Sonnenwendfeier der Gießener Studentenſchaft am 21. Juni 1927 1. Abholen Sr. Magnifizenz und Marſch zum Bis⸗ marckturm 2. Feier am Sonnenwendfeuer: Lied: Burſchen heraus Anſprache des 1. Vorſitzenden der Studentenſchaft Lied: Der Gott, der Eiſen wachſen ließ Anſprache Sr. Magnifizenz Lied: Flamme empor Feuerrede: Herr cand. med. vet. Majert 3. Abmarſch vom Turm(10 Uhr) 4. Fackelzug durch die Stadt nach Univerſität und Wohnung Sr. Magnifizenz zum Oswaldsgarten Treffpunkt 8 Uhr s. t. Univerſität Die Fackeln für die Korporationen ſind bei Noll, Mäus⸗ burg, abzuholen, für Freiſtudenten am Abend vor der Univerſität. Bei ſtarkem Regen Verlegung auf Donnerstag Der Geſamtausſchuß der Gießener Studentenſchaft J. A.:(gez.) Voß, 1. Vorſitzender * eeeeeeeee Brühl, Gießen 1. 1. Flamme empor! ſteige mit loderndem Scheine von den Gebirgen am Rheine glühend empor! 2. Siehe, wir ſtehn treu im geweiheten Kreiſe, dich, zu des Vaterlands Preiſe, brennen zu ſehn! 3. Heilige Glut! rufe die Jugend zuſammen, daß bei den lodernden Flammen wachſe der Mut! 4. Auf allen Höhn leuchte, du flammendes Zeichen, daß alle Feinde erbleichen, wenn ſie dich ſehn! 5. Finſtere Nacht lag auf Germaniens Gauen, da ließ der Herrgott ſich ſchauen, der uns bewacht. 6.„Licht, brich herein!“ ſprach er, da glühten die Flammen, ſchlugen in Gluten zu⸗ ſammen über dem Rhein. .Und er iſt freil Flammen umbrauſen die Höhen, die um den Herrlichen ſtehen, jauchzt! er iſt frei! .Stehet vereint, Brüder, und laßt uns mit Blitzen unſre Gebirge beſchützen gegen den Feind! Leuchtender Schein! ſiehe, wir ſingenden Paare ſchwören am Flammenaltare, Deutſche zu ſein! 10. Höre das Wort! Vater, auf Leben und Sterben, hilf uns die Freiheit erwerben! Sei unſer Hort! Joh. H. Chr. Nonne. 1814. 2. „Der Gott, der Eiſen wachſen ließ, der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in ſeine Rechte, drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede, daß er beſtände bis aufs Blut, bis in den Tod die Fehde! .So wollen wir, was Gott gewollt, mit rechten Treuen halten, und nimmer im Tyrannenſold die Menſchenſchädel ſpalten, doch wer für Tand und Schande ficht, den hauen wir zu Scherben, der ſoll im deutſchen Lande nicht mit deutſchen Männern erben. .O Deutſchland, heilges Vaterland! o deutſche Lieb und Treue! Du hohes Land! du ſchönes Land, wir ſchwören dir aufs neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht! der fih Krähn und Raben! So ziehn wir aus zur Hermannsſchlacht und wollen Nache haben. „Laßt brauſen, was nur brauſen kann, in hellen lichten Flammen! Ihr Deutſchen alle, Mann für Mann, zum heilgen Krieg zuſammen! und hebt die Herzen himmelan und himmelan die Hände, und rufet alle Mann für Mann:„Die Knechtſchaft hat ein Endel“ „Laßt klingen, was nur klingen kann, die Trommeln und die Flöten! Wir wollen heute Mann für Mann mit Blut das Eiſen röten, mit Henkerblut, Franzoſenblut— o ſüßer Tag der Rache! Das klinget allen Deutſchen gut, das iſt die große Sache! .Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten wehn und Fahnen! Wir wollen heut uns Mann für Mann zum Heldentode mahnen. Auf, fliege, ſtolzes Siegs⸗ panier, voran den kühnen Reihen! Wir ſiegen oder ſterben hier den ſüßen Tod der Freien. E. M. Arndt. 1812. 3. Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus, post iucundam iuventutem, post molestam senectutem nos habebit humus! Vivat academia, vivant professores, vivat membrum quodlibet, vivant membra quaelibet, semper sint in flore! „Vivat et respublica et qui illam regit, vivat nostra civitas, maecenatum caritas, quae nos hic protegit! von Kindleben. 1781. Sonnenwendfeier & Grey Cortrol Chart vellow Hed Magenta We M e e wie, ver Liſen wacyfen ireß Anſprache Sr. Magnifizenz Lied: Flamme empor Feuerrede: Herr cand. med. vet. Majert 3. Abmarſch vom Turm(10 Uhr) 4. Fackelzug durch die Stadt nach Univerſität und Wohnung Sr. Magnifizenz zum Oswaldsgarten Treffpunkt 8 Uhr s. t. Univerſität Die Fackeln für die Korporationen ſind bei Noll, Mäus⸗ burg, abzuholen, für Freiſtudenten am Abend vor der IIninorfitaAt Noi ſtarkem Nogen Berloguna auf Donnorataa TTINTATTTINTTTNNNNAAMh 2 ————,————.