und überaus Späßen und te. Fröhlich Hvon andern deſſer, ſowohl Heltung kom⸗ noch einmal die Gertrud, Leben nichts ertmal mehr n. So lebten ward Franz im einführte, eigentlicher ſeitdem ſtets
Sagen aus der Normandie.
Nitgetheilt von
S. Auguſtin.
I. Der Bonhomme von Fatonville.
Auf der ſchönen Kuͤſte von Fatouville in der Nähe von Havre, wo ſich die Seine in das Meer ergießt, ſteht ein ungeheurer Apfelbaum, der ſich durch ſeine eigenthümliche Form von allen andern Bäumen unterſcheidet. Einer ſeiner größten Aeſte gleicht einem ausgeſtreckten Arme, der nach einem fernen Punkte hinweist, und die übrigen Zweige ſind dem Stamme zuge⸗ bogen und zeigen, wenn ſie belaubt ſind, Aehnlichkeit mit einem Matroſen⸗ hut, mit breitem Rande, der auf einen mächtigen Kopf geſtülpt iſt. Man kennt dieſen Baum in der Umgegend unter dem Namen Bonhomme von Fatouville und erzählt von ihm folgende Geſchichte.
Vor ungefähr einem Jahrhundert veränderte die Seine plötzlich ihren Lauf. Die Strömung wendete ſich, wie man verſichert, mehrere Jahre hin⸗ durch nach dem linken Ufer, ſtatt wie früher und wie jetzt wieder nach dem rechten; und die Noth der Fiſcher und Lootſen war groß, denn ſte mußten nun den Fluß von neuem ſtudiren, um nicht auf Sandbänke zu laufen, über die man früher mit Sicherheit hinweggefahren war. Nur ein alter Lootſe von Fatouville hatte ſich ſchnell mit der neuen Topographie des Flußbettes vertraut gemacht. Er war freilich zu alt und ſchwach, um ſelbſt noch ein Schiff zu lenken, aber er wollte dennoch ſein Wiſſen nicht ungenützt laſſen und ging alſo jeden Tag vor Sonnenaufgang, ehe noch der Morgenwind das erſte Segel blähete, hinaus an den Strand und deutete den Schiffern von ſeinem hohen Standpunkte aus durch Winke und Zurufe an, welchen


