UB GlESSEN fWanmanmudg ſeee 11 978 932 orſtwiſſenſchaftliche Unterricht an der Aniverſität Gießen in Vergangenheit und Gegenwart. Lin Gedenkblatt zur Srinnerung an den 14. Juni 1884, den n Gießen ausgebildeten Forſtwirthen und allen Anhängern des forſtlichen Univerſitätsunterrichts gewidmet von Dr. Richard Heß, o. 5. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Großherzoglich Heſſiſchen Ludewigsuniverſität. 1* L- Md e B2b- J. Ricker ſche Buchhandlung. 1881. 2 5. Dez. 1985 2 1. No — 4 C Der forſtwiſſenſchaftliche Anterricht an der Univerſität Gießen Vergangenheit und Gegenwart. Der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht an der Aniverſität Gießen in Vergangenheit und Gegenwart. Sin Gedenkblatt zur Srinnerung an den 14. Juni 1881, den in Gießen ausgebildeten Forſtwirthen und allen Anhängern des forſtlichen Univerſitätsunterrichts gewidmet von Dr. Richard Heß, o. 5. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Großherzoglich Heſſiſchen Ludewigsuniverſität. Gießen, J. Ricker'ſche Buchhandlung. 1881. Vorwort. Die im Sommer 1877 von mir verfaßte kleine Schrift: „Ueber die Organiſation des forſtlichen Unterrichts an der Univerſität Gießen“ iſt nach verſchiedenen Richtungen hin bereits veraltet. Neue Lehrerwechſel haben ſich ſeitdem vollzogen. Die Vorſchriften über das hieſige akademiſche Bürgerrecht, die Handhabung der akademiſchen Disciplin, die Honorarien⸗ ordnung und die Benutzung der Univerſitäts⸗Inſtitute ſind inzwiſchen andere geworden. Das forſtliche Prüfungsweſen hat eine zeitgemäße Umgeſtaltung erfahren. Endlich haben ſich auch die Promotionsnormen der philoſophiſchen Fakultät weſentlich geändert. Eine gänzliche Umarbeitung der genannten Schrift war daher dringend geboten. Als der geeignetſte Zeitpunkt der Herausgabe erſcheint mir der heutige Tag, an welchem die vollſtändige Einverleibung des forſtwiſſenſchaftlichen Unter⸗ richts in den hieſigen Hochſchulunterricht ihr 100. Semeſter vollendet. Der geſchichtliche Rückblick beruht auf wiederholtem ge— wiſſenhaftem Studium der Univerſitätsacten und einſchlagen⸗ den Literatur. Die Schilderung der gegenwärtigen Orga⸗ niſation des forſtlichen Unterrichts iſt theils den hierüber VI beſtehenden Verordnungen und Reglements entlehnt; theils entſpricht ſie dem Herkommen. Die Materialien zur Auf— ſtellung der dieſen Unterricht betreffenden Koſtenverzeichniſſe ſind, auf Grund der Univerſitätsrechnungen, vom Herrn Univerſitäts⸗Quäſtor Orbig geliefert worden. Die Bio⸗ graphieen der forſtlichen Lehrer beruhen auf den je betreffen⸗ den Orts angegebenen Quellen. Die Verzeichniſſe über die hier ausgebildeten Forſtwirthe wurden unter meiner Leitung und Mitwirkung aus den Perſonalbeſtänden und Inſcriptions⸗ büchern von Herrn Aſſiſtent Kutſch hergeſtellt. In Bezug auf die Ausfüllung der Spalte„Gegenwärtige Stellung“(der ehemaligen Studirenden) leiſteten die Centralforſtbehörden der betreffenden Länder und viele ſonſtige Forſtbeamte ec., auf an ſie ergangene Anfrage, in entgegenkommender Weiſe Beiſtand. Das Verzeichniß der promovirten hieſigen Schüler endlich wurde vom Herrn Univerſitäts⸗Secretär Schäffer auf Grund der Promotionsacten aufgeſtellt. Allen Genann⸗ ten ſage ich hiermit für die mir gewordene freundliche Unter⸗ ſtützung bei der Abfaſſung dieſer Feſtſchrift meinen verbind⸗ lichſten Dank! Möge durch dieſe anſpruchsloſen, ſämmtlichen forſtlichen Schülern der hieſigen Univerſität gewidmeten Blätter bei den früheren Commilitonen die Erinnerung an die ehemalige fröhliche akademiſche Burſchenzeit mit ihren nie wieder⸗ kehrenden Eindrücken wieder wach gerufen und der alte Geiſt brüderlicher Zuſammengehörigkeit auf's Neue geſtärkt werden! Gießen, den 14. Juni 1881. Richard Heß. Geſch 1 Il IIl 4 A0., Weiſe hüler ffer nann⸗ nter⸗ bind⸗ lichen r bei nalige jeder⸗ Geiſt erden! VII Inhaltsverzeichniß. I. Theil. Geſcchene Rückblick 3 I. Periode. Forſtcameraliſtiſcher Univerſitätsunterricht 1788— 1824. II. Periode. Gießen als beſondere Forſtlehranſtalt 1825— 1831 III. Periode. Der neuere forſtliche Univerſitätsunterricht in Gießen 1831— 1881.. 3.... II. Theil. Jetzige Organiſation des forſtwiſſenſchaft lichen Unterrichts und der einſchla⸗ genden Univerſitätsverhältniſſe.— I. Abſchnitt. Vorſchriften über das afabemiſche Bürgerrecht und die Handhabung der akademiſchen Disciplin 5— 3 4 I. Cap. Von dem akademiſchen Bürgerrecht 1. Erwerb. 2. Wirkungen 3. Erlöſchen 1 II. Cap. Von der akabemmiſchen Disciplin 1. Allgemeine Beſtimmungen 2. Vereinsweſen und Verſammlungen 3. Disciplinarſtrafen 4. Verfahren in Discipl mnarſachen Zuſatz II. Abſchnitt. Unterricht. 1. Grund⸗ und Hülſswiſſenſchaften 2. Fachwiſſenſchaften 3. Beginn der Vorleſungen 4. Unterrichtsmittel A. In allgemein wiſſenſ haftlicher Bezebund B. In forſtlicher Beziehung a. Sammlungen. b. Der akademiſche Forſtgarten c. Oberförſtereien 5. Praktiſche Uebungen und Sxeurſionen 6. Honorare.... Seite 5⁰ III. Abſchnitt. Prüfungsweſen 1. Vorbemerkungen. 2. Ordnung der Hochſchulprüfungen im u Finam. und dornſas 3. Prüfungscommiſſion 4. Prüfung der Ausländer IV. Abſchnitt. Promotionsnormen 1. Bedingungen für die Zulaſſung 2. Doctor⸗Prüfung 3. Erlaß der mündlichen altan 4. Promotion 5. Promotionsgebühren III. Theil. Koſten des geſammten forſtwiſſenſchaftlichen Unterrichts A. Verzeichniß der geſammten Ausgaben auf den forſtlichen unrr an der Univerſität Gießen vom 1. Januar 1825 ab bis incl. 31. März 1881. B. Gliederung des Inſtitutsfonds v vom 1. 1. Januar 1845 ab bis ſnel 31. März 1881 . Zufätzliche Bemerkungen und Schlußf kolgerungen IV. Theil. Die forſtlichen Lehrer der Hochſchule. A. Forſtcameraliſten. B. Ordentliche Profeſſoren der Forſtwiſſenſ ſchaft und Directoren des dert inſtituts C. Außerordentliche Prof efſoren, bes zweite Lehrer der Forſtwiſſenſchaft. V. Theil. Die forſtlichen Hörer der Hochſchule A. Frequenz nach Semeſtern B. Frequenz im Ganzen Schlußwort Anlage I. Semeſtral⸗ Treguenz, betr. die Studirenden der Forſiwiſſen⸗ ſchaft an der Univerſität Gießen vom Sommerſemeſter 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 incl.. Anlage II. Alphabetiſches Verzeichniß ſümmtlicher Studirenden der Forſt⸗ wiſſenſchaft an der Univerſität Gießen vom Sommerſemeſter 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 incl.. Anlage III. Chronologiſches Verzeichniß derjenigen hieſigen Studirenden der Forſtwiſſenſchaft, welche an der hieſigen Univerſität vom Sommer ſeſe 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 incl. promovirt haben Seite 56 56 57 63 63 64 64 65 66 66 66 67 100 107 115 1 Unibe Charc welche ſcheid 3 hunde richt Lame dielſe zeit Profe nur domi Forſt bei d ich 67 107 115 151 I. Theil. Geſchichtlicher Rückblick. Der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht an der Großherzogl. Heſſiſchen Univerſität Gießen ¹) hat in Bezug auf äußere Geſtaltung und inneren Charakter drei verſchiedene Phaſen der Entwickelung durchlaufen, von welchen ſich namentlich die erſte ſcharf von den beiden übrigen ab⸗ ſcheidet. Zu Ende des vorigen und bis in die 20Oer Jahre dieſes Jahr⸗ hunderts beſtand in Gießen der ſog. forſt cameraliſtiſche Unter⸗ richt in ähnlicher Weiſe, wie an anderen Univerſitäten ²) und hohen Cameralſchulen ³), durch Walther vertreten. Mit dem Tode dieſes vielſeitig gebildeten Gelehrten ſchließt das Cameraliſtenthum der früheren Zeit und die erſte Periode des hieſigen forſtlichen Unterrichts ab. Es wurde nun eine beſondere ordentliche forſtwiſſenſchaftliche Profeſſur in Gießen errichtet und mit Hundeshagen, einem nicht nur cameraliſtiſch, ſondern auch forſttechniſch gebildeten Manne von dominirenden Eigenſchaften, beſetzt. Die damals noch jugendliche Forſtwiſſenſchaft fand jedoch hiermit noch keine vollſtändige Aufnahme bei der universitas litterarum. Die„Forſtakademiker“ wurden näm⸗ lich, wenigſtens in Bezug auf den rein fachwiſſenſchaftlichen Unterricht, auf eine 1825 unter Hundeshagen's Directorium errichtete und ¹) Gegründet am 7. October 1607 vom Landgraf Ludwig V., aufgehoben 1624 und wieder hergeſtellt am 15. Mai 1650 vom Landgraf Georg II. ²2) z. B. Berlin, Jena, Göttingen, Freiburg i. Br., Tübingen, Heidelberg, München ꝛc. ³) z. B. Kaiſerslautern, Mainz, Mannheim ꝛc. zwar mit der Univerſität in Verbindung gebrachte, aber immerhin noch beſondere Forſtlehranſtalt verwieſen. Schon 1831 hob man aber dieſe Anſtalt als beſonderes Inſtitut wieder auf und incorporirte zugleich den forſtwiſſenſchaft⸗ lichen Unterricht der Hochſchule als organiſchen Beſtand⸗ theil. Dieſes Ereigniß bildet den Markſtein zwiſchen der zweiten und jetzigen Epoche, indem jene Vereinigung noch heute in unver⸗ änderter Weiſe fortbeſteht. Um das Bild für jedes einzelne Stadium in ſeinem naturgemäßen Entwickelungsgange als Ganzes zu zeichnen und ſo die nachfolgende Darſtellung überſichtlicher zu geſtalten, unterſcheiden wir die drei Perioden: I. Forſteameraliſtiſcher Univerſitätsunterricht. II. Gießen als beſondere Forſtlehranſtalt. III. Neuerer forſtlicher Univ erſitätsunterricht. I. Periode. Jorſtcameraliſtiſcher Aniverſitätsunterricht. 1788— 1824. ¹) Unter den Cameraliſten, welche die formelle Begründung der Forſtwiſſenſchaft in der zweiten Hälfte des verfloſſenen Jahrhunderts dadurch vollzogen, daß ſie die forſtwirthſchaftliche Empirie der damaligen Zeit in ein Syſtem brachten und dem Forſtweſen entweder bei ihren ſtaatswirthſchaftlichen Vorträgen eine beſondere Berückſichtigung ſchenkten, oder ſogar einzelne forſtliche Vorleſungen auf den Univerſitäten oder hohen Cameralſchulen hielten, ragt beſonders Dr. Friedrich Ludwig Walther hervor. Von Beruf eigentlich Theologe, entſagte er— bei ſeinem lebhaften Drange zu den Naturwiſſenſchaften und zur Technik— noch vor dem Eintritt in das Mannesalter ſeinem ur⸗ ſprunglichen Studium ganz, um ſich den okonomiſchen Wiſſenſchaften zu widmen. Durch ſeinen Freund Roos empfohlen, habilitirte er 2) Vergleiche des Herausgebers kleine Schrift:„Die forſtliche Unterrichtsfrage“. Berlin 1874, S. 7 u. f.(Deutſche Zeit⸗ und Streitfragen. Herausgegeben von Fr. von Holtzendorff und W. Oncken. III. Jahrgang, 43. Heft.) ſich 17 Fneulte Und d 1789! licen der ölc Dr. C vorerſt Landg ſog. A änes beiden dieſen die zu⸗ 189 Adwin des G ſeiner gericht zu fer ſtelle lernen überh dande aud d nerhin inſtitut haft⸗ ſtand⸗ weiten unver⸗ emäßen olgende ie drei icht. cht. ung der zunderts maligen ei ihren chenkten, ten oder Ludwig te er— und zur inem ur⸗ nſchaften litirte er chtsfrag“”. egeben von 3 ſich 1788(October) als Privatdocent bei der hieſigen philoſophiſchen Facultät. In dieſer Eigenſchaft hielt er Vorleſungen über Landbau⸗ und Forſtwiſſenſchaft, ökonomiſche Naturgeſchichte und Technologie. 1789 rückte er zum außerordentlichen, 1790(1. November) zum ordent⸗ lichen Profeſſor auf. Er mußte ſich jedoch, da die Nominalprofeſſur der ökonomiſchen Wiſſenſchaften damals durch den Geheimerath Prof. Dr. Crome beſetzt, mithin keine eigentliche Stelle für ihn offen war, vorerſt mit einem ſehr geringen Gehalte ¹) begnügen. Als der damalige Landgraf Ludwig X.(ſpätere Großherzog Ludewig I.) den damaligen ſog. Amtsgarten von etwa 1 ha Größe der Univerſität zur Einrichtung eines forſtbotaniſchen Gartens unentgeltlich überließ(1800), wurde den beiden Profeſſoren Crome und Walther die obere Aufſicht über dieſen Garten und ſpeciell dem Letzteren die Rechnungsführung über die zur Unterhaltung jährlich beſtimmten 100 fl. ²) übertragen. Seit 1809(19. Auguſt) ging aber dieſe Oberaufſicht an die akademiſche Adminiſtrations⸗Commiſſion und die Specialaufſicht, ſowie Behandlung des Gartens an Walther allein über. Dieſe Thätigkeit entſprach ſeiner Liebhaberei vollkommen. Von jeher war ſeine Neigung darauf gerichtet, die Natur zu beobachten, Naturobjecte zu ſammeln, Modelle zu fertigen, Verſuche mit neuen Erfindungen zu deren Prüfung anzu⸗ ſtellen, fremde Holzarten einzubürgern, deren Verhalten kennen zu lernen u. dergl. mehr. Wie thätig und erfolgreich Walther hier überhaupt gewirkt, mit welcher Liebe und Hingabe er— durch Familien⸗ bande nicht abgezogen— nur ſeinem Berufe gelebt hat, geht theils aus den Univerſitätsacten, theils aus dem ſinnigen Denkmal ³) hervor, ¹) Derſelbe betrug anfangs 100 Rthlr.(!), ſtieg aber ſpäter auf 500 fl. und zuletzt(ſeit 1811) auf 1000 fl. 2) Wie ſehr ſich die Bedürfniſſe des akademiſchen Unterrichts, ſpeciell der ein⸗ zelnen Unterrichtsinſtitute, ſeitdem vermehrt haben, möge aus der Noiiz erſehen werden, daß der gegenwärtige Fonds dieſes Gartens(183 ⅞1) 3600 Mark beträgt. ³) Eine eiſerne Urne auf gleichem Sockel mit 3 Aufſchriften: Friderico Ludovico Walther Posuerunt Non Sibi Sed Litteris Nat. MDCCLIX Moerentes V Ac Patriae Viventi Denat. MDCCCXXIV. Amici Sui Memores Alios Facienti Merendo Nihil Humani A Se Alienum Putanti. 1* 4 welches ihm die„trauernden Freunde“ nach ſeinem Ableben, auf Ver⸗ anlaſſung des Profeſſors Dr. Snell, im botaniſchen Garten errichtet haben. ¹) Im Allgemeinen zeichnete ſich allerdings die cameraliſtiſche Schule durch ihren großen Mangel an forſttechniſchen Kenntniſſen aus. Die Zunft der grünen Schreiber ſchöpfte lieber aus den naturwiſſenſchaft⸗ lichen Schriften eines Heinrich Ludwig Duhamel de Monceau (1700— 1783), welche der Amtmann Karl Chriſtoph Oelhafen von Schöllenbach durch Ueberſetzung den deutſchen Gelehrten zu⸗ gänglicher gemacht hatte, und Anderer, als aus dem offenen Buch der Natur. Der Wald in ſeinen vielgeſtaltigen Formen blieb ihnen daher fremd. Alles in das praktiſche Forſtweſen Einſchlagende, namentlich der eigentliche techniſche Wirthſchafts⸗ und Nutzungsbetrieb, wurde als etwas Gewerbsmäßiges gering geſchätzt, womit ſich der Gelehrte durchaus nicht abgeben dürfe. Die materielle Förderung des damals noch in den Kinderſchuhen ſtehenden Forſtweſens blieb daher in der Hauptſache den forſtlichen Technikern(Beckmann, Büchting, Döbel, Käpler(Vater und Sohn), Oettelt, von Zanthier u. A. überlaſſen. Allein Walther repräſentirt doch in gewiſſer Hinſicht, wie namentlich Bernhardt ²) treffend ausgeführt hat, ſchon einen Uebergang aus dem doctrinären Cameraliſtenthum jener Zeit in die— zwar noch jugendliche, aber doch ſchon ſelbſt⸗ ſtändig gewordene— Forſtwirthſchaftslehre. Durch ſeine forſt⸗ botaniſchen Schriften namentlich hat er vielfach anregend und belehrend unter den Forſtwirthen gewirkt; mit Energie hat er gegen das rohe Jägerthum ſeiner Zeit und für die Nothwendigkeit eines wiſſenſchaft⸗ lichen Studiums auch der Forſtwirthe geeifert. Er hat hiermit eigent⸗ lich die ſpätere Einbürgerung dieſes Zweiges der Staatswiſſenſchaft in den Kreis der akademiſchen Wiſſenſchaften angebahnt und ihr vor⸗ gearbeitet, ſreilich, ohne es zu wiſſen oder zu wollen. Denn wie ſehr auch er, obſchon ein Mann von Geiſt und Leben, ſcharfſinnig und kenntnißreich, dabei von humanen Geſinnungen beſeelt, noch im philo⸗ ſophirenden Geiſte ſeiner Zeit befangen, und der eigentlichen Forſt⸗ technik abgeneigt war, ergiebt ſich aus Folgendem. ¹) Regensburger botaniſche Zeitung 1825, Nr. 11. 2) S. deſſen Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt⸗ wiſſenſchaft in Deutſchland II. Band, Berlin 1874, S. 156, 159 u. f. 4 zu Grm anſtalt dieſer mit d Lehrer aber 1820 dem e er die hatte, inſtit eine jahun Unive ferſpli von d ophi Gebie prakti dchl heine dine! Otte in 1 meiſt Unio Lar Lande alſge ſeell Vern Selb beſer Ver⸗ D richtet Schule Die ſchaft⸗ ceau afen en zu⸗ ch der ihnen gende, etrieb, ch der derung blieb nann, „von doch in geführt enthum ſelbſt⸗ forſt⸗ lehrend 4s rohe nſchaft⸗ eigent⸗ enſchaft hr vor⸗ vie ſehr ig und philo⸗ Forſt⸗ nd Forſt⸗ Im Jahre 1820 ¹) reichte Carl Heyer(damals Revierförſter zu Grünberg), auf Grund des Gerücht's, daß in Gießen eine Forſtlehr⸗ anſtalt in Verbindung mit der Univerſität errichtet werden ſolle, bei dieſer einen Plan über die zweckmäßigſte Organiſation dieſer Anſtalt mit der Bitte um Berückſichtigung bei Beſetzung der betreffenden Lehrerſtellee ein. Walther, zum Referenten beſtellt, ſträubte ſich aber in einem höchſt merkwürdigen Gutachten vom 19. September 1820 ganz gewaltig gegen die Gründung einer ſolchen Anſtalt. Nach⸗ dem er ſich in höchſt ungünſtiger Weiſe über den Bittſteller ²2), obſchon er dieſen früher als fleißigen Schüler kennen zu lernen Gelegenheit hatte, geäußert, fährt er fort:„Ob übrigens ein praktiſches Forſt⸗ inſtitut dem Lande noth thue, ob es ihm erſprießlich wäre, das iſt eine ganz andere Frage, die nicht hierher gehört, aber ſelbſt im Be⸗ jahungsfalle ſteht der Satz feſt, daß ein ſolches Inſtitut nicht auf eine Univerſität gehöre: denn dieſe ſoll ſich nicht in eine Specialſchule zerſplittern und techniſche Inſtitute bleiben ihr fremd. Wälder wollen von Forſtmännern adminiſtrirt ſein und nicht von Doctoribus philo- sophiae, und Forſtmänner begeben ſich billig des Eingreifens in das Gebiet der Philoſophie...... Einer Univerſität fremdartige praktiſche Inſtitute aufhalſen wollen, iſt zweckwidrig, denn das bloß Techniſche gehört nicht auf Univerſitäten, und eine universitas iſt keine specialitas. Was haben die Napoleoniſchen Specialſchulen für eine Kritik erfahren!“ Am Schluſſe ſeines Votums beantragt er:„Daß man höchſten Orts gnädigſt geruhen möchte, Supplicanten ſein Geſuch in Gnaden ein für allemal abzuſchlagen, da ein ſolches Inſtitut, welches einen ¹) Als Curioſum möge hier die Notiz Platz finden, daß ſchon 1816 ein Forſt⸗ meiſter Hartig um die Erlaubniß bat, forſtwiſſenſchaftliche Vorleſungen auf der Univerſität halten zu dürfen. Es war dies jedenfalls der geiſteskranke Friedrich Carl Hartig, geb. 3. November 1768 zu Gladenbach, geſt. 21. Juli 1835 im Landeshospital Hofheim, welcher von 1815 bis 1820 ſeinen Wohnſitz in Gießen aufgeſchlagen hatte. Die Univerſität berichtete hierüber:„Zu der anliegenden Vor⸗ ſtellung glauben wir unterthänigſt bemerken zu müſſen, daß derſelbe notoriſch ſeiner Vernunft nicht mächtig iſt und tragen daher auf Abſchlagung ſeines Geſuches an“. Selbſtverſtändlich erfolgte(am 30. September) der beantragte abfällige Beſcheid. ²) Wie ſehr Walther mit ſeinem Urtheil über Carl Heyer im Irrthum befangen war, zeigte ſpäter deſſen ausgezeichnete Lehrthätigkeit an unſerer Ludoviciana. 6 praktiſchen Forſtmann erfordere, zur Zeit noch nicht etablirt ſei und wegen ſeiner Unverträglichkeit mit dem Geiſt, Zweck und der landesherrlich gegründeten Conſtitution der Landesuniverſität auch nie zu erwarten ſtehe.“ Aus jeder Zeile dieſes Gutachtens ſpricht die Geringſchätzung, um nicht zu ſagen Mißachtung, der forſtlichen Praxis. Dies kann nicht Wunder nehmen, denn die eigentlichen Ziele der Forſtwirthſchaft waren der ganzen cameraliſtiſchen Schule gerade ſo fremd, als deren außerordentliche Schwierigkeiten und Verſchiedenheit nach Maßgabe der örtlichen Verhältniſſe. Ueberdieß leuchtet auch aus dem Votum die Beſorgniß hervor, daß ihm der neue forſtliche Docent eine un⸗ liebſame Concurrenz machen könne, denn er ſagt von Carl Heyer: „er wünſcht hier mein alter ego zu werden, und die Bittſſchrift ent⸗ ſteht.“ Vielleicht war es hauptſächlich dieſe Befürchtung, welche ihm ſo ſcharfe Worte in die Feder dictirte. Daß Walther auch mit dem Schlußſatze ſeines Antrages irrte, beweiſt die Thatſache, daß 5 Jahre ſpäter und ſchon 1 Jahr nach ſeinem Tode, welcher am 30. März 1824 erfolgte, das für unmöglich erklärte praktiſche Inſtitut an der Hochſchule wirklich ins Leben trat. Werfen wir hiernach noch einen Blick auf die erſten Be⸗ ſtimmungen über die wiſſenſchaftliche Ausbildung und Prüfung des Forſtperſonals im Großherzogthum Heſſen, namentlich des höheren, vom Revierförſter an aufwärts, um hieraus beurtheilen zu können, ob und inwieweit eine gelehrte wiſſenſchaftliche Bildung für den damaligen Forſtbeamten geboten war. Dieſe Beſtimmungen finden ſich niedergelegt in der Verordnung über die Forſt⸗ or ganiſation im Großherzogthum Heſſen vom 16. Jan. 1811 ¹),§ 65 und 66. Hier werden zunächſt die beſonderen Er⸗ forderniſſe für die Anſtellung in den einzelnen Graden des Forſtdienſtes ¹) Abgedruckt im Werke„Das heſſiſche Staatsrecht“. IX. Buch. Vom Forſt⸗ weſen. I. Band. Darmſtadt und Leipzig 1834, S. 9— 74. Der Schöpfer dieſer ausgezeichneten Verordnung, welche in ihren Grundlagen noch heute fortbeſteht und geradezu als ein Meiſterſtück ſtaatsmänniſchen, nationalökonomiſchen und forſt⸗ techniſchen Scharfſinn's bezeichnet werden muß, war der damalige Oberforſtrath, ſpätere Geh. Staatsrath Karl Chriſtian Eigenbrodt, geb. 20. November 1769 auf Hof Lauterbach, geſt. 10. Mai 1839 zu Darmſtadt(Allgemeine deutſche Biographie. V. Bd. Leipzig 1877, S. 747). Förſt Und n wiſſen Umfen beſond witd Klaſſe einer vorher Gfät forſte⸗ nach förſte Forſte des des ei und Zweck n der ig, um nnicht thſchaft deren aßgabe Votum ne un⸗ eyer: fft ent⸗ de ihm ch mit daß 5 er am Inſtitut n Be⸗ und nentlich rtheilen Bildung mungen Forſt⸗ Jan. ren Er⸗ dienſtes im Forſt⸗ fer dieſer ſteht und nd forſt⸗ forſtrath, November e deutſche 7 (Förſter, Revierförſter, Oberförſter u. Oberforſtmeiſter) ſpeciell bezeichnet, und wird von den höheren Stellen— vom Oberförſter an aufwärts— wiſſenſchaftliche Kenntniß der Naturgeſchichte und Naturlehre in gewiſſem Umfang und der Lehre von der Bewirthſchaftung der Wälder, ins⸗ beſondere Forſttaxation(alſo Mathematik) gefordert(§ 65). Außerdem wird verordnet, daß von nun an Niemand, der nicht bereits in die Klaſſe der älteren Forſtdiener gehöre, zu einer Revierförſterſtelle oder zu einer höheren Stelle in Vorſchlag gebracht werden ſolle, wenn er nicht vorher in einer ſtrengen Prüfung vor dem Oberforſtcollegium ſeine Befähigung hierzu dargethan habe(§ 66). Durch Verordnung vom 13. Mai 1820 ¹) verfügte das Ober⸗ forſtcollegium weiter, daß ſich die Candidaten der Forſtwiſſenſchaft nach beſtandener Prüfung wenigſtens 1 Jahr lang bei einem Ober⸗ förſter oder Revierförſter im Praktiſchen zu üben oder eine bloß ſchützende Forſtſtelle anzunehmen verbunden ſein ſollten. Eine noch nähere Fürſorge widmet der wiſſenſchaftlichen Bildung des Forſtmannes die Verordnung über die Organiſation des Forſtweſens vom 29. December 1823 2²), III. Abſchnitt, Art. 17— 24, welche zugleich das Inſtitut der Forſtgehülfen(2 Klaſſen, eine bei den Forſtinſpectoren, die andere bei den Revierförſtern) in das Leben rief. Nachdem aber durch die neue Organiſation des Forſtweſens eine gründliche wiſſenſchaftliche Bildung(in den Naturwiſſenſchaften, in Mathematik und Forſtwiſſenſchaft) als Bedingung für den Eintritt in den Staatsforſtdienſt ausgeſprochen worden war, mußte man den ſich dem Forſtdienſte widmenden Inländern auch Gelegenheit geben, ſich die erforderliche Bildung im Lande ſelbſt aneignen zu können. Dieſe Er⸗ wägungen waren es wohl, welche nach Walther's Tod zur Gründung einer beſonderen Forſtlehranſtalt in Gießen führten, denn, wenn wiſſenſchaftliche Techniker ausgebildet werden ſollten, mußte dieſe Technik auf der Hochſchule des Landes auch gelehrt werden. ¹) Großherzogl. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 30 v. 29. Mai 1820, S. 243. ²) Das heſſiſche Staatsrecht. IX. Buch, I. Bd., S. 89— 103. Auch Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 38 vom 31. December 1823, S. 429. O-= II. Periode. Gießen als beſondere Forſtlehranſtalt. 1825— 1831. Mit Johann Chriſtian Hundeshagen, welcher 1824 (19. Mai) zum ordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an die Landesuniverſität und zugleich als Director einer daſelbſt noch zu gründenden Forſtlehranſtalt, mit Wirkung vom 1. Juni ab und unter Verleihung des Charakters„Oberforſtrath“, berufen worden war, trat ein neues Element in die hieſige Gelehrtenrepublik ein. Etwa Mitte Juni ſiedelte der Genannte von Fulda nach Gießen über und wurde am 31. Juli von der akademiſchen Behörde verpflichtet. In ihm gewann die Hochſchule den erſten nicht nur allgemein, ſondern auch forſttechniſch auf das Gründlichſte ausgebildeten Mann, der im Walde, ſowie auf zwei Lehrſtühlen mit großem Erfolg gewirkt und bereits bedeutenden ſchriftſtelleriſchen Ruf erlangt hatte. Unan⸗ genehme dienſtliche Verhältniſſe trieben den ſchon damals leidenden und äußerſt nervöſen Gelehrten von Fulda weg. Er nahm den Ruf nach Gießen, wie er in den Acten ſelbſt ſagt, unter pecuniären Opfern(?) ¹) einzig in der Hoffnung auf eine angenehmere dienſtliche Stellung an. Leider verſagte ihm aber ein grauſames Schickſal die Erfüllung! Schon an der Schwelle ſeiner neuen Heimath hatte er mit Widerwärtigkeiten aller Art zu kämpfen. Theils waren dieſelben unverſchuldete, theils aber auch ſelbſt geſchaffene, wie der gewiſſenhafte Geſchichtsſchreiber nicht verſchweigen darf. Zunächſt verzögerte ſich durch allerlei Verhältniſſe, deren nähere Schilderung zu weit führen und jetzt kein Intereſſe mehr bieten würde, die Errichtung der ihm bereits bei ſeiner Berufung in Ausſicht ge⸗ ſtellten beſonderen Forſtlehranſtalt um faſt ein Jahr. Erſt am 24. März 1825 erfolgte die betreffende Bekanntmachung ²) und hiermit die Errichtung der betreffenden, für die Bildung des zukünftigen Forſt⸗ ¹) Die Beſoldung Hundeshagenss betrug 2100 fl., ein für damals ge⸗ wiß hoher Betrag! ²) Abgedruckt im Großherzogl. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 18 vom 11. April 1825, S. 233— 237 und im Heſſiſchen Staatsrecht IX. Buch, I. Bd., S. 117— 123. verwa wiſſen Grun⸗ Eintr Forſt den f faſſen von d Vort. deſſen weiſu du di berw war beſon regel zuhe dire de 9 verwaltungsperſonals beſtimmten Anſtalt neben dem für allgemeine wiſſenſchaftliche Zwecke bereits errichteten forſtlichen Lehrſtuhl. Die Grundzüge derſelben waren folgende: 1) Die Anſtalt war vorzugsweiſe auf Inländer berechnet; der Eintritt in dieſelbe ſollte jedoch auch Ausländern offen ſtehen(§ 1). 2) Als Director ſollte der jeweilige ordentliche Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Landesuniverſität fungiren. Derſelbe hatte den forſtwiſſenſchaftlichen Unterricht nach einem das ganze Gebiet um⸗ faſſenden Plane zu leiten(§ 2). 3) Der Unterricht in den Grund⸗ und Hülßswiſſenſchaften ſollte von den betreffenden Profeſſoren der Hochſchule ertheilt werden. Der Vortrag der theoretiſchen Forſtwiſſenſchaft lag dem Director ob; zu deſſen Unterſtützung ſollte ein zweiter Lehrer angeſtellt werden(§ 3). 4) Der zweite Lehrer ſollte hauptſächlich die praktiſche Unter⸗ weiſung der Forſtakademiker in den umliegenden Revieren leiten und zu dieſem Zwecke am beſten zugleich eine Stelle in der Staatsforſt⸗ verwaltung(als Forſtinſpector oder Revierförſter) bekleiden(§ 4). 5) Die oberſte Leitung und Disciplinargewalt über die Anſtalt war Sache der Univerſität, jedoch hatte der Director die fortwährende beſondere Ueberwachung der Anſtalt, namentlich in Bezug auf den regelmäßigen Beſuch des Unterrichts, den Fleiß und das Verhalten der Zuhörer. Ueber den Fortgang und Zuſtand der Anſtalt ſollte der Director jährlich berichten und gutachtliche Vorſchläge an und durch die oberſte akademiſche Behörde abgeben(§ 5). 6) Für den Inländer, welcher ſich zum Staatsforſtdienſt aus⸗ bilden wollte, war der Beſuch der Univerſität, bezw. Anſtalt obliga toriſch. Alle über Schulbildung, Maturitätsprüfung, Inſcription, Disciplinargewalt, Studienzeit und Staats⸗Examen beſtehenden Geſetze wurden auch auf ihn ausgedehnt(§ 6). 7) Der Unterricht zerfiel in den Vorbereitungscurſus, den theore⸗ tiſchen Curſus und den praktiſchen Curſus(§ 7). 8) Der Vorbereitungscurſus, auf ein Jahr bemeſſen, ſollte vor⸗ zugsweiſe bei dem zweiten Lehrer, ev. einem von der Oberforſtdirection hierzu bezeichneten Forſtverwalter, im Walde beſtanden werden. Dieſes Jahr wurde als das erſte betrachtet und angerechnet, welches der Artikel 21 der Verordnung vom 29. December 1823 für die Forſtge⸗ hülfen vorſchrieb(§ 8). 9) Zweck dieſes Curſus war, durch vorausgegangene eigene An⸗ ſchauung das fachwiſſenſchaftliche Studium zu erleichtern. Jedoch ſollte der Forſteleve, neben den praktiſchen Uebungen im Walde und bei der Jagd, auch ſeine Freiſtunden zum Schönſchreiben, Zeichnen deutſchen Stylübungen und zur Vorbereitung und Erlernung der Hülfswiſſenſchaften benutzen.(§ 9). 10) Der theoretiſche Curſus umfaßte in Beziehung auf Vortrag und Prüfung folgende Gegenſtände: a. Hülfswiſſenſchaften. Logik, Arithmetik mit Algebra, Geometrie, ebene Trigonometrie, Praktiſche Feldmeßkunſt mit Uebungen im Freien, Planzeichnen, Allgemeine Botanik, Mineralogie, beſonders Oryktognoſie, Naturgeſchichte der Jagdthiere, auch ſchädlichen Wald⸗ thiere und Inſekten, Phyſik und Agricultur(Forſt)⸗Chemie, . Phyſiologie der Pflanzen, Climatologie(mit ihrer Anwendung auf das Forſtweſen), . Boden⸗ und Gebirgskunde, Forſtrecht, Forſttechnologie und Kenntniß vom Bauweſen, Encyclopädie der Staatswirthſchaft, hieraus vorzugs⸗ weiſe Nationalökonomie und allgemeine Grundſätze der Polizei, b. Hauptwiſſenſchaften: Angewandte oder Forſtbotanik, Waldbau, Forſtſchutz, Forſttaxation, Forſtbenutzung, Forſtpolizei, Forſtliche Haushalts⸗ und Geſchäftsführung(mit wöchent⸗ lichen Ausarbeitungen, Berichterſtattungen u. ſ. w. zur Uebung) und Jagdwiſſenſchaft(Erziehung des Wildes, Jagd, ſtaats⸗ des t ſowie beſteh diener Hohe ſolche Fäch Reit die Jah ne An⸗ Jedoch de Und eichnen ng der ortrag metrie, Wald⸗ weſen), orzugs⸗ ätze der wöchent⸗ w. zur ſtaats⸗ 11 wirthſchaftliche Erhaltung und Benutzung der Jagden) (§ 10). 11) Der praktiſche Curſus ſollte in einer ſteten Verſinnlichung des theoretiſchen Vortrags, fortlaufend mit demſelben, im Walde, ſowie in größeren Uebungs⸗ und viſſenſchaftlichen Verſuchsarbeiten beſtehen(§ 11). 12) Als Gegenſtände dieſes Curſus ſollten alle zur Unterweiſung dienenden forſtwirthſchaftlichen Arbeiten im Forſte Gießen, z. B. Holzanweiſungen, Fällungen, Aufarbeitungen, Culturarbeiten, dienen. In jeder Woche ſollten der Sonnabend und außerdem noch 2 Nach⸗ mittage dem praktiſchen Unterricht gewidmet werden. Zu größeren Arbeiten und forſtlichen Reiſen ſollten die Ferien benutzt werden(§ 12). 13) In Bezug auf Herrichtung von Saat⸗ und Pflanzſchulen in den nahe gelegenen Dominialwaldungen, ev. Einräumung von geeig⸗ neten Jagdbezirken werde die Oberforſtdirection das Nähere noch ver⸗ fügen(§ 13). 14) Der Unterricht ſollte nach dem oben feſtgeſetzten Plane eine ſolche Einrichtung erhalten, daß binnen 1 ½ Jahren alle aufgeführten Fächer vollſtändig und in einer von dem Director zu begutachtenden Reihenfolge zum Vortrag gelangen; auch ſollten, ſoweit es möglich, die nothwendigſten der forſtlichen und Hülfsfächer in jedem halben Jahr von einem oder dem anderen Lehrer einmal gelehrt werden(§ 14). 15) Am Schluſſe eines jeden Semeſters ſollte eine mündliche Prüfung der Forſtakademiker(für die Inländer obligatoriſch) in Gegen⸗ wart und durch alle bei der Anſtalt behülflichen Lehrer ſtattfinden und die Zeit dieſer Prüfung von dem Director der Oberforſtdirection jedesmal zuvor angezeigt werden, damit ein Mitglied dieſer Behörde den Prüfungen von Zeit zu Zeit beiwohnen könne. Das Reſultat jeder halbjährigen Prüfung ſollte dem periodiſchen Bericht über den Fortgang und Zuſtand der Anſtalt beigefügt werden(§ 15). Wir haben im Vorſtehenden die Grundzüge dieſer Schöpfung des Miniſteriums Carl von Grolman abſichtlich ausführlich extrahirt, um dem Leſer ein Urtheil über die Anſichten und Anforderungen der damaligen Zeit zu ermöglichen. Daß dieſe Verordnung, bezw. die Thatſache der Errichtung einer inländiſchen forſtlichen Bildungsanſtalt in einer gewiſſen Verbindung mit der Landesuniverſität ein weſent⸗ licher Fortſchritt war, iſt gar nicht zu verkennen. Es zeigten ſich jedoch im Laufe der Zeit bei der Ausführung manche Schwierig⸗ keiten, begründet theils durch gewiſſe Unbeſtimmtheiten in der Verordnung ſelbſt, theils durch principielle Mängel derſelben. Zu Jenen rechnen wir z. B. das Fehlen klarer Beſtimmungen über das gegenſeitige Verhältniß der beiden forſtlichen Lehrer zu einander, ſowie über die eigentliche Stellung der mit zur Ausbildung der Forſtakademiker berufenen Univerſitätsprofeſſoren zur Anſtalt ꝛc. Als Mängel des Statuts wären hauptſächlich zu bezeichnen: die Theilung der Leitung der Anſtalt unter die Univerſität und den Director, wodurch Veranlaſſung zu allerlei Conflicten geſchaffen wurde, die Theilung der Lehrgegenſtände in theoretiſche und praktiſche Fächer, der ſpecielle techniſche Zuſchnitt, welcher einigen Grundwiſſenſchaften gegeben werden ſollte(Forſt-Chemie?), die mit der ganzen Tendenz und Organiſation der Hochſchule ſchwer in Einklang zu bringende übermäßige Zeit, welche dem praktiſchen Unterricht gewidmet werden ſollte, der unverkennbare Einfluß(auf den Unterricht), welcher nach dem Geiſt und auch Wortlaut der Statuten der Oberforſtdirection eingeräumt worden war. Vor allem waren es aber wohl perſönliche Verhältniſſe, welche den gehofften Erfolg beeinträchtigten, einerſeits eine ſich bald entwickelnde Spannung zwiſchen Hundeshagen und der oberſten Forſtbehörde in Darmſtadt, welche ſich vielfach nicht zum Vortheil in die Unterrichtsverhältniſſe einmiſchte, andererſeits die leider aus der Literatur zur Genüge bekannten gegenſeitigen Anfeindungen der beiden forſtlichen Lehrer, endlich auch die mindeſtens äußerſt kühle, reſervirte, man kann ſogar ſagen ablehnende Haltung, welche die zur Mitwirkung berufenen Univerſitätslehrer der Anſtalt gegenüber beobachteten. Zum zweiten(praktiſchen) Lehrer an der Forſtlehranſtalt wurde gleichzeitig mit der Begründung(24. März 1825) Carl Heyer vor⸗ läufig nur proviſoriſch ernannt, nachdem ihm kurz vorher die Revier⸗ verwalrung über den Gießener Stadtwald und einige andere an⸗ grenzende Gemeindewaldungen übertragen worden war. Dieſe ſollten als Lehrfeld für den forſtpraktiſchen Unterricht benutzt werden. Der eigentliche forſtwiſſenſchaftliche Unterricht ſetzte ſich aber erſt ſehr zögernd in Scene, weil es in den erſten Semeſtern an der er⸗ forderlichen Frequenz fehlte. Die Schuld hieran trug wohl haupt⸗ ſächlich die Verzögerung der Gründung der Forſtlehranſtalt überhaupt und Lehry gehör hage ein( halten Seme ſchiel einer dabſe ſchaft Unio Auch gleic erkla jerig⸗ n der elben. ungen er zu ldung alt zc. : die d den durde, ächer, haften endenz gende verden nach rection tniſſe, h bald berſten heil in us der beiden ervirte, virkung wurde er vor⸗ Revier⸗ ere an⸗ ſollten ber erſt der er⸗ haupt⸗ erhaupt und weiter auch die verſpätete Bekanntmachung des Statuts. Der Lehrplan für das Sommerſemeſter 1825 konnte in Folge deſſen nicht mehr gehörig berathen und in Vollzug geſetzt werden. Zwar hatte Hundes⸗ hagen ſchon für das Winterſemeſter 1821½⸗5 zwei Vorleſungen und ein Examinatorium angekündigt, jedoch ſcheinen dieſelben nicht ge⸗ halten worden zu ſein. Vom Sommerſemeſter 1825(dem erſten Semeſter der neuen Forſtlehranſtalt) befindet ſich weder ein ge⸗ ſchriebener, noch ein gedruckter Lectionscatalog bei den Acten. Nach einer in dieſen enthaltenen Notiz Hundeshagen’s kam die für dasſelbe von ihm an der Forſtlehranſtalt ¹) angekündigte forſtwiſſen⸗ ſchaftliche Vorleſung nicht zu Stande, und konnte er bloß an der Univerſität über Landwirthſchaft und landwirthſchaftliche Polizei leſen. Auch im Winterſemeſter 18² ⁄½6 hatten die forſtlichen Vorleſungen das gleiche Schickſal. Ein Blick auf die damaligen Frequenz⸗Verhältniſſe erklärt dieſes eigenthümliche Verhängniß. Nach den alten Inſcriptionsbüchern finden ſich als Studioſen der Forſtwiſſenſchaft— ſeit Hundeshagen’s Eintritt in Gießen— ein⸗ geſchrieben im Winterſemeſter 18²4½256: 1 Inländer(Guſtav Hoffmann aus Büdingen) und 2 Ausländer(Wilhelm von Schenck zu Schweinsberg aus Frohnhauſen in Kurheſſen und Karl Friedrich von Gaugreben aus Brughauſen(Weſtphalen); im Sommerſemeſter 1825: 1 Inländer und 2 Ausländer; im Winterſemeſter 182 ⁄⁄6: 1 Inländer; im Sommerſemeſter 1826: 4 Inländer und 1 Ausländer; im Winterſemeſter 18² ⁄½2: 7 Inländer und 3 Ausländer. Erſt vom Sommerſemeſter 1826 ab konnten forſtwiſſenſchaftliche Vorträge wirklich gehalten werden. Hundeshagen hatte für dieſes Semeſter an der Forſtlehranſtalt von Hülfswiſſenſchaften: Pflanzen⸗ phyſiologie und Klimatologie, von Fachwiſſenſchaften: Forſtbenutzung ¹) Die an der Forſtlehranſtalt zu haltenden Vorträge in den Hülfs⸗ wiſſenſchaften und Hauptfächern wurden auf den Antrag der Univerſität(vom 14. Februar 1826) nach Reſcript des Großh. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz(vom 23. Februar 1826) jedesmal als Anhang des allgemeinen Lections⸗Catalog's unter den Vorleſungen der Univerſität abgedruckt. Man erſieht ſchon hieraus, daß die Anſtalt mehr als ein Appendix, wie als ein Theil, der Univerſität betrachtet wurde. 14 und Forſtſchutz angekündigt, Carl Heyer Forſtbotanik, Waldbau und forſtliche Excurſionen. Nach der Errichtungsurkunde(§ 4) lag ja das Lehrfeld des zweiten Lehrers vorwiegend im Walde; doch ſcheinen die Excurſioneu und praktiſchen Uebungen in den umliegenden Forſten erſt mit dem Sommerſemeſter 1827 begonnen zu haben, in welchem ſich 10 neue Forſtakademiker inſcribirt hatten. Eine neue Lehrkraft gewann die Anſtalt oder vielmehr die Univer⸗ ſität gegen Ende 1827(20. September) in Johann Ludwig Klauprecht, welcher bis dahin Forſtwiſſenſchaft, Mathematik und forſtliche Naturkunde in Aſchaffenburg docirt hatte und ſich nun, durch Hundeshagen veranlaßt, als Privatdocent, insbeſondere für Forſt⸗ wiſſenſchaft, hier niederließ. Die Forſtlehranſtalt konnte aber, aller Vortrefflichkeit ihrer Lehrer ungeachtet, und obſchon die Frequenz vom Winterſemeſter 182 ⁄, ab bemerkenswerth geſtiegen war, doch nicht recht zu Kräften kommen. In den Acten erſcheinen Klagen über Klagen in Bezug auf deren Zuſtand, und die leitenden Behörden hatten ununterbrochen mit Interpretation, Einſchärfung, Ergänzung und Verbeſſerung der diesfallſigen Be⸗ ſtimmungen zu thun. Bereits 1826(23. September) hatte das Miniſterium des Innern und der Juſtiz verfügt, daß die jährlichen Forſtbetriebspläne der an⸗ liegenden Waldungen alljährlich zu Anfang Juli an den Director der Forſtlehranſtalt abgegeben werden ſollten, damit bei Feſtſtellung der demnächſtigen praktiſchen Uebungen auf die Verwerthung der im Walde gerade vorliegenden Arbeiten zu Unterrichtszwecken entſprechende Rückſicht genommen werden könne. Dieſer Beſtimmung ſcheint aber nicht immer gehörig nachgelebt worden zu ſein. Die betreffenden Pläne kamen entweder gar nicht, oder erſt ſo ſpät zur Kenntniß des Directors, daß der beabſichtigte Zweck nicht mehr erreicht werden konnte. Die im§ 15 der Bekanntmachung vom 24. März 1825 angeord⸗ neten halbjährigen Prüfungen waren bis zum 6. Mai 1829 unter⸗ blieben, weil die Profeſſoren der Hochſchule, welche hierbei mitzuwirken hatten, über ihr eigentliches Verhältniß zur Forſtlehranſtalt im Un⸗ klaren, zum Theil wenigſtens, ihre Mitwirkung verſagten. Sie er⸗ ſchienen einfach nicht bei den vom Director angeſetzten Prüfungen, unter Berufung auf nicht erhaltenes Mandat und ſonſtigen Ent— ſchul Guj werd frühe gehen lag! hörer dem dieſer Crör etwa dieſe ſchaf ſione daß eurſ forſt Dire will holt entn Lehr lich Die Ant beſte hellung der im ſchende tt aber unter uwirken im Un⸗ Sie er fungen, in Ent⸗ 15 ſchuldigungen. Der erſte bei der Anſtalt eingeſchriebene Inländer, Guſtav Hoffmann, konnte z. B. aus dieſem Grunde nicht geprüft werden. Das Miniſterium ſah ſich daher genöthigt, die diesfallſigen früheren Beſtimmungen 1830(26. März) zu erneuern und in ein gehender Weiſe zu detailiren. Eine Schwierigkeit für die praktiſchen Uebungen und Excurſionen lag darin, daß die Profeſſoren, bei welchen die Akademiker Vorleſungen hören mußten, dieſe häufig auf ſolche Nachmittage verlegten, welche dem forſtpraktiſchen Unterricht gewidmet ſein ſollten. Ueberhaupt ſcheint dieſer Unterricht, deſſen Organiſation von Anfang an den Gegenſtand vieler Erörterungen und Klagen des Directors bildete, erſt von 1829 ab in etwas geregelteren Fluß gekommen zu ſein. Wenigſtens wurde in dieſem Jahre(am 6. Mai) verfügt, daß ſich der halbjährige Rechen ſchaftsbericht des Directors u. A. auch über die ſtattgehabten Excur⸗ ſionen in Bezug auf Zahl, Einrichtung und Erfolg verbreiten, und daß ein Plan über die im je nächſten Semeſter abzuhaltenden Ex⸗ curſionen vorgelegt werden ſolle. Außerdem wurde die Abhaltung forſtlicher Studienreiſen mit den Akademikern in den Ferien durch den Director oder durch Committirung des zweiten Lehrers, unter Ver⸗ willigung von Diäten und Transportkoſten, angeordnet. Die forſttheoretiſchen Vorträge Hundeshagen's erlitten wieder⸗ holt durch deſſen Kränklichkeit unliebſame Störungen 1). Außerdem entwickelte ſich, wie ſchon geſagt, leider zwiſchen den beiden forſtlichen Lehrern der Anſtalt Hundeshagen und Carl Heyer ſchon ziem⸗ lich bald ein mit den Jahren geſteigertes geſpanntes Verhältniß. Die Rechte und Pflichten des zweiten Lehrers wurden zwar, auf den Antrag Hundeshagen’s, 1830(17. Nov.) durch eine aus 17§8§ beſtehende Inſtruction genau geregelt, doch konnten hierdurch die ein⸗ mal beſtehenden Mißhelligkeiten natürlich nicht ganz beſeitigt werden. Auf Grund dieſer Inſtruction ſollte der zweite Lehrer den Director als praktiſcher Hülfslehrer bei den Vorträgen unterſtützen und die ¹) Im April 1827 mußte Hundeshagen zur Wiederherſtellung ſeiner durch ſitzende Lebensweiſe angegriffenen Geſundheit einen 4—6 wöchentlichen Urlaub er⸗ bitten, ebenſo im April 1828. Im Mai 1829 ſuchte er um einen 6 wöchentlichen Urlaub nach; im März 1830 wurde ihm ſogar ein halbjähriger zu Theil, und 1833 mußte er, Krankheits halber, den Sommercurſus ſchon am 4. Juli ſchließen. 