ℳ ,7 SFtudienp Großherzoglich Heſſiſche Landosuniverſitä it z u Gieſſen. —˙0 OC E. Uess. Univ. Fibloihek Siessen. ³ 4 Gieſſen. Gedruckt in der Univerſitäts⸗Buchdruckerei von G. P. Heyer, Buter, 1843. Studienplan für die Großherzoglich Heſſiſche Landes⸗ Univerſität zu Gieſſen. .„ Treee In Gefolge Höchſter Entſchließung vom 18. Januar d. J. iſt nachſtehender Studienplan für die Großher⸗ zoglich Heſſiſche Landesuniverſität Gieſſen feſtgeſetzt worden. 6 Derſelbe enthält für das Studium jeder der ein⸗ zelnen Fachwiſſenſchaften folgende vier Hauptüberſichten: 1) Zuſammenſtellung derjenigen Disciplinen, über welche ſich der geſammte Studienkreis der be— treffenden Fachwiſſenſchaft erſtreckt; ſo daß, neben den Haupt⸗Disciplinen, auch die Vorbe⸗ ags⸗, Hülfs⸗ und Neben Disciplinen auf⸗ geführt ſid. Reihenfolge, in welcher die einzelnen Lehrvorträge über die ſämmtlichen Disciplinen des Studienkrei⸗ ſes jeder Fachwiſſenſchaft am zweckmäßigſten in dem Verlaufe der academiſchen Semeſter gehört werden; welche Reihenfolge jedoch nur als die, in den meiſten Fällen zweckmäßige, empfohlen und nicht zur bindenden Vorſchrift gemacht wird. Belehrung über die, unter beſondern Verhältniſſen angemeſſen erſcheinenden, Abweich⸗ ungen davon wird durch die einſchlagenden encyclopädiſchen und methodologiſchen Vorträge bei der Eröffnung jedes Fachſtudiums und durch den gern gegebenen perſönlichen Rath jedes Docenten ertheilt werden. 3) Beſtimmung derjenigen Lehrvorträge, deren fleißi— ger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Nur von dem Großherzoglichen Miniſterium des Innern und der Juſtiz kann, auf beſondere Geſuche, in dieſer Beziehung Dis— penſation ertheilt werden. In allen Fällen, in welchen ein ſolches Geſuch der einſchlagenden Prüfungsbehoͤrde zur Verfuͤgung mitgetheit ſt, wenn kein etwaiger Anſtand obwal eine beſondere Prüfung über diejenige Disciplin deren Vortrag nicht, oder unfleißig gehört wurde, zu beſtehen, ehe die Zulaſſung zur Facul⸗ tätsprüfung geſtattet wird. Ausgenommen von dieſer Beſtimmung ſind die Vorbereitungsvor⸗ träge über Univerſalgeſchichte, reine Mathe⸗ matik, Logik und Pſychologie, oder andere, nach geſetzlicher Vorſchrift, deren Stelle ver⸗ tretende Vorleſungen, in Anſehung welcher es den Studirenden frei gelaſſen iſt, ob ſie ſich die bezüglichen Kenntniſſe durch das Hören der Vorträge, oder ſonſtwie erwerben wollen; in wel⸗ chem letztern Falle der Beſitz dieſer Kenntniſſe durch eine, der Facultätsprüfung vorangehende, Vor⸗ prüfung nachzuweiſen iſt. In Anſehung dieſer Vorprüfung ſteht es jedem Studirenden frei, ſich zu jeder Zeit ſeines academiſchen Studiums zu ſtellen. Er hat ſich deshalb an den Dekan der philoſophiſchen Facultät zu wenden, welcher, oder deſſen geſetzlicher Vertreter, dieſe, zufolge beſtehender beſondern Vorſchriften abzuhaltende, 4— rüfung, in Verbindung mit der 8⸗ jenigen Fachs, in welchem die Prüfung geſchieht, vornehmen wird.. 4 1 1 ₰ —, Ueberſicht derjenigen Disciplinen, welche Gegen⸗ ſtand der Facultätsprüfung ſind. Gieſſen am 18. Februar 1843. Rector und Senat der Großberzoglich Heſſiſchen Landesuniverſität Gieſſen. Dr. v. Cähr, d. Z. Rector. vid. Prinz. Studienplan für die evangeliſche Theologie Studirenden. I. Disciplinen, über welche ſich der geſammte Studien⸗ kreis der evangeliſchen Theologie erſtreckt. Theologiſche Encyclopädie; Einleitung in das alte Teſtament; Einleitung in das neue Teſtament; Bibliſche Kritik und Hermeneutik; Bibliſche Archäologie; 3. Bibliſche Exegeſe des alten und neuen Te⸗ ſtamentes; Bibliſche Theologie; Kirchengeſchichte; Chriſtliche Archäologie; Dogmengeſchichte; Symbolik; Vergleichende Symbolik; Dogmatik; . Moral; .Homiletik; .Katechetik; Kirchenrecht; 18. Pädagogik; 19. Paſtoraltheologie mit Liturgik; 20. Exegeſe über apokryphiſche Bücher; 21. Patriſtik; 22. Apologetik, und andere durch das Zeitbedürfniß herbeigeführte Vorleſungen. Weiter über 23. Logik⸗ 24. Pſychologie, und 25. nach freier Wahl, über drei Vorleſungen jede von mindeſtens vier Stunden, aus dem Ge⸗ biete der Philoſophie im engern Sinne, oder der Geſchichte, der ältern und neuern Sprachen, der Mathematik, Phyſik oder der Naturgeſchichte. Ausgeſchloſſen von dieſen drei Vorleſungen iſt die hebräiſche Grammatik, da deren Kenntniß vorausgeſetzt wird. Dagegen iſt beſonders hervorzuheben, daß Vorleſungen über Ge⸗ ſchichte des Mittelalters und neuern Zeit, ſo wie über die alten claſſiſchen Sprachen im engern Zu⸗ ſammenhange mit der Theologie ſtehen. Reihenfolge, in welcher die evangeliſch⸗theologiſchen Vorleſungen am zweckmäßigſten gehört werden. Hinſichtlich der Reihenfolge iſt im Allgemeinen zu be⸗ achten, daß die hiſtoriſch⸗exegetiſchen den ſyſtematiſchen, dieſe den ſogenannten practiſchen vorausgehen. Doch werden die exegetiſchen Vorleſungen zweckmäßig über das ganze Trien⸗ nium vertheilt. Insbeſondere wird im erſten und zweiten Semeſter —„o— Encyclopädie oder Einleitung in das alte und neue Teſtament, ferner Erxegeſe über altes und neues Teſtament, endlich Kir⸗ chengeſchichte zu hören ſein. In das dritte und vierte Semeſter ſind im Allgemeinen,⸗ außer der bibliſchen Exegeſe und Einleitung, die Vorleſungen zu verlegen, welche den Schluß der hiſtoriſchen Theologie, wie die Kirchengeſchichte, machen und den Uebergang! zur ſyſtematiſchen Theologie bilden. Dahin gehören Dogmen⸗ geſchichte, bibliſche Theologie, vergleichende Symbolik. Endlich iſt jetzt auch mit der Dogmatik, oder mit der Moral zu beginnen. Im fünften und ſechſten Semeſter wird die bibliſche Exegeſe fortgeſetzt, die Dogmatik gehört und mit der Päda⸗ gogik und praktiſchen Theologie, namentlich Homiletik, Paſto⸗ raltheologie, Kirchenrecht und Katechetik geſchloſſen. Hinſichtlich der Kritik und Hermeneutik, hebräiſchen und chriſtlichen Archäologie iſt die Wahl der Semeſter ziemlich gleichgültig. Hiernach ergiebt ſich als guter Rath etwa folgendes Schema: Im erſten Semeſter. Pſychologie; Theologiſche Encyclopädie; Einleitung in das alte Teſtament; .Exegeſe über das alte Teſtament; . Exegeſe über das neue Teſtament; Kirchengeſchichte. Im zweiten