—— —— ——————— ——— DE COMMERCP, S UIVI DUpE TABIE AILPfHABETIOUE ET DES MATIERES. EDITION CONFORM. A DESSAU FKT LEIPSIG, 3 ufn 1unki „ 3* n it iti ſuni n hin. kiſh Sſehin n —— — —— 4— obp Napoleons I Kaiſers der Franzoſen, Konigs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgeſetzbuch Nach der Franzoͤſiſchen Originalausgabe verdeutſcht mit einer Einleitung und einigen erklaͤrenden Anmerkungen auch einem vollſtaͤndigen Sachregiſter L herausgegeben von S D. Chriſtian Daniel Erhard Königlich Sächſiſchem Oberhofgerichtsaſſeſſor, ordentlichem Profeſſor der Rechte auf der Univerſität Leipzig, des Landgerichts im Markgrafthum Niederlauſitz und der Leipziger Juriſtenfacultät Beyſitzer, der Ruſſiſch⸗ Faiſerl. Geſetzcommiſſion Correſpondenten, der Erfurter Akademie der Wiſſenſchaften, der Warſchauer und Oberlauſiger gelehrten Geſellſchaften und der Leipziger deutſchen Geſellſchaft Mitgliede. Mit Koönigl. Saͤchſ. Privilegium. Deſſau und Leipzig, bey e o 9 Vo ſi. 5 O Einleitung uͤber den Geiſt des Handelsgeſetzbuchs. Dem ganzen Europaͤiſchen Handelsſtande muß es hoͤchſt⸗ wichtig ſeyn, die Gruͤnde zu kennen, die gegenwaͤrtigem Geſetzbuche das Daſeyn gegeben haben und den Geiſt, in welchem es abgefaßt iſt. Beydes will der Herausgeber in gedraͤngter Kuͤrze darzuſtellen ſuchen, und die von den Staatsraͤthen des Franzöſiſchen Reichs an das geſetzgebende Corps, bey Vorlegung des Geſetzentwurfs, gehaltenen Reden*) ſollen ihm hierbey zu einer der vorzuͤglichſten Quellen dienen. 2 1 Sie ſind der officiellen Ausgabe des Handelsgeſetzbuches beygedruckt, unter dem Titel: Enposé des motifs du code de commerce présenté au corps lẽgislatif᷑ par M. M. les orateurs du gouvernement. Es ſind deren achte. Die 1te(von den Hrn. Regnaud, Jaubert und Real) vom 1. Sept. 1807. enthaͤlt die Gruͤnde zum 1. bis 7. Titel. Die 2te vom 2. Sept. zum achten Litel des I. Buch(von den Herren Begonen, Fourcroi und Berenger). Die zte vom S. Sept. zum 1. bis zum s. Titel des II. Buchs. Die te von eben dieſem Tage zum 9. und 10. Litel des II. Buchs(beyde von Corvetto, Begonen und Ma⸗ ret). Die 5te zum 11. 12. 13. und 14. Titel des II. Vuchs(von ebendenſelben). Die öte(von Hrn. V Einieitung. Es iſt bekannt, daß Frankreich die Grundlagen ſeiner Handelsgeſetzgebung dem beruͤhmten Miniſter Col⸗ bert verdankt. Dieſer große Mann, der Schoͤpfer des Franzoͤſiſchen See⸗und Landhandels, war zugleich Ur⸗ heber der beyden beruͤhmten Handelsgeſetze, die ſo lange die Grundlage des Franzoͤſiſchen Handelsrechts waren, der ordonnance du commerce von 1673 und der ordonnance de la marine von 1681. So muſterhaft die in dieſen beyden Geſetzen enthaltenen Verordnun⸗ gen ſind, ſo hatten doch veraͤnderte Zeitverhaͤltniſſe die Nothwendigkeit einer planmaͤßigen Handelsgeſetzgebung herbeygefuͤhrt. Die Revolution hatte die Mißbraͤuche, die ſchon unter den Regierungen der letzten Franzöſiſchen Koͤnige in den Geiſt des Franzöſiſchen Handels einge⸗ ſchlichen waren, bis zum hochſten Grade gebracht. Wenn es ein Verbrechen iſt, reich zu ſeyn, wenn die heiligen Grundſaͤtze des Eigenthums untergraben ſind; wo ſoll dann die Ermunterung zum Kunſtfleiße: wenn Wucher und die ſchnoͤdeſten Mittel, ohne Muͤhe reich zu werden, mehr Erfolg finden, als das redliche Ge⸗ werbe des aͤchten Kaufmanus, wo ſoll dann der Geiſt der aͤchten kaufmaͤnniſchen Moralitaͤt; und wenn dieſe in ihren Grundfeſten untergraben iſt, wo das Ver⸗ trauen auf Rechtlichkeit, der C redit, die Seele alles Handels, herkommen? Nur einige Zuͤge des Gemäldes, welches die Redner des Staatsraths von dieſem Zuſtande entwerfen, beweiſen hinreichend, wie dringend es war, Segur) zum dritten Vuche. Die 7te(von Hrn. Treilhard) zum 9. 10. und 11. Titel des 3. Buchs. Die ste zum 4. Buche(von den Herren Maret, Pelet und Corvetto). —————— „—F Einleitung. vrr das Handelsrecht in Frankreich auf feſte Gtundſite zu⸗ ruͤckzufuͤhren. ſr„Jedermann,“ ſagen ſie,„ward Kaufmann, jedes gleich l.„Haus ein Waarenmagazin, jedes auf die Gaſſe heraus⸗ blu„gehende Erdgeſtock ein Kramladen. In Hoffnung auf wmn„reichen Gewinn, nicht ſelten auf Credit, wurden dieſe ub de„Laͤden blendend decprirt; aber bald, auf Veranlaſſung nſihn„des ſchmaͤhligſten Bankerotts, wieder geſchloſſen; und mu„ſo reihten ſich Unreblichteit und Betrug an uſt„und Ungeſchicklichkeit.“ hn Sind nun gleich ſeit der Wiederherſtellung der ſich offentlichen Ordnung im Franzoͤſiſchen Reiche dieſe Uebel iſſtu vermindert worden; ſo ſind doch ihre Spuren noch ſicht⸗ s in⸗ bar und ihre Quellen noch nicht verſtopft. hrqt„Noch ſind,“ ſo ſagen die Redner in einer andern wm d Stelle ihres Vortrags,„Ordnung und Haͤuslich⸗ n ſiz„keit, dieſe Quellen alles Gluͤcks fuͤr ein Handelshaus, wen„nicht allgemein, am wenigſten in großen Staͤdten, herr⸗ ihenh„ſchend; noch dient der uͤbermaͤßige Aufwand auf ih 6.„Magazine und Kramlaͤden, auf Zimmerverzierungen, dr bi„auf die Perſon des Kaufmanns ſelbſt, nur zu vielen mn diß„Kaufleuten als Aushaͤngeſchild, und vertritt Vet⸗„bey ihnen die Stelle jener ſtrengen Wachſamkeit, le all„jener beſcheidnen Rechtlichkeit, jener unver⸗ mil„bruͤchlichen Treue, die aus jedem Kaͤufer einen ʒuſm„Kunden und aus jedem Kunden einen Freund zu ma⸗ es wu„chen pflegte.“ en jn„Wir haben Seype v von Handelsleuten ohne Buͤ⸗ .Vuc.„cher, von Buͤchern ohne Genauigkeit und Zuſammen⸗ Nate„hang; und leider zu oft von Handelsbuͤchern in wel⸗ vII1 Einleitung. „chen die ſcheinbare Ordnung Eines Jahres der wirkliche „Betrug einer einzigen Woche war. Durch betruͤglich „efertigte Handſchriften, wußte man den Glaͤubigern „ſeine Unredlichkeit zu verbergen, oder ſeine Bosheit dem „Arme der Gerechtigkeit zu entziehen.“ „Wir ſahen den Bankerott zum Bereicherungs⸗ „mittel erhoben; Weiber ſchufen ſich Reichthuͤmer zum „Ruin der Glaͤubiger des Mannes; hoben, im Einver⸗ „taͤndniſſe mit dieſem, die Guͤtergemeinſchaft mit ihm auf, „Alles, um einer einzigen Perſon im Voraus die Mittel vzu ſichern, ſich im Genuß eines verbrecheriſchen Lurus „zu erhalten, der in der Folge durch das Elend mehrerer „Familien bezahlt ward!“ „Die offentliche Meinung war und iſt noch jetzt zu „nachſichtig gegen ein ſolches Betragen“ u. ſ. w. Alles dieß ſah der große Mann, der allein vermogend war, dieſe Ration in den Genuß aller geſell⸗ ſchaftlichen Vortheile wieder einzuſetzen; und er beſchloß, dieſen Uebeln zu ſteuern.— Treue und Glauben im Handel wieder geltend zu machen; Einheit der Ge⸗ ſetzgebung an die Stelle der vielen Localverordnungen und Uſanzen zu ſetzen; ſie mit den mannigfaltigen Com⸗ mercialverhaͤltniſſen des großen Franzöſiſchen Reichs und mit den allgemeinen Gebraͤuchen aller Handel treibenden Nationen in Uebereinſtimmung zu bringen, und dadurch dem Franzöſiſchen Handel einen allgemeinen Einfluß zu verſchaffen, das waren die Zwecke, die der große Geſetzgeber bey ſeinem Plane eines neuen Handelsgeſetzes vor Augen hatte. Gleich, als Er —————————ᷣê5ℳF6Gb — ———— — — — — — ——— — ———— i wicli bti Glizn heit u cherng mt zun Einber⸗ tihn nf i Mi en kupt mehen h jett ſ er ale kr geßl beſchlo uhen in der Ge⸗ dungn n Con⸗ ſißſche in alu umun in ie w ne in „als i Einleitung. rx an die Spitze der„ wirkte Er dieſen Ab⸗ ſichten gemaͤß. Schon ſeit dem 9ten Germinal des neunten Jahres hatte man eine Commiſſion zu Fertigung eines Handels⸗ codex niedergeſetzt. Das Jahr darauf uͤberreichten die Mitglieder dieſer Commiſſion die Herren Vignon, Bourſier, Legras, Vital⸗Rour, Coulomb und Morgues der Regierung einen Geſetzplan. Auf Befehl des Kaiſers ward nun dieſer Plan an die Commerzkammern/ Handelsgerichte und Appella⸗ tionsgerichtshoͤfe geſendet. Alle dieſe Collegien ſchickten ihre Bemerkungen daruͤber ein, und dieſe ſind bey der Bearbeitung des Entwurfs zum Handelsgeſetzbuche be⸗ nutzt worden. Während der Abweſenheit des Kaiſers im letzten deutſch⸗polniſchen Kriege wurde dieſer Ent⸗ wurf im Staatsrathe Punct fuͤr Punct durchgegangen, und der unermuͤdete Monarch wirkte ſelbſt aus der Ferne auf die Befoͤrderung dieſes Geſchafts. Ein Beweis, wie ſehr der Kaiſer von der Noth⸗ wendigkeit der ſchleunigen Vollendung dieſes Werks durch⸗ drungen geweſen ſey⸗ iſt, daß Er gleich den Tag nach ſeiner Ruͤckkehr in die Hauptſtadt den Geſetz⸗ entwurf nochmals in ſeiner Gegenwart durchgehen und pruͤfen ließ. Man trennte bey dieſer Gelegenheit das dritte und vierte Buch, die Anfangs in eins zuſammen geſchmolzen waren; man ſonderte alle in den alten Or⸗ donnanzen enthaltenen, jedoch fuͤr das Handelsprivat⸗ recht nicht geeigneten Verordnungen ab; beſchraͤnkte den Inhalt des Handelsgeſetzbuchs auf die Privatrechte und Verbindlichteiten des Kaufmannes, die er in Anſehung * Einleitung. ſeines Geſchaͤfts hat, und verband damit eine S und eine Handelsgerichtsordnung. Was den Inhalt dieſes Geſetzbuchs im Allgemeinen betrifft, ſo wiſſe man vor allen Dingen, daß der Geſetz⸗ geber von den Anordnungen der alten ordonnance du commerce und der ordonnance de la marine ſich nur in wenigen Puncten entfernt, und uͤberhaupt, beſonders im Seerechte, von den allgemein angenommenen Grund⸗ ſätzen der Europaͤiſchen Handelsſtaaten wenig abgewichen iſt, welches um ſo leichter geſchehen konnte, da die Ver⸗ faſſer der ordonnance maritime bereits mit vieler Weis⸗ heit das consolato del mare, dieſes ehrwuͤrdige Denkmal des Mittelalters, die jugements d'Ole- ron, den Guidon de la mer, das Wisbyer Waaterrecht oder Waſſer⸗und Seerechtbuch, die Bruͤſſeler, Amſterdammer, Antwerpner und Lübiſchen Seerechte, ſo wie auch wahrſcheinlich die an⸗ dern Hanſeatiſchen Schiffsordnungen, benutzt hatten, eingedenk des weiſen Grundſatzes, daß die Geſetze die beſten ſind, die mit der Natur der Geſchaͤfte ſelbſt am meiſten uͤbereinſtimmen, weil ſie mit der genaueſten Kenntniß und der reifſten Pruͤfung der Verhaͤltniſſe des buͤrgerlichen Lebens abgefaßt ſind. Folgendes ſind die hauptſaͤchlichſten Neuerun⸗ gen, auf welche ich aufmerkſam machen zu muͤſſen glaube: Im erſten Buche iſt in dieſer Hinſicht vorzuͤglich die Vorſchrift merkwuͤrdig, daß, nach Art. Z. u. ff. der Kaufmann nothwendig alle ſeine Ausgaben, Einnahmen und uͤbernommenen Verpflichtungen, ſeine Wirthſchafts⸗ ausgaben, das Einbringen ſeiner Frau, die ihm zuge⸗ t ſui Ahenm ber Gſt nance du ſich nur heſonders nGrund⸗ bgeichen bie V ſr Weit würih d'01e. isbye uch, di ner un die an⸗ benuzt it Giſt iſn ilh ennuſe miſe d uerun⸗ nglub⸗ wyigli uf b imhrn hſhft hn Einleitung. x1 fallenen Erbſchaften, ja ſogar alle von ihm indoſſirte Ef⸗ fecten, in ein Journal eintragen muß, das zu ſeinen weſentlichen Handelungsbuͤchern gehoͤrt. Dieſe heilſame Verordnung macht, daß der ganzeVermoͤgenszuſtand des Kaufmanns, beſonders auf den Fall, daß er fallit wird, ſogleich uͤberſehen und nichts davon verhehlt werden kann, weil, nach Art. 151. des 3. Buchs, die ordnungs⸗ widrige Haltung der Buͤcher die Strafe des einfachen Bankerotts nach ſich zieht. Auch laͤßt ſich ſo uͤberſehen, ob der haͤusliche Aufwand des Kaufmannes ſeinem Ver⸗ moͤgenszuſtande angemeſſen ſeyn. Die Inventur muß kuͤnftig alle Jahre aufgenommen, und, ſo wie das Jour⸗ nal, in ein beſondres Buch eingetragen, auch gerichtlich viſirt werden, ſo daß alſo entſtandene Verwirrung und bedeutender Verfall nicht lange unbemerkt bleiben können. Im dritten Titel dieſes Buches iſt vorzugliche Aufmerkſamkeit auf die ſtille Geſellſchaft*) gerich⸗ *) Société en commandite. Der Vegriff, den Schedel in ſeinem Handelslericon unter: commandite von dieſer Art der Handelsgeſellſchaften feſtſetzt, paßt, wiewohl er dem in manchen deutſchen Handelsſtaͤdten angenom⸗ menen Sprachgebrauche gemaͤß iſt, nicht auf die im Han⸗ delscoder enthaltene Beſtimmung. Nach Schedel waͤre eine Commandite eine Handlung, die ein Kaufmann auf einem fremden Handelsplatze mit ſeinem Gelde und auf eigne Rechnuns errichtet, und deren Betrieb er einem von ihm gewählten Kaufmanne uͤberlaͤßt. Noch anders erklaͤrt er ſich daruͤber unter: Compagniehand⸗ lung und verſteht dort unter Commanditegeſellſchaft ſoviel, als die Vereinigung eines reichern Mannes mit einem minder beguͤterten, von denen jener das Capital herſchießt, dieſer die Geſchaͤfte verrichtet. Daß letzteres dem im Handelscoder angenommenen Begriffe zwar etwas naͤher komme, aber doch noch immer davon ab⸗ weiche, zeigen die klaren Worte des 23. 24. 25. und xI1 Einleitung. tet. Die ſogenannten ſtillen Compagnons duͤrfen in der Handlungsfirma nicht genannt werden, auch an den Ge⸗ ſchaͤften der Handlung keinen Antheil nehmen, wenn ſie nicht in ſolidariſch verpflichtete Handelsgeſellſchafter aus⸗ arten wollen. Dieſes, und daß zur Guͤltigkeit eines ſol⸗ chen, und jedes andern Societaͤtsvertrags eine gerichtli⸗ che Notorietaͤt erfolgt wird,(§. 42.) beugt betruͤgeriſchen heimlichen Verbindungen vor, vermoͤge welcher nicht ſel⸗ ten dem Publikum, durch große, mit hergeſchoſſenem Gelde geheimer Geſellſchafter gemachte Unternehmungen, anſehnlicher Credit abgelockt wird, und der Glaͤubiger dann, nach heimlicher Zuruͤckziehung dieſer— alle Sicherheit verliert. Eben ſo geben die Vorſchriften des 4ten Titels der Guͤtertrennung der Ehegatten und den Ehe⸗ vertraͤgen der Kaufleute eine aus gleichem Grunde ſehr heilſame Publicitat; und wenn dieſe ſchon einen Schleyer von den Vermogensverhaͤltniſſen des Kauf⸗ manns aufhebt, der manchem, auch redlichem Indivi⸗ duum ſehr heilſam geweſen waͤre: ſo ſcheint mir doch die Verwahrung des Publicums vor Betrug und falſchen Vorſpiegelungen die wichtigere Hinſicht zu ſeyn, der jede andere billig nachſtehen mußte. Im Wechſelrechte. B. Art. 117) zeichnet ſich beſonders die Verordnung aus, daß der Briefsinha⸗ 26. Artikel des 1. Buchs, durch welche die von mir gewaͤhlten Benennungen: ſtille Geſellſchaft, ſtil⸗ lerCompagnon, dem gemeinen Sprachgebrauche nach, gerechtfertigt werden; womit auch das Preußiſche Land⸗ recht II. Th. 8. Tit. J. 651. übeteinſimmt. — ſu in de ndn B⸗ wenn ſi ſir us nes ſül⸗ krichtl⸗ iſchen icht ſi⸗ hoſſnen nungen, iubiget , al els der Ehe⸗ Grunde einen uf⸗ Iit doch di fiſin er jh nt ſch zinhe⸗ wn ui t fil⸗ je nch, e m⸗ ——— Einleitung. XII ber, der den Proteſt zu ſpaͤt einlegt, ſeinen Regreß an den Ausſteller(Traſſanten) nur ſo weit verliert, als dieſer die erfolgte Deckung des Bezogenen darthun kann. Ich finde nichts gerechter, als dieſe Verordnung; denn da der Traſſant die Valuta empfan⸗ gen hat, ſo wuͤrde er ja zum Schaden eines dritten ge⸗ winnen, wenn er, ohne gezahlt zu haben, empfangen haͤtte, und das Empfangene wegen eines Verſaͤumniſſes behalten wollte, aus welchem fuͤr ihn kein Nachtheil, ja nicht einmal Gefahr, erwachſen waͤre. Daß die Indoſ⸗ ſanten, welche ja den Werth ſaͤmmtlich bezahlt haben, hierin mit dem Traſſanten nicht im gleichem Falle ſind, ergisbt ſich aus der Natur der Sache. Die Abſchaffung aller Reſpitt⸗oder Dis⸗ cretionstage(délais de grace, de faveur) Art. 135. iſt gleichfalls eine heilſame Neuerung, durch die entweder eine wirkliche Verlaͤngerung der Zahlungszeit, oder doch eine Ungewißheit in Anſehung derſelben, zum Beſten des Handels, aufgehoben wird. Mochten doch alle handelnde Staaten dieſem Beyſpiele folgen, und eine Sitte abſchaffen, die noch dazu manche ſchwierige Rechtsfragen und unnuͤtze Streitigkeiten veranlaßt! Der Proteſt bey ermangelnder Zahlung ſoll(§. 162. 1. B.) den Tag nach dem Verfalltage eingelegt werden duͤrfen. Daß dieſes dem Antrage einiger Franzoͤſiſchen Juſtiz⸗ und Commerzbehoͤrden, man ſolle den Proteſt innerhalb drey Tagen nach der Verfallzeit geſtatten, vor⸗ zuziehen ſey, liegt am Tage. Je weniger hierbey der Nach der Leipziger Wechſelordnung fanden ſe bep uns ſchon laͤngſt nicht Statt. inleitung. Willkuͤhr des Inhabers uͤberlaſſen iſt, deſto weniger Ir⸗ rungen und deſto mehr Sicherheit fuͤr den Traſſanten. Auch die Verordnung,(1. B. Art. 145.), daß jeder, der einen Wechſel bezahlt, die Praͤſumtion fuͤr ſich habe, daß er dadurch von allen weitern Anſpruͤchen befreyt ſey, iſt den Verhaͤltniſſen des Wechſelhandels ſehr angemeſſen, und dem für im Handel laufende Papiere no⸗ thigen Zutrauen ſehr guͤnſtig. Verfaͤlſchung und Betrug werden nicht praͤſumirt: alſo muß der Bezogene oder der Intervenient(Acceptant oder Bezahler aus Achtung) die Tratte ſo lange fuͤr aͤcht halten, bis das Gegentheil wenigſtens wahrſcheinlich wird. Selbſt in den Gerichten muß man nach dieſem Grundſatze handeln, ſonſt koͤnnte man ja auch keine andern, als gerichtlich anerkannte, Tratten oder Giros zulaſſen, weil außerdem, nach Grundſaͤtzen des gemeinen Rechts, dem Praͤſentanten die Rechtfertigung(legitimatio ad causam) fehlen wuͤrde. Aber, was ſollte aus dem Wechſelverkehr werden, wenn er an die Regeln der gewoͤhnlichen Schuldverſchreibun⸗ gen gebunden ſeyn ſollte? Die Tratte wuͤrde dadurch den Charakter eines in Umlauf geſetzten, ſo oft die Stelle des baaren Geldes vertretenden, auf kaufmaͤnniſche Treue und Glauben ausgegebenen und weiter girirten Papiers verlieren. Von der andern Seite iſt aber auch der, welcher einen Wechſel zur Verfallzeit ohne Widerſpruch bezahlt, nicht von aller Verbindlichkeit freygeſprochen. Es wird nur, im Zweifel vorausgeſetzt, daß er guͤltigerweiſe bezahlt habe. Allein, daraus folgt nicht, daß man ihn, auf den Fall, wenn er, bey erheblichen Spuren des Betrugs, ſich grobe Verſchuldung, oder gar giim utt pi in ſ h n nn il ich uf b um i n) K mnt n in hi mlin5 niumnt n njn Autte, in hiſt n khi liſin heh uſunt j un n Rilei j ni 1z n hlih 7 h neu ſe, un fimn Einleitung.— izn. Theilnahme am Betrug, zu Schulden kommen ließe, nicht ann. verantwortlich machen könne. Er bleibt es in dieſem , d Falle allerdings; aber wohl zu merken, nur wenn man on fi ihn deſſen durch gehorige Beweismittel uͤberfuͤhren kann. iriche Die ſogenannten billets à ordre ſind(Art. 187. I.) s ſh den traſſirten Wechſeln, in Anſehung ihrer Wirkungen, vollig gleichgeſetzt, und die Abweichungen derſelben ſind Beng blos auf den Unterſchied beſchraͤnkt, daß jene auf einen der de andern gezogen ſind, dieſe auf den Ausſteller ſelbſt lau⸗ bi ten.*) Auch in Anſehung der Verjaͤhrung ſind ſie entheil nunmehr im neuen Handelsgeſetzbuche(Art. 189.) der richtn Tratte gleichgeſetzt, da ſie vorher in Frankreich der ge⸗ ſiunt wöhnlichen Verjaͤhrung unterworfen waren. Im uebri⸗ un gen iſt man mit Recht vom Begriffe des eigentlichen nh und urſpruͤnglichen Wechſelbriefes, naͤmlich der un bi Tratte,(als welche eigentlich fuͤr das Handelsrecht in nürde dieſer Hinſicht der erſte und vorzuͤglichſte Gegenſtand iſth, wnn ausgegangen, welches ſo manche deutſche Geſetzgeber und ubn Schriftſteller, zum Nachtheile der Beſtimmtheit, unter⸗ hn laſſen haben. Der eigne Wechſel iſt blos eine von den Et urſprunglichen Wechſelbriefen abgeleitete Afterart derſel⸗ gnn ben, und muß alſo beym Wechſelrechte nicht als Haupt⸗ wir— Ich habe daher keinen Augenblick Bedenken getragen de billet à ordre durch; eigner Wechſel zu überſetzen, wie auch Herr Nemnich in ſeinem Comtoirlexicon S. ſi 173. unter: billet gethan hat. Der Ausdruck: Han⸗ ochn delsbillet begreift mehr, als die billers à ordre, da wr er auch zugleich die bloſen Handelsobligationen(imples Promesses) und andre, zwar von Kaufleuten ausge⸗ icht, ſtelte, aber doch nicht in Umlauf kommende Scheine ſcn begreift, z. B. ſolche, wo die Zeit der Zahlung nicht beſtimmt ausgedruͤckt iſt n. ſ. w. gn ſt 69 d ſ. — Einleitung. gegenſtand behandelt werden. Uebrigens ſcheint, nach Allem, was das Handelsgeſetzbuch in Anſehung des Be⸗ griffs des Wechſels beſtimmt, des Ausdruck: Wechſel (lettre de change) zur Hervorbringung der Wechſelver⸗ bindlichkeit nicht unerläßlich noͤthig zu ſeyn; wenigſtens enthaͤlt das ganze Geſetz kein Wort von dieſem Erfoder⸗ niſſe, das gleichwohl bey uns Deutſchen*) als unerlaͤß⸗ lich betrachtet wird. Im zweyten Buche, das vom Seerechte han⸗ delt, hat man ſich, wie ich bereits erwaͤhnt habe, faſt ganz nach der Ordonnanz von 16861 gerichtet. Doch hat man im Zten Artikel in Anſehung der Art, die auf dem Schiffe unterpfaͤndlich haftenden privilegirten Foderungen zu beweiſen, neue Beſtimmungen hinzugefuͤgt.— In der erwähnten Ordon⸗ nanz war verordnet, daß, wenn ein Schiff, das im Be⸗ griff ſtehe, auszulaufen, nur zu einem Antheile in Beſchlaggenommenwerde, die Mitintereſſenten des Schuldners es nicht unter Segel gehen laſſen duͤrften, wenn ſie nicht fuͤr den Werth des in Beſchlag genom⸗ menen Antheils Caution geleiſtet haͤtten. Dieſes iſt(S. 264.) dahin abgeaͤndert, daß ein Beſchlag auf ein ſegelfertiges Schiff uͤberhaupt nicht Statt findet; es muͤßte denn wegen eines Darlehns Beſchlag gefodert werden, das zur Beſtreitung der vorhabenden Reiſe ſelbſt hergeſchoſſen waͤre. Dieſe Verordnung be⸗ guͤnſtigt den Seehandel, beſchraͤnkt den Aufenthalt kauf⸗ S. Scherers Handbuch des Wechſelrechts unter: Wechſelbrief. Prenßiſch. Landrecht II. Th. — 8 5 *. nt n N nun inn N du ſmeit 6) Vurth hir n ſuhk nhm nin qun ten Ri jn z. nnnn Sm ſrn it vj znn 6öjiffsi büfß m imlum juhiin in ſn — ſu ſy iin in⸗ p iuſin hh pn) innit Einleitung. xvII maͤnniſcher Unternehmungen, befreyt die unſchuldigen zihſl Miteigenthuͤmer vom Riſico fuͤr fremde Verbindlichkeiten, ile und dient dem Glaubiger zur Warnung, ſeine Sicher⸗ ſn heit nicht erſt im letzten entſcheidenden Angenblicke(viel⸗ ie⸗ leicht zur Erpreſſung wucherlicher Vortheile) zu ſuchen. niß Die Verantwortlichkeit des Capitains iſt ſehr erweitert; dem Schiffsvolle hingegen ſind(Art. S 63.) Vortheile zugeſtanden. ze Ueber den Fall, wenn der Capitain, zur Be⸗ i ſü ſtreitung der Beduͤrfniſſe des Schiffs, Waaren 4 von der Ladung verkauft hat, das Schiff aber ſodann verloren gegangen iſt, hatte die Ordonnanz nichts ent⸗ nden ſchieden. Die Meinungen der Rechtsgelehrten waren hierin getheilt. Einige nahmen hier den Fall eines Won erzwungenen Bodmerey⸗Darlehns an, und erklaͤrten dieſe . Waaren fuͤr verloren, ſo daß alſo der Eigenthuͤmer nichts dafuͤr fodern könne: andere betrachteten ſie als aM geborgen, weil vor dem untergange des itn Schiffs, uͤber ſie, als ein Anlehn, zum Beſten des g Schiffs und der Ladung, verfuͤgt ſey; und, auch ſi6 beym Untergange des Schiffs, nicht immer mit Gewiß⸗ fein heit geſagt werden könne, es wuͤrde unmöglich ge⸗ tatt weſen ſeyn, ſie zu bergen; wozu kommt, daß der ſhez Eigenthuͤmer, wenn ihm der Capitain keinen Erſatz lei⸗ benden ſtete, auch ſogar um den dießfallſigen Regreß an die Ver⸗ tg be ſicherer kommen wuͤrde, weil ja zur Zeit des Schiffbruchs juß der verſicherte Gegenſtand nicht mehr am Bord war. Die zweyte, als die richtigere Meinung, 1 iſt der geſetzlichen(Art. 106) zum Grunde gelegt. Handeis Geſeßbuch. RvtII Einleitung. Auch das im 117, 118 und 119 Artikel enthaltene Verbot, daß der Capitain wegen nicht bezahlter Fracht die Waaren nicht am Bord behalten ſolle, iſt deshalb von großem Werth, weil manche Waaren am Bord leichter verderben, auch der Empfaͤn⸗ ger, wenn ſie ausgeladen ſind, ihren Zuſtand, ehe er die Fracht bezahlt, beſſer unterſuchen kann; wobey der Ca⸗ pitain durch die ihm nachgelaſſene Depoſition immer hinlaͤnglich geſichert bleibt. In Anſehung des 6 die Nothwendigkeit(Art. 123), ihn in die Handelsge⸗ richtsbuͤcher eintragen zu laſſen, und ihn, auch im Auslande, gerichtlich zu verlautbaren, zu Vermeidung der Taͤuſchung der gemeinen Glaͤubiger, ſehr heilſam. Mit vollem Rechte haftet(Art. 128. II.) der In⸗ doſſant eines an Ordre geſtellten Bodmereybrie⸗ fes nicht fuͤr das wegen uüͤbernommener Seegefahr dem Bodmereygeber zuſtehende Aufgeld. Denn da der letztere blos das Capital, auf welches das von ihm indoſſirte Papier lautet, gegen Empfang des Werths, abtritt, wie ſollte angenommen werden, er habe beym Empfang der Summe, auf welche der Bodmereybrief lautet, auch uͤberdem das oft ſo betraͤchtliche Auf⸗ geld ſtillſchweigend mit zu vertreten uͤbernommen? Thut er es aber ausdruͤcklich; ſo wird er ſich natur⸗ lich auch dafuͤr verhaͤltnißmaͤßige Vortheile bedingen. Wenn auf Matroſenheuer, oder auch auf kuͤnftig zu erhaltendes Frachtlohn und von der Ladung zu hoffenden Gewinn ein Bodmereyvertrag zuge⸗ laſſen wuͤrde: ſo würde, bey der Betraͤchtlichkeit des Auf⸗ imui d k n i nm Nn unt nluhnit i n ſiinich i, ſ eiimt injhn jinn ſin Anßu mj in Ahihin ii nhn hum ſngln utn, wnln lit i inn ¹ mmnint liſnhun in ifun — Einleitung. x1x uhl geldes, das oft 20 bis 30 vom Hundert betraͤgt, dieſer bezahlu Contract, beſonders bey ermangelndem oder doch ſehr ezn vermindertem Riſico von Seiten des Ves in il un einen wucherlichen Contract ausarten. Emfi Daß nach dem 143ſten Artikel im Aſſe curanz⸗ he ei contracte beſtimmt angegeben werden ſoll, ob er Vor⸗ der Ge oder Nachmittags geſchloſſen worden ſey, kann vor⸗ inne zuglich bey der Beurtheilung der Frage, ob es wahr⸗ ſcheinlich ſey, daß der eine oder der andere Contrahent sſ be Schließung deſſelben von der Ankunft oder dem Ver⸗ dels luſt des Fahrzeuges unterrichtet geweſen ſey, einen ent⸗ hn, u ſcheidenden Nutzen haben. umeidn In der Materie von der Haverey hat man groͤß⸗ ſam. tentheils die alten Veſtimmungen der Ordonnance von ber j rö68r beybehalten, mit Ausnahme einiger offenbar unent⸗ eybrit behrlichen Abaͤnderungen und naͤheren Beſtimmungen der eegefahr Begriffe; wohin beſonders gehoͤrt, daß die im 217ten Dem Artikel des 2ten Buchs verzeichneten Gebuͤhren an Loot⸗ dos von ſengeldern u. ſ. w., nicht zur Haverey gerech⸗ Vertht, net werden, da ſie offenbar blos zu den auf die— be en gewandten Unkoſten gehören. nereybit Auf Anſuchen der Kaufmannſchaft iſt, zu Vernei che Au dung haͤufiger Proceſſe, der 48ſte Artikel der obgedachten ommn Ordonnance abgeaͤndert, und fuͤr die Klagen aus Bod⸗ ch nat mereyverträgen und Aſſecuranzpolizen die fuͤnfjaͤhrige ngn, Praͤſcription angenommen worden. auch u Mit vorzuͤglicher Einſicht und Strenge der Grund⸗ ebom ſatze iſt das dritte Buch vom Falliment und g zen Bankerott abgefaßt. Wer wird dieſem Meiſterſtuͤcke des N einer w Geſetzgebung, das ſich zugleich durch Be⸗ xx Einleitung. ſtimmtheit und muſterhafte Einfachheit auszeichnet, ſeine Bewunderung verſagen koͤnnen? Der beſchraͤnkte Raum der gegenwaͤrtigen Einleitung geſtattet mir nicht, den Geiſt und Werth der darin enthaltenen Verordnungen ausführlich auseinander zu ſetzen. Ich begnuͤge mich daher, auf die vier von dem wuͤrdigen Segur angege⸗ benen Reſultate dieſes Geſetzes aufmerkſam. machen. Es ſoll naͤmlich: 1) den Glaͤubigern hinlaͤngliche Sicherheit, thaͤtigen und wachſamen Schutz und die Gewißheit gewaͤhren, daß ſie entweder zu einem billigen Accor⸗ de, oder zu einer baldigen Vollendung der Liquidation ihrer Foderungen gelangen werden. 2 Es ſoll der ſchändlichen Verſchwendung und unbeſonnenen Unternehmungen Schran⸗ ken ſetzen, und das zwar durch die Furcht vor dem ent⸗ ehrenden Namen des Bankerottirers und durch die auf leichtſinnigen Bankerott geſetzten Policep⸗ ſtrafen. 3) Es ſoll boſtinmte Strafen des getrngs und hinlaͤngliche Abſchreckung von demſelben enthalten. 4 Es ſoll endlich dem redlichen, aber ungluͤck⸗ lichen Kaufmanne die Mittel an die Hand geben, ſich aus der ungewiſſen und bedauernswuͤrdigen Lage, in welcher ihn die bisherigen Geſetze ließen, herauszureißen; damit er, beym Verluſte ſeines Vermoͤgens, doch wenig⸗ ſtens ſeinen guten Namen erhalte. Denn das Ge⸗ ſetz zeigt ihm das Mittel an, ſich vom Leichtſinnigen, der mit fremdem Gute ein Spiel trieb, und vom Betruͤger, der es ſtahl, zu unterſcheiden. Er kann auf dem geſetz⸗ ——— mnu ukſlu ühkun weitt uii keſRt iti Knnin ſhud lunn. uhn n w tüm tnin iün ji hüc, ui hunt ihi) tu ſih inzu ———————— Einleitung.— bh lichen Wege wider zur voligen Herſtellung ſeiner u ju Ehre und ſeiner vollen buͤrgerlichen Rechte gelangen. nicht, Was die einzelnen Stellen dieſes dritten h Buchs anlangt: ſo ſey es mir erlaubt, nur auf die vor⸗ ige mi zuglichſten aufmerkſam zu machen. rangeg Das erſte, was jedem Unpartheyiſchen als benheil nchen haft einleuchten muß, iſt die ſchnelle und beſtimmte Art, (Cap. 1L II, III.), wie der Fallit, nach Erklaͤrung ſeiner cherhtit Zahlungsunfaͤhigkeit, ſofort aller Verwaltung ſeines wißhet Vermogens entſetzt, zur Verſiegelung vorgeſchrit⸗ Accon ten, die Flucht des Gemeinſchuldners verhindert und iguidatn fuͤr die Verwaltung der Maſſe geſorgt wird. Das lletztere erfolgt durch Geſchaͤftsfuͤhrer, die das Ge⸗ vendunh richt ſelbſt beſiellt; aber zugleich der Aufſicht eines ſeiner Schu Mitglieder(des Commiſſa rs) unterwirft(Cap. MI). demm Dieſe Einheit in der Aufſicht uͤber die Fuͤhrung n duch des Creditweſens, bey welcher doch dem Gerichtscollegium holitet⸗ ſelbſt die Oberaufſicht bleibt, iſt ein Hauptvorzug dieſer Anordnung. Der Zeitraum, in welchem die Verwaltung Betruzs durch Agenten geſchieht, iſt hinlaͤnglich, um wenigſtens nthihn vorlaͤufig zu wiſſen, mit was fuͤr Glaͤubigern man zu ungluͤt thun habe. Zugleich iſt den Agenten(Cap. W.) die hn, ſt ſchnellſte Unterſuchung der Buͤcher und Papiere des kge, Gemeinſchuldners, der Verkauf verderblicher Waaren, mit nin gehoͤriger Fuͤrſorge fuͤr die Sicherheit der eingehenden u Gelder, aufgegeben.— Die Wahl der proviſoriſchen bes b⸗ Curatoren oder Syndicen iſt ſo eingerichtet,(Cap. VI. mhmn b r. Abſchn.) daß theils die Glaͤubiger dabey gehoͤrt uin werden, theils ihnen nicht Alles, nichts ohne en gi gehörige von Seiten des Gerichts über⸗ — Einleitung. laſſen bleibt! Haben ſich die Agenten bey Fuͤhrung ihres Geſchaͤfts gut benommen, ſo iſt leicht zu erwarten, daß ſie zu proviſoriſchen, und wenn ſie als ſolche das Vertrauen der Glaͤubiger erlangt haben, zu Definitivcu⸗ ratoren(Syndics définitifs) gewaͤhlt werden. So bleibt auch, wenn dieſe Perſonen als Agenten Beweiſe von Ungeſchicklichkeit, Partheylichkeit oder Mangel an Thaͤtig⸗ keit geben, dem Gerichte frey, ſie abzuſetzen(§. 24.) und den Glaͤubigern, ſie nicht zu Curatoren zu waͤhlen. Daß, ſtatt der gerichtlichen, oft ſo koſtſpieligen und langſamen Inventuren, ſtatt der ganzen Collegien, nach der gewoöhn⸗ lichen Reihe der Vortraͤge, anheim zu gebenden Reſolu⸗ tionen, dieß Geſchaͤft einzig dazu beſtellten Maͤnnern, unter der Oberaufſicht Eines Gerichtscommiſſars, uͤber⸗ tragen iſt; daß dabey der Gemeinſchuldner in den geho⸗ rigen Graͤnzen mitwirkt, das Alles ſind Vorzuge, die ſich erſt in der Anwendung in ihrem ganzen Umfange zeigen werden. Zugleich können die Agenten und Cura⸗ toren den Zuſtand des Creditweſens der Policey⸗ obrigkeit nicht verhehlen. Sie ſind verpflich⸗ tet, deßhalb Anzeige zu thun, damit, bey entdeckter Strafbarkeit des Falliten, ſofort gehörige Maßregeln genommen werden koͤnnen. Dieß wird die Vollziehung der wider muthwillige und boshafte Bankerotteurs gege⸗ benen Strafgeſetze beſſer ſichern, als bey uns, wo die ſtrengſten Verordnungen unſers mit vieler Einſicht abge⸗ faßten Bankerottirmandats leider ſo ſelten vollſtreckt werden. Sehr vortheilhaft zeichnet ſich die mit G enauig⸗ keit verbundene Einfachheit des Liquidations⸗ in 4 4 uchu vinn ſ u unui b in in un n mrib umkt in unn tinſ ſihut ubim Br lndu hi vßit ijmj — t uu 6 ſihun mm ſlhe jntt Eo lli we wo nhii 24) u n. Dij langſunn gwi n Reſtl Männ, us, ib ben geht⸗ ige, di Umfaugt d Cu⸗ olicth⸗ tyflich⸗ entdett aßteglt lziehun us g wo icht ehh⸗ vlſu nauih⸗ tion Einleitung. xxrI ve rfahrens aus. Wie muſterhaft erſcheint dabey die Abſonderung der vom Gerichtscommiſſar liquid be⸗ fundenen Foderungen, von denen, uͤber die ein eigent⸗ liches gerichtliches Verfahren Statt findet und die nun an das Handelsgericht verwieſen werden! Bey der Vorladung der Glaͤubiger ſind die weitſchichtigen, koſtbaren und in der Regel ganz un⸗ nuͤtzen Edictalcitationen vermieden. Beym Kauf⸗ manne ergiebt ſich ſehr bald aus ſeinen Buͤchern, mit wem er in Verbindung ſtehe. Aufrufung der bekannten Glaͤubiger durch Zuſchriften des Commiſſars, der unbe⸗ kannten durch Zeitungsblaͤtter iſt beſonders deshalb hin⸗ reichend, weil, ſobald man nur in Anſehung der bekann⸗ ten und erſchienenen Glaͤubiger weiß, mit wem man zu thun habe, eine nochmalige Vorladung erfolgt, ohne daß jedoch in der Zwiſchenzeit, wie bey uns, die Eroͤrterung der Foderungen der bekannten Glaͤu⸗ biger, bis nach einer langweiligen und gewöhnlich frucht⸗ loſen Edictalladung, Monate lang aufgehalten wird. Nach Maßgabe der Franzöſiſchen Civilgerichtsordnung Art. 73. wird, nach Verhaͤltniß der Entlegenheit der Laͤnder, auch die Friſt verlaͤngert. Uebrigens wird wohl jeder, der mit Franzöſiſchen Handelshaͤuſern zu thun hat, ſich die öffentlichen Blaͤtter, in die, nach Maßgabe der Civilge⸗ richtsordnung, die Ladung eingeruckt werden ſoll, halten; auch, ſobald er die dießfalls beſiehende Einrichtung weiß, an dergleichen Handelsorten ſeine Commiſſionairs haben und zu Ertheilung der nöthigen Nachrichten inſtruiren. Die Rechtsregel: iura vigilantibus sunt scripta, ſoll denn doch, auch bey der aͤngſtlichſten Furſorge fuͤr die — xx1v Einleitung. Rechte der unbekannten Glaͤubiger, nicht ganz unberuck⸗ um ſichtigt bleiben. Denn der Nachtheil, den der vielleicht irgendwo befindliche unbekannte Glaͤubiger, bey minder di angſtlichen Formen, leiden könnte, iſt ein vermuthli⸗ cher und ungewiſſer; die vielen und großen Koſien mo der Edictalladungen, die lange Verzögerung, der dadurch— veranlaßte, oft unerſetzbare Verluſt, den Glaͤubiger und ub Gemeinſchuldner erleiden, das ſind gewiſſe und ein⸗ ſl leuchtende Nachtheile, deren Vermeidung auf der v Wagſchale der conſequenten Geſetzgebung mehr Gewicht bünn haben muß, als die Furcht vor dem ungewiſſen Verluſte, 40 welcher irgend einen Unbekannten treffen koͤnnte, der unb vielleicht nicht exiſtirt, vielleicht ſeine Rechte aus unin unbeſonnenheit und Leichtſinn nicht verfolgt, vielleicht bun! auch die Edictalladung nicht einmal zu Geſicht bekommt. n Auch iſt von der andern Seite hier fuͤr den außen⸗ inu gebliebenen Glaͤubiger dadurch geſorgt, daß er ſich bis nnin zur letzten Diſtribution immer noch melden ſoiu kann,(Art. 77.) und nun von den vorher diſtribuirten mhn Summen nichts erhält. tin Daß der Accord nicht eher, als bis nach er⸗ kn folgter Liquidation, geſchehen, alſo dem Bankerot⸗ tirer nicht zu ſtatten kommen darf, weil das Handels⸗ hn gericht dieſem die Beſtaͤtigung derſelben verweigern nit kann, Glrt. 90. III.) iſt ſtren g; aber, zur Vermeidung nnſt betruͤglicher Accorde, ſehr nutzlich, da dieſe nicht Iun ſelten recht eintragliche Speculationen ſchamloſer Betruͤ⸗ i ger, oder Beförderungsmittel der partheyiſchen Beguͤn⸗ kuth ſtigung einzelner Glaͤubiger ſind. Auch iſt man auf dieſe in g Weiſe ſicher, daß nicht vorgeſpiegelten oder ungerechten bhnut ieic⸗ iullett mi nuthli hin douch izn und Uh it⸗ auf d Giniit Jerußt te, de chte m lleicht omnt aufen⸗ ch bis elden tibuirtn ach tt⸗ ankerot⸗ anbels⸗ wigern midun ſſ niht Fi⸗ Fzin i diß recht Einleitung. RRv und unerweislichen Foderungen der Vortheil der Theil⸗ nahme am Accordsquantum zugeſtanden werde. Daß bey der Abſtimmung uͤber den Accord(§. 83. III,) zugleich die Zahl und die Staͤrke der Fode⸗ rungen entſcheidet, iſt meiſterhaft, und beugt zugleich und auf einmal dem unbilligen Uebergewichte einiger we⸗ nigen und der ungerechten Entſcheidung durch die bloße Mehrzahl vieler, oft ganz unbedeutender Glaͤubiger, vor. Menſchlich und mild iſt die Verordnung, daß dem Glaͤubiger und den Seinigen ihre unentbehrlichen Effecten Urt. 93. III,) ausgeliefert und nach mißlungenem Ver⸗ ſuche des Vergleichs(Art. 94. III,) dem des Bankerotts nicht verdaͤchtigen Falliten der nothdürftige Lebensunter⸗ halt aus der Maſſe gereicht werden ſoll. Nach vergeblich verſuchter Guͤte bilden nun die Glaͤubiger eine wahre Gemeinheit, die von den von ihnen erwaͤhlten Definitiv⸗Syndicen(Curatoren) repraͤ⸗ ſentirt wird. Dieß macht nun alle an ſie zu erlaſſende umlaͤufe, wie ſie bey uns, zum unglaublichen Ver⸗ ſchleif der Sachen, gewoͤhnlich ſind, uberfluͤſſig, und giebt der Verwaltung und Repartition der Maſſe Einheit und Unpartheylichkeit. Auch das iſt vorzuͤglich, daß die Glaͤubiger und ihre Bevollmaͤchtigten erforderlichen Falls perſönlich zuſammenkommen. Denn, wie viel leichter kann man ſich muͤndlich, als durch einzelne ſchriftliche Abſtimmungen, verſtaͤndigen! Was die Diſtributionen anlangt: ſo die auf das bewegliche Vermoͤgen perſonlich privi⸗ legirten Glaͤubiger, wenn ihre Foderungen liquid ſind, gar nicht aufden Ausgang des Creditweſens XRVI Einleitung. zu warten, ſondern ſie werden von den erſten einge⸗ gangenen Geldern befriedigt. GQrt. 97. III) Inhaber von Fauſtpfändern werden gar nicht zum Cre⸗ ditweſen gezogen. Man loͤßt die Pfaͤnder, zum Beſten der Maſſe, ein. Hat der Glaͤubiger das Pfand verkauft, Ob er dieß ohne alle Bobachtung rechtlicher Formen fuͤr ſich allein thun duͤrfe? iſt nicht geſagt): ſo bezahlt er das, was uͤber den Betrag der Schuld daraus geloͤßt worden iſt, an die Maſſe. Durch die Abſonderung der hypothekariſchen von der chirographariſchen Maſſe iſt das Befriedigungs⸗ und Diſtributionsgeſchaͤft ſehr erleichtert. Von den Kaufgeldern der Grundſtücke wird der hypothekariſche Glaͤubiger gleich befriedigt und nur der Ueberſchuß zur chirographariſchen Maſſe gegeben. Erlangt er ſeine Befriedigung nicht vollig von den Kaufgeldern: ſo wird er wegen des Ueberſchuſſes, wie bey uns, unter die chi⸗ rographariſchen Glaͤubiger locirt, und kommt, verhaͤlt⸗ nißmaͤßig, nebſt dieſen, zur Perception. Kommt es aber zu Diſtributionen der chirographariſchen Maſſe noch vor Verkauf der Immobilien: ſo concurriren die hypotheka⸗ riſchen Glaͤubiger, nach Verhaͤltniß ihrer Foderungen, mit bey dieſen Diſtributionen, und die hypothekari⸗ ſche Maſſe, die aus dem nachherigen Verkaufe der Immobilien erwaͤchſt, erſtattet das, was die hypotheka⸗ riſchen Glaͤnbiger abſchlaͤglich erhielten, an die Mo⸗ biliarmaſſe. So wird der hypothekariſche Glaͤnbiger aufs ſchnellſte befriedigt, und braucht auf die Entſchei⸗ dung der Locationsanſpruͤche der gemeinen Glaͤnbiger nicht zu warten. Dieß, und daß uͤberhaupt die in ſab zaut hi 6 „ uu ſün mn vi ki inn kü w. utt in i mn irl ui zuhu iuh A n un nn inge⸗ U un ſ m Zehn buinf klicher geſigh: Schud hen bo zungt⸗ Vn eimiſtt tſchuß er ſin ſo wird die chi vchilt tes cht ch bot wothii eungen ekari ufe de woth⸗ die Pl⸗ lubizt Enſhe⸗ litbig t di Einleitung. xxvI Diſtributionen moglichſt beſchleunigt werden, iſt zum Be⸗ ſten des Handels ſehr zweckmäßig, weil ſo das wer⸗ bende Capital baldmoͤglichſt wieder in Thaͤ⸗ tigkeit geſetzt wird. Sehr intereſſant iſt das Capitel uͤber die Rechte der Ehegattin des Gemeinſchuldners. Die wahren Rechte der Ehefrau ſind darin eben ſo ſehr geſichert, als verhuͤtet wird, daß ſie durch Verſchwen⸗ dung und Betrug die Glaͤubiger um das Ihrige bringen helfe. Ein Mißbrauch, der in Frankreich aufs hoͤchſte geſtiegen und eine der Urſachen der dringenden Nothwen⸗ digkeit war, den Handelscoder zu beſchleunigen. Ich kann mich hier nicht enthalten, eine hierher gehoͤrige Stelle aus der Rede des beruͤhmten und S Herrn Dreilhard herzuſetzen: „Wer waren, ſagt er, die Maͤnner, die ſich im „Handel einen großen Ruf erwarben, deren an den äu⸗ „Ferſten Enden der Erde geachtete Unterſchrift ihren Auf⸗ „traͤgen puͤnktlichere Befolgung verſchaffte, als ſich oft „die Regenten ganzer Staaten verſprechen koͤnnen? Pri⸗ „vatmaͤnner waren ſie, deren Anfang ganz gering war; „die aber durch anhaltende Arbeitſamkeit, durch „eine gluͤckliche Faſſungsgabe, durch kluge Benu⸗ „tzung der umſtaͤnde, durch tiefes Nachdenken „uͤber das Weſen ihres Geſchaͤfts; vorzuͤglich aber „durch eine ſich treubleibende Beſcheidenheit „und unerſchuͤtterliche Rechtſchaffenheit es „dahin brachten, daß ſie das Zutrauen aller geſitteten „Voͤlker des Erdkreiſes genoſſen! Gott verhuͤte, daß man „mir zutraue, als glanbte ich, dieſe ſchatzbaren Maͤnner XRvVLII Einleitung. „waͤren ausgeſtorben!— Allein, was ſind dann doch ch „die haͤufigſten Beyſpiele, die wir vor uns ſehen?— bun „Menſchen, die mit empsrendem Leichtſinn in i „ihren Stand treten, die eine mit dem Gefuͤhl des „Beſſern ganz unvereinbare Habſucht zu ih⸗— „rem Gewerbe mitbringen; die Credit zu erlangen hoffen, un „indem ſie unter dem Scheine einer eingebildeten— „Wohlhabenheit ihre wirkliche Vermögensloſigkeit u „verbergen, und ſo ihre Laufbahn damit beginnen, daß ihn „ſie ſich ſelbſt ruiniren, um ſich in den Stand zu— „ſetzen, andre mit ſich ins Elend zu ſtuͤrzen!“ bm Menſchen der letztern Art waren es, die bey ihrer hn Verheirathung ſich zum Empfange großer Mitgiften be⸗ 0 kannten, die ſie nie erhalten hatten; im Ehecontracte der ſuun Frau große Vortheile fuͤr eine Mitgift ausſetzten, die h ſie nie empfangen konnten; von ihrem oder der Glaͤubi⸗ imn ger Vermögen der Frau Grundſtucke kauften oder betruͤg⸗ iih liche Guͤterſonderungen vornahmen, bey welchen der Frau ſun ungeheure Vortheile, auf Koſten der Glaͤubiger, zuge⸗ in ſtanden wurden. jutt Dieſen Maßregeln elender Betruͤger begegnet nun ſoß das vorliegende Geſetz. Das Abſonderungsrecht iſt vor⸗ 3 jr zuͤglich und mit den gehoͤrigen Beſtimmungen und Ein⸗ In ſchraͤnkungen, auf die Grundſtuͤcke eingeſchraͤnkt, ſn welche die Frau noch dazu nicht anders, als mit den r waͤhrend der Ehe darauf aufgenommenen Capitalien, kng zuruͤckerhaͤlt. Ueberhaupt wird man nach den Gruͤnden, iin die dieſe ganze Verordnung an die Hand giebt, von Sei⸗ mn ten der Aeltern und Vormuͤnder junger Maͤdchen kuͤnftig m darauf bedacht ſeyn, daß die Mitgift des Kaufmannes ——— — ₰ Einleitung. xxIR mhh in liegenben Gruͤnden beſtehe, oder auf liegende ſm- Gruͤnde verſichert werde. Bey dieſen allein kann der iini all nicht eintreten, der bey Capitalien ſo oft Statt ihlb6 fand, daß naͤmlich das Vermogen der Ehegattin nichts⸗ i wuͤrdig und unter ihrer eignen Mitwirkung verſchwendet hſin ward, und dann, da es durch ein Vorzugs⸗, und ſtill⸗ ldeten ſchweigendes Unterpfandsrecht gedeckt war, der Frau oſi vom erborgten Gelde wiederbezahlt werden mußte. en, di Dieß kann bey Grundſtuͤcken, wo das Capital ohne ge⸗ mbu richtliche Verlautbarung, weder vermindert, noch ver⸗ than werden kann, nicht geſchehen. uebrigens iſt ihte durch den 11Iten Artikel verhutet, daß nicht truͤglicher ſtn b Weiſe auf den Namen der Frau BGrundſtuͤcke, acte di ſo wie andere Gegenſtaͤnde von erheblichem Werth, an⸗ n die gekauft, oder Schenkungen, Lotteriegewinnſte u. ſ. f. vor⸗ Fub⸗ geſpiegelt werden können. Da das Gegentheil nur auf brig⸗ gefuͤhrten Beweis angenommen wird; ſo iſt wenig⸗ u Fn ſtens dem feinen Betruge vorgebeugt; und der grobe, der in Fertigung falſcher Beweismittel beſtuͤnde, wird, aus Furcht vor Entdeckung und Strafe, ſeltner gewagt. nt un Eben dieß gilt Grt. r4.) von dem Vorwande, daß die v Frau Schulden fuͤr den Mann bezahlt habe. d Ei⸗ Warum uͤberhaupt das Unterpfandsrecht der it Fran wegen des erweislichen Mobiliareinbringens(Art. nit d 115.) auf die liegenden Gruͤnde eingeſchraͤnkt iſt, wiin die der Mann zur Zeit der Verehelichung ſchon rue beſaß; und ſie alſo in Anſehung des eigentlichen Hand⸗ S lungsfonds blos unter die gemeinen Glaͤubiger gehoͤrt; liti warum dieſes Unterpfandsrecht nicht auch auf die nach⸗ nunns her angekauften Grundſtucke erſtreckt ward, davon liegen, — xxx Einleitung. beſonders nach dem Vorhergeſagten, die Gruͤnde klar zu Tage. Auch kann die Ehefrau, die aus Eitelkeit und Eigennutz koſtbares Geraͤthe, Schmuck und dergleichen vom Manne erpreßte(Art. 118.), nicht mehr hoffen, beym Falliment oder Bankerotte dieſen Raub, zum Spott der Glaͤubiger,(wie inſonderheit bey uns unter dem Titel der unſeligen Gerade geſchieht!) aus der Maſſe des ver⸗ ſchuldeten Eheherrn lachend herauszunehmen. Nur das, was ihr von dieſen Gegenſtaͤnden, laut des Ehecontracts, bereits bey Schließung der Ehe, zuſtand, oder, laut kla⸗ rer Urkunden, durch Erbgangsrecht zufiel, darf ſie zuruck⸗ fodern. Ich habe hier die Einwendung hoören muͤſſen, daß auf dieſe Weiſe der junge Kaufmann nicht leicht durch eine reiche Heirath ſein Gluͤck machen, oder doch das Vermoͤgen ſeiner Frau nicht in der Handlung werde be⸗ nutzen koͤnnen, und daß alſo dadurch dem Commerz viele Summen entzogen wuͤrden! Darauf antworte ich: dem jungen Wuͤſtlinge, der unter dem Nahmen Kaufmann nach fremden Reichthuͤ⸗ mern haſcht, mochte freilich die Erlangung ſolcher Beute von nun an etwas ſchwerer werden; aber dafuͤr wird es dem Manne von gutem Rufe, von ſtrenger Ord⸗ nungsliebe, Sparſamkeit und Thaͤtigkeit nicht fehlen, das Zutrauen rechtlicher und wohlhaben⸗ der Familien zu erlangen. Die Frau, die ihm das Ihrige wirklich in ſeinen Handel anvertraut, wird nicht laͤnger ein von dem ſeinigen getrenntes Intereſſe haben, ſondern ſeinen Fleiß durch den ihrigen ermuntern, und wiſſen, daß was ſie ſpart, fuͤr ſie ſelbſt und ihre ſmut hnn tinin dunt uuin n zu M. N hpln un u ninn pun hiuni Kwu huün hat vin ütſt ſin iun . Einleitung. xxR bſun Kinder geſpart ſeyo. Und waren denn vielleicht die uüm Summen, welche Kaufmannsfrauen beym Concurs ihrer beli Ehemaͤnner aus der Maſſe wegnahmen, nicht auch Geld, hofn das dem Handel entzogen wurde? Oder waͤre der befe⸗ nEot ſtigte gute Glaube nicht ein hoͤherer Gewinn fuͤr m Tit den wahren Handel,(ich rede nicht von der wucherlichen ve⸗ Kleinkraͤmerey, die den Namen des Handels uſurpirt), dos, als einige von Kaufleuten erheirathete Mitgiften? itrunt Das vierte Buch von der Handelsgerichts⸗ ut iln barkeit und dem Handelsproceſſe zeigt uns, daß jurick⸗ in Frankreich alle Handelsſachen auch von Handelsge⸗ richten, und, unter Vorbehalt der Appellation, lediglich d von ihnen entſchieden werden ſollen. Dies ſollte in allen bunh handelnden Staaten nachgeahmt werden. Nur der bes Kaufmann ſelbſt oder der Rechtsgelehrte, der die Hand⸗ de he⸗ lung genau und aus eigner Anſicht kennt, kann in vit Handelsſachen mit Einſicht und Erfolg entſcheiden. Dennoch ſehen wir die Inſtruction wichtiger und ver⸗ ſ, d wickelter Handelsproceſſe und kaufmaͤnniſcher Concurſe ihh nicht ſelten in den Haͤnden der unerfahrenſten Stadt⸗ Lun ſchreiber, Gerichtshalter und Amtleute! Nicht in einer itd c einzelnen Handelsſtadt: im ganzen Staate ſollten ord⸗ Handelsſachen blos vor eignen Handelsgerichten erörtert gkeit und entſchieden werden. hubn Der Furcht, daß i in den Handelsgerichten ſi en⸗ nos den Kaufleute nicht Rechtserfahrung genug haben möch⸗ dnit ten, wird dadurch vorgebeugt, daß der Präſident allemal unſt bereits ein richterliches Amt bekleidet haben muß. nin, G.§. 4. B.)(Wiewohl ich nicht lengnen kann, daß ihre der haͤufige Wechſel der Richter(. 9.) mir bebenklich Einleitung. ſcheint.. Die Competenz der Handelsgerichte in An⸗ ſehung der Sachen und Perſonen iſt Art. 18.) ſehr genau beſtimmt, wobey zugleich lobenswerth iſt, daß bey geringfuͤgigen Gegenſtaͤnden(Art. 25.) keine Ap⸗ pellation Statt findet. Die ſchleunige Juſtizpflege, die vermoͤge des in Handelsſachen vorgeſchriebenen ſummariſchen Verfah⸗ rens Statt finden ſoll, kann, wenn ſie zugleich unpar⸗ theyiſch und genau verwaltet wird, dem Credit der Fran⸗ zoͤſiſchen Handlung nicht anders, als vortheilhaft ſeyn. Keinem Sachkenner kann entgehen, daß, bey allen anerkannten und groͤßtentheils ſchon praktiſch bewaͤhrten Vorzuͤgen dieſer Verordnungen, dennoch ſo manche Ge⸗ genſtaͤnde, welche das Handelsrecht betreffen, in dieſem Handelscoder nicht entſchieden ſind. Allein, man erwaͤge hierbey Folgendes: 1) Es ſollten hier nur die einfachſten Rechts⸗ maximen, als bleibende Grundlagen des Handels⸗ rechts aufgeſtellt werden; dagegen aber alle zufaͤllige, der Abaͤnderung und dem Wechſel der Verhaͤltniſſe unterwor⸗ ſene Anordnungen der Regierung beſonders erſcheinen. So werden z. B. uͤber den Handel mit Staatspapieren(rt. 30. 1. B.), uͤber die Loskau⸗ fung der Gefangenen(Art. 80. 2. B.), uͤber die Ge⸗ buͤhren der Agenten des Creditweſens(Art. 48. 3. B.), uͤber die Zahl der Handelsgerichte, die Orte, wo jedes ſeinen Sitz haben ſoll, und die Zahl der Richter in jedem derſelben Art. 1. 2. 3. IV.) u. ſ. w. ſinhn nl⸗ Uhb mui ſuhn Inb ui aut üh iin hann in ſuinn n un ümit ni fünih ize 6 (nmn — hu in t¹) jh eine) moe bei Fufih⸗ h wer⸗ der Fun⸗ t ſyn. beh aln cwihrin uche be⸗ n dieſn Rechtt⸗ hu m onders l mit f 6 u( erichte hi zij 1.ſ. Einleitung. xxxI noch eigne Reglements erſcheinen; wie denn auch uͤber das geſammte Douanen⸗ unb Zollweſen, über die Organiſation der Commerzkammern und aͤhnliche Gegenſtaͤnde bereits beſondere n vorhanden ſind. 2) Das Handelsgeſetzbuch verweiſt an mehrern Orten auf Policeyverordnungen und auf Ver⸗ fuͤgungen der Police correctionnelle, für welche man im Code de Police kuͤnftig die Normen finden wird. 3) Bey der jetzigen Verwirrung im Seehan⸗ del, bey der Zerruttung aller Verfaſſung, bey der Ver⸗ leugnung aller Grundſaͤtze des Seerechts und der Frey⸗ heit der Meere ließ ſich an keinen praktiſch ausfuͤhrba⸗ ren code maritime denken. Wir haben ihn aber gewiß von dem nie unthaͤtig ruhenden Geiſte Napolleons, gleich nach dem allgemeinen Frieden, zu erwarten. Bis dahin gelten in Frankreich die aufs Voölkerſeerecht Bezug habenden und damit zuſammenhaͤngenden Anordnungen der alten ordonnance maritime und einige neue Modi⸗ ficationen derſelben. 4) Mehrere Materien ſind bereits in Napoleons Civilgeſetzbuche und der buͤrgerlichen Gerichts⸗ ordnung(code de procédure) abgehandelt. In letzterer iſt, unter andern, der ganze ſummariſche Proceß, wie er in den Handelsgerichten(S. 34. 4. B.) Statt finden ſoll, vorgeſchrieben. Ueber noch andere Materien wird der zu erwartende code criminel entſcheiden. 5) Es iſt bekannt, daß, nach dem vierten Arti⸗ tel des Napolevniſchen eachs, dem richter⸗ Vandet„Geſetzbuch. 1 Einleitung. lichen Ermeſſen ein großer Umfang gegeben iſt. Vergeblich, auf immer vergeblich wuͤrde das Beſtreben ſeyn, die Geſetze in eine Caſuiſtik verwandeln zu wollen, welche dem Richter alles Nachdenken erſpare und ihn zur Maſchine umſchaffe. Iſt das Geſetz klar, iſt es auf unzweydeutige Grundſaͤtze gebaut, ſind widernatuͤrliche, oder blos willkuͤhrliche, auf blindem Herkommen beruhende Formen aus demſelben verbannt: dann wird ſchon eine große Maſſe zweifelhafter Rechts⸗ fragen vermieden werden. In Anſechung der ſich dann noch darbietenden wird die Einſicht des Richters in die Natur der Rechtsverhaͤltniſſe, verbunden mit der klaren und lebendigen Einſicht in die Natur des jedesmal vorliegenden Falles, ſicherer und leichter zum Zwecke fuͤhren, als die undankbare Bemuͤ⸗ hung unerleuchteter Geſetzgeber, alle denkbare Rechtsfaͤlle vorausſehen und beſtimmen zu wollen. Denn, da es nicht fehlen kann, daß der Faͤlle ſich taͤglich neue, auf tauſendfache Art verſchiedene, bilden muͤſſen, ſo beduͤrfte es fuͤr dieſe abermals neuer Geſetzformeln, die noch dazu immer um ſo unanwendbarer werden muͤßten, je ſpecieller ſie waͤren; weil nicht ſelten der geringſte fehlende oder hinzukommende Umſtand das ganze Rechtsverhaͤltniß aͤndert, alſo die Anwendbarkeit eines blos nach Umſtaͤn⸗ den, und nicht nach Grundſaͤtzen,— Ge⸗ ſetzes aufhebt. Freylich kann es nicht fchlen, daß bey der anwtr⸗ dung dieſes Geſetzbuches, beſonders in Anſehung der neuen Formen der Fallitenordnung, ſo manche zwei⸗ felhafte Fragen entſtehen, ſo manche geſetzliche zlu lu, W * ünih ſu iun w u w oh tn bim i uns E in nſitn mam ſieit i vn ſt, m utu viW Mh w jien niui hu ulini in n iil⸗ h ufi Wn ſ Piſtt an n erſun ſtz klar, ath ſih ſ hinden wnt ir Reht ſch dam ks in die mit de ur de ter un Veni⸗ ectifile dG uu, if ſhift woch ſeilt ne ebt uchili nſtn fin b⸗ Invn Inſhu ſejwe⸗ ſetliqt Einleitung.— Erlaͤuterungen ſich nothwendig machen werden; allein, dann haben wir §) auch zum gegenwaͤrtigen code de commerce eben ſo gewiß Supplemente zu erwarten, als naͤch⸗ ſtens zum code civil und zum code de procédure erſcheinen; da dann ohne Zweifel auch uͤber manche Handelsrechtsmaterien geſetzliche Beſtimmungen erfol⸗ gen werden, uͤber die man im Handelsgeſetzbuche jetzt noch keine Belehrung findet, als; von Avisbriefen beſonders in Wechſelſachen; vom Wechſelarreſt; von der Wirkung der gerichtlichen Depoſition der Wechſelſumme und den Faͤllen, in welchen ſie zuloͤßlich, oder verwerflich iſt; von der Prolongation traſſirter und eigener Wech ſel und ihren Wir⸗ kungen und Formen; von Handelsaſſignatio⸗ nen; von der Sequeſtration der Handlung oder Fabrik eines Falliten, zum Beſten der Glaͤubiger, welche letztere ſo oft dem uͤbereilten Verkaufe vorzuziehen iſt, und nicht ſelten den Glaͤubigern ein Betraͤchtliches rettet u. ſ. w. Allein, man darf nicht glauben, daß, weil das neue Handelsgeſetzbuch dieſer Gegenſtaͤnde nicht gedenkt, deshalb in Anſehung ihrer kein Geſetz vorhan⸗ den, ſondern Alles der Willkuͤhr der Richter oder Con⸗ trahenten uͤberlaſſen ſey. Denn, 6) man leſe nur mit Bedacht, was im Publi⸗ cationsgeſetze(S. 301. Art. 2.) weislich und be⸗ ſtimmt angeordnet iſt:„Alle alte Geſetze, die „ſolche Gegenſtaͤnde des Handelsrechts be⸗ „treffen, uͤber welche im gegenwaͤrtigen „Geſetzbuche entſchieden iſt, ſind vom xten xxRv1 Einleitung. „Januar des 1808ten Jahres an abge⸗ „ſch afft.“ Alſo ſind in Anſehung aller Materien des Handelsrechts, uͤber welche in gegenwaͤrti⸗ gem Geſetzbuche nicht entſchieden iſt, die alten Geſetze auch nicht abgeſchafft; ſondern es geht dießfalls noch immer nach den alten Geſetzen und den bisherigen Handelsuſanzen, welche in dieſer Hinſicht dem Handelscoder zum ſubſidiariſchen Rechte dienen. und ſo bleibt dann dieſes Handelsgeſetzbuch ein der Leitung des großen Geiſtes, der es veranlaßte und ſanctionirte, wuͤrdiges Werk, das den Charakter ſeines Urhebers: Einfachheit, mit Geiſt und Kraft vereinigt, darſtellt. Noch erlaube man mir einige Worte, in Anſechung nachſtehender Ueberſetzung, hinzuzufuͤgen. Ich habe geglaubt, daß darin, ohne ſclaviſche Nach⸗ bildung des Buchſtabens des Originals, der Sinn deſſelben möglichſt tren ausgedruͤckt, und dabey von den Worten des Geſetzes nur im unvermeidlichen Falle, durch Umſchreibungen abgewichen werden muͤſſe, durch welche, zumal wegen der gedraͤngten Kuͤrze des Styls, leicht der Sinn ſchwankend, oder gar irrig aus⸗ gedruͤckt worden ſeyn wuͤrde. Dabey aber habe ich die deutſche Conſtruction, der franzsſiſch⸗deut⸗ ſchen vorgezogen. Bey der Wahl der juriſtiſchen Kunſtworte habe ich Alles der Verſtaͤndlichkeit und Beſtimmt⸗ t ujn mw Pofü yu lu nuſn ün v jn e ſ Rhul vij ktnmu wſalt iin l ſeni iht, w m ha Piſl h iß ui mhn ihh iſ uu Khin hn Einleitung. RRxRVir w heit aufopfern zu müſſen geglaubt. Die neueſte 3 Deutſchheit, die jedes aus einer fremden Sprache her⸗ win i kommende Kunſtwort verſchmaͤht, bedarf nicht ſelten eines uwin Ueberſetzers, um Deutſchen verſtaͤndlich zu werden. i Wo indeß ein deutſches Wort die Sache eben ſo klar, un. und noch klarer, ausdruͤckt, da habe ich mich der aus⸗ kiſthen laͤndiſchen Ausdruͤcke ganz enthalten zu muͤſſen geglaubt, u und den fremden Ausdruck in einer Parentheſe beygefügt. tſouin Lieber wollten wir doch unſte gute deutſche Mutter⸗ ſprache ganz vergeſſen, als ſie zu einem barbariſchen töuch u Gemiſch deutſcher und auslaͤndiſcher Woͤrter umſchaffen. veranlaßt Die Handels⸗ und Schifferſprache habe ich Gum nur da, wo das Original darauf hinwies, gewaͤhlt. Ktuf. Der Geſetzgeber muß anders ſprechen, als der Contoriſt oder Steuermann; denn er muß nicht blos dieſen, ſon⸗ dern, ſoviel als möglich iſt, der ganzen Nation verſtaͤnd⸗ Mhu lich ſeyn. Uebrigens hat ſich die hohere kaufmaͤnniſche Sprache in Deutſchland gar ſehr verfeinert und gerei⸗ che Mach⸗ nigt, und man kann in kaufmaͤnniſchen Angelegenheiten u Ein von Handelsgeſellſchaftern, Rechnungen, ym WVechſelbuͤrgſchaft u. ſ. w. ſprechen, lohne den hen Filh Tadel des feinern Kaufmanns deshalb fuͤrchten zu n miſt muͤſſen, weil man nicht von Compagnons, Contos, Hih und Aval redete. inig Auch das Franzoͤſiſche Original hat die Franzöſi⸗ ih ſchen Schiffsausdruͤcke nur im unentbehrlichen Falle ſu gebraucht, und es iſt daher die deutſche Schifferſprache in dieſer Ueberſetzung nur ſo weit treulich beobachtet, als ortt hü es die Beſtimmtheit erfoderlich machte und der ge⸗ finn wohnliche Ausdruck zweydeutig geweſen ſeyn wuͤrde. —— XRxvxII E inleitung. Die Ausdruͤcke indoſſiren und giriren ſind als gleichbedeutend gebraucht, weil die meiſten deutſchen Wechſelordnungen den deshalb von— gemachten Unterſchied nicht beobachten. Zur Erlaͤuterung mancher Ausdruͤcke habe ich in den Noten kurze Worterklaͤrungen, oder auch hin und wieder dem Texte die Citate erklaͤrender Parallelſtellen des Napoleoniſchen Civilgeſetzbuchs, oder der buͤrgerlichen Gerichtsordnung beygefuͤgt. Die Druckfehler und Irrthuͤmer, die bey gegenwaͤrti⸗ gem Abdrucke noch nicht alle verbeſſert werden konnten, bitte ich, nach Maasgabe des gegenuͤber ſtehenden Verzeich⸗ niſſes, zu verbeſſern. Jeden Sprach⸗ und Sachkenner erſuche ich, mir entdeckte Fehler gutigſt anzuzeigen, weil ich meiner Arbeit die Vollendung zu geben wuͤnſche, welche die Wichtigkeit des Geenſtandes erheiſcht. hum 6 9 - 6* —— h— ℳ 61 „——1 — —1 vz -)— -1—1 -— —— —¹) — „n- —M— —n- —)— ni1 —————————— e——————— titen ſih in win gmhn Verbeſſerungen und Druckfehler. hin m uliſteln Einleitung Seite xxv. Zeile 10. von oben ſtatt: Gläubiger leſe man Gemeinſchuldner bin S. 39 8. 3 von unten ſtatt; ſo wird der, ließ ſo kann ſich der wche un wird der, ließs — 43— 3 von ünten ſi. paginirtes, l. foliirtes — 43— 3 v unt. Art. 107. ſt. Rehdern, l. Eignern der Fluß⸗ § ſchiffe gehwäl— 67— 3 von unten Art. 163. ſt. Bezogene, l. Acceptant hit— 81— 3 von oben ſt. angegebene Vermuthung, l. angege⸗ inten, bitt nen e Perih——— 6 von unten ſi. der deshalb in Anſpruch genommene, l. der angebliche — 88— 14 von unten ſt. durch jene, l. an jenen ——— 12 von unten ſt. in demſelben Paragraphen, l. unter ich, mi jeder vorſtehenden einzelnen Nummer — 87— 3 von oben ſt. in dem zten, L. in dem iten, 3ten. iner Achit— 91— 14 von oben Art. 8. ſt. geltend gemacht l. gelöſcht Viht i— 106 Z. 8 von unten ſt. contribuer, l. äe contribuer .— 107— 1 von unten Art. 45 ſt ausladen, 1. ausbeſſern — 106— 13 von oben ſt. la charge, 1. décharse — 143— 3 von unten ſt. wie andere Handelspapiere, l. wie beh andern Handelspapieren ——— 8 von unten ſt. auf. l. an — 149— 14 von unten Art. 137. ſt. angelaufen, l. blos(mit Dauen) feſtgemacht— — 187 Der Anfang des 154 Art. muß lauten: Iſ in Friedenszeiten eine Srhöhung der Prämie 5 171— 12 von oben Art. 185. ſt. mit Gefahr für die Verſiche⸗ rer verbundenen Ereigniſſen, l. Ereigniſſen, bey weichen die Verſicherer für die Gefahrzu haften haben — 173— 12 von oben Art. 190. ſt. bewirkt, l. andeutet — 173— 3 von unten Art. 192. ſt. der Waaren, l. der gebor⸗ genen Waaren 178 14 von oben ſt. zur Caution, l. des Caventen 207— 13 von unten, ſt. nachſtehenden, l. vorſtehenden 229— 6 von oben ſt. erfolgt blos auf l. erfolgt auf 249— 5 von oben ſt. chirographariſchen, l. hypo thekari⸗ 237 letzte Zeile Art. 127. ſi. die hierzu nöthigen Aufſätze zu fer⸗ tigen, l. das Nothige dabey zu verrichten — 267 3. 13 von oben ſi. unterſcheiden, 1. entſcheiden pt AB xs TLTvRRs, TITRRs ErT cRaprrTRxEs. — 8 LIVRE pPREMIER. „ Page kihnk Trr. PnEMrxn. Des Commergans zuh Prr. rr. Des Fives de Commero⸗ 5 Mn Tr, De Scite kin Seetion premidre. Pes diverses Soeiõtẽs,* et enm Rsle 10 Sect. I. Des Contestations entre Associés, et in de la manière de les décider zut Trr. 1v. Des S6parations de biens⸗ 24 ſin Trr. v. Des Bourses de commerce, Agens de m chänge bt Courtier⸗ 50 lin Section premidre. Des Bourses de Commerce 30 zn Sect. 1r. Des Agens de change et Courtiers. 32 Pr. pt. Pe Commissionnaires 38 6ehſt Section Premibre. Des Commissionnaires Eif 38 Ssct. r1. Des Commissionnaires pour les trans- 2 z Ports par teixre et par eam„ 40 i Sect. IIr. Du Foi 44* Trr. vII. Des Achats et Ne 46 zu Trr. vIm. De la Lettre de change, du Billet à unt ordre et de la Fe 48 Section premidre. De la Lettre de change 48 ei §. 1. De la forme de la Lettre de change 48 S. II. De la Provision. 1 S. III. De l'Acceptation 11 5. 1w. De l'Acceptation pPar intervention 4 1n §. v. De IEchéance. 1 ——————— REs. e Inhaltsanzeige. Erſtes Buch. Vom Handel uͤberhaupt. Erſter Titel. Von Kaufleuten„ Zweyter Titel. Von Handlungsbuͤchern„ Dritter Titel. Von Handelsgeſellſchaften. Erſter Abſchnitt. Von den verſchiedenen Han⸗ delsgeſellſchaften und ihrer Einrichtung. Zweyter Abſchnitt. Von Stteitigkeiten un⸗ ter Handelsgeſellſchaftern und der Art die⸗ ſelben zu entſcheiden Vierter Titel. Von der Guͤterſonderung. Fuͤnfter Titel. Von Handelsboͤrſen, agenten und Maͤklern„. Erſter Abſchnitt. Von Handelsborſen Zweyter Abſchnitt. Von Wechſelagenten und Sechſter Titel. Von Commiſſionairen„ Erſter Abſchnitt. Von Euwiiſekaiten uͤber⸗ haupt. Zweyter Abſchnitt. Von den Cpminiſſntiten fuͤr den Guͤtertransport zu Waſſer und zu Lande Dritter Abſchnitt. Von Fuhrleuten Siebenter TDitel. Von Kaͤufen und Verkaͤufen Ach ter Titel. Von Wechſelbriefen und deren Ver⸗ heung Erſter Abſchnitt. Von Wechſelbriefen.„ S. I. Von der Form des Wechſelbriefes §. II. Von der Deckung der Tratte„ §. III. Von der Acceptation. — ——*— 41 45 47 49 49 49 51 51 S. WV. Von der Acceptation durch onor) 33 5. V. Pe i RI.11 F. vI. De l'Endossement„ F. vrr. De la Solidarité §. vrrI. De I'Aval„ F. Ix. Du Paiement 5 §. X. Du Paiement par intervention. §. X1. Des droits et des devoirs du Porteur §. xIr. Des Protets F. xrrr. Du Rechange Sect. 11. Du Pillet à ordre Sect. 1I1. TrrRE pRREMIER. Des Mavires PTrr. Trv. Trv. TrT. v Prx. TL. Trv. Trv. TrT. SSct. 11. Sect. 11I. PTrr. Trr. Tw. Trv. Table des Livres, Titres et Chapitres. De la Prescription LeRVR E hens de mer De la Saisie et Vente des MNavires IT. I I. et autres Bãti- II. Des Propriétaires de Navires„ IV⸗ Du Capitaine telots et Gens de PEquipage VI. Des Chartes- parties, Molissemens VII. VIII. IX. X. Sect. r. Du Connaissement„. Du Fret ou MNolis„ Des Contrats à la Grosse Des Assurances. XI. XII. . XIV. Du Bhithnent 1 Des Avaries. Du Jet et de la cMniuon Des presoriptions Fins de non-recevcir„. ⸗ * „ — * . . De I'Engagement et des loyers des Ma- Affrétemens ou Des Obligations de lan et de ⸗ 90 100 102 114 124 128 130 142 160 158 168 180 186 194 ut U. V zy i 1 hiu ſun wuun ii ub ditit un ü juui beje M bitun ni zuki kil a zueh lin diln bijfterz zriſfth duy⸗ jnn emn linun es. Inhaltsanzeige. xLIII g. VII. Von der ſolidariſchen(Wechſel⸗) Ver⸗ z tisdihi g. VIII. Von der Wechſelburgſchaft(Aval) 39 . IX. Von der Wechſelzahlung 59 —. X. Von der Zahlung durch Intervention(per onor) 63 ri g. XI. Von den Rechten und Pflichten des Briefs⸗ g. XII. Von Proteſteen„ 23 F. XIII. Vom Ruck⸗ oder Gegenwechſel 75 3 Zwepter Abſchnitt. Von eigenen Wechſeln 79 Dritter Abſchnitt. Von der Wechſelverlährung 31 Zweytes Buch. . Vom Seehandel. Erſter Titel. Von Schiffen und andern Seefahr⸗ zeugen Zweyter Titel. Von der Beſchlagnehmung und dem(gerichtlichen) Verkaufe eines Schiffes 091 Dritter Titel. Von den Schiffseignern(Rehdern)„101 Mr Vierter Titel. Vom Schiffscapitain(Schiffer) 103 1 Fuͤnfter Ditel. Von der Annahme und Heuer der Matroſen und der Schiffsmannſchaft„115 Sechſter Titel. Von Chartepartien, Schiffsfracht⸗ u vertraͤgen oder Roliſſements 125 Siebenter TDitel. Vom Connoſſement 129 Achter Titel. Von Schiffsfracht oder Nolis„131 Neunter Titel. Von der Bodmerey 143 6 Zehnter Titel. Von Seeverſicherungen(Aſſecuranzen) 157 Erſter Abſchnitt. Vom Aſſecuranzvertrage, z deſſen Form und Gegenſtande 151 n Zweyter Abſchnitt. Von den Verbindlich⸗ keiten des Verſicherers und des Verſicherten 159 n Dritter Abſchnitt. Vom Abſtande 169 1 Eilfter Ditel. Von Havereyen 131 „ Zwoͤlfter Titel. Vom Seewurfe und der Repartition 187 Dreyzehnter Titel. Von der Verjaͤhrung(im 1 Vierzehnter Titel. Von unzulaͤſſigen Klagen„197 — LIv Table des Livres, Titres et Chapitres. Page zu Des Faillites et des Banqueroutes„„ 2c0 Pispoitions 200 un Trrnn rRRramn. De la Faillite 2o in ku Chapitre 1. De l'Overture de la Faillite„ 200 iis1 Ghap. Ir. De TApposition des Scellés 2 z Chap. Mr. De la Momination du Juge- com- dun missaire ot des Agens de Ia Faillite 206 5 Chap. 1v. Des Fonctions prẽalables des Agens, et ſnn des premidres dispositions à Pẽgard du Failli 210 iun Chap. v. Du Pilan ki 3 3 8 hnu Chap. vI. Des Syndics provisoires 21 ſuftzz Section premidre. De la nomination des tihitt i Syndics proviscires 6 Sect. 11. De la cessation des fonetions des Agens a318 itn Sect I. Des indemnités pour les Agens„220 wnn Chap. vrr. Des Opérations des Syndies provisoires 220 Section premidre. De la Levée des Scel- kihn es pr d ⸗ Sect. It. De la Vente des Marchandises et w. Meubles, et des Recouvremens 224 1 Sect. I. Des Actes conservatoires 226 i Sect. 1v. De la Vérification des Créances. 228 him d Ghap. vIII. Des Syndics dsſinitifs et de zunn in in Section premikre. De T'Assemblée des Créanciers dont les créances sont véri- ezie büt in Sect. m. Du Concordat 236 jun kig 20 200 200 214 26 216 220 Ies 20 20 4 236 Inhaltsanzeige. Xv Drittes Buch. Vom Falliment und Bankerott. Seite Khgemeine Perſun Erſter Titel. Vom Falliment„ Erſtes Kapitel. Von der Eröffuung des Eredit⸗ weſeus 201 Zweytes Kapitel Von der Verſiegelung 205 Drittes Kapitel. Von Ernennung des Ge⸗ richtscommiſſars und der Geſchaͤftsfuͤhrer(Agen⸗ ten) des Creditweſens Viertes Kapitel. Von den vorlinfigen Ver⸗ richiungen der Agenten, und den erſten in Ruͤckſicht des Gemeinſchuldners zu Verfuͤgungen... Fuͤnftes Kapitel. Von der Bilanz Sechſtes Kapitel. Von den proviſoriſchen Cu⸗ rathren S7 Erſter Abſchnitt. Von der Ernennung der yro⸗ viſoriſchen Curatoren(Syndicen).. 17 Zweyter Abſchnitt. Vom Abtreten der Agenten 219 Dritter Abſchnitt. Von den Gebuͤhren der Aenten Siebentes Kapitel. Von den Geſchaͤften der proviſoriſchen Curatoren(Syndicen)„ 221 Erſter Abſchnitt. Von der Entſiegelung und dem Inventarium 227 Zweyter Abſchnitt. Vom Verkauf der Waa⸗ ren, Mobilien und Beytreibung der außen⸗ ſtehenden Schulden„„ 225 Dritter Abſchnitt. Von den zu Erhaltung der Maſſe zu ergreifenden Maßregeln„227 Vierter Abſchnitt. Von der Eroͤrterung der Richtigkeit der Schuldfoderungen„229 Achtes Kapitel. Von den Definitivcuratoren und ihren Geſchaͤften. 335 Erſter Abſchnitt. Von der Verſammlung der Glaͤubiger, deren Foderungen richtig befunden und beſchworen ſind Zwepter Vom Accord xIvI Table des Livres, Titres et Chapitres. Sect. III. De l'Union des Créanciers Chap. 1x. Des différentes espdces de Créan- ciers et de leurs Droits en cas de Faillite. Section premidre. Dispositions générales Sect. 1I. Des Droits des Créanciers hypothscaires, Sect. III. Des Droits des Femmes„ Chap. x. De la répartition entre les Créan- ciers, et de la liquidation du Mobilier. Chap. XI. Du Mode de Vente des Immeu- Trv. 11. De la Cession des Biens Prr. 1II. De la Revendication Trr. rv. Des Banqueroutes Chapitre premier. De la Banqueroute simple Chap. r1. De la Banqueroute frauduleuse.. Chap. Irr. De l'Administration des Biens en cas de Banqueroute„. Trr. v. De la RChabilitation LI R E„y. De la Juridiction commerciale„ Trrnz PapnMn. De T'Organisation des Tribu- nux de Commerts Trr. 11. De la Compétence des Tribunaux de Trw. 1m. De la forme de procéder devant les Tribunaux de Commerce„ TIr. 1w. De la forme de procéder les Paur d ppel Lor portant kixation de l'epoque Alaquelle le Code de Commerce sera esécutéẽ —.———— Page 20 242 242 246 248 264 258 263 262 266 266 270 274 276 282 282 253 294 296 300 Rtel hl gnu hin hiult t nri Niut ſun zehns⸗ jnu ſil lu h nkit mub hiu liu mn). ſmnkin hie lui zuhn k hit h N jiho ſh ha6 te kil ln huntt n driiinti bienn ii inbin Inhaltsanzeige. x1. v1x Seite 6* Dritter Abſchnitt. Von der Vereinigung der Slne i 1 Neuntes Kapitel. Von den verſchiedenen Claſ⸗ l 4 ſen der Glaͤubiger und ihren Rechten beym Creditweſen„ e, 2 ½ Erſter Abſchnitt. Allgemeine Lerfügungen 243 ½ Zweyter Abſchnitt. Von den Rechten der hypo⸗ thekariſchen Glaͤubiger.. Dritter Abſchnitt. Von den Rechten der Ehe⸗ e ſann 3 249 Zehntes Kapiter. Von der Diſtribution und 4 Berechnung des Mobiliarvermoͤgens„255 Eilftes Kapitel. Vom Verkaufe der unbeweg⸗ lichen Guter des Gemeinſchnldners„259 2062 Zweyter Ditel. Von der Abtretung des Vermdo⸗ 466 gens an die Glaͤubiger(cessio bonorum) 259 326 Dritter Titel. Von der Zurücnahme(Vindi⸗ Vierter Titel. Von Bankerotten 267 Erſtes Kapitel. Vom einfachen Vankerott 267 Zweytes Kapitel. Vom betruͤgeriſchen Bankerott 271 Drittes Kapitel. Von der Verwaltung der 6 Maſſe bey eingetretenem Bankerotte„275 Fuͤnfter Titel. Von der Wiedereinſetzung(des Falliten) in den vorigen Stand 277 Viertes Buch. 3 Von der Gerichtsbarkeit in Handelsſachen. Erſter Titel. Von der Organiſation der Han⸗ delsgerichte.. 3 Zweyter Titel. Von der Competenz der Han⸗ delsgerichte„ 289 Dritter Titel. Vom handelsgerichtlichen Verfahren 295 Vierter Titel. Vom Verfahren(in Handels⸗ ſachen) vor den Appellations⸗Gerichten 297 Geſetz zur Beſtimmung des Zeitpunktes, in welchem das Handelsgeſetzbuch verbindliche Kraft erlangen ſoll 301 „5 8 4 g—— — *——— 6 cohp DR coMMRRch. Handels⸗Geſeßbuch. Handels⸗Geſetzbuch. A LIVRE PRE M I E R. TITRE Ter. Pes GCommergans ———————— Art. I. 8 0 N T commergans ceux qui exercent des actes de commerce, et en font leur profession habituelle. 2. Tout mineur émancipé, de l'un et de l'autre sexe, àgé de dix- huit ans aocomplis, qui voudra profiter de la faculté que lui accorde l'art. 437 du Code Napoléon, de faire le commerce, ne pourra en commencer les opérations, ni étre réputé ma- jeur, quant aus engagemens pär lui contractés pour faits de commerce, 10 sil wa été préalablement au- torisé par son père ou par 85 mere, en cas de décks, interdiction ou absence du pbré, ou, à défaut du N pere et de la mère, Par une dclibération du conseil de famille, homologuée par le tribunal civil; 20 si, en outre, l'acte d'autorisation n'a été enregistré et 1 afiché au tribunal de commerce du lieu ou le mi- neur veut établir son domicile. lu1. vhſi ¹ zn lai uim MM ihn we h Giu wo, 9 nhu nhhn khiih uſn iu W juin in n bun 6—n i exercent prolesi de Jaute ui vouin n. 487 du ne pon nyut m nactes yut hement u 16 de deck dehnt n con cni;*⸗ 1 enrecint oi b Erſtes Buch. Vom Handel uͤberhaupt. - Erſter Titel. Bon Fanfleneſ * Kaufmann iſt, wer Handelsgeſchaͤfte treibt, und daraus ſeinen gewoͤhnlichen Beruf macht. 2. Jeder aus der aͤlterlichen oder vormundſchaftlichen Gewalt entlaſſene Emancipirte) Minderjaͤhrige des einen, oder des andern Geſchlechts, der, nach voͤllig zuruͤckgelegtem achtzehnten Jahre, von dem ihm in Napoleons Civilgeſetz⸗ buche Artik. 487. ertheilten Befugniß, Handel zu treiben, Gebrauch machen will, kann hierzu nicht eher ſchreiten, noch, in Ruͤckſicht auf die durch Handelsgeſchaͤfte eingegan⸗ genen Verbindlichkeiten, fuͤr muͤndig geachtet werden, bevor er nicht 1) von ſeinem Vater; oder, dafern dieſer geſtor⸗ ben, der buͤrgerlichen Rechte beraubt, oder abweſend wäre, von ſeiner Mutter; oder, in Ermangelung beyder, durch ein von dem buͤrgerlichen Gerichtshofe beſtatigtes Gutachten des Familienrathes*), zu dieſem Schritte foͤrmliche Erlaub⸗ niß erhalten hat; und wenn nicht 2) noch uͤberdieß der deshalb ausgeſtellte Erlaubnißſchein bey dem Handelsge⸗ richte des Ortes, wo der Minderjaͤhrige ſich niederlaſſen will, eingezeichnet und offentlich angeſchlagen worden iſt. * S.§. 407— 416. des Napot. Civilgeſepb. A2 4 L. I. T. I. Des Commergans. 3. La disposition de Particle pròcedent est ap- plicable aux mineurs méme non commergans à l'égard de tous les faits qui sont déclarés faits de commerce par les dispositions des articles 18 et 19 du titre 2 du livre IV. 4. La femme ne peut étre marchande publique sans le consentement de son mari. §. La femme, si elle est marchande publique, peut, sans'autorisation de son mari, s'obliger pour ce qui concerne son negoce; et audit cas, elle obli- ge aussi son mari, s'il y a communauté entre eux. Elle n'est pas réputée marchande publique, si elle ne fait que détailler les marchandises du com- merce de son mari; elle n'est réputée telle que lors- qu'elle fait un commerce séparéè. 6. Les mineurs marchands, autorisés comme il est dit ci-dessus, peuvent engager et leurs immeubles. Ils peuvent méme les mais en suivant les formalités precrites par les articles 457 et sui- vans du Code Napoleon. 7. Les femmes marchandes publiques peuvent egalement engager, hypothéquer et aliéner leurs im- meubles. Toutefois leurs biens stipules dotaus, quand elles sont marices sous le régime dotal, ne peuvent étre hypothéqués ni aliénés que dans les cas déter- minés et avec les formes réglées par le Code Na- poléon. i 32 ei P ln mu Unu jui % ni jj Bf im ſi iuß bu h unlyin ſtin un ſin izin ſn bnin kuai tin di lun kihun ſta bich die. 7 liii j uln in Kch u mütin um i nhn 2 im lent et n ilin d econnem du tin e ſhiue le yle, lger ele obl tre eux. bique, i du conr que lon. comne i oheue en suinm au s pemert leurs im m M ne yeu e Cole ——— g 2.—* F* 5„— 18 Buch. rr Titel. Von Kaufleuten. 5 3. Die Verfuͤgung des vorſtehenden Artikels iſt ſelbſt auf Minderjährige, die keine Kaufleute ſind, in Anſehung aller derjenigen Geſchaͤfte anwendbar, welche, vermoͤge des i8ten und 109ten Artikels des 1I. Litels im IW. Buche für Handelsgeſchaͤfte erklaͤrt ſind. 4. Ohne Einwilligung ihres Mannes, kann eine Ehe⸗ frau nicht oͤffentlich Handel treiben. 5. Die Frau, die offentlich Handel treibt, kann, ohne Zuſtimmung ihres Mannes, in dem, was ihr Geſchaͤft be⸗ trift, Verbindlichkeiten eingehen, ja ſie verpflichtet dadurch, in dieſem Falle, zugleich ihren Mann, dafern die Guͤter⸗ Gemeinſchaft zwiſchen ihnen Statt findet. Eine Ehefrau, die bloß Handelswaaren ihres Man⸗ nes im Einzelnen verkauft, iſt nicht als Handelsfrau zu be⸗ trachten, ſondern das Letztere iſt nur dann der Fall, wenn ſie einen abgeſonderten Handel fuͤhrt. 6. Minderjaͤhrige, die unter den obigen Beſtimmun⸗ gen zur Betreibung des Handels zugelaſſen ſind, koͤnnen ihre unbeweglichen Guͤter verpfanden und zur einſetzen*). Sie koͤnnen dieſelben ſogar veräußern; nur muͤſſen dabey die im 437. und folgenden Artikeln des Napoleonei⸗ ſchen Geſetzbuchs vprgſchriebenen Foͤrmlichkeiten werden. . 9effentlich Handel treibende Ehefrauen eznnen gleichfalls ihre unbeweglichen Guͤter verpfaͤnden, zur Hy⸗ pothek einſetzen und veraͤußern. Hat jedoch eine Frau ihrem Manne ein Vermoͤgen zu⸗ gebracht, von welchem ihm der Nießbrauch zuſteht, ſo koͤnnen dergleichen zum Brautſchatz gehoͤrige Guͤter nicht verpfändet oder veraͤußert werden, als in den durch Na⸗ poleons I. Geſetzbuch beſtimmten Faͤllen, und unter den dort angegebenen Formlichkeiten. *) Wie die Verpfändung und Verhypotzecirung der S nach Franzöſiſchem Rechte verſchieden ſey, lehrt das Napot. Geſetzb.§. 2072. 2033— 2091. verglichen mit 5. 3114 ff. X 6 L. I. T. II. Des Livres de commerce. tu * TITRE II., Des Livres de commerce. 8. Tout commergant est tenu d'avoir un livre- 4 journal qui présente; jour par jour, ses dettes actives 2 et passives, les opérations de son commerce, ses négotiations, acceptations ou endossemens d'effets, et ſm genéralement tout ce qu'il regoit et paye, à quelque uz, titre que ce soit; et qui énonce, mois par mois, les mfb sommes employces à la depense de sa maison; le tout indépendamment des autres livres usités dans le int commerce, mais qui ne sont pas indispensables. zuh Il est tenu de mettre en liasse les lettres missi⸗ bim ves qu'il regoit, et de copier sur un registre celles mußij qu'il envoie. wunb 9. I est tenu de faire, tous les ans, sous seing privé, un inventaire de ses effets mobiliers et im- unin mobiliers, et de ses dettes actives et passives, et de Etun le copier, année par année, sur un registre spécial iſn de à ce destiné. 1 10. Le livre·journal et le livre des inyentaires 9 seront paraphès. 3 Le livre de copies de lettres ne sera pas sou- nm mis à cette formalité. u Tous seront tenus par ordre de dates, sans Kn, u plancs, lacunes; ni transports en marge. mwli 11. Les livres dont la tenue est ordonnée par 3 les articles 8 et 9 ci-dessus, seront cotés et pa- 22 raphés, soit par un des juges des tribunaun de uun commerce, Soit par le maire ou un adjoint, dans la nh, — i—— un lipr⸗ es actiyes ee, ses dehen et ghe mois, k aison; 1 s dans l Mes. es mis tre cells ous zeing e in w, eit u yil nyentin pis sor ates, 30 lonns hi tos et ſ hunau t, dn. 16 Buch. ar Titel. Von Handels⸗ Büchern. 5 Zweyter Titel.* Von Handels⸗ Buͤch. . Jede Kaufmann iſt verbunden, ein Geſchaͤfts⸗ Tagebuch zu halten, in welchem ſeine Activ- und Paſ⸗ ſiv⸗ Schulden, ſeine Handels-Unternehmungen, ſeine Geld⸗Geſchaͤfte, die Acceptation und Indoſſirung von Papieren und uͤberhaupt Alles, was er einnimmt oder ausgiebt, unter welchem Namen es nur immer ſey, Tag fuͤr Tag aufgefuͤhrt, und in welchem von Monat zu Monat, die zu Beſtreitung ſeines Hausweſens verwende⸗ ten Summen usgedruͤckt ſeyn muͤſſen; und zwar un⸗ abhaͤngig von den uͤbrigen Buͤchern, die im Handel gewohn⸗ lich, aber nicht von unerlaͤßlicher Nothwendigkeit ſind. Er iſt verbunden, die einlaufenden Geſchäfts⸗Briefe in ein Buch zuſammen zu heften, und die ſeinerſeits erlaſ⸗ ſenen in ein Copier⸗Buch einzutragen. 9. Er iſt verbunden, alljaͤhrlich ein mit ſeiner Privat⸗ Signatur zu verſehendes Verzeichniß ſeiner beweglichen und unbeweglichen Guͤter, wie auch ſeiner Activ⸗ und Paſſiv⸗ Schulden, außzuſetzen, und es, Jahr fuͤr Jahr, in ein zu dieſem Behufe beſtimmtes Buch einzutragen. 10. Das Geſchaͤfts⸗Tagebuch, und das Buch, wel⸗ ches das Inventarium enthaͤlt, muͤſſen am Rande mit dem Hand⸗Zuge verſehen ſeyn. Das Copier-Buch fuͤr Briefe iſt dieſer Formalitt nicht unterworfen. Alle Buͤcher muͤſſen nach Ordnung der Tage⸗ Folge gehalten, und es darf dorin kein weißes Blatt und keine Luͤcke gelaſſen, auch nichts am Rande nachgetragen werden. II. Die Buͤcher, deren Seien durch den vorſte⸗ henden gten und 9ten Artikel angeordnet iſt, muͤſſen ent⸗ weder von einem Mitgliede des Handels-Gerichts, oder von dem Maire, oder einem ſeiner Beyſitzer, in der ge⸗ 8 L. I. T. II. Des Livres de commerce. forme ordinaire et sans frais. Les commergans se⸗ ront tenus de conserver ces livres pendant dix ans. 12. Les livres de commerce, régulibrement te- nus, peuvent étre admis par le juge pour faire preuve entre commergans pour faits de commerce. 13. Les livres que les individus faisant le com- merce sont obligés de tenir, er pour lesquels ils n'auront pas observe les formalités ci dessus pres- crites, De pourront étre représentés ni zir⸗ foi en justice, au profit de ceux qui les auront tenus; sans préjudice de ce Si sera réglé au livre des Failliter et Banueroutes. 14. La communication des i. et inventaires ne peut étre ordonnée en justice que dans les affai- res de succession, communauté, partage de sociétè, et en cas de faillite. 15 Dans le coups dune contestation, la repré- sentation des livres peut étre ordonnée par le juge, méme d'office, à l'effet d'en extraire ce qui concerne le différend. 16. En cas que les livres dont la représentation est offerte, requise ou ordonnée, scient dans des lieux 6loignés du tribunal saisis de l'affaire, les juges peu- vent adresser une commission rogatoire au tribunal de commerce du lieu, ou déléguer un juge de paix Pour en prendre connaissance, dresser un procds· vorbal du contenu, et l'envoyer au tribunal saisi de Taffaire. 17. Si la partie aun livres de laquelle on offre d'ajouter foi, refuse de les représenter, le juge peut dékérer le serment à l'autre partie. — 5 2— 1d ihlin mu b i 14 Fim i 3 3 nnint fün wit zn m u lin ſ i lun 151 him ij. bi mßlmn 5 jim h wn duſi 6 mun, Ceiit jut kihn] ji n hu uuh 3 u ſi n iunz nz ree, lerguns ze d m ement te. i prun t k con. Wuek i 55l Mes ire fi n nus; san Nnilitet ventaires les aßi ociete, ha repre- k ſug iconcem esentatin de leus ges pen⸗ bidun e le pi ockrrehi le lahin le on cſt joge eu 18 Buch. r r Titel. Von Handelsbuchern. 9 woͤhnlichen Form unentgeldlich paginirt und paraphirt*) ſeyn. Auch iſt der Kaufmann verbunden, dieſe Buͤcher zehn Jahre lang aufzubewahren. I2. Ordnungsmaͤßig gehaltene Buͤcher Unhen vom Richter in Handelsangelegenheiten zwiſchen Kaufleuten als Beweismittel zugelaſſen werden. I3. Bücher, die ein jeder, der Handel treibt, zu hal⸗ ten verbunden iſt, koͤnnen, wenn dabey die hier aufge⸗ ſtellten Vorſchriften nicht bevbachtet ſind, weder gerichtlich producirt werden, noch bey Proceſſen als Beweismittel zum Vortheil derer gelten, die ſie gehalten haben; wo⸗ durch uͤbrigens den Anordnungen uͤber Falliments und Bankerotte(im dritten Buche des Handelsgeſetzbuchs) nichts benommen wird. 14. Die Mittheilung der Handels⸗Buͤcher kann nur in Angelegenheiten, welche Erbſchaften, Guͤtergemein⸗ ſchaft, Geſellſchaftstheilung betreffen, und bey eingetre⸗ tenem Falliment, gerichtlich auferlegt werden. 15. Jw Laufe eines Rechtsſtreites kann der Richter, ſelbſt von Amtswegen, die Vorlegung der Handelsbuͤcher verlangen, um daraus das extrahiren zu laſſen, was den ſtreitigen Gegenſtand Beziehung hat. 16. Im Fall ſich die Buͤcher, deren Vorlegung ange⸗ tragen, verlangt, oder befohlen wird, an einem von dem Gerichtshoſe, vor welchem die Sache anhaͤngig iſt, entfern⸗ ten Orte befinden, kann der Richter eine Requiſition an das Handelsgericht daſelbſt erlaſſen, oder einem Frie⸗ densrichter Auftrag ertheilen, an Ort und Stelle Ein⸗ ſicht davon zu nehmen, uͤber den befundenen Inhalt ein Protocoll zu verfaſſen, und dieſes an das Tribunal, vor welchem die Sache anhaͤngig iſt, einzuſchicken. . Wenn die Parthey, auf deren Handelsbuͤcher man ſich beruft, die Vorlegung derſelben verweigert: ſo kann der Richter den Gegentheil zum Eide laſſen. *) Mit dem Schrift⸗ oder Handzuge verſehen. —————— 10. I. T. III. Des Socictes. TTTRE III. 5 * SFCTION PREMIERF. . Des diverses Socistés, et de leurs Regles. — 5 18. Le contrat de société se règle par le droit civil, par les lois particulieres au commerce, et par les conventions des parties. 19. La loi recbnnait trois espbces de socictès commerciales: La socicté en nom collectif, La sociétè en commandite, La société anonyme. z0. La Jocieté en nom collectif est celle que contractent deus personnes, ou un plus grand nom- bré, et qui a pour objet de faire le commerce sous une raison sociale. 21. Les noms des associés peuvent seuls faire partie de la raison sociale. 22. Les assosies en nom collectif, indiqués dans Pacte de société, sont solidaires pour tous les enga- gemens de la socicté, encore qu'un seul des associés ait signé, pourvu que ce soit sous la raison sociale. 9 23. La ocieté en commandite se contracte entre un ou plusieurs associés responsables et solidaires, et un ou plusieurs associes, simples bailleurs de fonds, que l'on nomme commanditaires ou associes en commandite. h 8! m liun kinjn 1M hiüjint E hfül ſa nN nir nun juſw 4. im wn 21 wini üſti ui m üunm 5 5 mmni inhuu 18 Buch. 3r Titel. Von Handels⸗Geſelſſchaften. 11 Dritter Titel. Von Handels⸗BGeſellſchaften. Erſter Abſchnitt. itte Von den verſchiedenen Handels⸗Geſellſchaften und ihrer* Eiinrichtung. tkin I3. Der Geſellſchafts⸗Vertrag erhaͤlt ſeine Beſtim⸗ e, et yu mung durch die Grundſaͤtze des buͤrgerlichen Rechts, durch die beſondern Geſetze des Handels, und durch die Ueberein⸗ uite kunft der Partheyen. 2 19. Das Geſetz erkennt drey Arten von Handels⸗ Geſellſchaften an: die namentlich vereinigte Geſellſchaft, die ſtille Geſchellſchaft, die namenloſe Geſellſchaft. 20. Die Geſellſchaft unter vereinigten Na⸗ elle que men iſt dieſenige, welche von zwey oder mehreren Perſo⸗ ul non nen in der Abſicht errichtet iſt, unter einer gemeinſchaftli⸗ ete wn chen Firma Handel zu treiben. 21. Nur die Namen der auf dieſe Weiſe vereinigten clite Perſonen koͤnnen in die Geſellſchafts-Firma aufgenommen werden. 22. Von den ſocher Geſtalt verbundenen Sandele⸗ us ins Geſellſchaften, deren Namen in dem Societäts-Contracte les eng angegeben ſind, haftet jeder(und zwar einer fuͤr alle und mcih alle fuͤr einen) fuͤr alle Verbindlichkeiten der Geſellſchaft, n eile⸗ auch wenn bloß Einer von ihnen unterzeichnet hat, ſobald es nur unter der Firma der Compagnie geſchehen iſt. acte eru 23. Die ſtille Geſellſchaft beſteht zwiſchen Einem oder vllits mehreren ſolidariſch(in solidum) verantwortlichen Han⸗ lem ie dels⸗Geſellſchaftern und Einem oder mehreren bloß zum u aei Handels⸗Fond beytragenden Aſſociirten, welche man 56. Compagnons nennt. ————— 12 L. I. T. III. Des Sociòtés. Ele est régie sous un nom social, qui doit étre nécessairement celui d'un ou plusieurs des associés . responsables et solidaires. 24. Lorsqu il y a plusieurs associés solidaires et en nom, soit que tous gerent ensemble, soit qu'un ou plusieurs gerent pour tous, la société est, à la fois, socicté en nom collectif à leur égard, et so⸗ cieté en commandite à Iégard des simples bailleurs de fonds. 25. Le nom gun associe commanditaire ne peut faire partie de la raison sociale. 26. Lassocié commanditaire n'est passible des pertes que jusqu' à concurrence des fonds qu'il a mis ou dü mettre dans la société. 27. Lassocic commanditaire ne peut faire aucun acte de gestion, ni étre emplayé pour les affaires de la société, méme en vertu de procuration. 28. En cas de contravention à la prohibition mentionnée dans l'article précédent, l'associe com- manditaire est obligé solidairement, avec les associés en nom collectif, pour toutes les dettes et engage- mens de la société. 29. La Societé anonyme n'existe point sous un nom social: elle n'est Fr par le nom d'aucun des associés. 30. Elle est qualifiee par la designation de rob- jet de son entreprise. 31. EMe est administrée par des mandataires à temps, révocables, associes ou non associés, salariés ou gratuits. 32. Les administrateurs ne sont responsables que de l'exécution du mandat qu'ils ont regu. i Lur w uh umm 1 ſi 14 i bin vhhn ſun, zun 61 b vn 1 5 ſn t vinb ſſm bii jt in. „ m Runf ſhüch, Gſii 1 t iwin p i ien 1 5 if ñ in jij . zinf in 39 „ 18 Buch. Zr Titel. Von Hanbelsgeſellſchaften. 43 huittn Sie wird unter einem geſellſchaftlichen Namen gefuͤhrt, is uu der nothwendig Einem oder mehreren der ſolidariſch ver⸗ antwortlichen Handelsgeſellſchaftern angehort. soſidaites t 24. Giebt es, in einem ſolchen Verhaͤltniſſe, mehrere ſolidariſch und namentlich verbundene Aſſociirte,(wobey soit qu , 4 es gleich viel iſt, ob alle zuſammen die Geſchaͤfte fuͤhren, 4 oder Einer oder mehrere fuͤr alle), ſo iſt die Geſellſchaft, 6, et so⸗ in Anſehung ihrer, zugleich Geſellſchaft unter vereinigten ileun is Namen, und in Anſehung der bloß zum Fond Denr genden, ſtille Compagnie. re ne peu 25. Der Name eines ſtillen Compagnons kann nicht in die geſellſchaftliche Prte mit aufgenommen ssible de werden. qlan 26. Den ſtillen conpyogur⸗ kann kein hoͤherer Ver⸗ luſt treffen, als bis zum Betrag der Summe, die er in 6 den Fond der Geſellſchaft einlegte oder einzulegen hatte 27. Der ſtille Compagnon kann nichts verrichten, S aits i zur Fuͤhrung der Geſchaͤfte gehoͤrt, ja nicht einmal die Geſchaͤfte fuͤr die Geſellſchaft in Vollmacht derſelben Wer⸗ rohibition nehmen. ocis com 28. Dafern dem im vorſtehenden Artikel aufgeſtel⸗ ten Verbote entgegen gehandelt wird, muß der ſtille Com⸗ les ocitz pagnon fuͤr alle Schulden und Verbindlichkeiten der Ge⸗ ſellſchaft, zugleich mit den namentlich vereinigten Handels⸗ Geſellſchaftern, ſolidariſch(n solidum) haften. 29. Die namenloſe Geſellſchaft wird unter keinem ge⸗ n daucin ſellſchaftlichen Namen getrieben, und durch keinen Namen irgend eines einzelnen Theilnehmers bezeichnet. on de lch- 3o. Sie erhaͤlt ihre Firma durch bloße Andeutung des Gegenſtandes der Unternehmung. nitnies 31. Sie wird durch Bevollmaͤchtigte verwaltet, die 4, Mu auf gewiſſe Zeit angeſtellt ſind, verandert werden, aſſociirt oder nicht aſſociirt ſeyn koöͤnnen, Gehalt bekommen oder umſonſt dienen. espon 32. Dieſe Geſchaftsverwalter uͤbernehmen als ſolche, e U. 14 L. I. T. III. Des Sociétés. Us ne contractent, à raison de leur gestion, aucune obligation personnelle ni solidaire relative- ment aux engagemens de la société. 33. Les associes ne sont passibles que de la perte du montant de leur intérét dans la société. 34. Le capital de la société anonyme se divise en actions et méme en coupons d'action d'une va- leur égale. 35. Laction peut ötre établie sous la forme d'un titre au porteur. Dans ce cas, la cession sopère par la tradition du titre. 36. L propriétè des actions peut étre établie par une inscription sur les registres de la sociétè. Pans ce cas, la cession s'opere par une déclara- tion de transfert inscrite sur les registres, et signée de celui qui fait le transport, ou d'un fondé de pouvoir. 37. La sociétõ anonyme ne peut exister qu'avec Pautorisation du Gouvernement, et avec son appro- bation pour I'acte qui la constitue; cette approbation doit étre donnée dans la forme prescrite pour les reglemens d'administration publique. 38. Le capital des sociétés en commandite pourra étre aussi divisé en actions, sans aucune autre déro- gation aux règles établies pour ce genre de sociétés. 39. Les societés en nom collectif ou en com- mandite doivent étre constatées par des actes pu- blics ou sous signatures privées, en se conformant, dans ce dernier cas, à T'article 1325 du Code Napo- léon. — ine u 6i mn nri 31 uiin ubil Uin, Bn 51 mnk i kjon 100 inmi hi kblm t izn uhun . ſihen bijn uhn 4 wi ſ mh len pun lite rhin que de1 a sociste, ne se dirise an une p. us Ja jorm h tradition tre étable societè. me déclun t signte de e pouwoir wet gwe son ipyn ayprin ite pour k niite youm zte dir ls vwiits k ou en des acts ſ⸗ e counn 18 Buch. Zr Titel. Von Handels⸗Geſellſchaften. 13 keine andre Verantwortlichkeit, als die, der chatenen Voll⸗ macht gemaͤß zu handeln. Sie werden durch ihr Geſchaft fuͤr die Verbindlichkei⸗ ten der Geſellſchaft, weder einzeln, noch ſolidariſch, verant⸗ wortlich. 33. Der Verluſt der Handelsgeſellſchafter kann ſich nicht hoͤher belaufen, als die Summe, fuͤr welche ſie bey der Geſellſchaft intereſſirt ſind. 34. Das Capital der anonymen Geſellſchaft iſt in Actien, oder auch in Actiencoupons, von gleichmäßigem Werthe, vertheilt. 6 35. Die Actie kann in Form eines auf den Inhaber lautenden Scheines ausgeſtellt ſeyn. In dieſem Falle wird die Ceſſion durch die Uebergabe des Scheines bewirkt. 35. Das Eigenthum der Actien kann aber auch bloß durch Eintragung in die Buͤcher der Geſellſchaft ertheilt werden. In dieſem Falle wird die Ceſſion dadurch bewirkt, daß die Erklaͤrung von der Uebereignung der Actie, in die Buͤ⸗ cher eingetragen, und vom Cedenten oder deſſen Pol⸗ maͤchtigten unterſchrieben wird. 37. Eine anonyme Geſellſchaft kann nur dann Statt finden, wenn die Regierung Erlaubniß dazu ertheilt und die Stiftungsurkunde genehmigt hat. Dieſe Genehmigung muß in Form eines Regierungsbefehls ertheilt werden. 38. Auch bey der ſtillen Geſellſchaft kann der Fond in Actien vertheilt ſeyn, ohne daß dadurch an den fuͤr dieſe Art von Geſellſchaften feſtgeſetzten Beſtimmungen etwas abgeaͤndert wuͤrde. 30. Sowohl untervereinigten Namen errichtete, als ſtille Compagniehandlungen, muͤſſen entweder durch einen oͤffentlich vollzogenen, oder mit Privatunterſchrift ver⸗ ſehenen Vertrag(Societaͤtsacte) beurkundet ſeyn. Die letzt⸗ gedachte Unterſchrift aber muß nach der Vorſchrift des 1325ſten Artik. des buͤrgerlichen Geſetzbuches eingerichtet werden. 6 L. I. T. III. Des Sociétés. 40. Les societes anonymes ne peuvent ẽtre for- mées que par des actes publics. 41. Aucune preuve par témoins ne peut étre admise contre et outre le contenu dans les actes de societé, ni sur ce qui serait allégué avoir été dit avant Tacte, lors de Pacte ou depuis, encore qu'il Sagisse d'une somme au- dessous de cent cinquante Francs. 42. TLextrait des actes de societé en nom col- lectik et en commandite doit étre remis, dans la quinzaine de leur date, au grefle du tribunal de commerce de l'arrondissement dans lequel est éta- blie la maison du commerce social, pour étre trans- crit sur le registre, et affichè pendant trois mois dans la salle des audiences. Si la société a plusieurs maisons de commerce situces dans divers arrondissemens, la remise, la transcription et l'affiche de cet extrait, seront fai- tes au tribunal de commerce de chaque arrondisse- ment. S Ces formslités seront observées, à peine de nullité à Pégard des intéressés, mais le défaut d'au- cune d'elles ne pourra étre opposé à des tiers par les associés. 43. Lextrait doit contenir Les noms, prénoms, qualités et demeures des associes, autres que les actionnaires ou commandi- taires; E „ n m wn 41 E ſuin bb juin niʒ& mku 1 iin ſu lmin uni n hhuh iu, K w wi tit ſu bit ſan h im z io Rſnn di ſn ki Ki h luh i lmn hi ſ wiejn lun 3n lu n h 1s Buch. 3r Titel. Von Handelsgeſellſchaften. 17 40. Namenloſe(anonyme) Handelsgeſellſchaften kön⸗ nen nicht anders, als vermittelſt oͤffentlicher Urkunden A. ne peut in tet werden. 41. Gegen den Inhalt, oder uͤber das hinaus, was vent etre fu. ju re der Buchſtabe der Geſellſchaftsurkunde beſagt,*) und wir até i ſo auch uͤber muͤndliche Aenßerungen, die vor, während, encore qul oder nach der Vollziehung derſelben erfolgt ſeyn ſollen, 6 findet kein Beweis durch Zeugen Statt; wenn auch die ſtreitige Summe weniger, als hundert und funfzig Fran⸗ ken, betraͤgt. n tom cc 4. Von jedem Societätscontracte einer unter ver⸗ einigten Namen geſchloſſenen, oder auch einer ſtillen Com⸗ ut cinquante dans k ans pagnie⸗Pandlung, iſt innerhalb vierzehn Tagen, von Zeit tribunal i der Unterzeichnung an gerechnet, in die Canzelley des Han⸗ uel est i delsgerichts von dem Arrondiſſement, in welchem das Handelshaus der Compagnie errichtet wird, ein Auszug abzugeben, damit er dort gehoͤrigen Orts eingetragen werde, und drey Monate lang in dem Audienzſaale an⸗ geheftet bleibe.. e commerc Beſitzt die Compagnie mehrere in verſchiedenen Arron⸗ diſſements gelegene Handelshaͤuſer, ſo muß die Uebergabe, das Eintragen, und der Anſchlag des erwaͤhnten Auszu⸗ t, seton i ges bey dem Handelsgerichte eines jeden Arron⸗. diſſements bewirkt werden. Dieſe Foͤrmlichkeiten ſind zu beobachten, bey Strafe der Nichtigkeit des Vertrags in Beziehung auf die Theil⸗ i pin i haber; doch kann der Mangel derſelben von den Inhabern klin w der Compagniehandlung gegen einen Dritten icht vor⸗ geſchuͤtzt werden. 43. Der einzureichende Auszug muß enthalten: die Namen, Vornamen, Eigenſchaften und Wohnun⸗ gen aller der Aſſociirten, die nicht bloße oder ſtille Compagnons ſind; *) Hier iſt das wörtlich wiederholt, was wegen der Geſelſchaf⸗ ou ununii ten überhaupt 5 1834. des Napol. Eivilgeſ. B. verordnet iſt. Meine Bemerkungen über dieſen Gegenſiand ſinden ſich beym 1341. Art des N. Civil⸗Geſ. B. Handels⸗Geſehbuch. B tre tram trois noi e u arondi des üen h demens 18 L. I. T. III. Des Socictès. La raison de commerce de la société; La désignation de cenx des associes autorisés à gérer, administrer et signer Pour la société; Le montant des valeurs fournies ou à fournir par actions ou en commandite; Lcpoque ou la société doit commencer, et celle od elle doit finir. 44. L'extrait des actes de société est signé, pour les actes publics, par les notaires, et pour les actes sous seing privé, par tous les associes, si la société est en nom collectif, et par les associés solidaires ou gérens, si la société est en commandite, socit qu'elle se divise ou ne se dirise pas en actions. 45. L'acte du Gouvernement qui autorise les societès anonymes, devra étre affiche avec l'acte d'association, et pendant le meme temps. 