8UB Gießen SAp 8 oA 6034/ 149 [0S Gieben... Zi Dir. . Laawme A Mhau'bae hoh- Ah Fünnfhoch Ji2⸗ ac Universititsbibl iothe Q Jus tus biebig=- Hoonsonule 1949/ 1950 “ — A. Einleitun g Das Jahr 1 49/50 darf als sin recht bewegtes für die al te UB-Giessen- die jetzige B1. b 1.Othek der Justus Liebi g- Hochschule— angesehen werden, Da keine zusammenhängenden Arbeitsberichte über die fritheren Jahre seit dem Zusammen- bruch vorldegen, erscheint es- vor allem zur eigenen Kontrd. 1e— angebracht, auch Einzelheiten zu streifen, die sonst als mehr oder wendlger selbstverständlich boi gleichem Anlass dibar- gangen werden. Dabei erweist sich eln allgemeiner Rückbli ck auf die letzten Jahre als fiür die Gesamtbeurteilung ebenso wünschenswert. 2) A. L1K 2.1. 2.1 1. e. S und Ban lanes: Die Katastrophe vom 11.12.1944 hatte das schöne und wertvolle Bibliotheksgebäude schwer heiümgesucht, Das Bücher- magazin war mit allen seinen Beständen vollkommen zerstört. Nur ein wüster Haufen verbogener Eisenträger zeugte von sei- ner früheren Existenz. Das oigertliche Bi bliotheksgebäude war bis auf 2 Räume des Erdgeschosses im Nordflügel und den Keller vollkommen ausgebrannt und ausserdem durch Spreng- bomben in den beiden an das Magazin anschließenden Teilen des Nord- und Süds Päügels schwor angeschlagen, Es muss als ein Ruhmesblatt dor B4 bliothex angesehen werden, dass trotz dieses ungeheuren Schadens die Arbeit kaum unterbrochen son- dern sofort mit dem Aufräumen und der Weiterarbeit begonnen wurde, Man richtebe sich in den ernal enen läumen der UB so gut es ging ein, d. h, in den 2 Räumen des Brdgeschosses und Am Keller. Da die zwes. Eroseschossraune sich imn winter als nicht genügend heizbar erwiesen, verlagerte sich schliess- 11 ch die gesamte Arbeit in die Kellerräume, Hier- sit venia verbo- hausten nun jahrelang Kataloge, Accessio, Zeit- schriftenstelle, Tausch, Expedition, Kanzlei und Direktion — 2 2 und dazu die Buchbinderei mit Kompletter Ausstattung in drei ineinanderübergenenden Räumen von nsgesamt n 65 dm Bodenfläiche - mit insgesamt 11-13 KOpfene Auch der um Auskunft suchende Benutzer war, wenngleich in beseh 8 Zahl, hier vertreten, Senzämner mit rund 25 Plätzen und die Ansleihe FPanden Sei dem 1,213. 1946 eine erträglichere, wenn auch Immer noch sehr Nur ein provisori sches Lese- und 2214 ; -— 3OhE1 1 Sohedi dene UInterkunft in 3 Räumen von inssesamt 72 dm des Früneren Deutschen Seminars der Universi täb im Se SSninargsbaude Ladwngetraße 19, gut 300 m von der Bi bliobheksruine entfernt. Die Erdgeschossräume der alten B1 5b1iothek konnten schritt- weise zu Bücherräumen horgortentet 5ST* C werden, Zwei davuon waren— abgesehen von Ponsterschäden- 2Xemlich unversehrt, Vier waren ausgebrannt; ihre Decken und Wände zwar Zziemliech mi tgenommen, aber im ganzen doch erhalten,. Die FPenster wurden bis auf kle ine Schlitze vermauert, für die man Serade noch das nötige Glas aus anderen Fensterresten herbeischaffen konnto⸗ P auch die Gestelle, 2. e aus eneneli gen Umiversitäts-Instituten zus ammengesucht, Zz⸗To von den Bi bliothe 2Ksgehilfen selbst nehr Zzus amnengebaut, wobei dus TOoVAdSOTrisch waren oder weniger primitiv aus Latt unprimitivn nicht die Fäni gk ren Mittel chrakterisiert cedt zur arbeit sondern die verf ügboas 0 Eine besondere Aufgabe bot die Herstellung eines Notdachs für das doch weiter benutzte und benötigte Gebäude, Auch hier Ist es zunächst dem Bemühen der Bi blicotheks gehilfen zu danken, wenn durch deren elgenhändiges Zugreifen crhebliche Teile des Notdachs über den interimistischen Bücherräumen entstanden, Der Versuch der B1 bliothek, haus und Vestibiil selbst mit einem Notdach zu decken, musste wegen Schwierigkeiten der Aufgabe im Keine stecken bleiben, Die Huch das sehr grosse Treppen- vorhandenen Arbeits SKrärte, Werkgeuge, Gerilste und Materialien 4 standen einfach nicht zur Verfügung unl konnten auch von der Bi bliothek nicht beschafft werden, So wurde zwar die DTreppe Selbst überdachtb, aber es bAieben die Galerien und Gänge vor den Katalogräumen, dem Lesesnal und don Zeitsched T 89USL tenraum jame rEe — — — — — — — 7 lTang ungedeckt« Regen und Sonnee fanden ungehindert zZugang ins das Innere des Gebäudes, Bei starken Regungiissen stürz- be es wie eln Bergbach die Haupttreppe himmter ins Erdge- schoss, ja bis in den k r, WObed das Erdgeschoss dann mu auf Stegen iber hochkar isgenden Ziegeln passiert werden konnte näer mit besonderem Bedauern festgestellt wer- aller Mahnungen von Seiten der B1 bliothek sich kelne Stelle fand, die hier helfend eingriff, Die Schäden, die das Gebäude durch Vettereinflüsse in den 5 Jah- ren davon trug, Weil ein Notdach über dem Treppenhaus fehl- te, haben ganz beträchtliche Wusmasse angenommen, ganz abge- sehen davon, dass die Arbei“, der Bioliothek durch Vetter- einflüsse schwer gehemmt wurde-⸗ b) BestoncdanBüener n und Sonn d e E sS am m= d. u 2 e n 1) Yerluste: Aauf Grund Jjüngster und wohl endgültiger Feststellungen muss der Verlust der Bibliothek an Bücherbeständen auf 530 000 Bde und über 300 000 Dissertationen bzw. Kl-Schrif- ten beziffert werden; alles eine Folge des e n en An- Sriffs vom Mibtasg des 11.12⸗1944. Der ungeheure Verlust von über 90 t der Bestände muss in wesentlichen dadurch erklärt werden, dass die ministeri-— ellen Neisungen, nur Rara und Spezimina und wenig gebrauch- te Li teratur auszulagern und die gesamte Gebrauchsli teratur zurückzuhalten, leider nur allzu wärtlich befolgt wurden, Als ein typisches Beispiel sei erwähnt, dass von den ma- schinenschriftlichen G4 ner Eissertationen nicht die Volls tändige Reihe sondern eisn unvollständiges Duplikat, und dass Kisten voll Dubletten verlagert wurden« 2) Erhalten blieben a) etwa 50 000 Bde, meist verlagerte PLesesaal- und Magazinbe- stände und verbagerte Tubletten, b) die verlagerten Handschriften und Inkunabeln. c) die Vorräte an Glessener Dissertationen im Vorratsraum des Bi bl1iothekskellers, d) die drei Papyrus-Samlungen: Papyri Bi bliothecae uni versi- tatis Gissensis, P. Jandanse, P Oberhess-Geschichtsverein; die allerdings im Tresor einer Bank durch dessen UÜberflu- vung in Mi tleidenschaft gezogen urden- doch konnte der grösste Tei restauriert werden Eine Eleine Zzanl harrt noch der Restauration; eine WMzahl mulss auch als verloren ange- sehon werden- e) das in der UB untergebrachte und mit der UB verlagerte Uni- versitäts-Archiv. f) die Urkundens ammlung. 3) Zugänge von der KatantroPhe bis um 31.3.1949: a) Dass Accessionsjournal zählt 10 422 bibliographische Bde. pie Zahl der entsprechenden Buchbinder-Bde ist statistisch nicht erfasst. 1 b) Eine sichtige Ergänzung dieser bibliotheksei genen Bestände bilden die bei der Auf lösung der IWniversi tät der Bi bliothek zur Betreuung überwiesenen Bibliotheken einiger ehenaliger Uni- verstäts-Institute mit insgesamt etwa 30 000 Bden,. Leider muss- ten 1947 die wichtigten Seminarbi bliotheken auf höhere Anord- nung als Dauerleihgabe nach DarmstadJ bazw, FProönkfurt abgegeben werden, so die des kunstwissenschaftlichen Instäituts und des Deutschen Seminars, Ein Verlust, der schmerzlich fühl bar, da die Giessener Bibliothek selbst auf dissen Gebieten nichts mehr besitzt und nicht in der Lage ist, in diesem Bereich der a 11 geneinen Bildung Bücnerwinsche zu befrie- digen, Eher zu verschuerzen wäre dagegen in der heutigen S tu- ation schon die Abgabe der Bibliotheken des(alt) philologi schen, —,.—ͤ indogermanischen, orientalischen, archäologischen Semi- nars und von Deilen des romanischen und englischen Seni- nars; Obwohl. manche Bücherbesbellung in dieser Beziehung heutbe vnetelec a bleibern muss, 4) Aufgesto.l- te und verfisgbers Bostände am 412949: a) Die Zahl der aufgestell Iten, katalogisierten und somi t Wenigstens theoreti sch veorfügbaren bibliothekseigenen Be- stände wird bei Beginn des Ge bschaiftsjahres etwa 48 000 Bde betragen haben, wobei hinzuzufügen ist, dass die Raum- und Gestellnob die Benubzungsnöglichkeit stark beschränkte und dass sehr oft Bücher, die eigentlich hätten vorhanden Sein müssen, in dem durch Raunmot bedingten Durcheinander nicht gefunden wer rden Kormten⸗ Von diesen waren 45 000 Bde in der alten Bibli Lobthnek und etwa 3 000 Bde in Pprovi sordschen Lesesaol der Ludwi gstrasse aufgestellt. b) Benutzbar woren Terner von de ahenali gen Senihar- B1 bLiotheken etwa 13 000 Bde— Historisches Sannar, Tedle des Theologischen, Englischen und Romznischen Se- m-nors- Doch nuss auch hier die Benutzbarkeit als be- schränkt oder sehr orschwer“ bezei chnet Verden, da diese Bücher nicht in don Kabalogen der U& sondern nur in den 8 7 Vvorschiedenen durch die Kriege- und 4 Nachkriegsverhältnisse nicht zuverlässigen Verzei chmissen der einzelnen Insti tute erfasst und auch in ihnrer Iufstell ungsordnung aus den glei- chen Griinden(2.T., durch mehrere Verlegungen) durchwog säahr gestört waren, Das Theol Seminar befand Sien in der B4 51 10- theksruine, die Bestände der andern Seminare in der Ludui g- strosse 19. c) Die Papyrus-Samrlune 5) Noch. verxager hs zonstige nocht Lenntahane Bes 450 Kiguen. — 5— bletten, geschätzt auf 20 000 Bde, noch verlagert. d) 250 Kisten gestapelt im Erdgeschoss der Bibliotheksruine (früheres Direktor-Zimmer). Inhalt: Ham nriften, Inkunabeln, Rara, Nachschlagewerke, Tafelwerke und Universitäts-Archiv. G) Rund 5000 Bde allgeueine Zeitschriften und Paräaamen bsdruck- sachen, gestapelt auf won Boden des iebig-Realgynnasiums Gies- Rund 17 000 Bde aus ehnemaligen Seninarbi bliotheken(z. B.: Dh. los« und psychol⸗Semeh da 6 000 Ble; Tei le des theol. Semi nare: 4 000 Bde s Institut für Leibesübungen; Reste des geogra, engl., roman,, Oriental,, indogerm, Seminars u. a.) e) 6 000 Bde im Geschäftsgang steckongebliebener Zugänge der Vorkriegs- und Kriegszeit, accessioniert und im alten ver- zeichmet, aber noch nicht als vorhanden gekennzei chnet, daher nicht benutzbar(Vorratskeller), zum grössten Teil Zei tschrif- f, ca 8000- 10 000 Bde, gänzlich unbearbeitet, oft unbekann- ter Herkunft, 2.T, alte chemalige Dubletten, verschiedene Zugän- . Ge der Krien und Nachkriegszeit, verstreut in der Bibliotheks- Vor den Zusannenbruch wurden folgende Kataloge geführt: L. Der Alphabetische Zettelkatalog im Hoch-80-Pormat, auch Di sser- tationen bis 1910 enthaltend, in Giessener(Sann' schen) KapseTn. 2° Der Systematische StandortseneCs im Quer-4-Format auf der Grundlage des Schleiermacher sehen Systems ebenfalls in Giessena Kapseln. 3° Der Dissertationskatalog ab 1911 im interantionalen Format in ein achen Pappkäeten. —y — 7— 4. Der Alphabetische Katalog für Benutzer, im internati o- nalen Format etwa Mitte der dreissiger Jahre begonnen un noch mitten in den Anfängen steckend, in üblichen Hol2- kästen mit etwa 120 Läden, aber höchstens zu einen Dri tbonl gefüllt. 5. Zas Standorbsverzeichnis eines nnmerus currens in Listenform, begonnen zur zeit der Verlagerung des&ste- matischen Katalogs, als Provldsorium gedacht, ca 6 000 Mn enthal tend- 6. Der Systematische Katalog der in der Nr. 5 erfassten Literatur im Quer-4 0-Format, ebenfalls ein Provisorium, dessen Auflösung und Einarbeitung in den 8-(siehe oben unter 2) nach dem Kriege vorgesehen. 7. a) Der Inkunabe lkatalog auf Quer-4-Zetteln in einer Giessener Kapsel, geordnet nach der Signatur des 21— ten SyK. b) In Bearbei tung ein atalog der Inkunabeln nach Druckorten, aber noch nicht üiber die Ifänge hinaus Sgediehen. 