Homerische Blätter II. Lexilogische, kritische und exegetische Beiträge zu Homer von Dr. Ed. Goebel,. Gymnasialdirektor. Wissenschaftliche Beilage zum Jahresberichte des Königl. Gymnasiums zu Fulda 1893. ———— Würzburg. Druck der Kgl. Universitätsdruckerei von H. Stürkn- .-Nr. 390. Progr. r 1893. Homerische Blätter, II. Lexilogische, kritische und exegetische Beiträge zu Homer. Vorbemerkung. Nachdem eine von anderer Seite erwartete Abhandlung als wissen- schaftliche Beigabe zu den Schulnachrichten unserer Anstalt ausgeblieben ist, habe ich mich in letzter Stunde noch selbst dazu entschlossen, für den gleichen Zweck die nachfolgenden Blätter fertig zu stellen. Dieser Umstand möge den geringeren Umfang dieser zweiten Folge der„Homeri- schen Blätter“(die erste erschien 1891 auch als Progr.-Abhandlung) entschuldigen, wenn es dafür einer Entschuldigung bedarf.— Finden sie Anklang und ist mir Zeit und Muſse zur Aus— arbeitung gegönnt, so sollen noch weitere nachfolgen; an mancherlei Stoff dazu fehlt es nicht. I. Anakoluthien bei Homer. 1. Die Worte Z 511(= 0 268;: 6 d yaανρρ πμιια α— Olu†α ð oıα qéet erd eœα 2d νον νμνιω muten uns zu eine Anakoluthie anzunehmen, für welche jeder vernünftige Grund fehlt, und die um so weniger glaublich ist, als schon Zenodot durch Umstellung zweier Buchstaben das Richtige hergestellt hat, indem er schrieb O6 ισꝙνονἀ„oννα †ε̈οe. Sind auch wohl ohne Zweifel im Buche O die gleichen 4 Verse 265—8 mit Aristarch zu verwerfen, da Homer ausgeführte Gleichnisse nicht zu wiederholen pflegt— daher auch die Verse II 482— 6= N 389—93 mit Recht anzufechten sein dürften—, so zeigt doch 0 269 ς μημι☚ι 1Aα α 2α νsναι ει‿α dden Weg für die richtige Auffassung der gleichwertigen Worte ôiu†ς εd ννα—*ραἀμεε, wie es an dieser Stelle schon darum notwendig heilſsen müſste, damit der Vergleich als solcher Bestand habe und keine empfindliche Störung erleide. Man kann Horaz Carm. II 12, 17 Quam nec ferre pedem dedecuit choris oder Ovid. Metam. VI 275 mediam tulerat gressus resupina per urbem passend vergleichen. Es ist eben ein grolser Unterschied der Vorstellung, ob ich sage„pedes(gressus) fero“ oder„pedes me ferunt“, éiıνιαα& νννα φέ̃οει oder 6σ ε oννα ρoεt.— Aber auch wenn die betr. Worte nur an der ersten Stelle Z 511 zu belassen sind, so ist daselbst die Anderung bezw. die Lesart Zenodots dennoch nötig, nicht so fast um die Anakoluthie zu beseitigen, als vielmehr um dem Dichter gerecht zu werden. Beim Ausmalen des Bildes be- 1 — 2—— dient sich dieser der plastischen Worte:„Stolz auf seine Pracht hebt(trägt) es in leichtem Schwunge die Kniee(Schenkel) zu den gewohnten Weideplätzen“ etc. Man darf das anschau- liche ôiναα(von oͤinro) nicht zu einem bloſsen zανέ herabsetzen und begrifflich verblassen. Der Ausdruck xazꝝνeες ε ⁵⁶dεε 2έςσν(514), der vermutlich Veranlassung gegeben hat auch yooνα(511) als Nominativ aufzufassen, ist ein gut Teil prosaischer und weniger malend. Aber hätte der Dichter auch v. 511 nur denselben Begriff ausdrücken wollen und nicht vielmehr die gleiche Anschauung wie mit den Worten aασz/ G d vouα να O 269, K 358, X 24, 144), so hätte er nach seinem Sprachgebrauche nicht„oõvax gesagt, sondern entweder 6ss allein, wie v. 514, N 515, 0 405, P 700, oder allenfalls τ ναχα νD ν⁴α, wie o 611 600 u0e,νςσ oεοσεέινντιο d 1011„, Jy uνα τπυ νε εσςσ εααάι νννα σαοααmά Das blofse yobva aber kommt so nicht vor und kann auch füglich seiner Bedeutung nach nicht stehen.— 2. Ebenso wenig wie in dem vorliegenden Falle erscheint mir die ArrN dldedie erträglich, welche uns Z 396 zugemutet wird: fvdοονααρν, uydriο εμĩ νανο Hericνο. Ieriν, ε&eναιν υ Ie d4„εσο!. Das bereits von Bentley vorgeschlagene Heilmittel liegt auch hier so nahe, dals man sich wundern muls, wie die sonst nicht so ängstlich an der UÜberlieferung festhaltenden Kritiker und Herausgeber es verschmähen konnten: Herlcws, d vανέν ⁴υσ e dνπμαοσml. Heiſst es doch auch in dem ähnlichen Falle H 138: reννεν εꝓνααν μυ⁶νεωαι⁶οιο dvcxνs, diou 2onνιιον, 10ν εοεεκμφάσαν τοουντνπην dνdoε elsserνow etc. und nicht— ο AoytϑnoO;s. 3. Von ganz anderer Beschaffenheit sind die sonstigen Anakoluthien des Dichters, wie B 353, T 211, E 135, 804, K 224, 4 833, II 264. 275, 1 462. a) Wenn sich B 353 die Worte Geωποσαmνον ν εσατι³⁶εεμ,&uαος eνσαα †αναων nicht der grammatischen Regel fügen, da sie an ναιαι*ν⁴ας dν εαανenασ mbv&veoαsνεα Kooviva anzuschlielsen wären, so ist das leicht zu erklären und zu entschuldigen. Die beiden dazwischentretenden Verse lassen vergessen oder übersehen, dals nicht zulννέ̈νασα᷑ KOνεωw vorhergeht, was logisch das- selbe wäre, sondern qrνμ ταανεᷣνα KOovioνα— b) Daſs es im Griechischen auch eine Art von absolutem Gebrauch des Partici- piums im Nominativ gibt, kann nicht wohl bestritten werden und wird durch Beispiele wie Xen. Hell. II 2, 3 0i*⁵αν&is dorv dκ, 6 r98 1 160% Taεέᷣνων oder Herod. IV, 50 extr. dvrurαςέιιενα ε ανντια ντεστηαςσ ννεru, doxe 10ν ομη(τdν lοστοοο) el ivsoα 86wrao u. a.(vgl. Herod. II 66, III 95 etc.) unwidersprechlich bewiesen. Mag man immerhin bei diesem nur vereinzelten Gebrauche eine gewisse Nachlässigkeit des Schriftstellers, also eine Ana- koluthie annehmen(s. Curtius Gramm.§ 586 Anm.): genug, er besteht und begegnet uns auch schon bei Homer. — 3— So lesen wir K 224 ff. in der von Platon¹) mehrfach angezogenen Sentenz: G³ι τε̈ ν εοιένι, α 1ε πο0 6 00 S6„σσι&κ drεασ τιο⁴⁶οο ꝓννq 4⁴μ⁴μοιννσ σν ε&i έο τέ*π GA³α 1ν Sοσα νꝙFee v⁶ος, Aerrr ε τε εmπ. Wäre die Lesart éoνιν nicht zu gut bezeugt, so könnté man sich versucht fühlen, da duo auch sonst für den Genetiv oder Dativ steht(N 407, 515) ²), éOrννιένν zu verlangen; so aber liegt ein genügender Grund nicht vor, diese Anakoluthie zu beanstanden. c) Ob dasselbe jedoch auch für das andere Beispiel dieser Art gilt, P 210 f.: ordνrανν εινeνεναος dnrioexev νςεαᷣς ⁶οων*, d,οαρ—α ν e‿εοιιννσ νεααιαμεος νεέν ⁶υοοε⁸ς erscheint wegen des unmittelbar voraufgehenden σrνναν αμάν doch zweifelhaft. Auch ist hier 8rG6εeν als Lesart Zenodots bezeugt, der also wohl dν⁵ον(dνιασ*ου gebraucht Homer so wenig wie 6νοτν) ebenfalls als indeklinabel gelten liels.— d) In einem gewissen Sinne kann man es auch eine Anakoluthie nennen, wenn der Dichter, wie z. B. H 306: 10) dε dιαακινιιευννινε— 6 1εευνντ αμε⁴‿᷑ 2αναιν „, 0 d'o ε&ν Tα‿αιν Jοαααον εieε. mit einem Subjekt in der Mehrheit anhebt, dann aber eine Teilung dieses Subjekts eintreten und das Verb. finitum im Singularis folgen läſst. Vgl. M 400 ff., 7I 317 ff., wo beidemale das zweite Glied überdies von dem ersten durch längere Zwischensätze getrennt ist. e) Damit nahe verwandt ist die Anakoluthie II 265: T009 d'&* εο παςσ α ε εν ⁴υοιισοο d⁴⁸ 1u, dérν ο*' ν dννιmον νιο ⁸ovres— 700000 ς Ʒινπαειετιιαηιν 2Q‿α Gειμιννέ 0701 TGm6 οινν. Man könnte leicht die Anakoluthie beseitigen und mit geringer Anderung schreiben: II0600)eςω mποοννπτισι ἀ(εμeει⁴ιν σ τεέ᷑τεασοιν. Aber so gewöhnlich 8zaowzos in dieser Weise als distributive Apposition neben einem pluralischen Subjekt und Verb. finit. gesetzt wird, z. B. I 656: G— Soœi, o? d— drMοατσοο ειν§ϑε‿ιας ιρφρννμνιανον— orce iodαvres αν viſa Iolαeν πα εν νκπ2. ³) so kommt doch τem in gleicher Weise nicht vor, und angesichts der oben unter d) angeführten Fälle(namentlich II 317 ff.) würde ein auf o? ενοντες folgendes οπιαεεα ohne Anstols erscheinen, wenn nicht ein anderes Bedenken sich erhöbe: ¶ας im Singularis heiſst nämlich bei Homer sonst überall„ganz“ und nicht„jeder“. Es ist durchweg= ö7os, aber nicht= graαναοε. Das masculinum kommt noch 33 mal vor, das femininum 74 mal, das neutrum(» 313 ¹1) Vgl. Protag. 