten, sodafs überall mit Ausnahme des untersten Geschosses, das aus bautechnischen Gründen leider niedriger hatte gehalten werden müssen, eine 8⁰ Reihe für später disponibel blieb. Da nun ein jedes Brett l m lang sein sollte, ergab sich für die Unterbringung von A: Für Fol. sind benötigt insgesamt 64 m, oder, da 2 Reihen übereinander kommen, 32 Gestelle; auf diesen Gestellen lassen sich aufserdem unterbringen 3 32= 96 m 80. Ueber- haupt sind aber nötig für 8⁰ 973 m, es bleiben also noch unterzubringen 973— 96= 877 m; diese beanspruchen, da je 6 Reihen à 1 m über- einandergestellt werden, noch 877: 6= 146 Gestelle; da für Fol. und 8 üübereinanderstehend schon 32 Gestelle nötig sind, werden also für das Fach A insgesamt gebraucht 146+ 32= 178 Gestelle à 1 m. Auch diese Berechnung wurde für sämtliche Fächer durchgeführt und auf von Emil Heuser 115 einem Grundrisse, in dem die sämtlichen Gestelle eingezeichnet waren (auf der linken Seite des Bücherhauses 9 Doppelgestelle mit jederseits 7 1 m-Reihen und 4 Doppelgestelle mit jederseits 4 l m-Reihen; auf der rechten Seite 13 Doppelgestelle mit jederseits 7 1 m-Reihen), der An- fang eines jeden Faches festgelegt. Dabei ergab sich dann die er- freuliche Tatsache, daſs das ganze VII. Geschofs überhaupt zunächst nicht gebraucht wurde und daſs ferner am Ende aller Fächer noch eine Anzahl Gestelle frei blieben, die also für eine spätere Aus- einanderziehung disponibel sind, nachdem vorher erst das 7. Brett besetzt worden sein wird. Es ergab sich ferner, daſs auch kein Fach zerrissen zu werden brauchte; nur die Aufeinanderfolge der Fächer muſste in einem Falle gestört werden, um eben kein Fach in zwei Ge- schossen unterbringen zu müssen. Die beiden Fächer, die am meisten benutzt werden, A und B, enthaltend(A) Geschichte und Bibliographie aller Wissenschaften, Biographien der Gelehrten und Künstler, Uni- versitäten und Bibliotheken,(B) Schriften der gelehrten Gesellschaften allgemeiner Natur, Zeitschriften vermischten Inhalts und Zeitungen, sowie gesammelte Werke, soweit sie nicht unter einer Einzelwissen- schaft untergebracht werden müssen, wurden bestimmt für das Geschofs IV, das in gleicher Höhe mit den Geschäftsräumen liegt(aufserdem wurde darin Raum gelassen für eine Ausleihe-Handbibliothek wie in Wies- baden, Posen und München, deren Erstellung allerdings der Zukunft überlassen bleiben mufs); die philologischen Fäceher C, D, Cl. B., E, Geographie und historische Hilfswissenschaften(G), Mythologie und Kirchengeschichte(IHI) für Geschofs V; die historischen Fächer— 0 für Geschofs VI; die Naturwissenschaften(P Q sowie ihre Anwendungen (R) für Geschofs I; die Medizin dagegen(S u. T) konnte sich nicht daran anschlieſsen, weil sie sonst bei ihrer grolsen Ausdehnung zerrissen worden wäre, sondern es wurde Philosophie und Päda- gogik(U) sowie die S. St., die ebenfalls wesentlich philosophischen Inhaltes ist, darin untergebracht. Auch das kleine Fach F(Kunst- wissenschaft) sollte dort untergebracht werden, während des Umzugs erwies es sich jedoch als möglich, es auch noch in Geschoſs V unter- zubringen, allerdings nicht zwischen E und G. S und T kamen nach Geschofs II, ebenso Theologie V und W, während schliefslich nach III gestellt werden sollten die juristischen Fächer X Y Z, sowie die Sammlung der seit 1885 erschienenen Dissertationen und Schulprogramme. Auch die zu jedem Fach gehörenden Groſsfolio-Bände