4 56 00460) A 2 5 IFeui lleton. .—————n— M—r⸗sᷓ———e 4 Die Gießener Tanz⸗Studenten. Gine Petition der Darmſtädter Mädchen 4 anno 1821. Ein Freund unſeres Blattes ſtellt uns das Manuſkript einer Petition zur Verfügung, die am 15. Februar 1821 von 72 Darmſtädter Mädchen an den heſſiſchen Landtag ge⸗ richtet und in der dieſer erſucht wurde, den Plan einer Ver⸗ legung der Gießener Univerſität nach Daum⸗ ſradt auch unter dem Geſichtspunkt der„Heiratsnot“ unter der weiblichen Bevölkerung der Reſidenzſtadt erwägen zu wollen. Der jungen Damen bewegliche Klage ſpricht ſich über die Tanz⸗ und Heiratskalamität in ihrer Stadt mit ſo offenherzig naiver Eindringlichkeit aus, daß wir es uns nicht verſagen können, des amüſante Dokument zur Kenntnis unſerer Leſer zu bringen. Es lautet wörtlich: „Hochwürdige, Hochachtbare Stände⸗ 4 verſammlung! So wie es bereits allgemein bekannt iſt, ſo iſt es auch zu unſern Ohren gekommen, daß Sie, die Hohe Ständever⸗ ſammlung, ſich dermalen mit der Frage beſchäftigen,„ob es nicht räthlich und vortheilhaft ſey, die Gießer Univerſi⸗ tät nach Darmſtadt zu verlegen?“ Mehrere und ſehr bedeutende Gründe ſind bereits für die Ausführung dieſes Projekts angeführt worden, und in dem Gange der Unter⸗ ſuchung darüber werden ſich noch manche Thatumſtänden dar⸗ legen, welche ebenfalls ſehr dringend für die Genehmigung dieſes Antrags ſprechen. Auch wir haben uns unterſtanden, in Betreff dieſes Punktes der Hohen Ständeverſammlung zit⸗ ternd, jedoch vertrauensvoll, eine beſcheidene unterthänige Bitte und hierin noch einiges vorzutragen, was gewiß dieſe unſere demüthige Bitte rechtfertigen wird. Seit mehreren Jahren iſt die Bevölkerung Darmſtadts zu einem hohen Grad geſtiegen; unverhältnismäßig ſtark hat aber unſere Bal, die Zal der heurathsfähigen und heurathsluſtigen jungen Mädchen zugenommen. Bei wei⸗ tem hingegen geringer iſt die Zal ſolcher junger Männer. Was iſt nun die traurige Folge? Wenige nur von uns und mit unter ſehr ſpät, kommen unter die Haube, viele aber von uns, ſogar mitunter die allerſchönſten, bleiben auf den Bällen ſitzen. Trau⸗ rige Gefühle regen ſich bei der Erinnerung hiexan in unſerer Bruſt. Ol glauben Sie, Hocherleuchtete Väter des Vater⸗ landes, dieſelbe glänzende Wänden, welche täglich Zeugen Ihrer Weisheit ſind, ſchließen viele tauſende Seufzer der vernach⸗ läſſigten Sehnſucht in ſich und ſchimmern oft von den Perlen⸗ kränzen der bitterſten Thränen. Ach! wenn nur dieſe Wänden reden könnten, dann wären wir wegen des beſten Verſprechens unbeſorgt. Noch größer aber wird das Unglück, ſeitdem unter ſo manchen jungen Herrn, ſogar unter den beſten Tänzern, die menſchenfeindliche Mode eingeriſſen iſt, nicht nur auf keinen Bällen zu tanzen, ſondern ſogar ſchadenfroh in Stiefeln dazu⸗ ſtehen und unſere ſitzen bleibende Schweſtern zu beobachten und zu zälen; ach! die ſchreckliche Urſache manches Jammers und mancher Ohnmacht eines tiefgetränkten unſchuldigen Weſens. Eine beſonders empörende Sitte herrſcht aber unter den jungen Männern, in Hinſicht des Heirathens des von uns zuerſt angeführten Grundes. Faſt die größte Zal ſucht etwas darin, ihre Gattinnen auswärts zu ſuchen. Beſonders hat man ſich hierin ſeit einiger Zeit nach Gießen gewendet; ſind die Gießer Mädchen wirklich ſo ſchön und ſo liebenswürdig! Die Beſcheidenheit verbietet, zwiſchen denſelben und uns über dieſen Punkt eine Parallele zu ziehen. Nur