348 D., Sympos. 174 D. 2) Von dem indeklinabeln 55(25⁰) finden sich bei Homer nur diese zwei sicheren Beispiele; das dritte K 253(r6vy 550 Hot.) ist zweifelhaft; denn wenn auch der Vers echt sein sollte, so hindert nichts mit Doederlein und Koch 3° als Nominativ zu verstehen, sc. αeρρόρννκ‿μα εον(αeροωπαετιοιο. 3) Vgl. X 606, B 775, E 878, II 175, 185, 371, G 233, 347, 514, K 215 etc. etc., T 339, wo daher ynfoähevot rd Bz¹οτα Ʒi ½ s1⁴οισσι εμεᷣμάιοv den Vorzug vor Mermey verdient. . 1* — 41— hieher gerechnet) 28 mal. Darunter sind nur ein paar Stellen, wo die Bedeutung von ς süber- zugehen scheint in die von εααταος, aber, wenn man genau zusieht, doch noch einen Unterschied wahrt. Diese Stellen sind A 294 l* Gν πό³ν e⁶⁴·] reteoεαοαα, JIrre zev einns(= omnia, quaecunque od. quidquid), I 73 σ 1Q 809, drodeEin(= hast alles zur Bewirtung), 2 196 u,Xν Ʒνι ετενειι πα˙α π⁴⁶| ε⁶ν(i. e. alles was zur Mahlzeit gehört, nicht aber„jegliche Speise“!),» 313 d„oο αάτνᷣπαανα³ sioæεis(i. e. allem Möglichen), endlich* 193(= I 64) 0 ν I⁴σσχάν εαμυεππάιdᷣm ,υ⁵οιαεμ‿ασεννν⅔ oϑ&τοα⸗ Aber da das Wort uneoεαoiꝝν nicht bloſs die ein- zelne„Ubertretung“ oder den„Frevel“ bezeichnet(so ½ 168 und" 589, vielleicht auch I 107), sondern auch im kollektiven Sinne für„Frevelhaftigkeit“, u⁵εοαιςσ gebraucht wird(so 206 riοαασαι 1wνον dππνιεαοσεν!ε̈ꝶνννs und auch wohl I 18 dneosᷣαiςα deᷣ᷑r ꝓρσπν, so werden wir auch hier zu verstehen haben„für ihren ganzen Frevelmut bülsen“. Jedenfalls ist klar, dals der Sinn des Wortes auch an diesen Stellen mehr kollektiv als distributiv ist. Es heilſst nicht„jeglicher“,„jeder einzeln“, sondern höchstens„all und jeder“. An unserer Stelle(II 265) aber müsste τ⁴= Sz.αασο sein, was kaum glaublich er- scheint. Sollte also nicht doch ein Verderbnis vorliegen? Man könnte versuchen: 1 RM co OTSOvTAI dviv l. f) Auch die Anakoluthie A 833 ff. d„ τ ο⁴ι αμέιν αἀo TTodaleioιος Marνν— 10 ⁴εμν Suνει κ᷑μιmν⁴⁵ομμα xνος ε&eνεωνa, voyicovra aul ατον νμιονοο Lννινιον ⁶α οꝭ ν π⁴⁵ς Tσ‿ν αα̈ε dēεννoνοα erklärt sich leicht. Auch hier wird das Subjekt einfach geteilt; doch steht in dem einen Gliede nicht der Nominativ, sondern für μꝛꝛmετα tritt dem Gedanken zuliebe 10 ν οϊηνν◻ο- 1α mᷣ☚οoα an die Stelle. g) Eine ähnliche Bewandtnis hat es auch mit ¹ 463: 6496 v1 89 d˙ Ipdie ι☚ οεlou τε ναα* auliſe— T0⁴ντμοο υnν doveloi 1v6⁴μν⅔ mνμινυιαα ³ eraioous. Das Subjekt sollte auch hier geteilt werden; aber anstatt e ο μένõh und 0d folgen zu lassen, lälst der Dichter eine andere Wendung eintreten. h) Sehen wir ab von Fällen wie E 802 ff., wo der Nachsatz vergessen wird oder viel- mehr wegen des zwischengeschobenen Gedankens(805) duiνναοα ναμιωνoἀαωνον sνν εα⁴μεν⁴σσσ εηι⁴ον mit v. 806 eine andere Wendung nimmt, oder wie Z 92, wo der Infinitivus Hetuat und uo- 6 ν609., für den Imperativus dérν und u*τοανιέαο eintritt, obwohl vorhergeht 1 ε υννααα. otrada...(Vgl. CGurt. Gramm.§ 577): so erübrigen nur noch zwei Anakoluthien, welche man beide durch Veränderung der Interpunktion zu beseitigen gesucht hat, E 135 und a 275. 4) Der Vers ist jedenfalls in dieser Form nicht alt und echt. Die Vernachlässigung des Digammas in bwopelzety will Nauck durch Auslassung des di beseitigen, gewinnt aber damit einen schlechten Vers. Ich würde, wenn das Wort bei Homer vorkäme, aαvονmμ broFeisohat vorschlagen; aber vielleicht ist zazorε für das sehr entbehrliche Ay das Richtige und Ursprüngliche(cf. s 54,„ 418). — 5— Aber wenn(auer an ersterer Stelle also interpungiert: T0 εαε⁴ς εεέασνιτιςι μυꝙ*τοοιισέσιιμοσυν εέ⁴ένιν 135.„. ππου μᷣνέ Ʒeυναάς Qνιας ̈πω(⁷d*ωι ³ννέηςα. h) 101ε μν τοιςα τσσοσ επεένε⁴ιέινοο,& ls 160va, 5v Od ε̈ 1Q z. so ist dann zwar äusſerlich und grammatisch alles in Ordnung, nicht jedoch innerlich und logisch. Der Gedanke„obwohl auch vorher begierig mit den Troern zu kämpfen“, an den voraufgehen- den Vers angeschlossen, ist matt und schief. Es müsste dann anstatt ésaitig icν etwa 114⁴⁶. 11*νοςσι) stehen. Aber auch so würde die asyndetische Anknüpfung des Verses 136 noch störend empfunden. Sowohl der folgende Vergleich als auch der korrespondierende Gegensatz von οο neo und d zeτπεςα zeigen vielmehr deutlich, dass v. 135 zu dem Folgenden gehört. Das zat aber ist anknüpfend und nicht, wie Düntzer richtig bemerkt, mit ο zu dem Participium zu ziehen. Somit bleibt nichts übrig als hier eine Anakoluthie anzunehmen. Die grammatische Fügung wird verlassen und der Satz anders fortgesetzt, als er angefangen war. Anstatt etwa zu sagen dν 16 ²εα ⁴μννντmταιςϊ mĩ⁴σν εε⁴ιννα⁴νοσς, folgt im Hinblick auf den angeschlossenen Vergleich d 16 μ τοςι τ⁴˙|ςσονσνέά⁵⁴⁵εν—εαμένοσοι(ςe τ 15ovra, d Od τε τQπσν ‿ς. Es findet eine Art von Attraktion an das Folgende statt, und dadurch eben wird diese Anakoluthie(im Unterschiede von Z 511) erklärlich und entschuldbar. i) Dasselbe ist auch der Fall a 275, wo es heilst; 1ννσπι⁴ς μέιντνιπ σeφςςεα σeν³⁴̈νυασάι υαωωνσ 1ντι˙ε α ϑν, ⁷ uιος sεέέφωνται ναυηααμιεςνασα,— dνν 1τοο ε&ς ⁴eεeννοον ττηαιτοςσ ιεα Ʒeϋυναιμαέ̈νοο. Es wäre so leicht die Anakoluthie zu beseitigen— man brauchte ja nur 1 ½ für 1unéod zu schreiben oder nach s†ρ⁵οιαᷣx IJnterpunktion eintreten zu lassen und paᷣνεοᷣα—von dνανσα abhängig zu machen, wie 113—, wäre es nicht geratener die durch das voraufgehende 1νσπυοασς ναέν veranlalste Anakoluthie erträglich zu finden. II. Die epische Apostrophe und die„metrische Not“. Mehrfach schon hatte ich Veranlassung auf den Miſsbrauch hinzuweisen, der mit der Fabel von der„metrischen Not“’ bei Homer getrieben wirdi).„Des Metrums wegen“ soll Homer die anomale Form σ.mμ⁵ςππ vus anstatt des geläufigen A.αρ⁵οpPn vös einmal( 58) ge- praucht haben, ebenso wie(K 65) G⁵σο◻σεοααν neben„εμμοοπcw, obwohl doch einfach GA††οάα⁴dͥ τνεκν „ 5) So steht XexXiεανοοι„voll Kampfbegier“(—= b2 ad-) M 106 und II 552 absolut; aber auch an den beiden andern Stellen A 465 und E 690 steht das Wort gleichfalls absolut(=„begierig, eifrig“) in der bukolischen Gäsur, und der folgende Satz mit νꝓρ mhängt von dem Hauptverbum ab. Auch das häufige XMalobat(W. X*., X**) wird nur mit einem Infinitiv oder einem Genetiv verbunden, nirgend mit ναρα. ¹1) Vgl.„Homerische Blätter“(1891) S. 1, S. 9 und S. 10, Anm. 33. — 6— an die Stelle hätte treten können.„Des Verses wegen“ soll E 311 der Potentialis(der Gegen- wart) anstatt des regelrechten Irrealis gesetzt sein, obwohl es ein Leichtes wäre letzteren an die Stelle zu setzen ²).„Nur aus Versnot“ soll Q 569 16 σακ,„7ον, 000“ τ⁶ςν εννι νκμοεmνμοσυν εdoο,die Verlängerung der kurzen Silbe erklärlich sein, obwohl auch in der trithemimeris die Längung der Kürze durch die Kraft der Arsis etwas ganz Gewöhnliches ist(vgl. K 7, N 558, 0 478(0), X 238, 0h 351, X 198, 602, Q 569, 573, 736).