Programm a XV Uni, S Bihl isiv. Dill Mostschrift Giessen Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Grossherzoglichen Realschule und des Progymnasiums (mit Vorschule) zu ALZEY. Ostern 1891. Inhalt: 1. Direktor Dr. Germann: Geschichte der Anstalt. Erster Teil: 1841— 1866. 2. Reallehrer Heusel: Statistik des Schülerbestandes von 1841— 1891. \ 1891. Beilage zu Progr. Nr. 628.}[ (sesehichte der Grossherzogl, Realschule und des Progymnaslums (mit Vorschule) Alzey. während der ersten 50 Jahre ihres Bestehens. Erster Teil: 1841— 1866. Von Direktor Dr. Germann. Da die Gymnasien hauptsächlich zu den Universitätsstudien vorbereiteten und ihre Schüler auf den Weg der gelehrten Bildung wiesen, trat in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts ziemlich allgemein das Bedürfnis hervor, auch solche Schulen zu besitzen, in denen die Erlangung der für das praktische Leben unmittelbar nötigen Kenntnisse mehr in den Vordergrund gestellt werde. Die Gymnasien hatten das geistige Leben der Kulturvölker des klassischen Altertums, ihre Sprache und ihre Geschichte zum Mittelpunkte ihres Unterrichts gemacht und arbeiteten zugleich auf das Verständnis des Zusammenhanges hin, der zwischen der deutschen Litteratur und der Litte- ratur der Griechen und Römer besteht. Neben dieser ihrer Hauptaufgabe sahen sie sich aber auch genötigt, in ihrem Lehrplane der Mathematik und den ‚Naturwissenschaften, überhaupt der modernen Bildung Zugeständnisse zu machen. ad; en% Diese Zugeständnisse reichten jedoch für’ AR: erweiterken Bedürfnisse des praktischen Lebens nicht aus. Die vervollkommneten.-Verkehrsmittel hatten” n sp wendigerweise eine stärkere Betonung der neueren Sprachen zur Folge. Der Aufschwung des'g’erblichen Lebens, des Handels und der Industrie verlangte die mannigfaltigsten technischen Vorkenntnisse. Dazu kam, dass viele Schüler der Gymnasien, die sich den Universitätsstudien‘ nicht, ‚widmen, wollten, im 14. oder 15. Lebensjahre aus den mittleren Klassen dieser Anstalten austraten.“. aus‘einen gewerblichen oder kaufmännischen Beruf zu ergreifen. Diese Schüler hatten das‘Wesentliche der Gymnasialbildung nicht nur nicht in sich aufgenommen,-sie-hatten. sich sogar- diejenigen Kenntnisse in den Realien, deren sie zu ihrem praktischen Berufe unmittelbar bedurften, nicht in ausreichendem Masse aneignen können. Durch die Gründung ‚der Realschulen sollte nun dieser Übelstand beseitigt, Sollte diese Lücke ausgefüllt werden. Wenn nun auch das praktische Bedürfnis weiter Bevölkerungskreise die erste Anregung zur Gründung. der Realschulen gegeben hat, so haben diese Anstalten doch den einseitigen Nützlichkeits- standpunkt nie eingenommen, sondern sie haben die verschiedenen Interessen des praktischen Lebens zur höheren Einheit eines erziehenden und allgemein bildenden Unterrichts zusammengefasst und ihren selbständigen Entwickelungsgang neben den Gymnasien eingeschlagen. Eine weitere Betrach- tung. dieses Entwickelungsganges, die Einstellung der lateinischen Sprache in den Lehrplan der Real- schulen, die Gründung der Realgymnasien sowie die heutigestags im ‚Vordergrunde der Erörterung stehende Frage der Zulassung der Realschulabiturienten zum Universitätsstudium gehört nicht in den Rahmen der vorliegenden Arbeit. Um die Mitte. der dreissiger Jahre wurde auch in unserem engeren Vaterlande Hessen die Errichtung von Realschulen ins Auge gefasst, nachdem kurz zuvor unser Volksschulwesen eine völ- lige Umgestaltung erhalten hatte. Zunächst sind die drei Provinzialrealschulen in Darmstadt, Mainz und Giessen zu nennen. Sie, waren in je vier, Klassen abgeteilt und ‚unterrichteten nach einem, im wesentlichen gleichen Plane. Ihre Gründung war vom Staate ausgegangen, und für jede dieser drei Schulen war ein Staatszuschuss von 3000 Gulden jährlich verwilligt worden, um auch von seiten des | din Staates dem Gedanken realistischer Bildung Vorschub zu leisten und die Gründung einer polytech- nischen Anstalt anzubahnen. Linde gibt in seiner Übersicht des gesamten Unterrichtswesens im Grossherzogtum Hessen Seite 216 nachstehenden Lehrplan dieser drei Provinzialrealschulen an: Bez un En RI.IV./KLILIRL IL KLI. Pe =]© Std.| Sta.| Sta.| Sta. a8 Religion. 4 3 2 211 Deutsch 4 4 3 2.1.13 Französisch. 5 4 4 4. 17 Mathematik. 6 6 6 6| 24 Physik.—ı—|— 3 3 Naturgeschichte und Phone; 2 BERG, 4|| 12 (Geographie.. 4 3 2| 9 Geschichte|— 4 3 7 Zeichnen. 2 3 4 4|.13 Buchhalten.—|—-|— 2 2 Schreiben 3 2 2|— 7 Gesang 2 2. ‚\(einzelneimChor)| 5 32 30 30 30:11 123 denpliseh. st Tecchiu 1A ntlin 3 3 6 Latein it— 3 3 3 9 | 138 Englisch und Lateinisch waren fakultative Lehrgegenstände. Nur in seltenen Fällen erlernte ein Schüler beide Sprachen neben der französischen. Aber auch in den kleineren Städten des Grossherzogtums regte sich das Bedürfnis nach höheren Schulen, zumal der Besuch einer Provinzialrealschule nur den Söhnen wohlhabender Eltern der damit verbundenen Kosten wegen möglich war. Da jedoch die Staatsregierung noch nicht von vornherein im klaren sein konnte, ob diese kleineren Realschulen auch ausreichend besucht werden würden und dauernd lebensfähig wären, so leistete der Staat zu den Kosten dieser Anstalten nur einen geringen Beitrag und überliess es den betreffenden Städten, mehr aus eigenen Kräften der- artige Schulen ins Leben zu rufen. Sie waren also hauptsächlich aus lokalen Mitteln gegründet und sollten lokalen Wünschen und Interessen dienen. Deshalb war ihnen sowohl in der Auswahl der Unterrichtsfächer als auch in der für diese Unterrichtsfächer anzusetzenden wöchentlichen Stundenzahl eine ziemlich weitgehende Freiheit gelassen. Es ist ein rühmliches Zeichen für die damaligen Verwaltungsbehörden des. Kreises und der Stadt Alzey, an. deren Spitze die Herren Kreisrat Müller und Bürgermeister Peerrot standen, sowie im. allgemeinen für die damaligen Bewohner unserer Stadt, dass sie mit frischem Mute daran gingen, fast ausschliesslich aus eigenen Mitteln eine höhere Bildungsanstalt für ihre Söhne ins Leben zu rufen. Und wenn auch manchmal die Aufbringung der Kosten mit Schwierigkeiten verbunden war und als schweres Opfer drückend empfunden wurde,— alles in allem genommen hat die Stadt auch in den Zeiten finanzieller Bedrängnis, die bald nach dem Gründungsjahre eintraten, an ihrer Real- = DR schule wacker festgehalten, bis durch eine weitgehendere Unterstützung aus Staatsmitteln eine Ent- lastung' herbeigeführt wurde. In Alzey hatte schon unter kurpfälzischer Regierung ein sogenanntes Rektorat, das heisst eine lateinische Schule bestanden, deren Kosten die Staatsregierung bestritt. Sie war aber während oder nach den Kriegswirren der Zeiten Napoleons I. eingegangen. Es ist anzunehmen, dass nach dem Verfall dieser Schule das Bedürfnis nach einem über die Volksschule hinausgehenden Unterrichte, so güt es eben ging, durch Privatinstitute befriedigt wurde. Erwähnt wird unterm 9. Juni 1838 in einem Berichte des Grossh.‘ Kreisrats Müller an Grossh. Ministerium des Innern und der Justiz, die Gründung einer höheren Lehranstalt in Alzey betreffend, dass seit einigen Jahren neben der Volks- schule eine von dem evangelischen Pfarramtskandidaten Lauckhard*) gegründete höhere Lehranstalt in Alzey bestehe.‘Mit Lauckhard vereinigten sich dann der an der Volksschule angestellte Lehrer Dr. Ennemoser"und der Pfarrvikar Kaiser, der im nahe gelegenen Kettenheim stand, zur Gründung eines Progymnasiums.' Da es jedoch der neuen Schule an einer einheitlichen Leitung fehlte, und die an ihr unterrichtenden drei Lehrer durch anderweitige Berufsgeschäfte an der regelmässigen Erteilung des’ von ihnen übernommenen Unterrichts häufig verhindert wurden, so war sie nur von ungefähr 18 bis 20 Knaben besucht und drohte ganz und gar einzugehen, als eine Versetzung der beiden Pfarramtskandidaten in Aussicht stand. Immer dringender machte sich das Bedürfnis nach einer höheren Lehranstalt von öffentlichein Charakter und von selbständiger Stellung geltend. Auch sah man klar ein, dass in der Bewohner- schaft von Alzey, in den vielen dort ansässigen Beamtenfamilien und in der Bevölkerung der nahe gelegenen Gemeinden die Bedingungen zur gedeihlichen Entwickelung einer höheren Schule gegeben seien. Auf Veranlassung des Grossh. Kreisrats Müller kam die Angelegenheit auch im Stadtrate zur Sprache. Man bewilligte zur Errichtung einer öffentlichen höheren Lehranstalt einen jährlichen Zuschuss von 600 Gulden und beschloss, der höchsten Staatsbehörde die Bitte um Errichtung einer Realschule zu unterbreiten, in der zugleich die alten Sprachen gelehrt werden möchten. Gelegentlich wurde der Hoffnung auf einen Staatszuschuss Erwähnung gethan. Auch die Elternkreise der Stadt blieben nicht unthätig."Ein grosser Teil der Bewohner von Alzey verlieh seinen Wünschen durch Einreichen eines Gesuchs bei Grossh. Oberschulrate in Darmstadt Ausdruck. Daraufhin gab diese Behörde am 5. Dezember 1838 ein Gutachten über die allgemeine Organisation der gewünschten Schule. Sie schlug unter anderem zwei Klassen für Schüler von 10 bis 12 und 12 bis 14 ‚Jahren vor, bemerkte jedoch, dass sie durch höchste Verfügung ausdrücklich beauftragt sei, die Eröffnung zu machen, dass auf einen Zuschuss aus Staatsmitteln nicht gerechnet werden könne. Ausser der Stellung des Schullokals und ausser den Kosten für Schulgeräte, Heizung und Beleuchtung sei die Summe von ungefähr 1650 Gulden jährlich aus städtischen Mitteln aufzubringen. Soviel über die Verhandlungen des Jahres 1838. Sie hatten den gewünschten Erfolg nicht herbeizuführen vermocht. Ein neuer Weg wurde jetzt eingeschlagen. Der Bürgermeister der Stadt Alzey, Landtags- abgeordneter Peerrot, stellte bei der zweiten Kammer der Stände den Antrag, der neu zu gründen- den Schule einen‘jährlichen'Staatszuschuss von 1000 Gulden zu bewilligen. Die weiteren Kosten sowie die Stellung eines Schulgebäudes werde die Stadt Alzey. übernehmen. Ehe dieser Antrag in der Kammer beraten wurde, unterzog der Stadtrat die Schulfrage einer nochmaligen Erörterung. Er fasste in einer Art Vorberatung mit überwiegender Stimmenmehrheit den vorläufigen Beschluss, dass die Stadt die ganze Dotation der neu zu gründenden Schule über- *) Karl Friedrich Lauckhard, ein, geborener Alzeyer, namhafter Schulmann und pädagogischer Schriftsteller, wurde 1847 Lehrer und Hilfsprediger in Darmstadt, 1855 Schulrat und vortragender Rat im Staatsministerium zu Weimst: starb als Oberschulrat daselbst im April 1876.(Lexikon der Pädagogik von F. Sander,$. 326.) a, og nehmen wolle, ‚wenn: auch kein Zuschuss aus Staatsmitteln ‚geleistet werden: sollte.. Jedoch sah, man von der Fassung eines formellen und schriftlichen Beschlusses ab, weil man. vorerst. noch abwarten wollte, ‚welches Ergebnis die Kammerverhandlungen‘haben: würden. In der Sitzung vom’ 4. Juni 1839 kam nun ‚der. Antrag des Abgeordneten Peerrot zur., Be- ratung.‘Die Majorität des Finanzausschusses hatte jedoch die beantragte Summe ‚von. ‚1000. Gulden auf 600: Gulden. heruntergesetzt; die Minorität war. gegen jeden Zuschuss aus Staatsmitteln, weil: sie ähnliche oder. gleiche Forderungen, kleinerer, Städte, abschneiden wollte und. der ‚Meinung war, die Realschulen. würden ‚in. kleineren Städten überhaupt keinen: Erfolg haben. Zur Begründung ‚seines Antrags wies(der Antragsteller in: lebhafterı und ‚überzeugender Rede darauf hin, dass die Schule, für die gewerbtreibenden., Bewohner von Alzey‘ und seiner Umgebung ein unabweisbares Bedürfnis sei. Aber auch der.im Verhältnis zur Einwohnerzahl Alzeys seit‘ Errichtung ‚eines'Kreis- oder ‚Bezirks- gerichts. besonders stark vertretene Beamtenstand ‚verdiene insofern Berücksichtigung, ‚als, man ihm durch ‚entsprechende, Einrichtung ‚der. neuen ‚Schule die ‚Möglichkeit: bieten müsse, seine, Söhne für ‚die oberen Klassen der. Gymnasien ‚vorbereiten zu lassen. Für ein vollständiges Gymnasium sei die’ Zahl derer, ‚die. sich ‚den höheren Studien, widmen wollten, voraussichtlich zu ‚klein...„Es ist. den.Bewoh- nern'Alzeys. nicht entgangen, dass: seit beinahe zwanzig ‚Jahren‘ eine zweite Revolution ausgebrochen ist, nämlich die sogenannte- gewerbliche Industrie. Diese Industrie, ‚meine Herren,’ ist eine, Macht des zweiten ‚Ranges geworden.. Seitdem die Physik, die; Chemie und die, positiven Wissenschaften sich‘ mit‘ dem’ Gewerbfleisse und: der. Industrie in Verbindung. gesetzt haben,‘haben. sie. eine, totale Umgestaltung ‚der Dinge ‚hervorgebracht. Dies: begreifen die. Leute überall... Darum beschränkt ‚sich die Stadt Alzey ‚auf eine kleine Realschule in kleinem Format, wobei‘ jedoch Latinität; und ‚andere Branchen getrieben werden,.dergestalt dass, ohne ein reines: Gymnasium oder. eine Realschule in ex- tenso ‚zu: sein, unsere. Anstalt. vielmehr ‚für: das. eine. wie, für das andere‘/eine: Vorbereitungsschule sein und. so unserer ‚Jugend immer einen. zwei-, drei-' und vielleicht vier. jährigen BNFWÄNLgAN Auf- enthalt sparen, wird.“; Der. Abgeordnete Heinrichs äusserte sich über die seither: schon ‚bewiesene der. Stadt Alzey mit:.folgenden anerkennenden.:(„Wenn ınan ‚erwägt, welche‘grosse: An- strengungen' die Stadt Alzey noch: vor. nicht langen Jahren‘ gemacht ‚hat, um... das Volksschulwesen auf die Stufe zu bringen, auf.der es jetzt steht; wenn. man, ihre ‚Opfer. bei. Errichtung des zweiten Kreisgerichts bedenkt; wenn man erwägt, dass sie bereits: eine.höhere: Bildungsanstalt. für Mädchen aus eigenen Mitteln errichtet hat;‘wenn. man.noch. weiter erwägt, dass sie auch zur: Errichtung der höheren Schule für Jünglinge wieder den grösseren Teil: der, Kosten aus eigenen Mitteln bestreitet: — so wird man. es billig finden, dass der. beantragten Summe die Bewilligung: erteilt wird. Ich meinerseits werde mit Vergnügen dafür stimmen.“. Es fehlte auch nicht an Rednern, die die Ansicht der Minorität' des Ausschusses vertraten und die Bedürfnisfrage für Alzey überhaupt verneinten. Im allgemeinen aber drang in der Kammer die Meinung ‚des Antragstellers durch, und als letzter Redner in..der. Sitzung. vom 4. Juni’ 1839 äusserte der Abgeordnete von. Grolmann:„Ich. erkenne allerdings ein Bedürfnis der Stadt Alzey für eine. Schule an, wie sie ‚dieselbe ‚errichten will, und ich freue mich, dass diese Stadt ein so grosses, einige Unterstützung. verdienendes Opfer zu bringen bereit ist, um ihre Söhne auf eine höhere Stufe der Bildung zu. bringen, als ‚sie Bolghe in den gewöhnlichen Kommunalschulen erhalten können.“ Die beiden Kammern bewilligten die geforderten ‚600- Gulden, und es war. durch. diese ‚Be- willigung, die im Landtagsabschiede vom Jahre 1839 die Allerhöchste Genehmigung erhielt, der neuen Schule der Charakter einer Staatsanstalt gegeben. Die finanziellen Existenzbedingungen wurden in der Weise geregelt, dass erstens der Staat alljährlich 600 Gulden zu den Kosten der Schule beitrug. ‚Dieser Ansatz blieb von 1839 ‚bis 1865, also volle 27 Jahre hindurch."Erst 1866 wurde er auf 750 Gulden erhöht.