en passant, und um uns hierin doch nichts zu vergeben, wollen wir hier nur anführen, daß mehrere Reiſebeſchreibungen als einer Merk⸗ würdigkeit der großen Anzahl ſchöner Mädchen zu Darm⸗ ſtadt Erwähnung thun. In den oben angeführten, für uns ſo nachtheiligen und traurigen Tatſachen nun iſt Gießen wirklich ganz beiſpiel⸗ los vor Darmſtadt begünſtigt. Dort herrſcht Luſt und Freude in den Hallen Terpſichoren's. Die Söhne der Mußen und des Mars bieten alle Kräfte auf und wetteifern in ritterlichen Galanterien, den Ruhm und den Glanz der Damen zu ver⸗ herrlichen, und das Vergnügen in ihre Nähe zu zaubern. Dort blüht ewige Jugend; denn das Mädchen von 15 Jahren darf dort ſchon an einen Freier, wenigſtens an einen Liebhaber denten. Wir, ſo oft von den ſüßeſten Empfindungen, kennen die Liebe nur noch aus den Romanen, und müſſen uns mit den Idealen begnügen. Was uns im glücklichſten Falle beſchert iſt, das ſind 30, 40, auch ſogar 50 jährige ernſthafte und gleichgültige Freier, und wir müſſen dabei mit gepreßtem Herzen zuſehen, wie ſich die Gießer Mädchen an dem Beſitz unſerer Idealen er⸗ freuen und in der Wirklichkeit die Süßigkeiten jenes Lebens genießen, welche bei uns nur die vorherrſchenden Momenten unſerer Idealen ſind, wie ſie im Ueberfluß von Tänzern ſo⸗ viele derſelben abweiſen müſſen, die uns ſo willkommen wären! Gräßlich und ſchauderhaft war es uns zu vernehmen, wie im vergangenen Jahre die preußiſchen Offiziere von Wetzlar, die in der ſchönſten Abſicht zu Tanzen nach Gie⸗ ßen gekommen waren, beinahe keine Tänzerinnen bekommen konnten. Ol wieviel hätten wir darum gegeben, ſie bei uns zu ſehen!!! Möchten daher dieſe traurigen, aber doch ſo wahrhaften Schilderungen unſerer betrübten Situation die Gemüther einer Hochzuverehrenden Ständeverſammlung zur Erfüllung unſerer nachſtehenden flehendlichſten Bitte bewegen: „doch recht bald die Univerſität Gießen von dort weg und hierher nach Darmſtadt, in unſere beſeligende Nähe trans⸗ feriren zu laſſen.“ Einer Hochwürdigen Hochachtbaren Ständeverſammlung für diejenigen, welche der Eile wegen nicht unterſchreiben konnten, pro curatorio nomine. Darmſtadt, den 15ten Februar 1821.“ Folgen 72 Unterſchriften. Die Darmſtädter Mädchen haben mit ihrer flehentlichen Petition weniger Glück gehabt als jüngſt die Krefelderinnen, denn die Univerſität Gießen wurde nicht nach Darmſtadt verlegt. — ꝙ—— Klpines Feuilleton. Frankfurt, 21. April. = Frankfurter Schauſpielhaus.] Die Neueinſtudierung von Friedrich Halm dramatiſchem Gedicht„Der Sohn der Wildnis“, mit der unſere Bühne pietätvoll den 100. Geburtstag des Dichters beging, hat freundlichen Beifall ge⸗ funden. Daß ſich das Intereſſe der Theaterbeſucher wieder dauernd dieſem oder anderen Stücken von Halm zuwenden werde, ſcheint uns ausgeſchloſſen. Es iſt uns Kindern der Neuzeit faſt unfaßbar, daß dieſe ſüßliche und dünne Komödie i der erſten Aufführung arlf dem Wiener Burgtheater im re 1842 mit ungeheurept Jubel aufgenommen und in 20 ren 80 mal wiederholt ſwürde. Wir können uns weder für glasklare Handlung hogeiſtern, in der ein Sohn der Wild⸗ s, ein widerſpänſtiger Bandenführer, durch die Macht der ebe zum Träumer und Schwärmer wird, und endlich als edler Grieche das geliebte Weib ans Herz drückt, noch für die Kunſt⸗ ſie Halms, die ſy geſchmackvoll dahinſäuſelt und ſich mit ihrem Schmelz und’/ ihrer Kentimentalität an die ſtammbuch⸗ verslüſternen Backfiſche wendet. Die heutige Aufführung machte das Drama noch einmal erträglich, indem ſie es nach Möglichkeit realiſtiſch bog. Was auf dieſe Weiſe vom Fluß der glatten Verſe verloren ging, wurde dem Theater gewonnen, der melodramatiſche Zug traß zurück, die Handlung erſchien be⸗ lebter. Der Hauptrollen nahmen ſich Frl. Weede und Herr Kirch mit Eifer ſan. Frl. Woedes Parthenia war eine ſym⸗ pathiſche Erſcheinung. Im erſten Akt etwas ner fand ſie in der Bewegung nicht immer die edlen Linien, die wir nun einmal bei einem griechiſch gewandeten Mädchen zu ſehen wünſchen. Die junge Darſtellerin ſpielte ſich aber bald frei und hatte im Lauf ſowohl in der ſüß⸗lyriſchen 222 ASC. S 3 — QꝘ e des Abends ſeiner eigenen Perſönlichkei über ſie hinauskommt. fung un * Die meiſten Menſchen, die auf den Höhen leben, verlernen das Briefſchreiben, denn es iſt die Kleinkunſt im Tale. * Keine Kunſt der Welt erſetzt dem Weibe das Kin d. g[Zur Hygiene des Regenſchirms.] Ein anſcheinend ſehr gut gelaunter Mitarbeiter ſchreibt uns: Eigent⸗ lich verſteht ſich nur der Provinzler auf die hygieniſche Behandlung des Regenſchirms. Wer hätte je einen länd⸗ lichen Parapluie anders als ganz loſe zuſammengebündelt ge⸗ ſehen? Alte Schirme gibt es deshalb nur auf dem Lande. Der Städter rollt ihn gewaltſam zuſammen, daß er ausſieht boie eine Balanzierſtange, die er ja meiſtens auch iſt. Eben dieſer eingeſchnürte, licht⸗ und luftloſe Zuſtand reibt den Schirm vorzeitig auf; ein unfreundlicher Weſt genügt dann, um ſeinem Daſein jäh ein Ende zu machen. Wie ſoll ein Regenſchirm benutzt werden? Es gibt Leute, die ihn immer bei naſſem Wetter aufſpannen. Welch' ein Mißbrauch! Ich habe nichts dagegen, daß man es tut, wenn es tröpfelt. Iſt das Schauer aber ärger, hängt man ſich den Schirm ſelbſtverſtändlich übern Arm, klappt den Rockkragen hoch und macht, daß man weiter⸗ kommt. Die hervorſtehenden Spitzen der Rippen ſind übrigens vorzüglich geeignet, unbequeme Mitmenſchen zu chika⸗ nieren. Ich kannte einen Hypochonder, der nur bei troſtloſeſtem Regenwetter ausging und im dichten Menſchenſtrom ſeiner Galle dadurch freien Lauf verſchaffte, daß er mit ſeinem ſoliden Schirm planmäßig berechnete Stöße nach vechts und links aus⸗ teilte. War ein intereſſantes Schaufenſter ſtark belagert, ſo verſtand er es mit dem Schirm derart zu manövexieren, daß der volle Tropfenguß dem Vordermanne genau zwiſchen Hals und Kragen floß und— flugs öffnete ſich die Breſche. Einen guten Schirm nimmt man am beſten bei ſchönem Wetter mit. Viele meinen nun, daß man den Griff in der Hand halten und das Ganze auf urväteriſche Weiſe mühſam mit ſich fort⸗ ſchleppen müſſe. Nichts rückſtändiger als das! Es kann kein Zweifel darüber walten, daß man den Schirm nirgend anders⸗ wo als in der Achſelhöhlung unterzubringen hat. Von höchſter Wichtigkeit iſt es hierbei, daß der Griff nachläſſig abwärts baumelt und die eiſenbeſchlagene Spitze hinten recht ſchräg, etwa in Augenhöhe, aufragt. Manche Menſchen ſind offenbar mit khrem Regenſchirm geboren worden. Sie haben ihn immer bei ſich, bei Glatteis und bei Herbſtſonne; ſie nehmen ihn vermutlich mit zu Bett. Aber es gibt auch Herren, die niemals einen Schirm beſeſſen haben und nichts von ihm wiſſen wollen. Vor ihnen hat man ſich zu hüten, vor allem die Damen: Schirmfeinde— Weiberfeinde! Pſychologen ſei dieſer Wink empfohlen —-— durch das eintretend genommen. B. J. B. Freiburg u. A. München. bach. — E. Freiburg. gesetz vom 9. Jr Sie noch Nacbricht. 