AS.. 88888828 Rtatuten Nitglieder⸗Verzeichniß des Gonderbundes zu Gießen 1847— 1897. Gr. Hesg. Univ.-Biblichekh Giessech. —: 1 1 — —— FGiessen u— ie Anfänge des Sonderbundes reichen in das Sommer⸗Semeſter 1847 zurück. Damals wurde von einer Anzahl jüngerer Mediziner und Maturwiſſenſchaftler die Anregung gegeben, von Zeit zu Zeit Abends zu gegenſeitiger Mitteilung der Reſultate aus den einzelnen Forſchungsgebieten zuſammenzukommen. Befreundete Elemente aus den anderen Fakultäten ſchloſſen ſich an. Die Liſte der Stifter zeigt, daß die Teilnehmerſchaft nicht grundſätzlich auf die Univerſität beſchränkt war. Die Wirren in Folge des ſchweizeriſchen Sonderbundes bildeten damals das politiſche Tagesgeſpräch. Der Philoſoph Hille⸗ brand nahm davon den Anlaß, den neuen Verein als einen —„Sonderbund“ zu bezeichnen. Gern acceptirte man dieſe Bezeichnung: kein Name konnte beſſer das Weſen der Geſellſchaft ausdrücken, deren Stifter ſich in einem gewiſſen Gegenſatz zu dem an der Univerſität bereits beſtehenden VYerein für„Kunſt und Wiſſenſchaft“ wußten. Die erſte Sitzung fand Samstag, den 20. Oktober 1847, Abends 7 Uhr, im oberen Saale des Gaſthofs zum Rappen ſtatt. Hier hat man bis in die ſechsziger Jahre regel⸗ mäßig getagt, ſpäter mit den Lokalen oft gewechſelt. Seit 1889 verſammelt ſich die Geſellſchaft Winters wieder im Rappen, Sommers meiſt im Hotel Victoria. Während des Sommer⸗Semeſters 1875 hat ſie ſich vertagt. Jahrzehnte hindurch iſt der Verein ein wirklicher, zeitweilig ſehr exkluſiver Sonder⸗ bund geweſen. Jetzt iſt er kein ſolcher mehr. Faſt alle Dozenten der Univerſität gehören dem Sonderbunde an. Längſt iſt er zum Symbol der einheitlichen Geſinnung geworden, die an der Ludoviciana herrſcht. Wir Alle wiſſen, was wir den wiſſenſchaftlichen und perſönlichen Anregungen der Samstagabende verdanken. Und wer von unſeren„alten Herren“ noch an anderen Univerſitäten wirkt oder nach reicher Arbeit am Lebensabend in ſeinen Erinnerungen Umſchau hält, der denkt gern zurück an die eit, da er als aktives Mitglied dem Bunde angehörte. — 4— Statuten. Nachſtehend findet man einen genauen Abdruck der von den Herren Baur, Knapp und Vogt entworfenen, von der Geſellſchaft in der zweiten Sitzung vom 6. November 1847 zum Beſchluß erhobenen Statuten. 8 1. ☛ Spätere Zuſätze und Veränderungen ſind durch den Druck kenntlich gemacht. Die Herren Balſer, Bardeleben, Baur, Carriere, Dieffenbach, Ettling, Hillebrand, Hofmann, Unapp, Kopp, Laubenheimer, Neuner, Strecker, Vogt, Will, Winther, Zamminer conſtituiren eine Geſellſchaft zu dem Zwecke, daß jeder der Theil- nehmer den übrigen Mitgliedern der Geſellſchaft die Reſultate ſeiner Wiſſenſchaft in ihrer Beziehung zur allgemeinen Wiſſenſchaft und zum Leben mittheile. Anmeldungen zur Theilnahme an der Geſellſchaft als deren Mitglied ſind durch ein Mitglied ſchriftlich dem Secretär einzugeben, welcher die Anmeldung in der nächſten Sitzung zu proclamiren hat. Die Entſcheidung über die Aufnahme eines in der im vorigen§ bezeichneten Weiſe Angemeldeten findet in der nächſten Sitzung nach der Proclamation ſtatt. Dieſe Entſcheidung geſchieht durch perſönliche Abſtimmung, welche geheim vermittels Kugelung vorgenommen wird. Zur Gültigkeit der Entſcheidung über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes müſſen mindeſtens ⅛ der Geſellſchaft abgeſtimmt haben. Damit die Mitglieder möglichſt vollzählig beiſammen ſind, hat der Secretär zur entſcheidenden Sitzung beſonders einzuladen. Nur wenn mindeſtens ⅛ der Abſtimmenden ſich für die Aufnahme erklären, kann dieſelbe ſtattfinden. Die§§ 4— ſind in der Sitzung vom 22. März 1862 folgendermaßen abgeändert worden: „Su der auf die Proclamation des