n in d Vorſchla Syſtems i„ 4 85 8 — der Stadt nach folgenden Grundſätzen zur Ausführung zu Regenwi Beſeitige icht zu h nuf in di Frob⸗ und erlichem Ba kunde vorg Gafftn. vorlage betreffend die entwäſſerung der Stadt Gießen. In Verfolg der dieſelbe Angelegenheit betreffenden Vorlage vom Auguſt 1899 hat die Stadtverordneten Ver ſammlung in der Sitzung am 9. November 1899 auf Antrag der Baudeputation einſtimmig beſchloſſen, die Entwäſſerung bringen: 1) Entwäſſerung der Altſtadt nach dem Syſtem der kombinirten Schwemmkanaliſation unter thunlichſter An ſtrebung der getrennten Ableitung der Regenwäſſer auch aus dieſem Stadttheil; 2) Entwäſſerung der übrigen Stadttheile nach dem Trennungsſyſtem; 3) Vereinigung der Schmutzwaſſerſiele der äußeren Stadttheile mit dem Hauptſiel der Altſtadt zwecks ge meinſamer Reinigung und zeitweiſer künſtlicher Hebung des Sielinhalts vor der Einleitung in die Lahn; 4) Mechaniſche Reinigung der Schmutzwäſſer vor ihrem Einlauf in die Lahn nach dem Muſter der Mar burger Anlage mit Rienſch'ſchen Grob⸗ und Fein⸗Rechen, ſowie durch Sedimentirung in Klärbecken mit kontinuir lichem Betriebe und einer Strömungsgeſchwindigkeit von etwa 5 Millimeter in der Sekunde; 5) Obligatoriſcher Anſchluß der Abtritte an die Schmutzwaſſerſiele und Beſeitigung der Gruben und Tonnen unter Gewährung einer angemeſſenen, nicht zu knappen Friſt. In Folge weiterer Beſchlüſſe wurde mit Herrn Re gierungsbaumeiſter Schmick in Frankfurt a. M. wegen Auf ſtellung der Entwürfe und Voranſchläge, ſowie der ſpäteren Leitung der Ausführung ein Vertrag abgeſchloſſen, welcher am 1. März 1900 die Genehmigung der Stadtverordneten Verſammlung fand. 1. Vorgeſchichte. Methoden in gröf Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne 2. Allgemeine Anordnung der Anlage. zerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen; Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. — 60— 3 Herr Schmick brachte im Juli 1900 einen Vorentwurf nebſt Berechnungen und Erläuterungen zur Vorlage, welcher den aufgeſtellten Grundſätzen entſpricht, jedoch mit der Maßgabe, daß für das hoch belegene Gebiet des Selters berges mit einer Fläche von 98,93 Hektar ein von dem Siel der Altſtadt unabhängiges, unmittelbar zur Kläranlage führendes Schmutzwaſſerſiel und ein beſonderes, hoch ge legenes Klärbecken vorgeſehen iſt. In Folge dieſer An ordnung kann das Schmutzwaſſer dieſes Gebiets auch bei den höchſten Waſſerſtänden der Lahn ohne künſtliche Hebung in die Lahn abfließen. Der Entwurf umfaßt das Gebiet, welches im Weſentlichen begrenzt iſt durch die Eiſenbahn Frankfurt⸗Caſſel, die Südſeite des neuen Friedhofes, eine Linie, welche von der Südoſtecke des neuen Friedhofes nach Südoſten bis jenſeits des Wieſecker Weges verläuft, den Wieſecker Weg bis zur Abzweigung von der Marburger Straße, eine von hier nach der weſtlichen Ecke des Philo ſophenwäldchens verlaufende gerade Linie, die Südſeite des Philoſophenwäldchens, die Oſtſeite der Liebigshöhe, die Oſt- und Südſeite des Schützenhauſes, die Südſeite der Kaſernen, die Oſtſeite des alten Friedhofes, die Eiſenbahn nach Fulda bis dahin, wo die Verlängerung der Bismarck ſtraße auf dieſe Eiſenbahn trifft, eine von hier ſüdlich bis zum Schiffenberger Weg und dann ſüdweſtlich bis zum Leihgeſterner Weg und weiter ſüdlich vom Aulweg bis zur, Eiſenbahn verlaufende Linie Außerdem iſt das Hamm in den Entwurf einbezogen und der zur Kläranlage führende Hauptſammler ſo groß gewählt, daß ihm ſpäter auch die Schmutzwäſſer des Stadttheils rechts der Lahn durch einen im Lahnbett zu verlegenden Dücker zugeführt werden können. Dieſes Gebiet, welches links der Lahn 531,60 Hektar rechts der Lahn 41,04„ zuſammen 572,64 Hektar umfaßt, wird auf abſehbare Zeit für die weitere Aus dehnung der Stadt und deren Bevölkerungszunahme ge⸗ nügen Aus dem tief belegenen inneren Theile der Altſtadt mit einer Fläche von 27,86 Hektar ſollen alle Wäſſer durch den Hauptſammler der Kläranlage zugeführt werden, wäh rend im Uebrigen das Trennungsſyſtem durchgeführt und auf mög vorhande bach un weitgehe Laufe k wurf do den Gen dem Ste halb de die Lahl Dan 1) de durchzi graben Wetzſte ſtraße, Nebenſe Stadtr don N auf möglichſt raſche Ableitung des Regenwaſſers nach den vorhandenen Waſſerläufen(Lahn, Stadtringgraben, Klingel bach und Wieſeck) Bedacht genommen iſt. Zur möglichſt weitgehenden Entlaſtung Stadtringgrabens iſt im Laufe der weiteren Verhandlungen der Schmickſche Ent wurf dahin abgeändert worden, daß das Regenwaſſer aus den Gewannen Schwarzlach und Gartfeld, welches Schmick dem Stadtringgraben zugetheilt hatte, durch einen unter halb der Lahnbrücke mündenden Kanal unmittelbar in die Lahn geleitet wird. des Danach ergeben ſich folgende Entwäſſerungsgebiete: 1) für Schmutzwaſſer. Hauptſammler A links der Lahn 423,57 Hektar rechts der Lahn 11,04 3 464,61 Hektar Hauptſammler O(Seltersberg) 98,93„ 563,54 Hektar an öffentlichen Anlagen, Waſſerläufen und anderen Flächen, von denen kein Schmutzwaſſer abfließt, ſind vorhanden 9,10 5 572,64 Hektar 2) für Regenwaſſer. Hauptſammler A 27,86 Hektar Stadtringgraben 35,652„ Klingelbach 86,44 5 Wieſeck 268,23 2 Lahn Schwarzlach und Gartfeld 15,37„ Hamm 3,13„ Südabhang des Seltersberges 64,95„ rechts der Lahn 11,04 3 572,64 Hektar Der Hhauptſammler A beginnt beim neuen Friedhofe, durchzieht die Marburger Straße, kreuzt den Stadtring graben beim Wallthor, folgt dann der Wallthorſtraße, der Wetzſteingaſſe, dem jetzigen Stadtbach und der Bahnhof ſtraße, wo er bei der Kaplansgaſſe den mit C vereinigten Nebenſammler B aufnimmt und bei der Weſtanlage den Stadtringgraben kreuzt; hinter dieſer Kreuzung münden von Nordweſten der Nebenſammler D, der auch die Ab⸗ 3. Entwäſſerungs⸗ gebiete. 