igetbttttigſttc õSo * N Die Formenbildung des französischen Zeitwortes. I. Allgemeiner Teil. Von Emil Hermann Zergiebel, Oberlehrer. —, Beilage zum Jahresberichte der Realschule zu Cassel Ostern 1898. u.= 64 7 es3sser Wa CASSEI. DRUCK VON L. DôLL. 1898. ⸗ fffffffffrfffffffffffffrf H 33“ 1898. Progr.-Nr. 433. Jerrgfnrrffffeffffffffffgefefenn Die Bedeutung des Zeitwortes für die Rede. Beherrschung der gesprochenen und ge- schriebenen Rede ist das unmittelbare Ziel des Sprachunterrichts(Kenntnis der Litteratur, Be- kanntschaft mit Land und Leuten sind die mittel- baren Ziele). Wer das Ziel erreichen, d. h. eine Sprache erlernen will, hat zunächst die Rede in ihre Teile zu zerlegen und muss dann die Herr- schaft über die Teile zu gewinnen suchen. So- mit entsteht für den, der Sprachen lehren will, als erste Frage die: Welches ist der kleinste Teil der Rede? Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Das Wort. Auch das Wort ist zerlegbar, das gesprochene in Laute, das geschriebene in Buchstaben. Die Kenntnis der Laute und der Buchstaben ist demnach das erste, was der Sprachunterricht zu vermitteln hat. Aber diese Beschäftigung ist nur Vor- arbeit. Wer sich nur mit Worten beschäftigt, treibt noch keine Sprache. Wenn jemand den Wortschatz einer Sprache— und nur diesen— im weitesten Umfange beherrschte, so würde er mit der Sprache selbst doch lange nicht so ver- traut sein wie das dreijährige Kind, das eine viel geringere Anzahl von Worten kennt. Wie kommt das? Das Wort übermittelt den Begriff. Der Zweck der Rede aber ist, Gedanken, Em- pfindungen, Geschehnisse, Zustände mitzuteilen. Dieser Zweck wird nicht dadurch erreicht, dass Worte an einander gereiht werden, sondern da- durch, dass zwischen den Worten eine Beziehung hergestellt wird. Das blosse Wort ist mithin kein selbständiger Teil der Rede. Die Worte sind totes Kapital, dem erst durch die Her- stellung von Beziehungen Wert für die Rede verliehen wird. Diese Beziehungen finden ihren Ausdruck im Satze. Alles, was uns mitgeteilt wird, wird uns in Sätzen mitgeteilt. Da, wo die Mitteilung durch blosse Worte geschieht, haben wir es mit Sätzen zu thun, von denen wir nach stillschweigendem UÜbereinkommen einzelne(immer wiederkehrende) Teile weg- lassen. Die Worte„guten Tag“ wären unver- ständlich, wenn wir nicht— ob auch unbe— wusst— ergänzten: wünsche ich. Der Name, den wir auf einem Thürschilde lesen, sagt uns nur dadurch etwas, dass wir— wieder unbe- wusst— hinzufügen: wohnt hier. Also: Der kleinste selbständige Teil der Rede ist der Satz. Nach Erledigung der erwähnten Vorarbeit ist die Beherrschung des Satzes das Ziel, das sich die Spracherlernung zu stecken hat. Zu dieser Beherrschung hat der Unterricht bis jetzt auf zwei Wegen zu führen gesucht, durch Zer- legung in bewusster, durch Nachahmung in unbewusster Weise. In Bezug auf die Erlernung der neueren Sprachen scheint die Ansicht immer mehr herrschend zu werden, dass die richtige Vereinigung beider Weisen zum Ziele führt. Kann es auf der einen Seite nachgerade als erwiesen angesehen werden, dass eine Sprache— namentlich eine lebende— ohne Zuhilfenahme der Nachahmung nicht gelernt werden kann, so wird andererseits kein Sprachunterricht auf eine bewusste Einsicht in die Mittel, deren sich die Sprache bedient, verzichten dürfen. Wird doch auch die unbewusst erlernte Muttersprache in der Schule zum Bewusstsein und Verständnis gebracht, wenn es auch m. E. bei weitem noch 1* nicht in dem Umfange geschieht, wie es der Kenntnis dieser und der Erlernung fremder Sprachen dienlich wäre*). Keine Art der Sprachlehre wird also da- von absehen, den Lernenden zum Verständnisse der Rede und somit zunächst zum Verständnisse des Satzes zu führen. Den Satz versteht, wer die Beziehungen seiner Teile zu einander versteht, wer die Rolle begreift, die jedes Wort im Satze spielt, wer jedes Wort als Satzteil erkennt, wer von jedem Worte sagen kann, welches andere Wort des Satzes es bestimmt, bezw. durch welches Wort es bestimmt wird. Wenn man diese Beziehungen aufsucht, d. h. den Satz zergliedert, so findet man, dass alle Glieder in letzter Linie Diener eines Herrn sind, dass alle Teile des Satzes unmittel- bar