3) Die beiden Professoren Mencke und Krebs, sowie die Con- rectoren FRirschbaum und Schulz, erhielten Besoldungszulagen.
4) Der Candidat der Philologie, Franeke aus Wichtshausen, wurde von Seiner Hoheit dem IIerzog zum Conrector am Gymnasium mit einem jährlichen Gebalt von 600 fl. gnädigst ernannt.
5) Die Candidaten der Philologie, Zickendrath von Langen- schwalbach und Pernhardt von Raubach, wurden als Collaboratoren mit einem jährlichen Gehalt von je 400 fl. angestellt.
6) Den kalligraphisehen Unterricht in den vier Pädagogialclassen ertheilte provisorisch der hiesige Privat-Schreiblehrer C. Nohs.
7) Der arithmetische Unterricht in den 4 untern Classen wurde
vom 1. Januar 1345 an dem Elementarlehrer Noth dahier provisorisch übertragen.—
Die biographischen Skizzen der drei nenen Lehrer folgen hierbei.
A. Eduard Christian Franeke, geboren am 25. März 1311 zu Wichtshausen, einem Dorfe der Grafschaft Henneberg im Röniglich Preussischen Regierungsbezirke Erfurt, woselbst sein Vater Prediger war, wurde nach dem Tode des Letzteren in der Fabrikstadt Suhl bis zu seinem dreizehnten Jahre erzogen, besuchte hierauf fünf Jahre lang das Gymnasinm zu Schleusingen und bezog nach bestandener Maturitäts- prüfung die Universität Halle, um Theologie zu studiren. Nach absolvir- tem akademischem Triennium, in welchem er zwei und ein halbes Jahr ang Mitglied des unter Gesenius Leitung stehenden Seminars für alttestamentliche Exegese gewesen, war er bis zum Herbste 1833 HHaus- lehrer, seit welcher Zeit er, bis zu Anfang des verflossenen Jahres, eine Lehrstelle an dem Privatpädagogium in Weilburg bekleidete. Nach- dem er hierauf die vorschriftsmässige Staatsprüfung„vorzüglich“ bestan- den hatte, wurde er unterm 21. Mai 1844 unter die Zahl der inländischen
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