46. Toute continuation de société, après son terme expiré, sera constatée par une déclaration des coassociẽs. Cette déclaration, et tous actes portant disso- lution de société, avant le terme fixé pour sa durée, par l'acte qui Pétablitz tout changement ou retraite d'associès; toutes nouvelles stipulations ou clauses; tout changement à la raison de société, sont sou- mis aus formalités prescrites par les articles 42, 43 et 44. En cas d'omission de ces formalités, il y aura lieu à T'application des dispositions pénales de Far- ticle 42, F. Z. . Indépendamment des trois espbces de socis. 2 ſeh w1 wihſ vx ub M, „ jin ibi jn 41 niin, mn vbiſu ſm jj nila un iii 6 b mtiſi n i ti b* Dn W mß iij huzſi Di ii imn jkt Lui, ſlun in ſni Inſl nn hein 7 tnn tes. Nittt cits uwin ociets; ou i ſn ncer, et t ign pe pour le n i la sc ies solidt nandite, action. i autorise 6 ayec lu . res e claration 6 portant diu pour s du ent ou rein ns ou clau ete, Sont ncke · run n ités, pinls 1 ges ie w 18 Buch. 3r itel. Von Handelsgeſellſchaften. 19 die Handelsfirma der Geſellſchaft; die Angabe derjenigen Handelsgeſellſchafter, die be⸗ rechtigt ſind, der Geſellſchaft vorzuſtehen, ihre Geſchaͤfte zu verwalten, und fuͤr ſie zu unterzeichnen; den Betrag der von Actionnairs, oder ſtillen Cem vagnons, zum Geſellſchaftsſond geleiſteten, oder noch zu leiſtenden Beytraͤge; die Beſtimmung der Zeit, wann die Geſellſchaft ihren Anfang nehmen, und wann ſie aufhoͤren ſoll. 44. Den Auszug aus dem Societatscontracte un⸗ terzeichnen, bey oͤffentlich ausgeſtellten Urkunden, die Ro⸗ tarien, bey den unter Privatſignatur vollzogenen, wenn die Geſellſchaft eine namentlich vereinigte iſt, ſaͤmmtliche Aſſociirte; iſt ſie aber ſtille Geſellſchaft, nur die ſolidariſch verbindlichen und zur Geſchaͤftsleitung beauftragten Aſſo⸗ ciirten, gleichviel, ob dabey Actien Statt finden oder nicht.. 45. Der Regierungsbefehl, durch welchen die ano⸗ nyme Geſelſchaft genehmiget wird, muß mit dem Socie⸗ tatsvertrage zugleich angeſchlagen werden, und eben ſo lange, als dieſer, aushaͤngen. 46. Soll die Compagnie, nach Ablauf der fuͤr die Dauer derſelben beſtimmten Zeit, fortgeſetzt werden: ſo muß dieß durch eine ausdruͤckliche Erklaͤrung der Hand⸗ lungsaſſociirten beurkundet ſeyn. Dieſe Erkläͤrung, und ſo auch jede Ankuͤndigung einer vor dem in der Stiftungsurkunde beſtimmten Zeitraume eintretenden Aufloͤſung der Geſellſchaft, jede Veraͤnderung, jeder Austritt von Aſſociirten, jede neue Stipulation oder Clauſel, jede Veraͤnderung in der Firma der Geſellſchaft, iſt den im 42ten, 43ten und 44ten Artikel vorgeſchriebe⸗ nen Formalitaͤten unterworfen. Im Fall der Unterlaſſung dieſer Formalitäten, findet die im ten Artikel§. 3. geordnete Strafe(der Nichtig— keit) Statt. 47. Außer den bisher eroͤrterten drey Arten der Han⸗ delscompagnien, erkennt das Geſetz auch die Handels⸗ B 2 . 20 Societès. 1 tes ci-dessus, la loi reconnait les aociations com- wuti merciales en participation. ſhuſt 48. Ces associations sont relatives à une ou plusieurs opérations de commerce; elles ont lieu, pour les objets, dans les formes, avec les proportions„ d'intérét et aux conditions convenues entre les par- lini ticipans. 9 40. Les associations en participation peuvent 1. etre constatées par la représentation des livres, de 5 la correspondance, ou par la preuve testimoniale, unb si le tribunal juge qu'elle peut étre admise.„ associations commerciales en participa- un u rion ne sont pas sujettes aus formalités prescrites oii pour les autres sociétéẽs. iun * sncroN n.*2 Des Contestations entre Associés, et de la maniere de les dõcider. ſi en F1. Toute contestation entre associés, et pour raison de la société, sera jugée par des arbitres. ini 52. I y aura licu à l'appel du jugement arbi- it tral ou au pourvoi en cassation, si la renonciation ub na pas été stipulée. Lappel sera porté devant la cour d'appel. 53. La nomination des arbitres se fait hu 5 Par un acte sous signature privée, n Par acte notariè, 5. 23. weittin n ires 1 m Mes ont 5s propolt entre le dn peun es livres, testimo mise. en piri ites prei a mnndne i ocies, et es arbitres juement 1 h renonti pon in 8e fit e, Is Buch. Zr itel. Von Handelsgeſellſchaften. 27 verbindungen zu Unternehmungen auf gemein⸗ ſchaftlichen Gewinn und Verluſt fuͤr guͤltig an. 48. Verbindungen dieſer Art beziehen ſich nur auf eine oder mehrere einzelne Handelsunternehmun⸗ gen; und die Gegenſtaͤnde, die Form, der Antheil an Ge⸗ winn und Verluſt und die Bedingungen haͤngen von der Uebereinkunft der Theilnehmer ab. 40. Die Verbindung zu einer ſolchen auf gemeinſchaftlichen Gewinn und Verluſt kann durch die Handelsbuͤcher, durch die Correſpondenz, oder auch durch Zeugen dargethan werden, wenn der Gerichtshof dieſes letztere Beweismittel zulaͤfſig findet. 5o. Die Handelsverbindungen zu einzelnen Unterneh⸗ mungen auf gemeinſchaftlichen Gewinn und Verluſt ſind den fuͤr die uͤbrigen Geſellſchaften vorgeſchriebenen Foͤrm⸗ lichkeiten nicht unterworfen. Zweyter Abſchnitt. Von Streitigkeiten unter Handelsgeſellſchaftern, und der Art dieſelben zu entſcheiden. 51. Jede unter Handelsgeſellſchaftern uͤber Gegen⸗ ſtaͤnde ihres geſellſchaftlichen Verhaltniſſes entſtandene Streitigkeit ſoll durch Schiedsrichter ausgemacht werden. 52. Gegen den ſchiedsrichterlichen Ausſpruch findet, dafern nicht das Gegentheil ausbedungen worden iſt, Ap⸗ pellation oder Caſſationsgeſuch*) Statt. Die Appellation wird beym Appellationsgerichte angebracht. 53. Die Ernennung der Schiedsrichter kann geſchehen: durch einen mit bloßer Privatunterſchrift verſehenen Aufſatz; durch eine Notariatsurkunde: Das nach Franzöſiſcher Gerichtsverfaſſung Statt findende Rechts⸗ mittel der Berufung auf die Entſcheidung des Caſſations⸗ gerichts. ———————————— 22 L. I. T. III. Des Sociétés. E Par acte extrajudiciaire, wi Par un consentement donné en justice. w 54. Le delai pour le jugement est finé par les 45 Parties, lors de la nomination des arbitres; et, s'ils 1. ne sont pas d'accord sur le délai, il sera réglé par les juges. 6 5 §5. En cas de refus de Pun ou de plusieurs des ſin ſ associes de nommer des arbitres, les arbitres sont uſb nomms d'office par le tribunal de commerce. 56. Les parties remettent leurs pibces et mé- Fa⸗ moires aus arbitres, sans aucune formalité de jus- ſ jn tice. 57. Lassocié en retard de remettre les pibces et ſnnit mémoires, est sommé de le faire dans les dix jours. ni 58. Les arbitres peuvent, suivant l'exigence des. cas, proroger le délai pour la production des pibces. 5 Ku 59. S'il n'y a renouvellement de délai, ou si le iin im nouveau délai est expiré, les arbitres jugent sur les ut seules pibces et mémoires remis. hufinn 60. En cas de partage, les arbitres nomment un 3 sur-arbitre, sil n'est nommé par le compromis; si nj les arbitres sont discordans sur le choix, le sur-ar- ſutt bitre est nommé par le tribunal de commerce. vjn 61. Le jugement arbitral est motivé. 1 I est déposé au greffe du tribunal de commerce. mn Il est rendu exᷣcutoire sans aucune modiſica tion, et transcrit sur les registres, en vertu d'une hnt ordonnance du président du tribunal, lequel est tenu ma de la rendre pure et simple, et dans le délai de trois in hih jours du dépöt au greffe. m) in e e. ir yrr k s; et, 5i rigli pn Mien des ubittes u Erce. ces et m to de ju spieces e dix joun. gence de es pibces ou si le wu w W nonmert u nyn; k ur nmt. v. de counin nrenn equd&im ddi m 18 Buch. 3r Titel. Von Handelsgeſellſchaften. 23 durch eine außergerichtliche Aete;(Civil⸗G. B. 5. 13170 durch gerichtlich erkläͤrte Zuſtimmung. 54. Die Zeit, innerhalb welcher der Ausſpruch der Schiedsrichter erfolgen ſoll, wird, bey der Ernennung der⸗ ſelben, von den Partheyen feſtgeſetzt. Können die letztern ſich nicht daruͤber vereinigen, ſo wird ſie vom Richter beſtimmt. 55. Im Fall Einer oder mehrere der Handelsge⸗ ſellſchafter ſich weigern ſollten, Schiedsrichter zu ernen⸗ nen, ſo werden ſie vom Handelsgericht Amtswegen ernannt. — 56. Die Partheyen uͤbergeben den Schiedsrichtern ihre Beweismittel und Vorſtellungen ohne irgend eine pro⸗ ceſſualiſche Foͤrmlichkeit. 57. Dem, der mit der Einreichung ſeiner Beweis⸗ urkunden und ſeiner Vorſtellung zuruͤckbleibt, wird auferlegt, dieſelbe binnen zehn Tagen zu bewirken. 58. Die Schiedsrichter koͤnnen, nach Maßgabe der Umſtaͤnde, die Zeitfriſt zu dieſem Einbringen verlaͤngern. 30. Iſt keine Erneuerung der Friſt erfolgt, oder die erfolgte abermals abgelaufen, ſo urtheilen die Schiedsrich⸗ ter bloß nach den ihnen zugekommenen Aetenſtůͤcken und Vorſtellungen. So. Im Fall die Meinungen getheilt ſind, ernennen die Schiedsrichter, wenn dies nicht bereits durch das Com⸗ rowiß geſchehen iſt, einen Obmann, und, wenn ſie ſelbſt ſich nicht uͤber dieſe Wahl vereinigen koͤnnen, ernennt ihn das Handelsgericht. 61. Das ſchiedsrichterliche Urthel muß mit Entſchei⸗ dungsgruͤnden begleitet ſeyn. Es wird in die Canzelley des Handelsgerichts nieder⸗ gelegt. Es wird ohne einige Abaͤnderung in Rechtskraft ge⸗ ſetzt, und auf Befehl des Gerichtspräſidenten einregiſtrirt. Dieſen Befehl muß der Praſident rein und unbedingt, und innerhalb drey Tagen nach erfolgter Niee in der Canzelley, ertheilen. 24 L. I. T. IV. Des Séparations de biens. 62. Les dispositions ci- dessus sont communes aux veuves, héritiers ou ayant- cause des associes. 63. Si des mineurs sont intéressés dans une contestation pour raison d'une société commerciale, le tuteur ne pourra renoncer à la faculté d'appeler du jugement arbitral. 64. Toutes actions contre les associẽs non liqui- dateurs et leuts veuves, béritiers ou ayant-cause, sont prescrites cinq ans après la fin ou la dissolution de la société, si l'acte de société qui en énonce la durce ou Pacte de dissolution a été affiché et enre⸗ gistré conformement aux articles 42, 43, 44 et 46, et si, depuis oette formalité rempli, la prescription n'a été interrompue, à leur égard, par aucune pour- suite judiciaire. 8 TITRE IW. Des Séparations de biens. 65. Toute demande en séparation de biens sera poursuivie, instruite et jugee conformément à ce qui est prescrit au Code Napolson, liv. III, tit. V, chapitre II, sect. III, et au Code de procédure ci- vile, 2e partie, liv. Ier, tit. VIII I). ¹) Art. 365. Aucune demande en sépartion de biens ne pourra ẽtre formée sans une autorisation préalable, due le pré- hi 6. b Fman uil t k ujn zm i Ml 41 ni gihng ie i ⸗ bin uin j mi ſ im miun n wimſt niü ſiß auinn vi 64 lun lu i 1ul in mi mn jt Jiuer kjen lunſen b aunnin S e, ien. tconmn 6 Aoei. do u mnerti dappeh von iqui. ntcus, dissolutiu énonce! et em 444 rezcriyin cune pour U. e bien sen minent 16 v. II. i pwin* ink inn h kn 18 Buch. 4r Titel. Von der cunn 25 62. Vorſtehende Fer auch fuͤr die Wittwen und Erben eines jeden Handelsgeſellſchafters, und andere in deſſen Recht eingetretene Perſonen. 63. Sind Unmuͤndige bey einem uͤber Geſellſchafts⸗ verhaͤltniſſe entſtandenen Proceſſe intereſſirt, ſo kann der Vormund ſich des Rechts, wider den ſchiedsrichterlichen Ausſpruch zu appelliren,(Art. 32.) nicht begeben. 64. Alle Anſpruͤche an Handelsgeſellſchafter, die mit dem Abſchluſſe, der Berichtigung der Rechnungen und Bey⸗ treibung der Schulden( Liquidation) der bisherigen Com⸗ pagnie nichts zu thun haben, ſo wie an deren Wittwen, Erben, oder ſonſt in ihre Rechte eingetretene Perſonen, ſind fuͤnf Jahre nach Beendigung oder Aufhebung der Ge⸗ ſellſchaft verjährt, dafern der die Dauer der Societaͤt be⸗ ſtimmende Vertrag, oder die Ankuͤndigung ihrer Aufhebung, in Gemaͤßheit des ꝓaten, 43ten, 44ten und q6ten Artikels, angeſchlagen und eingetragen worden; und dafern in Anſe⸗ hung eines ſolchen Anſpruchs, ſeit Beobachtung jener For⸗ malität, die Verjaͤhrung durch gerichtliche Vorſchritte nicht unterbrochen worden iſt. Vierter Titel. Von der Guͤterſonderung*. 63. Jede Klage, welche Guͤterſonderung unter Ehe⸗ leuten zum Gegenſtande hat, muß in Gemäßheit der hier⸗ uͤber**) in Napoleons Civilgeſetzb. B. III. Tit. V. Kap. . Abſchn. III. und in der buͤrgerlichen Gerichtsordnung, im 2ten Theile B. I. Tit. VIII. befindlichen Vorſchriften, angebracht, fortgeſtellt und entſchieden werden. ¹ unter Eheleuten, welche bisher in der nach Maßgabe des Napo⸗ leoniſchen Geſetzbuchs§. 1399 ff. verſtatteten Gütergemeinſchaft (communione bonorum) gelebt haben. E. *²) Art. 863. Es kann keine Klage auf Güterſonderung ange⸗ bracht werden, wenn der Gerichtspräſident hierzu nicht vorher 26 L. I. T. IV. Des Séparations de biens. 66. Tout jugement qui prononcera une sépara- tion de corps ou un divorce entre mari et femme dont l'un serait commergant, sera soumis aux for⸗ sident du donner sur la requéte qni lui sera nrésentée à cet effet. Pourra néanmoins le président, avant de donner l'autorisation, faire les observations qui lui parattront convcnabtes. Art. 366. Le greffier du tribunal inscrira, sans délai, dans un tableau placé, à cet effot, daus l'auditoire, un extrait de la demande en séparation, lcquel contiendra, 10 La date de la demande, 20 Les noms, prénoms, profession et demeure des époux, 30 Les noms et demeure de lavoué constitué, qui sera tenu de remettre, à cet effet, ledit extrait au greffier, dans les trois jours de la demande. Art. 367. Parcil extrait sera inséré daus des tableaux pla- cés, à cet eflet, dans l'auditoire du tribunal de commerce dans les chambres d'avoués de première instance, et dans celles des notaires, le tout dans les lieux oü il y en a: lesdites inser⸗ tions seront certifiées par les greffiers et par les secrétaires des chambres. Art. 363. Le méme extrait sera inséré, à la poursuite de la femme, dans l'un des journau qui simpriment dans le lieu ou siége le tribunal; et sil1 n'y en a pas, dans l'un de ceux établis dans le département, s'il y en a. Padite insertion sera justifée, ainsi qu'il est dit au titre de la Saiie immobiltére, art. 633. Art. 369. U ne pourra étre, sauf les actes conservatoires, prononcé, sur la demande en séparation, aucun jugement qu'un mois aprés l'observation des formalités ci-dessus prescrites, et dui seront observées à peine de nullité, laquelle pourra étre opposée par le mari ou par ses oréanciers. Art. 370. Laveu du mari no fera pas preuve, lors méme qu'il n'y aurait pas de oréancier. Art. 671. Les oréanciers du mari pourront, jusqu'au juge- ment délnitif,'sommer l'avoué de la femme, par acte d'avous à avoué, de leur communiquer la demande en s6paration et les pieces justiũcatives, méme intervenir pour la conservation de leurs droits, sans préliminaire de conciliation. Art. 372. Le jugement de séparation sera lu publiquement, l'audience tenaute, au tribunal de commerce du lieu, s'il y en a: 1 e vi beu) pun tilt, i lel a dlit in min b. Wien mnen „ 9ſn in gi hn in L6 lini in w lin ki ittnn u b ki hn u n Nyn ihu ſui NR uun iniun zu uf wn, aut t it lin m i i ens ne un ni et eun nis au ſ qui lui u ut, apantt lui paraim 6 déli, dan eurüt de e des epon ue, qui e üer, duuh tablenx b ommerce iu ans celles i lesdites in ecrétaires d pouruite d u dan b lis B Lwn de en est dit u in sconsem juzement q prerites, elle poum we, lon n jun i yu zcte mu scymnin i b conminn nliguens⸗ le N 18 B. 4r T. Von der Guͤterſonderung. 27 66. Jedes Urthel, in welchem auf Trennung der perſoͤnlichen Gemeinſchaft(Scheidung von Tiſch und Bette) oder auf Eheſcheidung, in Anſehung ſolcher Ehe⸗ gatten erkannt iſt, von denen Einer Handel treibt, iſt den im g7aſten Artik. der Gerichtsordnung auf ein deshalb an ihn gerichtetes Anſuchungsſchreiben ſeine Genehmi⸗ gung ertheilt hat. Indeß kann der Präſident, ehe er das Geſuch auto⸗ riſirt, vorher die ihm dießfaus nöthig dünkenden Erinnerungen machen. Art. 866. Der Gerichtsſchreiber muß ſofort in eine deshalb in der Audienzſtube angeſchtagene Tabeue einen Auszug aus der Gü⸗ terſonderungsklage eintragen, in welchem enthalten ſeyn muß:* 1) das Datum der Klage; 2) Namen, Vornamen, Gewerbe und Wohnſitz der Ehegatten; 3) Namen und Wohnſitz des beſtellten Anwalds, der zu dieſem Behuf dem Gerichtsſchreiber innerhalb drey Tagen von Zeit der einge⸗ reichten Klage an gerechnet, gedachten Auszug zu ubergeben gehalten iſt. Art. 867. Ein gleicher Auszug wird in die deshalb in der Audienzſiube des Handelsgerichts, in der Kammer der Anwälde erſter Inſtanz, und der Kammer der Notarien(wo es dergteichen giebh, befindlichen Tabetlen eingetragen. Dieſe Eintragung iſt vom Ge⸗ richtsſchreiber und Secretair jeder Kammer zu beglaubigen. Art. 868. Derſeibe Auszug wird, auf Anſuchen der Ehefrau, in eines der am Orte, wo das Gericht ſeinen Sitz hat, erſcheinenden offentlichen Blätter, und wenn dort dergleichen nicht erſcheinen, in eine im Departement herauskommende Zeitung(wenn letzteres wirk⸗ lich der Fall iſi), eingerückt. Die erfolgte Einrückung dieſes Aufſatzes iſt, nach Maßgabe der im LTitel von der Beſchlagnehmung unbeweglicher Güter Art. 683. enthaltenen Vorſchrift zu beurkunden. Art. 869. Die conſervatoriſchen Verfügungen ausgenommen, darf auf die Gütertheitungsklage nicht eher ein Urthel geſprochen werden, als einen Monat nach Beobachtung aller dieſer vorüehend angeordneten Formalitäten. Dieſe aber ſind, bey Strafe der Aullität, (welche ſolchen Faus von Seiten des Ehemannes oder ſeiner Gläu⸗ biger vorgeſchützt werden kann,) zu beobachten. Art. 370. Das Bekenntniß des Ehemannes bewirkt nie einen Beweis, ſelbſt wenn kein Gläubiger da iſt. Art. 871. Die Gläubiger des Mannes können, bis zum Erfolg des Endurthels, den Anwald der Ehefrau mittelſt einer an denſelben durch ihren Anwald zu erlaſſende Zuſchrift, auffodern, ihnen die Güterſonderungsktage und die dabey zum Grunde gelegte Beweis⸗ urkunde mitzutheiten. Sie können ſelbſt zur Erhaltung ihrer Rechte, ohne vorgängige Gütepflegung, interveniren. Art. 872. Das auf Güterſonderung geſprochene Urthet wird in offener Gerichtsſeſſion, und zwar im Handelsgericht(wenn an dem Hrte eines vorhanden iſt), öffentlich abgeleſen(publicirt). Ein Auszug aus dieſem Urthel, welcher den Tag und das Gericht, wo es geſprochen iſt, ſo wie Namen, Gewerbe und Aufenthalt der Ehegatten enthalten muß, ſoll in eine hierzu beſtimmte Tabelte einge⸗ 28 malités par article 872 du Code de procédure ci- vile; à défaut de quoi, les crcanciers seront toujours adwis à s'y opposer, pour ce qui touche leurs inté- réts, et à contredire toute liquidation qui en aurait été la suite. 67. PTout contrat de mariage entre époux, dont l'un sera commergant, sera transmis par extrait, dans le mois de date, aux greffes et chambres désignés par Part 372 du Code de procédure civile, pour étre exposé au tableau, conformément au mẽme article. Cet extrait annoncera si les ̃poux sont mariés en communauté, s'ils sont séparés de biens, ou s'ils ont contracté sous le régime dotal. 6g. Le notaire qui aura regu le contrat de ma- riage sera tenu de faire la remise ordonnée par Far- ticle précédent, sous peine de cent francs d'amende, extrait de ce jugement, contenant 1a date, 1a désignation du tribunal ou il a 6ré rendu, les noms, profession et demeure des époux, sera inséré sur un tableau à ce destiné, et exposs an dans l'auditoire des tribunaux de premiöre ins- commerce du domicile du mari, méme lorsqu'il ne et s'il n'y a pas de tribunal de commerce, de la maison commune du domicile du pendant un tauce et de scra pas négociant; dans 1a principale salle mari. Parcil extraft sera inséré au tableau exposé en la chambre des avoués et notaires, sil y en a. La femme ne pourra com- exCcution du jugement que du jour on les formalités mencer 1 sans que néaumoins il soit né- ci-dessus auront 6té remplies, cessairc d'attendre Pexpiratiou du susdit délai d'un an. Le tout sans préjudice des dispositions portées en l'article 1446 du Code civil. Art. 373. Si les farmalités prescrites au Présent titre ont eté observées, les créanciers du mari ne seront plus regus, ation du délai dont il s'agit dans l'article précédent, aprés l'expir contre le jugement de a se pourvoir, Par tierce opposition, séparation. Art. 374. a faite au greffe du tribunal saisi de la demande en s* * La renonciation de la femme à la communauté ser paration. IL. I. T. IV. Des Séparations de biens. tuu n tit q W Se ſuhn ſht mh him, final zlu ahr Men Vhni en i kſiiz ziu n ien 18 B. 4r T. Von der Vermoͤgensabſonderung. 29 weäunt. vorgeſchriebenen Foͤrmlichkeiten unterworfen; widrigenfalls wnt tujn ſteht den Glaubigern frey, gegen Alles, was ſich hierbey e leun i auf ihr Intereſſe bezieht, einzukommen, und jeder in Folge ui en aun eines ſolches Urthels unternommenen Auseinanderſetzung zu widerſprechen. oun, du 6. Jeder Heirathsvertrag zwiſchen Ehegatten, deren z einer Handel treibt, iſt, innerhalb eines Monats, von Zeit der Unterzeichnung an gerechnet, den im g72ſten Artik. der buͤrgerlichen Gerichtsordnung bezeichneten Behoͤrden im Auszuge mitzutheilen, damit er, in Gemaͤßheit der in 8 deigu Pout ät § demſelben Artikel beſindlichen Verfuͤgung, in die Tabelle ont m eingetragen und ausgeſtellt werde. ns, ou 5 In dieſem Auszuge muß angegeben ſeyn, ob die Ehe⸗ gatten in Gätergemeinſchaft getreten ſind, ob ſie in ge⸗ trat de m theilten Guͤtern leben, oder ob die rechtlichen Verhaͤltniſſe e yn der Mitgift unter ihnen Statt finden. 5 68. Der Notar, der den Heirathscontract aufge⸗, nommen hat, iſt verbunden, die in dem vorhergehenden ignation i Artikel anbefohlene Mittheilung deſſelben an die Behoͤrden 1 zu beſorgen, und zwar bey Strafe von Einhundert Fran⸗ „et esPo 5. mi ſe tragen, und ein ganzes Jahr lang im Audienzſaale des Gerichts lorsquil erſter Inſtanz und des Handelsgerichts, unter welche der Wohnſitz de commen des Ehemannes gehört, ſeibſt wenn letzterer kein Kaufmann iſt, aus⸗ gehangen bleiben. Giebt es an dem Hrte kein Handelsgericht, ſo domicile i 3 ſol der Anſchlag in dem Hauptſaate des Gemeindehauſes am Wohn⸗ en la chuh oorte des Ehemannes geſchehen. Ein gleicher Auszug ſoll in die dazu e poum iu beſtimmte, in der Kammer der Sachwatter und Notarien(wenn der⸗ les foml gleichen am Orte ſind) befindtiche Tabelle eingetragen werden. Die inz 1 i Frau kann auf Volſtreckung des Urtheis nicht eher dringen, als von dem Tage an, an welchem die nurbeſchriebenen Förmlichkeiten beob⸗ un achtet worden ſind, ohne daß es jedoch nöthig wäre, den Pettauf tces en lm der oberwähnten Jahresfriſt abzuwarten. Aues dieſes unbeſchadet der Werebnsn des 1445. vregtaphen des bürgerlichen Geſetzbuches. neient Art. 873. Wenn die in gegenwärtigem Litel beſchriebenen For⸗ om n malitäten beobachtet worden ſind, ſo werden die Gläubiger des Ehe⸗ ick niu⸗ mannes, nach Ablauf der im vorigen Artiket erwähnten Friſt, mit ju einem Widerſpruche gegen das auf Gütertheilung geſprochene Urthet nicht zugelaſſen. Art. 374. Wenn die Ehefrau der Gütergemeinheit entſagt, ſo muß ſie dieß bey der Canzelley des Gerichts, bey weichem die Güter⸗ utnin theilungsktage anhängig iſt, erklären. mu 30 L. I. T. V. Bourses, Agens, ete. et méme de destitution et de responsabilité envers les créanciers, s'il est prouvé que Fomission soit la suite d'une collusion. 69. PTout cpoux séparé de biens et marié sous le régime dotal, qui embrasserait la profession de commergant postérieurement a son mariage, sera tenu de faire pareille remise dans le mois du jour ou il aura ouvert son commerce, à peine, en cas de fail- lite, d'stre puni comme panqueroutier frauduleux. 70. La méme rcmise sera faite, sous les mõmes peines, dans l'année de la publication de la présente loi, par tout époun separé de biens ou marié sous le régime dotal, qui, au moment de ladite publica- tion, exergait la profession de commergant. TITRE V.. Des Bourses de commerce, Agens de change et Gourtiers. SECTION pREMIERp. Des Bourses de commerce. 71. La hourse de commerce est la réunion qui a lieu, sous l'autorité du Gouvernement, des com- mergans, capitaines de navire, agens de change et courtiers. 72. Le résultat des négociations et des transac- tions qui s'operent dans la bourse, dẽtermine le cours du change, des marchandises, des assurances, du fret ou nolis, du prix des transports par terre jon* ſiijn um inn ini t h nir li inl i ant kuh nmln h Un 1 kunin iuin, 3 2 ſüt n thun, nz eic ih enn nißion zit t maris zu rolession i e sera ten r oü i en il auduem. s les mön la prẽsen marié su ite publu nt. change et 6e wunion „des w de chuꝝ et des t lun l de wn o in 18 Buch. Ir Titel. Von Handelsbörſen ꝛc. Zr ken, und, dafern ſich beweiſen ließe, daß er es aus boͤsli⸗ chem Einverſtaͤndniſſe mit den Partheyen unterlaſſen habe, bey Verluſt ſeiner Stelle, und unter perſoͤnlicher Verant⸗ wortlichkeit gegen die Glaͤubiger. 69. Jeder in getheilten Guͤtern lebende, und nach den rechtlichen Verhaͤltniſſen des Brautſchatzes verheirathete Ehegatte, der ſich nach erfolgter Verheirathung den Han⸗ delsgeſchaͤften widmet, iſt, innerhalb eines Monats, von dem Tage an, da er ſeinen Handel eroͤffnet hat, zu einer ahnlichen Mittheilung verbunden: widrigenfalls wird er, bey eintretendem Falliment, als betruͤgeriſcher Banke⸗ rottirer beſtraft. 70. Dieſelbe Mittheilung hat, bey gleicher Ahndung, innerhalb eines Jahres von Zeit der Publication des ge⸗ genwärtigen Geſetzes, jeder in getheilten Guͤtern lebende oder nach den Rechtsverhaltniſſen des weiblichen Einbrin— gens vermaͤhlte Ehegatte zu bewirken, der zur Zeit nur⸗ erwaͤhnter Publication Kaufmannsgeſchaͤfte trieb. Fuͤnfter Titel. Von Handelsboͤrſen, Wechſelagenten und Mällern. Erſter Abſchnitt. Von Handelsboͤrſen. . Boͤrſe iſt die, unter dem Anſehen der Regierung, Verſammlung von Kaufleuten, Schiffsca⸗ pitainen, Wechſelagenten und Maͤklern. 72. Das Reſultat der auf der Boͤrſe abgeſchloſſenen Geſchaͤfte und Vertraͤge beſtimmt den Cours der Wechſel, der Waaren, der Aſſecuranz, der Fracht oder des Nolis, des Preiſes der Guͤterladungen zu Waſſer und zu Lande, 32 L. I. T. V. Bourses, Agens, ete. 6* ou par eau, des effets publics et autres dont le cours est susceptible d'étre coté. 2 73. Ces divers cours sont constatés pör les agens de change et courtiers, dans la forme prescrite par les reglemens de police généraux ou particuliers. SECTION II. Des Agens de change et Courtiers. 74. La loi reconnait, pour les actes de com- merce, des agens intermédiaires; savoir, les agens de change et les courtiers. 76. Uy en a dans toutes les villes qui ont une bourse de commeres. Ils sont nommẽs par Empereur. 6. Les agens de change, constitués de la ma- niere prescrite par la loi, ont sehls le droit de faire les négociations des effets publies et autres suscepti- bles d'étre cotés; de faire pour le compte d'autrui les négociations des lettres de change ou billets, et de tous papiers commergables, et d'en constater le cours. Les agens de change pourront faire, concurrem- ment avec les courtiers de marchandises, les négo- ciations et le courtage des ventes ou achats des ma- tibres métalliques. Ils ont seuls le droit d'en cons- tater le cours. . Uy a des courtiers de marchandises, Des courtiers d'assurances, Des courtiers interprètes et de na- vires, Des courtiers de transport par terre et par eau. 78. Les courtiers de marchandises, constitues * ⸗ ! ijn ſunn 3 ſſuun mi un ſün in m, M ftm hin 5 min b k it Enn Nu eiß hii A 1 kuk eit. ;iont keun pir s prezrit rticulien. tiers. etes de cn r les — qui ontw s de h n cit de fi es susceyt te Gautn Mets, eti ter le ou concum 1 „es neg uts des it Len cu andises cteun“ ne n i 65, 18 Buch. Fr Titel. Von Handelsborſen ₰ der oͤffentlichen und andern Papiere, die einer Coursbe⸗ ſtimmung fähig ſind. 73. Dieſe verſchiedenen Courſe můſſen von den Wech⸗ ſelagenten und den Maͤklern, in der durch die allgemei⸗ nen oder beſondern Pe beſtimmten Form, werden.. —.————— Zweyter Abſchnitt. den Wechſelagenten und Maͤklern. ——— 74. Das Geſetz erkennt fuͤr die Volzichung gewiſſer Handelsgeſchaͤfte Zwiſchenagenten an, naͤmlich die Wech⸗ ſelagenten und die Maͤkier. 75. Es giebt dergleichen Perſonen in allen den Staͤd⸗ ten, die eine Handelsboͤrſe haben. eSie werden vom Kaiſer ernannt. 76. Nur allein die nach geſetzmäßiger Vorſchrift ange⸗ ſtellten Wechſelagenten haben das Recht, oͤffentliche und andre einer Coursbeſtimmung faͤhige Effecten zu negoci⸗ ren, die Geſchaͤfte mit traſſirten und eignen auf Ordre ge⸗ ſtellten Wechſeln, und mit allen im Handel umlaufenden Papieren, fuͤr Rechnung Andrer zu ſchließen, und den Cours derſelben zu beſcheinigen. Die Wechſelagenten koͤnnen, zugleich nebſt den Waa⸗ renmaͤklern, die Geſchaͤfte des Kaufs und Verkaufs von Gold, Silber und andern Metallen beſorgen und das Maklerlohn davon ziehen. Sie allein haben das Recht den Cours derſelben zu beſtimmen. 77. Es giebt Waarenmakler, Aſſecuranzmaͤkler, Schiffsmaͤkler, Maͤkler fuͤr den Gütertransport zu B und zu — Mur allein die geſeczmbig Waaren⸗ „Geſetbuch. C 34 L. I. T. V. Bourses, Agens, etc. de la mauidre prescrite par la loi, ont seuls le droit de faire le courtage des marchandises, et d'en consta- ter le cours; ils exercent, concurremment avec les agens de change, le courtage des matières métalli- ques.. 779. Les courtiers assurauces redigent les con- trats ou polices d'assurances, concurremment avec les notaires; ils en attestent la vérité par leur signa- ture, certifient le taus des primes pour tous les voyages de mer ou de rivière. 80. Les courtiers interprètes et conducteurs de navires font le courtage des affrétemens: ils ont, en outre, seuls le droit de traduire, en cas de contesta- tions portées devant les tribunaux, les déclarations, chartes-parties, connaissemens, contrats, et tous actes de commerce dont la traduction serait nécessaire; enfin, de constater le cours du fret ou du nolis. Dans les affaires contentieuses de commerce, et pour le service des douanes, ils serviront seuls de trucheman à tous étrangers, maitres de navire, mar- chands, équipages de vaisscau et autres personnes de mer. 8r. Le meme peut, si l'acte du Gou- vernement qui l'institue l'y autorise, cumuler les konctions d'agent de change, de courtier de mar- chandises on d'assurances, et de courtier interprète et conducteur de navires. 82. Les courtiers de transport par terre et par eau, constitués selon la loi, ont seuls, dans les lieux ou ils sont établis, le droit de faire le courtage des transports par terre et par eau; ils ne peuvent cu- muler, dans aucun cas et sous aucun prétexte, les fonotions de courtiers de marchandises„d'assurances, ou de courtiers conducteurs de navires, désignées aux articles 78, 79 et 80. i* iln ſ Fun ſlakt ſunn unh 35 1nh ju ſib mi ſfüm h zch r in h lunnt li jic un li hiuin kufn inküſa ſ ſnm bihh in ſi 15 klinn klun ſinnt ikſ uh n Kmn kic. euks k iut tden tn⸗ nent ech eres ml⸗ ent hes ch nment are leur igne ur tors 16 ducteur i ils ont, de contes leclaratien ttos a ncessain u nolis. nmerce, 6 t seuls d wire, mar personne te du 60 umuler er de n er inteni tere eh lans les ju courtg e re teu⸗ 6 qnncẽᷓ imses es, h ————— 4 8 X 18 Buch. Fr Titel. Von dandelsbirſtn 1e 35 maͤkler haben das Recht, beym Kauf und Verkauf der Waaren die Unterhaͤndler zu machen, und den Cours der⸗ ſelben zu beſcheinigen; ſie beſchaͤftigen ſich, nebſt den Wech⸗ ſelagenten, mit der Maͤkeley von Gold, Silber und andern Metallen. 7 Die Iſſeutanmäkles entwerfen, in Concurrenz mit den Notarien, die Verſicherungscontracte oder Po⸗ lizen; ſie bezeugen die Richtigkeit derſelben durch ihre Un⸗ terſchriſt, atteſtiren die Taxen der Praͤmien fuͤr Waſ⸗ ſerfahrten zur See oder auf Stroͤmen. so. Die Schiffsmakler ſind Unterhaͤndler für die Geſchäfte der Schiffsbefrachtung; ſie haben uͤberdieß allein das Recht, bey Proceſſen die Guͤterangaben, Chartepartien, Connoſſements, Contracte und alle andere Aufſätze zu uͤberſetzen; ſo wie auch den Cours der Fracht oder des Nolis*) zu beglaubigen. Nur ſie allein vertreten bey Handelsproceſſe en und in Zoll⸗(Douanen⸗) Geſchaften, bey allen Fremden, Schiffsherren und Kaufleuten, ſo wie beym Schiffsvolke und andern Seeleuten, die Stelle der Dollmetſcher. 81. Eine und diefelbe Perſon kann, wenn ihre An⸗ ſtellung von Seiten der Regierung ſie dazu berechtiget, die Geſchaͤfte eines Wechſelagenten, eines Waarenmaklers, eines Aſſecuranzmaͤklers und eines Schiffsmaklers in ſich vereinigen. 82. Nur allein die geſetzmäßig beſtellten Mäkler für den Guͤtertransport zu Waſſer und zu Lande haben an dem Orte, wo ſie angeſtellt ſind, das Recht, die dahin ein⸗ ſchlagenden Geſchäfte als Unterhaͤndler zu beſorgen; aber in keinem Falle und unter keinerley Vorwand koͤnnen ſie die im 78ten, 79ten und goten Artikel beſtimmten Functio⸗ nen des Waarenmaͤklers, des Aſſecuranzmäklers, oder des Schiffsmaͤklers, in ihrer Perſon vereinigen. C 2 ) S. unten II. B. 6. Lit.§. 64. 36 E I. T. V. Bourses, Agens, etc. „ 83. Ceux qui ont fait faillite ne peuvent Etre agens de change ni courtiers: s'ils n'ont été ieh 4 bilités. 34. Les agens de e et courtiers sont tenus d'avoir un livre revétu des formes prescrites par Farticle 11. Ils sont tenus de consigner dans ce livre, jour Par et par ordre de dates, sans ratures, entre- lignes ni transpositions, ct sans abréviations ni chigtes toutes les conditions des ventes, achats, assurances, negociations, et en enéml de toutes les oporations faites Par leur ministere. 85. Un agent de change ou courtier ne peut, dans aucun cas et sous aucun prétexte, faire des oporations de commerce ou de banque pour son oompte. I ne peut s'intéresser directement ni indirecte- ment, sous son nom, ou sous un nom interposè, dans aucune entreprise commerciale. Il ne peut recevoir ni payer pour le conpte de ses commettans. 86. Il ne peut se rendre garant 46 l'exécution des marchés dans lesquels il s'entremet. 87. Toute contravention aux dispositions énon- cées dans les deux articles précẽdens, entraine la peine de destitution, et une condamnation d'amende qui sera prononcde par le tribunal de police cor- rectionnelle, et qui ne peut étre au- dessus de trois mille francs, sans prejudice de raotion des parties en dommages et intéréts. 88 Tout agent de change ou destitué en vertu de larticle précédent ne peut ẽtre réintegré dans ses fonotions. 89. En cas de faillite, tout agent de change ou courtier est poursuivi comme banqueroutier. nſen 8br ni keun b Ahih n tin —— k. beurert nt cte ti SOnt tenu scrites k ine, jon res, entte vuions u es, achat toutes k r ne pen faire is Pou indirecte interpos n de le Textcuin oiüons in „enni tion luen de pel u lesu k ni on de) ſu urtie n itn nnht ent* n reni. — — ————— 7 18 Buch. Fr Titel. Von Handelsboͤrſen ꝛc. 37 83. Wer in Concurs gerathen iſt, kann weder als Wechſelagent, noch als Mäkler angeſtellt werden; er muͤßte denn wieder in vorigen Stand eingeſetzt ſeyn. 84. Die Wechſelagenten und Makler ſind verbun⸗ den, ein nach den im IIten Artikel For⸗ malitäten eingerichtetes Buch zu halten. Sie ſind verbunden, in dieſes Buch, Tag fuͤr Tag, und unter gehoͤrigem Datum, alle Bedingungen der Käufe und Verkäufe, Aſſecuranzen, Negociationen, und uͤber⸗ haupt alle durch ihre Vermittlung geſchloſſenen Geſchäfte einzutragen, und zwar ſo, daß darin weder etwas ausge⸗ ſtrichen, noch zwiſchen die Zeilen geſchrieben, verſetzt, ab⸗ brevirt, oder mit Ziffern ausgedruͤckt werde. 85. Kein Wechſelagent oder Maͤkler darf, in irgend einem Falle und unter irgend einem Vorwande, Handels⸗ oder Bankgeſchaͤfte auf eigne Rechnung machen. Er darf weder mittelbar, noch unmittelbar, weder unter ſeinem, noch unter einem erborgten Namen, an irgend einer Handelsunternehmung Theil nehmen. Er darf nichts fuͤr Rechnung ſeiner Committenten em⸗ pfangen, oder bezahlen. 86. Er kann ſich fuͤr die Vollziehung der von ihm als Unterhaͤndler geſchloſſenen Kaͤufe nicht guͤltiger Weiſe verbuͤrgen. 87. Jede uebertretung der in den beyden vorſtehen⸗ den Artikeln aufgeſtellten Verfuͤgungen zieht den Verluſt ſeiner Stelle, und die Verurtheilung zu einer vom Straf⸗ Polizeygerichte zu beſtimmenden Geldbuße, die ſich nicht uͤber dreytauſend Franken belaufen darf, nach ſich; wobey den Partheyen uͤberdem die Schadenklage vorbehalten bleibt. 88. Kein in Kraft des vorſtehenden Artikels abgeſetz⸗ ter Wechſelagent oder Maͤkler kann jemals ſeine S— lige Stelle wieder erhalten. 80. Wenn der Wechſelagent oder Maͤkler in Con⸗ eurs geraͤth, ſo wird als gegen einen Bankerottirer gegen ihn verfahren. 38 L. I. T. VI. Des Commissionnaires. 9o. Il sera pourvu, par des règlemens d'admi- nistration publique, à tout ce qui est relatif à la négociation et transmission de proprieté des effets publics.. TTTRE VI. Des Gommissionnaires. SECTION PRRMIERR. Des Commissionnaires en génsral. * 91. Le commissionnaire est celui qui agit, en son propre nom, ou sous un nom social, pour le compte d'un commettant. 92. Les deyoirs et les droits du commissionnaire qui agit au nom d'un commettant, sont déterminés par le Code Napoléon, livre IMH, titre XIII. 93. PTout commissionnaire qui a fait des avances sur des marchandises à lui expedices d'une autre place pour étre vendues pour le compte d'un com- mettant, a privilege, pour le remboursement de ses avances, intéréts et frais, sur la valeur des mar- chandises; si elles sont à sa disposition, dans ses magasins, ou dans un depöt public, ou si, avant qu'elles scient arrivées, il peut constater, par un connaissement ou par une lettre de voiture, l'expé⸗- dition qui lui en a été faite. 94. Si les marchandises ont été vendues et li- vrées pour le compte du commettant, le commis- ———„———. ut ſun* nſ* ni pnt ut ln ſtmn 12 vmim aUai wün 3* mn ſm hin vh ii hai luß liunt nſu 4 ke umn n n ——————————— 9 18 Buch. 6r Titel. Von Conmiſſionairen. 39 nen dili uebe Alles, was den Handel mit Staatspa⸗ trhih pieren und die Uebertragung des Eigenthums derſelben be⸗ 6 des eſi trifft, wird annoch durch beſondre Regierungsverordnun⸗ gen verfuͤgt werden. 1 Sechster Titel. Von Commiſſionairen*). N 186, Erſter Abſchnitt. Von Commiſſivnairen uͤberhaupt. ral. Commiſſionair iſt derjenige, der in ſeinem eignen oder unter der Firma einer Handelscompagnie, fuͤr Rechnung eines Committenten Geſchaͤfte macht. o2. Die Rechte und Verbindlichkeiten des im Namen des Committenten Geſchaͤfte machenden Commiſſionairs ſind im XIIIten Titel des IUten Buches des Napoleoneiſchen i agit, e pur k e buͤrgerlichen Geſetzbuches beſtimmt. emini o3. Jeder Commiſſionair, der Waaren von einem U. andern Platze her zugeſchickt erhalten hat, um ſolche fuͤr des anin Rechnung des Committenten zu verkaufen, hat wegen der qune un Erſtattung des darauf geleiſteten Vorſchuſſes, ſo wie der Jun cn Intereſſen und Koſten, einen prioritaͤtiſchen Anſpruch auf 5 den Werth der Waaern, dafern ſich ſolche zu ſeiner Dispo⸗ ſition befinden, in ſeinen Niederlagen, oder in oͤffentlichen Vorrathshaͤuſern niedergelegt ſind, oder er, vor ihrem Eintreffen, durch ein Connoſſement oder einen Frachtbrief i, mn beſcheinigen kann, daß ſie an ihn bereits abgeſendet wor⸗ er, den ſind. e, lep 94. Sind die Waaren bereits fuͤr Rechnung des Com⸗ mittenten verkauft und abgeliefert worden, ſo wird der enin et* Ich behatte, mehrerer Verſtändtichteit wegen, dieſes und S * donni unter Handelsleuten übliche Kunſiworte bey. —— — 40 L. 1. 7. VI. Des Commnissionnaires. sionnaire se remhourse, sur le produit de la vente, du montant de ses avances, intéréts et frais, par préférence aux créanciers du commettant. 95. Pous préts, avances ou paiemens qui pour- raient étre faits sur des marchandises déposées ou consigndes par un individu residant dans le lieu du domicile du commissionnaire, ne donnent privilége au commissionnaire ou dépositaire qu'autant qu'il s'est conformé aux dispositions prescrites par le Code Napoléon, liv. III, tit. XVII, pour les préts sur gages ou nantissemens. sncrIoN I. Des Commissionnaires pour les transports par terre et Par eau. „ 96. Le commissionnaire qui se cbarge d'un trausport par terre ou par eau, est tenu d'inscrire sur son livre- journal la déclaration de la nature et de la quantitè des marchandises, et, s'il en est re- quis, de leur valeur. 97. I est garant de Parivée des marchandises et eflets dans le delai déterminé par la lettre de voiture, hors hes cas de la force majeure légalement constatée. N est garant des avaries, ou pertes des marchandises et effets, s'il n'y a stipulation contraire dans la lettre de voiture, ou force majeure. 99. Il est garant des faits du commissionnaire intermédiaire auquel il adresse les marchandises. 100. La marchandise sortie du magasin du ven- deur ou de l'expéditeur, voyage, s'il n'y a conven- tion contraire, aux risques et périls de celui à qui 3 lnniſ k ſn, v N, nün 5 n U ih inſne ziitlu Durihe ſitihm Mn 61 ein bmn ch, in ſin Uen bin, nit zuhi fu kii nnjſin Anſtt . in nn in iht iues 3 tie k ſu et ini, 1 nt. ens quihn depocezi e lieu i nt pririlz unt qu ites yun! ur les yi r tene burge dun u inscire bmuet il en ei clundit e de voitu nt corstot pentes tion conn ure. mnisimir banlis agui hſer vyruner 18 Buch. 6r Titel. Von Commiſſionairen. 41 Commiſſionair wegen ſeiner Auslagen, Koſten und Provi⸗ ſion, von dem aus dem Waarenverkaufe geloͤſeten Gel⸗ de, vor andern Glaͤubigern des S bezahlt machen. o5. Wegen der auf Waaren, die von einer am Wohn⸗ orte des Commiſſionairs lebenden Perſon deponirt oder an Jemand addreſſirt ſind, geleiſteten Darlehne, Vorſchuſſe oder Zahlungen, hat der Commiſſionair oder Depoſitar nur in ſo weit ein Vorzugsrecht, als er die in Napoleons Civil— geſetzbuche im XVIIten Titel des IIIten Buches wegen der Darlehne auf Fauſt- und andere Pfaͤnder deshalb vorge⸗ ſchriebenen Verfuͤgungen gehoͤrig beobachtet hat. Zweyter Abſchnitt. Von den Commiſſionairen fuͤr die Büterverſendung zu Waſſer und zu Lande. 96 Der Commiſſionair, der die Beſorgung einer Guͤ⸗ terverſendung zu Waſſer oder zu Lande uͤbernimmt, iſt ver⸗ bunden, die Angabe von der Beſchaffenheit, vom Betrage, auch, wenn es verlangt wird, vom Werthe der Waaren, in ſein Tagebuch(Journal) einzutragen. . Er haftet, den Fall einer gehoͤrig ve eſcheinigten Uebermacht ausgenommen, fuͤr das richtige Eintreſſen der Guͤter, in der durch den Frachtbrief beſtimmten Sie rungszeit. o3. Er haftet, iſttn nicht im Frachtbriefe das Ge⸗ gentheil bedungen worden, oder Uebermacht eingetreten iſt, fuͤr Schäden und Verluſt an den geladenen Guͤtern. 99. Er haftet fuͤr die Handlungen des Zwiſchencom- commiſſionairs(Spediteurs), an welchen er die Waaren addreſſirt. 100. Sobald die Guͤter aus der Niederlage des Ver⸗ kaͤufers oder des Spediteurs abgegangen ſind, laufen ſie, dafern nicht das Gegentheil worden iſt, unter⸗ 42 L. I. T. VI. Des Commissionnaires. elle appartient, sauf son recours contre le commis- sionnaire et le voiturier chargés du transport. 101. La lettre de voiture forme un contrat en- tre l'expéditeur et le voiturier, ou entre l'expéditeur, le commissionnaire et le voiturier. 102. La lettre de voiture doit étre datée. Elle doit exprimer La nature et le poids ou la contenance des ob- jets à transporter, Le délai dans lequel le transport doit étre ef- fectus. Elle indique Le nom et le domicile du commissionnaire par Tentremise duquel le ansport s'opere, il y en a un, Le nom de celui à qui la marchandise est * adressée, Le nom et le domicile du voiturier. Elle énonce prix de la voiture, Lindemnité due pour cause de retard. Elle est signée par l'expẽditeur ou le commis⸗ sionnaire. Elle présente en marge Les marques et numéros des objets à trans- Porter. La lettre de voiture est copice par le commis- sionnaire sur un registre coté et paraphé sans inter- valle et de suite. ₰ 3 1 5 n uj 5 gobchiltd nn, u ſitnm n d b mi 6nih zuſine; eif ſun jurn Pin vdnhnt ſn uh ii kIm düſn ie Pmi dwic dß Umniſin In hin mn h hii jᷣ Jhj, ſuuu ite tr le cuu. nyort. uh contrt lerpelien dtee. ance dez o doit ete 6 ionnaite y ly enan handise 6 u. u le conn et 4 tran r e comni 18 Buch. 6r Titel. Von Commiſſionairen. 43 wegs auf Riſico und Gefahr des Eigenthuͤmers, jedoch mit Vorbehalt des Regreſſes gegen Commiſſionair und Fuhr⸗ mann, welche die Fracht uͤbernommen haben. ror. Der Frachtbrief iſt anzuſehen als ein Contract zwiſchen dem Spediteur und dem Fuhrmann, oder zwiſchen dem Spediteur, dem Commiſſionair und dem Fuhrmann. 102. Der Frachtbrief muß datirt ſeyn. Es muß darin angegeben ſeyn: die Beſchaffenheit, das Gewicht, oder der Inhalt, der zu S Ge⸗ genſtände; die Zeitfriſt, innerhalb 38 der Transport bewirkt ſeyn muß. Ferner muß darin bezeichnet ſeyn: der Name, die Wohnung des Commiſſionairs, durch deſſen Vermittlung der Transport vor ſich geht,(wenn ein ſolcher dabey vor⸗ kommt); der Name desjenigen, an den die Waare addreſ⸗ ſirt iſt; der Name und Wohnort des Fuhrmanns. Es iſt ferner darin beſtimmt: der Preis der Fracht, die Verpflichtung zur Schadloshaltung, auf den Fall der verſpaͤtigten Ablieferung. Der Frachtbrief wird von dem Spediteur oder dem Commiſſionair unterzeichnet. Am Rande deſſelben befinden ſich die Merkzeichen(Signaturen) und Nummern der zu transportirenden Gegenſtaͤnde. Der Frachtbrief muß von dem Commiſſionair in ein gehoͤrig paginirtes und mit dem Handzuge verſehenes Regiſter, in welchem keine Zwiſchenraͤume und Luͤcken ge— ſtattet ſind, eingetragen werden. 44 L. I. T. VI. Des Commissionnaires. SECTION MI. F 103. Le voiturier est garant de la perte des ob- Il est garant des avaries autres que celles qui pProviennent du vice propre de la chose, ou de la force majeure. 104. Si, par l'effet 4. la force majeure, le trans- port n'est pas effectut dans le delai convenu, il ny 8 a pas lieu à indemnité contre le voiturier pour cause de retard. 105. La réception des objets transportés et le paiement du prix de la voiture éteignent toute action contre le voiturier. o6. En cas de refus ou contestation pour la r- ception des objets transportés, leur état est verilié et constaté par des experts nommeès par le président du trihunal de commerce, ou, à son défaut, par le juge de paix, et par ordonnance au pied d'une requẽte. Le dépöt ou sequestre, et ensuite le transport dans un dépöt public, peut en étre ordonné. La vente peut en étre ordonnse en faveur du voi- turier, jusqu'à concurrence du prix de la voiture. 107. Les dispositions contenues dans le présent titre sont communes aux maitres de bateaux, entre- preneurs de diligences et voitures publiques. Iog. Toutes actions contre le commissionnaire et le voiturier, à raison de la perte ou de l'avarie — jets à transporter, hors les cas de la force majeure. mt n! munln buiin hih vſh u5 ſuin vjn u 5 t nhn nnl mn i tiln ßuhn hui ßihn upm 5 mn iu üh jin ii N n gu iut, imn 9 1 1 uhſih maite. a pem iu force mjn qus ccls se, on i jeure en nvenu, i ier pout u nsportes 4 t toute act n pour k„ ſ est veérile n v ple n difnt, 1 au ie lr t Je tr donn. ſnen dun la voitur ans le ateau t lius onni innin uklmn ₰ 18 Buch. 6r Litel. Von Commiſſionairen. 45 Dritter Abſchnitt. Von Fuhrleuten. roz. Der Fuhrmann muß, den Fall der Uebermacht ausgenommen, fuͤr den Verluſt der zu transportirenden Sochen ſtehen. Er ſieht fuͤr allen und jeden Schaden, der nicht von der fehlerhaften Beſchaffenheit der Sache ſelbſt, oder von Uebermacht herruͤhrt. 104. Wenn, wegen eingetretener Uebettnncht die Fort⸗ ſchaffung und Ablieferung der Guͤter nicht zur bedungenen Zeit erfolgt iſt, ſo kann der Fuhrmann wegen einer ſolchen Verzoͤgerung nicht in Anſpruch genommen werden. 105. Die erfolgte Uebernahme der geladenen Guͤter und die Bezahlung der bedungenen Fracht heben jede Klage gegen den Fuhrmann auf. 106. Wird die Annahme der abzuliefernden Guͤter verweigert oder beſtritten: ſo muß der Zuſtand, in welchem ſie ſich befinden, von Sachverſtaͤndigen unterſucht und be⸗ ſcheiniget werden, die, entweder von dem Praͤſidenten des Handelsgerichts, oder in Ermangelung deſſelben, von dem Friedensrichter, mittelſt einer auf das Anſuchungsſchreiben zu zeichnenden Reſolntion, zu ernennen ſind. Es kann diesfalls auf Depoſition oder Beſchlagneh⸗ mung der Waaren, und dann auf deren Transport in eine oͤffentliche Waarenniederlage reſolvirt werden. Auch kann man zum Beſten des Fuhrmanns veran⸗ ſtalten, daß ſo viel von der Waare verkauft werde, als zur Befriedigung der Fracht erforderlich iſt. 107. Die im gegenwaͤrtigen Titel enthaltenen Verfuͤ⸗ gungen gelten gleichfalls von Rehdern und Unternehmern oͤffentlicher, zur Fortſchaffung von Perſonen und Sachen beſtimmter Landkutſchen. 108. Alle Rechtsanſpruͤche gegen den Commiſſionair und den Fuhrmann, wegen Verluſts oder Beſchaͤdigung der 46 E E T VII. Des Achats et Ventes. des marchandises, sont prescrites, après six mois, 3 6o 5 pour les expéditions faites dans l'intérieur de la w Frauce, et, après un an, pour celles faites à l'étran- — le tout à cowpter, pour les cas de perte, Au 1 jour od le transport des marchandises aurait dũ étre mn effectuẽ, et, pour les cas d'avaries, du jour où la A P. remise des marchandises aura 6été faite, sans preju- il dice des cas de fraude ou d'infidélitè. TITRE VII. Des Achatset Ventes. ſit: 109. Les achats et ventes se constatent, Par actes publics, Par actes sous signature privée, Par le hordereau ou arrété d'un agent de change W ou courtier, dument signé par les parties, Par une facture acceptée, Par la correspondance, Par les livres des parties, Par la preuve testimoniale, dans le cas oü le tribunal croira admettre. Vents. miz un intineu 1 s ſitziin de eu s aunit it d jure te, ap ntes. titent, xu le dun ries, e cts oi 15 Buch. 71 Titel. Von Kaͤufen und Verkaͤufen. ℳ Güter, verjaͤhren, bey Sendungen im Innern von Frank⸗ reich, nach ſechs Monaten, bey Sendungen ins Ausland, nach einem Jahre. Dieſe Verjährungszeit iſt, auf den Fall des Verluſtes, von dem Tage an zu rechnen, an welchem der Transport haͤtte vollbracht ſeyn ſollen; in Ruckſicht auf eingetretene Schaͤden aber von dem Tage, an welchem die Ablieferung erfolgt iſt. Uebrigens gilt dies Alles nicht von Faͤllen, wo Betrug oder Untreue Statt gefunden hat. Siebenter Titel. Von Kaͤufen und Verkaͤufen. 109. Geſchloſſene Kaͤufe oder Verkaͤufe werden beſchei⸗ nigt: durch oͤffentliche Urkunden; durch mit Privatunterſchrift verſehene urkunden; durch den, mit der gehorigen Unterſchrift der Partheyen verſehenen Schlußzettel eines Wechſelagenten oder Maäklers; durch eine acceptirte Factur; durch die Correſpondenz: durch die Handlungsbuͤcher der Partheyen; durch Zeugen; dafern dieſes Beweismittel Gerichtswe⸗ gen fuͤr zulaßlich geachtet wird. 438 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. TITRE VIII. De la Lettre de change, du Billet à ordre et de la Prescription. — SECTION PRREMIERR. De 1a Lertre de change. §. Ier. Pe la forme de la Lettre de change. 110. La lettre de change est tirée d'un licu sur un autre. Elle est datée. Elle énonce La somme à payer, Le nom de celui qui doit payer, Lepoque et le lieu oů le paiement doit s'effectuer, La valeur fournie en espbces, en marchandises, en compte, ou de toute autre manibre. Elle est à lordre d'un tiers, ou à l'ordre du ti- reur lui-méme. Si elle est par Tre, 2e, Ze, 4e, etc. elle l'ex- prime. 1II. Une lettre de change peut étre tirée sur un individu, et payable au domicile d'un tiers. Elle peut étre tirée par ordre et pour le compte d'un tiers. 112 Sont réputées simples promesses toutes let- tres de change contenant supposition, soit de nom, soit de qualité, soit de domicile, soit des lieux d'on elles vont tirées ou dans lesquelles elles vont payables. 113. La signature des femmes et des filles non négociantes ou marchandes publiques, sur lettres de change, ne vaut, à leur égard, que comme simple promesse. 114. Les lettres de change souscrites par des Po ande ( d be 3 der in E i or 3 mih gezol Er uun lii Ph i, 1 wede erſ ſicher 1 de Vo horhi ange, tt. ioin ai I. angr. de chug tiree dn it seſechu archandis; ordre du ti. u. Me Len tre tiree u bun tier. our c zbes touts⸗ zoit de un des leu in nt y des ilsmn ʒur lin i conn ij zeits ſu iu 1 Buch. gr Litel. Von Wechſelbriefen c. 49 Achter Titel. Von Wechſelbriefen und deren Verjaͤhrung. Erſter Abſchnitt. Von(traſſirten) Wechſelbriefen. . I. Von der Form des Wechſelbriefes. Iro. Der Wechſelbrief wird von einem Orte auf einen andern gezogen. Er muß datirt ſeyn. Es muß darin ausgedruͤckt ſeyn: die zu zahlende Summe; der Name desjenigen, der ſie zu zahlen hat; Zeit und Ort, wo die Zahlung geſchehen ſoll; der in Gelde, in Waaren, durch Rechnung, oder auf irgend eine andere Art empfangene Werth(Valuta). Er lautet an die Ordre eines Dritten, oder auch an die Ordre des Ausſtellers(Traſſanten) ſelbſt. Iſt es Prima, Secunda, Tertia oder Auarta ꝛc. ſo muß dieß darin ausgedruͤckt ſeyn*) 1II. Ein Wechſelbrief kann auf eine gewiſe Perſon gezogen, und am Wohnorte eines Dritten zahlbar ſeyn. Er kann aber auch auf Ordre(in Auftrag) und für Rech⸗ uung eines Dritten gezogen werden. 1. Jeder Wechſelbrief, in welchem eine unrichtig⸗ keit in Anſehung des Namens, oder des Charakters, oder der Wohnung, oder des Platzes, wo er ausgeſtellt oder zahlbar iſt, vorkommt, gilt als bloßer Schuldſchein. II3. Wenn Eheweiber oder andere Frauensperſonen, die weder Handelsfrauen, noch Kraͤmerinnen ſind, Wechſelbriefe unterſchreiben, ſo gilt eine ſolche Verſchreibung in Anſehung ſolcher Perſonen, als bloßer Schuldſchein. 114. Von Minderjahrigen, die nicht Kaufleute ſind, *) Daß alſo in einem nur einmal ausgefertigten Wechſel das Wort: So la(senle) ſtehe, iſi nicht geſetzlich erfoderlich. Handels⸗Geſetzbuch. D 50 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, eto. mineurs non négocians sont nulles à leur égard, sauf les droits respectifs des parties, conformément à Par- ticle 1312 ou Code Napoléon. F. II. De la Provision. 118. La provision doit étre faite par le tireur, ou par celui pour le compte de qui la lettre de change sera tirée, sans que le tireur cesse d'étre personnel- lement obligé. 116. I V a provision, si, à T'échéance de la lettre de change, celui sur qui elle est fournie est redevable au tireur, ou à celui pour compte de qui elle est tirée, d'une somme au moins égale au mon- tant de la lettre de change. 1I7. Lacceptation suppose la provision. Elle en établit la preuve à l'egard des endosseurs. Soit qu'il y ait on non acceptation, le tireur seul est tenu de prouver, en cas de dénégation, que ceux sur qui la lettre était tirée, avaient provision à Péchéance: sinon il est tenu de la garantir, quoi- que le protét ait 6te fait après les delais fixés. §. III. De TAcceptation. 118. Le tireur et les endosseurs d'une lettre de change sont garans solidaires de l'acceptation et du paiement à P'échéance. 119. Le refus d'acceptation est constaté par un acte que l'on nomme protét ſaute d'acceptation. r20. Sur la notification du protét faute d'accep- tation, les endosseurs et le tireur sont respective- aus au tik kuh De der zit leur euhn loménent h . ite pur kun alette ie i qtre penu Jacheance i est joume compte ie 6gale au un vision. es endosseus on, e tiren lengon u mien yrii gumüt x lelais ut⸗ n. atepin corun aceeylu tet ju lucy zont 1 mnin 18 Buch. 3. Titel. Von Wechſelbriefen c. 51 ausgeſtellte Wechſelbriefe ſind, in Ruͤckſicht ihter, durch⸗ aus null und nichtig; jedoch mit Vorbehalt deſſen, was uͤber die verſchiedenen Rechte der Partheyen im 1312 Ar⸗ tikel des Napoleoneiſchen Geſetzbuchs beſtimmt iſt. S. II. Von der Deckung der Tratte. 115. Der Ausſteller, oder derjenige, fuͤr deſſen Rech⸗ nung der Wechſelbrief gezogen werden ſoll, muß fuͤr die Deckung der Zahlung geſorgt haben. Indeſſen bleibt dabey der Ausſteller noch immer perſoͤnlich verpflichtet. 6. Die Deckung iſt vorhanden, wenn zur Verfall⸗ zeit des Wechſelbriefes der Bezogene dem Ausſteller, oder demjenigen, fuͤr deſſen Rechnung der Brief gezogen wurde, eine dem Betrage der Tratte gleiche Summe ſchuldig iſt. II7. Die Acceptation ſetzt voraus, daß fuͤr die Dek⸗ kung geſorgt ſey. Sie dient, in Anſehung der Indoſſanten, zum Be⸗ weis derſelben. Die Acceptation mag erfolgt ſeyn oder nicht, ſo liegt immer, im Weigerungsfalle, dem Ausſteller allein ob, zu beweiſen, daß derjenige, auf welchen der Wechſelbrief gezogen war, zur Verfallzeit hinlaͤngliche Deckung hatte; wo nicht, ſo iſt er verbunden, dafuͤr Gewähr zu leiſten, wenn ſchon der Proteſt erſt nach der felgeſebten Friſt efolst ſollte. §. III. Von der nteeytatin 118. Der Ausſieller und die Indoſſanten eines Wech⸗ ſelbriefes haſten in ſolidum fuͤr die Acceptation und lung deſſelben zur Verfallzeit. I19. Die Verweigerung der Acceptation wird durch eine Urkunde beſcheiniget, welche ver⸗ weigerter Annahme heißt. 120. Auf erhaltene S von dem we⸗ gen verweigerter Annahme erfolgten Proteſte ſind reſpec⸗ S 6 L. I. T. M. De la Lettre de change, etc. ment tenus de donner caution pour assurer le paie- ment de la lettre de change à son échéance, ou d'en effectuer le remboursement avec les ftai⸗ de et de rechange. La caution, soit du tireur, soit de Pendosseur, n'est solidaire qu'avec celui qu'elle a cautionns. I21. Celui qui accepte une lettre de change contracte l'obligation d'en payer le montant. Laccepteur n'est pas restituable contre son ac- ceptation, quand méme le tireur aurait failli? à son insu avant qu'il eüt accepté. 122. Vacceptation d'une lettre de change zoit étre signée. acceptation est exprimée par le mot acceptæ. Elle est datée, si la a un ou. jours ou moins de vue; Et dans ce dernier cas, le— date 3 Facceptation rend la lettre exigible au terme y ex- primé, à compter de sa date. 123. Facceptation d'une lettre de change pa- Fable dans un autre lieu que celui de la résidence de Taccepteur, indique le domicile oü le paiement doit étre effectué ou les diligences faites. 124. Lacceptation ne peut 6tre conditionnelle; mais elle peut ẽtre restreinte quant à la somme ac- ceptée. Dans ce cas, le porteur est tenu de faire pro⸗ tester la lettre de change pour le surplus. 125. Une lettre de change doit étre acceptée 5 tive tig dung i auerbi. heante wie fnis de n ie lenn cautionni inr i i Ontant. contte in ait filiit e clange i ot aceeyt ou yluien de date de wney ie chng e la rilen oů l pius tes. coniiim la sonm* de hin Pu etn unti⸗ 1 Buch. gr Litel. Von Wechſelbriefen. 33 tive die Indoſſanten und der Traſſant verpflichtet, fuͤr rich⸗ tige Zahlung des Wechſels zur Verfallzeit Sicherheit zu ſtellen, oder die Valuta, nebſt Koſten fuͤr Pr und Ruͤck⸗ wechſel, ſofort zu bezahlen. Wer fuͤr den Traſſanten oder einen Indoſſanten Si⸗ cherheit beſtellt(Buͤrgſchaft leiſtet), iſt nur zugleich mit dem, fuͤr den er ſich verbuͤrgt hat, ſolidariſch verpflichtet. 12r. Wer einen Wechſelbrief acceptirt, uͤbernimmt die Verbindlichkeit, deſſen Werth zu zahlen. Der Acceptant kann von der durch ſeine Acceptation eingegangenen Verbindlichkeit nicht wieder frey werden, ſelbſt wenn der Ausſteller(Traſſant), ohne daß jener es wußte, ſchon vor erfolgter Acceptation, zu zahlen aufgehoͤrt (fallirt) hätte. 122. Die Acceptation eines Wechſelbriefes muß unter⸗ zeichnet(mit der Namensunterſchrift verſehen) ſeyn. Sie wird durch das Wort acceptirt ausgedruͤckt. Lautet der Brief auf einen, oder mehrere Tage, oder Monate nach Sicht, ſo muß die Acceptation datirt ſeyn. Wenn in dieſem letztern Falle bey der Acceptation das Datum weggelaſſen iſt, ſo wird der Brief in der darin beſtimmten Friſt, vom Tage der Ausſtellung an gerechnet, zahlbar. 1e. In der Acceptation einer Tratte, die an'einem andern Orte, als dem Aufenthalte des Aeceptanten, zahlbar iſt, muß der Wohnort, wo die Zahlung erfolgen, oder ſonſt das Erfoderliche beobachtet werden ſoll, bemerkt ſeyn. 34 Die Acceptation darf nicht Bedingungsweiſe ge⸗ 3 ſchehen; ſie kann aber nur auf einen Theil der Wechſel⸗ ſumme beſchraͤnkt werden. Im letztern Falle iſt der Briefeinhaber verbunden, den Wechſel wegen des Reſtes proteſtiren zu laſſen. 123. Ein Wechſelbrief muß bey Praͤſentation, * 54 L.. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. sa présentation, ou au plus tard dans les vingt-qua- tre heures de la prẽsentation. Après les vingt-quatre heures, si elle n'est pas rendue, acceptée ou non acceptée, celui qui l'a re- tenue est passible des dommages-intéréts envers le porteur. N— §. IV. De I'Acceptation par intervention. 126. Lors du protét faute d'acceptation, la ler- tre de change peut étre acceptée par un tiers inter- venant pour le tireur ou pour l'un des endosseurs. Lintervention est mentionnée dans l'acte de protẽt; elle est signée par'intervenant. r27. Lintervenant est tenu de notifier sans ds- lai son intervention à celui pour qui il est intervenu. 128. Le porteur de la lettre de change conserve tous ses droits contre le tireur et les endosseurs, à raison du défaut d'acceptation par celui sur qui la lettre était tirée, nonobstant toutes acceptations par intervention. §. V. De TEchéance. r29. Une lettre de change peut étre tirée à vue, à un ou plusieurs jours à un ou plusieurs mois de vue, à une ou plusieurs usances à un ou plusieurs jours *„— à un ou plusieurs mois de date, à une ou plusieurs usances nge, bie le ihn i elle ie tts emn rentihn. ptation, 1 un tiets u endossen ns Jact er suns t interem n dower u, di u qi uceyuim re tie in de w le l 18 Buch. 8r Titel. Von Wechſelbriefen ꝛc. 55 oder ſpaͤteſtens innerhalb vier und zwanzig Stunden, von Zeit der Praͤſentation an gerechnet, acceptirt werden. Iſt, nach Ablauf von vier und zwanzig Stunden, der Wechſel nicht, entweder acceptirt oder unacceptirt, zuruͤckge⸗ geben worden; ſo iſt derjenige, der ihn zurückbehalten hat, dem Praͤſentanten wegen des daraus entſtehenden verantwortlich. g. IW. Von der Acceptation durch Intervention*. 126. Nach wegen nicht erfolgter Annahme eingelegtem Proteſt, kann der Wechſel noch von einem Dritten, der fuͤr den Traſſanten oder fuͤr einen der Wp ins Mittel tritt, aceeptirt werden. Eine ſolche Intervention niß im Wechſelproteſte er⸗ waͤhnt, und vom Intervenienten unter⸗ ſchrieben ſeyn. 127. Der Intervenient(Ehrenacceptant) iſt verbun⸗ den, denjenigen, fuͤr den er acceptirt hat, ohne Ss da⸗ von zu benachrichtigen. 12g. Aller auf dieſe Art geſchehenen Acceptationen un⸗ geachtet, bleiben, wegen der von Seiten des Bezogenen un⸗ terbliebenen Acceptation, dem Briefsinhaber alle ſeine Rechte gegen den Ausſteller und die Indoſſanten. ß. V. Von der Verfallzeit. 1290. Ein Wechſelbrief kann gezogen werden: auf Sicht, auf einen oder mehrere Tage auf einen oder mehrere Monate nach Sicht, auf einen oder mehrere Uſo(usi) auf einen oder mehrere Tage auf einen oder mehrere Monate auf einen oder mehrere Uſo(i) nach dato. *) Acceptation per onor di lettera oder per onor del giro, Sh⸗ renacceptation, beſſer: aus Achtung und ſchaft geſchehene 56 L I. F. VIIM. De la Lettre de change, etc. à jour fixé ou jour determiné, en foire. 130. La lettre de change à vue est payable à sa présentation. 131. L'échéance d'une lettre de change a un ou plusieurs jours à un ou plusieurs mois de vue, à une ou plusieurs usances) est fixee par la date de Tacoeptation, ou par eele du protẽt faute d'acceptation. 132. Lusance est de trente jours, qui courent du lendemain de la date de la lettre de change. Les mois sont tels qu'ils sont fisés par le calen- drier grégorien. 133. Une lettre de change payable en foire est échue la veille du jour fixé pour la clöture de la foire, ou le jour de la foire, si elle ne dure qu'un jour. 134. Si Féchéance d'une lettre de change est à un jour férié légal, elle est payable la veille. 135. Tous délais de gräce, de faveur, d'usage ou d'habitudes locales, pour le paiement des lettres de change sont abroges. §. VI. De l'Endossement. 136. La propriété d'une lettre de change se transmet par la voie de l'endossement. 137. Lendossement est daté. —— )£ i anz 18 Buch. 8r Titel. Von Wechſelbriefen x. 57 en ſin auf einen benannten, oder beſimmten Tag, o a nl auf die Meſſe. 130. Der Wechſelbrief auf Sicht won. ſobald er praͤſentirt wird. chungt r. Die Verfallzeit eines Wechſelbriefes auf einen oder mehrere Tage le vue auf einen oder mehrere Monate nach Sicht auf einen oder mehrere Uſo(usi) n, 8 wird durch das Datum der Acceptation, oder durch das Datum des wegen nicht erfolgter aufgenommenen Proteſtes beſtimmt. 6, hui a 132. Der Uſo begreift tuhhi Tage, deren Lauf mit de chung dem Tage nach dem Datum des Wechſels beginnt. par Die Monate ſind ſo zu nehmen, wie ſie im Gregoria⸗ niſchen Kalender feſigeſetzt ſind. 133. Die Verfallzeit eines in der Meſſe Wechſelbriefes(Meßwechſels) iſt der Tag vor dem Schluß der Meſſe, oder, wenn dieſe nicht laͤnger, als einen Tag, eluts quu dauert, der Meßtag ſelbſt. 134. Trifft die Verfallzeit eines Wechſelbriefes auf en ir öture de! k dng einen geſetzlichen Feyertag, ſo uh er den Tag vorher be⸗ zahlt werden. 3 135. Alle zur Zahlung der Wechſelbrief⸗ durch ſoge⸗ kneur i nannte Reſpitt- oder Discretionstage, vermoͤge Herkom⸗ nent de mens oder Ortsgewohnheit,(Uſanz) ehedem vergoͤnnte Fri⸗ ſten ſind hiermit abgeſchafft. . VI. Vom Indoſſement. . 136. Das Eigenthum an einem Wechſelbriefe v i durch Indoſſement auf Andere uͤbertragen. 137. Das Indoſſement muß mit dem Datum verſehen ſeyn; . 58 L. I. T. vII. De la Lettre de change, ete. I exprime la valeur fournie. 2 Il enonce le nom de celui à Pordre de qui il ost passé. ge 138. 8i do⸗ement n'est pas conforme aux dispositions de l'article précédent, il n'opere pas 6 ſi transport; il n'est qu'une procuration. k 139. Il est defendu d'antidater les ordres, à peine de faux. 6 S. VII. De la Solidaritẽ. 140. Tous ceux qui ont itne, accepté ou en- 6 dossé une lettre de change, sont tenus à la gorantie ſů solidaire envers le porteur. §. VIII. De'Aval. 147. Le paiement d'une lettre de change, in- dopendamment de l'acceptation et de Pendossement, zit peut étre garantie par un aval. 142. Cette garantie est fournie par un tiers, dr sur la lettre méme, ou par acte séparé. de Le donneur d'aval est tenu solidairement et par les mémes voies que les tireurs et endosseurs, sauf d les conventions différentes des parties. ſi V §. IX. Du Paiement. 143. Une lettre de change doit ötre payée dans la monnaie qu'elle indique. 144. Celui qui paye une lettre de change avant son échéance, est responsable de la validité du 4 paiement. wo 145. Celui qui paye une lettre de change à son echeance et sans opposition, est présumé vala- in blement libéré. in i age, dh. rite z coni wo enp es ein acceyti u 6 4 h zn change, i ndossener r un tien, wnen ep doeuts, u tre pyn e chung m a ſit de du pruſl⸗ 16 Buch. Br Titel. Von whrefn. 59 den Empfang des Werths ausdrucken; den Namen desjenigen enthalten, auf deſſen Ordre es geſtellt iſt. 138. Iſt das Indoſſement den Verfügungen des vor⸗ ſtehenden Artikels nicht gemäß eingerichtet, ſo bewirkt es keine Ceſſion, ſondern gilt als bloße Vollmacht. 130. Zuruͤckdatirung des Indoſſements iſt, bey der auf das Falſum geſetzten Strafe, verboten. 8. VII. Von der ſolidariſchen Verbindlichkeit. 140. Alle diejenigen, die einen Wechſelbrief unterzeich⸗ net, acceptirt oder indoſſirt haben, ſind dem Briefsinhaber — ſolidariſch Gn solidum) fuͤr die Zahlung zu haften verbunden. F. Von der Wechſelbuͤrgſchaft. I41. Die Bezahlung eines Wechſelbriefes kann, außer der Acceptation und dem Indoſſement, auch noch durch Buͤrgſchaft geſichert werden. 142. Dieſe Sicherheitsleiſtung geſchieht durch einen Dritten, der ſich dazu, entweder unter dem Wechſel ſelbſt, oder in einer beſondern Urkunde, verbindlich macht. Der Wechſelbuͤrge iſt,(wenn nicht die Partheyen daruͤber anders verfuͤgt haben) ſolidariſch, und auf die⸗ ſelbe Art und Weiſe, wie die Ausſteller und Indoſſanten, verpflichtet. §. IX. Von der Bezahlung. 143. Ein Wechſelbrief muß in derſelben Muͤnze bezahlt werden, auf welche er lautet. 144. Wer einen Wechſelbrief vor der Verfallzeit be⸗ zahlt, bleibt wegen der Gültigkeit der Zahlung verant⸗ wortlich. 145. Wer einen Wechſelbrief zur Verfallzeit und ohne eingetretenen Widerſpruch bezahlt, hat die rechtliche Prä⸗ ſumtion fuͤr ſich, daß er dadurch von aller weltern Verbind⸗ lichkeit befreyt ſey. 60 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. 146. Le porteur d'une lettre de change ne peut etre contraint d'en recevoir le paiement avant l'éché- ance. 147. Le paiement d'une lettre de change fait zur une seconde, troisieme, quatrieme, etc., est va- lable, lorsque la seconde, troisieme, quatribme, etc., porte que ce paiement annulle Teffet des autres. 148. Celui qui paye une lettre de change 3 une seconde, troisieme, quatrieme, etc., sans retirer celle sur laquelle se trouve son acceptation, n'opdre point sa libération à I'égard du tiers porteur de son acceptation. 149. Il n'est admis d'opposition au paiement qu'en cas de perte de la lettre de change, ou de la faillite du porteur. 3 150. En cas de perte d'une lettre de change non acceptée, celui à qui elie appartient peut en poursuivre le paiement sur une seconde, troisieme, quatrieme, etc. 151. Si la lettre de change perdue est revétue de l'acceptation, le paiement ne peut en étre exigé sur une seconde, troisieme, quatrieme, etc., que par ordonnance du juge, et en donnant caution. 152. Si celui qui a perdu la lettre de change, qu'elle soit acceptée ou non, ne peut représenter la seconde, troisisme, quatrième, etc., il peut deman- der le paiement de la lettre de change perdue, et l'obtenir par l'ordonnance du juge, en justifiant de sa propriété par ses livres, et en donnant caution. 153. Fn cas de refus du paiement, sur la de- mande formée en vertu des deux articles précédens, le propriétaire de la lettre de change perdue conserve ous ses droits par un acte de protestation. dunpt. duz vn ent autlt de duꝝ ne, et.,* utiin t des un de cuy et., mn plation, 1 porteu i au hin uge, ou à re de chn ient peut e troisiém he en wr ut en äte e eme, etc. unt cautn unre ie 4 ut reyti i nge pein en juin nnun ui ent, n nics nn phum Sttn. 18 B. 8r T. Von Wechſelbriefen u. deren Verjährung. 61 146. Der Inhaber eines Wechſelbriefs kann nicht gezwungen werden, die Zahlung vor der Verfallzeit anzu⸗ nehmen. 147. Die auf einen Secunda⸗, Tertia⸗, Quartawech⸗ ſelbrief u. ſ. w. geleiſtete Zahlung iſt rechtsgůltig, wenn die Secunda, Tertia, Quarta u. ſ. w. beſagt, daß dieſe Zahlung die Kraft der übrigen aufhebe. r48. Wer einen Wechſel auf die Secunda, Tertia, Quarta u. ſ. w. bezahlt, ohne ſich denjenigen zuruͤckgeben zu laſſen, auf welchem ſeine Acceptation ſteht, iſt dadurch, in Ruͤckſicht des dritten Inhabers ſeiner Acceptation, nicht außer Verbindlichkeit geſetzt. 140. Einſpruch wider die Zahlung iſt nur auf den Fall zugelaſſen, wenn der Wechſelbrief verloren gegangen, oder der Iuhoher fallit geworden iſt. 150. Iſt ein nicht acceptirter Wesſelbrief verlo⸗ ren gegangen: ſo kann derjenige, dem er gehort, die Zah⸗ lung auf die Secunda, Tertia, Quarta u. ſ. w. fodern. 151. War der verloren gegangene Wechſelbrief mit der Acceptation verſehen: ſo kann die Zahlung auf die Se⸗ cunda, Tertia, Quarta u. ſ. w. nicht anders gefodert wer⸗ den, als auf richterliche Anordnung, und gegen Sicherheits⸗ beſtellung. Iſt derſenige, dem ein acceptirter oder nicht acceptirter Wechſelbrief verloren gegangen iſt, die Secunda, Tertia oder Quarta nicht vorzulegen im Stande: ſo kann er dennoch die Bezahlung des verloren gegangenen Wechſels verlangen, und auf gerichtliche Anordnung erhalten, wenn er ſein Eigenthumsrecht durch ſeine Buͤcher darthut und Sicherheit beſtelt. 153. Wird die Zahlung auf ein, in Gemaͤßheit der beyden vorhergehenden Artikel, angebrachtes Suchen ver⸗ weigert: ſo behält ſich der Eigenthuͤmer des verloren gegangenen Wechſels ale ſeine Rechte durch einen Pro⸗ teſt vor. 62 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. cet acte doit ötre fait le lendemain de Péchs⸗- ance de la lettre de change perdue. U doit étre notifié aux tireur et endosseurs, dans les formes et délais ci- après prescrits pour la notification du protét. 154. Le propriétaire de la lettre de change égarée doit, pour s'en procurer la seconde, s'adresser à son endosseur immédiat, qui est tenu de lui préter son nom et ses soins pour agir envers son propre endosseur, et ainsi en remontant d'endosseur en em dosseur jusqu'au tireur de la lettre. Le propriétaire de la lettre de change égarée supportera les frais. 155. Lengagement de la caution, mentionné dans les articles 157 et 152, est éteint apres trois ans, si, pendant ce temps, il n'y a eu ni deman⸗ des, ni poursuites juridiques. 156. Les paiemens faits à compte sur 1. mon- tant d'une lettre de change, sont à la décharge des tireur et endosseurs. Le porteur est tenu de faire protester la lettre de change pour le surplus. 157. Les juges ne peuvent accorder aucun dé- lai pour le paiement d'une lettre de changs. §. X. Du Paiement par intervention. 159. Une lettre de change protestée peut étre payce par tout intervenant pour le tireur, ou pour l'un des endosseurs. Lintervention et le paiement seront constatés dans l'acte de protét ou à la suite de l'acte. 159. Celui qui paye une lettre de change nar intervention, est subrogé aux droits du porteur, 1s Buch. gr Titel. uin ie Dieſer Proteſt muß am Tage der Verfallzeit des verloren gegangenen Wechſels aufgenommen werden et enlu Piervon ſind,(unter Beobachtung der nachſtehend acit nn(§. XII. Art. 173. u. f.) fuͤr die Notification des Proteſtes vorgeſchriebenen Formalitäten und Friſten), der Ausſteller und die Indoſſanten zu benachrichtigen. ½ 154. Wenn Prima verloren gegangen iſt, muß der nie in Eigenthuͤmer, um ſich die Secunda zu verſchaffen, an ſei⸗ u de lip⸗ nen unmittelbaren Indoſſanten gehen, der verbunden iſt, en n ihm durch ſeinen Namen und ſonſtigen Beyſtand in Stand dosseur k zu ſetzen, wiederum ſeinen Indoſſanten in Anſpruch zu Le yroyri nehmen: und ſo muß man immer weiter von Indoſſanten ſ i zu Indoſſanten zuruͤckgehen, bis man an den Ausſteller des Briefes gelangt; wobey der Eigenthuͤmer des verloren ge⸗ gangenen Wechſels die Koſten trägt. 4. 155. Die Verbindlichkeit wegen der im x31ten und eu n deli 12ten Artikel erwaͤhnten Caution erliſcht nach drey Jah⸗ ren, wenn waͤhrend dieſer Zeit ſich Niemand, weder gericht⸗ ur le nm lich, noch außergerichtlich, gemeldet hat. iclurge du 156. Abſchläglich auf das Wechſelcapital geleiſtete Zahlungen kommen 8 Aeen und Indoſſanten zu edet h let gute. Wegen des Reſtes iſt der Briefsinhaber vrtunden den Wechſel proteſtiren zu laſſen. 137. Die in einem Wechſel beſtimmte uug tann der Richter durchaus nicht verlaͤngern. . X. Von der Zahlung durch Intervention. 158. Ein proteſtirter Wechſelbrief kann durch eintre⸗ tende Vermittlung jedes Dritten, zum Beſten*) des Aus⸗ nu a ſellers oder eines der Indoſſanten, bezahlt werden. Die Intervention und die erfolgte Zahlung werden eront m entweder in dem Proteſte, oder in einem Nachtrage zu aet demſelben, beſcheinigt. ze unt 150. Wer einen Wechſelbrief als Intervenient bezahlt, d nen) per onore. 64 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. et tenu des mémes devoirs pour les formalités à remplir. Si le paiement par intervention est fait pour le compte du tireur, tous les endosseurs sont libérés. S'll est fait pour un endosseur, les endosseurs eubséquens sont libéreès. S'il y a concurrence pour le paiement d'une let- tre de change par intervention, celui qui opere le plus de libération est preférs. Si celui sur qui la lettre était originairement tirée, et sur qui a été fait le protét faute d'acceptation, se présente pour la il sera préféré à tous autres. F. XI. Des droits et devoirs du Porteur. 160. Le porteur d'une lettre de change tirée du continent et des dles de l'Europe, et payable dans les possessions européennes de la F rance, scit à vue, soit à un ou plusieurs jours ou mois, ou usan- ces de vne, doit en exiger le paiement ou T'accepta- tion dans les six mois de sa date, sous peine de perdre son recours sur les endosseurs et méme sur le tireur, si celui-ci a fait provision. Le dèlai est de huit mois pour la lettre de change tiree des Echelles du Lerant et des cötes septentrionales de Akrique, sur les possessions eu- ropeennes de la France, et réciproquement du con- tinent et des fles de IEurope sur les établissemens frangais aux Echelles du Levant et aux cötes septen- trionales de I'Afrique. Le délai est d'un an pour les lettres de change tit der — de edug 1Buch. gr Titel. Von Wechſbriftn c. 665 * mü tritt in die Rechte des Inhabers ein, und iſt zur Erfüllung derſelben Foͤrmlichkeiten, wie dieſer, verbunden. n et ityn Iſt die Bezahlung durch Intervention fuͤr Rechnung un zut l des Ausſtellers geſchehen, ſo ſind au Indoſſanten ihrer Verbindlichkeit entledigt. les eun Iſt ſie fuͤr einen Indoſſe anten gchepen ſo ſind voß die nachfolgenden Indoſſanten ihrer ent⸗ ienent int ledigt. ⸗ celi gi ii Treten mehrere gntervenienten zur Zahlung eines Wechſelbriefes auf, ſo wird derjenige vorgezogen, durch welchen die Befreyung von der Verbindlichkeit in hoͤherem S Grade bewirkt wird. qaoceyui Wenn ſich derjenige, auf welchen der Brief urſprung⸗ r àtostr lich gezogen war, und gegen welchen der Proteſt wegen verweigerter Acceptation eingelegt wurde, zur Zahlung er⸗ 5 bietet, ſo iſt er allen uͤbrigen vorzuziehen. echnge. XI. Von den Rechten und Pflichten des Priefsinhabers. e, et py 160. Der Inhaber eines auf dem feſten Lande oder Tnne wi den Inſeln von Europa gezogenen und in den Europäiſchen i sr6 Beſitzungen Frankreichs, gleichviel, ob auf Sicht, oder auf einen oder mehrere Tage oder Monate, oder uso nach eu ul Sicht, zahlbaren Wechſelbriefes iſt gehalten, die Zahlung hi oder Acceptation deſſelben innerhalb ſechs Monaten, vom ur et nin Ausſtellungstage(dato) des Briefes an, zu fodern: außerdem iſt er ſeines Regreſſes an die Indoſſanten, und ſelbſt an den Ausſteller, wenn naͤmlich dieſer fuͤr die Deckung der Pat ur k& Veranſtaltung getroffen hat, verluſtig. ant et bi Fuͤr Wechſelbriefe, die in den Haͤfen und Handelsplaͤtzen 5 poun der Levante und der mitternachtlichen Kuͤſten von Afrika auf qu unin die Europäiſchen Beſitzungen von Frankreich, und umge⸗ inh⸗ kehrt, vom feſten Lande und von den Inſeln von Europa auf die Franzöſiſchen Niederlaſſungen in den Haͤfen und un ciſtr Handelsplätzen der Levante und der Nordkuͤſte von Afrika gezogen ſind, betraͤgt dieſe Friſt acht Monate. eiü Fuͤr die von den Kuͤſten von Afrika Handels⸗Geſetzbuch. E 66 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, tirées des cötes oocidentales de P'Afrique, jusques et compris le cap de Bonne-Espérance. Il est aussi d'un an pour les lettres de change tirées du continént et des iles des Indes occidentales sur les possessions européennes de la France, et re- ciproquement du continent et des des de I'Kurops sur les possessions krangaises ou ctablissemens fran- gais aux cötes ooccidentales de'Afrique, au conti nent et aux Ues des Indes occidentales. Le délai est de deux ans pour les lettres de change tirées du continent et des Ues des Indes ori- entales sur les possessions europcennes de la France, et réciproquement du continent et des Ues de I'Euro⸗ pe sur les possessions frangaises ou établissemens fran- gais au continent et aus fles des Indes orientales. Les délais ci- dessus de huit mois, d'un an et de deux ans, sont doubles en temps de guerre maritime. 161. Le porteur d'une lettre de change doit en exiger le paiement le jour de son échéance. 162. Le refus de haiement doit õtre constatè, le du jour de rechéance, par un acte que Pon nomme protét faute de paiement. 8 Si ce jour est un jour férié légal, le protét est fait le jour suivant. 163. Le porteur n'est dispensé du protét faute de paiement, ni par le protẽt faute d'acoeptation, ni par la mort ou faillite de celui sur qui la lettre de change est tirée. 3 5 5 Dans le cas de faillite de neee Pe chéance, le porteur peut faire protester et exercer son recours. lis eint ein die Fn hi Lel flit lunp ko, Liſu, noe, eus ie d uis ocilen Mhue 4 tlnn leen ſn⸗ ique u mn e. r les hett des lu de l Iu Ues de n lssemens iu orientals un an eti ere nariline ung doitt ance. t äte cnt hur un unt , k mi i qu i ju uruin ikMnt ten mn b ter t uin 15 Buch. 8r Titel. Von Wechſelbriefen qc. 67 bis zum Vorgebirge der guten Hoffnung,(das letztere mit eingeſchloſſen, N 2 betraͤgt die Friſt ein Jahr. Dieſelbe Friſt von einem Jahre gilt fuͤr Wechſelbrieſe, die vom feſten Lande und den Inſeln Weſtindiens auf die Franzoͤſiſchen Beſitzungen in Europa, und umgekehrt, vom ſeſten Lande und von den Inſeln von Europa auf die Fran— zoͤſiſchen Beſitzungen oder Handelsplaͤtze an der Weſtkuͤſte von Afrika, oder dem feſten Lande und den Iynſein von Weſtindien, gezogen ſind. Fuͤr Wechſelbriefe, die vom feſten Lande und von den Inſeln Oſtindiens auf die Franzoͤſiſchen Beſitzungen in Eu⸗ ropa, und umgekehrt, vom feſten Lande und von den In⸗ ſeln von Europa auf die franzoͤſiſchen Beſitzungen und Han⸗ delsplaͤtze des feſten Landes und der Inſeln von Oſtindien gezogen ſind, betraͤgt die Friſt zwey Jahre. Die ſo eben erwaͤhnten Friſten von acht Monaten, von einem Jahre und von zwey Jahren werden bey einge⸗ tretenen Seekriegen verdoppelt. 161. Der Inhaber eines Wechſelbriefes muß die Zah⸗ lung deſſelben am Tage des Verfalls fodern. 162. Der Nichterfolg der Zahlung muß den Tag nach dem Verfalltage, durch den ſogenannten Proteſt wegen Nichtbezahlung, beſcheiniget werden. Iſt dieſer Tag ein geſetzlicher Feyertag, ſo wird der Proteſt am naͤchſtfolgenden Tage aufgenommen. 163. Weder der Proteſt wegen verweigerter Accepta⸗ tion, noch der Tod oder das Falliment desjenigen, auf den der Wechſelbrief gezogen iſt, kann den Inhaber von der Verbindlichkeit befreyen, bey nicht erfolgter Zahlung Pro⸗ teſt einzulegen. Auf den Fall, daß der Bezogene vor ter Verfallzeit fallit wird, kann der Briefsinhaber proteſtiren laſſen, und zur Vushuns ſeines Regreſſes ſchreiten. E2 „X 68 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. 164. Le porteur d'une lettre de change protes- tée faute de paiement, peut exercer son action en garantie, Ou individuellement contre le tireur et chacun des endosseurs, Ou collectivement contre les endosseurs et le tireur. La meéme faculté existe pour chacun des endos- seurs, à T'égard du tireur et des endosseurs qui le précedent. 165. Si le porteur exerce le recours individuel- ⸗ ⸗ ⸗ ⸗ ⸗ lement contre son cédant, il doit lui faire notifier le protẽt, et, a défaut de remboursement, le faire citer en jugement dans les quinze jours qui suivent la date du protét, si celui-ci réside dans la distance de cinq n Ce délai, à egard du S66 domicilié à plus de cinq myriamsètres de l'endroit ou la lettre de change était payable, sera augmenté d'un jour par deux myriambtres et demi encédant les cinq myriamstres. 166. Les lettres de change tirées de France et payables hors du territoire contineutal de la France, en Furope, ötant protestées, les tireurs et endos⸗- seurs résidant en France, seront poursuivis dans 16 dolais ci- après: De deus mois pour celles qui étaient payables en Corse, dans Pile d'Elbe ou de Capraja, en An- gleterte et dans les Ftats limitrophes de la France; De quatre mois pour celles qui étaient payables dans les autres Ftats de IEurope; De six mois pour celles qui étaient payables aux Echelles du Levant et sur les cötes septentrio- nales de PAfrique; Un du ————————————— dn Luch. 3t Litel. Von Wechſclbriefen c. 69 ednpne 16. Der Inhaber eines wegen nicht erfolgter Zah⸗ t un uint lung prote tirten Wechſels kann die Regreßklage anſtellen, entweder gegen den Ausſteller des Briefes und jeden ien et chu der Indoſſanten einzeln, oder gegen die Indoſſanten und den Ausſteller zugleſch. Gleiches Recht ſteht auch einem jeden der Indoſſanten, in Anſehung des Ausſtellers und ſeiner Vormaͤnner unter den Indoſſanten, zu. alem et irnktn 165. Nimmt der Briefsinhaber ſeinen Regreß lediglich eninennil gegen ſeinen Cedenten: ſo muß er demſelben von dem Pro⸗ teſte Nachricht ertheilen, und, bey nicht erfolgter Befriedi⸗ ur infi gung, ihn gerichtlich vorladen laſſen; und zwar innerhalb hire nolfn der naͤchſten vierzehn Tage vom Datum des Proteſtes an, b i wenn der Wohnort des Cedenten nur fuͤnf S Gehn Franzoͤſiſche Meilen) entfernt iſt. In Anſehung ſolcher Cedenten, deren Wohnort von dem Orte, wo der Wechſelbrief zahlbar war, weiter, als fuͤnf Myriameter(zehn Franzoͤſiſche Meilen), entfernt iſt, ui suiret s a din nicil z l ſoll dieſe vierzehntägige Friſt fuͤr jede drittehalb Myriameter u dechn(juͤnf Franzöſiſche Meilen) uͤber die obigen fuͤnfe, um einen bu yn ber Tag verlaͤngert werden. qiann 166. Fuͤr in Frankreich ausgeſtellte, und außerhalb des Franzoͤſiſchen Continental⸗Gebietes, in Europa zahlbare Wechſelbriefe, ſind, bey eingetretenem Proteſte, die in ies de Tunnt Frankreich wohnhaften Ausſteller und Indoſſanten in fol⸗ genden Friſten zu belangen: muitin fuͤr Briefe, die in Corſika, auf der Inſel Elba. Capraja, in England und in den an Frankreich gränzenden zuien Staaten zahlbar waren, in Zeit von zwey Monaten; aynj b fuͤr Briefe, die in den uͤbrigen Staaten von Europa s de k Iu waren, in Zeit von vier Monaten; zuien jni⸗ fuͤr Briefe, die auf den Handelsplätzen der Levante der Nordkuͤſte von Afrika zahlbar warenz in Zeit von uinſl ſechs Monaten. te un 3 1 * 70 L. I. T. VII. De la Lettre de change, etc. A Dun an pour celles qui étaient payables aux cötes occidentales de l'Afrique, zusques et compris le cap de Bonne-Espérance, et dans les Indes occiden- tales; De deux ans pour coli qui etaient payables dans les Indes orientales. ces delais seront observés dans les mémes pro- portions pour le recours à esercer contre les tireurs et endosseurs résidant dans les possessions frangai- ses situces hors de PEurope. 3 Les delais ci- dessus, de six mois, d'un an et de deux ans, seront doublés en temps de guerre maritime. 167. Si le porteur exerce son recours collecti- vement contre les endosseurs et le tireur, il jouit,* à'egard de chacun d'eux, du délai déterminé par les articles précédens. Chacun des endosseurs a le droit d'exercer le mome recours, ou individuellement, ou collective- ment, dans le méme delai. 8 A4 leur ögord, je delai court du lendemain de la citation en justice. 168. Après Texpiration des delais ci-dessus, Pour la présentation de la lettre de change à vue, ou à un ou Plusieurs jours ou mois ou usances ds ve, 8 Pour le protét faute de Paiement, Pour l'exercice de laction en garantie, PLe porteur de la lettre de ange est déchu de tous droits contre les endosseurs.* r69. Les endosseurs sont également déchus de toute action en garantie contre leurs cédans, après * ⸗ ⸗ les délais ci-dessus prescrits, chacun en ce qui le concerne. 170. La méme déchéance a lieu contre le por- teur et les endosseurs, à l'egard du tireur lui⸗ Po ſcho einer von ſtr d biſt nend wn ſiifli nſi vrſch 6 jy no) cdo ſe ———————————————————— tpyih w 1 ätcmi his in, ient hunl⸗ 6 ni ſn eid ui 1 dunnt erre marit ours clet ur, il ju termine N exercer! colectins. ulemin de · deu, de dupi is ou uns ntie, ert lin b nt iichu i clun In en aſib onnko ien h ₰ 8 Zuch. 3r Titel. Von Wechſilbrifen c. 77 fuͤr Briefe, die auf der Weſtkuͤſte von Afrika bis zum Vorgebirge der guten Hoffnung,(das letztere mit einge⸗ ſchloſſen), und in Weſtindien zahlbar waren, in Zeit von einem Jahre; fuͤr Briefe, die in Oſtindien zahlbar waren, in Zeit von zwey Jahren, Dieſe Friſten gelten in denſelben Verhältniſſen auch fuͤr den gegen die in den Franzöſiſchen außereuropaͤiſchen Beſitzungen wohnhaften Ausſteller und Indoſſanten zu neh⸗ menden Regreß. 6 Obige Friſten von ſechs Monaten, von einem Jahre und von zwey Jahren werden zur Zeit eines Seekrieges verdoppelt. 167. Nimmt der Briefsinhaber ſeinen Regreß gemein⸗ ſchaftlich gegen die Indoſſanten und den Ausſteller, ſo hat er ſich, in Anſehung eines jeden von ihnen, der durch die vorſtehenden Artikel beſtimmten Friſt zu erfreuen. ein jeder der Indoſſanten iſt berechtiget, denſelben Regreß, in der nämlichen Friſt, gegen jeden Einzelnen, oder gegen alle zuſammen genommen*) auszuuͤben. Fuͤr die Indoſſanten laͤuft die Friſt von dem Tage nach der von ihnen erhaltenen gerichtlichen Vorladung. 168. Nach Ablauf obiger fuͤr die Praͤſentation des Wechſelbriefes auf Sicht, oder auf einen oder mehrere Tage, oder Monate, oder uſo's, nach Sicht, fuͤr den Proteſt wegen nicht erfolgter Zahlung, fuͤr die Ausſtellung der Regreßklage, beſtimmter Friſten, iſt der Briefsinhaber aller ſeiner Rechte gegen die Indoſſanten verinſtig. 169. Auch die Indoſſanten ſind, wenn ſie die oben vorgeſchriebenen Friſten haben verſtreichen laſſen, jeder an ſeinem Theile, der Regreßklage gegen ihre Cedenten verluſtig. IVo. Derſelbe Verluſt aller weitern Anſpruͤche trifft den Briefsinhaber und die Indoſſanten, in Beziehung auf den Ausſteller ſelbſt, wenn dieſer letztere darthun kann, *) Gegen ſeine Vormänuer und den Ausſteller gemeinſchaftlich, oder gegen einen Jeden derſelben insbeſondere. . r 72 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. méme, si ce dernier justifie qu'il y avait provis à T'échéance de la lettre de change.— Le porteur, en ce cos, ne conserve d'actio que contre celui sur qui la lettre de change 6tait tirée. 171. Les effets de la décheance prononcée par les trois articles précédens, cessent en faveur du porteur, contre le tireur, ou contre celui des endos- seurs qui, apros l'expiration des délais fixes pour le protét, la notißication du Protét ou la citation en jugement, a regu par compte, compensation ou autre- ment, les fonds destinés au paiement de la lettre de change. I72. Indépendamment des formalités prescrites pour l'exercice de l'action en garantie, le porteur d'une lettre de change protestée faute de paiement, peut, en obtenant la permission du juge, saisir con- servatoirement les effets mobiliers des tireurs, ac- cepteurs et endosseurs. 3 —§. XII. Des Protéts. 173. Les protéts faute d'acceptation ou de paie- ment, sont faits par deus notaires, ou par un no- taire et deux témoins, ou par un huissier et deux témoins. Le protẽt doir étre fait Au domicile de celui sur qnui la lettré de change était payable, ou à son dernier domicile connu, Au domicile des personnes indiquées par la let- tre de change pour la payer au besoin, det vir inh Cu uge us uf lyn dn i. nüſi aent lu k chu i hni ſir ten inn qu cdli iu nl⸗ ſusyu ha ciain ation ou ut ha ſetn . es present le porn e paiemert kisir co- bm„ ion un ou ynu vißier ein ttr ſn ile cen ees 18 Vuch. 8r Titel. Von Wechſelbrieſen c. 73 daß zur Verfallzeit des Wechſelbriefes fuͤr die der Tratte hinlänaſich geſorgt war. Der Briefsinhaber behalt in dieſem Fule weiter kein Recht, als gegen Srſ auf der Wechſel gezo⸗ gen war. I71. Hat, nach Ablauf der fuͤr de Proteſt, fuͤr den Avis des Proteſtes, oder für die gerichtliche Ladung geſetz⸗ ten Friſten, der Ausſteller oder ein Indoſſant die Zahlung der Wechſelſchuld durch Rechnung, Compenſation oder ſonſt wirklich empfangen: ſo finden, in Anſehung ſeiner, die Wirkungen des in vorſtehenden drey Artikeln dem Briefs⸗ inhaber angedrohten Verluſtes der Rechtsanſprüche nicht Statt. 17. Unabhaͤngig von den fuͤr Anſtellung der Regreß⸗ klage vorgeſchriebenen Formalitaͤten, kann der Inhaber eines wegen nicht erfolgter Zahlung proteſtirten Wechſels auf die beweglichen Guͤter der Traſſirer, Acceptanten und Indoſſanten, mit ntlichie S Beſchlag legen. 2 XII. Von Proteſten. 173. Die Proteſte wegen nicht erfolgter Annahme oder Zahlung werden durch zwey Notarien, oder durch einen Notar und zwey Zeugen, oder durch einen Gerichts⸗ boten und zwey Zeugen, aufgenommen. Proteſt muß aufgenommen werden: in der Wohnung*) desjenigen, der den Wechſel zu zahlen hatte, oder in dem Hauſe, wo er, ſo viel man weiß, zuletzt wohnte; in der Wohnung der Perſonen, die in dem Wechſel⸗ briefe als Nothaddreſſen angegeben ſind; 3 Pomicile heißt„nach der in den Franzöſiſchen Geſetzen ange⸗ nommenen Bebeutung, der bleibende Wohnſitz, und iſ von der habitation(dem wefentlichen Aufenthalte) verſchieden. S. Nap. Civ. Geſ. B.§. 102 u. f. Hier aber wird unter Domicile die Wohnung, wenn ſie nur die gewöhnliche,(auch außer dem bleibenden Wohnſihe,) iſt, verſianden. 74 L. 1. T. vII. P le Lettte de chuügs ete. Au domicile du tiers qui a accepté. inter- vention; 5 Le tout par un seul et mo acte. ſun En cas de fausse indication de domicile, le pro- S tet est précédé d'un acte de perquisition. S. vi * I74. Lacte de protét contient. 2 in La transcription littérale de la lettre de change, de Pacceptation, des endossemens, 3 3 recommen- dations qui y sont indiquses, gen La sommation de payer le montant de la lettre de change.*. u I enonce 6. 3 Ta présence ou l'absence de celui qui doit 3 I. motifs 3. refus de payer, et rinpuiusane⸗ n ou le refus de signer. 175. Nul acte, de la part du porteur de la let- ve tre de change, ne peut suppléer Paete de protét 1— hors le cas prévu par les articles 150 et uivans, touchant ja perte de la lettre de change. Sr 176. Les notaires et les huissiers 6 nt tenus, à peine de destitution, dépens, dommage intéréts h v envers les Parties, de laisser copie exacte des pro- t téts, et de les inscrire en entier, jour par jour et ni par ordre de dates, dans un registre Particulier 6h coté, paraphe, et tenu don les forme⸗ prescrites n pour les. 5 — §. xn. Du Rechange. 17. Le S par une retraite. 2 1 duy* eht iu ion. etn ii, tde mnr nt de l ln dui qui d kinhiun orter ihk act wi e un 2 sont tem 2 itt cte des pwo⸗ pu ſour tt pariciin nes prexit une nie 1 Vuch. 8r Titel. Von Wechſelbriefen ic. 75 in der Wohnung des Dritten, der als Intervenient acceptirt hat. Und zwar muß dies Alles in einem und demſelben In⸗ zuſammengefaßt ſeyn.* Im Fall einer unrichtigen Anzeige in Wehnung, wied dem Wechſelproteſte ein Protocvll uͤber die erfolgte Aufſuchung vorausgeſchickt. I74. Das Proteſtinſtrument(der Proteſt) enthaͤlt: die woͤrtliche Abſchrift des Wechſelbriefes, der Accep⸗ tation, der Indoſſements und der beygefuͤgten Empfehlun⸗ gen(Noth⸗Neben⸗ Addreſſen); die geſchehene Auffoderung, den Betrag des Wechſel⸗ briefes zu bezahlen. Es wird darin angezeigt: die Gegenwart oder Abweſenheit beſſen⸗ der wene ſoll; die Gruͤnde der Zahlungsverweigerung„ und die un⸗ möglichkeit oder Verweigerung der Unterſchrift.*) 175. Kein Act von Seiten des Wechſelinhabers kann die Stelle des aufzunehmenden Proteſtes vertreten, ausge⸗ nommen in dem oben, Art. 150. u. f. angezeigten Falle, wenn der Wechſelbrief verloren gegangen iſt. 176. Die Notarien und Gerichtsboten ſind, bey Strafe der Amtsentſetzung und des den Partheyen zu lei⸗ ſtenden Koſten- und Schadenerſatzes, verpflichtet, von jedem Proteſte eine genaue Abſchrift an ſich zu behalten, und die⸗ ſelbe vollſtaͤndig, Tag fuͤr Tag, nach Ordnung des Da⸗ tums, in ein beſonderes Verzeichniß einzutragen, welches mit fortlaufenden Seitenzahlen und dem Schriftzuge ver⸗ ſehen, und in der fuͤr die vorgeſchriebenen Form ſeyn muß. 5. XI. Vom Ruͤck⸗ oder Gegenwechſel. 7 Det Gegenwechſet wird durch eine Ruͤcktratte bewirkt. *) Des zur gahtung Aufgefoderten. 76 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. 178. La retraite est une nouvelle lettre de change; au moyen de laquelle le porteur se rem⸗ uſ bourse sur le tireur, ou sur P'un des endosseurs, du principal de la lettre ses frais, et du nouveau change qu* paye. 19 Lae rechange se regle, à vegard du tireur, par le cours du change du Reu ou la lettre de change Ou 6tait sur le lieu d'ou elle a été tirée. 3 Use rbgle, à l'égard des endosseurs, par B 6 cours du change du lieu oů la lettre de change a ets r remise ou négociée par eux, sur le lieu ou le rem⸗ b poursement Fellectue.* 130. La retraite est d'un compte de retour. 