4. Schmutzwaſſer⸗ ſammler. Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſehe Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne Wothaden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen 3 wäſſer von F mitführt, und von Südweſten der Neben⸗ Alicſſtraße ſammler E ein. Der Sammler A folgt weiter der Bahnhof⸗ Aannbofſtea ſtraße bis zur Wieſeck, unterfährt dieſe mit einem doppelten taße kom eiſernen Dücker, nimmt den von der Aliceſtraße kommen der n den, mit den Sammlern I, K, L und AR vereinigten Neben⸗ 4 1 3 4,,5? T. e Lahn enttt ſammler G auf und läuft dann der Wieſeck und Lahn 1 entlang bis zu der etwa 1000 Meter unterhalb des Lahn⸗ ür pegels angeordneten Kläranlage. Auf letzterer Strecke ih dn mündet der vom rechten Lahnufer kommende Hauptſammler unrfbegt H ein, der vorher mittelſt eines eiſernen Dückers die Lahn Del unterfahren hat. Garten⸗ u Ob nicht für die Strecke von der Wallthorſtraße bis ſiſer von zur Bahnhofſtraße eine andere vortheilhaftere Linien gegenüber führung zu finden iſt, muß die weitere Bearbeitung der ſu den Nel Einzelpläne ergeben. Der! durchzieht ur Fran Straße n in den Nel Der Rebenſammler B durchzieht die Landgrafenſtraße, den Platz am Brand, den Kanzleiberg, die Sonnenſtraße, Erlengaſſe und den Neuenweg bis zum Kreuzplatz, wo er den Nebenſammler C aufnimmt, folgt dann der Kaplans⸗ gaſſe und mündet am Ende der letzteren in den Haupt Der ſammler A. Ende der Der Rebenſammler C folgt dem Lindenplatz, Kirchen⸗ Gartenſtr platz, Marktplatz, der Mäusburg und dem Kreuzplatz, an Ecke von; deſſen ſüdlichem Ende er in den Nebenſammler B mündet. der Der nebenſammler D beginnt vorläufig am jetzigen„der Eruſt Ende der Schottſtraße, verläuft durch Schottſtraße, Stein die Vahn, ſtraße, Nord- und Weſtanlage, nimmt beim Hammthor den Der vom Hamm kommenden Nebenſammler F auf und mündet e ſoll i an der Kreuzung von Weſtanlage und Bahnhofſtraße in ntwiſſer den Hauptſammler A. iber ind Der Rebenſammler E beginnt in der Wieſenſtraße, der führt durch die Oſt-, Süd- und Weſtanlage und mündet ſit d an der Bahnhofſtraße in den Hauptſammler A. Leg, d Ddg, d Der Verlauf des Rebenſammlers F kann mit Rück⸗ und VWe⸗ ſicht auf den Bebauungsplan für das Hamm erſt ſpäter neben d feſtgeſtellt werden. ſemmlers — 3. 4 Alten We Der Rebenſammler 6 verfolgt die Roonſtraße, kreust en We in der Grünbergerſtraße den Nebenſammler I, durchfährt Klei die Ludwigſtraße, nimmt an der Ecke der Aliceſtraße den führung Nebenſammler L auf, wendet ſich nach der Aliceſtraße, wo veiteren gegenüber dem Durchlaß unter der Oberheſſiſchen Bahn weiſen der Nebenſammler l einmündet, und bleibt dann in der werden Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. - Neben Bahnhof doppelten kommen 1' Neben nd Lahn es Lahn Strecke tſammler die Lahn raße bis Linien tung der ffenſtraße, henſtraße platz, wo Kaplans⸗ 1 Haupt eſenſtraße münd nit Rück ſt ſpätel Aliceſtraße bis zur Einmündung in den Hauptkanal A an der Bahnhofſtraße, nachdem er vorher noch den von der Frankfurter Straße kommenden Nebenſammler K aufgenommen hat. Der Hhauptſammler ſoll den Stadttheil rechts der Lahn entwäſſern; er wird unterhalb der Wieſeckmündung in den Hauptſammler A einmünden müſſen. Da er jetzt noch nicht ausgeführt werden ſoll, wird die weitere Ent wurfbearbeitung der Zukunft zu überlaſſen ſein. Der NRebenſammler I durchzieht die Grünberger⸗, Garten⸗ und Löberſtraße, verfolgt dann das linke Wieſeck ufer von der Bleichſtraße bis zur Aliceſtraße und mündet gegenüber dem Eiſenbahndurchlaß der Oberheſſiſchen Bahn in den Nebenſammler G. Der Rebenſammler K beginnt in der Wilhelmſtraße, durchzieht den Verbindungsweg nach der Liebigſtraße bis zur Frankfurter Straße, wendet ſich in der Frankfurter Straße nach Nordoſten und mündet bei der Aliceſtraße in den Nebenſammler G. Der Rebenſammler I beginnt vorläufig am öſtlichen Ende der Bergſtraße, durchläuft die Ernſt Ludwigſtraße, Gartenſtraße, Stephanſtraße, Alicering und mündet an der Ecke von Ludwig⸗ und Aliceſtraße in den Nebenſammler G. Der Rebenſammler R durchzieht den Riegelpfad von der Ernſt Ludwigſtraße bis zur Ludwigſtraße und kreuzt hier die Bahn, um in den Nebenſammler L zu münden. Der Rebenſammler N kann noch nicht feſtgelegt werden; er ſoll in Zukunft den Südweſtabhang des Seltersberges entwäſſern. Er mündet etwa der Margarethenhütte gegen über in den hochliegenden Hauptſammler O. Der hauptſammler O entwäſſert das hochliegende Ge⸗ biet des Seltersberges. Er durchzieht den Leihgeſterner Weg, die Wilhelmſtraße, Frankfurter Straße, Hollergaſſe und Wetzlarer Weg bis zum Mittelweg, liegt dann öſtlich neben der Bahn, kreuzt dieſe nach Aufnahme des Neben ſammlers N gegenüber der Margarethenhütte und folgt dann dem alten Wetzlarer Weg bis zur