— lch verstehe es, wenn man von„metrisch bequemen“ Wortbildungen und von einem metrisch bequemen Reichtum an Formen(z. B. oduπ⁴e]oe= 0drςᷣ— 001) spricht; auch von „metrischer Not“ oder„metrischem Bedürfnis“ mag man reden, wenn der Dichter in Wörtern wie ασα̈νααοο, deπαοωνενεαάι, dνοdααςνε, Zeoin, uyréges etc., auf die er sonst gänzlich verzichten müſste, von drei auf einander folgenden kurzen Silben die erste lang gebraucht); aber wenn man allenthalben metrische Not vorschützt und daraus alles Mögliche erklären zu sollen vermeint, so thut man dem Dichter Unrecht und beweist einen hohen Grad von Kurzsichtigkeit.— lch füge zu den obigen Beispielen noch einige andere hinzu, wo Duntzer, der so gern dieses Steckenpferd reitet, ganz unbefugterweise von einer Notlage des Dichters redet, die gar nicht vorhanden ist. 1. Zu Ilias 259 2 4½ Ndús, αννέα ϑeι⁶ν, 2α α̈νορσσ bemerkt derselbe:„Soooe ist sehr frei aus metrischer Not verschoben“⁴). Er sieht also nicht, daſs durch bloſse Umstellung ein tadelloser Vers sich bilden lieſse: 21 1 Nú 80σ, dενν σιηυπνέα νυα ἀ‿νοσανν 2. Zu 0 252 ꝭ εꝓω Sdναυων᷑ͥ wενανα u§ϑν did N⁴ασ—Fð£‿sĩmLm¶Mot, Srel iaονν μον!1γμιτο heiſst es:„Gleuν hier mit Längung des a aus metrischer Not“ etc. Aber von„metrischer Not“ 2) Auch v. 388 lag es nahe zu sagen: zal vu zsy By da A᷑Ner. ADPNIs dro⁵ mobéoto, und warum könnte es P 70 nicht heiſsen: Evèa ze peia Hνπααεν(statt ενο) Norà reoJea etc.?— Ebenso wie für den Irrealis tritt auch für den formell damit zusammenfallenden Potentialis der Vergangenheit sehr gewöhnlich der Potentialis der Gegenwart ein. Vgl. A 232; P 220, 223, 392; A 223, 429, 539; E 85; M 58, 448, 465, wo die Lesart schwankt; N 343; 0 697; P 366, 399 etc. etc.— Es ist dieses ohne Zweifel so zu erklären, dafs der Dichter sich die Handlung lebhaft vergegenwärtigt, sich selbst gleichsam dabei gegenwärtig denkt. Dieses zeigt eine Vergleichung des näm- lichen Vorkommens bei den latein. Dichtern. Vgl. z. B. Ovid. Metam. XI, 113 ff.:(Midas) demptum tenet arbore pomum: Hesperidas donasse putes; aber gleich darauf: Ille etiam liquidis palmas ubi laverat undis, unda fluens palmis Danaen eludere posset, und weiter(125 f.): Miscuerat puris auctorem muneris undis: fusile per rictus aurum fluitare videres.— Umgekehrt kann auch der Potentialis der Vergangenheit für den der Gegenwart eintreten, wenn der Redende das Erzählte in die Vergangenheit rückt, sich nicht gegenwärtig denkt, z. B. 84 (=„hätte verdienen können“). 3) Vgl. über dieses Kapitel Düntzer in den Neuen Jahrb., Bd. 96, S. 354— 76. 4) Aber der Dichter hat ähnliche Hyperbata auch sonst. Vgl. u. a. I 504, K 224, N 235, 9 152. Und vielleicht ist durch die Annahme eines solchen Z 500 von einer alten Verderbnis zu heilen: at piy kri T³α(⁶ Ezropa w olae. — 7— kann doch keine Rede sein, wo dem Dichter(vgl. II 468, Y 403) so nahe lag zu sagen etwa 6,⁴α ν—οi⁴ονισιπηοο diοσιων. Die Quantität des a aber erklärt sich aus dem Augment. Vgl. La Roche. ⁵) 3. Zu 0 437 Teννε έιτπον, d μνυ ↄmρσ̈eruαro iοτοο Ʒτααι bemerkt Düntzer:„0ꝛ, da, stark hinweisend(vgl. 400), hier des Verses wegen statt des sonst wohl gebrauchten„, vgl. 7 342, wo dasselbe, aus gleichem Grunde stehen soll. Aber„des Verses wegen“ könnte ja w ruhig seinen Plat- behaupten, da in der Cäsur die Längung des kurzen Vokals nichts Auffallendes hat. Und warum steht dasselbe dν denn z. B. auch v. 4882 4. Auch die Anredeform, deren sich der Dichter anstatt der schlichten Erzählung mit der dritten Person des öfteren bedient, die sog. epische Apostrophe, soll lediglich„durch das Metrum veranlasst“ und„aus dem metrischen Bedürfnis hervorgegangen“ sein!— So heilst es Zz. B. zu 127: 0ν08 Gεσεσν Mevéeε, dsεον νμανααεςα ⁴ε⁴αωι⁷. „Die Form der Anrede(eνιοο⅔ρσ) ist aus metrischem Bedürfnis hervorgegangen. Besonders steht sie bei Patroklos und Eumaios, deren Namen mit Beiwort im Vocativ einen glücklichen Versschluss boten,“ oder zu s 55: T0ν ν αe /αμμνέμιμνμνεμνο ετοοωοσες, Eαιν oσυρσσια „Des Vokativs hat sich Homer blofs aus Rücksicht auf Metrum und Wohlklang in diesem(sic!) Einleitungsverse bedient, doch nur bei Patroklos und Eumaios, selten bei diesen und andern, besonders bei Menelaos, in anderer Verbindung“ u. s. W. Betrachten wir die sämtlichen Stellen der Reihe nach, um zu sehen, wie es mit der an- geblichen„metrischen Not“ denn eigentlich beschaffen sei und ob sie besser begründet ist als in den andern, oben besprochenen Fällen. a) Mevédas findet sich in der epischen Apostrophe siebenmal: 7 127, 146; H 104; N 603; P 679, 702:& 600. 1. An der ersten Stelle konnte der Dichter ebensogut sagen: 14+ our 1rOε6α eε 14dταεςα ⁴ανονιο. Sollte aber hier der Name Mevéaaog selbst stehen, so stand etwa zu Gebote: Arld Ssoi μαἀα Meveidou 0dx 81d ντο. Auch könnte das fehlen trotz des Hiatus, wie O 120 etc. Vgl. La Roche Einl.§ 21. 2. 146: ToOοι τα, Mevérde, 2α ννν aνx—* πmνοο lielse sich umformen: T0Oι ỹG d οεαεd νπ. lnu. 1¹. b) Vgl. B 482, P 153, 7 488 etc. 5) Über das Wort selbst(W. àr, woraus sowohl Ar, d, als Ar‿ι und a-, als 4-1-29-, 2-Av-Oat) vgl. A. Goebel, Lexilogus II, S. 439 f. 6) Uber die Form b14vy gehen die Ansichten der Grammatiker sowohl in alter als in neuer Zeit aus- einander(vgl. Ebeling lex.). Die einen erklären dieselbe für den Plural(= Bidv-dav= plav-Hsv, was auch metrisch zulässig wäre), die andern für den Dual(— piax ern). Wenn es aber der Dual sein mülste, dann könnte die Form nicht entstanden sein aus Gtav-Hiſ-env, sondern allenfalls aus b19v- yv. Vgl. die sog. synkopierten Aoriste 3.*⁸⁴ Da*, Le*-dat,-dal,-dar. Curt. Gramm.§ 316 D.— — 8— 3. Statt H 104: àνα m τι Meveαe, dẽn Sιτσα̈vον¶/0Könnte es heiſsen: να,m ααν‿εςειε⁸ε—mφ ε G. S. x. oder auch να α ν‿εμιιοο 1£φOdn 5. z. Vgl. 383, 20, N 216. 4. Für N 603: οi, Mevélde, duνυνσν ν s ddeire lieſse sich setzen: rεοεα νν σ‿ςαυmsνᷣαα etc. oder Kslvon Xεο ϑἀςα. etc. 5. P 679: 1 αει α, Mereade dirοεσρς, dodαε ραetuc ändert sich leicht: 6 6 d1ο Me vε d ον] 600 qœενα, 6. wie P 702: 000“ deοα dol, Mevélde dετερειέ, νeεω‿εᷣ ννμιαες in: uνν οα ϑονέόςᷣ Me νεννασςα 9ᷣ ννα, Vgl. ¶ 294; II 255; 0 65 etc. 7. endlich ur 600: ³ dou doi, Mevélds, ³εd ̈ε ϑ³α⁴ος ⁷⁴ον in: dςᷣ α τα τοιεαο νέd ο.. l. Sieht man auch nicht an allen Stellen, welcher„affectus animi“ die Anrede seitens des Dichters hervorruft— wohl ist dieses der Fall an den beiden ersten Stellen bei dem treulosen Vertragsbruch des Pandaros, gegen den der Dichter Partei nimmt, auch H 104, wo er dem Mute des Menelaos Bewunderung zollt—, so ist aber doch soviel klar, dals man nicht behaupten darf, „metrische Not“ habe ihn zu der Apostrophe veranlalst. b) Tdrτοωονε und IIarονess steht Smal in der epischen Apostrophe. Die Verse, sämtlich im XVI. Buche der Ilias, lauten: 6⁹νꝙ doM 1ι— HTdον, pdn S⁶⁴τοο ενεᷣνν(787) 10ν ε βπαων στσενα⁴ινόν μοεꝓφ⁸, Iaτνοενεες εmνππι˙εν(20) . s 19νυς sxυν HTarνεεςα ευπνινανε(584) ciua ν◻ ευσσαατον Ssedοπ, IIaroν‿εες, ore dν σει ϑεο ϑἀαι⁶νε 2d 1εαοσασ˙(693) 5. 