2 181. Le compte de retour comprend* ſ Le principal de la lettre de change protestée, 5 8 Les frais de protét et autres frais légitimes, tels ic n de banque, courtage, timbre et un ports de lettres. Il éenonce le nom de celui sur qui la retraite est 6 faite, et le pris du change auquel elle est négocise. N est certifis par un agent de change. Pans les lieux ou il n'y a pas d'agent de change, ſ il est certifié par deus commergans. IM est accompagné de la lettre de change protestée, du protét, ou d'une expédition de lacte de protẽt. Pans le cas ou la retraite est faite sur Pun des ſe endosseurs, elle est accompagnée, en outre, d'un cer- n tißicat qui constate le cours du change oů la lettre de change était payable, sur le lieu d'ou elle a été tirée. ——— duꝝ 4 le kn Poren en enn fu, it hzuhim ettret a et tu losseun, u de changu leu ou len un can preni nge yntt ais lefiuntl mge in: gi kun ell et njn chunꝝ gent bich chunꝝnti aote ieu⸗ outn 3 oů lan eleutt 2 18 Buch. 8r Titel. Von Wechſelbriefen c. 77 178. Die Rucktratte iſt ein neuer Wechſelbrief, mit⸗ telſt deſſen der Inhaber eines proteſtirten Wechſels, we⸗ gen Capital, Koſten, und neuerlich bezahlten Wechſels⸗ werthes, von dem Ausſteller, oder von einem der Indoſ⸗ ſanten, ſeine Befriedigung verlangt. 79. In Betreff des Ausſtellers wird der Gegenwech⸗ ſel nach dem Wechſelcourſe regulirt, wie er zwiſchen dem Orte, wo die Tratte zahlbar war, und dem Orte, von welchem aus ſie gezogen wurde, Statt findet. ₰ In Betreff der Indoſſanten wird er regulirt nach dem Courſe, der zwiſchen dem Orte, wo die Rimeſſe einging oder von ihnen negocirt wurde, und demjenigen Orte, wo die Befriedigung geſucht wird, Statt findet. 180. Die Ruͤcktratte wird von einer Retourrechnung 181. Die Retourrechnung enthält: den Betrag der Summe, auf die der proteſtirte Wech⸗ ſel lautet; die Proteſt⸗ und andere geſetzmaͤßige Koſten, nament⸗ lich(Wechſel⸗) Proviſion, Mäklerlohn, Stempelgebuͤhren und Briefporto. Uebrigens iſt darin der Name desjenigen, auf welchen die Ruͤcktratte geſtellt, und der Preis, fuͤr weichen ſie nogi⸗ cirt worden iſt, anzugeben. 3 Sie iſt von einem Wechſelagenten zu beſcheinigen. An Orten, wo kein Wechſelagent vorhanden iſt, wird ſie von zwey Kaufleuten beſcheinigt. Es muß derſelben der proteſtirte Wechſelbrief, der Pro⸗ teſt, oder eine beglaubte Abſchrift des letztern, beygefuͤgt Im Fall die Ruͤcktratte auf einen der Indoſſanten ge— ſtellt iſt, muß ſie noch uͤberdieß von einem Certificate beglei⸗ tet ſeyn, welches den Wechſelcours von dem Orte, wo der Wechſelbrief zahlbar war, auf denjenigen Ort, von wel⸗ chem aus er gezogen worden iſt, beſcheinigt. 8 „ 9——„ * Sont applicable aus billets a ordre sans préjudice 78 L. I. T. VIII. De la Lettre de change, etec. 182. Il ne peut étre fait plusieurs comptes de retour sur une méme lettre de change. Le compte de retour eb remboursé d'endosseur a endosseur et deßinitivement par le tireur. F ₰ 183. E. rechanges ne étre cumulés. Chaque endosseur n'en aupporte qu'un seul, ainsi que le tireur. 184. Leintérét du Fneipn de la lettre de change protestée faute de paiement, est dü à comp- ter du jour du protét. 185. Lintérét des frais de Krotet rechange, et autres frais légitimes, n'est dü qu'à compier du jour 1 de la eu justice. — 186. Un'est point du de rechange, si le compte de retour n'est pas accompagne des certif- cats d'agens de change ou de commerguns, l'article 181. SECTION II. Du Billet aà ordre. 187. Toutes les dispositions relatives aux let- tres de change, et concernant L'ochéance, Lendossement, Pa solidarigs. L'aval,£ Le paiement,„ Le paiement par intervention, Le protét, Les devoirs et droits au porteur, Le rechange ou les intéréts, — igen chn. ein onut ge. Uenie Felent u itre cumul n el, ains la kete t dü i wn rechung pter duj uge, it des ceri 6, preser ipes u 18 Buch. 3r Titel. Von Wechſelbriefen c. 79 182. Uueber einen und denſelben Wechſelbrief koͤnnen nicht mehrere Retourrechnungen Statt finden. 3 Dieſe Retourrechnung wird nach und nach von In⸗ doſſanten zu Indoſſanten, und zuletzt vom Ausſteller ver⸗ guͤtet. 138. Die Ruͤckwechſel koͤnnen nicht gehanft werden. Jeder Indoſſant hat, ſo wie der Azeler nur von Ei⸗ nem die Koſten zu tragen. 184. Die Capitalzinſen von dem wegen S lung proteſtirten Wechſelbriefe laufen vom Tage des einge⸗ legten Proteſtes an. 185. Die Zinſen wegen der Koſten des Proteſtes, des Gegenwechſels, und anderer rechtmaͤßiger Koſten, lau⸗ fen erſt vom Tage der angeſtellten Klage an. 186. Der Ruͤck⸗ oder Gegenwechſel braucht nicht bezahlt zu werden, wenn die Retourrechnung nicht mit dem im 181ten Artikel vorgeſchriebenen Certificate der Wechſelagenten oder Kaufleute begleitet iſt. Zweyter Abſchnitt. Von eigenen Wechſeln. 197. Ale Verfuͤgungen, die ſich auf die gezogenen Ctraſſirten) Wechſelbriefe beziehen, ſind, ſoweit. die Verfallzeit, das Indoſſement, die Verſchreibung in volidum die Buͤrgſchaft, die Zahlung, die Zahlung durch Inerdention, den Proteſt, die Verbindlichkeiten und Rechte des Inhabers, den Ruͤckwechſel, oder die Intereſſen betreffen, auf die eigenen, auf Ordre geſtellten, Wechſel ½ 80 L.. I. T. VIII. De la Lettre de change, etc. des dispositions relatives à la conjecture portée aux art. 22, 23 et 24, au tit. II, liv. IV. 188. Le pillet à ordre est. anz Il énonce 3 La somme à payer ² nom de eehzi* à ordre de qui il est souscrit, 3 Lepoque à laquelle le paiement doit s'effectuer, 8 La valeur qui a été fournie en especes, en mar- chandises, en compte, ou de toute autre maniere. * SECTION III. De 1a Prescription. ₰ 189. Toutes actions relatives aux lettres de change, et à ceux des billets à ordre, Souscrits des négocians, marchands ou banquiers, ou pour faits de commerce, se prescrivent par cinq ans, à compter du jour du protét, ou de Ix dernidre pour- suite juridique, s'il n'y a eu condamnation, ou si la dette n'a été reconnue par acte sᷣpars. Néanmoins, les prétendus dchiteun seront te- nus,*i en sont requis, d'affirmer, sous serment, qu'ils ne sont Plus redevahles; et leurs veuves, hé- ritiers ou ayant-cause, qu ils estiment de bonne foi qu'il n'est plus rien dũ. .—————— 5 P ng rti ote uchne die E word un de Erin gener 6 ude ln i. ie wus doit veere pece en m tre manien —½ x lettresi ouscrit n en, ou por tng us emre y mnalion, 6 ur. eurs seront! pous serne s eures, tde domei ure hynti 4 V. Buches angegebene Vermuthung beziehen. 15 Buch. 3r Titel. Von Wechſelbriefen anwendbar; jedoch, unbeſchadet der Verfügungen, die ſich auf die im 22ten, 23ten und 24ten Artikel des II. Tit des 188. Der eigene Wechſel muß datirt ſeyn. Er giebt an: die zu bezahlende Summe, 8 den Namen desjenigen, auf deſſen Ordre er unter⸗ zeichnet iſt, die Zahlungs, oder Verfallzeit, den Werth, er ſey nun in Gelde, an Waaren, in Rechnung, oder auf irgend eine andere Weiſe, empfangen. Dritter Abſchnitt. PVon der Vechſelverjaͤhrung. 180. Jeder Anſpruch, der ſich auf traſſirte oder eigene, von Waaren oder Geldhaͤndlern, oder uberhaupt in Han⸗ 1 delsangelegenheiten ausgeſtellte Wechſelbriefe bezieht, ver⸗ jaͤhrt in fuͤnf Jahren, von dem Tage des aufgenommenen Proteſtes, oder des letzten gerichtlichen Anbringens an ge⸗ rechnet, dafern keine Verurtheilung erfolgt iſt, oder dafern die Schuld nicht durch eine beſondere Urkunde anerkannt worden iſt. 3 Jedoch iſt der deshalb in Anſpruch genommene Schuld⸗ ner verbunden, wenn es verlangt wird, eidlich zu erhaͤrten, daß er nichts mehr ſchuldig ſey; ſo wie Wittwen und Erben ſolcher Schuldner, oder wer ſonſt in ihre Rechte ein⸗ getreten iſt, daß ſie aufrichtig glauben und dafuͤr halten, die Schuld ſey abgethan. Handels⸗Geſeybuch. „ 1. TrTIRE. Des Navires et autres Bätimens de mer. Art. L⸗ navires et autres bätimens de mer sont meubles. Néanmoins ils sont affectes aux dettes du ven- deur, et Spocialement? à celles que la loi declare pri- vilégiées. 2. Sont privilégiées, et den Pordre oů elles sont rangées, les dettes ci- après désignées: 1 De frais de justice et autres, faits pour par- veuir a la vente et à la distribution du pris; 20 Les droits de pilotage tonnage, cale, amar- rage et bassin ou avant- bassin; 30 Les gages du gardien et frais de du bätiment, depuis son entrée dans le port jusqu'à la * vente; ses les agrès et les apparaux; 50 Les frais d'entretien du bätiment et de ses agrbs et apparaus, depuis son dernier voyage et son entrée dans le port; 60 Les gages et loyers du ti et autres gens de I'équipage employés au dernier voyage; „ 4 Le loyer des magasins ou se trouvent 1ep in em 6 h, ſmnih d zun Erſt ru es vere 3r Aſt, helann 9 be hu hia, bi die Lu Fi fs tun J 6ec ilt fin ens de u s batimen ettes du„ oi declarep orlte ou elt in in pis; nage cile 4 nß ie zu yun ju ze trouyert i itinen u⸗ ier wß pitin i u niet vyfi⸗ ——————— 8 w e 3 1 5 B Erſter Titel. Von Schiffen und andern Seefahrzeugen. Art. 1. Sciffe und andere Seefahrzeuge gehoͤren zu den beweglichen Guͤtern. Es haften jedoch darauf die Schulden des Verkaͤufers, namentlich ſolche, welche das Geſetz für privilegirt erklaͤrt. . Dergleichen privilegirte Schulden ſind folgende, und zwar in nachſtehender Ordnung: Erſtens, die gerichtlichen und andern, wegen des Verkaufes und der Vertheilung des daraus geloͤßten Gel⸗ des veranlaßten Koſten. Zweytens, die unter dem Namen des Lootſen⸗, Laſt⸗, Stapel⸗, Pfahl⸗, Hafen⸗ oder Vorhafengeldes, bekannten Gebuͤhren. Drittens, die Löhnung des Huͤters, und die Koſten der Bewachung des Schiffes, von deſſen Einlaufen in den Hafen, bis zum Verkauf deſſelben. Viertens, der Miethzins fur die Niederlagen, wo die Takelage und die Schiffsgeräthſchaften aufbewahrt ſind. Fuͤnftens, die Koſten fuͤr die Unterhaltung des Schiffes, und ſeiner Takelage und Geraͤthſchaften, ſeit der letzten Reiſe und ſeinem Einlaufen in den Hafen. Sechstens, der Gehalt des bey der letzten Reiſe angeſtellt geweſenen Schiffscapitains und die Loͤhnung der Schiffsmannſchaft. F2 „ 84 L. U. T. I. Des Navires ete. 70 Les sommes prétées au capitaine Pour les pesoins du bätiment pendant le dernier voyage, et le remboursement du prix des marchandises par lui vendues pour le méme objet; 8 Les sommes dues au vendeur, aus fournis- seurs et ouvriers employés à la constiuction, si le navire n'a point encore fait de voysge; et les som- mes dues aux créanciers pour fournitures, travaus, main d'oeuvre, pour radoub, victuailles, armement et avant le départ du navire, s'il a deja navigus. 95 Les sommes prétées à la grosse sur le corps, quille, agrès, apparaux, pour radoub, victuailles, armement et équipement avaut le départ du navire; 100 Le montant des primes d'assurance faites sur le corps, quille, agres, apparaux, et sur armement et equipement du navire, dues pour le dernier voyage; 110 Les dommages et intéréts dus aun affré- teurs, pour le défaut de dclivrance des marchandi- ses qu'ils ont chargées, ou pour remboursement des avaries souffertes par lesdites marchandises par la faute du capitaine ou de l'equipage. Les créanciers oompris daus le méme paragraphe viendront en concurrence, et au marc le franc, en cas d'insufisance du prix.— 3. Le privilége accordé aux dettes énoncées dans le précédent article, ne peut étre exercé qu— qu'elles seront justifiées dans les formes suivantes: 10 Les frais de justice seront constatès par les états de frais arrétés par les tribunaus cowpétens; ⸗ * 3 6 des Si det, 1 hen N den biler, ſ es al ſrutger nng, d Et Ne Eyſ⸗ pſen M in zehr iſ hu unj, tiſung kil ud 5 ihnih durchj des S L un 6 v. Joe 3. Söu wen igt ir Er ſin dur kuid 2 8 5——— —.—— „. 3 26 Buch. rr Titel. Von Schiffen und andern Seef. 35 es eit. jni Siebentens, die dem Capitain fuͤr die Beduͤrfniſſe emer vn des Schiffes, waͤhrend der letzten Reiſe, vorgeſtreckten Gel⸗ chnie u der, und die Erſtattung des Werthes der von ihm zu glei⸗ chem Behufe verkauften Waaren. Achtens, die dem Verkäufer, den Lieferanten, und— den zum Schiffsbaue gebrauchten Arbeitern, ſchuldigen ontucton Gelder, wenn das Schiſſ noch keine Fahrt gemacht hat; oynge et iſt es aber bereits in See geweſen, die Ruͤckſtaͤnde fuͤr Lie⸗ ferungen, Arbeiten, Tagelohn, ingleichen die zu Ausbeſſe⸗ rung, Verproviantirung, Ausruͤſtung und Ausrehdung*) des Schiffes, vor der Abfahrt dargeliehenen Gelder. miturs, in X tuailles, am urin, l Neuntens, die durch Bodmereycontract auf des Schiffes Rumpf, Kiel, Takelage und Geräthſchaften, fuͤr ose sur ket deſſen Ausbeſſerung, Verproviantirung, Ausruͤſtung und i Ausrhedung, vor der Abfahrt aufgenommenen Gelder. Zehntens, der Betrag der noch von der letzten r Reiſe her ſchuldigen Aſſecuranzprämien auf des Schiffes nnce f Rumpf, Kiel, Takelage, Gerähſchaften, und Aus⸗ zur armement ruͤſtung und Ausrehdung. eniet vpt Eilftens, die den Befrachtern ſchuldigen Schaͤden und Koſten, wegen nicht erfolgter Ablieſerung der von . ihnen verdungenen Waaren, oder wegen des Erſatzes der u ls mn durch jene Waaren, durch Verſchuldung des Capitains oder renbounene des Sichiffsvolkes, erlittenen Havereyo. Die hier in demſelben Paragraphen zuſammen geſtell⸗ ten Glaͤubiger gehoͤren in Eine Claſſe, und werden, dafern das geloͤßte Kaufgeld zu ihrer Befriedigung nicht zureicht, mn jn Jeder nach Verhältniß ſeiner Foderung, befriedigt. murc le fn 3z. Das dem im vorſtehenden Artikel verzeichneten Schulden ertheilte Vorrecht kann nur dann Statt finden, aclundises y . ttes innc wenn die Richtigkeit derſelben auf folgende Art beſchei⸗ e eren ſ— Erſtens, die gerichtlichen Koſten müſſen beſcheiniget rnes uimn ſeyn durch die von dem competenten Gerichte ausgefertisten teon Liguidationen(Foſtenrechnungen); naun cnhti*) S. Adelungs Wörterbuch unter Rehder. 86 L. II. T. I. Des Navires eto. 20 Les droits de tonnage et autres, par les quit- tances legales des receveurs. 3* Les dettes désignées par les§. 3, 4 et 5 de Particle 2 seront constatées par des états arrétés par 1⸗ président du PTribunal de Commerce. 40 Les gages et loyers de l'équipage, par les 1 rõles d'armement et dseexmement arrétés dans les ůenux de Finscription maritime; 50 Les sommes prétées et la valeur des mar- chandises vendues pour le besoin du navire pendant le dernier voyage, par des états arrétés par le ca- pitaine, appuyes de procs-verbaux signés par le capitaine et les principaux de l'cquipage, constatant la nécessité des emprunts.. 60 La vente du navire par un acte ayant date certaine, et les fournitures pour l'armement, équi- pement et victuailles du navire, seront constatées par les mémoires, factures ou états visés par le ca- pitaine, et arrétés par l'armateur, dont un double sera déposé au greffe du Pribunal de commerce avant le départ du navire, ou, au plus tard, dans les dix jours après son départ. 7 Les sommes prétées à la grosse sur le corps, quille, agrès, apparaus, armement et 6quipement, avant le départ du navire, seront constatées par des contrats passes devant noteires, ou sous signatures privées, dont les expéditions ou doubles seront dé- poses au greſfe du Pribunal de dans les dix jours de leur date. ²5 legole guhl ſien 4 numnſ igten Mom Per fn un hihnt N Qot He hden ſn hu ud L duth gench Ufn nach nie Auh des E Glde vol lortr doppelt on u wege — 2— . ²————— 28 Buch. tr Titel. Von Schiffen und andern Serf. 87 k Zweytens, die Tonnage⸗ und andere Abgaben, S legale Quittungen der Einnehmer; 646z Drittens, die in dem 3ten, 4ten und 5ten graphen bezeichnenden Schulden, durch die von dem Praͤ⸗ ſidenten des Handelsgerichts beſcheinigten Berechnungen; Viertens, der Gehalt und die Loͤhnung der Schiffs⸗ is ants n 0 . mannſchaft, durch die von den Einzeichnungsbuͤreaus beſchei⸗ in im ls nigten Muſterrollen uͤber Annahme und Abdankung der Mannſchaft; Fuͤnftens, die aujſgenomiienen Gelder, und der 45 Werth der zum Beſten des Schiffes, waͤhrend der letzten rire peni Reiſe verkauften Waaren, durch die von dem Capitain tes yar e« aufgeſetzten Angaben und Berechnungen, unterſtuͤtzt durch signes yar die von ihm und den Vornehmſten der Mannſchaft unter⸗ zeichneten Protocolle, durch welche die Wn der Darlehne beſtaͤtiget wird. Sechstens, der Kauf des Schiffes 8. bewieſen e eynt werden durch einen, unter beſtimmtem Datum abgeſchloſ⸗ , constan ment, ehu ſen Kaufcontract; und die zur Ausruͤſtung, Ausrehdung ut constätces und Verproviantirung deſſelben gemachten Lieferungen, durch die von dem Capitain viſirten und von dem Rehder We ſu bo genehmigten Zettel, Facturen und Rechnungen, von wel⸗ l n chen das eine der doppelt zu fertigenden Exemplare vor der coumẽres in Abfahrt des Schiffes, oder ſpaͤteſtens innerhalb zehn Tagen d, duts t nach deſſen o in die Canzelle des Handelsgerichts niedergelegt wird. Sietntens, die durch Bodmerey auf Rumpf, Kiel, Fn* Takelage, Geräthſchaften, Ausruͤſtung und Ausrehdung tet des Schiffes, vor dem Abgange deſſelben, aufgenommenen nstaties hu Gelder muͤſſen bewieſen werden durch die daruͤber entweder vor Notarien, oder⸗mittelſt Privatunterſchrift vollzogenen Contracte, wovon vidimirte Abſchriſten, oder eines der ub doppelt ausgefertigten Exemplare, innerhalb zehn Tagen mert n von Ausſtellung derſelben, in die Handelsgerichtscanzelley niedergelegt werden muͤſſen. sors igu ubles dem L H. Le. Des Navires etc. N 82 Les primes d'assurances seront constatées par les polices ou Par les extraits des livres des courtiers d'assurances. 9 Les dommages intéréts dus aux affréteurs se- ront constatés par les jugemens, ou par les décisions arbitrales, qui seront intervenues. 4. Les privileges des ercanciers seront éteints, Indépendamment des moyens généraux d'ex⸗ tinction des obligations, Par la vente en justice faite dans les formes Stablies par le titre suivant;. Ou lorsqu'après une vente volontaire, le navire aura fait un voyage en mer sous Je nom et aux ris⸗ ques de lacquéreur, et sans opposition de la part des crcanciers du vendeur. 5. Un navire est censé avoir fait un voyage en mer, Lorsque son départ et son arrivée auront ete constatés dans deux ports différens, et trente jours aprös le depart;— Lorsque, sans étre arrivé dans un autre Port, il s'est écoulé plus de soixante jours entre le départ et le retour dans le méme port, ou lorsque le na- vire parti pour un voyage de long cours, a été plus de soiante jours en voyage sans réclamation de la Part des ercanciers du vendeur. G 6. La vente volontaire d'un navire doit étre faite par écrit, et peut avoir Heu par acte public, ou par acte sous signatures privées; Elle peut étre faite pour le navire entier, ou Pour une portion du navire, Le navire étant dans le port ou en voyag 1² 7 get di der 2 digun gni 4 zenein ieſen d ſchin „ Piun ( h der ith 5. kn n vu ind d — win, unſtl Wet goß ilm Eu 6. ſit lich ene 6 ch E hut e ei. selont dun t de im qux afteten hir les dicit eront itint gen enn l dans lu hn aire, je nan om et aux ition de ja t un pon arirte unnt i s 4 tunt ſw 4 dans u un un enn kiu ou honu h couts, 14 rẽclamatin mrire dt u par gel. 3 narire e ou en ſ 28 Buch. zr Titel. Von Schiffen und andern Seef. 89 Achtens, die Verſicherungsprämien werden beſcheini⸗ get durch die Polizen, oder durch Auszůge aus den Buͤchern der Aſſecuranzmaͤkler. Neuntens, die den Beſtichten ſchuldigen Entſchaͤ⸗ digungen werden bewieſen durch die daruͤber geſprochenen gerichtlichen Urthel, oder ſchiedsrichterlichen Ausſpruͤche. 4. Die Vorrechte der Gläubiger erloͤſchen, außer den gemeinen Arten der Aufloͤßung von Verbindlichkeiten, in dieſem Falle, auch noch: durch gerichtlichen, nach den im folgenden Titel feſtge⸗ ſetzten Formen, geſchehenen Verkauf: oder dann, wenn, nach eingetretenem freywilligen Verkanfe, das Schiff unter dem Namen und auf Gefahr des neuen Eigenehimers und ohne Widerſpruch von Sei⸗ ten der Glaubiger des Verkäufers, eine Seereiſe ge⸗ macht hat. 5. Daß ein Schiff eine Seereiſ e habe, wird dann angenommen: wenn beſcheinigt wird, daß es aus einem Hafen aus⸗ und dreyßig Tage nachher in einen andern eingelaufen ſey; wenn, ohne daß es in einen andern Hafen eingelaufen waͤre, zwiſchen ſeinem Abgange und ſeiner Ruͤckkehr in denſelben Hafen, mehr, als ſechszig Tage, verfloſſen ſind; oder wenn das Schiff, nachdem es abgeſegelt iſt, um eine große Reiſe zu machen, mehr als ſechzig Tage, ohne Re⸗ clamation von Seiten der Gläubiger des äufers, in See geweſen iſt. 6. Die frehwillige Veiern eines Schiffes muß ſchriftlich geſchehen, und kann entweder durch eine oͤffent⸗ lich ausgeſtellte, oder bloß mit Panterſchriften verſe⸗ hene Urkunde, vollzogen werden. Ein ſolcher Kauf kann uͤber das ganze Schiff, oder auch nur uͤber einen Theil deſſelben, geſchloſſen werden; das Schiff mag nun im Hafen oder auf einer Suhrt begriffen ſen. — 90 L. II. T. II. De la Saisie et Vente des Mavires. 7. La vente volontaire d'un navire en voyage ne prsjudicie pas aux créanciers du vendeur; En conséquence, non obstant la vente, le navire ou son prix continus d'étre le gage desdits créan- ciers, qui peuvent méme, s'ils le jugent conyenable, attaquer la vente pour cause de fraude. * TITRE II. De la Saisie et Vente des Navires. g. PTous bätimens de mer peuvent étre saisis et vendus par autorité de justice, et le priviléẽge des créanciers sera purgé par les formalités suivantes. 9. M ne pourra ẽtre procdé à la saisie que vingt- quatre heures après le commandement de payer. 10. Le commandement devra étre fait à la per- sonne du propriétaire ou à son domicile, s'il s'agit d'une action genérale à exercer contre lui. Le commandement pourra étre fait au capitaine du navire, si la créance est du nombre de celles qui sont susceptibles de privilége sur le navire, aus ter- mes de Fart. 2. 11. Lhuissier énonce dans le proces-verbal, Les nom, profession et demeure du créancier pour qui il agit; Le titre en vertu duquel il procede; La somme dont il poursuit le paiement; Lclection de domicile faite par le créancier cans le lieu od siege le tribunal dcvant lequel la 7 piſen unnad getret der be ſs uchth Pon Meh i wel M Ger is Jin 28 B. 2r T. V. d. Beſchlagnehmung ꝛc. eines Schiffes. 91 te en n. Der freywillige Verkauf eines auf der Fahrt be⸗ nenr; grifſenen Schiffes iſt fuͤr die Glaͤubiger des Verkaͤufers unnachtheilig.— 3 Das Schiff, oder ſein Werth, bleibt daher, des ein⸗ getretenen Kaufes ungeachtet, noch immer das Unterpfand eneu der beſagten Gläubiger; und es ſteht dieſen letzern, wenn ſie es fuͤr gut finden, ſogar frey, den Kauf, als zu ihrem Nachtheil und truͤglicher Weiſe geſchloſſen, anzufechten. nte le nurn dezlit, cun Bweyter Titel. arire Von der Beſchlagnehmung und dem(gericht⸗ lichen) Verkaufe eines Schiffes. „ étre sis— rivilege 8. Jedes Fahrzeug kann gerichtlich in Beſchlag ge⸗ int nommen und verkauft werden, und die Vorrechte der Glaͤu⸗ e que vin biger werden unter folgenden Formalitäten geltend gemacht. 9. Es kann nicht eher zur Beſchlagnehmung geſchrit⸗ 6 ten werden, als vier und zwanzig Stunden nach erfolgtem e, vü i 10. Dieſes Zahlungsgebot muß, wenn der Anſpruch hi. ſich bloß auf ein allgemeines Klagerecht gruͤndet, dem Eig⸗ ner in Perſon, oder in ſeinem Wohnſitze, bekannt gemacht in werden. e de elst Dies Zahlungsgebot kann an den Schiffscapitain ge⸗ arire, ukt ſchehen, wenn die Schuld unter diejenigen gehoͤrt, die, nach Maßgabe des zweyten Artikels, auf dem Schiffe ſelbſt ni haften und ſich eines Vorzugsrechtes zu erfreuen haben. Der Gerichtsbote giebt in dem Protocoll, in eu die Namen, den Stand und die Wohnung des Glaͤu⸗ bigers an, fuͤr welchen er handelt; de; den Rechtsgrund, kraft deſſen er verfaͤhrt; ement die Summe, deren Bezahlung gefodert wird; die Erklaͤrung des Gläubigers, daß er den Ort, wo nt 1 der Gerichtshof, vor welchem der gerichtliche Verkauf nach⸗ vant ku 4 92 L. II. T. II. De la Saisie et Vente des Navires. — vente doit étre poursuivie, et dans le lieu oü 10 na. vire saisi est amarré. Les noms du propriétaire et eapiteine; Le nom, l'espece et le tonnage du bätiment. Il fait l'énonciation et la description des chalou- pes, canots, agres, armes, munitions et provisions. Il établit un gardien. 12. Si le propriétaire du navire saisi demeure ans du trihunal, le saisissant doit lui faire notifier, dans le delai de trois jours, copie du procbs verbal de saisie, et le faire citer devant le tri- bunal, pour voir procéder à la vente des choses saisies. Si le propriétaire n'est point domicilié dans arrondissement du tribunal, les signiſications et citations lui sont données à la personne du capitaine du bätiment saisi, ou, en son absence, à celui qui représente le propristaire ou le capitaine; et le q. lai de trois jours est augmenté d'un jour à raison de deux myriamètres et demi(cinq lieues) de la dis- tance de son domicile. S'il est étranger et hors de France, les citations et signikications sont données, ainsi qu'il est prescrit par 1e Code de Procédure civile, article 69. 13. Si la saisie a pour objet un batiment dont le tonnage soit au-dessus de dix tonneaux, I sera fait trois criées et publications des objets en vente. Les crices et publications seront faites consCcu- tivement, de Ruitaine en huitaine, à la bourse et ach ieʒ Nuir ien di ku pitzine; bitinent u des chaln muitions e saisi deneu saisisʒunt i urs, cohiei devant k choses s2is micilié in iſicationst du capitui celui vez et let ur d rzint es) de 1 ½ e, Jes inin u'il est mn e 6. pitinen in eau, ions de ſuites cw 1h bus 18 B. 2r T. V. d. Beſchlagnehmung x. eines Schiffts. 93 geſucht iſt, ſeinen Sitz hat, und den Ort, wo das in Be⸗ ſchlag genommene Schiff vor Anker liegt, als ſW ſitz betrachtet wiſſen wolle; die Namen des Rehders und des Capitains: den Namen, die Art und Laſtigkeit des Schiffes. Zugleich muß er das Verzeichniß und die Beſchreibung der dazu gehörigen Schaluppen, Boote, der Takelage, der Geraͤthſchaften, Waffen, Mund⸗ und Kriegsvorräthe hin⸗ zufuͤgen. Endlich muß er einen Auſſeher beſtellen. 12. Wohnt der Eigner des in Beſchlag genomme⸗ nen Schiffes im Arrondiſſement des Gerichts,(wo die Sache angebracht iſt), ſo muß der Arreſtausbringer ihm in Zeit von drey Tagen, eine Abſchriſt von dem uͤber Anle⸗ gung des Arreſtes aufgenommenen Protocolle zufertigen, und ihn vor den Gerichtshof vorladen laſſen, damit er dem Verkaufe der in Beſchlag genommenen Sachen beywohne. Wohnt er nicht im Arrondiſſement des Gerichts, ſo werden die an ihn gerichteten Bekanntmachungen und La⸗ dungen an die Perſon des Capitains von dem in Beſchlag genommenen Fahrzeuge, oder, in deſſen Abweſenheit, an denjenigen abgegeben, der die Stelle des Eigenthuͤmers oder des Capitains vertritt; und die dreytaͤgige Friſt wird, nach Verhältniß von jeden fuͤnf(Franzoͤſiſchen) Meilen (drittehalb Myriametern) der weiteren Entfernung ſeines Wohnſitzes, um einen Tag verläͤngert. Iſt er ein Auslaͤnder, und haͤlt ſich außer Frankreich auf, ſo wird in Anſehung der Ladungen und Bekanntma⸗ chungen ſo verfahren, wie es in der Prozeßordnung Art. 69. vorgeſchrieben iſt. 13. Iſt das in Beſchlag genommene Schif ein ſol⸗ ches, deſſen Laſtigkeit mehr, als zehn Laſten, betraͤgt: ſo muͤſſen die zu verkaufenden Gegenſtände zu dreyen Malen ausgerufen und bekannt gemacht werden. Dieſe Ausrufungen und Bekanntmachungen geſchehen von acht Tagen zu acht Tagen, auf der Boͤrſe und auf 94 L. II. T. II. De la Saisie et Vente des Navires. dans la prineipale place publique du lieu ou S pau. ment est amarré. Lavis en sera inséré dans un des papiers publics imprimés dans le lieu oü siége le tribunal devant le- quel la saisie se poursuit; et s'il n'y en a pas, dans l'un de ceux qui seraient imprimè dans le departement. 14. Dans les deux jours qui suivent chaque criée et publication, il est apposé des affiches, Au grand mät du bätiment saisi, A la porte principale du tribunal devant lequel on procdde, Dans la place Fublicae et sur 1e quai du port ou le bätiment est amarré, ainsi qu'à la bourse de com- merce. 5 6 criées, publications et affiches doivent désigner Les nom, profession et demeure du poursuivant; Les titres en vertu desquels il agit; Le montant de la somme qui lui est due; Lclection de domicile par lui faite dans le lieu ou siége le tribunal, et dans le lieu ou le bätiment est amarré; Les nom et domicile du propꝛistei⸗ du navire saisi Le nom du bätiment; et s'ils est armé ou en armement, celui du capitaine; Le tonnage du navire; Le lieu ou il est gisant ou flottant; Le nom de Pavoué de celui qui poursuit la pre- mibre mise à prix; Les jours des audiences aunquelles z. seront reques.. 16. Apres la première it5. les i seront reques le jour indiqus par Paffiche. Le juge commis d'office pour la vente continue — 1 N uhdde Vohn ſchlog d oder u honen. dir e les Nun 2s B. 2r T. V. d. Beſchlagnehmung ꝛc. eines Schiffes. 95 eu ol bit. dem vornehmſten oͤffentlichen Platze des Ortes, wo das Fahrzeug vor Anker liegt. prpien ſil Die Nachricht davon muß in eines der oͤffentlichen unal deun! Blätter eingeruͤckt werden, die an dem Orte, wo das Ge⸗ enapu, t richt, von welchem die Beſchlagnehmung geſchieht, ſeinen le ienn Sitz hat, herauskommen; und kommt dort keines heraus, eit dupe in eines der oͤffentlichen Blaͤtter des Departements. be, r4. Binnen der zwey naͤchſten Tage nach jedem oͤffent⸗ lichen Ausrufe werden Anſchläge veranſtaltet: . an dem großen Maſte des in Beſchlag genommenen dernt Schiffes; an der Hauptthuͤr des Tribunals, vor welchem die uoi duyn Sache verhandelt wird; oute i auf dem Markte und dem Kaye des Hafens, wo das Schiff liegt, ſo wie an der Handelsboͤrſe. fiche⸗ iin 15. Bey den Ausrufungen, Bekanntmachungen und Anſchlagen muͤſſen angegeben werden: 6 pourzuin Name, Stand und Wohnung des Klaägers; 6 der Rechtstitel, auf welchem ſein Anſpruch beruht; st due; der Betrag der ſchuldigen Summe; ans le! daß er den Ort, wo der Gerichtshof ſeinen Sitz hat, du le baün und den Ort, wo das Schiff vor Anker liegt, als ſeinen Wohnſitz betrachtet wiſſen wolle; ire du n Name und Wohnung des Eigners von dem in Be⸗ ſchlag genominenen Schiffe; est mu der Name des Fahrzeuges, und, wenn es ausgeruſtet oder unter Ausrüſtung iſt, der Name des Capitains; die Laſtigkeit des Schiffes; der Ort, wo das Schiff liegt oder flott iſt; der Name des Anwalds desjenigen, der den öffentli⸗ chen Verkauf ausgebracht hat; n ni⸗ die zur Annahme der Gebote beſtimmten Gerichtstage. 16. Nach erfolgtem erſten Ausrufe werden die Ge⸗ bote an dem durch den beſtimmten Tage ange⸗ nommen. Der zu dieſem Behufe von Amtswegen abgeordnete nt; pourui k enchers en ents cnin 96 L. n. P. II. De la Saisie et Vente des Navires. de recevoir les enchbres après chaque criée, de hui- taine en huitaine, à jour certain fixé par son ordon- nance. 17. Apres la troisieme criée, T'adjudication est faite au plus offrant et dernier enchérisseur, à T'ex- tinction des feux, sans autre formalité. Le juge commis d'office peut accorder une ou deux remises, de huitaine chacune. Elles sont publies et affichées. 18. Si la saisie porte sur des harques, chalou- pes et autres bätimens de dix tonneaux et au-des- sous, ladjudication sera faite à l'audience, après la publication, sur le quai, pendant trois jours con- sécutifs, avec affiche au mät, ou, à défaut, en au- tre lieu apparent du bätiment, et à la porte du tri- bunal.— D sera observé un delai de huit jours francs entre la signification de la saisie et la vente. 19. L'adjudication du navire fait cesser les fonctions du capitaine; sauf à lui à se pourvoir en dédommägement contre qui de droit. 20. Les adjudicataires des navires de tout ton⸗ nage, seront tenus de payer le pris de leur adjudi- cation dans le délai de vingt-quatre beures, ou de le consigner, sanus frais, au greffe du tribunal de commerce, à peine d'y étre contraints par corps. A défaut de paiement ou de consignation, le pätiment sera remis en vente, et adjugé trois jours apres une nouvelle publication et affiche unique, à 35. Richt ocht wng an de bey( wyſt 3 nch nalig belan 1 1 in u tüon i hung a uhn, Emnnz ult , 3 öffem becba ſtchn ſmi aſt 1 Vern hunps deri legen Er if nehe honhe le Nuin rite ieh. ur ſon ijulicins Seur, 3 ½ orie ut a ques, chu x et u nce, ap is joune kaut, a porte in it jun fu ente. fait cese 6e poun es de wu de hui heures. du ui pu añ nigni. ug m he uiſt, 28 B. 2r T. V. d. Beſchlagnehmung. eines Schiffes 97 Richter faͤhrt, nach jedem Ausrufe, von acht Tagen zu acht Tagen fort, die Gebote an dem durch ſeine Verord⸗ nung beſtimmten Tage anzunehmen. I7. Nach dem dritten Ausrufe geht die Adjudication an den Letzt⸗ und Meiſtbietenden, ohne weitere Formlichkeit, bey Erloͤſchung der Flamme,(S. Civ⸗ Prot. O.§. 7c8. N vor ſich. Indeß kann der von Amtswegen abgeordnete Richter noch ein oder zweymal, jedesmal auf acht Tage, zum aber⸗ maligen Bieten Aufſchub ertheilen. Auch dieſe Aufſchubsverordnungen werden oͤffentlich bekannt gemacht und angeſchlagen. I8. Hat der eingetretene Beſchlag Barken, Schalup⸗ pen und andere Fahrzeuge von zehn franzoͤſiſchen Schiffs⸗ laſten und darunter zum Gegenſtande, ſo geht die Adjudi⸗ cation im Andienzſaale vor ſich, nachdem die Bekanntma⸗ chung auf dem Kaye waͤhrend drey nach einander folgenden Tagen, nebſt Anſchlage an dem Maſte, oder, in deſſen Ermangelung, an einer andern in die Augen fallenden Stelle des Fahrzeuges, und an der Thuͤre des Gerichtsho⸗ fes, Statt gehabt hat. Zwiſchen der Andeutung des Beſchlages und dem offentlichen Verkaufe muß eine Friſt von vollen acht Tagen beobachtet werden. 19. Nach der Wati des Schiffes hort die An⸗ ſtellung des Capitains auf, jedoch mit Vorbehalt ſeines An⸗ ſpruchs auf Schadloshaltung gegen denjenigen, von dem er ſie zu fodern berechtigt iſt. 20. Der Erſteher von Schiffen jeder Groͤße iſt, bey Vermeidung perſoͤnlicher Haft, verbunden, den Erſte⸗ hungspreis binnen vier und zwanzig Stunden zu bezahlen, oder in der Canzelley des Pundelsgericht koſtenfrey zulegen. Erfolgt weder Zahlung noch Depoſition, ſo wird das Schiff abermals feil geboten, und drey Tage nach erfolg⸗ ter neuerlicher Bekanntmachung und einmaligem Anſchlage, Handels⸗Geſetzbuch. G 98 L⸗. I. T. II. De la Saisie et Vente des Navires. la folle enchère des adjudicataires, qui seront éga- lement contraints par corps pour le paiement du dé- ſcit, des dommages, des intéréts et des frais. 21. Les demandes en distraction seront formées et notifices au grelfe du tnn avant l'adjudi- cation. Si les demandes en distraction ne sont formées qu'après radjudication, elles seront converties, de plein droit, en oppositions à la delivrance des som- mes provenaut de la vente. 22. Le demandeur ou Topposant aura trois jours pour fournir ses moyens. Le defendeur aura trois jours pour contredire. La cause sera portée à Faudience sur une simple citation. 23. Pendant trois jours apres celui de l'adjudi- cation, les oppositions à la délivrance du prix se⸗ ront regus; passé ce temps, elles ne seront plus admises. 24. Les créanciers opposans sont tenus de pro⸗ duire au grefe leurs titres de créance, dans les trois jours qui suivent la sommation qui leur en est faite par le créancier pousuivant ou par le tiers saisi; faute de quoi il sera procédé à la distribution du prix de la vente, sans qu'ils y scient compris. — 66 he abgel und ſui 7 ſen „ tuin 1 n. ſ Du w. Di tgen 1 m Togen An werde 2 Gun zur klayn ds 3 es Nnin i sernnt„ iement ul⸗ s fnü. etont fom wut laiju ont im onveni 6 rance de u t aura t contreln wr une in elui ie luht nce u pi ne senn t tem nce, i qui kuas ar le in 6 dun i con tung. —— 28 B. 2r T. V. d. Beſchlagnehmung e. eines Schifſes 99 dem Meiſbietenden uͤberlaſſen; und zwar ſo, daß, wenn das Schiff geringer weggeht, als vorher, der vorige Erſte⸗ her das, was dadurch von der von ihm gebotenen Summe abgeht, zulegen muß. Zur Zahlung dieſes Abganges, ſo wie der Schaͤden und Koſten, kann der erſte Erſteher gleichfalls durch per⸗ Haft angehalten werden. . Klagen auf Abſonderung gewiſſer Gegenſtaͤnde,*) anen vor der Adjudication angebracht und in der Canzel⸗ ley des Gerichtshofes angezeigt werden. Werden dergleichen Anſpruͤche erſt nach der Adjudication erhoben, ſo haben ſie, ipso iure, die Wirkung der Prote⸗ ſtationen gegen die Auslieferung der aus dem Verkauf ge⸗ loͤßten Gelder. 22. Der Klaͤger, oder Proteſtirende, hat zu Einbrin⸗ gung ſeiner Rechtsnothdurft eine Friſt von drey Tagen. Der Beklagte hat eben ſo viel Tage zur Beantwor⸗ Die Sache witd auf eine bloße Citation ins Verhoͤr gezogen. 23. Die Proteſtatlonen gegen die Auslieferung der aus dem Verkauf geloͤßten Gelder werden in den naͤchſten drey Tagen nach erfolgter Adjudication angenommen. Nach Ablauf dieſer drey Vöget koͤnnen ſie nicht mehr zugelaſſen werden. 24. Die vnieſttn Etipeſi verbunden, den Grund ihrer Anſpruͤche bey dem Gerichte anzugeben, und zwar binnen drey Tagen nachdem ſie dazu, von Seiten des klagenden Glaͤubigers, oder, von Seiten des Dritten, an den das Zahlungs⸗ oder Auslieferungsverbot ergangen iſt**), aufgefodert worden ſind; widrigenfalls wird, ohne ſie zu beruckſichtigen, zur Vertheilung der Kaufgelder geſchritten. G2 *) Code de procédure eivile§. 727. Gegenſtände, die iure separationis gefodert werden. **) Code de prodoédure ciyile 9. 367.[. 100 L. II. T. III. Des Propriétaires de Navires. 25. La collocation des créanciers et la distri- pution de deniers sont faites entre les créanciers pri- vilegies, dans Pordre prescrit par Particle 2 du titre Ier; et entre les autres créanciers, au marc le franc de leurs créances. Tout créancier colloqué l'est tant pour son prin- cipal que pour les intéréts et krais. 26. Le bätiment prét à faire voile n'est pas saisissable, si ce n'est à raison de dettes contractées pour le voyage qu'il va faire; et méme, dans ce der- nier cas, le cautionnement de ces dettes empéche la saisie. Le bätiment est censé prét à faire voile lorsque le capitaine est muni de ses enpeditions pour son voyage. TTTRE III. Des Proprietaires de Navires. 27. Tout propriétaire de navire est civilemeut responsable des faits du capitaine, pour ce qui est relatit au navire et à l'expedition. Pia responsabilitè cesse par Pabandon du navire et du fret. 28. Les propritaires des navires equipés en guerre ne seront toutefois responsables des délits et deprédations commis en mer par les gens de guerre qui sont sur leurs navires, ou par les équipages, que jusqu'a concurrence de la somme pour laquelle ils auront donné caution, à moins qu'ils n'en scient par- ticipaus ou complices. Cn Un von ehn 28 Buch. Zr Titel. Von Schiffseignern(Rehdern). 107 * k iu 25. Die Location der Glaͤubiger und die Vertheilung cnnienß der Maſſe erfolgt, in Anſehung der privilegirten Glaͤubiger, üicke 2 duth nach der im zweyten Artikel des erſten Titels vorgeſchriebe mte bn nen Ordnung; in Anſehung der uͤbrigen Glaͤubiger aber nach Verhaͤltniß ihrer Foderungen. Die Location eines jeden Glaͤubigers gilt nicht bloß in Anſehung des Capitals, ſondern erſtreckt ſich zugleich auf Zinfen und Koſten. 26. Ein Fahrzeng, das in Begriff iſt, unter Segel pour n yi voile ven zu gehen, kann nicht in Beſchlag genommen werden, aus⸗ m genommen wegen ſolcher Schulden, die zum Behuf der eben deites eij vorzunehmenden Reiſe gemacht worden ſind; und, ſelbſt in dieſem letztern Falle, kann der Beſchlag durch eine fuͤr e voile u dieſe Schulden erlangte Buͤrgſchaft verhindert werden. Fuͤr ſegelfertig wird es dann angenommen, wenn der Capitain mit den zu ſeiner Reiſe noͤthigen Papisen ver⸗ ſehen iſt. ons por Dritter Titel. Vom Schiffseignern(Rehdern)⸗ „ ires. s est cirt pout vß 27. Jeder Schiffseigner iſt fuͤr die Handlungen des Capitains(Schiffers) in Allem, was das Schiff und die Unternehmung betrifft, buͤrgerlich verantwortlich. m Die Verantwortlichkeit hoͤrt auf, durch die Losſagung vom Schiffe und der Fracht. 28. Die Eigner im Kriege ausgeruͤſteter(Caper⸗) es kh Schiffe ſind jedoch fuͤr die Verbrechen und Raͤubereyen, gens welche von den auf ihrem Schiffe befindlichen Militärper⸗ cqu ſonen, oder dem Schiffsvolke, begangen werden, nur bis ur kult zu dem Betrage der Summe verantwortlich, mit welcher neneu ſie Caution gemacht haben; ſie muͤßten denn Theilnehmer oder Mitſchuldige ſeyn. 102 L. II. T. IV. Du Gapitaine.* 29. Le propristaire peut congédier le capitaine. Il n'y a pas lieu à indemnité, s'il n'y a conven⸗ tion par écrit. w 30. Si le capitaine congedie est copropriẽtaire b. du navire, il peut renoncer à la coproprieté et exi- ger le remboursement du capital qui la reprẽsente. Le montant de oe capital est déterminé par des 6 esperts convenus, ou nommes d'office. 31. En tout ce qui concerne Fintérét commun„ . de propriétaires d'un navire, Tavis de la majorité ſin La majorité se détermine par une portion d'in-* térét dans le navire, excédant la moitis de sa valeur. 5 La licitation du navire ne peut stre accordee e que sur la demande des propriétaires, formant en- 6i semble la moitié de lintérét total dans le navire, s'il n*y a, par écrit, convention contraire. „ W u u TTTRE W. Du Gapitaine. 32. Tout capitaine, maitre ou patron, chargs de la conduite d'un navire, ou autre bätiment est garant de ses fautes, méme dans T'ezercice n de ses fonctions. S . 33. U est responsable des marchandises dont il 5 se charge. Il en fournit une reconnaissance. 5—————— . uch. 4r Litel. Vom Schifstapitain(Schiffe). ro nn 29. Es ſteht dem Eigner frey, den Capitain zu ver⸗ uynon— abſchieden. Letzterer hat kein Recht, Schadloshaltung zu fodern, wenn nicht durch ſchriftliche Uebereinkunft ein Anderes chrhiti beſtimmt iſt. oyriets et e zo. Iſt der verabſchiedete Capitain Miteigenthuͤmer nyuient des Schiffes, ſo kann er dem Miteigenthume entſagen, und emin yui Erſtattung verhältnißmaͤßigen Werthes in baarem Gelde odern. Der Betrag dieſes Capitals wird durch, vergleichs⸗ weiſe oder Gerichtswegen, ernannte Sachverſtaͤndige be⸗ do hn ſtimmt. 3r. In Allem, was das gemeinſchaftliche Intereſſe der Eigner eines Schiffes betrifft, geht es nach der Mei⸗ e portini nung der Majorität. S Die Majorität iſt auf Seiten derjenigen, die bey dem dtre m Schiffe auf einen Antheil interreſſirt ſind, der uͤber die forun Hälfte ſeines Werthes betraͤgt. le narir Die Verſteigerung eines Schiffes iſt nur dann zu ge⸗ ſtatten, wenn Eigner, welchen zuſammen genommen wenig⸗ ſtens die Haͤlfte ſaͤmmtlicher Schiffsantheile zuſteht, darum anſuchen. Es muͤßte denn deshalb eine andere ſchriftliche Uebereinkunft Statt finden. Vierter Titel. Vom Schiffscapitain(Schiffer). atron, du biin 32. Ein Jeder, der zu Fuͤhrung eines Schiffes oder dam luun andern Fahrzeuges angeſtellt iſt, er heiße nun Capitain, Schiffer, oder Patron, iſt ſelbſt fur geringe Verſehen ver⸗ antwortlich, die er ſich bey der Ausuͤbung ſeiner Obliegen⸗ anis in heiten zu Schulden kommen läßt. 33. Er haftet fuͤr die Waaren, die er geladen hat. Er muß daruͤber einen Empfangsſchein ausſtellen. 104 L. II. T. IV. Du Capitaine. Cette reconnaissance se nomme connaissement. 34. Il appartient au capitaine de former'équi- page du vaisscau, et de choisir et louer les matelots et autres gens de I'équipage; ce qu'il fera néanmoins de concert avec les pPropriétaires, lorsqu'il sera dans le lieu de leur demeure. capitaine tient un registre coté et para- phé par l'un des juges du tribunal de commerce, ou Par le maire ou son adjoint, dans les lieus ou il n'y a Pas de tribunal de commerce. Ce registre contient Les résolutions prises pendant le voyage, La recette et la dépense concernant le navire, et genéralement tout ce qui concerne le fait de 6à charge, et tout ce qui peut donner lieu à un compte à rendre, à une demande à former. 36. Le capitaine est tenn, avant de prendre charge, de faire visiter son navire, aux termes et dans les formes prescrits par les règlemens. TLe procds- verbal de visite est disposé au greffe du tribunal de commerce; il en est dlivré extrait au capitaine. 37. TLe capitaine est tenu d'avoir à bord, Lacte de propriété du navire, Lacte de francisation, Le röle d'cquipage, Les connaissemens et chartes-parties, Les procks- verbaux de visite, Les acquits de paiement ou à caution des douanes. 38. Le capitaine est tenu d'étre en personne dans son navire, à Tentrée et à la sortie des ports, havres ou rivibres. 39. En cas de contravention aux obligations imposces par les quatre articles précédens, le capi- undi ret E bey i hen, 3. Nihl hande paziui X d n. 2s Buch. 4r Titel. Vom Schiffscapitain(Schiffer). 105 nienn Dieſer Empfangsſchein heißt Connoſſement. ine in 34. Die Zuſammenbringuug der Schiffsmannſchaft, rls nun und die Annahme und Miethung der Matroſen und ande⸗ r nenn rer Seeleute, iſt Sache des Capitains. Er ſoll jedoch hier⸗ il en in bey immer mit den Eignern gemeinſchaftlich zu Werke ge⸗ hen, wenn er ſich an ihrem Wohnorte befindet. t et— 35. Der Capitain fuͤhrt ein Protocoll, das von einem cnmn u Mitgliede des Handelsgerichts, oder an Orten wo ſich kein emlhn Handelsgericht befindet, vom Maire, oder deſſen Gehuͤlfen, paginirt und paraphirt iſt. In dieſes Protocoll werden eingetragen: o die unterwegs gefaßten Beſchluͤſſe; int ſ n die das Schiff betreffende Einnahme und Ausgabe; e iti und überhaupt Alles, was zu ſeinem Geſchäftskreiſe gehoͤrt, und Alles, was Rechnungsablegung oder Anſpruͤ⸗ che veranlaſſen kann. 36. Der Capitain iſt verbunden, ehe er Ladung ein⸗ nimmt, ſein Schiff, nach Vorſchrift und Maßgabe der hieruͤber ergangenen Verordnungen, beſichtigen zu laſſen. Das Protocoll uͤber dieſe Beſichtigung wird beym 3 P 2 Handelsgerichte niedergelegt, und dem Capitain ein Auszug euWre ekiſt davon mitgetheilt. 37. Der Capitain iſt verbunden, am Bord zu haben: bori; die Urkunde uͤber das Eigenthum des Schiffes, den Buͤrgerbrief, die Muſterrolle, die Conoſſements und Chartepartien, das Protocoll uͤber die Schiffsbeſichtigung, die Quittungen uͤber die bezahlten Zollabgaben, oder utin die Scheine uͤber beſtellte wegen zu bezahlender Zollabgaben. en ynn 33. Beym Einlaufen in Haſen oder Stroͤme, und ie sm beym Auslaufen aus demſelben muß der Capitain lich in dem Schiffe ſeyn. u olintin 30. Falls der Capitain den durch die vier u, b6 henden Artikel ihm auferlegten Verbindlichkeiten entgegen —— —— 3 106 L II. T. IV. Pu Capitaine. taine est responsable de tous les événemens enverz les intéressés au navire et au chargement. 40. Le capitaine répond également de tout le dommage qui peut arriver aun marchandises qu'il aurait chargses sur le tillac de son vaisseau sans le consentement par écrit du chargeur. Cette disposition n'est applicable au petit cabotage. 41. La responsabilité du capitaine ne cesse que par la preuve d'obstacles de force majeure. P P 42. Le capitaine et les gens de l'équipage qui sont à bord, ou qui, sur les chaloupes, se rendent à bord pour faire voile, ne peuvent ötre arrétés pour dettes civiles, si ce n'est à raison de celle qu'ils au- ront contractẽes pour le voyage, et méme, dans ce dernier cas, ils ne peuvent étre arrétés, s'ils don- nent caution. 43. Le capitaine, dans le lieu de la demeure des propriẽtaires ou de leurs fondés de pouvoirs, ne peut, säans leur autorisation spéciale, faire tra- vailler au radoub du bätiment, acheter des voiles, gordeges et autres choses pour le bätiment, Prenie à cet effet de rargent sur le corps du navire, ni fréter le navire. 44. Si le bätiment 6tait frété du consentement des propriétaires, et que duelques uns d'eux fissent refus contribuer aux frais nécessaires pour l'expé- dier, le capitaine pourra, en ce cas, vingt- quatre heures après sommation faite aux refusans de four- nir leur contingent, emprunter à la grosse pour leur P compte sur leur portion d'intérér dans le navire, avec autorisation du juge. 45. Si, pendant le cours du h il y a nécessité de radoub, ou d'achat de victuailles, le M. 2s Buch. 4r Titel. Vom Schiffscapitain(Schiffer). 107 nentn mn handelt, iſt er den an dem Schiffe und deſſen Ladung inte⸗ ent. reſſirten Perſonen fuͤr alle Ereigniſſe verantwortlich. ent de uu! 40. Der Capitain hat gleichfalls fuͤr allen Schaden uniis zu ſtehen, der die von ihm ohne ſchriftliche Einwilligung ien zu! des Befrachters auf das Verdeck des Schiffes geladenen Waaren treffen kann. nlle n pe Dieſe Verfuͤgung gilt nicht für den kleinen Kuͤ⸗ ſtenhandel. ne wun 41. Die Verantwortlichkeit des Capitatus wird bloß zjen. durch erwieſene, von Uebermacht herruͤhrende Hinderniſſe ininn aufgehoben. pe ni 42. Der Capitain und die zum Schiffe gehoͤrige re m Mannſchaft koͤnnen, ſo weit ſie ſich bereits am Bord be— le g finden, oder in einer Schaluppe nach dem Schiffe zufah⸗ ren, um abzuſegeln, wegen buͤrgerlicher Anſpruͤche nicht 6 ut verhaftet werden; es muͤßten denn Schulden ſeyn, die ſie zum Behuf der Reiſe gemacht haͤtten. Doch koͤnnen ſie ſelbſt in dieſem letztern Falle nicht in Verhaft genommen e la den werden, wenn ſie Caution ſtellen. de 4. An dem Orte, wo ſich die Rehder oder ihre Ge⸗ le, tin vollmächtigten befinden, kann der Capitain, ohne deren iet des ausdruͤckliche Genehmigung, weder Ausbeſſerungen des meut, hu Schiffes vornehmen laſſen, noch Segel, Tauwerk und an⸗ du navin: dere Schiffsbeduͤrfniſſe einkaufen, noch zu dieſem Behufe Geld auf das Casco des Scifes fnehmen⸗ noch daſſelbe u corseni befrachten. ns den ie 44. Iſt das Sciff mit Einwilligung der Rehder ver⸗ 5 u frachtet worden, und es weigern ſich einige derſelben, zu s, g den bis zum Auslaufen des Schiffes erfoderlichen Koſten ekuiun 1ein ihren Antheil zu geben, ſo kann, in dieſem Falle, der Ca⸗ w pitain, vier und zwanzig Stunden nach geſchehener Auffo⸗ iin kun derung an die ſaumſeligen Rehder, mit richterlicher Ge⸗ nehmigung, fuͤr Rechnung ihrer Schiffsparten, Geld auf 1 nehmen. — Tritt waͤhrend der Reiſe die Nothwendigkeit ein, das ausladen zu laſſen, oder Lebensmittel einzukau⸗ 108 L. II. T. W. Du Capitaine. capitaine, aprẽs l'avoir constatè par un proces- ver- bal signé des principaux de I'équipage, pourra, en se faisant autoriser en France par le tribunal de commerce, ou, à défaut, par le juge de paix, chez Petranger par le consul frangais, ou, à dsfaut, par le magistrat des lieux, emprunter sur le corps et quille du vaisseau, mettre en gage ou vendre des marchan- dises jusqu'à concurrence de la somme que les be- soins constatés exigent. Les propristaires, ou le capitaine qui les repré sente, riendront compte des marchandises vendues, d'apres le cours des marchandises de méme nature et qualité, dans le lieu de la charge du navire, à Pepoque de son arrivée. 46. Le capitaine, avant son départ d'un port etranger en des colonies frangaises, pour revenir en France, sera tenu d'envoyer à ses propriétaires ou à leurs fondés de pourvoirs, un compte signé de lui, contenant l'état de son chargement, le prix des mar- chandises de sa cargaison, les sommes par lui em- pruntées, les noms et demeures des préteurs. 47. Le capitaine qui aura, sans nécessité, pris de l'argent sur le corps, avictuaillement ou équi- pement du navire, engagé ou vendu des marchan- dises ou des victuailles, ou qui aura employé dans ses comptes des avaries et des dapenses supposées, sera responsable envers Tarmement, et personnelle- ment tenu du remboursement de l'argent ou du paie- ment des objets, sans prejudice de la poursuite cri- minelle s'il y a lieu. 48.. Hors le cas d'innavigabilité légalement constatée, le capitaine ne peut, à peine de nullité 2 den yn Ha Fri Cyn keit Ue. un pwihn , Poum le tibul! de p dein corß ⁊ qu te de min me ukp qui lon ndises vn méme u du nayin part du pour rerut propninin e ign deb e y les m ne ſn lie pröteut netesitſ ement ou e7 u des unh a eny in nses wu et ſuu ent ohſ⸗ pom 2 itt Klu eite i u N 2 Buch. 4r Litel. Vom Schiffscapitain(Schiffer). 109 fen, ſo kann der Capitain, nachdem er daruͤber ein von den Vornehmſten der Schiffsmannſchaſt unterzeichnetes Protocoll aufgenommen hat, und in Frankreich von dem Handelsgerichte, oder in deſſen Ermangelung, von einem Friedensrichter, im Auslande aber, von dem Franzoͤſiſchen Conſul, oder, in deſſen Ermangelung, von der Ortsobrig⸗ keit gehoͤrig autoriſirt iſt, auf Rumpf und Kiel des Schif⸗ fes Geld erborgen, und Waaren, bis zum Betrag der Summe, welche das beurkundete Beduͤrfniß erfodert, ver⸗ pfanden oder verkaufen.—* Die Rehder, oder der Capitain, der ihre Stelle ver⸗ tritt, haben die unter dieſen Umſtänden verkauften Waa⸗ ren nach dem eoursmaͤßigen Werthe, welchen Waaren von derſelben Art und Guͤte an dem Loſungsorte zur Zeit der Ankunft des Schiffes haben, in Rechnung zu bringen. 46. Der Capitain iſt gehalten, ehe er aus einem fremden, oder Franzoſiſchen Coloniehafen abſegelt, um nach Frankreich zuruͤckzukehren, an ſeine Schiffsrehder oder ihre Gevollmaͤchtigten, eine von ihm unterzeichnete Rechnung einzuſchicken, welche die Beſchaffenheit ſeiner Fracht, den Waarenpreis ſeiner Geſammtladung, die von ihm aufge⸗ nommenen Gelder, die Namen und Wohnungen der Dar⸗ leiher enthaͤlt. 6 5 ℳ. Der Capitain, der ohne Noth auf das Casco, die Verproviantirung oder Ausruͤſtung des Schiffes Gel⸗ der erborgt, Waaren oder Proviant verpfaͤndet oder ver⸗ kauft, oder in ſeinen Rechnungen erdichtete Seeſchaden und Koſten aufgefuͤhrt hat, iſt gegen die Ausruͤſter ver⸗ antwortlich, ſo wie zur Erſtattung des Geldes oder zu Be⸗ zahlung der verkauſten Gegenſtaͤnde perſoͤnlich verbunden; und kann, wenn der Fall ſich dazu eignet, noch überdieß in peinliche Unterſuchung genommen werden.— 48. Der Capitain darf, bey Strafe der Nullitaͤt des Kaufes, das Schiff, ohne ausdruͤckliche Vollmacht der Rehder, nicht veraͤußern; es muͤßte denn gehoͤrig beſchei⸗ 110 L. II. T. IV. Du Capitaine. de la vente, vendre le navire sans un pouvoir sps- cial des propriétaires. 49. Tout capitaine de navire, engagé pour un voyage, est tenu de Tachever, à peine de tous dé- Pens, dommages- intéréts envers les et les affréteurs.. So. Le capitaine qui navigue à profit commun sur le chargement, ne peut faire aucun ni commerce pour son compte particulier, s'il n'y a convention contraire. 51. En cas de contravention aux dispositions mentionnées dans l'article précédent, les marchan- dises embarquées par le capitaine, pour son compte particulier, sont conisquées a au prolit des autres in- téresses. 52. Le capitaine ne peut abandonner son na- vire pendant le voyage, pour quelque danger que ce soit, sans l'avis des officiers et principaux de I'cqui- page; et, en ce cas, il est tenu de sauver avec lui l'argent et ce qu'il pourra des marchandises les plus précieuses de son propre nom. Si les objets ainsi tirés du navire sont perdus par quelque cas fortuit, le capitaine en demeurera déchargè. 33. Le 4t est tenu, dans les vingt- quatre heures de son arrivée, de faire viser son registre, et de faire son rapport. 6§ Le rapport doit önoncer Le lieu et le temps de son deport La route qu'il a tenue; Les hasards qu'il a courus; 1 Les désordres arrivés dans 16 navire, et toutes 1. eirconstances remarquables de son eizte do rette gent Co jun ren „. 5 2s Buch. 4r Titel. Vom Schiffscapitain(Schiffer). 111 n in nigt ſeyn, daß es zur— Fahrt vM untuchtig ge⸗ worden ſey. ngt hent 40. Jeder Schiftcapitain, der ſich zu einer beſtimm⸗ ine deunt ten Reiſe verbindlich gemacht hat, iſt gehalten, dieſelbe zu vollenden, bey Vermeidung des den Eigenthuͤmern und Befrachtern zu leiſtenden Koſten⸗ und Schadenerſatzes. so. Der Capitain, der, in Anſehung der Ladung, prft nn fuͤr gemeinſchaftliche Rechnung ſegelt, kann, dafern nicht aucun nin i das Gegentheil bedungen iſt, fuͤr ſeine beſondere Rechnung ier, Uin keinen Handel treiben. 51. Im Fall der Nichtbeobachtung der im vorſtehen⸗ un dipi den Artikel enthaltenen Verordnung, werden die vom Ca⸗ proyrituitt les m pitain fuͤr ſeine beſondere Rechnung geladenen Güter zum ur Vortheil der uͤbrigen Intereſſenten confiscirt. ſ 52. Was auch immer fuͤr Gefahr eintreten mag, ſo darf doch der Capitain ſein Schiff, während der Reiſe, ohne das Gutachten der Officiers und der Vornehmſteu der onner u Schiffsmannſchaft nicht der See Preis geben(abandonni⸗ dunger u ren); aber auch in dieſem Falle iſt er, bey Vermeidung n perſoͤnlicher Verantwortlichkeit, verbunden, nebſt ſeiner uuer nel eignen Perſon, auch das Geld, und von den koſtbarſten nis k Waaren ſeiner Ladung ſoviel, als er nur immer kann, zu retten. Gehen die bey ſolcher Gelegenheit aus dem Schiffe genommenen Gegenſtaͤnde durch Zufall verloren, ſo hat der Capitain dafür nicht weiter zu haften. 53. Der Capitain iſt verbunden, innerhalb vier und les viy un zwanzig Stunden nach ſeiner Ankunft ſein Tagebuch er wurin ren z laſſen und ſeinen Bericht abzuſtatten. In dieſem Berichte müſſen angegeben ſeyn: der Ort und die Zeit ſeiner Abreiſe, der Weg, den er auf ſeiner Fahrt genommen, re ut yen en ieem rt; die Gefahren, die er beſtanden hat, die auf dem Schiffe vorgefallenen Unordnungen, ſo u wie alle und jede merkwuͤrdige Umſtaͤnde ſeiner Reiſe. voyi 112 L. II. T. IV. Du Capitaine. 54. Le rapport est fait au greffe devaut le preé- sident du Tribunal de Commerce. Pans les lieu od il n'y a pas de tribunal de commerce, le rapport est fait au juge de ze Farrondissement. Le juge de paix qui a regu le rapport, est tenu de Penvoyer, sans délai, au président du tribunal de commerce le plus voisin. Dans l'un et l'autre cas, le depõt en est fit au Sra du tribunal de commerce. i le capitaine aborde dans un port etran- il est tenu de se présenter au consul de France, de lui faire un rapport, et de prendre un certificat, constatant Pepoque de son arrivée et de son départ, état et la nature de son chargement. 56. Si pendant le cours du voyage, le capitaine est oblige de relächer dans un port frangais, il est tenu de déclarer au président du tribunal de com- merce du lieu les causes de sa reläche. Pans les lieux ou il n'y a pas de tribunal de commerce, la déclaration est faite au juge de pais du canton. Si la reläche a lieu dans un port étran- ger, la déclaration est faite au consul de France, ou, à son défaut, au magistrat du lieu. 2 57. Le capitaine qui a fait naufrage, et qui s'est sauvé seul ou avec partie de son 6quipage, est tenu de se présenter devant le juge du hen, ou, à dsfaut de juge, devant toute autre autorité civile, d'y faire son rapport, de 1e faire vérifier Pä, ceus de son cquipage qui se seraient sauvés et se trouveraient avec lui, et d'en lever expédition. 58. Pour vérifier le rapport du capitaine, le dels der geſ eißzu taine, io lenuhn sie tiu juge l pu rahport ett ident du h pot en eu ii ns un petu onsul ie ſu dre un cui de son i . ge, he cpi rangais, 1 hunal det . de wibu au juge un y u de Im uge ſin uipꝛgt ä eu, vii cinib,)t ar cu i 8e mn u ayiun 28 Buch. 4r Titel. Vom Schiffscapitain(Schifr. 113 64. Dieſer Bericht wird in der Canzelley des Han⸗ delsgerichts an den Präſidenten erſtattet. An Orten, wo ſich kein Handelsgericht befindet, wird der Bericht an den Friedensrichter des Arrondiſſements ab⸗ geſtattet. Der Friedensrichter hat den erhaltenen Bericht unver⸗ zuͤglich an den Praſidenten des nächſten Handelsgerichtes einzuſchicken.. In beyden Fällen wird derſelbe in die Canzelley des Handelsgerichts niedergelegt. 55. Landet der Capitain in einem fremden Hafen: ſo iſt er verbunden, ſich bey dem Franzoͤſiſchen Conſul zu melden, demſelben Bericht abzuſtatten„und ſich von ihm einen Beglaubigungsſchein ausſtellen zu laſſen, durch den die Zeit ſeiner Ankunft und ſeines Abſegelns, ſo wie der Beſtand und die Beſchaffenheit ſeiner Ladung bewährt wird. 2 56. Sieht ſich der Capitain, im Laufe ſeiner Reiſe, genoͤthigt, in einen Franzoͤſiſchen Hafen einzulaufen: ſo iſt er verbunden, bey dem Praͤſidenten des daſigen Handels⸗ gerichts die Urſachen ſeines Einlaufens anzuzeigen. An Orten, wo ſich kein Handelsgericht befindet, wird die Anzeige bey dem Friedensrichter des Cantons gemacht. Tritt der Fall des gezwungenen Einlaufens bey einem fremden Hafen ein, ſo iſt die Anzeige an den Franzoͤſiſchen Conſul, oder, in deſſen Ermangelung, an die Ortsobrigkeit zu erſtatten. 57. Der Capitain, der Schiffbruch erlitten, und ſich allein, oder mit einem Theile ſeiner Mannſchaft, gerettet hat, iſt gehalten, ſich vor dem Richter des Ortes, oder, wenn ſich dort kein Richter befindet, vor jeder Civilbe⸗ hoͤrde einzuſtellen, daſelbſt ſeinen Bericht abzuſtatten, ihn von dem Theile der Schiffsmannſchaft, der ſich gerettet hat und bey ihm iſt, bekraftigen, und ſich uͤber dies Alles eine beglaubigte Urkunde ausfertigen zu laſſen. 58. Zur Bekraͤftigung des vom Capitain erſtatteten Handels⸗Geſetzbuch. ₰ P. LEngagement eto. juge regoit Finterrogatoire des gens de l'équipage, et, S'il est possible, des passagers, Sans préjudice des autres preuves. Les rapports non vérifies ne sont point admis à la décharge du capitaine, et ne font point foi en justice, excepté dans le cas ou le capitaine naufragè F'est sauvé seul dans le lieu ou il a fait son rapport. .* 2— La preuve des faits contratres est réservée aus 114 parties. 59. Hors les cas de péril imminent, le capi- taine ne peut décharger aucune marchandise avant d'avoir fait son rapport, à peine de poursuites extra- ordinaires contre lui. 60. Si les victuailles du bätiment manquent pen- dant le voyage, le capitaine, en prenant l'avis des principaux de Péquipage, pourra contraindre ceux qui auront des vivres en particulier de les mettre en commun, à la charge de leur er payer la valeur. TITRE V. De 1'Engagement et des Loyers des Ma- telots et Gens de 1'Equipage. 61. Les conditions d'engagement du capitaine et des hommes d'cquipage d'un navire, sont consta tées par le röle d'équipage, ou par les conventions des parties. 62. Le capitaine et les gens de l'équipage ne peuvent, sous aucun prétexte, charger dans le na vire aucune marchandise pour leur compte, suns la . 22 Beric wenn ſage weist dihnn fren der C ſinen 6 duß ſ 5 auen Von das S tole,. ven Pe nen,„ igne ent ete.. S 2s Buch. Ir Titel. Von der Annahme u. Heuer x. 113 vehbe t Schiffsmannſchaft, und, yn wenn es moͤglich iſt, die Paſſagiers, und nimmt ihre Aus⸗ ſage zu Protocoll; doch werden dadurch die uͤbrigen Be⸗ t peint an weismittel nicht ausgeſchloſſen. 3 ut yeitt fi Berichte, die nicht beſcheinigt ſind, können nicht dazu njuie riun dienen, den Capitain außer Verantwortung zu ſetzen, und ünn ſ finden vor Gericht keinen Glauben, ausgenommen, wenn. der Capitain ſich beym Schiffbruche an den Ort, wo er ſeinen Bericht abſtattet, allein gerettet hat. Den Intereſſenten bleibt der Beweis nachgelaſſen, nitert k daß ſich die Sache anders verhalten habe. urchanis 50. Den Fall einer vor Augen ſchwebenden Gefahr pourzuits: ausgenommen, darf der Capitain, wenn er nicht zur Ver⸗ antwortung gezogen ſeyn will, keine Waaren ausladen, bis t manqur er ſeinen Bericht erſtattet hat. 5 60. Wenn der Schiffsproviantvorrath unterwegs aus⸗ es miet renant'n geht, ſo iſt dem Capitain, nach gehaltener Berathſchlagung mit den Vornehmſten der Schiffsmannſchaft„erlaubt, die⸗ de les e jenigen, die mit Lebensmitteln fuͤr ihre eignen Beduͤrfniſſe ner h nin verſehen ſind, anzuhalten, daß ſie dieſelben, fur den ihnen dafuͤr zu bezahlenden Preis, zur gemeinſchaftlichen Verthei⸗ lung hergeben. ſen in Fuͤnfter Titel. 0 i Von der Annahme und Heuer der Matroſen und der Schiffsmannſchaft. nent Uu e 2 61. Die Bedingungen, auf welche der Capitain und das Schiffsvolk angenommen ſind, erhellen aus der Muſter⸗ rolle, oder aus den unter den Partheyen deshalb geſchloſſe⸗ en Vertraͤgen. de 62. Weder der Capitain, noch die Mannſchaft, koͤn⸗ harger im nen, unter irgend einem Vorwande, einige Waaren fuͤr cone eigne Rechnung in das Schiff laden, ohne Erlaubniß der 2 a les un 116 L. II. T. V. De P'Engagement etc. P „ils n'y sont autorisés par l'engagement. 63. Si le voyage est rompu par le fait des pro- priétaires, capitaine ou afréteurs, avant le départ du navire, les matelots loués au voyage ou au mois sont payès des journées par eux employces à equi- pement du navire. IIs retiennent pour indemnites les avances regues. Si les avances ne sont pas encore payées, ils re- goivent, pour indemnité, un mois de leurs gages convenus. 8i la rupturs arrive après le voyage commence, les matélots loués au voyage sont payés en entier aus termes de leur convention. Les matelots loués au mois rihtebnr leurs loyers stipulés pour le temps qu ils ont servi, et en outre, pour indemnité, la moitié de leurs gages pour le reste de la durée preèsumée du voyage Ppour lequel ils étaient engagés. Les matelots loués au voyage ou an mois, re- goivent en outre leur conduite de retour jusqu'au lieu du départ du navire, à moins que le capitaine, les propriétaires ou afréteurs, ou l'officier d'administra- tion, ne leur procurent leur embarquement sur un autre navire revenant audit lieu de leur départ. 64. S'il y a interdiction de commerce avec le lieu de la destination du navire, ou si le navire est arrẽte par ordre du Gouvernement avec le voyage commencè, U n'est dũ aux matelots que les jouruées em- ployces à cquiper le hãtiment. ermission des propriétaires et sans en Payer le fret, habe hder denn b den ſe 63 der R Wſ gue di 29 uz, be enpfant a min ſe ent ete. en piyerkt nent. n le fit 3 unt le dhn ſage ou uyloftes i por ilem re payie i s de lem Vage COM payes en ent Jeun! i, et en ges Poe . ag6 Novt. ou au ni etour jun le cain icier dunn arguenn leur in merce w nirin il wy mn b jn⸗ 26 Buch. Fr Titel. Von der Annahme u. Heuer ꝛc. 117 Rehder und ohne dafuͤr Fracht zu bezahlen; ſie muͤßten denn bey der Annahme gcic eihriget wor⸗ den ſeyn. 63. Wird die vorgehabte Reiſe, auf Veranlaſſung der Rehder, des Capitains oder der Befrachter, vor dem Abſegeln des Schiffs, ruͤckgaͤngig: ſo werden die auf die ganze Reiſe, oder auf Monate gemietheten Matroſen fuͤr die Tage, welche ſie mit Ausruͤſtung des Schiffes zubrach⸗ ten, bezahlr, und behalten zur Schadloshaltung die bereits empfangenen Vorſchuͤſſe. Haben ſie noch keinen Vorſchuß erhalten, fo bekom⸗ men ſie zur Si ihr bedungenes Lohn auf einen Monat. Wird die Reiſe erſt nach bereits erfolgter Abfahrt ruͤckgangig, ſo muß den zu dieſer Reiſe gemietheten Ma⸗ troſen das, was ihnen ausgemacht war, ganz bezahlt werden. Die Matroſen, die monatsweiſe gemiethet waren, er⸗ halten die bedungene Heuer fuͤr die bereits verfloßne Dienſt⸗ zeit, und noch außerdem, zur Entſchaͤdigung, die Hälfte des Lohns fuͤr die noch uͤbrige wahrſcheinliche Dauer der Reiſe, zu der ſie gedungen ſind. Die Matroſen, ſie moͤgen auf die Dauer der ganzen Reiſe, oder monatsweiſe angenommen ſeyn, erhalten noch uͤberdem Reiſegeld zur Ruͤckkehr an den Ort, wo das Schiff abſegelte; es muͤßten denn der Capitain, die Rehder oder die Befrachter, oder der Adminiſtrationsbeamte des Hafens ſie auf ein anderes, nach jenem Orte zuruͤckſegelndes Fahrzeug einſchiffen laſſen. 64. Wird vor der Abreiſe des Schiffes der an den Ort, wohin daſſelbe beſtimmt iſt, verboten, oder das Schiff, auf Befehl der Regierung, in Beſchlag genom⸗ men: ſo gebuͤhrt den Matroſen bloß die Bezahlung fuͤr die Tage, die ſie an der Ausruͤſtung des Schiffes gearbeitet haben. —2* 118 L. II. T. V. De l'Engagement etc. 68. Si l'interdiction de commerce ou l'arrét du navire arrive pendant le cours du voyage, Dans le cas d'interdiction, les matelots sont payes à proportion du temps qu'ils auront servi; Pans le cas de l'arrét, le loyer des matelots en- gages au mois court pour moitis pendant le temps de l'arrét; Le loyer des matelots engagés au voyage, est payé au terme de leur engagement. 66. Si le voyage est prolongé, le pris des loyers des matelots engagés au voyage, est augmenté à proportion de la prolongation. 67 Si la décharge du navire se fait volontaire- ment dans un hieu plus rapproché que celui qui est désigné par l'affrétement, il ne leur est fait aucune diminution. S 68. Si les matelots sont engages au profit ou au fret, il ne leur est dü aucun dédommagement ni journées pour la rupture, le retardement ou la pro. longation de voyage occasionnes par force majeure. Si la rupture, le retardement ou la prolonga- tion arrivent par le fait des chargeurs, les gens de Pequipage ont part aus indemnités qui sont adjugées au navire. Ces indemnités sont partagées entre les propris- taires du navire et les gens de Tcquipage, dans la méme proportion que Faurait été le fret. Si Fempéchement arrive par le fait du capitaine ou des propriétaires, ils sont tenus des indemnites dues aux gens de P'équipage. 69. En cas de prise, de bris et naufrage, aveo perte entiere du navire et des marchandises, les ma⸗ telots ne peuvent prétendre aucun loyer. Is ne sont point tenus de restituer ce qui leur a été avancé sur leurs loyers. „ 6 6 uung ihrer Heu Zlit d bi toſen 6 der echij 6 in uitu . chge n, ung, hl I et ſo he dem 4 und wie 1 oder Si 5 if nge ſiuch S Uus ent eic. tee ou lm oynze es matelt auront zem t des mutel pendunt kt u w t. le yt it „et un se fait n que cœe ur est goges un dẽdonnꝝ nienent u hu ine mj en ou hp geun, ls5 es qui vu? s entre k cquipahe⸗ le fet e fat uch us de uis et nnin chandis. loyer estitner e 2s Buch. Ir Titel. Von der Annahme u. Heuer w. 119 65. Tritt das Handelsverbot, oder die Beſchlagneh⸗ mung des Schiffes, waͤhrend der Reiſe ein, ſo werden, im Fall des Verbots, die Matroſen nach Verhaͤltniß ihrer Dienſtzeit bezahlt; im Fall der Beſchlagnehmung des Schiffes aber, laͤuft die Heuer der monatsweiſe gemietheten Matroſen, waͤhrend der Zeit des Beſchlages, fort, doch nur zur Haͤlfte gerechnet; die Heuer der fuͤr die ganze Reiſe gemietheten Ma⸗ troſen aber wird ſo bezahlt, wie ſie bedungen iſt. 66. Verlaͤngert ſich die Reiſe, ſo wird der Betrag der Heuer der Matroſen in Verhaͤltniß dieſer Verlaͤngerung erhoͤht. 7. Wird das Schiff, auf freywilligen Entſchluß, an einem Orte geloͤſcht, der naͤher iſt, als der bey der Be⸗ frachtung beſtimmte, ſo wird ihnen nichts abgezogen. 63. Iſt den Matroſen Antheil am Gewinn, oder am Frachtgelde ausgemacht, ſo gebuͤhrt ihnen weder Entſchaͤdi⸗ gung, noch Arbeitstagelohn, wenn die Einſtellung, Verzoö⸗ gerung, oder Verlaͤngerung der Reiſe durch Uebermacht veranlaßt worden iſt. Iſt die Einſtellung, Verzoͤgerung oder Verlaͤngerung der Reiſe von Seiten der Befrachter veranlaßt worden, ſo hat die Manſchaft Antheil an den Entſchaͤdigungen, die dem Schiffe zuerkannt werden. Dieſe Entſchaͤdigungen werden zwiſchen den Rehdern und der Schiffsmannſchaft in demſelben Verhaͤltniſſe getheilt, wie es in Anſehung der Fracht geſchehen ſeyn wuͤrde. Tritt das Hinderniß auf Veranlaſſung des Capitains oder der Rehder ein, ſo ſind ſie verbunden, die dem Schiffsvolke gebuͤhrende Entſchaͤdigung zu tragen. 69. Wenn das Schiſſ genommen wird, ſcheitert und Schiffbruch leidet, ſo daß Schiff und Gut gänzlich verlo— ren gehen, ſo koͤnnen die Matroſen auf keine Heuer An⸗ ſpruch machen. eSie ſind nicht verbunden, das, was ſie auf ihre Heuer voraus erhalten haben, zuruͤckzugeben. 5 —— S—— —— 120 L. II. T. V. De l'Engagement etc. 70. Si quelque partie du navire est sauvée, les matelots engagés au voyage ou au mois sont payés de leurs loyers échus sur les débris du navire qu'ils ont sauves. 8i les débris ne suffisent pas, ou s'il n'y a que des marchandises sauvées, ils sont paycs de leurs loyers subsidiairement sur le fret. F1. Les matelots engagés au fret sont payes de leurs loyers seulement sur le fret, à proportion de celui que regoit le capitaine. 72. De quelque manibre que les matelots soient loues, ils sont payés des journées par eux employées à sauver les débris et les effets naufragés. 73. Le matelot est payé de ses loyers, traité et panse aux dẽpens du navire, s'il tombe malade pendant le voyage, ou s'il est blessé au service du navire. 74. Le matelot est traité et pansé aux dépens du navire et du chargement, s'il est blessé en com- battant contre les ennemis et les pirates. 75. Si le matelot, sorti du navire sans autori- sation, est blessé à terre, les frais de ses pansement et traitement sont à sa charge: il pourra méme étre congédié par le capitains. Ses loyers, en ce cas, ne lui seront payés qu' proportion du temps qu'il aura servi. 76. En cas de mort d'un matelot pendant le voyage, si le matelot est engagé au mois, ses loyers sont dus à sa succession jusqu'au jour de son déces. Jusq Si le matelot est engagé au voyage, la moitis de ses loyers est due s'il meurt en allant au port d'arrivée. Le total de ses loyers est dü s'il meurt en re- venant. 26 7 vird Mat durch rin Frit 7 3 3 bekon cn nn ſtcen 7 di 3 d 7 b ci zung ſien es ſ hihn mieth eu eb hn E uz. eut etc. en ws wuzn lu minn u i yit paye ret au à pnin es matelsn r eun enjn rages.— loyer ni malade yn ce du nn s6 au i blessé en es. cus saos u le ses pin oura na zeront y i. telot put mois, ur de ni ſote l 1 allan u] il meun 0 2s Buch. Ir Litel. Von der Annahme u. Heuer ꝛc. 121 70. Iſt irgend ein Theil des Schiffes gerettet, ſo wird den zur ganzen Reiſe oder monatsweiſe gedungenen Matroſen der Betrag ihrer verfallenen Heuer von den durch ſie geretteten Schiffstruͤmmern bezahlt. Reichen die Truͤmmer nicht zu, oder ſind bloß Waa⸗ ren geborgen, ſo wird ihre Heuer ſubſidiariſch von der Fracht bezahlt. 71. Die Matroſen, die ſich auf Antheil an der Fracht verdungen haben, erhalten ihre Bezahlung bloß von dieſer, und zwar verhaͤltnißmaͤßig nach dem, was der Capitain bekommt. 72. DPie Matroſen mogen gemiethet ſeyn, auf wel⸗ chen Fuß ſie wollen, ſo werden ihnen die Tage bezahlt, an denen ſie mit Bergung der Truͤmmern und der geſtrandeten Effecten beſchaͤftiget geweſen ſind. 73. Wird der Matroſe waͤhrend der Reiſe krank, oder im Dienſt des Schiſſes verwundet: ſo erhaͤlt er iſeine Heuer fort, und wird auf Koſten des Schiffes verpflegt und curirt. 74. Iſt der Matroſe im Gefechte gegen Feinde und Seeraͤuber verwundet worden: ſo wird er auf Koſten des Schiffes und der Ladung verpflegt und curirt. 75. Iſt ein Matroſe ohne Erlaubniß ans Land ge⸗ gangen, und daſelbſt verwundet worden: ſo fallen die Ko⸗ ſten ſeiner Cur und Verpflegung ihm ſelbſt zur Laſt; ja es ſteht dem Capitain frey, ihn zu verabſchieden. In dieſem Falle wird ihm ſeine Heuer bloß nach Ver⸗ haͤltniß der Dienſtzeit bezahlt. 76. Stirbt ein Matroſe, der ſich Sietzweſe ver⸗ miethet hatte, auf der Reiſe: ſo gebuͤhrt den Erben die Heuer deſſelben bis zum Tage ſeines Todes. Hat ſich der Matroſe auf die ganze Reiſe vermiethet: ſo gebuͤhrt den Erben, wenn er auf der Hinreiſe, oder im Ankunftshafen ſtirbt, die Haͤlfte der bedungenen Heuer. Stirbt er auf der Ruͤckreiſe, ſo gebuͤhrt ihnen das Ganze. 122 L. II. T. V. De IEngagement etc. 3 26 Si le matelot est engagé au profit ou au fret, sa* part entibre est due s'il meurt, le voyage commencé. un Les loyers du matelot tué en défendant le na- 6 vire, sont dus en entier pour tout le voyage, si le navire arrive à bon port. b 77. Le matelot pris dans le navire et fait ne peut rien prẽtendre contre le capitaine, les pro-⸗ 3 priétaires ni les affréteurs, pour le paiement de son an rachat.. M est payé de ses loyers jusqu'au jour ou il est Vez pris et fait esclave. 78. Le matelot pris er fait esclave, s'il a été cen envoyé en mer ou à terre pour le service du navire, a droit à Pentier paiement de ses loyers. I a droit au paiement d'une indemnité pour son ſi rachat, si le navire arrive à bon port. fn 79. Leindemnité est due par les propriétaires du navire, si le matelot a été envoys en mer ou à terre pour le service du nsvire.. Lindemnité est due par les propriétaires du di navire et du chargement, si le matelot a été envoys en mer ou à terre pour le service du navire et du der chargement. Re go. Le montant de k'indemnité est fixé à 600 bu francs. Le recouvrement et Pemploi en seront faits sui- m vant les formes déterminées par le Gouvernsment, dans un reglement relatik au rachat des captifs.. g1. Tout matelot qui justifie qu'il est congédis 1 sans cause valable, a droit à une indemnité contre ilt le capitaine. Lindemnité est fixée au tiers des y i congé a lieu avant le voyage commencé. as Buch. Ir Titel. Von der Annahme u. Heuer. ꝛc. 123 itnuh Hat ſich der Matroſe auf Antheil am Gewinn, oder oage cnnn an der Fracht verdungen: ſo gebuͤhrt den Erben ſein gan⸗ detendut! zer Antheil, dafern er nach angetretener Reiſe ſtirbt. le poyge: Die Heuer des Matroſen, der bey der Vertheidigung des Schiffes das Leben verlor, iſt den Erben vollſtaͤndig und fuͤr die ganze Reiſe zu bezahlen, wenn das Schiff iuine, k gluͤcklich im Hafen ankommt. 77. Der Matroſe, der im Schiffe genommen und pientui zum Sklaven gemacht wird, kann weder von dem Capi⸗ tain, noch von den Rehdern, oder Befrachtern etwas zur u jou ni Bezahlung ſeiner Loskaufung verlangen.- Er bekommt ſeine Heuer bis zu dem Tage, an wel⸗ lave, ln chem er gefangen und zum Sklaven gemacht wurde. ervice üun 78. Der Matroſe, der im Dienſte des Schiffes in yen. See oder ans Land geſchickt, und bey dieſer Gelegenheit ini gefangen und zum Sklaven gemacht wird, hat ein Recht auf die vollſtaͤndige Bezahlung ſeiner Heuer: k Er hat ein Recht auf Entſchaͤdigung fuͤr ſeine Loskau⸗ e P fung, wenn das Schiff glucklich im Hafen anlangt. ſ en me 70. Wenn der Matroſe im Dienſte des Schiffes in See oder an das Land geſchickt war: ſo haben die Rehder yroyritin dieſe Entſchaͤdigung zu leiſten. ot a eur War aber der Matroſe zum Beſten des Schiffes und z ni der Ladung in See oder ans Land geſchickt: ſo ſind Rehder und Befrachter dieſe Entſchädigung zu leiſten ver⸗ 3 bunden. s bhin 80. Der Betrag der Entſchaͤdigung iſt auf ſechshun⸗ dert Franken feſtgeſetzt. n setnti Die Art der Einfoderung und Verwendung derſelben e Gouent ſoll in einem uͤber die Loskaufung der Gefangenen zu er⸗ des cni laſſenden Regierungsbefehle beſtimmt werden.. u en uj 81. Jeder Matroſe, welcher darthut, daß er ohne indemi u guͤltige Urſache verabſchiedet worden ſey, iſt berechtigt, des⸗ halb vom Capitain Cntſchaͤdigung zu fodern. h Erfolgt die Verabſchiedung vor der Abfahrt: ſo be⸗ traͤgt die Entſchaͤdigung das Drittel der Heuer. ee M. T. VL Ne Chartes- parties, etc. 3 Lindemnité est su6e à la totalité des loyers et aux frais du retour, si le congé a lieu pendant le Ent cours du voyage. 6 ½ Le capitaine ne peut, dans aucun des cas ci- dessus, répéter le montant de lindemnité contre les propriétaires du navire. iſt N ny a pas lieu à indemnité, si le matelot est congedié avant la clöture du röle d'équipage. A Dans aucun cas le capitaine ne peut congédier un matelot dans les pays étrangers. ſn g2. Le navire et le fret sont spécialement afleo- M tés aux loyers des matelots. oi 83. Toutes les dispositions concernant les loyers, pansemens et rachat des matelots, sont communes aux officiers et à tous autres gens de Pequipage. Pon TITRE VI. Des Chartes-parties, Affrétemens on try Nolissemens. ode ſit 34. Toute convention pour louage d'un vais- seau, appelée charte- partie, aprétement ou nolise- ment, doit étre rédigée par écrit. Elle enonce. Le nom et le tonnage du navire, 1 Le nom du capiraine, 6 Les noms du fréteur et de l'affréteur, —„ nies en e de hyn lieu penin cun dez c muite coun! si le murhe equipag peut ungt (cialenent concermn matelots, utres geb étemes unge in ement ou u . éteun as Buch. 6r Titel. Von Chartepartien c. 125 Erfolat ſie aber während der Seereiſe: ſo beſteht die Entſchaͤdigung in Betrag der ganzen Heuer und den Ko⸗ ſten der Ruͤckreiſe. In keinem der vorerwähnten Fäaͤlle kann der Capitain die Entſchaͤdigungsſumme von den Rehdern wiederfodern. Wird der Matroſe vor abgeſchloſſener Muſterrolle ver⸗ abſchiedet: ſo kann er keine Entſchädigung fodern. In keinem Falle darf der Capitain einen Matroſen im verabſchieden. Sowohl Schiſſ, als Fracht, haften den Matro⸗ ſen ihre Heuer. 83. Alle dieſe, die Heuer, Cur und Loskaufung der Matroſen betreffende Verordnungen gelten auch von den Officiers und der uͤbrigen Schiffsmannſchaft. Sechster Titel. Von Chartepartien, Schiffsfrachtvertraͤgen, oder Noliſ⸗ ſements.*)* 84. Jede uͤber die Vermiethung eines Schiffes ge⸗ troffene Uebereinkunft, die man Chartepartie, Frachtvertrag oder Noliſſement zu nennen pflegt, muß ſchriftlich aufge⸗ ſetzt ſeyn. 6 Es muß darin angegeben ſeyn: der Name und die Laſtigkeit des Schiffes, der Name des Capitains, die Namen des Verfrachters und des Befrachters, *) Nolis oder Naulis, Naulage,(vom Griechiſchen gleichbedeu⸗ tenden vao, lat. naulum), bezeichnet in den Häfen des Mit⸗ telländiſchen Meeres denſelben Begriff, den das Franzöſiſche Wort fret in den Häfen am Weitmeere ausdrückt, nämlich Schiffsmiethe, Schiffsfracht. Der Vertrag über die Schiffs⸗ miethe heißt charte partie, ſo wie die Handlung des Mie⸗ thens aflrétement, mit welchen beyden das Wort nolissement iſt. E. 126 L. II. T. VI. Des Chartes-parties, etc. Le lieu et le temps convenus pour la charge et pour la décharge. ² Le pris du fret ou nolis, Si Paffrétement est total ou partiel, Leindemnité convenue pour les cas de retard. 85. Si le temps de la charge et de la décharge du navire n'est point fixé par les conventions des parties, il est réglé suivant'usage des lieux. 86. Si le navire est frété au mois, et s'il n'y a convention contaire, le fret court du jour ou le navire a fait voile. 87. Si, avant le départ du navire, il V a inter- diction de commerce avec le pays pour lequel il est destiné, les conventions sont résolues sans domma- ges-intéréts de part ni d'autre. Le chargeur est tenu des frais de la charge et 8 de la décharge de ses marchandises. gg. S'il existe une force majeure qui n'empéche que pour un temps la sortie du navire, les conven- tions subsistent, et il n'y a Pas lieu à domoger- intéréts à raison du retard. S Elles subsistent egalement, et il n'y a lieu à aucune augmentation de fret, si la force majeure arrive pendant le voyage. 89. Le chargeur peut, pendant arrét du navire, faire décharger ses marchandises à ses frais, à con⸗ dition de les recharger ou d'indemniser le capitaine. 9o. Pans le cas de bloous du port pour lequel le navire est destiné, le capitaine est tenu, s'il n'a des ordres contraires, de se rendre dans un des kon un di An paries e pour li qu artiel, cis de nn et de ha iih es convenin e des jen mois etilt urt du ju wire, iyn pour lenu lues sami is de k ch . eure qui i avire, lat lieu à in 6 il 1 ſor t ant in zes fuin izer l port ſu est ten 3 re dwn 2s Buch. 6r Titel. Von Chartepartien ꝛc. 127 die Beſtimmung des Ortes und der Zeit die La⸗ dung und Loſchung(Loſung), das Frachtlohn oder Nolis, ob das Schiff im Ganzen oder nur cheilweiſe in Fracht genommen iſt, die fuͤr eintretenden Aufenthalt bedungene Entſchadi⸗ gung(Liege⸗Gelder). s5. Wenn uͤber die Zeit der Ladung und Loſchung Loſung) des Schiffes von den Partheyen nichts feſtgeſetzt worden iſt: ſo iſt ſie nach Maasgabe der Ortsgewohnheit (Uſanz) zu beſtimmen. 86. Iſt die Fracht monatsweiſe verdungen: ſo laͤuft, dafern nicht das Gegentheil ausgemacht iſt, die Fracht von dem Tage an, an welchem das Schiff unter Segel ging. 57. Wird vor dem Abgange des Schiffes der Han⸗ del mit dem Lande, wohin es beſtimmt war, verboten: ſo iſt die getroffene Uebereinkunft aufgehoben, ohne daß ein Theil dem andern Schadenerſatz zu leiſten hat. Der Befrachter hat die Koſten des Ein⸗ und Ausladens der Waaren zu tragen. 88. Iſt das Auslaufen des Schiffes wegen eingetrete⸗ ner Uebermacht nur auf einige Zeit verhindert worden: ſo bleibt die getroffene Uebereinkunft bey Kraͤften, und es kann fuͤr den Aufenthalt kein Schadenerſatz gefodert werden. Eben ſo bleibt die getroffene Uebereinkunft bey Kraͤften, und es findet keine Erhoͤhung des Frachtlohnes Statt, wenn die Uebermacht waͤhrend der Reiſe eintritt. 89. Der Befrachter kann, während das Schiff unter Arreſt iſt, ſeine Waaren auf ſeine Koſten ausladen laſſen, unter der Bedingung, ſie wieder oder den Capi⸗ tain zu entſchaͤdigen. 9o. Im Fall der Beſtimmungshafen des Schiffes blockirt ſeyn ſollte, iſt der Capitain, wenn er nicht entge⸗ gengeſetzte Befehle erhalten hat, verbunden, ſich in einen —— 128 L. II. T. VII. Du Connaissement. ports voisins de la méme puissance od il lui vern permis d'aborder. 3 91. Le navire, les agrès et apparaux, le fret et les marchandises chargées, sont respectivement afectés à l'exécution des conventions des parties. TITRE VII. Du Connaissement⸗ et la qusmtits* ainsi que les espbces ou qualité des objets à transporter. I indique, Le nom du chargeur, Le nom et l'adresse de celui à qui renpodition est faite, Le nom et le domicile du capitaine, Le nom et le tonnage du navire, Le lieu du départ et— de la destination. Le prix du fret. I prẽsente en marge les marques et numéros des objets à transporter. Le connaissement peut étre à ordre, ou au por- teur, ou à personne dénommée. 93. Chaque connaissement est fait en quatre originaux au moins: Un pour le chargeur, Un pour celui à qui les narebendise⸗ sont adressées, Un pour le egxituit Un pour l'armateur du bätiment. Les quatre originaus sont signés par le chargeur —— 92. Le connaissement doit exprimer la nature U énonce, 4 der tlau das Pn der zut odet Orih ement. ce au ihr apparux b ut respecin ns des hur nent primer ku ces ou qu aqui lehi itaine, te, h desüint rues et n ordte au st fuit up narchtuis nt. 6s pur kch 2s Buch.„r itel. Vom Connoſſement. 129 der naͤchſten Haͤfen derſelben Wacht zu begeben, wo erlaubt iſt zu landen. 5 or. Das Schiff, die Takelage, die Gerithſchaften, das Frachtlohn, und die geladenen Waaren haften den Partheyen, jedes in gehoͤriger Ruͤckſicht, fuͤr die S der eingegangenen Verbindlichkeiten. Siebenter Titel. 7½ Vom Connoſſement. — o2. Das Connoſſement muß die Natur und den Be⸗ trag, ſo wie die Art oder Beſchaffenheit der zu transpor⸗ tirenden Gegenſtaͤnde, angeben. Es muß darin angezeigt ſeyn: der Name des Befrachters, der Name und die Addreſſe desjenigen, an welchen die Sendung gemacht wird, der Name und die Wohnung des Capitains, der Name und die Laſtigkeit(Tonnage) des Schiffes, der Ort der Abreiſe und der Ort der Beſtimmung. Es muß darin ferner der Betrag des Frachtlohnes beſtimmt ſeyn. Am Rande werden die Merkzeichen und Nummern der zu transportirenden Gegenſtaͤnde verzeichnet. Das Connoſſement kann ausgeſtellt ſeyn auf S oder auf den Inhaber, oder auf eine benannte Perſon. 93. Von jedem Connoſſement muͤſſen wenigſtens vier Originalexemplare ausgefertigt werden: eins fuͤr den Befrachter, eins fuͤr den, an welchen die Waaren addreſſirt ſind, eins fuͤr den Capitain, eins fuͤr den Schiffsrehder. Dieſe vier Originalexemplare werden, binnen vier und Handels⸗Geſetzbuch. J 130 L. 11. 1. VIII. Du Fret ou Nolis. et par le capitaine, dans les vingt-quatre heures apres le chargement. Le chargeur est tenu de fournir au cæpitaine, dans le méme dclai, les acquits des marchandises X chargées. 94. Le connaissement i. la forme ci- dessus prescrite, fait foi entre toutes les parties in- téressces au chargement, et entr'elles et les assu- reurs. 95. En cas de diversité entre les connaissemens d'un méme chargement, celui qui sera entre les mains du capitaine fera foi, Fil est rempli de la main du chargeur, ou de celle de son commission- naire; et celui qui est présenté par le chargeur ou le consignataire sera suivi, s'il est rempli de la main du capitaine. 96. PTout commissionnaire Ou consignataire qui aura réqu les marchandises mentionnées dans les connaissemens ou chartes-parties, sera tenu d'en donner requ au capitaine qui le demandera, à peine . de tous dépens, dommages intéréts, méme de ceux * de retardement. TITRR vi. Du Fret du Molis 6 9. Le prin du loyer d'un navire ou autre hã- timent de mer, est appelé frer ou nolis. ji ou Nol, ugt qutn hun mit au ai e urchun dn h ſnt ute ls is i trells alsu e les connisn ui sen en est renlt son conn r e chauz mpli de h ronsignatain ounces dan en ten manden, i s, mene in olis wire ou un noli. 2s Buch. 8r itet. Von Schiffsfracht ober Rals 137 wai Stunden nach beendigter Ladung, vom Befrachter und vom Capitain unterzeichnet. In gleicher Friſt muß der Befrachter dem Capitain die Zollſcheine von den verladenen Waaren zuſtellen. o4. Ein in der ſo eben vorgeſchriebenen Form abge⸗ faßtes Connoſſement bewirkt unter allen bey der Ladung intereſſirten Partheyen, und unter ihnen und den Verſiche⸗ rern(Aſſecurateurs), vollen Beweis. o5. Im Fall einer Verſchiedenheit zwiſchen den Exemplaren des Connoſſements uͤber dieſelbe Ladung, hat dasjenige, welches ſich in den Haͤnden des Capitains befin⸗ det, Beweiskraft, wenn es von dem Befrachter oder deſſen Commiſſionair eigenhaͤndig ausgefertigt iſt; eben ſo geht es nach dem Exemplare, das der Befrachter oder Conſigna— tar*) vorzeigt, wenn es der Capitain eigenhaͤndig ausge⸗ fertigt hat. o6. Jeder en oder Conſignatar, der die in den Connoſſements oder Chartepartien verzeichneten Waaren empfangen hat, iſt, bey Vermeidung des Koſten⸗ und Schadenerſatzes und ſelbſt der fuͤr den Aufenthalt zu leiſtenden Entſchaͤdigung, verpflichtet, dem Capitain, auf Verlangen, einen Empfangsſchein auszuſtellen. ————— Achter Titel. Von Schiffsfracht oder Nolis. o7. Der Miethpreis fuͤr ein Schiff, oder anderes Seefahrzeug, heißt Schiffsfracht oder Nolis.**) 8 Shzitnt iß jeder auswärtige Freund, an den ein Schif oder eine Ladung addreſſirt(cvnſignirh iſt; es ſey nun bloß, um ſie in Empfang zu nehmen, oder zugleich um ſie für Rech⸗ nung des Abſenders zu verkaufen. *) S. oben§. 83. 133 L. II. T. VIII. Du Fret ou Nolis. 5 Il est reglé par les conventions des parties; Il est constaté par la charte-partie, ou par le con- naissement; Il a lieu pour la wrelts ou pour partie 38. b- timent, pour un voyage entier ou pour un temps limité, au tonneau, au quintal, à forfait, ou a cueil- lette, avec désignation du tonnage du vaisscau. 98. Si le navire est loué en totalité, et que 'afréteur ne lui John⸗ pas toute sa obarge, le capi- taine ne peut prendre d'autres marchandises sans le consentement de Paffréteur. Lafréteur profite du fret des marchandises qui completent le chargement du navire qu'il a entibre- ment afrété. 99. Laffréteur qui n'a pas chargé la quantité de marchandises portée par la charte-partie, est tenu de payer le fret en entier, et pour le chargement complet auquel il s'est engage. S'il en charge davantage, il paye le ret de l'excedant sur le prix reglé par la charte partie. Si cependant Pafréteur, sans avoir rien chargé, rompt le voyage avant je départ, il paiera en in⸗ demnité, au capitaine, la moitié du fret convenu par la charte-partie pour la totalité du chargement qu'il devait faire. Si le navire a regu une partie de son charge- ment et qu'il parte à non-charge, le fret entier sera dũ au capitaine. 100. Le capitaine qui a déclaré le navire d'un plus grand port qu'i n'est, est tenu des dommages- intéréts envers l'affréteur. 101. Mest réputé y avoir erreur en la décla- u Roli des pais ue, ouynbn our parie iul u pour int forkait, ou ic du vaisen totulit, e 6 charg kt rchandises n marchanis qui 16 argé la n pirtie ur le chunz paye le ire chure· pri weir tieni i pien du fret n te du chn 1 e de son 67 „le in* rs le umn u des dui li eur en 2s Buch. gr Titel. Von Schiffsfracht oder Rolis. 133 Er wird durch die Uebereinkunft der Partheyen be⸗ ſtimmt; er wird durch die Chartepartie oder das Connoſſement beſcheiniget; er wird hedungen fuͤr das Schiff im Ganzen, oder fuͤr einen Theil deſſelben; fuͤr eine ganze Reiſe, oder auf eine beſtimmte Zeit; nach Schiffslaſten, nach dem Centner, in Bauſch und Bogen, oder fuͤr Stuͤckguͤterladung, mit Beſtimmung der Laſtigkeit des Schiffes. o3. Iſt das ganze Schiff gemiethet, und der Beftach ter giebt ihm nicht ſeine volle Ladung: ſo darf dennoch der Capitain, ohne Einwilligung des Befrachters, nicht anderweit Waaren einnehmen. Den Vortheil von dem Frachtlohne der Waaren, durch welche die Ladung des im Ganzen gemietheten Schiffes vollſtaͤndig wird, zieht der Befrachter. oo. Hat der Befrachter die in der Chartepartie beſtimmte Quantitat von Waaren nicht geliefert: ſo iſt er dennoch verbunden, die Fracht ganz und fuͤr die vollſtäm dig bedungene Ladung zu bezahlen. Hat er mehr geladen: ſo bezahlt er die Fracht von dem was daruͤber iſt, nach Maasgabe des in der Charte⸗ partie feſtgeſetzten Preiſes. Will der Befrachter, ohne daß etwas geladen worden iſt, die ganze Sendung(Expedition) noch vor dem Ab⸗ gange des Schiffes einſtellen, ſo hat er dem Capitain, als Schadloshaltung, die Hälfte des in der Chartepartie fuͤr die geſammte zu liefernde Ladung bedungenen Frachtlohnes zu entrichten.. Hat das Schiff nur einen Theil ſeiner Ladung einge⸗ nommen, und muß mit ledigem Schiffsraume abgehen: ſo gebuͤhrt dem Capitain dennoch das volle Frachtlohn. 100. Hat der Capitain die Laſtigkeit des Schiffes fuͤr groͤßer angegeben, als ſie wirklich iſt: ſo iſt er dem Be⸗ frachter zum Schadenerſatz verpflichtet. 1o1. Die Angabe der Laſtigkeit eines Schifes wird 134 L. II. T. VIII. Du Fret ou Molis. ration du tonnage d'un navire, si l'erreur n'excbde un quarantieme, ou si la déclaration est conforme au certificat de jauge. 102. Si le navire est chargé à cueillette, soit au quintal, au tonneau ou à forfait, le chargeur pent retirer ses marchandises, avant le départ du navire, en payant le demi-fret. I supportera les frais de charge, ainsi que ceux de décharge ou de rechargement des autres marchandises qu'il faudrait déplacer, et ceux du retardement. 103. Le capitaine peut faire mettre à terre, dans le lieu du chargement, les marchandises trouvées dans son navire, si elles ne lui ont point 6té décla- rées, ou en prendre le fret au plus haut prix, qui sera payé dans le méme lieu pour les marchandises de méme nature. 104. Le chargeur qui retire ses marchandises pendant le voyage, est tenu de payer le fret en en- tier, et tous les frais de déplacement occasionnes par le déchargement; si les marchandises sont reti- rées pour cause des faits ou des fautes du capitaine, celui- ci est responsable de tous les frais. 105. Si le navire est arrété au départ, pendant la route, ou au lieu de sa décharge, par le fait de Faffréteur, les frais du retardement sont dus par l'affréteur; Si, ayant été frété pour Paller et le retour, le navire fait son retour sans chargement ou avec un chargement incomplet, le fret entier est dü au capi- taine, ainsi que Iintérét du retardement. 2 nicht als mit wor kadi u Noh. hereu vet eit conomn eilete, 6 it, k chun ut b iihnt ainzi ſu em tres marchni retardemert ttre àten i andises tun point ete iu haut pra, marchani marchand rMe krer en⸗ ent occain ndises zott tes du cnn frais. diyat yur e, per k ſül t sont is et le remn,“ ent on est di u ch ent. . 2s Buch. gr Titel. Von Schiffsfracht oder Nolis. 135 nicht fuͤr irrig gehalten, wenn der Irrthum nicht mehr, als den vierzigſten Theil betraͤgt, oder wenn die W mit dem Meßbriefe*) uͤbereinſtimmt. roz. Hat der Schiffer aufs Stuͤck angelegt, es ſey nach Centnern, Laſten oder in Bauſch und Bogen, ſo kann der Ablader**) ſeine Waaren vor dem Abgange des Schif⸗ fes wieder heraus nehmen, wenn er das— entrichtet. Er traͤgt die Koſten des Ein, und Ausladens, ſo wie die des Hin⸗und Herladens der andern Waaren, die da⸗ durch aus ihrer Stelle verruͤckt wurden, ſammt den Ko⸗ ſten der Verzoͤgerung. 103. Es ſteht dem Capitain frey, Guter, die er in ſeinem Schiffe findet, ohne daß ſie ihm angegeben ſind, ent⸗ weder am Ladungsplatze ans Land zu ſetzen, oder dafuͤr das hoͤchſte Frachtlohn zu rechnen, das an demſelben Orte fuͤr Guͤter von gleicher Beſchaffenheit bezahlt wird. 104. Der Ablader, der während der Reiſe ſeine Guͤ⸗ ter vom Schiffe wieder zuruͤcknimmt, iſt verbunden, das ganze Frachtlohn und alle Koſten des durch eine ſolche Ver⸗ änderung veranlaßten Umpackens zu bezahlen; werden aber die Guͤter wegen einer Handlung oder eines Verſehens des Capitains zuruͤckgenommen: ſo iſt dieſer fuͤr alle Sehe verantwortlich. 105. Wird das Schiff, bey ſeinem Abgange, oder unterwegs, oder am Loſungs⸗Orte, durch Verſchuldung des Befrachters in Beſchlag genommen: ſo hat der Befrachter die Verſäumnißkoſten zu tragen; iſt das Schiff fuͤr die Hin- und Herpeiſe geniethet worden, und muß ohne Ladung oder mit unvollſtändiger Ladung zuruͤckkehren: ſo gebuͤhrt dem Capitain das ganze Frachtlohn, ſo wie auch Verguͤtung fuͤr eingetretene Ver⸗ ſaumniß. *) D. i. dem obrigkeitlichen Zengnſe vom Seee(der Laſtigkeit) des Schiffes. E. **) Abladen heißt beym Seehandel ſo viel, als Verladen. E. . — L. II. T. VIII. Du Fret ou MNolis. . 