8 — schinen Gritzuer dto. Moenus 229 bz., stände hat uns auch daran beiterausstandes in den südfr bene Absatzmöglichkeit in größerem Der Wasserumsel häfen und die Rheinschiffahrt e Hochw teren Verlauf des Monats Was die voraussichtliche Weiteren t w i c k- fung der Geschäftslage im laufenden Jahre betrifft, geh nlagsverke ein êes uns bei der Erneuerung der dieses Jahres gelungen, Mehrmengen hereinzuhol Ergebnis unseres Absatzes erw anzösischen Kohlenbecken gege- 8 21 1. 7 E— indert, die infolge d Umfange auszunützen. hr wurde in den Ruhr- des, Berichtsmonats anfangs asser gehindert, hat aber im wei- e reêcht günstige Entwicklung 80 ist Verkaufsabschlüsse ab 1. April gegen das Vorjahr nicht unerhebliche en, so daß ein weiter befriedigendes artet werden darf. gehendes Interesse ni Berichtigu Bayer. Bank München 93 bz. G.. 292 etw. bz., Mitteldeutsche Credithk. Nordwestb 111 bz. G., Italien. eabittemearhahn U. 91.20 G. Ma- 222.50 G., andes-Hyp.-Bk. S.— V 98.90 ba. G., München v. 1900/01 103.10 P., Brauerei Rhein.(Mainz) 101.70 bz. G., Hochhaltiges Silber 90.90 P. 88.90 G. men unseres Handeſsteils Ueber Prokura-Erteilur cht bieten, Die Goldwährung wurde durch das Münz- Derartige Ratsch Briefkasten. Halberstadt. Einstweilen vorgemerkt.— I. Besten Dank, wurde geändert.— O. 9. S. läge können wir, über den Rah- binaus, nicht geben.— S. 8. Offen- Juli 1873 eingetührt. f 3 — Anonyme Zuschriften bleiben grund- sätzlich unberücksichtigt. —.,.————— ngen zum Kursblatt. ngen, die in der Regel ein weiter- berichten wir prinzipiell nicht. Betreffs der Lose erhalten Vom, 21. Abril. (Durlach) Hess. Bayer. Hyp.- u. Wechselbk. (Greiz) 96.50 G., Oesterr. dto. Karlsruher 228 G., in Bremerhaven. — Telegraphische Dampfernachrichten der Frankfurter Zeitung. Gachdruck ohne Quellenangabe nicht gestattet.) Norddeutscher Lloyd. Angekommen am 21. April„Hanrover“ Angekommen am 20. in New YTork„La Savole“ der Comp. Generale Transatlantique von Havre. Würzburg, mrgns. Main Lohr, morgens Main Hanau, mittags Main Kostheim. mittags Main 1 Hüningen, mrgns. Rhein — Wasserstandsnachrichten vom 21. April. pelvat-Telegramme der„Franbf. 2tg.“— Nachdruckh ohne Quelleranzabe verbcten. 1.20+ 0.05m] Straßburg, mittags Rhein 2.48+ 0.03 1.64+ 0.01 m Lauterburg. mittgs. Rhein 4.030.04 m Asonaffonburg, mrgs. Main 1.59— 0.01m[Kshl. morgens Rhein 1.64— 0.11m 0 89 2,22 2.22 Prankfurt, mittags Main 2.23+ 0.06 1 — 0,01 +0.Lm 2.48+ 0.03m Kohlenz, morgens Rbein 2 49+ 0. 06 Eeilbronn, mrgns. Neckar 1.02— 0.08m Trier, morgens Mosel 0.85+ 0,03m mußten. Trotz der günstigen 7 7 —— Aussichten für Franzosen lagen sie ebenso wie andere österreichische Werte schwach. lta- lienische Bahnen waren nur wenig verändert, aber eher fest. Prince Henri-Aktien werden fortgesetzt von Brüssel aus gekauft, doch mag hier darauf aufmerksam gemacht werden, daß in den Kursen bereits die hohe Dividende des letzten Jahres mehr als eskomptiert erscheint. Amerikanische Bah- nen folgen lediglich der Anregung von New VYork aus. Schiffahrtsaktien gaben infolge von Realisationen etwas nach, nur Hansa konnten sich gut behaupten. Der Bankaktienmarkt ist vollkommen geschäftslos, die Kurse ließen wohl im Anschluß an das Resultat der Emis- sion auf die inländischen Anleihen nach. Selbst die neueste Meldung, wonach die