Vorſchlags eines neuen Mitglieds folgenden Sitzung hat der Secretär beſonders einzuladen. Der Vorſchlag iſt in dieſer Sitzung nur dann als angenommen zu betrachten, wenn% der Mitglieder abgeſtimmt und ⅛ der abſtimmenden Mitglieder ſich für den Vorſchlag ausgeſprochen haben. Wenn in dieſer Sitzung nicht der Mitglieder anweſend waren, ſo wird in der folgenden die Abſtimmung ſelbſt von einer kleineren Anzahl Mitglieder vorgenommen. Dann aber müſſen von den abſtimmenden Mitgliedern ſich für die Aufnahme des neuen Mitglieds erklären, und die Zahl der für die Aufnahme ſich Erklärenden größer ſein als die Hälfte der Zahl der dem Verein zur Zeit angehörigen Mitglieder.“ Wann dieſe Beſtimmung und die des§* der jetzt geltenden Gewohnheit gewichen iſt, läßt ſich aus den Akten nicht entnehmen. 8 C. In dem in vorigen§ bezeichneten Falle lädt der Secretär der Geſellſchaft den Aufgenommenen ſchriftlich zur Theilnahme an der Geſellſchaft ein. 3 V — b 1 4 1 1 3 . : 4 „ 4 4 4 4 4 4 — — § 9. § 10. — 5— Auswärtige können von einem Mitgliede als Gäſte bei den Sitzungen eingeführt werden. Als Einheimiſcher wird jeder betrachtet, welcher bereits ein Viertel⸗ jahr in hieſiger Stadt ſich aufhält. Anträge, die das Intereſſe der Geſellſchaft berühren, können in der Sitzung von jedem Mitgliede nach Beendigung der in der Tagesordnung liegenden Vorträge und Referate vorgebracht werden. Abgeſehen von dem in§ ö berührten Falle wird über ſie durch abſolute Stimmenmehrheit entſchieden; bei Stimmengleichheit entſcheidet die Stimme des Präſidenten. Die Sitzungen finden, mit Ausnahme der Ferien, alle 14 Tage ſtatt. Als regelmäßiger Sitzungstag gilt der Samstag. Doch fand z. B. die Sitzung vom 2. Dezember 1860 an einem Freitag ſtatt, ohne daß Widerſpruch erhoben wurde. Am 6. April 1889 hielt man eine Ferienſitzung. Die Leitung des Ganges der Sitzungen liegt dem Präſidenten, die Verwaltung des Geſchäftlichen dem Secretär ob. Die Präſidentſchaft wird nach der alphabetiſchen Folge der Namen der Mitglieder und nur für die Dauer der jedesmaligen Sitzung angetreten. Fehlt der, welchen die Reihe trifft, bis ¼ Stunde nach der für den Anfang der Sitzung feſtgeſetzten Zeit, ſo tritt der Folgende als Präſident an ſeine Stelle und jener wird für die laufende alphabetiſche Folge übergangen. Der Secretär wird auf die Dauer eines Semeſters vermittels geheimer Ab⸗ ſtimmung durch Stimmzettel gewählt, wobei abſolute Stimmenmehrheit entſcheidet; bei Stimmengleichheit entſcheidet das Coos. Außer dem Secretär wird, in derſelben Weiſe, wie dieſer, und ebenfalls für die Dauer eines Semesters, ein Vice⸗Secretär gewählt, um bei Verhinderung des Secretärs ſtatt deſſen einzutreten. Die Wahlen beider Secretäre werden in der letzten Sitzung des Semeſters vor⸗ genommen, und zwar die Wahl des Viceſecretärs nach der des Secretärs. Nach dem Schluſſe dieſer Sitzung treten die Neugewählten ihre Functionen an. Mit dieſer Beſtimmung iſt es von Anfang an nicht genau genommen worden. Schon 1849 fanden die Wahlen in der erſten Sitzung des Ws. ſtatt. Doch bedurfte es noch im Auguſt 1866 eines förmlichen Antrags zur Vertagung der Wahlen, und noch im März 1870 ſind ſie in der letzten Semeſterſitzung vorgenommen worden. Außer den in einzelnen§§ beſonders bezeichneten Functionen liegt dem Secretär die Führung des Protocolls bei den Sitzungen und die Verwaltung der Geſell⸗ ſchaftsbeiträge ob, über deren Verwendung er in der letzten Sitzung desjenigen Semeſters, in welchem er das Secretariat führte, Rechnung vorzulegen hat. Vergleiche die Note zu§ 10. — 6— § 18. In jeder Sitzung ſoll nach der Vorleſung und Genehmigung des Protocolls der vorigen Sitzung in der Regel vorkommen: a., ein