8. Der gedruckte Handschriftenkatalog(Adsian) nit Nach- trägen auf durchschossenen Blättern, 9. Katalog der Urkunden in 2 Giessener Kapseln(hoch-8⁰) nebst Repertorium in 4 Kapseln. Aus der kKatastrophe gingen mit Ausnahne des Benutzer- katal ogs der in der Ausleihe verbrannte, säntliche Kata- loge imn genzen unversehrt horvor., 5 Kapseln des Systema- tischen Katalogs gingen in der Verlagerung verloren. Nach Viederaufnahme der Arbeiten wurde der Stema- täische Katalog unverändert md ohne Kennzeichnung des Ver- Jorenen fortgeführt, Etwa 2 000 Nrn des Mnerus currens der Kriegszeit(sdehe oben unter 5) wurden in den nächsten Jahren in das alte System eingearbeitet. Für die verfügbaren geretteten Bestände wurde durch Her- ausnehnen des zugehörigen Zettels aus dem[alten] alphabeti- Sschen Katalog ein Neuer Ak“ geschaffen, der uauch die Neuzugänge aufnahn und danit zu dem Nachweis der verfügbaren Bestände Mit dem Niederaufbau des verlorenen alphabetä3schen Katalog Fur Benubzer wurde sogleich nach don zusammenbruch begonnen und zwar in der Art, dass Pei Neuerscheinungen neben jedom AK-Zettel in Cktav-Fornat u. daß A 5) zu jedem aus demn alten AK iIn den"„Neuen Ak“ überführten zet- eln Zettel inm internationalen Fornat geschri den wurde, Die feh- den Karteikästen wurden von der Hausbuchbinderei als ein ache Par unden hergestellt und hatten koine Sicherungsstange,. Der alphnabetische Benutzer-Kat: log unfasste an 31031949 72 Pappkästen ochne Sicherung mit etwo 57 000 LZetteln, Ir wor im provisorischen Lesesaal an Platz des Beamten aufge- 4 S* S 56l. 4 0 ο Der alte MK mit 678 Giessener Kästen, der neu nit 41 Kästen und der Kmit 230 Kästen einschliesslich des systematischen Eatalogs des Numerus currens waren in die oben genannten Keller- Fäufie der B1 bliotheksruine heneingequetscht, ebenso der neue Pissertations-Katalog mit 10, der alte Diss⸗-Katalog mit 196 einfachen Pappkästen. Dass die Aufnahmen für den., RK und Ki wegen der ver- schledenen Formate jede einzeln und dann noch handschriftlich Meggestellt werdem missten, sei noch amn Rande vermerkt Sas Jahrbuch der deutschen B1 b14otheken führt flir die Jah- Fe 1340, 1941 und 1942 neben dem Drektor — WM— — ro im wissenschaftlichen Dienst: im gehobenen Dienst: 9 im Magazindienst: 6 Kräfte an, wobei in der letzten Stelle néeben den eigentli chen HMagazin- 1 bediensteten, nämlich 1 Amtsgehilfen und 2 HilfsamtsgehilFen, wonl auch der Kanzlei sekretär, 1 Schreibkraft und der Ver messter der Hausbuchbinderel als im Beamten- bzw, Angestel1- tenverhältnis stehend mi t gezählt wurden, während die weilse bis zu 10 Eöpfen mindestens aber 5 Köpfe zanlender Buchbinder 2ls Arbei ter übernaupt fehlen, ebenso Haus ster und Putarra as Einfrieren der Universität in den Jahren 194 und die in Verlauf damit in Zusammenhang stehenden von n3⸗ herer Stelle geforderten Einsparungen gestalteten sich für die Bi bliothek und ihren Personal-Etat zu einer rgd1 8. In einen verständlichen Vunsch, den Einsparimgsforderungen entgegenzukommen, fielen zu guter Lezt auch Stellen fort, deren Binsparung zunächst nicht Vvorgesehen waren und die unter keinen Ums tänden hätten fallen dürfen. Die 2z04. 5I ohn Pparallellaufende politische Säubermigsakbion bot daben al-- Zzu handliche Gelegenneiten, Das Ergebnis: Personalstand am 5.1 ⸗ 5⸗19492 1 Direktor=- wi ss. PDienst 2— Sehobener mittl. Dienst 4, dazu 1 halbtägige Hilfsarbeiterin— Büroangestellte 1 VWerkmeister(Buchbinder) 1— Hilfsamtsgehilfen(T0A N ,- Buchbändergeselle 1, Buohbinderlehrling 1, halbtägig arbeitende Putzfrau 1. T. PL. e...5 3.. 9 1e Aufgabe Nr.I die Schaffung erträglicher Arbei tsrau- me dem Aussenstehenden vielleicht besonders schwierlg ersche- nend;, war imn Grunde keln Problem, sondern mehr eine FPrage des , Entschlusses, die HGilhen eines uges und Vielen Umräumens aus- schllesslich mit den eigenen Kräften auf sich zu nehmen, denn es Stand Ja der B1 bliothek das 300 m von der B1 bIiotheksruine Sslegene Seninarge bäude Ludwi gstraße 19 nit 3 Geschossen zu 12 6 Rdäumen und je einen grossen Vorr um mit insgesamt 480 qm Bo- denfläche zur Verfügtaig, ein Gebäude mit intakter Zentralhei- ung, wo bereits seiε 1946 in 3 Räumen des Erdgeschosses der provi sorische Lesesaal Mit veitschriftenzi nmer und die Auslel- he untergebracht waren d Im Erdgeschors gab es neben den genannten Räunen noch sän ch als Zeitschriftenablage benutztes ehenadliges Di- rekborzimmer, ferner 2 grosse Räun mit oberflächlich geordne- „en Beständen des Historischen Seninars, Im Vorraum standen 8 Schränke nit Materiealsarmlungen dos südhessd schen VNörterbuchs. Per I. und II. Stock enthielt die sehr in Unordnung ge- brachten Reste des homani schen und Englischen Seminars, Dazu wMoren in der Unbruchszeit im malerischen Durcheinarder hine ir- Sepfropft: Reste der Bi bliotheken dos Jur, Sem., die Bi bliothek des FPhilos-Sem,, des Psychol. Pädagog. Sen. und des Instituts fir Leibesübungen usw., dazu Mobilar, Gerâãte, Diaposi tive und Ge- rlmpel, Kurz, Abs be llkarnmer der aufgelösten Universität, aber nach gründlichen Auf- und Umräumen gar nicht so schlecht Für mlsere zZwecke, Das Erdgeschoss über einem g0 — 4 dmauerten Kellergewölbe war noch belastbar unc. daher nach Abazweigung der Ausleine und des — — 11= Packraums als Magazin für die neueste und meist benötigte Literabur unmi ttelbar neben der Ausledhe sehr günstig. Der Kleine und ziemlich dunkle Lesesaal musste demmach ver- schwinden, Für diesen fand sich ein doppelt so grosser Platz im Ie Geschoss in 4 nellen, nur 12ider L-förmig zueinander angeordaeben Räunen, Doch mac der E-Forn des Lesesaals hatte man sich abzufinden. auden blieb im 1⸗S84ock Platz Tür das Direk borz immer und die Kkanzlei, Der II.S book bot genügene Raum für Accessio, 11 telauf- nahme, Kataloge, sowie füur die wissenschaf tlichen Beantern Anfang März 1940 war mit dem aufräumen begonnen- Da-- bei diente die hoch belastbare Diele in Erdgeschoss als wi LIKoOmmener S tape lraum Tür alle nicht in Regalen stehenden Bücherbestände der Obergeschosse und für die Reste der B4bliothek des Romenischen Seminars, die für den neuen Lese- saal Platz machen mssben, An 16.3. 1949 hatten bereite Kataloge, Accessio und 14— telaufnahme, Di rektion und Kanzlei aus der Ruine in die neu- en Räume umzi ehen können, An 1. 4.49 wurde der Lesesaal im I. Stock mäit Zeitschriftenzimmer der Benutzung übergeben, nachden mit besonderen NMitteln aus dem Wiederbeschaffungs- Tond der Hochschule 3 neue grosse Regale für die Zeitschrif- tenauslage beschoff b werden konnten, Die Büchergestelle für den ES waren entsprechend der Porderung nach grösster Aus- nutzung aller Wandflächen aus allen möelichen früheren Seni- narbeständen zus anmmengesucht und aufgebaut. Am gleichen Tag bezog auch die Ausledhe elnen grösse- ren Raun nis neuer Theke und neuen Gestelleh, Die alte Lelh- Stelle wurde Packra IMec — 12— Die im Raum beengte Buchbinderei im Keller der Ruine be- 2og nach Auszug der anderen Dienststellen schließlich nfang April einen grösseren lichteren Raum. Die zwei freigewordenen Kellerräume wurden als provisori sche Magazine für die Hss und Inkumabeln und das Uni versitäts-Archiv hergerichtet. 77 GKA IA 1SOgeA: ₰ J Ter STStematische Standortketalog: Die Iwrtee rirdnie des systematischen Standortkatalogs in Zettelform(40-Format) nach der Katastrophe und zwar ohne Be- rücksi chti gung der Tatsache, dass mehr als 9/10 der nachgewi e- senen Titel nicht mehr im Bestand existierten und ebenso die weder erhaltenen oder ersetzten Bestände noch die Neuzugänge darin gekennzeichnet waren, musste ganz entschieden Bedenken erregen, Eine Pevision war praktisch dami t unmöglich und der Katalog mr mehr eine Bi bliographie, Dass man beim SyStandort- katalog übrigens imn Laufe der Zeit woitgehend, wenn auch keines- wegs einheitlich, davon abgekommen war, auch Fortsetzungen da- rin nachzutragen, sei immerhin erwähnt, da damit ebenf alls sei- ne GQuali tät.= Stbitgertkatalog schon vorher in Frage gestellt. eSen die Fortführung sprach ebenso der unerträgliche Sia atu- renverlust durch die toten Signaturen der verlorenen Bestände, an deren Ersatz nur in ganz seltenen Ausnahmefällen zu denken War, Die Forderung nach einem neuen Standortkatalog, der nur die tatsächlich vorhandenen Bestände nachwies, lag auf der Hand, Diese Forderung allein hätte an sich verhältnismässig Seicht durch Heruusziehen der Zettel für die tatsächlich vor- landenen Bestände erfüllt werden können. Befriedigen konnte ddese Methode jedoch nicht, besonders niont in Hinsicht auf da wrage, wie dieser Katalog weitergeführt werden könne, Sollten alle ehemals belegten S-gnaturen als belegt gelten und nur der Ersatz für früher Vorhandenes die alte Signatur wi eder und ech- Neuzugänge eine neue Signatur n Sahmen des Sustems erharl- 2 ken(Signaturenrerl s t:)“ Oder sollten etwe Ersabz umnd echte ————— — —— ——ę — Neuzugänge frisch, fröhlich und froi ohne Berücksi ch gung des ehemaligen Signaturenbesbandes nach Massgabe des S) 8Sems neu signiert werden? Pragen, die schwer zu beantwor- ten waren! Die Lösung konnte säich nur in Zus ammenhang mi t anderen Erbwägungen ergeben. 1) Voran stand hier die Frage, ob demunter den derzei- täigen Verhältnissen ein systematischer Standortkatalog und edne sysbenoatische Aufstellung vertretbar sei, Denn ein Bliok in die überfüllten Bücherräume nit den 1rgend- wie in die hegale hineingepressten, auf die Regale in Ber- 2 gon gebürmten, auf dem Boden, auf Stühlen und Ablagen ome Jede erkennbare Ordnung gestapelten Büchern musste die IIIusion einer systematischen Aufstellung bei beengten Raulmn handgreiflich erkennen lassen, Es konnte edgent li ch gar kein Zweifel mehr aufkommen über das-: was zu unter- néehmen notwendig war: Trennung von SyS henatischem und Standortkatalog und rati one 11 e Aufstellung naehn einen Numerus currens! 6) Neiber war zu bedenken: Die Umwandlung der Universi- tät Giessen in die Justus Liebig-Hochschule für Bodenkul-- tur und Veterinärmedizin und die Akademie für medizinische Forschung und thul An erforderte eine grundsätzlich stark veranderte Aufgabenstellung für die Bi bliothek und musste sich auf deren Kataloge und vor allem deren Sach- Kataloge auswirken, An die Stelle der bisher bevorzugt Sepflegten geisteswissenschaftlichen Spe zi al forschung hatte d1e Spezialforschung der Naturwi ssenschaften und ange- wandten Wissenschaften zu treten. Dementsprechend war in diesem Beredlch die Systenatik des Sachkatalogs auszubau- en und sogar in einer gunzen eihe von Abtoilungen nach nodernen Gesichtspur ben umzborbeiten, Hatte es dunn Sinn, Säeh dasu noch auf das Solelermachersche Systen zu stiitzen, von den in diesemn Bereich nicht allzuviel mehr ſiorig ble- ben konndbe? * 14- II Die beiden alphabetischen Katakoge: Der AK der Bi bliothek und der AkK für Benutzer. Auch diese boten anlass zur Kräatik, Vor allem der alte AK war nicht frei von Tücken, Die Oränung der Schriften eines verfassers nach der Signatur- nicht nach demn Ordnungswort des Sachti tels erschwerte ein Auffinden der Werke besonders dei fruchtbaren Autoren unnötig. Noch peinlicher war es, dass be a cwmemen Sachtiteln oft, aber nicht allemnal, ninter dem 1e Ordnungswort ebenso vorgegangen var, Es störte, dass Crigina- titel bei UÜbersetzungen nicht berücksichtigt, dass Gesanmelte Werke, Teilsammlungen, Werke-Auszüge nicht gekennzeichnet, dass die Behandlung von Appositionen und auch die orthographische Norm beim Auswerfen der Ordnungsworte nicht einheitliche war. zue Not hätte man sich mit diesen und einigen anderen Sohwä- chen abfinden und eine schrittweise Bereinigung vorsehen können, Wenn aber gegeniüber dem Haupt-AK der alphabetische Katalog für Benutzer trotz mancher Neigungen imn Sinne des Haupt-AMK im we- sentlichen nach der preussischen Instruktion angelegt war, 80 ergibt es sich, dass für einen Titel nicht eine einzige Auf- nahme und nachf olgende mechanische Abschrift für die andern Kataloge genigte, sondern dass sehr oFrt mindestens 2, wenn nicht 3 verschiedene Aufnahmen für jeden Titel einzeln angefertigt werden mussten, Dazu waren die Inkonsequenzen beim Aufbau des Benutzer-AK wirklich gefährlich und unbedingt zu bereinigen, III Das FPormat der verschiedenen Kataloge: Es ist oben schon erwähnt worden, dass jeder der drei Kkataloge ein anderes Format führte, Der systematische Stand- ortkatalog hatte Quartformat, der al phabetische Katalog Hoch- Okt avrormat und der alphabetische Katalog für Benubzer das internationale Pormat(7,5 X 12,5), ES ist klar, dass meben den wechselnden Instruktionen bei den verschiedenen Katalo- gen in den verschiedenen Formaten ein ent scheidendes Hinder-- nis vorlag zur mechanischen Vervielfältiguns der ai telauf- nahme, die angesichts des Personalmongels Wter allen Unstän- S —— ——— —.,— — — 15 den gefordert werden musste. AIle oben angestellten Erwägungen machen deutlich, dass eine umfassende Neuregelung des gesamten Katalogwesens der Bi bdothek notwendig und mit grösster Beschleunigung in Angriff zu nehmen war, Ss war Sewlss ein radikaler Bruch mnit der bisherigen essener Bi bliothekstradtion, als Infang Mai die folgen- 2) Soi e elsgo Abschluss des alten systenatischen Stand- OTrtkatal ogs hit ausnahme der Abteilung Autoren des klas- sia hen Altertuns und der schönen Literaturn. b) Sofortiger Abschluss des alten Haupt-Ak. c) Mufstellung der Neuzugange an selbständigen Büchern nach den Mumerus currens in drei Beihen nit entsprecherden Standortsverzedchnissen. 