‘Die zweite Einnahme- quelle bildete das Schulgeld. Es betrug anfänglich für jeden Schüler 20 Gulden jährlich. Vom 1. Juni 1853 an wurde es auf 23 Gulden erhöht; übrigens wirkte diese Erhöhung auf den Besuch der Schule nieht gerade günstig ein. Drittens übernahm die Stadt die Verpflichtung, diejenige Summe aus städtischen Mitteln zuzulegen, die ausser dem Staatsbeitrage und ausser den’ Einnahmen an Schulgeld noch erforderlich sein würde. Es war daher die Frequenz der Schule zugleich eine Finanzfrage der Stadt. Ging der Be- such zurück, so war ein erhöhter städtischer Zuschuss nötig, den man dann manchmal durch eine Verminderung der ausserordentlichen Ausgaben nicht gerade zum Vorteil der Schule auszugleichen suchte. So wurde aus Sparsamkeitsgründen nach dem Erscheinen des ersten Programms im ‚Jahre 1843 ein solches erst wieder im Jahre 1850 ausgegeben. Auch kam es vor, dass man durch Ver- minderung der Unterrichtsstunden in einzelnen Fächern und durch andere ähnliche Massregeln eine Herabsetzung des städtischen Zuschusses herbeizuführen beflissen war.(Gewiss waren die Erörterun- gen, die über derartige Vorschläge besonders weitgehend in dem stürmischen Jahre 1848 gepflogen wurden, nicht durch Gehässigkeit oder Übelwollen, sondern in erster Linie durch Umstände von all- gemeinerer Bedeutung veranlasst, deren Änderung nicht in der Hand der städtischen Vertretung lag. Es haben jedoch diese wiederholten Debatten über Budgetersparnisse dem Gedeihen der Schule em- pfindlich geschadet, da sie besonders auf dem Lande missdeutet wurden. Die Jahre 1848— 1852 weisen im Vergleich zu den vorhergehenden ‚Jahren einen bedeutenden Rückgang des Besuches auf, ebenso das Schuljahr 1855/56. Im Schuljahr 1862/63 sank die Gesamtzahl der Schüler von 93 auf 76. Der Staatsbeitrag von: 600. Gulden wurde bereits ‚vom 1. Januar 1839 an geleistet. Die gleiche Summe setzte auch die Stadt an. und zwar ebenfalls vom 1. Januar ‚1839, ab. Die Schule selbst wurde aber erst Ende Januar 1841 eröffnet und lieferte für die Zeit vom 1. Februar bis Ende Dezember d. ‚Js. eine Schulgeldeinnahme von 1245:Gulden.; Es konnte also im ‚Jahre 1841 ‚eine Summe von 4845 Gulden zum grösseren Teil für die vielfach, nötigen Neuanschaffungen verwendet werden... Die Übersichten über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben verzeichnen für 1842 und 1843 einen städtischen Zuschuss von 1852, beziehungsweise ‚von 3271 Gulden. Von 1844 bis ‚1861 berechnet sich der Durchschnittsbeitrag der Stadt aus den in den einzelnen Jahresbudgets. angege- benen Ansätzen auf 1767 Gulden.: Von: 1862 bis: 1866 erhöhte sich der. städtische Zuschuss; nicht unbedeutend und stieg im Jahre 1866 auf 2608 Gulden. Zu diesen Ansätzen kam später ‚noch. der nach Massgabe der Allerhöchsten Verordnung vom. 10. Dezember 1857. von. ‚der Stadt zu leistende Anteil an den Naturalvergütungen. Vorstehende Angaben dürften beweisen, dass die Stadt nicht unbedentende Opfer für ihre Realschule gebraght, hat. Die finanzielle ‚Verwaltung‘ des‘Fonds der’ Anstalt selbst regelte sich nach den für den städtischen Haushalt geltenden allgemeinen Bestimmungen. Den Wünschen der Bevölkerung von Alzey und dem Gange der Kammerverhandlungen ent- sprechend'äussert sich der'Grossh. Oberschulrat in einer an den Grossh. Kreisrat am 22. ‚Januar 1840 über Zweck und Organisation der neuen Anstalt erlassenen Verfügung:„Der Zweck der höheren Bildines- und Realschule zu Alzey ist der einer erweiterten und höheren Schulbildung, als sie in den gewöhnlichen Bürgerschulen erlangt wird, namentlich also für realistische Bildung und als Vor- bereitungsschule für diejenigen Knaben, die sich den höheren Studien widmen wollen. Dieselbe wird also im allgemeinen nach dem Massstabe der Realschulen des Landes einge- richtet werden müssen, jedoch so, dass sie zugleich als Progy mnasium dienen kann.“ Es sollen vorerst zwei Klassen gebildet, und Knaben vom 10. bis.zum 15. Tiebensjahre aufgenommen . werden. Ein’ genauerer Stundenplan bleibe vorerst weiterem Benehmen mit dem Direktor vorbe- 2 ar halten und lasse sich erst dann aufstellen, wenn man die Zahl der neu eintretenden' Schüler sowie den Stand ihrer’ Kenntnisse genau: übersehe' und auch darüber: im‘ klaren sei, ‚wieviele Schüler den realistischen, und; wieviele‘ den humanistischen Bildungsgang ‚einzuschlagen. sich ‚bereit erklärten. Bezüglich der nötigen Lehrkräfte wird ‚bemerkt, dass zunächst zwei Hauptlehrer für ausreichend er- achtet würden, von. denen der. erste auch zugleich die Leitung der Schule übernehmen werde. Der zweite evangelische Geistliche und der katholische Kaplan könnten. ausser dem. Religionsunterrichte notwendigen Falls auch noch einige andere Lehrgegenstände übernehmen. a komme noch ein Zeichenlehrer, ein Schreiblehrer und ein Gesanglehrer zur Verwendung.. Für Zeichnen,. Schreiben und Gesang seien geeignete, in Alzey ansässige Persönlichkeiten auszuwählen und der Behörde nam- haft zu machen. Zugleich sei vom Stadtrate die Miete oder Herrichtung geeigneter Räumlichkeiten in Erwägung zu ziehen. Aus dieser Verfügung ist als besonders wichtig hervorzuheben, dass. die Schule vom ersten Tage ihres Bestehens an eine zweifache Aufgabe zu lösen hatte._Neben der realistischen Seite des Unterrichts hatte sie ihrer. doppelten Tendenz entsprechend auch die humanistische Bildung zu be- rücksichtigen und etwa ein Fünftel ihrer Schüler für das Gymnasium vorzubereiten. Wenn es auch zweifellos ist, dass durch diese Einrichtung den Elternkreisen ein nicht zu unterschätzender Vorteil stets erwachsen ist und noch heute erwächst, so hat andererseits schon der erste Leiter der Schule, . Herr. Direktor Dr. Winterstein, die mit der Lösung dieser. doppelten Aufgabe verbundenen Sehwierig- keiten wohl erkannt. Er äussert sich darüber in dem ersten ‚Jahresbericht vom ‚Jahre 1843:„Die Verbindung des Humanismus und Realismus in unserer Schule erforderte eine ganz. besondere Ein- richtung resp. Verteilung der Lehrgegenstände in den verschiedenen Klassen, und dies möge bei Be- urteilung der Anstalt nach den verschiedenen Seiten ihrer Wirksamkeit als Gesichtspunkt dienen. Freilich bietet es uns keine geringe pädagogische Schwierigkeit dar, so schön auch die desfallsigen Pläne auf dem Papier sich ausnehmen mögen, solche heterogene Tendenzen im Unterrichte und in der Erziehung innig zu vereinigen und auch wieder, wo es nötig ist, naturgemäss zu trennen. Die Realschule soll denjenigen, welche höhere Gewerbe erlernen oder technische Beamte, Architekten und andere Künstler werden wollen, die den gesteigerten Anforderungen unserer Zeit möglichst ent- sprechende Schulbildung geben, während das Gymnasium seine Schüler als Theologen, Mediziner, Juristen und Philologen in ethischer und intellektueller Hinsicht für die Universität vorzubereiten hat.“ Dieses offene Urteil über die mit der Erreichung des doppelten Zieles verbundenen Sch wierig- keiten hat für die heutige Zeit eine noch umfassendere Geltung. Die ältere, unerweiterte Realschule hatte bis zum Sommer 1867 nur 4 Klassen. Heute zählt die Realschule 6 und die mit ihr verbun- dene Vorschule 2 Klassen. Auf diese 6 Klassen der Realschule und auf die oberste Klasse der Vor- schule sind 7 Progymnasialklassen, die den 7 Gymnasialklassen von Sexta bis Obersekunda ein- schliesslich entsprechen, in der Weise aufzusetzen, dass von 71 altphilologischen Stunden etwa 50 mit anderen Unterrichtsgegenständen zusammengelegt, und etwa 21 ausserhalb der Unterrichtszeit der entsprechenden Realistenklassen angesetzt werden: müssen. Aus der Verfügung des Grossh. Oberschulrats vom 22. Januar 1840 ist aber auch. weiter ersichtlich, dass die neue Anstalt den wohl etwas auffallenden und fremdklingenden Namen.„Höhere Bildungs- und Realschule“ anfänglich führte. Es sollte durch diese Benennung ihre: Doppeleinrich- tung bezeichnet werden. Bereits im Budget des Jahres 2844 ist die obige Benennung umgeän dert in „Real- und höhere Bildungsschule.“ Diese, wie es scheint, stillschweigend eingeführte Änderung drückte die Bestimmung der Schule insofern. richtiger aus, als das Progymnasium ‚auf realistischer Grundlage sich aufbauen und gegenüber der Realschule nicht den ersten, sondern ‚den. zweiten Platz. einnehmen sollte. Die Doppelbenennung fand jedoch keinen rechten Anklang; die Schule wurde von der Be- völkerung der: Stadt und der Umgegend wie auch. noch ‚heute kurzweg„Realschule“ genannt. Diese — a Benennung führt sie auch auf dem im Jahre 1857 eingeführten Dienstsiegel, selbstverständlich ohne dass dadurch ihre progymnasiale Bestimmung eine Änderung erfuhr. Durch Allerhöchstes Dekret vom 9. Mai 1840 wurde Dr. Joseph Winterstein, vorher Direktor der Realschule zu Michelstadt i. O., zum Direktor und ersten Lehrer an der höheren Bildungs- und Realschule zu Alzey ernannt. Er hat die ihm anvertraute Schule vom ersten Tage ihres Bestehens an bis zum Herbste des Jahres 1865, also fast volle 25 ‚Jahre unter oft schwierigen Verhältnissen und in bewegten Zeiten geleitet. Sie verdankt ihm ihre rasche Organisation zu einer vierklassigen Realschule, die er zu schützen und zu erhalten wusste. Seine Schüler bewahren ihm, dem anregen- den Lehrer der Mathematik und Physik, eine dankbare Erinnerung. Bereits in der oben erwähnten Verfügung des Grossh. Oberschulrats vom 22. Januar 1840 war dem Gemeinderat der Auftrag geworden, ein für Unterrichtszwecke passendes Gebäude zu be- schaffen. Da em Neubau nicht so rasch hergerichtet werden konnte, wurde am’ 30. ‚Juni 1840 die dem Rentner Herrn August Römer gehörige, sogenannte„Schweizerei“«emietet und im Innern ent- sprechend hergerichtet. Es ist dies das in der Hellgasse gelegene, heute dem Schlossermeister Herr Blaul gehörige Wohnhaus Nr. 13. In diesem Gebäude war die Schule bis zum Bezuge des Neubaus, der wohl im Juni.1843 erfolgte, also etwa 2", Jahr untergebracht. Um die Elternkreise über die neue Schule aufzuklären, liess der Direktor im Oktober 1840 ein Programm erscheinen, in dem er sich in kurzen Umrissen über Aufgabe, Einrichtung und Lehr- plan der Anstalt aussprach. Es wurde dem Intelligenzblatte des Kreises als Beilage angeschlossen, . und unter Hinweisung auf dieses Programm wurde durch den Grossh. Kreisrat Müller am 19. Novem- ber 1840 an sämtliche Bürgermeister des Kreises Alzey ein Rundschreiben mit dem Auftrage erlassen, ihre Gemeinden zu versammeln und ihnen die Bedeutung der neuen Anstalt für den ganzen Kreis zu erläutern. Am 11. ‚Januar 1841 wurden die Aufnahmeprüfungen abgehalten, und die Schule selbst am 30. Januar 1841 mit 51 Schülern eröffnet. Eine besondere Eröffnungsfeier, wie sie von mehreren Seiten gewünscht worden war, fand nicht statt. Die neu angemeldeten Schüler‘wurden zunächst in 2 Klassen geteilt. Es bestand. nun die sogenannte Präparandenklasse, deren nach Alter und Kennt- nissen sehr von einander verschiedene Schüler in 2 Abteilungen getrennt waren, und eine zweite Realklasse oder Unterklasse. Sie wurden nach folgendem Lehrplane unterrichtet: Ns— ne-———— Präparandenklasse: 1I. Realklasse: Religion 3 2 Deutsch 6 5 Französisch 5 5 Lateinisch 4 5 Rechnen 5 Algebra: — a(reometrie; Geographie 3 2 —= Zoologie 2 Schreiben: 2 Zeichnen 2 3 Gesang 2 2 33:8t: 34 St. — 1— An der Schule waren unmittelbar nach ihrer Eröffnung als Lehrer thätig: Direktor Dr. Win- terstein für Mathematik und Naturwissenschaften, Dr. Beck für Deutsch, alte Sprachen und Ge- schichte, Schüler für Französisch und Zeichnen, Pfarrer Keller für ev. Religion und Latein, Kaplan Metzger für kath. Religion und Geographie, Volksschullehrer Treutel für Schönschreiben und Gesang. Den Gesangunterricht übernahm im Dezember 1842 Musiklehrer Fuchs. Im Oktober 1842 wurde Reallehrer Gerlach zum dritten Hauptlehrer ernannt. Er erteilte Unterricht im Deutschen, in der Mathematik und Naturgeschichte. So bestand jetzt das Lehrerkollegium aus drei Hauptlehrern und einem Lehrer für französische Sprache und Zeichnen. Die noch weiter zu erteilenden Stunden wur- den von Hülfslehrern gegen entsprechende Remuneration gegeben. Besonders zeigte sich Kaplan Metzger zur Übernahme von Lehrstunden in uneigennütziger Weise stets bereit. Im Oktober 1847 wurde er als definitiver Reallehrer angestellt. Durch seine Anstellung war die fünfte Lehrerstelle errichtet. Lehramtskandidat Weiskopf war fast 10 Jahre an der Schule als Hülfslehrer thätig. Zu den 5 budget- mässigen Stellen kam durch Errichtung der Vorbereitungsschule noch eine sechste, als deren defini- tiver Inhaber vom März 1861 an Reallehrer Zimmer, vorher Lehrer an der Stadtschule, erscheint. Aus der oben angegebenen Benennung der beiden zuerst gebildeten Klassen geht deutlich die Absicht hervor, die Schule bald zu einer vierklassigen Realschule auszubauen, das heisst ihr die Einrichtung der drei grösseren Provinzialrealschulen zu geben. Dieser Ausbau konnte leicht dadurch herbeigeführt werden, dass durch die Versetzung aus der zweiten Klasse eine erste Klasse gegrün- det, und dass die beiden Abteilungen der sogenannten Präparandenklasse in die dritte und vierte Realklasse gespalten wurden. Als im Mai 1841 die Anstalt bereits über 70 Schüler hatte, wurde eine dritte Klasse ins Leben gerufen. Es folgten sich also bereits vier Monate nach der Eröffnung Präparandenklasse, dritte Klasse, zweite Klasse. Nach Ablauf des ersten Schuljahres 1841/42 wurde dann die Anstalt nach oben und unten erweitert, indem die an Alter und Kenntnissen durchaus rei- fen Schüler der zweiten Klasse zur provisorischen Bildung einer ersten Klasse verwandt, und die Präparandenklasse als vierte Klasse mit der Anstalt förmlich verbunden wurde. So bestand seit dem 25. Mai 1842 die Anstalt aus 4 Klassen, worin 84 Schüler in einem Alter von 9 bis 16 Jahren sich befanden, und zwar 9 Schüler in I, 19 in II, 27 in IIl und 29 in IV. Auch bekam die neugebildete Oberklasse eine humanistische und realistische Abteilung. Der Unterricht in diesen 4 Klassen konnte aber nicht sogleich nach ihrer Gründung im lehrplanmässigen Umfange erteilt werden, da es noch an einem weiteren Lehrer fehlte. Diesem Übelstande wurde durch die im Oktober 1842 erfolgte Ernennung des Reallehrers Gerlach zum dritten Hauptlehrer und durch weiteres Heranziehen der beiden Geistlichen abgeholfen, so dass mit Beginn des Monats Dezember 1842 die vollständige vier- klassige Realschule ins Leben trat. So war nach noch nicht zweijährigem Bestehen durch umsichtige Leitung und durch das Entgegenkommen des Stadtrats der neuen Anstalt die Organisation. der drei grösseren Provinzialrealschulen zu Darmstadt, Mainz und Giessen gegeben. Diese Einteilung in 4 Klassen blieb, wie bereits oben bemerkt wurde, bis zu der im Sommerhalbjahr 1867 erfolgten Er- weiterung bestehen. Es war jedoch nicht immer möglich, diese 4 Klassen aufrecht zu erhalten. So wird für das Schuljahr 1846/47 keine erste Klasse, sondern nur eine Oberabteilung der zweiten Klasse gebildet, die in einzelnen Fächern einen von den Schülern der zweiten Klasse getrennten Unterricht bekam. Nach Ostern 1847 tritt wieder eine erste Klasse ins Leben. Ostern 1849 wurden gar keine Versetzungen vorgenommen. Auch im Schuljahr 1851/52 bestand keine erste Klasse. Da- gegen wurde die unterste oder vierte Klasse in den meisten Unterrichtsfächern in eine obere und