Kläranlage. Kleine Abweichungen in Gebietszutheilung und Linien führung der einzelnen Sammler, welche ſich etwa bei der weiteren Bearbeitung des Entwurfs als vortheilhaft er weiſen ſollten, müſſen ſpäterer Beſchlußfaſſung vorbehalten werden. — 69— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zei eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ud Methaden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen! 83 6 5. Regenwaſſer⸗ Zur Ableitung des Regenwaſſers ſind einzelne nach ſammler. den verſchiedenen Waſſerläufen gegliederte Bezirke ange⸗us der 3 ordnet, welche abgeſehen von dem inneren Stadttheil ſien, was und dem Gebiet der Schwarzlach und des Gartfeldes worliegende unter ſich nicht im gleichen organiſchen Zuſammenhang ſſer ange von Haupt- und Nebenſammler ſtehen, wie dies bei den ulck im V Schmutzwaſſerſammlern der Fall iſt. Hier konnte nur das ußerorden Beſtreben nach möglichſt raſcher Ableitung in die vorhan⸗ickt auf d denen Waſſerläufe und deren Aufnahmefähigkeit maßgebend us 18 Oct ſein, wodurch ſich die unter 3 beſchriebene Eintheilung ergab⸗ ſilgende ſt 6. Grundwaſſer. Eine unmittelbare Einführung des Grundwaſſers in un 13 Jlli die Kanäle iſt nicht geplant, da einerſeits die Querſchnitte„2. Juli mit Aufwendung bedeutender Geldmittel dann ſehr groß 14 Juli gewählt werden müßten und anderſeits bei gefülltem Kanal“2Au das Schmutzwaſſer des Kanals in das Grundwaſſer über W Au treten könnte, was im Intereſſe der öffentlichen Geſund⸗ 99 u heitspflege unter allen Umſtänden vermieden werden muß. 24 Jun Immerhin iſt eine Senkung des Grundwaſſerſpiegels 2n. Jun zu erwarten, da durch die Herſtellung der Rohrgräben 2 Jun in ſtark thonhaltigem Boden durch Kiesfüllung einn Gerinne geſchaffen wird, in welchem das Grundwaſſer ſich Miiſe leicht bewegen kann.. nindeſtens aber, daf 7. Schmutzwaſſer⸗ Nach Beobachtungen an fertigen Anlagen genügt es, Vorausſic menge. wenn man täglich auf den Kopf der Bevölkerung 120 Liter ſibwemmu rechnet, wovon für die Stunde des ſtärkſten Waſſerverbrauchs⸗ riſſe in der zwölfte Theil anzunehmen iſt. Es wird ferner genügen, ſutreffen wenn die zukünftige Bevölkerung in der Altſtadt mit 250. nſammer und in der Neuſtadt mit 120 Köpfen auf 1 Hektar in pr Kanä Rechnung geſtellt wird. Für die Abmeſſungen der Kanäle fage ſche iſt demnach eine Schmutzwaſſermenge von 0,70 Liter in der entſpreche Altſtadt und 0,33 Liter in der Neuſtadt für ein Hektar und uit einer eine Sekunde der Rechnung zu Grunde zu legen. 21 8§. Regenwaſſer⸗ Als größte Regenmenge ſind 200 Liter für ein Hektar ſaegenaus menge. und eine Sekunde angenommen und weiter vorausgeſetzt, ſen Rege 3 daß von dieſer Regenmenge in der Altſtadt zwei Zehntel, zekunde in den übrigen Stadttheilen ſieben Zehntel durch Ver⸗ uß die dunſtung und Verſickerung beſeitigt werden, ſodaß in der Lier Altſtadt(1,0— 0,2)200 gleich 160 Liter und in den übrigen Stadttheilen(1,0— 0,7). 200 gleich 60 Liter Regenwaſſer für ſenge vor ein Hektar und eine Sekunde abzuführen ſind. Die hiernach eer oben für jeden Kanal ſich ergebende Waſſermenge iſt noch mit vmal R der Verzögerungszahl(reziproker Werth der vierten Wurzel arunter nzunehn Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. ueſten 1 1 Abwiſ e in oüſi ng der an kleine elne na zirke ang Stadtthe ertfeldes ümmenhan es bei de te nur de die vorha maßgeben lung erga Waſſers i duerſchnitt ſehr gro ltem Kan aſſer übe en Geſund erden muß ſſerſpiegel ſCohrgräbe ung waſſer ſie genügt es m 120 Lite ve rbrauche er genügen dt mit 25 Hektar in der Kanäl ter in de Hektar und en. daß in 4 aus der Waſſer liefernden Fläche in Hektar) zu multipli tiren, was theoretiſch begründet iſt und mit den meiſten vorliegenden Beobachtungen ziemlich gut übereinſtimmt. Die hier angenommene Regenmenge erſcheint auf den erſten Blick im Vergleich zu den Annahmen in anderen Städten außerordentlich hoch; ſie wird aber vorgeſchlagen mit Rück ſicht auf die für Gießen in der Zeit vom 3. November 1898 bis 18. October 1900 gemachten Beobachtungen, durch welche folgende ſtärkeren Regengüſſe feſtgeſtellt wurden: am 13. Juli 1899: 160 Liter für ein Hektar und eine Sekunde, 18 Minuten lang, „ 29. Juli 1000O«., 5„ e 5 11 2„ „ 14. Juli 1390: 178„„„⸗ 4 2 5 24 2 2 „ 29. Auguſt 1899: 181„„„ 5 5 5 1 5„ „ 25. April 1899: 183„„„„„„ 1„„ „ 2, September 1899: 199„ 5. 5 2 4 2 5 „ 29. Juni 1890⸗ 253„„„ 3 2 3 9 9 5 5 „ 24. Juni 1899: 284„„ 5, 3 5 3 1 5„ „ 20. Juni 1899: 339„„„ 2 3 4 1„„ „ 20. Juni 1900: 431„„„„„ 5. 4 7„ 3 Dieſe Zuſammenſtellung dürfte die Annahme von mindeſtens 200 Liter ausreichend begründen. Man glaubte aber, daß bei der Annahme von 200 Liter menſchlicher Vorausſicht nach auch bei ſtärkeren Regengüſſen Ueber ſchwemmungen nicht eintreten werden, weil ſolche Regen güſſe in der Regel plötzlich eintreten, die Kanäle alſo leer antreffen und von kurzer Dauer ſind, wie aus vorſtehender Zuſammenſtellung erſichtlich iſt. Bei größeren Abmeſſungen der Kanäle würde auch die Ausführung an der Koſten frage ſcheitern. Von 22 deutſchen Städten, für welche die entſprechenden Zahlen vorliegen, rechnet nur Königsberg mit einer größeren Zahl, nämlich mit 203 Liter. Der frühere Entwurf für Schwemmkanaliſation mit Regenausläſſen nahm an, daß bereits bei einer abzuführen den Regenmenge von 1,5 Liter für ein Hektar und eine Sekunde die Regenausläſſe in Wirkſamkeit treten ſollten, und daß die größte abfließende Regenmenge nicht mehr als 50 Liter betrage, was für die Altſtadt einer Niederſchlags 50—. menge von 16 65 62,5 Liter entſprechen würde. In⸗ der oben erwähnten zweijährigen Beobachtungszeit ſind 29 mal Regenfälle von mehr als 80 Liter feſtgeſtellt worden, darunter 9 von mehr als 15 Minuten Dauer. Es iſt anzunehmen, daß bei der Annahme von nur 50 Liter 00 Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zei eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Mothaden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen 9. Kläranlage. Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. 60 Auch die weitere Erprobung der ne — 2 Abflußmenge mindeſtens dieſe 9 Regenfälle von mehr als 15 Minuten Dauer Ueberſchwemmungen veranlaſſen würden. Durch die Hauptſammler A und O gelangt alles Schmutz⸗ waſſer in die Kläranlage, um nach hinreichender Reinigung in die Lahn abzufließen. Für dieſe Reinigung iſt in den eingangs erwähnten Grundſätzen beſtimmt, daß eine mechaniſche Reinigung der Schmutzwäſſer vor ihrem Einlauf in die Lahn nach dem Muſter der Marburger Anlage mit Rienſch'ſchen Grob⸗ und Feinrechen, ſowie durch Sedimentierung in Klärbecken mit kontinuirlichem Betriebe und einer Strömungsgeſchwindig keit von etwa 5 Millimeter in der Sekunde vorgeſehen wird. Hierzu mögen einige allgemeine Ausführungen Beſchreibung der Anlage vorangeſtellt werden. Die Marburger Anlage iſt keineswegs vollkommen, das abfließende Waſſer iſt durchaus nicht hinreichend gereinigt und auf Grund der in den letzten Jahren gemachten Er fahrungen können die Gründe hierfür mit ziemlicher Be ſtimmtheit angegeben werden. In Marburg iſt die Geſchwindigkeit in den Klärbecken zu groß, und die Länge der einzelnen Becken iſt viel zu kurz(20 Meter); ferner ſind die Rechen durchaus nicht ſo wirkſam, als es den Anſchein hat. der Verſuche, die Seitens der Stadt Hannover in den letzten Jahren angeſtellt worden ſind, haben ergeben, daß die Ablagerung der mineraliſchen Sink- und Schwebeſtoffe, d. ſ. die nicht fäulnisfähigen Stoffe, um ſo größer iſt, je geringer die Geſchwindigkeit, und daß die Abnahme an organiſchen Sink- und Schwebeſtoffen, d. ſ. die fäulnis fähigen feſten Stoffe, lediglich mit der Länge der Becken wächſt. Die für Gießen feſtgeſetzte Geſchwindigkeit von 5 Milli⸗ meter für den größten vorkommenden Schmutzwaſſerabfluß wird erheblich beſſere Ergebniſſe liefern, als dies in Mar burg der Fall iſt; auch kann mit Beſtimmtheit angenommen werden, daß die in dem vorliegenden Entwurf in Ausſicht genommene Beckenlänge von 40 Meter allen Anforderungen entſpricht. Als Anhalt für dieſe Behauptungen dienen günſtigen Ergebniſſe der in Caſſel angelegten Becken mit dem Abfluß der gereinigten Abwäſſer in die nicht ſehr waſſerreiche Fulda; es iſt beſonders bemerkenswert, daß die ſehr dieſe rec den Beck lichkeit! Herr für übe deren L fabriken die ſtädt Hier Rechen d benutzt, ung ſtet Die die in ſich nu Wie vorhand vielleich zurückge ohnehir nicht hä theil, Geſchwi macht der Zu auf de an die A Einlau in ſein lagerun D legenh neuere Verſan Rienſc ſtufe der d die gr in gr bei g zuſatz gehalt ueſten„ ) M Abwiſſ e in alſn ng der 4 an kleine mehr al en würden es Schmut Reinigun erwähnte nigung de nach der Grob⸗ un rbecken mi heſchwindig ſehen wird ungen de mmen, da id gereinie nachten Er nlicher Be Klärbecke rgeben da hwebeſtoffe größer iſ * Abnahm Mil onl 5 Mil aſſerabfl es in Ma ngenommn in Ausſich orderung dieſe recht gute Reinigung erzielt wird, ohne Rechen vor den Becken, und dies giebt Veranlaſſung, auf die Nütz lichkeit der Rechen etwas näher einzugehen. Herr Rienſch ſelbſt erklärt die Marburger Rechenanlage für überwunden; er hat eine neue Anordnung erdacht, deren Leiſtungsfähigkeit an den Abwäſſern von Zucker fabriken erprobt iſt, und die nunmehr in Torgau für die ſtädtiſche Entwäſſerung angewendet werden ſoll. Hierbei wird ein faſt horizontal liegender, ſehr feiner Rechen von 1—2 Millimeter Oeffnung zwiſchen zwei Drähten benutzt, der durch eine einfache, ſehr ſinnreiche Vorricht ung ſtets rein gehalten wird. Dieſe neue Anordnung iſt ohne Zweifel beſſer, als die in Marburg zur Ausführung gekommene; es fragt ſich nur, ob Rechen überhaupt zweckmäßig erſcheinen. Wie erwähnt, ſind in Caſſel keine Rechen am Einlauf vorhanden und das erzielte Ergebniß iſt trotzdem oder vielleicht gerade daher ſehr gut. ie von den Rechen zurückgehaltenen Körper ſcheiden ſich nämlich in den Becken ohnehin aus, und die feinen Theile bleiben am Rechen nicht hängen. Dagegen haben ſie den unzweifelhaften Nach theil, daß ſie zwiſchen den einzelnen Stäben eine größere Geſchwindigkeit erzeugen, auch wenn ſie noch ſo breit ge macht werden; hierdurch werden Schwimmkörper, die auf der Zuflußſtrecke ſich bereits allmählich geſenkt, und nahezu auf dem Boden bewegt haben, wieder aufgerührt und an die Oberfläche geführt. Der Hauptgrundſatz ſollte ſein, das Waſſer vor dem Einlauf in die Klärbecken ſo wenig als irgend möglich in ſeinem Laufe zu beengen deſto ſicherer wird die Ab lagerung erfolgen. Der Unterzeichnete hatte im vergangenen Sommer Ge