16 Anordnungen von Jenem ſowohl in dieſer Beziehung, als auch in Bezug auf die Leitung des Unterrichts und Ueberwachung des Fleißes befolgen. Theoretiſche Vorträge durfte er nur in den Fächern: Forſthaushaltungskunde, Jagdwiſſenſchaft, Forſtbotanik, Wald⸗ bau und Forſtſchutz ankündigen, inſoweit der Director dieſe Disciplinen nicht etwa ſelbſt vorzutragen beabſichtige. Wiederholte Klagen erhob ferner Hundeshagen über die ihm ſeit 1829(6. Mai) in verſchärſter Weiſe auferlegte Führung der Conduitenliſten ſeiner Zuhörer und andere hiermit im Zuſammenhang ſtehende Dinge. Ein ganz weſentlicher Uebelſtand endlich war der gärzliche Mangel an Lehrmitteln. Bis Auguſt 1829 beſaß die neue Anſtalt ſo gut wie keine Sammlungen und Lehr⸗ requiſiten. Ferner fand Hundeshagen bei ſeiner Ankunft auch nicht eine einzige forſtliche Schrift in der Univerſitätsbibliothek vor. Erſt 1830(29. Mai) wurde zur Anſchaffung von geodätiſchen In⸗ ſtrumenten, phyſikaliſchen Apparaten, forſtlichen Geräthen und Modellen, ſowie Büchern ein einmaliger Betrag von 1528 fl. verwilligt, von welchem Hundeshagen aber nur 570 fl. zugetheilt erhielt. Der Reſt kam auf Zamminer(Oberforſtrath in Darmſtadt) und Heyer. Jährliche Credite zu ſolchen Anſchaffungen erfolgten erſt viel ſpäter (von 1845 ab) und überdies Anfangs noch ſehr ſpärlich. Auch die verſprochene Einräumung einer geeigneten Oertlichkeit zur Anlage einer Saat- und Pflanzſchule verzögerte ſich aus ver⸗ ſchiedenen Gründen in auffallender Weiſe. Dieſer Umſtand wirkte um ſo ſtörender auf den praktiſchen Demonſtrationsunterricht, als der früher von Walther adminiſtrirte ehemalige Amtsgarten inzwiſchen zum botaniſchen Garten ¹) der Univerſität eingerichtet und der Direction des betreffenden Ordinarius unterſtellt, mithin den ſpeciell forſtlichen Unterrichtszwecken entzogen worden war. Die erſten einleitenden Schritte zur Beſchaffung eines Pflanz⸗ gartens waren im Auguſt 1824, alſo kurze Zeit nach dem Eintreffen Hundeshagen's in Gießen erfolgt. Um dieſe Zeit wählte der ¹) Vergl. den Auffatz:„Der botaniſche Garten in Gießen“, von H. Hoffmann (Botaniſche Zeitung, 13. Jahrg. 14. Stück vom 6. April 1855, S. 233). Feruer Darmſtädier Zeitung vom 13. Februar 1861, S. 241. Oberfo neiſter Otelle ſalt a de g vabil großer hund gu hab anſtalt an der ſcrach dieſes Klinih dß de funn d räumt wiſche nits ad l däpeich aber Att d fwit 1 Chrer don d ainne dem dereit fͤnder vurde dn Garte nicht Pſeg als auch dng des in den it, Wald⸗ sciplinen die ihm rung der menhang gänzliche aß die d Lehr⸗ nft auch thek vor. hen In⸗ Nodellen, ligt, von lt. Der Heyher. el ſpäter rtlichkeit 1 Oberforſtdirector von Klipſtein, gemeinſchaftlich mit dem Oberforſt⸗ meiſter von Gall und dem Director Hundeshagen, diejenige Stelle am Fuße des Schiffenberg für den Forſtculturgarten der An⸗ ſtalt aus, an welcher der akademiſche Forſtgarten heute noch liegt. Die gartenmäßige Anlage der auf ca. 5 ha abgeſteckten Domanial⸗ waldfläche geſchah 1825 durch den Oberforſtmeiſter von Gall mit großer Thätigkeit, Vorliebe und nicht unbeträchtlichen Geldopfern; auch Hundeshagen ſcheint eine Zeit lang an derſelben Theil genommen zu haben. Da aber die Ueberweiſung des Gartens an die Forſtlehr⸗ anſtalt nicht erfolgte, gab Letzterer vorläufig alle weitere Theilnahme an der Anlage von Wegen, Einpflanzung von Holzarten ꝛc. auf und ſprach den Wunſch aus(30. October 1825), daß die Ueberweiſung dieſes Gartens, welcher für Forſtwirthe denſelben Zweck habe, wie ein Klinikum für Mediciner, baldigſt an ihn erfolgen möge. Das Miniſterium der Finanzen beſtimmte hierauf 1826(1. Mai), daß der Forſtlehranſtalt ein Stück vom Schiffenberger Domanialwald zum ausſchließlichen Gebrauch als Pflanzgarten auf Widerruf einge⸗ räumt werden ſolle. Dem Director der Anſtalt wurde die Wahl zwiſchen zwei(bezeichneten) Oertlichkeiten und einem Stücke der be⸗ reits urſprünglich für die Forſtlehranſtalt beſtimmten und vorläufig als Luſtgarten hergerichteten Park⸗Anlage freigeſtellt. Hundeshagen bezeichnete hierauf blos die letztere als zum Pflanzgarten tauglich, äußerte aber 1826(2. Juni) zugleich, wahrſcheinlich verſtimmt durch die ganze Art der ſeitherigen Behandlung dieſer Angelegenheit, daß er von der Sorge für den praktiſchen Unterricht der Forſtcandidaten ganz be⸗ freit und die ſpecielle Aufſicht über dieſen Garten lieber dem zweiten Lehrer Carl Heyer übertragen werden möge. Es wurde hierauf von dem Großh. Miniſterium zurückverfügt, daß man nichts dabei zu erinnern finde, wenn Hundeshagen die Aufſicht über den Garten dem zweiten Lehrer überlaſſen wolle. Aus welchen Gründen dieſe bereits am 6. Juli 1826 geſtattete Ueberlaſſung nicht alsbald ſtattge⸗ funden hat, iſt aus den Urkunden nicht recht zu erſehen. Später wurde ſie wohl durch die inzwiſchen eingetretenen Beziehungen zwiſchen den beiden forſtlichen Lehrern vereitelt. Heyer benutzte zwar den Garten hie und da zu forſtbotaniſchen Demonſtrationen, war aber nicht befugt, irgend welche Anordnungen in Bezug auf Cultur oder Pflege desſelben zu treffen. Auch Hundeshagen ſcheint ſich um 2 18 die betreffende Anlage ſo gut wie nicht bekümmert zu haben, indem er davon ausging, daß ihm der Garten noch gar nicht in der herge⸗ brachten nothwendigen Form von Seiten der Staatsforſtbehörde über⸗ geben worden ſei(2), wie er noch 1829 berichtete. Um der Sache ein Ende zu machen, wurde ſchließlich 1830(März) verfügt, die Oberforſtdirection möge dahin Veranſtaltungen treffen, daß die einſt⸗ weilige Benutzung des Schiffenberger Forſtgartens für die Forſtlehr⸗ anſtalt unter der Aufſicht Heyer's keinen Anſtand mehr finde. Letzterer war inzwiſchen, unter Beibehaltung der zweiten Lehrer⸗ ſtelle, 1829(28. December) an von Gall's Stelle zum Forſtinſpector in Gießen befördert worden. Durch das Entgegenkommen der Regierung waren nunmehr die meiſten Deſiderien der forſtlichen Lehrer erledigt und die Verhältniſſe geordnet. Man hätte daher eine ruhigere und gedeihlichere Fortent⸗ wickelung der Anſtalt, welcher es nun auch an Zuhörern nicht fehlte, erwarten ſollen. Das Schickſal wollte es jedoch anders. Carl Heyer ſchied aus nahe liegenden Gründen 1831(12. April) aus beiden Stellungen, um eine ihm angetragene Stelle als Gräflich Erbach⸗ Fürſtenau'ſcher Forſtmeiſter zu Michelſtadt einzunehmen. Dieſer große Verluſt riß eine Lücke, deren alsbaldige Ausfüllung nicht gelingen wollte. Vergegenwärtigt man ſich hierzu Hundeshagen's Kränk⸗ lichkeit und Reizbarkeit, ſowie die eigenthümlichen Verwickelungen, welchen die Forſtlehranſtalt vom Anfang ab nach den verſchiedenſten Richtungen hin ausgeſetzt war, ſo verſteht man, weshalb Hundes⸗ hagen— kurze Zeit nach Heyer's Abgang— um ſeine Enthebung von den Functionen eines Directors der Forſtlehranſtalt nachſuchte. Durch Entſchließung vom 14. Juni 1831 wurde dieſes Anſuchen ge⸗ nehmigt und zugleich„in Erwägung, daß alle theoretiſchen Theile der ganzen Forſtwiſſenſchaft an der Univerſität gelehrt werden können“, beſtimmt,„daß die Lehrer der einzelnen Zweige der Forſt⸗ wiſſenſchaft, ſowie die Studenten derſelben in jeder Beziehung ganz in dieſelben Verhältniſſe treten ſollen, in welchen Lehrer und Schüler in anderen Fächern auf der Landesuniverſität ſtehen.“ In dem dieſerhalb an Hun⸗ deshagen gerichteten Decret von demſelben Datum heißt es von der Forſtlehranſtalt wörtlich:„welche Anſtalt nunmehr mit der Univerſität ganz vereinigt werden ſoll.“ akad tit fa allgen S 1 lich d Verär iberhe Denn ſa cb viſſe befan fücher mit d die be laſſun Kreiſe wärt ſaägent geſch Gru heblie Hinn frühe bene diſſer iten von zuſ Vorl Jem ſchef 1 Lehre indem herge⸗ e über⸗ Sache gt, die e einſt⸗ rſtlehr Lehrer⸗ iſpector ehr die ältniſſe Fortent⸗ fehlte, Heyer beiden Erbach⸗ r große elingen Kränk⸗ lungen, ꝛddenſten ndes⸗ hebung hſuchte. hen ge⸗ eile der önnen“, Forſt⸗ jeder ollen, en auf Hun⸗ es von r mit Hiermit war alſo die ſeitherige Forſtlehranſtalt als beſonderes akademiſches Lehrinſtitut unter der Oberaufſicht der Univerſi⸗ tät factiſch aufgehoben und der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht dem allgemeinen Univerſitätsunterricht vollſtändig incorporirt worden. Wenn ſich auch damals in den äußeren Verhältniſſen(nament⸗ lich der Studirenden) ſcheinbar wenig änderte, ſo war doch dieſe Veränderung zumal für die Lehrenden ¹) von großer Tragweite und überhaupt principiell von der größten Bedeutung für unſer Fach. Denn aus dem citirten Wortlaut der betreffenden Decrete ergibt ſich ja ohne Weiteres, daß ſich die Lehrer und Studirenden der Forſt⸗ wiſſenſchaft ſeither nicht ganz in denſelben Verhältniſſen befanden, wie die Lehrer und Schüler in den anderen Univerſitäts⸗ fächern, und daß die Forſtlehranſtalt ſeither eben noch nicht ganz mit der Univerſität vereinigt war. Aus unbekannten Gründen wurden die betreffenden Decrete leider amtlich nicht publicirt. Dieſer Unter⸗ laſſung iſt es wohl zuzuſchreiben, daß ſogar in einzelnen fachlichen Kreiſen noch heute die Meinung verbreitet iſt, als ob die gegen⸗ wärtigen Verhältniſſe des hieſigen forſtwiſſenſchaftlichen Unterrichts eigentlich ſchon im Jahre 1825 mit Gründung der Forſtlehranſtalt geſchaffen worden ſeien. Geht man aber der Sache durch Studium der Acten auf den Grund, ſo findet man nach verſchiedenen Richtungen hin ſehr er⸗ hebliche Unterſchiede zwiſchen dem Zuſtande vor und nach 1831. Hinweg fielen zunächſt durch die vollſtändige Einverleibung der früheren Forſtlehranſtalt in die Univerſität die bis dahin vorgeſchrie⸗ bene ſchulmäßige Ueberwachung der Hörer durch den Director, die dieſem auferlegte Führung und berichtliche Vorlage der Conduiten⸗ liſten, der obligatoriſche Beſuch der Anſtalt, bez. die Befolgung des von dem Director bis dahin aufgeſtellten Studienplanes. An die Stelle der ſeither immerhin mit etwas forſtlichem Zuſchnitt— alſo zugeſtutzt— an der Forſtlehranſtalt gehaltenen Vorleſungen aus den Hülfswiſſenſchaften traten die betreffenden all⸗ gemeinen Vorleſungen über Mathematik, Natur⸗ und Staatswiſſen⸗ ſchaften an der Hochſchule, wodurch der fundamentale Vorzug der ¹) Der zweite Lehrer der Forſtwiſſenſchaft war z. B. bis dahin gar nicht Lehrer an der Univerſität, ſondern nur an der Anſtalt. 20 Hochſchulbildung erreicht wurde. In Wegfall kamen die ſeither vor⸗ geſchriebenen(ſchulmäßigen) halbjährigen Prüfungen. Eine weitere Conſequenz der Aufhebung der Anſtalt war die Aufhebung des praktiſchen Vorbereitungscurſus; auch verlor die Ober⸗ forſtdirection ihren ſeitherigen Einfluß auf den forſtlichen Unterricht. Endlich veränderte ſich(ein ſehr weſentlicher Punkt) die Stellung des zweiten Lehrers, indem dieſer von nun ab nicht mehr als Hülfs⸗ lehrer an der Forſtlehranſtalt, mit Unterordnung unter den Director, ſondern als zweiter Lehrer, bez. außerordentlicher Profeſſor in der philoſophiſchen Fakultät, insbeſondere für Forſt⸗ wiſſenſchaft, an der Landesuniverſität angeſtellt wurde. Alles in Allem kam alſo nun das Princip der unbedingten Lehr⸗ und Lern⸗ freiheit— an Stelle der früheren mehr ſchulmäßigen Einrichtungen— zur vollen Geltung. Mit erklärlicher Genugthuung blicken wir daher heute, an dem 50jährigen Erinnerungstage dieſer Entſcheidung, auf dieſe Erhebung unſeres Faches, auf dieſe Mündigkeitserklärung unſerer jungen Wiſſen⸗ ſchaft zurück. War es ja doch die kleine Univerſität Gießen zuerſt unter allen Hochſchulen Deutſchlands, ſogar Europa's, an welcher der modernen Forſtwiſſenſchaft nicht nur ein dauerndes ¹) Aſyl ge⸗ boten, ſondern auch das volle akademiſche Bürgerrecht zu Theil wurde. Sie hat dieſe Aufnahme nicht zu bereuen, denn— nach Ausweis des beigegebenen Verzeichniſſes der hieſigen Studirenden (Anlage II)— ſind aus der hieſigen Pflanzſtätte ausgezeichnete Lehrer der Forſtwiſſenſchaft und hervorragende Praktiker hervorgegangen, welche den Ruhm Gießen's in weite Lande verbreitet haben. Auch mag ferner an dieſer Stelle darauf hingewieſen werden, daß die guten Erfolge des hieſigen forſtlichen Univerſitätsunterrichts mit Veranlaſſung dazu gaben, auch an anderen Univerſitäten forſtliche Lehrſtühle zu errichten. Zuerſt folgte— wenn gleich erſt nach mehre⸗ ren Jahrzehnten— München(ſeit 1878), dann in jüngſter Zeit(ſeit Oſtern 1881) Tübingen, wohin der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht ¹) Vorübergehend beſtand ſchon früher in Tübingen ein mit einem forſtlichen Techniker beſetzter Lehrſtuhl. Von 1818—1821 lehrte hier Hundeshagen, 1822— 1837 von Widenmann, 1837— 1840 Schott von Schottenſtein. Seitdem iſt bis Oſtern 1881 das Forſtfach daſelbſt in die Hand von Landwirthen gelegt worden. her vor⸗ war die le Ober⸗ erricht. ung des Hülfs⸗ nter den tlicher Forſt⸗ Alles d Lern⸗ ngen— an dem rhebung Wiſſen⸗ zuerſt her der ſyl ge⸗ cht zu enn— irenden Lehrer gangen, werden, errichts orſtliche mehre⸗ eit(ſeit terricht orſtlichen ahagen, enſtein. dwirthen 21 von Hohenheim aus verlegt worden iſt. Daß auch die anderen noch beſtehenden iſolirten Forſtlehranſtalten im Laufe der Jahre ebenfalls in allgemeinen oder techniſchen Hochſchulen aufgehen werden, iſt um ſo wahrſcheinlicher, als die neuere Zeitſtrömung, zumal ſeit jener denkwürdigen Freiburger Forſtverſammlung(am Sedanstag 1874), wo das„Hinüber zu den allgemeinen Hochſchulen“ als Loſungswort einer erdrückenden Majorität ¹) erſcholl, entſchieden der Univerſitäts⸗ bildung zutreibt. Von Beſtimmungen über die wiſſenſchaftliche Ausbildung und Prüfung der Forſtcandidaten aus dieſer Periode ſind hautſächlich folgende zu erwähnen: 1) Bekanntmachung der Großherzogl. Oberforſt⸗ direction vom 4. Februar 1826 ²). Durch dieſe wurde, in Bezugnahme auf die Verordnung vom 24. März 1825, vom Forſt⸗ akademiker ein dreijähriges Studium auf einer Univerſität gefordert, von welchen zwei Jahre auf der Landesuniverſität(bez. Forſtlehranſtalt) verbracht ſein mußten. Hierbei wurde der praktiſche Vorbereitungs⸗ curſus ſelbſt dann, wenn er bei dem praktiſchen Hülfslehrer der Forſt⸗ lehranſtalt abſolvirt worden war, nicht mit aufgerechnet. 2) Bekanntmachung vom 22. Mai 1827 ³). Dieſe machte darauf aufmerkſam, daß bei den künftigen Staatsprüfungen der Forſtcandidaten auch Fertigkeiten in der Planzeichnung und Karten⸗ ſchrift beanſprucht werden würden. 3) Bekanntmachung vom 27. November 1830 ⁴). Durch dieſe wurde im Auftrag der höchſten Staatsbehörde von Seiten der Oberforſtdirection veröffentlicht, daß kein Forſtakademiker zu dem Staatsforſtexamen zugelaſſen werden würde, welcher nicht zuvor bei der Univerſitäts⸗Examinationscommiſſion das Examen beſtanden habe. Später fiel aber der Studienzwang auf der Landesuniverſität wie⸗ der, und es traten überhaupt weſentliche Veränderungen in Bezug auf dieſe Gegenſtände ein, wie wir am Schluſſe des geſchichtlichen Theils berichten werden. ¹) Von 369 Stimmen wurden 354 für die Vereinigung der iſolirten Fach⸗ ſchulen mit den allgemeinen Hochſchulen abgegeben, alſo nur 15 dagegen. ²) Großherzogl. heſſ. Regierungsblatt Nr. 4 vom 22. Februar 1826, S. 39. ³) Desgl. Nr. 19 vom 15. Juni 1827, S. 118. 4) Desgl. Nr. 79 vom 22. December 1830, S. 466. 22 III. Periode. Der neuere forſtliche Aniverſitätsunterricht in Gießen. 1831- 1881. Hundeshagen beſchränkte ſich nach Aufhebung der Forſtlehr⸗ anſtalt auf ſeine durch landesherrliches Decret nunmehr auf die ge⸗ ſammte Staatswirthſchaft ausgedehnte Profeſſur. Er hatte kurz nach ſeiner Enthebung von der Direction der Anſtalt alle geodätiſchen In⸗ ſtrumente ꝛc. derſelben als„widerliche Erinnerungen an dieſes ſträf⸗ lich mißbraucht gewordene Inſtitut“ an den Geh. Finanzrath Profeſſor Dr. Schmidt abgeliefert und hiermit gleichſam auch das letzte An⸗ denken an daſſelbe begraben. Als Wiedererſatz für Carl Heyer wurde 1831(12. November) Dr. Auguſt von Klipſtein zum Lehrer der praktiſchen Forſtwiſſen⸗ ſchaft an der Univerſität und zugleich zum Revierförſter in Gießen ernannt. Derſelbe las vom Sommerſemeſter 1832 ab über Forſtſchutz, Forſt⸗ verwaltung, Forſtbenutzung, Forſttechnologie und Forſtbotanik, kündigte auch einige Male forſtpraktiſche Uebungen an. Aber ſchon vom zweiten Semeſter ſeiner Lehrthätigkeit an(Winter 1832/33) hielt er, ſeiner eigentlichen Neigung folgend, nebenbei ſtets noch eine Vorleſung über Bergwerkswiſſenſchaft oder aus dem Gebiete der Mineralogie, und als 1836 Wernekinck geſtorben war, wurde ihm(21. October) die ordentliche Profeſſur der Mineralogie an der hieſigen Univerſität über⸗ tragen. Einen entſprechenden Erſatz im fachlichen Unterricht leiſtete Klauprecht, welcher von jeher in ſehr intimen Beziehungen zu Hundeshagen geſtanden hatte, ohne decretmäßig zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft zu ſein. Nach einer faſt zehnſemeſtrigen und außerordentlich vielſeitigen ¹) Lehrthätigkeit wurde Klauprecht 1832(5. Juni) zum außerordent⸗ lichen Profeſſor für das Forſt⸗ und ſtaatswirthſchaftliche Fach ernannt. Die hierdurch wohl beabſichtigte Sicherung einer weiteren forſtlichen ¹) Klauprecht las nicht nur über alle forſtlichen Gegenſtände, ſondern auch über Mathematik(reine Mathematik, Trigonometrie und Polygonometrie, ange⸗ wandte Mathematik, Planzeichnen) und Staatswiſſenſchaften(Nationalökonomie, Beſteuerungsſyſteme, Polizeiwiſſenſchaft, Politik, Handlungskunde für Staatswirthe, allgemeine Technologie ꝛc.). eehrkraft welche vo deshage ſcchkit ni 1833 war ſcweren am 10. 7 In rihte hei⸗ lohrſamke Alademie Gießen i Ferſcher, und befru Tooh des Anſtreng jahrunger Weſens denn ſie welches Füßen ſa gu ſagen, der erſten men, we dietet leit als Forſch daß er ſtreng wi bereichert methode tung gel 1828/29 wurden, Noc Klaup das Pol Es 23 Lehrkraft war, abgeſehen von der anderen wiſſenſchaftlichen Richtung, welche von Klipſtein verfolgte, ſchon deshalb angezeigt, weil Hun⸗ deshagen ſeine Vorleſungen ſeit 1831 wegen zunehmender Kränk⸗ lichkeit nicht mehr regelmäßig zu halten vermochte. Das Frühjahr 1833 warf ihn vollends auf das Krankenlager. Nach neunmonatlichen ſchweren Leiden vollendete er ſein irdiſches Daſein im 51. Lebensjahre am 10. Februar 1834 an den Folgen einer Leberverhärtung. In dem von der Univerſität über ſein Ableben erſtatteten Be⸗ richte heißt es:„Der Verluſt eines Mannes von ſo gründlicher Ge lehrſamkeit und von ſo großem und verdientem Rufe iſt für die Akademie ein ſehr empfindlicher.“ In der That verlor die Univerſität Gießen in dieſem Manne einen ihrer gründlichſten und genialſten Forſcher, einen Lehrer, welcher mit ausgezeichnetem Erfolg anregend und befruchtend nach den verſchiedenſten Richtungen hin gewirkt hatte. Trotz des ihm eigenthümlichen und theils durch übermäßige geiſtige Anſtrengungen, theils durch unerwartete und unverdiente traurige Er⸗ fahrungen ſich immer mehr ſteigernden reizbaren, oft ſogar ſchroffen Weſens hingen ſeine Schüler doch mit der größten Verehrung an ihm, denn ſie wußten in dem kranken Manne das geiſtige Feuer zu ſchätzen, welches auf ſie überſtrömte und ſie mit fortriß, wenn ſie zu ſeinen Füßen ſaßen. Hundeshagen’s Vermächtniß beſteht, um es kurz zu ſagen, in der wiſſenſchaftlichen Schule, welche er, einer der erſten Koryphäen unſeres Faches, hier gegründet hat. Der Rah⸗ men, welcher dieſen Erinnerungsblättern geſteckt werden mußte, ver⸗ bietet leider die nähere Schilderung der geiſtigen Größe dieſes Mannes als Forſcher und Schriftſteller. Wir begnügen uns damit, anzudeuten, daß er die forſtliche Syſtemkunde weſentlich förderte, mit die erſten ſtreng wiſſenſchaftlichen Lehrbücher verfaßte, die forſtliche Naturforſchung bereicherte, eine in Bezug auf ihre Grundlage originelle Forſttaxations⸗ methode ausarbeitete und die neuerdings zu einer ſo großen Bedeu⸗ tung gelangte forſtliche Statik, über welche im Winterſemeſter 1828/29 die erſten Vorträge hier(von Klauprecht) gehalten wurden, in's Leben rief. Noch in demſelben Jahre(20. November 1834) ſchied auch Klauprecht aus dem hieſigen Univerſitätsverbande, einem Rufe an das Polytechnikum nach Carlsruhe folgend. Es lag nahe, zur Wiederbeſetzung des erledigten ordentlichen 24— Lehrſtuhls der Forſtwiſſenſchaft denjenigen Mann zurückzurufen, wel⸗ cher bereits früher ſo erfolgreich als forſtlicher Lehrer gewirkt hatte. Schon durch allerhöchſtes Decret vom 27. Januar 1835 war Carl Heyer als Forſtinſpector wieder zur Forſtinſpection Gießen gekom⸗ men. Wenige Wochen ſpäter(20. Februar) wurde ihm zugleich die ordentliche Profeſſur der Forſtwiſſenſchaft und das Prädicat„Forſt⸗ meiſter“ verliehen. Als Repetent für die Forſtwiſſenſchaft wurde noch in demſelben Jahr(7. März) Dr. Carl Zimmer, ſeither bei der Oberforſt⸗ direction in Darmſtadt beſchäftigt, mit der Verpflichtung angeſtellt, über diejenigen forſtwiſſenſchaftlichen Gegenſtände zu leſen, welche nicht zugleich von den Profeſſoren Heyer und von Klipſtein zum Vor⸗ trag gelangen würden. Schon bei der Uebernahme ſeiner Doppelſtellung(als Lehrer und praktiſcher Forſtbeamte) ſprach ſich Heyer dahin aus, daß er beiden Functionen nicht genügend zu entſprechen vermöge, wenn ihm nicht eine Aushülfe bei der Verwaltung des Forſtes gewährt werde. Er richtete daher 1835(1. April) an die Univerſität das Erſuchen, ſich bei der oberſten Staatsbehörde dafür zu verwenden, daß ihm ein tüchtiger Gehülfe aus der Zahl der Forſtcandidaten beigegeben werden möge. Die Univerſität erklärte aber, ſich auf die Vermittlung dieſes Wunſches nicht einlaſſen zu können, da es ſich nicht um eine Hülfe für den Unterricht, ſondern für die nicht zu ihrem Reſſort gehörige Verwaltung des Forſtes handele. Heyer wendete ſich daher mit gleichem Erſuchen an die oberſte Staatsforſtbehörde und fand hier Gehör. Zur Erledigung der laufenden forſtpraktiſchen Arbeiten wurde ihm 1836(22. Juni) der Forſtcandidat Herpel aus Burg⸗Gemünden beigegeben, welchem 1839(April) der Forſtcandidat von Zangen folgte. Durch Klipſtein's Beförderung zum ord. Profeſſor der Mine⸗ ralogie(1836) kam nun auch die zweite Lehrerſtelle der Forſtwiſſen⸗ ſchaft an ver Univerſität zur Erledigung; jedoch drängte die ſofortige Wiederbeſetzung derſelben nicht, weil Zimmer factiſch bereits als zweite forſtliche Lehrkraft fungirte. Derſelbe rückte zunächſt(1836) in die Revierverwaltung ein, und erſt nachdem er 7 Semeſter lang mit„ausgezeichnetem Fleiße, Eifer und Erfolg vor einem zahlreichen Auditorium mehr als ⅛ derjenigen Vorträge gehalten hatte, welche den Chelu bericht vo ordentlich Die LarlH.— welche ſ. Der Letzte zimmer leiten ſoll theoretiſch Waldwert bau, For wodurch = wenig denen Se forſtliche ſeſungen Car ein fruch zu werder in Anſpr den Dier (5. Febr in Wegfc Der ſale erfal Folge m überlaſſen unterſtell Schon in lungen; niſchen 1845 ge die Land erden ieſes Hülfe brige mit den Cyclus des forſtwiſſenſchaftlichen Unterrichts ausmachen“(Senats⸗ bericht vom 14. Juli 1838), wurde er 1838(7. December) zum außer⸗ ordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft befördert. Die urſprüngliche Theilung der forſtlichen Disciplinen zwiſchen Carl Heyer und Zimmer war im Allgemeinen derjenigen ähnlich, welche ſ. Z. zwiſchen Hundeshagen und Heyer beſtanden hatte. Der Letztere hatte mehr die Theorie des Faches zu vertreten, während Zimmer hauptſächlich die forſtpraktiſchen Uebungen und Excurſionen leiten ſollte. Derſelbe las jedoch ſchon ſehr bald auch alle wichtigeren theoretiſchen Vorleſungen, z. B. Betriebsregulirung und Forſttaxation, Waldwerthberechnung, Statik der Forſtwirthſchaft, Forſtpolizei, Wald⸗ bau, Forſtſchutz ꝛc., auch Klimatologie, Landwirthſchaft, Obſtbau ꝛc., wodurch er leider ſeiner eigentlichen Beſtimmung als praktiſcher Lehrer — wenigſtens zeitweiſe— verloren ging. Damals kam in verſchie⸗ denen Semeſtern ¹) ſogar die widerſinnige Erſcheinung vor, daß beide forſtliche Lehrer für ein und daſſelbe Semeſter die nämlichen Vor⸗ leſungen ankündigten! Carl Heyer hatte inzwiſchen immer mehr erfahren, daß es ein fruchtloſes Beginnen ſei, den Anforderungen zweier Aemter gerecht zu werden, von welchen jedes die volle Zeit und Kraft eines Mannes in Anſpruch nehmen mußte. Er bat daher um ſeine Enthebung von den Dienſtfunctionen eines Forſtinſpectors, welche ihm auch 1843 (25. Februar) zu Theil wurde. Hiermit kam auch der Gehülfe wieder in Wegfall. Der Forſtgarten, welcher vom Anbeginn ab ſehr wechſelnde Schick⸗ ſale erfahren hatte und nach der Aufhebung der Forſtlehranſtalt, in Folge mangelnden Credits eine Zeit lang ſeinem Geſchick geradezu überlaſſen, daher verwildert und ſpäter wieder der Staatsforſtbehörde unterſtellt war, kam nun wieder für Unterrichtszwecke zur Geltung. Schon im Herbſte 1844 wurden, auf Anregung Heyer's, Verhand⸗ lungen über die Erpachtung dieſes Gartens von Seiten der akade⸗ miſchen Adminiſtrations⸗Commiſſion eingeleitet. Unter dem 23. Juni 1845 geſtattete das Miniſterium der Finanzen, daß der Garten an die Landesuniverſität gegen ein jährliches Pachtgeld von 25 Gulden ¹) z. B. S. S. 1842, W. S. 1842/43, S. S. 1843, S. S. 1844, S. S. 1847, S. S. 1848. und die Verbindlichkeit zur Unterhaltung der Gebäude auf Widerruf überlaſſen werde. Dieſes Verhältniß, durch ſpecielle Ueberweiſungs⸗ Urkunde vom 30. September 1845 geregelt, beſteht noch heute unver⸗ ändert fort. Im Perſonalbeſtand vom Sommerſemeſter 1846 finden wir daher unter den akademiſchen Inſtituten zum erſten Mal unter der Rubrik XI. den Forſt⸗Verſuchs⸗ und forſtbotaniſchen Garten und Carl Heyer als Director desſelben aufgeführt. Ein neuer Zugang erwuchs der Univerſität 1849 durch deſſen Sohn Guſtav Heyer, welcher unter den Augen des Vaters Forſt⸗ wiſſenſchaft in Gießen ſtudirt, nach beſtandener Facultätsprüfung im März 1847 daſelbſt promovirt, hierauf den forſtlichen Acceß und die Staatsforſtprüfung abſolvirt hatte und ſich nun der Docenten⸗Laufbahn zuwendete Nachdem ſeiner Inaugural⸗Diſſertation über„Grundſätze für den Entwurf von Holzſchadenerſatztarifen“ das Imprimatur durch die philoſophiſche Facultät ertheilt worden war und die übliche öffent⸗ liche Disputation am 24. Auguſt 1849 ſtattgefunden hatte, habilitirte er ſich am 1. September 1849 als Privatdocent der philoſophiſchen Facultät insbeſondere für Forſtwiſſenſchaft. Schon im Winterſemeſter 184%50 eröffnete er ſeine Vorleſungen, zunächſt über Forſtl. Boden⸗ kunde; im Sommerſemeſter 1850 las er Encyclopädie der Forſtwiſſen⸗ ſchaft, Forſtl. Klimatologie und Darſtellung und Kritik der Fachwerks⸗ methode, ſpäter auch Waldertragsregelung u. ſ. w. Der Erfolg ſeiner Lehrthätigkeit war ein ſo durchſchlagender, daß er ſchon 1853(1. Juli) zum außerordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft, allerdings vor⸗ läufig noch ohne Gehalt(indem Zimmer die betr. etatsmäßige Stelle noch bekleidete), ernannt wurde, womit aber wenigſtens die Anwart⸗ ſchaft auf die zweite Profeſſur ausgeſprochen war. Kurze Zeit darauf, am 7. März 1854, ſtarb Zimmer, und nun wurde Guſtav Heyer zunächſt Verwalter der Oberförſterei Gießen und am 9. October 1854 auch zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft, mit der Verpflichtung, vor⸗ zugsweiſe die praktiſchen Fächer zu lehren. Ein großer Verluſt traf die Hochſchule durch den am 24. Auguſt 1856 erfolgten Tod Carl Heyer's. Keiner vor und nach ihm repräſentirt eine ſo glückliche Vereinigung von gründlicher Gelehrſam⸗ keit mit wahrer Praxis, als ſie an dieſem Manne zu bewundern war. Sein ausgezeichnet ſcharfer Verſtand, ſeine gediegene wiſſenſchaftliche Grundlage, ſeine reiche, in den verſchiedenſten Dienſtkreiſen erworbene praktiſch Sein Ve vom Ein war feſſe nicht nu auf eige Sorgfälti leitung Sommer hältniſſe Ihn Decret! ſeiner S der Forſ Gießen jetzt bliel Fächer b Geltung. Diseiplit angewan Forſtlich docirte b über Wo theilung, der in die f lehre legt, wei Richtun die wurden welcher ſchen T ))S 1862 big 7. Noven erruf ungs⸗ nver⸗ inden unter chen t. deſſen Forſt⸗ gg im d die fbahn dſätze durch ffent⸗ litirte iſchen neſter oden⸗ wiſſen⸗ verks⸗ ſeiner Juli) vor⸗ Stelle wart⸗ arauf, deyer 1854 , vor⸗ Auguſt h ihm hrſam⸗ n war. aftliche orbene 27 praktiſche Erfahrung befähigten ihn im hohen Maße zum Docenten. Sein Vortrag war wie Alles, was er ſchrieb, ſcharf logiſch gegliedert, vom Einfachen zum Zuſammengeſetzten aufſchreitend; auch ſeine Diction war feſſelnd. Die Materie, welche er ſeinen Zuhörern bot, ſtützte ſich nicht nur auf ausgedehnte Litteraturſtudien, ſondern faſt noch mehr auf eigene gründliche Erfahrungen; ſie war außerdem auf das Sorgfältigſte vorbereitet. Kein Wunder, daß unter ſo gediegener Leitung die Frequenz weſentlich ſtieg(bis 52 als Maximum im Sommerſemeſter 1847), wobei übrigens wohl auch noch andere Ver⸗ hältniſſe mitgewirkt haben. Ihm folgte als ordentlicher Profeſſor ſein Sohn Guſtav durch Decret vom 29. April 1857, unter gleichzeitiger Entbindung von ſeiner Stelle als Oberförſter. Die Functionen des zweiten Lehrers der Forſtwiſſenſchaft wurden(am 12. Mai) dem von Homburg nach Gießen berufenen Oberförſter Eduard Heyer übertragen. Auch jetzt blieb die ſeitherige Theilung in die theoretiſchen und praktiſchen Fächer beſtehen, oder vielmehr ſie kam jetzt erſt recht zur vollen Geltung. Guſtav Heyer las als ord. Profeſſor alle forſtlichen Disciplinen, mit alleiniger Ausnahme des Waldwegbau's, und auch angewandte naturwiſſenſchaftliche Fächer, wie Forſtliche Bodenkunde, Forſtliche Klimatologie und Forſtbotanik. Eduard Heyer hingegen docirte bloß Waldwegbau und leitete außerdem alle praktiſchen Curſe über Waldbau, Waldwegbau, Forſtbenutzung, Forſtvermeſſung, Wald⸗ theilung, Holzmaſſenaufnahme und Waldertragsregelung. Der Schwerpunkt wurde übrigens im Laufe der Zeit immer mehr in die forſt mathematiſchen Zweige, bezw. die forſtliche Betriebs⸗ lehre(Waldertragsregelung, Waldwerthrechnung und Forſtſtatik), ver⸗ legt, weil Guſtav Heyer als gründlich gebildeter Mathematiker dieſe Richtung mit beſonderer Vorliebe pflegte. Die Anforderungen an die mathematiſche Ausbildung der Forſtwirthe wurden geſteigerte,— namentlich durch Dr. Alfred Clebſch ¹), welcher in den Prüfungen bedeutende Kenntniſſe(auch in der ſphäri⸗ ſchen Trigonometrie und Analyſis, insbeſondere der Differential⸗ und ¹) Ordentl. Profeſſor der Mathematik in Gießen durch Decret vom 21. October 1862 bis zum Ende des Sommerſemeſters 1868, dann in Göttingen, wo er am 7. November 1872 an der Diphteritis ſtarb. 28 Integralrechnung ¹) ꝛc. von den Studirenden der Forſtwiſſenſchaft verlangte und überhaupt durch ſeinen regen wiſſenſchaftlichen Verkehr mit Heyer dem Forſtweſen näher trat?2). Die Gießener Schule wurde in der Hauptſache geradezu eine mathematiſche. Hierdurch war nicht ausgeſchloſſen, daß der praktiſche Unterricht durch Eduard Heyer, obſchon dieſer ebenfalls vorherrſchend die mathematiſche Richtung cultivirte, doch auf das geſammte forſtliche Gebiet ſich erſtreckte und in regelmäßigen äußerſt gründlichen Curſen ſogar auf Erlernung und Einübung techniſcher Fertigkeiten richtete. Die Durchführung eines ſo eingehenden praktiſchen Einübungsunter⸗ richtes bedingte aber allerlei Hülfsmittel(Meß⸗ und Culturgeräth⸗ ſchaften, Inſtrumente ꝛc.), welche bis dahin nur in ſehr beſcheidenem Maße vorhanden waren. Auch Demonſtrationsobjecte(Naturkörper, forſtliche Modelle u. ſ. w.) für den theoretiſchen Unterricht fehlten bis in die Mitte der 1850 er Jahre faſt gänzlich. Schon kurz nach ſeiner Berufung auf den ordentlichen Lehrſtuhl hatte daher Guſtav Heyer ein umfaſſendes Pro memoria, betreffend die Beſchaffung von Hülfs⸗ mitteln für den forſtlichen Unterricht, an die Großh. akademiſche Ad⸗ miniſtrationscommiſſion gelangen laſſen. Auf den befürwortenden Bericht dieſer Behörde genehmigte das Großh. Miniſterium des Innern durch Verfügung vom 14. October 1857 vorläufig auf die Dauer von 3 Jahren einen jährlichen Betrag von 300 fl. zu dem erbetenen Zweck, ſo daß nunmehr der eigentliche Anfang mit Samm⸗ lungen gemacht werden konnte, wofür ſpäter immer reichlichere Summen floſſen. Mit dieſen Anſchaffungen hängt die Umänderung der noch im Perſonalbeſtand des Winterſemeſters 185 0 von früher her erſichtlichen Rubrik:„Forſt-Verſuchs⸗ und forſtbotaniſcher Garten“ in die Bezeichnung:„Forſt⸗Inſtitut“ ³) zuſammen, ¹) Obligatoriſche Prüfungsgegenſtände für die Candidaten im Finanz⸗ und Forſtfach ſeit der Verordnung vom 20. September 1853. ²) Man vergleiche deſſen großartige Beweisführung des§ 48 der Carl Heyer'ſchen Waldertragsregelung unter dem Titel:„Ueber ein Problem der Forſtwiſſenſchaft“(Supplemente zur Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung, VII. Bd., Frankfurt a. M., 1869, S. 1— 16). ³) Der Herausgeber hat nicht nur an verſchiedenen Stellen in der Journal⸗ literatur, ſondern auch in ſeinem Schriftchen:„Ueber die Organiſation des forſt⸗ lichen Unterrichts an der Univerſität Gießen“. Leipzig 1877, S. 7 u. f. ausdrück⸗ als deſſen ſemeſter heit ihre lih ſtrör dr Schl Da Gießen! in dem riichſten — lich darau inſtitu nichts g riſſe über für nothn Jede ſeltſtverſte Sammlu zu erwirk machten? iſt eine für den f die Hinzu alf alle diele dien liegt dem unter der in dieſer Forſit Name, Unerich tomiſche Laborato ſchſlliche ſind. Mit der he ſetzung in das ſöu le dder übe drrſleh derſelben nſchaft berkehr chule erricht nd die rſtliche Lurſen ichtete. zunter⸗ geräth⸗ idenem körper, ten bis ſeiner Heyer Hülfs⸗ he Ad⸗ rtenden m des auf die zu dem Samm⸗ hlichere ung der her her iiſcher ammen, nz⸗ und r Carl blem der VII. Bd, gournal⸗ des forſt⸗ ausdrlic⸗ als deſſen Director Guſtav Heyer im Perſonalbeſtand pro Sommer⸗ ſemeſter 1860 zuerſt aufgeführt iſt. Die Frequenz erreichte um dieſe Zeit ihren Culminationspunkt(59 im Winterſemeſter 18⁶²/3); nament⸗ lich ſtrömten viele ausländiſche Forſtwirthe(auch aus Norwegen und der Schweiz) der hieſigen Hochſchule zu. Da brach plötzlich die Kataſtrophe von 1866 mit ihren auch für Gießen verhängnißvollen Folgen herein. Das Großherzogthum verlor in dem ſog. Hinterland(Biedenkopf, Battenberg ꝛc.) eine ſeiner wald⸗ reichſten Gegenden(13 Oberförſtereien). Naſſau, welches ſtets ein lich darauf aufmerkſam gemacht, bez. näher ausgeführt, daß dieſes Forſt⸗ inſtitut mit der früheren Forſtlehranſtalt(1825— 1831) abſolut nichts gemein hat. Da aber unbegreiflicherweiſe immer noch Mißverſtänd⸗ niſſe über den wahren Charakter dieſes ſog. Inſtituts zu Tage treten, hält er es für nothwendig, hier nochmals auf dieſen Gegenſtand einzugehen. Jeder Fachprofeſſor einer naturwiſſenſchaftlichen oder techniſchen Disciplin hat ſelbſtverſtändlich über Lehrmittel, Sammlungen u. dgl. zu verfügen. Dieſe Sammlungen müſſen in Stand erhalten und vermehrt werden. Hierzu ſind Credite zu erwirken. Die verwilligten Beträge ſind entſprechend zu verwenden, die ge⸗ machten Ausgaben vorſchriftsmäßig zu buchen; am Schluſſe eines jeden Etatsjahres iſt eine Rechnung hierüber aufzuſtellen und vorzulegen. Hierzu kommen ſpeciell für den forſtl. Unterricht die Ausgaben für die alljährliche Beſtellung des Forſtgartens, die Hinzuziehung von Arbeitern zu den Uebungen und Excurſionen ꝛc. In Bezug auf alle dieſe Gegenſtände ſind auch— abgeſehen von der Rechnungsablage— viele dienſtliche Correspondenzen erforderlich. Dieſe rein geſchä ftliche Leitung liegt dem jedesmaligen ordentlichen Profeſſor, bez. erſten Lehrer der Forſtwiſſenſchaft unter der Oberaufſicht der akademiſchen Adminiſtrationscommiſſion ob. Er führt in dieſer Eigenſchaft noch heute den amtlichen Titel:„D irector des Forſtinſtituts“(dermalen die XVIII. Rubrik im Perſonalbeſtand). Der Name„Forſtinſtitut“ iſt alſo gewiſſermaßen identiſch mit„Inbegriff der forſtlichen Unterrichtsmittel.“ Dasſelbe iſt ein akademiſches Unterrichtsinſtitut wie das ana⸗ tomiſche Theater, das akademiſche Hospital, das Entbindungs⸗Inſtitut, das chemiſche Laboratorium, das phyſiologiſche Inſtitut, das phyſikaliſche Cabinet, das landwirth⸗ ſchaftliche Inſtitut u. ſ. w., deren Directoren je die betreffenden Fachprofeſſoren ſind. Mit dem Unterricht an ſich hat dieſe Bezeichnung gar nichts zu thun. Der heutige zweite Lehrer der Forſtwiſſenſchaft ſteht in keiner weiteren Be⸗ ziehung zu dieſem„Forſtinſtitut“, als daß er deſſen Sammlungen, ſoweit dieſelben in das Bereich ſeiner Vorleſungen gehören, mitbenutzt. Als Docent der Hoch⸗ ſchule genießt er ſelbſtverſtändlich ganz dieſelbe Freiheit, wie der erſte Lehrer oder überhaupt jeder andere hieſige Docent. Der zweite Lehrer an der früheren Forſtlehranſtalt war aber, wie früher ausgeführt worden iſt(S. 16), dem Director derſelben untergeben. 30 namhaftes Contingent von jungen Forſtwirthen zum Zwecke des Studiums hierher entſendet hatte, wurde der preußiſchen Monarchie einverleibt, ebenſo Hannover, Kurheſſen und Frankfurt a. M. Die Frequenz verminderte ſich wieder ohne Ausſicht auf Beſſerwerden, zumal die preuß. Regierung 1868 in Münden eine neue Concurrenz⸗ Anſtalt mit reichen Mitteln in's Leben rief. Guſtav Heyer erhielt den Ruf als Director derſelben und leiſtete, wohl mit Rückſicht auf dieſe Verhältniſſe, jedoch unter Wahrung ſeines Standpunktes als Anhänger des Univerſitätsprincip's 1), Folge. Mit Schluß des Winter⸗ ſemeſters 186%(7. März) ſchied er aus dem heſſiſchen Staatsver⸗ bande aus. Die Wiederbeſetzung der hierdurch zur Erledigung gekommenen ordentlichen Profeſſor erfolgte Ende 1868(29. December) durch den Herausgeber. Wegen des vorgerückten Semeſters konnte der⸗ ſelbe ſeine Vorleſungen erſt im Sommerſemeſter 1869 beginnen. Auf Grund einer mit Eduard Heyer getroffenen Vereinbarung er⸗ folgte nun eine andere Regulirung der Lehrgebiete. Die ſeitherige Unterſcheidung in theoretiſche und praktiſche Disciplinen war, nach Anſicht des Herausgebers, keine glückliche und auf die Dauer auch nicht mehr haltbar, denn jede einzelne forſtwiſſenſchaftliche Disciplin hat ja, außer der theoretiſchen, auch eine praktiſche Seite. Wenn nun beide von verſchiedenen Docenten gelehrt werden, ſo fehlt offen⸗ bar die ubthige Vermittlung. Was der eine Docent vom Katheder herab als ſeiner Ueberzeugung nach richtig lehrt, wird vom anderen Doceuten im Walde vielleicht gar nicht gezeigt, oder es wird— was ſchlimmer iſt— bei Meinungsdifferenzen aus der Anſchauung im Walde das Gegentheil der gelehrten Theorie hergeleitet. Colliſionen dieſer oder ähnlicher Art ſind zumal auf waldbaulichem Gebiete, wo ſo viele verſchiedene Anſichten über einen und denſelben Gegenſtand neben einander herrſchen können, ganz unvermeidlich. Beſtehen aber die Hörer⸗ Curſe in den theoretiſchen und praktiſchen Vorleſungen aus verſchiedenen Perſonen— daß ſich Beide nicht ganz genau decken, iſt ſchon in der vollſtändigen Studienfreiheit der Hörer auf den Univerſitäten be⸗ gründet—, ſo iſt derjenige Docent, welcher die praktiſchen Uebungen leitet, um auch von Hörern verſtanden zu werden, welche die betreffen⸗ ¹) Allgemeine Forſt⸗ und Jagdzeitung, Aprilheft 1868, S. 121. un theor riſe ther ritd obe kamn, da vrtkeſun der nur Abge Moment Manne, zerſtwiſſ ſäben th Waldzüch Flege dr Pre wrndlich der Lehr lämpfung Wir Verleſun Eduard Betriebs praktiſch den prat ferſlichen nſeervirt Du heute fon ſder Di 3 ſies in 1) D nehtunde ) D deſbaus negeloh wecke des Monarchie M. die erwerden, neurrenz⸗ er erhielt fſicht auf nktes als SWinter⸗ Staatsver⸗ fommenen r) durch inte der⸗ beginnen. rung er⸗ ſeitherige ar, nach uer auch Disciplin Wenn alt offen⸗ Katheder anderen — was nung im olliſionen te, wo ſo nd neben ie Hörer⸗ chiedenen ſchon in täten be⸗ lebungen betreffen⸗ den theoretiſchen Lehrvorträge noch nicht beſucht haben, genöthigt, ge⸗ wiſſe theoretiſche Erläuterungen vorauszuſchicken ¹). In ſolchen Fällen wird aber derſelbe Lehrſtoff doppelt geboten, was zur Folge haben kann, daß, je nach Umſtänden, entweder die eigentlich theoretiſchen Vorleſungen des einen oder diejenigen des anderen Docenten gar nicht, oder nur läſſig beſucht werden. Abgeſehen von dieſen Uebelſtänden fiel weiter als ſchwerwiegendes Moment gegen die frühere Einrichtung in's Gewicht, daß es einem Manne, bei den in neuerer Zeit ſo bedeutenden Fortſchritten der Forſtwiſſenſchaft, gar nicht mehr möglich iſt, das ganze Gebiet der⸗ ſelben theoretiſch zu beherrſchen. Man kann z. B. als vortrefflicher Waldzüchter, die Theorie und Praxis der Beſtandes⸗Begründung und „Pflege auf das Genaueſte kennen und gleichwohl ein Fremdling in der Preßler'ſchen Reinertragstheorie ſein. Umgekehrt hat eine gründliche Kenntniß im forſtlichen Taxationsweſen abſolut nichts mit der Lehre von den zahlreichen Feinden des Waldes und deren Be⸗ kämpfung zu thun. Wir theilten daher, durch Erwägungen ſolcher Art geleitet, das Vorleſungsgebiet in der Weiſe unter uns ab, daß nunmehr auch Eduard Heyer geviſſe theoretiſche Lehrvorträge— u. z. forſtliche Betriebsfächer ²)— ausſchließlich übernahm und den zugehörigen praktiſchen Unterricht beibehielt, während er dafür dem Herausgeber den praktiſchen Unterricht in denjenigen Disciplinen ³)(vorzugsweiſe forſtlichen Productionsfächern) überließ, welche ſich dieſer als Lehrgebiet reſervirt hatte. Durch dieſe Einrichtung, welche ſich bewährt hat und daher noch heute fortbeſteht ⁴)(ſiehe den II. Theil), wurde es ermöglicht, die zu jeder Disciplin gehörigen praktiſchen Unterweiſungen den betreffenden ¹) In der That hatte auch Eduard Heyer ſeine meiſten praktiſchen Curſe ſtets in Verbindung mit 4—6 ſtündigen Katheder⸗Vorträgen angezeigt. ²) Dieſe waren: Waldwerthberechnung incl. Forſtſtatik, Waldwegbau, Holz⸗ meßkunde, Forſtvermeſſung und Waldtheilung. ³) Dieſe waren: Waldbau, Forſtſchutz, Forſtbenutzung incl. Forſttechnologie, Forſthaushaltungskunde, Staatsforſtwirthſchaftslehre, Waldertragsregelung und Encyclopädie der Forſtwiſſenſchaft. 4) Im Laufe der Zeit hat ſich das Lehrgebiet des zweiten Lehrers noch um einige Fächer erweitert(ſ. ſpäter). 