Semeſter. .Logik; Einleitung in das neue Teſtamentz Exegeſe über das alte Teſtament; Exegeſe über das neue Teſtament; 8 S X 90 0 — ⁵⁴ ☛ do 80 2 — 82 — 10— Kirchengeſchichte; Bibliſche Kritik und Hermeneutik.) Im dritten Semeſter. Im vierten Semeſter. .Ein philoſophiſches Collegiumz .Exegeſe über das alte Teſtament; Exegeſe über das neue Teſtament; Dogmatik II.; Symbolik; . Dogmengeſchichte; Chriſtliche Archäologie; Leben Jeſu. Im fünften Semeſter. Ein philoſophiſches Collegium; Exegeſe über das alte Teſtamentz; Exegeſe über das neue Teſtament; Vergleichende Symbolik; Moral; Pädagogik; Katechetik. Im ſechſten Semeſter. „Exegeſe über das alte Teſtament; Exegeſe über das neue Teſtament; Homiletik; . Ein philoſophiſches Collegium; P. Hed 2 . Exegeſe uber das alte Teſtament; .Exegeſe über das neue Teſtament; Kirchengeſchichte; 1 .Bibliſche Theologie; .Bibliſche Archäologie; . Dogmatik I. 2 11 4. Kirchenrecht; 5. Paſtoraltheologie. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Unerläßlich für den evangeliſchen Theologen ſind: 1. Einleitung in das alte und neue Teſtament; 2. Exegeſe über das alte und neue Teſtament; 3. Kirchengeſchichte; 4. Dogmatik; 5. Moral; 6. Homiletik; 7. Katechetik, 8. Kirchenrecht; 9. Pädagogik. Es iſt nicht unerläßlich nothwendig, daß ein evange— liſche Theologie Studirender Vorleſungen über ſämmtliche Bücher des neuen Teſtaments hört, wenn ſchon dieß gut iſt; ebenſo nicht über alle altteſtamentliche Schriften, über welche Vorleſungen gehalten werden. Doch wird eregetiſche Bekanntſchaft mit allen Schriften des neuen Teſtaments und den wichtigſten Buchern des alten Teſtaments verlangt. Ein fleißiger Studirender kann in jedem Semeſter un— bebenklich Vorleſungen im Geſammtbetrage von etwa vier⸗ undzwanzig Stunden die Woche hören, zumal wenn er eine zweckmäßige Aufeinanderfolge Statt finden läßt. IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Facultäts⸗ prüfung ſind. Hauptgegenſtände der Facultätsprüfung ſind die unter III. als unerläßlich für jeden evangeliſchen Theologen bezeich⸗ neten Disciplinen, jedoch werden auch die übrigen theologi⸗ ſchen Disciplinen angemeſſene Beruͤckſichtigung finden; beſonders Paſtoraltheologie, ferner bibliſche Theologie, bibliſche Archäo⸗ logie, Dogmengeſchichte, Symbolik und vergleichende Symbolik. unter Studienplan eich⸗ ogi für ders 2 hüo⸗ die katholiſche Theologie Studirenden. I. Disciplinen, über welche ſich der geſammte Studien⸗ 5 80 kreis der katholiſchen Theologie erſtreckt. Logik; Pſychologie; Univerſalgeſchichte; Reine Mathematik; Encyclopädie und Methodologie der ge⸗ ſammten theologiſchen Wiſſenſchaften; Hebräiſche Sprache mit den verwandten ſemitiſchen Dialecten; Einleitung in das alte und neue Teſtament; Bibliſche Hermeneutik und Kritik; Bibliſche Archäologie; „Exegeſe über die Bücher des alten und neuen Teſtaments; .Kirchengeſchichte; Patrologie; „Kirchliche Archäologie; Apologetik; 15. Dogmatik; 46. Dogmengeſchichte; 17. Symbolik; 18. Moral; 19. Paſtoral, wohin Katechetik, Homiletik, Li⸗ turgik und Pädeutik gehören; 20. Kirchenrecht. II. Reihenfolge, in welcher die katholiſch⸗theologiſchen Vorleſungen am zweckmäßigſten gehört werden. (Der Anfang iſt hier, als mit einem Sommerſemeſter geſchehend, angenommen.) Im erſten Semeſter. 1. Encyclopädie und Methodologie der ge⸗ ſammten theologiſchen Wiſſenſchaften; 2. Kirchengeſchichte, erſte Hälfte; 3. Patrologie; 4. Einleitung in das alte Teſtament; 5. Exegeſe des alten und neuen Teſtaments; 6. Hebräiſche Sprache. Im zweiten Semeſter. V Apologetik; ſ Kirchengeſchichte, zweite Hälfte; .Kirchliche Archäologie; . Einleitung in das neue Teſtament; Exegeſe des alten und neuen Teſtaments; .Hebräiſche Sprache. ☛ d0 22— — 15— Im dritten Semeſter. 1. Dogmatik, erſte Hälfte; 2. Symbolik; 3. Bibliſche Hermeneutik und Kritik; 4. Exegeſe des alten und neuen Teſtaments. Im vierten Semeſter. Dogmatik, zweite Hälfte; Dogmengeſchichte; .Bibliſche Archäologie; Exegeſe des alten und neuen Teſtaments. 25 80 Im füuͤnften Semeſter. 1. Moral, erſte Hälfte; 2. Katechetik; 3. Homiletik; 4. Kirchenrechtz; 5. Exegeſe des alten und neuen Teſtaments. Im ſechſten Semeſter. .Moral, zweite Hälfte; Liturgik; . Pädeutik; .Exegeſe des alten und neuen Teſtaments. d0— In Betreff der Vorträge über Logik, Pſychologie, Univer⸗ ſalgeſchichte und reine Mathematik wird der Rath ertheilt, ſie wo möglich in den erſten Semeſtern zu hören. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. — . Encyclopädie; 2. Hebräiſche Sprache; 3. Einleitung in das alte und neue Teſta⸗ ment; 4. Bibliſche Hermeneutik und Kritik; 5. Bibliſche und kirchliche Archäologie; 6. Exegeſe des alten und neuen Teſtaments; 7. Kirchengeſchichte; 8. Apologetik; 9. Dogmatik; 10. Moral; 11. Paſtoral; 12. Kirchenrecht. IV. Disciplinen, welche Gegenſtände der Facultäts⸗ prüfung ſind. 1. Encyclopädie; 2. Apologetik; 3. Kirchengeſchichte; 4. Patrologie; 5. Kirchenrecht; 6. Bibliſche und kirchliche Archäologie; 7. Einleitung in das alte und neue Teſta⸗ ment; 8. Hermeneutik und Kritik; 9. Exegeſe des alten Teſtaments; 10. Exegeſe des neuen Teſtaments; 11. Dogmatik; 12. Dogmengeſchichte. 13. Symbolik; 14. Moral; 15. Homiletik; 16. Katechetik; 17. Liturgik; 18. Pädeutik. (Es wird vorausgeſetzt, daß die Vorträge uͤber Logik, Pſychologie, Univerſalgeſchichte und reine Mathematik fleißig gehört werden. Geſchieht dieſes nicht, ſo iſt eine Vorprü⸗ fung in den entſprechenden Disciplinen zu beſtehen, ehe die Zulaſſung zu der Facultätsprufung geſtattet werden kann.) ‿ Studienplan für die Rechtswiſſenſchaft Studirenden. I. Disciplinen, über welche ſich der geſammte Studien⸗ kreis der Rechtswiſſenſchaft erſtreckt. 