konnten in der Nähe desselben untergebracht werden, indem an der Rückwand des Bücherhauses sich die entsprechenden Gestelle, die aber gewöhnliche Holzgestelle sein sollten, leicht anbringen lieſsen. Reifliche Erwägung erforderte dann die Frage des Imzugstermins: es wurde schlieſslich festgesetzt, daſs er anfangs August 1904 zu be- ginnen habe, da das Bücherhaus bis dahin fertiggestellt sein sollte. Die Frage, ob vor Beginn des Umzugs alle verliehenen Bücher eingefordert und eingestellt werden sollten, war schon früher be- sprochen worden. Bei einer am 6. Dezember 1902 vorgenommenen 9* un wiehast vun duſt jederseits leihen, auf der eihen) der Nu. dann die er. haupt zunaeha er Feher noc à pätere Aus- t das 7. Hrt aueh kein Paxl Uee der Faeher ach in zwei Ge. die am meisten d Bibliographie Künstler, Uu n Gesellsehaften und TZeitungen, er Einzelwissen- das Geschobli, auſserdem vurde ek wie in Wies ugs der Zuknualt C. D, GCI. B. 1 Mytholagie ui len Fäeher L=0 rre Anwendungen connte sieh vicht sen Ausdehnung phie und Päür n philosophiseben „Fach F Eumst rend des Uung Geschofs V uuter ad T kamen daeh alieſslich naeh I v Z. sovie die J Schulprogramme de konnten in der ler Rfekzand d aber gevöalie 116 Umaug der Gieſsener Universitätsbibliothek Zählung ergaben sich als gleichzeitig verliehen: 6548 Bde 8⁰°, 378 Bde Fol. und 49 Bde Fol. max.— 1,7%, 1% und 2,5% des betreffenden Gesamtbestandes. Im einzelnen schwankten die Zahlen freilich sehr; vom Fache C(Sprachwissenschaft) waren verliehen 8,5%, D(griechische und römische Literatur) 6,8%, E(neuere Literatur) 5%. Q(be- schreibende Naturwissenschaften) 8% der 8⁰ Bde, bei S(Menschen- heilkunde) dagegen nur 1,3%, L(Geschichte von Frankreich und der Schweiz) 1%. Bei näherer Prüfung zeigte es sich jedoch z. B., daſs bei Q der groſse Prozentsatz darauf zurückzuführen war, daſs sowohl die botanischen wie die zoologischen Zeitschriften fast ganz an die betreffenden Universitätsinstitute verliehen waren. Man beschloſs daher, von einer allgemeinen Rückforderung abzusehen und nur für die verliehenen Zeitschriftenreihen Attrappen einzustellen, auf denen das Längenmafs angegeben war, das von den Instituten ja unschwer zu haben war. Ebenso geschah es mit einigen anderen, dauernd in festen Händen befindlichen besonders dicken Büchern und endlich wurden noch an einzelnen Stellen, an denen nach der Erinnerung der Diener— die bei uns die Bücher sowohl aus den Beständen bolen, wie auch wieder einstellen— besonders viel verliehen war, kurz vor Beginn des Umzugs Pappstreifen eingestellt mit ungefährer Angabe der Lücken. Eine Erschwerung der Umzugsvorbereitungen lag darin, daſs bei unserer unsäglichen Raumnot ganze Partien von Büchern aus ihrer richtigen Reihenfolge hatten herausgenommen und an ganz anderen Stellen, z. T. sogar in einem Hause hatten aufgestellt werden müssen, das auf der andern Seite des Brandplatzes lag und in dem auch das Universitätsreitinstitut mit seinen Stallungen und Heuboden untergebracht war. Natürlich waren an den betreffenden Stellen Wegweiser an- gebracht, d. h. Papptafeln mit der Signatur des Werkes und Bezeichnung der Stelle, an der es zu finden war, aber es galt nunmehr, dieselben, die z. T. doch nur kursorisch waren, genauer zu fassen und auch das Längenmaſs hinzuzufügen, eine Arbeit, für die unser Umzugs Hilfs- arbeiter mehrere Wochen brauchte. Es war ferner der durchsehnittliche Bestellungskoeffizient fest- zustellen und zwar für jedes Fach besonders. Angenommen, für irgend ein Fach waren vorgesehen zur Bestellung im Neubau insgesamt 700 m (n), dasselbe Fach hatte aber z. Z. nur eine Ausdehnung von 525 m (a), so hatten frei zu bleiben 700— 525 m(n— a)= 175 m; oder 1 6 105%(“ 4. 