— A 1 W 1 Grossh E Universit aets— Bibothk D. D.. W.. W.. W. W. D. W. ⸗ Lieder für den Rommers RHeier des Jahresfeſtes der Eudwigs⸗Univerſität zu Gießen am 1. Juli 1897 ꝙ in Skein's HBaalbau.— 1. Offizieller Teik. Sind wir vereint zur guten Stunde, ein ſtarker Z deutſcher Männerchor, ſo dringt aus jedem frohen Munde die Seele zum Gebet hervor; denn wir ſind hier in ernſten Dingen mit hehrem, heiligem Gefühl;:,: drum ſoll die volle Bruſt erklingen ein volles, helles Saitenſpiel.,: 2. Wem ſoll der erſte Dank erſchallend Dem Gott, der groß und wunderbar aus langer Schande Nacht uns allen in Flammenglanz erſchienen war; der unſrer Feinde Trotz zerblitzet, der unſre Kraft uns ſchön erneut:,: und auf den Sternen waltend ſitzet von Ewigkeit zu Ewigkeit.;,: 3. Wem ſoll der zweite Wunſch ertönen d Des Vater landes Herrlichkeit! Verderben allen, die es höhnen! Glück dem, der mit ihm fällt und ſteht. Es geh', durch Tugenden bewundert, geliebt durch Redlichkeit und Recht,, ſtolz von Jahrhundert zu Jahrhundert, an Kraft und Ehren un— geſchwächt.:; 4— 4. Das dritte, deutſcher Männer Weide, am hellſten ſoll's geklungen ſein: Die Freiheit heißet deutſche Freude, die Freiheit führt den deutſchen Reih'n; für ſie zu leben und zu ſterben, das flanmt durch jede deutſche Bruſt;:⸗ für ſie um hohen Tod zu werben, iſt deutſche Ehre, deutſche Luſt:“: 5. Das Vierte hebt zur hehren Weihe die Hände und die Herzen hoch!— Es lebe alte deutſche Treue, es lebe deutſcher Glaube hoch! Mit dieſen wollen wir be ſtehen, ſie ſind des Bundes Schild und Hort;: fürwahr, es muß die Welt vergehen, vergeht das feſte Männer wort! 6. Rückt dichter in der heilgen Runde, und klingt den letzten Jubelklang! Von herz zu Herz, von Munde zu Munde erbrauſe freudig der Geſang! Das Wort, das unſern Bund ge ſchürzet, das Heil, das uns kein Teufel raubt,:; und kein Tyrannentrug uns kürzet, das ſei gehalten und geglaubt!:; II. Zeil dir im Siegerkranz, Herrſcher des Vaterlands! 70 Heil, Kaiſer dir! Fühl in des Thrones Glanz die hohe Wonne ganz: Lieblins des Volks zu ſein! Heil, Kaiſer dir! 2. Nicht Roſſ' und Reiſige ſichern die ſteile Höh', wo Fürſten ſtehn: Liebe des Vaterlands, Liebe des freien Manns gründet den Herrſcherthron wie Fels im Meer. 3. Heilige Flamme, glüh', glüh' und verlöſche nie fürs Vaterland! Wir alle ſtehen dann mutig für einen Mann, kämpfen und bluten gern für Thron und Reich! 4. Handlung und Wiſſenſchaft hebe mit Mut und Kraft ihr Haupt empor! Krieger- und Heldenthat finde ihr Lorbeerblatt treu aufgehoben dort an deinem Thron! 4 5. Sei, Raiſer Wilhelm, hier lang deines Volkes Menſchheit Stolz! Fühl' in des Thrones G die hohe Wonne ganz: Liebling des Volks zu ſein! Heil, Kaiſer, dir! Zier, der III. Gen an! Gießen ſoll leben! Hurrah hoch! Die Philiſter ſind uns gewogen meiſt, ſie ahnen im Burſchen, was Freiheit heißt. Frei iſt der Burſch, frei iſt der Burſch! 2. Stoßt an! Vaterland lebe! Hurrah hoch! Seid der Väter heiligem Brauche treu, doch denkt der Nachwelt auch dabei! Frei iſt der Burſch! 