1⸗ Pi beratur vor 1920 und minderwichtige bau, minder be- +* rSSTS 4S NuUZbe L berebul, On 2 0 92 48 5₰ 9) — 8— 2 G 02 O 8 70 E ◻ d) Zusamnendegung des Accessions-Journals und Standort- Kkatalogs der Einzelschriften. e) Sonderaufstellung und cigener Standortkatalog für Zei t- schriften und Serien nit getrennden Accessions-Journal. †) Beginn eines neuen standovrtfroien systenatischen Kata- 10g8. — Beginn eines neuen alphabetischen Hauptkatalogs. h) Veryendung des interna täonalen Formats für alle neuer Kabaloge und mechanische Verviel fäl ti 1Ssung der Zettel, wodurch 2 t gegoben, auch einige zZettel im ei blg die Möglichkei Vor rat chne nennenswerte Kosten herzustellen, z, B.: Tfür Lese- Saal-Kataioge, Tür einen in Aussielht genomnenen Sachkatalog 5 4) UÜberstellung des uy zun Numerus currens als Nebeneintra- Sung in den Hauptkatalog Olme Andesung der ufstellung, A eneelnon 18 h iergn w O4Sendes noon Zu be OLKOI2 4*— b) Es ist vorgeschen, die in alten RK und AK nachgewi e senen Zestände(rund 50 000 4 tel) in die neuen Kataloge einzu- arbeiten, bos wird jedoch vielfach einer Ne suaufnahme gleich- Kommen, die swar nit den derzeitigen Fersonal nicht zu schaf- fen, aber auf die Dauer Keinesfalls zu vermeiden 4., Eol. der. 72„AAme 5 11,„ 5 †„ 3/ 4 Neuaufnahme wäre 2 l4CI12G6ItIg oein besonderer zettel abzu! on S= ¹— 3 2 1mn„. 5 für einen Sbandortkatal 95 der die mechn dem alton r om. auf- SeStell ten Bücher nachreist, aber nichts sonsb, womit endlich te das alte Huartformat adl aota SSelest werden Könnte, Der al. 25 ZVS bemat IZI.a 36 KSnn dan Tüurderni 21S8 n 10 SvVsben 8 S Cemablsche Katalo Onmm de I1 urderhin als reine* 5 Gnna- 2+—7—— bISChe Bi bliographie dienen, „ d ö. 3 1 ndig— 2u 0) Die Auf teilung ier selbsatändi Sen Büeoher In eine alte 6 6 und neue Reiho 18t durch die derzeiltigen Raumverhältnisse be- dingte⸗ Der kostbare Stellraum unnittelbar neben der Ausleihe in vorläufigen Gebäude Ludwi gstraße 19 durfte nicht mit àl te- rer und wenig benutzter Literatur belasteb werden, für die in der Bibliotheksruine Platz zu schaffen war, Für die Hassiaca erschien aus der Tradi tion Giessens eine elgene Reihe als wün- schenswert. sen Arbeitser sparnis den nicht zu untorsondtzenden vorteri, dass jedes Buch bereits beimn Eingarg in die B1 bAdothek seine Signatur erhaält. 21 0z Dass fiir Zeitschriften, Berien und Fortsetzungen mit nieht abzusehenden Umnteng elnoe gesondorts AufSbellung und —— — Accession notwendig ist, bedarf keiner wei teren Erläuterung. u) Eine sadgultige Enbscheldung über den neu anzulegen- den systenatischen katalog 1st noch nicht erfolgt, er wird irgendwl-e der EpHBelsheimerzschen oder der neuen Hamburger Me- . Zu Z) PLer Vereinfachung Wegen Sollen Fortsetzungen nur nenr hier nachgetrasen verden, Der RNachtrag von Fortsetzun- gen In Aal phabetischen Benutzerkatalog fällt fFort, Fort- setzungen von Serien werden im neuen AkK durch Einlegen der Stücktiten. näinter dem Haupt ti tel nachgewäiesen, Natürli ch müssen Stückti bel auch an der ihnen eigenen Stelle eingelegt werden. Zeitschriften werden vorerst in diesem neuen AK nach- getragen, Jedoch ist ein eigener 2s-Katalog vorgesehen, bei dessen Einrichtung das Nachtragen der 2ss im neuen AK fort- fTAII. zu h, FPür die Vervielfältigung bot sich zunächst ein al- tes, wieder zusaumengebas eltes Ormig-Gerät, dass ja 2422 lich vekanmnt scin dürf te. Ahnliche auf Grund des hektbogra- phischon Verfatrens arbeltende Geräte gibt es von Cento;, Pe-— Likan Uea, Benutzt wirden dabei zunachst die hellvioletten Farbblätter, die an ergiebigsten sein sollten, was Jedoch für die in vorliegenden Fall nur kleine Auflage oöohne Bedeu- tung war, Deeshalb wurde Spater telle der vulgären hell- dunke LV4O St, benutzt. Die Ergebnisse waren eigentlich nicht viOlabten Farbe ein Farbblatt für schwarz, in Praxi jedoch 6 schlechbt, Es bestanden jedoch Bedenken hinsichtlich der Licht- und Tutteateriddenree der Abzüge und tatsächlich waren an das volle Tageslicht und n die Sonne gelegte Abzüge in eotter arbe hacn einen nal oon Jahr absolLur nioht melr Stark verblass" Anbon iimornin och lesbar waren Abzüge um scgenannben Sohwern(wogen dar Beimschuns von Eaß)« Zwar war an den in den Kartelkäsbten 1i egenden Zetteln Bisher ken- befrürchten, dass im — 18— tritt, der nicht vereantwortet werden kann. 80 gingen die Versu- che weiter mit einem ebenfalls al ten und wieder Zzusammengebas tel- ten Roto-Gerlt— Mitbtel standen für diese Zwecke jJja nicht zur Verfügung- und Nachsmatri zen, mib denen es gelang, von einer Matrize Din A 4 mit eini ger hist insgesamt 10 Titel auf eine Kartonf ahne von 25 X 57, 5 cn in zwei Reihen abzuzi ehen. Dis FPahnen werden in der eigenen Buchbinderei im Paket ge- schni tten, So sind in kupzer Zeit ganze Lagen von Pahnen in Kan- ten des internationalen Formats zerlegt, in die dann noch das Loch für die Sicherungsstange gestanzt oder gebohrt wird, Das seSsen Ende des Geschäf tsjahres in den täglichen Gebrauch über- nommene Verfahren hat zwar noch seine Schwächen, vor allem die, dass die Breite des internationalen Formats(125 mm) nicht aus- genutzt werden, sondern nur mit Schrift in der Brei te von Din A 7= 105 mm bedruckt werden kann, scheint aber auf alle Fäl 1e fLotter, als das vielgeübte Abziehen mit dem Flachdrucker. Ein Sachkatalog für Benutzer als erstes Informatbions- instrument ist sicherlich ein Desiderat, Es ist an einen Schlag- wortkatalog gedacht, doch fehlt dafür der Bearbeiter. Auf alle Fälle werden vorerst die für einen zwei ten Sachkatalog erfor- derläãchen Zettel gesammelt, 3) A.M T Ea u der LSsell a n d b 4 b. 1 1 othek und does Pi bliOgrarhischen Apparats, AlLlgemeines zur BücherYermehrung. Die Handbi bliothek des Lesesaals im Erdgeschoss des Seminar- Sebäudes bestand nur aus den Slücklicherweise geretteten gros- sen Konversationslexika(Brockhaus, Herder, Encycl. Britanni Encycl. Itali ana), einigen Pach-Laxika wie Herzog-Hauck, Thie- me-Becker, RGG, Hfe der Naturwi ssensc aften, eini gen Vörterbü- chern, einigen fassiaca und at least, eini gen landwirtschaft- Iichen und medizinischen Werken. Alles in allem etwa 20 m Lese- Sasl-Handbi bliothek, Zwel Ditted aller Gestelle waren mi t Magazinbeständen belegt, die natiirlich nicht zur unmi ttelbaren Benutzung freigegeben waren. — 19— Besser stand es schon mit dem angeschlossenen kleinen Zeitschriftenzimmer, in dem etwa 300 Ifde Zeitschriften ausgelegt werden konnten, Bie Verleguang des Es in den 1.S bock erga.b neben den heleren Räumen Tast eine verdoppel te Bodenfläche, ein Mit- bel mehr an Arbeitsplätzen- etwa insgesamt 35—- 40— aber auch, was dringend erforderlich schien, ein Mehr an Stell-⸗ raun für die Handbibliothek von rund 120 Metern(ca 3 000 Bde) und gleicherweise eihe Vergrösserung der 2Z8-—Ausage um mehnr als 50. Während es bei den Zeitschriften keine Schwierigkeiten machte, den gewonnenen Stellraum zu belegen- er reicht bei wei bem nicht aus, um alle wichtigen laufend gehal tenen 201.- schriften auszulegen- war der Ausbau der Handbi bliothek nur schrittwelse zu vollziehen, vor allem auf den Goebieten der Naturwissenschaften und angewandten Vissenschaften, die 18 Hauptarbei tsgebiete der Hochschule etwa 2/ß des insges- Zzur Verfügung stehenden Stellraums in LS zu beanspruchen hatben, Es liegst auf der Hand, dass sowohl Goldmi ttel als VOTr allem auch zZeit nötig waren« Da Schndermittel nicht zur Verfügung standen, musste hnier im erhebli chen Masse auf die Laufenden i ttel zuriickgegriffen werden,. Das 1etzte Drittel für die allgemeine Abteilung und die Geisteswissenschaften war aus den vorhandenen Bibliotheksbeständen und aus den Seminarbeständen verhältnis ässig leicht und schnell besetzt. Der Ausbau der Hondbibliothek im ganzen und die Herstellung des Lesesaale Eatalogs ist noch nicht abgeschlossen. Als End- termin dürfte der Herbst 1950 in Betracht kommen, Recht bös sah es auch zunächst mit den bibliographi.- schen Apparat aus, Der Kayser und das DBV waren nicht zur Hand⸗ Der VerEutung nach Soll ben sie sich an noeh ver- lJagerben Kisten befinden, wo sie schliesslich durch syste- „ natische Suche s nach Umpacken von Tast 100 Vierzentner- Kisten auch auf tauchten, Es fehlen jedoch noch imer die Hol bjahresverzeichnasse 1940 ff, Rbenso gibt es keinen — 20—= Däetrich, keine Berliner Täteldrucke, kein GAZ und GZV, keinen borenz, Quérard, kein Britisches Museum oder Catalogue Génerale, keine ausländische Nationalbibliographie, Ein einzelner blauer und roter Kirschner, ein einzelnes Whols who, nur wenige Bände des Verzeichnisses der Hochschulschriften standen zur Verfügung, waren jedoch aus Raumgründen nicht geschlossen auf gestellt. Sie liessen daher kaum ein bibliographische Ermi ttlung zu, es sei demm unter grossen Schwierigkeiten und desonders grossem Zeitverlust Bi bliographische Arbei ten urterblieben daher fast Sganz;, wenn nicht der alte Katalog helfend einspringen konnte, Ein absolut unhaltbarer Zustand, der imn Laufe des qahres durch beständiges Aufspüren und Zusammentragen der noch vorhandenen bibliogra- phischen Hiifehittel allmählich etwas gemildert wurde, aber noch nicht beseitigt werden konnte, Die deutsche Li teratur, nit Ausnahme der Zei tschriften- Aufsätze, kann jetzt im allgemeinen chne Schwierigkeiten er- mittelt werden. Die Lücke auf dem Gebiet der fremden National- bi bliographien und 2, der Fachbibliographien ist nur mit ei- nemn Viederauf bau-Sonderfond zu schliessen, der beantragt wurde, auf den die B1. bliothek aber bei der chronischen Leere der Staatskasse bisher noch vergeblich wartet. Ahnlich können auch die verlorenen grossen Zeitschriftenreihen und Handbücner für die von der Hochschule vertretenen Arbeits- gebiete nur aus einem Sonderfond wi ederbesche ft werden, Denn was Von den Zeitschriften durch Zufe11 VOlLIStändig gerettet wurde, ist an den Fingern einer Hund abzuzählen, Dass die Wäederbeschaffung der Kompletten Reinen Srundlegender Zeit- schriften im Interesse der wissenschaf tlichen Arbeiten der Hochschule notwendig IS8t, steht ausserhalb jeder Di skussdon. Von den ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, in denen die kom- Plette Wiederbeschaffung durch Geschenke oder gliicklichen Kauf gelang, beginnen die Zzeitschrifben in der Bibliothek erst mit ihrem Neuerscheinen nach den Zzusanmenbruch, Welche Schwierigkeiten sich hieraus für die Vissenschaftli che Arbei t in Giessen und besonders auch für den ausuärtigen Benut zungs- dienst der B- 511Othiek ergeben, brauch 4 nlont erläussn zu wWePrden. — — — — — 21— Die Notwendigkeit, aus den beschränkten laufenden Etat- mi t teln die durch Kriegsverluste entstandenen Lücken beson- ders im bibliographischen Apparat unter allen Unms tänden zu schliessen, machte es zudem unmöglich, über bescheidene An- säbtze hinaus auf ausländische Fachzeitschriften zu abonnie- ren, Selbst die Bostellung auf wiedererscheinende deutsche Zeitschriften musste mit grösster Zuriückhaltung gehandhabt werden. Inwieweit diese schuerzlichen Lücken dann