Aufsatz 
Zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Limburg a. d. Lahn : 1. Teil
Entstehung
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1. De. Romuli regno. 2. Saguntum a Poenis expugnatur. 3. M. Scacvolae dictum: Et facere et pati fortia romanum esse exemplis probetur. 4. De initio tribuniciae potestatis. 5. Hannibalis ab Rhodano flumine usque ad Alpium iugum iter describitur. 6. Quam mobilis sit aura popularis demonstretur. 7. Quomodo Cicero sibi Milonem defendendum esse putaverit. 8. De Commio Atrebatè. 9. Utrum Ci- ceronis an Asconii de Clodii caede narratio vidcatur esse verior. 10. Qui factum sit, ut Cicero patefacta coniuratione Catilinaria in exilium sit profectus.

Unter-Secunda. Ordinarius: Oberlehrer Hillebrand.

1. Religionslehre: a. katholische: combinirt mit II a.

b. evangelische: combinirt mit IIIa.

Deutsch: 1. und 2.: Lesen und Erklären von Ge- dichten, vorzugsweise von Balladen und Romanzen Schillers. Auswendiglernen und Vortrag derselben, sowie Versuche kleiner prosaischer Vorträge.

Metrik und Poetik sowie die Lehre von den Figuren und Tropen im Anschluss an das Gelesene. Aufsätze mit vorausgehender Ubung in der Invention und Disposition. 2 St. Krämer.

Im letzten Quartal mit II a. Hillebrand.

Lateinisch: 1. Vergil. Aen. I. 2 St. Dr. Becker.

Liv. VII, c. 29 bis Ende, VIII, 111. 4 St.

Grammatik: Die Lehre vom Gebrauch der Tem- pora und Modi. 2 St..

Stil: Mündliches UÜbersetzen aus Süpfle's UÜbungs- buch II. Wöchentliche Exercitien oder Extemporalien nach Dictaten. 2 St. Der Ordinarius.

2. Vergil. Aen. II, III. 2 St. Dr. Becker.

Liv. IX, c. 116, X, c. 16 20; Cic. de imp. Cn. Pomp., pro Deiot. zum Teil. 4 St.

Das Übrige wie unter 1. Die Grammatik nur ausführlicher und mit Wiederholung der Casuslehre.

Der Ordinarius.

Griechisch: 1. a. Hom. Od. II und III. 2 St.

Meister.

b. Xenoph. Hellen. I und II mit Auswahl. 2 St.

c. Die Lehre vom Num., Gen., Art., den Casus und Präpos. nach Curtius. Zweiwöchentliche häus- liche Exercitien oder Extemporalien und wöchent- liche mündliche Ubersetzungsübungen aus Böhme,. 2 St. Colombel.

2. a. Hom. Od. IV, V, VI, VII. 2 St. Meister.

b. Xenoph. Hellen. III und Herodot V, mit Aus- wahl. 2 St.

c. Nach Wiederholung des unregelmässigen Teils der Formenlehre wie 1. Colombel.

Französisch: 1. Plötz Schulgrammatik bis Lect. 50. incl. Ubersetzung der betreffenden Ubungsstücke aus Plötz. Lernen der Vocabeln. UÜbungen im Sprechen des Französischen. Zweiwöchentliche Clas- senarbeiten oder häusliche Exercitien. 1 St. Michaud: Histoire de la première croisade. 1 St.

2. Wie unter 1; ausserdem in Plötz noch bis leet. 53 incl. 1 St. Capefigue, Histoire de Charle- magne. 1 St. Westenberger.

Geschichte und Geographie: 1. und 2.: Die Geo-

ie und Geschichte Griechenlands bis zur Zeit Srerhi nd in 2 noch kurze Ubersicht der Geo- graphie und Geschichte der orientalischen Völker. 3 st. Colombel.

Mathematik: 1. und 2.: a. Arithmetik: Gleich- ungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbe- kannten; Lehre von den Proportionen, den Potenzen und Wurzeln; Quardratwurzelausziehen.(Koppe's Arithmetik, Heis' Aufgabensammlung). 2 St.

b. Geometrie: Von der Ahnlichkeit der Fi- guren, von den Verhältnissen und der Inhaltsberech- nung der geradlinigen Figuren, Ausmessung des Kreises.(Koppe's Geometrie.) 2 St. Schenck.

Physik: 1.: Magnetismus, Elektricität. 1 St.

2. Allgemeine Physik; Magnetismus, Elektricität. 1 St. Schenck.

Themata zu den deutschen Aufsätzen:

1. Dic cur hic. 2. Uber die Behandlung des Stoffes in dem Gedichte Schillers:Die Kraniche des Ibykus. 3. Der Vollkscharakter der Spartaner, nachgewiesen an ihren Einrichtungen und Sitten. 4. Bedeutung der olympischen Spiele für das griechi- sche Volk. 5. Vergleichung des Grundgedankens der Kassandra mit dem Inhalte desSiegesfestes von Schiller. 6. Der Charakter des Odysseus nach Homer als Typus des griechischen Volkscharakters.(Klassen- arbeit.) 7.Das Schloss am Meer(von Uhland) in zwei Bildern. 1. Welches sind die Gründe der Aussöhnung zwischen Bertran de Born und seinem Lehensherrn?(Nach Uhland's Gedicht.) 2. Der Charakter des Ritters in Schiller's Gedicht:Der Kampf mit dem Drachen. 3. Welchen Einfluss übte die Lage und Beschaffenheit Griechenlands auf die Geschicke und den Charakter des griechischen Volkes? 4. Die Nachteile des Aufschiebens. 5. Die Vorteile, welche die Eisenbahnen bieten. 6. Die Grundidee des Schiller'schen Gedichts:Der Ring des Polykrates verglichen mit der entsprechenden christlichen Anschauung. 7. Der Dichter und Sän- ger, geschildert nach Schiller's GedichtDie Kraniche des Ibykus. 8. Die einzelnen Beweise der Freund- schaft in Schillers Bürgschaft. 9. Wie verwenden die Menschen das Wasser? 10. Die Grundgedanken der Gedichte:Graf von Habsburg undGang nach dem Eisenhammer mit einander verglichen.

Ober-Tertia.

Ordinarius: Oberlehrer Colombel.

Religionslehre: a. katholische: 1. Das Ge- wissen, das Sittlich-Gute und das Sittlich-Böse im allgemeinen. Die Gottes- Selbst- und Nächstenliebe. Die Pflichten gegen Gott, die Eltern und die Obrig- keit(nach Dubelmann's Leitfaden.) Erklärung latein- ischer Kirchenlieder. Übersicht über die bibl. Go- schichte des A. T. 2 St. Westenberger.

2. Einleitung in die Religion. Die einzelnen Glaubenswahrheiten. Das Dasein, die Eigenschaften, die Dreipersönlichkeit Gottes. Die Schöpfung, der Sündenfall. Der Erlöser und sein Werk. Die Kirche (nach Dubelmann's Leitfaden.) Sonst wie unter 1. 2 St. Westenberger.