1. Logik; 2. Pſychologie; 3. Reine Mathematik; 4. Univerſalgeſchichte; 5. Encyclopädie und Methodologie der Rechts⸗ wiſſenſchaft; 6. Inſtitutionen des römiſchen Rechts; 7. Pandekten; 8. Geſchichte und Alterthümer des römiſchen Rechts; 9. Hermeneutik, verbunden mit Exegeticum; 10. Naturrecht; 11. Philoſophie des poſitiven Rechts; 12. Deutſches Privatrecht; 13. Lehnrecht; 14. Handlungs⸗ und Wechſelrecht; 15. Oeffentliches Recht des deutſchen Bundes und der Bundesſtaaten; 16. Kirchenrecht; 17. Deutſche Staats⸗ und Rechtsgeſchichte; 18. Geſchichte des deutſchen Strafrechts; 19. Gemeines deutſches Criminalrecht; 20. Criminalprozeß; 21. Civilprozeß; 22. Proceßpracticum; 23. Relatorium; 24. Europäiſches Völkerrecht; .Diplomatik; .Gerichtliche Arzneikunde; Juriſtiſche Literärgeſchichte; 28. Heſſiſches Recht; 29. Franzöſiſches Civilrecht; 30. Franzöſiſches Criminalrecht; 31. Franzöſiſcher Civilprozeß; 32. Franzöſiſcher Criminalprozeß. d0 do do &☚ ₰ Juriſten, welche ſich dem Regierungsfache widmen wollen, müſſen nach der höchſten Verordnung vom 1. Aug. 1832(Reg.⸗Blatt N. 68.) ſich Kenntniſſe in der Polizeiwiſſenſchaft, der Staatsökonomie, und der Staatswiſſenſchaft erwerben. -— 20— II. Reihenfolge, in welcher die juriſtiſchen Vorleſungen . 85 — am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. .Encyclopädie und Methodologie der Juris⸗ prudenz; . Geſchichte und Inſtitutionen des römiſchen Rechts; Logik; Pſychologie; .Reine Mathematik; Univerſalgeſchichte. Im zweiten Semeſter. . Pandekten; 2. Naturrecht; C0— Deutſche Staats⸗ und Rechtsgeſchichte. Im dritten Semeſter. Deutſches Privat⸗ Lehn-, Handlungs⸗ und Wechſelrecht; Staatsrecht; .Geſchichte und Alterthümer des römiſchen Rechts. Im vierten Semeſter. Kirchenrecht; . Criminalrecht; .Civilprozeß; .Hermeneutik und Exegeſe des römiſchen Rechts. — 21— Im fünften Semeſter. 1. Criminalprozeß; 2. Heſſiſches Recht; 3. Prozeß⸗Practicum. Im ſechſten Semeſter. 1. Europäiſches Völkerrecht; . Relatorium. 80 Es iſt ſehr zu wuͤnſchen, daß die Studirenden, außer den, nach Semeſtern eingereihten Vorleſungen noch andere allgemein wiſſenſchaftliche, ferner Vorträge über einzelne Theile des Rechts und wenigſtens einen Theil der oben unter I. angegebenen, hier nicht verzeichneten Vorleſungen beſuchen, ſoweit dieß die Zeit und die ihnen gegebene Gelegenheit geſtattet. Vorleſungen über franzöſiſches Recht werden am paſſendſten in den drei letzten Semeſtern gehört; ſo zwar, daß Civilrecht im vierten, Civilprozeß und Crimi⸗ nalrecht im fünften, Criminalprozeß im ſechſten beſucht werden. Juriſten, welche ſich im Falle befinden, die in der Bemerkung zu I. genannten Fächer hören zu müͤſſen, wer⸗ den dieß am zweckmäßigſten im 4. 5. und 6. Semeſter thun. Geſchichte des Strafrechts und gerichtliche Arzneikunde können gleichzeitig mit Vorleſungen über deutſches Criminalrecht, Vorleſungen über Geſchichte des Strafrechts jedoch auch in dem darauf folgenden Semeſter gehört werden. Vorleſungen über Diplomatik, juriſtiſche Literärgeſchichte und Philoſophie des poſitiven Rechts werden für das letzte Semeſter empfohlen. Die im Vorhergehenden gegebenen Vorſchriften enthalten — 22— nur einen Rath, keine bindende Norm; doch wird auf's Dringendſte empfohlen, die Inſtitutionen vor den Pan⸗ dekten; Pandekten vor dem deutſchen Privat⸗ rechte, dem Civilprozeſſe, Staatsrechte, Kirchen⸗ rechte und Criminalrechte; den Civilprozeß vor dem Criminalprozeſſe; den Prozeß vor dem Practi⸗ cum und ausführlichere Vorleſungen über Ge⸗ ſchichte und Alterthümer des römiſchen Rechts erſt nach den Pandekten zu hören. Denjenigen Juriſten, welche, außer den unter dieſer Rubrik eingereihten Vorleſungen, mehrere andere, insbeſon⸗ dere die unter I. genannten, wenn auch nicht alle zu hören wünſchen, iſt eine Verlängerung der Studienzeit beſonders anzuempfehlen; für welchen Fall überhaupt die Profeſſoren der juriſtiſchen Fakultät dem ſie Befragenden über die Mo⸗ dificationen des hier vorgeſchlagenen Studienplans den nöthigen Rath zu ertheilen bereit ſeyn werden. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Logik; . Pſychologie; . Reine Mathematik; .Univerſalgeſchichte; Inſtitutionen; Pandektenz Geſchichte und Alterthümer des römiſchen Rechts; 8. Deutſches Privat⸗, Handels⸗ und Wechſel⸗ recht; 2 9° do— 18. .Lehnrecht; Oeffentliches Recht des deutſchen Bundes und der deutſchen Bundesſtaaten; Deutſche Staats⸗ und Rechtsgeſchichte; .Naturrecht; Kirchenrecht; Criminalrecht; Civilprozeß; 3. Criminalprozeß; 17. Prozeßpracticum; Relatorium. Diejenigen, welche ſich in der reinen Mathematik fuͤr hinreichend unterrichtet halten, können ſtatt dieſer eine andere mathematiſche, oder eine naturwiſſen⸗ ſchaftliche Vorleſung beſuchen. Der Beſuch einer Vorleſung über die neuere Ge⸗ ſchichte vertritt die Stelle des Beſuchs der Univerſal⸗ geſchichte. IV. Disciplinen, welche Gegenſtände der Facultäts 1. 2 2. 3. 4. prüfung ſind. Römiſche Rechtsgeſchichte; Pandekten; Deutſches Privat⸗, Handels⸗ und Wechſel— recht; Lehnrecht; 24— V .Oeffentliches Recht des deutſchen Bundes und der Bundesſtaaten; Deutſche Staats und Rechtsgeſchichte; Naturrechtz Kirchenrecht; Criminalrecht; Civilprozeß; Criminalprozeß. Ftudienplan für die Heilkunde Studirenden. 1. Studienplan für Aerzte. I. Disciplinen des geſammten Studienkreiſes der Aerzte. 1. Mediciniſche Encyclopädie und Methodo⸗ logie; 2. Univerſalgeſchichte; 3. Reine Mathematik; 4. Phyfik; 5. Naturgeſchichte und Zoologie; 6. Botanik; 7. Mineralogie; 8. Chemie; 9. Pharmacognoſie; 10. Pharmaceutiſche Chemie; 11. Anatomie des Menſchen; — 26— 12. Vergleichende Anatomie; 13. Allgemeine Phyſiologie; 14. Phyſiologie des Menſchen; 15. Somatiſche Entwicklung des Menſchen; 16. Secirübungen; 17. Pſychologie; 18. Logik; 19. Diätetik; 20. Allgemeine Pathologie;- 21. Allgemeine Therapie; 22. Semiotik; 23. Pathologiſche Anatomie; 24. Pharmacodynamik; 25. Formulare; 26. Specielle Pathologie und Therapie; 27. Toxicologie; 28. Geburtshuͤlfe; 29. Theoretiſche Chirurgie; 30. Operative Chirurgiez 31. Bandagirübungen; 32. Chirurgiſche Operationen an Leichen; 33. Geburtshülfliche Exploration; 34. Geburtshülfliche Operationen am Phantom und an Leichen; 35. Anleitung zur mediciniſchen Praris und zum Krankenexramen; 36. Unterricht in der Vaccination; 37. Ophthalmiatrie; 38. Pſychiatrie; 39. Gerichtliche Mediecin; 40. Mediciniſche Polizeiz 41. Mediciniſche Geſetzeskunde; Viehſeuchen; — 227— 43. Geſchichte der Mediein; 44. Mediciniſche Klinik; 45. Chirurgiſche Klinik; 46. Geburtshülfliche Klinik; 47. Ophthalmologiſche Klinik. II. Reihenfolge, in welcher die heilkundigen Vorleſungen am zweckmäßigſten gehört werden. (Es wird bei der nachfolgenden Verzeichnung angenom⸗ men, daß der Anfang in einem Winterſemeſter gemacht werde; für den Fall des Anfangs in einem Sommer⸗ ſemeſter müſſen daher Abänderungen in der Reihenfolge getroffen werden.) Im erſten Semeſter. 