ſelbſtſtändiger wiſſenſchaftlicher Vortrag, b., Referate über bedeutende neuere Leiſtungen in den einzelnen Wiſſenſchaften. Dieſe Sitte iſt in den 60er Jahren allmählich eingeſchlafen. Das letzte wiſſenſchaftliche Referat wurde 1802 geliefert. § 19. Der Vortrag ſoll, wenn irgend möglich, in einer Sitzung beendet werden; freier Vortrag iſt wünſchenswerth, dagegen iſt jeder Vortragende gehalten, ein Reſumé ſeines Vortrags bis zu der auf dieſen folgenden Sitzung zu den Acten zu geben. Dierzu wurde am 1. Juli 18as weiter beſchloſſen: „Wer bis zur nächſten Sitzung nach ſeinem Vortrage das Reſumsé darüber nicht an den Secretär eingeliefert hat, hat eine Strafe von 30 kr. an die Geſellſchaftskaſſe zu entrichten; trifft das Reſumé bis zur weiteren Sitzung nicht ein, ſo iſt dieſe Strafe abermals zu er⸗ legen und ſo fort, bis das Reſumé abgeliefert iſt. Eine genügende Entſchuldigung, über deren Gültigkeit die Geſellſchaft entſcheidet, entbindet den Säumigen von der Strafe.“ Da trotz dieſer rigoroſen Beſtimmung die Réſumés ſpärlich einzulaufen begannen, beſchloß die Geſellſchaft am 9. Januar 1869, fortab„mit unnachſichtiger Strenge gegen die Säumigen einzuſchreiten.“ In der That finden ſich noch einige Réſumés aus den Jahren 1869 und 1870 bei den Akten. Der Beſchluß vom 17. Februar 1872,„daß die Statutenbeſtimmung über Einlieferungen von Referaten der gehaltenen Vorträge wieder ſtrenger in Ausführung gebracht werden ſolle“, iſt wirkungslos verhallt. § 20. Nach Beendigung des Vortrags fordert der Präſident zur Diskuſſion deſſelben auf. § 21. Die Reihenfolge der Vorträge richtet ſich nach der umgekehrten alphabetiſchen Folge der Namen der Mitglieder. § 22. Der Secretär legt in der erſten Sitzung des Semeſters eine Liſte vor, in welcher die Tage der einzelnen Sitzungen beſtimmt ſind und zugleich verzeichnet iſt, wen für jede Sitzung die Reihe des Vortrags trifft. Hierzu wurde am 3. November 1849 beſchloſſen: 1.„Die erſte Sitzung in jedem Semeſter iſt ſelbſtverſtändig am Samstage der Immatriculationswoche“. 2.„In dieſer Sitzung findet kein Vortrag ſtatt“. Am 12. Mai 1827 wurde ein Antrag auf Wegfall der Vorträge im Sommer angenommen. In den folgenden Jahren haben, jedoch nicht regelmäßig, Sommervorträge ſtattgefunden. Die letzten Sommer⸗ vorträge fanden am 5. Mai 1889 und am 16. Mai 1806 ſtatt. § 23. Jeder haftet dafür, daß in der Sitzung, für welche ihn die Reihe trifft, ein Vortrag gehalten wird; ſollte er ſelbſt verhindert ſein, ſo hat er für einen Stell⸗ vertreter zu ſorgen. § 24. Zum Behufe der Referate ſtellt der Secretär eine Liſte auf, in welche die in der Geſellſchaft vertretenen Fachwiſſenſchaften neben den ſie repräſentirenden Mit⸗ gliedern der Geſellſchaft verzeichnet ſind. Vergl. Note zu§ 18 b. 1 —;— 1 n 2 Mach dieſer Liſte ruft der Präſident nach der Beendigung der Discuſſion über den jedesmaligen Vortrag zum Referiren auf. Länger als 1 ½ Stunden ſollen Vortrag nebſt Discuſſion und Referaten in der Regel nicht dauern. Zur Deckung etwa entſtehender Koſten entrichtet jedes Mitglied einen halb⸗ jährigen Beitrag von 1 Gulden an den Secretär. Durch Beſchluß vom 19. April 1873 wurde dieſer Beitrag auf 3 Mark erhöht. ₰ Vorſchläge zur Aenderung der Statuten müſſen verleſen und dem Secretär ſchriftlich eingereicht werden. Die Discuſſion dieſer Vorſchläge findet in der zu⸗ nächſt folgenden Sitzung ſtatt. Zur Gültigkeit der Abſtimmung für Annahme ſolcher Aenderungen iſt erforderlich, daß wenigſtens ⅞ der Geſammtzahl der Mitglieder gegenwärtig ſind und ⅛ der Abſtimmenden ſich für den Vorſchlag erklären. * Am 27. Oktober 1822(wiederholt am 7. Juni 1890) wurde beſchloſſen: „Es wird dringend gewünſcht, daß die Mitglieder des Sonderbundes Einladungen für die Sitzungsabende nicht annehmen. Außerhalb des Vereins ſtehenden Bekannten wäre dieſer Beſchluß gelegentlich mitzuteilen“. Am 2. November 1895: „Wenn ein aus dem Amt geſchiedener College ſeinen Wohnſitz in Gießen behält, ſo wird er inactives Mitglied des Sonderbunds, falls er nicht erklärt, actives Mitglied bleiben oder austreten zu wollen“. 