untere Abteilung zerlegt. Im folgenden Schuljahre 1852/53 trat indes wieder eine Oberklasse mit gut vorbereiteten und an Alter gehörig reifen Schülern ins Leben. Von 1859 an verminderte sich auch die Schülerzahl des Progymnasiums, so dass mehrere ‚Jahre lang keine Oberklassen gebildet, werden konnten. _ 1. Die in die unterste Klasse eintretenden Knaben mussten das Alter von 10 Jahren, bei be- sonderer Befähigung von 9'/, oder 9 Jahren haben. Als Vorkenntnisse wurden verlangt Fertigkeit im Lesen, fehlerfreies Niederschreiben diktierter Sätze, Kenntnis der 4 Grundrechnungsarten mit ganzen unbenannten Zahlen. Bezüglich des Progymnasiums ist zu bemerken, dass die Oberklasse von 1842 bis 1849 in 2 Abteilungen, eine realistische und eine humanistische, zerfiel. Letztere hatte ebenso wie die Lati- nisten der zweiten Klasse in den meisten Fächern einen teilweise besonderen Unterricht. Von 1850 an hörte diese Trennung der ersten Klasse in 2 Abteilungen auf, und alle Schüler der beiden oberen Klassen wurden in den meisten Fächern gemeinsam unterrichtet. Nur waren die Latinisten der er- sten und zweiten Klasse vom Miterlernen des Englischen, des geometrischen Zeichnens und der Me- chanik, teilweise auch der Botanik und seit 1860 auch der Chemie befreit. Dagegen beteiligten sich die Latinisten der dritten und vierten Klasse an allen Unterrichtsgegenständen der Realisten und wurden in den alten Sprachen besonders unterrichtet. Die aus dem Progymnasium entlassenen Schü- ler gingen in die Tertia oder Sekunda der Landesgymnasien über. Das erste, am Ende des Schuljahres 1842/43 ausgegebene Programm bietet nachstehenden Überblick über die einzelnen Lehrgegenstände und deren wöchentliche Stundenzahl. Tabelle der Unterrichtsgegenstände des Schuljahres 1842/43 nach wöchentlicher Stundenzall: (Unter e stehen die gemeinschaftlichen Stunden der Realisten und Progymnasiasten; unter R die für die Realisten und unter& die für die Progymnasiasten besonders erteilten Stunden.) KL.IVY: KE nl| KLE1l: K1:J; Lehrgegenstände: RS IR: RR R R te, R G(+| R G(+ R G(x I ur%: Religion are, dien 30,5 nt Deutsch arade cn no; ik lim say Französisch 2,3 f an dc end 1,5 Lateinisch: az: nt i ind 2 6 Griechisch: ich;;£ i N; ud Arithmetik ade liedunka:, j;- Algebra us; deine Hiedieg de 8 (Geometrie an 2 he 2 i, 2: 1.2; Kaufmännisches Rechnen;;; 5 i. l 2 Naturkunde;:: ee;;;; i. Physik Sure. aineiife:n| Se au Geographie Anti, audi. 31:2 (seschichte i 0 E;; i hehe hie Zeichnen|; vr use Hadserual 17 2 Schönschreiben weitliasl erden i 1 a; i j Gesang Se ent[A So ie 2 ra lie m 3728 te| 17799997 un Zusammen:| 27 30 29 33| 30 36 34 Im Schuljahr 1844/45 wurde in I die englische Sprache in 2: wöchentlichen Unterrichtsstun- den begonnen. Später wurde auch Mechanik in I gelehrt. Chemie trat von 1859/60 an mit 3 wö- chentlichen Stunden in I hinzu. Auf die Bedeutung dieses neu eingeführten Unterrichtsgegenstandes machte Reallehrer H. K. Schneider in einer dem Programme von 1859/60 beigegebenen Abhandlung aufmerksam. Sie trug die Überschrift:„Die Chemie in ihrer gegenwärtigen Ausbildung und Wich- tigkeit.“ Die oben angegebene Stundenzahl für die einzelnen Unterrichtsfächer ist nicht als ein für allemal feststehend anzusehen, sondern wurde in den kommenden Jahren je nach Bedürfnis durch die Lokalkommission vermehrt oder vermindert. Auffällig ist, dass die Geschichte erst in II begon- nen wurde. Das Schuljahr 1855/56 weist im Vergleich zum Schuljahr 1842/43 eine wesentliche Er- höhung in der Gesamtzahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden auf. Tabelle der Unterrichtsgegenstände des Schuljahres 1855/56 nach wöchentlicher Stundenzahl: Kl: IV.| Kl. IH. Kl Kl Lehrgegenstände: R.& bleu G ge RT e; I B F Religion ie 8 3 3 3 Deutsch i 6 4 4 3 Französisch= 4- ara 2=> 4 Englisch 1 0 ee 3 Bar. 9 Lateinisch: u; ef 5 5 Griechisch.; i i; i e: 3:: 3 Mathematik— ni—— A RE AUNBER A Naturkunde- 2: 22: 2:: P; Physik(Mechanik) es Sn di 2.02 Geographie 2 3 2 2 Geschichte 2 2 a Zeichnen 23 3 1.23 129413 Schönschreiben 4 3 3 2 Gesang. 2 2 2 2 Turnen; 2 3 2 2 30.08.| 33: 6 RENTE NETTER Zusammen: 30 35| 33 38| 37 40| NEN ErT] An die Schüler, die durch Fleiss, gutes Betragen und gute Leistungen sich auszeichneten, wurden am Schlusse des Schuljahres Preise verteilt. Diese Einrichtung wurde jedoch im ‚Jahre 1859 durch die Lehrerkonferenz aufgehoben, da einerseits die Bethätigung obiger guter Eigenschaften von jedem Schüler gefordert werden müsse, und andererseits leicht Mutlosigkeit und Verstimmung bei denjenigen hervorgerufen werde, die sich vergeblich um die Erlangung einer Auszeichnung abgemüht hätten. Auch werde dadurch leicht eine verderbliche Steigerung des Ehrgeizes herbeigeführt, und das ruhige Gleichgewicht der ethischen Kräfte und ihrer Entwickelung gestört. — 3— Um die Anstalt nicht dauernd den Unannehmlichkeiten gemieteter Schulräume auszusetzen und ihr eine sichere Unterkunft zu bieten, beschloss der Stadtrat die Errichtung eines Neubaus. Zunächst veranlasste die Platzfrage die lebhafteste Erörterung. Von seiten des Stadtrates kam die in städtischem Besitze befindliche, sogenannte grosse Bleiche als Bauplatz in Vorschlag. Diese Wahl erklärten die Herren Kreisrat Müller und Kreisbaumeister Gladbach— auch Bürgermeister Peerrot war dagegen— für durchaus unglücklich, da das Gebäude nicht an eine Hauptstrasse zu stehen komme, sondern in eine Gegend, die erst noch durch Ankanf zweier Privathäuser zugänglich gemacht werden müsse und erst nach Verlauf einer langen Reihe von Jahren einer Strasse ähnlich sehen werde. Kreisbaumeister Gladbach schlug daher vor, einen Teil der Bleiche zu verkaufen und mit dem erlösten Gelde einen Bauplatz an der Dautenheimer Strasse anzukaufen. Dieser Platz gestatte eine beliebige Ausdehnung nach dem Dautenheimer Weg hin, habe von allen Seiten Zugänge und biete die Möglichkeit dar, das neue Gebäude mit einer Hauptfronte nach Süden zu stellen und ihm dadurch die gerade Richtung auf zwei in der Nähe zusammentreffende Strassen, nämlich auf die Wormser Strasse und die sogenannte Kaiserstrasse zu geben. Eine mit zahlreichen Unterschriften bedeckte Adresse Alzeyer Bürger an den Stadtvorstand schlug einen Platz am sogenannten Mainzer Thore vor, damit auch dieser Stadtteil die so sehr notwendige Verschönerung erhalte, und auch den dortigen Bewohnern einige Vorteile zugewiesen würden. Auch vom Ankauf und Umbau der soge- nannten Schweizerei sowie des Lang’schen, heute Matty’schen Hauses in der Löwengasse war die Rede. Schliesslich trug nach etwa halbjährigen Verhandlungen die Meinung des Stadtrates den Sieg davon, und der auf der grossen Bleiche in Aussicht genommene Platz fand am 13. November 1841 die kreisamtliche Genehmigung. Damit nun eine direkte Verbindung der Realschule mit einer Strasse der Stadt ermöglicht werde, wurde das dem Maurermeister Herrn Simon Kolb gehörige, in der Käfig- gasse gelegene Wohnhaus angekauft und abgebrochen. Unseres Erachtens hat der Stadtvorstand in der Wahl des Bauplatzes einen durchaus glück- lichen Griff gethan, da die Thätigkeit der Schule durch den in mehreren lebhaften Strassen herr- schenden Verkehr empfindlich gestört worden wäre. Im Frühjahr 1842 wurden die Erdarbeiten begonnen und die Ausführung des Gebäudes nach den Plänen des Grossh. Kreisbaumeisters Gladbach in Angriff genommen. Das Erdgeschoss sollte die Bibliothek, ein Zimmer für Apparate sowie eine Wohnung für den Direktor, der obere Stock 4 Lehrzimmer enthalten. Ausserdem wollte man dem Hause noch einen Kniestock geben und in diesem den Zeichensaal sowie eine Wohnung für den Pedellen anlegen. Obwohl die Grossh. Ober- bandirektion darauf hinwies, dass der Zeichensaal im Winter zu kalt und im Sommer zu heiss werden dürfte, und dass eine im Kniestock angebrachte Pedellenwohnung aus nahe liegenden Gründen eben- falls unthinlich erscheine, so blieben dennoch diese Bedenken unberücksichtigt. Nach Aufführung des Rohbaus stellte sich heraus, dass Zeichensaal und Pedellenwohnung unbrauchbar waren. Eine nähere Aufklärung über dieses Vorkommnis wird in den Akten nicht ge- geben.: Der Gemeinderat beschliesst nun mit’ Genehmigung der Oberbaubehörde vom 3. Oktober 1842 nach den Plänen des neu ernannten Kreisbaumeisters Rhumbler einen dritten Stock auf die Realschule zu bauen, wenn dieser dritte Stock im Laufe des Jahres 1842 noch fertig gestellt werden könne. Diesem neuen Plane gegenüber erklärte das Grossh. Kreisamt, es sei zweckdienlicher, einen Seitenbau mit: der Fronte nach der Bleichstrasse zu errichten, da der vorgerückten Jahreszeit wegen der dritte Stock nicht mehr in Angriff genommen werden könne, und andererseits die dringende Notwendigkeit vorliege, das neue Gebäude schleunigst zu vollenden und zu beziehen. Der Stadt- vorstand nimmt daraufhin die Aufführung eines Neubaus in Aussicht, dessen Kosten auf 4800 Gulden veranschlagt wurden, und lässt das fast vollendete zweistöckige Schulgebäude einstweilen fertig stellen, damit es vor dem am letzten Juni 1843 eintretenden Ablaufen der Miete noch bezogen werden könne. _— 4— In diese Lage der Dinge griff ein Schreiben des Direktors Dr. Winterstein entscheidend und klärend ein. Er äusserte, er wolle vorerst von der Direktorwohnung absehen. Dem Pedellen sei im unteren Stock, in dem ursprünglich die Herrichtung einer Direktorwohnung in Aussicht genommen war, eine Dienstwohnung zu beschaffen. Daraufhin lässt der Stadtrat die geplante Aufführung eines Seiten- baus fallen,„bis das Bedürfnis oder die Erfahrung das Aufgreifen der Verhandlungen wieder nötig machen sollten.“ Das neue Gebäude wird also wohl im Laufe der Monate Mai oder Juni 1843 be- zogen worden sein. Abgesehen von dem Werte des Bauplatzes und von der für das Simon Kolb’sche Haus gezahlten Kaufsumme beliefen sich die Gesamtkosten in runder Summe auf 12050 Gulden. Der Hof von 207 Fuss Länge und 90 Fuss Breite wurde im Jahre 1843 mit einer Mauer eingefasst und im April 1844 zum Turn- und Spielplatz eingerichtet. Juni 1844 regt Reallehrer Gerlach die Anpflanzung einer Ahorn-Allee an, und 1845 werden die dazu nötigen Mittel im städti- schen Budget vorgesehen. So bietet der Schulhof noch heute einen schönen und schattigen Aufent- halt für unsere Jugend und dürfte bezüglich seiner Lage und seiner sonstigen Vorzüge nicht leicht von einem anderen Schulhofe übertroffen werden. Zu bedauern bleibt nur, dass wegen mangelnden Gefälles das Wasser bei feuchtem Wetter ungefähr in der Mitte des Hofes sich ansammelt und namentlich im Winter die freie Bewegung der Schüler beeinträchtigt. Da die Dotierung der kleineren Realschulen hauptsächlich aus Gemeindemitteln erfolgte, und sie deshalb mit den lokalen Interessen in innigerer Verbindung standen als die drei‘ Provinzialreal- schulen, so beschloss die Staatsbehörde, den Lokal- und Bezirksbehörden eine grössere Einwirkung auf diese Anstalten einzuräumen, als sie bisher hatten. Am 28. Oktober 1844 wurde daher auch für Alzey die Bildung einer Lokalkommission„provisorisch und bis auf weitere Verfügung“ durch das Ministerium angeordnet. Ihre Konstituierung erfolgte am 5. Dezember 1844 auf dem Stadthause zu Alzey. Zu Mitgliedern wurden ernannt der Grossh. Kreisrat als Präsidierender, der jeweilige Direktor der Realschule und der jeweilige Bürgermeister der Stadt Alzey, den im Verhinderungsfalle der Bei- geordnete zu vertreten hatte. Die ersten Mitglieder waren der Grossh. Kreisrat Müller als Vor- sitzender, Realschuldirektor Dr. Winterstein und Bürgermeister Peerrot, den der erste Beigeordnete Eller vertrat.„Diese Lokalkommission hat die nächste Aufsicht über die Realschule zu führen und zu ihren Rechten und Pflichten gehört, die Interessen der Anstalt in jeder Beziehung unter Weg- räumung der obwaltenden Hindernisse nach Kräften zu wahren und zu befördern und zu diesem Ende von allem, was die Anstalt betrifft, somit auch von den Leistungen der Lehrer und den Fortschritten der Schüler Kenntnis zu nehmen. Zu diesem Behufe ist der Lokalkommission namentlich das Budget, sowie der Lektionsplan jedesmal zur Einsicht und Beratung vorzulegen, und wird dieselbe wegen aller wesentliche Interessen der Anstalt berührender Punkte stets mit ihrem Gutachten gehört werden. — Wenn auch diese Lokalkommission der Realschule gegenüber die Eigenschaft einer wirklich vor- gesetzten Behörde nicht hat, ihr namentlich eine eigentliche Disziplinargewalt gegen dieselbe nicht zusteht, so hat dieselbe doch das Recht und die Verbindlichkeit, gegen Lehrer, welche ihre Pflichten nicht erfüllen, mit Vorstellungen und Ermahnungen vorzuschreiten, sowie sich zu bemühen, die sich bei der Anstalt etwa ergebenden Kollisionen und Anstände im Wege der Güte auszugleichen und zu beseitigen.“ Als im Jahre 1848 die Kreisämter aufgehoben worden waren, wurde der Kreis Alzey zuerst der Regierungskommission in Mainz und dann der Regierungskommission in Worms zugeteilt, und die Berichte der Lokalkommission wurden an diese Behörde gerichtet. Am 9. Januar 1850 wurde Kreisgerichtspräsident Stephani zu Alzey zum vorsitzenden Mitgliede der Lokalkommission ernannt. An seine Stelle tritt am 9. Mai 1854 der Grossh. Kreisrat Hallwachs als Vorsitzender der Lokal- kommission, da die Regierungskommissionen aufgehoben, und die Kreisämter vom 1. August 1852 an wieder eingesetzt worden waren. Die Lokalkommission hat vom 5. Dezember 1844 an bis 15. Mai 1868, also fast 24 Jahre lang einen entscheidenden Einfluss in allen wichtigen Angelegenheiten der hiesigen Realschule aus- geübt. Sicherlich war diese Einrichtung aus den wohlwollendsten Absichten getroffen worden, und gewiss konnte ein einmütiges Zusammengehen der Realschuldirektion mit den Verwaltungsbehörden der Stadt und des Kreises von recht guter Wirkung sein; auch waren die anderweitigen Bedingungen für eine erspriessliche Wirksamkeit in den Persönlichkeiten, die der Kommission angehörten, stets gegeben. Jedoch musste der Widerspruch in der Bestimmung, dass die Lokalkommission zwar keine vorgesetzte Behörde sein solle, aber doch berechtigt sei, die Leistungen der Schüler und sogar der Lehrer einer amtlichen Kritik zu unterziehen, Kompetenzkonflikte und: unerquickliche Verhandlungen zur unausbleiblichen Folge haben. Das Recht, die technische Seite des Unterrichts einer höheren Lehranstalt sowie die Leistungen an derselben massgebend zu beurteilen, kann nur dem Direktor und selbstredend der obersten Schulbehörde zustehen, nicht aber einer Kommission übertragen wer- den, in der der Direktor nicht einmal den Vorsitz führt und selbst in Fragen von rein fachmänni- scher Bedeutung durch das Zusammengehen der beiden anderen Kommissionsmitglieder leicht majo- risiert werden kann, während er doch allein nach allen Seiten hin als der verantwortliche Teil er- scheint. Als im Sommerhalbjahr 1867 die Anstalt eine über den seitherigen Rahmen der alten, vier- klassigen Realschule hinausgehende Organisation erhalten hatte, und die Zuschüsse aus Staatsmitteln reichlicher flossen, wurde die Lokalkommission durch Ministerialverfügung vom 15. Mai 1868„mit Rücksicht auf die nunmehr bewirkte Erweiterung und den veränderten Charakter der Realschule zu Alzey als den jetzigen Verhältnissen nicht mehr entsprechend“ aufgehoben. Zugleich wurde dem Vorsitzenden der Kommission sowie den übrigen Mitgliedern wegen ihres bisher bethätigten Eifers in Wahrung der Interessen der Anstalt die Anerkennung des Ministeriums des Innern aus- gesprochen. Die letzten Mitglieder waren die Herren Kreisrat Wolf als Vorsitzender, Realschul- direktor Dr. Becker, Bürgermeister Stock. Im Schuljahre 1848/49 verringerte sich der Schülerbestand merklich; auch befanden sich die Finanzen der Stadt in einer durch die allgemeinen Zeitverhältnisse verursachten gedrückten Lage. Der Gemeinderat beantragte daher in seiner Sitzung vom 4. November Ersparnisse bei ein- zelnen Posten des städtischen Budgets. Er meinte irrtümlich, die Anstalt sei in ein Progymnasium umgewandelt worden, das jedoch nur sehr wenige Schüler entlasse. Man könne daher durch Auf- hebung des Progymnasiums eine Lehrkraft sparen. Über diesen Antrag äusserte sich der Grossh. Oberschulrat am 16. März 1849 dahin, dass der Staatsbeitrag von 600 Gulden für eine höhere Bil- dungs- und Realschule bewilligt worden sei. Die Staatsregierung sei daher nicht in der Lage, die- sen Beitrag weiter leisten zu lassen, wenn die Anstalt aufhöre, das zu sein, was sie nach ihrer ur- sprünglichen Bestimmung sein sollte, nämlich auch Vorbereitungsanstalt für höhere Studien. Hier- durch sei jedoch keineswegs ausgeschlossen, diese Vorbereitung für höhere Studien in mässige Grenzen einzuschliessen und auf diese Weise einige Ersparnisse zu machen. Ein Erlass des Ministeriums an Grossh. Oberstudiendirektion vom Jahre 1855, in welchem für die nächste Zeit eine Abmahnung von dem Universitätsstudium an alle diejenigen erging, die später einen Anspruch auf Staatsanstellung zu machen beabsichtigten, veranlasste einen abermaligen Angriff auf das Progymnasium. Der Stadtvorstand richtete an Grossh. Kreisamt Alzey das Gesuch, es möge diese Behörde bei dem Grossh. Ministerium den Antrag stellen,„dass bei der Realschule zu Alzey die humanistische Abteilung als entbehrlich aufgehoben, und die dabei überflüssig werden- den Lehrer. baldigst bei passender Gelegenheit anderwärts verwendet werden möchten.