oder mittelbar einen Feil bestimmen. Dieser Herr lässt sich nur dienen, er dient nicht, dieser Teil des Satzes wird nur bestimmt, er be-— stimmt nicht wie alle anderen Teile. Dieser Brenn- punkt, diese Seele des Satzes ist die Satzaussage, das Prädikat. Dass die Bedeutung des Prädikates erkannt, dass sein Einfluss auf die übrigen Satz- glieder durchschaut wird, darin liegt der Schlüssel zum Verständnisse des Satzes. Während andere Satzteile durch verschiedene Wortarten ausge- drückt werden, wird die Aufgabe des Prädikates nur durch eine Wortart erfüllt, durch das Zeit- wort. Die Kenntniss des Zeitwortes— seiner Formen und seines Gebrauches— ist somit für *) Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, welchen Dienst Franz Kern auf diesem Gebiete der Schule geleistet hat. Es ist zu wünschen, dass seine grundlegenden Arbeiten auf die Gestaltung jeglichen Sprachunterrichtes einen immer grösseren Einfluss gewinnen. die Erlernung der Sprache von der allergrössten Wichtigkeit. Wer das Zeitwort hat, hat zum guten Teile den Satz. Der überwiegende Teil aller sprachlichen Fehler besteht in Verstössen gegen das Zeitwort, seien es Verstösse gegen die Form- oder gegen die Satzlehre. Daher kommt es, dass in den Grammatiken die Lehre vom Zeit- worte den grössten Raum einnimmt(sie müsste auch stets an erster Stelle stehen); damit ist es auch gerechtfertigt, dass Einzeldarstellungen aus- dem Gebiete der Grammatik sich hauptsächlich um das Zeitwort drehen. In dieser Bedeutung des Zeitwortes für den Satz und somit für die Rede einerseits und andererseits in der hervorragenden Rolle, die das Französische im Lehrplane der Realschule spielt, möge auch der Gegenstand der vorliegen- den Arbeit seine Rechtfertigung finden. Sie will das französische Zeitwort nach der Seite der Formbildung betrachten. Es soll der Versuch gemacht werden, einen UÜberblick über die Formen des französischen Zeitwortes zu geben der Art, dass der gegenwärtig vorhandene Sprachbestand zur Anschauung kommt, und dass nur dieser bei der Einteilung berücksichtigt wird. Die Bildungsgesetze, wie sie in den vor- handenen Formen zu Tage treten, sollen allein den Einteilungsgrundsatz abgeben. Das Zu— sammengehôõrige, unter Einfluss desselben Gesetzes Entstandene soll zusammengestellt werden, damit die nach der herkömmlichen— dem Muster der lateinischen Grammatik ent- lehnten— Einteilung teilweise auseinander ge- rissenen Formen zur Reihe zusammengefasst werden können. Allgemeines über die Formenbildung des Zeitwortes oder die Konjugation. In jeder Zeitwortform, die Prädikat sein kann, kommt ein Doppeltes zum Ausdruck, ein Handeln, Geschehen, ein Zustand, kurz ein Verbalinhalt, und ein Gegenstand oder eine Person, an denen dieser Inhalt haftet, und die man als Verbalperson bezeichnet. Die Zeitwort- form vereinigt somit die wichtigsten Bestand- teile des Satzes in sich. Es giebt aber auch Formen, die nur den Verbalinhalt enthalten (und mithin nicht Prädikat sein können), das sind die Infinitive und Partizipien. Sie tragen nominalen Charakter, erstere substantivischen, letztere adjektivischen. Man nennt diese Formen infinite oder Nominalformen im Gegensatze zu den finiten oder Personalformen. Der Unter- schied zwischen diesen Formengruppen ist für die Formenbildung nicht massgebend, wenn auch, wie sich zeigen wird, von Bedeutung, aber die Erkenntnis dieses Unterschiedes ist für das Verständnis des Satzes so wichtig, dass auf diese Scheidung schon bei der Konjugation hingewiesen werden muss. Der Unterschied zwischen dem französischen und(in noch höherem Grade) dem englischen Satzbau einerseits und dem deutschen andererseits beruht zudem in hervorragendem Grade auf der reichlicheren Verwendung der Nominalformen in den fremden Sprachen. Ausser der Person kommen noch andere Beziehungen in einer Verbalform zum Ausdruck. Diese sind: Zahl— numerus— nombre. Zeit— tempus—temps. Aussageweise— modus— mode. Geschlecht— Verbalgenus— voix. Betrachten wir diese Beziehungen im ein- zelnen. Person und Zahl. Person und Zahl werden durch Endungen bezeichnet. Es giebt drei Verbalpersonen: die 1., 2. und 3. Person: première personne, deuxième personne, troisième personne, und zwei Zahlen: Einzahl und Mehrzahl: singulier und pluriel. Als 1. Person bezeichnet man die redende, als 2. die ange- redete; alles, was nicht 1. oder 2. Person ist, ist dritte“*). Da die Endungen(sowohl für das Auge als, noch häufiger, für das Ohr) für ver- schiedene Formen übereinstimmen, setzt man beim Konjugieren gewöhnlich noch das Subjekt vor die Form(Prädikat).