einmal geschaossen verden können, muss die Zukunft lehren, Die Giessener Bibliothek steht ja hier nient allein, sondern imn Chor vi eler wissenschaftlicher Bi bliotheken, deren be- rechtigtes Klagelied bisher ungehört verhallte- Die Einzelheiten zur Vermnehrung ergeben sich aus der Statistik an Schluss, 8 197 bibldographische Einheiten in der Vermehrungs- statistik umfassen 5 883 echte Neuzugänge und 2 314 Eünhei- ven als Ersatz Lür Verlorenes und Wiedere instellungen aus der Verlagerung gegenüber 3 667 Elnheiten imn Vorjahr und 10 422 Einhei ten von der K tastrophe bis zumn 31, Mirz 1949, wobei allerdings in den 1etzten beiden Zahlen Wiedereinstel- lungen aus der Verlagerung ulcht erfasst sind. Hinsichtlich der Vernehrungsarten sind nit dem Vorjahre keine Vergleiche möglich, da hier die Vergleichszahlen feh- len. Das Wi ederanlaufen des Tauschverkehrs hat zweifellos sich sehr günsbtig ausgewirkt, Doch bestehen ernsthafte Zweifel, ob diese günstige Entwicklung anhadlten wird, da der Bi b110— thek nicht mehr gendgend Gegengaben laufend zur Verfügung stehen, wie gunz abgesehen von den Dissertationen 2., B.: ehe- mals die Schriften der Hessischen Hoohschulen: Slessen, Nittei lungen des Cberhessischen deschlchtsvereins, Hessische Blätter fFür Volkekunde und Giessener Beiträge zur deutschen Phi lOlogie, die SämtLich Hi zumn Ende des Geschäfts jahres noch nicht wieder erschienen sind. — 22— Von den Vereinen, die die Bibliothek mit Tauschmaterial versorgen, haben bisher nur die Giessener Hochschulgesellschaft und die Oberhessische Gesellschart für Natur- und Hei lkunde ihre Arbeit wieder aufgenommen, Von der Hochschulgesellschaft erhielt die Bibliothek 80 Exemplare des Bd 18 der Nachrichten“ (gegen früher 200 Expl.), von der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Hei lkunde 364 Exemplare von Bd 24(Kisterfest- schrift) des uBerichdesn, wobei jJjedoch die Bibliothek tief in ihren ei genen Säckel griff und aus ihren Bücheretat 500.-DM. (= 166, 6 Mitgliedsbeiträge à 3.-) beisteuerte, un ihrerseits die für sie so wertvolle Publiratioch zu fördern, nachdem die ehemals üblichen staatlächen Publikationsbeihi lfen ausfielen. Es ist dringend zu wünschen, dass die staatlichen Druckbei- hilfen für die wissenschaftlichen Vereine wieder gewänrt wer- den, die der B1 bliothek ihre Publikationen kostenlos zu Tausch- zwe cken überlassen, Mag diese Beihilfe nun durch direkte Zu- weisung an die Vereine erfolgen oder der Bi bliothek im Etat ein Betrag zur Verfüguns gestellt werden, der ihr die Möglich- keit gibt, von den Vereinen in grösserem Masse Dauschmaterial preiswert zu erwerben, Ein kurzes Vort ist hier an Platz über die Bi blIiothek Karl Schaum, des ehemaligen Giessener physikalischen Chemikers und Photo-Chemikers, die nach dem Krieg von den Erben(Gattin und Söhnen) aus Raunmot in der Uni versitäts-Bibliothek auf gestellt und dieser zur Benutzung überlassen worden war, Wertvoll waren darin einige Zeitschriftenreihen, darunter das Chemische Zen- tralblatt von 1899 bis 1944 fast vollständig. Nur wenige Bände waren durch Kriegsschäden zerstört oder unbrauchbar, Ihren ur- sprünglichen Wansch, diese Sammlung der Universi täts-B. b1i Otek zu stiften, sahen sich die Erben aus zeitbedingten Gründen nicht in der Lage durcherfüihren, Auf die Zusicherung der Bi. bli othek nin, die Sammlung keor Sehaun geschlossen auf zustel len und zu bearbeiten mnd nach ociner Zanluns von 2000.—M an die Erben, versicherten dicse, dass die 54.511 othek Karl Schaum ausser in besonderen nicht vorherzusenenden Notfällen ohne wei- tbere Zahlungen in das Eigontum der Universitäts- aul Zocnschul— bibliothek Giessen über geher 2OIle, le PAbliotnek Karl Sehaul ——— konnte im Laufe des Jahres durch einen freiwixligen Mi t— arbeiter fast vollstindig beerbeites und Sgeordnet auf ge- stellt werden, Sie ist in der Statistik nicht enthalten! — . — = 8 d8 — 8 E — — 8 2³ 9 0³ co pf . — H 0 00 Durch die Verlegung des Lesesaals aus dem Erdgeschoss ELudwi gstraße 19 in den rten Svock wärde mu ’ im Erdgeschoss Raum frei für rund 10 000 B Bde, der al lerdings 1 imn wesentlichen den Meuzugsngen vorbehalten werden nusste, Durch den Unzug aus der Ruine in die ILdwi g r. 19 wurden in der Ruine 2 Kellerräume Trei, die, Wie bereits er- wähnt, für die Handschriften, Inkunabeln und das UÜniversi- täts-Archiv bestimmt wurden., Im übrigen musste in den Bücherräunen der Ruine mit radikalster Raunausnutzung durch Aneinanderreihen der Ge- stelle und Ausnutzen des dadureh freiwerdenden Raunes durch neue Gestelle wei terer Raum geschaffen werden, Zwei von den Privatbibliotheken, denen in der Notzeit der Wohnraumbeschlagnahne Unterkunft in äude Sewährt worden war und die zum Teil in Rogalen wertvollsten Stellraun beanspruchten und dani t eine wehre Crux für die Bi. bIiotheksverwal tung dars tel1t aussten räumen, 2wei wei- tere(Schaumn und Nebel) wurden tonnonmon und verschiedene kleinere in Kisten verpackt und abseits, wo sie nicht stör- ben, gestapelt werden, Inseesant- in der iuine und in der Iudwigstraße- wur- den duren Neubau von Nohnesbe durch Reparatur nd Er- gänzung alter Regale in Selbebbau rurd 1000 Stellneter Se— e ——„ Vonnen, Fiir die Holzbeschaffung stell te die Hochschulverwal bung 1591.—DM aus Sondevrmi dteln dankenswerter Daise zur Ver- fügung. Ein beträchtlicher doil des erforderlichen foOlzes — 24— wurde durch Zerschneiden alter Tuftschutzkellerstemnpel Sgewonnen,. Zusdtzliche 100 Stellneter brachte der Erwerb von 16 einfachen tengestellen aus Stahl, deren Kkosten- 750.—PDM— ebenfalls die Hochschulverwaltung brug. Von den neugeschaffenen Stellraun wurden 300 Ifde Meter für die Handschriften und Inkunabeln und 200 Ife Meter für das Universi täts-Archiv bestint. Für rund 500 Stellmeter gab es Platz durch Zusanmenrücken der Gestelle, Der restliche Stellraun ergab sich in der Ludwigstrasse, Es Euss jedoch betont werden, dass säch in der Ruine zur Zeilt nur mehr rund 300 n weiterer Stellraum gewinnen lassen (für die übri gem längst die Bücher da sind) und dann ist nichts nehr zu nachen, nichb ein freier Meter nehr zu Tinden, denn das Vestibül der Ruine, das übrigens prinitive aus Eisten zusanmen- Sebastelte Regale für 40 n Dublet ten aufnahm und noch nehr Flatz böte, kann mit Rücksicht auf den doch einmal kommenden Nieder- auf bau nicht weiter belegt werden, A1s vorläuf i ge Losung in dieser Notlage ist Seplant, die 5 grossen Erdgeschossräune der Ruine, die z. Zt als Bücherräune dienen, nit 2-Seschossigen Stahlboohergestellen und Zwi schen- boden auszustatten, ein Projekt, wofür die erforderlichen Ni t- tel bereits in IIai 1949 zun ersten Mal beantragt vurden. Es han- delt sich un 60- 70 000 DM. Die hier vorgesehenen Stahlgestel- le könnten ohne wei teres in späteren Magazinbau wi eder verwandt werden, wodurch oin erheblicher Gewinn erzie wäre Ssegenüber allen andern Notlösungen aus Lattenverschlägen, die in Grunde nicht billig sind und nach einigen Jahren unbedingt in Ofen verheizt werden, Die in dieser Weise ausgebeauten Erdgeschoss- räune der Ruine können rund 150 000 Zde aufnehnen und auf oi- nige Jahre wäre der Raufmot in den agazinen Ses teuert. Die i tmer wiederhol te Erneuerung der nträge auf Bereitstellung der erforderli chen Mi ttel blieb lLeider bisher erf olglos. 3) QrAn..M.Kder. A.H.Q.h e 9 e 8.. 4. n.4.9: a) i. t der Raurbeschaffung und don Gostellbau habte dic Ordnung der Dücherbestände Hand in Hand zu gehen. Es wurde be- — 25— rei ts oben darauf verwiesen, wie durch die systenatische Aufstellung bei beengten Raun keine Ordnung in den Magazin- beständen mehr aufrecht erholten werden konntoe. Da it den Abschluss des systenatischen Sta andortkatalogs in wesent11- chen auch- von den relati v wonigen Fällen abgesehen, in de- nen ein verloren gegangenes Buch ersetzt wurde- kein wei- terer Zugang in den alten systenatisch aufgestellten Abtei- Tungen erfolgte, konnte nit den Rücken und Ordnen begonnen werden, Rond 9/10 der Bestönde- d. h. über 45 000 Bde- wurden so geordnet, Zis zuln Herbst 1950 wird al1es stehen. b) In Verlauf dieser Cufräunnmgsarbeiten in der Ruine wurdendie Papyrus-Sannlungen aus den frflheren Handschrif- denraun, wo sie wvij chtigen, fiir die Aufstellung von Regalen geeigneten Platz weenahnen, in einen anderen inzwi schen freigenachbon Raun überführt„ unni ttelbar 1inks von Haupt- eingang, wo sie auch in Zukunft ihren Platz behalten dürf- ten. zur Zodlt wenig benutzte Literatur(Parlanentspapi ere, Zei tungen u. dgl.) wurde aus den Regalen entfernt und in gleichen Raun so Sestapelt, dass ein gesuchter Band not- falls zu Tfinden ist. Ih neubezogenen So- Ainale Gebände, Ludwi gstrasse 19, war nach ELinrichtung der Arbeitsplätze der einzelnen Diensstellen gleicherweise Schritt für Schritt Ordnung zu schaffen, Für die Reste des Romnnischen Serlinars blieb als Ubergangs ösung lIeider nur die Stapelung in Eingang der alten Bibliothek, VollLkormien neu Seordnet und aufge- Stellt wur den das Hi sbori sche Seninar, das Philos, Seninar, das Psychol.-pädag. Seninar und das Englische Seninar, Die Ordnung und vollständige Aufstellung des Theologischen Seninars(im Kupferraun Jer alten B4 bLiothek) wurde in Ge- schäftsaur nicht ganz geschafft. Sie ist inzwi schen (Mai 1950) vollendet, Häenrit sind rund 30 000 Bde zusätz- lich voll benutzbar, Das Stoigen der Denutzungszahlen ist zu einen nicht unwesentlichen Prozentsatz auf diesen Unstand zu- rückzuführen. c) Eine Unlagerung von 5000 Bden Parlanentsdrucksachen und Zzei tschriften, die nach verschiedenen Irrfahrten schliesslich 1947(2) auf den Boden des Liebig-Realgyrmasiuns gestapelt 12-— gerten und deren Räurmng von der Schulverwaltung erbeten war, brachte zusätzliche lrbeit, aber keinoen Gewinn Trür dic B1 b 110— thek. Die Bände russten in Keller des Soninargebäudos Ludvii g- stradsse 19 wiederun gestapelt werden, Der Direktion des Real- gynnasiuns ist zu danken, dass sie für den Unzug eine Mzohl. Schüller bereitstellte. d) Mindestens ebenso wichtig wie die Ordnung der Magazin- bestände war die Sichtung und Ordnung der nicht oder nur halb beanrbei teten in alten Gebäude bofindlichen älteren Zugänge, Die Enge der Arbeitsplätzc in den Kellorräunen der Ruine, die nicht erlaubte ein Duch, etwa einen schwiecrigen und nicht so- gleich zu erledigenden Fall, anl Platze abzulegen, hatte i1 Laa- fe dor Vere dazu geführt, dass sich eine Unzehl von Nestern derartiger Stüicke bildeten. do inmner eine LEicke gofunden wer- den konnte, wurde sie so belegt. Dass die Ubersicht über die- se nverlegten“ Stücke schnell verloren ging, ist leicht be- greiflich. Bei der Sichtung konnten recht beträchtl i che Nongen als Makulatur ausgeschieden werden, Einiges vom A1lerwichtigsten wurde in den deschäftsgang gegeben, Bis auf den Inhalt eines s.Zt noch nicht aufgeräunten Kellerraunes bekan alles andere nach Provenienz oder Sachgebiet seinen eindeutig bestirmten Platz, ZT aus Raunnangel nur sauber gestapelt oder in Kkisten verpackt, der besseren zeiten harrend, da ein ausrei chendes Personal sich seiner anzunehnen in der Lage findet und auf der andern Seite Raun genug zur Auf tbellung zur Verfiigung steht. Es düurfte sich un nehr als 8000 Dde handeln(s. oben 3. 