100*) also 25%. Da nun jedes Brett 100 cm lang war, so hatten 25 cm frei zu bleiben. Schon dieser Auſserst einfachen Berechnung wegen dürfte es sich empfehlen, wo irgend tunlich, die Bücherbretter auf diese Länge abzupassen. Auch diese Rechnung wurde für jedes Fach, Fol. und 80, durchgeführt und tabellarisch festgelegt. Natürlich waren das nur Durchschnittsmaſse. Bei der praktischen Ausführung war darauf zu sehen, daſs z. B. fort- laufende Zeitschriftenreihen voll ausgesetzt wurden; der dadurch ge- von Emil Heuser 117 wonnene Raum konnte dann an einer anderen Stelle wieder ausgenutzt werden. Es war ferner zu überlegen, in welcher Reihenfolge die ein- zelnen Fächer umgezogen werden sollten. Der Ersparnis wegen war nämlich entschieden worden, dafs nur der gröſsere Teil der Lege- böden neu herzustellen sei, während der Rest aus frei werdenden alten Böden gewonnen werden sollte. Längerer Ueberlegung bedurfte die Frage der Umzugskisten. Auf bezügliche Bitte erhielten wir Proben aus Freiburg, Leipzig und Königsberg(Herr Direktor Dr. Boysen hat die Bibliotheksverwaltung überhaupt in der allerliebevollsten Weise mit seinem Rate unterstützt, wofür ihm auch an dieser Stelle aufs Herzlichste gedankt sei!). Man entschloſs sich schliefslich für das Königsberger Muster; diese Kiste war im Lichten 60 cm tief, 80 cm breit und 35 cm hoch. Darauf wurde ein Vertrag mit einem Umzugsunternehmer abgeschlossen, der diesen verpflichtete zur Stellung von täglich 2 Gespannen, 3 NMöbel- wagen, 2 Kutschern und 2 Packern. Die sonst nötige Mannschaft, 17 an der Zahl, stellte das Regimentskommando zur Verfügung, wie das auch anderwärts geschehen ist. Inzwischen waren auch die benötigten Bretter, soweit sie neu waren, eingetroffen und nach einer von uns gegebenen Anleitung in der richtigen Zahl eingelegt worden. Darauf gings an die Ausarbeitung eines Stundenplans für die Beteiligung der einzelnen Beamten. Es wurde festgesetzt, dafs in beiden Gebäuden täglich je 2 Beamte und 1 Diener tätig sein sollten, die Beamten mittags wechselnd; im Neubau war aufserdem der Heizer zur Bedienung des elektrischen Aufzugs anwesend; daher hatte der Direktor 2 Beamte und den Kanzlisten zur Verfügung zur Erledigung der laufenden Geschäfte. Die beim Umzuge tätigen Beamten hatten je 5 Stunden Dienst, die Diener 10 Stunden, immer mit je ½ Stunde Pause vor- und nachmittags. Begonnen sollte werden um 6 ½ Uhr bezw. 2 Uhr, daher Schluſs vormittags 11 ½ Uhr, abends 7 Uhr. Durch diese Ordnung wurde erreicht, dafs einerseits alle Beamte gleich ge- stellt waren, daſs andererseits aber auch für Abwechslung gesorgt war, indem der Dienst so abwechselte, dafs Beamter A z. B. am 1. Tage vormittags von 6 ½— 11 ½ Uhr im alten Gebäude beim Umzuge tätig war; am 2. Tage hatte er Bureaudienst von 8 ½⁄— 1 Uhr, am 3. nach- mittags Umzugsdienst im Neuban von 2— 7 Uhr, am 4. vormittags Um- zugsdienst im Neubau, am 5. nachmittags im alten Gebäude, am 6. wieder wie am 1., am 7. wie am 2. usw. Dafs diese Art der Ab- wechslung eingehalten werden konnte, lag allerdings daran, dafs einer der Beamten, der demnächst eine wissenschaftliche Reise