“ Zur Be- gründung dieses Antrags wurde bemerkt, die realistische Bildung sei Hauptzweck der Anstalt, die humanistische Seite sei nur nebenbei berücksichtigt worden. Es hätten in der obersten Klasse je- — 16— doch immer nur wenige Schüler am humanistischen Unterricht sich beteiligt; mehrere Söhne Alzeyer Beamten seien während ihrer Universitätsstudien und sogar nach Beendigung derselben zu techni- schen, gewerblichen und kaufmännischen Berufsarten übergetreten. Es seien schon heute unbemittelte Accessisten bis zum Überfluss vorhanden. Eine weitere Belastung der Stadtkasse durch das Pro- gymnasium erscheine daher ganz nutzlos. Dieses Gesuch wurde der Grossh. Direktion der Realschule am 13. Juli 1855 zur gutacht- lichen Ausserung überwiesen, und am 29. Juli 1855 die in demselben für die Aufhebung des Pro- gymnasiums angegebenen Gründe in folgender Weise widerlegt. Erst am 9. Februar 1853 habe der. Bürgermeister der Stadt Alzey in einer Sitzung der Lokalkommission auf das Nachdrücklichste dagegen Verwahrung eingelegt, dass die Anstalt hin- sichtlich ihrer humanistischen Tendenz geringer gestellt werde,„weil dadurch die Eltern genötigt würden, ihre den höheren. Studien gewidmeten Kinder schon in frühem Alter auf ein Gymnasium geben zu müssen.“ Die Schule sei seit 1841 von 321 Schülern besucht worden, wovon 85— also über ein Viertel— der studierenden Abteilung. angehört hätten.. Dass sich manche früheren Schüler der humanistischen Abteilung auf Wunsch ihrer Eltern dem Kaufmanns- oder Gewerbestande zuge- wandt hätten, könne keinen Grund zur Aufhebung des Progymnasiums abgeben; dieselbe Erschei- nung zeige sich auch auf den Gymnasien.„Das Studium des klassischen Altertums— das Ideelle im Leben— kann und darf niemals mit Rücksicht auf. materielle Vorteile behandelt oder gar ein- gerichtet, werden. Ein Volk darf nur dann auf den Ruhm der Bildung Anspruch machen, wenn es jedes freie. und uneigennützige Streben nach dem Vortrefflichen,. weil es vortrefflich, nach, dem Schönen, weil es schön ist, nicht nur achtet, sondern es vorzugsweise im Gegensatz zu eigennütziger Betriebsamkeit für menschlich und edel hält.“ Er weist ferner darauf. hin, dass auch einzelne Gymnasien nur ganz wenige Abiturienten entliessen, ohne dass man deswegen daran denke, diese Anstalten eingehen zu lassen. Auch in der oberen Klasse der realistischen Abteilung seien oft nur wenige Schüler, da viele schon aus den mittleren Klassen der. Anstalt in das Geschäftsleben über- gingen. Wolle man deswegen auch die Realschule aufgehoben haben?-Das Progymnasium sei für die Bewohner der Stadt und ihrer Umgebung eine wahre Wohlthat, und es-sei sehr wünschens- wert, wenn die städtischen Behörden der Anstalt mit Vertrauen entgegenkämen, anstatt an ihrem Bestande zu rütteln. Auch erwachse der Stadt aus der Aufhebung des Progymnasiums nur ein sehr geringer pekuniärer Vorteil, der nicht im Verhältnis stehe zu dem Nachteile, wenn die Anstalt ihres„humanistischen Schmuckes“ entkleidet würde. Es scheint, dass der Stadtrat, durch die sachgemässe Darstellung des Direktors Dr. Winter- stein eines Besseren ‚belehrt, von dem weiteren Betreiben der fraglichen Angelegenheit selbst Ab- stand nahm. Wenigstens trat im Fortbestand des Progymnasiums keine Anderung ein. Etwa anderthalb Jahre später beschäftigte die Verwirklichung eines anderen Planes, der bereits vielfach im Publikum und auch in der Presse erörtert worden war, die Behörden der Stadt und die dabei interessierten Kreise. Am 22. November 1856 stellte Herr Advokat-Anwalt Weber in einer Sitzung des Bezirksrates den Antrag,„der Bezirksrat möge im vorzüglichen Interesse des Kreises Alzey der Staatsregierung den Wunsch aussprechen, dass die in Alzey bestehende Real- schule durch eine sogenannte technische Klasse für Gewerb- und Ackerbautreibende vermehrt werde, welche vorzugsweise die Aufgabe zu lösen habe, bereits erworbene allgemeine Kenntnisse auf die Geschäfte des künftigen Berufes anzuwenden und die zu diesem besonderen Berufe etwa besonders erforderlichen Vorkenntnisse und deren praktische Anwendung zu lehren. Die hieraus erwachsen- den Kosten aber seien, insoweit möglich, durch Beiträge der einzelnen Gemeinden des Kreises Alzey zu decken.“ ne dE Dieser Antrag stützte sich auf einen„Entwurf zu der projektierten Verbindung der Real- und höheren Bildungsschule zu Alzey mit einer technischen Schule,“ den Direktor Dr. Winterstein dem Bezirksrate vorgelegt, und in dem er die Errichtung einer technischen Klasse für Landwirt- schaft und Baugewerbe befürwortet hatte. Diese Klasse solle mit. zweijährigem. Kursus an die dritte Realklasse sich anschliessen. Die. auf zweitausend Gulden jährlich sich belaufenden Kosten für Anstellungen von zwei neuen Lehrern und Herrichtung der den praktischen. Zwecken der Anstalt dienenden Einrichtungen wie z. B. eines chemischen Laboratoriums seien von den Landgemeinden des Kreises Alzey aufzubringen, in deren überwiegendem Interesse ja auch die projektierte Erwei- terung der Realschule liege. Der Stadt könne nur die unentgeltliche Stellung der Lokalitäten zu- gemutet werden, da sie ja schon zum Unterhalte der Realschule eine bedeutende Summe jährlich beitrage. Es scheint, dass man ganz besonders den Wünschen der Landbevölkerung entgegenzukom- men beabsichtigte.- Denn als Hauptzweck der neu zu gründenden technischen Klasse wurde betont, dass sie in ihrem Unterrichtseange eine besondere Rücksicht auf den rationellen Betrieb der Land- wirtschaft zu nehmen habe, damit dieselbe eine praktischere Richtung als seither einzuschlagen im- stande sei. Zugleich solle der landwirtschaftliche Fachunterricht auch zur Bildung solcher Land- wirte dienen, die in ihrer Wirtschaft selbst Hand anzulegen berufen seien. Der damalige Kreisrat, Herr Hallwachs, hielt die Gründung einer technischen Klasse für Landwirtschaft und Gewerbe nach Zeit und Umständen für sehr wünschenswert. Durch das An- wachsen der Bevölkerung zerstückle sich der Grundbesitz immer mehr; daher müsse ein gesteigerter rationeller Betrieb den erhöhten Ansprüchen, die man an Grund und Boden stelle, entgegenkommen. Die Heranziehung aller Gemeinden des Kreises zur Aufbringung der Kosten werde jedoch Schwie- rigkeiten verursachen, da manche ihr Interesse mehr nach Bingen ziehe, während andererseits wie- der Ortschaften der Kreise Oppenheim und Worms näher bei Alzey als bei ihren Kreisstädten lägen. Er legte die Sache Grossh. Ministerium des Innern zur Entscheidung vor. Hierauf verfügte am 31. Oktober 1857. das Grossh. Ministerium des Innern:„Es wird nicht für geeignet erachtet, eine technische Klasse bei der Realschule zu Alzey zu errichten und mit der- selben zu verbinden. Was den landwirtschaftlichen Unterricht insbesondere betrifft, so hat man die Erfahrung gemacht, dass derselbe, bloss theoretisch angelegt und in den Organismus von Real- oder polytechnischen Schulen hineingezogen, keinen oder wenig Erfolg hat. Schon das Alter und die Vorbildung der landwirtschaftlichen Schüler dürfte hindernd in den Weg treten.— Mehr Er- folg haben dagegen sogenannte Ackerbauschulen, die nur in den Wintermonaten zum Teil ex cur- rendo besucht werden, und-worin- der. Unterricht-ebenso-für den konkreten Beruf wie für die Bil- dungsstufe der Teilnehmenden praktisch und populär berechnet ist. Das Grossh, Ministerium des Innern hat nichts dagegen zu erinnern, wenn ein solcher landwirtschaftlicher Unterricht, der nicht”in den Organismus der Realschule hineingezogen ist, in Alzey eingerichtet wird. Diese Einrichtung würde vorderhand nur versuchsweise ins Leben zu rufen sein.“ Da die technische Klasse, deren Gründung und Verbindung mit der Realschule man beab- sichtigt hatte, ausser dem landwirtschaftlichen Unterrichte auch noch auf eine gewerbliche Vorbil- dung im Zeichnen, Modellieren und in der einfachen Buchführung hatte hinarbeiten sollen, so wies Grossh. Ministerium in der eben angezogenen Verfügung vom 31. Oktober 1857 darauf hin, dass dieses Ziel sich auf einfacherem Wege erreichen lasse und zwar zunächst durch eine ausgedehntere Berücksichtigung der genannten Unterrichtsgegenstände im Lehrplan der Realschule. Auch könne man nach dem von den Städten Darmstadt und Mainz bereits mit gutem Erfolge gegebenen Bei- spiele den Zeichenunterricht an den oberen Knabenklassen der Stadtschulen einführen und ihm an der in Alzey schon bestehenden sonntägigen Handwerkszeichenschule etwa noch eine Erweiterung 3 — A angedeihen lassen. Es bleibe nunmehr Grossh. Kreisamte Alzey überlassen, nach diesen Gesichts- punkten für die Einrichtung eines Ackerbauunterrichts sowie für die Verbesserung der gewerblichen Vorbildung die ihm nötig scheinenden weiteren Vorbereitungen und Anordnungen zu treffen. Die hierauf von dieser Behörde mit dem Präsidenten des landwirtschaftlichen Vereins für Rheinhessen eingeleiteten Verhandlungen über Errichtung einer Ackerbauschule in Alzey blieben ohne Ergebnis. Am 2. Februar 1859 stellte der damalige Bürgermeister der Stadt Alzey, Herr Gg. Mayer, in dem Stadtrate den Antrag, eine Vorbereitungsschule zur Realschule zu errichten, in die Knaben von 6 bis 10 Jahren Aufnahme finden könnten. Zur Begründung seines Antrags bemerkte er, dass in den verschiedenen Privatanstalten der Stadt, die schon seit 1846 beständen, die Disziplin nicht so sorgfältig gehandhabt werden könne, wie es im erziehlichen Sinne wünschenswert erscheine, und dass auch eine Ersparnis an Schulgeld für die Eltern sich erzielen lasse, insofern dieses niedriger gegriffen werden könne als in den Privatschulen. Die Beschaffung eines besonderen Schullokals verursache keine Schwierigkeiten, da im Realschulgebäude ausreichender Raum vorhanden sei. Der Gemeinderat billigte diese Gründe und beschloss, alsbald eine Vorbereitungsschule zur Realschule zu errichten und sie der Realschuldirektion zu unterstellen, die sich zur Übernahme der‘Leitung bereit erklärt hatte. Daraufhin erteilte das Grossh. Ministerium durch Entschliessung vom 13. Mai 1859 die Ermächtigung zur provisorischen Errichtung dieser Vorbereitungsschule und ernannte zum Lehrer an derselben den seitherigen Lehrer an der Stadtschule zu Alzey, Herrn Thomas Zimmer. Er trat am 22. Juni 1859 seinen Dienst an. Da die neu gegründete Schule sich rasch das Vertrauen des Publikums eroberte, und der Stadtrat der Überzeugung war, dass sie lebensfähig sei, wurde beschlossen, sie ihres seitherigen Provisoriums zu entkleiden und sie als fünfte Realklasse mit der Realschule zu verbinden. Am 30. März 1861 teilte Grossh. Oberstudiendirektion der Lokalkommission mit, dass dieser Beschluss des Stadtrats die Genehmigung des Ministeriums erhalten habe. Die Vorbereitungsklasse oder fünfte Realklasse umfasste zwei Abteilungen. Sie gab ihren Schülern die Elementarvorbildung und in 2 wöchentlichen Stunden eine Einführung in die franzö- sische Sprache, deren Erlernung schon für dieses frühe Alter von den Eltern gewünscht worden war. Tabellarische Übersicht der Lehrstunden der Vorbereitungsschule: = ne Untere Abteilung,| Obere Abteilung, Lehrfächer: Knaben von Knaben von 6—8 Jahren: 8— 10 Jahren: Religion 4(ev.); 2(kath.) 3(ev.); 2(kath.) Deutsche Sprache| 12 9 und zwar 1) Anschauungsunterricht(3)— 2) Sprachunterricht(3)(4) 3) Rechtschreiblehre(2)(1) 4) Leseunterricht(4)(4) Französische Sprache— 2 Arithmetik 4 4 Geographie— 2 Schönschreiben 4 4 f Zeichnen FH 1 Turnen(nur im Sommer) 1’: 1373 19— Es hatte also die untere Abteilung im Sommer 25'/, St., im Winter 24 St.; die obere Ab- teilung hatte im Sommer 26, St., im Winter 25 St. Die Katholiken beider Abteilungen hatten 2, beziehungsweise 1 Stunde weniger. Im Anfange der sechziger Jahre nahm der Besuch der 4 Realklassen immer mehr ab. Auch die Zahl der Humanisten verminderte sich von 1859 an so sehr, dass sie in 2 Abteilungen von einem Lehrer unterrichtet wurden. Erst für 1866/67 waren wieder 3 Abteilungen zu erwarten. Sowohl das Grossh. Kreisamt als auch der Stadtrat machten diesen Rückgang im Besuche zum Gegenstande eingehender Erörterungen. Aus der Mitte des Stadtrates sollte ein Referent zur gründlichen Prüfung der Angelegenheit ernannt werden. Es darf wohl angenommen werden, dass die Entstehung von Privatlehranstalten in mehre- ren Orten innerhalb und ausserhalb des Kreises zur Verminderung der damaligen Schülerzahl we- sentlich beigetragen hat. Sicher ist, dass nicht mangelhafte Leistungen die Abnahme im Schüler- bestand verursacht hatten. Denn noch die am 3. und 4. Februar 1860 durch die Herren Oberstu- dienrat Dr. Wagner und Reallehrer Dr. Fischer aus Darmstadt vorgenommene Visitation der Schule hatte neben kleineren Anständen, wie sie wohl jede Inspektion im Gefolge haben dürfte, recht gün- stige Ergebnisse geliefert. In einer an die Grossh. Direktion der Realschule am 16. Februar 1860 erlassenen Verfügung äussert sich Grossh. Oberstudiendirektion in folgenden anerkennenden Worten: „Aus den Berichten unsrer mit der Visitation der Realschule zu Alzey beauftragten Kommission haben wir mit Befriedigung ersehen, dass sämtliche Lehrer der Schule mit voller Pflichttreue und regem Eifer ihrem Amte obliegen und infolgedessen der Zustand der Schule im allgemeinen und in den meisten Fächern ein erfreulicher ist. Wir finden uns hierdurch veranlasst, den sämtlichen Lehrern, welche die Visitation berührt hat, unsere Anerkennung und das Vertrauen hiermit auszu- sprechen, dass sie fortfahren werden, den Geist guter Zucht und Sitte, wissenschaftlichen Fleisses und edler Gesinnung zu nähren und zu erhalten.