5 unter b5f), Dass diese Bücher auf nicht absehbare zeit der Q- nutzung entzogen blei ben, ist scherzlich. Dazu bosbeht 1n— —— — 27= folge der fehlenden Ubersicht die enorme Gefahr des käuf- 1i chen Erwerbs von Dubletten, eim Gefahr, dde übrigens auch für die 6000 Bde Erwerbungen der Vorkriegs- und Kriegszeit, wenngleich niocht in selben Masse besteht, von denen oben 8.5 unter b5e die Rede war und unter denen sich wertvolle Verke, vOoTr allem aber sehr viele konplette Zeitschriftenjahrgänge befinden, Es ist eine der d'ingendsten Aufgaben der Zukunft, diese Reste aufzuarbei ten und danit ein z. Zt fast unlösbaz scheinendes Problen zu klären, Denn leider mss nach nan— chen Erfahrungen dani t gerechnet werden, dass die inner wäederholten Hinweise auf diese und ähnli che Aufgaben nicht gehört werden und dass der Stapel der vollkormen unbenrbel- teten Zzugänge sich laufend vernehrt! EsS 8011 jedoch hervorgchoben werden, dass all diese Aufräurmngsarbeit=- ohne zusätzliche Hilfskräfte- 2ast allein von den 2 Hilfsaritsgehilfen(bezahlt nach T04 X!) geleistet und dass nur golegentlich das übri ge Personal nit herangezogen wurde, Die Arbsit war dadurch besonders er— schwert, dass Sie aus Raumot selten ine inen Zuge sondern neisb ersb nach nehrfachen Unstapeln zu Ende zu füh- Fehn Waro Die grösste aller Sorgen in der gesanten B1 bliothek war die un das völlig unzureichonde Dach über den Treppen- haus und Vestibül der Ruine, das von Personal der B1 bliothek selbst gebaut, nur einen winzigen Teil der zu schützenden Fläche bedeckte, Auf die uswirkungen dieses katastrophalen Mangels wurde schon oben(S.2) hingewiesen. Wären die Jahre nach der Kabastrophe nasse Jahre gswesen, stünde von der Ruine wenig riehr, In i rrier wiederholten Vorstellungen bei der Hochschul- verwaltung und den Stbaatsbauarrt gedang es schliesslich Ln- fong Dezenber 949, als wioder einnal der ganze Boden des Erdgeschosses unter Nasser stand und die Gipsgewölbe zun — 28— Teil herunterbrachen, da die Drahtbewehrung restlos dur chge- rostet war, als Tage hintereinander jedesnal nehr als 50 ZBlrner Wasser geschöpft werden mussten, nachden schon vorher der röss- te Teil nit den Besen hinausgefegt war, zu erreichen, dass der Auftrag zur Errichtung eines den ganzen Konplex deckenden Not- dachss erteilt wurde, Es ist der Verwaltungsdirektor der Hoch- schule und den Vertreter des Staatsbauants sehr zu donken, dass sie trotz der fehlenden Mi ttel Wege zur Lösung dieses Problers „Fanden. Sylvester mittag un 13 Uhr tat der Dachdecker seinen letsaten Strich. In den folgenden 2, recht nassen Monaten war es allen Bibliotheksangehörigen wie oine Erlösung, dass jetat kein Vasser nehr in Hause stand, obwohl wegen der zertörten und fehlenden Fenster und Türen zun DBinnenhof nan sich duroh- aus noch als in Freien befindlich fühlte. Eine Vvollständige Renovation und Neubedeckung des Not- dachss über den Bücherräunen, die an sich ebenfalls sehr drin- Send war, nusste unter diesen Uristlinden Zzurückgestellt werden, Es wird eine Aufgabe des kornienden Tahres sein, sofern dann nicht überhaupt nit den Viederaufbau der B1 bliothek begonnen werden sollte. Die Frage des Viederaufbaus der Soanzen Bi bliothek stand während des ganzen Jehres irmer wieder zur Diskussion. Die Notlage der Hochschule in Hinsicht auf geei gnete und vor allen grössere Hörsäle ist unbestri tten, Daher mss auch von der Bibliothek das Benühen der Hochschule nach bevorzugter Wieder- herstellung des Vorlesungsgebäudos rückhaltlos anerkannt wer- den, Doch sollte in allen Wiederaufbauplänen das Bi bliotheks- gebäude als a 1 1 en Angehörigen der Hochschule und darüber hinaus einen weiten Kreis von Interessenten aus Gäiessen, Ober- hessen und den Nassaui schen(Wetzlar, Linburg, Weilburg, Her- born, Dillenburg und Siegen[Vstf.J) dienend un n 1 t t 8e. 1.— barnach doeot Vorlesungsgebäude und vor den einzelnen Instituten rangieren. In der Erwartung, dass in absehbarer Zeit doch einral Mittel für den Wiederaufbau der Bi bliothek zur Verfügung ste- hen werden, ist nit den Staatsbauont das gonze Problen sowohl nach der bibliothekarischen als auch nach der technischen und finanziellen Seite hin geprüft worden. Danach ist aus finanziellen Gründen an einen WVieder- aufbau in ganzen vorerst nicht zudenken. Es ist in 2 Etappen zu bauen: 1) Niederherstellung des Verwaltungsgebäudes 2) Neubau des total zersbörten Düchernagozins. zur Verhinderung des wei teren Verfalls der noch ste- henden Teile des Verwal tungsgebäudes, zur Sicherung der dort auf ges tellten Bücherbestände(ca 80 000 Dde), zur Sicherung des dort arbei tenden Personals und zur Erwei terung der Ar- beitsnöglichkeiten der Bi blicthek, uss der Viederaufbau des Verwaltungsgebäudes baldigst erfolgen. Auf die sorforti ge Viederhersbellung des Magazins kann gerade ni t Rücksicht auf die Kosten des Stahlgerüstbaues (ca 1 ½ Millionen Dl) verzi chtet werden a) wenn die zur zZeit als Bichernegazin verwandhen Riiune zwei geschossig als Bücherräuͤ e ausgebaut weiterhin als solche benutzt werden, Es handelt sich un den früheren Handschrif— benraun, das Tauschzirmer, den Kupfer- und Tafelraun und das Di rektorzirnier(ursprünglich Dozentenzinmner)., In diesen Räu- nen lassen sich bei Ausnutzungs der Höhe in zwei Geschossen 130 bis 150 000 Zde aufstellen, b) wenn die früheren Katalogräune und das friihere 2e1t- schriftenzitmer in Obergeschess als zwei geschossige Dücher- räurie hergestellt werden, Dein Wäiederauf bau des Gebäudes nüsste darauf gesehen werden, dass die Büchergestelle in diesen Räunen an Trägern aufgehangt werden, da die Döden die Belastung kaun tragen dürf ber, Die Wfnahnef ihi gkeit die- ser Räurie beträgt dann rund 100 000 BDde. c) wenn der Zinnenhof zwischen alten Moagazin und Vesti büd — 30- Treppenhaus mnit Glas überdacht und zur Ausleihe ausgebaut wür- den. Der Boden der Ausleihe hat nit den DBoden des übrigen Erä- geschosses niveaugleich zu sein, Diese Ausleihe wird nach Vie- dexuaufbau des Magazäins eine ganz ideale Lage in unnittelbaren Anschluss an das Magazin erhalten,. d) wenn das Dachgeschoss ausgebaut und zu Arbeitsräunen für die Verwaltung hergerichtet wiärd. Diese Lösung Kkann nur ein Provisoriun sein; ist aber für elnige Jahre durchaus zu usragen, bis nach demn Neubau des Ma- gazins die provisorischen Dücherräiune den Zwecken der Verwal- tung zurückgegeben werden können. Dei den Niederaufbau des Verwal tungsgebäudes ist weiter- hin zu berücksichtigen, dass die Niveauverschiebungen In Erd- geschoss in den Verbindungsteilen der beiden Flügel nit den Magazin verschwinden und dass auch hier und nicht blos 1r1 Obergeschoss ein niveaugleicher Ubengang von Vorderhaus zun Magazin, der früher fehlte, hergestellt Wird Der frühere Packraun un 10 Stufen erhöht und auf gleiches Niveau nit dem Erdgeschoss des Vordergebäudes gebracht, wird einen sehr ge- elgne ben Raun für die Denutzerkataloge unni ttelbar neben der Ausleihe ergeben, Auf der N rdseite wird der frühere Archiv- raun und die Einfahrt, ebenfalls auf das Grundniveau gehoben, den geeignoten Packraun stellen. Auf Grund dieser Gedankengänge entwarf das Hochbauant die Pläne für den Viederaufbau des Verwaltungsgebäudes, die in Vorentwurf in Juli 1949 gebilligt wurden. 7) Mobilar und G r 4 1: Da praktisch das gesante Mobilr den Brand der 31 b 11 0thek Zzun Opfer gefallen war und man sich in den engen Kellerräunen nur nit Notlösungen behelfen konnte, war bein Unzug in das grössere Seninorgebiude die Beschoffung von Einrichtungsgegen- — 31— ständen notwondig. Aus Mi bteln des Wiecerbeschaffengsfonds der Hochschulverwaltung konnten zwei Sc hreibmaschinentisch und ein Schreibtisch beschafft werden,. Siner der wissen- schaftlichen Deanten brachte seinen eig amen Schreibtisch nit, zwei Schreibtische wurden aus ehem ligen Seninarbe- ständen"organisioerbn, Dreoi. Regale des Arektorzitmers 8i nl Privatei gentum eines ausgebonbten dGiesse ner Dozenten., Alles wei tere, besonders Regale, starmt aus de n in Seninar noch vorgefundenen Mobilar, das zun grossen 1 211 in ei gener Ar- beit für Cie besondeven Zwocke hergerich et werden nusste. Die Niederhersbtellung der kriegsbeschädigten Vervie1- fältigungsgeräte(Ornig und Roto) und He. richtung für die 8 Herstellung von Z20 btbeldrucken vorde oben lerei ts erwähnt. ber Mangel an hreibnaschinen konnte wenigstens durch den Erwerb einen re deenerserme(42 cn Tür die Kanzlei ein wenig Genildor“ werden, Dringend erfere erlich bloiben Jedoch vorerst mindostens 2 Schreibnaschine 1 nit Perlschrift 0 Lür die Tä telaufnanneon K aA Tr S6 4 8 k e n So prakbisch die bekannten Giessener(8: nn'schen) Kapseln oft in internen Dienst sind, fur Korteien, die den Henutzer zuganglich oder Tür den Benutzer bes tirmt sind, Kann han sie wesen der Tehlenden sicherung ni oht verwenden, So mssten die 72 Giessener Kapseln des Denut zer-Katalogs ersetzt werden, un endlich der durch das Imnle zen der Zettel durch DBenutzer entstandenen gefäahrlichen Unor Inung und Un- sicherheit Herr zu werden, Aus Mitteln des Ni 2derbeschaf- fungsfonds wurden dreci Dode-banzer-Korteibloc ts 1 108 Kästen beschafrft. Der Abschluss der al bon Katalooe vnch die Binführunes . 32— des Nunerus currens boten nlases den Gang des Duches neu zu regeln, wobei die Einführung von Laufzetteln sich wieder edn- mal als sehr nützlich erwies, Und da bisher weder die Verneh- rungstatistik noch die Denutzungsstatistik ausre ichend Ein- blick in die Geschäfüsvorgänge bot, war auch deren Binbezie- hung in den Rahnen dos gesanten Un-, Aus- und Aufbauprograrms eine Selbstverständl sohkeit. Un einoe si chere Grundlage der Vernehrungsstatistik zu schaffen, wurde Anfang Novenber 1949 eine Zählung der aufsestellten und benutzbaren bibliotheks- elgenen Dücherbestände vorgenonmnen, die 50 2142 Dde ergab. In dieser Zahl sind nicht erfass“ die von der Dibliothek bisher nur betreuten ehenaläigen Seninar-Pibliotheken(ca 30 000 Bde). 9) Ungehunl en e. B e. 2 K 4. n. d. e: — Diese sollen nicht unerwähnt bleiben, da es sich imner—-— hin un die respektable Zahl von ca 10 000 Bden handelt. Davon sind 6000 Zde Bücher und Zeitschriften accessioniert, jedoch nur in alten AK erfasst und nicht in Neuen A, in Denutzer- Katalog und cbenso nicht in Sachkatalog. Es sind Dücher aus der Kriegs- und Nachkriegszeit nit Resten auch aus früheren Jahren, die nitten in Geschäftsgang aus Mangel an Einband- naterial und Arbeitskräften der Duchbinderei stecken geblieben sind, die prakti sch noch den ganzen Geschäftsgang zu durchlau- fen haben und danit gleichzeitig unter die Kategorie der oben S. 26/5 unter d) erwähnten noch zu bearbeitenden Erwerbungs- reste fallen. 4000 Dde sind vollkonmen katalogisiert und den- nach zu den Magazinbeständen zu rechnen. WVie die erstgenannten 6000 Bdo sind sic in Vorratskeller gesondert auf gestellt und für die Einbandstelle leicht zu übersehen, bilden jedoch eine dauernde Zelastung des Denutzungsdienstes, da diese gesonderte kufstellung weder in den Katalogen vernerkt noch an der durch die Signatur bestirmten Stelle in Magazin ein Hinwois angebracht ist. Nenn also dort ein Buch nicht gofunden wird, kann es aus- geliehen sein oder noch ungebundoen in Vorratskeller stehen. Es nuss daher stets in Vorratskeller noch einnal nachgesehen wer- den. Es wurde schon erwogen, diese Jände ungebunden ins Magasin — 33—⸗ zu stellen, Doch ist das Risiko, dass sie dort beschädigt werden, zu beträchtlich, Ebenso geht die Ubersicht über die noch zu bindenden Dände verloren, was die ungezähl ten und nicht zu schätzenden leichten BDroschuren in Magazin, die hier eigentlich auch mi tzurechnen wären urd eine rechte Plage dar- 48 stellen, allzu deutlich denonstrieren, zu nennen sind in diesen Zusannenhang auch die vielen beschädigten und dringend einer Reparatur bedürfenlen Dü- cher, die eben bei einer so schwer durch den Krieg in Mi t- leidenschaft gezogenen 31 bl oOthok fast selbstverständli ch sind, Thre Zahl wird auf etwa 10 000 Dde geschätzt. zur Zeit ist nicht zu sagen, wie diese Einbandproblene gelöst werden, Un so wenigoen als die Hausbuchbinderei nicht in der Lage ist, allein den laufenden zugang zu bewältigen, wWovon später noch die Rode sein wird. Die Bindekosten Tür 10 000 Zde werden nit 50 000 M eher zu niedrig als zu hoch angesetzt, Das Binden boi Perchführungz in der Hausbuchbin- derei würde neben den Materialkosten rund 7 Arbei tsjahre eines Duchbindergescllen erfordern. Die Kosten für die Re- paraturen dürften kaun geringer sein. 1o) D 1i e Seonderannkungen: Handsonriften, Inkunabeln, Atrchiv, Urkunden, Papyri, Ostraka, Handschriften, Inkunabeln und Universitäts-Archiv waren zunäichst wie oben erwähnt, noch in Ksten verpackt, die zu 4 oder 5 gestapelt in friiheren Direktorzürmer der B31b110— thek lagerten. Da Stichproben ergaben, dass an ihrer Unter- bringung nichts auszusetzen war, hätte es vielleicht nahe- gelegen, angesichts der unfangrei chen und drängenden Tages- aufgaben und angesichts der Raurmot nicht an diese Dinge zu rühren, Eine Roihe von mfragen nach bestinnten Hand- schriften jedoch, Terner Anfragen der Hochschule und andere Interessenten nach Akten des Guiversitäts-Archivs und schliesslich der unaufschiebbare Zwang, den noch verpackten bibliographischen Apparat, besonders das DWy usw. in die Hand zu bekommen, brachben sehr bald den Entschluss zum reifen, die in ehnenali gen Di rekborzinner gestapelten Kisten soweit als nög- lich auszupacken, Für die Hes wurde der Kellerraum Links Von der Duchbinderei bestinrb, Für das Universitäts-Archiv der Raum rechts von der Duchbinderoi« Personalnemgel erlaubbte nur ein schrittueises Vorgehen und dies nur auf Kosten der Laufenden Ar- bei ben. Rund die Hailfte der Handschriften, Inkunabeln und des Archivs konnten ausgepackt werden, 4) Die Ordnung der Hondschriften bereiteb Kkeine besonderen Schwierigkeiten, Soweit sie katalogisiert sind. Es Stellte sich jedoch heraus, dass noch beträchtliche Mengen an hond- schriftlichen Nachlässen, Briefen und auch alten Hondschrif- ten-Fragnenten, 2.2 b unbekonnter Hoskunft; nicht katalogisiert oder wenigstens inventarisiert sind, Nie es ja neben den ge- druckten Handschriftenkatalog(Adrian), der nandschriftlich er enaohossorer Ihborn wWot beroer iSt, Een eigent- iches Inventar der Handschriften 4 ein Desiderat, das erst unter günstigeren Personaiverhii Itna8 sen zu erfüllen 1 St. b) Die Inkunabe 1n tragen die Sicnatur des allgeneinen Auf- sStellungssys bens, sind dermach eben-alls leicht zu ordnen. 