nach Klein- asien und Griechenland antreten wollte, nur im Bureaudienst tätig war, um sein Arbeitspensum noch zu erledigen, während der 2. Bureau- beamte wechselte. Nötig war dieser 2. Beamte schon deswegen, weil der Lesesaal und das Zeitschriftenzimmer im alten Gebäude auch während lls Jes gtebern gleberbest ſit neh de iie Augade Bleherm Vur Yuehdem muäehst der rithoet und ethr mit diader ausfll dides Wolwit audrer 30 cg des Cmaugs E vurd getnebt S Sepdang! (iguatur Hervon k ... Abf Aükunft. verkunger 8o kam datte zmnäeh ron der Sta Aek berpes (ie beiden leh voeh nm Un 6 ½ nch die 8 Ralle und aktion au ales mit de won dem J e Kisten wur ferner Nurden, and auf den lan wessen des Nurxden auf Rähen en rorn. Die mnäehst R dareh 28 Auſdieht 3 liste n Vrüber 1 das die 1 jeäer augen folge die eia. Ersparnbb e Tell qer 45 verdenden alea ugskisten. Au 1 Leiprig und otheksvervalmng Rate untenttt ankt del!). Nan ter; diese Rka h hoch. Danuü geschlossen, der mnnen, 3 Nüöbel. Mannsehaſt l7 fügung, vie das iit sie neu Waren, in der riehtigen uplans für de gesetat, dabs i tig sein sollten rdem der Heiker daher hatte der zur Erledigug Beamten hatte oit je 1½ Ftune en um 61 l 8 7 Uhr. Dund damte gleieh ge ung gesorgt ni8 „B. am 1. Tg9 m Umange tiüg hr, am 3. ued vormittags l Hebände, am d- 36 Ant der A- laran, dab ete ite nach Klei- b 3' enst tätig Fal, der 2. BMeu der Lesesss 4 aätren 118 Umzug der Gieſsener Universitätsbibliothek des Bücherumzuges geöffnet bleiben sollten, wie auch dringende Bücherbestellungen erledigt wurden. Auch brachte die Post allerlei, wie auch der Verkehr mit den Buchhändlern nicht ruhen sollte; nur die Ausgabe an die Buchbinder und die Rücknahme von gebundenen Büchern wurde völlig eingestellt. Nachdem die Legung der Bücherbretter geprüft worden war, wurde zunächst der Anfang eines jeden Faches nach dem Grundriſs gekenn- zeichnet und an jedem Brett eine Marke angebracht, wie weit es un- geführ mit Büchern zu besetzen wäre, welch letztere Arbeit 2 Buch- binder ausführten, während die richtige Höhenlage der Bretter mittels eines Holzwinkels geprüft wurde, dessen einer Schenkel 46 cm, dessen andrer 30 cm lang war.(Diese Arbeit geschah übrigens z. T. während des Umzugs selbst.) Es wurden ferner zur nötigen Kontrolle eine Anzahl Frachtbriefe gedruckt. Sie lauteten: Sendung Nr... enthaltend: Kiste Nr...— Nr... darin...... (Signatur des Anfangs wie des Schlusses der betreffenden Bücher.) Hiervon kommt...:n Geschofs... An sonstigen Gegenständen: Abfahrt:... Unterschrift des absendenden Beamten:...„ Ankunft:.... Unterschrift des empfangenden Beamten:... Be- merkungen... So kam Mittwoch der 3. August heran. Am vorhergebenden Tage hatte zunächst eine Probefahrt stattgefunden, um die Fahrbarkeit eines von der Stadt eigens für uns längs des Vorderbaues der neuen Biblio- thek hergestellten Fahrweges aus Eisenbahnholzschwellen zu erproben. (Die beiden Straſsen, in deren Gabelung der Neubau liegt, waren näm- lich noch nicht ausgebaut und eine von ihnen ist es z. Z. noch nicht.) Um 6 ½ Uhr hielt der erste Wagen am alten Gebäude am Brandplatze, auch die Soldaten unter Führung eines Vizefeldwebels waren zur Stelle und so konnte die Instruktion beginnen. Eine schriftliche In- struktion auszuarbeiten war für unnötig erachtet, dagegen natürlich alles mit den Beamten durchgesprochen worden. Die Bücher wurden von dem Diener aus den Gestellen herausgenommen und dann so in die Kisten gestellt, dafs stets links vorn begonnen wurde; Grundsatz war ferner, das nie etwa 2 Reihen von Büchern übereinandergestellt wurden, auch wenn die Kiste dafür Platz hatte; die Fol.