10„ ϑν Sꝓτπεμιοτιαέτp1οοειmφσνα IIl‿νοαρεεεςα εiνπηνιεκι(744) 6. Er KæESOI6, HIaνονκαεες, d³σο αεαιααας(754) 7. os T0-οονιο sεᷣ—πνε 5εος, II‿τννονρεες ενυηιαιμι(812) 8. 10„ν dν 6νmν⁹⁶φσειινν ττοοσειερς, IIœrοεεεςα ενμημει(843). Mit leichter Mühe lieſse sich die Anrede beseitigen und könnte unser einer— geschweige denn der griechische Sänger— die Verse umformen, etwa so: 8* 1. ννν do IHLa‿τν ο ε m Sτσο‿τ᷑ᷣωεui 2. HIdτοοοπιοο dε Sεαα στν⁴‿ντόννναμνεεμεο μι 7) Die einfachste Anderung wäre OοσmHaoz iansdc. Aber da Homer diese Nominativform nicht, hat, so wurde sie hier sowohl wie v. 584 IIaroν« innozeen dos vermieden. Aus dem Fehlen der kontrahierten Nominativform dürfte aber auch zu schlielsen sein, daſs der Vocativ Ilarodz Xses laute, welches überall pafst, auch selbst 693 und859, da ja auch HIarpozls einmal(r 287) als Daktylus vorkommt und die Längung der Kürze in der trithemimeris nicht zu beanstanden ist. Vgl. oben S. 1.— Zu der Gestaltung von v. 584 vgl. X 605 und 690 und von v. 20 vgl. 9 200, 424. *— 9— 3. s νυνς ‿1iνmάeε ii Haroozlyein 9OvTo etc. oder Mevolrtiov dνοs vuds 4. E&́EevdOοςev] TTA r0οακαοςο, Jre duE πÆs εο ϑ‿σνατον⁶ε zd³2εοαeν 5. 70ν S&ꝓτ⁹‿ ‿οστπόέν Qν/ͥh0 0uE fd νν dμι⁴νν⁸) 6. rνε½̈ KeSOο⁶ HIAτοοσmπο εmπάτμο‿ εμεέια⁴αιςι³⁹) 7. ds 6½ 1ντοο sε—ν Me vOετι⁴⁵⁶mφ ⁵έμνοσ ν S. 10ν% ³ν ⁶η⁶³συεαινν ττοωαεmνId rοοντποο dμαιμνν. Nur in dem XVI. Gesange, der herrlichen IIaτοeνπ‿εα, kommt diese Apostrophe vor. Daſs aber Homer das Schicksal des edlen Helden, geradeso wie der Dichter des Nibelungenliedes das des edlen Markgrafen Rüdeger, mit besonders warmer Teilnahme schildert, wird niemand leugnen wollen. Tritt doch der Sänger, abgesehen von der Apostrophe, gegen seine Gewohnheit auch sonst ein paarmal subjektiv hervor. Vgl. v. 46 ff., 685 ff., ähnlich wie auch der Dichter des Nibelungenliedes Str. 2092, 2134, 2158. c) Eözuate steht 15 mal in der epischen Apostrophe, 13 mal wie 5 55 in dem ÜUber- gangsverse 10ν νι ϑeCαeφααιμ⁴⁶εμεωνο τπ οσιςσ, Eααᷣ ⁶⁶⁴σνα ferner o 325: 10„ dε α⁴έ vννας.„„ 1 und 194: 70„ d'&μιαυταιμέιαν aOodε—ς⁷⁸ Eu ³αααιει συ⁶αέι εα. Daſs auch hier von„metrischer Not“ keine Rede sein kann, liegt auf der Hand. Sagt doch der Dichter selbst ohne Apostrophe s 48(cf. ꝙ 80): Gg eLv Ʒνο⁵ι⁶ν ⁷⁶μρο ο eς und 121: 10„ ³ πιαμεεεε ερπεαια 3„.— sowie o 351= 389: 10„ d' ατε 1τ οπe⁷ꝛs 9„6, ,79, SoX0s 6 00e Und wollte der Dichter den Namen gebrauchen, so stand auch(wie τ 156) das bequeme EUGℳ.α νσσς zu Gebote. Was hinderte ihn also, o 325 und 7 194 an Stelle des zweiten Hemistichions ohne Apostrophe zu setzen: 10„ dε ⁴ε oeν⁹ννοπαςσ„. 7„ 10ν ν εmeμινεέοτιιιιεέι 74* 6620 3765 59006 687 Was hinderte ihn, an den 13 übrigen Stellen des XIV. Gesanges zu sagen: 10„ dν αμαέεεεν εκ᷑πμνμιμ Eεμμας εοο ιςι oder, da im 3. Fulſse begreiflicher Weise érezra ungleich seltener elidiert wird als im zweiten (vgl. jedoch N 444, II 613= P 529, NX 450, 7 282, 22 694), entweder: 10ν0% ꝙ⁰σ• αάmσν νμα μιεεεο dεοωσ dοοοις oder: 10ãç 0ꝙG*ν‿ꝗαωι οGχ G& E αο 1ν νσασσ–, 8) Vgl. B 876, 2 426 und P 10. 379. 9) Die Gründe, warum vielleicht umzustellen sein dürfte: BsEacc, Harpözkesc, A*co, habe ich dargelegt in Mützells Ztschr. für das Gymn. wesen XIV. 3 S. 270 f.(1860). 2 10—.. da ja am Ende des ersten Hemistichions in der Cäsur sowohl der Hiatus als auch kurze Silbe gestattet ist? ¹⁰) Aber er konnte auch sagen: 10„ νατει τπ πιꝰ᷑2d⁴m˙m⁷ldos οοσ ³⁴φαοις⁶ςρ ³ oder 1⁰νç ꝙ9⁹ꝗ άσ ιιόσιοο τοοσςσενιιεν ϑοο dφασνemς. Es kann also nicht richtig sein, daſs sich Homer der Anredeform„blols aus Rücksicht auf Metrum und Wohlklang bedient“ habe. Dagegen wird niemand bestreiten, dals der Dichter auch für die Person des Eumaios, ebenso wie für Patroklos, ein besonderes Interesse bekunde. und das spricht sich in der epischen Apostrophe aus. Wenn dagegen Düntzer bemerkt(zu& 55): „Bei Odysseus, an dem doch der Dichter so innigen Anteil nimmt, hat er den Vokativ so wenig als bei dem metrisch gleichen Axleug(nur eimnal IIylεος ‿), so liegt die Antwort hierauf nahe genug. Was brauchte der Dichter bei der Hauptperson, auf welche sich das Interesse des ganzen Epos konzentriert, wie er in dem Proömium zudem mit ausdrücklichen Worten her- vorhebt, noch in dieser Weise seinen persönlichen Anteil zu bekunden oder zu verraten? Und doch thut er es einmal, zu Anfang der Oeouαzvzõα v 2, nachdem die groſse Wendung im Zorn des Achilleus eingetreten ist: d) 42s 0? 2⁴εν½τmπα☚αα⁴ νυει τωσωυπιοσι ϑυυοι⁶οντο d.ν έ, Iy⁴εοςσ ε, udxνε drdorro dzoi. Auch hier wittert Düntzer wieder metrische Not!„Die Anrede“, so meint er,„da die Accusative, mit denen Ach. bezeichnet werden könnte, dem Verse nicht entsprachen“! Wie überaus kurzsichtig dieses sei, beweisen folgende Versuche:. 1. dεα dαμj warur, o⁵εααον αονον, xuoi 2.&αιον ςμ ‿νηνᷣα‧‧ ρν ee.d²—. AXio¹ 3. 6G ⁴μ õVL‟ꝗ_eg Azidnæ erl. Vgl. ₰ 69, M 335, 1 434, T 408. e) Nicht anders verhält es sich auch mit„ει 0075°¹²), welches zweimal(O 365 und V 152) vorkommt: 1.& Oa d, 7εᷣ 075, Tr01dv„d,*ασσον να dτσν 2. Gνα οσς, ε ⸗, zl Aorα τπτοιιτπσον¶. 1⁰) Heiſst es doch auch v. 169: al Iàß 1,! Eöpats, dsot rtaalato Xon. 11) Der Name Edaςο oder Eögaloc, ohne Zweifel aus W. ua(bey) abzuleiten, kommt 42 mal vor. An 9 Stellen ist er dreisilbig zu sprechen( 486; 7, S, 69; p 199, 264, 306, 543, 561), da die erste Silbe in die Arsis fällt, an allen andern kann er auch viersilbig gesprochen werden. 1²) Düntzer schreibt mit Aristarch jjis, aber Crates und Herodian verlangen js und geben den triftigen Grund an:„alet Juν o Fievros Sekobrat’e. Auf die Herkunft des Wortes, das wohl weder von W. à(inSpt), „Ab rihc 1a2s dy Skéy abzuleiten und dann soviel ist als kzaros, εν⁷6ν0s, LzaurnöNo, zναιßekét]s, 2z⁵ e& (= Pfeilsender, s. A. Goebel, lexilogus I, S. 54 ff.), noch auch mit idobat etwas zu schaffen hat, sondern(vgl. A. Goebel, 1. I. S. 46 ff.) von W. àrε stammt und„canorus, wohltönend, sangreich“ bedeutet, wie das spätere i-htos, kommt es dabei nicht an.— Es würde dann durch das Epitheton tos auch einmal die andere Seite des Gottes, der nicht bloſs doSoc, sondern auch 21εαπ0G ist(Hor. carm. II 10, 18, cf. A 603), hervorgehoben. — 11— Wenn Düntzer an erster Stelle bemerkt:„Das Beiwort ging im Nom. nicht wohl in den Vers“, so staunt man nicht wenig über eine solche Behauptung. Warum hätte es dem Dichter denn nieht freigestanden zu sagen: II¹ο½ Ghozp de TovID d,⁴αααον ναάα‿ ⁶ιν σάσᷣννεεν... 8νοσσ,Qιν und HMiov ανα ἀo 18 Trο⁴mι⁵ο σοιᷣ§‿ͥᷣeονοα an der anderen Stelle? f) Nicht anders endlich mit der zuletzt noch übrigen Apostrophe 0 582: G2 nl doi, MeAdvνmσμε, 9699 fwriaoxos svsναονινς. Wenn Düntzer hier anmerkt zu 584(o*):„Der Dichter läfst, wie ähnlich beim metrisch gleichen Namen des Menelaos, die durch das Metrum veranlafste Anrede des Melanippos fallen; vgl. II 787 ff., P 679 fl., 702 ff.“ so ist die eine Kurzsichtigkeit noch schlimmer als die andere. Einmal geht ja das d gar nicht auf den angeredeten Melanippos, sondern notwendig auf Avridoxos; dann aber ist für das Metrum jeder Kasus von Meldwomnog gleich brauchbar. Wie leicht war also die Anrede zu beseitigen, etwa: ᷣ 6 19 παιςας εϑοοσι ⁴wiiloxos MeAνiπνκ oder ς ενοο uridoν επε mπμιυιμιν Melinn. Vgl. 64, 295, 322, 5 281 und 0 576.