1. Encyclopädie und Methodologie der Na⸗ tur⸗ und Heilkunde;— 2. Logik; 3. Pſychologiez 4. Reine Mathematik; 5. Naturgeſchichte und Zoologie; 6. Geſammte Anatomie des Menſchen Im zweiten Semeſter. 1. Phyſit; 2. Chemie; 1 3. Botanik; 4. Mineralogie; 5. Univerſalgeſchichte; 6. Specielle anatomiſche Vorträge 858& 9= — F E. 00 0 9 8 S. 8 Im dritten Semeſter. .Allgemeine Secirübungen an friſchen oder injicirten Leichen; Ein chemiſches Practicum im Labora⸗ torium; .Naturgeſchichte des Menſchenz .Phyſiologie des Menſchen;— Vergleichende Anatomiez Pharmacognoſie; Specielle anatomiſche Vorträge. Im vierten Semeſter. .Allgemeine Secirübungen an friſchen und injicirten Leichen; Allgemeine Phyſiologie; .Allgemeine Pathologie; .Allgemeine Therapiez Allgemeine Chirurgiez Diätetik; Pharmaceutiſche Chemie. Im fünften Semeſter. „Der ſpeciellen Pathologie und Therapie erſter Theilz „Specielle Chirurgiez .Geburtshuͤlfe; Entwicklungsgeſchichte des menſchlichen Körpers; .Ophthalmiatrie; Pharmacodynamik; Toxicologie; Pathologiſche Anatomie. ‿ — 29— Im ſechſten Semeſter. Der ſpeciellen Pathologie und Therapie zweiter Theil; Operative Chirurgie mit Faletungen an Leichen; „Bandagirunterrichtz; Receptirkunſt; Anleitung zur mediciniſchen Praxis und zum Krankenexamen; 6— 9. Die vier Kliniken als Auskultatorium. Im ſiebenteu Semeſter. 1. Specielle Vorträge über Gegenſtände der pathologiſchen Anatomie; 2. Hiſtologie, mit Uebungen in anatomiſchen 3. Unterſuchungen unter Benutzung des Mi⸗ kroskops; Semiotik mit akuſtiſcher und chemiſcher Diagnoſtik; 4. Pſychiatrie; 1. 2 3. Gerichtliche Mediein; — 9. Die vier Kliniken als Practicum. Im achten Semeſter. Specielle Vorträge über Gegenſtände der ſpeciellen Pathologie und Therapie; 2. Mediciniſche Polizei und Medicinal⸗ geſetzeskunde; Chirurgiſche Operationen an Leichen; 4— 7. Die vier Kliniken. 1. 2 . Im neunten Semeſter. Gerichtliche Secirübungen; Viehſeuchen; — 30— 3. Unterricht in der Vaccination. 4— 7. Die vier Kliniken. Im zehnten Semeſter. 1. Fortſetzung der gerichhtlichen Seeir⸗ übungenz; 3 2. Practiſche Anleitung zum Phyſikatsdienſt; 3. Geſchichte und Literatur der Mediein;z 4—7. Die vier Kliniken. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Fakultätsprüfung iſt. 1. Univerſalgeſchichte; 2. Reine Mathematik; ½ 3. Pſychologie;. 4. Logik; 5. Naturgeſchichte und Zoologiez (1—5. geſtatten eine Vorpruͤfung.) 6. Botanik; 7. Mineralogie; 8. Phyſik; † 9. Chemie; 10. Anatomie des Menſchen; 11. Leichenſectionenz 42. Vergleichende Anatomie; 13. Pathologiſche Anatomiez 14. Allgemeine Phyſiologie; 45. Phyſiologie des Menſchen; 16. Allgemeine Pathologie; 17. Allgemeine Therapie; — 31— 18. Pharmacognoſie; X 19. Pharmaceutiſche Chemie; Pharmacodynamik; 21. Formulare; 22. Specielle Pathologie; 23. Specielle Therapie; (24. Chirurgie; 25. Verbanduͤbungen; 26. Operative Chirurgie; 27. Chirurgiſche Operationen an Leichen; 28. Geburtshuͤlfe; 29. Geburtshülfliche Operationen am Phantom und an Leichen; 30. Geburtshülfliche Exploration; 31. Gerichtliche Medicin; 32. Vaccination; 33. Mediciniſche, 34. Chirurgiſche, 35. Geburtshuͤlfliche, 36. Ophthalmologiſche —₰½ Klinik. IV. Disciplinen, welche Gegenſtände der Fakultäts⸗ prüfung ſind. Gegenſtände der practiſchen Vorprüfung: 1. Zergliedern an Leichen überhaupt; 2. Gerichtliches Zergliedern von Leichen ins⸗ beſondere; 3. Mediciniſches Krankenexamen und medi⸗ ciniſche Krankenbehandlung; —-— 32— 4. Chirurgiſcher Verband; 5. Chirurgiſches Operiren; 4 1 6. Geburtshülfliches Operiren am Phantom und an Leichen;„ 7. Geburtshulfliches Unterſuchen; 8. Geburtshülfliches Operiren an Lebenden; 9. Geburtshülfliche Krankenbehandlung;„ 10. Diagnoſe und Impfung der Schutzpocken; 11. Ophthalmologiſche Diagnoſe und Kranken⸗ behandlung. Gegenſtände der Fakultätsprüfung ſind: 1. Botanik; 2. Zoologie und Naturgeſchichte; 3. Anatomie des Menſchen; (4. Vergleichende Anatomie und allgemeine Phyſiologie; 5. Phyſiologie des Menſchenz 6. Allgemeine Pathologie und allgemeine Therapie; 7. Pathologiſche Anatomiez 8. Pharmacognoſie; 9. Pharmaceutiſche Chemiez 10. Pharmacodynamik; 11. Receptirkunſt; 12. Toxicologie; 13. Specielle Pathologie; 14. Specielle Therapie; 15. Ophthalmiatrie; 16. Chirurgiſche Pathologie und Therapie; 17. Operative Chirurgie; 18. Chirurgiſche Inſtrumenten- und Bandagen⸗ lehre; 19. 1. — 33— Geburtshülfe; Pſychiatrie; Gerichtliche Mediecin; Mediciniſche Polizei. 2 Studienplan für Thierärzte „S ⸗ do— erſter Klaſſe. I. Disciplinen des geſammten Studienkreiſes. Naturgeſchichte und Zoologie; Mineralogie; .Botanik; Phyſik; Chemie; Logik; Pſychologie; Reine Mathematik; Univerſalgeſchichte; Zootomie; Seciruͤbungen; Geſtaltlehre; Zoophyſiologie; Zoopathologie; Pathologiſche Zootomie; Zooſemiotik; .Hufbeſchlag; Zoodiätetik; — 314— 19. Pharmacognoſie; 20. Pharmaceutiſche Chemie; 21. Pharmakodynamik; 22. Formulare; 23. Allgemeine Zootherapie; 24. Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie; 25. Theoretiſch⸗practiſche Geburtshüulfe; 26. Specielle Zoopathologie und Zootherapie; 27. Geſtuͤts⸗ und Zuchtkundez; 28. Gerichtliche Thierheilkunde; 29. Thierheilkundige Polizeiz 30. Landwirthſchaftslehre; 31. Reitkunſt; 32. Klinik in allen practiſchen Richtungen der Thierheilkunſt; 33. Veterinärencyclopädie; II. Reihenfolge, in welcher die thierheilkundigen Vor⸗ träge von Thierärzten erſter Klaſſe am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. Encyclopädie der Thierheilkundez Univerſalgeſchichte; Reine Mathematik; Phyſik; Naturgeſchichte und Zoologiez .Zootomie(allgemeine); .Secirübungen. 