3. Stoßt an! Landesfürſt lebe! Hurrah hoch! Er verſprach zu ſchützen das alte Recht, drum wollen wir ihn auch lieben recht, Frei iſt der Burſch! 4. Stoßt an! Frauenlieb' lebe! Hurrah hoch! Wer des Weibes weiblichen Sinn nicht ehrt, der hält auch Freiheit und Freund nicht werth. Frei iſt der Burſch! 5. Stoßt an! Männerkraft lebe! Hurrah hoch! Wer nicht ſingen, nicht trinken und lieben kann, den ſieht der Burſch voll Mitleid an. Frei iſt der Burſch! 6. Stoßt an! Freies Wort lebe! Hurrah hoch! Wer die Wahrheit kennet und ſaget ſie nicht, der bleibt fürwahr ein erbärmlicher Wicht. Frei iſt der Burſch! 7. Stoßt an! Kühne That lebe! Hurrah hoch! Wer die Folgen ängſtlich zuvor erwägt, der beugt ſich, wo die Ge⸗ walt ſich regt. Frei iſt der Burſch! — 6 8. Stoßt an! Burſchenwohl lebe! Hurrah hoch! Bis die Welt vergeht am jüngſten Tag, ſeid treu, ihr Burſchen: und ſinget uns nach:„Frei iſt der Burſch!“ IV. Träume, ſchimmernd in der Jugend Pracht, mich in ferne Räume. Kraſſes Füchslein ſaß ich ſchlank in der Uneipe wieder, und im vollen Chore klang laut das Lied der Lieder: Gaudeamus igitur, juvenes dum su- mus! post jucundam juventutem, post molestam senec- tutem nos habebit humus. 2. Tabakswolkenduft umkreiſt, bläulich, Rheinwein becher; deſto heller flammt der Geiſt in dem Haupt der Zecher. Füchslein fühlt im Weltenrund ſich der Schöpfung Krone; und er ſingt mit keckem Mund und mit keckem Tone, Ubi sunt, qui ante nos in mundo fuere? Vadite ad superos, transite ad inferos, ubi jam fuere. 3. Jäh erwacht ich.— Glockenklar tönt mir's in die Ohren: Heut' ſind's runde ſiebzig Jahr, ſeit du wardſt ge boren. Heut' ſchon liegen hinter dir der Semeſter hundert! Hell rieb ich die Augen mir, ſummte ſtill verwundert: Vita nostra brevis est, brevi finietur, venit mors velo citer, rapit nos atrociter, nemini parcetur. 4. Schnell vom Lager ſprang ich auf, rief: Mir hat das Leben viel in ſeinem jungen Lauf, Leid und Luſt, gegeben. Sei vergeſſen, was gedrückt mich mit Not und Hlage; heut ein Hoch dem, was beglückt' meine jungen Tage: Vivat academia, vivant professores, vivat mem- brum quodlibet, vivant membra quaelibet, semper sint in flore! 5. Goldne Burſchenzeit entflog ſchuell daß Gott erbarme! Ledern Pbhiliſterium zog mich in düͤrre Arme. Hoch philiſtern lerut' ich nicht, hoch, auf goldnen Schwingen, trug mich Lieb' zum himmelslicht, jubelnd durft' ich ſingen: lormosae! vWNant et Vivant omnes virgines, graciles mulieres, tenerae, amabiles, bonae, laboriosae! 0. Weih und Kinder an der lhand freut' ich mich des Lebens; nützlich ſein dem Daterland ward das Hiel des Strebens. Konnte ſich's zum Paradies auch nicht ganz ge ſtalten, Creue, die ich ihm erwies, hat's mir doch gehalten. Vivat et respublica et qui illam regit! Vivat nostra Civitas, maccenatum carltas, Guae nos lrie Proteght G 7. Im latein'ſchen Liede ſang heut ich alter Knabe meines Lebens ganzen Gang von der Wieg' zum Grabe; konune, wann du willſt, Freund hhein, mich zur Ruh' zu bringen; doch, wie einſt als Füchſelein, will der Greis noch ſingen: Pereat tristitia, percant osores, percat Clabohlu Cpuivis antiburschius, atque irrisores! Melodie Hu Schwert an meiner Linken „— Sturmesflügel vauſchen, die deutſchen Eichen 8 lauſchen, blinkender Schläger lang miſcht ſich. dem Chorgeſang. lhurra! hurra! hurra! 