9 29 9 Mitglieder„Verzeichniß. Stifter. . Gakſer, Hermann, Chirurgie, 1847— 49, Aſſiſtent und praktiſcher Arzt; † 1858 als praktiſcher Arzt in Mainz. Gardeleben, Heinrich Adolph, Anatomie, 1847— 49, Aſſiſtent und D., 1848 ao. P., 1849 als o. H. nach Greifswald berufen; † 1895 als o. P. in Berlin. . Gaur, Guſtav, Theologie, 1847— 61, o. P., Secretär WS. 1847— WS. 1860, 1861 als Hauptpaſtor nach hamburg berufen; † 1880 als o. P. in Leipzis. .Carriere, Moritz, Philoſophie, 1847— 53, PD., 1849 ao. H., 1853 als o. P. nach München berufen; † 1895. Dieffenbach, Ernſt, Geologie, 1847—55, Aſſiſtent, 1849 Hd., 1850 ao. P., † 1855. Sttking, Karl Jakob, Mineralogie, 1847— 50, Reallehrer, 1849 ao. P., † 1856. . Hiklebrand, Julius, Deutſches Recht, 1847— 49, Hd.; † als o. P. in Zürich. Hoffmann, Hermann, Botanik, 1847— 77, Aſſiſtent und PD. in der mediziniſchen Fakultät, 1848 ao. P., 1853 o. P.; † 1801. Rnapp, Friedrich, Technologie, 1847— 53, ao. H., 1848 o. H., 1853 nach Darmſtadt berufen; ſpäter o. P. in Braunſchweig, lebt im Ruheſtand. Ropp, Hermann, Chemie, 1847— 64, ao. H., 1853 o. P., Secretär SS. 1861—88. 1862, 1864 nach heidelberg berufen; † 1892. .Zaubenheimer, Auguſt, Architektur, 1847— 62, 1848 Aſſeſſor bei Gr. Eiſenbahn⸗ baudirektion, † 1862 als Direktor der Main⸗Weſer Eiſenbahn. . TTeuner, Karl, Römiſches Recht, 1847— 49 und 1853—54, 1848 HD., 1851 ao. P., 1854 als o. P. nach Kiel berufen; † 1883. . Strecker, Adolph, Chemie, 1847— 51, Aſſiſtent, 1849. Hd., 1851 als o. P. nach Chriſtiania berufen; † 1871 in Würzburg. . Gogt, Karl, Zoologie, 1847— 49, ao. P.; † 1895 als o. P. in Genf. . Giekk, Heinrich, Chemie, 1847—70, ao. H., 1853 o. P.; † 9 1890 im Ruheſtand. . GWinther, Alexander, Pathologie, 1847— 71, PD., 1848 ao. P., † 1871. . Jamminer, Friedrich, Phyſik, 1847— 58, ao. P., † 1858. * — ——=— —— 18. 19. 20. 36. 37. Rilian, Franz Maria, Gynäkologie, 1847— 49, Aſſiſtent, 1848 HD., 1849 Aſſiſtenz⸗ arzt an der Entbindungsanſtalt zu Mainz; † 1851 in Paris. Gecker, Ernſt, Phyſik, 1848—61(d), nicht Dozent, ging als Privatſecretär der Königin nach England; † 1888 als Geheimerat und Vorſtand des Großh. Kabinets in Darmſtadt.— Sandhaas, Georg, Deutſches Recht, 1840—57, d., 1855 ao. P., 1857 als o. P. nach Graz berufen; † 1864. . Jaup, Bernhard, Strafrecht, 1850, d.; † 1895 als Geheimerat im Miniſterium des Innern und der Juſtiz in Darmſtadt. . Graun, Alexander, Botanik, 1850—51, o. P. 1851 nach Berlin berufen; † 1877. . Eeuckart, Rudolph, Zoologie, 1850— 60, ao. H., 1855 o. P., 1860 nach Leipzig berufen. . Sckhard, Konrad, Anatomie und Phyſiologie, 1850— 66, PD. und Proſektor, 1855 do. H., 1856 O. H. . Giener, Chriſtian, Mathematik, 1851— 52, D., 1852 als o. P. nach Karlsruhe berufen; † 1896 als or P. in Darnmſtadt. . ettenheimer, Wilhelm, Pharmakognoſie, 1851— 64, ao. P., † 1864. . Stahl, Wilhelm, Staatswiſſenſchaft, 1852— 73, o. P., † 1873. . Deurer, Wilhelm, Römiſches Recht und Civilproceß, 1852— 64, o. P.; 1872 zu Darmſtadt. . Gieger, Maximilian, Litteratur⸗ und Aunſtgeſchichte, 1853—56, PdD., habilitirte ſich 1856 in Baſel; lebt in Darmſtadt. . Siegel, Heinrich, Deutſches Recht, 1854— 57, D., 1857 als ao. P. nach Wien berufen; ſeit 1862 o. P. . Eevita, Karl(von Levita⸗Rechten), Strafrecht, 1855— 50, d., 1856 ao. P.; ſpäter Rechtskonſulent der deutſchen und öſterreichiſchen Botſchaft in Paris, †nach 1873. . Goßmann, Julius, Botanik, 1855— 65, PD., 1850 ao. P.; † 1866 in Worms. . Gaſſerſchleben, Friedrich Wilhelm Hermann, Deutſches Recht und Mirchenrecht 1856— 25, o. P., Secretär WS. 1862—85. 