136 5 ro6. Le capitaine est tenu des dommages- ints. 1 rẽts envers laftréteur, si, par son fait, le navire a eöi eté arrété ou retardé au départ, F sa route, 3 ou au lieu de sa décharge. Ces dommagos · intérẽt⸗ sont réglés par des en- ſim perts. 1 107. Si le capitaine est contraint de faire ra. uz n douber le navire Pendant le voyage, l'affréteur est tenu d'attendre, ou de payer le fret en entier. Dans le cas ou le navire ne pourrait étre ra- niel doubé, le capitaine est tenu d'en louer un autre. 8i le capitaine n'a pu louer un autre navire, le ſut fret n'est dü qu' Proportion de ce que le voyage est avancc. uh 108. Le capitaine perd son fret, et repond des di dommages-intéréts de l'affréteur, si celui-ci prouve 3i, que, lorsque le navire a fait voile, il était hors d'état de naviguer. K La preuve est admissible nonobstant et contre 3 les certificats de visite au départ. z 109. Le kret est dü pour les marchandises que le capitaine a été contraint de vendre pour subvenir aul aux victuailles, radoub et autres nécessités pressan- 2 tes du navire, en tenant par lui compte de leur * voleur au prix que le reste, ou autres pareilles mar- ge chandises de méme qualité, sera vendu au lieu de n la dechorge, si le navire arrive à bon port. Si le navire se perd, le capitaine tiendra compte des marchandises sur le pied qu'il les aura vendues, en retenant cgalement le fret rts aux connaissemens. u Rohi. * lonniit henin um mint l ſin e, lahien et en enie pourrit ix ouer un ute autre ee e et répon celui ·ci yn 1 duit! bstant et ou murchn dre pour un ecesites pu compte kk res paril⸗ n endu u lat on port e tienin c es aun mni n connisnꝰ 2s Buch. 3r Titel. Von Schiffsfracht oder Nolis. 137 106. Wird, durch Verſchuldung des Capitains, das Schiff beym Abſegeln, oder unterwegs, oder am Loſungs⸗ Orte, in Beſchlag genommen oder aufgehalten: ſo iſt der Capitain dem Befrachter zum Schadenerſatz verpflichtet. Die Schäden ſind durch Sachverſtaͤndige zu be⸗ ſtimmen. 107. Iſt der Capitain genoͤthiget, das Schiff unter⸗ wegs ausbeſſern zu laſſen: ſo muß der Befrachter dieſes abwarten, oder das ganze Frachtlohn entrichten. Sollte das Schiff gar nicht ausgebeſſert werden koͤn⸗ nen: ſo iſt der Capitain anderes zu miethen. Hat der Capitain kein anderes Schiff miethen tönnen, ſo wird das Frachtlohn nur nach Verhaͤltniß des zuruͤckge⸗ legten Weges bezahlt. „108. Der Capitain wird ſeines Frachtlohns verluſtig, und hat dem Befrachter fuͤr allen Schaden zu ſtehen, wenn dieſer beweiſen kann, das Schiff ſey, als es unter Segel ging, bereits außer Sand geweſen, die Reiſe zu machen. Zu dieſem Beweiſe wird der Befrachter gelaſſen, ohne Ruͤckſicht auf die bey der Abreiſe erhaltenen Beſichtigungs⸗ atteſtate, und ſelbſt wider deren Inhalt. 109. Das Frachtgeld iſt auch fuͤr diejenigen Waaren zu entrichten, welche der Capitain zu verkaufen genoͤthigt war, um die Koſten fuͤr Lebensmittel, Ausbeſſerung und andere dringende Beduͤrfniſſe des Schiffes zu beſtreiten. Der Werth dieſer Waaren iſt von ihm nach demſelben Preiſe in Rechnung zu bringen, zu welchem der noch uͤbrige Theil derſelben, oder andere aͤhnliche Waare von gleicher Beſchaffenheit, an dem Loſungs⸗(Loͤſchungs)⸗Orte ver⸗ kauft wird, wenn das Schiff gluͤcklich dort angekommen iſt. Geht das Schiff verloren, ſo hat der Capitain jene Waaren nach dem Preiſe in Rechnung zu bringen, fuͤr den er ſie verkauft hat, und behaͤlt gleichfalls die in dem Connoſſement dafuͤr gerechneten Frachtgelder zuruͤck. 138 L. II. T. VIII. Du Fret ou Nolis. 110. S'il arrive interdiction de commerce avec le pays pour lequel le navire est en route, et qu'il soit obligé de revenir avec son chargement, il n'est dũ au capitaine que le Fret de Taller, quoique le vaisscau ait 6té afréts pour Faller et pour le retour. 1II. Si le vaisseau est arrété dans le cours de son voyage par Pordre d'une puissance, Il n'est dũ aucun fret pour le temps de sa dé- tention, si le navire est affrété au mois; ni augmen- tation de fret, s'il est loué au voyage. La nourriture et les loyers de l'équipage pen dant la détention du navire, sont réputés avaries. II2. Le capitaine est payé du fret des mar- . 3 1 chandises jetées à la mer pour le salut commun, à la charge de contribution. 113. U n'est du aucun e pour les ses Perdues Par naufrage ou Schouement, pillées par des pirates ou prises par les ennemis. Le capitaine est tenu de restituer le fret qui lui aura été avancé, s'il n'y a convention contraire. 114. Si le navire et les marchandises sont ra- chetés, ou si les marchandises sont sauvées du nau⸗ frage, le capitaine est payé du fret jusqu'au lieu de la prise ou du naufrage. U est payé du fret entier en contribuant au ra- chat, s'il conduit les marchandises au lieu de leur destination. II5. La contribution pour le rachat se fait sur le pris courant des marchaudisss au lieu de leur de- 15 no C6if Ciyitni kommet teiſe, genit u Mt ſtr die Eüif: Ethihu Reiſe g De Zeit d m ziſte un der Eiſe b nz. Ctnde odet w zu ben D cheil b echalt 1 die V pitnin genon 8 mung: ue Be u Nolt. le connen n nut 4 irgement, it aer, lun et your kn duns k mn nce, e tenps bn mois; ui ge. 6 e Teqin cputes un u fret üur lut comu es man ent, pillee . er le fret on contnit andises zu sauvẽes ſ juzqun kl ntribuntu au lie ü achat jü lieu de kn 2 Buch. Br Titel. Von Schiffsfracht oder Rolis. 139 I10. Tritt in Anſehung des Landes, nach welchem das Schiff verſegelt iſt, ein Handelsverbot ein, ſo daß der Capitain ſich genoͤthigt ſieht, mit ſeiner Ladung zuruͤck zu kommen, ſo gebuͤhrt ihm bloß das Frachtgeld fuͤr die Hin⸗ reiſe, wenn gleich das Schiff auf die Hin⸗und gemiethet war. 111. Wird das Schiff unterwegs auf Befehl einer Macht in Beſchlag genommen, ſo kann kein Frachtgeld fuͤr die Zeit des Beſchlags gefodert werden, wenn das Schiff monatsweiſe gemiethet iſt; und eben ſo wenig eine Erhoͤhung des Frachtgeldes, wenn das Schiff auf die ganze Reiſe gemiethet iſt. Der Unterhalt und die Heuer der Mannſchaft fuͤr die Zeit des Beſchlags ſind dann als Haverey anzuſehen. 112. Der Capitain erhält das Frachtgeld fuͤr die zur gemeinſchaftlichen Rettung in See geworfenen Guͤter, unter der Verbindlichkeit, auch fͤr ſeinen Theil zu dem Erſatze beyzutragen. 113. Fuͤr Guͤter, die durch Schiffbruch vber beym Stranden verloren gegangen, von Seeraͤubern gepluͤndert oder von Feinden ien wurden, iſt kein Frachtgeld zu bezahlen. Der Capitain iſt ſolchenfalls, dafern 6 das Gegen⸗ theil bedungen wurde, verbunden, das im voraus darauf erhaltene Frachtgeld zuruͤckzugeben. 114. Werden Schiff und Gut wieder losgekauft, oder die Waaren beym Schiffbruche geborgen: ſo erhaͤlt der Ca⸗ pitain das Frachtgeld bis an den Ort, wo das S genommen wurde oder ſtrandete. Bringt er aber die Guͤter an den ort ihrer Veſim⸗ mung: ſo erhaͤlt er das volle Frachtlohn, nach Abzug ſei⸗ nes Beytrages zum Loͤſegelde. 1I5. Der Beytrag zum Loͤſegelde wird auf den Cou⸗ rantpreis der Waaren am Loſungs⸗(Löſchungs) Orte, ſedoch nach Abzug der Koſten, und auf die Haͤlfte des —— F 1 140 L. II. T. VII. Du Fret ou Molis. charge, déduction faite des frais, er sur la moitié du navire et du fret. Les loyers des matelots n'entrent point en con⸗ tribution. r16. 6i le consignataire refuse de recevoir les marchandises, le capitaine peut, par autorité de justice, en faire vendre pour le paiement de son fret, et faire ordonner le dépot du surplus. Sil y a insuffisance, il conserve son recours contre le chargeur. 117. Le capitaine ne peut retenir les marchan- dises dans son navire faute de paiement de son fret; I peut dans le temps de la décharge, demander le dépöt en mains tierces jusqu'au paiement de son fret. 118. Le capitaine est préféré, pour son fret, sur les marchandises de son chargement, pendant quinzaine après leur délivrance, si elles n'ont passs en mains tierces. 119. En cas de faillite des chargeurs ou récla- mateurs avant l'expiration de la quinzaine, le capi- taine est privilégis sur tous les créanciers pour le paiement de son fret et des avaries qui lui sont dus. 1a. En aucun cas le chargeur ne peut deman- der de diminution sur le pri du fret. 121. Le chargeur ue peut abandonner pour le 7 „ fret les marchandises diminuées de prix ou dètẽrio· rées par leur vice propre ou par cas fortuit. Si toutefois des futailles contenant vin, huile, miel et autres liquides, ont tellement coulé qu'elles soient vides ou presque vides, lesdites futailles pour- ront étre abandonnées pour le fret. 6S Eciffe toſen 1 ren an cher wiln 3 im gehen d U lung ſi rückleh 6⸗ ſichn, friht,! 16 ps, tihhn biem ſ bohmen U Seiten ein: ſt geldes onder 1 ſun 1 gefill Vaat donnit ſheien u ode bije viden, M as Luch.&r Litl. Von Schfᷣfuc oder Nolis. 141 swhu Schiffes und der Fracht vertheilt. zuf die Heuer der Ma⸗ troſen wird dabey nichts abgerechnet. et ſiun x16. Weigert ſich der beſtimmte Empfänger, die Waa⸗ ren anzunehmen: ſo kann der Capitain, unter gerichtli⸗ 4k uni! cher Autoritaͤt, davon ſo viel, als ſein Frachtlohn beträgt, verkaufen laſſen, und den Ueberreſt zur Depoſition bringen. Iſt der Betrag der verkauften Waaren nicht hinrei⸗ chend zu ſeiner Befriedigung: ſo ihm der Regreß gegen den Befrachter. vm n nn II7. Der Capitain darf, wegen nicht erfolgter Zah⸗ lung ſeines Frachtlohnes, die Guͤter nicht im Schißſe zu⸗ ei l un ruͤckbehalten. went ont Es ſteht ihm frey, waͤhrend der Loſchung darum anzu⸗ in luuni ſuchen, daß er die Guͤter bis zur erfolgten Zahlung ſeiner Fracht, bey einem Dritten niederlegen duͤrfe. iuttt ü zu 118. Der Capitain hat, in Anſehung ſeines Fracht⸗ lohnes, an den von ihm ausgeladenen Guͤtern, binnen vierzehn Tagen nach ihrer Ablieferung, ein Vorzugsrecht, u in dafern ſie indeß noch nicht in die Hand eines S ge dunſ kommen ſind. 110. Tritt, noch vor Ablauf der vierzehn Tage, auf un ani Seiten der Befrachter oder der Reclamanten ein Falliment inits k ein: ſo geht der Capitain, wegen der Bezahlung des Fracht⸗ geldes und der ihm zu erſtattenden Havereyſchaͤden, allen nincien ju ui li ut andern Gläubigern vor. heit du 120. Der Befrachter kann in keinem Fall eine Herat⸗ ſetzung des bedungenen Frachtgeldes fodern. I21. Es ſteht dem Befrachter nicht frey, im Preis enner gefallene, von ſelbſt oder durch Zufall ſchlecht gewordene i ou iit Waaren, ſtatt des Frachtgeldes,(zu aban⸗ kortuit. donniren). u Sind jetocht die Wein, Hel, Honig, und andere ʒüß enhls ſiskeiten enthaltenden Gefaße ſo ſehr ausgelaufen, daß ſie iuls houn leer oder faſt leer geworden ſind, ſo koͤnnen dergleichen Gefaͤße ſtatt des Frachtgeldes hingegeben(abandonnirt) werden. „„ ——— ——— 7 142 L. II. T. IX. Des Contrats à la 06h8 TITRE IX. DS Cn rnh l 6 * * 122. Le contrat à grosse est fait geyant no- taire, ou sous signatures privées. Il énonce, ½6 Lee capital prété et la somme convenue pour le profit maritime, Les objets sur lesquels le prét est alfectè, Les noms du navire et du capitaine, Ceux du préteur et de remprunteurʒ Si le prẽt a lieu pour un voyage, Pour quel voyage, et pour quel temps; Lépoque du remboursement. 123. Tout préteur à Ja grosse, en France, est tenu de faire enregistrer son contrat au greffe du tribunal de commerce, dans les dix jours de la date, à peine de perdre son privilege. Et si le contrat est fait à l'étranger, ils e soumis aux formalités prescrites à Tarticle 4. 124. Tout acte de Prét à la grosse peut 6tre négocié par la voie de Fendossement, s'il est à ordre. En ce cas, la négociation de cet acte a les me- mes effets et produit les mémes actions en garantie que celle des autres effets de commerce. 125. La garantie de paiement ne s'étend pas au Profit maritime, à moins que le contraire n'ait été expressément stipulé. 1 Pola 6 de mn di hiſten de di nhne nhnen 1 h ſ: e 13 iſt, net zichn baſſtn. 2 ſid Forn 1 an ſolche Anßpr h ſchu g M htit h bu 60n fit n b oufene n test aect, taine, teur; tenp wen Fnnce, mt u greſe vſun iekt ſmnge in aic grsse pete ment, 4 cet acte 1 tions en an erce, t ne e e ennit ri 28 Buch. or Titel. Von der Bodmerey. 143 Neunter Titel. Von der Bodmerey. 122. Der Bodmereycontract wird entweder vor einem Notarius, oder durch Privatunterſchrift, ultigin⸗ Es muß darin angegeben ſeyn: der Betrag des Darlehns, und des fuͤr die— mene Seegefahr bedungenen Aufgeldes; die Gegenſtaͤnde, welche fuͤr das erhaltene Darlehn haften ſollen; der Name des Schiffes und des Capitains; die Namen des Bodmereygebers und des Bodmerey⸗ nehmers; ob das Darlehn Behuf einer Reiſe aufge⸗ nommen; zu welcher Reiſe, und 6 wie lange ſolches geſche⸗ hen ſey: die Zahlungszeit; 123. Wer in Frankreich Gelder auf Bodmerey giebt, iſt, bey Verluſt ſeines Vorrechtes, verbunden, ſeinen Bod⸗ mereybrief, innerhalb zehn Tagen nach geſchehener unter⸗ zeichnung, bey der Ve eintragen zu laſſen. Wird aber der Contract im Auslande geſchloſſ ſen, ſo ſind die im 45ten Artikel(dieſes Buchs) Formalitäten dabey zu beobachten. 124. Jeder Bodmereybrief kann durch Indöſſelnent an Andere uͤberlaſſen werden, wenn er auf Ordre geſtellt iſt. In dieſem Falle hat der Kauf oder Verkauf eines ſolchen Briefes dieſelben Wirkungen, und bringt eben die Anſpruͤche auf Regreß hervor, wie andere Handelspapiere. 125. Die Gewährleiſtung fuͤr die Bezahlung erſtreckt ſich nicht auf das fuͤr die Uebernahme der Seegefahr bedun⸗ gene Aufgeld; man muͤßte denn uͤber das Gegentheil aus⸗ drucklich uͤbereingekommen ſeyn. 1 8 4 144 L. II. T. IX. Des Contrats à la Grosse. 126. Les emprunts à la grosse peuvent étre affectẽs Sur le corps et quille du navire, Sur les agrès et apparaux, Sur l'armement et les victuailles, Sur le chargement, Sur la totalité de ces objets conjointement, ou sur une partie déterminée de chacun d'eux.. 127. Tout emprunt à la grosse, fait pour une somme ecédant la valeur des objets sur lesquels il est affecté, peut étre déclaré nul, à la demande du préteur, s'il est prouvé qu'il y a fraude de la part de l'emprunteur. 128. S'il n'y a fraude, le contrat est valable jusqu'à la concurrence de la valeur des effets affectés à Femprunt, d'après I'estimation qui en est faite ou convenue; 3 Le surplus de la somme empruntée est rem- boursé avec intérét au cours de la place. 12. Tous emprunts sur le fret à faire du na⸗ vire sur le profit espéré des marchandises, sont pro. hibés. Le préteur, dans ce cas, n'a droit qu'au rem- boursement du capital, sans aucun intérét. 130. Nul prét à la grosse ne peut ötre fait aus matelots ou gens de mer sur leurs loyers ou voyages. 3r. Le navire, les agrès et les apparaus, Parmement et les victuailles, méme le frét acquis, sont affeotés par privilége au oapital et intéréts de l'argent donné à Ia grosse sur le corps et quille du vaisseau. Le chargement est également affecté au capital et intéréts de l'argent donné à la grosse sur le char- gement. öe len wn nich des En S— — hſng e pend i, le, eorjinnen, un ken. be, üt Mu et u h im fnuie ieh ntrat est ſ des elet lui en ein uynntt in a yhu het iin chens mp hni qnn n intett ſet in lün lun hym a ls hu n kfü u ul 6 iuns m v gucji kchn w as Buch. 9r Titel. Von der Bodmereyo. 145 126. Bodmereydarlehne koͤnnen genommen werden: auf Rumpf und Kiel des Schiffes; auf Takelage und Schiffsgeräthe; auf Kriegs⸗ und Mundvorräthe; auf die Ladung; auf alle vorgenannte Gegenſtaͤnde zuſammen geͤbſnen oder auf einen beſtimmten Theil eines jeden derſelben. 127. Jedes Bodmereydarlehn, deſſen Summe mehr betraͤgt, als der Werth der Gegenſtaͤnde, auf welche es ge⸗ nommen iſt, kann, auf Verlangen des Darleihers, fuͤr nichtig erklärt werden, wenn bewieſen iſt, daß von Seiten des Erborgers Betrug obwaltete. 128. Hat kein Betrug Statt gefunden: ſo iſt der Contract nur guͤltig bis zu dem Betrag des durch Wuͤrde⸗ rung oder Vertrag beſtimmten Werthes der Gegenſtaͤnde, auf welchen das Darlehn haftet. Der Uueberſchuß der aufgenommenen Summe wird nach dem auf dem Platze Statt findenden Courſe, nebſt Zinſen, zuruͤckgezahlt. 129. Auf das Frachtgeld fuͤr noch nicht teee Reiſen, und auf zu hoffenden Gewinn von noch unver⸗ kauften Waaren ſind alle Anleihen verboten. Der Darleiher kann in einem ſolchen Falle nur allein ſein Capital ohne einige Zinſen zuruͤckfodern. 130. Mit Matroſen oder andern Seeleuten kann kein Bodmereydarlehn auf ihre Heuer, oder Reiſen geſchloſſen werden. 131. Schiff, Takelage und Schiffsgerathe, Kriegs⸗ und Mundvorraͤthe, ſelbſt das verdiente Frachtgeld, haf⸗ ten, unter ausdruͤcklichem Vorrechte, fuͤr Capital und Zin⸗ ſen des durch Bodmereycontract auf Rumpf und Kiel des Schiffes vorgeſchoſſenen Darlehns. Eben kſo khaftet die Ladung fuͤr Capital und Zinſen des durch Bodmereycontract auf die Ladung Darlehns. Handels Geſetbuch. K 146 L. 11. T. IX. 16* Contrats à la Grosse. Si l'emprunt a été fait sur un objet particulier du navire ou du chargement, le privilége n'a lieu que sur Pobjet, et dans la proportion de la quotité alfectée à Pemprunt. 132. Un emprunt à la grosse fait par le capi- taine dans le lieu de la demeure des propriétaires du navire, sans leur autorisation authentique ou leur intervention dans l'acte, ne donne action et privi- lege que sur la portion que le capituine peut avoir au navire et au fret. 133. Sont afectées aux sommes empruntées, méme dans le lieu de la demeure des intéressés, pour radoub et victuailles, les parts et portions des propriétaires qui nſauraient pas fourni leur contingent pour mettre le bätiment en état, dans les vingt-qua- tre heures de la sommation qui leur en sera faite. 134. Les emprunts faits pour le dernier voyage du navire sont remboursés par preference aux sommes prérées pour un précẽdent voyage, quand méme il scrait déclaré qu'elles sont laissées par continuation ou renouvdllemeit. Les sommes empruutées hett le voyage sont préferòes à celles empruntées avaut le départ du na- vire; et s'il Jy a plusieurs emprunts faits pendant le méme voyage, le dernier emprunt sera toujours prelèré à celui qui aura prẽcẽdè. 135. Le préteur à 1a grosse sur marchandises chargées dans un navire désigné au contrat, ne sup⸗ porte pas la perte des marchandises, méme par for- tune de mer, si elles ont été chargées sur un autre navire, à moins qu'il ne soit légalewent constaté que ce chargement a eu Keu par force majeure. . des das und Qut 1 Pyh eki zugsre Shhif 1 Inten rneue 1 jenige nn! uhre ziit d 1 die in d. etr ſi uf ihtl km 105he, paricl ge va h eh gut hur ke nihie h ue un ku on t pin peut mir mpruntis intéres tions de ntingent ng· qu a kaite. ier voyag souns d mäni Ontinuuin voysge o purt un pendum — a toujn archaniis at, n me yr ir ur u utrt mt ſe le — 2s Buch. or Titel. Von der Bodmereyo. 147 Iſt das Darlehn auf einen beſondern Gegenſtand des Schiſſes oder der Ladung gegeben worden: ſo findet das Vorzugsrecht nur in Anſehung dieſes Gegenſtandes, und nach Verhaͤltniß S fuͤr das Darlehn eingeſetzten Quote Statt. 132. Ein Bodmereydarlehn, das Capitain am Wohnorte der Schiffsrehder, ohne deren rechtlich beurkun⸗ dete Einwilligung, oder ihren im Bodmereycontracte erklaͤrten Beytritt, aufgenommen hat, giebt nur Anſpruch und Vor⸗ zugsrecht auf den Antheil, der dem Capitain ſelbſt am Schiffe oder am Frachtlohne zuſteht. 133. Bodmereydarlehne, die, ſelbſt am Wohnorte der Intereſſenten, zum Behuf der Ausbeſſerung des Schiffes, oder der Verproviantirung deſſelben aufgenommen worden ſind, haften auf Parten und Antheilen derjenigen Rehder, die ihren Beytrag zur Inſtandſetzung des Fahrzeugs, in vier und zwanzig Stunden nach der deshalb an ſie ergan⸗ genen Auffoderung, zu zahlen unterlaſſen haben. 134. Die fuͤr die letzte Reiſe des Schiffes aufgenom⸗ menen Darlehne gehen denjenigen, die fuͤr eine fruͤhere Reiſe geliehen wurden, ſelbſt dann vor, wenn erklaͤrt wor⸗ den waͤre, daß man dieſelbe Summe als fortgeſetztes, oder erneuertes Darlehn ſtehen gelaſſen habe. Waͤhrend der Reiſe aufgenommene Gelder ſ den⸗ jenigen vor, die vor der Abfahrt des Schiffes aufgenom⸗ men wurden; und wenn auf derſelben Reiſe mehrere Dar⸗ lehne aufgenommen worden ſind, ſo hat das ſpätere jeder⸗ zeit den Vorzug vor dem vorhergehenden. 135. Wenn die Bodmerey auf Waaren gegeben iſt, die in ein durch den Contract beſtimmtes Schiff geladen ſind: ſo hat der Bodmereygeber den ſelbſt durch Seegefahr eingetretenen Verluſt dieſer Waaren nicht zu tragen, ſobald ſie auf ein anderes Schiff geladen wurden: es muͤßte denn gerichtlich dargethan werden, daß dieſe Umladung durch Uebermacht veranlaßt worden ſey. 148 L. II. J. IX. Des Contrats à la Grosse. 136. Si les effets sur lesquels le prét à la gros- se a eu lieu, sont entibrement perdus, et que la perte soit arrivée par cas fortuit, dans le temps et dans le lieu des risques, la somme prétée ne peut étre réclamée. 137. Les déchets, diminutions et pertes qui arrivent par le vice propre de la chose, et les dom- mages causss par le fait de Femprunteur, ne sont Point à la charge du préteur. 138. En cas de naufrage, le paiement des som mes empruntées à la grosse est réduit à 1a valeur des effets sauvés et affectés au contrat, déduction faite des frais de sauvetage. 139. Si le temps des risques n'est point déter- miné par le contrat, il court, à Pégard du navire, des agres, apparaus, armement et victuailles, du jour que le navire a fait voile, jusqu'au jour ou 11 est ancré ou amarré au port ou lieu de sa desti- nation. A Tegard des marchandises, le temps des risques court du jour quelles ont été chargées dans le na vire, ou dans les gabares pour les y Porter, jusqu' au jour ou elles sont délivrées à terre. 140. Celui qui emprunte à la grosse sur des marchandises, n'est point libéré par la perte du na- vire et du chargement, s'il ne justifie qu'il y avait, pour son compte, des effets jusqu'à la concurrence de la somme empruntée. 141. Les prétcurs à la grosse coutiibuent à la décharge des emprunteurs, aux avaries communes. 1 darleh ſer W einget ſo in 1 uu de ſt lite t d 1 zehlu Vert Schllb n 1 9 u ni „de nd⸗ e i ſ lofen mene Oder bis; 1 nnh Van thu, befut e tähg⸗ et u e en tee ne x erts qu et ls hn. r, 1e Wn t des son n valeu eduction deter u navne iles, du ſour oüi e s det des i dans len jush“ se sur i⸗ erte du n condumut ibrent à unes ——————. 5— .———— 2s Buch. 9r Titel. Von der Vodmerey. 149 136. Sind die Effecten, auf welche das Vodmerey⸗ darlehn gegeben iſt, ganz verloren gegangen, und iſt die⸗ ſer Verluſt durch Zufall, in der Zeit. und an dem Orte eingetreten, fuͤr welche die Gefahr uͤbernommen ward: ſo kann das Darlehn nicht zuruͤckgefodert werden. 137. Verderbniß, Verminderung und Verluſt, die von der eigenthuͤmlichen ſchlechten Beſchaffenheit der Sache ſelbſt herruͤhren, ſo wie durch den Erborger ſelbſt veran⸗ laßte Schaͤden, fallen dem Bodmereygeber teinesweges zur Laſt. 13g. Im Fall des Schiffbruchs ſchraͤnkt ſich die Be⸗ zahlung des auf Bodmerey genommenen Darlehns auf den Werth der geborgenen, und nach dem Contracte fuͤr die Schuld haftenden Eſſecten ein; jedoch nach Abzug der Ber⸗ gungskoſten. 139. Iſt die Zeit des übernommenen Riſico im Con⸗ tracte nicht beſtimmt, ſo laͤuft ſie in Anſehung des Schif⸗ fes, der Takelage und Geraͤthſchaften, des Kriegs⸗und Mund⸗Proviantes von dem Tage an, da das Schiff unter Segel ging, bis zu dem Tage, da es in dem Hafen oder Orte ſeiner Beſtimmung Anker geworfen hat, oder ange⸗ laufen iſt. In Anſehung der Waaren laͤuft die Zeit der uͤbernom⸗ menen Gefahr von dem Tage an, da ſie in das Schiff, oder in die zum Einladen beſtimmten Fahrzeuge gebracht, bis zu dem Tage, da ſie ans Land geſetzt worden ſind. 140. Wer ein Bodmereydarlehn auf Waaren genom⸗ men hat, wird durch den Verluſt des Schiffes und der Waaren nicht von der Bezahlung frey, wenn er nicht dar— thut, daß ſich auf dem Schiffe Effecten fuͤr ſeine Rechnung befanden, die den Betrag der enmmehen Gelder erreichten. 141. Der Vodmereygebet hat den Beytrag zur gro⸗ ßen Haverey zu leiſten, und befreyt dadurch den Bodme⸗ reynehmer davon. 6 L. II. T. R. S. I. Des Assurances. Les avaries simples sont aussi à la charge des préteurs, s*il n'y a convention contraire. 142. S'il y a contrat à la grosse et assurance sur le méme navire ou sur le méme chargement, le produit des effets sauvés du naufrage est partags entre le préteur à la grosse, pour on capital veule- * ment, et l'assureur, pour les sommes assurées, au **—**.* marc le franc de leur intérét respectif, sans préjudice des priviléges établis à l'article 2. . TITRE X. SECTION PREMIERF. 143. Le contrat d'assurance est redige par ecrit. Il est daté du jour auquel il est souscrit. Il y est énoncé si c'est avant ou après midi. I peut 6étre fait sous ignatures prives. I ne Peut contenir aucun blanc. U exprime Le nom et le domicile S celui qui fait assurer, sa qualité de proprietaire ou de commissionnaire, Le nom et la désignation du navire, Le nom du capitaine, Le lieu oü les marchandises ont été ou doivent étre chargées, 2 wenn odel nun Eöl r, en hilt Porb ſweh 2s Buch. ror Titel. rr Abſchnitt. Von Seeverſich. 151 u Auch die einfache Haverey fällt dem Darleiher zur Laſt, wenn nicht das Gegentheil ausgemacht iſt. 142. Sind in Anſehung eines und deſſelben Schiffes, oder einer und derſelben Ladung, Bodmerey und Verſiche⸗ „ t un nen, rung zugleich eingetreten: ſo wird der Ertrag der beym e ganz Schiffbruch geborgenen Guͤter zwiſchen dem Bodmereyge⸗ in uil⸗ ber, jedoch bloß fuͤr deſſen Capital, und zwiſchen dem Verſicherer fuͤr die verſicherten Summen, nach Ver⸗ haͤltniß der Foderungen eines jeden von ihnen, und mit uRii Vorbehalt der oben im zweyten Artikel(des gegenwärtigen zweyten Buchs) feſtgeſetzten Vorrechte, getheilt. Zehnter Titel. Erſter Abſchnitt. Von Seeverſicherungen(Aſſecnranzen). 5.„ 143. Der Verſicherungs⸗Contract muß ſchriftlich auf⸗ geſetzt werden. Fſ Er muß mit dem Datum des Tages verſehen ſeyn, an F welchem er unterſchrieben iſt. uct. Es wird darin ausgedruckt, ob es Vor⸗ oder Rachmit⸗ os miü tag ſey. ces. Er kaänn unter einer prannteſchrift ausgefertigt ſeyn. Es darf darin kein Raum leer gelaſſen werden. 8 Es werden darin angegeben: si 6 der Name und die Wohnung desjenigen, der verſichern ionmn⸗ laͤßt, und ob er Eigner oder Commiſſionair ſey; der Name und die Bezeichnung des Sies der Name des Capitains; der Ort, wo die Guͤter geladen worden ſind, oder gela⸗ den werden ſollen; 15 L. II. T. X. 8. I. Des Assurances. Le port d'ou ce navire a d ou doit partir, Les ports ou rades dans lesquels il doit charger * ou décharger, Ceux dans lesquels il doit entrer, La nature et la valeur ou l'estimation des mar- chandises ou objets que Ton fait assurer, Les temps aukquels les risques doivent commen- cer et finir, La somme assurée, La prime ou le coüt de Fassurance. La soumission des parties à des arbitres, en es de contestation, si elle a été convenue, Et généralement toutes les autres conditions dont les parties sont convenues. I44. La méme police peut contenir plusieurs assurances, soit à raison des marchandises, socit à raison du taux de la prime, soit raison de difs⸗ rens assureurs. 1465. Lassurance peut avoir pour objet, Le corps et quille du vaisseau, vide ou chargè, armé ou non armé, seul ou accompagnẽ Les agrès et apparaux, Les armemens, Les victuailles, Les sommes prétées à la grosse, Les marchandises du et toutes au- tres choses ou valeurs estimables à prix sujettes aux risques de la navigation. 146. Lassurance peut tre faite sur le tout ou sur une partie Wt objets, conjointement ou s6- parément. Elle peut étre faite en temps 3. paix ou en temp⸗ de guerre, avant ou pendant le voyage du vaisscau. 25 der od di di di Viate ſi; de 5 dit Streit terun belit e di u Pſtn Pan, ſchgt U wuffe ander Gelbe Scjff eine inn vihin Ces. tpirin it chun on 48 un ent conner res, en u tions don plusieur , Soit de dih jet, ou chu tout ir inpn r le on ment ou du en ieny⸗ niseu. 28 Buch. ror Titel. 1r Abſchnitt. Von Seeverſich. 253 der Hafen, aus dem das Schif hat ausaufen ſollen, oder noch auslaufen ſoll; die Haͤfen oder Rehden, wo es ein⸗oder ausladen ſoll; diejenigen, in welche es einlaufen ſoll; die Beſchafſenheit und der Werth, oder die Taxe der Waaren oder Gegenſtaͤnde, die man verſichern laͤßt; die Zeit, wann das Riſico anfangen und aufhoͤren ſoll;*— die verſicherte Summe; die Aſſecuranzpraͤmie, oder der Verſicherungspreis; die Erklaͤrung der Partheyen, daß ſie bey eintretenden Streitigkeiten ſich einer ſchiedsrichterlichen Entſcheidung un⸗ terwerfen wollen, dafern naͤmlich dieſer— von ihnen beliebt worden iſt; uͤberhaupt aber alle andere Bedingungen üͤber welche die Partheyen ſich vereinigt haben. 144. In einer und derſelben Polize koͤnnen mehrere Verſcherungen enthalten ſeyn, ſowohl in Anſehung der Waaren, als der Beſtimmung der Praͤmie, ſo wie in An⸗ ſehung der verſchiedenen Aſſecurateurs. 145. Die Verſicherung kann zum Seſetene haben: Rumpf und Kiel des Schiffes, leer oder beladen, be⸗ waffnet oder nicht bewaffnet, allein, oder in Begleitung; die Takelage und Geraͤthſchaften; das zur Ausruͤſtung Gehoͤrige; die Lebensmittel; die Darlehne auf Bodmerey; die Waaren, welche die Ladung autmachen und alle andere Gegenſtände oder Sachen von Werth, die nach Gelde geſchaͤtzt werden koͤnnen und den Gefahren der Schifffahrt unterworfen ſind. 146. Die Verſicherung kann auf das Ganze oder auf einen Theil der beſagten Gegenſtände, insgeſammt oder einzeln genommen, Statt finden; Sie kann in Friedens⸗oder in Kriegszeiten, vor oder waͤhrend der Reiſe geſchehen. ⸗ 1 54 L. II. T. X. S. I. Des Assurances. EMle peut étre faite pour Taller et le retour, ou seulement pour l'un des deux; pour le v8. entior ou pour un temps limité; Pour tous voyages et transport par mer, rivieres et canaus navigables. En cas de fraude dans Pestimation des ef. kets assurés, en cas de supposition ou de falsifica. tion, Passureur peut faire procéder d la vᷣrißication et estimation des objets, sans prejudice de toute⸗ autres poursuites, soit civiles, soit criminelles. 148. Les chargemens faits aus Echelles du gr aux cötes d'Afrique et äutres ve du monde, pour'Europe, peuvent ötre assurés sut ue navire qu'ils aient lieu, sans désiguation du navire ni du capitaine. Les marchandises elles-mémes peuvent, en ce cas, étre assurées sans désignation de leur nature et espece. 5 Mais la police doit indiquer celui à wi Pexps · dition est faite ou doit ötre consignée, 8 il n'y a con- vention contraire dans la police d'assurance. 149. Tout effet dont le prix est stipulè dans le contrat en monnaie étrangre, est évalué aus prix que la monnaie stipulée vaut en monnaie de France, suivant le cours à l'epoque de la signature de la police. 150. Si la valeur des marchandises n'est point ſixce par le contrat, elle peut étre justifice par hes facrures ou par les livres: à défaut, l'estimation en est faite suivant le pris courant au temps et au lieu du chargement, y compris tous les droits payés et frais faits jusqu'a bord. 151. Si Tassurance est faite sur le retour 6 8 3l Ei bloß fö eine be füͤ men U 1 benß Vifiſſ ſchedet die Pet auf 14 vante, gemact fj Prrſc nach Nin dem( Stut 1 Contr Bühet ſe den ten ch Pr 1 ance thuunn ew ei ar nen mit simin iz ou i illu à l ninit udics k u rininels x Liels utrs yniu din aut iumtin rent, ent le leut nn giln „uyn unnte. . siyub i rului m niie i In iguu in ses juie N hezinn en 600 l qwis 6 n eu — 28 Buch. ror Titel. r Abſchnitt. Von Seeverſich. 1.55 Sie kann geſchehen fuͤr die Hin- und Herreiſe, oder bloß fuͤr eine von beyden; 2 die ganze Reiſe⸗ oder fuͤr eine beſtimmte Zeit; fuͤr alle Reiſen und Transporte zur See, auf Strö⸗ men und ſchiffbaren Canaͤlen. 147. Hat bey Schaͤtzung der verſicherten Effecten Betrug Statt gefunden; ſind dabey Unwahrheiten oder Verfaͤlſchungen eingetreten: ſo ſteht dem Verſicherer, unbe⸗ ſchadet der ſonſtigen Civil-oder Criminalanſpruͤche, frey, die Verification und Taxation jener Effecten zu ſuchen. 148. Die in den Haͤfen und Handelsplaͤtzen der Le⸗ vante, der Afrikaniſchen Kuͤſten und andern Welttheilen gemachten und nach Europa beſtimmten Ladungen koͤnnen auf jedem Schiffe, wo ſie ſich befinden, und ohne weitere Bezeichnung des Schiffes, oder des Si verſichert werden. Selbſt die Waaren koͤnnen, in dieſem Falle, ohne Bezeichnung ihrer Art und et⸗ verſichert werden. Aber in der(Ladungs⸗) Polize muß angezeigt ſeyn, an wen die Sendung gemacht oder addreſſirt iſt; es muͤßte denn in der Verſicherungspolize das S ausge⸗ macht worden ſeyn. 140. Jeder Gegenſtand von Verch, deſſen Preis im Verſicherungscontracte in fremder Muͤnze beſtimmt iſt, wird nach dem Werthe berechnet, in welchem die bedungene Muͤnze nach Franzoſiſchem Gelde ſteht, und zwar nach dem Courſe, der zur Zeit der Unterzeichnung der Polize Statt fand. 150. Iſt der Werth der Wnnten nicht durch den Contract feſtgeſetzt: ſo kann er durch die Facturen oder Buͤcher beſcheinigt werden, in deren Ermangelung werden ſie nach dem zur Zeit und an dem Orte der Ladung laufen⸗ den Preiſe, mit Inbegriff aller bis an Bord dafuͤr bezahl⸗ ten Abgaben und Koſten, angeſchlagen. 151. Iſt die Verſicherung auf die Ruͤckreiſe aus einem 156 L. II. T. X. S. I. Des Assurances. pays oů le commerce ne se fait que par troc, et que l'estimation des marchandises ne soit pas faite par la police, elle sera réglée sur le pied de la va- leur de celles données en échange, en y jair les frais de transport. 152. Si le contrat d'assurance ne point le temps des risques, les risques commencent et finis- sent dans le temps réglé par T'article 139 pour e contrats à la grosse. 153. L'assureur peut faire réassurer par d'au- tres les effets qu'il a assurés. Tassuré peut kaire assurer le coüt de rassr rance. La prime de réassurance peut étre moindre ou plus forte que celle de lassurance. 154. Laugmentation de prime qui aura 6t⸗ sti- pulée en temps de paix pour le temps de guerre qui pourrait survenir, et dont la quotité n'aura éte détermince par les contrats d'assurance, est réglée P 9 par les tribunaux, en ayant égard aux risques, aux circonstances et aus stipulations de chaque police d'assurance. 155. En cas de perte des marchandises assurées et chargées pour le compte du capitaine sur le vais. scau qu'il commande, le capitaine est tenu de jus- tiſier aug assureurs l'achat des marchandises, et d'en fournir un connaissement signé par deus de principaux de Téquipage. 156. Tout homme de Téquipage et tout pass· ger qui apportent des pays étrangers des marchan- dises assurées en France, sont tenus d'en laisser un connaissement dans les lieux ou le chargement s'ef- fectue, entre les mais du consul de France, et à dé- faut, eutre les mains d'un Frangais notable negzociant, ou du magistrat du lieu. 26 Pu gunde 4 und iſt lize ſiſ Lauſch Tran 15. jierh Erde d Nuſgab beſimm 153 Gegenſ Beſim Prinie ſen, 1 den Pe und de Schifs 15 Puſſyi Ausland Enlun ſſteng ngeſchen chtizt . 2s Buch. ror Titel. 1r Abſchnitt. Von Severſich. 157 unnt S Lande gezeichnet, wo bloß Tauſchhandel getrieben wird, und iſt die Wuͤrderung der Waaren nicht durch die Po⸗ ſieliehn. lize feſtgeſetzt, ſo wird ſie nach dem Werthe der beym Taſche dagegen gegebenen Waaren, mit Einrechnung der Transportkoſten, beſtimmt. w 152. Iſt im Verſicherungscontracte die Zeit der zu mnenunt ſ uͤbernehmenden Gefahr nicht beſtimmt, ſo iſt Anfang und ice ymn! Ende derſelben eben ſo, wie bey der Bodmerey, nach Maßgabe des 139ten Artikels. zweyten Buchs), zu tunxh beſtimmen. 153. Der Verſicherer kann die von ihm verſt cherten ke ni kk Gegenſtaͤnde wieder von Andern reaſſecuriren laſſen. Der Verſicherte kann den Betrag des Aſſecuranzpreiſes ut in unin laſſen. Die Ruͤckverſicherungs⸗(Reaſſecuranz⸗ Prämie kann geringer ader betraͤchtlicher ſeyn, als die Verſicherungspraͤmie. e. 154. Iſt die Praͤmie in Friedenszeiten, auf den Fall eines eintretenden Krieges, bedungen, jedoch im Aſſecuranz⸗ — contracte, deren Betrag zu beſtimmen, unterlaſſen worden: a ſo wird, mit Ruͤckſicht auf die obwaltende Gefahr, die 1ui Umſtände und die in der Verſicherungspolize enthaltenen ie dwl Beſtimmungen, Gerichtswegen feſtgeſetzt„ wie weit dieſe Praͤmie zu erhoͤhen ſey. urchuniss u 155. Hat der Capitain auf das von ihm gefuͤhrte ueu Schiff für eigne Rechnung Güter laden und verſichern laſ⸗ et i ſen, und gehen dieſe Güter verloren: ſo iſt er verbunden, nntuis den Verſicherern den Ankauf ſolcher Guͤter zu beſcheinigen, igu iu und daruͤber ein von zwey der Vornehmſten unter der Schiffsmannſchaft unterſchriebenes Connoſſement zu liefern. g* 156. Jeder von ſder Schiffsmannſchaft, und jeder ngen ʒs unn Paſſagier, der in Frankreich verſicherte Waaren aus dem n lah Auslande einfuͤhrt, iſt verbunden, an dem Orte, wo die qum Einladung geſchieht, ein Connoſſement davon beym Franzoͤ⸗ e ſnnii“ ſiſchen Conſul, und in Ermangelung deſſelben, bey einem ul nn angeſehenen Franzoͤſiſchen Handeishauſe, oder bey der Orts⸗ obrigkeit nicderzulegen. — 158 L. II. T. V. 8. 1I. Des Obligations etc. 157. Si assureur tombe en faillite lorsque le risque n'est pas encore fini, l'assuré peut demander caution, ou la résiliation du contrat. L'assureur a le méme droit en cas de faillite de l'assurẽ. 158. Le contrat est nul, s'il a pour objet, Le fret des marchandises existantes au 2 navire, Le profit espéré des marchandises, Les loyers des gens de mer, Les sommes empruntées à la grosse. Les profits maritimes des sommes prẽtèes à grosse. 159. Toute réticence, toute fausse déclaration de la part de l'assuré, toute diſerence entre le con- trat d'assurance et le connaissement, qui diminue. raient l'opinion du risque ou en changeraient le* jet, annullent Tassurance. L'assurance est nulle, méme dans le cas oü h réticence, la fausse déclaration, ou la différence, wauraient pas influs sur le dommage ou la perte de Fobjet assurs. SECTTON II. Des Obligations de PAssureur et de 1 Assuré. X 160. Si le voyage est rompu avant le du vaisscau, méme par le fait de lassuré, l'assurance est annullée; l'assureur regoit, a titre d'indemnitè, demi pour cent de la somme assurée. 26 B 15 Aſſecur Prrſche verlans 6 ſut e t den kauften die die be In ß Seith de ſeen ſcherin mindſt, Se falſche gung Einſlu hen zu Von de Perſiher ichhh Perſere ent in tion x. 28 B. ror T. 2r Abſchn. Von den Verbindl. ec. 139 lie lup 1. Wird der Verſicherer fallit, ehe noch die bey der heit luu Aſſecuranz uͤbernommene Gefahr voruͤber iſt, ſo kann der Verſicherte Caution, oder die Athenn des Contractes, s de hill verlangen. Gleiches Recht hat der Verſicherer, wenn der Verſi cherte uhilah fallit wird. 158. Der Aſſecuranzcontract iſt null nichtig, wenn er das Frachtgeld der am Bord des Schiffes tesubii befindlichen Waaren, den gehofften(eingebildeten) Gewinn an noch unver⸗ , kauften Waaren, die Volksheuer, e die auf Bodmerey erborgten Gelder, prices 1 das Aufgeld der auf S geleiſteten Vorſchuͤſſe, zum Gegenſtande hat. echn 159. Jede Verheimlichung, jede falſche Angabe von Seiten des Verſicherten, jede Verſchiedenheit zwiſchen dem Aſſecuranzcontracte und dem Connoſſement heben die Ver⸗ gi du ſſcherung auf, wenn dadurch die Beſorgniß der Gefahr ver⸗ etient Ki mindert, oder der Gegenſtand derſelben veraͤndert wird. Selbſt in dem Falle, wo die Verheimlichung, die ns le cs falſche Angabe oder die Verſchiedenheit auf die Beſchädi⸗ h gung oder den Verluſt des verſicherten Gegenſtandes keinen ou k ſen Einfluß gehabt haͤtte, iſt die Verſicherung als nicht geſche⸗ hen zu betrachten. Zweyter Abſchnitt. Von den Verbindlichkeiten des Verſicherers und des Verſicherten. ⸗ 160. Wird die Reiſe, waͤre es auch durch den wnt in Verſicherten ſelbſt, noch vor dem Abſegeln des Schiffes unt, ruͤckgaͤngig: ſo iſt die Verſicherung aufgehoben, und der tre huleni Verſicherer bekommt zur Schadloshaltung ein halbes Pro⸗ cent von der verſicherten Summe. ——————, 160 Des Obligations etc. 6. Sont aux risques des assureurs toutes per- tes et dommages qui arrivent aux objets assurés, par tempẽte, naufrage, échouement, abordage for- tuit, changemens forcés de route, de voyage ou de vaisseau, par jet, feu, prise, pillage, arrét par ordre de puissance, déclaration de guerre, reprè· sailles, et généralement par toutes les autres fortu⸗ nes de mer. 162. Tout changement de route, de voyage ou de vaisseau, et toutes pertes et dommages provenant du fait de l'assuré, ne sont point à la charge de passureur; et méme la prime lui est acquise, sil commencè à courir les risques. 6 déchets, diminutions et pertes qu arrivent par le vice propre de la chose, et les dom⸗ mages causés par le fait et faute des propriétaires, agréteurs ou chargeurs, ne sont point à la charge des assureurs. 164. L'assureur n'est point tenu des prẽvar- cations et fautes du capitaine et de Péquipage, cor nues sous l'expression de baraterie de patron, Fiil n'y a convention contraire. 166. Lassureur n'est point tenu du pilotage, touage et lamanage, ni d'aucune espbce de droits imposes sur le navire et les marchandises. 166. Il sera fait désignation dans la police, des marchandises sujettes, par leur nature, à détério- ration particuliere ou diminution, comme blès ou ——— v 24 2 16 Schadt Schjff Verän durch nehn Iuſ rleiden des S Zuthu keines die P eingen 10 durz di ſtan ner len un hn die wW tron das( 1 Pibt Art 1 PVrrde traide *) B er e ee hehi⸗ tion, euts wus p obje uu arin e voign hge, uni guent 1 les autrs i de voh ages pron ah ch acuie, 5 penes e et les in 6 yi cint hi enu des y de yun sybct ki dises us kyi⸗ 1 lui u conn £ 2s B. ror T. ar unn Von den Verbindl. n. 161 161. Der wt haftet fuͤr allen euiſt und Schaden, den die verſicherten Gegenſtaͤnde durch Sturm, Schiffbruch, Stranden, zufälliges Anſegeln, gezwungene Veraͤnderung des Courſes, der Reiſe, oder des Schiffes, durch Seewurf, Feuer, Wegnahme, Pluͤnderung, Beſchlag⸗ nehmung auf Befehl eines Staats, Kriegserklaͤrung, Re⸗ preſſalien, ſo wie uberhaupt durch alle und jede Seegefahr, erleiden. 162. Jede vernderung des Courſes, der Reiſe, oder des Schiffes, und jeder Verluſt oder Schade, der durch Zuthun des Verſicherten eintritt, fallen dem Verſicherer keineswegs zur Laſt; und er erhaͤlt auf ſolchen Fall ſogar die Praͤmie, wenn der Anfang der Gefahr bereits fuͤr ihn eingetreten war.* 163. Verderbniß, Verminderung und Verluſt, die durch die fehlerhafte Beſchaffenheit der Sache ſelbſt ent⸗ ſtanden ſind, ſo wie, durch Zuthun und Schuld der Eig⸗ ner, der Befrachter oder Ablader veranlaßte Schaͤden, fal⸗ len den Verſicherern nicht zur Laſt. 164. Der Verſicherer hat fuͤr die pflichtwidrigen Hand⸗ lungen und Verſehen des Capitains und der Mannſchaft, die unter dem Namen Baraterie*) des Schiffpa⸗ trons bekannt ſind, keinesweges zu Wi dafern nicht das Gegentheil bedungen worden iſt. 165. Der Verſicherer haftet nicht für die Koſten der Pilotage, des Bugſirens, der Lootſengelder, und fuͤr keine Art von Abgaben auf Schiff und Waaren. 166. Guͤter, die ihrer Natur nach einer beſondern Verderblichkeit oder Verminderung ausgeſetzt ſind, wie Ge⸗ traide, oder Salze, oder dem Auslaufen unterworfene *) Barattaria(von paratto 2 Lauſch, Verwechſelung) bezeichnet im Italieniſchen und im barbariſchen Latein jeden Betrug; beſon⸗ ders aber ein Amtsvergehen eines beſtochenen Richters oder Be⸗ amten Allein, in der Sprache des Franzöſiſch. Seerechts heißt baraterie du patron jeder, ſowohl aus Fahrläſſigkeit, ais Bos⸗ heit, begangene Fehler des Capitains und des Schiffsvolks; da⸗ gegen das Engliſche barattry bloß den eigentlichen Betrug bey Seecontracten bezeichnet. E. Handels⸗Geſeßbuch. 2 162 L. II. T. X. 8. II. Des Obligation⸗ ete. sels, ou marchandises susceptibles de coulage, sinon les assureurs ne répondront point des dommages ou pertes qui pourraient arriver à ces mémes denrées, si ce n'est toutefois que l'assuré eüt ignoré la nature du cbargement lors de la signature de la police. 167. Si Passurance a pour objet des marchan- dises pour Faller et le retour, et si le vaisseau étant parvenu à sa première destination, il ne se fait point de chargement en retour, ou si le chargement en retour n'est pas complet, l'assureur regoit seulement les deus tiers proportionnels de la prime convenue, s'il n'y a stipulation contraire. 168. Un contrat d'assurance ou reassurance eonsenti pour une somme excédant la valeur des ef⸗ fets chargés, est nul à Pégard de Tassuré seulement, „il est prouvé qu'il y a dol ou fraude de sa part. 169. S'il ny a ni dol ni fraude, le contrat est valable jusqu's concurrence de la valeur des effets charges, d'après l'estimation qui en est faite ou con- venue. En cas de pertes, les assureurs sont tenus d'y contribuer chacun à proportion des sommes par eus assurées. Ils ne regoivent pas la prime de cet excédant de valeur, mais seulement l'indeimnité de demi pour cent. I7o. S'il existe plusieurs contrats d'assurance faits sans fraude sur le méme chargement, et que le premier contrat assure l'entiere valeur des effets chargés, il subsistera seul. Les assureurs qui ont signé les contrats ube. quens, sont libérés; ils ne regoivent que demi pour cent de la somme assurée. üom e ionuꝝ nönes ien gnort h nn la pol des mun aisun ne e ſutn chargenen goit zeclen me com riassum eur des e seulewen le a par e contrat ur des 3 kaite ou sont tem mmes pir? et excim de deri n ts dm nent, et . eur de 6 contr h 2s B. ror T. 2r Abſchn. Von den Verbindl. zc. 163 Waareu, muͤſſen in der Polize angegeben ſeyn; widrigen⸗ falls hat der Verſicherer fuͤr Schaden oder Verluſt, der dieſe Waaren treffen kann, keinesweges zu ſtehen; es muͤßte denn etwa der Verſicherte zur Zeit der Unterzeich⸗ nung der Polize die Brſchaffenheit der nicht ge⸗ wußt haben. 167. Hat die xſecuranʒ Guͤter, ſowohl fuͤr die Hin⸗ als Herreiſe, zum Gegenſtande, und das Schiff erhaͤlt nach ſeiner gluͤcklichen Ankunft an dem Beſtimmungsorte keine, oder doch keine vollſtändige Ruͤckladung: ſo bekommt der Verſicherer bloß die zwey verhältnißmäßigen Drittel der bedungenen Praͤmie; es waͤre denn das Gegentheil ausge⸗ macht worden. 168. Ein Verſicherungs⸗ oder Ruͤckverſicherungscontract, der auf eine den Werth der geladenen Guͤter uͤberſteigende Summe geſchloſſen wurde, iſt nichtig; und zwar bloß in Anſehung des Verſicherten, wenn ſich beweifen laͤßt, daß von deſſen Seite Argliſt oder Betrug vorwaltete. 169. Hat weder Argliſt noch Betrug vorgewaltet, ſo iſt der Contract, bis auf den Werth der geladenen Güter, nach Maßgabe der deshalb erfolgten oder vertragsmäßig beſtimmten Wuͤrderung, guͤltig. Im Fall des Verluſtes ſind die Verſicherer ihren Bey⸗ trag, nach Verhaͤltniß der von ihnen gelchneien Summen, zu leiſten ſchuldig. Sie erhalten fuͤr den Ueberreſt des Werthes keine Praͤmie, ſondern bloß Entſchaͤdigung mit einem halben pro Cent. I7o. Sind uͤber dieſelbe Ladung, ohne dabey einge⸗ tretenen Betrug, mehrere Verſicherungscontracte geſchloſſen worden, und iſt in dem erſten derſelben der volle Werth der geladenen Guͤter verſichert: ſo bleibt dieſer allein guͤltig. Die Verſicherer, welche die nachherigen Contracte gezeichnet haben, ſind ihrer Verbindlichkeit entledigt und erhalten bloß ein halbes pro Cent von der gezeichneten Summe. 2 —— 1 164 L. II. T. X. S. II. Pes Obligations etc. Si Pentibre valeur des effets chargès n'est pas assurée par le premier contrat, les assureurs qui ont signé les contrats subséquens, répondent de l'excé- dant, en suivant ordre de la date des contrats. 17. S'il y a des effets eharges pour le mon- tant des sommes assurées, en cas de perte d'une par- tie, elle sera payce par tous les assureurs de ces efets, au marc le franc de leur intérét.„ 172. Si Tassurance a lieu divisément pour des marchandises qui doivent étre chargées sur plusieurs vaisscaux designes, avec énonciation de la somme assurée sur chacun, et si le chargement entier est mis sur un seul vaisseau, ou sur un moindre nombre qu'il n'en est designé dans le contrat, Tassureur n'est tenu que de la somme qu'il a assurée sur le vaisscau ou sur les vaisseaux qui ont regu le char- gement, nonobstant la perte de tous les vaisseaux désignèés; et il recevra néanmoins demi pour cent des sommes dont les assurances se trouvent annullées. 173. Si le capitaine a la liberté d'entrer dans diférens ports pour compléter ou échanger son char- gement, Passureur ne court les risques des eſfets assurés que lorsqu'ils sont à bord, s'il n'y a conven⸗ tion contraire. 174. Si l'assurance est faite pour un temps li- mité, l'assureur est libre, apres T'expiration du temps, et l'assuré peut faire assurer les nouveaux risques. 175. Lassureur est déchargé des risques, et la prime lui est acquise, si l'assuré envoie le vaiss eau en un lieu plus Cloigné que celui qui est designs par le contrat, qucique sur la méme route. 23 der ſche fuͤr Con niel Ef ert inn e wer ſůn . iſn bſl 1. ihri kn det de P 6 i N 28 B. 1or T. 2r Abſchn. Von den Verbindl. kc. 165 . ge netn Fſt durch den erſten Contract nicht der volle Werth reus hin der geladenen Effecten verſichert worden, ſo haften die Ver⸗ ent de len ſicherer, welche die ſpäteren Contracte unterzeichnet haben, Sun fuͤr den ueberreſt, nach Ordnung der Ausſtellungszeit ihrer wut k n Contracte. 171. Iſt ſoviel an Effecten geladen, als die gezeich⸗ i neten Summen betragen, und es geht ein Theil dieſer Effecten verloren, ſo wird er von allen, die ſolche verſi⸗ chert haben, nach Verhältniß der Summe, fuͤr die jeder nt pon intereſſirt iſt, bezahlt. ur yluin Iſt die Verſicherung theilweiſe fur Waaren, wel⸗ le la son che auf verſchiedene, beſtimmt angegebene Fahrzenge geladen t entier werden ſollen, mit Andeutung der auf jedes Fahrzeug ver⸗ dre nomh ſicherten Summe, gezeichnet; und es wird demungeachtet ſ die ganze Ladung auf ein einziges Schiff, oder auf eine kleinere Anzahl von Schiffen, als im Contracte beſtimmt 3 iſt, geladen: ſo iſt der Verſicherer bloß fuͤr die Summe ver⸗ bindlich, die er auf das oder die Schiffe, welche die Ladung wirklich erhalten haben, verſichert hat, wenn gleich alle die i pon uͤbrigen angegebenen Schiffe verloren gehen; und er be⸗ nt annli ommt dagegen ein halbes pro Cent von den Summen, Cenner deren Verſicherung auf dieſe Weiſe aufgehoben wurde. gen n. Iſt dem Capitain die Freyheit vorbehalten wor⸗ es des 6 den, in verſchiedene Haͤfen einzulaufen, um ſeine Ladung y um vollſtandig zu machen, oder umzuſetzen: ſo laͤuft fuͤr den Verſicherer, wenn nicht das Gegentheil ausgemacht iſt, die Gefahr wegen der aſſecurirten Effecten nur ſoweit ſie wirk⸗ lich am Bord ſind. S inin. Iſt die Aſſecuranz auf eine beſtimmte Zeit ge⸗ les vouf ſtellt: ſo iſt der Verſicherer, nach Ablauf derſelben, nicht weiter verpflichtet, und der Verſicherte kann wegen neuer tuns Gefahren anderweit verſichern laſſen. ie k nisn 175. Sendet der Verſicherte das Schiff, ſey es auch li h auf demſelben Wege, weiter, als im Contracte beſtimmt iſt: ſo hat der Verſicherer fuͤr keine Gefahr mt zu haften, ſondern er hat ſeine P verdient. 166 L. II. T. X. S. II. Des Obligations etc. Lassurance a son entier elet, si et raccourci. 176. Toute assurance faite après la perte ou l'arrivée des objets assurés, est nulle, s'il y a pré- somption qu'avant la signature du contrat, Tassurs a pu étre informé de la perte, ou l'assureur de Par- rivée des objets assurés. 177. La présomption existe, si, en comptant trois quarts de myriamètre(une lieus et demie) par heure, sans préjudice des autres preuves, il est ö6tabli que de l'endroit de l'arrivée ou de la perte du vaisseau, ou du lieu ou la premièere nouvelle en est arrivée, ele a pu ötre portée dans le lieu ou le con· trat Pagerate a 6té passé, avant la signature du contrat. 178. Si cependant Tassurance est faite sur bon- nes ou mauvaises nouvelles, la présomption mention- née dans les articles précédens west point admise. Le contrat n'est annullé que sur la preuve que l'assuré savait la perte, ou l'assureur l'arrivée du navire, avant la signature du contrat. 179. En cas de preuve contre l'assuré, caut. ci paye à Passureur une double prime. En cas de preuve contre l'assureur, celui- ci paye à l'assuré une somme double de la prime convenue. Celui d'entr'eux contre qui la preuve est faite, est poursuivi correctionnellement. —— ou k pert u 5l 71 p nt, lan netr en conyn denie) y ves, i* h pers i ele en et oů le con nitute d te zur bor ion mentin nt admie pren lanirte suré, c celui · i yn e conrene ve est lit 2s B. 1or T. 2t Abſchn. Von den Verbindl. 1c. 167 Wird dagegen die Reiſe abgekuͤrzt: ſo bleibt die Aſſe⸗ curanz bey voller Wirkung. I76. Jede Verſicherung, die nach dem Verluſte oder nach der Ankunft der aſſecurirten Gegenſtaͤnde geſchloſſen wird, iſt nichtig, wenn ſich vermuthen läßt, daß vor Unter⸗ zeichnung der Polize der Verſicherte von dem Verluſte, oder der Verſicherer von der Ankunft der aſſecurirten Ge⸗ genſtände Nachricht gehabt haben koͤnne. 177. Dieſe Vermuthung iſt vorhanden, dafern, auf die Stunde drey Viertel Myriameter(anderthalb ehemalige Franzoſiſche Meiien) gerechnet, von dem Orte, wo das Schiff gelandet hat, oder verloren gegangen, oder wo deshalb die erſte Nachricht eingelaufen iſt, dieſe Nachricht, vor Un⸗ terzeichnung des Verſicherungsvertrags an den Ort, wo derſelbe geſchloſſen ward, unſtreitig gelangt ſeyn konnte; wodurch aber andre Beweismittel nicht ausgeſchloſſen werden. 178. Iſt jedoch die Verſicherung auf gute oder ſchlimme Zeitungen geſchloſſen: ſo wird die in den vorhergehen⸗ den Artikeln erwahnte Vermuthung nicht zugelaſſen. In dieſem Falle wird der Contract nur dann unguͤltig, wenn bewieſen werden kann, daß der Verſicherte den Ver⸗ luſt, oder der Verſicherer die Ankunft des Schiffes vor umterzeichnung der Polize gewußt habe⸗ 179. Wird dieſes in Anſehung des Verſicherten darge⸗ than: ſo hat dieſer an den Verſicherer eine doppelte Praämie zu bezahlen. Iſt aber der Beweis gegen den Verſicherer vollfuͤhrt: ſo bezahlt dieſer an den Verſicherten den doppelten Betrag der bedungenen Prämie. Derjenige von beyden, gegen welchen der Beweis aus⸗ gefallen iſt, geraͤth in policeymäßige Unterſuchung. —.—————— 168 L. II. T. X. S. III. Du Delaissement. SECTION III. Du Dé laisaement. K 180. Le délaissement des opjets assurés peut Ge ötre fait, En cas de prise, S De naufrage, D'échouement avec bris, e D'innavigabilité par fortune de mer, En cas d'artét d'une puissance etrangbre. ſöh En cas de perte ou détérioration des elet⸗ assu· rés, si la detérioration ou la perte va au moins à hi trois quarts, ſent U peut étre fait en cas d'arrét de la part du Gouvernement, après le voyage commence. uh 181. I ne peut étre fait avant le voyage com- ſheh, mencé. 182. Tous autres sont réputés Sit ries, et se reglent entre les assureurs et les assurés, 2 à raison de leurs intéréts. uc 133. Le délaissement des objets assurés ne peut ötre partiel ni conditionnel. nich U ne s'étend qu'aus effets qui sont l'objet de assurance et du risque. dek 184. Le delaissement doit étre fait aux assu reurs dans le terme de six mois, à partir du jour de ne la réception de la nouvelle de la perte arrivée aus ports ou cõtes de Europe, ou sur celles d'Asie et hit d'Afrique, dans la Méditerranée, ou bien, en cas Wer de prise, de la rSception de celle de la conduite du ſug navire dans l'un des ports ou lieun situcs aux cötes n ci-dessus mentionnées; den u — 2s B. ror T. 3r Abſchnitt. Vom Abſtande. 169 Dritter Abſchnitt. Vom Ab ſt ande(Abandon). 180. Die Ueberlaſſung(der Abandon) der verſicherten auui x Gegenſtände kann geſchehen: im Fall der Wegnahme des Schiffes; des Schiffbruches; des Strandens mit Scheiterung; der durch Seeungluͤck entſtandenen Unbrauchbarkeit des Schiffes; B wenn auf das Schiff von einer M dacht Be⸗ ſchlag gelegt iſt. 6 ½ wenn die Güter verloren gegangen ſind, oder gelitten au moin haben, dafern die Beſchaͤdigung, oder der Verluſt wenig⸗ ſtens drey Viertel beträgt; la pant du Der Abſtand(Abandon) kann auch erfolgen, wenn, nach bereits angetretener Reiſe, von Seiten der(Franzöſi⸗ oyige en ſchen, Regierung) auf das Schiff Beſchlag gelegt worden iſt. 181. Vor angetretener Reiſe kann der Abſtand nicht i Statt finden. 182. Alle andere Schaͤden werden als Haverey be⸗ le un trachtet, und zwiſchen den Verſicherern und den Verſicherten, nach Verhaͤltniß ihres Intereſſe, berichtiget. sutis n 183. Der Abſtand der verſicherten Gegenſtände kann nicht theilweiſe, noch bedingt geſchehen. ont lW Er erſtreckt ſich nicht weiter, als auf Guter, die Gegenſtaͤn⸗ de der Verſicherung und der uͤbernommenen Seegefahr ſind. ſ mmm 184. Der Abſtand an die Verſicherer muß erklärt E werden,(die Andienung des Abandon muß geſchehen) binnen ſechs Monaten nach Eingang der Nachricht von dem Wn in den Haͤfen und an den Kuͤſten von Europa, oder in den cele Ih Haͤfen des Mittellaͤndiſchen Meeres, und an den an ſolchem ien n cu Meere gelegenen Afrikaniſchen und Aſiatiſchen Kuͤſten, er⸗ vnli i folgten Verluſte; im Fall der Wegnahme aber ſechs Monat itui u ct nach Eingang der Nachricht, daß das Schiff in einem der auf den vorerwaͤhnten Kuͤſten liegenden Haͤfen oder Plätze aufge⸗ bracht worden. 170 I. I. T. X. S. III. Du Delaissement. Pans le délai d'un an apres la réception de la nouvelle ou de la perte arrivée, ou de la prise con- duite aux colonies des ludes occidentales, aux IHes Agores, Canaries, Madéère et autres Hes et cötes oc⸗ cidentales d'Afrique et orientales d'Amérique; ½ Pans le délai de deux ans après la nouvelle des pertes arrivées, ou des prises conduites dans toutes les autres parties du monde; Et ces delais passés, les assurés ne seront plus recevables à faire le délaissement. 185. Pans le cas ou le délaissement peut étre fait, et dans le cas de tous autres accidens aux ris- ques des assureurs,'assuré est tenu de signißier à Passureur les avis qu'il a regus. La signification doit étre faite dans les troiz jours de la réception de l'avis. 186. Si, apres un an expiré, 5 compter du jour du départ du navire, ou du jour auquel se rap- portent les dernibres nouvelles regues, pour les voyages ordinsires, 3 Après deux ans pour les voyages de long cours, L'assuré déclare n'avoir regu aucune nouvelle de son navire, il peut faire le délaissement à l'assu- reur, et demander le paiement de l'assurance, saus qu'il soit besoin d'attestation de la perte. Apres Pexpiration de l'an ou des deux ans, I'as. suré a, pour agir, les délais établis par l'art. 184. 187. Dans le cas d'une assurance pour temps limité, après Texpiration des delais établis, comme ci-dessus, pour les voyages ordinaires et pour ceus de long cours, la perte du navire est presumée ar- rivée dans le temps de l'assurance. 188. Sont réputés voyages de long cours, ceun qui se font aus Indes orientales et occidentales, d la mer Paciſique, au Canada, à Terre-Neuve, au —— 3 2 in luſte e PViſti ſeln, oderd i un in all ſeiner abſte ohne der tikel ſen: weite ſeh i getret 1 und Foun bemen, riteyin P de k piu n tale, auh es et citzn ntigne la nomchei tes danz bu ne zen ſ nent pert 6 idens aunt do siprii ns es tro comyter uquel sen e, pon! * de log u ocune noiſ ement ssurance rte. deu u! ar Ian nce poll etablis, t es et yu 5t pnut ong coll, uihul⸗ m ſene,* 2s B. ror T. zr Abſchnitt. Von dem Abſtande. 11 in Jahresfriſt nach Eingang der Nachricht vom Ver⸗ luſte oder der Aufbringung des Schiffes, entweder in den Weſtindiſchen Colonien, den Azoriſchen, Canariſchen In⸗ ſeln, Madera, und andern abendlaͤndiſch-Afrikaniſchen, oder den öſtlich-Amerikaniſchen Infeln und Kuͤſten; in Zeit von zwey Jahren nach Eingang der Nachricht vom erfolgten Verluſte, oder der Aufbringung des Schiffes in allen uͤbrigen Theilen der Welt. Nach Ablauf dieſer Friſten ſind die verſcherten nicht mehr zum Abſtande zu laſſen. 185. In Faͤllen, in welchen der Abſtand geſchehen kann, ſo wie bey allen andern mit Gefahr fuͤr die Verſicherer verbundenen Ereigniſſen, iſt der Verſicherte verpflichtet, erſtern die erhaltenen Nachrichten mitzutheilen. Die Mittheilung muß binnen drey Tagen 53 dem Eingange der Nachricht erfolgen. I86. Wenn, vom Abgange des Schiffes, oder von dem Tage, auf welchen ſich die letzterhaltenen Nachrichten beziehen, gerechnet, fuͤr gewoͤhnliche Reiſen einem Jahre, fuͤr weite Reiſen nach zwey Jahren, der Verſicherte erklaͤrt, er habe keine Nachricht von ſeinem Schiffe erhalten; ſo kann er es dem Verſicherer abſtehen, und die Bezahlung der Aſſecuranz verlangen, ohne daß es eines Beweiſes uͤber den Verluſt bedarf. Nach Ablauf dieſes einen oder dieſer zwey Jahre, hat der Verſicherte zu Anſtellung der Klage die im 184ten Ar⸗ tikel beſtimmten Friſten. 187. Iſt die Verſicherung auf beſtimmte Zeit geſchloſ⸗ ſen: ſo wird, nach Ablauf der oben fuͤr gewoͤhnliche und weite Reiſen geſetzten Friſten, angenommen, der Verluſt ſey innerhalb der fuͤr die Aſſecuranz beſtimmten Zeit ein⸗ getreten. I88. Fuͤr weite Reiſen ſind zu achten Reiſen nach Oſt⸗ und Weſt⸗ Indien, in das ſtille Meer, nach Canada, Reu⸗ Foundland, nach Groͤnland, und nach den uͤbrigen Kuͤ⸗ 17 L. II. T. X. 8. III. Du Dolaissement. Groenland, et aux autres cötes et dles de PAmeri- que méridionale et septentrionale, aux Agores, Ca⸗ naries, Maddre, et dans toutes les cötes et pays si- tués sur['Océan, au- délà des détroits de Gibraltar et du Sund. 189. L'assuré peut, par la signification men- tionnee en l'article 185, ou kaire le délaissement avee sommation à l'assureur de payer la somme assurée dans le délai fxc par le contrat, ou se réserver de faire le delaissement dans Jes aslais fixes par la loi. 190. L'assuré est tenu, en faisant le délaisse- ment, de déclarer toutes les assurances qu»il a faites ou fait faire, méme celles qu'il a ordonnées, et Par⸗ gent qu'il a pris à la grosse, soit sur le navire, scit sur les marchandises; faute de quoi, le délai du paie· ment, qui doit commencer à courir du jour du dé⸗ laissement, sera suspendu jusqu'au jour 0ü il fer norifier ladite déclaration, sans qu'il en résulte au- cune prorogation du délai 6établi pour kormer Fac· tion en délaissemeut. 191. En cas de Su Tassurs est privé des effets de T'assurance; il est tenu de payer les sommes empruntées, nonobstant la perte ou la prise du nsvire. 192. En cas de naufrage ou d'échouement aver bris, l'assuré doit, sans préjudice du delaissement à faire en temps et lieu, travailler au recouvrement des effets naufragés. Sur son affirmation, les frais de recouvremeènt lui sont alloues jusqu'à concurrence de la valeur des eftets recouvrés. 193. Si T'époque du west point fixẽe par le contrat, l'assureur est tenu de payer l'assu ſen Apri noch vor Lind riji Geher figer an de in de er„ ande gege Schi zuzei vom z5 ſie ine er d hüt. Pr ver wen mit zu der ſen jm (on inenn le ie ht un lmh chtes et i its de(in igniiuinen dehaism a somm uu ou se m ſes ynll izant kih ces qul it données i r le nin, le diun yi r ijn in jn i ili len rulte n inme miulee ls ll es in onchtut kr echoun du qsliu au nmn de urnu de hſu ² „ne ni h in lw 25 B. ror T. Zr Abſchnitt. Von dem Abſtanbe. 173 ſten und Inſeln von Suͤd⸗und Nord⸗Amerika, nach den Azoriſchen, den Canariſchen Inſeln, nach Madera und nach allen andern uͤber den Ocean, jenſeits der Meerenge von Gibraltar und des Sundes gelegenen Kuͤſten und Laͤndern. 180. Bey der im Ig5ten Artikel erwaͤhnten Benach⸗ richtigung kann der Verſicherte entweder den aſſecurirten Gegenſtand, unter der Auffoderung zu der in vertragsmaͤ⸗ ßiger Friſt zu leiſtende Zahlung der aſſecurirten Summe, an den Verſicherer abtreten, oder ſich vorbehalten, in den geſetzlichen Friſten zu thun. 100. Indem der Verſicherte den Abſtand bewirkt, iſt er verpflichtet, alle Aſſecuranzen, die er ſelbſt oder durch andere geſchloſſen, oder zu denen er auch nur erſt Ordre gegeben hat, ſo wie auch die mittelſt Bodmerey auf das Schiff oder auf die Waaren aufgenommenen Gelder, an⸗ zuzeigen; widrigenfalls ſoll die Zahlungs⸗Friſt, die ſonſt vom Tage des erfolgten Abſtandes zu laufen beginnt, bis zu dem Tage, wo er die erwaͤhnte Anzeige mittheilt, ſuſpendirt bleiben; ohne daß jedoch fuͤr ihn dadurch irgend eine Verlaͤngerung der Friſt entſtuͤnde, innerhalb welcher er die Abſtands⸗Klage gegen den Verſicherer See hat. 101. Im Fall einer betruͤgeriſchen Anzeige wird der Verſicherte der Wirkungen der Aſſecuranz verluſtig. Er iſt verbunden, die erborgten Gelder ſelbſt dann zu bezahlen, wenn das Schiff verloren gegangen oder genommen iſt. 192. Im Fall des Schiffsbruchs, oder des Strandens mit Scheiterung, muß der Verſicherte, mit Vorbehalt des zu ſeiner Zeit vorzunehmenden Abſtandes, auf die Rettung der geſtrandeten Guͤter bedacht ſeyn. Die von ihm auf Rettung der Guͤter verwendeten Ko⸗ ſten werden ihm, auf ſeine gerichtlich beeidigte Anzeige, bis zum Betrag des Werthes der Waaren, gntgeſchrieben. 103. Iſt keine Zeit der Zahlung in dem Aſſecuranz⸗ contracte feſgeſetzt: ſo iſt der Verſicherer verbunden, die 174 L. II. T. K. S. III. Du Daisement. rance trois mois après la signification du delaisse. ment. 194. Les actes justificatifs zx chargement et de la perte sont signißiés à l'assureur avant qu il puisse ötre poursuivi pour le paiement des sommes assurées. 195. L'assureur est admis à la preuve des faits contraires à ceux qui sont consignẽs dans des attes- tations. Tyadmission à la preuve ne suspend pas. con · damnations de l'assureur au paiement provisoire de la somme assurée, à la charge par l'assuré de don- ner caution. Lengagement de la caution est éteint après qua- tre années révolues, s'il n'y a pas eu de poursuite. 196. Le délaissement signifié et accepté ou jugs valable, les effets assurés appartiennent à Iew à partir de l'époque du delaissement. L'assureur ne peut, sous prétexte du retour du navire, se dispenser de payer la somme assurée. 197. Le fret des marchandises sauvées, quond mème il aurait etè payé d'avance, fait partie du dé- laissement du navire, et appartient ögalement à Tas- sureur, sans préjudice des droits des préteurs à la grosse, de ceux des matelots pour leur et des frais et dépenses pendant le voyage. 198. En cas d'arrét de la part d'une puissance, lassuré est tenu de faire la signification à l'assureur, dans les trois jours de la réception de la nouvelle. Le delaissement des objets arrétés ne peut étre fait qu'après un délai de sis mois de la signification, 1 ineum in iu in chngenent nnt gly sommes z preure is h dans end yes lut t prorisin assur de 1 int apres q e poursuit ecepte ou j nt à Pasnn e du retn ne asuri zuvees ſu it patie hi genen es prien 1 leur hyen ge. dune yuun jon à mm e h nnelt es n ſut ei ixiuun 28 B. 10r—. Zr. Abſchnitt. Von dem Abſtande. 175 Verguͤtungsſumme drey Monate nach erfolgter Andeutung des Abſtandes auszuzahlen. 104. Bevor der Verſicherte wegen Bezahlung der aſſe⸗ curirten Summe gerichtlich belangt werden kann, muͤſſen ihm uͤber Ladung und Verluſt die gehorigen Belege theilt werden. 105. Wider die in den Beſcheinigungen angefuͤhrten Umſtaͤnde wird der Verſicherer zur Gegenbeſcheinigung gelaſſen. die Verurtheilung des Verſicherers zur Bezahlung der Ver⸗ guͤtungsſumme, wiewohl gegen eine von Seiten des Verſi⸗ cherten zu leiſtende Caution, weiter nicht aufgehalten. Die Verbindlichkeit zur Caution erliſcht nach Verlauf Durch dieſe Zulaſſung zum Gegenbeweiſe wird iedoch von vier Jahren, dafern der Gegenbeweis nicht weiter fortgeſtellt worden iſt. 196. Sobald der Abſtand gehoͤrig erklaͤrt, angenom⸗ men, oder fuͤr guͤltig erkannt iſt, gehoͤren die verſicherten Effecten dem Verſicherer, und zwar von der Zeit an, da der Abſtand erfolgt iſt. Der Verſicherer kann ſodann die Zahlung der Vergu⸗ tungsſumme, unter dem Vorwande, das Schiff ſey zuruͤck⸗ gekehrt, keinesweges verweigern. 17. Das Frachtlohn der geretteten Guͤter iſt, auch wenn es ſchon im voraus bezahlt ſeyn ſollte, unter dem Abſtande des Schiffes mit begriffen, und gehoͤrt gleichfalls dem Verſicherer; jedoch ohne Nachtheil des Rechts, wel⸗ ches den Bodmereygebern und den Matroſen wegen ihrer Heuer daran zuſteht, und der zur Reiſe erfoderlich geweſe⸗ nen Koſten und Ausgaben. 108. Iſt von Seiten eines Staats eine Beſchlagneh⸗ mung erfolgt: ſo iſt der Verſicherte verbunden, ſolches drey Tage nach Empfang der Nachricht dem Verſicherer bekannt zu machen. Der Abſtand der in Beſchlag genommenen Gegenſtaͤnde kann nicht eher Statt finden, als ſechs Monate nach der — 6 F. X. S. III. Du Delaissement. si l'arrét a eu lieu dans les mers d'Europe, la Mediterranée, ou dans la Baltique; Qu'après le delai d'un an, si l'arrét a eu ien en pays plus éloigné. CGes delais ne courent que du jour de la signi- S de l'arrét. Dans le cas ou les marchandises arrétées se⸗ raient périssables, les délais ci-dessus mentionnés sont réduits à un mois et demi pour le premier cas, et à trois mois pour le second cas. 199. Pendant les délais portés par Particle pré. cédent, les assurés sont tenus de faire toutes diligen- ces qui peuvent dépendre d'eux, à Peffet he la main-levée des effets arrétés. Pourront, de leur cöté, les assureurs, ou de concert avec les assurés, ou séparément, faire tou- tes démarches à méme fin. 2oo0. Le délaissement à titre d'innavigabilité ne peut ötre fait, si le navire échoué peut étre relevé, répars, et mis en état de continuer sa route pour le lieu de sa destination. Dans ce cas, l'assuré conserve son recours sur les assureurs, pour les frais et avaries occasionnés par l'échouement. 201. Si le navire a été déclaré in l'as- surè sur le chargement est tenu d'en faire la notifi cation dans le delai de trois jours de la de la nouvelle. 202. Le capitaine est tenu, dans ce cas, de faire diligences Pour se procurer un autre navire a Pefet de transporter les marchandises au lieu de leur destination. — 4 5 tem V Beſchla Meete, inm Lurde u Di miju Daſ ſicht w Fiiſen, do) M geenn h zi n h i jim tii dſt ſrh Stnd ge mungeor Den ſch une hunmn . verhmn, Nahtit fn kuſcn. 7 Mhean uf v höhch ve venn. up iul mit at r de h 4 s ariti us nentin le yreni r Nartick; toutes ii et d'obte urs, o t kaire u migiit ut éue n route yu 6on lecolh ies ouin nnnight hin k u e h nt cs cun h n aut 1 u lu 65 B. ror T. 3r Abſchnitt. Von dem Abſtande. 177 dem Verſicherer ertheilten Nachricht; wenn nämlich der Beſchlag in Europäiſchen Meeren, im Mittellandiſchen Meere, oder in der Oſtſee, Statt gehabt hat; in Zeit von einem Jahre, wenn der Beſchlag in einem entfernteren Lande eingetreten iſt. Dieſe Friſten laufen vom Tage der erfolgten Bekannt— machung des Beſchlags an den Verſicherer. Dafern die in Beſchlag genommenen Waaren zu den leicht verderblichen gehoren, verkuͤrzen ſich vorerwaͤhnte Friſten, im erſtern Falle auf anderthalb, im auf drey Monate. 199. Während der im vorhergehenden Artikel ange⸗ gebenen Friſten ſind die Verſicherten verbunden, alles nur Mögliche anzuwenden, um die Freylaſſung der in Beſchlag genommenen Gegenſtaͤnde zu erhalten. Auch die Verſicherer koͤnnen ihrer Seits, entweder ge⸗ meinſchaftlich mit den Verſicherten, oder fuͤr ſich ei alle zu dieſem Behuſe noͤthige Schritte thun. 200. Abſtand des Schiffes wegen angeblicher Untuͤch⸗ tigkeit deſſelben, kann nicht Statt finden, wenn das ge⸗ ſtrandete Schiff wieder losgearbeitet, ausgebeſſert und in Stand geſetzt werden kann, die Reiſe nach ſeinem mungsorte fortzuſetzen. Dem Verſicherten bleibt jedoch in dieſem Falle das Recht ſich wegen der durch das Stranden veranlaßten Koſten und Havereyen an die Verſicherer zu halten. 201. Iſt das Schiff zur weitern Fahrt wirklich für untauglich zu achten: ſo iſt der auf die Ladung Verſicherte verbunden, in Zeit von drey Tagen nach Empfang der Nachricht die Bekanntmachung S den Verſicherer) zu bewirken. 202. Der Capitain iſt in dieſem Falle verbunden, alle Muͤhe anzuwenden, um ſich ein anderes Schiff zu verſchaf⸗ fen, auf welchem die Guͤter an 5e Ort ihrer Beſtimmung gebracht werden koͤnnen. Handels⸗Geſetzbuch. M — 178 L. II. T. X. 8. m. Du Delaissement. 203. Lassureur court les risques des marchan- dises chargées sur un autre navire, dans le cãs prévu par Tarticle précédent, jusqu'à leur arrivée et leur dechargement. 204. Tassureur est tenu, en outre, des avaries, frais de déchargement, magasinage, rembarquement, de l'excédant du fret, et de tous autres frais qui auront été faits pour sauver les marchandises, jus⸗ qu'à concurrence de la somme assurée. 205. Si, dans les delais Wescrits par l'article 198, le capitaine n'a pu trouver de navire pour re- charger les marchandises et les conduire au lieu de leur destination, l'assuré peut en faire le délaisse⸗ ment. 206. Fn cas de prise, si Passuré n'a pu en donner avis à Passureur, il peut racheter les effets sans attendre son ordre. L'assuré est tenu de signiſier à l'assureur la com- position qu'il aura faite, aussitòt qu'il en aura les moyens. 207. Lassureur a le chois de prendre la com- position à son compte, ou d'y renoncer: il est tenu de notifier son choix à Tassuré, dans les vingt- qua- tre heures qui suivent la signification de la compo sition.. S S'il déclare prendre la composition à son profit, il est tenu de contribuer, sans delai, au paiement du rachat, dans les termes de la convention, et à proportion de son intérét; et il continue de courir les risques du voyage, conformément au conträt d'assurance. Seil déclare renoncer au profit de la composi 52 20 der Pe gelade t ngen vx un h jn u ud ale Kſen, ungiſu 20 kel beſt ten vie ( lan boſn in . zu bein v. ſin Du hdad Rwfn glich t ſhtt Sund Ruz, E Run 3 r d. lenn tyunn D h n en li b Keht ie mim u kc m anirte ak e im renbnn aute in n chanin j e. ctitz yu i nin n uire u lu ain k ü u n u leler les el zureur le Uen un pnrnite k ucer i* n e hen ion 1 h i, uſie onwenin ntime km nent un e 4 ony as B. ror T. 3r Abſchnitt. Von dem Abſtande. 179 Fuͤr den in vorigem Artikel beſtimmten Fall hat der Verſicherer das Riſico wegen der auf ein anderes Schiff geladenen Waaren, bis zu ihrer Ankunft und Loͤſchung, zu tragen. 204. Der Verſicherer haftet uͤberdieſes fuͤr die erlitte⸗ nen Havereyen, Koſten der Abladung und Wiedereinſchif⸗ fung und das Lagergeld, den erhoͤhten Betrag der Fracht und alle andere fuͤr die Rettung der Waaren aufgewandte Koſten, bis zum Betrage der von ihm gezeichneten Vergü⸗ tungsſumme. 205. Hat der Capitain in der durch den Iogten Arti⸗ kel beſtimmten Friſt kein Schiff finden koͤnnen, die Waa⸗ ren wieder einzuladen und an den Ort ihrer Beſtimmnng zu bringen: ſo ſteht dem Verſicherten frey, dieſelben ab⸗ zutreten. 206. Ward das Schiff genommen und der Verſicherte konnte dem Verſicherer keine Nachricht zukommen laſſen: ſo ſteht dem erſtern frey, die Effecten loszukaufen, ohne erſt deſſen Ordre abzuwarten. Der Verſicherte iſt verbunden, dem Verſicherer, ſo bald er dazu Gelegenheit findet, die wegen der Loskaufung getroffene Uebereinkunft anzuzeigen. 207. Der Verſicherer hat die Wahl, ob er den Ver⸗ gleich auf ſeine Rechnung uͤbernehmen, oder darauf Ver⸗ zicht thun will: doch muß er, binnen vier und zwanzig Stunden nach Empfang der Anzeige des Loskaufungsver⸗ trags, dein Verſicherten ſeinen Entſchluß melden. Erklaͤrt er ſich, daß er den Vertrag auf ſeine Rech⸗ nung annehmen wolle: ſo iſt er verbunden, ohne Verzug zur Bezahlung des Loͤſegeldes, in Gemaͤßheit der eingegan⸗ genen Bedingungen, und nach Verhältniß ſeines Antheils, beyzutragen; hat aber nach wie vor, in Gemaͤßheit des Verſicherungscontractes, fuͤr die Gefahren der Reiſe zu haften. Erklaͤrt er ſich, auf den Vortheil des Loskaufungsver⸗ trags Verzicht zu thun, ſo iſt er gehalten, die gezeichnete M 2 180 L. II. T. XI. Des Avaries. tion, il est tenu au paiement de la somme assurée, vugůn sans pouvoir rien prétendre aux effets rachetés. Götet t PLorsque T'assureur n'a pas notifié son choix daas h le délai susdit, il est censé avoir renoncé au profit ſiner de la composition. 2 anen vit TITRE XI. 5 20g. Toutes dépenses extraordinaires faites pour v le navire et les marchandises, conjointement ou s6. i parément, nnn Tout dommage qui arrive aus navires et aun e marchandises, depuis leur chargement et départ jus⸗ zi nh qu'a leur retour et déchargement, ihn, Sont réputés avaries. m. 209. A défaut de conventions spéciales entre ſoſtn toutes les parties, les avaries sont réglées conformé- Ciih ment aux dispositions ci- après. 10 210. Les avaries sont de deus classes, avaries giohet grosses ou communes, et avaries simples ou parti- ſ u. culieres. m 2 21I. Sont avaries communes, 6t 10 Les choses données par composition et a ti. ſ Eijf tre de rachat du navire et des marchandises; zu 20 Celles qui sont jetées à la mer, 30 Les cäbles ou mäts rompus ou coupes; vi 40 Les ancres et autres effets abandonnés pour tes Si le salut commun; Fů 50 Les dommages occasionnés par le jet aus Vnnn, marchandises restées dans le navire; uſcht 60 Les pansement et nourriture des matelots dec blesses en défendant le nävire, les loyer et nourri- wpoi e, zonne un snche son cheh nonc u n ires leitey tement 00 wires et⸗ et depanj yecials. ges conn ——————— 2s Buch. 111 Titel. Von Havereyen. 181 Verguͤtungsſumme zu bezahlen, ohne auf die losgekauften Guͤter einigen Anſpruch machen zu koͤnnen. Hat der Verſicherer, in der vorbeſtimmten Friſt, ſeiner getroffenen Wahl keine Nachricht ertheilt, ſo wird angenommen, er habe auf den Vortheil der Loskaufung Verzicht gethan. Eilſter Titel. Von Havereyen. 20g. Fuͤr Haverey werden geachtet alle außerordentliche Koſten, die auf Schiff und Gut — zuſammen, oder auf jedes einzeln, verwandt worden ſind; chuses, n nyles u npoiin e* handssi ner on ci ahunins? nl hu alle Schäden, die dem Schiffe oder den Guͤtern, von Zeit der Ladung und des Abganges, bis Ruͤckkehr und Loͤſchung, widerfahren. 209. In Ermangelung einer beſondern Uebereinkunft zwiſchen ſaͤmmtlichen Schiffsparten, ſind die Havereyen in Gemaͤßheit folgender Verfuͤgungen zu beurtheilen. 270. Es giebt zwey Gattungen der Haverey: die oder gemeine, und die einfache beſondere Ha⸗ verey. 2II. Geheime ſind: Erſtens, was vergleichsweiſe und als Löſegeld ſi Schiff und Gut gegeben worden iſt; Zweytens, uͤber Bord geworfene Guͤter; Drittens, zerriſſene Taue und gekappte Maſten; Viertens, Anker und andere, zum gemeinen Beſten des Schiffs und Gutes, aufgegebene Effecten; Fuͤnftens, die durch das uͤber Bordwerfen einiger Waaren, an den übrigen im Schiffe gebliebenen Guͤtern verurſachten Schaͤden; Sechstens, die Cur und Koſt der 3 Vertheidigung des Schiffes verwundeten Matroſen; die Heuer und Koſt —— 182 L. II. T. XI. Des Avaries. ture des matelots pendant la détention, quand le na- vire est arrété en voyage par ordre d'une puissance, et pendant les réparations des dommages volontai- rement soufferts pour le salut commun, si le navire est aflrété au mois; 70 Les frais du déchargement pour Mger le navire et entrer dans un havre ou dans une rivière, quand le navire est contraint de le faire par tempẽte ou par la poursuite de rennemi; 83 Les frais faits pour remetre à flot le navire échous dans lintention d'éviter la perte totale ou la prise; Et en génsral, les dommages— volontai- rement et les dépenses faites d'après délibérations motivées, pour le bien et salut commun du navire et des marchandises, depuis leur chargement et de- part jusqu'a leur retour et déchargement. 212. Les avaries communes sont supportées par les marchandises et par la moitié du navire et du fret, au marc le franc de la valeur. 213. Le prix des marchandises est établi par leur valeur au lieu du déchargement. 214. Sont avaries particulières, 1 Le dommage arrivé aux marchandises par leur vice propre, par tempéte, prise, naufrage ou échouement; 20 Les frais faits pour les sauverz 30 La perte des cäbles, ancres, voiles, mäts, cordages, causée par tempéte ou autre accident de mer; Les dépenses résultant de toutes reläches occa- sionnées, soit par la perte fortuite de ces objets, scit par le besoin d'avictuaillement, soit par voie d'eau à réparer; bt M uf 8 ſo wi Peſen wm 6 hnit e E oM V in Ge un d mien in bſün figil en m. Uh un n 5 1 duſtl 2 3 igen der 3 gew entfu ſin, ———————————— S— 28 Buch. rrr Titel. Von Havereyen. 183 ſunlku der Matroſen waͤhrend des Aufenthalts, wenn ein Schiff une piuu auf Befehl eines Staats in Beſchlag genommen wird; nge wln ſo wie auch waͤhrend der Ausbeſſerung der zum gemeinen ikm Beſten abſichtlich daran vorgenommenen Beſchaͤdigungen, wenn das Schiff monatsweiſe gemiethet iſt. out lix Siebentens, die Koſten der Abladung(des Lichtens), s unn damit das Schiff leichter werde, um in einen Hafen re yn u oder Strom einlaufen zu koͤnnen, dafern es durch Sturm oder Verfolgung des Feindes dazu genöthigt iſt. chtens, die Koſten, welche aufgewandt werden, o todr ein Schiff wieder flott zu machen, daß man ſtranden ließ, um deſſen gaͤnzlichen Untergang oder Wegnahme zu ver⸗ ſerts vln meiden; ienn und uͤberhaupt alle von der Abfahrt, bis zur erfolgten Löſchung zum gemeinſamen Beſten des Schiffs und Gutes freywillig veranlaßte Schaͤden und aus gehoͤrig erwogenen eti Gruͤnden beſtrittenen Koſten. 4 212. Die gemeine Haverey wird von den Waaren * und von der Hälfte des Schiffes und des Frachtlohns, l mn nach Verhaͤltniß des Werthes, uͤbertragen. . 213. Der Preis der Waaren wird, nach dem Werthe en inli derſelben am Loſungsorte, beſtimmt. 214. Beſondere Haverey ſind: Erſtens, die Beſchäͤdigung der Waaren durch ihre archaniss eigene Verderbniß, durch Sturm, Wegnahme, Schiffbruch e, min oder Strandung; S Zweytens, die fuͤr deren Rettung(Bergung) auf⸗ er gewandten Koſten. „ul Drittens, der durch Sturm oder andere Seezufaͤlle urs uiln entſtandene Verluſt an Ankertauen, Ankern, Segeln, Ma⸗ ſten, Tauwerk; die Koſten, die dadurch veranlaßt werden, daß das Schiff durch den zufaͤlligen Verluſt der vorerwaͤhnten Ge⸗ genſtaͤnde, oder durch das Beduͤrfniß, Lebensmittel einzu⸗ Fe nehmen, oder einen Leck auszubeſſern, ſtille zu liegen gens⸗ thigt iſt. reliche „ 134 Des Avaries. 45 La nourriture et le loyer des matelots pen- dant la détention, quand le navire est arrété en voyage par ordre d'une puissance, et pendant les réparations qu'on est obligé d'y faire, si le navire est affrété au voyage; 50 La nourriture et le Joyer des matelots pen- dant la quarantaine, que le navire soit loué nu voyage ou au mois; Et en général, les dépenses faites et le dom- mage souffert pour le navire seul, ou pour les mar- chandises seules, depuis leur chargement et départ jusqu'à leur retour et déchargement. 215. Les avaries particulires sont supportées et payées par le propriétaire de la chose qui a es- suyé le dommage ou oocasionné la dépense. 216. Les dommages arrivés aux marchandises faute par le capitaine d'avoir bien fermé les écou- tilles, amarré le navire, fourni de hons guindages, et Par tous autres accidens provenant de la négligence du capitaine òu de'cquipage, sont également des avaries particulibres supportées par le propriétaire des marchandises, mais pour lesquelles il a son re- cours contre le capitaine, le navire et le fret. 217. Les lamanages, touages, pilotages, pour entrer dans les havres ou rivieres, au pour en sor- tir, les droits de congés, visite, rapports, tonnes, balises, ancrages et autres droits de navigation, ne sont point avaries? mais ils sont de simples frais à la charge du navire. 218. En cas d'abordage de navires, si Pévéne- ment a été purement fortuit, le dommage est porté, sans répétition, par celui des navires qui[a Sprouvs. * . mbnn it en uw es tiymin et et matebh he u igt s et k m pout ls m ent et in suppont qui a 6 . achandis 6 les en indas a nigign geneni pwhrien s il 1n le fret. lotges jn pout d 6 ort, Un wiguin! inpls ju 3 e nunit ſuſ as Buch. 11r Titel. Von Havereyen. 185 Viertens, Koſt und Keuer der Matroſen auf die Zeit des Aufenthaltes(Liegezeit), wenn das Schiff auf ſei⸗ ner Reiſe, auf Befehl einer Macht, in Beſchlag genommen iſt, und auf die Zeit einer unvermeidlichen Ausbeſſ ſerung; dafern naͤmlich das Schiff uͤberhaupt auf die ganze eiſe gemiethet iſt; Fuͤnftens, Koſt und Heuer der Matroſen während der Quarantaine, das Schiff mag nun auf die Reiſe oder monatsweiſe gemiethet ſeyn: und uͤberhaupt die bloß fuͤr das Schiff, oder bloß für die Guͤter, ſeit der Ladung und dem Abgange, bis zur Ruͤckkehr und Loſchung, beſtrittenen Koſten und erlittenen Schaͤden. 215. Die beſondere Haverey traͤgt und bezahlt der Eigenthuͤmer der Sache, welche den Schaden gelitten, oder die Koſten veranlaßt hat. 216. Sind Waaren dadurch beſchäͤdigt daß der Capitain(Schiffer) untertaſſen hat, die Luken gehoͤrig zu verwahren, das Schiff im Hafen hinreichend befeſtigen zu laſſen, oder gutes Hebe- oder Windezeug zu liefern: ſo ſind dieſe Schäden, ſo wie alle andere durch Nachlaͤſſigkeit des Capitains oder des Schiffsvolks eingetretene Unfälle, gleichfalls beſondere Havereyen, welche der Eigenthuͤmer der Waaren traͤgt, in Anſehung derer ihm aber der Regreß gegen den Capitain, das Schiff und die Frachtgelder zuſteht. 2I7. Was, beym Einlaufen in die Haͤfen oder Stroͤme und beym Auslaufen aus denſelben fuͤr Verholen des Schif⸗ fes und uͤberhaupt an Lootſengelde bezahlt wird; auch die fuͤr Seepaſſe, Beſichtigung, Verklahrung(Seeproteſt, Rapport) zu entrichtenden Gebuͤhren, ſo wie die Tonnen⸗, Baken⸗ und Ankergelder, und andere ahnliche Abgaben, gehoren nicht zur Haverey, ſondern ſind gewoͤhnliche, dem Schiffe zur Laſt fallende Koſten. 2i. Im Fall des Anſegelns zweyer Schiſſe, iſt, wenn das Ereigniß bloß zufallig war, der Schade, ohne einigen Anſpruch auf Erſatz, von demſenigen Schiffe zu tragen, das ihn erlitten hat. 186 L.. B Jet et de la Contribution. Si l'abordage a été fait par la faute de l'un des cspitinss; le dommage est payé par celui qui 1 causé. S'il y a doute le dommage est réparé à Frais communs, et par égale portion, par les navires qui Pont fait et Dans ces deux derniers cas, l'estimation du dommage est faite par experts. 219. Une demande pour avaries n'est point re- cevable si Pavarie commune n'excbde pas un pour cent de la valeur cumulée du navire et des marchan- dises, et si l'avarie particulière n excbde pas aussi un pour cent de la valeur de la chose endommageée. 220. La clause Faic d'avaries, afranchit les assureurs de toutes avaries, soit oommunes, soit particulieres, excepté dans les cas qui donnent ouver- ture au delaissement; et dans ces cas, les assurés ont Poption entre le delaissement et Pexercice d'action d'avarie. TITRE XII. Du Jet et de 13 Contribution. 221. Si, par tempéte ou par la chasse de Ien nemi, le capitaine se croit oblige, pour le salut du navire, de jeter en mer une partie de son charge- ment, de couper ses mäts, ou d'abandonner ses an⸗ cres, il prend l'avis des intéréssés au chargement qui se trouvent dans le vaisseau, et des principaus de Péquipage. S'il y a diversité d'avis, celui du capitaine et des principaux de l'équipage est suivi. 35. Ji geſheh der ih P welden un w Ain § dch E u nicht i letrigt Pnn jnit d x pin geinmn weſn nße uſh vlt tihuin le u ie ehi qi dole! n ihl souer tinin qu t pin v s un yur es main e pn n domm anchit k 1es, soi ent oue les assu ice datn tion⸗ u lele et e un in one u chn e nhu viin 28 B. 12r T. Vom Seewurf und der Repartition. 187 Iſt das Anſegeln durch Schuld Eines der Capitains geſchehen, ſo wird der Schade von demjenigen getragen, der ihn verurſacht hat. Waltet bey Vorfallenheiten dieſer Art Zweifel ob, ſo werden die Schaͤden von dem Schiſſe, das ihn zugefuͤgt, und von dem, das ihn erlitten hat, anf gemeinſchaftliche Koſten und zu gleichen Theilen, getragen und verguͤtet. In beyden letztern Fällen iſt der Betrag des Schadens durch Sachverſtaͤndige auszumitteln. 219. Wenn die gemeine Haverey zuſammengenommen nicht uͤber Ein Procent des Werthes an Schiff und Gut betraͤgt; und, wenn die beſondere Haverey nicht uͤber Ein Procent des Werthes der beſchaͤdigten Sache betraͤgt; ſo findet deshalb kein Anſpruch Statt. 220. Die Clauſel: frey von Haverey, befreyt die Verſicherer von aller Verguͤtung der Haverey, ſowohl der gemeinen, als der beſondern, die Fälle ausgenommen, in welchen der Abſtand zulaͤßlich iſt; denn in dieſen Fällen hat der Verſicherte die Wahl der Abtretung und Klage auf Haverey. Zwoͤlfter Titel. Vom Setwurf und der Repartition. 221. Wenn ſich der Capitain durch Sturm oder Ver⸗ folgung des Feindes in die Nothwendigkeit verſetzt glaubt, zum Beſten des Schiffes einen Theil ſeiner Ladung uͤber Bord zu werfen, oder ſeine Maſten oder Ankertaue zu kappen: ſo hat er daruͤber das Gutachten der auf dem Schiffe befindlichen Ladungsintereſſenten und der Vornehm⸗ ſten vom Schiffsvolke zu erfodern. Sind die Stimmen getheilt: ſo geht es nach der Meinung des Capitains und der des i volks. 188 1. II. T. KII. Pu Jet et de la Contribution. 222. Les choses les moins nõcessaires, les plus — pesantes et de moindre Prin, sont jetées les premid- res, et ensuite les marchandises du premier Pont au choix du capitaine, et par l'avis des principaux de Péquipage. 223. Le capitaine est tenu de rédiger par écrit la délibération, aussitöt qu il en a les moyens. La délibération exprime Les motifs qui ont détermins le jet; Les objets jetées ou endommagés; Elle présente la signature des delibérans, ou les motifs de leur refus de signer; Flle est transcrite sur le registre. 224. Au premier port ou le navire abordera, le capitaine est tenu, dans les vingt-quatre heures de son arrivée, d'affirmer les faits contenus dans la délibération transcrite sur le registre. 225. Létat des pertes et dommages est fait dans le licu du déchargement du navire, à la dili- gence du capitaine et par experts. Les experts sont nommeés par le tribunal de commerce, si le déchargement se fait dans un port Frangais. Dans les lieux ou il n'y a pas de tribunal de commerce, les experts sont nommeés par le juge de PaiX. Ils sont nommés par le consul de France, et, à son défaut, par le magistrat du lieu, si la décharge se fait dans un port étranger. — 15. N Sacht und diejin znr der I N un, ſie zu 5 geben di Puf i hi Mel ſhnn Er n4 ſ, u nach ſ Berut chi den! werfi 6 ſo w nunnt ernem Er Uinnt Khh ntiin ites lu ſu es ls yni enier pur princiymui iger yn ii mopen. tz runs, ou h aborden utte heun euus da! ges e li , 1k dl tibuni d uyn de nbn i u e ji Fruc 51 i h rar T Vom Sewurf und der Sein 169 222. Der Anfang des Wurfes wird mit denjenigen Sachen gemacht, die am wenigſten noͤthig, am ſchwerſten und von dem geringſten Werthe ſind; dann kommt es an diejenigen, die ſich auf dem erſten Verdecke befinden, und zwar nach der Wahl des Capitains und dem Gutachten der Vornehmſten von der Schiffsmannſchaft. 223. Der Capitain iſt verbunden, die Berathſchla⸗ gung, ſobald er nur immer dazu Gelegenheit hat, zu Pa⸗ pier zu bringen. In dem daruͤber zu fertigenden Aufſatze muͤſſen ange⸗ geben ſeyn: die Gruͤnde, durch welche man beſtimmt wurde, den Wurf zu beſchließen; die Gegenſtaͤnde, welche uͤber Bord geworfen oder beſchaͤdigt wurden; die Unterſchrift der Perſonen, die an dem Seerathe Antheil nahmen, oder die Gruͤnde, warum ſie ihre Unter⸗ zeichnung verweigern. Er wird in das Schiffstagebuch eingetragen. 224. Der Capitain iſt verbunden, in dem erſten Ha⸗ fen, wo er einlaͤuft, innerhalb vier und zwanzig Stunden nach ſeiner Ankunft, die in der zu Protocoll genommenen Berathſchlagung angegebenen Thatſachen eidlich zu erhaͤrten. 225. Die Aufrechnung des Verluſtes und der Schaͤ⸗ den wird an dem Loͤſchungsorte vom Capitain, Sach⸗ verſtaͤndige, bewirkt. Geſchieht die Loͤſchung in einem Franzbſichen Haſen: ſo werden die Sachverſtaͤndigen vom Lantelsgetichte er⸗ nannt. An Orten, wo ſich kein Handelsgericht befindet, ernennt die Sachverſtaͤndigen der Friedensrichter. Erfolgt die Loͤſchung in einem fremden Hafen: ſo ernennt ſie der Franzoſiſche Conſul, und in deſſen Erman⸗ gelung die Ortsobrigkeit. 190 L. II. T. XI. Du Jet et de la Contribution. Les esperts prétent serment avant dꝰopẽrer. 226. Les marchandises jetées sont estimées sui- vant le prix courant du lieu du déchargement; leur qualité est constatée par la production des connais semens, et de factures s'il y en a. 227. Les experts nommes en vertu de Particle précédent, font la répartition des pertes et dom⸗ mages. La répartition est rendue exécutoire par Pho- * mologation du tribunal. Dans les ports étrangers, la répartition est ren⸗ due exécutoire par le consul de France, ou a son defaut, par tout tribunal compétent sur les lieux. 228. La répartition pour le paiement des per- tes et dommages est faite sur les effets jetés et sau. vés, et sur moitie du navire et du fret, à propor- tion de leur valeur au lieu du déchargement. 229. Si la qualité des marchandises a été deé⸗ guisée par le connaissement, et qu'elles se trouvent d'une plus grande valeur, elles contribuent sur le pied de leur estimation, si elles sont sauvées. Elles sont payées d'après la qualité désignse par le connaissement si elles sont perdues. Si les marchandises déclarées sont d'une qualité inférieure à celle qui est indiquée par le connaisse- ment, elles contribuent d'aprèes la qualité indiquée par le connaissement, si elles sont sauvées. Elles sont payées sur le pied de leur valeur, si elles sont jetees ou endommagées. 230. Les munitions de guerre et de bouche, et les hardes des gens de Féquipage, ne contribuent point au jet; la valeur de celles qui auront je- * 1 b. Die ſchft ſ N nach de ſchfu Fuunn 7. hl unan ks Prrl Di verbindi 3 velbindl Emn⸗ nnt ren Ej h ſict ot wh . woſenen deh ſe du uf den, 1 detſilbe Ei in den ei als in wenn ſ angegeb ſind nen . ſich un in kiſn t hayin. ut einie argewent; on dez um ertu de hni penes e iu toire hur j rtition enn , Ou, it es hen ut des ſe jetes et 6 pwe ement. es et es Se tromnt ribuent ur autets. desigue dn zu uilii iijn wis. en ſlen de buis i ne onnie un ðj N 2s B. 12r T. Vom Seewurf und der Repartition. 191 Die Soachverſtäͤndigen werden, ehe ſie zu ihrem Ge⸗ ſchäͤfte ſchreiten, vereidet. 226. Die uͤber Bord geworfenen Waaren werden nach dem Marktpreiſe des Loſungsortes taxirt; ihre Be⸗ ſchaffenheit wird durch Vorlegung der Connoſſements und Facturen, wenn dergleichen vorhanden ſind, beglaubigt. 227. Die nach Maßgabe des vorhergehenden Arti⸗ kel ernannten Sachverſtaͤndigen entwerfen die Repartition des Verluſtes und der Schaͤden. Die Repartition erhaͤlt durch Beſtaͤtigung des Gerichts verbindliche Kraft. In fremden Haͤfen erhaͤlt eine ſolche Repartition ihre verbindliche Kraſt durch den Franzoͤſiſchen Conſul, oder, in Ermangelung deſſelben, durch die competente Ortsobrigkeit. 228. Der fuͤr den erlittenen Verluſt und Schaden zu entrichtende Beytrag wird auf die geworfenen und ge⸗ retteten Effecten, und auf die Hälfte des Schiffes und der Fracht, nach Verhaͤltniß ihres Werthes am Loſungs⸗ orte, vertheilt. 229. Iſt die Beſchaffenheit der Guͤter in dem Con⸗ noſſement abſichtlich falſch angegeben, und es findet ſich, daß ſie von beträͤchtlich groͤßerem Werthe ſind: ſo wird der auf ſie zu rechnende Beytrag, wenn ſie gerettet wur⸗ den, nach dem durch S auszumittelnden Werthe derſelben beſtimmt. 8 Sind ſie verloren gegangen; ſo werden ſie nach ihrer in dem Connoſſement angegebenen Beſchaffenheit bezahlt. Sind die angegebenen Guͤter von geringerem Werthe als im Connoſſement angegeben iſt: ſo tragen dieſelben, wenn ſie gerettet wurden, nach der in dem Connoſſement angegebenen Beſchaffenheit bey; ſind ſie aber uͤber Bord geworſen oder beſchaͤdigt: ſo werden ſie bloß nach ihrem wahren Werth bezahlt. 230. Kriegs- und Mundproviant, und die Kleidungs⸗ ſtuͤcke und Reiſebedurfniſſe des Schiffsvolks tragen nicht zum Erſatze des Seewurfs hey, vielmehr wird der Werth *. L. II. T. XII. Du Jet er 6 la tees sera payée par contribution sur ious jes autres effets. ₰ 231. Les cget⸗ dont il n'y a pas de connaisse- ment ou déclaration du capitaine ne sont pas payes s'ils sont jetés; ils contribuent s'ils sont sauves. 