1= d o 28S2 S 8 ĩ 0— — 9 82 5e 128 do o — 35— Im zweiten Semeſter. Chemie; Mineralogie; Botanik; .Oſteologie; .Angiologiez Reitkunſt; Landwirthſchaftslehre. Im dritten Semeſter. Zoophyſiologie; Secirübungen; Pharmacognoſie; Pharmaceutiſche Chemie; Geſtaltkunde; Pathologiſche Anatomie. Im vierten Semeſter. Pſychologie; Logik; Allgemeine Pathologie; Allgemeine Therapie; Semiotik; Diatetik; Neurologie. Im fuͤnften Semeſter. Specielle Pathologie und Therapie; Zoochirurgie; Pharmakodynamikz Formulare; Zooklinik. 9 d0 Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung & — 36— Im ſechſten Semeſter. .Specielle Pathologie und Therapie; Klinik; Operationen an Leichen; .Verbandlehre; Hufbeſchlagz Geſtüts⸗ und Zuchtkunde. Im ſiebenten Semeſter. . Spezielle Pathologie und Therapie; Klinik; Gerichtliche Thierheilkunde; Thierheilkundige Polizei. III. der Zulaſſung zur Prüfung iſt. 1. Univerſalgeſchichte; 2 3 4 5 . Mathematik; Logik; „Pſychologie; . Naturgeſchichte und Zoologie; (1—5. geſtatten eine Vorprüfung.) 6. Phyſik; 7. Botanik; 8. Chemie; 9 . Mineralogie; 10. Zootomie; 11. Geſtaltlehre; 12. Zoophyſiologie; 13. Allgemeine Pathologie; — 37— Pathologiſche Zootomie; Hufbeſchlag; . Pharmacognoſie; Pharmaceutiſche Chemie; . Pharmakodynamik; Formulare; Allgemeine Zootherapie; 21. Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie und 22. Theoretiſch⸗practiſche Geburtshulfe, mit Einbegriff des Unterrichts am Phantom nnd an Lei⸗ chen, ſowie der Verbandlehre; Specielle Zoopathologie und Zootherapie; .Die Kliniken; Reitkunſt. IV. Disciplinen, welche Gegenſtand dor Facultäts⸗ prüfung ſind. Einer practiſchen Vorprüfung unterliegen: 1. 2. 3. 4. 5. Chirurgiſches Operiren an Leichen; Verbandlehre; Leichenſeciren; Geſtaltkenntniß; Kliniſche Praxis. Gegenſtände der Facultätsprüfung ſind: 28 ⸗ d Zootomie; Zoophyſiologie; .Allgemeine Zoopathologie; Pathologiſche Zootomie; Semiotik; Diätetik; .Hufbeſchlaglehre; — 38— 8. Pharmacodynamik; 9. Formulare; 10. Allgemeine Zootherapie; 11. Theoretiſch⸗practiſche Geburtshülfe; 12. Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie; 13. Specielle Zoopathologie und Zootherapie; 14. Geſtüts⸗ und Zuchtkunde; 15. Gerichtliche Thierheilkunde; 16. Thierheilkundige Polizei. 3. Studienplan für Thierärzte zweiter Klaſſe. I. Disciplinen des geſammten Studienkreiſes. 1. Botanik; 2. Chemie; 3. Zootomie; 4. Secirübungen; 5. Geſtaltlehre; 6. Zoophyſiologie; 7. Allgemeine Zoopathologie; 8. Pathologiſche Anatomie; 9. Zooſemiotik; 10. Zoodiätetik; 11. Hufbeſchlagz 12. Pharmacognoſie; 13. Pharmaceutiſche Chemie; 14. Pharmocodynamik; 15. 16. 17. 18. 19. 20. — 39— Formulare; Allgemeine Zootherapie; Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie; Theoretiſch⸗practiſche Geburtshülfe; Specielle Pathologie und Therapie; Klinik in allen Richtungen der Thierheil⸗ kunſt. II. Reihenfolge, in welcher die thierheilkundigen Vorträge von Thierärzten zweiter Klaſſe am zweckmäßigſten d0 gehört werden. Im erſten Semeſter. Encyclopädie; Zootomie; Secirübungen; Zoophyſiologie; Geſtaltkunde; z. Pathologiſche Zootomie; Im zweiten Semeſter. Chemie; Botanik; Oſteologie; Angiologie; Neurologie; 6. Allgemeine Pathologie; Allgemeine Therapie. Im dritten Semeſter Specielle Pathologie und Therapie; Zoochirurgie; 3. Geburtshuͤlfe; 4. Pharmacodynamik; 5. Formulare; 6. Zooklinik. Im vierten Semeſter. 1. Specielle Pathologie und Therapie; 2. Klinik; 3. Operationen an Leichen; 4. Hufbeſchlag; 5. Geſtüts⸗ und Zuchtkunde. Im fünften Semeſter. Specielle Pathologie und Therapie; 2. Klinik; 3. Semiotik; 4. Diätetik; 5. Secirübungen. Als Vorbildung für die Zulaſſung zu den genannten Vorträgen wird erfordert: 1. Rechnen; 2. Leſerliche Hand; 3. Fertigkeit im deutſchen Aufſatze; 4. Einige Kenntniß der lateiniſchen Sprache; 5. Körperliche Gewandtheit und geiſtige Faſ⸗ ſungskraft. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. 1. Chemie; 2. Botanik; .Zootomie; Secirübungen; .Geſtaltlehre; Zoophyſiologie; .Allgemeine Zoopathologie; Pathologiſche Zootomie; .Hufbeſchlag; Diätetik; Geſtüts⸗ und Zuchtkunde; Semiotik; (10—12. geſtatten eine Vorprüfung.) Pharmacognoſie; Pharmaceutiſche Chemie; 5. Pharmacodynamik; . Formulare; .Allgemeine Zootherapie; Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie; 19. Theoretiſch⸗practiſche Geburtshülfe; (18. und 19. mit Einſchluß des Unterrichts am Phantain und an Leichen, ſowie der Verbandlehre.) 20. Specielle Zoopathologie und Zootherapie; 21. Die Kliniken. — ⁸, S8SS S E ⸗ — — 0 d —— BSS 00 IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Facultäts⸗ prüfung ſind. Einer practiſchen Vorprüfung unterliegen: 1. Verbandlehre; 2. Chirurgiſches Operiren an Leichen; 3. Geſtaltskenntniß; 4. Kliniſche Praris. — 42— Gegenſtände der Facultätsprüfung ſind: 1. Zootomie; 2. Zoophyſiologie; 3. Allgemeine Zoopathologie; 4. Pathologiſche Zootomie; 5. Semiotik; 6. Diätetik; 7. Hufbeſchlagslehre; 8. Pharmocodynamik; 9. Formulare; 10. Allgemeine Zootherapiez 11. Theoretiſch⸗practiſche Chirurgie; 12. Theoretiſch⸗practiſche Geburtshülfe; 13. Specielle Zoopathologie und Zootherapie; 14. Geſtüts⸗ und Zuchtkunde. 4. Studienplan für die Wundärzte, deren Wirkungskreis den der Phyſikatschirurgen umfaßt. J. Umfang des ganzen Studiums. 1. Anatomie; 2. Secirübungen; 3. Phyſiologie(als beſonderer Vortrag); 4. Diätetik; 8 9* Semiotik; Arzneimittellehre(als beſonderer Vortrag); Theoretiſche Chirurgie(als beſonderer Vor⸗ trag); Operative Chirurgie(als beſonderer Vortrag); . Verbandübungen; Pathologie und Therapie(als beſonderer Vor⸗ trag); .Vaccination; .Operationen an Leichen; 3. Chirurgiſche Klinik auskultirend und prac⸗ ticirend; Mediciniſche Klinik auskultirend; „Ophthalmologiſche Klinik auskultirend; .Gerichtliche Medicin. II. Reihenfolge, in welcher die von den Wundärzten zu beſuchenden Lehrvorträge am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. .Anatomie; Secirübungen; Theoretiſche Chirurgie(als beſonderer Vor⸗ trag); Diätetil; Phyſiologie(als beſonderer Vortrag). Im zweiten Semeſter. Chirurgiſche Arzneimittellehre(als beſonderer Vortrag); 2. Operative Chirurgie(als beſonderer Vortrag); 3. Verbandübungen; 4. Operationen an Leichen; 5. Chirurgiſche Klinik als Auscultatorium. Im dritten Semeſter. 