32 theoretiſchen Vorträgen ſachlich und zeitlich auf das Engſte anzupaſſen. Als weiterer Vortheil dieſer ſo natürlichen Arbeitstheilung ſpringt die Entlaſtung des früher mit theoretiſchen Vorträgen außerordentlich über⸗ bürdeten Haupt⸗Fachvertreters in die Augen. Es erſcheint dem Herausgeber, welcher mitten aus dem Walde heraus auf den hieſigen Lehrſtuhl berufen wurde, den vor ihm ſo berühmte Männer eingenommen hatten, am Orte, hier mit einigen Federſtrichen anzudeuten, von welchen Geſichtspunkten aus er ſeine gegenwärtige Berufsſtellung aufgefaßt und ſeither durchzuführen geſucht hat. Unter anderen Verhältniſſen, als den hier üblichen, herangebildet und über ein Jahrzehnt lang mit Liebe dem Forſtverwaltungsdienſt ergeben, betrachtet er die Naturwiſſenſchaften und die allgemeine Wirth⸗ ſchaftslehre(theoretiſche Nationalökonomie) als mit der Mathematik gleichberechtigte Grundwiſſenſchaften für unſer Fach. Bei aller Hochſchätzung der letzteren ¹) und obſchon ein entſchiedener Vertreter der Bodenreinertragstheorie räumt er doch im Forſtweſen nicht der ſpeculativen, ſondern der wirthſchaftlichen Richtung den Vorrang ein. Er hofft in dieſer Beziehung nicht mißverſtanden zu werden. Selbſtverſtändlich betrachtet er es nicht als Aufgabe der Theorie, die im Walde etwa beſtehende(vielleicht falſche?) Praxis zu erläutern, ſondern er verlangt umgekehrt die Realiſirung der durch Beobachtung, Erfahrung und das Experiment geläuterten Theorie im Walde, d. h. eine Praxis, welche die ächte Tochter dieſer Theorie iſt. Das Funda⸗ ment der Letzteren bilden aber— je nach den Gegenſtänden— bald die Mathematik, bald die Naturwiſſenſchaften, bald die Nationalökono⸗ mie. Alle dieſe Wiſſenſchaften bedürfen daher bis zu einem gewiſſen Grade derſelben Pflege von Seiten des Forſtwirthes, keine darf principiell in den Vordergrund geſtellt, keine über die wirthſchaft⸗ lichen Ziele hinaus künſtlich getrieben werden. Theorie und Praxis dürfen einander nicht fremd werden, müſſen ſich vielmehr gegenſeitig ¹) Der Herausgeber bejaht z. B. die Frage, ob die höhere Mathematik, wenigſtens deren Elemente(analytiſche Geometrie der Ebene, Differential⸗ und Integralrechnung), mit in den Unterrichtsplan für Forſtwirthe einzubeziehen ſei, unbedingt, da ganz abgeſehen davon, daß ſchon gegenwärtig einzelne Parthieen in der Holzmeßkunſt und Forſtſtatik ohne Kenntniſſe in höherer Mathematik nicht vollſtändig verſtanden werden können, gerade dieſer Theil der Mathematik ein ganz ausgezeichnetes formales Bildungsmittel iſt. geben, Beiden lehnung df, un der frül hier ſch Unterri Und Er⸗ laren deſeelben Unterric Die Lehrthät er als er nach ſein Kö d ſcatung die häu und ſon ſchäfte inſlituts de He Pericht niſteriun zur Mi der Sa ſaufende A — 5 iſtereic 1 Janu dieben, Josephim zzupaſſen. vringt die llich über⸗ m Walde 4 ihm ſo t einigen er ſeine en geſucht angebildet inngsdienſt ne Wirth⸗ athematik Bei aller Vertreter icht der Vorrang werden. orie, die rläutern, bachtung, de, d. h. Funda⸗ — bald alökono⸗ gewiſſen eine darf rthſchaft⸗ d Praxis xgenſeitig jathematik, ntial⸗ Und ziehen ſei Parthieen natik nicht tein ganz 33 geben, d. h. von einander empfangen. Zur Vermittlung zwiſchen Beiden iſt ein ſtreng ſyſtematiſcher praktiſcher Unterricht in ſteter An⸗ lehnung an die theoretiſchen Lehrvorträge, der aber nicht zu weit gehen darf, unbedingt erforderlich, zumal für die Forſtwirthe Heſſen's, weil der frühere praktiſche Vorbereitungscurſus bei einem Revierverwalter hier ſchon lange nicht mehr exiſtirt. Die richtige Stellung iſt dieſem Unterricht dann gewahrt, wenn er als Anſchauungs⸗, Demonſtrations⸗ und Ergänzungsunterricht ertheilt, d. h. als Mittel zum vollen und klaren Verſtändniß der Theorie betrachtet wird. Eine Erweiterung deſſelben zum förmlichen Einübungsunterricht überſchießt das Ziel der Unterrichtsanſtalt und wirkt mehr ſchädlich, als nützlich. Dieſem Programme hat der Herausgeber vom Beginne ſeiner Lehrthätigkeit ab nachgelebt. Die wiſſenſchaftliche Schule, welche er als Erbtheil ſeiner trefflichen Amtsvorgänger hier vorfand, ſuchte er nach allen Richtungen möglichſt gleichmäßig weiter zu pflegen; ſein Können iſt freilich immer hinter dem Wollen zurückgeblieben. Durch die Vermehrung der forſtlichen Sammlungen, die Umge⸗ ſtaltung des akademiſchen Forſtgartens zu einem kleinen Verſuchsrevier, die häufigeren Excurſionen, welche oft zeitraubende Correſpondenzen und ſonſtige Vorarbeiten erfordern ꝛc., hatten ſich inzwiſchen die Ge⸗ ſchäfte ſo gehäuft, daß zur Unterſtützung für den Director des Forſt⸗ inſtituts ein ſtändiger Aſſiſtent erforderlich wurde. Auf den Antrag des Herausgebers(vom 17. Auguſt 1871) und den befürwortenden Bericht der akademiſchen Behörden genehmigte das Großherzogl. Mi⸗ niſterium des Innern 1872(5. April) die Anſtellung eines ſolchen zur Mithülfe bei der ordnungsmäßigen Erhaltung und Fortführung der Sammlungen, ſowie zur Unterſtützung bei den Verſuchs⸗ und den laufenden ſchriftlichen Arbeiten. Als Aſſiſtenten fungirten ſeitdem: 1) Guſtav Hempel), früher im Königl. Sächſ. Staats⸗ forſtdienſt zu Waldgut bei Colditz, vom 1. September bis 8. November 1872. ¹) Jetzt ordentlicher Profeſſor der forſtlichen Productionsfächer an der K. K. öſterreichiſchen Hochſchule für Bodencultur zu Wien, zugleich Redacteur des ſeit 1. Januar 1875 beſtehenden Centralblattes für das geſammte Forſtweſen. Von Gießen aus kam Hempel zunächſt als Lehrer der Forſtwiſſenſchaft an das Prancisco- Josephinum, eine landwirthſchaftliche Anſtalt zu Mödling bei Wien 3 34— 2) Hermann Daab, aus Darmſtadt, vom 9. November 1872 bis 4. April 1874. 3) Eduard Haberkorn, aus Burg⸗Gemünden, vom 5. April 1874 bis 30. April 1875. 4) Huldreich Matthes, aus Bürgel(bei Jena), früher im Großherzogl. Sächſ. Staatsforſtdienſt, vom 1. Mai bis 24. Auguſt 1875. 5) Adolf Dieckmann, aus Weſterburg(Preußen), vom 15. October 1875 bis 5. September 1876. 6) Emil Hoffmann, aus Lindheim, vom 24. October 1876 bis 15. März 1877. 7) Heinrich Grünewald, aus Harreshauſen, vom 15. Mai 1877 bis 31. Auguſt 1878. 8) Auguſt Lang, aus Keſtrich, vom 1. Januar 1879 bis 15. Mai 1880. 9) Hermann Kutſch, aus Lich, ſeit 20. Mai 1880 1¹). Im Jahre 1873(3. Februar) wurde Oberförſter Eduard Heyer zum Forſtmeiſter des Forſtamtes Reinheim befördert. Hier⸗ durch kam die zweite Lehrerſtelle der Forſtwiſſenſchaft abermals zur Erledigung. Da der Lehrberuf heutzutage unbedingt den ganzen Mann erfordert und die gleichzeitige Verwaltung eines Reviers zur Ertheilung eines erfolgreichen praktiſchen Unterrichts keineswegs erforderlich iſt, da ferner aus der ſeitherigen Doppelſtellung des zweiten Lehrers der Forſtwiſſenſchaft mancherlei Unzuträglichkeiten erwachſen waren, beſchloß der afkademiſche Senat, auf den Antrag des Herausgebers, bei dem Miniſterium die Gründung einer beſonderen außerordentlichen Pro⸗ feſſur der Forſtwiſſenſchaft„frei von abziehenden Verwal⸗ tungsgeſchäften“ zu beantragen. Ferner wurde, da hiernach das bisher dem zweiten Lehrer unterſtellte Revier nicht mehr ohne Weiteres zur Verfügung ſtand, beantragt: Großherzogl. Miniſterium des Innern möge dafür Sorge tragen, daß den beiden hieſigen Do⸗ centen der Forſtwiſſenſchaft bei Benutzung der benachbarten Ober⸗ ¹) Der häufige Wechſel dieſer Aſſiſtenten erklärt ſich daraus, daß dieſelben (mit Ausnahme Hempel's) ſtets aus den älteren hieſigen Studirenden der Forſt⸗ wiſſenſchaft gewählt wurden, welche zum Abſchluß ihrer Studien nur noch wenige Semeſter hier zu verbringen hatten. forſtereie iichs ni den Weg nögliche gzogenen UAUhnt Stelle de decret weiten! ſelbe ade von ſeine lolſtändi — hoch Rufes a er, nach lieſigen Jhn Forſtmeiſ bei Wiſſe ſch auf ſteckt ha am 1. L mathland An hach, zu Docent Wir Ausdruch dilttät in Zun nerkunge 1) d tovember 5. Ayril früher Mai bis —), vom der 1876 vom l5. 879 bis 60 ¹). duard Hier nals zur u Mann theilung llich iſt, rers der beſchloß bei dem hen Pro⸗ erwal⸗ hiernach hr ohne riſterium gen Do⸗ 1 Ober⸗ dieſelben der Forſt⸗ ch wenige förſtereien Gießen und Schiffenberg zum Behufe des praktiſchen Unter richts nicht nur keine Schwierigkeiten durch die Localforſtbeamten in den 35 Kelegt würden, ſondern vielmehr 3 aller und jeder nur raend des genen Grenzen geleiſtet werde. Unter Genehmigung dieſer Anträge wurde an Eduard Heyer’'s Stelle der Forſtacceſſiſt Dr. Tuisko Lorey aus Darmſtadt durch Decret vom 13. October 1873 zum außerordentlichen Profeſſor und zweiten Lehrer der Forſtwiſſenſchaft an der Univerſität ernannt. Der⸗ ſelbe adoptirte das neue Unterrichtsprogramm, übernahm daher die von ſeinem Amtsvorgänger gehaltenen Vorleſungen und Uebungen vollſtändig und erweiterte jene— auf Grund getroffener Vereinbarung — noch um Forſthaushaltungskunde und Jagdkunde. In Folge eines Rufes an die Königl. württembergiſche Akademie zu Hohenheim ſchied er, nach 5jähriger Lehrthätigkeit, am 1. September 1878 ¹) aus ſeiner hieſigen Stellung aus. Ihm folgte vom 1. April 1879 ²) ab der Fürſtl. Hatzfeldt'ſche Forſtmeiſter Hermann Stoöͤtzer, ſeither zu Schönſtein a. d. Sieg bei Wiſſen. Schon nach einer Lehrthätigkeit von 3 Semeſtern, welche ſich auf dieſelben Gegenſtände, die ſein Vorgänger geleſen, er⸗ ſtreckt hatte, gab er aber ſeine Docentenlaufbahn wieder auf und trat am 1. October 1880 als Forſtmeiſter in die Verwaltung ſeines Hei⸗ mathlandes(Meiningen) zurück. An ſeine Stelle iſt vom 1. April 1881 ab Dr. Adam Schwap pach, zuletzt Aſſiſtent am Regierungsforſtbureau zu Würzburg, früher Docent an der Forſtlehranſtalt zu Aſchaffenburg, berufen worden. Wir geben an dieſer Stelle der Hoffnung und dem Wunſche Ausdruck, daß dieſer zweiten Profeſſur in Zukunft eine größere Sta bilität in Bezug auf ihren Inhaber, als ſeither, beſchieden ſein möchte. Zum Abſchluß dieſer hiſtoriſchen Skizze ſollen noch einige Be merkungen über: 1) die Unterrichtslocalitäten, 2) die weitere Entwickelung der Normen hinſichtlich der ¹) Das betreffende Entlaſſungsdecret iſt vom 23. Juli 1878 datirt. ²) Das betreffende Berufungsdecret iſt vom 2. Januar 1879 datirt. 3* 36— Vorbereitung zum Staatsforſtdienſt und des hiermit in Zuſammenhang ſtehenden Prüfungsweſens folgen. ad 1. Bis zum Winterſemeſter 185 3(incl.) war der forſtwiſſen⸗ ſchaftliche Unterricht in dem allgemeinen Univerſitätsgebäude(auf dem Brande) ertheilt worden. Eigentliche Sammlungsräume gab es und brauchte man auch bis dahin noch nicht. Selbſt ein beſonderer forſt⸗ licher Hörſaal war in der alten Aula nicht vorhanden, und mußten ſich die forſtlichen Docenten mit jedem beliebigen gerade disponibelen Auditorium begnügen, wodurch die Aufſtellung etwaiger Demonſtrations⸗ objecte vor dem Beginn der Stunde, deren längere Belaſſung daſelbſt, desgl. die mehr als eine Stunde in Anſpruch nehmenden Arbeiten, wie Zeichnung von Karten und Wegprofilen ꝛc. unmöglich wurden. Dieſe und andere Uebelſtände, ſowie die Dringlichkeit, für die nun energiſch in Angriff genommenen Sammlungen geeignete Locali⸗ täten zu beſchaffen, führte dazu, daß vom Sommerſemeſter 1858 ab, auf Antrag Guſtav Heyer's, in der den Erben des verſtorbenen Buchhändlers Heyer gehörigen alten Realſchule(Weidengaſſe) 7 Zimmer nebſt Zubehör für die forſtlichen Unterrichtszwecke zum Preiſe von 250 fl. gemiethet wurden. Der Verkauf dieſes Hauſes machte am 1. April 1861 einen Wechſel nöthig. Es wurden nun die oberſte Etage und einige Zimmer der unteren(für den Diener) in dem Hauſe des Färbereibeſitzers Wallenfels(hinter der Kirche) für das Forſtinſtitut gemiethet. Allein die Unterbringung in einem gemietheten Privathauſe war aus nahe liegenden Gründen von jeher mit vielen Mißſtänden verknüpft. Die Directoren des Forſtinſtituts ergriffen daher jede Gelegenheit, auf die Ueberführung der Sammlungen ꝛc. in ein Gemeinde⸗ oder Staatsgebäude hinzuwirken. Im Frühjahr 1864 erbot ſich der Stadtvorſtand, welcher überhaupt den hieſigen forſt⸗ wiſſenſchaftlichen Unterricht von jeher ſtets in ſehr dankenswerther Weiſe gefördert hat, in der neu zu erbauenden Turnhalle die für den forſtlichen Unterricht erforderlichen Räume herzuſtellen. Es wurden auch Verhandlungen hierüber eingeleitet, doch kam die Sache nicht zur Ausführung. Im Juli desſelben Jahres richtete die Direction des Forſt⸗ inſtituts ihr Augenmerk auf das von dem verſtorbenen Profeſſor und Uni⸗ verſitätsbibliothekar Dr. Adrian bewohnt geweſene Gebäude; das Gr. Miniſterium entſchied aber durch Reſcript vom 3. October 1864, daß bezüglich niß beſter Da mühunge Elebſch kechniſ ins Lebe gebers, Staatsge gebäude ohne Er Kallen in den bringung N der Forf gierung nehmigte 1o. Junr Gebaude det, daſ 1) D ſemmen die unent Bedürfnif *) 7 1869 üb Gegenwi des Eint 9) T den drei bau auls, Da d b 8 e. d. 8 ermit in iſtwiſſen⸗ auf dem es und rer forſt⸗ mußten ponibelen ſtrations⸗ daſelbſt, Arbeiten, rden. für die te Locali⸗ 1858 ab, ſtorbenen gaſſe) 7 im Preiſe lachte am e oberſte in dem für das mietheten nit vielen ergriffen en ꝛc. in ahr 1864 den forſt⸗ nswerther efür den s wurden nicht zur des Forſt⸗ und Uni⸗ das Gr. 864, daß 37 bezüglich der Amtswohnung des Bibliothekars das ſeitherige Verhält⸗ niß beſtehen bleiben ſolle. Da die vom 20. Februar 1865 ab datirenden weiteren Be⸗ mühungen Guſtav Heyer's und einiger anderer Profeſſoren(Knop, Clebſch, H. von Ritgen und Heinzerling), eine beſondere techniſche Aula ¹) zur Unterbringung einer Anzahl von Inſtituten in's Leben zu rufen, ſcheiterten, und auch die Bemühungen des Heraus⸗ gebers, das durch den Auszug der Veterinäranſtalt in ein neues Staatsgebäude ſeit Ende Auguſt 1871 frei gewordene Oekonomats⸗ gebäude(auf dem Brand) für den forſtlichen Unterricht zu erhalten, ohne Erfolg waren, ſo verblieb derſelbe bis auf Weiteres in dem Wallenfels'ſchen Hauſe. Die Sammlungen hatten ſich inzwiſchen in den 1870 er Jahren ſo vermehrt ²), daß die Räume zu deren Unter⸗ bringung nicht mehr ausreichen wollten. Mit großer Freude begrüßten daher die Lehrer und Studirenden der Forſtwiſſenſchaft die nach langer Verhandlungen zwiſchen der Re⸗ gierung und den Ständen, bez. auch mit der Univerſität, endlich ge⸗ nehmigte Herſtellung eines neuen Univerſitätsgebäudes, deſſen Bau am 15. Juni 1877 begann. Ende 1879 war das ſtattliche dreiſtöckige Gebäude ³) in der ſog. Stephansmark(Ludwigsſtraße) ſo weit vollen— det, daß es dem Gebrauch übergeben werden konnte. Die feierliche ¹) Der hieſige Gemeinderath offerirte für den Fall, daß dieſer Bau zu Stande kommen ſollte, den ſehr anſehnlichen Beitrag von 20,000 fl. aus Stadtmitteln und die unentgeltliche Ueberlaſſung eines Bauplatzes in der neuen Stadtanlage, nach Bedürfniß bis zur Breite von 45 m. ²) Als der Herausgeber die Sammlungen des Forſtinſtituts im Frühjahr 1869 übernahm, zählte das hierüber aufgeſtellte Inventarium 502 Nummern. Gegenwärtig(Juni 1881) iſt die Ziffer 1273 erreicht, ohne daß etwa das Princip des Eintragens gegen früher verändert worden wäre. ³) Der Bau iſt maſſiv, bis Sockelhöhe in rothem Sandſtein, in den folgen⸗ den drei Stockwerken theils in grünlichem Sandſtein, theils in Blendbackſteinroh⸗ bau ausgeführt. Die Länge desſelben beträgt 63 m, die bebaute Fläche 1660 qm. Das Gebäude enthält außer dem Forſtinſtitut: Das Antikenkabinet: zwei Sääle nebſt Director⸗Zimmer; Das mathematiſche Kabinet; Das geodätiſche und mathematiſch⸗phyſikaliſche Kabinet; Das phyſikaliſche Inſtitut mit 15 Räumlichkeiten: Hörſaal, Sammlungsſaal Laboratorien, Arbeits⸗ und Docentenzimmer ꝛc.; 28 S S Einweihung desſelben fand, unter Anweſenheit Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV., am 24. April 1880 ſtatt, nachdem ſämmtliche hier unterzubringende Inſtitute ihre Ueberſiedelung bewirkt hatten. Dem Forſtinſtitut ſind 7 ſtattliche Räume im weſtlichen Flügel des mittleren Stockes zum ausſchließlichen Gebrauch überwieſen worden, nämlich ein Hörſaal, zwei Arbeitszimmer für die Docenten und den Aſſiſtenten, zwei Sammlungszimmer und zwei Sammlungsſääle, außer⸗ dem noch zwei Räume unter dem Dach für gewiſſe Verſuchsarbeiten und zur Aufbewahrung größerer Gegenſtände. ad 2. Kurze Zeit nach Aufhebung der Forſtlehranſtalt erſchien eine ausführliche Allerhöchſte Verordnung, die Vorbereitung zum Staatsdienſte im Finanz⸗ und techniſchen Fache be⸗ treffend, vom 7. April 1832, ¹) unter Aufhebung aller früheren entgegenſtehenden Beſtimmungen(§ 18). Das ihr folgende Regle⸗ ment vom 18. April 1832 ²) bezeichnete die für die verſchiedenen techniſchen Forſtbehörden erforderlichen Kenntniſſe im Speciellen. Schon damals wurden vom höheren Forſtperſonal(Revierförſter, Forſtinſpec⸗ toren) Kenntniſſe in der Analyſis und analytiſchen Geometrie mit verlangt. Unter dem 29. Mai 1832 ³) wurde die Zuſammenſetzung der Prüfungscommiſſion von Seiten des Finanzminiſterium's bekannt ge⸗ geben. Als Techniker in derſelben hatten die Oberforſträthe Zamminer und von Brandis zu fungiren. Für die Vornahme der Prüfung e. Das mineralogiſche Kabinet mit 5 Räumen: Hörſaal, Sammlungsſääle, Laboratorium, Docenten⸗ und Arbeitszimmer; f. Das landwirthſchaftliche Inſtitut mit 5 Räumen: Hörſaal, Laboratorium, Modellſaal, Docenten⸗ und Arbeitszimmer; g. Das pharmakologiſche Inſtitut mit 7 Räumen: Hörſaal, Laboratorium, Sammlung und Docentenzimmer; h. 10 Auditorien für die Facultäten, einen großen Aulaſaal von 182 qm. Grundfläche und 73 m Höhe, einen kleineren Saal, ein Verſammlungs⸗ zimmer für die Docenten und einige Nebenräume, ſodann mehrere Diener⸗ wohnungen. Plan und Ausführung ſind von Großh. Geh. Baurath Holzapfel und Kreisbaumeiſter Reuling. ¹) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 32 vom 16. April 1832, S. 185. ²) Daſ., Nr. 38 vom 30. April 1832, S. 223. ³¹) Daſ. Nr. 47 vom 9. Juni 1832, S. 314. wurde erlaſſen ganzen den Vo erfolgte holten forſtd beamt „Da d die St Allem beſtand beſonde lich iſt 3 weitere 28. N. denden die Be T Inne anſtalt daß je wolle, bringen Verord lehranſ Verſt Zettun ein mi „Hoheit nachdem bewirkt Flügel worden, und den „außer⸗ garbeiten erſchien eitung che be⸗ früheren Regle⸗ hiedenen Schon ſtinſpec⸗ trie mit zung der annt ge⸗ miner Prüfung ungsſtäle, ratorium, ratorium, 182 qm. umlungs⸗ e Diener⸗ pfel und wurde am 3. Januar 1833 ¹) eine ſpecielle Inſtruction erlaſſen, welche den Termin, die Anmeldung, die Art und Weiſe des ganzen Examens, die Tarifirung der Leiſtungen ꝛc. feſtſetzte. Da Zweifel über einzelne Artikel und§§ früherer Beſtimmungen, den Vorbereitungs⸗ und Praktikantencurſus betreffend, entſtanden waren, erfolgte auf Grund einer bei dem Miniſterium der Finanzen einge⸗ holten Information ein erläuterndes Ausſchreiben der Ober⸗ forſtdirection an die Forſtinſpectoren und Forſtpolizei⸗ beamten vom 2. April 18332), in welchem es u. A. heißt: „Da die Forſtlehranſtalt als beſonderes Inſtitut aufgehört hat, und die Studirenden der Forſtwiſſenſchaft den übrigen Akademikern in Allem gleichgeſtellt worden ſind, ſo können dieſelben unmittelbar nach beſtandener Maturitätsprüfung die Univerſität beziehen, ohne daß ein beſonderer Vorbereitungskurs bei einem Revierförſter hierzu erforder⸗ lich iſt.“ ³) Zur Ergänzung der Inſtruction vom 3. Januar 1833 erfolgten weitere Beſtimmungen des Miniſteriums der Finanzen vom 28. November 1839 ¹), durch welche den ſich zur Prüfung mel⸗ denden Candidaten die Beantwortung gewiſſer Fragepunkte, ſozuſagen die Beifügung eines kurzen curriculum vitae aufgegeben wurde. Durch eine Bekanntmachung des Miniſteriums des Innern und der Juſtiz, das Studium auf auswärtigen Bildungs⸗ anſtalten betr., vom 25. September 1834 ⁵) wurde neu eingeſchärft 6), daß jeder Inländer, welcher ſich einem akademiſchen Studium widmen wolle, die zwei erſten Jahre desſelben auf der Landesuniverſität zu⸗ bringen ſolle und nur auf Grund eingeholter Dispenſation auf einer ¹) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 4 vom 16. Januar 1833, S. 13. ²) Das Heſſiſche Staatsrecht IX. Buch, I. Band, S. 149. ³) Aufgehoben war der praktiſche Vorbereitungscurſus eigentlich ſchon durch die Verordnung vom 14. Juni 1831, indem hierdurch mit der Aufhebung der Forſt⸗ lehranſtalt ſelbſtverſtändlich auch das ſie betreffende Statut außer Kraft trat. ⁴) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 36 vom 28. December 1839, S. 474. ⁵5) Daſ. Nr. 79 vom 5. November 1834, S. 507. ⁴) Schon durch die höchſte Verordnung vom 20. September 1807 und die Verfügung des Geh. Staatsminiſteriums vom 8. Januar 1819(Großh. Heſſ. Zeitung Nr 5 vom 12. Januar 1819) wurde von allen inländiſchen Studirenden ein mindeſtens 2jähriges Studium auf der Landesuniverſität angeordnet. 40 auswärtigen Bildungsanſtalt ſtudiren dürfe. Auf Befehl des Groß⸗ herzogs wurde ferner noch in demſelben Jahre allen Inländern der Beſuch der Schweizer Univerſitäten verboten(Bekanntmachung vom 12. November 1834) ¹),. Auch erſchien am 24. Mai 1836 ²) eine wiederholte Erinnerung der obigen Beſtimmungen über das Studiren auf auswärtigen Akademien. Die Allerhöchſte Verordnung vom 26. October 1848 ³), welche von der Abſicht ausging, der Univerſität Gießen und ihren Einrichtungen eine freiere Geſtaltung und zeitgemäße Entwickelung zu geben, hob jedoch alle dieſe Beſchränkungen wieder auf. Artikel 7 derſelben beſtimmt ausdrück⸗ lich, daß jeder Inländer ſeine Studien auf einer auswärtigen Uni⸗ verſität oder höheren Bildungsanſtalt beginnen oder fortſetzen dürfe, ohne vorher die diesfallſige Erlaubniß des Miniſteriums eingeholt zu haben. Dieſe vollſtändige Studienfreiheit iſt ſeitdem unverändert in Kraft. Nach Art. 8 der ſoeben erwähnten Verordnung war ferner nach⸗ gelaſſen worden, daß die Zulaſſung zu den akademiſchen Prüfungen durch den Nachweis eines dreijährigen Beſuchs einer Univerſität nicht bedingt werde. Die Allerhöchſte Verordnung vom 13. Juli 1861 ⁴) führte aber das akademiſche Triennium mit Wirkung vom 1. Januar 1862 wieder ein, und beſteht dieſe Verord⸗ nung noch jetzt. Neue Vorſchriften für die Prüfungen im Finanz⸗ und techniſchen Fach datiren ſeit der Verordnung vom 20. September 18535). Auch dieſe Beſtimmungen ſind aber inzwiſchen veraltet, da eine aber⸗ malige Reorganiſation des forſtlichen Prüfungsweſens, bezw. Reviſion dieſer Verordnung, ſchon ſeit dem Ende des Jahres 1876 eingeleitet, durch die Verordnung vom 31. Juli 1879) endlich Geſetzes⸗ kraft erlangte. ¹) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 81 vom 26. November 1834, S. 515. 2) Daſ. Nr. 27 vom 18. Juni 1836, S. 307. ſ. Nr. 62 vom 31. October 1848, S. 385. ſ. Nr. 30 vom 13. Auguſt 1861, S. 301. 5) Daſ. Nr. 43 vom 6. October 1853, S. 631. ſ. Nr. 34 vom 12. Auguſt 1879, S. 501. Be 1853 er 7 1) belche ſ deckte u kunde). 2 eniſprech dr For 3) Staatsp Waldthe 4) Finanz Privatre 5) Zu dem 1 Verhan in Fi gedruckt holten der Fo⸗ d. Prof ih miniſ .) uniderſt wiſſenſc die orde von iſt dum M. in For 2 ) Groß⸗ en der ng vom ) eine tudiren vom verſität g und dieſe sdrück⸗ n Uni⸗ dürfe, holt zu eert in rnach⸗ jungen verſität g vom m mit Verord⸗ niſchen 353 ⁵) e aber⸗ deviſion geleitet, heſetzes⸗ Beim Vergleich dieſer Beſtimmungen mit den früheren von 1853 ergeben ſich in der Hauptſache folgende Aenderungen: 1) Wegfall der ſeitherigen erſten Staatsprüfung in Darmſtadt, welche ſich mit der Hochſchul-Vorprüfung(Philoſophicum) ſo ziemlich deckte und Erweiterung der letzteren um niedere Geodäſie(Feldmeß⸗ kunde). 2) Wegfall der Zoologie als beſonderen Prüfungsgegenſtandes gegen entſprechende Erweiterung der Prüfung im Forſtſchutz durch Einbeziehung der Forſtinſectenkunde. 3) Erweiterung der Fachprüfung auf der Hochſchule und der Staatsprüfung im Forſtfach(um Forſtgeſchichte, Forſtvermeſſung incl. Waldtheilung und Forſtpolitik) und in der Landbauwiſſenſchaft. 4) Erweiterung der Fachprüfung auf der Hochſchule um Geognoſie, Finanzwiſſenſchaft und Rechtswiſſenſchaft(Hauptſätze des Staats⸗ und Privatrechts). 5) Doppelte Zählung der Note im Forſtfach. Zum Zwecke der Ausführung dieſer Verordnung erſchien unter dem 17. Januar 1881, nach umfänglichen Vorberathungen und Verhandlungen eine neue Ordnung der Hochſchulprüfungen im Finanz⸗ und Forſtfach, welche ſich im folgenden Theil ab⸗ gedruckt findet. Gleichzeitig wurde die Prüfungscommiſſion, den wieder⸗ holten Anträgen des Herausgebers gemäß, um den zweiten Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft¹), den o. Profeſſor der Mineralogie und den o. Profeſſor des deutſchen Privatrechts erweitert. In Bezug auf die für den Großh. Forſtdienſt erforderliche körper⸗ liche Qualification gilt noch heute die Verordnung des Finanz⸗ miniſteriums vom 14. Juni 1854 ²). Im Uebrigen wäre noch ¹) Seit der Errichtung des Lehrſtuhls der Forſtwiſſenſchaft an der Landes⸗ univerſität hatte bei den Facultätsprüfungen der ordentliche Profeſſor der Forſt wiſſenſchaft die Examina der Forſtcandidaten ebenſo ausſchließlich zu beſorgen, wie die ordentlichen Profeſſoren in den übrigen Fächern. Als einzige Ausnahme hier⸗ von iſt die durch Reſcript vom 14. Juni 1843 verfügte Ernennung Zimmer’'s zum Mitglied der cameraliſtiſchen Prüfungs⸗Commiſſion, ſpeciell für die Prüfung im Forſtfach, zu verzeichnen. ²) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 22 vom 26. Juni 1854, S. 233. 42 die Bekanntmachung vom 19. Juli 1877 ¹) anzuführen, durch welche für den Civildienſt im Finanz⸗ und techniſchen Fache bei der Maturitätsprüfung an einem Gymnaſium in Zukunft die Kenntniß der griechiſchen Sprache nicht verlangt werden ſolle, und daß an Stelle des Abſolutorium's an einem Gymnaſium auch die Maturitätsprüfung an einer Realſchule I. Ordnung treten könne. ¹) Großherzogl. heſſ. Regierungsblatt Nr. 37 vom 31. Juli 1877, S. 314. e Jebig lichts Torſc d. 1879 Diseipl 1879 a gemäße der Un dirende in Str und Ve U und di erſchien des J ſtehend een, durch bei der Kenntniß an Stelle Sprüfung S. 314. II. Theil. Jetzige Organiſation des forſtwiſſenſchaftlichen Unter⸗ richts und der einſchlagenden Univerſitätsverhältniſſe. I. Abſchnitt. Vorſchriften über das akademiſche Bürgerrecht und die Handhabung der akademiſchen Disciplin. Durch die allerhöchſte Verordnung vom 15. Januar 1879 ¹) wurde das Univerſitätsgericht und das beſondere akademiſche Disciplinargericht an der hieſigen Univerſität mit Wirkung vom 1. April 1879 an aufgehoben. Hierdurch trat die ſchon lange nicht mehr zeit⸗ gemäße Verordnung vom 28. April 1835 ²), die Disciplinarſtatuten der Univerſität betreffend, außer Kraft, und ſind von da an die Stu⸗ direnden der Landesuniverſität in bürgerlichen Rechtsangelegenheiten, in Straf⸗ und Polizeiſachen lediglich den allgemein gültigen Geſetzen und Verordnungen unterworfen. Ueber den Erwerb und Verluſt des akademiſchen Bürgerrechts und die hiermit in Zuſammenhang ſtehende akademiſche Disciplin erſchienen am 20. Januar 1879 neue Beſtimmungen des Miniſteriums des Innern ³) mit Wirkung vom 1. April, aus welchen wir im Nach⸗ ſtehenden die wichtigſten herhorheben. ¹) Großh. heſſ. Regierungsblatt Nr. 2 vom 30. Januar 1879, S. 3. ²) Daſ. Nr. 25 vom 4. Mai 1835, S. 225(im Ganzen 158 Artikel). ³) Daſ., S. 4. Gleichzeitig trat vom 1. April 1879 ab die Verordnung vom 26. October 1848, die Abänderung verſchiedener Einrichtungen der Univerſität Gießen betr., außer Kraft. 44 I. Cap. Von dem akademiſchen Bürgerrecht. 1. Erwerb. Das akademiſche Bürgerrecht wird durch Immatrikulation er⸗ worben(§ 1). Hierzu werden zugelaſſen: 1) Diejenigen, welche das Maturitätszeugniß eines deutſchen Gymnaſiums oder einer für gewiſſe Fächer ¹) gleichgeſtellten Anſtalt(Realſchule J. Ordnung, Realgym⸗ naſium) erhalten haben; 2) nach dem Ermeſſen des Rektors auch ſolche Männer, welche ſich durch andere Zeugniſſe über Unbeſcholtenheit und wiſſen⸗ ſchaftliche Vorbildung ausweiſen können. Außerdem iſt das Abgangszeugniß einer etwa früher beſuch⸗ ten Hochſchule vorzulegen. Iſt ſeit Ausſtellung der letzten Zeugniſſe eine längere Zeit abgelaufen, ſo iſt auch ein Unbeſcholtenheits⸗ zeugniß beizubringen, welches von der Polizeibehörde desjenigen Ortes ausgeſtellt ſein muß, an welchem ſich der Betreffende im letzten Jahre längere Zeit aufgehalten hat. Minderjährige haben in allen Fällen noch ein beglaubigtes Zeugniß ihrer Aeltern oder Vormünder beizubringen, daß ſie mit deren Einwilligung die Univerſität Gießen beſuchen(§ 2). Wer von einer anderen Univerſität fortgewieſen worden iſt, kann nur auf Grund eines zuſtimmenden Beſchluſſes des engeren Senats immatrikulirt werden(§ 3). Die Immatrikulationsgebühr beträgt 20 Mark, für Diejenigen, welche vorher an einer anderen Univerſität ſtudirt haben, 10 Mark und iſt an den Quäſtor zu entrichten(§ 4). Der Immatrikulation hat eine Anmeldung auf dem Secretariat, unter Vorlage der nöthigen Zeugniſſe ꝛc., vorauszugehen. Sie kann in der Woche vor und muß innerhalb der erſten 3 Wochen nach dem jedesmaligen Beginn der Vorleſungen erfolgen(§ 5). Die Aufnahme erfolgt durch den Rector, nachdem ſich der Ange⸗ meldete in das Verzeichniß der Studirenden und in das Album der ¹) Zu dieſen gehört u. A. auch das Forſtfach. betreffen Matrike gfademij bei Ben Je Vorleſu welchem unterzie de Pfli erlaſſen, di gangene centen die Ein geſtattet ſchreibe ation er ß eines Fächer 1) Realgym⸗ r, welche d wiſſen⸗ r beſuch⸗ Zeugniſſe Nheits⸗ esjenigen im letzten laubigtes ſie mit iſt, kann Senats iejenigen, 10 Mark cretariat, Sie kann nach dem der Ange⸗ lbum der betreffenden Facultät eingetragen hat. Der Aufgenommene erhält eine Matrikel, ein Collegienbuch, ein Exemplar der Vorſchriſten über das akademiſche Bürgerrecht ꝛc. und eine Karte behufs ſeiner Legitimation bei Benutzung der Univerſitätsbibliothek(§ 7). 2. Wirkungen. Das akademiſche Bürgerrecht gewährt das Recht des Beſuchs der Vorleſungen, ſowie der Benutzung der akademiſchen Inſtitute, nach Maßgabe der für dieſe getroffenen beſonderen Beſtimmungen(§ 8). Jeder Immatrikulirte muß ſich wenigſtens für eine Privat⸗ Vorleſung oder Uebung einſchreiben. Für dasjenige Semeſter, in welchem ſich ein Studirender einer Staats⸗ oder Fakultätsprüfung unterzieht, fällt jedoch dieſe Verbindlichkeit weg. Auch kann der Rector die Pflicht zum Einſchreiben für eine Vorleſung(Uebung) denjenigen erlaſſen, welche mit einer wiſſenſchaftlichen Arbeit beſchäftigt ſind(§ 9). Die Einſchreibung für die Vorleſungen findet, nach vorausge⸗ gangener Honorarzahlung auf der Quäſtur, bei den betreffenden Do⸗ centen ſtatt. Zehn Tage nach Ablauf der Immatrikulationsfriſt darf die Einſchreibung ohne beſondere Erlaubniß des Rectors nicht mehr geſtattet werden(§ 10). Wer ein Stundungsgeſuch geſtellt hat, kann ſich vorläufig ein— ſchreiben ꝛc.(§ 11). 3. Erlöſchen. Das akademiſche Bürgerrecht erliſcht: 1) durch ausdrückliche oder ſtillſchweigende Aufſage von Seiten des Studirenden; 2) durch Ausſchließung von der Univerſität(§ 12). Die ausdrückliche Aufſage iſt bei dem Secretär zu erklären. Auf Verlangen erhält der Ausgetretene ein Abgangszeugniß, für welches der Betrag von 10 Mark zu entrichten iſt(§ 13). Das Abgangszeugniß wird verweigert, ſo lange 1) ein gegen den Studirenden begonnenes Ausſchließungsver⸗ fahren nicht erledigt iſt; 2) der Studirende ſeinen Verpflichtungen gegen die Univerſi— tätsbibliothek oder andere akademiſche Inſtitute nicht nach⸗ gekommen iſt; 46 3) der Studirende, welcher Stundung der Honorarien genoſſen hat, den dieſerhalb vorgeſchriebenen Schuldſchein nicht unter⸗ zeichnet hat(§ 14). Die Aufſage gilt als ſtillſchweigend erklärt, wenn ein Studirender: 1) ohne ausreichende Entſchuldigung ſich, während die Vor⸗ leſungen im Gange ſind, auf länger als vier Wochen von hier entfernt; 2) trotz zweimaliger Aufforderung, vor dem Rector oder enge⸗ ren Senat zu erſcheinen, ohne genügende Entſchuldigung ausgeblieben iſt; 3) ohne Erlaubniß des Rectors die rechtzeitige Einſchreibung für eine Vorleſung unterläßt. In jedem dieſer Fälle hat der Rector Streichung des Namens aus dem Verzeichniß der Studirenden anzuordnen. Die erfolgte Strei⸗ chung wird am ſchwarzen Brette bekannt gemacht. Es ſteht dem Betreffenden frei, gegen die Anordnung des Rectors die Entſcheidung des engeren Senats anzurufen. Ein Abgangszeugniß kann im Falle ſtillſchweigender Aufſage nicht beanſprucht werden(§ 15). II. Cap. Von der akademiſchen Disciplin. 1. Allgemeine Beſtimmungen. Die Handhabung der akademiſchen Disciplin, welche die Aufgabe hat, Ordnung, Sitte und Ehre bei den Studirenden aufrecht zu er⸗ halten(§ 16), liegt theils dem Rector, theils dem engeren Senat ob(§ 17). Allgemeine, die Handhabung der Disciplin betreffende Anord⸗ nungen werden von dem engeren Senat erlaſſen(§ 18). 2. Vereinsweſen und Verſammlungen. Von der Gründung eines Vereins der Studirenden iſt dem Rector binnen 3 Tagen, unter Bezeichnung der Vorſtände und Vorlage der Statuten, Anzeige zu machen(§ 19). Die Theilnahme an einem vom engeren Senat oder Rector für geſchloſſen erklärten Verein wird disciplinär, nach Umſtänden mit Aus⸗ ſchluß von der Univerſität, geahndet(§ 22). Allge Studirend Ab des anſtaltet lungen wi Solc andemiſch Behörden velche die efährden, beflecken. die disciy Disc Das ſelnen S die zeitbeſtin Wer genomme Großh. Geg Miniſteri des Ausſ dem Sec Inr auf der organi⸗ genoſſen cht unter⸗ dirender: die Vor⸗ ochen von der enge⸗ huldigung ſchreibung Namens gte Strei⸗ teeht dem iſcheidung im Falle Aufgabe ht zu er⸗ en Senat Anord⸗ m Rector rlage der hecor für mit Aus⸗ 47 Allgemeine Studentenverſammlungen und öffentliche Aufzüge der Studirenden dürfen, neben Beachtung der Beſtimmungen des Art. 216 des Polizeiſtrafgeſetzes, nur mit Genehmigung des Rectors ver⸗ anſtaltet werden. Die Theilnahme an nicht genehmigten Verſamm⸗ lungen wird, wie im§ 22, geahndet(§ 23). 3. Disciplinarſtrafen. Solche werden erkannt, wenn Studirende die ihnen durch die akademiſchen Geſetze und die allgemeinen Anordnungen der akademiſchen Behörden auferlegten Pflichten verletzen, oder Handlungen begehen, welche die Sitte und Ordnung des akademiſchen Lebens ſtören oder gefährden, oder wodurch ſie ihre oder ihrer Commilitonen Standesehre beflecken. Eine ſtattgehabte Beſtrafung durch die Landesgerichte ſchließt die disciplinariſche Ahndung derſelben Handlung nicht aus(§ 24). Disciplinarſtrafen ſind: 1) Verweis durch den Rector, 2) Verweis vor dem engeren Senat, 3) Androhung der Ausſchließung von der Univerſität, 4) Ausſchließung von der Univerſität(§ 25). 4. Verfahren in Disciplinarſachen. Das ſpecielle Verfahren in Disciplinarſachen iſt je nach den ein⸗ zelnen Strafarten genau feſtgeſtellt(§§ 26—33). Die Ausſchließung von der Univerſität erfolgt mit oder ohne Zeitbeſtimmung(§ 28). Wer ohne Zeitbeſtimmung ausgeſchloſſen wurde und wieder auf⸗ genommen werden will, hat ſich mit einem bezüglichen Geſuch an das Großh. Miniſterium des Innern zu wenden(§ 29). Gegen den Ausſchließungsbeſchluß kann Beſchwerde bei dem Miniſterium des Innern geführt werden. Dieſelbe iſt bei Vermeidung des Ausſchluſſes binnen 10 Tagen nach Zuſtellung des Beſchluſſes bei dem Secretair anzumelden(§ 34). Zuſatz. Ihren Abſchluß haben die neueren ſehr weſentlichen Veränderungen auf der hieſigen Hochſchule in der allerhöchſten Verordnung, die organiſchen Beſtimmungeu der Landes⸗Univerſität 48 Gießen betreffend, vom 26. November 1879 ¹) gefunden, nach welcher ein ganz neues Statut über die Organiſation derſelben mit Wirkung vom 1. Januar 1880 in Kraft getreten iſt. Da die diesfallſigen Beſtimmungen, welche ſich in 50§S über die Competenzen der einzelnen akademiſchen Behörden verbreiten, für die Studirenden ein geringes Intereſſe beſitzen und zudem im Regierungsblatt publicirt worden ſind, glauben wir uns ein weiteres Eingehen hierauf erſparen zu können. II. Abſchnitt. Anterricht. 1. Grund⸗ und Hülfswiſſenſchaften. Sämmtliche Grund⸗ und Hülfswiſſenſchaften der Forſtwiſſenſchaft kommen im Laufe eines Jahres ²) von Profeſſoren der Univerſität zum Vortrag. Die betreffenden Vorleſungen und Docenten ſind der⸗ malen folgende: 1) Algebra mit Determinantentheorie; Analytiſche Geometrie der Ebene; Differential⸗ und Integralrechnung, jede 4 ſtündig(die o. Pro⸗ feſſoren Dr. Baltzer und Dr. Paſch). 2) Feldmeßkunde, 3 ſtündig mit Uebungen(ao. Profeſſor Dr. Fromme). 3) Experimentalphyſik I. Theil(Mechanik, Akuſtik, Optik) und II. Theil(Wärme, Magnetismus, Elettricität, Galvanismus), jeder 5 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Röntgen). 4) Experimentalchemie unorganiſcher Theil, 7 ½ ſtündig in jedem Winter; organiſcher Theil 4 ½ ſtündig in jedem Sommer(o. Profeſſor Dr. Will). 5) Botanik, 5 ſtündig; Pflanzenphyſiologie mit Demonſtrationen, 4 ſtündig; Kryptogamenkunde, 2 ſtündig; Erklärung der Forſtpflanzen, ¹) Großh. heſſ. Regierungsblatt Nr. 58 vom 1. December 1879, S. 715. 2) Nur einige angewandte Disciplinen, z. B. Forſtpflanzen, Pilzkrankheiten, Forſtzoologie und Forſtrecht, repetiren nicht regelmäßig in jedem Jahr. lſtündig ffündig lſtündig; Unterſuch botaniſche 6)¹ bſtündig der Erde ſtündig 7). ſologie, Dr. Lut 8) 4ſtündig 9) Landwirt Aſtündig ſſtündig Pbung), 2⸗ und Profeſſor 10) Handels⸗ 11) 12) Dr. vor Ee Vhyük Grundla machen. ſowie de thunlic tez For Au nein bit ſophie 1 ldiglich den, nach derſelben Da die ompetenzen tudirenden t publicirt if erſparen viſſenſchaft Univerſität ſind der⸗ metrie der die o. Pro⸗ feſſor Dr. Optik) und us), jeder g in jedem Profeſſor iſtrationen, rſtpflanzen, 8 715. Uakrankheiten, m Jahr. 499 1 ſtündig; Pilzkrankheiten der Culturgewächſe(Waldbäume, Cerealien ec.), l ſtündig; Converſatorium über Botanik, 1 ſtündig; Klimatologie, 1ſtündig; ferner mikroſkopiſche Uebungen, 5—6 ſtündig; Uebungen im Unterſuchen und Beſtimmen kryptogamiſcher Pflanzen(3 ſtündig) und botaniſche Excurſionen(o. Profeſſor Dr. Hoffmann). 6) Mineralogie, 5 ſtündig; chemiſche und phyſikaliſche Geologie, 5 ſtündig mit Excurſionen; Formationslehre und Entwickelungsgeſchichte der Erde, 2 ſtündig; Mineralogie und Bodenkunde für Forſtwirthe, 4 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Streng). 7) Zoologie(Ueberſicht über das Geſammtgebiet), 6 ſtündig; Forſt⸗ zoologie, 3 ſtündig und mikroſkopiſch⸗zoologiſche Uebungen(o. Profeſſor Dr. Ludwig). 8) Theoretiſche Nationalökonomie, 5 ſtündig; Finanzwiſſenſchaft, 4 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Laspeyres). 9) Encyclopädie der Landwirthſchaft, 4 ſtündig; Geſchichte der Landwirthſchaft, 1 ſtündig; Technologie der landwirthſchaftl. Gewerbe, 2 ſtündig, verbunden mit Excurſionen; Wieſenbau und Draincultur, 2 ſtündig; Landwirthſchafts⸗Politik(Domänen⸗, Steuer⸗, Agrargeſetz⸗ gebung), 1 ſtündig; Uebungen im landwirthſchaftlichen Laboratorium, 2⸗ und 4 ſtündig; Converſatorium über Landwirthſchaft, 1 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Thaer). 10) Rechtsencyclopädie, 2 ſtündig; deutſches Privatrecht, 5 ſtündig; Handels⸗ und Wechſelrecht, 5 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Gareis). 11) Forſtrecht, 3 ſtündig(Privatdocent Dr. Braun). 12) Situationszeichnen für Forſtleute, 4 ſtündig(o. Profeſſor Dr. von Ritgen). Es empfiehlt ſich, mit dem Studium der Mathematik, Feldmeßkunde, Phyſik und Chemie zu beginnen, da dieſe Gegenſtände die wichtigſte Grundlage für das Fach bilden und den Inhalt der Vorprüfung aus⸗ machen. Hierauf folgt das Studium der eigentlichen Fachdisciplinen, ſowie der ſonſtigen Grund⸗ und Nebenwiſſenſchaften. Wenn irgend thunlich, iſt auch Botanik, Nationalökonomie und Rechtsencyelopädie, bez. Forſtrecht, alsbald in den erſten Semeſtern mit zu hören. Außerdem wird den Studirenden auch der Beſuch einiger allge⸗ mein bildender Vorleſungen aus dem Gebiete der eigentlichen Philo⸗ ſophie und Geſchichte empfohlen. Wer ſich bezüglich ſeiner Studien lediglich auf das unbedingte Bedürfniß beſchränkt, mißgönnt 4 50 ſich ſelbſt die Vortheile, welche gerade die Univerſität als allgemeine und höchſte Bildungsſtätte— im Gegenſatz zu den Fachſchulen— gewährt. Das vor Beginn eines jeden Semeſters ausgegebene Verzeichniß der Vorleſungen kann entweder vom Herausgeber oder vom Univerſitäts⸗ Secretariat unentgeltlich bezogen werden. Bei dieſer Gelegenheit ſei den Studirenden der Forſtwiſſenſchaft in ihrem eigenen Intereſſe an's Herz gelegt, ſich alsbald bei dem Be⸗ zuge der Hochſchule an die forſtlichen Docenten zu wenden, damit ſie durch deren Rath in die Lage verſetzt werden, ihr Studium in der angemeſſenſten Reihenfolge und zugleich geringſtmöglichen Zeit vollen⸗ den zu können. 2. Fachwiſſenſchaften. 1) Encyclopädie und Methodologie der Forſtwiſſenſchaft, 8 ſtündig; Waldbau, 5 ſtündig mit praktiſchen Uebungen und Excurſionen; Forſt⸗ ſchutz(incl. Forſtinſectenkunde), 5 ſtündig; Forſtbenutzung, 5 ſtündig, mit praktiſchen Uebungen und Excurſionen; Forſttechnologie, 2 ſtündig; Waldertragsregelung, 4 ſtündig; Forſtpolitik, 4 ſtündig(o. Profeſſor Dr. Heß). 2) Waldwegbau, 4 ſtündig mit Excurſionen; Forſtvermeſſung und Waldtheilung, 3 ſtündig mit Excurſionen; Holzmeßkunde, 4 ſtündig, mit Aufnahmen im Walde; Waldwerthrechnung und forſtliche Statik, 4 ſtündig; Forſthaushaltungskunde, 2 ſtündig; Forſtgeſchichte und Forſt⸗ ſtatiſtik, 3 ſtündig; Jagd⸗ und Fiſchereikunde, 3 ſtündig(ao. Profeſſor Dr. Schwappach). Der Vortrag dieſer Disciplinen erfolgt binnen eines zweijährigen Zeitraums, und wird über die Reihenfolge und Tage, ſowie Stunden ꝛc. nach Ablauf eines jeden Bienniums ein beſonderes Verzeichniß ver⸗ öffentlicht. 3. Beginn der Vorleſungen. Ueber den jedesmaligen Zeitpunkt des Beginns der Vorleſungen ſowohl, als der Immatrikulation gibt das betreffende Semeſtralver⸗ zeichniß genaue Auskunft. In der Regel beginnen die Vorleſungen für das Sommerſemeſter zwiſchen Mitte und Ende April, für das Winterſemeſter Ende October. der Sch auf den Die Sommerſ ihren An A. Das phyſikaliſe Kabinet, mineralog vergleiche lihe Inſ und Ant zugleich! Die Sammlu Semeſter werden ſi gemacht. Bei den Dire Am auf die! Die O uh don 9— nach den die Zurü von 3— die leſezimm § 16) n( t mire allgemeine chulen— zerzeichniß niverſitäts⸗ riſſenſchaft i dem Be⸗ damit ſie um in der eit vollen⸗ S ſtündig; en; Forſt⸗ 5 ſtündig, 2 ſtündig; Profeſſor ſſung und ündig, mit he Statik, und Forſt⸗ Profeſſor eijährigen stunden d. ichniß ver⸗ orleſungen meſtralver⸗ nerſemeſter e October. 51 Der Schluß der letzten Vorleſungen fällt beim Sommerſemeſter etwa auf den 15. Auguſt, beim Winterſemeſter etwa auf den 15. März. Die Immatrikulation nimmt im Winterſemeſter eine Woche, im Sommerſemeſter 3 Tage vor dem geſetzlichen Beginn der Vorleſungen ihren Anfang. 