2. Heut gilt nicht Spiel noch Scherzen, heut klopfen Rännerherzen, heil’ge Begeiſterung eint uns zur lhuldigung. Hurra! 5. Der CThron und Reich umfriedet, das Kaiſerſchwert geſchmiedet, ſtolz trug das Reichspanier, Bismarck, wir jauchzen Dir! Hurra! 1. Du hHeld vom Stamm der Eichen, du Ritter ohne Gleichen, dein Haupt, ſo hochbetagt, ob dem Jahrhundert ragt. hHurra! VI. Melodie: Alles ſchweige, jeder neige. . 1 ) deutſchem Wein! Nicht geſäumt zur guten Stunde, nicht geſäumt in trauter Runde treuer Brüder froh zu ſein! 2. Dir vor allen ſoll erſchallen, Vaterland, der Hoch geſang! Unſer Herzblut, unſer Leben, freudis für dich hin 8 8 derz zugeben, ſchwören wir beim Becherklang! zug— 5 3. Euch, ihr Süßen, zu begrüßen, töne nun das zweite Glas! Deutſche Mädchen, deutſche Frauen, ſchönſter Schmuck der deutſchen Auen, ſchwört der fremden Sitte Haß. 4. Deutſcher Sitte bringt das dritte, deutſcher Hucht und deutſcher Treu'! Fort mit frenider Thoren Sitte, fort mit ihr aus unſrer Mitte, alte Zeit ſei wieder neu! 5. Treu vereinten, wackern Freunden bringen wir das vierte dar! Tragt ſie treu in eurem Herzen, wie in Freuden, ſo in Schmerzen, und wie heut', ſo immerdar. 6. Endlich klinget all' und ſinget: Hoch, wer Freiheit ehrt und Recht! Hoch die wackern Deutſchen alle! Doch zur tiefſten Hölle walle feiger Mietlinge Geſchlecht! 7. Was wir lieben, iſt's ſchon drüben, wandelt's auf der Erde noch! Drüben einen ſüßen Schlummer! Hier ein Leben ohne Kummer! Freunde, ſtimmt zum letzten Hoch! 9 1 A A. A 4.Mo 4. A K. o 4. ℳ K. 4. ℳ 4. 4. ℳ 4. 4 Sehe Nis die die Nedir Eis dir ehe die di ir Inofficieller Teik. - 8 Fringt mir Blut der edlen Reben, bringt mir Wein! Wie ein Frühlingsvogel ſchweben in den Lüften ſoll mein Leben:,: durch den Wein! 2. Bringt mir Epheu, bringt mir Roſen zu dem Wein! Mag Fortuna ſich erboſen, ſelbſt will ich mein Glück mir loſen ,: in dem Wein! 3. Bringt mir Mägdlein, hold und mundlich, zu dem Wein! Rollt die Stunde glatt und rundlich, greif' ich mir die Luſt ſekundlich„: in dem Wein! 4. Bringt mir auch das darf nicht fehlen bei dem Wein echte treue, deutſche Seelen und Geſang aus hellen Mehlen:,: zu dem Wein! 5. Klang dir, Bacchus, Gott der Liebe, in dem Wein! Sorgen fliehen fort wie Diebe und wie Helden glühn die Triebe:, durch den Wein! 6. Klang dir, Bacchus, Gott der Wonne, in dem Wein! Ha, ſchon ſchaut' ich Mond und Sonne, alle Sterne in der Tonne,:, in dem Wein!:: Höchſter Klang, wem ſollſt du klingen in dem Weind Süßeſtes von allen Dingen, dir, o Freiheit will ich's bringen: in dem Wein!;“ II. as war der Graf zu Rüdesheim, mit Gütern reich beglückt, der hat des Winzers holder Maid zu tief ins Aug geblickt. Doch als er ihr die Lieb' geſtand, lacht ſie ihm ins Geſicht; der Graf ritt tief gekränkt nach Haus und mied des Tages Licht. Und er ſaß und vergaß in ſeiner Burg am Rhein ſeinen Schmerz, denn das Herz tröſtet Rüdesheimer Wein. 2. Wohl ſieben Jahre ſaß er ſo geſchieden