-Bände wurden auf den langen(Hohl-) Schnitt gelegt, in welcher Richtung, blieb dem Er- messen des aufsichtsführenden Beamten überlassen. Die 8° Bände dagegen wurden auf den unteren Sehnitt gestellt, sodafs es häufig möglich war, 3 Reihen zu je 80 cm hintereinander zu stellen; Anfang auch hier stets links vorn. Die Kisten waren alle mit Zahlen versehen. Gepackt wurde zunächst Kiste 1, dann 2, 3 usw. War Kiste 1 gefüllt, so wurde sie durch 2 Soldaten an den gedeckten Möbelwagen getragen und unter Aufsicht des Packers hineingestellt. Die Ordnung war dann so, daſs Kiste 1 in der linken vorderen Ecke des Wagens niedergesetzt wurde, darüber kam Kiste 2, dahinter Kiste 3, über dieser Kiste 4 usw., So- daſs die ungeraden Nummern im Wagen stets unten waren, die 119 von Emil Heuser geraden darüber. Geladen wurden meist 28 Kisten, ein gröſserer Wagen mit 30; dieser hätte noch mehr gefafst, doch wäre die Last zu schwer geworden, auch für die Straſsen, die z. T. erst kurz zuvor wegen der im Gange befindlichen Kanalisierung der Stadt aufgebrochen gewesen waren. Um 8⁰ fuhr der erste Wagen ab und traf um 8²* am Neubau in der Keplerstraſse ein, welche Fahrzeit von 20 Minuten auch später meist eingehalten wurde. Unter Aufsicht des andern Packers wurde der Wagen dort geöffnet und die oben stehende Kiste Nr 2 von den Soldaten zuerst herausgenommen und in den elektrischen Aufzug(mit äuſserer Seilsteuerung) eingestellt, darüber kam dann Kiste l und beide wurden gemeinsam in das betreffende Stockwerk befördert. Dort wurde der Aufzug von dem Diener geöffnet, wührend der Heizer meist unten am Aufzuge tätig war, dann wurde Kiste 1, die ja oben stand, zuerst herausgenommen und an ihren Ort getragen, die Bücher herausgenommen und unter Beachtung der Marken für die Füllung der Bretter eingestellt; darauf kam Kiste 2 an die Reihe. Kiste! wurde dann leer zuerst in den Aufaug gestellt, Kiste 2 darüber und beide nach unten geschickt, wo natürlich inzwischen neue Ladung eingetroffen, z. T. auch schon nach oben geschiekt war. Kiste 2 kam zuerst in den Möbelwagen, Kiste 1 darüber usw., sodaſs auf dem Rücktransport die geraden Nummern unten waren, die ungeraden oben. Zum Entladen des 1. Wagens waren 50 Minuten erforderlich: später war die Zeit manchmal gröſser, wenn die Kisten höher hinauf zu befördern waren und die betreffenden Regale weiter nach hinten zu standen. Frühstücks- und Vesperpause wurden nicht zu einer be- stimmten Zeit gemacht, sondern möglichst erst nach vollständiger Be- bezw. Entladung eines Wagens. Am ersten Vormittag wurden 3 Wagen beladen. Der erste Nach- mittags-Wagen konnte erst um 3u: abfahren, da nach Leerung der Gestelle im oberen Geschoſs des Filialgebäudes der Wagen an das IHlauptgebäude geschoben werden muſste, wo mit einem andern Fach fortgefahren wurde.(Die in der Filiale geleerten Gestelle wurden alsbald abgeschlagen und vom Schreiner zu Einlageböden verarbeitet, aus welchem Grunde auch diese Reihenfolge gewählt werden mulſste.) Der Frachtbrief der Sendung 4 lautete daher auf Kiste Nr 89— 100; u. 1— 16; darin(in Kiste 89— 98) Y 25 071 Fol.— Schlufs von Z Fol. (in Kiste 99. 