(Dieses Subjekt ist kein Teil der Form; die 1. Person Einzahl, Gegenwart, Wirklichkeitsform heisst z. B. nicht je dors, sondern dors). Für die 1. und 2. Person giebt es je ein Subjekt(je tu nous vous), für die 3. Person *) Der Ausdruck„besprochene Person“ ist unhaltbar; denn eine besprochene Person ist in jedem Satze vorhanden, auch wenn das Prädikat in der 1. oder 2. Person steht. giebt es deren sehr viele*). Um eine wirkliche Person handelt es sich dabei in den meisten Fällen nur in der 1. und 2. Person; steht das Zeitwort in der 3. Person, so bezeichnet das Subjekt nicht nur eine Person, sondern auch einen Gegenstand; man muss zwischen wirk- licher Person und Verbalperson unterscheiden. Wieder in anderer Bedeutung wird das Wort Person in dem Ausdrucke„unpersönliche Zeit- wörter“ gebraucht, d. h. Zeitwörter, die nie ein bestimmtes Subjekt(Person oder Gegenstand) haben, sondern immer nur mit dem unbestimmten (neutralen) Subjekte il, also nur in der 3. Person Einzahl auftreten. Ein wichtiger Unterschied zwischen dem Deutschen und Französischen in Bezug auf die Person muss noch vermerkt werden. Für die höfliche Anrede bedient man sich im Deutschen der 3. Person Mehrzahl(und folglich des Subjektes„sie“), anstatt der eigent- lichen Person für die Anrede(Subjekt„ihr“), im Französischen verwendet man die Person für die Anrede, nimmt also die 2. Person Mehrzahl (Subjekt vous). Zeit, Aussageweise und Geschlecht. Es giebt drei Hauptzeiten: Gegenwart— Vergangenheit— Zukunft. Da innerhalb der Vergangenheit und der Zukunft Abstufungen bezeichnet werden, entstehen mehrere Zeiten; es sind folgende 10: Gegenwart— Präsens— Présent. Mitvergangenheit— Imperfekt(um)— Präteri- tum— Imparfait. Historisches Perfekt(tum)— Passé déèfini. (Einfache) Vergangenheit— Perfekt(tum)— Passé indéfini. Vorvergangenheit— 1. Plusquamperfekt(um)— Plusqueparfait. *) Deshalb habe ich Bedenken gegen ein Paradigma wie je fais, tu fais, il, elle fait. Das Subjekt zu fais heisst fast immer je(mit Ausnahme z. B. von c'est moi qui fais), zu fait giebt es unzählige Subjekte(Substantive); man müsste wenigstens on im Paradigma setzen, weil das unbestimmt ist. 2. Plusquamperfektcum)— Passé antérieur. Zukunft— Präsens des Futur(um)s— Futur (Simple). Bedingungsform— Konqditionaldis)— Imper- fekt(um) des Futur(um)'s— Conqditionnel*) présent. Vorzukunft— Perfekt(um) des Futur(um)s— Futur passé. Plusquamperfekt(um) des Futur(um)s— Conqdi- tionnel passé. Je nachdem der Verbalinhalt als wirklich oder als nichtwirklich(mõglich, gewollt) hinge- stellt werden soll, treten diese Zeiten in ver-— schiedenen Aussageweisen(Moden, Modes) auf. Es giebt deren drei(im weiteren Sinne fünf): Wirklichkeits-(Gewissheits-) Form— Indikativ — Mode Indicatif. Nichtwirklichkeits-(Môglichkeits-, Ungewiss- heits-) Form— Konjunktiv— Mode Sub- jonctif. Befehlsform— Imperativ— Mode Impératif. Jede der aufgezählten 10 Zeiten tritt im Indikativ auf, während der Konjunktiv nur in vier Zeiten vorkommt, nämlich im Présent Imparfait Passé(indéfini) Plusqueparfait. Diese geringe Anzahl erklärt sich daraus, dass jede von diesen Zeiten die Konjunktiv- beziehung für mehrere Zeiten mit zum Ausdruck bringt: Der Subjonctif Présent gilt für Présent und Futur; des Imparfait für Imparfait, Passé défini, Conditionnel; des Passé für Passé indéfini und Futur passé; des Plusqueparfait für Plusque- parfait, Passé antérieur und Conditionnel passé. Anmerkung: Das Plusqueparfait des Subjonctif steht auch an Stelle des Conditionnel passé. Der Imperativ kann naturgemäss nur auf das Präsens Anwendung finden. Es kommt ihm eigentlich nur eine Person, die zweite, zu, *) Aus praktischen Gründen werden Conditionnel présent und Conditionnel passé unter den Zeiten aufgezählt, wenn es auch ihrer Bedeutung mehr entspricht, sie zu den