Disconto-Gesellschaft nun auch eine besondere Kuxenabteilung einrichtet, blieb auf den Kurs der Disconto-Kommanditanteile ohne Einfluß. Oesterreichische Banken gaben zumeist den Kursgewinn der Vorwoche wie- der ab. Russische Banken lagen sehr fest und weiter anzie- hend. Montanwerte waren zeitweise belebt. Die sehr günstigen Ziffern, die der Stahlwerksverband veröffentlichte, Veranlaßten nur vorübergehend ein regeres Interesse, wäh- rend die widersprechenden Nachrichten aus Amerika dem Markte ein unsicheres Gepräge gaben. Auch die guten Be- richte aus der Kohlenindustrie waren nicht imstande, eine lebhaftere Bewegung hier zu veranlassen. Industrie-⸗ papiere zeigten vorwiegend feste Haltung, von irgend- welcher Verkaufslust seitens des Privatpublikums war hier nichts zu bemerken Besonders bevorzugt wurden elek- trische Werte sowie Zement-, Brauerei- und Terrain-Aktien. Die heutige(Freitags- Börse war ſest aber still, und die Spe- kulation recht zurückhaltend, obgleich der Geldmarkt eine auffallende Erleichterung zeigte. Im Vordergrunde standen Eisenwerte im Anschlusse an den Bericht des Stahlwerks- verbandes und die Erhöhung der Beteiligungsziffern. Auch lautete der Bericht des„Ironmonger“ wieder freundlich. Vorübergehend ermattete die Haltung, als London niedrigere Kurse für Renten und Paris steigende Zinssätze für Geld meldete. Russische Anleihen und Prioritäten kamen in grös- seren Beträgen zurh Verkauf. Auch in amerikanischen Eisen- bahnwerten fanden Realisationen statt. Feuerversicherungs- Werte waren auf den San-Francisco-Brand niedriger. Fremde Devisen, besonders Paris sehr fest, der Vistakurs für Pariser Wechsel hat einen seit Jahren nicht mehr gesehenen Stand erreicht. Russische Valuta sehr fest. Diskonten 35%⅝ bis 3 ¾½ pCt., tägliches zu 3 6 bis 3 pCt. schließlich angeboten. Die Seehandlung kaufte Diskonten und gab Geld bis 20. Juni mit 3 ½ bis 3 ⅜ pCt. Ultimogeld wird auf 4 ½ pCt. geschätzt.. ———-— ——— Aos d Feuilleton. 3 444 1—T An(89—(Stitdouton GColour& Grey Control Chart Blue Cyan Green vellow Hed läſſigten Seh kränzen der! reden könnten unbeſorgt. 5 ſo manchen die menſchenf Bällen au ta Magenta Wnite Grey 1 Grey 2 Grey 3 Grey 4 44—————— — berſammlung! So wie es bereits allgemein bekannt iſt, ſo iſt es auch zu unſern Ohren gekommen, daß Sie, die Hohe Ständever⸗ ſammlung, ſich dermalen mit der Frage beſchäftigen,„ob es nicht räthlich und vortheilhaft ſey, die Gießer Un iverſi⸗ tät nach Darmſtadt zu verlegen 2“ Mehrere und ſehr bedeutende Gründe ſind bereits für die Ausführung dieſes Projekts angeführt worden, und in dem Gange der Unter⸗ ſuchung darüber werden ſich noch manche Thatumſtänden dar⸗ legen, welche ebenfalls ſehr dringend für die Genehmigung dieſes Antrags ſprechen. Auch wir haben uns unterſtanden, in Betreff dieſes Punktes der Hohen Ständeverſammlung zit⸗ ternd, jedoch vertrauensvoll, eine beſcheidene unterthänige Bitte und hierin noch einiges vorzutragen, was gewiß dieſe unſere demüthige Bitte rechtfertigen wird. Seit mehreren Jahren iſt die Bevölkerung Darmſtadts zu W T Den 1— 2 3 4 5 6 5 8 9 10 6 8 L 9 8——,yy—ͤ——— Weisheit ſind, ſchließen viele tauſende Seufzer der vernach⸗ oo 424 U MℳM„L PN[AV en Black AAUTf4 656— los vor Dar in den Hall des Mars Galanterien herrlichen, 1 blüht ewige dort ſchon denken. W die Liebe n den Idealer Was un 40, auch ſo und wir m die Gießer freuen und eonn Schilderun