— Unsere Musterung sämtlicher Stellen, an denen Homer die Anredeform gebraucht hat, ist beendigt. Sie hat ergeben, daſs von„metrischer Not“ überall nicht die Rede sein kann. Es würde zu weit führen, wollte ich dasselbe in gleicher Weise auch bei den andern Epikern nachweisen, die dem Beispiele Homers gefolgt sind, von Vergil bis auf Goethe, der am Ende des VI. Gesanges von„Hermann und Dorothea“ bekanntlich auch zweimal von dieser Figur Gebrauch macht: „Aber Du zaudertest noch, vorsichtiger Nachbar, und sagtest“. „Aber Du lächeltest drauf, verständiger Pfarrer, und sagtest“. A. W. von Schlegel(Werke, 11. Teil S. 210) bemerkt dazu:„Jene Figur, daſs der Dichter die Person, die er redend einführt ¹³), selbst anredet, welche im Griechischen bei einigen Namen die Bequemlichkeit des Versbaues mag veranlafst haben“,— dals diese Vermutung nicht zutreffend sei, haben wir oben gesehen—„ist hier ein paarmal zu einer etwas drolligen Wirkung benutzt“.— Gewils,„die drollige Wirkung“ ist an der ersten Stelle(nicht an der zweiten) vorhanden; auch wird sie herbeigeführt durch die Apostrophe, aber nur mittelbar; unmittelbar bewirkt nämlich die Anrede lediglich die lebhafte Vergegenwärtigung der betr. Person. Indem uns aber so die an sich schon etwas komische Figur des Apothekers in einer komischen Situation vor Augen gestellt wird, ist die drollige Wirkung gegeben. An der zweiten Stelle hin- gegen ist dem Charakter des verständigen Pfarrers entsprechend nichts„Drolliges“ mehr zu verspüren. 13) Diese Definition der epischen Apostrophe ist, wie aus obigen Beispielen erhellt, zu enge. Sie pafst nur auf Fälle, wie der vorliegende ist, oder wie der Übergangsvers mit dem Namen des Eumaios und des Patroklos. 2* 12— Verhältnismäſsig selten bedient sich Vergil der Figur der Apostrophe, nämlich an folgenden 7 Stellen der Aeneis: I 555, II 56, 428, III 119, 371, VI 18 und X 542. Sehr richtig bemerkt Gossrau zu I 555:„Conversio orationis in vocativum animi vehementer agitati signum est“. Und wenn derselbe zu II 56 sich allgemeiner dahin ausspricht:„A nominativo in vocativum transeunt poetae, si animi affectus erumpit, nonnunquam fortasse etiam metri caussa“, so ist das maſsvoll und vorsichtig genug geurteilt. Auf die Stellen des Vergil braucht das Letztere darum keine Anwendung zu finden. Wollte der Dichter die Anrede nicht aus andern Gründen: der„metrischen Not“, das ist meine Überzeugung, hätte er sich zu entschlagen gewulst. ISt es doch selbst uns nicht zu schwierig die jetzt gegebenen Verse mit geringen Anderungen der Apo- strophe zu entkleiden. Von II 56 brauche ich nicht zu reden, da ja staret und maneret selbst in guten Handschriften steht; aber I 555 könnte das zweite Hemistichion beispielsweise lauten: patrem- que ducemque Aenean, II 428 nec Panthoon ¹⁴) ulla reservat, III 119 taurum claro quoque Phocebo, III 371 protinusque ad limina Phoebi, VI 18 terris Phoebo ipse sacravit, endlich X 542 Gradivo clara tropaea.— Doch der Dichter hatte ohne Zweifel seine Gründe dafür, daſs er an obigen Stellen die Anredeform wählte, ohne durch„metrische Not“ dazu gezwungen zu sein. Viel häufiger als Vergil wendet Ovid die Figur der Apostrophe an. Will man etwa auch diesem Meister und Beherrscher der Sprache, der mühelos und spielend seine Verse formt, dem nichts zu schwer ist,„metrische Not“ andichten? Mag es thun, wer will, und mag es glauben, wer Lust hat!— Ich greife ein paar beliebige Beispiele heraus, an denen man sehen mag, wie der Dichter die Apostrophe handhabt. Da, wo im IV. Buche der Metam. von den Sträflingen der Unterwelt die Rede ist, v. 457 ff., wechselt er bei Tityos, Tantalus, Sisyphus, Ixion und den Belldes (Danaiden) mit dem Nominativus und Vocativus, und ebenso im X. Buche v. 41 ff., aber sicher nicht aus metrischen Rücksichten, wie schon die bloſse Vergleichung beider Stellen zeigt ¹⁵). Sehr richtig bemerkt Siebelis zu Metam. I 438 bei der Apostrophe te quoque, maxime Python (vgl. II 368 tibi... Phaéëthon):„Dadurch, daſs die Dichter die Person oder Sache, von der sie sprechen, selbst anreden(Apostrophe), erhöhen sie die Anschaulichkeit“.— Wir können noch etwas weiter gehen und sagen: Durch die Apostrophe lenkt der Dichter, indem er uns den Angeredeten anschaulich vor Augen stellt, unsere Aufmerksamkeit in besonderer Weise auf denselben hin. Auch bekundet die Apostrophe, da sie eine lebhafte Vergegenwärtigung seitens des Dichters voraussetzt, ein beson- deres Interesse irgend welcher Art für die betr. Person oder Sache und will ein solches erwecken. Das also ist der eigentliche Ursprung und die Bedeutung der Apostrophe— nicht aber eine äufsere Rücksicht auf das Versmafs oder gar die armselige„metrische Not“!— so im Epos wie im Drama und auch in lyrischen Gedichten. 14) So braucht auch Ovid, um einen Daktylus zu gewinnen, z. B. Met. XIII, 46 f., die griechischen Accu- sative Sisyphon und Acacon. 15) Auch wäre es ja wieder ein Leichtes die Apostrophe zu beseitigen, z. B. IV 458 f. non Tantalus ullas ore suo deprendit aquas etc. 460 Sisyphus aut petit aut urget revolubile saxum, X 44 Aeolides non curat volvere saxum, ibid. 69 f. quaeque est confisa figurae] infelix Lethaea suae. Ich erinnere beispielsweise an die Scene in Schillers„Wallenstein“(Piecol. III, 2), wo die Gräfin Terzky den abwesenden Wallenstein folgendermaſsen apostrophiert: „Es braucht hier keiner Vollmacht— Ohne Worte, Schwager, Verstehn wir uns— Errat' ich etwa nicht, Warum die Tochter hergefordert worden, Warum just er gewählt, sie abzuholen? Denn dieses vorgespiegelte Verlöbnis Mit einem Bräutigam, den niemand kennt, Mag andre blenden! léh durchschaue Dich— Doch Dir geziemt es nicht, in solchem Spiel Die Hand zu haben. Nicht doch! Meiner Feinheit Bleibt alles überlassen. Wohl!— Du sollst Dich in der Schwester nicht betrogen haben. und anderseits an das schöne Gedicht von Gerhard von Amyntor„Prinz Wilhelm am Sarge seines Bruders Waldemar“. Mitten in dem Gedichte nach der 5. Strophe: 5. Tiefe Stille! Horch, da schreitet Schwer ein Recke durch den Raum; Schluchzend er die Arme breitet Und aufs Knie er niedergleitet An des Bahrtuchs seidnem Saum. lälst der Dichter die ungemein wirksame Apostrophe folgen: 6. Erbe Du der Kaiserkrone, Hehrer Sieger Du von Wörth, Reiſs Dich los vom jüngsten Sohne, Denn Dein flehendes„Verschone!“ Hat das Schicksal nicht gehört! und fährt dann ruhig erzählend fort: 7. Lange betet er; ergeben Lernt er sich, und neu gestärkt Steht er auf etc. etc. Die Wirkung und Bedeutung der Apostrophe, welche durch die Worte„Horch, da schreitet etc.“ der vorhergehenden Strophe so schön vorbereitet ist, kann niemand verkennen: der Angeredete steht lebendig vor uns; der Dichter lenkt unsere Aufmerksamkeit in besonderer Weise auf ihn hin, bekundet selbst und erweckt in uns eine mehr als gewöhnliche Teilnahme.