legenheit, Probeverſuchen, welche Herr Rienſch mit ſeinem neueren, verbeſſerten Syſtem in Rheydt vor einer geladenen Verſammlung vorführte, beizuwohnen. Danach ſcheint Rienſch jetzt die Reinigung durch Rechenanlagen als Vor ſtufe für das weiter gezeigte Verfahren anzuſehen. Nach der dort gezeigten Einrichtung werden durch die Rechen die gröberen Sinkſtoffe ausgeſchieden und das Waſſer dann in große brunnenartige Behälter geleitet, in welchen es bei gleichzeitigem, ſehr langſamen Niederſinken und nach Zuſatz von Fällungsmitteln, deren Zuſammenſetzung geheim gehalten wird, die feineren Sinkſtoffe an jalouſieartig ein i D 10 — 60— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Methoden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen! — 3 gebauten Flächen niederſchlägt; aber auch danach iſt die Reinigung noch ſehr unvollſtändig, weshalb Rienſch das Waſſer dann noch mit Luftdruck durch einen ſehr fein körnigen Kalkſtein hindurchpreßt. Ein ſolches Verfahren eignet ſich nur für kleinere Anlagen, und dürfte für mittlere und größere Städte wegen der bedeutenden An lage⸗ und Betriebskoſten ausgeſchloſſen ſein. Im vorliegenden Entwurfe iſt Raum für die Anord nung einer Rechenanlage in Ausſicht genommen; es wird ſich aber zweifellos empfehlen, vorläufig von ihr abzuſehen und abzuwarten, ob nicht auch ohne ſie eine ausreichende Klärung erfolgt. Sollte dies nicht der Fall ſein, ſo können die Rechen noch immer eingeſetzt werden. Als Bauſtelle für die Kläranlage wurde ein Platz gewählt, der etwa 1000 Meter unterhalb der Wieſeck mündung an dem Ort liegt, wo der alte Wetzlarer Weg an das Lahnufer herantritt. Eine Lage mehr Lahn aufwärts wird ſich nicht empfehlen, weil die Anlage dann der Stadt näher rückt, und weiter abwärts ebenfalls nicht, weil wegen des ſehr geringen Gefälles der Lahn an dieſer Stelle die Kanal ſohle immer tiefer unter Hochwaſſer kommt. Entſprechend der verſchiedenen Höhenlage des Haupt ſammlers A und des Sammlers O erfolgt die Klärung der betreffenden Abwäſſer von einander getrennt. Der Hauptſammler A führt ohne irgend welche Profil⸗ änderung nach den einzelnen Becken, die ſenkrecht zu ihm angeordnet ſind. In die vier eingezeichneten Schmutz waſſerbecken, die für das jetzt in Ausſicht genommene ge ſammte Entwäſſerungsgebiet von 563,54 Hektar ausreichen, führt der Einlauf von der Sohle her durch je eine Oeffnung, die bei Bedarf durch eine Schütze abgeſchloſſen werden kann. Jedes dieſer Becken iſt 40 Meter lang, am Einlauf 2,5 und am Auslauf 3 Meter tief und 4 Meter breit. Zur Berechnung der Strömungsgeſchwindigkeit, die bei dem Zulauf der größten Menge von Schmutzwaſſer 5 Milli meter beträgt, iſt die Tiefe zu 2,5 Meter in Rechnung ge ſtellt, alſo die ſich bald mit Schlamm zulegende bis zu 3 Meter reichende Vertiefung am Auslauf nicht in Anſatz gebracht. Unter Berückſichtigung des Umſtandes, daß die ge⸗ ſammte berechnete Schmutzwaſſermenge wohl nie gleichzeitig in den Sammler A gelangt, iſt auch anzunehmen, daß Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. Auch die weitere Erprobung der ne die Geſch jemals Vor Regenwa langende waſſerme alſo die trägt, lä Schmutzt. Regenwo beſonder werden. daß ſelb tes, we in die! treten die leit diges l kein Wo doppelte in denſ des Sch ſie wäc Die Regenb ſprechen keinen waſſerl mauer di daß es läßt m möglich allmäl führen einen an kleine h iſt di enſch da ehr fein erfahre rfte fü nden An Kana Haupt 19 d rung de e Proft reecht Schmutz nene ge sreichen effnun en kann 2,5 und „ die b 5 Milli nung ge bis zi n Anſal die Geſchwindigkeit bei unverdünntem Schmutzwaſſer kaum jemals 5 Millimeter erreichen wird. Vor dieſem Schmutzwaſſerbecken befinden ſich zwei Regenwaſſerbecken. Solange durch die in den Kanal ge langenden Niederſchläge die größte vorkommende Schmutz waſſermenge bis auf das Doppelte vergrößert wird, wenn alſo die Verdünnung im ungünſtigſten Fall noch 1:2 be trägt, läuft alles Waſſer lediglich in die eben beſchriebenen Schmutzwaſſerbecken. Strömt aber dem Kanal noch mehr Regenwaſſer zu, ſo ſoll das überſchießende Waſſer in die beſonderen Regenwaſſerbecken fallen und dort gereinigt werden. Auf dieſe Weiſe iſt das Prinzip durchgeführt, daß ſelbſt bei den ſtärkſten Niederſchlägen kein ungereinig tes, wenn auch noch ſo ſehr verdünntes Hausabwaſſer in die Lahn abfließt. Dieſe beiden Regenwaſſerbecken ver treten daher die Stelle der ſonſt üblichen Nothausläſſe, die leider bei vielen Entwäſſerungsanlagen ein nothwen diges Uebel bilden. Die Einläufe zu den Regenbecken ſind ſo gelegt, daß kein Waſſer in dieſelben gelangt, bevor nicht mindeſtens doppelte Verdünnung eingetreten iſt. Die Geſchwindigkeit in denſelben iſt ſehr wechſelnd. Bei geringer Verdünnung des Schmutzwaſſers iſt die Geſchwindigkeit ſehr gering; ſie wächſt mit ſteigender Verdünnung. Die Waſſerſtände in den Schmutzwaſſer⸗ und den Regenbecken ſind, der verſchiedenen Höhe des Einlaufs ent ſprechend ungleich hoch. Um nun in dem Ablaufkanal keinen Rückſtau von den Regenbecken nach den Schmutz waſſerbecken zu erhalten, iſt in ihm eine Trennungs mauer eingebaut. Die Reinigung eines jeden Beckens erfolgt dadurch, daß es zuerſt aus dem Betrieb ausgeſchaltet wird, dann läßt man das Waſſer eine Zeit lang ruhig ſtehen, damit möglichſt viel Schlamm ſich abſetzt, und ſchafft durch allmähliche Freilegung der nach dem Reinigungskanal führenden Oeffnung dem Waſſer von oben nach unten einen langſamen Abfluß. Der ſich unten abſetzende Schlamm wird durch eiſerne Saugröhren mittelſt Schlammpumpen entfernt. Die ſämmtlichen Klärbecken ſind offen, alſo nicht zugewölbt. — 60— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne Metboden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen —. 