232. Les effets chargés sur le tilao du navire contribuent s'ils sont sauvés. * S'ils sont jetés ou endommagés par le jet, propriétaire n'est point admis à former une demande ProP P en contribution; il ne peut exercer son recours que contre le capitaine. 233. Il n'y a lieu à contribution pour raison du dommage arrivé au navire, que dans le cas ou le dommage a 6té fait pour faciliter le jet. 234. Si le jet ne sauve le navire, il ny a lieu à aucune contribution. ½ Les marchandises sauvées ne sont point tenues du paiement ni du dedommagement de celles qui ont eté jetées ou endomnmates. 235. Si le jet sauve le navire, et si le navire, en continuant sa route, vient à se perdre, F.. eflets sauves contribuent au jet sur le pied de leur valeur en l'état ou ils se trouvent, deduction faite des frais de sauvetage. 236. Les effets jetés ne contribuent en aucun cas au paiement des dommages arrivés depuis le jet aux marchandises sauvées. Les marchandises ne point au paie· ment du navire perdu ou réduit à l'état dimevis⸗ bilité. 3 2b.! wn uͤbe eines de trages, 93 keine terden t ſt ſid. 2. wzen; Ei ſo iſt t nch hn ſch besht 5 ſt, jrbt weß hiſ Muf; ſet korde un St D Enſſcht Mer b 2 und oren ſ Vah jedoch 2 tinen gereſtete un f. u hohen hihe itun 2s V. rar T. Vom Seewurf und der Repartition. 193 von uͤber Bord geworfenen Stuͤcken dieſer Art, mittelſt eines den andern Effecten verhaͤltnißmaͤßig auferlegten Bey⸗ 6 de cam trages, vergutet. 231. Effecten, von welchen kein Connoſſement, oder 8 b5 keine Angabe von Seiten des Capitains, vorhanden iſt, R werden nicht verguͤtet, wenn ſie uͤber Bord geworfen; lu k un aber ſie tragen zum Erſatze bey, wenn ſie gerettet worden ſind. u 1 23e Auf das Verdeck des Schiffes geladene Güter tragen zum Erſatze bey, wenn ſie gerettet ſind; e Sind ſie uͤber Bord geworfen oder beſchädigt worden: eco ſo iſt der Eigenthuͤmer nicht berechtigt, auf Verguͤtung nach Havereyrechnung Anſpruch zu machen; ſondern er kann pour ni ſich deshalb nur an den Schiffer halten. 233. Fuͤr Schaden, der dem Schiffe widerfahren iſt, findet keine Verguͤtung Statt, außer in dem Falle, wenn dieſer Schade abſichtlich zugefügt wurde, um den U wyak Auswurf zu erleichtern. o34. Iſt das Schiff durch den Auswurf nicht geret⸗ tet worden: ſo findet kein Beytrag zu irgend einer Vergu⸗ peint tu tung Statt. cln hir Die geretteten Guͤter ſind zu keiner Bezahlung oder Entſchädigung fuͤr diejenigen, welche uͤber Bord geworfen t ii le m oder beſchdigt wurden, verbunden. in 235. Wird das Schiff durch den Seewurf gerettet, un 1. geht nachher auf der Fortſetzung ſeiner Fahrt ver⸗ oren: en, ut ſo tragen die geretteten Effecten, nach Verhaͤltniß ihres Werthes in dem Zuſtande, in welchem ſie ſich befinden, en n jedoch nter Abzug der Bergungskoſten, bey. 236. Die uͤber Bord geworfenen Guͤter tragen in keinem Falle zur Bezahlung der Schaͤden beh, welcher den geretteten Waaren erſt nach erfolgtem Auswurfe widerfah⸗ poin n hu ren iſt. u imi Zur Bezahlung des verloren gegangenen oder untauglich gewordenen Schiffes haben die Waaren nichts beyzutragen. Handels⸗ Geſetzbuch. N 104 L. II. T. XIII. Des Prescriptions. 237. Si, en vertu d'une delibération, le navire a eté ouvert pour en extraire les marchandises, elles contribuent à la réparation du dommage causé au navire. 238. En cas de perte des marchandises mise⸗ dans les barques pour alléger le navire entrant dan⸗ un port ou une riviere, la répartition en est faite sur le navire et son chargement en entier. 8i le navire périt avec le reste de son charge ment, il n'est fait aucune répartition sur les mar- chandises mises dans les alléges, quoiqu'elles arrivent a bon port. 239. Dans tous les cas ci-dessus exprimes, le capitaine et l'équipage sont privilegiẽs sur les mar⸗ chandises ou le prix en pour le montant de la contribution. 240. Si, depuis la répartition, les effets jete⸗ sont recouvrès par les propriétaires, ils sont tenus de rapporter au capitaine et aux intéresses ce qu ils ont regu dans la contribution, déduction faite des dommages causès par le jet et des frais de recouvre- ment. TITRE XIII. Des Prescriptions. 241. Le capitaine ne peut acquérir la propristè du navire par voie de prescription. 242. Laction en delaissement est prescrite dans les délais exprimés par l'article 184. 243. Toute action dérivant d'un contrat à la 27 mug i di V tung de 1 m Etif b niichu auf das Gll berlbten (Erleih ſchen bi . ſthtm erſnd fuhnh mihn ttſſi teſſh ſtottu, byme gungtt 11 zenhun in beiß 3 er zf ipion, 2s Buch. 13r Titel. Von der Verjaͤhrung. 195 münn, k 237. Iſt„zu Folge gehaltener Berathung, eine Oeff 7 nung in das Schiff gemacht worden, um durch dieſelbe ba die Waaren heraus zu bringen: ſo tragen dieſe zur Verguͤ⸗ tung der zur Reparatur erfoderlichen Koſten bey. ehaniet 238. Wenn Waaren von kleineren Fahrzeugen verlo⸗ ite eutnn ren gehen, auf welche man ſie geladen hatte, um das ion en e Schiff beym Einlaufen in einen Hafen oder Strom zu n erleichtern(lichten): ſo wird die zu leiſtende Vergutung auf das Schiff und ſeine ganze Ladung vertheilt. Geht das Schiff, ſammt ſeiner noch uͤbrigen Ladung, verloren, ſo findet keine Vertheilung auf die in die Lichter (Erleichterungsfahrzeuge) geladenen Waaren Statt, wenn ſchon dieſeiben gluͤcklich in den Hafen gelangen. uelles um exyrimes 230. In allen den vorſtehend angefuͤhrten Fällen sur les n ſteht dem Capitain und deſſen Mannſchaft an den Waaren rle mon oder dem daraus geloͤßten Gelde, wegen des davon zu lei⸗ ſtenden Havereybeytrags, ein Vorzugsrecht zu. 240. Werden geworfene Guͤter, nach ſchon abge⸗ machter Havereyrechnung, noch fuͤr die Eigenthuͤmer geret⸗ tet; ſo ſind dieſe verbunden, dem Capitain und den Inte⸗ reſſenten das bey der Vertheilung Erhaltene wieder zu er⸗ les efes j N. ils sont teses eſ üon ſit ſtatten, jedoch nach Abzug des Schadens, den die Gter ais de nn beym Seewurfe erlitten haben, und der aufgewandten Ber⸗ gungskoſten. Dreyzehnter Titel. Von der Verjaͤhrung(im Seerechte). 241. Durch Verjährung kann der Capitain das Ei⸗ in ky genthum an einem Schiffe nicht erwerben. 242. Die Klage auf Abſtand an den Verſicherer wird st yn in in den Friſten, welche der 184te Artikel angiebt, verjaͤhrt. 243. Jede Klage, die ſich auf einen Bodmereybrief, n umi oder auf eine Aſſecuranzpolize, gruͤndet, verjaͤhrt nach fuͤnf N 2 196 B II. T. XIV. Fins de non recevoir. . 8 ou d'une police d'assurance, est ee après cinq ans, à compter de la date du contrat. 244. Sont prescrites Poutes actions en paiement pour fret de navire, gages et loyers des officiers, matelots et autres gen⸗ S équipage, un an après Je voyage fini; Pour nourriture fournie aun matelots par l'ordre du capitaine, un an après la livraison; Pour fournitures de bois et autres choses néces. saires aux constructions, équipement et avictuaille- ment du navire, un an après ces fournitures faites; Pour salaires d'ouvriers et pour ouvrages faits, un an apres la réception des ouvrages; Poute demande en delivrance de marchandises, un an après l'arrivée du navire. 245. La prescription ne peut avoir lieu, s'il y a ccdule, obligation, arrété de compte ou interpel- lation judiciaire. TTTRE XIV. Fins de non-recevoir. 246. Sont non recevables Toutes actions contre le capitaine et les assu- reurs, pour dommage arrivé a la marchandise, si elle a été reque sans protestation; Toutes actions contre laffréteur, pour avarie, si le cayitaine a livré les marchandises et regu son fret sans avoir protesté; PToutes actions en indemnité pour dommoges 5 31 ꝗihten chnt. 2 di huts zu& n ſi der mn huſ de Auriſ Gtgeuſ de J mn e uljh inell wrude nit 4 il Verſch ſobald al hwer die We nen ſa le Ah in ——— 8 2——— u-receyi eit e te du cun fret de et aun; e iti; elotz hurh on; res choses u ut et icu mitures li ouprags marchand dir lieu, pie ou inn evoir. tine e k1 nunhnis ur, pon lue een yu lun —— 2s Buch. 14r Titel. Von unzulaſſigen Klagen. 197 Jahren, vom Tage der Ausſtellung des Contractes an ge⸗ rechnet. 244. Es verjaͤhren: die Klagen auf Bezahlung der Schiffsfracht, des Ge⸗ halts der Officiers, der Heuer der Matroſen und andrer zur Equipage gehörigen Perſonen, ein Jahr nach geendig⸗ ter Reiſe; der den Matroſen, auf Befehl des Capitains, gereich⸗ ten Koſt, ein Jahr nach ihrer Abreichung; der Lieferungen von Holz und andern zum Baue, der Ausruͤſtung und Verproviantirung des Schiffs noͤthigen Gegenſtände, ein Jahr nach geſchehener Ablieferung; des Taglohns der Arbeitev, verfertigter Arbeiten, ein Jahr nach dem Empfang der letztern; jeder Anſpruch auf abzuliefernde Guͤter, ein Jahr nach Ankunft des Schiffes. 245. Iſt jedoch uͤber die Foderung ein Schein oder eine Obligation ausgeſtellt, oder eine anerkannte Rechnung vorhanden, oder der Anſpruch gerichtlich angebracht: dann tritt die Verjaͤhrung nicht ein. Vierzehnter Titel. Von unzulaͤſſigen Klagen. 246. Nicht zuläſſig ſind: 3 alle und jede Klagen gegen den Capitain und die Verſicherer, wegen angeblicher Beſchaͤdigung der Guͤter, ſobald letztere ohne Widerſpruch angenommen worden ſind; alle und jede Klagen gegen den Befrachter, wegen Havereyverguͤtung, wenn der Capitain ohne Widerſpruch die Waaren abgeliefert und ſein Frachtgeld angenom⸗ men hat. alle und jede Schaͤdenklagen wegen des durch Anſe⸗ geln entſtandenen Nachtheils, wenn ſolcher an einem Orte 1098 L. II. T. XIV. Fins de non- recevoir. causés par abordage dans un lieu ou le capitaine a pu agir, s'il n'a point fait de réclamation. 247. Ces protestations et réclamations sont nul- les, si elles ne sont faites et signifiées dans les vingt- quatre heures, et si, dans le mois de leur date, elle⸗ ne sont suivies d'une demande en justice. uolgt, konte; ¹4 nichtig eingel nti ſimiq lectyi u k ajiu ation. utions wur durs ſ ku lu. tiee. 28 Buch. 14r Titel. Von unzulaͤſſigen Klagen. 199 erfolgt, wo der Capitain die Sache gerichtlich anbringen konnte; er aber dennoch die Reclamation unterließ. 247. Dieſe Widerſpruͤche und Reclamationen ſind nichtig, wenn ſie nicht binnen vier und zwanzig Stunden eingelegt und mitgetheilt werden, und wenn nicht in Mo⸗ natsfriſt, vom Tage ihrer Ausfertigung an gerechnet, eine foͤrmliche, gerichtlich angebrachte Klage darauf erfolgt. * 200 pe R FF. De⸗ raunte et. ————— 7 DISPOSITIONS 6ENERhRaLRs. Ax. 1. Pen. commergant qui cesse ses pale. 7 mens est en état de faillite. iſt, 2. PTout commergaut failli qui se trouve dans 5 l'un des cas de faute grave ou de fraude prévus par* in la présente loi, est en 6tat de banqueroute.. 3. I y a den espoces de banqueroutes:. . 3„ 0 La bauaerotte simple; elle sera jugée par les de tribunaux correctionnels; vin La banqueroute frauduleuse; elle sera jugée par les cours de justice criminelle. pin R CHapPrrRR I. De l'Ouverture de l1a Faillite. 4. Pout failli sera tenu, dans les trois jours de 4 la cessation de paiemens, d'en faire la déclaration au 5 1 Dr u uerou Kei Vom Falliment und Bankerott. ALs, All Ve gemeine erfuͤgungen. cene wn.. Jeder Kaufmann, der ſeine Zahlungen ein⸗ ſtellt, befindet ſich im Zuſtande des Falliments. troure d 2. JZeder fallit gewordene Kaufmann, der ſich die in e prins gegenwaͤrtigem Geſetze bemerkten Arten der groben Ver⸗ ſchuldung oder des Betruges zu Schulden gebracht hat, befindet ſich im Zuſtande des Bankerotts. 3. Es giebt zwey Arten des Bankerotts: P M den einfachen; uͤber dieſen richten die Strafpoliceyge⸗ 5 richte; den betrugeriſchen Bankerott; uͤber dieſen richten die peinlichen Gerichtshofe. Erſter Titel. j Erſtes Kapitel. aillite Von der Eroͤffnung des Creditweſens(Falliments). 4. Jeder Fallit iſt verbunden, binnen drey Tagen e„ nach erfolgter Einſtellung ſeiner Zahlungen, ſeine Inſolvenz ſnin bey der Canzelley des Handelsgerichts anzuzeigen. Unter — 202 L. III. T. I. De la Faillite. greſfe du tribunal de commerce: le jour ou il aura cessé ses paiemens, sera compris dans ces trois jours. En cus de faillite d'une société en nom collectif, la déclaration du failli contiendra le nom et l'indi- cation du domicile de chacun des associés solidaires. §. LKouverture de la faillite est déclarée par le tribunal de commerce: son époque est fixée, soit par la retraite du débiteur, soit par la clöture de ses magasins, soit par la date de tous actes consta- tant le refus d'acquitter ou de payer des engagemens de commerce. 2 PTous les actes ci- dessus mentionnés ne consta- teront néanmoins J'ouverture de la faillite, que lors- qu'il y aura cessation de paiement ou déclaration du failli. 6. Le failli, à compter du jour de la faillite, est dessaisi, de plein droit, de radministration de tous ses biens. 7. Nul ne peut acquérir privilege ni hypoths- que sur les biens du failli, dans les dis jours qui précbdent l'ouverture de la faillite. g. Tous actes translatifs de propriétés immobi- lieres, kaits par le failli, à titre gratuit, dans les dix jours qui préckdent'ouverture de la faillite, sont nuls et sans effets relativement à la masse des créanciers; tous actes du méme genre, à titre ons- reux, sont susceptibles étre annullés, sur la de- mande des créanciers, s'ils paraissent aux jubes por- ter des caracteres de fraude. 9. PTous actes ou engagemens pour faits 6 com⸗ merce, contractés par le débiteur dans les dix jours qui précbdent Pouverture de la faillite, sont présu- mes frauduleux, quant au failli; ils sont nuls, lors- diſeu uhor 2 pahni men iſh 5 linent lefim heis dulch ſch e delter ut As hhnt haß, v ſch iej hiſt ha b. unet ſihich 7 Fili recht ili Wi ſu ſuls der( ken d 2 het in its i ite 3s Buch. tr Titel. Vom Falliment. 203 ſualm dieſeu drey Tagen iſt der Tag, an welchem er zu zahlen ee wobſn aufhoͤrte, mit begriffen. n non oh Bey dem Falliment einer memeſtih vereinigten Com⸗ pagniehandlung muß die Anzeige des Falliten den Na⸗ le men und die Angabe des Wohnorts eines jeden der ſolida⸗ 30 ie in oci iu riſch vereinigten Compagnons enthalten. iup 5. Das Handelsgericht erklaͤrt den Ausbruch des Fal⸗ est iue, 1 liments. Der Zeitpunkt, mit welchem es beginnt, wird cönn beſtimmt theils durch die Entfernung des Gemeinſchuldners, ein d theils durch die Verſchließung ſeiner Waarenlager, theils des ergg durch das Datum aller derjenigen Urkunden, aus welchen ſich ergiebt, daß er, der Erfuͤllung der uͤbernommenen Han⸗ delsverbindlichkeiten oder Zahlungen Genuͤge zu leiſten, 1e6 ne c00 verſagt habe. ite, que! Aus allen dieſen vorerwaͤhnten Umſtaͤnden und Hand⸗ lungen ergiebt ſich jedoch der Ausbruch des Falliments nur dann, wenn die Einſtellung der Zahlungen, oder die darauf declaration de h it, ſich beziehende Anzeige des 3W 3 Statt ge⸗ minismin i habt hat. 6. Der Fallit iſt, vom Tage des Fruimenes an ge⸗ rechnet, der Verwaltung ſeines ſaͤmmtlichen Vermoͤgens ge⸗ ge bryoi „ ſetzlich(ipso iure) verluſtig. 7. In den letzten zehn Tagen vor dem Anstztuche des Falliments kann Riemand ein Vorzugs⸗oder iMfubb⸗ pnile i recht auf die Guͤter des Falliten erhalten. tuit, im 8. Alle innerhalb zehn Tagen vor dem Ausbruche des de h ſil Falliments von dem Falliten vorgenommene unentgeldliche 1h nn Veräußerungen ſeiner unbeweglichen Guͤter ſind, in Bezie⸗ e 1ins hung auf die Maſſe der Glaͤubiger, wirkungslos; alle dieß⸗ ut falls geſchloſſene laͤſtige Contracte koͤnnen, auf Verlangen der Gläubiger, annullirt werden, wenn der Richter Spu⸗ ren des Betrugs dabey zu entdecken glaubt. 9. Alle in Handelsangelegenheiten vom Gemeinſchuld⸗ ner innerhalb der zehn Tage vor dem Ausbruche des Falli⸗ au jis ſ ur fitz u kuin ments geſchloſſene Contracte oder eingegangene Verbindlich⸗ ſ keiten haben, in Anſehung des Falliten, die Präſumtion ont u 204 PL. III. T. I. De la Faillite. qu'il est prouvé qu'il a fraude de la part des autres es de contractans. ſen, e Toutes sommes payées, dans les dix jours nuß qui pròchdent l'ouverture de la faillite, pour dettes commerciales non échues, sont rapportées. 3 1I. Tous actes ou paiemens faits en fraude des 3 crcanciers, sont nuls. guhn 12. Louverture de la faillite rend exigibles les n dettes passives non échues; à FPégard des effets de o commerce par lesquels le failli se trouvera étre l'un bey 5 des obligès, les auttes obligés ne seront tenus que Gime de donner caution pour le paiement, à l'échéance, Mu⸗ s'ils n'aiment mieux payer immédiatement. au jn * ſu3 caprTRE f. De 1'Apposition des scell6s. X . Des que le trihunal de commerce aura con- naissance de la faillite, soit par la déclaration du u failli, soit par la requéte de quelque créancier, soit gli par la notoriété publique, il ordonnera Fapposition ing des scellés: expédition du jugement sera sur-le. Vn champ adressée au juge de paix. ſbe r4. Le juge de pais pourra aussi apposer les scellés, sur la notoriété acquise. Kn 15. Les scellés seront apposes sur les magasins, comptoirs, caisses, porte-feuilles, livres, registres, papiers, meubles et effets du failli. 2¹6 16. Si la faillite est faite par des associés réu- kuit nis en société collective, les scellés seront apposés,. non seulement dans le principal manoir de la sociétéẽ, 14 —-——.—— g—— ——. lie. han iu n n l inſ ie, pan in rtesz. its en iuiz end eniſls k ni des uh ourer in h eront ten Ichin nent. ellöt. mere unn ecmin e cteancie nen'ayni ent sen i ussi ʒur le u liyres 1 des wn sern nonhut 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 205 des dabey eingetretenen Betrugs gegen ſich. Wird erwie⸗ ſen, daß von Seiten der gegentheiligen Contrahenten Be⸗ trug vorwaltete, ſo ſind dergleichen Vertraͤge nichtig. 10. Alle innerhalb der zehn Tage vor dem Ausbruche des Falliments fuͤr noch nicht faͤllige Handelsſchulden aus⸗ gezahlte Gelder muͤſſen zur Maſſe zuruͤckgegeben werden. 11. Alle zum Nachtheil der Glaͤubiger vorgenommene Verhandlungen oder Zahlungen ſind nichtig. r2. Der Ausbruch des Falliments macht, daß auch noch nicht fällige Paſſivſchulden eingefodert werden koͤnnen; bey Handelspapieren, in Anſehung deren der Fallit ſich in Gemeinſchaft mit andern verpflichtet hat, ſind die uͤbrigen Mitverpflichteten, wenn ſie nicht etwa ſofort zu zahlen fuͤr gut finden, bloß gehalten, fuͤr die zur Verfallzeit zu lei⸗ ſtende Zahlung Sicherheit zu ſtellen. Zweytes Kapitel. Von der Verſieselung. —— 13. So wie das Handelsgericht, entweder durch die Anzeige des Falliten, oder durch das Anbringen eines Gläubigers, oder durch oͤffentliche Kundbarkeit von dem eingetretenen Falliment Nachricht erhält, hat daſſelbe die Verſiegelung anzuordnen. Die nöthige Ausfertigung dar⸗ uͤber wird auf der Stelle an den Friedensrichter erlaſſen. 14. Auch der Friedensrichter kann bey oͤffentlicher Kundbarkeit ſogleich zur Verſiegelung ſchreiten. 15. Es werden unter Siegel genommen: Niederlagen, Comptoirs, Caſſen, Porte Feuille, Buͤcher, Regiſter, Papiere, Meubeln und Effecten des Falliten. 16. Betrifſt das Falliment eine namentlich teilii⸗ Compagnie⸗Handlung, ſo wird die Verſiegelung nicht allein in der Hauptniederlaſſung der Geſellſchaft vorgenommen, 206 L. III. T. I. De la Faillite. mais dans le domicile séparé de des associc⸗ solidaires. 17. Dans tous les cas, le juge de pais adresse- ra, sans delai, au trihunal de commerce, le proces- verbal de T'apposition des scellés.. N CHAPITRE III. De la nomination du Juge-commissaire et des Agens de la faillite. 18. Par le méme jugement qui ordonnera ap- position des scellés, le tribunal de commerce décla- rera l'époque de Pouverture de la faillite; il nom- mera un de ses membres, commissaire de la faillite, et un ou plusieurs agens, suivant l'importauce de la faillite, pour remplir; sous la surveillance du commissaire, les fonctions qui leur sont attribuces par la présente loi. Pans le cas ou les scellés auraient été apposc par le juge de paix, sur la notoriété acquise, le tri- bunal se conformera au surplus des dispoitions ci- dessus prescrites, de la faillite. 19. Le tribunal de commerce ordonnera en méme temps, ou le depöt de la personne du failli dans la maison d'arrét pour dettes, ou la garde de sa personne par un officier de police ou de justice, ou par un gendarme. Il ne pourra, en cet état, etre regu contre le failli d'ecrou ou recommandation, en vertu d'aucun jugement du tribunal de commerce. 20. Les agens que nommera le tribunal pour- ſundert wiſc 1 lich d d/ Pn( 1 vergel ich in une Crejeſ nen in ſcht de mſette 5 eingen densri drlägt gunge Aui 1. ten e ihm t Gende I Mlgtri gunnn zir pi ib. in is ui ke yinin ette kn et in ui i rimenh nnere ii ulite; i nu r ie h ſult hinyonu zureiluna ont atm ient it 6 achu dispoiin ordonn rsonne d ou h zu ou e ſt ſ regn ui vern lu nibn 36 Buch. rr Titel. Vom Falliment. 207 ſondern auch am beſondern Wohnſitze eines jeden der ſoli⸗ dariſch verbundenen Compagnons. . In dieſem Falle hat der Friedensrichter unverzuͤg⸗ lich das Protocoll uͤber die vorgenommene Verſiegelung an das Handelsgericht einzuſchicken. Drittes Kapitel. Von Ernennung des Gerichtscommiſſars und der Ahgenten des Creditweſens. 1g. Mittelſt deſſelben Beſchluſſes, durch welchen die Verſiegelung angeordnet wird, beſtimmt das Handelsge⸗ richt den Zeitpunkt des ausgebrochenen Falliments; es ernennt eines ſeiner Mitglieder zum Commiſſar bey dem Creditweſen, und nach Maßgabe der Wichtigkeit des letz⸗ tern, einen oder mehrere Agenten, welche, unter der Auf⸗ ſicht des Commiſſars, die durch gegenwaͤrtiges Geſetz ihnen auferlegten Verrichtungen zu beſorgen haben. In dem Falle, wo bey oͤffentlicher Kundbarkeit des eingetretenen Falliments die Verſiegelung von dem Frie⸗ densrichter bereits vorgenommen worden iſt, hat das Han⸗ delsgericht den noch uͤbrigen Theil der nachſtehenden Verfuͤ gungen, ſobald es vom Falliment Kenntniß Ausfuͤhrung zu bringen. 10. Zu gleicher Zeit ſoll das Handelsgericht den Falli⸗ ten entweder ins Schuldgefangniß bringen laſſen, oder ihm einen Policey- oder Gerichtsbedienten, oder einen Gendarme, als Wache zuordnen. In dieſem Zuſtande kann gegen den Falliten kein Han⸗ delsgerichtsurthel die Wirkung haben, daß er in Verhaft genommen, oder ein von ihm angetretener Arreſt verlaͤn⸗ gert wuͤrde. 20. Zu den vom Gerichtshofe zu ernennenden Agen⸗ 208 L. III. T'. I. De la Faillite. ront étre choisis parmi les créanciers présumes, ou nn kön tous autres, qui offriraient le plus de garantie pour Mior la ſidelité de leur gestion. Nul ne pourra étre nom- ſhiſs mé agent deux fois dans le cours de la méme année, à moins qu'il ne soit créancier. niſn 21. Le jugement sera affiché et inséré par ex. 1. trait dans les journaux, suivant le mode établi pir u 6 kart. 683 du Code de Procédure civile. gite U sera exécutoire provisoirement, mais suscep- 3 tible d'opposition; savoir: pour le failli, dans les ngn huit jours qui suivront celui de Paffiche, pour les Filin eréanciers présens ou représentés, et pour tout au- Anſiln tre intéressé, jusques et y compris le jour du pro. ui ö. ces-verbal constatant la vérification des créances; pour les créanciers en demeure, jusqu'à l'expiration gon du dernier délai qui leur aura été accordé. len 32. Lß juge commissaire fera au tribunal de f d commerce le rapport de toutes les contestations que i la faillite pourra faire naitre, et qui seront de la i compétence de ce tribunal. Il sera chargé spécialement d'accélérer la confec- N tion du hilan, la convocation des crcanciers, et de gung surveiller la gestion de la faillite, soit pendant la durẽe gu il de la gestion provisoire des agens, soit pendant celle 3 de l'administration des syndics provisoires ou definitifs. nſorſ 23. Les agens nommeés par le tribunal de com- e; merce gereront la faillite sous la surveillance du 3. commissaire, jusqu'à la nomination des syndics: ihen leur gestion provisoire ne pourra durer que quinze ₰ jours au plus, à moins que le tribunal ne trouve bunzt . * lie 35 Buch. r Litel. Vom Falliment. 36 hnn ten köͤnnen muthmaßliche Glubiger oder uͤberhaupt ſiche le huin Perſonen gewählt werden, welche fuͤr die Treue ihrer Ge⸗ pom inn ſchaͤftsfuͤhrung die beſte Sicherſtellung gewaͤhren. eknhn Zu einem ſolchen Agenten kann Niemand im Laufe eines und deſſelben Jahres zweymal ernannt werden; er muͤßte denn Glaͤubiger ſeyn. etininn 21. Der Beſchluß des Hondelsgerichts wird A die k nle ii im 683ten Artikel der buͤrgerlichen Gerichtsordnung ſeſt⸗ ile geſette Art und Weiſe angeſchlagen, und ein Auszug da⸗ von in die oͤffentlichen Blätter(Zeitungen) eingeruͤckt. ent, mß u 2 nill i Er gelangt proviſoriſch zur Rechtskraft: indeß kann dagegen eingekommen werden; und zwar von Seiten des iiche, yn Falliten in den naͤchſten acht Tagen nach dem Tage des yor uu Anſchlages; von Seiten der perſoͤnlich gegenwaͤrtigen oder durch Bevollmächtigte erſcheinenden Glaubiger, und von jedem andern Intereſſenten bis zum Tage, da die Verifi⸗ ation der Schuldanſpruͤche zum Protocoll genommen wird, lem gedachten Tag mit eingerechnet; von Seiten der außenge⸗ crii. bliebenen Glaͤubiger aber bis zum Ablauf der letzten ihnen n nim zugeſtandenen Friſt. . Der Gerichts⸗Commiſſar hat dem Handelsge⸗ richte uͤber alle Streitigkeiten, welche das Creditweſen ver⸗ du eni anlaſſen duͤrfte, ſo weit ſie zur Competenz des Gerichtes gehoren, Bericht zu erſtatten. acchrerhu Man muß ihm ausdruͤcklich iſuei die Verferti⸗ gung der Bilanz und die Zuſammenberufung der Glaͤubi— ger zu betreiben, und auf die Geſchaftsverwaltung des gan⸗ it peniu zen Creditweſens, ſo lange daſſelbe vorlaͤufig durch Agenten vit yuin⸗ beſorgt wird, und wahrend der Adminiſtration der pro— vires ui viſoriſchen oder ordentlichen S ein wachſames Auge zu haben. 23. Die von dem Handelsgerichte ernannten Agenten unter der Aufſicht des Commiſſars die Geſchaͤfte ion aW des Creditweſens bis zu der Ernennung der Curatoren. durer u ſ Ihre proviſoriſche Geſchaͤftsfuͤhrung kann laͤngſtens vierzehn ribun u Tage dauern: das Gericht muͤßte denn fuͤr noͤthig finden, Handels⸗Geſetzuch. O creanciesi tribun i a zurreilm 270 L. II. T. I. De la Faillite. nöcessaire de prolonger cette agence de quinze autres jours pour tout délai. 24. Les agens seront révocables par le tribunal qui les aura nommeés. 25. Les agens ne pourront faire aucune fonction avant d'avoir prété serment? devant le commissaire, ge bien et dblement S'acquitter des fonctions qui leur seront attribuées. CRHApITRE W. Des Fonctions préalables des Agens et des premitres dis. positions à Tgand du Failli. ————— 26 5 apres la nomination des agens et k prestati apposes, les agens reduerront le juge de pais de procéder à l'apposition. 27. Les livres du failli seront extraits des scel- les, et remis par le juge de paix aux agens, aprẽs és par lui; il constatera sommairement, rbal, l'état dans lequel ils se trou· avoir été arrét par son proces ve veront. Les effets du porte-feuille, qui seront à courte echcance ou susceptibles d'acceptation, seront aussi extraits des scellés par le juge de paix, décrits et remis aux agens pour en faire le recouvrement: le bordereau en sera remis au commissaire. Les agens recevront les autres sommes dues au failli, et sur leurs quittances, qui devront ẽtte vi sces par le commissaire: les lettres adressées au fail- li seront remises aux agens; ils les ouvriront pl on du serment, les scelles n'avaient point etẽ Pon in ſj und i ſo hehn nit er N vor de gehor geſtel Prot türzi ppie geen Fritde Jhent ſlben Hi telche ghnih mit ilin. e gintn ls nktiu ts meunt int unt k cuiun ies huint qe mnin ie ig wien po ww k eunis is nux ge tern vonum enuli gui wrntit tion, em pi ln recdum⸗ issaire. s Som* ui lem es ans 6 ani 38 Buch⸗ 1r Titel. Vom Falliment. 217 dieſe untergeordnete Verwaltung aufs ee noch um vierzehn Tage zu verlaͤngern. 24. Das Tribunal, das die Agenten ernannt hut, kann ſie auch wieder abberufen. 25. Die Agenten koͤnnen ihre Verrichtußgen nicht eher antreten, bis ſie vor dem Commiſſar eidlich angelobt haben, die ihnen zugetheilten Geſchaͤfte mit Eifer und Treue zu verrichten. X Viertes Kapitel. Von den vorliufigen Verrichtungen der Agenten, und den erſten in Ruͤckſicht des Gemeinſchuldners zu treffenden Verfügungen. 26. Waͤre, nach zeſchtheet Sin der Agenten und ihrer Vereidung, die Verſiegelung noch nicht erfolgt: ſo haben die Agenten beym Friedensrichter anzuſuchen, daß mit der Verſiegelung verfahren werde. 27. Die Handelsbuͤcher des Gemeinſchuldners werden vor der Verſiegelung herausgenommen, vom Friedensrichter gehorig abgeſchloſſen(vergl.§H. 32.) und den Agenten zu⸗ geſtellt. Erſterer hat in ſeinem daruͤber aufzunehmenden Protocoll den Zuſtand, in welchem ſich die Buͤcher befinden, kuͤrzlich zu beſcheinigen. Auch die in dem Porte-Feuille ic Handels⸗ papiere, deren Verfallzeit herannaht, oder die zur Acceptation geeignet ſind, werden nicht mit verſiegelt, ſondern vom Friedensrichter herausgenommen, aufgeſchrieben und den Agenten zur Beytreibung uͤbergeben. Das S der⸗ ſelben wird dem Commiſſar zugeſtellt. Die Agenten nehmen auch die andern Gelder ein, welche der Gemeinſchuldner außenſtehen hat, und zwar gegen ihre vom Commiſſar viſirten Quittungen: ihnen wer⸗ den die an den Gemeinſchuldner gerichteten Briefe zugeſtellt; O 2 ———————— 1. II. T. I. Pe la Faillite. est absent; s'il est présent, il assistera à leur ouver- ture. 28. Les agens feront retirer et vendre les den- rées et marchandises sujettes à dépérissement pro- chain, après avoir expos⸗ leurs motifs au commis- saire et obtenu son autorisation. Les marchandises non dépérissahles ne pourront etre vendues par les agens qu'après la permission du trihunal de commerce, et sur le rapport du com- missaire. 29. Toutes les sommes reques par les agens se⸗ rons versces dans une caisse à deux clefs,* sera fait mention en Farticle 60. 30. Apres Tapposition des scellés, le commis · saire rendra compte au tribunal de T'état apparent des affaires du failli, et pourra proposer ou sà mise en liberté pure et simple, avec sauf- conduit provi- scire de sa personne; ou sa mise en liberté avec gauf-conduit, en fournissant caution de se represen- ter, sous peine de paiement d'une somme que tribunal arbitrera, et qui tournera, le cas advenant, au profit des créanciers. 31. A défaut par le commissaire de proposer un sauf-conduit pour le failli, ce dernier pourra présenter sa demande au tribunal de commerce, qui statuera apres avoir entendu le commissaire. Zz. Si le failli a obtenu un sauf: conduit, les agens l'appelleront auprès d'eus pour elöre et arréter les livres en sa présence. Si le failli ne se rend pas à pian i sera sommé de comparaitre. Si le failſi ne comparait pas quarante ·huit heu- ſe ci gegent 2 unter verk mz N ſibers Af vo 2 werden voh ¹ Roe z0 hen 6 lunit kunn ſurſzen hingn, jwch tin b Gerich biger jede eſch lun chen, hu ten, ner 6 F——.———— liu 3s Buch. xr Titel. Vom Falliment. 213 euiu ſie eroffnen dieſelben in ſeiner Abweſenheit allein. Iſt er gegenwaͤrtig: ſo erfolgt die Eroͤffnung in ſeiner Gegenwart. tvenle ki 28. Die Agenten laſſen die einer nahen Verderbniß unterworfenen Producte und Waaren herausnehmen und verkaufen, wenn ſie zuvor dem Commiſſar ihre Gruͤnde angezeigt und deſſen Erlaubniß erhalten haben. . Richt verderbliche Waaren duͤrfen die Agenten nicht 1 anders verkaufen, als mit Erlaubniß des Handelsgerichts, etinenen notitz zu cn k pe auf vorgängiges Gutachten des Commiſſars.. nphen h 20. Alle von den Ahgenten eingenommene Gelder werden in eine mit zwey Schluͤſſeln verſehene Caſſe gethan, par leʒ gn von welcher unten, im é6oten Artikel dieſes Buches, die ceß, du Rede ſeyn wird 30. Nach erfolgter Verſiegelung hat der Commiſſar dem Gerichte uͤber den wahrſcheinlichen Zuſtand der Ange⸗ legenheiten des Gemeinſchuldners Bericht zu erſtatten; und kann entweder darauf antragen, daß derſelbe unter provi⸗ ſoriſchem ſichern Geleite losgelaſſen, oder in Vorſchlag , le com hétt ap i-conht y bringen, daß deſſen Loslaſſung, unter ſicherem Geleite, en lbem jedoch nur in ſofern beſchloſſen werde, als er gehoͤrige Cau⸗ n de se ney tion beſtellt, daß er, bey Vermeidung einer willkuͤhrlichen, Gerichtswegen zu beſtimmenden und zum Beſten der Glaͤu⸗ e ome le c 1n biger zu verwendenden Geldbuße, ſich erforderlichen Falls jederzeit ſtellen wolle. 3r. Iſt vom Commiſſar kein Vorſchlag dieſer Art w geſchehen, ſo kann der Gemeinſchuldner ſelbſt um Erthei⸗ e ienin r lung eines Geleitsbriefes bey dem Handelsgerichte anſu⸗ le cuun chen, welches, wenn es zufoͤrderſt den Commiſſar gehoͤrt mii hat, deßhalb ſeine Entſchließung faſſen wird. ufniu 32. Hat der Gemeinſchuldner einen Geleitsbrief erhal⸗ ur din ten, ſo muͤſſen die Agenten ihn zu ſich fodern, um in ſei⸗ ner Gegenwart die Buͤcher zu ſchließen. Findet der Gemeinſchuldner ſich auf Erfodern nicht ein, ſo wird ihm Gerichtswegen auferlegt, ſich zu ſtellen. Stellt ſich der Gemeinſchuldner nicht binnen acht und inritatin 5 unn ii⸗ * —— 214 L. III. T. I. De la Faillite. . N res après la sommation, il sera réputé s'étre absents àa dessein. Le failli pourra nõanmoins comparaitre par fondè de pouvoir, s'il propose des empòchemens jugés va- lables par le commissaire. 38. Le failli qui n'aura pas ohtenu de sauf- conduit, compãraitra par un fondé de pouvoir; à défaut de quoi, il sera réputé s'étre absenté à dessein. X CHAPITRE V. D u 34. Le failli qui aura, avant la déclaration de sa faillite, préparé son bilan, ou état passif et actit de ses affaires, et qui T'aura gards par-devers hui, le remettra aux agens, dans les vingt-quatre heures de leur entrée en fonctions. 35. Le bilan devra contenir'énumération et Pévaluation de tous les effets mobiliers et immobi- liers du débiteur, l'état des dettes actives et passi- ves, le tableau des profits et des pertes, le tableau des depenses; le bilan devra étre certifié vẽritable, daté et signé par le débiteur. 36. Si, à T'époque de I'entrée en fonetions des agens, le failli n'avait pas préparé le bilan, il sera tenu, par lui ou par son fondé de pouvoir, suivant les cas prévus par les articles 32 ot 33, de procẽder à la rédaction du bpilan, en présence des agens ou de la personne qu'ils auront prẽposée. Les livres et papiers du failli lui seront, à cet effet, communiqués, sans déplacement. nierjis nonme 5 wicht die de 3 hlun zuſil te. vitt in mnin prit emens ſun obtenu iu ie poun boente i iu dẽcharain tyꝛietr pu · nn! gt · un be linumenin ilien et in actires et eres, k ui erii niu⸗ en ſim le lin 12 pouni un 33* ſw ce des ſe e. ni em i nt. 3s Buch. xr Titel. Vom Falliment. 215 vierzig Stunden nach ergangener Auflage, ſo wird ange⸗ nommen, daß er ſich abſichtlich entfernt habe. Indeß kann der Gemeinſchuldner durch einen Bevoll⸗ maͤchtigten erſcheinen, wenn er Verhinderungen angiebt, die der Commiſſar fur gultig anerkennt. 33. Der Gemeinſchuldner, der keinen Geleitsbrief er⸗ halten hat, erſcheint durch einen Bevollmächtigten; widri⸗ genfalls wird ſeine Entfernung fuͤr abſichtlich geachtet. Fuͤnftes Kapitel. Von der Bilans⸗ Gemeinſchuldner hat ſeine vor der Anzeige ſeiner Zahlungsunfaͤhigkeit gefertigte Bilanz oder die Dar⸗ legung ſeines Activ⸗ und Paſſivzuſtandes, wenn er ſolche an ſich behalten hat, den Agenten binnen vier und zwan⸗ zig Stunden nach Antritt ihrer Geſchäfte zu uͤberreichen. 35. Die Bilanz muß die Auſzaͤhlung und Wuͤrderung aller beweglichen und unbeweglichen Guͤter des Gemein⸗ ſchuldners, das Verzeichniß der Aetiv⸗ und Paſſivſchulden, die Ueberſicht von Gewinn und Verluſt, und die Ueberſicht der Ausgaben enthalten. Der Gemeinſchuldner muß deren Richtigkeit verſichern und ſie, unter Bemerkung des Da⸗ tum, unterſchreiben. 36. Hat der Gemeinſchuldner zur Zeit, da die Agen⸗ ten ihr Geſchaͤft antreten, die Bilanz noch nicht in Bereit⸗ ſchaft: ſo iſt er verbunden, perſoͤnlich oder, in den durch den Z2ten und 33ten Artikel beſtimmten Faͤllen, durch ſeinen Bevollmaͤchtigten, in Gegenwart der Agenten, oder einer von dieſen hierzu beſtellten Perſon, zur Verfertigung derſel⸗ ben zu ſchreiten. Buͤcher und Papiere des Gemeinſchuldners werden ihm zu dieſem Behufe, jedoch an Ort und Stelle, vorge⸗ legt. „ 216 L. III. T. I. De la Faillite. 37. Dans tous les cas ou le bilan n'aurait pas été rédigé, soit par le failli, soit par un fondé de pouvoir, les agens procbderont eux- mémes à la for- mation du bilan, au moyen des livres et papiers du failli, et au moyen des informations et renseigne- mens qu'ils pourront se procurer auprès de la femme du failli, de ses enfans, de ses commis et autres employes. 38. Le juge-commissaire pourra aussi, soit d'of. fice, soit sur ja demande d'un ou de plusieurs oréan- ciers, ou méme de l'agent, interroger les individus désignés dans l'artiele précédent, à'exception de la femme et des enfans du falli, tant sur ce qui con · cerne la formation du bilan, que sur les causes et les circonstances de sa faillute. 39. Si le failli vient à déceder après Pouverture de sa faillite, sa veuve ou ses enfans pourront se pPrésenter pour suppléer leur auteur dans la forma⸗ tion du bilan, et Pour toutes les autres obligations imposdes au failli par la présente loi; à leur defaut, les agens procbderont. CHAPITRE VI. Des Syndics provisoires. SEcrION pPRRMrn. De la nomination des Syndics provisoires. 40. Des que le hilan aura été remis par les agens au commissaire, celui-ci dressera, dans trois 5 Gent geſeß fen, ſchul bihjn Hine jwli 4 Int biger, Von 3s Buch. tr Titel. Vom Falliment. 215 37, In allen den Faͤllen, wo die Bilanz weder vom prubil Gemeinſchuldner, noch durch einen Gevollmaͤchtigten auf⸗ ins i geſetzt ſeyn ſollte, haben die Agenten ſelbſt ſie zu entwer⸗ n et yin fen, und ſich dabey der Buͤcher und Papiere des Gemein⸗ os et nnu ſchuldners, ſo wie der Nachrichten und Nachweiſungen, zu uyr bedienen, die ſie von der Ehegattin, den Kindern, den s u cnu Dienern und andern im Dienſte des Gemeinſchuldners be⸗ findlichen Perſonen, zu erlangen vermoͤgen. 38. Auch der Gerichtscommiſſar kann, ſowohl von Amtswegen, als auf Verlangen eines oder mehrerer Glaͤu⸗ Ruien biger, oder ſelbſt der Agenten, die im vorigen Artikel an⸗ erlsui gegebenen Perſonen, mit Ausnahme der Ehegattin und eception der Kinder des Gemeinſchuldners, theils uͤber das, was r ce gie auf Fertigung der Bilanz Beziehung hat, theils uͤber die les cause Urſachen und Umſtaͤnde der Inſolvenz, abhoͤren. 30. Iſt der Gemeinſchuldner nach Eroͤffnung des eſpnt. Creditweſens verſtorben: ſo koͤnnen ſeine Ehegattin und ſeine Kinder ſich erbieten, bey der Verfertigung der Bilanz, un ſo wie bey allen andern dem Gemeinſchuldner durch das ln k jn gegenwaͤrtige Geſetz aufgelegten Verbindlichkeiten, die Stelle. nres obign ihres Erblaſſers zu vertreten; in Ermangelung derſelben leu iü ſchreiten die Agenten allein zum Geſchaͤft. S Kapitel. Von den pe Euratoren.*) soirn rſer Abſchnitt. Von der Ernennung der proviſoriſchen Curatoren Sie . oriuin⸗ 40. Sobald die Agenten dem Commiſſar die Bilanz uͤbergeben haben, muß dieſer, ſpaͤteſtens in drey Tagen, n) Da die Gläubiger nach§. 97. in eine Gemeinheit zuſam⸗ mentreten: ſo nennt man ihre Repräfentanten(. 92.) Syndi⸗ ern, lu uů cen. Diejenigen, die das Gericht wählt, ehe die Gläubiger 218 L. II. T. I. De ls Faillite. jours, pour tout delai, la liste des orcanciers qui sera remise au tribunal de commerce, et il les fera con voquer par lettres, afiches et insertion dans jes journaux. 41. Meme avant la confection du bilan, le com- missaire delégué pourra convoquer les créanciers, suivant l'exigence des cas. 42. Les créanciers susdits se réuniront, en présence du commissaire aux jour et lieu indiques par lui. 43. Toute personne qui se prẽsenterait comme ocréancier à cette assemblée, et dont le titre serait postérieurement reconnu supposé de concert entre elle et le failli encourra les peines portées contre les complices de banqueroutiers frauduleux. 44. Les créanciers réunis présenteront au juge commissaire une liste triple du nombre des eyndics provisoires qu»ils estimeront devoir étre nommés; sur cette liste, le tribunal 46 commerce nommera. SECTION II. De la cessation des fonctions des Agens. 1 45. Dans les vingt- quatre heures qui suivront la nomination des syndics provisoires, les agens ces⸗ seront leurs fonctions, et rendront compte aus syndics, en présence du commissaire, de toutes leurs opera tions et de l'état de la faillite. — bas be biger Jget zuſum br! 4. genva Iige 4 Gliu witd, lite utuin e etilk uerion im du biln ku r es crucn runinn et leu uiz senterait en e titre concert el tees contre K. eront au bre des i tre nonmi nonmen des Igku ures ji an es k myts iu n ute lun 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 219 das bey dem Gerichte einzureichende Verzeichniß der Glaͤu⸗ biger aufſetzen, und dieſe durch Briefe, Anſchlaͤge und in die Tageblätter(Zeitungen) einzuruͤckende Bekanntmachungen zuſammenberufen laſſen. 41. Auch ſchon vor der Verfertigung der Bilanz kann der beym Creditweſen angeſtellte Commiſſar, erfoderlichen Falls, die Glaͤubiger zuſammenberufen. 42. Die beſagten Glaͤubiger verſammeln ſich, in Ge⸗ genwart des Commiſſars, an dem von ihm beſtimmten Tage und Orte. 43. Der, welcher ſich bey dieſer Verſunmlung als Glaͤubiger darſtellt, verfaͤllt, wenn in der Folge befunden wird, daß ſein Anſpruch eine zwiſchen ihm und dem Ge⸗ meinſchuldner verabredete Scheinfoderung ſey, in die den Mitſchuldigen boshafter Bankerottirer angedrohte Strafe. 44. Die vereinigten Glaͤubiger uͤberreichen dem Ge⸗ richtscommiſſar eine Liſte, welche dreymal ſo viel Namen enthält, als ihrer Meinung nach proviſoriſche Curatoren zu ernennen ſind. Nach dieſer Liſte trift das Handelsge⸗ gericht ſeine Auswahl. ʒweyter Abſchnitt. Vom Abtreten der Agenten. 45. In den naͤchſten vier und zwanzig Stunden nach Ernennung der proviſoriſchen Curatoren ſtellen die Agenten ihre Verrichtungen ein, und legen, in Gegenwart des Com⸗ miſſars, den Curatoren von Allem, was ſie gethan haben, und von der Lage, in welcher ſich das Creditweſen befindet, Rechenſchaft ab. ſelbſt ſich vereinigt haben, heißen einſtweilige, proviſoriſch e, die von Gläubigern ſelbſt gewählten Definitivoſyndicen. Ich habe indeß das im deutſchen gerichtlichen Sprachgebrauche aufgenommene Wort Euratoren beybehatten, da in unſerm Concursproceſſe die curatores massae, litis et bonorum gleich⸗ fals die Rechte der geſammten Gläubiger vertreten. E. 220 L. III. T. I. De la Faillite. 46. Apres ce compte rendu, les syndics conti- 4 nueront les opérations commencées par les agens, et bie 6 serout chargés provisoirement de toute Paduin„ tion de la faillite, sous la surveillance du juge oom- riht missaire. X SFCTION III. Des Indemnités pour les Agens. — . Les agens, après la reddition de leur te, auront droit à une indemnité qui leur sera payee par les syndics proviscires. uß 48. Cette indemnité sera réglée selon les lieun p et suivant la nature de la faillite, d'après les bases nh qui seront établies par un reglement d'administration 6rhn publique. 49. Si les agens ont été pris parmi les oréan· nt ciers, ils ne recevront aucune indemnité. cHAPITRE vII. Des Opérations des 8Vndics provisoires. b „ 3 X SECTION PREMIERE. De la Levée des Scellés et de l'Inventaire. 50. Aussitöt après leur nomination, le⸗ yndies Provisoire⸗ requerront la levCe des scellés, et procẽ ihtet deront à l'inventaire des biens du failli. Is seront Uuſt libres de se faire aider, pour l'estimation, par qui beni ils jugeront convenable; conformément à Farticle dhf illit. ls Fuln, pir ls u toute laun net iu u Agen. ition de lurn ſui Jeut eny 1 e selon 61 layrts les t dadminist pnmi ln emnite. 11. 6 yroriuin⸗ ation, lun celles, 1 ailli be mutin, enent w — 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 221 46. Nach abgelegter Rechenſchaft ſetzen die Curatoren die von den Agenten angefangenen Geſchaͤfte fort, und werden proviſoriſch beauftragt, unter der Aufſicht des Ge⸗ richtscommiſſars das ganze Creditweſen zu verwalten. ——— Dritter Abſchnitt. Von den Gebuͤhren der Agenten. 47. Nach abgelegter Rechnung ſind die Agenten be⸗ rechtigt, ihre Gebuͤhren zu fodern, die ihnen von den pro⸗ viſoriſchen Curatoren bezahlt werden muͤſſen. 48. Dieſe Gebuͤhren ſollen, mit Ruͤckſicht auf den Ort und die Beſchaffenheit des Creditweſens, nach den noch kuͤnftig durch einen Regierungsbefehl zu beſtimmenden Grundſaͤtzen, feſtgeſetzt werden. 4. Die aus den Glaubigern ſelbſt gewaͤhlten Agen⸗ ten erhalten keine Gebuͤhren. Siebentes Kapitel. Von den Geſchaͤften der proviſoriſchen Cu⸗ ratoren. X — Erſter Abſchnitt. Von der Entſiegelung und dem Inventarium. 50. Die proviſoriſchen Curatoren haben, gleich nach ihrer Ernennung, auf Entſiegelung anzutragen, und zur Verfertigung des Inventariums uͤber das Vermoͤgen des Gemeinſchuldners zu ſchreiten. Es ſteht ihnen frey, zum Behuf der Wuͤrderung zuzuziehen, wen es ihnen beliebt. 222 L. III. T. I. De la Faillite. 937 du Code de Procédure civile, cet inventaire se fera par les syndics à mesure que les scellés seront levés, et le juge de paix y assistera et le signera à chaque vacation. 51. Le failli sera présent ou dũment ayppele à la levée des scellés et aux opẽrations de l'inventaire. 52. En toute faillite, les agens, syndics provi- soires et définitifs, seront tenus de remettre, dans la huitaine de leur entrée en fonctions, au magis- trat de süreté de l'arrondissement, un mémoire ou compte sommaire de l'état apparent de la faillite, de ses principales causes et circonstances, et des cara teres qu'elle parait avoir. 53. Le magistrat de süreté pourra, s'il le juge convenable, le transporter au domicile du failli ou des faillis, assister à la rédaction du bilan, de lir- ventaire et des autres actes de la faillite, se faire donner tous les renseignemens qui en résulteront, et faire, en conscquence, les actes ou poursuites nécessaires: le tout d'office et sans frais. 54. S'il présume qu'il y a banqueroute simple ou frauduleuse; s'il y a mandat d'amener, de dépöt ou d'arrét décerné contre le failli, il en donnera oonnaissance, sans délai, au juge-commissaire du tribunal de commerce; en ce cas, ce commissaire ne pourra proposer, ni le tribunal accorder de sauf- conduit au failli. 8 ——— firti und hett Ger Per ſar inn mein ze . 3s Buch. 1r Titel. Vom Falliment 223 Zufolge des o37ten Artikels der buͤrgerlichen Gerichts⸗ 6 wlkn ordnung wird von den Curatoren, ſo wie die Entſiegelun n etk in erfolgt, auch das Inventarium gefertigt; auch iſt der Frie⸗ densrichter dabey gegenwaͤrtig, und unterzeichnet daſſelbe beym jedesmaligen Schluſſe. 51. Der Gemeinſchuldner iſt bey der Entſiegelung n ie lu und Fertigung des Inventariums zugegen, muß , i er dazu gehoͤrig vorgeladen werden. e renen 52. Bey jedem Creditweſen ſind die Agenten, die proviſoriſchen und ordentlichen Curatoren, verbunden, tons, un 3 innerhalb acht Tagen nach dem Antritt ihrer Geſchaͤfte, bey der Policeybehorde des Arrondiſſements einen Aufſatz de k k oder eine ſummariſche Ueberſicht von dem anſcheinenden Zu⸗ s, et de ſtande des Creditweſens, von den vornehmſten Urſachen und Umſtaͤnden deſſelben, und von dem, was ſich uͤber ſeine 8 Beſchaffenheit vor der Hand ſagen läßt, einzureichen. n 1l k 53. Der Policeybeamte kann, wenn er es fuͤr gut cile du fü findet, ſich in die Wohnung des, oder der Gemeinſchuld⸗ bilan, i ner begeben, der Verfertigung der Bilanz, dem Inventi⸗ uite,* ren, und andern zum Creditweſen gehoͤrigen Verhandlun⸗ . gen beywohnen, ſich alle daraus hervorgehende Nachrich— ten mittheilen laſſen, und dem gemaͤß die noͤthigen Aus⸗ es ou p fertigungen machen oder andre gerichtliche Vorſchritte thun; fni. und zwar Alles von Amtswegen und koſtenfrey. nu 54. Scheint es ihm, daß der Fall des einfachen oder betruͤgeriſchen Bankerotts vorhanden ſey; iſt gegen den Gemeinſchuldner Realladung oder Verordnung ſich ſeiner — Perſon zu verſichern oder eigentlicher Verhaftsbefehl ergan⸗ — gen: ſo muß er(der Policeybeamte) den Gerichtscommiſ⸗ c cu ſar ohne Anſtand davon benachrichtigen. In dieſem Falle kann weder der Commiſſar auf ſicheres Geleite fuͤr den Ge⸗ meinſchuldner antragen, noch der Gerichtshof ſolches zugeſtehen. 4. IM.. 1. Pe la Faillite. SECTION I. De la Vente des Marchandises et Meubles, et des vn Pe Recouvremens. 56. Linventaire terminé, les marchandises, 6 argent, les titres actifs, meubles et effets du debi- 5 .. wie die x di teur, seront remis aus syndics qui s'en chargeront cmun au pied dudit inventaire. uun iun §6. Les syndics pourront, sous T'autorisation 56. du commissaire, procéder au recouvrement des det- Cmniſu tes actives du failli. Ils pourront aussi procéder à la vente de ses effets et marchandises, soit par la voie des enchbres puhliques, par l'entremise des courtiers, et à la pourse, soit à l'amiable, à leur choix. 5. Si le failli a obtenu un sauf-conduit, les syndics pourront Femployer pour faciliter et öclairer leur gestion; ils fxeront les conditions de son travail. 58. A compter de l'entrée en fonctions des agens nommu et ensuite des syndics, toute action civile intentée, 5 avant la faillite; contre la personne et les biens mo- ſirtin biliers du failli, par un créancier privé, ne pourrs 6 étre suivie que contre les agens et les syndics; ot toute action qui serait intentée après la faillite, ne Aenmn —'étre que contre les atens et les syndics. ite mt 39. Si les eréanciers ont quelque motif de se de plaindre des opérations des syndics, ils en réfère⸗ ront au commissaire qui statuera, s'il y a lieu, ou hn ß ſi fera son rapport au trihunal de commerce. ſüſheri haßeh . ilite Mabl, at les manhnt et eletz u ui ven du 0us autin vrement dz ente d ie des ench wen i ix. ank condut aciliter et iu X ons de vun onctions ian n cirile in et le im priri yt les i ks la lilt t Je mu lque n 8 ib n i ilſtk merte Buch. 1r Titel. Vom Falliment. 225 Zweyter Abſchnitt. Vom Verkauf der Waaren, Mobilien und Veytreibung der außenſtehenden Schulden. 65. Nach Breendigung des Inventariums werden die Waaren, das Geld, die Urkunden uͤber Foderungen, ſo wie die Mobilien und Efferten des Gemeinſchuldners, den Curatoren zugeſtellt und am Schluſſe des Inventariums von ihnen der Empfang beſcheinigt. 56. Die Curatoren können, mit Genehmigung des Commiſſars, zur Eintreibung der außenſtehenden Foderungen des Gemeinſchuldners fchreiten. Eben ſo koͤnnen ſie auch die Effecten und Waaren nach eigner Wahl, entweder durch anzuſtellende oͤff entliche Auc⸗ tion, von Maklern und auf der Boͤrſe, oder aus freyer Hand, verkaufen. 57. Hat der Gemeinſchuldner einen Sicherheitsbrief erhalten, ſo ſteht den Curatoren frey, ſich ſeiner zu bedie⸗ nen, um ihnen bey ihrer Geſchaͤftsfuͤhrung beyzuſtehen und die nöthige Auskunft zu geben; wobey ſie die Bedin⸗ gungen beſtimmen, unter welchen er zu Arbeit ange⸗ nommen wird. 58. Von dem Zeitpunkte an, da die Agenten und ſpäterhin die Curatoren ihr Geſchaͤft angetreten haben, kann jeder, vor dem Ausbruche des Falliments von einem Pri⸗ vatglaͤubiger gegen die Perſon und die beweglichen Guͤter des Gemeinſchuldners erhobene Civilanſpruch bloß gegen die Agenten und Curatoren fortgeſetzt werden; und ſo kann auch iede nach ausgebrochenem Creditweſen erhobene Klage bloß gegen die Agenten und Curatoren gerichtet werden. 50. Haben die Glaͤubiger irgend einen Grund, mit den Maßregeln der Curatoren unzufrieden zu ſeyn, ſo wen⸗ den ſie ſich an den Commiſſar, der deshalb noͤthigenfalls ſelbſt verfuͤgt, oder an das Handelsgericht Bericht erſtattet. Handels⸗Geſetzbuch P 226 L. III. T. I. De la Faillite. 60. Les deniers provenant des ventes et des recouvremens seront verses, sous la déduction des dépenses et frais, dans une caisse à double serrure. Une des clefs sera remise au plus ägé des agens ou syndics, et l'autre à celui d'entre les créanciers que le commissaire aura prẽposs à cet effet. 61. Toutes les semaines, le bordereau de situa- tion de la caisse de la faillite sera remis au commis- saire, qui pourra, sur la demande des syudics, et a raison des circonstances, ordonner le versement de tout ou partie des fonds à la caisse d'amortisse- ment, ou entre les mains du délégué de cette caisse dans les départemens, à la charge de faire courir, au profit de la masse, les intéréts accordés aux som- mes consignées à cette meme caisse. 62. Le retirement des fonds versés à la caisse d'amortissement, se fera en vertu d'une ordonnance du commissaire. SECTION III. Des Actes conservatoires. 63. A compter de leur entrée en fonctions, les agens, et ensuite les syndics, seront tenus de faire tous actes pour la conservation des droits du failli sur ses débiteurs. Ils seront aussi tenus de requérir Pinscription aux hypotheques sur les immeubles des débiteurs du failli, si elle n'a été requise par ce dernier, et s'il a des titres hypothécaires. Tinscription sera reque au nom des agens et des syndics, qui joindront gwgen der K githan ut ie un in be 6l. heſtunde f de Unfin in 2jt in nipergel diſe Gn kun n . gnen Uzmiſſ Voud ſih, As nn ge A Sthuld ſi noc ſee 1 De U de ite. 8 veu a iiule un es criincien et. oreren le ju renis au cn des ylie ner le venen aisse dantin de celte u de faire en ordés aux es N a cu une ordonn oires en koncin nt tens i dwits iß erit lin s des l ce denu inseiyin n es, ſu u 1 3s Buch ir Titel. Vom Falliment. 227 6o. Die aus dem Verkauf gelößten und ſonſt einge⸗ gangenen Gelder werden, nach Abzug des Aufwandes und der Koſten, in eine mit doppeltem Schloſſe verſehene Caſſe gethan. Den einen Schluͤſſel zu derſelben erhaͤlt der aͤlteſte unter den Agenten oder den Curatoren, den andern derje⸗ nige unter den Glänbigern, welchen der S ar zu die⸗ ſem Behufe angeſtellt hat. 61. Alle Wochen wird ein Auszug von dem Caſſen⸗ beſtande des Creditweſens dem Commiſſar zugeſtellt, der, auf den Antrag der Curatoren, und nach Maßgabe der Umſtände verordnen kann, daß der ganze Beſtand oder ein Theil deſſelben in die Tilgungscaſſe, oder in die Hände des im Departement angeſtellten Deputirten dieſer Caſſe niedergelegt werde, dergeſtalt, daß die Zinſen, welche die dieſer Caſſe anvertrauten Gelder der M aſſe zu gut kommen muͤſſen. cn. Die Liedereinziehung der in die Lilgungstaſſe gegebenen Gelder geſchieht Kraft einer Verordnung des Commiſſars. Dritter Abſchnitt. Von den zu Erhaltung der Rechte der Maſſe zu Seſe Maßregeln. 63. Die Agenten, und nach ihnen die En rotoren, ſind, vom erſten Antritt ihrer Geſchäfte an, verbunden, Alles zu thun, was zur Behauptung der Rechte des Sil ten gegen ſeine Schuldner erfoderlich iſt. Auch liegt ihnen ob, auf die unbeweglichen Guter S Schuldner des Falliten die Hypothek zu ſuchen, ſoweit die— ſes noch nicht von ihm ſelbſt geſchehen und der ihm zuſte⸗ hende Anſpruch dazu geeignet iſt. Die Eintragung wird auf den Namen der Agenten und der Curatoren bewirkt, welche ihrem Schreiben einen P2 228 L. III. T. I. De la Faillite. leurs bordereaux un extrait de jugemens les auront nommés. 64. IIs seront tenus de inscription, au nom de la masse des créanciers, sur les immeubles du failli, dont ils connaitront Fexistence. Lyinscrip- tion sera regue sur un simple bordereau énongant qu'il y a kaillite, et relatant la date du jugement par lequel ils auront eté nommeés. * SECTION IV. De 1 a Vérification des Créances. ——————————— 65. La vérification des créances sera faite sans délai; le commissaire veillera à ce qu'il y spit pro- cõdé diligemment, à mesure que les créanciers s6 présenteront. 66. Tous les créanciers du failli seront avertis à cet effet, par les papiers publics et par lettres des syndics, de se présenter, dans le délai de quarante jours, par eus ou par leurs fondés de pouvoirs, aux ayndics de la faillite; de leur déclarer à quel titre et pour quelle somme ils sont créanciers, et de leur remettre leurs titres de crcances, ou de les déposer au greffe du tribunal de commerce. I leur en s6ra donné récépissé. 3 67. La vérification des créances sera faite con- tradictoirement entre le crcancier ou son fondé de pouvoir et les syndics, et en présence du juge- com- missaire qui en dressera prochs-verbal. Cette opé- ration aura lieu dans les quinze jours qui suivront le delai fixé par Tarticle précédent. 68. Tout crcancier dont la créance aura été v- rifiee et affirmée, pourra assister à la vCriſication des z Ernen b Nam werde vl iljen un bo b 65 rign iſ hiwu nhen, t 6. niiſcha ſchüſt d Vyn tiorer tl m weisu delthe ſhen 6. min Beul richtsc nu gl Fſt, hſhor l. genen gih inciptin, les innilt euce. Li deren tun te du jigen 6ancet. sera fnite 3u il y sit pn creauciers eront n par lettei Aai de qum e pourin et guel in ien, et ie k de les lhn N heur 6 ern ſit on luit du juge l.(et s qi uim ce unn ytuiſuin i 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 229 Auszug des gerichtlichen Beſchluſſes, mittelſt deſſen ihre Ernennung erfolgt iſt, beyfuͤgen muͤſſen. 64. Die Agenten und Curatoren ſind verbunden, im Namen geſammter Glaͤubiger, auf die ihnen bekannt ge⸗ wordenen unbeweglichen Guͤter des Gemeinſchuldnerrs Hy⸗ pothek zu ſuchen. Die Einzeichnung erfolgt bloß auf einen bloßen Schein, in welchem das eingetretene Falliment und das Datum ihrer Ernennung angegeben iſt. Vierter Abſchnitt. Von der Erorterung der Richtigkeit der Schuldfoderungen. 65. Die Unterſuchung der Richtigkeit der Schuldfode⸗ rungen iſt unverzuͤglich vorzunehmen; und der Commiſſar hat darauf zu ſehen, daß dabey, ſo wie ſich die Gläubiger melden, ohne allen Aufſchub verfahren werde. 66. Zu dieſem Behufe werden alle Glaͤubiger des Ge⸗ meinſchuldners durch die offentlichen Blaͤtter und durch Zu⸗ ſchrift der Curatoren aufgefodert, ſich in Zeit von vierzig Tagen in Perſon oder durch Bevollmaͤchtigte bey den Cu⸗ ratoren des Creditweſens einzufinden, ihnen den Rechtsti⸗ tel und Betrag ihrer Foderungen anzuzeigen und die Be⸗ weisurkunden einzureichen, oder in der Canzelley des Han⸗ delsgerichts niederzulegen. Sie erhalten daruͤber Empfangs⸗ ſcheine. 67. Die Erorterung der Anſpruͤche geſchieht durch ein muͤndliches Verfahren zwiſchen dem Glänbiger ober deſſen Bevollmaͤchtigten und den Curatoren, in Beyſeyn des Ge⸗ richtscommiſſars, der daruͤber das Protocoll fuͤhrt. Dieß muß gleich nach Ablauf der im vorigen Artikel beſtimmten Friſt, binnen vierzehn Tagen, geſchehen. 68. Jeder Glaͤubiger, deſſen Foderung c und beſchworen iſt, kann der Eroͤrterung der uͤbrigen Foderun⸗ 230 iM. T. I. De la Faillite. autres créances, et fournir tout contredit aun verifi- cations faites ou à faire. 69. Le prochs verbal de vérifcation énoncera la représentation des titres de créance, le domicile des créanciers et de leurs fondäs de pouvoirs. DU contiendra la description sommaire des titres, lesquels seront rapprochés des registres du failli. I mentionnera les surcharges, rätures ot inter- lignes. enprimera que le porteur est légitime créan- cier de la somme par lui réclamée. Le commissaire pourra, suivant l'exigence des cas, demander aux créauciers la représentation de leurs registres, ou l'estrait fait par les juges de com- merce du lieu, en vertu d'un compulsoire; il pourra aussi, d'office, renvoyer devant le tribunal de com- merce, qui statuera sur son rapport. F0. Si la crcance n'est pas contestée, les syndics signeront, sur chacun des titres, la déclaration suivante: Admis au puif de la ſaillite Le visa du commissaire sera mis au bas de la decla- ration. FI. Chaque créancier dans le délai de huitaine, après que sa créance aura été vérifiée, sera tenu d'afirmer, entre les mains du commissaire que la dite créance est sincbre et véritable. 72. Si la créance est contestée en tout ou en Partie, le juge commissaire, sur la réquisition des syndics pourra ordonner la représentation des titres du créancier, et le dépöt de ses titres au greffe du gen bo nen od gen m 6 minn derun ßubi 65 ummnt ſuldn te. elit mit cutin in te, le iu poncin mite de i res du fil. riture eu legitin m t Feienti eyrenttin jgs ie kire; i yo ibunal de ste ls m arution un pu ie hii ſehi hun ite, en tn misit g en wol ation i in es u ni 36 Buch. r Titel. Vom Falliment. 231 gen beywohnen und dabey gegen die bereits vorgenomme⸗ nen oder noch vorzunehmenden Eroͤrterungen Einwendun⸗ gen an die Hand geben. 69. In dem uͤber die geſchehene Eroͤrterung aufgenom⸗ menen Protocoll muß die geſchehene Vorlegung der die For⸗ derung begruͤndenden Urkunden und der Wohnort jedes Glaͤubigers und ſeines Bevollmaͤchtigten angegeben ſeyn. Es enthält die ſummariſche Angabe der erwaͤhnten Do⸗ cnmente, in Vergleichung mit den Buͤchern des Gemein⸗ ſchuldners. Es erwaͤhnt, wo darin etwas neuerlich nachgetragen, ausgeſtrichen oder eingeſchoben iſt. Es bemerkt, daß der Inhaber rechtmaͤßiger Glaͤubiger der von ihm gefoderten Summe ſey. Der Commiſſar kann, erfoderlichen Falls, von jedem Gläubiger die Vorlegung ſeiner Buͤcher, oder, mittelſt zu erlaſſender Requiſitorialten einen von den Mitgliedern des Handelsgerichts ſeines Wohnorts gefertigten Auszug aus denſelben verlangen; auch kann er von Amtswegen die Sache an das Handelsgericht,(vor dem das Creditweſen anhaͤngig iſt) verweiſen, das auf ſeinen Bericht reſolvirt. 70. Iſt gegen eine Foderung nichts einzuwenden: ſo ſetzen die Curatoren auf jedes der eingereichten Doeu⸗ mente folgende Erklärung: Zugelaſſen zu den Paſſivſchulden des vxſchen Creditweſens den... Unter dieſe Erklärung ſetzt der Commiſſar ſein Viſa. 71. Jeder Glaäͤubiger iſt verbunden, binnen acht Ta⸗ gen nach erfolgter Verification ſeiner Schuldfoderung, in die Haͤnde des Commiſſars einen Eid abzulegen, das be⸗ ſagte Foderung wahr und richtig ſey. 72. Wird eine Foderung ganz oder zum Theil be⸗ ſtritten: ſo kann der Gerichtscommiſſar, auf Verlangen der Curatoren, die Vorlegung der angeblichen Beweisurkun⸗ den des Glaͤubigers, und die Depoſition derſelben bey der 232 L. III. T. I. De la Faillite. tribunal de commerce. DU pourra méme, sans qu'il Cunle soit besoin de citation, renvoyer les parties, à bref ie Pu délai, devant le tribunal de commerce qui jugern tanſ⸗ sur son rapport. 31 73. Le tribunal de commerce pourra ordonner 3 qu'il soit fait, devant le commissaire, enquéte sur niur les faits, et que les personnes qui pourront fournir ſ des renseignemens scient, à cet cilet, citées de⸗ wnl vant lui. 74. 74. A l'expiration des délais[uxes In Jes võ· mungen rifications des créances, les syndics dresseront un wol u Proces-verbal contenant les noms de ceux des crdan- ciers qui n'auront pos comparu. Ce proces- verbal, . clos par le commissaire, les établira en demeure.. 75. Le tribunal de commerce, sur le rapport du commissaire, fixera, par jugemcnt, un nouveau délai pour la vériſication. Ce délai sera détermine d'après la distance du domicile du créancier en demeure, de manière qu'il V ait un jour par chaque distance de trois myriamb-. tres; à l'cgard des créanciers résidant hors de Franee, Glbi on observera les délais Prescrits par l'article 73 du Grriht Code de Proccdure civile. 5 76. Le jugement qui fixera le nouveau ddlai, wit sera notifié aus orcanciers, au moyen des formalitéss iun voulues par l'article 683 du Code de Procédure ci- imß vile; Faccomplisement de ces formalités vaudta signification à vegard des crcanciers qui n'auront pos un comparu, sans que, pour cela, la nomination des. 7 syndics déinitifs soit retardée. 3 ud die 77. A défaut de comparution et dans nerzen d le délai fixé Par le jugement, les défaillans ne seront in u pas compris dans les répartitions à faire. lite nne, i pris, i poum unn ve, enni Pourwrt in t, eitetz m us pon h s dresenn ceun ist proces n demen ur e n „un non la distan le manient trois nyn hots d In hanice y non n des imi le Proin malit ſ qui nun noniut amini ailan uu ine 3s Buch. 1r Titel. Vom Falliment. 233 Canzelley des Handelsgerichts anbefehlen. Auch kann er die Partheyen, ohne daß es einer beſondern Vorladung bedarf, in einer kurzen Friſt an das Handelsgericht verwei⸗ ſen, welches auf ſeinen Bericht das Weitere entſcheidet. 73. Das Handelsgericht kann verordnen, daß uͤber die einſchlagenden Thatſachen vor dem Commiſſar ein Be⸗ weisverfahren angetreten, und die Perſonen, welche dar⸗ uͤber Auskunft geben koͤnnen, von ihm zu dieſem Behuf vorgeladen werden. 74. Nach Ablauf der fuͤr die Eroͤrterung der Fode⸗ rungen feſigeſetzten Friſten, haben die Curatoren ein Pro— tocoll aufzuſetzen, welches die Namen der außengebliebenen Glaͤnbiger enthaͤlt. Sobald dies Protocoll vom Commiſſar fuͤr geſchloſſen erklaͤrt iſt, ſind die nicht erſchienenen fuͤr außengeblieben zu achten. 75. Auf den vom Commiſſar zu erſtattenden Bericht hat das Handelsgericht, mittelſt Beſcheides, eine neue Friſt zur fernern Verification feſtzuſetzen. Dieſe Friſt wird nach der Entfernung des Wohnortes des nichterſchienenen Glaͤubigers ſo beſtimmt, daß fuͤr jede Entfernung von drey Myriametern ein Tag gerechnet wird. In Anſehung der außerhalb Frankreich wohnhaften Gläubiger werden die im 73ten Artikel der buͤrgerlichen Gerichtsordnung vorgeſchriebenen Friſten beobachtet. 76. Der Beſcheid, durch welchen die neue Friſt feſt⸗ geſetzt worden iſt, wird den Gläͤubigern, mittelſt der im 683ten Artikel der buͤrgerlichen Gerichtsordnung vorgeſchrie⸗ benen Foͤrmlichkeiten, bekannt gemacht. Die Erfullung die⸗ ſer Foͤrmlichkeiten gilt, in Ruͤckſicht der außengebliebenen Glaͤubiger, als Vorladung, ohne daß dadurch die Ernen⸗ nung der Definitivenratoren aufgehalten wird. 77. Wenn binnen der geſetzten Friſt das Erſcheinen und die Beſtätigung der Foderungen nicht erfolgt: dann werden die Außengebliebenen bey den kuͤnftigen Diſtributio⸗ nen ausgeſchloſſen. 234 L. III. T. I. De la Faillite. 3 Toutefois la voie de opposition leur era ou. Jſ verte jusqu'à la dernibre distribution des deniers in⸗ † der clusivement, mais sans que les défaillans, quand hn méme ils scraient des créanciers inconnus, puissent Gulige rien prétendre aux répartitions consommées, qui, à ign 4 leur egard, seront reputées irrévocables, et sur ſ ſi quelles ils seront entibrement dechus de la Part qu ils i auraient pu prétendre. CHAPLTRFE VIII. von bet Des syndies définitifs et de leurs fonotions. sEcrroN PREMmnn. De Pastemhlẽe des Créanciers dont les créances sont véri- uſt fiées et aſirmées. 78. Dans les trois jours après lenpiration des délais prescrits pour laffirmation des créanciers con- ſu n nus, les créanciers dont les orcances ont été admises, dult seront convoqués par les syndics provisoires. bujn. 70. Aux lieu, jour et heure qui seront fixés 3 par le commissairę, l'assemblée se formera sous sa Lage ut prẽsidenoe; il n sera admis que des créanciers re- unter di connus, ou leurs fondés de pouvoirs. uelcht 80. Le failli sera appelé à cette assemblée: il Paſon devra s'y présenter en personne, s'il a obtenu un 60. sauf-conduit, et il ne pourra s˙y faire représenter ² que pour des motifs— et approuves par le commissaire. u qn 38 Buch. ir Titel. Vom Falliment. 235 n, Indeſſen ſteht ihnen noch immer frey, bis zur und n is t bey der letzten Diſtribution einzukommen; aber ohne daß ᷣiln die bisher Außengebliebenen, und wenn es auch unbekannte iwonnn, nu Glaͤubiger waͤren, auf die bereits vorher vertheilten Gelder oant irgend einigen Anſpruch machen koͤnnen, indem die bereits en erfolgten Diſtributionen in Anſehung ihrer fuͤr unwiderruf⸗ uhhp lich zu achten, und ſie alles Antheils, der ihnen daran hätte zukommen koͤnnen, gaͤnzlich verluſtig ſind. Achtes Kapitel. Von den Definitiveuratoren und ihren Ge⸗ eurs foni ſcäfte n Erſter Abſchnitt. Von der Verſammlung der Glaͤubiger, deren Foderungen verificirt und beſchworen ſind. 78. Binnen drey Tagen, nach Ablauf der zur Eides⸗ leiſtung fuͤr die bekannten Glaͤubiger vorgeſchriebenen Fri⸗ em ſten, werden die Glaͤubiger, deren Foderungen fur zuläſſig s ont i erkannt ſind, von den vwiſoriſchen Curatoren rorizits berufen. e in 790. An dem vom Commiſſr angeſetzten Orte und Tage und zu der von ihm beſtimmten Stunde bildet ſich, fornen snun unter deſſen Vorſitze, die Verſammlung der Glaͤubiger, zu welcher nur diejenigen, die als ſolche anerkannt ſi ſind, in Perſon oder durch ihre Bevollmaͤchtigten zugelaſſen werden. Der Gemeinſchuldner wird zu dieſer Zuſammen⸗. lnin kunft beſchieden. Er muß ſich, dafern er einen Geleits⸗ hin m bprief erhalten hat, in Perſon einſtellen, und kann nur aus gultigen und vom Commiſſar genehmigten urſachen ſich durch Jemanden vertreten laſſen. — 6 236 L. III. T. I. De la Faillite.— 3 81. Le commissaire vérifiera les pouvoirs de g. 2 ceux qui s'y présenteront comme fondés de procura- ſigen, di tion: il fera rendre compte en sa présence, par les Curtotin eyndice provisoires, de Tétat de la faillite, des for ſ 6enſ malites qui auront été remplies et des opẽrations vu kunui auront eu lieu: le failli sera entendu. 82. Le commissaire tiendra proces-verbal de 4 ce qui aura été dit et décide dans cette assemblée. hnl sEcTION II. 6%„ 0 1 9 33. U ne pourra ẽtre consenti de traité entre l ſ 5 bn ercanviers dclibérans et le dépiteur failli qu'oprès Jap. ſ inih complissement des formalités ci- dessus prescrites. b in Ce traité ne s'établira que par le concours dun 6 nombre de créanciers formant la majorité, et repré-* sentant, en outre, par leurs titres de créances véti- ſiées, les trois quarts de la totalité des sommes dues, xuſſufun selon l'état des créances vérifiees et enregistrées, Abſchnitu conformément à la section IV, du chapitre VII; le eingenage tout à peine de nullité. der Pugl 34. Les créanciers hypothécaires inscrits et ceun. nantis d'un gage n'auront point de voik dans ſhaben in dclibérations relatives au concordat. 3 ſchlagun 35. Si'examen des actes, livres et papiers du 6 failli, donne quelque présomption de banqueroute, il ne pourra ötre fait aucun traité entre le failli et n les oréanciers, à peine de nullité; le commissaire uentß veillera à l'exécution de la présente disposition. in d 36. Le concordat, s'il est consenti, sera, à peine 15 ilin ſe pon onit i n pnen lu filiu 4 tde in enl. ts cette ue * oe trit kaili qwn essus yrn ar le cuun majorite, i es de cum des un ces et en lu duit ſ. ires isn⸗ de n t. lirres ahi n de hu enn i 6; k u tte ln ent nib 6 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 23. 31. Der Commiſſar unterſucht die Vollmachten derje⸗ nigen, die fuͤr Andere erſcheinen; er laͤßt die proviſoriſchen Cnratoren in ſeiner Gegenwart von dem Zuſtande, in wel⸗ chem ſich das Creditweſen befindet, von den beobachteten Formalitaͤten und allen erfolgten Verfuͤgungen Rechenſchaft ablegen; auch der Gemeinſchuldner wird dabey angehoͤrt. 8. Der Commiſſar nimmt uͤber das, was bey dieſer Zuſammenkunft geſagt und entſchieden worden iſt, ein Protocoll auf. X ——— Zweyter Abſchnitt. Vo m, N 83. Vor Beobachtung der vorbeſchriebenen Formali⸗ täten kann zwiſchen den berathſchlagenden Glaͤubigern und dem Gemeinſchuldner kein Vergleich abgeſchloſſen werden. Ein ſolcher Accord kann nur mittelſt der Zuſtimmung derer Glaubiger zu Stande kommen, welche nicht nur der Zahl nach die Maſoritaͤt ausmachen, ſondern deren beglau⸗ bigte Foderungen noch uͤberdieß drey Viertel des ganzen Paſſivſtandes der ſämmtlichen, nach Vorſchrift des IVten Abſchnittes des VIIten Kapitels gehoͤrig unterſuchten und eingetragenen Schuldfoderungen betragen; widrigenfalls iſt der Vergleich unguͤltig. g4. Die hypothekariſchen und die Pfandglaͤubiger haben bey den auf einen Accord ſich beziehenden Berath⸗ ſchlagungen keine Stimme. g5. Ergeben ſich aus der Unterſuchung der Documente, Buͤcher und Papiere des Gemeinſchuldners Anzeigen eines Bankerottes: ſo kann, bey Strafe der Unguͤltigkeit, kein Vergleich zwiſchen den Glaͤubigern und dem Gemeinſchuld⸗ ner Statt finden. Dem Commiſſar liegt ob, uͤber die Be⸗ obachtung der gegenwaͤrtigen Verordnung zu wachen. s6. Kommt ein Aecord zu Stande, ſo muß er, bey 238 1L. I. 7. I. De la Faillite. de nullité, signs, scance tenante: si la majoritè des creanciers présens consent au concordat, mais ne forme pas les trois quarts en somme, la délibératian gera remise à huitaile pour tout délai. 37. Les créanciers opposans au concordat seront tenus de faire signifier leurs oppositions aux yndio⸗ et au failli dans huitaine, pour tout dolai. 88. Le traité sera homologué dans la huitaine du jugement sur les oppositions. Lhomologation 1⸗ rendra obligatoire pour tbus les créanciers, et con- servera Thypotheque à chacun d'eus sur les im⸗ meubles du failli; à cet effet, les oyndics seront te. nus de faire inscrire aus hypothèques le jugewent d'homologation, à moins il n'y ait été dérogè pat le concordat. 89. Lhomologation étant signifiée aus syndies provisoires, ceux-ci rendront leur compte dékinitit au failli, en présence u commissaire; ce comyte sera déhattu et arrété. En cas de contestation, le tribunal de commerce prononcera: les syndics remet- tront ensuite au failli'universalité de ses biens, ses livres, papiers, elfets. Le failli donnera décharge; les du commissaire et des syndics cesseront, et u sera dresst du tout proces-verbal par le 6 9o. Le tribunal de commerce pourra, pour cause d'inconduite ou de fraude, refuser Thomolo. gation du concordat; et, dans ce cas, le failli sera en prévention de banqueroute, et renvoyé, de droit, Euiſt de pihnet Gläubige nicht die die Ben ſmne 5 ligr ſud aht Be ben Gre machen. ihr 6 erchtin ncht fi hurch in i Gitr po ufteh ch Uerbunn, bicher iin cud i 9 tiſchen G dem Gen Schlußr und abye det das Gemeiſſt Verminn Der gen des C M Comn 90. bnehnns le, de 2 iltſder ilit 3 Buch. rr Litel. Vom Falliment. 239 ähnt Strafe der Ungültigkeit, noch waͤhrend der Sitzung unter⸗ n eichnet werden: wenn die Mehrzahl der gegenwärtigen ki Glaͤubiger in den Accord willigt, aber die Summe noch ut nicht die drey Viertel des Paſſtoſtandes ausmachtt ſo wird die Berathſchlagung auf acht Tage, als die S u mnu findende Friſt, verſchoben. itions un 7. Die mit dem Accord nicht einverſtandenen Glan⸗ 3 biger ſind verbunden, ihren Widerſpruch dagegen, binnen an ii acht Tagen, als der einzigen vergoͤnnten Friſt, 8 den Curatoren und dem Gemeinſchuldner bekannt zu Lhonii machen. tancien 1 g8. Der Vergleich wird binnen acht Lehan nachdem eux u uͤber die Einwendungen dagegen erkannt worden iſt, zur gerichtlichen Beſtaͤtigung gebracht. Dieſe Beſtätigung macht ihn fuͤr alle Glaͤubiger verbindlich, und es wird da— durch fuͤr einen jeden der Beſitz der auf die unbeweglichen i de Guͤter des Gemeinſchuldners ihm zuſtehenden Hypothek aufrecht erhalten: die Curatoren ſind in dieſer Ruͤckſicht verbunden, das Beſtaͤtigungsurtheil in die Hypotheken⸗ buͤcher eintragen zu laſſen; es mußte denn durch den Ac⸗ cord ein Anderes ausgemacht ſeyn. uire; ct 80. Nachdem die gerichtliche Beſtätigung den proviſo⸗ ecouemu riſchen Curatoren bekannt gemacht worden iſt, haben dieſe ſ ſnu dem Gemeinſchuldner in Gegenwart des Commiſſars ihre Schlußrechnung abzulegen: dieſe Rechnung wird unterſucht und abgeſchloſſen. Entſteht daruͤber ein Streit; ſo entſchei⸗ det das Handelsgericht. Die Curatoren ſetzen danr den ls in Gemeinſchuldner wieder in den Beſitz ſeines fämmtlichen u elu Vermoͤgens, ſeiner Buͤcher, Papiere und Effecten. Der Gemeinſchuldner quittirt daruͤber; die Verrichtun⸗ gen des Commiſſars und der Curatoren hoͤren auf, und der Commiſſar nimmt uͤber dieß Alles ein Protocoll auf. teun i oo. Das Handelsgericht kann, wegen geſetzwidrigen Benehmens oder Betrugs von Seiten des Gemeinſchuld⸗ ners, die Beſtaͤtigung des Accords verweigern. In dieſem Fule iſt der Fallit des Bankerotts fuͤr verdaͤchtig zu achten ndics x ues e ½ iſte aunn conpt t de s l missur⸗ we pun neny i⸗ — S—— 240 L. III. T. I. De la Faillite. devant le magistrat de süreté, qui sera tenu de pour- suivre d'olice. Sil accorde l'homologation, le tribunal decla- rera le failli excusable et susceptible d'stre réhabi- lité aux conditions exprimées au titre ci-après de la Rehahilitation. 1 — — SECTION III. De 1“Union des GCréanciers. 91. S'il n'intervient point de traité, les créan. ciers assemblés formeront, à la majorité individuelle des oréanciers présens, un contrat d'union; ils nom- meront un ou plusieurs syndics définitifs: les créan. ciers nommeront un caissier, chargé de recevoir les 7 sommes provenant de toute espoce de recouvrement. Les syndics definitifs recevront le compte des syn- dics provisoires, ainsi qu'il a été dit pour le compte des agens, à Tart. 45. 92. Les syndics représenteront la masse des crs- * anciers; ils procbderont à la verification du bilan, s'il y a lieu. Is poursuivront, en vertu du contrat d'union, et sans autres titres authentiques, la vente des im- meubles du failli, celle de ses marchandises et effets mobiliers, et la liquidation de ses dettes actives et passives; le tout sous la surveillance du commissai· re, et sans qu'il soit besoin d'appeler le failli. 93. Dans tous les cas, il sera, sous l'approba- tion du commissaire, remis au failli et à sa famille les vétemens, hardes et meubles nécessaires à l'usage uod wir verbunde Be ullrt gen, wirie filn ohuchne 9. ten Gl hie der ub liaruem Liguide tr de vite, d P. ſiner ſe Klide, Cunſt Nnks: ilit en un 1 le tihul tihle dete u tire i ut éancien. tmite, lat jorité inin dunion; i initifs: le ge de recen de recoum conyte l dit pour ku nt l muetz rilication ui lu contn iu la wentzi chandisit sdettes uin nce du un ler e il so illi etisi cesim 38 Buch. Ir Titel. Vom Falliment. 241 und wird ipso iure der Polizeybehoͤrde angezeigt, welche verbunden iſt, von Amtswegen gegen ihn zu verfahren. Beſtaͤtigt aber das Handelsgericht den Accord: ſo erklaͤrt es zugleich, daß der fallit Gewordene zu entſchuldi— gen, und fähig ſey, unter den im ſechſten Titel des gegen⸗ waͤrtigen Buchs angezeigten Bedingungen, die Wiederher⸗ ſtellung zu erhalten. 5 Dritter Abſchnitt. Von der Vereinigung der Glaubiger. o1. Kommt kein Vergleich zu Stande: ſo ſchließen die verſammelten Glaͤubiger, nach der perſoͤnlichen Stimmen⸗ mehrheit der Anweſenden, einen Vereinigungsvertrag. Sie ernennen einen oder mehrere Definitivcuratoren und einen Caſſirer, der alle und jede fuͤr das Creditweſen eingehende Gelder in Empfang zu nehmen hat. Die Definirivcura⸗ toren nehmen den proviſoriſchen Curatoren auf eben die Art ihre Rechnung ab, wie in Anſehung der Rechnungs⸗ abnahme der Agenten im 45ten Artikel vorgeſchrieben iſt. 92. Die Curatoren ſind Repraſentanten der vereinig⸗ ten Glaͤubiger. Sie ſchreiten vor Allem, dafern es erfo⸗ derlich iſt, zur Eroͤrterung der Bilanz. Sie betreiben, bloß kraft des Biinet ohne weitere Beglaubigungsurkundè, den Verkauf ſowohl der unbeweglichen Guͤter, als der Waaren und des Mobi⸗ liarvermoͤgens des Gemeinſchuldners, und ſorgen fuͤr die Liquidation ſeiner Activ⸗ und Paſſivſchulden; Alles un⸗ ter der Aufſicht des Commiſſars, und ohne daß es noͤthig waͤre, den Gemeinſchuldner dabey zuzuziehen. o3. In jedem Falle werden dem Gemeinſchuldner und ſeiner Familie die zu ihrem perſoͤnlichen Gebrauche noͤthigen Kleider, Sachen und Meubeln, unter Genehmigung des Commiſſars, uͤberliefert. Dieſe Ablieferung geſchieht nach Handels Geſetzbuch. Q 242 I. III. T. 1. De la Faillite. de leurs personnes. Cette remise se fera sur la pro- position des syndies, qui en dresseront l'état. 94. S'il n'estiste pas de présomption de banque- route, le failli aura droit de demander, à titre de secours, une somme sur ses biens; les syndics en proposeront la quotité, et le tribunal, sur e rap- port du commissaire, la fixera, en proportion des besoins et de l'étendue de la famille du failli, de sa bonne foi, et du plus ou moins de r qu'il ker supporter à ses créanciers. 95. Toutes les fois Au'il y aura union 36 crẽ anciers, le commissaire du tribunal de commerce lui rendra compte dss circonstances. Le tribunal pro. noncera, sur son rapport, comme il est dit à la sec. tion II du présent chapitre, si le failli est ou non excusable, et susceptible d'étre réhabilité. En cas de refus du tribunal de commerce, le fuilli sera en prévention de hanqueroute, et renvoye, de droit, devant le magistrat de süreté, comme il est dit à Tart. 90. OHAPITRE IX. Des diférentes especes de Créanciers et de leurs pru en cas de faillite. SECTION PREMIERE. Dispositions génSrales. 96. Sil n'y a pas d'action en expropriation des immeubles, formée avant la nomination des syndies définitifs, eun seuls sctont admis à poursuivre ha ku An ufſeten 94. ſind, ſ tzung, ze 1 ſilh i it de hirfüſe wie uch grißen Perli, der wu heſtmn Vond ſiht aff ſchuhn 3s Buch. rr Titel. Vom Falliment. 243 ze k ſn e. 3 dem Antrage der Curatoren, die daruͤber ein Verzeichniß mnlu aufſetzen npinitk 04. Dafern keine Anzeigen von Bankerott vorhanden i ſind, iſt der Gemeinſchuldner berechtigt, zu ſeiner unterſtu— s ls w tzung, einigen Vorſchuß aus ſeinem Vermoͤgen zu verlan⸗ u uh gen. Den Betrag deſſelben haben die Curatoren in Vor⸗ ynnn ſchlag zu bringen, und das Gericht, auf vorgängigen B ile z iil richt des Commiſſars, denſelben, nach Verhältniß der Be⸗ duͤrfniſſe und der Groͤße der Familie des Gemeinſchuldners, wie auch mit Ruͤckſicht auf ſeine Ehrlichkeit und auf den groͤßern oder geringern ſeinen Glaͤubigern bevorſtehenden aur uin Verluſt, feſtzuſetzen. 1 de cun o5. Sobald die Vereinigung der Glaͤubiger erfolgt iſt, lLe ti hat der Commiſſar dem Handelsgerichte von der Lage der il est dtu Umſtände Bericht zu erſtatten. Auf ſeinen Bericht entſchei⸗ det das Handelsgericht, wie ſchon im zweyten Abſchnitte uiit des gegenwaͤrtigen Kapitels angefuͤhrt iſt, ob der Fallit zu entſchuldigen, und fähig ſey, wieder in vorigen Stand eingeſetzt zu werden. an 66 Im Fall das Handelsgericht die Wiedereinſetzung ver⸗ itett, u weigert, wird der Fallit, als des Bankerotts verdaͤchtig, der Polizeybehoͤrde angezeigt, wie es im ooten Artikel beſtimmt iſt. de hen gi de connen 6 Neuntes Kapitel. bh Pon den verſchiedenen Claſſen der Gläubiger und ihren Rechten beym Creditweſen. erſter Abſchnitt.— n61ale Allgemeine Verfügungen. am 06. Iſt vor Ernennung der Definitivcuratoren noch ninb nicht auf gerichtlichen Verkauf der Grundſtucke des Gemein⸗ „ ſchuldners(S. Napol. Civilgeſ. B. Art. 2204 f.) geklagt 5 Q 2 244 L. III. I. De la Faillite. vente; ils seront tenus d'y proceder dans huitaine, selon la forme qui sera indiquée ci- après. 97. Les yndics présenteront au commissaire l'etat des créanciers se prétendant privilegiés sur es meubles, et le commissaire autorisera le paiement de ces créanciers sur les premiers rentrés. S'il y a des créanciers contestant le privilége, le tri- bunal prononcera; les frais seront supportés par ceu dont la demande aura été rejetée, et ne seront pes au compte de la masse. 98. Le créancier porteur d'engagemens res, entre le failli et d'autres coobligés qui sont en faillite, participera aux distributions dans toutes les masses, jusqu'à son parfait et eutier paiement. 99. Les oréanciers du failli qui seront valable· ment nantis par des gages, ne seront inscrits dans la masse que pour mémoire. 100. Les syndies seront autorisés à retirer les gages au profit de la faillite, en remboursant* dette. 101. Si les syndics ne retirent pas le grge, qu'il soit vendu par les creanciers, et que le priz excbde la créance, le surplus sera recouvré par les syndics; i le prix est moindre que la créance, le crdancier nanti viendra à contribution pour le sur- plus. 102. Les créanciers garantis par un oautioune- uoden: zu betrei der(in N. znß ſihm hhnyt uftn ii Gliubig Purzzs erkennen deſtn S be Vn ſuh, Ven den U venige das Fe o. 5) Por ha mn it. et ins i iyt n en hririezjsu ien ke in sdenien n priilige uyporz n et ne zeun geme iges quin dans tor pienen ui seront 1 t inscrit rizes z nin n renbum ut p 4 etp recomy e h cin üon yu r u 3s Buch. Ir Titel. Vom Falliment. 245 worden: ſo kommt es ihnen allein zu, den Verkauf derſelben zu betreiben; und ſie ſind verbunden, binnen acht Tagen in der(im Ixten Kapitel) beſtimmten Form dazu vorzuſchreiten. o7. Die Curatoren muͤſſen dem Commiſſar ein Ver⸗ zeichniß derjenigen Glaͤubiger uͤbergeben, die wegen ihrer Foderungen ein Vorzugsrecht auf das Mobiliarvermoͤgen behaupten; und der Commiſſar bewilligt, daß ſie von den erſten eingehenden Geldern befriedigt werden. Finden ſich Glaͤubiger, die das von jenen in Anſpruch genommene Vorzugsrecht beſtreiten, ſo hat der Gerichtshof daruͤber zu erkennen. Die Koſten werden von dem Theile getragen, deſſen Suchen fuͤr unſtatthaft erklaͤrt wird, und koͤnnen der Maſſe nicht zur Laſt fallen. o8. Der Glaͤubiger, der Documente in Haͤnden hat, durch welche ſich der Fallit und andere gleichfalls in Con⸗ curs gerathene Mitſchuldner ſolidariſch(in solidum) zur Zahlung verpflichtet haben, hat aus jeder einzelnen Cre⸗ ditmaſſe bey den Diſtributionen ſeinen verhaͤltnißmäßigen Antheil zu empfangen, bis er wegen ſeiner Foderungen voͤllig und gaͤnzlich befriedigt iſt. o9. Die mit Fauſtpfaͤndern rechtsgültig verſehe⸗ nen Glaͤubiger des Gemeinſchuldners werden unter der Zahl der Creditoren, bloß zur Nachricht, mit aufgefuͤhrt. Ioo. Die Curatoren haben das Recht, die Pfänder durch Bezahlung der Schuld zum Beſten des Creditweſens einzuloͤſen.. Io1. Wenn die Curatoren das Pfand nicht eingeloͤßt haben, ſo kann der Glaͤubiger es verkaufen. Ueberſteigt der Verkaufspreis die Foderung, ſo wird der Ueberſchuß von den Curatoren zur Maſſe gebracht; betraͤgt aber der Preis weniger, als die Schuld, ſo erhält der Pfandglaͤubiger fuͤr das Fehlende bey der Diſtribution*) ſeinen Antheil. 10a. Die durch Burgſchaft gedeckten Glaͤubiger wer⸗ *) Ich muß hier das in den deutſchen Gerichten herkömmliche WVort, Diſtribution, ſtatt des beſſern: Vertheilung bey⸗ behalten, weil gerade das erſte in dieſem Falle die Sache be⸗ ſimmter bezeichnet. E. 246 L. III. T. I. De la Faillite. ment seront compris dans la masse, sous la déduc- tion des sommes qu'ils auront regues de la caution; la caution sera comprise dans la méme masse pour tout ce qu'elle aura payé 5 13. charge du failli. SECTION II.. Des Droits des Créanciers hypothécaires. roz. Lorsque la distribution du prix des immen. ples sera faite antérieurement à celle du pris de⸗ meubles, ou simultanément, les seuls créanciers hy. pothécaires non remplis sur le pris des immeubles, concourront, à proportion de ce qui leur restera di, avec les créanciers chirographaires, sur les denien appartenant à la masse chirographaire. 104. Si la vente du mohilier précede celle des immeubles et donne lieu à une ou plusieurs reparti tions de deniers, avant la distribution du prix des immeubles, les créanciers hypothécaires concourront à ces répartitions dans la proportion de leurs créan- ces totales, et sauf, le cas échéant, les distractions dont il sera ci- après parlé. 105. Après la vente des et le juge- ment d'ordre entre les créanciers hypothécaires, ceus d'entre ces deniers qui vicudront en ordre utile sur le prix des immeubles pour la totalité de leurs crè- ances, ne toucheront le montant de leur collocation hypothécaire que sous la déduction des sommes par eux pergues dans la masse chirographaire. Nen, ho v t der Bi Gem fennz butien ſo eon Perthe Foden nöchi wild, h kEingn kiſchen der Ord un gj g dert enhſun wnhil, e Man e Uise R i ili ſitin ix t e du yn creanci s imm u rester n les eede e uieun 1 n in yi rs cnm de kun n s in e akf thetins rire u ie en eur wlu it . 36 Buch. rr Titel. Vom Falliment. 247 den, nach Abzug der Summen, die ſie bereits von Seiten des Bürgen erhalten haben, mit zur Maſſe gezogen; auch der Buͤrge wird in Anſehung alles deſſen, was er fuͤr den Gemeinſchuldner bezahlt hat, mit zur Maſſe zugelaſſen. N Zweyter Abſchnitt. Von den Rechten der hypothekariſchen Glaͤubiger. 103. Erfolat die Diſtribution der aus dem Verkaufe der unbeweglichen Guͤter gelößten Gelder fruͤher, als die Vertheilung der aus dem Verkaufe der Mobilien geloͤßten, oder doch mit der letzteren zu gleicher Zeit, ſo werden bloß die vom Verkaufsgelde der unbeweglichen Guͤter nicht voll⸗ ſtaͤndig bezahlten hypothekariſchen Gläͤubiger, nach Verhaͤlt⸗ niß ihrer noch uͤbrigen Foderungen, zugleich mit den chiro⸗ graphariſchen Glaͤubigern, von den der chirographariſchen ) Maſſe zuſtändigen Geldern, befriedigt. 1o4. Werden aber die beweglichen Guͤter fruͤher ver⸗ aͤußert, als die unbeweglichen, und veranlaßt dieſe Veraͤu⸗ ßerung eine oder mehrere Diſtributionen, ehe die Diſtri⸗ bution der Kaufgelder der Grundſtuͤcke vor ſich gehen kann: ſo concurriren die hypothekariſchen Glaͤubiger bey dieſen Vertheilungen, nach Verhaͤltniß des Betrages ihrer ganzen Foderungen, jedoch mit Vorbehalt der, eintretenden Falls, noͤthigen Abzůge, von wrlche weiter unten die Rede wird. 105. Nach Verkauf der unbewrglichen Guͤter dem Eingange des Locationsurthels in Anſehung der hypotheka⸗ riſchen Glaͤubiger, koͤnnen diejenigen unter ihnen, die nach der Ordnung aus den Kaufgeldern der unbeweglichen Guͤter mit ihrer ganzen hypothekariſchen Foderung zur Befriedi⸗ gung gelangen, ſolche nicht anders erhalten, als nach Ab⸗ zug der von ihnen aus der chirographariſchen Maſſe bereits empfangenen Summen. 243 L. III. T. I. De la Faillite. Les sommes ainsi déduites ne resteront point dans la masse hypothécaire, mais retourneront à la masse chirographaire, au profit de laquelle il en sera fait distraction. 106. A l'égard des ergantiers hypothécaires qui ne seront colloquès qus partiellement dans la distri- bution du prix des immeuhbles, il sera procédè comme il suit: Lours droits sur la masse chirographaire seront definitivement réglés d'après les sommes dont ils resteront eréanciers après leur collocation immobt. liere; et les deniers qu'ils auront touchés au-del de cette portion, dans la distribution antérieure, leur seront retenus sur le montant de leur collora- tion hypothecaire, et reversés dans la masse chiro- graphaire. 107. Les ercanciers hypothécaires qui ne vien. nent point en ordre utile, seront considéres comme purement et simplement chirographaires. SECTION III. Des Droits des Femmes. „— Iog. En cas de faillite, les droits et actions des femmes, lors de la publication de la 16 loi, seront réglés ainsi qu'il suit. 109. Les femmes mariées sous le régime dotal, les femmes scparées de biens, et les femmes com- munes en biens, qui nauraient point mis les im meuhles apportés en communauté, reprendront en nature lesdits immeubles et ceus qui leur seront sur- venus par succession ou donation entte vils ou pour cause de mort. Di mdtb hirogte i 9 0 ſiſl, binbf uf fil ₰ nitio he nige i hluiben⸗ Puheil un Ben ſud ahh zu . Riſ w hingay . 1 Gim Puüli zu biſ 1 ſchabe ſtauen velche ter unb e drchE dwezſt te, retenn i eounenn gulkie 3 liins tink ionn enin un omns ih! ocation in touchi 1 ion aut e Jeur a mase es qui ne niderẽs ui tes. net. wits e n iei k nin lenn“ nt u F. nymin ett ni t.ſ u 3s Buch. 1r Titel. Vom Falliment. 249 Die auf dieſe Weiſe abgezogenen Summen verbleiben nicht bey der hypothekariſchen Maſſe, ſondern werden zur chirographariſchen zurͤckgezahlt, als zu deren Beſten der Ab⸗ zug geſchieht. 16. In Anſehung irographariſchen Glän⸗ biger, die in die Claſſe der aus den Kaufgeldern der Grundſtuͤcke zu befriedigenden nur partiell locirt ſind, iſt auf folgende Art zu verfahren: Ihre Anſpruͤche auf die chirographariſche Maſſe ſind defi⸗ nitiv nach der Summe zu beſtimmen, fuͤr welche ſie, ver⸗ moͤge ihrer hypothekariſchen Location, annoch Glaͤubiger bleiben; und was ſie uͤber dieſen Antheil bey einer fruͤheren Vertheilung bereits an Gelde empfangen haben, wird ihnen vom Betrage der Summe, fuͤr die ſie hypothekariſch loeirt ſind, abgezogen und wieder an die chirographariſche Maſſe zuruͤckgegeben. 8 107. Diejenigen hypothekariſchen Glänbiger, die der Reihe nach nicht zur Perception gelangen, werden als bloß chirographariſche Glaͤubiger betrachtet. — — Dritter Abſchnitt. Von den Rechten der Ehefrauen. 1og. Die Rechte und Anſpruͤche der Ehegattin des Gemeinſchuldners bey einem Creditweſen ſind, von der Publication des gegenwaͤrtigen Geſetzes an, folgendergeſtalt zu beſtimmen: 1c. Die nach den Rechtsverhaͤltniſſen des Braut⸗ ſchatzes verheiratheten Gattinnen, ingleichen diejenigen Ehe⸗ frauen, die in getrennten Guͤtern leben, und diejenigen, welche mit Ausnahme ihrer zugebrachten unbeweglichen Guͤ⸗ ter in die Guͤtergemeinſchaft getreten ſind, nehmen beſagte unbewegliche Guͤter, und ſo auch diejenigen, die ihnen durch Erbſchaft, oder Schenkung unter Lebenden oder auf den Todesfall(mortis causa), zugefallen ſind, in natura zuruͤck. 250 L. III. T. I. De la Faillite. 110. Flles reprendront pareillement les immeu- 1 bles acquis par elles et en leur nom, 2 deniers njui provenant desdites successions et donations, pourvu 2 que la déclaration d'emploi oit expressément stipulée in En au contrat d'acquisition, et que Forigine des deniers ſih en soit constatée Par inventaire ou par tout autre acte dor dur authentique. rnde IrI. Sous quelque régime qu'ait été formé le m oontrat de mariage, hors le cas prévu par Tarticle b he précédent, la prẽsomption légale est que les biens acquis par la femme du failli appartiennent à son mari, sont payés de ses deniers, et doivent dtre réunis à la masse de son actif: sauf à la femme à fournir la preuve du contraire. 112. L'action en reprise, résultant des disposi tions des articles 109 et 110, ne sera exeroce par la temme qu'à charge des dettes at hypotheques dont jes biens seront grevés, soit que la femme sy soit volontairement obligée, soit qu'elle y ait été judi- ciairement condamnse. nit 1I3. La femme ne pourra exercer, dans 6 fail- 11 lite, aucune action à raison des avantages portẽs au contrat de mariage; et réciproquement les créan-. ciers ne pourront se prévaloir, dans aucun cas, des nin i avantages faits par la femme au mari dans le méme von be contrat. fin ic 114. En cas ue la femme legale ait payé des n. dettes pour son mari, la présomption est qu'elle Ia enh: fait des deniers de son mari; et elle ne pourra, en consequence, exercer aucune action dans la faillite, te ent m. , i kin atin, m Wenet in kine kun tout n z tru yuht st qu kt rtiennen t doinn 4 Ja fen nt des i exetie j pothens fenne yü erj er lmli tage t nent k aucu dus k1 it ſi e ſil e ym an hili 35 Buch rr Titel. Vom Falliment. 251 1. Gleiche Zuruͤcknahme findet Statt in Anſehung derjenigen unbeweglichen Guͤter, die von ihnen und in ih⸗ ren Namen von den aus beſagten Erbſchaften und Schen⸗ kungen herruͤhrenden Geldern erkauft ſind, vorausgeſetzt, daß im Erwerbungsvertrage dieſe Art der Verwendung ausdruͤck⸗ lich erklaͤrt, und daß die angegebene Quelle dieſer Kaufgel⸗ der durch das Inventarium oder jede andere Urkunde beſtaͤtiget ſey. 11I. Nach welchen Rechtsverhaͤltniſſen auch immer der Heirathscontract geſchloſſen ſeyn mag: ſo gilt, den im vorhergehenden Artikel erwaͤhnten Fall ausgenommen, die geſetzliche Praͤſumtion, daß die von der Ehegattin des Ge⸗ meinſchuldners erworbenen Guͤter ihrem Manne gehoͤren, von ſeinem Gelde bezahlt, und zu ſeiner Activmaſſe zu rech⸗ nen ſind, wobey jedoch der Frau der Beweis des Gegen⸗ theils vorbehalten bleibt. S 112. Die Ehefrau kann den im 109ten und 110ten Artikel beſtimmten Rechtsanſpruch auf Zuruͤcknahme der unbeweglichen Guͤter nicht anders geltend machen, als daß ſie zugleich die Schulden und Hypotheken uͤbernehme, wel⸗ che auf dergleichen Guͤtern haften; die Frau mag ſolche nun freywillig uͤbernommen haben oder gerichtlich dazu ver⸗ urtheilt worden ſeyn. I13. Die Ehefrau kann, wegen der ihr im Heiraths⸗ contracte zugeſtandenen Vortheile, beym Creditweſen ihres Mannes keine Anſpruͤche machen; und eben ſo wenig koͤn⸗ nen die Glaͤubiger, in irgend einem Falle, die dem Manne von der Ehegattin im Ehevertrage zugeſtandenen Vortheile fuͤr ſich geltend machen. I14. Hat eine Ehegattin fuͤr ihren Mann Schulden bezahlt: ſo wird praͤſumirt, es ſey dieß von dem Gelde des Mannes geſchehen, und ſie kann beym Creditweſen deshalb keinen Anſpruch machen; ſie muͤßte denn den ihr a33 1L. M. T. I. De la Faillite. sauf la preuve contraire, comme il est dit à Par- ticle 111. 