— Man wird es mir erlassen, an all den oben angeführten Stellen im einzelnen nachzuweisen, welcher „affectus animi“ die Apostrophe gerade veranlaſst hat. In den meisten Fällen liegt er nahe genug, auch wurde oben mehrfach schon darauf hingewiesen. Der verständige Leser wird den inneren Grund, welcher den Dichter jeweilig bestimmt haben mag, schon herauszufinden oder, wenn man will, herauszufühlen wissen. 14— III. IEaο atꝓι†ς. 105: πiνν ⁸εᷣο⁵α τεον suνενοoν εᷣαον νς ἀ=οoν ‿. Uber das dms eion*eνον dεᷣ οv sind die Meinungen der Gelehrten sehr verschieden, sowohl was die Etymologie als was die Bedeutung betrifft. Ich lasse beide zunächst auf sich be- ruhen, um auf etwas Anderes hinzuweisen, was m. E. nicht ohne Belang, aber seither nicht beachtet ist. „Der Genetiv vom Stoffe“, sagen die Erklärer kurzweg und haben, so scheint es, weiter kein Bedenken. Was riνμμυαα ανωνυινοον(E 726) oder zvmddee 2ασσσ̈ιο(½ 613), was ein 9ααόσααν(νν) 21ον(⁷ 244), eine mTε⁶ν νρνισοο(τ 226), eine d*τ oder ein 20Qεν%◻νεέαννο—ς ( 7, 404) etc. etc. sei, das alles versteht sich leicht; doch was denn ein 100 α.νς d'yoiov eigentlich besage, will meinem sprachlich grammatischen Verstande nicht klar werden, auch nicht wenn ich bei Minckwitz lese:„Den Bogen, gefertigt aus dem raschkletternden wilden Geis- bock“ Gic!).— Wenn es ein ⁶&ν αm in dem hier vorausgesetzten Sinne gibt, so gibt es notwendig auch ein risovαν νιιον oder lyeoy(nicht auch umgekehrt, wie sich später zeigen wird). Aber während von einem ³α☚έπασ˙ε) lyεοςα oder alyeog öfter die Rede ist(T 247, 5 78, 4 196), auch eine zv ε m) alyetiy( 231) erwähnt wird, sowie ννο⁶σ ιοο(1 639), ist ein T6So aiyεον nirgend zu finden, wie etwa ein z6Soν αονσεον oder&4⁴ νρέαινου³) oder S31lνον und«ςινον. Das ist begreiflich. Denn während„Ziegenkäse“,„Ziegenfell“,„ziegenlederner Helm oder Schlauch“, allenfalls auch„Ziegenschlauch“, klare Bezeichnungen sind, wird„Ziegen- bogen“ oder„Geisbocksbogen“ niemand zu sagen wagen. Scheinbar ähnlich— aber auch nur scheinbar— ist es, wenn T 375, 684, 201 1uds 5oοds und X 397 56οιονςα εμαvras gesagt' wird für„Riemen aus Rindshaut“; aber während sοðg metonymisch auch für 0 ν0σ 0 ⁶) 5ãQç oder für Sοεn. Sosty sc. dood, ja sogar für den daraus gefertigten Schild selber(=„Stierhaut“)⁴) steht, findet bei ais, alydg eine ähnliche Metonymie nicht statt. Und ferner, obgleich οemσπα⁴ας 5la(E 452) gesagt wird, so kommt dennoch nirgend αᷣαmας ⁵σοꝛ vor ⁵), wie Gονs und α⁴ας ƷGς— begreiflicher Weise, denn nur letztere sind„ganz aus Rindsleder gefertigt“, und das eben besagt der Genetivus materiae (vgl. N 574, 613) im Unterschiede von dem betr. Adjektivum, dessen Bedeutung nicht so enge be- ¹1) d-„οs ist eines Stammes mit aν-ros und bedeutet ursprünglich pellis detracta, cutis. Daher kann auch zdeigaς dοσν 0 0, yeG0( 19) gesagt werden. 2) Aus dieser Verbindung(ebenso zuvε 2reen und raupein K 258 und 458) allein schon ist klar, daſs zuven nicht von zνεος sc. 305 herzuleiten ist— denn was wäre wohl ein„ziegenledernes oder stierledernes Hunds- fell“?!—, sondern mit A. Goebel(Lexilogus I 127, 343) von W.„, wie 26α⁹οςσ, zuο⁵, 25g, z5b] etc. etc. 3) Das Wort eꝓas ist nicht griechischen Ursprungs und bezeichnete viel früher ebur, Elfenbein, als das Tier, von dem dieses stammt. 4) Jedoch letzteres nie ohne ein bezeichnendes Attribut. Vgl. II 238 Gy d A νν, M 105 d-Xious Aρ⁴αeρο rOXrO S0401, M 137 Béas adαςα ⁶.οωσν ⁴eτ⁄οασmν ½ ενο, II 636 GrOd Ts S06(r'?) E onn rv. 5) Wenn es aber II 223 heilſst s oi doligev A.νοσ alhov rstov raHov GareH v, so kann das doch auch nicht mit rösov airös verglichen werden. Dort ist ja klar gesagt und selbstverständlich gemeint die Bosln radO o s †.εοοο(P 389),„aus dem Leder der wohlgenähreten Stiere“. grenzt ist. Gar Vieles, was nicht„Aus Gold oder Erz oder Eisen etc. gelfertigt“ ist, kann IOνασεκο, Idaxεος, ⁶⁶νορεο etc. genannt werden, wie αν ο⁶νοέν dlακo π ⁹, Iouoe᷑y 1Gοοizy u. s. w. Nach dieser Auseinandersetzung kehren wir zurück zu unserem tSd νοv. Da der Bogen des Pandaros, wie die Verse 109— 111 besagen, aus den prächtigen Hörnern des wilden Geis- bocks gemacht ist,„von des klimmenden Steinbocks Horne geschnitzt“(Vols), so wäre er in Wahrheit«εοον(oder auch εοαα εαασα cf. x 563, 210) rervyeνον ανον y zu nennen. Wie nun, wenn das, was wir vermissen und was nicht einfach sich von selbst versteht Gwie bei dem rindsledernen Schilde) oder ergänzen läſst, in Wirklichkeit dastände, wenn sdνν nichts Anderes hieſse als—„aus dem Horn“?— Das klingt zunächst etwas befremdlich und dürfte ungläubigem Kopfschütteln begegnen; aber es läſst sich doch, glaube ich, annehmbar machen, mindestens ebenso annehmbar als jede bisherige Deutung des Wortes. Man hat fast allgemein angenommen sd sei ein Adiectivum und heilse„Springend, kletternd, schnell“(Leo Meyer) oder„stöſsig“(Düntzer) oder„jach, flink“(A. Goebel). Die Her- leitung des Wortes ist zweifelhaft; doch dürfte, da die Vorstellung von salax, libidinosus, lascivus gänzlich fern liegt, so wenig an isuðg(lumbus) wie an dQQ⁸˙xCWs denken sein, sondern vielmehr an W. Aruαν(diα) oder W. Iw«= in(cf. ic-tus) mit dem Suffix— o. Daraus würden sich dann die angeführten Bedeutungen des Adiectivums sämtlich ableiten lassen. Aber muſs denn das Wort 1E.⁵οs ein Adiectivum sein? Das gleiche Suffix dient ja ebenso zur Bildung von Substantiven, und zwar von Substantiven sächlichen Geschlechtes nicht minder als männlichen 6). Man vergleiche die Wortgruppen: a) deπμ, eνpαo, rog(patulus), iανος(W. u oder ꝛ), r00 X½Xα⁴ς, deꝓο*νο (W. qu oder q ω‿= Fl?*), 79 αχας(humilis); b) Gorodyados(Halswirbel, Knöchel), veεεισαοο(+ 469), ιμφeρσ⁵˙ς(umbilicus), aαοοαασοσς (Pflock), iανοsν(Mastschwein); c) vuo(Wölbung, Panzerplatte), vα⁵αdo(Untier), r6ε τ Q(Blatt), 66νπ☚2 ˖(Knittel, Keule), odedνο(Sohle), ανον(Speichel) owuraloν(Stock, Keule). Wie es nun hiernach neben dem Adiectivum lalos auch ein Substantivum gleicher Bildung und auch ein Neutrum σααον, neben dem Adj. ταο ein Substantivum πι⅚*2 ẽ gibt, so nehme ich neben dem Adiectivum zsados— wenn anders es ein solches gibt und den alten Lexikographen und Scholiasten Glauben zu schenken ist— ein Substantivum ISalon an und gewinne für dasselbe die Bedeutung, welche für die Hörner des wilden Geisbocks m. E. ungemein bezeichnend ist,„Anstürmer, Stöfser, Spiefser“. 3 Somit wäre lsalo-= éoas und an der Homerischen Stelle alles in bester Ordnung: Pandaros„nahm von der Schulter(oder aus dem Futteral 2) den Bogen, der schön geglättet (gefertigt) war aus dem Horn des wilden Geisbocks(Steinbocks)“. . 6) Vgl. Leo Meyer, Vergl. Grammatik II, S. 193 fl. Die dort angeführten Adjektiva ανκ̈ und dr a Xνe sind aber wohl nicht hieher zu rechnen, da Bal und ral* zum Stamme gehört. Auch bei zra-Xos gehört das a schwerlich zum Suffixum. IV. H 408 ff. 8„„—„„ Au†ασ σε vερονον— zu‿rαeνπαα̈ναν ντε ε᷑ναeοο 0ν⁴*αο 1 σε⁵⁴⁶ exνν ταταιτeντν yiyver, Srei ae Sdνασα,*πμ⁶ς μ⁴αειαασςεμν. Auqi soll hier heilsen„in Betreff“,„was die Toten betrifft“. Aber ein solcher Gebrauch der Praeposition ist entschieden unhomerisch— man kann kein zweites Beispiel der Art auf- weisen— und m. E. überhaupt unpoetisch. Mir scheint daher, daſs αeᷣ= utrimque, ab utraque parte, vielmehr Adverbium sei, wie es so häufig gebraucht wird, z. B. E 310, K 573, 4 356, 417, M 460, X 415 etc., veæoe aber von ueεꝙᷣoο abhänge.