von der Welt und gab für Rüdesheimer Wein hin all ſein Gut und GHeld; wohl vierzig Güter gab er hin für edles Rebenblut, und als das letzte Jahr verging, ging auch das letzte Gut. Alſo ſaß und vergaß er in der Burg am Rhein ſeinen Schmerz, denn das Herz tröſtet Rüdesheimer Wein. 3. Doch als das letzte Gut verthan, ging es dem Grafen ſchlecht; ein andrer Herr bezog das Schloß, da ward der Graf ein Knecht. Die ganze Woche plagt' er ſich im Wirtshaus vor der Burg; was in der Woche er ver dient, bracht er am Sonntag durch. Und dann ſaß und vergaß er im Kellerloch am Rhein ſeinen Schmerz, denn das Herz tröſtet Rüdesheimer Wein. z. Und die euch dieſes Lied erdacht, die waren ſelber dort; zu Fuß kam man den Berg herab, die Gelder waren fort Man haͤderte mit dem Geſchick und härmte ſich gar ſehr, da hörte man vom edlen Graf die wunderſame Mär Und man ſaß und vergaß vor ſeiner Burg am Ahein allen Schmerz, denn das Herz tröſtet Rüdesheimer Wein. „ 2 ſaßen beim ſchäumenden, funkelnden Wein [ drei fröhliche Burſchen und ſangen; es ſchallte und brauſte das Jubellied:, und luſtig die Becher erklangen.:, LUI 2. Der Erſt', ein Jüngling mit dunkelem Haar, hob hoch in der Rechten den Becher:„Dem Vater Rhein, der den Wein uns erzog:,: ein donnerndes Vivat, ihr Secher!“:,: „Es lebe der Rhein! es kebe der Rhein!“ ſo ſchallt es heraus in das Weite; da griff in der Taute Saiten und ſprach mit blitzenden Augen der Sweite: 4.„Hoch lebe die liebe Frau Muſika! die haltet in „ f/ Ehren, ihr Brüder! es lebe Muſik! es lebe Geſang!“ Laut klingen die Gläſer wieder. 5. Und wie der feſtliche Ruf ertönt noch zu des Ge ſanges Preiſe, da ſchwingt ſchon der Dritte den Becher empor und ſpricht zu der Freunde Nreiſe: 6.„Was ſoll uns der Wein, was ſoll der Geſang, wenn die Liebe nicht innig im Bunded Ihr Brüder, der Liebe ein donnerndes Hoch, ein Hoch aus des Herzens Grunde!“ 7.„Es lebe die Liebe, die Freundſchaft hoch!“ ſo ſchallt' es von Munde zu Munde; ſie reichen die Hand ſich und herzlichen Kuß, und leeren das Glas bis zum Grunde. IV. has Jahr iſt gut, braun Bier iſt geraten, drum o wünſch' ich mir nichts als dreitauſend Dukaten, damit kann ich ſchütten braun Bier in mein Loch; und je mehr ich davon trinke,:, deſto beſſer ſchmeckt's noch.:; 2. Seh' ich ein braun Bier, o welch' ein Vergnügens da thu' ich vor Freuden die Mütze abziegen, betracht' da! Gewächſe, o große Allmacht, das aus einem Traur'gen einen Luſt'gen macht. 3. Wenn einer vor Schulden nicht kann bleiben zu Hauſe, ſo geht er ins Wirtshaus und ſetzt ſich zum Schmauſe; er ſetzt ſich zum Braunen und thut, was er kann, und wer ihn da fordert, der kommit übel an. 4. Unſer Herrgott muß ſchließlich wohl ſelber drüber lachen, was die Menſchen für närriſche Sachen thun machen; planieren, plattieren, plattieren, planieren, und am Ende da thun ſie noch gar appellieren. 5. Bei der erſten Halben, da iſt's mäuschenſtille, weil keiner mit einer etwas anfangen wille; die zweite iſt kritiſch, die dritte muß ziegen, bei der vierten giebts Schläg', daß die Haar' davon fliegen. 