115. La femme dont le mari était commergant *—— à l'époque de la célébration du mariage, n'aura hy- potheque pour les deniers ou effets mobiliers qu'elle justifiera, par actes authentiques, avoir apportès en dot, pour le remploi de ses biens alienés pendant le mariage, et pour Pindemnité des dettes par elle contractées avec son mari, que sur les immeubles qui appartenaient à son mari à Pepoque ci- dessus. 1I6. Sera, a cet egard, assimilée à la temns dont le mari était commergant à l'époque de la cclé. bration du mariage, la femme qui aura 6pousé un fils de nögociant, n'ayant, à cette époque, aucun tat ou profession détermince, et qui deviendrait lui- mẽme négociant. 117. Sera exceptee des dispositions des article: 113 et I15, et jouira de tous les droits hypothscai res accordées aux femmes par le Code Napoléon, la femme dont le mari avait, à l'époque de la célébra tion du mariage, une profession déterminée autre que celle de négociant; néanmoins cette exception ne sera point applicable à la femme dont le mari ferait ce commerce dans l'année qui suivrait la c6- lébration du mariage. 4 118. Tous les meubles meublans, effets mobi- liers, diamans, tableaux, vaisselles d'or et d'argent, et autres objets tant à'usage du mari qu'à celui de la femme, sous quelque régime qu'ait été formé le contrat de mariage, seront acquis aux créanciers, sans que la femme puisse en recevoir autre chose que les hahits et linge à son usage, qui lui seront accordés d'après les dispositions de Farticle 93. * in m fihren. Pechti Gelder heghub hu de jliſe vn ih ihr ſt jnigen Mann I5 hrhlu jni gl hirer, und a den ſ. . fung de dun ſ ud d polhib ſetbuc Mn in ni del ge 1 ben, Silbe der F lauten daß di Gehrzu b te es üth uit mnn un uiin x min lunin Sinn k unih oue ikn nilet ahk ogu t auri in 6poque qui dn tions is1 rits hyi ie Rti e ſeh detemus s cette u ne dhnt u zirnt us, i6 lur un ari gu ruit in au ain wi m⸗ „ iun unitß zs Buch. tr Titel. Vom Falliment. 253 im IIIten Artikel nachgelaſſenen Beweis des Gegentheils fuͤhren. 115. Eine Ehegattin, deren Mann, zur Zeit der Verheirathung, bereits Kaufmann war, hat wegen der Gelder oder der Mobiliareffecten, welche ſie ihm, laut beglaubigter Urkunden, als Brautſchatz zugebracht hat, we⸗ gen des fuͤr ihre waͤhrend der Ehe veraͤußerten Guͤter ihr zu leiſtenden Erſatzes, und wegen der, in Anſehung der von ihr mit ihrem Manne zugleich gemachten Schulden, ihr zukommenden Entſchaͤdigung, einzig und allein auf die⸗ jenigen unbeweglichen Guͤter ein Unterpfandsrecht, die ihr Mann zu obgedachter Zeit eigenthuͤmlich beſaß. II6. Der Ehegattin, deren Mann zur Zeit der Ver⸗ heirathung Kaufmann war, iſt in dieſer Ruͤckſicht auch die⸗ jenige gleich zu achten, die den Sohn eines Kaufmanns heirathete, der damals zwar noch keinen beſtimmten Stand und Beruf hatte, nachher aber ſelbſt Kaufmann gewor⸗ den iſt. . Diejenige Ehegattin, deren Mann bey Schlie⸗ ßung der Ehe entſchieden einen andern Beruf hatte, als den kaufmaͤnniſchen, iſt von den Verfuͤgungen des II3ten und des 115ten Artikels ausgenommen, und aller der hy⸗ pothekariſchen Rechte theilhaftig, welche in Napoleons Ge⸗ ſetzbuche den Ehefrauen zugeſtanden ſind. Doch iſt dieſe Ausnahme nicht auf eine Frau anwendbar, deren Ehemann im naächſten Jahre nach ihrer iehun ſich dem Han⸗ del gewidmet hat. 11g. Alle zum wirklichen Gehrzche eſtct Meu⸗ beln, Hausrath, Diamanten, Gemälde, goldne Geraͤthe, Silberwerk und andere zum Gebrauche des Mannes und der Fran dienende Sachen werden, der Ehecontract mag lauten wie er will, das Eigenthum der Gläubiger, ohne daß die Frau davon etwas erhält, als die zu ihrem eignen Gebrauche dienende Waͤſche und Kleidung, die ihr des Artikels 254 L. UI. T. I. De la Faillire. Toutefois la femme pourra reprendre les bijous diamans et vaisselle qu'elle pourra justifier, par état légalement dressé, annesé aux actes, ou par bons et loyaux inventaires, Jui avoir été donnés par contrat de mariage, ou lui étre advenus par succession seulement. 179. La femme qui aurait détourné, diverti ou recélé des effets mobiliers portés en Particle précé⸗ dent des marchandises, des effets de commerce, de argent comptant, sera condamnée, à les rapporter à la masse, et poursuivie, en outre, comme com- plice de banqueroute frauduleuse. 120. Pourra aussi, suivant la nature des cas, ätre poursuivie comme complice de banqueroute S duleuse, la femme qui aura prété son nom ou son intervention à des actes faits par le mari en fraude de ses créanciers. 121. Les dispositions portées en la présente section ne seront point applicables aux droits et ac. tions des femmes acquis avant la publication de la présente loi. CHAPITRE X. De la Répartition entre les gie er de la Liquidation du Mobilier. 122. Le montant de l'actif mobilier du failli, distraction faite des frais et dépenses de lꝛadministra tion de la faillite, du secours qui a été accordé au failli, et des sommes payces aux privilégiés, sera Do ſcitre mene oder di kann, gelizn ſun ſn 119 Yobili und bn oder bet wieber j Jjihu o lnſtibe, Unnſchu durch tugn ſic wirkt ſi. Iu. dw witügen Anſprid Lon) 122. weinſchul is Ercdi dn6( n ſi zri e. in khn üie nu wſuhm aymnt Minelnn un int u hi ſit enmn mn e, coumn natuet nuer On v01 mari h en h u dmie bilet k⸗ e Mm mil rinlj 8 38 Buch. rr Litel. Vom Falliment. 255 Doch darf die Frau Schmuck, Diamanten und Ge⸗ ſchirre zuruͤcknehmen, wenn ſie durch geſetzlich aufgenom⸗ mene und den Beweisurkunden beygefuͤgte Verzeichniſſe, oder durch richtige und rechtsguͤltige Inventarien, darthun kann, daß dieſe Stuͤcke ihr vermoͤge des Ehecontractes zu⸗ geeignet, oder ſonſt, ſedoch lediglich durch Erbſchaft, zuge⸗ fallen ſind. IIo. Häͤtte die Ehegattin im vorigen Artikel erwaͤhnte Mobiliargegenſtaͤnde, oder auch Waaren, Handelseffecten und baares Geld, untergeſchlagen, auf die Seite geſchafft, oder verheimlicht: ſo wird ihr auferlegt, dieſe Gegenſtaͤnde wieder zur Maſſe zu liefern; uͤberdieß aber geraͤth ſie, als Theilhaberin an boshaftem Bankerott, in Unterſuchnng. 120. Eben ſo kann die Ehefrau, nach Verhaͤltniß der Umſtäͤnde, als Theilhaberin an boshaftem Bankerott in Unterſuchung gezogen werden, wenn ſie zu Verhandlungen, durch deren Vollziehung ihr Mann ſeine Glaͤubiger zu be⸗ truͤgen ſuchte, ihren Namen hergegeben oder ſonſt mitge⸗ wirkt hat. 121. Die in gegenwaͤrtigem Abſchnitte erhaltenen Ver⸗ ordnungen ſind auf die, vor Bekanntmachung des gegen⸗ waͤrtigen Geſetzes, von Ehefrauen g Rechte und Anſpruͤche nicht anwendbar. Zehntes Kapitel. Von der Dißribution und Berechnung des Mobiliarvermoͤgens. 122. Der Betrag des Mobiliarvermogens des 6. meinſchuldners wird, nach Abzug der auf Verwaltung des Creditweſens verwandten Unkoſten und Ausgaben, der dem Gemeinſchuldner zugeſtandenen Unterſtuͤtzung, und der an die privilegirten Glaubiger ausgezahlten Summen, unter 256 P. III. T. I. De la Pillits. réparti entre tous les créanciers, au marc le de leurs créances vérifiées et affirmées. 12a3. A cet effet, les syndics remettront, tous les mois, au commissaire, un état de situation de h faillite et des deniers existans en caisse; le commis- saire ordonnera, s'il y a lieu, une répartition entre les créanciers, et en fixera la quotité. 124. Les créanciers seront avertis des décisions du commissaire et de T'ouverture de la répartition. 125. Nul paiement ne sera fait que sur la re⸗ présentation du titre constitutif de la crcance. Le caissier mentionnera, sur le titre, le paie⸗ ment qu'il effectuera: le eréancier donnera quittance en marge de P'état de répartition. 126. Lorsque la liquidation sera terminée, Pu. nion des creanciers sera convoquée à la diligence des syndics, sous la présidence du commissaire; les yn. dies rendront leur compte, et son reliquat former la derniere répartition. 6 127. Lunion pourra, dans tout 6tat de cause, se faire autoriser par le tribunal de commerce, le failli dument appelé, à traiter à forfait des droits et actions dont le recouvrement n'aurait pas été opére, et à les aliéner; en ce cas les syndics feront tous les actes nécessaires. l vi nigten 1 den Cwi de mne u 1 ifnun mact. 1 denen 4 j bii he 1 de gezr inet ſimu uihu Kun 1 Pecht mein hel ſrſi zu b nith Nnd lu. mnb ie nntn de ituin ie; kn riperiint it. eris is it le h iui it qu u cim e tite donnen era tem h iß missein n relut out en de cmn orſait is i ait y 6½ nnin 35 Buch. Lurel Vom Fallimem. 287 alle die uͤbrigen Glubiger, nach Verhaͤltniß ihrer beſchei⸗ nigten und beſchwornen Foderungen, vertheilt. 123. Die Curatoren uͤberreichen zu dieſem Behufe dem Commiſſar monatlich eine Ueberſicht von der Lage des Creditweſens und von den in Caſſe befindlichen Geldern; der Commiſſar verordnet, eintretenden Falls, eine vorzuneh⸗ mende Diſtribution unter die Glaͤubiger, und beſtimmt den zu vertheilenden Betrag. r24. Die Entſchließung des Commiſſars und die Er⸗ oͤffnung der Diſtribution wird den bekannt ge⸗ macht. 125. Nur Fetiatu der die Foderung tnin⸗ denden Documente erfolgt die Zahlung. Auf jedem dieſer Documente bemerkt der Caſſirer die zu leiſtende Zahlung; der Glaͤubiger quittirt am Rande der uͤber die Diſtribution gefertigten Berechnung. 125. Nach geendigtem Liquidationsgeſchaͤfte werden die geſammten Glaubiger, auf Antrag der Curatoren, zu einer unter dem Vorſitze des Commiſſars zu haltenden Ver⸗ ſammlung beſchieden. Die Curatoren legen ihre Schluß⸗ rechnung ab, und der Ueberſchuß iſt der Gegenſtand der letzten Diſtribution. 127. Die vereinten Glaubiger ſich bey jedem Verhaltniſſe der Sache, unter gehoͤriger Zuziehung des Ge⸗ meinſchuldners, vom Handelsgerichte die Verguͤnſtigung er⸗ theilen laſſen, ſich uͤber noch nicht realiſirte Rechte und An⸗ ſpruͤche in Bauſch und Bogen zu vergleichen und dieſelben zu veräußern; im welchem Falle die Curatoren die hierzu nothigen Aufſätze zu fertigen haben. * Handets⸗Geſetzbuch. R 258 L. III. T. II. De la Cession des Biens. CHAPITRE XI. Du Mode de Vente des Immeubles du Filli. * 128. Les syndies de Punion, sous l'autorisation du commissaire, prockderont à la vente des immeu- ples, suivant les formes prescrites par le Code Na- poléon pour la vente des biens des mineurs. 129. Pendant huitaine apres l'adjudication, tout créancier aura droit de surenchérir. La surenchdre ne pourra etre au-dessous du dixieme du prix prin- cipal de Padjudication. X TTTRE II. De 14a Cession des Biens. 130. La cession des biens, par le failli, est vo · lontaire ou judiciaire. 131. Les effets de la cession volontaire se ds- terminent par les conventions entre le failli et les créanciers. 5. 132. La cession judiciaire n'éteint point l'action des créanciers sur les biens que le failli peut acqus. rir par la suite; elle n'a d'autre effet que soustraire le débiteur à la contrainte par corps. 133. Le Failli qui sera dans le cas de réclamer la cession judiciaire, sera tenu de former sa demande au tribunal, qui se fera remettre les titres necessai- res: la demande sera insérée dans les papiers publics, Pon ufn n Mh virk nch in j m Mie gr ſin der ſchu fr nt ſuſ ſch J i lil lunit nie i in ur k ln inemn. ijucuin la uuu du pu eus. le kili, s olontin* e fil nt pni ili pu ſun ner in ius uu 5 3s Buch. ar Titel. Von der Vermoͤgensab. wc. 269 Eilftes Kapitel. Vom Verkaufe der unbeweglichen Huͤter Gemeinſchuldners. — 128. Die der Glaͤubiger haben, mit Ge⸗ nehmigung des Commiſſars, den Verkauf der unbewegli⸗ chen Guͤter des Gemeinſchuldners, unter Beobachtung der in Napoleons Geſetzbuche fuͤr den Verkauf der Güter der Minderjahrigen vorgeſchriebenen Foͤrmlichkeiten, zu be⸗ wirken. 120. Jedem Glänbiger ſteht frey, binnen acht S nach erfolgter Adjudication(eines ſolchen Grundſuͤcks), ein hoͤheres Gebot darauf zu thun. Das hoͤhere Gebot muß jedoch wenigſtens ein Zehntheil der des Adjudicationspreiſes betragen. Zweyter Titel. Von der Abtretung des Vermogens an die Glaͤubiger. 130. Die Abtretung des Vermoͤgens an die Gläubi⸗ ger geſchieht entweder freywillig oder gerichtlich. 131. Die Wirkungen der freywilligen Vermögensceſ— ſion werden durch die zwiſchen dem Gemeinſchuldner und den getroffene Uebereinkunft beſtimmt. 132. Durch die gerichtliche Vermoͤgensceſſion wird der Anſpruch der Glaͤubiger auf das nachher vom Gemein⸗ ſchuldner erworbene Vermoͤgen nicht aufgehoben; ſie bewirkt fuͤr ihn bloß die Befreyung von Perſonalarreſt. raz. Der Gemeinſchuldner, der ſich in dem Falle befindet, ſich zur gerichtlichen Vermögensceſſion zu erbieten, hat ſich deshalb an das Handelsgericht zu wenden, welches ſich die noͤthigen Papiere vorlegen laͤßt. Das Anſuchen —————————— ⸗ 260 L. III. T. II. De la Cession des Biens. 3 2 comme il est dit à Tarticle 683 du Code de Procs. gid, dure civile.— mnig a 134. La demande ne suspendra Feffet d'aucune poursuite, sauf au tribunal à ordonner, P ap- 34 pelees, du il y sera sursis provisoirement. ſon 135. Le failli admis au benslice de cession sera gſih tenu de faire ou de réitérer s4 ceszion en personne 135 et non par procureur, s6s créanciers appeles, à Tau- alin dience du tribunal de commerce de son domicile,. et, s'il n'y a pas de tribunal de commerce, à la mai- in von commune, un jour de s6ance. La dsclaration hni qu failli sera constatée, dans ce dernier eas, pir n hen le procds- verbal de Thuissier, qui sera signe par le 3 e ſuh , Nuld 136. Si le débiteur est ten, le jugement. qui l'admettra au bénéfice de cession, ordonnera son ſſn entraction, aveo les précautions en tel eas requises ſu Puhl et accoutumées, à Peffot de faire sa declaration, cou- n Lormément à l'article précedent. 4 137. Les noms, prénoms, profession et demeure t du débiteur, seront insérés gän⸗ des tableaus à ce 6 destinés, placés dans l'auditoire du tribunal de com Genei merce de sou domicile, ou du tribunal civil qui en un 2 fait les fonctions, dans le lieu des scances. la mai- bmm son cbmmune, et à la bourse. b. 135 En esöcution du jugement qui admettn 14 le débiteur au penefice de cession, les ordanciers jur Rec pourront faire vendre les biens, meubles et immeu- ſ, cn bles du dehiteur, et s'il sera procédé à cette vente uü 26 20 m ben Rien e äh lelt lu lent ie on u ſn le son iu metre, h La iu mier u ra sign orimn tel ne dicnin ezon in es ulen uibul i unil cil ſ cun i 1 t ſit 8 eubl* un 36 Buch. 2r Titel. Von der Vermoͤgensab. c. 261 wird, wie im 683ten Artikel der buͤrgerlichen Gerichtsord⸗ nnng anbefohlen iſt, in die öffentlichen Blaͤtter eingeruͤckt. 134. Das Anſuchen unterbricht keinesweges die Wir⸗ kungen irgend einer gerichtlichen Klage; doch ſteht dem Gerichtshofe frey, nach geſchehener Vorladung der Par⸗ theyen, zu verordnen, daß vor der Hand mit weiterem Verfahren angeſtanden werden ſolle. 135. Der der Wohlthat der Guͤterabtretung fuͤr faͤhig erklaͤrte Schuldner iſt verbunden, die Abtretung in Perſon, und nicht durch einen Anwald, zu erkläͤren oder zu wie⸗ derholen; und zwar muß dieß geſchehen, nach erfolgter Vorladung ſeiner Glaͤubiger, und im Audienzzimmer des Handelsgerichts ſeines Wohnorts, oder, wenn ſich daſelbſt kein Handelsgericht befindet, auf dem Gemeindehauſe an einem Sitzungstage. Im letztern Falle wird die Erklaͤrung des Falliten durch ein von dem Maire zu unterzeichnendes. Protocoll des Gerichtsboten beglaubigt. 136. Befindet ſich der Gemeinſchuldner in Verhaft: ſo wird mittelſt des richterlichen Beſcheids, durch welchen er zur Wohlthat der Vermogensabtretung zugelaſſen wird, zu⸗ gleich anbefohlen, daß er, unter den in einem ſolchen Falle erfoderlichen und gewoͤhnlichen Vorſichtigkeitsmaasregeln, vor Gericht geſtellet werde, damit er ſeine Erklaͤrung, nach Maasgabe des vorhergehenden Artikels, thun koͤnne. 137. Name, Vorname, Gewerbe und Wohnung des Gemeinſchuldners werden in die zu dieſem Behufe beſtimm⸗ ten Tabellen eingetragen, und in dem Audienzſaale des Handelsgerichts ſeines Wohnortes, oder des Civilgerichts, das deſſen Stelle vertritt, im Seſſionszimmer des Gemein⸗ dehauſes und an der Boͤrſe angeſchlagen. x38. Kraft des Urthels, durch welches der Schuldner zur Rechtswohlthat der Vermoͤgensceſſion zugelaſſen worden iſt, koͤnnen die Glaͤubiger die beweglichen und unbewegli⸗ chen Guͤter des Gemeinſchuldners verkaufen laſſen; wobey nach denſelben Formen zu verfahren iſt, welche fuͤr die, — * 262 L. III. T. III. De la Revendication. dans les formes pour les ventes foite⸗ par union de créanciers. 139. Ne pourront étre admis au bénéſice de cession, 1 Les stellionataires, les banqueroutiers frau- duleux, les personnes condamnées pour fait de vol ou d'escroquerie, ni les personnes comptables; 20 Les étrangers, les adininistrateur ou dépositaires. TITRE III. De l1a Revendication. 140. Le vendeur pourra, en cas de faillite, re vendiquer les marchandises par lui vendues et livrées, et dont le prix ne lui a pas été pays, dans les cas et aux conditions ci- après exprimés. 141. La revendication ne pourra avoir lieu que pendant que les marchandises expédiées seront en- core en route, soit par terre, soit par eau, et avant qu'elles soient entrées dans les magasins du failli, ou dans les magasins du commissionnaire chargé de les vendre pour le compte du failli. 8. 142 Elles ne pourront étre revendiquées, si avant leur arrivée, elles ont été vendues sans fraude sur factures et connaissemens ou lettres de voitures. 143. En cas de revendication, le revendicant sera tenu de rendre Pactif du failli indemns de toute avance faite pour fret ou voitures, commis sion, assurance ou autres frais, et dg payer les som- 3 uf vr Prruuß 13 tönnen br m, h ſid 05 1. ſapie vo Prs ih Fin, whnn 14 Stt ſer ode di V chn lngt 1 Mun hrieſe, Surüc 1. nßbt. ſin pes iſc, iſ iuin u hnin umten im hun jikn n le aununu tion de kil dues eth 6, dm! a woir l diees em ar eiu i gin ui ui naire in renips iue unt nes de n e un iturs, u m* —. 36 Vuch 3r Litel. Von der Zurücknahme. 263 auf vorgaͤngige Vereinigung der Glaͤubiger vorzunehmenden, Veraͤußerungen vorgeſchrieben worden ſind. 139. Zur Rechtswohlthat der Vermögensabtretung können nicht zugelaſſen werden: Erſtens, Betruͤger, boshafte Bankerottirer, Perſo⸗ nen, die wegen Diebſtahls oder Prellerey verurtheilt wor⸗ den ſind, und(betruͤgeriſche) Rechnungsbeamte; Zweytens, Auslaͤnder, Vormuͤnder, Adminiſtratoren oder Inhaber anvertrauten Gutes. Dritter Titel. Von der zurücknahme(Bindiration) 140. Bey eintretendem Fallimente kann der Verkaͤu⸗ fer die von ihm verkauften und abgelieferten Waaren, deren Preis ihm noch nicht bezahlt worden iſt, in folgenden Faͤllen, und unter nachſtehenden Bedingungen, nehmen: 141. Die Zuruͤcknahme(Vindication) kann nur Statt haben, ſo lange die abgegangenen Waaren, zu Waſ⸗ ſer oder zu Lande, noch unterweges ſind, und ehe ſie in die Waarenlager des Falliten, oder des zu dem Verkauſ fuͤr Rechnung des Falliten beauſtragten Commiſſionairs, ge⸗ langt ſind. 142. Sind jedoch die Waaren vor r ihrer Ankunft, nach Maasgabe der Facturen und Connoſſements oder Fracht⸗ briefe, ohne betruͤgliche Abſicht verkauft worden, ſo hat die Zuruͤcknahme(Vindication) nicht Statt. 143. Derjenige, welcher das Zurückfoderungsrecht ausuͤbt, iſt, eintretenden Falls, verbunden, das Creditwe⸗ ſen des Falliten wegen aller fuͤr See⸗oder Landfracht, Pro⸗ viſion, Aſſecuranz oder andere Koſten beſtrittenen Vor⸗ ſchuͤſſe ſchadlos zu und die fuͤr die erwaͤhnten Ge⸗ 264 PL. UMH. T. HI. De la Revendication. mes dues pour mémes eh si elles n'ont pas été ee 62 2 14 Pa Mceeelht ne pourn 6tre eneroce que sur les marchandises qui berout reconnues kirs indehtiquehent les mémes, et que lorsqu' il sera re. connu que les Pele, barriques ou Sueſoppee dans lesquelles cles se trouvaient lors de la vente, n'ont pas étẽ ouvertes, que les corces ou marques n'ont 6té ni enlevées ni changées, et que les warchandi- ses n'ont subi en nature et quantité ui changoment ni altération. 145. Pourront etre re vendiquées, aussi long⸗ temps qu'elles exſäteront en nature, en tout ou en partie, les marchandises consignées au failli, à titre de dépöt, ou pour étre vondues pour le compte de renvoyeur; dans c. dernier cas méme, le prix des dites marchandises pourra étre revendiqus, s'il wa pas eté pays ou pass en compte courant entr⸗ e failli et Tacheteur. 146. Dans tons les cas de revendication, escep · té oeun de dépöt et de sonsignation des marchand- ses, les syndics des créanciers auront Ja faculté de retenir les marchandises revendiquées, en payant au réclamant le pri convenu entre lui et le failli. 147. Les remises en effets de commerce, ou en tous autres effets non encore échus, ou échus et non encore payés, et qui se trouveront en nature dans le porte- feuille du failli à I'6poque de 54 kil. lite, pourront étre revendiquées, si ces remises ont été faites par le propriétaire avec le simple mandat d'en faire le recouvrement et d'en garder la valeur à sa disposition, ou si elles ont regu de sa part h — —— 36 zufünd zchl ſ 1 Waae und do nſili n, i beghen den Ve Brrihs gungen 16 me in trauter ſicht! zuot denz zu l 4 anden aber ſalin den, bieſe mgeg Moh ſi itin wan vi in in nms nn len enhhe hn, u nunni e hei un ui cuzn es, mi eh tor aillin le con e, le yn liqus, ourant ern icaton, e des un ut h a ſ omnen o u d erut nn leu ces uu inj v nin nh n 3s Buch. Zr Titel. von der urũcknahme. 265 genſtaͤnde ruͤckſtaͤndigen Koſten, nen ſie noch nicht v zahlt indʒ zu bezahlen. 14. Die Zuruͤcknahme kann nur in Anſchung ſolcher Waaren Statt finden, deren Identität nicht zu bezweifeln, und dafern anerkannt iſt, daß die Ballen, Faͤſſer, oder Umſchlaͤge, in welchen ſie ſich zur Zeit des Verkaufs befan⸗ den, nicht geffnet, die Stricke oder Merkzeichen nicht weggenommen, noch verändert worden ſi nd, und daß mit den Waaren, in Anſehung ihrer Beſchaffenheit und ihres Betrags, keine Verwechfelung* gangen iſt. 145. Der Zuruͤcknahme uihe: ſo tange ſie nur im⸗ mer im Ganzen oder zum Theil noch wirklich vorhanden ſind, diejenigen Waaren unterworfen, welche an den Falli⸗ ten geſchickt worden ſind, um bey ihm niedergelegt, oder von ihm fuͤr Rechnung des Abſenders verkauft zu werden; im letztern Falle kann ſelbſt das aus dieſen Waaren geloͤßte Kaufgeld vindicirt werden, dafern es noch nicht bezohlt, oder in die zwiſchen dem Falliten und dem Kaͤufer laufende Rechnung gebracht worden iſt. 146. In allen Fällen, in welchen das Zuruckfoderungs⸗ (Vindications⸗) recht ausgeuͤbt wird, den Fall der anver⸗ trauten oder conſignirten Kaufmannsguͤter ausgenommen, ſteht den Curatoren der Glaͤubiger das Befugniß zu, die zuruͤckgefoderten Waaren zu behalten und den Reclamanten den zwiſchen ihm und dem Falliten bedungenen Preis dafuͤr zu bezahlen. 147. Rimeſen in Handelepapieren, oder in jeder andern Art von noch nicht zahlbaren, oder zwar verfallenen aber noch nicht bezahlten Effecten, die ſich zur Zeit des Falliments noch wirklich im Portefeuille des Falliten befin⸗ den, koͤnnen zurückgenommen(vindicirt) werden, wenn dieſe Rimeſſen von dem Eigenthuͤmer bloß mit dem Auf⸗ trage gemacht wurden, die Zahlung dafuͤr einzutreiben und den Werth zu ſeiner Verfuͤgung aufzubewahren, oder wenn von ſeiner Seite die ausdruͤckliche S hinzukam. * 266 L. III. T. W. Des Banqueroutes. destination spéciale de servir au paiement d'accepta- tions ou de billets tirés au domicile du failli. 148. La revendication aura pareillement lieu ion, si elles sont entrées dans un compte courant par lequel le proprictaire ne serait que erediteur; mais elle cessera d'avoir lieu, si, à l'époque des „81 P 4 mises, il était débiteur d'une somme quelconque. 8 149. Dans les cas ou la loi permet la revendi-. cation, les syndics examineront les demandes; is pourront les admettre, sauf lapprobation du commis saire; s'il y a contestation, le trihunal prononcen apres avoir entendu le commissaire. TTITRE W. Des Banqueroutes. CHAPITRE I. De 1 B angubrour⸗ imple. 150. Sera poursuivi comme banqueroutier sim ple, et pourra étre déclaré tel, le commergant failli qui se trouvera dans run ou plusieurs cas sui- vans, savoir: 15 Si les dépenses de sa maison, qu et teun d'inscrire mois par mois sur son livre-journal, vont jugées excessives; 2⁰ S'il est reconnu qu'il a consomms korte: sommes au jeu, ou à des opérations de pur hasard; 1 93 pour les remises faites sans aoceptation ni disyosi doß di Pohne 1. fuͤr, Rine einget biger Zeit de ine E 1 gelten den 7 Lorlh dageg loch ſi ſheidp. einen als e nach welche huch ei En Unt ienen i in ül wn uin i iy ant uun i niiet ihnk n nn pemn les ieuk hatinhn ibuntlpu utes. i banqu conn eurs on, guls n · jn sonm 5 ze yu zs Buch. 4r Titel. Von Bankerotten. 267 daß dieſes Geld zur Bezahlung acceptirter, oder auf den Wohnort des Falliten gezogener Briefe dienen ſoll. 148. Die Zuroͤcknahme ſoll gleichfalls Statt finden fuͤr, ohne Acceptation oder ſpecielle Verfuͤgung, gemachte Rimeſſen, dafern dieſelben in eine laufende Rechnung eingetragen ſind, nach welcher der Eigenthuͤmer bloß Glaͤu⸗ biger iſt: dagegen hat dieſes Recht nicht Statt, wenn zur Zeit des Eingangs dieſer Remeſſen der Eigenthuͤmer irgend eine Summe(an den Falliten) zu bezahlen hatte. 140. In den Fällen, wo das Geſetz die Zuruͤcknahme gelten laͤßt, haben die Curatoren die ſich darauf beziehen⸗ den Anſpruͤche zu unterſuchen. Sie koͤnnen dieſelbe, mit Vorbehalt der Genehmigung des Commiſſars, zulaſſen. Iſt dagegen Widerſpruch erregt: ſo hat das Handelsgericht, nach Anhoͤrung des Commiſſars, in der Sache zu unter⸗ ſcheiden. 3 Vierter Titel. Von Bankerotten. Erſtes Kapitel. Vom einfachen Bankerott⸗ 150. Der fallit gewordene Kaufmann, der ſich in einem oder mehreren der nachſtehenden Falle befindet, wird als einfacher Bankerottirer in Unterſuchung gezogen, und, nach Befinden, foͤrmlich dafuͤr erklaͤrt: Erſtens, wenn der Aufwand fuͤr ſein Hausweſen, welchen er von Monat zu Monat in ſein Geſchaͤftstage⸗ buch einzutragen hat, fuͤr uͤbermäßig erkannt wird; Zweytens, wenn ausgemacht iſt, daß er große Summen im Spiele, oder in auf bloßen Zufall gewagten Unternehmungen verloren hat; 268 L. III. T. W. Des Banqueroutes. X 3 S'il résulte de son dernier inventaire que son 5 actif Ctant de 50 pour 100 au-dessous de son passif, nzibt il a fait des emprunts considérables, et s'il a re- ſ vendu des marchandises à perte ou au-dessous du cours; 4 Sil a donns des signatures de crédit ou de v o circulation pour une somme triple de son actif᷑, se- bon, lon son dernier inventaire. Benig 151. Pourra étre poursuivi comme bonqueror 1 tier simple, et étre déclaré tel, delt u Le failli qui n'aura pas fait, au greffe, la 44. claration prescrite par l'article 43 n Celui qui, s'étant absenté, ne se sera pas prs- hn senté en personne aux agens et aux syndics dant git les delais ſixés, et sans empéchement légitime; n Celui qui présentera des livres irrégulidrement unteln tenus, sans néanmoins que les irrégularités indiquent de fraude, ou qui ne les présentera pas tous; nem 2 Celui qui, ayant une société, ne se sera pas ſine L conformé à l'article 4; v I52. Les cas de panqueroute simple seront ju⸗ Jiede ges par les tribunaux de police correctionnelle, sur 8 la demande 6 syndios ou sur celle de tout créan⸗ im cier du failli, ou sur la poursuite d'office qui sera 36 faite par le ministère public. i 153. Les frais de poursuite en vngteru 1 simple seront supportés par la masse, dans le cas oů unter la demande aura été introduite par les syndics de koſten la faillite. 1 154. Dans le cas ou la poursuite aura été in- mlaßt tentée par un créancier, il supportera les frais, si le 3 n Uthiilt prévenu est déchargé; lesdits frais seront epon par la masse, s'il est condamns. p aun 3 Buch. c itel. Von Banterotten. 269 inninp Drittens, wenn ſich aus ſeinem letzten Inventarium onun ergiebt, daß er, obſchon ſein Activſtand um 50 pro Cent es, et 1 unter dem Paſſivſtande war, beträchtliche Darlehne aufge⸗ nommen, und Waaren mit Verluſt oder unter dem Cours wieder verkauft hat. Viertens, wenn er ſo viel von ihm ſelbſt ausgſtell te, oder laufende Papiere gezeichnet hat, daß der Werth em davon, nach ſeinem letzten Inventarium, den breyfachen Betrag ſeines Activvermoͤgens ausmacht. es ie cnidtn wune hup 15. Ferner kann als einfacher Bankerottirer behan delt und dafuͤr erkiaͤrt werden: u gre Fallit, der die im vierten Artikel(des gegenwärti⸗ gen Buchs) vorgeſchriebene Erklaͤrung in der zu thun unterlaſſen hat: derſenige der, nach ſeiner cumennun ſich in den feſi⸗ geſetzten Friſten, ohne guͤltige Abhaltung, perſoͤnlich vor lizitin den Agenten und Curatoren des Creditweſens zu ſtelen 8 iniuli unterlaſſen hat; ularitts i derjenige, 5 i gefuhrte, jidrch von kei⸗ pis wu nem Betruge zeugende, Handelsbuͤcher, oder nicht alle en ſeine Buͤcher producirt; derjenige der, wenn von einer Compagniehandlung die Rede iſt, ſich nicht dem 4ten Artikel gemäß bezeigt hat. 8 152. Wegen einfachen Bankerotts richten die Strafpo⸗ mm lizeygerichte, auf Antrag der Curatoren, oder auch eines e de u jeden Gläubigers des Falliten, oder auf die von Amtswe⸗ e doli ſi gen, durch die öffentliche Behorde*) gegebene Veranlaſ⸗ ſung en hun 1. Haben die Curatoren des Creditweſens auf die e, lm hu Unterſuchung angetragen: ſo werden die unterſuchungs⸗ r ls koſten wegen einfachen Bankerotts von der Maſſe getragen. 154. Iſt die Unterſuchung von einem Glauhiger ver⸗ anlaßt worden: ſo hat dieſer die Koſten zu bezahlen, wenn . e Angeſchuldigte frey geſprochen wird; wird er aber ver⸗ 5 bin urtheilt: ſo tragt dieſe Koſten die Maſſe. aun mn* Den kaiſerlichen Anwald, oder den Generalptoeututot. 270 L. III. T. IV. Des Banqueroutes. 155. Les procureurs impériaux sont tenus d'in- terjeter appel de tous jugemens des tribunaux de police correctionnelle, lorsque, dans le cours de 15⁵ ale U wenden hat, d linstruction, ils auront reconnu que la trvention 4 ſn ſn de banqueroute simple est de nature à étre convet· tie en prévention de banqueroute frauduleuse. 156. Le tribunal de police correctionnelle, en déclarant qu'il y a banqueroute simple, devra, sui- vant l'exigence des cas, prononcer l'emprisonnement pour un mois au moins, et deux ans au plus. Les jugemens seront affiches, en outre, et inss. res dans un journal, conformément à Tarticle 683 du Code de Procédure civile. 5 cRaprrTRRE I. De la Banqueroute frauduleuse. 157. Sera déclaré banqueroutier frauduleu, tout commergant failli qui se trouvera dans un ou plusieurs cas suivans, savoir: 10 S'il a supposé des dépenses ou des pertes, ou ne justifie pas de l'emploi de toutes ses recettes; 20 S'il a détourné autune somme d'argent, au- cune dette active, aucunes marchandises, denrées ou effets mobiliers; 3 S'il a fait des ventes, nögociations ou don tions supposes; 45 Sil a suppos⸗ des dettes passives et collusi· res entre lui et des créanciers fictifs, en faisant des öcritures simulées, ou en se constituant debiteur, — v7 rott i rẽ holiten ſelben lichet 1 kennen. Uel rtiel und 1. ki de einem namlic hat, 1 nicht 31 irgend mahns 9 Schent xi lichen er entu lchen ſt 36 Buch. 4r Litel. Von Bankerotten. 271 wuu. Der kaiſerliche Proturator iſt verbunden, gegen ie uun alle Urthel des Straſpoliceygerichts Appellation einzu⸗ hn kon wenden, ſobaid er im Laufe der Unterſuchung gefunden hat, daß die Anzeigen des einfachen Bankerotts ſo beſchaf⸗ 4 fen ſind, daß ſie in Anzeigen eines betruͤgeriſchen Banke⸗ zenm rotts uͤbergehen. inicns 156. Das Strafpoliceygericht hat, wenn es ven amm Falliten des einfachen Bankerotts ſuͤr ſchuldig erklaͤrt, den⸗ ſelben nach Maasgabe der Umſtaͤnde, nicht unter einmonat⸗ ſu kpin ime, ien 3. licher und nicht uͤber zweyjährige Gefaͤngnißſtrafe zuzuer⸗ et kenyin kennei u u ſů Ueberdieß wird das Urthel, in Gemäßheit des 6gzten en n Artikels der Civilproceßordnung, oͤffentlich angeſchlagen, nt und in ein oͤffentliches Blatt eingeruͤckt. — Zweytes Kapitel. Vom beträgeriſchen VBankerott. auduleuu 157. Fuͤr einen betruͤgeriſchen Bankerottirer ſoll er⸗ routier i klärt werden jeder fallit gewordene Kaufmann, der ſich in einem oder der nachſtehenden Fäaͤlle befindet, naͤmlich: Erſtens, wenn er Ausgaben oder Vertuſt ertichtet se u hat, oder die Verwendung ſeines ſaͤmmtlichen Einkommens tout nicht nachweiſen kann. mme n Zweytens, wenn er irgend eine Summe Geldes, henh e irgend eine Aetivſchuld, irgend einige Waaren, Kauf⸗ mannsguͤter oder Mobilien auf die Seite geſchafft hat. Drittens, wenn er Kaͤufe, Geldnegotiationen, oder ociitn Schenkungen bloß zum Schein gemacht hat. Viertens, wenn er, im Einverſtaͤndniſſe mit vorgeb⸗ uitn lichen Glaubigern, Paſſivſchulden erdichtet hat, indem e ahn er entweder falſche Handſchriften machte, oder ſich in oͤffent⸗ lichen oder durch bloße Privatunterſchrift vollzogenen Ur⸗ uren imt ninn i 272. D Banqueroutes. sans vause ni valeur, par des actes publies ou par kunden des engagemens sous signature privée; zun( * 56 Si, ayant été chargée d'un mandat wecieh ou constitus dépositaire d'argent, deets de com er merce, de denrées ou 1 a, au préju- 3 wder dice du mandat ou du dépöt, appliqus à son proſt ufn les fonds ou la valeur des objets sur esduel⸗ Portit Un soit le mandat, soit le dépöt; 3 S 60 S'il a acheté des immeubles ou des eſets mo. gütn biliers à la faveur d'un pröte nom; e 70 S'il a caché ses livres. n 158. Pourra étre poursuivi comme banquerou- 1 tier frauduleux et étre déclaré tel, hunh Le failli qui n'a pas tenu de livres, ou dont les livres ne présenteront pas sa véritable situation ao- dſi tive et passive; ſnſb Celui qui, ayant obtenu un sauf- conduit, ne se sera pas représenté à justice. 1 159. Les cas de hauqueroute frauduleuse seront 3 poursuivis d'office devant les cours de justice crimi ni nelle, par les procureurs impériaux et leurs subst⸗ chen tuts, sur la notoriété publique ou sur la dénoncia Gert tion, soit des syndics, soit d'un créancier. r60. Lorsque le prévenu aura été atteint et den déclaré coupable des deélits énoncés dans les articles ſchul precédens, il sera puni des peines portécs au Code buch pẽnal pour la banqueroutè fraudulcuse. zu 161. Seront déclarés complices des banqueron- tier⸗ frauduleus, et seront condamnés aux mémes ne peines que'accusé, les indiyidus qui seront con- ner vaincus de s'tre entendus avec le hanqueroutier un pour receler ou soustraire tout ou partie de ses u biens meubles ou immeubles; d'avoin acquis sur lui newun tes yijn nie u nn p „les br e, 1 u i in u wah les du ial ; comus , livres, ritable in zaut. cou un de jui riaux et k on ur ki creancie aun i n cis hunk* nes het uleus. ices is w damn“ lu i 3 e k u lantit 38 Buch. 4r Titel. Von Bankerotten. 273 Anten ohne wahre Veranlaſſung und empfangenen Werth, zum Schuldner bekannte. Fuͤnftens, wenn er, als Specialbevollmaͤchtigter oder als Depoſitar von Geldern, Handelspapieren, Guͤtern oder Waaren, die Fonds oder den Werth der Gegenſtande, auf welche ſich der Auſtrag oder das Depoſitum bezog, dem Auftrage oder der Depoſition zuwider, in ſeinen Nutzen verwendet hat. Sechstens, wenn er öneſie oder unbewegliche Gaͤter unter erborgtem Namen an ſich gekauft hat. Siebentens, wenn er ſeine Handelsbuͤcher verbor⸗ gen hat. 158. Ferner kann als betruͤgeriſcher S handelt und fuͤr einen ſolchen erklaͤrt werden: der Fallit, der keine Handelsbuͤcher gehalten hat, oder deſſen Buͤcher nicht ſeinen wahren Activ⸗ und Paſſivzu⸗ ſtand darſtellen; derjenige, der ein ſicheres Geleit erhalten, und ſich nicht vor Gericht geſtellt hat. 1. Die Anklage wegen betruͤgeriſchen Bankerotts wird entweder bey oͤffentlicher Kundbarkeit, oder auf An⸗ zeige der Curatoren, oder eines Glaͤubigers, vom kaiſerli⸗ chen Procurator, oder deſſen Subſtituten, beym peinlichen Gerichte von Amtswegen angebracht und fortgeſtellt. 160. Iſt der Angeſchuldigte uͤberfuͤhrt, und der in den vorſtehenden Artikeln beſchriebenen Vergehungen fuͤr ſchuldig erklaͤrt worden: ſo iſt er mit den im Criminalgeſetz⸗ buche auf den betruͤgeriſchen Bankerott geſetzten zu belegen. 161. Ein jeder, der uͤberwieſen iſt, daß er ſich mit dem Bankerottirer einverſtanden habe, um bewegliche oder unbewegliche Guͤter, ganz oder zum Theil, zu verheimlichen oder unterzuſchlagen; ferner jeder, der falſche Schuldfode⸗ rungen auf ihn angenommen, und bey der Verification und eidlichen Beſtaͤrkung ſolcher Anſpruͤche auf ihrer Wahr⸗ Handels⸗Geſeßbuch. S 274 L. III. T. IV. Des Banqueroutes. des ercances fausses, et qui, à la vérification et af. firmation de leurs créances, auront persévéré à les faire valoir comme sincdres et véritables. 162. Le méme jugemert qui aura prononcé les peines contre ls complices de banqueroutes fraudu- leuges, les oondamnera, reintegrer à la masse des oréanciers les biens, droits et actions frauduleusement soustraits; 20 A payer, envers ladite masse, des domma- ges-intéréts égaux à la somme dont ils ont tenté de la frauder. 163. Les arréts des cours de justice oriminelle contre les banqueroutiers et leurs complices, seront affichés et de plus insérés dans un journal, con- formément à T'article 683 du Code de Procédure civile. CHAPITRE III. 2 De IAdministration des Biens en cas de Banqueroute. 164. Dans tous les cas de poursuites et de con- damnations en banqueroute simple ou en banqus- route frauduleuse, les actions civiles, autres que celles dont il est parlé dans Part. 162, resteront s6. parées; et toutes les dispositions relatives aux biens, prescrites pour la faillite, seront exécutées sans qu'el- les puissent ẽtre attirées, attribuées ni evoquòes aux tribunaux de police correctionnelle ni aux cours do justice criminelle. 165. Seront cependant tenus, les syndics de la faillite, de remettre aux procureurs impériaus et 36 heit un izen d hm ſu 16 ſtrafun erkannt Er unug vſcaf zu um ve kommen geen pi ifintü hes 3 kls de Len? 5 geriſch und V diejenie tikel di Güter Perfüg grichte unſt 165 hulben, Aetoute. 3s Buch. 4r Titel. Von Bankerotten.— a vtſin⸗ — heit und Aechtheit beharrt hat, ſoll fuͤr einen Mitſchul⸗ v digen des betruͤgeriſchen Bankerottirers erklaͤrt, und mit ihm zu gleicher Strafe verurtheilt werden. u iun ynn 162. In demſelben Rechtsſpruche, in welchem auf Be⸗ ewu ſtrafung der Mitſchuldigen eines betruͤgeriſchen Bankerottes erkannt iſt, muͤſſen ſie zugleich verurtheilt werden: e ie cinin Erſtens, der Creditmaſſe die betruͤgeriſcher Weiſe enen uu untergeſchlagenen Guͤter, Rechte und Anſpruche wieder zu nu hi verſchaffen; 3Zw eytens, derſelben Creditmaſſe einen der Sunmn um welche ſie dieſelbe zu betruͤgen geſucht haben, gleich⸗ kommenden Schadenerſatz zu leiſten. ie juin 63. Die Ausſprüche der peinlichen Gerichtshoͤfe onp gegen die Bankerottirer und deren Mitſchuldigen werden un jou oͤffentlich angeſchlagen und noch uͤberdieß in ein oͤffentli⸗ le de ches Blatt eingeruͤckt, Alles in Gemäßheit des 6g3ten Arti⸗ kels der buͤrgerlichen Gerichtsordnung. dont is utu I. Drittes Kapitel. u hum Pon der Vermoͤgensverwaltung bey eingetrete⸗ nem Bankerotte. outzuites u le ou u 164. In allen Faͤllen, in welchen einfache oder betruͤ⸗ iils, u geriſche Bankerotte zur gerichtlichen Eroͤrterung gedeihen, 16 nm und Verurtheilungen erfolgen, bleiben alle Civilanſpruͤche, ehüut diejenigen ausgenommen, von welchen oben im 162ten Ar⸗ tikel die Rede iſt, durchaus abgeſondert; und alle auf die . Gutervetwaltung beh einem Creditweſen ſich beziehende 5* Verfuͤgungen werden vollzogen, ohne daß die Strafpolizey⸗ gerichte oder peinlichen Gerichtshoͤfe ſolche an ſich ziehen, oder ſie an dieſelben gewieſen oder abberufen werden koͤnnen. ls 165. Die Curatoren des Creditweſens ſind jedoch ver⸗ un in bunden, dem kaiſerlichen Anwalde und deſſen Stellvertreter S 2 276 L. III. T. V. De la Rchabilitation. a leurs substituts toutes les pibces, titres, papiers et renseignemens qui leur seront demandés. 166. Les pibces, titres et papiers délivrés par 6„ les syndies, seront, pendant le cours de l'instruc- tion, tenus en état de communication par la voie du greffe: cette communication aura lieu sur la ré- quisition des syndics, qui pourront y prendre des extraits privés, ou en requérir d'officiels qui leur seront expédiés par le greffier. 167. Lesdites pibces, titres et papiers, seront, après le jugement, remis aus syndics, qui en don- neront décharge; sauf néanmoins les pibces dont le jugement ordounerait le dépöt judiciaire. TITRE V. De 1 a Rehabilitation. 168. Toute demande en réhabilitation de la part du failli sera adressée à la cour d'appel dans le res- sort de laquelle il sera domicilis. 169. Le demandeur sera tenu de joindre à a pétition les quittances et autres pieces justifiant quil a acquitté intégralement toutes les sommes par lui dues en principal, intéréts et frais. 170. Le procureur général de la cour Fpr sur la communication qui lui aura été kaite de la requéte, en adressera des expéditions certifies de lui au procureur impérial près le tribunal d'arron- dissement, et au président du tribunal de commerce du domicile du pétitionnaire; et, S'il a changé de domicile depuis la faillite, au tribunal de commerce 35 ilhe v und 1 ſtuee ſtruet zu g Mi hnen oder ber it den, kun richt anh die! wel ſen geric ſilbe tondi an de Ew iiliui 5.. 3 3s Buch. Ir Titel. Von der Wiedereinſetzung ꝛc. 277 3„ * alle von ihm verlangte Actenſtuͤcke, Documente, Papiere 8 und Nachweiſungen, zukommen zu laſſen. hyien iin 166. Die von den Curatoren ausgelieferten Acten⸗ enk ſtuͤcke, Documente und Papiere werden, ſo lange die In⸗ tiuin yuh ſtruction des Concursproceſſes dauert, durch die Canzelley zu gegenſeitiger Mittheilung in Bereitſchaft gehalten: dieſe X nnlan ½6 Mittheilung erfolgt auf das Anbringen der Curatoren, luſi denen es frey ſteht, ſich Privatauszuͤge davon zu machen, oder um gerichtliche nachzuſuchen, welche der Gerichtsſchrei⸗ ber ihnen auszufertigen hat. s et pihent 167. Beſagte Aetenſtuͤcke, Urkunden und Papiere wer⸗ yudic git den, nach erfolgtem gerichtlichen Erkenntniſſe, den Curato⸗ s les ſin ren, gegen Empfangſchein, wieder zugeſtellt; mit Ausnahme diciaire. derjenigen Stuͤcke, in Anſehuug welcher auf gerichtliche De⸗ poſition erkannt worden iſt. —.——————— Fuͤnfter Titel. itatin Von der Wiedereinſetzung(des Falliten) in den vorigen Stand. habilutni⸗ uyd in 168. Jedes Anſuchen des Falliten um Wiedereinſe⸗ tzung in den vorigen Stand muß bey dem Appelationsge⸗ z ſö richt, unter deſſen Gerichtsbarkeit ſein Wohnort gehoͤrt, —. angebracht werden. irs pun 16. Der Anſuchende iſt verbunden, ſeiner Bittſchrift les u die Quittungen und andere Beweisurkunden beyzufüͤgen, aus welchen ſich ergiebt, daß er Alles, was er an Capital, Zin⸗ de h on ſen und Koſten ſchuldig war, volltandig abgetragen hat. un its i I7o. Auf die dem Generalprocurator des Appellations⸗ glitun i gerichts geſchehene Mittheilung des Anſuchens, ſchickt der⸗ rin ſelbe von ihm beglaubigte Abſchriften an den bey dem Ar⸗ ibunn 0. rondiſſementsgerichte angeſtellten kaiſerlichen Anid und 6 an den Präſidenten des Handelsgerichts am Wohnorte des Supplicanten, und wenn der Fallit ſeit Ausbruch des Falli⸗ a7 L. II. T. V. De la Rchabilitation. dans l'arrondissement duquel elle a eu lieu, chargeant de recueillir tous les renseignem seront à leur portée, ront 6té exposés. ens qui sur la vérité des faits qui au- 171. A cet effet, à la diligence tant du procu. reur impérial que du président du tribunal de com- merce, copie de ladite pétition restera afſichee pen. dant un délai de deux mois, tant dans les d'audience de chaque tribunal qu'a la Pourse et 3 maison commune, et sera insérée par extrait dans les papiers publics. S. I72. Tout eréancier qui n'aura pas 6té pays in- tégralement de sa crcance en principal, intéréts et frais, et toute autre partie intéressce, pourront, pen- dant la durée de l'affiche, former opposition à ha rchabilitation, Par simple acte au grelfe, appuyé de pibces justificatives, s'il y a lieu. Le crcancier oypo- sant ne Pourra jamais étre partie dans la procsdure tenue pour la réhabilitation, saus préjudice toutefois de ses autres droits. 173. Après l'expiration des deux mois, le pro· eureur impérial et le président du tribunal de com- merce transmettront, chacun séparément, au proeu. reur général de la cour d'appel, les renseignemens qu'ils auront recueillis, les oppositions qui auront pu étre formées, et les connaissances particulibres qu'ils auraient sur la conduite du failli leur avis sur sa demande. 174 Le procureur général de la cour d' appel fera rendre, sur le tout, arrét portant admission ou rejet de la demande en réhabilitation; si la demande est rejetée, elle ne pourra plus 6tre reproduite. ils y joindront 1765. Larrét portant rchabilitation sera adressé tant au procureur impérial qu'aux présidens des tri- bunaux auquels la demande aura été adressée. N en les salles 35 ments richt, dem digu un fuſt en ſcwo und weiſe an 6 und hat, † ein der geſuc Der übrig tchi liche für gen ihn den ach ben chen oder ſoke vird der iluin eln nuigun En ath d ihul reien ii tan in 1 jnu eree pu en ur ynin incipal, i Loe, pom er oppoi gele, 3 Le ctẽau dans k n s yrijudi deun mi lu tihun i arement, u le nu itins qu m s purtiiu i; ib ſ de h nt ortunt lu tion; ihb tre nyni itation n 4 nib un i in ſowohl im Andienzſaale jedes Tribunals, 36 Buch. Ir Titel. Von der Wiedereinſetzung c. 279 ments ſeinen Wohnſitz veraͤndert hat, an das Handelsge⸗ richt, in deſſen Arrondiſſement das Falliment erfolgte, mit dem Auftrage, alle in ihren Verhältniſſen moͤgliche Erkun⸗ digungen uͤber die Wahrheit der in der Bittſchrift angefuͤhr⸗ ten Thatſachen einzuziehen. 171. Zu dieſem Behufe ſoll, ſowohl auf Antrag des kaiſerlichen Anwalds, als des Handelsgerichtspraͤſidenten, etne Abſchrift von erwaͤhntem Anſuchen auf zwey Monate, als auf der Boͤrſe und auf dem Gemeindehauſe, ausgehangen, und auszugs⸗ weiſe in die oͤffentlichen Blaͤtter eingeruͤckt werden. 172. Jeder Glaͤubiger, der nicht fuͤr ſeine Foderung, an Capital, Zinſen und Koſten, vollkommen bezahlt iſt, und jede andere Parthey, die irgend ein Intereſſe dabey hat, kann, ſo lange der Auszug angeſchlagen bleibt, durch ein bloßes Einkommen bey der Canzelley, unter Beyfuͤgung der gehorigen Belege, dafern es deren bedarf, gegen die geſuchte Wiederherſtellung des Falliten Einſpruch thun. Der proteſtirende Glaͤubiger kann, zedoch unbeſchadet ſeiner uͤbrigen Rechte, an dem die Wiedereinſetzung betreffenden rechtlichen Verfahren durchaus keinen weitern Antheil nehmen. I73. Nach Ablauf von zwey Monaten läßt der kaiſer⸗ liche Anwald und der Präſident des Handelsgerichts, jeder fur ſich, ſeinen Bericht uͤber die eingezogenen Erkundigun⸗ gen, die etwa erfolgten Proteſtationen, und das, was ihnen ſelbſt von der Auffuͤhrung des Falliten bekannt wor⸗ den iſt, abgehen; zugleich fuͤgt jeder von ihnen ſein Gut⸗ achten uͤber deſſen Geſuch hinzu. 174. Der Generalprocurator des Appellationsgerichts bewirkt ſodann uͤber das Ganze einen Beſchluß, durch wel⸗ chen das Geſuch um Wiederherſtellung entweder gewaͤhrt oder verworfen wird. Iſt das Geſuch verworfen worden: ſo kann es nie wieder in Antrag kommen. 175. Der die Wiedereinfetung genehmigende Beſchluß wird ſowohl dem kaiſerlichen Anwald, als den Praͤſidenten der Gerichte, bey welchen das Geſuch angebracht war, zu⸗ ſ 280 L. III. T. V. De la Rchahilitation. Ces tribunaux en feront fairc lecture publique et la transcription sur leurs registres. 176. Ne seront point admis à la réhabilitation les stellionataires, les hanqueroutiers frauduleux, les personnes condamnces pour fait de vol ou d'esoroque. rie, ni les personnes comptables, tels que les tuteurs, 3 administrateurs ou dépositaires, qui n'auront pas ₰ rendu ou apurò leurs comptes. 177. Pourra 6tre admis à la réhabilitation 1e banqueroutier simple qui aura zubi le jugement par lequel il aura été condamné. 178. Nul commergant kailli ne pourra se senter à la bourse, à moins qu'il n'ait obtenu sa re habilitation. 31 geſerti udi hobe Prl Rech yoſt uhhtf in de er di ſezun 1 der P ejoßt uluion ture ni. 3 bahult ien uiln u nn h nhelilni udi le jiun i ne pomn ait ohen 3s Buch. Fr ite. Von der Wiedereinſetzung ec. 281 gefertiget. Dieſe Gerichte laſſen denſelben iſrnuc ableſen und in ihre Regiſter eintragen. 176. Perſonen, die ſich Betrug zu gben gebracht haben, betruͤgeriſche Bankerottirer, wegen Diebſtahls oder Prellerey verurtheilte Verbrecher, untreue Verwalter als: Rechnungsfuͤhrer, Vormuͤnder, Adminiſtratoren, oder De⸗ poſitare, die ihre Rechnungen nicht abgelegt oder nicht ge⸗ rechtfertigt haben, ſind insgeſammt der Wiedereinſetzung in den vorigen Stand unfaͤhig. 177. Dagegen kann der einfache Bankerottirer, wenn er die ihm zuerkannte Strafe erduldet hat, die Wiederein⸗ ſetzung in den vorigen Stand erhalten. 17g. Kein fallit gewordener Kaufmann darf 3 ch der Boͤrſe ſehen laſſen, dafern nich ſeine Wedeieng erfolgt iſt. De 1a Juridiction commerciale. TITRE Ter. De l'Organisation des Tribunaux de Commerce. reglement d'administration publi. que déterminera le nombre des tribunaux de com- merce, et les villes qui seront susceptibles d'en rece- voir par l'étendue de leur commerce et de leur in⸗ dustrie. 2. TLarrondissement de 6 tribunal de com⸗ merce sera le méme que celui du tribunal civil dans le ressort duquel il sera placé; et sil se trouve plu⸗ sieurs tribunaux de commerce dans le ressort d'un seul tribunal civil, il leur sera assigné des arrondis- semens particuliers. 3. Chaque tribunal de commerce sera compose d'un jugeprésident, de juges et de suppléans. Le nombre des juges ne pourra pas étre au- dessous de deux, ni au-dessus de huit, non compris le prési- dent. Le nombre des suppléans sera proportionné au besoin du service. Le règlement d'administration publique fixera, pour S tribunal, le nombre des juges et des suppléans. 4. Les membres des trihunaux de commerce- seront élus dans une assemblée composée de commer- gans notables, et principalement des chefs de mai- P St we ein 1V. nnerciat de Conn inistrtn bunaun püble in e et iek tihunl ribunl uñl Sil se tun e een gu d m re zen pyln ean⸗n conym ß ra yyn qalniim nal, k e mu u un s chei k 283 Viertes Buch. Von der Gerichtsbarkeit in Handelsſachen. Erſter Titel. Von der Organiſation der Handelsgerichte. Art. 1. Die Anzahl der Handelsgerichte und die Staͤdte, welche durch ihren ausgebreiteten Handel und Ge⸗ werbfleiß geeignet ſind, dergleichen zu erhalten, ſollen durch eine Regierungsverordnung beſtimmt werden. 2. Jedes Handelsgericht ſoll mit dem Civilgerichte, in deſſen Gerichtsbarkeit es ſeinen Sitz hat, gleichen Ge⸗ richts ſprengel haben; und wenn ſich mehrere Handelsge⸗ richte in dem Gerichtsbezirke eines einzigen Civilgerichtes befinden, ſo ſoll einem jedem derſelben ſein beſonderer Ge⸗ richtsſprengel angewieſen werden. 3. Jedes Handelsgericht ſoll aus einem Gerichtspraͤ⸗ ſidenten, aus Richtern und deren Subſtituten beſtehen. Die Anzahl der Richter darf, außer dem Praͤſidenten, nicht unter zwey und nicht uͤber acht betragen. Die Anzahl der Subſtituten muß mit den Beduͤrfniſſen des Dienſtes in Verhaͤltniß ſtehen. In dem angefuͤhrten Regierungsbefehle wird die Zahl der Richter und Subſtituten eines ſol⸗ chen Gerichts beſtimmt werden. 4. Die Mitglieder des Handelsgerichtes werden in einer Verſammlung erwaͤhlt, die aus den angeſehenſten Kaufleuten, beſonders aber aus den Vorſtehern der aͤlteſten ———————— 284 L. IV. T. I. De l'Organ. des Tribunaux etc. sons les plus anciennes et les plus recommandables par la probité, esprit d'ordre et d'économie. §. La liste des notables sera dressée, sur tous les commercans de l'arrondissement, par le preéket 6 P P et approuvée par le ministre de l'intérieur: leur nombre ne peut étre au-dessous de vingt-cinq dans les villes ou la population n'excede pas quinze mille ames dans les autres villes, il doit étre augmenté à raison d'un électeur pour mille ames de population. 6. Tout commergant pourra étre nommé jugs ou suppléant, s'il est àgé de trente ans, s'il exerce le commerce avec honneur et distinction depuis cinq ans. Le président devra étre àgé de quarante ans, et ne pourra 6tre choisi que parmi les anciens juges, V compris ceux qui ont exercé dans les trihunaus actuels, et méme les anciens juges consuls des mar⸗ chands. „. Lcleotion sera faite au scrutin individuel, à la pluralité absolue des suffrages; et lorsqu'il Sa. gira d'élire le président, Pobjet spécial de cette dlec- tion sera annoncé avant d'aller au scrutin. 8. A la première clection, le président et la moitié des juges et des suppléans dont le tribunal sera composé, seront nommés pour deux ans; la se⸗ conde moitie des juges et des suppléans sera nom- mée pour un an: aux 6lections postérieures, toutes les nominations seront faites pour deux ans. 9. Le président et les juges ne pourront rester plus de deus ans en place, ni étre roelus qu'après un an d'intervalle. — 4—— und konon dem men des Eti Serl uͤbrie ſo d meht miun ſit treib lan Unte len, ſtelt dur nic nac wil liun 48 B. 1r T. V. d. vtgiſitin d. Handelsgerichte 235 und wegen ihrer Rechtſchaffenheit, Ordnungsliebe und oe⸗ ecnn konomie, am meiſten geachteten Handelshaͤnſer, beſteht. luue, u 3. Die Liſte der vornehmſten Handelsherren muß aus h dem Verzeichniſſe der ſaͤmmttichen Kaufleute des Arrondiſſe⸗ ments von dem Präſidenten gezogen, und vom Miniſter des Innern gebilligt ſeyn: die Anzahl derſelben darf in den rirint Städten, deren Volksmenge nicht uͤber funfzehn tauſend e hu qini Seelen beträgt, nicht unter fuͤnf und zwanzig ſeyn: in den uͤbrigen Städten muß ſie verhaͤltnißmäßig erhoͤht werden, it iun un ſo daß fuͤr jedes Tauſend der Einwohner, Ein Wahlherr * emm mehr ernannt wird. ere um 6. Jeder Kaufmann kann zum Richter und Subſti⸗ e ans, tuten ernannt werden, wenn er dreyßig Jahr alt iſt, und otio iut ſeit fuͤnf Jahren den Handel mit Ehre und Auszeichnung 5— treibt. Der Praͤſident muß vierzig Jahr alt ſeyn, und 3 kann bloß aus geweſenen Richtern erwahlt werden, wor⸗ les ui unter diejenigen gehoͤren, die bey den bisherigen Tribuna⸗ ans ls nu len, und ſelbſt als ehemalige Conſularhandelsrichter ange⸗ cotbi ſoit geweſen iud⸗ Wahl geſchieht ſo, daß uͤber jeden einzeln durch verſchloſſenen Wahlzettel votirt und durch die abſo⸗ emi ii tute Mehrheit der Stimmen entſchieden wird. Bey i vorhabender Wahl eines Präſidenten wird der beſondere cial ie u Zweck dieſer Wahl vorher bekannt gemacht, ehe man zur Stimmenſammlung ſchreitet. g. Bey der erſten vorzunehmenden Wahl wird der 62 6 Praͤſident und die Haͤlfte der Richter und der Subſtituten, lon e aus welchen das Gericht beſtehen ſoll, auf zwey Jahte ge⸗ deu wwählt; die andere Hälfte der Richter und Vicerichter wird eans un nur auf Ein Jahr gewählt. Bey den nachherigen Wahlen unun geſchehen alle Ernennungen auf zwey Jahre. 9. Per Präſident und die Richter koͤnnen ihre Stellen nicht länger, als zwey Jahr behalten; auch nicht eher, als poum⸗ nach Ablauf der Swiſchenzeit von einem Jahre, wieder er⸗ nen waͤhlt werden. 286 L. IV. T. I. De l'Organ. des Tribunaux etc. 6 2. 10. n y aura près de chaque tribunal un gref- 3 ſier et des huissiers nommés par le Gouvernement; ud 1 leurs droits, vacation et devoirs seront fixés par un Fr 8 reglement d'administration publique. 1I. I sera établi, pour la ville de Paris seule- 6un ment, des gardes du commerce, pour l'exécution hu des jugemens emportant la contrainte par corps: la un 1 forme de leur organisation et leurs attributions seront durch e déterminées par un reglement particulier: n 12. Les jugemens, dans les tribunaus de com- bunlt merce, seront rendus par trois juges au moins; au⸗ dri cun suppléant ne pourra etre appelé que pour com. vlſi pléter ce nombre. 13. Le ministère des avoués est interdit 46 2* les tiibunsus de commerce, à Particle 414 du Code de Procédure civile; nul ne pourra en plaider pour une partie devant ces tribunaux, si la ihn de partie, présente à Paudience, ne l'autorise, ou sil verſeh n'est muni d'un pouvoir spécial. Ce pouvoir, qui det u pourra étre donné au has de P'original ou de la copie ned de l'assignation, sera exhibé au greffier avant Tappel zgeſe de la cause, et par lui visé saus frais. 1 14. Les fonctions des juges de commerce sont seulement honorifiques. 15. Ils prétent serment, avant d'entrer en fono⸗ ſ tions, à l'audience de la cour d'appel, lorsqu'elle zut siege dans Parrondissement communal ou le tribunal nicht de oommerce est 6tabli; dans le cas contraire, la auf 2 cour d'appel commet, si les juges de commerce le richt t demandent, le tribunal civil de l'arrondissement in die pour recevoir leur serment; et dans de cas„ le ui- in P bunal en dresse proces-verbal, et'envoie à la cour ſiht, d'appel, qui en ordonne Tinsertion dans ses registres. —— imnn 4 Z. 1r T. V.d. Organiſation d. Handelsgerichte. 237 iulng 1. Bey jedem Tribunal werden ein Gerichtsſchreiber bunun und einige Gerichtsbediente von der Regierung angeſtellt. 4 u fn Ihre Rechte, Beſoldung, und Obliegenheiten ſollen durch eine Regierungsverordnung beſtimmt werden. h 1I. Zur Vollziehung der auf Perſonalarreſt lautenden Erkenntniſſe ſollen, jedoch nur allein fuͤr die Stadt Paris, e 6 Handelsgarden errichtet werden; die Bildung ihrer Einrich⸗ e tung und ihre Verrichtungen und Befugniſſe aber ſollen durch ein beſonderes Reglement feſtgeſetzt werden. in e. Zu Faſſung eines Urthels iſt bey den Handelstri⸗ annhe bunalen die Gegenwart von wenigſtens drey Richtern erfo⸗ n nein derlich. Ein Subſtitut kann dabey, nur bloß um die Zahl que hun ollſtaͤndig zu machen, zugezogen werden. 13. Zufolge des 414ten Artikels der Civilproceßord⸗ nung finden die Amtsverrichtungen der Anwälde bey den Handelsgerichten nicht Statt; und keiner kann vor einem ſolchen Gerichte die Rechte einer Parthey vertheidigen, ulen wenn nicht die bey der Sitzung gegenwaͤrtige Parthey ſelbſt st intertt ment ihn tribunm ihn dazu autoriſirt, oder er mit einer Specialvollmacht ver⸗ autotie u verſehen iſt. Dieſe Vollmacht, welche unter das Original e yun oder unter die Abſchrift der gerichtlichen Ladung geſchrieben a ou iehn werden kann, wird dem Gerichtsſchreiber vor dem S zugeſtellt, der ſie unentgeldlich viſirt. 14. Das Richteramt wird bey dem Handelsgerichte unentgeldlich verwaltet. 15. Die Richter werden vor dem Eintritt in ihre Aemter vereidet, und zwar in dem Audienzſaale des Appel⸗ henmab lationsgerichts, wenn dieſes ſeinen Sitz in dem Gemeindebe⸗ pel, w zirke hat, wo das Handelsgericht ſich befindet. Iſt letzteres ſo kis nicht der Fall, ſo bevolimaͤchtigt das Appellationsgericht, s connn auf Anſuchen der anzuſtellenden Handelsrichter das Civilge⸗ richt des Arrondiſſements, ihnen den Eid abzunehmen: und er anuntlh z. connen e conne artonien in dieſem Falle nimmt das letztgenannte Gericht daruͤber * ein Protocoll auf, und ſchickt es an das Appellationsge⸗ richt, welches daſſelbe in ſeine Regiſter eintragen läßt. mwoie i* 3en ns 66 1 288 L. IV. T. II. De la Compeét. des Tribunaux etc. Ces formalités sont remplies sur les conclusions du ministère public et sans frais. 16. Les tribunaux de commerce sont dans e⸗ attributions et sous la surveillance du grand juge ministre de la justice. * TITRE II. PDe la Compétence des Tribunaus de Commerce. 17. Les tribunaus de commerce connaitront, 10 De toutes contestations relatives aux enga· gemens et transactions entre négocians, marchands et banquiers; 20 Entre toutes personnes, des contestations re· latives aux actes de commerce; 18. La loi répute actes de commerce, Tout achat de denrées et marchandises pour les revendre, soit en nature, soit après les avoir tra⸗ vaillées et mises en oeuvre, ou méme pour en louer simplement l'usage; Toute entreprise de eee de commit sion, de transport par terre ou par eau; PToute entreprise de fournitures, d'agences, bu⸗ reaux d'affaires, établissemens de ventes à l'encan, de spectacles publios; Toute opération de change, banque et courtage; Toutes les opérations des hanques publiques; PToutes obligations entre négocians, marchands et banquiers; Entre toutes personnes, les lettres de change, ou remises d'argent faites de place en place. Dieſe tung d ſter a ſicht. dieſeh laſſen ſions ſchif er und 2 v ltiefe Poſo 7d Han inn e cuhn erwe zun in nee iu gu u it[un nerce cum relatiyts u. ocians, des conu comnen urchanin yrts lun mẽme yuni ctures, bu ar e; res, l p e vente k banque 0 nques ociuns, v lettre⸗ b¹ e en n 46 Buch. 2r Titel. Von der Competenz ꝛc. 289 rung der Staatsbehoͤrde*) und koſtenfrey. 16. Die Handelsgerichte ſtehen unter dem Juſtizmini⸗ ſter als dem Oberrichter des Reichs, unter ß ſcht Zweyter Titel. Von der Competenz der Handelsgerichte. * 17. Die Handelsgerichte haben zu erkennen: Erſtens, uͤber alle Rechtsſtreitigkeiten, welche Ver⸗ bindlichkeiten und Verhandlungen unter Kaufleuten, Kraä⸗ mern und Bangquiers betreffen, Zweytens, uͤber die ſich auf Handelsgeſchaͤfte henden Rechtsſtreitigkeiten zwiſchen Perſonen jeder Art. 18. Das Geſetz betrachtet als Handelsgeſchafte: jeden Ankauf von Producten und Waaren, in der Abſicht, ſolche, ſo wie ſie ſind, oder nach vorhergegangener Bearbeitung und Verarbeitung, wieder zu verkaufen, oder dieſelben auch ſogat nur miethweiſe an Andere zu uͤber⸗ laſſen; jede von Manufacturen und Commiſ⸗ ſionsgeſchaͤften zu Waſſer und zu Lande; jede Unternehmung in Lieferungen, Agentſchaften, Ge⸗ ſchaͤftsbuͤreaus, Verſteigerungsanſtalten und oͤffentlichen Schauſpielen: alle Arten von Wechſel-, Bank- und Maklergeſchaͤften. alle Operationen der oͤffentlichen Banken; alle Schuldfoderungen zwiſchen Kramern und Banquiers; von einem Platze auf den andern gezogene Wechſel⸗ briefe oder gemachte Rimeſſen, unter allen Arten der Perſonen. *) Des kaiſerlichen Anwalds oder des Generalproeurators. Handels⸗Geſetzbuch. T Dieſe Formalitaͤten geſchehen nach vorhergaͤngiger Anhö⸗ X 290 E. W T. I. De la Compét. des Tribunaux etc. 4 19. La répute pareillement actes de com- 19. 1 merce, ſift 3 Toute eit de construction, et tous achats, ventes et reventes de bätimens pour la navigation 3 intérieure et extérieure; 4h PToutes expéditions maritimes; 6 3 Pout achat ou vente d'agres, apparaux et avio- und tuaillemens; 5 Pout afrétement ou nolissement, emprunt ou Bodne prẽt à la grosse; toutes assurances et autres ranzen concernant le commerce de mer;. jcd Tous accords et conventions pour salaires et Eoiſi loyers d'équipages;. je Tous engagemens de gens de mer, pour le ser· ſir vice de bätimens de commerce. 20. Les tribunaus de commerce connaitront Put egalement: buhln 10 Des actions contre les facteurs, commis 4 ſud; marchands ou leurs serviteurs, pour le fait seule- 2% ment du trafic du marchand auquel ils sont attaches; ʒuhlm 20 Des billets faits par les receveurs, payeurs, beamte percepteurs ou autres comptables des deniers publics. 1 2I. Ils connaitront enfin, E 10 Du dépöt du bilan et des registres S com- Rſſ mergant en faillite, de l'affirmation et de* gung tion des créances; 33 20 Des oppositions au Söcin lorsque les tenbat moyens de l'opposant seront fondés sur des actes ou nunge opérations dont la connaissance est attribuée par la vor das loi aux juges des tribunaux de commerce; In Dans tous les autres cas, ces oppositions. icht i jutoes par les tribunaus civils; dahe Eu conscquence, toute opposition au concordat e lint ut uct i on tunt hout k un hhin mert, emn es et uum s pon iu e met, kt mmerct u acteun, u pour ki nel is wun recereun des deinp es tezt in on et delſ ordut, h les sur is t atni mme pinn itin n V 46 Buch. 2r Titel. Von der Competenʒ c. 291 19. Das Geſetz ſieht aWſeh fuͤr Handelsge⸗ ſchaͤfte an: jede Unternehmung eines Schiffbaues, alle Kaͤufe, Verkaͤufe und Wiederkaͤufe von Fahrzeugen, zum P der innern oder aͤußern Schiffahrt; alle Seeexpeditionen; jeden Kauf oder Verkauf von vuug. Gerächſchaf ten und M undproviant; Jeden Vertrag uͤber Fracht oder Noliſſement, auf Bodmerey gegebene oder genommene Gelder, alle Aſſecu⸗ ranzen und andere den Seehandel betreffende Vertraͤge; jeden Accord und Vertrag uͤber Gehalt und Heuer der Schiffsmannſchaſt; jede Annahme der Seeleute fuͤr den Dienſt von Kauf⸗ fahrern. 20. Die Handelsgerichte haben gleichfalls zu erkennen: Erſtens, uͤber Klagen gegen Factoren, Diener oder Markthelfer der Kaufleute, in Sachen, welche bloß die Handlung des Kaufmanns betreffen, bey der ſie angeſtellt ſind; Zweytens, uͤber die von öoͤffentlichen Einnehmern, Zahlmeiſtern, Caſſirern und andern oͤffentlichen Rechnungs⸗ beamten ausgeſtellten Scheine. 21. Endlich erkennen die Handelstribunale: Erſtens, uͤber die Niederlegung der Bilanz und der Regiſter des fallit gewordenen Kaufmannes, die Beeidi⸗ gung und Verification der Schuldfoderungen; Zweytens, uͤber die Proteſtationen gegen den abzu⸗ ſchließenden Accord, dafern die Einwendungen des proteſti⸗ renden Glaͤubigers ſich auf Verhandlungen oder Unterneh— mungen gruͤnden, deren Eroͤrterung, den Geſetzen nach, vor das Handelsgericht gehoͤrt. In allen andern Faͤllen haben die buͤrgerlichen Ge⸗ richte uͤber dergleichen Proteſtationen zu entſcheiden; daher muß jede Proteſtation gegen einen abzuſchließen⸗ P2 292 L. IV. T. II. De la Compét. des Tribunaux etc. contiendra les moyens de l'opposant, à peine de nullité; 1 30 De Phomologation du traité entre le failli et ses créanciers; 4 De la cession de biens faite par le failli, pour la partie qui en est attribuce aus tribunaux de com- merce par l'art. 901 du Code de Procédure civile. 22. Lorsque les lettres de change ne seront ré. putées que simples promesses, aus termes de Parti- cle 112, ou lorsque les billets à ordre ne porteront que des signatures d'individus non négocians, et n'auront pas pour occasion des opérations de com- merce, trafic, change, banque ou courtage, le tri- punal de commercé sera tenu de renvoyer au tribu- nal civil, s'il en est requis par le défendeur. 23. Lorsque ces lettres de change et ces billets a ordre porteront en méme teups des signatures Tin- dividus négocians et dindividus non negocians, le tribuual de commerce en connaitra; mail il ne pour- ra prononcer la contrainte par corps contre les in- dividus non négocians, à moins qu'ils ne se soient engoges à l'oocasion d'opérations de commerce, trafic, change, banque ou courtage. 24. Ne seront point de la compeétence des tri- bunaux de commerce, les actions intentées contre un propriétaire, cultivateur ou vigneron, pour vente de denrées provenant de son crü, les actions intentées contre un commergant, pour paiement de denrées et marchandises achetées pour son usage particulier. Néanmoins, les billets souscrits par un commer- gant seront censés faits pour son commerce, et ceux des receveurs, payeurs, percepteurs ou autres comp- tables de deniers publics, seront censés faits pour 4 den A0 grunde D gleichs terulin dr li n. (des e gutione Schein Kauft dellunt vder W uerblhte dz loi ſelle E ſud, Un net to nen d hinge lichkei Tuuſe . Vinz und Won einge untet in R ſo ſoll ande ſſl . is Iin. Dosunt, 1 ſu it purke ux tihmn le Pwiun chugn aux tent orhe n n von ninu opinint ou coun T envoperi le difenin change e de igun non nint itra; mail in corps ant s qub u s de conumn conyiemi intertes um eron, un les vcim i ement i in uge hi rits pu u connen 1 urs mn ten i . 4s Buch. 2r Titel. Von der Competenz 6e 293 den Accord, bey Strafe der Nullitaͤt, zugleich die Beweis⸗ gruͤnde enthalten, auf welche ſich der Proteſtirende ſtuͤtzt; DOrittens, uͤber die gerichtliche Beſtätigung des Ver⸗ gleichs zwiſchen dem Gemeinſchuldner und deſſen Gläubigern: Viertens, uͤber die von dem Falliten bewirkte Guͤ⸗ terabtretung, ſo weit ſolche, vermoͤge des 9oxten Artikels der Civilproceßordnung, fuͤr das Handelsgericht gehoͤrt. 22. Wenn Wechſelbriefe, vermoͤge des 112ten Artikels (des erſten Buchs des Handelsgeſetzbuchs), fur bloße Obli⸗ gationen zu achten ſind, oder wenn auf Ordre geſtellte Scheine(eigne Wechſel) bloß von Perſonen, die keine Kaufleute ſind, unterzeichnet ſind, und ſich nicht auf Han⸗ delsunternehmungen, Umſatz, Tauſch⸗, Wechſel⸗, Bank⸗ oder Maklergeſchäfte beziehen: ſo iſt das Handelsgericht verbunden, wenn es der Beklagte verlangt, die Sache an das Civilgericht zu verweiſen. 23. Sind dergleichen Wechſelbriefe und auf Ordre ge⸗ ſtellte Scheine(eigne Wechſel) von Perſonen, die Kaufleute ſind, und von ſolchen, die es nicht ſind, zugleich unterzeich⸗ net worden, ſo hat das Handelsgericht daruͤber zu erken⸗ nen; aber es kann keinen Verhaft gegen Nichtkaufleute ver⸗ hängen, dafern die von denſelben eingegangenen Verbind⸗ lichkeiten ſich nicht auf Handelsunternehmungen, Umſatz, Tauſch⸗, Wechſel⸗, Bank⸗ und Maͤklergeſchaͤfte beziehen. 24. Klagen gegen Landeigenthuͤmer, Bauern, oder Winzer, die den Verkauf ihres eignen Zuwachſes betreffen, und ſo auch Klagen auf Bezahlung ſolcher Producte und Waaren, die ein Kaufmann zu ſeinem eignen Gebrauche eingekauft hat, gehoͤren nicht vor das Handelsgericht. Indeſſen ſoll in Anſehung der von einem Kaufmanne unterzeichneten Scheine die Präſumtion gelten, daß er ſie in Ruͤckſicht auf ſeinen Handel ausgeſtellt habe; und eben ſo ſollen die von Einnehmern, Zahlmeiſtern, Caſſirern und andern Rechnungsbeamten des Staats ausgeſtellten Scheine als ſolche angeſehen werden, die ſich auf ihre Geſchäftsfuͤh⸗ 3 3 1 294 L. IV. T. III. De la Forms de procéder etc. leur wmqu une autré cause n'y— énoncée.. 25. Les tribunsus de commerce ugeront en dernier ressort, 10 Poutes les demandes dont le principal n'ex- cbdera pas la valeur de 1000 fraucs;. 25 Poutes celles oü les parties justiciables de ces tribunaux, et usaut de leurs droits, auront dsclaré vouloir ẽtre jugées définitivement et sans appel. 26. Dans les arrondissemens ou il n'y aura pas de tribunaux de commerce, les juges du tribunal civil exerceront les fonctions et connaitront des matières attribuces aux juges de commerce par la présente loi. 27. Linstruction, dans ce cas, aura lieu dans la méme forme que devant les tribunaux de com⸗ merce, et les jugemens produiront les mémes eflet. — TITRE lII. De la Forme de Procẽder devant les Tribunaux de Commerce. 2e. La forme de procéder devant les tribunaus de commerce sera suivie, telle qu'elle a été reglée par le tit. XXV du livre II. de la premibre partie du Code de Procédure civile. 29. NCanmoins, les articles 156, 158 et 159 du méme Code 1), relatifs aux jugemens par défaut 1) Code de ProcSdure civile, Liure IT, des Tribunau . Art. 156. Tous jugemens par défaut contre une partie qui n'a constitué d'avoué, geront signißiés par un huis- sier commis soit par le tribunal, soit par le juge du domi- cile du défaillant que le tribunal aura désigné; ils seront 465 mung b ausdrü 2 E berd 3 welcher tigen erklört eine 2 2 zericht Stell Geſe rkenſe Forn den He richte gen, Buc beni mem ſum bnil uc; e juilst dit, un ü t et un i s oi ſihm uge du tiu aitrut iun 6 par hp cas, ait nibunnin ut les nini . les Iru — dernt ls ir guele 141 ha yren! 156 1 h genen hu „, i fnt n njis it 5. 6 m dtin 46 B. 3r T. Vom handelsgerichtlichen Verfahren. 295 rung beziehen, ſoweit nicht eine andere Veranlaſſung darin ausdruͤcklich angegeben iſt. 25. Die Handelsgerichte entſcheiden in letzter Inſtanz: Erſtens, uͤber alle Klagen auf ein Capital, das nicht uͤber den Werth von tauſend Franken betraͤgt; Zweytens, uͤber alle diejenigen Klagen, in Anſehung welcher die unter die Gerichtsbarkeit dieſes Tribunals geho⸗ rigen Perſonen ſich, wie ihnen den Rechten nach zukommt, erklaͤrt haben, daß ſie, unter Verzicht auf Appellation, auf eine Definitivſentenz antragen.. 26. In den Gerichtsbezirken, wo ſich keine Handels⸗ gerichte befinden, haben die Richter des Civilgerichts deren Stelle zu vertreten und uͤber die durch das gegenwaͤrtige Geſetz an die Handelsgerichte verwieſenen Gegenſtände zu erkennen. 27. Das Verfahren hat, in dieſem Falle, dieſelbe Form, die Erkenntniſſe haben dieſelbe Wirkung, wie bey den Handelsgerichten. Dritter Titel. Vom handelsgerichtlichen Verfahren. 2g. In Anſehung der Form des vor den Handelsge⸗ richten zu beobachtenden Verfahrens iſt dasjenige zu befol⸗ gen, was im fuͤnf und zwanzigſten Titel des zweyten Buchs der Civilproceßordnung im erſten Theile vorgeſchrie⸗ ben iſt. 29. Es ſollen jedoch der 156te, 158te und 150ſte Arti⸗ kel deſſelben Geſetzbuchs*), welche ſich auf die von den Un⸗ Civilproceßordnung n. Buch. Von den untergerichten. Art. 156. Alle auf Ungehorſam(in contumaciam) geſpro⸗ chene urthel werden, wenn die Parthey keinen Anwald beſtellt hat, durch einen, vom Gerichtshofe, oder von dem Gerichte des Ortes, wo der Außengebliebene ſeinen Wohnſih hat, abge⸗ ſchickten und vom Gerichtshofe dazu benannten Gerichtsboten, bekannt gemacht. Ein ſolches Urthel muß binnen ſechs Mona⸗ 296 L. IV. T. IV. De la Forme de procéder etc. rendus par les tribunaux inférieurs, seront applicables aux jugemens par défaut rendus par les tribunaux de commerce. 30. Les appels des jugemens des tribunaux de commeroe seront portés pardevant les cours dans le ressort desquelles ces tribunaux sont situcs. TITRE IV. De la Forme 4e procẽder devant les Cours d'Appel. 31. TLe delai pour interjeter appel des jugemen des tribunaux de commerce, sera de trois mois, à compter du jour de la signification du jugement, Pour ceux qui auront été rendus oontradiotoirement, et du jour de Fexpiration du délai de l'opposition, Pour ceux qui auront été rendus par défaut: Tappel Pourra étre interjeté le jour méme du jugement. 82. Lappel ne sera pas regu lorsque le princi⸗ psl n'excbdera pas la somme ou la valeur do 1000 krancs, encore que le jugement n'énonce pas qu'il exécutés dans les six mois de leur obtention, sinon seront réputés non avenus. 5 Art. 168. 8i l1e jugement est rendu contre une partie dui n'a pas d'avous, lopposition sera recevable jusqu l'exécution du jugement. Art, 169. Le jugement est réputé exécuté, lorsque les menbles ont été vendus, ou que le condamné a été em- Prisonné on recommands, ou due la saisie d'un ou de plu- sieurs de ses immeuples lui a été notifiée, ou que les frais ont été payés, on enfn lorsqu'il y a quelque aote duquel il résulte nécessairement due l'exécution du jugement a été connue de la partie défaillante: l'opposition formée dans les délais oi dessus, et dans les formes ci après prescrites, suspeud l'exécution, si elle n'a pas 6té ordonnée nonobs. taut Topposition. 65. tergeri ciam) Hande chene 3 Halde eſin Von Hendſt blicn uf und ſchun pelln dis U —— —————— i wih seront Nü hula tlu n ie niun nt le cun 3 ont itu . ut le(un 4 oppel isn ra de troun ation du ſ ontradiun dui de ln pir dilut ne du jugen gu longue b h len t ninenep obtention, iu endu conn e sen neerit le conlun“ saiie dunt tiliée, ou ge⸗ quelgne u tion du jin⸗ ppotitit in net ci m w &t vniu u 48 B. 4r T. Vom Verfahren vor d. Appellationsger. 297 tergerichten auf ungehorſames Außenbleiben(in contuma- ciam) geſprochenen Urthel beziehen, auch auf die von den Handelsgerichten auf Ungehorſam(in contumaciam) geſprid⸗ chenen Urthel anwendbar ſeyn. 3o. Die Appellationen von den Erkenntniſſen eines Handelsgerichts gehen an den Appellationsgerichtshof, in deſſen Gerichtsbezirke ſich das Handelsgericht befindet. Vierter Titel. Vom Verfahren(in Handelsſachen) vor den Appellationsgerichten. 3r. Die Friſt fur die Einlegung der Appellation gegen Handelsgerichtsurthel iſt drey Monate, vom Tage der Pu⸗ blication an gerechnet, in Anſehung derjenigen Urthel, die auf vorgängiges Verfahren beyder Theile geſprochen ſind; und vom Tage des Ablaufs der Proteſtationsfriſt, in An⸗ ſehung der auf Ungehorſam geſprochenen Urthel. Die Ap⸗ pellation kann an dem Tage eingelegt werden, an welchem das Urthel eroͤffnet ward. 32. Die Appellation wird nicht angenommen, dafern die gefoderte Hauptſumme nicht uͤber den Werth von tau⸗ ſend Franken betraͤgt, wenn ſchon in dem Urthel ſelbſt nicht ten nach der Eröffnung vollſtreckt werden, außerdem wird es für nichtig geachtet. Art. 162. Iſt das urthel wider eine Parthey, die keinen Anwald hat, geſprochen: ſo iſt bis zur Vollſtreckung deſſelben ein Rechtsmittel gegen daſſelbe zuläßlich. Art. 189. Das Urthel wird für vollſtreckt gehalten, wenn die Mobitien verkauft, wenn der Verurtheitte verhaftet, oder zur ferneren Haft anempfohlen, oder wenn ihm die Beſchlag⸗ nehmung eines oder mehrerer ſeiner Grundſtücke bekannt gemacht worden iſt, oder wenn die Koſten bezahlt ſind, oder wenn end⸗ uich eine uUrkunde vorhanden iſt, aus welcher unwiberſprechlich hervorgehet, daß dem außengebliebenen Theile die Vollſtreckung des urthels bekannt worden ſey. Iſ nun das Rechtsmittel eher, als alles Vorſtehende erfolgte, eingewendet worden, ſo ſuſpen⸗ dirt es die Execution, ausgenommen, wenn anbefohlen iſt, daß dieſelbe ohne Rückſicht auf ein eingelegtes Rechtsmittel geſchehen ſolle. 298 L. IV. T. IV. De la Forme de procòder etc. 68. est rendu en dernier ressort, et méme quand i enon- uwihr Gerait qu'il est rendu à la charge de Pappel. enn 33. Les cours d'appel ne pourront, en aucun ſolte. cas, à peine de nullité, et méme des dommages- in- 3 tejréts des parties, s'il y a Reu, accorder des défen- dr) ses ni surseoir à I'exécution des jugemens des tribu- z na ux de commerce, quand mẽme ils seraient attaquès d'i ucompétence; mais elles pourront, suivant Pexi- gerice des cas, accorder la permission de citer extra-. ord inairement à jour et heure fixes, pour plaider inen sur Tappel. dentli 34. Les appels des jugemens des tribunaux de dr m com merce seront instruits et jugés dans les cours, com mie appels de jugemens rendus en matidre som- mair e. La procedure, jusques et y compris Parrét deſir itif᷑, sera conforme à celle qui est prescrite pour les c auses d'appel en matiere civile, au livre III de la Ire partie du Gode de Procédure civile. Siens, NAPOLEON. Par I'Empereur: Le ministre secrétaire d'Etat; Signé, Hu6uEs-B. Manzr. Pour cwtrait conforme: di Le secrétaire-général du Conseil a Ptat; de Signé, J.-G. LocnE. —————— 5—————— 45 B. 4r T. Vom Verfahren vor d. Appellationsger. 299 ne e 6 erwaͤhnt iſt, daß es in letzter Inſtanz entſcheide, ja ſelbſt, — wenn es, unter Vorbehalt der Appellation, geſprochen ſeyn 13 fele inn 33. Die Appellationsgerichte duͤrfen, bey Vermeidung utoier i der Nullitat, ja ſelbſt des den Partheyen noͤthigen Falls jugenen ien zu leiſtenden Schadenerſatzes, auf keinen Fall gegen Voll⸗ ib eninn ſtreckung der Handelsgerichtsurthel Verbote zulaſſen oder Friſten geſtatten, ſelbſt wenn wider jene Urthel die Incom⸗ petenz des Handelsgerichts vorgeſchuͤtzt wuͤrde; doch können ſie, erfoderlichen Falls, geſtatten, daß die Partheyen auf mwont wim sion ie dt — ki einen beſtimmten Tag und auf beſtimmte Stunde außeror⸗ dentlich citirt werden, um uͤber die Appellation mit einan⸗ is in der muͤndlich zu verfahren. g0s dm 34. Die Appellativnen gegen Erkenntniſſe der Handels⸗ s en m gerichte ſollen bey den Appellationsgerichten ſo verhandelt ety em und entſchieden werden, wie Appellationen gegen Erkennt⸗ niſſe im ſummariſchen Proceſſe. Das Verfahren bis zur Definitivſentenz, die letztere mit inbegriffen, iſt ganz demje⸗ 4 nigen gleich, das fuͤr die Appellationsſachen im Civilproceſſe n iſi im dritten Buche des erſten Theils der Civilgerichtsordnung vorgeſchrieben iſt. ui est yuc le, u hn poli u(unterſchriſt) NApPOLEON. Vom Kaiſer unterzeichnet. uir ilu Der Miniſter Staatsſecretair. 5. Im(unterſchrift) H. B. Marer. Die Gleichformigkeit der Abſchrift bezengt I ¶nib der Generalſecretair des Staatsraths. 6. 10cu(unterſchriſt) J. 6. Loers. portant ſixation de Tépoque à laquelle le Code Commerce sera exécuté. ARTICLE I. Les dispositions du Code de Gommerce ne seront exccutées qu'ä compter du premier janvier 1808. ARTICLE II. A dater dudit jour premier janvier 1808, toutes les anciennes lois touchant les matières commercia les sur lesquelles il est status par ledit Gode, sont abrogées. Signé, NAPOL. KoN. Par l'Empereur: .. Le ministre secrétaire d'Etat; Signé, HuGuEs-B. Manzr. Pour extrait conforme: .„ Le secrétaire-général du Conseil d Etat; Figné, J.⸗G. Locn. 8 5 zur S S eſe kli zur Beſtimmung des in welchem das Han⸗ etute delsgeſetbuch verbindliche Kraft ngen F Erſter unt. Connnn Die Verordnungen des Handelsgeſetzbuchs werden nicht iet jmi h cher vollzogen, als vom 1. Jänner 1808 an. Zweyter Artikel. 1 Von dieſem 1. Jänner 1808 an ſind alle alte Geſetze abgeſchafft, welche Handelsgegenſtaͤnde betreffen, woruͤber in S Geſetzbuche entſchieden iſt. matieres cun t ledit(i*(unterſchriſt) NAPO L.ON. Vom Kaiſer unterzeichnet. Der Winh Staatsſecretair. 10ri(Unterſchrift) H. B. Maret. ur: Die Gleichfoͤrmigkeit des Auszugs bezeugt der Generalſecretair des Staatsraths. (unterſchrift) J. G. Loot. B. Mu d(m P 5 5 E 8 M 4 TIünEs vak oknn arpaßirIoug. TLe chiſhre romain indique le Livre du Code; le chißfe arabe indique IArticle. 4 Anopaon du navire(par qui sont supportés les dom- mages arrivés en cas d'), II, 218. Abrogation des délais de gräce, de faveur, d'usage on d'ha- bitudes locales pour le paiement des lettres change, I, 135. Abrogation de toutes les lois anciennes touchant les matidres com merciales, article 2 de la Loi réglementaire placée à la fin du Code et avant cette Table. 6 Acceptation de la leltre de change(de P'). Voyez TLettre de change. — Fyar intervention. Voyez PLettre de change. Acepteur. Voyez TLettre de change. Achats(des). Comment ils se constatent, I, 109. Aetes de commerce(quel actes sont réputés), IV, 18 et 19. Actes conservatoires. Qui doit les faire pour le failli, III, 63. Voyez Faillite. Aetions(quand sont prescrites les) contre les associes non liquidateurs, leurs veuves, héritiers ou ayant cause, I⸗ 6.— Le capital des sociétés anonymes er en comman- dite se divise par action, I, 34 et 38. Comment peut etre értablie l'action, 365. Comment s'en opdre la tradi- tion, ibid. Comment peut ẽtre 6tablie la propriété des actions, et comment la cession s'en opdre, 36. Actions(pur quel temps sont prescrites les) en délaisge- ment, celles dérivant d'un contrat à la grosse ou d'une police d'assurance, celles on paiement pour fret de navi- 1es, gages et loyers des otficiers, matelots et autres gens de Ft lots, went dẽli yer jes, Ajdi Anini 3 quel Amini Quell III. tre à 1 bRI ginn vye du(oh ont support weur, du s lettres cuß es touchunt k i riglenentur Me. e') ſ de cang. tatent, I, iputh, N ire you kü ontrs les w ers ou ayni nymes et u w et 38. lonꝰ nt en cin ablie h nn⸗ 0 ere, 3 ites le) u 3 1 1 l2 go nt ponr un „ utelols e uu* Table des Matières. 303 de I'équipage; celles pour nourriture fournie aux mate- lots, pour fournitures de bois, équipemens, avictuaille- ment, salaires d'ouvriers, ouvrages faits, et celles en délivrance de marchandises, II, 242, 245 et 244. Vo- yez Fins de non recevoir. Quand ces actions sont nul- les, 247. Acdjucication des navires. Voyes Navires. Administrateurs de la vociété anonyme(quels sont les), I, 31. De quoi ils sont responsables, et s'ils contractent quelque obligation personnelle, 32. Administration des biens en cas de hanqueroute(de P'). Quelles dispositions doivent étre exécutées à cet égard, III, 163. Obligation des syndics de la faillite de remet- tre aux procureurs impériaux et à leurs substituts toutes les pidces, titres, papiers et renseignemens qui leur sont demandés, 1656. Ou ces titres et papiers restent pendant l'instruction, et communication que les syndics en peuvent prendre, 166. Ces pieces, titres et papiers leurs sont remis apres le jugement, et exception, 167. Ahretement. Voyez Chartes-parties. Ahréteur(quelles actions sont non recevables contre 1'), II. 246. ———— Aſréteurs(droit des matelots, quand avant départ du na- vire le voyage est rompu par le fait des), II, 63; quand Taffréteur profite du fret, quand il le paye en entier, 98 et 99. Quand le navire est arrété par le fait de l'affré- teur il doit les frais du retard, 105. Voyez Capitaine de navire. Agens de change(des). Ils se réunissent à la bourse de commerce, I, 71; ils constatent les cours du change, 73; la soi les reconnait, et pour quels actes, 7; ou il F en a, et par qui ils sont nommés, 75; leurs fonctions, 76. Quand on peut cumuler les fonctions d'agent de change et de courtier, 81. Qui ne peut étre agent de change, 835. Obligation des agens de change d'avoir un livre; dans quelles formes et pourquoi, 84. Ce qui est prohibé aux agens de change et sous quelles peines, 85, 86 et 87. OQuand l'agent de change destitué ne pent étre réintégré, 8g. Comment il est poursuivi en cas de faillite, 89). Agens de la faillite. Voyez Faillite. Agrès(les) du navire sont affectés à T'exécution des con⸗ ventions des parties, II, 91. Is sont affectés par privi- lége au capital et aux intéréts de l'argent donné à la grosse, 131. Amarrage(le droit d') est dette privilégiée, et comment s'exerce le privilege, III, 2 er 3. 304 Pable Ancres(orsqu'il s'agit d'abandonner ses), de qui le oapi- Len taine du navire prend avis, II, 221. Quel avis est 3 suivi en cas de diversité, ibid. lein Anonyme(société). Voyez Socistés. Par qui la société 64 auonyme est administrée, I, 31. äu! Apparòux(les) du navire sont affeotés à exécution des con- r vention des parties, II, 91. IIs sont affectés par privilege eus au rapital et intéréts de Targent prété à la grosse, 131. conl Arbitres. Les contestations entre associés sont jugées par*. arbitres, I, 51. Leur jugement est sujet à T'appel et 1— la cassation, 52. Exception, ibid. Par quels actes se i 5 fait la nomination des arbitres, 55. Dans quel délai les arbitres doivent juger, 54. Par qui les arbitres sont nommes en cas de refus d'un ou de plusieurs associcz i d'en nommer, 55. Si les parties qui remettent leurs mẽ. moires aux arbitres sont sujets aux formalités de justice, 56. Sur quoi les arbitres peuvent juger, 69. Eu es de partage, il est nommé un surarbitre, et par qui, 6o. Le jugement arbitral doit ötre motivé, 61. Comment il est rendu exécutoire, ibicd. Si le tuteur de mineurs intéressés dans la contestation peut renoncer à la kaculté d'appeler du jugement arbitral, 63. Armement(l') est affecté au capital et intéréts de I'argen prété à la grosse, II, 131. Arrèt de réhabilitation(). A qui il est adressé et pour- uoi, III, 175.. Arrets(les) des cours de justice criminelle contre les ban. queroutiers et leurs complices, sont affichés et insérs dans un journal, III, 263. S Aociations commerciales n participation(la loi reconnait les), I, 47. Comment elles s'établissent et quel est leur objet, 4. Comment elles peuvent étre constatées, 9; de quelles formalités elles sont affranchies, 50. Asocis commanditaire. De quoi il est passible, I, 26. I ne peut faire aucun acte de gestion, et sous quelle peine, 27 et 28. Associes(quels) sont solidaires pour tous les engagemens de la société, I, 22. De quoi sont passibles ceux qui contractent des sociétés anonymes, 33. A quelles forma- lités sont soumis les actes portant changemens ou retrai tes d'associés, 46. L⸗es contestations entre associés sont jugées par arbitres, 51. Voyez Arbitres. Quelles dispo- sitions sont communes aux veuves, héritiers et ayant- cause des associés, 62. Acsurances(des). Forme et contenu du contrat d'assuran co, II, 143. La méme police peut contenir plusieurs assurances. et pour quels objets, 144. Ce que l'assu- rance peu avoir pour objet, 145. Sur quoi peut porter —* X des Matibres. 05 ) bſi rassurance, et dans quel temps on peut la faire, 146. ui PFstimation qui peut avoir lieu en cas de fraude dans l'estimation des effets assurés et dans d'autres cas, 147. . lupilg 8i l'on peut assurer les chargemens faits aux Fchelies du Levant, aux Cötes d'Afrique et autres parties du ailatih monde, 148. Evaluation en monnaie de France qui doit ont ien etre faite de tout effet dont le prix est stipuls dans le pi ihzun contrat d'assurance en monnaie étrangere, 149. Mo- ucit uzn yen à employer à dsfaut de fixation de la valeur des en u marchandises, 150. Comment est réglée Tassurance faite id. lupn sur le retour d'un pays ou le commerce ne se fait que . Duſü par troc, et si l'estimation des marchandises n'est pas u qi kth fait par la police ou contrat, 151. Quand commencent on iꝛ ſuint et finissent les risques, si le temps n'en est point regls — Par le contrat d'assurance, 152. Si l'assureur peut faire 2 réassurer par d'autres les effets qu'il a assurés; di l'assuré ent jign z peut kaire assurer le coüt de T'assurance, et quelle peut mbine, a tre la prime de réassurance, 153. Comment et par qui otiré, hu est réglée Paugmentation de prime stipulée en temps de 3 paix et non déterminée, 154. Obligations du capitaine en cas de perte des marchandises assurées et chargées ut renoncu 4l et interit pour son compte, 1565. Ce que doivent faire tout hom- me de l'équipage et tout passager qui apportent des Pays étrangers des marchandises assurées en France, 156. Fa- culté respective de l'assuré ou de l'assureur en cas de fail- ti i e in lite de Pun ou de l'autre, 157. Causes de nullité du contrat d'assurance, 158 et 159. ininele m Asturs(des obligations de 1*) et de I'Assureur. Linterrup- ont iii tion du voyate avant le départ du vaisseau, méme par le fait de l'assuré, annulle I'assurance, et quelle indem- cipatin ſl li nité regoit lassureur, II, 160. Quels pertes et domma- ublient 4 pi ges sont aun risques des assureurs, 161. Quels pertes vent étrs e et dommages ne sont point à leur charge, 162 et 163. aſtranchis, 5 De quelles Prẽvarications et fautes Tassureur n'est point es yni 4 tenu, 164. Si Tassureur est tenu du pilotage, touage et on, uſ lamanage, ainsi que des droits imposés sur le navire et les marchandises, 165. Obligation de désigner dans la dur ton k police les marchandises sujettes, par leur nature, à dé- ont huibn tõrioriation particulière ou diminution, et sous quelle 33. 15 peino, 166. Ce qui est dü à Tassureur lorsque assu- cungn ance 6tant pour Taller et le retour, il ne se fait point tions ein de char ement en retour ou de chargement complet, Iinet 167. ullité de Tassurance pour excès de la demande vet, Min ur la valeur des effets chargés, 166. Exception, 169. 6 Comment les assureurs contribuent en cas de pertes de ces zu eumn⸗ pfets, ibid. Quel contrat d'assurance est valable lors- 3 ani qu'il y en a plusieurs successifs faits sans fraude sur le 060 méme chargement, 170. Contribution au mare le franc entre — h Handeis⸗Geſeybuch. 306 Table les assureurs, en cas de perte d'une partie des effets au- surés, 171. De quelle somme est tenu T'aszureur, en eas que toutes les marchandises qui devaient étre char- gées sur différens vaisseaux ayent été mises sur un seul, ou sur un moindre nombre qu'il n'en est désigné dans le contrat, 172. Quel risque court Passureur, lorsquo le capitaine a la liberté d'entrer dans différens ports pour compléter ou échanger son chargement, 173. Libéra- tion de l'assureur après l'expiration du temps pour le- quel a 6té faite l'assurance, et ce que peut faire l'assur, 174. Décherge des risques pour l'assureur, si lassurs envoie le vaisseau en un lieu plus éloigné que celui désigné, 175. Exception, ibid. Nullité de T'assurance faite après ja perte ou l'arrivée des objets assurées; en uel cas 76, 177 et 178. Cas ou il est accords une prime ou contre lassureur, ou contre Tassurẽ, et poursuite correctionnelle qui †eut ẽtre dirigée contre hun ou contre l'autre, 179. Quand peut étré fait le ddi. sement des objets assurés. Voyez Pélaiscement. Assureurs. Quelles actions sont non recevables conte eux, II, 246. Autorisation(quelle) est nõcessaire au mineur émancipẽ et z la femme pour faire le commerce. Voyez Fenme et Mineur émancipẽ. — du Gouvernement(1“) est nécessaire pour Texistenee de sociétés anonymes, I, 37. Aval(de 1). Voyez Tettre de change. Avuries(quelles choses sont réputées), II, 206. Comment sont réglées les avaries à défaut de conventions enue les parties, aog. Les avaries sont de deun classes les avaries grosses ou communes, et les avaries simples ou partieuliꝰres, 210. Quelles sont les avaries communes, 211. Par qui sont supportées les avaries communes, 212 et 213. Quelles sont les avaries particulières, 215 par qui sont supportées et paybes les avaries particulieres, 215 quelles choses ne zont point avaries, mais frais à k charge du navire, 217. Quelles avaries donnent ou ne donnent point droit à une action, g19. La clause ſne d'avaries affranchit les assureurs de toutes les avaries, 220. Exceptions, ibid. Avoues(Ie ministère des) est interdit dans les tribunsun de commerce, IV, 13. Aant cause(quelles dispositions sont communes aux) des associés, I, 62. Quelle affirmarion sont tenus de kaire les ayant-cause de ceux qui ont acquis la preseription contre le paiement de lettres de change, 189. Bassi et Bůtin det Bien le Bilan ten lu nikt e dit tn lun *giinn ut ninu uil vn ii court lunun dus 62 uma, 1 inution lu unh e gue pu in our. u plus teien i kit ree ds obun (u oi an weur, ou cunk eut emn ijigen nd peut in i ye Melein non recerkn re au ninnt umerce. ſy cung. te) I 1 chut de cn zont de iui „et ls mmt zont le min s aynies unun ſeie arnit, u lles aruin ion, 219 1 n de unkt nterdit lub ont unmn mation on„ cluße des Matidres. 307 Banqueroutes(des). Quand le commerqant failli est en 6tat de banqueroute, III, z. I] y a deux sortes de banque- routes, et par quels tribunaux elles sont jugées, 3. Quel commergant failli doit étre poursuiyi comme banqus- routier simple, 1650 er 151. Les banqueroutes simples sont jugées par les tribunaux de police correctionnelle, sur les poursuites de qui, 152. Pans quels cas les frais de cette poursuite sont supportés par la masse, 163 et 154; par celui qui l'a introduite, 154. Quand les pro- cureurs impériaux sont tenus d'interjeter appel du juge- went de police correctionnelle, 155. Quand le tribunal de police correctionnelle, en déclarant qu'il y a banque- route, doit prononcer l'emprisonnement pour un mois au moins, et deux ans au plus, 156. Quel commergant failli peut ẽtre déclaré hanqueroutier frauduleux, 157 et 158. Les cas de banqueroute frauduleuse sont poursui- vis d'ofice devant les cours de justice criwinelle, par qui, et sur quelles dénonciations, 159. Quelles peines encourt le banqueroutier frauduleux, 160. Quelles per- sonnes sont déclarées complices des banqueroutiers frau- duleux, et quelles peines elles encourent, 161. Ce que doit prononcer le jugement qui les condamne, 262. Publication et affiche des arréts, 165. De l'administra- tion des biens en cas de banqueroute. Voyez Adminis⸗ tration des hiens. Banqusroutier(quand le) simple peut étre admis à la réha- bilitation, III, 177. PBaraterie de patron. Lassureur n'en est point tenu, II, * 5 164. Bassin(le droit de) ou avant- bassin est dette privilégiée, et comment s'exerce le privilége, III, 2 et 3. Bdtimens de mer(les) sont meubles, II, 3. A quelles dettes ils sont affeetés, ibick. Voyez Navtres. Biens dotaux. Quand ils peuvent étre alicnés et avec quel- les formes, I,„. S Bilan; à qui le failli le remet, III, 34. Ce que doit con- renir le bilan, 36. En présence de qui le failli procdde à son bilan, quand il ne l'a pas fait préalablement, er quelles pibces lui sont communiquées pour le taire, 36. Quand et comment les agens de faillite procbdent eux- mémes à la formation du bilan, 37. Ce que peut faire le juge- commissaire relativement à la formation du bi- lan, 38. En cas de déces du failli après l'ouverture de sa faillite, sa veuve ou ses enfans peuvent le remplacer pour la formation du bilan, et les autres obligations qui —————.