“ In fast allen Programmen der Anstalt wird darüber Klage geführt, dass die vom Lande kommenden Schüler meistenteils in einem allzu vorgerückten Lebensalter zur Aufnahme sich mel- deten und dann von ihren Eltern wieder zurückgenommen wurden, ehe sie die Schule noch zur Hälfte durchlaufen hatten. Andrerseits traten auch viele einheimische Schüler nach geschehener Konfirmation aus, ohne einen Abschluss in ihren realistischen Kenntnissen erreicht zu haben. Eine derartige, nicht verständige Benutzung musste aber mit der Zeit auch den guten Ruf der Anstalt in Beziehung auf ihre Leistungsfähigkeit selbst gefährden und den Besuch derselben ungünstig be- einflussen. Abgesehen davon, dass der stärkere oder schwächere Besuch einer Anstalt keinen Massstab zur Beurteilung ihrer Leistungen abgeben kann, so wiesen andere kleine Realschulen der damaligen Zeit ähnliche Schwankungen im Besuche auf. Zur Erklärung derartiger Erscheinungen werden dann immer zunächst aus den lokalen Verhältnissen Gründe herangezogen und mit mehr oder weniger jokaler Färbung erörtert. Aber weder in dem verspäteten Eintritt und verfrühten Austritt vieler Schüler, überhaupt nicht in Gründen lokaler und persönlicher Art kann eine Erklärung der ver- minderten Frequenz gesucht werden. Der Hauptgrund zur Erklärung des Umstandes, dass die kleineren Realschulen sich nicht desjenigen Besuches erfreuten, den man bei ihrer Gründung erwartet hatte, liegt im allgemeinen in der Stellung, die diese Anstalten im grossen Ganzen des Schulorganismus einnahmen. Sie waren „Kinder der neueren Zeit,“„noch junge Schöpfungen, die wie alles Neue mit den mannigfachsten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten“ und neben den ‚Jahrhunderte lang gepflegten Gymnasien ein vielfach umstrittenes Dasein führten. Man hatte ihnen ihren lokalen Charakter belassen; sie waren 3* — u— fast nur aus Gemeindemitteln dotiert, und ihre finanzielle Existenz war eine Frage des SAAB Budgets. So waren sie auf die Gunst der nächsten Umgebung angewiesen. f Neben dieser manchmal recht drückenden Abhängigkeit von örtlichen Verhältnissen ist eines weiteren, den Besuch und die Wertschätzung dieser Anstalten nicht. gerade fördernden Umstandes Erwähnung zu thun. Das Absolvieren: der Realschulen brachte keine greifbaren, keine in die Augen springenden‘Vorteile und Berechtigungen. Den»Abiturienten der Gymnasien-die Aussicht auf. eine Versorgung im Staatsdienste. Für die, Realschulen fehlte jeder» Anschluss; sie, standen allein.: Dass sie unter diesen Umständen überhaupt: sich halten konnten, kann ‚Verwunderung er- regen; jedenfalls beweist es die Lebensfähigkeit einer auf: die Realien sich stützenden‘Bildung. Leider scheint von seiten des. Kaufmanns- und: höheren Bürgerstandes überhaupt, der doch an der Gründung, der Realschulen. den thätigsten Anteil genommen hatte, nicht ‚mehr derjenige Wert auf, die durch. das vollständige ‚Durchlaufen.einer Realschule zu gewinnende Bildung gelegt worden zu sein, den man annehmen zu dürfen geglaubt hatte. Denn vereinzelt dürfte das Vorgehen der Mannheimer Kaufleute dastehen, die sich. unter einander ‚verabredet hatten, keinen Realschüler ohne Entlassungszeugnis in ihre, Geschäfte aufzunehmen. Diese Missstände mussten sich um so drückender fühlbar machen, je länger sie bereits, ge- währt hatten. Sie scheinen auch den Besuch der. hiesigen Realschule im.Anfange, der sechziger Jahre, also nach ihrem mehr als zwanzigjährigen Bestande, herabgedrückt zu haben.. Sie. waren auch dem ersten Leiter der Anstalt wohl bekannt. Denn bereits im Programm. vom Jahre 1855 werden sie ‚besprochen und führen zu der bitter klingenden Frage:„Sollte nicht der, Wunsch ver- zeihlich sein, dass die Realschulen auch mit den höheren technischen Lehranstalten sowie mit. dem Geschäfts- und Gewerbsleben gesetzlich in einen innigeren Verband, in. eine.notwendigere(fe- meinschaft gebracht, dass gesetzliche Bestimmungen erlassen werden möchten, um einen sicheren Zusammenhang des Eintritts in jene Anstalten und in die verschiedenen bürgerlichen. Ge- werbe mit einem vollständigen oder teilweisen Besuche der Realschulen herbeizuführen?“* Die Frage nach einer gesetzlichen Regelung in oben angedeutetem Sinne sollte eine Ant- wort von ganz anderer Art finden, als sie Direktor Dr. Winterstein und mit ihm jeder Freund der hessischen Realschulen erwartet hatte. Diese Antwort ging hervor aus den politischen Verände- rungen, die das Jahr 1866 im Gefolge hatte. Sie lautet: Berechtigung zum einjährigen Frei- willigendienst.; vom 1. Februar 1841 bis Ostern 1891. 21 Statistik des Schülerbestandes der Grossherzoglichen Realschule und des Progymnasiums (mit Vorschule) zu Alzey Nach amtlichen Quellen bearbeitet von Reallehrer Friedrich Heusel. A. Verzeichnis sämtlicher Schüler der Anstalt vom l. Februar 1841 bis Ostern 1891.*) Ein- N: Stand und Wohnort| Ein- N: Stand und Wohnort tritt. dan 4 der Eltern. tritt. Ahle ai der Eltern. 1841 /Ackermann, Wilhelm[Buchdrucker, Alzey Hostermann, Jakob Gutsbesitzer, Alzey PB Alberti, Karl Gefängnisverwalter,„ Huber, Johann Tünchermeister,, Baum, Leopold Fruchthändler, 5 Huber, Wilhelm h 5 Baum, Ludwig Gutsbesitzer, Fürfeld Jaequemar, Jakob Gastwirt, h Baum, Simon Bayer, Johann Berger, Ernst Bierach, Konrad Blass, Heinrich Böckler, Johann Brach, Rudolf Brucker, August Brückmann, Jakob Conradi, Friedrich Debillaud, Heinrich Dietz, Karl Eller, Christian Engelmann, Julius Engisch, Franz Fitting, Karl Fitting, Theodor Forch, Hugo Giloth, Johann Glöckner, Heinrich Grünebaum, Jakob Haas, Stephan Heddäus, Christian Heddäus, Philipp Heinrich, Philipp Hirth, Philipp Eisenhändler, Alzey Müller, Kettenheim Landwirt, Weinheim b. A. Gend.-Brigadier, Alzey Bäcker, Kirchheim-Boland. Gutsbesitzer, Alzey Kaufmann, N £ Glaser, Apotheker, Kreistierarzt, Bäcker, Seifensieder, Müller, Framersheim Gutsbesitzer,Nieder-Wiesen Dekan, Alzey ET: ”” Physikatsarzt,„ Landwirt, Monzernheim Landwirt, Esselborn Eisenhändler, Eppelsheim Friedensrichter, Alzey Pfarrer, Ensheim Steueraufseher, Alzey Müller, Bechtolsheim Keller, Christian Kessler, Johann Kessler, Philipp Keuchen, Christian Keuchen, Ernst Keuchen, Julius Kneisel, Anton Knobeloch, Johann Koch, Valentin Küchler, Christian Lahr, Georg Lang, Johann Lessing, Julius Levy, Salomon Lösch, Matth. Maschmann, Heinrich Maschmann, Philipp Mayer, Johann Mayer, Ludwig Merz, Johann Messinger, Friedrich Messinger, Theodor Millet, Karl Neuberger, Jakob Pauli, Karl Wilhelm Perpente, Friedrich Müller, Westhofen Gastwirt, Alzey ”” Privatier, Ems n” Schuhmacher, Alzey Landwirt, Heppenheim b. A. Handelsmann, Framersheim Bierbrauer, Alzey Müller, Wendelsheim Wirt, Alzey Kaufmann,„. Kaufm., Wald-Ulversheim Gutsbesitzer, Eimsheim Gastwirt, Alzey Rechner, Müller, Kaufmann, Fuhrmann, Glaser, ” Staatsprokurator, Kaufmann, Pfarrer, Kettenheim E WE ME ME it Sun u Geschäftsmann, Bechtheim *) Bei Schülern, die aus- und wieder eingetreten sind, ist nur die erste Eintrittszeit berücksichtigt worden. Ein- tritt. Name. Stand und Wohnort der Eltern. 22 Ein- tritt. Name. Stand und Wohnort der Eltern. 1842 1843 1843 1544 1844 1845 Perpente, Johann Pietsch, Friedrich Preetorius, Karl Regner, Daniel Römer, Johann Samesreuther,Eberh.Jos. Schaffner, Philipp Schauf, Johann Schilling, Heinrich Schlipp, Philipp Schloss, Felix Schuhler, Johann Sies, Salomon Simon, Karl Steuerwald, Wilhelm Stock, Karl Stock, Michael Storck, Martin Trier, Simon Weber, Heinrich Weber, Jakob Weber, Johann Winterstein, Karl Zimmermann, Karl Hostermann, Wilhelm Kahlenberg, Ludwig Kessler, Karl Klapthor, Andreas Knell, Johann Korwan, Heinrich Küssel, Marx Löb, Abraham Mayer, Theodor Merkel, Johann Möllinger, Heinrich Pfeil, Friedrich Rauschert, Philipp Will, Jakob Würth, Johann Eckel, Heinrich Eckel, Ludwig Erekmann, Friedrich Fitting, Friedrich Gebhard, Franz Gebhard, Julius Gerlach, Johannes Herberg, Heinrich Herberg, Heinrich Kessler, Philipp Klein, Wilhelm Lessing, Rudolf Lieber, Isaak Moreau, Leopold Schmahl, Wilhelm Bayer, Georg Baum, Adolf Dekanatsrechner, Alzey Kreissekretär, Lederfabrikant, 5 Müller, Weinheim b. A. Landwirt, Dautenheim Physikatsarzt, Wörrstadt Gutsbesitzer, Blödesheim Landwirt, Framersheim Gutsbes., Stein-Bockenheim Gastwirt, Alzey Handlsm., Wald-Ülversheim Essigsieder, Sulzheim Handelsmann, Kriegsheim Knopfmacher, Alzey Gutsbesitzer,Nieder-Wiesen Färber, Alzey Gutsbesitzer,. Metzger, Kaufmann, Lederfabrikant, » „sn ih» Gastwirt, Realschuldirektor,„ Gutsbesitzer, Esselborn Kaufmann, Hausverwalter, Gastwirt, 2 Landwirt, Eppelsheim » b.A. Holzhändler, Alzey Handelsmann,„ Kaufmann, Sprendlingen Alzey Alzey n Richter, 3 Gutsbesitzer, Pfeddersheim Landwirt, Bermersheim b. A. Gutsbesitzer auf dem Bisch- heimerhof b. Gundersheim Gutsbesitzer, Undenheim Landwirt, Wachenheim Apotheker, Wöllstein Bierbrauer, Alzey Gutsbesitzer, Mauchenheim Lehrer, Alzey pens. Lehrer, Nieder-Beer- bach Bäcker, Alzey Gutsbesitzer, h Wirt, Obersteuerbote, Kaufmann, h Handelsmann, Bechtolsheim E Wörrstadt Friedensgerichtsschreiber, Alzey » Müller, Kettenheim Fruchthändler, Alzey 1845 1846 1346 Becker, Karl Bermes, Philipp Conradi, Christian Dietz, Johann Engelmann, August Esselborn, Georg Falcker, Friedrich Frank, Peter Kleinknecht, Philipp Lehr, Friedrich Machenheimer, Michael Maier, Eduard Pauli, Otto Preetorius, Wilhelm Schmahl, Baptist Schmahl, Joseph Schmitt, Franz Seubert, Adolf Sievers, Wilhelm Trier, Eduard Walldorf, Philipp Weber, Karl Wolf, Raphael Wolfsohn, Karl Abel, Ludwig Arnold, Konrad Friedrich Baum, Elias Bock, Jakob Conradi, Andreas Dietz, Johann Eibach, Heinrich Ennemoser, Franz Gebhard, Adam Gosenheimer, Adolf Grünebaum, Heinrich Klein, Ludwig Lessing, Emil Merkel, Adolf Müller, Friedrich Schlipp, Friedrich Schönfeld, Jakob Steffan, Philipp Weber, Karl Weber, Jakob Welsch, Ludwig Werner, Franz Zimmermann, Werner Christ, Johann 1847 Dörrer, Johann Engisch, Philipp Ennemoser, Julius Gerson, Isaak Koch, Alexander Krug, Karl Lebert, Karl Leineweber, Heinrich Lutz, Georg Advokat-Anwalt, Alzey Landwirt, Flomborn Apotheker, Alzey Müller, Uffhofen Müller, Framersheinm Gutsbesitzer, Alzey Physikatsarzt, Wörrstadt Landwirt, Dautenheim Weinwirt, Alzey Steuerkommissär,„ Gemeinderechner, Schorns- heim Kreisgerichtsbote, Alzey Pfarrer, Kettenheim Lederfabrikant, Alzey Friedensgerichtsschreiber, Alzey Friedensgerichtsschreiber, Alzey Richter, n Gutsbesitzer," (Geometer,’ Gutsbesitzer, Landwirt, Schornsheim Notar, Alzey Metzger, A prakt. Arzt,„ Schlosser, Geschäftsmann, Handelsmann,= Landwirt, Dintesheim Apotheker, Alzey Bäcker, ä Gutsbesitzer, Armsheim Lehrer, Alzey Alzey ” Bäcker u. Wirt,„ Eisenhändler, Eppelsheim Obersteuerbote, Alzey Kaufmann, Richter, Kreisrat, Gastwirt, Handelsmann, L Lehrer, Framersheim Advokat-Anwalt, Alzey Gastwirt, ” ” ” » ” Einnehmer,> Polizeikommissär,, Gutsbesitzer, Esselborn Kappenmacher, Alzey Kaufmann, a Gutsbesitzer,Nieder-Wiesen Lehrer, Alzey Handelsmann, Mettenheim j Framersheim Gutsbesitzer, Armsheim Erbes-Büdesheim Alzey n Gastwirt, Schuhmacher,, Ein- tritt. Nanıe. 23 Stand und Wohnort| Ein- N; Stand und Wohnort der Eltern. tritt. rad der Eltern. 1849 1850 1850 Merkel, August Moreau, Salomon Schüler, Adolf Trier, August Ampt, Wilhelm Anhäusser, Friedrich Balz, Johannes Baum, Adolf Beyer, Ferdinand Curschmann, Heinrich Erekmann, Wilhelm Huber, Franz Lang, Karl Lessing, Karl Maier, Heinrich Mann, Karl Mayer, Julius Messinger, Adam Müller, Franz Neidlinger, Friedrich Römer, Karl Ludwig Schleicher, Jakob Stubenrauch, Franz Werner, Franz Wolf, Hermann Zimmermann, Wilhelm Conradi, Karl Curschmann, Jakob Erekmann, Johann Fitting, Jakob Gross, Wilhelm Liebmann, Adolf Perpente, Karl Friedrich Röm er, Wilhelm Scheid, Anton Schö nfeld, Ludwig Stephani,"Karl Stich, Karl Andreas Trie r, Wilhelm Biegler, Jakob Hasselbach, Simon Kramer, Johann Wendel Küchler, Johann Löb, Hermann Maier, Emil Nies, Konrad Scherer, Philipp Zimlich, Jakob Bauer, Felix Becker, Eugen Beyer, Franz -|Brucker, Sigmund Brückmann, Georg Curschmann, Friedrich Diehl, Heinrich Diehl, Philipp Richter, Alzey Geschäftsmann, Wörrstadt Kaufmann, Alzey Gutsbesitzer,„ Ökonom und Wirt, Flonheim Müller, Dautenheim Lehrer, Heppenheim b. A. Eisenhändler, Alzey Dekanatsrechner, ,„ Eisenhändler, 5 Bierbrauer, e Tünchermeister, 2 Gutsbesitzer,> Kaufmann,; Kreisgerichtsbote, Landwirt, Flonheim Kaufmann, Alzey Glaser,= Kreisrat, Fuhrmann, Weinheim b. A. Gutsbesitzer, Alzey Steueraufseher,. Goldarbeiter,= Polizeikommissär, Handelsmann, Albig Landwirt, Bornheim Apotheker, Alzey Mehlhändler, y Bierbrauer,® Gutsbesitzer, Flomborn Pfarrer, Hahnheim Kaufmann, Alzey Bierbrauer, e Gutsbesitzer,< Lehrer, Mommenheim Handelsmann, Kreisgerichtspräsident,„ Hauptmann, Landau Gutsbesitzer, Alzey Landwirt, Dorn-Dürkheim Heimersheim Maurermeister, Alzey Gastwirt, Landwirt, Abenheim Kreisgerichtsbote, Alzey Landwirt, Seifensieder, Dürkheim Müller, Armsheim Kaufmann, Alzey Advokat-Anwalt,„ Dekanatsrechner,„ Kaufmann, r Glaser, 5 Eisenhändler," Lehrer, Albig ” n 1851 Frank, Jakob Glöckner, Philipp Graf, Franz Hasselbach, Konrad Heiser, Konrad Henes, Michael Huber, Georg Lehne, Franz Levi, Abraham Linde, van der, Franz Jos. Mayer, Karl Orb, Reinhard Perpente, Joh. Philipp Schmidt, Jakob Schmidt, Wilhelm Storck, Gustav Wolfsohn, Otto Zimmer, August Alzey 1852 1853 1854 Brück, Karl Heinrich Cursehmann, Heinrich Endres, Jakob Engisch, August Grode, Jakob Hasselbach, Jakob Hostermann, Karl Philipp Knell, Jakob Wilhelm Kröhler, Jakob Matty, Georg Mayer, Friedrich Mayer, Ludwig Mayer, Jakob Peter Schack, Otto Friedrich Simon, Karl Zimmermann, Jakob Feller, Joseph Frederking, Richard G auf, Georg Ludwig Hertz, Heinrich Kessler, Franz Köhler, Konrad Korwan, Anton Heinrich Lessing, Adolf Levi, Adolf Römer, Theodor Schlipp, Jakob Schloss, Isaak Schloss, Simon Schuhmacher, Jakob Schüler, Isidor Stumpf, Emil Theysohn, Karl Weissheimer, Jakob Brand, Eduard Danzinger, Friedrich Diehl, Johann Dietz, Ludwig Einsfeld, Fritz Bernhards,Joh. Theodor Landwirt, Dautenheim Albig Goldarbeiter, Alzey Landwirt, Heimersheim Bäcker, Heppenheim b. A. Geschäftsmann, Alzey Tünchermeister, Advokat-Anwalt, Viehhändler, Arzt, Kaufmann, Gutsbesitzer, W esthofen Bierbrauer, Alzey Landwirt, Freimersheim 448 Metzger, Alzey: Arzt, Lehrer, Kreisgerichtsbote, Hypothekenbewahrer, Gerber, Geschäftsmann, Kettenheim Gutsbesitzer, Nieder-Wiesen Lehrer, Hessloch