4 2 2.— Mede 1 Aku pkeler, Mol. h, Grundzuge der Conſtitution der Cattia, Burſchenſchaft zu Gießen. Motto: Strebe immer zum Ganzen und kannſt du ſelber kein Ganzes zefm als ein dienendes Glied ſchließ an ein Gan zes dich an! Schiller. Gedruckt bei C. Schild in Gießen. — 1 NAAR=B. ..„ d. Art. 1. Unſer Wahlſpruch ſei: Licht! Liebe! Leben! unſere Fahne blau⸗roth⸗gold. Art. 2. Wir bilden einen freien Verein, der ſich gleicherweiſe die Ausbildung des Geiſtes, wie des Gemüths zur Auf⸗ gabe macht. Die Ausbildung des Geiſtes betreffend interpretiren wir dieſelbe dem Streben der Zeit gemäß dahin, daß wir dar⸗ unter die wiſſenſchaftliche Ausbildung im Allgemeinen und die politiſche im Speciellen verſtehen. Art. 3. §. 1. Säumtliche Brüder der Berbindung ſcheiden ſich nach den Fakultäten in Abtheilungen, welche ſich einzeln wöchentlich wenigſtens einmal behufs wiſſenſchaftlicher Erör⸗ terungen zuſammen finden. §. 2. Jede Abtheilung erwählt einen Vorſitzenden und Schriftführer auf die Dauer von vier Wochen, denen die Leitung der Verhandlungen übertragen wird. — 3— §. 3. Allmonatlich findet ein allgemeiner, wiſſenſchaft⸗ licher Convent ſtatt, in welchem die Protokolle der einzelnen Abtheilungen verleſen werden, und wiſſenſchaftliche Gegen⸗ ſtände allgemeinern Intreſſes zur Sprache kommen. §. 4. Die von den einzelnen Abtheilungen angeſchaff⸗ ten Bücher, Broſchuren, Zeitſchriften ꝛc. gehen in die Ge⸗ ſammtbibliothek der Verbindung über. Art. 4. Die politiſche Ausbildung betreffend halten wir: a) Zeitſchriften und Journale, h) allwöchentlich einen politiſchen Convent zur gegenſeiti⸗ gen Aufklärung und Belehrung, ſowie zur Rekapitu⸗ lation aller jüngſtvergangener Ereigniſſe in freien Vorträgen,. 18 c) pflegen wir außerdem mit Progreß. Verbindungen an⸗ derer Hochſchulen Correſpondenzen. — Art. 5. Die oberſte Leitung der Verbindung übernimmt der Präſident, dem ein Sekretär, ein Kneip⸗ und Fechtwart zur Seite ſtehen. Art. 6. Die Aufnahme iſt bei den Angemeldeten durch die reg⸗ Theilnahme an den betreffenden Conventen, der Kneipe und W ps——— . — 4 ˙— dem Fechten reſp. Turnen bedingt und beruht weſentlich auf der moraliſchen und intellektuellen Individualitäͤt. Jeder Angemeldete hat eine Prüfungszeit von drei bis fünf Monaten zu beſtehen. Art. 7. Den Conkneipanten iſt der Beſuch der Kneipe und die Tbeilnahme an den Fecht⸗ und Turnübungen geſtattet, wo⸗ „ für ſie einen verhälnißmäßigen Beitrag entrichten. Art. 8. Allwöchentlich halien wir zweimal Kneipe, bei welcher eine ſogenannte Bierzeitung aufgelegt wird. Art. 9. In Turn- und Fechtübungen ſehen wir ein Mittel zur gleichmäßigen Ausbildung des Körpers und des Geiſtes. Art. 10.. Die Frage über das Duell erkennen wir nicht als Prin⸗ zipienfrage an und wird daſſelbe officiell von der Verbin⸗ dung nicht begünſtigt. ——ꝛ:—— — ,— 2h ee e S Ja d7, vu 6 2, e z 4 2ee nr eurn — Mittheilurg der Grossh. Universitatsbibliothek zu Giesser. 8 Sh 89 4 Mua, Knu A. aw. bvhe, ee,, en, ep e. aen— k eò Rn a= ,/ A, Wr, 3 „. —— ne aeeuch. re. —ꝛÿÿÿ—ö—ÿ———.— & MSdam, tkud PKctet Whol. M. 97 2 Colour& Grey Control Chart as Blue Cyan Green vellow Hed Magenta Wite Grey ¹ Grey 2 Grey S Grey Black Motto: Strebe immer zum G anzen und kannſt du ſelber kein Ganzes ſein, als ein dienendes Glied ſchließ an ein Gan⸗ zes dich an! Schiller. Gedruckt bei C. Schild in Gießen. —— ——— 1 1 4* 3 4 —