S v⸗, br C. Zur Geschichte der medizinischen Fakultät der Universität Gießen von Dr. W. Winther in Gießen 12. SEpP. 977 19 R0 8G 1n. rrd. 878 30R01 450 1978 84* 4. OGKI. 79 19 A40 9 4 K. OV. 9 19 07R 92 UB GlESSEN † S var aas e. Aegdhabhlt 11 701 469 11.701.469 N BüonNS Zur Geschichte der medizinischen Fakultät der Universität Giessen von Dr. W. Winther in Giessen Die in No. 31 des 33. Jahrganges der deutschen medizinischen Wochen— schrift enthaltene Abhandlung„Zur Ge— schichte der medizinischen Fakultat der Universitàat Giessen“ von Professor Dr. Sommer und Privatdozent Dr. Danne- mann in Giessen enthalt einige Angaben, welche mit den geschichtlichen Tatsachen nicht ganz übereinstimmen. Es wird dort über die Entwickelung der pathologischen Anatomie berichtet: „Das Fach der pathologischen Ana- „tomie lag seit 1845 in den Häanden Wern- „her's des Chirurgen, der sich sehr dafür „interessiert haben soll und speziell sich her- „vortat in der Bereicherung des pathologi- „Schen Kabinets, das aus einer 1837 ange- „kauften Sammlung Soemmerings hervorge- „gangen war. Zwar wurde er schon 1856 „von der Professur für pathologische Ana- „tomie entbunden, behielt aber die Sammlung „unter sich bis zu dem Zeitpunkt der Er-— „richtung einer eigenen Professur für das „Fach, die 1872 erfolgte. Als erster hatte sie „Köster inne, seit 1874 dann kurz Lang- „hans, ferner Perls(— 1881); 1881— 1883 „Marchand, dem dann Bostroem folgte. Nach den Vorlesungsverzeichnissen da- gegen wurde die pathologische Anatomie bereits 1833— 1830 von Julius Wilbrand gelehrt, von 1839— 1840 von Wernher, von 1849— 1853 von Vogel und von 1855— 1871 von Winther. Die Professur für pathologische Anatomie wurde bereits 1867 errichtet und als erster hatte sie Winther inne(nicht Köster), Langhans von 1872— 1873, Köster von 1873— 1874, Perls von 1874—- 1881, Marchand von 1881— 1883, dem dann Bo- stroem folgte. Ein anderer Punkt, welcher der Berich- tigung bedarf, ist die Entwickelung der Oph- thalmologie an der Universitât Giessen. In der Sommer-Dannemann'schen Abhandlung ist hierüber angegeben, dass schon „vor der Berufung Sattler's Augenheil- „kunde in Giessen durch Wernher's Sohn „von 1862— 1876 gelehrt wurde und dass „ferner von 1866—1876 als ausserordentlicher „Professor der Augenheilkunde Jakob Hugo „Gerold tatig war. Demgegenüber muss folgendes festgestellt werden. Schon 1816 hielt Balser, welcher Direktor der medizinischen Klinik, der ophthalmologi- schen Klinik und des pathologischen Museums war, Vorlesungen über Krankheiten des Seh- organs und Behandlung desselben. Von 1834— 1846 erteilte Balser auch klinischen Unter- richt in der Augenheilkunde und führte Ope- rationen aus. Weber lehrte Augenheilkunde 1824, Rau von 1827— 1835, dann Wetter von 1838—- 1856, Winther von 1843— 1864. Letz- terer hielt auch Augenoperations- und Augen- spiegelkurse ab und operierte auch. Gerold lehrte Augenheilkunde von 1866/67— 1867/68. Vorstehendes mõge als Erganzung der Sommer-Dannemann'schen Abhandlung dienen. Colour& Grey Control Chart 33 Blue Cyan Green vellow Hed Magenta Wnite Grey Grey 2 Black Se Die in No. 31 des 33. Jahrganges der deutschen medizinischen Wochen-— schrift enthaltene Abhandlung„Zur Ge-— schichte der medizinischen Fakultaât der Universitat Giessen“ von Professor Dr. Sommer und Privatdozent Dr. Danne- mann in Giessen enthalt einige Angaben, welche mit den geschichtlichen Tatsachen nicht ganz übereinstimmen. Es wird dort über die Entwickelung der —= 1„ 1 ———— S n ParrirOSI „Schen Kabinets, das aus einer 1837 ange- „kauften Sammlung Soemmerings hervorge-