2 Befriedi gen kann jedoch nicht der Kabalos, der ebenfalls nach der Sienatur geordnosb, also reiner Stendortkabtalos ist. — 1 Es fehlt vor allen ein Katalos noch Druckorten und Druckern. Dieser wurde in den dreissiger Jahron begonne, blieb jedoch in den ersten Anfängen stecken, Ein eigener alphabetischer Katalog kann zur Not entbehrt wer- ften, da die Inkunabeln in all geneilnen AK enthalten sind. c) as Uni versitäts-Archiv soit etwa 1904 räunlich mit der Bi blLiothek verbunden aber eigentlich nie von ihr betreub, 18t durch die Verlagerung und das Verpacken restlos durcheineander-— gebracht. Da Inventerverzeichnis un Ropsa on-lun Fenlen, wiTd oes auf lange zei eine böse Delastung der 31 b11 othek soein, Je- de Auskunft Iusse unter diesen Unstaindoen ganz unverbindlich bleiben und ueserdon uner träglich vie. 2e4ν in Anspruch neh- nen, die nicht zur Verfügung ster“ Mach den mit bestem ViIlen und redlichen Borfihor in diesen Jahr unternomnenen Versuchen ist eindeutig krar, dass eine Verwaltung und Betreuung des Archivs durch Bi bliotheks personal in Zukunft nicht mehr in Ppage Kormen Kkann, anfragen nach Archivnate- rial können nicht becntworter weorden, wenn nicht von der Hochschule eine eigene Kraft dafür zur Verfügsung gestellt wi rd, d) D.eaILAn e. h. der P. 3. P.X x i und Q.8 1. Die Nobwendigkeit, alle Kroft auf die drängenden Tages- aufgaben zu konzenbrieren, liess bisher eine eingehende Prüfung nicht zu, Der folgende UÜUberblick kann daher nur PprO- vAsorischen Charakter bragen und nur von den äusseren Ge ge- benhei ten ausgehen, Bekonnt sinc, die 5 ermmgen Papyri UU(Z1b1.1,0 5. 6 5 = —. r 2 — 2 . — n OHG(Cberhess, Goschichtsverein) 1 Jandanae, — e 4 doch ist nur ein Teil der P.WG als solche gekennzei chnet. Da weder Inventar noch Instruktiäonen aufzufinden sänd, ist im einzelnen nur mit eingehenden und zeitraubenden Nachfor- schungen- vor allem an Hand der Publikationen- die Zuge- hörigkeit zu den verschiedenen Samlungen sicherzustellen, Im allgemeinen scheinen bei den verglasten Stiicken die Jan- danae dunkelvi olett, die der rot, die OHG grün einge fasst zu sein. Doch findet sich auch oine Redhe andorsfar biger Binfassungen, Cie violleicht(nach DBerliner bzw. Ib- schers Praxis) verschiedene Spr chen in den Papyri bezei ch- nen. Den Jandanae scheinen auch die in verschiedenen Mappen seordne ben oder vorgeordneton, beilweise Qurch 3troifen ge-— — 36- naltenen Papyri anzugehören, Denkbar ist auch noch, dass diese Privateigentun Professor Kalfleischs, des letzten Ordinarius für klassische Phi lLologie und Papyro Gte an der Universität Giessen und Pflegers der Papyrus-Sarmlungen waren und somi t uls Nachlass K. zu inventarisieren sind. Oder ist der Nachlass K. ohne wei teres zu den Jandanae zu rechnen, deren Sarmlung be- kanntlich auf Kablfleischs mregung zurückgeht? Die Wasserschäiden an den verglasten Papyri scheinen in all gemeinen durch die Restaurierung in den Jahren 1945-47 be- seitigt zu sein. Es blieben jedoch einise grosse Texte davon ausgeschlossen, da ein Auseinandernehmen der Verglasung die Pexte sechr gefährdet hättez denn der Zusammenheng unge zähl ter kleiner und kleinster Papyrusstücke wird nur durch die Ver- glasung gehalten, Auf der andern Seite zeigen jedoch diese Pa- pyri starke Stockflecken. Es wird zu kILären sein, was zur Er- naltung dieser Papyri geton werden kann. Mi cht behondelt wurden ebenso dis Pergamentfragmente, die durch Vasserschäden swischen den Glasplatten sich nehr oder weni ger aufgelöst haben. Neist ist nicht einmal nehr eine Spur von Schrift zu erkennen, Die Stücke haben proktisch 18 Ver- loren zu gelten. Dass auch sonst Verluste eingetreten sind, ist sicher, So stele te sich gelegentlich der Ditte un Nachprüfung der Lesung eines odierten Textes heraus, dass eine von nehreren Colunmen des Textes nicht nehr vorhanden war. Einzelhei ten konnten bisher nicht festgestellt werden,. Unter den Mappen schliesslich iest ein umnfangreiches Konvo- lut, das verrumtlich aus den Keller der vollkonnen zerbombten Nohnung Prof. K. geborgen wurde, Die Happe ist gänzlich zusammen- gepappt und sehr verdreckt und verdrückt. Dass sie Papyri in grösserer Zahl enthält, ist festgestellt. Die Dergung und 81— cherung dieser Papyri bedarf eines Csübten Konservators und P2- pyroogen⸗ Die Ostraka, die zun grossen deil in offenen Kästchen in einer Väi trine standen, deren Glasdechel fehlten, sind in ganzen 1- sehr verstaubt und lassen oft kaum noch cine Spur von Sochrift erkennen. Vielfach ist aucn das Nrn-Schildchen 108gelöst, so dass die Inventar-Nr der eirnzelnen Scherben zweifelhaft wird, weil von nehreren in einen Kästchen auf bewahrten Scherben das Schildchen verloren ging. Die Glasdeckel der Sch- Mkästen sind in diesen Jahr in Ordnung gebracht, us allen ist eindeutig, dass die Sarm- lungen der Papyri und Ostraka vollstüundig inventorisiert wer- den müissen, Erot dabei werden die Verluste endgültig fest- gestellt werden önnen, Gleichzeitig ist eine Konkordoanz der Inventar- und Publikationsnurmern anzulegen. 6) D-ie KAh. en Noch in den Verlagerungskisten verpackt, dürf ben in Ord⁴- num sein. UÜber Herkunft und Inholt ist nichts bekannt, 2Zu eingehenden Nachforschungen an Hand der Bi bliothekschronik war keine Zeit. Inventar und Inhaltsropertoriun auf Zetteln in Giessener kKapseln sind vorhanden,. Nach den Verlagerungs- 1isten issten aueh noch woitere nicht inventarisierte Urkun- den vorhanden sein, die aus len kisten bisher nicht auftauch- ten. Schauen wir zurück auf Cie Vielfalt der Fragen und Auf— gaben, wie sie sich zunächst in ihrer äusseren Erscheinung eine nach der andorn uns aufzwangen, wie sie sich dann oft gegenseitig überschneidend entwi ckelten leich den Wellenrin- gen auf den Teich, in den nan Steine geworfen, und neue Pro— blene aufwarson, so darf it Befri edigung fostgestellt werden, dass die nibliothek auf fast allen Gebieten einen erheb- lichen Schritt vorwirbts seton unt, auf der ahdern 301 b0 281— gen sich aber klar die Grenzen ihrer Möglichkeiten, und es verblodben der zZukunft neben der laufenden Arbeit eine Reihe von ganz ausserordentlichen Wfgaben, deren Bewälti gung eben nicht nur von der Erkenntnis, den Schaffensdrang und Aufbau- wi llen der Dibliothek sondern wesentlich auch von der ELinsicht und den lii tteln übergsordneter Stellen abhängt⸗ Es sei nur das wi chtigste erwähnt und hingewiesen auf 82) die noch ausstehende Dearbeitung von 10 000 Bden alter Reste, davon 6000 aus der Accessio der Jahre 1940-45 in Keller[siehe oben S. 61 b) das Auspacken und Rekatalogisieren und Kufstellen des Inhalts von 120 in der Bibliothek gestapelten Kisten (von 250): Univ.-Archiv, Hss, Ink., Rara usw. siehe oben 8.61 ) das Rückführen, Rekatalogisieren und aufstellen des In-— nalts von 150 noch verlagerten Kkisten= 20 000 Bden[sie- ne oben 5.5 unter 5 a)] d) das Rekatalogisieren und aufstellen von 5000 Zeitschrif- ten-den(siehe oben 8.6 unter c)] 6) die katalogisierten aber nicht gebum enen 4000 Dde und die auf 10 000 D4e geschätzten Binbendreparaturen siehe oben S. 32/33] f) die Ubernahme der ehenaligen Seninorbibliotheken nit 30 000 Dden in Kataloge unserer 01. bLiothek, was prak- NT d tisch säMner NMauratal ogsAerung gleichkomft, g) den dringend notwendi gc. Standortkatalos der Bestände aus den alten systenatischen Katalog nit ca 50 000 Dden h) die Übernahme wenigstens der wichtigsten bosser jedoch aller Bestände des Iten Katalogs in die neuen Sach- den dringend notwendigen Giessener 2s-Katalog, der die Zestände der Bibliothek sowie der Instituts- und Kl1- niksbi bliotheken umf assen S0O11, wenn nöglich auch die Bestände von G4 néer Zehörgden- und Privat-Di bl1iothe- (. 2 2 0 * ken, kK) die Übornahne der Dücherbestiinde der Insti tuts- usw. B1. bIiotheken in die Kataloge unserer Bibliothek 4) das fehlende Inventar und Repertoriun des Universitäts- Archivs n) das Tfehlende Inventuar der Papyri und Ostraka n) das fehlende Inventar und Repertoriun der noch nicht katalogisierben Handschrifben und verschiedenen Nach- lLässe 0) einen dringend erwünschten Schlagwortkatalog für die Benutzer P) die Uberführung der noch nicht bearbeiteten Zugäinge des Ietaten Jahres in den Geschäftsgeang. Die Dewaäl ti gung all dieser Aufgaben, von denen keine als überflüssig, ein Teil jedoch als absolut unaufschieb- bar gelten ss, ist abhängig von der Erfüllung eini ger Voraussetzungen, als deren Kernpunkt sich letsten Endes die beiden Pragen herauskri. ballisieren: a) Gestelle und Magazinraun d) Personal a) Der Magazinraun ist wie oben festéestellt restlos mit Gestellen 2zwischen 2 und 3 n Höhe ond mit Jüchern gefillt, Noch sind nindestens 30 000 Jde verlagert oder gestapelt. — 40— Für den Zugang gibt es keinen Stellraum nehr. Der erste Gedanke ist selbstvenständlich: Mehr Magazinraum!tn Magazinraum allein genügt jedoch nicht. 82 Es sind ebenso dringend destelle ntig, da sonst die Dücher ge- stapelt werden miissten und sonit nenr oder weniger unzuginglich wären. Wenn nan nun beachtet, dass zwuar die derzei tigen Not- magazine in üblicher Höhe(2-3 n) voll bestellt sind dass je- doch wirkli che Höhe dieser Räiune von 4476 m nicht ausgenutzt ist, so verschiebt sich das Problen nRaun und Gestellen voll- kormen auf die Lösung der Loc Anenee d-h. die Beschaffung von zweigeschossigen Stahlgestellen mit Podest, wie sie oben S. 24 beschrieben sind. Eine andere praktischere und ökonomische- re Lösung dieses Problerls gibt es nicht., Diese Lösung russ in Jahre 1950/51 geschaffen werden, delingt las nicht, so bleibt nur übri=ig, entweder die Neuzugänge zu stapeln und damnit der Denutzung vorzuenthalten oder entsprechend den Neuzugängen à1— tere geordnete und katalogisierte herauszunehmen und diese zu apeln, Diese würden dani t ebenso dor Benutzung entzogen und dazu noch die erhebliche Arbeit der entsprechenden Kennzeich- nung an den Kkatalogen erfordern, Pie 34 tuntion 18t klar, Es iůst nichts übertrieben, das Problen cher noch zu leicht als zu schwer dargestellt. Hiernit ist einer gsanz ausgesprochonen Noulösung das Vort gegeben, weil es einnal gilLt koeine Minute zu verlieren, wern ein restloses und heilloses Durcheinunder vermieden werden Soll und weil andererseits die Endlösung- der Viederauf bau der alten Dibliothek- selbst unter glinstigen Dedäingungen nicht zei tig genug verwirklichh werden kann. Dass trotz alleden der Wiederaufbau der alten B1 b 110thek ni1t allen Mittoln betrieben werden uss, Sollte keines weiteren Nachwelses bedürfen, Ganz abgesehen davon, duss der Verfa-. 