100 u. 1— 10) J Fol. Anfang— Schlufs,(in Kiste 11— 16) J 8⁰ Anfang— J 2281/12 Bd 6; hiervon kommt Y Fol. und Z Fol. nach Geschofs III, J Fol. und J ο nach Geschofs VI. Auch am Nachmittage des 1. Tages wurden 3 Wagen verpackt; da der 6. aber erst um 7 Uhr am Neubau eintraf, wurde er verschlossen stehen gelassen, sodals 5 Wagen geleert wurden. Am folgenden Tage wurden 6 Wagen ge- leert: es hat jedoch manche Tage gegeben, an denen 7 und sogar 8 Wagen befördert werden konnten. Es hing das natürlich ganz weseut- lich ab sowohl von der Lage der zu entleerenden Gestelle im alten Gebäude wie von der im Neubau, sowie auch davon, ob gröſsere Teile aufser der richtigen Reihe in sogenannten Depots standen wie z. B. goeh in der tell etua ein W nrde augestaubt E Lte de 4 Büeher abzust: nzeht verden ko dald ur Vertreta Nenen verwendet ias die lose auf we Sehaden der voraten, sondern neh eine ziemlich Auſenthalt bein ii aber auf den Kndung ö1 den dilt ein Depot— — uus vegen feh ie Reibenfolge ne ir Dedebung eine Adperrrentils bein Reherhauses einge ain verden, wei den Srom erhalti s erühri zeit von 20 Vnaar ufsieht des znamn oden stedenie Kae d in den elektesehen der kam danu Kh- Stockverk deſorden während der lleiue Rdiste I, die ſa Ga getragen, die iezer den fur die Plllug die Reihe. Käte! Kiste 2 darüber ud sschen neue laduug war. Kiste 2 ka w., sodals auf dem varen, die ungenade linuten erforderleh Kisten höher biuut eiter nach biatenn nieht zu eiter ſe eh vollständiger he n. Der erste Judh a nach Leerung di der Wagen au 4s einem andem h- nen Gestelle null ageböden verundeite aählt werden mabte, f Kiste Nr 39- Sehluls von 1N” 120 Umug der Gieſsener Universitätsbibliothek bei A. G und H. Fach P stand am Brandplatz zu ebener Erde und ebenso in der Keplerstrafse, sodaſs der Aufzug nicht gebraucht wurde. Die weitesten Wege waren dagegen zu machen bei B, das z. T. in der Filiale stand, z. T. im Hauptgebäude zu ebener Erde, z. T. aber auch über 2 Treppen; im Neubau ist sein Platz in Geschofs IV. Veterinärmedizin und Pharmacie(T) Fol. stand in der Filiale, 8⁰ da- gegen auf einer Gallerie im Hauptgebäude über 2 Treppen, war daher sehr mühsam in die Kisten zu bringen. So ging die Arbeit im ganzen ununterbrochen fort bis zum 20. August. Am 9. wollte der Aufzug eine Weile nicht recht funktionieren, welcher Schade jedoch, da der Monteur noch in der Stadt war, bald behoben wurde. Trat eine Pause ein, weil etwa ein Wagen leer war, bevor der nächste angelangt war, so wurde ausgestaubt und vom Diener die Höhenlage der Bretter geprüft. (Es hatte die Absicht bestanden, vor dem Umzuge sämtliche Bücher abzustauben, es hatte jedoch nur ein Anfang damit ge- macht werden können, weil die dafür engagierte Persönlichkeit sehr bald zur Vertretung des eine Reihe von Wochen erkrankten ersten Dieners verwendet werlen muſste; auch stellte es sich bald heraus, daſs die lose aufgestellten Dissertationen und einige andere Sachen ohne Schaden der Reihenfolge nicht lose in die Kisten gestellt werden konnten, sondern erst mit Bindfaden umschnürt werden muſsten, was auch eine ziemliche Zeit kostete.) In einigen wenigen Fällen entstand Aufenthalt beim Auspacken durch kleinere Versehen beim Einpacken, die aber auf dem Begleitschreiben vermerkt waren; so trug z. B. Sendung 51 den Vermerk:„Kiste 64 ist zuerst auszupacken; sie ent- hält ein Depot— eine aufser der Reihe aufgestellte Zeitschriftenfolge —, das wegen fehlenden Hinweises übersehen wurde. Im übrigen ist die Reihenfolge normal.