————— 306 Table lui sont imposées, 39. A leur dsfaut, les agens prock- dent, ibid. Des que le bilan a été remis au juge- com- missaire, celui- ci dresse la liste des créanciers et les fait convoquer, par quelles voies, 0. Il peut les con⸗ voquer même avant la confection du bilan, 1. Billet a ordre(du). Quelles dispositions y sont appli- cables, I, 187. Forme du billet* ordre, 183. Bourses de commerce(des); ce qu'elles sont, 1, 71. cCe que le résultat des nõgociations et transactions qui 6 opdrent, détermine, 72. Il y a des agens de change et des courtiers dans toutes les villes qui ont une bourse de commerce, 75. 3 Caiss(il est établi une) K double serrure, ou se verzent les deniers du failli, III, 29 et 60. Caissier(il est nommé un) par les créanciers du failli, II, 1. GComment le caissier fait les paiemens, 125. Cale(le droit de) est privilégiẽ, III, 2. Comment vexer- ce le privilsge, 3. Capitaine de navire(du). Ses gages et loyers sont dere privilẽgiées, et comment s'exerce le privilége, II, 2 etz. Quel est son droit quand il est congédié, s'il est copro. priẽtaire du navire, 30. De quelles fautes il est garint, 32. Sa responsabilité, 35. IM forme T'équipage, choisit et loue les matelots et autres gens de T'équipage; avec qui, 34. Registre qu'il doit tenir, 35. Il doit hire visiter son navire, et quand il le doit, 36. Actes et pibces qu'il doit avoir à son bord, 37. Quand il doit ötre en personne dans son navire, 3g. Sa responsabilits en cas de contravention aux regles prescrites, et en css de dommage aux marchandises, 30 er o0. Quelles per- sonnes avec le capitaine étant ou se rendant à bord pour faire voile ne peuvent étre arrétées pour dettes civiles, et excoption, 42. Ce que le capitaine ne peut faire zans l'autorisation du propriétaire, 43. Quand il peut em- runter à la grosse pour le compte des propriétaires, 44. , il peut emprunter sur le corps et quille du vais⸗ scau, mettre en gage on vendre des marchandises, et i la charge de qui,%. Compte qu'il doit envoyer à ses propristaires avant son départ d'un port 6tranger ou des colonies frangaises pour revenir en France, 46. Cas ou il y lieu à le poursuivre, soit civilement, soit crimi- nellement, 47. OQuand il ne peut vendre le navire Sans un ponvoir spécial des proprietaires, 46. Bl'il est tenu d'achever son voyage, 49. Quand il ne peut faire com- merce ni trafic pour son compte particulier, 5o. Sous * des Matieres. 309 nnſ quelle peine, 51. Bes obligations en ess de danger de nuintt naufrage du navire, 52. Rapport qu'il doit faire à son Klmh arrivée, et visa de son registre, 53. Ce que doit énon- Anh. cer le rapport, et ou il doit étre fait, 53 et 54. A qui Jouymn le capitaine doit se présenter, et ce qu'il doit faire quand 40 il aborde dans un port étranger, 55. Déclaration qu'il iamſn. doit faire des causes de sa reläche, et à qui il doit la huin gi faire, 56. Rapport qu'il est tenu de faire en cas de u du naufrage du vaisseau, 57. Comment son rapport est ſimmi vsrifis, 88. S'il peut décharger les marchandises avant d'avoir fait son rapport, 59. Ce qu'il doit faire en cas que les vivres de bätiment manquent pendant le voyage, 60. Comment sont constatées les conditions de l'engage- ment du capitaine, 61. S'il peut charger des marchan- eemn it dises pour son compte, 62. Droit des matelots si le bo. voyage est rompu par le fait du 63. Cas ou crẽancien ki le capitaine ne peut répéter contre les propriétaires Iin- paiemen demnité accordée aux matelots, g1. Le capitaine ne 2. Com congédier un matelot dans les pays étrangers, ibid. e que le capitaine doit faire en cas de blocus du port e loent Pour lequel le navire est destiné, 9o. Quand le char- 3 k yrritz geur est tenu de lui fournir T'acquit des marchandises eonzti, chargées, 935. En quel cas le capitaine ne peut let ſiumie d'autres marchandises sans le consentement de Pat réteur, m liin 98. Quand le fret est dü en entier au capitaine, 99. de lii Cas ou il doit des dommages intérẽts 4 Taffréteur, 100. 5 ſi Cas on il peut mettre à terre les marchandises, ou en g prendre le fret au plus haut prix, 103. Cas ou le capi- 1 taine est tenu des dommages-intéréts envers l'affréteur, 1, 3 u 106. Quels dommages-intéréts, ibid. Obligations de e 38 knh l'affréteur et du capitaine quand il y a nécessité de faire le radouber le navire, 107. Cas ou le capitaine perd son 39 1 ſ fret et répond des dommages-intéréts de l'affréteur, 10g. minin Le fret est dü pour les marchandises que le capitaine a tes your iu été contraint de vendre pour subvenir aux victuailles, iuine n ſuh radoub et autres nécessités pressantes du navire, et sous 5. Uui quelle obligation du capitaine, 1090. Quand il n'est dũ e des n au capitaine que le fret de l'aller, 110. Du cas ou le cory e ſuin vaisseau est arrété dans le cours de son voyage par'ordre des mutinii d'une puissance, s'il est dü le fret, 111. Le capitaine qull ici u est payé du fret des marchandises jerées à la mer pour un pon inß le salut commun, à quelle charge, 112. N n'est dü n Tnnee aucun fret pour marchandises perdues par naufrage, ou cirilenen 3 schouement, ou pillées par les pirates, ou prises par * vuir lw T'ennemi, et restitution par le capitaine du fret qui ui re, 40 éts avancé, 115. EFxception, ibidd. TLe capitaine est 4 i eſni Pey⸗ du frer quand les marchandises sont sauvées du nau- hni ℳ krage ou rachetées, et il contribue au rachat, 114. Com⸗ 310 Table ment se fait la contribntion pour le rachat, 118. Droit du capitaine si le consignataire refuse de recevoir les marchandises, 116. Le capitaine ne peut retenir les mar- chaudises dans son navire, faute de paiement du fret; ce qu'il peut faire, 117. Pendant quel temps le capitaine est préféré pour son fret sur les marchandises, 11g. Son privilége, et pour quels objets, en cas de faillite des chargeurs et réclamateurs, 419. Quels action et pri- vilège n⸗ le prét à la grosse qui lui est fait, 132. Obligations du capitaine en cas de perte des marchandi- ses assurées et chargées pour son compte, 155. Quand le capitaine est tenu de se procurer un autre navire, 202. De qui il prend l'avis lorsqu'il s'agit de jeter à ha mer une partie du chargement, 221. Son ohbligation de rédiger par 6crit la délibération, et ce que la délibér⸗ tion doit exprimer, 225. Ou il doit affirmer les faitz contenus dans la délibération, 224; et dans quel tempe, ibid. Pour quels effets il n'y a pas contribution, mai⸗ seulement vecours contre le capitaine, 252. En quels cas le capitaine est privilégié sur les marchandises ou le prix en provenant, et pourquoi, 239. Quelles aetions sont non- recevables contre le capitaine, 246. Caution qui doit étre fournie en cas de notification de protét pour refus d'accepration de la lettre de change, er par qui elle doit étre fournie, I, 120. Celle qui doit ötre fournie en cas de paiement d'une lertre de change sur une 2e, 3e, 6, la premiere étant perdue, que k lettre soit acceptée ou non, 151 et 162. Quand est éteint l'engagemeut de cette caution, 154. Caution que doit donner l'assuré au profit de qui il intervient condamna tion contre l'assureur, et quand est éteint l'engagement de la caution, II, 195. Cesion de Biens(de la). Celle du failli est volontaire ou judiciaire, III, 130. Comment se déterminent entre lui et ses créanciers les effets de la cession volontaire, 151. Efiet de la cession judiciaire, 132. Comment se pour- voit le failli qui réclame la cession judiciaire, et oit est insérée sa demande, 135. Si la demande suspend Teffet des poursuites, 134. Formalités que doit remplir l failli admis au bénéfice de cession, 155. S'il est détenu, ce qui est ordonné par le jugement qui l'admer au béné- ſice de cestion, 136. Oü sont insérés ses noms, pro- fession et demeure, 137, Fffet, à Pégard des créanciers, du ſugement qui admet au bénéfice de dession, 158. Onelles personnes ne peuvent étre admises au bẽnskice de cession, 159. Chartes- Parties(des), Ahrétemens ou Nolissemens. Ce que doit énoncer la convention pour louege de vaisseau, *ppe Clur tẽr I 3 Cha cher et 6 (onp leny pew des Matibres. 311 iR appelée charte- partie, afrétement ou nolissement, I. ten 84. Comment est réglé le temps de la charge et de la * uitkn décharge du navire, 85. Voyez Navires. ut Chargement(le) est affecté par privilẽge au capital er in- 4 hei térẽts ſde Pargent prété à la grosse sur le ergeet Mü aniil Chargeur(quand le) est tenu des frais de la charge er de 35 rint la dscharge de ses marchandises, du navire, II, 87. 11“ qui li jü, peut, pendant Tarrét du navire, faire décharger ses mar- ie prn i nu chandises, aux frais de qui et à quelle condition, 89.. n tonpt 1 ſ OQuand 1e chargeur est tenu de fournir au capitaine l'ac- vunhn quit des marchandises chargées, 93. Quand le chargenr wul iifihh Peut retirer ses marchandises avant le départ du navire, u een payant le demi-fret, 102. Quels frais il supporte en „et e gubt ce cas, ibid. Quand le chargeur est tenu de payer le il doit iim fret en entier er tous les frais de déplacement, 10. Pri- ; et im vilege du capitaine, et pour quels objers en cas de fail- pn contiu lite du chargeur, 119. En aucun cas⸗ le chargeur ne nine, 21 peut demander de diminution sur le prix du fret, 120. I ne peut abandonner pour le fret les marchandises di- 39) 04 minuses de prix ou dstériorées, 121. Fxception⸗ ibid. Code de Commerce. Epoque A laquelle il sera mis en acti- 4 vités. Article premier de la J07 riglementaire⸗ placse à la fin du Code et avant certe table.— Commergans(quel sont les). I, 1. Obligations des com- i mergans, 8 er 9. Quand le commergant est en état de n iut ſcu faillite, 1II, 1. Quand il est en 6état de banqueroute, 2. 6 Nul commergant failli ne peut se présemter à la bourse, a moins qu'il n'ait obrenu sa réhabilitarion, 178. 5. luiu Commissionnaires(des). Ce qu'ils sont, I, 91. Par quelle il inemenu loi sont déterminés les devoirs et droits du commission- en din lꝭ naire qui agit pour un commettant, 92. Quand et pour- — quoi le commissionnaire a un privilege pour le rem- u jili u nh boursement de ses avances, etc., 93. Bur quoi il peut e deemiun se rembourser du montant de ses avances, intéréts er cetion v frais, et par prẽférence, 94. PMispositions auxquelles i1 . Cont doit se conformer pour avoir privilége, 95. Des com- on judiciint⸗ missionnaires pour les trans ports par terre et par eau; demini u leur obligation, 96. De quoi ils sont garans⸗ 97, 93 6 qu d m et 99. Du eas ou il peut y avoir recours Lonrre eux, n, 1 3 6 100. Le commissionnaire qui a requ les marchandises nt qui h mentionnées dans les connaissemens ou chartes parties, insert 1 est tenu d'en donner requ au capitaine qui le demande, igul et sous quelles peines, II, 96. ice h k Comptence des tribunaux de commerce. Voyez Tribunaux e ainin de commerce. 8 Complices de hanqueroutes frauduleuses(quelles personnes ou in peuvent õtre poursuivies comme)/ et quelles peines elles our hn 3* 3 * encourent, HI, 161. Ce que prononce le jugement qui les condamne, 162. Compte de retour(du). I doit accompagner la retraite, I, 180. Ce que comprend le compte de retour, 161. M ne peut ätre fait plusieurs comptes de retour sur une méme lettre de change, 182. Voyez Lettre de change. Concordat des oréanciers(du). Quand il en peut étre fait entre les créanciers délibérans et le débiteur failli, III, g5. Comment s'établit ce concordat ou traité, ibid. Si les créanciers hypothécaires inscrits et ceux nantis d'un gage, ont voix dans les déliberations relatives au con- cordat, 84. Il ne peut étre fair de traité si l'examen des acres, livres et papiers du failli donne quelque prẽ- somption de banqueroute, g5. Quand le concordat doit étre signé, 96. Deélai fatal dans lequel les créanciers opposans au concordat sont tenus de faire signifier leurs oppositions aux ayndies et au failli, 87. Quand le traits est homologus, et effers de[homologation, g8. Lho- mologation 6tant signifiée aux syndics provisoires, ceux- ci rendent leur compte déẽfinitif au failli, en présence dn commissaire. En cas de contestation sur le compte, le tribunal de commerce prononce; les syndics remettent au failli I'universalité de ses biens, ses livres, papiers et effets. Le failli donne décharge; les fonctions du commissaire et des syndics cessent, et il est dressé pro- cEs-verbal du tout par le commissaire, g9. Le tribu⸗ nal de commerce peut refuser[homologation; les causes, et effets de ce refus, go. S'il accorde Tho. mologation, il déclare le failli excusable et susceptihle d'étre rshabilité, ihid. ₰ Connaissement(du). Ce qu'il doit exprimer, II, 92. 5a forme, ibid. En combien d'originaux il doit étre fait, et signature de ces originaux, 93. Entre L parties le connaissement fait foi en justice, 9 n cas de di- versité des connaissemens, lequel fait foi, 95. Obligs⸗ tion pour le commissionnaire ou consignataire qui a requ les marchandises mentionnées dans les connaissemens, d'en donner requ au capitaine qui le demandera, et sous quelle peine, 96. Consignataire(Ie) qui a requ les marchandises mention- nées dans les connaissemens ou chartes- parties, est tenu d'en donner recu au capitaine, qui le demande, et sous quelles peines, II, 96. Droits du capitaine, si le con⸗ signataire refuse de recevoir les marchandises, 116. C ntestations entre associes(les) sont jugses par anbitres, I, 51. Voyez Arbitres et Associes. Continuation de Focietéẽ. Voyez ociẽtes. des Matidres. 313 Contrat d⸗ Societẽ(1e). Par quelle loi il ve rogle⸗ I. 18. Contrats 4 la grosse(des). Par quels aotes ils peuvent se 1 onpr bnn faire⸗ et ce qui doit y étre énoncs, I, 122. Ou tout ſknnn à la grosse doit faĩre enregistrer son contrat er n le uns Auel dẽiai, 1235. Comment se négocie Paote de milazu prét à la grosse⸗ 124. Ecfets de cette négociation, ibid. bin Si la garantie de paiement s'étend au profit maritime, u unit 125. Sur quoi peuvent étre affectés les emprunts à 1a uamu 126. OQuand T'emprunt à la grosse peut ötre dé- nunn nul, 127. Jusquà quelle concurrence le contrat u inuih emprunt est valable Sil n* fraude, 128. Tous em- ili bu prunts sur le fret à faire du navire et sur le profit esperé pe des marchiandises sont F 129. Sur uoĩ il ne peut fait de prét à la grosse⸗ 130 · Cusllen choses Pe 4 Heetées par privilége au capital er intéréts de Tar- . 5 à la grosse sur le corps et quille du vaisseau, be action et privilége donne le prét à la grosse ne 132. Sb objers sont affectés aux en h ra oub et vicruailles, 133. Les pour le dernier voÿate du navire sont n rembourses Par prẽférence aux sommes empruntées pour l inr un précédent voyage, 135; de möme, les emprunts fnit⸗ , ze lm dans le voyage par préférence à coux faits pendent le hunze; hh départ, ihid. Cas oü le préteur à la grosse ne supporte n. ains la perte des marchandises, arrivée méme par fortune iuin, e mer, 135, Cas ou la somme prétée ne peur étre wclepuun réclamée, 136. Quels dommages, déchets, diminutions ßl u et pertes, ne sont point à la charge du préteur, 1 zrunk an A quoi est réduit le paiement des sommes— 1 12 grosse, en cas de naufrage⸗ 138. De quel jour court ainn1 le temps des risques, quand il n'est point détermins par zinn 1 iit le contrat, 130. Si celui qui emprunte à la grosse sur Pn des marchandises est libéré par la perte du navire et co. 94 ha du chargement, 140. TLes préteurs A la grosse contri- E buent, à la décharge des emprunteurs, aux avaries com- eninnß munes et simples, 141. OQuand le produit des effers — sauvés du naufrage est partagé entre le préteur à la grosse zna et assureur, et pour quelles sommes, 142 Contribution(comment er par ui se fait 1a) pour le rachat des marchandises prises par sur les navires, II, S 8 114 et 115. TLes loyers des matelots n'entrent point en e Sn 115. Contriburion en cas de faillite. Vo- . S aux pertes. Comment les marchandises con- 2 eh S en css de jet à la mer, II, 229. 81 ions de guerre et de bouche, et les hardes des e gens 3 Sduipage oontribusnt au jet, 230. Quels efers . contribuent s'ls sont sauvés, 231. Pour quels effets il 314 Table n'y a pas contribution, mais seulement recours eontr⸗ le capitaine, 232. Quand il y a lien à wontripution pour dommage arrivé au navire, 2335. Bi le jet ne sauve le navire. l n'y a Reu 5 aucnne contribution, 234. 8i le jet sauve le navire, et si le navire, en continuant sa route, vient à se perdre, comment les effers sauvéz contribuent au jet, 255 Les marchandises ne contri- buent pbint au paiement du navire perdu ou réduit 4 l'état d'innavigsbilité, 236. De quelle époque les effets jetés ne contribuent point aux dommages, ibid. A quoi les marchandises confribuent si le navire a éts ouvert pour les extraire, 2357. Voyez Jet, Ehets Marchandi- ves, Munitions de guerrs et de houche, MNavire et Pro- pritaires. 5 Coupons daction(e capital de la société anonyme se di- vise en), I, 34. Cours d'appel(les) connaissent des demandes en réhabili- tation, III, 168. Procédure à cet sgard, 129, 170 et 17. Instruction relative aux appels des jngemens des tribunaux de commerce. Voyez Tyibunaum de commeree. Cous de justice criminelle(les) connaissent des poursuites de banqueroute frauduleuse, III, 159. 8 Cours du change; ce qui le détermine, I, 72; par qui il est constaté, 75. 6 Pourtiers(des). Ils constatent le cours du change, I, 73. Oü il y en a d'établis, et par qui ils sont nommeés, 75. Combien il y a de sortes de courtiers, 77. Fonctions des courtiers de marchandises, 7g. Fonctions des cour- riers d'assurances, 79. Fonctions des courtiers interprètes et conducteurs de navire, 80. Quand on peut cumuler les fonctions de courtiers et d'agens de change, gr. Fonctions des couftiers de transport par terre et yar eau, 82. Qui ne peut étre courtier, 8z. Obligation des courtiers d'avoir un livre, dans quelles formes, et pour- quoi, 84. Ce qui est défendu aux courtiers et sous quelle peine, 35, 86 et 37. Quand le courtier distitus ne pout ötre réintégré, 86. Comment il est poursuivi en cas de faillite, 89. Crances privilegises(quelles sont les) sur le produit des navires, er comment s'exerce le privilége, II, er 3. Crantiers(peines qu'encoureut les) qui se présentent à une assemblée avec des titres postérieurement reconnus faits de concert entre eux et le failli, III, 43. Comment parti- cipe aux distributions dans toutes les masses le créancier porteur d'engagemens solidaires entre le failli et d'autres coobligés qui sont en faillite, 98. Comment sont ins- crits dans la masse les créanclers qui sont valablement nantis par des gages, 99. Comment sont compris dans la — emn nun nihin eju un ue, en enin met le dur nmcnüuu ire perit u guelb ionuk le jrin 1 4 J, lfen voeii mnn demunde e tet eʒuri, 1 ppels des j hilunaur maitsent d 150 oun dn chu i ils sont un mien, 71 g Foncim des counint Qund on jen agen i i½ ort pur im3 „55 quelle hm⸗ aun eoun unl kcom⸗ mment i un des Matidres. 315 masse les créanciers garantis par un cautionnement, 102. Des droits des créanciers hypothécaires: Comment concourent avec les chirographaires ceux non remplis sur le prix des immeubles, 105. Comment ils concourent aux répartitions de deniers si la vente du mobilier pré- cdde celle des imweubles, et donne lieu à quelques ré- partitions, 104. Comment touchant le montant de leur collocation hypothécaire, ceux qui, après la vente des immeubles et le jugement d'ordre, viennent en ordre utile sur le prix des immeubles, 105. Comment il est rocedé à l'égard de ceux qui ne sont colloqués que par- tiellement, 106. Les créanciers hypothécaires qui ne viennent point en ordre utile, sont considérés comme urement et simplement chirographaires, 107. Droit es créanciers sur les marchandises revendiquées, et ex- ceptions, 146. Les créanciers peuvent poursuivre le failli Fer la banqueroute simple, 152. Pes banqueroutes rauduleuses sont poursuivies sur leur dénonciation, par qui, et devant quelles cours, 159. Ils peuvent former opposition à la rchabilitation, 172. D. Delais de gräce, de faveur, d'usage ou d'habitudes locales pour le paiement des lettres de change, abolis, I, 136. Pelais pour le paiement des lettres de change, relatifs aux distances des pays d'ou elles sont tirées, 160. Vo- yez Lettre de change. Dolaissement(du). Fn quel cas peut étre fait le délaisse- ment des objets assurés, II, 180. 1M ne peut ötre fait avant le voyage commencé, 181. Quels dommages sont réputẽs avaries et se reglent entre les assureurs et les as- surés, 182. BSi le délaissement peut éire partiel et con- ditionnel, et à quoi il s'étend, 183. Dens quels délais il doit érre fait, 184. Obligation de Tassuré de signifier a Tassureur les avis qu'il a requs, et dans quel délai, en cas que le délaissement puisse 6tre fait, 185. Dans quel temps Tassuré fait à T'assureur la déclaration qu'il n'a requ aucune nouvelle de son navire, peut faire l1e délais⸗ sernent et demander le paiement de T'assurance, Sanis qu'il soit besoin d'artestation de la perte, et quels délais il a pour agir, 186. Ouand la perte du navire est présumée arrivée dans je temps de l'assurance, 187. Ouels voya- ges sont répntés de longs coürs⸗ 188. Chois que'as- suré a de faire, par sa signification, ou le délaissement avec sommation à l'assurésur de payer la somme assurée dans le délais fixé, ou de se réserver de faire le délais- sement dans les délais fixés par la loi, 189. Obligations ——— 316 Table de l'assuré en faisant le délaissement, 190. Peines con- tre l'assuré en cas de déclaration fausse, 191. Autre obligation de l'assuré en cas de naufrage ou d'échouement avec bris, 192. OQuand l'assureur est tenn de payer l'assurauce, si l'époque du paiement n'est point fixse par le contrat, 193. Actes justificatifs du chargement et de la perte qui doivent étre signifiés à l'assureur avant qu'il uisse ötre poursuivi, 19. Admission de l'assmeur à la preuve des faits contraires à ceux consignés dans les attestations; Proſit de l'assuré, qui doit donner cautlon, et durée de ce cautionnement, 195. Effer du délaissement accepté ou jugé valable, 196. Si l'assureur Peut, sous prétexte du retour du navire, se dispenser de ſe la sommo assnrée, ibid. Ce qui fait partie du délaissement et ap- partient à l'assureur, sans Préjudice des droits des tiers, 197. En cas d'arrét du navire de la part d'une puis⸗ sance, quelle signification l'assuré est tenn de faire 'assureur, et dans quels dslais peut étre fait le délaise- ment des objets arrétés, 2986. Diligences qui doivent etre faites par les assurés et les assureurs pour obtenir main-levée des effets arrétés, 199. Quand le délaisse- ment à titre d'innavigabilits ne peut ẽtre fait, 200. Re- cours en ce cas de l'assuré contre les assureurs, ihid. Si le navire a été déclaré innavigable, obligation de Tas- suré d'en faire la notification, et dans quel délai, 201. Obligation du capitaine, en ce cas, de se rocurer un autre navire pouf le transport des marchandises, 202. Tassureur court le risque des marel andises chargées sur cet autre navire, 203. Avaries et frais dont, en outre, il est chargé, 204. d navire pour recharger les marchandises et les conduire, Passuré peut en faire le délaissement, 205. Rachat que 'assureur peut fatre des marchandises en cas de prise par l'ennemi, 206. L'assuré est tenu de signifier à Fas- sureur la composition qu'il a faite, aussitöt qu'il en a les moyons, ibid. composition à son compte ou d'y renoncer; notification qu'il doit fairo de son choix T'assuré, 207. Fffet de sa déclaration, ihick. Présomption de sa renonciation au s'il n'a pas notifié son choix Pans quel délai est prescrite Proſt de la composition, dans le délai fixé, ibid. Paction en délaissement, 242. Demande pour auaries(quelle) n'est point recevable, II, 219. Dehenses(toutes) extraordinaires faites pour le navire et les marchandises, conjointement ou Separément, sont ré- Putses avaries, II, 208. Quelles sont ces döpenses, 211 et 214. Quelles dépenses ne sont point avaries, 217. „ condamnation qui peut intervenir au Si le n'a pu trouver de Tassureur a le choix de prendre la men iu h on lue, 1 1 ie u i ih zueur et kui nent yiut. ui h cunm p. d 61 lusnn m niin% 8 kalton, ain n Iiunnn peu, wuſit er ie ſnit nie du. ue is innz in de kyni Gur et unit S peu ätn iült Diignin mnem un 09 Qunilt peut en li n outre lu uuun izable, iun 1 et dus 4 iu es, d 6 . e jni dn, iuine nn yummn rel vent, 105 l de a ui⸗ unu is ipin ie, auit le cheit&p renoncer; urs, 2 de u moni prs notüi ui uel dili u nt recenb⸗ es pon hm seyerinn 5. nt ce e oint mul des Matieres. 317 Vepositaire. Dispositions auxquelles il doit se conformer pour avoir privilége, T, 95. Dettes(quelles) privilégises sur les navires et autres bäti- mens de mer, II, 2. Comment s'exerce le privilége, 3. Dettes civiles(quelles personnes 6tant ou se rendant X bord d'un vaisseau pour faire voile, ne peuvent étre arrétées pour), et exception, II, 2. Dommages intérèts(les) dus aux affréteurs, sont dettes privilẽgiées, et comment s'exerce le privilége, II, 2 et 3. Dommages(tous) qui arrivent aux navires et aux mar- chandises, depuis leur chargement et départ, jusqu'à leur retour et déchargement, sont réputés avaries, II, 208. Quels sont ces dommages, 211 et 214. Par qui sont supportés les dommages arrivés aux marchandises par la faute ou la négligence du capitaine, 216. Par qui sant supportés les dommages faits en cas d'abordage des navires, 218. Ftat des dommages qui doit étre fait et par qui, 2265. Quelles actions en dommages sont non- recevables, 246. Potau(en quels cas et avec quelles formes les biens) des femmes mariées sous le régime dotal peuvent etre enga- ges et alienés, T, 7. Douanes. OQuelles personnes servent de trucheman pour le service des douanes, I, Zo. Droits(les) de pilotage, tonnage, cale, amarrage, bassin et avant- bassin, sont créances privilegises sur le pro- duit de la vente des navires, II, 2. E. Ehfet⸗(quels) ne sont pas payés s'ils sont jetes à la mer, II, 231. Ils contribuent s'ils sont sauvés, ibid. Pour quels effets jetés ou endommagés, il ny a point de con- tribution, mais seulement recours contre le capitaine, 232. Quand et comment les effets sauvés contribuent au jet, 235. Les effets jetés ne contribuent point, depuis quelle 6poque, 236. Epets publics. Comment il sera pourvu à ce qui est rela- tif᷑ à la négociation et transmission de la propristé de ces effets, I, 9o. Emancip. Voyez Mineur Smancips. ndossement(de 1'). Voyez Lettre de change. Endosseurs. Voyez Lettre de change. Engagement(de l') et des loyers des matelots et gens de ehuipage. Comment se constatent les conditions d'en- gagement du capitaine er des hommes d'équipage d'un nayire, II, 61. Voyez Gens dquipage et matelots. —— 3 318 Table Entrepreneurs de diligences et voitures publiyues. Quelles dispositions leur sont communes avec les voituriers, I, 107. EFpoqus à laquelle le Code de Commerce commencera à étre mis en activité; article I. de la loi réglementair⸗ placée à la fin du Gode et avant cette table. Fquipage cen quels cas 1') est privilégié sur les marchan- dises ou le prix en provenant et pourquoi, II, 239. Equipages de vaisscau. Quelles personnes servent de tru- cheman pour les Cquipages de Vaisseau, dans les affaires contentieuses et pour le service des douanes, I, Zo. Ftrangers. Quelles personnes leur servent de trucheman dans les affaires contentieuses, er pour le service des douanes, I, Zo. 3 Exyerts(par qui sont nommés les) qui doivent estimer les marchandises jetées à la mer, II, 2256. Ils font la répartition des pertes et dommages; et comment leur répartition est rendue exécutoire, 227. Extrait des actes de société(I') en nom collectif et en com- mandite doit étre transcrit sur les registres du tribunal de commerce, I, 42. Il doit étre affiché, ou, et pen⸗ dant combien de temps, ibid. Oa il doit P'étre en eas que la société ait plusieurs maisons de commerce, ibid. Et sous quelle peine, ibid. Ce que doit contenir l'ex- trait, 3. Par qui il est signé, 4. Extrait du contrat de mariage entre épour, dont Nun est commergant() doit ötre exposé dans un rableau, et ce qu'énonce cet extrait, I, 67. Obligation du notaire qui a requ contrat, à cet égard, 68. F. Failli(le). Ce qui, dans tous les cas, lui est remis ainsi qu'a sa famille, III, 95. Ce qu'il a droit de demander a titre de secours, s'il n'y a pas de présomption de ban- queroute, 94. Voyez Faillites et yndics. Le commer- gant failli ne peut se présenter 4 la bourse, à moins Zu'il n'ait obtenu sa Fr 178 Faillites(des). Quand le commerqant est en 6tat de fail- lite, III, 1. Déclaration que doit faire tout failli, oü et dans quel délai, 4. Ce que doit contenir la déclaration en cas de faillite d'une société en nom collectif, ibid. La faillite est déclarée par le tribunal, 5. E oque ou elle est fixée, ibid. Le failli est dessaisi de n droit de l'administration de ses biens, à compter du jour de faillite, 6. Quaud on ne peut plus acquérir privilége ni hypothbque sur les biens du failli, 7. Quels otes du failli sont nuls ou peuvent ẽtre annullés relativement 4à vitner li ns zer le niu (onna 14 l li i veut hitzji ür ku Poumi, l½ permns kn vuen, iuh ee hun zemen üt *) gi iim ner, I, 1 1 nmgt; an ire, 22, n nom collei es nginn etre alch Ou il doil isons de conn Ce que doit ntre ipout, i os dans un nis Obliguin ln 6 es cts, i un quil iwi uu de priniu et nii. l ri h bom ion, 1 ergant et al it jin uul it conten ki en nom ule buntl, 5 deuii iß 4 womn plu vß illi, on mnnulii n⸗ des Matidres. 3¹9 la masse des eréanciers, g. Quels actes sont présumés frauduleux quant au failli, 9g. Toutes sommes pay6es dans les dix jours qui précbdent l'ouverture de la faillite, pour dettes commerciales non échues sont rapportées, 10. Tous actes ou paiement faits en fraude des créan- ciers sont nuls, 11. Louverture de la faillite rend exi- gibles les dettes passives non échues, 12. Quand il y a des coobligés, deux-ci donnent caution, s'ils n'aiment mieux payer immédiatement, ibid. Des que le tribnnal de commerce a connaissance de la faillite, il ordonne l'apposition des scellés par le juge de paix, 13. Le juge de paix peut les apposer, sur la notoriété publique, 14. Ou ils sont apposés, 16. Oü ils sont apposés quand c'est une société collective qui est en faillite, 16. TLe juge de pai adresse sans délai son proces- verbal au tribunal de commerce, 17. OQuand le commerce déclare la foillite et nomme un juge- commissaire et un ou plu- sieurs agens, 18. Dépöt du failli que le tribunal de commerce ordonne, ou sa garde, et s'il peut étre requ 6crou et recommandation contre le failli, 19. Quelles ersonnes sont choisies par le tribunal pour agens de la Faillite, 20. Le jugement qui déclare la faillite est publis et affiché; il est exécutoire par provision, mais suscep- tible d'opposition, 21. Fonctions de juge- commissaire, 22. Fonctions des agens, et combien de temps doit durer leur gestion, 23. Les agens sont révocables par le tribunal, 24. Ils prétent serment avant d'entrer en fonctions, et quel serment, 25. Les agens requierent l'apposition des scellés, s'ils n'ont pas été mis, 26. Les livres du failli sont extraits des scellés, et leur sont remis, après quel préalable, 27. On leur remet les effets du porte- feuille, ibid. Ils regoivent les sommes dues au failli. ibid. Ils font vendre les denrées et mar- chandises périssables, 28. Ou sont versées les sommes qu'il sont reques, 29. Compte que rend le juge-com- missaire de I'6tat apparent du failli, et liberté ou pure 7 uelle peine, 53. Voyez Bilan. Beines qu'encourent les crcanciers qui se présentent à avec sauf-conduit, ou avec caution de se représenter, 3o. Sauf-conduit que le failli peut lui- méme deman- der, si le juge-commissaire ne T'a pas propose, 51. Ce qu'il doit faire quand il a obtenu un sauf- conduit, er procedure à tenir S'il s'absente, 32. Comment compa- rait le failli qui n'a pas obtenu de sauf-conduit, et sons A qui le failli remet son bilan, 34. une assemhlée avec des titres postérieurement reconnus faits de congert entre eux et ié failli, 5. Quand 1es agens de faillite cessent leurs fonctions et rendent compte ——— 320 Table de leurs opérations et de état du failli aux syndies pro- vis oires, 46. Voyez Syndics provisoires. Il leur est atcordè une indemnité; comment est réglée cette indem- nité, et% EFxceptions,%9. L⸗e failli est présent ou duement appelé à la levée des scellés et aux opsra- tious de l'inventaire, 51. Compte rendu de la faillite et de ses caractères au magistrat de süreté de l'arrondis- cement, par les agens de la faillite et les syndics, 5a. Ce que peut faire ce magistrat de süreté, 53 et 5). Re⸗ mise qui est faite aux syndies, des marchandises, argent, titres actifs, meubles et effets du failli, 55. Vente des marchandises et effeis auxquels ils peuvent procéder, et romment, 556. Recouvremens qu'ils peuvent faire sous l'autorisation du juge commissaire, ibid. Comment ils peuvent s'aider du failli qui a obtenu un sauf- conduit, 57. Contre qui peuvent Sintenter les actions des créan- ciers après l'ouverture de la faillite; 58. Référs au com. missaire de la part des créanciers, en cas qu'ils ayent se plaindre des opẽrations des syndics, et rapport du commiss aire au tribunal de commerce, 59. Ou sont ver- s6s les deniers provenant des ventes et des recouvre- mens, 60. Toutes les semaines il est remis le bordereau de la situation de la caisse de la faillite, au commis- saire qui en peur ordonner le versement à la eaisse d'amortissement, 61. En vertu de quelle ordonnance se retirent les fonds versés à la caisse d'amortissement, 62. Qui doit kaire les actes conservatoires pour le failli sur es débiteurs, 63; et prendre inscription aux hypothdques, ibid. Les inscriptions sont prises au nom de la mase des créanciers, sur les immeubles du failli. Ce qu'énonce le bordereau, 6. Quand et en présence de qui est faite ln vérification des créances. Voyez Vriſtcation des crẽ- ances sur le failli. Voyez Créanciers ot Syndies. Femme(la): quel consentement lui est nécessaire pour qu'elle soit marchande publique, 1, 4. Pour quel objet la femme marchande publique peur s'obliger, 5. Si elle oblige son mari, ibid. t elle est ou n'est pas rs⸗ putée marchande publique, ibid. Femmes(les) marchandes publiques peuvent engager, hy- pothquer et aliener leurs immeubſes, I, 7. Exception, ihid. La signature des femmes non négociantes ou mar⸗ chandes publiques sur lettres de changs, ne vaut à leur Sgard qus comme simple promesse, 115. Des droit⸗ des femmes en cas de faillites des maris. Comment sont réglés leurs droits et actions, de quelque manidre qu'el- les se soient marices, soit sous le régime dotal, soit s6parées de biens, soit communes en biens, III, 108 109, 110 et 111. Comment la femme exerce Jaction en — „ ——„ — ml ieht e in ien in e la ſ . in t mrmüe k penut nu qul pmub n, ſil(u bienu un u er le uwihn en tu qů Vndie, un erre, 50 entes et est remib aillite, u verzemen i 6e damorin dire yonli un y es an non in jill lu mſ des Matieres. reprise. 112. Ce qui est relatif aux avantages respectifs des 6ponx, 6tablis par le contrat de mariage, 143. 85i la femme qui a payé des dettes pour son mari, peut exercer quelque action dans la faillite, 114. Sur quels immeubles a hypothbque la femme dont le mari 6tait commergant à l'é6poque de la célébration du mariage, 115. Lui est assimilée la femme qui a 6pousé un fils de négociant, n'ayant à Pépoque du mariags aucun 6tat ou profession déterminée, et qui deviendrait lui-méme négociant, 116. Fxceptions pour la femme dont le mari avait à cette Spoque une profession déterminée autre que celle de négociant, 117. OQuels meubles et effets sont rendus à la femme, et quels meubles et effets sont acquis aux créauciers, 118. A quoi est condamnée et comment est poursuivie la femme qui aurait diverti, détourns ou recéls des effets mobiliers, des marchandises, effets de commerce et argent comptant, 119; celle qui a prété son nom ou son intervention à des actes faits par le mari en fraude de ses créanciers, 120. Quelles disposi- tions ne sont point applicables auk droits et actions des femmes, acquis avant la publication du Code, 121. Hilles. Leur signature sur lettres de change ne vaur que comme simple promesse, lorsqu'elles ne sont point négo- ciantes ou marchandes publiques, I, 113.. Fins de non- recevoir. Quelles actions sont non- recevable contre le capitaine, contre les assureurs, contre l'affré- reur, et pour dommages causés par l'abordage, II, 246. Quand ces actions sont dirigées nullement, 247. Forme de procéder devant les tribunaux de commerce. Voyez Tribunau de commerce. 6 Frais de justice(les) sont eréances privilégices sur le pro- duit de la vente des navires, II, 2. Comment s'exerce le privilége, 3. Frais d'entretien(les) du bätiment et de ses agrès et appa- raux, sont dettes privilégises, et comment s'exerce le privilége, II, 2 et. Fret du navire(le) est spécialement affecté aux loyers des matelots, II, 82. Il est aflecté à l'exécution des conven- tions des parties, 91. Voyez Navires. Fret(du) ou nolis. Le prix du loyer d'un navire ou autre batiwent de mer, est appelé ſret ou nolis. Com- ment il est réglé, et pour quel objet il a lien, II, 97. Oui profite du fret des marchandises qui complètent le chargement du navire, 98. Quand Paſreteuh paie le fret en entier, 99. Cas on le capitaine lui doit des dom- mages-intéréts, 100. Voyez Affréteur et Capitaine de navire. Handels⸗Geſetzbuch.. 322 Table 6. Cages(les) et loyers du capitaiue et autres gens de Pzqui page employés au dernier voyage, sont dettes privils⸗ giees, et comment sexerce le privilége, II, 2 etz. Gages des gardiens(les) et frais de garde du bäriment sont dettes privilégices sur le produit du bätiment, et comment s'exerce le privilege, II, 2 er 3. Gardes du commerce: oü il en sera 6tabli, et pourquoi, W 11 Cens de mer. Il ne peut leur etre fait de prét à la grosse sur leurs loyers ou voyages, II, 130. Gens oquipage d'un navire(comment se constatent les von- ditions d'engagement des), II, 61. 3Si les gens d'6qui- page charger des marchandises pour leur compte dans part aux indemnités qui sont adjugses au navire, 66. Par qui ces indemnités leur sont dues, ibid. Les dispo- sitions concernant les loyers, pansemens er rachat des matelots, sont communes à tous les autres gens de l'équipage, 83. Gouvernement. Son autorisation est nöcessaire pour l'exis- tence de la socisté anonyme, I, 37. Ou et combien de temps doit étre affichée cette autorisation, 46. GrehMer(par qui est nommé 10) attachs au tribunal de commerce, IV, 10. H. Hardes(si les) des gens d'équipage contribuent au jet 4 la mer, II, 230. Hitiers des associes. Quelles dispositions leur sont com- munes, I, 62. Affirmations à laquelle sont tenus le⸗ héritiers de cenx qui ont acquis la prescription contre le paiement de lettres de change, 198. Huissiers(les) font les prorẽts des lettres de change, et comment ils sont assistés, I, 1735. Leur devoir à cet cgard„176. Huissiers attachiés au tribunal de commerce(par qui sont nonms les), IV. 10. Comment seront fixes leurs droits, vacations et devoirs, ibid. — Intérẽt du principal de la lettre de change protestée faute de paiement, de quand il est dü, I, 184. Interuenant pour accepter une lettre de change. Voyes Lettre de charnge. e navire, 62. Cas ou les gens d'squipage ont Va ch⸗ crit pir ior liz ho ibid ———————— des Matières. 3a3 Mnventaire que le commergant est tenu de faire, et quand tun zwit il le doit faire, I, 9. Il le doit copier sur un registre e, un inz spocial, ibid. Le livre des inventaires doit étre Paraphé, irieg, I 11 et par qui, 10 et 11. ie zul uk witit iu hin 3₰ l, 146 3 en ili, in Jet( du) à la mer. Lorsqu'il s'agit de jeter en mer une partie du chargement du navire, de qui le capitaine n iü kpul Prend avis„II, 221. Quel avis est suivi en cas de di- 3 versité, ibid. Quelles choses sont jetées les premibres, e les Secondes„et par quel avis, 222. Obligation du ca- . Shn Pitaine de rédiger par Sorit la délibération et ce qu'elle i⸗h doit exprimer, 223. Ou il doit affirmer les faits conte- F4 nus dans la déclaration, 22; et dans quel temps, ibid. ſwii Par qui est fait l'état des pertes et dommages, 225. 3* Comment sont estimées les marchandises jorées, 226. u due, ül Si le jet ne sauve le navire, il n'y a lieu 4 aucune con- hnir tribution, 234. Voyez Contribution. u k ournal Clivre) que tout commerqant est tenu d'avoir, I, 8. Ce qu'il doit contenir, ibid. Il doit étre paraphs et et nöcn par qui, 10 et 11. Voyez Liores. 5 e Juge(ce que 10) peut ordonner en cas que la partie aux torintin livres de laquelle on offre d'ajouter foi, refuse de les 2 e) uuci u représenter, I, 17. Juge Commissaire. Qui doit étre nommé pour la faillite. Voyez Faillites. Jugement arbitral. Voyez Arbitres. Jugement de SSparation de biens. Voyez Séparations de hze contiun hiens. Jugement des Tribunau de Commerce. Par combien de ioin b. juges ils sont rendus, IV, 12. Voyez Tribunau de linil u commerce. h pnuiu⸗ — B. S des letn 5i lu Lettre de change(de la) et de sa forme, I, 110. Ou elle peut étre tirée et payce, 111. Quand la lettre de change nn ſ n'est réputée que simple promesse, 112. Quand elle ne 3* vaut que comme promesse, 115. Quelles lettres de tnn change sont nulles à Tégard de ceux qui les ont sous- crites, 11. De la proyision de la lettre de change, et par qui elle doit étre faite, 11656. Quand il y a provi- sion, 116. L'acceptation auppose la provision, et à m l'egard de qui elle en 6tablit la preuve, 117. Qui doit dechußſn prouver qu'il y avait provision, en cas de dénégation, 1,. ibid. De l'acceptation de la lettre de change, et qui e 4 doit la garantir, 113. Le refus d'acceptation est consta- 2. 324 Table t6 par un protét, 119. Caution qui doit étre fournie sur la notification de ce protét, 120. Obligstion de celui qui accepte une lettre de change, et s'il est resti⸗ tuable contre son acceptation, 121. Formalité et effets de T'accepration, 122 et 123. Ce que doit etre Taccepta- rion, et quand elle doit étre donnée, 124 et 125. De 'acceptation par intervention; par qui elle peut étre donnée, et oü elle doit étre mentionnée, 126. Oblign- rion de leintervenant, 127. Droits conservés du porteur de la lettre de change en cas d'intervention, et contre qui conservés, 128. De l'échéance, et comment la lettre de change peut étre tirée à vue, 129. Quand est payable celle rirée à yue, 130. Comment est fixée Féchéanee de celle tirée 4 plusieurs jours de vue, à plusieurs moi⸗ ou à plusieurs usances de vue, 1351. De combien de jours est'usanco, 132. Quand est öchue une lettre de change payable en foire, 135. Quand est payable celle qui öchoit un jour féris, 154. Abrogation des délais de gräce, de faveur, d'usages ou d'habitudes locales pour je paiement des lettres de change, 155. De T'endosss- ment er de son effer, 136. Forme de Pendossewent, 137. Ce qu'il est quand il n'est pas régulier, 158. De fense d'antidater des ordres, à peine de faux, 1359. De la solidarité pour le paiement de la lettre de change, par qui et à qui elle est due, 140. De l'aval et de son eflet, 141. Comment est fournie la garantie par Taval, 142. Obligation solidaire du donneur d'aval, ibid. Du paiement de la lettre de change er en quelle monnuie il doit ötre fait, 145. BResponsabilité du paiement avant Pachéance; effet du paiement à I'échéance; validité du paiement kait sur une 2e, 5e et 4e letire de change, op- position au paiement, paiement poursuivi de la lettre de change adirée ou perdue, si la lettre n'est point ac. ceptée, 144 1465 146, 147 148 149 et 160. Comment S peut etre exigé le paiement d'une lettre de change perdue et revétue d'acceptation, 150. Comment peut obtenir son paiement celui qui a perdu la lettre de change, ac- 5 ceptée ou non, et qui ne peut représenter la 2e, Ze, e, y etc., 151 et 152. Cantion qu'il fournit, ibid. Le pro- 6t priétaire conserve ses droits par un acte de protestation l en cas de refus de paiement; quand cet acte doit éme n kait, quand il doit étre signiſié aux tireur et endosseurs⸗ qu 153. A qui doit s'adresser le propristaire de la lettre de 6 change égarée pour se proeurer la seconde et ses droits dol à cet égard, 153. Ouand est éteint l'engagement de la caution, 155. Effet des paiemens à compte sur la lettre eſ de change, et cé que le porteur doit faire pour le aur- .— — des Matieres. 325 n gi li k plus, 186. Les juges ne peuvent accorder aucun délai , un li poux le paiement d'une lettre de change, 157. ug, 1 Du paiement par intervention: le paiement et l'inter- u. Imüt vention doivent étre constatés, ou et pourquoi, 158. Ce quii nl Subrogation au profit du payeur, 169. Quelles person- umn, ut nes sont libérées par le yeiement par intervention⸗ ibid. uſit Quel intervenant est prékeré⸗ ibid. Des droits et des nenimt 1 devoirs du porteur d'une lettre de ebange; quand il win uuni doir exiger son paiement, et délais différens à raison des Iue distances d'ou ces lettres sont tirées, 16. Te porteur doir exiger son paiement le jour de Péchéance de la u 1 ſ lertre, 161. Le refus de paiement se constate par un e protét, fante de paiement, 162. Ouand ce protẽt doit . f 8 ötre fait, ibid. Si le porteur peut 6tre dispensé du pro- *WMiſ tét faute de paiement, 163. Quand il doit faire protes- e, 131. ha eer en cas de faillite, ibid. GContre qui le porteur peut uni eu un exercer son action en garantie à défaut de paiement. Qus 164. Droits des endosseurs, ihid. Obligation du por- . 4bwzu teur qui exerce le recours individuellement contre son ou dheh edant, 165. Quand doivent étre poursuivis les tireurs uge, 1 et endosseurs dé lettres de change, tirées de France et Forne i payables hors du territoire continental de la France, 166. est pn n Droit du porteur qui exerce son recours contre les en- yeine ih dosseurs et le tireur, 167. Droit de chacun des endos- ut de k kn seurs, ibid. Quand court le délai pour ce recours à leur „1%. M Sgard, ibid. En quels cas le porteur de la lertre de oumie k zn change est déchu de tous droits contre les endosseurs, n donnen in 6g. Quand les endosseurs sont déchus de toute action uge et e 3 contre leurs cédans, 169. OQuand le porteur et les en⸗ dosseurs sont déchus à Fégard du tireur lui- méme, 170. Contre qui le porteur conserve son action en ce cas⸗ ihid. Quand cessent les effers de la déchéance, 171 En nbilit t 1 lichiu vertu de quelle permission le porteur d'une lertre de ji h lmn change protestée faute de paiement, peut saisir conser- 5 ge vatoirement les effets mobiliers des tireurs, accepteurs § kml et endosseurs, 172. Du protét: par qui, par quel acte er à quels domiciles il doit étre fait, 17. Ce que doit o. contenir l'acte de protèt, 174. Nul acte ne peut le sup- . nin pléer, 175. Fxception, ibic. Obligations des notaires et des huissiers qui font les protéts, 176. Du rechange: ui lom⸗ il s'effectue par une retraite, 177. Ce que o'est que la par un retraite, 178. omment se regle le rechange à Iegard 8 un. du tireur et à l'égard des endosseurs, 179. La retraite 6 uin est accompagnée d'un compte de retour, 180. Ce que yrnnt doit comprendre le compte de retour, 181. U ne peut er ki, etre fait plusieurs compres de retour sur une mẽme lettre at etin de change, 182. Par qui est rembpoursé le compte de weni retour, ibid. On ne peut cumuler les rechanges; chaque eur hü 326 Table endosseur ou le tireur n'en doit supporter qu'un, 183. up De quand est dü l'intérét du principal de la lettre de e change protestée faute de paiement, 184; lintérét des dis frais de protét, rechange et autres frais légitimes, 166. Co Cas ou n'est point di rechange, 186.* 0 Tettres de change dont les tribunaux de commeree sont du renus de renvoyer la connaissance aux tribunaux civils, iis lorsque le. le requiert, IV, 22. Fxoeptions, 23. qu'il reqoit ou qu'il envoie, I, Lettres de voiture. Entre qui elles forment un contrat, I, 101. Ce qu'elles doivent contenir, 102. Liquidation du mobilier du—(de la). Lorsque la li- quidation est rerminée, Funion des zréanciers est con⸗ voquse à la diligence des syndics sous la presidence du commissaire, et pourquoi, III, 126. Voyez Union de créanciers. Tibres de commeres(des). Ceux que doit avoir rout com. merqant; leur forme, leur contenu, et leur tenue pour Pouvoir faire foi en justice, I„83 et 9. Quand la reprs. sentation en justice en peut étre ordonnée, 14 et 16. Ce qui peut étre ordonné quand ils sont dans un lieu cloigns, 16. Ce que pent ordonner le juge en cas d⸗ refus de la partie de représenter ses livres, 17. Liores du Faili. Voyez Faillites. Tohers des matelots. Voyez Matolots. Loyer(le) des magasins oü se trouvent dsposés les agres TLettres missines(obligation du commergant à l'égard des) er aPpParaux sont dettes privilégises sur le produit du bãtiment, II, 2. Comme s'exerce le privilége, Z. Magistrat de vüreté. Compte qui lui est rendu de la fail-* lite, de ses circonstances, des caracteres qu'elle parait 4 avoir et par qui il lui est rendu, III, 52. Ce que peut b faire le magistrat de süreté, 33 ot 5. 1 Materes de hateau. Ouelles dispositions leur sont com· munes avec les voituriers, I, 107. Maltres de navie. Onelles personnes leur servent de tru- 4 chewan dans les affaires contentieuses, I, 80. Des mai- a sres on capitaines de navire. Voyez Capitaine de naire. m Marchande publiqus(consentement nécessaire 4 la femme et pouf᷑ étre), I, 3. ib Marchandes publiques(pouvoir des femmes), I, 7. i Marchands, quelles personnes leur servent de trucheman m dans les affaires contentieuses, I, go. S m Marchandises(les) chargées sur le navire sont affectées à 8 l'exécution des oonventlons des parties, II, g1. EFlle do des Matidres. 327 Mhmn pinip upportent les avaries oommunes⸗ 212. Comment est uen, ſue établi le prix des marchandises, 213. Quelles marchan- .. 4.. 2— un h dises doivent étre jetées les premidres à la mer, 222. Comment les marchandises jetées sont estimées, 226. 6e, 1 4 Comment les marchandises contribuent aux pertes, 220. untin⸗ Sur quel pied elles sont payées, ibid. Si les marchan- h, uk dises sauvées sont tenues du paiement ou du dédomma- enie gement de celles qui ont éts jetées Ou. endommagées⸗ 234. Les merchandises ne contribuent point au paiement imann du navire perdu ou reduit à Petat d'innavigabilité, 236. n Tes effets jetés ne contribuent point, de quelle Spoque⸗ (eh he ibid. Les marchandises contribuent si le navire a 6té n. e ouvert pour les extraire, et quoi, 237. Comment est ſ. faite la répartition en cas de perte des marchandises ſu mises sur des alleges, 253. ui ſn Mts(quand il s'agit de couper les) du navire, de qui le capitaine prend avis, II, 221. Quel avis est suivi en gue iti nit cas de diversité, ibid. uenn, Matelots(des). Comment ils sont payss si avant le d6- 6 et9 la part du navire, le voyage est rompu par le fait des ordon ropriẽtaires, capitaine, ou affréteurs, II, 63. Ce qui is wu e est dü si le navire est arrété par ordre du gouver- donner kj nement, ou s'il y a interdiction de commerce avec le lm lien de la destination du navire, 64 et 65. Comment ils sont payés sil 4 prolongation du voVage⸗ 66. 8i eloti. leurs gages sont qiminués en' cas de décharge du navire wurent in dans un lieu plus rapproché que celui désigné pour łaf- kies un n frétement, 67. Cas ou il ne leur est dü aucun dédom- urn l pilj wagement ni journées pour la rupture, le retardement ou la prolongation du voyage, 66. Cas ou ils ne peu- vent prétendre aucun loyer, 69. Pxception, 7o. Com- ment sont payés les matelots engagés au fret, 71. 1IIs Mnl doivent etre payés des journses em loyes a vauver les 8 emin ſi débris et les effets naufragés, 72. eur sorr⸗ sils rom- M a i bent malades pendant le voyage⸗ ou 8˙ils sont blessés au 3 service du navire, 73 et 74 Sils sont blesses à terre, étant vortis du navire sans autorisation, 75. En cas de . mort d'un matelot pendant le voyage⸗ quels loyers sont 4 dus à sa suocession, 76. I pent demander quelque chose ln n aux capitaine, propristaires ou aKréteurs pour le paie- ouze,* ment de son„en cas qu'il soit pris dans le navire Jer mut. et fait esclave, 77. Quels loyers lui sont dus en ce cas — ihid. et suiv. Quand il a droit au paiement d'une in⸗ 3 demnité pour son rachat, 73. Par qui est due Findem- enne nité, 79. Quel est le montaut de'indemnitẽ, 80. Com- renn ment en est fait le recouvrement et'emploi, ibid. N est dü une indemnité au matelot qui justife qu'il est nnin u⸗ congẽdis sans cause valable, et quelle indemnité, Br⸗ arties, 328 Table Fxception; 31. Le matelot ne peut etre congédié dans les pays étrangers, ihid. Ouels objets sont affectés aux loyers des matélots, g2. A qui sont applicables les dis- Positions concernant Ies loyers, Pansemens et rachats des matelots, 83. Les loyers des matelors mentrent point en contribution pour le rachat des marchandises prises par l'ennemi, 116. Il ne peut ötre fair aux matelots nul prét à la grosse sur leurs loyers ou voyages, 130. Mineurs. Quand ils sont intéressés dans une contestation Pour raison d'une socité commerciale, le tuteur ne peut renoncer 3 la faculté d'appeler du jugement arbitral, I, 3 3 Mineur Smancips(quelle autorisation est nécessaire au) pour commencer les opérations de commerce, I, 2. Mineurs mareſands(les). Is penvent engager, hypothé- uer et méme aliéner lenrs immeubles; avec quelle auto- risation, et suivant quelles formalités, I, 6. — non commergans. 2eh disposition leur est applicable, et pour quels faits change souscrites par eux sont nulles leur égard; sous la réserve de quels droits des Parties, 114. Ministère public(le) peut Poursuivre le failli pour han- queroute simple; devant quels tribunaux, III, 152. Munitions de guerre et de houche. gi elles contribuent au jet à la mer, II, 230. N. Navires(Les) sont meubles, II, 1. 4 quslles dettes ils sont affectés, ihid. Quelles dettes sont privilẽgi6es sur les navires, 2. Ouand et comment peuvent étre exercés les priviléges, z. Comment les priviléges sont öteints, 4. Quand un navire est censé avoir fait un voyage, 5. Comment peut étre faite la vente volontaire d'un navire, 6. Si la vente d'un navire en voyage préjudicie aux oréanciers du vendeur, 7. De la saisie et vente des na- vires; comment les navires peuvent étre saisis et ven⸗ dus, g. Comment sont Purgés les priviléges des créan- ciers, ibid. Quand il peut étre procédé à la saisie, 9. Du commandement qui précdde la saisie, et 4 qui il est fait, 10. Ce que Thuissier énonce dans le procks verbal de saisie, 11. Pans quel délai le proces- verbal doitil être notifié au propriétaire du navire, 12. Ou le pro- Priétaire doit étre cité, ihid. Combien de criées et de Publications sont faites si le bätiment est d'un tonnage au-dessus de dix tonneaux, 15. Ou et quand son ap- posées les aliches pour la vente, 14. Ce que les cri6es, alliches et publications doiyent designer, 15. Quel jour e commerce, I, 3z. Les lettres de hu u chju unie bilsemers e u mault Nann in iü unn § e iin u un erciale k nun u jugenen un mion e nnn e eomnen1 wen ugzh neuble; u waliti, I,1 uition len ur ullei 4 kn uties, 1 wivre le ki uibunu, i elln eu . 4 ub enes uont yi nent pemn a es yririig u mwoir hit u mn te voluin iu en voyt ſri la kiis u ⸗ eurent in les pnriin e prtidt ihu la niie, 4iß ce dans k y⸗ le yro · u⸗ in 1 l Combien imñ iment ei int Oue„ . C cigrer des Matieres. 329 les enchres sont reques, 16. Quand et à qui Tadjudi- cation est faite, 17. Oi est faite l'adjudication si la saieie porte sur des barques, chaloupes et autres bäti- mens du port de dix tonneaux, 18. Eflet de l'adjudica- tion du navire, à9. Quand les adjudicataires sont tenns de payer leur prix, et sous quelles peines⸗ 20. Ou sont formées et notifiées les demandes en distraction, 21. Procédurs sur cette demande, 22. Pendant combien de emps sont reques les oppositions à la délivrance du prix, 23. Productions que doivent faire les créanciers opposans, 24. Comment sont colloqués les eréanciers, et distribués les deniers, 25. Si le bätiment prét à faire voile est saisiseable, 26. Des propriétaires des navires: de lcur res ponsabilité, 27 et 28. Quand ils peuvent eongédier le capitaine et droits de celui- ci, s'il est co- propriétaire du navire, 29 et 30. Avis qu'il faut suivre en tout ce qui concerne Tintérét commun des copropris- taires, 31. De quoi est garant le capitaine chargé de la conduite d'un navire, 32. Voyez Capitaine de navire. Le navire est spécialement affecté aux loyers des mate- lots, g2. Comment est réglé le temps de la charge et de la décharge du navire, 85. De quel jour court le fret, si ce navire est frété au mois, 86. Comment sont résolues les conventions, si avant le döpart du navire, il y a interruption de commerce avec le pays pour lequel il est destiné, g7. Si les conventions subsistent, en cas de force majeure qui s'oppose pour un temps à la sortie du navire, 88. Ce que doit faire le capitaine en cas de blocus du port pour lequel le navire est destiné, 9o. Le navire est à Pexécution des conventions des Parties, 91. M est affecté au capital er intérét de Tar- gent prété à la grosse, 151. Voyer Ahéteur, Capitain⸗ et Chargeur. Quand il y a lieu à contribution pour dommage arrivé au navire, 255. Si le jet ne sauve le navire il n'y a lieu à aucune contribution, 233. Nolissemens. Voyez Chartes⸗Parties. Notaire(obligation du) qui a requ le contrat de mariage entre 6poux, dont l'un est commergant, I, 68. Sous quelle peine cette obligation, ibid. Notaires(les) font les protéts faute d'accoptation ou de paiement de la lettre de change, I, 173. Comment ils sont assistés, ihid. Peurs devoirs à Pégard des protéts, 176. Notoriẽté publiqus(les banqueroutes frauduleuses peuvent etre poursuivies sur la), par qui et devant quelles cours, IMI, 139. Nullité Cquand il y a) pour protastations et réclamations ou actions, II, 2 7. 330 0. OMeiers du navire. Les dispositions relatives aux loyers, pansemens et rachat des matelots, leur sont communes, Pr II, 83. Ordres des Tettres de change. Dokense de les antidater, à Peine de faux, I, 1359. Voyez Lettre de change. P. 3. Paiement de la Lettre de change(du). Voyez Lettre de Fn change. Du paiement par intervention, ibid. Patron(du) ou Capitaine de navire. Voyez Capitaine de Pr navire. Personnes de mer. Qui leur sert de trucheman dans les aftaires contenticuses et pour le service des douanes, I, Pr 5 O. Pilotage(le droit de) est dette privilegiée, et comment s'exerce le privilége, III, 2 et 3. P Police correctionnellé(les tribunaux de) connaissent des poursuites de banqueroute simple, III, 162. Voyez Ban- yueroutes, Mibunau de police correctionnelle. Pyescrintion cactions. Voyez Actions. Prescription(de la). Par quel temps se prescrivent toutes R les actions relatives aux lettres de change et aux billets à ordre souscrits par des négocians, marchands ou ban- R. quiers, ou pour faits de commerce, I, 189. Affirmation à laquelle peuvent étre soumis les prétendus débiteurs, leurs veuves, héritiers ou ayant- cause, ibid. Prescriptions(des). Le capitaine ne peut acquérir la pro- priété du navire par voie de prescription, II, 241. Dans quel délai est prescrite Paction en délaissement, I 2 ½. Par quel temps est prescrite l'action dérivant d'un contrat à la grosse ou d'une police d'assurance, 243. Par quel temps sont prescrites les actions pour fret de navires, 244. Voyez Aetions. Quand la prescription ne peut avoir lieu, 245. Prosident du tribunal de commerce(i qui le), transmet les renseignemens sur le failli qui demande sa réhabilitation, Pyeuve par tẽmoins(aucune) ne peut étre admise contre et outre le contenu aux actes de société, I, 1. Primes d'assurance(quelles) sont privilégiées, et comment s'exerce le privilége, II, 2 et 3. Priviléges(des). Guelles dettes sont privilégiées sur les navires et autres bätimens de mer, II, z. Comment les priviléges peuvent ẽtre exercés, 3z. Comment ils v'étei- gnent, 4. des Matièeres. 331 Proeureurs gõnraux des Cours c'appel(ce que font les) sur nin les demandes en réhabilitation de faillis, III, 170, 171 Procureurs impériaut. Quand ils sont renus d'interjeter bi. appel des jugemens de police correctionelle sur poursuites nin de banqueroute, III, 1565. Ils poursuivent d'office les an bdu banqueroutes frauduleuses, 169. Voyen Administration des biens en cas de banqueroute. Propriòtaire du navire. Voyez Navire, Capitaine, Mate- lots, Gens déquipage. 2 ). ſmnl Propriòtaires des effets jetẽs(quand les) sont tenus de rap- nicn, üi porter ce qu'ils ont requ dans la contribution, II, 240. e. Foyn lu Protèt faute d'acceptation(le) sert à constater le refus d'ac- ceptation de la lettre de change, I, 119. Caurion à four⸗ de mnhenu nir svur la notification de ce protéẽt, 120. ⸗ zerrits lun Pyotet faute de paioment. Quand il doit ötre fait, 162. Par qui, à quels domiciles est fait ce protét, er ce qu'il irilezie in doit connenir, 173 et 174. Voyez Lettre de change. Prooision de la lettre de chungs(de la). Voyez Lettre de de) en change. IMI, 11 ſ. rectionnli R. n. pa u yn Rachat des captifs(il sera fait par le Gouvernement un e chunze reglement relatif au), II, Zo. , mnn Rapport que sont tenus de faire les propriéraires des effets jetés, qui les ont recouvrés, II, 240. „ nl Comment il s'effectue, I, 177. Voyer Lettre de change. — Bocouvrement des dettes aotives du failli. Par qni et en pré- o ſeut hu sence de qui il y est procédé, III, 56. Voyez Faillites. Registres que doit tenir le commergant, Voyez Pires. 0* Registres que doit tenir le capitains de navire. Voye⸗ „— Capituine de navire. pole imn⸗ Rhabilitation(de la). A quel conr s'adresse le failli pour ei win oursuivre sa réhabilitation, III, 168. Pidces que le uni kfuß failli doir joindre à sa demande, 169. Procédure à cer égard, 170 et 171. Opposition à l réhabilitation que ul eut kormer tout créancier, et comment, 172. Apres nunde u h. deux mois de l'affiche de la demande, le président du tribunal de commerce et le procureur impérial trans- ete ii mettent au procurour général de la cour d'appel, les ren- 46, I seignemens qu'ils ont recueills, les oppositions formées ilezits etc., 173. Arrét de réhsbilitation ou de rejet de la de- 5 mande que fait rendre le procureur général de la cour pniß⸗ d'appel, 174. Effect du rejer, ibid. A. qui doit ẽtre „I* l. 6 adressé l'arrét de réhabilitation, et pourquoi, 175. OQuel- lonn les personnes ne sont point admises 4 la réhabilita- — 332 Table tion, 176. Quand le hanqueroutier simple peut étre admis à la réhahilitation, 177. Nul commergant failli ne peut se présenter à la bourse qu'il n'ait obtenu sa rchabilita- tion, 178. Repartition entre les eréanciers(de la) Comment est ré- parti entre les créanciers le montant de P'actif mobilier du kailli, III, 122. Ptat de situation de la faillite et des deniers existaus en caisse, qui doit Ktre remis à cet effet tous les mois au juge commissaire par les syndics, 123. Les créanciers sont avertis des décisions du commissaire et de Pouverture de la répartition, 124. Sur quoi et comment sont faits les paiemens, 1256. Repartition(par qui est faite la) des pertes et dommages, II, 227. Comment cette répartition est rendue exécntoi- re, ibid. Sur quels objets et dans quelle proportion elle est faite, 228. Comment est faite la répartition en cas de perte des marchandises mises sur des alleges, 238. Répresentation des livres. Voyez Livres. Retraite pour le rechange d'une lettre de change. Ce que c'est que la retraite, I, 178. Voyez Lettre de change. Revendication(de la). Ce que le vendeur peut revendiquer en cas de faillite, III, 10. Dans quel temps la reven- dication est utile, 141. OQuand elle ne Test plus, 142. Obligation du revendiquant, 143. Sur quelles choses la revendication peut étre exercée, 144. Pendant combien de temps peuvent étre revendiquées les marchandises consignées au failli à titre de dépöt, et pour étre ven- dues pour le compte da l'envoyeur, 145. Revendication méme du prix de ces marchandises, bid. Proit des créanciers sur les marchandises revendiquées, autres que celles consignses ou déposées, 16. Dans quels cas les remises en effets de commerce, ou en tous autres effets non encore échus, et qui se trouvent en nature dans le porte-feuille du kailli à Tepoque de la faillite, peuvent ätre revendiquées, 147. La revendication a lieu pour les remises faites sans acceptation ni disposition, en quel cas, 148. Droit des syndics des créanciers, lorsqu'on exerce la revendication, 149. S⸗ Faisie des navires(de la). Voyez Navires.. Sauf- conduit qui peut&tre accords au failli. Voyen Fail- lites. Scellés qui doivent ötre apposées en cas de faillite. Voye⸗ Faillites. Spurations de hiens(des). Comment elles sont poursui- — Je aerni wernilin, bena uh ) lmn ut kluin in khhlhn uiei pn knh tinon in un uz. ion en mlun uialx inet. ue de chu lanit endeu peun guel uin de nelut Sun g ut. kah ine lan pöt, e po % k ies, ül1 evendiqnte 5 6 lup ou en bu 8 urent en u 6 de h lilu: renditin* iiw crintin* aviret. u hili. W ent els des Matieres. 333 vies et jugées, I, 65. 4 quelles formalités est soumis ls jugement, 66. Extrait du contrat de mariage entre Sponx, dont Pun est commergant⸗ qui doit étre exposs dans un tableau, et énonciation s'ils sont séparés de biens, 67. Obligation de Tépoux sépars de biens, er marié sous le régime dotal, qu? 6tait marchand, ou qui embrasse la profession de commergant⸗ 69 et 70. Sous quelle peine cette obligation en cas de faillite, ibid. Serment. A qui le juge peut le déférer, si la partie aux livres de laquelle on öffre d'ajouter[oi, refuse de les représenter, I, 17. Devant quelle autorité les juges des tribunaux de commerce prétent serment avant d'entrer en fonctions, IV, 15. Societs(dsclaration qui doit étre faite en cas de faillite d'une) en nom collectif, III, 3. Voyez Faillites. Societes(des diverses) et de leurs regles. La lo1 1econnait troĩs especes de sociétés, et quelles elles sont, I, 19. De la société en nom collectif, de la société en comman- dite, et de la société anon)me quelles elles sont, com- ment elles se contractent, et leur effet, 20 et suiv. Comment est constatée la continuation de sociéts, 46. A quelles kormalités sont soumis les actes portant disso- lution de société, changement ou retraite d'associes, nou- velles stipulations etc., chid. Des associations en partici- ation. Voyez ces mots à leur titre. holidaires. Voyez Associẽs. Folidarits, par qui et à qui est due celle pour le paiement g'une lettre de change, I, 140, Voyez Tettre de change. Sommes(quelles) sont privilégiées sur le produit du navi- re, et comment s'exerce le privilége, II, 2 et 3. Fubrogation au profit de Pintervenant qui paie la lettre de change. Voyez Lettre de change. Fuhstituts des procureurs impsriuuæ(1es) poursuivent les banquerontes frauduleuses devant les cours de justice cri- minelle, III, 159. Surenchere(de la). Qui peut surenchérir les immeubles du failli; dans quel temps et quel taux doit ötre faite la surenchere, III, 129. Syndies deſinitifs(des) des créanciers et de leurs fonctions; quand les crcanciers dont les créances ont 6té admises, sont convoques par les syndics provisoires, III 78. Quand ils S'assemblent sous la Présidence du juge- commissaire, et qui est admis à l'assemblée, 79. Le failli est appelé 4 cette assemblée, et s'il peut s'y faire repré enter, Bo. Ce qui doit se passer a cette assemblée, 81. Proces- ver- bal qui doit V étre dresss, g2. Qnand les créanciers nomment un on plusieurs Vndics dẽfinitifs, 9ꝛ. Ces * 334 Table 3 tis, et* syndies entendent le compte des syndics provisoires, 91. A quoi prockdent les syndies delinitifs, 92. kRe- uirs 5o· mise qui est faite au failli et 4 la famille, de leurs véte⸗ lili, uo mens, hardes et meubles nécessaires, et 6tat qui en est idle m dressé par les syndics, 95. Somme qui peut ätre aczor- nei d dé6e an failli sur ses biens, S'il n'y a pas de presco np⸗ tion de banqueroute, 94. Toutes les fois qu'il y a union de eréanciers, le commissaire du tribunal de com jn n merce lui rend compte des circonstances; oe que pronon- uce yri ce le tribunal, er résultat de son jugement, 95. En n aune⸗ quels cas les syndics définitifs sont admis 4 poursnivre e exere⸗ 5 la vente des immeubles du failli, 96. Pans quel dslai ntio ils doivent y procéder, ihid. Ms Présentent au juge- ſinn de 2 commissaire Ttat des créanciers se prétendant privilògiẽs nun Jlmi sur les meubles, et ce qu'ordonne je commissaire, 97. hu ie nibi Le tribunal de commerce prononce s'il y a des eréanciers uyibles contestant le privilége,„t par qui sont supportés les nen ie che frais, ibid.— participe aux distributions, dans i k noml toutes les masses, le créancier Porteur d'engagemens so- aut dis le lidaires entre le failli et d'autres coobligCes qui sont en 41 ½ Tout kaillite, 9. Comment sont inscrirs dons la masse les ant, 1 q oréanciers du failli qui sont valablement nantis par des. won! gages, 99. Les syndics sont autorisés à retirer les gages ſonment au profit de la faillite, en remboursant la dette, 100. De nlens qui arrive s'ils ne les rerirent Pas, et si le gage est upyle⸗ moindre que la créance, 101. Comment sont compris dans nir dlet la masse les créanciers garantis par un cautionnement, un dect 02. Les syndics de l'union procedent à la vente des immeubles, er dans quelles formes, 128. Tout créancier 1 penve peut surenchérir, pendant quel temps, et à quel taux au nib doit étre la surenchere, 12). Droit qu'ont les syndics ſ 5 des eréanciers lorsqu'on exerce la revendication, 149. juge Les syndies peuvent poursuivre le failli Pour banque- vn h route simple, devant quels iribunaux, 152. Les ban- j queroutes frauduleuses sont poursuivies sur leur dénon- hermnt ciation, par qui et devant quelles cours, 159. Ie re- ner en mettent aux procureurs impériaux et substituts les pibces, guele u titres, papiers et venseignemens qu'ils leur demaudent, Hucle n 165. Ou restent ces papiers, et communication qu'il⸗ nn en Peuvent prendre, 166. Ils leur sont remis apres le nnu jugement et exception, 167. lunt lei Sndies provisoires(de la nomination des). Les créan- ciers du failli se réunissent en présence du commissaire, aux jour et lieu indiqués par lui; les oréanciers lui rb vn yi sentent une liste triple du nombre des syndies proyisoi- 1. res qu'ils estiment devoir étre nommés, et le tribunal de commerce les nontme sur cette liste, 42 6t 44. Les— yndies provisoires continuent les opérations commen- des Matieres. 335 „ M eses, et administrent la faillite sous la surveillance du ki n juge-commissaire, 46. Opeérations des syndics provi- nile, ilu soires, 5o. Compte sommaire de I'état apparent de la u init faillite, de ges causes et circonstances, et des caractères e gi zin ur Pe parait avoir, rendu par les syndies au magistrat uknn e süreté de l'arrondissement, 52. te ka ku ſi F n in niuli uncekzup Tonnage d'un Navire Lin Les droits de tonnage sont jageen, 3 créances privilẽgiées sur le produit de la vente des navi- t iui i¶ res et autres bätimens de mer, et quand le privilége peut 95. Dun tre exercé, II, 2 et z. Quand il n'y a point erreur en lh ſunt la déclaration du tonnage d'un nayire, 101. puinß Tribunaux de Commeree(de Porganisation des). Un rgle- ele cunnu ment d'administration publique doit déterminer le nom- „ilytkn bre des tribunaux de commerce, et des villes qui sont qi vu m susceptibles d'en recevoir, W 1. Quel est l'arrondisse- uM ünie ment de chaque tribunal de commerce, 2. Quel doit etre le nombre des juges et des suppléans, 5. Comment p — onr élus les membres des tribunaux de commerce, 4 et 5. Tout commergant peut étre nommé juge ou sup- pléant, à quel àge et à quelles conditions, 6. Quel àge blement doit avoir le président, er oů il doit ötre choisi, hid. Comment se kont les Clections, 7. Quels juges et quels mun l ic supplẽans sont nommés pour deux ans, et quels juges , ai et suppléans ne sont nommés que pour un an 4 la pre- ment zontct midre élection; pour combien de temps ils sont nommeés un cun aux 6lections postérieures, g. Combien de temps le ekdent i k président et les jnges peuvent rester en place, et quand 19. Iunt s peuvent étre réélus, 9. Officiers ministériels attachés emps, uiz aux tribunaux de commerce, et comment seront réglés wit guon ki leurs droits, vacations et devoirs, 10. Par combien de rerendiun juges sont rendus jugemens, 12. Qui peut plaider de- le hill yu⸗ vant les tribunaux de comweree, 135. Les fonctions des uux, 1. b juges de commerce sont seulement honorifiques, 14. iries un k⸗ Devant quelle autorité ils prétent le serment avant d'en- coun, 1 trer en fonctions, 15. Dans quelle attribution et sous et ubuiun; quelle surveillance sont les tribunaux de commerce, 16. qui ken& Quelles affaires sont de la compétence des tribunaux de communin eg 17, 18 19 20 et 21. Quels actes sont ar wnt miß réputés actes de commerce, 16 et 19. Lettres de change dont les tribunaux de commerce sont tenus de renvoyer n) k la tonnaissance aux tribunaux civils, lorsque le deéfen- a deur le requiert, 22. Exceptions 23. Actions qui ne ninni sont point de la compétence du tribunal de commerce, n 243. Fceprions, ibid. Quelles causes les tribunanx de le v commerce jugent en dernier ressort, 25. OQuels juges —% exercent les fonctions et connaizsent des matieres attri- ste, operuin 336 Pable E.*** buões aux juges de commerce, dans les arrondissemens un ou il n'y 2 Pas de tribunaux de commerce, 26. Quelle k mne forme pour T'instruction est suivie par ces juges, et li u l⸗ quels sont les effets de leurs jugemens, 27. Quelle forme ſn e) de procéder est suivie devant les tribunaux de commerce, ſunutin* 28. Quelles dispositions sont applicables à leurs juge-—. meus par défaut, 29. Devant quelles cours sont portẽs vintien 10 les appels des jugemens des tribunaug de commerce, zo. pi liren Dans quel délai doit être interjeté Pappel, 31. 6i l'ap- iuinuent pel est requ pour somme ou valeur de 1000 francs, en- M core que le jugementn'cnonce pas qu'il ost rendu en hnir co dernier ressort, ou s'il énonce qu'il est rendu à charge u nbn de Tappel, 52. Les cours d'appel ne peuvent accorder murt ie des défenses d'exécuter les jugemens des tribunaux de nuin/ ii commerce, méme attaqués pour incompétente, 35. Ce ſui et ei Au'elles peuvent accorder en ce cas, ihid. Gomment mn dinte sont instruits et jugés dans les cours les appels des juge- nniuin mens des tribunaux de commerce, et quelle procédure 1 Ce que V est suivie, 34. n gull lui Tibunaur de Folice corrctionnelle(les) connaissent des hw· ruti Poursuites de banqueroute simple, III, 152. Quand les untien qu procureurs impériaus sont tenus d'interjeter appel des nl,. jugemens, 155. Quand le tribunal doit prononcer l'em- chnl po prisonnement, et pour quel temps, 156. ſi Taccore Lucheman(quelles personnes servent de) dans les affaires du de contentieuses de commerce et pour le service des douanes, zu le juge et à qui elles en servent, I, go. ſl h no illans pe U. S nees, ibic Union des créanciers(de I'). En quels cas et à quelle ma- ſere de jorité les créanciers assemblés forinent un contrat d'union, III, 91. Ils nomment un ou plusieurs syndies déRnitifs, qui regoivent les comptes des syndics provisoires, ibid. z Ils nomment un caissier chargé de recevoir les sommes 3 provenant de toute espece de recouvremens, ihid. Quand yje est convoquée l'union des créanciers, par qui, et pour- e quoi, 126. A quoi l'union peut, en tout état de cause,. S se faire autoriser par le tribunal de commerce, 127. Vo- yer Syndics dfnitifs. eib ſ Tance(de combien de jours est 1), I, 132. Voyez te TLettre de change.— e actions v. layni ages( Vente des navires(de la)- Voyez Naures. Vente des marchandises et meubles du failli. Voyez Fail- r lites. Vonle des immenbler du failli(du mode de): par qui et hundes⸗Ge des Matidres. 237 l —* omment il V est procédé, III, 128. Tout créancier whi nwi Peut surenchérir; Pendant quel temps, et à quel taux meu 6 doit étre la surenchère, 129. mibnin Nentes(des). Comment elles se constatent, I, 109. tin iplu. Vẽriſication des ertances Sur le Failli(de la). Quand et en ila unt Présence de qui elle est faite, III, 65. Comment les créanciers sont appelés, pour quel délai, et dsclaration n in qu'ils doivent faire, 66. La vérification est faite contra- jus lM 1 dictoirement, et en présence du juge- commissaire, et le i vuin dans quel délai, 67. Qui peut assister aux vérifications ee et kournir contredits, 68. Ce qu'énonce et contient le e qui u m proces verbal de vérification, 69, Représentation des iphe n registres des créanciers que Peut demander le juge- com- ugemens ie ih misbaire, ihid. Formule pour admettre le créancier, 70. ur mconyptn Quand et entre les mains de qui les créanciers affirment ce eu id i leurs eréances sincdreset v6ritab les, 71. Ce que le juge- coun ls commissaire peut ordonnner si la créance est contestée, ere, et geh 72. Ce que peut ordonner le tribunal de commere, en cas qu'il lui soit référé par le juge commissairce, 73. ( le) m Procès- verbal qui est dressé par les syndics contre les le, III, créanciers qui n'ont pas comparu, et effet de ce proces- us inn verbal, 74. Nouveau délai qui Peut étre accordé par le unl doit ſn tribunal pour la vörification et notification du jugement emp, 1zh. qui l'accordera aux eréanciers, 75 et 56. Danger du went de) in défaut de comparution et d'alfirmation dans le délai fixs oun kunin Par le jugement, lequel est susceptible d opposition jus- . qu'd la nouvelle distribution de deniers. 77. 3i les dé- faillans peuvent rien prétendre aux répartitions consom- mées, ihid. Veuves des associes. Quslles dispositions leur sont commu⸗- gueb cusi nes, I, 61. Quelle affirmation peut étre exigée des veu- onnent un um ves de ceux qui ont acquis la prescription Pour le paie- pluimn jůn ment de lettres de change, 189. ni ſm Victuaiiles Ges) sont affectées au capital et intéréts de Tar⸗ 3 4 reren Sent prété à la grosse, II, 151. wumn Villes qui doivent recevoir des tribunaux de commerece, ntin ſu(un reglement d'administration publique doit dẽterminer ut, en Uu“ le nombre des), IV, 1. de nnn Foiturier(du). De quoi il est garant, I, 103. Excep- tions, 104. Quand toute action est 6éteinte contre le 1 5 voiturier, 105. Ses droits, 106. OQuand sont prescrites u 1) les actions contre le voiturier, à raison de la perte ou de Tavarie des marchandises, 10g. Voages(quels) réputés de long cours, II, 288. FM DR La TakILE Prs Marmnns. du ſil zu mo Handels⸗Geſetzbuch. 9 Regiſer über die im Handelsgeſetzbuche vorkommenden Gegenſtaͤnde, nach alphabetiſcher Ordnung. Die Romiſche Zahl zeigt das Buch, die Arabiſche den Artikel au. 2. Ablader. Siehe Befrachter. Abſchaffung der ſogenannten Reſpitt- oder Discretions⸗ tage, und aller nach Herkommen oder Localgewohnheit ver⸗ goͤnnten Friſten bey Wechſelzahlungen, I, 135. — aaller ehemaligen Handelsgeſetze durch das neue Geſetz⸗ buch, Artikel 2. des vorſtehenden Geſetzes uͤber die Einfuͤhrung des neuen Handelsgeſetzbuches. Abſonderung des Vermoͤgens zwiſchen Ehegatten. Siehe Vermoͤgensabſonderung. — Klage auf Abſonderung gewiſſer Gegenſtaͤnde(demande en distraction), wenn ſie anzubringen, II, 21. Abſtand,(délaiseement) Ueberlaſſung der verſicherten Ge⸗ genſtaͤnde; in welchen Fällen er Statt finde, II. 180. Er kann nicht vor dem Abgange des Schiffes Statt finden, 181. Schaͤden, die als Haverey betrachtet werden, 182. Ob der Abſtand theilweiſe und bedingt geſchehen koͤnne, und wie weit er ſich erſtrecke, 183. Friſten, in denen er ge⸗ ſchehen muß, 184. Verpflichtung des Verſicherten zur Mittheilung der eingegangen Nachrichten an den Verſiche⸗ rer. Friſten fuͤr dieſe Mittheilung, nach deren Ablauf der Abſtand nicht mehr Statt findet, 135. In velcher Zeit verſch un r ijthen un jie hß ſiſn ju nnmmen h der fi ſt, 137. . Det vhlichtigun x vetgit e ſch vr in 139. u de A ml. Len nil, ode Met Zeit wiſumme wiher ch nj die de i echalte hu. Er Kurch d ſmne ni z leiſte ngenm doſch ſch br enthrec des Se ohne N Nuhhrich wn Sei zu erthei in Peſchl Pemähr vitkung enſtand ngeblit ſide, 2 h Koſt iui Regiſter. 339 der Verſicherte dem Verſicherer, unter Erklaͤrung, daß er keine Nachricht von ſeinem Schiffe erhalten habe, daſſelbe abſtehen und die Bezahlung der Aſſecuranz verlangen koͤnne, ohne daß es eines Beweiſes uͤber den Verluſt bedarf. Friſten zur Anſtellung der dießfallſigen Klage, 186. Wann angenommen werde, daß der Verluſt des Schiffes inner⸗ halb der fuͤr die Aſſecnranz beſtimmten Zeit eingetreten ſey, 187. Welche Reiſen fuͤr weite Reiſen zu achten, ſt tt 188. Der Verſicherte hat die Wahl, ob er bey der Be⸗ nachrichtigung den aſſecurirten Gegenſtand gegen Zahlung * der Vergutungsſumme ſofort an den Verſicherer abtreten, nminb oder ſich vorbehalten will, es in den geſetzlichen Friſten zu thun, 189. Verpflichtungen des Verſicherten bey Bewir⸗ e Oen, kung des Abſtandes, 190. Strafen betrugeriſcher Anzeige, 191. Verpflichtung des Verſicherten im Fall des Schiff⸗ bruches, oder des Strandens mit Scheiterung, 192. In ſi uiun welcher Zeit der Verſicherer verbunden ſey, die Verguͤ⸗ i Aut tungsſumme auszuzahlen, dafern im Aſſechranzcontracte — daruͤber nichts feſigeſetzt worden iſt, 103. Der Verſicherer muß die gehoͤrigen Belege uͤber die Ladung und den Ver⸗ luſt erhalten haben, ehe er gerichtlich belangt werden kann, 194. Er wird zur Gegenbeſcheinigung gelaſſen; doch wird er. dadurch die Verurtheilung zur Bezahlung der Verguͤtungs⸗ Reſit⸗ ie ſumme nicht aufgehalten; ob der Verſicherte deshalb Caution nun et kuh zu leiſten habe; und auf wie lange, 195. Wirkung des bn, angenommenen oder fuͤr guͤltig erkannten Abſtandes, 196. ſize hunt hb Ob ſich der Verſicherer, unter dem Vorwande das Schiff benden Heſill ſey zurüͤckgekehrt, der Bezahlung der Vergütungsſumme eſezbuts entbrechen koͤnne, ebendaſ. Was unter dem Abſtande zuiſten i des Schiffes mit begriffen iſt, gehoͤrt dem Verſicherer, 3. ohne Nachtheil der Rechte eines Dritten, 197. Welche iſer buni Nachricht, auf den Fall der Veſchlagnehmung des Schiffes hringen, von Seiten einer Macht, der Verſicherte dem Verſicherer luſinz ni zu ertheilen habe, und in welchen Friſten der Abſtand der r Stut ſul in Beſchlag genommenen Gegenſtaͤnde geſchehen koͤnne, 198. Stijs ert Vemuͤhungen des Verſicherten und der Verſicherer um Ve⸗ tuchtet vnn wirkung der Freylaſſung der in Beſchlag genommenen Ge⸗ ingt znb genſtaͤnde, 199. Wann der Abſtand des Schiſfes, wegen jiſn i angeblicher Untuͤchtigkeit zur weitern Fahrt, nicht Statt 8 ctnn 6 finde, 200. Der Verſicherte kann ſich in dieſem Falle wegen tn“ der Koſten an den Verſicherer halten, ebendaſ. Ver⸗ — w bindlichkeit des Verſicherten, dafern das Schiff wirklich P2 „ 340 Regiſter. fuͤr untauglich erklaͤrt worden iſt, es dem Verſicherer zu nhen Be melden, und binnen welcher Zeit, 201. Verbindlichkeit iut, Pup des Capit ains, ſich in dieſem Falle ein anderes Schif zur iſus un Fortſchaffung der Güter zu verſchaffen, 202, Der Ver⸗ junt ib ſicherer traͤgt das Riſico wegen der auf das andere Schiff I hande geladenen Guͤter, 203. Auch ſteht er noch uͤberdieß fuͤr ſüen und Havereyen und Koſten, 204. Hat der Capitain kein Schiff z ieſelbe finden koͤnnen, die Guͤter wieder einzuladen und an den ene z DOrt ihrer Beſtimmung zu bringen, ſo ſteht dem Verſiche⸗ n Etund rer der Abſtand frey, 205. Der Verſicherte kann, im zien. D Fall einer feindlichen Wegnahme, die Güter wieder los⸗ vin, ed kaufen, 206. Der Verſicherte muß dem Verſicherer den 1. Eien deshalb getroffenen Vergleich baldmoͤglichſt anzeigen, eben⸗ n ocibt daſ. Der Verſicherer hat die Wahl, den Vergleich auf Ptien, ſeine Rechnung anzunehmen oder darauf Verzicht zu thun; m die 6e er muß dem Verſicherten die getroffene Wahl berichten, Mditeti 207. Wirkung ſeiner Erklaͤrung, ebendaſ Hat er Unten.( ſich nicht erklaͤrt, ſo wird angenommen, er habe auf den Unten b Vortheil des Vergleichs Verzicht gethan, ebendaſ. ſ. Abſtandsklage, in welcher Zeit ſie verjaͤhrt iſt. Siehe zuthne Klagen. ztiffs S on, Annahme von Wechſeln. Siehe Wech⸗ ahe de ſelbrie 61. Accord der Glaͤubiger(concordat). Wenn zwiſchen den Glaͤubigern und dem Gemeinſchuldner dergleichen zung de Statt finden konne, III, 83. Wie dieſer Accord oder Peſen Vergleich bewirkt werde, ebendaſ. Ob die hypothekari⸗ njlgt ſchen und die Pfandsgläͤubiger dabey eine Stimme haben, Unonyn 84. Es kann kein Vergleich geſchloſſen werden, wenn ſich ſhaft aus der unterſuchung der Documente, Buͤcher und Pa⸗ Anſege piere des Gemeinſchuldners Vermuthung des Bankerotts dene 6 ergiebt, S5. Wann der Accord unterzeichnet werden muſſe? Inpilt 8s6. Aeußerſte Friſt, binnen welcher die mit dem Accord hn he nicht einverſtandenen Glaͤubiger ihren Widerſpruch dagegen Ge den Curatoren(yndics) und dem Gemeinſchuldner bekannt Kt zu machen haben, 87. Gerichtliche Beſtaͤtigung des Ver⸗ uiſtch gleichs und Wirkungen derſelben, 88. Nachdem die ge⸗ mhun h richtliche Beſtatigung der proviſoriſchen Curatoren bekannt. fai gemacht worden iſt, legen ſie dem Gemeinſchuldner in Ge⸗ jnen genwart des Commiſſars ihre Schlußrechnung ab; entſteht rrll Streit uͤber dieſe Rechnung, ſo entſcheidet das Handels⸗ juts gericht; die Curatoren ſetzen den Gemeinſchuldner wieder nt , Wl. hit l in un bfn, w] h ufh ſeht i d inut ke tuhlun 1 da ſtm n, i bint mi hen i niziſ ni Pihl, t dun bet getofer 5 nz, eben nommen at t gethen, t ſie etini Veöſeu. 6 neorluh. h Hemeinſhuhm Vie hett d Nit nbn in b eſchluſn ken umene, lin mn i uutrzitut⸗ ulher bi ut ihrn Bh n Genint ice biin 1, 33 ſ priſhen lunt n 6mini ent n 6emi Regiſter. 341 in den Beſitz ſeines ſaͤmmtlichen Vermoͤgens, ſeiner Buͤ⸗ cher, Papiere und Effecten; die Verrichtungen des Com⸗ miſſars und der Curatoren hoͤren auf, und der Commiſſar nimmt uͤber den ganzen Hergang ein Protocoll auf, 89. Das Handelsgericht kann die Beſtaͤtigung verweigern; Ur⸗ ſachen und Wirkungen dieſer Verweigerung, 90. Geſteht es dieſelbe zu, ſo erklaͤrt es zugleich, daß der fallit Ge⸗ wordene zu entſchuldigen und faͤhig ſey, wieder in vori⸗ gen Stand eingeſetzt zu werden, ebendaſ. Actien. Das Capital der anonymen Geſellſchaften it in Actien, oder auch in Coupons von Actien vertheilt, J, 34. Eben daſſelbe kann auch bey ſtillen Handelsgeſellſchaf⸗ ten(sociétés en commandite) der Fall ſeyn, 38. Form der Actien, 35. Wie die uebergabe, das Eigenthum, und die Ceſſion deſſelben bewirkt werden, 33 und 36. Adjudication der Schiffe. Siehe Schiffe. Agenten. Siehe Wechſelagenten. Agenten beym Creditwe ſen. Siehe Creditme⸗ ſen. Annahme und Heuer der Matroſen und des Schiffsvolks. Woraus die Bedingungen erhellen, auf welche der Capitain und die Mannſchaft angenommen ſind, 11, 61. Siehe Schiffsmannſchaft und Matroſen. Anker. Auf weſſen Gutachten der Capitain ſie durch Kap⸗ pung der Ankertaue in Stich laſſen koͤnne, II, 221. Weſſen Gutachten, bey Verſchiedenheit der Meinungen, befolgt werde, ebendaſ. Anonyme Geſellſchaft. Siehe Handelsgeſell⸗ ſchaften. Anſegeln der Schiffe: von der dadurch entſtan⸗ dene Schade getragen werde, II, Anwaͤlde(avoueés); die Untsgeſgeſte derſelben finden bey den Handelsgerichten nicht Statt, IV, 13. —(General⸗) bey den Appellationsgerichtshoſen eureurs généraux des cours d'appel): was ſie bey dem Anſuchen um Wiedereinſetzung der fallit Gewordenen zu thun haben, III, 170, 171, 174 und 175. — kaiſerliche(procureurs impériaux): wann ſie ver⸗ bunden ſind gegen die Erkenntniſſe der Strafgerichtspolicey Appellation einzuwenden, um die Unterſuchung wegen Ban⸗ kerotts zu veranlaſſen, III, 155. Sie und ihre Stell⸗ vertreter haben die unterſuchung uber betruͤ⸗ 342 Regiſter⸗ geriſche Bankerotte Amtswegen zu betreiben, 159. Siehe Guͤterverwaltung beym Creditweſen. Appellationsgerichte(die) erkennen ber das Anſu⸗ chen der Falliten um Wiedereinſetzung in den vorigen Stand, III. 163. Diesfallſiges Verfahren, 169, 170 und 171. Wie ſie in Vetreff der gegen Handelsgerichtsurthel eingewandten Appellationen zu verfahren haben. Siehe Handelsgerichte. Aſſecuranz. Siehe Verſicherung. Aſſociation. Siehe Handelsgeſellſchaften. Aſſociirte. Siehe Handelsgeſellſchafter. Auszug(der) aus den Societätscontracten namentlich ver⸗ einigter oder ſtiller Compagniehandlungen muß in die Re⸗ giſter des Handelsgerichts eingetragen werden, I, 42. Er muß angeſchlagen werden; wo und auf wie lange, ebendaſ. Wo er angeſchlagen werden muͤſſe, wenn die Geſellſchaft mehrere Handlungshaͤnſer hat, ebendaſ. Bey welcher Strafe, ebendaſ. Was der Auszug ent⸗ halten muͤſſe, 43. Wer denſelben unterzeichne —(der) aus dem Heirathscontracte zwiſchen Ehegatten, deren einer Handel treibt, muß in eine Tabelle eingetragen und ausgeſtellt werden; was dieſer Auszug enthalte, 1, 67. Dießfallſige Verbindlichkeit des Notars, der den Heirathscontract aufnimmt, 68. Ausruͤſtung: die zu derſelben gehoͤrigen Kriegsvorraͤthe für Capital und Zinſen des Bodmereydarlehns, 31. Ausſpruch der Schiedsrichter. Siehe Schieds⸗ richter. B. Bankerotte. Wann der fallit gewordene Kaufmann ſich im Zuſtande des Bankerotts befinde, III, 2. Die zwey Arten deſſelben; welche Gerichte daruͤber entſcheiden, 3. Welcher fallit gewordene Kaufmann als einfacher Banke⸗ rottirer behandelt werden konne, 150, 131. Wegen der einfachen Bankerotte richten die Strafpoliceygerichte: auf weſſen Antrag, 152. In welchen Faͤllen die Koſten dieſer Unterſuchung von der Creditmaſſe getragen werden, 153, 154; von dem, der ſie veranlaßt hat, 154. Wann die kaiſerlichen Anwaͤlde verbunden ſind von dem Erkenntniſſe — Str vi Ettu uit eins ſſens ue, 15 kizeriſ wt intt d migeriſt in zu ul zes nihnz1 gu er nweto tuketot a wize ziteti hit u ſumn n zftacht iud Au zu ho Leſchb Fbſten Peſra bet Leſt unte nehn tage das lezah tende ſtinde der lohns gefal gelde bſchl 6hi Regiſter. 343 1)% des Strafpoliceygerichts zu appelliren, 155. Wann e das Strafpoliceygericht, bey der Erklaͤrung, daß Banke⸗ des hit rott eingetreten iſt, wenigſtens auf einmonatliche und d win hoͤchſtens auf zweyjährige Gefaͤngnißſtrafe zu erkennen 1on habe, 156. Welcher fallit gewordene Kaufmann fuͤr einen eihtn beträgeriſchen Vankerottirer erklaͤrt werden konne 157 und n 6i 158. Die Anklagen wegen betruͤgeriſcher Bankerotte wer⸗ den vor den Criminaljuſtizhoͤfen von Amtswegen einge⸗ bracht; durch wen und auf welche Anzeige, 159. Strafe ten vetrügeriſcher Vankerottirer, 160. Wer für die Mitſchul⸗ digen zu halten; Strafen der Mitſchuldigen, 161. Ju⸗ mit halt des verurtheilenden Erkenntniſſes, 162. Vekannt⸗ n ie. machung und Anſchlag des richterlichen Ausſpruchs, 163. l, Von der Güterverwaltung beym Bankerott. Siehe Gü⸗ * n, terverwaltung. um Bankerottirer. Wann der einfache zur Wiedereinſetuns enduf in vorigen Stand zugelaſſen werde, III, 177. Varaterie des Schiffspatrons. Der Verſicherer hat nicht ent dafuͤr zu haften, II, 164.(Erlaͤuterungen uber die Ab⸗ ſhen ſtammung und Bedentung dieſes Ausdrucks liefert die bey w dem angefuͤhrten Artikel untergeſetzte Anmerkung). tz us Befrachter, Ablader: wann derſelbe die Koſten der Ein⸗ ict und Ausladung ſeiner Waaren aus dem Schiffe zu tra⸗ gen habe, II, 87. Er kann, waͤhrend das Schiff unter mi Veſchlag iſt, ſeine Waaren ausladen laſſen; auf weſſen ſuli, Koſten und unter welcher Bedingung, 890. Wann der PVefrachter verbunden ſey, dem Capitain die Zollſcheine uͤber die verladenen Waaren zuzuſtellen, 93. Wann der 1 Vefrachter ſeine Waaren vor dem Abgange des Schiffes, unter Entrichtung des halben Frachtlohnes wieder zuruͤck nehmen koͤnne, 102. Was er in dieſem Falle fuͤr Koſten trage, ebendaſ. Wann der Befrachter verbunden ſey, ſun das ganze Frachtlohn und alle Koſten des Umpackens zu Zep bezahlen, 104. Vorzugsrecht des Capitains bey eintre⸗ eidn, tendem Falliment des Befrachters, und fuͤr welche Gegen⸗ ki ſtände ihm daſſelbe zuſtehe, 119. In keinem Falle kann gnn der Befrachter eine Herabſetzung des bedungenen Fracht⸗ nitt u lohns fodern, 120. Es ſteht ihm nicht frey, im Preis nſin gefallene oder ſchlecht gewordene Waaren Statt des Fracht⸗ 1 1 geldes hinzugeben, 121. Ausnahme, ebendaſ. zuſ Beſchlagnehmung Gerichtliche) von Schiffen. Siehe timiſ Schiffe. 4—— 344 Regiſter. Beptrag zum Loſegelde fuͤr die vom Feinde auf den Schiffen genommenen Waaren. Wie und von wem er zu leiſten ſey, Il, 114 und 113. Die Heuer der Matro⸗ ſen kommt dabey nicht in Anſchlag, 115. Bey eingetre⸗ tenem Falliment des Befrachters geht der Capitain in An⸗ ſehung der ihm zu erſtattenden Havereyſchaͤden allen an⸗ dern Glaͤubigern vor, 119. — zum Verluſte. Wie bey erfolgtem Seewurfe die Guͤ⸗ ter zum Verluſte beytragen, II, 229. Ob Kriegs- und Mundproviaut, und Kleider und Reiſebeduͤrfniſſe des Schiffs⸗ volks zum Erſatze des Seewurfes beytragen, 230. Wel⸗ che gerettete Effecten zum Erſatze beytragen, 231. Fuͤr welche Effecten kein Vergutungsbeytrag Statt finde, ſon⸗ dern bloß Anſpruch an den Capitain, 232. In welchen Fäͤllen der Capitain zur Verguͤtung der Schaͤden beyzutra⸗ gen habe, a33. Iſt das Schiff durch den Auswurf nicht gerettet worden, ſo fällt aller Veytrag weg, 234. Wie die geretteten Effecten beytragen, wenn das Schiff durch den Seewurf gerettet wird und nachher verloren geht, 235. Zur Bezahlung des verloren gegangenen oder un⸗ tauglich gewordenen Schiffes tragt das Gut nichts bey, 236. Von welcher Zeit die geworfenen Guͤter nicht mehr zur Bezahlunglder Schäden beytragen, ebendaſ. Wozu die Güter beytragen, wenn eine Oeffnung in dem Schiffe gemacht worden iſt, um dieſelbe herauszubringen, 237. Siehe Seewurf, Guͤter, Waaren, Kriegs⸗ und Mundproviant, Schiff und Schiffseigner. Bilanz: wem der Fallit ſie zuſtelle, III, 34. Was ſie enthalten muſſe, 35. In weſſen Gegenwart der Fallit zur Verfertigung derſelben ſchreite, dafern er ſie nicht vorher gemacht hat; und was ihm zu dieſem Behufe mitgetheilt werde, 36. Wann und wie die Agenten des Creditweſens ſelbſt zur Verfertigung der Bilanz ſchreiten, 37. Was der Commiſſar in Beziehung auf die zu entwerfende Bi⸗ lanz thun könne, 38. Stirbt der Fallit nach ausgebro⸗ chenem Concurſe, ſo koͤnnen deſſen Wittwe und Kinder ſeine Stelle bey dem Aufſatze der Bilanz, und den ubri⸗ gen ihm obgelegenen Verbindlichkeiten vertreten, 39: in Ermangelung derſelben ſchreiten die Agenten agein zum Geſchaͤfte, ebendaſ. So wie die Bilanz dem Commiſſar uͤbergeben worden iſt, ſetzt er das Verzeichniß der Gläu⸗ biger auf, und läͤßt ſie zuſammenberufen; auf welche ————— Pi di juizun uetet ueen ke hne ugen di inm ji 1. Au 16. uden li n gil w hit, kdſir ha Gen . 2 lme, 1 d dur btifes Potzug fir ein Stift Podm ein ſt heſet aufg Schi here der E der 2 Perlt welch 136. zut Bodr 135. wenn detie wen ithe uh unma te N cn itin it a Mnn uf legt ſie: u bstiſ 30 Pe 33l. ſi inbe, ſr neln hejun uf nit Vie f du geht k uh⸗ , tweht Pozu Siif. 2 6 ner. Pes ſ. ßilit in t wh itzethit ditueſu 9 fende wih di mi bi lin in emſit hlin Mh Regiſter.