22x Ruine mfgehalten werden Imuss=- in Argunent, as dem Staats- bauant und der Finanzverwaltung loaeht eingehen So11 be— ist vom Standpunkt der B4 bAothek noch zu botonon, dass die gegenwärti— gen Verwaltungeriune in Seninargebliude Ludwigstrasse 19, ZWar 0- —— ei·ne ernebliche Verbesserung gegenüber dem früheren zustand darstellen, dass sie jedoch niemals dem echten Bedarf genü- gen. Die Katalogräume sind Für normale Begriffe um 200% 2u Kaeln⸗ Der- Las al 1Sst und bleibt ein Notbenel- Is man- ge1t sowohl an Stellraum Pür die Handbi bliobhek als an Ar- bei tspläbzen, Ausserdem Si nd die Krbei tsplätze höchst un- günstis rings umn einen einzi gen Langen Ti. sch angeordnet. Be- nötigt werden mindectens 120 Plätze gegenüber den 30—-40 vor- handenen, In den Wintermonaten 1949,/50 wurden täglich mehr als 120 Besuoher gezthl t; deh. jeder Arbeitsplatz wechsel²- te 3 oder mehr meal bäglich ssinen Besi bzer und mancher Be- nutzer musste mverrichteber Sache den Léesesaal wieder ver- rassen, da sich kein freier Platz fand. Die Lüftung ist ka- bastrophal bei. einer solchen Benutzerzenl und widers Spricht allen hygienigchen Mforderungen, Dazu reichen im übri gen die üblichen hygienischen Arlagen im Hause in keiner Weise aus, Fiir alle Losesaal bennbzer masculini et feminini generis steht nur ein cinzi ger Abort gur Verrügung! Das zeitschrif- tenzimmer gestatteb picnt or imnel die Auslage der Hälfte aller Taufend genalbenen Zeitschriften⸗ 6— 8 Arbeitsplk.tze an Zzeltschrifbenraum sind ein Honn auf alle schönen worte von der Förderimng wissenschaftlicher Arbeit! b) DPas. J. 2. E. 8. 9.,. 1. Der mazurei chende Personadlbestond mus nlass zu dau- ernder dquaä lender Sorge bieten.,. Dabei haben sämtliche Dienst- Sgruppen Anteil. Doch fallen Liicken in gehobenen mi ttleren, mi tt— Geoinfochen DHenst w der Buchbäinderei im praktischen + 8 Betrieb in erster Linle ins zuge, ber gehobene mi ttlere Dienst mi. vier VoldKrar bon und einer halbtägig bäbigen überpl anmäissigen fiIfskraft, die dazo weogen Schwerhöri gkeit —+* 7 nur im inneren Dionst verwendbar i1st, verteilt sich auf die einzelnon Diensts telaen vie OIgb: 4: Bücherneeens4O, SaldOnb, nbondSbSL e 3 v 3 SV n 17 2: Zei tsorrT ber ud Sornssebzungor, Zs-=Sbandorb(a8-Kat — 42 ⸗ 3: Ti telaufnahme, Ti telschreiben, Haupt-AK[f. Benutzer], Schlusskontro 1e 4: Ausleihe, LS-Kataloge 5:(halbtägig und überp anmäs 4.) Disscrtatäonen, Gdeschenke, 2., AK Die vier Vollkräfte haben ausserdem wöchentlich je 12 Stun- den die Aufsicht über den Lesesaal zu Fführen, in denen natür- lich nur ein Bruchbeil von sonstigen Leistungen geschafft wird. Da aus Raumgründen die Zeitschriftenstelle mit dem zZeitschrif- tenzimmer gekoppelt ist, ist diese Stolle laufend mit Störungen durch Bonutzer-Anfragen zusätzlich belastetb, Für die Unhaltbarkeit der Situatdion sei nur ein schlagen- des Beispiel angeführt, Die Vermehrungsstatistik(siehe unten) weist 8 197 bibliographische Einhei ten nach, wovon 5 883 ech- te Neuzugänge sind und 2 314 Stücke Ersatz für Verlorenes oder wiedereingestellte Bestände aus der Verlagerung sind, Eine ein- zige Kraft in der Titelaufnahme wird zur Bewältigung dieses Ti telpensums mindestens 1 ⁄h¼14 Jahr benötigen, vorausgesetzt, dass sie durch keine anderen Arbeiten in Anspruch genommen wird. Da jedoch(siene oben unter 3) diese Kraft auch noch dic Matrizen für die Vervielfältigung der Zettel und von den Ver- weisungen je 2 für die zu schreiben, die MHatri zen-Korrek- vur zu lesen, die Zettel in den AkK einzulegen und die Schluss- kontrolle durchzuführen hat, werden täglich 24 Arbeitsstunden bel diesem Zzugang nicht ausreichen. Hier liegt ein Engpass, der 8elust bei Hilfestellung von a2llen Sei ten, vor allem beim Matri zenschreüben durch die nicht bibliothekarische Kanzlistin nicht zu überwinden ist. A4s Folgen dieses Engpasses sin zu voerzeichnen: a) Der Ersatz chemaliger Bestände muss weiterhin nach der a1-— ten Neise behandelt wordon, da in diesem Fall meilst nur eine Abschrift des alten AK-Zettels auf das internationale For- mat für den Benutzer-Katalog notwendig ist. Das bedeutet Fortführung der alten systematischen Aufstellung für diese Zugänge und die Gefahr, die miüihsam gewonnene Crdnung in den Bücherräumen wieder aus den Gleichgewicht zu bringen und zusätzliche Arbeit in den Magazinen zu erhalten. b) Rund 2000 zugänge des Jahres kamen über die Eingangs- stelle nicht hinaus. Die Zahl der nicht kabalogisierten und damit Tost unverwertboren Bestände wird m mindestens sgleichen Tempo anwachsen, wahrscheinlich jedoch schneller, und es wird nicht lange dauern, dass ein neuerworbenes Buch ein Jahr und mehr braucht, bevor es dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden Kkann, Man kann zwar dorauf achten, dass besonders wi chtige Genrauchsliteratur nicht schematisch naoch den Zzugang, sondern beschleunigt durgh den Geschäfts- gang geht, natürlich auf Ksten des übri gen,. Wer aber wi 11 und kann immer entscheiden, was vichtig und was nicht wich- tig ist? Zwei zusätzliche i plomkräfte und zwei Schreib- kräfte sind allein für die UÜberwindung dieses Engpenses notwendig und zwar, wie noch besonders betont sei, nur Für die Erledigung der laufenden Arbeiten, Die Probleme der Erfassung der ehemaligen Semänarbib1i 0- theken für unsere Kataloge und der Uberführung der in den al ten Katalogen erfassten Bi bliotheksbestände sind dami t Jedoch nicht gelöst, Es bedarf dazu ausserordentlicher Per- sonalmi ttel auf Jahre! Eine weitere 4. 4 O DJoren 1s rsschl-essl. für die Aufsicht und allgemeirn- KAuskunft im Iesesas.l, für die Lesesaal-Eataloge und Ordnung der Lesesaal-Bi bliothek eine Selbstverständlichkeit sein, wenn im Laufe des Geschäftsjahres durch die melst mo- natlich verlängerte Pinstellung eines ausserplanmässigen Amtsgehilfen ab 1.November 1949 eine gewisse Erleichterung eintrat, da dieser zum Teil die allgemeine Aufsicht im Lese- saal übernehmen konnte, so ist däeser zZustand doch nur als elne Notlösung zu betrochten, vor allem, da für die Ertei lung von bibli ographi schen und bibliothekarischen Auskünften an dieser Stelle eine Diplomkraft unentbehrlich erscheint, Ein Engpass ähnl ich dem der T†1telaufnahme lIiegt auch in der Buchbinderei, Diese ist Mmfang der zwonzi ger Jahre so an- gelegt, dass sämtliche Buchbinderarbeiten unter Verzicht auf Heranzdehung fremder Lohnbuchbindereien im ei genen Betrieb er- ledigt werden konnben« Dem entsprach bis zum Zusanmenbruch unter Führung eines Werkmeisters orne Belegschaft von 6- 10 gelernten Buchbindern und unter Umständen noch mehreren Lehr- lingen und ebenso Maschinen, Werkzeug und Gerät(einschliess- lich Vergoldung). Eine reguläre Brledigung aller laufend an- fallenden Einbandsachen erfordert z, wenigstens Zwei wei- tere gelernte Buchbinder, Angesichts der Tasasche, dass eine Komplett eingerichtete Verkstatt Tür 10 und mehr gelernte Kräfte zur Verfügung steht und dess diosc z⸗Zt keineswegs aus- genutzt wird, 18t wirtschaf blich gesehen die Heronziehung frem- 5* der Betriebe nicht trasbar, ganz abgeschoen davon, dass im Bibliotheksetat dafür keine Mi bhel V orgéesehen sind, Es Ssei ausserdem nicht ganz unbeachbet gelas dass Z2⸗2t den B4 b110— sen theksansprüchen genügend Buchbindonsien am Ort kaum bestehen, ᷣ Als wirtschaftlich günstigste Lösung, den Rückstand der oben beschriebenen ungebundenen und o rorarierenden Bestän- de auf zuholen, erscheint neben der Einstellung von mehreren gelernten Buchbindern die Einstellung von ungelernten EiIfs- kräf ten für alle Vorrichtungsarbei ten einschliesslich des Heftens und zwar auf jeden gelernten Buchbinder eine Hilfs- kraft, Die gelernten Kräfte wiürden dadurch für Aufgaben frei und könnten ihre Arbeitsleistung ihre eigenen verdopbeln, Der den Hauptkosten-Faktor AarsveLlendo Lohnante1l an den Bindekosten würde so um 30% gesenkt werden, Es ist merkwür- dig, dass diese in der freien Wirtschaft absolut selbstver- ständliche Möglichkeit noch nie in Betracht gezogen wurde, Ein Beweis, dass awech der Nagazindienst, die Expe di tion 2 * — — + 9 usw⸗-;, wofür Zzwo- Hi Ifsamtsgehilfen, entlohnt nach T0A X zur Verfügmns stehen, Ur.terbosebzt 18t, scheint kaum notwen- 1g⸗ Es ist auch wohl eir Uaikum unter allen Personaletats der Bibllotheken, dass plormässige Magozinvorwalter und B1 bIIOtheksgenilfen vollkonmmen fehlen Es sei aber trotzdem noch darauf verwiesen, wae umstäandlich und ze4. traubend das Aus- und Einsbellen der Piener bei den beengben Raunverhält- nissen 18 b. Fast sämtliohe Regale naben edlne Höhe von 3 m und darüber und sind nur mnit Leitern zu benutzen, Die räüum- 4i che üntfernung von fast ednem halben Kiü.Lometer zwischen dom Hauptmagazin und den Veswal bungsräumen wirkt sich recht fühlbar aus. Auehn auf die ungeheure Ledlstung der beiden Hilfsamts- gehilfen imn Bau von Notgestollen und allen anderen denkba- — 5„e„ 3 K 4„ 3 ren dami b verbundenen Nebenarbei ten wäe zoB,: das Legen 5 von Notlichtanlagen, das ewlge Uns bapeln von tausenden von Bdn wurde bercits hingemesen dn Regentagen hat einer ge- nug zu bun, un auf die Undt ehtigkeiten des Notdaches zu ach-— ben und die Wfgestellten Benälter, Einer und konservendosen Zzurechtzurücken und auszuschiitten, ZwWoi welbere Magazin- kräfte sind unb dingt erforderlich, dazu ein Bote Oder wenis- stens ein Lauf junge- Und schliesslich bedorf GG Kein sSsonderen stabisti- 00 schen Nachwolsos mehr, dass=- zunal in Hinsicht auf den im 9 ₰‿ Aufbau befindlichen und UÜbeslegung und Zeit boanspruchenden neuen Sachkatalog- der wissenschaftliche Dienst neben der täglichen Routine-Arbeilt Kkeine Zedit mehr finden kann, sich d en Aufgaben der Bi bliothoek zu wiädmen, die von Haus aus M 1 56 1 Ab A 4 7 m 4 gerade die inre ist, Träge und Übermi tler altor Tradition . 7. 56*— 2 61 5—,— ä— gu Sain, Gedacht dot un die Pf ege dor vGamnlungen, der Handschriften, der Inkunabela. der und Ostra- Ka mi t all den danit verbundenen sten drin- 12 S s Sas ge eeee en enn d genden Aufgabon, die beoi dεν ε¶πᷣsᷣmär bägen Bosebzung des VlSSCHScha b 4. v ons. e 84 b44Orhekari sche 5 vor Mgeon Stehen, ist für den veranswortli chen Bi bliothekar eine fast unerträgliche Be- lastung. Doch dabei bloibt es nicht, Ganz aktuelle Aufgaben durecn die die Bi bliothok ihre Schlagkraf t und Lels bungsfähigkoelt 1m Dienst von Bi Idung, Studi um und Forschung stelgern Könnbe, wi e der dringend erwünschte Schla ewortk talog, der Giessener 304t- schrif ten-Katalog, der Giessener 8 amme Ikatolog Kkönnen dber den Status dos Projektierens nicht hinausgelongen, Die Mfar bodtung der Reste für die Sachkabalogo mMse, gelbst wonn die alphabe- tischo Kabalogisisrung kein Problon Fiir sich darstellon wWürde, zu einer Massenstauung am 3 achkatalog fTiüihren, In diesen Zusaunmonhang dist nuch das Univorsi bät S-Archiv zu nennen, Seit dem Neubau der B1 b15Othek 1904 in der Bi b11 0— thek untergebracht, 1st es alle zZzoeit oin Er vomdkörper in der B1 b11 oOthok geblleben und nl emals edsontlich von der B1 b 110— thek botreut worden, Die einzige Bozichung zwi schen Imivorsi- tätsarchiv und Uiveosi tätsbi bliobhen bestand in ihrer räum- li chen Kopplung doh, in der Tatsache, d e unter einem Dach untergebracht waren, Vonn aber schon zu Zei ten der Uni- versitätsbibliothek mit ihren 6 Bibliothoksräten sich Keiner der Bi bliothekare des Archivs armehen konnte, sondern an unbezahlter orarabgelehrter der einzige war, der sich zunindest Seit 1907 ohne amtlichen Auetrag darum berilhte, so ist unber den heutigen Verhäl tnissen nicht einzu uschen, wie eine sach- und fachgerechte Betreuung des Archi vs heute durch die Bi b110- thek erfolgen kann, Von den zustand des Archi vs nach der Ver- lagerung und den daraus resultierenden Aufgaben wurde oben ge- sprochen, Diese Aufgaben müssen ungelöst bleiben! Das Resüme zum Problen des Fer'Sonalbesbandes kann kurz sein, Trotz intensiveter Arbeit, trotz allen Bestreobens nach Vereinfachung und unter Beschränkung auf das Allernotwendi g- ste blei ben Reste sogor in laufenden pPens 8un, Aufbeau- und Ent- wi cklungsarbeiten, für die auf Grund des zur Verfügung ste- benden Materials recht günstige Aussichten beständen, sind ausgeschlossen. Die gründliche Beuarbei tung der Dauschlisten der Notgemeinschaft, durch die manche der gerade in Giessen So ausserordentlich zahlrelchen Lücken in den Zeitschriften- beständen geschlossen werden könnten, ist in den meisten Fällen aus Zei tmangel nicht möglich,. Eine Beteiligung der B4 bliothek an überörtlichen bibliothekarischen Planungen wie dem Hessischen Zenbtralkatalog in Frankfurt/Main, an dem Katalog der Auslandditeratur in Göbtingen, an dem Gesamt- verzeichnis der ausländischon Zeitschriften u. a. kann nur beschränkt und insoweit erfolgen, als die entsprechenden Giessener Meldungen als Durchschlag aus der lauf eeOenden Arbeit abfallen. Eine Durchsicht der Kataloge auf ältere Be- stände und ein Aufarbeiten des Zurückli egenden für di ese Zweoke 18t absolut undiskutabel, Die Giessener Bi bliothek 1st damit l1eider in der Praxis von der allseitig geforder- ten und unentbehrl ichen Gemeinschaf tsarbeit der deutschen Bi b4iotheken ausgeschlossen, Nur eine grundlegende Verbesserung der Personalverhältnisse kann hier eine Anderung herbeiführen. Mit Notlösungen 1st es niocht getan. —,—.