“ Am 13. gab es einen kurzen Aufenthalt zur Behebung eines Wasserschadens, der infolge Undichtigkeit eines Absperrventils beim Einlassen des Wassers in die Löschleitung des Bücherhauses eingetreten war. Am 17. muſste vormittags früher auf- gehört werden, weil infolge Schadens im Kabelnetz für einige Stunden kein Strom erhältlich war; es wurde daher nachmittags für eine Weile aufserplanmäſsig fortgefahren mit Geschoſs I. Am 18. und 19. gab es einige Wagen mit Groſsfolio-Bänden; diese wurden nicht in Kisten verpackt, sondern aufrecht in den Wagen gestellt; sie muſsten natürlich getragen werden, was bei der Aufstellung besondere Sorgfalt erforderte. Mit Kiste 65 in der Sendung 117 war am 20. Aug. abends 6 der eigentliche Büchertransport beendet. Es erübrigte abgesehen von den Handschriften, Wiegendrucken, laufenden Jahrgüngen der Zeitschriften und der Lesesaal-Handbibliothek — noch der Umzug des Inhalts der Geschäftsräume einschlieſslich der Kataloge, der doppelt vorhandenen Werke, unbearbeiteter Geschenke, und ähnlicher Sachen. Es waren jedoch weder die dazu nötigen Gestelle in Geschofs VII fertig— sie wurden aus Gestellen Frankfurter Systems umgebaut— noch die Geschäftsräume. Es trat daher zunächst eine Pause von 2 Tagen ein. Am 24. früh wurde fortgefahren; die Sendung 123 121 von Emil Heuser Abfahrt 5 51 nachmittags trägt den Vermerk des abfertigenden Beamten: „Explicit feliciter; non indecoro pulvere sordidus. Fr.“*, des annehmenden: 2650 auch dieser Teil des Umzugs glücklich, planlich und ohne Unfall beendet. H.“ Gefuüllt waren bis dahin insgesamt 3513 Kisten. Das Wetter war vorzüglich gewesen, nur zweimal waren wenige Tropfen Regen gefallen. Z. T. wohl infolge der gunstigen Witterung war der Umzug auch rascher vor sich gegangen als vorgesehen war; gerechnet war mit nur 6 Fuhren täglich, während wie gesagt oft genug ihrer 8 ab- gefertigt werden konnten. Ganz plangemäfs war der Umzug jedoch nicht vor sich gegangen. Es mufsten, wie schon hervorgehoben, eine gröſsere Zahl Bretter aus altem Holze gefertigt werden, und um das dazu brauchbare Material frei zu bekommen, muſste von der von vornherein festgesetzten Umzugs- ordnung hier und da abgewichen werden. Es war ferner Fach F statt nach I nach V gekommen und endlich erwies es sich bald als vorteilhaft, die Leitung der Neuaufstellung möglichst schon lange Jahre beschäftigten Beamten zu übertragen, die den Zugang der Fächer genauer kannten, denn der Bestellungskoeffizient, von dem weiter oben gesprochen wurde, war natürlich nur ein durchschnittlicher; bei der Unter- abteilung Lehnrecht des Faches X z. B. braucht man sehr erheblich weniger Raum für den Zuwachs zu lassen als etwa bei den Kommentaren zum BGB, oder bei Astronomie, welches Fach an hiesiger Univer- sität gar nicht gepflegt wird, viel weniger als bei Physik(beide stehen in Fach P) u. dgl. mehr. Die Ausleihe war bis dahin, wenn auch in beschränkter Weise, noch im alten Gebäude betrieben worden, sie wurde jetzt einige wenige Tage ganz geschlossen, dann aber am 29. August in einem provisorisch hergerichteten Zimmer des Neubaues wieder ceröffnet, was freilich etwas mühsam war, weil die Kataloge noch am Brandplatz bleiben muſsten, ebenso wie Lesesaal und Zeitschriftenzimmer; wir hofften etwa am 26. Sept. mit den Einräumungsarbeiten fortfahren zu können, aus aller- hand, aufserhalb der Bibliotheksverwaltung liegenden Gründen