* 345 Weiſe dieß geſchehe, 40. Er kann ſie ſelbſt vor der Ver⸗ fertigung der Bilanz zuſammen berufen, 41. Bäillet à ordre. Siehe Wechſel(eigner). Bodmereycontracte. Auf welche Weiſe ſie vollzogen werden koͤnnen, und was darin angegeben ſeyn muͤſſe, II, 122. Wo und in welcher Friſt jeder Bodmereygeber ſei⸗ nen Contract eintragen laſſen muͤſſe, 123. Wie der Bodmereybrief verkauft werden koͤnne, 124. Wir⸗ kungen dieſer Ueberlaſſung, ebendaſ. Ob die Gewähr⸗ leiſtung fuͤr die Bezahlung ſich auf das Aufgeld beziehe, 125. Auf was Bodmereydarlehne genommen werden kdoͤn⸗ nen, 126. Wann das Bodmereydarlehn fuͤr nichtig erklaͤrt werden koͤnne, 127. Bis zu welchem Vetrage der Con⸗ tract guͤltig ſey, wenn kein Betrug dabey Statt gefun⸗ den hat, 123. Alle Vodmereyanleihen auf das Fracht⸗ geld fuͤr noch nicht zuruͤckgelegte Reiſen und auf zu hoffen⸗ den Gewinn an noch unverkauften Waaren ſind verboten, 129. Auf was kein Bodmereydarlehn genommen werden konne, 130. Welche Gegenſtände fuͤr Capital und Zinſen des durch Bodmereycontract auf Rumpf und Kiel des Schiffes vorgeſchoſſenen Darlehus, unter ausdruͤcklichem Vorzugsrechte, haften, 131. Welchen Anſpruch und was fuͤr ein Vorzugsrecht ein vom Capitain am Wohnorte der Schiffsrehder, ohne deren Einwilligung, aufgenommenes Bodmereydarlehn gebe, 132. Welche Gegenſtaͤnde fuͤr ein ſolches Darlehn haften, wenn es zum Behuf der Aus⸗ beſſerung des Schiffes oder zur Verproviantirung deſſelben aufgenommen wird, 133. Die für die letzte Reiſe des Schiffes aufgenommenen Darlehne gehen den fuͤr eine fruͤ⸗ here Reiſe geliehenen vor, 134, eben ſo die waͤhrend der Reiſe aufgenommenen Gelder den vor der Abreiſe des Schiffes aufgenommenen, ebendaſ. Fall, in welchem der Bodmereygeber den ſelbſt durch Seegefahr eingetretenen Verluſt der Waaren nicht zu tragen hat, 135. Fall, in welchem das Darlehn nicht zuruͤckgefodert werden kann, 136. Welche Schaͤden dem Bodmereygeber keinesweges zur Laſt fallen, 137. Auf was ſich die Bezahlung eines Bodmereydarlehns im Fall des Schiffbruchs einſchraͤnke, 138. Von welchem Tage an die Zeit des Riſico laufe, wenn ſie in dem Contracte nicht beſtimmt iſt, 139. Ob derjenige, der ein Bodmereydarlehn auf Waaren genom⸗ men hat, durch den Verluſt des Schiffes und der Ladung 346 Regiſter. von der Bezahlung frey werde, 140. Die Bodmereygeber in hi haben den Beytrag zur großen und einfachen Haverey zu ſi 1 leiſten, und beſreyen den Bodmereynehmer davon, 141.(iun* Wann und für welche Summen der Ertrag der beym tilelit Schiffbruch geborgenen Guter zwiſchen dem Vodmereygeber lute und zwiſchen dem Verſicherer getheilt werde, 142. mt. 5 Boͤrſen, Handelsboͤrſen: was ſie ſeyen, I, 71. Das unft Reſultat der daſelbſt gemachten Verhandlungen und Ge⸗ uin ſchaͤfte beſtimmt den Cours der Wechſel, der Waarenpreiſe u. ſ. w., 72. In allen Städten, die eine Handelsbörſe ch,. haben, giebt es Wechſelagenten und Mikler, 75. ſnnn Vrautſchatz(zum) gehörige Guͤter. Wann und unter iften welchen Formalitaten ſie veraͤußert werden konnen, I, 7. kuniſſit Briefe, Geſchaͤftsbriefe(ettres missives). Verpflich⸗ ſiſtn tung des Kaufmannes in Anſehung derjenigen, die er zuniſſi empfaͤngt, und die er abſendet, I, 8. bſt Buͤrgſchaft fuͤr Wechſel(aval). Siehe Wechſelburg⸗ nn ini ſchaft. ui biin zi, 5 iten ſtu Capitain. Siehe Schiffscapitain. 5 Caſſe, mit doppeltem Schloſſe, in welcher die beym Credit⸗ weſen eingehenden Gelder verwahrt werden, III, 29 und n 60. ub Caſſirer. Die Glaͤubiger ernennen einen ſolchen beym Cre⸗ 3. ditweſen, III, 91. Wie derſelbe Zahlung leiſte, 125. int — Coͤffentliche). Von Einnehmern, Zahlmeiſtern, Caſſirern gunn und andern Rechnungsbeamten ausgeſtellte Scheine werden mh als ſolche angeſehen, die ſich auf ihre Geſchäͤftsführung hien beziehen, IV. 24. Et, Caution, Sicherheitsſtellung. Wer dergleichen, auf erhal⸗ uſn tene Benachrichtigung von dem wegen verweigerter Annah⸗ nuhn me erfolgten Wechſelproteſte, zu beſtellen habe, I, 120. un Muß geleiſtet werden, wenn die Zahlung eines verloren n gegangenen Wechſelbrieſes auf die Secunda u. ſ. w. ge⸗ tini fodert wird, der Brief mag acceptirt geweſen ſeyn, oder ſtif nicht, 151 und 152. Wann die Verbindlichkeit zu die⸗ tungi ſer Caution erloͤſche, 155. Caution, welche der Ver⸗„ ſicherte, bey der Verurtheilung des Verſicherers zur Zah⸗ zun lung der Verguͤtungsſumme, in einem gewiſſen Falle zu ſeg l, Regiſer. 34 n hun eiſten at, und wann die Verbindlichkeit zu derſelben er⸗ hun 19 loͤſche, II, 195. 8 wn Ceſſion des Vermoͤgens an die Glaͤubiger. Siehe Ver⸗ unnt moͤgensüberlaſſung. i. Chartepartie, Schiffsfrachtvettrag, auch Noliſſement ge⸗ 111 1 nannt. Was in einer uͤber die Vermiethung eines Schif⸗ n k fes getroffenen uebereinkunft⸗ welche jenen Namen fuͤhrt, nt angegeben ſeyn muͤſſe, II, 84. Wie es in Anſehung der zuhli Zeit der Ladung und Ausladung des Schiffes gehalten werde, 85. Siehe Schiff. Commandite(Sociẽté en) Siehe Handelsgeſell⸗ ſchaften und ſtiller Compagnon. Commiſſar(Getichts⸗). Siehe Falliment und Cre⸗ Vt ditweſen. „die e Commiſſionaire: was ſie uberhanpt ſind, I, o1. Wel⸗ ches Geſetz die Rechte und Verbindlichkeiten des im Na⸗ i1 men eines Committenten Geſchäfte machenden Commiſſio⸗ nairs beſtimme, 92. Wann und in wiefern der Commiſ⸗ ſionair, wegen der Erſtattung ſeiner Vorſchuͤſſe u. ſ. w. einen prioritatiſchen Anſpruch auf den Werth der Waaren habe, 93. Wovon er ſich für den Vetrag ſeiner Ausla⸗ gen, Koſten und Proviſion, vorzugsweiſe bezahlt mache, beit 04. Verfuͤgungen, die er zu vefolgen hat, um ein ſolches Nu Vorzugsrecht bey Darlehnen, Vorſchüſſen oder Zahlungen zu haben, die auf Waaren geleiſtet worden ſind, welche mu Jemand, der mit ihm'an einem Orte lebt, an ihn addreſ⸗ firt, oder bey ihm deponirt hat, 95. Eſn Commiſſionaire für den Gütertransport zu Waſſer und uMu zu Lande: was ihnen obliege, 96. Wofüͤr ſie zu haften ifim haben, 97, 98 und 99. Es findet Regreß gegen ſie . Statt, 100. Der Commiſſionair, der die in den Con⸗ uf h noſſements oder Chartepartien verzeichneten Waaren empfan⸗ e ut gen hat, iſt verpflichtet, dem Capitain, auf Verlangen, l einen Empfangſchein daruͤber auszuſtellen, und unter wel⸗ n cher Strafe, H, 96. Compagniehandlung. Siehe Handelsgeſell⸗ m, ſchaften. t1 Compagnon, ſtiller,(associs commanditaire ou associs en commandite), ein bloß zum Handelsfond beytragender Handelsgeſellſchafter, I. 23. Sein Name kann nicht in 1 die geſellſchaftliche Handelsfirma mit aufgenommen wer⸗ den, 23. Velcher Verluſt ihn treffen konne, 26. Er 348 Regiſter. X kann nichts verrichten, was zur Führung der Geſchfte— gehört; und welche Verantwortlichteit er ſich im entge⸗— gengeſetten Falle zuziehe, 27 u. as. Siehe Handels⸗ geſellſchaften.— — der Handelsgerichte. Siehe Handelsge⸗ richte. Concordat. Siehe Accord. 6 Concurs. Siehe Falliment.—. Connoſſement. Was darin angezeigt ſeyn muͤſſe, II, o2.— Einrichtung deſſelben, ebendaſ. Wie viel Originalerem⸗— plare davon ausgefertiget, und wie ſie unterzeichnet wer⸗ den muͤſſen, 93. Fuͤr welche Partheyen daſſelbe Beweis⸗ i. kraft habe, 94. Wie es im Fall einer Verſchiedenheit zwi⸗ 65 ſchen den Eremplaren zu halten ſey, 93. Verbindlichkeit kt des Commiſſionairs oder Conſignatars, der die in den whi Connoſſements verzeichneten Waaren empfangen hat, dem luli Capitain einen Empfangsſchein daruber auszuſtellen, 96. iw Siehe Conſignatar. hnut Conſignatar, derienige, an den ein Schiff oder eine La⸗ imſu dung addreſſirt(conſignirt) iſt,(Anmerkung zu M, bMW 95). Bey Vermeidung welcher Nachtheile der Conſigna⸗ Kutn tar verbunden ſey, dem Capitain einen Empfangſchein e Kſe uͤber die erhaltenen Waaren auszuſtellen. Wozu der Ca⸗ Flintig pitain berechtigt ſey, dafern ſich der beſtimmte Empfaͤnger it d weigere, die Waaren anzunehmen, 116. Ro Coupons. Bey anonymen Handelsgeſellſchaften kann das us Capital in Actien und Conpons von Actien getheilt ſeyn, ſim I. 34. ncl Cours der Wechſel. Siehe Wechſelcours.. mit Creditweſen. Siehe Falliment. ſcht Criminalgerichte. Siehe peinliche Gerichte. imd Curatoren(Syndies). Von den Definitivcurato⸗ vm ren des Creditweſens und ihren Geſchaͤften, III, ie ⸗ 78 u. ff. Wann die Glaͤubiger, deren Foderungen fuͤr ſtt; zulaͤſſig erkannt ſind, von den proviſoriſchen Curatoren zu⸗ 10. ſammen berufen werden, 78. Wann ſie ſich unter dem hihn Vorſitz des Commiſſars verſammeln, und wer zu dieſer Fide Verſammlung zugelaſſen werde, 79. Der Gemeinſchuldner velte wird dazu beſchieden, und ob er ſich durch Jemanden ver⸗ miſe, treten laſſen konne, so. Was bey dieſer Zuſammenkunft hn ß geſchehen muͤſſe? 81. Daruͤber aufzunehmendes Protocoll, iuti s2. Wann die Gläubiger einen oder mehrere Definitiv⸗ hüe 6 h t ſt in ſe huhh Hundelh tiſt Nn Higinnn eichnet n lbe Jm derheit z windith ie in be hut, ben en, 96. ine a⸗ zu I, onſign⸗ mſchin de C⸗ miinge ln iu eit ſn, 6 ſen tunn ſatten ſ untet u in i initun unn M mnft l Regiſter. 349 ecuratoren ernennen, 91. Dieſe Curatoren nehmen den proviſoriſchen Curatoren ihre Rechnung ab, ebendaſ. Wozu nunmehr die Definitivcuratoren vorſchreiten, 92. veberlieferung der noͤthigen Kleider, Sachen und Meublen an den Gemeinſchuldner und deſſen Familie, und Verzeich⸗ niß, das hieruͤber von den Curatoren aufgeſetzt wird, 98. Vorſchuß, der, wofern keine Anzeigen von Bankerott vor⸗ handen ſiad„ dem Gemeinſchuldner aus ſeinem Vermoͤgen verwilligt werden kann, 94. Bey jeder Zuſammenkunft der vereinigten Glaͤnbiger legt ihnen der Commiſſar des Handelsgerichts von der Lage der umſtaͤnde Rechenſchaft ab; Entſcheidung des Handelsgerichts, und Folge davon, 95. In welchen Faͤllen es den Definitivenratoren zukom⸗ me, den Verkauf der Grundſtuͤcke des Falliten zu betrei⸗ ben, 96. In welcher Friſt ſie dazu vorſchreiten muͤſſen, ebendaſ. Sie uͤbergeben dem Commiſſar ein Verzeich⸗ niß derjenigen Glaͤubiger, die wegen ihrer Foderungen ein Vorzugsrecht auf das Mobiliarvermoͤgen haben. Was der Commiſſar deshalb verordne, 97. Finden ſich Glaͤubiger, die das von jenen in Anſpruch genommene Vorzugsrecht beſtreiten, ſo erkennt der Gerichtshof daruͤber. Von wem die Koſten getragen werden? eben daſ. Antheil, den der Glaͤubiger, der Documente in Haͤnden hat, durch welche ſich der Fallit und andere gleichfalls in Concurs gerathene Mitſchuldner ſolidariſch zur Zahlung verpflichtet haben, aus jeder einzelnen Creditmaſſe bey den Diſtributionen em⸗ pfange, os. In wiefern die mit einem guͤltigen Pfands⸗ rechte verſehenen Glaͤubiger unter die Zahl der Creditoren mit aufgefuͤhrt werden, 99. Die Curatoren haben das Recht, die Pfänder durch Bezahlung der Schuld zum Be⸗ ſten des Creditweſens einzuldſen, 100. Was geſchehe, wenn ſie ſelbige nicht einloͤſen, und wenn das Pfand we⸗ niger betraͤgt, als die Schuld, 101. Wie die durch Bürg⸗ ſchaft gedeckten Glaͤubiger mit zur Maſſe gezogen werden, 102. Die Curatoren ſchreiten zum Verkauf der unbeweg⸗ lichen Güter vor, und unter welchen Foͤrmlichkeiten, 128. Jeder Glaͤubiger kann ein hoͤheres Gebot thun; binnen welcher Zeit, und wie viel das hoͤhere Gebot betragen muſſe, 129. Recht, das die Curatoren der Glaͤubiger in den Fällen haben, wo das Geſetz die Zuruͤcknahme(Vin⸗ dication) gelten läßt, 149. Die Curatoren koͤnnen den Falliten wegen einfachen Bankerotts zur Unterſuchung brin⸗ 350 Regiſter. gen; vor welchen Gerichten? 152. Anf ihre Anzeige niu wird die Anklage wegen betruͤgeriſcher Bankerotte ange⸗ 1.. bracht und fortgeſtelt; von wem und vor welchen Gerich⸗ n i ten? 159. Sie laſſen den kaiſerlichen Anwälden und„ deren Stellvertretern alle von ihnen verlangte Actenſtacke, Documente, Papiere und Nachweiſungen zukommen, 165. ¹ Wo dieſe Papiere bleiben, und Mittheilung derſelben an mn die Curatoren, 166. Nach erfolgtem gerichtlichen Erkennt⸗ u B niſſe werden ſie ihnen wieder zugeſtelt, dafern nicht De⸗ voſition derſelben verordnet iſt, 167. heiſ Curatoren, proviſoriſche(Syndies provisoires). Von iw der Ernennung derſelben. Die Glaͤnbiger des Falliten ul verſammeln ſich, in Gegenwart des Commiſſars, an dem von ihm beſtimmten Tage und Orte; die Glaͤubiger uͤber⸗ reichen ihm eine Liſte, welche dreymal ſoviel Namen ent⸗ haͤlt, als, ihrer Meinung nach, proviſoriſche Curatoren zu iun ernennen ſind. Nach dieſer Liſte trifft das Handelsgericht zuntiy ſeine Auswahl, III, 42 und 44. Die proviſoriſchen Cu⸗ 6 Ba ratoren ſetzen die angefangenen Geſchaͤfte fort, und verwal⸗ ja ten das Creditweſen unter der Aufſicht des Gerichtscommiſ⸗ n ſars, 46. Geſchaͤfte der proviſoriſchen Curatoren, 50. ſi d Die Curatoren uͤberreichen der Policeybehoͤrde des Arron⸗ ſun v diſſements eine ſummariſche Ueberſicht von dem anſchei⸗ N 1 nenden Zuſtande des Creditweſens, von den urſachen und kintre umſtaͤnden deſſelben, und von dem, was ſich uber ſeine Beſchaffenheit vor der Hand ſagen laͤßt, 52. S. Syn⸗ Sich dicen. Ether del Si Deckung der Tratte(Provision). S. Wechſelbrief. 6th⸗ Depoſitar. Welche Verfugungen er in Obacht zu nehmen hin habe, um auf ein Vorzugsrecht Anſpruch machen zu koͤn⸗ he nen, I, 95. Etott Discretionstage bey Wechſelzahlungen. Alle ſogenannte 4 Reſpitt⸗oder Discretionstage, nach Herkommen oder ortli⸗ cher Gewohnheit ehemals vergoͤnnte Friſten, find abgeſchafft, I, 135. Dispache. Siebe Vertheilung des Verluſtes und der hllin Schaͤden. m Diſtribution der eingegangenen Gelder unter die Glänbi⸗ n, ger. Wie der Vetrag des Mobiliarvermoͤgens des Ge⸗ ſun —,——— Regiſter. 351 n meinſchuldners unter die Glaͤnbiger vertheilt werde, UMI, 122. Die Curatoren haben dem beym Creditweſen ange⸗ in ſtellten Commiſſar eine monatliche Ueberſicht von der Lage lin des Creditweſens und den in Caſſe befindlichen Geldern 3n Mnſt zu übergeben, worauf der Commiſſar das Nähere beſtimmt, nnu, 123. Die Entſchließung des Commiſſars und die Eröff huſitat nung der Diſtribution wird den Glaͤubigern bekannt gemacht, lun kin 124. Wie und auf welche Weiſe die Auszahlung erfolge, ſim izt 125. . Dollmetſcher. Wer bey Handelsproceſſen, und in Zoll⸗ ueire) h geſchaͤften⸗bey Fremden die Stelle eines Dollmetſchers ver⸗„ ſili trete, 1, s0. is, un de biger iin Nmen ut E. 6 unn n Effecten. Siehe Waaren. Heffentliche; ſiehe hlherit Staatspapiere. den G⸗ Eid. Wen der Richter zum Eide laſſen koͤnne, dafern die eu⸗ Parthey, auf deren Handelsbuͤcher man ſich beruft, die zonniſ⸗ WVorlegung derſelben verweigert, I, 17. Vor welcher Be⸗ , H. hoͤrde die zu Richtern im Handelsgerichte ernannten Per⸗ 6 W⸗ ſonen vor Antritt ihrer Verrichtungen den Eid ablegen, u mſche IV, 15. ſuchen u Sintveing der Activſchulden des Falliten. Durch wen, ibe ſin und in weſſen Gegenwart, dazu geſchritten werde, II, 56. 6. 6)n Siehe Falliment. Erben. Welche Verfuͤgungen auch fuͤr die Erben von Han⸗ delsgeſellſchaftern gelten, 1, 62. Was die Erben von Schuldnern, bey eingetretener Wechſelveriährung, eidlich zu erhaͤrten haben, I, 189. bſelitu Erhaltung der Rechte der Maſſe. Wer die hierzu tzu uhnn dienlichen Maasregeln(actes conservatoires) zu ergreiſen hen j habe, III, 63. Siehe Falliment. eroͤrterung der Schuldfoderungen der Glaͤubiger leſchun bey einem Creditweſen. Siehe Verification. naniß dhü F. u Falliment, Creditweſen, Concurs. Wann ſich ein Kauf⸗ mann im Zuſtanbe des Falliments befinde, III, 1. Erklä⸗ Phhi rung, die jeder fallit Gewordene zu thun hat; wo und b h binnen welcher Zeit, 4. Was dieſe Erklaͤrung, bey dem 352 Regiſter. Falliment einer namentlich vereinigten Geſellſchaft enthal⸗ ten muͤſſe, ebendaſ. Das Handelsgericht erklaͤrt den Ausbruch des Falliments, 5. Feſtſetzung der Zeit, wo es eingetreten iſt, ebendaſ. Der Fallit iſt, vom Tage des Falliments an gerechnet, ſeines Vermoͤgens geſetzlich verlu⸗ ſtig, 6. Wann Niemand mehr ein Vorzugs- oder unter⸗ pfandsrecht auf die Guͤter des Falliten erhalten konne, 7. Welche Verhandlungen und Contracte in Beziehung auf die Maſſe der Glaͤubiger nichtig ſeyen, oder auf Verlangen derſelben annullirt werden koͤnnen, 8. Welche Contracte oder eingegangene Verbindlichkeiten in Anſehung des Fal⸗ liten die Präſumtion des Betrugs gegen ſich haben, 9. Alle innerhalb der zehn Tage vor dem Ausbruche des Falli⸗ ments für noch nicht fällige Handelsſchulden ausgezahlte Gelder müſſen zur Maſſe zuruͤckgegeben werden, 10. Alle zum Nachtheil der Glaͤubiger vorgenommene Verhandlnn⸗ gen oder Zahlungen ſind nichtig, 11. Der Ausbruch des Falliments macht, daß noch nicht fällige Paſſuvſchulden ein⸗ gefodert werden konnen, 12. In Fällen, wo Mitverpflich⸗ tete vorhanden ſind, haben dieſelben Caution zu leiſten, wenn ſie nicht ſofort zu zahlen fuͤr gut finden, ebendaſ. So wie das Handelsgericht von dem Falliment Nach⸗ richt erhaͤlt, hat daſſelbe die Verſiegelung durch den Friedensrichter anzuordnen, 13. Der Friedensrichter kann, bey oͤffentlicher Kundbarkeit des Falliments, für ſich ſelbſt dazu ſchreiten, 14. Wo die Verſiegelung ge⸗ ſchehe? 15. Wo ſie geſchehe, wenn es das Falliment einer namentlich vereinigten Compagniehandlung betrifft? 16. Der Friedensrichter hat unverzuͤglich ſein Protocoll an das Handelsgericht einzuſchicken, 17. Wann das Handelsgericht eines ſeiner Mitglieder zum Commiſſar beym Creditweſen, und einen oder mehrere Agenten ernenne? 18. Das Handelsgericht laͤßt den Falliten ins Schuldgefaͤngniß bringen, oder ihm eine Wa⸗ che zu ordnen; ob er indeſſen in Verhaft genommen oder ein von ihm angetretener Arreſt verlaͤngert werden koͤnne, 19. Was für Perſonen von dem Handelsgerichte zu Agen⸗ ten des Creditweſens gewaͤhlt werden, 20. Der Beſchluß des Gerichts uͤber den Ausbruch des Coneurſes wird an⸗ geſchlagen und in die oͤffentlichen Blaͤtter eingeruͤckt; er hat proviſoriſche Rechtskraft, doch kann dagegen eingekom⸗ men werden, 21. Verrichtungen des Commiſſars, 22. znüu iiun h kun* min N 1 ſui ic inudu umit mn ſin, u 6e ſhn u in Pee Kuſu, vu in da b ilſtun in Uut nM bib niiub un du zu öl⸗ (hien ghoüg Gri ſehhch Ve chen ſiejtn bige als t Schein Vo ſen eit us echn si e in beſt Der u der hutehel ilihn m 5 int h ziß b n d eſzich u in un lten lim, Vejihun 1 uf Lelnn ihe unn un jt hhen, e fil nehl 10. tnb⸗ 6ruch be hen ein wehfit⸗ tleiſen, endaſ. eu Moc⸗ h udench ments ſ iegen z⸗ iment im etift li. hwul tgiede zn odet uhm icht lit n n ein be nonnn nedn in ictt nhe di bij n un ineit n nim Resier 353 Verrichtungen der Agenten, und wie lange ihre Geſchaͤfts⸗ fuͤhrung dauern duͤrfe, a3. Das Handelsgericht kann die Agenten wieder abberufen, 24. Ehe die Agenten ihre Verrichtungen antreten, werden ſie vereidet, und auf was? 25. Die Ahgenten ſuchen um die Verſi gein an, dafern ſie noch nicht erfolgt iſt, 26. Die Handelsbuͤcher des Ge⸗ meinſchuldners werden vor der Verſiegelung herausgenom⸗ men, und ihnen, nachdem ſie vom Friedensrichter geſchloſſen worden ſind, zugeſtellt, 27. Auch die im Portefeuille befindlichen Handelspapiere werden ihnen zugeſtellt, eben⸗ daſ. Sie nehmen die Gelder ein, welche der Gemein⸗ ſchuldner außenſtehen hat, ebendaſ. Sie laſſen die einer Verderbniß unterworfenen Produrte und Waaren verkaufen, 28. Wo die von ihnen eingenommenen Gel⸗ der aufbewahrt werden? 29. Bericht des Commiſſars uͤber den wahrſcheinlichen Zuſtand der Angelegenheiten des Gemeinſchuldners, und Antrag auf deſſen unbedingte oder gegen Caution fuͤr ſeine jedesmalige Stellung, zu bewilli⸗ gende Loslaſſung unter ſicherem Geleite, 30. Der Ge⸗ meinſchuldner kann ſelbſt um einen Geleitsbrief anſuchen, wenn der Commiſſar keinen Vorſchlas dieſer Art gethan hat, 31. Was er thun müſſe, wenn er einen Geleitsbrief erhalten hat, und wie zu verfahren ſey, wenn er ſich nicht gehoͤrig ſtellt, 32. Wie der Gemeinſchul ldner, der keinen Geleitsbrief erhalten hat, erſcheine, und unter welcher ge⸗ ſetzlichen Verwarnung, 33. Wem der Gemeinſchuldner ſeine Bilanz zu uͤberrei⸗ chen habe, 34. Siehe Bilanz. Strafe, in welche diejenigen verfallen, die bey der Verſammlung der Glaäͤu⸗ biger mit Rechtsanſpruͤchen auftreten, welche in der Folge als zwiſchen ihnen und dem Gemeinſchuldner ete Scheinfoderungen befunden werden, 43. Wann die Agenten ihre Verrichtungen beym Creditwe⸗ ſen einſtellen, und den proviſoriſchen Curatoren von allem, was ſie gethan haben, und von der Lage des Creditweſens Rechnung ablegen, 43. Siehe Curatoren(proviſoriſche). Sie erhalten Gebuͤhren fuͤr ihre Bemuͤhungen. Wie dieſe zu beſtimmen ſeyen, 47 u. 48. Ausnahme, 49. Der Gemeinſchuldner iſt bey der Entſiegelung und der Inventur zugegen, oder doch dazu vorgeladen, z1. Von den Ahgenten oder Curatoren bey der Dandets⸗ Geſetzbuch⸗ 354 Regiſter. ceybehoͤrde einzureichender Aufſatz uber den Zuſtand des Creditweſens und die anſcheinende Veſchaffenheit deſſelben, 52. Was der Policeybeamte thun konne, 53 u. 54. Uebergabe der Waaren, des Geldes, der urkunden, Mobilien und Effecten des Gemeinſchuldners an die Cura⸗ toren, 55. Verkauf der Waaren und Effecten, und wie es damit von ihnen gehalten werde, 56. Sie koͤnnen, unter Genehmigung des Commiſſars, die außenſtehenden Fo⸗ derungen eintreiben, ebendaſ. Wie ſie ſich dabey des Gemeinſchuldners bedienen loͤnnen, wenn er einen Sicher⸗ heitsbrief erhalten hat, 57. Gegen wen die Klagen der Glaubiger nach eroͤffnetem Concursproceß gerichtet werden, 53. Die Glaͤubiger haben ſich an den Commiſfar zu wen⸗ den, dafern ſie mit den Maßregeln der Curatoren unzu⸗ frieden ſind, und dieſer berichtet an das Haudelsgericht, 59. Wo die eingetriebenen und aus dem Verkaufe geloͤß⸗ ten Gelder aufbewahrt werden, 60. Es wird alle Wochen ein Auszug von dem Caſſenbeſtande des Creditweſens dem Commiſſar zugeſtellt, der die Niederlegung deſſelben in die Tilgungscaſſe verordnen kann, 61. Wer über die Wieder⸗ einziehung dieſer Gelder zu verordnen habe, 62. Wem die zu Erhaltung der Rechte der Maſſe gegen die Schuldner des Falliten erfoderlichen rechtlichen Maßregeln obliegen, 63; und wer die Hypothekenbeſtellung nachzuſuchen habe, und wie die Eintragung derſelben be⸗ wirkt werde? ebendaſ. Anch auf die unbewegliche n Guͤ⸗ ter des Gemeinſchuldners wird im Namen der Maſſe der Glaͤubiger Hypothek geſucht, auf Anzeige der Agenten und Curatoren, und wie dieſe beſchaffen ſeyn muͤſſe, 64. Wann und in weſſen Gegenwart die Eroͤrterung der Schuldfoderungen der Gläubiger vorgenommen werde. Siehe Verification. Fallit(der): was in jedem Falle ihm und ſeiner Fami⸗ lie zugeſtellt werden muͤſſe, III, o3. Was er, dafern keine Präſumtion eines Vankerotts vorhanden iſt, als Unterſtü⸗ tzung, fodern dürfe, 94. Siehe Falliment und Cu⸗ ratoren. Kein fallit gewordener Kaufmann darf ſich auf der Boͤrſe einfinden, wenn er nicht ſeine Wiedereinſetzung in vorigen Stand erhalten hat, 178. Feilbietung(gerichtliche) der Schiffe. Siehe Gebote, und Schiffe.* Fortſetzung der Geſellſchaft. Siehe Geſellſchaft. a ihn P Wön vt dl Kujn ſſ int eihn kefinm wolden Mun Lenf jlen m Gliubiz meinſch Hundels heimlih ungen, ſen ſich ſit, 13 X Regiſter. 355 et d zin Frachtbrief. Iſt als ein Contract anzuſehen, und zwiſchen 3r wem, I, 101. Was er enthalten muͤſſe, 102. t. Frau, Ehefrau(die): weſſen Einwilligung ſie beduͤrfe, um 64 ihn öffentlich Handel zu treiben, I, z. Welche Verbindlichkei⸗ 8 5 ten eine Frau, die oͤffentlich Handel treibt, eingehen koͤnne, 5. Ob ſie ihren Mann zugleich mit verpflichte, unin ebendaſ. Wann ſie als Handelsfrau zu betrachten ſey ſeſt oder nicht, ebend aſ. Deffentlich Handel treibende Frauen onnen ihre unbeweglichen Güter verpfaͤnden, zur Hypo⸗ — thet einſetzen und veraußern, 7. Ausnahme, ebendaſ⸗ ſe Unt Wann Frauen, die keinen offentlichen Groß⸗ oder Detail⸗ Rttt u handel treiben, Wechſelbriefe unterſchreiben, ſo gilt eine mißn un ſoiche Verſchreibung in Anſehung ſolcher Perſonen als bloße dmtn Obligation, 113. Von den Rechten der Frauen, bey ein⸗ hudelin tretendem Creditweſen ihrer Ehemaͤnner, wie ihre Rechte eriuf g und Anſpruͤche, ſie moͤgen nach den Rechtsverhaͤltniſſen des el Bn Brautſchatzes verheirathet ſeyn, in getrennten Guͤtern oder itweſens du in Gütergemeinſchaſt leben, zu beſtimmen ſind, III, 108, ſelben in di 109, 110 u. 111. Wie die Frau ihren Rechtsanſpruch ie Vlder auf Zurücknahme der unbeweglichen Gäter geltend zu machen b. habe, 112. Was in Auſehung der Vortheile, welche Ehe⸗ det Piſt gatten einander im Heirathscontracte zugeſtanden haben, ichen uili Rechtens ſey? 113. Ob die Frau, welche Schulden fuͤr thelen ihren Mann bezahlt hat, beym Creditweſen deshalb An⸗ u debnſ ſpruch machen koͤnne? 114. Auf welche unbewegliche Gü⸗ tenegitenbt ter der Frau, deren Mann zur Zeit der Verheirathung e Kaufmann war, ein Unterpfandsrecht zuſtehe, 115. Ihr et nn iſt in dieſer Ruckſicht auch diejenige gleich zu achten, die uiſe, 6 einen Kauſmannsſohn heirathete, der damals noch keinen Eurun beſtimmten Beruf hatte, nachher aber ſelbſt Kaufmann ge⸗ en vee 6 wolden iſt, 116. Ausnahme in Anſehung der Frau, deren Mann bey Schließung der Ehe entſchieden einen andern n ſin ſt Veruf hatte als den kaufmaͤnniſchen, 117. Welche Meu⸗ et, hint blen und Sachen die Frau zuruͤck erhalte und welche die t Whm Gläubiger bekommen, 118. Strafe der Ehefran des Ge⸗ nenmt meinſchuldners, welche Mobiliargegenſtande, oder Waaren, mn ufüi Handelseffecten und baares Geld untergeſchlagen oder ver⸗ Pihnin heimlichet hat, 119. Strafe derjenigen, die zu Verhand⸗ lungen, durch welche ihr Mann ſeine Glaͤnbiger zu betruͤ⸗ kinbiut gen ſuchte, ihren Namen hergegeben oder ſonſt mitgewirkt hat, 120. Welche Verfügungen auf die vor Bekanntma⸗ ult 5* 356 Regiſter. chung des gegenwaͤrtigen Geſetzes von Ehefrauen erworbe⸗ nen Rechte und Auſpruͤche nicht anwendbar ſeyen, 121. Frauensperſonen. Von ihnen unterſchriebene Wechſel⸗ briefe gelten, in Anſehung ihrer, als bloße Obligationen, dafern ſie keinen offentlichen Geld⸗oder Waarenhandel trei⸗ ben 1, 113. Fremde. Wer ihnen bey Handelsproceſſen und in Sollge⸗ ſchaͤften als Dollmetſcher diene, 1, s0. Friſten, bey Wechſelzahlungen. Siehe Discretions⸗ tage. Friſten fuͤr die Bezahlung der Wechſelbriefe nach Verhältniß der Entfernung der Laͤnder, wo ſie gezogen ſind. Siehe Wechſelbriefe. Fuhrmann. Für was er zu ſtehen habe, I, 103. Aus⸗ nahme, 104. Wann jede Klage gegen ihn wegfalle, 105. Rechte deſſelben, 106. Wann die Rechtsanſpruͤche gegen den Fuhrmann, wegen Verluſts oder Beſchaͤdigung der Güter, verjaͤhrt ſeyen, 108. G. Gebot(bey der Subhaſtation gerichtlich in Beſchlag genom⸗ mener Schiffe). Wie die zur Annahme der Gebote beſtimm⸗ ten Tage bekannt gemacht werden, II, 15. Fernerweite Beſtimmung darüber, 16, 17 u. 18. Wenn der Erſteher den Erſtehungspreis nicht zur gehorigen Zeit bezahlt oder gerichtlich deponirt, ſo wird das Schiff nochmals feilgebo⸗ ten, und zwar ſo daß er, wenn es um ein Geringeres weggeht, als vorher, den Unterſchied verguͤten muß(à la⸗ kolle enchere) 20. Siehe Schiff. — hoͤheres Gurenchère), auf die unbeweglichen Güter des Gemeinſchuldners. Wer ein ſolches Uebergebot thun konne, wann und in welcher Maße, III, 129. Gebuͤhren, Abgaben fuͤr die Schiffe beym Ein- und Auslaufen in und aus den Haͤfen. S. Zollgebühren. Gehalt(der) des bey der letzten Reiſe angeſtellt gewe⸗ ſenen Capitains und die Lohnung der Schiffsmannſchaft ſind privilegirte Schulden. Was geſchehen müſſe, wenn das ihnen ertheilte Vorrecht beym gerichtlichen Verkauſe des Schiffes, auf dem ſie haften, Statt haben ſoll, 1I, 2 u. 3. Geleitsbrief fuͤr den Gemeinſchuldner. Siehe Falli⸗ ment. 3 Generalprocuratoren. Siehe Anwaͤlde. 8——— 8——— ————— ſutbut ntitot in i vſlnel i Beſ zn in n nijnn zju en zuttüſöre itubet ſtiſtstus nun j in niſt num 10 ſtiſtirer ja wöer 1 ve zſtiſtsſü jillinen pſllſha hlinige w Gl du Fr verubd Vie de e ſh thene ben, mn ſei gen P itit mn Vn vie die zen Gi iit den iihyyo nſihe hi wr einn n, „ ſu, triln M unhuln un in zh itetetin iſliniſ un ſe hn o z nzile, w rize gun iu n i genn⸗ ſe beſinn⸗ Firnetueit du Eiſehe hehht cu uls ſith Gettm um 6 en Fite u ihn in⸗ m Ein u gebihim geſtelt n⸗ ifimmt miſt, w hen Un ben ſi1 zich fill⸗ . Regiſter. 357 Gerichtsbarkeit(von der) in Handelsſachen. Siehe Handelsgericht. Gerichtsbote(Huissier). Von wem die Gerichtsboten beym Handelsgerichte ernannt werden, IV, 10. Wodurch ihre Rechte, Beſoldung, und Obliegenheiten feſtgeſetzt wer⸗ den ſollen, ebendaſ. Die Wechſelproteſte wegen nicht erfolgter Annahme oder Zahlung konnen durch einen Gerichtsboten und zwey Zeu⸗ gen aufgenommen werden, I, 173. Zu was ſie in dieſer Ruͤckſicht verpflichtet ſind, 176. Gerichtsſchreiber, der,(Greffier). Von wem der Ge⸗ richtsſchreiber beym Handelsgerichte ernannt werde, IV 10. Geſchaͤftstagebuch Qournal). Buch, welches jeder Kaufmann zu halten verbunden iſt, I, 8. Was es ent⸗ halten muͤſſe, ebendaſ. Es muß paraphirt ſeyn, und von wem, 10 u. 11. Siehe Handelsbuͤcher. Geſchaͤftsverwalter, bey der namenloſen Geſellſchaft. Von welcher Art ſie ſeyen, I, 31. Ob ſie eine perſoͤn⸗ liche Verantwortlichkeit uͤbernehmen, 32. Geſchaͤftsfuͤhrer(Agenten) eines Eteditweſens. Siehe Fättiment. Heſellſchaftsvertrag. Wodurch er ſeine Beſtimmung erhalte, I, 18. Gläubiger. Strafe derjenigen, die bey der Verſammlung der Glaͤubiger mit Rechtsanſpruͤchen auftreten, welche in der Folge als zwiſchen ihnen und dem Gemeinſchuldner verabredete Scheinfoderungen befunden werden, III 43. Wie derjenige, der Doeumente in Haͤnden hat, durch wel⸗ che ſich der Fallit und andere gleichfalls in Concurs gera⸗ thene Mitſchuldner ſolidariſch zur Zahlung verpflichtet ha⸗ ben, aus jeder einzelnen Creditmaſſe bey den Diſtributio⸗ nen ſeinen Antheil bekomme, 9s. Die mit einem gulti⸗ gen Pfandrechte verſehenen Glaͤubiger werden bloß zur Nachricht unter der Zahl der Creditoren mit aufgeführt, 9. Wie die durch Buͤrgſchaft gedeckten Glaͤubiger mit zur Maſſe gezogen werden, 102. Von den Rechten der hypothekariſchen Glaͤubiger: wie diejenigen, die von dem Verkaufsgelde der unbewegli⸗ chen Guͤter nicht vollſtaͤndig bezahlt worden ſind, zugleich mit den chirographariſchen befriedigt werden, 103. Wie die hypothekariſchen Glaͤnbiger, wenn die beweglichen Gu⸗ ter fruher veraͤußert werden, als die Grundſtuͤcke, bey des⸗ halb vorgenommenen Diſtributionen mit concurriren, 104. 358 Regiſter. Wie diejenigen, die nach dem Verkaufe der unbeweglichen** Güter und dem Eingange des Locationsurthels, mit ihrer, ganzen hypothekariſchen Foderung zur Befriedigung gelan⸗. 16. gen, den Betrag derſelben zu erhalten haben, 105. Wie in Anſehung derjenigen verfahren werde, die nur partiell in die Claſſe der aus den Kaufgeldern der Grundſtuͤcke zu Befriedigenden loeirt ſind, 106. Diejenigen hypothekari⸗ ſchen Glaͤubiger, die der Reihe nach nicht zur Perception Mn gelangen, werden als bloß chirographariſche betrachtet, 107. Befugniſſe der Glaͤnbiget in Betreff der Waaren, die zurückgefodert werden, und Ausnahmen dabey, 146. Die Glaͤnbiger konnen auf die Unterſuchung wegen einfachen Bankerotts antragen, 152. Auch wegen betruͤgeriſchen— Bankerotts wird auf ihre Anzeige die Anklage angebracht;. von wem und vor welchem Gerichtshofe? 159. Sie kòn⸗ wit nen gegen die geſuchte Wiedereinſetzung in vorigen Stand ut i Einſpruch thun, 172. u Guter, zum Brautſchatz gehoͤrige; ſiehe Brautſchatz.— Bewegliche und unbewegliche des Gemeinſchuldners; ſiehe* Falliment, Curatoren, Güterverwaltung. uni Gäter, Kaufmannsguter. Siche Waaren. Sn v Güͤterſonderung(Séparations de piens) zwiſchen Ehe⸗ u im gatten: wie die Klage daruber angebracht, fortgeſtellt und muſt entſchieden werden muͤſſe, I, 65. Formalitäten in Anſe⸗ u R hung des darüber geſprochenen urthels, 66. Welcher Be⸗ vu B horde der Auszug aus dem Heirathscontracte zwiſchen bub. Chegatten, deren einer Handel treibt, mitzutheilen ſep; Hande zu welchem Behufe; und was in dieſem Auszuge ange⸗ geben ſeyn muͤſſe, 67. Was jeder in getheilten Guͤtern Hande lebende, oder nach den rechtlichen Verhältniſſen des Praut⸗ det ſchaßes verheirathete Ehegatte, der Kaufmann war, oder ehi den Kaufmannsſtand ergreift, in dieſer Ruckſicht zu thun lun verbunden ſey, wenn er nicht, bey eintretendem Falli⸗ h ment, als betruͤgeriſcher Vankerottirer beſtraft ſeyn wig, Ei 69 u. 70. di Guͤterverwaltung(von der) bey eingetretenem Banke⸗ 5. rotte. Welche Verfuͤgungen in dieſer Ruͤckſicht vollzogen etn werden, III, 164. Die Curatoren des Creditweſens ſind binn verbunden, den kuiſerlichen Anwälden und deren Stelver⸗“ emi tretern alle verlangten Actenſtuͤcke, Documente„ Papiere, he Nachweiſungen zukommen zu laſſen, 165. Wo dieſe Pa⸗ her e piere, waͤhrend der Inſtruction des Concursproceſſes blei⸗ eiht iunt ſies mi i ſihunzu in 16 1 hie un wit Gnſin ſen huthun n hu ſoe bn f de Dun heien, 1 een eimtt hetriiſtn N angehntt 3 Eie ln E utſüuß u; ſihe iunz. ſtn Ee ugeelt w iten in W Pelhe b ucte zſtn tuhelen ſ Mözue u eilten bim ſen dei Punt un wut, i ſicht z in etenden ſü wit ſu etenen oſitt uhn uditoiſui dern u tente wit, Pi nu Regiſter. 359 ben, und was den Curatoren in Anſehung derſelben frey ſtehe, 166. Sie werden, nach erfolgtem gerichtlichen Er⸗ kenntniſſe, den Curatoren wieder zugeſtellt; Ausnahme davon, 167. Hafengeld(das) und Vorhafengeld(droir de bassin ou avant- bassin) gehoͤrt zu den privilegirten Schulden. Unter welchen Vedingungen das darauf ſich beziehende Vor⸗ recht beym gerichtlichen Verkaufe der Schiffe Statt finde, HI, 2 n. 3. Die beym Ein⸗ oder Auslaufen in die Haͤ⸗ fen zu entrichtenden Abgaben gehoͤren nicht zur Haverey, ſondern ſind gewohnliche dem Schiffe zur Laſt fallende Ko⸗ ſten, 217. Handelsbillets. Siehe Wechſel(eigne). Handelsbuͤcher. Von den Handelsbuͤchern, welche jeder Kaufmann haben muß, ihrer Form, ihrem Inhalte, und wie ſie gehalten ſeyn muͤſſen, um in Handelsangelegen⸗ heiten als Beweismittel zugelaſſen zu werden,. 12. Wann die Producirung derſelben gerichtlich auferlegt wer⸗ den koͤnne, 14 u. 15. Was anbefohlen werden konne, wenn ſie ſich an einem entfernten Orte befinden, 16. Was der Richter zu thun habe, wenn eine Parthey ſich weigert, die Buͤcher zu produciren, 17. Siehe Inventarien⸗ buch. Handelsgarden. Wo, und zu welchem Vehufe derglei⸗ chen errichtet werden ſollen, IV, 11. 3 Handelsgerichte. Von deren Organiſation. Die Anzahl der Handelsgerichte und die Staͤdte, die dergleichen zu erhalten geeignet ſind, ſollen durch eine Regierungsverord⸗ nung beſtimmt werden, IV, 1. Gerichtsſprengel jedes Handelsgerichts, 2. Aus wie viel Richtern und deren Subſtituten jedes Handelsgericht beſtehen muͤſſe, 3. Wie die Mitglieder der Handelsgerichte erwaͤhlt werden, 4 u. 5. Jeder Kaufmann kann zum Richter oder Subſtituten ernannt werden, in welchem Alter und uuter welchen Be⸗ dingungen, 6. Wie alt der Präſident ſeyn und wo er erwaͤhlt werden muͤſſe, ebend aſ. Wie die Wahlen geſchehen, 7. Welche Richter und welche Subſtituten bey der erſten Wahl auf zwey Jahre, welche Richter und Vi⸗ eerichter nur auf ein Jahr, und auf wie lange ſie bey 360 Regiſter. den nachherigen Wahlen gewählt werden, 3. Wie lange der Präſident und die Richter ihre Stellen behalten, und wann ſie wieder erwaͤhlt werden konnen, 9. Handelsge⸗ richtsbeamten, und wie ihre Rechte, Beſoldung und Oblie⸗ genheiten beſtimmt werden ſollen, 10. Wie viel Richter zu Faſſung eines urthels erfoderlich ſind, 12. Wer vor den Handelsgerichten die Rechte einer Parthey vertheidigen konne, 13. Das Richteramt beym Handelsgerichte wird unentgeldlich verwaltet, 14. Vor welcher Behörde die Richter vor dem Eintritte in ihre Aemter vereidet werden, *3. Unter weſſen Aufſicht die Handelsgerichte ſtehen, 16. Worüber die Handelsgerichte zu erkennen haben, 17, 18, 49, 20 u. 21. Was für Geſchäfte als Handelsgeſchaͤfte betrachtet werden, 18 u. 19. Wechſelbriefe, worüber die Handelsgerichte verbunden ſind, das Erkenntniß auf des Beklagten Verlangen an die Civilgerichte zu verweiſen, 22. Ausnahmen, 23. Klagen, die nicht vor das Han⸗ delsgericht gehören, 24. Ausnahmen, ebendaſ. Wor⸗ uͤber die Handelsgerchte in letzter Inſtanz entſcheiden, 25. Was für Richter in den Gerichtsbezirten, wo ſich keine Handelsgerichte befinden, deren Stelle vertreten und über die an die Handelsgerichte verwieſenen Gegenſtaͤnde erkennen, 26. Form des Verfahrens, in dieſem Falle, und Wir⸗ kungen der Etkenntniſſe, 27. Form des Verfahrens vor den Handelsgerichten, 28. Was für Verordnungen in Anſehung ihrer auf Ungehorſam geſprochenen urthel an⸗ wendbar ſeyen, 29. An welche Gerichtshoͤfe die Appella⸗ tionen von den Erkenntniſſen der Handelsgerichte gehen, 30. Friſt, in welcher die Appelation eingelegt werden muß, 31. Ob die Appellation angenommen werde, dafern die gefoderte Hauptſumme nicht uber den Werth von tau⸗ ſend Franken beträͤgt, wenn ſchon in dem urthel ſelbſt nicht etwähnt iſt, daß es in letzter Inſianz entſcheide, oder es, unter Vorbehalt der Appellation, geſprochen ſeyn ſollte, 32. Die Appellationsgerichte können gegen Handelsgerichts⸗ urthel kein rechtliches Verfahren oder gegen deren Voll⸗ ziehung Friſten geſtatten, ſelbſt wenn wider jene urthel die Incompetenz des Handelsgerichs vorgeſchuͤtzt wurde, 33. Was ſie in dieſem Fall geſtatten konnen, ebendaſ. Wie die Appellationen von den Urtheilen der Handelsgerichte in den Appellationsgerichtshoͤfen verhandelt und entſchieden werden. Verfahten das man dabey befolgt, 34. —————- il u vnit m 1 ſen Nbeſc ſu beſ ſtoft;? zu, ud fuſtm bln liu n i ſu ſo. xunti hindun jihn be u ha hndeli when ten d Mi 33. wit die wert Per and Regiſter. 361 Handelsgeſchäfte. Was für Geſchifte und Verhandlun⸗ . 3 gen als ſolche anzuſehen, IV, 18 u. 19. ui Handelsgeſellſchaften, Compagniehandlungen. Von i. den verſchiedenen Handelsgeſellſchaften und ihrer Einrich⸗ — tung. Das Geſetz erkennt drey Arten von Handelsgeſell⸗ S ſchaften an, und welches dieſelben ſind, I, 19. Von Mt der Geſellſchaft unter vereinigten Namen, der ſtil⸗ lutr n ten Geſellſchaft, und der namenloſen Geſell⸗ Bh ſchaft; Beſchaffenheit derſelben, wie ſie eingegangen wer⸗ uhet unn den, und was ſie fuͤr Folgen haben, 20 u. ff. Wie die te ſthe, li Fortſetzung einer Handelscompagnie beurkundet werde, 46. tu, 1,0 Welchen Formalitaten die Ankundigung einer fruͤheren Auf⸗ ubatit loͤſung der Geſellſchaft, jede Veraͤnderung, jeder Austritt itt i von Aſſociirten, jede neue Stipnlation u. ſ. w. unterwor⸗ iß uf fen ſey, ebendaſ. Von Handelsverbindungen zu einem eei, gemeinſchaftlichen Unternehmen. Siehe Handelsver⸗ dus hun bindung. Was bey dem Falliment einer namentlich ver⸗ VPor einigten Compagniehandlung in der Anzeige des Falliten bn angegeben werden müſſe, III, 4. Siehe Falliment ſih iän und Handelsgeſellſchafter. n Handelsgeſellſchafter, Compagnons, Aſſociirte. Von eiennen, welchen Handelsgeſellſchaftern jeder für alle Verbindlichkei⸗ u Pi ten der Geſellſchaft hafte, I, 233. Welcher Verluſt die tichtns w Aſſociirten bey einer namenloſen Geſellſchaft treffen koͤnne, nzn 33. Welchen Formalitaͤten jede Geſellſchaftsveraͤnderung hel ode Austritt von Aſſociirten unterworfen ſey, 46. Wie hie Mpel die Streitigkeiten zwiſchen Handelsgeſellſchaftern entſchieden nichte hn werden, 51 u ff. Siehe Schiedsrichter. Welche zelet wn Verfugungen auch in Anſehung der Wittwen, Erben, oder lerde, hin anderer in die Rechte von Handelsgeſellſchaftern eintreten⸗ uh w der Perſonen gelten, 62 u 64. the ſii Handelsgeſetzbuch. Zeitpunkt, mit welchem es in Ge⸗ ſceide, ſetzeskraft tritt, Erſter Artikel des dießfalls erlaſſenen n ſehn ſl Geſetzes, Seite 301. 1 6 ndelizritn Handelsverb indungen zu gemeinſchaftlichen Unterneh⸗ nhen mungen Cassociations commerciales en participation) tjn ⸗ wdyn von dem Geſetze als gültig anerkannt, I, 47. ſit Foru und Gegenſtände derſelben, 48. Wodurch ſie darge⸗ a uh 5 an werden, 49. Welchen Formlichkeiten ſie nicht unter⸗ tn worſen ſeyen 50. nin Havereyen: was dafur geachtet werde, II, 208. Wie beſelben, in Ermangelung einer beſondern uebereinkunft — 36½ Regiſter. zwiſchen den Partheyen, beſtimmt werden, 209. Es giebt e, zwey Gat ungen derſelben, die große oder gemeine, und ſilun die einfache oder beſondere Haverey, 210. Welche Have⸗ ſ be reyen gemeine ſeyen, 211. Von was die gemeine Have⸗ un rey uͤbertragen werde, 212 u. 213. Weſche Havereyen mliſt beſondere ſeyen, 214. Von wem die beſondere Haverey u,d getragen und bezahlt werde, 215. Was fur Ausgaben nh nicht zur Haverey gehoren, ſondern gewohnliche dem Schiſſe iun zur Laſt fallende Koſten ſind, 217. Welche Havereyen n keinen guͤltigen Rechtsanſpruch begruͤnden, 219. Die ſit Le Klauſel: frey von Haverey, befreyt die Verſcherer von aller Verguͤtung, 220. Ausnahme, ebendaſ. nij ke Heuer. Siehe Matroſen. hie ſiiltit mn 6. w l Indoſſement. Siehe Wechſelbrief. it Indoſſirer. Siehe Wechſelbrief. unhen, Inſolvenz. Siehe Falliment.-Mit Intervenient bey der Acceptation eines weyſrieß. upn. Siehe Wechſelbrief. kurdb Inventarium, welches jeder Kaufmann aufzuſetzen und guiſch zu unterſchreiben verbunden ſey, und wann? I, 9. Es Sun muß in ein beſonderes Buch eingetragen werden, eben⸗ ſe e daſ. Das Inventarienbuch muß paraphirt ſeyn. Von wem? 10 u. 11. Inventur beym Creditweſen: ſiehe Fal⸗ liment. Journal. Siehe Geſchaͤftstagebuch. dodn n K. Kaͤufe: wodurch ſie beurkundet vne I, 109. Kaufmann. Wer Kaufmann ſey, I, 1. Verbinblichkei⸗ gaſt ten des Kaufmanns, 8 u. 9). Wann der Kaufmann im S Zuſtande des Falliments ſey, III, 1; wann im Zuſtande 6 des Bankerotts, 2. Kein fallit gewordener Kaufmann darf z ſich auf der Borſe einfinden, dafern er nicht Wiedereinſe⸗ hi tzung in den vorigen Stand erhalten hat,178. Wer den kaſi fremden Kaufleuten in Proceſſen und in Zyllgeſchften jum Dollmetſcher diene, I, s0. Ueber die Wahl und Ernen⸗ ebe nung der Kaufleute zu Richtern und deren Subſtituten 1 beym Handelsgericht, ſiehe Handelsgericht. hein, u nin hu he huenn dere hwen fit uzun he huern ²¹. N ePaſten uſ. ie. tzen w tn Pn ſKi tinitl ufnun in n iſunn ſun i Pient⸗ Pnn ifnin Regiſter. 363 Klagen, Klagrecht, Anſpruͤche. Wann bey gerichtlicher Feilbietung eines Schiffes die Klagen auf Abſonderung ge⸗ wiſſer Gegenſtaͤnde(demandes en distraetion) angebracht werden muͤſſen, II, 21. Welche Klagen wegen Haverey unzulaͤſſig, 1, 219. Welche Klagen gegen den Schiffsca⸗ pitain, die Verſicherer, den Vefrachter und wegen der durch Anſegeln entſtandenen Schaͤden, unzulaͤſſig 11, 246. Wann die darauf ſich beziehenden Proteſtationen und Reclamatio⸗ nen nichtig ſeyen, 247. ueber Verjaͤhrung der Klagen, ſiehe Verijaͤhrung. 35 Kleidungsſtuͤcke: ob die der Schiffsmannſchaft zum See⸗ wurfe beytrage, II, 230. 8 Koſten, gerichtliche, beym Schiffsverkanufe, gehoͤren zu den privilegirten Foderungen, Il, 2. Uunter welchen Bedin⸗ gungen die Ausuͤbung dieſer Vorrechte Statt ſinde, 3. — der Unterhaltung des Schiffes, der Takelage und Ge⸗ räthſchaften deſſelben, gehoͤren zu den privilegirten Fode⸗ rungen, I1, 2. Was dabey zu beobachten, 3. — welche Koſten fuͤr Haverey zu achten ſind, ſiehe Have⸗ reyen. Kundbarkeit, oͤffentliche. Die Unterſuchungen uͤber betruͤ⸗ geriſche Vankerotte koͤnnen, auf oͤffentliche Kundbarkeit, Statt finden. Durch wen und vor welchen Gerichtshoͤfen ſie Statt finden, III, 159. 3 L. Lodung(die) haftet für Capital und Zinſen des durch Bod⸗ mereycontract darauf vorgeſchoſſenen Darlehns, II, 131. Iſt das Darlehn auf einen beſondern Gegenſtand der Laduns gegeben worden, ſo findet das Vorzugsrecht nur in Anſe⸗ hung dieſes Gegenſtandes Statt, ebendaſ.. Laſtgeld, das,(ronnage), gehoͤrt zu den privilegirten Schuldfoderungen, die von dem aus dem Verkaufe eines Schiffes oder andern Seefahrzeuges geldßten Gelde be⸗ zahlt werden: unter welchen Bedingungen die Ausuͤbung dieſes Vorrechtes Statt finde, 11, 2 und 3. 3. Laſtigkeit eines Schiffes: wenn die Angabe derſelben nicht für falſch angeſehen wird, II, 101. Lebensmittel, Mundvorräthe, haſten fuͤr Capital und Zinſen des durch Vodmereycontract auf Rumpf und Biel des Schiffes vorgeſchoſſenen Darlehns, 11, 131. 364 Regiſter. Loskaufung der Gefangenen: daruber zu erwartende uſt Regierungsverordnung, Il, 80.— all v Lvotſengeld, gehort zu den privilegirten Schuldfoderun⸗ u M gen, beym gerichtlichen Verkauf eines Schiffes; was zur knbft Ausübung dieſes Vorrechtes erſodert werde, II, 2 und 3. m ve Gehört nicht zu der Haverey, 217. Auſe * 4 iM mdit v W. 8 vin li NMäkler. Sie beglanbigen den Cours der für ihr Geſchaͤft j0 n gehoͤrigen Gegenſtände, 1, 73. Wo es deren gebe und i,„ von wem ſie ernannt werden, 73. Verſchiedene Arten der m ju Maäkler, 77. Geſchaͤfte der Waarenmäkler, 78. Geſchaͤfte Piehe der Aſſecuranzmaͤkler, 790. Geſcchaͤfte der Schiffsmäkler, n so. Ob eine und dieſelbe Perſon Makler-und Wechſelagen⸗ iin teugeſchaͤfte in ſich vereinigen könne, 31. Geſchaͤfte der 5e Mikler fuͤr den Gütertransport zu Waſſer und zu Lande, m m s2. Wer nicht Maͤkler ſeyn konne, 83. Verbindlichkeit du der Maͤkler, ein Buch zu halten, nach welchen Formalitaͤten liſche und warum, 84. Was den Maklern verboten ſey, und wlte bey was fuͤr Strafe, 85, 86 und 87. Wann der abge⸗ ſiht i ſetzte Maͤkler ſeine ehemalige Stelle nicht wieder erhalten he, d koönne, 88. Verfahren gegen ihn, wenn er in Concurs juden geraͤth, 89. dun Maſten: wenn es darauf ankommt, ſie zu kappen, weſſen ʒůn Gutachten der Schiffscapitain zu vernehmen habe, 1l, ten 221. Welche Meinung, dafern dieſelben verſchieden aus⸗ ſn fallen, befolgt werde, ebendaſ. v½2 Niet Matroſen, von den. Wie ſie bezahlt werden, wenn, auf lu Veranlaſſung der Rehder, des Capitains oder der Befrach⸗ 1 ter, die Reiſe vor dem Abſegeln des Schiffs ruͤckgaͤngig Un wird, Il, 63. Was ihnen gebuͤhre, wenn das Schiff auf Rint Befehl der Regierung in Beſchlag genommen, oder der en Handel mit dem Orte, wohin daſſelbe beſtimmt iſt, ver⸗ jih boten wird, 64 und 65. Wie ſie bey verlaͤngerter Reiſe un bezahlt werden, 66. Ob ihnen etwas abgezogen werde, t im Fall das Schiff an einem naͤhern Orte, als der bey zu der Befrachtung beſtimmte, geloͤſcht wird, 67. Fall, worin zin ihnen, wegen Einſtellung, Verzoͤgerung oder Verlaͤngerung ige der Reiſe, weder Entſchädigung, noch Arbeitstagelohn ge⸗ huni buhrt, 63. Fall, wo ſie auf keine Heuer Anſpruch ma⸗ io, chen koͤnnen, 69. Ausnahme, 70. Wie die Matroſen, i —————— Regiſter. 365 1 E die ſich auf Antheil an der Fracht verdungen haben, be⸗ suhſun zzahlt werden, 71. Ihnen werden die Tage bezahlt, i, n an denen ſie mit Bergung der Truͤmmer und der geſtran⸗ az deten Effecten beſchäftigt geweſen ſind, 72. Wie es gehal⸗ ten werde, wenn ſie waͤhrend der Reiſe krank, oder im Dienſte des Schiffs verwundet werden, 73 und 74; wenn ſie ohne Erlaubniß ans Land gegangen, und daſelbſt ver⸗ wundet worden ſind, 75. Welche Heuer den Erben gebuhre, z 6ri dafern ein Matroſe auf der Reiſe ſtirbt, 76. Ob er, im Fall er auf Schiffen genommen und zum Sklaven gemacht eun wird, von dem Capitain, den Rehdern oder Befrachtern iun hu etwas zur Bezahlung ſeiner Loskaufung verlangen konne, 77. hii Welche Heuer er in dieſem Falle bekomme, ebendaſ. u. ff. ifwin Wann er ein Recht zu einer Entſchaͤdigung fuͤr ſeine Los⸗ tun kaufung habe, 78. Wer die Entſchaͤdigung zu leiſten habe, hi bet 79. Betrag der Entſchaͤdigung, so. Wie die Einfode⸗ ne, rung und Verwendung derſelben geſchehe, ebendaſ. Miptet Dem Matroſen, welcher darthut, daß er ohne guͤltige tien Urſache verabſchiedet worden, gebuͤhrt Entſchaͤdigung, und d welche? 81. Ausnahme, ebendaſ. Der Matroſe darf ih nicht im Auslande verabſchiedet werden, 82. Von wem chiten die, die Heuer, Cur und Loskaufung der Matroſen betref⸗ Suu fenden Verordnungen gleichfalls gelten, S83. Die Heuer der Matroſen giebt keinen Beytrag zur Loskaufung der vom ſn Feinde genommenen Waaren, 115. Mit Metroſen fann ce, kein Bodmereydarlehn auf ihre Heuer und Reiſen geſchioſ⸗ den u ſen werden, 130. Miethzins, der, fuͤr die Magazine, in welchen die Take⸗ enn, uf lage und Schiffsgerathſchaften aufbewahrt werden, gehoͤrt P zu den privilegirten Schuldfoderungen 1I, 2. Was iſt in ticzin Anſehung der Ausuͤbung dieſes Vorrechtes zu beobachten, 3. Scif uf Minderjahrige: welche Genehmigung aus der alterli⸗ oder u chen oder vormundſchaftlichen Gewalt entlaſſene Minder⸗ iſt, U jaͤhrige beduͤrfen, ehe ſie zu Handelsunternehmungen ſchrei⸗ tet hi ten koͤnnen, 1, a. Minderjaͤhrige, die zum Handel zuge⸗ en ne, laſſen ſind, koͤnnen ihre unbeweglichen Guter verpfaͤnden, s de b. zur Hypothek einſetzen, ja ſelbſt veraͤußern; unter welchen al, n Foͤrmlichkeiten, 6. Dieſe Verfugung iſt auch auf Minderjäh⸗ inn rige, die nicht Kaufleute ſind, anwendbar, in Anſehung der gli⸗ Handelsgeſchaͤfte, z. Ausgeſtellte Wechſelbriefe derſelben nt un ſind, in Ruckſicht ihrer, nichtig, mit Vorbehalt der geſetz⸗ Pun lichen Beſtimmungen über die Rechte der Partheyen, 114, 366 Regiſter. Weun Minderjaͤhrige bey Streitigkeiten uber Societätsver⸗ hältniſſe intereſſirt ſind, kann der Vormund der Befug⸗ niß, von dem ſchiedsrichterlichen Ausſpruche zu appelliren, nicht entſagen, 163. Mitſchuldige, bey betruͤgeriſchem Bankerott; wer dafür zu achten, und welche Strafe ihnen zuzuerkennen ſey, Ill, 161. Wozu ſie in demſelben Erkenntniſſe, das ihre Beſira⸗ fung entſcheidet, annoch verurtheilt werden muͤſſen, 162. Mobiliarvermögen, des Gemeinſchuldners; von der Diſtribution und Berechnung deſſelben, 1II, 122 und ff. Nach geendigtem Liquidationsgeſchäfte werden die ge⸗ ſammten Glaͤubiger, auf Antrag der Curatoren, unter Vor⸗ ſitz des Commiſſars, zu einer Verſammlung beſchieden; zu welchem Behufe, 126. Siehe Vereinigung der Gläubiger. N. Noliſſement. Siehe Chartepartie. Notar. Verbindlichkeit des Notars, der den Heirathscon⸗ tract zwiſchen Ehegatten, deren einer Handel treibt, auf⸗ genommen hat, 1, 68. Wie er im NRichtbeobachtungsfalle beſtraft werde, ebendaſ. Die Notarien nehmen die Proteſte wegen nichterfolgter Annahme oder Zahlung von Wechſelbriefen auf, 175. Wer noch dabey gegenwaͤrtig ſeyn muͤſſe, ebendaſ. Ihre Obliegenheiten in Anſehung der Proteſte, 176. Nullitat: bey welchen Proteſtativnen und Reclamationen oder Klagen dieſelbe eintrete, 11, 247. H. Obmann. Siehe Schiedsrichter. Ordre, auf, geſtellte Scheine(billers à ordre). Siehe Wechſel(eigner). P. Peinliche Gerichte(Cours de justice eriminelle). Sie erkennen uͤber die Anklagen wegen betruͤgeriſcher Banke⸗ rotte, III, 159. Ihre Ausſpruche gegen die betruͤgeri⸗ ſchen Bankerottirer und deren Mitſchuldige werden ange⸗ ſchlagen und in ein oͤffentliches Blatt eingeruͤckt, 163. u ßtul ktifts vunch uie. inut ſinme uniſ Rejiehun pien 1 ſuhe, ſn d ſuiſiden um fil l m ſutrtt ſuit Kläbi ſtuteſ lines eiulh he e — W wad mn Regiſter. 367 — pfahlgeld, das,(amarrage), gehoͤrt zu den privilegirten di Schuldfoderungen bey dem gerichtlichen Verkaufe eines th n iffes; und was in Anſehung der Ausubung dieſes Vorrechtes zu beobachten ſey, II, 2 u. 3. iti wet hit Policeybehoͤrde, die,(Magistrat de süreté). Re⸗ un ſo, l, chenſchaft, die derſelben von den umſtaͤnden und der an⸗ inbin ſcheinenden Beſchaffenheit eines Creditweſens gegeben wer⸗ uiſin, 1 den müſſe, und von wem, III, 32. Was ſie in dieſer m; wnh Beziehung thun konne, 53 und 54. „mm Poſten- und Landkutſchenunternehmer. Verfüͤ⸗ uben he gungen, die eben ſo wohl in Anſehung ihrer, als in An⸗ n, Unet bn ſehung des Frachtfuhrmannes gelten, 1, 107. 3 ehitben; Praͤſident des Handelsgerichts: an wen er die uͤber ung het den um Wiedereinſetzung in den vorigen Stand anſuchen⸗ Falliten eingezogenen Erkundigungen zu ſchicken habe, „173. Procuratoren. Siehe Anwaͤlde. Producirung der Handelsbuͤcher. Siehe Han⸗ delsbuͤcher. ttzuw Proteſt der, wegen verweigerter Annahme aij⸗ eines Wechſels, dient zur Beſcheinigung der nicht⸗ iſle erfolgten Annahme, I, 119. Zu beſtellende Sicherheit auf hun die die erfolgte Benachrichtigung von dieſem Proteſte, 120. n.— wegen Nichtbezahlung; wann er aufgenommen zewint werden muſſe, 162. Von wem und in weſſen Woh⸗ u Mhm nung er aufgenommen werde und was er enthalten müſſe, 173 und 174. Siehe Wechſelbrief. ectuim Proviant, Kriegs⸗ und Mundvorrathe, ob ſie beym See⸗ 3 wurfe beytragen, 11, 230. 8 Protocoll, das der Schiffscapitain zu fuͤhren hat, II, 33. R. ) ki gReiſe, Seereiſe: welche Seereiſen fuͤr weite(voyages d⸗ long cours) zu achten, I1, 188. Reſpitttage. Siehe Discretionstage. Retourrechnung, die, muß die Rucktratte begleiten, I, 180. Was dieſelbe enthalte, 181. Es können nicht — mehrere Retourrechnungen über einen und denſelben Wech⸗ ſelbrief Statt finden, 182. Siehe Wechſelbrief. 8 3 Richter. Was der Richter thun konne, wenn eine Parthey ₰ ſich weigert ihre Handelsbucher zu produciren, 1, 17. 6 —— 3 368 Ernennung der nicter beym Handelsgerichte ſiehe Se delsgericht. Ruͤcktratte, beym Gegenwechſel. Was ſie ſey, 1, 178. Siehe Wecſelbrief. 3. Ruͤck⸗ oder Gegenwechſel: wodurch er bewirkt werde, I, 177. Siehe Wechſelbrief. Regiſter. S. Sachverſtaͤndige(experts). Von wem die Sachverſtän⸗ digen ernannt werden, durch welche die in See geworfenen Waaren zu wuͤrdern ſind, II, 225. Sie entwerfen die Repartition des Verluſtes und der Schaͤden, 227. Wodurch dieſe Repartition verbindliche Kraft erhalte, ebendaſ. Salvus conductus, Geleitsbrief. Siebe Fallit. Schaͤden. Welche Schaͤden für Haverey zu achten ſeyen, II, 208, 209, 210 und 211. Siehe Havereyen. Wer den Schaden trage, den Waaren durch Schuld oder Nachläſſigkeit des Capitains erlitten haben, 216. Wer die durch Anſegeln der Schiffe entſtandenen Schaden trage, 218. Wer die Aufrechnung der Schaͤden und des Verlu⸗ ſtes(die Dispache) entwerfe, 225. unzulaͤſſige Schäden⸗ klagen, 246. Siehe Klagen. Die den Beſrachtern ſchuldigen Schäden und Koſten gehoͤren zu den auf dem Schiffe haftenden privilegirten Foderungen; wie dieſes Vorrecht geltend zu machen ſey, 11, 2 und 3. Schiedsrichter. Die Streitigkeiten zwiſchen Handelsge⸗ ſellſchaftern werden durch Schiedsrichter ausgemacht, 1 51. Gegen ihren Ausſpruch findet Appellation oder Rullitäts⸗ klage Statt, 32. Ausnahme, ebendaſ. Art der Ernen⸗ nung der Schiedsrichter, 33. In welcher Friſt die Schieds⸗ richter entſcheiden muͤſſen, 54. Von wem die Schieds⸗ richter ernannt werden, im Fall einer oder mehrere der Handelsgeſellſchafter ſich weigern, deren zu ernennen, 55. Ob die Partheyen, die den Schiedsrichtern ihre Vorſtel— lungen und Beweismittel ubergeben, den gerichtlichen For⸗ malitaͤten unterworfen ſeyen, 56. Wornach die Schieds⸗ richter urtheilen koͤnnen, 59. Im Fall die Meinungen getheilt ſind, wird ein Obmann ernannt. Von wem? 60. Das ſhiedsrichterlice urthel muß mit Entſcheidungsgruͤn⸗ den verſehen ſeyn, 61. Wie es in Rechtskraftgeſetzt werde, ebendaſ. Der Vormund, deſſen Muͤndel bey dem Streite umni ſtii ztifſe, ii Eö niditt vit ku unn z Bie uu ſch ſunẽii In d gilkau iun zelt getlzn zn ie k bſthn mfiſ ie in kerigt 13. V wol wd Lah 1 tin tui V he ſin 22. lief men lize thet Ns zrun ½ 8 5 e ſy, 1 intereſſirt ſind, kann ſich des Rechts nicht begeben wider den ſchiedsrichterlichen Ausſpruch zu appelliren, 63. Schiffe, Seefahrzenge, ſind bewegliche Guͤter, Il, 1. Was iln t Schulden darauf haften, ebendaſ. und zwar unter ausdruͤcklichem Vorrechte, 2. Wann und wie dieſes Vor⸗ recht Statt finde, 3. Wie es erloͤſche, 4. Wann ange⸗ nommen werde, daß ein Schiff eine Seereiſe gemacht habe, 5. Wie die freywillige Veraͤußerung eines Schiffs vorzuneh⸗ men ſey, 6. Ob der Verkauf eines auf der Fahrt begrif⸗ bunit fenen Schiffs die Glaͤnbiger des Verkaͤufers benachtheilige, 7. uin Von der Beſ chlagnehmung und dem gerichtlichen mnufn it Verkaufe der Schiffe, s. Wie die Vorrechte der Glaͤu⸗ . Aunt iser geltend gemacht werden, ebendaſ. Wann zur* henluf Beſchlagnehmung geſchritten werden koͤnne, 9. Von dem it. Zahlungsgebot, das der Beſchlagnehmung vorhergeht, und ien ſen an wen es geſchehe, 10. Was der Gerichtsbote in dem vethen Veſchlagnehmungsprotocoll anzugeben habe, 11. In wel⸗ ulb obet cher Friſt das Protocoll dem Eigner bekannt gemacht werde, 6. Wer 12. Wohin der Eigner vorgeladen werden muſſe, eben⸗ n ttge, da ſ. Zu wie viel Malen die zu verkaufenden Gegenſtaͤnde P bey einem Schiffe, deſſen Laſtigkeit mehr, als zehn Tonnen, E betraͤgt, ausgerufen und bekannt gemacht werden muͤſſen, Nuchtem 13. Wo und wann die Anſchlaͤge wegen des Verkaufs ver⸗ n w dn anſtaltet werden, 14. Was die Ausrufungen, Anſchlaͤge diſ und Bekanntmachungen angeben muͤſſen, 15. An welchem TDage die Gebote angenommen werden, 16. Wann und hundelth an wen die Adjudication geſchehe, 17. Wo die Adjudica⸗ t, 31 tion geſchehe, wenn der Beſchlag Barken, Schaluppen und e Nuliit andere Fahrzeuge von zehn Franzoͤſiſchen Schiffslaſten be⸗ te en trifft, s. Wirkung der Adjudication des Schiffs, 19. ie Sti Wann die Erſteher verbunden ſeyen, den Erſtehungspreis zu hie Si bezahlen, und bey welcher Strafe, 20. nhn Wo die Klagen auf Abſonderung gewiſſer Gegen⸗ menn, ſtäͤnde angebracht werden, 21. Verfahren auf dieſe Klage, in Pu 22. Binnen welcher Zeit die Proteſtationen gegen die Aus⸗ tltn jt lieferung der aus dem Perkauf geloͤßten Gelder angenom⸗ men werden, 23. Angaben, die die proteſtirenden Glaͤu⸗ 8 — biger machen muͤſſen, 24 unul Wie die Location t Glänbiger und die Ver⸗ .„5 theilung der Maſſe geſchehe, 23. Ob das Fahrzeug, . das im Begriff iſt, unter Segel zu gehen, in Beſchlag genommen werden könne, 26. Handels⸗Geſeßbuch. 3 370 Regiſter. Von den Schiffseignern(Rehdern): von ihrer Verantwortlichkeit, 27 und 28. Wann ſie den Capitain verabſchieden konnen, und Rechte deſſelben, wenn er Mit⸗ eigenthumer des Schiffs iſt, 20 und 30. Gutachten, das in Allem, was das gemeinſchaftliche Intereſſe der Mitei⸗ genthuͤmer betrifft, zu befolgen iſt, 31. Wofur der Capitain, dem die Fuhrung eines Schiffs anver⸗ traut iſt, hafte, 32. Siehe Schiffscapitain. Das Schiff haftet insbeſondere den Matroſen fur ihre Heuer, 82. Wie die Zeit der Ladung und Loͤſchung des Schiffs beſtimmt werde, 85. Von welchem Tage an die Fracht laufe, wenn die Fracht monatsweiſe verdungeu iſt, S6⸗ Wie die getroffene Uebereinkunft aufgehoben werde, wenn vor dem Abgange des Schiffs der Handel mit dem Lande, wohin er beſtimmt iſt, verboten wird, 87. Ob bey ein⸗ tretender Uebermacht, die das Auslaufen des Schiffs auf einige Zeit hindert, die getroffene Uebereinkunft beſtehen bleibe, s8. Was der Capitain zu thun habe, im Fall der Beſtimmungshafen des Schiffs blockirt ſeyn ſollte, 90. Das Schiff haftet den Partheyen für die Erfüͤllung der eingegangenen Verbindlichkeiten, 91. Es haftet fuͤr Capital und Zinſen des durch Vodmereycontract auf Rumpf und Kiel des Schiffs vorgeſchoſſenen Darlehns, 131. Siehe Schiffscapitain und Vefrachter. Wenn fuͤr Schaden, der dem Schiffe widerfahren iſt, Vergutung Statt finde, 233. Iſt das Schiff durch den Auswurf nicht gerettet worden, ſo ſindet keine Vergütung Statt. 284. Schiffer, Faͤhrleute(maitres de bateaux). Welche Verfuͤ⸗ gungen fuͤr ſie ebenſowohl, als fuͤr den Frachtfuhrmann gelten, I, 107. Schiffscapitain, Schiffer. Sein Gehalt und die ihm vorgeſtreckten Gelder ſind privilegirte Schulden, und was bey der Ansuͤbung dieſes Vorrechtes zu beobachten ſey, 11, 2 u. 3. Wozu der Capitain, wenn er verabſchiedet wird, und Miteigenthuͤmer des Schiffs iſt, berechtigt ſey, 30. Fuͤr welche Verſehen er haſte, 32. Seine Verantwortlich⸗ keit, 33. Er bringt die Schiffsmannſchaft zuſammen, waͤhlt und miethet die Matroſen und andere Seeleute; mit wem? 34. Protocoll, das er zu fuͤhren hat, 35. Er muß ſein Schiff beſichtigen laſſen, und wann, 36. Ur⸗ kunden und Papiere, die er am Bord haben muß, 37. Wann er perſonlich im Schiffe ſeyn muſſe, 38. Seine 3 n jit lihen, ſi, d eden luun Dn in b m ub h St uin ſee jtn nſiu vii m ſüt Ii knde vß ſ D ): ſe hu ejn „bnnt Gutttn, teſe du Ri E itain, d hre helet, 1g des Süfi n die ſtet en iſ, i une, u tden Au O hey ein Eifß uf ft heſehe „in Fol lte, 90. Glunt hitn ju u Muf 13. e Vm Peritn de Min Stut. 3 belhe Mi nifthmm und ieim n, udn tten ſ ſiedn i gt ſe, etunn ſt m ele Sulh⸗ n h m n n ſeyn ſollte, zu thun habe, 90. Regiſter. 371 Verantwortlichkeit, im Fall er den ihm aufgelegten Ver⸗ bindlichkeiten entgegen handelt, und im Fall die Waaren leiden, 39 und 40. Was für Perſonen nebſt dem Capi⸗ tain, die, um abzuſegeln, am Bord ſind, oder dahin ſich begeben, wegen ürgerlicher Anſpruͤche verhaftet werden koͤnnen; und Ausnahme davon, 42. Was der Capitain ohne Genehmigung des Rehders nicht thun koͤnne, 43. Wann er fuͤr Rehder Geld auf Bodme⸗ rey nehmen koͤnne, 44. Wann er auf Rumpf und Kiel des Schiffs Geld erborgen, Waaren verpfänden oder ver⸗ kaufen koͤnne, und auf weſſen Rechnung, 45. Rechnung, die er vor ſeiner Abreiſe aus einem fremden, oder Franzoͤ⸗ ſiſchen Coloniehafen, um nach Frankreich zurückzukehren, an ſeine Schiffsrehder einſenden muß, 46. Fall, worin gerichtliche Belangung deſſelben Statt findet, 47. Wann er, ohne ausdruͤckliche Vollmacht der Rehder, das Schiff nicht veräußern durfe, 4s8. Ob er gehalten ſey, ſeine Reiſe zu vollenden, 49. In welchem Falle er fuͤr ſeine beſondere Rechnung keinen Handel treiben koͤnne, 50. Bey was fuͤr Strafe, 51. Deſſen Verbindlichkeiten bey Gefahr des Schiffbruch s, 52. Was im Bericht enthalten ſeyn und wo er erſtattet werden muͤſſe, 53, 54. Bey wem der Capitain bey der Landung in einem fremden Hafen ſich zu melden, und was er ſonſt daſelbſt zu thun habe, 35. Anzeige, die er von den Urſachen ſeines Einlaufens, und an wen er ſie erſtat⸗ ten muß, 56. Bericht, den er im Fall des Schiffbruchs abzuſtatten gehalten iſt, 57. Wie ſein Bericht bekraͤftigt werde, 58. Ob er vor Erſtattung ſeines Berichts die Waa⸗ ren ausladen duͤrfe, 59. 8 Was er thun muͤſſe, im Fall der Schiffsproviantvor⸗ rath unterwegs ausgeht, 60. Wie die Bedingungen der Annahme des Capitains erhellen, 61. Ob er Waaren fuͤr ſeine Rechnung laden koͤnne, 62. Recht der Matroſen, wenn die Reiſe auf Veranlaſſung des Capitains ruckgaͤngig wird, 63. Fall, wo der Capitain die den Matroſen ver⸗ willigte Entſchaͤdigungsſumme von den Rehdern nicht wie⸗ derfodern kann, 31. Der Capitain darf keinen Matroſen im Auslande verabſchieden, ebendaſ. Was der Capi⸗ tain, im Fall der Srſihuen des Schiffs blockirt Aa 2 Regiſter. Wann der Vefrachter verbunden ſey, ihm die Zoll⸗ ſcheine von den verladenen Waaren zuzuſtellen, 93. In welchem Fall der Capitain, ohne Einwilligung des Befrach⸗ ters, nicht anderweit Waaren einnehmen darf, 9s. Wann dem Capitain das volle Frachtlohn gebuͤhre, 99. Fall, wo er dem Befrachter fur Schäden und Koſten haftet, 100. Fall, wo er die Guͤter ans Land ſetzen, oder dafür das hoͤchſte Frachtlohn rechnen kann, 103. Fall, wo der Capitain dem Befrachter zum Schadenerſatz verpflichtet iſt, 106. Was fuͤr Schadenerſatz, ebendaſ. Verbindlichkei⸗ ten des Befrachters und des Capitains, wenn das Schiff, ausgebeſſert werden muß, 107. Fall, wo der Capitain ſeines Frachtlohns verluſtig wird, und dem Befrachter für Schaͤden und Koſten haftet, 08. Das Frachtgeld iſt auch fuͤr diejenigen Waaren zu entrichten, welche der Capitain zu verkaufen gendthigt war, um die Koſten für Lebensmit⸗ tel, Ausbeſſerung und andere dringende Bedurfniſſe des Schiffs zu veſtreiten; und unter welcher Verbindlichkeit des Capitains, 109. Wann dem Capirain bloß das Fracht⸗ geld fuͤr die Hinreiſe gebühre, 110. Von dem Fall, wo das Schiff unterwegs auf Vefehl einer Macht in Beſchlag genommen wird; ob Frachtgeld gefodert werden konne, 111. Der Capitain erhaͤlt das Frachtgeld fur die zur gemeinſchaftlichen Rettung in See geworfenen Guͤter, unter welcher Verbindlichkeit, 112. Fur Güter, die durch Schiff⸗ bruch oder beym Stranden verloren gegangen, von Seeräu⸗ bern geplundert oder von Feinden genommen worden ſind, iſt kein Frachtgeld zu bezahlen; das im voraus darauf er⸗ haltene Frachtgeld giebt der Capitain wieder zuruͤck, 113. Ausnahme, ebendaſ. Der Capitain erhält das Fracht⸗ geld, wenn die Waaren beym Schiffbruch geborgen, oder wieder losgekauft werden, und er traͤgt zum Loſegelde mit bey, 114. Wie der Beytrag zum Loſegelde geſchehe, 115. Recht des Capitains, wenn der beſtimmte Empfaͤnger ſich weigert, die Waaren anzunehmen, 116. Der Capitain darf, wegen nicht erfolgter Zahlung ſeines Frachtlohus, die Guter nicht am Bord zuruckbehalten; was er ſolchenfalls thun durfe, 117. Binnen welcher Zeit der Capitain wegen ſeiner Frachtfoderung an den Gutern das Vorzugsrecht habe, 118. Sein Vorzugsrecht, und wegen welcher Gegenſtande, im Fall die Befrachter und die Reclamanten falliren, 119. —————— c c in izt 93. Pin 0. fil, hoſen hit n oder hit Fel, mM eyſitte ii zertimlli des Etf der Shitn zftachter ji ehd it uh 7 Giten enmit iſe des iheit Fticht⸗ zol we Piſchlog en tn, u de üter, ute duch Siſf on Seeit noden ſc 6dunf mit, des ſu ogen, i n Wi lde zt e Emim drr niu ehu, n ſlu vin n u ſi hlid um 10) Regiſter. 373 Anſpruch und Vorzugsrecht des ihm gegebenen Bodmereydar⸗ lehns 132. Verbindlichkeiten des Capitains, im Fall die fuͤr ſeine Rechnung geladenen und verſicherten Waaren verloren ge⸗ hen, 155. Wann der Capitain verbunden ſey, ſich ein anderes Schiff zu verſchaffen, 202. Weſſen Gutachten er zu erfodern habe, wenn es darauf ankömmt, einen Theil der Ladung uber Vord zu werfen, 221. Seine Verbind⸗ lichkeit, die beym Seerathe gehaltene Berathſchlagung zu Papier zu bringen, und was darin angegeben ſeyn muͤſſe, 223. Wo er die bey der Berathſchlagung angegebenen Thatſachen eidlich zu erhaͤrten habe, 224; und in welcher Zeit, ebendaſ. Für welche Effecten keine Vergutung, ſondern bloß Regreß gegen den Capitain Statt finde, 232. In welchen Fällen dem Capitain an den Wagren oder dem daraus geloͤßten Gelde ein Vorzugsrecht zuſtehe, und warum? 230. Was fuͤr Klagen gegen den Capitain unzulaͤſſig ſind, 246. Schiffer. Siehe Schiffscapitain. Schiffseigner, Rehder. Siehe Schiff, Schiffsca⸗ pitain, Matroſen, Schiffsmannſchaft. Schiffsfracht, die Ladung eines Schiffes: ſie haftet den Matroſen für ihr Hener, 11, 82 und den Partheyen fuͤr die Erfuͤllung der eingegangenen Verbindlichkeiten, 91. Siehe Ladung, und Schiff. Schiffsfrachtlohn, das, Grer ou nolis). Der Mieth⸗ preis fuͤr ein Schiff oder anderes Seefahrzeug, II, 97. Wodurch er beſtimmt werde, und für welche Gegenſtände er Statt finde, ebendaſ. Wer den Vortheil von dem Frachtlohne der Waaren ziehe, durch welche die Ladung des im Ganzen gemietheten Schiffes vollſtaͤndig wird, 98. Wann der Befrachter das Frachtlohn vollſtaͤndig zu bezah⸗ len habe, 99. Fall, wo der Capitain dem Befrachter Scha⸗ denvergutung zu leiſten hat, 100. Wenn das Schiff durch Verſchuldung des Befrachters in Beſchlag genommen wird, ſo hat der Befrachter die Verſaͤumnißkoſten zu tragen. Siehe Befrachter und Schiffscapitain. Schiffsfrachtvertrag. Siehe Chartepartie. Schiffsgeraͤthſchaften, die Takelage u. ſ. w. haften den Partheyen fuͤr die Erfuͤllung der eingegangenen Verbind⸗ üchkeiten, II, 91; ſie haften, unter ausdruͤcklichem Por⸗ rechte, für Capital und Zinſen des durch Bodmereycon⸗ 374 Regiſter. — auf Rumpf und Kiel des Schiffes vorgeſchoſſenen Dar⸗ ehns, 131. Schiffsherr, Schiffsmeiſter, Schiffspatron. S. Schiffs⸗ capitain. Wer den fremden Schiffsherren in ſtreitigen Rechtsangelegenheiten als Dollmetſcher diene, 1, S0. Schiffsmannſchaft. Woraus die Bedingungen erhellen, auf welche ſie angenommen iſt, 11, 61. Ob ſie Waaren fuͤr ihre eigne Rechnung in das Schiff laden duͤrfe, 62. In welchem Falle ſie an den dem Schiffe zuerkannten Ent⸗ ſchaͤdigungen Antheil habe, 68. Wie und von wem ſie dieſe Entſchädigung zu erhalten habe, ebendaſ. Die Verordnungen uͤber die Heuer, Cur und Loskaufung der Matroſen gelten auch von der uͤbrigen Schiffsmannſchaft, 83. Schiffsofficiere. Auch in Anſehung ihrer gelten die Verordnungen; uber die Heuer, Cur und Loskaufung der Matroſen, II. 33. Schiffsverkauf. Siehe Schiff. Schiffswächter. Die Koſten für den angeſetzten Schiffswaͤch⸗ ter und die Schiffsbewachung gehoren zu den privilegirten Schuldfoderungen, was bey der Ausuͤbung dieſes Vorzugs⸗ rechtes zu beobachten ſey, II, 2 und 3. Schiffszolle,(droits de navigation). Die unter dem Na⸗ men droits de pilotage, tonnage, cale, amarrage, bassin ou avant-bassin, bekannten Gebühren gehören zu den privile⸗ girten Schuldfoderungen, beym gerichtlichen Verkauf der Schiffe, und muͤſſen durch die Quittungen der Einneh⸗ mer bewieſen ſeyn, II, 2 und 3. Sie und aͤhnliche Ab⸗ gaben beym Ein- und Auslaufen der Schiffe gehören nicht zur Haverey, ſondern ſind gewohnliche, dem Schiffe zu Laſt fallende Koſten, 217. Schulden. Wer am Bord eines ſegelfertigen Schiffs, oder im Begriff ſich dahin zu begeben, wegen Schulden nicht verhaftet werden könne, I1, 42. Ausnahme davon, ebend. Welche Schulden auf Schiffen und Seefahrzeu⸗ gen, unter beſonderm Vorrechte haften, und wie dieſes Vorrecht ausgeuͤbt werde, II, 2 und 3. Schuldfoderungen der Glaͤubiger, bey einem Creditwe⸗ ſen, und wie es damit gehalten werde. Siehe Falli⸗ ment und Verification. Seefahrzeuge. Siehe Schiffe. Seeleute. Es kann mit ihnen kein Bodmereydarlehn auf ihre Heuer oder Reiſen geſchloſſen werden, 11, 130. 1 — bſund Stif jn ſriin 50, en nhln ſe Vun in t nn en en ſi i uſu in iſuh lun ie tin d finij⸗ witten tugs en R⸗ win ou piile ſuf de Eimeh⸗ lie ren ritt ſe z bi E Shude ſe dun, efih ie hiſ Erin⸗ ell u „ Regiſter. 375 Seewurf. Weſſen Gutachten der Capitain deshalb erfodere, wenn ein Theil der Schiffsladung uͤber Bord geworfen wer⸗ den ſoll, 11, 221. Nach weſſen Meinung es gehe, wenn die Stimmen getheilt ſind, ebend. Mit welchen Gegenſtaͤnden der Anfang gemſcht werde, an welche es nachher komme, und nach weſſen Urtheil dabey verfahren werde, 222. Der Capitain iſt verbunden, die Berathſchlagung baldmoͤglichſt zu Papiere zu bringen; und was in dieſem Aufſatze ange⸗ geben ſeyn müſſe, 223. Wo derſelbe die darin angege⸗ venen Thatſachen eidlich zu erhaͤrten habe, 224 und binnen welcher Zeit, ebendaſ. Wer die Aufrechnung des Verluſtes und der Schaͤden mache, 225. Wie die ge⸗ worfnen Guter taxirt werden, 226. Wenn das Schiff durch den Auswurf nicht gerettet worden iſt, findet kein Veytrag zu irgend einer Verguͤtung Statt, 234. Siehe Beytrag. Wann die Elgenthuͤmer geworfner Guter verbunden ſeyen, das bey der Vertheilung Erhaltene wie⸗ der zu erſtatten, 240. Siehe Waaren. Solidariſche Verbindlichkeit, in Beziehung auf Wechſelbriefe, I. 140. Siehe Wechſelbriefe: in Be⸗ ziehung auf Compagniehandlungen, ſiehe Handelsge⸗ ſellſchafter. Staatspapiere. Zu erwartende naͤhere Beſtimmung uͤber den Handel mit Staats⸗Papieren und die Uebertragung des Eigenthums derſelben, 1, 90. Staͤdte; die Anzahl derjenigen, welche Handelsgerichte er⸗ halten, ſoll annoch beſtimmt werden, Stapelgeld,(droit de cale), gehoͤrt zu den privilegirten Schuldfoderungen beym Schiffsverkaufe, und muß durch Quittung beſtätiget werden, Il, 2 und 3. Stiller Compagnon. Siehe Compagnon⸗ Strafpoliceygerichte; ſie erkennen über die Anklagen wegen einfachen Bankerotts, II1, 132. Wann die kaiſerli⸗ chen Anwaͤlde gegen die Urtheile derſelben mit Appella⸗ tion einzutommen haben, 153. Wann die Policeygerichte Gefaͤngniß zuzuerkennen haben, und auf wie lange, 156. Streitigkeiten unter Handelsgeſellſchaftern werden von Schiedsrichtern entſchieden, I, 51. Siehe Schiedsrich⸗ ter, und Handels⸗Geſellſchafter. 3 Subſtituten der Richter beym Handelsgerichte, Gup⸗ pleans), Picerichter, IV 2. und ff. Siehe Handels⸗ gericht. 376 Regiſter. Syndicen. Siehe Anmerk. zu III, 40; und Curs⸗ toren. T. Takelage, Takelwerk. Siehe Schiffsgeraͤth⸗ ſchaften. U. urthel uͤber Guͤterſonderung zwiſchen Ehegatten. Siehe Güͤterſonderung. — der Handelsgerichte; wie viel Richter bey Faſ⸗ ſung derſelben gegenwaͤrtig ſeyn müſſen, 1V, 12. Siehe Handelsgerichte. Uso(usance), Gewohnheitsfriſt bey Zahlung von Wechſel⸗ briefen; wie viel Tage ſie begreife, I, 132. Siehe Wechſelbrief. V. Vereinigung der Glaubiger. In welchen Faͤllen die Glaͤubiger, nach der perſonſichen Srimmenmehrheit der Anweſenden einen Vereinigunasvertrag ſchließen, 1II, 91. Sie ernennen einen oder mehrere Deſinitivcuratoren, und einen Caſſirer, ebendaſ. Wann, durch wen, und zu welchem Behufe die vereinigten Glaͤnbiger zuſammen berufen werden, 126. Wozu dieſelben, bey jeder Lage der Sache, von dem Handelsgerichte autoriſirt werden koͤnnen, 127. Siehe Curatoren(definitiv⸗). Verfahren bey den Handelsgerichten; ſiehe Handels⸗ gerichte. Verification der Schuldfoderungen beym Credit⸗ weſen. Wann und in weſſen Gegenwart ſie vorgenommen werde, III, 65. Auffoderung an die Glaͤubiger in der beſtimmten Friſt, und verſehen mit den nothigen Belegen zu erſcheinen, 66. Die Verification geſchieht durch mund⸗ liches Verfahren, und in Beyſeyn des Gerichtscommiſſars, und binnen welcher Zeit, 67. Wer der Verification bey⸗ wohnen und Einwendungen an die Hand geben koͤnne, 68. Was das Verificationsprotocoll enthalts, 69. Vorlegung der Buͤcher der Glaͤubiger, die der Gerichtscommiſſar ver⸗ langen kann, ebendaſ. Zulaſſungsformel des Glaͤubi⸗ gers, 70. Wann und in weſſen Haͤnde die Glaͤnbiger uber die Wahrheit und Richtigkeit ihrer Foderungen den . 6d ſim am w uñ füſ mn den tſt 1 ſu hui zie eiij veiji uf n 2 in iu n ſ E m Si in Leri deh lin ve nn he Lett ſti Il. giut izn Vn ſ zu5 13 u luh iſfszui utn, ei ſtet b ſ „u ei un Meiſt. 52. Si — — ßiln ſheit der I 1. wn, d un mnfn de Et, unen, zun — ehn Gri nmn ie im en h durch u cimiſ iſuinm nn mniſn h it hut n „ Reßiſtt. 377 Eid ablegen, 71. Was der Gerichtstommiſſar anbeſehlen tonne, wenn die Foderung beſtritten wird, 72. Was das Handelsgericht verordnen koͤnne, im Fall vom Gerichts⸗ commiſſar an ſelbiges verwieſen wird, 73. Protocoll, das von den Curatoren gegen die nicht erſchienenen Glaͤubiger aufgeſetzt wird, und Wirkung dieſes Protocolls, 74. Neue Friſt, die das Handelsgericht für die Verification verſtat⸗ ten kann, und Bekanntmachung des Beſcheids, der ſelbige den Glaͤubigern zugeſteht, 75 u. 76. Gefahr des Nich⸗ terſcheinens und der Nichtbeſtaͤtigung der Foderungen bin⸗ nen der durch den Beſcheid feſtgeſetzten Friſt, wogegen jedoch die Glaͤubiger bis zur und bey der letzten Diſtri⸗ bution einkommen koͤnnen, 77. Ob die bisher Außenge⸗ bliebenen auf die bereits vorher vertheilten Gelder irgend einigen Anſpruch machen koͤnnen, ebendaſ. Verjaͤhrung. In welcher Zeit jeder Anſpruch, der ſich auf traſſirte oder eigne Wechſel bezieht, verjaͤhre, J, 189. Was der angebliche Schuldner oder deſſen Erben, in einem ſolchen Falle, eidlich zu erhaͤrten haben, ebendaſ. Ob ein Capitain durch Verjaͤhrung das Eigenthum eines Schif⸗ fes erwerben konne, II, 241. Verjährungszeit der Klage auf Abſtand, 242; der Klage aus einem Bodmereycon⸗ tracte, oder Aſſſecuranzpolize, 243; der Klagen wegen Schiffsfracht. Siehe Klagen. Wann keine Verjaͤhrung eintreten koͤnne, 243. Verkauf, von Schiffen, ſiehe Schiffe; von Waaren und dem Mobiltarvermoͤgen des Gemeinſchuldners; ſiehe Fal⸗ liment. Wie die unbeweglichen Guͤter deſſelben verkauft werden, und durch wen hierzu geſchritten werde, III, 128. Jeder Glaͤnbiger kann mit einem hoheren Gebote einkom⸗ men; ſiehe Gebot. Wodurch Verkaͤuſe beglaubigt wer⸗ den, I, 109. Vermoͤgensuberlaſſung(ressio bonorum). Sie ge⸗ ſchieht entweder freywillig(volontaire) oder gerichtlich, III, 130. Wie die Wirkungen der freywilligen Vermoͤ⸗ gensceſſivn zwiſchen dem Gemeinſchuldner und den Glaͤu⸗ bigern beſtimmt werden, 131. Wirkung der gerichtlichen Vermoͤgensceſſion, 132. An wen der Gemeinſchuldner, der ſich zur gerichtlichen Vermdogensceſſion erbietet, ſich deshalb zu wenden habe, und wo ſein Anſuchen eingeruͤckt werde, 133. Ob das Anſuchen die Wirkung der gerichtlichen Kla⸗ gen unterbricht, 134. Formalitäten, die der der Wohl⸗ 375 Regiſter. that der Ceſſion ſeines Vermoͤgens faͤhige Gemeinſchuldner ſ erfuͤlen muß, 135. Was dießfalls verordnet werde, venn er ſich in Verhaft befindet, 136. Wo ſein Name, Vor⸗ it name, Stand und Wohnung eingetragen werden, 137. Wirkung des urthels, durch welches der Schuldner zur n Rechtswohl hat der Vermögensceſſion zugelaſſen wird, in 6 Ruckſicht der Glaͤubiger, 138. Was fuͤr Perſonen zur Rechtswohlthat der Vermoͤgensabtretung nicht zugelaſſen werden koͤnnen, 130. i n Verſicherer. Von den Verbindlichkeiten des Verſiche⸗ iun rers und des Verſicherten. Die Unterbrechung der ju⸗ Reiſe vor dem Abſegeln des Schiffs, waͤre es auch durch n den Verſicherten ſelbſt, hebt die Verſicherung auf, und m welche Schadloshaltung der Verſicherer bekomme, 11, 160. nu Für welchen Verluſt und Schaden der Verſicherer hafte, n6 161. Welcher Verluſt und Schade ihm nicht zur Laſt n falle, 162 u. 163. Fuüͤr welche pflichtwidrige Handlungen ſu, und Verſehen der Verſicherer nicht hafte, 164. Ob der erſiöel Verſicherer fuͤr die Koſten der Pilotage, des Busſirens, iitn der Lootſengelder, und fur die Abgaben auf Schiff und hi i Waaren hafte, 165. Verbindlichkeit, die ihrer Natur u hi nach einer beſondern Verderblichkeit oder Verminderung ſtun ausgeſetzten Waaren in der Polize anzugeben, und bey vſe was für Strafe, 166. Was dem Verſicherer gebühre, ſche wenn die Aſſecuranz Waaren, ſowohl fur die Hin- als t Herreiſe, zum Gegenſtande hat, und das Schiff keine, oder jiln doch keine vollſtaͤndige Ruckladung erhält, 167. Richtig⸗ ſur keit des Verſicherungscontracts, der auf eine den Werth um der geladenen Guͤter uberſteigende Summe geſchloſſen wor⸗ hue den, 168. Ausnahme, 160. Wie die Verſicherer im u Fall des Verluſtes dieſer Guͤter ihren Beytrag leiſten, ii ebendaſ. Welcher Verſicherungscontract guͤltig ſey, wenn u uͤber dieſelbe Ladung, ohne dabey eingetretenen Betrug, ſicht mehrere derſelben geſchloſſen worden ſind, 170. Im Fall o, ein Theil der verſicherten Effecten verloren geht, wird er hick von den Verſicherern, nach Verhäͤltniß der Summe, fuͤr hunde die jeder intereſſirt iſt, bezahlt, 171. Fuͤr welche Sum⸗ un me der Verſicherer verbindlich ſey, im Fall die Waaren, lie ſ die auf verſchiedene Fahrzeuge geladen werden ſollten, auf h gi ein einziges Schiff, oder auf eine kleinere Anzahl von ſi, 1 Schiffen, als im Contract beſtimmt iſt, geladen werden, n 172. Welche Gefahr der Verſicherer laufe, wenn der Ca⸗ tnr ————— Regiſter.— . pitain die Freyheit hat, in verſchiedenen Haͤſen einzulau⸗. dut Ueh m fen, um ſeine Ladung vollſtaͤndig zu machen oder umzu⸗ ſin n, p ſetzen, 173. Befreyung des Verſicherers nach Ablauf lein z der Zeit, auf welche die Aſſecuranz geſtellt iſt, und was ettn der Verſicherte thun koͤnne, 174. Der Verſicherer hat liſin uib,t fuͤr keine Gefahr mehr zu haften, wenn der Verſicherte inn n das Schiff weiter ſendet, als im Contract beſtimmt iſt, ſicht auhſ 175. Ausnahme, ebendaſ. Nichtigkeit der Perſſcherung, die nach dem Verluſte oder nach der Ankunft der aſſecu⸗ e Perſhe rirten Gegenſtaͤnde geſchloſſen worden; und in welchem mum Fall, 176, 177 u. 178. Fall, worin dem Verſicherer ei uh oder dem Verſicherten eine doppelte Praͤmie bezahlt wird, m uf und policeymaͤßige unterſuchung, in die der eine oder der m ll 1 andere geräth, 179. Wann die ueberlaſſung der verſicher⸗ ſtent hu ten Gegenſtaͤnde geſchehen koͤnne. Siehe Abſtand(Peélais- t zr sement). Welche Klagen gegen die Verſicherer unzuläſſig hinn ſeyen, 246. Oh het Verſicherung, Seeverſicherungen. Form und Inhalt des Sugſten Verſicherungscontracts, II, 143. In einer und derſelben Stif und Polize koͤnnen mehrere Verſicherungen enthalten ſeyn; und u n in Unſehung welcher Gegenſtaͤnde, 144. Was die Ver⸗ widemng ſicherung zum Gegenſtande haben könne, 145. Worauf die u, ud i Verſicherung Statt finden, und zu welchen Zeiten ſie ge⸗ gih, ſchehen konne, 146. Taration, die im Fall des Betrugs ie hinn t bey Schaͤtzung der verſicherten Effecten und in andern ſtin n Faͤllen Statt finden kann, 147. Wie man die in den Haͤ⸗ 61. Nu fen und Handelsplätzen der Levante, der Afrikaniſchen Kuͤſte, edn Un und in andern Welttheilen gemachten Ladungen verſichern ſthſn m koͤnne, 148. Jeder Gegenſtand von Werth, deſſen Preis zſtn u im Verſicherungscontract in fremder Muͤnze beſtimmt iſt,* ri in wird nach dem Werthe berechnet, in welchem die bedungene linm Muͤnze nach Franzoͤſiſchem Gelde ſteht, 149. Wie bey mun im nicht feſigeſetztem Werthe der Waaren zu verfahren ſey⸗ v zi 150. Wie die Verſicherung beſtimmt werde, die auf die i r Ruͤckreiſe aus einem Lande gezeichnet iſt, wo bloß Tauſch⸗ handel getrieben wird, wenn die Wuͤrderung der Waa⸗ ren nicht durch die Polize feſtgeſetzt iſt, 151. Wann die zu uͤbernehmende Gefahr anfange und aufhoͤre, falls —* die Zeit derſelben im Verſicherungscontracte nicht beſtimmt . iſt, 152. Ob der Verſicherer die von ihm verſicherten 1 Gegenſtaͤnde wieder von Andern veraſſecuriren laſſen koͤnne; ob der Verſicherte den Betrag des Aſſecuranzpreiſes ver⸗ V V 330 Regiſter. ſichern laſſen, und welchks die Ruͤckverſicherungs-(Reaſſe⸗ curanz⸗) Praͤmie ſeyn konne, 153. Wie und von wem die Erhoͤhung der in Friedenszeiten bedungenen und nicht beſtimmten Praͤmie feſtgeſeßt werde, 154. Verbindlich⸗ keiten des Capitains im Fall des Verluſtes der fuͤr ſeine Rechnung geladenen und verſicherten Waaren, 155. Was Jeder von der Schiffsmannſchaft und jeder Paſſagier, zu thun habe, der in Frankreich verſicherte Waaren aus dem Auslande einfuͤhrt, 156. Gegenſeitiges Recht des Verſicher⸗ ren oder des Verſicherers, im Fall der eine oder der an⸗ dere fallit wird, 157. Wodurch die Nichtigkeit des Ver⸗ ſicherungscontracts bewirkt werde, 158 u. 159. Verſicherungspraͤmie. Der BVetrag der von der letz⸗ ten Reiſe her ſchuldigen Aſſecuranzprämie gehoͤrt zu den privilegirten Schulden, beym Verkauf des Schiffes. Wie er beſcheiniget werden muͤſſe, 11. 2 u. 3. erſiegelung, bey eintretendem Falliment. Siehe Fal⸗ liment. Vertheilung, beym Creditweſen. Siehe Diſtribution. — des Verluſtes und der Schaͤden, beym Seewurfe; wer die Repartition derſelben entwerfe, II. 27. wodurch dieſe Re⸗ partition verbindliche Kraft erhalte, ebendaſ. Auf welche Gegenſtaͤnde, und nach welchem Verhältniß der zu entrichtende Beytrag vertheilt werde, 228. Wie es in Anſehung der auf Erleichterungsfahrzeuge(Lichter) gebrach⸗ ten Waaren gehalten werde, 238. indication, Siehe Zuruͤcknahme. W. Waaren, Kaufmannsguͤter; die auf ein Schiff geladenen haften den Partheyen mit fuͤr die Erfullung der eingegan⸗ genen Verbindlichkeiten, II, 91; übertragen einen Theil der gemeinen Haverey, 212; wie der Preis derſelben in dieſem Falle zu beſtimmen ſey, 213. Welche Waaren zuerſt uber Vord geworfen werden, 222. Tarxirung der geworfenen Waaren, 226. Wie die Waaren zum Verluſte beytragen, 229; nach welchem Fuße ſie bezahlt werden, ebendaſ. Welche uͤber Vord geworfenen Effecten nicht vezahlt werden, aber zum Erſatze beytragen, wenn ſie gerettet ſind, 231. Fuͤr welche uͤber Vord geworfene oder beſchaͤdigte Effecten kein Verguͤtungsbeytrag, ſondern bloß Anſpruch gegen den Capitain Statt finde, 232. Wann wd Me zhl nen itt ſilh in Pi der Nl werd Pehſ liſ 3, hi i ſy u Ho in Ll N N ſn ſch giy Pich eiz hr P w P ſi zu fil eb ve N 61 o der ſn i Regiſter. 381 unr und wie die getetteten Efecten zum Seewurfe beytragen Uun ut oder nicht, 234, 235. Die Waaren tragen nicht zur Be⸗ 3. ban zahlung des verloren gegangenen oder untauglich geworde⸗ uin jnſt nen Schiffes bey, 236. Die geworfenen Guͤter tragen Aulih 33 1 nicht zu Schaͤden bey, die den geretteten erſt nach er⸗ det hoſuin folgtem Auswurfe widerfahren ſind, ebendaſ. Wenn Vunn t eine Oeffnung in dem Schiffe gemacht worden iſt, um die ſah Waaren heraus izu bringen, ſo tragen ſie zu den Koſten ite h der Schiffsausbeſſerung bey, 237. Wie es in Anſehung ſhiikit i6 der auf Erleichterungsfahrzeuge gebrachten Guͤter gehalten werde, 238. det wy Wechſelagenten, verſammlen ſich auf der Handels⸗ ie gehitt ut börſe, 1, 71. Sie beglaubigen den Wechſelcours, 6Echfi. 5 73. Das Geſetz erkennt ihre Vermittlung an, fuͤr die ihnen zugetheilten Geſchaͤfte, 74. Wo, und von wem eie u ſie angeſtellt werden, 75. Verrichtungen derſelben, 76. Ob die Geſchaͤfte des Wechſelagenten und des Maͤklers in Fributiot einer und derſelben Perſon vereinigt ſeyn koͤnnen, 81. ufe; wer di Wer nicht Wechſelagent ſeyn koͤnne, 83. Verpflichtung uch dieſe Re des Wechſelagenten, ein Buch zu halten; in welcher enda W Form und zu welchem Behufe, 84. Strafverbote an die ilniß de Wechſelagenten, 85, 86 u. 87. Kein abgeſetzter Wech⸗ . Pe es ſelagent kann ſeine Stelle wieder erhalten, 88. Verfahren ihnh kut gegen ihn, wenn er in Concurs geraͤth, 89. Wechſelbrief.(treſſirter) Von ſeiner Form, I, 110. Wo er gezogen und bezahlt werden konne, 111. Wann der Wechſel⸗ prief bloß als einfache Verſchreibung gelte, 112 u. 113. Wann Wechſelbriefe in Ruckſicht derer, die ſie ausgeſtellt haben, null und nichtig ſeyen, 114. Von der Deckung(Provision) des Wechſelbriefs, und wer dafuͤr ſorgen muͤſſe, 115. gen im Wann die Deckung vorhanden ſey, 1 6. Die Acceptation 8 tris duſln ſetzt die Deckunz voraus, und in Anſehung weſſen ſie Pelte In zum Beweiſe derſelben diene, 117. Wer im Weigerungs⸗ in falle beweiſen muſſe, daß die Deckung vorhanden war, 1 nen zn bi ebendsi- Von der Acceptation des Wechſelbriefs, und ieill un wer dafut zu haften habe, 118. Die Verweigerung der 1 un kfun Accepratton wird durch einen Proteſt beſcheinigt, 119. un, mi Sicherheit, die auf erhaltene Benachrichtigung von dem zun mnn Proteſte beſtellt werden muß, 120. Verbindlichkeit deſſen, 1 Kun in der einen Wechſelbrief acceptirt, und ob er davon wieber . bn frey werden konne, 121. Formlichkeit und Wirkungen der Acceptation, 122 u. 123. Wie die Acceptation be⸗ 382 Reg iſter. ſchaffen ſeyn, und wann ſie geſchehen muͤſſe, 124 u. 123. Von der Acteptation durch Intervention; wer ſie leiſten konne, und wo ſie erwähnt werden muͤſſe, 126. Ver⸗ bindlichkeit des Intervenienten, 127. Rechte, die dem Wechſelbriefsinhaber im Interventionsfalle bleiben, und gegen wen, 128. Von der Verfallzeit, und wie der Wech⸗ ſelbrief auf Sicht geſtellt ſeyn koͤnne, 129. Wann der Wechſelbrief auf Sicht zahlbar ſey, 130. Wie die Ver⸗ fallzeit eines Wechſelbriefs auf mehrere Tage, auf meh⸗ rere Monate oder auf mehrere Uſos nach Sicht beſtimmt werde, 131. Wie viel Tage der uſo begreife, 132. Wann ein in der Meſſe zahlbarer Wechſel verfallen ſey, 133. Wann der auf einen Feyertas verfallene Wechſel bezahlt werden muſſe, 134. Abſchaffung der zur Zahlung der Wechſelbriefe durch ſogenanute Reſpitt- oder Discre⸗ tionstage, nach Herkommen(usance), oder ortlicher Ge⸗ wohnheit(d'usage on d'habitudes locales), ober ſonſt ver⸗ goͤnnte Friſten(délais de gräce, de faveur), 135. Vom Indoſſement und deſſen Wirkung, 136. Form des In⸗ doſſements, 137. Wofuͤr es gelte, wann es nicht regel⸗ maßig iſt, 138. Zuruͤckdatirung des Indoſſements iſt, bey der auf ein Falſum geſetzten Strafe, verboten, 139. Von der ſolidariſchen Verbindlichkeit für die Zahlung des Wechſelbriefs; wer dafür zu haften habe, und wem? 140. Von der Wechſelbuͤrgſchaft Gval) und deren Wirkung, 141. Wie die Sicherheit durch Bürgſchaft geleiſtet werde, 142. Solidariſche Verpflichtung des Wechſelbuͤrgen, eben⸗ daſ. Von der Bezahlung des Wechſelbriefs, und in wel⸗ cher Muͤnze ſie geſchehen muͤſſe, 143. Verantwortlichkeit der Bezahlung vor der Verfallzeit; Wirkung der Bezah⸗ lung zur Verfallzeir; Guͤltigkeit der auf einen Secunda⸗, Tertia⸗, Quartawechſelbrief geleiſteten Zahlung; Verwei⸗ gerung der Zahlung; fortgehende Bezahlung des ver⸗ loren gegangenen, nicht acceptirten Wechſelbriefs, 144, 145, 146, 147, 148, 149 und 150. Wie die Bezah⸗ lung eines verlornen und mit der Acceptation verſehenen Wechſelbriefs gefodert werden koͤnne, 151. Wie derjenige, dem ein acceptirter oder nicht acceptirter Wechſelbrief ver⸗ loren gegangen iſt, und der die Secunda, Tertia oder Quarta uicht vorzulegen im Stande iſt, ſeine Bezahlung erhalten könne, 752. Caution, die er leiſtet, ebendaſ. Im Verweigerungsfall der Zahlung behaͤlt ſich der Eigen⸗ iſ⸗ un nj unp üſe, it, t ih iin ud ni l. u A, ufu eitt kin hegtit, z ſel wetlnt erfilne Ni in zu ziln . din itticer h det ßynf un 1. Wn in des n icht ue ſmnts iſ, echoten, 1n. n dnen n em Vim eiſet veh bürgen ein 6, ud in ttnottitit ug der it iun 6un ug; Um lung dei w elbtieß, 1u die hie it tion ſhan Pe de eſchif „i ine dln üt, ehu ſt nöhn Regiſter. 33 thuͤmer ſeine Rechte durch einen Proteſt vor; wann dieſer aufgenommen werden muſſe; wann der Ausſeeller und die Indoſſanten davon zu benachrichtigen ſeyen, 153. An wen der Eigenthuͤmer des verloren gegangenen Wech⸗ ſelbriefs gehen muſſe, um ſich die Secunda zu verſchaf⸗ fen; und ſeine Rechte in dieſer Ruͤckſicht, 154. Wann die Verbindlichkeit wegen der Caution erloſche, 155. Wir⸗ kung der auf den Wechſelbrief abſchlaͤglich geleiſteten Zah⸗ lungen, und was der Inhaber wegen des Reſtes zu thun habe, 156. Die in einem Wechſel beſtimmte Zahlungs⸗ friſt kann der Richter nicht verlaͤngern, 137. Von der Zahlung durch Intervention(per onor): die Intervention und die Zahlung muſſen beſcheinigt werden, wo und warum, 158. Der Bezahler tritt in die Rechte des Inhabers ein, 159. Welche Perſonen durch die Bezah⸗ lung durch Intervention ihrer Verbindlichkeit entledigt werden, ebendaſ. Welcher Intervenient vorgezogen werde, ebendaſ. Von den Rechten und Pflichten des Briefsinhabers; wann er ſeine Zahlung fodern muͤſſe; verſchiedene diesfalls nach Verhaͤltniß der Entfernungen, woher die Wechſelbriefe gezogen ſind, nachgelaſſene Friſten, 160. Der Inhaber eines Wechſelbriefs muß die Zahlung deſſelben am Tage des Verfalls fodern, 161. Der Nicht⸗ erfolg der Zahlung wird durch einen Proteſt wegen Nicht⸗ vezahlung beſcheinigt, 162. Wann dieſer Proteſt aufge⸗ nommen werden muͤſſe, ebendaſ. Ob der Inhaber von der Verbindlichkeit, bey nicht erfolgter Zahlung Proteſt einzulegen, befreyet werden koͤnne, 163. Wann er im Fall, daß der Besogene vor der Verfallzeit fallit wird, proteſtiren laſſen muſſe ebendaſ. Gegen wen der Inha⸗ ber, wegen nicht erfolgter Zahlung, die Regreßklage an⸗ ſtellen konne, 164. Rechte der Indoſſanten, ebendaſ⸗ Verbindlichkeit des Inhabers, der ſeinen Regreß lediglich gegen ſeinen Cedenten nimmt, 165. Wann die Aus⸗ ſteller und Indoſſanten von Wechſelbriefen, die in Frank⸗ reich ausgeſtellt und außerhalb des Franzoſiſchen Conti⸗ nentalgebietes zahlbar ſind, belangt werden muͤſſen, 166. Recht des Jnhabers, der ſeinen Regreß gegen die In⸗ doſſanten und den Ausſteller nimmt, 167. Recht eines jeden Indoſſanten, ebendaſ. Wann die Friſt zu die⸗ ſem Regreß in Anſehung ihter laufe, ebendaſ. In welchen Fällen der Briefsinhaber aller ſeiner Rechte gegen 6 — . 384 Regiſter. die Indoſſanten verluſtig ſey, 168; waun die Indoſſanten Bet jeder Klage gegen ihre Cedenten, 169; wann der. Inhaber und die Indoſſanten aller weitern Anſpruͤche, Pie in Beziehung auf den Ansſteller ſelbſt, 170. Gegen wen Uu der Inhaber in dieſem Falle ſein Recht behalte, eben⸗ it daſ. Wann die Wirkungen des Verluſtes der Rechtsan⸗ w ſpruͤche aufhoͤren, 171. Mit Genehmigung des Richters kann der Inhaber eines wegen nicht erfolgter Zahlung in proteſtirten Wechſels auf die beweglichen Guter der Traſſi⸗ i rer, Acceptanten und Indoſſanten Beſchlag legen, 172. 3 N Vom Proteſt: von wem, in was für einem Inſtru⸗ 5 mente, und in welcher Wohnung er aufgenommen wer⸗ un den müſſe, 173. Was das Proteſtinſtrument enchalten zu müſſe, 174. Kein Aet kann deſſen Stelle vertreten, 175. hi Ausnahme, ebendaſ. Verpflichtungen der Notarien und ſil der Gerichtsboten chuissiers), die den Proteſt aufnehmen, hin 176. Vom Ruck- oder Gegenwechſel(Rechange): er wird il durch eine Ruͤcktratte bewirkt, 177. Was die Rucktratte ſue ſey? 178. Wie der Gegenwechſel in Betreff des Ausſtellers ynn und in Betreff der Indoſſanten regulirt werde, 179. Die Ri Ruͤcktratte wird von einer Rerourrechnung begleitet, 180. wi Was die Retourrechnung enthalten muſſe, 181. Ueber einen hin und denſelben Wechſelbrief koͤnnen nicht mehrere Retour⸗ ſche rechnungen Statt finden, 182. Von wem die Retourrechnung m vergutet werde, ebendaſ. Die Rückwechſel koͤnnen nicht pin gehaͤuft werden; jeder Indoſſant hat, ſo wie der Ausſteller, ſ nur von Einem die Koſten zu tragen, 183. Von wann an Gi die Capitalzinſen von dem wegen Nichtbezahlung prote⸗ ſu ſtirten Wechſelbrieſe laufen, 184. Von wann an die Zinſen n wegen der Koſten des Proteſtes, des Gegenwechſels und an⸗ derer rechtmaͤßiger Koſten laufen, 185. Fall, wo der Rück⸗ wechſel nicht bezahlt zu werden braucht, 186. Wann das Haudelsgericht verbunden ſey, eine bey demſelben angebrachte zch Wechſelſache an das Civilgericht zu verweiſen, 1V, 22. Aus⸗ B nahme hiervon, 23. hihl Wechſel, eigner,(villet à ordre) auf Ordre geſtelltes Han⸗ ſ delsbillet; es gelten von ihm dieſelben Verfuͤgungen, die zenz fur die eigentlichen, auf einen andern Ort gezogenen Wech⸗ ut ſelbriefe aufgeſtellt worden ſind, 1, 187. Einrichtung deſel⸗ ve ben, 188. zuſe Wechſelbuͤrgſchaft. Siehe Wechſelbrief. N * 1, hee Au iie un 1); lun veiten lujtt 170, 65 u 6t hu, iht ſes ke t iu M izun zin itn iut ſtn in,. ſit iun j ufunnn 5 ſrunn unt le mmn n hu Ruuinn wief ufuhn lunge) ji i Rietmn de elm un de Rylitet, 1o zl. Uele in nehtere jun ie hemnum pſel inn it vie de ui z. Vo un teeuhun m un un e untli u jil, wirt 166. ut nſilhen mit ſu n M nß ſuhh e Einm jeß 385 Wechſelcours. Was denſelben beſtimme, 1 72. Von wem er beglaubiget werde, 73. ee in den vorigen Stand fallit ge⸗ wordener Kaufleute(rchabilitation). Bey welchem Ge⸗ richte der Fallit ſein Anſuchen um Wiedereinſetzung in vorigen Stand anbringen muͤſſe, U, 168. Actenſtücke, die der Fallit ſeiner Bittſchrift beyfuͤgen muß, 169. Verfahren er Rückſicht, 170 und 171. Einſpruch, den jeder Glaͤu⸗ thun kann, und wie, 1 Nach Ablauf von zwey Monaten theilen der e Handelsgerichts und der kaiſerliche Anwald den Genera curator des Appellationsgerichts die eingezogenen i⸗ gungen, die erfolgten Proteſtationen ic. mit, 173. Vom Generalprocurator des Appellationsgerichts bewirkter ſchluß, wodurch das Geſuch um Wiederherſtellung er gewaͤhrt oder verworfen wird, 174. Wirkung im letz ern Fall, ebendaſ. Wem der die Wiedereinſetzung gende Beſchluß zugefertigt werde und warum, 175. e che Perſonen der Wiedereinſetzung in den hig ſind, 176. Wann der einfache Vankerottirer ie Wie⸗ dereinſetzung in den vorigen Stand erhalten Kein fallit gewordener Kaufmann darf ſich auf orſe ſehen laſſen, dafern nicht ſeine Wiedereinſetung erfolgt iſt, wen der Handelsgeſellſchafter. Welche Verfuͤgungen auch n Anſehung ihrer gelten, 1, 61. Was e Erben derjenigen eidlich zu erhaͤrten haben, die wegen der Zeit nach verjaͤhrten in Anſpruch genom⸗ men werden, 189. Z. Zahlung der Wechſel durch Intervention(ver onor). Siehe 8 ⸗ brief. S Si Discretionstage und Ab⸗ egen den In⸗ kein Beweis durch Zeugen g eines Societaͤtsvertrages zugelaſſen 1, 41. ginf von dem wegen Nichtbezahlung proteſtirtem Seeſ laufen vom Tage des eingelegten Proteſtes an, Handels⸗Geſetzbuch. 386 Regiſter. Zoll, Zollgebuhren. Siehe Schiffszoͤlle. Zuruͤckdatirung des Indoſſements iſt bey der aufs zu⸗ ſum geſetzten Strafe verboten, 1 139. Zuruͤcknahme, Vindication. Was der Verkaͤufer bey ein⸗ tretendem Falliment zuruͤcknehmen koͤnne, IM, 140. Binnen welcher Zeit die Zuruͤcknahme Statt habe, 141. Wann ſie nicht Statt habe, 142. Verbindlichkeit des Zuruͤcknehmers, 143. Bey was ſuͤr Gegenſtaͤnden die Zurücknahme Statt finden koͤnne, 144. Binnen welcher Zeit diejenigen Waaren, die an den Falliten geſchickt worden ſind, um bey ihm nie⸗ dergelegt, oder fuͤr Rechnung des Abſenders verkauft zu werden, zuruͤckgenommen(vindicirt) werden koͤnnen, 145. Zuruͤcknahme ſelbſt des aus dieſen Waaren geloßten Kauf⸗ geldes, ebendaſ. Recht der Glaͤubiger auf die zuruͤckgefo⸗ derten Kaufmannsguͤter, die conſignirten oder anvertrauten ausgenommen, 146. Rimeſſen in Handelspapieren, oder in jeder andern Art von nicht zahlbaren Effecten, die ſich zur Zeit des Falliments wirklich im Portefeuille des Falliten be⸗ finden, koͤnnen zuruͤckgenommen werden, 147. Die Zuruͤck⸗ nahme findet Statt fur ohne Acceptation oder ſpecielle Ver⸗ fuͤgung gemachte Rimeſſen; in welchem Falle, 148. Recht der Curatoren(Syndics) der Glaͤubiger in den Faͤllen, wo das Geſetz die Zuruͤcknahme gelten laͤßt, 149. — Klage der Ehefrauen auf Zuruͤcknahme ihres Eigenthums, bey entſtandenem Creditweſen(action en reprise) III, 112. lle. ie he uſ beniujn lh 10 In . In h ʒuritun itnhne ät ieſerigen Vn un ley ini ets uriu den kimn, en gelijun z uf die zuith er nuetnn wieten vheti 1, di ſih uhiten b die purit⸗ tſrhe Pu⸗ le UF. it Nn ßilen,„ . es Eigent erine) IIh 1 3 . 3 ——— —— —,——— 8 SL SEdae