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à9εορ&ν ꝓeονουeν oer Tivd töiav. Crat. 397. B. 409. C. 415. D., wo âgery adjektivisch erklärt wird als die immer laufende oder fliessende. 412. C. 416. B. T1G avoias is Boinsv rcvuſuia ran ore e e. Rep. 394. A. Die Stellung des Adjektivums ist demnach bei Plato eine ganz ähnliche als bei Aristoteles. Wenn dieser auch in der Schrift εοσι εέορμνεias das Adjeklivum noch zu dem§*⁴σναl‿ rechnete, so führte ihn doch die Kategorieenlehre wieder dahin, theils die nähere Beziehung des Adjektivum zum Substantivum zu erkennen, theils seinen Gehalt als Darstellung eines οιον zu behaupten. cf. categ. S. p. 10. a. fin. Er! Heν Odv ddv Xsicοœων l G*ℳv Er! rAvαον raOvUHS NXEyST¹l boOv. 7. A.— al àdrb 718 diααιοσοσνυυν diαοο— àr' kvicov d diA 75 εεεςσαααι τοαι τνmσισuwWMzſcw dtara OD& vεᷣνεε ααι ꝓππαρονιιμ xνƷ aοτs⁷νυ XE„Eaα— viors de dat vöaros Ks⁵εεέννν οb Xe)raι πα(ωυυιιμοο τνι¶ O‿̃☚ᷣ‿ oJτν TOον με ενον, οOν rb rijs àες σπωσνιοαετιοο. Man vergleiche hiermit drei plato- nische Stellen, zunächst Soph. 247. A. AXX 05 dοοσυ εᷣεε νH mτπααςροωισᷣα οιπαά̈ ο- 7 1 abr6vν ndoτν i„ νεοααρσα αυ 7ν vαv icv gvauvriau. Durch die Inhärenz des substantivischen Gesammtbegriffs, welcher die Idee repräsentirt, entsteht der kurz vorher genannte Adjcktivbegriff izaios in den Einzeldingen; das qualitative desselben ist in konkreter Weise in dem 70lααιιτν* v ausgedrückt, so dass sich in diesem Verhältniss des Adjektivs zum Substantiv, wie bei Aristoteles die Kategorie der Oualität darlebt. Es bestätigt dies Theaet. 182. A. zal τ μυν τπαά•ομιον αᷣςσςμφπν, Xα od alc 9„, 70 d8 rO⁴5v rO⁴vν τι, A od rldr„a; wo Substantiv und Adjektiv nach ihrem begrifflichen Inhalt einander entgegengesetzt werden. Endlich sagt uns Crat. 394. D. bestimmt, dass jeder nach seiner qualitativen Natur, d. i. nach dem yévos, unter welches er realiter zu subsumiren sei, auch adjektivisch benannt werden müsse; also wenn aga Oodxiv es Av0O8 A-αεμον àϑτπ vεννται, so wird er nach diesem seinem)ενοs. seinem substan- tiellen Gattungsbegriff, àεο benannt werden.
Wenn freilich auch eine und die andere Stelle sich ſinden mag, wo man rcᷣuia in einer anderen als dieser technischen Bedeutung fassen muss, so ist das nicht zu ver- wundern, wenn man bedenkt, dass es Plato überhaupt nicht um die äussere Form, sondern den inneren Begriff galt, ferner, dass ércωνσνσσμ zunächst die Thätigkeit, dann erst das Verhältniss des Benannten zu dem, wornach es benannt wird, bezeichnet. Sowenig nun freilich diese Unterscheidung durch Plalo zu allgemeiner Geltung gelangte, so wichtig ist sie doch für sein eigenes System, aus dessen innerstem Kern sie hervorsprosste.
Fragt etwa Jemand, in welchem Verhältniss denn nun die éroωoia oder das Adjekliv zu der Scheidung von 6vονα und g*α stehe, so lässt sich darauf nur mit der Vermuthung antworten, es habe eine Mittelstellung zwischen beiden, indem es zwar ein
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