4. Unterrichtsmittel. A. In allgemein wiſſenſchaftlicher Beziehung: Das mathematiſche, mathematiſch⸗phyſikaliſche, geodätiſche und phyſikaliſche Kabinet, das chemiſche Laboratorium und technologiſche Kabinet, das botaniſche Muſeum und der botaniſche Garten, das mineralogiſche Kabinet, das Inſtitut und Kabinet für Zoologie und vergleichende Anatomie, das ſtatiſtiſche Inſtitut, das landwirthſchaft⸗ liche Inſtitut, das Inſtitut für Kunſtwiſſenſchaft, das Kunſt⸗, Münz⸗ und Antiken⸗Kabinet, endlich die Univerſitäts⸗Bibliothek, in welcher zugleich mehrere Leſezimmer eingerichtet ſind. Die Tage und Stunden, zu welchen die einzelnen Inſtitute und Sammlungen den Studirenden geöffnet ſind, finden ſich für jedes Semeſter am Schluſſe des Vorleſungsverzeichniſſes angegeben; theils werden ſie auch am ſchwarzen Brett in der Univerſitäts⸗Aula bekannt gemacht. Bei der Beſichtigung bez. Benutzung ſind die von den betreffen den Directoren ertheilten Weiſungen zu befolgen. Am umfangreichſten ſind die diesfallſigen Vorſchriften in Bezug auf die Univerſitätsbibliothek. Dieſelbe iſt täglich mit Ausnahme der Sonn⸗ und Feiertage von 9—1 Uhr und von 3— 4 Uhr, während der Herbſtferien jedoch nur von 9—1 Uhr, geöffnet. Nur am Nachmittage vor und am Tage nach den drei hohen Feſten bleibt ſie geſchloſſen. Das Ausleihen und die Zurücknahme von Büchern iſt auf die Stunden von 11—1 und von 3— 4 beſchränkt(§ 15 der betreffenden Vorſchriften). Die verlangten Bücher können entweder zur Benutzung auf dem Leſezimmer der Bibliothek verabfolgt oder nach Hauſe geliehen werden (§ 16). Studirende haben ſich durch Vorzeigung ihrer Karte zu legiti⸗ miren(§ 17). 4* 52 Ueber jedes nach Hauſe entliehene Buch iſt ein vorſchriftsmäßig ausgeſtellter Leihſchein einzureichen(§ 21). Die Leihſcheine der Studirenden haben für 4 Wochen Gültigkeit; für nicht inzwiſchen von Anderen beſtellte Bücher kann die Friſt ver⸗ längert werden(§ 22). Alles Einzeichnen und Einſchreiben in Bibliotheksbücher, ſelbſt zum Zwecke wirklicher Verbeſſerung, iſt unterſagt. Zuwiderhandlung hat Schadenserſatz, ev. Ausſchluß von der Benutzung der Bibliothek zur Folge(§ 23). Sämmtliche entliehenen Bücher müſſen von den Studirenden vor dem 15. März und dem 15. Auguſt an die Bibliothek zurückgeliefert werden(§ 24). B. In forſtlicher Beziehung: a) Sammlungen u. z. 1) Zweigſammlung(40 ¹); 2) Herbarium von Holzarten, Gräſern und Waldkräutern(700); 3) Samenſammlung, bez. Holz⸗, Gras⸗ und landwirthſchaftliche Sämereien(220); 4) 4 Holzſammlungen, nämlich 1 Hauptſammlung deutſcher Holz⸗ arten(120), 1 kleine Sammlung deutſcher Holzarten für den Unterricht(150), 1 Sammlung exotiſcher Holzarten(80) und 1 Handſammlung zum Gebrauch der Studirenden(einſchließ⸗ lich polirter Hölzer und nach verſchiedenen Richtungen hin geſpaltener Stücke); 5) Pilzſammlung und verpilzte Hölzer(60), außerdem 1 kleine Handſammlung; 6) Sammlung von forſtlich wichtigen kleinen Säugethieren, Thier⸗ ſchädeln und Vögeln(100): 7) Sammlung von Wildfährten(63 Gypsabdrücke nach Louis) nebſt 10 zugehörigen Fährten⸗Tafeln; ¹) Die in Klammern beigeſetzten Zahlen beziffern die vorhandenen Arten in abgerundeten Beträgen. Bei den meiſten Sammlungen ſind aber von jeder Art mehrere, bei den Holz⸗, Inſecten⸗ und Thierfraßobject⸗Sammlungen ſogar viele Exemplare(verſchiedene Schnitte bei den Hölzern, bez. Entwickelungsſtufen und Varietäten bei den Thieren, Fraß⸗Stadien ꝛc) vorhanden. 8)2 naturwiſſ Mineralo nittel h Sammlu forſtliche bei Gele Die in welch Geräthe⸗ Fuße de ſelbe ung die St Larl d Gartens riftsmäßig Gültigkeit; Friſt ver⸗ her, ſelbſt erhandlung Bibliothet renden vor rückgeliefert ern(700); thſchaftliche iſcher Holz⸗ en für den 1(80) und leinſchließ ungen hin m I kleine ren, Thier ch Louis en Arten in in jeder An n ſegar viel gsſtufen und 53 8) 2 Forſtinſectenſammlungen, nämlich 1 über alle Ordnungen (530) und 1 Käferſammlung(480); 9) Larven⸗ und Puppenſammlung forſtlich wichtiger Inſecten in Gläſern(80); 10) 2 Sammlungen von Wild⸗, Mäuſe⸗, Vögel⸗ und Inſecten⸗ fraßobjecten, nämmlich 1 Hauptſammlung(130) und 1 Hand⸗ ſammlung zum Gebrauch der Studirenden; 11) 1 Geſteinsſammlung(185); 12) Sammlung von Cultur⸗, Holzhauereigeräthen und von Werk zeugen zur Gewinnung forſtlicher Nebenproducte(260); 13) Sammlungen von Meßgeräthſchaften(70); 14) Modell⸗Sammlung(45); 15) Sammlung von verſchiedenen forſttechnologiſchen Objecten, darunter Collectionen von Kohlen(50) und Torfſorten(15). Hierzu kommt noch eine kleine Handbibliothek ¹) namentlich ſolcher Werke, welche häufiger Verwendung beim Unterricht finden. Da die den betreffenden ordentlichen Profeſſoren unterſtellten naturwiſſenſchaftlichen Sammlungen und Muſeen(in Zoologie, Botanik, Mineralogie ꝛc.) ſehr reichhaltig ſind, werden die disponibelen Geld⸗ mittel hauptſächlich auf die Vermehrung der ſpeciell forſtlichen Sammlungen verwendet. Das Sammeln von noch fehlenden, das forſtliche Intereſſe berührenden Naturobjecten geſchieht faſt ohne Koſten bei Gelegenheit der Excurſionen und forſtlichen Ferienreiſen. b) Der akademiſche Forſtgarten. Dieſer Garten, 5,7 ha groß, mit beſonderem forſtlichem Kabinet, in welchem ſich eine fortwährend dem praktiſchen Gebrauch gewidmete Geräthe⸗Sammlung befindet, und mit Aufſeherwohnung, liegt am Fuße des Schiffenberg, etwa 1 Stunde von Gießen entfernt. Der⸗ ſelbe unterſteht der Oberaufſicht des ord. Profeſſors, bez. erſten Lehrers. Die Stelle des Gartenaufſehers bekleidet ſeit dem 1. November 1870 Carl Dormer aus Lich(in Oberheſſen). Die Hauptzwecke dieſes Gartens ſind: das Demonſtrations⸗ und Verſuchsfeld für den forſt ¹) Außerdem werden die nöthigen forſtwiſſenſchaftlichen Werke und Zeitſchriften aus den Mitteln der allgemeinen Univerſitätsbibliothek angeſchafft und daſelbſt auf⸗ bewahrt. 54— praktiſchen Unterricht im Walde zu bilden und den Studirenden Ge⸗ legenheit zu forſtbotaniſchen Studien(zunächſt über die einheimiſchen Waldbäume) zu geben 1¹). c) Oberförſtereien. Zu größeren practiſchen Uebungen(ſ. 5), welche das Vorhanden⸗ ſein von Beſtänden erfordern, und Excurſionen werden hauptſächlich die beiden Oberförſtereien Gießen und Schiffenberg benutzt, welche ¼— ½ Stunde von der Stadt beginnen und— bei der Mannichfaltigkeit ihrer Standorts⸗ und Beſtandesverhältniſſe— reiches Material zur praktiſchen Unterweiſung der Studirenden bieten. Eine Einwirkung auf deren Verwaltung ſteht zwar den forſtlichen Docenten der Hochſchule nicht zu, doch können— nach vorausgegangener Ver⸗ ſtändigung mit dem betreffenden Oberförſter— nicht nur ſämmtliche hier vorkommenden Betriebs⸗Operationen und Arbeiten zu Zwecken des Unterrichts benutzt, ſondern auch beſondere Experimente zu dieſem Behufe in dieſerhalb eingegebenen Beſtänden angeſtellt werden. 5. Praktiſche Uebungen und Excurſionen. In jedem Semeſter werden, und zwar von beiden Docenten der Forſtwiſſenſchaft, wöchentliche Uebungen und Excurſionen zur Erläute⸗ rung und Ergänzung der theoretiſchen Lehrvorträge vorgenommen. Sie bezwecken entweder die Ausführung gewiſſer forſttechniſcher Ope⸗ rationen(Saaten, Pflanzungen, Durchforſtungen, Aufaſtungen, Schlag⸗ ſtellungen, Baumfällungen, Stockſprengungen ꝛc.), oder die Vornahme beſtimmter Uebungen(Flächenmeſſungen, Holzmaſſenaufnahmen, Nivelle⸗ ments, Abſtecken von Waldwegen ec.), oder die Beſichtigung nahegelegener charakteriſtiſcher Betriebsformen und Waldwirthſchaften(Eichenſchäl⸗ wald, Buchenhochwald, Fichtenkahlſchlagbetrieb ꝛc.). Ueber die ſtattgehabten Excurſionen und Verſuche werden in der Regel von Seiten der Studirenden Protokolle geliefert, vom Leiter der Excurſion berichtigt und mit den betreffenden Verfaſſern durchge⸗ ſprochen. Dieſe vom Herausgeber in's Leben gerufene Einrichtung ¹) Vergl. des Herausgeber's kleine Schrift: Der akademiſche Forſtgarten bei Gießen. J. Ricker'ſche Buchhandlung daſ. 1878(32 Seiten). hat derſe gegeben fortlaufen Auß Ferienrei eines der vorgenon di im Gan Das Semeſter lſuungen, Kehrers, ſind, iſt überſchrer keine Gü Wer dört, hat ſes der Die rorienfre Kein er von e Sa lademiſ buche be St unter B zu richte Es ganz ode — 55 ſlgung d don beide enden Ge⸗ heimiſchen zorhanden⸗ znuptſächlich g benutzt, — bei der — reiches ten. Eine Docenten gener Ver⸗ ſämmtliche u Zwecken zu dieſem en. deenten der er Erläute⸗ genommen. ſcher Ope⸗ en, Schlag⸗ Vornahme en, Nivelle— hegelegener Eichenſchäl⸗ den in der vom Leiter en durchge⸗ 55 hat derſelbe ſehr bewährt gefunden, weil ihm hierdurch Gelegenheit gegeben wird, irrige Anſchauungen ſchon während des Studienganges fortlaufend berichtigen und Mangelndes ergänzen zu können. Außerdem wird in jedem Sommerhalbjahr eine 8—14 tägige Ferienreiſe in ein größeres inſtructives Waldgebiet unter Leitung je eines der beiden forſtlichen Lehrer, wobei dieſe regelmäßig alterniren ¹), vorgenommen. 6. Honorare. Die wichtigſten Beſtimmungen der neuen Honorarienordnung (im Ganzen 15§8) ſind folgende: Das Vorleſungshonorar beträgt für je 1 Stunde wöchentlich pro Semeſter 8 Mark, für jede folgende Stunde 3 M. Für ſolche Vor⸗ leſungen, mit welchen beſondere Bemühungen oder Auslagen des Lehrers(etwa durch Experimente, Excurſionen oder dergl.) verbunden ſind, iſt der doppelte Betrag der vorſtehenden Norm nicht zu überſchreiten. Für die Benutzung der Inſtitute haben dieſe Normen keine Gültigkeit(§ 1). Wer eine Vorleſung bei demſelben Docenten zum zweiten Mal hört, hat nur das halbe Honorar zu zahlen; für Uebungen wird aber ſtets der volle Betrag in Anrechnung gebracht(§ 2). Die Söhne von Docenten der Landesuniverſität genießen Hono⸗ rarienfreiheit(§ 3). Kein Docent darf das Honorar für eine Vorleſung erlaſſen, wenn er von einem Studirenden darum erſucht wird(§ 4). Sämmtliche Honorare ſind bei Beginn des Semeſters an den akademiſchen Quäſtor zu entrichten, welcher die Zahlung im Collegien⸗ buche beſcheinigt(§ 5). Stundungsgeſuche ſind in den erſten 14 Tagen des Semeſters, unter Beifügung von Bedürftigkeitszeugniſſen, an den engeren Senat zu richten und bei dem Quäſtor einzureichen(§ 6). Es ſteht in dem Ermeſſen der Docenten, ob ſie den Honorarbetrag ganz oder nur zur Hälfte ſtunden wollen(§ 7). ¹) In früherer Zeit machte bloß der erſte Lehrer dieſe Reiſe; durch Ver⸗ fügung vom 24. November 1840 wurde aber beſtimmt, daß dieſelbe abwechſelnd von beiden Docenten der Forſtwiſſenſchaft vorgenommen werden ſolle. 56 In allen Stundungsangelegenheiten entſcheidet auf Vortrag des Quäſtors der engere Senat(§ 8). Bei bewilligter Stundung erhält der Geſuchſteller einen Stundungs⸗ ſchein, welcher jedesmal nur für das betreffende Semeſter gilt. Ge⸗ ſuche um Erneuerung ſind vor dem Schluſſe des Semeſters bei dem Quäſtor einzureichen(§ 9). Unfleiß, ungeeignetes Betragen oder übermäßiger Aufwand aec. bewirken Entzug der Stundung(§ 10). Ein Studirender, welchem Stundung gewährt worden iſt, hat bei ſeinem Abgang von der Hochſchule einen vorgedruckten Schuldſchein zu unterſchreiben(§ 11). Wer durch beſondere Umſtände verhindert iſt, das Honorar für die Vorleſungen bei Beginn des Semeſters zu entrichten, hat ſich unter Darlegung der Gründe an den engeren Senat zu wenden, welcher kurze Zahlungsfriſten geſtatten kann, die ſich aber keinesfalls auf das ganze Semeſter erſtrecken dürfen. Läßt der Schuldner die ge— ſtattete Friſt vorübergehen, ohne Zahlung zu leiſten, ſo erfolgt die Streichung der Einſchreibung durch den Rector(§ 12). Die Beitreibung geſtundeter Honorare geſchieht durch den Quäſtor III. Abſchnitt. Prüfungsweſen. 1. Vorbemerkungen. Nachdem, wie ſchon im geſchichtlichen Rückblick hervorgehoben wurde, unter dem 31. Juli 1879 eine neue Verordnung, die Allgem. Staats⸗ prüfungen in dem Finanzfach und den techniſchen Fächern betreffend, erſchienen war, machte ſich zur Ausführung derſelben eine neue Ord⸗ nung der Hochſchulprüfungen im Finanz⸗ und Forſtfach erforderlich. Die Wichtigkeit dieſes Gegenſtandes in Verbindung mit dem Um⸗ ſtande, daß dieſe Ordnung weder im Regierungsblatt, noch in einem ſonſtigen, dem großen Publikum zugänglichen Organ veröffentlicht Die den Pro viſſenſch rccht, E Miniſter ernannt 1 Miniſter entreten wirken. Univerſe ſährigen Lehranſ Semeſte Fi Commi ſorechen Lorpri 1 1854 65 rtrag des tundungs⸗ zilt. Ge⸗ z bei dem fwand ꝛc. t, hat bei⸗ duldſchein norar für hat ſich wenden, feinesfalls er die ge⸗ rfolgt die n Quäſtor ben wurde, n. Staats⸗ betreffend, neue Ord⸗ reerlich. dem Um⸗ in einem röffentlicht 57 worden iſt, läßt den wörtlichen Abdruck dieſer Ordnung räthlich er⸗ ſcheinen. 2. Ordnung der Hochſchulprüfungen im Finanz⸗ und Forſtfach. § 1. Die Prüfungscommiſſion für die genannten Fächer beſteht aus den Profeſſoren, welche für Mathematik, Phyſik, Chemie, Staats⸗ wiſſenſchaft, Forſtwiſſenſchaft, Landbauwiſſenſchaft, Deutſches Privat recht, Geognoſie und Botanik angeſtellt und von dem Großherzoglichen Miniſterium des Innern und der Juſtiz zu Mitgliedern der Commiſſion ernannt ſind. Iſt eine Stelle in der Commiſſien erledigt, ſo beſtimmt das Miniſterium, wer zu ihrer Vervollſtändigung proviſoriſch oder definitiv eintreten ſoll. 2 6 § 2. Der Vorſitz in der Geſammt⸗Commiſſion wechſelt jährlich am 1. Januar nach dem Dienſtalter unter denjenigen Mitgliedern der Prüfungscommiſſion, welche bei der Prüfung in beiden Fächern mit⸗ wirken. § 3. Für jedes der genannten Fächer zerfällt die Prüfung in eine Vorprüfung und eine Fachprüfung ¹). Die Vorprüfung kann von dem Candidaten ohne Vorausſetzung einer beſtimmten Dauer des Univerſitätsbeſuches beſtanden werden; die Fachprüfung ſetzt den drei⸗ jährigen Beſuch einer deutſchen Univerſität oder einer ihr gleichſtehenden Lehranſtalt voraus und kann daher erſt im Beginn des ſiebenten Semeſters beſtanden werden. § 4. Für die Vorprüfung und die Fachprüfung iſt die Geſammt Commiſſion in zwei Abtheilungen getheilt, deren jede aus den ent ſprechenden Examinatoren zuſammengeſetzt iſt. Der Vorſitz in der Vorprüfung wechſelt jährlich ebenfalls am 1. Januar unter den zu Mit⸗ ¹) Dieſe ſehr zweckmäßige Trennung beſteht ſchon ſeit dem Winterſemeſter 1864/65. 58 gliedern der Commiſſion ernannten ordentlichen Profeſſoren der Mathe⸗ matik, Phyſik und Chemie. Den Vorſitz in der Fachprüfung führt im Finanzfach ſtets der ordentliche Profeſſor der Staatswiſſenſchaft, im Forſtfach ſtets der ordentliche Profeſſor bez. erſte Lehrer der Forſt⸗ wiſſenſchaft. § 5. Wer ſich der Vorprüfung zu unterziehen beabſichtigt, hat ſogleich bei dem Beginne des Semeſters bis zu einem, am Ende des voraus⸗ gegangenen Semeſters durch Anſchlag am ſchwarzen Brette bekannt gegebenen, Termine bei dem Vorſitzenden der Geſammt-Commiſſion ein Geſuch um Zulaſſung einzureichen, welchem beizulegen ſind: a) das Maturitätszeugniß eines deutſchen Gymnaſiums oder einer den Gymnaſien gleichgeſtellten Anſtalt(Realſchule I. O., Realgymnaſium), b) die Matrikel der Landesuniverſität, c) die Quittung des Ouäſtors über die für die Vorprüfung zu bezahlende Gebühr, welche 24 Mark beträgt. § 6. Zur Fachprüfung wird nur zugelaſſen, wer die Vorprüfung be⸗ ſtanden. Ein Zwiſchenraum zwiſchen Vorprüfung und Fachprüfung iſt nicht vorgeſchrieben, vielmehr kann, wenn die erſtere erſt im ſieben⸗ ten Semeſter(vergl.§ 3) beſtanden wurde, unmittelbar darauf in die Fachprüfung eingetreten werden. Wer ſich derſelben unterziehen will, hat bis zu einem, am Ende des vorausgegangenen Semeſters durch Anſchlag bekannt gegebenen Termine, oder, falls er in demſelben Semeſter die Vorprüfung beſtand, unmittelbar nach Beendigung derſelben dem Vorſitzenden der Geſammt⸗ Commiſſion ein ſchriftliches Geſuch einzureichen, welchem beizulegen ſind: a) das Zeugniß der Maturität, b) der Nachweis des dreijährigen Beſuchs einer deutſchen Uni⸗ verſität oder einer gleichgeſtellten Lehranſtalt,. c) die Matrikel der Landesuniverſität, d) das Abgangszeugniß von derſelben, e) eventuell amtliche Zeugniſſe über das ſittliche Verhalten während Ueb der Vorſ toren du fordert o Sil nachten, die Vor⸗ beginnen die Fac wenn e hat, nich Mathe⸗ führt im haft, im er Forſt⸗ ſogleich voraus⸗ bekannt mmiſſion ns oder le I. O, üfung zu ifung be⸗ hprüfung m ſieben⸗ uf in die am Ende gegebenen beſtand, Geſammt⸗ beizulegen hen Uni⸗ während 59 der ſeit der Maturitätsprüfung verſtrichenen, etwa nicht auf Lehranſtalten zugebrachten Zeit, f) die Quittung des Quäſtors über die für die Fachprüfung zu bezahlende Gebühr, welche im Finanzfach 28 M., im Forſtfach 46 M. beträgt. § 7. Ueber die Zulaſſung zur Vorprüfung und Fachprüfung entſcheiden der Vorſitzende der Geſammt⸗Commiſſion und die betreffenden Examina⸗ toren durch Stimmenmehrheit. Die Zulaſſung zur Fachprüfung er⸗ fordert außerdem die Zuſtimmung des Kanzlers. § 8. Sämmtliche Prüfungen müſſen im Winterſemeſter vor Weih⸗ nachten, im Sommerſemeſter vor Pfingſten beendet ſein. Daher haben die Vorprüfungen ſobald als möglich nach Anfang des Semeſters zu beginnen, um den Candidaten zu ermöglichen, eventuell auch noch in die Fachprüfung einzutreten. Dagegen dürfen die Fachprüfungen, wenn ein Candidat der Vorprüfung bereits ſechs Semeſter ſtudirt hat, nicht beginnen, bevor die Vorprüfungen geſchloſſen ſind. § 9. Die Vorprüfungen umfaſſen für beide Fächer: 1) Reine Mathematik, einſchließlich der Algebra, analytiſchen Geometrie und der Elemente der Differential⸗ und Integral⸗ rechnung, 2) Feldmeßkunde(oder niedere Geodäſie), 3) Phyſik einſchließlich Mechanik, 4) Chemie und techniſche Chemie. § 10. Die Fachprüfungen umfaſſen: a) für das Finanzfach: 1) Volkswirthſchaftslehre(theoretiſche Nationalökonomie, prak⸗ tiſche Nationalökonomie und Polizei, Finanzwiſſenſchaft), 2) Rechtsdisciplinen(Inſtitutionen, deutſches Privatrecht ein⸗ ſchließlich Handels⸗ und Wechſelrecht, Staatsrecht), 3) Encyeclopädie der Forſtwiſſenſchaft, 4) Encyeclopädie der Landbauwiſſenſchaft, insbeſondere Tech⸗ nologie der landwirthſchaftlichen Gewerbe; b) für das Forſtfach: 1) Forſtwiſſenſchaft, I. Geſammtgebiet: Encyclopädie und Methodologie der Forſtwiſſenſchaft, einſchließlich Forſtgeſchichte. II. Specialgebiete: A. Productionsfächer, umfaſſend: Waldbau, Forſtſchutz einſchließlich Forſtinſectenkunde, Forſtbenutzung und Forſttechnologie; B. Betriebsfächer, umfaſſend: Waldertragsregelung, Wald⸗ werthrechnung und forſtliche Statik; C. Ingenieurfächer, umfaſſend: Waldwegbau, Forſtver⸗ meſſung und Waldtheilung, Holzmeßkunde; D. Adminiſtrativfächer, umfaſſend: Forſthaushaltungskunde, Forſtpolitik; E. Jagd⸗ und Fiſchereikunde. 2) Allgemeine Botanik und Forſtbotanik, 3) Geognoſie, forſtliche Bodenkunde und forſtliche Klimatologie, 4) Volkswirthſchaftslehre(theoretiſche Nationalökonomie und Hauptſätze der Finanzwiſſenſchaft), 5) Landbauwiſſenſchaft, insbeſondere Wieſenbau und Technologie der landwirthſchaftlichen Gewerbe, 6) Hauptſätze des Staats⸗ und Privratrechts. § 11. In ſämmtlichen Gegenſtänden der Vor⸗ und Fachprüfungen wird ſchriftlich und mündlich geprüft. § 12. Die ſchriftliche Prüfung findet unter Klauſur ſtatt, wobei der⸗ jenige Examinator, welcher die Fragen ſtellt, die Aufſicht führt. Unterſchleife haben Verwerfung der Arbeit und Zurückſetzung bis zum nächſten Prüfungstermin zur Folge. Die Zahl der ſchriftlichen Fragen beträgt: A. in der Vorprüfung(ſowohl für das Finanz⸗, wie für das Forſtfach) in: 1) reiner Mathematik, einſchließlich der Algebra, analytiſcher Geometrie und der Elemente der Differential⸗ und Integral⸗ rechnung........ 2—4 B. in a4) b) ₰ L Epami trifſt Vrett G 3 2) Feldmeßkunde 4. 4—. 1—2 3) Phyſik, einſchließlich Mechanit 1 3.. 2-4 ogie der 4) Chemie und techniſcher Chemie.... 2—3 B. in der Fachprüfung a) im Finanzfach in: porſſchutz 1) Volkswirthſchaftslehre(alle Zweige zuſammen) 4—8 ung und 2) Rechtsdisciplinen(desgl.)..... 2—4 3) Encyclopädie der Forſtwiſſenſchaft. 3—5 g, Wald⸗ 4) Encyeclopädie der Landbaupiſſenſchaft, einſchließlich landwirthſchaftl. Technologie.. 3.. 3—4 Forſtver⸗ b) im Forſtfach in: 1) Forſtwiſſenſchaft: I. Encyclopädie und Methodologie der Forſtwiſſen— ngskunde, ſchaft, einſchließlich Forſtgeſchichte.—. 2—3 II. Waldbau, Forſtbenutzung und Forſttechnologie. 2— 3 III. Forſtſchutz(einſchließlich Forſtinſectenkunde) und natelegie Forſtpolitik....... 2—3 mig und IV. Waldertragsregelung. 2—3 V. Betriebsfächer(Waldwerthrechnung, einſcht ſeßlich cnologie forſtlicher Statik, Forſthaushaltungskunde, Jagd⸗ und Fiſchereikunde)..——.. 2— 3 VI. Ingenieurfächer(Waldwegbau, Forſtvermeſſung und Holzmeßkunde) 2—3 2) Botanik, Forſtbotanik und forſtlicher r Klimatologie 3— 4 gen wird 3) Geognoſie und forſtlicher Bodenkunde 2—3 4) Volkswirthſchaftslehre und Finanzwiſſenſchaft 2—4 5) Landbauwiſſenſchaft, insbeſondere Wieſenbau und landwirthſchaftliche Technologie. 3— 4 bun 6) Hauptſätze des Staats⸗ und Privatrechts 2—4 bis zum§ 13. Die mündlichen Prüfungen ſind öffentlich unter Vorſitz desjenigen . Examinators, welchen nach dem in§ 4 angegebenen Turnus die Reihe für das trifft. Sie werden den Tag vorher durch Anſchlag am ſchwarzen Brett bekannt gegeben. alytiſcer Gleichzeitig ſollen höchſtens 2 Candidaten geprüft werden. Jnen In der Vorprüfung ſind jedem Fache ½— ¼ Stunde, in der 2— 62 Fachprüfung dem Hauptfache 1— 1 ½ Stunden, jedem Nebenfache 15— 20 Minuten gewidmet. § 14. Nach Schluß der mündlichen Vorprüfung gibt jeder Examinator die Note an, welche dem Reſultat der ſchriftlichen und mündlichen Prüfung in ſeinem Fache entſpricht. Das Mittel aus dieſen einzelnen Noten gibt die Durchſchnittsnote der Vorprüfung und wird dem Candidaten ſofort öffentlich bekannt gegeben. Dasſelbe Verfahren findet hinſichtlich der beiden Fachprüfungen ſtatt, jedoch mit folgenden Modificationen: 1) die Note in der Forſtwiſſenſchaft wird als Durchſchnitt aus den Noten der folgenden 6 Gruppen ermittelt: 1. Encyclopädie und Methodologie der Forſtwiſſenſchaft, ein⸗ ſchließlich Forſtgeſchichte. 2. Waldbau, Forſtbenutzung und Forſttechnologie. 3. Forſtſchutz(einſchließlich Forſtinſectenkunde) und Forſt— politik. 4. Waldertragsregelung. 5. Betriebsfächer(Waldwerthrechnung, einſchließlich forſt⸗ licher Statik, Forſthaushaltungskunde, Jagd- und Fiſcherei). 6. Ingenieurfächer(Waldwegbau, Forſtvermeſſung und Holzmeßkunde). Die Ertheilung der Note für jede einzelne Gruppe iſt Sache des betreffenden Examinators. 2) Bei Feſtſtellung der Durchſchnittsnote der Fachprüfung wird die Note des Hauptfachs(Finanz⸗ oder Forſtfach) doppelt gezählt. Am Schluſſe der mündlichen Fachprüfung wird dem Candidaten auch die Geſammtnote, d. h. das Mittel aus der Vor⸗ und Fachprüfungs⸗ note, mitgetheilt. § 15. Die Leiſtungen werden qualificirt durch die Prädicate: ausge⸗ zeichnet(1), ſehr gut(II), gut(III), genügend(IV); weitere Unterſcheidungen können gemacht werden durch die Ausdrücke wie I. zu II, II zu I, II zu III, III zu II u. ſ. w. Wer nicht be in allen einſtimm der Prüf genügt h Wei ſt, ſo he ſich der We haupt ni Ueb Miniſter aeten, ſ allen ein Prüfende Au richte zu Als Dr. Ba incl. M und Dr nik und Dr. La wiſſenſch ebenfache aminator indlichen einzelnen ird dem rüfungen nitt aus gaft, ein⸗ d Forſt⸗ ch forſt⸗ und ng und zache des hprüfung Forſtfach) undidaten grüfungs⸗ ausge⸗ weitere wie I 4 Ue 63 Wer in einem Fache eine geringere Note als IV erhält, iſt nicht beſtanden und hat in einem ſpäteren Termine dieſelbe Prüfung in allen Theilen ſchriftlich und mündlich zu wiederholen. Nur bei einſtimmigem Beſchluß aller Examinatoren bleibt die Wiederholung der Prüfung auf diejenigen Fächer, in welchen der Examinand nicht genügt hatte, beſchränkt. § 16. Wenn ein Candidat in einer Prüfung zweimal nicht beſtanden iſt, ſo hat die entſprechende Commiſſion zu entſcheiden, wann derſelbe ſich der Prüfung innerhalb zweier Jahre wieder unterziehen darf. Wer in einer Prüfung dreimal nicht beſtanden iſt, kann über⸗ haupt nicht mehr zugelaſſen werden. § 17. Ueber das Reſultat der Präfungen ſtattet die Commiſſion dem Miniſterium des Innern und der Juſtiz, unter Vorlage der Prüfungs⸗ acten, ſchriftlichen Bericht ab, welcher neben der Geſammtnote die in allen einzelnen Fächern erhaltenen Noten enthält und von ſämmtlichen Prüfenden gezeichnet wird. Auf Verlangen kann dem Candidaten ein Auszug aus dieſem Be⸗ richte zugeſtellt werden. 3. Prüfungscommiſſion. Als Prüfungscommiſſäre ſind dermalen beſtellt die Profeſſoren: Dr. Baltzer(Mathematik und Feldmeßkunde), Dr. Röntgen(Phyſik incl. Mechanik), Dr. Will(Chemie und techniſche Chemie), Dr. Heß und Dr. Schwappach(Forſtwiſſenſchaft), Dr. Hoffmann(Bota⸗ nik und Klimatologie), Dr. Streng(Geognoſie und Bodenkunde), Dr. Laspeyres(Volkswirthſchaftslehre), Dr. Thaer(Landbau⸗ wiſſenſchaft) und Dr. Gareis(Rechtswiſſenſchaft). 4. Prüfung der Ausländer. Mit Genehmigung des Miniſteriums des Innern und der Juſtiz können auch Ausländer zu beiden Prüfungen zugelaſſen werden. Außerdem ſind auf beſonderen Wunſch die beiden Docenten der Forſtwiſſenſchaft, während der Lehrcurſus im Gange iſt, zu jeder Zeit 64 bereit, Ausländer in den forſtwiſſenſchaftlichen Disciplinen zu prüfen und ihnen bezügl. Prüfungsatteſte auszuſtellen. IV. Abſchnitt. Promotionsnormen. Nachdem dieſe im Laufe der Zeit wiederholten und durchgreifen⸗ den Aenderungen unterzogen worden ſind, erſchien am 20. October 1877 das neue Promotions⸗Statut, aus welchem im Nach⸗ ſtehenden die wichtigſten Punkte hervorgehoben werden ſollen. 1. Bedingungen für die Zulaſſung. Wer den philoſophiſchen Doctorgrad erwerben will, hat bei der betreffenden Facultät ein darauf bezügliches ſchriftliches Geſuch einzu⸗ reichen und demſelben beizufügen: 1) ein ſelbſt geſchriebenes curriculum vitae; 2) ein Gymnaſial⸗Maturitäts⸗Zeugniß; 3) ein Zeugniß über mindeſtens dreijähriges Univerſitätsſtudium; 4) ein Zeugniß über die gegenwärtige Lebensſtellung. Bei Candidaten der Forſtwiſſenſchaft(und gewiſſer anderer Fächer) kann das Gymnaſial-Maturitäts⸗Zeugniß sub 2 durch ein Maturitäts⸗ Zeugniß einer Realſchule I. Ordnung(Realgymnaſium) erſetzt werden, und iſt ferner der Beſuch einer techniſchen Hochſchule oder höheren Fachbildungsſchule dem Univerſitätsſtudium(oben sub 3) unter der Beſchränkung gleichzuachten, daß ein dreiſemeſtriges Univerſitätsſtudium unter allen Umſtänden erforderlich bleibt. Von Candidaten aus nicht zum deutſchen Reiche gehörigen Ländern können nach dem Ermeſſen der Facultät andere als die oben unter 2 und 3 bezeichneten Zeugniſſe über die wiſſenſchaftliche Vorbildung an⸗ genommen werden(§ 1). Gleichzeitig mit den aufgeführten Zeugniſſen hat der Candidat eine wiſſenſchaftliche Abhandlung(Diſſertation) aus dem Fache, reſp. Hauptfach nuß in? ddat hat beizufügen keine and noſſen ho An! Abhandlu Nac Candidat Kanzler; gebühren theilung jaches. Candidat deſtens? heißung zu bezeic in der R Landwirt und Bot Un⸗ Ergebnif und von nur dan zu prüfen rchgreifen⸗ . October im Nach⸗ t bei der uch einzu⸗ tsſtudium; er Fächer) Laturitäts⸗ zt werden, r höheren unter der aätsſtudium en Ländern .9 en unter⸗ ildung an⸗ Candidat de, reſp. 65 Hauptfache ¹), in welchem er promovirt werden will, vorzulegen. Dieſe muß in deutſcher oder lateiniſcher Sprache abgefaßt ſein. Der Can⸗ didat hat der Abhandlung die ſchriftliche Verſicherung an Eidesſtatt beizufügen, daß er die Diſſertation ſelbſt ausgearbeitet und dabei keine andere, als die von ihm eventuell anzugebende Beihülfe ge⸗ noſſen hat. An die Stelle der Diſſertation kann eine ſchon früher veröffentlichte Abhandlung oder ſchriftſtelleriſche Leiſtung des Candidaten treten(§ 2). 2. Doctor⸗Prüfung. Nachdem die Facultät durch Stimmenmehrheit die Zulaſſung des Candidaten genehmigt hat(§ 3), eine Einſprache hiergegen weder vom Kanzler noch vom Rector erhoben worden iſt(§ 4) und die Promotions⸗ gebühren bei dem Quäſtor erlegt worden ſind, ſo erfolgt die Beur⸗ theilung der Diſſertation von dem Vertreter des gewählten Haupt faches. Erklärt dieſer die Abhandlung für ungenügend, ſo iſt der Candidat abzuweiſen(§ 6). Iſt aber die Diſſertation für genügend erklärt worden, ſo folgt die mündliche Prüfung, welche öffentlich in deutſcher Sprache ſtattfindet und 2—3 Stunden dauert(§ 7). Die mündliche Prüfung erſtreckt ſich auf ein Hauptfach und min⸗ deſtens 2 Nebenfächer, welche der Candidat, vorbehaltlich der Gut heißung der Facultät, auszuwählen und in ſeinem Promotionsgeſuche zu bezeichnen hat. Als Fächer für promovirende Forſtwirthe werden in der Regel in Betracht kommen: Forſtwiſſenſchaft, Nationalökonomie, Landwirthſchaft, Mathematik, Phyſik, Chemie, Mineralogie, Zoologie und Botanik(§ 8). Das Prüfungs⸗Collegium muß aus wenigſtens drei examinirenden Fach⸗Profeſſoren gebildet ſein und wird von dem Decan präſidirt(§ 9). Unmittelbar nach Beendigung der mündlichen Prüfung wird deren Ergebniß von dem Prüfungs⸗Collegium in geheimer Sitzung feſtgeſtellt und von dem Vorſitzenden ſofort bekannt gegeben. Der Candidat wird nur dann promovirt, wenn ſämmtliche Examinatoren denſelben für ¹) Für den promovirenden Forſtmann würde dies wohl in der Regel die Forſt⸗ wiſſenſchaft ſein. 5 66 befähigt erklären. Die Befähigungsnoten ſind: cum laude— magna cum laude— summa cum laude(§ 10). 3. Erlaß der mündlichen Prüfung. Es bleibt der Facultät vorbehalten, denjenigen Candidaten die mündliche Prüfung auf Anſuchen zu erlaſſen, welche vor einer bei der Univerſität für das betreffende Fach eingeſetzten Prüfungs⸗Commiſſion eine Facultätsprüfung beſtanden und dabei mindeſtens die Cenſur II („ſehr gut“) erhalten haben. Die Vorlage einer beſonderen Diſſertation iſt aber auch in dieſem Falle unerläßlich(§ 11). 4. Promotion. Die approbirte Diſſertation muß durch den Druck veröffentlicht und in der Zahl von 82 Exemplaren der Facultät zur Verfügung ge⸗ ſtellt werden. Erſt nachdem dies geſchehen, erfolgt die Promotion durch Ausſtellung des Diploms. Dieſes Erforderniß fällt weg, wenn der Candidat eine ſchon früher gedruckte Abhandlung eingereicht hatte(§ 12). Promotionen in absentia finden mit Ausnahme von Ehren⸗ promotionen nicht ſtatt. Letztere können nur auf Grund einſtimmigen Beſchluſſes der Facultät erfolgen(§ 14). 5. Promotionsgebühren. Die Promotionsgebühren betragen im Ganzen 300 Mark und ſind vor der Prüfung auf der Quäſtur zu erlegen. Bei Candidaten, welche auf Grund eines Facultäts⸗Examens promovirt werden, wird die für dieſes Examen entrichtete Gebühr von obiger Summe in Ab⸗ zug gebracht. Wird die Diſſertation nicht für genügend erachtet und der Can⸗ didat demgemäß zur mündlichen Prüfung nicht zugelaſſen, ſo werden von den erlegten Gebühren 100 Mark zurückbehalten. Wird die mündliche Prüfung nicht beſtanden, ſo verfällt die Hälfte der Ge⸗ bühren. Stellt ſich aber der Candidat im letzteren Falle ſpäter noch⸗ mals zur Prüfung, ſo hat derſelbe nur die Hälfte der Promotions⸗ gebühren zu entrichten. Wer die mündliche Prüfung nicht beſtanden hat, kann zur Wiederholung derſelben früheſtens im folgenden Semeſter zugelaſſen werden(§ 15). Koſten Die ſeither ve hinter de häften u geſtattete würde. virkenden Mineralo der diesf ferſtwiſſe alle gena⸗ doch auf müßten. Die menden Beſoldun aitungen die in Marh lährlichen während ) Ddi Ernangel diſt vom du Gebote magna daten die er bei der ommiſſion Lenſur II in dieſem öffentlicht igung ge⸗ Promotion wenn der te(§ 12). n Ehren⸗ ſtimmigen Nark und andidaten, en, wird ne in Ao— der Can⸗ ſo werden Wird die der Ge⸗ äter noch⸗ tomotions⸗ kann zur zugelaſſen III. Theil. Koſten des geſammten forſtwiſſenſchaftlichen Unterrichts. Die Koſten, welche der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht in Gießen ſeither verurſacht hat und noch verurſacht, ſtehen an Größe weit hinter denjenigen zurück, welche eine mit entſprechend gleichen Lehr⸗ kräften und Unterrichtsmitteln— wie die hieſige Univerſität— aus⸗ geſtattete beſondere Forſtlehranſtalt erfordert haben, bez. erfordern würde. Denn es iſt klar, daß die Beſoldungen der an der Univerſität wirkenden Profeſſoren für Mathematik, Phyſik, Chemie, Botanik, Mineralogie, Rechts⸗ und Staatswiſſenſchaften u. ſ. w. und die Fonds der diesfallſigen Inſtitute auch nicht einmal zu einem Theile dem forſtwiſſenſchaftlichen Unterricht aufgerechnet werden dürfen, indem alle genannten Fächer, auch wenn dieſer nicht ertheilt werden ſollte, doch auf der Hochſchule vertreten und genau ſo ausgeſtattet ſein müßten. Die ſpeciell auf den forſtwiſſenſchaftlichen Unterricht kom⸗ menden Ausgaben beſchränken ſich daher in der Hauptſache auf die Beſoldungen der beiden forſtlichen Lehrer und des Aſſiſtenten, die Ver⸗ gütungen der Docenten für Dienſtreiſen und den Inſtitutsfonds. Die nachſtehende, aus den Univerſitätsrechnungen ¹) hergeſtellte und in Markwährung umgerechnete Ueberſicht liefert ein getreues Bild der jährlichen Ausgaben, getrennt nach dieſen Hauptrubriken und im Ganzen, während der 56 ¼ Jahre vom Kalenderjahr 1825(incl.) ab bis zum ¹) Die Einſtellung der Beträge in den Jahren 1825 bis 1832 incl. hat— in Ermangelung der betreffenden Rechnungen— aus den Acten ſtattfinden müſſen; erſt vom Jahr 1833 ab ſtanden uns die Univerſitäts⸗, bez. Wirthſchaftsrechnungen zu Gebote. 5* Etatsjahr 1880/81(incl.), welch' letzteres mit dem 31. März 1881 abgeſchloſſen hat. Das überſchießende Vierteljahr erklärt ſich daraus, daß bis incl. 1878 das Kalenderjahr als Wirthſchaftsjahr galt, während vom 1. April 1879 ab— unter beſonderer Buchung des I. Quartals (Januar bis letzten März)— die Zeit vom 1. April bis Schluß März als Etatsjahr eingeführt wurde. A. Verzeichniß der geſammten Ausgaben auf den forſtlichen Unterricht an der Univerſität Gießen vom 1. Jannar 1825 ab bis incl. 31. März 1881. Beſoldungen Diäten und der Docenten Reiſekoſten Inſtituts⸗ Im Jahr und der fonds Ganzen Aſſiſtenten Docenten 4 LA h laA aeh 1825 ¹) 3994 29———— 3994 29 6 4114 29———— 4114 29 7 4114 29———— 4114 29 8 4114 29——— 4114 29 9 4114 29———— 4114 29 1830 4114 29—— 2619 43 6733 72 1 ²) 3860————— 3860— 2 4457 14———— 4457 14 3 4712 63 154 29—— 4866 92 4 ³) 1285 71———— 1285 71 Zu übertragen: 38881 22 154 29 2619 43 41654 94 ¹) Die gegenüber den nächſtfolgenden Jahren hohen Beträge für Beſoldungen in den erſten 10 Jahren(bis incl. 1834) erklären ſich aus der hohen Beſoldung, welche Hundeshagen erhielt(3600 Mark). Die Beſoldungen der zweiten Lehrer waren bis incl. 1873 gering, da dieſe ihren Hauptgehalt als Revierverwalter der Oberförſterei Gießen bezogen. Die diesfallſigen aus Univerſitätsmitteln, zum Theil in Form von Remunerationen gezahlten Beträge repräſentiren daher nur einen Zuſchuß zur Revierförſter⸗Beſoldung. 2) Vom 12. April bis 12. November 1831 war die zweite Lehrerſtelle erledigt. ³) Der geringe Betrag für Beſoldungen im Jahr 1834 erklärt ſich nur daraus, daß Hundeshagen bereits am 10. Februar ſtarb und die betreffende Stelle bis zum Schluſſe des Jahres und darüber hinaus(bis zum 20. Februar 1835) erledigt blieb. Uebertrag 1835 Ju Übert ¹) 9 rern auc angeſtell 5)4 ten Thei⸗ verwende 3c llenere 3 dis zum daraus, während Quartals 8 Schluß rſtlichen 1. 9 Im anzen 4 994 29 9 14 29 1114 29 14 29 860— 1457 14 486 9² 285 71 —— 654 4 —— Beſoldungen n Beſoldung, ten Lehe der , zum Thel r nur einen lle erledigt nur daralld, telle bi 335) erledigt 69 Beſoldungen Diäten und der Docenten Reiſekoſten Inſtituts⸗ Im Jahr 8 und der fonds Ganzen Aſſiſtenten Docenten — 4 lAIlbAh AS,l ch, lbc⸗— Uebertrag... 38881 22 154 29 2619 43] 41654 94 1835 ¹) 2402 37———— 2402 37 6 293 909———— 2931 90 7 2400————— 2400— 8 2524 2%———— 2524 29 9 2571 43 66 V 91—— 2638 V 34 1840 2571 V 43 186 14—— 2757 57 1 2571 V 43 169 60—— 2741 03 2 25721 43———— 2571 43 3 2057 14——— 3 2057 14 4 14 294 89— 235² 03 2) V 14—— 523 V 80 2580 94 6 14 175 49 524 46 2757 09 7 71— V— 706 69 2892 40 8 57 72— 583 V 89 2884 46 9 57—— 9³² V 77 3161 34 1850 572— V— 565 71 2794 28 1 2228 V 57— V— 773 3001 57 2 2228 57—— 716 63 2945 20 3 2400— 171 V 43 566 V 14 3137 57 4 1850 48 171 43 636 37 2658 28 5 2228 57 171 43 601 71 3001 71 6 ³) 1973 14—— 1134 91 3108 05 7 2784 95 84 V 34 617— 3486 29 Zu übertragen: 92219 76 1717 95⁵ 11502 51 105440 22 ¹) In den Jahren 1835 bis 1838 incl. war außer den beiden forſtlichen Leh rern auch ein Repetent und außerdem von 1836 bis 1842 inel. auch ein Aſſiſtent angeſtellt, woraus ſich die höheren Beſoldungen erklären. 2) Der von 1845 ab bewilligte Inſtitutsfonds wurde bis incl. 1857 zum größ ten Theil auf die Inſtanderhaltung und fortwährende Verbeſſerung des Forſtgartens verwendet. 3 ³) In den beiden Jahren 1856 und 1857 ſind unter den Beſoldungen auch kleinere Beträge für Aſſiſtenzleiſtungen mit inbegriffen, Vom 24. Auguſt 1856 ab bis zum 29. April 1857 war die erſte Lehrerſtelle erledigt. 70 Diäten und Beſoldungen der Docenten Reiſekoſten Inſtituts⸗ Im Jahr und der fonds Ganzen Aſſiſtenten Docenten 4 Albc, A ℳ A—lc⸗ Uebertrag. 92219 76] 1717 V 95 11502 51 105440 22 1858 ¹) 3106 28 171 43 1559 93 4837 64 9 3106 29 151 74 1716 46 4974 49 1860 3894 94—— 1767 80 5662 74 1 4028 57 148 71 1714 24 5891 52 2 4023—— 1714 55 5743 3 4028 57— V— 1713 13 5741 70 4 4002 36—— 2056 57 6059 43 5 4211 36— V— 1712 24 5923 60 6 5119 85 80 V 20 1714 01 6914 06 7 5184a— 83 86 1713 80 6981 66 8 ²) 1810 28— 1714 29 3524 57 9 3635 1—— 1750 26 5435 97 1870 3685 71 110 63 2276 27 6072 61 1 3685 71 171 34 3018 24 6875 29 2 ³) 4447 60 144 80 2065 43 6657 83 3 ⁴) 500 91 90 49 2415 46 7509 86 4 7310 83 192 11 2614 66 10117 60 5 7265— 122 58 2683 77] 10071 35 6 7279 99 156 11 2972 84 10408 94 7 7257 67 99 21 2719 05 10075 93 8 ⁵) 6640— 185 87 2973 75 9799 62 Zu übertragen:[191003 46 3627 03 56089 26 250719 75 ¹) Die von 1858 an höher gewordenen Inſtitutsfonds erklären ſich daraus, daß von dieſem Jahr ab energiſch mit Beſchaffung von praktiſchen Hülfsmitteln (Sammlungen) für den Unterricht vorgegangen wurde. ²) Die erſte Lehrerſtelle war vom 7. März 1868 ab bis zum Schluß des Jahres erledigt. ³) Vom Jahr 1872 ab iſt in den Beſoldungen auch die Remuneration des Aſſiſtenten mit inbegriffen. 4) Vom 3. Februar bis 13. October 1873 war die zweite Lehrerſtelle erledigt. Von dieſem Jahr ab ſtieg die Beſoldung des zweiten Lehrers, welcher nun ganz von der Oberförſterei entbunden wurde, weſentlich. ⁵) Vom 1. September 1878 bis 1. April 1879 war die zweite Lehrerſtelle erledigt. Jah lebertrag. 1. Quartal Ctatsjahr. Etatsjahr! Summa ledigt. D von Sei angeſchaf lichen Un dr dies Abſtand Dd D 71 —————— . Beſoldungen Diäten und AM der Docenten Reiſekoſten Inſtituts⸗ Im anzen Jahr und der fonds Ganzen Aſſiſtenten Docenten 16. 44 l h* ℳ Aℳ AX. ℳ ₰o 440 22 Uebertrag... 191003 46 3627 V 03 56089 26 250719 75 64 I. Quartal 1879 1337 50— V— 626 V 12 1963 62 49 Etatsjahr 1870 ⁄80 ¹) 8650— 204 02 3017 40 11871 42 2 14 Etatsjahr 188%, 6993 33 229 V 10 2144 84 9367 27 891 52 43 12 Summa tot. 207984 29 4060 15 61877 62 273922 06 741 70—— a 6- Oder in Procenten des Geſammtbetrages: 14 06 881 66 75,9% 1,5% 22,6% 100% 3 Im Durchſchnitt pro Jahr: 2 61 875 23 389⸗ 5o 72 1s 1100 04 4869 72 4 84 9 86 1 W6o ¹) Vom 1. October 1880 bis 1. April 1881 war die zweite Lehrerſtelle er⸗ 4, 1 ledigt. Die Verringerung des Inſtitutsfonds erklärt ſich aus dem Wegfall der f1 35 bis dahin gezahlten Miethe und Heizung ꝛc. 8 94 5 93 Streng genommen würden auch noch die Koſtenbeträge für die 719 75 von Seiten der Verwaltung der Großherzogl. Univerſitätsbibliothek — angeſchafften forſtwiſſenſchaftlichen Werke mit auf den forſt⸗ lichen Unterricht zu rechnen ſein. Wir haben aber von der Aufnahme der diesfallſigen Zahlen in die vorſtehende Koſten⸗Ueberſicht deshalb Abſtand genommen, weil: 2cluß des 1) die betreffenden Beträge bis incl. 1865 äußerſt geringe ge⸗ neration des weſen ſind; 2) die frühere Art und Weiſe der Buchung bis incl. 1858 die ule efii Ermittelung der ſpeciell für forſtliche Werke verausgabten Gelder nur mit einem unverhältnißmäßigen Zeitaufwand ermöglicht Legrerſtl haben würde; . 3) Anſchaffungen von einzelnen in das forſtliche Gebiet einſchla⸗ genden Werken auch auf Antrag derjenigen Profeſſoren, welche verwandte Fächer dociren(Landbauwiſſenſchaft, Staatswiſſen⸗ ſchaften, Botanik u. dergl.) ſtattgefunden haben und ſtattfinden würden, wenn forſtwiſſenſchaftliche Lehrſtühle hier überhaupt nicht vorhanden ſein ſollten. Es kommt weiter hinzu, daß in den vorſtehenden Geſammtaus⸗ gaben für den forſtlichen Unterricht auch Erlöſe ¹) aus Producten(Höl⸗ zern, Pflanzen, Sämereien) des akademiſchen Forſtgartens mit inbe⸗ griffen ſind, alſo Gelder, welche der Univerſitäts⸗, bez. Staatskaſſe nicht zur Laſt fallen. In den 10 Jahren 1869—1878(incl.) ſind z. B. im Ganzen 533, 15 Mark für ſolche Producte erlöſt worden, alſo 53,31 Mark durchſchnittlich pro Jahr ²). Hingegen haben die Ausgaben für forſtliche Werke von Seiten der Univerſitätsbibliothek in den 22 ¼ Jahren 1859— 1880/81 im Ganzen 1906, 47 Mark, d. h. im Durchſchnitt pro Jahr 85, 68 Mark betragen. Beide Be⸗ träge compenſiren ſich daher einigermaßen; wenigſtens ſpielt die betref⸗ fende Differenz bei Anſtellung von Betrachtungen über die durchſchnitt⸗ lichen Koſten und Schlußfolgerungen hieraus ſo gut wie keine Rolle. Bei Vertheilung der Geſammtſummen in Tabelle A je nach Pe⸗ rioden, bez. Jahrzehnten und Berechnung der diesfallſigen Durchſchnitte ergibt ſich folgende Ueberſicht: a der Penſode, Jährlicher Durchſchnittsbetrag ez. dem— 1, Jahrzehnt Beſodungen Kads h ſiäesden Satunsfonds Im Ganzen Ih, J h, h, Je h, J I. 1825— 30 4094 29= 436 57 4530 86 II. 1831— 40 2971 69 40 V 7—— 3012 42 III. 1841— 50 2224 28 71 V 20 383 73 2679 21 IV. 1851— 60 2580 18 92 18 1008 V 99 3681 35 V. 1861— 70 3978 55 42 V 34 1807 V 93 5828 82 VI. 1871— 8%₰ 6426 49 155 67 2658 69 9240 85 ¹) Dieſe Erlöſe werden von Seiten der akademiſchen Adminiſtrations⸗Com⸗ miſſion dem Garten ſtets wieder zugewendet. ²) Vergl. die Broſchüre über den akademiſchen Forſtgarten bei Gießen(1878), S. 11. Setz offenbar fammtbet oergeben folgend den n. ziffern regelmäß Ueber erachtet, ermittelt läuterun 1) ſehers( und für 9) u. dergl 3 richt me Sament 4) ſeitgen ſlatt, d tätsgeba findet. 