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Gautier bietet dem Bernier an, den Streit der beiden verfeindeten Geschlechter durch einen Zweikampf zu been- den,¹) worauf dieser eingeht.²) Nachdem vereinbart worden ist, dass jeder von nur je einem Freunde begleitet sein soll, trennen sich die Gegner. ²) Bernier begibt sich nach St. Quentin, Gautier nach Gambrai. Der letztere bereitet sich durch fleissigen Kirchenbesuch auf den Kampf vor) und setzt für den Fall, dass er nicht wiederkehren sollte, seinen Onkel zum Erben ein.⁵¹)
An dem Morgen des zum Kampfe bestimmten Tages waffnet sich Gautier sehr sorgfältig(V. 4311 ff.). Er ver- heimlicht sein Vorhaben und befiehlt dem Wirte keinem Menschen zu sagen, wohin er sei.“) Von Guerri begleitet, begibt er sich nach dem Kampfplatze. Hier angekommen, steigen Beide ab und sorgen für die Pferde, um deren Kräfte für den bevorstehenden Kampf zu schonen(V. 4344 ff.). Bald treffen auch Bernier und Aliaumes von Namur ein.
Guerri und Aliaumes, alte und erfahrene Männer, sind die Sekundanten, denn sie sollen darüber wachen, dass alles in rechtmässiger Weise zugehe.“) Der Kampf wird zu Pferde ausgefochten. Die Gegner greifen sich zuerst mit Lanzen
¹) Porquoi en iert tant gentils hom ocis? Prenons bataille a. j. jor ademis, Qe n'i ait home qi de mere soit vis, Ne mais qe.ij. qi diront el pais, Li qeus de nous en escera ocis.“ 4259.— ²)„Et je l'otroi“, dist B. li gentis. 4264.— ³)„Don ça ta main: je t'afi loialment Qe avec nos n'avera plus de gent, Ne mais qe.ij. di diront seulement A nos amis le pesant marement.— Voir, dit Gautiers, je l'otroi bonnement.“ 4269.— ⁴) Gautiers s'en entre dedens une abeie; Cele parolo n'a a nelui jehie. Por la bataille ver Dieu s'umelie: Il ne pert messe, ne vespres ne matines; Toute guerpi sa grande legerie. 4290.— ⁵)„Se je i muir, s'arez ma signorie, Toute ma terre en la vostre baillie.“ 4305.— ⁶) Son oste apele di ot non Ysorez:„Dès ore vuel qe vos le m'afiez: Nel direz home di de mere soit nez Qel part je sui ne venus ne alez Desc'a cele eure qe vos me reverrez.“ 4328. Er zählt dann die Geschenke auf, die er ihm geben will.—*)„Cil dui viel home, di sont près d'un a- aige, Nos garderont qe il n'i ait outraige. Li qés qe muire de nos deus el praaige, Cist autre dui le diront le paraige.“ 4394.