1. Secirübungen; 2. Semiotik; 3. Beſonderer Vortrag uͤber Pathologie und Thera⸗ pie in Bezug auf Nothhülfe bei Fieber, Entzündung, Schlagfluß, Stickfluß, Blut⸗ ſturz, Vergiftung, Ohnmacht, Scheintod durch Erhängen, Erfrieren u. ſ. w. 4. Chirurgiſche Klinik als Practicum; 5. Medieiniſche, 6. Ophthalmologiſche Klinik als Ausculta— torium. . Im vierten Semeſter. 1. Gerichtliche Medicin; 2. Vaccination; 3. Chirurgiſche Klinik als Practicum; 4. Medieciniſche Klinik als Auscultatorium; 5. Ophthalmologiſche Klinik als Ausculta⸗ torium. Die Zulaſſung zu den vorbenannten Vorträgen ſetzt folgende Vorkenntniſſe voraus, über welche eine Pruͤfung vor der mediciniſchen Facultät geſchieht: 1. Rechnen; Orthographie; Fertigkeit im deutſchen Aufſatze; Schreiben einer leſerlichen Hand; . Gewandtheit und Anſtelligkeit im Gebrauche der Hände und des ganzen Körpers; * ⁸ 80 6. Geiſtige Faſſungskraft; 7. Einige Kenntniſſe in der lateiniſchen Sprache. III. Lehrvorträge, welche beſucht werden müſſen. — . Anatomie; Uebungen im anatomiſchen Präpariren, mit beſonderer Rückſicht auf gerichtliche Leichenöffnungen; Phyſiologie(als beſonderer Vortrag); .Arzneimittellehre(als beſonderer Vortrag); Theoretiſche Chirurgie, ſich beſonders ausdeh⸗ nend über: Entzündungen, Geſchwür, Ver⸗ wundungen, Quetſchungen, Blutungen, Verbrennungen, Erfrierungen, Hernien, Vorfälle, Verrenkungen, Knochenbrüche, (als beſonderer Vortrag); 6. Operative Chirurgie, ſich beſonders beziehend auf: Aderlaſſen, Schröpfen, Zahnausziehen, die blutigen operativen Hülfen, welche bei den, unter 5. genannten Leiden zu leiſten ſind, und Kaiſerſchnitt an Verſtorbenen (als beſonderer Vortrag); 7. Vaccinationsunterricht; 8. Pathologie und Therapie in Bezug auf den Wirkungkreis der Wundärzte(als beſonderer Vortrag); 9. Gerichtliche Medicin; 80 SE 5⸗ — 46— 10. Verbandübungen; 11. Operationen an Leichen; 12. Chirurgiſche Klinik als Auscultatorium und Practicum; 13. Mediciniſche Klinik als Auscultatorium; 14. Ophthalmologiſche Klinik als Ausculta⸗ torium. IV. Gegenſtände der Facultätsprüfung. Gegenſtände der Vorprüfung: 1. Bandagiren; 2. Operationen an Leichen; 3. Kliniſche Fertigkeiten eines Wundarztes; Gegenſtände der Facultätsprüfung: Anatomie, an Präparaten u. ſ. w. zu prüfen; Phyſiologie; Diätetik; Semiotik; . Arzneimittellehre; Theoretiſche Chirurgie; . Operative Chirurgie; Pathologie und Therapie; . Vaccination; .. Gerichtliche Medicin. Die Prüfungen werden mit Beſchränkung auf den Wir⸗ kungskreis der Chirurgen vorgenommen. 9 9 H. 90 do— — ₰½ Studienplan für die Candidaten des Gymnaſiallehramts. 1. Aus dem philologiſchen Geſichtspunkte. I. Disciplinen des geſammten Studienkreiſes. I. Fachwiſſenſchaften. A. Syſtematiſche. Philologiſche Encyclopädie; Griechiſche Grammatik; „Lateiniſche Grammatik; Griechiſche Literaturgeſchichte; Römiſche Literaturgeſchichte; .Griechiſche Alterthümer; Römiſche Alterthümer; Archäologie; Alte Geſchichte; Metrik; Theorie des lateiniſchen Styls. 9= 9⸗ —— — ½ B. — — 48 Exegeſe der Hauptſchriftſteller nach ihren Gattungen. a. Griechiſche. Epiker(Homer, Heſiod); 2. Lyriker(Pindar); Dramatiker(Aeſchylos, Sophoecles, Euri⸗ pides, Ariſtophanes); .Hiſtoriker(Herodot, Thukydides, Tenophon); Philoſophen(Platon, Ariſtoteles); . Redner(Demoſtheness). b. Römiſche. Epiker(Virgil); . Lyriker(Catull, Tibulh; Dramatiker(Plautus, Terentius); Horaz(Perſius, Juvenal); Hiſtoriker(Salluſt, Livius); Cicero. Es kann nicht erwartet werden, daß uͤber ſämmtliche genannten Schriftſteller Vorträge gehört werden; die wichti⸗ gern werden in der Hauptabtheilung II. namhaft gemacht, und für manche tritt das philoſophiſche Seminar ergänzend ein. II. —— — D½ — d0 o S e Neben⸗ und Hülfs⸗Wiſſenſchaften. . Encycelopädie der Wiſſenſchaften; Logik; Pſychologie; Aeſthetik; Geſchichte der Philoſophie; Univerſalgeſchichte; .Geſchichte des Römiſchen Rechts; . Allgemeine Sprachlehre; .Sanscritgrammatik und Exegeſe; Mathematik; Phyſik; Pädagogik. ⁸△ o— III. Philologiſches Seminar. IV. Semitiſche Sprache und Literatur. — 5 * (Für den Fachlehrer.) Hebräiſche Grammatik; Exegeſe des alten Teſtaments; Syriſche und Arabiſche Grammatik; Exegeſe Syriſcher und Arabiſcher Schrift⸗ ſteller; Orientaliſche Literaturgeſchichte. II. Reihenfolge, in welcher die Vorträge über die einzelnen Disciplinen des philoſophiſch⸗philologiſchen Studien⸗ 00 2E S de kreiſes am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. Seminar; Philologiſche Encyclopädie; Griechiſche Grammatik; Homerz .Römiſche Epiker oder Lyriker; .Logik; Pſychologie; Hebräiſche Grammatik(für den Fachlehrer). Im zweiten Semeſter. Seminar; .Lateiniſche Grammatik; „Griechiſche Literaturgeſchichte; .Griechiſche Hiſtorikre; 122 90S n 2 d 1S 2 ͤ 12 2 5 — 50—— Römiſche Hiſtoriker; . Mathematik; Phyſit; . Exegeſe des alten Teſtaments(für den Fach⸗ lehrer). Im dritten Semeſter. Seminar; . Römiſche Literaturgeſchichte; .Allgemeine Sprachlehre; . Griechiſche Tragiker; .Horaz; Univerſalgeſchichte; Sanscrit⸗Grammatik. Im vierten Semeſter. Seminar; Griechiſche Alterthümer; Theorie des lateiniſchen Styls; . Griechiſche Redner; Cicero; Alte Geſchichte; Encyclopädie der Wiſſenſchaften; .Sanscrit⸗Exegeſe; Syriſche und Arabiſche Grammatik(für den Fachlehrer). Im fuͤnften Semeſter. .Seminar; 2. Römiſche Alterthuͤmer; . Metrik; .Ariſtophanes; . Römiſche Dramatiker; .Rechtsgeſchichte; „Aeſthetik. — 51— Exegeſe Syriſcher und Arabiſcher Schrift⸗ ſteller(fuͤr den Fachlehrer). Im ſechſten Semeſter. Seminar; Archäologiez Griechiſche Philoſophen; Pindar; Pädagogik,; 3. Geſchichte der Philoſophie; Orientaliſche Literaturgeſchichte. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung —OB „ 22 S 16. 9 90 2 †. 