Landwirt, Heimersheim Kaufmann, Alzey Ziegeleibesitz.,Heimersheim Müller, Wahlheim Pfarrer, Alzey Kaufmann,, Alzey Pr Müller, s Hangen-Weisheim Notar, Alzey Gatebeiitsen Esselborn Arzt, Langenkandel „. ‚Mainz Mechaniker, Alzey Geschäftsmann, Eppelsheim Notar, Alzey Bierbrauer, Bornheim Holzhändler, Alzey Kaufmann,* Handelsmann,„ Schlosser, E Gastwirt, Handelsmann, Eppelsheim Leineweber, Alzey Kaufmann,; Gutsbesitzer, Flonheim Kaufmann, Alzey Müller,; Gutsbesitzer, Odernheim Distriktseinnehmer, Alzey Ökonom u. Wirt, Wonsheim Bäcker, Alzey Putzmacherin,“ 24 1857|Boltz, Franz Wirt, Alzey Ein- Stand und Wohnort| Ein- 4 Stand und Wohnort F Name.: e: Name.: tritt. der Eltern. tritt. der Eltern. Engelhard, Jakob Fuhrmann, Alzey Dietz, Karl Landwirt, Weinheim b. A. Forch, Karl Physikatsarzt, 5 Endres, Georg Handelsmann, Kettenheim Krämer, Robert Advokat-Anwalt,„ Erekmann, Ludwig Bierbrauer, Alzey Lang, Philipp Privatmann, A Erckmann, Wilhelm Posthalter,\ Lehne, Fritz Advokat-Anwalt, Esselborn, Ludw. Hermann Landwirt,' Mayer, Georg Landwirt, Kettenheim Ewald, Heinrich Polizeikommissär,„ Müller, Adam Maurer, Albig Forch, Karl Kreisarzt, A Schmitt, Franz Rentmeister, Worms Freund, Wilhelm Spengler,= Schüler, Otto Kaufmann, Alzey Gerlach, Georg Reallehrer,; Wolf, Georg Lederhändler,„ Huster, Johann Mechaniker,= Wolf, Theodor 5 Keuchen, Iwan Hausbesitzer, Ems Wolfsohn, Heinrich Arzt, Klein, Wilhelm Advokat-Anwalt, Alzey Wörner, Heinrich Ökonom u. Wirt; Flonheim Koch, Philipp Heinrich|Wirt, Albig Köhler, Heinrich Landwirt, Wendelsheim Levi, Albert Handelsmann, Alzey 1854'Baum, Alphons Kaufmann, Alzey Lingens, Karl Theodor|Konditor,; — 5|Beyer, Wilhelm Stadtrechner, 2 Mann, Ludwig Theodor|Schuhmachermeister,, 1855 Caprano, Karl Georg Kreisarzt,= Mayer, Karl Daniel Bauunternehmer, Danzinger, Aug. Ludwig,Distriktseinnehmer,„ Muth, Karl Ludwig Schreiner, Osthofen Erekmann, Wilhelm Bierbrauer, Neuberger, Karl Kaufmann, Alzey Götz, Karl Gerichtsvollzieher, Osthofen Orlemann, Wilhelm Maurermeister,„ Graf, Otto Ph. Oskar Gutsbesitzer, Alzey Sachs, Georg Otto Schreiber, Herberg, Markus r x Schaffner, Hermann Handelsmann, Eppelsheim Herrfurth, Heinrich Georg Kaufmann, x Schuhmacher, Georg Landgerichtsdiener, Vilbel Keller, Adam Gutsbesitzer, Spiesheim Liebmann, Jakob Ludwig/Kaufmann, Alzey ae Mayer, Karl Joseph Gutsbesitzer, x 1857|Corell, Heinrich Landwirt, Wahlheim Mayer, Johann Bauunternehmer,,„ 1858 Fauth, Jakob Müller, Framersheim Mayer, Wilhelm n 90 Götz, Johann Wirt, Alzey ÖOrlemann, Johann Jakob'Maurermeister, Knell, Johannes Lehrer, Bornheim Schack, Oskar Pfarrer, Hangen-W eisheim Köhler, Karl Bierbrauer, Schlipp, Simon Peter Gastwirt, Alzey Leris, Lazarus Handelsmann, Eppelsheim Schwarz, Friedrich Kaufmann,„ Scheuer, Simon„ Framersheim Simon, Johann Lehrer, Hillesheim Webel, Heinrich Johann|Bezirksgerichtssekret., Alzey i Webel, Wilhelm Wendelin=„ 11858 Baum, Ferdinand Kaufmann, Alzey 1855 Baum, Julius Metzger, 4 Becker, Georg Gutsbesitz.,He) ‚ppenheim b.A. 1855|Bernhards, Ferdinand|Gerichtsvollzieher, Alzey Belmont, Sigmund Landwirt, Alzey Restaurateur,„ Rentner, hi Kaufmann, Leipzig Landwirt, Esselborn Stand und Wohnort 33 Stand und Wohnort Braun, Karl Bretz, Heinrich Bretz, Johann Bretz, Heinrich Brunnengräber, Heinrich Dexheimer, Philipp Fasig, Philipp Frangel, Anton Frank, Richard Kreisbauaufseher, Alzey Landwirt, Flonheim . Welgesheim Stationsverwalter, Albig Landwirt, Stein-Boekenheim f Geometer, Sprendlingen Landwirt, Schafhausen(Alz.) . Dautenheim Rauch, Johann Schick, Heinrich Schloss, Karl Schmidt, Christian Schnabel, Jakob Schnorrenberger, Phil. Schweickert, Karl Siegel, Gustav tritt. Name. der Eltern. tritt. Name der Eltern. 1880|Arnold, Friedrich Kaufmann, Alzey Götz, Karl Bahnmeister, Sprendlingen 1881 Arnold, Konrad 2&: Götz, Wilhelm Gerber, Alzey Baum, Karl. 2 Haas, Benjamin Handelsmann, Hottenbach Beisser, Heinrich Landwirt, St. Johann, Kr. A. Hasselbach, Friedrich|Landwirt, Heimersheim Brunner, Ludwig Distriktseinnehmer, Alzey Hostermann, Ernst Kaufmann, Alzey Christ, Karl Kappenmacher, Alzey Hummel, Friedrich Privatmann, ,„ Dexheimer, Jakob Landwirt, Spiesheim Kern, Gustav Bahnverwalter,Gundersheim Dietz, Heinrich Kaufmann, Alzey Kern, Jakob s* Engisch, Karl Landwirt, Nieder-Wiesen Köhler, Wilhelm Weinhändler, Heimersheim Fauth, Philipp; Wahlheimer Hof Lessing, Oskar Kaufmann, Alzey Göbel, Karl Major z. D., Alzey Löb, Julius Handelsmann, Baumholder Hacker, Joseph Stationsverwalter, Arms- Mann, Friedrich Privatmann, Alzey heim Mann, Heinrich h; Hahn, Wilhelm Postsekretär, Alzey Martin, Jakob Konditor, New-York Herf, Siegfried Handelsnıann, Wörrstadt Moreau, Theodor Handelsmann, Wörrstadt Hertz, Salomon E Eppelsheim Orlemann, Heinrich Kaufmann, Alzey Hesse, Theodor Fabrikbesitz., Heddernheim Reuling, Rudolf Kreisbaumeister, Hesse, Otto x Sauer, Philipp Gerichtsschreiber, Wörrstadt Jost, Gustav Notar, Alzey Schäfer, Franz Dachdecker, Alzey Kable, August Hötelbesitz., Münster a.Stein Seubert, Adolf Rentner,: Klenk, Hermann Landwirt, Framersheim Stengel, Karl Amtsgerichtsdiener,„ Koch, Karl Handelsmann, Alzey Stützel, Ludwig Bahnbediensteter, Mainz Lang, Alfred Wirt, Alzey Weidmann, Friedrich Landwirt, Biebelsheim Lingens, Karl Konditor, A Weiffenbach, Hans Arzt, Alzey Löwenstein, Moritz Handelsmann, Gau-Bickel- Weissheimer, Friedrich|Müller, g heim Wieprecht, Karl Buchdrucker,„ Martin, Jakob Bierbrauer, Alzey Wolf, Friedrich Lederhändler,„ Maul,(Georg Lehrer i. P, ,„ Zimmermann, Johann|Landwirt, Bornheim N athan son, Hirsch Kantor, Pinne Orlemann, Heinrich Kaufmann, Alzey Rausch, Ferdinand Realschuldirektor, ,„ 1882|Bechtold, Friedrich Steuerkommissär, Alzey Rickerich, Martin Landwirt, Flonheim> Becker, Jakob Landwirt, Mauchenheim Ritter, Jakob Lehrer, Wahlheim 1883 Bretz, Ludwig Welgesheim Rodrian, Alfred Alzey Bronne, Isidor Handelsmann, Wörrstadt Roos, Martin Landwirt, Flonheim Burgey, Jakob Wirt, Mauchenheim Rückrich, Friedrich Daudistel, Hermann Kaufmann, Alzey Samesreuther, Friedrich Apotheker, Ober-Flörsheim Diefenthäler, Jakob Landwirt, Spiesheim Schäfer, Franz Schieferdecker, Alzey Ebeling, Jakob Friesenheim Schaub, Ludwig Kaminfeger, Erckmann, Richard Chemiker, Alzey Schloss, Ludwig Pferdehändler, Eppelsheim*$oldmann, Bernhard Handelsmann, Gundersheim Schneider, Konrad Wirt, Flonheim Gutfried, Alfred Lehrer, Sprendlingen Seng, Gustav Steueraufseher, Alzey Haas, Bernhard Kaufmann, Gau-Bickelheim Siegel, Adolf Handelsmann,„ Hacker, Johann Bahnverwalter, Armsheim Stauffer, Heinrich Landwirt, Flomborn Hummel, Konrad Privatmann, Alzey Steinhardt, Otto Handelsmann, Flonheim Jost, Emil Notar, Stengel, Heinrich Amtsgerichtsdiener, Alzey Knell, Philipp Ziegler, Heimersheim Stock, Heinrich Landwirt, Knobloch, Wilhelm Landwirt, Alzey Ullmann, Albert Kaufmann, Sprendlingen Knobloch, Philipp Albig Weber, Ludwig Gastwirt, Alzey Koppel, Alfred Handelsmann, Sprendlingen Weick, Karl Messerschmied, ,„ Kundel, Georg Müller, Framersheim Wolf, Julius Metzger,; Kussel, Emil Landwirt, Biebelnheim Mahr, Otto Lehrer, Framersheim Mahr, Gustav y he 1881|’Baum, Karl Eisenhändler, Alzey Martin, Johann Konditor, New-York 885 Beyer, Johann Landwirt, Framersheim Perpente, Ludwig Bierbrauer, Alzey Landwirt, Mauchenheim = Eichloch Kaufmann, Framersheim Fabrikbesitz., Gundersheim Postverwalter, Gau-Bickel- heim Landwirt, Odernheim Kaufmann, Alzey Handelsmann, ,„ 5 34 Ein- tritt. Name. Stand und Wohnort der Eltern. Ein- tritt. Name. Stand und Wohnort. der Eltern. 1883 1884 1884 1885 Weiffert, Willy Winkler, Karl Wolf, Emil | Bechtold, Philipp ‚Boltz, Franz Braun, Bernhard Conradi, Adolf Frank, Gustav Gensert, Georg Gerlach, Philipp Glöckner, Georg Gräf, Karl Grenz, Karl Grosch, Georg Hertz, Michael Heinrich Hildebrecht, Friedrich Koppel, Albert Lampe, Peter Lutzius, Georg Machwirth, Karl Mann, Friedrich Müller, Hugo Neuberger, Friedrich Ohl, Heinrich Rausch, Emil Reith, Karl Schönfeld, Karl Schroth, Georg Schweickert, Adolf Strauss, Sigismund Ullrich, Heinrich Ullrich, Johann Wolf, Philipp Zimmermann, Heinrich Bach, Hermann Barth, Johann Baum, Markus Belmont, Eduard Belmont, Robert Blass, Karl Brauns, Wilhelm Bretz, Jakob Brückmann, Ludwig Brunnengräber, Karl Class, Philipp Curschmann, Georg Curschmann, Jakob Deforth, Georg Dorn, Karl Dreher, Ferdinand Engel, Karl Frank, Jakob Gehm, Martin Gerlach, Karl Glöckner, Karl Goldmann, Simon Götz, Karl Grosch, Gustav Lehrer, Ober-Flörsheim Lederhändler, Alzey Steuerkommissär, Alzey Handelsmann,> Metzger, Flonheim Apotheker, Alzey Landwirt, Dautenheim Gendarmeriewachtmeister, Alzey Landwirt, Flonheim # Albig Gastwirt, Alzey Reallehrer,; Kohlenhändler, Wörrstadt Handelsmann, Eppelsheim Kaufmann, Alzey Metzger, Sprendlingen Landwirt, Kettenheim Framersheim Buchbinder, Alzey Landwirt, Wonsheim x Bornheim Kaufmann, Alzey Bürstenmacher,: Realschuldirektor,„ Gastwirt, Wörrstadt Landwirt, Wendelsheim Albig Kaufmann, Alzey Handelsmann,„ Landwirt, Dalsheim „ 5 Wallertheim Lehrer, Sprendlingen Landwirt, Lonsheim Metzger, Alzey Pferdehändler,„ Buchbinder, Pfandmeister,; Landwirt, Lonsheim Eisenhändler, Alzey Bahnverwalter, Albig Landwirt, Lonsheim Küfer, Dautenheim Landwirt, F 5 Framersheim Strassenmeister, Sprend- lingen Reallehrer, Alzey Kaufmann,„ Landwirt, Dautenheim Spezereihändler, Alzey Landwirt, Flonheim Albig Metzger, Gundersheim Seiler, Alzey ” Kaufmann, Wörrstadt Kaufmann, Frankfurt a.M. 1885 1886 Hahn, Andreas Isaak, Julius Klein, Georg Kleinknecht, Karl Klingspor, Adolf Kröhle, Karl Leist, Jakob Mahr, Hermann Mann, Johann Matthias, Hermann Medieus, Philipp Möbus, Friedrich Ofenloch, Bernhard Sauer, Georg Scheuer, Hugo Strauss, Joseph Strauss, Heinrich Stumpf, Wilhelm Trapp, Philipp Trum, Markus Walb, Friedrich Wendecker, Franz Wenzel, Robert Wick, Otto Zimlich, Wilhelm Zimmermann, Ferdinand Zimmermann, Wilhelm Abel, Ludwig Balz, Wilhelm- Becekenbach, Wilhelm Böhmer, Heinrich Boos, Heinrich Boos, Konrad Curschmann, Peter Curschmann, Wilhelm Curschmann, Heinrich Eppelsheimer, Friedrich Fritz, Karl Fuchs, Heinrich Gauf, Ludwig Haas, Isaak Hofmann, Georg Huber, Georg Jungk, Georg Junker, Hermann Köhler, Heinrich Köhler, Gustav Lawall, Wilhelm Lingens, Hermann Mandel, Karl Mann, Philipp Matthias, Karl May, Peter Mayer, Adolf Mayer, Jakob Metzger, Karl Mosis, Peter Nees, Georg Ochs, Jakob Sauer, Karl Landwirt, Dintesheim Handelsmann, Wallertheim Arzt, Alzey Bierbrauer,„ Fabrikant, Giessen Bäcker, Nieder-Saulheim Porzellanhändler, Alzey Lehrer, Framersheim Landwirt, Spiesheim Fabrikant, Alzey Buchhändler,„ Landwirt, Hahnheim Seminarlehrer, Alzey Schreiner, Handelsmann,.„ Hopfenhändl., Sprendlingen Handelsmann, Alzey Müller, Flonheim Landwirt, Ensheim Handelsmann, Hahnheim Kupferschmied, Alzey Bierbrauer,* Postsekretär, Landwirt, Wahlheim Müller, Armsheim Landwirt, Schimsheim »” Kaufmann, Alzey Landwirt, Flonheim » Esselborn Schlosser, Alzey Landwirt, Freimersheim irbes-Büdesheim Schweinehändler, Alzey Metzger, Eisenhändler, Spengler, Wörrstadt Bäcker, Kaufmann, Alzey Mechaniker,„ Handelsmann, Fürfeld Bäcker, Alzey Tüncher,„ Gastwirt, Weinheim b. A. Pfarrer, Wallertheim Weinhändler, Heimersheim Landwirt, Bornheim Erbes-Büdesheim Konditor, Alzey Korbmacher, Alzey Landwirt, Albig Mechaniker, Alzey Holz- und Kohlenhändler, Wörrstadt Kommissionär, Gau-Bickel- heim Handelsmann, Alzey Lehrer, Flonheim Landwirt, Freimersheim Schuhmacher, Alzey Landwirt, Blödesheim Schreiner, Alzey 35 Ein- em Stand und Wohnort| Ein- N: Stand und Wohnort tritt. 5! der Eltern. tritt. Se der Eltern. Schloss, Karl Kaufmann, Framersheim 11887 Althof, Emil Handelsmann, Flonheim Schmitt, Philipp Schott, Jakob Stein, Richard Strauss, Moritz Stumpf, Christoph Thamerus, Friedrich Walb, Theodor Wendecker, Rudolf Wenzel, Ferdinand Zimmermann, Philipp Arheilger, Julius Beck, Daniel Beyer, Karl Cullmann, Heinrich Dorst, Philipp Eller, Ludwig Frangel, Georg Frank, Otto Haas, Julius Harth, Friedrich Heymann, Karl Heymann, Heinrich Hofmann, Emil Köhler, Friedrich Küchler, Ludwig Lahr, Georg Lanziner, Bernhard Laubenstein, Wilhelm Levi, Max Lunkenheimer, Anton Martin, Wilhelm Meisinger, Erwin Menninger, August Müller, Heinrich Ofenloch, Valentin Porth, Philipp Porth, Wilhelm Reinheimer, Hermann Reinheimer, Albert Reinheimer, Karl Roos, Isaak Rosenthal, Heinrich Rückrich, Philip Sauerbrunn, Alfred Scheuer, Friedrich Schleissing, Eugen Schlick, Karl Schnabel, Philipp Schnorrenberger, Phil. Schreiber, Johann Scriba, Bernhard Seitz, Philipp Specht, Karl Strauss, Siegfried Trapp, Otto Wendecker, Arnold Wick, Ferdinand Wolf, Paul Wolf, Hermann Zimmermann, Friedrich Bierbrauer, Gau-Bickelheim Schuhmacher, Alzey Bahnbediensteter,„ Handelsmann, Flonheim Privatmann, Bornheim Schneider,Erbes-Büdesheim Kupferschmied, Alzey Bierbrauer, Postsekretär, Bäcker, Esselborn n ” Bahnverwalter, Kettenheim Gastwirt, Gau-Bickelheim Landwirt, Framersheim Bahnverw., Gau-Bickelheim 2 Kempten Seifensieder, Alzey Landwirt, Schafhausen(Alz.) “ Dautenheim Handelsmann, Odernheim Kaufmann, Nieder-Saulheim Handelsm., Gau-Bickelheim Dekan, Wörrstadt Weinhändler, Heimersheim Kaufmann, Alzey Bierbrauer,„ Uhrmacher, Wiesbaden Spezereihändl., Bechenheim andelsmann, Alzey Küfer, Gau-Bickelheim Konditor, Alzey Lehrer, Zotzenheim Handelsmann, Esselborn Landwirt, Kettenheim Seminarlehrer, Alzey Landwirt, Badenheim Inspektor einer Lebensver- sicherungsanstalt, Alzey ”» »” Handelsm., Offenbach a. G. Schreiber, Alzey Landwirt, Flonheim Kaufmann, Alzey Handelsmann, ,„ Brauereidirekt., Frankf. a.M. Pfarrer, Dalsheim Landwirt, Gau-Bickelheim 1888 Anthes, Karl Anton 1888 Becker, Georg Belmont, Ernst Best, Friedrich Bierbauer, Jakob Bock, Heinrich Claus, Wilhelm Diehl, Moritz Emrich, Georg Karl Ensinger, Robert Eppelsheimer, Heinrich Fasig, Friedrich Ferber, Wilhelm Frangel, Friedrich Frank, Johann Freund, Ferdinand Friederich, Gustav Gagel, Jakob Gärtner, Georg Heinrich Jockel, Friedrich Wilhelm Käge, Wilhelm Heinrich Keller, Johann Georg Klug, Jakob Lahr, Johann Lambert, Emil Levi, Gustav Liebich, Ludwig Lion, Siegfried May, Peter Metzger, Heinrich Orth, Hermann Page, Friedrich Schick, Wilhelm Schlosser, Adam Schnell, Karl Staubach, Ferdinand Staubach, Wilhelm Stellwagen, Rudolf Storck, Wilhelm Straus, Markus Strauss, Jakob Weinheimer, Rudolf Weinsheimer, Johann Wick, Peter Wolf, Wilhelm Zimmermann, Georg Baum, Karl Bechtolsheimer, Wilh. Müller, Odernheim Lehrer, Offenheim Bahnverwalter, Flonheim Landwirt, Alzey Bahnbeamter, ,„ 'Weinhändler, Mainz Müller, Uffhofen Bierbrauer, Alzey Landwirt, Wahlheim Lederhändler, Alzey Kupferschmied,, 1889 Brück, Karl Clar, Jakob Clauter, Georg Karl Ensinger, Heinrich Eppelsheimer, Heinrich Gärtner, Wilhelm Görisch, Friedrich Göttelmann, Phil. Rud. Graf, Otto Graulich, Karl Haas, Julius Holdefehr, Jakob Häfner, Alzey Wirt, Heppenheim b. A. Pferdehändler, Alzey Landwirt, Flomborn ä Esselborn Zotzenheim : Wahlheim ' Hessloch Distr.