Aussage- weisen(Moden) zu rechnen, wie es in französischen Grammatiken geschieht. daneben tritt er auch in der 1. Person Mehr- zahl auf. Fasst man die Personen und Zahlen einer Zeit als Formengruppe zusammen, so ergeben sich folgende Formengruppen: 10 im Indikativ 4„ Konjunktiv 1„ Imperativ 15 Formengruppen. Im weiteren Sinne werden auch die Infini- tive und Partizipien zu den Aussageweisen ge- rechnet. Es ist jedoch dabei zu bedenken, dass diese Formen eine Stellung für sich einnehmen, da in ihnen nur der Verbalinhalt schlechthin und von den Beziehungen nur die der Zeit zum Ausdruck kommt. Sie weisen ferner nicht für jede Zeit eine besondere Form auf; viel- mehr gilt wie beim Konjunktiv so auch hier eine Form für mehrere Zeiten. Für die Gegen- wart giebt es einen Infinitiv und ein Partizip, der auch für die futurischen Zeiten gilt; für die Vergangenheit sind ein Infinitiv und zwei Partizipien vorhanden. Sie werden folgender- massen bezeichnet: Nennform der Gegenwart— Infinitiv des Präsens— Présent Mode Infinitif. Nennform der Vergangenheit— Infinitiv des Perfekts— Passé Mode Infinitif(Infinitif passé). Mittelform der Gegenwart Partizip des Präsens— Présent Mode Participe. 2 Mittelformen der Vergangenheit— Partizipien des Perfekts— Passé Mode Participe(Parti- cipe passé I. II). Zu den 15 Personalformengruppen kommen somit noch 5 Nominalformen, im ganzen also 15 Formengruppen(wovon 14 mit je 6, 1 mit 3 Formen) und 5 Einzelformen. Die Verbalperson kann schliesslich als thätig oder leidend bezeichnet werden. Diese Be- ziehung wird durch das Verbalgeschlecht (Verbalgenus-— voix) ausgedrückt. Es giebt deren drei: Thätigkeitsform— Aktivdum)— Voix active. Leideform— Passivdum)— Voix passive. Rückbezügliche Form— Reflexivdum)— Voix pronominale ou réfléchie. Anmerkung: Das Reflexiv steht auch an Stelle des Passivs. Sämtliche aufgezählten Beziehungen können in drei Verbalgeschlechtern zum Ausdruck ge- bracht werden. Nur ist es nach der Bedeutung der Zeitwörter natürlich, dass nicht alle in allen Verbalgeschlechtern auftreten. Diese Stücke sind also bei der Konjugation in Betracht zu ziehen. Konjugieren heisst dem- nach: ein Zeitwort abwandeln nach Person, Zahl, Zeit, Aussageweise und Geschlecht. Das, was alle diese Beziehungen in sich schliesst, wird die Verbalform genannt. Konjugieren ist so viel wie Verbalformen bilden. Suchen wir nun einen Uberblick über die franzõsischen Verbalformen nach den bei ihrer Bildung massgebenden Gesetzen zu gewinnen und daraus ihre Gruppierung abauleiten. Einteilung der französischen Verbalformen. UÜberblickt man die Formen eines Zeit- wortes einer neueren Sprache, so gewahrt man sogleich einen tiefgreifenden Unterschied. Die deutschen Formen:(er) giebt, gab unterscheiden sich aufs augenfälligste von Formen wie:(er) hat gegeben, wird geben, wird gegeben haben. Nennt man das Wort, durch das eine Verbal- form bezeichnet wird, Formwort, so sind jene Formen durch ein Formwort bezeichnet. diese durch mehrere Formworter. Die Sprache besass einmal die Fähigkeit, sämtliche Be- ziehungen durch ein Formwort auszudrücken; jede Verbalform wurde einmal durch ein Form- wort bezeichnet. Die Sprache entwickelt sich in der Richtung, dass die Formwörter mehr und mehr verschwinden, dass sie formärmer wird. So sind auch für viele Verbalformen(im Deutschen, Französischen, Englischen für die Mehrzahl) die Formwörter verschwunden. Aber das Bedürfnis, die Beziehungen zum Ausdrucke zu bringen, die jene verloren gegangenen Form- wörter bezeichnen, ist nicht geschwunden, die Form, d. h. ein die Beziehungen in sich Schlies- sendes, blieb bestehen. So war man genötigt, zu einem Ersatz dieser Formwörter zu greifen. Man setzte an Stelle des einen Formwortes deren mehrere, in den meisten Fällen zwei. Die eine Form wird einem von dieser Ver- wendung so genannten Hilfszeitworte ent- nommen, die andere ist eine Nominalform des zu konjugierenden Zeitwortes. Da die Anzahl der Hilfszeitwôrter sehr gering ist(in der Haupt- sache giebt es deren nur zwei), so wird durch diesen Ersatz das Konjugieren sehr vereinfacht. Die Thätigkeit besteht für die Formen, die durch mehrere Formwöorter bezeichnet werden, nur in der Nebeneinanderstellung dieser Formwörter. Es ergeben sich somit zunächst zwei Haupt- teile. Erster Hauptteil. Verbalformen, die durch ein Formwort be— zeichnet werden(Verbalformen mit ursprüng-— lichen Formwörtern). Zweiter Hauptteil. Verbalformen, die durch mehrere Formwöorter bezeichnet werden(Verbalformen mit Ersatz der ursprünglichen Formwörter). Zur ersten Gruppe gehõren:*) 1— 10. Im Aktiv(und Reflexiv): Présent: . Mode Indicatif » Subjonctif » Impzératif Infinitif » Pearticipe „C„ ð 8g N Imparfait: 6. Mode Indicatif 7.