5) dinnen einſchla u, welche atswiſſen⸗ ſtattfinden überhaupt ammtaus⸗ ten(Höl mit inbe⸗ Staatskaſſe — rag nzen 5 530 86 012 42 679 21 6681 35 828 82 240 85⁵ 73 Setzt man— mit Außerachtlaſſung der I. nur 6 jährigen und offenbar abnormen Periode 1825/30— den durchſchnittlichen Ge⸗ ſammtbetrag der II. Periode 1831/40= 100, ſo ergeben ſich für die folgenden Perio⸗ den nachſtehende Ziffern: III. Periode 1841/50= 88,9 alſo— 11,1%; IV„ 1851/60= 122,2„+ 22,2%; V.„ 1861/70= 193,,„*† 93,5%; V 1871/81= 306,;/„+ 206,7%. B. Gliederung des Inſtitutsfonds vom 1. Januar 1845 ab bis incl. 31. März 1881. Auf welche einzelnen Rubriken ſich der vom Kalenderjahr 1845 ab regelmäßig gewährte Inſtitutsfonds vertheilt, iſt aus der nachſtehenden Ueberſicht zu entnehmen. Wir haben es hierbei für genügend erachtet, bloß die Geſammtſummen(in 36 ¼ Jahren) und die hieraus ermittelten Jahres⸗Durchſchnitte einzuſtellen und bemerken zur Er⸗ läuterung der einzelnen Poſitionen noch Folgendes: 1) Die Rubrik§ 1 ſetzt ſich aus dem Gehalte des Gartenauf⸗ ſehers(700 Mark), den Tagelöhnen für die Arbeiten im Forſtgarten und für Hülfsleiſtungen bei Excurſionen und Uebungen zuſammen. 2) Alle neuen Anſchaffungen von Geräthſchaften, Modellen u. dergl. ſind in§ 3 mit inbegriffen. 3) Der Ankauf von Nadelholzzapfen findet ſchon von 1850 ab nicht mehr ſtatt, da die früher im akademiſchen Forſtgarten befindliche Samenklenge ſeitdem eingegangen iſt. 4) Ausgaben für Brennmaterial und Beleuchtung aus dem dies⸗ ſeitigen Fonds fanden nur von 1859(incl.) ab bis 1879/80(incl.) ſtatt, da der forſtwiſſenſchaftliche Unterricht vorher im alten Univerſi⸗ tätsgebäude ertheilt worden iſt und dermalen in der neuen Aula ſtatt⸗ findet. 5) Aus gleichem Grunde ſind Ausgaben für Localmiethe nur binnen des Zeitraums 1858 bis 1879/80 nöthig geworden. 74 6) Eine beſondere Rubrik für den Dienergehalt findet ſich erſt ſeit dem Etatsjahr 1880/81(190 Mark) eingeſtellt, indem die Be⸗ ſoldung des früheren Dieners nur in freier Wohnung, Beleuchtung und Heizung beſtanden hatte. Geſammt⸗ ſumme vom; Ver⸗ 151 1845 ab Durchſchnitt theilung 8 RNubriken bis 31½ 1881 ſ Pro Jahr nach incl. Pro⸗ centen — t3 AI A³ 1 Gehalte, Remunerationen und Tagelöhne 24037— 663 09 40,6 2 Gartenpacht........ 1510 24 41 67 2,5 3 Mobilien und Geräthſchaften.... 9968 96 274 87 16,8 4 Ankauf von Samen und Pflanzen.. 819 97 22 62 1,4 5 Ankauf von Nadelholzzapfen.... 331 51 9 14 0,6 6 Ankauf von Erde, Laub, Moos... 657 05 18 13 1,1 1 Brennmaterial und Beleuchtung... 4489 V 20 123 84 7,6 8 Schreibmaterialien und Druckſachen.. 1058 05 29 19 1,8 1 Porto und Transportkoſten.... 551 44 15 21 0,9 10 Unterhaltungskoſten....... 4363 26 120 37 7,4 11 Localmiethe.......... 11286 0Ol 311 34 19,0 12 Gehalt des Dieners....... 190— 5 24 0,3 3 Summa 59258 19 1634 71 100 Der hier berechnete durchſchnittliche Inſtitutsfonds von 1634, 71 Mark gewährt deshalb ein richtigeres Bild, als der früher angegebene Durchſchnitt aus der Tabelle sub A(1100, 04 Mark), weil derſelbe nur aus denjenigen Jahren ermittelt worden iſt, in welchen auch wirklich Mittel zur Beſchaffung von praktiſchen Hülfsmitteln für den forſtlichen Unterricht gewährt worden ſind, während der frühere Durch⸗ ſchnitt den ganzen Zeitraum 1825— 1881, alſo auch ſolche Jahre mit begreift, in welchen ein eigentlicher Inſtitutsfonds noch gar nicht exiſtirte. 0. Vert von 2730 wiſſenſcha nach Anlo Stude 90 Mark nach Sen früheren 1. II) G Was ſigen fer Peit kein laufen ſic Sun Von für den der Stac Sachſe finden. In die Forf 1”8/79 die dur jiervon t ſich erſt n die Be⸗ ſelleuchtung 1 1634,71 angegebene il derſelbe lchen auch n für den ere Durch— gahre mit gar nicht 75 C. Zuſätzliche Bemerkungen und Schlußfolgerungen. Vertheilt man die aus der Tabelle A erſichtlichen Geſammtkoſten von 273922, 06 Mark auf die Anzahl von Studirenden der Forſt⸗ wiſſenſchaft, welche hierfür ſeit 1825 ausgebildet worden ſind(752 nach Anlage II), ſo ſtellt ſich als durchſchnittlicher Koſtenſatz für einen Studenten der Betrag von rund 364 Mark im Ganzen oder 90 Mark pro Semeſter heraus. Zu weiteren ähnlichen Vergleichen nach Semeſtern, Jahren oder beliebig gruppirten Perioden bieten die früheren Tabellen in Verbindung mit den Frequenzliſten(Anlage 1 u. II) Gelegenheit. Was die dermaligen jährlichen Ausgaben auf den hie⸗ ſigen forſtlichen Unterricht, welche auch vorausſichtlich für die nächſte Zeit keine weſentlichen Aenderungen erleiden dürften, betrifft, ſo be⸗ laufen ſich dieſelben etwa auf: 8650 Mark für Beſoldungen, 200„ für Reiſevergütungen, 2100„ Inſtitutsfonds und 150„ für forſtwiſſenſchaftliche Werke 1). Summa 11100 Mark im Ganzen. Von Intereſſe iſt es ſchließlich noch, mit den hieſigen Aufwänden für den forſtlichen Unterricht diejenigen Ausgaben, bez. Zuſchüſſe aus der Staatskaſſe zu vergleichen, welche in Ländern, wie Preußen und Sachſen, wo noch iſolirte Forſtakademien beſtehen, für dieſe ſtatt finden. In Preußen betrug die durchſchnittliche jährliche Ausgabe für die Forſtakademie Eberswalde in den drei Etatsjahren 1. April 1878/79, 1879/80 und 1880/81 96036 Mark. Die durchſchnittliche jährliche Einnahme von 16366 Mark hiervon abgezogen, ergibt einen jährlichen Staatszuſchuß von: 79670 Mark. ¹) Seit 1873 ſind die betreffenden Anſchaffungen gegen früher bedeutend in die Höhe gegangen. In Sachſen betrug der etatsmäßig nöthige jährliche Zuſchuß für die Forſtakademie Tharand in der 2jährigen Finanzperiode 1878/79 55785 Mark, 1 1880/81 57115 Mark. Factiſch fanden ſogar noch etwas höhere Ausgaben, als ſie der Etat vorgeſehen hatte, ſtatt; jedoch wurden dieſelben durch die vermehrten Einnahmen mehr als hinreichend gedeckt. Vergleicht man mit dieſen Zahlen den entſprechenden hieſigen durchſchnittlichen jährlichen Aufwand(aus den drei Jahren 1878, 1879/80 und 1880/81) von 10346 Mark, welcher nur 13, bez. 18 Procent von obigen Staatszuſchüſſen ausmacht, ſo ergibt ſich ſchla⸗ gend, welche Erſparniſſe durch Aufhebung der iſolirten Forſtlehr⸗ anſtalten und Gründung forſtwiſſenſchaftlicher Lehrſtühle an einigen preußiſchen Univerſitäten, bez. in Leipzig, gemacht werden koöͤnnten. Zu den vielen, in der Tagesliteratur der letzten 10 Jahre zum Ueber⸗ fluß erörterten immateriellen Vorzügen des forſtlichen Hochſchul⸗ unterrichts würde alſo auch noch ein materieller treten, welcher Umſtand in dem bisherigen Kampfe für oder wider die Univerſität noch viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Wir empfehlen daher die Einſichtnahme dieſer Zahlen⸗Nachweiſe namentlich den Regierungen und Abgeordneten derjenigen Länder, welche ſich noch den Luxus beſonderer Forſt⸗ lehranſtalten erlauben. In Lehrer, holungen Daten, Aue ſachlich benen würdigt biete fir über die Ge des Sch ſchon 1 be ſein bekannt erzogen Dull au Ore der Ctat ermehrten hieſigen ren 1878, „ bez. 18 h ſchla⸗ Forſtlehr⸗ n einigen könnten. um Ueber⸗ Hochſchul⸗ 1, welcher Aniverſität Nachweiſe ejenigen r Forſt⸗ IV. Theil. Die forſtlichen Lehrer der Hochſchule. Im Nachſtehenden folgen kurze Biographieen über die forſtlichen Lehrer, welche ſeit 1788 in Gießen gewirkt haben. Gewiſſe Wieder⸗ holungen aus der Schilderung im I. Theil, namentlich in Bezug auf Daten, waren hierbei nicht zu umgehen. Aus nahe liegenden Gründen ſind die einzelnen Lebensabriſſe rein ſachlich und nicht kritiſch gehalten. Die Wirkſamkeit der Verſtor⸗ benen als Lehrer wurde ja bereits im geſchichtlichen Rückblick ge— würdigt; ihre Thätigkeit auf ſchriftſtelleriſchem oder praktiſchem Ge⸗ biete findet ſich anderwärts ausreichend beleuchtet ¹1). Das Urtheil über die noch lebenden Lehrer ſteht der Nachwelt zu. A. Forſteameraliſten. 1. Friedrich Ludwig Walther, Dr. phil. Geboren 3. Juli 1759 zu Schwaningen(bei Ansbach) als Sohn des Schloßpredigers Johann Erdmann Walther. Da er ſeine Mutter ſchon 1762 und im folgenden Jahr auch den Vater verlor, wurde er bei ſeiner Großmutter, der Wittwe des durch ſeine hiſtoriſchen Schriften bekannt gewordenen Dechanten Jakob Friedrich Georgi, in Uffenheim erzogen. Nach deren Tode kam er im 14. Lebensjahr zu ſeinem Onkel, dem Freiherrlich von Truchſeßiſchen Schloßprediger Buchenröder zu Orendorf. Hier blieb er nur etwa ein halbes Jahr, um dann als ¹) Vergl. die angeführten Quellen, namentlich Bernhardts Geſchichte. 78 Schüler in das rühmlich bekannte Ansbacher Gymnaſium zu wandern, welches er 1777 verließ. In Erlangen ſtudirte er hierauf 3 ½ Jahre Theologie unter Seiler, Roſenmüller, Rau u. A., beſuchte aber neben⸗ bei auch philoſophiſche Vorleſungen. Nach Beendigung ſeiner akade⸗ miſchen Laufbahn kam er als Hofmeiſter in das Haus des Geheimeraths und Oberſten von Pöllnitz zu Haimersgrün(bei Hof). 1785 zog er nach Creglingen a. d. Tauber, die Theologie ganz aufgebend und ſich ſeinen Lieblingsfächern, den angewandten Naturwiſſenſchaften, beſonders der Forſt⸗Botanik, widmend. Im October 1788 habilitirte er ſich als Privatdocent der philoſophiſchen Facultät, ſpeciell für Land⸗ und Forſt⸗ wiſſenſchaft, oͤkonomiſche Naturgeſchichte und Technologie in Gießen. 1789 wurde er außerordentlicher Profeſſor, am 1. November 1790 ordentlicher Profeſſor der ökonomiſchen Wiſſenſchaften daſelbſt. Als ſolcher wirkte er, ſeit 1822 durch einen Schlagfluß in ſeiner geiſtigen und körperlichen Friſche gelähmt, bis zu ſeinem am 30. März 1824 erfolgten Tode. Selbſtſtändige Werke: 1787. Handbuch der Forſtwiſſenſchaft, für Forſtbed., Landw., Polizei⸗ beamte, Cameraliſten, Richter. Gaſſert in Ansbach. 1789. Grundriß der Forſtwiſſenſchaft zu Vorleſungen. Heyer in Gießen. 1790. Grundſätze der Forſtwiſſenſchaft. Marburg. 1790. Die vorzüglichſten in- und ausländiſchen Holzarten, nach ihrem verſchiedenen Gebrauche in der Landwirthſchaft, Hauswirthſchaft, bei Gewerben u. in Officinen ꝛc. Hinrichs in Leipzig. 1793. Handbuch der Naturgeſchichte der Holzarten für den Forſtmann und Landwirth. Grau in Baireuth. 1794. Handbuch der Forſttechnologie. Heyer in Darmſtadt. 2. Aus⸗ gabe 1818. Für die Beſitzer der 1. Ausgabe erſchienen 1818 beſondere Zuſätze. 1795 u. 99. Lehrbuch der Forſtwiſſenſchaft. 2 Theile. Heyer in Gießen. 1796. Beſchreibung und Abbildung der in der Forſtwiſſenſchaft vor⸗ kommenden nützlichen Geräthe und Werkzeuge. 2 Hefte. Ha⸗ damar. Das 2. Heft 1803 in Weilburg. 1805. Einige Bemerkungen über die wiſſenſchaftl. Eintheilungen der Holzarten. Ulm. 1802— 1820. Lehrbuch der Forſtphyſiographie oder Naturbeſchreibung derjenigen Thiere, Gewächſe und Mineralien, welche Objecte der Jagd⸗ und Forſtwiſſenſchaft ſind. J. Band in 3 Abtheilungen: 1. Abth. Allgemeine Zoographie und Naturbeſchreibung der Säugethiere. 1802. Hadamar. 2. Aufl. 1816. 181. 181 Quelle Allg Ser Frag Fr. Ber Gel Caſſel'ſch Er erhie und beſt öhmnaf niß verl wendete der Aelt einen f (Grafſch bis 180 zu Dille der Uni wandern, Jahre er neben⸗ er akade⸗ eimeraths 5 zeg er und ſich beſonders Pſich als nd Forſt⸗ Gießen. der 1790 bſt. Als geiſtigen ärz 1824 ., Polizei⸗ in Gießen. nach ihrem Forſtmann 2. Aus⸗ enen 1818 Heher in ſchaft vor⸗ efte. Ha⸗ f rungen der eſchreibung Ibjecte der reibung de 2. Abth. Allgemeine Zoographie und Naturbeſchreibung der Vögel, Amphibien und Fiſche. 1803. 2. Aufl. 1818. 3. Abth. Allgemeine Naturbeſchreibung der Inſecten und Würmer. 2. Aufl. 1820. II. Band in 2 Abtheilungen: 1. Abth. Teoretiſche und allgemeine Dendrographie. 2. Aufl. 1813. 2. Abth. Spezielle Dendrographie. 2. Aufl. 1814. 1816. Grundlinien der teutſchen Forſtgeſchichte und der Geſchichte der Jagd, des Vogelfangs, der wilden Fiſcherei und der Waldbie⸗ nenzucht. Gottgetreu Müller in Gießen. 1817. Der Hund, ſeine Racen, verſchiedenen Zuchten und Varietäten, Geſchichte ſeiner Verbreitung und Schickſale. Heyer in Gießen. Quellen: Allgemeine Forſt⸗ und Jagdzeitung 1826, S. 230. Scriba, Biograph.⸗litteräriſch. Lexicon II. S. 761. Fraas, Geſchichte der Landbau⸗ und Forſtwiſſenſchaft 1865, S. 490 u. 544. Fr. von Löffelholz⸗Colberg, Forſtl. Chreſtomathie I. S. 36, Nr. 114; V. 1. S. 6 u. 7, Nr. 33. Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt⸗ wiſſenſchaft in Deutſchland II. S. 81, 156, Bemerkung 16(Bio⸗ graphie), S. 159, 160 u. 370. B. Ordentliche Profeſſoren der Forſtwiſſenſchaft und Directoren des Forſtinſtituts. 2. Johann Chriſtian Hundeshagen, Dr. phil. Geb. 10. Auguſt 1783 zu Hanau, als vierter Sohn des Heſſen⸗ Caſſel'ſchen Geh. Regierungsrathes Johann Balthaſar Hundeshagen. Er erhielt ſeine erſte Ausbildung im Aelternhauſe durch Privatlehrer und beſuchte hierauf bis zu ſeinem 17. Lebensjahr das reformirte Gymnaſium ſeiner Geburtsſtadt, welches er mit dem Maturitätszeug⸗ niß verließ. Urſprünglich für den ärztlichen Beruf eingenommen, wendete er ſich, u. z. aus Neigung, gegen den eigentlichen Wunſch der Aeltern, doch dem Forſtfache zu. Von 1800— 1802 beſtand er einen forſtpraktiſchen Curſus beim Oberförſter Koch zu Sterbfritz (Grafſchaft Hanau). Seine theoretiſchen Studien abſolvirte er 1802 bis 1804 auf der Forſtlehranſtalt zu Waldau, hierauf(½ Jahr lang) zu Dillenburg bei Georg Ludwig Hartig und endlich 1804— 1806 auf der Univerſität Heidelberg, wo er namentlich die Naturwiſſenſchaften 80 (Phyſiologie, Mineralogie, Chemie) mit Vorliebe trieb. Ende 1806 trat er, nach in Caſſel abgelegter Staatsforſtprüfung, als Forſtamts acceſſiſt bei dem Forſt- und Salinenamt zu Allendorf a. d. Werra in Kurheſſiſche Dienſte. Zugleich wurde ihm die Revierverwaltung im Meißner⸗Diſtrict übertragen. 1808 Revierförſter in Friedewald(bei Hersfeld). 1818 wurde er als ordentlicher Profeſſor der Forſtwiſſen⸗ chaft an die Univerſität Tübingen berufen; 1821 folgte er, haupt⸗ d 1 ſächlich aus Geſundheitsrückſichten, bez. durch den Wunſch nach einer ihn auch praktiſch beſchäftigenden Stellung geleitet, einem Rufe nach Fulda als Forſtmeiſter und Director der daſigen Forſtlehranſtalt. Durch Großherzogl. Heſſ. Decret vom 19. Mai 1824 wurde er mit dem Prädicate„Oberforſtrath“ als ordentlicher Profeſſor der Forſt wiſſenſchaft und Director einer noch zu gründenden Forſtlehranſtalt an die hieſige Univerſität berufen. Am Tage der Gründung(24. März 1825) zeichnete ihn die philoſophiſche Facultät durch Ueberreichung des Ehrendiploms aus. Das Elogium auf demſelben lautet:„Physico philosopho phytologiae goognosiac aliisque naturae scientiis grata Minerva operam navanti scriptisque ingenii cognitionum et in- tegritatis virtutes testantibus comprobato.“ Seit 14. Juni 1831 auf ſein Nachſuchen von der Direction dieſer Anſtalt, welche zugleich mit der Univerſität verſchmolzen wurde, entbunden, lebte er von da ab, von Menſchen zurückgezogen, bis zu ſeinem Tode nur noch der Wiſſenſchaft und ſeiner Profeſſur. Er ſtarb am 10. Februar 1834. Selbſtſtändige Werke: 1817. Anleitung zum Entwerfen von Bauholzanſchlägen und zur zweck⸗ mäßigſten Aufarbeitung, Verwendung und Erſparung des Holzes, beſonders des Eichenholzes, für Forſtmänner bearbeitet. Hein⸗ rich Laupp in Tübingen. 2. Ausgabe 1818. 1819. Methodologie und Grundriß der Forſtwiſſenſchaft. Heinrich Laupp in Tübingen. 1820. Prüfung der Cottaiſchen Baumfeldwirthſchaft nach Theorie und Erfahrung. Heinrich Laupp in Tübingen. 1821. Ueber die Hackwaldwirthſchaft überhaupt und ihre Einführung in Würtemberg insbeſondere. Eine Rechtfertigungsſchrift. Hein⸗ rich Laupp in Tübingen. 1821. Encyelopädie der Forſtwiſſenſchaft, ſyſtematiſch abgefaßt, I. Ab⸗ theilung, auch u. d. T.: Forſtliche Produktionslehre. Heinrich Laupp in Tübingen. 2. Aufl. 1828, 3. Aufl. 1835, 4. Aufl. 1842(die beiden letzten von Dr. J. L. Klauprecht beſorgt). 1822. Encyeclopädie der Forſtwiſſenſchaft, II. Abtheilung auch u. d. T.: Forſtliche Gewerbslehre. Heinrich Laupp in Tübingen. 182 Quelle Gwi Ser Nou Mol Frac Fr. G. Nat N der. 81 Ende 1806— 3 f 4 2. Aufl. 1828, 3. Aufl. 1837, 4. Aufl. 1843(die beiden letzten ſind gleichfalls von Dr. Klauprecht herausgegeben worden). Werra in 1826. Die Forſtabſchätzung auf neuen wiſſenfchaftlichen Grundlagen, nebſt einer Charakteriſtik und Vergleichung aller bisher beſtan⸗ denen Forſttaxationsmethoden. Heinrich Laupp in Tübingen. Forſtamts altung im eWäid bei 2. Aufl. 1843(von Dr. Klauprecht). orſtwiſſen 1827. Lehrbuch der land⸗ und forſtwirthſchaftlichen Naturkunde. 1. Ab⸗ theilung. Encyclopädie der Naturkunde. Heinr. Laupp in Tübingen. 1829. 2. Abtheilung. Die Anatomie, der Chemismus und die Phy⸗ ſiologie der Pflanzen. Heinrich Laupp in Tübingen. er, haupt nach einer Rufe nach 1830. 3. Abtheilung. Die Bodenkunde. Heinrich Laupp in Tübingen. lehranſtalt 1830. Die Waldweide und Waldſtreu in ihrer ganzen Bedeutung für Forſt⸗, Landwirthſchaft und Nationalwohlfahrt. Heinrich Laupp de er ſt in Tübingen. Forſt 1831. Lehrbuch der Forſtpolizei, als 3. Abtheilung ſeiner Encyclopä⸗ llehranſtalt die(neu aufgelegt 1840 und 1859 von Dr. J. L. Klauprecht). 24 Mär; Heinrich Laupp in Tübingen. 1833. Die Staatskräfte des Großherzogthums Heſſen. Heinrich Laupp verreichung in Tübingen. „Physico 1840. Lehrbuch der land⸗ und forſtwirthſchaftlichen Naturkunde. 4. tiis prata Abtheilung. Ein Nachlaß, bearbeitet von J. L. Klauprecht. A. u. d. T.: Die Lehre vom Klima. Groos in Karlsruhe. am et In- Juni 1831 Von Zeitſchriften gab er heraus: 7 1824— 1833. Beiträge zur geſammten Forſtwiſſenſchaft, 7 Hefte in he zugleich 3 Bänden. er von da 1830 u. 1832. Forſtliche Berichte und Miscellen, 2 Hefte. noch der 1832. Zeitbedürfniſſe in politiſcher, adminiſtrativer und gewerblicher 34 Beziehung oder ſtaatswiſſenſchaftliche Beiträge, 1 Heft. ar 1834. Verlag aller dieſer Zeitſchriften ebenfalls bei Heinrich Laupp in Tübingen. Quellen: Gwinner, Forſtliche Mittheilungen I. Bd. 2. Hft. 1836, S. 3. Scriba, Biograph.⸗litteräriſch. Lexicon I. S. 157 u. II. S. 346. Nouvelle Biographie générale Tome XXV. p. 550. Heinrih Monatſchrift für das württemberg. Forſtweſen VII. 1856. S. 120. Fraas, Geſchichte der Landbau⸗ u. Forſtwiſſenſchaft 1865, S. 581. Theorie und Fr. von Löffelholz⸗Colberg, Forſtl. Chreſtomathie I. S. 163, Bemerkung 156; II. S. 351, 372, Bemerk. 305 ²b; III. 1. S. 676, Bemerk. 749; Einführung IV. S. 139 u. V. 1. S. 37. hrift. Hei⸗ G. von Schwarzer, Biograph. S. 16(enthält mehrfach irrige Angaben). . Ratzeburg, Forſtwiſſenſchaftliches Schriftſtellerlexicon 1873, S. 265(eine durch faßt, I 6 Hinneigung zu Pfeil, Hundeshagen's größtem Widerſacher, ſtark ge e. Heinrd trübte Schilderung). 5, 4. Auft Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt⸗ teſorgh. wiſſenſchaft in Deutſchland II. S. 319(Biographie), 358, 366; III. uch u. S. 273, 285, 297, 298, 321 u. 399. Tuvingen 6 3. Carl Guſtav Heyer, Dr. phil. Geb. 9. April 1797 auf dem Beſſunger Forſthaus bei Darmſtadt, fünftes Kind des Forſtmeiſters Wilhelm Heyer. Urſprünglich ſollte er nach dem Plane des Vaters Theologie ſtudiren, doch lenkte ihn die gleichſam angeborene Liebe zum Walde dem Forſtfache zu. Nach einem mehrjährigen Beſuch des Gymnaſiums legte er in der„Meiſter⸗ ſchule“ ſeines Vaters den erſten Grund zu ſeiner Fachbildung, beſtand im Sommer 1814 die Prüfung vor dem Oberforſtcollegium in Darm⸗ ſtadt, ſtudirte vom Herbſt 1815 bis dahin 1816 in Gießen, wo er u. A. auch Vorleſungen bei Walther hörte, und begab ſich, nachdem er den Winter 1816/17 im älterlichen Hauſe zugebracht hatte, 1817 noch auf kurze Zeit nach Tharand, um den berühmten Heinrich Cotta kennen zu lernen. Von dort ſchon im Juli in die Heimath zurück⸗ gekehrt, eröffnete er am 25. September 1817 ein Forſtinſtitut in Darmſtadt, mußte dieſes aber ſchon im Frühjahr 1818 wieder auf⸗ geben, weil ihm die Revierverwaltung Babenhauſen proviſoriſch über⸗ tragen wurde. 1819 ſiedelte er, nachdem dieſe Stelle wieder beſetzt worden war, von da nach Seligenſtadt über, um von hier aus das Revier Zellhauſen zu verwalten; im December 1819 wurde er Revier⸗ föͤrſter von Lauter mit dem Wohnſitze in Grünberg. Durch Decret vom 24. März 1825 erhielt er, bereits vorher zum Revierförſter in Gießen ernannt, zugleich die zweite Lehrerſtelle an der neu gegründeten Forſtlehranſtalt daſelbſt und promovirte im Juli deſſelben Jahres. Am 28. December 1829 rückte er, unter Beibehaltung ſeiner Function als forſtlicher Lehrer, zum Forſtinſpector auf. Schon im April 1831 ſchied er aber aus beiden Stellungen aus, um als Forſtmeiſter in Gräflich Erbach⸗Fürſtenau'ſche Dienſte mit dem Wohnſitze in Michel⸗ ſtadt(Odenwald) einzutreten. Durch Decret vom 20. Februar 1835 erfolgte ſeine Zurückberufung nach Gießen als erſter Lehrer, bez. ordentlicher Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft. Wenige Wochen früher hatte er als„Forſtmeiſter“ die Inſpection Gießen wieder übernommen. Anfang 1843 gab er aber ſeine forſtpraktiſche Thätigkeit ganz auf und widmete ſich von nun ab bis zu ſeinem Tode ganz dem Lehrberuf und der Wiſſenſchaft. Er ſtarb am 24. Auguſt 1856. Erfinder des Hohlbohrers und Begründer einer beſonderen Wald⸗ ertragsregelungsmethode. Selbſt 182 184 Selbſtſtändige Werke: 1826. Die Vortheile und das Verfahren beim Baumroden. Heyer in Darmſtadt, Gießen. 1841. Die Waldertrags⸗Regelung. 8. Band, 2. Abtheilung einer(be⸗ alich ſo 1„ 3 4 uch ſolle abſichtigten) Encyclopädie der Forſtwiſſenſchaft. Ferber in Gie⸗ nite ihn ßen. 2. Auflage 1862, herausgegeben vom Sohn Dr. Guſtav zu. Nach Heyer. B. G. Teubner in Leipzig. Meiſter 1842 Beiträge zur Forſtwiſſenſchaft. 1. Heft. Ed. Pagenſtecher 2 in Dillenburg. ag, beſtand 1846. Anleitung zu forſtſtatiſchen Unterſuchungen, verfaßt im Auf⸗ in Darm⸗ trag der Verſammlung ſüddeutſcher Forſtwirthe(zu Darmſtadt 1845). J. Ricker in Gießen. 1847. Beiträge zur Forſtwiſſenſchaft. 2. Heft. J. Ricker in Gießen. , uachdem 1848. Die Hauptmethoden zur Waldertrags⸗Regelung grundſätzlich ge⸗ atte, 1817 prüft und verglichen. J. Ricker in Gießen. 1854. Der Waldbau oder die Forſtproductenzucht. 4. Band einer Encyclopädie der Forſtwiſſenſchaft. B. G. Teubner in Leipzig. en, wo er nrich Cotta ath zurück 2. Auflage 1864; 3. Auflage 1878, beide vom Sohn Dr. iiſtitut in Guſtav Heyer herausgegeben. wieder auf⸗ Nach dem Tode des Oberforſtrathes von Wedekind(22. Januar riſch über⸗ 1856) übernahm er in Gemeinſchaft mit ſeinem Sohne G. Heyer die Redaction der Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung, freilich nur für ieder beſett wenige Monate. . n M Quellen: er Revier⸗ Allgemeine Forſt⸗ u. Jagdzeitung 1856, Einleitung zum Septemberheft h Decret(G. Heyer). erförſter in Scriba, Biograph.⸗litteräriſch. Lexicon I. S. 140 u. 492; II. S. 321. rearündeten Monatſchrift für das württemberg. Forſtweſen VII. 1856, S. 344(Todes⸗ — anzeige). Jahres Fraas, Geſchichte der Landbau⸗ und Forſtwiſſenſchaft 1865, S. 603. er Function Fr. von Löffelholz⸗Colberg, Forſtl. Chreſtomathie II. S. 179, Nr. 368; IV. April 1831 S. 149, Nr. 2693° u. S. 359. „e iſter in G. von Schwarzer, Biograph. S. 15. ſtmeiſter Ratzeburg, Forſtwiſſenſchaftliches Schriftſtellerlexicon 1873, S. 240. in Miche⸗ Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt bruar 185 wiſſenſchaft in Deutſchland III. 1875, S. 152, 184— 194, 275, 287, „brer, be 303, 353, 382 u. 399. Allgemeine Deutſche Biographie XII. 1880, S. 364— 368(Heß). cen früher Univerſitäts⸗Acten. bernommen. n auf und. 1 nulgij 4. Guſtav Heyer, Dr. phil. Geb. 11. März 1826 zu Gießen, älteſter Sohn Carl Heyer's, beſuchte das hieſige Gymnaſium und ſtudirte, nach abgelegter Maturi⸗ tätsprüfung, auf der hieſigen Univerſität vom S. S. 1843 bis W. S. 6* deren Wald 84 1846/47 Forſtwiſſenſchaft. Nachdem er im März 1847 den Doctor⸗ grad der Philoſophie erworben hatte, war er bis 1848 bei der Ober⸗ forſt⸗ und Domänen-Direction in Darmſtadt und hierauf 1 Jahr lang beim Oberförſter Draudt in Gießen praktiſch beſchäftigt. Im Herbſte 1849 habilitirte er ſich hier als Privatdocent und begann vom Winterſemeſter 1849/50 ab zu leſen. Durch Decret vom 1. Juli 1853 wurde er zum außerordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft ernannt, und nach Zimmer's Tod(1854) rückte er in die hierdurch erledigte zweite Lehrerſtelle der Forſtwiſſenſchaft ein, mit der Ver⸗ pflichtung, vorzugsweiſe die praktiſchen Fächer zu lehren. Neben dieſer Stellung fungirte er zugleich, u. z. ſeit dem Frühjahr 1854 proviſo⸗ riſch, vom Herbſt ab definitiv als Verwalter der Oberförſterei Gießen. Am 29. April 1857 erfolgte ſeine Beförderung zum ordentlichen Pro⸗ feſſor der Forſtwiſſenſchaft, unter Entbindung von ſeiner praktiſchen Stelle. In dieſer Eigenſchaft wirkte er bis 7. März 1868, einem Rufe als Director der neu gegründeten Königl. Preuß. Forſtakademie Münden folgend. 1872 erhielt er das Prädicat„Geheimer Regie⸗ rungsrath.“ Als die Univerſität München, nach dem Beiſpiele Gießens, auch die Forſtwiſſenſchaft mit in den Kreis der akademiſchen Wiſſen⸗ ſchaften aufnahm, erhielt er(im September 1878) einen Ruf dahin als ordentlicher Profeſſor ſpeciell für die forſtliche Betriebslehre, welchem er— als früherer eifriger Vorkämpfer für die Vereinigung der iſolirten Forſtlehranſtalten mit den Univerſitäten— nicht widerſtehen konnte. Selbſtſtändige Werke: 1852. Das Verhalten der Waldbäume gegen Licht und Schatten. Ferdinand Enke in Erlangen. 1852. Ueber die Ermittlung der Maſſe, des Alters und des Zu⸗ wachſes der Holzbeſtände. Moritz Katz in Deſſau. 1856. Lehrburch der forſtlichen Bodenkunde und Klimatologie. Fer⸗ dinand Enke in Erlangen. 1865. Anleitung zur Waldwerthrechnung. B. G. Teubner in Leipzig. 2. Aufl. 1876. 1871. Handbuch der forſtlichen Statik, bearbeitet in Verbindung mit mehreren Fachgenoſſen. I. Abthlg. Die Methoden der forſt⸗ lichen Rentabilitätsrechnung. B. G. Teubner in Leipzig. Außerdem beſorgte er die ſpäteren Auflagen der beiden Haupt⸗ werke ſeines Vaters(ſiehe dort):„Waldertragsregelung“ und „Waldbau“, von welchen insbeſondere die 3. Auflage des letzt⸗ genannten Werkes(1878) als eine neue Bearbeitung zu be⸗ zeichnen iſt. bis Quell Nat Ber Al Unit Geb raths( im Fron 1848 bi und vo Gotha. tillerie) hofer Fe ahgelegte 3o. Sep Revierfk ſährigen lecchranſte rüfung rechtswi Uuniverſi Statse in Gotl ſeinberuf abeiten der For halbjähr nat er Doctor⸗ er Ober⸗ 1 Jahr gt. Im gann vom 1. Juli iſſenſchaft hierdurch der Ver⸗ ben dieſer proviſo⸗ i Gießen. chen Pro⸗ raktiſchen 3, einem ſtakademie er Regie⸗ Gießens, 85 Herausgeber der Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung von 1856 bis incl. 1877. Quellen: Ratzeburg, Forſtwiſſenſchaftl. Schriftſtellerlexicon 1873, S. 243. Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt⸗ wiſſenſchaft in Deutſchland III. 1875, S. 201, 287, 297, 299, 305, 310, 322, 323, 357.. Allgemeine Forſt⸗ u. Jagdzeitung 1879, S. 40. Univerſitäts⸗Acten. 5. Richard Alexander Heß, Dr. phil. Geb. 23. Juni 1835 zu Gotha, jüngſter Sohn des Geh. Staats⸗ raths(ſpäteren Geheimeraths) Carl Heß, erhielt ſeine erſte Ausbildung im Fromman'ſchen Inſtitut zu Coburg, beſuchte hierauf von Oſtern 1848 bis Michaeli 1849 das Gymnasium Casimirianum daſelbſt und von da bis Oſtern 1854 das Gymnasium Ernestinum zu Gotha. Er wollte ſich urſprünglich der militäriſchen Laufbahn(Ar tillerie) widmen, wurde aber durch einen längeren Aufenthalt im Ober⸗ hofer Forſt(Herbſt 1853) für den forſtlichen Beruf gewonnen. Nach abgelegter Maturitätsprüfung machte er vom 1. April 1854 bis 30. September 1855 bei dem als Entomologen rühmlichſt bekannten Revierförſter Kellner ¹) in Georgenthal den vorſchriftsmäßigen 1 ½⸗ jährigen forſtpraktiſchen Curſus, ſtudirte hierauf 1 Jahr an der Forſt⸗ lehranſtalt Aſchaffenburg, abſolvirte Michaeli 1856 die forſtliche Staats⸗ prüfung in Gotha, widmete ſich dann noch 3 Semeſter cameraliſtiſchen, rechtswiſſenſchaftlichen und naturwiſſenſchaftlichen Studien an der Univerſität Göttingen und beſtand Oſtern 1858 das cameraliſtiſche Staatsexamen vor der Herzogl. Landesregierung, Finanzabtheilung in Gotha. Vom 9. Juni 1858 ab zur Forſtmeiſterei Georgenthal einberufen, wurde er zunächſt mit Vermeſſungs⸗ und Kartirungs arbeiten im Tambacher Forſte beſchäftigt; ſpäter Gehülfe bei der Forſtei Georgenthal für den Schönauer Antheil. Nach einem halbjährigen Acceß bei der Forſtmeiſterei Schwarzwald zu Ohrdruf, trat er im Herbſt 1859 als Forſtgehülfe wieder in den praktiſchen ¹) Nähere Mittheilungen über die äußeren Lebensverhältniſſe und Leiſtungen dieſes ausgezeichneten Mannes auf naturwiſſenſchaftlichem Gebiete ſiehe in dem Brieſe im Septemberheft des Jahrgangs 1863 der Allgem. Forſt⸗ u. Jagdzeitung, S. 348. C. 86 Dienſt, zuerſt in Gehlberg, dann in Mehlis und Friedrichroda. Im Mai 1862 wurde er wieder der Forſtmeiſterei Schwarzwald beigegeben; 1863 zum Forſtconducteur und 1868 zum Forſtcommiſſair daſelbſt befördert. Durch Großh. heſſ. Decret vom 29. December 1868 wurde er zum ordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der hieſigen Univerſität ernannt. Am 5. März 1869 verlieh ihm die philoſophiſche Facultät die Doctorwürde mit dem Elogium„de re sal- tuaria optime merito.“ Selbſtſtändige Werke: 1865. Protocoll über die im Auguſt 1864 ſtattgehabte elfte Verſamm⸗ lung Thüringiſcher Forſtwirthe zu Oberhof. Göckel'ſche Hof⸗ buchdruckerei in Eiſenach. 1870. Ueber die Organiſation des forſtlichen Verſuchsweſens. Acade⸗ miſche Antrittsrede, gehalten am 13. Nov. 1869 zu Gießen. J. Ricker daſ. 1873. Grundriß zu Vorleſungen über Encyklopädie und Methodologie der Forſtwiſſenſchaft ꝛc. J. Ricker in Gießen. 1874. Die forſtliche Unterrichtsfrage. 43. Heft des III. Jahrgangs der deutſchen Zeit⸗- und Streitfragen von Holtzendorff und Oncken. C. Habel in Berlin. 1876. Grundriß zu Vorleſungen über Forſtbenutzung und Forſttech⸗ nologie(mit Literaturnachweiſen). H. Voigt in Berlin und Leipzig. 1876— 1878. Der Forſtſchutz, in 3 Lieferungen. B. G. Teubner in Leipzig. 1877. Ueber die Organiſation des forſtlichen Unterrichts an der Uni⸗ verſität Gießen. Mit einer geſchichtlichen Einleitung. B. G. Teubner in Leipzig. 1878. Der academiſche Forſtgarten bei Gießen. J. Ricker daſ. Quellen: Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums ꝛc. III. 1875, S. 248, 358, 382. Commentar zu Deutſche Gelehrte der Jetztzeit. I. Theil. Abtheilung V. Nürnberg 1876, S. 4. Außerordentliche Profeſſoren, bez. zweite Lehrer der Forſtwiſſenſchaft. Die Biographieen der beiden Heyer, Vater und Sohn, wurden bereits unter B gebracht. In Bezug auf die Uebrigen bemerken wir zur Erläuterung der Ueberſchrift, daß Klauprecht zwar nicht zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft, aber doch außerordentlicher Profeſſor war, wührend bingegen verliehen Geb öymnaſi burg, pr. diſelbſt ſchaftlich beſictt forſtliche Aſchaffer Verwalt Arbeiten niſſe de mit mat 1823 in hierauf 5. Juni insbeſon ſchied e heſſiſch Rufe ac wirktee bis 186 ihm laͤr ſgatswi oda. Im eigegeben; tr daſelbſt ber 1868 an der ihm die le w sl. Verſamm⸗ lſche Hof⸗ Acade⸗ u Gießen. tethodologie 4ℳ Jahrgangs udorff und Forſttech⸗ 8, 358, 382. biheilung V. hrer der n, wurden merken wir bt zweiter feſſor wal, 87 während für Eduard Heyer das Umgekehrte gilt. Beide Prädicate hingegen ſind an Klipſtein, Zimmer, Lorey, Stötzer und Schwappach verliehen worden. 6. Johann Ludwig Joſeph Klauprecht, Dr. phil. Geb. 26. December 1798 zu Mainz. Nach dem Beſuche des Gymnaſiums ſtudirte er von 1815 ab auf der Forſtlehranſtalt Aſchaffen⸗ burg, prakticirte hierauf bis Ende 1817 bei dem Oberförſter Braun daſelbſt und wendete ſich dann nach Gießen, um hier noch ſtaatswiſſen⸗ ſchaftlichen Studien obzuliegen. Nachdem er zur Erweiterung ſeines Geſichtskreiſes in den Sommern der Jahre 1818 und 1819 größere forſtliche Studienreiſen unternommen hatte, begab er ſich wieder nach Aſchaffenburg, um dem Forſtſchuldirector Deßloch daſ. Aſſiſtenz in der Verwaltung des Speſſarts und bei verſchiedenen forſtorganiſatoriſchen Arbeiten zu leiſten. Hier begann er, wegen der ungünſtigen Verhält⸗ niſſe der Bayeriſchen Forſtverwaltung dem Lehrfach ſich widmend, mit mathematiſchen und forſtwiſſenſchaftlichen Vorleſungen, erwarb ſich 1823 in Göttingen die philoſophiſche Doctorwürde und habilitirte ſich hierauf am 20. September 1827 als Privatdocent in Gießen. Am 5. Juni 1832 erhielt er den Charakter als außerordentlicher Profeſſor, insbeſondere für die ſtaatswirthſchaftlichen und forſtlichen Fächer, doch ſchied er ſchon durch Decret vom 20. November 1834 aus dem Heſſiſchen Staatsdienſte wieder aus, um einem an ihn ergangenen Rufe an das Polytechnikum in Carlsruhe Folge zu leiſten. Hier wirkte er als Vorſtand der Forſtſchule mit dem Prädicate„Forſtrath“ bis 1867, alſo 33 Jahre. Außer den forſtlichen Vorleſungen, welche ihm längere Zeit faſt ganz allein oblagen, hatte er hier auch noch ſtaatswirthſchaftliche Vorträge zu halten. 1848— 1857 fungirte er als Director der polytechniſchen Schule. Klauprecht lebt noch gegen⸗ wärtig hochbetagt in Carlsruhe. Selbſtſtändige Werke: 1823. Die ebene Trigonometrie und die hierbei nöthigen logarithm., trigonometr. u. anderen Tafeln. Für Forſtmänner. Knode in Aſchaffenburg. 1825. Forſtliche Statiſtik des Speſſart. Kupferberg in Mainz. 1826. Sylvaneion. Ein Converſationsblatt für unbefangene, gebil⸗ dete Forſtmänner. I. Jahrg. 3 Hefte. Herausgegeben mit E. H. Meyer. Knode in Aſchaffenburg. 1842. Die Holzmeßkunſt. 2. Aufl. Karlsruhe 1846. 88 Außerdem beſorgte er, wie früher angegeben, nach dem Tode Hundeshagen’s die wiederholten und vermehrten Auflagen der 3 Abtheilungen der Encyclopädie der Forſtwiſſenſchaft, ſowie die 4. Ab⸗ theilung des Lehrbuchs der land⸗ und forſtwirthſchaftl. Naturkunde. Quellen: Scriba, Biograph.litteräriſch. Lexicon II. S. 377. Fr. von Löffelholz⸗Colberg, Forſtl. Chreſtomathie III. 1. S. 678. Bernhardt, Geſchichte des Waldeigenthums ꝛc. III. 1875, S. 286, 323, 336, 370. Fr. von Weech, Badiſche Biographieen. I. Bd. S. 466. 7. Auguſt von Klipſtein, Dr. phil. Geb. 7. Juni 1801 zu Hohenſolms als älteſter Sohn des damals Fürſtl. Solmſiſchen Forſtmeiſters, ſpäteren am 3. November 1866 verſtorbenen Großh. Oberforſtdirectors Dr. Philipp Engel von Klip⸗ ſtein 1). Beſuchte 1815— 1818 das Gymnaſium zu Gießen und wollte, bei ſeiner ſchon von früheſter Jugend ab entwickelten großen Neigung zu mineralogiſchen Studien, eigentlich Bergmann werden; der un⸗ beugſame Wille ſeines Vaters zwang ihm aber den forſtlichen Beruf auf. Nachdem er ſeine Vorbereitungsſtudien 1819 auf der Univerſität Heidelberg begonnen und dieſen, in der Hoffnung auf eine Umſtimmung der väterlichen Meinung, eine faſt ausſchließlich dem Bergbau gewid⸗ mete Richtung gegeben hatte, mußte er im W.⸗S. 1821/22 auf die Forſtlehranſtalt Fulda, wo damals Hundeshagen wirkte, wandern. Schon im Sommer 1822 wendete er ſich aber, ſeiner alten Neigung folgend, praktiſchen bergmänniſchen Arbeiten in den Bergen Thüringen's und Sachſen's zu, bezog dann noch ein Semeſter die Univerſität Göt⸗ tingen und gelangte— mehr mit bergmänniſchen, als mit forſtlichen Kenntniſſen ausgeſtattet— im Frühjahr 1823 in das elterliche Haus zurück. Hier wurde ihm die ſtrenge Aufgabe geſtellt, binnen Jahres⸗ friſt die forſtliche Staatsprüfung zu beſtehen. Nachdem er, durch ¾ jähriges Selbſtſtudium genügend vorbereitet, dieſem väterlichen Willen nachgekommen war, bez. die betreffende Prüfung abgelegt hatte, nahm er, durch den Geheimerath Eckhardt in Darmſtadt ermuntert, ¹) Zur Biographie vergl. Nr. 151 der Großh. Heſſ. Ztg. v. 2. Juni 1846 (50jähriges Dienſtjubiläum); Nr. 147 der Darmſtädter Ztg. vom 29. Mai 1866 (7ojähriges Jubiläum); Allgem. Forſt⸗ und Jagdzig. 1866, S. 363. ton 182 und brac ganz 6. thums Stande. Nac auf die zür Folg Lehrer d Semeſter geologiſe mineralo Forſtfach ſtand. einer er Großher zur Ausſ eine ein, unter B praktiſch Sel bieten 18 es damals ber 1866 von Klip⸗ ind wollte, Neigung der un⸗ en Beruf aniverſität iſtimmung au gewid 2 auf die wandern. Neigung büringen's ſität Göt forſtlichen iche Haus 1 Jahres⸗ „ durch terlichen egt hatte, ermuntert, Juni 1846 Mai 1855 89 von 1824 ab ſeine geognoſtiſch⸗mineralogiſchen Studien wieder auf und brachte, von der Großh. Regierung hierzu beauftragt, in nicht ganz 6 Jahren eine generelle geognoſtiſche Aufnahme des Großherzog⸗ thums Heſſen mit 3 Ueberſichtskarten(für jede Provinz eine) zu Stande. Nebenbei fand er noch Zeit, 1828 in Erlangen zu promoviren. Nach Vollendung dieſer Arbeit drang aber ſein Vater wiederholt auf die Aufnahme der forſtlichen Laufbahn als zukünftigen Beruf, was zur Folge hatte, daß er 1831 als Revierförſter und zugleich praktiſcher Lehrer der Forſtwiſſenſchaft nach Gießen kam. Schon vom zweiten Semeſter ab hielt er aber neben forſtlichen Vorträgen ſtets auch geologiſche, und als ihm 1836 die erledigte ordentliche Profeſſur der mineralogiſchen Wiſſenſchaften angetragen wurde, entſagte er dem Forſtfach für immer. Am 24. Februar 1865 trat er in den Ruhe⸗ ſtand. Da ſein ſchon im December 1851 großartig angelegter Plan einer erſchöpfenden geognoſtiſchen Darſtellung der drei Provinzen des Großherzogthums aus Mangel an ſtaatlicher Unterſtützung leider nicht zur Ausführung kam(von 12 beabſichtigten Monographieen konnte nur eine einzige publicirt werden), wendete er ſich ſeit ſeiner Penſionirung, unter Beibehaltung ſeines Wohnſitzes in Gießen, in Fortſetzung ſeiner praktiſch⸗geologiſchen Studien faſt ausſchließlich dem Auslande zu. Selbſtſtändige Werke. Dieſelben gehören ausſchließlich den Ge bieten der Geognoſie und Geologie an und ſind folgende: 1829. Gedrängte Ueberſicht einer geognoſtiſchen Erforſchung des Oden⸗ waldes und angrenzender Gegenden zur Erläuterung der geog⸗ noſtiſchen Karte deſſelben. C. W. Leske in Darmſtadt. 1830. Verſuch einer geognoſtiſchen Darſtellung des Kufferſchieferge⸗ birges der Wetterau und des Speſſarts mit einer geognoſtiſchen Karte und einer Profiltafel. C. W. Leske in Darnſtadt. 1830. Geognoſtiſche Bemerkungen auf einer Reiſe durch Sachſen und Böhmen. C. W. Leske in Darmſtadt. 1836. Beſchreibung und Abbildungen des in Rheinheſſen aufgefundenen coloſſalen Schädels des Dinotherii gigantei von Kaup nebſt geognoſtiſchen Mittheilungen der Knochen führenden Bildungen des mittelrheiniſchen Tertiärbeckens. J. P. Diehl in Darmſtadt. 1845. Beiträge zur geologiſchen Kenntniß der öſtlichen Alpen I. Bd. mit 20 Tafeln Abbildungen. G. F. Heyer in Gießen. 1849. Gemeinnützige Blätter zur Förderung des Bergbau⸗ und Hüt⸗ tenbetriebs 1. Heft. G. F. Heyer in Frankfurt a M. 1852. Geognoſtiſche Darſtellung des Großherzogthums Heſſen und des Königl. Preußiſchen Kreiſes Wetzlar und angrenzender Landestheile. I. Abthlg. Diſtrict zwiſchen der Dill und der 90 Salzböden. Mit einer geognoſtiſchen Karte und 5 Poofiltafeln. G. F. Heyer in Frankfurt a. M. 1859. Gemeinnützige Blätter zur Förderung des Bergbau und Hüt⸗ tenbetriebs. 2. Heft. J. Ricker in Gießen. 1871. Beiträge zur geologiſchen und topographiſchen Kenntniß der öſtlichen Alpen. II. Bd. 1. Abtheilung. J. Ricker in Gießen. 1875. Desgl. II. Bd. 2. Abtheilung daſ. Quellen: Scriba, Biograph.⸗litteräriſch. Lexicon I. S. 176 u. 492; II. S. 384 u. 859. Univerſitätsacten und Privatmittheilungen. 8. Heinrich Franz Carl Zimmer, Dr. phil. Geb. 25. April 1803 in Gießen, Sohn des Kirchen⸗ und Schul⸗ raths⸗Secretärs daſelbſt. Er beabſichtigte urſprünglich Rechtswiſſen⸗ ſchaft zu ſtudiren und wurde ſchon im W.⸗S. 1821/22 als stud. jur. an der hieſigen Univerſität immatrikulirt. Im S.⸗S. 1824 ſetzte er ſeine Studien in Heidelberg fort, ließ ſeine Matrikel in Gießen im Mai 1825 erneuern, wendete ſich aber vom S.⸗S. 1826 an bis zum W.⸗S. 1829/30 incl. forſtwiſſenſchaftlichen Studien unter Hundes⸗ hagen, Heyer, Klauprecht, Wernekinck, Crome u. A. zu und abſolvirte gleichzeitig ſeinen forſtwiſſenſchaftlichen Vorbereitungscurſus. Hierauf beſtand er im Frühjahr 1830 vor der Oberforſtdirection in Darmſtadt die forſtliche Dienſtprüfung in Mathematik und Forſtwirthſchaft. Da ſein im folgenden Herbſt ausgeſprochener Wunſch, an der Landesuni⸗ verſität forſtwiſſenſchaftliche Vorträge halten zu dürfen, wegen der ihm damals noch mangelnden Kenntniß der Praxis, Widerſtand gefunden hatte, ſuchte er zunächſt um Zulaſſung als Forſtpraktikant bei dem Forſtinſpector Carl Heyer in Gießen nach, unter deſſen Leitung er vom 15. November 1830 bis 11. Mai 1831 arbeitete und ſich durch wiſſenſchaftliches Streben ſehr vortheilhaft auszeichnete. Weitere Be⸗ ſchäftigung erſtrebte und fand er bei der Großh. Oberforſtdirection in Darmſtadt(vermuthlich in der Hauptſache mit Forſteinrichtungsarbeiten). Am 5. Februar 1835 erwarb er ſich die hieſige philoſophiſche Doctor⸗ würde, und da nun ſeinem ſchon früher auf den Lehrberuf gerichteten Drange ein Hinderniß nicht mehr im Wege ſtand, erhielt er am 7. März 1835 eine Anſtellung als Repetent der Forſtwiſſenſchaft an der Landesuniverſität. Seit 26. November 1836 wurde er zugleich zum Revierförſter des Forſtreviers Gießen ernannt. Durch Decret remn 1. D lichen Pre er bis zu Quellen Famil Geb. 2 Kind d heher ¹) bezog 183 ſtudirte h 1836 bis des Facul als Oberf dienſtſtel ſchriftoma rrungen Am färſterei (29. Apr (12. Mai der hieſig ſeiner fre Doctorwi Forſtes 9 einer neu meiſter in Selbſtf 1840 91 vom 7. December 1838 erfolgte ſeine Beförderung zum außerordent⸗ lichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft. In beiden Stellungen wirkte er bis zu ſeinem am 7. März 1854 erfolgten Tode. Quellen: Familien⸗ und Univerſitätsacten. 9. Eduard Heyer, Dr. phil. Geb. 27. Februar 1819 in Gundernhauſen(bei Darmſtadt), 2. Kind des am 6. Januar 1856 verſtorbenen Forſtmeiſters Friedrich Heyer ¹) zu Ober⸗Ramſtadt. Beſuchte das Gymnaſium zu Darmſtadt, bezog 1836 nach abgelegter Maturitätsprüfung die Univerſität Gießen, ſtudirte hier unter Leitung ſeines Onkels Carl Heyer vom S.⸗S. 1836 bis zum Herbſt 1840 Forſtwiſſenſchaft, beſtand nach Abſolvirung des Facultäts⸗Examens im Herbſt dieſes Jahres die ſpecielle Prüfung als Oberförſter und 1842 die allgemeine Prüfung für alle forſtlichen Dienſtſtellen. Als Forſtcandidat war er, unter Einſchluß der vor ſchriftsmäßigen Acceſſe, 7 Jahre lang hauptſächlich mit Betriebsregu⸗ lirungen und Waldtheilungen beſchäftigt. Am 24. December 1847 wurde er als Oberförſter der Ober förſterei Nieder⸗Eſchbach(bei Homburg v. d. H.) angeſtellt. 