80 do= der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Philologiſche Encyclopädie; Reine Mathematik; Univerſalgeſchichte; Logik; Pſychologie; Griechiſche Grammatik; Lateiniſche Grammatik; Griechiſche Literaturgeſchichte; .Römniſche Literaturgeſchichte; Griechiſche Alterthümer; Römiſche Alterthümer; Archäologie; Metrik; Theorie des lateiniſchen Styls; .Exegeſe, und zwar über wenigſtens einen Schrift⸗ ſteller aus jeder Gattung, namentlich über Homer, Pindar, Cicero, Horaz; Sanscrit⸗Grammatik und Exegeſe; 4* — 52— 17. Alte Geſchichte; 18. Geſchichte der Philoſophie. Ferner für den Fachlehrer: 19. Hebräiſche Grammatik; 20. Exegeſe über das alte Teſtament; 21. Syriſche und Arabiſche Grammatik; 22. Syriſche und Arabiſche Exegeſe; 23. Orientaliſche Literaturgeſchichte. Zugleich: Dreijähriger Curſus des philologiſchen Seminars, wobei eine, wenigſtens anderthalb Jahr ſtattgefundene Theil⸗ nahme als ordentliches Mitglied verlangt wird. IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Prüfung ſind⸗ Griechiſche Exegeſe; Lateiniſche Exegeſe; Griechiſche Literaturgeſchichte; Römiſche Literaturgeſchichte; 5. Griechiſche Alterthümer; 6. Römiſche Alterthümer; 7. Archäologie; 8. Metrik; 9. Sanscrit⸗Grammatik und Exegeſe; 10. Geſchichte der Philoſophie; 11. Geſchichte überhaupt, vornehmlich alte; 12. Reine Mathematik. Sodann für den Fachlehrer: 13. Hebräiſche Grammatik und Exegeſe; 14. Syriſche und Arabiſche Grammatik und Exegeſe; 15. Orientaliſche Literaturgeſchichte. * — —- 53— 2. Aus dem mathematiſchen Geſichtspunkte. I. Disciplinen des geſammten bezüͤglichen Studienkreiſes. A. Eigentliche Fachwiſſenſchaften. Reine Mathematik; .Algebra; Trigonometrie; . Planzeichnen; Analytiſche Geometrie; „Feldmeßkunſt; Differential⸗ und Integralrechnung; Descriptive Geometrie; Angewandte Mathematik; Analytiſche Mechanik; .Aſtronomie; . Mathematiſche Geographie. Neben⸗ und Hülfswiſſenſchaften. Logik; Pſychologie; Pädagogik; Interpretation eines lateiniſchen Schrift⸗ ſtellers; Interpretation eines griechiſchen Schrift⸗ ſtellers; Univerſalgeſchichte; .Botanik; .Zoologie; „Mineralogie; & 5 9 SS8SSGᷣ A —— O gUÆ 0 88U E d 0 10. Geologie; 11. Chemie; 12. Phyſik; 13. Technologie; 14. Arbeiten im chemiſchen Laboratorium; 15. Geſchichte der Mathematik. II. Reihenfolge, in welcher die Vorträge über die ein⸗ zelnen Disciplinen des mathematiſchen Studienkreiſes am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. .Logik; Univerſalgeſchichte; Interpretation eines lateiniſchen Schrift⸗ ſtellers; 4. Reine Mathematik; 5. Botanik. 0 Im zweiten Semeſter. 1. Pſychologie; 2. Interpretation eines griechiſchen Schrift⸗ ſtellers; 3. Algebraz 4. Trigonometrie; 5. Planzeichnen. Im dritten Semeſter. Analytiſche Geometrie; Feldmeßkunſt; Chemie; Zoologie. —— 0 o 0 do d Im vierten Semeſter. .Differential⸗ und Integralrechnung; Deſcriptive Geometrie; Phyſik; Mineralogie. Im fünften Semeſter. Angewandte Mathematik; Analytiſche Mechanik; Technologie; Geologie. Im ſechſten Semeſter. Aſtronomie; Mathematiſche Geographie; Pädagogik; .Arbeiten in dem chemiſchen Laboratorium; .‚Geſchichte der Mathematik. III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung d 19 2 der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Interpretation eines lateiniſchen Schrift⸗ ſtellers; Interpretation eines griechiſchen Schrift⸗ ſtellers; Pädagogik; Reine Mathematik; Algebra; Trigonometrie; Planzeichnen; .Analytiſche Geometrie; 9. Feldmeßkunſt; 10. Differential⸗ und Integralrecſung; 11. Deſcriptive Geometrie; 12. Angewandte Mathematik; 13. Analytiſche Mechanik; 14. Aſtronomie; 15. Mathematiſche Geographie; 16. Chemie; 17. Phyſik; 18. Technologie. 19. Logik; 20. Pſychologie; 21. Univerſalgeſchichte. IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Prüfung ſind. 1. Philoſophie; 2. Geſchichte; 3. Griechiſch und Lateiniſch; 4. Reine Mathematik; 5. Algebra; 6. Trigonometrie; 7. Analytiſche Geometrie; 8. Feldmeßkunſt; 9. Differential⸗ und Integralrechnung; 10. Deſcriptive Geometrie; 11. Angewandte Mathematik; 12. Analytiſche Mechanik; 13. Aſtronomie; 14. Mathematiſche Geographie. A do— — —₰½ C 00 M 0⸗ 0— Studienplan für das Baufacb. I. Disciplinen des geſammten Studienkreiſes⸗ A. Vorbereitungsfächer. Encyclopädie der Bauwiſſenſchaften; Geſchichte der Baukunſt; Mineralogie und Geognoſie; Ornamentenzeichnen; Encyclopädie der Jurisprudenz und Staats⸗ wirthſchaft. B. Hülfsfächer. Reine Mathematik, Geodäſie; .Angewandte Mathematik; Analyſis; .Analytiſche Geometrie; .Analytiſche Mechanik; Phyſik; Chemie; Technologie; Maſchinenlehre, — 58— 11. Deſcriptive Geometrie und Perſpective;. 12. Planzeichnen. C. Hauptfächer. Civilbau; Straßenbau; . Waſſerbau; Bergbau; . Metallurgie(Huͤtten⸗ und Hammerweſen); .Salinenweſen; . Müͤnzweſen. 3 do D. Nebenfächer. .Naturgeſchichte; . Engliſche Sprache; Franzöſiſche Sprache; Italieniſche Sprache. 50 II. Reihenfolge, in welcher die einzelnen bezüglichen Vor⸗ träge am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. 1. Reine Mathematik; 2. Encyclopädie der Bauwiſſenſchaften; 3. Italieniſche Sprache; 4. Franzöſiſche Sprache; 5. Ornamentenzeichnen „ 8 de— „ 0⸗ * 4— 59— Im zweiten Semeſter. Geodsſie; Planzeichnen; Deſcriptive Geometrie und Perſpective; Mineralogie und Geognoſie; .Engliſche Sprache. Im dritten Semeſter. .Angewandte Mathematik,; .Analytiſche Geometrie; Phyſik; .Bergbau; .Geſchichte der Baukunſt. Im vierten Semeſter. .Analyſis; ₰ ⸗ d 0 3. Chemie; Civilbau(Normatik); Salinen⸗ und Münzweſen. Im fünften Semeſter. Analytiſche Mechanik; Technologie; Civilbau(Conſtructionslehre); Landwirthſchaftliche Baukunſt; Naturgeſchichte. Im ſechſten Semeſter. Civilbau(Compoſitionsübungen); Maſchinenlehre und Maſchinenzeichnen; Straßen⸗ und Waſſerbau. III.*. Vorleſungen, deren fleißiges Beſuchen Vorausſetzung —BB=S=B= 00 J 0⸗ do— ½ 12— 22 8 8N 9 2 90 S A ðr der Zulaſſung zur Prüfung iſt. Reine Mathematik; Naturgeſchichte; Chemie; Phyſik; Mineralogie und Geognoſie; . Jtalieniſche Sprache; .Franzöſiſche Sprache; . Engliſche Sprache; . Planzeichnen; Ornamentenzeichnen; .Deſcriptive Geometrie und Perſpective; .Encyclopädie der Bauwiſſenſchaften; . Analyſis; .Analytiſche Geometrie; .Analytiſche Mechanik; . Maſchinenlehre; . Geodäſie; .Technologie; . Metallurgie; . Bergbau; . Salinen⸗ und Münzweſen, .Civilbau; . Straßenbau; . Waſſerbau; Landwirthſchaftliche Baukunſt; „ 26. Geſchichte der Baukunſt. (Vorprüfnng iſt geſtattet bei: 1. 2. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 13. 