12 Erfahrungen an ſachgemäß angelegten Anlagen haben falls ergeben, daß ein Ueberwölben durchaus überflüſſig iſt, können und nur unnöthiges Geld koſtet. di Ein unangenehmer Geruch macht ſich nicht bemerkbar aus d und es erſcheint daher ſogar erwünſcht, den ganzen Betrieb anzule dem Anblick nicht zu entziehen. l Der Waſſerſpiegel des Schmutzwaſſerabfluſſes an den größer Klärbecken liegt auf+ 1,43 Meter am Pegel und der höchſte leitung Regenwaſſerſtand auf+ 2,97 Meter. die St Die Lahn überſchreitet den Waſſerſtand von+ 1,43 Meter beſtim durchſchnittlich an 121 Tagen im Jahr, ſo daß vor⸗ auch f ausſichtlich an 121 Tagen im Jahr das Schmutzwaſſer D künſtlich gehoben werden muß. Die hierzu erforderlichen Durch Pumpen ſollen in einem Maſchinenhauſe aufgeſtellt deſſen werden. zu wo Für den von dem hochgelegenen Gebiet kommenden— Sammler O iſt ein beſonderes Klärbecken vorgeſehen, deſſen von Höhenlage ein Pumpen des Abflußwaſſers auch bei den keinen höchſten Pegelſtänden unnöthig macht. Die Einrichtung. dieſes Beckens entſpricht ſonſt derjenigen bei den übrigen; ſoll es gereinigt werden, was natürlich nur bei niederen Lene Pegelſtänden zu geſchehen braucht, ſo läßt man das Ab waſſer des hochgelegenen Gebietes durch einen Verbind den ungsſtrang vorübergehend nach den anderen Becken laufen. Leine Eine Rechenanlage, für die beiden in die Kläranlage 1 mündenden Sammler gemeinſam, iſt vorgeſehen. Ob ſie eöhd überhaupt zur Ausführung kommt, und nach welcher Kon die ſtruktion dürfte nach den darauf bezüglichen Bemerkungen D dieſes Berichtes noch zu entſcheiden ſein. en Auf dem in Ausſicht genommenen Baugrundſtück iſt ne noch hinreichend Platz vorhanden zur Errichtung der Schlammbecken, worin der abgepumpte Schlamm mit und ſtädtiſchem Hausmüll kompoſtirt und ſo zur landwirtſchaft lichen Verwerthung vorbereitet werden ſoll. mal Die geſammte Anlage muß ſelbſtverſtändlich durch wirt Dämme und Aufſchüttungen gegen Hochwaſſer geſichert und werden. 10. Art der Aus⸗ Die Ausführung der einzelnen Kanalleitungen muß den führung. mit der größten Sorgfalt und unter Verwendung des 37⁷ beſten Materials erfolgen. — 4 2. übe 11. Abmeſſungen Für die Rohrleitungen in den Häuſern ſollen keine nil der Kanäle. Durchmeſſer unter 10 Ctm. gewählt werden, da andern A Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. ſen haben lſſig iſt demerkbar n Betrieb 5an den der höchſte 443 Meter daß vor nutzwaſſer rderlichen nufgeſtellt mmenden en, deſſen bei den nrichtung dſtück iſ tung del mm mi irtſchaft falls ſchwer zu beſeitigende Verſtopfungen häufig eintreten können. Die Leitung vom aus demſelben Grund anzulegen. Es iſt ferner notwendig, daß größerer Durchmeſſer gegeben werde, als ihn der Zu leitungsſtrang vom Hauſe her beſitzt; der geringſte für die Straße zuläſſige Durchmeſſer iſt daher zu 20 Ctm. zu beſtimmen, und zwar ſowohl für die Schmutzwaſſer-, als dem Straßenrohr iſt 15 Ctm. Durchmeſſer nach unter Hauſe nicht dem Straßenrohr ein auch für die Regenſiele. Die runden QOuerſchnitte ſollen Durchmeſſer von 50 Ctm. zur Verwendung kommen; reicht deſſen Leiſtungsfähigkeit nicht mehr aus, ſo ſind Eiprofile nur bis zu einem zu wählen. Nur bei einzelnen Regenkanälen ſind runde Röhren von 70 Ctm. Durchmeſſer vorgeſehen, da hierfür Eiprofile keinen Vortheil bieten. Die Kanalſtrecken können entweder in Thon⸗ oder Cementrohren hergeſtellt werden. Thonröhren ſind erheblich widerſtandsfähiger gegen den Angriff der in dem Waſſer etwa enthaltenen Säure, Cementröhren ſind billiger. Für Gießen erſcheint die Wahl zwiſchen dieſen beiden Für die Schmutzwaſſerſiele, die müſſen, wird man Muffen, für die Röhrenarten ſehr einfach. die Abwäſſer unverdünnt abführen Thonröhren mit Asphaltdichtung der Regenkanäle dagegen Cementröhren wählen, da hier ein Angriff durch Säure ausgeſchloſſen iſt. Die Eiprofile werden in Klinkermauerwerk ausgeführt und erhalten ein Sohlſtück aus gebranntem Thon. Die Tiefenlage der Kanäle in den Straßen iſt ein mal abhängig von der Tiefe der zu entwäſſernden Keller, wird aber weiter beeinflußt von den Gefällverhältniſſen und ſonſtigen örtlichen Einwirkungen. Allgemein kann jedoch angenommen werden, daß bei den Schmutzwaſſerſielen Ueberdeckung von 2 bis 3 Meter als zweckmäßig zu bezeichnen iſt. In der Altſtadt wird eine ſolche Ueberdeckung nicht überall zu erreichen ſein, weil die tiefere Lage der Ka näle in der Stadt eine entſprechend tiefere Lage an der Ausmündung bedingt, und damit die Koſten des Betriebes eine 12. Material der Kanäle. 