-Einnehm., Wörrstadt Postsekretär, Alzey Bierbrauer, Undenheim Gemeinderechner, Sprend- lingen Lehrer, Wörrstadt Landw., Schafhausen(Alz.) = Dautenheim Bahnbediensteter, Alzey Lederhändler, e Spezereihändler,. Kaufmann,. Lehrer, Bermersheim Müller, Wachenheim Notar, Alzey Landwirt, Wörrstadt Bäcker, Alzey Landwirt, Wahlheimer Hof Handelsmann, Alzey Konditor, Ratibor Kaufmann, Wörrstadt Holzhändler,; Lehrer, Flonheim Fabrikant, Kaiserslautern Gerichtsschreiber, Alzey Landwirt, Eichloch 5 Dintesheim Sprendlingen Gerichtsvollzieher, Alzey Landwirt, Framersheim Reallehrer, Alzey Kaufmann, Sprendlingen Handelsmann, Alzey Schreiner, Wallertheim Landwirt, Flonheim 5 Wahlheim Bahnmeisteraspirant, Alzey Landwirt, Esselborn Metzger, Alzey Kaufmann, ,„ Landwirt, Blödesheim 5 Monzernheim Postsekretär, Alzey Spengler, Wörrstadt are, Alzey Bahnverwalter, Nierstein Schreiner, Alzey Badeanstaltbesitzer,„ Postverwalter, Wörrstadt Kaufmann, Gau-Bickelheim Küfer, Esselborn 5* Name. Stand und Wohnort der Eltern. 36 Ein- tritt. Name. Stand und Wohnort der Eltern. 1889 1890 Jene, Wilhelm Kahn, Saly Klar, Peter Lövy, Siegfried Keil, Heinrich Korn, Karl Friedrich Kramm, Ludwig Löwenstein, Jakob Massing, Georg Mathes, Philipp Page, Friedrich Rhumbler, Ludwig Scheuer, Karl Schneider, Karl Steuerwald, Georg Thieme, Wilhelm Walb, Ernst Wenz, Ferdinand Wolf, Heinrich Wolf, Rudolf Zimlich, Heinrich Zimmermann, Peter Anhäusser, Heinr. Aug. Appel, Friedrich Bremme, Franz Ludwig Curschmann, Ernst Dechent, Joh. Heinrich Dechent, Joh. Wilhelm Dietz, Friedrich Engisch, Adolf Eppelsheimer, Karl Feudner, August Frank, Ernst Gumbel, Georg Jost, Otto Klein, Franz Anton Knell, Jakob Köhler, Otto Korn, Heinrich Jakob Krug, Adam Krug, Florian Maier, Hans Mann, Ernst Jakob Metzler, Karl Otto Möller, Wilhelm Karl Müller, Heinrich Nies, Friedrich Rodrian, Heinrich Sauer, Jakob Scheuer, Richard Sehlittenhard, August Schneider, Johann Karl Schölch, Jakob Schott, Wilhelm Landwirt, Blödesheim Metzger, Frankenthal Schäftemacher, Alzey Agent,= Gerichtsvollzieh., Wörrstadt Seiler, Alzey Maurermeister,„ Handelsmann, Vendersheim Lehrer, Heimersheim Gastwirt, Wendelsheim Gerichtsschreiber, Alzey Uhrmacher, R Kaufmann, Alzey Gastwirt, Wallertheim Müller, Rittersheim Buchdrucker, Kirchheim- Bolanden Kupferschmied, Alzey Ziegler, Lonsheim Lederhändler, Alzey Müller, Armsheim Zimmermann, Heppenheim Müller, Dautenheim Gendarm, Alzey Reallehrer, 2 Eisenhändler,„ Müller, Wallertheim Gastwirt, Wörrstadt Landwirt, Nieder-Wiesen A Schimsheim Dintesheim Lehrer, Esselborn Gendarm, Sprendlingen Notar, Alzey Strassenmeister, Wörrstadt Landwirt, Heimersheim F Bornheim Seiler, Alzey Metzger, Amerika Möbelfabrikant, Landwirt, Gerichtsvollzieher, Postdirektor, Wachtmeister, Bäcker, Lehrer, Metzger, Mehlhändler, Spengler, Lehrer, Gross-Gerau Postschaffner, Alzey Alzey II EU EI BY Landwirt, Uffhofen 1890 1891 Spitzhoff, Daniel Friedr. Völckel, Georg Walter, Karl Jakob Wolf, Jakob Wolf, Philipp Wolf, Karl Beck, Karl Beck, Robert Bentz, Georg Class, Johann Otto Curschmann, Emil Dietz, Rudolf Dückert, Ludwig Frangel, Anton Geil, Christian Germann, Otto Ginz, Otto Glöckner, Johann Otto Gräf, Adam Hellriegel, Adolf Hofmann, Philipp Hofmann, Wilh. Konrad Isaak, Alfred Jakobs, Georg Jene, Martin Jung, Johann Heinrich Kayser, Karl Keibel, August Kern, Friedrich Köhler, Theodor Koppel, August Kurtz, Karl Lahr, Johann Maar, Heinrich Mathern, Karl Friedrich Ofenloch, Ernst Pfannebecker, Philipp Pitthan, Philipp Reichert, Heinrich Rothmann, Friedr. Wilh. Rüdinger, Emil Schaffnit, Georg Scheuer, Ernst Stauff, Adam Heinrich Strauss, Isidor Ullmann, Joseph Weinmann, Georg Weissheimer, Wilhelm Wentzell, Friedrich Wettig, Robert Heinrich Wolf, Karl Wolf, Otto Wolf, Karl Wörisshoffer, Karl Messerschmied, Alzey Seiler,* Gerichtsvollzieher, W öllstein Gendarm, Ober-Flörsheim Handelsmann, Wörrstadt Pfarrer, Alzey Rentner, Wendelsheim Landwirt, Lonsheim s Dautenheim Kreistechniker, Alzey Landwirt, Undenheim \ Schafhausen ; Monzernheim Realschuldirektor, Alzey Holz- u. Kohlenhändler Landwirt, Esselborn Weinhändler, Albig Landwirt, Badenheim * St. Johann, Kr.A. Gerichtsschreiber, Wöllstein Lehrer, Sprendlingen Landwirt, Alzey Privatin, Blödesheim Bäcker, Alzey Kohlenhändler, Wörrstadt Privatförster, Zotzenheim Privatin, Wöllstein Handelsmann, Odernheim Metzger, Sprendlingen Landwirt, Wörrstadt 5 Fürfeld Braumeister, Alzey Gastwirt, Eppelsheim Seminarlehrer, Alzey Bäcker, Flomborn Landwirt, Zotzenheim Pfarrer, Nieder-Wiesen Bäcker, Alzey Lehrer, Spiesheim a Alzey Handelsmann, ,„ Bierbrauer, Ober-Flörsheim Handelsmann, Flonheim Kaufmann, Sprendlingen Landwirt, Wörrstadt Müller, Alzey »-Ufsel Schneider, Alzey Gendarm. Ober-Flörsheim Landwirt, Albig Kaufmann, Esslingen Bahnverwalter, Eppelsheim ER Zimmer, Heinrich Landwirt, St. Johann, Kr. A. B. Übersicht der Aufnahmen in den einzelnen Schuljahren. 1841/42: 84 1851/52: 17 1861/62: 48 1871/72: 54 1881/82: 39 1842/43: 15 1852/53: 18 1862/63: 8 1872j73: 75 1882/83: 36 1843/44: 15 1853/54: 19 1863/64: 20 1873/74: 56 1883/84: 31 1844/45: 26 1854/55: 21 1864/65: 36 1874/75: 62 1884/85: 51 1845/46: 23 1855/56: 22 1865/66: 7 1875/76: 63 1885/86: 44 1846/47: 14 1856/57: 26 1866/67: 25 1876/77: 51 1886/87: 50 1847/48: 22 1857/58: 7 1867/68: 51 1877/78: 53 1887/88: 47 1848/49: 13 1858/59.: 23 1868/69: 98 1878/79: 61 1888/89: 36 1849/50: 9 1859/60: 23 1869/70: 50 1879/80: 54 1889/90: 38 1850/51: 26 1860/61: 15 1870/71: 46 1880/81: 49| 1890/91: 49 1) Die durchschnittliche jährliche Aufnahme beträgt a) in den ersten 25 Jahren 22 Schüler, b)„.„. zweiten„ wohl ei 2) Im ganzen wurde die Schule besucht a) in den ersten 25 Jahren von 557 Schülern, wovon 364 Einheimische und 193 Auswärtige, b) in den zweiten 25 Jahren von 1269.„ca n1..+525 R„744 4 zusammen in den 50 Jahren von 1826 Schülern, wovon 889 Einheimische und 937 Auswärtige. 3) Der Konfession nach waren Evang. Freiprotest. Mennonit. Kath. Altkath. Deutschkath. Israel. a) in den ersten 25 Jahren 348— 1 106—— 9 93 b) in den zweiten 25 Jahren 897 13 5 159 1 8 186 zusammen in den 50 Jahren 1245 13 6 265 1 17 279 4) Von sämtlichen Schülern waren etwa'/; Progymnasiasten. Bu C. Übersicht des Schülerbestandes in den einzelnen Schuljahren. 1841/42: 84 1853/54: 70 1867/68: 142 1879/80: 257 1842/43: 81 185455: 75 1868/69: 233 1880/81: 257 1843/44: 72 1855/56: 60 1869/70: 254 1881/82: 244 1844/45: 79 1856157: 78 1870/71: 257 1882/83: 245 1845/46: 78 1857159: 84 1871/72: 257 1883/84: 237 1846/47: 70 1859/60: 71 187273: 274 1884/85: 242 184748: 74 t°1860/61: 65 1873/74:: 271 1885/86: 253 184849: 59 1861/62: 93 1874/75: 272 1886/87: 264 1849,50: 59 1862/63: 76 1875/76: 292 1887/88: 271 185051: 63 1863/64: 80 1876|77: 287 1888/89: 257 1851,52: 55 1864/66: 106 1877/78: 282 1889/90: 242 1852,53: 66 1866/67: 105 1878/79: 274 1890/91: 248 Aus dieser Zusammenstellung folgt: 1) Der durchschnittliche jährliche Besuch beträgt a) in den ersten 25 Jahren(23 Schuljahre) 74 Schüler, b) 4„ zweiten„ u 248 Pe 2) Der Schülerbestand erreichte bis zum Jahr 1866 nicht die Zahl 100, von da bewegte er sich 3 Jahre lang von 100— 200, vom Jahr 1868 an überschritt er die Zahl 200. Den stärksten Schülerbestand hat das Jahr 1875/76 mit 292 Schülern aufzuweisen. 39 D. Verzeichnis der Abiturienten nebst Angabe ihres Berufs, soweit derselbe ermittelt werden konnte. Herbst 1843. Leopold Baum, Alzey, Kaufmann, Nord-Amerika Friedrich Conradi, Alzey, Landgerichtspräsident, Mainz Karl Fitting, Alzey, Dekan 7 Jakob Grünebaum, Eppelsheim, Bankier, Chicago Johann Kessler, Alzey, Oberingenieur der östr. Staatsbahn 7 Johann Schauf, Framersheim, Lehrer 7 Ostern 1844. Friedrich Perpente, Bechtheim, Kaufmann Heinrich Weber, Alzey, Gerber 7 Ostern 1845. Rudolf Brach, Alzey, Kaufmann Julius Engelmann, Framersheim, Müller+ Franz Engisch, Nieder-Wiesen, Obersteuerrat, Darmstadt Theoder Fitting, Alzey, Kreisbaumeister 7 Johann Knell, Bermersheim, Landwirt+ Heinrich Maschmann, Alzey, Postsekretär+ Karl Millet, Alzey, Oberingenieur der pfälzisch. Bahnen 7 Karl Winterstein, Redakteur 7 Ostern 1846. Konrad Bierach, Alzey, Dreher 7 Julius Gebhard, Alzey, Apotheker+ Johannes Gerlach, Nieder-Beerbach, Kaufmann, Chicago Philipp Maschmann, Alzey, Spezialdirektor der hess. Ludwigsbahn, Mainz Ludwig Mayer, Alzey, Bankier, Frankfurt a. M. Karl Preetorius, Alzey, Redakteur Ostern 1848. Franz Ennemoser, Alzey 7 Hugo Forch, Alzey, Geh. Regierungsrat, Berlin Peter Frank, Dautenheim, Maler 7 Adam Gebhard, Alzey, Bäcker 7 Heinrich Herberg, Alzey, Bäcker 7 Theodor Mayer, Alzey, Kaufmann, Marshal, Mis- souri Simon Trier, Alzey, Kaufmann, Frankfurt a. M. Ostern 1849. Wilhelm Klein, Alzey, Mechaniker 7 Eduard Maier, Alzey, Rechtsanwalt, Mainz Ostern 1850. Adolf Seubert, Alzey, Rentner und Bürgermeister+ Ostern 1851. Ludwig Klein, Alzey, Geh. Finanzrat, Berlin Wilhelm Preetorius, Alzey, Ingenieur 7 Karl Weber, Alzey, Landgerichtsrat, Colmar Ostern 1853. Johannes Balz, walt 7 Heinrich Maier, Alzey, Bahnhofverwalter 7 Heppenheim b. A., Rechtsan- Ostern 1854. Heinrich Curschmann, Alzey, Eisenhändler Heinrich Diehl, Albig, Reallehrer+ Philipp Diehl, Albig, Gymnasiallehrer+ Jakob Grode, Hessloch, Ingenieur+ Anton Heinrich Korwan, Alzey, Finanzaccessist+ Herbst 1855. Karl Heinrich Brück, Alzey, Kaufmann, Offenbach Franz Graf, Alzey, Maler, Frankfurt a. M. Herbst 1856. Friedrich Curschmann, Alzey, Eisenhändler Theodor Römer, Alzey, Pfarrer+ Otto Friedrich Schack, Hangen-Weisheim Ostern 1858. Georg Ludwig Gauf, Alzey, Mechaniker 7 Robert Krämer, Alzey, Ingenieur 7 Ostern 1860. Karl Curschmann, Alzey, Landesproduktenhändler Aug. Ludwig Danzinger, Alzey, Kaufmann, Worms Ludwig Neuberger, Alzey, Kaufmann, Frank- furt a. M. Johann Jakob Orlemann, Alzey, Kaufmann Ostern 1861. Friedrich Erckmann, Alzey, prakt. Arzt, Landau Johann Knell, Bornheim, Landwirt Jakob Köhler, Bornheim, Landwirt Gustav Mayer, Alzey, Kaufmann, Marshal, Mis- souri Ostern 1862. Georg Gerlach, Alzey, Arzt, San Francisco Albert Levi, Alzey, Malzfabrikant Karl Neuberger, Alzey, Kaufmann Ostern 1863. Heinrich Johann Friederich, Alzey, Kaufmann T Christian Hofmann, St. Johann i. Kr. A., Land- wirt und Agent Karl Heinrich Kaus, Alzey, Postsekretär, Giessen Philipp Kröhler, Bubenheim, Inspektor einer Versicherungsgesellschaft, Darmstadt Eduard Mauer, Kettenheim, Farmer, Texas Ostern 1864. Ernst Mohrmann, Alzey, Amtsrichter Herbst 1864. Oskar Joseph Graf, Alzey, Kaufmann 7 Ostern 1865. Emil Ernst Hempfing, Alzey, Jurist, Strassburg Joseph Josephsson, Gothenburg, Kaufmann, Stock- holm _ Wilhelm Jakob Keller, Alzey, Landgerichtsrat, Mainz Ostern 1866. August Erckmann, Alzey, Kaufmann 7 Karl Christian Friederich, Alzey, Lederhändler 40 Wilhelm Hempfing, Alzey, Kaufmann F Bernhard Petri, Alzey, stud. jur. 7 Ostern 1869. Johann Eller, Alzey, Kaufmann, Bordeaux Albert Fritz, Alzey, Hilfsgerichtsschreiber Karl Kolb, Alzey, Generalagent 7 Anton Schreck, Schafhausen b. A., Kaufmann, Erbach i. Rheingau Friedrich Stützel, Alzey, Eisenbahnbeamter+ Ostern 1870, Johann Gauf, Alzey, Kaufmann 7 Wilhelm Heiss, Alzey, Reallehrer, Darmstadt Herbst 1870. Gustav Hempfing, Alzey, Leiter einer Fabrik, Schönau Ostern 1871. Bernhard Cahn, Alzey, Kaufmann, Paris August Diefenthäler, Wendelsheim, Ingenieur, Sayn Friedrich Matthäi, Wallertheim, Müller Karl Stock, Alzey, Pfarrer, Hangen-Weisheim Ostern 1872. Friedrich Birkenhauer, Alzey, Eisenbahnbeamter, Mainz Julius. Feyen, Wöllstein, Kaufmann Ludwig Hofmeister, Alzey, Kaufmann 7 Karl Knell, Heimersheim, prakt. Arzt, Flonheim Ludwig Kolb, Alzey, Kaufmann 7 Adolf Levi, Alzey, Kaufmann Ludwig Ochs, Wöllstein, Postsekretär Franz Wolf, Alzey, Kaufmann Ostern 1873. Albert Baum, Alzey, Kaufmann Otto Cahn, Alzey, Kaufmann, Paris Johann Frank, Dautenheim, Bankier, Worms Karl Ginz, Alzey, Holz- und Kohlenhändler Julius Heilmann, Albig, Lehrer Ludwig Heilmann, Albig, Gymnasiallehrer, Worms Georg Kolb, Alzey, Hypothekenbewahrer, Mainz Ludwig Matthäi, Wallertheim, Müller Johann Michel, Kettenheim, Landwirt, Albig Karl Müller, Bornheim, Direktor eines Silber- bergwerks in Siebenbürgen Georg Rupp, Odernheim, Geometer Philipp Schreck, Schafhausen, Kaufmann, Erbach i. Rheingau Jakob Uhink, Alzey, Inspektor einer Versiche- rungsgesellschaft, Stettin Herbst 1873. Johann Martin, Alzey, Kaufmann, Bamberg Karl Medicus, Alzey, Kaufmann Ostern 1874. Ludwig Dähn, Worms, Kaufmann Georg Halberstadt, Uffhofen, Ingenieur, Rumänien Christoph Köhler, Bornheim, Landwirt Martin Levi, Alzey, Kaufmann Peter Reiss, Dautenheim, Buchhändler, Worms Ferdinand Schaffner, Alzey, Fruchthändler Karl Schmidt, Flonheim, Kaufmann, Worms Eugen Schüler, Alzey, Kaufmann Friedrich Seibert, Monzernheim, Lehrer Johann Weidmann, Bornheim, Landwirt Sigmund Weinmann, Erbes-Büdesheim, Kaufmann, Alzey Herbst 1874. August Baab, Alzey, Kaufmann Adolf Koch, Alzey, Fruchthändler Ernst Finger, Monsheim, Landwirt, Pfeddersheim Ostern 1875. Anton Blass, Alzey, Geometer 7 Hermann Finger, Monsheim, Landwirt Markus Morreau, Wörrstadt, Kaufmann, Man- chester Heinrich Steuerwald, Nieder-Wiesen, Reallehrer, Alzey Christian Thomas, Pfaffen-Schwabenheim, Bahn- beamter, Mannheim Herbst 1875. Otto Stock, Alzey, Bahnbeamter Hermann Engelbach, Jugenheim i. Rheinhessen, Zahntechniker, Hildesheim 41 Ostern 1876. Martin Back, Alzey, Kaufmann, Düren Wilhelm Blass, Alzey, Buchbinder ‚Johann Deforth, Framersheim, Ingenieur, Nord- Amerika Johann Dieterich, Alzey, Realgymnasiast 7 Philipp Dietz, Alzey, Landwirt Heinrich Engelmann, Framersheim, Reallehrer, Bingen Moritz Eppstein, Alzey, Kaufmann Emil Göttelmann, Wörrstadt, Amtmann, Büdingen Robert Heiss, Alzey, Professor der Musik, Nord- Amerika Friedrich Hofmeister, Alzey, Zimmermeister Philipp Keller, Spiesheim, Landwirt Christian Knell, St. Johann i. Rh., Kaufmann, Hanau Hugo Koch, Alzey, Fruchthändler ürnst Malkmus, Alzey, Kaufmann Ludwig Siegel, Alzey, Kaufmann Adolf Steeg, Alzey, Kaufmann Isaak Stern, Sprendlingen, Kaufmann Herbst 1876. Peter Gradwohl, Blödesheim, Landwirt Ostern 1877. Heinrich Barth, Lonsheim, Pfarrer, Kettenheim Karl Cahn, Alzey, prakt. Arzt, Mannheim Jakob Curschmann, Alzey, Bäcker Heinrich Deforth, Framersheim, Kaufmann, Nord- Amerika Johann Eibach, Pfaffen-Schwabenheim, Landwirt Gottfried Erckmann, Alzey, Lehrer, Darmstadt Leon Levi, Alzey, Kaufmann, Frankfurt a. M. Heinrich Matthäi, Wallertheim, Ingenieur+ Adam Mayer, Alzey, Ingenieur, Köln Adolf Momberger, Dienheim, Kaufmann, Darm- stadt Albert Morreau, Amerika David Stern, Sprendlingen, Fruchthändler, Bingen Johann Stock, Alzey, Pfarrer, Bechtolsheim Georg Wehsarg, Wörrstadt, Pfarrer, Egelsbach Karl Wehsarg, Wörrstadt, Chemiker Karl Wolf, Alzey, Gerichtsassessor Wörrstadt, Kaufmann, Nord- 6 Ostern 1878. Philipp Ahles, Badenheim, Landwirt Jakob Born, Wörrstadt, Kaufmann Johann Dexheimer, Spiesheim, Steuerkontroleur, Michelstadt Heinrich Dörrer, Alzey, Weinhändler Johannes Eicher, Wendelsheim, Journalist, Rom Johann Ess, Wahlheim, engl. Militärarzt, Kairo Julius Grode, Odernheim, Landwirt Friedrich Gunderloch, Guntersblum, Elektrotech- niker Georg Hartmann, Alzey Reinhard Hasselbach, Heimersheim, Landwirt 7 Wilhelm Hecht, Alzey, stud. theol. 