1857 (29. April) wurde ihm die Oberförſterei Gießen und gleichzeitig (12. Mai) die Stelle eines zweiten Lehrers der Forſtwiſſenſchaft an der hieſigen Univerſität übertragen. Hier erwarb er ſich, auf Grund ſeiner früheren Facultätsprüfung, am 3. Juni die philoſophiſche Doctorwürde. Am 3. Februar 1873 wurde er zum Forſtmeiſter des Forſtes Reinheim befördert. Nach Auflöſung dieſes Forſtes, in Folge einer neuen Organiſation, wurde er am 1. Mai 1880 zum Forſt⸗ meiſter in Lorſch ernannt. Selbſtſtändige Werke: 1846. Die Waldertrags⸗Regelungsverfahren der Herren Dr. Karl Heyer und H. Karl nach ihren Principien geprüft und ver⸗ glichen. J. Ricker in Gießen. 1852. Beitrag zur näheren Würdigung des Flächenfachwerkes. J. Ricker in Gießen. 1859. Flächentheilung und Ertragsberechnungsformeln. J. Ricker in Gießen. ¹) Allgemeine Deutſche Biographie XII. 1880, S. 364(Heß). 92 1860. Ueber die praktiſche Ausbildung der Forſteleven mit beſonderer Berückſichtigung des Unterrichts auf der Forſtlehranſtalt zu Gießen. J. Ricker in Gießen. 1861. Zur Holzmaſſen⸗Ermittelung, Bonitirung und Kritik der Taxa⸗ tionsmethoden ein Beitrag. J. Ricker in Gießen. 1864. Anleitung zum Bau von Waldwegen, welche zum Forſtproduc⸗ ten⸗Transport auf der Axe dienen. J. Ricker in Gießen. 1870. Ueber Meſſung der Höhen, ſowie der Durchmeſſer der Bäume im Allgemeinen, beſonders aber bei forſtſtatiſchen Unterſuchungen, nebſt einleitenden Bemerkungen über Bildung der Maſſen⸗ und Erfahrungstafeln. Mit Tafeln. J. Ricker in Gießen. 1879. Tafeln zur Erdmaſſen⸗Berechnung beim Bau der Waldwege, nebſt Anleitung zum einfachſten Verfahren in beſonderen Fällen. H. Voigt in Leipzig. Quellen: Bernhardt, Geſchichte der Waldwirthſchaft ꝛc. III. 1875, S. 287. Univerſitätsacten und Privatmittheilungen. 10. Carl Julius Tuisko Lorey, Dr. phil. Geb. 2. April 1845 in Darmſtadt als älteſtes Kind des daſelbſt verſtorbenen Realſchuldirectors Hermann Lorey. Er erhielt ſeine erſte Ausbildung vom Herbſt 1852 ab in dem Privatinſtitut von Schmitz, bezog im Herbſt 1857 das Gymnaſium ſeiner Geburtsſtadt und im Herbſt 1862 die Univerſität Gießen, wo er bis dahin 1865 unter Guſtav Heyer und Eduard Heyer Forſtwiſſenſchaft ſtudirte. Nach beendigtem Acceß und im Jahre 1868 abgelegter zweiter Staatsforſt⸗ prüfung fand er vom Frühjahr 1869 bis 1872 Verwendung im Staatsdienſt bei Lohrindenerndten(Ober⸗Rosbach), Holzmaſſenauf⸗ nahmen(Mörfelden), Schlageintheilungen(Waldmichelbach), Ver⸗ meſſungen(Woogsdamm, Lorſch), Wegaufnahmen(Viernheim, Lam⸗ pertheim ꝛc.) und Betriebsregulirungen(Jägersburg). Vom März bis Auguſt 1873 erhielt er die proviſoriſche Verwaltung der Ober⸗ förſterei Gießen und nachdem er ſich, auf Grund ſeiner früheren Facul⸗ tätsprüfung, am 29. September die philoſophiſche Doctorwürde an der hieſigen Univerſität erworben hatte, wurde er am 15. October d. J. als außerordentlicher Profeſſor und zweiter Lehrer der Forſt⸗ wiſſenſchaft angeſtellt. Im Herbſte 1878 folgte er einem Rufe als Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft und Vorſtand der forſtlichen Verſuchs⸗ ſtation an die land- und forſtwirthſchaftliche Akademie nach Hohen⸗ heim. Oſtern 1881 kam er, in Folge der Verlegung des forſtlichen Unterricht niverſite Selbſtſ 1877 1880 Quellet Unive Geb herzoglich Friedrich mentarſch das Gym machte un die forſt Waſunge 1860 bie hörte da Rechts⸗ Nac forſtverw theils al verwaltur Betriebsn Prädicat Forſimei burg gel (preuß. vom 2. alßerord an die beſonderer anſtalt zu es daſelbſt zielt ſeine ſtitut von burtsſtadt nhin 1805 rte. Nach taatsforſt⸗ ndung im naſſenauf⸗ b), Ver⸗ im, Lam⸗ om Mätz der Ober⸗ ren Facul⸗ Verſuche⸗ c Hohen⸗ forſllichen 93 Unterrichts, als ordentlicher Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an die Univerſität Tübingen. Selbſtſtändige Werke: 1877. Ueber Probeſtämme. Ein Beitrag zur Theorie der Holzmaſſen⸗ aufnahme. J. D. Sauerländer in Frankfurt a. M. 37, 1880. Ueber Stammanalyſen. Bemerkungen und Erläuterungen zu den Ertragserhebungen der Königl. Württemb. Verſuchsſtation. Als Programm zur 62. Jahresfeier der Akademie Hohenheim bearbeitet. Stuttgart. Druck von Alfred Müller. Seit 1878 Mitredacteur der Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung. Quellen: Univerſitätsacten und Privatmittheilungen. 11. Hermann Stötzer, Dr. phil. Geb. 22. Mai 1840 zu Waſungen als 2. Sohn des damaligen Herzoglich Sachſen⸗-Meiningen'’ſchen Förſters(ſpäteren Oberförſters) Friedrich Stötzer. Durch Privatunterricht und den Beſuch der Ele⸗ mentarſchule ſeines Geburtsortes vorbereitet, bezog er im 11. Jahre das Gymnaſium zu Meiningen, welches er von der Quinta an durch⸗ machte und 1859 mit dem Zeugniß der Reife zur Univerſität verließ. Die forſtliche Lehrzeit verbrachte er zum Theil bei ſeinem Vater in Waſungen, theils im Gebirgsrevier Mürſchnitz bei Sonneberg. Oſtern 1860 bis dahin 1861 beſuchte er die Forſtſchule in Eiſenach und hörte dann noch 2 Semeſter hindurch Vorleſungen über Cameral⸗, Rechts⸗ und Naturwiſſenſchaften an der Univerſität Berlin. Nach abſolvirter Staatsprüfung in die Meiningen'ſche Staats⸗ forſtverwaltung eingetreten, war er in dieſer theils als Volontär, theils als Forſtauditor und Forſtreferendär bei verſchiedenen Revier⸗ verwaltungen und Forſtinſpectionen, namentlich auch commiſſariſch mit Betriebsregulirungen, beſchäftigt. Am 1. Febr. 1875 verließ er mit dem Prädicat„Oberförſter“ den Meiningen'ſchen Staatsforſtdienſt, um als Forſtmeiſter die Inſpection über die dem Fürſten von Hatzfeld⸗Walden⸗ burg gehörigen Forſten mit dem Wohnſitz Schönſtein bei Wiſſen (preuß. Rheinprovinz) zu übernehmen. Durch Großh. Heſſ. Decret vom 2. Januar 1879 wurde er mit Wirkung vom 1. April ab zum außerordentlichen Profeſſor und zweiten Lehrer der Forſtwiſſenſchaft an die hieſige Univerſität berufen. Hier erwarb er ſich am 11. Mai 94 1880 die philoſophiſche Doctorwürde, trat aber ſchon mit Ablauf des Sommerſemeſters 1880 wieder in die Praxis u. z. als Forſtmeiſter in den Meiningen'ſchen Staatsforſtdienſt mit dem Sitze in Hildburg⸗ hauſen zurück. Selbſtſtändiges Werk: 1877. Waldwegebaukunde. Ein Handbuch für Praktiker. J. D. Sauerländer in Frankfurt a. M. Quellen: Univerſitätsacten und briefliche Mittheilungen. 12. Adam Schwappach, Dr. der Staatswirthſchaft. Geb. 2. November 1851 zu Bamberg als einziges Kind des Kgl. Bezirksarztes Dr. Michael Schwappach; trat, durch Elementarunter⸗ richt vom 4. Lebensjahre an vorbereitet, am 1. October 1860 in die I. Lateinſchule ſeiner Vaterſtadt ein und abſolvirte daſ. im Auguſt 1868 das humaniſtiſche Gymnaſium. Im Winter 1868/69 beſtand er die forſtliche Vorlehre im Revier Burgwindheim(Steigerwald in Oberfranken); von Oſtern 1869 bis incl. S.⸗S. 1871 beſuchte er die Forſtlehranſtalt Aſchaffenburg, ließ hierauf noch 4 Semeſter lang cameraliſtiſche und naturwiſſenſchaftliche Studien an der Univerſität München folgen und promovirte hier am 27. Juli 1872 als Dr. der Staatswirthſchaft. Nach Abſolvirung ſeines einjährigen Freiwilligen⸗ Dienſtes im 3. Feld⸗Artillerieregiment zu München begann er vom 1. October 1873 ab ſeine praktiſche Laufbahn zunächſt als Forſtge⸗ hülfe in Martinlamitz(Fichtelgebirge), beſtand im September 1874 den Concurs für den Staatsforſtverwaltungsdienſt und wurde am 1. Juni 1875 in das Laubholz⸗Revier Ebrach(Steigerwald) verſetzt. Im Herbſte 1876 bot ſich ihm Gelegenheit, die ſeinen Wünſchen ent— ſprechende Docenten⸗Carridre zu ergreifen. Bei Einrichtung des Proviſoriums in Aſchaffenburg wurde er als Aſſiſtent in das dortige chemiſche Laboratorium berufen, in welcher Eigenſchaft er auch die Vorträge über Mineralogie zu halten hatte. Außerdem wurden ihm hier die neueingerichteten Vorleſungen über Nationalökonomie, Finanz⸗ wiſſenſchaft und Forſtgeſchichte übertragen. Am 15. Februar 1877 wurde er, unter Belaſſung in ſeiner Function als Aſſiſtent und Docent, zum Forſtamtsaſſiſtenten befördert. Gei der eiſt keine vieder in rungsfor 2. Jan ordentlich hieſige U Selbſt 187 Quelle Unit Ablauf des meiſter in Hildburg⸗ —ꝑ — d des Kgl entarunter 660 in die Auguſt 99 beſtand gerwald in niverſität ls Dr. der reiwilligen⸗ in er vom s Forſtge⸗ d) verſetzt. nſchen ent htung des das dortige r auch die vurden ihm ie, Finanz⸗ zin ſeinet n befördett Bei der ſpäteren Reorganiſation Aſchaffenburg's trat er, da ſich vor⸗ erſt keine weitere Verwendung in der Lehrerbranche für ihn bot, wieder in den äußeren Dienſt, u. z. als Forſtamtsaſſiſtent am Regie⸗ rungsforſtbureau zu Würzburg, ein. Durch Großh. heſſ. Decret vom 22. Januar 1881 wurde er mit Wirkung vom 1. April ab als außer⸗ ordentlicher Profeſſor und zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft an die hieſige Univerſität berufen. Selbſtſtändiges Werk: 1872. Das Holz unſerer Waldbäume. Inauguraldiſſertation zur Er⸗ langung des academiſchen Doctorgrades in der ſtaatswirthſchaft⸗ lichen Facultät der Univerſität München. Wild'ſche Buchdrucke⸗ rei daſ. Quellen: Univerſitätsacten und briefliche Mittheilungen. Di kunft. ſind. A. Frequenz nach Semeſtern. Ueber die Frequenz nach Semeſtern gibt Anlage I nähere Aus⸗ Wir haben die Liſte vom Sommerſemeſter 1825 an aufgeſtellt, weil dieſes Semeſter das erſte Semeſter der damaligen Forſtlehran⸗ ſtalt war, und mit dem Winterſemeſter 1880/81 geſchloſſen, weil hier⸗ mit das letzte Jahrzehnt gerade abrundet, und weil auch die Koſten⸗ nachweiſe im III. Theil auf denſelben Zeitraum mitgetheilt worden V. Theil. e forſtlichen Hörer der Hochſchule. Nach dieſem Verzeichniß betrug die Zahl der Studirenden: Heſſen In den Jahren Nichthefſen Sommer⸗ Winter⸗ Sommer⸗ Winter⸗ V Im Ganzen Sommer⸗ Winter⸗— — ſemeſter ſemeſter ſemeſter ſemeſter ſemeſter 1 ſemeſter 1825— 1830/31 99 106 I 57 5⁵ 156 161 1831— 1840/41 V 231 220 125 106 3356 326 1841— 1850/51 V 273 245 129 134 V 40² 379 1851— 1860/61 111 V 117 8² 83 193 200 1861— 1870/71 182 V 185 136 123 318 30⁰8 1871— 1880/81 142² V 147 V 30 29 172 176 1825— 1880/81 1020 10388 Im ziemlich Die nach, je — In den? namentli Hauptſa deutet w weiter a Zun folgten in Grof weigune förſtereie 2 berfor für For here Aus aufgeſtellt, zrſtlehran weil hier ie Koſten⸗ lt worden den: Ganzen Winter⸗ ſemeſter 161 97 Im Ganzen waren hiernach die Sommer⸗ und Winterſemeſter ziemlich gleich ſtark beſucht. Die durchſchnittliche Frequenz pro Semeſter ſtellt ſich hier⸗ nach, je nach Perioden, wie folgt: Heſſen Nichtheſſen Im Ganzen E Sommer⸗ Winter⸗(Sommer⸗ Winter⸗ Gannere Winter⸗ In den Jahren — ſemeſter ſemeſter ſemeſter ſemeſter ſemeſter ſemeſter 1825— 1830/31 17 18„.5 26 V 27 1831— 1840/41 23 22 12 10 35 32 1841— 18505 1 27 24 13 V 13 40 37 1851— 1860/61 V 11 12 8 3 19 20 1861— 1870/71 V 18 18 138 12 31 3⁰ 1871— 1880/8114 14 3 V 3 17 17 1’ p ſ 1825— 1880/ 1 18 1(10 10 28 28 T Die Gründe für den Rückgang der Frequenz an Inländern und namentlich an Ausländern im letzten Jahrzehnt ſind zwar in der Hauptſache bereits im I. Theil dieſer Schrift(S. 29 und 30) ange⸗ deutet worden; wir führen dieſelben aber im Nachſtehenden noch etwas weiter aus. Zunächſt hat ſich, ganz abgeſehen von dem im Jahre 1866 er⸗ folgten Verluſte, noch in jüngſter Zeit die Anzahl der Forſtbeamten im Großherzogthum Heſſen vermindert. Bis 1875 beſtanden daſ. für den Domanial⸗ und Communalwald wenigſtens noch 14 Forſte und 74 Oberförſtereien. Durch die neue Territorial⸗Organiſation vom 20. April 1875 1) wurden dieſe aber auf 9 Forſte und 72 Ober⸗ förſtereien reducirt, und im Jahre 1877 ²) erfolgten weitere Ab⸗ zweigungen und Zutheilungen, ſo daß dermalen nur noch 71 Ober⸗ förſtereien beſtehen. Zu dieſen 80 Localforſtbeamten kommen noch 2 Oberforſtbeamte und 2 höhere Forſtrechnungsbeamte bei der Abtheilung für Forſt⸗ und Cameral⸗Verwaltung in Darmſtadt. Im Ganzen gibt ¹) Großh. Heſſ. Regierungsblatt Nr. 20 vom 1. Mai 1875, S. 241. ²) Daſ. 1877, S. 21, 52, 328, 392, 393. 7 98 es im Großherzogthum alſo nur 84 höhere Forſtbeamte(vom Ober⸗ förſter inel. an aufwärts). Außerdem ſind noch etwa 20 ſtandesherr⸗ liche Forſtbeamte vorhanden. Das Jahresbedürfniß an Domanial⸗ und Communalforſtbeamten beträgt im Durchſchnitt kaum 2. Der normale Stand an inländiſchen Studirenden der Forſt⸗ wiſſenſchaft in Gießen würde hiernach— bei einer Studienzeit von 6 Semeſtern und unter der Vorausſetzung, daß dieſelbe ausſchließlich hier in Gießen abſolvirt werden würde— höchſtens 12 ſein. Wir wollen aber, da auch die Standesherren vorzugsweiſe akademiſch ge⸗ bildete Forſtwirthe anſtellen und da erfahrungsmäßig ſtets einiger Abgang durch Ableben oder Uebergang zu anderen Berufsſtellungen erfolgt, ſogar 13—14 rechnen. Factiſch betrug jedoch die Frequenz, mit Ausnahme des Jahrzehnts 1851— 1860/61, ſtets mehr und im Mittel aller Jahre ſogar 18 ¹). Dieſe Frequenz iſt relativ, d. h. im Verhältniß zur Waldfläche und Stellenzahl, ſehr bedeutend und größer, als an den meiſten anderen deutſchen Forſtlehranſtalten, wie a. a. O. mit Ziffern nachgewieſen worden iſt ²). Denn es kommen in Heſſen auf 1 ſtudirenden Inländer nur ca. 12000 ha Waldfläche und 1 ſtudirender Inländer durchſchnittlich auf 5—6 Stellen, während z. B. noch 1873 die betreffenden Zahlen für Preußen ca. 83000 ha und 8—9 Stellen, für Bayern ca. 32000 ha und 9— 10 Stellen betragen haben ³). Ferner hat die Zahl der Forſtlehranſtalten gegen früher zuge⸗ nommen. Die Schweiz hat z. B. 1855 eine Forſtſchule am Polytech⸗ nikum in Zürich gegründet, was zur Folge hatte, daß ſeitdem nur noch in einzelnen Semeſtern ¹4) 1—3 Schweizer hier ſtudirt haben. Preußen hat im Frühjahr 1868 eine neue Forſtakademie in Münden in's Leben gerufen. Der Einfluß dieſer Gründung zeigt ſich ſchlagend in folgenden Ziffern: ¹) Im gegenwärtigen Sommerſemeſter beträgt die Frequenz an Inländern 28 wozu noch 3 Nichtheſſen(2 aus Preußen, 1 aus Bayern) kommen. 2) Mittheilungen über das Forſtinſtitut Gießen(Forſtl. Blätter N. F. 1873, S. 358 u. f.) ²) Eine weſentliche Aenderung dieſer Verhältniſſe ſeit 1873 kann nicht ange nommen werden. 4) S. Anlage I. Die beiden letzten Semeſter, in welchen noch je 1 Schweizer hier Forſtwiſſenſchaft ſtudirte, waren S.⸗S. 1862 und W.⸗S. 1867/68. B und zu errichte nur die W Ausbild von B Anſtalt Heſſe 9 haupt, weil d größer ſind, ſprechen 88 1 2 übera Anſtalt — noc die T vom S leſen; Heyer gleichw geringe Heſſen 1 haupt Luenz in das m Ober⸗ ndesherr⸗ omanial⸗ er Forſt⸗ zeit von ſchließlich in. Wir miſch ge— 8 einiger ſtellungen Frequenz, und im id, d. h. tend und lten, wie 3 kommen Valdfläche während 8300 0 ha 9 Stellen her zuge⸗ Polytech⸗ itdem nur irt haben. Münden ſchlagend S.⸗S. 1867. 1.. 24 Studirende, W.⸗S. 1867/68 4 3. 23 S.⸗S. 1868 1 3.. 15„ W.⸗S. 1868/69 4.. 17ʃ„ S.⸗S. 1869 14 Bayern hat 1878 vier ordentliche Lehrſtühle für Forſtwiſſenſchaft und zwei für forſtlich angewandte Fächer an der Univerſität München errichtet und glänzend ausgeſtattet. Eingegangen iſt inzwiſchen(1877) nur die Forſtſchule in Braunſchweig. Wir ſind alſo von Ländern umgeben, welche eigene Anſtalten zur Ausbildung der Forſtwirthe beſitzen und überdieß— mit Ausnahme von Baden und Württemberg— den Beſuch der inländiſchen Anſtalt von den Aſpiranten des Staatsforſtdienſtes fordern. In Heſſen hingegen herrſcht volle Studienfreiheit. Hierzu kommt endlich, daß das Studium in neuerer Zeit über⸗ haupt abgenommen hat und zumal das Studium der Forſtwiſſenſchaft, weil die diesfallſigen Anforderungen im Laufe der Zeit ſehr viel größer und daher auch die Aufnahmebedingungen geſteigert worden ſind, ohne daß die Aufbeſſerung der Gehalte der Forſtbeamten ent⸗ ſprechenden Schritt hiermit gehalten hätte. Daß— ſo lange nicht vollſtſtändige Studienfreiheit überall zur Regel wird und die forſtlichen Prüfungen auf jeder Anſtalt nicht für alle deutſchen Länder gleiche Gültigkeit haben — noch ganz andere Momente über die Frequenz entſcheiden, als die Tüchtigkeit der Lehrer, glauben wir u. A. aus den 12 Semeſtern vom S.⸗S. 1852 ab bis zum W.⸗S. 1857/58 unſerer Tabelle heraus⸗ leſen zu können. Während dieſes Zeitraums docirten die beiden Heyer, Vater und Sohn(erſterer allerdings nur bis 1856), und gleichwohl ſchwankte die Frequenz in dieſen 12 Semeſtern nur in den geringen Beträgen von 10—15 Hörern im Ganzen, wovon 6—9 auf Heſſen und 1—8 auf Nichtheſſen kommen. Die geringſte Frequenz in den letzten 112 Semeſtern über⸗ haupt fand ſtatt im W.⸗S. 1825/26(4 Stud.); die geringſte Fre⸗ quenz an Heſſen fällt in das S.⸗S. 1825 und W.⸗S. 1825/26 (2 Stud.), die geringſte Frequenz an Nichtheſſen(kein Ausländer) in das W.⸗S. 1871/72. Die entſprechenden größten Frequenzziffern ſind: 59 im 7* 100 Ganzen im W.⸗S. 1862/63, 37 Heſſen im S.⸗S. 1829 und 24 Nichtheſſen im S.⸗S. 1863. B. Frequenz im Ganzen. Die Frequenz im Ganzen vom S.⸗S. 1825 ab bis zum W.⸗S. 1880/81 inel. betrug, nach Ausweis der Aulage II, 752 Studirende. Hiervon kommen auf die Zeit von 1825— 1830/31 105(oder 14%), „ 1831— 1880/81 647 ¹)(oder 86%). Der Landesangehoͤrigkeit nach vertheilen ſich dieſe 752 Studirenden wie folgt: 381 kommen auf das Großherzogthum Heſſen, 319„„„ übrige Deutſchland, 52„„„ Ausland. In runder Summe ergeben ſich hiernach 51% Heſſen und 49% Nichtheſſen. Die ſpecielle Vertheilung je nach einzelnen Ländern iſt aus der nachſtehenden Tabelle zu erſehen. Als Maßſtab für die Gruppirung der Länder iſt die abſteigende Frequenzziffer gewählt worden. Außer⸗ dem findet ſich in einer beſonderen Spalte berechnet, wie viele Semeſter im Durchſchnitt auf 1 Studirenden, je nach Ländern, kommien. Geſammtzahl der' (Geſ 5) Es kommen Studirenden alſs im ; R— 0 10 Suinnie Durch ſchnitt Nr. Land in Procenten aller uf) abſoluter der Ge 3 ule d Ziffer ſammt⸗ Semeſter(Stu neſt un Semeſter zabl Ser 8 1. Deutſchland: 1. V Großherzogthum Heſſen 881 50,67 2071 5,4 2. Königreich Preußen V a) Naſſau 116 15,42 409 3,5 b) Alte Provinzen⸗ V 46 6,12 117 2,5 V c) Kurheſſen 17 2,26 48 3 3 3 d) Heſſen⸗Homburg 8 1,06 27 l 3,4 ¹) Eigentlich müßte dieſe Ziffer noch um 29 erhöht werden, da von den bis zum W.⸗S. 1830/31 ſtudirt habenden. Forſtwirthen 29 ihre Studien vom S.⸗S. 1831 ab noch weiter fortſetzten. Bei doppelter Anrechnung dieſer 29 Studiren den würde aber die Geſammtziffer 752 nicht mehr ſtimmen. — Nr. ſ 4§ 5 4 6 7d 8d 96 10 G0 115 12 5 130 14 7 5 6 16 17ſ 18 19 20T Il. 1 9 2 30 4 101 und 29— ͤ—ꝛ—ꝛ—— 1 b[Serde. ſcbewae V in Summe alſo im a e Nr. Land in ſrorensen aller Dhid 1 W.⸗S..„(Ge⸗ V aü ndn danin Semeſter Studirenden zahl Semeſter — e) Hannover 4 0,53 8 2 f) Frankfurt a. M. 4 0,53 14 3,5 g) Holſtein 1 0,13 2 2 3 Fürſtenthum Waldeck⸗Pyr⸗ jeſe 752 mont 24 3,19 82 3,4 4 Königreich Württemberg 19 2,53 40 2 5 Königreich Bayern 3 1,753 24 1,9 6 Großherzogthum Baden 12 1,60 23 1,9 7 Fürſtenthum Schwarzburg⸗ Sondershauſen 12 1,66 29 2,4 und 49% 8 Fürſtenthum Lippe⸗Detmold 7 0,93 16 2 Königreich Sachſen 5 0,67 19 4 aus der 10 Großherzogthum Mecklen⸗ d burg⸗Schwerin 5 0,66 9 2 uppirung 11 Herzogthum Braunſchweig 4 0s 1o 2,5 Außer⸗ 12 Herzogthum Sachſen⸗Co⸗ Semeſter burg⸗Gotha 4 0,53 11 2,5 6 13 Großherzogthum Oldenburg 0,40 7 2 n. 14 Fürſtenthum Schaumburg — Lippe 3 0,40 6 2 15 Großherzogthum Sachſen⸗ Weimar 2 80,27 3 1,5 16 Fürſtenthum Reuß ä. L. V 2 0,2 7 6 3 17Fürſtenthum Reuß j. L. 2 0,272 6 3 18] Fürſtenthum Schwarzburg⸗ Rudolſtadt 1 6,13 2 2 19 Elſaß⸗Lothringen 1 0,13 3 3 20 Aus Orten, deren Lage nicht V 5,3 beſtimmt werden konnte. 4 0,533 14 3,5 II. Außerdeutſche Länder: 35 1 Scweiz 25 3,33 62 2,5 25 2 Königreich Norwegen 19 2,53 73 4 4 3 Großherzogthum Luxemburg 4 0,533 12 3 74 4 Königreich der Niederlande 1 0,13 3 3 5 Königreich Groß⸗Britannien 1 0,13 2 2 6 Königreich Spanien 1 0,13 3 3 7 Java 1 0,13I 2 2 Hiernach beträgt die durchſchnittliche Studienzeit für einen Heſſen 5,4 Semeſter, Nichtheſſen 2,5 Semeſter ¹). Stellt man die Studirenden nach Semeſtern in aufſteigender Folge, unter Hinweglaſſung der noch im Studium begriffenen(26) Akademiker, zuſammen(ſ. Anlage II), ſo ergibt ſich folgende Ueberſicht: Es haben ſtudirt Semeſter Akademiter Rc Einelnen im Ganzen— 92 1 9² 145 2 290⁰ 105 3 315 101 4 40⁴ 77 5 385 64 6 384 57 7 399 40 8 320 17 9 153 12 10 120⁰ 5 11 55⁵ 3 12 3 4 13 52 3 14 42 1 15 15 Sa.: 726— V 3062 Durchſchnitt— 4,2— Unſere Bemühungen, Auskunft über die Schickſale und gegen⸗ wärtigen Lebensſtellungen der früheren forſtlichen Schüler Gießens zu erlangen, haben zwar zum allergrößten Theil Erfolg ge⸗ habt, jedoch war die dermalige Stellung von 44 früheren Akademikern, aller Mühe ungeachtet, nicht zu ermitteln. Von den 708 ermittelten Perſonen ſind 250 oder 35,3% nicht mehr am Leben. Ueberblickt man endlich die Erfolge derjenigen Studirenden, deren Adreſſen, bez. Ableben haben ermittelt werden können, ſo ergibt ſich(aus Anlage II) folgende Gruppirung: ¹) Dieſe geringere Zahl iſt darin begründet, daß die meiſten Nichtheſſen nur einen Theil ihrer Studien an der hieſigen Univerſität abſolvirt haben. 70— ₰ n———— Ord. Beruf, bez Hiervon ſind Betreffende .„ bez... hl noch am Nummern in en Za Nr. Lebensſtellung Leben geſtorben der Anlage I heigender nen(26) 1 Profeſſoren, bez. Docen⸗ 23. 276. 277. berſicht: ten an Univerſitäten, 381. 392. 397. 69— olxrechniſchen Anſtalien, 408. 479. 594. — Forſtakademieen ꝛc. 12 9 3 688. 744. 751. u 16. 34. 54. 57. 59. 60. 102. 2 Oberforſtbeamte oder 127. 238. 405. in ſonſtigen höheren 449. 474. 539. 2(Stellungen 17 16 1 557. 601. 656. 4 716. V 4 3 Forſtinſpectionsbeamte und höhere Forſtrech⸗ 3(nungsbeamte 65 49 16 2 S 4 V Forſtverwaltungsbeamte 281 204 77 8 ) 5 Aſpiranten des höheren 8— Forſtdienſtes 60 29 31 5, „8ä 6(VForſtſchutzbeamte 12 3 9— 2 2 3 7 Studirende der Forſt⸗ 3⁵ 26 9 8 2 wiſſenſchaft 8 5 8 — 8 Wald⸗ oder Gutsbeſitzer 11 6 5& 2 5 2 9(In andere Stellungen 5 2 geger⸗ übergetreten 126 89 37. Schüler 10 Ausgewandert nach Ame 5 e rika, Schweden, Ungarnꝛc. 35 27 ¹) 8 Erfolg ge⸗ 8 ademikern, 11 Perſonen, von welchen ⁵ nur das Ableben feſtge⸗ 2 * werden konnte 54— 54 8 nicht Sa. 7⁰8⁸ 458 250 udirenden, ſo ergibt;; 4Sm5 6 ſo ergt Beſondere Beachtung verdient die verhältnißmäßig große Zahl von Docenten und Oberforſtbeamten, welche der hieſigen ¹) Dieſe Zahl iſt nicht zuverläſſig, indem nähere Erkundigungen über das theſſen nur Schickſal der Ausgewanderten meiſt unausführbar waren. 104 Univerſität ihre Ausbildung entweder ganz oder wenigſtens zum Theil verdanken. Von den Docenten haben 9 ihre Studien ausſchließlich hier abſolvirt, die übrigen 3 nur theilweiſe. Im Forſtfache waren oder ſind noch hiervon thätig 8(Baur, Eduard Heyer, Guſtav Heyer, Kunze, Lorey, von Seckendorff, Vonhauſen und Zimmer), im Came⸗ ralfache 2(Lehr, Leo), in ſonſtigen Wiſſenſchaften 2(Piſtorius, Zamminer). Von den Oberforſtbeamten oder in ſonſtigen höheren Stellungen befindlichen Beamten kommen auf: Heſſen 5 Goſe, Braun, Draudt, Müller, Wilbrand), Preußen 3(von Branden⸗ ſtein, von Dewall, Lommel), Bayern 1(von Baldinger), Mecklen⸗ burg⸗Schwerin 1(Paſſow), Oldenburg 1(von Schele), Waldeck 1(von Hadeln), Reuß ä. L. 1(Braun), Schweiz 1(von Techtermann), Norwegen 1(Selmer), Türkei 1(Bernges) und Indien 1(Schlich). Daß die Mehrzahl in der Local-Forſtverwaltung beſchäf⸗ tigt iſt, theils im Inſpectionsdienſte(9%), theils im Verwaltungs⸗ dienſte(faſt 40%), liegt in der Natur der Sache. Allerdings iſt auch ein großer Procentſatz(faſt 18%) in andere Stellungen über⸗ getreten, und Viele deckt bereits der Grabeshügel. Die größte relative Mortalitätsziffer trifft die Forſtſchutz⸗ beamten(75%); dann folgen abwärts die Oberförſter⸗Aſpiranten (52%), die Waldbeſitzer(45%), die Uebergetretenen(29%), die Forſtverwalter(27%), die Studirenden(26%), die Profeſſoren(25%), die Forſtinſpectionsbeamten(24%), die Ausgewanderten(23%) und zuletzt die Oberforſtbeamten(6%). Die philoſophiſche Doctorwürde an der hieſigen Univerſität haben ſich im Ganzen 22 frühere forſtliche Schüler erworben, d. h. etwa 3%(ſiehe Anlage III). Die Geſammtziffer der Promovirten überhaupt, incl. der in andere Stellung Uebergetretenen(Aerzte), ſtellt ſich(nach Anlage II) auf 34, d. h. 4,5%. Wir Unterrich auf Gru hier verl Für etw des Leſer Urtheil i Perſonen Vi Organiſe ſteigerten ſändig „ V. d wahrſche Die Kle Hochſchu Schrank Eit vor allen Ueberfül Univerſie daß ſie vollko derjenig welche d ſchule, Fiſſeln rufstreit ſchul⸗Ve im Theil cließlich e waren * Heyer, Came⸗ siſterius, höheren 5 B oſe Branden⸗ kecklen⸗ Schele), 31(von orſtſchutz ſpiranten %), die 1(25%), %%) und eniverſität omovirten zte), ſtellt Schlußwort. Wir haben im Vorſtehenden die Entwickelung der forſtlichen Unterrichtsverhältniſſe im Großherzogthum Heſſen bis zur Gegenwart auf Grundlage der Acten und der Erfahrungen einer über 12 jährigen hier verbrachten Lehrer⸗Praxis mit möglichſter Objectivität geſchildert. Für etwa untergelaufene Irrthümer erbitten wir uns die Nachſicht des Leſers. Es iſt nicht leicht, ein nach allen Seiten hin zutreffendes Urtheil über Zeiten abzugeben, die man nicht ſelbſt durchlebt hat, über Perſonen, welche man nur aus ihren Geiſtesproducten kennt. Wir ſind weit davon entfernt, zu wähnen, daß die gegenwärtige Organiſation des hieſigen forſtwiſſenſchaftlichen Unterrichts den ge⸗ ſteigerten Anſprüchen der Wiſſenſchaft nach allen Richtungen hin voll⸗ ſtändig entſpreche. Eine Vermehrung der forſtlichen Lehrkräfte wäre z. B. dringend geboten, und auch unſere Unterrichtsmittel ſtehen wahrſcheinlich hinter denjenigen der größeren Forſtlehranſtalten zurück. Die Kleinheit des Landes ſteckt eben der Wirkſamkeit der hieſigen Hochſchule nach den angedeuteten Richtungen hin naturgemäß gewiſſe Schranken, innerhalb deren gearbeitet und geforſcht werden muß. Einen Vorzug hat aber unſere Unterrichtsſtätte vor allen anderen Forſtlehranſtalten ſeit über 50 Jahren und bis zur Ueberführung des höheren forſtlichen Unterrichts in Bayern auf die Univerſität München ausſchließlich zum Voraus, den nämlich, daß ſie als ein mit allen anderen akademiſchen Fächern vollkommen gleichberechtigtes Glied der Univerſität derjenigen Segnungen mit theilhaftig geworden iſt und noch wird, welche dieſe allen ihren Angehörigen ſpendet. Das Streben der Hoch⸗ ſchule, die Studirenden zu Männern auszubilden, welche, frei von den Feſſeln der Schule und vom Autoritätsglauben, in ihren ſpäteren Be⸗ rufskreiſen aus eigener Kraft ſchaffen, die Freiheit der ganzen Hoch⸗ ſchul⸗Verfaſſung, welche die ſicherſte Grundlage für den wahren Fort⸗ ſchritt bildet, die gediegene grund- und fachwiſſenſchaftliche Ausbildung unter berühmten, zum größten Theil in's Grab geſunkenen Univerſitäts⸗ lehrern, welche hier den Forſtwirthen vom Anbeginn ab zu Theil wurde, haben Früchte gezeitigt, auf welche wir mit Stolz und Freude zurückblicken können— nicht nur Lehrer und Schriftſteller, ſondern auch eine Claſſe hochgebildeter Beamten und tüchtige Praktiker, wovon die heſſiſchen Wälder ein rühmliches Zeugniß ablegen. Und ſo ge⸗ denken wir im Sinne und Geiſte unſerer Vorfahren, nach Maßgabe unſerer Kräfte, weiter zu wirken, um auch der Zukunft Männer zu liefern, welche mit einander wetteifern in erfolgreicher Pflege der deutſchen Wälder, die den ſchönſten Schmuck unſeres Vaterlandes bilden, und in Förderung des geſammten Forſtweſens, ſowohl der Forſtwiſſenſchaft, als der Forſtwirthſchaft. Zum Schluſſe drängt es uns noch, unterthänigſten Dank zu ſagen dem erhabenen Fürſtenhauſe, welches über dieſer Hochſchule und ſpeciell dem forſtlichem Unterrichte mit ſo hoher Fürſorge gewaltet hat und noch waltet, zunächſt den höchſtſeligen Großherzögen Ludewig I., Ludwig II. und Ludwig III., vor Allem aber Sr. Königl. Hoheit dem regierenden Großherzog Ludwig IV,, welcher dem Forſtfach und Waidwerk ſeine Sympathieen in uns beglückender Weiſe von jeher hat zu Theil werden laſſen. Ebenſo ſei dem Großh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz für das dem hieſigen forſtlichen Unterricht ſtets geſchenkte rege Intereſſe und durch die That bewieſene Wohlwollen der ehrer⸗ bietigſte Dank ausgeſprochen. Wir gedenken hierbei namentlich der reicheren Mittel für die Sammlungen ꝛc., welche uns in dem letzten Jahrzehnt zugefloſſen, und der ſtattlichen Räume, welche dem Forſt⸗ inſtitut in der neuen Aula zu Theil geworden ſind. Möchte auch in Zukunft ein gleich günſtiges Geſchick über dem forſtlichen Unterrichte und dem ganzen Forſtweſen im Heſſenlande walten! G vo Die nen Sem und S.⸗S an Hörer Verzeichni Immatrik nicht unbe 1835 ab; die Perſo⸗ Erkundigt und auf! mit unte haben. 2 gebildet, Anfertigu geben ha Studioſer ſcaft f Sludioſe dieſe S bildung ſondern t, wovon d ſo ge Maßgabe terlandes wohl der zu ſagen hule und valtet hat ewig I, l. Hoheit ffach und jeher hat ern und geſchenkte r ehrer⸗ ntlich der em letzten m Forſt— eſſenlande Anlage I. Semeſtral⸗Frequenz, betreffend die Studirenden der Forſtwiſſenſchaft an der Univerſität Gießen vom Sommerſemeſter 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 inel. Vorbemerkungen. Die nachſtehende Ueberſicht wurde auf Grund der Perſonalbeſtände der einzel nen Semeſter angefertigt; nur von den 3 Semeſtern S.⸗S. 1825, W.⸗S. 1825/26 und S.⸗S. 1826 waren die Perſonalbeſtände nirgends zu erlangen; der Beſtand an Hörern in dieſen Semeſtern mußte daher theils aus den Acten, theils aus den Verzeichniſſen der nächſt ſpäteren Semeſter, welche Notizen über den Zeitpunkt der Immatrikulation enthalten, ſo gut als möglich ergänzt werden. Außerdem mag nicht unbemerkt bleiben, daß die Verzeichniſſe der Studirenden erſt vom S.⸗S. 1835 ab die Bezeichnung„amtlich aufgeſtellt“ tragen. In früherer Zeit ſind die Perſonalbeſtände von den Unterpedellen, welche von Haus zu Haus gingen und Erkundigungen über die Studirenden und deren Wohnungen einzogen, geſammelt und auf deren eigene Rechnung gedruckt worden. Hierbei ſind aber manche Fehler mit untergelaufen, wie wir beim Nachſchlagen der Inſcriptionsbücher gefunden haben. Auch in einzelnen Perſonalbeſtänden nach 1835 ſind die Summen unrichtig gebildet, wie ſich bei Aufſtellung der Urliſten nach Semeſtern, die zum Zwecke der Anfertigung des alphabetiſchen Regiſters(Anlage Il) extrahirt werden mußten, er⸗ geben hat. Aufgenommen in das nachſtehende Verzeichniß wurden nur diejenigen Studioſen, welche in den Perſonalbeſtänden als Studioſen der Forſtwiſſen ſchaft figuriren. Es kommt öfter vor, daß ſolche ein oder mehrere Semeſter als Studioſen der Cameral⸗ oder Naturwiſſenſchaft inſcribirt geweſen ſind; dieſe Semeſter wurden aber nicht mit gerechnet. Von den das übrige Deut V „ S Nicht⸗ Im 2 Semeſter beſ en Heſſen Ganzen 8 5 95 2 5== 55 .55 V 55 2125S=SS2282 2 72 25 5 5,S 5 O5 5 2⁵ — 1 1— S.⸗S. 1825 2 V 4 6 1—— 2——;·—· W.⸗S. 1825/26 2 2 4———— 1——— 1— S.⸗S. 1826 5 3 8 1——-— 1——- O— 1‚— W.⸗S. 1826/27 10 5 15 1NSéʒqé=11ℳé— S. S. 1827 13 3 22 5——-— 1- W.⸗S. 1827/28 14 9 23 68 1——— ℳ-äS— 1 S.⸗S. 1828 28 4—— 2—-— O— 3— W.⸗S. 1828/29 28 12 40 41—xb1—-—ℳ O=— 2q S.⸗S. 1829 37 16 53 32 1—— 1— 1= 56- W.⸗S. 1829/30 32 9 41-— 1-B===== 2 41— S.⸗S. 1830 24 15 39 1 1—A= 1= 2= 1— W.⸗S. 1830/31 20 18 38 32 1—= 1— 2—— 6 1- S.⸗S. 1831 21 16 37 21—y——ꝓ0——— 9 2— W.⸗S. 1831/32 20 14 34 1—8— 1—— 10—— S.⸗S. 1832 24 16 40 2—é——— 1 1— W.⸗S. 1832/33 29 13 42 2——— 9 1— S.⸗S. 1833 25 13 38 1——— 3——— 6-—, W.⸗S. 1833/34 23 15 38 1—,— 1— 2—- 1 9 S.⸗S. 1834 21 17 38 2— 1— 3——- 1 7— W.⸗S. 1834/35 15 11 26—= 1——-=— S.⸗S. 1835 16 10 26 2—= 6 W⸗S. 1835/36 18 9 27 1 1———— S.⸗S. 1836 20 10 30 YAONqéęVéęVℳ OY 8— W.⸗S. 1836/37 14 5 19—————— 9 S.⸗S. 1837 20 2 27) N 4— W.⸗S. 1837/38 21 9 30————— S.⸗S. 1838 25 15 4—= 1—— 10. W.⸗S. 1838/39 25 16 414=SA= 11. S.⸗S. 1839 32 16 48 ·—V— O 1———— 1 W.⸗S. 1839/40 25 10 35—,—— 1————— 6—- S.⸗S. 1840 27 53 32———. W.⸗S. 1840/41 29 5 34ʒSOCqSeęYVeYVéVYOVę N 3 S.⸗S. 1841 29 10 39————— 1 W.⸗S. 1841/42 29 13 42 1——— S.⸗S. 1842 34 11 45 1———— 1————— 6 W.⸗S. 1842/43 25 15 4—BSéSYéSYéAN 1 S.⸗S. 1843 28 15 4ͤ⸗ʒqSqSqqéYAYqNYqYqäqYqYV m. W.⸗S. 1843/44 24 16 40 1-—-— 1——— O O— 10 S.⸗S. 1844 29 17 46 1———— A. W.⸗S. 1844/45 29 17 46 ··qʒʒqYqYqOqYqéęℳ Né„ S.⸗S. 1845 27 17 44———— 4. — = — kommen da s Nicht⸗Heſſen Ausland varH uedS duvjbuD. Quvo Banquiaang 1129 2110⁄26 d151 2 autuulequn uev e⸗LS v zanguvaL banquro ule acia=⸗banquinvp dla D-dd XI Jn d r Ln — Pal uodnvgdeee vanqèavalp 1gogloqnae banqtavalp ⸗bangod pauplunvag nvllv den 1 Semeſter das übrige Heſſen Preußen Bayern Schwerin Mecklenburg 6¶☛& Gs 2 8 — QG 28 5 8G d G 8 8 G ‿ 6 G „* &&G — A 8 9 G S 1 — 6̈̈̈ κ̈☛̈έ G Gs G 8 — d G 6 ☛& G G 8 G G 8 — 1845/46 1846 1846/47 1847 . 1847/48 1848 . 1848/49 1849 . 1849/50 1850 1850/51 1851 1851/52 1852 1857 1857/58 1858 1858/ 59 1861 1861/62 1862 1862/63 1863 . 1863/64 1864 1864/65 1865 1865/66 O ——O d — b5 — — S — 2 2—=— =ASES E 2 2 V —— ——— Braunſchweig Naſſau vavH ualuvc dunjbuS Quvo& Banqutoing us850uo,6 ö S13lGhOh 21- ⸗-q ·ͤu u nu)·ßnͤͤͤͤͤͤͤßͤ...... — — — u2bu1 0⸗ 2 BanquioG⸗ ualee dc⸗banquunve u ⸗dc XI Au⸗ * Analg. — uen Sa*due anqervaed 1avillognaC Banqaa kommen mauplunvag Nicht⸗Heſſen den V Von den —— das übrige V 1 e Nicht⸗ Im — Semeſter SHeſſen Heſſen Ganzen 4 V S 5= 5* 5 2 5 ⸗= 52 55 B== 88 2SS= 52S S S S5,. 2 S.⸗S. 1866 19 15 34 1 1 7 1——— W.⸗S. 1866/67 ¹)] 16 16 32² 6 1—71———— 1867 13 11 24 5 1— 1 1————— W.⸗S. 1867/68 10 13 23 5—— 1 1 S.⸗S. 1868 10 5 15 2 1— q W.⸗S. 1868/69 13 4. 17 11—= S⸗S 1869 12 2 14 1N——- ‿ W.⸗S. 1869/70 10 2 12 2 SSYSYVOVY——éNé S.⸗S. 1870 7 2 9—1——— 1— W⸗S. 1870/71 9 1 10 1—— ę— S.⸗S. 1871 13 1 4ʒꝑqʒqAVyʒↄ=NSSBSNé— W.⸗S. 1871/72 16— 16——— S.⸗S. 1872 16 5 ASqSARSAqVYéVS—W=’ W.⸗S. 1872/73 16 3 19 2———— S.S. 1873 16 4 20 2SOSSSS=Yé= W.⸗S. 1873/74 16 5 32 ⸗ꝶAAqqqAqʒYqSYNqYS ℳ S.⸗S. 1874 16 6 22 3————— W.⸗S. 1874/75 15 5 V 20 2= S.⸗S. 1875 11 5 16 3——===—— W.⸗S. 1875/76 V 9 3 12— S.⸗S. 1876 9 5 u 2;- 1 1 1——— W.⸗S. 1876/77 7 2 V 9 AEA=VYéBYB= S.⸗S. 1877 8 1 9 1———— W.⸗S. 1877/78 10 V 3 13 1— S⸗S. 1878S 12 2 44-=S== W.⸗S. 1878/79 14 V 2 16 1—— 1—— S. S. 1879 18 1 19— W.⸗S. 1879/80 19 3 V 22 2 S.⸗S. 1880 23 2 25 1SSYSSVYCVSé=V—V= W.⸗S. 1880/81 25 3 28 2 1—— ¹) Die Forſtakademiker aus dem vormaligen heſſiſchen Hinterland, Hannover, Kurheſſen, Naſſau ꝛc., welche vom W.⸗S. 1866/67 ab an der hieſigen Univerſität ſtudirt haben, ſind natürlich von dieſem Zeitpunkt ab in der Rubrik„Preußen“ mit inbegriffen. Diejenigen, welche aber ihre Studien ſchon vorher begonnen hatten, wurden ſowohl in der Ueberſicht auf S. 100 u. 101, als in der Anlage II, nach ihrer alten Heimathsangehörigkeit gruppirt. Hieraus er⸗ klärt es ſich, daß die für Heſſen, Hannover, Naſſau und Preußen gebildeten Sum⸗ men aller Semeſter in beiden Anlagen nicht genau je nach den einzelnen Ländern übereinſtimmen; die betreffenden Differenzen ſind jedoch faſt verſchwindend. Braunſchweig Coburg-Gotha Naſſau 1 T 1. Ausland vaH uuS guojbu duvTg banqulaang d a 8 ub⸗aozg a uf L12 mueun u⸗ b o⸗goS v unguraL banquroG⸗ ue.G d⸗banquunv 4 ajou S=dah IIng p In⸗5 Pl u2 nog42 gu banqLava2 aavllioqn banqtavai vS⸗baugo b12l. lunvag 113 kommen ſen nllv6 Inde in Allgen Gültigkeit dinzu. Wen! Studien; ibereinſtir ſehlenden Bei aögeſehen lch nicht finden, dringen ſe Das emeſter Anlage II. Alphabetiſches Verzeichniß ſämmtlicher Studirenden der Forſtwiſſenſchaſt an der Univerſität Gießen vom Sommerſemeſter 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 inel. Vorbemerkungen. Indem wir auf die Vorbemerkungen zur Anlage I(S. 107) verweiſen, welche im Allgemeinen auch für dieſes alphabetiſch geordnete Verzeichniß der Namen Gültigkeit haben, fügen wir als beſonders dieſe Ueberſicht betreffend noch Folgendes hinzu. Wenn die Summirung der Semeſter vom Beginn bis zum Abſchluß der Studien nicht mit der in der Spalte„Zahl der Semeſter“ angegebenen Ziffer übereinſtimmt, ſo beruht dies darauf, daß der Betreffende in der Zwiſchenzeit die fehlenden Semeſter anderwärts zugebracht hat. Bei denjenigen Heſſen, welche 7 Semeſter oder länger ſtudirt haben, iſt— abgeſehen von einzelnen Ausnahmen— auch das Examenſemeſter, welches eigent⸗ lich nicht mehr als Studienzeit zu rechnen iſt, mit inbegriffen. Um letztere zu finden, würde daher in allen betreffenden Fällen je 1 Semeſter in Abzug zu bringen ſein. Das Verzeichniß gibt die Namen, Heimath, den Beſuch der Univerſität von... bis...(W. bedeutet Winterſemeſter, S. Sommerſemeſter), ferner die Zahl der Semeſter und endlich die gegenwärtige Stellung an⸗ 8* 1. Aars, Nils Philipp Jonathan. Lom, Norwegen. W. 58 bis S. 60. 4 S. Verwalter großer Privatwaldungen in Laurvik. 2. Alberti, Georg. Graͤvenwiesbach, Naſſau. S. 35 bis W. 36. 4 S. † am 25. 8. 1878 als Königl. Preuß. Oberförſter in Hadamar. 3. Alefeld, Edmund. Darmſtadt, Heſſen. W. 46 bis S. 47. 3 S. Nach Amerika ausgewandert. 4. Amendt, Hermann. Darmſtadt, Heſſen. S. 46 bis W. 48. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Treis a. d. Lda. 5. André, Eduard. Gießen, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. 6. Andreas, Adolf. Samarang, Java. S. 68 bis W. 68. 2 S. Nachforſchung unausführbar. 7. Andrée, Carl. Runkel, Naſſau. W. 35 bis W. 41. 4 S. Seit 1. October 1880 penſionirter Königl. Preuß. Oberförſter in Uſingen. 8. App, Friedrich. Groß⸗Gerau, Heſſen. W. 61 bis W. 62. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. 9. v. Arnoldi, Adolf. Uſingen, Naſſau. W. 38 bis S. 39. 2 S. † 10. Artzt, Victor. Rhoden, Waldeck. S. 62 ¹) bis S. 63. 3 S. † 1866 als Fürſtl. Waldeck'ſcher Forſtcandidat in Sachſen⸗ hauſen i. W. 11. Aſal, Carl. Ettlingen, Baden. S. 47 bis S. 48. 2 S. Großh. Bad. Oberförſter in Wertheim. 12. Augſt, Ludwig. Aſſenheim, Heſſen. W. 80. 1 S. Studirt noch in Gießen. 13. Aumüller, Benedict. Rüdesheim, Naſſau. W. 31 bis S. 32. 2 S. f 14. Axmann, Alfred. Arnſtadt, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 30 bis W. 31. 4 S. † àm 20. 3. 1877 als Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Oberförſter in Gehren. 15. Bachke, Bernhard. Drontheim, Norwegen. W. 60 bis W. 62. 5 . S. Nachforſchung reſultatlos. 16. v. Baldinger, Friedrich. Lindau, Bayern. W. 30 bis S. 31. 2 S. Königl. Bayer. Miniſterialrath a. D. in München. 17. Baltz, Carl Philipp. Bechtheim, Heſſen. S. 31. 2y). 1 S. K am 27. 3. 1869 als Großh. Heſſ. Oberförſter in Beſſungen. 18. Banner, Carl. Dabrowo in Poſen, Preußen. W. 62 bis S. 63. 2 S. Unbekannt. 19. Bauer, Ernſt. Wiesbaden, Naſſau. S. 66 bis W. 66. 2 S. † 20. Baum, Carl. Uſingen, Naſſau. S. 30 bis S. 34. 5 S. Kaiſerl. Deutſch. Forſtmeiſter in Straßburg. ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon ſeit W.⸗S. 1860 als stud. for. imma- trikulirt, kommt aber erſt vom S. 62 ab im Perſonalbeſtand vor. ²2) Nach dem Inſeriptionsbuche ſchon im S.⸗S. 1828 immatrikulirt, ſtudirte alſo im Ganzen 7 Semeſter, iſt aber im Perſonalbeſtand 6 Semeſter hindurch als stud. cam. angeführt. 42. .. Großh. tudirt noch 4 2 S. 2 S. ————ʒ————Q—ůñõ;—ñB ñ— z Kaiſel. for. imma⸗ irt, ſtudirie bindurch al5 26. 117 . Baumann, Anton. Weyer, Naſſau. S. 31 bis W. 32. 4 S. † als Oberförſter in Höchſt. . Baur, Adolf. Darmſtadt, Heſſen. W. 58. 1 S. Großh. Heſſ. Amtsrichter in Offenbach. . Baur, Franz, Dr. phil. Dornberg, Heſſen. S. 48 bis S. 50. 5 S. O. ö. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Univerſität München. . Beck, Auguſt. Stormbruch, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. † 1851 als Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Betzigerode. . Beck, Carl. Meiſenheim, Heſſen⸗Homburg. S. 65 bis S. 66. 3 S. Seit 1878 Fürſtl. Fürſtenberg. Forſtverwalter in Rippoldsau (Schwarzwald). Beck, Chriſtian. Kohlgrund, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Strombruch. . Becker, Carl. Derbach, Heſſen. W. 33 bis W. 36.% S. † . Becker, Friedrich. Dexbach, Heſſen. W. 28 bis S. 32. 8 S. † als penſ. Forſtwart in Gießen. .Becker, Jakob. Mosbach, Naſſau. S. 29 bis W. 31. 6 S. † als Oberförſter in Wallmerod. . Bender, Apdolf. Kettenbach, Naſſau. S. 39 bis W. 41. 4 S. † am 1. 2. 1868 als Königl. Preuß. Oberförſter in Weilburg. . Bender, Guſtav. Weilburg, Naſſau. S. 60 bis W. 62. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Brandoberndorf, Reg.⸗Bez. Wies⸗ baden. Berbom, Wilhelm Tjodolf. Chriſtiania, Norwegen. S. 58 bis W. 59. 4 S. Forſtmeiſter in Hamar. . Bergſträßer, Alfred. Breuberg, Heſſen. S. 44 bis S. 47. 7 S. † als Beamter in Rußland. . Bernges, Hermann. Mörfelden, Heſſen. W. 62 bis S. 66. 8 S. Forſtdirector in Conſtantinopel. . v. Beroldingen, Franz, Graf. Ratzenried, Württemberg. W. 65 bis W. 66. 3 S. Kammerherr J. M. der Königin von Württem⸗ berg in Stuttgart. .Bierau, Friedrich. Echzell, Heſſen. S. 77. 1 S. Gerichtsaceeſſiſt in Nidda. . Bierau, Georg. Gießen, Heſſen. W. 48. 1 S. Nach Amerika ausgewandert. . Bierau, Theodor. Niederweidbach, Heſſen. S. 43 bis S. 46. 7 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Hatzfeld. .Billhardt, Peter. Bingen, Heſſen. W. 36 bis W. 39. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Romrod. Bindewald, Hermann. Engelrod, Heſſen. W. 35 bis S. 39. 8 S. f als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Hochweiſel. „Birmelin, Carl. Königſchaffhauſen, Baden. S. 62 bis W. 62. 2 S. Stationscontroleur bei dem Großh. Badiſchen Eiſenbahnamt in Carlsruhe. . Block, Carl. Seeſen, Braunſchweig. W. 77. 1 S. Herzogl. Braunſchw. Forſtaſpirant in Seeſen(Harz). 61 62 3. Block, Ludwig. Alsfeld, Heſſen. W. 80. 1 S. Studirt noch in Gießen. Block, Wilhelm. Richen, Heſſen. W. 46 bis S. 49. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Alsfeld. .Böttger, Friedrich Ludwig. Gundernhauſen, Heſſen. W. 32 bis W. 34. 5 S. f als Großh. Heſſ. Oberförſter a. D. in Amerika. Bötz, Conrad. Weickartshain, Heſſen. W. 32 bis W. 33. 3 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Ermenrod. Bok, Theodor. Heuchelheim, Heſſen. S. 58 bis W. 61. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Schellnhauſen. . v. Boltog, Friedrich. Frankfurt a. M., Frankfurt. S. 52 bis S. 53. 