3. Tieſe der Kanäle unter Straßenkrone. — 60— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zei eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne Methoden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen — 2 14 dem W. durch Vermehrung der Pumpzeit und Pumphöhe unver— Rangl‚ hältnißmäßig geſteigert werden. Beiſpielsweiſe würde bei Füt einer Senkung der Kanalſohle um nur 30 Ctm. Pump welches betrieb an 183 Tagen ſtatt 121 Tagen im Jahre erforderlich nach d werden. di Aus dem gleichen Grunde iſt es auch nicht möglich, 5 den Hochwaſſerſpiegel im Kanal überall unter Kellerſohle ſüün zu legen, vielmehr werden einige beſonders tiefe Keller Pder in der Altſtadt mit der Sohle unter dem Waſſerſpiegel dn en des vollaufenden Kanals liegen und müſſen deswegen zur Eit Vermeidung des Rückſtaues bei Regenwetter mit Hochwaſſer die gu verſchlüſſen verſehen werden. Eine Stichprobe für die am das Ge tiefſten belegenen Theile der Altſtadt hat ergeben, daß zu von 95 Kellern 11 unter Kanalhochwaſſer, dagegen keiner der La unter Kanalniederwaſſer liegt. Da Hochwaſſer im Kanal einggre in der Regel raſch verläuft, wird es bei Anwendung geeig näle ſ neter Hochwaſſerverſchlüſſe vorausſichtlich gelingen, auch worin dieſe tief belegenen Keller waſſerfrei zu halten. mit g Die Regenkanäle können eine geringere Tiefe, etwa laſſen. 1,5 bis 2 Meter unter Straßenkrone erhalten. mit R 14. Einſteige⸗ Sämmtliche nicht begehbaren Kanäle werden in ge lichſter ſchächte. rader Linie verlegt, und Bogen ſowie Ecken ſind unbedingt anzieh ausgeſchloſſen.— Wird ein Richtungswechſel nothwendig, ſo ſoll an 1 dem Brechpunkt ein Einſteigeſchacht ausgeführt werden, der bemeſſ gleichzeitig die Unterſuchung und Reinigung der Rohr Wwüſſer ſtrecken ermöglicht. dem Ebenſo ſind Schächte an allen den Stellen anzulegen, baulen wo zwei Kanäle zuſammentreffen. ſichtig Im Allgemeinen kann als Regel dienen, daß bei der Ei Rohrkanälen Einſteigeſchächte alle 70 bis 80 Meter anzu Dſanl ordnen ſind; bei begehbaren Eiprofilen darf dieſe Ent Leg, fernung bis zu 150 Meter ſteigen. Räi 15. Lampenlöcher. Bei dieſer Ausführung ſind ſogenannte Lampenlöcher, ed d. h. nicht beſteigbare Schächte, die das Herunterlaſſen bis. von Lampen zur Erleuchtung der Kanäle ermöglichen, ent fabrif behrlich. Straß 16. Straßen⸗ Das Regenwaſſer wird auf den Straßen durch be 3 einläufe. ſondere Einläufe aufgenommen, von denen es nach den der v Sielen abfließt. Dieſe Straßeneinläufe werden durch einen Endſt gußeiſernen Roſt abgedeckt, erhalten einen Schlammfang, ſonde zum die mitgeſchwemmten Erd- und Schlammtheile aus Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. unver de bei Pump 1, daß keiner Kanal geeig auch in ge hedingt dem Waſſer abzuſcheiden, und ſind außerdem nach dem Kanal zu mit einem Geruchverſchluß verſehen. Für dieſe Apparate beſtehen viele zweckmäßige Modelle; welches davon zu wählen iſt, kann bei der Vergebung je nach den eingehenden Angeboten entſchieden werden. Die Lüftung der Schmutzwaſſerkanäle erfolgt einer ſeits durch die Schächte, andererſeits mit Hilfe des bei jeder Hauseinrichtung vorzuſehenden Dunſtrohres, das über das Dach geſührt, einen heftigen Luftabzug herbeiführt. Eine ſorgfältige Spülung iſt ein Haupterforderniß für die gute Unterhaltung der Kanäle, insbeſondere, wenn das Gefälle nicht ſehr ſtark iſt. Zu dieſem Zwecke ſoll ſoweit möglich das Waſſer der Lahn, der Wieſeck, des Klingelbachs, und des Stadt ringgrabens benutzt werden. Für die hochbelegenen Ka näle ſind an geeigneten Stellen Spülbecken anzuordnen, worin Regenwaſſer geſammelt wird, um es bei Bedarf mit großer Geſchwindigkeit durch die Röhren hindurch zu laſſen. Wo dieſe Mittel verſagen ſollten, wird man, jedoch mit Rückſicht auf die hohen Betriebskoſten unter thun lichſter Beſchränkung, die Waſſerleitung zu Spülzwecken her anziehen müſſen. Die Querſchnitte der Kanäle ſind durchgehends ſo bemeſſen, daß ſpäter das ganze unter 2 beſchriebene Ent wäſſerungsgebiet an ſie angeſchloſſen werden kann. In dem Koſtenüberſchlage ſind aber nur die bisher ausge bauten oder demnächſt auszubauenden Straßen berück ſichtigt, nämlich das Gebiet, welches begrenzt wird von der Eiſenbahn, Nordanlage, Steinſtraße, Marburger Straße, Oſtanlage, Moltkeſtraße, Ernſt Ludwig-Straße, Leihgeſterner Weg, Wilhelmſtraße, Frankfurter Straße und die nor öſtlich der pſychiatriſchen Klinik geplante Straße, außer dem das Hamm, die Marburger Straße bis zur Abzweigung des Wieſecker Weges, die Grünberger und Licher Straße bis zur Kaſerne, der Schiffenberger Weg bis zur Lampen fabrik und die beiden an den Kliniken vorbeiführenden Straßen. Ob und in welcher Ausdehnung zur Verminderung der vorerſt aufzuwenden Koſten die Ausführung einzelner Endſtrecken der Zukunft vorbehalten werden ſoll, wird be ſonderer Beſchlußfaſſung vorzubehalten ſein. 17. Lüftung. 18. Spülung. 19. Vorläufige Ausdehnung des Kanalnetzes. — 60 Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zei eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſch Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der me Methaden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinent — 8 16 20. Koſten der Die Koſten der Anlage in dem unter 19 beſchriebenen g Anlage. Umfange ſind ausſchließlich der für Grunderwerb erforder Mehrkoſten lichen Aufwendungen überſchläglich ermittelt, wie folgt: gegenüber a. Schmutzwaſſerkanäle mit den dazu ge— 10000 N hörigen Schächten 833 000 M. b. Regenleitungen mit den dazu gehörigen die T Schächten 641 000„ eingehend c. vollſtändige Kläranlage 180 000„ arbeiten d. örtliche Bauaufſicht und Unvorher Stadtbaun geſehenes 146 000„ dienten, zuſammen 1 800 000 Mk. erheblich bracht, w 21. Vergleich der Der vorſtehende Koſtenüberſchlag bezieht ſich auf eine bejeichet Koſten für die Ent- Länge der Schmutzwaſſerkanäle von 41 197 Meter und die berückſich wäſſerung nach dem zugehörigen Regenleitungen, ſo daß jeder Meter Schmutz Auf Trennungsſyſtem waſſerkanal einſchließlich der entſprechenden Regenkanäle 4. 