„ Subjonctif 8. Passé défini 9. Futur(simple) 0. Conqditionnel(présent) Im Passiv: 11. Passé Mode Participe(Participe passé I). *) Die Formen werden im folgenden meist mit den in der französischen Grammatik gebrauchten Namen bezeichnet. ——————ʒ—ę—ÿ—ꝛ—˖—:˖—’˖’˖—B—V—V—:L—x:F˙ů˙ö˙„˙ ˙„˙„.ö.:õ— Zur zweiten Gruppe gehôren: 12— 20. Im Aktiv(und Reflexiv): Passé(indéfini): 12. Mode Indicatif 13.» Subjonctif 14.» Infinitif 15.» Participe(Participe passé II) Plusqueparfait: 16. Mode Indicatif 17.» Subjonctif 18. Passé antérieur 19. Futur passé(antérieur) 20. Conditionnel passé 21— 40. Sämtliche Verbalformen des Passivs ausser dem Participe passe I. Anm. Auch die Formen des Futurs können durch Er- satz von Formwörtern gebildet werden. Welche Unterabteilungen weist die erste Gruppe auf? Die Formworter bestehen entweder aus Stamm und Endung oder aus dem Infinitiv des Präsens und der Endung. Jene werden einfach, diese zusammengesetzt genannt. Demgemäss zerfallen die Verbalformen der ersten Gruppe in zwei Abteilungen: Erste Abteilung: Verbalformen, die durch einfache Form- wörter bezeichnet werden. Zweite Abteilung: Verbalformen, die durch zusammengesetzte Formwörter bezeichnet werden. Die erste Abteilung umfasst die unter 1— 8 und Ir aufgeführten Verbalformen, die zweite die unter 9 und 10 genannten(Futur und Conditionnel). Die erste Abteilung(einfache Formworter) scheidet sich wieder in zwei Untergruppen. Es steht nämlich der Bildung nach der Indikativ des Imperfekts den Präsensformen, der Kon- junktiv des Imperfekts und auch das Participe passé I dem Passé défini nah. Danach ist zu unterscheiden eine Präsensgruppe, die die Verbalformen unter 1—6 enthält, und eine Perfektgruppe, zu der die Verbalformen unter 7—8 und I11 gehören. Die Formwöorter der ersten Abteilung be- stehen aus Stamm und Endung. Diese beiden Stücke sind mithin für die weitere Einteilung massgebend. Fragen wir zunächst nach den Unterab- teilungen für die Präsensgruppe. Die Beschaffenheit der Endungen giebt uns den Fingerzeig für die Gruppierung. Wir haben mithin zuerst die Endungen der Präsensgruppe zu betrachten und zwar sowohl nach ihrer lautlichen Gestaltung als nach ihrer Schreibung. Die Endungen der Formwoͤrter der Präsensgruppe nach ihrem Laute:). Présent Mode Indicatif Présent Mode Subjonctif jö(i5) je(ie) Présent Mode Impératif 5 e Présent Mode Infinitif e ir war r0 Présent Mode Participe a *)— bedeutet keine Endung. Imparfait Mode Indicatif 8 0 Diese Ubersicht zeigt, dass sämtliche Zeit- wörter der französischen Sprache*) in den Form- wörtern der Präsensgruppe— mit Ausnahme des Infinitivs— dem Laute nach gleiche Endungen haben. Der Infinitiv weist vier Endungen auf*). Ein Blick auf die angeführten Endungen zeigt, dass eine Anzahl von Formwörtern keine(lautbaren) Endungen hat. Somit ergiebt sich die Einteilung in Formwörter mit(lautbaren) und in solche ohne(lautbare) Endungen, Diese Scheidung ist deshalb so wichtig, weil sie für die Gestaltung des Stammes mass- gebend ist. Nach dem französischen Be— tonungsgesetze ruht der Ton auf der letzten(lautbaren) Silbe des Wortes. Danach haben die Formwörter mit lautbarer Endung den Ton auf dieser(sie sind endungs- betont), die ohne lautbare Endung haben den Ton auf dem Stamme(sie sind stammbetont). Der Ton kann eine Veränderung des Vokales, auf den er tritt, oder dem er entzogen wird, herbeiführen. Demgemäss wird der Stammvokal in vielen stammbetonten Formwörtern verändert. Somit gliedern sich die Formworter der Präsensgruppe in zwei Teile. Erster PTeil. Formwörter, auf die das Betonungsgesetz keinen Einfluss haben kann(endungsbetonte). *) Die wenigen Ausnahmen werden in der Formbildung