1863; † 1893. . Gernher, Adolph, Chirurgie, 1856—78, o. P.; † 1883 in Mainz. Gekcker, Hermann, Anatomie, 1856—59, Hd., 1850 als ao.. nach Halle berufen; 1866 o. P., jetzt im Ruheſtand. Jhering, Rudolph, Römiſches Recht, 1850— 61 und 1866—68, o. P., 1868 nach Wien berufen; † 1802 als o. P. in Göttingen. von Delmokt, Theodor, Rechtswiſſenſchaft, 1856— 61, ao. P., Großh. Heſſ. Rammer⸗ herr; † 1873 in Darmſtadt. — 10— 38. Seitz, Eugen, Innere Medizin, 1856— 72, ao. H., 1857 o. P.; Geheimer Medizinal⸗ rat in Wiesbaden. 39. Rnop, Adolph, Mineralogie, 1857— 66, ao. H., 1863 o. P., 1867 nach Karlsruhe berufen; † 1895. 40. Guff, Heinrich, Phyſik, 1857—77, o. P.; 1828. 41. Zange, Ludwig, Klaſſiſche Philologie, 1859—71, o. P., Secretär Ws. 1863—88. 1864, 1821 nach Leipzig berufen; † 1885. 42. Gohn, Konrad, Phyſik und Mathematik, 1860— 60, ao. P., Secretär WS. 1865— 1866, 1866 als P. an die Central⸗Forſtlehranſtalt in Aſchaffenburg berufen; jetzt o. P. 45. Thudichum, Friedrich, Deutſches Recht, 1860— 62, OD., 1862 als o. P. nach Tübingen berufen. 44. Engelbach, Theophil, Chemie, 1860—68, Aſſiſtent und PD., 1865 ao. P., 1868 als ao. P. nach Bonn berufen; † 1872. 45. Rrumm, Georg, Theologie, 1860— 67, OD.; 1860 Pfarrer zu Hering, † 1890 als Pfarrer in Groß Winternheim. 46. Schwabe, Ludwig, Ilaſſiſche Philologie, 1860—65, OD., als o. P. nach Dorpat berufen; jetzt o. P. in Tübingen. 47. Gaß, Wilhelm, Theologie, 1861— 67, o. P., Secretär WS. 1860— WS. 1867, 1867) nach Heidelberg berufen; † 1889. 48. Ckebſch, Alfred, Mathematik, 1865—66, o. P., Secretär Ws. 1864— 8S. 1865, 1868 nach Göttingen berufen; † 1872. 49. von Schlagintweit, Robert, Geographie, 1864— 60, ao. H.; † 1885. 50. Dillmann, Auguſt, Theologie, 1864— 69, o. P., 1860 nach Berlin berufen; f† 1894. 51. Heinzerling, Friedrich, Architektur, 1865— 70, ao. P., 1869 0. P., 1870 nach Aachen berufen. 52. Schilling, Guſtav, Philoſophie, 1865— 72, o. P., f 1872. 53. Lübbert, Eduard, Klaſſiſche Philologie, 1865— 74, ao. P., 1870 ord. Hon. P., 1871 o. P., Secretär SS. 18609— WS. 1873, 1874 nach Kiel berufen; † 1889 als o. P. in Bonn. 54. Qaumann, Alexander, Chemie, 1865, HD., 1860 ao. P., 1882 o. P., Secretär S8. 1868— Ws. 1868. 55. Almann, Heinrich, Geſchichte, 1867— 60, Hd., 1869 nach Dorpat berufen; jetzt o. P. in Greifswald. 56. Guchheim, Rudolph, Pharmakologie, 1868—79, o. P., † 1879. 57. Zemcke, Ludwig, Meuere Philologie, 1868— 74 und 1879—85, o. P., † 1885. — 8 ꝛäy 58. 82 zöppritz, Carl, Phyſik, 1868— 80, ao. P., Secretär SS. 1874—SS. 1875, 1880 als o. P. nach Königsberg berufen; † 1884. . Hoͤfner, Maximilian Joſeph, Geſchichte, 1868— 74, PD., 1822 ao. P.; ſpäter Realgymnaſiallehrer in Bonn. . Streng, Auguſt, Mineralogie, 1868— 95, o. P.; † 1897. . NMitzſch, Friedrich, Theologie, 1868— 72, o. P., 1872 nach Kiel berufen. 2. Grill, Alexander, Mathematik, 1868- 69, PD., 1869 als o. H. nach Darmſtadt berufen; jetzt o. P. in Tübingen. 63. Gülow, Oscar, Römiſches Recht und Civilproceß, 1868— 72, o. P., 1872 nach Tübingen berufen; lebt in Heidelberg. 64. egeksberger, Ferdinand, Römiſches Recht, 1868—72, o. P., 1872 nach Würzburg berufen; jetzt o. P. in Göttingen. 65. Schneider, Anton, Zoologie, 1800—75, o. P., 1881 nach Breslau berufen; † 1800. 68. 69. 70. 21. 72. 73. 24. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 6. Oncken, Wilhelm, Geſchichte, 1870, o. P. . Schrader, Eberhard, Theologie, 1870—73, o. H., 1873 nach Jena berufen; jetzt o. P. in Berlin. Skemm, Wilhelm, Klaſſiſche Philologie, 1820— 75, PD., 1871 ao. P., 1874 o. P.; † 1883. Galtzer, Richard, Mathematik, 1870—75, o. P.; † 1887. Paſch, Moritz, Mathematik, 1870— 75 und ſeit 1888, D., 1873 ao. P., 1875 o. P. Thaer, Albrecht, Landwirtſchaft, 1821— 78 und ſeit 1881, o. P. von Gitgen, Hugo, Kunſtwiſſenſchaft, 1871— 86, o. P.; † 1889. Geiffengach, Wilhelm, Theologie, 1871— 82, PD., 1821 ao. P., 1882 an das Predigerſeminar zu Friedberg i. H. berufen; jetzt Direktor 15 Seminars. Rehrer, Ferdinand, Gynäkologie, 1872—81, ao. P., 1872 o. P., 1881 nach Heidel⸗ berg berufen. Sck, Ernſt, Römiſches Recht, 1872—73, o. H., 1873 nach Halle berufen; jetzt o. P. in Berlin. Köſter, Karl, Pathologiſche Anatomie, 1872— 74, o. H., 1874 nach Bonn berufen. Gürkek, Heinrich, Römiſches Recht, 1872 7⸗, o. P., † 1877. Seuffert, Hermann, Strafrecht, 1875—75, o. H., 1879 nach Breslau berufen; jetzt o. P. in Bonn. Schmitt, Eduard, Architektur, 1875— 74, o. P., 1874 nach Darmſtadt berufen. GWendt, Otto, Römiſches Recht, 1873—75, o. P., 1876 nach Jena berufen; jetzt o. P. in Tübingen. .(Noack, Ludwig, Philoſophie, 1874— 75, o. Hon. P.; † 1885. Laubenheimer, Auguſt, Chemie, 1875—83, Aſſiſtent und D., 1876 ao. P., Secretär — 12— ws. 1875—ws. 18706; jetzt Direktor der Farbwerke in höchſt. . Lorep, Cuisko, Forſtwiſſenſchaft, 1874— 78, ao. P., Secretär SS. 1877—88. 1828, 1878 als o. P. nach Tübingen berufen. . Gerks, Max, Pathologiſche Anatomie, 1874— 81, o. P., † 1881. 5. Phikippi, Adolph, Klaſſiſche Philologie, 1824— 75 und 1880— 93, o. P.; lebt im Ruheſtand in Hannover. .Easpepres, Stienne, Nationalökonomie, 1874, o. O. . Gareis, Karl, Deutſches Recht, 1875— 88, o. P., Secretär SS. 1882— S. 1882, 1888 nach Königsberg berufen. . Schiller, Hermann, Klaſſiſche Philologie, 1876, o. P. und Gymnaſialdirektor, Secretär SS. 1879— Ws. 1881. . Sattker, Hubert, Ophthalmologie, 1877— 79, o. H., Secretär Ws. 1878, 1879 nach rag berufen; jetzt o. P. in Leipzig. ; 1 5 .Seuffert, Lothar, Römiſches Recht und Civilproceß, 1877—81, o. P., 188]1 nach Greifswald berufen; jetzt o. P. in München. . Kretſchmar, Guſtav, Römiſches Recht, 1878—95, o. P.; † 1897. . Krönlein, Ulrich, Chirurgie, 1878— 79,, 1879 ao. P.; jetzt o. P. in Zürich. . von Liszt, Franz Eduard, Strafrecht, 1870— 82, o. P., 1882 nach Marburg berufen; jetzt o. P. in Halle. . von Hippek, Arthur, Ophthalmologie, 1870— 900, o. OP., 1890 nach Königsberg berufen; jetzt o. P. in Halle. . Heß, Richard, Forſtwiſſenſchaft, 1870, o. P. . Giegek, Franz, Innere Medizin, 1870, o. H. . Gontgen, Julius, Phyſik, 1870—88, o. P., 1888 nach Würzburg berufen. . Gratuſchek, Ernſt Carl Ludwig, Philoſophie, 1870— 82, 9. P., 1882. . Harnack, Adolph, Theologie, 1880— 82 und 1883—86, o. O., 1886 nach Marburg berufen; jetzt o. P. in Berlin. . Gaethgens, Karl, Pharmakologie, 1880— 82, o. O. . Fromme, Karl, Phyſik, 1881, ao. P., 1894 o. Hon. O., Secretär SS. 1884 bis Ws. 1884. . Ahefeld, Friedrich, Gynäkologie, 1881— 85, o. P., 1883 nach Marburg berufen. . Ludwig, hubert, Zoologie, 1881— 82, o. P., 1887 nach Bonn berufen. — * ☛ ——— — ———— 2ä— —— — 15— . Schwappach, Adam, Forſtwiſſenſchaft, 1881— 86, ao. H., 1886 als P. an die Forſt⸗ akademie in Eberswalde berufen. . Warchand, Felixr, Pathologiſche Anatomie, 1882—83, o. P., 1883 nach Marburg berufen. . Rattenbuſch, Ferdinand, Theologie, 1882, o. P. . von Rries, Auguſt, Strafrecht, 1882— 87, ao. P., 1883 o. P., 1887 nach Kiel berufen; † 1894. .