1 tation d S einen Koſtenaufwand von durchſchnittlich 43.70 Mk. erfordert. und dem Schwemm⸗ f Stadt Gi ſyſtem. Der Koſtenanſchlag für Schwemmſyſtem umfaßt eine Beſchluſſ Kanallänge von 35 037 Meter entſprechend der zur Zeit meiſter der Aufſtellung dieſes Koſtenanſchlages vorhanden geweſenen gabe, da geringeren Länge ausgebauter Straßen und ſchließt ab mit einer Summe von 1 840 000 Mk., entſprechend einem 1. die Betrage von 52.52 Mk. für jeden Meter Kanallänge. Klä Die Lage des Kanalwaſſerſpiegels gegen die Keller hoc ſohlen und das Hochwaſſer der Lahn iſt in beiden Ent 1=ch würfen annähernd gleich. Lat Der Unterſchied in der Länge der zu entwäſſernden kun Straßen beträgt 41 197 35 037 gleich 6160 Meter. Mit 2 für Rückſicht darauf, daß dieſe Mehrlänge hauptſächlich ge Lit ringere Querſchnitte erfordern würde, kann man die Koſten Dit für jeden Meter einſchließlich der Schächte durchſchnittlich die zu 25 Mk., alſo für 6160 Meter zu 154 000 Mk. annehmen. zu Ferner iſt zu berückſichtigen, daß in dem Koſtenanſchlage 3 für für Schwemmſyſtem für die Kläranlage 100 000 Mk. weniger zm eingeſetzt ſind, als bei Trennungsſyſtem, obgleich die Klär Re anlage im erſten Falle doch mindeſtens in demſelben Um üri fange angelegt werden muß, wie im anderen; hierfür ſind ine alſo 100 000 Mk. zuzuſetzen. Endlich iſt die abzuführende Regenwaſſermenge in dem Entwurfe nach dem Schwemm die ſyſtem viel zu gering angenommen, wie ſchon oben unter A 8 nachgewieſen, ſo daß die Kanalauerſchnitte durchweg 5 die größer angelegt werden müßten, als veranſchlagt iſt. Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. jebenen rforder folgt: 000 Mk 000 000 000 „ 000 Mk uf ein und di vchmut nkanäl fordert ßt eine r. Mi lich ge Koſter mittlic nehmen ſſchlage venigel e Klär en Um für ſind ihrende wemm 1 untel rchweg iſt Ich glaube hiernach nicht fehlzugehen, wenn ich die Mehrkoſten der Schwemmkanaliſation mit Nothausläſſen gegenüber dem vorliegenden Entwurfe auf mindeſtens 400 000 Mk. ſchätze. Die Baudeputation hat den Schmickſchen Entwurf einer eingehenden Prüfung unterzogen, wobei namentlich die Vor arbeiten der Herren Geheimrath Profeſſor Dr. Gaffky und Stadtbaurath Schmandt als äußerſt ſchätzbare Unterlagen dienten, und im Verlaufe dieſer Prüfung einige minder erhebliche Aenderungen des Entwurfs in Vorſchlag ge bracht, welche auch von Herrn Schmick als vortheilhaft bezeichnet wurden und daher in vorſtehender Darſtellung berückſichtigt ſind. Auf Grund aller Vorarbeiten empfiehlt die Baudepu tation die Herſtellung einer Entwäſſerungsanlage für die Stadt Gießen nach dem, auf Grund des Stadtverordneten Beſchluſſes vom 9. November 1899 vom Regierungs⸗Bau meiſter Schmick ausgearbeiteten Vorentwurfe mit der Maß gabe, daß 1. die Schmutzwäſſer vom Seltersberg unmittelbar zur Kläranlage geleitet und hier in einem beſonderen, hoch belegenen Becken gereinigt werden, ſo daß die Schmutzwäſſer dieſes Gebiets auch bei den höchſten Lahnwaſſerſtänden ohne künſtliche Hebung abfließen können, 2. für die Regenwaſſerſiele eine Regenmenge von 200 Liter für ein Hektar und eine Sekunde mit einem Dichtigkeitsgrad von 0,8 für die Altſtadt und 0,3 für die übrigen Stadttheile der Berechnung zu Grunde zu legen iſt, 3. für das Gebiet der Schwarzlach und des Gartfeldes zur Entlaſtung des Stadtringgrabens ein beſonderes Regenwaſſerſiel mit Ausmündung unterhalb der Lahn brücke auszuführen iſt, wodurch der geplante Ausgleich weiher entbehrlich wird, 4. die Kreuzung des Hauptſiels der Altſtadt mit der Wieſeck durch einen doppelten Dücker erfolgt, 5. die Kläranlage eine etwas größere Entfernung von der Lahn erhält, und 22. Antrag der Bandepntation. — 60— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne Wathadon in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen 3 6. zwecks Vertheilung der Koſten auf einen größeren Zeit raum die Reihenfolge für die Ausführung der Regen waſſerſiele beſonderer Beſchlußfaſſung vorbehalten bleibt. Gießen, den 20. Februar 1901. Mecum, Bürgermeiſter. Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pictſch Erben), Gießen. Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. leſten Abwiſt 8 nn ahſ 19 der mn kleine — 60— Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zei eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſe G hwierigen I g iſch r. es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeht Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der nei , Auch die probung 4 Wathaden in arößerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen —* — Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen. 3 oſg 10100/8 eud,A ee pe mollex 19 üuo enſg 91 ½ ededqed 91 81 vI 9ʃ 21. 4 9 8 v 8 2 1 80OuIldeD — —— 3