6. Wenn ich einſt ſterbe, ſo laßt mich begraben, nich unter den Kirchhof, nicht über den Schragen; hinunter in'n Weller, wohl unter das Faß! lieg gar nit Lgern trocken, lieg allweil gern naß. 7. Auf meinem Grabſteine, da könnt ihr einſt leſen, was ich für ein närriſcher Kauz bin geweſen, beſtändig be trunken, zuweilen ein Narr, doch ein ehrlicher Kerl, und das letzte iſt wahr! K regt ſich was im QOdenwald, rum plum plum, und durch die Wipfeln hallt's und ſchallt, rum plum plum, rum plum plumbidibum, rum plum plum, der Rodenſtein, der Rodenſtein, der Rodenſtein zieht um! rum V. S plum plum bidibum! rum plum plum! Der Rodenſtein, der Rodenſtein zieht um, zieht um! 2. Vom Khein her ſtreicht ein ſtarker Luft, der treibt den Alten aus der Gruft, der Rodenſtein zieht um! 3. Ein roſtig Stahlwams iſt ſein Kleid, ein roſtig Schlachtſchwert hängt zur Seit', der Rodenſtein zieht um! 15 4. Der Schmied von Kainsbach ſteht am Herd, mein Schmied, putz' blank das lange Schwert, der Rodenſtein zieht um! 5. Jedweder thu', was ſeine Pflicht, der Wind vom Rhein der gefällt mir nicht, der Rodenſtein zieht um! 6. C römiſch Reich! du biſt nicht mehr, doch reit' ich noch zu deiner Ehr', der Rodenſtein zieht um. 7. Ich reit' und reit' und ſuch' einen Mann, der meinen Flammberg führen kann, der Rodenſtein geht um! Melodie: Wohlauf, Kameraden, aufs Pferd! A wenn ſich der Schwarm verlaufen hat um Aℳl mitttrrnächtige Stunde, dann findet unter den Sdleren ſtatt eine würdige Tafelrunde,,: es ſind erhaben ob Raum und Zeit die Ritter von der Gemütlichkeit., 2. Und wie der Zapfen vom Faſſe ſpringt, ſo ſpringt der Deckel vom Herzen, und was ſich drinnen bewegt, das klingt in luſtigen Liedern und Scherzen. Es ſind dem freien Wort geweiht die Ritter von der Gemütlichkeit. 3. Wenn einem trocken die Kehle ward und er durſtig lechzt nach dem Maſſen, ſo iſt es dieſer Ritter Art, daß ſie ihn nicht ſterben laſſen. Es ſind dem Wohle der Menſchen geweiht die Ritter von der Gemütlichkeit. 4. Und wenn ſich etliche Thoren gar in traurigem Irrtum bekannten zu jener beklagenswerten Schar der Sekte der Flagellanten— denen ſetzen zurecht den Kopf bei Zeit die Ritter von der Gemütlichkeit. 14 5. Drum lebe hoch das freie Wort, das friſch von den Lippen rinne! Drum lebe, wem nicht die Kehle verdorrt, und wer nicht verachtet die Minne; drum leben, erhaben ob Raum und Zeit die Ritter von der Gemütlichkeit! . W. W. W. W. D. D. D. D. D. D. M QCOolour& Grey Control Chart 5 Blue Cyan Green vellow Hed Magenta Wnite Grey 1 Grey 2 Grey 3 Grey 4 Black in Stein's Haalbau. 1. Offizieller Teik. Trind wir vereint zur guten Stunde, ein ſtarker 8 deutſcher Männerchor, ſo dringt aus jedem frohen Munde die Seele zum Gebet hervor; denn wir ſind hier in ernſten Dingen mit hehrem, heiligem Gefühl;:, drum ſoll die volle Bruſt erklingen ein volles, helles Saitenſpiel.:,: 2. Wem ſoll der erſte Dank erſchallen? Dem Gott, der groß und wunderbar aus langer Schande Nacht uns allen in Flammenglanz erſchienen war; der unſrer Feinde „ Trotz zerblitzet, der unſre Mraft uns ſchön erneut:,: und auf den Sternen waltend ſitzet von Ewigkeit zu Swigkeit.;