——,— ,——.,.— Es gäbe kein rechtes Bild der Gesamtlage und vielleicht Anlass zu Missdeutungen, wenn im Schlusswort nicht auch die Frage der Mittel für den Büchererwerb nochmals kurz gesfreift würde, obwohl oben(8.18 ff.) bereits das Wesentliche dazu gesegt worden ist. Für die Beurteilung sind zwei Gesichts- punkte im Auge zu behalten, Einerseits steht trotz des fast totalen Verlustes der „Undversi tätsbibliotheku an magazinierten und katalogisierten Büchern aus den geretteten Beständen, ferner aus den Dublet- den und vielen unbenrbeiteten Resten und unter Einbezichung — 48 der Bibliotheken der ehemali gen Universitäts-Seminare doch eine recht beträchtliche Büchermasse zur verfügung, die eine nicht üble Grundlage für eine allgemein- Bibliothek darstellt, die nicht blos rrron Bildungsaufgaben dienen sondern in eini gen Teilen sogar der Speziealferschung wi chbiges Arbeitsinstrument sein kann. Allerdings gibt es ach Lücken, die 231 bst für e4- ne allgemeine und nicht mit besondernen Aufgaben für die Spe zi a²- forschung bedachte Bibliothek uner träglich sind, wie auf dem Gebiete der Literatur und Li teraturgeschichte, der Kurstwissen- schaft und anderen, die am ehesben durech Rückführung der auf Anordnung nach auswärts abgesebenen echemnali gen Insti tutsb1 b1 10— theken geschlossen werden könnten, be denen das Giessemr E1- gentumsrecht nie angezweifelt worden ist. S0O11te diese Lösung aus irgendwelchen Grinden nicht in Frage kommen, so muss zur Auffüllung dieser Lücken ein entsprochender Sonderbetrag ausge- worfen und der Bibliothek zur Verfüguns gestellt verden, Eine verentwortungsbewusste Kulturverwaltung wird es nicht dulden können und dürfen, dass in einer Hochschulstadt Literatur und Kunst wegen Lücken in der Bibliothek nicht gepflegt werden kön- nen und dass der allgemeine Bildungsdrang gerade auf diesen grundle genden Gebieten gehemmt wird, Es sei ferner erinnert an den motwendi gen Sonderf ond für den Wiederauf bau des verlorenen bibliographi schen Apparats, ohne den keine Biblicthek einwandf reie Arbeit Leisten kann, Diese Lücken aus lauf enden Mitbeln zu ergänzen wäre selbst dann ausgeschlossen, wenn keine weiteren Aufgaben zu erfüllen wären. Auf der andern Seite ist mit der Errichsung der Justus Liebig-Hochschule der B1 bliothek eine Auf gabe als naturwissen- schaftliche, human- und veterinärmedi zini sche und lLandwirt- schaftliche Spe zialbibliothek zugef allen, in der sie praktisch von Grund auf neu bauen muss, wem Sie ein brauchbares Instru- ment der Hochschule in FPorschung und Lehre sein und werden 80113 da auf diesen Gebieten die enemnli gon Univorsi bätsinsti tute mit 23.. lhren Bibliotheken erhalten bledben mussten, gab es für die B1 bliothek hier nichts zu erben und so machen sich hier die Verlusbe der Universi tätsbi liothek besondors Krass bemerkbar, Auf die Notwendi gkoit, dio in verlust Seratonen zahllosen älteren Zei tschriftenreihen zu ensetbzen, wurde mehrf ach hin- Sewäesen. Daneben wäird aber die zanl der wegon der neuon Aufgaben Eeu zu beziehenden Zei bschriften beträchtlich zu- nehmen ebenso der Bodarf an Handbüchern, Lohrbüchern und Monographi en. Da imn diesjährigen Etot über 50% der Mittel elir Zei t- schriften verwandt wWurden, wird bei einer Erhöhung der zZeit- schrif benschl für Bücher Kauf etwas übrig blei ben, Dass un- ter solchen Umständen die 1aufenden Mittel von rund 40. 000-M nur ein Tropfen auf den hes. Sen Stoin darstellen, muss jed- dem einleuchten, So begründet sich von dieser Seite eine drin- Sende FPorderung sonohl in Hinsicht auf einen Vicederafbau- Sondorfond als auch auf cine Ersöohung der laufenden Mi btel. 1. 1) Hausn a 1 4 1949, 2a.) 1fde Betriebsmibtel(Unterhaltung, Hei zung, Bürobedarf, Inventar, Einbandmateri a.) Ausgaben: 5 452 36 DI b) Sonderetat für Wiederbeschaffung Von Inventar Ausgaben: 5 807, 80 M c) Bücherbeschaf fung Ausgaben: 41 772,55 M, darin 800,— DM Inst. f. Lai bes- übungen d) Personal 1 Di rektor: 2 Bi b1fOotheksräte, 2 Inspektorinnen 2 apl., Inspektorinnen Angestellte: 1 Verkmeister(T04 VIIT), 1 Konzleiangestel1- te(1OA VIII)„ 2 HiIfsamtsgehilfen(10A X) à8— Arbeiter: 1 Buchbäindergehi1e 1 Buchbinderlehrling 1 Putzfrau 3 überplanmässig: 1 halbtägi ge Hi lfsarbei terin dazu ab 1. X. 1949(b18 30. IX. 1950) 2 Prakti kimtinnen 15 7 und 1 apl. Amtsgehilfe(IOA IX) ab 1.XI 1949. b 2) Bücherver n a) Lasgaben b Vermehrung in bibliogr., Banden insge samt: 41 772, 55 M 1) insgesamt: 8 197 nach Fächern: 2) nach Fächern: 1) Allgemeines 4 359, 51 M. 1 41⁹ * Theologi e. 3,1, 52 u 1 388 3) Becht u, Stuat 2 2475,92 n„5, 572 4) Volkswirtschaft 510⸗ 96 1 5. 85⁵ 5) Medizin 8 944, 58" 77 593 6) Vet-Medizin 2 492, 49".⸗ 136 7) Nathemati k 2 019., 98* e. 121. 8) A11g.⸗ und bi. ol., Naturwi 8s, 6 347, 07 n„.. 269 9) Ubrig. Naturwi ss. 6 663, 42". 260 1O) Land- u. Forstw, 2 752 ,07„ 2 e4 319 11) Technik 4 470, 73* 2*. 157 12) Geschichbe 1 89535,13 2„» 956 13) Sproche u⸗Lit. 1 008, 34„ 375 14) Neue schöne Lit,-,— u.,⸗ 376 15) Philosophi e 432 ,25 5.. 153 16) Kunst 540,—* 37 1711 17) Univ.- und Schulschriften... 1 85 18, Drucke des—,— ¹ 495.—17, Ihd. 9.„ 88 19) Handschriften„„ 5 20) Karten. 42 198, 37 MI 8 197 Bde (ohne Rabatte!) 3) nach Erwerbsart: Auf ausländ Eteratur entfallen Kauf 1 674 davon 2 518, 50 DM dausch 1. 896 Von den tatsächl. Ausgaben in Geschenke 2 313 Höhe von 41 772, 55 M[SPflicht] entfeallen auf: Anedeicemo becl Bücher: 19 427, 40 M u, aus der Vor-- Zss: 19 767,63 DM Iagerung 2 74 hortsetzg: 2 577, 52 u 8 197 3) 5) — ◻ b 4) Zuwachs in Buchbinder--Bänden 1.XTI. 49! Olne MHsser- tationen! 3 133 Bde(davon 170 Mappen, meist un- vollständige ältere 201. ½- chriftenjahr gänge) b 5) zuwacns in fan Metern ab 1.XI. 49! Ohne Dissertationen! 80.77 m Gesamtbestand an verlücberoen Büchern — am 31.,111.1990(omne chemalige Insti tutsbibliotheken) 55 307 Bde; 7 747 Disser ationen, Dazu ehemali ge Institutsbibl-otheken: ca 30 000 Bde. GesantbeostandN an nient aufgestell ten und nicht : 1 verfügbaren Biichern(goschöätzt) rund 50 000 Bde Lbaufende Zeitsohr i I ton; 997 davon 455 aus ländische auf den Tausen entfiallon von der Gesambtzahl? 386 aus ländische und 101 inändische Zss, Benutzunzg a) Ausleihe Gesamtzahl doer Dostellungen 10 949 1 — Davon positiv erledigt 8 35/ 77 Verliehen 1 027 S 9% Nicht vorhanden 1 426= 83 Noch nicht verfügber o. im L8 139 ⸗ 173 —.— õ Ausleihe am Orts 7 423 NVerke n an den 18: 193 h Bestellungen an auswärti ge B1 bliotheken? 1 803 einge gangene Bände: 1 356 Bestellungen von auswärti gen B1 bliotheken: 875 ausgegebene Bände: 436 Bestellungen von auswäart. Einzelpersonen: 820 ausgegebene Bände: 305 Nach auswärts veorliehene Handschriften: 5 Von 14 entli ehene 4:— .————— b) Lesesaal öffnungstage 285 Benutzer 4. 163 V Durchschni tt-l. Benutzerzahl 60,5 pro Tag b Ausgeliehen aus dem Lesesaal 923 Bde n n„ Zoltschr. Zimmer 1 408 einzelne Hef te ——⸗———— —,—,.,—.—.—.—.,.—,.—,.—.—,—.—-——⸗,—.—.—.—.—,.—.—,.—.,.—.—,.—,—.— a⸗(ElIlenberger-Schiit z,) Jahresbericht über die Leistungen auf dem Gebiet der Veterinärmedi zin, Jg 1(18 1)- 50(1930) Chemisches Zentralblatt 1899- 1944 Zeitschrift für Botanik 1— 38, 4 Botanisches Zentralblatt 98(1905)- 178(1942/4) 5 Bücken, Handbuch der Musikwissenschaft Klute, Handbuch der geographischen Wissenschaft Goedecke, Grundriss z,Geschichte d. Dt. Dichtung. 2, Auf 1. Propyläen-Weltgeschichte- 1- 10 —— British Museum, Catalogue of printed books, 2,. ed. 2., 3- 42 — — 54 b) An Tauschmaterial stellten zur Verfügung: die Glessener Hochschul gesellschaft: 80 Exemplare des Bandes 18 ihrer"Nachrichten“ die Oberhess-Gesellsch, f. Nat.- u. Hei 1k. 364 Exemplare des Boriehtosn Band 24 c) Besondere Geschenke gingen ein von: gan. Rat Dr. Re tter, D. 1 enburg(3 kompletbe medi z1— nische Zzss mit 130 Bdorn, Frau Pfarrer Becker, Giessen, FPrau Professor GIasSer, Giessen, der Kgl. B1 bliothek, Kopenhagen Das Brret i 8Shn Coöouneci 1, London, spendete Fre4.— Abonnements von 14 bedeutonden naturwiss,— technischen englischen zZeitschriften, die Gernanistie Zociety, llew YVork, freie Jahrosabonnements vVo 73 ameri kanischen 2ei t- schriften. Krankheitsfälle von längerer Dauer: 1) Dr. Rehmann 11.IV.- 30. VI. 1949 2) Münch 2. V. 20. 5 3) Butka 20., V. 253. VITL. 4) TetzlafT 10,XIT,— 12, 1TI. 5) Seibel. 30, 1,-— 27. II. 1950 13.III.- 11, IV.* nE.TMe 27,II,- 15.111 1. V, v u — — — — . 1 Die Fälle 1), 4), 5) blieben ohne jede Vertretung, während die Fälle 2) und*) wendigstens zu einen Teil durch Vertretungen ausgegli chen werden konnten. X XLX Æ X △᷑ N N Am 1. X, 1949 traten Drl. Anneliesc Lutz aus Butzbach und n Ellsabeth Schmidt aus Giessen als Praktikanbin ein ab 1.XI. 1949 wurde Herr Heinrich Korpf, der in der Krank- heit von Frau butka als Vertretung in der B4 bliothok bereits tätig war, ausserplanmässig als Amtsgchilfe beschäftigt, Der Buchbinderwerkmeister Vi 111 Schneider war am 18.TV. 1949 die Putzfrau Maria Verner am 1.VI. 1949 25 Jahre im Dienst der Bibliothek tätig. Es sei nachgetragen, duass die Inspektorin Marianne Hoeser bereits amn 16,TV. 1949 ihr silbernes Dienst- Jubi läum feierte, dass der Unterzeichnote mit Wirkung Vom 1.I1I. 1949 die Leitung der Bibliowrhok unternahm. S8 C H 4 HK. E. A B1 nlelitung Selte a) A11gemeines und Bauliches. 1 b) Bestand an Büchern ue Sondersammlungen 3 1) Verluste. 2) Gerettetes 3) 2zugänge 1944/5 bis 31.IIT. 1949. 4) Auf gestellte u. verfügbard Bestbände um 31.3. 1949. 5) Noch verlagerte, gestapelte oder sonst wie nicht benutzbare Bestände, c) kataloge.. 6, d) Personal 3. 9 dBDas Janr 1949/ 1930. 10 . 1) Arbeitsräume 2. 10 b 2) Kataloge.. 12 3) Aufbau der 18-Handbibliothok u, des bi bliogr.Apparats. All genoines zur Büchorvermehrung. 18 4) Magazinraum und Gestolle. 23 5) Ordnung der Büchorbeständc 6 24 6) Bauli chos 2. 27 7) Mobi lar und Gerät 4 30 8) Verschiedenes.. 31 9) Ungebundene Bestände, 2 32 10) Sondersammlungen: Hondschriften, Inkunabe In, Universi tätsarchiv, Papyri ueOs traka, Ur- kunden.. 33 O Auswertung 2. 37 dH Svdatist i k. 50 Besonder c Erworbungen 53 F Persono„1 9 ◻§6. G 0£ϑ 0 0 0 Gh BUCHBINDERHE GORICH GMBH 8 r9 rel.⸗ O 64 24/8 13 929 Fax: 0 64 20 59 92 9 ๠5 51 .5 !. 8 —* .se. 8 *. — ,,4 7, .ſe 8 4 2 UB Gieße SAp 48 6034/ 149 UB Geeßen. 5 Z' Dir. O em Colour& Grey Controſ Chart ao Blue Cyan Green Vellow- Hed Magenta Wnite Sutey Greye Srey 3— Grey 4 Black