besonders hervorgehoben werden. **) Sie werden in der Grammatik in der Buchstabenfolge aufgeführt. Das ist der Grund, weshalb man die Zeitwörter auf er zur„ersten“, die auf ir zur„zweiten“, die auf oir zur „dritten“ und auf re zur„vierten Konjugation“ rechnet. Die NVerschiedenheit der Infinitivendungen bedingt aber nicht eine Verschiedenheit der Endungen auch in den übrigen Formen. Die Einteilung in vier Konjugationen entspricht dem heutigen Sprachzustande nicht mehr. 10 Zweiter Teil. Formwörter, auf die das Betonungsgeseta Einfluss haben kann(stammbetonte). Aber der Laut der Endungen bestimmt die- Formwörter nicht allein. Wir haben ferner zu betrachten: Die Endungen der Formwörter der Präsensgruppe nach ihrer Schreibung. Présent Mode Indicatif e.(X) es s(X) 8 t—) ons ez ent Présent Mode Subjonctif e eS e S(X) ons e2 Présent Mode Infinitif er ir oir re Présent Mode Participe ant Imparfait Mode Indicatif ais ais ait ions iez aient Man sieht, dass auch der Schreibung nach- die Verschiedenheit der Endungen gering ist. Hiernach giebt es ausser im Infinitiv nur eine, höchstens zwei Konjugationen. Für die Gruppierung der Endungen nach ihrer Schreibung ist massgebend, ob sie mit einem Vokale oder mit einem Konsonanten beginnen(bezw. aus Vokal oder Konsonant bestehen). Danach teilt man die Endungen in vokalische und kon- sonantische. Auch diese Scheidung ist für die Gestaltung des Stammes sehr wichtig. Der letzte Buchstabe des Stammes kann nämlich entweder ein Vokal oder ein Konsonant sein, d. h. der Stamm kann vokalisch oder kon- sonantisch sein). Beim Zusammentritt von Stamm und Endung sind mithin zwei Möglich- keiten vorhanden. Stammauslaut und Endung sind gleichartig(d. h. eine vokalische Endung tritt an einen vokalisch auslautenden Stamm, oder eine konsonantische Endung tritt an einen konsonantisch auslautenden Stamm), oder Stamm- auslaut und Endung sind verschiedenartig(d. h. eine vokalische Endung tritt an einen kon- sonantisch auslautenden Stamm, oder eine koöon—- sonantische Endung tritt an einen vokalisch aus- lautenden Stamm). Hiertrittnuneinzweites Gesetz in Kraft, das Angleichungsgesetz. Nach diesem tritt beim Zusammentreten zweier Buchstaben nur dann nie eine Anderung ein, wenn sie verschieden- artig sind; treten gleichartige Buch- staben aneinander, so wird der erste (im vorliegenden Falle also der Stamm- auslaut) häufig verändert. Auch in Bezug auf die Schreibung also gliedern sich die Formworter der Prãsensgruppe in zwei Teile. Erster Teil. Formwörter, auf die das Angleichungs- gesetz keinen Einfluss haben kann(Stammauslaut und Endung ungleichartig). Zweiter Teil. Formwörter, auf die das Angleichungs- gesetz Einfluss haben kann(Stammauslaut und Endung gleichartig). Der zweite Teil zerfällt wieder in zwei Unterabteilungen, je nachdem Stammauslaut *) In der weitaus grössten Anzahl von Fällen ist er konsonantisch. 11 und Endung beide vokalisch oder beide kon- sonantisch sind. Es ist also eine doppelte Veränderung des Stammes möxglich, in Bezug auf den Stammvokal und in Bezug auf den Auslaut. Unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Einflusses, den die Lautung und die Schreibung des Stammes ausüben, gelangt man zu folgender Einteilung der Präsensgruppe. I. Endungsbetonte Formworter. II. Stammbetonte Formworter. a) Formworter mit unverändertem Stamme. b) Formworter mit verändertem Stamme. 1. In Bezug auf den Stammauslaut (Wirkung des Angleichungsgesetzes). 2. In Bezug auf den Stammvokal (Wirkung des Betonungsgesetzes). 3. In Bezug auf den Stammauslaut und den Stammvokal(Gleichzeitige Wirkung des Angleichungsgesetzes und des Betonungsgesetzes). Die Gestaltung der Formwörter der Präsens- gruppe hängt also ausser von den sehr wenig verschiedenen Endungen von der durch sie veranlassten bezw. verhinderten Wirkung der zwei so ausserordentlich wichtigen Gesetze, des Betonungsgesetzes und des Angleichungs- gesetzes, ab. Wir kommen zur Gliederung der Perfektgruppe. Passé défini und Imparfait Mode Subjonctif gehören eng zusammen. Das Participe passé steht für sich. Die Endungen sind: P. d. Imp. Subj. P. d. Imp. Subj. e ai as asse i is is isse a as as asses 1 is is isses a a a àt i it i