3 S. Angeblich nach Amerika ausgewandert. „Bommersheim, Georg. Gonterskirchen, Heſſen. S. 43 bis S. 46. 7 S. † als Fürſtl. Wittgenſtein. Forſtmeiſter zu Laasphe. Bonnhard, Guſtav. Biſchofsheim, Heſſen. S. 32 bis W. 37. 8 S. In K. K. Oeſterreich. Dienſten ſeinen in der Schlacht bei Novara erhaltenen Wunden erlegen. . Bopp, Andreas. Mommernheim, Heſſen. W. 43 bis W. 45. 5 S. † als Forſteandidat in Mommernheim. „Borgmann, Hugo Hermann Otto. Wiesbaden, Naſſau. W. 61 bis S. 64. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Oberaula (Caſſel). „Bornemann, Bernhard. Alsfeld, Heſſen. S. 60 bis S. 63. 7 S. Großzh. Heſſ. Oberförſter in Lich. „Boſe, Heinrich. Gladenbach, Heſſen. W. 29 bis S. 32. 6 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberforſtdirector in Darmſtadt. „Bott, Wilhelm. Gießen, Heſſen. S. 40 bis S. 43. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Höchſt i. O. „Brachmann, Guſtav Adolf. Detmold, Lippe⸗Detmold. W. 64. 1 S. War 1873 Forſtverwalter im Dienſte der Königl. Weſtpreuß. Landſchaft Chosnica(Danzig). .v. Brandenſtein, Friedrich, Freiherr. Homburg, Heſſen⸗Homburg. S. 45 bis S. 47. 5 S. Kaiſerl. Deutſch. Oberforſtmeiſter in Straßburg. 8. Brauchle, Bernhard. König, Heſſen. W. 62 bis W. 66. 9 S. In den Poſtdienſt übergetreten und 1868 in König f. Braun, Carl Auguſt, Dr. phil. Pohlitz, Reuß ä. L. S. 56 ¹) bis S. 57. 3 S. Fürſtl. Reuß. Forſtinſpector und Mitglied der Kammer in Greiz. „Braun, Ernſt. Lich, Heſſen. W. 35 bis S. 39. 7 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberforſtrath in Darmſtadt. „Braun, Guſtav. Bleidenſtadt bei Wiesbaden, Naſſau. W. 33 bis S. 34. 2 S. † als penſ. Herzogl. Naſſ. Forſtmeiſter. „Brill, Adolf. Groß⸗Steinheim, Heſſen. W. 72 bis S. 75. 6 S. Gräfl. Erbach⸗Schönb. Oberförſter in König i. O. ¹) War ſchon im W.⸗S. 1855 als stud. phil. inſcribirt. 63. 64. 65. 66. rt noch in 63. — 6 S 1. 64. 6. 32 bis 1 Amerikn. 3. 3 6.— 65 1. 8 S. 66 52 bis 1 67 43 bis S W. 37. 68 chlacht bi 69 W. 45. 4. W. 61 70. Oberaula 71 S. 63 72. 2. 6 S 73 S. Großh. 74. W. 64 75. Weſtpreuß. 76 ⸗Homburg. ſtmeiſter in 77. 9 6S 78 66 1 79 S. 56) Nitglied de 80 S. Penſ. 81. B. 33 bi 8² 75. 6E. ſo. 83. 84. 119 Brocke, Carl. Sondershauſen, Schwarzburg⸗Sondershauſen. W. 54 bis S. 55. 2 S. Fuürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Revierförſter in Bebra. Brügel, Adolf. Ansbach, Bayern. W. 29 bis S. 30. 2 S. † am 9. 12. 67 als Königl. Bayer. Oberförſter zu Tennenlohe (Erlangen). . v. Brüſſelle⸗Schaubeck, Felix, Freiherr. Stuttgart, Württemberg. S. 28 bis W. 28. 2 S. † am 30. 8. 1877 als K. K. Oberſt a. D. und Kammerherr zu Schaubeck. 6. Brumhard, Georg. Rhoden, Waldeck. S. 42 bis S. 43. 3 S. 1848 als Fürſtl. Waldeck. Forſtgehülfe in Uſſeln. . Bruun, Johannes Irgens Hadelen. Hurdalen, Norwegen. W. 57 bis S. 59. 4 S. Forſtaſſiſtent(d. h. Oberförſter) in Vaage (Güdbrandsdalen). .Bucher, Hermann. Hall, Württemberg. S. 76 bis W. 76. 2 S. Nach Braſilien ausgewandert. .Buchhold, Adolf. Schweinſchied, Heſſen⸗Homburg. W. 46 bis S. 47. 2 S. Königl. Preuß. Oberförſter auf dem Forſthaus Windhof bei Weilburg. Buchſieb, Carl. Vielbach,(?). S. 37. 1 S. Nachforſchung unausführbar. .Bücking, Friedrich. Gießen, Heſſen. W. 73 bis W. 77. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Gießen. Buff, Ernſt. Gießen, Heſſen. S. 53 bis W. 56. 5 S. † „Bullet, Alfred. Freiburg, Schweiz. W. 60 bis S. 61. 2 S. Notar in Stäffis. Burkart, Georg. Berſtadt, Heſſen. S. 26 bis S. 27. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. Bus, Friedrich. Coesfeld, Preußen. W. 30. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. „Bus, Carl. Weiterſtadt, Heſſen. S. 80. 2 S. Studirt noch in Gießen. Carrard, Auguſt. Lauſanne, Schweiz. S. 34 bis S. 35. 3 S.. . Carrard, Ernſt. Orbe, Schweiz. S. 44 bis S. 45. 3 S. † „Cellarius, Friedrich. Lich, Heſſen. W. 35 bis S. 39. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Seligenſtadt. „Ceſſner, Joſeph. Kloppenheim, Naſſau. S. 28 bis W. 29. 7† 4 S. Chriſt, Franz. Niederſeelbach, Naſſau. W. 40 bis W. 43. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Bleidenſtadt. Chriſt, Friedrich. Treis a. d. Lumda, Kurheſſen. S. 25. 1 S. Soll etwa von 1830 ab eine Stelle im Kurheſſ. Forſtdienſt im Amte Treyſa bekleidet haben. Gegenwärtige Stellung unbekannt. Cogho, Auguſt, Dr. phil. Guhrau, Preußen. W. 43 bis S. 44. 2 S. Königl. Prinzl. Forſtmeiſter in Seitenberg(Grafſchaft Glatz). Conradi, Adolf Albert. Runkel, Naſſau. W. 41 bis W. 42. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Runkel. 85. 86., 87. 88. 89. 90. 91. 92. 93. 94. 95. 96. 97. 98. 99. 100. 101. 102. 103. 104. 105. 170 Contzen, Julius. Adorf, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. † 1858 in Texas in Nord⸗Amerika. Coulon, Heinrich. Neuchatel, Schweiz. W. 43 bis W. 44. 3 S. Forſtinſpector der Stadt Neuchaäͤtel. Cramer, Ludwig. Rodheim bei Gießen, Heſſen. S. 32 bis S. 33. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. Cranz, Wilhelm, Immighauſen, Waldeck. S. 53 bis W. 54. 4 S. Oberförſter bei Herrn v. Dietrich u. Comp. in Dambach im Elſaß. Cullmann, Albert. Lengfeld, Heſſen. W. 40 bis S. 42. 4 S. Agent in Darmſtadt. Cullmann, Carl. Hering, Heſſen. S. 27 bis W. 29. 6 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt Cullmann, Heinrich. Umſtadt, Heſſen. S. 29 bis S. 33. 5 S. Nachforſchung reſultatlos. Cunz, Wilhelm. Herborn, Naſſau. W. 34 bis W. 38. 4 S. † am 6. 10. 1871 als Königl. Preuß. Oberförſter zu Kemel. Daab, Hermann. Darmſtadt, Heſſen. W. 71 bis W. 74. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. Daake, Friedrich Heinrich. Rusbend bei Bückeburg, Schaumburg⸗ Lippe. W. 32 bis W. 33. 3 S. † am 21. 11. 1858 als Fürſtl. Schaumburg⸗Lippe. Revierjäger zu Borſſelerbrink. Dahl, Marcus Bing. Drontheim, Norwegen. W. 62 bis S. 64. 4 S. Forſtaſſiſtent(d. h. Oberförſter) in Hamar. Dauernheim, Carl. Fränk.⸗Grumbach, Heſſen. W. 66 bis S. 67. 2 S. Agent im Elſaß. v. Davall, Albert. Vevey, Schweiz. S. 43 bis S. 45. 5 S. Forſtinſpector und Gutsbeſitzer in Vevey. v. d. Decken, Friedrich, Freiherr, Dr. phil. Halle bei Bielefeld, Preußen. S. 28 bis S. 29. 3 S. f† in den 1850er Jahren. v. Deckersberg, Eduard. Vevey, Schweiz. W. 45 bis S. 47. 3 S. Sindic in Vevey. Degeling, Friedrich. Braunſchweig, Braunſchweig. S. 31 bis W. 32. 3 S. † als Herzogl. Braunſchweig. Ober⸗Steuer⸗ Controleur. Demmler, Louis. Mitweida, Sachſen. S. 63 bis W. 64. 4 S. Königl. Sächſ. Oberförſter zu Niederſeifenbach bei Saida. v. Dewall, Louis. Erkelenz b. A., Preußen. S. 27 bis S. 29. 5 S. Seit 1874 penſ. Königl. Preuß. Oberforſtmeiſter in Poſen. Dickel, Friedrich. Freienſeen, Heſſen. S. 27 bis W. 28. 4 S. f im April 1881 als penſ. Großherzogl. Heſſ. Forſtmeiſter in Laubach. Dickel, Friedrich, Dr. phil. Laubach, Heſſen. S. 58 bis S. 61. 7 S. † als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Laubach. Dieckmann, Apdolf. Weſterburg, Preußen. W. 73 bis W. 77. 8 S. Beſchäftigt bei dem Verein für chemiſche Induſtrie in Frankfurt a. M.; wohnt in Offenbach. demel. 74. 7 hhaumburg⸗ 1858 als bis S. 64. 66 bis S. 15. 5 S. Bielefeld, en 1850 et S. 47 bis S. 47. 106. Diefenbach, Auguſt. Eudorf, Heſſen. S. 76 bis S. 80. 9 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. 107. Diefenthäler, Carl. Wendelsheim, Heſſen. W. 65 bis S. 66. 2 S. Director eines Krupp'ſchen Hüttenwerkes bei Neuwied. 108. Dieffenbach, Guſtav. Grünberg, Heſſen. S. 80. 2 S. Einj. Freiwilliger in Gießen. 109. Dieffenbach, Johann Ludwig, Dr. phil. Gießen, Heſſen. S. 71 bis S. 74. 7 S. Freiherrl. v. Riedeſel'ſcher Oberförſter in Stockhauſen. 110. Dieffenbach, Wilhelm. Friedberg, Heſſen. W. 60 bis S. 64. 7 S. † in Caſſel als Oberförſter der ruſſiſchen Beſitzungen Sr. Gr. H. des Prinzen Alexander von Heſſen. 111. Diehl, Georg. Siegen, Preußen. S. 35 bis W. 35. 2 S. † als Königl. Preuß. Förſter auf dem Lahnhof(Kreis Siegen). 112. Diels, Wilhelm. Herſchbach, Naſſau. S. 61 bis S. 62. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Caſſel. 113. v. Diemar, Bernhard, Freiherr. Seligenſtadt, Heſſen. S. 49 bis S. 51. 5 S. Großh. Heſſ. Oberamtsrichter in Darmſtadt. 114. v. Diemar, Robert, Freiherr. Seligenſtadt, Heſſen. S. 59 bis W. 60. 4 S. † als Student in Gießen. 115. Dietz, Carl Auguſt. Arnſtadt, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 65 bis W. 66. 4 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Revierförſter in Gerterode bei Sollſtedt. 116. Dingeldey, Carl. Darmſtadt, Heſſen. S. 75. 1 S. In den Poſtdienſt üͤbergetreten. 117. Ditmar, Carl. Roſtock, Mecklenburg. S. 47. 1 S. † 1865 als Rittergutsbeſitzer auf Barkvieren bei Marlau. 118. Dittmar, Emil, Dr. jur. Gießen, Heſſen. W. 60 bis W. 62 5 S. Rechtsanwalt in Gießen. 119. Dittmar, Guſtav. Lampertheim, Heſſen. S. 54 bis W. 56. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Butzbach. 120. Dittmar, Guſtav. Darmſtadt, Heſſen. S. 60. 1 S. Secretär der Handelskammer, ſowie Generalſecretär der„Concordia“ in Mainz. 121. Dittmar, Ludwig. Bickenbach, Heſſen. S. 32 bis W. 34. 6 S. † als penſion. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Darmſtadt. 122. v. Dörnberg, Hermann. Lorſch, Heſſen. S. 31. 1 S. † auf ſeinem Gute Dietershauſen bei Treyſa(Kurheſſen). 123. Dörr, Carl. Braunfels, Preußen. 8 33 bis S. 3 S. † am 12. 12. 1862 als Communal⸗Oberförſter in Srrunels 124. Dornſeif, Auguſt. Gießen, Heſſen. S. 41 bis S. 42. 3 S. † als Goldat bei der Fremdenlegion in Algier. 125. v. Dorth, Ludwig, Freiherr. Neckar⸗Steinach, Heſſen. S. 60 bis S. 66. 13 S. Gutsbeſitzer in Neckar⸗Steinach. 126. Doſch, Ernſt Auguſt. Erbach, Heſſen. S. 41 bis S. 44. 7 S. Nach Amerika ausgewandert. 127. Draudt, Auguſt, Dr. phil. Lich, Heſſen. W. 32 bis W. 38 12 S. Großh. Heſſ. Oberforſtrath in Darmſtadt. 128. Dreſcher, Ludwig. Darmſtadt, Heſſen. S. 44 bis W. 47. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Seligenſtadt a. M. 129. Duetſch, Max. Bamberg, Bayern. W. 62 bis W. 63. 3 S. Königl. Bayer. Forſtamtsaſſiſtent in Schönberg(Niederbayern). 130. Ebel, Moritz. Darmſtadt, Heſſen. W. 77. 7 S. Studirt noch in Gießen. 131. Eckſtein, Carl. Gießen, Heſſen. S. 39 bis S. 42. 7 S. † als Oekonom in Rüdigheim. 132. Eckſtorm, Auguſt. Gedern, Heſſen. W. 32 bis S. 37. 9 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter; lebt in Darmſtadt. 133. Eckſtorm, Theodor. Lengfelder Forſthaus, Heſſen. W. 71 bis W. 74. 7 S. Großherzogl. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. 134. Edler, Heinrich. Romrod, Heſſen. S. 30. 1 S. f als Student. 135. Ehrhardt, Jacob Friedrich. Ulm, Württemberg. W. 33 bis S. 34. 2 S. Penſ. Königl. Württemberg. Oberförſter in Blau⸗ beuren. 136. Eickemeyer, Peter. Mainz, Heſſen. S. 42 bis W. 45. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Hirſchhorn. 137. Eickemeyer, Peter. Mainz, Heſſen. W. 78. 5 S. Studirt noch in Gießen. 138. Eigenbrodt, Carl. Coblenz, Preußen. S. 34 ¹). 1 S. † als Oberförſter zu Holz. 139. Eilers, Ernſt. Sophienhof bei Ilfeld am Harz, Preußen. S. 30 ²) bis S. 31. 3 S. Königl. Preuß. Forſtmeiſter in Sophienhof. 140. Eimicke, Auguſt. Köppern, Heſſen⸗Homburg. W. 44 bis W. 46. 5 S. † etwa 1869 als Revierförſter in Dillingen. 141. Eiſenmenger, Wilhelm. Niederzeuzheim, Naſſau. W. 48 bis S. 51. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Hachenburg. 142. Eitel, Alfred. Werthheim, Baden. S. 76. 1 S. Großh. Bad. Forſtpraktikant bei der Bezirksforſtei St. Leon. 143. Elſter, Chr. Mandrup. Bergen, Norwegen. S 67 bis W. 67. 2 S. † am 11. 4. 1881 in Drontheim. 144. Emmelius, Carl. Laubach, Heſſen. W. 62 bis S. 63. 2 S. Liqueur⸗Fabrikant und Oekonom in Laubach. 145. Engel, Julius. Homberg a. d. O., Heſſen. W. 68 bis W. 74. 13 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. 146. Engelhardt, Carl), Dr. med. Wildhof, Heſſen. S. 66 bis W. 69. 8 S. Praktiſcher Arzt zu Lorſch a. d. B. 147. Engelhardt, Georg. Wildhof, Heſſen. W. 56 bis W. 61. 10 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Lorſch. ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon im W. 1833 als stud. for. et cam. immatrikulirt. 2) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon im W. 1829 als stud. for. imma⸗ trikulirt. ³) Hat eigentlich nur 1 Semeſter Forſtwiſſenſchaft, dann Medicin ſtudirt, iſt aber in den Perſonalbeſtänden ausſchließlich als stud. for. verzeichnet. 160. 163. — Großh. 5 V. 61. 9 29 6 53. 2 F. for. et cam- for. imma⸗ ſtudirt, iſ 148. 149. 165. 166 123 Engelhardt, Joſeph Anton. Wildhof, Heſſen. W. 27 bis W. 29. 5 S. † 1877 als Landgräfl. Heſſ. Oberförſter zu Wildhof. Erbach⸗Erbach, Franz Alexander, Graf zu E. Erbach, Heſſen. W. 70 bis S. 71. 2 S. † am 16. 7. 1874 im Jagdſchloß Eulbach im Odenwald; war Oberförſter in Roth. . Erdmann, Hermann. Beſſungen, Heſſen. S. 39 bis S. 42. 6 S. . Erdmann, Ludwig ¹). Darmſtadt, Heſſen. W. 40 bis S. 41. 2 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Dornberg. .Erpelding, Theodor. Anſemburg, Luxemburg. S. 57. 1 S. † zu Tuntingen. .v. Eſchwege, Richard, Dr. phil. Reichenſachſen, Preußen. W. 72 bis S. 76. 8 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt und Hof⸗Jagdjunker in Darmſtadt. . Eyme, Carl. Holenberg, Braunſchweig. S. 60 bis W. 60. 2 S. † 1878 als penſ. Herzogl. Braunſchw. Förſter zu Kaierde. . Faber, Eduard. Biſſen, Luxemburg. W. 47 bis S. 49. 4 S. Prinzl. Arenberg. Oberförſter zu Melliers. . Fabricius, Julius. Arnsburg, Heſſen. W. 41 bis S. 46. 10 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Mainz. . Falconnet, Jam. D. Vevey, Schweiz. W. 37 bis S. 39. 4 S.. .Faßheber, Victor. Großbreitenbach, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 62 bis W. 62. 2 S. Nevierverwalter im Dienſte Sr. H. des Herzogs von Sachſen⸗Gotha auf deſſen Gütern in Oeſterreich. Fauſtmann, Martin ²). Romrod, Heſſen. W. 41 bis W. 44. 7 S. † am 1. 2. 1876 als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Baben⸗ hauſen. .Ferber, Carl. Idſtein, Naſſau. W. 31 bis W. 32. 3 S. † am 10. 12. 1876 als Königl. Preuß. Oberförſter zu Herborn. .Fey, Chriſtian. Babenhauſen, Heſſen. S. 29 bis S. 33. 9 S. † als Rentamtmann in Seligenſtadt. 2. Fink, Heinrich. Vilbel, Heſſen. S. 29. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. „Fiſcher, Carl. Stuttgart, Württemberg. W. 67. 1 S. Königl. Württemberg. Hauptmann der Infanterie zu Ludwigsburg. ‚Fiſcher, Franz. Erbacher Forſthaus, Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Erlenhof. Flindt, Wilhelm. Dillenburg, Naſſau. S. 33 bis W. 33. 2 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Forſthaus Faſanerie bei Wiesbaden. . Frank, Avdolf. Gießen, Heſſen. S. 59 bis W. 65. 14 S. Kaufmann in Gießen. ¹) War in beiden Semeſtern als stud. cam. inſcribirt. ²) Siehe deſſen Biographie in der Allgemeinen Deutſchen Biographie VI. Bd., S. 587.(Heß). . Fritz, Auguſt. Beſſungen, Heſſen. W. 61 bis S. 63. 4 S. 124 Frank, Carl. Merlau, Heſſen. S. 53 bis W. 53. 2 S. Großh. Heſſ. Diſtrictseinnehmer in Laubach. Frank, Heinrich. Laubach, Heſſen. S. 37 bis S. 39. 5 S. † als Gräfl. Solms⸗Laubach. Oberförſter in Laubach. Frank, Moritz. Merlau, Heſſen. S. 47 bis W. 49. 6 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Königsberg. Franke, Louis Ferdinand. Hagenburg, Schaumburg⸗Lippe. S. 43. 1 S. † am 25. 7. 1878 als Fürſtl. Schaumburg.⸗Lipp. Oberförſter zu Hagenburg. .Franz, Ferdinand. Hachenburg, Naſſau. S. 40 bis W. 40. 2 S. † am 15. 3. 1881 als Königl. Preuß. Oberförſter in Weil⸗ münſter. 2. Franz, Hugo. Wallernhauſen, Heſſen. S. 74 bis S. 77. 7 S. Freih. v. Rabenau. Revierverwalter in Londorf. 3. Freſenius, Robert. Berleburg, Heſſen. S 39 bis W. 40. 4 S. Königl. Preuß. Kataſter⸗Controleur in Clausthal. Frey, Georg. Gießen, Heſſen. W. 43 bis W. 46. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter zu Woogsdamm. . Frey, Ludwig. Darmſtadt, Heſſen. S. 54 bis W. 56. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Alsfeld. Maler in Beſſungen. ‚Fröhlich, Heinrich. Philippseich, Heſſen. W. 40. 1 S. Nach Amerika ausgewandert, einige Zeit Lehrer und Mitvorſteher an einem Inſtitute in Alexandrien. 1847 vom gelben Fieber hinweg⸗ gerafft, welches er ſich durch Pflege eines hülfloſen Landsmannes zugezogen hatte. Fröhlich, Julius. Hermannſtein, Heſſen. W. 28 bis S. 32. 8 S. † als penſion. Freiherrl. von Schenck'ſcher Förſter in Her⸗ mannſtein. Fröhlich, Wilhelm. Kleinheubach, Bayern. W. 35 bis S. 36. 1 S. War nie im Königl. Bayer. Staatsforſtdienſt; Stellung unbekannt. Fromme, Hermann. Krofvorf, Preußen. W. 67 bis W. 70. 7 S. Forſtſecretär im Elſaß. .Fuchs, Damian. Hillſcheid, Naſſau. S. 36. 1 S. † 1836 als Student in Gießen. „Fuchs, Wilhelm. Egelfingen, Württemberg. S. 65 bis S. 66. 3 S. Hauptmann bei dem Königl. Bayer. Feldartillerie⸗Regiment in Ingolſtadt. 3. Fürſtenwerth, Oscar. Gerlachsheim, Baden. W. 57 bis S. 58. 2 S. Großh. Bad. Oberförſter in Raſtatt. .Fuhr, Hermann. Ober⸗Roßbdach, Heſſen. S. 72 bis S. 74. 5 S. † als Student in Ober⸗Roßbach. .Fuldner, Adolf. Kleinern, Waldeck. W. 62 bis W. 64. 5 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſtercandidat in Volkhardinghauſen. Funk, Adolf. Gunzenau, Heſſen. S. 40 bis W. 40. 2 S. † um 1875 als Kaufmann in Frankfurt a. M. 8 187. F 188. v. 189. 6 190, v. 191. G 192. 6 193.( 194. v 195.( 196. C 197.( an 1836 als s S. 6b. „Regiment 6. 57 bis 74. 5 2 5 S. g. 187. 188. 189. 190. 191 192. 193. 194. 195. 196. 197. 198. 199. 200. 201. 202. 203. 204. 205. 206. 207. 125 Funk, Johann. Regensburg, Bayern. W. 61. 1 S. War nie im Königl. Bayer. Staatsforſtdienſt; Stellung undetzei. v. Gaisberg, Hermann. Helfenberg, Württemberg. W. 1 S. Königl. Württemberg. Oberförſter in Gundelsheim a. 9* Galet, Alexander. Born, Naſſau. W. 30. 1 S. † v. Gall, Carl. Battenberg, Heſſen. S. 29 bis W. 31. 6 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter auf dem Bingenheimer Forſthaus. Ganz, Guſtav. Darmſtadt, Heſſen. W. 59 bis S. 60. 2 Nach Mexico ausgewandert. Gaß, Friedrich. Frankfurt a. M., Frankfurt. W. 44 bis W. 45. 3 S. † 1849. Gaſtauer, Anton. Krofdorf, Preußen. W. 62 bis S. 65. 6 S. Privat⸗Forſtverwalter in Schleſien oder Ungarn(?). v. Gaugreben, Carl Friedrich. Brughauſen, Preußen. S. 25. 1 S. Uebernahm die Bewirthſchaftung ſeines väterlichen Gutes und verbrachte ſeine letzten Lebensjahre in München; † am 23. 1. 1881. Gaytan, Louis. Vergara, Spanien. W. 41 bis W. 42. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. Genth, Friedrich. Wallrabenſtein, Naſſau. S. 30 bis S. 32. 5 S. Seit 1. Januar 1869 penſ. Königl. Preuß. Forſtmeiſter; lebt in Wiesbaden. Genth, Friedrich. Dillenburg, Naſſau. W. 42 bis S. 46. 7 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Dillenburg(Oberſchelder Forſt). Genth, Georg. Wallrabenſtein, Naſſau. S. 30 bis S. 32. 5 S. † als Oberförſter in Wallrabenſtein. Genth, Guſtav, Dr. phil. Weilmünſter, Naſſau. S. 39 bis S. 40. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Weißenthurm bei Rüdes⸗ heim. G Georgi, Hermann. Niederingelheim, Heſſen. S. 37 bis W. 39. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter(der S Sch Hiffenberg) in Gfähfen Georgi, Wilhelm. Gießen, Heſſen.. 48 bis W. 56. 10 S Beamter bei der Heſſ. Ludwigs⸗ Eiſenbahr n in Mainz. Gerlach, Ferdinand. Sondershauſen, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 67 bis W. 67. 2 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Revier⸗ förſter in Gehren(Untergehrener Forſt). Gerſtner, Johann. Kronberg, Naſſau. S. 29. 1 S. f als Oberförſter in Kronberg. Gleisner, Wilhelm. Corbach, Waldeck. W. 51 bis S. 53. 4 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter im Netzer Thiergarten. Glöerſen, Hans Andreas Tonberg. Hurdalen, Norwegen. W. 58 bis W. 59. 3 S. Forſtmeiſter zu Vos in Bergeus Stift. Glückſtad, Andreas Melchior. Chriſtiania, Norwegen. S. 58 bis W. 60. 5 S. † in den 1860 er Jahren in Friedrichshall. Göbell, Hugo. Limburg, Naſſau. W. 60 bis S. 61. 2 S. Königl. Prinzl. Oberförſter in Camenz. .Göcking, Georg. Lorſch, Heſſen. S. 47 bis W. 47. 2 S. 1848 nach Amerika ausgewandert, Poſtbeamter in Cincinnati(Staat Ohio). .Göcking, Wilhelm. Lorſch, Heſſen. S. 41 bis S. 43. 5 S. † als Forſtwart zu Klein⸗Hauſen. „Gödecke, Friedrich. Brake, Lippe⸗Detmold. S. 29 bis W. 29. 2 S. † als Rendant der Steuerkaſſe in Detmold. .Görges, Gajus. Lüneburg, Preußen. W. 66 bis S. 68. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Tronecken. Goldmann, Carl. Vöhl, Heſſen. W. 38 bis W. 39. 3 S. † .v. Gottrau, Edmund. Freiburg, Schweiz. S. 44 bis W. 44. 2 S. Cantonsforſtinſpector in Freiburg. „Gräb, Jakob Heinrich. Tringenſtein, Naſſau. W. 43 bis S. 44. 2 S. † als Forſtcandidat in Tringenſtein. .Graf, Friedrich. Worms, Heſſen. S. 28 ¹) bis S. 32. 8 S. † Graf, Wilhelm. Coburg, Sachſen⸗Coburg. S. 46. 1 S. f 1847 als Geiſteskranker in der Irrenanſtalt auf der Feſtung Coburg. Gremp von Freudenſtein, Chriſtian. Gelnhauſen, Kurheſſen. S. 50 bis W. 54. 10 S. Ausgewandert. „Gremp von Freudenſtein, Manximilian. Gelnhauſen, Kurheſſen. S. 42 bis W. 42. 2 S. † als Freiherrl. von der Malsburg⸗ Eſcheverg. Oberförſter. .Gremp von Freudenſtein, Wilhelm. Homburg v. d. H., Heſſen⸗Homburg. S. 29. 1 S. † als Forſtmeiſter. Grimm, Heinrich. Gräfenwarth, Reuß j. L. W. 46 bis W. 47. 3 S. Fürſtl. Reuß. Oberförſter in Saalburg. .Grimmel, Franz. Idſtein, Naſſau. S. 60 bis S. 61. 3 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter zu St. Avold. 2. v. Grolmann, Dettmar. Gießen, Heſſen. S. 37 bis W. 39. 6 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Gießen. Groß, Georg. Gießen, Heſſen. S. 39 bis W. 42. 8 S. f Grünewald, Heinrich. Harreshauſen, Heſſen. S. 76 bis W. 78. 6 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. „Grünewald, Wilhelm. Lampertheim, Heſſen. W. 48 bis W. 51. 6 S. Gr. Heſſ. Oberförſter in Lampertheim. 3. Gruner, Carl. Rodheim bei Vilbel, Heſſen. S. 65. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. Gümbel, Carl. Krofdorf, Preußen. S. 63 bis W. 65. 6 S. Oberförſtercandidat in Beurig bei Saarburg. .v. Günderrode, Georg, Freiherr. Falkenhof bei Bensheim, Heſſen. W. 63 bis W. 66. 5 S. Privatiſirt in Bensheim. .Günſte, Carl. Kaſſel, Kurheſſen. S. 44. 1 S. Als Kurheſſ. Forſtcandidat auf einer Jagd verunglückt. .Gutffleiſch, Valentin. Lorſch, Heſſen. S. 30 bis W. 31. 4 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Eudorf. ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon im December 1827 immatrikulirt. 245. 1 S. Coburg. Kurheſſen. Kurheſſen. Malsburg⸗ 4 G S. im, Heſſen. s Kurheſ. kulirt — 231. 232. 233. 234. 235. 236. 237. 238. 239. 240. 241. 242. 243. 244. 245. 246. 247. 248. 249. 250. 251. 252. 253. Haas, Guſtav Adolf. Haiger, Naſſau. S. 38 bis W. 38. 2 S. † als Forſtcandidat in Haiger. Haas, Theodor. Klein⸗Laufenburg, Baden. W. 47 bis S. 48. 2 S. Nach Amerika ausgewandert. Haas, Wilhelm. Saarwellingen, Preußen. S. 63. 1 S. Im Reſſort der Rheiniſchen Eiſenbahndirection zu Cöln angeſtellt. Haberkorn, Albert. Windhauſen, Heſſen. S. 61 bis S. 64. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Windhauſen. Haberkorn, Carl, Dr. phil. Windhauſen, Heſſen. W. 36 bis W. 38. 5 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Gießen. Haberkorn, Eduard. Burg⸗Gemünden, Heſſen. S. 71 bis W. 74. 8 S. Fürſtl. Yſenburg⸗Birſtein. Oberförſter in Dreieichenhain. Haberkorn, Ludwig. Windhauſen, Heſſen. W. 28 bis W. 32. 9 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Windhauſen. v. Hadeln, Hellmuth. Arolſen, Waldeck. S. 43 bis S. 46. 7 S. † am 12. 6. 1874 als Fürſtl. Waldeck. Oberforſtmeiſter in Arolſen. Halbey, Heinrich. Mosbach, Naſſau. W. 29. 1 S.. Hallwachs, Eduard. Darmſtadt, Heſſen S. 74 bis S. 77. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. Hammann, Guſtav. Butzbach, Heſſen. W. 36 bis S. 39. 6 S. Pfarrer in Hartenrod. Hammell, Friedrich. Altenſtadt, Heſſen. W. 41 bis W. 42. 3 S. Landwirth in Altenſtadt. Hanſen, Carl Johann. Chriſtiania, Norwegen. W. 60 bis S. 63. 6 S. † 1876 in Ulleusaker. v. Hanxleden, Alban. Corbach, Waldeck. S. 46 bis W. 47. 4 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Corbach. v. Hanxleden, Alban. Frankfurt a. M., Preußen. W. 79 bis W. 80. 3 S. Einjährig⸗Freiwilliger in Frankfurt a. M. Harbert, Egbert. Rumbeck, Preußen. W. 41 bis S. 42. 2 S. Communal⸗Oberförſter in Arnsberg. Harcke, Gottfried. Birſtein, Kurheſſen. S. 33 bis W. 34. 4 S. Penſ. Fürſtl. Yſenburg⸗Birſtein. Kammerrath in Marburg. Hartmann, Philipp. Battenberg, Heſſen. S. 39 bis W. 40. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Babenhauſen. Hartwig, Ferdinand. Corbach, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. † im Auguſt 1848 als Fürſtl. Waldeck. Forſtcandidat in Corbach. Hatzfeld, Auguſt. Driedorf, Naſſau. S. 32 bis W. 32. 2 S. Privatiſirt in Driedorf. Hatzfeld, Friedrich. Driedorf, Naſſau W. 42 bis S. 46. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Kronberg. Haueiſen, Otto. Langewieſen, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 62 bis W. 62 2 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Revierförſter in Gehren(Obergehrener F.). Hegar, Otto. Darmſtadt, Heſſen. W. 38 bis S. 43. 8 S. Nach Amerika ausgewandert. 128 Hehn, Auguſt. Muskau, Preußen. S. 77. 1 S. Stellung unbekannt. s. Heim, Auguſt. Mombach, Heſſen. S. 41 bis S. 43. 5 S. Seit 1867 Kaufmann in Antwerpen. 56. Heinemann, Carl. Birkenau, Heſſen. W. 66 bis S. 68. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter a. d. Meſſeler Forſthaus. „Heinzemann, Wilhelm. Bornich, Naſſau. S. 28 bis S. 29. 3 S. Beſchäftigt ſich mit Vermeſſungen in Strinz⸗Margaretha (Wiesbaden). „Helfrich, Johann. Mörlenbach, Heſſen. S. 40 bis W. 45. 9 S. † als Officier in K. K. Oeſterreich. Dienſten. „Hellweg, Wilhelm. Weſel, Preußen. S. 73 bis S. 74. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. .v. Helmolt, Franz Ludwig. Gießen, Heſſen. S. 39 bis W. 39. 2 S. † am 14. 1. 1878 als Rentier in Frankfurt a. M. „Henkel, Georg. Inheiden, Heſſen. S. 29 bis W. 29. 2 S. † am 7. 10. 1866 zu Inheiden. Henſel, Carl. Frankfurt a. M, Frankfurt. S. 44 bis W. 45. 4 S. Okberförſter im Revier Oberwald des Frankfurter Stadt⸗ waldes auf der Sachſenhäuſer Warte. „Heppe, Carl Friedrich. Lembach, Kurheſſen. S. 63. 1 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Stefanswalde bei Bartſchin(Bromberg). „Herget, Carl. Naſſau, Naſſau. S. 29. 1 S. War als Förſter angeſtellt und †. „Herget, Carl. Marienberg, Naſſau. S. 53. 1 S. f. Herget, Wilhelm. Marienberg, Naſſau. S. 41 bis W. 41. 2 S. † als Forſtcandidat. „Herpel, Carl. Burg⸗Gemünden, Heſſen. W. 29 bis W. 33. 9 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Friedberg. „Herpel, Friedrich. Groß⸗Zimmern, Heſſen. W. 67 bis W. 69. 5 S. Sec.⸗Lieutenant im 1. Großh. Heſſ. Inf.⸗Reg. Nr. 115 in Darmſtadt. „Herren, Peter. Burg b. Murten, Schweiz. S. 58 bis W. 58. 2 S. † als Forſtinſpector. .v. Hertling, Jacob, Freiherr. Aſchaffenburg, Bayern. W. 66 bis S. 67. 2 S. † 1871 als Officier in Frankreich. „Herzberger, Adolf. Wirrberg, Heſſen. S. 51. 1 S. 1855 nach Amerika ausgewandert. „Heß, Carl. Zwingenberg, Heſſen. W. 43 bis W. 44. 3 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. 3. Heſſig, Albert. Michelſtadt, Heſſen. S. 35 bis W. 36. 4 S. Nach Amerika ausgewandert. „Heſſig, Reinhard. Gießen, Heſſen. W. 69 bis S. 70. 2 S. Premierlieutenant im 116. Inf.⸗Reg. in Gießen. 5. Heyer, Carl. Eichelsdorf, Heſſen. W. 80. 1 S. Einj.⸗Frei⸗ williger in Gießen. „Heyer, Eduard, Dr. phil. Ober⸗Ramſtadt, Heſſen. S. 36 bis S. 40. 6 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Lorſch, früher zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft in Gießen. 88. 4 S is S. 29 0 Nargarethe 45. 9 S. 4. 3 G is W. 39 M 29 2 S 5. Königl. als Förſter is W. 41. W. 33. s W. 69. r. 115 in bis W. 58. n. W. 66 S. 1855 4. 3 66. 4 G. 70. 2 G. inj⸗Jrei 2. 36 bü üher zwette 129 . Heyer, Guſtav, Dr. phil. Gießen, Heſſen. S. 43 bis W. 46. 8 S. O. ö. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft a. d. Univerſität München. . Heyer, Theodor. Oberingelheim, Heſſen. W. 50 bis W. 54. 9 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Eichelsdorf. .Heymach, Carl. Niedernhauſen, Heſſen. S. 32 bis W. 33. 4 S. Nachforſchung reſultatlos. . Heymach, Wilhelm. Wiesbaden, Naſſau. S. 31 bis W. 32. 4 S. † am 1. 3. 1879 als Königl. Preuß. Oberförſter zu Chauſſée⸗ haus. . Heyn, Friedrich. Idſtein, Naſſau. S. 29. 1 S. †. .Hill, Wilhelm. Gießen, Heſſen. W. 28 bis W. 32. 9 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Grebenhain. .Hillerich, Johannes. Groß⸗Umſtadt, Heſſen. W. 79 bis W. 80. 3 S. Studirt z. Z. in München. . Hippenſtiel, Auguſt. Laasphe, Preußen. W. 78. 1 S. Stu⸗ dirt Rechtswiſſenſchaft in Gießen. . Hisgen, Carl. Lich, Heſſen. S. 28 bis W. 28. 2 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Rendant in Offenbach a. M. . Hitzler, Gottlob. Korb, Baden. W. 77 bis S. 78. 2 S. Großh. Bad. Forſtgehülfe bei d. Bezirksforſtei Karlsruhe. . Höfer, TCarl Heinrich. Ewig(?). S. 36 bis S. 38. 5 S. Nachforſchung unausführbar. . Höpfner, Friedrich. Beerfelden, Heſſen. W. 71 bis S. 75. 8 S. Proviſoriſcher Steueraufſeher in Rheinheſſen. . Höpp, Willibrord. Pünderich, Preußen. S. 72 bis W. 72. 2 S. Communal⸗Oberförſter in Saarburg bei Trier. 9. Hoffmann, Alexander. Diez, Naſſau. S. 65 bis S. 67. 5 S. † am 3. 11. 1873 als Königl. Preuß. Oberförſtercandidat in Dillenburg. .Hoffmann, Carl. Sickendorf, Heſſen. W. 62 bis S. 67. 10 S. Großzh. Heſſ. Oberförſter in Storndorf. .Hoffmann, Ernſt Emil. Lindheim, Heſſen. S. 74 bis W. 77. 8 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. . Hoffmann, Guſtav. Büdingen, Heſſen. S. 25. 1 S. f als Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Dieburg. .Hoffmann, Paul. Niedermoos, Heſſen. W. 28 ¹) bis W. 30. 5 S. Penſion. Freiherr v. Riedeſel. Revierförſter; lebt in Alten⸗ ſchlirf. .Hoffmann, Wilhelm. Brensbach, Heſſen. S. 44 bis W. 45. 4 S. f in Amerika. 3. Hofmann, Franz. Gernsheim, Heſſen. W. 77 bis W. 80. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. .Hohenadel, Carl, Dr. phil. Illertiſſen, Bayern. W. 56 bis S. 58. 3 S. War nie im Königl. Bayer. Staatsforſtdienſt; Stellung unbekannt. — ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon im W.⸗S. 1827 immatrikulirt. 9 298. 299. 300. 301. 302. 303. 304. 305. 306. 307. 308. 309. 310. 311. 312. 313. 314. .Joſeph, Auguſt. Eberſtadt, Heſſen. W. 70 bis W. 73. 6 S. Holm, Petrus Suſſar. Chriſtiania, Norwegen. W. 60 bis S. 63. 6 S. Forſtaſſiſtent(d. h. Oberförſter) in Alten(Finmarken). Holtz, Carl. Pforzheim, Baden. W. 47 bis S. 48. 2 S. † 1873 als K. K. Oeſterreich. Premierlieutenant a. D. in Heidelberg. Hoppe, Friedrich. Luiſenluſt, Heſſen. S. 37 bis W. 40. 8 S. † am 8. 8. 1879 als Freiherrl. v. Rabenau. Oberförſter in Londorf. Hoppe, Hermann. Londorf, Heſſen. S. 78. 6 S. Studirt noch in Gießen. Horz, Franz. Mehrenberg, Naſſau. W. 37 bis S. 39. 4 S. am 6. 9. 1875 als Königl. Preuß. Oberförſter in Uſingen. Hümmerich, Heinrich. Münſter, Naſſau. S. 42 bis S. 43. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Dillenburg. Hüter, Friedrich. Jäügersburg, Heſſen. W. 43 bis W. 48. 11 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Dieburg. Hundeshagen, Friedrich. Gießen, Heſſen. S. 32 bis W. 32. 2 S. † Huthſteiner, Friedrich. Dillenburg, Naſſau. S. 37 bis W. 38. 4 S. Königl. Preuß. Regierungsſecretär auf dem Forſtbüreau zu Wiesbaden. Jäger, Chriſtian. Braubach, Naſſau. S. 38 bis W. 39. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Naſſau. Jäger, Eduard. Fürth, Heſſen. S. 51 bis S. 52. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Biedenkopf. Jäger, Friedrich. Gießen, Heſſen. S. 26 bis S. 29. 7 S. Penſ. Gräfl. v. Görz. Forſtmeiſter in Schlitz Jarchow, Ludwig. Jahnkendorf, Mecklenburg⸗Schwerin. W. 75 bis S. 76. 2 S. Stndirte vom W.⸗S. 1876 ab Mathematik. Jaſſoy, Carl. Biber, Heſſen. S. 36. 1 S. †. v. Jeinſen, Ernſt. Gesdorf, Hannover. S. 25. 1 S. Nach⸗ forſchung reſultatlos. Ihrig, Friedrich. Erbach, Heſſen. S. 40 bis W. 40. 2 S. Gräfl. Erbach⸗Erbach. Forſtmeiſter in Erbach. Jochem, Otto. Friedrichshütte, Heſſen. S. 57 bis W. 62. 10 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Storndorf. Großh. Heſſ. Forſtaceeſſiſt. Joſeph, Carl. Kirchbrombach, Heſſen. S. 42 bis S. 44. 5 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Eberſtadt bei Darmſtadt. Joſeph, Carl. Eberſtadt, Heſſen. W. 68 bis S. 72. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Bingenheim. Joſeph, Friedrich. Eberſtadt, Heſſen. W. 77 bis W. 80. 7 S. Hat ſeine Studien in Gießen ſoeben zum Abſchluß gebracht. Irle, Carl. Schotten, Heſſen. S. 38 bis S. 39. 3 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Heppenheim. „Irle, Carl. Biedenkopf, Heſſen. W. 60 bis S. 63. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter der O. Katzenbach in Biedenkopf. „Jung, Heinrich. Villingen, Heſſen. W. 61 bis W. 64. 7 S. f als Gräfl. Solms⸗Laubach. Oberförſter in Laubach. 322 22. V. 32 8 W. 38. orſtbüreau Königl. 3. 7 G. W. 15 rathematik. 8. Nach⸗ „ 2 G. 62. 10 3. 6 S. 44. 5 5 2. 66 80. 7 G ht. 2 Großh. ttopf.— 64. 1 9. Juſtus, Chriſtian, Dr. phil. Keudel, Friedrich. Liederbach, Heſſen. W. 45 bis S. 49. 8 S. tie Darmſtadt, Heſſen. S. 33 bis di 38. 11 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darm ſtadt. .Kalkhof, Carl. Gettenbach, Heſſen. S. 34 bis S. 35. 3 S. † am 24. 1. 1842 als Gräfl. Yſenburg⸗Meerholz. Forſtjäger zu Gettenbach. Kalkhof, Carl. Thiergarten bei Büdingen, Heſſen. S. 78 bis W. 80. 6 S. Studirt z. Z. in München. Kalkhof, Friedrich. Altwiedermus, Heſſen. S. 45 bis S. 47. . † im Octob. 1865 als Gräfl. Yſenburg⸗Meerholz. Revier⸗ förſter zu Marienborn. 5 S Kallenbach, Wilhelm. Lauterbach, Heſſen. W. 44 bis S. 48. 8 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Schotten. Kehrein, Franz. Montabaur, Naſſau. S. 56 bis W. 58. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Diez. „Kekule, Ludwig. Meſſeler Forſthaus bei Darmſtadt, Heſſen. W. 32 bis W. 34. 5 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. ‚Keller, Franz. Langenſeifen, Naſſau. W. 37 bis W. 38. 3 S. 3 g Seit 1. Mai 1878 penſ. Königl. Preuß. Oberförſter zu Driedorf. Keller, Johann, Dr. phil. Bensheim, Heſſen. S. 41 bis W. 41. 2 S. Großh. Director des Gymnaſiums zu Bensheim. Kerſt, Alfred, Dr. phil. Wechmar, Sachſen⸗Gotha. S. 52 bis W. 52. 2 S. Rentier in Weimar. Kettner, Wilhelm. Bensberg, Preußen. W. 26 bis W. 27. 3 S. Stellung unbekannt. Oberförſter in Privatdienſten in Rußland. Keudel, Wilhelm. Liederbach, Heſſen. S. 36. 1 S. † in Amerika. „Kiönig, Wilhelm Auguſt. Slibthvet, Norwegen. W. 58 bis S. 60. 4 S. Forſtmeiſter in Bodö(Nordland). „Kirchner, Otto. Ziegenberg, Heſſen. W. 48 bis S. 51. 5 S. Gräfl. Stolberg. Oberförſter in Gedern. „Kiſſel, Guſtav. Weſterburg, Naſſau. W. 42 bis S. 44. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Weſterburg. „Klamberg, Victor. Weilburg, Naſſau. S. 41 bis W. 42. 4 S. r, war nicht im Forſtdienſte. „Klein, Auguſt, Dr. med. Gießen, Heſſen. S. 49. 1 S. † als praktiſcher Arzt in Gießen. Klein, Chriſtian. Wallau, Heſſen. W. 27 bis W. 29. 5 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Groß⸗Gerau. „Klein, Hermann. Buchenau, Heſſen. W. 62 bis S. 66. 8 S. Poſtſecretär in Mainz. Klemme, Carl. Heidelbeck, Lippe⸗Detmold. S. 28 bis W. 28. 2 S. † als Pächter des Fürſtl. Lippe⸗Detmold. Gutes Heidelbeck. Klietſch, Hermann. Hainhaus, Heſſen. W. 42 bis S. 45. 6 S. Fürſtl. Löwenſtein. Forſtmeiſter in Wertheim. 132 „Klingelhöffer, Adalbert. Gladenbach, Heſſen. W. 50 bis W. 53. 6 S. Steuer⸗Commiſſär in Schotten. 5. Klingelhöffer, Wilhelm, Dr. med. Gladenbach, Heſſen. S. 54 bis W. 58. 10 S. Praktiſcher Arzt in Heuſenſtamm bei Offenbach a. M. 3. Klipſtein, Carl. Bingenheim, Heſſen. W. 37 bis S. 39. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Groß⸗Gerau. .Klipſtein, Carl. Mönchbruch, Heſſen. W. 48 bis W. 51. 7 S. Großzh. Heſſ. Oberförſter zu Mönchbruch, . v. Klipſtein, Emil. Darmſtadt, Heſſen. S. 32 bis W. 40. 12 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. „Klipſtein, Ernſt. Bingenheim, Heſſen. W. 35 bis S. 36. 2 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Laubach. „Kloſtermann, Gerhard. Oldenburg, Oldenburg. S. 30 bis W. 30. 2 S. Seit 1. Nov. 1877 penſ. Großh. Oldenburg. Förſter in Oldenburg. „Klüpfel, Ernſt. Stuttgart, Württemberg. W. 65 bis W. 66. 3 S. † 1869 in Stuttgart. .Klump, Carl Wilhelm. Michelſtadt, Heſſen. S. 29 bis S. 34. 5 S. Penſ. Gräfl. Erbach⸗Fürſtenau. Forſtmeiſter in Michelſtadt. 3. Klump, Eginhard. Steingrund, Heſſen. S. 44 bis S. 47. 7 S. † als Großherzogl. Heſſ. Oberförſter in Wendelsheim. . Klump, Ernſt. Michelſtadt, Heſſen. W. 71 bis W. 74. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. .Klump, Friedrich. Michelſtadt, Heſſen. W. 32 bis S. 34. 4 S. 1872 als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Butzbach. 3. Klump, Johann Adam. Michelſtadt, Heſſen. W. 29 bis S. 30. 2 S. † während ſeiner Studienzeit. .Kobberger, Martin. Bensheim, Heſſen. W. 38. 1 S. † im Anfang der 40er Jahre, ohne Anſtellung. . Koch, Auguſt. Morges, Schweiz. W. 39 bis W. 40. 3 S. Forſtinſpector in Rolle, Waadt. .Koch, Carl. Gießen, Heſſen. W. 40 bis S. 42. 4 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Jagdſchloß Wolfsgarten. 360. Koch, Carl. Friedberg, Heſſen. W. 43 bis W. 47. 9 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Maulbach. . Koch, Guſtav. Dillenburg, Naſſau. S. 62 bis S. 63. 2 S. † als Königl. Preuß. Oberförſtercandidat im Regierungs⸗Bezirk Trier. Koch, Otto. Büdingen, Heſſen. S. 57 bis S. 61. 7 S. Fabrik⸗ director in Newyork. 3. Köhler, Adam. Bettenhauſen, Heſſen. W. 72 bis W. 75. 6 S. Gräfl. Iſenburg.⸗Meerholz. Oberförſter in Marienborn bei Hanau. 4. Köhler, Edmund Auguſt. Keula, Schwarzburg⸗Sondershauſen. W. 40 bis S. 41. 2 S. † am 30. 10. 1867 als Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Forſtcommiſſär in Sondershauſen. Köhler, Heinrich, Dr. med. Altenſtadt, Heſſen. S. 37. 1 S. S. † in 4 G — —6 2 Iſt ſpäter zum Studium der Medicin übergegangen; Kreisarzt in Offenbach a. M. . Königer, Julius. Gießen, Heſſen. W. 36 bis S. 40. 5 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Düdelsheim. .Königer, Wilhelm. Gießen, Heſſen. S. 32 bis S. 36. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Richen. .Köpp, Reinhard. Platte bei Wiesbaden, Preußen. S. 75. 1 S. Königl. Preuß. Forſtcandidat. .Kompf, Julius. Naſſau a. d. L., Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. † als Königl. Preuß. Forſtcandidat zu Wiesbaden in Folge des Feldzuges 1870/71. .Krämer, Ludwig. Mainz, Heſſen. W. 28. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. Krafft, Chriſtian. Wiesbaden, Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Daun(Trier). .Kraft, Carl. Grünberg, Heſſen. S. 29. 1 S. † um 1835 als Gerichtsacceſſiſt. 3. Krauß, Heinrich. Himbach, Heſſen. S. 65 bis W. 68. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Grebenau. Kredel, Friedrich. Michelſtadt, Heſſen. S. 68 bis W. 73. 11 S. Großh. Heſſ. Finanzaſpirant in Michelſtadt. „Kreyſſig, Friedrich. Eichelſachſen, Heſſen. W. 44. 1 S. f s Gräflich Erbach⸗Fürſtenau. Oberförſter in Bullau. .Kruhöffer, Georg. Volkhardinghauſen, Waldeck. W. 67. 1 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſterandidat in Arolſen. Küchler, Jakob. Schöllenbach, Heſſen. S. 42 bis S. 44. 5 S. Nach Amerika usSähäbnideht Kullmann, Carl. Engelrod, Heſſen. W. 65 bis S. 69. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Schotten. .Kullmann, Otto. Ersrode, Kurheſſen. W. 52 bis S. 54. 4 S. Angebl ich geſtorben als Privatforſtbeamter in Rußland. Kullmann, Rudolf. Ersrode, Kurheſſen. W. 38 bis W. 39. 3 S. Freiherrl. von Riedeſel. Revierförſter in Engelrod. .Kunze, Mar Friedrich. Hirſchſprung bei Altenberg, Sachſen. S. 63)y. 1 S. Prpofeſſor der forſtmathematiſchen Fächer an der Forſtakademie Tharand. .Kutſch, Hermann. Lich, Heſſen. S. 78. 6 S. Aſſiſtent am 5 j Forſtinſtitut in Gießen. 3. Landmann, Guſtav. Gedern, Heſſen. S. 39 bis S. 42. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Homberg a. d. O. Lang, Auguſt. Keſtrich, Heſſen. W. 77 bis W. 80. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. . Lang, Ludwig. Lengfeld, Heſſen. S. 32 bis W. 40. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter der Ob. Gießen in Gießen. ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon am 16. Februar 1863 immatrikulirt. 134 „Lang, Max. Neuenburg, Württemberg. W. 65 bis W. 66. 3 S. Cultur⸗Inſpector bei den württemberg. Eiſenbahnen in Stutt⸗ gart. Laubenheimer, Carl. Gießen, Heſſen. S. 78 bis W. 79. 4 S. Gräfl. Erbach⸗Fürſtenau. Revierverwalter in Michelſtadt. .Launſpach, Carl. Hattenrod, Heſſen. W. 44 bis S. 47. 6 S. † als Landwirth in Hattenrod. „Leganger, Erik Flak. Rommedal, Norwegen. W. 57. 1 S. Gutsbeſitzer zu Löiten in Hedemarken. . v. Lehmann, Robert. Darmſtadt, Heſſen. W. 36 bis S. 38. 4 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. .Lehn, Wilhelm. Meerholz, Kurheſſen. S. 60 bis W. 60. 2 S. Fürſtl. Neenburg⸗Birſtein. Forſtmeiſter und Mitglied der Kammer zu Birſtein. „Lehr, Julius, Dr. phil. Vöhl, Preußen. W. 67 ¹). 1 S. Pro⸗ feſſor der Nationalökonomie in Carlsruhe. 3. Leiſtner, Carl Theodor. Schönheide, Sachſen. W. 46 bis S. 47. 2 S. † 1874 als Rentier und ſächſ. Landtagsabgeordneter ²). .Lemp, Gotthard Chriſtian Wilhelm. Dillenburg, Naſſau. S. 31. 1 S. † als Oberförſter in Kroppach. „Leo, Caſimir. Büdingen, Heſſen. S. 46 bis S. 49. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Büdingen. 3. Leo, Ludwig. Chriſtinenhof, Heſſen. W. 28 bis W. 29. 3 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter mit dem Titel Forſtmeiſter in Bü⸗ dingen. „Leo, Ottomar Victor, Dr. phil. Greiz, Reuß ä. L. S. 65 bis W. 67. 3 S. Lehrer der Nationalökonomie zu Proskau. „Leuer, Heinrich. Bettenhauſen, Heſſen. S. 71 bis S. 76. 