„Den Toten beider- seits, als ob es hieſse dρςοοσ εοοσσς, milsgönne(versage) ich keineswegs die Bestattung“. So steht eναοα τιννι τα. B. 2 865 und ztvi c. infin. 55 4 6 ⁴έ s[1ιά̈ν ενme⁶μ̈νοσαν ετιανεν ri»mwdde réoya, woraus 6 235 der Accus. c. infin. wird. Daſs aber an die beiderseitigen Toten gedacht werde, zeigt sowohl die folgende allgemeine Sentenz als auch der Parallelismus der Verse 417— 420.— Was sodann die Verse 409 u. 410 betrifft, so ist zwar der Sinn derselben nicht zweifelhaft(zan den Leichen der Gefallenen ist nichts aufzuheben; man verbrennt sie alsbald“); aber die Worte, so scheint es, sind lexilogisch und grammatisch nicht so klar. UÜber ihre Deutung und Erklärung gehen wenigstens die Ansichten sehr auseinander. Vgl. Fäsi, La Roche, Düntzer.— Die fraglichen Punkle, auf die es ankommt, sind folgende: 1. daſs q οοσ lν νεᷣτναηι Umschreibung ¹) für das Passivum von Qεldoονα sei, ist wohl klar; aber bedeutet das Wort, wie ꝙeidouαwt meistens(Vvgl. E 202, 0 215, Y 464, 2 158= 187, 2 277, 185, 54), schonen, verschonen, oder aber, wie 4 236(0u0é vv 1ν Ʒσο, sc. demπα, siœu Oeur ³⁴μεναοςα ⁶ Yεν i. e. selbst den sparte er nicht= lieſs er nicht zurück) und X 244(uναε ι doςσσν εοσιτι ριι 6⁴ν) sparen, aufsparen?— 2. Was besagt νοσ ◻⁵ιιιαιιςσςειeε, und wie ist der Ausdruck zu erklären? ²)— 3. Wie ist dieser Infin. zu konstruieren? ISt er nur lose angefügt oder mit dem Hauptsatze enge verbunden? Bezeichnet er„den Zweck und die Folge“(Fäsi) oder ist er als „Accus. der Beziehung zu fassen“(Düntzer), so daſs in Prosa α,w³ uτονσςσ τανν*εσ ε⁴με̈α⁴εοουνανν stehen mülste? ³) Einen verzweifelten Ausweg aus den Schwierigkeiten hat Weck gesucht), indem er für ειιαισέιέμν u schreiben vorschlägt α ½dιοιασιεν und für dieses von ihm erfundene Wort— es ¹) So wird auch sonst Jirvsrat mit einem Substant. zur Umschreibung eines Verbums gebraucht. Vgl. u. a. à 466 KIy»da(NB.) 3* b Téver dki, II 302 wolähos 5' db Jifver, ui, 634 kzahey 3 te JiTyer dz, A 417 TITvsra 26oOs d56vy etc. etc. 2) Daſs es sachlich soviel sein müsse als opi karauαεεεy oder νρο XsKaxety(II 79, 0 350, X 342) liegt auf der Hand. Der freiere Genetiv wες kann verschieden erklärt werden. Ich halte ihn weder für parlitiv, noch für instrumental(cf. X 512 und 8 217), sondern eher für locativ. Vgl. die Stellen B 415, Z 331, I 242, A 667, II 81, sowie das so überaus häufige nebloto. 3) So heiſst es bei Thucyd. VII 81, 6 gelbo ris Sji†vero p Ovbdivai.f= SHeideré tis 44 od Gore Sui) SOανακνό a. Auch an unserer Stelle müſste Gi ob stehen, wenn die Sätze in gleicher Weise innig verbunden ge- dacht werden. Anders, wenn man sie lose verbunden fafst, wie Fäsi. 4) Vgl. N. Jahrbb. 1885, S. 467 f. — 17— soll sich zu 1icανναα mverhalten wie αα: αοαα— die Bedeutung„gewähren“ annimmt. Dann erhielten wir, meint er, den klaren Gedanken:„Es wäre rücksichtslos gegen die Leichen gehandelt, den Gefallenen nicht alsbald die Bestattung zu gewähren“, und alle sprach- lichen Schwierigkeiten wären beseitigt.— Aber abgesehen davon, daſs an dem wohlverbürgten 41ε0 6 G,„ ⁵) keinerlei Anstols zu nehmen ist, kann auch ou„e νν φ2έd veᷣανpverat nicht bedeuten„es wäre rücksichtslos gegen die Leichen gehandelt“. Es heiſst entweder„sie werden nicht geschont“ resp. verschont, oder„sie werden nicht gespart“, wenn anders vexναων nicht etwa blofs äufserlich und lose durch Prolepsis zu εααα konstruiert ist, ohne innerlich und notwendig dazu zu gehören. Dieses aber scheint mir in der That der Fall zu sein, und dann sind wir über alle Schwierigkeiten hinweg. Wir erhalten dann die Ubersetzung: „Denn man unterläſst es nicht, den Leichen der Gefallenen, sobald sie tot sind, durch die Bestattung(im Feuer) Liebe zu erweisen“.— Getdouαo hat ja seiner Herkunft nach(St. QO = lat. fi(n)do) zuerst diese Bedeutung,„sich abscheiden von etwas, sich enthalten“, woraus sich erst die anderen Bedeutungen entwickelt haben; und bei den Tragikern sowohl als auch bei Xenophon und Platon findet sich öfter Hldos̈⁵⁷ mit dem Infin. in der Bedeutung „unterlassen“é⁶). Daſs sich zufällig bei Homer kein zweites Beispiel findet, kann nichts verschlagen. V. 0 699 f. Toĩοι§σε εμμαμασαιαιεέ̈νοισσν Jd' ν ν⁴οο' Sτντxαο odr&.ασœhσχσν αεσιέσαα ιν αάα, dν εανιασ. Die Erklärer schweigen oder verweisen einfach auf N 89. Aber die ÜUbersetzung:„Die Ach. vermeinten aus dem Unheil nicht entrinnen zu können, sondern zu Grunde gehen zu müssen“ wird dem Gedankenzusammenhange nicht gerecht. Die Stimmung(vòog) der Ach. ist an unserer Stelle keineswegs eine gedrückte, sondern im Gegenteil eine mutige und entschlossene, wenn es auch der Mut der Verzweiflung ist, der sie beseelt. Die Verse 696— 715 zeigen un- widerleglich, daſs man beiderseits mit mutiger Entschlossenheit und groſsem Ungestüm kämpft. Die Achäer wollen lieber sterben als fliehen. Also ist zu übersetzen:„sie dachten, sie wollten nicht aus dem Unheil entfliehen, sondern(lieber) zu Grunde gehen“. 5) Hesych. erklärt ganz richtig οσm zerαρμονsεναα πακ̈ᷣd πrew. Das Wort kommt von pelltxos und bedeutet, wie namentlich auch das abgeleitete ueihrypa( 217) zeigt, Freude bereiten, Liebes thun, Liebe erweisen, fast wie aρteεεεααι, regiert aber den Accus.(uet.ioεo èuec h. Ger. 290). Das Medium steht zweimal, † 96= 5 326, 1d? ri e aidEevoc ELetXiggeo n SXeale d. h.„thue mir nicht aus Rücksicht oder Bedauern Liebe an“, sondern sage mir über Odysseus die volle Wahrheit, verschleiere nichts! 6) Vgl. z. B. Plat. Polit. VIII, p. 574 B dõνν exaßndein dy zat Feicatro pij ri 5dolαι ενν ορμανυμ ννοulᷣ Xenoph. yrop. I, 6, 19 on hEv abrhvy X5 etv à pih a„s eidein eidecdat dst, ibid. 35 Gih eidoo, el ru 5ets, ItDäG, b⸗ T«eovextihoo r woenlcy. Eurip. Or. 393 xουααα, eldov 5' krräxi Ae et zasd.— Vgl. auch Soph. Aj. 115 „56 Jeit, psldou pndty Gyreg Svvosts.— Dieselbe Bewandtnis hat es bekanntlich mit dem latein. parcere, dessen Gebrauchsweisen ganz mit peidscdat übereinstimmen. Vgl. Hor. carm. III 8, 26; 14, 11; 28, 7; Sat. II, 2, 58; epod. 17, 6. 8 3 — 18— Ganz anders ist die Situation und demgemälfs der Sinn der Worte N 89: Toòds or p siοαοωνπσες πνν ‿ςορσ ̈ᷣυα εανιοωQ 0U pdo ε&αόαάασ εχᷣςεεςασα emινι᷑ αᷣον ‿ νεασσα. Hier ist die Stimmung, wie v. 88 klar anzeigt, allerdings eine gedrückte und mutlose. Sie vergossen Thränen,„denn sie vermeinten, sie würden aus dem Unheil nicht entrinnen können, sondern sterben müssen“. Es tritt also auch hier derselbe Fall ein wie bei der Redewendung év vyo ireive(vgl. „Homerische Blätter“ 1891 S. 13— 15), daſs die nämlichen Worte an verschiedenen Stellen einen anderen Sinn ergeben, je nach dem Zusammenhange. VI. II 297 ff. G dν Jxνν ασ υνππmπ QOO⸗⁶cR ·½ο,˙ο·moεος εμεᷣνν⁴αν X4ν mνmQLᷣανιυσν νερέσ σνσεοννέᷣεα Zeιs ο‿ νν Sεꝓœᷣανεν πμααι ⸗υασπιασι ταχ—τπιαονε οο „ 7 5 40 5, 27 2 001„. a ⁴νισ, οοασνσσε ς α˙‿ υmQηηodmν omπros loν νανα vνιντꝙαϋν ̈υοσαρενοο ⁶ϑνπμά ru⁵ν eνιέσαμνενυαασν πμοαένιον ν ο νενειν ⁸ασmσν. Worin liegt, so fragt man, bei diesem prächtigen Vergleich das tertium comparationis? „So plötzlich“, sagt Düntzer,„wie der Himmel sich erhellt, wenn das Erde und Himmel ver- dunkelnde Gewölk schwindet, so plötzlich wurden die Achäer durch der Myrmidonen Hülfe befreit“. Das aber ist durchaus unrichtig und entspricht, von anderem abgesehen, ganz und gar nicht der Sachlage. Patroklos hat zwar den Pyraichmes erlegt und die Päonen von dem brennen- den Schiffe des Protesilaos zurückgedrängt und das Feuer gelöscht; aber damit ist der Kampf noch lange nicht zu Ende. Die Achäer atmen zwar ein wenig auf, aber— Q 4NO° ꝑod ylyvενν 5σ), wie uns der Dichter selbst sagt. Die Troer halten ja noch tapfer stand und weichen nur allmählich der Gewalt. Erst nachdem eine ganze Reihe derselben gefallen ist(vgl. die Schilderung der Einzelkämpfe vv. 306— 357), ergreifen sie die Flucht. Der Vergleichungspunkt muſs also ein anderer seip, da von einer plötzlichen Befreiung hier nicht die Rede sein kann. Sehen wir uns den Vergleich etwas näher an.