(pescatore, Guſtav, Römiſches Recht, 1882—84, o. P., 1884 nach Greifswald berufen. . Frh. von der Ropp, Goswin, Geſchichte, 1882— 90, o. P., Secretär SS. 1883 bis Ws. 1883, 1800 nach Breslau berufen; jetzt o. P. in Marburg. . Stade, Bernhard, Theologie, 1882, o. P. . Schürer, Emil, Theologie, 1882— 00, o. P., 1800 nach Aiel berufen; jetzt o. P. in Göttingen. . Graune, Wilhelm, Neuere Philologie, 1882—88, o. P., 1888 nach heidelberg berufen. . Gottſchick, Johannes, Theologie, 1[885—92, o. P., 1892 nach Tübingen berufen. . Kaktenbach, Rudolph, Gynäkologie, 1883—87, o. P., 1887 nach Halle berufen; † 1893. . Goſtroem, Eugen, Pathologiſche Anatomie, 1883, o. P. . Siebeck, Hermann, Philoſophie, 1883, o. P. . Schmidt, Johannes, Klaſſiſche Philologie, 1885— 92, o. P., 1892 nach Königsberg berufen; † 1893. . Girch⸗Hirſchfeld, Adolph, Neuere Philologie, 1884— 91, o. P., Secretär SS. 1885 bis SS. 1886, 189]1 nach Leipzig berufen. . Stammker, Rudolph, Römiſches Recht, 1884— 85, o. P., 1885 nach Marburg berufen; jetzt o. P. in Halle. . von Gradle, Peter, Orientalia, 1884— 97, Pd., 1885 ao. H., 1804 o. P.; † 1897. Haupt, Hermann, Geſchichte, 1885, Oberbibliothekar, Secretär SS. und WS. 1887. Pellwig, Konrad, Römiſches Recht, 1885—88, o. P., Secretär WsS. 1886, 1888 nach Erlangen berufen. . von Noorden, Karl, Innere Medizin, 1885— 89, dD.; jetzt Direktor des ſtädtiſchen Krankenhauſes in Frankfurt a. M. (ütler, Ferdinand Auguſt, Philoſophie, 1886—88, PD., † 1888 in Badenweiler. Wütler, Karl, Theologie, 1886— 91, o. P., 1891 nach Breslau berufen. . RKrüger, Guſtav, Theologie, 1886,+d., 1880 ao. P., 1891 o. P., Secretär WS. 1895— SS. 1896. . Uördlinger, Theodor, Forſtwiſſenſchaft, 1886— 87, ao. P.; zurückgetreten in den württembergiſchen Staatsforſtdienſt. . Gennecke, Hans, Strafrecht, 1887— 90, o. P., 1890 nach Breslau berufen. . Dümmker, Ferdinand, Klaſſiſche Philologie, 1887— 90, HD., 1890 als o. P. nach ◻ Baſel berufen; f 1896. . Spengek, Wilhelm, Zoologie, 1887, o. P., Secretär 8S. und Ws. 1888. . Hofmeier, Max, Gynäkologie, 1887— 88, o. P. 1888, nach Würzburg berufen. 2.(Wimmenauer, Karl, Forſtwiſſenſchaft, 1887, ao. P., 1888 o. P. . Heffter, Lothar, Mathematik, 1888, HD., 1891 ao. P., Secretär Ws. 1890 und im Jubiläumsſemeſter. 34. Netto, Sugen, Mathematik, 1888, o. P., Secretär SS. und WsS. 1890. Lehmann, Heinrich, Deutſches Recht, 1888—90, o. P., 1890 nach Marburg berufen. Gehaghek, Otto, Neuere Philologie, 1888, o. P., Secretär WS. 1893—SS. 1894. . Gaffky, Georg, Hygiene, 1888, o. P. . Jörs, Haul, Römiſches Recht, 1888— 96, o. P., Secretär WS. 1894— 8S. 1895, 1896 nach Breslau berufen. . Löhlein, Hermann, Gynäkologie, 1888, o. P. . Himſtedt, Franz, Phyſik, 1880— 95, o. P., Secretär SS. und WS. 1889, 1895 nach Freiburg i. B. berufen. . Coſack, Konrad,⸗Deutſches Recht, 1880—93, o. P., 1893 nach Freiburg i. B. berufen; jetzt o. P. in Bonn. . Schmidt, Arthur Benno, Deutſches Recht und Kirchenrecht, 1889, o. P., Secretär SS. 1891— 5. 1892. . Groos, Karl, Philoſophie, 1889, D., 1893 ao. P. . Holtzmann, Oskar, Theologie, 1800, HdD. und Realgymnaſiallehrer, 1890 ao. P. .Günther, Ludwig, Strafrecht, 18900, D., 1893 ao. P. . Frank, Reinhard, Strafrecht, 1890, o. P. . Sievers, Wilhelm, Geographie, 1890, ao. P. . Goſſius, Adolf, Ophthalmologie, 1890, o. P. . Höohlbaum, Konſtantin, Geſchichte, 1890— 96, o. P. .Seitz, Adalbert, Zoologie, 1890— 95, HD., 1893 als Direktor des zoologiſchen Gartens nach Frankfurt a. M. berufen. — 15— 151. Galdenſperger, Wilhelm, Theologie, 1891, o. P. 152. Gehrens, Dietrich, Neuere Philologie, 1891, o. P. 153. Gonnet, Robert, Anatomie, 1801— 95, o. P., Secretär WS. 1892—S88. 1893, 1895 nach Greifswald berufen. 15 4. Geckmann, Ernſt, Chemie, 1891— 92, ao. P., 1892 als o. P. nach Erlangen berufen; von WsS. 1897 an in Leipzig. 