218- Evangeliſcher Kirchengeſangverein für Heſſen. „ 6 6) 9 283 Z chotten unter Mitwirkung der Vereine von Bobenhauſen II(Dirigent: Pfarrer Muhh), Herchenhain nebſt Grebenhain(Dirigent: Lehrer Weber in Herchenhain), Lardenbach(Dirigent: Lehrer Schneider), Laubach(Dirigent: Organiſt Kern), Ober⸗Mockſtadt(Dirigent: Pſarrer Kleberger), Schotten(Dirigent: Rektor Kleberger) am 19. Juli 1892. I. Eingang. 1. Präludium für Orgel. 2. Gemeinde: Lobet den Herren, den mächtigen. 1. Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren, 2. Lobet den Herren, der Alles ſo herrlich regieret, Stimme, du Seele, mit ein zu den himmliſchen Chören, Deer wie auf Flügeln des Adlers dich ſicher geführet, Kommet zu Hauf, Pſalter und Harfe wacht auf, V Der dich erhält, wie es dir ſelber gefällt; Laſſet den Lobgeſang hören. Kaſt du nicht dieſes verſpüret? 3. Lobet den Herren, der deinen Stand ſichtbar geſegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; Denke daran, was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet. Pfr. Dies iſt der Tag, den der Herr macht, laßt uns freuen’ und fröhlich darinnen ſein! S„mücket das Feſt mit Maien bis an die Hörner des Altars. Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er thut Wunder. Lobet ihn mit Pfalter und Harfen. Danket dem Herrn, denn er er iſt freundlich und ſeine Güte währet ewiglich. 3. Chor und Gemeinde: Ehr ſei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geiſt, wie es war von Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 6 Afr. Laſſet uns beten: Ewiger dreieiniger Gott wo wir mit neuen Zungen Dich loben und preiſen werden von Ewigkert zu Ewigkeit. Chor und Gemeinde: Amen. 4. Chor: Komm, heiliger Geiſt, Herre Gott. Erfurter Enchiridion 1524. 1. Komm, heiliger Geiſt, Herre Gott, 2. Du heilige Glut, ſüßer Troſt, Erfüll mit deiner Gnaden Gut Nun hilf uns fröhlich und getroſt Der Gläubigen Herz, Mut und Sinn, In deinem Dienſt beſtändig bleibn Dein brünſtig Lieb entzünd in ihn'! Die Trübſal uns von dir nicht treibn. O Herr, durch deines Lichtes Glaſt Durch deine Kraft uns, Herr, bereit Zum Glauben du verſammelt haſt Und ſtärk des Fleiſches Blödigkeit, Das Volk aus aller Welt Zungen. Daß wir hier ritterlich ringen, Das ſei dir, Herr, zu Lob geſungen! Durch Tod und Leben zu dir dringen. Hallelujah, Hallelujah! Hallelujah, Hallelujah! Es wird gebeten, das Blatt erſt nach Beendigung des Geſanges umzuwenden. II. Schriftleſung. Pfr. Höret Gottes Wort von der Barmherzigkeit, Güte und Treue des Vaters! Alſo leſen wir im 65. Pſalm: Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion und dir bezahlet man Gelübde. Du erhöreſt Gebet, darum kommt alles Fleiſch zu dir. Du macheſt fröhlich, was da webet, beides des Morgens und des Abends. Du ſucheſt das Land heim und wüſſerſt es und machſt es ſehr reich. Gottes Brünnlein hat Waſſers in Fülle. Du läſſeſt ihr Getreide wohl geraten, denn alſo baueſt du das Land. Du tränkeſt ſeine Furchen und feuchteſt ſein Gepflügtes; mit Regen magſt du es reich und ſegneſt ſein Gewächs. Du kröneſt das Jahr mit deinem Gut und deine Fußſtapfen triefen von Fett. Die Wohnungen in der Wüſte ſind auch fett, daß ſie triefen und die Hügel ſind umher luſtig, die Anger ſind voll Schafe und die Auen ſtehen dick mit Korn, daß man jauchzet und ſinget. 5. Chor: Nun preiſet alle. Mel. von Apelles von Löwenſtern. 1644. 