tt am dmes asjoõ assions im imes isjo issions at Aàtes asje assiez it ites isje issiez er èrent as assent ir irent is issent P. d. Imp. Subj. y us ys usse y us ys usses y ut y üt ym ümes ysjö ussions yt ütes ysje ussiez yr urent ys ussent Diese drei Gruppen von Endungen gliedern sich deutlich in zwei: Auf der einen Seite stehen ai(e) asse(4s), auf der andern is(i) us(h, isse (is) usse([). Die erste Gruppe von Endungen gehört zu sämtlichen Zeitwörtern auf er, die zweite verteilt sich an alle übrigen Zeitwörter. Sonach ist für Passé déf. u. Imparfait Sub- jonctif zu scheiden:. Erster Teil. Endungsvokal a(bezw. e). (Die Zeitwörter auf er.) Zweiter Teil. Endungsvokal i und u. (Die Zeitwörter auf ir oir re.) Im ersten Teile erfordert nur die ge— ringe Anzahl von vokalisch auslautenden Stämmen besondere Berücksichtigung, da nach dem oben Dargelegten hier(vor der vokalischen Endung) das Angleichungsgesetz in Kraft tritt. Es ent- steht aber deshalb keinerlei Schwierigkeit, weil der Stamm hier stets in der selben Form auf- treten muss wie im Infinitiv. Danach weist der erste Teil zwei(ihrem Umfange nach sehr ver- schiedene) Unterteile auf. Erster Unterteil. Konsonantisch auslautende Stämme(unver- änderter Stamm). Zweiter Unterteil. Vokalisch auslautende Stämme(Wirkung des Angleichungsgesetzes). Die Endungen für den zweiten Teil unterscheiden sich nur nach dem Vokal, der entweder i(i) oder y(a) ist. Hier zeigt aber der Stamm eine zweifache Gestalt. Er kann nämlich um seinen Vokal 12 und Auslaut(also bis zu dem oder den an- lautenden Konsonanten der Endsilbe) verkürzt werden. Das Angleichungsgesetz kommt nicht zur Geltung, da vokalisch auslautende Stämme stets verkürzt werden. Der zweite Teil ist mithin folgendermassen. zu gliedern: I. Vokal i(ꝛ). a) Voller Stamm. b) Verkürzter Stamm. II. Vokal y(). a) Voller Stamm. b) Verkürzter Stamm. Das Participe passé weist von allen Formwörtern die meisten Endungen auf. Es sind(abgesehen von Einzelheiten): e(6) i(i) y(u) i iz(is ise)— t(t, le). Diese Endungen verteilen sich ähnlich wie die für Passé défini und Imparfait Subjonctif: Erster Teil. Zeitwörter auf er. (Endung e ſé]). Zweiter Teil. Zeitwörter auf ir, oir, re. (Die übrigen Endungen). Im ersten Teile tritt das Angleichungsgesetz natürlich bei den selben Zeitwörtern in Kraft, bei denen es sich im Passé défini(und Infinitiv) geltend macht, so dass hier die Unterteilung wie dort ist. Für den zweiten Teil gilt für die vokalischen Stämme dasselbe wie beim Passé déf. und Imp. Subj.: Sie nehmen die Endung stets an den verkürzten Stamm. Das Angleichungsgesetz kommt hier also nur für die konsonantisch aus- lautenden Stämme, die die Endung t haben, in Betracht. Die Endung i iz tritt nur an ver-— kürzte Stämme. Bei der Vielgestaltigkeit der Formwörter, die das Participe passé aufweist, wird in dieser allgemeinen Ubersicht von einer andern als der obigen Zweiteilung abgesehen. So viel über die Gliederung der einfachen Formwörter. Die nächste Frage ist: Wie werden die zusammengesetzten Formwörter (erste Gruppe, zweite Abteilung) eingeteilt? Als Endungen werden gebraucht Präsens und Imperfekt von avoir ohne av. das Wir haben also: Futur(simple) Conditionnel(présent) 6 ai 8 ais a as 3 ais a a 8 ait 5 ons i5(j5) ions e ez ie(je) iez 5 ont 8 aient. Den Endungen nach giebt es also für Futur und Conditionnel nur eine Konjugation. Diese Endungen treten an den Infinitiv. Erinnern wir uns an die Infinitivendungen: e(er) ir(ir) war(oir) ro(re). Diese Endungen zerfallen in vokalische und konsonantische. Dieser Unterschied ist von grossem Einflusse auf die Bildung der zusammengesetzten Form- wörter. Wenn an die vokalischen Endungen noch eine Silbe antritt, so verlieren sie den Ton; der Vokal der Infinitivendungen kann also nach dem Betonungsgesetze verändert werden. Das Betonungsgesetz wirkt hier(wenigstens für den Laut) ausnahmslos. Der Infinitivvokal kann verkürzt werden: finir(finir), finire(finirai); er kann ausfallen und zwar als Laut und Buch- stabe: muvwar(mouvoir), muvre(mouvral), oder nur als Laut: done(donner), donre(donnerai). Nach dem Ausfalle treten bei konsonantischen Stämmen(und das ist, wie erwähnt, die über- wiegende