„Wie wenn der Blitz entflammende ²) Zeus von dem hohen Haupte des mächtigen Berges das dichte Gewölk ver- ¹) Das heiſst entweder non fiebat cessatio belli oder a bello,„der Kriegessturm wich noch nicht zurück“ oder„man liefs noch nicht ab vom Kriege“. Buttmann, lexil. I 70 erklärt sich für letzteres und vergleicht AraXarnh Bov. Dafür spricht der Gebrauch des Zeitworts 5οωι, bei welchem der Gen. woXléοοο gewöhnlich steht (N 776, 2 101, P 422, T 170); 5ò ero aber ist nur eine Umschreibung des Passivums, wie„ειοο †σeat H 409; cf. X 244.. 2) Dafs das nur einmal gebrauchte arspownspérns nicht wie das geläufige ve εναεεεέρμ⁸ mit ³ ο, sondern mit εlo zusammengesetzt sei(Blitzerreger etc.), liegt in der Natur der Sache, und der tropische Gebrauch von 4eiο excitare, accendere, z. B. pontv, ã-*ν, rökeov, ist überaus häufig( 496, 7 105, N 778, Y 31). — 19— drängt): da treten hervor alle die Kuppen und ragenden Spitzen und die Thäler, und vom Himmel bricht(plötzlich) herein der unermeſsliche Ather: so— atmeten die Achäer zwar, nachdem sie von den Schiffen das vernichtende Feuer verdrängt, ein wenig auf, doch der Krieg lieſs noch nicht nach“(vom Kriege wich man nicht zurück). Man sieht, der Vergleich bedarf, um vollständig zu sein, auf beiden Seiten der Ergänzung. Wie Zeus von dem hohen Haupte des Gebirges das dichte Gewölk entfernt und durch seine Blitze alles aufhellt, damit aber noch nicht dem ganzen Wetter ein Ende macht: so hat Patro- klos von dem Schiffe des Protesilaos die dichten Scharen der Feinde(v. 66 u⁴uεoν οι⁴εινννεοσο) vertrieben und durch seine That den Achäern Luft gemacht und den Anfang der Rettung herbeigeführt; aber der Sturm des Krieges tobt noch fort.— Die That des Patroklos war ein erster, aufhellender Blitz— das ist der Kern des Vergleiches. VII. P 654: dr0νυνον ¶‿νν⁷ι Ʒϑᷣν ϑμονντια] eirene rl. Wenn Düntzer meint, ⁶σοον gehöre zu einezy, und auf v. 691 verweist, so irrt er. Schon aus äufserlichen Gründen lälfst sich oοσ nicht füglich trennen von iduvra. d⁴ἀοσσo-ν d“ aber ist dasselbe wie εασ(691). Vgl. auch II 130 drra, ο ‧ άfονο d˙σσν, Szεꝓꝓο—ꝶꝑνyslorein, ei— ort erl. Darum ist auch P 708 f. KeIvOν 1⁴έιυνεο vννσ̈ν εꝓτρμιιποένιαα Ʒο—νάι 61eενν eis AXldα das raxur zrl. dieses πςαο τανuν õtrotz N 348, X 354, 358) wohl nicht mit Axlnæ zu verbinden, sondern auf zeĩννον(i. e. Avriloxov) zu beziehen. Dafür spricht auch N 2: Awri1oxos d' Ando π6dαsς αννο dyννεκναοςα 1εν. VIII. 317= 1 18. Xeεοαςο εmιν ddοςνονς dēεέανμεsοςσ σe⁸εουν ðᷣαiο. So hat Aristarch. Aber die andere Lesart Gνοοςνον verdient schon wegen der Stellung von eni, das sonst ungehörig von dem folgenden déuevos getrennt wird, den Vorzug.— Wenn es Q 479 heilst:(Hoiduνs) aνe eiας deεuνας, dνοσ νοωιε, ol oded ον vdag, so ist alles licht und klar; aber warum sollen hier die Hände des Achilleus dieses Beiwort be- kommen, welches doch offenbar mehr besagt als ddπχ, Saosias, ortipaode?— Sonst kommt in der Ilias das Wort überall nur im Genetiv vor(aulserdem noch a 261 QHdνμααν ανdοςνουν 11 mal bei Eerooos, einmal bei Aosos(A 441) und einmal bei Aurouανον(Z 134). In gleicher 3) XtVEG oder dπαναει ννι(cf. A 636, x 107) besagt nicht mehr als moveo, demoveo, entsprechend dem d,d εOt. Es ist noch von keinem„Schwinden“ des Gewölkes die Rede. Mit Recht heifst es daher in den schol. V.„Mεαuν⁵⁶ςα οο ßεiε ε 5d σmοα 0 ororäο(Vv. 304) dlaoty. 3* 2⁰ Weise wie von Hektor könnte das Epitheton also auch von Patroklos rühmend gesagt sein. Oder sollte sich etwa an ein passivisches αdod— †ovos denken lassen, so daſs es soviel wäre wie 6&εt rαναινον(vgl. 337= W 23)2 So hat man offenbar neben νυιμιμοροο auch ein νπα ⁵μοος anzunehmen, wovon das dm. eio. α τπαςενάιάοσm⁶ασι ,õ 301) abzuleiten ist. Dieses„eigentümliche Kompositum“ heiſst nicht, wie Düntzer meint,„zum Verzehren im= Lande“, 2αι³*μο ακμρα ειιαν, sondern, wie der Zu- sammenhang lehrt, publice consumere, zum gemeinsainen Verzebren“.— Die Bildung macht so wenig Schwierigkeit wie αeνπ*⁴eε⁵οτοιαεν( 336); nur muſs man das simplex νυιμιμοοοεʒν nicht von dem aktivischen νιμοασοοο A 231) herleiten, sondern von einem vorauszusetzenden d„ι‿ςο(=„vom Volke gemeinsam verzehrt“). Man vergleiche uτd- oder Teαο‿νκαα mit Toyo-yοσs, 1νντπ‿νηιτονοο mit 1μmO᷑*οσνενο. dνο‿‿ετσσο⁵ο mit dνωοετσςιιςσοε, επmπ ςοτο mit πποντοσ etc. etc. Curtius Gramm.§ 359. Die aktivischen Komposita mit 561. S6ε. 76ς,*νο⁹, v6⁴αο, 1rοοσςσ, νs, roςρσ, †dνοs, νο, αͥο 76os ete. sind freilich viel bekannter und zahlreicher. 1. Verzeichnis der besprochenen Verse. A 294 S. 4 Anm. 4 408 ff. S. 16 482 ff. S. 1 T 2 S. 10 B 353 S. 2 1273 S. 4 584 S. 8 und Anm. 7 152 S. 10 T 211 S. 3 K 224 S. 3 693 desgl. 18 S. 19 à 105 S. 14 253 S. 3 Anm. 2 744 S. 8 600 S. 8 127 S. 7 A 833 S. 4 754 S. S u. 9 Anm. 3 2 569 S. 6 146 S. 7 Anm. 6 N 603 S. 8 787 S. 8 465 S. 5 Anm. 5 259 8. 6 812 S. 8 ¹ 275 S. 5 E 135 f. S. 5 0 252 S. 6 843 S. 8 ² 196 S. 4 388 S. 6 Anm. 2 268 S. 1 859 S. 8 Anm. 7 ¹ 463 S. 4 690 S. 5 Anm. 5 365 S. 10 P 70 S. 6 Anm. 2 84 S. 6 Anm. 2 806 S. 4 437 S. 7 654 S. 19 v 193 S. 4 7 92 S. 4 582 S. 11 679 S. 8 313 S. 4 396 S. 2 699 S. 17 f. 702 S. 8 55 S. 7 und 9 500 S. 6 Anm. 4 II 0 S. 8 und Anm. 7 708 S. 19 0 325 S. 9 511 S. 1 265 S. 3 317 S. 19 7 64 S. 4 II 104 S. 8 297 ff. S. 18 † 339 S. 3 Anm. 3 194 S. 9. 306 S. 3 2. Sachliches Register. „Aic 7 Anm. 5 dꝓb= utrimque 16 Anakoluthien bei Homer 1 ff. 4vO*ονσ oder dνεεο νο νο 20 Apostrophe(epische) bei Homer 5 ff., bei Goethe 11, Ovid 12, Vergil 12 60d= Hoeln 14.= donis 14 Anm. 4 Tiryscdau mit einem Substantiv umschreibend 16 Anm. 1, 18 Anm. 1 1 371uρ ο 20 zzaoroc als distributive Apposition 3 f. Xερααάαό 14 Anm. 3 Eöhatoroh oder Eöhaloς? 10 Anm. 11 ο oder νον˙ 10 Anm. 12 Genetivus, freierer Gebrauch bei us und εε⁵οσο 16 Anm. 2 Genetivus materiae 14, Unterschied von dem Adjectiv. des Stoffes 14 f. Hyperbaton 6 Anm. 5 4 lSahos oder isakoy(= z41α) 15 zuvE 14 Anm. 2 XeXEISvO 5 Anm. 5 XXaioan ibid. etkloοεενν 17 Anm. 3 ominativus absolutus 2 nA⁴ς(= 6Xoc) s. 2z αoX Ilarpozkees(Vocat.) 8 Potentialis der Gegenwart für den Pot. der Vergangen- heit 6 Anm. 2. Subject(pluralisches) zerlegt 3 reporsεασς 18 Anm. 2 „εoOpat c. infin.= unterlassen 17 Anm. 6.