1. Nun preiſet alle 2. Der Herr regieret 3. Wohlauf, ihr Heiden, Gottes Barmherzigkeit, Über die ganze Welt; caſſet das Trauern ſein, Lob ihn mit Schalle, Was ſich nur rühret, Zur grünen Weiden Dank ihm, o Chriſtenheit! Allles zu Fuß ihm fällt, Sctellet euch willig ein; Er läßt dich freundlich zu ſich laden,“ MViel tauſend Engel um ihn ſchweben, Da läßt er uns ſein Wort verkünden, Freue dich, Iſrael, ſeiner Gnaden! Pſalter und Harfe ihm Ehre geben. Machet uns ledig von allen Sünden. Pfr. Alſo ſtehet geſchrieben Matthäus am Sechſten und im 37. Pſalm: Darum ſage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr eſſen und trinken werdet; auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Iſt nicht das Leben mehr, denn die Speiſe? und der Leib mehr, denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an: ſie ſäen nicht, ſie ernten nicht, ſie ſammeln nicht in die Scheunen; und euer himmliſcher Vater nähret ſie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr, denn ſie? Wer iſt unter euch, der ſeiner Länge eine Elle zuſetzen möge, ob er gleich darum ſorget? Und warum ſorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie ſie wachſen; ſie arbeiten nicht, auch ſpinnen ſie nicht. Ich ſage euch, daß auch Salomo in aller ſeiner Herrlichkeit nicht bekleidet geweſen iſt, als derſelben eine. So denn Gott das Gras auf dem Felde alſo kleidet, das doch heute ſtehet und morgen in den Ofen geworfen wird, ſollte er das nicht vielmehr euch thun, o ihr Kleingläubigen! Darum ſollt ihr nicht ſorgen und ſagen: Was werden wir eſſen? was werden wir trinken? womit werden wir uns kleiden? Nach ſolchem Allem trachten die Heiden. Euer himmliſcher Vater weiß, daß ihr des Alles bedürfet. Trachtet am erſten nach dem Reich Gottes und nach ſeiner Gerechtigkeit, ſo wird euch ſolches Alles zufallen.— Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wirds wohl machen. Sei ſtille dem Herrn, und warte auf ihn. 6. Chor: Was mein Gott will, geſcheh allzeit. Weltlich 1530. Zu geiſtl. Text 1540. 1. Was mein Gott wlll, geſcheh allzeit, 2. Gott iſt mein Troſt, mein Zuverſicht, Sein Will iſt ſtets der beſte, Mein Hoffnung und mein Leben, Zu helfen dem iſt er bereit, Was mein Gott will, das mir geſchieht, Der an ihn glaubet feſte. Will ich nicht widerſtreben. Er hilft aus Not, der fromme Gott, V Sein Wort iſt wahr; denn all mein Haar Er züchtiget mit Maßen. Er ſelber hat gezählet. Wer Gott vertraut, feſt auf ihn baut, Er ſchützt und wacht, nimmt uns in acht, Den will er nicht verlaſſen. Auf daß uns gar nichts fehlet. Pfr. Höret Gottes Wort von der Gnade, Hingabe und Herrlichkeit des Sohnes! Alſo leſen wir beim Propheten Jeſaja im 9. und 11. Kapitel: Und es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm Iſais und ein Zweig aus ſeiner Wurzel Frucht bringen; auf welchem wird ruhen der Geiſt des Herrn, der Geiſt der Weisheit und des Verſtandes, der Geiſt des Rats und der Stärke, der Geiſt der Erkenntnis und der Furcht des Herrn— Denn uns iſt ein Kind geboren, ein Sohn iſt uns gegeben, welches Herrſchaft iſt auf ſeiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig⸗Vater, Friedefürſt; auf daß ſeine Herrſchaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und ſeinem Königreich; daß er es zurichte und ſtärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird thun der Eifer des Herrn Zebaoth! 7. Chor: Es iſt ein Ros entſprungen. Tonſatz von Mich. Prätorius 1609. Mel. aus der kath. Kirche. 1. Es iſt ein Ros entſprungen 2. Das Röslein, das ich meine, Aus einer Wurzel zart, Davon Jeſajas ſagt, Als uns die Alten ſungen, Hat uns gebracht alleine Von Jeſſe kam die Art, Marie, die reine Magd. Und hat ein Blümlein bracht Aus Gottes ewgem Rat Mitten im kalten Winter Hat ſie ein Kind geboren, Wohl zu der halben Nacht. Wohl zu der halben Nacht. Pfr. Alſo leſen wir bei dem Evangeliſten St. Johannes im 19. und bei dem Propheten Jeſaja im 53. Kapitel: Da nahm Pilatus Jeſum und geißelte ihn. Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und ſetzten ſie auf ſein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an und ſprachen: Sei gegrüßet, lieber Judenkönig! Und gaben ihm Backenſtreiche. Da ging Pilatus wieder heraus und ſprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde. Alſo ging Jeſus heraus und trug eine Dornen⸗ krone und Purpurkleid. Und er ſpricht zu ihnen: Sehet, welch ein Menſch!— Er war der allerverachtetſte zund unwerteſte, voller Schmerzen und Krankheit. Er war ſo verachtet, daß man das Angeſicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn nichts geachtet. Fürwahr, er trug unſere Krantheit und lud auf ſich unſere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geſchlagen und gemartert wäre. Aber er iſt um unſerer Miſſethat willen verwundet und um unſerer Sünde willen zerſchlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten und durch ſeine Wunden ſind wir geheilet. Es wird gebeten, erſt nach Beendigung der Schriftverleſung das Blatt umzuwenden. 8. Chor: O Haupt voll Blut und Wunden! Mel. von H. L. Haßler 1601; zum geiſtl. Text 1613. 1. O Haupt voll Blut und Wunden 2. Du edles Angeſichte, Voll Schmerz und voller Hohn, Davor das Reich der Welt O Haupt zum Spott gebunden Erſchrickt und wird zunichte, Mit einer Dornenkron. Wie biſt du ſo entſtellt, O Haupt, ſonſt ſchön gekrönet Wie biſt du ſo erbleichet! Mit höchſter Ehr und Zier, Wer hat dein Augenlicht, Jetzt aber höchſt verhöhnet, Dem ſonſt kein Licht mehr gleichet, Gegrüßet ſeiſt du mir! So ſchändlich zugericht? 3. Nun, was du, Herr, erduldet, Iſt alles meine Laſt, Ich hab es ſelbſt verſchuldet, Was du getragen haſt. Schau her, hier ſteh ich Armer, Der Zorn verdienet hat; Gieb mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad! Pfr. Laſſet uns vernehmen, was der Evangeliſt Matthäus ſchreibt im 28. Kapitel: Als aber der Sabbath um war und der erſte Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu beſehen. Und ſiehe, es geſchah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Thür und ſetzte ſich darauf. Und ſeine Geſtalt war wie der Blitz, und ſein Kleid, als der Schnee. Die Hüter aber erſchracken vor Furcht und wurden, als wären ſie tot. Aber der Engel antwortete und ſprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, das ihr Jeſum, den Gekreuzigten, ſuchet. Er iſt nicht hier, er iſt auferſtanden, wie er geſagt hat. Kommet her, und ſehet die Stätte, da der Herr gelegen hat; und gehet eilend hin und ſaget es ſeinen Jüngern, daß er auferſtanden ſei von den Toten. Und ſiehe, er wird vor euch hingehen in Galiläa; da werdet ihr ihn ſehen, ſiehe ich habe es euch geſagt. Und ſie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, daß ſie es ſeinen Jüngern verkündigten. Und da ſie gingen, ſeinen Jüngern zu verkündigen, ſiehe, da begegnete ihnen Jeſus und ſprach: Seid gegrüßet! Und ſie traten zu ihm und griffen an ſeine Füße und fielen vor ihm nieder. Da ſprach Jeſus zu ihnen: Fürchtet euch nicht; gehet hin und verkündiget es meinen Brüdern, daß ſie gehen in Galiläa, daſelbſt werden ſie mich ſehen! 9. Chor: Gelobt ſei Gott im höchſten Thron. Böhmiſche Brüder. Satz von M. Vulpius 1609. 1. Gelobt ſei Gott im höchſten Thron 3. Er iſt erſtanden von dem Tod, Samt ſeinem eingebornen Sohn, Hat überwunden alle Not, Der für uns all' hat g'nug gethan. Verſöhnet Sünd' und Miſſethat. Hallelujah! Hallelujah! 2. Des Morgens früh am dritten Tag, 4. Nun bitten wir dich, Jeſu Chriſt, Da noch der Stein am Grabe lag, Weil du vom Tod erſtanden biſt, Erſtund er frei ohn' alle Klag. Verleih, was ſeliglich uns iſt. Hallelujah! Hallelujah! Pfr. Höret Gottes Wort von der Sendung und dem Wirken des heiligen Geiſtes. Alſpo ſteht geſchrieben in der Apoſtelgeſchichte des Lucas im 2. Kapitel: Und als der Tag der Pfingſten erfüllet war, waren ſie alle ein⸗ mütig bei einander. Und es geſchah ſchnell ein Brauſen vom Himmel, als eines gewaltigen Windes und erfüllete das ganze Haus, da ſie ſaßen; und es erſchienen ihnen Zungen, zerteilet, wie von Feuer; und er ſetzte ſich auf einen Jeglichen unter ihnen und wurden alle voll des heiligen Geiſtes und fingen an zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geiſt ihnen gab auszuſprechen.