155. Hokthauſen, Ferdinand, Neuere Philologie, 1891— 93, HD. und Realgymnaſiallehrer, 1892 ao. P., 1805 als o. P. nach Gothenburg berufen. 156.(Poppert, Peter, Chirurgie, 1891, d., 1892 ao. P. 157. Danſen, Adolf, Botanik, 1891, o. P. 158. Donigmann, Georg, Innere Medizin, 1891— 93, Aſſiſtent und HD.; jetzt praktiſcher Arzt in Wiesbaden. 150. Sauer, Bruno, Archäologie, 1892, D. 160. Geiſchle, Max, Theologie, 18902—95, o. P., 1895 nach Göttingen berufen; jetzt 0. P. in Balle. 161. Geitzenſtein, Richard, Klaſſiſche Philologie, 1892— 935, o. P., 1803 nach Straßburg berufen. 162.(ke, Wilhelm, Geographie, 1802— 93, PHd.; jetzt HD. in Halle. 165. Eellmann, Sugen, Chemie, 1892—93, ao. P., 1893 o. P., † 1893. 164. Schwartz, Eduard, Klaſſiſche Philologie, 18905— 97, o. P., 1897 nach Straßburg berufen. 165. Gundermann, Gotthold, Klaſſiſche Philologie, 1893, o. P. 166. Deimburger, Karl Friedrich, Staatsrecht, 1895, o. P. 167. Collin, Joſeph, Neuere Litteraturgeſchichte, 1893, D. und Realgymnaſiallehrer. 168. Strack, Adolf, Neuere Litteraturgeſchichte, 1895, D. und Realgymnaſiallehrer. 169. Stbs, Karl, Chemie, 1804, o. P. 170. Gakther, Heinrich, Gynäkologie, 1894, D. 121. Finger, Hermann, Chemie, 1895, Hd. und Aſſiſtent, zum WS. 1807 als ao. P. nach Darmſtadt berufen. 172. Sommer, Robert, Pſychiatrie, 1895, ao. P., 1897 o. P. 173. Grauns, Reinhard, Mineralogie, 1895, o. P. 174. Getz, Wilhelm, Neuere Philologie, 1895, d., 1806 ao. P. 175. Eeiſt, Gerhard Alexander, Römiſches Recht, 1895, o. P. 176. Straht, Hans, Anatomie, 18905, o. P. 177. RKöſtkin, Heinrich Adolf, Theologie, 1895, o. P. — 16— . GWiener, Otto, Phyſik, 1895, o. P. . Sticker, Georg, Innere Medizin, 1896, D. und Aſſiſtent. . Dieterich, Julius Reinhard, Geſchichte, 1896, HD. . Giermann, Johannes, Römiſches Recht, 1896, o. P. . Rnoblauch, Emil, Botanik, 1896, D. . von Wagner, Franz, Zoologie, 1896, d. . Dieterich, Albrecht, Klaſſiſche Philologie, 1897, o. P. . Jung, Erich, Bürgerliches Recht, 1897, d. 4 * Stiftungstag der Geſellſchaft war Freitag, den 29. Oktober 1847. Baur(Nr. 3) 1847 ao. P., 1849 o. P. ——„ ieseen. G Control Chart 63423 Green vellow Hed Magenta Grey 2 Srey S Grey 4 Black ie Anfänge des Sonderbundes reichen in das Sommer⸗Semeſter 1847 zurück. Damals wurde von einer Anzahl jüngerer Mediziner und Maturwiſſenſchaftler die Anregung gegeben, von Zeit zu Zeit Abends zu gegenſeitiger Mitteilung der Reſultate aus den einzelnen Forſchungsgebieten zuſammenzukommen. Befreundete Elemente aus den anderen Fakultäten ſchloſſen ſich an. Die Liſte der Stifter zeigt, daß die Teilnehmerſchaft nicht grundſätzlich auf die Univerſität beſchränkt war. Die ſ Wirren in Folge des ſchweizeriſchen Sonderbundes bildeten 11 damals das politiſche Tagesgeſpräch. Der Philoſoph Hille⸗ brand nahm davon den Anlaß, den neuen Verein als einen „Sonderbund“ zu bezeichnen. Gern acceptirte man dieſe Bezeichnung: kein Name konnte beſſer das Weſen der Geſellſchaft ausdrücken, deren Stifter ſich in einem gewiſſen Gegenſatz zu dem an der Univerſität bereits beſtehenden eee—— 2— ore n Wl 5 16 17 18 19 Gen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 5 8 L 6 8 3 9 8 1. 4 3.——„—,— ur arruſier Soner⸗ — Pund geweſen. Jetzt iſt er kein ſolcher mehr. Faſt alle Dozenten der Univerſität gehören dem Sonderbunde an. Längſt iſt er zum Symbol der einheitlichen Geſinnung geworden, die an der Ludoviciana herrſcht. Wir Alle wiſſen, was wir den wiſſenſchaftlichen und perſönlichen Anregungen der Samstagabende verdanken. Und wer von unſeren„alten Herren“ noch an anderen Univerſitäten wirkt oder nach reicher Arbeit am Lebensabend in ſeinen Erinnerungen Umſchau hält, der denkt gern zurück an die Zeit, da er als aktives Mitglied dem Bunde angehörte.