11 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Nidda. „Lincke, Bernhard. Soeſt, Preußen. S. 49 bis W. 49. 2 S. Stellung unbekannt. .v. Lingelsheim, Wilhelm. Corbach, Waldeck. S. 41 bis W. 41. 2 S. Fürſtl. Waldeck. Forſtmeiſter in Wildungen. „Linnenbrink, Werner. Brenkhauſen, Preußen. W. 31 bis W. 32. 3 S. Stellung unbekannt. . v. Loës, Aloys. Aigle, Schweiz. W. 51. 1 S. Syndie in Aigle. .Lötſchert, Wilhelm. Montabaur, Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. Nicht mehr im Forſtdienſte. Löwer, Philipp. Darmſtadt, Heſſen. W. 43 bis S. 45. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Nieder⸗Ramſtadt. Lommel, Carl. Homburg v. d. H., Heſſen⸗Homburg. S. 38 bis W. 39. 4 S. Geh. Regierungsrath in Wiesbaden. ¹) War vom W.⸗S. 1864 ab 6 Semeſter hindurch als stud. cam. inſeribirt. ²) War einige Zeit Docent am Polytechnikum zu Zürich. 11 bis B. 31 tis B. Syndic in N — G = 85 — 406. 407. 408. 409. 410. 411. 412. 413. 414. 415. 416. 417. 418. 419. 420. 421. 422. 423. 424. 425. 426. 427. 428. 429. 135 Loos, Anton. Raibach, Heſſen. S. 46 bis S. 49. 6 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. Lorey, Hermann. Gießen, Heſſen. W. 28 bis S. 34. 12 S. † als Großh. Heſſ. Realſchuldirector in Darmſtadt. Lorey, Tuisko, Dr. phil. Darmſtadt, Heſſen. W. 62 bis W. 65. 7 S. O. ö. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Univerſität Tübingen. Lorsbach, Ludwig. Siegen, Preußen. S. 48 bis W. 48. 2 S. 1854 aus der preuß. Forſtverwaltungscarriére ausgeſchieden. Louis, Heinrich. Birſtein, Kurheſſen. S. 33 bis W. 34. 4 S. † 1838 als Fürſtl. Yſenburg⸗Birſt. Forſtactuar zu Offenbach a. M. Louis, Heinrich. Wenings, Heſſen. S. 55 bis S. 56. 3 S. † Lund, Andreas Daniel. Overhalden, Norwegen. S. 58 bis W. 59. 4 S. Forſtmeiſter in Namſos. Magenau, Julius. Heilbronn, Württemberg. W. 62 bis S. 63. 2 S. Königl. Württemberg. Oberförſter in Oehringen. Magenau, Richard. Göppingen, Württemberg. S. 65. 1 S. Königl. Württemberg. Revierförſter in Balingen. Marchand, Auguſt. Eltville, Naſſau. S. 43 bis S. 44. 3 S. f Marchand, Chriſtian. Bellersheim, Heſſen. W. 42 bis S. 44. 4 S. In das Privatleben übergetreten; Stellung unbekannt. Marchand, Eduard. Obbornhofen, Heſſen. S. 48 bis S. 50, 5 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Alzey. v. Maringh, Heinrich. Bübingen, Luxemburg. W. 47 bis W. 48. 3 S. Gutsbeſitzer in Remich. Marx, Wilhelm. Leeheim, Heſſen. W. 51 bis S. 54. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Mörfelden. Marz, Auguſt. Hall, Württemberg. W. 65 bis W. 66. 3 S. Königl. Württemberg. Revierförſter in Wiernsheim. Matthes, Huldreich. Bürgel, Sachſen⸗Weimar. W. 74 bis S. 75. 2 S. Großh. Weimar. Forſtgehülfe in Eiſenach. Mayor, Franz. Lauſanne, Schweiz. W. 45 bis W. 47. 3 S. Privatiſirt in Lütry. Megerlin, Emil. Oppenheim, Heſſen. S. 44. 1 S. 7 gegen Ende der 1860 er Jahre. Meiſter, Ulrich. Benken, Schweiz. W. 58 bis S. 59. 2 S. Forſtmeiſter der Stadt Zürich. Melchior, Carl. Gießen, Heſſen. S. 62 bis W. 67. 4 S. Gräfl. v. Caſtell. Oberförſter in Ebnath bei Wunſiedel. Melior, Wilhelm. Büdingen, Heſſen. W. 44 bis S. 47. 6 S. Oekonom in Vonhauſen bei Büdingen. Melley, Julius. Lauſanne, Schweiz. W. 44 bis S. 45. 2 S. † als Artillerie⸗Inſtructor. Melter, Friedrich. Durlach, Baden. S. 70. 1 S. Inſpector der Pferdeverſicherungsgeſellſchaft in Carlsruhe. Mencke, Otto. Neunkirchen, Naſſau. W. 58 bis S. 60. 4 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter in Waſſelnheim. 430. 447. 448. 449. 450. W. 25 bis W. 26. 3 Menk, Johannes. Liebenſcheid, Naſſau. S. † in Neukirch(Reg.⸗Bez. Wiesbaden). „Merckel, Auguſt. Detmold, Lippe⸗Detmold. W. 26 bis S. 27. 2 S. Fürſtl. Lippe⸗Detmold. Rechnungsrath und Verwalter der Forſtkaſſe in Detmold. Merkle, Carl. Ermatingen, Schweiz. S. 46. 1 S. Bahnhofs⸗ Inſpector in Frauenfeld. 3. Merling, Carl. Saarbrücken, Preußen. W. 30 bis S. 31. 2 S. Stellung unbekannt. Metternich, Anton. Heidesheim, Heſſen. S. 28 ¹) bis S. 33. 7 S. †, war nie im Forſtdienſt. 3 O „Metz, Chriſtian. Darmſtadt, Heſſen. S. 39. 1 S. † als Forſt⸗ candidat in Darmſtadt. .Metz, Eduard. Hadamar, Naſſau. W. 37 bis S. 39. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Oberlahnſtein. Metzler, Wilhelm. Weilburg, Naſſau. W. 60 bis S. 63. 3 S. † in Weilburg nach dem erſten Examen. T „Meyer, Ernſt. Lauterberg, Hannover. W. 48 bis S. 49. 2 S. Angeblich nach Amerika ausgewandert. „Meyer, Guſtav. Bonn, Preußen. S. 48. 1 S. Stellung un⸗ bekannt. .v. Meyerfeld, Friedrich. Kaſſel, Kurheſſen. W. 28 bis S. 29. 2 S. † als Kurheſſ. Revierverwalter in Treyſa. Micol, Friedrich. Oberſtedten, Heſſen⸗Homburg. S. 45 bis S. 47. 5 S. Privatier. 2. Möhring, Friedrich. Hartröhren, 2. W. 30 bis S. 32. 4 S. Nachforſchung unausführbar. 3. Mohr, Peter. Eibach, Naſſau. W. 26 bis W. 27. 3 S. f als Forſtcandidat in Eibach. 4. Morneweg, Ernſt. Alsfeld, Heſſen. W. 40 bis S. 43. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Groß⸗Bieberau. .Moſebach, Ferdinand. Alsfeld, Heſſen. S. 41 bis S. 42. 3 S. † als Student in Gießen. Mühlmann, Chriſtian. Carlsbrunn bei Saarbrücken, Preußen. S. 27 bis W. 27. 2 S. † 1840 als Königl. Preuß. Ober⸗ förſter in Carlsbrunn. Müller, Adolf. Staden, Heſſen. S. 40 bis S. 42. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Krofdorf. Müller, Carl. Herborn, Naſſau. S. 39 bis W. 39. 2 S. 5 Müller, Carl. Ortenberg, Heſſen. S. 44 bis W. 47. 8 S. Großh. Heſſ Miniſterialrath in Darmſtadt. Müller, Chriſtian. Fürſtenau, Heſſen. W. 77. 7 S. Studirt noch in Gießen. 137 451. Müller, Heinrich. Gießen, Heſſen. W. 34 ¹) bis W. 35. 3 S. 452. Münch, Carl. Langd, Heſſen. S. 33 bis S. 35. Großh. Heſſ. Oberförſter in Offenbach a. M. S. † am 5 29. 5. 1870 als penſion. Fürſtl. Solms⸗Lich. Oberförſter in Werdorf. 3. Muff, Ludwig Friedrich. Blaubeuren, Württemberg. W. 65 bis W. 66. 3 S. Königl. Württemberg. Revierförſter in Neuffen. 454. Muhl, Ferdinand. Gießen, Heſſen. W. 46 bis S. 49. 5 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. 455. Naumann, Ernſt. Gießen, Heſſen. W. 50 bis S. 54. 8 S. Großh. Heſſ. Steuer⸗Controleur in Dieburg. 456. Neidhardt, Alexander. Gießen, Heſſen. W. 36 bis W. 39. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Salzhauſen. 457. Neuenhagen, Carl. Umſtadt, Heſſen. S. 47 bis W. 48. 4 S. Penſ. Königl. Preuß. Oberförſter; wohnt in Gießen. 8. Neukirch, Carl. Darmſtadt, Heſſen. S. 60 bis W. 63. 8 S. † als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. . Neumann, Albert. Arolſen, Waldeck. W. 41 bis S. 42. 2 S. † 1854 als Fürſtl. Waldeck. Revierförſter in Bringhauſen. 460. Neuſchäfer, Ludwig. Darmſtadt, Heſſen. W. 61 bis W. 64. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter zu Jägersburg. . Nies, Chriſtian Niederngründau, Kurheſſen. W. 34. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. 2. Nies, Ludwig. Haitz, Kurheſſen. S. 34 bis S. 35. 3 S. Nach⸗ forſchung reſultatlos. 3. Nievergelder, Chriſtian. Kranichſtein, Heſſen. W. 31 bis W. 33. 5 S. Penſ. Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Mörfelden. . Nievergelder, Louis. Kranichſtein, Heſſen. S. 33 bis S. 35. 4 S. Ausgewandert. 5. Nispel, Richard. Gedern, Heſſen. S. 75 bis W. 75. 2 S. Gerichtsacceſſiſt in Darmſtadt. . Nolte, Reinhard. Lengefeld, Waldeck. S. 54 bis W. 55. 4 S. Communal⸗Oberförſter in Brilon. .Nolte, Theodor. Lengefeld. Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Corbach. . Obertreis, Heinrich. Schleiden, Preußen. W. 80. 1 S. Einj.⸗ Freiwilliger in Gießen. . Ohnacker, Ferdinand. Gießen, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. . Oſtner, Ludwig. Neuſtadt, Heſſen. W. 55 bis S. 59. 8 S. Gräfl. Erbach⸗Fürſtenau. Forſtmeiſter in Beerfelden. . Oſtwald, Auguſt. Eichede, Holſtein. W. 33 bis S. 34. 2 S. Nach Schweden ausgewandert. 3 . v. Padtberg, Erpo, Freiherr. Corbach, Waldeck. S. 73 bis S. 74. 3 S. Gutsbeſitzer in Helmighauſen(Kreis Brilon). ¹) War vom W. 1830 bis incl. S. 1834 als stud. cam, inſcribirt. 10 473 Pasbach, Peter. Arzbach, Naſſau. W. 36 bis W. 37. 3 S. f am 11. 12. 1876 als Königl. Preuß. Oberförſter zu Diez. 474. Paſſow, Wilhelm. Schwerin, Mecklenburg⸗Schwerin. S. 49 bis W. 49. 2 S. Großh. Mecklenburg⸗Schwerin. Oberforſtrath in Schwerin. 475. Pfannmüller, Rudolf. Salzhauſen, Heſſen. W. 42 bis W. 44. 5 S. Großh. Heſſ. Steuercommiſſär in Nidda. 476. Pfannſtiel, Friedrich. Beſſungen, Heſſen. W. 61 bis W. 64. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Gernsheim. 477. Pfeiffer, Heinrich. Wiesbaden, Naſſau. S. 62 bis W. 64. 6 S. Gräfl. Elz. Oberförſter zu Schloß Elz. 478. Pillichody, Charles. Iverdon, Schweiz. W. 38 bis S. 39. 2 S... 479. Piſtorius, Carl. Göppingen, Württemberg. W. 27 bis S. 28. 2 S. † 1858 als penſ. Profeſſor der Landwirthſchaft in Hohen⸗ heim. 480. Plagge, Auguſt Dietrich. Aurich, Hannover. S. 38. 1 S. Nachforſchung reſultatlos. 481. v. Plönnies, Otto. Michelſtadt, Heſſen. W. 63 bis S. 66. 5 S. Privatiſirt in Los Angeles bei San Francisko. 482. v. Plönnies, Walter. Michelſtadt, Heſſen. W. 48 bis S. 51. 5 S. Fürſtl. Leiningen. Forſtmeiſter und Referent bei der Fürſtl. Generalverwaltung in Amorbach. 483. Prätorius, Rudolf, Dr. phil. Homberg a. d. O., Heſſen. S. 39 bis W. 40. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Langen. 484. Preuſchen, Adalbert. Beſſungen, Heſſen. S. 49. 1 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. 485. Preuſchen, Alfred. Darmſtadt, Heſſen. W. 37 bis S. 38. 2 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Ernſthofen. 486. Preuſchen, Alfred. Ernſthofen, Heſſen. S. 66 bis S. 70. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Lengfeld. 487. v. Preuſchen, Auguſt, Freiherr. Reichelsheim, Naſſau. W. 61. 1 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Lorch. 488. Pückel, Chriſtian. Büdingen, Heſſen. S. 40 bis W. 43. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Heldenbergen. 489. Pückel, Hermann. Heldenbergen, Heſſen. S. 75 bis W. 75. 2 S. Königl. Preuß. Referendär in Frankfurt a. M. 490. Pulch, Eduard. Weilmünſter, Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. f am 10. 2. 1869 als Königl. Preuß. Forſteandidat. 491. Quade, Carl. Hamm, Preußen. W. 27 bis W. 28. 3 S. Stellung unbekannt. 492. Radel, Franz. Güſtrow, Mecklenburg⸗Schwerin. W. 50 bis S. 51. 2 S. Großh. Mecklenburg⸗Schwerin. Förſter in Twietfort bei Plau. 493. v. Raht, Adolf. Stuttgart, Württemberg. W. 31 bis S. 32. 2 S. f 1862 als K. K. Oeſterreich. Major. 494. Raisberger, Ludwig. Schwetzingen, Baden. S. 47 bis W. 47. 2 S. Wahrſcheinlich nach Amerika ausgewandert. 495. R. 4 496. v. 497. v. 498. R 4 499. R. 500. R. 501. Re 9 ſ 502. Re 2 503. R. v 504. R. 3 505. Re 506. Re ſ 507. Re 5 508. Re 509. Re g 510. Re bll. Re 8 & Rautenbuſch, Ludwig. Hohenſtein, Heſſen. W. 68 bis 139 Rau, Johann Eduard. Iverdon, Schweiz. W. 49 bis S. 51. 4 S. Eiſenbahnbeamter in Reuchäͤtel. .v. Rau, Otto. Dorheim, Heſſen. W. 1 S... . v. Rau zu Holzhauſen, Günther, Se denr Nordeck, Preußen. W. 69. 1 S. Hauptmann, ſ. Z. in Mainz. . Rautenberg, Leonhard. Polle, Hannover. S. 66 bis W. 67. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Jablonken. . R autenbuſch, Georg. Mümling⸗Grumbach, Heſſen. W. 37 bis S. 39. 4 S. † als Forſteandidat. G . 72. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Viernheim. .Reindel, Johann. Cadolzburg, Bayern. W. 46 bis S. 47. 2 S.* am 9. 4. 1870 als Königl. Bayer. Oberförſter in Thier⸗ ſtein(Oberfranken). . Reineke, Paul. Detmold, Lippe⸗Detmold. S. 27 bis W. 27. 2 S. † als Verwalter einer Fürſtl. Lippe⸗Detmold. Torfgräberei. . Reins⸗ Wilhelm. Wethen, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. Heßberg. Oberförſter in Betzigerode. 1 Reiß Auguſt. Groß⸗Gerau, Heſſen. W. 62 bis W. 65. 7 S. Fürſtl. Nienburde„Birſtein. Forſtrath in Offenbach. . Reiß, Carl. Rodheim, Heſſen. S. 27 bis S. 30. 7 S. Großh. Heſſ. Forſtmneiſter in Darmſtadt. Reiß, Ludwig. Bensheim, Heſſen. S. 38 bis W. 39. 4 S. f als Privatier in Vensheim. .Reitz, Conſtantin, Dr. phil. Dieburg, Heſſen. S. 35 bis S. 42. 5 S. † als K. K. Oeſterreich. Generalconſul in Chartum. .Reitz, Ernſt. Gießen, Heſſen. S. 28 bis W. 30. 6 S.. .Reitz, Friedrich. Ober⸗Auroff, Naſſau. S. 42 bis W. 45. 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Naſtätten. . Remy, Wilhelm. Langenbach, Naſſau. W. 34 bis S. 37. 5 S. † als Herzogl. Naſſau. Forſtacceſſiſt. . Repp, Ludwig. Dieburg, Heſſen. W. 65 bis S. 72. 14 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Grebenhain. .Reuſch, Wilhelm. Rodheim, Heſſen. W. 59 bis W. 60. 3 S. Nach Amerika ausgewandert. . Reuß, Hermann. Salzhauſen, Heſſen. W. 44 bis W. 47. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Butzbach. . v. Reynold, Heinrich. Freiburg, Schweiz. W. 60 bis S. 61. 2 S. Forſtinſpector der Stadt Freiburg. .Rickelt, Wilhelm. Frederinghauſen, Waldeck. S. 61 bis S. 63. 5 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Stryck. . v. Riedeſel zu Eiſenbach, Georg, Freiherr. Altenburg, Heſſen. W. 63 bis W. 69. 13 S. Gutsbeſitzer zu Altenburg. .Riniker, Johann. Habsburg, Schweiz. W. 61 bis S. 62. 2 S. Oberförſter des Cantons Aargau in Aarau. .Rockel, Ernſt. Lauterbach, Heſſen. W. 50 bis S. 52. 4 S. Oberförſter in Fünfhaus bei Wien. 10* 539. 140 Rödel, Carl. Babenhauſen, Heſſen. S. 45 bis W. 45. 2 S. Holzhändler und Schiffsrheder in San Francisco. Röderer, Friedrich. Naſtätten, Naſſau. S. 34 bis W. 35. 4 S. † am 1. 2. 1848 als Herzogl. Naſſau. Oberforſtamts⸗ acceſſiſt. .Rohr, Carl. Queckvorn, Heſſen. S. 41 bis W. 43. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Nidda. Roth, Ferdinand. Siegen, Preußen. S. 47 bis W. 47. 2 S. † 1852 als Königl. Preuß. Forſtcandidat zu Hohenkrug. Roth, Georg. Laubach, Heſſen. W. 59 bis S. 65. 5 S. Großh. Heſſ. Ober-Forſtcalculator in Darmſtadt. „Roth, Guſtav. Johannisburg, Naſſau. S. 33 bis S. 34. 3 S. Königl. Preuß. Forſtmeiſter zu Wiesbaden. „Roth, Ludwig. Langenholzhauſen, Lippe⸗Detmold. S. 28 bis S. 29. 3 S. † als Lieutenant im Fürſtl. Lippe. Bataillon. Rübſamen, Friedrich. Rodheim, Heſſen. W. 48 bis S. 49. 2 S. Opernſänger; einſtmals in Caſſel. Rübſamen, Wilhelm. Gießen, Heſſen. W. 32. 1 S. Als Student in Gießen im Duell geblieben. Rüti, Otto. Kreuznach, Preußen. W. 65 bis S. 67. 4 S. Forſtingenieur bei der K. K. Kronprinz Rudolfbahn zu Steyr(Ober⸗ öſterreich). Ruland, Wilhelm. Mainz, Heſſen. W. 50 bis W. 53. 5 S. Octroi⸗Controleur in Mainz. Rumpf, Carl. Hochweiſel, Heſſen. W. 31 bis S. 34. 6 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Heldenbergen. „Rumpf, Wilhelm. Gießen, Heſſen. W. 62 bis S. 67. 10 S. Freiherrl. v. Frankenſtein. Oberförſter in Ockſtadt bei Friedberg. .Ruths, Carl. Darmſtadt, Heſſen. S. 80. 2 S. Studirt noch in Gießen. 3. Saurmann, Carl. Bechtheim, Heſſen. S. 29 bis W. 32. 6 S. † als penſ. Groß. Heſſ. Oberförſter in Mainz. „Schaaf, Friedrich. Köddingen, Heſſen. S. 28 ¹) bis S. 30. 5 S. † als penſ. Förſter in Köddingen. 535. Schallas, Wilhelm. Wickſtadt, Heſſen. W. 75. 11 S. Studirt noch in Gießen. 3. Schanz, Philipp. Niedernhauſen, Heſſen. W. 63. 1 S. In den Orient ausgewandert. Schapper, Carl. Weinbach, Naſſau. S. 31 bis W. 32. 4 S. f. .Scharfenberg, Carl, Dr. med. Michelſtadt, Heſſen. S. 66 bis S. 67. 3 S. Praktiſcher Arzt in Langen. v. Schele, Ludwig, Freiherr. Oldenburg, Oldenburg. S. 29 ²) bis W. 29 2 S. Großh. Oldenburg. Hofjägermeiſter und Kammer⸗ herr in Oldenburg; am 1. 5. 1880 als Oberforſtmeiſter penſ. ¹) Nach dem Inſcriptionsbuche ſchon im December 1827 immatrikulirt. ²) War ſchon im W.⸗S. 1828/29 als stud. cam. inſcribirt. 540. 541. 5. Großh. 5 &.☛ . v. . Scheuch, Friedrich. Kemel, Naſſau. W. 34 bis W. 35. 3 141 . Schenck, Auguſt. Darmſtadt, Heſſen. S. 48 bis S. 51. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Langen. Schenck, Friedrich. Darmſtadt, Heſſen. S. 38 bis W. 39. 4 S. Nach Amerika ausgewandert. 2. Schenck, Friedrich. Dillenburg, Naſſau. S. 60 bis S. 61. 3 S. † als Herzogl. Naſſau. Oberforſtamtsacceſſiſt zu Idſtein. v. Schenck zu Schweinsberg, Friedrich, Freiherr. Rülfenrod, Heſſen. S. 54 bis W. 61. 15 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Wald⸗Michelbach. Schenck zu Schweinsberg, Georg, Freiherr. Rülfenrod, Heſſen. S. 47 bis W. 52. 10 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in u latte . v. Schenck zu Schweinsberg, Reinhard, Freiherr. Nieder⸗ ofleiden, Heſſen. W. 27 bis S. 34. 5 S. Nach Anerika aus⸗ gewandert und daſelbſt f. 3. v. Schenck zu Schweinsberg, Wilhelm, Freiherr. Frohnhauſen, Kurheſſen. S. 25 bis S. 27. 5 S. War nicht im Kurheſſ. Staatsforſtdienſt angeſtellt; Stellung unbekannt. . Scheuch, Carl. Neuhäuſel, Naſſau. S. 62 bis S. 64. 5 S. Forſtverwalter des Emſer Hüttenwerkes. G Königl. Preuß. Oberförſter zu Wallmerod. . Scheuch, Wilhelm. Kemel, Naſſau. W. 29 bis W. 30. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Neuhäuſel. . Scheurer, Chriſtian. Eppenrod, Naſſau. S. 38 bis S. 40. 5 S. † am 18. 6. 1878 als Königl. Preuß. Oberförſter zu Naſſau. . Schildwächter, Julius. Gießen, Heſſen. S. 43 bis W. 46. 8 S. †. 13,2 als Farmer in Amerika. .Schilling, Jac. Friedrich. Chriſtiania, Norwegen. S. 58 bis W. 59. 4 S. † am 9. 4. 1873 in Dudal . Schindler, Julius. Langwaſſer, Preußen. W. 79. 1 S. Stel⸗ lung dubelandt. 4. Schinzel, Edmund. Katzhütte, Schwarzburg⸗Rudolſtadt. W. 54 bis S. 55. 2 S. † am 2. 5. 1857 zu Katzhütte; hatte noch keine Anſtellung. v. Schirnding, Wilhelm, Freiherr. Neunhof, Bayern. S. 68 bis W. 68. 2 S. Im Krieg 1870/71 als Offizier gefallen. . Schleuning, Ernſt. Darmſtadt, Heſſen. S. 40 bis W. 43. 3 8 Großh. Heſſ. Oberförſter in Bingen.. lich, Wilhelm, Dr. phil. Lang⸗Göns, Heſſen. S. 61 bis S. 62. 3 S. Kaiſerl. Indiſcher Forſtdirector in Calcutta. S . Schlichter, Louis. Eltville, Naſſau. S. 31 bis S. 33. 5 S. † als Oberförſter zu Haintgen. Schlöſſer, Theodor. Oberweſel, Preußen. S. 50 bis W. 50 2 S. Nachforſchung reſultatlos. Schlotterer, Carl. Speier, Bayern. W. 80. 1 S. Studirt noch in Gießen. 562. 563. 581. 582. 142 561. v. Schmalkalder, Carl. Gießen, Heſſen. S. 39 bis S. 42. 7 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Homburg v. d. H. Schmidt, Auguſt. Speier, Bayern. W. 28. 1 S. † am 13. 7. 1868 als Königl. Bayer. Forſtmeiſter in Neuſtadt a. d. S. (Unterfranken). Schmidt, Carl. Mainz, Heſſen. W. 36 bis S. 43. 6 S. Nachforſchung reſultatlos. Schmidt, Friedrich. Willmenroth, Naſſau. S. 28 bis S. 30. 5 S. † als Oberförſter in Uſingen. . Schmidt, Guſtav. Niederſpier, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 50 bis S. 51. 3 S. Nach Batavia ausgewandert, angeblich f. Schmidt, Ludwig. Steinbrückerteich, Heſſen. W. 39 bis W. 41. 5 S. † als Student in Gießen. Schmidtborn, Wilhelm. Dillenburg, Naſſau. W. 62 bis S. 63. 2 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Driedorf. „Schmitt, Ernſt. Gießen, Heſſen. W. 27 bis W. 31. 9 S. Penſ. Groß. Heſſ. Oberförſter mit d. Titel Forſtmeiſter in Gießen. „Schmitt, Friedrich. Gießen, Heſſen. S. 29. 1 S. Nachforſchung reſultatlos; vielleicht identiſch mit Nr. 570 2 Schmitt, Ludwig Friedrich. Gießen, Heſſen. W. 25 bis W. 29. 9 S. † als Königl. Preuß. Forſtmeiſter in Battenberg. „Schnedler, Wilhelm. Rhena, Waldeck. S. 51 bis W. 52. 4 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Arolſen. .Schneider, Carl. Offenbach, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. 3. Schnittſpahn, Carl. Lampertheim, Heſſen. W. 58 bis W. 61. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in König. .Schober, Hermann. Friedberg, Heſſen. W. 70 bis W. 71. 3 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Grünberg. Schön, Ludwig. Worms, Heſſen. W. 42 bis S. 43. 2 S. † am 8. 11. 1877 als Staatsprocurator in Mainz. 3. Schöndorf, Guſtav Heinrich. Münchhauſen, Naſſau. S. 65 bis W. 65. 2 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Sonnenberg. .Schott, Carl. Wetzlar, Preußen. S. 32 bis W. 32. 2 S. Soll als Forſtverwalter der Gräfl. Baſſenheim. Forſten angeſtellt geweſen ſein. Schraudebach, Auguſt. Haiger, Naſſau. S. 33 bis W. 33. 2 S. Penſ. Königl. Preuß. Oberförſter. .Schröder, Hermann. Arolſen, Waldeck. W. 46 bis W. 47. 3 S. Steuer⸗Controleur zu Halle a. d. S. Schröder, Theodor. Nieder⸗Flörsheim, Heſſen. W. 57 bis W. 61. ) 3 9 S. † als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt zu Darmſtadt. Schuchardt, Wolfgang. Sprendlingen, Heſſen. S. 46 bis W. 47. 4 S. War als Fürſtl. Yſenburg⸗Birſtein. Revierförſter in Sprend⸗ lingen angeſtellt, iſt aber 1848 nach Amerika ausgewandert und angeblich daſ. f. Schüßler, Wilhelm. Darmſtadt, Heſſen. W. 60 bis W. 63. 7 S. †⁵ als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. 593. 595. 506. 597. 488. 69 gvd.H S. . ſ an dt a. d. S. 6 S — 7 ten angeſtel 33 . Schütz, Friedrich. . Schwarz, Auguſt. Romrod, Heſſen. W. 70 ¹) bis S. 71. 2 S. „Sell, Friedrich. Nieder⸗Urſel, Heſſen. S. 58 bis S. 61. 7 S. Altſtadt, Naſſau. S. 41 bis W. 42. 4 S. Seit 1. October 1873 penſ. Königl. Preuß. Revierförſter zu Dachſen hauſen. . v Schütz zu Holzhauſen, Cuno Damian, Freiherr. Frank⸗ furt a. M., Frankfurt. W. 42 bis S. 45. 4 S. Nicht in den Forſtdienſt getreten. . v. Schuler, Carl. Großhauſen, Heſſen. S. 26 bis W. 32. 13 S. † als Privatier in Darmſtadt. .Schuler, Otto. Engen, Baden. W. 64 bis S. 65. 2 S. Großh. Bad. Oberförſter in Ottenhöfen. .Schulz, Bernhard. Kemel, Naſſau. W. 51 bis S. 54. 6 S. 5 Königl. Preuß. Oberförſter zu Caub. . Schwaab, Carl Auguſt. Römershag, Bayern. S. 29. 1 S War nie im Königl. Bayer. Staatsforſtdienſt; Stellung unbekannt. . Schwab, Emil. Uſingen, Naſſau. W. 40 bis W. 41. 3 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Königſtein. Schwab, Ludwig. Niedermockſtadt, Heſſen. S. 43 bis S. 50. 5 S. Nach Ungarn ausgewandert. Großh. Heſſ. Oberförſter in Nieder⸗Eſchbach; wohnt in Homburg. . v. Schwarzenau, Ludwig. Winkel a. Rh., Naſſau. S. 32 bis W. 32. 2 S. † als K. K. Oeſterr. Rittmeiſter a. D. zu Winkel. . Schwarzmann, Johann Baptiſt. Mainz, Heſſen. W. 78 bis W. 79. 3 S. Studirt ſeit S. 81 wieder in Gießen. .v. Seckendorff, Arthur, Freiherr, Dr. phil. Dresden, Sachſen. S. 63 bis W. 67. 10 S. O. Ppoofeſſor an der Hochſchule für Bodencultur in Wien u. K. K. Regierungsrath. Seebold, Carl. Kirberg, Naſſau. S. 44 bis W. 45. 4 S. f .Seitz, Auguſt, Dr. phil. Vilbel, Heſſen. W. 28 bis S. 34. 5 S. Wurde auf einer nordamerikaniſchen Reiſe in den Südſtaaten der Union 1841 vom gelben Fieber hinweggerafft. † als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Schotten. .Sell, Wilhelm. Eltville, Naſſau. W. 65 bis S. 67. 4 S. † .Selmer, Jens Andreas. Siljord, Norwegen. S. 58 bis S. 59. 3 S. Forſtaſſiſtent(d. h. Oberförſter) in Kongsberg. .Selmer, Iſaak Wilhelm Fleiſcher. Siljord, Norwegen. W. 57 bis S. 59. 4 S. Forſtmeiſter in Skien. Selmer, Marcus Maximilian. Gudbrandsdalen, Norwegen. W. 58 bis S. 60. 4 S. Forſtdirector in Chriſtiania. .Seyd, Wilhelm. Darmſtadt, Heſſen. S. 61 bis S. 65. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Romrod. .Sigel, Wilhelm. Stuttgart, Württemberg. S. 65. 1 S. Königl. Württemberg. Revierförſter in Crailsheim. Simmler, Carl. Geiſenheim, Naſſau. S. 32 bis S. 34. 5 S. Weingutsbeſitzer in Nackenheim bei Mainz. ¹) War vom W. 1864 bis incl. S. 1869 als stud. cam. eingeſchrieben. 605. 606. 607. 608. „Stein, Ernſt. Gießen, Heſſen. S. 30 bis S. 36. 8 S. f† „Stein, Wilhelm. Kronberg, Naſſau. S. 44 bis W. 4 144 Simon, Ludwig. Michelſtadt, Heſſen. W. 64 bis S. 65. 2 S. Nach Amerika ausgewandert. Sinz, Carl. Rieſa a. d. Elbe, Sachſen. S. 78 bis W. 78. 2 S. Forſtgehülfe in Stein bei Hartenſtein(Schöndurg'ſche Herr⸗ ſchaft). Sommer, Wilhelm. Butzbach, Heſſen. S. 47 bis W. 50. 8 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter zu Butzbach. Spannaus, Otto. Gehren, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 67 bis W. 67. 2 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Revierförſter in Oberſpier. „Speck, Wilhelm. Hadamar, Naſſau. S. 48 bis W. 50 6 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Catzenelnbogen. 7 610. Spengel, Otto. Dreieichenhain, Heſſen. S. 50 bis S. 54. 9 S. Privatiſirt in Gießen. f 611. Spengler, Ludwig. Nieder⸗Ramſtadt, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. 612. Spengler, Samuel. Orbe, Schweiz. W. 44 bis S. 45. 2 S. † als Forſtinſpector. 613. Spieler, Ludwig. Offenbach, Heſſen. W. 70 bis W. 74. 9 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. .Spieß, Hermann. Sprendlingen, Heſſen. S. 38 bis S. 42. 4 S. Nach Amerika ausgewandert. „Stadler, Auguſt. Dierdorf, Preußen. S. 35. 1 S. Stellung unbekannt. Stäubeſandt, Friedrich Chriſtian. Homburg v. d. H., Heſſen⸗ Homburg. W. 33 bis S. 34. 2 S. † als Gerichtsaſſeſſor in Homburg v. d. Höhe. „Stahl, Carl. Wallmerod, Naſſau. S. 36 bis W. 37. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Eltoille. 18. Stahl, Friedrich. Montabaur, Naſſau. W. 42. 1 S. † 9. Stahl, Wilhelm. Darmſtadt, Heſſen. W. 39 bis S. 41. 4 S. Nach Amerika ausgewandert. Stamm, Ernſt. Offenthal, Heſſen. S. 46 bis W. 48. 6 S. Kaiſerl. Deutſch. Forſtmeiſter in Metz. „Stammler, Carl. Battenberg, Heſſen. W. 40 bis S. 42. 6 S. † als Königl. Preuß. Oberförſter zu Battenberg. Stammler, Carl, Dr. med. Alsfeld, Heſſen. S. 49. 1 S. Praktiſcher Arzt in Alsfeld. .Stang, Mads Wiel. Frederikshald, Norwegen. W. 58 bis S. 59. 2 S. Holzhändler in Friederichſtadt. Staudinger, Ludwig. Sasmannshauſen, Preußen. S. 27 bis S. 29. 5 S. Stellung unbekannt. „Steigmeyer, Meinrad. Ober⸗Endingen, Schweiz. W. 67. 1 S. Ohne Anſtellung. S. f 5. 2 62 1 50 5. 78. 9 che Her⸗ ¶ 6— Stellung 5., Heſſen⸗ saſſeſſor in 628. 629. 630. 631. 632. 633. 634. 635. 636. 637. 638. 639. 640. 641. 642. 643. 644. 645. 646. 647. 648. 649. ¹) Studirte vom W. 1862 bis W. 1866 Cameralwiſſenſchaft. 145 Steinbuch, Ludwig Emil. Chriſtiania, Norwegen. S. 59 bis W. 60. 4 S. Forſtaſſiſtent(d. h. Oberförſter) in Levanger. Steinhäuſer, Ludwig. Michelſtadt, Heſſen. S. 46 bis S. 49. 7 S. Penſ. Großh. Heſſ. Gymnaſiallehrer in Büdingen. Steinmann, Friedrich. Oberſpier, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 47 bis W. 47. 2 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Ober⸗ förſter u. Hülfsarbeiter beim Finanzminiſterium in Sondershauſen. Steinmetz, Auguſt. Alsfeld, Heſſen. W. 47 bis S. 50. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Battenfeld. Steitz, Wilhelm. Darmſtadt, Heſſen. S. 29 bis W. 29. 2 S. † als penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Darmſtadt. Steltmann, Heinrich. Rimhorn, Heſſen. W. 33 bis W. 34. 3 S. † als Gemeinherrſchaftl. Oberförſter in Rimhorn. Steneberg, Rudolf. Ribbentrup, Lippe⸗Detmold. W. 28 bis W. 30. 4 S. f; war nicht im Lippeſch. Forſtdienſt, ſondern Königl. Preuß. Officier in Minden und zuletzt im Steuerfach. Stetter, Louis. Crottorf, Preußen. S. 50 bis W. 51. 3 S. Kaiſerl. Deutſcher Revierförſter in Schwarzbach(Elſaß). .Steuben, Otto. Eiſenach, Sachſen⸗Weimar. W. 50. 1 S. Privatiſirt in Auma. Steubing, Wilhelm Heinrich. Eppenrod, Naſſau. S. 34 bis S. 36. 5 S. † als penſ. Oberförſter in Idſtein. Steup, Wilhelm. Dillenburg, Naſſau. W. 33 bis S. 34. 2 S. † am 23. 4. 1863 als Herzogl. Naſſau. Oberförſter in Dillenburg. Stirn, Otto. Biedenkopf, Heſſen. W. 59 bis W. 62. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Schotten. Stockhauſen, Hermann. Darnſtadt, Heſſen. S. 34 bis S. 39. 6 S. † als Großh. Heſſ. Revierförſter in Nieder⸗Ramſtadt. Stockhauſen, Otto. Darmſtadt, Heſſen. W. 68 ¹). 1 S. Gräfl. v. Görz. Forſtmeiſter in Schlitz. Stockmar, Carl F. Käferthal, Baden. W. 59 bis S. 64. 3 S. Cameralaſſiſtent bei der Großh. Bad. Pflege Schönau in Heidelberg. Stolze, Friedrich. Taterberg, Preußen. S. 60 bis W. 61. 4 S. Nachforſchung reſultatlos. Stork, Friedrich. Nidda, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. Strack, Ludwig. Oberwiddersheim, Heſſen. S. 46 bis S. 49. 7 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Ober⸗Roßbach. Strecker, Auguſt. Darmſtadt, Heſſen. S. 69. 1 S. † am 2. 4. 1881 als Ingenieur in Eberbach. Striepecke, Ludwig. Rhoden, Waldeck. W. 48 bis S. 50. 4 S. Fürſtl. Waldeck. Oberförſter in Gellershauſen. Stroh, Wilhelm. Allendorf a. d. Lumda, Heſſen. W. 26 bis S. 29. 6 S. Um 1830 auf einer Jagd verunglückt. v. Strzemieczny, Alfred. Michelſtadt, Heſſen. W. 67 bis S. 70. 6 S. Premierlieutenant im 115. Inf.⸗Reg. in Darmſtadt. .Stumper, Joh. Peter. Luxemburg, Luxemburg. W. 63 bis S. 65. 4 S. Großh. Luxemburg. Oberförſter in Grevenmacher. .Stumpf, Franz. Lehrbach, Heſſen. W. 57 bis S. 59. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Wahlen. 2. Stutzer, Friedrich Georg. Braunſchweig, Braunſchweig. W. 29 bis S. 31. 4 S. Penſ. Herzogl. Braunſchweig. Oberförſter in Hameln. . Sues, Ernſt. Lich, Heſſen. S. 51 bis W. 51. 2 S. † 1878 in Gießen, zuletzt Maler in Stuttgart. .Suppes, Auguſt. Engelrod, Heſſen. S. 62 bis W. 65. 8 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Birkenau. 5. Tackert, Adolf. Neubuckow, Mecklenburg⸗Schwerin. S. 54 bis W. 54. 2 S. Großh. Mecklenburg⸗Schwerin. Förſter in Ouaſt bei Lübtheen. .v. Techtermann, Arthur. Freiburg, Schweiz. W. 60 bis S. 61. 2 S. Staatsrath in Freiburg. .Tecklenburg, Ludwig. Wiesbaden, Naſſau. S. 60 bis W. 61. 3 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter in Niederbronn im Elſaß. „Teichs, Ludwig. Krehze,? S. 38 bis W. 39. 4 S. Nach⸗ forſchung unausführbar. „Thaler, Carl. Ortenberg, Heſſen. S. 60 bis W. 61. 4 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Ortenberg. Theobald, Hermann. Darmſtadt, Heſſen. S. 41 bis S. 42. 3 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Jugenheim. Thielmann, Friedrich Alexander. Wiesbaden, Naſſau. W. 61 bis W. 63. 5 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter zu Selz (Elſaß). .Thies, Carl. Langendernbach, Naſſau. S. 38 bis W. 39. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Hahnſtätten. 3. Thilem ann, Auguſt. Hochheim, Naſſau. W. 32 bis S. 33. 2 S. † am 11. 11. 1874 als Königl. Preuß. Forſtmeiſter zu Idſtein. Thomae, Reinhard. Fürth, Heſſen. W. 39 bis S. 40. 2 S. Nachforſchung reſultatlos. 665. Thum, Carl. Bleichenbach, Heſſen. S. 62 bis W. 63. 4 S. 670 Gräfl. Solms⸗Laubach. Forſtrath u. Mitglied der Kammer in Laubach. 3. Thurn, Friedrich. Darmſtadt, Heſſen. W. 34 bis S. 36. 4 S. † als Gräfl. Erbach⸗Schönberg. Forſtmeiſter in König. „Thurn, Otto. König, Heſſen. W. 62 bis W. 66. 9 S. Großh. Heſſ. Oberförſter zu Mönchhof. „Trautwein, Carl. Maar, Heſſen. S. 37 bis S. 39. 5 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Harreshauſen. „Trautwein, Eduard. Harreshauſen, Heſſen. S. 71 bis S. 76. 11 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt. Treffurth, Franz. Ebeleben, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 47 bis W. 47. 2 S. Fürſtl. Schwarzb.⸗Sondersh. Forſtinſpector in Sondershauſen. chem. inſcribirt. 147 .Trömper, Cduard. Eichelbach, Naſſau. S. 41 bis W. 41. 2 S. † am 1. 1. 1868 als Königl. Preuß. Oberförſter in Wörsdorf. . v. Tſcharner, Friedrich. Chur, Schweiz. W. 43 bis S. 45. 4 S. Tydemann, Jakob. Amſterdam, Holland. S. 79 bis S. 80. 3 S. Studirt in Apeldoorn privatim Geſchichte. .Ulrich, Melchior. Zürich, Schweiz. W. 61. 1 S. † als Forſt⸗ candidat. . Urich, Carl. Steinheim, Heſſen. W. 48 bis S. 51. 6 S. Fürſtl. Yſenburg⸗Büdingen. Forſtmeiſter in Büdingen. .Urich, Wilhelm. Michelſtadt, Heſſen. W. 26 bis W. 27. 3 S. Rentier in Paris. . Uſener, Albert. Wiesbaden, Naſſau. S. 64 ¹). 1 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter in Lützelſtein. . Uſinger, Philipp. Reifenberg, Naſſau. S. 43 bis S. 44. 3 S. Revierförſter zu Oberreifenberg. .Veit, Theodor. Oehringen, Württemberg. S. 66 bis W. 66. 2 S. † am 2. 11. 1874 als Königl. Württemb. Forſtamts⸗Aſſiſtent in Lorch. Vigelius, Eduard. Darmſtadt, Heſſen. S. 44 bis W. 45. 4 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter iu Groß⸗Gerau. . Vigelius, Ferdinand. Darmſtadt, Heſſen. S. 44 bis S. 50. 6 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Grünberg. 2. Völker, Theodor. Plaue, Schwarzburg⸗Sondershauſen. S. 71 bis S. 72. 2 S. Angeblich Forſtgeometer in Holſtein. . Vogel, Auguſt. Weilburg, Naſſau. S. 59 bis S. 61. 5 S. Kaiſerl. Deutſcher Oberförſter in Bitſch. 4. Vogt, Adam. Lehrbach, Heſſen. S. 41 bis S. 44. 6 S. Nach Amerika ausgewandert. .Volmar, Bernhard. Breitenbach, Kurheſſen. S. 30 bis W. 30. 2 S. Freiherrl. v. Dörnberg. Oberförſter zu Breitenbach am Harzberg(Ziegenhain). . Voltz, Ferdinand. Darmſtadt, Heſſen. W. 44 bis S. 47. 6 S. Nach Amerika ausgewandert. . v. Vonderweid, Nikolaus. Freiburg, Schweiz. W. 44 bis W. 45. 3 S. † .Vonhauſen, Wilhelm, Dr. phil. Steinzlerhof bei Weilburg, Naſſau. S. 42 bis W. 49 ²2). 9 S. Proof. der Forſtwiſſenſchaft in Carls⸗ ruhe u. Großh. Bad. Forſtrath. „Vosfeldt, Carl. Soeſt, Preußen. W. 46. 1 S. Königl. Preuß. Forſtmeiſter in Oppeln. . v. Wänker, Richard. Freiburg, Baden. W. 63 bis S. 64. 2 S. Großh. Bad. Oberförſter in Kippenheim. ¹) War bereits im W.⸗S. 1863/64 als stud. jur. immatrikulirt. ²) In den beiden folgenden Semeſtern(S. 1850 und W. 1850) noch als stud. 148 .Wagener, Guſtav. Sachſenberg, Waldeck. S. 53 bis W. 54. 4 S. Gräfl. v. Caſtell. Forſtmeiſter in Caſtell. Wallenfels, Carl. Gießen, Heſſen. S. 80. 2 S. Studirt noch in Gießen. 593. Walther, Philipp. Gießen, Heſſen. W. 79 ¹) bis W. 80. 3 S. Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Gießen. . Weber, Eduard. Dillenburg, Naſſau. W. 42 bis W. 43. 3 S. Kaiſerl. Deutſcher Forſtmeiſter in Straßburg. .Weber, Ludwig. Meerholz, Kurheſſen. S. 46 bis W. 46. 2 S. Gräfl. Yſenburg⸗Meerholz. Forſtmeiſter und Mitglied der Kammer zu Meerholz. .Weber, Otto. Ober⸗Roßbach, Heſſen. S. 79. 4 S. Studirt noch in Gießen. .v. Wedekind, Wilhelm, Freiherr. Darmſtadt, Heſſen. S. 52 bis W. 52. 2 S. Gutsbeſitzer in Hiltersklingen. Wegelin, Emil. Büdingen, Heſſen. W. 39 bis S. 42. 6 S. 1847 nach Amerika ausgewandert. Wegerich, Franz Xaver. Hirſchhorn, Heſſen. W. 26 bis S. 31. 8 S. † als penſ. Förſter in Bingen. . Weichard, Eduard. Neunkirchen, Heſſen. W. 55 bis S. 59. 8 S. † als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Darmſtadt. Weidig, Berthold. Fürth, Heſſen. S. 46 bis S. 49. 6 S. Freiherrl. v. Riedeſel. Forſtmeiſter in Lauterbach. 2. Weidig, Friedrich. Schotten, Heſſen. W. 47 bis S. 49. 4 S. Nach Amerika ausgewandert. 3. Weigand, Carl. Steinfurth, Heſſen. W. 59 bis S. 64. 10 S. Großh. Heſſ. Oberförſter in Beerfelden i. O. Weihl, Friedrich. Rodheim bei Friedberg, Heſſen. W. 26 bis S. 30. 8 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Thal⸗Itter. 5. Weishaar, Otto, Dr. phil. Köngen, Württemberg. S. 51 bis W. 51. 2 S. † am 9. 2. 1876 als Gutsbeſitzer in Köngen. .v. Weitershauſen, Heinrich. Offenbach, Heſſen. S. 40 bis W. 42. 6 S. Penſ. Großh. Heſſ. Oberförſter in Erbach. .‚Werner, Friedrich. Altenlothheim, Heſſen. S. 35 bis S. 36. 3 S. † um 1844. .Werner, Ludwig. Oberwiddersheim, Heſſen. W. 32 bis W. 35. 7 S. † als Großh. Heſſ. Oberforſtdirections⸗Acceſſiſt in Darm⸗ ſtadt. . v. Werner, Ludwig ²). Darmſtadt, Heſſen. W. 58 bis W. 60. 5 S. Großh. Heſſ. Hofjägermeiſter und Oberförſter in Darmſtadt. .Weſtenberger, Joſeph. Sindlingen. Naſſau. S. 51. 1 S. † .Weſterburg, Philipp. Dillenburg, Naſſau. S. 36 bis S. 37. 3 S. † ¹) Hat vom W. 1876 bis incl. W. 1878 Cameralwiſſenſchaft ſtudirt. 2²) War im S.⸗S. 1858 als stud. cam. inſcribirt. — 732. 733. ¹) War als stud. phil. inſcribirt. . Weſter burg, Wilhelm. Laufenſelden, Naſſau. S. 62 bis W. 62. 2 S. . Wiegand, Julius. Pyrmont, Waldeck. S. 30 bis W. 30. 2 S. Brunnencommiſſär a. D. in Pyrmont. . Wiemer, Ad. Ludwig. Wendelsheim, Heſſen. S. 71 ¹) bis W. 71. 2 S. Forſtadjunct in Brood a. d. Save. . Wig and, Carl. Gießen, Heſſen. W. 26 bis W. 33. 3 S. † als Großh. Heſſ. Revierförſter in Steinfurt. 6. Wilbrand, Wilhelm. Gießen, Heſſen. S. 60 bis S. 63. 7 S. Großh. Heſſ. Oberforſtrath in Darmſtadt. . Wild, Guſtav. Schlegel, Reuß j. L. S. 68 bis S. 69. 3 S. Kaiſerl. Deutſch. Oberförſter zu Ingweiler. .Wilhelmi, Carl. Braunfels, Preußen. S. 27 bis W. 27. 2 S. Penſ. Fürſtl. Solms⸗Braunfelſ. Forſtmeiſter, ſeit 1. 7. 1872, lebt in Nauheim. . Wilhelmi, Carl. Braunfels, Preußen. W. 58. 1 S. f im Januar 1860. . Wilhelmi, Carl. Kemel, Naſſau. W. 34 bis W. 36. 4 S. Königl. Preuß. Oberförſter in Idſtein. . Will, Michael. Dorchheim, Naſſau. W. 49. 1 S. 4. . Williams, Walter. Swanſea, England. S. 74 bis W. 74. 2 S. Nackforſchung reſultatlos. . Wimmenauer, Carl. Gießen, Heſſen. W. 61 bis W. 64. 7 S. Fürſtl. Solms⸗Lich. Forſtrath und Mitglied der Kammer in Lich. 3 .Wimmer, Theodor. Ortenberg, Heſſen. W. 48 bis S. 51. 5 S. † als Großh. Heſſ. Forſtacceſſiſt in Ortenberg. . Windecker, Wilhelm. Gießen, Heſſen. S. 55 bis W. 58. 4 S. Pfarrer in Rödgen bei Gießen. .Winheim, Carl. Burg⸗Gemünden, Heſſen. S. 47 bis S. 49. 5 S. Groß. Heſſ. Oberförſter in Michelſtadt i. O. . Winheim, Otto. Schotten, Heſſen. W. 47. 1 S. Apotheker in New⸗York. . Winter, Franz. Hachenburg, Naſſau. S. 63 bis S. 64. 3 S. Kaiſerl. Deutſch. Oberförſter zu Bitſch. .Winter, Heinrich. Rotherhof, Elſaß⸗Lothringen. S. 33 bis S. 34. 3 S. Nachforſchung reſultatlos. .Winther, Adolf. Gießen, Heſſen. S. 72 bis S. 73. 3 S. Chemiker in England. Wittich, Adolf. Stadthagen, Schaumburg⸗Lippe. S. 33 bis W. 33. 2 S. Penſ. Fürſtl. Schaumburg⸗Lippe. Oberförſter in Roſtock. Wittig, Emil. Reinhardtsbrunn, Sachſen⸗Gotha. S. 72 bis S. 75. 7 S. Gräfl. Erbach⸗Fürſtenau. Revierverwalter in Bullau i. Odenwald. v. Witzleben, Ernſt. Oldenburg, Oldenburg. W. 29 bis W. 30. 3 S. † am 24. 6. 1874 auf ſeinen Gütern Hude und Elmeloh. 150 734. v. Wöllwarth, Auguſt, Freiherr. Stuttgart, Württemberg. W. 66 bis S. 67. 2 S. Stallmeiſter und Kammerherr S. M. des Königs von Württemberg in Stuttgart. 735. Wörißhoffer, Georg. Darmſtadt, Heſſen. W. 26 bis S. 27. 2 S. † als Großh. Heſſ. Oberförſter in Heppenheim. 736. Wörlein, Johann Wolfgang. Poppenreuth, Bayern. S. 47 bis W. 47. 2 S. Trat 1848 als Militär ein, ſeit 1867 als Haupt⸗ mann penſionirt; lebt in München. 737. Wohmann, Wilhelm. Königſtein, Naſſau. S. 38 bis S. 39. 3 S. Kaiſerl. Deutſch. Forſtmeiſter in Straßburg. 738. Wolf, Wilhelm. Gießen, Heſſen. W. 64 bis W. 67. 7 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Oberems. 739. Wolff, Friedrich Wilhelm. Niederſcheld, Naſſau. S. 39 bis S. 40. 2 S. † als Oberförſter in Catzenelnbogen. 740. Wolff, Robert. Bicken, Naſſau. W. 63 bis S. 65. 4 S. † als Königl. Preuß. Oberförſtercandidat. 741. Wollweber, Ludwig. Butzbach, Heſſen. S. 25 bis W. 29. 4 S. Privatiſirt in San Joſé in Nordamerika. 742. Würſchmitt, Carl Jvo. Dieburg, Heſſen. S. 42 bis W. 45. 7 S... 743. v. Zabern, Victor. Mainz, Heſſen. S. 29 bis W. 29. 2 S. Buchhändler in Mainz. 744. Zamminer, Friedrich, Dr. phil. Darmſtadt, Heſſen. S. 36 bis S. 40. 6 S. † im Aug. 1858 als ao. Profeſſor der mathe⸗ matiſchen Phyſik in Gießen. 745. v. Zangen, Friedrich. Gießen, Heſſen. S. 31 bis W. 33. 6 S. † als Königl. Preuß. Forſtmeiſter in Battenberg. 746. v. Zehmen, Hans Baſt. Turſo, Freiherr. Gotha, Sachſen⸗Gotha. W. 65. 1 S. † am 8. 12. 1865 als Student in Gießen. 747. Zeitz, Theodor. Darmſtadt, Heſſen. W. 39 bis S. 42. 6 S. † als Großh. Heſſ. Oberforſtregiſtrator in Darmſtadt. 748. Zentgraf, Carl. Michelſtadt, Heſſen. W. 28 bis S. 31. 6 S. † als Großh. Heſſ. Forſtmeiſter in Romrod. 749. Zickendrath, Carl. Bergebersbach, Naſſau. S. 59 bis S. 61. 5 S. Königl. Preuß. Oberförſter zu Herborn. 750. Zimmer, Adolf. Gießen, Heſſen. W. 60 bis S. 67. 14 S. Waffenhändler in Gießen. 751. Zimmer, Heinrich Franz Carl, Dr. phil. Gießen, Heſſen. S. 25 ¹) bis W. 29. 10 S. † am 7. 3 1854 als ao. Profeſſor und zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft in Gießen. . v. Zipf, Carl. Hanau, Kurheſſen. S. 33. 1 S. Schied 1841 aus dem Kurheſſ. Forſtdienſte aus und lebt als Rentier in Hanau. ₰ do ¹) War bis inel. W. 1827 als stud. juris, dann als stud. cam. inſcribirt. S. 36 b ma⸗ Anlage III. Chronologiſches Verzeichniß derjenigen hieſigen Studirenden der Forſtwiſſenſchaſt, welche an der hieſigen Univerſität vom Sommerſemeſter 1825 ab bis zum Winterſemeſter 1880/81 incl. promovirt haben. Nummer. 21. 22. Namen. Heimath. Doctordiploms. Zimmer, Heinrich Franz Heſſen Gießen 5. Februar 1832. 11f Carl AAA Seitz, Auguſt Heſſen Vilbel 30. März 1835. von der Decken, Friedrich, Preußen Halle 26. Juni 1837. Freiherr Juſtus, Chriſtian Heſſen Butzbach 29. Dec. 1838. Haberkorn, Carl Heſſen Windhauſen 21. Jan. 1839. Draudt, Auguſt Heſſen Lich 30. April 1841. Prätorius, Rudolph Heſſen Homberg a. O. 24. Juni 1842. Reitz, Conſtantin Heſſen Dieburg 16. Auguſt 1842. Cogho, Auguſt Preußen Guhrau 19. Auguſt 1844. Heyer, Guſtav, Forſtcan⸗ Heſſen Gießen 16. März 1847. didat Genth, Guſtav Naſſau Weilmünſter 13. März 1850. Vonhauſen, Wilhelm Naſſau Steinzlerhof bei 123. Mai 1851. Weilburg Braun, Carl Auguſt Reuß Pohlitz 27. Juli 1857. Baur, Franz, Profeſſor an Heſſen Dornberg 22. Juli 1857. der Forſtlehranſtalt Weiß⸗ waſſer in Böhmen Heyer, Eduard Heſſen Ober⸗Ramſtadt 3. Juni 1857. Hohenadel, Carl Bayern AKllertiſſen 28. Januar 1859. .—— Dickel, Friedrich Heſſen Laubach 3. Juli 1861. Schlich, Wilhelm, engli⸗ Heſſen Langgöns 20. Juli 1867. ſcher Forſtbeamter in In⸗ dien von Seckendorff, Arthur, Sachſen Dresden 31. Juli 1867. Freiherr Lorey, Tuisko, Forſt⸗ Heſſen Darmſtadt 29. Sept. 1873. acceſſiſt G Dieffenbach, Johann Lud⸗ Heſſen Gießen 1. Juni 1874. wig von Eſchwege, Richard Preußen Reichenſachſen 4. Sept. 1876. W —— Druck von Wilhelm Keller in Gießen. — ———y———„—⸗——-——ÿ—ÿ—ÿ—ÿ—ᷣ—ᷣ—ᷣ—ᷣ—ᷣ—ͦ—— —————ͤͤͤͤ 600 2 CSolour& Grey Control Chart Blue Cyan Green Vellow Hed Magenta White Grey 1 3 Grey 2 Grey 3 Grey 4 Black in Gedenkblatt zur Srinnerung an den 14. Juni 1884, den n Gießen ausgebildeten Forſtwirthen und allen Anhängern des forſtlichen Univerſitätsunterrichts gewidmet von 3eS Ocm 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 6 8 4. 9 Gießen, J. Ricker'ſche Buchhandlung. 1881.