— Alle aber, die gläubig waren geworden, waren bei einander und hielten alle Dinge gemein. Und ſie waren täglich und ſtets bei einander im Tempel und brachen das Brod hin und her in Häuſern, nahmen die Speiſe und lobten Gott mit Freuden und einfältigem Herzen und hatten Gnade bei dem ganzen Volk. Der Herr aber that hinzu täglich, die da ſelig wurden, zu der Gemeine. 10. Chor: O heilger Geiſt, kehr bei uns ein. Mel.: Wie ſchön leuchtet der Morgenſtern. Phil. Nikolai 1599. 1. O heilger Geiſt, kehr bei uns ein 2. Du Quell, draus alle Wahrheit fließt, Und laß uns deine Wohnung ſein; Die ſich in fromme Seelen gießt, O komm, du Herzensſonne! Laß deinen Troſt uns hören, Du Himmelslicht, laß deinen Schein Daß wir in Glaubenseinigkeit Bei uns und in uns kräftig ſein Auch andre in der Chriſtenheit Zu ſteter Freud und Wonne! Dein wahres Zeugnis lehren. Sonne, Wonne, Höre, lehre, Himmliſch Leben willſt du geben, Daß wir können Herz und Sinnen Wenn wir beten; zu dir kommen wir getreten. Dir ergeben, dir zum Lob und uns zum Leben. Anſprache von Pfarrer Weber aus Münſter. Es wird gebeten, erſt nach Beendigung der Anſprache das Blatt umzuwenden. 4 III. Hauptlied der Gemeinde. 11. Präludium der Orgel. 12. Gemeinde: Allein Gott in der Höh ſei Ehr. . Allein Gott in der Höh ſei Ehr 3. O Jeſu Chriſte, Gottes Sohn, Und Dank für ſeine Gnade, Für uns ein Menſch geboren, Darum, daß nun und nimmermehr Der uns vertritt vor Gottes Thron Uns rühren kann ein Schade, Und rettet, was verloren; Ein Wohlgefalln Gott an uns hat, Lamm Gottes, heilger Herr und Gott, Nun iſt groß Fried ohn Unterlaß, Nimm an die Bitt' von unſrer Not, All Fehd hat nun ein Ende. Erbarm dich unſer aller! Wir beten an und loben dich,. O heilger Geiſt, du höchſtes Gut, Wir bringen Ehr und danken Mit deinem Heil uns tröſte! Daß du, Gott Vater, ewiglich Vor Satans Macht nimm uns in Hut, Regierſt ohn' alles Wanken; Die Jeſus Chriſt erlöſte Ganz ohne Maß iſt deine Macht, Durch Marter groß und bittern Tod, Allzeit geſchieht, was du bedacht; Wend unſern Jammer ab und Not; Wohl uns des ſtarken Herren. Darauf wir uns verlaſſen! IV. Gebet. Pfr. Altargebet. Vater Unſer. 13. Chor: Wunderbarer König. Mel. bei J. Neander 1680. 1. Wunderbarer König, 2. O du meine Seele, 3. Hallelujah bringe, Herrſcher von uns allen, Singe fröhlich, ſinge, Wer den Herren kennet, Laß dir unſer Lob gefallen. Singe deine Glaubenslieder! Wer den Herren Jeſum liebet; Deine Vatergüte Was da Odem holet, Hallelujah ſinge, Haſt du laſſen fließen, Jauchze, preiſe, klinge, Welcher Chriſtum nennet, Ob wir ſchon dich oft verließen. Wirf dich in den Staub darnieder! Sdiich von Herzen ihm ergiebet. Hilf uns noch, ſtärk uns doch! Er iſt Gott Zebaoth, D wohl dir! Glaube mir, Laß die Zunge ſingen, Er nur iſt zu loben Endlich wirſt du droben Laß die Stimme erklingen! Hier und ewig droben. Ohne Sünd' ihn loben. 14. Chor und Gemeinde: Nun danket alle Gott. Nun danket alle Gott Der uns von Mutterleib Mit Herzen, Mund und Händen, Und Kindesbeinen an Der große Dinge thut Unzählig viel zu gut An uns und allen Enden, Und noch jetzund gethan. V. Schluß. Pfr. Segen. Chor und Gemeinde: Amen. Amen. Amen. Poſtludium der Orgel. Freiwillige Gaben für die Zwecke des Kirchengeſangvereins und zur Deckung der Koſten des Feſtes werden an den Kirchenthüren in Empfang genommen.. E. Bekker'ſche Hofbizchdruckerei in Darmſtadt.