14. 20. 21. 25. 26.) IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Prüfung ſind. A. Gegenſtände der praktiſchen Vorprüfung. 1. Deſcriptive Geometrie und Perſpective; Planzeichnenz 3. Ornamentenzeichnen; 4. Maſchinenzeichnen; 5. Conſtructionslehre; 6. Compoſitionsübung. * B. Gegenſtände der Endprüfung. 1. Geodäſie; 2. Analyſis; 3. Analytiſche Geometrie; 4. Analytiſche Mechanik; 5. Chemie; 6. Phyſik; 7. Technologie; 8. Maſchinenlehre; 9. Metalurgie; 10. Deſcriptive Geometrie; 11. Planzeichnen; 12. Civilbau; 13. Straßenbau; 14. Waſſerbau; 15. Salinen⸗ und Münzweſen. Studienplan für Forſtleute. 1 Disciplinen, über welche der geſammte Studienkreis der Forſtleute ſich erſtreckt. A. Vorbereitungs⸗ und Hülfsfächer. 1. Hodegetik und Methodologie der Forſt⸗ wiſſenſchaft; 2. Reine Mathematik; 3. Analyſis; 4. Analytiſche Geometrie; 5. Geodäſie; 6. Angewandte Mathematik,; 7. Planzeichnen; 8. Phyſik, 9. Experimentalchemie; 10. Allgemeine Botanik; 11. Allgemeine Zoologie; 12. Geognoſie; 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21 21. 22. 23. 24. 25. ₰ do d 0 d0 ‿ — 63— Encyclopädie der Jurisprudenz; Encyclopädie der Staats⸗ und Cameral⸗ wiſſenſchaften. B. Hauptfächer. Bodenkunde und Klimatologie; Forſtbotanik; Forſt⸗ und Jagd⸗Zoologie; Waldbau; Forſtbenutzung und Technologie; Forſtſchutz; Forſtſtatik; Forſtbetriebsregulirung; Waldwerthberechnung; Forſtgeſchäftskunde; Encyclopädie der Jagd⸗ und Fiſcherei⸗ Wiſſenſchaft. C. Nebenfächer. Encyelopädie der Landwirthſchaft; . Forſtpolizei; .Forſt⸗ und Jagdrecht; Inländiſche Geſetze, Verordnungen c. über das Forſt⸗, Jagd⸗ und Fiſchereiweſen. II. Reihenfolge, in welcher die bezüglichen Vorträge am 1. zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. Hodegetik und Methodologie der Forſt⸗ wiſſenſchaft; 00 d 90 d & — 64— e Reine Mathematik; Allgemeine Botanik; Encyclopädie der Jurisprudenz; . Planzeichnen. Im zweiten Semeſter. .Allgemeine Zoologie; Geognoſie; .Analyſis; Encyclopädie der Staats⸗ und Cameral⸗ wiſſenſchaften; Phyſik. Im dritten Semeſter. .Agriculturchemie; Bodenkunde und Klimatologie; Forſt⸗ und Jagdzoologie; Forſtbotanik; Encyclopädie der Landwirthſchaft. Im vierten Semeſter. .Waldbau; Forſtbenutzung und Technologie; . Forſtſchutz; Forſtſtatik. Analytiſche Geometrie. Im fünften Semeſter. Forſtbetriebsregulirung; Waldwerthberechnung; 3. Forſtgeſchäftskunde; 4. Forſt⸗ und Jagd echt; Geodüſie. „Im ſechſten Semeſter. 1. Forſtpolizei; 2. Encyclopädie der Jagd⸗ und Fiſcherei⸗ Wirthſchaft; 3. Inländiſche Geſetzeskunde des Forſt⸗, Jagd⸗ und Fiſchereiweſens. 4. Angewandte Mathematik; Geſchichte der Forſtwiſſenſchaft. III. u. IV. Vorträge, deren fleißiger Beſuch bei der Zulaſſung zur Fakultätsprüfung als Regel vorausgeſetzt wird und welche zugleich Gegenſtand der Prüfung ſind. Dieß ſind die unter I. genannten. SFtudienplan ſolcher Cameraliſten, welche ſich zum allgemeinen Examen vorbereiten. I. Disciplinen, über welche ſich der geſammte Studien⸗ freis verbreitet. I. Vorbereitungs⸗ und Hülfsfächer. Encyclopädie der Staatswiſſenſchaften, .Zoologie; Botanik; Geognoſie; .Reine Mathematik; .Analyſis; . Analytiſche Geometrie; . Angewandte Mathematik, . Geodäſiez 10. Phyſik; 11. Chemie; 12. Landwirthſchaft; 13. Forſtwiſſenſchaft; 14. Technologie; 15. Inſtitutionen; 9— 0 ☛& — 67— 16. Deutſches Privat⸗ und Lehnrecht; 17. Staatsrecht; 18. Planzeichnen; 19. Politik. II. Hauptfächer. 20. Nationalökonomie; 21. Staatswirthſchaft; 22. Finanzwiſſenſchaft; 23. Polizeiwiſſenſchaft; 24. Staats⸗ und Cameral⸗Rechnungsweſen. 2 III. Nebenfächer. 25. Geſchichte. II. Reihenfolge, in welcher die einzelnen bezüglichen Vorträge am zweckmäßigſten gehört werden. Im erſten Semeſter. 1. Planzeichnen; 2. Reine Mathematik; 3. Geſchichte; 4. Encyclopädie der Staatswiſſenſchaften. Im zweiten Semeſter. 1. Analyſis; 2. Phyſik; 3. Zoologie; 4. Nationalökonomie; .Inſtitutionen. Gr 2 d — 8 .Analytiſche Geometrie; . Chemie; Botanik; . Staatsrecht; G 00 d0 1 .Angewandte Mathematik; Geognoſie; .Technologie; .Finanzwiſſenſchaft. .Forſtwirthſchaft; 2. Landwirthſchaft; Lehnrecht(wofern daſſelbe nicht mit dem Privat⸗ Polizeiwiſſenſchaft. . Geodäſie; Deutſches Privatrecht; Staatswirthſchaft. — 68— Im dritten Semeſter. Politik. Im vierten Semeſter. Im fünften Semeſter. recht verbunden wird); Im ſechſten Semeſter. — 69— III. Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt. 1. Encyclopädie der Staatswiſſenſchaften; 2. Reine Mathematik; 3. Geſchichte; 4. Analyſis; 5. Analytiſche Geometrie; 6. Angewandte Mathematik; 7. Geodäſie; 8. Phyſik; 9. Chemie; 10. Landwirthſchaft; 11. Forſtwiſſenſchaft; 12. Technologie; 13. Deutſches Privat⸗ und Lehnrecht; 14. Staatsrecht; 15. Politik; 16. Finanzwiſſenſchaft; 17. Polizeiwiſſenſchaft; 18. Nationalökonomie; 19. Staatswirthſchaft; 20. Staats⸗ und Cameral⸗Rechnungsweſen. IV. Disciplinen, welche Gegenſtand der Prüfung ſind. 1. Analyſis; 2. Analytiſche Geometrie; Angewandte Mathematik; Geodäſie; Phyſik; Chemie; 7. Technologie; 8. Forſtwiſſenſchaft; Landwirthſchaft; Deutſches Privat⸗ und Lehnrecht; . Staatsrecht; . Nationalökonomie; .Staatswirtſchaft; Finanzwiſſenſchaft; Polizeiwiſſenſchaft; 5. Politik. SFtudienplan für Cameraliſten, welche ſich zum ſpecielleu Examen vorbereiten.„ 1. Für Obereinnehmer und Rentbeamte. Im erſten Semeſter wird am zweckmäßigſten gehört: Nationalökonomie; 2. Lehnrecht; 3. Deutſches Privatrecht. Im zweiten Semeſter. 1. Finanzwiſſenſchaft; 2. Forſtwirthſchaft; 3. Landwirthſchaft; 4. Staats⸗ und Cameral⸗Rechnungsweſen⸗ 72— 2. Für Steuercommiſſäre, den Verificatordes Kataſters und deſſen Subſtituten. Im erſten Semeſter wird am zweckmäßigſten gehört: 1. Analyſis; .Analytiſche Geometrie; 3. Nationalökonomie; 4. Panzeichnen. Im zweiten Semeſter. . Geodäſie; . Finanzwiſſenſchaft; 3. Landwirthſchaft, „Forſtwirthſchaft, insbeſondere Taxation. 1 3. Für Kaſſire der Hauptſtaatskaſſe, Oberzoll⸗ inſpectoren, Verificatoren und Rentmeiſter in Rheinheſſen. In Einem Semeſter. 1. Nationalökonomie; 2. Finanzwiſſenſchaft; 3. Staats⸗ und Cameral⸗Rechnungsweſen. —— 1 2 1 H g OLR edHe