konnte die Fortsetzung aber erst am 28. Oktober erfolgen. An diesem und dem folgenden Tage wurden die Kataloge, Iland- schriften, Wiegendrucke und doppelt vorhandenen Werke nach der Keplerstraſse befördert, wozu 9 Wagen erforderlich waren und natürlich erheblich weniger Personal als früher. Am 5. November wurden alter Lesesaal und Zeitschriftenzimmer geschlossen und ihr Inhalt am 7. November nach dem Neubau verbracht, wozu 5 Wagen gebraucht wurden(für den ganzen Umzug also 137 Fuhren). Wegen der er- forderlichen Einräumungsarbeiten sowie Aufstellung der aus der Stiftung des Herrn Kommerzienrates Heichelheim von 10 000 M. fir die Lesesaal-Handbibliothek angeschafften Bücher blieb auch der neue Lesesaal und das neue Zeitschriftenzimmer vom 7.—11. November ge- schlossen. Am 12. November fand dann wie bekannt die feierliche Ueber- gabe des Neubaues in Anwesenheit unseres Grofsherzogs und der 122 drei Niniste am 14. No¹ eröffnet? Beleuehtung bis zum A endlieh kom werden, Wü war und hi An Ko übersehen Kraft für bis zum l. 1400 M. von statten und die Pf ZTum 8e anstrengene war, doch gar nieht ha deim Feste⸗ bald zu kl. Wege zu! etwas verm vorbereit die Frage wohl begre Gielsen. T den Deanten. nnehmenäen. dohne Puhll . Das Wetee ropfen Regen 1 der Uung Fereehnet war g ihrer ah. ieh gegangen. al Dretter aus dare Nateril taten Umang. erner Faeh p sich hald ab t sehon laugs ing der Feher i weiter ohen dei der Uoter- hehr erbeblieh Kommentaren siger Uniger. (beide steben er Weise, noeh einige wenigt m prorisorised freilieh etuas ſeiben mulcten Ften etwa um nen, aus aller. ränden konnte ataloge, lumd- rke nach der und nattrlch emder vunder 122 Umzug der Giefsener Universitätsbibliothek drei Minister an Universität und Bibliotheksverwaltung statt, worauf am 14. November zunächst die Ausleihe in ihrem endgültigen Raume eröffnet wurde, während wegen Schwierigkeiten mit der elektrischen Beleuchtung Lesesaal und Zeitschriftenzimmer für die erste Woche nur bis zum Anbruch der Dunkelheit offen standen. Am 21. November endlich konnte der Betrieb wieder in vollem Umfange aufgenommen werden, wenn auch naturgemäſs in Einzelheiten noch manches zu ändern war und hier und da noch ist. An Kosten hat der Umzug verursacht, soweit sich das z. Z. übersehen läfst, 3384 M., worunter 20 M. für Verbrauch elektrischer Kraft für den Aufzug; die Vergütung für den Umzugshilfsarbeiter, die bis zum 1. April zu Lasten des Umzugkredites geht, beträgt aufserdem 1400 M. Veranschlagt waren sie höher, aber da der Umzug rascher von statten ging als angenommen worden war, so wurden das Personal und die Pferde eine Anzahl Tage weniger benötigt. Zum Schlusse darf Berichterstatter sagen, daſs die ganze Zeit, so anstrengend sie bei der anfänglich groſsen Hitze des Augustes auch war, doch zu seinen liebsten Erinnerungen zählen wird und daſs er gar nicht böse wäre, wenn Herrn Geh. Regierungsrates Rödiger-Marburg beim Festessen geäufserter Wunsch in Erfüllung ginge und der Neubau bald zu klein würde, sodafs er eine abermalige Uebersiedlung mit in die Wege zu leiten hätte, was ja mit Rücksicht auf die Staatsfinanzen ein etwas vermessener Wunsch sein mag. Ist die Aufgabe aber gut vorbereitet, so ist die Ausführung fast ein Kinderspiel und die Frage jenes Schwaben, einige Zeit nach dem Stuttgarter Umauge, wohl begreiflich„wann ziehet wir wieder“? Gieſsen, an Kaisers Geburtstage 1905. Emil Heuser. —