7 Wilhelm Hofmann, Volxheim, Kaufmann Georg Jakob, Odernheim, Leiter der höheren Bürgerschule in Rimbach Jakob Jaudt, Gundersheim, Pfarrer, Maulbach Ludwig Kissel, Alzey, prakt. Arzt Adolf Köhler, Bornheim, Kalkulator, Darmstadt Karl Lauckhard, Alzey, Kalkulator, Darmstadt Johann Mann, Wonsheim, Forstassessor Richard Müller, Ober-Moschel, Gerber Oskar Salomon, Sprendlingen, Kaufmann Ludwig Schard, Metz, Kaufmann Markus Siegel, Alzey, Kaufmann Albert Süsskind, Alzey, Kaufmann, Mannheim Theodor Weidmann, Bornheim, Landwirt Ostern 1879. Friedrich Gärtner, Alzey, Steuerassessor Johannes Gräf, Wahlheim, Proviantamtsassistent, Mainz Karl Hertz, Oppenheim, Kaufmann Philipp Huff, Alzey, Proviantamtsassistent Philipp Keller, Spiesheim, Landwirt Martin Knell, Heimersheim, Landwirt Karl Koch, Alzey, prakt. Arzt, Schenklengsfeld Alexander Kolb, Alzey, Kaufmann Heinrich Krämer, Wörrstadt, Kaufmann Karl Lessel, Alzey, Kaufmann Philipp Paul, Esselborn, Lehrer, Worms Andreas Rothenberger, Alzey, Zolleinnehmer, Cux- hafen Adolf Schläger, Alzey, Steuerassessor Wilhelm Schuckmann, Bechtolsheim, Postbeamter Friedrich Weinsheimer, Ober-Hilbersheim, stud. med., Strassburg Ostern 1880. Ludwig Baum, Alzey, Kaufmann Jakob Dieterich, Esselborn, Lehrer an der höhe- ren Mädchenschule, Mainz Friedrich Hessemer, stud. med.+ Bernhard Küchel, Butzbach, Kaufmann Adam Partenheimer, Pleitersheim, Finanzaspirant Philipp Ritter, Stein-Bockenheim, Pfarrvikar Heinrich Schnorrenberger, Odernheim, Landwirt Georg Stock, Alzey, Kaufmann Leo Weinmann, Erbes-Büdesheim, Kaufmann, Alzey Ernst Wolf, Alzey, Lehrer, Cleveland in Nord- Amerika Ostern 1881. Johann Back, Alzey, Chemiker, Boston, Nord- Amerika Heinrich Dieterich, Alzey, Steuerassessor Wilhelm Erckmann, Alzey, Bierbrauer Simon Gottscho, Alsenz, Kaufmann Hermann Koch, Framersheim, Kaufmann Jakob Köhler, Heimersheim, Landwirt Hermann Marchand, Alzey, Finanzaspirant Georg Schick, Jugenheim, Landwirt Peter Wilhelm, Freimersheim, Lehrer, Offenbach Herbst 1881. Peter Deforth, Framersheim, Landwirt Wilhelm Eppelsheimer, Wörrstadt, Geometer Ostern 1882. Rudolf Blum, Wörrstadt, Steuerassessor Theodor Dexheimer, Wendelsheim, Kaufmann Wilhelm Ess, Alzey, Schlosser Heinrich Pfeil, Sprendlingen, Kaufmann, Kron- berg Oskar Rothschild, Alzey, Kaufmann, Manchester Herbst 1882. Markus Koppel, Sprendlingen, Kaufmann Ostern 1883. Jakob Baum, Alzey, Kaufmann Heinrich Blass, Alzey, Kaufmann Jakob Esselborn, Alzey, Lehrer Wilhelm Gerlach, Armsheim, Landwirt Eduard Marchand, Alzey, Kaufmann Jakob Nehr, Alzey, Kaufmann Philipp Reck, Heppenheim b. A., Veterinärarzt, Odernheim Philipp Schick, Jugenheim i. Rh., stud. med. Ostern 1884. teorg Balzer, Alzey, Postassistent Friedrich Beiser, St. Johann, Bankier, Sprend- lingen Valentin Brück, Alzey, Pfarramtskandidat Peter Deforth, Framersheim, Kaufmann, Nord- Amerika Salomon Gutfried, Sprendlingen, Kaufmann Georg Hofmeister, Alzey, Johann Jung, Alzey, Kaufmann Karl Kirschbaum, Dittelsheim, Landwirt Ludwig Koch, Alzey, Kaufmann Heinrich Köhler, Wendelsheim, Landwirt Emil Kussel, Biebelnheim, Kaufmann Karl Lahr, Stein-Bockenheim, stud. med. Markus Morreau, Wörrstadt, Kaufmann Heinrich Sachs, Erbes-Büdesheim, Kaufmann Friedrich Schläger, Alzey, Landwirt Julius Stanger, Kreuznach, Kaufmann Otto Steinhardt, Flonheim, Kaufmann Georg Stock, Alzey, Pfarramtskandidat Friedrich Wilhelm, Freimersheim, Pfarramtskan- didat Theodor Zimmermann, Alzey, Kaufmann Herbst 1884. Karl Böhmer, Alzey, Kaufmann Heinrich Eltz, Alzey, Kaufmann Ferdinand Köhler, Heimersheim, Kaufmann Wilhelm Ochs, Blödesheim, Landwirt Ostern 1885. Jakob Baum, Alzey, Kaufmann Ludwig Baum, Alzey, Kaufmann Heinrich Beisser, St. Johann, Kaufmann 43 Heinrich Gerlach, Armsheim, Landwirt Salomon Hertz, Eppelshein, Kaufmann, Franeisco Johann Heyland, Alzey, Skribent Friedrich Kühn, Weinheim b. A., Lehrer Ludwig Lessing, Alzey, Kaufmann Jakob Liebmann, Alzey, Kaufmann Adolf Löwenstein, Vendersheim, Kaufmann Johann Müller, Bornheim, Landwirt Martin Roos, Flonheim, Landwirt Konrad Schneider, Flonheim, Lehrer mil Stumpf, Flonheim, Landwirt Wilhelm Wick, Wahlheim, Landwirt Philipp Zimmermann, Esselborn, Lehrer San Herbst 1885. Martin Rickerich, Flonheim, Landwirt (Georg Steuerwald, Alzey, Mechaniker Ostern 1886. Philipp Fasig, Sprendlingen, Postassistent Ludwig Graf, Marnheim, stud. forest., Aschaffen- burg Hermann Klenk, Framersheim, Landwirt Hermann Lion, Wörrstadt, Kaufmann Moritz Löwenstein, Gau-Bickelheim, Kaufmann Jakob Maier, Alzey, stud. theol., Mainz Friedrich Rückrich, Flonheim, Kaufmann Karl Schmahl, Frei-Laubersheim, stud. jur. Philipp Schnorrenberger, Odernheim, Kaufmann Ostern 1887. Richard Back, Alzey, Kaufmann Wilhelm Bechtold, Alzey, stud. jur., Giessen Philipp Bechtold, Alzey, stud. cam., Giessen Johann Beyer, Framersheim, Landwirt Karl Gärtner, Alzey, Kaufmann Joseph Hacker, Monsheim, stud. jur., Giessen Wilhelm Köhler, Heimersheim, Landwirt Ferdinand Lahr, Stein-Bockenheim, stud. med., (Giessen Jakob Mann, Wonsheim, stud. jur., Giessen Paul Mayer, Alzey, Kaufmann Theodor Moreau, Wörrstadt, Kaufmann Heinrich Stauffer, Flomborn, Landwirt Karl Weiffenbach, Alzey, stud. jur., München 6* it: HE m Herbst 1887. Hugo Levi, Alzey, Handlungslehrling Heinrich Mann, Alzey, Gymnasiast, Darmstadt Johann Page, Alzey, Skribent Karl Reith, Wörrstadt, Polytechniker, Darmstadt Ostern 1888. Karl Römer, Alzey, Realgymnasiast, Darmstadt Richard Strauss, Alzey, Gymnasiast, Worms Theodor Lingens, Alzey, Kaufmann Friedrich Mann, Alzey, Seminarist Hermann Bach, Sprendlingen, Lehrer Wilhelm Bohn, Alzey, stud. jur., Berlin Herbst 1889. Adolf Braubach, Alzey, Marine-Ingenieur j Karl Braun, Alzey, stud. med., Giessen Karl Baum, Alzey, Handlungslehrling Georg Eltz, Alzey, Polytechniker, Darmstadt Hermann Gräf, ‚Alzey, Skribent h Georg Grosch, Wörrstadt, Maschinentechniker Gustav Mahr, Framersheim, Postgehülfe Alfred Gutfried, Sprendlingen, Kaufmann Ostern 1890. Adolf Klingspor, Giessen, Kaufmann Alfred Koppel, Sprendlingen, Kaufmann Jakob Curschmann, Dautenheim, Gymnasiast, Emil Liebmann, Alzey, Kaufmann Mainz Eugen Schleissing, Frankfurt a. M., stud. theol.,| Heinrich August Eller, Alzey, Uhrmacherlehrling Tübingen Julius Isaak, Wallertheim, Handlungslehrling Ludwig Schloss, Eppelsheim, Pferdehändler Friedrich Wilhelm Karl Mandel, Alzey, Hand- Friedrich Schweickert, Alzey, Kaufmann lungslehrling k Johann Zimmermann, Bornheim, Landwirt Friedrich Karl Mann, Wonsheim, Gymnasiast, Darmstadt Herbst 1888, Hermann Karl Orth, Kaiserslautern, Mechaniker Friedrich Samesreuther, Ober-Flörsheim, Phar-| Hermann Reinheimer, Alzey, Handlungslehrling; mazeut Alfred Rodrian, Alzey, Handlungslehrling Eduard Siegel, Alzey, Kaufmann Emil Adam Schweickert, Alzey, Handlungslehr- ling Ostern 1889. Georg Friedrich Heinrich Simon, Alzey, Poly- Bernhard Braun, Flonheim, Handlungslehrling techniker, Darmstadt Johann Dietz, Alzey, Gymnasiast, Büdingen Joseph Straus, Sprendlingen, Handlungslehrling Friedrich Eppelsheimer, Wörrstadt, Handlungs-| Ludwig Christian Otto Trapp, Uffhofen, Mecha- lehrling niker Gustav Erckmann, Alzey, Gymnasiast, Darm-| Philipp Trapp, Ensheim, Landwirt stadt Philipp Zimmermann, Esselborn, Realgymnasiast, Bernhard Haas, Gau-Bickelheim, Handlungslehr- Mainz. ling Johann Hacker, Armsheim, Maschinentechniker Herbst 1890. Friedrich Hasselbach, Heimersheim, Landwirt Ludwig Wilhelm Bretz, Welgesheim, Landwirt Hiernach hatte die Anstalt a) in den ersten 25 Jahren von 557 Schülern 74 Abiturienten oder 13°), b)„ ,„ zweiten 24-„ 1220= 277” Pre Anmerkung. Da die Abiturienten des Schuljahrs 1890/91 erst im Programm für 1891/92 verzeichnet werden, so wird das Schuljahr 1890/91 hier nicht gerechnet. E. Alphabetisches Verzeichnis der Schüler des Schuljahres 189091, nach Klassen und Abteilungen geordnet. Die mit* bezeichneten sind im Laufe des Schuljahrs eingetreten. n Erste Klasse. 15.- Köhler, Heinrich, Heimersheim 1.- Bretz, Ludwig, Welgesheim 16. Löwenstein, Jakob, Vendersheim ; Fr 17.-May, Peter, Wörrstadt 2. Class, Philipp, Lonsheim i;{ Ben re 2 18.. Mayer, Adolf, Gau-Bickelheim 3. Conradi, Karl, Alzey f N ; R 2 Er 19.- Nees, Georg, Alzey 4. Deforth, Georg, Framersheim Bet. an, %: 20. Rückrich, Philipp, Flonheim 5. Frank, Gustav, Dautenheim x f i ; 2 in 2 21. Schloss, Karl, Framersheim 6. Gensert, Georg, Wöllstein&{ f rn 22. Schlosser, Adam, Dintesheim 7. Haas, Isaak, Fürfeld f 73;; ne, 23. Schmitt, Philipp, Gau-Bickelheim 8. Hahn, Heinrich, Alzey RR’ , 24. Stumpf, Christoph, Bornheim 9. Hahn, Wilhelm,„ ge N 25. Weiftenbach, Hans, Alzey a 4 26. Wieprecht, Karl 11. Roos, Isaak, Offenbach a. Glan AN D EN! 6; R: 2 27. Wolf, Emil,. 12. Schneider, Johann, Gross-Gerau 5 Br ; 28. Wolf, Fritz,= 18..BeuborsanAdol SE 29. Zimmermann, Peter Heppenheim b. A 14. Siegel, Adolf, a er en} ii wer 15. Wolf, Philipp, Albig. 16. Zimmermann, Wilhelm, Schimsheim Dritte Klasse, Zweite K 1. Bremme, Ludwig, Alzey Zweite Klasse. 2. Diehl, ‚Moritz, Hessloch 1. Bechtold, Friedrich, Alzey 3. Eppelsheimer, Heinrich, Wörrstadt 2.-Beyer, Karl, Framersheim 4. Fasig, Friedrich, Sprendlingen 3. Böhmer, Heinrich, Alzey 5. Frank, Otto, Dautenheim 4. Brunnengräber, Karl, Albig 6. Gauf, Ludwig, Eppelsheim 5.-Dorst, Philipp, Kempten 7. Götz, Karl, Alzey 6. Engisch, Adolf, Nieder-Wiesen 8. Grenz, Georg, si 7.- Götz, Wilhelm, Alzey 9, Grenz, Karl,„ 8. Grosch, Gustav, Wörrstadt 10. Jungk, Georg, Weinheim 9. Gumbel, Georg, Sprendlingen 11... Klein, Georg, Alzey 10. Haas, Julius, Odernheim 12. Klug, Jakob, Wörrstadt 11. Hostermann, Ernst, Alzey 13. Köhler, Friedrich, Heimersheim 12. Jockel, Friedrich, Bermersheim b. A.| 14. Levi, Marx, Alzey 13. Knobeloch, Wilhelm, Alzey 15. Lion, Siegfried, Wörrstadt 14. Köhler, Gustav, Bornheim 16. Meisinger, Erwin, Zotzenheim 2””” ausgetreten. n” Li. 18. 19, 20. 21. 22. 23. 24. 25. 5 ww m euer nn PwWn m 060 10, Oehl, Heinrich, Schott, Jakob, Schweickert, Karl, Simon, Hermann, Straus, Markus, Ullmann, Joseph, Walter, Karl, Wick, Otto, Zimmermann, Georg, Sprendlingen ” Wöllstein Wahlheim Esselborn Vierte Klasse. Abel, Ludwig, Beck, Daniel, Becker, Georg, Belmont, Eduard, Belmont, Robert, Best, Friedrich, Brückmann, Ludwig, Class, Otto, Claus, Wilhelm, lauter, Karl, Conradi, Adolf, . Emrich, Karl, 3. Eppelsheimer, Karl, Erekmann, Richard, Frangel, Friedrich, ). Frangel, Georg, . Görisch, Karl, . Heymann, Heinrich,. . Hofmann, Philipp, . Holdefehr, Jakob, . Keil, Heinrich, . Köhler, Theodor, . Lahr, Johann, . Lambert, Emil, . Lunkenheimer, Anton, . Medicus, Philipp, . Ofenloch, Bernhard, . Pitthan, Philipp, Reinheimer, Albert, . v. Schenck, Friedrich, Scheuer, Hugo, Alzey Gau-Bickelheim Heppenheim b. A. Alzey ” Flomborn Alzey Lonsheim Wahlheim Monzernheim Alzey Wörrstadt Schimsheim Alzey Schafhausen b. A. ” Alzey Gau-Bickelheim St. Johann, Kr. A. Esselborn Wörrstadt Odernheim Fürfeld Wahlheimer Hof Gau-Bickelheim Alzey ” Zotzenheim Alzey ” 46 32. HBr 34. 5. Stellwagen, Rudolf, 3. Steuerwald, Georg, 7. Schweickert, Adolf, Schnabel, Philipp, Schneider, Karl, Schott, Wilhelm, 35. Walb, Friedrich, 22 . Menninger, August, . Müller, Heinrich, 25. . Reinheimer, Karl, . Schölch, Jakob, . Siegel, Gustav, . Walb, Theodor, . Weinsheimer, Johann, . Wick, Ferdinand, .-Wolf, Jakob, . Zimlich, Heinrich, Gau-Bickelheim Wallertheim Uffhofen Framersheim Rittersheim Alzey ” Wahlheim Ober-Flörsheim Armsheim Fünfte Klasse. Blass, Karl, . Clar, Jakob, Cullmann, Heinrich, Curschmann, Heinrich, Curschmann, Wilhelm, ). Feudner, Karl, Frank, Johann, . Freund, Ferdinand, Fuchs, Heinrich, . Gärtner, Georg, . Haas, Julius, Hellriegel, Adolf, . Hofmann, Georg, . Hofmann, Wilhelm, . Huber, Georg, . Jene, Wilhelm, .*Isaac, Alfred, . Klein, Franz, 19 20. Koppel, August, Küchler, Ludwig, Liebich, Ludwig, Lingens, Hermann, Müller, Heinrich, Alzey Blödesheim Alzey ” Dintesheim Dautenheim Alzey ” (Gau-Bickelheim Badenheim Alzey Wöllstein Alzey Blödesheim Sprendlingen Wörrstadt Sprendlingen Alzey ” Esselborn Kettenheim Alzey ” Flonheim 3l. Wendecker, Franz, 32. Wenzel, Ferdinand, 33. Wick, Peter, 34. Wolf, Karl, 35. Wolf, Paul, 36. Zimmer, Heinrich, Alzey Wahlheim Wörrstadt Alzey St. Johann, Kr. A. Sechste Klasse. 1. Anhäusser, August, 2.” Bentz, Georg, 3. Uurschmann, Peter, 4. Dechent, Wilhelm, 5. Dietz, Friedrich, 6. Dückert, Ludwig, 7. Eller, Ludwig, 8. Frangel, Anton, 9. Frank, Ernst, 10. Geil, Christian, 11. Glöckner, Otto, 12. Jene, Karl, 13. Kayser, Karl, 14. Keibel, August, 15.-Kern, Fritz, 16. Kramm, Ludwig, 17. Krug, Adam, 13. Kurtz, Karl, 19. Lanziner, Bernhard, 20.-Maar, Heinrich, 21. Nies, Friedrich, 22. Ofenloch, Valentin, 23. Pfannebecker, Philipp 24. Rosenthal, Heinrich, 25.-Sauerbrunn, Alfred, 26. v. Schenck, Eduard, 27. v. Schenck, Georg, 28. Scheuer, Friedrich, 29. Seitz, Philipp, 50. Specht, Karl, 31. Staubach, Ferdinand, 32. Stauff, Adam, 33. Strauss, Isidor, 34. Weinmann, Georg, ’ Dautenheim Wendelsheim Alzey Wallertheim Wörrstadt Undenheim Alzey Schafhausen b. A. Esselborn Monzernheim Esselborn Blödesheim Wörrstadt Zotzenheim Wöllstein Alzey Wörrstadt Wiesbaden Alzey Flomborn Alzey Ober-Flörsheim Flonheim Wörrstadt 35.‘ Weissheimer, Wilhelm, Raumühle b. Alzey 36. Wendecker, Rudolf, Alzey 37. Wenz, Ferdinand, Lonsheim 33. Wolf, Hermann, Alzey 39. Wolf, Karl, Ober-Flörsheim 40. Wörisshoffer, Ludwig, Eppelsheim Siebente Klasse. Oberabteilung. 1. Antlies, Anton, Alzey 2. Appel, Friedrich,“ 3."Beck, Robert,* 4. Belmont, Ernst, s: ö. Brück, Kaıl,* 6. Curschmann, Emil, Dautenheim 7. Dietz, Rudolf, Alzey 8. Friederich, Gustav,“ 9. Gräf, Adam, Albig 10. Knell, Jakob, Heimersheim 11. Köhler, Otto, Bornheim 12. Korn, Heinrich, Alzey 13. Krug, Florian,> 14. Lahr, Georg," 15. Lahr, Johann,” 16. Levi, Gustav,„ 17. Mathern, Karl, üppelsheim 18. Page, Friedrich, Alzey 19. Reichert, Heinrich, Nieder-Wiesen 20. Rodrian, Heinrich, Alzey 21. Rothmann, Friedrich,» 22. Rüdinger, Emil, Spiesheim 23. Schaffnit, Georg, Alzey 24. Schlittenhard, August,= 25. Staubach, Wilhelm,» 26. Storck, Wilhelm, n 27. Walb, Ernst,” 28. Wendecker, Arnold,“ 29. Wolf, Heinrich,„ 30. Wolf, Karl, Esslingen Unterabteilung. 31. Baum, Karl, Alzey 32. Bechtolsheimer, Wilhelm,„ 33. Gärtner, Wilhelm, Alzey 3. Maier, Hans, Alzey 34. Göttelmann, Rudolf,” 4. Mann, Ernst, 2 35. Graf, Otto, h 5. Metzler, Otto,+ 36. Jakobs, Georg,= 6. Möller, Karl, s 37. Klar, Peter,= 7, Scheuer, Richard,- 38. Korn, Friedrich,- 8. Spitzhoff, Friedrich,‘ 39. Page, Franz,» 9. Völckel, Georg,“ 40. Rhumbler, Ludwig,” 10. Wettig, Robert,“ 41. Sauer, Jakob," 11. Wolf, Otto, Albig 42. Scheuer, Karl, n 43.* Wentzell, Friedrich, Nieder-Ursel Unterabteilung. 44. Wolf, Rudolf, Alzey 12.*Beck, Karl, Alzey Achte Klasse. 13. Germann, Otto,» 2: 14. Ginz, Otto, 2 STERBEN! 15. Jung, Heinrich,\ 1. Curschmann, Ernst, Alzey 16. Ofenloch, Ernst,„ 2. Jost, Otto,% 17. Scheuer, Ernst, 5 er Berichtigung. Seite 6, letzte Zeile, und Seite 7, erste Zeile, ist zu bessern: Dieser Ansatz blieb von 1839 bis 1868, also volle 29 Jahre hindurch. auf 1500 Gulden erhöht. — IR— Druck von Eduard Ottmann in Giessen. Erst 1869 wurde