Mehrzahl) zwei Konsonanten an- einander. Hier kann also das Angleichungs- gesetz in Kraft treten: puvwar(pouvwoir),*puvre Crpouvrai), pure(pourrai). Es wird auch ein Buch- stabe zwischen Stamm und Endung(besonders zwischen l under unden und r) eingesetzt(tenir liendrai). Dazu kommt endlich, dass manche 13 Zeitwörter, die in den stammbetonten Form- wörtern der Präsensgruppe den Stammvokal verändern, diesen veränderten Stammvokal auch in den zusammengesetzten Formwortern aufweisen. Einfacher liegen die Verhältnisse bei den Zeitwörtern auf re. Hier wirkt in allen Fällen das Angleichungsgesetz(das e fällt vor Antritt der Endung stets aus) und in einem Falle(bei faire) das Betonungsgesetz. Danach ergiebt sich für die zusammen- gesetzten Formworter folgende Gliederung. Erster Teil. Zeitwörter mit vokalischer Infinitivendung (. v. w. auf er ir oir). A. Mit Verkürzung des Vokales der Infinitiv- endung(Einfluss des Betonungsgesetzes). Die Verkürzung findet nur dem Laute nie dem Buchstaben nach und nur bei Zeitwörtern auf ir statt: finire(finirai). B. Mit Ausstoss des Vokals der Infinitiv- endung(Einfluss des Betonungsgesetzes). I. Nur dem Laute nach. a. Mit unverändertem Stammvokal: donre(donnerai). b. Mit verändertem Stammvokal menre (mènerai). II. Dem Laute und dem Buchstaben nach. a. Mit unverändertem Stammvokal. 1. Ohne Veränderung des Stamm- auslautes: dovre(devrai). 2. Mit Veränderung des Stamm- auslautes bezw. Einschub zw. Stamm und Endung(Wirkung des Angleichungsgesetzes): pure (pourrai). b. Mit verändertem Stammvokal. 1. Ohne Veränderung des Stamm- auslautes aksre(acquerrai). 2. Mit Veränderung des Stamm- auslautes tjédre(tiendrai). Zweiter Teil. Zeitwörter mit konsonantischer Infinitivendung (s. v. w. auf re). Schliesslich bleibt noch übrig, die Formen der zweiten Hauptgruppe einzuteilen. Die Bildung dieser Formen kann nur im weiteren Sinne Konjugation genannt werden, in dem konjugieren so viel heisst wie Verbal- formen bilden. Fasst man das Wort im engeren Sinne, in dem es so viel heisst wie Formwörter bilden, dann kann nur bei den Formen der ersten Hauptgruppe von konjugieren die Rede sein. Das Konjugieren besteht für die zweite Hauptgruppe nur in einer Nebenanderstellung von Formwörtern, deren Bildung die erste Hauptgruppe lehrt. Das eine von diesen Form- wörtern ist eine Personalform eines Zeitwortes, das wegen dieser Verwendung Hiifszeitwort genannt wird, das andere Formwort ist eine Nominalform des zu konjugierenden Zeitwortes. In einem Falle ist diese Nominalform der In- finitiv, sonst das Participe passé. Danach gliedern sich die Formen des zweiten Hauptteiles in zwei Abteilungen. Erste Abteilung. Verbalformen, die durch den Infinitiv und ein Hilfszeitwort bezeichnet werden. Zweite Abteilung. Verbalformen, die durch das Participe passé und ein Hilfszeitwort bezeichnet werden. Das Hilfszeitwort ist in der ersten Abteilung aller(für die 1. Person Einz. auch s'en aller), in der zweiten entweder avoir oder être. Danach zerfällt die zweite Abteilung in zwei Teile. Erster Teil. Ersatz der Formworter mit Hilfe von avoir. Zweiter Teil. Ersatz der Formwörter mit Hilfe von étre. Anm. Für aller mit dem Infinitiv giebt es, wie die erste Hauptgruppe zeigt, auch Formwörter. 14 UÜberblicken wir die Hauptpunkte noch einmal, so erhalten wir folgende Ubersicht: Erster Hauptteil. Formwörter. Erster Teil. Einfache Formwörter. Erste Gruppe. Praesensgruppe. A. Endungsbetonte Formwörter. B. Stammbetonte Formwörter. I. Mit unverändertem Stamme. II. Mit verändertem Stamme. Zweite Gruppe. Perfektgruppe. A. Zeitwörter auf er. B. Zeitwörter auf ir oir re. I. Passé défini und Imparfait Subjonctif. a) Vokal i(ꝛ) 1. Voller Stamm. 2. Verkürzter Stamm. P) Vokal y(⁴) 1. Voller Stamm. 2. Verkürzter Stamm. II. Participe passé. Zweiter Teil. Zusammengesetzte Formwörter. Frste Gruppe. Zeitwörter auf er ir oir. Zweite Gruppe. Zeitwörter auf re. Zweiter Hauptteil. Ersatz der Formwörter. Erster Teil. Hilfszeitwort avoir. Zweiter Teil. Hilfszeitwort ôtre. Da für die ganze Abhandlung nicht der genügende Raum zur Verfügung steht, muss die Ver- öffentlichung des besonderen(ausführenden) Teils auf das nächste Jahr verschoben werden.